BZ-Home Landschaftspark Duisburg-Nord
Vom Hüttenwerk Meiderich zum Landschaftspark
Chronik



BZ-Sitemap

 

Archiv

2017
2016
2014
und 2015







 
Am Ort der 1.000 Feuer leuchten jetzt 1.000 Weine im Glas

11. Baden-Württemberg Classics am 7.und 8. April im Landschaftspark Nord 

- 82 Aussteller präsentieren Weine,

  Winzersekte und Obstbrände

- Weinköniginnen geben sich die Ehre und Unterricht

- 4.000 Messegäste aus ganz NRW werden erwartet

- Geschmackstest für den Jahrgang 2017 

                   

DUISBURG, 03. April 2018. Die Baden-Württemberg Classics im Landschaftspark Duisburg-Nord wirken enorm anziehend. Das gilt für Aussteller und Besucher gleichermaßen. Zur elften Auflage der Weinmesse am 7. und 8. April, jeweils von 11 bis 18 Uhr, präsentieren 82 Winzer und Weingärtner 1.000 Weine, Winzersekte und Obstbrände.  

Die Veranstalter - die Badischer Wein GmbH und das Weininstitut Württemberg - rechnen mit etwa 4.000 Messebesuchern. Der Eintritt beträgt 15 Euro. Die Weinverkostung sowie die Teilnahme an den Seminaren sind im Preis enthalten. 

 

Beim Pressegespräch am Dienstag weckte die Weinkönigin Carolin Klöckner aus Württemberg die Vorfreude auf die nachösterlichen Messetage und die frühlingsfrischen Wein-Neuheiten. Gemeinsam mit der Weinkönigin Franziska Aatz aus Baden hält Carolin Klöckner am Wochenende in Duisburg nicht nur Hof. Die beiden Hoheiten leiten auch die kostenlosen Weinseminare und bringen persönlich auf den Geschmack für Erlesenes aus dem sonnigen Süden des Landes.

 

„Während der ProWein in Düsseldorf haben wir den neuen Jahrgang einem Fachpublikum vorstellen können. Hier in Duisburg laden wir die Menschen zur Verkostung ein, die unseren Wein dann später bei sich zu Hause selbst trinken und genießen“, sagt Carolin Klöckner. Franziska Aatz lädt auf einen guten Schluck in die Kraftzentrale ein: „Kommen Sie vorbei und genießen ein Gläschen Wein mit uns.“

 

Christina Lauber, die Geschäftsführerin der Badischer Wein GmbH, erläutert das große Interesse der Aussteller, sich in Duisburg zu präsentieren: „Wir haben erneut über 80 Aussteller. Das zeigt: Die Messe hat auch im elften Jahr nicht an Attraktivität verloren. Sie ist vielmehr ein echter Gradmesser. Die Winzer erfahren hier ganz authentisch, wie ihre Produkte bei den Endverbrauchern ankommen.“ Das Publikum des westlichsten Standorts der Classics sei besonders fachkundig. Christina Lauber: „Das Urteil von Duisburg zählt.“

 

Ulrich Breutner, Geschäftsführer des Weininstituts Württemberg, ergänzt:   „Wir haben uns ein Stammpublikum erobert, das aus ganz Nordrhein-Westfalen zur Messe kommt. Das bedeutet für unsere Aussteller: Der Umsatz stimmt. Viele Besucher verkosten die Weine, um sich dann ganz gezielt mit ihrem Vorrat für das Jahr zu versorgen.“ 

 

Rekordzahl bedeutet besonders große Auswahl

Aufgrund der großen Ausstellerzahl ist auch die Auswahl besonders groß. Christiana Lauber: „Die Besucher dürfen sich auf mehr als 1.000 unterschiedliche Weine, Sekte und Obstbrände freuen.“ An einem Industrieort, den einst Tausend Feuer in der Nacht erhellten, leuchten nun 1.000 Weine im Glas.

 

Bei der Verkostung steht freilich nicht Masse, sondern Klasse im Mittelpunkt.“ Vom Jahrgang 2017 gibt es aufgrund der turbulenten Wetterlagen mit beispielsweise Frost im April des vergangenen Jahres zwar etwas weniger Wein. Dafür ist die Qualität in den Fässern umso besser“, so Christina Lauber. Bereits die Namen der Trauben wecken die Gaumenfreude: Gutedel, Riesling, Silvaner, Kerner, Chardonnay, Weißburgunder, Grauburgunder, Müller-Thurgau, Lemberger, Spätburgunder oder Trollinger. 

