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- 1.306 Menschen mehr als im Juni in Duisburg ohne Arbeit - 4.960 freie Stellen
- Ausbildungsmarkt

· Arbeitslosenzahl im Juli: 33.176 · Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat: + 1.306
· Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr: + 575  
· Arbeitslosenquote im Juli: 12,8% · Arbeitslosenquote im Vormonat: 12,3% · im Vorjahr: 12,6%  

Duisburg, 29. Juli 2022 - „Aktuell sind in Duisburg 33.176 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind 1.306 mehr als im Juni. Verschiedene saisontypische Faktoren führen zu diesem Anstieg, wie zum Beispiel die Arbeitslosmeldungen nach Auslaufen befristeter Verträge zur Jahresmitte und die Zurückhaltung bei Neueinstellungen in der Ferienzeit. Hinzu kommen auch im Juli Menschen aus der Ukraine, die sich seit der Gesetzesänderung zum 1. Juni beim jobcenter Duisburg arbeitslos melden können“, erklärt Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.

„Die aktuell 4.960 freien Stellen bieten hier gute Chancen auf den Wiedereinstieg in den Beruf. Die Unternehmen suchen gut ausgebildete Kräfte, auch wenn uns im Juli etwas weniger neue Stellen gemeldet wurden als im Vormonat. Auch das ist ein saisontypischer Effekt.“  


Arbeitslosigkeit  
Mit 33.176 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren 1.306 Personen mehr als im Juni von Arbeitslosigkeit betroffen (+4,1 Prozent). Damit waren in diesem Monat 575 Personen oder 1,8 Prozent mehr als vor einem Jahr arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag im Juli bei 12,8 Prozent, 0,5 Prozentpunkte über dem Wert vom Juni. Im Juli 2021 lag die Quote bei 12,6 Prozent.

Arbeitslosigkeit nach Personengruppen
Mit 2.571 Personen waren im Juli 265 junge Leute unter 25 mehr von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als im Juni. Diese Zahlen liegen um 53 oder 2,1 Prozent über dem Wert von Juli 2021. Die Zahl der über 50-Jährigen Arbeitslosen stieg im Juli um 266 oder 2,6 Prozent auf aktuell 10.511 und liegt um 483 (4,8 Prozent) über dem Vorjahreswert. Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre stieg im Juli auf 6.804 (+165). Das sind 676 Personen oder 11,0 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.
Im Juli ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat gestiegen und liegt aktuell bei 13.916 Personen; 188 mehr als im Vormonat. Der aktuelle Wert befindet sich um 1.313 Personen oder 8,6 Prozent unter dem Vorjahreswert.  

 Im Berichtsmonat stieg die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 16.212 (+737 oder +4,8 Prozent). Dies sind gegenüber dem Juli des Vorjahres 1.929 oder 13,5 Prozent mehr.    

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)  
Betrachtet man die Arbeitsmarktentwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so liegt die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) im Juli bei 2,4 Prozent; im Juni betrug sie 2,3 Prozent und im Vorjahresmonat 2,9 Prozent. Im aktuellen Monat waren 6.334 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 356 oder 6,0 Prozent arbeitslose Personen mehr als noch im Juni. Vor einem Jahr, im Juli 2021, waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit noch 1.323 oder 17,3 Prozent weniger Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen.  

Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II)  
 In der Grundsicherung (SGB II) liegt die Arbeitslosenquote im Juli bei 10,4 Prozent und damit 0,4 Prozentpunkte über dem Vormonat. Im Juli letzten Jahres lag sie bei 9,6 Prozent.  26.842 Personen (+950 und +3,7 Prozent gegenüber dem Vormonat) waren im Juli in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Juli 2021 sind in der Grundsicherung aktuell 1.898 Menschen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen.

Arbeitskräftenachfrage
Im Juli wurden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Duisburg und des jobcenter Duisburg insgesamt 645 freie Arbeitsstellen gemeldet, das waren 293 weniger als im Juni und 442 weniger als im Juli 2021. Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigten im Berichtsmonat vor allem die Berufsbereiche „Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung“ gefolgt von „Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit“, sowie „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“. Der Bestand an gemeldeten Stellen ist von Juni zu Juli gesunken (-58) und liegt mit 4.960 um 490 Stellen über dem Vorjahresniveau.    

Unterbeschäftigung  
Die Unterbeschäftigung[1] ist im Juli gestiegen – um 604 Personen auf aktuell 40.393 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Unterbeschäftigung in Duisburg um 343 oder 0,8 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung liegt im Juli bei 82,1 Prozent, ein Anstieg von 2,0 Prozentpunkten gegenüber Juni. Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 15,3 Prozent (Juni 2022: 15,0 und Juli 2021: 15,4).

In die Größe der Unterbeschäftigung fallen neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit sowie Personen, für die bestimmte gesetzliche Sondertatbestände gelten. Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit spielt die Unterbeschäftigung eine wichtige Rolle.

 

Ausbildungsmarkt: Gute Chancen für Jugenliche, die nach Ausbildung suchen

Duisburg, 29. Juli 2022 - „Jugendliche, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, haben aktuell sehr gute Chancen auf den Start in den Beruf. Im Juli sind 1.237 Ausbildungsstellen noch unbesetzt. Die Duisburger Unternehmen suchen die Fachkraft von Morgen und setzen verstärkt auf die duale Ausbildung. Im Vergleich zum letzten Jahr verzeichnen wir einen Anstieg von 12 Prozent der gemeldeten Berufsausbildungsstellen “, erklärt Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.

„Wir stehen Jugendlichen und Unternehmen jederzeit zur Verfügung und haben am 18. August eine große Outdoor-Messen organisiert, bei der beide Seiten zusammenkommen. Unsere Berufsberatung bietet im Rahmen der Messe ein Bewerbungsmappen-Check an, so dass sich Jugendliche auch direkt an diesem Tag bewerben können.“  

Top 10 der unbesetzten Ausbildungsstellen, Anzahl in Klammern:  
- Verkäufer/in (154)
- Kaufmann/-frau im Einzelhandel (111)
- Kaufmann/-frau – Büromanagement (62)
- Medizinische/r Fachangestellte/r (42)
- Kaufmann/-frau - Spedition/Logistikdienstleistung (35)
- Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (34)
- Industriemechaniker/in (33) Fachkraft
– Lagerlogistik (31)
- Elektroniker/in für Betriebstechnik (30)
- Handelsfachwirt/-in (29)  


Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober 2021 meldeten sich 3.001 Bewerber/innen für Berufsausbildungsstellen (9 weniger als im Vorjahreszeitraum). Insgesamt wurden der Agentur für Arbeit Duisburg im gleichen Zeitraum 2.855 Ausbildungsstellen gemeldet, 306 mehr als im Vorjahr. Das entspricht einen Anstieg um 12,0% zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im Juli 2022 waren noch 793 Bewerber/innen unversorgt (-1,9% im Vergleich zu Juli 2021). Dem stehen 1.237 unbesetzte Ausbildungsstellen gegenüber (+11,8% im Vergleich zum Vorjahresmonat). 2.208 Jugendliche waren im Juli bereits versorgt, dies sind 0,3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Kindergeld nach der Schule

Duisburg, 04. Juli 2022 - Auch über 18-Jährige können Kindergeld erhalten. Daher Antrag frühzeitig stellen und Unterlagen einreichen. Das aktuelle Schuljahr ist zu Ende. Viele Eltern sind nun unsicher, wie es mit der Zahlung des Kindergeldes weitergeht. Muss sich das Kind eventuell sogar arbeitslos melden, bis es mit seiner Ausbildung oder seinem Studium beginnt?   Grundsätzlich erhalten Eltern für Kinder bis zum 18. Lebensjahr Kindergeld. Aber auch nach der Vollendung des 18. Lebensjahres kann Anspruch auf Kindergeld bestehen, zum Beispiel, wenn das Kind eine Schul- oder Berufsausbildung, ein Studium oder ein Praktikum absolviert. Da es nach dem Schulende aber in aller Regel nicht nahtlos weitergeht, gibt es Kindergeld ebenfalls während einer Übergangsphase von längstens vier Monaten zwischen zwei Ausbildungsabschnitten.  

Auch während des Bundesfreiwilligendienstes oder ähnlicher Dienste (FSJ, FÖJ sowie anerkannte Freiwilligendienste im In- oder Ausland wie Freiwilligendienst aller Generationen oder entwicklungspolitischer Freiwilligendienst „weltwärts“) kann Kindergeld gezahlt werden.   Aber auch, wenn sich die Unterbrechung unverschuldet etwas länger hinzieht, kann für ein Kind weiterhin Kindergeld gezahlt werden, während es sich aktiv um einen Ausbildungs- oder Studienplatzplatz bemüht oder nach Zusage auf den Beginn einer Ausbildung oder eines Studiums wartet. Hierfür genügt die Zusendung eines Nachweises über die Bewerbungsbemühungen, den Ausbildungs- oder Studienbeginn oder einer Schulbescheinigung an die Familienkasse vor Ort. Eine Arbeitslosmeldung bei der Agentur für Arbeit ist in diesem Zeitraum nicht erforderlich. Wichtig ist immer, die Pläne des Kindes nach Schulzeitende schriftlich mitzuteilen. So können die Zahlungen aufrechterhalten werden.  

Falls das Kind nach dem Ende der Schulausbildung noch keine weiteren Pläne für eine unmittelbar anschließende Ausbildung hat, kann ein Kindergeldanspruch während der Arbeitsuche bestehen – hierzu muss sich das Kind bei der Agentur für Arbeit arbeitsuchend melden. Auch für volljährige Kinder kann das komfortable Online-Angebot unter www.familienkasse.de genutzt werden. Hier können Nachweise über den Ausbildungs- oder Studienbeginn sowie Schulbescheinigungen bequem elektronisch an die Familienkasse übermittelt werden.  

Telefonisch ist die Familienkasse Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr kostenfrei unter 0800 4 5555 30 erreichbar.  

 

 Geflüchtete Ukrainer:innen können Leistungen zur Grundsicherung beantragen

938 neue Stellen gemeldet, 76 mehr als noch im Mai
Eckwerte des Arbeitsmarktes
· Arbeitslosenzahl im Juni: 31.870 · im Vergleich zum Vormonat: + 2.258 · Vorjahr: - 116  
· Arbeitslosenquote im Juni: 12,3% · im Vormonat: 11,4% · im Vorjahr:  12,3%


Duisburg, 30. Juni 2022 - „Mit der Gesetzesänderung zum 01. Juni können geflüchtete Menschen aus der Ukraine beim Jobcenter Leistungen zur Grundsicherung beantragen; es sind aktuell 2.386 Ukrainerinnen und Ukrainer beim jobcenter Duisburg gemeldet. Dadurch ist auch ist die Arbeitslosigkeit um 2.258 Personen gegenüber dem Vormonat deutlich gestiegen. Betrachtet man die Situation am Duisburger Arbeitsmarkt unabhängig von dieser Entwicklung, so zeigt sich die Zahl der arbeitslosen Menschen gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert“, erklärt Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.
“Auf der Stellenseite sehen wir weiterhin keine großen Bewegungen. So wurden uns 938 neue Stellen gemeldet, 76 mehr als noch im Mai. Auch der Bestand freier Stellen liegt nahezu in auf dem Niveau des Vormonats.“  

 
Arbeitslosigkeit  
 Mit 31.870 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren 2.258 Personen mehr als im Mai von Arbeitslosigkeit betroffen (+7,6 Prozent). Allerdings waren in diesem Monat 116 Personen oder 0,4 Prozent weniger als vor einem Jahr arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag im Juni bei 12,3 Prozent, 0,9 Prozentpunkte über dem Wert vom Mai. Im Juni 2021 lag die Quote, wie auch in diesem Monat, bei 12,3 Prozent.


Arbeitslosigkeit nach Personengruppen
Mit 2.306 Personen waren im Juni 396 junge Leute unter 25 mehr von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als im Mai. Diese Zahlen liegen um 24 oder 1,0 Prozent unter dem Wert von Juni 2021. Die Zahl der über 50-Jährigen Arbeitslosen stieg im Juni um 443 oder 4,5 Prozent auf aktuell 10.245 und liegt um 253 (2,5 Prozent) über dem Vorjahreswert. Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre stieg im Juni auf 6.639 (+302). Das sind 496 Personen oder 8,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.


Im Juni ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat gestiegen und liegt aktuell bei 13.728 Personen; 6 mehr als im Vormonat. Der aktuelle Wert befindet sich um 1.211 Personen oder 8,1 Prozent unter dem Vorjahreswert.  

