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Protokoll eines humanitären Einsatzes - BGU in Myanmar

Ein Erlebnisbericht von Prof. Dr. med.  H.-H. Homann und Dr. med. Frauke Deneken.

Duisburg, 17. Dezember 2014 - Wie in jedem Jahr fahren wir mit der Organisation INTERPLAST nach Myanmar, um vor Ort plastisch-chirurgische Operationen durchzuführen. Ziel, wie in den letzten beiden Jahren, das kleine Krankenhaus im Irrawaddy-Delta, welches mit finanzieller und auch technischer Unterstützung der Deutschen Bundesregierung  von Knorr-Bremse  Global Care München gespendet wurde und von der Amara Foundation und INTERPLAST Deutschland unterstützt wird.

Nach dem fürchterlichen Zyklon Nargis, der im Mai 2008 vor allem in der Delta-Region wütete, dort über 140.000 Menschen das Leben kostete, 330.000 verletzte und Hundertausenden Menschen  jegliche Existenzgrundlage raubte, ist in dieser Region humanitäre Hilfe dringend erforderlich. Das vierköpfige Operationsteam bestehend aus einer Kölner Anästhesistin, zwei plastischen Chirurgen der BGU-Duisburg sowie einem weiteren Plastischen Chirurgen aus München trifft sich in der burmesischen Hauptstadt Yangon um in das etwa 100 Kilometer entfernte Dorf am Ende des Flussdeltas des größten burmesischen Flusses des Irrawaddy zu fahren.

Das Kloster des Nachbarortes gewährt uns wie jedes Jahr die Unterkunft in einem Gemeinschaftsraum, das Krankenhaus liegt etwa 20 Minuten vom Kloster entfernt. Hier hat der einzige Arzt des Krankenhauses Dr. Aung die Organisation vor Ort und das „Sammeln“ der Patienten übernommen. Diese kommen aus allen Regionen des Flussdeltas und haben zum Teil mehrtägige Reisen hinter sich, da es in der gesamten Region nur dieses permanent ärztlich besetzte Krankenhaus gibt.

Nach Screening der Patienten richten wir den OP ein. Jegliches  für  die Operationen, Narkosen und anschließende Weiterbehandlung erforderliche Equipment haben wir mitgebracht. Das vor 4 Jahren gebaute  Krankenhaus zeigt sich mittlerweile in der Region gut angenommen und rege besucht, die Ausstattung der Stationen mit 10 bis 20 Patienten pro Raum ist äußerst rudimentär. Die Patienten liegen auf Holzbänken, die körperliche Pflege und die  Essensversorgung wird von den Angehörigen übernommen.


Wir können an den 5 von der burmesischen Regierung genehmigten Operationstagen 40 Operationen, vor allem bei Kindern, vornehmen. Schwerpunktmäßig handelt es sich hierbei um Lippenspalten, narbige Kontrakturen nach Verbrennungen, Fehlbildungen an den Händen und Tumore. Motiviert unterstützt werden wir von  burmesischen Krankenschwestern und dem in der Klinik ansässigen Arzt, dem wir am Ende des Einsatzes einen Teil unserer Instrumente zur weiteren Verfügung überlassen.


Die Dankbarkeit unserer burmesischen Patienten, die in ihrem friedlichen Buddhismus ihre Krankheiten und täglichen Sorgen mit Geduld ertragen, ist ein unbezahlbarer Lohn für die Anstrengung, die ein solcher Einsatz mit sich bringt. Obschon wir nur einen Teil der uns anvertrauten Patienten in der kurzen Zeit operieren konnten, so konnten wir doch für diese Menschen das Leben ein wenig lebenswerter machen.
Die BGU Duisburg unterstützt unsere humanitären Einsätze und wir konnten die Kosten für unseren Einsatz so gering halten, dass der Verein Interplast e.V. pro Operation nur etwa 125 € ausgeben musste.  
Auch im nächsten Jahr ist wieder geplant, dass Teams der BGU Duisburg kostenfreie Operationen in Burma, aber auch in anderen Ländern durchführen. Voraussetzung ist aber, dass die dortigen Regierungen die entsprechenden Genehmigungen erteilen.

 

Wünsche-Apfel im Bethesda Krankenhaus
Palliative Care Duisburg spendet insgesamt 20.000 Euro

Duisburg, 17. Dezember 2014 - Nicht wenige Menschen merken, dass nicht die Erfüllung materieller Wünsche das Ziel und der Sinn dieses heiligen Festes ist. Weihnachten ist eben die Zeit der großen und kleinen Herzenswünsche und viele Wünsche sind dabei nicht käuflich. Besonders im Krankenhaus bei einer Erkrankung sind es oft die vergessenen, selbstverständlichen Tatsachen des Lebens, die dann zu einer großen Herzensangelegenheit werden.  
An diese Herzenswünsche und -angelegenheiten denkt die „Frauenselbsthilfe nach Krebs“ seit der Aktion „Still-Leben Ruhrschnellweg“ im Jahre 2010. Viele der damaligen Besucher des Standes auf der A40 bestückten den ersten „Wünsche-Apfel“ der Stadt Duisburg mit vielen unterschiedlichen Wünschen und Bitten in Form von kleinen grünen Schnipseln. „Wir stellten eine Leinwand auf mit einem vorgezeichnetem Apfel, der die Wünsche der vorbeilaufenden Menschen aufnehmen sollte. Und sie kamen. Mit wahrer Begeisterung hofften sie, dass die geschriebenen Wünsche in Erfüllung gehen sollten“, erzählt Christa Kalk von der Frauenselbsthilfe.  
Der Apfel wanderte seither von einer Duisburger Institution zur Nächsten. Das Wünsche-Kunstwerk war nicht nur im Duisburger Rathaus sondern auch in mehreren Krankenhäusern Duisburgs zu bewundern. Die „Frauenselbsthilfe nach Krebs“ aus dem Landesverband Nordrhein – Westfahlen e.V. hat jetzt den „Wünsche-Apfel“ an die Frauenkliniken im Bethesda Krankenhaus übergeben. Er schmückt nun die Etage der Frauenkliniken und hat damit seinen letzten Bestimmungsort gefunden. Hier können sich ab sofort Patientinnen, Besucher und Interessierte die zahlreichen Wünsche durchlesen, ergänzen oder einfach beim Verweilen neue Hoffnung schöpfen.
 „Das Team der Frauenkliniken und das Bethesda Krankenhaus sind sehr stolz darauf, dass der Apfel zu uns wollte und er hat einen würdigen Platz gefunden“, sagt Dr. Hans-Joachim Muhs, Chefarzt der Frauenklinik I. „Um die Apfel-Leinwand herum wird noch weiterer Platz geschaffen, damit noch mehr Wünsche aufgeschrieben werden können, so dass manchmal Patientinnen die an einer gynäkologischen oder senologischen Krebserkrankung leiden, Kraft tanken können und mit anderen Betroffenen ins Gespräch kommen.“
 

 Christa Kalk (Mitte) überreichte den „Wünsche-Apfel“ an Dr. Hans-Joachim Muhs und seiner Kollegin Dr. Sabine König. Bild: BETHESDA

 

 

Duisburg, 15. Dezember 2014 - Weihnachten ist für viele Menschen das Fest der Liebe, der Gemeinschaft und Freude. Gedanken an Krankheit, Tod oder Trauer werden in dieser Zeit häufig ausgeblendet. Doch auch bzw. besonders in dieser Zeit des Jahres begleiten spezialisierte Ärzte, Krankenpflegepersonal, ehrenamtliche Hospizbegleiter und andere Berufsgruppen multidisziplinär und koordiniert in einem Team schwerkranke Menschen.
Verschiedene Duisburger Gesundheitsinstitutionen haben sich 2009 zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen, um die Versorgung von Menschen mit unheilbaren und weit fortgeschrittenen Erkrankungen und begrenzter Lebenserwartung zu verbessern. Diese Genossenschaft, das „Palliative Care Team Duisburg“ stellt die Versorgung der sterbenden Menschen an 365 Tagen rund um die Uhr in ihrem häuslichen Umfeld oder im Pflegeheim sicher und ist mittlerweile einer der größten ambulanten Palliativversorger in der Bundesrepublik. Alleine im Jahr 2014 wurden über 450 Menschen begleitet.
„Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, die Lebensqualität des Kranken auf allen Ebenen zu verbessern. Handlungsleitend sind hierbei die Wünsche des Patienten. Familie und andere Nahestehende werden mit einbezogen, unterstützt und bis über den Tod des Patienten hinaus begleitet. Dies geschieht ohne Konkurrenzdenken unter den verschiedenen Einrichtungen, um eine bestmögliche Begleitung zu garantieren“, erläutert Michael Huhn-Gathmann, Vorstand der Palliative Care Duisburg eG.
„Diese vorbildliche Zusammenarbeit wollen wir in diesem Jahr mit einer Spende und einem Dank für das herausragende Engagement würdigen. Jede Einrichtung erhält deshalb 4.000 Euro von uns.“ Bei der Übergabe der Schecks freuten sich alle Empfänger über die großzügige Spende. In angenehmer Atmosphäre tauschten sich die Anwesenden über das vergangene Jahr aus. 

Die fünf Institutionen (Hospizbewegung Hamborn, ambulanter Hospizdienst Huckingen, Kinder- und Jugendhospiz Huckingen, Palliativ-Netzwerk-Duisburg und das Hospiz Bethesda) erhielten je 4.000 Euro für ihre herausragende Arbeit im Jahr 2014. Foto: Jessica Reinartz (Bethesda)  

Grüne Damen und Herren feiern Weihnachtsfeier  

Duisburg, 15. Dezember 2014 - Ihr Einsatz ist heute aus dem Krankenhaus gar nicht mehr wegzudenken: Seit über 30 Jahren bietet die Ökumenische Krankenhaushilfe (ÖKH) ihren Dienst im Klinikum Duisburg an. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der ÖKH haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Patienten ein wenig Abwechslung in den Klinikalltag zu bringen und ihnen den Aufenthalt im Krankenhaus zu erleichtern.   
Gerade im Krankenhaus gehen den Patienten manchmal Dinge im Kopf herum, die ihnen Sorge bereiten. Die Sorge um pflegebedürftige Angehörige zu Hause, Ängste, auf Dauer anderen zur Last zu fallen, Eheprobleme oder die Nöte der Einsamen, die niemals Besuch bekommen – vielfach haben Patienten im Krankenhaus keinen Ansprechpartner. Neben dem Bedürfnis, sich einem Menschen mitzuteilen, haben die Patienten auch ganz konkrete Wünsche: Telefon anmelden, Gebühren einzahlen, Zeitungen besorgen, kleine Einkäufe machen, Briefe schreiben und vieles mehr.  
Genau hier bieten die Mitarbeiter der ÖKH in ihrer unverkennbaren hellgrünen Kleidung ihre persönliche Hilfe an: durch Besuche, Gespräche, und durch die Übernahme kleiner Dienste, die außerhalb des medizinischen und pflegerischen Bereichs liegen. Die ÖKH-Mitarbeiter – besser bekannt als „Grüne Damen und Herren“ – gehen einfühlsam auf Nöte und Sorgen von Kranken ein und nehmen sich Zeit zum Zuhören. Und den „grünen" Ehrenamtlichen, die übrigens alle der Schweigepflicht unterliegen, vertrauen sich die Patienten dankbar an.    
Neben den Gesprächen und den praktische Hilfen, mit denen die Helferinnen und Helfer den Patienten die Zeit im Krankenhaus erleichtern, sorgen sie zum Beispiel auch für ein reichhaltiges Angebot an Lesestoff. Sie empfehlen und verleihen Bücher und bringen diese direkt zu den Patienten. Darüber hinaus versorgen die Ehrenamtlichen hilfsbedürftige Patienten im Notfall mit Kleidung, und am Samstagabend begleiten zwei Gottesdienstgruppen gehbehinderte oder bettlägerige Patienten zum Gottesdienst. Dabei kommt es zu einer Vielzahl von Kontakten, und so entstehen auch hier viele helfende Gespräche.  
Jährliche Weihnachtsfeier Als kleines Dankeschön für dieses ehrenamtliche Engagement organisiert die Geschäftsführung im Klinikum Duisburg jährlich eine festliche Weihnachtsfeier. Das Programm gestaltet das KH-Team selbst: Bei einem netten Beisammensein werden anregende Texte und Geschichten vorgetragen und bei Live-Musik Weihnachtslieder gesungen. Den langjährigen Grünen Damen und Herren werden Urkunden überreicht für ihren 10-, 15-, 20-, 25- oder 30-jährige Tätigkeit im Dienste der Patienten. Zudem lädt die Geschäftsführung das gesamte Team zum gemeinsamen Besuch einer Kulturveranstaltung ein.            
Helfende Hände gesucht
Die Grünen Damen und Herren im Klinikum Duisburg freuen sich über interessierte und engagierte Menschen, die ihre Aufmerksamkeit und Zeit kranken und genesenden Patienten im Klinikum Duisburg schenken möchten. Die neuen Mitglieder im Besuchsdienst treffen auf Frauen und Männer unterschiedlichsten Alters, die durch das Interesse an anderen Menschen und den Wunsch, hilfreich tätig zu werden, miteinander verbunden sind. Jedes neue Mitglied wird in einer ausführlichen Einführung auf diese ehrenamtliche Aufgabe im Krankenhaus vorbereitet.  
Ein kontinuierliches Fortbildungsangebot durch die Seelsorge bietet eine professionelle Begleitung der Grünen Damen und Herren für die Ausführung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit. Der Zeitaufwand für den Patienten-Besuchsdienst im Klinikum Duisburg umfasst einen Vormittag in der Woche von 9 bis 12 Uhr. Interessenten können sich unter der Telefonnummer (02 03) 7 33-0 melden.


