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Olympiabewerbung 2036 bis 2044
Region „KölnRheinRuhr“ stimmt klar pro Olympia!

IT.NRW

Düsseldorf/Duisburg, 20. April 2026 - Beim Ratsbürgerentscheid über eine Beteiligung der "KölnRheinRuhr" Region haben rund 1,4 Millionen Menschen abgestimmt, rund zwei Drittel stimmten pro Olympia!

Olympiabewerbung.nrw schreibt dazu:

Überwältigender Rückhalt für Olympia in Nordrhein-Westfalen
Statement von Ministerpräsident Hendrik Wüst zum vorläufigen Zwischenergebnis der Ratsbürgerentscheide für die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele KölnRheinRuhr: „Das ist wirklich ein überwältigender Abend, mit spektakulären Ergebnissen. Was für eine Klarheit, was für ein breites Bürgervotum für Olympia bei uns in Nordrhein-Westfalen. Ich glaube, wir können mit einigem Recht sagen: ein historischer Rückhalt für eine Bewerbung Deutschlands um Olympische und Paralympische Spiele kommt heute aus Nordrhein-Westfalen. Jetzt liegen uns auch aus unserer Leading City Köln erste valide Zwischenergebnisse vor. Sie machen deutlich: Auch die Kölnerinnen und Kölner haben mit einem breiten Votum für die Spiele gestimmt. Damit haben wir aus allen 17 beteiligten Kommunen Ergebnisse vorliegen.

Rund 1,4 Millionen Menschen haben ihre Stimme abgegeben. Die Bewerbung KölnRheinRuhr kommt dabei insgesamt auf eine Zustimmung von rund zwei Dritteln der Stimmen. Diese Zahl ist Ausdruck der Sportbegeisterung der Menschen in unserem Land, die wahrscheinlich einzigartig ist. Sie sind nicht nur für Olympische und Paralympische Spiel an Rhein und Ruhr, sie sind von der Idee sogar begeistert. Sie sind begeistert von 14 Millionen Tickets und Rekordkulissen. Von Ideen wie Schwimmen vor 60.000 Zuschauern auf Schalke, Marathon unter dem Kölner Dom und Beach-Volleyball am Rhein in Düsseldorf. Von einem Konzept, dass voll auf Nachhaltigkeit setzt und die Sportlerinnen und Sportler in den Mittelpunkt stellt. Von fast anderthalb Millionen vergünstigten Tickets für Kinder, Familien und Ehrenamtler.
Ich habe eingangs gesagt: die demokratische Zustimmung der Menschen ist für uns das Fundament einer erfolgreichen Bewerbung. Und dass dieses Fundament bei uns besonders stark ist. Ich habe immer ein gutes Gefühl gehabt. Es war überall im Land spürbar, dass die Menschen positiv auf die Idee Olympia reagieren. Und dass der Rückhalt immer stärker wurde, umso konkreter und klarerer die Stärken unseres Konzepts hervortraten. Aber dass der Rückhalt so stark ist, damit hätte auch ich nicht gerechnet.

Besonders freuen wir uns über den überragenden Rückhalt aus Aachen mit 76,3 Prozent. Mönchengladbach mit 74,4 Prozent und Gelsenkirchen mit 74,2 Prozent. Und die Super-Ergebnisse aus den großen Städten unserer Bewerbung. Denn nicht nur Köln hat in einer Rekordabstimmung mit sensationeller Abstimmungsbeteiligung ein bärenstarkes Ergebnis erzielt. Das gilt auch für unsere Landeshauptstadt Düsseldorf mit 67,3 Prozent und die Stadt Essen mit 64,3 Prozent. Auch das sind superstarke Ergebnisse.
(Anmerkung: In Duisburg sind es 72,95 %)

Diese Abstimmung ist aber auch noch aus einem anderen Grund ganz besonders. In allen 17 beteiligten Kommunen haben die Menschen für die Olympischen und Paralympischen Spiele gestimmt. Die Menschen in allen Städten wollen die Spiele bei uns, bei sich zu Hause. Damit hat vor einem halben Jahr keiner gerechnet. Die Stärke unseres Konzepts war immer, dass wir viele starke Schultern haben, die diese Bewerbung tragen. Dazu gehörte auch, dass die Menschen in allen Städten nach ihrer Meinung gefragt werden sollten. Das haben viele für ein großes Risiko gehalten. Manche haben versucht, uns das auszureden. Wir sind das Risiko aus voller Überzeugung eingegangen, um möglichst viele Menschen auf dem Weg zu Olympia mitzunehmen. Der Lohn ist jetzt eine olympische Bewerbung, die über eine noch nie dagewesene gesellschaftliche und politische Stabilität verfügt.

