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Mit Ausbildung hoch hinaus

Kletterevent im Landschaftspark Nord von Agentur für Arbeit und jobcenter Duisburg in der Woche der Ausbildung wirbt für Berufe, bei denen es schon mal hoch hinaus geht.

 

Duisburg, 13. März 2019 - Schon seit drei Jahren geht die Agentur für Arbeit in der Woche der Ausbildung neue Wege, um auch Ausbildungsbetrieben deutlich zu machen, dass konventionelle Wege in Zeiten des Fachkräftemangels nicht mehr ausreichen, um die geeigneten Nachwuchskräfte zu finden.

Ist die Ausbildung zum Gerüstbauer oder Dachdecker cool? Da gehen die Meinungen bei jungen Leuten sicher auseinander. Die heutige Aktion der Agentur für Arbeit und des jobcenter Duisburg im Landschaftspark Nord hilft, die Perspektive zu wechseln. Schülerinnen und Schüler von 12 Duisburger Schulen und Teilnehmer aus berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen haben die Gelegenheit, bei einer Kletteraktion im Kletterpark des Deutschen Alpenvereins den beiden Berufen im wahrsten Wortsinn näher zu kommen.

 

„Mit Ausbildung hoch hinaus, das ist das Motto unser Aktion“, erklärt Astrid Neese, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg. „Wir möchten den jungen Menschen heute zeigen, welche Chancen sich mit einer Ausbildung eröffnen. Besonders in Berufen, die nicht unbedingt in der Top-Ten-Liste der Ausbildungswünsche stehen. Ausbildungsbetriebe im Gerüstbau und im Dachdeckerhandwerk suchen Fachkräfte und setzen seit Jahren auf Ausbildung. Doch ist es nicht immer leicht, Jugendliche für diese Berufe zu interessieren und ihnen das ganze Spektrum zu vermitteln, das sich in diesen Berufen bietet. Heute kommt der Spaßfaktor nicht zu kurz und wenn man die Berufswahl an seinen Stärken orientiert, gilt das auch im Berufsleben. Nachwuchskräfte finden Unternehmen heute, wenn sie kreativ auf junge Menschen zugehen, nicht nur auf Schulnoten schauen, sondern den Bewerbern die Chance geben, ihre gesamte Talentvielfalt zu zeigen.“

 

Neben der Kletteraktion, die die Jugendlichen auf Arbeitshöhen bringt, die Dachdeckern und Gerüstbauern nicht fremd sind, sind heute fünf Ausbildungsbetriebe vor Ort, die gerne mit den jungen Leuten hoch hinaus möchten.

 

Martin Murrack, Stadtdirektor und Kämmerer der Stadt Duisburg, freut sich über die besondere Aktion von Agentur für Arbeit und jobcenter: „Der Landschaftspark Nord steht für Duisburg und ist ein guter Ort für eine Aktion, die Jugendliche in Duisburg weiterbringt. Genau wie die Jugendberufsagentur, bei der die Stadt Duisburg unter einem Dach mit Agentur für Arbeit und jobcenter an der Wintgensstraße eine zentrale Anlaufstelle für junge Menschen am Übergang von der Schule in den Beruf bietet.“

 

Der gemeinsame Arbeitgeber-Service von Agentur für Arbeit und jobcenter Duisburg betreut die Ausbildungsbetriebe bei ihrer Suche nach Fachkräften und zukünftigen Fachkräften. Birgit Mölders, stellvertretende Geschäftsführerin des jobcenter Duisburg: „jobcenter Duisburg und Agentur für Arbeit arbeiten mit den Ausbildungsbetrieben Hand in Hand und unterstützen die Auszubildenden und Betriebe – wo nötig – auch mit ausbildungsbegleitenden Hilfen oder der Assistierten Ausbildung. An den Schulnoten sollte die Aufnahme einer Ausbildung wirklich nicht scheitern!“

 

Tipps für Jugendliche und junge Erwachsene

Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Duisburg unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene dabei, ihre berufliche Zukunft zu planen oder über freie Ausbildungsstellen zu informieren. Interessierte sollten schnellstens einen Beratungstermin vereinbaren. Das geht telefonisch unter der kostenlosen Servicenummer 0800 4 5555 00 oder online: www.arbeitsagentur.de/beratungswunsch.

 

Angebote für Arbeitgeber

Der gemeinsame Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und des jobcenter Duisburg unterstützt Arbeitgeber bei der Suche nach dem passenden Auszubildenden oder geeigneten Förderangeboten. Unternehmen, die ein Gespräch wünschen, erreichen den Arbeitgeber-Service unter der kostenlosen Servicenummer 0800 4 5555 20 oder per E-Mail: Duisburg.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de.  

