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Am Alten Angerbach
Am alten Angerbach: Start weiterer Hochbaumaßnahmen

Duisburg, 25. November 2021 - Die Endkunden und Investoren im ersten und zweiten Bauabschnitt des Entwicklungsgebietes Am alten Angerbach haben ihre Grundstücke und Baufelder bereits im Sommer übernommen und mit den ersten Hochbaumaßnahmen begonnen, weitere Baumaßnahmen folgen nun. Deshalb kommt es ab dem 29. November erneut zu einer Sperrung des Fußweges in Richtung Alter Angerbach in der Verlängerung der Wendeanlage in der Hermann-Spillecke-Straße.

Die Sperrung dauert voraussichtlich bis März 2022. Die GEBAG wird die erste Stufe der Erschließungsarbeiten, zu der die Herstellung von Ver- und Entsorgungsleitungen, die Baustraßen und anteilige Freiflächen gehören, zum 20. Dezember beenden. Dann wird auch der Fußweg entlang des Alten Angerbachs in Richtung Haltestelle Kesselsberg wieder freigegeben.

Aufgrund des prognostizierten Baufortschritts von Investoren und Endkunden wird die GEBAG voraussichtlich im 2. Quartal des kommenden Jahres mit den Erschließungsarbeiten fortfahren. Die GEBAG hat in dieser Woche die letzten der 32 Baugrundstücke aus dem ersten und zweiten Bauabschnitt an die privaten Bauherren übergeben. Weitere 61 Grundstücke sind im Sommer über ein notariell begleitetes Bieterverfahren vergeben worden. Die Beurkundungen dieser Kaufverträge werden in 2022 erfolgen, im Anschluss werden die Grundstücke an die Käufer übergeben. Das Grundstück „Am alten Angerbach“ ist im Besitz der Stadt Duisburg. Die GEBAG ist mit der Erschließung und der Vermarktung der Fläche beauftragt.

Angerbach-Hochbau: Nach der Übergabe der ersten Grundstücke und Baufelder im Sommer haben
jetzt bereits einige Hochbaumaßnahmen begonnen.
Foto Bernd Uhlen-Gebag


Am Alten Angerbach: Vermarktung für 61 Grundstücke startet Ende Mai

Duisburg, 31. Mai 2021 - Die Stadt Duisburg und die GEBAG haben die nächste Stufe des Vertriebs für das Projekt „Am Alten Angerbach“ gestartet. Insgesamt werden 61 Baugrundstücke in Größen von ca. 340 bis 817 Quadratmetern an private Endkunden verkauft. Alle Grundstücke liegen im dritten Bauabschnitt des Baugebiets im südlichen Stadtteil Huckingen. Die Vergabe der Grundstücke erfolgt über ein notariell begleitetes Bieterverfahren gegen Höchstgebot. Der Mindestkaufpreis liegt bei 720,00 Euro pro Quadratmeter plus Erwerbsnebenkosten.

Die Bewerbungsphase läuft vom 31. Mai bis zum 2. August 2021. Vorgesehen ist eine Bebauung ausschließlich mit freistehenden Einfamilienhäusern. Die GEBAG pflegt eine Liste mit aktuell rund 2.700 vorgemerkten Personen, die sich für den Kauf eines Grundstücks im dritten Bauabschnitt interessieren. Martin Linne als zuständiger Stadtentwicklungsdezernent freut sich darüber, dass die Entwicklung der Fläche Am Angerbach voranschreitet: „Hier entsteht ein hochwertiges Wohngebiet in Huckingen, das aufgrund seiner zentralen Lage mit hohem Wohnkomfort, guter Infrastruktur und großem Freizeitwert zu den begehrten Wohnlagen im Duisburger Süden gehören wird. Der Verkauf eröffnet der Stadt Möglichkeiten und steigert das Image von Duisburg.“

Das Grundstück „Am alten Angerbach“ ist im Besitz der Stadt Duisburg. Die GEBAG ist mit der Erschließung und der Vermarktung der Fläche beauftragt. Auf dem Grundstück laufen aktuell noch Erschließungsmaßnahmen im ersten und zweiten Bauabschnitt in der ersten Ausbaustufe, die bald abgeschlossen sind. Im Anschluss werden alle Baufelder an die Investoren und privaten Bauherren der ersten beiden Bauabschnitte übergeben. Die entsprechende Hochbauarbeiten beginnen ab Sommer 2021. 32 Grundstücke im ersten und zweiten Bauabschnitt für private Endkunden wurden im vergangenen Jahr über ein notariell begleitetes Losverfahren vergeben.

Die Interessentenliste der GEBAG umfasste für die erste Vermarktungsstufe rund 1.700 interessierte Bauherrinnen und Bauherren. Alle Interessenten, die bei der GEBAG vorgemerkt sind, werden zum Vertriebsstart direkt informiert. Wer noch nicht auf der Interessentenliste vermerkt ist und dennoch Interesse am Verkaufsexposé für die Grundstücke im dritten Bauabschnitt hat, findet auf der Projekt-Homepage die Möglichkeit, sich in die Liste einzutragen: https://www.am-altenangerbach.de/interessenten/

Am Alten
Angerbach - Luftbild Mai 2021 - Copyright GEBAG Bernd Uhlen

Am alten Angerbach: Start weiterer Hochbaumaßnahmen

Duisburg, 25. November 2021 - Die Endkunden und Investoren im ersten und zweiten Bauabschnitt des Entwicklungsgebietes Am alten Angerbach haben ihre Grundstücke und Baufelder bereits im Sommer übernommen und mit den ersten Hochbaumaßnahmen begonnen, weitere Baumaßnahmen folgen nun. Deshalb kommt es ab dem 29. November erneut zu einer Sperrung des Fußweges in Richtung Alter Angerbach in der Verlängerung der Wendeanlage in der Hermann-Spillecke-Straße.

Die Sperrung dauert voraussichtlich bis März 2022. Die GEBAG wird die erste Stufe der Erschließungsarbeiten, zu der die Herstellung von Ver- und Entsorgungsleitungen, die Baustraßen und anteilige Freiflächen gehören, zum 20. Dezember beenden. Dann wird auch der Fußweg entlang des Alten Angerbachs in Richtung Haltestelle Kesselsberg wieder freigegeben.

