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Mitten aus dem Leben in Duisburg
 
- Förderprogramm der Volksbank Rhein-Ruhr half: „Die Waldwichtel“ der Lebenshilfe in Duisburg schaukeln jetzt im Nest.
- Charity Lounge des Oberbürgermeisters 3.600 € für den Bunten Kreis

Duisburg, 13. Juni 2017 - Das Förderprogramm der Volksbank Rhein-Ruhr vergibt halbjährlich 23.000 Euro mit Hilfe von regionalen Mitgliederräten an unterschiedlichste gemeinnützige Organisationen in Duisburg.
Die integrative Kindertagesstätte "Die Waldwichtel" hat sich hier um eine Spende für die Gestaltung des Außengeländes der KiTa beworben.
Das Familienzentrum betreut 34 Kinder mit und ohne Behinderung. Diese wünschen sich seit vielen Jahren eine Nestschaukel! Für Menschen mit verschiedensten körperlichen Einschränkungen ist eine Nestschaukel optimal.
Durch die Schaukelbewegungen stabilisieren sich die Körperhaltung und der Muskeltonus und der Gleichgewichtssinn wird gebildet, beziehungsweise gefördert. Beim Schaukeln können sowohl Kinder mit, als auch ohne Handicap ihren eigenen Bewegungshorizont einschätzen und gegebenenfalls erweitern, was insbesondere das Selbstbewusstsein und die Selbstwirksamkeit stärkt und die sensorische Entwicklung prägt.
In einer Nestschaukel können auch Kinder die nicht oder nur eingeschränkt sitzen können, erste Schaukelerfahrungen machen. Außerdem bietet diese
Schaukel Platz für mehrere Kinder, sodass Gruppenerfahrungen und Teamwork gefördert werden.
Die Mitgliederräte der Volksbank Rhein-Ruhr entschieden, die Errichtung der Nestschaukel mit einer Spende von 2.000 Euro aus dem Förderprogramm zu unterstützen. Am vergangenen Dienstag wurde die Nestschaukel gemeinsam mit allen Beteiligten eingeweiht.
Unter dem Motto „Gemeinsam erreichen WIR mehr!“ haben Vereine und Institutionen zweimal jährlich die Möglichkeit, ihre Spendenanträge online unter www.foerderprogrammrhein-ruhr.de einzureichen. Jedes Jahr werden 92.000 Euro im Förderprogramm der Bank ausgeschüttet.
Die nächste Antragsphase ist gestartet und Bewerbungen können bis zum 30. September 2017 eingereicht werden.


Die Kinder der Kita weihten gemeinsam mit den Erzieherinnen, der Vorstandsvorsitzenden der Lebenshilfe, Dagmar Frochte und Lebenshilfe-Geschäftsführer Michael Reichelt die Schaukel ein - Foto Yvonne Rettig, Volksbank Rhein-Ruhr.

 

Charity Lounge des Oberbürgermeisters: 3.600 € für den Bunten Kreis Duisburg e.V.  
Im Mai hatte Oberbürgermeister Sören Link Vertreter der Duisburger Gesellschaft zur traditionellen Charity Lounge eingeladen. Erstmals fand die Veranstaltung abends in den Räumlichkeiten des Restaurants Küppersmühle statt.  
Im Rahmen der Charity Lounge 2017 stellte der „Bunte Kreis Duisburg e.V. – Niederrhein und westliches Ruhrgebiet“ seine Arbeit vor. Der gemeinnützige Verein begleitet seit 15 Jahren Familien mit frühgeborenen und kranken Kindern vom Krankenhaus nach Hause. Die engagierten Mitarbeiterinnen erzählten den interessierten Gästen über die zu Herzen gehenden Schicksale, mit denen sie täglich umgehen.  
Das Ergebnis des Spendenabends steht nun fest. „Die Arbeit des Vereins ist wirklich beeindruckend. Ich möchte mich bei allen Unterstützern herzlich bedanken. Insgesamt kamen an Spendengelder von fast 3.600 € zusammen,“ so Oberbürgermeister Sören Link, der auch einen persönlichen Beitrag leistete.  
„Trotz vieler schwieriger Situationen freuen wir uns, dass wir durch unseren erfahrenen Beistand großes Leid lindern und die Familien in den meisten Fällen in eine hoffnungsvolle Zukunft führen können“, ergänzen die Vorstandsvorsitzenden Dr. Gabriele Weber und die Leiterin Antje Bandemer.  Wer mehr über die Arbeit des Vereins wissen möchte, findet weitere Infos im Internet unter www.bunter-kreis-duisburg.de.    

V.l.: Dr. Gabriele Weber, Oberbürgermeister Sören Link, Antje Bandemeier


 Kindernothilfe-Charity-Cup erspielte 4000 Euro für die Kindernothilfe

Duisburg, 13. Juni 2017 - Beim sogenannten Kindernothilfe-Charity-Cup haben die Spieler des Golfclubs Golf & More aus Huckingen am vergangenen Mittwoch mehr als 4.000 Euro für die Kindernothilfe erspielt. Damit unterstützen sie Straßenkinder in der kenianischen Hauptstadt Nairobi.
Die 59 Golfer haben sich von Wind und Wetter nicht abhalten lassen und am vergangenen Mittwoch rund fünf Stunden für Kinder in Not gespielt. Und das mit riesigem Erfolg: Exakt 4.020 Euro kamen für ein Projekt der Kindernothilfe in Kenia zusammen. In der Hauptstadt des ostafrikanischen Landes zwingen die schwierige wirtschaftliche Situation und die hohe Aidsrate immer mehr Kinder dazu, auf der Straße zu leben. Dort werden sie oftmals Opfer von Gewalt und Missbrauch.
Um die Kinder vor diesem Schicksal zu bewahren, versorgen die Kindernothilfe und ihre Partnerorganisation Undugu Society sie mit Nahrung, Kleidung und Medizin und geben ihnen ein Dach über dem Kopf. Zusätzlich werden die Jungen und Mädchen wieder auf den Schulbesuch vorbereitet, um ihnen langfristig ein besseres Leben zu ermöglichen.

 

Eiscafe Da Pian und Action!Kidz der GGS Böhmer Straße sammelten 2100 Euro für Kinder in Not

Duisburg, 12. Juni 2017 - Da war Schlange stehen angesagt: Am vergangenen Sonntag (11. Juni) verkaufte das Eiscafé da Pian in Duisburg-Buchholz bei strahlendem Sonnenschein drei Stunden lang die kühle Köstlichkeit zugunsten der Kindernothilfe. Dabei wurden die Mitarbeiter von zehn Schülerinnen und Schülern der Gemeinschaftsgrundschule Böhmer Straße (GGS Böhmer Straße) unterstützt. Insgesamt kamen durch den tatkräftigen Einsatz aller Beteiligten 2.100 Euro für Kinder in Not zusammen.  

Das Eiscafé da Pian und die Action!Kidz der GGS Böhmer Straße verkaufen Eis für den guten Zweck. Sehr geehrter Herr Jeschke, da war Schlange stehen angesagt: Am vergangenen Sonntag (11. Juni) verkaufte das Eiscafé da Pian in Duisburg-Buchholz bei strahlendem Sonnenschein drei Stunden lang die kühle Köstlichkeit zugunsten der Kindernothilfe.
Dabei wurden die Mitarbeiter von zehn Schülerinnen und Schülern der Gemeinschaftsgrundschule Böhmer Straße (GGS Böhmer Straße) unterstützt. Insgesamt kamen durch den tatkräftigen Einsatz aller Beteiligten 2.100 Euro für Kinder in Not zusammen.
Sie wirbelten nur so durch die Eisdiele am Sittardsberg:
Die Mädchen und Jungen der GGS Böhmer Straße putzten Tische, servierten Eiskreationen und räumten die leeren Becher ab. Das alles taten die jungen Helfer als sogenannte „Action!Kidz“ für Gleichaltrige in Sambia, die dort täglich in Steinbrüchen und auf Tabakplantagen schuften müssen.
Die Spenden fließen in ein Projekt der Kindernothilfe, das sich gegen diese ausbeuterischen Formen von Kinderarbeit einsetzt.
 Am Welttag gegen Kinderarbeit (12. Juni) nahm die GGS Böhmer Straße zudem an der bundesweiten Aktion „Ein Ausrufezeichen gegen Ausbeutung“ teil.
Die Schüler bildeten dazu ein riesiges Ausrufezeichen auf dem Schulhof, um gegen den Einsatz von Kindern als billige Arbeitskräfte zu protestieren. Mit der Kampagne „Action!Kidz – Kinder gegen Kinderarbeit“ engagieren sich jedes Jahr tausende Jungen und Mädchen bei der Kindernothilfe für Gleichaltrige, die weltweit unter ausbeuterischer Kinderarbeit leiden. Seit 2007 haben rund 50.000 Action!Kidz unter der Schirmherrschaft von Christina Rau über 800.000 Euro an Spenden für Kinderarbeiter gesammelt.
Als eine der größten Kinderhilfsorganisationen in Deutschland unterstützt die Kindernothilfe benachteiligte Mädchen und Jungen auf ihrem Weg in ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben. Sie fördert 741 Projekte und leistet Humanitäre Hilfe. Zurzeit schützt, stärkt und fördert die Kindernothilfe fast zwei Millionen Kinder und ihre Familien und Gemeinschaften in insgesamt 31 Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa, um ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.

BUFDI - Berufliches Orientierungs-Jahr

 DUISBURG, 12.Juni 2017 - Am 23. Juni erhält Stefan During sein Abi-Zeugnis. Am 1. Juli beginnt er sein Jahr im Bundesfreiwilligendienst. Im AWOcura-Seniorenzentrum Ernst Ermert in Duissern arbeitet der 18-Jährige im Sozialen Dienst mit. Darüber hinaus ist er in der AWOcura-Tagespflege tätig. Das Jahr will er zur beruflichen Orientierung nutzen.
„Ich hoffe, dass ich in dieser Zeit lerne, was mir liegt. Danach kann ich besser entscheiden, was ich später studieren will“, sagt Stefan During (Foto). Am Abtei-Gymnasium in Hamborn hat der junge Mann aus Obermeiderich inzwischen die letzten Prüfungen auf dem Weg zum Abitur abgelegt. Er ist sich ziemlich sicher: „Ich will später einmal studieren.“
Aber welcher Studiengang ist für ihn der richtige?