 

 

Viel Bewegung am Arbeitsmarkt

Arbeitslosenzahl im Februar: 28.414
Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat: - 254 Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr: - 2.257

Arbeitslosenquote im Februar: 11,1% Arbeitslosenquote im Vormonat: 11,2% Arbeitslosenquote im Vorjahr: 12,2%



Duisburg, 01. März 2019 - „Nach einem saisonalen Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar ist der Rückgang im Februar ein gutes Zeichen. Dennoch sehen wir, dass am Arbeitsmarkt derzeit viel Bewegung ist. So sind mehr Menschen aus Beschäftigung in die Arbeitslosigkeit gegangen als im Vorjahreszeitraum; gleichzeitig konnten weniger arbeitslose Personen eine neue Arbeit aufnehmen“.

Astrid Neese, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg sieht dennoch eine gute Basis für Arbeitsuchende: „Gleichzeitig meldeten uns im Februar die Unternehmen über 1.100 neue Stellen. Vor diesem Hintergrund können wir auch dieses Jahr mit einer Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt in den nächsten Monaten rechnen. Hiervon werden besonders junge Menschen profitieren, die sich jetzt nach Ausbildungsende bei uns arbeitslos melden mussten.
Die Nachfrage nach Fachkräften ist ungebrochen hoch. Der Schritt in die Weiterbildung sollte gerade für arbeitslose Menschen die höchste Priorität haben, wenn sie nicht mehr über aktuelle Qualifikationen verfügen. Schon jetzt sind fast 20 Prozent mehr Menschen durch Arbeitsagentur und jobcenter in beruflicher Weiterbildung als vor einem Jahr. Das Budget macht im rechtlichen Rahmen alle Qualifizierungsbedarfe realisierbar und ermöglicht in 2019 noch mindestens 2.800 neue Eintritte in Weiterbildung.“

Arbeitslosigkeit
Mit 28.414 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren im Februar 254 Personen weniger als im Januar 2019 von Arbeitslosigkeit betroffen (- 0,9 Prozent).
Damit waren in diesem Monat 2.257 Personen oder 7,4 Prozent weniger als noch vor einem Jahr arbeitslos gemeldet (Februar 2018: 30.671 Arbeitslose).

Bestand an Arbeitslosen Duisburg Januar 2018 bis Februar 2019

Die Arbeitslosenquote liegt bei 11,1 Prozent (Vormonat 11,2 Prozent). Im Februar des Vorjahres lag sie bei 12,2 Prozent und damit um 1,1 Prozentpunkte über dem aktuellen Wert.
Die Zugänge in Arbeitslosigkeit insgesamt sind im Februar leicht um 12 oder 0,2 Prozent niedriger als im Vormonat ausgefallen. Die Zahl der Zugänge ist damit von 5.993 im Januar auf jetzt 5.981 gesunken. Im Vorjahr lag die Zahl der Zugänge in Arbeitslosigkeit bei 6.072 und damit um 91 oder 1,5 Prozent über den Zugängen in Arbeitslosigkeit in diesem Februar.
Von den 5.981 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen im Februar 1.502 aus einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit am 1. Arbeitsmarkt. Im Vormonat meldeten sich 1.773 Menschen aus einer Beschäftigung am 1. Arbeitsmarkt arbeitslos (- 271, - 15,3 Prozent gegenüber dem Vormonat). Betrachtet man die einzelnen Wirtschaftszweige, kommen die meisten Arbeitslosmeldungen aus den Bereichen „Arbeitnehmerüberlassung“, „Wirtschaftliche Dienstleistungen (z.B. Grundstücks- und Wohnungswesen, Rechts- und Steuerberatung, Kfz-Vermietung, Steuerberatung)“ und „Handel / Instandhaltung und Reparatur von Kfz“.

Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im Februar 6.263. Das waren 1.646 oder 35,7 Prozent mehr Menschen als im Januar (4.617) und 38 oder 0,6 Prozent mehr als vor einem Jahr (6.225). 1.048 Menschen konnten wegen der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit am 1. Arbeitsmarkt ihre Arbeitslosigkeit beenden (+ 201, + 23,7 Prozent zu Januar 2019).

