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Klinik Medizinische Versorgung
  
 Redaktion Harald Jeschke

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Keuchhusten – Gesundheitsamt rät zur Kontrolle des Impfschutzes

Duisburg, 17. Juni 2024 - Im ersten Halbjahr 2024 sind in Duisburg vermehrt Fälle von Keuchhusten aufgetreten. Bislang wurden dem Gesundheitsamt 56 Keuchhustenfälle gemeldet. In den letzten Jahren waren es in Duisburg im gesamten Jahr nur knapp über 20 Fälle. Dass die Erkrankung derzeit nicht nur in Duisburg sehr präsent ist, bestätigt auch die Statistik des RKI.

Keuchhusten ist ein hartnäckiger, langwieriger und anfallsweise auftretender Husten. Er kann mit Atemnot und in schlimmen Einzelfällen, besonders bei jungen Kindern, sogar zu einem Atemstillstand führen und ist zudem sehr ansteckend.


Die Erkrankung muss mit Antibiotika behandelt werden. Da es sich um eine sehr ansteckende Erkrankung handelt, dürfen erkrankte Personen Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten und Schulen nicht besuchen. Dies gilt natürlich auch für Erwachsene, die in diesen Einrichtungen arbeiten. Eine von der STIKO empfohlene Impfung schützt wirksam gegen die Erkrankung.


„Oft ist nicht bekannt, dass auch Erwachsene den Impfschutz alle 10 Jahre auffrischen lassen müssen und eine bereits durchgemachte Erkrankung langfristig keinen Schutz vor einer Neuerkrankung bietet“, so Dr. Charlotte Weber, Ärztin für den Bereich Gesundheitsschutz beim Gesundheitsamt. Es ist daher sinnvoll, den Impfschutz beim Haus- oder Kinderarzt kontrollieren und gegebenenfalls auffrischen zu lassen.

Diagnose Krebs – wie sage ich es (m)einem Kind?

Duisburg, 14. Juni 2024 - Am 25. Juni 2024 um 17 Uhr findet in der Helios St. Anna Klinik Duisburg ein Info-Nachmittag zum Thema "Diagnose Krebs – wie sage ich es (m)einem Kind?" statt. Unter der Leitung von Dr. Sarah Klein-Radukic, Psychologin der Kinderklinik im Helios Klinikum Duisburg, wird an diesem Nachmittag die altersgerechte Kommunikation mit Kindern im Kontext einer Krebsdiagnose im Fokus stehen. In einer Zeit, in der Familien mit der Diagnose Krebs konfrontiert sind, spielt die altersgerechte Kommunikation mit Kindern eine entscheidende Rolle.


Frau Dr. Klein-Radukic wird auf die Entwicklung von Krankheitskonzepten bei Kindern und Jugendlichen eingehen und praxisnahe Tipps zur kindgerechten Kommunikation der Diagnose geben. Die Veranstaltung bietet Eltern, Betreuern und Familienangehörigen die Möglichkeit, sich über bewährte Praktiken auszutauschen und von Tipps in diesem sensiblen Bereich zu profitieren. Darüber hinaus werden unterstützende Materialien vorgestellt.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, um vorherige Anmeldung wird gebeten: 0203 / 755-2068 oder DUA-MKT@helios-gesundheit.de

Mit Lamas zur inneren Ruhe: Helios St. Anna Klinik organisiert Lama-Wanderung für Brustkrebspatientinnen

Duisburg, 11. Juni 2024 - Im Rahmen ihres erweiterten Achtsamkeitsprogramms organisierte das Brustzentrum der Helios St. Anna Klinik im Duisburger Süden kürzlich eine Lama-Wanderung im Grünen für Patientinnen mit Brustkrebserkrankungen. Dieses Angebot zielt darauf ab, den Patientinnen eine erholsame Auszeit vom Alltag zu ermöglichen.  


„Mit solchen Angeboten wie der Lama-Wanderung möchten wir nicht nur körperliche, sondern auch seelische Heilungsprozesse fördern“, sagt Katja Rieche, Breast Care Nurse aus dem Brustzentrum der Helios St. Anna Klinik. „Unsere Patientinnen sollen die Möglichkeit haben, in einem entspannten und natürlichen Umfeld Kraft zu schöpfen und sich gegenseitig auszutauschen.“


Nach einem Kennenlernen und einer Einführung in die Besonderheiten der Lamas begann die gemeinsame Wanderung. Den Abschluss bildete ein gemütliches Picknick, bei dem die Teilnehmerinnen die Gelegenheit hatten, ihre Erfahrungen und Eindrücke in entspannter Atmosphäre zu teilen. Die Resonanz auf diese Veranstaltung war durchweg positiv. „Die Kombination aus Bewegung, Naturerlebnis und der beruhigenden Wirkung der Lamas hat den Patientinnen spürbar gutgetan“, berichtet Katja Rieche.


Die Helios St. Anna Klinik plant, ihr Achtsamkeitsangebot für Brustkrebspatientinnen weiter auszubauen. Neben weiteren Lama-Wanderungen sind auch zusätzliche Aktivitäten im Grünen, wie therapeutische Spaziergänge und Yoga im Freien, sowie alternative Therapien wie Klangschalentherapien in Planung. Das Ziel ist es, den Patientinnen ein umfassendes Unterstützungsangebot zu bieten, das ihre Heilung auf allen Ebenen fördert.  

Breast Care Nurses Katja Rieche und Justine Launert.      


 

Patientin kurz vor seltenem Darminfarkt

Duisburg, 11. Juni 2024 - Die Schmerzen kamen nach dem Essen und nachts Cornelia Picker leidet über Wochen unter starken und schmerzhaften Durchfällen, kein Medikament hilft. Bis Ärzte an der Helios St. Johannes Klinik herausfinden, dass ihr Verdauungssystem aufgrund einer seltenen Erkrankung kurz vor dem Kollaps steht.  


Konstantinos Meletiadis, Cornelia Picker, Mattias Geldof

Statistisch gesehen trifft es nur drei von 100.000 Menschen in Deutschland. Doch für diejenigen kann es fatal enden: Ein Infarkt des Darms ist zwar eine sehr seltene, aber besonders tödliche Erkrankung. Dabei wird die Blutversorgung des Verdauungssystems durch ein plötzlich verschlossenes Gefäß unterbrochen. Von den Betroffenen überleben nur 30 Prozent. Auch für Cornelia Picker hätte es so enden können. Die 64-jährige Duisburgerin hat Anfang Januar gerade einen Routine-Eingriff am Oberschenkel hinter sich, als zwei Tage nach der Entlassung aus der Klinik der Durchfall beginnt. „Ich dachte erst, es wären noch die Nachwirkungen von der Operation oder Narkose, aber es hörte einfach nicht mehr auf“, erinnert sie sich.


Sie geht zum Hausarzt und nimmt in Absprache zahlreiche Medikamente, isst nur kleine Portionen und lässt bestimmte Lebensmittel weg. „Ich habe wirklich alles probiert, aber es wurde nur wenig oder gar nicht besser.“ Morgens herrscht meist die Ruhe vor dem Sturm, Cornelia Picker frühstückt eine kleine Mahlzeit und kann mit leichten Einschränkungen ihren Alltag einigermaßen bewältigen, doch spätestens nach dem Mittagessen und vor allem in der Nacht gehen die Beschwerden los. Ihr Unterbauch schmerzt und rumort und schließlich kommt der Durchfall, oft über mehrere Stunden. „An Schlaf war kaum zu denken. Erst wenn alles raus war, ging es mir besser.“


Diese Symptome ziehen sich über Wochen, mal mehr, mal weniger stark. Zwischendurch halten nur Schmerzmittel die Rentnerin aufrecht. Sie geht nicht mehr aus dem Haus, verliert fast 10 Kilo, ist übermüdet und vollkommen erschöpft, auch für ihre zwei Enkel kann sie nicht da sein. Ihr Mann nimmt der gelernten Fotolaborantin in diesen Wochen alles ab, versorgt sie rund um die Uhr, erledigt die Einkäufe und managt den Haushalt. „Ohne ihn hätte ich das nicht geschafft.“


Ihr Mann fährt sie schließlich auch kurz vor Ostern Ende März in die Notaufnahme der Helios St. Johannes Klinik, als die Schmerzen nicht mehr auszuhalten sind.   Dort kommt sie auf die gastroenterologische Station, die auf Magen-Darm-Erkrankungen spezialisiert ist. Die Ärzt:innen stellen Cornelia Picker in den darauffolgenden Tagen auf den Kopf, ordnen zahlreiche Untersuchungen an. Auch eine Computertomografie (CT) unter Kontrastmittel wird gemacht. Und offenbart endlich tief verborgen die Ursache ihres Leidens: Eine der beiden großen Darmarterien ist kurz vor dem Verschluss. Das bedeutet, Teile ihres Verdauungssystems werden nur noch minimal mit Sauerstoff versorgt.


Ein Verschluss der Arterie – und damit ein Infarkt des Darms – ist eine reine Frage der Zeit. Die behandelnden Ärzt:innen rufen die Kolleg:innen der hauseigenen Gefäßchirurgie hinzu, sie übernehmen die Patientin direkt und leiten eine minimal-invasive Therapie in die Wege: einen Kathetereingriff, bei der ein Stent ins betroffene Gefäß eingeführt wird, das den Blutdurchfluss wieder herstellt. „Es ist eigentlich ein bekannter Routineeingriff am Herzen oder bei Stenosen in den Beinarterien. Aber am Darm ist es eher selten“, erklärt Dr. Konstantinos Meletiadis, Chefarzt der gefäßchirurgischen Abteilung in Hamborn.


„Zum Glück aber machte die Seltenheit der Erkrankung den daraus folgenden Eingriff nicht komplizierter, denn auch das Darmgefäß ist am Ende ein Gefäß und damit kennen wir uns aus“, erklärt der erfahrene Operateur. Für Cornelia Picker ist es die bestmögliche Nachricht und ihre Erleichterung riesengroß, als ihr behandelnder Arzt, der leitende Oberarzt der Abteilung, Mattias Geldof, ihr endlich sagen kann, woher Schmerzen und Durchfall rühren und dass es eine Behandlungsoption gibt.


„Mir sind in dem Moment so viele Steine vom Herzen gefallen,“ erinnert sie sich, „denn es bestand ja die berechtigte Hoffnung, dass dieser Eingriff mir mein Leben zurückgeben würde.“ Schon kurz nach der Diagnose steht der OP-Termin. Der Eingriff dauert nicht lang, die Gefäßchirurgen platzieren einen Stent millimetergenau in der betroffenen Arterie. Sofort fließt das Blut wieder wie es soll, der Darm wird ausreichend versorgt, es ist geschafft. Das spürt auch Cornelia Picker nach dem Abschütteln der Narkosereste: „Bei der ersten kleinen Mahlzeit war ich fast ein wenig aufgeregt.“


Doch die Schmerzen bleiben aus, auch der Durchfall kehrt nicht zurück. „Ich bin allen hier in der Klinik so unendlich dankbar, vor allem dafür, dass sie sich so rührend gekümmert und über den Tellerrand geschaut haben.“ Damit meint die Meidericherin die Teamarbeit innerhalb der Klinik, denn nur weil die Abteilung der Gastroenterologie direkt die Kolleg:innen der Gefäßchirurgie miteinbezogen hatte, konnte ihr so schnell geholfen werden.

Ein wichtiger Baustein innerhalb von Krankenhäusern, von dem die Kolleg:innen selbst, aber vor allem die Patient:innen profitieren. Das weiß auch Chefarzt Konstantinos Meletiadis: „Das gebündelte Wissen, das wir hier über die Fachabteilungen hinweg vorhalten, ist mit das beste ‚Arzneimittel‘, das wir haben. Denn in unserem Körper hängt alles miteinander zusammen, wie man an dem Fall von Frau Picker sehr gut sehen kann.“  


Was genau die Durchblutungsstörung der Rentnerin verursachte, lässt sich nicht eindeutig erklären, sie hatte schon in der Vergangenheit mit Ablagerungen in den Arterien zu kämpfen, auch ihre Diabetes-Erkrankung mag eine Rolle gespielt haben, denn dadurch steigt das Risiko für Gefäßschädigungen. Wichtig ist nun, dass der Blutfluss zum Darm ambulant regelmäßig kontrolliert wird, dann stehen die Chancen gut, dass die Erkrankung nicht zurückkehrt. Für Cornelia Picker ein Muss: „Ich werde lieber einmal mehr als einmal zu wenig einen Termin machen. Diesen Leidensweg möchte ich nicht noch einmal gehen.“  


Was genau ist ein Darminfakt?
Ein Darminfarkt, auch Mesenterialinfarkt genannt, ist eine seltene, aber schwerwiegende Erkrankung, bei der es im Akutfall zu einer vollständigen Unterbrechung der Blutzufuhr zu einem Teil des Darms kommt. Dadurch stirbt der betroffene Darmabschnitt innerhalb kürzester Zeit ab. Die Hauptursachen sind arterielle oder venöse Durchblutungsstörungen. Sie können durch Blutgerinnsel (Thrombosen) oder Embolien (Verschleppung von Blutgerinnseln) verursacht werden. Risikofaktoren sind vor allem Atherosklerose (Arterienverkalkung), Herzrhythmusstörungen (z.B. Vorhofflimmern) und Venenverschlüsse.


Die Symptome eines Darminfarkts sind meist plötzlich und schwerwiegend, können sich aber in sehr seltenen Fällen auch über längere Zeit entwickeln, etwa wenn die Arterie erst beginnt, sich zuzusetzen. Kennzeichnend sind starke Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und möglicherweise blutige Stühle. Da die Symptome unspezifisch sind, wird die Diagnose oft erst spät gestellt, was die Prognose verschlechtert.


 Die Therapie eines Darminfarkts erfordert eine sofortige medizinische Intervention. Initial wird oft versucht, die Durchblutung medikamentös oder durch minimal-invasive Eingriffe (z.B. Katheterverfahren) wiederherzustellen. In schweren Fällen, etwa bei bereits beginnender Gewebenekrose (Absterben), ist eine chirurgische Entfernung des betroffenen Darmabschnitts notwendig. Eine frühzeitige Therapie kann lebensrettend sein und schwere Komplikationen vermeiden.    

 

Vorbereitet für den Notfall: Sana Kliniken Teil der EM-Notfallversorgung

 Duisburg, 10. Juni 2024 - Während der Fußball-Europameisterschaft sind die Sana Kliniken Duisburg Teil der Notfallversorgung. Im Hintergrund laufen viele Vorbereitungen, wie zum Beispiel die Sicherstellung der Patientenversorgung bei Großschadenslagen. Auch die Sana Kliniken Duisburg sind Teil dieser Planungen – und bereit für den Ernstfall.

Unzählige nationale und internationale Fußballfans freuen sich auf die Spiele, viele Tore und ein gutes Abschneiden ihrer Nationalmannschaft. Und während Fans überlegen, wo und mit wem sie welches Spiel schauen, welches Trikot sie anziehen oder wie sie am besten zum Stadion kommen, laufen im Hintergrund ganz andere Vorbereitungen: zum Beispiel die Sicherstellung der Patientenversorgung bei Großschadenslagen. Auch die Sana Kliniken Duisburg sind Teil dieser Planungen – und bereit für den Ernstfall.  


Dass die Sana Kliniken Duisburg Teil der Vorbereitungen auf einen möglichen Ernstfall während der EM sind, erscheint auf den ersten Blick nicht schlüssig. Denn Duisburg ist weder Austragungsort eines EM-Spiels noch wird es in der Stadt ein ‚Public Viewing‘ geben. Die Klinik wurde vom Krisenstab der Bezirksregierung gebeten, bei Spielen in Düsseldorf Teil der Notfallversorgung zu sein.


Freya Moderjewsky, Ärztliche Leitung des Instituts für Notfallmedizin// Notarztstützpunktleitung Rettungswache 72 in den Sana Kliniken Duisburg , erklärt, was das genau bedeutet: „Im Falle einer sogenannten ‚Großschadenslage‘, also Ereignissen mit einer großen Anzahl von verletzten, erkrankten oder betroffenen Menschen, nehmen wir eine größere Anzahl Patientinnen und Patienten auf und versorgen diese. So ein Konzept für einen sogenannten MANV (Massenanfall von Verletzten) haben wir ohnehin immer, haben dieses aber für die EM angepasst.“  


„Natürlich hoffen wir, dass ein solcher Fall nicht eintritt und dass das Turnier störungsfrei abläuft“, so Prof. Dr. Kurosch Moussazadeh, Chefarzt der Interdisziplinären Notaufnahme (ZNA) in den Sana Kliniken Duisburg und einer der Leitenden Notärzt*innen der Stadt.


„Dennoch sind wir auf alle Ausnahmesituationen gut vorbereitet.“ Konkret heißt das: Es sind mehr Fachärzt*innen mit spezieller notfallmedizinischer Ausbildung im zusätzlichen Rufdienst. „So stellen wir sicher, dass die Personalstärke im Notfall unmittelbar an die aktuelle Lage angepasst werden kann.“ Als Krankenhaus der Maximalversorgung verfügen die Sana Kliniken Duisburg hierfür über ausreichend Kapazitäten – sowohl bei den Mitarbeitenden als auch bei den Betten –, die selbstverständlich für die Bewältigung einer eventuellen Großschadenslage zur Verfügung gestellt werden.


Bandscheibenvorfall – Diagnostik und Therapiemöglichkeiten  

Duisburg, 7. Juni 2024 - Der Bandscheibenvorfall zählt zu den besonders häufigen Volksleiden und beeinträchtigt das Leben der Betroffenen erheblich, da er oft mit intensiven Schmerzen und Bewegungseinschränkungen einhergeht. Diese Schmerzen können bis in die Arme oder Beine ausstrahlen und führen häufig zu Schlaflosigkeit und chronischer Müdigkeit. Die Therapie ist oft langwierig und reicht von Physiotherapie und Schmerzmedikation bis hin zu operativen Eingriffen in schweren Fällen.