Fit ins neue Jahr - Elternschule am Bethesda Krankenhaus

Duisburg, 10. Dezember 2014 - Um fit in die Weihnachtszeit und ins nächste Jahr zu starten, bietet die Elternschule am Bethesda Krankenhaus viele Kurse zur körperlichen Fitness in der Schwangerschaft an. In freien Kursen ohne Anmeldung, können sich werdende Mütter auf die Geburt im Wasser und an Land vorbereiten. Alle Kurse und Veranstaltungen werden von Mitarbeitern aus dem Kreißsaal und der Wochenbettstation betreut.
Die Kurse finden unter praxisorientierter und erfahrener Leitung statt und so kann schon vor der Geburt ein Vertrauensverhältnis zu den Betreuerinnen aufgebaut werden. Mutter, Vater und Kind sollen sich von Anfang an im Bethesda Krankenhaus wohl und sicher fühlen.  

Fit für Zwei! (oder Drei)
Schwangerschaftsgymnastik für das Wohlbefinden in der Schwangerschaft und als Vorbereitung auf die Geburt. In dieser Stunde werden Atemübungen, Gymnastik und Entspannungsübungen angeboten. Rücken und Beckenboden werden trainiert und damit Schwangerschaftsbeschwerden vorgebeugt. Wenn Sie Lust haben sich zu bewegen, ihrem Körper etwas Gutes tun möchten und eine entspannende Zeit benötigen, sind Sie in diesem Kurs perfekt aufgehoben. Fit für Zwei: mittwochs, 18.00 bis 19.00 Uhr in der Elternschule.  

Wassergymnastik: Beim Schwimmen für Schwangere im warmen Wasser tragen Atem- und Entspannungsübungen sowie Wassergymnastik zum Wohlbefinden und einer idealen Bewegungsart bei. Die Schwangeren sind unter sich. Rücken und Gelenke werden entlastet, die Bewegungen fallen leichter, die Funktion der Atmungsorgane wird verbessert und die Kondition wird gefördert, was im Hinblick auf die Geburt eine gute Vorbereitung ist. Wassergymnastik für Schwangere: montags, 17.30 bis 18.30 Uhr in der Bäderabteilung des Krankenhauses.    

Petra Schmitz, Hebamme und Koordinatorin der Elternschule, steht allen Interessierten mit Rat und Tat zur Seite. Foto BETHESDA  

 

- Freie Termine für Krebsberatung  
- Vortrag zum Thema Sodbrennen im Klinikum Duisburg
- Malteser Hospiz St. Raphael: „Frühstück in der Trauerzeit“

Freie Termine für Krebsberatung    

Düsseldorf/Duisburg, 5. Dezember 2014 - Für die psychoonkologische Beratung mit Carola Fackert am Dienstag, 9. Dezember,  im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ (roter kleiner Raum) auf der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte sind noch Termine frei.   Damit keine Wartezeiten entstehen und Fragewünsche gleich an kompetente Gesprächspartner weitergegeben werden können, wird um telefonische Anmeldung in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter 0203/283-3938 gebeten.

 

Vortrag zum Thema Sodbrennen im Klinikum Duisburg
Einen gemeinsamen Informationsnachmittag für medizinische Laien bieten der Gesundheitstreff des Runden Tisches Wedau/Bissingheim, die Kommunale Gesundheitskonferenz und das Klinikum Duisburg am Dienstag, 09. Dezember 2014, von 16.00 bis 17.30 Uhr zum Thema „Sodbrennen stößt übel auf““, im Hörsaal des Klinikum Duisburg an.
Im Rahmen dieser Informationsveranstaltung werden Dr. Barbara Strey, Chefärztin der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie und  Dr. Mark Lienert, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie im Klinikum Duisburg, die Ursachen, Symptome, Diagnoseverfahren und Therapiemöglichkeiten bei Sodbrennen leicht verständlich erläutern.

 

Malteser Hospiz St. Raphael: „Frühstück in der Trauerzeit“
Das „Trauerfrühstück“ findet im Dezember nicht - wie gewohnt - am zweiten Montag im Monat, sondern dieses Mal am Montag, 15. Dezember von 10.00 bis 11.30 Uhr im Malteser Hospiz St. Raphael, Remberger Straße 36 statt. Menschen, die nahe stehende Angehörige oder Freunde verloren haben, können sich hier für die bevorstehende Woche stärken und ihre Erfahrungen mit anderen Betroffenen austauschen. Begleitet wird das Frühstück von geschulten und erfahrenen Mitarbeitern des Malteser Hospizes St. Raphael.
Der Verlust eines geliebten Menschen schmerzt und reißt eine große Lücke in das Leben von Verwandten und Freunden. Die geschulten und erfahrenen Mitarbeiter des Malteser Hospizes St. Raphael bieten unterschiedliche Beratungsangebote für Hinterbliebene. Die Trauerberatung ist eine Hilfestellung, den schwierigen Übergang in ein anderes „Weiter-Leben“ während der Trauerphase zu begleiten und neue Wege zu finden.  


„Demenz im Blick“ − Fachtagung der nordrhein-westfälischen Ärztekammern: Demenzkranken soziale Teilhabe ermöglichen
Düsseldorf/Münster, 5. Dezember 2014 (ÄkNo/ÄkWL). Die Versorgungs- und Hilfenetzwerke für Menschen mit Demenz und deren Angehörige sollen in Nordrhein-Westfalen systematisch enger geknüpft werden. Angesichts der rund 300.000 Demenzkranken allein in NRW diskutieren heute (Freitag, 5. Dezember) ärztliche Experten, Wissenschaftler und Angehörige bei einer Fachtagung in Düsseldorf über neue Wege in der medizinischen und pflegerischen Betreuung dieser Patientengruppe.
Die Veranstaltung der Ärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe ist der Abschluss des Aktionsjahres „Demenz im Blick“, in dem die nordrhein-westfälischen Ärztekammern das Thema Demenz in einer Reihe von öffentlichen Veranstaltungen und ärztlichen Fortbildungen in das Bewusstsein der Öffentlichkeit und der Ärzteschaft getragen haben. Ein wesentliches Ziel: Verständnis und Sensibilität für Menschen mit Demenz erhöhen und einer gesellschaftlichen Ausgrenzung entgegenwirken.
„Auch mit Demenz ist soziale Teilhabe möglich“, sagt Bernd Zimmer, Vizepräsident der Ärztekammer Nordrhein, „um diese Teilhabe sicherzustellen, werden wir gemeinsam mit anderen Professionen und dem Land Nordrhein-Westfalen die Hilfen und die Unterstützung für die erkrankten, uns anvertrauten Menschen und ihre Angehörigen weiterentwickeln. Wir Ärzte sind berufen und besonders gut in der Lage, die Bedürfnisse von Demenzkranken zu artikulieren, wenn unsere Patienten es nicht mehr selbst können und die ‚Kümmerer‘ oft auch schon mit der Versorgung an der Grenze ihrer Kräfte sind“, so der in Wuppertal niedergelassene Hausarzt und Geriater. Es sei den Ärztekammern in NRW mit dem Aktionsjahr Demenz gelungen, Zeichen zu setzen, sagt der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst. „Nach wie vor sind die Strukturen in unserem Gesundheitssystem aber noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Noch immer haben wir keine Lösungen für eine wohnortnahe, qualitativ hochwertige und kostenadäquate Versorgung hilfebedürftiger und in zunehmendem Maße auch noch hochbetagter Menschen.“
Dies werde nur professions- und sektorenübergreifend möglich sein. Institutionalisierte Netzwerkstrukturen könnten ein Lösungsansatz sein. „Wir müssen dafür sorgen, dass sich die Versorgungsketten in den Regionen allmählich schließen können.“
In ganz Deutschland sind schätzungsweise 1,4 Millionen Menschen an Demenz erkrankt, bis 2050 wird sich diese Zahl nach Schätzungen verdoppeln – also müssen jetzt also die Weichen gestellt werden, um der Herausforderung gerecht werden zu können. Eine gute und auf die Erkrankten abgestimmte, individuelle Versorgung sichere nachhaltig die Teilhabe für Erkrankte und deren „Kümmerer“, so die nordrhein-westfälischen Ärztekammern.

 

 

 Youtube-Film gegen Schmerzen jetzt in fünf weiteren Sprachen

Düsseldorf/Duisburg, 3. Dezember 2014 - Studien zeigen: Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund leiden häufiger an chronischen Schmerzen und wissen wenig über ihre Krankheit. Helfen soll ihnen ein zehnminütiger Animationsfilm, den das Deutsche Kinderschmerzzentrum mit der Techniker Krankenkasse (TK) produziert hat. Jetzt liegt der Film neben der deutschen Version auch in türkischer, russischer, serbo-kroatischer, spanischer und polnischer Sprache vor.  
"Um chronische Schmerzen bei Kindern und Jugendlichen zu behandeln, ist Aufklärung oft wichtiger als Tabletten", sagt Prof. Dr. Boris Zernikow, Macher des Films und Leiter des Deutschen Kinderschmerzzentrums. "Uns ist es wichtig, dass es gelingt, junge Menschen in einer modernen Form über ihre Krankheit und die Therapiemöglichkeiten zu informieren", erläutert Günter van Aalst, Leiter der Techniker Krankenkasse in NRW, die Gründe für das Engagement der TK.  

Der Bedarf ist groß: Rund ein Drittel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland haben einen Migrationshintergrund. "Für eine erfolgreiche Therapie spielen die Eltern als Ko-Therapeuten eine wichtige Rolle. Ihre Deutschkenntnisse sind oft sehr viel eingeschränkter als die der Kinder", erläutert Zernikow. Der Film möchte daher die ganze Familie über das Phänomen Schmerz aufklären. Nur so könne eine erfolgreiche Schmerztherapie gelingen.
Die fünf Sprachversionen für Kinder mit Migrationshintergrund sind auf der Homepage des Deutschen Kinderschmerzzentrums abrufbar: www.deutsches-kinderschmerzzentrum.de  
Über das Deutsche Kinderschmerzzentrum: Das Deutsche Kinderschmerzzentrum an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln – Universität Witten/Herdecke gilt als Referenzzentrum in der Versorgung chronisch schmerzkranker Kinder und Jugendliche. Es baut auf große Erfahrungen in der Behandlung schmerzkranker Kinder und Jugendlicher auf: Schon seit Jahren gibt es hier eine einzigartige Kinderschmerzstation und ein ambulantes Angebot in der Kinderschmerzambulanz. Etwa zehn Prozent der behandelten Patienten weisen einen Migrationshintergrund auf.