Im Berichtsmonat stieg die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 15.475 (+2.249 oder +17,0 Prozent). Dies sind gegenüber dem Juni des Vorjahres 1.340 oder 9,5 Prozent mehr.    

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)  
Betrachtet man die Arbeitsmarktentwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so liegt die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) im Juni wie bereits im Vormonat bei 2,3 Prozent; im Vorjahresmonat betrug sie 2,9 Prozent. Im aktuellen Monat waren 5.978 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 59 oder 1,0 Prozent arbeitslose Personen mehr als noch im Mai. Vor einem Jahr, im Juni 2021, waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit noch 1.486 oder 19,9 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen.  

Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II)  
In der Grundsicherung (SGB II) liegt die Arbeitslosenquote im Juni bei 10,0 Prozent und damit 0,9 Prozentpunkte über dem Vormonat. Im Juni letzten Jahres lag sie bei 9,4 Prozent.  25.892 Personen (+2.199 und +9,3 Prozent gegenüber dem Vormonat) waren im Juni in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Juni 2021 sind in der Grundsicherung aktuell 1.370 Menschen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen.


Arbeitskräftenachfrage
Im Juni wurden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Duisburg und des jobcenter Duisburg insgesamt 938 freie Arbeitsstellen gemeldet, das waren 76 mehr als im Mai, aber 86 weniger als im Juni 2021. Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigten im Berichtsmonat vor allem die Berufsbereiche „Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung“ gefolgt von „Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit“, sowie „Unternehmensorganisation, Buchhaltung, Recht und Verwaltung“. Der Bestand an gemeldeten Stellen ist von Mai zu Juni gestiegen (+74) und liegt mit 5.018 um 771 Stellen über dem Vorjahresniveau.    


Unterbeschäftigung  
Die Unterbeschäftigung[1] ist im Juni gestiegen – um 2.036 Personen auf aktuell 39.820 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Unterbeschäftigung in Duisburg um 941 oder 2,3 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung liegt im Juni bei 80,0 Prozent, ein Anstieg von 1,6 Prozentpunkten gegenüber Mai.

Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 15,0 Prozent (Mai 2022: 14,3 und Juni 2021: 15,4). In die Größe der Unterbeschäftigung fallen neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit sowie Personen, für die bestimmte gesetzliche Sondertatbestände gelten. Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit spielt die Unterbeschäftigung eine wichtige Rolle. Beschäftigung  

Zum aktuellen Stichtag Ende Dezember 2021[1] waren am Arbeitsort Duisburg insgesamt 179.347 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren 97 Beschäftigte weniger als im September 2021 (-0,1%) und 1.500 Personen oder 0,8 % mehr als im Vorjahresquartal (Dezember 2020). Von den Beschäftigten arbeiteten 73,5 % in Vollzeit. Nach Branchen gab es absolut betrachtet die stärkste Zunahme bei der öffentlichen Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherungen sowie exterritorialen Organisationen und Körperschaften (+559 oder+4,3%); am ungünstigsten war dagegen die Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe (–466 oder –1,4%).


 

 Zahlreiche Möglichkeiten am Ausbildungsmarkt– Anstieg der Arbeitslosigkeit im Juni

1.081 unversorgte Jugendliche - 1.329 Ausbildungsplätze unbesetzt
Eckwerte des Ausbildungsmarktes:

· Gemeldete Bewerber/innen (gegenüber Vorjahr): 2.910 (+20; +0,7%)
· Gemeldete Ausbildungsstellen (gegenüber Vorjahr): 2.749 (+284; +11,5%)
· Unversorgte Jugendliche: 1.081 (-1; -0,1%)
· Unbesetzte Ausbildungsstellen: 1.329 (+42; +3,3%)
· Berufsausbildungsstellen je Bewerber/in: 0,94    
· Unbesetzte Berufsausbildungsstellen je unversorgte/r Bewerber/in:  1,23


Duisburg, 30. Juni 2022 - „Aktuell sind in Duisburg noch 1.329 Ausbildungsplätze unbesetzt und bieten interessierten Jugendlichen vielfältige Chancen für den Start ins Berufsleben. Bei den gemeldeten Ausbildungsstellen ist im Vergleich zu Juni 2021 mit einem Plus von 11,5 Prozent ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Die Unternehmen setzen nach den Jahren, die stark durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona Pandemie geprägt waren, wieder auf die duale Ausbildung“, erklärt Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.

„Die Sommerferien haben begonnen und 1.081 Jugendliche in Duisburg wissen noch nicht, wie es im Herbst weitergehen wird. Es gilt nun, die Zeit bis zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres zu nutzen und sich bei der Entscheidung beraten und unterstützen zu lassen. Wenn es mit dem ersten Berufswunsch nicht geklappt hat, ist es wichtig, eine Alternative zu entwickeln. Die Fachleute aus der Berufsberatung sind jederzeit erreichbar und stehen mit Rat und Tipps für den individuell passenden Weg in den Beruf gern zur Verfügung.“  


Top 10 der unbesetzten Ausbildungsstellen, Anzahl in Klammern:  
Verkäufer/in (168)
Kaufmann/-frau im Einzelhandel (124)
Kaufmann/-frau – Büromanagement (71)
Medizinische/r Fachangestellte/r (46)
Kaufmann/-frau - Spedition/Logistikdienstleistung (38)
Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (36)
Industriemechaniker/in (36)
Fachkraft – Lagerlogistik (33)
Elektroniker/in für Betriebstechnik (31)
Handelsfachwirt/-in (29)

 

 Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit im Mai

Eckwerte des Arbeitsmarktes
·         Arbeitslosenzahl im Mai: 29.612
·         Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat: - 339
·         Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr: - 2.534  
·         Arbeitslosenquote im Mai: 11,4%
·         Arbeitslosenquote im Vormonat: 11,5%
·         Arbeitslosenquote im Vorjahr: 12,4%

Duisburg, 31. Mai 2022 - „Im Mai ist die Zahl der arbeitslosen Menschen in Duisburg um 339 Personen erneut gesunken und liegt aktuell bei 29.612 Personen im Stadtgebiet. Wie bereits im April, so mussten sich auch im Mai weniger Menschen aus einer Erwerbstätigkeit heraus arbeitslos melden: aktuell sind dies 121 Menschen weniger als noch im Vormonat“, erklärt Damian Janik, Geschäftsführer operativ der Agentur für Arbeit Duisburg.


“Auf der Stellenseite sehen wir gegenüber April eine geringfügige Veränderung; im Mai ist der Stellenbestand gegenüber dem Vormonat um 77 Angebote leicht gestiegen. Die Auswirkungen des Ukraine-Krieg, die verstärkten Lieferengpässe und steigenden Energiekosten zeigen aktuell keine Auswirkungen auf den Duisburger Arbeitsmarkt. Dennoch liegt hier ein hohes Risiko für die Duisburger Betriebe. Der Arbeitsmarkt zeigt sich trotz aller Herausforderungen robust.“  


Arbeitslosigkeit  
Mit 29.612 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren 339 Personen weniger als im April von Arbeitslosigkeit betroffen (-1,1 Prozent). Damit waren in diesem Monat 2.534 Personen oder 7,9 Prozent weniger als vor einem Jahr arbeitslos gemeldet.

Die Arbeitslosenquote lag im Mai bei 11,4 Prozent, 0,1 Prozentpunkte unter dem Wert vom April. Im Mai 2021 lag die Quote bei 12,4 Prozent und damit um 1,0 Prozentpunkte über dem aktuellen Wert. Arbeitslosigkeit nach Personengruppen Mit 1.910 Personen waren im Mai 25 junge Leute unter 25 weniger von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als im April. Diese Zahlen liegen um 469 oder 19,7 Prozent unter dem Wert von Mai 2021.


Die Zahl der über 50-Jährigen Arbeitslosen sank im Mai um 128 oder 1,3 Prozent auf aktuell 9.802 und liegt um 104 (1,0 Prozent) unter dem Vorjahreswert. Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre sank im Mai auf 6.337 (-70). Das sind 271 Personen oder 4,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.
Im Mai ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat gesunken und liegt aktuell bei 13.722 Personen; 174 weniger als im Vormonat. Der aktuelle Wert befindet sich um 1.201 Personen oder 8,0 Prozent unter dem Vorjahreswert.  Im Berichtsmonat sank die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 13.226 (-71 oder -0,5 Prozent), und damit sind es gegenüber dem Mai des Vorjahres 896 oder 6,3 Prozent weniger.

   
Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)  
Betrachtet man die Arbeitsmarktentwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so liegt die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) im Mai wie bereits im Vormonat bei 2,3 Prozent; im Vorjahresmonat lag sie bei 3,0 Prozent. Im aktuellen Monat waren 5.919 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 139 oder 2,3 Prozent arbeitslose Personen weniger als noch im April. Vor einem Jahr, im Mai 2021, waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit 1.833 oder 23,6 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen.  


Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II)  
In der Grundsicherung (SGB II) liegt die Arbeitslosenquote im Mai bei 9,1 Prozent, 0,1 Prozentpunkte unter dem Vormonat. Im Mai letzten Jahres lag sie bei 9,4 Prozent.  23.693 Personen (-200 und -0,8 Prozent gegenüber dem Vormonat) waren im Mai in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Mai 2021 sind in der Grundsicherung aktuell 701 Menschen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen.


Arbeitskräftenachfrage
Im Mai wurden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Duisburg und des jobcenter Duisburg insgesamt 862 freie Arbeitsstellen gemeldet, das waren 54 mehr als im April und 182 weniger als im Mai 2021. Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigten im Berichtsmonat vor allem die Berufsbereiche „Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung“ gefolgt von „Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit“, sowie „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“. Der Bestand an gemeldeten Stellen ist von April zu Mai gestiegen (+77) und liegt mit 4.944 um 1.106 Stellen über dem Vorjahresniveau.  


Kurzarbeit  
Im Mai haben 23 Duisburger Betriebe für 1.016 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Wie viele die Kurzarbeit dann tatsächlich in Anspruch nehmen, zeigt sich erst nach einer Wartezeit von sechs Monaten. Im November 2021 befanden sich demnach 397 Betriebe mit 2.514 Beschäftigten in Kurzarbeit.    

Unterbeschäftigung  
Die Unterbeschäftigung[1] ist im Mai gesunken – um 222 Personen auf aktuell 37.802 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Unterbeschäftigung in Duisburg um 3.294 oder 8,0 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung liegt im Mai bei 78,3 Prozent, ein Rückgang von 0,5 Prozentpunkten gegenüber April.

Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 14,3 Prozent (April 2022: 14,4 und Mai 2021: 15,5). In die Größe der Unterbeschäftigung fallen neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit sowie Personen, für die bestimmte gesetzliche Sondertatbestände gelten. Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit spielt die Unterbeschäftigung eine wichtige Rolle.  

 

Zahlreiche Möglichkeiten am Ausbildungsmarkt

Eckwerte des Ausbildungsmarktes
·         Gemeldete Bewerber/innen (gegenüber Vorjahr): 2.760 (+2; +0,1%)
·         Gemeldete Ausbildungsstellen (gegenüber Vorjahr): 2.628 (+321; +13,9%)
·         Unversorgte Jugendliche: 1.186 (-82; -6,5%)
·         Unbesetzte Ausbildungsstellen: 1.362 (+37; +2,8%)
·         Berufsausbildungsstellen je Bewerber/in: 0,95    
·         Unbesetzte Berufsausbildungsstellen je unversorgte/r Bewerber/in: 1,15      


Duisburg, 31. Mai 2022 - „Seit Oktober 2021 haben uns die Duisburger Unternehmen 2.628 Ausbildungsplätze gemeldet, das sind fast 14 Prozent mehr als im letzten Ausbildungsjahr um diese Zeit. Davon sind 1.362 Ausbildungsstellen noch frei und warten auf den oder die Richtige“, erklärt Damian Janik, Geschäftsführer operativ der Agentur für Arbeit Duisburg.