Aufgrund des prognostizierten Baufortschritts von Investoren und Endkunden wird die GEBAG voraussichtlich im 2. Quartal des kommenden Jahres mit den Erschließungsarbeiten fortfahren. Die GEBAG hat in dieser Woche die letzten der 32 Baugrundstücke aus dem ersten und zweiten Bauabschnitt an die privaten Bauherren übergeben. Weitere 61 Grundstücke sind im Sommer über ein notariell begleitetes Bieterverfahren vergeben worden. Die Beurkundungen dieser Kaufverträge werden in 2022 erfolgen, im Anschluss werden die Grundstücke an die Käufer übergeben. Das Grundstück „Am alten Angerbach“ ist im Besitz der Stadt Duisburg. Die GEBAG ist mit der Erschließung und der Vermarktung der Fläche beauftragt.

Angerbach-Hochbau: Nach der Übergabe der ersten Grundstücke und Baufelder im Sommer haben
jetzt bereits einige Hochbaumaßnahmen begonnen.
Foto Bernd Uhlen-Gebag


„Am Alten Angerbach“: Baustart für Kita

Duisburg, 29. März 2021 - Die GEBAG startet mit den ersten Arbeiten für den Neubau der fünfgruppigen Kindertagesstätte im Neubaugebiet „Am Alten Angerbach“. In dem Baugebiet in Huckingen, im Süden Duisburgs, entstehen auf rund 170.000 Quadratmetern rund 300 neue Wohneinheiten. Der zweistöckige Kita-Neubau wird angrenzend an die zentrale Grünachse errichtet. Auf über 700 Quadratmetern Fläche plus Außenbereich von 1.500 Quadratmetern werden künftig in fünf Gruppen rund 100 Kinder betreut. Betreiber wird das Jugendamt der Stadt Duisburg.

Die Planung des Neubaus stammt vom Essener Architekturbüro Koschany & Zimmer Architekten. Die GEBAG investiert rund 4,2 Millionen Euro in den Neubau, der voraussichtlich im Sommer 2022 fertig gestellt wird. GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer: „Damit das Projekt ‚Am Alten Angerbach‘ ein Zuhause für die ganze Familie werden kann, war es für uns als Entwicklerin der Fläche immens wichtig, neben qualitativ hochwertiger Architektur für einen zukunftsfähigen Städtebau auch an die Kleinsten zu denken. Wir freuen uns, dass wir mit der Kita ‚Am Alten Angerbach‘ nicht nur einen sozialen Beitrag für Betreuung der Duisburger Kinder leisten, sondern auch, dass mit dem Entwurf von Koschany & Zimmer Architekten ein ebenso moderner wie kinderfreundlicher Neubau entstehen wird.“

Das Gebäude wird mit einer hinterlüfteten Holzfassade errichtet, d. h. die äußere Fassade, die dem Witterungsschutz dient, wird nicht direkt auf das Mauerwerk aufgebracht, sondern auf eine Unterkonstruktion montiert. „Dadurch sind die Dämmung des Gebäudes und die äußere Gebäudehülle konstruktiv voneinander getrennt. Zwischen den beiden Schichten entsteht so ein ‚Hinterlüftungsraum‘, durch den die Feuchtigkeit im Bauwerk selbst leichter abgeführt werden kann“, erläutert Ralf Lützenrath, Bereichsleiter Neubau bei der GEBAG.

Die Kita ist damit ein Hybridgebäude, das Holz- und Massivbauweise miteinander verbindet. Die Holzstruktur der Fassade wird optisch durch eine wetterresistente Behandlung des natürlichen Baustoffs sichtbar bleiben. Die Kita bekommt außerdem ein Gründach. „Auch der Kita-Neubau folgt hier dem Konzept der ‚wassersensiblen Stadt‘, das für das gesamte Neubaugebiet maßgeblich ist“, erklärt Ralf Lützenrath. „Niederschlagswasser versickert und verdunstet so direkt in der Vegetation und dem unterliegenden Substrat auf der Dachfläche. So leisten Gründächer auch einen direkten Beitrag zum Klimaschutz: Gründächer speichern Wasser, binden Staub und heizen sich auch an heißen Sommertagen, wie wir sie in den letzten Jahren immer wieder erlebt haben, kaum auf. So können wir für eine Klimaregulierung direkt im Quartier sorgen.“
 
Auf der Suche nach einem Träger für die Kita war die GEBAG anfangs mit den Zaubersternen im Gespräch. Im weiteren Verlauf des Projektes haben sich aber die GEBAG und die Stadt Duisburg, die Grundstückseigentümerin der Fläche „Am alten Angerbach“ ist, darauf verständigt, an dieser Stelle zusammen ein besonderes Zeichen für dieses Gemeinschaftsprojekt zu setzen. Daher wird die Kita „Am Alten Angerbach“ künftig vom städtischen Jugendamt betrieben.

Die GEBAG befindet sich mit den Zaubersternen bereits in fortgeschrittenen, sehr positiven Gesprächen für eine andere Kita, die die GEBAG voraussichtlich ab dem Sommer 2021 bauen wird. Direkt neben den Kita-Bauten wird ein Blockheizkraftwerk errichtet, das Ende 2021 in Betrieb genommen werden wird. Das Kraftwerk wird den ersten und zweiten Bauabschnitt im Neubaugebiet mit Energie versorgen.
Die Optik des Kraftwerks, das ebenfalls in einer boxenartigen Kubatur errichtet wird, ist dabei eine unmittelbare Fortführung der Architektur der Kindertagesstätte. So wirken beide Baukörper miteinander verbunden und bilden eine Einheit. Die GEBAG errichtet hierbei die Gebäudehülle und wird das Gebäude im Anschluss an die DVV verkaufen, die dann den Innenausbau und die technische Ausstattung vornimmt.

