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Route der Industriekultur: RVR und Landschaftspark Duisburg-Nord verlängern Zusammenarbeit um weitere zehn Jahre

Essen/Duisburg, 26. Juli 2017 - Der Regionalverband Ruhr (RVR) und der Landschaftspark Duisburg-Nord setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit im Rahmen der Route der Industriekultur fort. 2,9 Millionen Euro wird der RVR mit Unterstützung des Landes laut neuem Standortvertrag pro Jahr für den Landschaftspark zur Verfügung stellen. Heute (26. Juli) wurde die Vereinbarung unterzeichnet.

RVR und Land NRW hatten bereits Anfang Mai 2017 den Rahmenvertrag über die fünf Großstandorte der Route der Industriekultur unterschrieben. Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr: "Die erfolgreiche Aufbauarbeit an den einzelnen Standorten wird jetzt mit der Planungssicherheit für die nächsten zehn Jahre belohnt. Und ein Blick auf die stetig steigenden Besucherzahlen zeigt, dass es sich lohnt, den Landschaftspark Duisburg-Nord als lebendigen Ort der Erinnerung zu bewahren und zu nutzen."

Peter Joppa, Geschäftsführer der Betriebsgesellschaft Duisburg Kontor Hallenmanagement GmbH: "Der Landschaftspark hat sich schon in der Vergangenheit für Duisburg und die Region zu einer international viel beachteten Landmarke entwickelt. Mit der Unterstützung wird uns nicht bange, den guten Ruf erhalten und weiter ausbauen zu können. Wir danken allen, die an diesen Möglichkeiten mitgewirkt haben."

Die einzelnen Maßnahmen, ermöglicht aus den vertraglich vereinbarten Mitteln, werden jährlich zwischen dem RVR und den Standortbetreibern abgestimmt. So wurden bespielsweise in den vergangenen zehn Jahren im Landschaftspark Duisburg-Nord Instandsetzungsmaßnahmen in Höhe von mehr als vier Millionen Euro ausgeführt. Die Route der Industriekultur erschließt auf einem 400 Kilometer langen Straßenrundkurs das industriekulturelle Erbe der Metropole Ruhr. (idr).

Landschaftspark zählt fast 500.000 Besucher im ersten Halbjahr

Duisburg, 06. Juli 2017 - Die erste Jahreshälfte hat sich für den Landschaftspark Duisburg-Nord als besonders besucherstark erwiesen: Von Januar bis einschließlich Juni kamen insgesamt 494.357 Gäste zum Ankerpunkt der Route Industriekultur, Spitzenwert seit Beginn der elektronischen Zählung im Jahr 2012.
Im Vorjahreszeitraum waren es 417.015 Besucher. Besonders viele Menschen zogen Events wie das Traumzeit Festival (25.000 Besucher), die ExtraSchicht (24.500 Besucher) und die Photo+Adventure (mehr als 10.000 Besucher) an. (idr).

 

Sandburgenbauer nehmen zweiten Anlauf für Weltrekord im Landschaftspark
Weltrekordversuch, die Zweite: In diesem Sommer nimmt ein Team aus internationalen Sandkünstlern einen neuen Anlauf, um im Landschaftspark Duisburg-Nord die höchste Sandburg der Welt zu bauen. Ab dem 8. August konstruieren, schaufeln und formen sie auf dem Gelände des ehemaligen Hüttenwerks.
In diesem Jahr muss das fragile Bauwerk noch höher sein, denn inzwischen liegt die neue Höchstmarke bei 14,84 Metern. Deshalb soll die Duisburger Ausgabe 15 Meter hoch sein. 3.500 Tonne Sand und drei Wochen Zeit stehen dafür zur Verfügung. Am 1. September ist Rekord-Abnahme. Hinter dem Weltrekord-Versuch steht auch in diesem Jahr das Duisburger Unternehmen Schauinsland Reisen. Im vergangenen Jahr war das Team knapp gescheitert. Der Rekord wurde wegen Resten von Holzverschalungen nicht anerkannt. (idr)

Entscheidung der Verbandsversammlung des RVR:

Zukunft des Landschaftsparks gesichert

Essen/Duisburg, 30. Juni 2017 - Die letzte Hürde ist genommen. Am heutigen Freitag stimmte auch die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr zu, die mit den fünf Ankerpunkten der Route der Industriekultur ausgehandelten Vereinbarungen über die Pflege und Qualitätssicherung für die Jahre 2017 bis 2026 abzuschließen.

 

Zu diesen Standorten zählt auch der Landschaftspark Duisburg-Nord.

Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt und stimmberechtigtes Mitglied in der Verbandsversammlung, zeigte sich auch entsprechend erfreut: „Die Zukunft des Landschaftsparks ist damit für die nächsten zehn Jahre gesichert. Um eines der größten Highlights unserer Stadt muss sich niemand mehr sorgen. Die jährlichen Zuschüsse für den Unterhalt durch das Land und den RVR steigen um 1,5 Millionen Euro auf insgesamt 2,9 Millionen Euro. Die Stadt Duisburg selbst bringt sich mit 700.000 Euro für den baulichen Unterhalt ein. Mit diesen Mitteln bin ich mir sicher, dass der Landschaftspark weiterhin ein strahlendes Aushängeschild für unsere Stadt sein wird.“

 

