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Mitten aus dem Leben in Duisburg
 
Spende an Kinderförderprojekt „Internationale Kinderküche“ an Projekt LebensWert

Duisburg, 17. Oktober 2017 - Die Town & Country Stiftung übergab im Rahmen der zehnjährigen Jubiliarfeier der Projekt LebensWert gGmbH eine Spende in Höhe von 1.000 Euro an das Projekt „Internationale Kinderküche“. Mit der Spende sollen Renovierungs- und Umbaumaßnahmen in den Räumlichkeiten des projekteigenen Cafés unterstützt werden. Hier werden demnächst regelmäßige Koch- und Backkurse für sozial benachteiligte Kinder aus unterschiedlichen Herkunftsländern durchgeführt. 
 

Der Prämonstratenser Pater Tobias gründete vor 10 Jahren nach seinem ersten Marathonlauf in Berlin das Projekt LebensWert gGmbH. Dort erlebte der – in der Rhein-Ruhr-Region nur als Marathon-Pater bekannte – Seelsorger aus dem Duisburger Nord-Osten zum ersten Mal, dass Läufer für Spenden an den Start gingen. Diese Idee setzte Pater Tobias zugunsten der Kinder und Jugendlichen in seinem Stadtquartier um, Anfang Oktober schwitzte er die 42,195 km lange Strecke in Chicago inzwischen zum 63. Mal für sein Projekt. LebensWert hat gerade die Kinder im Blick, immerhin wächst jedes 3. Kind in der Rhein-Ruhr-Metropole in Armut auf. Unterstützung gegen die Ausgrenzung erhalten Kinder, Jugendliche und deren Familien durch die Kostenübernahme von (Reit-)Therapien oder von sportlichen und musikalischen Vereinsmitgliedschaften sowie lebenspraktischen Hilfestellungen und sozialer Beratung.

 

Der Town & Country Stiftungspreis wird 2017 bereits zum fünften Mal von der Town & Country Stiftung vergeben. Der Fokus der Förderung im Rahmen des Stiftungspreises liegt auf der Unterstützung benachteiligter Kinder. In diesem Jahr werden 500 Kinderhilfsprojekte mit jeweils 1.000 Euro unterstützt. Die Projekt LebensWert gGmbH ist eine der 500 Einrichtungen, die die Auswahlkriterien erfüllt hat. Aus allen nominierten Projekten wird eine unabhängige Jury jeweils ein Projekt pro Bundesland auswählen, an das im November 2017 ein weiterer Förderbetrag in Höhe von 5.000 Euro im Rahmen einer feierlichen Gala vergeben werden soll.

 

Die Town & Country Stiftung unterstützt mit dem Stiftungspreis das wichtige und unermüdliche Engagement aller Mitarbeiter und Ehrenamtlichen der Einrichtung. „Das Ziel ist es, Wissen zu Einkauf und Zubereitung von leckeren Mahlzeiten sowie Spaß an gesunder Ernährung zu vermitteln. Es freut mich, dass zukünftig pro Woche bis zu 50 Kinder die Koch- und Backkurse wahrnehmen“, sagte Matthias Lüken, Botschafter der Town & Country Stiftung und Geschäftsführer der ML HausBau GmbH.

Pater Tobias verkauft seine Schutzengel zugunsten seines Kinderprojektes  

Duisburg, 12. Oktober 2017 -  Sie ist der Star bei den Kinderaktionen des Kinderpatenschaftsprojektes KiPa-cash-4-kids in Neumühl. Überall wo der Schutzengel mit dem viel versprechenden Namen „Hope“ dabei ist, wird das Maskottchen von Kindern aller Altersklassen freundlich begrüßt, geknubbelt, in den Arm genommen und an der Hand zum nächsten gemeinsamen Spiel geführt. Zudem wenden sich die Kids auch vertrauensvoll an Hope, die stets ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte hat. Pünktlich zum 10-jährigen Jubiläum des Projekt LebensWert gibt es nun den Schutzengel Hope als Schlüsselanhänger, die bei allen Wegen Begleiter ist.

Aber auch der Morgen kann schon sprichwörtlich hoffnungsvoll beginnen, der Tee oder das Müsli kann aus dem Hope-Becher genossen werden. Noch wartet Pater Tobias, der Projektgründer, gespannt auf die Lieferung einer Spedition aus Osnabrück. „So viel sei verraten“, schmunzelt der Prämonstratenserpater, „es wird die zarteste Versuchung – seit es Schutzengel gibt – sein.“

Der Erlös der Hope-Gimmicks, die sich besonders als kleine Geschenke in der bevorstehenden Advents- und Weihnachtszeit eignen, kommt dem Kinderprojekt zugute. Beim Jubiläums-Gottesdienst am kommenden Sonntag ab 11 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche werden die Schlüsselanhänger gesegnet. „Ich werde nicht mit Weihwasser geizen“ verspricht der engagierte Seelsorger, der sich sehr auf die abwechslungsreiche Messgestaltung freut. Kinderchöre und Musikgruppen aus den Nachbargemeinden – St. Hildegard, St. Joseph, St. Barbara – und der eigenen Gemeinde sorgen für den musikalischen Rahmen.

Und da spannt sich wieder der Bogen, denn die Herz-Jesu-Kindergartenkinder werden ein Lied über einen Engel singen. Selbstverständlich werden die Hope-Artikel beim Jubiläumsfest zum Kauf angeboten. Weitere Möglichkeiten das niedliche Maskottchen zu erwerben, gibt es montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr während der Öffnungszeit des Projektbüros in der Holtener Straße 172 in 47167 Duisburg.  

Annika Hope, Alina und ihre Mama Sabrina Lamatz - Foto: Projekt LebensWert  

10 Jahre und kein bisschen leise – Projekt LebensWert will weiter Armut stoppen

Duisburg, 09. Oktober 2017 - Auf dem ersten Blick haben Laufschuhe eigentlich nicht direkt etwas mit „Rat und Tat für Bedürftige“ zu tun. Seit 10 Jahren rennt aber der bekannte Marathon-Pater Tobias mit seinem Projekt LebensWert gegen die Armut und soziale Härte in Duisburg-Neumühl an. Am Sonntag, 15. Oktober um 11 Uhr startet die Jubiläumsfeierlichkeit mit einem Festgottesdienst in der Herz-JesuKirche, Holtener Straße 172 in 47167 Duisburg.

Beim anschließendem Umtrunk werden die Gäste begrüßt, zu den Gemeindemitgliedern und Neumühler Bürgerinnen und Bürger haben etwa 350 Freunde und Förderer des Projektes deutschlandweit die Einladung angenommen. Für die besondere musikalische Note sorgt das Trio Gospel Train um den Starlight-Express-Musiker und -Dirigenten Bastian von der Linde. Zwei Charity-Aktionen sorgen für Spannung: Zum einen wird ein Mercedes-BobbyCar – u.a. mit Autogrammen von Rosi Mittermaiers Mann Christian und ihrer Schwester Evi, dem 78-er Handball-Weltmeister Kurt Klühspies, dem Eiskunstlauf-Star Norbert Schramm, dem Schlager-Duo Marianne & Michael und vielen mehr – in Form einer Stillen Auktion versteigert.
Des Weiteren wird das Maskottchen ‘Hope‘ des Kinderprojektes in Geldmünzen aufgewogen. Zusätzlich gibt es erstmals Hope als Tasse, Schokolade und Schlüsselanhänger zu kaufen. Eine Video-Collage über 10 Jahre Projekt LebensWert und Interviews gewähren Einblicke in die Projektarbeit. Das Café und die neue Kinderküche können besichtigt werden. Selbstverständlich runden Speisen, Getränke und besonders Spielangebote für Kinder das Programm ab.
Am letzten Sonntag finishte der Neumühler Seelsorger Pater Tobias in Chicago seinen 63. Marathon.
Viel interessanter als die Zeit um 4 Stunden 20 Minuten ist das Gesamtspendenergebnis in den letzten 10 Jahren seit dem ersten Marathon in Berlin, der Geburtsstunde des ‘Projekt LebensWert gemeinnützige GmbH‘. Der Prämonstratenserpater erlief zuletzt auch mit Unterstützung von Flüchtlingen die stolze Summe von knapp 300.000 Euro für benachteiligte Kinder im Duisburger Norden.
Die Projekt LebensWert gemeinnützige GmbH hat sich mittlerweile als feste Instanz in Duisburg etabliert. Neben der allgemeinen Sozialberatung „Rat und Tat für Bedürftige“ deckt es ein breites Spektrum von Hilfsangeboten ab. Dieses geschieht zum einen durch das Unterprojekt „Jugendarbeitslosigkeit verhindern“ aber auch durch das Unterprojekt KiPa-cash-4-kids, das sich speziell im Kampf gegen Kinderarmut stark macht.
Seit 2014 betreibt das Projekt LebensWert gGmbH zudem das Café „Offener Treff mit Herz für Jedermann“ als niederschwelliges Angebot, Menschen in Armut können zu sozial-günstigen Preisen an der Gesellschaft teilhaben. In 2015 wurde LebensWert Projektinitiator der „Hilfe für die Flüchtlinge in Duisburg-Neumühl“ um Neuankömmlinge sozial und beruflich zu integrieren.
Das Projekt ist Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb, derzeitig wird eine junge Dame zur Veranstaltungskauffrau ausgebildet, ein syrischer Flüchtling absolviert eine Ausbildung zum Koch. Da das Projekt nicht nur sozialräumlich orientiert ist, sondern auch (multi-)kulturell, wird dem Kochauszubildenden die Chance für seine spätere Existenzgründung gegeben, professionell seine Landesküche anzubieten. Immer wieder gibt es Berührungs- und Kooperationspunkte zwischen den Einzelprojekten, so wie sich zukünftig die Belegschaft des Café -Restaurants auch beim neusten Projekt, der sogenannten „Kinderlernküche“, einbringen wird.

Alle Projekte werden in enger Zusammenarbeit mit der kath. Gemeinde Herz-Jesu mit ihren 5600 Gemeindemitgliedern koordiniert, deren Pastor Pater Tobias seit 2008 ist. Viele Angebote wie die Deutschkurse können einzig durch Ehrenamtliches Engagement angeboten werden. Das Projekt LebensWert finanziert sich allein durch Spenden, eine öffentliche Förderung wurde bisher nicht gewährt.
„Man kommt sich oft wie der Neumühler Don Quichotte in seinem niemals endenden Kampf gegen soziale Missstände vor“, erklärt Pater Tobias metaphorisch. „Aber jedes Lachen der Kinder, Jugendlichen und deren Familien sind Motivation für meine Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und mich die erfolgreiche Arbeit fortzuführen.“

 

Homepage:
www.pater-tobias.de mit allen Unterseiten www.projekt-lebenswert.de, www.kipa-cash-4-kids.de, www.sozial-cafe.de, www.lebenswerte-news-.de
Facebook:
Pater Tobias, Projekt LebensWert, Projekt KiPa, LebensWerte News, Café „Offener Treff“ Das Café mit Herz, Sham syrisch-deutsches Restaurant

Herbstbasar des Inner Wheel Club Duisburg

Duisburg, 02. Oktober 2017 - Wie in jedem Jahr zur Herbstzeit findet der traditionelle Herbstbasar des Inner Wheel Club Duisburg am 13.10.2017 im CityPalais Duisburg Königstraße in der Zeit von 10-18 Uhr statt. Der Erlös des Herbstbasars fließt ausnahmslos in soziale Projekte und die angebotenen Produkte  sind wirklich mit Herzblut hergestellt.

 

Bunte Handwerksvielfalt beim Herbstmarkt im Agnesheim
Das Projekt LebensWert hatte zum Herbstmarkt ins Neumühler Agnesheim geladen, rund 250 Gäste bestaunten und kauften die Handwerksarbeiten und Self-Made-Produkte der 11 privaten Aussteller. Neben den selbst entworfenen und genähten Damenhandtaschen im poppigen Design der Sterkraderin Doris Fischer fand man die Produkte fleißiger Bienen.
Die Hamborner Freizeit-Imkerfamilie Vedder unterhält 15 Bienenstöcke in Neumühl und Marxloh. Die Tagesausbeute der emsig summenden Insekten verarbeiten die Vedders zu heimischen Honig und aromatisch duftenden selbstgezogenen Bienenwachskerzen. Gegenüber präsentierte Barbara Wirtz aus Walsum ihre handgestrickten Mützen, Schals, Handschuhe und Pullover sowie den fein-gliedrigen Schmuck, bei der jede einzelne bunte Perle vernäht ist. Seit über 30 Jahren strickt sie für Basare, inzwischen könne sie die Schals und Socken „blind stricken“. Durch den Verkauf erhalte sie gerade den Materialwert.
„Gewinn mache ich nicht, aber ich komme so raus“, erklärt die Walsumerin, die so ihre gesundheitlichen Beeinträchtigungen überwindet.
Einen großen Stand mit Karten teilten sich Dorothee Kastner und Rosemarie Bornstein. Mal bieten die beiden Walsumerinnen gemeinsam die detailverliebten mit Sand, 3-D-Look und Aquarell gestalteten Grußkarten für jede Gelegenheit an, mal zieht jede einzeln auf die Flohmärkte und Basare der Region. Etwa 20 Stunden pro Woche verbringt jede Hobbybastlerin und –künstlerin mindestens an der Herstellung ihrer Waren.

Unter einem Dach – Barockkonzert trägt zum Erhalt von St. Maximilian bei

Duisburg, 02. Oktober 2017 - Der Gemeindekirche St. Maximilian zu Ruhrort droht die Schließung. Vermutet wird ein Sanierungsbedarf für das Kirchendach in sechsstelliger Höhe. 

„Inzwischen im siebten Jahr führt das Kreativquartier Ruhrort in der akustisch hervorragenden Kirche mit der historischen Seifert – Orgel Konzerte durch. Die Besucher der Konzerte bezeugen immer wieder die überwältigende Atmosphäre des beeindruckenden Kirchenraums“, so Kreativquartier – Moderator Heiner Heseding.

„Wir wollen zum Erhalt von St. Maximilian beitragen. Deshalb spendet das Kreativquartier Ruhrort der katholischen Gemeinde die Hälfte der Einnahmen aus dem Konzert am 8. Oktober, damit geistliches Leben, ökumenische Gemeinschaft und kulturelle Vielfalt weiterhin unter einem Dach im Hafenstadtteil an Rhein und Ruhr stattfinden können.“

 

Fotos von Peter Jacques

 

Das Konzert steht ganz im Zeichen des Komponisten Carl Philipp Emmanuel Bach. Seinen Vater Johann Sebastian Bach, der heute unumstritten der bekannteste Vertreter der Bach- Familie ist, übertraf er zu Lebzeiten an Berühmtheit. Dies ist für caterva musica, das Ensemble für Alte Musik im Ruhrgebiet, Anlass genug, ihm ein Konzertprogramm zu widmen, das seine Kompositionen in den Mittelpunkt stellt und diese mit Werken seiner wichtigsten Vorbilder vergleicht – der Musik seines Vaters und seines Patenonkels Georg Philipp Telemann.

 

Dem Ensemble bestehend aus Hans-Heinrich Kriegel – Oboe, Elke Fabri – Violine, Wolfgang Fabri - Violine, Viola und Sigrun Stephan – Cembalo ist der Wohlfühlfaktor wichtig, den das Publikum aus dem Konzertabend mitnehmen soll: „Barockmusik ist ganz anders als der Name suggeriert: sie ist jung, lebenslustig und experimentierfreudig, lädt zum Tanzen ein und ist frech und frei. Sie vermittelt Lebensgefühle wie z.B. Heiterkeit, Feierlichkeit oder Sinnlichkeit." So können die Komponisten wieder zu gefeierten Stars und ihre Werke zu großen Hits werden.

 

Dass diese Stimmung auch der Gemeinde neuen Mut im aufreibenden Bemühen um den Erhalt der Schifferkirche im Kreativquartier an Rhein und Ruhr geben wird, sind die Macher überzeugt: „Geistliches Leben, ökumenische Gemeinschaft und kulturelle Vielfalt gehören in Ruhrort einfach unter ein Dach.“ 

 

caterva musica

Carl Philipp Emmanuel Bach – Vater, Sohn und Pate

Sonntag, 8. Oktober 2017 – 17 Uhr

St. Maximiliankirche zu Ruhrort, Maximilianplatz/Fabrikstraße 

Eintrittskarten zum Preis von 10€, ermäßigt 5€ sind im Vorverkauf im Gemeindehaus Ruhrort, Dr.-Hammacher-Str. 6 wochentags von 9 bis 13 Uhr erhältlich. Kartenbestellungen unter info@kreativquartier-ruhrort.de oder 0203-9356612.

Integrationsfußballturnier mit Kinderfest am 3. Oktober 2017

Duisburg, 29. September 2017 - Der Verein SuS Viktoria Wehofen 1920 e. V. richtet in Zusammenarbeit mit der  Flüchtlingshilfe Walsum, WAI - World Africa Initiative und dem Kommunalen Integrations-zentrum ein Integrationsfußballturnier mit Kinderfest aus.  
Die Eröffnung mit Anstoß des Turniers erfolgt in Gegenwart von Bezirksbürgermeister Georg Salomon und Rainer Bischoff, Vorstandsvorsitzender des Stadtsportbundes Duisburg.  
Rund um das Turnier werden für Kinder Hüpfburg, Kletterfelsen, Bastel- und Spielaktionen angeboten. Die Erwachsenen erwarten neben typischen afrikanischen Speisen, auch Grill- und Getränkestände, Waffeln, Kuchen und Co.   Die Veranstaltung wird durch das Landesförderprogramm „KOMM-AN NRW“ des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Wieder die Laufschuhe für arme Kinder geschnürt

Duisburg, 29. September 2017 - Er bleibt dem VW-Käfer-Motto treu, und er läuft und läuft und läuft. Pater Tobias hat am Wahlsonntag direkt in der Bundeshauptstadt mit 3:59:29 Stunden gefinisht. Es war inzwischen der 9. Berlin-Marathon den Pater Tobias nutzte, um für die Projektarbeit von LebensWert für arme Kinder Spendengelder zu erlaufen. Nun war für den aktiven Pater eine Woche Exerzitien angesagt, um bei Besinnung und Meditation neue Kraft für die nächste Herausforderung zu tanken: Am 8. Oktober startet der Neumühler Seelsorger und Projektleiter in Chicago bei den 42,195 km nicht nur gegen die Stoppuhr, sondern auch gegen Jetlag und Klimaveränderung.

Zuvor werden aber am 1. Oktober drei vom Pater trainierte und gecoachte Flüchtlinge – Nael aus Syrien, Thierno und Mory aus Guinea – in Köln an den Marathon-Start gehen. Auch sie schwitzen und kämpfen gegen den sogenannten „inneren Schweinehund“ an, um Spendengelder für die Kinder- und Jugendprojekte des Prämonstratenser Paters zu erhalten.

Foto: Projekt LebensWert

 

 

Sportliche Spendenübergabe der Siemens-Biker im Landschaftspark

Duisburg, 28. September 2017 - 32 Radler und eine Radlerin von Siemens Energy fuhren beim 24Stunden Rennen Duisburg im August über 16.700 Euro für den guten Zweck ein
Seit zehn Jahren nimmt das Team um Peter Bongartz am MountainBike-Rennen im Landschaftspark teil. Seit zehn Jahren brettern die Fahrer und eine Fahrerin von Siemens Energy Anfang August 24 Stunden lang ohne Pause über den anspruchsvollen Parcours des alten Hüttengeländes. Egal ob die Sonne brennt oder sich die Strecke, wie dieses Jahr in eine Matschbahn verwandelt und das Rennen am Beginn eher einer Schlammschlacht glich.
Durch nichts lassen sich die engagierten Sportler abhalten ihre Runden zu drehen und damit für kranke und behinderte Kinder in Duisburg zu sammeln. Schon das ganze Jahr über werden Sponsoren gesucht und das Rennen gut organisiert.
Peter Bongartz, Initiator, Organisator und Motivator der Siemens Aktion präsentierte gestern stolz die spektakuläre diesjährige Spendensumme, die sich VKM und der Bunte Kreis Duisburg e.V. teilen.

Begleitet wurde er von vielen Teamkollegen, die sich die fröhlichen Augenblicke der Spendenübergabe nicht entgehen lassen wollten. Ist es doch traditionell "Bedingung" für die Übergabe des Geldes, dass Mitarbeiter beider Vereine wenigstens eine Runde des Kurses drehen, die die sportlichen Biker in 24 Stunden zwischen 60 und 74 Mal bewältigen.
Für die weniger Trainierten ist dieser "Rollentausch" eine Herausforderung, die sie auch mit lauten Anfeuerungen und so mancher Mithilfe nur mit äußerster Mühe bewältigen konnten. Besonders der Anstieg zum Monte Schlacko ließ die Waden brennen.
Anschließend zelebrierten alle gemeinsam eine fröhliche Feier, um die Anstrengung der engagierten Radler entsprechend zu würdigen. Die Fahrer wurden mit Selbstgestrickem beschenkt, das sie auch beim Wintertraining wärmen soll und mit allerlei kulinarischen Leckereien verwöhnt.

