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Geburtshilfe am Malteser Krankenhaus St. Anna:
Veranstaltungen im August 2017

 
Heimkehr ins St. Anna – Dr. Achnoula neue Chefärztin der Gynäkologie

Duisburg, 16. August 2017 - Dr. med. Margarita Achnoula ist seit dem 15.08.2017 neue Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Malteser Krankenhaus St. Anna in Duisburg-Huckingen. Die 44-jährige hatte das Anna vor rund 18 Monaten als Oberärztin verlassen und kehrt nun zurück.

Duisburg. Mit der Neubesetzung der Chefarztstelle hat sich die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Malteser Krankenhaus St. Anna optimal für die Zukunft aufgestellt. Seit dem 15. August ist Dr. med. Margarita Achnoula neue Chefärztin der Frauenklinik. „Als klar war, dass Frau Dr. Fuhljahn sich einer neuen beruflichen Herausforderung stellen würde, habe ich noch am gleichen Tag Frau Dr. Achnoula angerufen und ihr die Stelle angeboten. Wenig später waren wir uns schon einig. Ich bin sehr froh, dass sie zugesagt hat und die Frauenklinik bei uns jetzt leiten wird“, berichtet Geschäftsführer Arne Greiner. Für Achnoula ist es eine Heimkehr ins St. Anna. „Das St. Anna ist für mich wie eine Familie. Ich bin dort geboren, habe als Kind oft vor dem Fenster der Wochenstation gestanden und die Babys angeschaut, ich habe meine erste Famulatur dort gemacht, die dann auch mein Impuls war, Frauenärztin zu werden“ erklärt Achnoula.
„Kontakt ins St. Anna nie abgebrochen“
Von 2005 bis 2016 hat sie im St. Anna gearbeitet, dort alle Stationen von der Assistenzärztin bis zur leitenden Oberärztin durchlaufen. Zuletzt war sie leitende Oberärztin am St. Josefskrankenhaus in Hilden. „Auch während meiner Zeit dort ist der Kontakt ins St. Anna nie abgerissen, denn ich könnte mich nie wirklich von „meinem“ St. Anna abnabeln. Als dann Herr Greiner mich bat, die Chefarztstelle anzutreten, haben mein Mann und meine Kinder mir sofort zugeraten“, erzählt die zweifache Mutter.

Mit dem personellen Wechsel hofft Greiner auch, dass die Gerüchte um eine mögliche Schließung der Geburtshilfe am St. Anna verstummen. „Wir wurden in den letzten Wochen und Monaten immer wieder gefragt, ob wir die Geburtshilfe schließen. Das wird definitiv nicht so sein. Zum einen haben wir das Frau Dr. Achnoula vertraglich zugesichert, zum anderen ist die Geburtshilfe schon aus emotionalen Gründen so wichtig für das St. Anna, dass wir da nie einen Gedanken daran verschwenden würden. Auch wenn wir wissen, dass wir mit ca. 500 Geburten jährlich nicht kostendeckend arbeiten.

Bei uns werden auch in Zukunft viele Duisburger auf die Welt kommen.“ Die Nachricht der „Heimkehr“ von Achnoula hat sich im Duisburger Süden wie ein Lauffeuer rumgesprochen. „Ich wurde schon von vielen Mitarbeitern und ehemaligen Patienten angesprochen, das motiviert mich natürlich ungemein“, freut sich Achnoula.

„Bestmögliche Behandlung“
Neben der Geburtshilfe liegt das Hauptaugenmerk auf der Klinik für Gynäkologie und dem zertifizierten Brustzentrum. „Ich werde zeitnah den Kontakt zu den niedergelassenen Ärzten suchen und hoffe auf eine erfolgreiche und kollegiale Zusammenarbeit, sodass unsere Patienten die bestmögliche Behandlung und die individuell auf sie abgestimmte Therapie bekommen.“
Dr. Margarita Achnoula ist Tochter griechischer Eltern, die in den 60er Jahren nach Duisburg gekommen sind. Sie ist verheiratet und Mutter von zwei Söhnen. In ihrer wenigen Freizeit liest sie gerne und verbringt so viel Zeit wie möglich mit ihrer Familie und ihren Freunden.

V.l.n.r: Stefanie Bertsch (leitende Hebamme), Geschäftsführer Arne Greiner und Chefärztin Dr. med. Margarita Achnoula.

Neu an Bord in den Sana Kliniken Duisburg: Für 61 Schülerinnen und Schüler startete die Ausbildung in der Krankenpflege  

Duisburg, 11. August 2017 – Auch in diesem Jahr starteten Anfang August wieder 61 Schülerinnen und Schüler in den Sana Kliniken Duisburg ihre Ausbildung in den Berufen Gesundheits- und Krankenpflege bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpflege.
Die dreijährige Qualifikation umfasst mindestens 2.300 Stunden Theorie (in NRW 200 Stunden mehr als in jedem anderen Bundesland) und 2.500 Stunden praktischen Einsatz in den Stationsbereichen. In den ersten zwei Jahren erfolgt im Rahmen der integrativen Ausbildung ein gemeinsamer Unterricht, im dritten Jahr findet dann die Spezialisierung für den Bereich Erwachsenen- und Kinderkrankenpflege statt. Dennoch legen die angehenden Pflegekräfte bereits beim Start ihren Schwerpunkt fest.


Für die Erwachsenen-Krankenpflege haben sich 29 junge Frauen und drei Männer entschieden, für die Kinderkrankenpflege starteten 29 Schülerinnen. Mit einem Ausbildungstag wurden die 61 jungen Leute in ihren beruflichen Lebensweg eingeführt, um ihnen als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine gute Orientierung in den Sana Kliniken Duisburg zu ermöglichen.