Visualisierung Kita Am Alten Angerbach (Quelle: GEBAG)


Am Alten Angerbach: Bauarbeiten schreiten voran  

Duisburg, 17. August 2020 - Die GEBAG hatte am  17.8.2020 zu einer Begehung im Neubaugebiet „Am Alten Angerbach“ geladen. Anlässlich der in dieser Woche endenden Bewerbungsfrist für private Bauherren, die sich noch bis zum 23. August 2020 um eines der ersten 32 Baugrundstücke im ersten und zweiten Bauabschnitt bewerben können, wollte die Baugesellschaft den aktuellen Stand der Arbeiten auf der Projektfläche zeigen. Das Signal: Es geht voran!  
„Auf rund 170.000 Quadratmetern entsteht hier im Duisburger Süden hochwertiger Wohnraum für rund 300 Wohneinheiten. Es entsteht ein vielfältiges neues Stadtquartier, das die Wohnwünsche sowohl von Singles, Paaren und auch Familien erfüllen wird – und damit ist der ‚Alte Angerbach‘ eine wirkliche Bereicherung für Duisburg“, machte Oberbürgermeiste Sören Link anlässlich der Begehung deutlich.  
Ein Überblick über erfolgte und bald stattfindende Maßnahmen:
·        Die Baustelleneinrichtung ist vollständig erfolgt, auch die erste Kanalisationsarbeiten für Regen- und Schmutzwasser sind abgeschlossen.
·        Es wurden zwei Brunnenanlagen gebohrt, um die Staubbelästigung durch Bauarbeiten für die Anwohner in der Hermann-Spillecke-Straße weitgehend zu reduzieren.
·        Die Bauarbeiten zur Verlegung der Versorgungsleitungen (Nahwärme etc.) beginnen für den 1. Bauabschnitt voraussichtlich im September 2020.
·        Der Baustart für die fünfgruppige Kindertagesstätte sowie das Blockheizkraftwerk der der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) erfolgt Anfang 2021. Die Wärmeversorgung aller Haushalte im ersten Bauabschnitt sowie Teilen des zweiten Bauabschnitts erfolgt über das Blockheizkraftwerk der DVV.  

Die neue Wohnsiedlung „Am Alten Angerbach“ zeichnet sich durch ihre großzügigen Freiraumvernetzungen und Freiraumbeziehungen aus. Diese sind integraler Bestandteil einer zukunftsgerichteten Stadtentwicklung im Sinne der „wassersensiblen Stadt“. Über 20 Prozent der knapp 17 Hektar großen Fläche sind als öffentliche Grünflächen inklusive Quartiersplätzen geplant.
„Grün ist die Zukunft! Das macht die GEBAG nicht nur mit Projekten wie der Klimaschutzsiedlung Vierlinden-Höfe in Walsum deutlich, sondern auch mit dem Alten Angerbach. Wir als kommunales Wohnungsunternehmen haben eine große Verantwortung, Duisburg zukunftsfähig und innovativ weiterzuentwickeln. Der ‚Alte Angerbach‘ ist nur einer von vielen Schritten in die richtige Richtung“, bekräftigte GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer vor Ort.  

Die Stadt Duisburg ist Teil der Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von morgen“: Im Mai 2015 haben sich die 16 Kommunen der Emscher-Region, die Emschergenossenschaft und das Land NRW zu einem gemeinsamen Engagement für eine zukunftsfähige und nachhaltige Stadtentwicklung bekannt, die zum einen den besonderen Anforderungen des demographischen Wandels und zum anderen denen des Klimawandels gerecht wird.
Private Bauherren, die sich um eines der 32 Baugrundstücke im ersten und zweiten Bauabschnitt bewerben möchten, haben dazu noch bis zum Ende dieser Woche die Gelegenheit. Stichtag für die Bewerbungen ist der 23. August.
Die Auslosung der Grundstücke erfolgt über ein notariell begleitetes Losverfahren Anfang September. Alle Informationen finden sich auf der Projektwebsite:
www.am-alten-angerbach.de    

Am Alten Angerbach: Start der Bauarbeiten

Duisburg, 25. Mai 2020 - Es geht los Am Alten Angerbach: In dieser Woche sind die Bauarbeiten offiziell gestartet. Für das Bauprojekt im Stadtteil Huckingen, bei dem auf einer Fläche von rund 17 Hektar 280 Wohneinheiten und eine fünfgruppige Kindertagesstätte entstehen, werden nun erste Erschließungsmaßnahmen durchgeführt. Zunächst werden die Baustraßen errichtet und das Baugebiet wird an die öffentliche Versorgung angeschlossen, außerdem werden die öffentlichen Grün- und Freiflächen des neuen Stadtteils vorbereitet.

Im Zuge der Bauarbeiten wird zwischen Juli und September die Hermann-Spillecke-Straße zeitweise einseitig gesperrt. Die Bauarbeiten werden hauptsächlich von Montag bis Freitag zwischen 7 und 16.30 Uhr durchgeführt.
 „Wir sind bemüht, die von den Bauarbeiten ausgehenden Störungen so gering wie möglich zu halten. Trotzdem lassen sich Beeinträchtigungen und Veränderungen im geplanten Bauablauf nicht gänzlich ausschließen. Dafür bitten wir die Anwohnerinnen und Anwohner im Gebiet um Verständns“, so Jens Sperke, Abteilungsleiter Flächenentwicklung bei der GEBAG. Spaziergänger werden gebeten, die nicht eingezäunten Bereiche des Baugebiets und die vorhandenen öffentlichen Wege zu nutzen. Der Fußweg entlang des Alten Angerbachs bleibt während der Bauarbeiten dauerhaft nutzbar.


Die Grundstückspreise liegen zwischen 400 Euro und 700 Euro pro Quadratmeter. Foto GEBAG

Noch Idylle - Fotos haje


Projektvorstellung am 21. Mai 2019

Duisburg, 21. Mai 2019 - Das Vergabeverfahren beim Bauprojekt „Am Alten Angerbach“ in Huckingen startet in die nächste Phase: Nachdem im Februar interessierte Investoren zur Einreichung von Konzepten aufgerufen worden waren, fand am 14. Mai nun die Jurysitzung zur Konzeptvergabe statt. Durch das Verfahren der Konzeptvergabe sollen die übergeordneten städtebaulichen, architektonischen und auch ökologischen Ziele gesichert werden. Die Baufelder werden durch den jeweiligen Investor schlüsselfertig und als Gesamtkonzept entwickelt und errichtet.

