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Vom Hüttenwerk Meiderich zum Landschaftspark
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Installation im Landschaftspark Nord zeigt wechselnde Lichtszenen

Duisburg, 10. April 2017 - In den Osterferien treibt's der Landschaftspark Duisburg-Nord bei Dunkelheit besonders bunt: Die Lichtinstallation des stillgelegten Hüttenwerks zeigt bis zum 23. April jeden Tag stündlich wechselnde Lichtszenen. Gießhalle, Hochöfen, Kamine, Kühlwerk, Krokodil, Schwadenkamine und Piazza Metallica erstrahlen in unterschiedlichen Intensitäten und Farben.
Los geht's mit Einbruch der blauen Stunde (ca. 20 Uhr), um zwei Uhr ist Schluss. Das Ferienprogramm ist auch ein Funktionstest für die Installation, denn die verschiedenen Lichtszenen werden in den kommenden Monaten bei Veranstaltungen benötigt. Regulär ist die Lichtinstallation des britischen Künstlers Jonathan Park nur an Wochenenden, an Feiertagen und deren Vorabenden zu sehen. Montags bis donnerstags werden ausschließlich die drei Kamine illuminiert. (idr).

 

Weinmesse-Jubiläumsausgabe lockte auch viele junge Besucher an

Duisburg, 02. April 2017 - Die Baden-Württemberg Classics sind inzwischen ein Klassiker im Landschaftspark Duisburg-Nord. Zur 10. Auflage der Weinmesse kamen am Samstag und Sonntag mehr als 3.600 Besucher in die Kraftzentrale. 70 Winzer und Weingärtner aus dem von der Sonne verwöhnten Bundesland präsentierten 900 Weine, Sekte und Obstbrände. Die Aussteller und Gäste zeigten sich sehr zufrieden mit den beiden Messetagen.
Der Besuch steigerte sich sogar leicht gegenüber dem Vorjahr. Noch bevor die BW Classics am Samstag eröffnet wurden, warteten bereits 50 Genießer vor den Türen zu der über 120 Meter langen Ausstellungshalle. Darüber hinaus nutzten viele der Genießer die Gelegenheit, um ihren Wein für das Jahr 2017 zu bestellen. Duisburg gehört inzwischen zu den bedeutenden Messeplätzen für die Winzer aus Baden und Württemberg, wie einer der Winzer aus Württemberg sagte.
Gute Kritiken bekam die Messe auch von Genießern und Kennern. Sie nutzten die besondere Atmosphäre der BW Classics in einer Halle der Industriekultur, um mit den Winzern und Kellermeistern ins Gespräch zu kommen.
„Die Aussteller freuen sich, wenn man mit ihnen ins Gespräch kommt, nehmen sich Zeit, bis ich den Wein gefunden habe, den ich mag“, sagte beispielsweise Mara Liebal aus Düsseldorf. Der Austausch zwischen Verbrauchern und Erzeugern gehört zu den Qualitäten der Messe.
Die Veranstalter vom Badischen Wein GmbH und dem Weininstitut Württemberg registrierten in diesem Jahr zahlreiche neue Besucher. Darüber hinaus nutzten mehr junge Weinfreunde die Möglichkeit, bei einem Messebummel ihren Lieblingswein zu finden.
„Wir hatten allein am ersten Messetag mehr als 1.800 Besucher. Viele Stammgäste kommen, aber in diesem Jahr sind auch viele Weinliebhaber aus der Region zum ersten Mal hier. Auch der zweite Messetag war sehr gut besucht – und das trotz des schönen Aprilwetters“, sagte Ulrich Breutner (Weininstitut Württemberg).

 

Aufbau für die 10.Weinmese brachte Winzer ins Schwitzen

Duisburg, 31. März 2017 - Die Winzer kommen. Am Freitag  begann der Aufbau für 10. Baden-Württemberg-Classics am Wochenende (jeweils von 11-18 Uhr) in der Kraftzentrale des Landschaftsparks Nord. 65 Winzer und Weingärtner präsentieren dort zwei Tage lang Erlesenes aus dem von der Sonne verwöhnten Bundesland.
Vor dem Vergnügen kommt jedoch die Arbeit: 900 Weine, Sekte und Obstbrände stehen zur Verkostung bereit. Das bedeutete: Eine Menge Kisten schleppen. Die Veranstalter rechnen mit etwa 4.000 Messebesuchern. Damit jeder seinen Probierschluck bekommt,  gilt es reichlich Flaschen und Gläser vorzuhalten. Für die bequeme Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln steht ein Shuttlebus von der Haltestelle der Linie 903 am Landschaftspark zum Weinmesse-Zentrum zur Verfügung. Der Eintrittspreis zur Messe beträgt 15 Euro. Die Verkostung der Weine ist im Preis inbegriffen. Kulinarische Spezialitäten aus dem Bundesland stärken für den Messerundgang.  