 

Jeder zweite Erwachsene in NRW ist übergewichtig
Body-Mass-Index stieg in Duisburg seit 2005 von 25,9 auf 26,4

Jeder zweite Erwachsene in NRW ist übergewichtig
52,8 Prozent der Erwachsenen in Nordrhein-Westfalen hatten im Jahr 2013 Übergewicht; 2005 hatte der Anteil der Übergewichtigen noch bei 49,4 Prozent gelegen. Laut Weltgesundheitsorganisation gelten Frauen und Männer ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 25 als übergewichtig. Wie das statistische Landesamt mitteilt, hatten im vergangenen Jahr 10,3 Millionen Personen ab 18 Jahren bei der Mikrozensusbefragung freiwillige Angaben zu ihrer Körpergröße und zu ihrem Körpergewicht gemacht.
Der durchschnittliche Body-Mass-Index an Rhein und Ruhr betrug 25,9. Für Gelsenkirchen wurde mit 26,8 der höchste, für Münster mit 24,7 der niedrigste BMI-Durchschnittswert aller kreisfreien Städte und Kreise des Landes ermittelt. Insgesamt war der Anteil der Übergewichtigen bei Männern höher als bei Frauen: Während 62,4 Prozent der Männer Übergewicht hatten, waren es bei den Frauen 43,4 Prozent.
Für Frauen ergibt sich bei einer durchschnittlichen Körpergröße von 1,66 Meter und einem Durchschnittsgewicht von 68,8 Kilogramm rein rechnerisch ein BMI von 25,1, während Männer mit 1,79 Metern und 85,1 Kilogramm auf einen BMI von 26,7 kamen.
Den höchsten Anteil an übergewichtigen Personen aller kreisfreien Städte und Kreise Nordrhein-Westfalens hatte mit 61,0 Prozent Herne. Dahinter folgten Remscheid mit 60,5 Prozent und der Kreis Warendorf mit 58,7 Prozent. Den niedrigsten Anteil von Erwachsenen mit Übergewicht gab es in Münster mit 39,4 Prozent gefolgt von Bonn (40,4 Prozent) und Aachen (45,8 Prozent).
Der Body-Mass-Index ist eine Maßzahl für die Bewertung des Körpergewichts eines Menschen in Relation zu seiner Körpergröße (Gewicht geteilt durch Größe zum Quadrat). Bei den vorliegenden Ergebnissen handelt es sich um Ergebnisse der Mikrozensus-Zusatzbefragungen auf freiwilliger Basis. (IT.NRW)

 

Die Klassifizierung des Body-Mass-Index (BMI) bei Erwachsenen wurde gemäß der World Health Organization (WHO, Stand 2008) vorgenommen:
Kategorie Body-Mass-Index
(von … bis unter … kg/m2)
Untergewicht unter 18,5
Normalgewicht 18,5 - 25
Übergewicht Präadipositas 25 - 30
Adipositas Grade I-II 30 - 40
Adipositas Grad III 40 oder mehr
  Berechnung:
  Gewicht (in kg)  
BMI = ––––––––  
  [Größe (in m)]2   
Männer und Frauen Körpergewicht und -größe 2005, 2009 und 2013 – Ergebnisse des Mikrozensus*) –
Bezirk

Jahr
Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung (ab 18 Jahren)
insgesamt darunter Personen, die Angaben zu Körpergewicht und -größe gemacht haben
zusammen Body-Mass-Index (BMI) Klassifikation1) Körpergröße
in Meter
Kg BMI1)
unter-
gewichtig
normal-
gewichtig
übergewichtig
nicht
adipös
adipös massiv adipös
Anzahl Anteil2) in Prozent Durchschnitt
NRW
2005  14 736 000   11 558 000   2,5   48,0   35,8   12,9   0,7   1,72   75,3   25,5  
2009  14 829 000   10 720 000   2,2   46,4   36,6   14,0   0,9   1,72   76,1   25,7  
2013  14 628 000   10 314 000   2,1   45,1   36,6   15,1   1,1   1,72   76,9   25,9  
Düssel.
2005  488000    377000   2,7   54,0   32,1   10,3   0,6   1,72   73,7   24,9  
2009   492000    353000   3,1   51,2   33,2   11,9   0,6   1,72   74,6   25,2  
2013   507000    344000   3,1   48,6   34,0   13,2   1,0   1,72   75,6   25,5  
Duisburg
2005   419000    339000   2,6   42,6   38,4   15,1   1,1   1,71   75,5   25,9  
2009   411000    260000   2,6   43,2   36,3   16,6   1,1   1,71   76,4   26,1  
2013   412000    256000   2,5   42,0   35,1   18,8   1,4   1,71   77,2   26,4  
Essen
2005   496000    401000   2,5   47,5   35,7   13,1   0,8   1,72   75,2   25,6  
2009   498000    343000   2,4   44,7   37,5   14,0   0,9   1,72   76,1   25,8  
2013   486000    311000   2,2   44,6   36,8   15,4   1,1   1,72   76,6   25,9  

 


UDE-Beteiligung am neu eingerichteten SFB 1116: Das Herz vor dem Infarkt schützen
 
Wie kann man das Herz vor einem Infarkt schützen? Natürlich muss die Durchblutung so schnell wie möglich wiederhergestellt werden. Aber gibt es auch weitergehende Schutzmöglichkeiten? Mit dieser Frage befasst sich das Teilprojekt der Medizinischen Fakultät Essen der Universität Duisburg-Essen (UDE) im neuen Sonderforschungsbereich 1116 („Master switches bei kardialer Ischämie“), den die Deutsche Forschungsgemeinschaft jetzt an der Universität Düsseldorf einrichtet. Die Fördersumme für das Teilprojekt am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) beträgt 900.000 Euro. Der SFB startet mit Beginn des nächsten Jahres.  
Fast jeder zweite Todesfall in Deutschland geht inzwischen auf kardiovaskuläre Erkrankungen zurück, die vom Gefäßsystem oder vom Herzen ausgehen. Dazu zählt allen voran der akute Myokardinfarkt (AMI), besser bekannt als Herzinfarkt. Der neue SFB will die Phase nach einem Herzinfarkt durch experimentelle, präklinische sowie durch klinische Untersuchungen genauer analysieren.  
Ziel ist es, Mechanismen zu identifizieren, die in der Phase nach dem Infarkt die Weichen für den weiteren Genesungsverlauf stellen. So könnten auch Ansatzpunkte für neue Therapien gefunden werden. Neben der Universität Düsseldorf als Sprecherhochschule und der Medizinischen Fakultät der UDE sind das Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung Düsseldorf und das Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung Düsseldorf beteiligt.  
Unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. Gerd Heusch und PD Dr. Petra Kleinbongard wird am UK Essen der „Schutz des Herzens durch herzferne Konditionierung während und nach Infarkt“ erforscht. Denn das Herz ist einem Infarkt nicht schutzlos ausgeliefert. Eine kurz andauernde Störung der Durchblutung kann ein molekulares Schutzprogramm aktivieren. Diese Durchblutungsstörung muss nicht einmal das Herz selber betreffen, sondern kann auch auf Distanz wirken.  
Die Essener Forscher haben herausgefunden, dass durch einfaches Aufblasen und Ablassen einer Blutdruckmanschette am Arm oder Bein des Patienten ein solches Schutzprogramm aktiviert werden kann. In Folge dessen wird nicht nur der Herzmuskel weniger geschädigt, es sinkt auch die Sterblichkeit der Patienten. Experimentell untersucht wird nun die Signalübertragung einer solchen herzfernen Konditionierung.  
Herz- Kreislauferkrankungen gehören zu den Forschungsschwerpunkten der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und sind auch ein Schwerpunkt in der Patientenversorgung am UK Essen.

 

15 Jahre Kommunale Gesundheitskonferenzen auch in Duisburg

Krebsberatung in Duisburg  
Duisburg, 27. November 2014 - Für eine sozialrechtliche Beratung am Dienstag, 2. Dezember, sind noch Termine frei.  Diplom-Sozialarbeiter Stephan Fromm steht im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ auf der Schwanenstraße 5-7 in der Innenstadt als Ansprechpartner zur Verfügung. Um eine telefonische Anmeldung in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter (0203) 283-3938 wird gebeten.


15 Jahre Kommunale Gesundheitskonferenzen auch in Duisburg  
Vor gut 15 Jahren haben die kommunalen Gesundheitskonferenzen in NRW ihre Arbeit aufgenommen. In Duisburg gibt es viele Vereine, Initiativen und öffentliche Stellen, die sich mit dem Thema Gesundheit beschäftigen. Dennoch ist der Wunsch, möglichst alle Bürger bestmöglich gesundheitlich zu versorgen, von einzelnen Institutionen kaum zu erfüllen.
Die Kommunale Gesundheitskonferenz ist die zentrale Gesprächsplattform für Gesundheit in Duisburg. Als Zusammenschluss aller im Gesundheitswesen arbeitenden kümmert sie sich um die wichtigsten Bedürfnisse der Bürger, stimmt die Aktivitäten der Institutionen untereinander ab und setzt sie tatkräftig gemeinsam um. So können sich beispielsweise die Duisburgerinnen und Duisburger bei den regelmäßen Treffen des Gesundheitstreffs über aktuelle Themen informieren. Ebenfalls regelmäßig angeboten wird die Krebsberatung.  
Die gesundheitlichen Bedürfnisse der Bürger einer Stadt ändern sich ständig und sind so unterschiedlich wie die Städte selbst.
Duisburg als Ruhrgebietsstadt mit Bergbauvergangenheit und hohem Ausländeranteil hat somit eine Einwohner- und Gesundheitsstruktur, die vollkommen anders entwickelt ist als zum Beispiel in Düsseldorf. Atemwegserkrankungen, aber eben auch einfache Sprachbarrieren beim Arztbesuch, sind hier erheblich häufiger zu beobachten als etwa in einer typischen Verwaltungsstadt mit Gesundheitsthemen wie z.B. Schulterverspannungen durch Schreibtischtätigkeit.  
Gesundheitsdezernent Dr. Ralf Krumpholz zieht für die kommunalen Gesundheitskonferenz eine positive Bilanz: "Die Teilnehmer der KGK haben in ihrer Arbeit viel bewegt und gute Ergebnisse erzielt. Mit der Etablierung der Gesundheitskonferenz ist ein Gremien entstanden, das den Austausch und den Dialog der Beteiligten intensiviert, gemeinsame Planungen initiiert und Maßnahmen realisiert hat. Ich möchte mich bei allen Teilnehmern für ihren unermüdlichen Einsatz bedanken und hoffe, dass wir die gute Zusammenarbeit auch in der Zukunft fortsetzen können.“  

 


 


UDE: Überraschende Ergebnisse in der Schilddrüsenforschung
Verdrehte Welt bei kleinen Nagern
 
Ohne sie läuft nichts: Die Schilddrüse und ihre Hormone wirken in jeder Zelle und beeinflussen beispielsweise Stoffwechsel, Wachstum oder Herzfunktion. Das klappt nicht immer einwandfrei. Besonders wenn das Verhältnis zweier Hormone gestört ist, kommt es zu schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden. Doch es geht auch anders: Forscher der Allgemeinen Zoologie der Universität Duisburg-Essen (UDE) und des Fritz-Lipmann-Instituts in Jena untersuchten den Ansell-Graumull (Fukomys anselli), ein afrikanisches, unterirdisch lebendes Nagetier. Er hat ein einzigartiges Hormonverhältnis, das – bei anderen Säugetieren – zu Entwicklungsstörungen führt. Die Nager sind allerdings kerngesund und werden bis zu 20 Jahre alt.  

Die Wissenschaftler um Doktorand Yoshiyuki Henning und Prof. Dr. Hynek Burda veröffentlichen die Ergebnisse jetzt im angesehenen Fachmagazin Plos One. Sie stehen erst am Anfang der Erforschung eines solchen Schilddrüsenhormonsystems und noch sind viele Fragen unbeantwortet. „Nichtsdestotrotz helfen uns die Ansell-Graumulle mit dieser einzigartigen Eigenschaft, verschiedene Schilddrüsenhormonerkrankungen und deren zahlreiche Folgen besser zu verstehen“, sagt Yoshiyuki Henning.  
„So ergründet unsere Arbeit nicht nur das Hormonsystem dieser Tiere, sondern könnte darüber hinaus zum Verständnis verschiedener Entwicklungs-, Stoffwechsel- und Farbwahrnehmungsstörungen beim Menschen beitragen.“ Denn Embryonen, die unter einem Mangel an Schilddrüsenhormonen leiden, können von gravierenden neurologischen und motorischen Entwicklungsstörungen betroffen sein. Die kleinen Nager haben diese nicht, obwohl ihre Hormonwerte – würde man sie bei anderen Säugetieren messen – besorgniserregend sind.
Überraschend sind zudem ihre sehr geringe Stoffwechselrate und eine außergewöhnlich lange Lebensspanne von bis zu 20 Jahren. Warum dies so ist, wollen die Wissenschaftler in den kommenden Jahren herausfinden.  
Die aktuell publizierte Untersuchung gehört zu einer groß angelegten Alterungsstudie, bei der Forscher aus Essen und Jena den Einfluss genetischer, hormoneller und physiologischer Eigenschaften der Graumulle auf ihr Lebensalter untersuchen. Sie wollen die regulatorischen Mechanismen identifizieren, die zu diesen einzigartigen Hormonwerten führen.

Die Arbeit in der Krankenpflege eines berufsgenossenschaftlichen Krankenhauses erfordert spezialisiertes Fachwissen.