14 Investoren und Investorengruppen haben für die Vergabe der ersten fünf Baufelder mit insgesamt 110 Doppel- sowie 23 Einfamilienhäusern ihre Konzepte eingereicht. Die siebenköpfige Jury, der u. a. Wirtschaftsdezernent Andree Haack sowie GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer angehörten, kürte aus den Einreichungen insgesamt drei Gewinner.

Das erste Baufeld wird vergeben an die Dornieden Generalbau GmbH aus Mönchengladbach. Das Konzept sieht die Errichtung von 24 Doppelhäusern sowie drei freistehenden Einfamilienhäusern vor. Alle Häuser werden im KfW-55-Standard errichtet, wodurch ein für die Nutzer reduzierter Energieverbrauch und eine Fördermöglichkeit gegeben ist. Die Baufelder 2-4 gehen an eine Investorengruppe, bestehend aus der Kueppersliving Immobilienentwicklung GmbH & Co. KG (Krefeld), area & clavis Wohnungsbau GmbH (Duisburg/Moers) und der Blankbau SCS GmbH & Co. KG (Duisburg). Laut Konzept ist der Bau von 86 Doppel- sowie 12 Einfamilienhäusern vorgesehen, die durch eine Vielzahl von Grundrissen für unterschiedliche Wohn- und Lebensformen eine breite Zielgruppe ansprechen sollen.
Das fünfte Baufeld schließlich wird entwickelt durch die Jakob Durst GmbH & Cie aus Mönchengladbach. Der Investor plant die Errichtung von acht freistehenden Einfamilienhäusern, die ebenfalls den KfW-55-Standard erfüllen und sich durch die Verwendung von natürlichen Materialien auszeichnen.

„Die Siegerkonzepte überzeugen alle durch eine qualitativ hochwertige Architektur und ein stimmiges Gesamtkonzept. Durch die unterschiedlichen Grundrisse und Planungsvarianten entstehen individuelle Wohnformen für Familien, Singles und Paare, wodurch eine Durchmischung des Quartiers gewährleistet wird. Ich bin überzeugt, dass der „Alte Angerbach“ eine wunderbare Ergänzung und Aufwertung für den Duisburger Wohnungsmarkt sein wird“, so Bernd Wortmeyer.

Bevor jedoch die Hochbauarbeiten auf den fünf Baufeldern durch die Investoren beginnen können, müssen die Erschließungsarbeiten durch die GEBAG durchgeführt werden. Diese werden voraussichtlich im 4. Quartal 2020 abgeschlossen sein. Bis dahin werden u.a. die Gewinner-Konzepte der Investoren zur Bauantragsreife gebracht und die Vermarktung an Endkunden wird anlaufen. Über die schlussendlichen Kaufpreise der durch die Investoren entwickelten Immobilien kann nach aktuellem Planungsstand noch keine Aussage getroffen werden. Privatkunden, die sich für den Kauf eines einzelnen unbebauten Grundstücks oder eines schlüsselfertigen Hauses interessieren, können sich ebenfalls per Mail mit der GEBAG in Verbindung setzen, um auf der Interessentenliste aufgenommen zu werden. Die Termine für die Vergabe an diesen Kundenkreis werden derzeit von der GEBAG erarbeitet. Aktuell hat die GEBAG rund 600 Interessenten vorgemerkt.


Baufeld 1 - 1. Platz: Dornieden Generalbau GmbH 

(Quelle: Dornieden Generalbau GmbH)

Der Investor überzeugte das Auswahlgremium mit einem stringenten Konzept, das die Errichtung von 24 Doppel- und 3 freistehenden Einfamilienhäusern vorsieht. Die Anordnung der geplanten Gebäude entlang der in NordSüd-Richtung verlaufenden, nur einseitig bebauten Erschließungsachse bedingt, dass diese Gebäude als Eingangsgeste für das gesamte Plangebiet wahrgenommen werden. Wichtige städtebauliche Akzente werden durch die jeweils am Ende der Baufelder angeordneten freistehenden Einfamilienhäuser gesetzt. Durch ihre Materialität und die Gliederung der Baukörper mit Hochpunkten bilden diese Gebäude eine Art Rahmen für die dazwischenliegenden Doppelhäuser und tragen damit der städtebaulichen Relevanz ihres Standortes Rechnung.

Die Dornieden Generalbau GmbH hat in einer Art „Baukastensystem“ ein Konzept entwickelt, das sowohl in der architektonischen Anmutung als auch in den verschiedenen Nutzungsvarianten eine breite Vielfalt ermöglicht, gleichzeitig aber über ein klares Ordnungssystem jede Art von Beliebigkeit vermeidet. Es entsteht das Gesamtbild individueller Häuser mit eigener Adressbildung.

Das Grundrisskonzept ist geprägt von vielfältig nutzbaren Räumen und offenen Übergängen zwischen den Nutzungsbereichen. Die Flexibilität steht im Vordergrund, um unterschiedliche Lebensstile und Ansprüche der zukünftigen Nutzer vielseitig abdecken zu können. So entstehen vier verschiedene Grundrisse mit vier verschiedenen Fassadentypen. Im Rahmen der verschiedenen Grundrisskonzepte stehen unterschiedliche Dinge im Mittelpunkt: so beschäftigt sich der Grundriss „Business“ mit dem Thema Home-Office und bei der Variante „Wellness“ ist das neue zu Hause ein Ort der Entspannung.

(Quelle: Dornieden Generalbau GmbH)

Alle Häuser sollen über den Standard der aktuellen Energieeinsparverordnung hinaus als KfW-Effizienzhaus 55 erstellt werden. Dies ist auch für die späteren Nutzer im Hinblick auf einen reduzierten Energiebedarf und einen zusätzlichen Förderbaustein in der Finanzierung hoch interessant. Des Weiteren mit Blick auf die wachsende Bedeutung der Elektromobilität werden alle Garagen mit Stromanschlüssen ausgestattet, die die spätere Nachrüstung einer E-Ladestation ermöglichen.
Auch bei der Gestaltung der Außenanlagen hat der Investor ein besonderes Augenmerk auf eine ökologisch nachhaltige Ausführung gelegt. Die Hauszuwegungen und Zufahrten für die Garagen werden beispielsweise in einem wasserdurchlässigen Material erstellt. Die Versiegelung des Bodens wird somit auf ein Minimum reduziert.