„Die Zahl der Jugendlichen, die noch nicht wissen, wie es nach den Sommerferien weitergeht, liegt mit 1.186 unter dem Wert des letzten Jahres. Wer noch nicht weiß, wie der Einstieg in den Beruf am besten gelingen kann, findet bei unseren Fachleuten aus der Berufsberatung die ideale Unterstützung. Neben der individuellen Beratung bieten wir den Jugendlichen zahlreiche Aktionen, um den Einstieg mit den Jugendlichen gemeinsam zu gestalten – Informationen dazu gibt es im Internet. Die gute Nachricht ist auch, dass 1.574 Jugendliche im Mai bereits versorgt sind, dies sind 5,6 Prozent mehr als im Vorjahr.“  

Top 10 der unbesetzten Ausbildungsstellen, Anzahl in Klammern:  
Verkäufer/in (160)
Kaufmann/-frau im Einzelhandel (104)
Kaufmann/-frau Büromanagement (73)
Medizinische/r Fachangestellte/r (48)
Kaufmann/-frau - Spedition/Logistikdienstleistung (44)
Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (40)
Industriemechaniker/in (37)
Fachkraft Lagerlogistik (33)
Elektroniker/in für Betriebstechnik (33)
Handelsfachwirt/-in (32)

 

Den richtigen Ausbildungsberuf finden

Duisburg, 10. Mai 2022 - Jugendliche haben am Ausbildungsmarkt in diesem Jahr gute Chancen – müssen diese aber auch ergreifen: Unter #AusbildungKlarmachen bietet die BA online einen leichten Einstieg in die berufliche Orientierung und Ausbildung. Eine Berufsausbildung steht am Anfang einer attraktiven Karriere. #AusbildungKlarmachen ist die Internetseite, auf der Jugendliche alles für Ihren Weg zum richtigen Ausbildungsplatz finden. Wer noch nicht weiß, in welche Richtung es gehen soll, nutzt das Erkundungstool Check-U.  

Mit Check-U finden die Jugendlichen in vier Tests zu Fähigkeiten, sozialen Kompetenzen, beruflichen Vorlieben und Interessen schnell heraus, wo ihre Stärken und Interessen liegen. Influencerinnen und Expertinnen und Experten erklären, warum eine Ausbildung richtig und wichtig ist. Bewerbungstipps helfen für eine erfolgreiche Bewerbung und ein FAQ gibt Antworten auf die Fragen, die alle vor dieser wichtigen Entscheidung haben. Wer zu Veranstaltungen oder Ausbildungsmessen will, findet diese im interaktiven Kalender. Und das sind nur einige der Angebote auf #AusbildungKlarmachen.  

Für eine gelungene und nachhaltige Berufswahl sollten die Jugendlichen die Angebote der Berufsberatung nutzen. Denn derzeit sind noch 1.530 Ausbildungsstellen in Duisburg unbesetzt. Gleichzeitig haben 1.226 Bewerberinnen und Bewerbern in Duisburg noch keine Ausbildungsstelle oder Alternative. Der Anteil der unbesetzten Ausbildungsstellen an allen der BA bundesweit gemeldeten betrieblichen Ausbildungsstellen liegt mit 63 Prozent höher als in den Vorjahren.  
Die Angebote erreichen Jugendliche unter der Seite https://www.arbeitsagentur.de/k/ausbildungklarmachen

 

Freie Ausbildungsstellen besetzen - Regionale Ausbildungskonferenz zieht Bilanz  

Duisburg, 5. Mai 2022 - Die Corona-Pandemie stellt den Ausbildungsmarkt in der Region das dritte Jahr in Folge vor besondere Herausforderungen, so die Bilanz der Mitglieder der Regionalen Ausbildungskonferenz in ihrer Video-Sitzung am 4. Mai. Zur Mitte des aktuellen Ausbildungsjahres stimmen sie ihre Initiativen und Angebote ab und stemmen sich weiterhin gemeinsam gegen die Folgen der Pandemie. Auch in Zukunft sehen alle Beteiligten einen hohen Bedarf an Fachkräften.

Daher müssen Jugendliche und Betriebe schnell und effizient zusammenfinden, sodass kein Ausbildungsplatz unbesetzt bleibt.  Viele Unternehmen sehen den Mangel an Fachkräften als großes Risiko. Jugendliche in unterschiedlichen Lebensphasen, aber auch deren Eltern, sollen daher frühzeitig für die duale Ausbildung interessiert werden.   Abgestimmter Handlungsplan In ihrem abgestimmten Handlungsplan legen die Partner einen besonderen Schwerpunkt darauf, Angebot und Nachfrage passend zusammenzubringen.

Die Konsenspartner setzen dazu auf ihr bewährtes Netzwerk, um die Folgen der Pandemie für den regionalen Ausbildungsmarkt abzumildern. Sie unterstützen Ausbildungsbetriebe und Bewerber durch vielfältige Informationen und individuelle Beratung, um die vielen, aktuell noch unbesetzten Stellen zu vermitteln.   


Offene Ausbildungsstellen im Netz
Die in der Region aktuell noch unbesetzten Ausbildungsplätze sind auf folgenden Internetseiten veröffentlicht:
·         Agenturen für Arbeit: www.arbeitsagentur.de,
·         Jobcenter Kreis Kleve: www.jobzentrale-kreis-kleve.de,
·         Handwerkskammer Düsseldorf: www.hwk-duesseldorf.de und
·         Niederrheinische IHK: www.ihk-lehrstellenboerse.de.

Wichtige Informationen und Angebote für Jugendliche rund um das Thema Ausbildung bietet zudem die Website www.arbeitsagentur.de/m/ausbildungklarmachen. Dort finden auch Arbeitgeber, Eltern und Lehrkräfte auf der digitalen Informationsplattform Hinweise und weiterführende Links.  

Betriebe, die Auszubildende suchen, können ihre Angebote auf den Internetseiten der Handwerkskammer und der Niederrheinischen IHK hinterlegen. Auch den Agenturen für Arbeit Duisburg und Wesel und dem Jobcenter Kreis Kleve können sie per E-Mail die offenen Stellen melden:
·         an die Agentur für Arbeit Duisburg und das Jobcenter Duisburg: duisburg.arbeitgeber@arbeitsagentur.de,
·         an das Jobcenter Kreis Kleve: Arbeitgeberservice@kreis-kleve.de,
·         an die Agentur für Arbeit Wesel mit den Kreisen Kleve und Wesel und
·         an das Jobcenter Kreis Wesel im Rahmen des gemeinsamen Arbeitgeberservices: wesel.arbeitgeber@arbeitsagentur.de.  

Tagesaktuelle Informationen zu den Themen Ausbildung und Bewerbung sowie Kontaktdaten der Ausbildungs- und Berufsberater stehen auf den Internetseiten der beteiligten Partner zur Verfügung.

 Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit im April

Eckwerte des Arbeitsmarktes
·         Arbeitslosenzahl im April:                                      29.951
·         Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat:            - 315
·         Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr:                - 2.956  
·         Arbeitslosenquote im April:                                      11,5%
·         Arbeitslosenquote im Vormonat:                               11,7%
·         Arbeitslosenquote im Vorjahr:                                   12,7%

Duisburg, 3. Mai 2022 - „Im April hat sich die Zahl der arbeitslosen Menschen in Duisburg um 315 Personen leicht verringert, damit sind aktuell 29.951 Duisburgerinnen und Duisburger arbeitslos gemeldet. Im aktuellen Berichtsmonat mussten sich 376 Menschen weniger aus einer Erwerbstätigkeit heraus arbeitslos melden als noch im März. Das ist ein gutes Zeichen für einen Arbeitsmarkt, der sich trotz der aktuell sehr dramatischen Lage in der Ukraine stabil zeigt“, erklärt Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.

“Auf der Stellenseite sehen wir kaum Veränderungen gegenüber dem Vormonat; im April sind 113 Stellen weniger im Bestand als im März. Der Ukraine-Krieg und die sich dadurch zusätzlich verstärkten Lieferengpässe und steigenden Energiekosten bergen ein hohes Risiko für viele Duisburger Betriebe und stellen sie vor zunehmend große Herausforderungen. Wie weit sich dies auf den Duisburger Arbeitsmarkt auswirkt, wird sich allerdings erst im Verlauf der kommenden Monate zeigen.“


Arbeitslosigkeit  
Mit 29.951 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren 315 Personen weniger als im März von Arbeitslosigkeit betroffen (-1,0 Prozent). Damit waren in diesem Monat 2.956 Personen oder 9,0 Prozent weniger als vor einem Jahr arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag im April bei 11,5 Prozent, 0,2 Prozentpunkte unter dem Wert vom März. Im April 2021 lag die Quote bei 12,7 Prozent und damit um 1,2 Prozentpunkte über dem aktuellen Wert.

Arbeitslosigkeit nach Personengruppen
Mit 1.935 Personen waren im April 68 junge Leute unter 25 weniger von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als im März. Diese Zahlen liegen um 518 oder 21,1 Prozent unter dem Wert von April 2021. Die Zahl der über 50-Jährigen Arbeitslosen sank im April um 42 oder 0,4 Prozent auf aktuell 9.930 und liegt um 154 (1,5 Prozent) unter dem Vorjahreswert. Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre sank im April auf 6.407 (-30).

Das waren 215 Personen oder 3,5 Prozent mehr als im April 2021. Im April ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat gesunken und liegt aktuell bei 13.896 Personen; 320 weniger als im Vormonat. Der aktuelle Wert befindet sich um 1.282 Personen oder 8,4 Prozent unter dem Vorjahreswert.  
Im Berichtsmonat sank die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 13.297 (-20 oder -0,2 Prozent), und damit sind es gegenüber dem April des Vorjahres 1.002 oder 7,0 Prozent weniger.    

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)  
Betrachtet man die Arbeitsmarktentwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so liegt die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) im April bei 2,3 Prozent und damit 0,1 Prozentpunkte unter dem Vormonat; im Vorjahresmonat lag sie bei 3,1 Prozent. Im aktuellen Monat waren 6.058 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 134 oder 2,2 Prozent arbeitslose Personen weniger als noch im März. Vor einem Jahr, im April 2021, waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit 2.081 oder 25,6 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen.  

Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II)  
In der Grundsicherung (SGB II) liegt die Arbeitslosenquote im April bei 9,2 Prozent, 0,1 Prozentpunkte unter dem Vormonat. Im April letzten Jahres lag sie bei 9,6 Prozent.  23.893 Personen (-181 und -0,8 Prozent gegenüber dem Vormonat) waren im April in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum April 2021 sind in der Grundsicherung aktuell 875 Menschen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen.    


Arbeitskräftenachfrage
Im April wurden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Duisburg und des jobcenter Duisburg insgesamt 808 freie Arbeitsstellen gemeldet, das waren 5 weniger als im März und 139 mehr als im April 2021. Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigten im Berichtsmonat vor allem die Berufsbereiche „Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit“, sowie „Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung“ gefolgt von „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“. Der Bestand an gemeldeten Stellen ist von März zu April gesunken (-113) und liegt mit 4.867 um 1.401 Stellen über dem Vorjahresniveau.    


Kurzarbeit  
Im April haben 36 Duisburger Betriebe für 770 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Wie viele die Kurzarbeit dann tatsächlich in Anspruch nehmen, zeigt sich erst nach einer Wartezeit von sechs Monaten. Im Oktober 2021 befanden sich demnach 407 Betriebe mit 2.173 Beschäftigten in Kurzarbeit.  

Unterbeschäftigung  
Die Unterbeschäftigung[1] ist im April gesunken – um 357 Personen auf aktuell 37.996 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Unterbeschäftigung in Duisburg um 3.554 oder 8,6 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung liegt im April bei 78,8 Prozent, ein Rückgang von 0,1 Prozentpunkten gegenüber März.
Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 14,4 Prozent (März 2022: 14,5 und April 2021: 15,6). In die Größe der Unterbeschäftigung fallen neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit sowie Personen, für die bestimmte gesetzliche Sondertatbestände gelten. Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit spielt die Unterbeschäftigung eine wichtige Rolle.


 Zahlreiche Möglichkeiten am Ausbildungsmarkt

Eckwerte des Ausbildungsmarktes
·         Gemeldete Bewerber/innen (gegenüber Vorjahr):       2.585 (-27; -1,0%)
·         Gemeldete Ausbildungsstellen (gegenüber Vorjahr): 2.537 (+324; +14,6%)
·         Unversorgte Jugendliche:                                             1.226 (-152; -11,0%)
·         Unbesetzte Ausbildungsstellen:                                   1.530 (+117; +8,3%)
·         Berufsausbildungsstellen je Bewerber/in:                    0,98    
·         Unbesetzte Berufsausbildungsstellen je unversorgte/r Bewerber/in:  1,25

Duisburg, 3. Mai 2022 - „Seit Beginn des Ausbildungsjahres im Oktober 2021 haben uns die Duisburger Unternehmen 2.537 Ausbildungsplätze gemeldet. Das sind 324 Chancen auf Ausbildung mehr als im letzten Jahr, ein deutlicher Zuwachs von 14,6 Prozent. In vielen Fällen haben die Betriebe ihren Nachwuchs bereits gefunden, mehr als die Hälfte der Stellen sind jedoch noch unbesetzt und warten auf die oder den richtigen Azubi“, erklärt Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.