 

Eine Brücke von der Klinik ins Kinderzimmer

Hilfe für früh geborene, chronisch kranke und behinderte Kinder und ihre Familien

 

Spendenkonten:

Bank für Kirche u. Diakonie eG

Sparkasse Duisburg

Volksbank Rhein-Ruhr eG

IBAN: DE58 3506 0190 1013 6700 10

BIC:   GENODED1DKD

IBAN: DE19 3505 0000 0200 1011 11

BIC:   .DUISDE33XXX

IBAN: DE80 3506 0386 1275 6700 08

BIC:   GENODED1VRR

 

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J A H R E     B U N T E R     K R E I S    D U I S B U R G    E . V.

N  I  E  D  E  R  R  H  E  I  N     U  N  D   W  E  S  T  L  I  C  H  E  S    R  U  H  R  G  E  B  I  E  T

 

 

 

duisport kooperiert mit awo lifebalance

Wenn Eltern rasch Hilfe brauchen 
Duisburg, 27. September 2017 - Die Duisburger Hafen AG (duisport) unterstützt ihre Mitarbeiter bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch die Kostenübernahme der Beratungs- und Vermittlungsleistungen der awo lifebalance GmbH.  

Der Dienstleister der Arbeiterwohlfahrt hilft den Hafenbeschäftigten bei der Suche nach Kinder-Betreuungsplätzen sowie Angeboten für hilfs- und pflegebedürftige Angehörige. Die Beratung ist absolut vertraulich, da awo lifebalance die Daten weder an den Arbeitgeber noch an Dritte weitergibt.

 

duisports Vorstandsvorsitzender Erich Staake möchte durch dieses Angebot den Beschäftigten bei schwierigen Familiensituationen unterstützend zur Seite stehen. „Wir sind uns der Verantwortung für unsere engagierten Mitarbeiter bewusst, wenn diese Hilfe im privaten Umfeld benötigen.“

 

 

Golfturnier für den guten Zweck
Spende kommt der Notaufnahme im Bethesda zugute

Duisburg, 19. September 2017 - In prächtiger Stimmung präsentierten sich 40 Golfer auf dem Grün der Anlage desNiederrheinischen Golf-Clubs in Duisburg. Die sportliche Veranstaltung dientewieder einmal einem guten Zweck.
Die eingeladenen Gäste, Geschäftspartner und Sponsoren der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Bethesda-Krankenhauses und der Bethesda-Stiftung, stellten sich bereits zum 18. Mal in den Dienst der guten Sache.
In diesem Jahr sollen die Einnahmen aus dem Turnier zur Anschaffung eines Ultraschallgerätes für die Notaufnahme des Bethesda-Krankenhauses dienen, denn handelt es sich um ein in der täglichen Arbeit unerlässliches Instrument.
Die Ultraschalluntersuchung ist aus der modernen Inneren Medizin nicht mehr wegzudenken, man könnte sie heute als das moderne Stethoskop des Internisten bezeichnen.
In der Notaufnahme ermöglicht ein modernes Ultraschallgerät eine rasche, symptomorientierte Untersuchung und ist damit die Weichenstellung für die weitere Diagnostik und Behandlung. Das neue Gerät ist ein handliches, aber dennoch sehr vielseitiges Ultraschallgerät, das perfekt auf die Belange der Notaufnahme abgestimmt ist. Es ist rasch einsetzbar und kann an jedem Arbeitsplatz unkompliziert verwendet werden. Dies ermöglicht eine schnellere und gleichzeitig bessere Patientenversorgung.

Die Teilnehmer des diesjährigen Golfturniers vor dem Kanonenstart.
Foto Bethesda

Kinder-Taschenlampenkonzert mit Rumpelstil im Landschaftspark

Kinder-Taschenlampenkonzert mit Rumpelstil findet am 6. Oktober 2017 zum 2. Mal in Duisburg statt
Duisburg, 15. September 2017 - Das Konzert ist ein außergewöhnliches und eindrucksvolles Abenteuer für die ganze Familie. Es beginnt noch bei Tageslicht, aber bald dämmert es und alle rücken näher zusammen.

Es gibt Lieder und Geschichten zum Zuhören, zum Tanzen, zum Lachen, zum Singen, zum Träumen und vor allem ein wunderbares Lichtspektakel, gezaubert von mitgebrachten Taschenlampen, Leuchtstäben und bunten Lichterketten der Kinder - die kleinen Gäste werden dann zu den eigentlichen Stars des Abends!
Schon im vergangenen Jahr begeisterte die besondere Veranstaltung, die von DuKids organisiert und von der Volksbank Rhein-Ruhr finanziert wird tausend Besucher. Versäumen Sie nicht dieses Jahr mit der ganzen Familie mitzutanzen, zu singen und vor allem zu leuchten!

Um 17 Uhr startet der Einlass in die Gießhalle im Landschaftspark Nord in Duisburg, Emscherstraße 71. Um 18.18 beginnt die Musik in der historischer Kulisse des alten Hüttengeländes.
Der Eintritt kostet für Kinder und Erwachsene je10 Euro.
Informationen zu den Vorverkaufsstellen finden sie unter www.dukids.de, zu Band unter www.rumpelstiel.de

Bunter Kreis: Aus Sicherheitsgründen sind keine großen Behältnisse (Rucksäcke, Koffer oder große Taschen usw.) in der Gießhalle des Landschaftsparks erlaubt.


Die Vorverkaufsstellen: 

Volksbank Rhein-Ruhr

Sonnenwall 1 - 47051 Duisburg-Mitte

 

Provinzial Versicherung Genender

Duisburger Str. 20 - 47226 Duisburg-Hochemmerich

 

Rechtsanwaltkanzlei Voßkamp

Ziegelhorststr. 60 - 47169 Duisburg-Röttgersbach

 

VKM Duisburg e. V.

Neuenhofstr. 61 - 47055 Duisburg-Wanheim-Angerhausen 

 

Bunter Kreis Duisburg e.V.

Niederrhein und westliches Ruhrgebiet

Schwanenstr. 32   - 47051 Duisburg


Vodafone-Mitarbeiter mit Herz: Rund 5.000 Euro für Immersatt Kinder- und Jugendtisch e. V. in Duisburg

• Immersatt unterstützt Chancengleichheit bei Kindern und Jugendlichen
• 5.600 Geistesblitze in 12 Monaten bedeuten neuen Rekord


Duisburg, 13. September 2017 – Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern und sie auch in schweren Zeiten unterstützen: Mitarbeiter und Betriebsräte von Vodafone Deutschland engagieren sich für den guten Zweck und spenden 4.993 Euro aus dem Ideenmanagement an die Organisation Immersatt Kinder- und Jugendtisch in Duisburg. Die Organisation setzt sich für Kinder und Jugendliche sozial schwacher Herkunft ein. Denn wenn der Bauch schon morgens vor Hunger knurrt und Kinder vor Kälte frieren, können sie sich nicht auf das Lernen oder Arbeiten konzentrieren.
Ohne Unterstützung bleiben diese Kinder in einem Teufelskreis von Armut, sozialer Benachteiligung und Ausgrenzung. Dem möchte Immersatt e.V. entgegenwirken und so helfen fünf festangestellte Mitarbeiter und viele Ehrenamtliche den sozial benachteiligten Kindern.
Immersatt stellt Kindern und Jugendlichen neben deren Versorgung mit gesunden Lebensmitteln auch diverse Bildungs- und Kulturangebote zur Verfügung. Diese Unterstützung ermöglicht benachteiligten Kindern und Jugendlichen eine Chance auf ein sozial integriertes Leben und eine Zukunft mit guten Perspektiven. Sie können sich satt essen und werden betreut sowie gezielt gefördert. Der Nachhilfeunterricht ist für viele von ihnen die Grundlage, um wieder einen Bildungsanschluss zu finden.
Der Duisburger Verein auf der Klosterstraße sorgt für Chancengleichheit und hilft dort, wo zu Hause Zeit, Geld oder auch Wissen dafür nicht ausreichen. Gerade Familien, die ihre Kinder aufgrund noch fehlender Sprachkenntnisse nicht optimal unterstützen können oder nicht über vorhandene Bildungs- und Freizeitangebote informiert sind, greift Immersatt unter die Arme.
Die Spendenaktion von Vodafone ist in ihrer Form einzigartig in Deutschland. Es geht um das Ideenmanagement: Die Mitarbeiter haben im Geschäftsjahr 2016/2017 mehr als 5.600 Vorschläge eingebracht, die nicht zu ihrem eigenen Arbeitsbereich gehören – das waren rund 75 Prozent mehr als im Vorjahr. Durch diese Geistesblitze konnte das Unternehmen das Netz, die Produkte und den Kundenservice weiter verbessern.
Der Clou: Wenn Vodafone-Mitarbeiter einen Verbesserungsvorschlag einreichen, befasst sich ein interner Experte mit dem Geistesblitz. Er fertigt ein Gutachten an, in dem der Nutzen der Idee genau bewertet wird. Wenn die Erstellung des Gutachtens innerhalb von 14 Tagen erfolgt, zahlt Vodafone als Dankeschön ein Honorar von jeweils 50 Euro in den Gutachter-Spendentopf ein.

Kindern und Jugendlichen zu einer glücklichen Zukunft verhelfen
Dieser Anreiz führt dazu, dass die vielen guten Ideen der Mitarbeiter zeitnah bewertet und idealerweise auch umgesetzt werden. Vor allem aber kommen so hohe Beträge für den guten Zweck zusammen. Im Geschäftsjahr 2016/2017 wurde der beeindruckende Betrag von 198.925 Euro erreicht. Jetzt wird dieser Gutachter-Spendentopf an insgesamt neun bundesweite sowie elf regionale soziale Einrichtungen in Deutschland verteilt.

Immersatt hat es sich zum Ziel gemacht die sozialen sowie kulturellen Lebensumstände der in Armut lebenden Kinder und ihren Bildungsgrad zu verbessern. Diesen Gedanken unterstützt Vodafone und spendet einen Teil der Gesamtsumme an die Duisburger Einrichtung, damit die Kinder und Jugendlichen eine glückliche Zukunft haben. Vodafone Deutschland ist eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen und zugleich der größte TV-Anbieter der Republik.

Town & Country Stiftung vergibt Spende an Kinderförderprojekt „Wir bauen ein Kinderdorf in Tansania“ des Zebras Active Community e.V.

Duisburg, 12. September 2017 – Der Verein Zebras Active Community e.V. erhielt eine Spende in Höhe von 1.000 Euro von der Town & Country Stiftung. Die Spende soll für den Bau eines Kinderdorfes inklusive eigener Ausbildungsstätten in Tansania verwendet werden.  

 Der Town & Country Stiftungspreis wird 2017 bereits zum fünften Mal von der Town & Country Stiftung vergeben. Der Fokus der Förderung im Rahmen des Stiftungspreises liegt auf der Unterstützung benachteiligter Kinder. In diesem Jahr werden 500 Kinderhilfsprojekte mit jeweils 1.000 Euro unterstützt. Der Verein Zebras Active Community e.V. ist eine der 500 Einrichtungen, die die Auswahlkriterien erfüllt hat. Aus allen nominierten Projekten wird eine unabhängige Jury jeweils ein Projekt pro Bundesland auswählen, an das im November 2017 ein weiterer Förderbetrag in Höhe von 5.000 Euro im Rahmen einer feierlichen Gala vergeben werden soll.  

Holger Glücks (links) erhielt den Spendenscheck von Town & Country Stiftungsbotschafter Ralf Nolden Foto: Susanne Mathar  

Die Town & Country Stiftung unterstützt mit dem Stiftungspreis das wichtige und unermüdliche Engagement aller Mitarbeiter und Ehrenamtlichen des Vereins. „Ein solches Mammutprojekt wie ein Kinderdorf in Tansania zu bauen braucht natürlich viel Engagement und reichlich Spenden. Aus diesem Grund bin ich sehr froh, dass wir einen kleinen Teil beitragen können, um bis zu 60 besonders benachteiligten Kinder in Tansania ein schützendes und förderndes Dorf zu finanzieren, zu bauen und zukunftssicher zu betreiben“, sagte Ralf Nolden, Geschäftsführer von Hausbaumanagement Nolden GmbH, Town & Country Lizenzpartner & Botschafter der Town & Country Stiftung.  

Die Town & Country Stiftung wurde 2009 von Gabriele und Jürgen Dawo mit dem Anliegen ins Leben gerufen, um unverschuldet in Not geratenen Hauseigentümern und benachteiligten Kindern zu helfen. Die Arbeit der Stiftung wird durch die Spendenbereitschaft der Town & Country Lizenzpartner des Town & Country Franchise-Systems ermöglicht, wobei die ursprünglichen Satzungszwecke zwischenzeitlich noch erweitert worden sind.

Die Bernd Kraft GmbH spendet an den Bunten Kreis Duisburg

Duisburg, 10. September 2017 - Vergangene Woche durfte sich der Bunte Kreis Duisburg e.V. - Niederrhein und westliches Ruhrgebiet über eine schöne Spende freuen. Herr Dr. Jochen Kraft hatte sich für den seit 15 Jahren in Duisburg existierenden, gemeinnützigen Verein der sozialmedizinischen Nachsorge entschieden. Gut ausgebildete Mitarbeiterinnen begleiten jährlich über 180 Familien mit zu früh geborenen und schwerkranken Kindern nach einem Krankenhausaufenthalt nach Hause und unterstützen alle Familienmitglieder darin, die neue, schwierige Lebenssituation zu meistern und zu einem geregelten Alltag zurückzufinden.

Dr. Kraft, Geschäftsführer der Bernd Kraft GmbH, betonte: "Wir wollten als Duisburger Unternehmen etwas für Kinder direkt vor unserer Haustür tun. Wir sind dankbar über unsere zwei gesunden Söhne und finden die fundierte Arbeit des Vereins wichtig, wertvoll und förderungswürdig. Durch die sehr individuelle Stärkung der Eltern entwickeln sich auch die Kinder positiv und die ganze Familie kann auf eine bessere Zukunft hoffen."

Seit über 40 Jahren produziert die Fa. Bernd Kraft® GmbH ausschließlich in Deutschland mittlerweile über 10.000 gebrauchsfertige Laborchemikalien und beschäftigt an den Standorten Duisburg und Oberhausen im Moment 118 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Von links: Dr. Sassa von Roehl, Referentin ÖA, Bunter Kreis Duisburg e.V. Sabine Drecker, Leitung Marketing & Personal, Bernd Kraft GmbH Dr. Jochen Kraft, Geschäftsführer, Bernd Kraft GmbH Dr. Gabriele Weber, Vorstansdsvorsitzende, Bunter Kreis Duisburg e.V.

Alle fünf AWOcura-Seniorenzentren erfüllen Einzelzimmer-Quote

Duisburg, 05. September 2017 - Alle fünf AWOcura-Seniorenzentren in Duisburg erfüllen die vom Land geforderte Einzelzimmerquote. Dies macht AWOcura-Prokurist Michael Harnischmacher angesichts der Diskussion um Pflegeheime in der Stadt fest. Das Land hat eine 80-Prozent-Vorgabe gemacht. „Bereits beim Bau unserer Häuser haben wir die nun festgeschriebene Regel längst berücksichtigt. Wir sind von der Regelung mithin in keiner Weise betroffen“, so Michael Harnischmacher.  
Die AWOcura betreibt das Seniorenzentrum Ernst Ermert in Duissern, das Seniorenzentrum Im Schlenk in Wanheimerort, das Seniorenzentrum Vierlinden in Walsum, das Seniorenzentrum Lene Reklat in Rheinhausen und das Pflegeheim im Wohndorf Laar. Insgesamt 420 Heimplätze bietet die AWOcura, die alle den höchsten Standards entsprechen. Bei den Prüfungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen erhalten die AWOcura-Häuser regelmäßig die Note „sehr gut“.  
Wolfgang Krause, Geschäftsführer der AWO-Duisburg, machte in einer internen Mitteilung angesichts der Medienberichte über die Einzelzimmer-Quote deutlich: „Die AWOcura erfüllt seit 1995 die Einzelzimmerquote! In allen Häusern, die wir danach gebaut haben, wird die Ein-Zimmer-Quote sogar weit überschritten. Doppelzimmer gibt es bei uns kaum noch. 1995 müssten wir uns mit den Bewilligungsbehörden ernsthaft auseinandersetzen, weil wir einen damals schon geringen Doppelzimmer-Anteil hatten. Gefordert wurden damals 50 Prozent. Die AWO konnte sich mit ihrem Konzept durchsetzen und hatte so bereits 1995 das erste Haus, das den Anforderungen für das Jahr 2018 entsprach. Das war und ist heute noch vorbildlich.“  

 

AWO-Familienhilfe „sofort vor Ort“ versüßt den Schulstart  

Erstklassiges Starterpaket für 40 Erstklässler aus Laar  
Duisburg, 04. September 2017 - Am Mittwoch begann für viele I-Dötze der Start ins Schulleben. Die AWO-Integration machte 40 Mädchen und Jungen in Laar den Anfang leicht. Mit einer Schultüte, gepackt mit Lineal, Buntstiften, Stundenplänen und vielem mehr. Die Familienhilfe „Sofort vor Ort“ der AWO-Integration setzte mit dem Geschenk zum Schulbeginn eine gute und sinnvolle Tradition fort.  
Denn die AWO im Stadtteil unterstützt auch nach dem ersten Schultag beim Einstieg in die Schullaufbahn. Mit der Schultüten-Aktion stellte sich die AWO-Familienhelferin Amal Kassem bei den Eltern der neuen Grundschulkinder vor. Der erste Kontakt soll es den Müttern und Vätern leichter machen, bei der „Familienhilfe Sofort vor Ort“ im Ernstfall Rat und Hilfe einzuholen. Das Geschenk bot da einen erstklassigen Gesprächseinstieg, wie die Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen. Haben die Familien einmal Vertrauen gefasst, wenden sich auch mit Sorgen, die nicht mit dem kleinen Einmaleins zu tun haben, an die AWO-Expertinnen.  
Amal Kassem machte deshalb eigens Hausbesuche bei den Familien der Erstklässler. Zudem war die AWO-Frau bei der Einschulung der Kinder in der Grundschule Laar am Mittwoch dabei. Gerade zu Beginn der Schullaufbahn haben die Eltern weitere Fragen, wie der Bildungsstart gelingen kann. Auch den weiteren Bildungsweg bis hin zur Ausbildung begleitet die AWO intensiv. „Ich mache das Angebot, bei uns vorbeizukommen und alles in Ruhe zu besprechen“, so die Leiterin.  

Die AWO-Integration hatte im Vorfeld mit Informationen in den Kindergräten und in der Einrichtung selbst für die Schultüten-Aktion geworben. Mit großem Erfolg: Von 45 Erstklässler in diesem Jahr wünschten sich 40 das Starterpaket der Familienhilfe. 


Flüchtlingsfrauen brauchen Nadel und Faden

Duisburg, 31. August 2017 - Die AWO-Integration hat eine Nähstube auf dem AWO-Ingenhammshof eingerichtet. Immer montags ab 15 Uhr lassen geflüchtete Frauen ihrer Kreativität freie Hand(arbeit). Zwei gespendete Nähmaschinen sind zum Start sehr hilfreich. Nun wird der Stoff, aus dem die Zukunft ist, dringend benötigt.
Oxana Wolf, von der AWO-Integrationsagentur, hofft nun auf weitere Hilfen: „Die eine oder andere Nähmaschine mehr wäre gut. Stoffe, Garn, Wolle und was für das Handwerk sonst noch nützlich ist, können wir gut gebrauchen.“
Die Nähstube im Beratungscafé auf dem AWO-Lernbauernhof soll zu einem Treffpunkt für die Frauen werden. „Wir geben ihnen für ihre Freude an der Handarbeit den passenden Raum. Die geflüchteten Frauen sind sehr geschickt. Dass gemeinsame Nähen, Sticken und Häkeln schenkt ein Stück Heimat und ermutigt zugleich für den Neuanfang in Deutschland.“, sagt Oxana Wolf.
Es geht um mehr als Mode und Schick.