 

Baufeld 2-4 - 1. Platz: Kueppersliving Immobilienentwicklung GmbH & Co. KG, area & clavis Wohnungsbau GmbH, Blankbau SCS GmbH & Co. KG

(Quelle: Kueppersliving Immobilienentwicklung GmbH & Co. KG, area & clavis Wohnungsbau GmbH sowie Blankbau SCS GmbH & Co. KG)

Die Investorengruppe, die den Zuschlag für die Baufelder 2, 3 und 4 erhalten hat, besteht aus den Firmen Kueppersliving Immobilienentwicklung GmbH & Co. KG, area & clavis Wohnungsbau GmbH sowie Blankbau SCS GmbH & Co. KG. Insgesamt umfasst das Konzept des Siegers 86 Doppel- und 12 freistehende Einfamilienhäuser.
Einer der ausschlaggebenden Punkte für die Auswahl der Investorengruppe war, dass die dem Neoklassizismus angenäherte architektonische Formsprache dem Plangebiet und der Lage in Duisburg eine angemessene Ausstrahlung verleiht. Ziel der Entwicklung ist es, eine ausgewogene soziale Mischung in den verschiedenen Quartieren zu erreichen. Durch das Angebot verschiedener Architekturen bietet auch diese Investorengruppe den künftigen Bewohnern eine Art „Baukastensystem“, die eine großes Maß an Vielfalt ermöglicht, dieses allerdings nicht zu Lasten der einheitlichen Gestaltung des Plangebiets.

Durch die Ausformulierung einer einheitlichen Architektursprache bei verschiedenen Gebäudegrößen und Raumanforderungen stehen die Bedürfnisse aus Familiengrößen und Lebensphasen im Mittelpunkt. Eine Vielzahl an Grundrissen, die auch flexibel zu gestalten sind, ermöglicht eine zukunftsorientierte Nutzung für Singles, Paare, Großfamilien, von mehreren Generationen und auch von Wohngemeinschaften. Trotz zunächst einheitlicher Gestaltungsgrundlagen und Grundelementen erhalten die zukünftigen Bewohner somit die Möglichkeit zur Individualisierung ihres Eigenheims.

Auch das durchdachte Quartierskonzept hat die Jurymitglieder am Ende von dem vorgelegten Konzept überzeugt. So setzt das Konzept bei Zukunftsthemen neue Maßstäbe und könnte als Vorzeigeprojekt in Duisburg gelten. Ziel einer intelligenten Vernetzung der Bewohner untereinander – und in Verbindung mit verschiedenen Serviceanbietern - ist die Erhöhung der Wohnqualität. Die Investoren planen die Bereitstellung einer InternettPlattform exklusiv für das Quartier, die vor allem mobil als „Quartiers-App“ erlebbar ist. Diese „Quartiers-App“ bedient verschiedene Bereiche: von der digitalen Kommunikation über den Bereich der Automatisierung bis hin zu der Möglichkeit, verschiedenen Dienstleistungen – wie beispielsweise eine Online-Bestätigung der Paketannahmestation – in Anspruch zu nehmen.


Baufeld 5 - 1. Platz: Jakob Durst GmbH & Cie

(Quelle: Jakob Durst GmbH & Cie.)

Der Investor erhielt von dem Auswahlgremium den Zuschlag für das Baufeld 5 aufgrund des überzeugenden Konzepts, das die Errichtung von 8 freistehenden Einfamilienhäusern vorsieht. Der Investor kennzeichnete sein Konzept mit dem Titel „Brilliant“ und setze diesen Maßstab auch bei der Gestaltung der freistehenden Einfamilienhäuser um. So kann dieses Bauvorhaben, das den Stadtteil Huckingen weiter ausschmücken soll, als neumodisch, hell und offen wahrgenommen werden.

Das Konzept zeichnet sich durch ein „Spiel der Baukörper“ aus. Die Versprünge der Geschosse werden in ihrer Wahrnehmung durch die unterschiedlichen, aber dennoch aufeinander abgestimmten Materialien der Fassaden ergänzt. Außerdem erscheinen die Baukörper aufgrund der Versprünge nicht sehr massiv – was die herausragende Lage in dem Plangebiet unterstützt. Durch das Angebot zwei verschiedener Haustypen, die durch das Merkmal der Vielseitigkeit unterstützt werden, ergibt sich der gewünschte Effekt der „Vielfalt in der Einheit“. Die Vielfalt lässt das Quartier lebhaft erscheinen, allerdings nicht zu Lasten einer einheitlichen städtebaulichen Anmutung. Durch vielseitige Grundrissvarianten und variable Zimmeranzahlen werden verschiedene Kundenbedürfnisse befriedigt und den zukünftigen Bewohnern unterschiedliche Wohnkonzepte angeboten. Durch die offene Gestaltung des Erdgeschosses wird hier eine Durchlüftung der Räumlichkeiten erzielt.
 



(Quelle: Jakob Durst GmbH & Cie.)