„Das will ich während meiner Zeit als Budfi herausbekommen. In den letzten Monaten meiner Schulzeit war ich ganz aufs Lernen fürs Abi konzentriert. Jetzt möchte ich nicht einfach ins kalte Wasser springen. Ich denke, im Bundesfreiwilligendienst kann ich herausfinden, wo meine Stärken liegen“, erklärt der angehende Bufdi.
Die Entscheidung für die AWOcura und das Seniorenzentrum in Duissern fiel ihm leicht. Bereits sein Bruder Torben hatte hier als Bufdi zu seinem Berufswunsch Krankenpfleger gefunden. Seine Schwester ist aushilfsweise im AWO-Haus auf der Wintgensstraße tätig. Seine Mutter ist hier ebenfalls beschäftigt. Er selbst absolvierte während seiner Schulzeit ein zweiwöchiges Praktikum im AWOcura-Seniorenzentrum Ernst Ermert.
„Ich weiß, was mich erwartet, und ich gehe mit Begeisterung ins Bufdi-Jahr“, erklärt er. Bei der Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner werde er eingesetzt. Möglich sei auch, dass er bei Verwaltungsaufgaben helfe. Und dann fasst er zusammen: „Ich arbeite überall dort, wo ich hilfreich sein kann.“ Das macht ein Jahr im Bundesfreiwilligendienst aus: Im beruflichen Alltag können junge Menschen für sich herausfinden, wo sie hilfreich und mit Freude tätig sein können. „Nach der Schule braucht es oft ein wenig Orientierung vor einem Berufseinstieg. Foto: Stefan During


Der Bundesfreiwilligendienst bietet diese Chance. Als Warmlaufen für eine Karriere hat sich ebenfalls das Freiwillige Soziale Jahr etabliert“, sagt Evelyn Wallstab, die für die AWO-Duisburg diese Stelle koordiniert. Der Verband bietet 20 Bufdi-Stellen. Zudem können 15 FSJler pro Jahr beschäftigt werden. Mögliche Einsatzgebiete sind unter anderem die Tagespflegen der AWOcura. Aufgaben gibt es ebenfalls in den AWOcura-Seniorenzentren und im pädagogischen Bereich der AWO-Integration. Hat der Bewerber bereits einen Führerschein, so wäre das gut. Voraussetzung für eine Einstellung ist dies aber keineswegs.
Im Bewerbungsgespräch lässt sich leicht herausfinden, was gut zu den eigenen Erwartungen passt. Der Dienst überbrückt nicht allein Zeit bis zum Beginn eines Studiums oder einer Ausbildung. „Darüber hinaus macht sich der Nachweis einer Beschäftigung im sozialen Bereich gut im Lebenslauf und in der Bewerbungsmappe“, erklärt Evelyn Wallstab.
Sie sagt über weitere „Gegenleistungen“, die nach einer zwölfmonatigen Tätigkeit als Budfi oder im FSJ als Gewinn verbucht werden können: „Wir bieten Weiterbildung ohne Noten und Lernzwang. Wir bringen in Kontakt mit Menschen und ermöglichen eine persönliche Reifung sowie die berufliche persönliche Orientierung“.
Die Bufdis und FSJler erhalten zudem ein monatliches Taschengeld. Bewerbungen sind zu richten an: Evelyn Wallstab, Telefon 0203 3095-526, wallstab@serva-duisburg.de.  

 

 

Eisverkauf und Ausrufezeichen für die Kindernothilfe

Großes Engagement der GGS Böhmer Straße
Duisburg, 06. Juni 2017 - Eiskonditor Elio Cotali und zehn Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Böhmer Straße in Duisburg-Buchholz laden alle Eis-Fans ein, sich besonders am 11. Juni mit der kühlen Köstlichkeit zu versorgen. Denn die kompletten Einnahmen zwischen 14 und 17 Uhr gehen Eins-zu-Eins an ein Projekt der Kindernothilfe gegen ausbeuterische Kinderarbeit in Sambia. Einen Tag später bildet die Schülerschaft auf dem Schulhof ein riesiges Ausrufezeichen als sichtbares Zeichen gegen Ausbeutung.  
Genau einen Tag vor dem Welttag gegen Kinderarbeit am 12. Juni legen sich zehn Schüler der GGS Böhmer Straße zusammen mit Angestellten der Eisdiele da Pian richtig ins Zeug für Kinderarbeiter: Gemeinsam unterstützen sie die Kindernothilfe-Kampagne „Action!Kidz – Kinder gegen Kinderarbeit“, indem sie drei Stunden lang Eis zugunsten der Kindernothilfe verkaufen. Wer also die kühle Köstlichkeit genießen und dabei etwas Gutes tun möchte, der ist am kommenden Sonntag im Eiscafé da Pian in Duisburg-Buchholz genau richtig.  
Am Montag (12.6.), dem eigentlichen Welttag gegen Kinderarbeit, bilden die Grundschüler um 10 Uhr auf ihrem Schulhof ein riesiges Ausrufezeichen. Damit nehmen sie teil an der bundesweiten Kindernothilfe-Aktion „Ein Ausrufezeichen gegen Ausbeutung“, die Schulen in ganz Deutschland unterstützen.  
Mit der Kampagne „Action!Kidz – Kinder gegen Kinderarbeit“ engagieren sich jedes Jahr tausende Jungen und Mädchen bei der Kindernothilfe für Gleichaltrige, die weltweit unter ausbeuterischer Kinderarbeit leiden. Seit 2007 haben rund 50.000 Action!Kidz unter der Schirmherrschaft von Christina Rau über 800.000 Euro an Spenden für Kinderarbeiter gesammelt.
Was? Eisverkauf zugunsten der Kindernothilfe-Kampagne „Action!Kidz – Kinder gegen Kinderarbeit“
Wann?  Sonntag, 11.06.2017, 14:00 – 17:00 Uhr
Wo? Eiscafé Da Pian, Düsseldorfer Landstraße 173, 47249 Duisburg

 

„Grüne Damen“ des St. Anna sammeln 1001 Euro für die Malteser Migranten Medizin

Duisburg, 02. Juni 2017 - Eine Gruppe von Ehrenamtlichen hat gestern im Malteser Krankenhaus St. Anna Waffeln gebacken. Die Einnahmen werden an Menschen gespendet, die keine eigene Krankenversicherung haben und kostenlos behandelt werden.
Mit einer ordentlichen Spende können die „grünen Damen“ des Malteser Krankenhauses St. Anna jetzt Menschen unterstützen, die ohne gültigen Aufenthaltsstatus und ohne Krankenversicherung einen Arzt aufsuchen. Die Ärzte der Malteser Migranten Medizin übernehmen die Erstuntersuchung bei plötzlicher Erkrankung oder Verletzungen.
Unter der Leitung von Ordensschwester Christiane backten die „grünen Damen“ am gestrigen Tag Waffeln für die Mitarbeiter, Patienten und Angehörige. „Schön, dass wir so eine große Resonanz erfahren haben“, berichtet Ordensschwester Christiane, die die Idee zu der Aktion hatte. „Ich möchte mich ganz herzlich bei den Mitarbeitern bedanken, die beim Waffelbacken mitgeholfen haben. Ein großer Dank gilt aber auch den vielen Spendern.“
Insgesamt kamen so 1001 Euro zusammen, die jetzt gespendet werden. Da viele Patienten weder eine Praxis noch ein Krankenhaus aufsuchen wollen, helfen die Malteser unter Wahrung der Anonymität. Vernetzungen und Kooperationen mit Kirchen, Verbänden und Vereinen ermöglichen weitere Hilfe.
Spendenmöglichkeit:
Malteser Hilfsdienst e. V. Pax-Bank eG Iban: DE54 3706 0120 1201 2060 10 Verwendungszweck: MMM Spende


Ordensschwester Christiane (2.v.r.) und die „grünen Damen“ haben Waffeln für den guten Zweck gebacken.

100 Jahre Lions – 100 Tornister für Duisburg

Duisburg, 15. Mai 2017 - „We Serve“ (wir dienen) ist das Motto der Vereinigung Lions Clubs International, die vor 100 Jahren in den USA gegründet wurde. Heute engagieren sich in Deutschland mehr als 50.000 Mitglieder und in Duisburg sind es bereits 7 Lions Clubs, die unter diesem Motto ihr soziales Engagement zu Gunsten der Stadtgesellschaft einbringen.

 

Anlässlich des 100. Geburtstages haben 6 der 7 Lions Clubs, Lions Club Duisburg, Präsident Dirk Druschke, der Lions Club Duisburg-Concordia, Präsidentin Ursula Baaten, der Lions Club Duisburg-Hamborn Präsident Marcus Strümpe, der Lions Club Mercator,  Präsident Rainer Münch, der Lions Club Duisburg-Rhenania, Präsidentinnen Heike Peters und Johanna Schie sowie der Leo Club Duisburg, Präsidentin Rebecca Baaten, jetzt im Rahmen einer Veranstaltung im Ratssaal der Stadt Duisburg 100 Tornister an Duisburger Kinder übergeben.

„Da wir besonders Kindern und Familien helfen möchten, denen es nicht so  gut geht, haben wir den Geburtstag unserer Lions-Bewegung zum Anlass genommen, einigen Kindern einen besseren Einstieg in die Schulzeit zu ermöglichen“, freute sich Ursula Baaten anlässlich der Veranstaltung im Rathaus. 

Oberbürgermeister Sören Link dankte in seinem Grußwort an die Lions, die Vorschul- und Schulkinder sowie deren Eltern und Lehrer für dieses Engagement. „Der Lions Club ist ein Symbol für herausragendes bürgerschaftliches Engagement. Wir können uns glücklich schätzen, dass die Lions hier in Duisburg seit vielen Jahren ein so großartiges soziales und gesellschaftliches Engagement zeigen“, unterstrich Oberbürgermeister Link bei der Übergabe der Tornister an die Kinder.

 

Bildungsdezernent Thomas Krützberg ergänzte, dass das Jugendamt und die Schulaufsicht bei der Auswahl der Kinder versucht haben, benachteiligte Kinder aus verschiedenen Sozialräumen für diese Aktion zu gewinnen: „Wir haben deshalb Kinder aus ,Begleiteten Schulanfangsgruppen‘ verschiedener Stadtteile für den heutigen  Tag eingeladen. In den begleiteten Schulanfangsklassen werden Vorschulkinder die keinen Kitaplatz haben, gezielt auf den Schulalltag vorbereitet“.

 

Daneben konnten mit Unterstützung der eingebundenen Schulen auch Schülerinnen und Schüler gewonnen werden, die stellvertretend für Mitschülerinnen und Mitschüler diese Tornister entgegennahmen. „Die Tornister sind nicht nur ein Symbol sondern praktische Begleiter für eine hoffentlich erfolgreiche Schul- und Bildungslaufbahn, weshalb ich dieses Geschenk an Duisburger Kinder besonders wertschätze“, ergänzte Thomas Krützberg abschließend.

Gardinen und Vorhänge - Städtisches Akutspendenlager unterstützt Bedürftige

Duisburg, 12. Mai 2017 - Beim städtischen Akutspendenlager melden sich immer wieder Institutionen, Organisationen oder auch Flüchtlingsbegleiter, die hilfsbedürftige Menschen unterstützen und schildern Notsituationen, für die Sachspenden benötigt werden.  

Im März startete Julie Stahlberg vom städtischen Referat für Kommunikation und Bürgerdialog einen Aufruf mit dem Gardinen und Vorhänge für Flüchtlingsunterkünfte gesucht wurden. „In den Sammelunterkünften gibt es häufig das Problem, dass die Fenster sehr groß, aber keine Gardinen vorhanden sind“, erklärt sie. Im Akutspendenlager gaben hilfsbereite Duisburgerinnen und Duisburger, darunter auch viele städtische Kolleginnen und Kollegen gut erhaltene Sachspenden ab, die bereits die kahlen Fensterfronten ein wenig wohnlicher erscheinen lassen. „Insbesondere in der Unterkunft an der Dammstraße war nahezu kein Sicht- oder Sonnenschutz vorhanden“, berichtet Heike Schäfer vom Amt für Soziales und Wohnen. „Die Bewohnerinnen ändern die Gardinen bei Bedarf selbst und nähen sich zum Teil aus gespendeten Stoffen passende Vorhänge.“  

Initiativen, Vereine und Unterstützerkreise haben nach wie vor die Möglichkeit, beim Bürgerreferat dringende Bedarfe anzugeben. Das Referat kümmert sich um den Spendenaufruf und vermittelt passende Angebote an die hilfesuchende Einrichtung. Falls es vor Ort keine Lagermöglichkeiten gibt, können die Spenden im städtischen Akutspendenlager vorübergehend deponiert werden.
„Zurzeit können wir Familien Hausrat wie beispielsweise Töpfe, Pfannen, Geschirr und Besteck anbieten“, erklärt Julie Stahlberg. „Dringend benötigt werden Schultornister, Schulmaterialien oder auch Baby- und Kleinkindausstattung wie zum Beispiel Kinderwagen, Hochstühle und Babybadewannen.“  
Bedarfe und Angebote des Akutspendenlagers finden Spendengeber und Bedürftige auf den städtischen Internetseiten unter www.duisburg.de/asylundintegration. Angebote und Anfragen können über das Kontaktformular im Internet gemeldet oder per E-Mail an spendenlager@stadt-duisburg.de gerichtet werden. Julie Stahlberg vom Referat für Kommunikation steht für Rückfragen unter (0203) 283-4500 zur Verfügung.  