 Foto Thomas Berns 

 

Jubiläum der Weinmesse Baden-Württemberg Classics im Landschaftspark Duisburg-Nord

- 70 Aussteller, 900 Weine sowie zahlreiche Winzersekte und Obstbrände

- Weinköniginnen zu Gast im Revier  

- Messeneuheiten der ProWein werden öffentlich präsentiert       

- Knapp 4.000 Messegäste erwartet              

 

DUISBURG, 28. März 2017 - Die Baden-Württemberg Classics im Landschaftspark Duisburg-Nord feiern Jubiläum. Zum zehnten Mal präsentieren sich am 1. und 2. April, jeweils von 11 bis 18 Uhr, die Winzer und Weingärtner aus dem von der Sonne verwöhnten Bundesland im schönsten Park Deutschlands. Mehr als 70 Aussteller laden die Messegäste zur Verkostung von 900 Weinen, Winzersekten und Obstbränden ein. Der Eintritt beträgt 15 Euro. Die Weinverkostung ist im Preis enthalten. 

 

Die badische Weinkönigin Magdalena Malin und die württembergische Weinkönigin Andrea Ritz verleihen dem Jubiläum besonderen Glanz. Die beiden Hoheiten leiten auch eines der kostenlosen Weinseminare während der beiden Messetage. Die Veranstalter - die Badischer Wein GmbH und das Weininstitut Württemberg - rechnen mit etwa 4.000 Messebesuchern. „Wir haben in den vergangenen zehn Jahren ein großes Stammpublikum für unsere Weine gewinnen können. Die Kenner kommen immer wieder, um sich mit ihrem Vorrat für das Jahr zu versorgen“, sagt Ulrich Breutner, Geschäftsführer des Weininstituts Württemberg. Christina Lauber, die neue Geschäftsführerin der Badischer Wein GmbH, ergänzt: „Wir wollen auch im Jubiläumsjahr neue Freunde für unsere Weine gewinnen.“

 

Freundschaft zwischen Ausstellern und Stammkunden

Die Liebe beruht auf Gegenseitigkeit. „80 Prozent der Aussteller sowohl aus Baden als auch aus Württemberg sind von Anfang an dabei und nutzen die Classics in Duisburg, um ihre Neuheiten vorzustellen.“ Bei aller Tradition, Weinkönigin Andrea Ritz kann auch echte Premieren versprechen: „Die Weine und Produkte, die in bei der ProWein vor zwei Wochen in Düsseldorf dem Fachpublikum vorgestellt wurden, kommen in Duisburg erstmals in die öffentliche Verkostung.“ Sie weckt auch gleich die Vorfreude: „Die 2016er-Weine sind mit dem Spitzenjahrgang 2015 durchaus vergleichbar.“ Und die Menge stimmt ebenfalls: Etwa 82 Millionen Liter reiften in den Fässern.

 

Die Aussteller sehen den beiden Messetagen deshalb durchaus mit Spannung entgegen, wie Christina Lauber, die neue Geschäftsführerin der Badischer Wein GmbH sagt. „Unsere Winzer sind sehr daran interessiert zu erfahren, wie ihre Produkte bei den Endverbrauchern ankommen. Duisburg ist da ein wichtiger Gradmesser, denn die Messe wird von sehr vielen fachkundigen Weinliebhabern besucht. Sie probieren durchaus  kritisch und suchen das Gespräch mit den Ausstellern.“ Was immer gilt: Die Weine aus Baden sind von der Sonne verwöhnt. Kein Wunder bei durchschnittlich 2.000 Sonnenstunden pro Jahr. Christina Lauber beschreibt den aktuellen Jahrgang ebenfalls als „sehr gut“.