Die breite Zustimmung in der Verbandsversammlung zu den Verträgen kommentierte OB Sören Link: „Die Einstimmigkeit zu diesem Thema zeigt nicht nur die Solidarität aller Städte und Gemeinden im Verbandsgebiet, denn einen erheblichen Teil des Aufwandes tragen ja alle auch über die Verbandsumlage. Es zeigt ebenso die regionale Wirkung und Wertschätzung, die die Ankerpunkte wie unser Landschaftspark in der Region auslösen.“ 

 

Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr ist das sogenannte „Ruhrparlament“. Es stellt das durch Wahlen legitimierte Forum für alle Städte und Kreise der Region dar.  Im Ruhrparlament vertreten die Repräsentanten der elf kreisfreien Städte und vier Kreise die Interessen des Ruhrgebietes. Darüber hinaus sind die 15 Oberbürgermeister und Landräte durch ihr Amt stimmberechtigte Mitglieder der Verbandsversammlung.

 

Sommer mit wechselnden Lichtszenen im Landschaftspark

Duisburg, Juni 2017 - Die Lichtinstallation im Landschaftspark Duisburg-Nord wieder wirder als stündlich wechselnde Inszenierung angeboten. Die Erlebnismesse Photo+Adventure macht den Auftakt für einen Sommer mit wechselnden Lichtbildern an der Kulisse des stillgelegten Hüttenwerks. Es folgt das Musikfestival Traumzeit vom 16. bis 18. Juni, die ExtraSchicht am 24. Juni und das Stadtwerke Sommerkino vom 12. Juli bis 20. August. An diesen besonderen Terminen wechseln Gießhalle, Hochöfen, Kamine, Krokodil, Kühlwerk, Piazza Metallica und Schwadenkamine immer zur vollen Stunde ihre Farbtöne und ihre Helligkeiten.
Insgesamt durchläuft die Installation an diesen Lichttagen fünf verschiedene Lichtszenen. Der Clou: Die einzelnen Bilder gehen mit einer Dimmphase von jeweils 15 Minuten fließend in einander über.
Damit wird die zurzeit noch statische Lichtinstallation wieder zur Inszenierung. In den NRW-Osterferien hatte die Landschaftspark-Crew die unterschiedlichen Lichtszenen zum ersten Mal getestet.
 Der Funktionstest hatte aufgedeckt, dass insbesondere das Dimmen zwischen den einzelnen Lichtbildern noch nicht reibungslos funktioniert. Dass das Problem schnell behoben werden konnte, freut Parkleiter Ralf Winkels: „Das Dimmen war uns wichtig“, sagt er. „Denn ursprünglich wurde die Lichtinstallation des Parks als wechselnde Inszenierung angelegt. Mit dem Umbau zu energiesparenden LEDs haben wir auf diese Steuerung verzichtet. Das Dimmen bringt das Licht nun wieder näher an seine ursprünglichen Möglichkeiten.“
Zukünftig sollen die wechselnden Bilder bei Veranstaltungen wieder zum Einsatz kommen. Deshalb erhält auch das in Stand gesetzte Windrad eine Überarbeitung seiner Lichtinstallation und wird zukünftig Teil der Inszenierung sein. „Das kann allerdings noch eine Weile dauern“, verrät Winkels. „Es fehlen noch einige Leitungen.“

Die wechselnde Lichtinszenierung ist im Juni zu sehen:
Mittwoch, 14. Juni 2017 bis einschließlich Sonntag, 18. Juni 2017 Freitag, 23. Juni 2017 bis einschließlich Sonntag, 25. Juni 2017 Es gibt keinen festen Startzeitpunkt. Die Lichtinstallation ist mit einem Dämmerungsschalter verknüpft.

 

Traumzeit mit Milky Chance, Tom Odell und Alice Merton

Duisburg, 26. Mai 2017 - Weitere Verstärkung fürs Line-Up der Duisburger Traumzeit: Für das Musikfestival vom 16. bis 18. Juni im Landschaftspark Duisburg-Nord hat Alice Merton zugesagt, die mit "No Roots" gerade einen Top-Hit gelandet hat.
Zuvor hatten bereits u.a. die deutsche Band Milky Chance ("Stolen Dance", "Down by the River") und der britische Singer-Songwriter Tom Odell ("Another Love") zugesagt. Außerdem auf der Bühne stehen z.B. Amanda Palmer & Edward Ka-Spel und die Berliner Band "Von wegen Lisbeth". Die frühere Dinslakener Schülerband "Kilians" gibt bei der Traumzeit ihr Abschlusskonzert. (idr).

 

Landschaftspark bekommt sein Windrad zurück

Duisburg, 24. Mai 2017 -  Das Windrad im Landschaftspark Duisburg-Nord wird noch in diesem Monat wieder aufgestellt - vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Bei einer Routineuntersuchung im Jahr 2015 waren Schäden am Getriebekopf aufgefallen. Um den Fehler reparieren zu können, musste das Windrad abmontiert werden.
Jetzt sind alle Reparaturen durchgeführt. Die Installation ist eine gewichtige Aufgabe: Zwei Kräne und absolute Windstille sind notwendig, um das vier Tonnen schwere Windrad mit 16 Metern Durchmessern in 40 Metern Höhe zu heben. Das Windrad ist seit 1996 als Teil eines Windenergieturms markanter Teil der Landschaftspark-Kulisse.  (idr).