Zwei Drittel Zustimmung, das ist eine absolute Spitzen-Zahl. Die Menschen in der Region haben den Slogan unserer Kampagne offenbar wörtlich genommen: sie haben olympische Geschichte geschrieben. Das sind jetzt die Spiele von allen – für alle. KölnRheinRuhr hat jetzt den größten denkbaren Rückenwind. Für alles, was noch kommt. Das Ergebnis ist aber auch ein großer Vertrauensbeweis und der klare Auftrag, olympische und paralympische Spiele wieder nach Deutschland zu holen. Das nehmen wir an. Und das nehmen wir ernst. Denn das ‚Ja‘ der Menschen ist nicht nur ein ‚Ja‘ zu unserer Bewerbung. Es ist auch ein ‚Ja‘ zu Vertrauen. Ein ‚Ja‘ zu Mut. Und ein ‚Ja‘ zu einer gemeinsamen Vision für die Zukunft unserer Region. Heute ist ein Tag, an dem deutlich geworden ist, was möglich ist, wenn viele Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen.“



Region „KölnRheinRuhr“ mit höchster Bevölkerungszahl vor Berlin, Hamburg und München
Düsseldorf/Duisburg, 10. April 2026 - Mit rund 5,7 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern stellt die Region „KölnRheinRuhr“ in NRW mit ihren 17 Bewerberstädten die bevölkerungsreichste Region unter den Bewerbungskandidaten für die aktuell laufende Bewerbungsphase der Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 dar.
Neben der Region „KölnRheinRuhr“ gehen auch die Hauptstadt Berlin, die Freie und Hansestadt Hamburg und die bayerische Landeshauptstadt München für Deutschland ins Rennen.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis der Regionaldatenbank Deutschland mitteilt, folgen bei der Bevölkerungszahl hinter der Region „KölnRheinRuhr“ Berlin mit etwa 3,7 Millionen, Hamburg mit rund 1,9 Millionen und München mit 1,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern. Innerhalb der Region „KölnRheinRuhr“ hat Köln mit etwa einer Million Einwohnerinnen und Einwohnern die höchste Bevölkerungszahl.  

Höchste Bevölkerungsdichte in München  
Ein anderes Bild zeigt sich mit Blick auf die Bevölkerungsdichte zum 31. Dezember 2024: Hier liegt München mit 4.843,9 Einwohnerinnen und Einwohnern je Quadratkilometer an der Spitze, gefolgt von Berlin (4.135,5) und Hamburg (2.466,7). Die Region „KölnRheinRuhr“ liegt mit 2.212,1 Einwohnerinnen und Einwohnern je Quadratkilometer auf dem vierten Platz. Innerhalb der Region „KölnRheinRuhr“ führen Düsseldorf (2.845,7), Oberhausen (2.771,4) und Essen (2.732,2) bei der Bevölkerungsdichte.  

Die meisten Schlafgelegenheiten in Berlin   Mit 986 geöffneten Beherbergungsbetrieben im Jahr 2024 führt die Region „KölnRheinRuhr“ das Feld an. Dahinter folgen Berlin (749), München (470) und Hamburg (403). Innerhalb der Region „KölnRheinRuhr“ liegen Köln (252), Düsseldorf (212) und Essen (112) vorn.   

Die Reihenfolge ändert sich, wenn die angebotenen Schlafgelegenheiten betrachtet werden. Hier führt Berlin mit ca. 148.000 Schlafgelegenheiten das Rennen an. Auf dem zweiten Platz folgt die Region „KölnRheinRuhr“ mit ca.128.000 Schlafgelegenheiten und den dritten Platz belegt München mit ca. 98.000 angebotenen Schlafgelegenheiten. Hamburg liegt mit ca. 77.000 Schlafgelegenheiten auf dem vierten Platz.