„Aktuell wissen bereits 1.359 junge Erwachsene, wie es nach der Schule weitergehen wird, 125 mehr als im letzten Jahr. Viele Jugendliche sind aber noch auf der Suche. Bis zum Start der Sommerferien sind es noch knapp zwei Monate und sicher lässt sich die freie Zeit besser genießen, wenn man den Plan für die Zeit danach schon in der Tasche hat. Daher rate ich allen Jugendlichen, die noch nicht wissen, wie es nach der Schule weitergehen wird, sich zeitnah bei der Berufsberatung zu melden und bei der Suche nach dem passenden Ausbildungsberuf unterstützen zu lassen.“

Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober 2021 meldeten sich 2.585 Bewerber/innen für Berufsausbildungsstellen (27 weniger als im Vorjahreszeitraum). Insgesamt wurden der Agentur für Arbeit Duisburg im gleichen Zeitraum 2.537 Ausbildungsstellen gemeldet, 324 mehr als im Vorjahr. Das entspricht einen Anstieg um 14,6% zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im April 2022 waren noch 1.226 Bewerber/innen unversorgt (-11,0% im Vergleich zu April 2021).

Dem stehen 1.530 unbesetzte Ausbildungsstellen gegenüber (+8,3% im Vergleich zum Vorjahresmonat). 1.359 Jugendliche waren im April bereits versorgt, dies sind 10,1 Prozent mehr als im Vorjahr.  

Top 10 der unbesetzten Ausbildungsstellen, Anzahl in Klammern:  
- Verkäufer/in (163)
- Kaufmann/-frau im Einzelhandel (104)
- Kaufmann/-frau – Büromanagement (76)
- Industriemechaniker/in (63)
- Medizinische/r Fachangestellte/r (57)
- Fachkraft – Lagerlogistik (46)
- Kaufmann/-frau - Spedition/Logistikdienstleistung (42)
- Verfahrenstechniker/in Metall - Eisen-/Stahlmetall (34)
- Elektroniker/in für Betriebstechnik (34)
- Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (34)

Sonderhotline für Geflüchtete aus der Ukraine  

Duisburg, 13. April 2022 - Die Agentur für Arbeit hat für Geflüchtete aus der Ukraine eine zentrale Sonderhotline eingerichtet. Mitarbeitende der Bundesagentur für Arbeit  geben dort Geflüchteten Informationen zur Arbeits- und Ausbildungssuche in russischer und ukrainischer Sprache.  
Die Hotline ist von Montag bis Donnerstag von 08.00 bis 16.00 Uhr und Freitag von 08.00 bis 13.00 Uhr unter der Servicerufnummer (0911/178-7915) erreichbar. Der Anruf ist leider nicht gebührenfrei, es fallen Gebühren für einen Anruf ins deutsche Festnetz an. Die Einrichtung einer gebührenfreien Hotline ist technisch nicht möglich, denn mit einem Telefon, das mit einem ukrainischen Mobilfunkvertrag ausgestattet ist, kann keine 0800-Rufnummer angewählt werden.  

Die Hotline fungiert als erste Anlaufstelle für geflüchtete Menschen aus der Ukraine, die Interesse an einer Arbeitsaufnahme oder einer Ausbildung haben. Damit wird ein unkomplizierter Zugang zur Agentur für Arbeit und Ihren Unterstützungsleistungen ohne Sprachbarrieren ermöglicht. Schwerpunkte bei der Information im Rahmen der Arbeitsaufnahme und Ausbildung sind die Anerkennung ausländischer Schul- und Berufsabschlüsse und der Zugang zu Sprachkursen.  

Falls sich weitere Fragen, die sich aufgrund der geänderten Lebenssituation ergeben (wie Wohnungssuche, Sozialleistungen, Krankenversicherung), geben die Mitarbeiter Hinweise auf weitere Informationsquellen, wie z.B. https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/staatsministerin/krieg-in-der-ukraine https://www.bmas.de/DE/Europa-und-die-Welt/Europa/Ukraine/FAQ-DE/faq-art-de.html https://www.germany4ukraine.de/hilfeportal-ua https://www.arbeitsagentur.de/ukraine


Agentur für Arbeit Duisburg: Öffnungszeiten Gründonnerstag

Duisburg, 06. April 2022 - Am Donnerstag, dem 14. April 2022 ist die Agentur für Arbeit Duisburg bis 15.30 Uhr geöffnet. Für telefonische Anfragen ist die Agentur für Arbeit unter der kostenfreien Rufnummer 0800 4 5555 00 an diesem Tag wie gewohnt von 08 bis 18 Uhr erreichbar. An Karfreitag (15. April) und Ostermontag (18. April) ist das Haus geschlossen.
In der Agentur für Arbeit gilt weiterhin die 3G-Regelung sowie die Maskenpflicht. Es wird empfohlen, für persönliche Gespräche möglichst einen Termin zu vereinbaren. Dies ist ab sofort auch für die persönliche Arbeitslosmeldung möglich. Wunschtermin: Wer unnötige Wartezeiten vermeiden möchte: https://web.arbeitsagentur.de/portal/terminvereinbarung/pc/agenturen/anliegenauswahl

Halbzeit auf dem Ausbildungsmarkt – der Duisburger Ausbildungsmarkt im März

 Eckwerte des Ausbildungsmarktes
· Gemeldete Bewerber/innen (gegenüber Vorjahr): 2.347 (-95;  -3,9%)
· Gemeldete Ausbildungsstellen (gegenüber Vorjahr): 2.387 (+245; +11,4%)
· Unversorgte Jugendliche: 1.249 (-154; -11,0%)
· Unbesetzte Ausbildungsstellen: 1.561 (+67; +4,5%)
· Berufsausbildungsstellen je Bewerber/in: 1,02    
· Unbesetzte Berufsausbildungsstellen je unversorgte/r Bewerber/in: 1,25    

Ausbildungsmarkt  
Duisburg, 01. April 2022 - „Die Halbjahresbilanz des Ausbildungsjahres 2021/2022 zeigt eine andere Entwicklung als wir sie im Ausbildungsjahr 2020/2021 gesehen haben. Mit einem Plus von 245 Angeboten ist ein deutlicher Anstieg der gemeldeten Ausbildungsplätze gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Viele Unternehmen in Duisburg wissen, dass die duale Ausbildung der stärkste Hebel ist, die passenden Fachkräfte für die Zukunft zu gewinnen - nach den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie bieten sie nun wieder verstärkt Ausbildungsplätze an.


Schon jetzt konnten 826 Ausbildungsplätze besetzt werden, auch hier ein Plus von 178 gegenüber dem vorangegangen Ausbildungsjahr. Auf der anderen Seite sehen wir dagegen einen leichten Rückgang von 95 Bewerberinnen und Bewerbern. Bis heute haben sich 2.347 Jugendliche, die einen Ausbildungsplatz suchen, an unsere Berufsberatung gewandt. Aktuell konnten bereits 1.098 von ihnen mit einem Angebot versorgt werden. Hier sehen wir einen Anstieg von 5,7 Prozent, bzw. 59 Jugendlichen“, bilanziert Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.


„Zusammenfassend lässt sich für das erste Halbjahr feststellen, dass es gut gelingt, Stellen und Interessenten zusammenzubringen. Unsere Aktion „Tüte Deine Zukunft ein“, bei der unsere Fachleute aus der Berufsberatung und dem gemeinsamen Arbeitgeberservice an vielen Berufskollegs in unserer Stadt konkrete Angebote für Ausbildungs-, aber auch Praktikumsplätzen passgenau anbieten konnten, ist ein gutes Beispiel für unsere erfolgreiche Arbeit. Auch, weil es vor allem Jugendliche sind, die bereits in den Vorjahren die allgemeinbildende Schule verlassen haben und in diesem Jahr bislang seltener als sonst nach einer Ausbildungsstelle suchen, setzte die Aktion genau richtig an. Und dass die Unternehmen wieder vermehrt Praktika ermöglichen, eröffnet den Weg, in Berufe hineinschnuppern zu können. So können beide Seiten einander kennenlernen – ein ganz wesentlicher Bestandteil der Berufsorientierung.


Aktuell stehen über 200 Praktikumsplätze zur Verfügung und täglich kommen neue hinzu. Die landesweite Initiative „Praktikum jetzt“ des Ausbildungskonsens NRW wirbt dafür, ausgefallene Schülerpraktika nachzuholen. Hier hat „Tüte Deine Zukunft ein“ mit den vielen konkreten Angeboten auf direktem Weg Betriebe und Jugendliche zusammengebracht. Ein Schüler brachte die Aktion perfekt auf den Punkt: „Jetzt habe ich einen Plan für meine berufliche Zukunft.“  

Der Ausbildungsmarkt in Zahlen  
Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober 2021 meldeten sich 2.347 Bewerberinnen und Bewerber für Berufsausbildungsstellen (-3,9% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum). Arbeitgeber meldeten der Agentur für Arbeit Duisburg im gleichen Zeitraum 2.387 Ausbildungsstellen. Das entspricht einem Anstieg um 11,4 % zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Ende März 2022 waren noch 1.249 Bewerber unversorgt (-11,0% im Vergleich zu März 2021).
Dem stehen 1.561 noch unbesetzte Ausbildungsstellen gegenüber (+4,5% im Vergleich zum Vorjahresmonat). Unbesetzte Ausbildungsstellen gibt es noch in fast allen Bereichen.    

Top 10 der unbesetzten Ausbildungsstellen, Anzahl in Klammern:


 

 Der Arbeitsmarkt im März – nahezu gleichbleibend gegenüber Februar

Eckwerte des Arbeitsmarktes
· Arbeitslosenzahl im März:  30.266 · im Vergleich zum Vormonat: -19 · im  Vorjahr: - 2.488  
· Arbeitslosenquote im März: 11,7% ·im Vormonat: 11,7% · im Vorjahr: 12,6% Arbeitslosigkeit im Jahresvergleich (jeweils März)

Arbeitsmarkt

Duisburg, 31. März 2022 - „Im März ist die Zahl der arbeitslosen Menschen in Duisburg geringfügig gesunken, die gute Entwicklung der letzten Monate hat sich fortgesetzt, wenn auch etwas abgeschwächt. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind noch nicht vorbei, gleichzeitig setzt der russische Angriff auf die Ukraine den Arbeitsmarkt unter Druck. Material-, Rohstoff und Vorproduktengpässe, steigende Energiepreise und Betriebskosten – die Unternehmen agieren aktuell beim Thema Einstellung zurückhaltend. Auf der Angebotsseite sehen wir demzufolge auch einen Rückgang der neu gemeldeten Stellen.

Im März wurden uns 249 neue Stellen weniger gemeldet als im Februar. Dennoch liegt der Stellenbestand mit 4.980 freien Angeboten über dem Stellenbestand des Vormonats“, erklärt Damian Janik, Geschäftsführer operativ der Agentur für Arbeit Duisburg.

„Ein deutlicher Rückgang ist jedoch bei den langzeitarbeitslosen Menschen zu verzeichnen, hier ist die Zahl um 323 Personen gegenüber Februar zurückgegangen, liegt aber mit 14.216 Menschen weiter auf einem hohen Niveau.“  


Arbeitslosigkeit  
Mit 30.266 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren 19 Personen weniger als im Februar von Arbeitslosigkeit betroffen (-0,1 Prozent). Damit waren in diesem Monat 2.488 Personen oder 7,6 Prozent weniger als vor einem Jahr arbeitslos gemeldet.
Die Arbeitslosenquote lag im März wie bereits im Vormonat bei 11,7 Prozent. Im März 2021 lag die Quote bei 12,6 Prozent und damit um 0,9 Prozentpunkte über dem aktuellen Wert.

Arbeitslosigkeit nach Personengruppen
Mit 2.003 Personen waren im März 4 junge Leute unter 25 mehr von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als im Vorjahresmonat. Diese Zahlen liegen um 17,6 Prozent unter dem Wert von März 2021. Die Zahl der über 50-Jährigen Arbeitslosen stieg im März um 87 oder 0,9 Prozent auf aktuell 9.972 und liegt um 37 (0,4 Prozent) über dem Vorjahreswert. Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre stieg im März auf 6.437 (+116). Das waren 360 Personen oder 5,9 Prozent mehr als im März 2021.
Im März ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat gesunken und liegt aktuell bei 14.216 Personen; 323 weniger als im Vormonat. Der aktuelle Wert befindet sich um 648 Personen oder 4,4 Prozent unter dem Vorjahreswert.  
Im Berichtsmonat sank die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 13.317 (-78 oder -0,6 Prozent), und damit sind es gegenüber dem März des Vorjahres 885 oder 6,2 Prozent weniger.      


Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)  
Betrachtet man die Arbeitsmarktentwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so liegt die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) im März wie bereits im Vormonat bei 2,4 Prozent; im Vorjahresmonat lag sie bei 3,3 Prozent. Im aktuellen Monat waren 6.192 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 21 oder 0,3 Prozent weniger arbeitslose Personen als noch im Februar. Vor einem Jahr, im März 2021, waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit 2.280 oder 26,9 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen.  


Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II)  
In der Grundsicherung (SGB II) liegt die Arbeitslosenquote im März wie bereits im Vormonat bei 9,3 Prozent. Im März letzten Jahres lag sie bei 9,4 Prozent.  24.074 Personen (+2 und +/-0,0 Prozent gegenüber dem Vormonat) waren im März in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum März 2021 sind in der Grundsicherung aktuell 208 Menschen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen.  

Arbeitskräftenachfrage
Im März wurden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Duisburg und des Jobcenter Duisburg insgesamt 813 freie Arbeitsstellen gemeldet, das waren 249 weniger als im Februar und 110 mehr als im März 2021. Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigten im Berichtsmonat vor allem die Berufsbereichen “Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung“ sowie „Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit“ gefolgt von „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“. Der Bestand an gemeldeten Stellen ist von Februar zu März gestiegen (+28) und liegt mit 4.980 um 1.560 Stellen über dem Vorjahresniveau.  


Kurzarbeit  
Im März haben 25 Duisburger Betriebe für 177 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Wie viele die Kurzarbeit dann tatsächlich in Anspruch nehmen, zeigt sich erst nach einer Wartezeit von sechs Monaten. Im September 2021 befanden sich demnach 428 Betriebe mit 2.922 Beschäftigten in Kurzarbeit.


Beschäftigung  
Zum aktuellen Stichtag Ende September 2021[1] waren am Arbeitsort Duisburg insgesamt 179.444 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren 2.358 Beschäftigte mehr als im Juni 2021 (+1,3%) und 2.359 Personen oder 1,3 % mehr als im Vorjahresquartal (September 2020). Von den Beschäftigten arbeiteten 73,7 % in Vollzeit. Nach Branchen gab es absolut betrachtet die stärkste Zunahme im Baugewerbe (+793 oder +9,1%); am ungünstigsten war dagegen die Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe (–469 oder –1,4%).  

Unterbeschäftigung  
Die Unterbeschäftigung[1] ist im März gesunken – um 370 Personen auf aktuell 38.374 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Unterbeschäftigung in Duisburg um 2.974 oder 7,2 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung liegt im März bei 78,9 Prozent, ein Anstieg von 0,7 Prozentpunkten gegenüber Februar.
Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 14,5 Prozent (Februar 2022: 14,6 und März 2021: 15,6). In die Größe der Unterbeschäftigung fallen neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit sowie Personen, für die bestimmte gesetzliche Sondertatbestände gelten. Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit spielt die Unterbeschäftigung eine wichtige Rolle.  

 

Q-Day – „Tag der Qualifizierung“  

Duisburg, 28. März 2022 - Strukturwandel und Digitalisierung - die Arbeitswelt verändert sich rasant. Ein Wandel, der auch Auswirkungen auf die Arbeitsprozesse in den Betrieben und die erforderlichen Kompetenzen und Qualifikationen hat.   Daher ist es wichtig, sich mit dem Auf- und Ausbau der Qualifikationen gut für die Zukunft zu rüsten. Mit ihrem „Q-Day“ am 05. April 2022 ruft die Agentur für Arbeit Duisburg gemeinsam mit allen Arbeitsagenturen in NRW einen Tag zum Thema Qualifizierung aus.  

Das breite Angebot richtet sich sowohl an Arbeitsuchende als auch an Berufstätige,  die durch eine berufliche Neuorientierung ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern wollen.   Wer also wissen möchte, wie über Qualifizierung und Weiterbildung Perspektiven geschaffen werden können und Veränderung gelingen kann, ist herzlich eingeladen, an den NRW weit stattfindenden digitalen Berufsorientierungsveranstaltungen teilzunehmen. Mit insgesamt zehn Veranstaltungen bieten die Agenturen für Arbeit ein breites Spektrum zur Auswahl an.  

Wer gut beraten in die Zukunft starten möchte, für den steht das Team der  Berufsberatung im Erwerbsleben  am 05. April von 8 – 18 Uhr bereit: telefonisch unter 0203 - 3029005 oder auch per Videoberatung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Link zur Videoberatung und alle Veranstaltungen im Überblick sind auf www.arbeitsagentur.de/vor-ort/rd-nrw/aktionswoche zu finden.   Interessierte können sich auch per E-Mail an das Team der Berufsberatung im Erwerbsleben wenden: Duisburg.Berufsberatung-im-Erwerbsleben@arbeitsagentur.de

 

Online Beratungstermine vereinbaren: digitaler Zugangskanal zur Agentur für Arbeit

Duisburg, 25. März 2022 - Immer mehr Bürgerinnen und Bürger wünschen sich neben den schon bestehenden persönlichen und telefonischen Kontaktmöglichkeiten auch einen Onlinekontakt, um einen Termin zu vereinbaren. Über die Online-Terminvereinbarung können Kundinnen und Kunden ihren Wunschtermin in der Agentur für Arbeit Duisburg vereinbaren.  
Die persönliche Arbeitslosmeldung ist ab sofort in der Agentur für Arbeit zum Wunschtermin möglich, so lassen sich unnötige Wartezeiten vermeiden. Viele Fragen lassen sich bereits telefonisch klären.   Dazu zählen zum Beispiel:
- Veränderungsmitteilungen finanziellen Notlagen
- Arbeitssuchendmeldung
- Ausbildungsplatzsuche und Beratung
- Leistungsrechtliche Fragen
- Krankengeld läuft aus, was ist nun tun?  
Der Termin für die persönliche Arbeitslosmeldung oder eine telefonische Beratung kann direkt online vereinbart werden: https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/duisburg/startseite  

 

Gemeinsame Aktion für Ausbildung

Duisburg, 17. März 2022 - Die Aktion "Tüte Deine Zukunft ein" fand in den Räumen des Kaufmännischen Berufskollegs Walther Rathenau statt. Es war eine gemeinsame Initiative mit der Agentur für Arbeit Duisburg. Die beiden Fachfrauen der Agentur für Arbeit Duisburg, Gabriela Brands-Karakus und Barbara Fendrich, führten persönliche Gespräche mit Schülerinnen und Schülern über ihre Interessen und Fähigkeiten. So konnten sie die zahlreichen offenen Ausbildungsplätze für das Ausbildungsjahr 2022, die sie im wahrsten Sinne des Wortes „eingetütet“ hatten, mit den Schülerinnen und Schüler besprechen und konkrete Angebote machen.  

Die parallel zu den Einzelgesprächen erstellten Bewerbungsunterlagen, unterstützt von den Schulsozialarbeitern Serkan Baritoglu, Helmut Prins und der Leiterin der Laufbahnberatung Marion Schwarz-Tries, machten den Weg zur direkten Bewerbung kurz: sofort konnten sich die Jugendlichen auf die freien Ausbildungsstellen bewerben und in ihre berufliche Zukunft starten.  

„Ich freue mich über die Chance heute hier am Kaufmännischen Berufskolleg Walther Rathenau sein zu können und mitzuerleben, wie gut wir Hand-in-Hand arbeiten. Hier die berufliche Orientierung mit konkreten Angeboten, nebenan die professionelle pädagogische Begleitung bei der Erstellung passgenauer Bewerbungsunterlagen“, erklärt Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.  

 

„Unsere gemeinsame Aktion heute an unserem Berufskolleg zeigt, wie wichtig die partnerschaftliche Zusammenarbeit ist, um unsere Schülerinnen und Schülern beim Start in den Beruf zu unterstützen. Es macht Mut zu sehen, welche Möglichkeiten sie haben und dass es hier und heute ein ganz konkretes Angebot für sie gibt“ ergänzt Alfred Schwemin, Schulleiter des Kaufmännischen Berufskollegs Walther Rathenau. Und man ist sich einig, die gelungene Aktion fortzusetzen, denn „Jetzt habe ich einen Plan für meine berufliche Zukunft“ sagt Fulya Kasikci. Einen besseren Grund gibt es nicht.

V.r.n.l.: Serkan Baritoglu, zwei Schüler, Marion Schwarz-Tries, Helmut Prins, zwei Schüler, eine Schülerin (Foto: Kaufmännischen Berufskollegs Walther Rathenau)

Sonderregelungen zum Kurzarbeitergeld bis zum 30.06.2022 verlängert

Duisburg, 15. März 2022 - Der Gesetzgeber hat die Verlängerung der Sonderregelungen für die Kurzarbeit bis zum 30.06.2022 beschlossen. Zur Gesetzesänderung gehört der erleichterte Zugang zum Kurzarbeitergeld, der Anspruch auf erhöhte Leistungssätze sowie die Hinzuverdienstmöglichkeiten während der Kurzarbeit. Die Änderung wird noch im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.  

Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben. Bis zum 30.06.2022 wird zudem weiterhin auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden verzichtet. Die Bezugsdauer wird für Beschäftigte, deren Anspruch auf Kurzarbeitergeld bis zum Ablauf des 30. Juni 2021 entstanden ist, auf bis zu 28 Monate, längstens bis zum Ablauf des 30. Juni 2022, verlängert.

Das Kurzarbeitergeld wird für Beschäftigte in Kurzarbeit, die einen Lohnausfall von mindestens 50 Prozent haben bis Ende Juni weiterhin aufgestockt. Ab dem vierten Bezugsmonat – gerechnet ab März 2020 – auf 70 Prozent (77 Prozent für Personen mit Kindern) und ab dem siebten Monat auf 80 Prozent (87 Prozent für Personen mit Kindern) des entfallenen Nettoentgelts.  


Bis Ende Juni bleibt es während der Kurzarbeit weiterhin möglich, in einem seit Beginn der Kurzarbeit neu aufgenommen Minijob anrechnungsfrei hinzuzuverdienen. Die Leiharbeit sowie die hälftige Erstattung der während der Kurzarbeit vom Arbeitgeber zu tragenden Sozialversicherungsbeiträge sind von der Verlängerung der Sonderregelungen ab April dagegen ausgenommen. Die Sozialversicherungsbeiträge werden für die ausgefallenen Arbeitsstunden jedoch bis maximal Juli 2023 zur Hälfte erstattet, wenn die Kurzarbeit mit einer beruflichen Weiterbildung verbunden wird, die bestimme Voraussetzungen erfüllt.  
Die wichtigsten Informationen zum Kurzarbeitergeld und zur Qualifizierung während Kurzarbeit sind auf den Seiten der Bundesagentur für Arbeit zusammengestellt: Corona-Virus: Informationen für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld Förderung von Weiterbildung

 

Unternehmen aufgepasst: Meldepflicht schwerbehinderter Beschäftigter bis 31. März  

Duisburg, 07. März 2022 - Unternehmen mit mindestens 20 Arbeitsplätzen sind gesetzlich verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent dieser Arbeitsplätze Menschen mit Behinderung zu beschäftigen. Kommen Arbeitgeber der Beschäftigungspflicht nicht nach, ist eine so genannte Ausgleichsabgabe zu zahlen. Diese Abgabe wird auf Grundlage der jahresdurchschnittlichen Beschäftigungsquote ermittelt.

Die Agentur für Arbeit prüft jährlich, ob die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. In diesem Jahr geht die Frist bis zum 31. März 2022. Betroffene Arbeitgeber*innen werden daher angehalten, ihre Beschäftigungsdaten innerhalb dieser Frist anzugeben.  

Diese Frist kann nicht verlängert werden. Die Beschäftigungspflicht gilt auch für Unternehmen, die im laufenden Jahr von Kurzarbeit betroffen waren.   Um die Anzeige zu erstellen, können Unternehmen die kostenfreie Software IW-Elan nutzen. Diese steht auf der Homepage www.iw-elan.de unter der Rubrik „Download“ zur Verfügung oder kann als CD-ROM unter der Rubrik „Service“ bestellt werden. Falls eine Ausgleichsabgabe gezahlt werden muss, kann dies ebenfalls über die Software berechnet werden.

