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Informationsveranstaltungen immer unter tagesaktuell
Boys´Day 2017 – Heinrich-Heine-Gesamtschule und die Agentur für Arbeit

Duisburg, 27. April 2017 - Am Boys´Day sollen Schüler der Heinrich-Heine-Gesamtschule erfahren, in welchem Berufsfeld männliche Bewerber selten, aber sehr willkommen sind. Die Agentur für Arbeit gestaltet dazu am 27.04.2017 im Berufsinformationszentrum (BiZ) einen Vormittag unter dem Motto „Gesucht – starke Männer für starke Aufgaben!“

 

Am bundesweiten Girls´ und Boys´Day haben Jugendliche die Chance, Berufe kennen zu lernen, die für das jeweilige Geschlecht eher untypisch sind. „Dabei geht es uns vor allem darum“, so Astrid Neese, Leiterin der Agentur für Arbeit Duisburg, „dass junge Menschen ein breiteres Spektrum an Berufen kennenlernen.
Erste Ideen vom eigenen Berufsleben bei jungen Menschen bewegen sich oft in typischen Männer- oder Frauenberufen. Ob in der Berufsberatung oder an besonderen Tagen wie heute: Die Beratungsfachkräfte der Agentur für Arbeit regen die Jugendlichen an, über den Tellerrand hinaus zu blicken. Das macht insbesondere Sinn, wenn die Chancen auf eine Ausbildungsstelle in bestimmten Berufen auch besonders gut sind. Nach der Beratung oder nach Aktionen wie heute können die Jugendlichen eine bessere Entscheidung treffen, denn sie kennen einfach mehr Alternativen.“

Benno Römer vom reha team West zeigt Manuel Franz von der Heinrich-Heine-Gesamtschule, wie er am schnellsten durch den Rollstuhlparcours kommt.

 

In einem Berufswahl-Parcours für Pflegeberufe lernen die jungen Leute die Situation von pflegebedürftigen Menschen kennen und sie erfahren, wie wichtig und erfüllend Berufe wie zum Beispiel „Altenpfleger/in“ oder „Krankenpfleger/in“ sein können. Aktiv können die Schüler bei einem Rollstuhlparcours erfahren, was es bedeutet, mit diesem Hilfsmittel unterwegs zu sein.
Sie lernen, wieviel Geschick es in manchen Situationen braucht, den Rollstuhl sicher zu beherrschen. Der Parcours steht dank der reha team West GmbH  Co.& KG zur Verfügung steht und wird von Benno Römer aus dem Unternehmen mit sehr viel Engagement betreut.

 

Außerdem wird für die Gruppen eine BiZ-Rallye angeboten, bei der Ausbildungsberufe vom Erzieher bis zur Pflegekraft im Mittelpunkt stehen.

Besonders interessant dürfte für die Schüler der Heinrich-Heine-Gesamtschule auch eine Gesprächsrunde mit Auszubildenden aus der Altenpflege der Akademie für Pflegeberufe und Management gGmbH sein.

 

„Beratungskräfte können den Schülern natürlich nicht den direkten Eindruck von der Ausbildung sowie den dafür erforderlichen Interessen und Neigungen vermitteln wie Auszubildende. Sie können lebhaft und authentisch von ihren Erfahrungen berichten“, so die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt Iris Withake und Annette von Brauchitsch-Lavaulx. Hier können quasi auf Augenhöhe wichtige Fragen durch die angehenden Azubi beantwortet werden. Dass am Ende noch eine kleine Siegerehrung stattfindet, versteht sich nach einer „Rallye“ von selbst.

 

Annette von Brauchitsch-Lavaulx, 3.v.l.; Beauftrage für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt / Uwe Weisbrod, 2.v.r., Leiter des Fachseminars Duisburg der Akademie für Pflegeberufe und Management (apm) und Auszubildende von apm stehen den interessierten Schülern Rede und Antwort

 

„Wenn sich Jugendliche nach einer ausführlichen Berufsorientierung für einen geschlechtertypischen Beruf entscheiden, dann ist das eben eine fundierte Entscheidung und auch gut so. Wir haben aber schon viele junge Menschen für einen Berufsweg begeistern können, den sie erst einmal nicht im Blick hatten und der für sie eine wirkliche Erfüllung im Beruf bedeutet hat.“ Das ist aus Sicht von Astrid Neese auch das Ziel der heutigen Veranstaltung. 

 

Petra Weiler, Berufswahlkoordinatorin an der Heinrich-Heine-Gesamtschule in Rheinhausen freut sich über die Möglichkeit, mit einer Gruppe an einer Aktion zum Boys´Day teilnehmen zu können: „Frühzeitige Berufsorientierung ist Teil unseres Schulprogramms. Wir möchten sicherstellen, dass unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur einen guten Abschluss schaffen, sondern dass auch der Übergang ins Berufsleben gelingt. Die Zusammenarbeit mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit ist dabei ein ganz wichtiger Bestandteil, sei es in den regelmäßigen Sprechstunden der Berufsberaterin oder eben bei besonderen Aktionen wie heute im Berufsinformationszentrum.“ 

Manuel Franz erhält sein Teilnehmerzertifikat

 

 

Die Beschäftigung und Bestand an gemeldeten Stellen steigen und die Arbeitslosigkeit geht bei allen Personengruppen zurück

Arbeitslosenzahl im März: 32.506
Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat: -391
Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr: - 701
Arbeitslosenquote im März: 13,1% (Vormonat 13,2%)


Duisburg, 31. März 2017 - „Die Beschäftigung steigt und die Arbeitslosigkeit geht bei allen Personengruppen zurück. Bei einem gleichzeitig guten Stellenbestand sehen wir alle Vorzeichen einer Frühjahrsbelebung, die den Arbeitsmarkt in robuster Verfassung zeigt. Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit müssen wir auch einen Blick auf die Unterbeschäftigung werfen.“
Darauf weist Astrid Neese, Leiterin der Agentur für Arbeit Duisburg, hin. „Die Unterbeschäftigung umfasst neben den Arbeitslosen auch diejenigen Personen, die an einem arbeitsmarktpolitischen Programm teilnehmen. Sie entwickelt sich gegenläufig zur Arbeitslosigkeit. So nimmt der Großteil der zu uns geflüchteten Menschen aktuell an sprachlicher oder beruflicher Qualifizierung teil, weshalb diese Personen nicht als arbeitslos gelten aber in der Unterbeschäftigung mitgezählt werden.
Es sind auch insgesamt mehr Menschen, die von der Agentur für Arbeit oder vom jobcenter Duisburg betreut werden, aktuell in qualifizierenden Maßnahmen. Jetzt gilt es, diesen beiden Gruppen auch eine Perspektive zu geben. Sie haben sich engagiert, sich beruflich und – insbesondere bei den geflüchteten Menschen – auch sprachlich weiterentwickelt. Der nächste Schritt sollte das Angebot eines Ausbildungs- und Arbeitsplatzes sein. Eine Eingliederung kann nur als Gemeinschaftsprojekt aller Partner am Arbeits- und Ausbildungsmarkt erfolgreich sein“, so der Appell von Astrid Neese.

Arbeitslosigkeit
Mit 32.506 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren im März 2017 391 oder 1,2 Prozent weniger Personen als noch im Februar 2017 von Arbeitslosigkeit betroffen. Im März des Vorjahres waren 33.207 Menschen arbeitslos gemeldet, 701 Personen oder 2,1 Prozent mehr als in diesem Februar.

Die Arbeitslosenquote sank zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte und liegt bei 13,1 Prozent. Im März des Vorjahres lag sie bei 13,4 Prozent und damit um 0,3 Prozentpunkte über dem aktuellen Wert.
 
Die Zugänge in Arbeitslosigkeit insgesamt sind im März um 790 oder 12,1 Prozent niedriger als im Vormonat ausgefallen. Die Zahl der Zugänge ist somit von 6.524 im Februar auf jetzt 5.734 gesunken. Im März des Vorjahres lag die Zahl der Zugänge in Arbeitslosigkeit bei 5.545 und damit um 189 oder 3,4 Prozent unter den Zugängen in Arbeitslosigkeit in diesem März.
Von den 5.734 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen im März 1.325 aus einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit am 1. Arbeitsmarkt. Im Vormonat meldeten sich noch 1.598 Menschen aus einer Beschäftigung am 1. Arbeitsmarkt arbeitslos. Im März sind es somit 273 Personen weniger (-17,1 Prozent).
Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im März 6.181. Das waren 597 oder 8,8 Prozent weniger als im Februar (6.778) und 225 oder 3,8 Prozent mehr als vor einem Jahr im März 2016 (5.956). 1.137 Menschen konnten wegen der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit am 1. Arbeitsmarkt ihre Arbeitslosigkeit beenden (Februar 2017: 1.117)

Unterbeschäftigung

In die Größe der Unterbeschäftigung fallen neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit sowie Personen für die bestimmte gesetzliche Sondertatbestände gelten.
Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit spielt die Unterbeschäftigung eine wichtige Rolle. Die Unterbeschäftigung ist im März in Duisburg zwar leicht gesunken – um 261 Personen oder 0,6 Prozent auf aktuell 41.781 Personen.
Im Vergleich zum Vorjahr stieg sie aber um 1.490 oder 3,7 Prozent.
Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung ist im März erneut leicht gesunken und liegt aktuell bei 77,8 Prozent (Vergleich Vormonat 78,2 Prozent, Vorjahresmonat 82,4 Prozent).
Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 16,4 Prozent, im Vormonat lag sie bei 16,5 Prozent (im März 2016 lag die Unterbeschäftigungsquote bei 15,9 Prozent). Der Anteil der Menschen in der Unterbeschäftigung, die zwar nicht als arbeitslos gelten, denen aber ein reguläres ungefördertes Beschäftigungsverhältnis fehlt, ist gegenüber dem Vormonat und dem Vorjahresmonat gestiegen.
Der Anstieg der Unterbeschäftigung im Vergleich zum Vorjahr ist zu einem großen Teil auf den Zuzug geflüchteter Menschen zurückzuführen. Ein großer Teil dieser Menschen nimmt derzeit an Sprachkursen und Programmen der beruflichen Orientierung und Qualifizierung teil, weshalb sie nicht als arbeitslos gelten, aber in der Unterbeschäftigung mitgezählt werden.
Wenn die Maßnahmen beendet sind, wird ein Teil zunächst beruflich weiterqualifiziert. Ein Teil wird aber auch in die Arbeitslosigkeit einmünden, weil nicht immer eine direkte Vermittlung in Arbeit gelingen wird. Dies kann für 2017 bedeuten, dass die Zahl der Arbeitslosen in Duisburg wieder steigen wird.

Eine weitere bedeutsame Gruppe unter den Unterbeschäftigten sind Arbeitslose ohne ausreichende Qualifikation, die an arbeitsmarktpolitischen Programmen teilnehmen. Wenn die Teilnehmer/innen die Maßnahmen ausreichend qualifiziert verlassen ist es Aufgabe aller Partner/innen am Arbeitsmarkt, diesen Menschen eine Chance zu geben, sei es über Praktika oder z.B. über eine Einarbeitung.

Arbeitslosigkeit nach Personengruppen
Mit 2.821 Personen waren im März 41 oder 1,4 Prozent weniger junge Leute von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als noch im Februar (2.862). Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegen die Zahlen um 61 oder 2,1 Prozent unter dem Wert von März 2016 (2.882).
Die Zahl der über 50jährigen Arbeitslosen sank im März um 103 oder 1,1 Prozent auf aktuell 8.974 (Vormonat 9.077) und liegt gleichzeitig um 339 (-3,6 Prozent) unter dem Vorjahreswert (9.313).
Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre sank im März im Vergleich zum Vormonat von 5.208 auf jetzt 5.112. Hier waren im Vorjahresmonat 5.198 Personen arbeitslos gemeldet. In dieser Altersgruppe sind somit 86 Personen oder 1,7 Prozent weniger als im März 2016 arbeitslos gemeldet.
Im März ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber Februar erneut leicht gesunken und liegt aktuell bei betroffenen 14.187 Personen; - 41 oder - 0,3 Prozent (Vormonat 14.228). Der aktuelle Wert befindet sich damit um weiterhin deutliche 1.612 Personen oder 10,2 Prozent unterhalb des Vorjahresmonats (15.799).

Im Berichtsmonat sank die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer leicht auf jetzt 12.659 (- 23 oder -0,2 Prozent), davon befinden sich 11.241 in der Grundsicherung. Dies sind in beiden Rechtskreisen 1.304 oder 11,5 Prozent mehr als im März des Vorjahres (11.355). Eine entscheidende Rolle bei dieser Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr kommt der Zuwanderung geflüchteter Menschen zu.

2.017 geflüchtete Menschen (Ausländer mit einer Aufenthaltsgestattung, einer Aufenthaltserlaubnis Flucht und einer Duldung) sind in Duisburg arbeitslos gemeldet, davon 97 Prozent im Bereich der Grundsicherung (SGB II).

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)
Betrachtet man die Arbeitsmarkt-Entwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so blieb die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) bei 2,4 Prozent wie im Vormonat. Der März-Wert 2017 liegt damit um 0,3 Prozentpunkte über dem Niveau von März 2016 mit 2,1 Prozent.
Im aktuellen Monat waren 5.909 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 175 oder 2,9 Prozent weniger arbeitslose Personen als noch im Februar 2017 (6.084). Vor einem Jahr, im März 2016, waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit 734 oder 14,2 Prozent weniger Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen (5.175).

 

Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II)
In der Grundsicherung (SGB II) sank die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 10,7 Prozent. Im Vorjahr lag sie im März bei 11,3 Prozent.
26.597 Personen (-216 und -0,8 Prozent) waren im März in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet (Februar 26.813). Im Vergleich zum März 2016 (28.032) sind in der Grundsicherung aktuell 1.435 Menschen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen als vor einem Jahr.
Erläuterung zur Entwicklung in den beiden Rechtskreisen im Vergleich zum Vorjahr:
Durch den gesetzlich geregelten Übergang der Betreuung der so genannten Aufstocker/innen (Arbeitslosengeld I-Bezieher mit aufstockendem Arbeitslosengeld II-Bezug) vom jobcenter Duisburg zur Agentur für Arbeit Duisburg im Januar 2017 ist der Bestand der Arbeitslosen im Vorjahresvergleich in diesem Jahr bei der Agentur für Arbeit in dem entsprechenden Umfang höher und beim jobcenter niedriger.

Arbeitskräftenachfrage
1.053 neue Stellen wurden der Agentur für Arbeit aktuell gemeldet. Das sind 99 oder 8,6 Prozent weniger als im Vormonat (Februar 2017: 1.152), aber 80 oder 8,2 Prozent im Plus gegenüber dem Vorjahreswert März 2016 (973).

Der Bestand an gemeldeten Stellen ist im März erneut gestiegen und liegt aktuell bei 3.861 Stellenangeboten (+171, +4,6 Prozent im Vergleich zu Februar). Damit bewegt sich der aktuelle Monat deutlich über dem Stellenbestand des Vorjahresmonats (2.839 Stellenangebote im März 2016, +1.022 Stellen oder + 36 Prozent).

Beschäftigtenentwicklung
Die Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die in Duisburg arbeiten, ist kontinuierlich positiv. Für den aktuellen veröffentlichten Stand 30.09.2016 zeigt sich unter Berücksichtigung der Vorjahreswerte folgende Entwicklung:

 

Halbjahresbilanz des Ausbildungsmarktes 2016/2017

- Ausbildungsmarkt bleibt angespannt
- Bewerberzahlen und gemeldete Ausbildungsstellen gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken
- Flexibel und mobil in die zweite Halbzeit des Ausbildungsmarktes
- Unternehmen sollten Unterstützungsangebote intensiver nutzen


Duisburg, 31. März 2017 - Nach den ersten sechs Monaten des Ausbildungsjahres 2016/2017 verbucht die Agentur für Arbeit Duisburg einen leichten Rückgang sowohl bei gemeldeten Bewerbern als auch bei gemeldeten betrieblichen Ausbildungsstellen im Vergleich zum Vorjahr. So haben sich seit Beginn des Berichtsjahres im Oktober 2016 bei der Berufsberatung 2.682 Jugendliche als Bewerber gemeldet. Das sind 52 Jugendliche oder 1,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahl der gemeldeten betrieblichen Ausbildungsstellen liegt aktuell bei 2.175 (ohne außerbetriebliche Angebote). Dies sind im Vorjahresvergleich 26 Stellen oder 1,2 Prozent weniger.
Mit den aktuell vorliegenden außerbetrieblichen Ausbildungsstellen haben Agentur für Arbeit und jobcenter Duisburg insgesamt 2.198 Ausbildungsplätze im ersten Halbjahr des Ausbildungsjahres im Angebot. Das Verhältnis von Ausbildungsstellen je Bewerber hat sich mit 0,82 gegenüber dem Vorjahr (0,83) praktisch nicht verändert.

„Zur Halbzeit präsentiert sich der Ausbildungsmarkt unausgeglichen. Die Situation bleibt auch in diesem Jahr angespannt. Wie in den Vorjahren übersteigt die Zahl der Bewerber/innen deutlich die Zahl der angebotenen Stellen. Deshalb ist es wichtig, dass alle Akteure am Ausbildungsmarkt ihre Bemühungen fortsetzen, um den Jugendlichen einen guten Weg in das Berufsleben zu ermöglichen.
Aber auch den jungen Menschen rate ich nicht alles auf eine Karte zu setzen und auf die Traumstelle zu warten, sondern durchzustarten und für Alternativen offen zu sein. In den nächsten Monaten passiert noch sehr viel. Bewerber mit mehreren Optionen entscheiden sich und Arbeitgeber suchen nach den Absagen noch einmal weiter. Außerdem kommen noch täglich neue Ausbildungsstellen herein.
Bis September bleibt alles in Bewegung, bleiben Sie in Kontakt mit dem Berufsberater oder der Berufsberaterin, desto größer ist die Chance, eine passende Ausbildungsstelle zu bekommen“, so Astrid Neese, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.

Die betriebliche duale Ausbildung muss das Ziel für jeden Jugendlichen sein, auch wenn der klassische Weg von der Schule unmittelbar in die Ausbildung nicht sofort gelingt. „Für junge Menschen ist eine Ausbildung der Türöffner in die Arbeitswelt, in der sie als Fachkräfte dringend benötigt werden. Noch zu häufig beklagen Unternehmen, dass sie ihre Ausbildungsplätze nicht besetzen können, weil ihnen geeignete Bewerber fehlen. Hier müssen Unternehmen auch die vermeintlich schwächeren Bewerber in den Blick nehmen.
Wenn der Kandidat noch nicht vollständig überzeugen kann, ist vielleicht der Einstieg über ein Langzeitpraktikum eine Alternative. Außerdem können wir über die gesamte Ausbildungszeit hinweg Unternehmen und Azubi vollumfänglich unterstützen.
Die „ausbildungsbegleitenden Hilfen“ bieten dem Jugendlichen in den schulischen Fächern und im praktischen Ausbildungsteil Unterstützung, oder auch bei sozialen Problemen. Bei der „Assistierten Ausbildung“ betreuen Fachleute Jugendliche mit Handicaps schon vor Ausbildungsbeginn bis zum Abschluss und entlasten den Betrieb damit ganz entscheidend. Es gibt keinen guten Grund, einen Ausbildungsplatz unbesetzt zu lassen.“

1.161 Bewerber haben seit Beginn des Ausbildungsjahres bereits einen Ausbildungsvertrag abschließen können oder sie haben eine Alternative (Vorjahr: 1.329). Aktuell sind noch 1.521 Bewerber im Agenturbezirk auf Ausbildungssuche. Gleichzeitig gibt es bei der Agentur für Arbeit Duisburg 1.431 unbesetzte Ausbildungsstellen. Offene Stellen gibt es insbesondere in folgenden Berufsbereichen: Verkauf (149), Büro und Sekretariat (80), Verwaltung (77), Gastronomie (76), Maschinenbau- und Betriebstechnik (75) und Arzt- und Praxishilfe (59).