 

Lebensart trifft Industriekultur

Für Christina Lauber ist die 10. Auflage der BW Classics eine Premiere. Als neue Geschäftsführerin der Badischer Wein GmbH ist sie ebenfalls neugierig auf das Duisburg-Gefühl. „Alle schwärmen von der besonderen Verbindung zwischen unserer Lebensart und der besonderen Atmosphäre im Landschaftspark mit seiner Industriekultur. Ich bin gespannt, dass nun auch einmal persönlich erleben zu können.“

 

Ulrich Breutner erinnert sich, dass dieser Kontrast am Beginn einer wunderbaren Freundschaft stand: „Ich kann mich erinnern, dass wir uns mehrere mögliche Standorte im Ruhrgebiet angeschaut haben. Als wir dann in den Landschaftspark kamen und die Kraftzentrale gesehen haben, wussten wir sofort: Das ist es. Es war Liebe auf den ersten Blick und diese Liebe hat sich nie abgekühlt.“

 

Was den besonderen Charme ausmacht? An den Ständen der über 60 Winzer und Weingärtner können sich die Messebesucher die Zeit nehmen, die Weine in Ruhe zu verkosten und mit den Winzern ins Gespräch zu kommen. Die fast 200 Meter lange Halle öffnet den weiten Raum für einen entspannten Messerundgang. Die Weinseminare schärfen den Geschmackssinn.

Das so erworbene Wissen lässt sich bei der Verkostung gleich anwenden. Und die große Auswahl bietet mit Sicherheit den künftigen Lieblingswein - und der lässt sich auch gleich vor Ort ordern.

 

Besucher aus ganz NRW

Peter Joppa, Geschäftsführer Duisburg Kontor Hallenmanagement GmbH

und Duisburg Kontor GmbH, beschreibt den Erfolg der BW Classics aus anderer Perspektive: „Duisburg und die Region gelten als Bier-Revier. Was wir aber feststellen: Die Duisburger sind durchaus affin für Wein. Das erleben wir jährlich während des Weinfests im Sommer in der Innenstadt. Und das lässt sich ganz besonders während der Baden-Württemberg Classics im Landschaftspark feststellen. Es gibt so etwas wie Vorfreude auf die Messetage in der Stadt“.
Darüber hinaus habe die Messe eine Strahlkraft über die Stadt hinaus. „Wir sehen immer wieder, dass Besucher aus ganz Nordrhein-Westfalen anreisen. Sie verbinden den Bummel durch den schönsten Park Deutschlands mit dem Besuch der Messe. Die BW Classics werben für Wein, sie werben zugleich aber auch für Duisburg als eine Stadt mit Erlebnisqualität.“

 

Von links: Peter Joppa (Geschäftsführer Duisburg Kontor Hallenmanagement GmbH und Duisburg Kontor GmbH), Claudia Kalinowski (Landschaftspark Duisburg-Nord), Andrea Ritz (Württembergische Weinkönigin), Christina Lauber (Geschäftsführerin Badischer Wein GmbH) und Ulrich Breutner (Geschäftsführer Weininstitut Württemberg GmbH) - Foto Thomas Berns

 

Fest der Sinne

Wie in den vergangenen Jahren bieten die BW Classics mehr als nur erlesene Tropfen. „Die Messegäste können sich mit kulinarischen Spezialitäten aus Baden und Württemberg für ihre Weinreise stärken“, beschreibt Christina Lauber das weitere Angebot. Darüber hinaus laden Touristiker aus dem Süden des Landes zum Gegenbesuch ein. Die Besucher kommen nicht nur beim Wein auf den Geschmack. Sie informieren sich auch gleich über mögliche Urlaubsziele. Auch dabei stehen der Genuss im Mittelpunkt sowie der Gegenbesuch beim Lieblingswinzer“, erläutert Ulrich Breutner.

 

Mit Bus und Bahn zu den BW Classics

Ein Shuttle-Service sorgt übrigens für eine entspannte An- und Abreise zum Landschaftspark Nord. Als besonderen Service für die Weinkenner bieten die BW Classics den Transfer von der Haltestelle der Linie 903 „Landschaftspark“ aus. Per Bus geht es dann direkt zur Messe. Und nach dem Besuch natürlich auch zurück zur DVG-Haltestelle, um entspannt mit Bus und Bahn die Heimreise antreten zu können.    

 

Der Eintritt beträgt 15 Euro. Die Verkostung der insgesamt 900 Weine, Sekte und Obstbrände ist im Preis inklusive.