GEBAG-Bauprojekt Am Alten Angerbach mit über 1200 Interessenten

Duisburg, 9. April 2020
GEBAG-Bauprojekt Am Alten Angerbach mit über 1200 Interessenten
In Duisburg-Huckingen entsteht auf rund 170.000 Quadratmetern ein neues Wohngebiet mit rund 280 Wohneinheiten und einer fünfgruppigen Kindertagesstätte. Das Grundstück gehört der Stadt Duisburg, die GEBAG tritt als Flächenentwicklerin auf und ist für Erschließung und Vermarktung zuständig.
Um die Informationen für Endkunden sowie die interessierte Öffentlichkeit gebündelt anbieten zu können, hat die GEBAG nun eine neue Website programmiert: Ab sofort ist www.am-alten-angerbach.de online.
Die Website ist natürlich auch responsive, das heißt, sie ist optimiert für die Ansicht auf dem Handy oder dem Tablet. Neben Informationen zum Projekt und städtebaulichen Konzept wird auch das Konzeptvergabeverfahren noch einmal zusammengefasst.
2019 wurden im Rahmen dieser Konzeptvergabe bereits fünf Baufelder an Investoren und Investorengruppen vergeben, die insgesamt 110 Doppelsowie 23 freistehende Einfamilienhäuser errichten werden. Rund 100 Grundstücke sind noch für den Verkauf an Endkunden vorgesehen. Derzeit werden die Vergabekriterien erarbeitet.
Auf der Homepage wird regelmäßig informiert, wenn es hierzu Neuigkeiten gibt. Interessierte Endkunden, die sich vorstellen können, eines der noch verfügbaren Grundstücke zu erwerben und noch nicht auf der Interessentenliste der GEBAG erfasst sind, können sich jetzt online in die Liste aufnehmen lassen. Bisher hat die GEBAG bereits über 1200 Interessenten.



Am Alten Angerbach: Beginn der vorbereitenden Maßnahmen  

Duisburg, 3. Januar 2020 - Das Bauprojekt „Am Alten Angerbach“ in Huckingen schreitet voran: Die Stadt Duisburg und die GEBAG beginnen nun mit den vorbereitenden Maßnahmen für die Gesamterschließung der 17 Hektar großen Wohnbaufläche im Duisburger Süden.
Im Rahmen der Maßnahmen werden zur Realisierung der Gesamterschließung Fäll- und Rodungsarbeiten durchgeführt. Diese Arbeiten sind für den weiteren Verlauf der Bauarbeiten notwendig, Flächen für Ausgleichspflanzungen wurden bereits definiert.  

Auf dem Grundstück „Am Alten Angerbach“ werden durch Investoren, Investorengruppen sowie private Bauherren anspruchsvoller Einfamilienhausbau und Mehrfamilienhausbau entwickelt.
Nach Erlangung des Planungsrechts im Mai 2019 wurden 5 Baufelder mit insgesamt 110 Doppel- sowie 23 freistehenden Einfamilienhäuser an Investoren(gruppen) vergeben, die aktuell ihre Planungskonzepte erarbeiten. Das Vermarktungskonzept für die privaten Endkunden, die eines der noch 100 freien Baugrundstücke erwerben können, ist in der Vorbereitung.


Die Grundstückspreise liegen zwischen 400 Euro und 700 Euro pro Quadratmeter. Foto GEBAG

Noch Idylle - Fotos haje
Die jetzt geplante Wohnbauentwicklung entspricht dem am 21.09.2015 vom Rat der Stadt beschlossenen Teilräumlichen Strategiekonzept und damit den aktuellen stadtentwicklungsplanerischen Zielsetzungen.


U79-Station Kesselsberg (Huckingen) - Foto haje

 



Am Alten Angerbach in Huckingen: Konzeptvergabe entschieden

Duisburg, 21. Mai 2019 - Das Vergabeverfahren beim Bauprojekt „Am Alten Angerbach“ in Huckingen startet in die nächste Phase: Nachdem im Februar interessierte Investoren zur Einreichung von Konzepten aufgerufen worden waren, fand am 14. Mai nun die Jurysitzung zur Konzeptvergabe statt. Durch das Verfahren der Konzeptvergabe sollen die übergeordneten städtebaulichen, architektonischen und auch ökologischen Ziele gesichert werden. Die Baufelder werden durch den jeweiligen Investor schlüsselfertig und als Gesamtkonzept entwickelt und errichtet.

14 Investoren und Investorengruppen haben für die Vergabe der ersten fünf Baufelder mit insgesamt 110 Doppel- sowie 23 Einfamilienhäusern ihre Konzepte eingereicht. Die siebenköpfige Jury, der u. a. Wirtschaftsdezernent Andree Haack sowie GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer angehörten, kürte aus den Einreichungen insgesamt drei Gewinner.

Das erste Baufeld wird vergeben an die Dornieden Generalbau GmbH aus Mönchengladbach. Das Konzept sieht die Errichtung von 24 Doppelhäusern sowie drei freistehenden Einfamilienhäusern vor. Alle Häuser werden im KfW-55-Standard errichtet, wodurch ein für die Nutzer reduzierter Energieverbrauch und eine Fördermöglichkeit gegeben ist. Die Baufelder 2-4 gehen an eine Investorengruppe, bestehend aus der Kueppersliving Immobilienentwicklung GmbH & Co. KG (Krefeld), area & clavis Wohnungsbau GmbH (Duisburg/Moers) und der Blankbau SCS GmbH & Co. KG (Duisburg). Laut Konzept ist der Bau von 86 Doppel- sowie 12 Einfamilienhäusern vorgesehen, die durch eine Vielzahl von Grundrissen für unterschiedliche Wohn- und Lebensformen eine breite Zielgruppe ansprechen sollen.
Das fünfte Baufeld schließlich wird entwickelt durch die Jakob Durst GmbH & Cie aus Mönchengladbach. Der Investor plant die Errichtung von acht freistehenden Einfamilienhäusern, die ebenfalls den KfW-55-Standard erfüllen und sich durch die Verwendung von natürlichen Materialien auszeichnen.

„Die Siegerkonzepte überzeugen alle durch eine qualitativ hochwertige Architektur und ein stimmiges Gesamtkonzept. Durch die unterschiedlichen Grundrisse und Planungsvarianten entstehen individuelle Wohnformen für Familien, Singles und Paare, wodurch eine Durchmischung des Quartiers gewährleistet wird. Ich bin überzeugt, dass der „Alte Angerbach“ eine wunderbare Ergänzung und Aufwertung für den Duisburger Wohnungsmarkt sein wird“, so Bernd Wortmeyer.