Bei den Schulabschlüssen ist aktuell ein recht deutlicher Rückgang bei Bewerbern mit einem Realschulabschluss (Fachoberschulreife) zu verzeichnen. Ungebrochen ist hier der Trend, noch höherwertige Schulabschlüsse zu erreichen (z.B. Fachoberschulreife mit Qualifikationsvermerk, Fachhochschulreife, Abitur). Bei der Entscheidung zum weiteren Schulbesuch sollten die Schüler/innen – am besten unterstützt durch die Berufsberatung der Agentur für Arbeit – überlegen, ob sie ihren Berufswunsch nicht auch schon mit dem bestehenden Schulabschluss erreichen können.
Mehr als die Hälfte der Bewerber haben im letzten Jahr oder in den Jahren davor die Schule verlassen (52,6 Prozent). Dahinter stehen zum Beispiel Jugendliche, die am Bundesfreiwilligendienst teilgenommen haben, ein Auslandsjahr absolviert haben, als Teilnehmer an berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen einen Schritt in Richtung Ausbildung getan haben oder in ein Praktikum gegangen sind.
Geflüchtete Menschen (Ausländer mit einer Aufenthaltsgestattung, einer Aufenthaltserlaubnis Flucht und einer Duldung) finden sich aktuell noch in geringer Zahl als Bewerber auf dem Ausbildungsmarkt (34 gemeldete Bewerber, davon 6 mit Ausbildung oder Alternative). Das liegt in der Regel daran, dass noch Schulabschlüsse anerkannt oder erworben werden und auch die Sprachkenntnisse weiter ausgebaut werden.


Tipps und Veranstaltungen für Jugendliche
Wer eine ausführliche persönliche Berufsberatung nutzen möchte, um über seine Pläne nach der Schule Klarheit zu erlangen, sollte schnellstens einen Termin vereinbaren. Das geht telefonisch unter 0800 4 5555 00 (kostenlos) oder online unter www.arbeitsagentur.de/beratungswunsch.

Veranstaltungen der Agentur für Arbeit Duisburg findet man hier:
www.arbeitsagentur.de/duisburg > Veranstaltungen vor Ort

 

Agentur für Arbeit: Besondere Bustour mit Begleitung durch Oberbürgermeister Sören Link

Duisburg, 29. März 2017 -  „Wir nutzen alle Möglichkeiten, Jugendlichen in Duisburg einen Weg in Ausbildung zu eröffnen. Unsere Ausbildungstour durch Duisburg mit einem Oldtimerbus ist eine besondere Aktion in der bundesweiten Woche der Ausbildung. Die jungen Menschen, mit denen wir heute unterwegs sind, sind sehr aktiv, einen Ausbildungsplatz zu finden. Dies honorieren wir mit dieser besonderen Aktion.“
Mit diesen Worten leitete Astrid Neese, Chefin der Agentur für Arbeit Duisburg, die heutige Ausbildungstour mit drei Bustouren zu Ausbildungsbetrieben in Duisburg ein. „Wir möchten mit unserem Bus heute auffallen, um auf eine Herausforderung für Duisburg aufmerksam zu machen: Junge Menschen haben es trotz Engagements immer noch schwer, einen passenden Ausbildungsplatz zu finden. Mit dem jobcenter und der Stadt Duisburg möchten wir Hand in Hand die Situation für Ausbildungssuchende verbessern. Und das nicht nur mit der heutigen Aktion, sondern auch dauerhaft in unserer gemeinsamen Anlaufstelle, der Jugendberufsagentur im Gebäude der Agentur für Arbeit.“  

Astrid Neese (Agentur für Arbeit), Werner Rous (Geschäftsführer jobcenter) und Oberbürgermeister Sören Link mit den Jugendlichen der Ausbildungstour


Die Schüler/innen aus Entlassklassen Duisburger Schulen fahren in Begleitung von Lehrern und Lehrerinnen und Beratungsfachkräften zu den Betrieben. Die  Jugendlichen interessieren sich für Berufe, die von den besuchten Betrieben als Ausbildungsberuf angeboten werden. Sie lernen das Unternehmen und den Chef oder die Chefin kennen, dazu die Anforderungen an die Ausbildung und können unmittelbar ihre Bewerbung abgeben.  
Oberbürgermeister Sören Link hat gerne an dieser Bustour mit den Jugendlichen teilgenommen: „Es ist eine gute Sache, dass Agentur für Arbeit und jobcenter mit der heutigen Aktion darauf aufmerksam machen, wie wichtig alle Anstrengungen für ausbildungssuchende Jugendliche sind. Ich wünsche mir, dass noch mehr Jugendliche in Duisburg eine Ausbildung finden. Mit dem landesweiten Projekt „Kein Abschluss ohne Anschluss“ wollen wir in Duisburg den Übergang von Schülerinnen und Schülern von der Schule in Ausbildung reibungslos gestalten. Mir ist dabei wichtig, dass auch Jugendliche mit Hauptschulabschluss bei der Suche nach einer adäquaten Ausbildung eine faire Chance bekommen. Dabei hilft uns die gute Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und dem jobcenter Duisburg.“  

Werner Rous, Geschäftsführer des jobcenter Duisburg, unterstreicht die Bedeutung einer beruflichen Ausbildung: „Als Geschäftsführer des jobcenter Duisburg sehe ich jeden Tag viele Menschen, die teilweise schon lange arbeitslos sind. Auch viele junge Menschen. Drei Viertel der Arbeitslosen unter 25 Jahren haben keine Berufsausbildung. Mit Ausbildung ist der eigene Arbeitsplatz viel sicherer und wenn man doch einmal arbeitslos werden sollte, findet man schneller wieder einer Anstellung. Den Übergang in Ausbildung unterstützen wir mit unserem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von jobcenter und Agentur für Arbeit. Hier können wir eine Vielzahl von interessanten Ausbildungsstellen vermitteln, auch überregional.“  

Alle Beteiligten danken den Betrieben, die heute bei der Aktion mit dabei sind. Die von den Unternehmen Duisburgs bereitgestellten Ausbildungsplätze sind die Grundlage für einen gelingenden Übergang junger Menschen von der Schule in den Beruf. Klar ist, da sind sich Neese, Link und Rous einig, dass hier jedes Jahr neue Anstrengungen nötig sind, damit genügend Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen.  

In der Werkshalle der Fa. Schmitz Dipl.Ing. Sascha Sellmann (Korrosionsschutz- und Malerbetriebe Gerhard Schmitz), Oberbürgermeister Sören Link, Astrid Neese (Agentur für Arbeit); Werner Rous (jobcenter Duisburg), Daniela Beifuß (Agentur für Arbeit) Frank Frauenrath (Korrosionsschutz- und Malerbetriebe Gerhard Schmitz) mit Jugendlichen der Ausbildungstour in der Werkhalle der Firma.

 

Bestand an gemeldeten Stellen deutlich gestiegen - Quote aber weiterhin mit Spitzenwert von 13,2 %

Arbeitslosenzahl im Februar: 32.897
Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat: -225
Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr: - 609
Arbeitslosenquote im Februar: 13,2% (Vormonat 13,3%)


Duisburg, 01. März 2017 - „Schon im Februar zeigt sich wieder eine stärkere Bewegung am Arbeitsmarkt. Es gibt es im Vergleich zum Vormonat und zum Februar 2016 einige positive Indikatoren für den Duisburger Arbeitsmarkt“, so die Feststellung von Astrid Neese, Leiterin der Agentur für Arbeit Duisburg. „Hier sind vor allem geringere Arbeitslosmeldungen aus Erwerbstätigkeit, mehr Arbeitsaufnahmen und ein Plus an neu gemeldeten Stellen zu nennen. Gleichzeitig ermöglichen Arbeitsagentur und jobcenter Duisburg deutlich mehr Menschen als noch vor einem Jahr den Zugang zu Qualifizierung. Über 500 Menschen zusätzlich profitieren von unseren Förderangeboten.
Mit unserem offensiven Angebot an Weiterbildung haben wir den Duisburger Arbeitsmarkt mit Stellenschwerpunkten in den Bereichen Produktion und Fertigung, Logistik und Gesundheit im Blick. Aber auch am Niederrhein, im Ruhrgebiet und im Düsseldorfer Raum sind viele Stellen für qualifizierte Arbeitnehmer/innen vorhanden. Wer zu Weiterbildung bereit ist und auch einen etwas längeren Arbeitsweg akzeptiert, der hat in unserer Region gute Chancen auf dauerhafte Beschäftigung“, so das Resümee von Astrid Neese.

Arbeitslosigkeit
Mit 32.897 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren im Februar 2017 225 oder 0,7 Prozent weniger Personen als noch im Januar 2017 von Arbeitslosigkeit betroffen. Im Februar des Vorjahres waren 33.506 Menschen arbeitslos gemeldet, 609 Personen oder 1,8 Prozent mehr als in diesem Februar.
Die Arbeitslosenquote sank zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte und liegt bei 13,2 Prozent. Im Februar des Vorjahres lag sie bei 13,5 Prozent und damit um 0,3 Prozentpunkte über dem aktuellen Wert.


Die Zugänge in Arbeitslosigkeit insgesamt sind im Februar um 256 oder 4,1 Prozent höher als im Vormonat ausgefallen. Die Zahl der Zugänge ist somit von 6.268 im Januar auf jetzt 6524 gestiegen. Im Februar des Vorjahres lag die Zahl der Zugänge in Arbeitslosigkeit bei 5.988 und damit um 536 oder 9 Prozent unter den Zugängen in Arbeitslosigkeit in diesem Februar.
Von den 6.524 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen im Februar 1.598 aus einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit am 1. Arbeitsmarkt. Gegenüber den 1.811 Zugängen aus vorheriger Beschäftigung am 1. Arbeitsmarkt im Januar 2017 meldeten sich im Berichtsmonat 11,8 Prozent oder 213 Personen weniger als im Vormonat.
Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im Februar 6.778. Das waren 2.153 oder 46,6 Prozent mehr als im Januar (4.625) und 669 oder 11 Prozent mehr als vor einem Jahr im Februar 2016 (6.109). 1.117 Menschen konnten wegen der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit am 1. Arbeitsmarkt ihre Arbeitslosigkeit beenden (Januar 2017: 818)

Arbeitslosigkeit nach Personengruppen
Mit 2.862 Personen waren im Februar 58 oder 2 Prozent weniger junge Leute von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als noch im Januar (2.920). Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegen die Zahlen um 23 oder 0,8 Prozent unter dem Wert von Februar 2016 (2.885).
Die Zahl der über 50jährigen Arbeitslosen sank im Februar um 48 oder 0,5 Prozent auf aktuell 9.077 (Vormonat 9.125) und liegt gleichzeitig um 310 (-3,3 Prozent) unter dem Vorjahreswert (9.387).
Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre stieg im Februar im Vergleich zum Vormonat minimal von 5.206 auf jetzt 5.208. Hier waren im Vorjahresmonat 5.254 Personen arbeitslos gemeldet. In dieser Altersgruppe sind somit 46 Personen oder 0,9 Prozent weniger als im Februar 2016 arbeitslos gemeldet.
Im Februar ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber Januar leicht gesunken und liegt aktuell bei betroffenen 14.228 Personen; - 44 oder - 0,3 Prozent (Vormonat 14.272). Der aktuelle Wert befindet sich damit um weiterhin deutliche 1.640 Personen oder 10,3 Prozent unterhalb des Vorjahresmonats (15.868).

Im Berichtsmonat sank die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer leicht auf jetzt 12.682 (- 69 oder -0,5 Prozent), davon 11.191 in der Grundsicherung. Dies sind 1.369 oder 12,1 Prozent mehr als im Februar des Vorjahres (11.313). Eine entscheidende Rolle bei dieser Entwicklung kommt der Zuwanderung geflüchteter Menschen zu.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)

Betrachtet man die Arbeitsmarkt-Entwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so stieg die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) um 0,1-Prozentpunkte auf 2,4 Prozent. Der Februar-Wert 2017 liegt damit um 0,3 Prozentpunkte über dem Niveau von Februar 2016 mit 2,1 Prozent.
Im aktuellen Monat waren 6.084 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 248 oder 4,2 Prozent mehr arbeitslose Personen als noch im Januar 2017 (5.836). Vor einem Jahr, im Februar 2016, waren im Bereich des Arbeitslosengeld-I-Bezugs 761 oder 14,3 Prozent weniger Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen (5.323).

Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II)
In der Grundsicherung (SGB II) sank die Arbeitslosenquote um 0,2 Prozentpunkte auf 10,8 Prozent. Im Vorjahr lag sie im Februar bei 11,4 Prozent.
26.813 Personen (-473 und -1,7 Prozent) waren im Februar in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet (Januar 27.286). Im Vergleich zum Februar 2016 (28183) sind in der Grundsicherung aktuell 1.370 Menschen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen als vor einem Jahr.
Erläuterung zur Entwicklung in den beiden Rechtskreisen im Vergleich zum Vorjahr:
Durch den gesetzlich geregelten Übergang der Betreuung der so genannten Aufstocker/innen (Arbeitslosengeld I-Bezieher mit aufstockendem Arbeitslosengeld II-Bezug) vom jobcenter Duisburg zur Agentur für Arbeit Duisburg im Januar 2017 ist der Bestand der Arbeitslosen im Vorjahresvergleich in diesem Jahr bei der Agentur für Arbeit in dem entsprechenden Umfang höher und beim jobcenter niedriger.

Arbeitskräftenachfrage
1.152 neue Stellen wurden der Agentur für Arbeit aktuell gemeldet. Das sind 399 oder 53 Prozent mehr als im Vormonat (Januar 2017: 753) und 122 oder 11,8 Prozent im Plus gegenüber Februar 2016 (1.030). Der Schwerpunkt der Stellenzugänge liegt in den Berufsbereichen „Rohstoffgewinnung / Produktion / Fertigung“, „Verkehr / Logistik / Schutz und Sicherheit“ und „Gesundheit / Soziales / Lehre und Erziehung“.

Der Bestand an gemeldeten Stellen ist im Februar deutlich gestiegen und liegt aktuell bei 3.690 Stellenangeboten (+280, +8,2 Prozent im Vergleich zu Januar). Damit bewegt sich der aktuelle Monat auch deutlich über dem Stellenbestand des Vorjahresmonats (2.779 Stellenangebote im Februar 2016, +911 Stellen oder + 32,8 Prozent).

 

Unterbeschäftigung
Die Unterbeschäftigung ist im Februar weiter gestiegen – um 124 Personen oder 0,3 Prozent auf aktuell 42.055 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg sie in Duisburg um 1.729 oder 4,3 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung ist im Februar leicht gesunken und liegt aktuell bei 78,2 Prozent (Vergleich Vormonat 79 Prozent, Vorjahresmonat 83,1 Prozent). Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 16,5 Prozent wie im Vormonat (+0,6 Prozentpunkte gegenüber Februar 2016).
In die Größe der Unterbeschäftigung fallen neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit sowie Personen für die bestimmte gesetzliche Sondertatbestände gelten. So sind im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt mit aktuell 1.674 Teilnehmerinnen und Teilnehmern 538 mehr Menschen in beruflicher Weiterbildung.
889 Personen mehr als im letzten Jahr befinden sich in einer sogenannten Fremdförderung (aktuell 1.479); das sind Förderungen, die nicht von der Agentur für Arbeit oder dem jobcenter Duisburg finanziert werden – insbesondere notwendige Sprach- und Integrationskurse für geflüchtete Menschen. Zur Unterbeschäftigung zählen außerdem Arbeitsgelegenheiten, an denen zurzeit 1.406 Personen (418 mehr als zum Vorjahreszeitpunkt) teilnehmen

Öffnungszeiten der Agentur für Arbeit Duisburg an den Karnevalstagen

Duisburg, 16. Februar 2017 - Die Agentur für Arbeit Duisburg wird am Donnerstag, den  23. Februar 2017 (Altweiber) ab 12:30 Uhr und am Montag, den 27. Februar 2017 (Rosenmontag) ganztägig für den Publikumsverkehr geschlossen.  
Die telefonische Erreichbarkeit unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 4 5555 00 ist an beiden Tagen in der Zeit von 8:00 bis 18:00 gewährleistet.   Am Freitag, den 24. Februar 2017 ist die Agentur für Arbeit Duisburg innerhalb der üblichen Geschäftszeiten geöffnet.   

 

Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas und Mahmut Özdemir besuchten  Vorsitzende der Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Duisburg

Duisburg, 6. Februar 2017 - Es ist schon eine gute Tradition, dass die Agentur für Arbeit Duisburg die Bundestags- und Landtagsabgeordneten aus Duisburg zu Gesprächen mit der Geschäftsführung einlädt.  
Am 3. Februar 2017 waren die SPD-Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir zu Gast. Die Themen für die Gespräche sind gesetzt: Aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt, Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit, Angebote für arbeitslose Jugendliche, Integration von geflüchteten Menschen.  
Als Fazit des Treffens ist festzuhalten, dass die vielfältigen Angebote von Agentur für Arbeit und jobcenter Duisburg durch weitere Anstrengungen von Politik, Arbeitgebern und anderen Netzwerkpartnern flankiert werden müssen. Einhellig wurde die Notwendigkeit eines sozialen Arbeitsmarktes insbesondere für geringqualifizierte Langzeitarbeitslose gesehen, die keinerlei Aussicht mehr auf reguläre Beschäftigung haben.  
Neese, Bas und Özdemir sehen die Herausforderungen für Duisburg, möchten aber zusammen auf erste gute Ansätze wie bei der Initiative „Duisburg – gemeinsam gegen Langzeitarbeitslosigkeit“ aufsatteln.  

 

Januar 2017: 1.688 oder 5,4 Prozent in Duisburg mehr arbeitslos

Duisburg, 31. Januar 2017 - „Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Jahreswechsel ist auf Grund der Witterungsbedingungen und der Beendigung von Arbeitsverhältnissen zum Ende des vierten Quartals üblich“, so die Feststellung von Astrid Neese, Leiterin der Arbeitsagentur Duisburg, zu den Januarzahlen.
„Der sich fortsetzende Rückgang der Arbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich ist ein Indiz für eine Verstetigung der guten Entwicklung. Jetzt muss sich zeigen, wie zügig die Integration derjenigen Flüchtlinge gelingt, die in den kommenden Monaten nach ihren Integrations- und Qualifizierungskursen ihre Perspektive auf dem Arbeitsmarkt suchen. Wir wissen, dass es keine Pauschallösungen gibt, und werden jeden Arbeitgeber individuell beraten, der seinen Beitrag zur Integration leisten will.“
Arbeitslosenzahl im Januar: + 1.688 auf 33.122
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: - 390
Arbeitslosenquote im Januar: 13,3% (Vormonat 12,6%)


Mit 33.122 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren im Januar 2017 1.688 oder 5,4 Prozent mehr Personen als noch im Dezember 2016 von Arbeitslosigkeit betroffen. Im Januar des Vorjahres waren 33.512 Menschen arbeitslos gemeldet, 390 Personen oder 1,2 Prozent mehr als in diesem Januar.
Die Arbeitslosenquote stieg zum Vormonat um 0,7 Prozentpunkte und liegt bei 13,3 Prozent. Im Januar des Vorjahres lag sie bei 13,5 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte über dem aktuellen Wert.
Die Unterbeschäftigung ist im Januar gestiegen – um 860 Personen oder 2,1 Prozent auf aktuell 41.987 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg sie in Duisburg um 2.258 oder 5,7 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung ist im Januar leicht angestiegen und liegt aktuell bei 78,9 Prozent (Vergleich Vormonat 76,4 Prozent, Vorjahr 84,4 Prozent).
Die Unterbeschäftigung zählt neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mit.
In die Gruppe der Fremdförderungen (+84 Teilnehmer auf 1.576 im Januar) fallen auch die Integrationskurse für geflüchtete Menschen. Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 16,5 Prozent (+0,3 Prozentpunkte gegenüber Vormonat,
+0,8 Prozentpunkte gegenüber Vorjahresmonat). Der Anstieg der Unterbeschäftigungsquote im Januar beruht vorrangig auf dem Anstieg der Arbeitslosenquote als Teil dieses Wertes.