Julie Stahlberg übergab mehrere Säcke und Wäschekörbe gespendeter Gardinen und Vorhänge für bedürftige Familien an Heike Schäfer und Helin Malo vom Amt für Soziales und Wohnen.

 

AWOcura-Seniorenzentrum Lene Reklat wird zum Marktplatz von Mensch zu Mensch

Ab dem 4. Mai, immer donnerstags, auf der Friedrich-Ebert-Straße in Rheinhausen 

Duisburg, 27. April 2017 -  Donnerstag ist Markttag in Rheinhausen. Ab dem 4. Mai verwandelt sich die Freifläche vor dem AWOcura-Seniorenzentrum Lene Reklat immer donnerstags von 15 bis 18 Uhr in einen Marktplatz. Die AWOcura verständigte sich mit dem DuisburgKontor auf den Standort Friedrich-Ebert-Straße für das frische Angebot der Händler aus der Region. Die offizielle Eröffnung nimmt am 4. Mai Bürgermeister Manfred Osenger vor.  

Die Bürgerinnen und Bürger aus Rheinhausen dürfen sich darauf freuen, direkt in der Nachbarschaft Obst, Gemüse, weitere Lebensmittel und Blumen bekommen zu können. „Einkaufen von Mensch zu Mensch“, so das Motto der Duisburger Wochenmärkte, wird nun auch den Menschen in Rheinhausen-Mitte möglich.

 

Jens Rockhoff, Leiter des AWOcura-Seniorenzentrums Lene Reklat, sieht mit dem Markt vor der Haustür ebenfalls einen Wunsch erfüllt: „Wir sind ein Haus mitten im Quartier und offen für alle Rheinhauser. Der neue Markt unterstreicht, dass wir dazugehören.“ Darüber hinaus mache die Standort-Entscheidung des veranstaltenden DuisburgKontors deutlich, wie zentral das Pflegeheim liege. Jens Rockhoff: „Hier auf der Friedrich-Ebert-Straße sind wir wirklich Rheinhausen-Mitte.“

 

Die AWOcura wird die Markttage nutzen, das Einkaufen für die Rheinhauser besonders angenehm zu machen. Jens Rockhoff: „Wir haben die Idee, am Donnerstagnachmitttag unsere Cafeteria in eine Art Markt-Café zu verwandeln. Bei schönem Wetter gehen wir auch raus vor die Tür. In jedem Fall gibt es Kaffee und frische Waffeln. Die Besucher können sich bei uns treffen und sich vor oder nach dem Einkaufen bei uns stärken.“

 

Die AWOcura will auf diese Weise noch mehr Menschen ins Haus holen und zeigen, wie angenehm und bequem es dort ist. Darüber hinaus bietet sich die Möglichkeit für ältere Menschen, Rat und Hilfe für ein besseres Leben zu erhalten. Zum AWOcura-Seniorenzentrum gehört auch das Begegnungs- und Beratungszentrum der AWO für Rheinhausen. Jens Rockhoff: „Wir wollen für dieses Angebot werben. Denn der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Bei uns bekommen Seniorinnen und Senioren eine gute Beratung und dazu auch das Gefühl der Gemeinschaft und des Miteinanders.“      

 

 

Soziale Woche für thyssenkrupp-Auszubildende

Angehende Fachinformatiker richten Computerlandschaft in sozialer Begegnungsstätte in Duisburg-Marxloh ein  

Duisburg, 21. April 2017 - Am Rechner sind Jonas Flöth und Marvin Strehl echte Profis: Wenn es um die Einrichtung und Vernetzung von IT-Landschaften geht, sind die beiden thyssenkrupp-Auszubildenden die richtigen Ansprechpartner. Ihr Können setzten die angehenden Fachinformatiker nun auch im Petershof in Duisburg-Marxloh ein, wo sie im pastoralen Zentrum der Gemeinde St. Peter bei der Einrichtung eines neuen Computerraums für Schulungen halfen.  
„Der Petershof hatte im Rahmen einer Spende zehn neue Computersysteme erhalten, es fehlte aber zuletzt an Know-How und Manpower, die Rechnersysteme zu installieren und ins Netzwerk einzubinden. Deshalb bat man uns um Unterstützung“, erklärt Jonas Flöth. Die beiden waren sofort dabei, wie Marvin Strehl ergänzt: „Rechnerinstallationen der entsprechenden Netzwerktechnologie sind bei uns ein Ausbildungsbestandteil, so dass wir den Prozess komplett eigenständig durchführen konnten. Dass wir nun einen ganz neuen Praxisbezug hatten, war schon toll“, erklärt der 20-Jährige.  

Von Rechnerinstallationen zum sozialen Miteinander  
„Eigentlich waren wir nur für die IT-Installationen zuständig. Aber vor allem bleibt der Eindruck vom Leben und von der Arbeit hier im Petershof hängen: Zu sehen, welche Dinge die Menschen ehrenamtlich stemmen und welche Sorgen die Anwohner in Duisburg-Marxloh umtreibt - das macht nachdenklich“, so Jonas Flöth. Mit den eigenen Fähigkeiten helfen zu können, sei ein bereicherndes Erlebnis, das in den vier Wochen, in denen die beiden die Softwarelösungen aufspielten und die Rechner miteinander verbanden, gewachsen ist. Heute sind Jonas Flöth und Marvin Strehl nicht nur zufrieden mit dem Projektverlauf, sondern vor allem auch Teil eines zwischenmenschlichen Netzwerks, das sich zwischen ihnen dem Petershof-Team entwickelt hat.  

Im Duisburger Stadtteil Marxloh gibt es unterschiedlichste kulturelle Einflüsse und Menschen verschiedenster Herkunft. Dabei ist das Viertel auch von sozialen Problemlagen geprägt, die die rund 150 meist ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Petershofs Marxloh tagtäglich in verschiedenen caritativ-sozialen Bereichen angehen.

Bewusstsein für unterschiedliche Lebenswelten entwickeln 
„Soziale Woche“ nennt thyssenkrupp den Teil seiner Ausbildung, mit dem die Nachwuchskräfte neben dem Erwerb von Fachkenntnissen in der Berufsschule zusätzlich Verantwortungsbewusstsein und gemeinschaftsorientiertes Denken mit auf den Weg bekommen. Gleichzeitig unterstreicht das Unternehmen mit dieser Initiative im Rahmen seines gesellschaftlichen Engagements, dass es sich als „Guter Nachbar“ für Duisburg einbringen möchte.
„Zu einer fundierten Ausbildung gehört nach unserer Auffassung mehr als die Vermittlung von Wissen und Berufspraxis. Wir wollen in den jungen Menschen auch ein Bewusstsein für die persönliche Verantwortung in unserer Gesellschaft wecken und die Augen dafür öffnen, was jeder einzelne für den anderen tun kann“, erklärt Sascha Liebert, Leiter der kaufmännischen Ausbildung bei thyssenkrupp in Duisburg.   
Die „Soziale Woche“ führt die Stahlsparte von thyssenkrupp regelmäßig in Kooperation mit Einrichtungen durch, in denen Auszubildende durch praxisorientiertes Arbeiten unterstützend tätig sind und sich gleichzeitig in die Gesellschaft einbringen können.

Am Rechner sind Marvin Strehl (links) und Jonas Flöth (rechts) echte Profis: Die thyssenkrupp-Azubis richteten im Rahmen der „Sozialen Woche“ ehrenamtlich die Computer-Landschaft im Petershof in Duisburg-Marxloh ein.

 

Gelebte Nachbarschaftshilfe

Gemeinsamer Einsatz bringt 16.000 Euro für die heilpädagogische integrative Kindertagesstätte in Beeckerwerth  
Duisburg, 11. April 2017 - Ob ganz in die eigene Welt versunken oder im wilden Spiel mit anderen, ob mit Behinderung, Entwicklungsverzögerung oder ohne Einschränkung: in der heilpädagogischen integrativen Kindertagesstätte des Deutschen Roten Kreuzes im Duisburger Norden wachsen Kinder mit der Wahrnehmung auf, dass Vielfalt und Unterschiede ganz selbstverständlich zum Leben dazu gehören.
Für die Entwicklung der Kleinsten in ihrem eigenen Tempo – ohne Über- oder Unterforderung – sind neben der engagierten therapeutischen Begleitung auch besonders konzipierte Spielzeuge notwendig. Der Spielplatz im Außenbereich der KiTa kann nun dank des Einsatzes der Freiwilligen Feuerwehr in Duisburg-Laar erweitert werden; die gesammelten Spenden in Höhe von 11.000 Euro ergänzte der Stahlbereich von thyssenkrupp um weitere 5.000 Euro.  
„Die Freude ist bei allen Beteiligten immer wieder groß und das Engagement seit vielen Jahren ungebrochen“, freut sich Klaus Elshoff, der erster Vorsitzender des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr. Seit über 25 Jahren organisiert der Löschtrupp 201 unterschiedlichste Aktionen wie Feste, Spendenaufrufe oder den Verkauf selbstgeschlagener Weihnachtsbäume. Auch die Arbeitskollegen des Planungsingenieurs bei thyssenkrupp unterstützen die Initiative ihres Kollegen mit eigenen Aktionen. „Durch die Spendenallianz mit ehrenamtlich Engagierten und dem Beitrag von thyssenkrupp konnten in den letzten Jahren so bereits 230.000 Euro für die Arbeit in der KiTa gesammelt werden“, so Elshoff.  
Gemeinsam, aber bedürfnisgerecht: Spielewelten mit heilpädagogischem Konzept  
Aus gutem Grund fließen die Mittel schon seit einigen Jahren in die Gestaltung des Außengeländes, denn, so erklärt Petra Schors, die Leiterin der KiTa: „Hier kommen alle Kinder mit und ohne Förderbedarf zusammen. Hier können sie spielen, alles andere vergessen und sich ganz auf das gemeinsame Erleben einlassen. Wir möchten den Kindern, die mit unterschiedlichen Hintergründen und Bedürfnissen zu uns kommen, ein liebevolles Umfeld und eine Atmosphäre bieten, die sie auffängt und trägt.“
Verwirklichen ließe sich dieser Ansatz einzig dank der Spendenbereitschaft der KiTa-Nachbarn aus dem Duisburger Norden. Mit der nun überreichten Summe soll eine barrierefreie, naturnahe Sandkastenlandschaft gebaut werden. Ab dem dritten Lebensjahr bis zur Einschulung werden alle Kinder gemeinsam in Kleingruppen- und Einzelarbeit betreut; dann gemeinsam, denn - so der Grundsatz der KiTa - Entwicklungsverzögerungen

Große Freude bei KiTa-Leiterin Petra Schors über die gemeinsame Spende der Freiwilligen Feuerwehr Duisburg-Laar und thyssenkrupp.
V.l.: Klaus Elshoff (1. Vorsitzender des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr), KiTa-Leiterin Petra Schors, Personalvorstand der thyssenkrupp Steel Europe AG Thomas Schlenz und Dennis Holdschlag (stellvertretender Gruppenführer der Löschgruppe 201).