Fortbestand des Landschaftsparks Duisburg-Nord als Großstandort: Unterzeichnung des Vertrages zwischen dem Land NRW und dem RVR

Duisburg, 10. Mai 2017 - Die Unterzeichnung des Vertrages zwischen dem Land NRW und dem RVR über die weitere Förderung der Route der Industriekultur und Emscher Landschaftspark war Voraussetzung und Grundlage für den Fortbestand des Landschaftsparks Duisburg-Nord als Großstandort in Duisburg.  
„Mit dem Vertrag ist die Finanzierung des Landschaftspark Duisburg-Nord als touristischem Magnet in Duisburg und überregional beliebtem Ausflugsziel für die nächsten Jahre gesichert. Durch die vielfältigen Angebote aus den Bereichen Freizeit, Sport und Kultur bietet der Park ein großes Spektrum für die Besucher“, hebt Oberbürgermeister Sören Link hervor und dankt dem Land NRW und dem RVR für die Aufstockung der Mittel.   Auch für die mit der Parkunterhaltung befassten Stellen, die Duisburg Kontor Hallenmanagement GmbH / Landschaftspark Duisburg-Nord, die Gesellschaft für Beschäftigungsförderung, die Wirtschaftsbetriebe Duisburg AöR und die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet ist die Zusage eine Erleichterung. Umweltdezernent Dr. Ralf Krumpholz freut sich ebenfalls über die Förderung: „Damit lassen sich nun auch Ideen und Vorhaben im Park umsetzen, die bisher an einem zu engen Finanzgürtel gescheitert sind“ betont Krumpholz.      

 

RVR und Land unterstützen Route der Industriekultur und Emscher Landschaftspark mit 120 Millionen 

Essen/Duisburg, 08. und 09. Mai 2017 - Das Land Nordrhein-Westfalen und der Regionalverband Ruhr (RVR) werden in den kommenden zehn Jahren die Route der Industriekultur und den Emscher Landschaftspark mit insgesamt 120 Millionen Euro fördern. Der entsprechende Vertrag wurde heute (9. Mai) unterzeichnet. Die Partner verpflichten sich darin, die fünf Großstandorte der Route der Industriekultur sowie die 15 regional bedeutsamen Standorte im Emscher Landschaftspark zu unterstützen und zu pflegen.
Damit wird die 2006 vertraglich geschlossene Zusammenarbeit fortgeführt. Im Rahmen des neuen Vertrages engagieren sich Land und RVR stärker als bisher an den fünf Großstandorten Landschaftspark Duisburg-Nord, Gasometer Oberhausen, Welterbe Zollverein (Zeche und Kokerei) in Essen, Gebäudeensemble Jahrhunderthalle Bochum sowie Kokerei Hansa in Dortmund.
Das Land NRW wird seine Unterstützung für die Grundsicherung von bislang jährlich 3,6 auf 5,6 Millionen Euro bis 2026 anheben. Der RVR will seinen Zuschuss für Instandsetzungen an den Großstandorten von 2,5 Millionen auf 3,9 Millionen Euro pro Jahr für den gleichen Zeitraum erhöhen. Für die Pflege der 15 Standorte des Emscher Landschaftsparks sieht das Land wie bisher Ausgleichsmittel in Höhe von 2,5 Millionen Euro pro Jahr vor. Im Gegenzug verpflichten sich die Standorte, denselben Betrag in Eigenleistung zu erbringen.
Der RVR betreut die verbandseigenen Areale, leitet die Zahlungen des Landes an die externen Standorte weiter und sorgt mit den Partnern dafür, dass die vereinbarten Qualitätsstandards eingehalten werden. Verbandseigene Standorte sind die Parklandschaft Ripshorst mit Gehölzgarten und der Gleispark in Oberhausen/Essen sowie die Haldenlandschaft Schurenbach (Essen), der Landschaftspark Hoheward (Herten/Recklinghausen), die Halden Rheinelbe (Gelsenkirchen) und Großes Holz (Bergkamen) sowie die Tetraeder-Halde (Bottrop).
Die Route der Industriekultur erschließt auf einem 400 Kilometer langen Straßenrundkurs das industriekulturelle Erbe der Metropole Ruhr. 2016 wurden 6,5 Millionen Gäste an den 25 Ankerpunkten der Route gezählt, davon allein 3,7 Millionen Besucher an den fünf Großstandorten.
Der Emscher Landschaftspark ist mit einer Fläche von rund 450 Quadratkilometern und über 200 realisierten Projekten der größte und am weitesten ausgebaute Regionalpark Europas. Der Emscher Landschaftspark ist eine Kooperation vom Regionalverband Ruhr, von 20 Kommunen, zwei Kreisen, drei Regierungsbezirken, vom Land NRW sowie von Emschergenossenschaft und Lippeverband. (idr).