Wie der aktuelle Stand der Dinge bei der Diagnostik und Behandlung von Bandscheibenvorfällen ist, darüber informiert Dr. Georg Kakavas, Oberarzt der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie an der Helios St. Johannes Klinik in Duisburg. Der Mediziner verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Behandlung von Rückenleiden und wird im Rahmen seines Vortrags aufzeigen, wie moderne Therapiemethoden den Patient:innen besonders schonend helfen können.


Die Veranstaltung findet am 12. Juni um 17:00 Uhr im Veranstaltungsraum der Helios St. Johannes Klinik (neben der Cafeteria) in der Dieselstraße 185, 47166 Duisburg statt. Der Vortrag richtet sich an Betroffene und Interessierte und ist kostenlos, jedoch muss aufgrund begrenzter Kapazitäten eine vorherige Anmeldung erfolgen. Interessierte werden gebeten, sich telefonisch unter (0203) 546-31801 oder per E-Mail an
Selina.Przybilla@helios-gesundheit.de

anzumelden.  

Die Lehren aus der Pandemie „Vermutlich war das Gießkannenprinzip nicht effizient“

 Duisburg, 7. Juni 2024 - Marzia Bonsignore ist Chefärztin für Infektiologie und Krankenhaushygiene an den Helios Kliniken in Duisburg und forscht darüber hinaus seit Jahren vor allem zu Infektionsprävention und Erregerausbreitung. Im Rahmen ihrer Antrittsvorlesung zur Ernennung zur Privatdozentin (PD) in Witten fasste sie wichtige Erkenntnisse zur Effektivität der Corona-Maßnahmen im Krankenhaus zusammen. Ihre Ergebnisse könnten für zukünftige pandemische Ereignisse hilfreich sein.  


Auf welcher Datenbasis erfolgten Ihre Forschungen?
Ich konnte dankenswerterweise auf mehr als 62 000 anonymisierte Helios-Datensätze von Corona-Patienten zurückgreifen. Aufgrund dieser enormen Informationsmenge kann man die dazugehörige Auswertung repräsentativ für das gesamte Pandemie-Geschehen in Deutschland nehmen. Ergänzend habe ich zahlreiche Studien, auch aus anderen Ländern, ausgewertet.  


Wo lag der Schwerpunkt Ihrer Arbeit und mit welcher These sind Sie gestartet?
Mein Kerngebiet ist die Infektiologie, von hier geht all meine Neugier und somit auch meine Forschung aus. Zugleich bin ich natürlich Krankenhaushygienikerin, sprich mein Fokus liegt auf dem Infektionsgeschehen in Kliniken, denn das ist der Bereich, mit dem ich auch im Alltag zu tun habe. In meiner Forschung wollte ich daher vor allem die Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen gegen SARS-COV-2 innerhalb von Krankenhäusern untersuchen. 

Zu Beginn der Pandemie lagen ja keine Daten zur Infektionsprävention vor. Die Maßnahmen haben wir aus theoretischen Überlegungen zu Infektionswegen sowie aus den Daten zu MERS und der vorherigen Erregervariante (SARS-CoV-1) abgeleitet.


Mittlerweile ist die Datenlage deutlich besser, auch aus randomisiert-kontrollierten Studien, und die Frage war daher: Was war sinnvoll? Und was vielleicht nicht?  
Was haben Sie entdeckt? Eine Maske zu tragen war eine der Hauptmaßnahmen zur Verhinderung von Infektionen. Nachdem in den ersten Monaten der Pandemie deutlich wurde, dass neben Tröpfchen auch Aerosole, also kleinste Luftteilchen, eine wesentliche Rolle bei der Übertragung spielten, kamen zur Prävention die FFP2-Masken ins Spiel.

Interessanterweise konnte aber keine der während Pandemie durchgeführten Studien belegen, dass Menschen, die eine FFP2-Masken nutzen, sich seltener infizieren als solche, die einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) tragen. Die gesamte Arbeitszeit mit einer FFP-2 Maske zu verbringen, auch bei patientenfernen Tätigkeiten, hat die Mitarbeitenden belastet und vermutlich nicht mehr Infektionen verhindert. Dem folgen auch neuere Empfehlungen wie die der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO), die bei der Versorgung von infizierten Patienten bis auf bei wenigen Tätigkeiten einen Mund-Nasen-Schutz oder(!) eine FFP-2 Maske empfehlen.


Eine weitere Maßnahme waren Kontaktbeschränkungen wie Besucherstopps im Krankenhaus. Hier gibt es keine vergleichenden Daten, da im Prinzip in allen Kliniken mehr oder weniger die gleichen Einschränkungen galten. Aber wozu es mittlerweile viele Untersuchungen gibt, ist der Preis, den die Patienten dafür bezahlt haben: Verstärkung von Symptomen wie Schmerzen, Delir und Unruhe – besonders bei älteren Patienten. Dazu vermehrt Depressionen, Aggressionen und reduzierte Nahrungsaufnahme.  


Welche Erkenntnisse konnten Sie zum Thema Screening gewinnen?
Wir haben ja während der Pandemie alle Mitarbeitenden mehrmals wöchentlich und symptomlose Patienten vor Aufnahme gescreent. Letztere dann zusätzlich während des Aufenthaltes und insbesondere vor Operationen. Auch hier kam wieder die vielzitierte Gießkanne zum Einsatz, weil es sich vermeintlich sicherer anfühlte und Daten zur Wirksamkeit fehlten. Ziel war, die Patienten, die ja ein bis zwei Tage vor Symptombeginn die höchste Infektiosität aufweisen, herauszufiltern und zu isolieren.


Doch hier hat uns das Virus oft einen Streich gespielt, denn wir wussten zwar, in welcher Phase es am ansteckendsten ist, konnten aber anhand der Tests nicht sehen, in welcher sich der Patient oder auch Mitarbeiter überhaupt befand. Jemand, der grad noch negativ war, konnte Stunden später ansteckend sein. Studien haben mittlerweile gezeigt, dass auch in Zeiten hoher Inzidenzen das massenweise Screening nur sehr wenige Patienten entdeckt hat, die kurz vor Beginn der Erkrankung standen. Auch hier hat Quantität keinen Vorteil gebracht, oder nur einen so geringen, dass -im Nachhinein gesehen - Aufwand, Kosten und Zeit nicht gerechtfertigt waren.  


Welches Fazit ziehen Sie vereinfacht aus Ihrer Arbeit?
Vermutlich war das Gießkannenprinzip nicht effizient. Und dass man bei allen Präventionsmaßnahmen stets Nutzen und möglichen Schaden abwägen und sie kontinuierlich neuen Forschungsergebnissen anpassen muss. Wir sind ja zu Beginn der Pandemie davon ausgegangen, dass wir Ausbrüche in Kliniken vollständig verhindern können, wenn wir nur ausreichend Maßnahmen ergreifen. Aber es hat gezeigt, dass wir nosokomiale Corona-Übertragungen, also Infektionen, die sich Patienten im Krankenhaus zuziehen, nicht vollständig verhindern können, unter anderem, weil Betroffene manchmal innerhalb von sehr kurzer Zeit infektiös werden.


Von den erwähnten 62.000 SARS-COV-2-Patienten bei Helios hatten sich rund 11 Prozent im Krankenhaus infiziert. Daten aus anderen Ländern kommen zu ähnlichen Ergebnissen. Wir haben die Maßnahmen nicht zuletzt aufgrund gesetzlicher Vorgaben noch lange weitergeführt, obwohl die Daten bereits Hinweise lieferten, dass Verläufe unter Omikron und der zunehmenden Immunisierung milder wurden. 


Anstatt also mit der vielzitierten Gießkanne zu arbeiten, sollten wir bei zukünftig ähnlichen pandemischen Ereignissen gezielter vorgehen und Maßnahmen an das Risiko der Patienten anpassen.

Natürlich hängt das auch immer von der Art des Virus ab, aber ist der Übertragungsweg der gleiche, lassen sich deutlich schneller deutlich gezieltere Schritte, etwa für besonders vulnerable Gruppen wie Tumorpatienten ableiten.  

Priv.-Doz. Dr. med. Marzia Bonsignore ist seit Oktober 2021 Chefärztin für Infektiologie und Krankenhaushygiene an den Duisburger Helios Kliniken und hielt im April 2024 ihre Antrittsvorlesung an der Universität Witten-Herdecke. Die 49-Jährige Fachärztin für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin sowie ausgewiesene Expertin für Krankenhaushygiene und Infektiologie war vorher unter anderem in Bochum und Oberhausen tätig. Zuletzt leitete sie an den Evangelischen Kliniken Gelsenkirchen das Zentrum für Krankenhaushygiene und Infektiologie.  

Mai-Rekord: Über 100 Geburten in Hamborn

Duisburg, 4. Juni 2024 - Ein kleiner Lichtblick entgegen dem Trend – in der Helios St. Johannes Klinik steigen die Geburtenzahlen seit Jahresbeginn kontinuierlich an, der Mai 2024 schloss sogar mit einem Rekord ab. Bei 105 Geburten kamen im Wonnemonat 108 Kinder zur Welt, darunter drei Zwillingspärchen. Die Mädchen hatten dabei mit knapp über der Hälfte leicht die Nase vorn. Im Mai des vergangenen Jahres waren es nur um die 70 Geburten gewesen.


„Das ist jetzt tatsächlich eine kleine Bestmarke für unseren Kreißsaal und wir wissen das Vertrauen der werdenden Eltern in unsere Arbeit sehr zu schätzen“, freut sich Dr. Alejandro Corral, der die Frauenklinik in Alt-Hamborn im Sommer 2022 übernahm. Schon seit Beginn des Jahres zeichneten sich die steigenden Zahlen Im Duisburger Norden ab, leicht gegenläufig zum Rest des Landes.


Im März etwa meldete das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung den tiefsten Stand der Geburtenrate in Deutschland seit 2009, schon seit Sommer 2023 befinden sich die Zahlen im Sinkflug. Da ist der kleine „Duisburger Babyboom“ umso erfreulicher, findet auch der Chefarzt: „Seit Januar kommen wir auf rund 15 Prozent mehr Geburten als im Vorjahr, das ist schon eine signifikante Steigerung.“ Ob es in der ganzen Region einen Anstieg gebe oder die Entwicklung andere Gründe habe, könne er nur mutmaßen.


„Ich hoffe einfach, unsere harte Arbeit und das gute Teamwork spricht sich rum. Wir freuen uns auf jeden Fall über die vielen besonderen Momente im Kreißsaal.“ Einer davon war in jedem Fall die Geburt der zweieiigen Zwillinge Emilia und Adriano Dubovi, sie kamen am 31. Mai mit 2.800 und 2.680 Gramm in der Helios St. Johannes Klinik zur Welt. Eigentlich war ein Kaiserschnitt am 6. Juni geplant, doch Mama Angeline Dubovi erlitt eine akute Schwangerschaftsvergiftung, eine Komplikation, die im Ernstfall das Leben von Mutter und Babys hätte gefährden können. Das Team handelte schnell und holte die beiden früher gesund auf die Welt.

V.l.: Chefarzt der Frauenklinik Dr. Alejandro Corral, die Zwillinge auf den Armen der frischgebackenen Großmutter Annette Leenen [mit Emilia] und Mama Angeline Dubovi [mit Adriano] sowie begleitende Ärztin in Weiterbildung Marina Jahrmarkt)

Auch Angeline Dubovi geht es wieder gut: „Es haben sich alle toll gekümmert und ich bin wirklich dankbar dafür, dass alles so gut ausgegangen ist.“ Die Spezialisierung auf Risiko-Schwangerschaften, unter anderem solche mit Mehrlingen, ist einer der Schwerpunkte des Teams. Dabei arbeiten die Geburtshelfer:innen sehr eng mit der großen Kinderklinik am Haus zusammen. Im Kreißsaal und im Perinatalzentrum verfügen die Abteilungen über alle Möglichkeiten, einen komplizierteren Schwangerschaftsverlauf kompetent und engmaschig zu überwachen und zu früh oder krank Geborene optimal zu versorgen. 


Selbst bei notwendigen chirurgischen Eingriffen muss so gut wie kein Kind verlegt werden. „Wir decken mit der Kinderchirurgie, der Kindernephro- und urologie sowie mit einem Spezialisten für pädiatrische Magen-Darm-Erkrankungen nahezu alle Komplikationen nach der Geburt ab“, erläutert Klinikgeschäftsführer Birger Meßthaler. Ein Angebot, dass Familie Dubovi glücklicherweise nicht in Anspruch nehmen musste, schon heute geht es für die Familie endlich nach Hause in den lang ersehnten, aufregend neuen Alltag.  


Zusätzliche Informationen rund um die Geburtshilfe in der Helios St. Johannes Klinik Duisburg Die Geburtshilfe in Alt-Hamborn bietet mit dem angeschlossenen Perinatalzentrum alle Therapie- und Betreuungsmöglichkeiten für Mutter und Kind sowie eine moderne Versorgung mit umfassender (Pränatal)Diagnostik, verschiedenen Kreißsälen, Akkupunktur und Lachgasanwendung. Auf der Wöchnerinnenstation gibt es zudem ausschließlich Einzel- und Familienzimmer, für eine erholsame Zeit nach der Geburt.


Vorab bietet die Klinik regelmäßige Informationsveranstaltungen für werdende Eltern an: unter anderem den Storchentreff mit Kreißsaal-Führung oder einen Elternabend zur ersten Zeit mit Baby. Der nächste Storchentreff findet am 1. Juli um 18 Uhr. Dort werden alle individuellen Fragen zur Geburt von ärztlichen Expert:innen und Hebammen beantwortet und Unsicherheiten gemeinsam besprochen. Alle weiteren Termine finden Sie auch auf der Homepage unter
Veranstaltungen | Helios St. Johannes Klinik Duisburg (helios-gesundheit.de)  


Helios St. Anna Klinik begrüßt neue Sektionsleitung der Schulter- und Ellenbogenchirurgie  

Duisburg, 4. Juni 2024 - Dr. med. Armin Hofmaier, ein angesehener Experte auf dem Gebiet der Schulterchirurgie, bekleidet seit Juni die Position des Sektionsleiters der Schulter- und Ellenbogenchirurgie in der Helios St. Anna Klinik. Mit seiner langjährigen Erfahrung und seinem umfangreichen Fachwissen stellt er eine wertvolle Bereicherung für das Team der Orthopädie- und Unfallchirurgie im Duisburger Süden dar.  


Dr. Hofmaier hat sich seit vielen Jahren vollständig dem Studium und der Behandlung von Schulterproblemen verschrieben. Als Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie verfügt er über ein umfangreiches Fachwissen und langjährige Erfahrung in diesem Bereich. Seine präzisen Diagnosen und maßgeschneiderten Behandlungskonzepte, die sowohl konservative als auch operative Ansätze umfassen, haben ihm Anerkennung weit über die Grenzen Duisburgs hinaus eingebracht. Der Schwerpunkt der Orthopädie stand für Dr. Armin Hofmaier bereits während seines Studiums fest.


Wie ein roter Faden ziehen sich die unterschiedlichen Facetten dieses Fachbereichs durch seinen Lebenslauf. Von seinen Anfängen als Assistenzarzt im Bereich Orthopädie und Rheumatologie, Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, bis hin zu seiner Spezialisierung als Facharzt für Schulter- und Ellenbogenchirurgie sowie spezieller Kniechirurgie, hat er stetig sein Fachwissen erweitert und seine Fähigkeiten verfeinert. Zuletzt als Chefarzt in Bochum tätig, wechselt er im Juni 2024 in den Duisburger Süden.


"Die Berufung von Dr. Armin Hofmaier als Sektionsleiter der Schulterchirurgie unterstreicht unser Bestreben, unseren Patienten die bestmögliche Versorgung zu bieten. Es ist die optimale Ergänzung unseres orthopädischen Leistungsspektrums und wir sind überzeugt, dass er unsere Vision einer erstklassigen Gesundheitsversorgung mit seinem Fachwissen und seiner Erfahrung vorantreiben wird", sagt Claudia Meßthaler, Geschäftsführerin der Helios Rhein-Ruhr Kliniken. Ziel ist es, die Lebensqualität der Patient:innen mit Schulterproblemen in der Region nachhaltig zu verbessern.


"Die Schulter ist eine äußerst komplexe Gelenkstruktur, und die Behandlung von Schultererkrankungen erfordert ein tiefgreifendes Verständnis und eine individuelle Herangehensweise", betont Dr. Armin Hofmaier. "Ich freue mich sehr darauf, meine Arbeit an der Helios St. Anna Klinik in Duisburg fortzusetzen und dazu beizutragen, die Gesundheit und Genesung unserer Patienten zu fördern."  


Welthirntumortag: Expert*innen der Sana Kliniken Duisburg machen auf Hirntumore aufmerksam und informieren über Behandlungsmöglichkeiten

· „Welthirntumortag“: Mehr Aufmerksamkeit für wenig bekannte und seltene Tumorerkrankung ·       In Deutschland erkranken jedes Jahr 8.000 Menschen an Hirntumoren, bei Kindern sind sie die zweithäufigste Krebserkrankung
· Veranstaltung am 7. Juni 2024 mit Expert*innen der Sana Kliniken Duisburg für Interessierte und Betroffene

Duisburg, 3. Juni 2024 - Vor mehr als 20 Jahren hat die Deutsche Hirntumorhilfe den 8. Juni als „Welthirntumortag“ ausgerufen. Jedes Jahr soll an diesem Tag die breite Öffentlichkeit auf diese nur wenig bekannte Tumorerkrankung aufmerksam gemacht werden. Denn: Im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen sind Hirntumore selten.