Die Gruppe fördert Kompetenzen und ermutigt, sich zu engagieren. Hier entstehen soziale Kontakte in der neuen Heimat und ganz nebenbei lernen die Frauen auch Deutsch. Der Gesprächsstoff geht den Teilnehmerinnen nie aus. Anders ist es bei Baumwolle oder Leinen. Den Faden verlieren sie beim Austausch miteinander niemals. Garn für die Nähmaschinen braucht es jedoch immer wieder.
Oxana Wolf: „Deshalb freuen wir uns über Spenden, denn wir wollen an unserer Erfolgsgeschichte gern ein bisschen weiter stricken.“ Wer helfen will, wendet sich bitte an Oxana Wolf von der AWO-Integrationsagentur unter 0203 5006713 oder wolf@awo-integration.de.

 


Streetworker für die Innenstadt  

Duisburg, 29. August 2017 - Ergänzend zum befristeten Alkoholverbot in der Innenstadt wurde unter der Federführung  der Stadt Duisburg der Runde Tisch zur Steigerung der Attraktivität in der Innenstadt  eingerichtet. Teilnehmer sind u. a.  die Wohlfahrtsverbände, der Suchthilfeverbund, der Verein „Gemeinsam gegen Kälte“, Vertreter der Szene, das Gesundheitsamt, das Ordnungsamt und das Sozialamt. 
Ziel ist es, geeignete Hilfsmaßnahmen für die Gruppe der alkohol- und mehrfach abhängigen Menschen zu finden. Konsens zwischen allen Beteiligten war es, dass eine Verdrängung kranker Menschen aus bestimmten öffentlichen Bereichen angesichts des Anspruchs einer inklusiven Gesellschaft keine geeignete Lösung darstellt und nachhaltige Hilfen auf den Weg gebracht werden müssen.  
Anfang September 2017 nimmt nun ein Sozialarbeiter seine Tätigkeit als Streetworker auf. Die Stelle, die beim Suchhilfeverbund Duisburg angesiedelt ist, wird vom Gesundheitsamt der Stadt Duisburg finanziert.
Seine Aufgabe ist es, über vertrauensbildende Maßnahmen und über Beziehungsangebote Voraussetzungen zu schaffen, um Zugänge zum Hilfesystem zu vermitteln, Kontakte zu Suchtberatungsstellen, zur Wohnungslosenhilfe und zum medizinischen Versorgungsystem herzustellen, psychosozial zu unterstützen und auch Krisenintervention zu leisten.
Ebenfalls soll eine gesundheitspräventive Beratung im Hinblick auf gesundheitsschädliche und riskante Konsummuster stattfinden. Im Rahmen eines Kooperationsvertrages seitens des Suchthilfeverbundes ist hierzu eine enge Zusammenarbeit mit dem Duisburger Verein Gemeinsam gegen Kälte vorgesehen, der durch seine mobile und ehrenamtlich getragene Arbeit bereits erste Zugänge zu den Straßenszenen vor Ort hat.  
Der Einsatz des Streetworkers soll auch dazu dienen, Informationen über die vorhandenen Problemstellungen vor Ort zu gewinnen, um weiterführende Angebote zielgruppengenau planen und umsetzen und damit die Grundlage einer nachhaltigen Hilfe mittelfristig gewährleisten zu können. Mit dem Sozialarbeiter beim Suchhilfeverbund steht damit ein Ansprechpartner zur Verfügung, der auch bei Konflikten vermittelnd tätig werden kann.   

 

KarmaRiders gehen zum zehnten Mal auf "Ruhrpott-Tour" für indische Straßenkinder

Duisburg, 21. August 2017 - Kleines Jubiläum: Zum zehnten Mal radelt der Duisburger Verein KarmaRiders für den guten Zweck durch die Metropole Ruhr. Nach dem Motto "Gemeinsam unterwegs für Kinder" können sich Einzelfahrer und Gruppen für die Tour am 2. September anmelden. Die Teilnehmer suchen sich im Vorfeld Sponsoren, die für jeden gefahrenen Kilometer zahlen.

Das Geld fließt in Hilfsprojekte für Straßenkinder in Guwahati im Nordosten Indiens. Über das Ziel der diesjährigen KarmaRiders "Ruhrpott-Tour" konnte online abgestimmt werden. Gestartet wird am Jugendzentrum Tempel in Duisburg-Rheinhausen. Von dort geht's über Neukirchen nach Kamp-Lintfort und wieder zurück. Rund 250 Teilnehmer pro Jahr treten für die Kinderhilfe in Indien in die Pedale. Sie erradelten mehr als 200.000 Euro. (idr).

Golfturnier brachte 8.000 Euro für sozial benachteiligte Kindern und Jugendliche

Duisburg, 07. August 2017 - Sportsgeist, Stimmung und sommerliche Temperaturen zeichneten das Charity Golf-Turnier des Lions Clubs Duisburg-Concordia aus. 93 Golferinnen und Golfer nahmen daran teil. Am Ende des Tages siegten Klaus Müller, Fabian Rockelsberg, Heinrich Lücke sowie Markus Kriedel und Heike Werwach-Schlichtenbrede.  
Die Abendveranstaltung mit Klängen der Band Trionova und des Disc Jokeys genossen rund 150 Akteure.
Zum Ausklang des Golfturniers gehört mittlerweile traditionell eine Tombola, mittels derer die Lions von Duisburg-Concordia Gelder für den guten Zweck einwerben. Hauptpreis diesmal war eine einwöchige Golfreise nach Mallorca inklusive Flug und Appartement für zwei Personen. Der Erlös der Aktivität in Höhe von rund 8.000 Euro kommt sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen zugute.  

Claudia und Rainer Peitz, Organisatoren des Charity-Golfturniers vom Lions Club Duisburg-Concordia, beglückwünschen einen der Sieger. Foto: Heinz Brommundt; Nutzungsrechte: Lions Club Duisburg-Concordia

Turbo Biker" - 24 Stunden Non Stop Gutes tun

Duisburg, 24. Juli 2017 - Seit 15 Jahren begleitet der Bunte Kreis Duisburg e.V. - Niederrhein und westliches Ruhrgebiet kranke Kinder und ihre Familien von der Klinik ins heimische Kinderzimmer. Seit 7 Jahren unterstützen die sportlichen Radler der Siemens Energy, bekannt als die Turbobiker diese wichtige Arbeit mit Spenden, die sie bei ihrem unermüdlichen Einsatz beim 24-Stunden MountainbikeRennen von Duisburg "erradeln".
Längst ist dieses Mega-Wochenende zum Kult-Event im Herzen des Ruhrgebiets geworden. Am 5. und 6. August ist traditionell Spannung garantiert: Wagemutige Fahrer rasen ab Samstag 12 Uhr ohne Pause über den 8,5 Kilometer langen, anspruchsvollen Rundkurs des ehemaligen Hüttengeländes im Landschaftspark Nord. Den engagierten Fahrern der Siemens-Energy reicht die sportliche Herausforderung allein jedoch nicht aus.
Sie treten für schwerkranke, behinderte und zu frühgeborene Kinder und Jugendliche in Duisburg besonders hart in die Pedale und sammeln mit jeder Runde Spenden. Seit Bestehen der "Turbo Biker", wie sich die engagierte Gruppe um Peter Bongartz, dem findigen Organisator und Herz der Gruppe nennt, haben die engagierten Sportler schon über 100.000 Euro an Spenden für unterschiedliche gemeinnützige Organisationen in Duisburg gesammelt.
Helfen kann jeder mit einem finanziellen Beitrag für die Kinder und Familien.
Die Turbibiker setzen auf Anfeuerung, denn je mehr Runden sie über den abenteuerlichen Parcours der alten Kohlehalde schaffen, desto mehr Geld sammeln sie für kranke Kinder in Duisburg.
Informationen zu den Spendenmöglichkeiten finden Sie unter www.turbobiker.de, auf Facebook oder fragen Sie beim Bunten Kreis unter der Telefonnummer 0203 98579140

Die "Turbo Biker"

Der lange Weg zur Integration führt über den Integration Point des Duisburger Jobcenter in Rheinhausen

Duisburg, 18. Juli 2017 - Es ist zehn Uhr auf dem AWO-Ingenhammshof in Meiderich. Über 20 Fahrräder stehen nebeneinander gereiht und zur Ausfahrt bereit. An dem einen oder anderen sind noch ein paar Handgriffe zu tun. Luft aufpumpen, Sattel einstellen.
Dafür, dass alles fachgerecht erfolgt, sorgen drei der ehrenamtlichen Mitarbeiter der Fahrradwerkstatt, die die AWO-Integration in Kooperation mit dem ADFC auf dem Bauspielplatz in Neumühl betreibt.
Das Projekt erfuhr im vergangenen Jahr die Unterstützung durch das Landesprogramm zur Förderung der Integration von Flüchtlingen „Komm-An NRW". So handelt es sich bei den Fachleuten auch um drei Geflüchtete, die nunmehr seit über einem Jahr sich umfassendes Wissen und sehr gute Deutschkenntnisse angeeignet haben.
Entsprechend ist auch der Großteil der Fahrräder durch ihre Hände gegangen und sie sind nunmehr bestens für eine Radtour in den Duisburger Westen zum Körnerplatz präpariert. Dorthin führt der Weg alle geflüchteten Menschen in Duisburg, die aufgrund einer sogenannten guten Bleibeperspektive dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen und beim Jobcenter leistungsberechtigt sind. Denn seit Jahresbeginn hat das hiesige Jobcenter seine Kompetenzen dort gebündelt, um Geflüchteten einen besseren Service bieten zu können.

Was es für die fast 4000 Geflüchteten im Duisburger Norden bedeutet, kann ermessen, wer schon einmal den Weg mit dem öffentlichen Nahverkehr zu bewältigen hatte. Eine gute Stunde benötigt man als Ortskundiger an reiner Fahrtzeit. Ist man fremd in der Stadt und verfügt nicht über die notwendigen Sprachkenntnisse wird dieser lange Weg durchaus zur Herausforderung. Lang ist der Weg der Geflüchteten auch in unsere Gesellschaft. Die AWO-Integration ist mit ihren Fachdiensten in Duisburg einer der wichtigen Unterstützer, damit der Weg zu einer erfolgreichen Integration führt.
Aus dem Wissen um die schwieriger Konstellation entsprang die Idee, Geflüchtete bei dem langen Weg zur ihrer Integration ganz praktisch zu unterstützen und sie auf dem Weg zum Integration Point vom Duisburger Norden aus zu begleiten. Frau Oxana Wolf von der Integrationsagentur in Neumühl und eine der Verantwortlichen für die dortige Fahrradwerkstatt initiierte die Fahrt und gewann schnell die Unterstützung ihrer Kollegen.
Vor der Fahrt luden sie zu einem gemeinsamen Frühstück in das Beratungscafé auf dem Ingenhammshof ein. Mitglieder des ADFC standen sofort beiseite, entwarfen den Tourenplan und führten schließlich die Gruppe der 17 Geflüchteten aus unterschiedlichen Ländern und der fünf Begleiter auf einem sicheren und selbst für Duisburger neuen Weg nach Rheinhausen.
Die Verkehrswacht der Duisburger Polizei prüfte vorab die Fahrräder und instruierte gemeinsam mit dem ADFC die Teilnehmer darüber, was allgemein im Straßenverkehr und speziell bei einer Fahrt in Gruppe zu beachten ist. So konnte gegen elf Uhr der Start zum Integration Point erfolgen. Der wurde auf sicheren und fahrradgerechten Wegen und nach kleinen Pausen gegen 12.45 Uhr erreicht. Hier informierten zuerst die Mitarbeiter der AWO-Integration über die Aufgaben des Integration Points. Dieser unterstützt Asylbewerber und Flüchtlinge mit guter Bleibeperspektive bei der beruflichen Integration.
Sie werden beraten und nach Möglichkeit in Arbeit und Ausbildung vermittelt. Auch wird Unterstützung bei der Anerkennung ausländischer Abschlüsse gegeben. Anschließend gab es eine Führung durch den Teamleiter Herrn Hallmann. Er führte durch die Räumlichkeiten und erläuterte die Abläufe, wobei er auf alle Fragen einging. Herr Hallmann beschloss seine Ausführungen mit dem Satz: „Kommen sie einfach vorbei. Wir helfen Ihnen.“
Das kann auch dadurch gelingen, dass es vor Ort 12 Dolmetscher gibt, die u. a. in den Sprachen Arabisch, Farsi, Kurdisch und Englisch helfen. Mit diesen Informationen und Wissen über die Arbeit des Integration Point startete die Rückfahrt zum Ingenhammshof.
Der Tourenleiter Herr Klaus Weibezahn konnte bei der Ankunft feststellen: „Die Fahrradtour ist gelungen. Alle sind gut angekommen und haben die Strecke von über 30 Kilometern gut bewältigt. Die Teilnehmer haben gelernt in der Gruppe zu fahren. Duisburg eignet sich gut dafür, um sich mit dem Fahrrad fortzubewegen. Das wurde den Teilnehmern gezeigt und sie konnten ein Stück von der Stadt kennenlernen.“
Frau Senay Gerlach als Projektleiterin der Integrationsagenturen ergänzte: „Wir wollten die Menschen über die Arbeit des Integration Point informieren und ihnen alternative Möglichkeiten aufzeigen, wie sie dorthin gelangen und sich in der Stadt bewegen können.“

Im Gehen fragten die Tourteilnehmer schon nach dem nächsten Ziel. Auf ihrem langen Weg zur Integration werden sie noch viele Etappen zurücklegen müssen.

AWO-Flüchtlingshilfe sucht Verstärkung am neuen Standort in Rheinhausen

Duisburg, 14. Juli 2017 - Die ehrenamtliche AWO-Flüchtlingshilfe ist umgezogen. Die Spiel- und Sprachpaten der AWO-Duisburg engagieren sich nun gemeinsam mit weiteren Trägern für die 230 Geflüchteten, die in der Traglufthalle im Stadtteil untergekommen sind. Der Wechsel wurde notwendig, weil die Stadt Duisburg die Unterkunft auf der Werthauser Straße Mitte Mai geschlossen hatte.
Seit Anfang 2015 ist die AWO mit ihrem ehrenamtlichen Engagement für Asylbewerber in Rheinhausen aktiv. Lisa Müller-Arnold und Stella Rauscher betreuen das Projekt, in dem 25 Spiel- und Sprachpaten wichtigen Dienst bei der Integration der Geflüchteten leisten.

Im Januar vor zwei Jahren hatte man das Angebot in der ehemaligen Grundschule auf der Werthauser Straße eingerichtet. Mit der Schließung Unterkunft ist die Arbeit nicht getan.
Für die Aufgaben am neuen Standort werden vielmehr nun weitere ehrenamtliche Kräfte gesucht. Den Umzug in die Traglufthalle hat die AWO gemeinsam mit den Ehrenamtlichen und mit der Hilfe der Geflüchteten gestemmt.

„Unsere Möbel und Materialen haben wir in das Vereinshaus an der Traglufthalle gebracht. Dort führen nun unsere Kurse weiter“, sagt Stella Rauscher nach getaner Tat. Mit im Gepäck war auch der Kicker, den die Rotarier der AWO-Flüchtlingshilfe gespendet hatten und der längst zu den beliebtesten „Spielplätzen“ in Rheinhausen geworden ist.

Stella Rauscher dankte den Umzugshelfern für ihren Einsatz. „Dass wir uns so schnell und problemlos am neuen Standort einrichten konnten, liegt vor allem an der zupackenden Art der Menschen, die mit uns hier arbeiten“, so die Koordinatorin der Flüchtlingshilfe. Das Team ermöglicht ein Angebot für Kinder sowie zweimal in der Woche Deutsch- und ebenfalls zweimal in der Woche Alphabetisierungskurse. Aus diesen Kursen heraus entstanden so genannte Sprachpatenschaften. Geflüchtete, die noch keinen Platz in einem Integrationskurs bekommen haben oder keinen Anspruch auf einen solchen Kurs haben, lernen so Deutsch.

„Wir freuen uns, dass wir den Wechsel in die Traglufthalle mit der Stadt koordinieren konnten. Vor allem aber tut es gut, dass wir uns mit den bereits vor Ort aktiven Trägern wie der Flüchtlingsberatung Diakonie und dem DRK FlüKids Programm einfach und unkompliziert abstimmen konnten. Es ist ein schöner Austausch im Arbeitskreis Flucht und Asyl und eine gute Zusammenarbeit mit den anderen Organisationen“, erklärt Stella Rauscher. Stella Rauscher will den Einsatz weiter ausweiten.
„Wir suchen nach ehrenamtlichen Aktiven, die uns dabei unterstützen möchten. Ob nun im Rahmen eines niederschwelligen Deutschkurses oder auch einfach nur für ein oder zwei Stunden Fußball spielen mit den Kindern – Menschen mit Motivation, eigenen Ideen und dem Willen, uns zu unterstützen, sind wehr willkommen“, beschreibt sie die Aufgabe.
Im Gegenzug bietet die AWO regelmäßige Austauschtreffen, Schnuppertage, Materialien und eine feste Ansprechperson. „In den zweieinhalb Jahren unseres Einsatzes haben wir gelernt, dass die ehrenamtlichen Spiel- und Sprachpaten diese Unterstützung sehr gern annehmen und diese Hilfe ihnen die oft herausfordernde Arbeit erleichtert. Interessenten können sich direkt an Stella Rauscher wenden unter rauscher@awo-duisburg.de oder Telefon 0151 407 14 596.

Neue Zeit- und Ehrenamtsbörse des AWOcura-Quartiersbüros Duissern

DUISBURG 30. Juni 2017 - Die Zeit- und Ehrenamtsbörse (ZEB) für Duissern ist jetzt online und zugleich im richtigen Leben unterwegs. Die Brüder Florian und Jan Birkmann haben den „Studierende helfen Senioren“-Service in Zusammenarbeit mit dem AWOcura-Quartiersbüro für Duissern eingerichtet.
Wie das Ganze funktioniert? Bewohner des Stadtteils, die Hilfe brauchen, können sich über eine Handynummer beim AWOcura-Quartiersbüro melden. Über eine Facebook-Gruppe übernimmt dann ein Ehrenamtler den Job. Die Nummer, die zur Hilfe führt: 0157 55931735.  
 Beim Stadteilfest am Samstag in Duissern stellten die Brüder Florian und Jan Birkmann die ZEB den Menschen im Stadtteil vor. Sie hatten eigens dafür T-Shirts drucken lassen. „Das war eine sehr gute Idee. So kamen wir sehr schnell ins Gespräch, denn jeder wollte wissen: Was ist denn nun die ZEB“, berichtet Benjamin Hübbertz-Ivartnik, der gemeinsam mit Rabea Gröning das AWOcura-Büro für den Stadtteil leitet.  
Alles begann damit, zwei Wünsche zu erfüllen. Während der Gespräche im Rahmen der Wandercafés des Duissern-Büros berichteten die älteren Menschen immer wieder: Jemand zu haben, der sich kümmert, wäre schön. Sei es beim Auswechseln einer Glühbirne oder beim Einkaufen. Auf der anderen Seite berichtete der Doktorand der Ingenieurwissenschaften Florian Birkmann: „Ich kenne viele Studenten bei uns an der Uni, die sich gern sozial engagieren möchten, die aber keine richtige Plattform dafür finden.“  
Die ersten zehn Studierenden der Universität Duisburg-Essen stellte er dann nach einer kurzen Rundfrage vor. Sein Bruder Jan gehörte mit dazu. So entstand der Plan für die Zeit- und Ehrenamtsbörse. Facebook dient dabei als Pinnwand. Benjamin Hübbertz-Ivartnik veröffentlicht dort anonymisiert den Unterstützungswunsch. Die Mitglieder der Gruppe können dann rasch antworten und entscheiden, wer die Aufgabe übernimmt.  
„Erst danach nehmen wir telefonisch Kontakt auf und klären dann die konkreten Daten wie Name und Adresse ab“, sagt Benjamin Hübbertz-Ivartnik. Sicherheit ist wichtig. Deshalb kann in die Gruppe nur aufgenommen werden, wer sich vorher mit ihm und Florian Birkmann getroffen hat. Darüber hinaus sind die Helfer bei der AWO-Duisburg offiziell mit einem Ehrenamtsvertrag registriert.  
Damit ist auch der Versicherungsschutz für die studierenden Börsianer abgesichert. „Bei den ersten Besuchen geht auch immer einer von uns mit. Wir halten zudem nach, ob alles zur Zufriedenheit von allen geklappt hat“, erklärt der Mitarbeiter des AWOcura-Quartiersbüro.   