„Praktikum Jetzt!“

Landesweite Aktion des Ausbildungskonsens NRW Türen auf für Praktikanten    
Duisburg, 04. März 2022 - Während der Pandemie waren die Möglichkeiten, einen Praktikumsplatz zu finden, für viele Jugendliche deutlich eingeschränkt. Eine nun landesweit ins Leben gerufene Aktion unter dem Motto „Praktikum Jetzt!“ soll dies ändern und noch vor den Osterferien den Fokus auf dieses Thema lenken. Vom 28. März bis zum 08. April können Schülerinnen und Schüler sich praktisch in Unternehmen und Betrieben ausprobieren. Für Ausbilderinnen und Ausbilder ist das eine zusätzliche Chance, ihren potenziellen Nachwuchs persönlich kennen zu lernen.  

„Praktika sind ein wichtiger Bestandteil der Berufsorientierung und ermöglichen beiden Seiten – Jugendlichen und Unternehmen – einander kennenzulernen. Daher freue ich mich, dass die landesweite Aktion „Praktikum jetzt“ die Bedeutung der betrieblichen Praktika wieder hervorhebt. Aktuell können wir über 170 Praktikumsplätze in verschiedenen Berufsfeldern anbieten und täglich kommen neue dazu“, erklärt Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.


„Pandemiebedingt konnte Praktika nicht so intensiv genutzt werden, umso wichtiger ist es, dass Unternehmen sich weiter öffnen um ihre Fachkraft von morgen frühzeitig für sich begeistern zu können. Wir unterstützen die Duisburger Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern bei allen Fragen rund um Praktikum und Ausbildung.“  
Unterstützung finden Schülerinnen und Schüler, die das passende Praktikum für sich suchen, vor Ort in den Schulen, bei der Berufsberatung der Arbeitsagentur und der Jobcenter, bei den lokalen Partnern am Ausbildungsmarkt und Praktikumsbörsen im Internet.  

Betriebe, die während des Aktionszeitraums Praktikumsplätze anbieten möchten, können diese gern beim Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit unter 0800/ 4 5555 20 (kostenfrei) oder Duisburg.Arbeitgeber-Service@arbeitsagentur.de melden.

 

Rückgang der Arbeitslosigkeit im Februar

 · Arbeitslosenzahl im Februar: 30.285
· Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat: -284
· Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr: - 2.906  
· Arbeitslosenquote im Februar: 11,7%
· Arbeitslosenquote im Vormonat: 11,8% - Arbeitslosenquote im Vorjahr: 12,8%


Der Arbeitsmarkt  

Duisburg, 02. Märzr 2022 -„Im Februar ist die Zahl der arbeitslosen Menschen in Duisburg gegenüber dem Vormonat gesunken. Es haben sich weniger Duisburgerinnen und Duisburger aus einer Beschäftigung heraus arbeitslosen melden müssen. Ebenso konnten im Februar 1.546 Menschen eine neue Beschäftigung aufnehmen, das sind 354 mehr als im Vormonat. Auch die Zahl der langzeitarbeitslosen Menschen in Duisburg ist gesunken, liegt aktuell aber mit 14.539 Menschen weiterhin auf einem hohen Niveau“, erklärt Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.

„Auf der Stellenseite ist ein deutlicher Zuwachs an neuen Angeboten zu verzeichnen; im Februar wurden 1.062 neue Stellen gemeldet, das sind 32,1 Prozent oder 258 Stellen mehr als im Januar. Dabei richten sich über 80 Prozent der Stellen an Fachkräfte und damit nur ein sehr geringer Teil an ungelernte Kräfte. Das unterstreicht sehr deutlich den Stellenwert von Ausbildung und Qualifizierung, um am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.“  

Arbeitslosigkeit  
Mit 30.285 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren 284 Personen weniger als im Januar von Arbeitslosigkeit betroffen (-0,9 Prozent). Damit waren in diesem Monat 2.906 Personen oder 8,8 Prozent weniger als vor einem Jahr arbeitslos gemeldet.
Die Arbeitslosenquote lag im Februar bei 11,7 Prozent, 0,1 Prozentpunkte unter dem Wert vom Januar. Im Februar 2021 lag die Quote bei 12,8 Prozent und damit um 1,1 Prozentpunkten über dem aktuellen Wert.


Arbeitslosigkeit nach Personengruppen
Mit 1.999 Personen waren im Februar 42 junge Leute unter 25 weniger von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als im Vorjahresmonat. Diese Zahlen liegen um 20,3 Prozent unter dem Wert von Februar 2021. Die Zahl der über 50-Jährigen Arbeitslosen sank im Februar um 63 oder 0,6 Prozent auf aktuell 9.885 und liegt um 165 (1,6 Prozent) unter dem Vorjahreswert. Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre stieg im Februar auf 6.321 (+2). Das waren 187 Personen oder 3,0 Prozent mehr als im Februar 2021.


Im Februar ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat gesunken und liegt aktuell bei 14.539 Personen; 238 weniger als im Vormonat. Der aktuelle Wert befindet sich um 26 Personen oder 0,2 Prozent über dem Vorjahreswert.  

Im Berichtsmonat sank die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 13.395 (-129 oder -1,0 Prozent), und damit sind es gegenüber dem Februar des Vorjahres 861 oder 6,0 Prozent weniger.


Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)  
Betrachtet man die Arbeitsmarktentwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so liegt die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) im Februar wie bereits im Vormonat bei 2,4 Prozent; im Vorjahresmonat lag sie bei 3,5 Prozent. Im aktuellen Monat waren 6.213 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 113 oder 1,8 Prozent weniger arbeitslose Personen als noch im Januar. Vor einem Jahr, im Februar 2021, waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit 2.756 oder 30,7 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen.  


Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II)  
In der Grundsicherung (SGB II) liegt die Arbeitslosenquote im Februar wie bereits im Vormonat bei 9,3 Prozent. Im Februar letzten Jahres lag sie ebenfalls bei 9,3 Prozent.  24.072 Personen (-171 und -0,7 Prozent gegenüber dem Vormonat) waren im Februar in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Februar 2021 sind in der Grundsicherung aktuell 150 Menschen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen.  


Arbeitskräftenachfrage
Im Februar wurden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Duisburg und des Jobcenter Duisburg insgesamt 1.062 freie Arbeitsstellen gemeldet, das waren 258 mehr als im Januar und 327 mehr als im Februar 2021. Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigten im Berichtsmonat vor allem die Berufsbereichen “Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung“ sowie „Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit“ gefolgt von „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“. Der Bestand an gemeldeten Stellen ist von Januar zu Februar gestiegen (+81) und liegt mit 4.952 um 1.664 Stellen über dem Vorjahresniveau.  


Kurzarbeit  
Im Februar haben 51 Duisburger Betriebe für 631 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Wie viele die Kurzarbeit dann tatsächlich in Anspruch nehmen, zeigt sich erst nach einer Wartezeit von sechs Monaten. Im August 2021 befanden sich demnach 549 Betriebe mit 3.148 Beschäftigten in Kurzarbeit. 


Unterbeschäftigung  
Die Unterbeschäftigung[1] ist im Februar gesunken – um 131 Personen auf aktuell 38.730 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Unterbeschäftigung in Duisburg um 2.807 oder 6,8 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung liegt im Februar bei 78,2 Prozent, ein Rückgang von 0,5 Prozentpunkten gegenüber Januar.
Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 14,6 Prozent (Januar 2022: 14,7 und Februar 2021: 15,6). In die Größe der Unterbeschäftigung fallen neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit sowie Personen, für die bestimmte gesetzliche Sondertatbestände gelten. Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit spielt die Unterbeschäftigung eine wichtige Rolle.  


Studieren bei der Bundesagentur für Arbeit

Vielfältige Karrieremöglichkeiten, guter Verdienst schon während des Studiums
Duisburg, 9. Februar 2022 - Kein Wunder also, das die Bundesagentur für Arbeit erneut von dem Wirtschaftsmagazin „Capital“ zu den TOP Ausbildern in Deutschland gezählt wurde. Die BA als Arbeitgeberin mit bundesweit rund 156 Agenturen, 302 gemeinsamen Einrichtungen und 100.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verspricht nicht nur gute Karrierechancen und Weiterbildungsoptionen, sondern auch die Möglichkeit, nach dem Studium in ganz Deutschland Einsatzmöglichkeiten zu finden.  

Neben der Möglichkeit einer dualen Ausbildung zum/zur Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistung gehören auch zwei duale Studiengänge zum Portfolio der Bundesagentur für Arbeit. In diesen Studiengängen sind Theorie und Praxis hervorragend verzahnt. Und nicht nur das, es winken schon während des Studiums eine attraktive monatliche Vergütung in Höhe von 1.620 Euro, Jahressonderzahlungen, ein Auslandspraktikum und vieles mehr. Während der Praxisphasen bleibt man in Wohnortnähe. Die Ausbildungsstandorte für die Praxisabschnitte sind - je nach Wohnsitz – Essen, Duisburg, Oberhausen, Wesel oder Gelsenkirchen.


Das Studium findet an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) in Mannheim statt.  Absolventen, die das Studium erfolgreich abgeschlossen haben, werden in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen – Anschluss also garantiert.   „Das Studium ist wirklich cool“, berichtet Frau de los Santos begeistert. „Die ganze Theorie, die man an der Hochschule lernt, kann man in den Praktikumsphasen sofort in der Praxis anwenden. Dadurch ist der ganze Stoff viel eingänglicher. Vor allem aber ist das duale Studium unglaublich abwechslungsreich“, schwärmt de los Santos weiter.


„Ich hatte mir vorher gar nicht vorstellen können, dass es in der Bundesagentur für Arbeit so unglaublich viele unterschiedliche Bereiche gibt. In den drei Jahren habe ich zahlreiche Teams kennengelernt, mit immer wieder neuen Aufgaben. Mal war es die Fachkräftevermittlung oder die Integrationsberatung, dann wieder die Mithilfe beim Kurzarbeitergeld. Deshalb bleibt das Studium auch spannend und nicht nur das, durch die Vielfalt der fachlichen Gebiete, hat man einfach auch jede Menge Wahlmöglichkeiten. Und was auch toll ist, dass ich in ganz Deutschland arbeiten kann. Wenn es mich morgen nach Berlin zieht, muss ich mir keinen neuen Job suchen. Ich hatte wirklich großes Glück, dass ich mich für das Studium entschieden habe.“  

Noch kann man sich bei der Agentur für Arbeit Essen für den Studienstart am 1. September 2022 bewerben, vorausgesetzt man besitzt die (Fach-)Hochschulreife.   Wer Interesse an dem dualen Studium Arbeitsmarktmanagement oder dem dualen Studiengang Beratung für Bildung, Beruf und Beschäftigung hat, ist herzlich eingeladen sich zu bewerben. Also jetzt in die Zukunft investieren unter: Essen.Rekrutierung@arbeitsagentur.de.

Weitergehende Informationen gibt es online: www.arbeitsagentur-bringtweiter.de www.arbeitsagentur.de/ba-karriere https://www.arbeitsagentur.de/ba-karriere/ba-bewerbungsprozess

 

„BA-mobil“ – Die Kunden-App wird ein Jahr alt

Duisburg, 04. Februar 2022 - Die Kunden-App „BA-mobil“ wurde seit ihrer Einführung vor einem Jahr um wichtige Funktionen ergänzt. Kundinnen und Kunden geben ein rundum positives Feedback, was sich in den Download-Zahlen der App widerspiegelt.  

Mit der App hat die IT der Bundesagentur für Arbeit (BA) einen mobilen Begleiter entwickelt, der aktuelle Informationen, wichtige Mitteilungen und nützliche Funktionen sicher und bequem auf dem Smartphone oder Tablet bereitstellt. Seit ihrem Go-Live wurde die App bundesweit fast 200.000 Mal heruntergeladen.   Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg: „Unsere vor einem Jahr entwickelte Kunden-App ist eine weitere Ergänzung unserer digitalen Angebote. Von Monat zu Monat werden die Funktionen für unsere Kundinnen und Kunden weiterentwickelt, so dass viele Anliegen zu jeder Zeit bequem von zuhause aus erledigt werden können. Die App „BA-mobil“ ist die „BA to go“ und bietet eine bequeme, schnelle und sichere Handhabung.“    


Veränderungen mitteilen und Bescheide einsehen: Viele nützliche Funktionen sind hinzugekommen   Im letzten Jahr gingen zunächst Funktionen wie „Mitteilungsservice“, „Termine“, „Kontakt“ und „persönliche Daten“ an den Start. Inzwischen beinhaltet die App zehn nutzerfreundliche Funktionen, die ständig weiterentwickelt werden. Die Spannweite ist dabei groß: von Nachrichten schreiben über Termine einsehen bis zum Aufruf von Stellenempfehlungen, Vermittlungsvorschlägen oder Bescheiden und Nachweisen. Inzwischen können Kundinnen und Kunden auch Veränderungen anzeigen, wie z. B. eine Arbeitsaufnahme.    