 

RVR und Land NRW verlängern Verträge zu Route der Industriekultur und Emscher Landschaftspark
Das Land NRW und der Regionalverband Ruhr (RVR) werden die vor zehn Jahren erstmals geschlossenen Verträge zu Erhalt, Pflege und Weiterentwicklung der Route Industriekultur und des Emscher Landschaftsparks für weitere zehn Jahre verlängern. Am morgigen Dienstag, 9. Mai, werden auf dem Welterbe Zollverein in Essen die Unterschriften unter die Papiere gesetzt. Zur offiziellen Unterzeichnung im Portal der Industriekultur werden NRW-Städtebauminister Michael Groschek, NRW-Umweltminister Johannes Remmel und RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel erwartet. Die Ankerpunkte der Industriekultur wie das Welterbe Zollverein in Essen, der Landschaftspark Nord in Duisburg, die Kokerei Hansa in Dortmund, der Nordsternpark Gelsenkirchen, die Halden Hoheward und Schurenbach oder die Jahrhunderthalle mit dem Westpark in Bochum locken jährlich hunderttausende Touristen.
Das Land NRW und der Regionalverband Ruhr (RVR) haben es sich gemeinsam zur Aufgabe gemacht, die Träger dieser Standorte bei der Erhaltung, Pflege und Weiterentwicklung zu unterstützen. Die Grundlage dafür bildet der Vertrag über den Emscher Landschaftspark und die Großstandorte der Route Industriekultur, der von den Partnern überarbeitet worden ist und für weitere zehn Jahre verlängert wird. (idr). 

Installation im Landschaftspark Nord zeigt wechselnde Lichtszenen

Duisburg, 10. April 2017 - In den Osterferien treibt's der Landschaftspark Duisburg-Nord bei Dunkelheit besonders bunt: Die Lichtinstallation des stillgelegten Hüttenwerks zeigt bis zum 23. April jeden Tag stündlich wechselnde Lichtszenen. Gießhalle, Hochöfen, Kamine, Kühlwerk, Krokodil, Schwadenkamine und Piazza Metallica erstrahlen in unterschiedlichen Intensitäten und Farben.
Los geht's mit Einbruch der blauen Stunde (ca. 20 Uhr), um zwei Uhr ist Schluss. Das Ferienprogramm ist auch ein Funktionstest für die Installation, denn die verschiedenen Lichtszenen werden in den kommenden Monaten bei Veranstaltungen benötigt. Regulär ist die Lichtinstallation des britischen Künstlers Jonathan Park nur an Wochenenden, an Feiertagen und deren Vorabenden zu sehen. Montags bis donnerstags werden ausschließlich die drei Kamine illuminiert. (idr).

 

Weinmesse-Jubiläumsausgabe lockte auch viele junge Besucher an

Duisburg, 02. April 2017 - Die Baden-Württemberg Classics sind inzwischen ein Klassiker im Landschaftspark Duisburg-Nord. Zur 10. Auflage der Weinmesse kamen am Samstag und Sonntag mehr als 3.600 Besucher in die Kraftzentrale. 70 Winzer und Weingärtner aus dem von der Sonne verwöhnten Bundesland präsentierten 900 Weine, Sekte und Obstbrände. Die Aussteller und Gäste zeigten sich sehr zufrieden mit den beiden Messetagen.
Der Besuch steigerte sich sogar leicht gegenüber dem Vorjahr. Noch bevor die BW Classics am Samstag eröffnet wurden, warteten bereits 50 Genießer vor den Türen zu der über 120 Meter langen Ausstellungshalle. Darüber hinaus nutzten viele der Genießer die Gelegenheit, um ihren Wein für das Jahr 2017 zu bestellen. Duisburg gehört inzwischen zu den bedeutenden Messeplätzen für die Winzer aus Baden und Württemberg, wie einer der Winzer aus Württemberg sagte.
Gute Kritiken bekam die Messe auch von Genießern und Kennern. Sie nutzten die besondere Atmosphäre der BW Classics in einer Halle der Industriekultur, um mit den Winzern und Kellermeistern ins Gespräch zu kommen.
„Die Aussteller freuen sich, wenn man mit ihnen ins Gespräch kommt, nehmen sich Zeit, bis ich den Wein gefunden habe, den ich mag“, sagte beispielsweise Mara Liebal aus Düsseldorf. Der Austausch zwischen Verbrauchern und Erzeugern gehört zu den Qualitäten der Messe.
Die Veranstalter vom Badischen Wein GmbH und dem Weininstitut Württemberg registrierten in diesem Jahr zahlreiche neue Besucher. Darüber hinaus nutzten mehr junge Weinfreunde die Möglichkeit, bei einem Messebummel ihren Lieblingswein zu finden.
„Wir hatten allein am ersten Messetag mehr als 1.800 Besucher. Viele Stammgäste kommen, aber in diesem Jahr sind auch viele Weinliebhaber aus der Region zum ersten Mal hier. Auch der zweite Messetag war sehr gut besucht – und das trotz des schönen Aprilwetters“, sagte Ulrich Breutner (Weininstitut Württemberg).

 

Aufbau für die 10.Weinmese brachte Winzer ins Schwitzen

Duisburg, 31. März 2017 - Die Winzer kommen. Am Freitag  begann der Aufbau für 10. Baden-Württemberg-Classics am Wochenende (jeweils von 11-18 Uhr) in der Kraftzentrale des Landschaftsparks Nord. 65 Winzer und Weingärtner präsentieren dort zwei Tage lang Erlesenes aus dem von der Sonne verwöhnten Bundesland.
Vor dem Vergnügen kommt jedoch die Arbeit: 900 Weine, Sekte und Obstbrände stehen zur Verkostung bereit. Das bedeutete: Eine Menge Kisten schleppen. Die Veranstalter rechnen mit etwa 4.000 Messebesuchern. Damit jeder seinen Probierschluck bekommt,  gilt es reichlich Flaschen und Gläser vorzuhalten. Für die bequeme Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln steht ein Shuttlebus von der Haltestelle der Linie 903 am Landschaftspark zum Weinmesse-Zentrum zur Verfügung. Der Eintrittspreis zur Messe beträgt 15 Euro. Die Verkostung der Weine ist im Preis inbegriffen. Kulinarische Spezialitäten aus dem Bundesland stärken für den Messerundgang.  