Benjamin Hübbertz-Ivartnik ist nun gespannt, wie die ZEB nachgefragt wird. „Wir machen den älteren Menschen im Stadtteil ein konkretes Hilfsangebot. Wir hoffen, dass sie es gern und häufig nutzen. Die Studierenden können sich einbringen, ohne eine langfristige Verpflichtung einzugehen. Selbst wenn jemand nur für ein Semester in Duisburg ist, kann sie oder er für diese Zeit mitmachen.“   

Von links: Jan Birkmann, Katharina Wallon, Frederik Berg

 

Ämterübergabe beim Inner Wheel Club Duisburg

Am 07.06.2017 hat die traditionelle Ämterübergabe beim Inner Wheel Club Duisburg stattgefunden. Frau Gabriele Köhler ist ab Juli 2017 für ein Jahr Präsidentin des IWC Duisburg. Bei der Amterübergabe dankte Frau Köhler ihrer Vorgängerin Susanne Bartetzky für ihren engagierten Einsatz bei zahlreichen kulturellen Themen und sozialen Projekten im abgelaufenen Jahr.

Das Motto der neuen Präsidentin, die bisher tatkräftig im Vorstand des IWC Duisburg tätig war, lautet: „Menschen zu finden, die mit uns fühlen und empfinden, ist wohl das Schönste auf Erden!“
Mit diesem Motto wird die engagierte Arbeit des IWC Duisburg der vergangenen und künftigen Jahre wie z. B. die Herzkissen Aktion, das Sprachförderungsprojekt und viele andere soziale Projekte, vortrefflich charakterisiert.
Frau Köhler bekennt sich engagiert zu Duisburg als ihrer Heimatstadt und kündigte für das kommende Jahr an, sowohl die Vielzahl der bestehenden und neuen sozialen Projekte zu unterstützen und voranzutreiben sowie die Potenziale Duisburgs offensiv neu zu entdecken. Sie bedankte sich für die Unterstützung, die sie schon anlässlich ihrer Amtsübergabe erhalten hat und freut sich auf die Zusammenarbeit im kommenden Jahr.

 

 

Nachbarschaftsfest der Flüchtlingshilfe Duisburg-Neudorf

Das erneute Nachbarschaftsfest der Flüchtlingshilfe Duisburg-Neudorf findet am Samstag, dem 8.7.2017 von 13-18 Uhr rund um das Hallenbad Memelstraße in Duisburg-Neudorf statt. Es geht allen Unterstützern um Solidarität mit den Geflüchteten und für das Recht auf Flucht.

 

Benefizkonzert zugunsten von Bivsi und ihrer Familie im Steinhof

Duisburg, 27. Juni 2017 - Das Schicksal von Bivsi und ihrer Familie bewegt nach wie vor die Stadt. Das soll auch so bleiben, bis das junge Mädchen und ihre Eltern zurück in ihre Heimat Duisburg können. Der Steinhof im Duisburger Stadtteil Huckingen veranstaltet - unterstützt vom Lions Club Duisburg Rhenania - deshalb am Donnerstag, 13. Juli, um 19.00 Uhr ein Benefizkonzert für Bivsi und ihre Familie.

TV-Moderator Mola Adebisi moderiert den Abend mit Blazing Jack, Georg Göbel (alias Ozzy Ostermann von Herbert Knebels Affentheater), Next Level und Impulsiv als Bands auf der Bühne. Kabarettist Kai-Magnus Sting hat ebenfalls seinen Auftritt zugesagt. Bivsi selbst wird über eine Liveschalte aus Nepal persönlich zu Wort kommen. Der Eintritt ist frei. Spenden sind gern gesehen.
Darüber hinaus gehen alle Einnahmen aus dem Getränke-Verkauf an den Hilfsfonds für die von den Behörden im Mai ausgewiesene Schülerin des Steinbart-Gymnasiums und ihre Familie.

Für die Initiatoren beschreibt Arno Eich, Vorsitzender des Kulturzentrums Steinhof, die Ziele des Konzerts „Beats für Bivsi und ihre Familie“: „Die Einnahmen sollen helfen, die Finanzierung eventuell entstehender Kosten wie die Rückführung nach Deutschland, Anwalt oder Unterhalt sicherzustellen.“
Jörg Bunert, 2. Vorsitzende des Vereins Steinhofs, ergänzt: „Es geht uns auch darum, den großen Einsatz der Schülerinnen und Schüler des Steinbart-Gymnasiums für Bivsi zu würdigen. Sie bringen sich vorbildlich ein. Wir haben ihnen unsere Idee einer „Schools Out Party“ zugunsten von Bivsi vorgetragen und stießen auf große Begeisterung.“
Schließlich -  so Bernie Kuhnt, Duisburger Schauspieler und Gastronom auf dem Weihnachtsmarkt, der die Veranstaltung mitorganisiert - wolle man das Schicksal der inzwischen 15-Jährigen weiter im Bewusstsein halten: „Für die Duisburgerinnen und Duisburger sind Bivsi und ihre Eltern ein Teil von ihnen. Die offensichtlich terminlich so kalkulierte, vollkommen irrationale Abschiebung spiegelt gerade das nicht wider, was Duisburg und seine Menschen ausmacht: das Einstehen füreinander, Emotionalität und Solidarität einer multikulturell geprägten Stadt.“

Arno Eich dankt den Künstlern, die ohne Gage im Steinhof auf die Bühne gehen. „Ihre Unterstützung ist ein Zeichen dafür, wie viele Menschen Bivsis Schicksal bewegt und dass sie nicht einfach zur Tagesordnung übergehen wollen, sondern wirklich helfen.“
Mola Adebisi sagte dafür sogar einen anderen Termin ab. Um Kai-Magnus Sting auf die Bühne zu holen, genügte ein Telefonanruf. Die Initiatoren rechnen mit einer randvollen Konzerthalle. „Die Duisburger Bands sind toll. Der Eintritt ist frei und es ist der Tag vor dem letzten Schultag“, so Jörg Bunert. Als Mitorganisator fügt Bernie Kuhnt: „Dabeisein setzt ein Zeichen. Wir hoffen, dass möglichst viele Menschen in der Stadt durch ihre Kommen klar Stellung beziehen: Wir wollen, dass Bivsi nach Hause kommt. Duisburg ist für sie und ihre Eltern in den vergangenen 20 Jahren Heimat geworden.“

Spendenkonto
Der Lionsclub hat ein eigenes Spendenkonto eingerichtet:   Lions Hilfswerk Duisburg-Rhenania e. V. IBAN DE56 3505 0000 0200 2065 63 Verwendungszweck: Spende für Bivsi.  

Zum
Hintergrund: Vor fast 20 Jahren flohen die Eltern der damals noch nicht geborenen Bivsi Rana aus dem vom Bürgerkrieg gezeichneten Nepal nach Deutschland, um hier Recht auf Asyl geltend zu machen. Der Vater stellte den Asylantrag unter einem falschen Namen, da er Angst vor Zurückweisung hatte. Jedoch fand er in Deutschland schnell Arbeit und konnte sich und seine Familie mit einem sozialversicherungspflichtigen Job in der Gastronomie mehr als 17 Jahre lang gut ernähren.
Vor nunmehr 15 Jahren wurde Bivsi in Duisburg geboren. Sie sozialisierte hier, spricht die deutsche Sprache fließend und ging bis vor 4 Wochen auf ein Duisburger Gymnasium. Ein scheinbar wunderbar gelungenes Beispiel für die Integration von Zuwanderern – scheinbar!

Das Duisburger Ausländeramt beeilte sich nämlich Bivsi noch schnell vor ihrem 15. Geburtstag abzuschieben, damit mit Vollendung dieses Stichtags kein Bleiberecht in Anspruch genommen werde konnte. Mit dem Abtransport während des Unterrichts aus der Schule, unter Zurücklassung traumatisierter Mitschülerinnen und Mitschüler sowie eines fassungslosen Lehrkörpers, endete diese scheinbar gelungene Integrationsgeschichte mit der nur wenige Stunden später erfolgten Abschiebung von Bivsi und ihren Eltern nach Nepal.  

Thema der Woche: Hilfe durch Wunsch-Oma und Wunsch-Opa

Nein, eine neue Erfindung ist es nicht, die Sache mit dem täglichen Einbinden der Großeltern in Tagesabläufe, die von gestressten - vornehmlich beruflich aktiven Eltern - gar nicht mehr wahrzunehmen sind.
Also werden wie eigentlich schon immer Opa und Oma eingebunden. Und die machen das sehr gern - wenn es die eigenen Enkelkinder sind. Anders sieht es aus, wenn fremde Kinder behütet oder begleitet werden sollen. Da ist in erster Linie entweder die Vertrauensbasis durch Nachbarschaft oder Bekanntschaft das A und O. Was gibt es in diesem Lebensbereich an Angeboten?
Von einem Service für Leih-Omas und Leih-Opas in der Landeshauptstadt berichtete unlängst die Rheinische Post. Die Stadt Düsseldorf unterstützt so ein Engagement, wobei Einsatzzeiten von professionellen Mitarbeitern geplant und betreut, bei Bedarf auch beraten werden. Einmal im Monat findet ein Erfahrungsaustausch statt.
In Duisburg hat sich der Kinderschutzbund dieser so wichtigen Hilfe angenommen. Beim Kinderschutzbund auf der Adlerstraße in Wanheimerort. Hier spricht die Hilfsorganisation von "Wunsch-Oma und Wunsch-Opa. Diese "Behüter" auf Zeit müssen ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorweisen und sie werden von Profis aus dem Kinderschutzbund eingewiesen bzw. mit den Eltern in Kontakt gebracht. Hier wird zuerst die Vertrauensbasis geschaffen. Stimmt die Chemie, können Detailabsprachen getroffen werden.
Harald Jeschke
- auch als Opa Eule in Kitas und Schulen unterwegs

- Förderprogramm der Volksbank Rhein-Ruhr half: „Die Waldwichtel“ der Lebenshilfe in Duisburg schaukeln jetzt im Nest.
- Charity Lounge des Oberbürgermeisters 3.600 € für den Bunten Kreis

Duisburg, 13. Juni 2017 - Das Förderprogramm der Volksbank Rhein-Ruhr vergibt halbjährlich 23.000 Euro mit Hilfe von regionalen Mitgliederräten an unterschiedlichste gemeinnützige Organisationen in Duisburg.
Die integrative Kindertagesstätte "Die Waldwichtel" hat sich hier um eine Spende für die Gestaltung des Außengeländes der KiTa beworben.
Das Familienzentrum betreut 34 Kinder mit und ohne Behinderung. Diese wünschen sich seit vielen Jahren eine Nestschaukel! Für Menschen mit verschiedensten körperlichen Einschränkungen ist eine Nestschaukel optimal.
Durch die Schaukelbewegungen stabilisieren sich die Körperhaltung und der Muskeltonus und der Gleichgewichtssinn wird gebildet, beziehungsweise gefördert. Beim Schaukeln können sowohl Kinder mit, als auch ohne Handicap ihren eigenen Bewegungshorizont einschätzen und gegebenenfalls erweitern, was insbesondere das Selbstbewusstsein und die Selbstwirksamkeit stärkt und die sensorische Entwicklung prägt.
In einer Nestschaukel können auch Kinder die nicht oder nur eingeschränkt sitzen können, erste Schaukelerfahrungen machen. Außerdem bietet diese
Schaukel Platz für mehrere Kinder, sodass Gruppenerfahrungen und Teamwork gefördert werden.
Die Mitgliederräte der Volksbank Rhein-Ruhr entschieden, die Errichtung der Nestschaukel mit einer Spende von 2.000 Euro aus dem Förderprogramm zu unterstützen. Am vergangenen Dienstag wurde die Nestschaukel gemeinsam mit allen Beteiligten eingeweiht.
Unter dem Motto „Gemeinsam erreichen WIR mehr!“ haben Vereine und Institutionen zweimal jährlich die Möglichkeit, ihre Spendenanträge online unter www.foerderprogrammrhein-ruhr.de einzureichen. Jedes Jahr werden 92.000 Euro im Förderprogramm der Bank ausgeschüttet.
Die nächste Antragsphase ist gestartet und Bewerbungen können bis zum 30. September 2017 eingereicht werden.


Die Kinder der Kita weihten gemeinsam mit den Erzieherinnen, der Vorstandsvorsitzenden der Lebenshilfe, Dagmar Frochte und Lebenshilfe-Geschäftsführer Michael Reichelt die Schaukel ein - Foto Yvonne Rettig, Volksbank Rhein-Ruhr.

 

Charity Lounge des Oberbürgermeisters: 3.600 € für den Bunten Kreis Duisburg e.V.  
Im Mai hatte Oberbürgermeister Sören Link Vertreter der Duisburger Gesellschaft zur traditionellen Charity Lounge eingeladen. Erstmals fand die Veranstaltung abends in den Räumlichkeiten des Restaurants Küppersmühle statt.  
Im Rahmen der Charity Lounge 2017 stellte der „Bunte Kreis Duisburg e.V. – Niederrhein und westliches Ruhrgebiet“ seine Arbeit vor. Der gemeinnützige Verein begleitet seit 15 Jahren Familien mit frühgeborenen und kranken Kindern vom Krankenhaus nach Hause. Die engagierten Mitarbeiterinnen erzählten den interessierten Gästen über die zu Herzen gehenden Schicksale, mit denen sie täglich umgehen.  
Das Ergebnis des Spendenabends steht nun fest. „Die Arbeit des Vereins ist wirklich beeindruckend. Ich möchte mich bei allen Unterstützern herzlich bedanken. Insgesamt kamen an Spendengelder von fast 3.600 € zusammen,“ so Oberbürgermeister Sören Link, der auch einen persönlichen Beitrag leistete.  
„Trotz vieler schwieriger Situationen freuen wir uns, dass wir durch unseren erfahrenen Beistand großes Leid lindern und die Familien in den meisten Fällen in eine hoffnungsvolle Zukunft führen können“, ergänzen die Vorstandsvorsitzenden Dr. Gabriele Weber und die Leiterin Antje Bandemer.  Wer mehr über die Arbeit des Vereins wissen möchte, findet weitere Infos im Internet unter www.bunter-kreis-duisburg.de.    

V.l.: Dr. Gabriele Weber, Oberbürgermeister Sören Link, Antje Bandemeier


 Kindernothilfe-Charity-Cup erspielte 4000 Euro für die Kindernothilfe

Duisburg, 13. Juni 2017 - Beim sogenannten Kindernothilfe-Charity-Cup haben die Spieler des Golfclubs Golf & More aus Huckingen am vergangenen Mittwoch mehr als 4.000 Euro für die Kindernothilfe erspielt. Damit unterstützen sie Straßenkinder in der kenianischen Hauptstadt Nairobi.
Die 59 Golfer haben sich von Wind und Wetter nicht abhalten lassen und am vergangenen Mittwoch rund fünf Stunden für Kinder in Not gespielt. Und das mit riesigem Erfolg: Exakt 4.020 Euro kamen für ein Projekt der Kindernothilfe in Kenia zusammen. In der Hauptstadt des ostafrikanischen Landes zwingen die schwierige wirtschaftliche Situation und die hohe Aidsrate immer mehr Kinder dazu, auf der Straße zu leben. Dort werden sie oftmals Opfer von Gewalt und Missbrauch.
Um die Kinder vor diesem Schicksal zu bewahren, versorgen die Kindernothilfe und ihre Partnerorganisation Undugu Society sie mit Nahrung, Kleidung und Medizin und geben ihnen ein Dach über dem Kopf. Zusätzlich werden die Jungen und Mädchen wieder auf den Schulbesuch vorbereitet, um ihnen langfristig ein besseres Leben zu ermöglichen.

 

Eiscafe Da Pian und Action!Kidz der GGS Böhmer Straße sammelten 2100 Euro für Kinder in Not

Duisburg, 12. Juni 2017 - Da war Schlange stehen angesagt: Am vergangenen Sonntag (11. Juni) verkaufte das Eiscafé da Pian in Duisburg-Buchholz bei strahlendem Sonnenschein drei Stunden lang die kühle Köstlichkeit zugunsten der Kindernothilfe. Dabei wurden die Mitarbeiter von zehn Schülerinnen und Schülern der Gemeinschaftsgrundschule Böhmer Straße (GGS Böhmer Straße) unterstützt. Insgesamt kamen durch den tatkräftigen Einsatz aller Beteiligten 2.100 Euro für Kinder in Not zusammen.  

Das Eiscafé da Pian und die Action!Kidz der GGS Böhmer Straße verkaufen Eis für den guten Zweck. Sehr geehrter Herr Jeschke, da war Schlange stehen angesagt: Am vergangenen Sonntag (11. Juni) verkaufte das Eiscafé da Pian in Duisburg-Buchholz bei strahlendem Sonnenschein drei Stunden lang die kühle Köstlichkeit zugunsten der Kindernothilfe.
Dabei wurden die Mitarbeiter von zehn Schülerinnen und Schülern der Gemeinschaftsgrundschule Böhmer Straße (GGS Böhmer Straße) unterstützt. Insgesamt kamen durch den tatkräftigen Einsatz aller Beteiligten 2.100 Euro für Kinder in Not zusammen.
Sie wirbelten nur so durch die Eisdiele am Sittardsberg:
Die Mädchen und Jungen der GGS Böhmer Straße putzten Tische, servierten Eiskreationen und räumten die leeren Becher ab. Das alles taten die jungen Helfer als sogenannte „Action!Kidz“ für Gleichaltrige in Sambia, die dort täglich in Steinbrüchen und auf Tabakplantagen schuften müssen.
Die Spenden fließen in ein Projekt der Kindernothilfe, das sich gegen diese ausbeuterischen Formen von Kinderarbeit einsetzt.
 Am Welttag gegen Kinderarbeit (12. Juni) nahm die GGS Böhmer Straße zudem an der bundesweiten Aktion „Ein Ausrufezeichen gegen Ausbeutung“ teil.
Die Schüler bildeten dazu ein riesiges Ausrufezeichen auf dem Schulhof, um gegen den Einsatz von Kindern als billige Arbeitskräfte zu protestieren. Mit der Kampagne „Action!Kidz – Kinder gegen Kinderarbeit“ engagieren sich jedes Jahr tausende Jungen und Mädchen bei der Kindernothilfe für Gleichaltrige, die weltweit unter ausbeuterischer Kinderarbeit leiden. Seit 2007 haben rund 50.000 Action!Kidz unter der Schirmherrschaft von Christina Rau über 800.000 Euro an Spenden für Kinderarbeiter gesammelt.
Als eine der größten Kinderhilfsorganisationen in Deutschland unterstützt die Kindernothilfe benachteiligte Mädchen und Jungen auf ihrem Weg in ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben. Sie fördert 741 Projekte und leistet Humanitäre Hilfe. Zurzeit schützt, stärkt und fördert die Kindernothilfe fast zwei Millionen Kinder und ihre Familien und Gemeinschaften in insgesamt 31 Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa, um ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.

BUFDI - Berufliches Orientierungs-Jahr

 DUISBURG, 12.Juni 2017 - Am 23. Juni erhält Stefan During sein Abi-Zeugnis. Am 1. Juli beginnt er sein Jahr im Bundesfreiwilligendienst. Im AWOcura-Seniorenzentrum Ernst Ermert in Duissern arbeitet der 18-Jährige im Sozialen Dienst mit. Darüber hinaus ist er in der AWOcura-Tagespflege tätig. Das Jahr will er zur beruflichen Orientierung nutzen.
„Ich hoffe, dass ich in dieser Zeit lerne, was mir liegt. Danach kann ich besser entscheiden, was ich später studieren will“, sagt Stefan During (Foto). Am Abtei-Gymnasium in Hamborn hat der junge Mann aus Obermeiderich inzwischen die letzten Prüfungen auf dem Weg zum Abitur abgelegt. Er ist sich ziemlich sicher: „Ich will später einmal studieren.“
Aber welcher Studiengang ist für ihn der richtige?