 

Lebensart trifft Industriekultur

 

Ralf Winkels, Geschäftsleiter des Landschaftsparks Nord, beschreibt die Qualitäten aus einer anderen Perspektive: „Wenn vom Ort der 1.000 Feuer und den 1.000 Weinen die Rede ist, dann ist das Bild dafür, wie sich Lebensart und Industriekultur hier treffen. Es ist inzwischen gute Tradition, dass ich die Weinköniginnen zu einer Führung durch den Park mitnehme und ihnen zeige, warum er in aller Welt bekannt ist. Diese Begeisterung nehmen die Weinhoheiten mit nach Hause und vermitteln diesen positiven Eindruck von Duisburg weiter. Sie werden in gewisser Weise auch Botschafterinnen unserer Stadt und der Region.“

 

Die Messe profitiert von diesem außergewöhnlichen Ambiente und umgekehrt. Ralf Winkels: „Viele Besucher, die sich einfach nur den schönsten Park Deutschlands am Wochenende anschauen wollen, nutzen die Gelegenheit zu einem spontanen Besuch der Classics.“ Zahlreiche Messegäste schließen dagegen ihre Weinreise durchs Ländle mit einem Spaziergang durch den Park ab.  Die Messe habe eine Strahlkraft über die Stadt hinaus. Der Standort trage dazu bei. Ralf Winkels: „Die BW Classics werben für Wein, sie werben zugleich aber auch für Duisburg als eine Stadt mit Erlebnisqualität.“

 

Einladung zum „Rückspiel“ im Ländle

Wie in den vergangenen Jahren bieten die BW Classics mehr als nur erlesene Tropfen. „Die Messegäste können sich mit kulinarischen Spezialitäten aus Baden und Württemberg für ihre Weinreise stärken“, beschreibt Christina Lauber das weitere Angebot. Darüber hinaus laden Touristiker aus dem Süden des Landes zum Gegenbesuch ein. Die Besucher kommen nicht nur beim Wein auf den Geschmack. Sie informieren sich auch gleich über mögliche Urlaubsziele: vom Kaiserstuhl bis zum Bodensee, vom Taubertal bis ins Neckartal. „Wir wecken die Neugier, die Anbauregionen kennen zu lernen. Dort, wo Wein wächst, ist es schön. Das zeigen wir“, erläutert Ulrich Breutner.

 

Mit Bus und Bahn zu den BW Classics

Ein Shuttle-Service sorgt übrigens für eine entspannte An- und Abreise zum Landschaftspark Nord. Als besonderen Service für die Weinkenner bieten die BW Classics den Transfer von der Haltestelle der Linie 903 „Landschaftspark“ aus. Per Bus geht es dann direkt zur Messe. Und nach dem Besuch natürlich auch zurück zur DVG-Haltestelle, um entspannt mit Bus und Bahn die Heimreise antreten zu können.    

 

Seminare schulen den Geschmackssinn

Dem großen Interesse, Wein nicht nur zu konsumieren, sondern tatsächlich zu schmecken und als sinnliches Erlebnis zu erfahren, kommen die Organisatoren mit ihrem erweiterten Seminarprogramm entgegen. Jeweils am Samstag und Sonntag können Weinliebhaber ihren Geschmackssinn und mehr über ihre Lieblingsweine erfahren. Die kostenlosen Seminare stehen in einem eigenen Bereich um 13 Uhr, 14:30 Uhr und 16 Uhr auf dem Messeprogramm. Das Eintragen in die Liste gleich bei der Ankunft in der Kraftzentrale ist sinnvoll. Die Schulungen sind in der Regel sehr gut besucht.   

11. Duisburger Weinmesse Baden-Württemberg Classics

82 Winzer aus der Region - 1.000 Weine, Winzersekte und Obstbrände

Sa. 7.4., 11.00 – 18.00 Uhr - So. 8.4., 11.00 – 18.00 Uhr

Kraftzentrale im Landschaftspark Duisburg-Nord

Emscherstraße 71

47137 Duisburg-Meiderich

Eintritt: 15 Euro – die Verkostung ist kostenlos. 