„BA-mobil“ wird weiterentwickelt   Die App wird auch in diesem Jahr um weitere nützliche Funktionen ergänzt. Das Feedback der Kundinnen und Kunden bildet dabei die Grundlage für deren schrittweisen Ausbau.   Die App richtet sich an alle, die ein BA-Benutzerkonto (Profil) und einen persönlichen Ansprechpartner in ihrer Agentur für Arbeit haben.  

Die “BA-mobil“-App kann im Apple App Store und im Google Play Store über QR-Codes bequem heruntergeladen werden. Nähere Informationen zur App und den QR-Codes finden Sie unter: https://www.arbeitsagentur.de/arbeitslosengeld/app-ba-mobil?pk_vid=c0337fbf9dbecff816437060578ce847  

Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar

· Arbeitslosenzahl im Januar:  30.569 - im Vergleich zum Vormonat: + 571
· Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr: - 2.654  
· Arbeitslosenquote im Januar:  11,8% - Arbeitslosenquote im Vormonat:  11,6%
· Arbeitslosenquote im Vorjahr: 12,8%



Duisburg, 01. Februar 2022 - „Im Januar ist ein leichter Anstieg der arbeitslosen Menschen in Duisburg gegenüber dem Vormonat zu verzeichnen, der durchaus saisontypisch ist. Ein Blick auf die Januar-Zahlen der vergangenen Jahre zeigt, dass sich die aktuellen Arbeitslosenzahlen auf dem Niveau des Jahres 2018 bewegen und deutlich unter den Zahlen der Jahre vor der Pandemie. Der Duisburger Arbeitsmarkt kann also durchaus als stabil bezeichnet werden.
Schwierig bleibt die Situation jedoch für langzeitarbeitslose Menschen; hier ist ein höherer Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen als im Durchschnitt. Ohne ausreichende Qualifikation bleibt es schwierig, am Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen. Daher setzen wir weiter auf Qualifizierung und raten den betroffenen Menschen, sich an uns zu wenden und individuell beraten zu lassen“, erklärt Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.

„Der Rückgang der gemeldeten Stellen ist typisch für einen Januar, da über die Feiertage und den Jahreswechsel traditionell weniger Neueinstellungen erfolgen. Der Bestand freier Arbeitsplätze liegt um 1.705 jedoch deutlich über dem Januar 2021 und liegt aktuell bei 4.871 Angeboten. Der Blick auf die neuen Zahlen zur Kurzarbeit zeigt, dass im Januar mit 70 Anzeigen von Betrieben rund ein Drittel mehr Anzeigen eingegangen sind als im Dezember 2021. Potentiell betroffen sind davon doppelt so viele Beschäftigte wie im Vormonat.“  

Arbeitslosigkeit  
Mit 30.569 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren 571 Personen mehr als im Dezember von Arbeitslosigkeit betroffen (+1,9 Prozent). Damit waren in diesem Monat 2.645 Personen oder 8,0 Prozent weniger als vor einem Jahr arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag im Januar bei 11,8 Prozent, 0,2 Prozentpunkte über dem Wert vom Dezember. Im Januar 2021 lag die Quote bei 12,8 Prozent und damit um 1,0 Prozentpunkten über dem aktuellen Wert.

Arbeitslosigkeit nach Personengruppen
Mit 2.041 Personen waren im Januar 437 junge Leute unter 25 weniger von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als im Vorjahresmonat. Diese Zahlen liegen um 17,6 Prozent unter dem Wert von Januar 2021. Die Zahl der über 50-Jährigen Arbeitslosen stieg im Januar um 247 oder 2,5 Prozent auf aktuell 9.948 und liegt um 124 (1,2 Prozent) unter dem Vorjahreswert. Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre stieg im Januar auf 6.319 (+177). Das waren 220 Personen oder 3,6 Prozent mehr als im Januar 2021.

Im Januar ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat gestiegen und liegt aktuell bei 14.777 Personen; 95 mehr als im Vormonat. Der aktuelle Wert befindet sich um 448 Personen oder 3,1 Prozent über dem Vorjahreswert.  

Im Berichtsmonat stieg die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 13.524 (+276 oder +2,1 Prozent), und damit sind es gegenüber dem Januar des Vorjahres 628 oder 4,4 Prozent weniger.    


Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)  
Betrachtet man die Arbeitsmarktentwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so liegt die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) im Januar bei 2,4 Prozent und damit um 0,1 Prozentpunkte über dem Vormonat; im Vorjahresmonat lag sie bei 3,5 Prozent. Im aktuellen Monat waren 6.326 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 267 oder 4,4 Prozent mehr arbeitslose Personen als noch im Dezember. Vor einem Jahr, im Januar 2021, waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit 2.840 oder 31,0 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen.  


Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II)  
In der Grundsicherung (SGB II) liegt die Arbeitslosenquote im Januar bei 9,3 Prozent, im Dezember lag sie bei 9,2 Prozent. Im Januar letzten Jahres lag sie ebenfalls bei 9,3 Prozent.  24.243 Personen (+304 und +1,3 Prozent gegenüber dem Vormonat) waren im Januar in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Januar 2021 sind in der Grundsicherung aktuell 195 Menschen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen.  


Arbeitskräftenachfrage
Im Januar wurden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Duisburg und des Jobcenter Duisburg insgesamt 804 freie Arbeitsstellen gemeldet, das waren 165 weniger als im Dezember und 211 mehr als im Januar 2021. Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigten im Berichtsmonat vor allem die Berufsbereiche „Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung“ sowie „Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit“, gefolgt von „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“.
Der Bestand an gemeldeten Stellen ist von Dezember zu Januar gesunken (-47) und liegt mit 4.871 um 1.705 Stellen über dem Vorjahresniveau.  

Kurzarbeit  
Im Januar haben 70 Duisburger Betriebe für 1.085 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Wie viele die Kurzarbeit dann tatsächlich in Anspruch nehmen, zeigt sich erst nach einer Wartezeit von sechs Monaten. Im Juli 2021 befanden sich demnach 626 Betriebe mit 3.365 Beschäftigten in Kurzarbeit.     Unterbeschäftigung   Die Unterbeschäftigung[1] ist im Januar gestiegen – um 406 Personen auf aktuell 38.903 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Unterbeschäftigung in Duisburg um 2.356 oder 5,7 Prozent.
Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung liegt im Januar bei 78,6 Prozent, ein Anstieg von 0,7 Prozentpunkten gegenüber Dezember. Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 14,7 Prozent (Dezember 2021: 14,5 und Januar 2021: 15,5). In die Größe der Unterbeschäftigung fallen neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit sowie Personen, für die bestimmte gesetzliche Sondertatbestände gelten. Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit spielt die Unterbeschäftigung eine wichtige Rolle.  


Leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit im Dezember

· Arbeitslosenzahl im Dezember:  29.998 - im Vergleich zum Vormonat: +50
· Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr: - 2.272  
· Arbeitslosenquote im Dezember:  11,6% - Arbeitslosenquote im Vormonat:  11,5%
· Arbeitslosenquote im Vorjahr: 12,4%

Duisburg, 04. Januar 2022 - „Im Dezember ist die Zahl der arbeitslosen Menschen in Duisburg leicht gestiegen und liegt aktuell bei 29.998 Personen. Auf der Stellenseite verzeichnen wir mit 126 neuen Angeboten erneut einen Zugang freier Stellen; die Maßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie zeigen aktuell also noch keine Auswirkungen auf den Duisburger Arbeitsmarkt“, erklärt Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.


„Der Anstieg der Anzeigen von Kurzarbeit spiegelt wider, dass Unternehmen in Duisburg Einbußen aufgrund der neuen Maßnahmen jedoch nicht ausschließen und ihre Beschäftigten absichern, in dem sie vorsorglich Kurzarbeit anzeigen. So haben im Dezember 35 Betriebe für 448 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt; im November waren es 12 Betriebe für 127 Beschäftigte.“    

Arbeitslosigkeit  
Mit 29.998 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren 50 Personen mehr als im November von Arbeitslosigkeit betroffen (+0,2 Prozent). Damit waren in diesem Monat 2.272 Personen oder 7,0 Prozent weniger als vor einem Jahr arbeitslos gemeldet.
Die Arbeitslosenquote lag im Dezember bei 11,6 Prozent, 0,1 Prozentpunkte über dem Wert vom November. Im Dezember 2020 lag die Quote bei 12,4 Prozent und damit um 0,8 Prozentpunkten über dem aktuellen Wert. Arbeitslosigkeit nach Personengruppen Mit 2.043 Personen waren im Dezember 17 junge Leute unter 25 weniger von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als im Vorjahresmonat. Diese Zahlen liegen um 15,5 Prozent unter dem Wert von Dezember 2020.

Die Zahl der über 50-Jährigen Arbeitslosen stieg im Dezember um 75 oder 0,8 Prozent auf aktuell 9.701 und liegt um 23 (0,2 Prozent) unter dem Vorjahreswert. Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre stieg im Dezember auf 6.142 (+51). Das waren 265 Personen oder 4,5 Prozent mehr als im Dezember 2020. Im Dezember ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat gestiegen und liegt aktuell bei 14.682 Personen; 43 mehr als im Vormonat. Der aktuelle Wert befindet sich um 990 Personen oder 7,2 Prozent über dem Vorjahreswert.  

Im Berichtsmonat sank die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 13.248 (-101 oder -0,8 Prozent), und damit sind es gegenüber dem Dezember des Vorjahres 541 oder 3,9 Prozent weniger.    

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)  
Betrachtet man die Arbeitsmarktentwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so liegt die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) im Dezember wie bereits im Vormonat bei 2,3 Prozent; im Vorjahresmonat lag sie bei 3,3 Prozent. Im aktuellen Monat waren 6.059 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 38 oder 0,6 Prozent weniger arbeitslose Personen als noch im November. Vor einem Jahr, im Dezember 2020, waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit 2.604 oder 30,1 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen.  

Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II)  
In der Grundsicherung (SGB II) liegt die Arbeitslosenquote im Dezember wie bereits im Vormonats bei 9,2 Prozent. Im Dezember letzten Jahres lag sie bei 9,1 Prozent.  23.939 Personen (+88 und +0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat) waren im Dezember in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Dezember 2020 sind in der Grundsicherung aktuell 332 Menschen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen.    

Arbeitskräftenachfrage
Im Dezember wurden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Duisburg und des Jobcenter Duisburg insgesamt 969 freie Arbeitsstellen gemeldet, das waren 126 mehr als im November und 386 mehr als im Dezember 2020. Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigten im Berichtsmonat vor allem die Berufsbereiche „Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung“ sowie „Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit“, gefolgt von „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“. Der Bestand an gemeldeten Stellen ist von November zu Dezember gesunken (-88) und liegt mit 4.918 um 1.669 Stellen über dem Vorjahresniveau.    


Kurzarbeit  
Im Dezember haben 35 Duisburger Betriebe für 448 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Wie viele die Kurzarbeit dann tatsächlich in Anspruch nehmen, zeigt sich erst nach einer Wartezeit von sechs Monaten. Somit liegen aktuell die realisierten Kurzarbeiterzahlen nun für 16 Monate der Corona-Pandemie vor: im März 2020 befanden sich in Duisburg 1.460 Betriebe in Kurzarbeit, davon waren 8.191 Mitarbeiter/innen betroffen.


Im April waren es 2.493 Betriebe mit 18.687 Beschäftigten, im Mai 2.126 Betriebe mit 25.324 Beschäftigten, im Juni 1.696 Betriebe mit 24.070 Beschäftigten, Juli 1.351 Betriebe mit 19.232 Beschäftigten, im August 1.190 Betriebe mit 17.162 Beschäftigten, im September 1.049 Betriebe mit 15.039 Beschäftigten, im Oktober 1.020 Betriebe mit 11.234 Beschäftigten, im November 1.303 Betriebe mit 12.438 Beschäftigten, im Dezember 1.533 Betriebe mit 12.414 Beschäftigten, im Januar 2021 1.675 Betriebe mit 13.438 Beschäftigten, im Februar 1.683 Betriebe mit 12.561 Beschäftigten, im März 1.439 Betriebe mit 10.907 Beschäftigten, im April 2021 befanden sich 1.403 Betriebe mit 10.234 Beschäftigten und im Mai 1.307 Betriebe mit 8.908 Beschäftigten in Kurzarbeit. Im Juni befanden sich 934 Betriebe mit 5.512 Beschäftigten in Kurzarbeit.    