Eis essen und helfen: Eiscafé spendet 1.500 € an Kindernothilfe-Projekt

Duisburg, 10. April 2017 - Das war ein Sonntag, der seinen Namen verdiente – und entsprechend groß war die Lust auf Eis in Duisburg-Großenbaum. Perfekter hätten also die äußeren Bedingungen für das Eiscafé Käsemann und die Kindernothilfe gar nicht sein können, um enorm viel Gutes zu tun: Denn den gesamten Gewinn aus den Tageseinnahmen spendet die Eisdiele an ein Projekt der Kindernothilfe.
1.500 Euro gehen in den Süden Sambias, wo Mädchen und Jungen unter ausbeuterischen Bedingungen schwer schuften müssen. Nicht nur das sommerliche Wetter stimmte, auch die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern der Albert-Schweitzer-Grundschule in Duisburg führte sicherlich zu dem fantastischen Ergebnis.
 Als „Action!Kidz“ der Kindernothilfe engagieren sich die Kinder gegen Kinderarbeit: Elf Mädchen und Jungen räumten am Sonntag unermüdlich die Tische im Eiscafé ab und informierten die Café-Gäste über die Lebensbedingungen der Gleichaltrigen in Sambia, die beispielsweise auf Tabak-Plantagen oder in Sandgruben und Steinbrüchen arbeiten müssen. Die „Action!Kidz“ der Kindernothilfe übernehmen kleine und einfache Arbeiten hierzulande, um mit den gesammelten Spenden Mädchen und Jungen zu unterstützen, die tagtäglich sehr schwere und gefährliche oder gesundheitsgefährdende Arbeiten verrichten müssen.
Das überwältigende Ergebnis von 1.500 Euro freute neben den fleißigen und stolzen Action!Kidz auch den Inhaber des Eiscafés Käsemann, Ganz Mauro: „Die Aktion kam spontan und von Herzen. Für gute Taten braucht man keinen Grund.“ Viele Gäste hatten schon im Vorfeld von der Spendenaktion erfahren und eine Kugel mehr bestellt – schlemmen für den guten Zweck. Über den Erfolg freut sich Ganz Mauro natürlich sehr: „Es ist ganz wunderbar, davon wird in Großenbaum bestimmt noch lange gesprochen.“
Als eine der größten christlichen Kinderrechtsorganisationen in Europa unterstützt die Kindernothilfe benachteiligte Mädchen und Jungen auf ihrem Weg in ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben. Sie fördert 783 Projekte und leistet Humanitäre Hilfe. Zurzeit schützt, stärkt und fördert die Kindernothilfe fast zwei Millionen Kinder und ihre Familien und Gemeinschaften in insgesamt 31 Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa, um ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.

 

Erfolgreiche Integrationsarbeit bei den Freien Wasserfreunden e.V.

Duisburg, 10. April 2017 - Der Sport ist seit vielen Jahren ein wichtiger Motor der Integrationsarbeit der Stadt Duisburg. Die Duisburger Sportvereine sind mit ihrer täglichen aktiven Arbeit in den Sporthallen, Fußballplätzen und allen anderen Sportstätten Garant dafür. So auch die Freien Wasserfreunde Duisburg e.V., die seit ihrer Gründung im Jahr 1948 Integrationsarbeit leisten.

Durch die Nähe zum Stahlwerk HKM sind und waren viele Stahlarbeiter Mitglied im Kanuverein. Somit entwickelte sich das Leitbild des Sportvereins, dahin sich nicht nur (breiten-) sportlich zu engagieren sondern auch die Sozialisation zu stärken. Rainer Bischoff, Christoph Gehrt-Butry und Sarah Franke, Vertreter vom Stadtsportbund Duisburg e.V., durften im Gespräch mit den Freien Wasserfreunde mehr über die Vereinsarbeit erfahren.
Durch die Historie geprägt engagiert sich der Verein seit Oktober 2015 aktiv in der Flüchtlingsarbeit und hilft Geflüchteten bei dem Spracherwerb, Integration und diversen Behördengängen. So kam es auch, dass Claudia Form als Kursleiterin in einem Sprachkurs Khaled Almnofie zu den Freien Wasserfreunden einlud. Herr Almnofie stammt aus Syrien und kam vor anderthalb Jahren gemeinsam mit seiner ältesten Tochter nach Deutschland.
Zwei Tage ihrer Flucht verbrachte sie in Ungarn im Gefängnis. Mittlerweile konnte seine Frau Shadia Ayed mit der zweiten Tochter nachreisen und sie leben jetzt in einer Wohnung in Duisburg.
Neben unterschiedlichen Sportangeboten ist es für Thomas Form und Klaus Alfred Staiber, Vorstand der Freien Wasserfreunde Duisburg, besonders wichtig sich gesellschaftlich auszutauschen. Dafür steht jeden Mittwoch das Bootshaus zur Verfügung. Hier sind alle Vereinsmitglieder zum gemütlichen Austausch eingeladen. Für Khaled Almofie und Shadia Ayed eine gute Gelegenheit ihre gelernten Deutschkenntnisse anzuwenden und zu festigen. Die Abende dienen auch dazu alltägliche Probleme wie Formulare und Anträge gemeinsam zu bearbeiten.
Der Sportverein hat eine familiäre Ausrichtung und ist daher auch bemüht Familien ein Treffpunkt zu bieten. Gemeinsame Aktionen wie Familienfeste und Ausflüge sind für den Verein sehr wichtig. Daneben wird Gymnastik und Tanz für Frauen, sowie Hockey für Männer angeboten. Die Kinder können derweil erste Erfahrungen im Kanusport sammeln.

V.l.: Claudia Form, Rainer Bischoff (Vorsitzender des Stadtsportbundes Duisburg e.V.), Klaus Alfred Staiber, Thomas Form, Shadia Ayed, Yannick Form, Khaled Almnofie, Christoph Gehrt-Butry (stellv. Geschäftsführer des Stadtsportbundes Duisburg e.V.).

Übergabe Hauptpreis Lions Sportadventskalender

Duisburg, 10. April 2017 - Es ist immer noch das Leben selbst, das die besten Geschichten schreibt. Bei der Losziehung des Sportadventskalenders vom Lions Club Duisburg-Concordia wurde unter notarieller Aufsicht die Nummer 2412 als Hauptgewinn gezogen.
Dirk Weisenfeld hatte einen Kalender mit just dieser Nummer an der Vorverkaufsstelle Euronics Haas erworben und seiner Frau Anja geschenkt. Diese traute ihren Augen kaum, als sie am 24. Dezember 2016 durch das Internet erfuhr, das große Los in Händen zu halten: „Ich konnte es kaum glauben und habe zunächst einmal die Nummer auf dem Bildschirm fotografiert. Mir wurde heiß und kalt zugleich.“  
Nachdem die Glückspilze Anfang Januar 2017 ihren Gewinngutschein bei Sponsor Thomas Brag, Geschäftsführer von Die Küchenwelt Thomas Brag GmbH, eingelöst hatten, trafen sie sich nun zum Fototermin. Alsbald wird ihr Zuhause um eine schmucke Küche im Wert von rund 10.000 Euro reicher sein.
Hauptgewinner Dirk Weisenfeld berichtet: „Bereits in den Vorjahren habe ich Adventskalender vom Lions Club gekauft, aber bis dato nichts gewonnen. Und nun ist es gleich der Hauptpreis. Ich freue mich riesig, mit dem Kalenderkauf etwas Gutes für benachteiligte Kinder und Jugendliche in Duisburg getan zu haben und bin gleichzeitig dafür belohnt worden.“  

Ursula Baaten vom Lions Clubs Duisburg-Concordia, berichtet: „Bis Ende Januar 2017 konnten alle ausgelobten Sachpreise bei Lions-Freund Stefan Holt von der Holt Mode GmbH abgeholt werden. Davon wurde rege Gebrauch gemacht.“  
Der Lions Club Duisburg-Concordia gab den Sportadventkalender erstmals im Jahr 2014 heraus. Seither wurden pro Jahr 8.000 Kalender und damit jeweils die gesamte Auflage zum Preis von fünf Euro verkauft.
 Thomas Brag ist als Sponsor bereits seit dem ersten Sportadventkalender an Bord: „Für mich gehört gesellschaftliches Engagement zum Unternehmertum dazu. Die Küche, die ich dem Lions Club Duisburg-Concordia als Hauptgewinn beisteuere, hilft indirekt Duisburger Kindern und Jugendlichen, die in sozial benachteiligten Verhältnissen groß werden.“ Durch das Engagement der Lions konnten bereits diverse Bolzplätze in Duisburg revitalisiert werden.  


V.l.: Thomas Brag (Geschäftsführer Die Küchenwelt Thomas Brag GmbH), Gewinner Anja und Dirk Weisenfeld mit Ursula Baaten und Annegret Angerhausen-Reuter (beide Lions Club Duisburg-Concordia). Foto: Frank Fischer, Nutzungsrechte: Lions Club Duisburg-Concordia

 

Duisburger Projekte erhalten wieder Spenden aus dem Förderprogramm der Volksbank Rhein-Ruhr

Duisburg, 04. April 2017 - Das Förderprogramm der Volksbank Rhein-Ruhr vergibt halbjährlich 23.000 Euro mit Hilfe von regionalen Mitgliederräten an gemeinnützige Organisationen in Duisburg.
71 Vereine aus der Region beantragten eine Spende. Hiervon stellten 54 Vereine aus Duisburg ihr Projekt von Oktober 2016 bis Februar 2017 im Förderprogramm vor. Unter dem Motto „Gemeinsam erreichen WIR mehr!“ haben Vereine und Institutionen zweimal jährlich die Möglichkeit, ihre Spendenanträge online unter www.foerderprogrammrhein-ruhr.de einzureichen. Dort wird über die Projekte abgestimmt. Die drei Erstplatzierten erhalten garantiert 500 Euro. In der vergangenen Antragsphase erhielten die Duisburg Projekte über 44.000 Stimmen. Die Spendenplattform bietet den Antragstellern die Chance zur Vorstellung der eigenen Projekte. Meist werden so weitere Förderer auf interessante Konzepte aufmerksam.
„Unsere Mitgliederräte entscheiden über die Spendenvergabe entsprechend den Werten Vertrauen, Fairness, Menschlichkeit und Toleranz.“ betont Thomas Diederichs, Sprecher des Vorstandes der Volksbank RheinRuhr. „Alle gemeinnützigen Organisationen, die sich bei uns bewerben, tragen diese Werte in ihrer Vereinsarbeit in den verschiedensten Formen nach Außen und dabei unterstützen wir sie.“
In der Gemeinschaftsgrundschule Hebbelstraße wurden die Spenden folgende Empfänger überreicht:
Förderverein Grundschule Bruckhausen e.V.,
Schwarz-Weiß Westende Hamborn e.V.,
Meidericher Carneval Gesellschaft,
Hundesportverein Meiderich 1904 e.V.,
Förderverein der Grundschule am Mattlerbusch,
Tennisklub am Mattlerbusch,
Freiwillige Feuerwehr Duisburg-Marxloh,
Schule im Dichterviertel,
livingroom- help youth grow e.V.,
Runder Tisch Marxloh e.V.,
Freunde und Förderer der Grundschule Lange Kamp,
VfvB Ruhrort-Laar,
Netzwerk Oberhof e.V.,
Ev. Jugendzentrum Neudorf,
Verein der Freunde und Förderer der GGS Hebbelstraße,
GGS Tonstraße,
Lebenshilfe Heilpädagogische Sozialdienste gGmbH,
MSV FC Innenhafen e.V.,
Duisburger Reiterverein 64 e.V.,
Pro Hagenshof e.V.,
Förderverein d. GGS an der Mozartstraße Duisburg e.V.,
Malteser Hilfsdienst e.V. Duisburg,
Bund der Deutschen Katholischen Jugend Duisburg,
Förderverein des Friedrich-Albert-Lange-Berufskollegs e.V.,
Wanheimer Kanu Gilde Duisburg e.V..


Gemeinnützige Institutionen können sich um eine Spende für ihr Projekt bewerben. Jedes Jahr werden 92.000 Euro im Förderprogramm der Bank ausgeschüttet. Die nächste Antragsphase ist bereits gestartet. Bewerbungen können bis zum 30. September 2017 eingereicht werden.

 

Integrationsprojektes der Akademie für Pflegeberufe: „Gibt es denn hier auch eine Disco und ein Kino?“ – Ja, das gibt es!

DUISBURG, 31. März 2017 - Am kommenden Montag beginnen vier Flüchtlinge aus Syrien ein zehntägiges Praktikum in den AWOcura-Seniorenzentren. Die Arbeit in der Pflege bildet den Auftakt eines Integrationsprojektes der Akademie für Pflegeberufe und Management (APM). Die jungen Männer erwerben innerhalb eines Jahres den Hauptschulabschluss und  lernen im begleitenden Unterricht Deutsch sowie die Grundbegriffe der Pflege.