 

Erfolgreicher Start ins Berufsleben - Pflegeexamen in den Sana Kliniken Duisburg
Geschafft! Insgesamt 48 Absolventen haben im Juli das „Prüfungspaket“ aus schriftlicher, praktischer und mündlicher Prüfung im Anschluss an ihre dreijährige Ausbildung in den Sana Kliniken Duisburg erfolgreich absolviert, davon sechs Schülerinnen und Schüler mit der Note „Sehr Gut“ in allen Bereichen. So strahlten zur Examensfeier 31 frisch gebackene Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen und 17 Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-innen anlässlich Ihrer Examensfeier und Zeugnisübergabe in die Kamera.  


Die Sana Kliniken Duisburg sind mit über 1.700 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber und Ausbildungsunternehmen in Duisburg. Damit verbunden ist das Interesse, den jungen Menschen nicht nur einen Ausbildungsplatz, sondern auch Perspektiven für ihre berufliche Zukunft zu bieten.  
Den Pflegeberuf auch zukünftig attraktiv zu gestalten, sei eine wichtige Aufgabe der Krankenhäuser, erklärt Geschäftsführer Dr. Stephan Puke. Nur so könne man dem zunehmenden Bedarf der Versorgung kranker Menschen gerecht werden. Die Sana Kliniken Duisburg legen großen Wert darauf, dass die Pflegeschülerinnen und –schüler eine qualitativ gute Ausbildung erhalten und sich wohl fühlen.  
 
„Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr 30 der Examensschülerinnen und -schüler in unserem Pflegeteam begrüßen können. So behalten wir unseren qualifizierten und hochmotivierten Nachwuchs direkt im Hause“, freut sich Pflegedirektor Detlef Prost. Die jungen Pflegerinnen und Pfleger starten ihre Laufbahn in unterschiedlichen Fachbereichen der Wedau Kliniken und im Bertha Krankenhaus in Rheinhausen.
Dazu gehören auch die Interdisziplinäre Notaufnahme, die Kinderklinik, die Kinder- und Jugendpsychiatrie, die Geriatrie, die Intensivbereiche sowie die Psychiatrie und Psychotherapie. Auch in den letzten Jahren konnten die Sana Kliniken Duisburg immer wieder einen großen Teil der Absolventen übernehmen.  

 

Arztpraxen erzielen 70 % ihrer Einnahmen aus Kassenabrechnung
Mit 70,4 % entfiel 2015 der überwiegende Teil der Einnahmen der Arztpraxen auf Kassenabrechnungen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, resultierten aus Privatabrechnungen 26,3 % der Einnahmen und 3,3 % aus sonstigen selbstständigen ärztlichen Tätigkeiten.

Erste-Hilfe-Tipps vom Rettungsdienst der Stadt Duisburg:
Hypoglykämie (Unterzuckerung)

Duisburg, 07. August 2017 – „Ich habe Zucker“ oder „Ich bin zuckerkrank“: Was bedeuten diese Sätze? Was genau versteht man darunter und wie verhalte ich mich bei einem Notfall, der einen so genannten Zuckerkranken betrifft?

Personen, die sich so in ihrem Umfeld äußern, gehören zur Personengruppe der Diabetiker. Der Diabetes ist eine chronische Stoffwechselkrankheit und gehört zu den größten Volkskrankheiten in Deutschland. Die Zahl der Erkrankten nimmt stetig zu. Studien des Robert-Koch-Institut zeigen, dass ca. 7,2 Prozent der Bevölkerung die Deutschland an einem „Diabetes“ leiden. Der Körper kann in diesem Fall den Blutzuckerspiegel nicht mehr selbständig regulieren und es kann im schlimmsten Fall zu einer lebensbedrohlichen Situation kommen.

Der Diabetes wird in zwei Typen klassifiziert:
Typ 1 Diabetes: Beginnt meistens im Kindes- oder Jugendalter, der Körper kann den Blutzuckerspiegel nicht mehr ausreichend regulieren und es kommt zum stetigen Anstieg des Blutzuckerspiegels. Die Erkrankten sind ein Leben lang auf die Gabe von Insulin angewiesen.
Typ 2 Diabetes: Entsteht im Laufe des Lebens, meistens durch falsche Ernährung, zu wenig Bewegung und Gewichtszunahme. Durch Medikamente, Bewegung, Gewichtsverlust und Umstellung der Ernährung kann hier vorgebeugt werden.

Personen mit einem Diabetes müssen regelmäßig ihren Blutzuckerspiegel messen. Eine der gefährlichsten Komplikation bei einem Diabetiker ist die Hypoglykämie oder auch Unterzuckerung genannt. Bei diesem Krankheitsbild liegt ein niedriger Blutzuckerspiegel im Blut vor, der im schlimmsten Fall tödlich enden kann. Auch nicht Diabetiker können eine Hypoglykämie erleiden, da diese auch bei zu geringer Nahrungsaufnahme oder erhöhtem Alkoholkonsum ausgelöst werden kann.

Wie erkenne ich eine Hypoglykämie und welche Maßnahmen kann ich als Ersthelfer durchführen?
Christian Merchel, Rettungsassistent beim Deutschen Roten Kreuz in Duisburg, erklärt uns dazu folgendes: „Die ersten Symptome einer Hypoglykämie können schwitzen, Unruhe, Heißhunger, Konzentrationsschwäche oder Verwirrtheit sein. Wenn sie auf eine Person treffen, die diese Symptome zeigt, können sie dieser zunächst ein zuckerhaltiges Getränk anbieten, Cola oder auch ein Fruchtsaft eigenen sich in diesem Fall sehr gut. Dadurch steigt der Zuckerspiegel im Körper und die Symptome werden langsam schwächer. Ist die Person nicht mehr in der Lage ein zuckerhaltiges Getränk zu sich zu nehmen, rufen sie bitte sofort über die bekannte Notrufnummer 112 den Rettungsdienst.“

 

 1.000. Geburt in den Sana Kliniken Duisburg

Duisburg, 07. August 2017Katharina und Björn Winkler sind überglücklich über ihren Sohn Leon, der am 4. August zur Welt kam. Dies war in 2017 exakt die 1.000. Geburt in den Sana Kliniken Duisburg. Ein besonderer Anlass, zu dem Chefarzt Prof. Dr. Markus Schmidt der Familie mit einem Blumenstrauß und einem Gutschein für einen Eltern-Kind-Kurs des Therapiezentrums gratulierte. Leon brachte bei seiner Geburt 3.820 Gramm auf die Waage und ist 53 cm groß. Als erstes Kind und damit auch erstes Enkelkind in der Familie der beiden Eltern ist Leon bereits jetzt ein kleiner Prinz. Viele Geschenke von Freunden und der Familie gibt es schon, weitere warten zu Hause auf die frisch gebackenen Eltern mit Nachwuchs.