Doch die Diagnose kann jeden treffen, weiß Prof. Dr. Martin Scholz, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie der Sana Kliniken Duisburg: „Allein in Deutschland erkranken jährlich mehr als 8.000 Menschen an einem primären Hirntumor, weltweit sind es täglich über 700 neue Fälle. Um ein Vielfaches höher ist hingegen die Zahl der Patientinnen und Patienten mit Hirnmetastasen, die sich infolge von Lungenkrebs, Brustkrebs oder anderen Krebsleiden entwickeln können. Bei Kindern sind Hirntumoren sogar die zweithäufigste Krebserkrankung.“  


Besonders wichtig sei es, gut informiert zu sein. Zum Beispiel, damit Betroffenen auf Basis umfassender und aktueller Informationen gut mit ihrer Erkrankung umgehen können und über ihre Therapieoptionen Bescheid wissen. „Die Kenntnis der verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten kann die psychische Belastung durch die Krankheit verringern und so die Überlebenschancen erhöhen.“ Deshalb möchten auch die Sana Kliniken Duisburg den Aktionstag nutzen, um auf Hirntumore und deren Behandlungsmöglichkeiten hinzuweisen.


„Am 7. Juni findet in unserem Hörsaal daher eine Veranstaltung statt, bei der wir über medikamentöse Therapien, wichtige Differentialdiagnosen sowie chirurgische und interventionelle Entwicklungen im Bereich der Hirntumoren sprechen“, erläutert Prof. Scholz. Vor Ort werden unter anderem bestehende und zukünftige Therapieoptionen vorgestellt. Im Mittelpunkt steht aber vor allem der Austausch zwischen Patient*innen, Interessierten und den Expert*innen.  


Veranstaltung „Interdisziplinärer Welthirntumortag“ (Die Veranstaltung ist kostenfrei)
Datum: Freitag, 07. Juni 2024 Uhrzeit: 13:00 Uhr bis 14:30 Uhr Ort: Hörsaal der Sana Kliniken Duisburg (Zu den Rehwiesen 9 bis 11, 47055 Duisburg)  
Programm:  
·       Eröffnung und Begrüßung  Prof. Dr. Martin Scholz, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie der Sana Kliniken Duisburg  
·       Planung einer Hirntumoroperation Dr. Su-Zin Jung, Oberärztin der Klinik für Neurochirurgie der Sana Kliniken Duisburg  
·       Tumor Treating Fields für die Behandlung des Glioblastoms Dr. Robert Lucaciu, Oberarzt der Klinik für Neurochirurgie der Sana Kliniken Duisburg  
·       Gutartige Tumoren des Gehirns Roman Arend, Assistenzarzt der Klinik für Neurochirurgie der Sana Kliniken Duisburg  
·       Onkologische Therapiekonzepte Dr. Jan Sebastian Balleisen, Chefarzt der Medizinischen Klinik III, Hämatologie und klinische Onkologie, ZB Palliativmedizin der Sana Kliniken Duisburg  
·       Verabschiedung Prof. Dr. Martin Scholz, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie der Sana Kliniken Duisburg Prof. Dr. Martin Scholz (Foto), Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie der Sana Kliniken Duisburg  



Aktionstag gegen den Schmerz: TÜV-geprüftes Akutschmerzmanagement in den Sana Kliniken Duisburg

·       Seit zwölf Jahren ist das Akutschmerzmanagement der Sana Kliniken Duisburg bereits vom TÜV-Rheinland zertifiziert
·       Jahr für Jahr bescheinigt der TÜV dem Krankenhaus ein überdurchschnittlich hohes Qualitätsniveau bei der Akutschmerztherapie und würdigt das besondere Engagement der Mitarbeitenden
·       Schmerz ist nicht gleich Schmerz: Therapieansätze werden für den Einzelfall identifiziert und umgesetzt

Duisburg, 29. Mai 2024 - Bei einer kürzlich erfolgten Überprüfung hinsichtlich der Umsetzung von aktuellen wissenschaftlichen Leitlinien im Bereich des Akutschmerzmanagements bestätigte der TÜV-Rheinland das seit nun mehr zwölf Jahre bestehende Zertifikat der Sana Kliniken Duisburg. Zertifiziert sind die Allgemein, Viszeral- und Thoraxchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Neurochirurgie, Gefäßchirurgie, Neurologie/Stroke Unit, Kardiologie/Pneumologie, Gastroenterologie, Onkologie/Hämatologie, Geriatrie, Frauenheilkunde/Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Anästhesie, Intensivmedizin sowie die Zentrale Notaufnahme des Maximalversorgers.  


„Wir haben uns vor zwölf Jahren sehr bewusst für die Neuausrichtung im Akutschmerzmanagement und die damit verbundene Zertifizierung entschieden“, erklärt Christina Wille, Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivmedizin, Pain Nurse und Mitglied des Qualitätszirkels ‚Schmerzmanagement‘ der Sana Kliniken Duisburg. Sie ist seit Beginn an der Umsetzung beteiligt. Mit dem TÜV-Zertifikat habe das Krankenhaus ein Alleinstellungsmerkmal in Duisburg und Umgebung. „Entscheidende Faktoren sind die Qualität der Leistung sowie die Aus- und Fortbildung der verschiedenen Berufsgruppen innerhalb unseres Hauses.“  


Aktuell gibt es 19 Pain Nurses. Zu deren Aufgaben gehöre unter anderem, den Betroffenen Schmerzen zu nehmen, den Umgang damit zu vermitteln, Therapiekonzepte nahe zu bringen und auch chronischen Schmerzpatient*innen wieder ein aktiveres Leben zu ermöglichen. Zudem tagt der hauseigene Qualitätszirkel, dem die unterschiedlichen Berufsgruppen angehören, mindestens einmal im Quartal. Denn beim Akutschmerzmanagement handelt es sich um eine Team-Leistung, an der viele Personen beteiligt sind.  


„Jedes Jahr absolvieren weitere Mitarbeitende unserer Pflege eine Weiterbildung an der Therese Valerius Akademie (TVA)“, ergänzt Ines P. Grunewald, Geschäftsführerin der Sana Kliniken Duisburg. „Unser Ziel ist es, pro Station mindestens eine weitergebildete Pflegekraft zu haben – hier sind wir auf einem sehr guten Weg. Bei allem, was wir tun, stehen unsere Patientinnen und Patienten immer im Mittelpunkt unserer Entscheidungen und Bemühungen.“ Anders als viele anderen Kliniken sind die Sana Kliniken Duisburg sowohl für das Schmerzmanagement bei konservativen als auch bei operativ bedingten Schmerzen TÜV-zertifiziert.  


Doch Schmerz ist nicht gleich Schmerz, weiß Christina Wille: „Für die effektive Therapie ist es wichtig, den im Einzelfall vorliegenden primären Schmerzmechanismus zu finden und auch Faktoren zu identifizieren, die einen Einfluss auf den weiteren Verlauf haben können, beispielsweise das Vorliegen psychologischer Probleme wie Depression oder Angst.“


Diese Einschätzung erfolgt durch die klinische Untersuchung und den Einsatz von spezifischen Fragebögen. Je nach Ursache sind verschiedene Ansätze und Konzepte wirksam. Neben der ursächlichen Therapie bei Schmerzen nach Schädigung von Geweben, beispielsweise der medizinischen Versorgung einer Verletzung, sind die Kontrolle der Entzündung sowie die Behandlung mit Schmerzmedikamenten zielführend. Dabei gilt ganz grundsätzlich: Soviel wie nötig und so wenig wie möglich.


„Die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO zur Schmerztherapie wurde letztes Jahr aktualisiert und stehen unseren Ärztinnen und Ärzten für die Verordnung der im Einzelfall adäquaten Schmerztherapie als Leitfaden zur Verfügung.“ Zudem sei die Aufklärung und Unterstützung von Betroffenen, deren Angehörigen sowie von Interessierten ein großes Anliegen: „Mithilfe von Informationsveranstaltungen möchten wir aufklären – gleichzeitig haben die Besuchenden hier die Möglichkeit, ihre Fragen direkt an unsere Expertinnen und Experten zu stellen.“ Die nächste Veranstaltung rund um das Thema „Schmerz“ findet im September statt.  


Informationsveranstaltung „Schmerz“ (Die Veranstaltung ist kostenfrei)
Datum: Montag, 09. September 2024 Uhrzeit: 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr Ort: Hörsaal der Sana Kliniken Duisburg (Zu den Rehwiesen 9 bis 11, 47055 Duisburg)  
Programm:
·       „Schmerztherapie bei Rückenschmerzen“ – Dr. Christian Bardischweski, Oberarzt Anästhesie in den Sana Kliniken Duisburg
·       „Dekubitus was ist das? Was können wir tun um ein Wundliegen/Dekubitus im Krankenhaus oder zuhause zu vermeiden?“ – Birgit Kau, Leitende Wundexpertin/ Wundtherapeutin, Pflegedirektion in den Sana Kliniken Duisburg
·       „Familiale Pflege im Krankenhaus, Begleitung durch Expert*innen“ – Vitaliy Volovyk, Leitung Familiale Pflege in den Sana Kliniken Duisburg



Patientenorientierung: Klinik-Atlas hinkt hinterher

Berlin, 27. Mai 2024 - Das neue Krankenhausverzeichnis des Bundesgesundheitsministeriums verfehlt nach Ansicht des BDPK den beabsichtigten Zweck. „Statt den Patientinnen und Patienten Orientierung zu geben, stiftet der Bundes-Klinik-Atlas vor allem Verwirrung. Anders als suggeriert wird, gibt es weder umfassende noch faire oder vergleichbare Informationen über den Versorgungsumfang und die Versorgungsqualität in deutschen Krankenhäusern,“ erklärt BDPK-Hauptgeschäftsführer Thomas Bublitz.


Der BDPK unterstützt jede Form von Qualitätstransparenz, die dazu führt, dass Patientinnen und Patienten die bestmögliche medizinische Versorgung erhalten. Hierzu trägt der Bundes-Klinik-Atlas aus Sicht des BDPK aber nicht bei. Seine grundlegende systematische Kritik an der jetzigen Ausgestaltung des neuen Portals hat der BDPK in einer Kurz-Analyse zusammengefasst, mit der die Lücken und Fehlerquellen des Portals ebenso beschrieben werden wie seine Mängel in der Darstellung und der Methodik. 


So würden die zwei im Atlas verwendeten „Tachos“, mit denen die Zahl der Behandlungsfälle und der „Pflegepersonalquotient“ eines Krankenhauses abgebildet werden, zu Darstellungen führen, die kaum Rückschlüsse auf die Behandlungsqualität zulassen. Weder die undifferenzierte Zahl der Fälle pro Krankenhaus noch die Gesamtzahl der im Krankenhaus angestellten Pflegekräfte sagt Konkretes über die erbrachte Behandlungsqualität aus. Für eine valide Bewertung ist vielmehr eine Risikoadjustierung erforderlich, die den Behandlungsschweregrad der Patient:innen und eine längere Verweildauer infolge komplexer Indikationen berücksichtigt.


Ohne diese Differenzierung stehen vor allem Fachkrankenhäuser, die sich auf die Behandlung von schwerstkranken Patienten spezialisiert haben, in der Tacho-Darstellung fälschlicherweise schlechter da als allgemeine Krankenhäuser. Unberücksichtigt bleibt auch, dass bei vielen Komplexbehandlungen (wie Neurologie und Geriatrie) neben der Pflege zwingend therapeutische Leistungen zu erbringen sind. Dadurch erhalten vor allem Krankenhäuser mit einem hohen Anteil an therapeutischen Berufsgruppen eine schlechtere Bewertung als ihnen eigentlich zusteht.


Ein weiterer eklatanter Fehler des Portals ist, dass keine Vergleichs- und Durchschnittswerte zu den angezeigten Ergebnissen abgebildet werden. Dadurch mangelt es an wesentlichen Orientierungspunkten. Ein großes Manko ist zudem, dass echte Ergebnisqualitätsindikatoren, die die tatsächliche Qualität der Behandlung bewerten (zum Beispiel PREMS oder PROMS, Komplikationsraten, AU-Dauer) im Portal gänzlich fehlen. Bereits existierende Portale und Initiativen, wie das
Deutsche Krankenhausverzeichnis und die IQM sind hier schon wesentlich weiter und für die Patienten viel aussagekräftiger. 


Beeinträchtigt wird der Nutzen des Portals für die Patient:innen auch dadurch, dass es häufig falsche Angaben zu den Grunddaten der aufgelisteten Krankenhäuser enthält, wie unkorrekte Adressen, falsche Behandlungsgebiete und Patientenzahlen sowie unrichtige Zahlen zur Bettenkapazität. Solche Fehler wären vermeidbar gewesen, wenn vor Veröffentlichung des Portals eine Testphase durchgeführt worden wäre und wenn es ein offizielles Verfahren zur Fehlermeldung geben würde.


Insgesamt bietet der neue Krankenhaus-Atlas den Patient:innen also wenig Mehrwert. Nach Überzeugung des BDPK stand bei Bundesgesundheitsminister Lauterbach auch nicht die Absicht im Vordergrund, mehr Transparenz zu schaffen, sondern vielmehr das Vorhaben, die von ihm vorgesehene künftige Krankenhausplanungssystematik voranzubringen.

Der BDPK hat seine inhaltlichen und fachlichen Kritikpunkte am Klinik-Atlas in einer Kurz-Analyse zusammengefasst:
Kritikpunkte am Bundes-Klinik-Atlas
Vorbemerkung: Jede Form von Qualitätstransparenz, die den Patient:innen dient, die bestmögliche medizinische Versorgung zu erhalten, finden wir richtig und unterstützen wir. Der Bundes-Klinik-Atlas erfüllt diese Voraussetzungen jedoch aus folgenden Gründen nicht: Allgemeine Kritik:
·       Die Veröffentlichung des Atlas erfolgte ohne vorherige Testphase und ohne Datenvalidierung durch die Kliniken.
·       Es gibt kein offizielles Verfahren zur Meldung von fehlerhaften Daten. Kliniken wurden nicht darüber informiert, wie sie vorgehen müssen, wenn z. B. die veröffentlichten Angaben über die Notfallstufe oder Fallzahlen nicht korrekt sind.
·       Im Bundes-Klinik-Atlas werden lediglich Strukturdaten veröffentlicht, aber keine Ergebnisqualitätsindikatoren, die die tatsächliche Qualität der Behandlung bewerten (z. B. PREMS oder PROMS, Komplikationsraten, AU-Dauer oder Ähnliches). Bereits existierende Portale und Initiativen (z. B. IQM) sind hier bereits deutlich weiter.
·       Vergleichswerte müssen zwingend immer mit angegeben werden. Andernfalls ist unklar, mit welchen Werten der Datensatz des Klinikstandortes verglichen wird. Spezielle Kritik zur Atlas-Darstellung/Methodik:
·       Der Pflegepersonalquotient ist ein ungeeigneter Qualitätsindikator: Der Pflegepersonalquotient (PPQ) wird auf Hausebene berechnet. In der Regel werden Patient:innen aber das Portal nutzen, um ein geeignetes Krankenhaus für eine bestimmte Indikation zu finden. Der PPQ auf Hausebene sagt wenig über die Qualität der Pflege im relevanten Bereich aus.
·       Übermäßiger Fokus auf Pflege am Bett: Für viele Indikationsgebiete existieren Leistungsvorgaben, die vorsehen, dass neben Pflege zwingend therapeutische Leistungen zu erbringen sind, die auch nur von Therapeuten erbracht werden dürfen. Beispiel Physiotherapie in der Neurologischen Frühreha oder der Geriatrischen Komplexbehandlung (OPS 8-550 bis 8-559: https://klassifikationen.bfarm.de/ops/kode-suche/htmlops2024/block-8-55...8-60.htm). Die Therapeuten werden nicht als Pflegekräfte gezählt, weshalb alle Kliniken mit einem hohen Anteil an therapeutischen Berufsgruppen automatisch eine schlechtere „Pflegebewertung“ erhalten. Auf spezialisierte Fachkrankenhäuser mit hohem Schweregrad, die von der Politik eigentlich gestärkt werden sollen, wirkt sich der PPQ negativ aus.
·       Verwirrende Darstellung der Fallzahlen: Die Darstellung der Gesamtfallzahl pro Standort hat keine Aussagekraft über die erbrachte Qualität. Fachkrankenhäuser, die sich auf ein bestimmtes Indikationsgebiet spezialisiert haben, haben im Vergleich zu größeren Krankenhäusern eine zwangsläufig geringere Gesamtfallzahl. In der Tacho-Darstellung werden die Fachkrankenhäuser dennoch als schlecht bis sehr schlecht eingestuft.
·       Keine Berücksichtigung der Verweildauer bei der Fallzahl: Fachkrankenhäuser mit langer durchschnittlicher Verweildauer infolge komplexer Indikation stehen bei gleicher Bettenzahl in der Tacho-Darstellung schlechter dar als allgemeine Krankenhäuser mit vielen Kurzliegern (= höhere Fallzahl).
·       Fehlende Übersicht des Schweregrades: Die Gesamtfallzahl des Klinikstandortes wird veröffentlicht aber nicht der durchschnittliche Schweregrad der in dieser Klinik behandelten Patient:innen.
·       Verzerrte Darstellung für psychiatrische/psychosomatische Kliniken: Daten aus der psychiatrischen/psychosomatischen Versorgung sind im Bundes-Klinik-Atlas nicht berücksichtigt. Psychiatrische/psychosomatische Kliniken, die Fälle behandelt haben, die auch somatischen Häusern zugeordnet werden (z. B. ICD Kapitel F), werden dennoch im Bundes-Klinik-Atlas abgebildet. Die dort veröffentlichten Daten sind jedoch falsch, da sie die Daten aus der reinen psychiatrischen/psychosomatischen Versorgung des Standortes nicht enthalten (Bettenzahl, Fallzahl, Anzahl von Pflegekräften). So werden im Bundes-Klinik-Atlas große Fachkliniken für Psychiatrie/Psychosomatik fälschlicherweise als kleine Kliniken eingestuft.
·       Unzureichende Abbildung ambulanter Leistungen: Bei der Suche nach Eingriffen, die auch ambulant erbracht werden können, erscheinen nur Kliniken, die diese Leistungen stationär erbracht haben. Bei Kliniken mit vielen belegärztlichen Leistungen liegen die eigenen (ambulanten) Fallzahlen z. B. im Bereich der Diagnostischen Schulterarthroskopie z. T. bedeutend höher als die der bei der Suche angezeigten Fallzahlen. Kliniken, die viel ambulante Leistungen erbringen, werden so benachteiligt und Patienten verwirrt.
·       Fehlende Benutzerfreundlichkeit: Die Kliniksuche basiert auf feingliedrigen ICD/OPS-Kodes. Von Laien wird medizinisches Wissen in Bezug auf ihre Erkrankung abverlangt. Zum Beispiel für die Lungenentzündung werden bei der Suche jeweils sieben ICD-Kodes und sieben OPS-Kodes angezeigt (z. B. Bildgebendes Verfahren zur Darstellung der Lunge mittels radioaktiver Strahlung – Szintigraphie). Patient:innen müssen aber zwingend eine Auswahl treffen, um auf die Klinikliste zu kommen.
·       Level als Qualitätskriterium (ab 4. Quartal geplant) nicht geeignet: Die Level-Einteilung suggeriert schlechtere Qualität in kleineren Häusern im Vergleich zu Kliniken höherer Versorgungsstufen.    