Duisburg, 19. November 2014 - „Wer Menschen mit schwersten Brand- oder Rückenmarkverletzungen versorgt, wer verzögert heilende, keimbelastete Wunden behandelt oder als „Pain Nurse“ spezielle Schmerztherapien anleitet, braucht mehr als ein gutes Staatsexamen in der Krankenpflege“, berichtet Ernst Heide, Pflegedienstleiter an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik (BGU) Duisburg. Die meisten der rund 260 Krankenpflegekräfte an der BGU Duisburg besitzen daher gleich mehrere Zusatzqualifikationen und Weiterbildungen.
Am Qualitätsmanagement – einem ständigen Prozess zur Überprüfung der erbrachten medizinischen Leistungen – ist die Pflege ebenso beteiligt wie am Hygienemanagement zur Bekämpfung von gefährlichen Keimen. Vorausschauendes Handeln ist wichtig: „Man wartet nicht, bis ein Risiko eintritt, sondern schätzt es vorher ein und handelt danach“, so Heide. Dazu gehöre die Vermeidung von Wundgeschwüren (Dekubitus) und Stürzen ebenso wie die Schmerzminderung. Standardisierte Abläufe helfen nicht nur in der ärztlichen Behandlung, sondern auch in der Pflege gute Behandlungsergebnisse für den einzelnen Patienten zu erzielen und Fehler zu vermeiden.
Für viele der stationär aufgenommenen Patienten an der BGU Duisburg hat sich das Leben durch einen Unfall schlagartig geändert. Nichts wird für sie mehr sein wie zuvor. Dann ist menschliche Zuwendung gefragt, Einfühlungsvermögen in die Situation des Patienten und die seiner Familie. „Die Standardisierung gilt den medizinischen Abläufen. Auf den einzelnen Menschen in seiner Persönlichkeit, seinen Wünschen und Bedürfnissen in einer für ihn extremen Lebenslage gehen wir so individuell wie möglich ein“, erläutert der Pflegedienstleiter.
Die Arbeit mit Schwerstkranken ist nicht nur pflegerisch herausfordernd. „Sie kann auch für uns als Pflegepersonal psychisch enorm belastend sein, wenn ein schwerer Unfall mit bleibenden Schäden einen Menschen regelrecht aus seiner Lebensbahn katapultiert und wir Beteiligte dieser Situationen werden“, berichtet der Pflegedienstleiter. Dann sei bei aller notwendigen Anteilnahme und allem Mitgefühl auch eine professionelle Distanz gefragt.
 „Es hilft ja unseren Patienten nicht, wenn wir mit ihnen weinen. Wir müssen sie vielmehr bestmöglich pflegen und motivierend unterstützen, um den Weg in den beruflichen und privaten Alltag zu finden. Was zählt, ist die hervorragende Qualität unserer Krankenpflege nach den neuesten Erkenntnissen der Pflegewissenschaft“, so Ernst Heide.  

 

Medizinmesse MEDICA

Düsseldorf/Duisburg, 11. November 2014 - Die Messe MEDICA ist die weltgrößte Veranstaltung der Gesundheitswirtschaft. Vom 12. bis 15. November 2014 präsentieren sich auf dem Messegelände in Düsseldorf mehr als 5.500 Aussteller aus 69 Ländern auf der MEDICA und der gleichzeitig stattfindenden Messe COMPAMED. Rund 250 Unternehmen und Institutionen aus Nordrhein-Westfalen zeigen ihre Produkte und Dienstleistungen.  
Mit einem Landesgemeinschaftsstand ist auch die NRW-Landesregierung auf der MEDICA vertreten (Halle 3, Stand C 80). 47 Unternehmen, Hochschulen, Institute, Forschungseinrichtungen, Initiativen und Verbände beteiligen sich. Während der vier Messetage gibt es auf dem NRW-Stand ein umfangreiches Vortrags- und Veranstaltungsprogramm.  
Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wird die MEDICA und den Landesgemeinschaftsstand am 12. November 2014 besuchen, gemeinsam mit den für Gesundheitswirtschaft zuständigen Ministerinnen und Ministern Barbara Steffens (Gesundheit), Garrelt Duin (Wirtschaft) und Svenja Schulze (Wissenschaft).   Ministerpräsidentin Kraft betonte: „Nordrhein-Westfalen bietet Patientinnen und Patienten eine ausgezeichnete Gesundheitsversorgung. Und mit seinen 61.700 Unternehmen, rund 1,14 Millionen Beschäftigten und einem Umsatz von 65,5 Milliarden Euro ist der Gesundheitsbereich auch ein starker Wirtschaftsfaktor in Nordrhein-Westfalen.
Besonders die Medizintechnik hat einen hervorragenden Ruf, und das weit über die Grenzen von Nordrhein-Westfalen hinaus: Im Jahr 2012 wurden von hier Geräte im Wert von 934 Millionen Euro exportiert.“ Schwerpunkt der MEDICA ist die Medizintechnik. Wirtschaftsminister Garrelt Duin: „Medizintechnik ist eine Spitzentechnologie, in der die internationale Zusammenarbeit von Forschungseinrichtungen und innovativen Unternehmen unabdingbar ist. Deshalb bauen wir die Verbindungen zwischen Nordrhein-Westfalen und Ländern wie Japan kontinuierlich aus. Mit der Präfektur Fukushima beispielsweise haben wir vereinbart, die Kooperation bei der Telemedizin, Krebstherapie und Robotertechnologie zu intensivieren.“  
„Moderne Medizintechnik ist ein starker Pfeiler unseres Gesundheitssystems und des Gesundheitsmarktes NRW. Innovationen müssen noch stärker an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten, Pflegebedürftigen und deren Angehörigen ausgerichtet werden. Nur auf dieser Grundlage ist die Gesundheitswirtschaft in NRW zukunftsfähig und langfristig wirtschaftlich erfolgreich“, sagte Gesundheitsministerin Barbara Steffens.

Terminauswahl auf der MEDICA 2014

 

Mittwoch, 12. November 2014

 

11.10 Uhr     Rundgang von Dr. Günther Horzetzky, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, mit einer Delegation ausländischer Botschafter

Treffpunkt: Halle 9, Stand C 15 Getmed Medizin- und Informationstechnik

 

12.00 Uhr     Messerundgang von Ministerin Barbara Steffens

Besuch von Unternehmen (Hallen 9/A04, 10/A20, 13/A22 und 14/B15), ausgewählter Projekte auf dem Gemeinschaftsstand der Landesinitiative eGesundheit NRW (ab 14.05 Uhr, Halle 15/D05) und Projekten des MGEPA auf dem Landesgemeinschaftsstand (ab 16.15 Uhr, Halle 3/C80)

 

16.35 Uhr     Messerundgang von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Minister Garrelt Duin, Ministerin Svenja Schulze und Ministerin Barbara Steffens. Stationen u.a. Weyer GmbH, Kürten; Miele & Cie KG, Gütersloh; Gira Giersiepen GmbH, Radevormwald; Landesinitiative eGesundheit

Treffpunkt: Halle 10/C 32 Toshiba Medical Systems GmbH

 

17.40 Uhr     Besuch des Landesgemeinschaftsstandes und anschließend Eröffnung des NRW-Abends durch Ministerpräsidentin Hannelore Kraft

Halle 3/C80

 

Donnerstag, 13. November 2014

 

14.00 Uhr     Cluster MedizinTechnik.NRW

Innovationsmarktplatz NRW @ Medica,

Sechs Unternehmenspitches

Halle 3/C80, Dachterrasse

 

16.00 Uhr     NRW-Japan-Seminar „Zukunftsmarkt Medizintechnologien“

Halle 3/C80, Dachterrasse

 

Freitag, 14. November 2014

 

10.30 Uhr     BIO.NRW MEDICA-Forum

Von innovativen Materialien und Oberflächen - Bioökonomie in der Medizin. In Kooperation mit den Clustern Umwelttechnologien.NRW und NanoMikroWerkstoffePhotonik.NRW

Halle 3/C80, Dachterrasse

 

10.30 Uhr     Rede von Ministerin Barbara Steffens zum Thema „Zuhause gut versorgt – Zukunftsmodelle für die Versorgung älterer Menschen“ anlässlich des „NRW-Tages“ im Rahmen des MEDICA ECON FORUMs by TK (Techniker
Krankenkasse)

Halle 15/G 05 + 06.

 

Die eigene Würde wahren: „Gewalt und Aggressivität gegen Pflegekräfte – was tun?“ - Fachtagung am 20. November 2014 im Steinhof

Duisburg, 11. November 2014 - Die Fachtagung behandelt in Vorträgen und Workshops das Tabuthema Aggressionen gegen Pflegekräfte und bietet Wege des Umgangs. Gewalt und Aggressivität, Verachtung und Erniedrigung gegen Pflegekräfte und andere Mitarbeiter/innen in der Altenhilfe existieren, auch wenn darüber oft nicht geredet wird. Das kann zu Ängsten, Hilflosigkeit, Schlaflosigkeit, gelebter oder zurückgehaltener Aggressivität und Krankheiten führen. Ziel der Veranstalter ist es die Pflegenden mit den Problemen nicht alleine zu gelassen. Die Pflegekräfte werden informiert über die Gewalt in ihren unterschiedlichen Formen und wie Sie damit umgehen können.  
Das Tagungsprogramm umfasst einen einleitenden Vortrag und sechs parallel stattfindende Workshops sowie eine abschließende Podiumsdiskussion mit Beiträgen aus Politik und der Fachöffentlichkeit.  

10.00 Uhr Vortrag: "Gesichter und Quellen der Gewalt gegen Pflegende", Dr. Udo Baer 11.10 – 12.45 Uhr Workshops W 1 Sexualisierte Gewalterfahrungen der Pflegenden – Was brauchen die Betroffenen? Rosalia Costagliola W 2 Stopp sagen! – Wie überwinden Sie Hemmungen und Ängste? Dr. Gabriele Frick-Baer W 3 Aggressivität und Demenz Gitta Alandt W 4 Aggressionen in der ambulanten Pflege Dr. Johannes Nau W 5 Deeskalationstraining - Gewalt in der Pflege Jürgen Fais W 6 Vorsorge beginnt mit der Nachsorge – Vorfall-Besprechungen konkret Dr. Udo Baer
12.45 – 13.30 Uhr - Mittagspause 13.30 Uhr 
Wiederholung der Workshops 15.00 Uhr "Die Würde der Pflegenden – worin sie besteht und was sie braucht: Statements und Diskussion" u. a. Barbara Steffens (Ministerin für Gesundheit), Martin Dichter (Vorstand DBfK) und Frank Wübbold (Leiter der Fachgruppe Alter und Pfllege im Paritäischen NRW)  
Kosten (inkl. Mittagessen und Pausenkaffee): Fachkräfte: 95,-€ Pflegende Angehörige und Mitglieder-/Mitarbeiter-/innen der Kooperationspartner: 78,-€     Ort:  Steinhof Duisburg Düsseldorfer Landstraße 347 47259 Duisburg .

 

Stationäre Krankenhauskosten 2013 auf 78,0 Milliarden Euro gestiegen
Die Kosten der stationären Krankenhausversorgung betrugen im Jahr 2013 rund 78,0 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das 3,2 % mehr als im Jahr 2012 (75,6 Milliarden Euro).

 

Herz aus dem Takt –Rhythmusstörungen - Klinikum Duisburg beteiligt sich an den Herzwochen  

Duisburg, 5. November 2014 - Die Deutsche Herzstiftung ruft jährlich im November zur Teilnahme an den bundesweiten Herzwochen auf, bei denen in diesem Jahr die unterschiedlichen Ausprägungen von Herzrhythmusstörungen im Mittelpunkt stehen. Diese sind weit verbreitet, jährlich werden in Deutschland über 400.000 Patienten deswegen in eine Klinik eingeliefert. Allein an der häufigsten Herzrhythmusstörung, dem Vorhofflimmern, leiden in Deutschland etwa 1,8 Millionen Menschen.  