 

Leons Eltern hatten sich bewusst für eine Geburt in den Sana Kliniken Duisburg entschieden und fühlen sich gut aufgehoben. „Wir wollten gerne die Sicherheit einer Geburtshilfe mit Kinderklinik haben und fanden das Team bereits beim Infoabend sehr sympathisch“, erklären beide.

 

Das Team um Chefarzt Prof. Dr. Markus Schmidt freut sich über das Vertrauen, das die Eltern ihnen für dieses ganz besonders wichtige Ereignis in ihrem Leben entgegenbringen. Die mögliche Verbindung von harmonischer Geburt bei einer maximalen Sicherheit stehe für viele Eltern bei der Auswahl ihrer Geburtsklinik immer mehr im Vordergrund. Daher entscheiden sich werdende Eltern zunehmend für eine Klinik, die über eine Geburtshilfe und eine angeschlossene Kinderklinik verfügt. Die Sana Kliniken Duisburg erfüllen mit dem angeschlossenen Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe (Level I) genau diese Voraussetzungen. „Wichtig ist für uns dennoch, dass die Geburt das Natürlichste der Welt bleibt“, betont der Chefarzt der geburtenstärksten Duisburger Klinik.

 

Einen Tag früher als in 2016 wurde in diesem Jahr die 1.000 Geburt verzeichnet. Damit hält der Babyboom der letzten Jahre auch in 2017 an. Auch bei den Mehrlingsgeburten gibt es in 2017 wieder einen Anstieg, denn mit bisher 60 Zwillingspärchen (in 2016 waren es zu diesem Zeitpunkt 56 mal Zwillinge) und ein mal Drillingen entspricht dies insgesamt 1.062 Kindern, die bisher in den Sana Kliniken Duisburg zur Welt kamen.

 

Erste-Hilfe-Tipps vom Rettungsdienst der Stadt Duisburg
Motorradunfall - Helmabnahme, ja oder nein?

Duisburg, 03. August 2017 - In Deutschland gibt es laut Statistik rund vier Millionen zugelassene Motorräder. Viele von ihnen finden sich zu Beginn jeder Saison auf deutschen Straßen wieder. Diese Leidenschaft ist jedoch nicht ungefährlich.

Im Jahr 2016 gab es mehr als 16.000 Verkehrsunfälle an denen Motorradfahrer beteiligt waren, über 500 von ihnen verunglückten dabei tödlich. Für Ersthelfer stellen sich oft die Fragen: Wie helfe ich am besten und welche Maßnahmen soll ich am Unfallort durchführen?
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Erste-Hilfe-Tipps vom Rettungsdienst der Stadt Duisburg: Vorsicht bei Insektenstichen  

Duisburg, 28. Juli 2017 - Ob am Badesee oder abends auf der Terrasse, das Summen der Mücken und Wespen ist wieder allgegenwärtig. Mit ein paar Tricks kann man sich vor den Quälgeistern des Sommers schützen.  
Da Mücken meist nachtaktiv sind, lautet die einfachste Schutzmaßnahme: ab der Dämmerung lange Hosen, langärmelige Oberbekleidung und Strümpfe oder Socken tragen.
Insektengitter an den Fenstern helfen, die Wohnräume zu schützen. Natürlich kann auch zu den gängigen Abwehrmitteln auf Duftstoffbasis gegriffen werden. Besonders für Balkon und Terrasse eignen sich natürliche Duftstoffe wie Citronella, meist in Kerzenform erhältlich.  
„Nach einem Mückenstich hilft es, die Einstichstelle mit einem feucht-kalten Tuch zu kühlen. Eiswürfel eignen sich dazu nicht, da hier die Gefahr einer lokalen Erfrierung droht. Gele und Salben aus der Apotheke lindern den Juckreiz, wirken abschwellend und entzündungshemmend. Und auch wenn es schwer fällt – nicht kratzen! Sonst entsteht eine Eintrittspforte für Erreger, die von den Fingernägeln aus übertragen werden und Hautinfektionen auslösen können“, so Michael Köster, Erste-Hilfe-Ausbildungsleiter der Johanniter an Rhein und Ruhr.  

In unseren Breitengraden sind Mückenstiche zwar unangenehm, aber meist harmlos. Gefährlicher kann es bei Stichen von Bienen oder Wespen werden. „Ein Stich im Bereich des Mundraums kann schnell lebensbedrohlich werden, da unsere Schleimhäute empfindlich reagieren, anschwellen und möglicherweise die Atemwege verschließen“, so Köster.

„Als Sofortmaßnahmen sollte man Betroffene, die bei Bewusstsein sind, einen Eiswürfel lutschen oder ein kaltes Getränk in kleinen Schlucken trinken lassen. Auch feucht-kalte Umschläge um den Hals helfen.“ Auf In diesem Fall muss der Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 verständigt werden – dies gilt nach einem Insektenstich auch, wenn eine Allergie bekannt ist oder wenn der Gestochene über Atemnot klagt oder erbricht.  