Betrachtet man die Arbeitsmarkt-Entwicklung anteilsmäßig getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so ergeben sich Verschiebungen zwischen den beiden Rechtskreisen gegenüber dem Vormonat. Ursache hierfür ist eine Gesetzesänderung, wonach die sogenannten Aufstocker, das sind Menschen die neben dem Arbeitslosengeld I noch aufstockende Leistungen nach dem SGB II benötigen, seit dem 01.01.2017 von der Agentur für Arbeit betreut werden. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden sie vom Jobcenter betreut und dort als arbeitslos gezählt. Auf die Entwicklung der Arbeitslosigkeit insgesamt hat diese Änderung keine Auswirkungen, führt aber zu einem stärkeren Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Versicherungsbereich (SGB III) gegenüber Dezember 2016.
Die Arbeitslosenquote stieg im Versicherungsbereich (SGB III) daher um 0,5-Prozentpunkte auf 2,3 Prozent. Der Januar-Wert 2017 liegt damit auch um 0,2 Prozentpunkte über dem Niveau von Januar 2016 mit 2,1 Prozent.
Im Berichtsmonat waren 5.836 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 1.261 oder 27,6 Prozent mehr arbeitslose Personen als noch im Dezember 2016 (4.575). Vor einem Jahr, im Januar 2016, waren im Bereich des Arbeitslosengeld-I-Bezugs 600 oder 11,5 Prozent weniger Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen (5.236).
Isoliert betrachtet (ohne Aufstocker) ist die aktuelle Steigerung von Dezember auf Januar bei den Arbeitslosen vergleichbar mit dem Jahreswechsel 2015/16.

In der Grundsicherung (SGB II) stieg die Arbeitslosenquote leicht um 0,2 Prozentpunkte auf 11 Prozent. Im Vorjahr lag sie im Januar bei 11,4 Prozent.
27.286 Personen (+427 und +1,6 Prozent) waren im Januar in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet (Dezember 26.859). Im Vergleich zum Januar 2016 (28.276) sind in der Grundsicherung aktuell 990 Menschen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen als vor einem Jahr.

Die Zugänge in Arbeitslosigkeit insgesamt sind im Januar um 213 oder 3,5 Prozent höher als im Vormonat ausgefallen. Die Zahl der Zugänge ist somit von 6.055 im Dezember auf jetzt 6.268 gestiegen. Im Januar des Vorjahres lag die Zahl der Zugänge in Arbeitslosigkeit bei 5.905 und damit um 363 oder 6,1 Prozent unter den Zugängen in Arbeitslosigkeit in diesem Januar.
Von den 6.268 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen im Januar 2.739 aus einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit.
Gegenüber den 1.841 Zugängen aus vorheriger Beschäftigung im Dezember 2016 meldeten sich im Berichtsmonat 48,8 Prozent oder 898 Personen mehr als im Vormonat.
Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im Januar 4.625. Das waren 1.444 oder 23,8 Prozent weniger als im Dezember (6.069) und 95 oder 2,0 Prozent weniger als vor einem Jahr im Januar 2016 (4.720). 1.001 Menschen konnten wegen der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ihre Arbeitslosigkeit beenden (Dezember 2016: 1.314)
Mit 753 (Vormonat 1.050) neuen Arbeitsstellen sank der Stellenzugang gegenüber dem Vormonat um 297 Stellenmeldungen oder 28,3 Prozent. Er liegt damit um 16 Meldungen unter dem Vorjahreswert Januar 2016 mit 769 neu gemeldeten Stellen (2,1 Prozent).

Der Stellenbestand ist im Januar leicht gesunken und liegt aktuell bei 3.410 Stellenangeboten (-57, -1,6 Prozent). Damit bewegt sich der aktuelle Monat deutlich über dem Stellenbestand des Vorjahresmonats (3.023 Stellenangebote im Januar 2016, +387 Stellen oder + 12,8 Prozent).
Mit 2.920 Personen waren im Januar 50 oder 1,7 Prozent mehr junge Leute von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als noch im Dezember (2.870). Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegen die Zahlen um 219 oder 8,1 Prozent über dem Wert von Januar 2016 (2.701).

Die Zahl der über 50-Jährigen stieg im Januar um 562 oder 6,6 Prozent auf aktuell 9.125 (Vormonat 8.563), lag aber gleichzeitig um 309 (-3,3 Prozent) unter dem Vorjahreswert (9.434).
Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre stieg im Januar im Vergleich zum Vormonat von 4.884 auf jetzt 5.206 (+ 322 oder 6,6 Prozent). Hier waren im Vorjahresmonat 5.252 Personen arbeitslos gemeldet. In dieser Altersgruppe sind somit 46 Personen oder 0,9 Prozent weniger als im Januar 2016 arbeitslos gemeldet.
Im Januar ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber Dezember leicht gestiegen und liegt aktuell bei betroffenen 14.272 Personen (+181 oder +1,3 Prozent, Vormonat 14.091). Der aktuelle Wert befindet sich damit um deutliche 1.651 Personen oder 10,4 Prozent unterhalb des Vorjahresmonats (15.923).

Im Berichtsmonat stieg die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 12.751 (+ 476 oder + 3,9 Prozent). Dies sind 1.555 oder 13,9 Prozent mehr als im Januar des Vorjahres (11.196). Der Hauptanteil liegt dabei mit 11.342 Personen in der Grundsicherung (SGB II).

Geflüchtete Menschen sind bei der Gruppe der Ausländerinnen und Ausländer im Jahr 2017 im Hinblick auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt besonders im Fokus, weil viele Personen aus dieser Gruppe nach Integrations-/Sprachkursen und beruflichen Qualifizierungen in der Ausgangsposition sind, um eine Ausbildung oder Arbeit aufzunehmen, vielleicht auch mit Zwischenschritten.
Die Statistik weist diese Gruppe von geflüchteten Menschen als „Personen im Kontext von Fluchtmigration“ aus. Das sind Ausländerinnen und Ausländer mit Aufenthaltsgestattung, einer Aufenthaltserlaubnis Flucht oder einer Duldung. In Abgrenzung zu anderen Definitionen des Begriffs Flüchtling handelt es sich hier um Menschen, die ähnliche Problemlagen im Hinblick auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt haben. Im Januar 2017 sind in Duisburg 3.930 Personen im Kontext von Fluchtmigration arbeitsuchend gemeldet, 2.024 sind arbeitslos.
Diejenigen, die nur arbeitsuchend, aber nicht arbeitslos sind (1.906) befinden sich aktuell z.B. in Qualifizierungsmaßnahmen. Viele dieser Menschen sind nicht kurzfristig im Rahmen einer Flucht eingereist, sondern schon etwas länger als geflüchteter Mensch in Duisburg. Sie haben bereits den Status erreicht, der ihnen den Zugang zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt ermöglicht. 78,5 Prozent der Personen im Kontext von Fluchtmigration sind Männer, zwei Drittel (66,8 Prozent) sind unter 35 Jahre alt.
Die Bildungsstruktur ist sehr heterogen und zeigt hohe Anteile von hochwertigen Schulabschlüssen, aber auch hohe Anteile von Menschen ohne Schulabschluss. Diese von den geflüchteten Menschen benannten Schul- und ggf. Ausbildungs- und Studienabschlüsse müssen aber teilweise noch auf ihre Vergleich- und Verwertbarkeit in der Bundesrepublik hin geprüft werden. Die angestrebten Berufe bewegen sich deshalb aktuell noch stark im Helferbereich. Nach Qualifizierungen und Anerkennung von Abschlüssen sollte der Anteil derjenigen, die als Fachkraft oder noch höherwertiger arbeiten können, ansteigen.

Neese hebt die Bedeutung des Integration Points von Arbeitsagentur und jobcenter Duisburg hervor: „Unsere umfangreichen Angebote decken einen großen Teil ab, der für die berufliche Integration von geflüchteten Menschen erforderlich ist. Um erfolgreich sein zu können, setzen wir stark auf unsere Netzwerkpartner und vor allem auf Unternehmen. Wenn dort der einzelne keine Chance erhält, dann bleiben die vorherigen Schritte wirkungslos. Wir werden so individuell fördern, wie es der Bewerber und der Betrieb brauchen. Das gilt selbstverständlich in gleichem Maße für die Unterstützung von Geringqualifizierten und Langzeitarbeitslosen.

Ein kurzer Überblick über die wichtigsten Lehrgänge zeigt das Spektrum des Angebots von Arbeitsagentur und jobcenter Duisburg:
„Perspektiven für Flüchtlinge“ führen die geflüchteten Menschen an den deutschen Arbeitsmarkt heran und beinhalten eine Kompetenzfeststellung. Im „Förderzentrum für Flüchtlinge“ werden berufsbezogene deutsche Sprachkenntnisse vermittelt und Arbeitserprobungen in Betrieben vermittelt. Auch eine Ausbildungsvorbereitung in Kombination mit dem Erwerb von Schulabschlüssen ist möglich. Die Verknüpfung von Integrationskursen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge mit Eingliederungsleistungen der Arbeitsagentur ist in der „KompAS“-Maßnahme möglich; KompAS bedeutet dabei Kompetenzfeststellung, frühzeitige Aktivierung und Spracherwerb.

Deutliche Verringerung des Bestandes an Langzeitarbeitslosen, aber unverändert hohe Quote

Duisburg, 03. Januar 2017 - „Seit April liegen die Zahlen der Arbeitslosen und der Arbeitslosenquote unter den Vorjahrswerten. Und in diesem Monat ist zudem erstmals im Jahr 2016 der Stellenbestand höher als im Vorjahreswert. Dies ist insgesamt eine gute Ausgangssituation für 2017“, so die Bewertung der Dezemberzahlen von Astrid Neese, Leiterin der Arbeitsagentur Duisburg. „Die deutliche Verringerung des Bestandes an Langzeitarbeitslosen – bei immer noch hohen Zahlen – ist auch ein Zeichen dafür, dass die Initiative „Duisburg – gemeinsam gegen Langzeitarbeitslosigkeit“ erste Früchte trägt.“

Arbeitslosenzahl im Dezember:  +49  auf 31.434

Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich:  - 820

Arbeitslosenquote im Dezember:  12,6 % (wie Vormonat)

 

Mit 31.434 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren im Dezember 2016 49 oder 0,2 Prozent mehr Personen als noch im November 2016 von Arbeitslosigkeit betroffen. Im Dezember des Vorjahres waren 32.254 Menschen arbeitslos gemeldet, 820 Personen oder 2,5 Prozent mehr als in diesem Dezember.

Die Arbeitslosenquote blieb zum Vormonat unverändert und liegt bei 12,6 Prozent. Im Dezember des Vorjahres lag sie bei 13 Prozent und damit um 0,4 Prozentpunkte über dem aktuellen Wert.

Die Unterbeschäftigung ist im Dezember gestiegen – um 221 Personen oder 0,5 Prozent auf aktuell 41.171 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg sie in Duisburg um 2.203 oder 5,7 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung ging im Dezember leicht zurück und liegt aktuell bei 76,3 Prozent (Vergleich Vormonat 76,6 Prozent, Vorjahr 82,8 Prozent).

Die Unterbeschäftigung zählt neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mit. Hervorzuheben ist der Anstieg der fremdgeförderten Programme zur Weiterbildung um 195 geförderte Teilnehmer auf nun 1.492 Teilnehmer.
Damit hat sich die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. In diese Gruppe der Förderungen fallen auch die Integrationskurse für geflüchtete Menschen, wodurch der starke Anstieg erklärt wird. Auch in anderen Bereichen der Unterbeschäftigung gab es im Dezember einen Anstieg aufgrund der Teilnahme geflüchteter Menschen an arbeitsmarktpolitischen Programmen zur beruflichen Integration.

Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 16,2 Prozent (+0,1 Prozentpunkte gegenüber Vormonat, +0,8 Prozentpunkte gegenüber Vorjahresmonat). 

Betrachtet man die Arbeitsmarkt-Entwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen, so sank die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) leicht um 0,1-Prozentpunkte auf 1,8 Prozent. Der Dezember-Wert 2016 liegt damit auch um 0,1 Prozentpunkte unter dem Niveau von Dezember 2015 mit 1,9 Prozent.

Im Berichtsmonat waren 4.575 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 65 oder 1,4 Prozent weniger arbeitslose Personen als noch im November (4.640). Vor einem Jahr, im Dezember 2015, waren im Bereich des Arbeitslosengeld-I-Bezugs noch 211 oder 4,4  Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen (4.786).

In der Grundsicherung (SGB II) stieg die Arbeitslosenquote leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 10,8 Prozent. Im Vorjahr lag sie im Dezember bei 11,1 Prozent.

26.859 Personen (+114 und +0,4 Prozent) waren im Dezember in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet (November 26.745). Im Vergleich zum Dezember 2015 (27.468) sind in der Grundsicherung aktuell 609 Menschen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen als vor einem Jahr.

Die Zugänge in Arbeitslosigkeit insgesamt sind im Dezember um 93 oder 1,5 Prozent niedriger als im Vormonat ausgefallen. Die Zahl der Zugänge ist somit von 6.148  im November auf jetzt 6.055 gesunken. Im Dezember des Vorjahres lag die Zahl der Zugänge in Arbeitslosigkeit bei 5.280 und damit um 775 oder 14,7 Prozent unter den Zugängen in Arbeitslosigkeit in diesem Dezember.

Von den 6.055 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen im Dezember 1.416 aus einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit am 1. Arbeitsmarkt. Gegenüber den 1.386 Zugängen aus vorheriger  Beschäftigung am 1. Arbeitsmarkt im November 2016 meldeten sich im Berichtsmonat 2,2 Prozent oder 30 Personen mehr als im Vormonat.

Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im Dezember 6.069. Das waren 82 oder 1,3 Prozent weniger als im November (6.151) und 1.020 oder 20,2 Prozent mehr als vor einem Jahr im Dezember 2015 (5.049). 1.066 Menschen konnten wegen der Aufnahme einer Beschäftigung am 1. Arbeitsmarkt ihre Arbeitslosigkeit beenden (Vormonat: 1.140). Seit Jahresbeginn 2016 haben 13.688 Menschen eine Beschäftigung am 1. Arbeitsmarkt aufgenommen, dies sind 246 oder 1,8 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2015.

Mit 1.050 (Vormonat 902) neuen Arbeitsstellen stieg der Stellenzugang gegenüber dem Vormonat um 148 Stellenmeldungen oder 16,4 Prozent.  Er liegt damit um 205 Meldungen über dem Vorjahreswert mit 845 neu gemeldeten Stellen (+24,3 Prozent).

 

Der Stellenbestand ist im Dezember vor dem Hintergrund der deutlich angestiegenen Stellenmeldungen zum Vormonat und Vorjahresmonat leicht gestiegen und liegt aktuell bei 3.467 Stellenangeboten (+63, +1,9 Prozent). Damit bewegt sich auch der aktuelle Monat erstmals in diesem Jahr über dem Stellenbestand des Vorjahresmonats (3.412 Stellenangebote im Dezember 2015, +55 Stellen oder + 1,6 Prozent).

Mit 2.870 Personen waren im Dezember 16 oder 0,6 Prozent weniger junge Leute von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als noch im November (2.886). Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegen die Zahlen um 299 oder 11,6 Prozent  über dem Wert von Dezember 2015 (2.571).

Die Zahl der Arbeitslosen der über 50 Jahre alten Personen sank im Dezember um 37 oder 0,4 Prozent auf aktuell 8.563 (Vormonat 8.600) und verringerte sich um 445 (-4,9  Prozent) gegenüber dem Vorjahreswert (9.008).

Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre sank im Dezember im Vergleich zum Vormonat von 4.906 auf jetzt 4.884 (-22 oder -0,4 Prozent). Hier waren im Vorjahresmonat 5.032 Personen arbeitslos gemeldet. In dieser Altersgruppe sind damit 148 Personen oder 2,9 Prozent weniger als im Dezember 2015 arbeitslos gemeldet.

Im Berichtsmonat stieg die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 12.275 (+ 97 oder + 0,8 Prozent). Dies sind 1.581 oder 14,8 Prozent mehr als im Dezember des Vorjahres (10.694). Der Hauptanteil liegt dabei mit 11.275  Personen in der Grundsicherung (SGB II).

 

Auch im November ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen weiter rückläufig und liegt aktuell bei betroffenen 14.091 Personen (-152 oder -1,1 Prozent, Vormonat 14.243). Der aktuelle Wert befindet sich damit um deutliche 1.214 Personen oder 7,9 Prozent unterhalb des Vorjahresmonats (15.305).

 

Astrid Neese
Astrid Neese wurde 1962 in Detmold geboren. Sie absolvierte eine Ausbildung im gehobenen Dienst bei der Bezirksregierung Detmold und schloss 1997 ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bielefeld ab. Im Anschluss daran war sie als Referentin eines Prorektors an der Universität Bielefeld tätig.
Ihre Karriere bei der Bundesagentur für Arbeit begann sie 1999. Zunächst war sie als Referentin und Referatsleiterin in der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen tätig, bevor sie von 2004 bis 2006 als Agenturberaterin mehrerer Arbeitsagenturen in Nordrhein-Westfalen bei der strategischen Ausrichtung und der Einführung von Reformelementen unterstützte.
2007 übernahm sie den Vorsitz der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Stendal. In gleicher Funktion war sie von Ende 2007 bis 2011 in der Agentur für Arbeit Recklinghausen und von 2012 bis 2016 in der Agentur für Arbeit Dortmund tätig.
Seit dem 01.01.2017 leitet Astrid Neese die Agentur für Arbeit Duisburg.

Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin robust – 2016 Senkung der Gesamtarbeitslosigkeit gelungen
Für den Arbeitsmarkt war 2016 zwar kein Jahr mit einer besonders dynami- schen, aber in weiten Teilen positiven Entwicklung. Belege dafür sind: sin- kende Arbeitslosenzahlen und gestiegene Beschäftigung. Die strukturellen Probleme des Duisburger Arbeitsmarktes jedoch bleiben, vor allem die hohe Langzeitarbeitslosigkeit, bei ersten guten Entwicklungen. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die durchschnittliche Arbeitslosenquote mit 13 Prozent in 2016 verringert (2015: 13,2 Prozent).
Seit April 2016 ist die Zahl der Ar- beitslosen in beiden Rechtskreisen immer merklich niedriger als der jeweilige Vorjahreswert. Die neue Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Duisburg, Astrid Neese, ist deshalb zuversichtlich, dass die Ausgangssituation für 2017 gut ist:
„Die Situation des Duisburger Arbeitsmarktes ist vor dem Hintergrund der deutlich ge- stiegenen Zahl arbeitsloser Ausländer stabil geblieben. Geflüchtete Menschen ste-hen oft nach Sprach- und Integrationskursen noch eher am Anfang eines längeren Weges zur Integration. Viele geflüchtete Menschen, die in den letzten zwei Jahren nach Duisburg gekommen sind, werden in 2017 in der Lage sein, eine Beschäftigung aufzunehmen.
Durch die personelle Aufstockung des Integration Points, der Anfang 2016 seine Arbeit aufgenommen hat, sollte es uns gelingen, Integration schneller zu erreichen und damit dafür zu sorgen, dass immer mehr geflüchtete Menschen ihren Lebensunterhalt eigenständig bestreiten können. Dabei ist die Un- terstützung der Unternehmen und der Partner/innen im Netzwerk von großer Bedeutung; es gibt gute Lösungsansätze, die auf Kooperation der Partner bauen.“

In 2016 wurden aber nicht nur die Anstrengungen zur Integration der geflüchteten Menschen mit zusätzlich bereitgestellten Mitteln erhöht. Auch die Förderung aller anderen Arbeitslosen durch Arbeitsagentur und jobcenter Duisburg wurde intensiviert, insbesondere auch bei Geringqualifizierten.