Zu Beginn des Fortbildungsjahres sammeln sie Praxiserfahrung durch die Tätigkeit in einem Seniorenzentrum. Die AWOcura unterstützt die Integrationsmaßnahme des APM, die so nur in Nordrhein-Westfalen angeboten wird. Die Syrer sind in den AWOcura-Seniorenzentren Ernst Ermert in Duissern, Im Schlenk in Wanheimerort, Lene Reklat in Rheinhausen und im Wohndorf Laar eingesetzt.

Bereits in dieser Woche konnten 18 Teilnehmer an diesem Projekt erste Eindrücke sammeln, wie sich das Leben in einem Pflegeheim gestaltet. Die drei Frauen und 15 Männer aus dem Syrien, dem Irak und Eritrea, die über die APM erste Schritte zur Integration in Deutschland unternehmen, nutzten die Einladung der AWOcura zu einer Führung durch das AWO-Haus in Duissern. Für alle war es der erste Besuch in einem Seniorenzentrum überhaupt, wie Rabea Gröning, Leiterin des Sozialen Dienstes im AWOcura-Senirorenzentrum Ernst Ermert, berichtete. In Syrien gibt es keine staatliche Fürsorge und keine Altenheime. Der Beruf der Krankenschwester ist jedoch anerkannt.

Entsprechend überrascht waren sie vom Komfort, der guten Atmosphäre und den Angeboten im AWO-Haus auf der Wintgensstraße. Im Gegenzug war Rabea Gröning überrascht von den Fragen, die die Besucher stellten: „Sie wollten wissen, ob wir eine Disco und ein Kino haben, ob es Haustiere gibt und einen Garten.“ Rabea Gröning konnte alle Fragen mit einem eindeutigen „Ja“ beantworten. Schmunzelnd fügte sie hinzu: „Mit unseren Senioren kamen sie schnell in Kontakt; so viele junge Männer sehen unsere Bewohnerinnen ja auch selten.“

Dem Beginn des zehntägigen Praktikums in der kommenden Woche sehen Heimleiter Dirk Münster und Pflegedienstleiterin Nicole Sangerhausen positiv entgegen. „Was man bereits beim ersten Treffen merkte: Die Altenpflege sehen viele als eine Berufung an. Sie möchten gerne alten Menschen helfen und haben Ehrgeiz, möglichst schnell Deutsch zu lernen und alles, was man wissen muss, um gute Arbeit in der Pflege zu leisten“, erklärt Dirk Münster.
„Ich bin zuversichtlich, dass es sich für die AWOcura lohnt, den jungen Menschen einen Einstieg in dieses Berufsfeld zu bieten.“

Das Projekt bietet den Zuwanderern eine echte Perspektive. Es gibt zahlreiche Stellenangebote für ausgebildete Pflegekräfte. Zudem setzen sich Politiker wie der Baden-Württembergische Integrationsminister Manfred Lucha (Grüne) dafür ein, dass Flüchtlinge in Pflegeberufen einen sicheren Aufenthaltsstatus erhalten.

 

Migrationsberatung der AWO-Integration: Beratungszahlen stiegen innerhalb eines Jahres um 26 Prozent  

Duisburg, 27. März 2017 - Die Migrationsberatung  für erwachsene Zuwanderer (MBE) der AWO-Integration hat ihren Jahresbericht für 2016 vorgelegt. Dabei fällt insbesondere die Steigerung der Beratungszahlen im Jahresverlauf um 26 Prozent auf. Die Mitarbeiterinnen  und Mitarbeiter der MBE unterstützten insgesamt 3.548 Zuwanderer.
Im Jahr zuvor waren es noch 2.525 Zuwanderer. Die Belastung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der MBE sei im vergangenen Jahr enorm gewachsen und an der Grenze des Leistbaren, erklärt Karl-August Schwarthans, Geschäftsführer der AWO-Integration.
„Denn unsere Klienten kommen in der Regel nicht mit Kleinigkeiten zu uns. Ganz oft geht es um Existentielles. Die Menschen, die sich beraten lassen, sind wirklich in Not. Das lässt keinen Berater kalt. Vor allem, wenn sie oder er das Gefühl haben, nicht genug Zeit für eine Lösung zur Verfügung zu haben. Draußen im Wartezimmer wartet ja schon der nächste schwere Fall“, so Schwarthans.
Weniger türkische Ratsuchende Augenfällig ist nicht nur für das vergangene Jahr, dass türkischsprachige Migranten seltener Beratung nachfragen. In erster Linie nehmen EU-Ausländer (Bulgarien - 1623 und Rumänien - 658) das Angebot der MBE in Anspruch. Aber Flüchtlinge aus Syrien bildeten mit 468 Beratungen bereits die drittgrößte Gruppe. Sie haben die Ratsuchenden aus der Türkei (365) inzwischen überholt.
Eine weitere große und beständig anwachsende Gruppe sind polnische Migranten (147). Karl-August Schwarthans sagt zu der Entwicklung: „Obwohl nach wie vor Menschen türkischer Herkunft mit knapp 35.000 Menschen die größte Gruppe unter den Bürger mit Migrationshintergrund in Duisburg stellen, ist die Zuwanderung aus der Türkei für unsere Berater nicht mehr das Thema. Sie haben es vor allem mit EU-Ausländern zu tun und sie müssen sich häufig mit dramatischen Problemlagen auseinandersetzen. Und Vieles wiederholt sich bei den Flüchtlingen aus Syrien und Afghanistan, was wir bei den Zuwanderern aus Bulgarien und Rumänien bereits erlebt haben.“

Duisburg wächst wieder
Zählte Duisburg im Jahr 2011 496.897 Einwohner, lag die Zahl Ende 2016 bei 505.068. Neben dem deutlichen Anstieg der Syrer, die 7.185 Bewohner stellen, ist es vor allem die Zuwanderung aus Bulgarien (8.800) und Rumänien (8.400), die diese Entwicklung erklärt. Die Statistik der Stadt Duisburg zeigte auch im Jahr 2016 einen durchschnittlichen monatlichen Zuwachs von ca. 300 Personen aus beiden Ländern.
Von den Bürgerinnen und Bürgern in Duisburg haben inzwischen 36,4 Prozent einen Migrationshintergrund. In Hochfeld liegt dieser Anteil mit 70,7 Prozent und in Marxloh mit 66,7 Prozent besonders hoch. Der Bericht spricht dabei eine Vielzahl von Problemlagen dieser Neu-Duisburger an. Im Einzelnen zählen die Berater auf: „schlechter bzw. erschwerter Zugang zum Arbeitsmarkt, prekäre Wohnbedingungen, fehlende Krankenversicherung, keine Sprachkenntnisse, eingeschränkter oder auch kein Zugang zur Bildung.“
Karl-August Schwarthans fasst zusammen: „Eine gleichberechtigte soziale Teilhabe ist weiterhin für diese Menschen in Duisburg nicht gewährleistet. Hierbei ist die Lage der rumänischen Zuwanderer durchschnittlich um ein Vielfaches ungünstiger als die der Menschen aus Bulgarien, die häufig über türkische Sprachkenntnisse verfügen.“
Sechs AWO-Teams für Duisburg
Die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer nimmt sich mit sechs Sozialraumteams der Probleme an. Diese Teams bestehen aus Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der unterschiedlichen Fachbereiche. Dazu gehören u. a. die Schuldnerberatung, die Schulsozialarbeit, der Jugendmigrationsdienst und seit dem Jahr 2016 die Flüchtlingsberatung. Karl-August Schwarthans erklärt: „Wir können so aktuelle Entwicklungen im jeweiligen Sozialraum zeitnah erfassen, aus verschiedenen Perspektiven betrachten und in der Personalentwicklung darauf reagieren.“
Folgerichtig verstärkt seit Herbst 2016 eine arabischsprachige Beraterin das Team der MBE und es werden zusätzliche arabisch- und kurdischsprachige Sprachmittler eingesetzt. Die Hauptbüros der MBE sind Hamborn und Hochfeld. Darüber hinaus bietet die AWO-Integration auch Sprechstunden in Laar und Marxloh an.
Die Einrichtung der Flüchtlingsberatung wurde durch den Kooperationsvertrag der Wohlfahrtsverbände mit der Stadt und eine zusätzliche Landesförderung möglich. Sie bietet ihre Dienstleistungen dezentral in den kommunalen Unterkünften und wohnraumnah in den jeweiligen Geschäftsräumen der AWO-Integration an. Eine besondere Qualität stellt die enge Verknüpfung der Beratungsbereiche in der Hauptgeschäftsstelle dar.
Hier arbeiten die Teams der MBE, des JMD und der Flüchtlingsberatung in sehr enger Abstimmung zusammen, um den gestiegenen Herausforderungen im Zuge der Flüchtlingszuwanderung gerecht werden zu können. Bei den Beratungen des Jugendmigrationsdienstes zeigt sich als ein wesentliches Problem, der Mangel an Schulplätzen insbesondere in der Sekundarstufe II. Bei den Neuzugewanderten besteht allgemein inzwischen eine Wartezeit zwischen sechs und neun Monaten.
Mangelnde Interkulturelle Öffnung
Kritik äußert der Bericht an der noch immer zu geringen Bereitschaft vieler öffentlicher Institutionen zur interkulturellen Öffnung. Sie eine Voraussetzung dafür, die jeweiligen Dienstleistungen der sich verändernden Kundschaft anzupassen.

 

Sozialgericht Duisburg: „Eingänge steigen weiter“

Jahresbericht 2016
Duisburg, 27. März 2017 - Eine Tendenz der vergangenen Jahre hat sich fortgesetzt: Die einzelnen Streiterfahren werden komplexer und schwieriger. Nach dem für die Sozialgerichtsbarkeit geltenden Ermittlungsgrundsatz bedürfen immer mehr Verfahren einer Beweisaufnahme in Form von Zeugenvernehmungen oder der
Einholung von Sachverständigengutachten. Dies gilt auch für die besonders aufwendigen Statusfeststellungsverfahren nach § 7a SGB IV und die Betriebsprüfungsverfahren nach § 28p SGB IV. - Im Rahmen Betriebsprüfungsverfahren wird von den Trägern der Rentenversicherung bei den Arbeitgebern die Richtigkeit der Beitragszahlungen geprüft.
Nicht selten werden nach einer solchen Prüfung mehrere hunderttausend Euro an Sozialversicherungsbeträgen nachgefordert. Sorgfältige, umfassende Ermittlungen des Gerichts sind schon deshalb notwendig, weil angesichts hoher Nachforderungen oftmals die Existenz von Unternehmen und damit der Verlust von Arbeitsplätzen auf dem Spiel steht.
Andererseits muss beachtet werden, dass die Finanzierung von  Sozialleistungen, z.B. von Krankengeld, Arbeitslosengeld oder Rente, langfristig nur bei ordnungsgemäßer Beitragsleistung gewährleistet werden kann.
Bei den Statusfeststellungverfahren handelt es sich um ein gesondertes,
von der Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund
durchgeführtes Verfahren, das für alle Träger der gesetzlichen
Sozialversicherung verbindlich den Status von Personen als abhängig
Beschäftigte oder selbständig Tätige feststellt.

Der Anstieg der Klageverfahren und Eilverfahren im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende ist u.a. darauf zurückzuführen, dass EU-Ausländer vermehrt Leistungen nach dem SGB II geltend gemacht haben. Bei diesen Verfahren ging und geht es insbesondere um die Frage, ob Leistungen gem. § 7 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 SGB II ausgeschlossen sind.

Nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts haben EU-Ausländer jedoch bei einem verfestigten Aufenthalt von mehr als sechs Monaten und einer Einreise, die nicht ausschließlich erfolgt ist, um Sozialhilfe zu erlangen, einen Anspruch auf Sozialhilfe. Daher wurde hilfsweise – insbesondere in Eilverfahren - der Sozialhilfeträger in Anspruch genommen.
Dementsprechend sind auch die Eingänge in den mit Sozialhilfe befassten
Kammer angestiegen. Auch wenn der Gesetzgeber mittlerweile reagiert hat und auch einen Anspruch auf Sozialhilfe grundsätzlich ausschließt ist angesichts einer Vielzahl von Bestandsfällen und weiterhin offener Rechtsfragen, nicht mit einer nachhaltigen Entlastung in diesem Bereich zu rechnen.
Der Präsident des Sozialgerichts Scheer sieht das Sozialgericht - vor allem wegen der hochmotivierten und leistungsstarken Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - für die künftigen Herausforderungen gut gerüstet. Insbesondere die Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs wird in den nächsten Jahren von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Ausdauer und Belastbarkeit fordern.
Öffentliches Lob für die Arbeit der Beschäftigten und die Bereitstellung der finanziellen Mittel für die dringend erforderliche Renovierung des Gerichtsgebäudes würden sicherlich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusätzlich motivieren.

Projekt „Das Mosaik“ am Internationalen Zentrum ist vollendet  

Duisburg, 27. März 2017 - In den letzten vier Tagen, vom 23. bis 26. März, haben im Internationalen Zentrum am Innenhafen 130 Menschen bei der Entstehung des Gesamtkunstwerkes „Das Mosaik“ mitgeholfen. Jeder einzelne hat seinen Mosaikbeitrag geleistet: Sonnen, das Auge gegen den bösen Blick, Palmen, Blumen sind zu erkennen, aber auch die blaue Blume und viele andere Kreationen: Tausende einzelne Mosaiksteinchen haben das Kunstwerk als Ganzes erschaffen.  
Menschen aus dem Stadtteil, Museumsbesucher, Jung und Alt, viele Kreative aus dem Internationalen Zentrum, Schülerinnen und Schüler der Globus Gesamtschule und Geflüchtete aus Syrien, dem Iran, aus dem Irak und viele anderen Ländern haben mitgewirkt. Ein weiterer Höhepunkt, war der Besuch der syrischen Köche von Refugeés‘Kitchen, der zusätzlich durch das sonnige Wetter, zum Wohlergehen für Leib und Seele gesorgt hat.  
 

 

Mein Lebenshilfejahr 2017/2018  

Duisburg, 06. März 2017 - Junge Menschen, die Erfahrungen bei einem der größten Träger der sozialpädagogischen und therapeutischen Behindertenhilfe in Duisburg sammeln möchten, haben bei der Lebenshilfe die Chance, ein facettenreiches, praktisches Jahr zu absolvieren.  
Ab sofort stehen 22 Plätze für engagierte junge Menschen zur Verfügung. Im Dienst unterstützen und begleiten die Freiwilligen, Kinder und Jugendliche mit Behinderung im Schul- oder Kindergartenalltag, in der heilpädagogischen Tagesgruppe, in verschiedenen Wohngruppen, im Verwaltungsbereich sowie bei der Freizeitgestaltung, z.B. in verschiedenen Erlebnisgruppen und bei der inklusiven Ferienfreizeit.  
Im Lebenshilfejahr profitieren die Freiwilligen durch einen Zuwachs an Erfahrungen und Kompetenzen. Sie leisten einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag, indem sie Menschen mit Handicap zur Teilhabe an der Gesellschaft verhelfen. Das FSJ kann bis zur Vollendung des 26. Lebensjahres geleistet werden. Die Helfer bekommen ein Taschengeld sowie Unterstützung bei Unterkunft und Verpflegung. Monatlich erhalten sie eine Gesamtvergütung von 401,00 €.  
Interessante und passgenaue Bildungs- und Qualifizierungsangebote ergänzen die praktische Arbeit. Während des Freiwilligenjahres stehen den jungen Mitarbeitern, Fachkräfte der Lebenshilfe pädagogisch zur Seite. Am Ende des Dienstes erhalten Absolventen ein Zertifikat, welches an vielen Hochschulen und Einrichtungen als Praktikum anerkannt wird.  
 
Kontakt: Kathrin Huth, Tel: 0203 – 280999-0 Mail: k.huth@lebenshilfe-duisburg.de
oder Anika Schramm Tel.: 0203-280999-0 Mail: a.schramm@lebenshilfe-duisburg.de   

 

Flüchtlinge besuchen duisport

Duisburg, 21. Februar 2017 - Teilnehmer der Maßnahme „Perspektiven für junge Flüchtlinge“ (PerjuF) des Diakoniewerkes Duisburg haben sich über Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten im Duisburger Hafen (duisport) informiert.
Die Maßnahme wird durch das Jobcenter und die Agentur für Arbeit gefördert und richtet sich an Flüchtlinge zwischen 18 und 25 Jahren. Die duisport-Besucher stammen aus Afghanistan, Bangladesch, Syrien und dem Irak.
„Wir möchten, dass die jungen Menschen vor allem die wichtigsten Unternehmen und Arbeitgeber in unserer Stadt kennenlernen“, so Wolfgang Cipa, Leiter der Jugendberufshilfe beim Diakonischen Werk.

Bei einer Hafenbesichtigung waren die Teilnehmer vor allem von logport I in Rheinhausen angetan. So war Nazir Azizi aus Afghanistan von den mehrmals täglich verkehrenden Güterzügen zwischen Duisburg und China beeindruckt. Und Arif Mohammed aus Bangladesch hat bislang noch nie so viel Neuwagen auf einmal gesehen wie auf dem PKW-Umschlagplatz in Rheinhausen.
duisports-Vorstandsvorsitzender Erich Staake begrüßte es, dass das Diakonische Werk auch Station im Hafen gemacht hat: „Der Duisburger Hafen ist international tätig und weltweit vernetzt. Handel und Logistik bedeutet Weltoffenheit. Daher finden wir es gut, dass sich junge Flüchtlinge für eine Tätigkeit im Hafen interessieren.“

Die Teilnehmer der Maßnahme „Perspektiven für junge Flüchtlinge“ (PerjuF) des Diakoniewerkes Duisburg informierten sich im Anschluss einer Hafentour über Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten im Duisburger Hafen. © duisport

 

Workshop des Duisburger Flüchtlingsrates

Duisburg, 9. Februar 2017 - Der Flüchtlingsrat Duisburg lädt für den 16. Februar 2017 ab 18:00 Uhr zu einem Workshop ins Internationale Zentrum, Flachsmarkt 15, 47051 Duisburg, ein. Ziel des Workshops ist es, die Teilnehmer für die besondere Situation von geflüchteten Frauen und Mädchen zu sensibilisieren.
Durch kurze Impulsreferate, fiktive Gesprächssituationen und einen gemeinsamen Erfahrungsaustausch werden die Teilnehmer in der Arbeit mit Frauen und Mädchen, die traumatische Erfahrungen von (sexueller) Gewalt und Ausbeutung machen mussten, geschult.
Im Anschluss an den Workshop besteht die Möglichkeit sich zu vernetzen und sich über Hilfsangebote sowie der Vereine und Initiativen zu informieren. Ulla Beckers von Haus im Hof e. V., Walentyna Masselink und Arshaluys Noramiryan von Solwodi NRW e. V. und Karin Bartl vom Frauenhaus des Diakoniewerks gGmbH stellen ihre Projekte vor. Moderiert wird der Abend von Susanne Reitmeier-Lohaus (HeRoes – gegen Unterdrückung im Namen der Ehre) und Petra Kurek (Mädchenzentrum Mabilda e. V.).
Eingeladen sind insbesondere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingshilfe sowie alle interessierte Bürgerinnen und Bürger. Der Duisburger Flüchtlingsrat setzt mit diesem dritten Vortrag seine Reihe von Weiterbildungsseminaren für Helfer und interessierte Bürger fort.
Die Teilnahme ist kostenlos, um eine Anmeldung per Email an Anmeldung@FRDU.de wird gebeten.

 

UDE: Integration von Geflüchteten: Auf dem Bildungsweg bleiben

Duisburg, 7. Februar 2017 - In Syrien, Afghanistan oder im Irak gingen die jungen Leute zur Uni – als angehende Informatiker, Biologen oder Historiker. Als Flüchtlinge sind sie hier angekommen. Damit sie ihren Bildungsweg weiter verfolgen können, nimmt die Universität Duisburg-Essen (UDE) an dem Programm „NRWege ins Studium“ teil, das das NRW-Wissenschaftsministerium jetzt für geflüchtete Studienbewerber gestartet hat.  
„Mit der knappen halben Million Euro finanzieren wir bis 2020 die Deutschkurse, in denen sich die Gasthörer auf das Studium vorbereiten“, erklärt Udo Rasum vom Akademischen Auslandsamt (AAA). Rund 90 Gasthörer besuchen derzeit Vorlesungen an der UDE, lernen den Uni-Alltag mit Professoren und späteren Studienkollegen kennen und besuchen Deutschkurse. “Bis sie fit sind für einen deutschsprachigen Studiengang, dauert es – je nach Vorkenntnissen – bis zu zwölf Monaten.“  
 
Dank der Fördergelder kann das AAA außerdem eine Mitarbeiterin beschäftigen, die in den nächsten drei Jahren zur Gasthörerschaft für Geflüchtete berät und betreut. Mit bis zu 30 Millionen Euro jährlich unterstützt das Wissenschaftsministerium 30 teilnehmende NRW-Hochschulen. So sollen 2017 bis zu 2.000 Geflüchtete auf ein Studium vorbereitet werden.  

 