Insta-Live am 29. Mai: Experten-Tipps zur Adipositas-Behandlung

 Adipositaszentrum am Evangelischen Krankenhaus Dinslaken veranstaltet interaktiven Livestream auf Instagram.  
Duisburg, 24. Mai 2024 - Adipositas, also starkes Übergewicht, betrifft weltweit Millionen von Menschen und stellt ein ernstes Gesundheitsproblem dar. Es ist wichtig zu verstehen, dass Adipositas nicht nur eine Frage der Ästhetik oder der Selbstkontrolle ist, sondern eine komplexe medizinische Erkrankung, die schwerwiegende Folgen haben kann. Sie kann zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Gelenkproblemen, Krebs und vielem mehr führen.  


Um über die verschiedenen Aspekte dieser Erkrankung zu informieren und einen Einblick in die Behandlungsmöglichkeiten zu geben, lädt das Adipositaszentrum des Evangelischen Krankenhauses Dinslaken am 29. Mai 2024 zu einem interaktiven "Insta-Live"-Livestream ein. Dieser findet ab 18.00 Uhr auf dem Instagram-Account @evklinikumniederrhein statt.


Als Experte steht Dr. med. (Univ. Damaskus) Slyman Yehya, Leiter des Adipositaszentrums Dinslaken, zur Verfügung. Gemeinsam mit einem Patienten beantwortet er Fragen rund um das Thema Adipositas. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den operativen Behandlungsmethoden und den Möglichkeiten, Adipositas effektiv und vor allem nachhaltig zu behandeln. Das Adipositaszentrum am Evangelischen Krankenhaus Dinslaken bietet ein umfassendes Behandlungsangebot, das sich an den Empfehlungen der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG) orientiert.

„Unser Ziel ist es, den Betroffenen zu helfen, ihr Übergewicht zu reduzieren und ihre Gesundheit zu verbessern. Wir bieten ein multimodales Therapiekonzept an, das Ernährung, Essverhalten und Bewegung umfasst und über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten unter ärztlicher Kontrolle und mit Coaching durchgeführt wird“, betont Dr. med. (Univ. Damaskus) Slyman Yehya. 
Von konservativen Ansätzen wie Ernährungsberatung und Bewegungstherapie bis hin zu chirurgischen Verfahren wie Schlauchmagen und Magenbypass werden alle Möglichkeiten in Betracht gezogen, um den individuellen Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten gerecht zu werden.


„Nicht bei allen Patientinnen und Patienten mit Übergewicht und Adipositas ist eine Operation notwendig. Die individuelle Indikationsstellung hängt von verschiedenen Faktoren wie dem Body-Mass-Index, Begleiterkrankungen und persönlichen Wünschen ab“, so der Leiter des Adipositaszentrums. Er fügt hinzu: „Eine Operation sollte nur als letzte Möglichkeit in Betracht gezogen und mit unseren Spezialisten ausführlich besprochen werden. Wir bieten alle zugelassenen Operationsverfahren an, darunter auch modernste Techniken wie roboterassistierte Eingriffe mit dem Da-Vinci-System, die eine präzise und damit sehr schonende Behandlung ermöglichen.“


Insbesondere für Patientinnen und Patienten mit morbider Adipositas (krankhaftes Übergewicht), bei denen konservative Therapien nicht den gewünschten Erfolg bringen, kann ein chirurgischer Eingriff lebensverändernd sein. Das "Insta-Live" am 29. Mai bietet Interessierten die Möglichkeit, direkt mit Dr. med. (Univ. Damaskus) Slyman Yehya in Kontakt zu treten und Fragen zum Thema Adipositas zu stellen. Er erklärt: „Wir wollen nicht nur informieren, sondern auch unterstützen und Mut machen. Wir wollen den Betroffenen Hoffnung geben und sie auf dem Weg zu einem gesünderen Lebensstil begleiten.“


Details zur Veranstaltung: 
Insta Live Adipositas Datum: Mittwoch, 29. Mai 2024 ab 18 Uhr Wo: bei Instagram über den Account des Klinikverbunds @evklinikumniederrhein
Das Adipositaszentrum wird geleitet von Dr. med. (Univ. Damaskus) Slyman Yehya, Facharzt für Chirurgie, Viszeralchirurgie und Spezielle Viszeralchirurgie. Das Adipositaszentrum ist Teil der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Evangelischen Krankenhaus Dinslaken. Chefarzt der Klinik ist Prof. Dr. med. Daniel Vallböhmer. 


Was kann ein OP-Roboter?

23. und 24. Mai im Forum Duisburg: Was kann ein OP-Roboter? Probieren Sie es aus! – Interaktive Veranstaltung der Helios Kliniken!
Duisburg, 21. Mai 2024 - Robotik in der Medizin steht für Präzision, minimalinvasive Eingriffe und schnellere Genesungszeiten. Denn die technischen Assistenten ermöglichen es den Operateurinnen und Operateuren, die Eingriffe mit höchster Genauigkeit und minimalen Komplikationen durchzuführen, auch solche die vorher unmöglich oder zu riskant waren. Das Ergebnis sind kleinere Schnitte, weniger Schmerzen und kürzere Krankenhausaufenthalten für die Patient:innen.


Aber wie genau funktioniert so ein Roboter-System eigentlich? Operiert es mich ganz von selbst? Und was macht das OP-Team eigentlich währenddessen? Diese und viele weitere Fragen beantwortet Expert:innen des Helios Klinikums Duisburg am 23. und 24. Mai bei einer interaktiven Veranstaltung im FORUM Duisburg. Dort können Interessierte an einem Roboter-Simulator (DaVinci-System™ von Intuitive) selbst Hand anlegen und „operieren“, zudem stehen Ärzt:innen unterschiedlicher Abteilungen des Klinikums für Gespräche rund um die Verfahren und aktuelle Therapieansätze zur Verfügung:
-          23. Mai von 12.00 bis 16.00 Uhr: Ärzt:innen der Abteilung für Gynäkologie und des gynäkologischen Krebszentrums
-          24. Mai von 12.00 bis 15.30 Uhr: Ärzt:innen der Abteilungen für Allgemein- und Viszeralchirurgie, für Urologie und aus dem Helios Darmkrebszentrum   Die Veranstaltung findet in der 1. Etage des Einkaufszentrums FORUM Duisburg statt (Königstraße 48 in der Innenstadt), gegenüber von der Mayerschen Buchhandlung.

Intuitive - Symbolbild mit Chirurgen an Konsole

Blut spenden, Leben retten - Blutspendetermin am 6. Juni im BG Klinikums Duisburg  

Duisburg, 21. Mai 2024 - Über drei Millionen Blutkonserven werden in Deutschland jedes Jahr für medizinische Zwecke benötigt. „Allein 1.500 davon im BG Klinikum Duisburg bei der Versorgung unserer vielen schwer- und schwerstverletzten Patientinnen und Patienten“, erklären unser Ärztlicher Direktor Univ.-Prof. Dr. med. Marcel Dudda und der Stellv. Ärztliche Direktor und Chefarzt Dr. med. Nikolaus Brinkmann. Deshalb geht die Unfallklinik mit gutem Beispiel voran und möchte zusammen mit dem Blutspendedienst West des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) für „Nachschub“ sorgen.

Blutspenden kann Menschenleben retten. (Bild: BG Klinikum Duisburg)

Dazu findet am 6. Juni 2024 in der Mehrzweckhalle des BG Klinikums ein Blutspendetermin unter dem Motto „Vollblut-Helden“ statt. Von 13 bis 17 Uhr haben die Beschäftigten, aber auch Patientinnen und Patienten sowie Bürgerinnen und Bürger aus der Region die Möglichkeit, direkt auf dem Gelände der Unfallklinik Blut zu spenden.

„Vollblut-Helden“ – das Poster zum Blutspendetermin am 6. Juni. (Poster: DRK)

Um Wartezeiten zu vermeiden, können sich Interessierte ab sofort auf der Internetseite des DRK unter https://www.drk-blutspende.de/blutspendetermine/termine/309125?term=47249 anmelden.   Dankeschön-Paket für alle Spenderinnen und Spender Am 6. Juni mitzubringen sind lediglich der Personalausweis und – falls vorhanden – der Blutspendeausweis.


Im Anschluss an ihre Blutspende erhalten die Teilnehmenden ein kleines „Dankeschön-Paket“ vom DRK und der Unfallklinik. Darin enthalten sind eine Baumwolltasche im stylischen Design, leckere Snacks, ein Schlüsselband und einiges andere mehr.   Interessenten, die bisher noch kein Blut gespendet haben, können in einem sogenannten „Spende-Check“ des DRK unter https://www.drk-blutspende.de/spende-check/west vorab prüfen, ob sie für eine Blutabgabe geeignet sind.  


Weniger Blutspenden im Mai
Gerade im Mai 2024 haben die langen Wochenenden für Einbrüche bei den Blutspenden gesorgt. „Noch können wir die Kliniken zwar gut versorgen, aber das kann sich schnell ändern“, sagt Jörg Harte, Gebietsreferent beim DRK-Blutspendedienst West. Umso wichtiger seien deshalb Termine wie der in der Unfallklinik.  

„Unser Auftrag ist es, Leben zu retten. Jeden Tag verunfallen auf den Straßen, in Betrieben und auch im privaten Bereich zahlreiche Menschen schwer“, betonen Univ.-Prof. Dr. med. Marcel Dudda und Dr. med. Nikolaus Brinkmann. Doch auch geplante Operationen seien lebensnotwendig und könnten nur durchgeführt werden, wenn ausreichend Blut zur Verfügung stehe.
Dudda und Brinkmann appellieren deshalb: „Bitte helfen Sie mit und spenden Sie am 6. Juni bei uns Blut. Sie tragen damit ihren Teil dazu bei, Menschenleben zu sichern.“  

Blutkonserven sind kostbar. (Bild: DRK)  


FOCUS Gesundheit zeichnet erneut Chefärzte der Sana Kliniken Duisburg aus

Duisburg, 17. Mai 2024 - Zum wiederholten Male wurden Experten der Sana Kliniken Duisburg als Top-Mediziner ausgezeichnet. Auch in diesem Jahr hat Prof. Markus Schmidt, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, die renommierte Auszeichnung des Magazins „FOCUS Gesundheit“ erhalten. Martin Scholz, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie, wurde bereits zum vierten Mal in Folge ausgezeichnet. 

 Prof. Markus Schmidt - Martin Scholz, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie

 Bereits zum 31. Mal veröffentlicht das Ratgebermagazin „FOCUS Gesundheit“ in den kommenden Tagen die große Ärzteliste mit Deutschlands Top-Medizinern. Erneut wurde der Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Sana Kliniken Duisburg, Prof. Markus Schmidt, als „Top-Mediziner“ im Bereich „Risikogeburt und Pränataldiagnostik“ ausgezeichnet. Gemeinsam mit seinem Team hat er im vergangenen Jahr 1.667 Kinder auf die Welt gebracht – darunter waren 74 Zwillings- und zwei Drillingsgeburten. Das Perinatalzentrum der Sana Kliniken Duisburg zählt damit zu den größten in NRW.  


Zum vierten Mal in Folge darf sich Prof. Martin Scholz über die Auszeichnung „Top-Mediziner“ freuen. Wiederholt wurde er unter die besten Neurochirurgen für Erkrankungen von Gehirn und Nerven Deutschlands gewählt. Wie im Vorjahr hat er zudem das FOCUS-Siegel für Wirbelsäulenchirurgie erhalten. Zusammen mit seinem Team versorgt er Patientinnen und Patienten mit komplexen Hirntumorerkrankungen und führt Gefäß- und Schädelbasis- sowie mikrochirurgische Eingriffe – auch bei Kindern – durch. Ebenso zählen spinale und neuroendoskopische Operationen zum Leistungsspektrum.  


„Wir gratulieren Prof. Schmidt und Prof. Scholz zur Ernennung zu Top-Medizinern auf der ‚FOCUS Gesundheit“-Liste, sagt Ines P. Grunewald, Geschäftsführerin der Sana Kliniken Duisburg. „Zudem bedanken wir uns bei ihren Teams für die außerordentlich professionelle Arbeit, die dieG rundlage der Auszeichnungen ist  – und ein wichtiger Teil der Versorgung von Patientinnen und Patienten in Duisburg und der Region.“ Natürlich wisse man um die medizinische Expertise im Hause, aber eine solche Auszeichnung mache diese auch nach außen hin gut sichtbar.
Über die Sana Kliniken Duisburg  


Die Sana Kliniken Duisburg sind ein Krankenhaus der Maximalversorgung und Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg-Essen und behandeln jährlich zirka 22.000 stationäre Patientinnen und Patienten. Weitere rund 60.000 Patienten werden ambulant versorgt. Das Klinikum verfügt über 17 Fachabteilungen, drei Institute und ein angeschlossenes Ärztezentrum sowie 550 Betten und beschäftigt 1.600 Mitarbeitende. Träger ist zu 99 Prozent die Sana Kliniken AG und zu einem Prozent die Stadt Duisburg.  


Insta Sport Live: Fachexperte gibt Einblicke in Sportmedizin und Unfallchirurgie

 Duisburg, 13. Mai 2024 - Am 16. Mai haben Sportbegeisterte und Interessierte die Möglichkeit, an einer besonderen Online-Veranstaltung teilzunehmen: Dr. med. Philipp Weber, Leitender Arzt der Sektion Unfallchirurgie und Sportmedizin am Evangelischen Krankenhaus Duisburg-Nord, beantwortet gemeinsam mit dem Spieler des Handballvereins TuSEM Essen, Jonas Ellwanger (Foto EVKLN), in einem Instagram-Live-Event Fragen rund um Sportmedizin, Sportverletzungen und Unfallchirurgie.


Als verantwortlicher Mannschaftsarzt des Handballvereins TuSEM Essen bringt Dr. Weber nicht nur eine umfassende Expertise in der Unfallchirurgie und Sportmedizin mit, sondern auch einen praxisnahen Einblick in die Welt des Leistungssports. Gemeinsam mit Jonas Ellwanger, Kapitän des Handball-Zweitligisten TuSEM Essen, der aus erster Hand von den Herausforderungen und Erfahrungen eines Profisportlers berichten kann, wird Dr. Weber in der Lage sein, die Fragen aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten. 


Die Insta-Live-Veranstaltung bietet allen an Sportmedizin und Unfallchirurgie Interessierten die einmalige Gelegenheit, ihre Fragen direkt an erfahrene Experten zu richten. Von präventiven Maßnahmen zur Vermeidung von Sportverletzungen bis hin zu Behandlungsmöglichkeiten und Rehabilitationstechniken stehen Dr. Weber und Jonas Ellwanger bereit, um ihr Fachwissen zu teilen und wertvolle Einblicke zu geben.

Details zum Termin: „Insta Sport Live mit Fachexperte Dr. Philipp Weber und Handballprofi Jonas Ellwanger“ Donnerstag, 16. Mai 2024 ab 17 Uhr bei Instagram über den Account des Klinikverbunds: @evklinikumniederrhein  


BG Klinikum Duisburg: Spendenlauf bringt 1.363 Euro Startgelder beim Wings for Life Run fließen in die Erforschung von Querschnittverletzungen

 Duisburg, 10. Mai 2024 - Es war ein Lauf der besonderen Art mit einem einzigartigen Team-Spirit – und das alles für den guten Zweck: Bereits zum zweiten Mal hat das BG Klinikum Duisburg mit rund 50 Sportbegeisterten am weltweit stattfindenden Wings for Life Run teilgenommen. Neben vielen Beschäftigten aus allen Bereichen des Hauses – zum Teil mit ihren Angehörigen – machten auch einige Rehabilitandinnen und Rehabilitanden sowie zwei Rollifahrende bei der Veranstaltung am 5. Mai mit.  


 „Es war toll zu sehen, wie sich unsere Laufenden und Rollenden gegenseitig motiviert haben und wie viel Freude sie an der gemeinsamen Bewegung hatten“, sagten Maike Schrader und Ulrich Suttmeier nach der Veranstaltung. Die beiden leitenden Therapiekräfte hatten das Event für die Unfallklinik organisiert und im Haus kräftig die Werbetrommel dafür gerührt.  