„Das will ich während meiner Zeit als Budfi herausbekommen. In den letzten Monaten meiner Schulzeit war ich ganz aufs Lernen fürs Abi konzentriert. Jetzt möchte ich nicht einfach ins kalte Wasser springen. Ich denke, im Bundesfreiwilligendienst kann ich herausfinden, wo meine Stärken liegen“, erklärt der angehende Bufdi.
Die Entscheidung für die AWOcura und das Seniorenzentrum in Duissern fiel ihm leicht. Bereits sein Bruder Torben hatte hier als Bufdi zu seinem Berufswunsch Krankenpfleger gefunden. Seine Schwester ist aushilfsweise im AWO-Haus auf der Wintgensstraße tätig. Seine Mutter ist hier ebenfalls beschäftigt. Er selbst absolvierte während seiner Schulzeit ein zweiwöchiges Praktikum im AWOcura-Seniorenzentrum Ernst Ermert.
„Ich weiß, was mich erwartet, und ich gehe mit Begeisterung ins Bufdi-Jahr“, erklärt er. Bei der Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner werde er eingesetzt. Möglich sei auch, dass er bei Verwaltungsaufgaben helfe. Und dann fasst er zusammen: „Ich arbeite überall dort, wo ich hilfreich sein kann.“ Das macht ein Jahr im Bundesfreiwilligendienst aus: Im beruflichen Alltag können junge Menschen für sich herausfinden, wo sie hilfreich und mit Freude tätig sein können. „Nach der Schule braucht es oft ein wenig Orientierung vor einem Berufseinstieg. Foto: Stefan During


Der Bundesfreiwilligendienst bietet diese Chance. Als Warmlaufen für eine Karriere hat sich ebenfalls das Freiwillige Soziale Jahr etabliert“, sagt Evelyn Wallstab, die für die AWO-Duisburg diese Stelle koordiniert. Der Verband bietet 20 Bufdi-Stellen. Zudem können 15 FSJler pro Jahr beschäftigt werden. Mögliche Einsatzgebiete sind unter anderem die Tagespflegen der AWOcura. Aufgaben gibt es ebenfalls in den AWOcura-Seniorenzentren und im pädagogischen Bereich der AWO-Integration. Hat der Bewerber bereits einen Führerschein, so wäre das gut. Voraussetzung für eine Einstellung ist dies aber keineswegs.
Im Bewerbungsgespräch lässt sich leicht herausfinden, was gut zu den eigenen Erwartungen passt. Der Dienst überbrückt nicht allein Zeit bis zum Beginn eines Studiums oder einer Ausbildung. „Darüber hinaus macht sich der Nachweis einer Beschäftigung im sozialen Bereich gut im Lebenslauf und in der Bewerbungsmappe“, erklärt Evelyn Wallstab.
Sie sagt über weitere „Gegenleistungen“, die nach einer zwölfmonatigen Tätigkeit als Budfi oder im FSJ als Gewinn verbucht werden können: „Wir bieten Weiterbildung ohne Noten und Lernzwang. Wir bringen in Kontakt mit Menschen und ermöglichen eine persönliche Reifung sowie die berufliche persönliche Orientierung“.
Die Bufdis und FSJler erhalten zudem ein monatliches Taschengeld. Bewerbungen sind zu richten an: Evelyn Wallstab, Telefon 0203 3095-526, wallstab@serva-duisburg.de.  

 

 

Eisverkauf und Ausrufezeichen für die Kindernothilfe

Großes Engagement der GGS Böhmer Straße
Duisburg, 06. Juni 2017 - Eiskonditor Elio Cotali und zehn Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Böhmer Straße in Duisburg-Buchholz laden alle Eis-Fans ein, sich besonders am 11. Juni mit der kühlen Köstlichkeit zu versorgen. Denn die kompletten Einnahmen zwischen 14 und 17 Uhr gehen Eins-zu-Eins an ein Projekt der Kindernothilfe gegen ausbeuterische Kinderarbeit in Sambia. Einen Tag später bildet die Schülerschaft auf dem Schulhof ein riesiges Ausrufezeichen als sichtbares Zeichen gegen Ausbeutung.  
Genau einen Tag vor dem Welttag gegen Kinderarbeit am 12. Juni legen sich zehn Schüler der GGS Böhmer Straße zusammen mit Angestellten der Eisdiele da Pian richtig ins Zeug für Kinderarbeiter: Gemeinsam unterstützen sie die Kindernothilfe-Kampagne „Action!Kidz – Kinder gegen Kinderarbeit“, indem sie drei Stunden lang Eis zugunsten der Kindernothilfe verkaufen. Wer also die kühle Köstlichkeit genießen und dabei etwas Gutes tun möchte, der ist am kommenden Sonntag im Eiscafé da Pian in Duisburg-Buchholz genau richtig.  
Am Montag (12.6.), dem eigentlichen Welttag gegen Kinderarbeit, bilden die Grundschüler um 10 Uhr auf ihrem Schulhof ein riesiges Ausrufezeichen. Damit nehmen sie teil an der bundesweiten Kindernothilfe-Aktion „Ein Ausrufezeichen gegen Ausbeutung“, die Schulen in ganz Deutschland unterstützen.  
Mit der Kampagne „Action!Kidz – Kinder gegen Kinderarbeit“ engagieren sich jedes Jahr tausende Jungen und Mädchen bei der Kindernothilfe für Gleichaltrige, die weltweit unter ausbeuterischer Kinderarbeit leiden. Seit 2007 haben rund 50.000 Action!Kidz unter der Schirmherrschaft von Christina Rau über 800.000 Euro an Spenden für Kinderarbeiter gesammelt.
Was? Eisverkauf zugunsten der Kindernothilfe-Kampagne „Action!Kidz – Kinder gegen Kinderarbeit“
Wann?  Sonntag, 11.06.2017, 14:00 – 17:00 Uhr
Wo? Eiscafé Da Pian, Düsseldorfer Landstraße 173, 47249 Duisburg

„Grüne Damen“ des St. Anna sammeln 1001 Euro für die Malteser Migranten Medizin

Duisburg, 02. Juni 2017 - Eine Gruppe von Ehrenamtlichen hat gestern im Malteser Krankenhaus St. Anna Waffeln gebacken. Die Einnahmen werden an Menschen gespendet, die keine eigene Krankenversicherung haben und kostenlos behandelt werden.
Mit einer ordentlichen Spende können die „grünen Damen“ des Malteser Krankenhauses St. Anna jetzt Menschen unterstützen, die ohne gültigen Aufenthaltsstatus und ohne Krankenversicherung einen Arzt aufsuchen. Die Ärzte der Malteser Migranten Medizin übernehmen die Erstuntersuchung bei plötzlicher Erkrankung oder Verletzungen.
Unter der Leitung von Ordensschwester Christiane backten die „grünen Damen“ am gestrigen Tag Waffeln für die Mitarbeiter, Patienten und Angehörige. „Schön, dass wir so eine große Resonanz erfahren haben“, berichtet Ordensschwester Christiane, die die Idee zu der Aktion hatte. „Ich möchte mich ganz herzlich bei den Mitarbeitern bedanken, die beim Waffelbacken mitgeholfen haben. Ein großer Dank gilt aber auch den vielen Spendern.“
Insgesamt kamen so 1001 Euro zusammen, die jetzt gespendet werden. Da viele Patienten weder eine Praxis noch ein Krankenhaus aufsuchen wollen, helfen die Malteser unter Wahrung der Anonymität. Vernetzungen und Kooperationen mit Kirchen, Verbänden und Vereinen ermöglichen weitere Hilfe.
Spendenmöglichkeit:
Malteser Hilfsdienst e. V. Pax-Bank eG Iban: DE54 3706 0120 1201 2060 10 Verwendungszweck: MMM Spende


Ordensschwester Christiane (2.v.r.) und die „grünen Damen“ haben Waffeln für den guten Zweck gebacken.

100 Jahre Lions – 100 Tornister für Duisburg

Duisburg, 15. Mai 2017 - „We Serve“ (wir dienen) ist das Motto der Vereinigung Lions Clubs International, die vor 100 Jahren in den USA gegründet wurde. Heute engagieren sich in Deutschland mehr als 50.000 Mitglieder und in Duisburg sind es bereits 7 Lions Clubs, die unter diesem Motto ihr soziales Engagement zu Gunsten der Stadtgesellschaft einbringen.

 

Anlässlich des 100. Geburtstages haben 6 der 7 Lions Clubs, Lions Club Duisburg, Präsident Dirk Druschke, der Lions Club Duisburg-Concordia, Präsidentin Ursula Baaten, der Lions Club Duisburg-Hamborn Präsident Marcus Strümpe, der Lions Club Mercator,  Präsident Rainer Münch, der Lions Club Duisburg-Rhenania, Präsidentinnen Heike Peters und Johanna Schie sowie der Leo Club Duisburg, Präsidentin Rebecca Baaten, jetzt im Rahmen einer Veranstaltung im Ratssaal der Stadt Duisburg 100 Tornister an Duisburger Kinder übergeben.

„Da wir besonders Kindern und Familien helfen möchten, denen es nicht so  gut geht, haben wir den Geburtstag unserer Lions-Bewegung zum Anlass genommen, einigen Kindern einen besseren Einstieg in die Schulzeit zu ermöglichen“, freute sich Ursula Baaten anlässlich der Veranstaltung im Rathaus. 

Oberbürgermeister Sören Link dankte in seinem Grußwort an die Lions, die Vorschul- und Schulkinder sowie deren Eltern und Lehrer für dieses Engagement. „Der Lions Club ist ein Symbol für herausragendes bürgerschaftliches Engagement. Wir können uns glücklich schätzen, dass die Lions hier in Duisburg seit vielen Jahren ein so großartiges soziales und gesellschaftliches Engagement zeigen“, unterstrich Oberbürgermeister Link bei der Übergabe der Tornister an die Kinder.

 

Bildungsdezernent Thomas Krützberg ergänzte, dass das Jugendamt und die Schulaufsicht bei der Auswahl der Kinder versucht haben, benachteiligte Kinder aus verschiedenen Sozialräumen für diese Aktion zu gewinnen: „Wir haben deshalb Kinder aus ,Begleiteten Schulanfangsgruppen‘ verschiedener Stadtteile für den heutigen  Tag eingeladen. In den begleiteten Schulanfangsklassen werden Vorschulkinder die keinen Kitaplatz haben, gezielt auf den Schulalltag vorbereitet“.

 

Daneben konnten mit Unterstützung der eingebundenen Schulen auch Schülerinnen und Schüler gewonnen werden, die stellvertretend für Mitschülerinnen und Mitschüler diese Tornister entgegennahmen. „Die Tornister sind nicht nur ein Symbol sondern praktische Begleiter für eine hoffentlich erfolgreiche Schul- und Bildungslaufbahn, weshalb ich dieses Geschenk an Duisburger Kinder besonders wertschätze“, ergänzte Thomas Krützberg abschließend.

Gardinen und Vorhänge - Städtisches Akutspendenlager unterstützt Bedürftige

Duisburg, 12. Mai 2017 - Beim städtischen Akutspendenlager melden sich immer wieder Institutionen, Organisationen oder auch Flüchtlingsbegleiter, die hilfsbedürftige Menschen unterstützen und schildern Notsituationen, für die Sachspenden benötigt werden.  

Im März startete Julie Stahlberg vom städtischen Referat für Kommunikation und Bürgerdialog einen Aufruf mit dem Gardinen und Vorhänge für Flüchtlingsunterkünfte gesucht wurden. „In den Sammelunterkünften gibt es häufig das Problem, dass die Fenster sehr groß, aber keine Gardinen vorhanden sind“, erklärt sie. Im Akutspendenlager gaben hilfsbereite Duisburgerinnen und Duisburger, darunter auch viele städtische Kolleginnen und Kollegen gut erhaltene Sachspenden ab, die bereits die kahlen Fensterfronten ein wenig wohnlicher erscheinen lassen. „Insbesondere in der Unterkunft an der Dammstraße war nahezu kein Sicht- oder Sonnenschutz vorhanden“, berichtet Heike Schäfer vom Amt für Soziales und Wohnen. „Die Bewohnerinnen ändern die Gardinen bei Bedarf selbst und nähen sich zum Teil aus gespendeten Stoffen passende Vorhänge.“  

Initiativen, Vereine und Unterstützerkreise haben nach wie vor die Möglichkeit, beim Bürgerreferat dringende Bedarfe anzugeben. Das Referat kümmert sich um den Spendenaufruf und vermittelt passende Angebote an die hilfesuchende Einrichtung. Falls es vor Ort keine Lagermöglichkeiten gibt, können die Spenden im städtischen Akutspendenlager vorübergehend deponiert werden.
„Zurzeit können wir Familien Hausrat wie beispielsweise Töpfe, Pfannen, Geschirr und Besteck anbieten“, erklärt Julie Stahlberg. „Dringend benötigt werden Schultornister, Schulmaterialien oder auch Baby- und Kleinkindausstattung wie zum Beispiel Kinderwagen, Hochstühle und Babybadewannen.“  
Bedarfe und Angebote des Akutspendenlagers finden Spendengeber und Bedürftige auf den städtischen Internetseiten unter www.duisburg.de/asylundintegration. Angebote und Anfragen können über das Kontaktformular im Internet gemeldet oder per E-Mail an spendenlager@stadt-duisburg.de gerichtet werden. Julie Stahlberg vom Referat für Kommunikation steht für Rückfragen unter (0203) 283-4500 zur Verfügung.  

Julie Stahlberg übergab mehrere Säcke und Wäschekörbe gespendeter Gardinen und Vorhänge für bedürftige Familien an Heike Schäfer und Helin Malo vom Amt für Soziales und Wohnen.

 

AWOcura-Seniorenzentrum Lene Reklat wird zum Marktplatz von Mensch zu Mensch

Ab dem 4. Mai, immer donnerstags, auf der Friedrich-Ebert-Straße in Rheinhausen 

Duisburg, 27. April 2017 -  Donnerstag ist Markttag in Rheinhausen. Ab dem 4. Mai verwandelt sich die Freifläche vor dem AWOcura-Seniorenzentrum Lene Reklat immer donnerstags von 15 bis 18 Uhr in einen Marktplatz. Die AWOcura verständigte sich mit dem DuisburgKontor auf den Standort Friedrich-Ebert-Straße für das frische Angebot der Händler aus der Region. Die offizielle Eröffnung nimmt am 4. Mai Bürgermeister Manfred Osenger vor.  

Die Bürgerinnen und Bürger aus Rheinhausen dürfen sich darauf freuen, direkt in der Nachbarschaft Obst, Gemüse, weitere Lebensmittel und Blumen bekommen zu können. „Einkaufen von Mensch zu Mensch“, so das Motto der Duisburger Wochenmärkte, wird nun auch den Menschen in Rheinhausen-Mitte möglich.

 

Jens Rockhoff, Leiter des AWOcura-Seniorenzentrums Lene Reklat, sieht mit dem Markt vor der Haustür ebenfalls einen Wunsch erfüllt: „Wir sind ein Haus mitten im Quartier und offen für alle Rheinhauser. Der neue Markt unterstreicht, dass wir dazugehören.“ Darüber hinaus mache die Standort-Entscheidung des veranstaltenden DuisburgKontors deutlich, wie zentral das Pflegeheim liege. Jens Rockhoff: „Hier auf der Friedrich-Ebert-Straße sind wir wirklich Rheinhausen-Mitte.“

 

Die AWOcura wird die Markttage nutzen, das Einkaufen für die Rheinhauser besonders angenehm zu machen. Jens Rockhoff: „Wir haben die Idee, am Donnerstagnachmitttag unsere Cafeteria in eine Art Markt-Café zu verwandeln. Bei schönem Wetter gehen wir auch raus vor die Tür. In jedem Fall gibt es Kaffee und frische Waffeln. Die Besucher können sich bei uns treffen und sich vor oder nach dem Einkaufen bei uns stärken.“

 

Die AWOcura will auf diese Weise noch mehr Menschen ins Haus holen und zeigen, wie angenehm und bequem es dort ist. Darüber hinaus bietet sich die Möglichkeit für ältere Menschen, Rat und Hilfe für ein besseres Leben zu erhalten. Zum AWOcura-Seniorenzentrum gehört auch das Begegnungs- und Beratungszentrum der AWO für Rheinhausen. Jens Rockhoff: „Wir wollen für dieses Angebot werben. Denn der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Bei uns bekommen Seniorinnen und Senioren eine gute Beratung und dazu auch das Gefühl der Gemeinschaft und des Miteinanders.“      

 

Soziale Woche für thyssenkrupp-Auszubildende

Angehende Fachinformatiker richten Computerlandschaft in sozialer Begegnungsstätte in Duisburg-Marxloh ein  

Duisburg, 21. April 2017 - Am Rechner sind Jonas Flöth und Marvin Strehl echte Profis: Wenn es um die Einrichtung und Vernetzung von IT-Landschaften geht, sind die beiden thyssenkrupp-Auszubildenden die richtigen Ansprechpartner. Ihr Können setzten die angehenden Fachinformatiker nun auch im Petershof in Duisburg-Marxloh ein, wo sie im pastoralen Zentrum der Gemeinde St. Peter bei der Einrichtung eines neuen Computerraums für Schulungen halfen.  
„Der Petershof hatte im Rahmen einer Spende zehn neue Computersysteme erhalten, es fehlte aber zuletzt an Know-How und Manpower, die Rechnersysteme zu installieren und ins Netzwerk einzubinden. Deshalb bat man uns um Unterstützung“, erklärt Jonas Flöth. Die beiden waren sofort dabei, wie Marvin Strehl ergänzt: „Rechnerinstallationen der entsprechenden Netzwerktechnologie sind bei uns ein Ausbildungsbestandteil, so dass wir den Prozess komplett eigenständig durchführen konnten. Dass wir nun einen ganz neuen Praxisbezug hatten, war schon toll“, erklärt der 20-Jährige.  

Von Rechnerinstallationen zum sozialen Miteinander  
„Eigentlich waren wir nur für die IT-Installationen zuständig. Aber vor allem bleibt der Eindruck vom Leben und von der Arbeit hier im Petershof hängen: Zu sehen, welche Dinge die Menschen ehrenamtlich stemmen und welche Sorgen die Anwohner in Duisburg-Marxloh umtreibt - das macht nachdenklich“, so Jonas Flöth. Mit den eigenen Fähigkeiten helfen zu können, sei ein bereicherndes Erlebnis, das in den vier Wochen, in denen die beiden die Softwarelösungen aufspielten und die Rechner miteinander verbanden, gewachsen ist. Heute sind Jonas Flöth und Marvin Strehl nicht nur zufrieden mit dem Projektverlauf, sondern vor allem auch Teil eines zwischenmenschlichen Netzwerks, das sich zwischen ihnen dem Petershof-Team entwickelt hat.  

Im Duisburger Stadtteil Marxloh gibt es unterschiedlichste kulturelle Einflüsse und Menschen verschiedenster Herkunft. Dabei ist das Viertel auch von sozialen Problemlagen geprägt, die die rund 150 meist ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Petershofs Marxloh tagtäglich in verschiedenen caritativ-sozialen Bereichen angehen.

Bewusstsein für unterschiedliche Lebenswelten entwickeln 
„Soziale Woche“ nennt thyssenkrupp den Teil seiner Ausbildung, mit dem die Nachwuchskräfte neben dem Erwerb von Fachkenntnissen in der Berufsschule zusätzlich Verantwortungsbewusstsein und gemeinschaftsorientiertes Denken mit auf den Weg bekommen. Gleichzeitig unterstreicht das Unternehmen mit dieser Initiative im Rahmen seines gesellschaftlichen Engagements, dass es sich als „Guter Nachbar“ für Duisburg einbringen möchte.
„Zu einer fundierten Ausbildung gehört nach unserer Auffassung mehr als die Vermittlung von Wissen und Berufspraxis. Wir wollen in den jungen Menschen auch ein Bewusstsein für die persönliche Verantwortung in unserer Gesellschaft wecken und die Augen dafür öffnen, was jeder einzelne für den anderen tun kann“, erklärt Sascha Liebert, Leiter der kaufmännischen Ausbildung bei thyssenkrupp in Duisburg.   
Die „Soziale Woche“ führt die Stahlsparte von thyssenkrupp regelmäßig in Kooperation mit Einrichtungen durch, in denen Auszubildende durch praxisorientiertes Arbeiten unterstützend tätig sind und sich gleichzeitig in die Gesellschaft einbringen können.

Am Rechner sind Marvin Strehl (links) und Jonas Flöth (rechts) echte Profis: Die thyssenkrupp-Azubis richteten im Rahmen der „Sozialen Woche“ ehrenamtlich die Computer-Landschaft im Petershof in Duisburg-Marxloh ein.