 

Seminare schulen den Geschmackssinn

Dem großen Interesse, Wein nicht nur zu konsumieren, sondern tatsächlich zu schmecken und als sinnliches Erlebnis zu erfahren, kommen die Organisatoren mit ihrem erweiterten Seminarprogramm entgegen.

 

Auf dem Programm stehen jeweils am Samstag und Sonntag:

Sa. & So. 13.00 Uhr:        „Frühlings- und Sommerweine aus Baden“

Leichte und fruchtige Begleiter

durch die wärmeren  Jahreszeiten

 

Sa. & So. 14.30 Uhr:        „Scheurebe, Sauvignon Blanc,

Muskateller &  Co.“  

Interessante Bukettweine aus Baden und

                                       Württemberg

 

Sa. & So. 16.00 Uhr         „Fasswein“ –

Württemberger Spitzen im Holz veredelt

 

Baden-Württemberg Classics am 1. und 2. April im Landschaftspark Nord  

Duisburg, 15. März 2017 - Königlicher Besuch an einem Kult(ur)ort der Arbeit: Die Weinhoheiten aus Baden und Württemberg halten Hof beim 10. Baden-Württemberg Classics- Wochenende am 1. und 2. April im Landschaftspark Duisburg-Nord. Magdalena Malin aus Baden und Andrea Ritz aus Württemberg geben sich während der Jubiläums-Weinmesse nicht nur die Ehre. Sie geben auch Unterricht.
Um ein Anbaugebiet königlich zu präsentieren, genügt es längst nicht mehr, mit viel Grazie eine Krone zu tragen. Die Hoheiten sind auch fachlich bestens geschult und leiten an beiden Messetagen jeweils eines der kostenlosen Weinseminare. Die 23-jährige Magdalena Malin aus Meersburg (Foto)am Bodensee weckt Frühlingsgefühle und macht Lust auf den Sommer. Während ihres Seminars verkostet sie mit Kennern und Genießern Frühlings- und Sommerweine aus Baden. Die Studentin stellt „leichte und fruchtige Begleiter durch die wärmeren Jahreszeiten“ vor.
Andrea Ritz, die Königin aus Württemberg, macht ihrer Berufung als Weinerlebnisführerin alle Ehre. Sie präsentiert „Fasswein“ oder wie es werbend im Untertitel heißt, „Württemberger Spitzen in Holz veredelt“. Auch dabei gilt: Reden ist Silber, Schmecken ist Gold. Die Repräsentantinnen stillen in jedem Fall den Wissendurst der Messegäste. Die beim Publikum enorm beliebten Weinproben unter königlicher Leitung sind Teil des Programms der Baden-Württemberg Classics.
Das frisch erworbene Wissen können sich die Seminarteilnehmer beim Messerundgang jeweils von 11 bis 18 Uhr auf der Zunge zergehen lassen. Während der beiden Messetage im schönsten Park Deutschlands servieren 65 Winzer und Weingärtner aus dem Süden Deutschland mehr als 800 Weine, Sekte und Obstbrände zur Verkostung.
Im Eintrittspreis von 15 Euro zu den Baden-Württemberg Classics ist die Verkostung der Weine enthalten. Die Genießer erhalten zudem eine Übersicht aller Winzer und ihrer Angebote. Die Teilnahme an den Weinseminaren, die jeweils ab 13 Uhr angeboten werden, ist ebenfalls im Eintrittspreis enthalten.
Weinmesse Baden-Württemberg Classics: 65 Winzer aus der Region präsentieren 800 Weine. Termine: Sa. 1.4., 11-18 Uhr So. 2.4., 11-18 Uhr in der Kraftzentrale im Landschaftspark Duisburg-Nord Emscherstraße 71, 47137 Duisburg-Meiderich. Eintritt: 15 Euro – die Verkostung ist kostenlos.  