Bevor jedoch die Hochbauarbeiten auf den fünf Baufeldern durch die Investoren beginnen können, müssen die Erschließungsarbeiten durch die GEBAG durchgeführt werden. Diese werden voraussichtlich im 4. Quartal 2020 abgeschlossen sein. Bis dahin werden u.a. die Gewinner-Konzepte der Investoren zur Bauantragsreife gebracht und die Vermarktung an Endkunden wird anlaufen. Über die schlussendlichen Kaufpreise der durch die Investoren entwickelten Immobilien kann nach aktuellem Planungsstand noch keine Aussage getroffen werden. Privatkunden, die sich für den Kauf eines einzelnen unbebauten Grundstücks oder eines schlüsselfertigen Hauses interessieren, können sich ebenfalls per Mail mit der GEBAG in Verbindung setzen, um auf der Interessentenliste aufgenommen zu werden. Die Termine für die Vergabe an diesen Kundenkreis werden derzeit von der GEBAG erarbeitet. Aktuell hat die GEBAG rund 600 Interessenten vorgemerkt.


Baufeld 1 - 1. Platz: Dornieden Generalbau GmbH 

(Quelle: Dornieden Generalbau GmbH)

Der Investor überzeugte das Auswahlgremium mit einem stringenten Konzept, das die Errichtung von 24 Doppel- und 3 freistehenden Einfamilienhäusern vorsieht. Die Anordnung der geplanten Gebäude entlang der in NordSüd-Richtung verlaufenden, nur einseitig bebauten Erschließungsachse bedingt, dass diese Gebäude als Eingangsgeste für das gesamte Plangebiet wahrgenommen werden. Wichtige städtebauliche Akzente werden durch die jeweils am Ende der Baufelder angeordneten freistehenden Einfamilienhäuser gesetzt. Durch ihre Materialität und die Gliederung der Baukörper mit Hochpunkten bilden diese Gebäude eine Art Rahmen für die dazwischenliegenden Doppelhäuser und tragen damit der städtebaulichen Relevanz ihres Standortes Rechnung.

Die Dornieden Generalbau GmbH hat in einer Art „Baukastensystem“ ein Konzept entwickelt, das sowohl in der architektonischen Anmutung als auch in den verschiedenen Nutzungsvarianten eine breite Vielfalt ermöglicht, gleichzeitig aber über ein klares Ordnungssystem jede Art von Beliebigkeit vermeidet. Es entsteht das Gesamtbild individueller Häuser mit eigener Adressbildung.

Das Grundrisskonzept ist geprägt von vielfältig nutzbaren Räumen und offenen Übergängen zwischen den Nutzungsbereichen. Die Flexibilität steht im Vordergrund, um unterschiedliche Lebensstile und Ansprüche der zukünftigen Nutzer vielseitig abdecken zu können. So entstehen vier verschiedene Grundrisse mit vier verschiedenen Fassadentypen. Im Rahmen der verschiedenen Grundrisskonzepte stehen unterschiedliche Dinge im Mittelpunkt: so beschäftigt sich der Grundriss „Business“ mit dem Thema Home-Office und bei der Variante „Wellness“ ist das neue zu Hause ein Ort der Entspannung.

(Quelle: Dornieden Generalbau GmbH)

Alle Häuser sollen über den Standard der aktuellen Energieeinsparverordnung hinaus als KfW-Effizienzhaus 55 erstellt werden. Dies ist auch für die späteren Nutzer im Hinblick auf einen reduzierten Energiebedarf und einen zusätzlichen Förderbaustein in der Finanzierung hoch interessant. Des Weiteren mit Blick auf die wachsende Bedeutung der Elektromobilität werden alle Garagen mit Stromanschlüssen ausgestattet, die die spätere Nachrüstung einer E-Ladestation ermöglichen.
Auch bei der Gestaltung der Außenanlagen hat der Investor ein besonderes Augenmerk auf eine ökologisch nachhaltige Ausführung gelegt. Die Hauszuwegungen und Zufahrten für die Garagen werden beispielsweise in einem wasserdurchlässigen Material erstellt. Die Versiegelung des Bodens wird somit auf ein Minimum reduziert.

 

Baufeld 2-4 - 1. Platz: Kueppersliving Immobilienentwicklung GmbH & Co. KG, area & clavis Wohnungsbau GmbH, Blankbau SCS GmbH & Co. KG

(Quelle: Kueppersliving Immobilienentwicklung GmbH & Co. KG, area & clavis Wohnungsbau GmbH sowie Blankbau SCS GmbH & Co. KG)

Die Investorengruppe, die den Zuschlag für die Baufelder 2, 3 und 4 erhalten hat, besteht aus den Firmen Kueppersliving Immobilienentwicklung GmbH & Co. KG, area & clavis Wohnungsbau GmbH sowie Blankbau SCS GmbH & Co. KG. Insgesamt umfasst das Konzept des Siegers 86 Doppel- und 12 freistehende Einfamilienhäuser.
Einer der ausschlaggebenden Punkte für die Auswahl der Investorengruppe war, dass die dem Neoklassizismus angenäherte architektonische Formsprache dem Plangebiet und der Lage in Duisburg eine angemessene Ausstrahlung verleiht. Ziel der Entwicklung ist es, eine ausgewogene soziale Mischung in den verschiedenen Quartieren zu erreichen. Durch das Angebot verschiedener Architekturen bietet auch diese Investorengruppe den künftigen Bewohnern eine Art „Baukastensystem“, die eine großes Maß an Vielfalt ermöglicht, dieses allerdings nicht zu Lasten der einheitlichen Gestaltung des Plangebiets.

Durch die Ausformulierung einer einheitlichen Architektursprache bei verschiedenen Gebäudegrößen und Raumanforderungen stehen die Bedürfnisse aus Familiengrößen und Lebensphasen im Mittelpunkt. Eine Vielzahl an Grundrissen, die auch flexibel zu gestalten sind, ermöglicht eine zukunftsorientierte Nutzung für Singles, Paare, Großfamilien, von mehreren Generationen und auch von Wohngemeinschaften. Trotz zunächst einheitlicher Gestaltungsgrundlagen und Grundelementen erhalten die zukünftigen Bewohner somit die Möglichkeit zur Individualisierung ihres Eigenheims.