 

Macht schlechter Schlaf krank?  
Ob und auf welche Weise Schlafstörungen krank machen, erforscht Prof. Dr. Andreas Stang (Foto UDE) bereits seit 2014 an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen. Das Bundesforschungsministerium (BMBF) unterstützt den Leiter des Zentrums für Klinische Epidemiologie am Universitätsklinikum Essen nun auch in der zweiten Förderperiode bis 2020 mit insgesamt 925.000 Euro. Seit 2014 fließen damit rund 2,3 Millionen in die Essener Schlafgesundheitsforschung.  
Im Fokus steht u.a., wie sich etwa Schlafdauer, Mittagsruhe oder Atemstörungen im Schlaf auf das Wohlbefinden auswirken. Betrachtet werden Schlafcharakteristiken, kardiovaskuläre Erkrankungen, Venenerkrankungen und die Nierenfunktion. Untersucht wird, ob und wie diese möglicherweise in Wechselwirkungen zueinander stehen. Als mögliche Folge-Erkrankungen haben Prof. Stang und sein Team Herz- und Hirninfarkte, Bluthochdruck und Diabetes im Blick. Ob diese Zusammenhänge in Familien gehäuft auftreten, ist ein weiterer Forschungsschwerpunkt.  
Der Epidemiologe kann seine Erkenntnisse aus einem riesigen Datenmeer schöpfen. Denn am Universitätsklinikum Essen werden mit der NAKO (Nationale Kohorte) Gesundheitsstudie, der Heinz Nixdorf Recall Studie und der Heinz Nixdorf MehrGenerationenStudie seit mehreren Jahren einige der größten Gesundheitsstudien in Deutschland durchgeführt, die nun gezielt zum Thema Schlaf ausgewertet werden können.  


Bärbel Bas unterstützt die Abschaffung der „Sonderregion Ruhrgebiet“

Berlin/Duisburg, 27. Juli 2017 - Bundestagsabgeordnete und Gesundheitspolitikerin Bärbel Bas (SPD) unterstützt die vom IGES-Institutempfohlene Abschaffung der „Sonderregion Ruhrgebiet“: „Eine gute, wohnortnahe und barrierefreie medizinische Versorgung muss in Deutschland überall selbstverständlich sein - in Ruhrgebietsstädten wie Duisburg und in ländlichen Regionen.“

Die bisher geltenden Sonderregelungen in der Bedarfsplanung für die Region Ruhrgebiet bedeuten, dass zum Beispiel Menschen aus Duisburg einen schlechteren Zugang zur vertragsärztlichen Versorgung haben. Diese Sonderregelungen sollen daher, so das ErgebniseinervomzuständigenGemeinsamenBundesausschuss(GBA) beauftragten Studie, Ende 2017 abgeschafft werden.
Bärbel Bas betont, dass die über 5 Millionen Menschen im Ruhrgebietmomentannichtnur in der hausärztlichen Versorgung, sondern auch beim Zugang zu Psychotherapie systematisch benachteiligt sind: „Es kann nicht sein, dass psychisch kranke Menschen im Ruhrgebiet bis zu 17 Wochen auf einerstes Gespräch mit einem Therapeuten warten müssen.“
Bas weiter: „Gute Gesundheitsversorgung darf nicht vom Einkommen und nicht vom Wohnort abhängen. Und das Ruhrgebiet darf selbstverständlichnichtabgehängt werden. Wir müssenaber auch daraufachten, dass sichdie hausärztliche Versorgungssituationin Nachbarregionen wie dem Niederrhein nicht verschlechtert.“
Darum unterstütze sie neben der vorgeschlagenen schrittweisen Abschaffung der Sonderregion über mehrere Jahre auch die konsequente Umsetzung der Landarzt-Quote im Medizinstudium.
„Wir haben diese Möglichkeit mit dem Masterplan Medizinstudium 2020 explizit eröffnet – es ist nun an den Ländern, sie auch in der Praxis umzusetzen. Das wird allerdings auch mit Blick auf die Altersstruktur der Hausärzte nicht reichen. Deshalb erwarte ich von Bundesminister Gröhe, dass er endlich konsequenter gegen den Arztmangel und die Unterversorgung bei Psychotherapeuten vorgeht.“

Damit der Puls bleibt

 Duisburg, 27. Juli 2017 - Zur besseren Versorgung von wiederbelebten Patienten arbeiten im neuen Cardiac Arrest Center am Helios Standort St. Johannes verschiedene Spezialisten eng zusammen.  
Bei einem Herzstillstand zählt jede Minute, auch nachdem sich ein Patient schon in der Klinik befindet. Denn selbst wenn die Ärzte das Herz wieder zum Leben erwecken können, verursacht der vorher entstandene Sauerstoffmangel auch nachträglich meist noch schwere Schäden im Gehirn. Experten schätzen sogar, dass von den etwa 75 000 Patienten, die insgesamt jährlich wiederbelebt werden, nur rund 5000 den Herzstillstand überhaupt überleben.
Um diese Quote deutlich zu erhöhen, fordern die Berufsverbände und Fachgesellschaften der Anästhesisten und Intensivmediziner schon länger eine zunehmende Spezialisierung von Kliniken in sogenannten Cardiac Arrest Centern (CAC). Voraussetzung dafür sind bestimmte Fachabteilungen und Verfahren, wie etwa die Möglichkeit zur professionellen Kühlung der Körpertemperatur, um die Folgen für das Gehirn zu minimieren.

Auch die Helios St. Johannes Klinik in Duisburg Alt-Hamborn hält diese Bedingung vor, dazu ein rund um die Uhr einsatzbereites Herzkatheterlabor und seit kurzem – mit der Etablierung eines neurologischen Schwerpunktes – auch alle für das Cardiac Arrest Center notwendigen Fachabteilungen. Neben der Kardi- und Neurologie arbeiten die Teams der Notfallambulanz, der Intensivmedizin, der Radiologie sowie der Anästhesie zusammen und bilden so bei jedem Reanimationspatienten eine eng abgestimmte Rettungskette.
Einmal im Monat werden die dazugehörenden Ärzte und Pfleger zudem speziell geschult, auch realitätsnahe Schockraumübungen sind ein Teil der Fortbildungen. Denn wenn ein Rettungswagen das Krankenhaus erreicht, beginnt der Wettlauf gegen die Zeit von neuem und jeder Handgriff muss sitzen. „Nur wer regelmäßig übt, ist darauf optimal und mit der notwendigen Routine vorbereitet“, erklärt Peter Schilling, Koordinator des Schockraums und Schulungsleiter am Helios Klinikum Duisburg. Verlief die Reanimation in der Notaufnahme erfolgreich, wird der Patient auf die Intensivstation verlegt.