 

Gelebte Nachbarschaftshilfe

Gemeinsamer Einsatz bringt 16.000 Euro für die heilpädagogische integrative Kindertagesstätte in Beeckerwerth  
Duisburg, 11. April 2017 - Ob ganz in die eigene Welt versunken oder im wilden Spiel mit anderen, ob mit Behinderung, Entwicklungsverzögerung oder ohne Einschränkung: in der heilpädagogischen integrativen Kindertagesstätte des Deutschen Roten Kreuzes im Duisburger Norden wachsen Kinder mit der Wahrnehmung auf, dass Vielfalt und Unterschiede ganz selbstverständlich zum Leben dazu gehören.
Für die Entwicklung der Kleinsten in ihrem eigenen Tempo – ohne Über- oder Unterforderung – sind neben der engagierten therapeutischen Begleitung auch besonders konzipierte Spielzeuge notwendig. Der Spielplatz im Außenbereich der KiTa kann nun dank des Einsatzes der Freiwilligen Feuerwehr in Duisburg-Laar erweitert werden; die gesammelten Spenden in Höhe von 11.000 Euro ergänzte der Stahlbereich von thyssenkrupp um weitere 5.000 Euro.  
„Die Freude ist bei allen Beteiligten immer wieder groß und das Engagement seit vielen Jahren ungebrochen“, freut sich Klaus Elshoff, der erster Vorsitzender des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr. Seit über 25 Jahren organisiert der Löschtrupp 201 unterschiedlichste Aktionen wie Feste, Spendenaufrufe oder den Verkauf selbstgeschlagener Weihnachtsbäume. Auch die Arbeitskollegen des Planungsingenieurs bei thyssenkrupp unterstützen die Initiative ihres Kollegen mit eigenen Aktionen. „Durch die Spendenallianz mit ehrenamtlich Engagierten und dem Beitrag von thyssenkrupp konnten in den letzten Jahren so bereits 230.000 Euro für die Arbeit in der KiTa gesammelt werden“, so Elshoff.  
Gemeinsam, aber bedürfnisgerecht: Spielewelten mit heilpädagogischem Konzept  
Aus gutem Grund fließen die Mittel schon seit einigen Jahren in die Gestaltung des Außengeländes, denn, so erklärt Petra Schors, die Leiterin der KiTa: „Hier kommen alle Kinder mit und ohne Förderbedarf zusammen. Hier können sie spielen, alles andere vergessen und sich ganz auf das gemeinsame Erleben einlassen. Wir möchten den Kindern, die mit unterschiedlichen Hintergründen und Bedürfnissen zu uns kommen, ein liebevolles Umfeld und eine Atmosphäre bieten, die sie auffängt und trägt.“
Verwirklichen ließe sich dieser Ansatz einzig dank der Spendenbereitschaft der KiTa-Nachbarn aus dem Duisburger Norden. Mit der nun überreichten Summe soll eine barrierefreie, naturnahe Sandkastenlandschaft gebaut werden. Ab dem dritten Lebensjahr bis zur Einschulung werden alle Kinder gemeinsam in Kleingruppen- und Einzelarbeit betreut; dann gemeinsam, denn - so der Grundsatz der KiTa - Entwicklungsverzögerungen

Große Freude bei KiTa-Leiterin Petra Schors über die gemeinsame Spende der Freiwilligen Feuerwehr Duisburg-Laar und thyssenkrupp.
V.l.: Klaus Elshoff (1. Vorsitzender des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr), KiTa-Leiterin Petra Schors, Personalvorstand der thyssenkrupp Steel Europe AG Thomas Schlenz und Dennis Holdschlag (stellvertretender Gruppenführer der Löschgruppe 201).

Eis essen und helfen: Eiscafé spendet 1.500 € an Kindernothilfe-Projekt

Duisburg, 10. April 2017 - Das war ein Sonntag, der seinen Namen verdiente – und entsprechend groß war die Lust auf Eis in Duisburg-Großenbaum. Perfekter hätten also die äußeren Bedingungen für das Eiscafé Käsemann und die Kindernothilfe gar nicht sein können, um enorm viel Gutes zu tun: Denn den gesamten Gewinn aus den Tageseinnahmen spendet die Eisdiele an ein Projekt der Kindernothilfe.
1.500 Euro gehen in den Süden Sambias, wo Mädchen und Jungen unter ausbeuterischen Bedingungen schwer schuften müssen. Nicht nur das sommerliche Wetter stimmte, auch die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern der Albert-Schweitzer-Grundschule in Duisburg führte sicherlich zu dem fantastischen Ergebnis.
 Als „Action!Kidz“ der Kindernothilfe engagieren sich die Kinder gegen Kinderarbeit: Elf Mädchen und Jungen räumten am Sonntag unermüdlich die Tische im Eiscafé ab und informierten die Café-Gäste über die Lebensbedingungen der Gleichaltrigen in Sambia, die beispielsweise auf Tabak-Plantagen oder in Sandgruben und Steinbrüchen arbeiten müssen. Die „Action!Kidz“ der Kindernothilfe übernehmen kleine und einfache Arbeiten hierzulande, um mit den gesammelten Spenden Mädchen und Jungen zu unterstützen, die tagtäglich sehr schwere und gefährliche oder gesundheitsgefährdende Arbeiten verrichten müssen.
Das überwältigende Ergebnis von 1.500 Euro freute neben den fleißigen und stolzen Action!Kidz auch den Inhaber des Eiscafés Käsemann, Ganz Mauro: „Die Aktion kam spontan und von Herzen. Für gute Taten braucht man keinen Grund.“ Viele Gäste hatten schon im Vorfeld von der Spendenaktion erfahren und eine Kugel mehr bestellt – schlemmen für den guten Zweck. Über den Erfolg freut sich Ganz Mauro natürlich sehr: „Es ist ganz wunderbar, davon wird in Großenbaum bestimmt noch lange gesprochen.“
Als eine der größten christlichen Kinderrechtsorganisationen in Europa unterstützt die Kindernothilfe benachteiligte Mädchen und Jungen auf ihrem Weg in ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben. Sie fördert 783 Projekte und leistet Humanitäre Hilfe. Zurzeit schützt, stärkt und fördert die Kindernothilfe fast zwei Millionen Kinder und ihre Familien und Gemeinschaften in insgesamt 31 Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa, um ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.

 

Erfolgreiche Integrationsarbeit bei den Freien Wasserfreunden e.V.

Duisburg, 10. April 2017 - Der Sport ist seit vielen Jahren ein wichtiger Motor der Integrationsarbeit der Stadt Duisburg. Die Duisburger Sportvereine sind mit ihrer täglichen aktiven Arbeit in den Sporthallen, Fußballplätzen und allen anderen Sportstätten Garant dafür. So auch die Freien Wasserfreunde Duisburg e.V., die seit ihrer Gründung im Jahr 1948 Integrationsarbeit leisten.

Durch die Nähe zum Stahlwerk HKM sind und waren viele Stahlarbeiter Mitglied im Kanuverein. Somit entwickelte sich das Leitbild des Sportvereins, dahin sich nicht nur (breiten-) sportlich zu engagieren sondern auch die Sozialisation zu stärken. Rainer Bischoff, Christoph Gehrt-Butry und Sarah Franke, Vertreter vom Stadtsportbund Duisburg e.V., durften im Gespräch mit den Freien Wasserfreunde mehr über die Vereinsarbeit erfahren.
Durch die Historie geprägt engagiert sich der Verein seit Oktober 2015 aktiv in der Flüchtlingsarbeit und hilft Geflüchteten bei dem Spracherwerb, Integration und diversen Behördengängen. So kam es auch, dass Claudia Form als Kursleiterin in einem Sprachkurs Khaled Almnofie zu den Freien Wasserfreunden einlud. Herr Almnofie stammt aus Syrien und kam vor anderthalb Jahren gemeinsam mit seiner ältesten Tochter nach Deutschland.
Zwei Tage ihrer Flucht verbrachte sie in Ungarn im Gefängnis. Mittlerweile konnte seine Frau Shadia Ayed mit der zweiten Tochter nachreisen und sie leben jetzt in einer Wohnung in Duisburg.
Neben unterschiedlichen Sportangeboten ist es für Thomas Form und Klaus Alfred Staiber, Vorstand der Freien Wasserfreunde Duisburg, besonders wichtig sich gesellschaftlich auszutauschen. Dafür steht jeden Mittwoch das Bootshaus zur Verfügung. Hier sind alle Vereinsmitglieder zum gemütlichen Austausch eingeladen. Für Khaled Almofie und Shadia Ayed eine gute Gelegenheit ihre gelernten Deutschkenntnisse anzuwenden und zu festigen. Die Abende dienen auch dazu alltägliche Probleme wie Formulare und Anträge gemeinsam zu bearbeiten.
Der Sportverein hat eine familiäre Ausrichtung und ist daher auch bemüht Familien ein Treffpunkt zu bieten. Gemeinsame Aktionen wie Familienfeste und Ausflüge sind für den Verein sehr wichtig. Daneben wird Gymnastik und Tanz für Frauen, sowie Hockey für Männer angeboten. Die Kinder können derweil erste Erfahrungen im Kanusport sammeln.

V.l.: Claudia Form, Rainer Bischoff (Vorsitzender des Stadtsportbundes Duisburg e.V.), Klaus Alfred Staiber, Thomas Form, Shadia Ayed, Yannick Form, Khaled Almnofie, Christoph Gehrt-Butry (stellv. Geschäftsführer des Stadtsportbundes Duisburg e.V.).

Übergabe Hauptpreis Lions Sportadventskalender

Duisburg, 10. April 2017 - Es ist immer noch das Leben selbst, das die besten Geschichten schreibt. Bei der Losziehung des Sportadventskalenders vom Lions Club Duisburg-Concordia wurde unter notarieller Aufsicht die Nummer 2412 als Hauptgewinn gezogen.
Dirk Weisenfeld hatte einen Kalender mit just dieser Nummer an der Vorverkaufsstelle Euronics Haas erworben und seiner Frau Anja geschenkt. Diese traute ihren Augen kaum, als sie am 24. Dezember 2016 durch das Internet erfuhr, das große Los in Händen zu halten: „Ich konnte es kaum glauben und habe zunächst einmal die Nummer auf dem Bildschirm fotografiert. Mir wurde heiß und kalt zugleich.“  
Nachdem die Glückspilze Anfang Januar 2017 ihren Gewinngutschein bei Sponsor Thomas Brag, Geschäftsführer von Die Küchenwelt Thomas Brag GmbH, eingelöst hatten, trafen sie sich nun zum Fototermin. Alsbald wird ihr Zuhause um eine schmucke Küche im Wert von rund 10.000 Euro reicher sein.
Hauptgewinner Dirk Weisenfeld berichtet: „Bereits in den Vorjahren habe ich Adventskalender vom Lions Club gekauft, aber bis dato nichts gewonnen. Und nun ist es gleich der Hauptpreis. Ich freue mich riesig, mit dem Kalenderkauf etwas Gutes für benachteiligte Kinder und Jugendliche in Duisburg getan zu haben und bin gleichzeitig dafür belohnt worden.“  

Ursula Baaten vom Lions Clubs Duisburg-Concordia, berichtet: „Bis Ende Januar 2017 konnten alle ausgelobten Sachpreise bei Lions-Freund Stefan Holt von der Holt Mode GmbH abgeholt werden. Davon wurde rege Gebrauch gemacht.“  
Der Lions Club Duisburg-Concordia gab den Sportadventkalender erstmals im Jahr 2014 heraus. Seither wurden pro Jahr 8.000 Kalender und damit jeweils die gesamte Auflage zum Preis von fünf Euro verkauft.
 Thomas Brag ist als Sponsor bereits seit dem ersten Sportadventkalender an Bord: „Für mich gehört gesellschaftliches Engagement zum Unternehmertum dazu. Die Küche, die ich dem Lions Club Duisburg-Concordia als Hauptgewinn beisteuere, hilft indirekt Duisburger Kindern und Jugendlichen, die in sozial benachteiligten Verhältnissen groß werden.“ Durch das Engagement der Lions konnten bereits diverse Bolzplätze in Duisburg revitalisiert werden.  


V.l.: Thomas Brag (Geschäftsführer Die Küchenwelt Thomas Brag GmbH), Gewinner Anja und Dirk Weisenfeld mit Ursula Baaten und Annegret Angerhausen-Reuter (beide Lions Club Duisburg-Concordia). Foto: Frank Fischer, Nutzungsrechte: Lions Club Duisburg-Concordia

 

Duisburger Projekte erhalten wieder Spenden aus dem Förderprogramm der Volksbank Rhein-Ruhr

Duisburg, 04. April 2017 - Das Förderprogramm der Volksbank Rhein-Ruhr vergibt halbjährlich 23.000 Euro mit Hilfe von regionalen Mitgliederräten an gemeinnützige Organisationen in Duisburg.
71 Vereine aus der Region beantragten eine Spende. Hiervon stellten 54 Vereine aus Duisburg ihr Projekt von Oktober 2016 bis Februar 2017 im Förderprogramm vor. Unter dem Motto „Gemeinsam erreichen WIR mehr!“ haben Vereine und Institutionen zweimal jährlich die Möglichkeit, ihre Spendenanträge online unter www.foerderprogrammrhein-ruhr.de einzureichen. Dort wird über die Projekte abgestimmt. Die drei Erstplatzierten erhalten garantiert 500 Euro. In der vergangenen Antragsphase erhielten die Duisburg Projekte über 44.000 Stimmen. Die Spendenplattform bietet den Antragstellern die Chance zur Vorstellung der eigenen Projekte. Meist werden so weitere Förderer auf interessante Konzepte aufmerksam.
„Unsere Mitgliederräte entscheiden über die Spendenvergabe entsprechend den Werten Vertrauen, Fairness, Menschlichkeit und Toleranz.“ betont Thomas Diederichs, Sprecher des Vorstandes der Volksbank RheinRuhr. „Alle gemeinnützigen Organisationen, die sich bei uns bewerben, tragen diese Werte in ihrer Vereinsarbeit in den verschiedensten Formen nach Außen und dabei unterstützen wir sie.“
In der Gemeinschaftsgrundschule Hebbelstraße wurden die Spenden folgende Empfänger überreicht:
Förderverein Grundschule Bruckhausen e.V.,
Schwarz-Weiß Westende Hamborn e.V.,
Meidericher Carneval Gesellschaft,
Hundesportverein Meiderich 1904 e.V.,
Förderverein der Grundschule am Mattlerbusch,
Tennisklub am Mattlerbusch,
Freiwillige Feuerwehr Duisburg-Marxloh,
Schule im Dichterviertel,
livingroom- help youth grow e.V.,
Runder Tisch Marxloh e.V.,
Freunde und Förderer der Grundschule Lange Kamp,
VfvB Ruhrort-Laar,
Netzwerk Oberhof e.V.,
Ev. Jugendzentrum Neudorf,
Verein der Freunde und Förderer der GGS Hebbelstraße,
GGS Tonstraße,
Lebenshilfe Heilpädagogische Sozialdienste gGmbH,
MSV FC Innenhafen e.V.,
Duisburger Reiterverein 64 e.V.,
Pro Hagenshof e.V.,
Förderverein d. GGS an der Mozartstraße Duisburg e.V.,
Malteser Hilfsdienst e.V. Duisburg,
Bund der Deutschen Katholischen Jugend Duisburg,
Förderverein des Friedrich-Albert-Lange-Berufskollegs e.V.,
Wanheimer Kanu Gilde Duisburg e.V..


Gemeinnützige Institutionen können sich um eine Spende für ihr Projekt bewerben. Jedes Jahr werden 92.000 Euro im Förderprogramm der Bank ausgeschüttet. Die nächste Antragsphase ist bereits gestartet. Bewerbungen können bis zum 30. September 2017 eingereicht werden.

 

Integrationsprojektes der Akademie für Pflegeberufe: „Gibt es denn hier auch eine Disco und ein Kino?“ – Ja, das gibt es!

DUISBURG, 31. März 2017 - Am kommenden Montag beginnen vier Flüchtlinge aus Syrien ein zehntägiges Praktikum in den AWOcura-Seniorenzentren. Die Arbeit in der Pflege bildet den Auftakt eines Integrationsprojektes der Akademie für Pflegeberufe und Management (APM). Die jungen Männer erwerben innerhalb eines Jahres den Hauptschulabschluss und  lernen im begleitenden Unterricht Deutsch sowie die Grundbegriffe der Pflege.

Zu Beginn des Fortbildungsjahres sammeln sie Praxiserfahrung durch die Tätigkeit in einem Seniorenzentrum. Die AWOcura unterstützt die Integrationsmaßnahme des APM, die so nur in Nordrhein-Westfalen angeboten wird. Die Syrer sind in den AWOcura-Seniorenzentren Ernst Ermert in Duissern, Im Schlenk in Wanheimerort, Lene Reklat in Rheinhausen und im Wohndorf Laar eingesetzt.

Bereits in dieser Woche konnten 18 Teilnehmer an diesem Projekt erste Eindrücke sammeln, wie sich das Leben in einem Pflegeheim gestaltet. Die drei Frauen und 15 Männer aus dem Syrien, dem Irak und Eritrea, die über die APM erste Schritte zur Integration in Deutschland unternehmen, nutzten die Einladung der AWOcura zu einer Führung durch das AWO-Haus in Duissern. Für alle war es der erste Besuch in einem Seniorenzentrum überhaupt, wie Rabea Gröning, Leiterin des Sozialen Dienstes im AWOcura-Senirorenzentrum Ernst Ermert, berichtete. In Syrien gibt es keine staatliche Fürsorge und keine Altenheime. Der Beruf der Krankenschwester ist jedoch anerkannt.

Entsprechend überrascht waren sie vom Komfort, der guten Atmosphäre und den Angeboten im AWO-Haus auf der Wintgensstraße. Im Gegenzug war Rabea Gröning überrascht von den Fragen, die die Besucher stellten: „Sie wollten wissen, ob wir eine Disco und ein Kino haben, ob es Haustiere gibt und einen Garten.“ Rabea Gröning konnte alle Fragen mit einem eindeutigen „Ja“ beantworten. Schmunzelnd fügte sie hinzu: „Mit unseren Senioren kamen sie schnell in Kontakt; so viele junge Männer sehen unsere Bewohnerinnen ja auch selten.“

Dem Beginn des zehntägigen Praktikums in der kommenden Woche sehen Heimleiter Dirk Münster und Pflegedienstleiterin Nicole Sangerhausen positiv entgegen. „Was man bereits beim ersten Treffen merkte: Die Altenpflege sehen viele als eine Berufung an. Sie möchten gerne alten Menschen helfen und haben Ehrgeiz, möglichst schnell Deutsch zu lernen und alles, was man wissen muss, um gute Arbeit in der Pflege zu leisten“, erklärt Dirk Münster.
„Ich bin zuversichtlich, dass es sich für die AWOcura lohnt, den jungen Menschen einen Einstieg in dieses Berufsfeld zu bieten.“

Das Projekt bietet den Zuwanderern eine echte Perspektive. Es gibt zahlreiche Stellenangebote für ausgebildete Pflegekräfte. Zudem setzen sich Politiker wie der Baden-Württembergische Integrationsminister Manfred Lucha (Grüne) dafür ein, dass Flüchtlinge in Pflegeberufen einen sicheren Aufenthaltsstatus erhalten.

