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NRW: Russland-Importe stark rückläufig während China deutlich zulegt
IT.NRW

Düsseldorf/Duisburg, 25. März 2026 - Der Warenhandel zwischen Nordrhein-Westfalen und Russland ist im Zeitraum von 10 Jahren stark zurückgegangen. Nach vorläufigen Daten wurden 2025 Waren im Wert von 696 Millionen Euro aus Nordrhein-Westfalen in die Russische Föderation exportiert. Das entspricht einem Rückgang um 78 % im Gegensatz zu 2015 (damals: 3,2 Milliarden Euro).

Besonders deutlich zeigt sich der Rückgang bei den Importen: Im Jahr 2025 wurden Waren im Wert von 152 Millionen Euro aus Russland importiert. Damit ist die Importsumme im Vergleich zu 2015 um 96 % gesunken (damals: 3,88 Milliarden Euro). Ein Grund für diese Entwicklung dürfte das am 24. Februar 2022 von der EU beschlossene Sanktionspaket gegen Russland infolge des Angriffskriegs auf die Ukraine sein.  

Wichtigste Exportgüter nach Russland sind Arzneiwaren  
Zu den wichtigsten Exportgütern aus Nordrhein-Westfalen in die Russische Föderation zählten im Jahr 2025 Pharmazeutische Spezialitäten und Erzeugnisse mit einem Wert von 150,7 Millionen Euro. Auf dem zweiten Platz folgten Maschinen für die Landwirtschaft mit 95 Millionen Euro. 10 Jahre zuvor waren es besonders Kunststoffe in Primärformen im Wert von 211,7 Millionen Euro, gefolgt von Karosserieteilen (Andere Teile u. a. Zubehör für Kraftwagen) mit einem Wert von knapp 158,2 Millionen Euro.  

Auf der Importseite bildeten 2025 Nichteisenmetalle und Halbzeug daraus die größte Warengruppe. Aus Russland wurden in diesem Segment Waren im Wert von 73,3 Millionen Euro nach Nordrhein-Westfalen eingeführt. Es folgte Aluminium und Halbzeug daraus mit rund 21 Millionen Euro. Im Jahr 2015 waren es dagegen noch Erdöl mit einem Importwert von knapp 1,5 Milliarden Euro und Aluminium und Halbzeug daraus im Wert von 337 Millionen Euro die wichtigsten Importgüter.   

Rückgang bei Exporten nach China bei gleichzeitiger Steigerung der Importe  
Auch der Warenhandel mit der Volksrepublik China hat sich in den letzten 10 Jahren verändert: Im Jahr 2025 wurden Waren im Wert von 9,1 Milliarden Euro aus NRW in die Volksrepublik China exportiert. Bei einer Exportsumme von 10,3 Milliarden Euro im Jahr 2015 entspricht das einem Rückgang von ca. 11,2 %. Auf der Seite des Imports hingegen ist 2025 mit einer Importsumme von 36,9 Milliarden Euro eine Steigerung von über 44 % zu erkennen (2015: 25,5 Milliarden Euro).   

Exporte von Arzneiwaren und Importe von technischen Geräten geprägt  
Die wichtigsten Exportgüter im Jahr 2025 in die Volksrepublik China waren ebenfalls Pharmazeutische Spezialitäten und Erzeugnisse mit einem Wert von 646,3 Millionen Euro. Auf Platz zwei folgten Kunststoffe in Primärformen mit einer Exportsumme von 491,4 Millionen Euro. Im Jahr 2015 waren ebenfalls Pharmazeutische Spezialitäten und Erzeugnisse (794,3 Millionen Euro) mit der höchsten Exportsumme in die Volksrepublik China an der Spitze. Damals folgten allerdings Andere Teile u. a. Zubehör für Kraftwagen mit einer Exportsumme von 532,3 Millionen Euro auf Rang zwei.  

Der Import aus der Volkrepublik China war 2025 besonders durch den Import von Datenverarbeitungsgeräten mit einer Summe von 5,9 Milliarden Euro geprägt. Darauf folgten mit einer Importsumme von knapp 3,1 Milliarden Euro Geräte und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik. 2015 standen mit einer Importsumme von 5,6 Milliarden Euro ebenfalls Datenverarbeitungsgeräte an der Spitze der Importe aus der Volksrepublik China. Ebenfalls gefolgt von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik mit einer Importsumme von 2,0 Milliarden Euro.  

Die Ergebnisse basieren auf der Außenhandelsstatistik. Für diese Statistik melden Unternehmen in Nordrhein-Westfalen monatlich ihre grenzüberschreitenden Warenverkehre. Die Erhebung liefert umfassende Daten zum Handel mit dem Ausland. Da in den Importen auch Lieferungen nach NRW enthalten sind, die hier auf Lager genommen und anschließend in andere Bundesländer weitergeleitet werden, ist eine Saldierung von Exporten und Importen nur begrenzt sinnvoll. Die Daten sind auf die jeweiligen Endwerte gerundet.

 

NRW: Leichter Rückgang bei den Exporten
IT.NRW

Düsseldorf/Duisburg, 27. Februar 2026 - Die nordrhein-westfälische Wirtschaft hat im Jahr 2025 Waren im Wert von 218,1 Milliarden Euro exportiert.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das ca. 1 % weniger als ein Jahr zuvor (damals: 220,3 Milliarden Euro). Der Importwert war mit 281,6 Milliarden Euro um 0,75 % höher als im Vorjahr (damals: 279,5 Milliarden Euro).  