Arbeitslosigkeit nach Personengruppen
Mit 2.422 Personen waren im Februar 63 mehr junge Leute unter 25 von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als im Januar (2.359). Diese Zahlen liegen um 160 oder 6,2 Prozent unter dem Wert von Februar 2018 (2.582). Im Februar enden viele dreieinhalbjährige Ausbildungen (und verlängerte zwei- und dreijährige Ausbildungen); dies führt zu einem kurzzeitigen Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit. Diese Jugendlichen werden in Unternehmen als frisch ausgebildete Fachkräfte benötigt und habe deshalb sehr hohe Chancen auf eine schnelle Vermittlung in Arbeit.
Die Zahl der über 50jährigen Arbeitslosen sank im Februar um 144 oder 1,7 Prozent auf aktuell 8.279 (Vormonat 8.423) und liegt um 317 (-3,7 Prozent) unter dem Vorjahreswert (8.596).
Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre sank im Februar im Vergleich zum Vormonat von 4.948 auf jetzt 4.856 (-92). Hier waren im Vorjahresmonat 5.007 Personen arbeitslos gemeldet. In dieser Altersgruppe sind somit 151 Personen oder 3 Prozent weniger als im Februar 2018 arbeitslos gemeldet.
Im Februar ist auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber Januar wieder zurückgegangen und liegt aktuell bei 11.744 betroffenen Personen; 287 oder 2,4 Prozent weniger (Vormonat 12.031). Der aktuelle Wert befindet sich damit um 1.749 Personen oder 13 Prozent unterhalb des Vorjahresmonats (13.493).

Im Berichtsmonat sank die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 11.493 (- 112 oder - 1 Prozent), davon befinden sich 9.575 in der Grundsicherung. Dies sind in beiden Rechtskreisen zusammen 789 oder 6,4 Prozent weniger als im Februar des Vorjahres (12.282).

Geflüchtete Menschen
In Duisburg sind 4.709 Menschen mit Aufenthaltsgestattung, Aufenthaltserlaubnis Flucht oder einer Duldung arbeitsuchend gemeldet. 2.412 sind davon arbeitslos; rund 94 Prozent der Arbeitsuchenden werden vom jobcenter Duisburg in der Grundsicherung betreut.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)
Betrachtet man die Arbeitsmarkt-Entwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so steigt die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) auf 2,4 Prozent. Der Februar-Wert 2019 liegt damit um 0,1 Prozentpunkte über dem Niveau von Februar 2018 mit 2,3 Prozent.

Im aktuellen Monat waren 6.067 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 59 oder 1 Prozent mehr arbeitslose Personen als noch im Januar (6.008). Vor einem Jahr, im Februar 2018, waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit 210 oder 3,6 Prozent weniger Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen (5.857).

Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II)
In der Grundsicherung (SGB II) ist die Arbeitslosenquote zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte gesunken und liegt jetzt bei 8,7 Prozent. Im Vorjahr lag sie im Februar bei 9,9 Prozent.
22.347 Personen (-313 und -1,4 Prozent) waren im Februar in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet (Januar 22.660). Im Vergleich zum Februar 2018 (24.814) sind in der Grundsicherung aktuell 2.467 Menschen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen als vor einem Jahr.

Arbeitskräftenachfrage
1.122 neue Stellen wurden der Agentur für Arbeit aktuell gemeldet, 383 Stellen mehr als im Vormonat (Januar 2019: 739) und 36 oder 3,3 Prozent mehr als im Februar 2018 (1.086). Der Bestand an gemeldeten Stellen ist im Februar wieder gestiegen und liegt aktuell mit 4.550 Stellenangeboten (+127, +2,9 Prozent im Vergleich zu Januar) auf einem hohen Niveau. Damit liegt der Stellenbestand des aktuellen Monats weiterhin spürbar über dem des Vorjahresmonats (4.263 Stellenangebote im Februar 2018, +287 Stellen / + 6,7 Prozent).

Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen Duisburg Januar 2018 bis Februar 2019

Von den gemeldeten Arbeitsstellen, die aktuell zu besetzen sind, kommen die meisten aus dem Bereich „Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung“ (1.009 Stellen), gefolgt von „Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit“ (980 Stellen). An dritter Stelle liegt der Bereich „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“ (820 Stellen).


Unterbeschäftigung
Die Unterbeschäftigung ist im Februar leicht gestiegen – um 42 Personen oder 0,1 Prozent auf aktuell 37.694 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Unterbeschäftigung in Duisburg um 2.120 oder 5,3 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung ist im Februar gesunken und liegt aktuell bei 75,4 Prozent (Vergleich Vormonat 76,1 Prozent, Vorjahresmonat 77 Prozent). Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 14,3 Prozent; wie im Januar 2019 (Februar 2018: 15,4 Prozent).

In die Größe der Unterbeschäftigung fallen neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit sowie Personen für die bestimmte gesetzliche Sondertatbestände gelten. Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit spielt die Unterbeschäftigung eine wichtige Rolle. So sind im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt mit aktuell 1.651 Teilnehmerinnen und Teilnehmern 253 Personen mehr in beruflicher Weiterbildung.