Das Klinikum Duisburg lädt am Donnerstag, den 13. November 2014, im Rahmen der Herzwochen Interessierte medizinische Laien zu einem Informationsabend ein. Dabei erhalten die Teilnehmer über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie bei Herzrhythmusstörungen einen ausführlichen Einblick. Die Veranstaltung startet um 16.30 Uhr mit Informationsständen und aktiven Angeboten. Therapeuten aus dem Therapie- und Bewegungszentrum zeigen Möglichkeiten des Herzsports auf, ebenso wird der Ablauf einer Herz-Lungen-Wiederbelebung demonstriert.
Ab 17 Uhr wird Dr. Christoph Altmann, Chefarzt der Kardiologie im Klinikum Duisburg, einen Vortrag zum Thema „Vorhofflimmern, eine Volkskrankheit – Wie erkennen, wie behandeln?“ anbieten. Daran schließt sich Prof. Dr. Uwe Wiegand, kardiologischer Chefarzt und Experte für Rhythmologie und Elektrophysiologie im Sana Klinikum Remscheid, mit dem Thema „Sind Herzrhythmusstörungen heilbar?“ an. Prof. Wiegand und Dr. Altmann bieten regelmäßig Sprechstunden zum Thema Herzrhythmusstörungen im Klinikum Duisburg an. Herzrhythmusstörungen können ebenfalls zu einem Schlaganfall führen.
Über die Zusammenhänge und die Möglichkeiten der Therapie referiert Prof. Dr. Wilhelm Nacimiento, Chefarzt der Neurologie im Klinikum Duisburg. Schließlich stellt Holger Sikorski, Leiter der Therapiebereiche im Klinikum Duisburg, die Möglichkeiten für Bewegung und Sport bei Herzerkrankungen vor. Alle Referenten stehen den Teilnehmern im Rahmen einer anschließenden Diskussion für Fragen zur Verfügung. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Hospiz Bethesda sucht Verstärkung

Duisburg, 04. November 2014 - Im ambulanten Hospizdienst Bethesda e.V. sind die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unersetzbar. Der ambulante Hospizdienst Bethesda begleitet unheilbar erkrankte und sterbende Menschen dort, wo sie zu Hause sind. Dort unterstützt er auch deren Angehörige. Das kostenlose Angebot gilt für alle, unabhängig von Alter und Lebensumständen.  
Sie unterstützen die betroffenen Menschen auf vielfältige Weise im täglichen Tun, indem sie zum Beispiel mit den Patienten oder deren Angehörigen Gespräche führen, ihnen vorlesen oder mit ihnen ein Stück spazieren gehen. Jeder ehrenamtliche Mitarbeiter kann sein persönliches Engagement nach seinen Neigungen und Fähigkeiten ausrichten.
Für Patienten, Angehörige und Besucher, die in diesen schweren Zeiten der Krankheit stark belastet sind, ist es hilfreich, auf Menschen im Hospizdienst zurückgreifen zu können. Die Ehrenamtlichen helfen mit der jeweiligen Situation umzugehen, sie bieten Entlastung und spenden Trost.  
Der nächste Kurs zur Schulung der ehrenamtlichen Mitarbeiter startet im Januar 2015. Der nächste Informationsabend findet statt am 10.11.2014 um 18.00 Uhr im Bethesda.  

Für nähere Informationen steht die Koordinatorin des Hospizdienstes Ute Glados Tel. 0203 6008-1820 oder -2007 gerne zur Verfügung.

 

UDE-Forscher publizieren in Nature Biotechnolgy: Wirksam bakterielle Infektionen bekämpfen  
Bakterielle Infektionen sind immer noch ein großes medizinisches Problem – vor allem bei immungeschwächten Patienten, die resistent auf Antibiotika reagieren. Einen Erfolg versprechenden neuen Therapieansatz veröffentlichte nun eine internationale Forschergruppe, zu denen auch Prof. Erich Gulbins und Dr. Katrin Becker-Flegler vom Institut für Molekularbiologie am Universitätsklinikum Essen der Universität Duisburg-Essen (UDE) gehören. Ihre Ergebnisse wurden in der renommierten internationalen Wissenschaftszeitschrift Nature Biotechnology veröffentlicht.  
Das Besondere: Die Forscher machen sich einen Teil des üblichen Infektionsmechanismus der Bakterien zunutze. Einige Bakterien sondern nämlich Substanzen ab, Toxine. Damit zerstören sie die Zellmembran, was zum Absterben der Zelle führen kann. Eine weitere erhebliche Nachwirkung sind überschießende gewebeschädigende Entzündungsreaktionen.  
Inspiriert durch dieses Prinzip hat die UDE-Arbeitsgruppe in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus Bern, Liverpool und Cincinnati (USA) künstliche Membranvesikel (Liposomen) erzeugt. Katrin Becker-Flegler: „Sie sind so attraktiv für die Bakterien, dass die Toxine nicht mehr die natürliche Zellmembran angreifen, sondern sich auf die künstlichen Ersatzstoffe stürzen.“  
Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Liposomen sehr wirksam sind, denn sie fangen die bakteriellen Toxine nicht nur im Reagenzglas ab. Versuche haben bereits gezeigt, dass die Liposomen dem Immunsystem die effiziente Beseitigung der Bakterien erlauben, wenn die Toxine entfernt sind.  
Katrin Becker-Flegler: „Ein weiterer Vorteil ist, dass die eingesetzten Liposomen sich aus Bestandteilen zusammensetzen, die natürlich vorkommen und bislang keine Nebenwirkungen zeigen. Unsere Ergebnisse lassen hoffen, dass Liposomen künftig allein oder kombiniert mit gängigen Antibiotika wirkungsvoll und nebenwirkungsarm bei schweren Infektionen eingesetzt werden können.“

 

Notfalls wird auch dem Jockey wieder aufs Pferd geholfen
Rehabilitation in der BGU Duisburg

Duisburg, 31. Oktober 2014 - Die berufsorientierte Rehabilitation nach Arbeits- und Wegeunfällen ist eine wichtige Aufgabe der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik (BGU) Duisburg: den Verletzten mit allen geeigneten Mitteln von der Unfallrettung bis zur Wiedereingliederung ins Erwerbsleben zu behandeln, erklärt Dr. Barbara Herbst, Ärztliche Leiterin des BG Zentrums für Rehabilitation und Leiterin der Sektion Rehabilitation, konservative Orthopädie und Sportmedizin in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie.

Um das zu erreichen, stehen den Patienten neben einem Stab von Fachärzten der Orthopädie und Unfallchirurgie eine große Zahl an Physio-, Ergo- und Sporttherapeuten sowie Masseuren und Medizinischen Bademeistern zur Seite. „Unsere Patienten sollen berufsbezogene Bewegungsabläufe sicher und dauerhaft, aber auch praxisbezogen wieder erlernen“, so Dr. Herbst.
In einer vier- bis maximal sechswöchigen Reha trainieren die Patienten mit vier Stunden täglich mehr als anderswo, davon mindestens drei Stunden in Einzeltraining, samstags und sonntags in reduziertem Umfang. 68 Betten stehen derzeit für die unfallchirurgisch-orthopädische und handchirurgische Rehabilitation zur Verfügung. Von insgesamt 938 Rehapatienten wurden im Jahr 2013 allein 166 vom stärksten berufsgenossenschaftlichen Zuweiser, der BG-Bau, behandelt.

„Mit 2.500 qm Therapiefläche und zwei Therapieschwimmbädern bietet die BGU Duisburg ihren Reha-Patienten ein riesiges Therapieareal an“, erklärt Dr. Herbst.

Ob ein Dachdecker nach einer Verletzung wieder auf Schrägen in luftiger Höhe arbeiten, ein Pflasterer wieder Steine verlegen oder ein Berufskraftfahrer wieder LKW fahren kann, entscheiden Arbeitssicherheitstrainings. Teils werden die verschiedensten, berufsspezifischen Trainingseinheiten im BGU-eigenen B.O.R. Reha-Zentrum im Duisburger Stadtteil Walsum erprobt, teils stehen Kooperationspartner wie z. B. das Arbeitsschutzzentrum der BG BAU in Haan, die Verkehrsfachschule in Mönchengladbach oder Kreishandwerkerbetriebe zur Verfügung. „Nirgends sonst werden so viele realitätsgetreue Trainingsmöglichkeiten für den beruflichen Wiedereinstieg geboten“, erklärt Ulrike Tabaschuß, Leiterin der Physiotherapie an der BGU Duisburg.

„Das Fahren mit dem LKW an sich ist bei den meisten fußverletzten Patienten nicht das Problem“, so Dr. Herbst. „Lkw-Fahrer müssen aber auch Paletten beladen, Planen aufbringen und sichern können. Ob sie das nach ihrem Unfall in der beruflich geforderten Zeit können, testen wir in Begleitung, u. a. von speziell geschulten Ergotherapeuten, die jeden Schritt protokollieren und Bewegungsabläufe messen.“ Insgesamt 29 Testmodule können Patienten im Rahmen der Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) durchlaufen – ein Verfahren, das die BGU-Ärzte auch in ihrer gutachterlichen Bewertung für Berufsgenossenschaften, Krankenversicherer und Gerichte anwenden.

Nicht immer gelingt die Wiedereingliederung eines Unfallopfers in seinen alten Beruf. Dann klären die Fachärzte gemeinsam mit dem Versicherungsträger und dem Patienten in sogenannten Reha-Fallkonferenzen, welche beruflichen Tätigkeiten für den Patienten mit seinen eingeschränkten körperlichen Voraussetzungen noch offen stehen und wie man ihn fördern kann, wenigstens teilweise wieder berufstätig zu sein.

Auch vor ungewöhnlichen Maßnahmen schreckt das BG Zentrum für Rehabilitation an der BGU Duisburg nicht zurück: Oberarzt Dr. Ingo Brach berichtet von dem Fall eines Jockeys, dessen Leistungsfähigkeit nach einer Unfallverletzung getestet werden sollte. Da dieses Berufsbild eher selten vorkommt, entschloss er sich kurzerhand, den Jockey in einem Jockeyausbildungszentrum  in der Region auf ein Elektropferd zu setzen und die erforderliche Testreihe dort ergotherapeutisch begleiten zu lassen. „Pferd“ und Reiter konnten sich schnell aufeinander einstellen, dem Start ins nächste Rennen steht nichts entgegen... 

 

Schlank durch den Advent
Clever schlemmen, ausgewogen genießen – so vermeiden Sie ungezügeltes Naschen
Verbraucherinformation der DKV

Duisburg, 28. Oktober 2014 - Alle Jahre wieder schlagen sich die vielen Leckereien im Advent auf der Waage nieder: Plätzchen, gebrannte Mandeln, Butterstollen. Die Versuchungen locken an jeder Ecke.

Keine Selbstkasteiung! Wichtig: Ein ausgeglichener Insulinspiegel Bewusst Naschen

Anmerkung der Redaktion aus eigener Erfahrung: In Maßen geht fast alles. Eine leckere Bratwurst vom Grill als Mittagstisch oder Abendessen sollte kein Problem sein. Aber eben nicht noch 'oben drauf'! mehr

 

Freie Termine bei der Krebsberatung am 4. November  
Für eine sozialrechtliche Beratung am  4. November sind noch Termine frei. Als Ansprechpartnerin steht Dipl. Sozialarbeiterin Constanze Köpper zur Verfügung. Die Beratung findet im Konferenz- und Beratungszentrum Kleiner Prinz, Schwanenstraße 5-7, 47051 Duisburg statt.  
Damit niemand lange warten muss und Fragewünsche gleich an kompetente Gesprächspartner/innen weitergegeben werden können, wird um eine telefonische Anmeldung in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter der Rufnummer 0203/283-3938 gebeten.

 

Auszeichnung für Orthopädie im St. Johannesstift
Das Malteser Krankenhaus St. Johannesstift in Homberg wurde jetzt als EndoProthetikZentrum (EPZ) zertifiziert. Damit ist die Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie die erste und einzige in Duisburg, die diese Auszeichnung bekommen hat. Duisburg. „Wir sind sehr stolz, dass wir den strengen Auflagen von EndoCert® entsprechen. In unserem zertifizierten Endoprothetikzentrum arbeiten Unfallchirurgen, Orthopäden, Rehabilitationsmediziner und Narkoseärzte aus dem Malteser Krankenhaus St. Johannesstift interdisziplinär eng zusammen. Durch die Bündelung des medizinischen Fachwissens wird eine Behandlung auf höchstem Niveau gewährleistet“, freut sich Chefarzt Dr. Martin Korthäuer über die Zertifizierung.
Die Orthopädie und Unfallchirurgie im MKH ist die erste und bisher auch einzige, die diese Auszeichnung in Duisburg bekommen hat. EndoCert® ist das weltweit erste Zertifizierungssystem in der Endoprothetik. Die EndoCert®-Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) soll eine qualitativ hochwertige chirurgische Versorgung solcher Eingriffe sicherstellen und ist seit Oktober 2012 bundesweit freigegeben. In Deutschland werden jährlich mehr als 400.000 künstliche Gelenke eingebaut. Um die Qualität der endoprothetischen Versorgung zu erhalten und zu verbessern, ist ein hohes Maß an Spezialisierung, Kompetenz und Erfahrung erforderlich.  

Weniger Belastung – schnellere Rehabilitation
Durch standardisierte Prozesse im OP wurden die Operations- und Narkosezeiten merklich reduziert. Als einziges Krankenhaus in Duisburg setzt das Ärzteteam am MKH St. Johannesstift zudem eine spezielle High-Tech-Prothese als individuelle Knieprothese ein. Das bedeutet in der Regel weniger Belastung und Schmerzen  für den Körper und eine schnellere Rehabilitation. Wenn möglich werden außerdem schonende, minimalinvasive Operationstechniken angewandt. So ist in der Regel der Blutverlust bei Patienten deutlich geringer, die Phase der Wundheilung wird deutlich verkürzt und Schmerzen treten nach der Operation nur in geringerem Maße auf. Außerdem sorgt ein engmaschiges Schmerzmanagement für eine optimale Versorgung der Patienten vor und nach der Operation.