 Foto Thomas Berns 

 

Jubiläum der Weinmesse Baden-Württemberg Classics im Landschaftspark Duisburg-Nord

- 70 Aussteller, 900 Weine sowie zahlreiche Winzersekte und Obstbrände

- Weinköniginnen zu Gast im Revier  

- Messeneuheiten der ProWein werden öffentlich präsentiert       

- Knapp 4.000 Messegäste erwartet              

 

DUISBURG, 28. März 2017 - Die Baden-Württemberg Classics im Landschaftspark Duisburg-Nord feiern Jubiläum. Zum zehnten Mal präsentieren sich am 1. und 2. April, jeweils von 11 bis 18 Uhr, die Winzer und Weingärtner aus dem von der Sonne verwöhnten Bundesland im schönsten Park Deutschlands. Mehr als 70 Aussteller laden die Messegäste zur Verkostung von 900 Weinen, Winzersekten und Obstbränden ein. Der Eintritt beträgt 15 Euro. Die Weinverkostung ist im Preis enthalten. 

 

Die badische Weinkönigin Magdalena Malin und die württembergische Weinkönigin Andrea Ritz verleihen dem Jubiläum besonderen Glanz. Die beiden Hoheiten leiten auch eines der kostenlosen Weinseminare während der beiden Messetage. Die Veranstalter - die Badischer Wein GmbH und das Weininstitut Württemberg - rechnen mit etwa 4.000 Messebesuchern. „Wir haben in den vergangenen zehn Jahren ein großes Stammpublikum für unsere Weine gewinnen können. Die Kenner kommen immer wieder, um sich mit ihrem Vorrat für das Jahr zu versorgen“, sagt Ulrich Breutner, Geschäftsführer des Weininstituts Württemberg. Christina Lauber, die neue Geschäftsführerin der Badischer Wein GmbH, ergänzt: „Wir wollen auch im Jubiläumsjahr neue Freunde für unsere Weine gewinnen.“

 

Freundschaft zwischen Ausstellern und Stammkunden

Die Liebe beruht auf Gegenseitigkeit. „80 Prozent der Aussteller sowohl aus Baden als auch aus Württemberg sind von Anfang an dabei und nutzen die Classics in Duisburg, um ihre Neuheiten vorzustellen.“ Bei aller Tradition, Weinkönigin Andrea Ritz kann auch echte Premieren versprechen: „Die Weine und Produkte, die in bei der ProWein vor zwei Wochen in Düsseldorf dem Fachpublikum vorgestellt wurden, kommen in Duisburg erstmals in die öffentliche Verkostung.“ Sie weckt auch gleich die Vorfreude: „Die 2016er-Weine sind mit dem Spitzenjahrgang 2015 durchaus vergleichbar.“ Und die Menge stimmt ebenfalls: Etwa 82 Millionen Liter reiften in den Fässern.

 

Die Aussteller sehen den beiden Messetagen deshalb durchaus mit Spannung entgegen, wie Christina Lauber, die neue Geschäftsführerin der Badischer Wein GmbH sagt. „Unsere Winzer sind sehr daran interessiert zu erfahren, wie ihre Produkte bei den Endverbrauchern ankommen. Duisburg ist da ein wichtiger Gradmesser, denn die Messe wird von sehr vielen fachkundigen Weinliebhabern besucht. Sie probieren durchaus  kritisch und suchen das Gespräch mit den Ausstellern.“ Was immer gilt: Die Weine aus Baden sind von der Sonne verwöhnt. Kein Wunder bei durchschnittlich 2.000 Sonnenstunden pro Jahr. Christina Lauber beschreibt den aktuellen Jahrgang ebenfalls als „sehr gut“.

 

Lebensart trifft Industriekultur

Für Christina Lauber ist die 10. Auflage der BW Classics eine Premiere. Als neue Geschäftsführerin der Badischer Wein GmbH ist sie ebenfalls neugierig auf das Duisburg-Gefühl. „Alle schwärmen von der besonderen Verbindung zwischen unserer Lebensart und der besonderen Atmosphäre im Landschaftspark mit seiner Industriekultur. Ich bin gespannt, dass nun auch einmal persönlich erleben zu können.“

 

Ulrich Breutner erinnert sich, dass dieser Kontrast am Beginn einer wunderbaren Freundschaft stand: „Ich kann mich erinnern, dass wir uns mehrere mögliche Standorte im Ruhrgebiet angeschaut haben. Als wir dann in den Landschaftspark kamen und die Kraftzentrale gesehen haben, wussten wir sofort: Das ist es. Es war Liebe auf den ersten Blick und diese Liebe hat sich nie abgekühlt.“

 

Was den besonderen Charme ausmacht? An den Ständen der über 60 Winzer und Weingärtner können sich die Messebesucher die Zeit nehmen, die Weine in Ruhe zu verkosten und mit den Winzern ins Gespräch zu kommen. Die fast 200 Meter lange Halle öffnet den weiten Raum für einen entspannten Messerundgang. Die Weinseminare schärfen den Geschmackssinn.

Das so erworbene Wissen lässt sich bei der Verkostung gleich anwenden. Und die große Auswahl bietet mit Sicherheit den künftigen Lieblingswein - und der lässt sich auch gleich vor Ort ordern.