Informationen zu den BW Classics unter www.bwclassics.de 

V.l.: Ulrich Breutner, Geschäftsführer Weininstitut Württemberg GmbH, Christina Lauber, Geschäftsführerin Badischer Wein GmbH, Carolin Klöckner, Württembergische Weinkönigin, Ralf Winkels, Geschäftsleiter Landschaftspark Duisburg-Nord - Foto: Thomas Berns

 

Der Geschmack des Südens im Landschaftspark Duisburg-Nord

Wein.Genuss.Lebensart: 11. Baden-Württemberg Classics am 7./8. April  

Duisburg, 6. Februar 2018 - Die ersten Weine des Jahrgangs 2017 sind bereits auf der Flasche. Der richtige Termin zur Verkostung steht ebenfalls bereits fest: Am Wochenende, 7. und 8. April (jeweils 11 bis 18 Uhr), bringen die Baden-Württemberg Classics im Landschaftspark Duisburg-Nord Kenner und Genießer auf den Geschmack des Südens.
In der Kraftzentrale des Hüttenwerks präsentieren 65 Winzer und Weingärtner über 800 Weine, Sekte und Obstbrände. Der Eintritt beträgt 15 Euro. Die Verkostung der Weine und die Teilnahme an den Weinseminaren sind im Preis inklusive.

 

Dabei gilt: Die Classics in Duisburg sind inzwischen selbst ein Klassiker. Bereits zum elften Mal präsentiert die Messe Wein, Genuss und Lebensart. Die außergewöhnliche Industriekulisse des schönsten Park Deutschlands mit mehr als eine Millionen Besucher pro Jahr setzt einen spannenden Kontrast. Die mächtige Kraftzentrale ermöglicht eine Weinreise durch beliebte Weinregionen, vom Kaiserstuhl bis zum Bodensee, vom Taubertal bis ins Neckartal.

 

Vom Jahrgang 2017 gibt es aufgrund der turbulenten Wetterlagen mit beispielsweise Frost im April zwar etwas weniger Wein. Dafür ist die Qualität in den Fässern umso besser. Kenner dürfen sich also auf die erste echte Kostprobe in Duisburg freuen. Bereits die Namen der Trauben wecken die Vorfreude aufs Probieren: Gutedel, Riesling, Silvaner, Kerner, Chardonnay, Weißburgunder, Grauburgunder, Müller-Thurgau, Lemberger, Spätburgunder oder Trollinger. Für jeden Geschmack haben die Winzer und Weingärtner das Passende.

 

In den vergangenen Jahren nutzten dieses Privileg jeweils knapp 4.000 Besucherinnen und Besucher. Der Standort Duisburg hat inzwischen ein großes Stammpublikum gewonnen, das aus ganz NRW zu den BW Classics anreist. Die Messe in Duisburg zeichnet sich durch besonders fachkundige Besucher aus, die auch die Gelegenheit nutzen, während der kostenlosen Weinseminare ihren Geschmackssinn zu schulen.

 

Weinmesse Baden-Württemberg Classics

65 Winzer aus der Region präsentieren 800 Weine, Sekte und Obstbrände

Sa. 7. April, 11 – 18 Uhr

So. 8. April, 11 – 18 Uhr

Kraftzentrale im Landschaftspark Duisburg-Nord

Emscherstraße 71.47137 Duisburg-Meiderich

Eintritt: 15 Euro – die Verkostung und die Teilnahme an den Weinseminaren sind kostenlos. 

Informationen zu den BW Classics unter: www.bwclassics.de

 

Neuer Bereich im Hochseilklettergarten führt über ehemalige Gichtgasleitung

Duisburg, 5. Februar 2018 -  Der Landschaftspark Duisburg-Nord hat einen "Höhepunkt": Angstfreie Sportler klettern im Hochseilgarten des Parks jetzt über die "Tube" gen Himmel. Die Betreiber des Klettergartens haben eine ehemalige Gichtgasleitung zur Route ausgebaut. Insgesamt 300 Meter Stahlseilführungen und 60 Ankerpunkte wurden an der Leitung verbaut.