Die Initiative „Duisburg – gemeinsam gegen Langzeitarbeitslosigkeit“ hat 2016 mit einigen Aktionen das Thema in den Fokus der Öffentlichkeit und insbesondere der Unternehmerschaft gebracht. Dabei wurde gezeigt, dass die Ursachen für Langzeitarbeitslosigkeit sehr individuell sind. Die Partner/innen der Initiative sorgen dafür, dass Arbeitgeber/innen die Potenziale von Langzeitarbeitslosen entdecken und ihnen dann oft eine Chance auf Einstellung geben.
„Das große Problem der Langzeitarbeitslosigkeit ist mir in vergleichbaren Ausprä- gungen aus meinen Tätigkeiten im Ruhrgebiet bekannt,“ erklärt die neue Chefin der Arbeitsagentur Duisburg. „Die Initiative „Duisburg – gemeinsam gegen Langzeitarbeitslosigkeit“ ist beispielgebend und zeigt in die richtige Richtung. Die Verringerung der Zahl der Langzeitarbeitslosen um fast 8% gegenüber dem Dezember 2015 ist schon bemerkenswert. Die Dynamik am Duisburger Arbeitsmarkt, die an den Zahlen der Zu- und Abgänge bei den Arbeitslosen festgemacht werden kann, gibt auch Langzeitarbeitslosen eine bessere Chance. Daneben nutzen wir lokal alle Fördermöglichkeiten auch offensiv für diese Zielgruppe.“

Die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit findet seit Mai 2015 unter dem gemeinsamen Dach der Jugendberufsagentur statt. Arbeitsagentur, jobcenter und Jugend- amt bieten an der Wintgensstraße gebündelt die Dienstleistungen für Jugendliche an. Durch die engere Zusammenarbeit lassen sich die Einzelfälle schneller klären. Der Zeitpunkt, wann Jugendliche, die z.B. vom Jugendamt betreut werden, in Richtung berufliche Eingliederung gehen können, wird frühzeitiger erkannt und gemeinsam werden die notwendigen Schritte eingeleitet.

Arbeitsmarkt 2016 in Zahlen
Durchschnittlich 32.330 Menschen waren 2016 in Duisburg arbeitslos – dies sind 275 Personen oder rd. 0,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote lag bei 13 Prozent und damit 0,2 Prozentpunkte niedriger als im Durchschnitt des Vorjahres mit 13,2 Prozent. Positiv hat sich die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung am Arbeitsort Duisburg entwickelt.
Im Juni 2016 (aktuell verfügbare Daten) lag diese bei 165.788 Personen und damit rd. 1.700 Personen höher als im Juni 2015 (+1 Prozent).
Dabei entwickelte sich insbesondere die Teilzeitbeschäftigung (+ 4,9 Prozent), die Beschäf- tigung von Ausländern (+4,9 Prozent) und älteren Menschen zwischen 55 bis zur Regelaltersgrenze (+4,3 Prozent) positiv.

Die Vollzeitbeschäftigung ging nur leicht um 0,1 Prozent zurück. Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen Im Jahresdurchschnitt 2016 waren in der Arbeitslosenversicherung (SGB III) 4.914 Arbeitslose gemeldet, 529 Personen oder 9,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. In der Grundsicherung (SGB II) waren im Jahresdurchschnitt 27.416 Personen arbeitslos gemeldet, das sind 254 Personen oder 0,9 Prozent mehr als 2015. Bewegung auf dem Arbeitsmarkt Arbeitslosigkeit ist kein fester Block. Vielmehr wird erst aus den Zugängen und Ab- gängen die Bewegung hinter dem jahresdurchschnittlichen Bestand von 32.330 Arbeitslosen ersichtlich. So wurden insgesamt 70.575 Zugänge in Arbeitslosigkeit bei der Arbeitsagentur und dem Jobcenter registriert.
Das sind 3.095 Personen oder 4,6 Prozent mehr als 2015. Davon kamen 16.968 Personen aus einer Beschäftigung am 1. Arbeitsmarkt, 361 Personen oder 2,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig konnten sich 13.688 Menschen wegen der Aufnahme einer Beschäftigung am 1. Arbeitsmarkt aus der Arbeitslosigkeit abmelden. Dies sind 246 weniger als 2015. 3.809 wurden durch Aufnahme einer Beschäftigung am 2. Arbeitsmarkt abgemeldet (Vorjahr 1.851). Insgesamt waren 73.108 Abgänge aus der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen, 6.698 mehr als im Vorjahr.

 

Duisburgs Arbeitslosenquote unverändert bei 12,6 Prozent

Duisburg, 30. November 2016 - "Auch im November brauchen wir den Vergleich mit dem Vorjahr nicht zu scheuen, allerdings stellt sich der Arbeitsmarkt aktuell nicht sonderlich dynamisch dar. Leicht sinkende Arbeitslosenzahlen im Versicherungsbereich werden durch die Entwicklung im Bereich der Grundsicherung wieder wettgemacht. Die Arbeitslosenquote ist unverändert geblieben. Der Stellenzugang sinkt weiter; gegenüber dem Vorjahr sind von Januar bis November rd. 8% weniger Stellen gemeldet worden. Hier hatten wir zu diesem Jahreszeitpunkt in der Vergangenheit schon mehr Bewegung, und zwar in die richtige Richtung“, so das Resümee von Ulrich Käser, Leiter der Arbeitsagentur Duisburg.

Arbeitslosenzahl im November:                            +75   auf 31.385

Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich:  - 621

Arbeitslosenquote im November:                       12,6 % (wie Vormonat)

 

Mit 31.385 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren im November 2016 75 oder 0,2 Prozent mehr Personen als noch im Oktober 2016 von Arbeitslosigkeit betroffen. Im November des Vorjahres waren 32.006 Menschen arbeitslos gemeldet, 621 Personen oder 1,9 Prozent mehr als in diesem November.

Die Arbeitslosenquote blieb zum Vormonat unverändert und liegt bei 12,6 Prozent. Im November des Vorjahres lag sie bei 12,9 Prozent und damit um 0,3 Prozentpunkte über dem aktuellen Wert.

Die Zahl der Personen, die in Qualifizierungen, Aktivierungsseminaren und Arbeitsgelegenheiten beschäftigt waren und deshalb nicht als Arbeitslose gezählt werden (Unterbeschäftigung im engeren Sinne), lag im November 2016 bei 9.448.

Mit 16,1 Prozent ist die Unterbeschäftigungsquote im November 2016 gegenüber dem Oktober 2016 leicht um 0,2 Prozentpunkte gestiegen. Der aktuelle Wert liegt damit um 0,7 Prozentpunkte höher als der November-Wert des Vorjahres mit 15,4 Prozent. Während die Arbeitslosigkeit seit April 2016 jeweils unter den jeweiligen Vorjahreswerten liegt, erreicht die Unterbeschäftigungsquote seit Juni 2016 immer einen höheren Wert als im Vorjahr.

„Dieser Effekt ist auf die Ankunft geflüchteter Menschen am Arbeitsmarkt und deren Teilnahmen an Maßnahmen zurückzuführen,“ erläutert Käser.

 

Betrachtet man die Arbeitsmarkt-Entwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen, so verblieb die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) auf 1,9 Prozent wie in den beiden Vormonaten. Der November-Wert 2016 liegt auf dem gleichen Niveau wie im November 2015 mit 1,9 Prozent.

Im Berichtsmonat waren 4.640 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 31 oder 0,7 Prozent weniger arbeitslose Personen als noch im Oktober (4.671). Vor einem Jahr, im November 2015, waren im Bereich des Arbeitslosengeld-I-Bezugs noch 162 oder 3,4  Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen (4.802).

In der Grundsicherung (SGB II) blieb die Arbeitslosenquote wie im Vormonat bei 10,7 Prozent. Im Vorjahr lag sie im November bei 11 Prozent.

26.745 Personen (+106 und +0,4 Prozent) waren im November in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet (Oktober 26.639). Im Vergleich zum November 2015 (27.204) sind in der Grundsicherung aktuell 459 Menschen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen als vor einem Jahr.

Die Zugänge in Arbeitslosigkeit insgesamt sind im November um 42 oder 0,7 Prozent höher als im Vormonat ausgefallen. Die Zahl der Zugänge ist somit von 6.106  im Oktober auf jetzt 6.148 gestiegen. Im November des Vorjahres lag die Zahl der Zugänge in Arbeitslosigkeit bei 5.408 und damit um 740 oder 13,7 Prozent unter den Zugängen in Arbeitslosigkeit in diesem November.

Von den 6.148 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen im November 1.638 aus einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit. Gegenüber den 1.702 Zugängen aus vorheriger  Erwerbstätigkeit im Oktober 2016 meldeten sich im Berichtsmonat 64 oder 3,8 Prozent weniger Menschen nach einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit arbeitslos. Im November 2015 gab es mit 1.679 Zugängen aus Erwerbstätigkeit 41 oder 2,4   Prozent mehr Meldungen als im aktuellen Berichtsmonat.

Im November nahmen 1.527 arbeitslose Personen wieder eine neue Erwerbstätigkeit auf. Das sind 97 oder 6 Prozent weniger als im Vormonat (Oktober 1.624 Personen). Gegenüber dem Vorjahresmonat (1.478 im November 2015) sind es 49 oder 3,3 Prozent mehr arbeitslose Menschen, die eine Arbeit gefunden haben.

 

Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im November 6.151. Das waren 438 oder 6,6 Prozent weniger als im Oktober (6.589) und 407 oder 7,1 Prozent mehr als vor einem Jahr im November 2015 (5.744).

Mit 902 (Vormonat 1.041) neuen ungeförderten Arbeitsstellen sank der Stellenzugang gegenüber dem Vormonat um 139 Stellenmeldungen oder 13,4 Prozent.  Er liegt damit fast genau auf dem Vorjahreswert mit 900 neu gemeldeten Stellen (-2 oder -0,2 Prozent).

 

Der Stellenbestand ist im November gesunken und liegt aktuell bei 3.404 Stellenangeboten (-220, -6,1 Prozent). Damit bewegt sich auch der aktuelle Monat weiterhin unter dem Stellenbestand des Vorjahresmonats (3.568 Stellenangebote im November 2015, -164 Stellen oder -4,6 Prozent). Der Abstand zum Vorjahresmonat ist aber gegenüber den beiden Vormonaten wiederum gesunken.

„Bei dem Verhältnis vom Bestand gemeldeter Stellen zu Arbeitslosen ist ein Blick auf das Anforderungsniveau im Zielberuf besonders interessant. Im Helfer/innen-Bereich kommen in Duisburg auf eine freie Stelle rd. 35 arbeitslos gemeldete Menschen. Auf dem Fachkraftniveau sieht es schon deutlich besser aus. Hier ist das Verhältnis 1 Stelle zu 4,3 gemeldeten Arbeitslosen.“ Darauf weist Käser ausdrücklich hin. „Auf Dauer können hier nur präventive Ansätze, die in der Schule beginnen, helfen. Die Arbeitsagentur leistet in der Betreuung von Jugendlichen und in der Qualifizierung Erwachsener vielfältige Beiträge, damit mehr Duisburger/innen das Fachkraftniveau erreichen. Damit wird man deutlich seltener arbeitslos. Wenn Arbeitslosigkeit doch eintreten sollte, ist die Vermittlung in Arbeit wiederum schneller und nachhaltiger möglich.“

 

Mit 2.886 Personen waren im November 75 oder 2,5 Prozent weniger junge Leute von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als noch im Oktober (2.961). Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegen die Zahlen um 377 oder 15 Prozent  über dem Wert von November 2015 (2.509).

Die Zahl der Arbeitslosen der über 50 Jahre alten Personen sank im November um 40 oder 0,5 Prozent auf aktuell 8.600 (Vormonat 8.640) und verringerte sich um 337 (-3,8 Prozent) gegenüber dem Vorjahreswert (8.937).

Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre sank im November im Vergleich zum Vormonat von 4.927 auf jetzt 4.906 (-21 oder -0,4 Prozent). Hier waren im Vorjahresmonat 4.974 Personen arbeitslos gemeldet. In dieser Altersgruppe sind damit 68 Personen oder 1,4 Prozent weniger als im November 2015 arbeitslos gemeldet.

Im Berichtsmonat stieg die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 12.178 (+ 203 oder + 1,7 Prozent). Dies sind 1.696 oder 16,2 Prozent mehr als im November des Vorjahres (10.482). Der Hauptanteil liegt dabei mit 11.177  Personen in der Grundsicherung (SGB II).

 

Auch im November ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen weiter rückläufig und liegt aktuell bei betroffenen 14.243 Personen (-133 oder -0,9 Prozent, Vormonat 14.376). Der aktuelle Wert befindet sich damit um 878 Personen oder 5,8 Prozent unterhalb des Vorjahresmonats (15.121).

 

In Duisburg sind zzt. 1.958 schwerbehinderte Menschen arbeitslos, immerhin 282 weniger als noch zum selben Zeitpunkt im Vorjahr.

 

Mit der bundesweiten „Woche der Menschen mit Behinderung“ möchten die Agenturen für Arbeit zeigen, mit welchen Einsatz vor Ort eine gleichberechtigte Teilhabe dieser Menschen am Arbeitsmarkt erreicht werden soll. „Für Unternehmen ist es wichtig zu wissen, dass ein Teil der schwerbehinderten Menschen ihre Berufstätigkeit ohne Einschränkungen ausüben kann. Andere, die Hilfe brauchen, erhalten diese auch von der Bundesagentur oder den anderen Trägern der beruflichen Rehabilitation. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Diskussion über den kommenden Fachkräftemangel sollten Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen die beruflichen Potenziale schwerbehinderter Menschen in Betracht ziehen,“ appelliert Käser.

 

Wechsel an der Spitze der Agentur für Arbeit Duisburg: Astrid Neese wird Chefin der Agentur für Arbeit Duisburg

Duisburg, 25. November 2016 - Ulrich Käser wechselt zum 01.01.2017 zur Agentur für Arbeit Aachen-Düren. Nach Anhörung der Verwaltungsausschüsse der Agenturen für Arbeit Aachen-Düren und Duisburg ist es jetzt amtlich: Zum Jahreswechsel findet ein Wechsel in der Leitung der Arbeitsagentur Duisburg statt. Ulrich Käser, seit viereinhalb Jahren Chef in Duisburg wechselt in die Kaiserstadt Aachen und übernimmt die Leitung der Arbeitsagentur Aachen-Düren. Käser bedankt sich beim Verwaltungsausschuss und bei allen Partnerinnen und Partnern der Agentur für die gute Zusammenarbeit im Sinne einer aktiven Arbeitsmarktpolitik, die letztlich den Kundinnen und Kunden zu Gute kam.
„Duisburg war nicht meine erste und ist nicht meine letzte Station. Meine Arbeit war geprägt von den Herausforderungen des regionalen Arbeits-und Ausbildungsmarktes. Die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit und Jugendarbeitslosigkeit, die Bewältigung der Flüchtlingsströme sowie die Zusammenarbeit mit der Kommune bei der Einrichtung der Jugendberufsagentur, um nur einige zu nennen. Hier haben wir einiges erreicht. Diese Erfahrungen werde ich bei meiner neuen Aufgabe nutzen können“, ist sich Käser sicher.
Astrid Neese, bislang Chefin der Arbeitsagentur Dortmund wechselt vom östlichen zum westlichen Ende des Ruhrgebiets, bleibt der Region mit ihren Chancen und Herausforderungen also verbunden. Neese hat ebenfalls schon einige Stationen in der Bundesagentur für Arbeit durchlaufen und ist auf Grund ihrer Tätigkeit in Dortmund mit den Aufgaben einer Ruhrgebietsagentur bestens vertraut.
Die 54-jährige Juristin, die seit 2007 Arbeitsagenturen leitet, wohnt am Niederrhein und freut sich auf ihren Ansatz in Duisburg. Die wichtigsten Themenfelder für die Leitung der Arbeitsagentur Duisburg sind gesetzt: Bekämpfung von Langzeit- und Jugendarbeitslosigkeit, Integration von Flüchtlingen, gelingender Übergang Schule-Beruf. Die neue Leiterin wird ihre vielfältigen Erfahrungen insbesondere aus Dortmund dabei einbringen und schnell die Kontakte zu den Netzwerkpartnern und –partnerinnen knüpfen.  

 

Arbeitsagentur schließt die Geschäftsstellen in Hamborn und Rheinhausen

Dienstleistung aus einer Hand in der Wintgensstraße  
Duisburg, 23. November 2016 - Die Schließung der Geschäftsstellen der Agentur für Arbeit Duisburg in Rheinhausen und Hamborn führt zu einem besseren Angebot für alle Duisburger Kundinnen und Kunden. Zum 31.12.2016 werden die Geschäftsstellen Hamborn (Dahlmannstr. 23, 47169 Duisburg) und Rheinhausen (Dr.-Alfred-Herrhausen-Allee 11, 47228 Duisburg) geschlossen.
Die Agentur für Arbeit an der Wintgensstr. 29 – 33, 47058 Duisburg-Duissern ist dann die zentrale Anlaufstelle in Duisburg für alle Kundinnen und Kunden der Agentur für Arbeit.
„Was sich zunächst wie eine Einschränkung unseres Serviceangebots anhört, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Gewinn für die betroffenen Kundinnen und Kunden“, sagt Ulrich Käser, Chef der Duisburger Arbeitsagentur. „Wir konnten zuletzt in den Geschäftsstellen nur noch die Beratungsgespräche in der Arbeitsvermittlung anbieten. Oft ist es aber so, dass wir den Kundinnen und Kunden empfehlen, weitere Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, wie z.B. die Angebote des Berufsinformationszentrums, der Jugendberufsagentur Duisburg oder einen direkten Kontakt zu unserem gemeinsamen Arbeitgeber-Service. Informationsveranstaltungen finden schon immer in der Wintgensstraße statt.
Die Möglichkeit der eigenen Eingabe der Anmeldedaten an Kunden-PC besteht dort ebenfalls. Von der persönlichen Anmeldung her kennen bereits alle Kundinnen und Kunden die Dienststelle an der Wintgensstraße. Die Verkehrsanbindungen in Duisburg ermöglichen recht schnelle Wege, vor allem bei Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs.“
Die Bündelung der Kräfte und des Angebots an einer zentralen Stelle in Duisburg wird vielleicht den ein oder anderen Anfahrtsweg etwas verlängern. Die Leitung der Agentur für Arbeit geht aber davon aus, dass durch das schnellere Anbieten aller Dienstleistungen die Integration in Arbeit und Ausbildung schneller gelingt und das ist es, was am Ende zählt – auch für die Kundinnen und Kunden.
Auf Grund der erforderlichen Umzugsarbeiten wird der Dienstbetrieb in Hamborn bereits zum 30.11.2016 und in Rheinhausen zum 07.12.2016 eingestellt. Alle Kundinnen und Kunden, die von diesen Dienststellen bislang betreut wurden und nach diesen Zeitpunkten Termine bekommen, werden bereits für die Dienststelle in Duissern eingeladen.
Die Änderungen betreffen nur die Dienststellen der Agentur für Arbeit.

Die Geschäftsstellen des jobcenter Duisburg im Duisburger Norden (Geschäftsstelle Nord, Duisburger Str. 277, 47166 Duisburg) und Westen (Geschäftsstelle West, Dr.-Alfred-Herrhausen-Allee 15-17, 47228 Duisburg / Geschäftsstelle Körnerplatz, Körnerplatz 1, 47226 Duisburg) sind nicht betroffen. Dort werden die bisherigen Dienstleistungen weiter angeboten.