 

Besucher aus ganz NRW

Peter Joppa, Geschäftsführer Duisburg Kontor Hallenmanagement GmbH

und Duisburg Kontor GmbH, beschreibt den Erfolg der BW Classics aus anderer Perspektive: „Duisburg und die Region gelten als Bier-Revier. Was wir aber feststellen: Die Duisburger sind durchaus affin für Wein. Das erleben wir jährlich während des Weinfests im Sommer in der Innenstadt. Und das lässt sich ganz besonders während der Baden-Württemberg Classics im Landschaftspark feststellen. Es gibt so etwas wie Vorfreude auf die Messetage in der Stadt“.
Darüber hinaus habe die Messe eine Strahlkraft über die Stadt hinaus. „Wir sehen immer wieder, dass Besucher aus ganz Nordrhein-Westfalen anreisen. Sie verbinden den Bummel durch den schönsten Park Deutschlands mit dem Besuch der Messe. Die BW Classics werben für Wein, sie werben zugleich aber auch für Duisburg als eine Stadt mit Erlebnisqualität.“

 

Von links: Peter Joppa (Geschäftsführer Duisburg Kontor Hallenmanagement GmbH und Duisburg Kontor GmbH), Claudia Kalinowski (Landschaftspark Duisburg-Nord), Andrea Ritz (Württembergische Weinkönigin), Christina Lauber (Geschäftsführerin Badischer Wein GmbH) und Ulrich Breutner (Geschäftsführer Weininstitut Württemberg GmbH) - Foto Thomas Berns

 

Fest der Sinne

Wie in den vergangenen Jahren bieten die BW Classics mehr als nur erlesene Tropfen. „Die Messegäste können sich mit kulinarischen Spezialitäten aus Baden und Württemberg für ihre Weinreise stärken“, beschreibt Christina Lauber das weitere Angebot. Darüber hinaus laden Touristiker aus dem Süden des Landes zum Gegenbesuch ein. Die Besucher kommen nicht nur beim Wein auf den Geschmack. Sie informieren sich auch gleich über mögliche Urlaubsziele. Auch dabei stehen der Genuss im Mittelpunkt sowie der Gegenbesuch beim Lieblingswinzer“, erläutert Ulrich Breutner.

 

Mit Bus und Bahn zu den BW Classics

Ein Shuttle-Service sorgt übrigens für eine entspannte An- und Abreise zum Landschaftspark Nord. Als besonderen Service für die Weinkenner bieten die BW Classics den Transfer von der Haltestelle der Linie 903 „Landschaftspark“ aus. Per Bus geht es dann direkt zur Messe. Und nach dem Besuch natürlich auch zurück zur DVG-Haltestelle, um entspannt mit Bus und Bahn die Heimreise antreten zu können.    

 

Der Eintritt beträgt 15 Euro. Die Verkostung der insgesamt 900 Weine, Sekte und Obstbrände ist im Preis inklusive.

 

Seminare schulen den Geschmackssinn

Dem großen Interesse, Wein nicht nur zu konsumieren, sondern tatsächlich zu schmecken und als sinnliches Erlebnis zu erfahren, kommen die Organisatoren mit ihrem erweiterten Seminarprogramm entgegen.

 

Auf dem Programm stehen jeweils am Samstag und Sonntag:

Sa. & So. 13.00 Uhr:        „Frühlings- und Sommerweine aus Baden“

Leichte und fruchtige Begleiter

durch die wärmeren  Jahreszeiten

 

Sa. & So. 14.30 Uhr:        „Scheurebe, Sauvignon Blanc,

Muskateller &  Co.“  

Interessante Bukettweine aus Baden und

                                       Württemberg

 

Sa. & So. 16.00 Uhr         „Fasswein“ –

Württemberger Spitzen im Holz veredelt

 

Baden-Württemberg Classics am 1. und 2. April im Landschaftspark Nord  

Duisburg, 15. März 2017 - Königlicher Besuch an einem Kult(ur)ort der Arbeit: Die Weinhoheiten aus Baden und Württemberg halten Hof beim 10. Baden-Württemberg Classics- Wochenende am 1. und 2. April im Landschaftspark Duisburg-Nord. Magdalena Malin aus Baden und Andrea Ritz aus Württemberg geben sich während der Jubiläums-Weinmesse nicht nur die Ehre. Sie geben auch Unterricht.
Um ein Anbaugebiet königlich zu präsentieren, genügt es längst nicht mehr, mit viel Grazie eine Krone zu tragen. Die Hoheiten sind auch fachlich bestens geschult und leiten an beiden Messetagen jeweils eines der kostenlosen Weinseminare. Die 23-jährige Magdalena Malin aus Meersburg (Foto)am Bodensee weckt Frühlingsgefühle und macht Lust auf den Sommer. Während ihres Seminars verkostet sie mit Kennern und Genießern Frühlings- und Sommerweine aus Baden. Die Studentin stellt „leichte und fruchtige Begleiter durch die wärmeren Jahreszeiten“ vor.
Andrea Ritz, die Königin aus Württemberg, macht ihrer Berufung als Weinerlebnisführerin alle Ehre. Sie präsentiert „Fasswein“ oder wie es werbend im Untertitel heißt, „Württemberger Spitzen in Holz veredelt“. Auch dabei gilt: Reden ist Silber, Schmecken ist Gold. Die Repräsentantinnen stillen in jedem Fall den Wissendurst der Messegäste. Die beim Publikum enorm beliebten Weinproben unter königlicher Leitung sind Teil des Programms der Baden-Württemberg Classics.
Das frisch erworbene Wissen können sich die Seminarteilnehmer beim Messerundgang jeweils von 11 bis 18 Uhr auf der Zunge zergehen lassen. Während der beiden Messetage im schönsten Park Deutschlands servieren 65 Winzer und Weingärtner aus dem Süden Deutschland mehr als 800 Weine, Sekte und Obstbrände zur Verkostung.
Im Eintrittspreis von 15 Euro zu den Baden-Württemberg Classics ist die Verkostung der Weine enthalten. Die Genießer erhalten zudem eine Übersicht aller Winzer und ihrer Angebote. Die Teilnahme an den Weinseminaren, die jeweils ab 13 Uhr angeboten werden, ist ebenfalls im Eintrittspreis enthalten.
Weinmesse Baden-Württemberg Classics: 65 Winzer aus der Region präsentieren 800 Weine. Termine: Sa. 1.4., 11-18 Uhr So. 2.4., 11-18 Uhr in der Kraftzentrale im Landschaftspark Duisburg-Nord Emscherstraße 71, 47137 Duisburg-Meiderich. Eintritt: 15 Euro – die Verkostung ist kostenlos.  