Das Besondere: Auf der Klettertour gibt es keinen Bezugspunkt zum Horizont. Teilnehmer klettern am Rohr in die Höhe, bis zum Kopf des Hochofens. Die neue Route ist Teil der "Steel Road" in 50 Metern Höhe zwischen den Hochöfen 1 und 2. Einmal im Monat (immer samstags) können Teilnehmer ab 16 Jahren die Tube bei offenen Kletterterminen ausprobieren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Zwei geschulte Trainer begleiten die Klettertour; alle Materialen werden gestellt. (idr)

Landschaftspark Duisburg-Nord beendet 2017 mit Besucherrekord

Duisburg, 10. Januar 2018 - Mit mehr als 1,23 Millionen Gästen stellte der Landschaftspark Duisburg-Nord im vergangenen Jahr einen neuen Besucherrekord auf. Damit wurden sowohl die Vorjahreszahlen (1,02 Millionen) als auch der bisherige Bestwert von 2013 mit 1,08 Millionen Besuchern übertroffen.
Als besonderer Magnet erwies sich die Riesen-Sandburg, die fast 400.000 Neugierige lockte. Mit 23.252 Teilnehmern konnten auch die Publikumszahlen bei den Führungen durch den Landschaftspark um zwölf Prozent gesteigert werden. (idr).


Landschaftspark-Chronik

Vom Hüttenwerk Meiderich zum Landschaftspark Duisburg-Nord

1901
Baubeginn am Meidericher Hüttenwerk.

1903, 16. Mai
Hochofen 1 wird angeblasen und es wird mit der Produktion von Hämatit-, Gießerei- und Stahlroheisen begonnen.

1912
Alle fünf Hochöfen des Meidericher Hüttenwerks sind in Betrieb.

1914
Erster Weltkrieg. Probleme in der Erzversorgung durch Exportboykott und Arbeitermangel führen zu einer Krise in der Roheisenproduktion im Meidericher Hüttenwerk.

1923
Normalisierung der Situation nach dem Ende der Novemberrevolution 1918/19 und dem Ende der Ruhrbesetzung durch französische und belgische Truppen.

1930
Weltwirtschaftskrise. Auftragsbestand sinkt um die Hälfte. Entlassungen, Senkungen der Akkordlöhne und Kurzarbeit sind die Folgen.

Ab 1933
Aufschwung in der Eisen- und Stahlindustrie. In der zweiten Hälfte der 1930er Jahre steigt die Kapazitätsauslastung von 60 auf 80 bis 90 Prozent.

Ab 1942
Arbeitskräftemangel. Kriegsgefangene werden im Werk eingesetzt.

1944
Nach drei schweren Luftangriffen kommt die Produktion im Meidericher Hüttenwerk zum Erliegen.

1945
Beschlagnahme aller Hüttenbetriebe durch die Alliierten. Geplanter Abbau ganzer Industrieanlagen als Wiedergutmachung für die im Krieg verursachte Zerstörung. Wiederaufbau des Meidericher Werkes, das nicht auf der Demontageliste verzeichnet war. Produktionserlaubnis der Alliierten für die Inbetriebnahme von zwei Hochöfen.

Ab 1954
Bau der neuen Hochöfen. Modernisierung der Produktionsanlagen.

Ab 1950
Einsetzen des Wirtschaftswunders. Ab Ende der 1950er Jahre: Hilfsarbeiter aus dem Ausland helfen im Werk.

4. April 1985
Schließung des Werkes.

1988
Internationale Bauausstellung Emscher Park (IBA). Das Land NRW erwirbt das Gelände und macht das Hüttenwerk zum Projekt der IBA.

1989
International ausgeschriebener Wettbewerb für Landschaftsarchitekten.

1991
Professor Peter Latz aus Kranzberg, gewinnt den Architekturwettbewerb und wird mit der Planung und Realisierung des Landschaftsparks betraut.

1994
Der erste Teilbereich des Landschaftsparks wird der Öffentlichkeit übergeben.

18. und 19. Juni 2014
Eröffnungsfeier des Landschaftsparks Duisburg-Nord

1996, Dezember
Einschalten der Lichtinszenierung

1997
Gründung der Landschaftspark Duisburg-Nord GmbH.

2001                                                                                      
Eröffnung des Besucherzentrums und des Restaurants im Hauptschalthaus sowie des Jugend- und Ausbildungshotels in der Alten Verwaltung

2002-2003                                                                                          
Umbau der Gebläsehalle und der Gießhalle zu multifunktionalen Spielstätten

2009                                                                                                    
Beginn der Umstellung der Lichtinszenierung auf stromsparende LED-Technik

2011
Relaunch der Landschaftspark-Homepage

2012, März
Öffnung der Vorratsbunker 2-5 für die Öffentlichkeit