Viel Geld für den guten Zweck Denn beim Wings for Life Run ging es nicht nur um den Spaß und den persönlichen Ehrgeiz, sondern ein Stück weit auch um eine Spende für wohltätige Forschungsprojekte. Alle Startgelder beim Lauf fließen an eine Privatstiftung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Querschnittlähmung als Folge von Rückenmarkverletzungen heilbar zu machen.  

Voller Einsatz für den guten Zweck. - Laufen im Team macht Spaß. (Fotos BG Klinikum Duisburg)  


„1.363 Euro kamen dabei allein durch unser BG Klinikum Duisburg zusammen. Deutlich mehr als bei der Premiere in 2023“, freuten sich Schrader und Suttmeier. Weltweit wurden durch die insgesamt über 260.000 Teilnehmenden aus 192 Nationen über acht Millionen Euro an Spendengeldern eingesammelt. Für Schrader und Suttmeier „ein großartiges Ergebnis“. Für sie steht deshalb fest: „Wir werden als Team BG Klinikum Duisburg auch im nächsten Jahr wieder an den Start gehen – hoffentlich mit noch mehr Sportbegeisterten aus dem Haus. Wir freuen uns schon darauf!“  


Catcher Cars „fingen“ Mitmachende ein
Doch was ist eigentlich das Besondere am Wings for Life Run? Jede/Jeder, der mitmachen will, kann das an einem Ort seiner Wahl, auf seiner Lieblingsstrecke, tun. Das BG-Klinikum-Team hatte sich für das Event einen Rundkurs an der Sechs-Seen-Platte im Duisburger Süden ausgesucht, der auch mehrfach durchlaufen werden konnte.  
Denn beim Wings For Life Run gibt es keine Ziellinie, sondern eine App mit virtuellen Autos, so genannte „Catcher Cars“. Sie nahmen 30 Minuten nach dem Start die Verfolgung des Teams auf und holten nach und nach die Teilnehmenden ein. Gemütliche Joggerinnen und Jogger, Walkerinnen und Walker oder Spaziergängerinnen und Spaziergänger wurden etwa bei Kilometer drei bis vier eingeholt, Spitzensportlerinnen und -sportler schwitzten auch bis Kilometer zwanzig oder dreißig.  


Hospizzentrum St. Raphael: Infovormittag zum Ehrenamt in der Malteser Hospizarbeit

 Duisburg, 8. Mai 2024 - In der Malteser Hospizarbeit gibt es vielfältige Möglichkeiten, ehrenamtlich Zeit zu schenken und lebensbegrenzt erkrankte Menschen und ihre Angehörigen zu begleiten. „Wir stellen immer wieder fest, dass viele Menschen aufgrund eigener Erfahrungen zwar den Impuls spüren, sich in der Hospizarbeit zu engagieren, sich aber unsicher sind, ob sie dafür geeignet sind“, sagt Katja Arens, Verantwortliche für die Ehrenamtsarbeit in dem Hospizzentrum.


Die Infoveranstaltung am Montag, 27. Mai  um 11 Uhr im Malteser Hospizzentrum St. Raphael in der Remberger Str. 36 in 47259 Duisburg-Huckingen bietet Raum, die Einsatzmöglichkeiten für Ehrenamtliche kennenzulernen, Fragen loszuwerden und Klarheit zu finden, ob eine solche Aufgabe in Frage kommt. Der Vorbereitungskurs, der im Herbst startet, befähigt die Teilnehmenden, Patientinnen und Patienten des Malteser Hospizzentrums St. Raphael und ihre Zugehörigen gut zu begleiten. Weitere Informationen gibt es bei Katja Arens, E-Mail:
katja.arens@malteser.org, Telefon: 0160 4709813.  


Malteser Hospizzentrum St. Raphael
Das Malteser Hospizzentrum St. Raphael umfasst einen ambulanten Palliativ- und Hospizdienst sowie ein stationäres Hospiz mit zwölf Plätzen für schwerstkranke Menschen in der letzten Lebensphase. Zudem unterstützt der Kinder- und Jugendhospizdienst „Bärenstark“ lebensverkürzend erkrankte Kinder und Jugendlichen sowie ihre Familien in der Häuslichkeit. Hinterbliebenen stehen die geschulten und erfahrenen Mitarbeitenden des Hospizzentrums im Rahmen der Trauerberatung und -begleitung mit unterschiedlichen Beratungsangeboten für Erwachsene und Kinder zur Seite.


Die fachlich kompetenten und erfahrenen Mitarbeitenden des Hospizzentrums werden in allen Bereichen von geschulten Ehrenamtlichen unterstützt. Zur Vorbereitung, Begleitung und Integration der ehrenamtlich Mitarbeitenden betreibt das Hospizzentrum ein professionelles Ehrenamtsmanagement.

In enger Zusammenarbeit mit dem Malteser Ambulanten Palliativpflegedienst ist das Hospizzentrum fester Partner in der Sicherung der SAPV-Versorgung. Träger des Malteser Hospizzentrums St. Raphael ist die Malteser Wohnen & Pflegen gGmbH mit Sitz in Duisburg. Sie betreibt neben dem Hospizzentrum deutschlandweit 34 Wohn- und Pflegeeinrichtungen, von denen einige neben umfassenden Pflegeleistungen der Altenhilfe über spezielle Schwerpunktpflegebereiche verfügen.


Elternschule im BETHESDA Krankenhaus hat noch freie Kursplätze im Mai und Juni  

 Duisburg, 8. Mai 2024 - Fit bleiben vor, während und nach der Geburt: Die Elternschule des BETHESDA Krankenhauses bietet werdenden Eltern und insbesondere Müttern eine Vielzahl von Kursen an, in denen im Mai und Juni noch Plätze frei sind.  

Fit für 2 - Pilates in der Schwangerschaft Fit bis zur Geburt. In einem vierwöchigen Kurs stärken werdende Mütter durch leichtes Training Muskeln und Körperpartien, die während der Schwangerschaft besonders beansprucht werden. Dazu gehören: Beckenboden, Wirbelsäule, Bänder und Gelenke. Atem- und Entspannungsübungen steigern das Wohlbefinden der werdenden Mutter - davon profitiert auch das Baby. Die Teilnahme ist ab der 13. Schwangerschaftswoche möglich. Die Kosten betragen 40 €. Der Kurs kann nicht über die Krankenkasse abgerechnet werden. Der Juni-Kurs beginnt am 6.6.2024. Anmeldeschluss ist der 29.5.2024.  


Wochenbettsprechstunde
Eine umfassende Betreuung von Mutter und Kind ist entscheidend für einen guten Start ins Leben. Doch nicht alle Frauen haben die Möglichkeit, von einer Hebamme betreut zu werden. In der Wochenbettsprechstunde bietet die Elternschule Unterstützung zu Themen wie Stillproblemen, Gewichtsentwicklung des Kindes, Nabelpflege, Blähungen und Koliken sowie Heilung von Dammnähten. An jeweils vier Tagen im Mai und Juni stehen verschiedene Termine zur Auswahl, die Interessierte online buchen können.  

Informationen zu Veranstaltungen und Kursen der Elternschule am BETHESDA Krankenhaus rund um die Themen Schwangerschaft und Geburt gibt es online unter http://www.bethesda.de/ekb/klinik-fuer-frauenheilkunde-und-geburtshilfe/geburtshilfe.html


Tag gegen den Schlaganfall: Ein Schlaganfall trifft nie einen Menschen allein

 Duisburg, 6. Mai 2024 - Zum „Tag gegen den Schlaganfall“ am 10. Mai erklären Prof. Dr. Wilhelm Nacimiento, Chefarzt der Klinik für Neurologie, Neurologische Frührehabilitation mit überregionaler Stroke Unit, sowie Dr. Martina Nolden-Koch, Leitende Oberärztin der Stroke Unit an den Sana Kliniken Duisburg, im Gespräch, wie man frühe Anzeichen eines Schlaganfalls erkennt, welche Folgen in vielen Fällen auftreten und welche Hilfsangebote es für Angehörige gibt.


Interessierte können sich darüber hinaus bei einer Informationsveranstaltung am 5. Juni 2024 im Hörsaal am Standort Wedau umfassend informieren und mit den Expert*innen der Sana Kliniken Duisburg und Mitgliedern der Selbsthilfegruppen Schlaganfall und Aphasie sowie des regionalen Schlaganfallbüros der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe sprechen.


Nach Angaben der „Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe“ erleiden rund 270.000 Menschen jedes Jahr in Deutschland einen Schlaganfall. Mit den Folgen sehen sich etwa fünf Millionen Menschen konfrontiert: die Patient*innen selbst, aber auch nahestehende Angehörige, die sich um die Pflege der Betroffenen kümmern. Fest steht: Ein Schlaganfall kann mit sehr unterschiedlichen und vielfältigen Einschränkungen einhergehen. Je nachdem, welcher Gehirnbereich in Mitleidenschaft gezogen wird, müssen Betroffene teilweise mit schweren Behinderungen leben und benötigen nicht selten pflegerische Unterstützung.  


Was ist ein Schlaganfall und warum zählt jede Minute?
Prof. Dr. Nacimiento: „Ein Schlaganfall ist eine plötzlich auftretende Durchblutungsstörung in bestimmten Abschnitten des Gehirns. Es gibt zwei Formen: Einen Hirninfarkt, bei dem  Arterie verschlossen ist, die das Hirngewebe versorgt. Und eine Hirnblutung, bei der eine Arterie platzt. In beiden Fällen erhalten Nervenzellen im Gehirn nicht mehr genug oder zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe. Dadurch können sie absterben und dann ihre Funktion natürlich nicht mehr ausüben. Daraus resultieren häufig neurologische Ausfallserscheinungen wie Lähmungen oder Sprachstörungen. Für eine mögliche Therapie ist die Zeit entscheidend: Je früher ein Schlaganfall erkannt und behandelt wird, umso größer sind die Chancen auf einen Rückgang der neurologischen Ausfallserscheinungen.“  


Woran erkenne ich einen Schlaganfall?
Dr. Nolden-Koch: „Bei folgenden Anzeichen sollte unverzüglich der Rettungsdienst alarmiert werden: plötzliche Sehstörungen, Doppelbilder, Lähmungserscheinungen, besonders wenn sie einseitig auftreten, Sprach- und Sprachverständnisstörungen, Taubheitsgefühle einer Körperseite, plötzlich aufgetretene starke Kopfschmerzen, Schwindel mit Gangunsicherheit, Koordinationsschwierigkeiten. Welche Symptome auftreten, hängt allerdings davon ab, welcher Teil des Gehirns betroffen ist. Um die Situation besser einschätzen zu können, hilft der sogenannte "BEFAST-Test.“

   

Worum handelt es sich bei diesem Test?
Dr. Nolden-Koch: „BEFAST steht hier für die Anfangsbuchstaben der englischen Wörter ‚balance‘, ‚eyes‘, ‚face‘, ‚arm‘, ‚speech‘ und ‚time‘ – also ‚‘Gleichgewicht‘, ‚Augen‘, Gesicht‘, ‚Arm‘ ‚Sprache‘ und ‚Zeit‘. Diese Begriffe helfen, mögliche Schlaganfall-Symptome schnell abzuklären.


Hat die Person Probleme mit dem Gehen oder ist sie dabei auf eine Seite geneigt?
Liegt eine Sehstörung oder Sichtfeldeinschränkung vor?
Bitten Sie die betroffene Person, zu lächeln. Hängt ein Mundwinkel herab, deutet das auf eine Halbseitenlähmung des Gesichts hin. Bitten Sie die Person, die Arme nach vorne zu strecken und dabei die Handflächen nach oben zu drehen. Bei einer Lähmung können nicht beide Arme gehoben werden. Lassen Sie die Person einen einfachen Satz nachsprechen. Ist sie dazu nicht in der Lage oder klingt die Stimme verwaschen, liegt vermutlich eine Sprachstörung vor. Und zum Schluss noch ein Tipp zur Zeit: Zögern Sie nicht, sondern wählen Sie unverzüglich die 112 und schildern Sie die Symptome und den Verdacht auf einen Schlaganfall.“

 

Was sollte ich tun, wenn ich den Rettungsdienst verständigt habe?
Prof. Dr. Nacimiento: „Am wichtigsten ist es, ruhig zu bleiben. Beobachten Sie die betroffene Person und beruhigen sie sie. Sie sollte zu ihrer Sicherheit aufgrund möglicher auftretender Schluckbeschwerden nichts essen oder trinken bis abgeklärt ist, ob tatsächlich ein Schlaganfall vorliegt.“

 

Wie geht es dann weiter?
Prof. Dr. Nacimiento: „Liegt der Verdacht auf einen Schlaganfall vor, wird die Person in ein Krankenhaus mit einer sogenannten ‚Stroke Unit‘ gebracht. Diese Abteilungen sind auf die Diagnose und Behandlung von Schlaganfallpatienten spezialisiert. Hier wird unverzüglich geklärt, ob ein Schlaganfall vorliegt und ob eine Akuttherapie zur Wiedereröffnung verschlossener Hirngefäße möglich ist, die nur in der sehr frühen Phase nach Beginn der Symptomatik durchgeführt werden kann.“

 

Was ist entscheidend für eine erfolgreiche Weiterbehandlung?
Dr. Nolden-Koch: „In erster Linie eine schnelle und vor allem gezielte Behandlung. In der ‚Stroke Unit‘ klären wir zum einen die Ursache, um durch eine adäquate Therapie weitere Schlaganfälle zu verhindern. Außerdem beginnen wir umgehend mit den Akutbehandlungen. Dazu gehören verschiedene Maßnahmen im Rahmen einer frühzeitigen Rehabilitation wie Logopädie, Physiotherapie und Ergotherapie. Eine begonnene medikamentöse Therapie zur Verhinderung eines weiteren Schlaganfalls muss häufig lebenslang fortgeführt werden.“

 

Wieso ist eine frühzeitige Rehabilitation so wichtig?
Prof. Dr. Nacimiento: „Sie ist ein ganz entscheidender Faktor für die Genesung bzw. Teilerholung  – auch hier gilt: je früher, desto besser. Nach einem Schlaganfall ist es für die meisten Betroffenen wichtig, ihre Bewegungsfähigkeit und Sprache sowie ihre Selbstständigkeit wiederzuerlangen oder zumindest einen Teil davon. Diese beginnt schon während der Behandlung auf der ‚Stroke Unit‘ und wird bei Bedarf anschließend in einer Rehaklinik stationär oder ambulant fortgesetzt.“

 

Haben Sie Tipps für Angehörige?
Dr. Nolden-Koch: „Ein Schlaganfall führt manchmal zu massiven Einschränkungen der Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Die Pflege findet langfristig meist durch die Familie bzw. den Partner oder die Partnerin zu Hause statt. Da der Schlaganfall in der Regel aus heiterem Himmel kommt, haben die Angehörigen keine Zeit, sich auf die neue Lebenssituation vorzubereiten. Die ‚Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe‘ rät Angehörigen vor allem zu drei Dingen:


1. Informieren Sie sich ausführlich über den Schlaganfall und seine Folgen, um besser auf die betroffene Person eingehen zu können und sie gut zu fördern.
2. Achten Sie bei allem Einsatz auch auf sich selbst, gönnen Sie sich Auszeiten und gehen Sie weiter eigenen Interessen nach.
3. Nehmen Sie Kontakt zu anderen Betroffenen und Angehörigen auf, um Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen.“ Prof. Dr. Nacimiento: „In unserem Haus unterstützen die Kolleginnen und Kollegen der Familialen Pflege Betroffene und vor allem auch deren Angehörigen.“
 

Welche Risikofaktoren können zu einem Schlaganfall führen?
Prof. Dr. Nacimiento: „Ein hoher Blutdruck ist mit großem Abstand der größte Risikofaktor. Weitere Faktoren sind erhöhte Blutzuckerwerte bei Diabetes mellitus, erhöhte Blutfette sowie das Rauchen.“

 

Haben ältere Menschen ein erhöhtes Risiko?
Dr. Nolden-Koch: „Das Alter ist der einzige nicht beeinflussbare Risikofaktor. Aufgrund der demographischen Entwicklung sehen wir viele Schlaganfälle bei älteren Menschen, dennoch erleiden auch jüngere Menschen aufgrund von seltenen Ursachen Schlaganfälle, sodass ein junges Alter kein Ausschlusskriterium für einen Schlaganfall ist.“

 

Kann man einem Schlaganfall vorbeugen?
Prof. Dr. Nacimiento: „Ein optimal eingestellter Blutdruck und Blutzucker, regelmäßige Bewegung, Nichtrauchen sowie eine gesunde und ausgewogene Ernährung verringern die Risikofaktoren deutlich. Daher ist eine Aufklärung der Menschen besonders wichtig. Natürlich ist es gut, wenn sie wissen, wie sie im Notfall richtig reagieren – aber viele Risikofaktoren könnten im Vorfeld minimiert werden.“

 

Dr. Nolden-Koch: „Aus diesem Grund bieten wir regelmäßig Informationsveranstaltungen an, um Patienten und Angehörigen, aber auch die breite Öffentlichkeit zu informieren: über unsere Therapieangebote und Behandlungsmöglichkeiten sowie über allgemeine Themen rund um den Schlaganfall. Die Informationsveranstaltung am 5. Juni wird von unserem Neuro-Zentrum organisiert; hier sind alle Fachdisziplinen beteiligt, die an der Diagnostik und Therapie des Schlaganfalls mitwirken: Neurochirurgie, Neuroradiologie, Geriatrie und Neuropädiatrie.“

 

Informationsveranstaltung “Schlaganfall - was kommt danach?”
Datum: Mittwoch, 05. Juni 2024
Uhrzeit: 15.30 bis 17.00 Uhr
Ort: Hörsaal der Sana Kliniken Duisburg (Zu den Rehwiesen 9 bis 11, 47055 Duisburg)
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

 



12. Mai: Evangelische Klinikum Niederrhein feiert den Internationalen Tag der Pflege

Duisburg, 2. Mai 2024 - Das Evangelische Klinikum Niederrhein feiert den Internationalen Tag der Pflege Auch Pflegerinnen und Pfleger aus anderen Einrichtungen sind herzlich willkommen am  Samstag, 11. Mai 2024 / 11:00-15:00 Uhr im Konferenzzentrum im Verwaltungsgebäude, Fahrner Straße 133, 47169 Duisburg.    