Innerhalb der Region „KölnRheinRuhr“ stechen insbesondere Köln (38.096) und Düsseldorf (35.685) hervor. Unter „Schlafgelegenheiten“ versteht man die Anzahl der angebotenen Gästebetten in geöffneten Beherbergungsbetrieben.   

Am 26.09.2026 entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), welcher der vier Bewerberregionen für Deutschland in das internationale Rennen eintritt.  

Die dargestellten Ergebnisse stammen aus der Regionaldatenbank Deutschland. In dieser Datenbank der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder finden Sie vergleichbare Daten für Kreise, kreisfreie Städte und Gemeinden Deutschlands. Zum Teil liegen aktuellere Ergebnisse für Nordrhein-Westfalen und die anderen Bewerberregionen bei den Statistischen Landesämtern vor. Für die Auswertung der Bewerberstädte „KölnRheinRuhr“ wurden die Ergebnisse der betreffenden Gemeinden zusammengefasst. Dabei handelt es sich um die Städte Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Duisburg, Bochum, Wuppertal, Mönchengladbach, Gelsenkirchen, Aachen, Krefeld, Oberhausen, Leverkusen, Recklinghausen, Herten, Pulheim und Monheim am Rhein. 



Olympiabewerbung NRW: Mehr als 4 Millionen Menschen bei Bürgerentscheiden im April wahlberechtigt
Düsseldorf/Duisburg, 5. März 2026 - Die NRW-Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 „KölnRheinRuhr” soll am 19. April 2026 einen Schritt weitergehen.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, werden bis zu diesem Tag voraussichtlich mehr als 4 Millionen Menschen zu den Bürgerentscheiden in den 17 Bewerberkommunen aufgerufen sein, ihre Stimme für oder gegen eine Bewerbung ihrer Stadt abzugeben. Die sogenannten Ratsbürgerentscheide sollen per Briefwahl stattfinden.  

Wahlberechtigt zu den Ratsbürgerentscheiden sind alle Bürgerinnen und Bürger, die auch bei Kommunalwahlen wählen dürfen. Dies sind alle EU-Bürgerinnen und -bürger ab 16 Jahren, die seit mindestens 16 Tagen vor dem Entscheid in einer der teilnehmenden 17 Bewerberkommunen wohnen. Bei den zuletzt am 14.9.2025 stattgefundenen Kommunalwahlen waren in diesen Städten insgesamt ca. 4,3 Mio. Menschen wahlberechtigt, bei einer Gesamtbevölkerungszahl der 17 Kommunen von rund 5,7 Mio. (Stand 31.10.2025). Damit lebte etwa jede dritte Einwohnerin bzw. jeder dritte Einwohner aus NRW in einer der Bewerbergemeinden für Olympia.  

Düsseldorf und Köln haben die meisten Hotelbetten  
In Bezug auf potenzielle Übernachtungsmöglichkeiten für Besucherinnen und Besucher von Olympischen und Paralympischen Sommerspielen in NRW gab es 2025 in den 17 Bewerberstädten 412 Hotels mit insgesamt knapp 79.000 Betten. Der Großteil der Betten entfiel dabei auf Köln und Düsseldorf. Rund 26.000 Betten gab es in Düsseldorf und gut 23.300 in Köln. Dahinter folgten mit großem Abstand Essen mit knapp 6.200 Betten und Dortmund mit 5.400 Betten in Hotels. Insgesamt boten die knapp 1.800 Hotels in NRW mehr als 166.000 Betten an. Darüber hinaus gab es 2025 in NRW weitere Bettenangebote unter anderem in Pensionen, Gasthöfen und sogenannten Hotels garnis.  

Die endgültige Entscheidung für eine Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele soll am 26. September 2026 im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) fallen.  

Die 17 Kommunen, in denen am 19. April 2026 ein sogenannter Ratsbürgerentscheid zur Olympia- und Paralympics-Bewerbung stattfinden soll, sind die Städte Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Duisburg, Bochum, Wuppertal, Mönchengladbach, Gelsenkirchen, Aachen, Krefeld, Oberhausen, Leverkusen, Recklinghausen, Herten, Pulheim und Monheim am Rhein.