 

6,6 Prozent weniger junge Leute u.a. durch Aufnahme einer Ausbildung von Jugendarbeitslosigkeit betroffen
Arbeitslosenquote im Oktober: - 0,1 Prozentpunkte; 12,6 %

Duisburg, 02. November 2016 - „Beim Arbeitsmarkt haben sich fast alle relevanten Werte gegenüber dem Vorjahr verbessert“, bilanziert Petra Neu, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Duisburg, die aktuellen Zahlen. „Im Bereich des Stellenbestandes wünsche ich mir noch eine positivere Entwicklung. Bei der Arbeitslosigkeit von Ausländerinnen und Ausländern, die sich auch auf die Jugendarbeitslosigkeit auswirkt, macht sich bekanntermaßen die Entwicklung bei geflüchteten und zugewanderten Menschen bemerkbar. Hier ist es aber gelungen, dass trotz dieser Entwicklung die Gesamtarbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr gesunken ist.“
Arbeitslosenzahl im Oktober: - 402 auf 31.310
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: - 976
Arbeitslosenquote im Oktober: - 0,1 Prozentpunkte; 12,6 %


Mit 31.310 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren im Oktober 2016 402 oder 1,3 Prozent weniger Personen als noch im September 2016 von Arbeitslosigkeit betroffen. Im Oktober des Vorjahres waren 32.286 Menschen arbeitslos gemeldet, 976 Personen oder 3 Prozent mehr als in diesem Oktober.
Die Arbeitslosenquote sank um 0,1-Prozentpunkte und liegt jetzt bei 12,6 Prozent. Im Oktober des Vorjahres lag sie bei 13 Prozent und damit um 0,4 Prozentpunkte über dem aktuellen Wert.
Die Zahl der Personen, die in Qualifizierungen, Aktivierungsseminaren und Arbeitsgelegenheiten beschäftigt waren und deshalb nicht als Arbeitslose gezählt werden (Unterbeschäftigung im engeren Sinne), lag im Oktober 2016 bei 9.111.
Mit 15,9 Prozent ist die Unterbeschäftigungsquote im Oktober 2016 gegenüber dem September 2016 leicht um 0,2 Prozentpunkte gesunken. Der aktuelle Wert liegt damit um 0,4 Prozentpunkte höher als der Oktober-Wert des Vorjahres mit 15,5 Prozent.
Betrachtet man die Arbeitsmarkt-Entwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen, so verblieb die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) auf 1,9 Prozent wie beim Vormonat. Der Oktober-Wert ist um 0,1 Prozentpunkte niedriger als im Oktober 2015 mit 2,0 Prozent.


Im Berichtsmonat waren 4.671 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 174 oder 3,6 Prozent weniger arbeitslose Personen als noch im September (4.845). Vor einem Jahr, im Oktober 2015, waren im Bereich des Arbeitslosengeld-I-Bezugs noch 316 oder 6,3 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen (4.987).
In der Grundsicherung (SGB II) sank die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 10,7 Prozent. Im Vorjahr lag sie im Oktober bei 11 Prozent.
26.639 Personen (-228 und -0,8 Prozent) waren im Oktober in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet (September 26.867). Im Vergleich zum Oktober 2015 (27.299) sind in der Grundsicherung aktuell 660 Menschen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen als vor einem Jahr.
Die Zugänge in Arbeitslosigkeit insgesamt sind im Oktober um 288 oder 4,5 Prozent niedriger als im Vormonat ausgefallen. Die Zahl der Zugänge ist somit von 6.394 im September auf jetzt 6.106 gesunken. Im Oktober des Vorjahres lag die Zahl der Zugänge in Arbeitslosigkeit bei 5.423 und damit um 683 oder 12,6 Prozent unter den Zugängen in Arbeitslosigkeit in diesem Oktober.
Von den 6.106 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen im Oktober 1.702 aus einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit. Gegenüber den 1.677 Zugängen aus vorheriger Erwerbstätigkeit im September 2016 meldeten sich im Berichtsmonat 25 oder 1,5 Prozent mehr Menschen nach einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit arbeitslos. Im Oktober 2015 gab es mit 1.610 Zugängen aus Erwerbstätigkeit 92 oder 5,7 Prozent weniger Meldungen als im aktuellen Berichtsmonat.
Im Oktober nahmen 1.624 arbeitslose Personen wieder eine neue Erwerbstätigkeit auf. Das sind 208 oder 11,4 Prozent weniger als im Vormonat (September 1.832 Personen). Gegenüber dem Vorjahresmonat (1.302 im Oktober 2015) sind es deutliche 322 oder 24,7 Prozent mehr arbeitslose Menschen, die eine Arbeit gefunden haben.

Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im Oktober 6.589. Das waren 668 oder 9,2 Prozent weniger als im September (7.257) und 1.021 oder 18,3 Prozent mehr als vor einem Jahr im Oktober 2015 (5.568).
Mit 1.041 (Vormonat 1.080) neuen ungeförderten Arbeitsstellen sank der Stellenzugang leicht gegenüber dem Vormonat um 39 Stellenmeldungen oder 3,6 Prozent. Er liegt damit auch nur leicht unter dem Vorjahreswert mit 1.060 neu gemeldeten Stellen (-19 oder -1,8 Prozent).

Der Stellenbestand ist im Oktober weiter gewachsen und liegt aktuell bei 3.624 Stellenangeboten (+109, +3,1 Prozent). Damit bewegt sich auch der aktuelle Monat aber weiterhin unter dem Stellenbestand des Vorjahresmonats (3.805 Stellenangebote im Oktober 2015, -181 Stellen oder -4,8 Prozent). Der Abstand zum Vorjahresmonat ist aber gegenüber den beiden Vormonaten gesunken.

 

Mit 2.961 Personen waren im Oktober 209 oder 6,6 Prozent weniger junge Leute u.a. durch die Aufnahme einer Ausbildung von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als noch im September (3.170). Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegen die Zahlen um 401 oder 15,7 Prozent über dem Wert von Oktober 2015 (2.560).
Neu wirbt für eine differenzierte Betrachtung der Jugendarbeitslosigkeit: „Wir haben im Rechtskreis SGB III einen Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,4%. Mit 564 Arbeitslosen im Alter von 15 bis unter 25 Jahren ist das der niedrigste Oktoberwert seit vielen Jahren.“
Die Gesamtzahl von 2.961 (mit Jugendlichen aus dem Rechtskreis SGB II) ist der höchste Wert seit 2006. Hier spielt die Zuwanderung bei der Entwicklung die Hauptrolle.
„Die Integration zugewanderter Jugendlicher in den Arbeitsmarkt ist - alleine schon vor dem Hintergrund sprachlicher Defizite – ungleich schwerer. Isoliert betrachtet ist das eine Herausforderung für Duisburg. Global betrachtet muss man sehen, dass diese Jugendlichen durch die intensive Betreuung insbesondere des jobcenter Duisburg deutliche verbesserte Lebenschancen haben. Arbeitsagentur und jobcenter arbeiten intensiv daran, dies mit den Anforderungen des Duisburger Ausbildungs- und Arbeitsmarktes zu verknüpfen.“

Die Zahl der Arbeitslosen der über 50 Jahre alten Personen sank im Oktober um 128 oder 1,5 Prozent auf aktuell 8.640 (Vormonat 8.768) und verringerte sich um 373 (-4,1 Prozent) gegenüber dem Vorjahreswert (9.013).
Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre sank im Oktober im Vergleich zum Vormonat von 4.999 auf jetzt 4.927 (-72 oder -1,4 Prozent). Hier waren im Vorjahresmonat 5.044 Personen arbeitslos gemeldet. In dieser Altersgruppe sind damit 117 Personen oder 2,3 Prozent weniger als im Oktober 2015 arbeitslos gemeldet.
Im Berichtsmonat stieg die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer leicht auf jetzt 11.975 (+ 76 oder + 0,6 Prozent). Dies sind 1.524 oder 14,6 Prozent mehr als im Oktober des Vorjahres (10.451). Der Hauptanteil liegt dabei mit 11.014 Personen in der Grundsicherung (SGB II).

Auch im Oktober ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen weiter rückläufig und liegt aktuell bei betroffenen 14.376 Personen (-253 oder -1,7 Prozent, Vormonat 14.629). Der aktuelle Wert befindet sich damit um 646 Personen oder 4,3 Prozent unterhalb des Vorjahresmonats (15.022).

„Wir haben viele Gruppen, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind, im Fokus. Jugendliche, Flüchtlinge, Berufsrückkehrer/innen usw. und bieten für diese Gruppen besondere Aktivitäten und Fördermöglichkeiten an. Fast alle Personen, die arbeitslos werden, können aber auch langzeitarbeitslos werden. Trotz der aktuell leicht sinkenden Zahlen bewegt sich die Langzeitarbeitslosigkeit in Duisburg im Durchschnitt der letzten Jahre auf einem hohen Niveau. Wir haben deshalb dieses Thema“, darauf weist Neu besonders hin, „seit Mitte 2015 mit der Initiative „Duisburg – gemeinsam gegen Langzeitarbeitslosigkeit“ besonders in den Blick genommen. Agentur für Arbeit, jobcenter Duisburg, Stadt Duisburg, Unternehmerverband und Gewerkschaften und weitere Partner möchten für diesen Personenkreis eine Lanze brechen und die individuellen Qualifikationen von Langzeitarbeitslosen in den Vordergrund stellen.“

Eine Telefonaktion am 28.10. (Anrufe durch die Chefs der genannten Institutionen bei Arbeitgebern) und eine Fachkonferenz am 25.11.2016 zeigen, dass für Duisburg alle Möglichkeiten und auch externes Fachwissen genutzt werden sollen, damit das hohe Niveau der Langzeitarbeitslosigkeit durchbrochen wird.

 

Herbstbelebung ist bei den Arbeitslosenzahlen recht deutlich spürbar
Mitarbeiterinnen der HELIOS Kliniken Duisburg profitieren vom WeGebAU-Programm

Duisburg, 29. September 2016 - „Die erwartete Herbstbelebung ist bei den Arbeitslosenzahlen recht deutlich spürbar, nicht nur gegenüber dem Vormonat, sondern auch gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das ist ein Signal, dass die Gesamtentwicklung in die richtige Richtung geht“, betont Ulrich Käser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.
Arbeitslosenzahl im September: - 816 auf 31.712
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: - 689
Arbeitslosenquote im September: - 0,4 Prozentpunkte; 12,7 %

Mit 31.712 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren im September 2016 816 oder 2,5 Prozent weniger Personen als noch im August 2016 von Arbeitslosigkeit betroffen. Im September des Vorjahres waren 32.401 Menschen arbeitslos gemeldet, 689 Personen oder 2,1 Prozent mehr als in diesem September.
Die Arbeitslosenquote sank um 0,4-Prozentpunkte und liegt jetzt bei 12,7 Prozent. Im September des Vorjahres lag sie bei 13,1 Prozent und damit auch um 0,4 Prozentpunkte über dem aktuellen Wert.
Die Zahl der Personen, die in Qualifizierungen, Aktivierungsseminaren und Arbeitsgelegenheiten beschäftigt waren und deshalb nicht als Arbeitslose gezählt werden (Unterbeschäftigung im engeren Sinne), lag im September 2016 bei 9.029.
Mit 16,1 Prozent hat sich die Unterbeschäftigungsquote im September 2016 gegenüber dem August 2016 nicht verändert. Der aktuelle Wert liegt damit um 0,6 Prozentpunkte höher als der September-Wert des Vorjahres mit 15,5 Prozent.
Betrachtet man die Arbeitsmarkt-Entwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen, so sank die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) um 0,1 Prozentpunkte auf 1,9 Prozent. Der September-Wert ist ebenfalls um 0,1 Prozentpunkte niedriger als im September 2015 mit 2,0 Prozent.
Im Berichtsmonat waren 4.845 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 181 oder 3,6 Prozent weniger arbeitslose Personen als noch im August (5.026). Vor einem Jahr, im September 2015, waren im Bereich des Arbeitslosengeld-I-Bezugs noch 217 oder 4,3 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen (5.062).
In der Grundsicherung (SGB II) sank die Arbeitslosenquote um 0,2 Prozentpunkte auf 10,8 Prozent. Im Vorjahr lag sie im September bei 11 Prozent.
26.867 Personen (-635 und -2,3 Prozent) waren im September in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet (August 27.502). Im Vergleich zum September 2015 (27.339) sind in der Grundsicherung aktuell 472 Menschen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen als vor einem Jahr.
Die Zugänge in Arbeitslosigkeit insgesamt sind im September um 150 oder 2,4 Prozent höher als im Vormonat ausgefallen. Die Zahl der Zugänge hat sich dadurch von 6.244 im August auf jetzt 6.394 erhöht. Im September des Vorjahres lag die Zahl der Zugänge in Arbeitslosigkeit bei 5.987 und damit um 407 oder 6,8 Prozent unter den Zugängen in Arbeitslosigkeit in diesem September.
Von den 6.394 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen im September 1.677 aus einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit. Gegenüber den 1687 Zugängen aus vorheriger Erwerbstätigkeit im August 2016 meldeten sich im Berichtsmonat 10 oder 0,6 Prozent weniger Menschen nach einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit arbeitslos. Im September 2015 gab es mit 1.652 Zugängen aus Erwerbstätigkeit 25 oder 1,5 Prozent weniger Meldungen als im aktuellen Berichtsmonat.
Im September nahmen 1.832 arbeitslose Personen wieder eine neue Erwerbstätigkeit auf. Das sind deutliche 314 oder 20,7 Prozent mehr als im Vormonat (August 1.518 Personen). Gegenüber dem Vorjahresmonat (1.600 im September 2015) sind es 232 oder 14,5 Prozent mehr arbeitslose Menschen, die eine Arbeit gefunden haben.
Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im September 7.257. Das waren 536 oder 8 Prozent mehr als im August (6.721) und 777 oder 12 Prozent mehr als vor einem Jahr im September 2015 (6.480).
Mit 1.080 (Vormonat 993) neuen ungeförderten Arbeitsstellen stieg der Stellenzugang gegenüber dem Vormonat um 87 Stellenmeldungen oder 8,8 Prozent. Er liegt damit unter dem Vorjahreswert mit 1.157 neu gemeldeten Stellen (-77 oder -6,7 Prozent).


Der Stellenbestand ist im September weiter gewachsen und liegt aktuell bei 3.515 Stellenangeboten (+143, +4,2 Prozent). Damit bewegt sich der aktuelle Monat aber weiterhin unter dem Stellenbestand des Vorjahresmonats (3.717 Stellenangebote im September 2015, -202 Stellen oder -5,4 Prozent). Der Abstand zum Vorjahresmonat ist aber gegenüber den beiden Vormonaten gesunken.
„ Der Bestand der gemeldeten Stellen und der Stellenzugang bewegen sich unter dem Vorjahresniveau, aber der Abstand sinkt. Ich hoffe, dass diese Entwicklung anhält. Freie Stellen im Unternehmen sollten immer ein Anlass sein, den gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Agentur für Arbeit und jobcenter einzuschalten.
Neben der Vermittlung von Arbeitsuchenden ins Unternehmen kann der gemeinsame Arbeitgeber-Service auch z.B. über die Weiterbildung von Beschäftigten im Unternehmen beraten. Das WeGebAU-Programm (Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer/innen im Unternehmen) bietet hier eine Chance für Beschäftigte und Unternehmen gleichermaßen“ so das Angebot von Käser.
Die meisten freien Arbeitsstellen kamen in diesem Monat aus dem Bereich Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit gefolgt von Stellen aus den Bereichen Rohstoffgewinnung, Produktion und Fertigung.

Mit 3.170 Personen waren im September 202 oder 6 Prozent weniger junge Leute u.a. durch die Aufnahme einer Ausbildung von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als noch im August (3.372). Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegen die Zahlen um 334 oder 11,8 Prozent über dem Wert von September 2015 (2.836).
Die Zahl der Arbeitslosen der über 50 Jahre alten Personen sank im September um 202 oder 2,3 Prozent auf aktuell 8.768 (Vormonat 8.970) und verringerte sich um 255 (-2,8 Prozent) gegenüber dem Vorjahreswert (9.023).
Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre sank im September im Vergleich zum Vormonat von 5.143 auf jetzt 4.999 (-144 oder -2,8 Prozent). Hier waren im Vorjahresmonat 5.010 Personen arbeitslos gemeldet. In dieser Altersgruppe sind damit 11 Personen oder 0,2 Prozent weniger als im September 2015 arbeitslos gemeldet.
Im Berichtsmonat sank die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 11.899 (-186 oder -1,5 Prozent). Allerdings sind dies sind 1.553 oder 15 Prozent mehr als im September des Vorjahres (10.346). Der Hauptanteil liegt dabei mit 10.886 Personen in der Grundsicherung (SGB II).

„Trotz der deutlich höheren Zahlen bei den arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländern in der Betreuung des jobcenter Duisburg gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Arbeitslosen insgesamt gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die anerkannten Flüchtlinge, die in der Regel zunächst vom jobcenter betreut werden, treffen zurzeit auf einen relativ robusten und damit aufnahmefähigen Arbeitsmarkt. Es lohnt sich also, die begonnene Integration der Flüchtlinge weiter konsequent fortzusetzen. Die Agentur für Arbeit wird ihren Beitrag dazu leisten“, verspricht Käser.
Auch im September ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen weiter rückläufig und liegt aktuell bei betroffenen 14.629 Personen (-130 oder -0,9 Prozent, Vormonat 14.759). Der aktuelle Wert befindet sich damit um 337 Personen oder 2,3 Prozent unterhalb des Vorjahresmonats (14.966).

 

Mitarbeiterinnen der HELIOS Kliniken Duisburg profitieren vom WeGebAU-Programm
Mit der „Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer/innen in Unternehmen“ besitzt die Agentur für Arbeit Duisburg eine Fördermöglichkeit, deren Abkürzung WeGebAU gleichzeitig Programm ist. „Wir bauen für Beschäftigte durch Weiterbildung einen Weg zu einem sicheren Arbeitsplatz und für das Unternehmen einen Weg zu qualifiziertem Personal.“ Ulrich Käser, Chef der Duisburger Arbeitsagentur umschreibt damit in wenigen Worten, was das WeGebAU-Programm für die Teilnehmerinnen der HELIOS Kliniken Duisburg bedeutet.
Neun Krankenpflegehelferinnen wurden in den letzten zwei Jahren zu examinierten Gesundheits- und Krankenpflegerinnen weitergebildet. Krankenpflegehelferinnen sind für Kliniken in der Regel nicht dauerhaft in größerer Anzahl einsetzbar und – wenn sie einmal arbeitslos werden – auch schwerer wieder in Beschäftigung zu vermitteln.
Für die neun Teilnehmerinnen der Hamborner HELIOS St. Johannes Klinik im Alter zwischen 29 und 59 Jahren war die Entscheidung zur Teilnahme damit gleichzeitig ein Schritt in sichere Beschäftigungsmöglichkeiten. Käser weiß, wem dieser Erfolg zu verdanken ist: „Hut ab vor dem Durchhaltevermögen aller Teilnehmerinnen am Programm und Dank an die HELIOS Kliniken Duisburg, diese Weiterbildung im eigenen Haus ermöglicht zu haben“.

Aber auch die Agentur für Arbeit hat ihren Beitrag durch die Förderung geleistet. Durch das WeGebAU-Programm ist eine Übernahme der Weiterbildungskosten möglich; außerdem können bis zu 50% des Arbeitsentgeltes während der Weiterbildung durch die Agentur für Arbeit übernommen werden. Carl Poersch, Pflegedirektor an der HELIOS St. Johannes Klinik, empfiehlt das Förderprogramm deshalb auch uneingeschränkt anderen Unternehmen: „Das Programm schafft eine klassische Win-Win-Situation – für Mitarbeiter und Klinikleitung. Denn qualifizierte Weiterbildung ist Voraussetzung für eine gute Patientenversorgung und somit elementarer Teil unserer Unternehmensphilosophie. Die Kooperation mit der Agentur für Arbeit ist dabei eine willkommene und wichtige Unterstützung.“  

 

1.518 Personen wieder mit  Erwerbstätigkeit - 1,5 Prozent mehr als im Juli
Plus im Vorjahresvergleich bei der Jugendarbeitslosigkeit durch Ausländer
Arbeitslosenquote aber bei 13,1 Prozent wohl immer noch Spitze in  NRW

Der Ausbildungsmarkt im August 2016

 

Duisburg, 31. August 2016 - „Die Arbeitslosigkeit ist im August - trotz der Sommerpause in diesem Zeitraum - gesunken. Parallel stieg die Arbeitskräftenachfrage in Duisburg leicht an. Dies bewerte ich durchaus positiv und hoffe, dass die anstehende Herbstbelebung diese Entwicklung weiter fortsetzt“, betont Ulrich Käser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.
Arbeitslosenzahl im August: - 296 auf 32.528
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: - 325
Arbeitslosenquote im August: - 0,1 Prozentpunkte; 13,1 %

Mit 32.528 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren im August 2016 296 oder 0,9 Prozent weniger Personen als noch im Juli 2016 von Arbeitslosigkeit betroffen. Im August des Vorjahres waren 32.853 Menschen arbeitslos gemeldet, 325 Personen oder 1,0 Prozent mehr als in diesem August.
Die Arbeitslosenquote sank um 0,1-Prozentpunkte und liegt jetzt bei 13,1 Prozent. Im August des Vorjahres lag sie bei 13,3 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte über dem aktuellen Wert.
Die Zahl der Personen, die in Qualifizierungen, Aktivierungsseminaren und Arbeitsgelegenheiten beschäftigt waren und deshalb nicht als Arbeitslose gezählt werden (Unterbeschäftigung im engeren Sinne), lag im August 2016 bei 8.212.
Mit 16,1 Prozent hat sich die Unterbeschäftigungsquote im August 2016 gegenüber dem Juli 2016 nicht verändert. Der aktuelle Wert liegt damit um 0,5 Prozentpunkte höher als der August-Wert des Vorjahres mit 15,6 Prozent.
Betrachtet man die Arbeitsmarkt-Entwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen, so sank die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) um 0,1 Prozentpunkte auf 2,0 Prozent. Der August-Wert ist ebenfalls um 0,1 Prozentpunkte niedriger als im August 2015 mit 2,1 Prozent.