Am Sonntag, dem 12. Mai, wird weltweit der Internationale Tag der Pflege begangen, um die Menschen zu würdigen, die in ihrem Beruf täglich mit viel Expertise und Hingabe Kranken und Alten helfen. Hintergrund ist der Geburtstag von Florence Nightingale, der Pionierin der modernen Krankenpflege, an diesem Datum.  


Bereits einen Tag früher, am Samstag dem 11. Mai, begeht das Evangelische Klinikum Niederrhein diesen Tag mit einer Feier, bei der vor allem die internationalen Pflegekräfte des Klinikverbundes im Vordergrund stehen. Diese leisten einen unverzichtbaren Beitrag in dem Bemühen, den Patientinnen und Patienten eine optimale medizinische und menschliche Versorgung zukommen zu lassen. Dabei haben sie oft zahlreiche Hürden zu überwinden: die fremde Sprache, ein anderes Gesundheitssystem, ein neues Pflegeverständnis, Heimweh, Behörden und Bürokratie und vieles mehr.  


Wie im vergangenen Jahr soll der Tag der Pflege am Evangelischen Klinikum Niederrhein dafür genutzt werden, um abseits des Klinikalltags ins Gespräch zu kommen, gegenseitig Berufs- und Migrationsgeschichten zu erzählen – und auch kulinarische Vielfalt zu erleben. Deshalb sind die Pflegerinnen und Pfleger wieder aufgerufen, typische Gerichte aus ihren Heimatländern mitzubringen, damit diese gemeinsam gekostet werden können.  


Darüber hinaus bietet das Evangelische Klinikum Niederrhein diesmal auch externen Pflegekräften die Möglichkeit, an der Feier teilzunehmen. Jede(r) mit einer Ausbildung zur Pflegefachkraft ist herzlich eingeladen, dabei zu sein und die „Pflegefamilie“ des Klinikverbundes kennenzulernen, um eventuell die eigene Karriere an einem der fünf Standorte in Duisburg, Dinslaken und Oberhausen fortzusetzen.   


Die Teilnahme an der Feier zum Internationalen Tag der Pflege ist selbstverständlich kostenlos. Wir freuen uns, wenn sich externe Besucherinnen und Besucher aus Planungsgründen vorab per Mail (sekretariat_pdl@evkln.de) oder telefonisch (0203/508-1341 oder -1642) anmelden. Spontane Besuche sind aber auch gerne gesehen.   


    

Elternabend: Die erste Zeit mit Baby

Duisburg, 2. Mai 2024 - Die Ankunft eines neuen Familienmitglieds ist eine der aufregendsten und gleichzeitig herausforderndsten Phasen im Leben. An diesem informativen und interaktiven Elternabend am 8. Mai um 18 Uhr möchte das Team der Helios St. Johannes Klinik mit frischgebackenen oder werdenden Eltern gemeinsam die Freuden und Herausforderungen der ersten Zeit als Familie besprechen.

Es werden Themen wie die richtige Säuglingspflege, körperliche und emotionale Veränderungen nach der Geburt, den Umgang mit den Baby-Schlafphasen, die Bedeutung der elterlichen Bindung und viele weitere Punkte behandelt. Die erfahrenen Expert:innen geben wertvolle Tipps, Ratschläge und bewährte Praktiken an die Hand, um Unsicherheiten zu nehmen und offene Fragen zu beantworten.


Der Elternabend bietet zudem eine schöne Gelegenheit, sich mit anderen (werdenden) Eltern auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und Unterstützung in einer gemeinschaftlichen Umgebung zu finden. Bitte beachten Sie, dass aufgrund begrenzter Kapazität eine Anmeldung unter der 0203 546 30730 oder per Mail unter
nathalie.dungs@helios-gesundheit.de erforderlich ist. 

5. Mai ist Tag des herzkranken Kindes

Experten des Kinderherzzentrums am Herzzentrum Duisburg machen Mut E

Duisburg, 30. April 2024 - In Deutschland kommt etwa jedes hundertste Kind mit einem Herzfehler auf die Welt. Für die Eltern ist diese Diagnose ein Schock und mit großen Ängsten verbunden. Wenn sie dann noch ihr erst wenige Wochen altes Baby operieren lassen müssen, ist das ein schwerer Schritt. Das Kinderherzzentrum im Herzzentrum Duisburg (HZD) in Meiderich ist spezialisiert auf die Behandlung angeborener Herzfehler - auch bei kleinsten Patienten.


Anlässlich des Tages des herzkranken Kindes am 5. Mai klären Dr. med. Gleb Tarusinov, Chefarzt der Klinik für Kinderkardiologie - Angeborene Herzfehler, und Dr. med. Michael Scheid, Chefarzt Sektion Kinderherzchirurgie und Chirurgie angeborener Herzfehler, über Möglichkeiten der Behandlung auf. „Kinder mit Herzfehler werden öffentlich nicht richtig wahrgenommen. Dem herzkranken Kind sieht man nicht unbedingt an, dass es Beschwerden hat und leidet. Das Herz sieht man ja nicht. Dieser Tag ist deshalb sehr wichtig, um darauf hinzuweisen, dass es diese Kinder gibt, aber auch um Mut zu machen.“, erklärt Dr. Michael Scheid. Er ist spezialisiert auf die Behandlung komplexer Herzfehler – sowohl bei Früh- und Neugeborenen, als auch bei Kindern im Säuglingsalter.


Spezialisten arbeiten Hand in Hand Im Kinderherzzentrum werden pro Jahr etwa 2.300 Kinder ambulant und 500 Kinder stationär behandelt, rund 200 von ihnen benötigen einen operativen Eingriff. Neben angeborenen Herzfehlern werden darüber hinaus erworbene Herz- und Kreislauferkrankungen, Rhythmusstörungen (inkl. Herzschrittmacher), Herzmuskelerkrankungen und weitere Erkrankungen des Herzkreislaufsystems behandelt. Das Kinderherzzentrum ist das einzige seiner Art im Ruhrgebiet und am Niederrhein.


„Wir haben hier den Vorteil, dass alle notwendigen Disziplinen unter einem Dach vereint sind. Eltern müssen nicht in verschiedene Kliniken, die alle unterschiedliche Methoden haben. Bei uns im Haus sprechen sich Kinderkardiologie, Kinderherzchirurgie und Anästhesie für jeden kleinen Patienten miteinander ab. Ist eine Operation erforderlich, kommen sie danach auf die hauseigene kinderkardiologische Intensivstation und werden nach der Entlassung bei uns auch weiter regelmäßig untersucht.“, sagt Dr. Gleb Tarusinov. 


Minimal-invasive Eingriffe schonen den kleinen Körper Die häufigsten Herzfehler, die im Kinderherzzentrum behandelt werden, sind Trennwanddefekte oder Einkammerherzen. „Die meisten Herzfehler sind inzwischen sehr gut behandelbar. Es hängt immer davon ab, wie komplex der Herzfehler ist. Bei einigen reichen Medikamente aus, bei anderen sind interventionelle Untersuchungen mittels Herzkatheter nötig oder korrigierende Operationen. Bei den meisten Eingriffen setzen wir minimal-invasive Techniken ein, bei denen nur ganz kleine Hautschnitte nötig sind. Das unterscheidet uns von vielen anderen Kliniken, in denen noch der Brustkorb komplett geöffnet wird.“, erläutert Dr. Michael Scheid.


Meistens können die Kinder einige wenige Tage nach so einem Eingriff nach Hause gehen und direkt zu ihrem normalen Leben zurückkehren, ohne auf eine Wundheilung wie nach Operationen Rücksicht nehmen zu müssen. Liegt ein komplexer Herzfehler vor, der eine größere Operation erfordert, werden die Kinder anschließend auf der kinderkardiologischen Intensivstation durch erfahrene Kinderkrankenschwestern und Kinderkrankenpfleger betreut.


Unterstützung der Eltern – von Anfang an
Während dieser Zeit ist eine Unterbringung eines Elternteils in einem Wohnhaus auf dem Gelände möglich. „Ein Kind braucht diese Nähe. Eltern sind für uns auch keine normalen Besucher, sondern sie sind Teil des Patienten und gehören zur Behandlung dazu.“, betont Dr. Gleb Tarusinov.

Viele Herzfehler werden schon während der Schwangerschaft im Mutterleib erkannt. Dabei kooperiert das Kinderherzzentrum mit einer Vielzahl von Kliniken der Region im Bereich der pränatalen Diagnostik. Das ermöglicht eine Therapieplanung für die herzkranken Säuglinge nach der Geburt, beispielsweise damit direkt nach der Entbindung eine medikamentöse Behandlung beginnen kann oder weitere Eingriffe vorgenommen werden können.


„Wir nehmen uns von Anfang an viel Zeit, um zu erklären, was das Kind hat, wie die Prognose ist und was alles auf die Eltern zukommt. Da braucht es viel Verständnis und Einfühlungsvermögen, weil die Ängste um das eigene Kind natürlich sehr groß sind. Wichtig ist uns auch, dass die Eltern verstehen, dass ein angeborener Herzfehler auch nach erfolgreicher Behandlung ein Herzfehler bleibt. Die Kinder benötigen auch als Erwachsene noch regelmäßige Kontrolluntersuchungen. Unser Ziel ist es ihnen die Entwicklung zu ermöglichen, dass sie ihr Leben – wenn auch vielleicht mit leichten Einschränkungen – so normal wie möglich leben können, also aktiv sind, Sport machen – eben alles, was Kinder toll finden.“, so Dr. Gleb Tarusinov.


Der Kontakt mit vielen Familien bleibt oft über Jahre bestehen – nicht nur, wenn halbjährliche oder jährliche Kontrolluntersuchungen anstehen. Um Familien mit ähnlichem Schicksal zusammenzubringen, hat das Kinderherzzentrum vor der Corona-Pandemie einmal im Jahr zum „Tag des herzkranken Kindes“ ein Sommerfest auf einem Spielplatz veranstaltet. Ab dem kommenden Jahr wird diese Tradition wiederaufgenommen.

Gerade für viele behandelte Kinder ist es schön, einfach mal ein paar Stunden unbeschwert zu spielen und Spaß zu haben. Auch um Kinder zu treffen, die schon lange mit einem behandelten Herzfehler leben. So etwas macht Mut. Viele Familien aus der Nachbarschaft sind auch immer gerne gekommen und haben dann die Kinder kennengelernt, die in der Klinik liegen. Auch so hat das ganze Thema ein Gesicht bekommen.

HKD-Veranstaltungshinweis: Storchentreff – Infoabend für werdende Eltern

Duisburg, 30. April 2024 - Am kommenden Montag, den 6. Mai, um 18 Uhr bietet die Helios St. Johannes Klinik Duisburg wieder den Storchentreff an, einen Informationsabend für werdende Eltern. Das bewährte Konzept bleibt: An diesem Abend vermitteln Ärzt:innen aus Geburtshilfe und Neonatologie (Neugeborenenmedizin) sowie eine Hebamme wissenswerte Informationen rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit von Mutter und Kind nach der Geburt.

Das Team geht aber auch auf die Abläufe der Schwangerschaft und der Entbindung im Klinikum ein. Außerdem stehen die Expert:innen für individuelle Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung findet an der Helios St. Johannes Klinik im Veranstaltungsraum neben der Cafeteria statt (Dieselstraße 185 in 47166 Duisburg). Da die Teilnahmeplätze begrenzt sind, ist eine kurze Anmeldung per Telefon unter (0203) 546-30701 oder per E-Mail:
frauenklinik.hamborn@helios-gesundheit.de erforderlich.   Bei weiteren Fragen zur Geburtshilfe oder für eine individuelle Geburtsplanung steht das Team der Helios St. Johannes Klinik Ihnen ebenfalls unter den oben genannten Kontaktdaten zur Verfügung. 

Patientenveranstaltung: Junge Menschen mit Krebs – Risiko kennen und vorbeugen!

Patientenveranstaltung des Zentrums für Hereditäre Tumore am BETHESDA Krankenhaus am 8. Mai 2024  

Duisburg, 29. April 2024 - Immer häufiger erkranken junge Menschen an Krebs. Die schlimme Diagnose trifft Menschen in einer Lebensphase, in der sie mitten im Leben stehen und oft eine junge Familie haben oder planen. Die Erkrankung passt gar nicht in das Lebenskonzept…
Der Fall der britischen Prinzessin Kate hat das gerade wieder einer größeren Öffentlichkeit vor Augen geführt. Dabei gilt eine Krebspatientin oder ein Krebspatient laut Definition dann als „jung“, wenn die Erkrankung vor dem 50. Lebensjahr auftritt.


Manchmal liegt eine familiäre Häufung von Krebserkrankungen in der Familie vor, oft aber auch nicht. Warum die Zahl der jungen Erkrankten so rasch zunimmt, ist ungeklärt, aber sicher ist, dass Lebensstilfaktoren gemeinsam mit einer Veranlagung in den Genen für die Diagnose verantwortlich sind.     

Gerade für Menschen, die das Gefühl haben, dass in ihrer Familie in der Vergangenheit „zu viele“ Krebserkrankungen aufgetreten sind und die deshalb ein familiär erhöhtes Risiko befürchten, ist das Zentrum für Hereditäre (=erbliche) Tumore am BETHESDA Krankenhaus Duisburg eine kompetente Anlaufstelle. Eine fachgenetische Beratung und (gegebenenfalls) ein anschließender Test können hier eine Klärung herbeiführen. Aber auch bei jüngeren Menschen, die bereits an Krebs erkrankt sind, kann ein derartiger genetischer Test wichtige Erkenntnisse liefern, die zu einer entscheidenden individuellen Anpassung der Vorsorge und Früherkennung sowie der Therapie führen.

Die Präventionsmöglichkeiten, auch für die Familienangehörigen, werden unterschätzt. Wie ein erhöhtes Krebserkrankungsrisiko eingeschätzt und ggf. untersucht werden kann und welche individuellen Maßnahmen daraus abgeleitet werden können, darüber berichtet Frau Professor Dr. med. Gabriela Möslein, Leiterin des Zentrums für Hereditäre Tumore am BETHESDA Krankenhaus und Fachärztin für spezielle Chirurgie und Viszeralchirurgie, im Rahmen einer interaktiven Patientenveranstaltung:  

„Junge Menschen mit Krebs – Das eigene Risiko kennen und vorbeugen!“
Mittwoch, 08. Mai 2024 / 17:00-19:00 Uhr im Eventraum im BETHSDA Krankenhaus, Heerstr. 219, 47053 Duisburg  


Die Einladung richtet sich an alle, die an Informationen über die Vermeidung von Krebserkrankungen interessiert sind, aber auch an bereits an Krebs erkrankte Patientinnen und Patienten. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Nach einem laienverständlichen Vortrag ist Zeit für eine interaktive und hoffentlich lebhafte Diskussion eingeplant.  


Familientag im BETHESDA Kreißsaal: Einladung zum Tag der offenen Tür am 4. Mai 2024

Duisburg, 25. April 2024 - Der Kreißsaal BETHESDA lädt am 4. Mai 2024 herzlich zum Tag der offenen Tür ein. Anlässlich des bevorstehenden Internationalen Hebammentages (5. Mai) öffnet das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des BETHESDA Krankenhauses Duisburg seine Türen, um Einblick in die umfassende Versorgung und Betreuung von Frauen während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett zu geben. Schwangere, frischgebackene Mütter und werdende Eltern haben die Möglichkeit, sich über die vielfältigen Leistungen und Angebote zu informieren sowie mit unseren erfahrenen Hebammen, Ärztinnen und Ärzten ins Gespräch zu kommen.  


Der Tag der offenen Tür steht ganz im Zeichen der Familie. Von 11 bis 15 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Aktionen. Neben Kurzvorträgen und Kreißsaalführungen bleibt ausgiebig Zeit, das erfahrene Team der Geburtshilfe kennenzulernen und sich über den neuen hebammengeleiteten Kreißsaal zu informieren, der im Sommer in Betrieb geht. Werdende Mütter haben die Möglichkeit, ihren Babybauch bei einem Fotoshooting als Erinnerung festhalten zu lassen.


Im Garten des BETHESDA Krankenhauses gibt es ein buntes Familienprogramm. Für die Kleinen gibt es unter anderem eine Hüpfburg und Kinderschminken. Für das leibliche Wohl ist mit Leckereien vom Grill, verschiedenen Kuchen und Getränken gesorgt.  

Die Geburtshilfe im BETHESDA Krankenhaus Duisburg hat eine lange Tradition. Ein interdisziplinäres Team aus erfahrenen Ärzten, Hebammen, Krankenschwestern und Kinderkrankenschwestern arbeitet eng zusammen, um Mutter und Kind bestmöglich zu betreuen. Besonderer Wert wird auf eine selbstbestimmte Geburt in verschiedenen Gebärpositionen gelegt. Eine Vielzahl alternativer Schmerztherapien wie Bachblüten, Aromaöle, Homöopathie und Naturheilverfahren sowie die Möglichkeit der Wassergeburt stehen zur Verfügung. Darüber hinaus bietet die Geburtshilfe eine umfassende Stillberatung und Familienbegleitung an.  

Der Tag der offenen Tür 04. Mai 2024 Uhrzeit: 11-15 Uhr Ort: Ev. Krankenhaus BETHESDA, Heerstr. 219, 47053 Duisburg (Garten des BETHESDA Krankenhauses) Der Eintritt ist frei.

 

TROPENKRANKHEIT  und mehr...