Neu im DU Tours-Programm: Stahl-Tour per Oldiebus

Duisburg, 15. März 2017 - Duisburg ist Europas größter Stahlstandort. Wo tausend Feuer brennen – heißt es gerne im Ruhrgebiet. Allein das Werksgelände von thyssenkrupp ist fast fünfmal so groß wie Monaco. Vier Hochöfen erzeugen hier täglich mehr als 30.000 Tonnen Roheisen.
Bei einer 45minütigen Werksrundfahrt per Oldiebus schnuppern wir zunächst bei laufendem Betrieb in die moderne Stahlproduktion hinein und bekommen einen Einblick von der faszinierenden Welt des Stahls.  
Um gleich danach im Landschaftspark Duisburg-Nord zu erfahren, wie aus einem ehemaligen Hüttenwerk mitten im Stadtteil Meiderich ein Industriedenkmal werden konnte, das jährlich rund eine Million Besucher anlockt.
Der LaPaDu oder Landi – so der Kosename für den beliebten Park – ist heute ein Publikumsmagnet für Touristen aus Nah und Fern. Quasi Duisburgs Stahl-Kathedrale. Bei einer Führung klettern wir (bei gutem Wetter) beispielsweise auf den Hochofen 5, schauen hinter verschlossene Türen und bewundern den Park als „neue grüne Lunge“ mit Hochseil- und Kräutergarten.   Frühbucherrabatt für die ersten 10 Ticketkäufer  
Dreimal bietet DU Tours in diesem Jahr exklusiv die neue „Stahl-Tour per Oldiebus“ an –  an Bord des legendären Konferenzbusses des Duisburger Unternehmens „Der Homberger“.

Mit dem Mercedes 303 aus dem Jahr 1987 ist schon so manche Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Sport gefahren. Davon weiß Busfahrer Gino Vancardo – seit 30 Jahren mit dem „Ko-Bus“ quasi verheiratet – so manches Anekdötchen zu erzählen. Die ersten 10 Ticketkäufer erhalten den Frühbucherrabatt und zahlen pro Ticket nur 39,- (statt 45,-) Euro brutto.  
Die Termine der „Stahl-Tour im Oldiebus“:
10. Juni („Chaos-Premiere“) / 29. Juli / 19. August 2017. Der Start erfogt jeweils um 11.30 Uhr. Treffpunkt ist der Busparkplatz am Deutschen Binnenschifffahrtsmuseum, Deichstraße / Nähe Apostelstraße, 47119 Duisburg. Tourdauer: 5 Stunden (also bis ca. 15.30 Uhr.
Kosten pro Person: 45,- Euro brutto (inkl. Charterbus mit Kultcharakter, Werksrundfahrt bei thyssenkrupp mit Guide, Führung im Duisburger Landschaftspark Nord, Ausgabe eines kleinen Lunchpakets sowie eines Hüttenwerk-Überraschungsgetränks).
Tickets sind ab sofort unter www.du-tours.de erhältlich. Die Kapazität der Teilnehmer ist begrenzt – 27 Personen haben im Bus Platz. Aus versicherungstechnischen Gründen können nur Personen ab 16 Jahren mitfahren.  

Der Oldiebus von „Der Homberger“ freut sich schon auf die Teilnehmer der neuen „Stahl-Tour“ von DU Tours bei thyssenkrupp und im Landschaftspark Duisburg-Nord. Foto-Quelle DU Tours/Thomas Berns) 


Geheimnisvolle Orte: WDR zeigt Erstausstrahlung einer Dokumentation über den Landschaftspark Duisburg-Nord

Duisburg, 25. Januar 2017 - Der WDR lüftet das Geheimnis Landschaftspark Duisburg-Nord. Am Freitag, 3. Februar, 20.15 Uhr, steht die Erstaustrahlung der Dokumentation über das ehemalige Hüttenwerk auf dem Programm. Der Film ist Teil der Reihe "Geheimnisvolle Orte", deren vierte Staffel der WDR vom 20. Januar bis 17. Februar jeweils freitags um 20.15 Uhr ausstrahlt.