 

Im Berichtsmonat waren 5.026 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 133 oder 2,6 Prozent weniger arbeitslose Personen als noch im Juli (5.159). Vor einem Jahr, im August 2015, waren im Bereich des Arbeitslosengeld-I-Bezugs noch 286 oder 5,4 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen (5.312).
In der Grundsicherung (SGB II) sank die Arbeitslosenquote leicht um 0,1 auf 11,0 Prozent. Im Vorjahr lag sie im August bei 11,1 Prozent.
27.502 Personen (-163 und -0,6 Prozent) waren im August in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet (Juli 27.665). Im Vergleich zum August 2015 (27.541) sind in der Grundsicherung aktuell 39 Menschen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen als vor einem Jahr.
Die Zugänge in Arbeitslosigkeit insgesamt sind im August um 88 oder 1,4 Prozent höher als im Vormonat ausgefallen. Die Zahl der Zugänge hat sich dadurch von 6.156 im Juli auf jetzt 6.244 erhöht. Im August des Vorjahres lag die Zahl der Zugänge in Arbeitslosigkeit bei 6.148 und damit um 96 oder 1,6 Prozent unter den Zugängen in Arbeitslosigkeit in diesem August.
Von den 6.244 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen im August 1.687 aus einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit.
Gegenüber den 1.705 Zugängen aus vorheriger Erwerbstätigkeit im Juli 2016 meldeten sich im Berichtsmonat 18 oder 1,1 Prozent weniger Menschen nach einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit arbeitslos. Im August 2015 gab es mit 1.568 Zugängen aus Erwerbstätigkeit 119 oder 7,6 Prozent weniger Meldungen als im aktuellen Berichtsmonat.
Im August nahmen 1.518 Personen wieder eine neue Erwerbstätigkeit auf. Das sind 22 oder 1,5 Prozent mehr als im Vormonat (Juli 1.496 Personen). Gegenüber dem Vorjahresmonat (1.554 im August 2015) sind es 36 oder 2,3 Prozent weniger arbeitslose Menschen, die eine Arbeit gefunden haben.
Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im August 6.721. Das waren 1.135 oder 20,3 Prozent mehr als im Juli (5.586) und 163 oder 2,5 Prozent mehr als vor einem Jahr im August 2015 (6.558).
Mit 993 (Vormonat 945) neuen ungeförderten Arbeitsstellen stieg der Stellenzugang gegenüber dem Vormonat um 48 Stellenmeldungen oder 5,1 Prozent. Er liegt damit unter dem Vorjahreswert mit 1.158 neu gemeldeten Stellen (-165 oder -14,2 Prozent).
Der Stellenbestand ist im August weiter gewachsen und liegt aktuell bei 3.372 Stellenangeboten (+66, +2,0 Prozent). Damit bewegt sich der aktuelle Monat aber weiterhin unter dem Stellenbestand des Vorjahresmonats (3.716 Stellenangebote im August 2015, -344 Stellen oder -9,3 Prozent).

 

„Trotz der Sommerferien haben uns die Unternehmen mehr freie Stellen gemeldet als im letzten Monat. Dennoch ist es nun wichtig, dass die Betriebe uns weiterhin und zeitnah alle freien Arbeitsstellen zur Verfügung stellen, damit wir diese mit passenden Bewerberinnen und Bewerbern schnellstmöglich besetzen können“, appelliert Ulrich Käser.
Die meisten freien Arbeitsstellen kamen in diesem Monat aus dem Bereich Rohstoffgewinnung, Produktion und Fertigung, gefolgt von Stellen aus Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit. Auch aus dem Gesundheitswesen incl. Soziales, Lehre und Erziehung wurden viele Vakanzen gemeldet.
Mit 3.372 Personen waren im August 10 oder 0,3 Prozent mehr junge Leute von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als noch im Juli (3.362). Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegen die Zahlen um 502 oder 17,5 Prozent über dem Wert von August 2015 (2.870).

Das Plus im Vorjahresvergleich bei der Jugendarbeitslosigkeit ist mit einem Anstieg der gemeldeten Ausländerinnen und Ausländer in dieser Altersgruppe in der Grundsicherung zu erklären.
„Von den arbeitslosen Jugendlichen haben 72,7% keine abgeschlossene Berufsausbildung. Generell gilt, dass eine langfristige Integration deutlich besser gelingt, wenn ein Berufsabschluss erreicht wurde“, erklärt Ulrich Käser und bietet die Unterstützung der Agentur für Arbeit bei diesem Thema an: „Uns stehen verschiedene Fördermöglichkeiten zur Verfügung, den jungen Leuten zu einem Berufsabschluss verhelfen.“

Die Zahl der Arbeitslosen der über 50 Jahre alten Personen sank im August um 55 oder 0,6 Prozent auf aktuell 8.970 (Vormonat 9.025) und verringerte sich um 145 (1,6 Prozent) gegenüber dem Vorjahreswert (9.115).
Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre stieg im August im Vergleich zum Vormonat von 5.122 auf jetzt 5.143 (+21 oder +0,4 Prozent). Hier waren im Vorjahresmonat 5.065 Personen arbeitslos gemeldet. In dieser Altersgruppe sind damit 78 Personen oder 1,5 Prozent mehr als im August 2015 arbeitslos gemeldet.
Im Berichtsmonat stieg die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 12.085 (+44 oder +0,4 Prozent). Dies sind 1.747 oder 16,9 Prozent mehr als im August des Vorjahres (10.338).
Auch im August ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen weiter rückläufig und liegt aktuell bei 14.759 betroffenen Personen (-344 oder -2,3 Prozent, Vormonat 15.103). Der aktuelle Wert befindet sich damit um 134 Personen oder 0,9 Prozent unterhalb des Vorjahresmonats (14.893).

 

Duisburg - August 2016:


Der Ausbildungsmarkt im August 2016

Endspurt am Ausbildungsmarkt
Duisburg, 31, August 2016 - Seit 1. Oktober 2015 meldeten sich 3.491 Bewerberinnen und Bewerber für eine Berufsausbildungsstelle bei der Agentur für Arbeit Duisburg, 58 oder 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr.
Von ihnen sind 3.031 versorgt, haben also schon eine Ausbildungsstelle oder eine Alternative gefunden. Das sind in dieser Phase des Ausbildungsjahres 89 oder 3,0 Prozent mehr als vor einem Jahr.
460 haben bislang noch keine Stelle gefunden, 31 oder 6,3 Prozent weniger gegenüber dem August im letzten Ausbildungsjahr.

Die Zahl der betrieblichen Berufsausbildungsstellen, die Wirtschaft und Verwaltung der Agentur für Arbeit Duisburg seit 1. Oktober 2015 gemeldet haben, liegt im August leicht über den Vorjahreszahlen. Die Unternehmen haben mit 2.619 betrieblichen Ausbildungsstellen 8 oder 0,3 Prozent mehr betriebliche Berufsausbildungsstellen gemeldet als im Vorjahr. Ergänzt wird dieses Angebot durch 95 außerbetriebliche Berufsausbildungsstellen.
524 der gemeldeten Stellen waren zum Stichtag noch unbesetzt, 5 oder 0,9 Prozent weniger als vor einem Jahr.

„Jugendliche können auch jetzt – nach Beginn des Ausbildungsjahres – noch eine Ausbildung zu finden. Gerade wer bereit ist, über Alternativen zu seinen Ausbildungswünschen nachzudenken, hat auch jetzt noch Chancen. Jugendliche, denen der Einstieg in Ausbildung aus verschiedenen Gründen nicht gelungen ist, können ggf. auch noch unterstützt werden, z.B. mit berufsvorbereitenden Lehrgängen, Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen oder einem Einstiegsqualifizierungsjahr. Wichtig ist hier ein schneller Kontakt zur Agentur für Arbeit, damit geprüft werden kann, ob die Voraussetzung für die Förderung erfüllt ist“, offeriert Ulrich Käser, Leiter der Agentur für Arbeit Duisburg.

Unternehmen, die einen freien Ausbildungsplatz haben, melden sich bitte bei Ihrem Ansprechpartner im Arbeitgeber-Service, wählen die kostenfreie Servicenummer 0800 4 5555 20 oder schicken eine Mail an
 duisburg.arbeitgeber@arbeitsagentur.de.
Jugendliche, die einen Ausbildungsplatz suchen, vereinbaren bitte einen Termin bei der Berufsberatung unter der kostenfreien Servicenummer 0800 4 5555 00 oder kommen einfach in ihre Arbeitsagentur, um einen Termin zu vereinbaren.
Linktipps für Bewerberinnen und Bewerber, Eltern, Lehrer und Unternehmen: www.jobboerse.arbeitsagentur.de
(Jobbörse für Ausbildungsstellen) www.planet-beruf.de (Bewerbungshilfen, Expertentipps) www.berufe.tv
(Videoclips zu den Berufen) www.berufenet.arbeitsagentur.de (Berufsinformationen zu allen anerkannten Ausbildungsberufen)  http://dasbringtmichweiter.de
(Infos für Jugendliche, Erwachsene und Arbeitgeber)
www.abi.de
(Infos zu Studium und Ausbildung für Abiturientinnen und Abiturienten und Eltern)

 

Neuer Verwaltungsausschuss der Agentur für Arbeit Duisburg tagte das erste Mal  

Duisburg, 30. August 2016 - Am 22. August 2016 tagte zum ersten Mal der neue Verwaltungsausschuss der Agentur für Arbeit Duisburg. Am 1. Juli hat seine 13. Amtsperiode begonnen. Der Verwaltungsausschuss ist das Selbstverwaltungsorgan der örtlichen Agentur für Arbeit. Er arbeitet vertrauensvoll mit ihr zusammen und berät die Arbeitsagentur in allen aktuellen Fragen des Arbeitsmarktes. Er überwacht dabei die Erfüllung ihrer Aufgaben. Mindestens viermal im Jahr werden die Mitglieder des Gremiums über aktuelle Themen, die Lage auf dem Arbeitsmarkt und die internen Geschäftsziele der Arbeitsagentur informiert.  

Der Ausschuss besteht aus zwölf Mitgliedern, die zum 1. Juli 2016 für sechs Jahre neu  berufen wurden. Er ist mit Vertretern der Arbeitnehmer, Arbeitgeber und öffentlichen Körperschaften besetzt. Die Mitglieder werden auf Vorschlag der jeweiligen Gruppe durch den Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg berufen. Turnusgemäß wechselt der Vorsitz des Verwaltungsausschusses jeweils zum 1. Juli eines Jahres zwischen der Gruppe der Arbeitnehmer und der Gruppe der Arbeitgeber.
Aktuell hat Herr Wolfgang Schmitz, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbandsgruppe, den Vorsitz für die Arbeitgeberseite übernommen. Frau Angelika Wagner, DGB Regionsgeschäftsführerin, hat als Arbeitnehmer-Vertreterin den stellvertretenden Vorsitz inne.  

Als neu berufene Mitglieder im Verwaltungsausschuss wurden begrüßt:  Herr Mario Haas, Gewerkschaftssekretär des Bezirksverbandes IG Bauen-Agrar-Umwelt, Herr Ulrich Wied, Personalleiter ThyssenKrupp Steel Europe AG, sowie Frau Andrea Demming-Rosenberg, Ratsfrau der Stadt Duisburg.  
Der Verwaltungsausschussvorsitzende Wolfgang Schmitz und die Geschäftsführerin operativ der Agentur für Arbeit Duisburg, Frau Petra Neu, dankten ausdrücklich den ausgeschiedenen Mitgliedern für ihr hohes Engagement im Verwaltungsausschuss in den vergangenen sechs Jahren. 

 

Arbeitslosigkeit stieg saisontypisch - 850 oder 2,7 Prozent mehr

Duisburg, 28. Juli 2016 - „Der Arbeitsmarkt hat sich wie erwartet entwickelt. Die Arbeitslosigkeit ist saisontypisch gestiegen“, sagte Ulrich Käser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Duisburger Arbeitsagentur, zur Situation am Duisburger Arbeitsmarkt.  
Arbeitslosenzahl im Juli: +850 auf 32.824
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -386
Arbeitslosenquote im Juli: +0,4 Prozentpunkte; 13,2 Prozent  


Mit 32.824 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren im Juli 2016 850 oder 2,7 Prozent mehr Personen als noch im Juni 2016 von Arbeitslosigkeit betroffen. Im Juli des Vorjahres waren 33.210 Menschen arbeitslos gemeldet, 386 Personen oder 1,2 Prozent mehr als in diesem Juli. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,4 Prozentpunkte und liegt jetzt bei 13,2 Prozent. Im Juli des Vorjahres lag sie bei 13,4 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte über dem aktuellen Wert.
Die Zahl der Personen, die in Qualifizierungen, Aktivierungsseminaren und Arbeitsgelegenheiten beschäftigt waren und deshalb nicht als Arbeitslose gezählt werden (Unterbeschäftigung im engeren Sinne), lag im Juli 2016 bei 8090. Mit 16,1 Prozent ist die Unterbeschäftigungsquote im Juli 2016 gegenüber dem Juni 2016 um 0,3 Prozentpunkte gestiegen. Der aktuelle Wert liegt damit um 0,3 Prozentpunkte höher als der Juli-Wert des Vorjahres mit 15,8 Prozent.

Betrachtet man die Arbeitsmarkt-Entwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen, so stieg die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) um 0,2 Prozentpunkte auf 2,1 Prozent. Der Juli-Wert ist trotzdem 0,2 Prozentpunkte niedriger als im Juli 2015 mit 2,3 Prozent. Im Berichtsmonat waren 5.159 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 484 oder 10,4 Prozent mehr arbeitslose Personen als noch im Juni (4.675). Vor einem Jahr, im Juli 2015, waren im Bereich des Arbeitslosengeld-I-Bezugs noch 595 oder 10,3 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen (5.754).

In der Grundsicherung (SGB II) stieg die Arbeitslosenquote leicht um 0,1 auf 11,1 Prozent. Auch im Vorjahr lag sie im Juli bei 11,1 Prozent. 27.665 Personen (+366 und +1,3 Prozent) waren im Juli in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet (Juni 27.299). Im Vergleich zum Juli 2015 (27.456) sind in der Grundsicherung aktuell noch 209 Menschen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen als vor einem Jahr. Die Zugänge in Arbeitslosigkeit insgesamt sind im Juli um 911 oder 17,4 Prozent höher als im Vormonat ausgefallen.
Die Zahl der Zugänge hat sich dadurch von 5.245 im Juni auf jetzt 6.156 erhöht. Im Juli des Vorjahres lag die Zahl der Zugänge in Arbeitslosigkeit bei 5.264 und damit um 892 oder 16,9 Prozent unter den Zugängen in Arbeitslosigkeit in diesem Juli. Von den 6.156 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen im Juli 1.705 aus einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit. Gegenüber den 1.489 Zugängen aus vorheriger Erwerbstätigkeit im Juni 2016 mussten sich im Berichtsmonat 216 oder 14,5 Prozent mehr Menschen nach einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit arbeitslos melden.
Im Juli 2015 gab es mit 1.574 Zugängen aus Erwerbstätigkeit 131 oder 8,3 Prozent weniger Meldungen als im aktuellen Berichtsmonat. Im Juli nahmen 1.496 Personen wieder eine neue Erwerbstätigkeit auf. Das sind 56 oder 3,9 Prozent mehr als im Vormonat (Juni 1.440 Personen). Gegenüber dem Vorjahresmonat (1.252 im Juli 2015) sind es 244 oder 19,5 Prozent mehr arbeitslose Menschen, die eine Arbeit gefunden haben.  

Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im Juli 5.586. Das waren 10 oder 0,2 Prozent mehr als im Juni (5.576) und 767 oder 15,9 Prozent mehr als vor einem Jahr im Juli 2015 (4.819). „Der Stellenzugang im Juli bewegte sich auf einem saisonüblich moderaten Niveau und ist deswegen leicht zurückgegangen.“ Für Ulrich Käser kein Grund zur Sorge, „denn jetzt haben viele Unternehmen Sommerferien und agieren deshalb auch verhaltener bei der Suche nach neuem Personal. Ich bin optimistisch, dass dies nach der Sommerpause wieder anzieht.“

Mit 945 (Vormonat 998) neuen ungeförderten Arbeitsstellen sank der Stellenzugang gegenüber dem Vormonat um 53 Stellenmeldungen oder 5,3 Prozent. Er liegt damit unter dem Vorjahreswert mit 1.255 neu gemeldeten Stellen (-310 oder -24,7 Prozent). Der Stellenbestand ist im Juli weiter gewachsen und liegt aktuell bei 3.306 Stellenangeboten (+12, +0,4 Prozent).
Damit bewegt sich der aktuelle Monat aber weiterhin unter dem Stellenbestand des Vorjahresmonats (4.032 Stellenangebote im Juli 2015, -726 Stellen oder -19,1 Prozent).
In den Sommermonaten steigt saisonüblich die Zahl der Arbeitslosen. Grund ist, dass sich viele Jugendlichen nach dem Ende der Schule oder der Ausbildung arbeitslos melden. „In der Regel gelingt es uns, den jungen Menschen nach dieser sogenannten Sucharbeitslosigkeit relativ zügig eine neue Stelle zu vermitteln. Wichtig ist dabei, dass sie sich auch sehr schnell bei uns melden“, betont Ulrich Käser, Leiter der Arbeitsagentur Duisburg.   Mit 3.362 Personen waren im Juli 436 oder 14,9 Prozent mehr junge Leute von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als noch im Juni (2.926). Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegen die Zahlen um 502 oder 17,6 Prozent  über dem Wert von Juli 2015 (2.860). 

Die Zahl der Arbeitslosen der über 50 Jahre alten Personen stieg im Juli um 32 oder 0,4 Prozent auf aktuell 9.025 (Vormonat 8.993), sank jedoch um 200 (-2,2 Prozent) gegenüber dem Vorjahreswert (9.225)   Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre stieg ebenfalls im Juli im Vergleich zum Vormonat von 5.117 auf jetzt 5.122 (+5 oder +0,1 Prozent). Hier waren im Vorjahresmonat 5.112 Personen arbeitslos gemeldet. In dieser Altersgruppe sind damit 10 Personen oder 0,2 Prozent mehr als im Juli 2015 arbeitslos gemeldet.