Wie viele Dengue-Fälle gibt es in Deutschland?  Stand 19.04.2024
Die Zahl der Fälle von 
Denguefieber steigt in Deutschland derzeit rasant an. Insgesamt wurden dem Robert Koch-Institut (RKI) bis zum 18. April 2024 fast 600 Infektionen mit der Tropenkrankheit gemeldet. Die Betroffenen haben sich wahrscheinlich allesamt auf Reisen in Süd- und Südostasien oder Süd- und Mittelamerika angesteckt. Besonders in letzterer Region breitet sich die Krankheit derzeit ungewöhnlich stark aus, wie Daten der Pan American Health Organisation zeigen.


Allein in Brasilien gab es bis zur 14. Kalenderwoche über vier Millionen Fälle - mehr als im gesamten Vorjahr. Aber bald schon könnte eine Dengue-Ansteckung auch ohne Fernreise möglich sein. Das liegt daran, dass Überträger wie die Tigermücke durch den 
Klimawandel mittlerweile auch in Europa heimische werden. So gibt es im Süden Deutschlands - vor allem in Baden-Württemberg bereits eine ganze Reihe etablierter Populationen. Weiter südlich hat es sogar schon örtliche Ausbrüche gegeben. Dazu schreibt ntv.de: "So wurden im Sommer 2023 in der Lombardei in Italien, darunter in Gemeinden am Gardasee, erstmals Infektionen mit dem Dengue-Virus registriert."


Die meisten der Infektionen mit dem Dengue-Virus (DENV) verlaufen laut RKI symptomfrei oder sehr milde. "Bei einem sehr kleinen Teil der Erkrankten tritt eine schwere Verlaufsform auf, die sich 3-7 Tage nach Auftreten der ersten Symptome mit starken Bauchschmerzen, anhaltendem Erbrechen, schneller Atmung, blutenden Schleimhäuten, Bluterbrechen, Erschöpfung oder Unruhe ankündigen kann." Um eine Ansteckung zu vermeiden, sollten sich Reisende vor allem gut vor Mücken schützen - dabei können beispielsweise Anti-Mückensprays, Moskitonetze und lange Kleidung helfen. Informationen zu Denguefieber finden Sie unter anderem hier: 
Bernhard-Nocht-Institut für TropenmedizinRobert Koch-InstitutAuswärtiges Amt. Mathias Brandt
Infografik: Wie viele Dengue-Fälle gibt es in Deutschland? | Statista

Wo breitet sich Denguefieber besonders stark aus?
Das Robert Koch-Institut registriert im laufenden Jahr ungewöhnlich viele 
Denguefälle in Deutschland. Die Tropenkrankheit verläuft zwar überwiegend milde, kann allerdings in seltenen Fällen auch sehr schmerzhaft für die Betroffenen sein. Verantwortlich für die erhöhten Infektionszahlen ist die derzeit ungewöhnlich starke Ausbreitung des Denguefiebers in Südamerika. Allein in Brasilien gab es laut Daten der Pan American Health Organisation bis zur 14. Kalenderwoche über vier Millionen Fälle - mehr als im gesamten Vorjahr.


Als Auslöser nennt die 
Pharmazeutische Zeitung (PZ) die heftigen Regenfälle und die hohen Temperaturen der vergangenen Monate. Unter diesen Bedingungen könne sich die Dengue-Viren übertragende Gelbfiebermücke (Aedes aegypti) besonders gut vermehren. Auch in Argentinien ist Dengue derzeit auf dem Vormarsch, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. Nach knapp über 130.000 Fällen im Vorjahr, wurden 2024 schon mehr als 250.000 Infektionen registriert. Ein weiterer großer Denguefieber-Ausbruch findet derzeit in Paraguay statt. Informationen zu Denguefieber finden Sie unter anderem hier: Bernhard-Nocht-Institut für TropenmedizinRobert Koch-InstitutAuswärtiges Amt. Mathias Brandt
Infografik: Wo breitet sich Denguefieber besonders stark aus? | Statista

Wo kommen in Deutschland Tigermücken vor? TROPENKRANKEIT - 19.04.2024
Derzeit häufen sich in Deutschland die 
Fälle von Denguefieber. Zwar wird diese Tropenkrankheit noch fast ausschließlich von reisen aus Asien oder Süd- und Mittelamerika mitgebracht, aber das könnte sich bald ändern. Verantwortlich hierfür ist die durch den Klimawandel begünstigte Ausbreitung von hier bislang nicht vorkommenden Stechmückenarten. So können Viruserkrankungen wie Dengue oder das West-Nil-Virus beispielsweise von der Asiatischen Tigermücke Aedes albopictus übertragen werden.


Dazu schreibt die Nationale Expertenkommission Stechmücken: "Die Mücke kommt ursprünglich aus dem asiatisch-pazifischen Raum, hat sich seit den 1990er Jahren massiv in Südeuropa und Teilen Mitteleuropas ausgebreitet und ist mittlerweile auch mit einigen fest etablierten Populationen in Deutschland zu finden. Wo die Tigermücke bislang hierzulande Fuß gefasst hat zeigt die Statista-Karte, die auf vom Friedrich-Loeffler-Institut veröffentlichten Daten basiert. Sie zeigt, dass sich die etablierten Populationen vor allem in Baden-Württemberg befinden. Aber auch in Bayer, Hessen und Thüringen hat ist Aedes albopictus mittlerweile zuhause. Informationen zu Denguefieber finden Sie unter anderem hier: 
Bernhard-Nocht-Institut für TropenmedizinRobert Koch-InstitutAuswärtiges Amt.
Infografik: Wo kommen in Deutschland Tigermücken vor? | Statista

Wie entwickelt sich der Markt für Medizintechnik? GESUNDHEIT 19.04.2024
Der Markt für 
Medizintechnik in Deutschland hat nach dem Rückgang im ersten Jahr der Corona-Pandemie wieder Fahrt aufgenommen. Treiber ist dabei das große Marktsegment der medizinischen Geräte. Dessen Umsätze lagen bereits 2022 wieder über dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019. Der Markt für Labortest-Produkte hingegen stagniert seit den deutlichen Anstiegen in den Jahren 2020/21. Der Markt Medizintechnik in Deutschland wird laut Schätzungen der Experten der Statista Market Insights im Jahr 2024 voraussichtlich einen Umsatz von rund 36 Mrd. Euro erreichen.


Innerhalb dieses Marktes wird der größte Anteil mit einem prognostizierten Marktvolumen von rund 32 Mrd. Euro von medizinischen Geräten eingenommen. Der Medizintechnik-Markt deckt Geräte und Produkte ab, die zur Prävention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Sie bilden neben den Arzneimitteln die wichtigste Kategorie von Medizinprodukten. Zu den bekanntesten Produkten der Medizintechnik gehören unter anderem Herzschrittmacher, bildgebende Geräte, Dialysegeräte und Implantate. Matthias Janson
Infografik: Wie entwickelt sich der Markt für Medizintechnik? | Statista

Bildung und Gesundheit sind weltweit gestiegen
Die 
Lebenserwartung und die Alphabetisierung der Menschheit sind in den letzten 200 Jahren deutlich gestiegen. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis von Daten, die der französische Wirtschaftswissenschaftler Thomas Piketty veröffentlicht hat. Wie die Grafik außerdem zeigt, sind die wesentlichen Fortschritte im 20. Jahrhundert erzielt worden. In dieser Zeit erfolgte laut Piketty in vielen Ländern ein starker Ausbau des Sozialstaats und die Einführung einer progressiven Steuer. Die Länder mit der niedrigsten Lebenserwartung europaweit sind die Republik Moldau, die Ukraine sowie Russland.


Weltweit ist die Lebenserwartung in San Marino sowie Hongkong am höchsten, dort beträgt die Lebenserwartung im Schnitt 85 Jahre. Alle Länder mit der niedrigsten durchschnittlichen Lebenserwartung bei Geburt liegen in Afrika. So liegt die Lebenserwartung in der Zentralafrikanischen Republik bei lediglich 54 Jahren. Folglich ist Afrika auch der Kontinent mit der geringsten Lebenserwartung, in Europa leben die Menschen durchschnittlich am längsten (siehe die Statistik zur durchschnittlichen Lebenserwartung bei der Geburt nach Kontinenten). Weltweit liegt die durchschnittliche Lebenserwartung bei 73 Jahren. Matthias Janson
Infografik: Bildung und Gesundheit sind weltweit gestiegen | Statista

Sind sexuell übertragbare Krankheiten auf dem Vormarsch?
HEPATITIS B, SYPHILLIS UND GONORRHOE

„Die 
sexuell übertragbaren Infektionen nehmen in Deutschland zu, und zwar kontinuierlich“, so Norbert Brockmeyer, Präsident der Deutschen Gesellschaft für sexuelle Gesundheit im November 2023 gegenüber der Augsburger Allgemeinen. Registrierte das Robert Koch-Institut (RKI) 2013 weniger als 2.000 Hepatitis-B-Fälle waren es vergangenes Jahr fast 23.000. Eine deutliche Zunahme der gemeldeten Fälle verzeichnet die RKI-Statistik im selben Zeitraum ebenfalls bei Syphilis und Gonorrhoe (auch bekannt als Tripper).


Dagegen liegen die die diagnostizierten 
HIV-Fälle auf einem eher stabilen Niveau. Die Gründe für diese Entwicklung sind laut Brockmeyer vielfältig. Zum einen haben viele Menschen lediglich HIV auf dem Schirm - andere sexuell übertragbaren Krankheiten (STI) führen dagegen ein Schattendasein. Außerdem hat die Digitalisierung dazu geführt, dass Menschen wesentlich bequemer und schneller Sexpartner:innen finden. "Mit der Zunahme von schnellen sexuellen Kontakten nehmen auch STI zu." Mathias Brandt 
Infografik: Sind sexuell übertragbare Krankheiten auf dem Vormarsch? | Statista

Wie verbreitet sind Atemwegserkrankungen in Deutschland?
AKUTE ATEMWEGSERKRANKUNGEN

Etwas mehr als 330.000 labordiagnostisch bestätigte 
SARS-CoV-2-Fälle (Stand: 13. Kalenderwoche 2024) wurden dem Robert Koch-Institut (RKI) seit dem Beginn der Grippesaison (40. Kalenderwoche) gemeldet. Indes ist die Corona-Winter-Welle mittlerweile wieder vorbei, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. Und auch, dass es laut Daten des DIVI-Intensivregisters aktuell weniger als 60 Corona-Patient:innen gibt, spricht für eine Entspannung der Lage. Bei Influenza deutet sich lau RKI das Ende der Grippewelle an. Die RSV-Welle endete laut Definition des Instituts mit der 10. KW 2024.
Mathias Brandt
 Infografik: Wie verbreitet sind Atemwegserkrankungen in Deutschland? | Statista

Milliardenmarkt Digital Health
Digitale Technologie trägt zunehmen dazu bei, unsere Gesundheit und Gesundheitsversorgung zu verbessern. Entsprechend steigen die Umsätze im so genannten "Digital Health" Segment in Deutschland. Dazu zählen unter anderem Smartphones-Apps, Bio-Sensoren oder Online-Sprechstunden mit Ärzten, die über Webseiten oder Apps durchgeführt werden. Nach Schätzungen der Experten der 
Statista Market Insights werden die Umsätze im kommenden Jahr die Fünf-Milliarden-Marke und 2025 schließlich die Sechs-Milliarden-Grenze überschreiten. Das Segment "Digitale Behandlung und Pflege" generiert dabei den meisten Umsatz.


Dieser Markt umfasst digitale Tools, die zur Diagnose, Behandlung und Verwaltung von medizinischen Bedingungen eingesetzt werden. Er umfasst somit auch vernetzte Biosensoren und den Markt für digitales Pflegemanagement. Das Segment "Digitale Fitness und Wohlbefinden" steht beim Umsatz an zweiter Stelle. Dieser Markt umfasst Fitness-Tracker, Gesundheits- und Wellness-Coaching sowie Tools, die Einzelpersonen dabei helfen, ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu überwachen und zu verbessern.

Bei den Online-Arztsprechstunden werden die Umsätze der Schätzung zufolge unter der Schwelle von einer Milliarde Euro bleiben. Dieser Markt umfasst Telemedizin und andere digitale Tools, die es Patienten ermöglichen, mit Ärzten aus der Ferne zu konsultieren. Matthias Janson

Infografik: Milliardenmarkt Digital Health | Statista


Dr. Stefanie Klenke neue Chefärztin der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
am Evangelischen Klinikum Niederrhein

„Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets – da gehört direkte und ehrliche Kommunikation mit dazu.“  

Duisburg, 17. April 2024 - Privatdozentin Dr. Stefanie Klenke ist neue Chefärztin der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Evangelischen Klinikum Niederrhein. Seit dem 1. März ist Privatdozentin Dr. Stefanie Klenke neue Chefärztin der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Evangelischen Klinikum Niederrhein. Sie folgt damit auf Prof. Dr. Ralf Scherer, der nach 25 Jahren als Leiter der Abteilung in den Ruhestand gegangen ist, und ist verantwortlich für die Standorte Evangelisches Krankenhaus Duisburg-Nord, Herzzentrum Duisburg, Johanniter Krankenhaus Oberhausen und Evangelisches Krankenhaus Dinslaken.

Frau Dr. Klenke war zuletzt Leitende Oberärztin in der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Universitätsklinikum Essen, wo sie 15 Jahre lang tätig war. Jetzt freut sie sich auf ihre neue Aufgabe am EVKLN: „Wir stellen als ein Team die anästhesiologische Versorgung an den vier Standorten mit einer klinisch exzellenten Arbeit sicher.

Mit der Anästhesie, der Intensivmedizin, der Notfallmedizin, der Schmerzmedizin und der Palliativmedizin repräsentieren wir die fünf Säulen der Anästhesiologie – darauf können wir sehr stolz sein.


Es gilt jetzt, diese fünf Säulen zu organisieren und Synergien zwischen den Säulen zu schaffen, und dies in Zusammenarbeit mit anderen Kliniken.“ Dabei setzt die 40-jährige, die mit ihrem Mann und ihrem 3 ½ Jahre alten Sohn in Essen wohnt, auch auf einen intensiven Austausch mit allen Berufsgruppen: „Gute Zusammenarbeit und gegenseitige Wertschätzung mit allen ärztlichen und pflegerischen Kolleginnen und Kollegen sind mir persönlich sehr wichtig. Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets – da gehört direkte und ehrliche Kommunikation mit dazu.“

In ihrer neuen Abteilung will Frau Dr. Stefanie Klenke „weiterhin eine qualitativ hochwertige anästhesiologische Leistung mit einem besonderen Fokus auf der Patientensicherheit und der Patientenzufriedenheit erbringen.”


 

Grüne Damen und Herren: BETHESDA Krankenhaus sucht engagierte Unterstützung

Duisburg, 15. April 2024 - Das BETHESDA Krankenhaus Duisburg legt besonderen Wert auf menschliche Nähe und Unterstützung während des Krankenhausaufenthaltes. Hierbei spielen auch die sogenannten „Grünen Damen und Herren“ eine wichtige Rolle. Diese engagierte Gruppe von Freiwilligen leistet einen wertvollen Beitrag zur Betreuung und Unterstützung der Patientinnen und Patienten. Freiwillige, die sich diesem wichtigen Engagement anschließen möchten, sind herzlich dazu eingeladen, sich zu melden und Teil der Grünen Damen und Herren zu werden.


Als einfühlsame Begleiterinnen und Begleiter stehen sie in schwierigen Zeiten mit einem offenen Ohr zur Verfügung und erfüllen auch kleine Wünsche, um den Krankenhausaufenthalt angenehmer zu gestalten. Die Tätigkeit als „Grüne Damen und Herren“ ist nicht nur für die Patientinnen und Patienten, sondern auch für die Freiwilligen selbst eine bereichernde Erfahrung. Sie haben die Möglichkeit, anderen Menschen zu helfen und eine sinnvolle Aufgabe zu erfüllen, was ihr Engagement zu einer besonders wertvollen und erfüllenden Erfahrung macht.


Seit fünfzig Jahren kümmern sich freiwillige Helferinnen und Helfer, die als die "Grünen Damen und Herren" bekannt sind, liebevoll um Menschen in Ausnahmesituationen. Mit ihrer charakteristischen grünen Arbeitskleidung und dem locker geschwungenen Schal sind sie leicht zu erkennen.  
Wer sich dem Team der „Grünen Damen und Herren“ anschließen möchte, meldet sich bei Pfarrerin Frau Sara Randow (Telefon: 0208 45791139 oder per Mail:
sara.randow@ekir.de). 


40 Jahre Psychiatrie – Marien-Klinik lädt zum Nachmittag der offenen Tür

Duisburg, 12. April 2024 - Anlässlich ihres runden Geburtstages laden die psychiatrischen Abteilungen der Helios Marien Klinik am 17. April 2024 ab 13 Uhr zu einem Nachmittag der offenen Tür ein. In Vorträgen, Workshops oder Führungen können Interessierte einen Blick hinter die Kulissen werfen. 1984 war ein Jahr der Neuerungen: Das HI-Virus wurde entdeckt, Apple stellte seinen ersten Macintosh-PC vor oder die ersten TetraPaks kamen auf den Markt. Und auch in Duisburg begann eine neue Ära: die der umfassenden Versorgung von Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen.


In diesem Jahr nämlich öffnete in Duisburg-Hochfeld die erste Abteilung für Psychiatrie in der Innenstadt ihre Tore und leistete fortan einen bedeutenden Beitrag zur seelischen Gesundheit der Einwohner:innen dieser Stadt. Nur zehn Jahre später kam eine weitere Abteilung für Gerontopsychiatrie dazu. Beide ermöglichten vielen Menschen in seelischen Krisen eine schnelle und unkomplizierte Hilfe, denn lange Anfahrten in umliegende Kliniken fielen weg.  