„Dort haben wir die Möglichkeit, den Patienten herunter zu kühlen, um das Hirn vor weiteren Schädigungen zu bewahren“, so Schilling. Denn bei der sogenannten Hypothermie wird die Körperkerntemperatur für 24 Stunden deutlich auf 32 bis 34 Grad gesenkt. Dadurch verlangsamen sich etwa Herzfrequenz und Stoffwechsel, Nervenzellen sterben weniger schnell ab und der Sauerstoffbedarf des Gehirns sinkt. Die Chancen, dass der Patient ohne gravierende Hirnschäden aus dem Koma erwacht, erhöhen sich um ein Vielfaches.

Ein Hausarzt, wenn man ihn braucht

UDE/UK Essen: IT-Projekt mit 1,26 Millionen Euro gefördert  
Duisburg, 27. Juli 2017 - Lange Wartezeiten in der Hausarztpraxis, oder als neuer Patient erst gar keinen Termin bekommen? In vielen Regionen des Landes ist das der Normalzustand für gesetzlich Krankenversicherte. Den will eine Forschungsgruppe nun ändern. Geleitet vom Institut für Allgemeinmedizin (IFAM) der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) entwickelt sie dazu ein IT-gestütztes Fallmanagementsystem für Hausarztpraxen. Das fördert der Gemeinsame Bundesausschuss mit 1,26 Millionen Euro für 3 Jahre.  

Hausarztpraxen sollen sich über dieses System zum Beispiel mit ihren Patienten sicher und qualifiziert austauschen: Leidet ein Patient etwa unter Bluthochdruck, kann er seine Messwerte per Smartphone oder Tablet an die Praxis übermitteln, woraufhin diese ihm Informationen beispielsweise zur Medikation gibt. In die Praxis kommen die Patienten dann nur, wenn es tatsächlich notwendig ist.  
Einzelne Aufgaben kann der behandelnde Arzt übertragen: „Er muss nicht alles selbst machen. Regelmäßige Kontrollen von bestimmten chronisch Kranken etwa können auch qualifizierte Medizinische Fachangestellte übernehmen“, erläutert die Projektleiterin Prof. Dr. Birgitta Weltermann (Foto UDE). „Die knapp bemessene Zeit eines Arztes kann gezielter genutzt werden, wenn man die Abläufe optimiert.“  
Um dies zu erreichen, arbeitet das IFAM mit dem Essener Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie zusammen sowie mit dem Zentrum für Klinische Studien Essen und der Techniker Krankenkasse NRW. In dem Netz aus über 200 Lehrpraxen des IFAM kann das Projekt umgesetzt und die gewonnenen Erkenntnisse auf verschiedenste Szenarien im Gesundheitswesen übertragen werden.



Erfolgreicher Start ins Berufsleben Pflegeexamen in den Sana Kliniken Duisburg

Duisburg, 26. Juli 2017 -  Geschafft! Insgesamt 48 Absolventen haben im Juli das „Prüfungspaket“ aus schriftlicher, praktischer und mündlicher Prüfung im Anschluss an ihre dreijährige Ausbildung in den Sana Kliniken Duisburg erfolgreich absolviert, davon sechs Schülerinnen und Schüler mit der Note „Sehr Gut“ in allen Bereichen. So strahlten zur Examensfeier 31 frisch gebackene Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen und 17 Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-innen anlässlich Ihrer Examensfeier und Zeugnisübergabe in die Kamera.

Die Sana Kliniken Duisburg sind mit über 1.700 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber und Ausbildungsunternehmen in Duisburg. Damit verbunden ist das Interesse, den jungen Menschen nicht nur einen Ausbildungsplatz, sondern auch Perspektiven für ihre berufliche Zukunft zu bieten.
Den Pflegeberuf auch zukünftig attraktiv zu gestalten, sei eine wichtige Aufgabe der Krankenhäuser, erklärt Geschäftsführer Dr. Stephan Puke. Nur so könne man dem zunehmenden Bedarf der Versorgung kranker Menschen gerecht werden. Die Sana Kliniken Duisburg legen großen Wert darauf, dass die Pflegeschülerinnen und – schüler eine qualitativ gute Ausbildung erhalten und sich wohl fühlen.
„Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr 30 der Examensschülerinnen und schüler in unserem Pflegeteam begrüßen können. So behalten wir unseren qualifizierten und hochmotivierten Nachwuchs direkt im Hause“, freut sich Pflegedirektor Detlef Prost. Die jungen Pflegerinnen und Pfleger starten ihre Laufbahn in unterschiedlichen Fachbereichen der Wedau Kliniken und im Bertha Krankenhaus in Rheinhausen. Dazu gehören auch die Interdisziplinäre Notaufnahme, die Kinderklinik, die Kinder- und Jugendpsychiatrie, die Geriatrie, die Intensivbereiche sowie die Psychiatrie und Psychotherapie. Auch in den letzten Jahren konnten die Sana Kliniken Duisburg immer wieder einen großen Teil der Absolventen übernehmen.

 

 

Infoabende mit Kreißsaalführung/Vorträge/Geburtsvorbereitungskurs

Duisburg, 26. Juli 2017 -  Am 3. August und am 17. August um 18 Uhr haben werdende Eltern Gelegenheit, die Entbindungsräume und die Wochenstation im Malteser Krankenhaus St. Anna in Duisburg-Huckingen kennen zu lernen. Während und nach dem Rundgang steht das Geburtshilfe-Team für Fragen zur Verfügung.

Auch außerhalb des genannten Termins ist eine persönliche Besichtigung des Kreißsaals möglich: individuelle Terminvereinbarung unter Tel. 0203 755-1254. Die Teilnahme an den Führungen ist kostenlos.  
Am 12. und am 13. August findet jeweils von 10 Uhr bis 15 Uhr 30 der zweitägige Geburtsvorbereitungskurs statt. Der Kurs umfasst u.a. Körperarbeit, Atemübungen, Entspannungsübungen, Paarübungen, Gespräche über einzelne Geburtsphasen. 
Die Kursgebühren werden bei gesetzlich krankenversicherten Frauen direkt mit der Kasse abgerechnet, wobei versäumte Stunden von der Kursteilnehmerin selbst entrichtet werden müssen. Treffpunkt aller Veranstaltungen ist die Eingangshalle des Krankenhauses. Informationen unter 0203/755-1254 oder im Internet  unter
www.malteser-kliniken-rhein-ruhr.de.  