Rückgang der Exporte von Kokerei- und Mineralölerzeugnissen um fast ein Viertel  
Bei den exportierten Gütern sind es besonders Fische und Fischereierzeugnisse die im Vergleich zum Vorjahr mit einer Steigerung von über 60,3 % und einer Summe von 9,3 Millionen Euro vermehrt exportiert wurden (2024: 5,8 Millionen Euro). Kokereierzeugnisse und Mineralölerzeugnisse wurden mit einer Exportsumme von 3,6 Milliarden Euro wiederum zum Vorjahr um ca. 24 % weniger exportiert (2024: 4,7 Milliarden Euro).  

Auch Import von Kohle rückläufig  
Große Veränderungen gab es bei den importierten Gütern besonders beim Import von Kohle. Dort kam es 2025 mit einer Importsumme von ca. 1,5 Milliarden Euro zu einem Rückgang von 26 % zum Vorjahr (2024: ca. 2,0 Milliarden Euro).  

Außenhandelsvolumen im Dezember 2025 gestiegen  
Im Dezember 2025 erreichte der Exportwert ca. 16 Milliarden Euro und der Wert der Importe rund 21,6 Milliarden Euro. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Zuwachs von 3,6 % beim Warenexport (damals: 15,4 Milliarden Euro). Auf der Importseite stieg der Wert ebenfalls um 1,7 % (damals: 21,6 Milliarden Euro).  

Die Ergebnisse basieren auf der Außenhandelsstatistik. Für diese Statistik melden Unternehmen in Nordrhein-Westfalen monatlich ihren grenzüberschreitenden Warenverkehr. Die Erhebung liefert umfassende Daten zum Handel mit dem Ausland. Da in den Importen auch Lieferungen nach NRW enthalten sind, die hier auf Lager genommen und anschließend in andere Bundesländer weitergeleitet werden, ist eine Saldierung von Exporten und Importen nur begrenzt sinnvoll. Die Daten sind auf die jeweiligen Endwerte gerundet.

 

NRW: Mehr Warenexporte im September 2025
IT.NRW

Düsseldorf/Duisburg, 24. November 2025 - Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im September 2025 Waren im Wert von 18,7 Milliarden Euro.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 1,5 % mehr als im September 2024. Damals lag die Exportsumme bei 18,4 Milliarden Euro. Der Importwert lag mit 24,1 Milliarden Euro um 0,5 % Prozent höher als ein Jahr zuvor.  

Im Vergleich zum 3. Quartal 2024 ist die Exportsumme im 3. Quartal 2025 auf 53,3 Milliarden Euro zurückgegangen (−2,6 %). Bei der Importsumme ist ein Anstieg um rund 0,6 % auf 70,4 Milliarden Euro zu verzeichnen.  

Da in den Importen auch Lieferungen nach NRW enthalten sind, die hier auf Lager genommen und anschließend in andere Bundesländer weitergeleitet werden, ist eine Saldierung von Exporten und Importen nur begrenzt sinnvoll.

 

NRW: Rückgang der Warenexporte um 500 Millionen Euro im Juni 2025
IT.NRW

Düsseldorf/Duisburg, 26. August 2025 - Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im Juni 2025 Waren im Wert von 18,1 Milliarden Euro.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 2,7 %
weniger als im Juni 2024. Damals lag der Wert bei 18,6 Milliarden Euro. Der Importwert lag mit 23,6 Milliarden Euro um 5,1 % Prozent
höher als ein Jahr zuvor.
 
Im Vergleich zum 2. Quartal 2024 ist die Exportsumme mit 55,4 Milliarden Euro im 2.Quartal 2025 leicht zurückgegangen (–1,6 %).
Bei der Importsumme ist ein Anstieg um 2,4 % auf 71,3 Milliarden Euro zu verzeichnen.
 
Da in den Importen auch Lieferungen nach NRW enthalten sind, die hier auf Lager genommen und anschließend in andere Bundesländer
weitergeleitet werden, ist eine Saldierung von Exporten und Importen nur begrenzt sinnvoll.

 

NRW: Warenexporte erreichen im März 2025 neuen Höchststand
IT.NRW

Düsseldorf/Duisburg, 7. Juni 2025 - Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im März 2025 Waren im Wert von 20,0 Milliarden Euro.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 2,9 % mehr als im März 2024. Damals lag der Wert bei 19,5 Milliarden Euro. Nach einem leichten Rückgang in den Monaten Januar und Februar 2025 erreichte der Export damit den höchsten Wert seit dem Monat Juni 2023. Der Importwert lag mit 24,6 Milliarden Euro um 3,1 % Prozent höher als ein Jahr zuvor.  

Exporte nahezu auf Vorjahresniveau, Importe um über 5 % gestiegen  
Im Vergleich zum 1. Quartal 2024 ist die Exportsumme mit 57,1 Milliarden Euro im 1. Quartal 2025 annähernd gleichgeblieben. Bei der Importsumme ist ein Anstieg um 5,1 % auf 72,8 Milliarden Euro zu verzeichnen.  

Da in den Importen auch Lieferungen nach NRW enthalten sind, die hier auf Lager genommen und anschließend in andere Bundesländer weitergeleitet werden, ist eine Saldierung von Exporten und Importen nur begrenzt sinnvoll.

 

Importpreise im Februar 2025: +3,6 % gegenüber Februar 2024
IT.NRW

Düsseldorf/Duisburg, 31. März 2025 - Die Importpreise waren im Februar 2025 um 3,6 % höher als im Februar 2024.
Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahr seit Januar 2023 (+5,3 % gegenüber Januar 2022).
Im Januar 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +3,1 % gelegen, im Dezember 2024 bei +2,0 %.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Einfuhrpreise im Februar 2025 gegenüber dem Vormonat Januar 2025 um 0,3 %.

Importpreise, Februar 2025
+3,6 % zum Vorjahresmonat
+0,3 % zum Vormonat  

Exportpreise, Februar 2025
+2,5 % zum Vorjahresmonat
+0,3 % zum Vormonat