Beschäftigung  
Zum aktuellen Stichtag Ende Juni 2020[1] waren am Arbeitsort Duisburg insgesamt 177.086 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren 582 Beschäftigte mehr als im März 2021 (+0,3%) und 2.456 Personen oder 1,4 % mehr als im Vorquartal (Juni 2020). Von den Beschäftigten arbeiteten 73,7 % in Vollzeit. Nach Branchen gab es absolut betrachtet die stärkste Zunahme in der Metall-und Elektroindustrie sowie Stahlindustrie, einem Teilbereich des Verarbeitenden Gewerbes (+1.814 oder +7,1%); am ungünstigsten war dagegen die Entwicklung in der Energieversorgung (–2.049 oder –55,6%).    

Unterbeschäftigung  
Die Unterbeschäftigung[1] ist im Dezember gesunken – um 547 Personen auf aktuell 38.492 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Unterbeschäftigung in Duisburg um 2.098 oder 5,2 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung liegt im Dezember bei 77,9 Prozent, ein Rückgang von 0,8 Prozentpunkten gegenüber November.
Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 14,5 Prozent (November 2021: 14,7 und Dezember 2020: 15,3). In die Größe der Unterbeschäftigung fallen neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit sowie Personen, für die bestimmte gesetzliche Sondertatbestände gelten. Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit spielt die Unterbeschäftigung eine wichtige Rolle.  



Arbeitslosmeldung: Ab dem 1. Januar 2022 auch online möglich

Duisburg, 30. Dezember 2021 - Mit Beginn des Jahres 2022 können sich Kundinnen und Kunden mit ihrem Personalausweis mit Online-Ausweisfunktion arbeitslos melden. Dieser neue eService ist ein weiteres modernes digitales Angebot und macht ein persönliches Erscheinen für die Arbeitslosmeldung nicht mehr zwingend erforderlich.  

Sich online arbeitsuchend melden, auf elektronischem Weg einen Antrag auf Arbeitslosengeld stellen und online einen Beratungstermin vereinbaren: Diese eService-Angebote der Bundesagentur für Arbeit werden ab dem 1. Januar 2022 um ein weiteres digitales Angebot ergänzt, das einen durchgängigen Online-Prozess ermöglicht. Mit der elektronischen Arbeitslosmeldung können sich Kundinnen und Kunden zu Beginn des neuen Jahres im Bereich der Arbeitslosenversicherung rund um die Uhr und ortsunabhängig arbeitslos melden. Ab dem 1. Januar 2022 ist die elektronische Arbeitslosmeldung der persönlichen Arbeitslosmeldung gleichgestellt. Bisher war ein persönliches Erscheinen zwingend erforderlich.  

Wie bei der persönlichen Arbeitslosmeldung ist auch bei der Online -Arbeitslosmeldung ein Identifikationsnachweis erforderlich. Die Identifikation erfolgt dabei mit Hilfe des Personalausweises mit Online-Ausweisfunktion bzw. eines anderen elektronischen Identifikationsnachweises (elektronischer Aufenthaltstitel, eID-Karte, Ausweis eines EU-/EWR-Mitgliedslandes mit Online-Ausweisfunktion). Als Alternative zur Online-Meldung bleibt die persönliche Arbeitslosmeldung auch weiterhin bestehen.  


Damit steht das gesamte Dienstleistungsangebot der Agentur für Arbeit Duisburg jetzt auch vollständig online zur Verfügung. Die eServices umfassen das komplette Spektrum von der online Arbeitssuchendmeldung bis hin zur online Videoberatung.
Einen Überblick über das Angebot der eServices finden Sie hier: https://www.arbeitsagentur.de/eservices    
Nähere Informationen zur Online-Arbeitslosmeldung, der Online-Identifikation und den technischen Voraussetzungen unter:
-       https://www.arbeitsagentur.de/arbeitslos-melden
-       https://www.ausweisapp.bund.de/online-ausweisen/das-brauchen-sie/
-       https://www.personalausweisportal.de/Webs/PA/DE/buergerinnen-und-buerger/online-ausweisen/das-brauchen-sie/das-brauchen-sie-node.html  

Folgen Sie der Bundesagentur für Arbeit auf Twitter. Die kostenlosen Servicenummern lauten: für Kunden der Agentur für Arbeit: 0800 4 555500 Zusätzlich die Sammelrufnummer 0203 302 1111 für Arbeitgeber: 0800 4 555520

Servicezeiten der Agentur für Arbeit

Duisburg, 14. Dezember 2021 - Am Donnerstag, 23. Dezember 2021 und Donnerstag, 30. Dezember 2021 ist die Agentur für Arbeit Duisburg bis 15.30 Uhr geöffnet. Am Freitag, 24. Dezember 2021 (Heiligabend) und Freitag, 31. Dezember 2021 (Silvester) ist das Haus geschlossen.  

Bitte zu beachten ist die weiterhin bestehende 2G-Regelung Für persönliche Gespräche ist der Nachweis erforderlich, geimpft oder genesen zu sein. Es wird empfohlen, für diese persönlichen Gespräche möglichst einen Termin zu vereinbaren. Kundinnen und Kunden, die nicht geimpft oder genesen sind oder keine Auskunft zu ihrem Status geben möchten, werden online oder telefonisch beraten oder können eine Kurzberatung an einem Notfallschalter wahrnehmen.  

Für telefonische Anfragen ist die Agentur für Arbeit Duisburg unter der kostenfreien Rufnummer 0800 4 5555 00 wie gewohnt bis 18 Uhr erreichbar.

Erneuter Rückgang der Arbeitslosigkeit im November

· Arbeitslosenzahl im November: 29.948
· Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat:  - 510
· Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr: - 2.436  
· Arbeitslosenquote im November: 11,5%
· Arbeitslosenquote im Vormonat:  11,7% ·  Arbeitslosenquote im Vorjahr:12,5%   

Duisburg, 30. November 2021 - „Im November ist die Zahl der arbeitslosen Menschen in Duisburg erneut gesunken, der positive Trend am Arbeitsmarkt der letzten drei Monate setzt sich damit auch in diesem Monat weiter fort. Allerdings ist aktuell nicht seriös zu prognostizieren, welche Auswirkungen die verschärften Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in den kommenden Wochen entfalten werden“, erklärt Marcus Zimmermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg.

„Der Stellenmarkt zeigt sich im November im Vergleich zum Vorjahr belebt, aktuell sind 5.006 freie Arbeitsplätze unbesetzt. Trotz aller Herausforderungen bietet der Duisburger Arbeitsmarkt Chancen auf den beruflichen Wiedereinstieg. Sollten die Einschränkungen zur Eindämmung der steigenden Corona-Infektionen auch für die Unternehmen in Duisburg wieder zu Einbußen führen, ist die Kurzarbeit ein tragfähiges und bewährtes Unterstützungsangebot. Hilfreich ist daher, dass in diesem Monat die maximale Bezugsdauer von 24 Monaten bis März 2022 verlängert wurde.“    


Arbeitslosigkeit  
Mit 29.948 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren 510 Personen weniger als im Oktober von Arbeitslosigkeit betroffen (-1,7 Prozent). Damit waren in diesem Monat 2.436 Personen oder 7,5 Prozent weniger als vor einem Jahr arbeitslos gemeldet.

Die Arbeitslosenquote lag im November bei 11,5 Prozent, 0,2 Prozentpunkte unter dem Wert vom Oktober. Im November 2020 lag die Quote bei 12,5 Prozent und damit um 1,0 Prozentpunkt über dem aktuellen Wert.

Arbeitslosigkeit nach Personengruppen
Mit 2.060 Personen waren im November 60 junge Leute unter 25 weniger von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als im Vorjahresmonat. Diese Zahlen liegen um 17,2 Prozent unter dem Wert von November 2020. Die Zahl der über 50-Jährigen Arbeitslosen sank im November um 139 oder 1,4 Prozent auf aktuell 9.626 und liegt um 35 (0,4 Prozent) unter dem Vorjahreswert. Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre sank im November auf 6.091 (-53). Das waren 296 Personen oder 5,1 Prozent mehr als im November 2020.

Im November ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vormonat gesunken und liegt aktuell bei 14.639 Personen; 245 weniger als im Vormonat. Der aktuelle Wert befindet sich um 1.065 Personen oder 7,8 Prozent über dem Vorjahreswert.  

Im Berichtsmonat sank die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 13.349 (-291 oder -2,1 Prozent), und damit sind es gegenüber dem November des Vorjahres 607 oder 4,3 Prozent weniger.    


Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)  
Betrachtet man die Arbeitsmarktentwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so liegt die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) im November bei 2,3 Prozent und damit 0,1 Prozentpunkte unter dem Vormonat; im Vorjahresmonat lag sie bei 3,2 Prozent. Im aktuellen Monat waren 6.097 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 138 oder 2,2 Prozent weniger arbeitslose Personen als noch im Oktober. Vor einem Jahr, im November 2020, waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit 2.319 oder 27,6 Prozent mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen.  


Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II)  
In der Grundsicherung (SGB II) liegt die Arbeitslosenquote im November bei 9,2 Prozent, 0,1 Prozentpunkte unter der Quote des Vormonats. Im November letzten Jahres lag sie ebenfalls bei 9,2 Prozent.  23.851 Personen (-372 und -1,5 Prozent gegenüber dem Vormonat) waren im November in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum November 2020 sind in der Grundsicherung aktuell 117 Menschen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen.  


Arbeitskräftenachfrage
Im November wurden dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Duisburg und des Jobcenter Duisburg insgesamt 843 freie Arbeitsstellen gemeldet, das waren 56 weniger als im Oktober und 176 mehr als im November 2020. Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigten im Berichtsmonat vor allem die Berufsbereiche „Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit“, sowie „Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung“ gefolgt von „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“. Der Bestand an gemeldeten Stellen ist von Oktober zu November gestiegen (+29) und liegt mit 5.006 um 1.640 Stellen über dem Vorjahresniveau.    


Kurzarbeit  
Im November haben 12 Duisburger Betriebe für 127 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Wie viele die Kurzarbeit dann tatsächlich in Anspruch nehmen, zeigt sich erst nach einer Wartezeit von sechs Monaten. Somit liegen aktuell die realisierten Kurzarbeiterzahlen nun für 15 Monate der Corona-Pandemie vor: im März 2020 befanden sich in Duisburg 1.460 Betriebe in Kurzarbeit, davon waren 8.191 Mitarbeiter/innen betroffen.

Im April waren es 2.493 Betriebe mit 18.687 Beschäftigten, im Mai 2.126 Betriebe mit 25.324 Beschäftigten, im Juni 1.696 Betriebe mit 24.070 Beschäftigten, Juli 1.351 Betriebe mit 19.232 Beschäftigten, im August 1.190 Betriebe mit 17.162 Beschäftigten, im September 1.049 Betriebe mit 15.039 Beschäftigten, im Oktober 1.020 Betriebe mit 11.234 Beschäftigten, im November 1.303 Betriebe mit 12.438 Beschäftigten, im Dezember 1.533 Betriebe mit 12.414 Beschäftigten, im Januar 2021 1.675 Betriebe mit 13.438 Beschäftigten, im Februar 1.683 Betriebe mit 12.561 Beschäftigten, im März 1.439 Betriebe mit 10.907 Beschäftigten und im April 2021 befanden sich 1.403 Betriebe mit 10.234 Beschäftigten. Im Mai befanden sich 1.307 Betriebe mit 8.908 Beschäftigten in Kurzarbeit.     Unterbeschäftigung  

Die Unterbeschäftigung[1] ist im November gesunken – um 360 Personen auf aktuell 39.036 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Unterbeschäftigung in Duisburg um 1.475 oder 3,6 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung liegt im November bei 76,7 Prozent, ein Rückgang von 0,6 Prozentpunkten gegenüber Oktober.
Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 14,7 Prozent (Oktober 2021: 14,9 und November 2020: 15,2). In die Größe der Unterbeschäftigung fallen neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit sowie Personen, für die bestimmte gesetzliche Sondertatbestände gelten. Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit spielt die Unterbeschäftigung eine wichtige Rolle.  

[1]] Die Unterbeschäftigung beschreibt das Volumen der Arbeitslosigkeit einschließlich der Personen, die zum Beispiel wegen der Teilnahme an Qualifizierungs-, Trainings- oder Beschäftigungsmaßnahmen, wegen Krankheit oder vorruhestandsähnlicher Regelungen nicht als arbeitslos gezählt werden.