584 Personen weniger als im letzten Jahr befinden sich in einer sogenannten Fremdförderung (aktuell 1.122). Das sind Förderungen, die nicht von der Agentur für Arbeit oder dem jobcenter Duisburg finanziert werden – insbesondere notwendige Sprach- und Integrationskurse für geflüchtete Menschen. Zur Unterbeschäftigung zählen außerdem Arbeitsgelegenheiten, an denen zurzeit 2.317 Personen (680 mehr als zum Vorjahreszeitpunkt) teilnehmen.


Mit Bildung zum Ziel

Öffnungszeiten der Agentur für Arbeit Duisburg an den Karnevalstagen
Duisburg, 22. Februar 2019 - Die Agentur für Arbeit Duisburg (Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg) wird am Donnerstag, den 28. Februar 2019 (Altweiber) ab 12:30 Uhr und am Montag, den 04. März 2019 (Rosenmontag) ganztägig für den Publikumsverkehr geschlossen.   Die telefonische Erreichbarkeit unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 4 5555 00 ist an beiden Tagen in der Zeit von 8:00 bis 18:00 gewährleistet.  
Am Freitag, den 01. März 2019 ist die Agentur für Arbeit Duisburg innerhalb der üblichen Geschäftszeiten geöffnet (07:30 Uhr bis 12:30 Uhr).  



Mit Bildung zum Ziel
Agentur für Arbeit und jobcenter im Gespräch mit den Bildungsträgern aus der Region – Weiterbildungen für Arbeitsuchende und Beschäftigte
Die Einführung des Qualifizierungschancengesetzes mit Beginn des Jahres ist ein deutliches Signal an Arbeitsuchende, Beschäftigte und Betriebe: Weiterbildung ist nicht nur das Gebot der Stunde, sondern ein Auftrag für die Zukunft. Den Veränderungen in den Tätigkeiten vor allem durch technische Entwicklungen muss sich fast jeder stellen.
Agentur für Arbeit und jobcenter Duisburg helfen dabei. In einem großen Meeting in der Agentur für Arbeit wurden die Bildungsträger der Region über die Bildungszielplanung 2019 und aktuelle Themen am Arbeitsmarkt informiert. Anschließend kam es zu einem intensiven Austausch, z.B. wie die Digitalisierung auch auf die Weiterbildungsangebote Einfluss nimmt.

„Unter dem Einfluss der Megatrends Demographie und Digitalisierung werden die Herausforderungen in der Bildungsplanung größer. Die aktuelle Bildungszielplanung berücksichtigt Bedarfe der Unternehmen und die individuelle Ausgangssituation von arbeitsuchenden Menschen. Eine große Nachfrage nach Fachkräften zeigt, dass der Schritt in die Weiterbildung für arbeitslose Menschen die höchste Priorität haben sollte, wenn sie nicht mehr über aktuelle Qualifikationen verfügen.“

Astrid Neese, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg, setzt auch in diesem Thema auf Netzwerkarbeit. „Der Austausch mit den Bildungsträgern ist wichtig, damit wir gemeinsam Arbeitsuchende, die sich neu orientieren müssen, optimal auf ihre berufliche Zukunft vorbereiten.“

Nach der heutigen Veranstaltung können sich die Bildungsträger darauf einstellen, in welche Richtung es im Jahr 2019 bei den Qualifizierungen geht. Rund 19 Mio. € planen Arbeitsagentur und jobcenter für Weiterbildung ein. Ein Budget, das im rechtlichen Rahmen alle Weiterbildungsbedarfe realisierbar macht und in 2019 noch mindestens 2.800 neue Eintritte in Weiterbildung ermöglicht.

Ganz verschiedene Qualifizierungen von A wie Altenpfleger bis Z wie Zerspanungsmechaniker und in neuen Berufen, wie Kaufmann/Kauffrau E-Commerce sind in Duisburg möglich. Der kaufmännische Bereich und Berufe in der Logistik sind stark vertreten. Die Teilqualifizierungen nehmen auch einen großen Raum ein. Ermöglichen Sie es doch auch über mehrere kürzere Lernmodule zu einem Berufsabschluss zu kommen. Und selbstverständlich gehen wir bei jeder Berufsbiographie eines arbeitslosen Menschen zunächst einmal offen das Qualifizierungsziel an.