 

Migrationsberatung der AWO-Integration: Beratungszahlen stiegen innerhalb eines Jahres um 26 Prozent  

Duisburg, 27. März 2017 - Die Migrationsberatung  für erwachsene Zuwanderer (MBE) der AWO-Integration hat ihren Jahresbericht für 2016 vorgelegt. Dabei fällt insbesondere die Steigerung der Beratungszahlen im Jahresverlauf um 26 Prozent auf. Die Mitarbeiterinnen  und Mitarbeiter der MBE unterstützten insgesamt 3.548 Zuwanderer.
Im Jahr zuvor waren es noch 2.525 Zuwanderer. Die Belastung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der MBE sei im vergangenen Jahr enorm gewachsen und an der Grenze des Leistbaren, erklärt Karl-August Schwarthans, Geschäftsführer der AWO-Integration.
„Denn unsere Klienten kommen in der Regel nicht mit Kleinigkeiten zu uns. Ganz oft geht es um Existentielles. Die Menschen, die sich beraten lassen, sind wirklich in Not. Das lässt keinen Berater kalt. Vor allem, wenn sie oder er das Gefühl haben, nicht genug Zeit für eine Lösung zur Verfügung zu haben. Draußen im Wartezimmer wartet ja schon der nächste schwere Fall“, so Schwarthans.
Weniger türkische Ratsuchende Augenfällig ist nicht nur für das vergangene Jahr, dass türkischsprachige Migranten seltener Beratung nachfragen. In erster Linie nehmen EU-Ausländer (Bulgarien - 1623 und Rumänien - 658) das Angebot der MBE in Anspruch. Aber Flüchtlinge aus Syrien bildeten mit 468 Beratungen bereits die drittgrößte Gruppe. Sie haben die Ratsuchenden aus der Türkei (365) inzwischen überholt.
Eine weitere große und beständig anwachsende Gruppe sind polnische Migranten (147). Karl-August Schwarthans sagt zu der Entwicklung: „Obwohl nach wie vor Menschen türkischer Herkunft mit knapp 35.000 Menschen die größte Gruppe unter den Bürger mit Migrationshintergrund in Duisburg stellen, ist die Zuwanderung aus der Türkei für unsere Berater nicht mehr das Thema. Sie haben es vor allem mit EU-Ausländern zu tun und sie müssen sich häufig mit dramatischen Problemlagen auseinandersetzen. Und Vieles wiederholt sich bei den Flüchtlingen aus Syrien und Afghanistan, was wir bei den Zuwanderern aus Bulgarien und Rumänien bereits erlebt haben.“

Duisburg wächst wieder
Zählte Duisburg im Jahr 2011 496.897 Einwohner, lag die Zahl Ende 2016 bei 505.068. Neben dem deutlichen Anstieg der Syrer, die 7.185 Bewohner stellen, ist es vor allem die Zuwanderung aus Bulgarien (8.800) und Rumänien (8.400), die diese Entwicklung erklärt. Die Statistik der Stadt Duisburg zeigte auch im Jahr 2016 einen durchschnittlichen monatlichen Zuwachs von ca. 300 Personen aus beiden Ländern.
Von den Bürgerinnen und Bürgern in Duisburg haben inzwischen 36,4 Prozent einen Migrationshintergrund. In Hochfeld liegt dieser Anteil mit 70,7 Prozent und in Marxloh mit 66,7 Prozent besonders hoch. Der Bericht spricht dabei eine Vielzahl von Problemlagen dieser Neu-Duisburger an. Im Einzelnen zählen die Berater auf: „schlechter bzw. erschwerter Zugang zum Arbeitsmarkt, prekäre Wohnbedingungen, fehlende Krankenversicherung, keine Sprachkenntnisse, eingeschränkter oder auch kein Zugang zur Bildung.“
Karl-August Schwarthans fasst zusammen: „Eine gleichberechtigte soziale Teilhabe ist weiterhin für diese Menschen in Duisburg nicht gewährleistet. Hierbei ist die Lage der rumänischen Zuwanderer durchschnittlich um ein Vielfaches ungünstiger als die der Menschen aus Bulgarien, die häufig über türkische Sprachkenntnisse verfügen.“
Sechs AWO-Teams für Duisburg
Die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer nimmt sich mit sechs Sozialraumteams der Probleme an. Diese Teams bestehen aus Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der unterschiedlichen Fachbereiche. Dazu gehören u. a. die Schuldnerberatung, die Schulsozialarbeit, der Jugendmigrationsdienst und seit dem Jahr 2016 die Flüchtlingsberatung. Karl-August Schwarthans erklärt: „Wir können so aktuelle Entwicklungen im jeweiligen Sozialraum zeitnah erfassen, aus verschiedenen Perspektiven betrachten und in der Personalentwicklung darauf reagieren.“
Folgerichtig verstärkt seit Herbst 2016 eine arabischsprachige Beraterin das Team der MBE und es werden zusätzliche arabisch- und kurdischsprachige Sprachmittler eingesetzt. Die Hauptbüros der MBE sind Hamborn und Hochfeld. Darüber hinaus bietet die AWO-Integration auch Sprechstunden in Laar und Marxloh an.
Die Einrichtung der Flüchtlingsberatung wurde durch den Kooperationsvertrag der Wohlfahrtsverbände mit der Stadt und eine zusätzliche Landesförderung möglich. Sie bietet ihre Dienstleistungen dezentral in den kommunalen Unterkünften und wohnraumnah in den jeweiligen Geschäftsräumen der AWO-Integration an. Eine besondere Qualität stellt die enge Verknüpfung der Beratungsbereiche in der Hauptgeschäftsstelle dar.
Hier arbeiten die Teams der MBE, des JMD und der Flüchtlingsberatung in sehr enger Abstimmung zusammen, um den gestiegenen Herausforderungen im Zuge der Flüchtlingszuwanderung gerecht werden zu können. Bei den Beratungen des Jugendmigrationsdienstes zeigt sich als ein wesentliches Problem, der Mangel an Schulplätzen insbesondere in der Sekundarstufe II. Bei den Neuzugewanderten besteht allgemein inzwischen eine Wartezeit zwischen sechs und neun Monaten.
Mangelnde Interkulturelle Öffnung
Kritik äußert der Bericht an der noch immer zu geringen Bereitschaft vieler öffentlicher Institutionen zur interkulturellen Öffnung. Sie eine Voraussetzung dafür, die jeweiligen Dienstleistungen der sich verändernden Kundschaft anzupassen.

 

Sozialgericht Duisburg: „Eingänge steigen weiter“

Jahresbericht 2016
Duisburg, 27. März 2017 - Eine Tendenz der vergangenen Jahre hat sich fortgesetzt: Die einzelnen Streiterfahren werden komplexer und schwieriger. Nach dem für die Sozialgerichtsbarkeit geltenden Ermittlungsgrundsatz bedürfen immer mehr Verfahren einer Beweisaufnahme in Form von Zeugenvernehmungen oder der
Einholung von Sachverständigengutachten. Dies gilt auch für die besonders aufwendigen Statusfeststellungsverfahren nach § 7a SGB IV und die Betriebsprüfungsverfahren nach § 28p SGB IV. - Im Rahmen Betriebsprüfungsverfahren wird von den Trägern der Rentenversicherung bei den Arbeitgebern die Richtigkeit der Beitragszahlungen geprüft.
Nicht selten werden nach einer solchen Prüfung mehrere hunderttausend Euro an Sozialversicherungsbeträgen nachgefordert. Sorgfältige, umfassende Ermittlungen des Gerichts sind schon deshalb notwendig, weil angesichts hoher Nachforderungen oftmals die Existenz von Unternehmen und damit der Verlust von Arbeitsplätzen auf dem Spiel steht.
Andererseits muss beachtet werden, dass die Finanzierung von  Sozialleistungen, z.B. von Krankengeld, Arbeitslosengeld oder Rente, langfristig nur bei ordnungsgemäßer Beitragsleistung gewährleistet werden kann.
Bei den Statusfeststellungverfahren handelt es sich um ein gesondertes,
von der Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund
durchgeführtes Verfahren, das für alle Träger der gesetzlichen
Sozialversicherung verbindlich den Status von Personen als abhängig
Beschäftigte oder selbständig Tätige feststellt.

Der Anstieg der Klageverfahren und Eilverfahren im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende ist u.a. darauf zurückzuführen, dass EU-Ausländer vermehrt Leistungen nach dem SGB II geltend gemacht haben. Bei diesen Verfahren ging und geht es insbesondere um die Frage, ob Leistungen gem. § 7 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 SGB II ausgeschlossen sind.

Nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts haben EU-Ausländer jedoch bei einem verfestigten Aufenthalt von mehr als sechs Monaten und einer Einreise, die nicht ausschließlich erfolgt ist, um Sozialhilfe zu erlangen, einen Anspruch auf Sozialhilfe. Daher wurde hilfsweise – insbesondere in Eilverfahren - der Sozialhilfeträger in Anspruch genommen.
Dementsprechend sind auch die Eingänge in den mit Sozialhilfe befassten
Kammer angestiegen. Auch wenn der Gesetzgeber mittlerweile reagiert hat und auch einen Anspruch auf Sozialhilfe grundsätzlich ausschließt ist angesichts einer Vielzahl von Bestandsfällen und weiterhin offener Rechtsfragen, nicht mit einer nachhaltigen Entlastung in diesem Bereich zu rechnen.
Der Präsident des Sozialgerichts Scheer sieht das Sozialgericht - vor allem wegen der hochmotivierten und leistungsstarken Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - für die künftigen Herausforderungen gut gerüstet. Insbesondere die Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs wird in den nächsten Jahren von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Ausdauer und Belastbarkeit fordern.
Öffentliches Lob für die Arbeit der Beschäftigten und die Bereitstellung der finanziellen Mittel für die dringend erforderliche Renovierung des Gerichtsgebäudes würden sicherlich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusätzlich motivieren.

Projekt „Das Mosaik“ am Internationalen Zentrum ist vollendet  

Duisburg, 27. März 2017 - In den letzten vier Tagen, vom 23. bis 26. März, haben im Internationalen Zentrum am Innenhafen 130 Menschen bei der Entstehung des Gesamtkunstwerkes „Das Mosaik“ mitgeholfen. Jeder einzelne hat seinen Mosaikbeitrag geleistet: Sonnen, das Auge gegen den bösen Blick, Palmen, Blumen sind zu erkennen, aber auch die blaue Blume und viele andere Kreationen: Tausende einzelne Mosaiksteinchen haben das Kunstwerk als Ganzes erschaffen.  
Menschen aus dem Stadtteil, Museumsbesucher, Jung und Alt, viele Kreative aus dem Internationalen Zentrum, Schülerinnen und Schüler der Globus Gesamtschule und Geflüchtete aus Syrien, dem Iran, aus dem Irak und viele anderen Ländern haben mitgewirkt. Ein weiterer Höhepunkt, war der Besuch der syrischen Köche von Refugeés‘Kitchen, der zusätzlich durch das sonnige Wetter, zum Wohlergehen für Leib und Seele gesorgt hat.  
 

 

Mein Lebenshilfejahr 2017/2018  

Duisburg, 06. März 2017 - Junge Menschen, die Erfahrungen bei einem der größten Träger der sozialpädagogischen und therapeutischen Behindertenhilfe in Duisburg sammeln möchten, haben bei der Lebenshilfe die Chance, ein facettenreiches, praktisches Jahr zu absolvieren.  
Ab sofort stehen 22 Plätze für engagierte junge Menschen zur Verfügung. Im Dienst unterstützen und begleiten die Freiwilligen, Kinder und Jugendliche mit Behinderung im Schul- oder Kindergartenalltag, in der heilpädagogischen Tagesgruppe, in verschiedenen Wohngruppen, im Verwaltungsbereich sowie bei der Freizeitgestaltung, z.B. in verschiedenen Erlebnisgruppen und bei der inklusiven Ferienfreizeit.  
Im Lebenshilfejahr profitieren die Freiwilligen durch einen Zuwachs an Erfahrungen und Kompetenzen. Sie leisten einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag, indem sie Menschen mit Handicap zur Teilhabe an der Gesellschaft verhelfen. Das FSJ kann bis zur Vollendung des 26. Lebensjahres geleistet werden. Die Helfer bekommen ein Taschengeld sowie Unterstützung bei Unterkunft und Verpflegung. Monatlich erhalten sie eine Gesamtvergütung von 401,00 €.  
Interessante und passgenaue Bildungs- und Qualifizierungsangebote ergänzen die praktische Arbeit. Während des Freiwilligenjahres stehen den jungen Mitarbeitern, Fachkräfte der Lebenshilfe pädagogisch zur Seite. Am Ende des Dienstes erhalten Absolventen ein Zertifikat, welches an vielen Hochschulen und Einrichtungen als Praktikum anerkannt wird.  
 
Kontakt: Kathrin Huth, Tel: 0203 – 280999-0 Mail: k.huth@lebenshilfe-duisburg.de
oder Anika Schramm Tel.: 0203-280999-0 Mail: a.schramm@lebenshilfe-duisburg.de   

 

Flüchtlinge besuchen duisport

Duisburg, 21. Februar 2017 - Teilnehmer der Maßnahme „Perspektiven für junge Flüchtlinge“ (PerjuF) des Diakoniewerkes Duisburg haben sich über Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten im Duisburger Hafen (duisport) informiert.
Die Maßnahme wird durch das Jobcenter und die Agentur für Arbeit gefördert und richtet sich an Flüchtlinge zwischen 18 und 25 Jahren. Die duisport-Besucher stammen aus Afghanistan, Bangladesch, Syrien und dem Irak.
„Wir möchten, dass die jungen Menschen vor allem die wichtigsten Unternehmen und Arbeitgeber in unserer Stadt kennenlernen“, so Wolfgang Cipa, Leiter der Jugendberufshilfe beim Diakonischen Werk.

Bei einer Hafenbesichtigung waren die Teilnehmer vor allem von logport I in Rheinhausen angetan. So war Nazir Azizi aus Afghanistan von den mehrmals täglich verkehrenden Güterzügen zwischen Duisburg und China beeindruckt. Und Arif Mohammed aus Bangladesch hat bislang noch nie so viel Neuwagen auf einmal gesehen wie auf dem PKW-Umschlagplatz in Rheinhausen.
duisports-Vorstandsvorsitzender Erich Staake begrüßte es, dass das Diakonische Werk auch Station im Hafen gemacht hat: „Der Duisburger Hafen ist international tätig und weltweit vernetzt. Handel und Logistik bedeutet Weltoffenheit. Daher finden wir es gut, dass sich junge Flüchtlinge für eine Tätigkeit im Hafen interessieren.“

Die Teilnehmer der Maßnahme „Perspektiven für junge Flüchtlinge“ (PerjuF) des Diakoniewerkes Duisburg informierten sich im Anschluss einer Hafentour über Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten im Duisburger Hafen. © duisport

 

Workshop des Duisburger Flüchtlingsrates

Duisburg, 9. Februar 2017 - Der Flüchtlingsrat Duisburg lädt für den 16. Februar 2017 ab 18:00 Uhr zu einem Workshop ins Internationale Zentrum, Flachsmarkt 15, 47051 Duisburg, ein. Ziel des Workshops ist es, die Teilnehmer für die besondere Situation von geflüchteten Frauen und Mädchen zu sensibilisieren.
Durch kurze Impulsreferate, fiktive Gesprächssituationen und einen gemeinsamen Erfahrungsaustausch werden die Teilnehmer in der Arbeit mit Frauen und Mädchen, die traumatische Erfahrungen von (sexueller) Gewalt und Ausbeutung machen mussten, geschult.
Im Anschluss an den Workshop besteht die Möglichkeit sich zu vernetzen und sich über Hilfsangebote sowie der Vereine und Initiativen zu informieren. Ulla Beckers von Haus im Hof e. V., Walentyna Masselink und Arshaluys Noramiryan von Solwodi NRW e. V. und Karin Bartl vom Frauenhaus des Diakoniewerks gGmbH stellen ihre Projekte vor. Moderiert wird der Abend von Susanne Reitmeier-Lohaus (HeRoes – gegen Unterdrückung im Namen der Ehre) und Petra Kurek (Mädchenzentrum Mabilda e. V.).
Eingeladen sind insbesondere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingshilfe sowie alle interessierte Bürgerinnen und Bürger. Der Duisburger Flüchtlingsrat setzt mit diesem dritten Vortrag seine Reihe von Weiterbildungsseminaren für Helfer und interessierte Bürger fort.
Die Teilnahme ist kostenlos, um eine Anmeldung per Email an Anmeldung@FRDU.de wird gebeten.

 

UDE: Integration von Geflüchteten: Auf dem Bildungsweg bleiben

Duisburg, 7. Februar 2017 - In Syrien, Afghanistan oder im Irak gingen die jungen Leute zur Uni – als angehende Informatiker, Biologen oder Historiker. Als Flüchtlinge sind sie hier angekommen. Damit sie ihren Bildungsweg weiter verfolgen können, nimmt die Universität Duisburg-Essen (UDE) an dem Programm „NRWege ins Studium“ teil, das das NRW-Wissenschaftsministerium jetzt für geflüchtete Studienbewerber gestartet hat.  
„Mit der knappen halben Million Euro finanzieren wir bis 2020 die Deutschkurse, in denen sich die Gasthörer auf das Studium vorbereiten“, erklärt Udo Rasum vom Akademischen Auslandsamt (AAA). Rund 90 Gasthörer besuchen derzeit Vorlesungen an der UDE, lernen den Uni-Alltag mit Professoren und späteren Studienkollegen kennen und besuchen Deutschkurse. “Bis sie fit sind für einen deutschsprachigen Studiengang, dauert es – je nach Vorkenntnissen – bis zu zwölf Monaten.“  
 
Dank der Fördergelder kann das AAA außerdem eine Mitarbeiterin beschäftigen, die in den nächsten drei Jahren zur Gasthörerschaft für Geflüchtete berät und betreut. Mit bis zu 30 Millionen Euro jährlich unterstützt das Wissenschaftsministerium 30 teilnehmende NRW-Hochschulen. So sollen 2017 bis zu 2.000 Geflüchtete auf ein Studium vorbereitet werden.  

Geflüchtete Menschen auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt

Duisburg, 31. Januar 2017 - Basma A. hat durch viel Eigeninitiative und mit Unterstützung des gemeinsamen Integration Points von Arbeitsagentur und jobcenter Duisburg einen beruflichen Einstieg geschafft.    
Arbeitsagentur und jobcenter Duisburg stellten heute gemeinsam mit der TARGOBANK einen wichtigen Schritt der beruflichen Eingliederung der Irakerin Basma A. vor: Die Einmündung in ein Jahrespraktikum bei der TARGO Dienstleistungs GmbH.  
 Basma A. ist 2015 in die Bundesrepublik Deutschland eingereist und mittlerweile anerkannter Flüchtling. Die jetzt 27jährige floh als junger Mensch mit ihrer Familie vor dem Irak-Krieg nach Syrien und ist dann in Aleppo aufgewachsen. Dort erlangte sie einen Bachelor-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre. Dieser Abschluss ist für die Bundesrepublik Deutschland bereits anerkannt. Hier hat sich die junge Frau eigenständig um einen Sprachkurs und um eine Anerkennung ihres Abschlusses gekümmert.
Schon bei der Anerkennung ihres Bachelor-Abschlusses in Betriebswirtschaftslehre konnte ihr der gemeinsame Integration Point von Arbeitsagentur und jobcenter Duisburg helfen, in dem die entstandenen Kosten für die Anerkennung übernommen wurden. Auch die weiteren Integrationsschritte unterstützte der Integration Point als die zentrale Einrichtung in Duisburg.  
„Wir freuen uns, wenn wir im Integration Point geflüchtete Menschen betreuen können, die bereits eigenständig und aktiv ihre berufliche Eingliederung in Angriff genommen haben, Basma A. ist hierfür ein gutes Beispiel.“ Darauf weist Astrid Neese, Chefin der Arbeitsagentur Duisburg hin.
„Gleichermaßen sind wir auch für diejenigen aktiv, die sich erst orientieren und ihre ersten Schritte in Richtung Ausbildungs- und Arbeitsmarkt noch finden müssen. Wir unterstützen ganz individuell, egal wo sich der Einzelne gerade befindet. Basma A. konnten wir mit entscheidenden Tipps zu ihren Bewerbungsunterlagen helfen und nach einigen Beratungsgesprächen in das Jahrespraktikum bei der TARGO Dienstleistungs GmbH vermitteln. Einmal mehr hat sich hier der Integration Point als die wichtigste Anlaufstelle für geflüchtete Menschen auf ihrem Weg in den Beruf gezeigt.“  
Basma A. wurde seit März 2016 vom Integration Point beraten. Neben der Übernahme der Anerkennungskosten wurde auch ein gefördertes Praktikum bei einem Arbeitgeber angeboten. Der Integration Point ist mit dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und jobcenter Duisburg optimal vernetzt. Durch die guten Kontakte mit der TARGO Dienstleistungs GmbH wusste der Arbeitsvermittler von den Angeboten des Unternehmens für Flüchtlinge und konnte den Kontakt zwischen dem Bankunternehmen und Basma A. herstellen.  
Werner Rous, Geschäftsführer des jobcenter Duisburg, lobt das Engagement der TARGOBANK: „Die TARGO Dienstleistungs GmbH mit ihrem Sitz in Duisburg zeigt sich sehr aufgeschlossen für arbeitsuchende Menschen, die es bei der Integration ins Berufsleben oft schwer haben. Geflüchtete Menschen, aber auch zum Beispiel Langzeitarbeitslose wurden deshalb schon dauerhaft vermittelt und – wie wir heute sehen – die gute Zusammenarbeit setzt sich fort. Ich bin fest davon überzeugt, dass sich dieses Engagement auch für das Unternehmen lohnt. Menschen, die nach längerer Arbeitslosigkeit oder nach einem Fluchterlebnis eine Perspektive erhalten, sind meist hoch motiviert. Nach der vielleicht etwas längeren Einarbeitung im fachlichen Bereich wird sich die hohe Motivation der eingestellten Menschen positiv auswirken.“   Vivika Gramke, Personalleiterin bei der TARGO Dienstleistungs GmbH bestätigt die Einschätzung des jobcenter-Geschäftsführers: „Für geflüchtete Menschen bieten wir ein Jahrespraktikum an, da die Einarbeitung auf Grund der Sprachausbildung und der Vermittlung der Rahmenbedingungen in unseren Tätigkeiten länger dauert, als bei der Einarbeitung von einheimischen Bewerbern. Wir zahlen ein faires Gehalt, durch das der geflüchtete Mensch wie im heutigen Beispiel nicht mehr im Leistungsbezug beim jobcenter stehen muss. Wir bieten nach dem Jahrespraktikum soweit möglich eine Tätigkeit an, bei der wir die Fortschritte während des Praktikums und die anerkannten Ausbildungs- und Studienabschlüsse berücksichtigen.“   Basma A. freut sich über die Chance, die ihr mit dem Praktikum im Callcenter-Bereich der TARGO-Dienstleistungs GmbH gegeben wurde. Mit viel Engagement arbeitet Sie auf ihr erklärtes Ziel hin: eine dauerhafte Anstellung in einem zukunftsträchtigen Beruf.  