Im Berichtsmonat stieg die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 12.041 (+434 oder +3,7 Prozent). Dies sind 1.693 oder 16,4 Prozent mehr als im Juli des Vorjahres (10.348).  
Auch im Juli ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen weiter rückläufig und liegt aktuell bei 15.103 betroffenen Personen (-99 oder -0,7 Prozent, Vormonat 15.202). Der aktuelle Wert befindet sich damit um 325 Personen oder 2,2 Prozent über dem des Vorjahresmonats (14.778).  
Die heimische Wirtschaft benötigt nach wie vor gute Fachkräfte. Deshalb appelliere ich an die Unternehmen, entweder selbst auszubilden oder sich die jetzt fertigen Fachkräfte ins Haus zu holen. Wenn es an der einen oder anderen Qualifikation noch mangelt, unterstützen wir sehr gerne als Arbeitsagentur an dieser Stelle“, sagte Ulrich Käser.
„Denn die jungen Menschen benötigen vor allem auch nach ihrer abgeschlossenen Ausbildung ein positives Signal von den Betrieben, dass ihr Wissen und ihre Fähigkeiten gebraucht werden.“  

 

Chance genutzt – die Ausbildung kann jetzt beginnen  
Heute fand die Arbeitsmarktberichterstattung der Agentur für Arbeit Duisburg nicht in der Agentur statt. Und das aus gutem Grund. Die Firma Gerhard Giegel Malerbetriebe GmbH freut sich, ihre neue Auszubildende Kira Katharina Breuer vorzustellen, die am 1. August ihre Ausbildung zur Malerin/Lackiererin – Gestaltung und Instandhaltung –beginnt.  
Kira ist die Freude anzusehen. Die 17-Jährige kann es kaum mehr erwarten, in der nächsten Woche ihre Ausbildung zu beginnen: „Malerin und Lackiererin, wie ich es mir gewünscht habe.“ Doch ein paar Hilfestellungen waren in den letzten Monaten notwendig, die sie gerne angenommen hat. Als sie im letzten Sommer ihre Mittlere Reife in der Tasche hatte, hatte sie noch keine Ausbildungsstelle gefunden. Sie war sich noch nicht ganz sicher, in welche Richtung es nun wirklich für sie gehen sollte. Großes Interesse an handwerklichen Berufen hat sie. Aber ob sich hier der richtige Beruf finden lässt? Ihre Beraterin bei der Agentur für Arbeit Duisburg unterstützte Kira in dieser Situation sehr. Sie empfahl ihr die Teilnahme an einer „Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme“, kurz BvB.
Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg, Ulrich Käser, erläutert den Grund: „Diese Maßnahmen sind eine gute Gelegenheit für junge Menschen, Ihre Neigungen auszuprobieren. Und zu sehen, ob die Reife für eine Ausbildung vorhanden ist. Sie können sich in verschiedenen Werkbereichen testen. Mit diesen Ergebnissen kann die passende Ausbildungsstelle vermittelt werden."
In dieser Phase wurde Kira intensiv von Thomas Ohlemüller begleitet, einem Bildungsbegleiter des Diakoniewerkes Duisburg, bei dem die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme stattfand. „Es gilt Fördern und Fordern: Jugendliche wie Kira sollen ihre eigenen Potentiale erkennen. Sie sollen die Chancen und Möglichkeiten der BvB-Maßnahme nutzen, um einen passenden Ausbildungsplatz zu finden“, sagt Ohlemüller.  
Erst ein Praktikum, jetzt die Ausbildung   Die intensive Erprobungsphase zeigte, dass es eine Ausbildung zur Malerin und Lackiererin werden sollte. Nun war die nächste Hürde zu überwinden: Es musste ein Betrieb für ein Praktikum gefunden werden. Noch immer nicht so einfach für eine junge Frau, die eine Ausbildung im Handwerk machen möchte. Mit Hilfe des gemeinsamen Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Duisburg und des Jobcenters Duisburg wurde auch dieses Problem gelöst. Kira konnte ihr Praktikum bei der Firma Giegel beginnen - und überzeugen.
Ihre freundliche, zuverlässige Art und ihr großes Interesse sowie Talent für den Beruf gaben den Ausschlag. Aus dem Praktikum entstand die Chance, die Ausbildung im Unternehmen zu beginnen. Die 1896 gegründete Firma Giegel ist ein Familienbetrieb, der von Melanie und Horst Müller in der vierten Generation geführt wird.

Zum ersten Mal bilden Melanie und Horst Müller eine junge Frau im Maler- und Lackiererhandwerk aus: „Uns hat Kira mit ihrem Interesse an allen beruflichen Aufgaben und ihrer Zuverlässigkeit überzeugt. So einer Mitarbeiterin wollen wir in unserem Betrieb eine Chance geben. Deshalb haben wir ihr die Ausbildungsstelle gerne angeboten.“ Kira freut sich nun, wenn es nächste Woche losgehen kann: „Ich bin froh, mit der Wunsch-Ausbildung eine solche Chance bekommen zu haben. Ich werde die Chance nutzen.“    

Freuen sich alle auf den kommenden Montag, wenn die Ausbildung beginnt (von links): Horst Müller (Inhaber/Geschäftsführer Firma Gerhard Giegel Malerbetriebe GmbH), Ulrich Käser (Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg), Thomas Ohlemüller (Bildungsbegleiter beim Diakoniewerk Duisburg GmbH), Kira Katharina Breuer Auszubildende als Malerin und Lackiererin bei der Firma Gerhard Giegel Malerbetriebe GmbH), Daniela Beifuß (Arbeitsvermittlerin im gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und des Jobcenters Duisburg) und Melanie Müller (Ausbildungsabteilung Firma Gerhard Giegel Malerbetriebe GmbH).

 

 

 

Arbeitsmarkt stabil mit guter Kräftenachfrage

Duisburg, 30. Juni 2016 - „Der Arbeitsmarkt zeigt sich weiter stabil mit guter Kräftenachfrage und dem für diesen Monat saisonal üblichen Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit“, so Ulrich Käser, Vorsitzender der Geschäftsführung  der Duisburger Arbeitsagentur, zur günstigen Entwicklung am Duisburger Arbeitsmarkt.

Arbeitslosenzahl im Juni:                          - 39   auf  31.974

Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: - 759

Arbeitslosenquote im Juni:                        - 0,1 Prozentpunkte 12,8 Prozent

 

Mit 31.974 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren im Juni 2016  39 oder 0,1 Prozent weniger Personen als noch im Mai 2016 von Arbeitslosigkeit betroffen. Im Juni des Vorjahres waren 32.733 Menschen arbeitslos gemeldet, 759 Personen oder 2,3 Prozent mehr als in diesem Juni.

Die Arbeitslosenquote sank dadurch um 0,1 Prozentpunkte und liegt jetzt bei 12,8 Prozent. Im Juni des Vorjahres lag sie bei 13,2 Prozent und damit um 0,4 Prozentpunkte über dem aktuellen Wert.

Die Zahl der Personen, die in Qualifizierungen, Aktivierungsseminaren und Arbeitsgelegenheiten  beschäftigt waren und deshalb nicht als Arbeitslose gezählt werden (Unterbeschäftigung im engeren Sinne), lag im Juni 2016 bei 8.201.

Mit 15,8 Prozent ist die Unterbeschäftigungsquote im Juni 2016 gegenüber dem Mai 2016 unverändert geblieben. Der aktuelle Wert liegt damit um 0,1 Prozentpunkte höher als der  Juni-Wert des Vorjahres mit 15,7 Prozent.

Betrachtet man die Arbeitsmarkt-Entwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen, so liegt die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) unverändert bei 1,9 Prozent. Der Juni-Wert ist damit 0,3 Prozentpunkte niedriger als im Juni 2015 mit 2,2 Prozent.

Im Berichtsmonat waren 4.675 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 17 oder 0,4 Prozent weniger arbeitslose Personen als noch im  Mai (4.692). Vor einem Jahr, im Juni 2015, waren im Bereich des Arbeitslosengeld-I-Bezugs noch 763 oder 14,0 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen (5.438).

 

In der Grundsicherung (SGB II) liegt die Arbeitslosenquote ebenfalls unverändert bei 11,0 Prozent. Auch im Vorjahr lag sie im Juni bei 11,0 Prozent.

27.299 Personen (- 22 und - 0,1 Prozent) waren im Juni in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet (Mai 27.321). Im Vergleich zum Juni 2015 (27.295) sind in der Grundsicherung aktuell noch 4  Menschen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen als vor einem Jahr.

Die Zugänge in Arbeitslosigkeit insgesamt sind im Juni um 235 oder 4,3 Prozent niedriger als im Vormonat ausgefallen. Die Zahl der Zugänge hat sich dadurch von 5.480 im Mai  auf jetzt 5.245 verringert. Im Juni des Vorjahres lag die Zahl der Zugänge  in Arbeitslosigkeit bei  5.436 und damit um 191 oder 3,5 Prozent über den Zugängen in Arbeitslosigkeit in diesem Juni.

Von den 5.245 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen im  Juni 1.489 aus einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit. Gegenüber den 1.504 Zugängen aus vorheriger  Erwerbstätigkeit im Mai 2016 mussten sich im Berichtsmonat 15 oder 1,0 Prozent weniger Menschen nach einer vorhergehenden  Erwerbstätigkeit arbeitslos melden. Im Juni 2015 gab es mit 1.453 Zugängen aus Erwerbstätigkeit 36 oder 2,5 Prozent weniger Meldungen als im aktuellen Berichtsmonat.

Im Juni nahmen 1.440 Personen wieder eine neue Erwerbstätigkeit auf. Das sind 129 oder 8,2 Prozent weniger als im Vormonat (Mai 1.569 Personen). Gegenüber dem Vorjahresmonat (1.437 im Juni 2015) sind es 3 oder 0,2 Prozent mehr Abgänge in eine Erwerbstätigkeit als im Juni 2015.

 

Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im Juni 5.576. Das waren 680  oder 10,9 Prozent weniger als im Mai (6.256), aber 130 oder 2,4 Prozent mehr als  vor einem Jahr im Juni 2015 (5.446).

„Der Stellenzugang im Juni bewegte sich auf einem saisonüblich guten Niveau.“ Für Ulrich Käser eine gute Botschaft, denn „weder die bevorstehende Urlaubszeit noch politische oder konjunkturelle Einflüsse haben die Kräftenachfrage reduziert.“

Mit 998 (Vormonat 891) neuen ungeförderten Arbeitsstellen stieg der Stellenzugang gegenüber dem Vormonat um 107 Stellenmeldungen oder 12,0 Prozent.  Er liegt damit unter dem Vorjahreswert mit 1.157 neu gemeldeten Stellen (- 159 oder - 13,7 Prozent).

Der Stellenbestand ist im Juni weiter gewachsen und liegt aktuell bei 3.294 Stellenangeboten (+ 156, + 5,0 Prozent). Damit bewegt sich der aktuelle Monat aber weiterhin unter dem Stellenbestand des Vorjahresmonats  (3.860 Stellenangebote im Juni 2015, - 566 Stellen oder - 14,7 Prozent).

Für Ulrich Käser trifft mit der gestiegenen Jugendarbeitslosigkeit genau das Szenario ein, das er schon im Vormonat vorhergesagt hatte: „Saisonal üblich melden sich vor den Sommerferien die Schulabgänger und die Absolventen von Berufsausbildungen in den Arbeitsagenturen.“
Mit 2.926 Personen waren im Juni  132 oder 4,7 Prozent mehr junge Leute von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als noch im Mai (2.794). Im Vergleich zum Vorjahresmonat  liegen die Zahlen um 365 oder 14,3 Prozent  über dem Wert von Juni 2015 (2.561). 

Die Zahl der Arbeitslosen der über 50 Jahre alten Personen sank im Juni  um 32 oder 0,4 Prozent auf aktuell 8.993 (Vormonat 9.025) und damit um 246 Personen oder 2,7 Prozent unter den Vorjahreswert (9.239).

Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über  55 Jahre stieg hingegen im Juni  im Vergleich zum Vormonat von 5.106 auf  jetzt 5.117  (+ 11 oder + 0,2 Prozent). Hier waren im Vorjahresmonat 5.159  Personen arbeitslos gemeldet. In dieser Altersgruppe sind damit 42 Personen oder  0,8 Prozent weniger als im Juni 2015 arbeitslos gemeldet.

Im Berichtsmonat stieg die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 11.607 (+ 144 oder  + 1,3 Prozent). Dies sind 1.331 oder 13,0 Prozent mehr als im Juni des Vorjahres (10.276).

Auch im Juni ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen weiter rückläufig und liegt aktuell bei 15.202 betroffenen Personen  (- 171 oder - 1,1 Prozent, Vormonat 15.373). Der aktuelle Wert befindet sich damit um 558 Personen  oder 3,8 Prozent über dem des Vorjahresmonats (14.644).

Die Zahl der von Kurzarbeit betroffenen Personen für den Monat November  2015  lag bei 198 in 14 Betrieben. Für den Monat Januar 2016 zeigt sich im Moment in der Hochrechnung folgende Situation: 11 Betriebe mit 119 betroffenen Personen.

„Bei der guten Nachfrage nach Fachkräften auch in der Duisburger Wirtschaft verwundert es schon, dass sich dennoch junge Fachkräfte direkt nach ihrer Berufsausbildung arbeitslos melden.“ Für Ulrich Käser ist der hierdurch bedingte jährlich wiederkehrende Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit nicht nachvollziehbar. „Ich gehe eigentlich davon aus, dass Unternehmen mit der Ausbildung in den eigenen Nachwuchs investiert haben und anschließend auch diese Fachkräfte dringend benötigen. Mit der Arbeitslosmeldung stehen diese jungen Leute dem allgemeinen Arbeitsmarkt zur Verfügung und wir werden sie natürlich dorthin vermitteln, wo sie auch gebraucht werden.“

 

Der Ausbildungsstart beginnt bald – jetzt die  Chance nutzen!

Der Ausbildungsmarkt im Juni 2016 

Seit dem 01. Oktober 2015 meldeten sich 3.196 Bewerberinnen und Bewerber  für eine Berufsausbildungsstelle bei der Agentur für Arbeit Duisburg, 84 oder 2,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Von ihnen sind 2.172  versorgt, haben also schon eine Ausbildungsstelle oder eine Alternative gefunden. Das sind in dieser Phase des Ausbildungsjahres 103 oder 5,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. 

1.024 haben bislang noch keine Stelle gefunden, 19 oder 1,8 Prozent weniger gegenüber dem Juni im letzten Ausbildungsjahr. 

Die Zahl der betrieblichen Berufsausbildungsstellen, die Wirtschaft und Verwaltung der Agentur für Arbeit Duisburg seit dem 01. Oktober 2015 gemeldet haben, liegt auch im Juni wieder leicht über den Vorjahreszahlen. Die Unternehmen haben mit 2.494 betrieblichen Ausbildungsstellen 5 oder 0,2 Prozent mehr betriebliche Berufsausbildungsstellen gemeldet als im Vorjahr. 840 der gemeldeten Stellen waren zum Stichtag noch unbesetzt, 200 oder 19,2 Prozent weniger als vor einem Jahr. 

„Die Endphase des aktuellen Ausbildungsjahres ist eingeläutet“, so Ulrich Käser, Leiter der Arbeitsagentur Duisburg. „Am 1. August starten die ersten Berufsausbildungen. Jetzt fallen die Entscheidungen zu den Bewerberinnen und Bewerbern. Auch die Entscheidungen für einen Ausbildungsbetrieb werden jetzt von den Ausbildungsstellensuchenden getroffen.

Wer in diesem Jahr noch starten will, sollte unbedingt mit der Berufsberatung ins Gespräch kommen.“

Allen Jugendlichen, die noch nicht zur Beratung bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit waren, empfiehlt Ulrich Käser weiterhin, unbedingt noch einen Termin zu vereinbaren. Die Anmeldung für einen Beratungstermin kann unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 4 555500 erfolgen. Ebenso sollten alle Arbeitgeber, die noch einen offenen Ausbildungsplatz zu besetzen haben, mit dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit unter der Rufnummer 0800 4 555520 Kontakte aufnehmen. 

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Quote im Mai: - 0,2 Prozentpunkte 12,9 Prozent bei immer noch 32.013 Arbeit suchende Duisburger

Duisburg, 31. Mai 3016 - „Wie schon im Vormonat, so sinkt die Arbeitslosigkeit auch im Mai wieder in beiden Rechtskreisen. Im Versicherungsbereich wird dabei sogar der niedrigste Bestand an gemeldeten Arbeitslosen seit Einführung der Hartz IV Gesetzgebung erreicht“, so Ulrich Käser, Vorsitzender der Geschäftsführung  der Duisburger Arbeitsagentur, zur günstigen Entwicklung am Duisburger Arbeitsmarkt.

Arbeitslosenzahl im Mai: - 537   auf  32.013

Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: - 651

Arbeitslosenquote im Mai: - 0,2 Prozentpunkte 12,9 Prozent

 

Mit 32.013 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren im Mai 2016  537 und 1,6 Prozent weniger Personen als noch im April 2016 von Arbeitslosigkeit betroffen. Im Mai des Vorjahres waren 32.664 Menschen arbeitslos gemeldet, 651 Personen oder 2,0 Prozent mehr als in diesem Mai.

Die Arbeitslosenquote sank dadurch um 0,2 Prozentpunkte und liegt jetzt bei 12,9 Prozent. Im Mai des Vorjahres lag sie bei 13,2 Prozent und damit um 0,3 Prozentpunkte über dem aktuellen Wert.

Die Zahl der Personen, die in Qualifizierungen, Aktivierungsseminaren und Arbeitsgelegenheiten  beschäftigt waren und deshalb nicht als Arbeitslose gezählt werden (Unterbeschäftigung im engeren Sinne), lag im Mai 2016 bei 8.021.

Mit 15,8 Prozent ist die Unterbeschäftigungsquote im Mai 2016 um 0,1 Prozentpunkte gegenüber dem April 2016 (15,9 Prozent) gesunken. Der aktuelle Wert entspricht damit auch dem  Mai-Wert des Vorjahres mit ebenfalls 15,8 Prozent.

Betrachtet man die Arbeitsmarkt-Entwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen, so ist die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) um 0,1 Prozentpunkte auf jetzt 1,9 Prozent gesunken. Der Mai-Wert ist damit 0,3 Prozentpunkte niedriger als im Mai 2015 mit 2,2 Prozent.

Im Berichtsmonat waren 4.692 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 260 oder 5,3 Prozent weniger arbeitslose Personen als noch im  April (4.952). Vor einem Jahr, im Mai 2015, waren im Bereich des Arbeitslosengeld-I-Bezugs noch 859 oder 15,5 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen (5.551).

In der Grundsicherung (SGB II) verringerte sich die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte und liegt aktuell bei 11,0 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr mit 10,9 Prozent liegt sie um 0,1 Prozentpunkte höher.

27.321 Personen (- 277 und - 1,0 Prozent) waren im Mai in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet (April 27.598). Im Vergleich zum Mai 2015 (27.113) sind in der Grundsicherung aktuell noch 208 oder 0,8 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen als vor einem Jahr.

Die Zugänge in Arbeitslosigkeit insgesamt sind im Mai um 171 oder 3,2 Prozent höher als im Vormonat ausgefallen. Die Zahl der Zugänge hat sich dadurch von 5.309 im April  auf jetzt 5.480 erhöht. Im Mai des Vorjahres lag die Zahl der Zugänge  in Arbeitslosigkeit bei  4.979 und damit um 501 oder 10,1 Prozent unter den Zugängen in Arbeitslosigkeit in diesem Mai.

Von den 5.480 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen im  Mai 1.504 aus einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit. Gegenüber den 1.540 Zugängen aus vorheriger  Erwerbstätigkeit im April 2016 mussten sich im Berichtsmonat 36 oder 2,3 Prozent weniger Menschen nach einer vorhergehenden  Erwerbstätigkeit arbeitslos melden. Im Mai 2015 gab es mit 1.392 Zugängen aus Erwerbstätigkeit 112 oder 8,0 Prozent weniger Meldungen als im aktuellen Berichtsmonat.

Im Mai nahmen 1.569 Personen wieder eine neue Erwerbstätigkeit auf. Das sind 151 oder 8,8 Prozent weniger als im Vormonat (April 1.720 Personen). Gegenüber dem Vorjahresmonat (1.236 im Mai 2015) sind es aber immerhin 306 oder 24,2 Prozent mehr Abgänge in eine Erwerbstätigkeit als im Mai 2015.

 

Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im Mai 6.256. Das waren 138  oder 2,3 Prozent mehr als im April (6.118) und 1.163 oder 22,8 Prozent mehr als  vor einem Jahr im Mai 2015 (5.093).