Birgit Mölders, stellvertretende Geschäftsführerin des jobcenter Duisburg, sieht die Chancen, die sich für Bezieher von Arbeitslosengeld II ergeben: „Menschen, die vom jobcenter betreut werden, sind in den meisten Fällen schon länger arbeitslos. Viele davon können wir mit Weiterbildung wieder nachhaltig in Beschäftigung vermitteln. Manchmal ist der Beginn einer Qualifizierung ein großer Schritt für unsere Kunden. Auch dabei können wir im Vorfeld durch verschiedene Maßnahmen helfen.“

Die Planung der Weiterbildungen 2019 von Arbeitsagentur und jobcenter sind auf der Internetseite www.arbeitsagentur.de/duisburg unter Institutionen / Bildungszielplanung veröffentlicht.

Arbeitnehmer und Arbeitsuchende können unter 0800 4 5555 00* (Agentur für Arbeit), Kunden des jobcenter Duisburg unter 302-1910** einen Beratungstermin vereinbaren. Arbeitgeber erhalten alle Informationen unter 0800 4 5555 20* im gemeinsamen Arbeitgeberservice von Agentur für Arbeit und jobcenter Duisburg.

 

Mit 4.423 den höchsten Stellenbestand seit mindestens sieben Jahren
-  niedrigste Arbeitslosenzahl in einem Januar seit 25 Jahren

 - Arbeitslosenzahl im Januar: 28.668 Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat: + 1.436
- Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr: - 2.115
- Arbeitslosenquote im Januar: 11,2% Arbeitslosenquote im Vormonat: 10,6% - Arbeitslosenquote im Vorjahr: 12,2%

Duisburg, 31. Januar 2019 - „Der Anstieg der Arbeitslosigkeit gegenüber Dezember 2018 ist ein typischer saisonaler Effekt. Zum Ende des Jahres laufen viele Arbeitsverhältnisse – auch nach dem Weihnachtsgeschäft – nach Befristungsende oder nach Kündigung aus. Und es wirkt sich die Witterung in einigen Branchen aus. Wir sprechen also von der typischen Winterarbeitslosigkeit,“ so die Einschätzung von Astrid Neese, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg, zum Jahresstart am Arbeitsmarkt.

„Die Gesamtentwicklung mit Blick auf die Vorjahreswerte bleibt durchaus positiv. Wir haben die niedrigste Arbeitslosenzahl in einem Januar seit 25 Jahren und mit 4.423 den höchsten Stellenbestand seit mindestens sieben Jahren. Bei einem anhaltenden Fachkräftebedarf wird der Arbeitsmarkt also Kurs halten, wenn wir neue Fördermöglichkeiten offensiv nutzen. Agentur für Arbeit und jobcenter Duisburg sind darauf vorbereitet und machen sich die für die Weiterbildungsförderung beschäftigter Menschen stark. Hiervon können jetzt grundsätzlich alle Arbeitnehmer und Unternehmen aller Größenordnung profitieren. Wir wissen, dass mit zunehmender Digitalisierung der Qualifizierungsbedarf in den Unternehmen steigt, das können und wollen wir unterstützen.

 

Arbeitslosigkeit
Mit 28.668 arbeitslos gemeldeten Duisburgerinnen und Duisburgern waren im Januar 1.436 Personen mehr als im Dezember 2018 von Arbeitslosigkeit betroffen (+ 5,3 Prozent).
Damit waren in diesem Monat 2.115 Personen oder 6,9 Prozent weniger als noch vor einem Jahr arbeitslos gemeldet (Januar 2018: 30.783 Arbeitslose).

Bestand an Arbeitslosen Duisburg Januar 2018 bis Januar 2019

Die Arbeitslosenquote liegt bei 11,2 Prozent (Vormonat 10,6 Prozent). Im Januar des Vorjahres lag sie bei 12,2 Prozent und damit um 1 Prozentpunkt über dem aktuellen Wert.
Die Zugänge in Arbeitslosigkeit insgesamt sind im Januar um 532 oder 9,7 Prozent höher als im Vormonat ausgefallen. Die Zahl der Zugänge ist damit von 5.461 im Dezember auf jetzt 5.993 gestiegen. Im Vorjahr lag die Zahl der Zugänge in Arbeitslosigkeit bei 5.895 und damit um 98 oder 1,7 Prozent unter den Zugängen in Arbeitslosigkeit in diesem Januar.

Von den 5.993 neu gemeldeten Arbeitslosen kamen im Januar 1.773 aus einer vorhergehenden Erwerbstätigkeit am 1. Arbeitsmarkt. Im Vormonat meldeten sich 1.420 Menschen aus einer Beschäftigung am 1. Arbeitsmarkt arbeitslos (+ 353, + 24,9 Prozent gegenüber dem Vormonat). Betrachtet man die einzelnen Wirtschaftszweige, kommen die meisten Arbeitslosmeldungen aus den Bereichen „Arbeitnehmerüberlassung“, „Wirtschaftliche Dienstleistungen (z.B. Grundstücks- und Wohnungswesen, Rechts- und Steuerberatung, Kfz-Vermietung, Steuerberatung)“ und „Handel / Instandhaltung und Reparatur von Kfz“.

Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit insgesamt betrugen im Januar 4.617. Das waren 1.190 oder 20,5 Prozent weniger Menschen als im Dezember (5.807) und 57 oder 1,3 Prozent mehr als vor einem Jahr (4.560). 847 Menschen konnten wegen der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit am 1. Arbeitsmarkt ihre Arbeitslosigkeit beenden (- 218, -20,5 Prozent zu Dezember 2018).

Arbeitslosigkeit nach Personengruppen
Von dem saisonalen Anstieg der Arbeitslosigkeit sind alle Personengruppen betroffen. Mit 2.359 Personen waren im Januar 119 mehr junge Leute unter 25 von Jugendarbeitslosigkeit betroffen als im Dezember (2.240). Diese Zahlen liegen um 167 oder 6,6 Prozent unter dem Wert von Januar 2018 (2.526).
Die Zahl der über 50jährigen Arbeitslosen stieg im Januar um 574 oder 7,3 Prozent auf aktuell 8.423 (Vormonat 7.849) und liegt um 204 (-2,4 Prozent) unter dem Vorjahreswert (8.627).
Die darin enthaltene Zahl der arbeitslosen Personen über 55 Jahre stieg im Januar im Vergleich zum Vormonat von 4.603 auf jetzt 4.948 (+345). Hier waren im Vorjahresmonat 5.000 Personen arbeitslos gemeldet. In dieser Altersgruppe sind somit 52 Personen oder 1 Prozent weniger als im Januar 2018 arbeitslos gemeldet.
Im Januar ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber Dezember gestiegen und liegt aktuell bei 12.031 betroffenen Personen; 172 oder 1,5 Prozent mehr (Vormonat 11859). Der aktuelle Wert befindet sich damit um 1.620 Personen oder 11,9 Prozent unterhalb des Vorjahresmonats (13.651).

Im Berichtsmonat stieg die Zahl der arbeitslosen Ausländerinnen und Ausländer auf jetzt 11.605 (+ 433 oder + 3,9 Prozent), davon befinden sich 9.685 in der Grundsicherung. Dies sind in beiden Rechtskreisen zusammen 626 oder 5,1 Prozent weniger als im Januar des Vorjahres (12.231).


Geflüchtete Menschen
In Duisburg sind 4.778 Menschen mit Aufenthaltsgestattung, Aufenthaltserlaubnis Flucht oder einer Duldung arbeitsuchend gemeldet. 2.380 sind davon arbeitslos; rund 94 Prozent der Arbeitsuchenden werden vom jobcenter Duisburg in der Grundsicherung betreut.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (SGB III)
Betrachtet man die Arbeitsmarkt-Entwicklung getrennt nach den beiden Rechtskreisen SGB III und SGB II, so steigt die Arbeitslosenquote im Versicherungsbereich (SGB III) auf 2,3 Prozent. Der Januar-Wert 2019 liegt damit um 0,1 Prozentpunkte unter dem Niveau von Januar 2018 mit 2,4 Prozent.
Im aktuellen Monat waren 6.008 Duisburgerinnen und Duisburger im Versicherungsbereich arbeitslos gemeldet. Das sind 525 oder 9,6 Prozent mehr arbeitslose Personen als noch im Dezember (5.483). Vor einem Jahr, im Januar 2018, waren in der Betreuung der Agentur für Arbeit 90 oder 1,5 Prozent weniger Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen (5.918).

Entwicklung in der Grundsicherung (SGB II)
In der Grundsicherung (SGB II) ist die Arbeitslosenquote zum Vormonat um 0,3 Prozentpunkte angestiegen und liegt jetzt bei 8,8 Prozent. Im Vorjahr lag sie im Januar bei 9,9 Prozent.
22.660 Personen (+911 und +4,2 Prozent) waren im Januar in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet (Dezember 21.749). Im Vergleich zum Januar 2018 (24.865) sind in der Grundsicherung aktuell 2.205 Menschen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen als vor einem Jahr.

Arbeitskräftenachfrage
739 neue Stellen wurden der Agentur für Arbeit aktuell gemeldet, 198 Stellen weniger als im Vormonat (Dezember 2018: 937) und 129 oder 14,9 Prozent weniger als im Januar 2018 (868). Der Bestand an gemeldeten Stellen ist im Januar zurückgegangen und liegt aktuell mit 4.423 Stellenangeboten (-141, - 3,1 Prozent im Vergleich zu Dezember) immer noch auf einem hohen Niveau. Damit liegt der Stellenbestand des aktuellen Monats weiterhin spürbar über dem des Vorjahresmonats (4.184 Stellenangebote im Januar 2018, +239 Stellen / + 5,7 Prozent).