Hightech-Diagnostik
„Die Zertifizierung ist für uns umso mehr ein Anreiz, auch künftig ein Höchstmaß an Qualität in der Gelenkersatzchirurgie zu erreichen. Dabei steht für uns nicht nur ein bestimmtes Gelenk, sondern der ganze Mensch im Mittelpunkt“, berichtet Chefarzt Dr. Martin Korthäuer. In der radiologischen Abteilung können klinische Befunde mittels Röntgen, Computertomographie und Magnetresonanztomographie bestätigt werden. Durch die Hightech-Diagnostik kann das Team um Dr. Martin Korthäuer bei jedem Patienten einen optimalen Therapieplan erstellen.

 

Gesundheitstreff Duisburg-Mitte-Süd
Patientenforum im Bethesda Krankenhaus „Ernährung und Diabetes - Chancen und Grenzen“  

Gesundheitstreff Duisburg-Mitte-Süd  

Duisburg, 27. Oktober 2014 - Der nächste Gesundheitstreff findet am kommenden Mittwoch, 29. Oktober, um 15 Uhr statt. Sportlehrer Ralf Kalinowski, Ambulantes Rehazentrum Duisburg ARZD, informiert darüber, wie man Stürzen vorbeugen kann. Die Teilnahme an der Veranstaltung im AWO Begegnungs- und Beratungszentrum Ungelsheim, Braunlagerstrasse 1, ist kostenfrei.  

 

Patientenforum im Bethesda Krankenhaus „Ernährung und Diabetes - Chancen und Grenzen“  
Rund 8 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Diabetes mellitus, im Volksmund auch Zuckerkrankheit, genannt. Die Ursachen sind vielfältig: Genetische Faktoren, der heutige Lebensstil und auch die höhere Lebenserwartung der Menschen. Experten gehen davon aus, dass sich die Zahl der Erkrankungen in den nächsten zehn Jahren verdoppeln wird. Deshalb ist es wichtig, über das Thema zu informieren und die Betroffenen in ihrer Krankheit zu begleiten. Die richtige Ernährung ist ein wesentlicher Baustein in der Therapie des Typ-1-Diabetes und Typ-2- Diabetes.
In der Vergangenheit gab es sehr strenge Diätvorschriften. Für die meisten Diabetiker war dies nur schwer einzuhalten. Vor allem Patienten, deren Tagesablauf schlecht planbar ist, leben ständig mit einem schlechten Gewissen. Heute lässt sich die Ernährung bei Diabetes mellitus glücklicherweise individueller gestalten, wobei Rücksicht auf Ernährungsgewohnheiten, körperliche Aktivität und persönliche Lebensumstände genommen wird. Seit einigen Jahren unterscheidet sich die diabetesgerechte Kost nicht mehr von einer ausgewogenen, gesunden Kost eines Nicht-Diabetikers.
Unter dem Motto „Ernährung und Diabetes - Chancen und Grenzen“ lädt das Bethesda Krankenhaus anlässlich des Welt-Diabetes-Tages alle Interessierten am Dienstag, den 4. November 2014, ab 17.00 Uhr zu einem Patientenforum ein. Neben aktuellen Informationen zur Diabetesbehandlung stellt Dr. Ariane Sellmann, Leitende Oberärztin der Inneren Medizin vom Bethesda Krankenhaus, das vielfältige Schulungs- und Beratungsangebot vor und gibt wertvolle Tipps zur Ernährung und Behandlung des Diabetes mellitus. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.  

 

'Moving-Mini-Breaks' - damit Sitzen nicht krank macht
moving GmbH

Duisburg, 24. Oktober 2014 - "Dauer-Sitzen verursacht Beschwerden – dies belegen neueste Studien mit 200.000 Personen des weltweiten Forscher-Netzwerks SBRN. Die Probleme treten aber nicht nur im Bereich des Bewegungsapparates auf wie z.B. Rücken- oder Schulterschmerzen,  sondern es können auch gravierendere Krankheitsbilder entstehen wie Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen“, sagt Frau Ram-Devrient, Geschäftsführerin der moving GmbH.
„Schon wenige Mini-Breaks, regelmäßig im Alltag eingesetzt, verringern wesentlich die Wahrscheinlichkeit, durch statische Bewegungshaltung im Arbeitsalltag Gesundheitsprobleme zu bekommen. Als automatische Unterbrechung der Sitzroutine eignen sich die sanften und langsamen moving-Bewegungen hervorragend."
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40 Jahre „Grüne Damen und Herren“ im Bethesda

Duisburg, 24. Oktober 2014 - Ein Aufenthalt im Krankenhaus ist immer eine belastende Situation für die Betroffenen. Eine tröstende Hand, ein freundliches Gespräch, ein kurzer Spaziergang, eine schnelle Besorgung oder einfach nur schlichtes Vorlesen, das bedeutet für Patienten im Krankenhausalltag ein Lichtblick. Für dies sorgen seit vierzig Jahren im Bethesda Krankenhaus Duisburg die sogenannten Grünen Damen und Herren.
Sie sind leicht zu erkennen an ihrer grünen Arbeitskleidung und dem locker geschwungenen Schal. Die ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürger  sorgen sich auf freiwilliger Basis um das Wohl der Patientinnen und Patienten und tragen so zum seelischen Wohlbefinden der Erkrankten enorm bei. Mit einer Jubiläumsfeier und anschließendem Empfang hat die Klinikleitung am 21. Oktober den unermüdlichen Einsatz der derzeit achtzig Grünen Damen und Herren gewürdigt.
Geschäftsführer Dr. Holger Praßel bezeichnet die Arbeit „als vorbildlich, unersetzlich und aus dem Klinikalltag nicht mehr wegzudenken." „Für andere Zeit zu haben, Halt geben und Zuhören sei Nächstenliebe pur“, sagte Praßel ferner in seiner Ansprache. Aber auch die Dankbarkeit, die Gespräche und die  Menschlichkeit der Patienten zu erfahren sei im Gegenzug unbezahlbar.  
Die rund 100 Gäste durften jedoch nicht nur den Dankesworten lauschen, sondern wurden durch einen Musikclown durch das Programm geführt. Er stimmte sowohl bedächtige Lieder auf der Gitarre an, sorgte aber auch für seine komödiantischen Einlagen für ausgelassene Stimmung. Monika Glöckner, Leitung der Grünen Damen und Herren, hatte für alles in der Feierstunde gesorgt. Sie organisiert auch die regelmäßigen Treffen zum Erfahrungsaustausch, Fortbildungen zu unterschiedlichen Themen, den alljährlichen Betriebsausflug und die Weihnachtsfeier. Sie hält die guten Seelen im grünen Kittel zusammen.  
Für diese gelebte Solidarität dankte ihnen auch Oberbürgermeister Sören Link. Mit seiner herzlichen Rede, seiner musikalischen Hilfestellung für  Musikclown Klaus Renzel und seiner entgegenkommender Art zeigte er den Gästen wie wichtig ihm die Arbeit der Ehrenamtler in Duisburg ist. Von Superintendent Armin Schneider wurde besonders hervorgehoben, dass der diakonische Anspruch des Krankenhauses nicht nur auf dem Papier stehe, sondern auch gelebt werde. Zum Schluss dankte Monika Glöckner der Klinik für den langjährigen guten Rahmen für die Ehrenamtlichen. „Wir bekommen so viel an Freude und Dankbarkeit von den Patienten zurück, aber auch Wertschätzung des Klinikpersonals. Das tut gut“.   

Ein unverzichtbarer Teil des Krankenhausalltags – die „Grünen Damen und Herren“. 
 

14 000 Patienten mit Osteoporose-Erkrankungen wurden 2013 in NRW- Krankenhäusern stationär behandelt

Duisburg, 20. Oktober 2014 - Im Jahr 2013 wurden in den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern 14 000 Patientinnen und Patienten mit einer diagnostizierten Osteoporose-Erkrankung (Knochenschwund) stationär behandelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich des heutigen Welt-Osteoporose-Tages mitteilt, waren das 2,6 Prozent mehr als 2012 (13 700) und 22,4 Prozent mehr als 2006 (11 400).

Zwei Drittel (66,7 Prozent) der mit dieser auch als Knochenschwund bezeichneten Krankheit behandelten Patienten waren Frauen. Osteoporose ist nicht ausschließlich eine Erkrankung älterer Menschen, allerdings werden die Folgen von Osteoporoseerkrankungen meist erst im höheren Alter sichtbar. 84,7 Prozent der Patientinnen und Patienten waren 40 Jahre und älter, gut zwei Drittel (69,7 Prozent) mindestens 60 Jahre alt und knapp ein Drittel (31,7 Prozent) mindestens 80 Jahre alt.
Aber auch Kinder und Jugendliche können an dieser Erkrankung leiden: 2013 waren 3,3 Prozent aller Osteoporose-Patienten minderjährig, wobei bei diesen insgesamt 466 Kindern und Jugendlichen überwiegend eine verminderte Heilfähigkeit bei einer erlittenen Fraktur behandelt wurde. Zu den hier betrachteten Osteoporose-Erkrankungen zählen Osteoporosen mit oder ohne pathologische Frakturen, aber auch Osteomalazien (Knochenerweichungen) sowie sonstige Veränderungen der Knochendichte und -struktur.
Nicht berücksichtigt wurden in der vorliegenden Auswertung die auf Vitaminmangel zurückzuführenden Knochenanomalien bei Kindern und Jugendlichen (Rachitis). In der Krankenhausdiagnosestatistik werden die vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten nach ihrer Hauptdiagnose einschließlich sog. Stundenfälle ausgewiesen. Als Hauptdiagnose gilt dabei die Diagnose mit dem größten Anteil an der Behandlungsdauer bzw. an der medizinischen Leistung. (IT.NRW)

 

Elternschule im Bethesda bietet PEKIP-Kurs an  
Im PEKiP-Kurs geht es vor allem darum, bei Spiel und Bewegung, Spaß mit dem Baby zu haben! Eltern können intensiv mit ihrem Baby zusammen sein und es dabei noch besser kennenlernen. In kleinen Gruppen können sich die Babys bewegen und werden durch vielfältige Bewegungs-, Sinnes- und Spielanregungen in ihrer Entwicklung begleitet. Darüber hinaus können erste Kontakte zu Gleichaltrigen aufgenommen werden.
Der Kontakt in der Gruppe ermöglicht es den Eltern, ihre Erfahrungen auszutauschen, miteinander und voneinander zu lernen und wichtige Themen zu besprechen. Das Prager Eltern-Kind-Programm ist ein entwicklungsbegleitender Kurs für Eltern und ihre Babys während des ersten Lebensjahres.
Der Kurs findet immer montags vom 17. November 2014 bis 2. Februar 2015 von 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr statt. Die Kursgebühr beträgt 75 Euro. Die Kinder sollten bei Kursbeginn 4 Wochen bis 3 Monate alt sein. Im nächsten Jahr gibt es Folgekurse.  
Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen unter Tel. 0203 6008-1210 im Bethesda Krankenhaus, Heerstraße 219, oder per Mail an elternschule@bethesda.de. Das gesamte Angebot ist im Internet unter www.bethesda.de zu finden.  

 

Informationsveranstaltung der Schule für Logopädie

Duisburg, 16. Oktober 2014 - Am 23. Oktober 2014 um 15 Uhr informiert die Schule für Logopädie am Malteser Krankenhaus St. Anna über den Beruf des Logopäden/ bzw. der Logopädin und über die Ausbildungsmöglichkeiten. Die Plätze für die Informationsveranstaltung sind begrenzt, um Anmeldung unter Telefon 0203 755-1355 wird gebeten. „Wir möchten vor allem Schülerinnen und Schüler aus Duisburg ansprechen, die sich für den Beruf des Logopäden bzw. der Logopädin interessieren“, erklärt Karin Jochimsen, Leiterin der Schule für Logopädie.
„Die Arbeit als Logopäde ist abwechslungsreich und vielfältig mit Elementen aus Pädagogik, Psychologie und Medizin. Spaß an der Arbeit mit Menschen sollten Bewerber in jedem Fall mitbringen.“
Termin für die folgende Informationsveranstaltungen 2014:
27. November um 15.00 Uhr  
Ausbildungsbeginn im Oktober 2015
Am 1. Oktober 2015 ist Ausbildungsbeginn der staatlich anerkannten Schule für Logopädie am Malteser Krankenhaus St. Anna, die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre. In dieser Zeit werden alle erforderlichen medizinischen Grundlagen vermittelt. Neben Linguistik lernen die Auszubildenden die menschliche Neurologie und Muskulatur sowie die unterschiedlichen Störungsbilder und Therapiemöglichkeiten kennen.
Am 30. Juni 2015 endet die Bewerbungsfrist. Voraussetzung für eine Bewerbung ist die Fachoberschulreife oder eine nach dem Hauptschulabschluss abgeschlossene, mindestens zweijährige Ausbildung. Weitere Informationen für Bewerberinnen und Bewerber finden Sie unter: www.malteser-stanna.de à Karriere à Schule für Logopädie  
Zum Berufsbild Logopädie (altgriechisch) kann man übersetzen mit „Sprecherziehung“. Logopäden gehören zur Gruppe der nicht-ärztlichen Heilberufe, die durch gezielte Behandlung die Kommunikationsfähigkeit von Patienten aller Altersstufen wiederherstellen oder verbessern. Ihre Tätigkeit umfasst die Befunderhebung, die eigenständige Planung und Durchführung der Therapie.
In der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wird die Therapie mit den Patienten ergänzt durch die Anleitung und Beratung der Eltern und anderer Erziehungspersonen (z.B. Lehrer, Erzieherinnen).
Die Sprache und die Fähigkeit sich mitzuteilen sind ein wesentliches Merkmal des Menschen, zudem ein wichtiges Element sozialer Identität in unserer heutigen Kommunikationsgesellschaft. Logopäden sind in klinischen Einrichtungen tätig, im Bereich der Sonderpädagogik arbeiten sie z.B. in Kindertagesstätten, Sprachheilkindergärten und -schulen und in Einrichtungen für Erziehungsberatung. Als Lehrlogopäden bilden sie an Fachschulen für Logopädie aus. Staatlich anerkannte Logopäden können in eigener Praxis tätig werden.  