„Die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen fiel im Berichtszeitraum geringer aus als noch im Vormonat. Dies ist Jahreszeitlich aber eine ganz normale Entwicklung, denn in den Erfassungszeitraum fielen zahlreiche Feiertage. Die fehlenden Arbeitstage führen dann zwangsläufig auch zu einem geringeren Aufkommen an neu gemeldeten Arbeitsstellen.“ Für Ulrich Käser also eine erwartbare Entwicklung „Je nach Lage der Feier- und Brückentage verschiebt sich diese Entwicklung im Jahr. Wir erwarten aber weiterhin einen stabilen Verlauf der Kräftenachfrage für das laufende Jahr.“

Mit 891 (Vormonat 1.062) neuen ungeförderten Arbeitsstellen fiel der Stellenzugang gegenüber dem Vormonat um 171 Stellenmeldungen oder 16,1 Prozent geringer aus.  Er liegt damit auch noch unter dem Vorjahreswert mit 944 neu gemeldeten Stellen (- 53 oder - 5,6 Prozent).

Der Stellenbestand hat hingegen im Mai weiter zugelegt und liegt aktuell bei 3.138 Stellenangeboten (+ 63, + 2,0 Prozent). Damit bewegt sich der aktuelle Monat aber weiterhin unter dem Stellenbestand des Vorjahresmonats  (3.784 Stellenangebote im Mai 2015, - 646 Stellen oder - 17,1 Prozent).

Ab dem nächsten Monat erwartet Ulrich Käser erst einmal statt sinkender wieder steigende Zahlen arbeitslos gemeldeter Junger Menschen bis 25 Jahre: „Neben den jungen geflüchteten Menschen kommen dann auch wieder Schulabgänger und Ausbildungsabsolventen auf uns zu. Diese beiden Gruppen werden aber nur eine begrenzte Zeit in der Statistik verbleiben. Die einen werden eine Ausbildungsstelle oder ein Studium aufnehmen und die Anderen werden eine Facharbeiterstelle aufnehmen.“
Mit 2.794 Personen waren im Mai  20 oder 0,7 Prozent weniger junge Leute von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als noch im April (2.814). Im Vergleich zum Vorjahresmonat  liegen die Zahlen hingegen um 294 oder 11,8 Prozent  über dem Wert von Mai 2015 (2.500). 

Die Zahl der Arbeitslosen der über 50 Jahre alten Personen sank im Mai  um 107 oder - 1,2 Prozent auf aktuell 9.025 (Vormonat 9.132) und damit um 274 Personen oder 2,9 Prozent unter den Vorjahreswert (9.299).

Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über  55 Jahre sank im Mai  im Vergleich zum Vormonat von 5.158 auf  jetzt 5.106  (- 52 oder - 1,0 Prozent). Hier waren im Vorjahresmonat 5.188  Personen arbeitslos gemeldet. In dieser Altersgruppe sind damit 82 Personen oder  1,6 Prozent weniger als im Mai 2015 arbeitslos gemeldet.

Im Berichtsmonat waren 11.463 Ausländerinnen und Ausländer von Arbeitslosigkeit betroffen. Dies sind 37 oder 0,3 Prozent mehr als im Vormonat (11.426) und 1.297 oder 12,8 Prozent mehr als im Mai des Vorjahres (10.166).

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Mai weiter gesunken und liegt  in diesem Monat bei 15.373 betroffenen Personen  (- 343 oder - 2,2 Prozent, Vormonat 15.716). Der aktuelle Wert befindet sich damit um 776 Personen  oder 5,3 Prozent über dem des Vorjahresmonats (14.597).

Die Zahl der von Kurzarbeit betroffenen Personen für den Monat Oktober  2015  lag bei 192 in 11 Betrieben. Für den Monat Dezember 2015 zeigt sich im Moment in der Hochrechnung folgende Situation: 10 Betriebe mit 44 betroffenen Personen.

„Auch im Mai zeigte der Duisburger Arbeitsmarkt weiterhin eine stabil-positive Entwicklung“, so Ulrich Käser zur aktuellen Situation im Mai. „Zurückgehende Arbeitslosenzahlen in beiden Rechtskreisen, im Versicherungsbereich sogar auf den niedrigsten Wert seit 2005, lassen diese Beurteilung zu. Die etwas geringere Kräftenachfrage, war den Feiertagen geschuldet und gibt keinen Anlass zur Sorge. Die bevorstehende Urlaubszeit wird beim weiteren Abbau der Arbeitslosigkeit kaum entscheidende Fortschritte erwarten lassen, wir sehen aber angesichts verbesserten inländischen Konsumprognosen erwartungsvoll auf die Entwicklung im Herbst dieses Jahres.“

 

Jetzt die Ausbildungschance nutzen! Der Ausbildungsmarkt im Mai 2016 

Seit dem 01. Oktober 2015 meldeten sich 3.072 Bewerberinnen und Bewerber  für eine Berufsausbildungsstelle bei der Agentur für Arbeit Duisburg, 73 oder 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr. 

Von ihnen sind 1.916  versorgt, haben also schon eine Ausbildungsstelle oder eine Alternative gefunden. Das sind in dieser frühen Phase des Ausbildungsjahres 189 oder 10,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. 

1.156 haben bislang noch keine Stelle gefunden, 116 oder 9,1 Prozent weniger gegenüber dem Mai im letzten Ausbildungsjahr. 

Die Zahl der betrieblichen Berufsausbildungsstellen, die Wirtschaft und Verwaltung der Agentur für Arbeit Duisburg seit dem 01. Oktober 2015 gemeldet haben, liegt auch im Mai wieder leicht über den Vorjahreszahlen. Die Unternehmen haben mit 2.411 betrieblichen Ausbildungsstellen 32 oder 1,3 Prozent mehr betriebliche Berufsausbildungsstellen gemeldet als im Vorjahr. 975 der gemeldeten Stellen waren zum Stichtag noch unbesetzt, 368 oder 27,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. 

„Der aktuelle Zuzug junger Menschen nach Duisburg sorgt gegenwärtig dafür, dass die Bewerberzahlen der Berufsberatung nicht wie erwartet sinken, sondern sogar wieder leicht ansteigen“, so Ulrich Käser, Chef der Duisburger Arbeitsagentur. „Die Betriebe sollten aber diese Entwicklung nicht so interpretieren, dass sie in ihren Bemühungen, mehr Ausbildungsplätze bereitzustellen, wieder nachlassen sollen. Sie sollten vielmehr die momentane Situation nutzen und im Sinne der Sicherung des Fachkräftenachwuchses möglichst viel ausbilden. Gleichwohl müssen aber auch die Ausbildungssuchenden das Mehrangebot an Stellen für eine qualifizierte Berufsausbildung und damit für einen guten Einstieg in die Arbeitswelt nutzen.“

 

Allen Jugendlichen, die noch nicht zur Beratung bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit waren, empfiehlt Ulrich Käser weiterhin, unbedingt noch einen Termin zu vereinbaren. Die Anmeldung für einen Beratungstermin kann unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 4 555500 erfolgen. Ebenso sollten alle Arbeitgeber, die noch einen offenen Ausbildungsplatz zu besetzen haben, mit dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit unter der Rufnummer 0800 4 555520 Kontakte aufnehmen.

 

 

Arbeitslosenquote: - 0,3 auf 13,1 Prozent, aber trotz steigender Zahlen geflüchteter Menschen sinkt die Jugendarbeitslosigkeit weiter

Duisburg, 28. April 2016 - „Die deutlich gestiegene Kräftenachfrage und die erkennbar sinkenden Arbeitslosenzahlen in beiden Rechtskreisen zeigen sehr deutlich: der Frühling ist am Arbeitsmarkt angekommen“, so Ulrich Käser, Vorsitzender der Geschäftsführung  der Duisburger Arbeitsagentur, zur günstigen Entwicklung am Duisburger Arbeitsmarkt.
Arbeitslosenzahl im April: - 657   auf  32.550
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: - 196
Arbeitslosenquote im April: - 0,3 Prozentpunkte 13,1 Prozent  


Mit 32.550 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren im April 2016  657 Personen und 2,0 Prozent weniger als noch im März 2016 von Arbeitslosigkeit betroffen. Im April des Vorjahres waren 32.746 Menschen arbeitslos gemeldet, 196 Personen oder 0,6 Prozent mehr als in diesem April. Die Arbeitslosenquote sank dadurch um 0,3 Prozentpunkte und liegt jetzt bei 13,1 Prozent. Im April des Vorjahres lag sie bei 13,3 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte über dem aktuellen Wert.

Die Zahl der Personen, die in Qualifizierungen, Aktivierungsseminaren und Arbeitsgelegenheiten  beschäftigt waren und deshalb nicht als Arbeitslose gezählt werden (Unterbeschäftigung im engeren Sinne), lag im April 2016 bei 7.479. Mit 15,9 Prozent ist die Unterbeschäftigungsquote im April 2016 unverändert gegenüber dem März 2016 (15,9 Prozent). Der aktuelle Wert entspricht damit auch dem  April-Wert des Vorjahres mit 15,9 Prozent. Betrachtet man die Arbeitsmarkt-Entwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen, so ist die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) um 0,1 Prozentpunkte auf jetzt 2,0 Prozent gesunken.
Der April-Wert ist damit 0,3 Prozentpunkte niedriger als im April 2015 mit 2,3 Prozent. Im Berichtsmonat waren 4.952 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 223 oder 4,3 Prozent weniger arbeitslose Personen als noch im  März (5.175). Vor einem Jahr, im April 2015, waren im Bereich des Arbeitslosengeld-I-Bezugs noch 714 oder 12,6 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen (5.666).

In der Grundsicherung (SGB II) verringerte sich die Arbeitslosenquote um 0,2 Prozentpunkte und liegt aktuell bei 11,1 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr mit 11,0 Prozent liegt sie um 0,1 Prozentpunkte niedriger. 27.598 Personen (- 434 und - 1,5 Prozent) waren im April in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet (März 28.032). Im Vergleich zum April 2015 (27.080) sind in der Grundsicherung aktuell 518 oder 1,9 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen als vor einem Jahr.

Die Zugänge in Arbeitslosigkeit insgesamt sind im April um 236 oder 4,3 Prozent niedriger ausgefallen als im Vormonat. Die Zahl der Zugänge hat sich dadurch von 5.545 im März  auf jetzt 5.309 verringert. Im April des Vorjahres lag die Zahl der Zugänge  in Arbeitslosigkeit bei  6.243 und damit um 934 oder 15,0 Prozent über den Zugängen in Arbeitslosigkeit in diesem April. Von den 5.309 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen im  April 1.540 aus einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit.
Gegenüber den 1.665 Zugängen aus vorheriger  Erwerbstätigkeit im März 2016 mussten sich im Berichtsmonat 125 oder 7,5 Prozent weniger Menschen nach einer vorhergehenden  Erwerbstätigkeit arbeitslos melden. Im April 2015 gab es mit 2.026 Zugängen aus Erwerbstätigkeit 486 oder 24,0 Prozent mehr Meldungen als im aktuellen Berichtsmonat. Im April nahmen 1.720 Personen wieder eine neue Erwerbstätigkeit auf. Das sind 89 oder 5,5 Prozent mehr als im Vormonat (März 1.631 Personen).
Gegenüber dem Vorjahresmonat (1.609 im April 2015) sind es 111 oder 6,9 Prozent mehr Abgänge in eine Erwerbstätigkeit als im April 2015.   Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im April 6.118. Das waren 162  oder 2,7 Prozent mehr als im März (5.956) und 21 oder 0,3 Prozent mehr als  vor einem Jahr im April 2015 (6.097). „Auch wenn im Moment die Außentemperaturen wieder etwas niedrig sind: die Kräftenachfrage hat sich im April schon mal warmgelaufen.“

Für Ulrich Käser eine erfreuliche Entwicklung: „Deutlich über dem Vormonat und fast dran am Spitzenmonat des Vorjahres. So darf es am Stellenmarkt gerne im ganzen Jahr weitergehen.“ Mit 1.062 (Vormonat 973) neuen ungeförderten Arbeitsstellen fiel der Stellenzugang gegenüber dem Vormonat um 89 Stellenmeldungen oder 9,1 Prozent höher aus. Er liegt damit nur noch geringfügig unter dem Vorjahreswert mit 1.089 neu gemeldeten Stellen (- 27 oder - 2,5 Prozent).
Der Stellenbestand hat im April wieder deutlich zugelegt und liegt aktuell bei 3.075 Stellenangeboten (+ 236, + 8,3 Prozent). Damit bewegt sich der aktuelle Monat aber weiterhin unter dem Stellenbestand des Vorjahresmonats  (3.825 Stellenangebote im April 2015, - 750 Stellen oder - 19,6 Prozent). Die wieder leicht sinkende Jugendarbeitslosigkeit im aktuellen Berichtsmonat ist für  Ulrich Käser ein gutes Signal:
Trotz steigender Zahlen geflüchteter Menschen gerade in diesem Altersbereich sinkt die Jugendarbeitslosigkeit weiter. Für mich ein Zeichen, dass wir wie schon in den Vorjahren hier auf dem richtigen Weg sind.“ Mit 2.814 Personen waren im April  68 oder 2,4 Prozent weniger junge Leute von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als noch im März (2.882). Im Vergleich zum Vorjahresmonat  liegen die Zahlen um 182 oder 6,9 Prozent  über dem Wert von April 2015 (2.632).  Die Zahl der Arbeitslosen der über 50 Jahre alten Personen sank auch im April weiter (- 181 oder - 1,9 Prozent). Sie liegt aktuell bei 9.132 (Vormonat 9.313) und damit erstmals wieder um 153 Personen oder 1,6 Prozent unter dem Vorjahresmonat (9.285).
Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über  55 Jahre sank im April  im Vergleich zum Vormonat gleichfalls weiter von 5.198 auf  aktuell 5.158 an (- 40 oder -0,8 Prozent ). Hier waren im Vorjahresmonat 5.162  Personen arbeitslos gemeldet. In dieser Altersgruppe sind damit nur noch 4 Personen oder  0,1 Prozent mehr als im April 2015 arbeitslos gemeldet.

Im Berichtsmonat waren 11.426 Ausländerinnen und Ausländer von Arbeitslosigkeit betroffen. Dies sind 71 oder 0,6 Prozent mehr als im Vormonat (11.355) und 1.272 oder 12,5 Prozent mehr als im April des Vorjahres (10.154). Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im April weiter zurückgegangen und liegt  momentan bei 15.716 betroffenen Personen  (- 83 und - 0,5 Prozent, Vormonat 15.799). Der aktuelle Wert befindet sich damit um 1.051 Personen  oder 7,2 Prozent über dem des Vorjahresmonats (14.665).

Die Zahl der von Kurzarbeit betroffenen Personen für den Monat September 2015  lag bei 642 in 17 Betrieben. Für den Monat November 2015 zeigt sich im Moment in der Hochrechnung folgende Situation: 14 Betriebe mit 198 betroffenen Personen. „Die Frühjahrsbelebung in diesem Jahr hat Kraft“, so Ulrich Käser zur aktuellen Situation im April.
„Die sinkenden Arbeitslosenzahlen über nahezu alle Personengruppen hinweg und die deutlich gestiegene Nachfrage haben in diesem April die Arbeitslosenquote deutlicher sinken lassen als in den Vorjahren. Allein durch die aktuelle Dynamik gelingt es, die verstärkt in den Arbeitsmarkt kommenden geflüchteten Menschen ohne eine steigende Quote zu bewältigen. Ich hoffe sehr, dass sich diese Entwicklung auch in den kommenden Monaten fortsetzen wird.“  

 

Ausbildungsmarkt: Jede Ausbildungsstelle wird gebraucht!
Seit dem 01. Oktober 2015 meldeten sich 2.914 Bewerberinnen und Bewerber  für eine Berufsausbildungsstelle bei der Agentur für Arbeit Duisburg, 113 oder 4,0 Prozent mehr als im Vorjahr.  
Von ihnen sind 1.603  versorgt, haben also schon eine Ausbildungsstelle oder eine Alternative gefunden. Das sind in dieser frühen Phase des Ausbildungsjahres 164 oder 11,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. 1.311 haben bislang noch keine Stelle gefunden, 51 oder 3,7 Prozent weniger gegenüber dem April im letzten Ausbildungsjahr.  
Die Zahl der Berufsausbildungsstellen, die Wirtschaft und Verwaltung der Agentur für Arbeit Duisburg seit dem 01. Oktober 2015 gemeldet haben, ist gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Die Unternehmen haben mit 2.334 betrieblichen Ausbildungsstellen 50 oder 2,2 Prozent mehr betriebliche Berufsausbildungsstellen gemeldet als im Vorjahr. 1.127 der gemeldeten Stellen waren zum Stichtag noch unbesetzt, 358 oder 24,1 Prozent weniger als vor einem Jahr.  

„Auch wenn momentan mehr betriebliche Ausbildungsstellen als in den Vorjahren bei uns gemeldet sind, wir brauchen noch weitere“, so Ulrich Käser, Chef der Duisburger Arbeitsagentur. „Schließlich haben sich in diesem Ausbildungsjahr schon mehr Bewerberinnen und Bewerber in der Berufsberatung gemeldet. Hinzu kommen die jungen Flüchtlinge, die das Asylverfahren durchlaufen haben und nach dem Spracherwerb auch eine betriebliche Ausbildung suchen. Mein Appell richtet sich an die Duisburger Unternehmen, der Agentur für Arbeit weitere Ausbildungsplätze zu melden.“  
Ulrich Käser empfiehlt daneben weiterhin allen Jugendlichen, die noch nicht zur Beratung bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit waren, unbedingt noch einen Termin zu vereinbaren. Die Anmeldung für einen Beratungstermin kann unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 4 555500 erfolgen. Ebenso sollten alle Arbeitgeber, die noch einen offenen Ausbildungsplatz zu besetzen haben, mit dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit unter der Rufnummer 0800 4 555520 Kontakte aufnehmen.

 

Auch Männer können Krankenpflege!  
Warum Krankenpflege auch für Jungs richtig gut ist, war nur eine wichtige Erkenntnis beim heutigen „Boys‘-Day“ der Duisburger Arbeitsagentur. „War schon toll, besser als ich gedacht hatte“, war daher auch der knappe Kommentar eines Schülers der achten Klasse der Heinrich-Heine Gesamtschule, ganz im Sinne des heutigen Mottos „Gesucht – Starke Jungs für starke Aufgaben.“  
Die Berufe der Kranken- und Altenpflege füllten sich heute für die Schüler zunehmend mit Leben. Selbst einmal in einem Rollstuhl über einen schwierigen Parcours zu fahren, mit der Stoppuhr im Nacken.
Eine Erfahrung, die es so oder ähnlich auch an den anderen Stationen dieses Tages immer wieder gab. Wie etwa bei der „BiZ-Rallye“, wo die Schüler in zwei Gruppen Fragen zu den Ausbildungsberufen Erzieher und Gesundheits- und Krankenpfleger beantwortet mussten.
Daneben gab es allgemeine Fragen zur Agentur für Arbeit Duisburg, die nur beantwortet werden konnten, wenn alle beim Gang durch das Gebäude sehr aufmerksam waren. Vor der Siegerehrung der „BiZ Rallye“ konnten die Schüler noch mit Pflegeschülern  diskutieren und dabei „Wissen aus erster Hand“ mitnehmen.  
„Unsere Berater  informieren viel und gut über die unterschiedlichen Berufe, viel beeindruckender und überzeugender ist aber, wenn man selbst Erfahrungen machen kann, wie etwa im Rollstuhl-Parcours und durch das Gespräch mit den Pflegeschülern“, so Annette von Brauchitsch-Lavaulx, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Duisburger Arbeitsagentur, die zusammen mit ihrer Kollegin Stefanie Martens diesen Tag für die Schüler organisiert hatte. „Erfreut war ich über die vielen interessierten Fragen der Schüler beim Talk mit den Pflegeschülern. Hier zeigte sich, dass viele Jugendliche  an diesem Tag begriffen haben, dass auch in den Berufen, die von einem Geschlecht dominiert sind, für das andere Geschlecht genauso interessante Beschäftigungsperspektiven bestehen.“