Von den gemeldeten Arbeitsstellen, die aktuell zu besetzen sind, kommen die meisten aus dem Bereich „Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit“ (1.014 Stellen), gefolgt von „Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung“ (990 Stellen). An dritter Stelle liegt der Bereich „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“ (750 Stellen).


Unterbeschäftigung
Die Unterbeschäftigung ist im Januar gestiegen – um 652 Personen oder 1,8 Prozent auf aktuell 37.614 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Unterbeschäftigung in Duisburg um 2.210 oder 5,5 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung ist im Januar gestiegen und liegt aktuell bei 76,2 Prozent (Vergleich Vormonat 73,7 Prozent, Vorjahresmonat 77,3 Prozent). Die Unterbeschäftigungsquote liegt im aktuellen Berichtsmonat bei 14,3 Prozent; 0,3 Prozentpunkte mehr als im Dezember 2018 (Januar 2018: 15,4 Prozent).

In die Größe der Unterbeschäftigung fallen neben den Arbeitslosen auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit sowie Personen für die bestimmte gesetzliche Sondertatbestände gelten. Bei der Betrachtung der Arbeitslosigkeit spielt die Unterbeschäftigung eine wichtige Rolle. So sind im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt mit aktuell 1.573 Teilnehmerinnen und Teilnehmern 205 Personen mehr in beruflicher Weiterbildung.

573 Personen weniger als im letzten Jahr befinden sich in einer sogenannten Fremdförderung (aktuell 1.210). Das sind Förderungen, die nicht von der Agentur für Arbeit oder dem jobcenter Duisburg finanziert werden – insbesondere notwendige Sprach- und Integrationskurse für geflüchtete Menschen. Zur Unterbeschäftigung zählen außerdem Arbeitsgelegenheiten, an denen zurzeit 2.239 Personen (624 mehr als zum Vorjahreszeitpunkt) teilnehmen.

 

 

Total dual? Warum nicht?  

Agentur für Arbeit informiert über duale Studiengänge
Duisburg, 18. Januar 2019 - Es ist für Schüler mit Abitur oder Fachabitur nicht immer leicht, die Entscheidung zwischen Ausbildung und Studium zu treffen. Beides kann die Grundlage für eine gute Berufsperspektive sein. Nach einer Ausbildung kann ein Studium folgen oder man fährt parallel und kombiniert beides in einem dualen Studiengang!  
Astrid Neese, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg, weiß, für wen dieses Angebot interessant sein kann: „Junge Leute, die eine Ausbildung oder Praktikumszeiten durchlaufen und dabei parallel ein Studienangebot wahrnehmen, müssen schon motiviert und leistungsfähig sein. Aber die Kombination von Studieninhalten und Praxis bildet junge Menschen aus, die im Unternehmen oder in der öffentlichen Verwaltung schnell ihren Weg machen, auch in Richtung Führungsposition!“  
Die Agentur für Arbeit bietet im Rahmen der Wochen der Studienorientierung am Donnerstag, 24.01.2019 um 15:00 Uhr eine zweistündige Informationsveranstaltung „Total dual – Duale Studienangebote“ an.  

Hochschulen aus der Region (Hochschule Niederrhein, FOM ( Hochschule für Ökonomie und Management) und EU|FH (Europäische Fachhochschule Rhein/Erft)) stellen ihre Angebote vor und geben wichtige Hinweise zu den Bewerbungsverfahren. Zwei Arbeitgeber aus dem Bereich öffentlicher Dienst stellen außerdem ihre dualen Studienangebote vor: die Stadt Duisburg und die Agentur für Arbeit. Die Beraterinnen und Berater der Hochschulen und der Agentur für Arbeit stehen für persönliche Fragen zur Verfügung.  
Veranstaltungsort ist das Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Duisburg, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.  

Infos zu den Wochen der Studienorientierung: www.mkw.nrw/ >Studium>Informieren>Wochen der Studienorientierung  
Junge Menschen, die Kontakt zur Berufsberatung der Agentur für Arbeit suchen und sich persönlich beraten lassen möchten, können sich unter der gebührenfreien Service-Rufnummer 0800 4 5555 00 an die Agentur für Arbeit wenden und einen Beratungstermin vereinbaren. Informationen gibt es auch im Internet auf www.arbeitsagentur.de.