Geflüchtete Menschen auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt

Duisburg, 31. Januar 2017 - Basma A. hat durch viel Eigeninitiative und mit Unterstützung des gemeinsamen Integration Points von Arbeitsagentur und jobcenter Duisburg einen beruflichen Einstieg geschafft.    
Arbeitsagentur und jobcenter Duisburg stellten heute gemeinsam mit der TARGOBANK einen wichtigen Schritt der beruflichen Eingliederung der Irakerin Basma A. vor: Die Einmündung in ein Jahrespraktikum bei der TARGO Dienstleistungs GmbH.  
 Basma A. ist 2015 in die Bundesrepublik Deutschland eingereist und mittlerweile anerkannter Flüchtling. Die jetzt 27jährige floh als junger Mensch mit ihrer Familie vor dem Irak-Krieg nach Syrien und ist dann in Aleppo aufgewachsen. Dort erlangte sie einen Bachelor-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre. Dieser Abschluss ist für die Bundesrepublik Deutschland bereits anerkannt. Hier hat sich die junge Frau eigenständig um einen Sprachkurs und um eine Anerkennung ihres Abschlusses gekümmert.
Schon bei der Anerkennung ihres Bachelor-Abschlusses in Betriebswirtschaftslehre konnte ihr der gemeinsame Integration Point von Arbeitsagentur und jobcenter Duisburg helfen, in dem die entstandenen Kosten für die Anerkennung übernommen wurden. Auch die weiteren Integrationsschritte unterstützte der Integration Point als die zentrale Einrichtung in Duisburg.  
„Wir freuen uns, wenn wir im Integration Point geflüchtete Menschen betreuen können, die bereits eigenständig und aktiv ihre berufliche Eingliederung in Angriff genommen haben, Basma A. ist hierfür ein gutes Beispiel.“ Darauf weist Astrid Neese, Chefin der Arbeitsagentur Duisburg hin.
„Gleichermaßen sind wir auch für diejenigen aktiv, die sich erst orientieren und ihre ersten Schritte in Richtung Ausbildungs- und Arbeitsmarkt noch finden müssen. Wir unterstützen ganz individuell, egal wo sich der Einzelne gerade befindet. Basma A. konnten wir mit entscheidenden Tipps zu ihren Bewerbungsunterlagen helfen und nach einigen Beratungsgesprächen in das Jahrespraktikum bei der TARGO Dienstleistungs GmbH vermitteln. Einmal mehr hat sich hier der Integration Point als die wichtigste Anlaufstelle für geflüchtete Menschen auf ihrem Weg in den Beruf gezeigt.“  
Basma A. wurde seit März 2016 vom Integration Point beraten. Neben der Übernahme der Anerkennungskosten wurde auch ein gefördertes Praktikum bei einem Arbeitgeber angeboten. Der Integration Point ist mit dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und jobcenter Duisburg optimal vernetzt. Durch die guten Kontakte mit der TARGO Dienstleistungs GmbH wusste der Arbeitsvermittler von den Angeboten des Unternehmens für Flüchtlinge und konnte den Kontakt zwischen dem Bankunternehmen und Basma A. herstellen.  
Werner Rous, Geschäftsführer des jobcenter Duisburg, lobt das Engagement der TARGOBANK: „Die TARGO Dienstleistungs GmbH mit ihrem Sitz in Duisburg zeigt sich sehr aufgeschlossen für arbeitsuchende Menschen, die es bei der Integration ins Berufsleben oft schwer haben. Geflüchtete Menschen, aber auch zum Beispiel Langzeitarbeitslose wurden deshalb schon dauerhaft vermittelt und – wie wir heute sehen – die gute Zusammenarbeit setzt sich fort. Ich bin fest davon überzeugt, dass sich dieses Engagement auch für das Unternehmen lohnt. Menschen, die nach längerer Arbeitslosigkeit oder nach einem Fluchterlebnis eine Perspektive erhalten, sind meist hoch motiviert. Nach der vielleicht etwas längeren Einarbeitung im fachlichen Bereich wird sich die hohe Motivation der eingestellten Menschen positiv auswirken.“   Vivika Gramke, Personalleiterin bei der TARGO Dienstleistungs GmbH bestätigt die Einschätzung des jobcenter-Geschäftsführers: „Für geflüchtete Menschen bieten wir ein Jahrespraktikum an, da die Einarbeitung auf Grund der Sprachausbildung und der Vermittlung der Rahmenbedingungen in unseren Tätigkeiten länger dauert, als bei der Einarbeitung von einheimischen Bewerbern. Wir zahlen ein faires Gehalt, durch das der geflüchtete Mensch wie im heutigen Beispiel nicht mehr im Leistungsbezug beim jobcenter stehen muss. Wir bieten nach dem Jahrespraktikum soweit möglich eine Tätigkeit an, bei der wir die Fortschritte während des Praktikums und die anerkannten Ausbildungs- und Studienabschlüsse berücksichtigen.“   Basma A. freut sich über die Chance, die ihr mit dem Praktikum im Callcenter-Bereich der TARGO-Dienstleistungs GmbH gegeben wurde. Mit viel Engagement arbeitet Sie auf ihr erklärtes Ziel hin: eine dauerhafte Anstellung in einem zukunftsträchtigen Beruf.  

Von Aleppo nach Duisburg: Junger Ingenieur aus Syrien hilft bei Energieeffizienzprojekt im Stahlbereich von thyssenkrupp

Duisburg, 27. Januar 2017 - Die Bilder aus dem syrischen Aleppo erschüttern. Die Millionenmetropole im Nordwesten des Landes, Teil des UNESCO Weltkulturerbes, ist weitgehend zerstört. Tausende Menschen sind tot, unzählige auf der Flucht. Auch Rami Mamlouk ist vor Krieg und Zerstörung geflohen.
Der 26-jährige Maschinenbauingenieur kam über Istanbul nach Deutschland und lebt nun in Recklinghausen. Im Stahlbereich von thyssenkrupp absolviert er ein Praktikum und hilft dabei, den Energieeinsatz im Unternehmen zu optimieren.  
Sein Schicksal selbst in die Hand genommen Mamlouks Bruder lebt bereits seit sechs Jahren in Deutschland und arbeitet als Kardiologe in einem Krankenhaus. „2014 war ich mit dem Studium fertig, mitten im Krieg“, berichtet Mamlouk.
„Es gab keine Perspektive für mich und die Gefahr, Opfer des Krieges zu werden stieg ständig.“ Verwandte und Studienkollegen von ihm sind bei Bombenangriffen ums Leben gekommen. „Ich konnte, nachdem ich in Deutschland angekommen bin, erst einmal zu meinem Bruder, der mir bei den ersten Schritten geholfen hat.“ Der junge Syrer hat einen Asylantrag gestellt und zunächst eine dreijährige Aufenthaltsgenehmigung erhalten.  

Vorteil Bildung
Bildung und Wissen sind der Schlüssel zur Zukunft - diese Botschaft hat Rami Mamlouk von seinen Eltern mit auf den Weg bekommen. Sein Vater hat Wirtschaft studiert und arbeitete wie seine Mutter bei der staatlichen syrischen Bahn. Mamlouk entschied sich für ein Ingenieurstudium an der Universität in Aleppo, Schwerpunkt Maschinenbau.
Der Abschluss wird in Deutschland anerkannt. Um schnell Deutsch zu lernen, bewarb er sich an der Bergischen Universität in Wuppertal für ein einjähriges Sprachstipendium: „Ich wurde angenommen. Das war sehr anstrengend und intensiv. Aber natürlich geht nichts ohne Sprachkenntnisse.“
Der Einsatz hat sich gelohnt, Mamlouk spricht mittlerweile fließend Deutsch, entsprechend zertifiziert, um beispielsweise zu einem Studium in Deutschland zugelassen zu werden. Offene Aufnahme bei thyssenkrupp Mit der neu erlernten Sprache und seiner Qualifikation als Ingenieur bewarb sich Mamlouk auf eine Praktikumsstelle bei thyssenkrupp Steel Europe. Gesucht wurde ein Mitarbeiter, der bei einem Energieeffizienzprojekt im Bereich Logistik unterstützt.
Der Syrer bekam den Job und untersucht nun in einem kleinen Team, wie beim werkseigenen Hafen, bei der Werkbahn und anderen Einrichtungen die Effizienz des Energieeinsatzes gesteigert werden kann. „Das ist sehr spannend, weil ich so einen Einblick in ganz unterschiedliche Bereiche bekomme“, erklärt Mamlouk und muss lachen: „thyssenkrupp wurde ganz schnell wie eine zweite Familie für mich. Ich bin vom ersten Tag an mit offenen Armen hier aufgenommen worden und bin voll im Team integriert.“  
Auch wenn die Beschäftigung bei thyssenkrupp befristet ist, bleibt Rami Mamlouk zuversichtlich, bald eine neue Stelle zu finden: „Man darf nicht stehenbleiben, sollte immer Neues lernen, um weiterzukommen. Mein Ziel ist jetzt, eine Trainee-Stelle zu finden, um meine Fähigkeiten im Ingenieursbereich zu erweitern.“  
Fußball als Ausgleich für Arbeit und Lernen Wenn es mal nicht um Arbeit und Lernen geht, spielt Mamlouk leidenschaftlich gerne Fußball. Bereits in Aleppo hat er jahrelang im Verein gespielt, nun kickt er in Recklinghausen in der Kreisliga. „Wir sind ein bunter Haufen, bestehen aus vielen Nationen“, erzählt er. Der syrische Ingenieur ist schon nach kurzer Zeit gut integriert in Deutschland und ist nun sicher vor Krieg und Zerstörung. Er hat seinen Optimismus zurückgewonnen und ist fest entschlossen, seinen Weg zu machen.  

Rami Mamlouk (Mitte) im Teammeeting bei thyssenkrupp. Er unterstützt ein Projekt zur Energieeffizienz im Unternehmen.

 

Projekt LebensWert feiert 10 Jahre Jubiläum

Duisburg, 27. Januar 2017 - In diesem Jahr feiert das Projekt LebensWert sein 10-jähriges Jubiläum. Der Festtag soll am Sonntag, den 15. Oktober mit einem Festgottesdienst um 11 Uhr in der Herz-Jesu in Neumühl begonnen werden. Anschließend findet ein Empfang vor dem Schmidthorster DOM mit vielen Gästen aus der Gemeinde Herz-Jesu, der Kirche, der Politik, der Wirtschaft, Freunden und Förderern statt.
"Ich bin besonders stolz auf unser 10-jähriges Jubiläum, welches wir in diesem Jahr feiern werden", so Pater Tobias, der das Projekt LebensWert gemeinnützige GmbH vor 10 Jahren für bedürftige Menschen im Duisburger Norden gegründet hat. Als Leiter und Geschäftsführer beschäftigt er zurzeit 20 Mitarbeiter, davon drei Auszubildende im Bereich, Veranstaltungskaufmann/frau (2) und Koch (1). Viele ehrenamtliche Personen unterstützen das Projekt LebensWert, sonst könnten viele Veranstaltungen nicht durchgeführt werden. Die persönliche Betreuung von vielen Menschen wird durch ehrenamtliche Personen übernommen.  
Zum Projekt LebensWert gemeinnützige GmbH gehören:  
- Rat und Tat für bedürftige Menschen (Hartz IV.-Beratung und Flüchtlingsarbeit (10 Jahre)
-Sozial Beratung  
- Kinderhilfsprojekt: KiPa-cash-4-kids (gegründet vor 5 Jahren) Kinderpatenschaften; Unterstützung von armen Kindern in Duisburg und weltweit.  
- Cafè/Restaurant "Offener Treff mit Herz" mit dem "Aufgeschobenen" (eröffnet vor 3 Jahren).  
- Magazin LebensWerte News (seit 10 Jahren )  

Erfolgreiche Aktion „Kauf eins mehr“ - Künstlerin Katharina Czyz „pflanzte“ den Bewohnerbaum als Lebensgruß ans neue Jahr

Erfolgreiche Aktion „Kauf eins mehr“
Duisburg, 11. Januar 2017 - Die Hilfsbereitschaft war am Samstag, den 07.01.2017 im Edeka Markt an der Düsseldorfer Straße anlässlich der vom Inner Wheel Club Duisburg durchgeführten Aktion ein weiteres Mal überwältigend. Mittlerweile kennen die Stammkunden des Edeka Marktes die Aktion bereits aus den vergangenen Jahren, da die Hilfsaktion zugunsten der „Duisburger Tafel“ und „Immersatt“ bereits zum vierten Mal gestartet wurde.
Aus Handzetteln wussten die Kunden, welche Produkte am dringendsten gebraucht werden.
Mit großem Eifer wurde von den Kundinnen und Kunden „ein Teil mehr“ eingekauft, das sich dann zu vielen Teilen zusammenfand, sodass sich Herr Spikofsky von der Duisburger Tafel und Frau Elshoff von Immersatt über die Rekordsumme von 111 Kisten freuen konnten, die ihnen von Susanne Bartetzky, der amtierenden Präsidentin des IW Club Duisburg überreicht wurden. Frau Susanne Bartetzky betonte, dass diese Aktion für Sie und ihre Clubfreundinnen sehr wichtig sei, um die bedürftigen Menschen in Duisburg tatkräftig unterstützen zu können.
Frau Bartetzky hatte den ganzen Tag über mit ihren Damen des Inner Wheel Clubs die Käuferinnen und Käufer beraten und in ihrem Hilfsengagement unterstützt. „Es ist wirklich erstaunlich, wie hilfsbereit und mitfühlend die Menschen in Duisburg sind!“ äußerte sich Frau Bartetzky lobend über das Engagement in Buchholz.