Von Aleppo nach Duisburg: Junger Ingenieur aus Syrien hilft bei Energieeffizienzprojekt im Stahlbereich von thyssenkrupp

Duisburg, 27. Januar 2017 - Die Bilder aus dem syrischen Aleppo erschüttern. Die Millionenmetropole im Nordwesten des Landes, Teil des UNESCO Weltkulturerbes, ist weitgehend zerstört. Tausende Menschen sind tot, unzählige auf der Flucht. Auch Rami Mamlouk ist vor Krieg und Zerstörung geflohen.
Der 26-jährige Maschinenbauingenieur kam über Istanbul nach Deutschland und lebt nun in Recklinghausen. Im Stahlbereich von thyssenkrupp absolviert er ein Praktikum und hilft dabei, den Energieeinsatz im Unternehmen zu optimieren.  
Sein Schicksal selbst in die Hand genommen Mamlouks Bruder lebt bereits seit sechs Jahren in Deutschland und arbeitet als Kardiologe in einem Krankenhaus. „2014 war ich mit dem Studium fertig, mitten im Krieg“, berichtet Mamlouk.
„Es gab keine Perspektive für mich und die Gefahr, Opfer des Krieges zu werden stieg ständig.“ Verwandte und Studienkollegen von ihm sind bei Bombenangriffen ums Leben gekommen. „Ich konnte, nachdem ich in Deutschland angekommen bin, erst einmal zu meinem Bruder, der mir bei den ersten Schritten geholfen hat.“ Der junge Syrer hat einen Asylantrag gestellt und zunächst eine dreijährige Aufenthaltsgenehmigung erhalten.  

Vorteil Bildung
Bildung und Wissen sind der Schlüssel zur Zukunft - diese Botschaft hat Rami Mamlouk von seinen Eltern mit auf den Weg bekommen. Sein Vater hat Wirtschaft studiert und arbeitete wie seine Mutter bei der staatlichen syrischen Bahn. Mamlouk entschied sich für ein Ingenieurstudium an der Universität in Aleppo, Schwerpunkt Maschinenbau.
Der Abschluss wird in Deutschland anerkannt. Um schnell Deutsch zu lernen, bewarb er sich an der Bergischen Universität in Wuppertal für ein einjähriges Sprachstipendium: „Ich wurde angenommen. Das war sehr anstrengend und intensiv. Aber natürlich geht nichts ohne Sprachkenntnisse.“
Der Einsatz hat sich gelohnt, Mamlouk spricht mittlerweile fließend Deutsch, entsprechend zertifiziert, um beispielsweise zu einem Studium in Deutschland zugelassen zu werden. Offene Aufnahme bei thyssenkrupp Mit der neu erlernten Sprache und seiner Qualifikation als Ingenieur bewarb sich Mamlouk auf eine Praktikumsstelle bei thyssenkrupp Steel Europe. Gesucht wurde ein Mitarbeiter, der bei einem Energieeffizienzprojekt im Bereich Logistik unterstützt.
Der Syrer bekam den Job und untersucht nun in einem kleinen Team, wie beim werkseigenen Hafen, bei der Werkbahn und anderen Einrichtungen die Effizienz des Energieeinsatzes gesteigert werden kann. „Das ist sehr spannend, weil ich so einen Einblick in ganz unterschiedliche Bereiche bekomme“, erklärt Mamlouk und muss lachen: „thyssenkrupp wurde ganz schnell wie eine zweite Familie für mich. Ich bin vom ersten Tag an mit offenen Armen hier aufgenommen worden und bin voll im Team integriert.“  
Auch wenn die Beschäftigung bei thyssenkrupp befristet ist, bleibt Rami Mamlouk zuversichtlich, bald eine neue Stelle zu finden: „Man darf nicht stehenbleiben, sollte immer Neues lernen, um weiterzukommen. Mein Ziel ist jetzt, eine Trainee-Stelle zu finden, um meine Fähigkeiten im Ingenieursbereich zu erweitern.“  
Fußball als Ausgleich für Arbeit und Lernen Wenn es mal nicht um Arbeit und Lernen geht, spielt Mamlouk leidenschaftlich gerne Fußball. Bereits in Aleppo hat er jahrelang im Verein gespielt, nun kickt er in Recklinghausen in der Kreisliga. „Wir sind ein bunter Haufen, bestehen aus vielen Nationen“, erzählt er. Der syrische Ingenieur ist schon nach kurzer Zeit gut integriert in Deutschland und ist nun sicher vor Krieg und Zerstörung. Er hat seinen Optimismus zurückgewonnen und ist fest entschlossen, seinen Weg zu machen.  

Rami Mamlouk (Mitte) im Teammeeting bei thyssenkrupp. Er unterstützt ein Projekt zur Energieeffizienz im Unternehmen.

 

Projekt LebensWert feiert 10 Jahre Jubiläum

Duisburg, 27. Januar 2017 - In diesem Jahr feiert das Projekt LebensWert sein 10-jähriges Jubiläum. Der Festtag soll am Sonntag, den 15. Oktober mit einem Festgottesdienst um 11 Uhr in der Herz-Jesu in Neumühl begonnen werden. Anschließend findet ein Empfang vor dem Schmidthorster DOM mit vielen Gästen aus der Gemeinde Herz-Jesu, der Kirche, der Politik, der Wirtschaft, Freunden und Förderern statt.
"Ich bin besonders stolz auf unser 10-jähriges Jubiläum, welches wir in diesem Jahr feiern werden", so Pater Tobias, der das Projekt LebensWert gemeinnützige GmbH vor 10 Jahren für bedürftige Menschen im Duisburger Norden gegründet hat. Als Leiter und Geschäftsführer beschäftigt er zurzeit 20 Mitarbeiter, davon drei Auszubildende im Bereich, Veranstaltungskaufmann/frau (2) und Koch (1). Viele ehrenamtliche Personen unterstützen das Projekt LebensWert, sonst könnten viele Veranstaltungen nicht durchgeführt werden. Die persönliche Betreuung von vielen Menschen wird durch ehrenamtliche Personen übernommen.  
Zum Projekt LebensWert gemeinnützige GmbH gehören:  
- Rat und Tat für bedürftige Menschen (Hartz IV.-Beratung und Flüchtlingsarbeit (10 Jahre)
-Sozial Beratung  
- Kinderhilfsprojekt: KiPa-cash-4-kids (gegründet vor 5 Jahren) Kinderpatenschaften; Unterstützung von armen Kindern in Duisburg und weltweit.  
- Cafè/Restaurant "Offener Treff mit Herz" mit dem "Aufgeschobenen" (eröffnet vor 3 Jahren).  
- Magazin LebensWerte News (seit 10 Jahren )  

Erfolgreiche Aktion „Kauf eins mehr“ - Künstlerin Katharina Czyz „pflanzte“ den Bewohnerbaum als Lebensgruß ans neue Jahr

Erfolgreiche Aktion „Kauf eins mehr“
Duisburg, 11. Januar 2017 - Die Hilfsbereitschaft war am Samstag, den 07.01.2017 im Edeka Markt an der Düsseldorfer Straße anlässlich der vom Inner Wheel Club Duisburg durchgeführten Aktion ein weiteres Mal überwältigend. Mittlerweile kennen die Stammkunden des Edeka Marktes die Aktion bereits aus den vergangenen Jahren, da die Hilfsaktion zugunsten der „Duisburger Tafel“ und „Immersatt“ bereits zum vierten Mal gestartet wurde.
Aus Handzetteln wussten die Kunden, welche Produkte am dringendsten gebraucht werden.
Mit großem Eifer wurde von den Kundinnen und Kunden „ein Teil mehr“ eingekauft, das sich dann zu vielen Teilen zusammenfand, sodass sich Herr Spikofsky von der Duisburger Tafel und Frau Elshoff von Immersatt über die Rekordsumme von 111 Kisten freuen konnten, die ihnen von Susanne Bartetzky, der amtierenden Präsidentin des IW Club Duisburg überreicht wurden. Frau Susanne Bartetzky betonte, dass diese Aktion für Sie und ihre Clubfreundinnen sehr wichtig sei, um die bedürftigen Menschen in Duisburg tatkräftig unterstützen zu können.
Frau Bartetzky hatte den ganzen Tag über mit ihren Damen des Inner Wheel Clubs die Käuferinnen und Käufer beraten und in ihrem Hilfsengagement unterstützt. „Es ist wirklich erstaunlich, wie hilfsbereit und mitfühlend die Menschen in Duisburg sind!“ äußerte sich Frau Bartetzky lobend über das Engagement in Buchholz.

 

 

Künstlerin Katharina Czyz „pflanzte“ den Bewohnerbaum als Lebensgruß ans neue Jahr
Die AWOcura eröffnete das neue Jahr im Wohndorf Laar mit einem Fest des Lebens. Beim Empfang am vergangenen Freitag stellte Heimleiter Jürgen Franz den neuen „Bewohnerbaum“ vor. Die Künstlerin Katharina Czyz hat ihn gestaltet und entworfen. Beim Jahresauftakt wurde der Lebensgruß ans neue Jahr den Bewohnern, Angehörigen und Gästen vorgestellt.
Der kräftige, geerdete Stamm des Lebensbaums steht für den Zusammenhalt, das Miteinander und die Verbundenheit im Wohndorf Laar. Jedes Blatt trägt ein Foto von einem der 34 Bewohner des Seniorenzentrums im Dorf am Rheindeich. Die runden Blätter, die für den Kreislauf des Lebens stehen, wurden in der Kreativgruppe im Haus gefertigt und werden jahreszeitlich angepasst. Dieses starke Lebenszeichen entstand in Absprache mit den Bewohnern, Angehörigen und dem Heimfürsprecher Michael Euteneuer.
Heimleiter Jürgen Franz sagte über den „Bewohnerbaum“: „Viele Häuser zeigen bildhaft die Verbundenheit innerhalb der Gemeinschaft von Seniorinnen und Senioren. Das Besondere bei uns ist, dass wir wirklich jeden Bewohner im Foto zeigen, und die Veränderungen des Kunstwerks über das Jahr durch die Gestaltung der Blätter übersetzt den Kreislauf eines Jahres symbolisch und deutlich wahrnehmbar.“
Mit einem Glas Sekt und guten Worten der Vorfreude auf das neue Jahr begann der Empfang im Wohndorf. Danach standen die bildhaften Momente im Mittelpunkt. Liebevoll gemalte Bilder aus der Kreativgruppe, die jahrelang gesammelt wurden, fanden ihren neuen Platz im Wohnbereich. Die Künstlerinnen und Katharina Czyz stellten ihre Werke stolz vor bevor sie zum Blickfang wurden.
„Durch die Neugestaltung wirkt der Wohnbereich noch wärmer, gemütlicher und familiärer. Ein bisschen so wie zu Hause“, beschreibt Elisa Jurkait, Teamleiterin Sozialer Dienst, das Farbspiel. Bis Anfang Februar werden die Bilder auf dem Wohnbereich zu bestaunen sein. Elisa Jurkait: „Wir hoffen, viele Künstlerinnen überreden zu können, die Bilder noch länger ausstellen zu dürfen.“

Auf dem Foto vorne hockend: Katharina Czyz

Kältemaßnahmen – Schutz vor Wind und Wetter  

Duisburg, 6. Januar 2017 - In den letzten Tagen hat der Winter auch in unserer Region Einzug gehalten, die Temperaturen bewegen sich nachts aber auch tagsüber im Frostbereich. Stadtdirektor und Sozialdezernent  Reinhold Spaniel macht deutlich,  dass niemand ungeschützt den Einflüssen des Wetters ausgesetzt sein muss.   Obwohl die von der Stadt Duisburg und dem Diakoniewerk Duisburg bereitgestellten Notschlafstellen ausgelastet sind, werden keine vorsprechenden Personen abgewiesen. Im Bedarfsfall werden in den Einrichtungen zusätzliche Betten aufgestellt.
Wohnungslosen Personen, die trotz des bestehenden Angebotes zur Unterbringung hiervon keinen Gebrauch gemacht haben, kann jederzeit ein beheizter Schlafplatz zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus gibt es insbesondere für die Nachtstunden, witterungsgeschützte Rückzugsmöglichkeiten.
Die Mitarbeiter des Vereins Gemeinsam gegen Kälte e.V. geben darüber hinaus auch warme Bekleidung und Decken aus.   Es ist allerdings bekannt, dass einige wenige Menschen die vorhandenen Hilfeangebote aus unterschiedlichen Gründen ablehnen. Somit muss akzeptiert werden, dass eine kleine Gruppe betroffener Personen ohne eine Unterkunft auf der Straße verbleibt.
Die Bevölkerung wird daher um Mithilfe gebeten, Hinweise auf obdachlose Menschen in Not der Fachstelle für Wohnungsnotfälle zu melden, damit dann die notwendige Versorgung von dort veranlasst werden kann: (0203) 283-8885 und -8870 oder Call Duisburg (0203) 94000.  
Anlaufstelle für alle Betroffenen ist werktags von 8 bis 16 Uhr die „Zentrale Anlauf-, Beratungs- und Vermittlungsstelle“ (ZABV) in der Beeckstraße 45 in der Innenstadt. Über diesen Zeitraum hinaus sind jederzeit Vorsprachen in den entsprechenden Notübernachtungsstellen möglich. Für Männer befindet sich diese im Wolfgang-Eigemann-Haus, Ruhrorter Straße 124-126, 47059 Duisburg; für Frauen im Hause Pappenstraße 19, 47057 Duisburg.   Für weitergehende Informationen stehen die Mitarbeiter der vorgenannten Stellen unter den Rufnummern (0203) 9313-100 (ZABV), (0203) 99299-0 (Notübernachtung Männer) und (0203) 60968-0 (Wohnprojekte Frauen) zur Verfügung.

Kauf eins mehr!

Duisburg, 02. Januar 2017 - Am Samstag, den 7.01.2017 startet zum vierten Mal die erfolgreiche Aktion „Kauf eins Mehr“ im Edeka Markt Neukauf an der Düsseldorfer Landstraße 107. Jeder Kunde des Edeka Marktes, der bedürftigen Menschen helfen möchte, kauft ein Teil mehr, um es nachher zu spenden. Benötigt werden im Wesentlichen Reis und Nudeln, Konserven und Hygieneartikel.
Die Aktion wird von dem Inner Wheel Club Duisburg organisiert. Der Rotaract Club und die Ineracter unterstützen die Frauen bei der Aktion, die in der Zeit von 8.00 – 18.00 Uhr durchgeführt wird.
Die Waren werden noch am gleichen Tag der Duisburger Tafel und dem Verein Immersatt übergeben, die gerade in der jetzigen Zeit besonders dankbar für die Unterstützung sind. In den letzten Jahren konnte sich die Institutionen stets über viele Kisten mit Lebensmitteln freuen.

 

Marathonläufer unterstützen Kindernothilfe-Projekt: 4.500 Euro für syrische Flüchtlingskinder im Libanon

Duisburg, 23. Dezember 2016 - Die Lage der aus Syrien in den Libanon geflohenen Familien bleibt äußerst angespannt. In einem Projekt der

Kindernothilfe finden viele Kinder Schutz und Unterstützung. Der Marathon laufende Priester Pater Tobias (im Foto unten rechts im Bild) und zwei inzwischen in Duisburg lebende Läufer aus Syrien konnten jetzt 4.500 Euro, die sie bei zwei Marathons durch Spenden „erlaufen“ haben, an die Kindernothilfe übergeben.

Seit mehr als einem Jahr sammeln junge Syrer mit dem Prämonstratenser-pater Tobias Breer aus Duisburg-Neumühl bei Marathonläufen Geld für bedürftige Kinder in Deutschland. Im Herbst schnürten sie in Berlin und München erstmals die Laufschuhe für syrische Kinder, die auf der Flucht im Libanon leben. Die Läufer Yamen Kadour und Dalil Bozo konnten jetzt zusammen mit dem Initiator Pater Tobias und Barbara Hackert vom „Projekt LebensWert“ 4.500 Euro an Christian Herrmanny von der Kindernothilfe übergeben.
“Die Kindernothilfe fördert Kinderschutzzentren im Chouf-Gebirge im Libanon, wo den Kindern geholfen wird, ihre Kriegserlebnisse zu verarbeiten und wieder Normalität zu erleben – beispielsweise, indem sie zur Schule gehen können”, erklärte Christian Herrmanny. Die jungen Männer aus Syrien freuten sich sehr, denn: „Ohne Bildung droht eine ganze Generation verloren zu gehen, die hoffentlich die Zukunft Syriens sein wird.“
Die Kindernothilfe bedankte sich im Namen der Flüchtlingskinder ganz herzlich für den großartigen Einsatz der drei Läufer. Als eine der größten christlichen Kinderhilfsorganisationen in Europa unterstützt die Kindernothilfe benachteiligte Mädchen und Jungen auf ihrem Weg in ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben.
Sie fördert 783 Projekte und leistet Humanitäre Hilfe – wie aktuell im Libanon, wo syrische Flüchtlingskinder unterstützt werden. Zurzeit schützt, stärkt und fördert die Kindernothilfe fast zwei Millionen Kinder und ihre Familien und Gemeinschaften in insgesamt 31 Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa, um ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.

Das Team des Jugendzentrums Angertaler Straße bedankt sich

Duisburg, 23. Dezember 2016 - Vor einem Jahr freute sich der Verein für Kinderhilfe und Jugendarbeit über 10.000 Euro aus der Zahngoldspende. Das Geld wurde für die Flüchtlingsarbeit im Städtischen Kinder- und Jugendzentrum Angertaler Straße in Duisburg-Wanheim verwendet. Insbesondere wurden Sprachförderungsangebote und Freizeitveranstaltungen realisiert.  
Das Team und die Kinder bedanken sich am 5. Januar persönlich bei Zahnarzt Dr. Seuffert, der damals die Spende überreicht hatte. Sie präsentieren dabei die Ergebnisse Ihrer Arbeit.  

 
GFW Duisburg unterstützt den Verein „Gemeinsam gegen Kälte e.V.“
Wärmende Sachspende durch nachhaltige Mittelverwendung

Duisburg, 22. Dezember 2016 - Anstatt postalische Weihnachtskarten zu versenden, hat die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg) das Motto „Gemeinsam gegen Kälte“ wörtlich genommen. Und so ließ sie dem gleichnamigen Verein, der sich als mobile Hilfe für Menschen in Not sowie Wohnungslose versteht und ohne öffentliche Mittel auskommt, 100 wärmende Decken zukommen.  
Diese hatten die Akteure der GFW Duisburg anlässlich des Kreativwirtschaftstreffens „Creative Stage Ruhr“ Ende November 2016 am Innenhafen angeschafft. Dort dienten die Decken für die Dauer der Bühnenveranstaltung den Gästen als willkommene Wärmequelle.  
Die Projektverantwortliche Susanne Kirches regte die Spende an und freut sich gemeinsam mit GFW-Chef Ralf Meurer über die Weitergabe an Kurt Schreiber, den 1. Vorsitzenden des Vereins „Gemeinsam gegen Kälte e.V.“.
V.l.:Kurt Schreiber („Gemeinsam gegen Kälte e.V.“) dankt Ralf Meurer und Susanne Kirches für das Engagement der GFW Duisburg, Foto: Annegret Angerhausen-Reuter; Nutzungsrechte: GFW Duisburg

 

Neuer Angebotskatalog für die Duisburger Familienkarte  

Duisburg, 19. Dezember 2016 - Kurz vor Weihnachten können sich Inhaber der Familienkarte noch für den Geschenkekauf inspirieren lassen und dabei auch noch sparen: Die rund 260 Angebote, die bei Vorlage der Familienkarte gewährt werden, wurden aktualisiert und in der neunten Auflage des Kataloges zusammengefasst. Er liegt ab sofort in allen Bezirksämtern und Bezirksbibliotheken aus.  
Gemeinsame Aktivitäten wie zum Beispiel ein Besuch im KOM’MA Theater oder bei den Duisburger Philharmonikern bringen Familien in besinnliche Stimmung. Auch langjährige Partner der Familienkarte beteiligen sich weiterhin und bieten Rabatte beim Einkaufen, im Restaurant, im Sportverein oder im Freizeitpark. Sogar bei der Nachhilfe, beim nächsten Reifenwechsel oder bei der Renovierung lässt sich sparen.  
Interessierte Unternehmen und Vereine, die sich mit einem familienfreundlichen Angebot beteiligen möchten, können sich bei Sabrina Schwoerer telefonisch unter (0203) 283-7082 oder per E-Mail an familienkarte@stadt-duisburg.de wenden. Familien finden den Antrag und alle weiteren Informationen unter www.duisburg.de/familienkarte oder melden sich beim Callcenter unter der Telefonnummer (0203) 94000.