Auch das durchdachte Quartierskonzept hat die Jurymitglieder am Ende von dem vorgelegten Konzept überzeugt. So setzt das Konzept bei Zukunftsthemen neue Maßstäbe und könnte als Vorzeigeprojekt in Duisburg gelten. Ziel einer intelligenten Vernetzung der Bewohner untereinander – und in Verbindung mit verschiedenen Serviceanbietern - ist die Erhöhung der Wohnqualität. Die Investoren planen die Bereitstellung einer InternettPlattform exklusiv für das Quartier, die vor allem mobil als „Quartiers-App“ erlebbar ist. Diese „Quartiers-App“ bedient verschiedene Bereiche: von der digitalen Kommunikation über den Bereich der Automatisierung bis hin zu der Möglichkeit, verschiedenen Dienstleistungen – wie beispielsweise eine Online-Bestätigung der Paketannahmestation – in Anspruch zu nehmen.


Baufeld 5 - 1. Platz: Jakob Durst GmbH & Cie

(Quelle: Jakob Durst GmbH & Cie.)

Der Investor erhielt von dem Auswahlgremium den Zuschlag für das Baufeld 5 aufgrund des überzeugenden Konzepts, das die Errichtung von 8 freistehenden Einfamilienhäusern vorsieht. Der Investor kennzeichnete sein Konzept mit dem Titel „Brilliant“ und setze diesen Maßstab auch bei der Gestaltung der freistehenden Einfamilienhäuser um. So kann dieses Bauvorhaben, das den Stadtteil Huckingen weiter ausschmücken soll, als neumodisch, hell und offen wahrgenommen werden.

Das Konzept zeichnet sich durch ein „Spiel der Baukörper“ aus. Die Versprünge der Geschosse werden in ihrer Wahrnehmung durch die unterschiedlichen, aber dennoch aufeinander abgestimmten Materialien der Fassaden ergänzt. Außerdem erscheinen die Baukörper aufgrund der Versprünge nicht sehr massiv – was die herausragende Lage in dem Plangebiet unterstützt. Durch das Angebot zwei verschiedener Haustypen, die durch das Merkmal der Vielseitigkeit unterstützt werden, ergibt sich der gewünschte Effekt der „Vielfalt in der Einheit“. Die Vielfalt lässt das Quartier lebhaft erscheinen, allerdings nicht zu Lasten einer einheitlichen städtebaulichen Anmutung. Durch vielseitige Grundrissvarianten und variable Zimmeranzahlen werden verschiedene Kundenbedürfnisse befriedigt und den zukünftigen Bewohnern unterschiedliche Wohnkonzepte angeboten. Durch die offene Gestaltung des Erdgeschosses wird hier eine Durchlüftung der Räumlichkeiten erzielt.
 



(Quelle: Jakob Durst GmbH & Cie.)

 

Angerbogen II: Neuer Wohnraum am alten Angerbach  

Duisburg, 07. März 2019 - Ein Ziel der Stadtentwicklung und wichtiger Schritt zur Einwohnerförderung ist die Erschließung attraktiver Wohnbauflächen. Ein qualitätsorientiertes und vielfältiges Wohnungsangebot soll zur Abmilderung der Einwohnerverluste, zur Einwohnerbindung und zur gezielten Einwohnergewinnung insbesondere einkommensstarker Haushalte und junger Familien beitragen.  
In seiner letzten Sitzung hat der Rat der Stadt Duisburg nun einen weiteren Meilenstein zur Realisierung des Projektes Angerbogen II beschlossen. Mit dem Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan wurden nun die rechtlichen Grundlagen zur Realisierung des neuen Wohngebietes im Duisburger Süden geschaffen.  
Oberbürgermeister Sören Link begrüßt die aktuelle Entwicklung: „Die Ausweisung neuer Wohnbauflächen ist notwendig, um die starke Nachfrage nach hochwertigem Wohnraum zu befriedigen. Mit der Realisierung dieses Projektes werden wir auch einkommensstärkeren Familien ein attraktives Angebot bieten können.“  
Die GEBAG, die die Entwicklung der Fläche für die Stadt steuert, wird noch in diesem Jahr mit dem Bau der Erschließungsanlagen beginnen. Und auch die Vergabe der ersten Baufelder steht kurz bevor.
Unter dem Motto „Vielfalt in der Einheit“ werden in einem Wettbewerbsverfahren die besten Konzepte für den Angerbogen gesucht. Dabei spielen neben der Architektur auch ökologische Aspekte und eine moderne Mobilität eine Rolle. „Wir wollen hier nicht nur hübsche Häuser, sondern zugleich auch eine ökologisch nachhaltige und smarte Siedlung entstehen lassen“, wirbt, GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer für das neue Baugebiet. „Für die Stadt Duisburg ist das sicherlich ein Riesengewinn.“

 
Foto GEBAG

Investoren, die bereits bei der GEBAG Interesse bekundet hatten, wurden jetzt informiert und können ihr Konzept bis zum 12. April einreichen. Weitere interessierte Investoren können sich per Mail an AmAltenAngerbach@gebag.de wenden.  
Privatkunden, die sich für den Kauf eines einzelnen Grundstücks oder eines schlüsselfertigen Hauses interessieren, können sich ebenfalls per Mail mit der GEBAG in Verbindung setzen, um auf der Interessentenliste aufgenommen zu werden. Die Termine für die Vergabe an diesen Kundenkreis werden derzeit von der GEBAG erarbeitet. Aktuell hat die GEBAG rund 600 Interessenten vorgemerkt. Die Grundstückspreise liegen zwischen 400 Euro und 700 Euro pro Quadratmeter.

Die jetzt geplante Wohnbauentwicklung entspricht dem am 21.09.2015 vom Rat der Stadt beschlossenen Teilräumlichen Strategiekonzept und damit den aktuellen stadtentwicklungsplanerischen Zielsetzungen. Die bauliche Entwicklung des Planbereiches stellt den Abschluss der Gesamtentwicklung des Angerbogens dar. Damit kommt die Stadt Duisburg der hohen Nachfrage nach Wohnbauland im Duisburger Süden nach und schließt die Gesamtentwicklung im Bereich des "Angerbogens" ab. 

Bebauungsplanentwurf Am alten Angerbach 

Noch Idylle - Fotos haje