 

 

Ausblick 2019

Kernaufgabe: Begleitung der Schülerinnen und Schüler auf dem Weg in Ausbildung, Studium und Beruf
Duisburg, 04. Januar 2019 - Aufgrund der derzeit stabilen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen trotz weltpolitischer Unsicherheiten ist nach den Prognosen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung mit einer weiteren Senkung der Arbeitslosigkeit und steigender Beschäftigung auch in 2019 auszugehen. Beide Entwicklungen – Reduzierung der Arbeitslosigkeit und Anstieg der Beschäftigung – werden allerdings unter dem Landesschnitt NRW liegen und auch nicht mit gleicher Dynamik wie noch in 2018 erfolgen.

Die Leiterin der Agentur für Arbeit Astrid Neese blickt mit Zuversicht auf den Arbeitsmarkt 2019: „Eine Fortsetzung der guten Entwicklung der letzten Jahre wird kein Selbstläufer, eine geringere Dynamik ist jedenfalls wahrscheinlich. Der im Vergleich zu NRW hohe Anteil von Beschäftigten in der Zeitarbeit in Duisburg birgt ein gewisses Risiko, weil bei konjunkturellen Einbrüchen in der Regel zunächst die Beschäftigung in der Arbeitnehmerüberlassung zurückgefahren wird.

Mit Rückenwind aus den Vorjahren und mit einem berechtigten Optimismus für das laufende Jahr sollten wir die neuen Fördermöglichkeiten, die uns der Gesetzgeber zur Verfügung gestellt hat, für die Duisburger Wirtschaft offensiv nutzen. Mit dem Qualifizierungschancengesetz und den neuen Möglichkeiten für die soziale Teilhabe von Langzeitarbeitslosen haben wir Instrumente, die bei erfolgreicher Anwendung einen spürbaren, positiven Einfluss auf die Arbeitsmarktentwicklung haben können.

Zum einen sollten Unternehmen im Zuge einer sich durch Demographie und Digitalisierung dynamischer gestaltenden Personalplanung die betriebliche Weiterbildung verstärken, um die eigenen Mitarbeiter auf Fachkräfteniveau zu halten oder zu entwickeln und hierbei die Unterstützungsmöglichkeiten von Arbeitsagentur und jobcenter nutzen. Der Kontakt mit dem Arbeitgeberservice lohnt sich. Unsere Fachexperten stehen für Beratungen im Betrieb zur Verfügung. Wichtig ist natürlich gleichzeitig, dass die Beschäftigten selbst sich öffnen für die Veränderungen am Arbeitsmarkt und ihre Weiterbildungsbereitschaft zeigen.

Wir werden in 2019 unser Beratungsangebot ausweiten und insbesondere für junge Menschen an der Schwelle zum Berufsleben die Ansprache noch intensivieren.

Mit dem Konzept der Lebensbegleitenden Berufsberatung, das im nächsten Jahr schrittweise eingeführt wird, stärken wir zunächst für die Phase vor dem Erwerbsleben den Kontakt zu jungen Menschen zum Beispiel durch frühere und stärkere Präsenz in den Schulen und Intensivierung der Zusammenarbeit mit allen Netzwerkpartnern. Ein wichtiger Beitrag ist auch die Stärkung und Profilierung der Jugendberufsagentur am Standort Wintgensstraße mit dem gemeinsamen Angeboten der Agentur für Arbeit, des jobcenter Duisburg und der Stadt Duisburg für junge Menschen.

 

Die Begleitung der Schülerinnen und Schüler auf dem Weg in Ausbildung, Studium und Beruf ist als Kernaufgabe der Agentur für Arbeit eine entscheidende Basis für eine Antwort auf den Fachkräftemangel. Die sinkende Ausbildungsbeteiligung der Duisburger Betriebe in den vergangenen Jahren muss gestoppt werden; eine Steigerung des betrieblichen Ausbildungsangebots in diesem Jahr ist dazu ein kleiner Hoffnungsschimmer.

Der Duisburger Arbeitsmarkt bleibt herausfordernd, die Möglichkeiten für Lösungen sind erweitert worden. Das in den letzten Jahren Erreichte sollte uns ermutigen, auch die nächsten Kraftanstrengungen zu gehen. Ich sehe es als gemeinsame Verpflichtung an, die gute Entwicklung Duisburgs auch am Arbeits- und Ausbildungsmarkt weiter voranzutreiben.
Hier steht uns etwas mehr Mut gut zu Gesicht, neue Wege zu gehen und Menschen eine Chance zu bieten, die sie lange nicht hatten, und sie individuell zu begleiten. Uns stehen die Mittel und Instrumente zur Verfügung, diesen Herausforderungen aktiv zu begegnen und den seit Jahren guten Lauf am Arbeitsmarkt in 2019 fortzusetzen. Alle Akteure gemeinsam haben die notwendige Kraft und Energie dazu.“