 

 

Künstlerin Katharina Czyz „pflanzte“ den Bewohnerbaum als Lebensgruß ans neue Jahr
Die AWOcura eröffnete das neue Jahr im Wohndorf Laar mit einem Fest des Lebens. Beim Empfang am vergangenen Freitag stellte Heimleiter Jürgen Franz den neuen „Bewohnerbaum“ vor. Die Künstlerin Katharina Czyz hat ihn gestaltet und entworfen. Beim Jahresauftakt wurde der Lebensgruß ans neue Jahr den Bewohnern, Angehörigen und Gästen vorgestellt.
Der kräftige, geerdete Stamm des Lebensbaums steht für den Zusammenhalt, das Miteinander und die Verbundenheit im Wohndorf Laar. Jedes Blatt trägt ein Foto von einem der 34 Bewohner des Seniorenzentrums im Dorf am Rheindeich. Die runden Blätter, die für den Kreislauf des Lebens stehen, wurden in der Kreativgruppe im Haus gefertigt und werden jahreszeitlich angepasst. Dieses starke Lebenszeichen entstand in Absprache mit den Bewohnern, Angehörigen und dem Heimfürsprecher Michael Euteneuer.
Heimleiter Jürgen Franz sagte über den „Bewohnerbaum“: „Viele Häuser zeigen bildhaft die Verbundenheit innerhalb der Gemeinschaft von Seniorinnen und Senioren. Das Besondere bei uns ist, dass wir wirklich jeden Bewohner im Foto zeigen, und die Veränderungen des Kunstwerks über das Jahr durch die Gestaltung der Blätter übersetzt den Kreislauf eines Jahres symbolisch und deutlich wahrnehmbar.“
Mit einem Glas Sekt und guten Worten der Vorfreude auf das neue Jahr begann der Empfang im Wohndorf. Danach standen die bildhaften Momente im Mittelpunkt. Liebevoll gemalte Bilder aus der Kreativgruppe, die jahrelang gesammelt wurden, fanden ihren neuen Platz im Wohnbereich. Die Künstlerinnen und Katharina Czyz stellten ihre Werke stolz vor bevor sie zum Blickfang wurden.
„Durch die Neugestaltung wirkt der Wohnbereich noch wärmer, gemütlicher und familiärer. Ein bisschen so wie zu Hause“, beschreibt Elisa Jurkait, Teamleiterin Sozialer Dienst, das Farbspiel. Bis Anfang Februar werden die Bilder auf dem Wohnbereich zu bestaunen sein. Elisa Jurkait: „Wir hoffen, viele Künstlerinnen überreden zu können, die Bilder noch länger ausstellen zu dürfen.“

Auf dem Foto vorne hockend: Katharina Czyz

 

Kältemaßnahmen – Schutz vor Wind und Wetter  

Duisburg, 6. Januar 2017 - In den letzten Tagen hat der Winter auch in unserer Region Einzug gehalten, die Temperaturen bewegen sich nachts aber auch tagsüber im Frostbereich. Stadtdirektor und Sozialdezernent  Reinhold Spaniel macht deutlich,  dass niemand ungeschützt den Einflüssen des Wetters ausgesetzt sein muss.   Obwohl die von der Stadt Duisburg und dem Diakoniewerk Duisburg bereitgestellten Notschlafstellen ausgelastet sind, werden keine vorsprechenden Personen abgewiesen. Im Bedarfsfall werden in den Einrichtungen zusätzliche Betten aufgestellt.
Wohnungslosen Personen, die trotz des bestehenden Angebotes zur Unterbringung hiervon keinen Gebrauch gemacht haben, kann jederzeit ein beheizter Schlafplatz zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus gibt es insbesondere für die Nachtstunden, witterungsgeschützte Rückzugsmöglichkeiten.
Die Mitarbeiter des Vereins Gemeinsam gegen Kälte e.V. geben darüber hinaus auch warme Bekleidung und Decken aus.   Es ist allerdings bekannt, dass einige wenige Menschen die vorhandenen Hilfeangebote aus unterschiedlichen Gründen ablehnen. Somit muss akzeptiert werden, dass eine kleine Gruppe betroffener Personen ohne eine Unterkunft auf der Straße verbleibt.
Die Bevölkerung wird daher um Mithilfe gebeten, Hinweise auf obdachlose Menschen in Not der Fachstelle für Wohnungsnotfälle zu melden, damit dann die notwendige Versorgung von dort veranlasst werden kann: (0203) 283-8885 und -8870 oder Call Duisburg (0203) 94000.  
Anlaufstelle für alle Betroffenen ist werktags von 8 bis 16 Uhr die „Zentrale Anlauf-, Beratungs- und Vermittlungsstelle“ (ZABV) in der Beeckstraße 45 in der Innenstadt. Über diesen Zeitraum hinaus sind jederzeit Vorsprachen in den entsprechenden Notübernachtungsstellen möglich. Für Männer befindet sich diese im Wolfgang-Eigemann-Haus, Ruhrorter Straße 124-126, 47059 Duisburg; für Frauen im Hause Pappenstraße 19, 47057 Duisburg.   Für weitergehende Informationen stehen die Mitarbeiter der vorgenannten Stellen unter den Rufnummern (0203) 9313-100 (ZABV), (0203) 99299-0 (Notübernachtung Männer) und (0203) 60968-0 (Wohnprojekte Frauen) zur Verfügung.

Kauf eins mehr!

Duisburg, 02. Januar 2017 - Am Samstag, den 7.01.2017 startet zum vierten Mal die erfolgreiche Aktion „Kauf eins Mehr“ im Edeka Markt Neukauf an der Düsseldorfer Landstraße 107. Jeder Kunde des Edeka Marktes, der bedürftigen Menschen helfen möchte, kauft ein Teil mehr, um es nachher zu spenden. Benötigt werden im Wesentlichen Reis und Nudeln, Konserven und Hygieneartikel.
Die Aktion wird von dem Inner Wheel Club Duisburg organisiert. Der Rotaract Club und die Ineracter unterstützen die Frauen bei der Aktion, die in der Zeit von 8.00 – 18.00 Uhr durchgeführt wird.
Die Waren werden noch am gleichen Tag der Duisburger Tafel und dem Verein Immersatt übergeben, die gerade in der jetzigen Zeit besonders dankbar für die Unterstützung sind. In den letzten Jahren konnte sich die Institutionen stets über viele Kisten mit Lebensmitteln freuen.

 

Marathonläufer unterstützen Kindernothilfe-Projekt: 4.500 Euro für syrische Flüchtlingskinder im Libanon

Duisburg, 23. Dezember 2016 - Die Lage der aus Syrien in den Libanon geflohenen Familien bleibt äußerst angespannt. In einem Projekt der

Kindernothilfe finden viele Kinder Schutz und Unterstützung. Der Marathon laufende Priester Pater Tobias (im Foto unten rechts im Bild) und zwei inzwischen in Duisburg lebende Läufer aus Syrien konnten jetzt 4.500 Euro, die sie bei zwei Marathons durch Spenden „erlaufen“ haben, an die Kindernothilfe übergeben.

Seit mehr als einem Jahr sammeln junge Syrer mit dem Prämonstratenser-pater Tobias Breer aus Duisburg-Neumühl bei Marathonläufen Geld für bedürftige Kinder in Deutschland. Im Herbst schnürten sie in Berlin und München erstmals die Laufschuhe für syrische Kinder, die auf der Flucht im Libanon leben. Die Läufer Yamen Kadour und Dalil Bozo konnten jetzt zusammen mit dem Initiator Pater Tobias und Barbara Hackert vom „Projekt LebensWert“ 4.500 Euro an Christian Herrmanny von der Kindernothilfe übergeben.
“Die Kindernothilfe fördert Kinderschutzzentren im Chouf-Gebirge im Libanon, wo den Kindern geholfen wird, ihre Kriegserlebnisse zu verarbeiten und wieder Normalität zu erleben – beispielsweise, indem sie zur Schule gehen können”, erklärte Christian Herrmanny. Die jungen Männer aus Syrien freuten sich sehr, denn: „Ohne Bildung droht eine ganze Generation verloren zu gehen, die hoffentlich die Zukunft Syriens sein wird.“
Die Kindernothilfe bedankte sich im Namen der Flüchtlingskinder ganz herzlich für den großartigen Einsatz der drei Läufer. Als eine der größten christlichen Kinderhilfsorganisationen in Europa unterstützt die Kindernothilfe benachteiligte Mädchen und Jungen auf ihrem Weg in ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben.
Sie fördert 783 Projekte und leistet Humanitäre Hilfe – wie aktuell im Libanon, wo syrische Flüchtlingskinder unterstützt werden. Zurzeit schützt, stärkt und fördert die Kindernothilfe fast zwei Millionen Kinder und ihre Familien und Gemeinschaften in insgesamt 31 Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa, um ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.

Das Team des Jugendzentrums Angertaler Straße bedankt sich

Duisburg, 23. Dezember 2016 - Vor einem Jahr freute sich der Verein für Kinderhilfe und Jugendarbeit über 10.000 Euro aus der Zahngoldspende. Das Geld wurde für die Flüchtlingsarbeit im Städtischen Kinder- und Jugendzentrum Angertaler Straße in Duisburg-Wanheim verwendet. Insbesondere wurden Sprachförderungsangebote und Freizeitveranstaltungen realisiert.  
Das Team und die Kinder bedanken sich am 5. Januar persönlich bei Zahnarzt Dr. Seuffert, der damals die Spende überreicht hatte. Sie präsentieren dabei die Ergebnisse Ihrer Arbeit.  

 
GFW Duisburg unterstützt den Verein „Gemeinsam gegen Kälte e.V.“
Wärmende Sachspende durch nachhaltige Mittelverwendung

Duisburg, 22. Dezember 2016 - Anstatt postalische Weihnachtskarten zu versenden, hat die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg) das Motto „Gemeinsam gegen Kälte“ wörtlich genommen. Und so ließ sie dem gleichnamigen Verein, der sich als mobile Hilfe für Menschen in Not sowie Wohnungslose versteht und ohne öffentliche Mittel auskommt, 100 wärmende Decken zukommen.  
Diese hatten die Akteure der GFW Duisburg anlässlich des Kreativwirtschaftstreffens „Creative Stage Ruhr“ Ende November 2016 am Innenhafen angeschafft. Dort dienten die Decken für die Dauer der Bühnenveranstaltung den Gästen als willkommene Wärmequelle.  
Die Projektverantwortliche Susanne Kirches regte die Spende an und freut sich gemeinsam mit GFW-Chef Ralf Meurer über die Weitergabe an Kurt Schreiber, den 1. Vorsitzenden des Vereins „Gemeinsam gegen Kälte e.V.“.
V.l.:Kurt Schreiber („Gemeinsam gegen Kälte e.V.“) dankt Ralf Meurer und Susanne Kirches für das Engagement der GFW Duisburg, Foto: Annegret Angerhausen-Reuter; Nutzungsrechte: GFW Duisburg

 

Neuer Angebotskatalog für die Duisburger Familienkarte  

Duisburg, 19. Dezember 2016 - Kurz vor Weihnachten können sich Inhaber der Familienkarte noch für den Geschenkekauf inspirieren lassen und dabei auch noch sparen: Die rund 260 Angebote, die bei Vorlage der Familienkarte gewährt werden, wurden aktualisiert und in der neunten Auflage des Kataloges zusammengefasst. Er liegt ab sofort in allen Bezirksämtern und Bezirksbibliotheken aus.  
Gemeinsame Aktivitäten wie zum Beispiel ein Besuch im KOM’MA Theater oder bei den Duisburger Philharmonikern bringen Familien in besinnliche Stimmung. Auch langjährige Partner der Familienkarte beteiligen sich weiterhin und bieten Rabatte beim Einkaufen, im Restaurant, im Sportverein oder im Freizeitpark. Sogar bei der Nachhilfe, beim nächsten Reifenwechsel oder bei der Renovierung lässt sich sparen.  
Interessierte Unternehmen und Vereine, die sich mit einem familienfreundlichen Angebot beteiligen möchten, können sich bei Sabrina Schwoerer telefonisch unter (0203) 283-7082 oder per E-Mail an familienkarte@stadt-duisburg.de wenden. Familien finden den Antrag und alle weiteren Informationen unter www.duisburg.de/familienkarte oder melden sich beim Callcenter unter der Telefonnummer (0203) 94000.