Neu im DU Tours-Programm: Stahl-Tour per Oldiebus

Duisburg, 15. März 2017 - Duisburg ist Europas größter Stahlstandort. Wo tausend Feuer brennen – heißt es gerne im Ruhrgebiet. Allein das Werksgelände von thyssenkrupp ist fast fünfmal so groß wie Monaco. Vier Hochöfen erzeugen hier täglich mehr als 30.000 Tonnen Roheisen.
Bei einer 45minütigen Werksrundfahrt per Oldiebus schnuppern wir zunächst bei laufendem Betrieb in die moderne Stahlproduktion hinein und bekommen einen Einblick von der faszinierenden Welt des Stahls.  
Um gleich danach im Landschaftspark Duisburg-Nord zu erfahren, wie aus einem ehemaligen Hüttenwerk mitten im Stadtteil Meiderich ein Industriedenkmal werden konnte, das jährlich rund eine Million Besucher anlockt.
Der LaPaDu oder Landi – so der Kosename für den beliebten Park – ist heute ein Publikumsmagnet für Touristen aus Nah und Fern. Quasi Duisburgs Stahl-Kathedrale. Bei einer Führung klettern wir (bei gutem Wetter) beispielsweise auf den Hochofen 5, schauen hinter verschlossene Türen und bewundern den Park als „neue grüne Lunge“ mit Hochseil- und Kräutergarten.   Frühbucherrabatt für die ersten 10 Ticketkäufer  
Dreimal bietet DU Tours in diesem Jahr exklusiv die neue „Stahl-Tour per Oldiebus“ an –  an Bord des legendären Konferenzbusses des Duisburger Unternehmens „Der Homberger“.

Mit dem Mercedes 303 aus dem Jahr 1987 ist schon so manche Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Sport gefahren. Davon weiß Busfahrer Gino Vancardo – seit 30 Jahren mit dem „Ko-Bus“ quasi verheiratet – so manches Anekdötchen zu erzählen. Die ersten 10 Ticketkäufer erhalten den Frühbucherrabatt und zahlen pro Ticket nur 39,- (statt 45,-) Euro brutto.  
Die Termine der „Stahl-Tour im Oldiebus“:
10. Juni („Chaos-Premiere“) / 29. Juli / 19. August 2017. Der Start erfogt jeweils um 11.30 Uhr. Treffpunkt ist der Busparkplatz am Deutschen Binnenschifffahrtsmuseum, Deichstraße / Nähe Apostelstraße, 47119 Duisburg. Tourdauer: 5 Stunden (also bis ca. 15.30 Uhr.
Kosten pro Person: 45,- Euro brutto (inkl. Charterbus mit Kultcharakter, Werksrundfahrt bei thyssenkrupp mit Guide, Führung im Duisburger Landschaftspark Nord, Ausgabe eines kleinen Lunchpakets sowie eines Hüttenwerk-Überraschungsgetränks).
Tickets sind ab sofort unter www.du-tours.de erhältlich. Die Kapazität der Teilnehmer ist begrenzt – 27 Personen haben im Bus Platz. Aus versicherungstechnischen Gründen können nur Personen ab 16 Jahren mitfahren.  

Der Oldiebus von „Der Homberger“ freut sich schon auf die Teilnehmer der neuen „Stahl-Tour“ von DU Tours bei thyssenkrupp und im Landschaftspark Duisburg-Nord. Foto-Quelle DU Tours/Thomas Berns) 


Geheimnisvolle Orte: WDR zeigt Erstausstrahlung einer Dokumentation über den Landschaftspark Duisburg-Nord

Duisburg, 25. Januar 2017 - Der WDR lüftet das Geheimnis Landschaftspark Duisburg-Nord. Am Freitag, 3. Februar, 20.15 Uhr, steht die Erstaustrahlung der Dokumentation über das ehemalige Hüttenwerk auf dem Programm. Der Film ist Teil der Reihe "Geheimnisvolle Orte", deren vierte Staffel der WDR vom 20. Januar bis 17. Februar jeweils freitags um 20.15 Uhr ausstrahlt.

Zum Auftakt am 20. Januar war bereits die Wiederholung der Doku über das Dortmunder U zu sehen, am 10. Februar folgt die Wiederholung des Films über die Villa Hügel. Die jeweils 45-minütigen Dokus stellen Orte vor, an denen Geschichte geschrieben wurde. Zu sehen sind exklusive und wiederentdeckte historische Aufnahmen sowie Zeitzeugen-Interviews. Dazu gibt es auf www.geheimnisvolleorte.wdr.de ein begleitendes Internetangebot mit Geo-Caches. (idr).