Zum Auftakt am 20. Januar war bereits die Wiederholung der Doku über das Dortmunder U zu sehen, am 10. Februar folgt die Wiederholung des Films über die Villa Hügel. Die jeweils 45-minütigen Dokus stellen Orte vor, an denen Geschichte geschrieben wurde. Zu sehen sind exklusive und wiederentdeckte historische Aufnahmen sowie Zeitzeugen-Interviews. Dazu gibt es auf www.geheimnisvolleorte.wdr.de ein begleitendes Internetangebot mit Geo-Caches. (idr).

 

Mehr als eine Million Besucher: Rekord-Besucherzahlen für den Landschaftspark

Duisburg, 5. Januar 2017 - (idr). Der Landschaftspark Duisburg-Nord konnte seine Besucherzahlen im vergangenen Jahr deutlich steigern. Mehr als eine Million Besucher verzeichnete der Ankerpunkt der Route der Industriekultur 2016.
Im Jahr 2015 waren 945.949 Gäste gekommen. Nach einem schwachen Start in den Wintermonaten sorgten vor allem einige Veranstaltungen im Sommer für Besucherströme. U.a. lockte der Weltrekord-Versuch im Sandburgen-Bau mehr als 160.000 Neugierige an.
Im Advent kamen dann 25.000 Besucher zum Lichtermarkt in die Kraftzentrale. Auch die Veranstaltungsstätten verzeichneten 2016 Rekorde: Kraftzentrale, Gießhalle, Gebläsehalle und das Außengelände waren an insgesamt 802 Tagen vermietet, meist parallel (2015: 742 Tage). Der Park arbeitet aktuell an der energetischen und akustischen Sanierung des Hüttenmagazins. Mit bewilligten Fördermitteln realisiert der Park im Laufe des Jahres außerdem ein Blockheizkraftwerk und schafft Elektro-Nutzfahrzeuge an.

 

Landschaftspark-Chronik

Vom Hüttenwerk Meiderich zum Landschaftspark Duisburg-Nord

1901
Baubeginn am Meidericher Hüttenwerk.

1903, 16. Mai
Hochofen 1 wird angeblasen und es wird mit der Produktion von Hämatit-, Gießerei- und Stahlroheisen begonnen.

1912
Alle fünf Hochöfen des Meidericher Hüttenwerks sind in Betrieb.

1914
Erster Weltkrieg. Probleme in der Erzversorgung durch Exportboykott und Arbeitermangel führen zu einer Krise in der Roheisenproduktion im Meidericher Hüttenwerk.

1923
Normalisierung der Situation nach dem Ende der Novemberrevolution 1918/19 und dem Ende der Ruhrbesetzung durch französische und belgische Truppen.

1930
Weltwirtschaftskrise. Auftragsbestand sinkt um die Hälfte. Entlassungen, Senkungen der Akkordlöhne und Kurzarbeit sind die Folgen.

Ab 1933
Aufschwung in der Eisen- und Stahlindustrie. In der zweiten Hälfte der 1930er Jahre steigt die Kapazitätsauslastung von 60 auf 80 bis 90 Prozent.

Ab 1942
Arbeitskräftemangel. Kriegsgefangene werden im Werk eingesetzt.

1944
Nach drei schweren Luftangriffen kommt die Produktion im Meidericher Hüttenwerk zum Erliegen.

1945
Beschlagnahme aller Hüttenbetriebe durch die Alliierten. Geplanter Abbau ganzer Industrieanlagen als Wiedergutmachung für die im Krieg verursachte Zerstörung. Wiederaufbau des Meidericher Werkes, das nicht auf der Demontageliste verzeichnet war. Produktionserlaubnis der Alliierten für die Inbetriebnahme von zwei Hochöfen.

Ab 1954
Bau der neuen Hochöfen. Modernisierung der Produktionsanlagen.

Ab 1950
Einsetzen des Wirtschaftswunders. Ab Ende der 1950er Jahre: Hilfsarbeiter aus dem Ausland helfen im Werk.

4. April 1985
Schließung des Werkes.

1988
Internationale Bauausstellung Emscher Park (IBA). Das Land NRW erwirbt das Gelände und macht das Hüttenwerk zum Projekt der IBA.

1989
International ausgeschriebener Wettbewerb für Landschaftsarchitekten.

1991
Professor Peter Latz aus Kranzberg, gewinnt den Architekturwettbewerb und wird mit der Planung und Realisierung des Landschaftsparks betraut.

1994
Der erste Teilbereich des Landschaftsparks wird der Öffentlichkeit übergeben.

18. und 19. Juni 2014
Eröffnungsfeier des Landschaftsparks Duisburg-Nord

1996, Dezember
Einschalten der Lichtinszenierung

1997
Gründung der Landschaftspark Duisburg-Nord GmbH.

2001                                                                                      
Eröffnung des Besucherzentrums und des Restaurants im Hauptschalthaus sowie des Jugend- und Ausbildungshotels in der Alten Verwaltung

2002-2003                                                                                          
Umbau der Gebläsehalle und der Gießhalle zu multifunktionalen Spielstätten

2009                                                                                                    
Beginn der Umstellung der Lichtinszenierung auf stromsparende LED-Technik

2011
Relaunch der Landschaftspark-Homepage

2012, März
Öffnung der Vorratsbunker 2-5 für die Öffentlichkeit