 

Krebsberatung in Duisburg

Krebsberatung in Duisburg: Medizinische Beratung  

Duisburg, 16. Oktober 2014 - Für eine medizinische Beratung am Dienstag, 21. Oktober, sind noch Termine frei. Dr. Michael Schroeder, Internist und Onkologe, steht im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ an der Schwanenstraße 5-7 in der Innenstadt als Ansprechpartner zur Verfügung.  Es wird um eine telefonische Anmeldung in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter (0203) 283-3938 gebeten.
Krebsberatung in Duisburg  
Für eine psychoonkologische Beratung am Dienstag, 28. Oktober, sind noch Termine frei. Dr. Manfred Prumbaum, Psychoonkologe, steht im Konferenz– und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ an der Schwanenstraße 5-7 in der Innenstadt als Ansprechpartner zur Verfügung. Es wird um eine telefonische Anmeldung in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter (0203) 283- 3938 gebeten.   

 

Eröffnung der Kreativen Traumahilfe in Duisburg-Neudorf
Ab 29.10.2014 in Duisburg: Die Kreative Traumahilfe der Stiftung Würde

Duisburg, 15. Oktober 2014 - Die Kreative Traumahilfe ist eine neue Einrichtung der Stiftung Würde. Sie bietet traumatisierten Menschen sowie Angehörigen und Fachleuten kreative Hilfe bei der Bewältigung traumatischer Erfahrungen und präventive Hilfe an.
Die Kreative Traumahilfe im Semnos-Zentrum Duisburg („Semnos“ bedeutet Würde) wird
- regelmäßige Informationsveranstaltungen durchführen
- kreative Gruppenangebote organisieren, z. B. kreative Stärkungsgruppen oder
Körperbildarbeit
- kreative Projekte anbieten, z B den „Tanz des ufrichtens“, in dem betroffene Menschen
ihr eigenes Tanztheaterstück entwickeln und aufführen
- ein Netzwerk von Beratungsstellen und Therapeut/innen aufbauen
- Fachkräften Informationen und Fortbildungen anbieten.

Warum kreativ? Weil eine traumatische Erfahrung nicht nur das Denken betrifft. Im Gehirn werden bei existenzieller Bedrohung Schaltkreise aktiv, die den gesamten Organismus in einen Notfall-Modus versetzen: Kreislauf, Nervensystem, Erregung, Durchblutung usw. Die kognitive Denkfähigkeit wird dabei reduziert, alles ist auf Kampf oder Flucht fokussiert.
Doch Menschen, die Traumata erleben, können zumeist weder kämpfen noch fliehen. Übrig bleiben körperliche Erregung, Anspannung und Bildfetzen. Betroffene sind oft unfähig auszudrücken, was sie fühlen oder denken, und unfähig, das Trauma mit Worten zu beschreiben. Tanz, Musik und künstlerisches Gestalten ermöglichen hier Zugänge über das Wort hinaus und neue Erfahrungen der Begegnung.
Das Projektteam setzt sich zusammen aus einem Kernteam von Kreativ- und Traumatherapeut/innen sowie einem erweiterten Fachkreis aus zahlreichen Therapeut/innen mit oft jahrzehntelanger Erfahrung. Die Stiftung Würde als Träger der Kreativen Traumahilfe ist im Netzwerk Stiftung Würde verbunden z. B. mit dem Institut für Soziale Innovationen, das gemeinsam mit anderen Einrichtungen von der Stiftung Wohlfahrtspflege und der Landesregierung NRW mit dem Modellprojekt „Alter und Trauma“ beauftragt wurde
Ansprechpartner: Susanne Vogt, Tel. 0203-36 35 26 83, E-Mail: s.vogt@stiftungs-wuerde.de   

Malteser Krankenhaus St. Anna entwickelt Radiologie technisch weiter

2 Millionen Euro investieren die Malteser in das neue Großgerät

Duisburg, 13. Oktober 2014 - Großer Umbau im Malteser Krankenhaus St. Anna. Das bisherige Kernspin-Gerät (MRT) wird derzeit gegen ein Modell der neuesten Generation ausgetauscht. Rund 2 Millionen Euro investieren die Malteser in das neue Großgerät. Für den Übergang finden die Untersuchungen in einer mobilen Einheit statt. Vor wenigen Tagen haben Mitarbeiter des Malteser Krankenhaus St. Anna das alte MRT-Gerät demontiert. Jetzt wird alles für die Inbetriebnahme des neuen MRT vorbereitet. Dennoch laufen die Untersuchungen ununterbrochen weiter.


Während der aufwändigen Neuinstallation steht direkt vor dem Eingang des St. Anna-Krankenhauses ein mobiles MRT-Labor. Untergebracht ist es in einem mehr als zehn Meter langen, mit Technik vollgestopften Lkw-Anhänger. Dabei gelangen Patienten je nach Mobilität über eine Metalltreppe oder per Hebebühne zur Untersuchung. "Mit dem schwergewichtigen Leihgerät ist die nahtlose Versorgungssicherheit gewährleistet", berichtet Chefarzt Dr. Amin Laali. Schließlich gehören MRT-Untersuchungen zum Klinikalltag. Insgesamt dauert das Provisorium knapp drei Wochen, dann darf das Team wieder zurück in die Radiologie und dort mit einem hochmodernen, nagelneuen Gerät arbeiten.

Von links nach rechts: Martina Schneider, Dr. Amin Laali und Yvonne Staniforth.

 

Vortrag zur Patientenverfügung: Sicherheit für sich selbst, Entlastung für die Angehörigen  
Jeder von uns kann durch eine schwere Erkrankung, einen Unfall, eine Behinderung oder auch durch altersbedingte Problematiken (z.B. Demenz) in eine Situation kommen, in der man seine Versorgungswünsche nicht mehr persönlich äußern kann. Hier gilt es, eine wirksame und vor allem verbindliche Vorsorge zu treffen. Die Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung sind Regelungsmöglichkeiten, um auch im Ernstfall das Recht auf eine freie, selbstbestimmte Entscheidung wahren zu können.  
Dr. Iris Huth, Sozial- und Gesundheitswissenschaftlerin und Psychoonkologin, wird am Mittwoch, den 22. Oktober 2014, um 18.00 Uhr zum Thema „Vorsorgen mit Vollmacht und Verfügung“ – Ihr Recht auf Selbstbestimmung!“ im Kirch- und Vortragssaal des Ev. Krankenhauses Bethesda, referieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

 

BETHESDA Krankenhaus erneut unter den besten Kliniken in Deutschland und NRW
Die Qualität eines Krankenhauses ist für Patienten schwer zu erkennen, manchmal ist es dann schon zu spät. Das Evangelische Krankenhaus Bethesda wird in der Klinikliste 2015 des Nachrichtenmagazins FOCUS unter den Top 100 Krankenhäuser in NRW geführt. Geht es um kompetente Hilfe bei Brustkrebs, rangiert die Frauenklinik II - Senologie, unter dem Dach des Brustzentrums Rhein-Ruhr unter den Top-Tumorzentren in Deutschland.  Das Brustzentrum Rhein-Ruhr ist eines der Größten in NRW und bietet die gesamte Therapie aus einer Hand.  
Für den bisher größten und umfangreichsten Vergleich Deutschlands zogen die FOCUS-Redaktion sowie das unabhängige Rechercheinstitut MINQ Daten von mehr als 1000 Krankenhäusern heran. Ausschlaggebend für die Platzierungen waren dem Wochenmagazin zufolge der nachhaltige Behandlungserfolg bei Operationen, die Komplikationsquoten, technische Ausstattung, Anzahl betreuender Ärzte, Qualifikation der Pfleger sowie die Patientenzufriedenheit und der Hygienestandard der Häuser.  „Ich freue mich, dass wir die positiven Platzierungen der vergangenen Jahre bestätigen konnten“, sagt Geschäftsführer Dr. Holger Praßel.
„Gerade die guten Bewertungen bei der Behandlung von Krebserkrankungen sind eine Bestätigung für die Anstrengungen, die unsere Mitarbeiter im Rahmen diverser Zertifizierungsverfahren unternommen haben. Somit ist auf Dauer gewährleistet, dass unsere Patienten von hohen Qualitätsstandards, beispielsweise der Deutschen Krebsgesellschaft, profitieren können.“
Markenzeichen der Krebstherapie im Bethesda Krankenhaus ist seit vielen Jahren die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Experten – zum Wohle des Patienten. Jede Krankengeschichte wird in der wöchentlichen Tumorkonferenz detailliert besprochen, die für den einzelnen Patienten ein individuelles Behandlungsprofil erstellt. Erweitert werden die Therapiemodelle durch Psychoonkologie, Sozialdienst oder Ernährungsberatung. Alle für die Behandlung des Mammakarzinoms notwendigen Fachabteilungen stehen zur Verfügung.
Die Experten der Frauenklinik, Radiologie, Nuklearmedizin, Pathologie und Strahlentherapie arbeiten eng zusammen, um für jede Patientin die bestmögliche Therapie zu finden. Selbst kleinste Veränderungen der Brust können heute mit modernsten Ultraschallgeräten abgeklärt werden. Im Zweifel werden ambulant kleine Gewebeproben entnommen. Die Klinik für Radiologie im Bethesda verwendet zur Abklärung ein Mammographiegerät der neuesten Generation und Technologie.

Chefarzt Dr. med. Björn-Wieland Lisboa (links) und Geschäftsführer Dr. Holger Praßel freuen sich über die erneute Auszeichnung. Foto: BETHESDA

 

UDE richtet DFG-Nachwuchsakademie aus: Werkstoffe in Medizin und Pharmazie  

Duisburg, 9. Oktober 2014 - Künstliche Hüftgelenke, Bohrer zur Reinigung von Zahnwurzelkanälen oder wirkstofffreisetzende Beschichtungen: Mit diesen und weiteren Themen befasst sich die Nachwuchsakademie „Werkstoffe in Medizin und Pharmazie: Fertigung, Mikrostruktur, Eigenschaften und Anwendung“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bis zum 10. Oktober an der Universität Duisburg-Essen (UDE).  
In der einwöchigen Veranstaltung wird 18 hervorragend qualifizierten jungen Forschenden die Möglichkeit geboten, Themen an der Schnittstelle zwischen Material- und Biowissenschaften zu entwerfen und zu bearbeiten. Durch Diskussionen mit einem erfahrenen Fachkollegium erhalten sie Impulse für die eigene Arbeit und Karriereplanung. Expertenvorträge vermitteln, wie man den ersten eigenen DFG-Antrag stellt und was bei dem Management von Forschungsprojekten oder der Kooperation mit Industrieunternehmen zu beachten ist.  
Im Mittelpunkt stehen werkstoffwissenschaftliche Fragestellungen, die die Funktion der Implantate beeinflussen. So wirkt sich zum Beispiel die Mikrostruktur eines Metalls auf seine Festigkeit und das Ermüdungsverhalten aus. Die Oberfläche ist entscheidend für die Korrosionsbeständigkeit und die Rissbildung unter Beanspruchung. Sie spielt auch eine bedeutende Rolle bei der Eigenschaftsoptimierung im Kontakt mit Gewebe und Körperflüssigkeiten wie Blut oder Speichel. Die Veranstaltung wird von Evonik Industries unterstützt und von Prof. Birgit Skrotzki (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin) sowie Prof. Matthias Epple (UDE) organisiert.  