Nach verschiedenen Standortwechseln bieten die psychiatrischen Abteilungen nun seit einiger Zeit ihre breit gefächerten Dienstleistungen am Standort der Helios Marien Klinik an und feiert nun dort auch ihr 40-jähriges Bestehen. Ein guter Anlass, um die Türen der Klinik noch einmal symbolisch zu öffnen. Am kommenden Mittwoch, den 17. April 2024, bekommen Interessierte zwischen 13 und 18 Uhr einen umfassenden Einblick in die Arbeit der psychiatrischen Teams.


Nach der Begrüßung durch die Klinikgeschäftsführung, den amtierenden Chefarzt Dr. Tan Bayraktar und den damaligen „Gründer-Chefarzt“ Dr. Dr. Wolfgang Krebs haben Besucher:innen die Gelegenheit, an informativen Vorträgen, etwa zu den Themen Sucht, Depression oder Psychosomatik teilzunehmen, die Abteilungen persönlich kennenzulernen oder einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Auch Workshops, etwa zu progressiver Muskelentspannung wird es geben.


An Ständen informieren zudem Vereine wie Regenbogen Duisburg e.V., die Alzheimer Gesellschaft oder das Bündnis gegen Depressionen über ihre Arbeit. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt, musikalisch untermalt wird der Tagesausklang ab 17 Uhr mit Livemusik der Band Duonova.


   

Thoraxchirurgie und Lungen- und Bronchialheilkunde rücken enger zusammen

 Bündelung der Kräfte beider Kliniken schafft Vorteile für Patientinnen und Patienten  

Duisburg, 12. April 2024 - Im Klinikverbund Evangelisches Klinikum Niederrhein arbeiten die Klinik für Thoraxchirurgie und die Klinik für Lungen- und Bronchialheilkunde seit jeher eng zusammen. Das gilt insbesondere für die Diagnostik und Therapie von bösartigen Lungentumoren. Bislang ist die Klinik für Thoraxchirurgie allerdings am Evangelischen Krankenhaus Duisburg-Nord angesiedelt, die Klinik für Lungen- und Bronchialheilkunde am Johanniter Krankenhaus Oberhausen.  

Um künftig noch bessere Synergieeffekte zu erzielen, von denen auch die Patientinnen und Patienten durch kürzere Wege und einen noch intensiveren Austausch der beiden Disziplinen profitieren, verlagert die Klinik für Thoraxchirurgie unter ihrem Chefarzt Dr. Feras Al-Shahrabani ihren Schwerpunkt ab Mitte April von Duisburg ins Johanniter Krankenhaus nach Oberhausen-Sterkrade, um dort Tür an Tür mit der Klinik für Lungen- und Bronchialheilkunde unter Chefarzt Fanar Othman zu arbeiten.


Die Thoraxchirurgie wird aber weiterhin auch im Evangelischen Krankenhaus Duisburg-Nord präsent sein, um so für die dortigen Patientinnen und Patienten ansprechbar zu sein und – wenn es erforderlich ist – Eingriffe vorzunehmen.   


Für Chefarzt Dr. Feras Al-Shahrabani bringt die künftige größere Nähe von Thoraxchirurgen und Pneumologen in Oberhausen viele Vorzüge mit sich: „Uns bietet sich die Möglichkeit, bereits bestehende interdisziplinäre Behandlungskonzepte einschließlich der modernen minimalinvasiven Diagnostik und Therapie noch besser umzusetzen. Durch die räumliche Nähe der beiden Kliniken können die Teams noch effektiver zusammenarbeiten, um den Patienten eine ganzheitliche Versorgung auf höchstem Niveau zu bieten.“


Auch Chefarzt Fanar Othman freut sich auf die Kolleginnen und Kollegen der Thoraxchirurgie: „Einer der wichtigsten Vorteile besteht darin, dass Patienten nicht mehr verlegt werden müssen, sondern in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können. Insgesamt wird diese Maßnahme zweifellos zu einer Win-win-Situation für alle Beteiligten führen, weil sie die Qualität der Versorgung verbessert und gleichzeitig die Effizienz im Gesundheitssystem steigert.“  

Darüber hinaus wird die ebenfalls bewährte enge Kooperation der Thoraxchirurgen mit der Klinik für Lungen- und Bronchialheilkunde am BETHESDA Krankenhaus Duisburg (Chefarzt: Sahmir Kujovic) auch weiterhin in der bisherigen Form fortgesetzt.


„Wenn mich der Schlag trifft…!“  Schlaganfälle – Akutbehandlun...wie geht es weiter?

 Neue Veranstaltungsreihe „Medizin im Revier“ für Patientinnen und Patienten geht am 16. April in die zweite Runde.  
Duisburg, 10. April 2024 - Nach der erfolgreichen Premiere von „Medizin im Revier“ im Februar ist die neue Veranstaltungsreihe des Klinikverbunds Evangelisches Klinikum Niederrhein/BETHESDA Krankenhaus für Patientinnen, Patienten und alle anderen Interessierten jetzt in der Klinik für Neurologie am Evangelischen Krankenhaus Duisburg-Nord in Fahrn zu Gast. Im Mittelpunkt steht diesmal das Thema Schlaganfälle, neben Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland und oftmals die Ursache für schwere, bleibende Schäden der Betroffenen.     


Gemeinsam erläutern Dr. Corina Kiesewalter (Chefärztin der Klinik für Neurologie), Dr. Markus Heddier (Chefarzt der Zentralen Abteilung für Neuroradiologie) und Oberarzt Fabian Kahl (Leiter der Stroke Unit), warum bei Verdacht auf einen Schlaganfall höchste Eile geboten ist und welche Warnzeichen beachtet werden müssen. Außerdem stellen sie anhand konkreter Fallbeispiele Möglichkeiten der Akutbehandlung wie Lyse (also die Auflösung von Blutgerinnseln mithilfe von Medikamenten) und Thrombektomie (Entfernung von Blutgerinnseln mittels eines Katheters) vor.


Weitere Aspekte sind die nötigen diagnostischen Schritte zur Ursachenklärung nach einem Schlaganfall, vorbeugende Maßnahmen wie Medikamente, um das weitere Voranschreiten der Erkrankung zu verhindern, und die Nachsorge z.B. durch Rehamaßnahmen und ambulante Therapien.    


Selbstverständlich bleibt im Anschluss an die Vorträge genügend Zeit für Fragen an die Experten und Diskussionen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Voranmeldung ist nicht nötig.            
Hier die Eckdaten der Veranstaltung: „Wenn mich der Schlag trifft…!“ Schlaganfälle – Akutbehandlung…und wie geht es weiter?
Datum/Uhrzeit: Dienstag, 16. April 2024 / 16:30–18:00 Uhr
Ort: Evangelisches Krankenhaus Duisburg-Nord, Konferenzzentrum im Verwaltungsgebäude, Fahrner Straße 133, 47169 Duisburg  


Die Veranstaltungsreihe „Medizin im Revier“ findet im Turnus von zwei Monaten statt. Expertinnen und Experten des Klinikverbunds Evangelisches Klinikum Niederrhein/BETHESDA Krankenhaus Duisburg informieren jeweils über aktuelle Entwicklungen der modernen Medizin und geben Patientinnen und Patienten fundierte, praxisnahe Ratschläge zu ihren Erkrankungen.


Fortgesetzt wird die Reihe am 26. Juni im Johanniter Krankenhaus Oberhausen. Dann vermittelt Prof. Dr. Markus Frings, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, alles Wissenswerte zum Thema Demenz.


Austausch und praktische Hilfe bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse

Neugründung „Arbeitskreis der Pankreatektomierten Rhein-Ruhr Duisburg“ am BETHESDA

Duisburg, 8. April 2024 - Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gehört zu den großen Drüsen des menschlichen Körpers und erfüllt zwei wichtige Aufgaben: Sie produziert die Verdauungssäfte, die für die Zerkleinerung der Nahrung im Darm notwendig sind, und bildet die Hormone Insulin und Glukagon, die den Blutzuckerspiegel regulieren. Ist eine dieser Funktionen beeinträchtigt, ist das oft lebensbedrohlich. Insbesondere bei Tumorerkrankungen oder schweren Entzündungen der Bauchspeicheldrüse kann dann eine teilweise oder komplette Entfernung des Organs, eine sogenannte Pankreatektomie, nötig sein.  


Um Patientinnen und Patienten, die an schweren Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse leiden, praktische Hilfe von erfahrenen Fachleuten zukommen zu lassen, aber auch um ihnen den Austausch mit anderen Betroffenen zu ermöglichen, gründet sich am BETHESDA Krankenhaus Duisburg der Arbeitskreis der Pankreatektomierten (AdP) Rhein-Ruhr Duisburg. Neben Patientinnen und Patienten, bei denen die Bauchspeicheldrüse teilweise oder komplett entfernt wurde oder ein entsprechender Eingriff geplant ist, richtet sich der neue Arbeitskreis ausdrücklich auch an alle, die an Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse leiden, ohne dass eine derartige Operation möglich oder nötig ist.  


Das Gründungstreffen findet statt am Montag, dem 15. April 2024, von 17:00 bis 19:00 Uhr im Eventraum am BETHESDA Krankenhaus Duisburg, Heerstraße 219, 47053 Duisburg  

Im Rahmen der Gründungsveranstaltung hält Professor Dr. Simon Schimmack, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und Leiter des Onkologischen Zentrums und des Pankreaskrebszentrums am BETHESDA, einen Vortrag über zystische Tumore der Bauchspeicheldrüse und die Möglichkeit, solche Veränderungen mithilfe eines sogenannten Zystenpasses zu protokollieren. Anschließend berichtet Ralf Hartwig, Leiter der Sektion Onkologie und Netzkoordinator des Onkologischen Zentrums am BETHESDA Krankenhaus, über neue medikamentöse Therapiestrategien bei Pankreaskrebs.


Rüdiger Schwenn als Regionalgruppenleiter des Arbeitskreises der Pankreatektomierten (AdP) wird die Begrüßung und Moderation übernehmen. Im weiteren Verlauf sind ein Meinungsaustausch zwischen Betroffenen und Experten, die Vorbereitung der kommenden Treffen des AdP Rhein-Ruhr Duisburg und ein gemeinsamer Imbiss geplant.  
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Voranmeldung ist nicht nötig.    


Neues Versorgungsangebot für Herzgesundheit im Duisburger Süden: Sektion Kardiologie eröffnet im BETHESDA Krankenhaus

Duisburg, 5. April 2024 - Der Klinikverbund Evangelisches Klinikum Niederrhein und BETHESDA Krankenhaus Duisburg hat Anfang April mit der Eröffnung einer neuen kardiologischen Abteilung im BETHESDA Krankenhaus in Hochfeld sein medizinisches Angebot erweitert. Ziel ist es, das Versorgungsangebot im Duisburger Süden noch attraktiver zu gestalten und den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten gerecht zu werden.


Das Zentrum für Innere Medizin am BETHESDA Krankenhaus wurde mit der Sektion Kardiologie unter der Leitung von Dr. med. Reza Rezwanian-Amiri fachlich und personell verstärkt. Dr. Rezwanian-Amiri war zuvor am Herzzentrum Duisburg tätig. Er verfügt über langjährige Erfahrung und umfassende Expertise in der Durchführung aller gängigen kardiologischen Untersuchungsverfahren: Die medizinischen Schwerpunkte der Sektion Kardiologie liegen in der Echokardiographie, der Schrittmacher- und Defibrillatorkontrolle sowie der Diagnostik und Therapie von Bluthochdruckerkrankungen.


Sind weitergehende Eingriffe wie Stentimplantationen, kathetergestützter Herzklappenersatz oder die Katheterbehandlung von Herzrhythmusstörungen erforderlich, arbeitet die Sektion eng mit dem ebenfalls zum Klinikverbund gehörenden Herzzentrum Duisburg zusammen. „Dadurch können wir unseren Patienten einen nahtlosen Übergang zwischen den medizinischen Einrichtungen und eine umfassende interdisziplinäre Behandlung gewährleisten", betont Sektionsleiter Dr. Rezwanian-Amiri.


Neben den kardiologischen Leistungen bietet die Sektion auch eine kardiologische Privatambulanz sowie eine Tauchmedizinische Ambulanz für Tauchtauglichkeitsuntersuchungen an. Mit der neuen Sektion verfügt das Zentrum für Innere Medizin am BETHESDA Krankenhaus nun neben den Bereichen Innere Medizin und Endokrinologie, Gastroenterologie, Lungen- und Bronchialheilkunde sowie Onkologie auch über beste Voraussetzungen für eine umfassende Behandlung von Herz- und Kreislauferkrankungen.


Dr. med. Reza Rezwanian-Amiri Dr. med. Reza Rezwanian-Amiri ist ein erfahrener Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie. Zusätzlich zu seiner Facharztausbildung hat er sich weiterqualifiziert durch Zusatzweiterbildungen in Spezieller internistischer Intensivmedizin und Hypertensiologie (DHL). Der 59-jährige war erstmals von 2003 bis 2007 im Herzzentrum Duisburg angestellt und kehrte dann im Jahr 2010 wieder zurück. Er gehörte zum Team der Klinik für Kardiologie, Elektrophysiologie und Angiologie von Prof. Dr. med. Wolfang Schöls. In dieser Funktion leitete er die Kardiologie am Evangelischen Krankenhaus Dinslaken als eine Art Außenstelle des Herzzentrums Duisburg.

 


Bluthochdruck und Nierenerkrankungen in besten Händen

Helios Marien Klinik: Hohe Qualität bei Patientenversorgung erneut bestätigt
Duisburg, 4. April 2024 - Umfassende Qualifikation der Mitarbeiter, die Erfüllung zahlreicher Leistungsmerkmale sowie ein klar definiertes Behandlungsmanagement – dafür hat die Abteilung für Innere Medizin, Nephrologie und Diabetologie unter Chefärztin Dr. med. Gabriele Schott jetzt erneut das Siegel der „Nephrologischen Schwerpunktklinik“ sowie als „Zentrum für Hypertonie“ erhalten. Die unter diesen Kategorien behandelten Krankheitsbilder spielen oft ineinander.  

Unsere Nieren erscheinen häufig wie weniger wichtige „Nebendarsteller“ im Organensemble, dabei leisten sie im Verborgenen erstaunliche Dienste, wie etwa das Filtern von rund 1800 Litern Blut am Tag. So ist es wenig verwunderlich, dass eine ausreichende Nierenfunktion und ein geregelter Blutdruck eng zusammenhängen.

Die Abteilung von Dr. med. Gabriele Schott an der Helios Marien Klinik kennt sich deshalb nicht nur zufällig mit beiden Themengebieten bestens aus.


Bereits zum vierten Mal hat sich die Klinik als spezialisierte nephrologische Einrichtung einem gründlichen Qualitätsentwicklungs- und Überprüfungsverfahren der unabhängigen ClarCert GmbH unterzogen und beweist erneut umfangreiche Expertise bei der Behandlung nephrologischer Erkrankungen sowie bei der Therapie von Bluthochdruck. Die dazugehörigen offiziellen Siegel der von den medizinischen Fachgesellschaften anerkannten Prüfungskommission wurden dem Team nun ausgehändigt. Der Auditbericht verwies unter anderem explizit auf die „hohe Motivation“ des Personals und die „ausgeprägte Identifikation“ mit den Aufgaben und der Abteilung.  


Die Klinik verfügt über sämtliche diagnostischen Mittel zur Identifizierung und Behandlung von Nierenkrankheiten. Und auch für die damit oft korrelierende Diabetesbehandlung ist das Team besonders qualifiziert. Zudem besteht in Zusammenarbeit mit der benachbarten Urologie sowie mit der Allgemeinchirurgie als weiterer Schwerpunkt eine umfangreiche Erfahrung in der Betreuung von Patientinnen und Patienten, welche etwa die Nierenersatztherapie in Form der Peritonealdialyse erhalten - von der Implantation der Katheter über das Patiententraining bis zur Behandlung von Komplikationen.


Gemeinsam mit den Kolleg:innen der Gefäßchirurgie werden zudem auch komplizierte, alternative Dialysezugänge für die Hämodialyse angelegt. Die ambulante und nachstationäre Betreuung der Patient:innen erfolgt dann über das Ambulante Nierenzentrum am Haus. „Unser Ziel ist von Beginn an eine bestmögliche Lebensqualität für unsere Patienten. Und das beginnt natürlich schon bei kurzen Wegen und eng abgesprochenen Therapien. Die Behandlung findet dabei jederzeit individuell und auf Augenhöhe statt“, fasst Gabriele Schott das Konzept noch einmal zusammen.

HKD-Veranstaltungshinweis: Storchentreff – Infoabend für werdende Eltern

Duisburg, 3. April 2024 - Am kommenden Montag, den 8. April, um 18 Uhr bietet die Helios St. Johannes Klinik Duisburg wieder den Storchentreff an, einen Informationsabend für werdende Eltern. Das bewährte Konzept bleibt: An diesem Abend vermitteln Ärzt:innen aus Geburtshilfe und Neonatologie (Neugeborenenmedizin) sowie eine Hebamme wissenswerte Informationen rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit von Mutter und Kind nach der Geburt.

Das Team geht aber auch auf die Abläufe der Schwangerschaft und der Entbindung im Klinikum ein. Außerdem stehen die Expert:innen für individuelle Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung findet an der Helios St. Johannes Klinik im Veranstaltungsraum neben der Cafeteria statt (Dieselstraße 185 in 47166 Duisburg).


Da die Teilnahmeplätze begrenzt sind, ist eine kurze Anmeldung per Telefon unter (0203) 546-30701 oder per E-Mail: frauenklinik.hamborn@helios-gesundheit.de erforderlich. Bei weiteren Fragen zur Geburtshilfe oder für eine individuelle Geburtsplanung steht das Team der Helios St. Johannes Klinik Ihnen ebenfalls unter den oben genannten Kontaktdaten zur Verfügung.