 

Mehr als eine Million Besucher: Rekord-Besucherzahlen für den Landschaftspark

Duisburg, 5. Januar 2017 - (idr). Der Landschaftspark Duisburg-Nord konnte seine Besucherzahlen im vergangenen Jahr deutlich steigern. Mehr als eine Million Besucher verzeichnete der Ankerpunkt der Route der Industriekultur 2016.
Im Jahr 2015 waren 945.949 Gäste gekommen. Nach einem schwachen Start in den Wintermonaten sorgten vor allem einige Veranstaltungen im Sommer für Besucherströme. U.a. lockte der Weltrekord-Versuch im Sandburgen-Bau mehr als 160.000 Neugierige an.
Im Advent kamen dann 25.000 Besucher zum Lichtermarkt in die Kraftzentrale. Auch die Veranstaltungsstätten verzeichneten 2016 Rekorde: Kraftzentrale, Gießhalle, Gebläsehalle und das Außengelände waren an insgesamt 802 Tagen vermietet, meist parallel (2015: 742 Tage). Der Park arbeitet aktuell an der energetischen und akustischen Sanierung des Hüttenmagazins. Mit bewilligten Fördermitteln realisiert der Park im Laufe des Jahres außerdem ein Blockheizkraftwerk und schafft Elektro-Nutzfahrzeuge an.

 

Landschaftspark-Chronik

Vom Hüttenwerk Meiderich zum Landschaftspark Duisburg-Nord

1901
Baubeginn am Meidericher Hüttenwerk.

1903, 16. Mai
Hochofen 1 wird angeblasen und es wird mit der Produktion von Hämatit-, Gießerei- und Stahlroheisen begonnen.

1912
Alle fünf Hochöfen des Meidericher Hüttenwerks sind in Betrieb.

1914
Erster Weltkrieg. Probleme in der Erzversorgung durch Exportboykott und Arbeitermangel führen zu einer Krise in der Roheisenproduktion im Meidericher Hüttenwerk.

1923
Normalisierung der Situation nach dem Ende der Novemberrevolution 1918/19 und dem Ende der Ruhrbesetzung durch französische und belgische Truppen.

1930
Weltwirtschaftskrise. Auftragsbestand sinkt um die Hälfte. Entlassungen, Senkungen der Akkordlöhne und Kurzarbeit sind die Folgen.

Ab 1933
Aufschwung in der Eisen- und Stahlindustrie. In der zweiten Hälfte der 1930er Jahre steigt die Kapazitätsauslastung von 60 auf 80 bis 90 Prozent.

Ab 1942
Arbeitskräftemangel. Kriegsgefangene werden im Werk eingesetzt.

1944
Nach drei schweren Luftangriffen kommt die Produktion im Meidericher Hüttenwerk zum Erliegen.

1945
Beschlagnahme aller Hüttenbetriebe durch die Alliierten. Geplanter Abbau ganzer Industrieanlagen als Wiedergutmachung für die im Krieg verursachte Zerstörung. Wiederaufbau des Meidericher Werkes, das nicht auf der Demontageliste verzeichnet war. Produktionserlaubnis der Alliierten für die Inbetriebnahme von zwei Hochöfen.

Ab 1954
Bau der neuen Hochöfen. Modernisierung der Produktionsanlagen.

Ab 1950
Einsetzen des Wirtschaftswunders. Ab Ende der 1950er Jahre: Hilfsarbeiter aus dem Ausland helfen im Werk.

4. April 1985
Schließung des Werkes.

1988
Internationale Bauausstellung Emscher Park (IBA). Das Land NRW erwirbt das Gelände und macht das Hüttenwerk zum Projekt der IBA.

1989
International ausgeschriebener Wettbewerb für Landschaftsarchitekten.

1991
Professor Peter Latz aus Kranzberg, gewinnt den Architekturwettbewerb und wird mit der Planung und Realisierung des Landschaftsparks betraut.

1994
Der erste Teilbereich des Landschaftsparks wird der Öffentlichkeit übergeben.

18. und 19. Juni 2014
Eröffnungsfeier des Landschaftsparks Duisburg-Nord

1996, Dezember
Einschalten der Lichtinszenierung

1997
Gründung der Landschaftspark Duisburg-Nord GmbH.

2001                                                                                      
Eröffnung des Besucherzentrums und des Restaurants im Hauptschalthaus sowie des Jugend- und Ausbildungshotels in der Alten Verwaltung

2002-2003                                                                                          
Umbau der Gebläsehalle und der Gießhalle zu multifunktionalen Spielstätten

2009                                                                                                    
Beginn der Umstellung der Lichtinszenierung auf stromsparende LED-Technik

2011
Relaunch der Landschaftspark-Homepage

2012, März
Öffnung der Vorratsbunker 2-5 für die Öffentlichkeit