Herzdruckkampagne „DU – ICH DRÜCK DICH“

Duisburg, 24. Juli 2017 -  Jährlich sterben in Deutschland rund 100.000 Menschen an einem Herz-, Kreislaufstillstand. Viele könnten gerettet werden, wenn jemand die Herzdruckmassage angewendet hätte. Vor dem plötzlichen Herztod ist niemand sicher, daher sollte jeder wissen, was zu tun ist.
Aus diesem Grunde hat der Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie am Evangelischen Klinikum Niederrhein, Prof. Dr. Wolfgang Schöls mit Unterstützung der Duisburger Bürgerstiftung die Herzdruckkampagne „DU – ICH DRÜCK DICH“ gestartet. Seitdem wird am Modellschulen die Herzdruckmassage im Sportunterricht geübt.
Zahlreiche Informationsveranstaltungen mit praktischen Übungen rundeten die Kampagne bisher ab. Jetzt ist es geglückt, einen Prototypen für eine Life-Saver-Station herzustellen.
Auf spielerische Weise kann hier die lebensrettende Herzdruckmassage vermittelt werden. In Zusammenarbeit mit Studenten der Universität Budapest wurde die „Herzdruck-Station“ von Professor Schöls entwickelt. Der Prototyp steht nun im Meidericher Herzzentrum. Ziel ist es, die Station serienmäßig herzustellen und in Firmen sowie im öffentlichen Raum aufzustellen, damit die Bürger das Reanimieren spielerisch lernen können.

Pflaster ist besser als Luft: Kleine Wundenkunde und Tipps für die Reiseapotheke

Duisburg, 21. Juli 2017 - Viele nutzen die Ferien, um wieder aktiver zu werden, ob in Wanderschuhen, auf dem Beachvolleyballfeld oder mit dem Rad. Im Eifer des Gefechts kann dann schon mal die eine oder andere Blessur zurückbleiben.
Was aber hilft wirklich bei kleineren Schürfwunden oder Blasen? Wundtherapeutin Kader Erdogan gibt Tipps und klärt Irrtümer auf.

 

Sie hält sich hartnäckig, die Ansicht, dass kleine Wunden wie Schnitte oder Kratzer am besten „an der Luft“ heilen sollten. „Ein Irrtum, der den ganzen Prozess eher verzögert“, erklärt Kader Erdogan, zertifizierte Wundtherapeutin am Helios Klinikum Duisburg. Im dortigen Wundzentrum versorgt sie täglich Patienten, deren Haut und Gewebe nicht mehr heilen will.

„Ohne Abdeckung können Mikroorganismen in die Wunde eindringen, es bildet sich Schorf auf der Wunde, unter dem sich Bakterien ansiedeln können.“
Besser ist es also, die Stelle mit einem atmungsaktiven Pflaster oder Verband zu versorgen, damit das Wundsekret aufgesogen wird, alles sauber bleibt und sich keine Infektionsherde bilden. Das alles fördert auch die Neubildung der Zellen. „Ist die Wunde aber nach einiger Zeit verschlossen, kann man ruhig auf Pflaster und Co. verzichten“, so Erdogan.

 

Ein weiterer Mythos ist: „Was weh tut, wirkt“. Doch auch das ist falsch. Denn wer offene Stellen etwa mit Alkohol desinfiziert, kann die Wundränder zusätzlich beschädigen. Besser ein alkoholfreies Wundspray mit in den Urlaub nehmen, das wirkt keimtötend und brennt nicht. Auch auf „Hausmittel“, wie etwa Mehl, Öl, Honig oder Puder auf jeden Fall verzichten.

 

Nach der Wanderung in den neuen Schuhen bereiten sie bei jedem Schritt Schmerzen: Blasen an den Füßen sind eine echte Qual. Wie aber werde ich sie am schnellsten wieder los? „Um die Heilung zu beschleunigen, sollte die Blasenhaut immer als Schutzbarriere über der empfindlichen Unterhaut verbleiben“, rät die Wundtherapeutin. Das heißt, eine prall gefüllte Blase kann man ruhig mit einer desinfizierten Nadel anpieksen und auslaufen lassen, die leere Hülle sollte dann aber nicht entfernt werden, sonst trocknet der Blasengrund aus.
Ist die Blase schon von selbst eingerissen, einfach die Haut wieder an die verletzte Stelle ziehen. Im Anschluss die Blase immer mit einem Pflaster abdecken. Schneller kann es gehen, wenn man eines mit der sogenannten Hydrokolloid-Technik nutzt, der sogenannten feuchten Wundversorgung. Sie verhindert, dass die Wunde austrocknet und sich Bakterien einnisten.

 

Übrigens, der Mythos „Was juckt, das heilt“, stimmt weitestgehend. Denn während des Heilungsprozesses tauschen die beteiligten Zellen vermehrt Botenstoffe aus, um die Verletzung schnellstmöglich zu reparieren. Da die Wunde aber noch sehr empfindlich ist, kann sich diese Aktivität als Juckreiz bemerkbar machen. Kommen allerdings Rötungen, Schwellungen und  heiße Stellen hinzu, sollten die Alarmglocken schrillen und ein Arzt hinzugezogen werden. Diese Symptome deuten nämlich meist auf eine Entzündung hin.