NRW: 28 420 Rheuma-Patienten wurden 2013 stationär in Krankenhäusern behandelt
Im Jahr 2013 wurden in den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern 28 420 Patientinnen und Patienten in einer Rheumatologie stationär behandelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich des Welt-Rheuma-Tages (12. Oktober 2014) mitteilt, waren das 4,5 Prozent weniger als 2012 (29 771), aber 20,6 Prozent mehr als 2006 (23 574). Bei den Rheuma-Patienten wurde 2013 die seropositive chronische Polyarthritis (ständige Gelenkentzündung) am häufigsten diagnostiziert (4 258 Fälle).
Fast drei Viertel aller in rheumatologischen Fachabteilungen Behandelten waren Frauen (72,7 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Rheuma- Patienten mit ständigen Gelenkentzündungen um 6,1 Prozent gesunken; im Vergleich zu 2006 stieg ihre Zahl um 16,5 Prozent.
Die Rheumatologie ist je nach fachärztlichem Schwerpunkt des Krankenhauses der Fachabteilung "Innere Medizin" oder der Orthopädie zugeordnet. Im Jahr 2013 waren in den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern insgesamt 22 internistische sowie zehn orthopädische Rheumatologien eingerichtet. Damit verfügten von den 370 nordrhein-westfälischen Krankenhäusern 32 über Rheumatologien. Trotz nahezu unveränderter Zahl der Krankenhäuser mit rheumatologischen Fachabteilungen war die Zahl der aufgestellten Betten in dieser Fachrichtung 2013 mit 1 039 Betten (-4,3 Prozent) niedriger als 2006 (1 086). Wie die Statistiker mitteilen, wurde die pädiatrische Rheumatologie (für Kinder und Jugendliche) im Rahmen dieser Statistik nicht berücksichtigt.

 

 

Bethesda Krankenhaus bietet neuen Pflegekurs an  
Um Familien zu unterstützen, die Angehörige alleine oder zusammen mit einem ambulanten Pflegedienst zu Hause pflegen, bietet das Bethesda Krankenhaus in Duisburg neue kostenlose Pflegekurse an. Es handelt sich dabei um einen so genannten Initialpflegekurs, der sich speziell an Angehörige richtet, die sich am Beginn der häuslichen Pflege befind en, oder die in der Pflege vor neuen Herausforderungen stehen. Sie sollen bei ihrer oft belastenden Aufgabe unterstützt und gestärkt werden.  
Die Kurse bestehen aus Pflegeelementen und Gesprächen. Ziel ist es, die Angehörigen zu stärken und auf ihre Rolle als Pflegende vorzubereiten. Somit kann eine gute häusliche Versorgung der Betroffenen gewährleistet werden. Aber auch für thematisch Interessierte ist dieses Angebot gedacht. Profis zeigen und üben mit den Teilnehmern Tätigkeiten wie die Lagerung des Pflegebedürftigen, das Bewegen und Mobilisieren, Hautpflege, Haarwäsche im Bett und vieles mehr.
Schon ein paar zusätzliche Griffe schaffen mehr Wohlbefinden und Erleichterung für beide Seiten. Daneben stehen unterstützende Gespräche und die Entwicklung eines individuellen Pflegenetzwerks im Vordergrund. Ziel ist die Entlastung der pflegenden Angehörigen, um deren Kraft und Gesundheit zu erhalten und sie in ihrer Tätigkeit zu stärken.  
Der Kurs findet statt am 21. Oktober, 28. Oktober und 4. November, jeweils von 17.00 bis 20.30 Uhr, im großen Gymnastikraum der Abteilung für Physiotherapie. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 begrenzt. Anmeldung ab jetzt entweder telefonisch unter 0203 6008- 1801 und 0173 3035158  oder per Mail an w.goldmann@bethesda.de.  

 

Bethesda Krankenhaus Duisburg verabschiedet langjähriges Aufsichtsratsmitglied

Duisburg, 6. Oktober 2014 - Die zurückliegende Aufsichtsratssitzung hatte keinen gewöhnlichen Charakter sondern war eine besondere Feierstunde.  Im Rahmen der Sitzung verabschiedete das Bethesda Krankenhaus Duisburg sein langjähriges Aufsichtsratsmitglied, Herrn Dr. Gerd Altenburg aus seinem Amt.
Nach 37 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit zum Wohle des Krankenhauses scheidet Altenburg nun auf eigenen Wunsch aus dem Aufsichtsrat aus. Nachfolger für Dr. Gerd Altenburg wird Karsten Gebhardt, der bereits im März von der Gesellschafterversammlung zum neuen Aufsichtsratsmitglied bestellt wurde. Dr. Gerd Altenburg wurde 1977 in den Aufsichtsrat des Bethesda Krankenhauses gewählt, die Wahl zum stellv. Vorsitzenden des Aufsichtsrates erfolgte dann 1979. Aufsichtsratsvorsitzender Günter Poestgens hob in seiner Dankesrede hervor, dass Dr. Altenburg immer mit großem Interesse die Entwicklung des Bethesda-Krankenhauses geprägt und gefördert hat.
In seinem kurzen historischen Rückblick schilderte Poestgens, welche Vorhaben und geschichtlichen Ereignisse in der Zeit Altenburgs realisiert wurden und dankte ihm für die sehr gute Zusammenarbeit. Zudem sei es immer eine besondere Herzensangelegenheit Altenburgs gewesen, die Zukunft des Hauses mit zu gestalten, Kooperationspartner zu finden und sehr gutes Personal über die Jahre einzustellen.
„Er hat seine Funktion als Aufsichtsratsmitglied im Sinne des Wortes Aufsichtsrat gelebt. In vielen Gesprächen und Sitzungen mit den Geschäftsführern hat er sich immer ein Bild über die Lage des Hauses machen können und dabei den Verantwortlichen mit Rat und Tat zur Seite gestanden“, so Poestgens in seiner Abschiedsrede. Trotz seiner beruflichen Belastung betonte Poestgens ferner, dass Dr. Altenburg ein stetiger Ansprechpartner war, der mit viel Zeit und Engagement immer ein offenes Ohr für die anstehenden Fragen und Probleme hatte.

Der Nachfolger Karsten Gebhardt ist ein ausgewiesener Krankenhausfachmann und zurzeit Vorsitzender des Verbandes der Evangelischen Krankenhäuser Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. Zuvor bekleidete er das Amt des Vorsitzenden Vorstands des Evangelischen Johanneswerkes in Bielefeld. Die Gesellschafter des Krankenhauses, Aufsichtsrat und Geschäftsführung danken Hr. Dr. Altenburg für sein langjähriges Engagement.     

Aufsichtsratsvorsitzender Günter Poestgens (links) verabschiedet Dr. Gerd Altenburg (Mitte) und begrüßt Karsten Gebhardt (rechts) als neues Aufsichtsratsmitglied. Quelle: BETHESDA

 

„Wie erkenne ich einen Schlaganfall?“

Duisburg, 2. Oktober 2014 - Klinikum Duisburg lädt ein zu einem Vortrag mit anschließender Fragestunde am Mittwoch, 08. Oktober 2014, um 16 Uhr       Duisburg, 02.10.2014 - Das Klinikum Duisburg lädt am Mittwoch, den 08. Oktober, zu einem Vortrag mit anschließender Fragestunde zum Thema „Wie erkenne ich einen Schlaganfall?“ ein. Prof. Dr. Wilhelm Nacimiento, Chefarzt der Klinik für Neurologie/Stroke Unit und der Neurologischen Frührehabilitation wird in einem Vortrag die Symptome eines Schlaganfalls erläutern und anschließend für die Fragen der Besucher zur Verfügung stehen.  
Jedes Jahr erleiden rund 200 000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall, in Duisburg sind dies ca. 2.000 Erkrankungen. Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache und der häufigste Grund für eine körperliche Behinderung im Erwachsenenalter. Das Neurozentrum im Klinikum Duisburg verfügt über eine überregionale Stroke Unit mit acht Betten zur Schlaganfall-Sofortversorgung.  

 

Herz-Kreislauf-Krankheiten auch 2013 weiterhin häufigste Todesursache  Im Jahr 2013 sind in Nordrhein-Westfalen mit 200 065 rund 3,3 Prozent mehr Menschen verstorben als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren Krankheiten des Kreislaufsystems mit 37,2 Prozent (74 396 Verstorbene) auch 2013 die mit Abstand häufigste Todesursache. 40,7 Prozent der Frauen und 33,3 Prozent der Männer starben an den Folgen einer Kreislauferkrankung.

Zweithäufigste Todesursache waren mit einem Anteil von 26,0 Prozent bösartige Neubildungen (52 065 Verstorbene). Bei 15 756 dieser Todesfälle waren Krebserkrankungen der Verdauungsorgane, bei 12 141 Fällen Krebserkrankungen der Atmungsorgane und bei 5 542 Gestorbenen Krebserkrankungen der Genitalorgane ursächlich. Es starben fast doppelt so viele Männer an Krebserkrankungen der Atmungsorgane wie Frauen. Die Gesamtzahl der an Krebserkrankungen Verstorbenen war im vergangenen Jahr um 1,6 Prozent höher als 2012. Dritthäufigste Todesursachen waren mit 17 693 bzw. 8,8 Prozent Krankheiten des Atmungssystems (ohne Neubildungen), gefolgt von Krankheiten des Verdauungssystems (8 999 bzw. 4,5 Prozent). (IT.NRW)

 

Die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Duisburg GmbH (BGU) hat einen neuen Geschäftsführer

Duisburg, 30. September 2014 - Herr Ralf Wenzel zeichnet ab 1. Oktober 2014 als neuer Geschäftsführer für die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Duisburg GmbH (BGU) und deren Tochtergesellschaften, der „bguserv GmbH“ und das „B.O.R. Rehazentrum GmbH“.  
In dieser Funktion folgt er auf Dr. Hans-Peter Schlaudt, der die BGU als Interimsgeschäftsführer in den letzten 17 Monaten führte und nun zur BG-Klinik in Frankfurt am Main gewechselt ist. Die BGU Duisburg gehört zum Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung (KUV) mit Sitz in Berlin. Der Betriebswirt Wenzel hat über 20 Jahre Berufserfahrung in Gesundheits-unternehmen, seit 2000 arbeitet er als Führungskraft in verschiedenen Krankenhäusern mit privaten und kirchlichen Trägern. Er übernimmt eine gesunde und gut aufgestellte Klinik, die über eine weit über die Region Niederrhein/Ruhrgebiet hinausragende Reputation verfügt. Herr Wenzel wurde 1968 in Bremen geboren, ist verheiratet und hat zwei Kinder.    

 

 

Ausbildung im Klinikum Duisburg Übernahme von Schülerinnen und Schülern der Gesundheits- und Krankenpflege  

Duisburg, 30. September 2014 - Das Klinikum Duisburg ist einer der größten Arbeitgeber und Ausbildungsunternehmen in Duisburg. Damit verbunden ist eine Fürsorgepflicht gegenüber den jungen Menschen, die nicht nur einen Ausbildungsplatz, sondern ebenso Perspektiven für ihre berufliche Zukunft suchen. Daher streben Schulleitung und Krankenhausleitung eine Übernahme möglichst vieler Auszubildender nach dem Examen an.  
Von den 46 Absolventen haben im September insgesamt 39 das „Prüfungspaket“ aus schriftlicher, praktischer und mündlicher Prüfung im Anschluss an ihre dreijährige Ausbildung erfolgreich absolviert. So strahlten zur Examensfeier 24 frisch gebackene Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen und 15 Gesundheits- und Kinderkranken-pfleger/-innen in die Kamera.  
„Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr 24 der Examensschülerinnen und -schüler übernehmen können“, so Pflegedirektor Detlef Prost. Gerade vor dem Hintergrund der Diskussion über die zukünftige Lücke im Nachwuchs der Pflegekräfte sei dies ein wichtiges Zeichen für eine Ausbildungspolitik, die eine Kontinuität in der Qualität in der Patientenversorgung anstrebt. Daher wurden bereits im Vorfeld Gespräche mit den Auszubildenden geführt und Vorverträge vereinbart. Auch in den letzten Jahren konnte das Klinikum Duisburg immer wieder einen großen Teil der Absolventen übernehmen.    


Ganz schön bewegend! Prüfung zum Masseur und Medizinischem Bademeister bestanden
Alle fünf Auszubildenden der Schule für Masseure und Medizinische Bademeister haben im September ihr staatliches Examen erfolgreich bestanden. Nach ihrer zweijährigen Ausbildung in Theorie und Praxis können sie nach weiteren sechs Monaten mit einem berufsbezogenen Praktikum ihre staatliche Anerkennung als Masseure und Medizinische Bademeister erlangen. Berufliche Einsatzmöglichkeiten stehen in Krankenhäusern, Rehazentren und besonders auch im Wellnessbereich zur Verfügung. Mit einer entsprechenden Zusatzausbildung kann zudem eine verkürzte Nachqualifizierung zum Physiotherapeuten an einer Fachschule für Physiotherapie erfolgen. Ein Teil der Absolventen hatte zum Zeitpunkt der Prüfung bereits Praktikumsplätze in Praxen oder Krankenhäusern.