 

Auch bei größere Wunden ist oftmals medizinische Hilfe notwendig. Am besten die betroffene Stelle dann erstmal nicht selbst behandeln, sondern umgehend mit einer sterilen Kompresse oder einem Verbandpäckchen abdecken. Bei starker Blutung, kann ein Druckverband helfen. Steckt ein Fremdkörper in der Wunde, diesen nicht selbst entfernen, da das Herausziehen die Blutung verstärken kann.
Kleine Splitter hingegen können natürlich selbst herausgezogen werden. Wichtig noch zu wissen: Bei Wunden, egal ob groß oder klein, sollte der Tetanusschutz im Impfausweis überprüft werden. Ist er nicht mehr aktuell, am besten einen Arzt aufsuchen. 

 

Zusätzliche Tipps für die Reiseapotheke.    
Diese Dinge sollten im Urlaub dabei sein:

o   gute Pflaster und Verbände – sowohl für kleine Abschürfungen als auch für Blasen

    • Desinfektionsmittel für Wunden

o   Sonnencreme sowie „After Sun“-Lotion

    • Sonnenbrand-Gel

    • ein verlässliches Schmerzmittel

    • ein loperamidhaltiges Mittel gegen Durchfallerkrankungen

    • Medikament gegen Reiseübelkeit aus der Apotheke

    • Halsschmerztabletten und Hustenmittel

    • Gel mit Antihistaminikum zur Behandlung von Mückenstichen

    • Ohrenstöpsel für einen erholsamen Schlaf

·        Kein Sonnenbad bei Antibiotika-Einnahme , da die Wirkstoffe im Blut auch direkt unter der Hautoberfläche kreisen und ggfls. mit Ausschlag oder ähnlichem auf die Sonnenstrahlung reagieren können.

·        Medikamente, Sprays und Verhütungsmittel immer möglichst kühl lagern, am besten unter 25 Grad. Für den Transport gibt es kleine Taschen mit Kühlakkus.

·        Medikamente gegen chronische Leiden ins Handgepäck, damit sie bei Bedarf schnell verfügbar sind und nicht etwa mit dem Koffer verloren gehen.

·        Bei (Feuer)Quallenalarm: Vorsorglich eine kleine Flasche/Dose Essig oder Rasierschaum mit zum Strand nehmen und bei Kontakt über die betroffene Stelle geben. Vorher versuchen, die Quallenreste mit Hilfe von Meerwasser oder Sand vorsichtig etwa mit einer Plastikkarte abzuschaben, damit evtl. noch vorhandene Nesselkapseln nicht aufplatzen. Auf keinen Fall Süßwasser oder Alkohol benutzen. Bei Atemnot, Schwindel, etc. sofort einen Arzt aufsuchen.

 

 

 

 

- Erste-Hilfe-Tipps vom Rettungsdienst: Keine Chance dem Hitzekollaps
- Bethesda-Kreißsaal ist vom Freitag, den 28.07.2017 bis Sonntag, den 30.07.2017 nicht betriebsfähig.

Duisburg, 20. Juli 2017 - Nicht für alle bedeutet Sommerwärme pures Vergnügen. Klettert das Thermometer über 30 Grad Celsius, kann es für den Organismus äußerst anstrengend werden. Ältere und chronisch kranke Menschen sind besonders gefährdet, einen Hitzekollaps zu erleiden. Aber auch jüngere Menschen sollten sich vor Hitzschlag, Sonnenstich und Hitzeerschöpfung wappnen. Wie man sich am besten schützt und was im Notfall zu tun ist, erklären Experten der Johanniter-Unfall-Hilfe.  

„Wenig Bewegung, nicht rausgehen, viel trinken – damit helfen Sie Ihrem Körper am besten, sich gegen Überhitzung zu schützen“, sagt Michael Köster, Erste-Hilfe Ausbildungsleiter bei den Johannitern an Rhein und Ruhr, und empfiehlt außerdem: „Halten Sie sich möglichst in Gebäuden oder im Schatten auf. Vermeiden Sie körperliche Anstrengungen, legen Sie bewusst Pausen ein. Ideale Durstlöscher sind nichtalkoholische Getränke wie Mineralwasser, ungesüßte Tees oder Saftschorlen mit zimmerwarmer Temperatur. Auch luftige Kleidung und eine Kopfbedeckung helfen gegen große Hitze. Außerdem können zwischendurch Hände, Nacken und Gesicht mit Wasser abgekühlt werden.“  
Erste Anzeichen einer Hitzeerschöpfung sind Schwindel, Übelkeit, Kreislaufstörungen und das Gefühl, sich nicht mehr auf den Beinen halten zu können. Um drastische Temperaturstürze zu vermeiden, empfiehlt es sich, sanft die Körpertemperatur mit kalten Umschlägen zu senken. Für den Rest des Tages ist es wichtig, sich zu schonen. Bei schwerer Überhitzung droht sogar Bewusstlosigkeit. Dann sind wichtige Erste-Hilfe-Maßnahmen zu beachten:  
Bei einem Zusammenbruch ist umgehend der Rettungsdienst über die 112 zu verständigen. Ersthelfer sollten die betroffene Person in den Schatten bringen. Falls diese nicht ansprechbar ist, muss die Atmung geprüft werden. Bei normaler Atmung sollte die Person in die stabile Seitenlage gebracht werden, ansonsten sind umgehend Wiederbelebungsmaßnahmen durchzuführen. Personen ohne Bewusstsein dürfen keine Getränke verabreicht werden, sie könnten daran ersticken.  

 

Der Kreißsaal des Bethesda Krankenhauses ist vom Freitag, den 28.07.2017 bis Sonntag, den 30.07.2017 nicht betriebsfähig.
Aus diesem Grunde können normale Entbindungen in diesem Zeitraum nicht stattfinden. Trotz der dringend notwendigen Arbeiten am Rohrleitungsnetz kann die notfallmäßige Versorgung von Schwangeren stattfinden. Für eine weitergehende Versorgung von Schwangeren mit geplanter Entbindung sind die personellen und technischen Ressourcen in diesem Zeitraum nicht verfügbar. Daher verweisen wir auf die Inanspruchnahme der bereits informierten Nachbarkliniken. Die regelhafte ärztliche Versorgung ist hiervon jedoch unberührt. Ab Montag, den 31.07.2017, ab 06.00 Uhr, sind wir wieder für Sie da.

 

Kursangebot für pflegende Angehörige
Über 70 Prozent der etwa 2 Millionen pflegebedürftigen Menschen in Deutschland werden zu Hause umsorgt. Doch wenn ein Angehöriger bei alltäglichen Dingen wie Aufstehen, Anziehen, Waschen oder Essen auf Hilfe angewiesen ist, dann ändert sich oft das Leben der ganzen Familie. Das HELIOS Klinikum Duisburg hilft Betroffenen mit dem kostenlosen Kursangebot „Pflege zu Hause“. Speziell weitergebildete Pflegetrainerinnen vermitteln in dem dreitägigen Seminar pflegerisches Basiswissen und erläutern Techniken, die die häusliche Versorgung erleichtern.
So können besondere Handgriffe, zum Beispiel für das richtige Lagern einer Person, die Belastung verringern und den eigenen Körper schonen. In Gesprächsrunden können sich pflegende Angehörige zudem austauschen und vernetzen.
Der nächste Pflegkurs findet am 1., 8. und 15. August 2017 jeweils in der Zeit von 15 bis 19 Uhr in der HELIOS Marien Klinik, Grunewaldstraße 96, in Hochfeld statt. Da die Teilnehmerzahl pro Kurs begrenzt ist, wird eine vorherige Anmeldung erbeten. Nähere Informationen und Anmeldung unter (02 03) 546-2363.  

Pilotprojekte zur Digitalisierung gestartet

Sana beschreitet neue Wege beim digitalen Dialog zwischen Krankenhaus und Patient 

Duisburg, 13. Juli 2017-  Die Sana Kliniken AG kooperiert an mehreren Krankenhausstandorten mit innovativen Startups aus dem Bereich Digital Health und ist bereits im vergangenen Jahr eine Partnerschaft mit dem Flying Health Incubator in Berlin eingegangen.

 

Die Sana Kliniken Duisburg sind dabei Pilothaus für das Start Up Unternehmen OneLife Health, das mit Femisphere eine App für Schwangere entwickelt hat, die einen umfangreicheren Service als die herkömmlichen „Baby-Apps“ bietet. Sofern Patientin und Arzt dies wünschen, können Therapien und Untersuchungsergebnisse im Sinne eines digitalen Mutterpasses gespeichert werden. Zudem bietet die App konkrete Handlungsvorschläge bei Beschwerden an und versorgt die werdenden Mütter nicht nur vor der Geburt, sondern auch danach mit Informationen rund um Schwangerschaft, Geburt und das erste Lebensjahr des Babys. Ein mit der WHO-Inititative „Babyfreundlich“ entwickelter Still-Coach komplettiert das Angebot. Die App Femisphere ist somit ein digitaler Begleiter für Schwangere, der auch einen medizinischen Mehrwert bietet.

 

Die Sana Kliniken Duisburg bieten den werdenden Müttern, die sich beim Infoabend mit anschließender Kreissaalführung über die Geburt im Klinikum informieren wollen, einen kostenlosen Premium-Zugang an. Chefarzt Prof. Dr. Markus Schmidt und sein Team haben für die App umfassende Informationen zusammengestellt, die viele Fragen zu Schwangerschaft und Geburt digital durch die Experten des Fachbereiches aufgreifen und beantworten.

Ärzte und Hebammen des Geburtshilfeteams

Zebra heißt Neugeborene in der HELIOS St. Johannes Klinik Willkommen

Duisburg, 13. Juli 2017 - 1,80 Meter groß, ca. 80 Kilo schwer – das sind die Geburtsdaten den neuen Holzzebras, das seit kurzem im Eingangsbereich der HELIOS St. Johannes Klinik steht. Die weiß-blaue Figur zeigt tagesaktuell die Namen der Babys an, die in der dortigen Geburtshilfe das Licht der Welt erblickt haben.
„In anderen Kliniken sieht man häufig Storch-Aufsteller, die diese Aufgabe übernehmen. Aber wir dachten, warum als Duisburger Klinik nicht unsere Verbundenheit zur Stadt und dem MSV zeigen?“, sagt Dr. Katrin Marschner, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.
Zukünftig können also die frisch gebackenen Eltern der Kinder, die in der HELIOS Klinik in Alt-Hamborn geboren werden, die Namen ihres Familienzuwachses auf der kleinen Schiefertafel des Zebras notieren.
„Die Zahl der Geburten in unserer Klinik nimmt aber seit längerem stetig zu – bestimmt ist die Tafel schon bald zu klein“, freut sich Dr. Marschner. Produziert wurde das Zebra in der Tischlerei der Diakoniewerk-Duisburg GmbH.
Maßgeblich für den Bau verantwortlich war Till Wiedig, der dort derzeit eine Umschulung zum Tischler absolviert. Er hat die Zeichnung angefertigt, die Form mithilfe eines Fräßprogramms erstellt, das Tier zusammengebaut und letztlich mit den typischen Streifen versehen.
„Jeder einzelne Zebra-Streifen wurde aus Folie von Hand zurrechtgeschnitten und später blau lackiert“, sagt er. Dementsprechend kamen einige Arbeitsstunden zusammen: Etwa 80 Stunden hat die „Geburt“ der Figur gedauert. Ideengeber für die tierische Infotafel war Christian Hendricks, der im Belegungsmanagement der Klinik tätig ist: „Ich hatte schon einmal kleinere Versionen des Schaukel-Zebras gesehen und wusste, dass sie in der Tischlerei des Diakoniewerks hergestellt werden.“
So kam der Kontakt zu Tischlereimeister Bernd Schaath und seinem Team zustande. „Das Zebra ist ein toller Blickfang und hat hier in der Eingangshalle seinen verdienten Platz“, findet auch Klinikgeschäftsführer Dr. Holger Raphael.
Neben den Beteiligten auf Seiten der Klinik und der Werkstatt freute sich noch jemand ganz besonders über die Zebra-Figur: Ennatz, Maskottchen des MSV Duisburg. Er war extra zur Übergabe angereist, um seinen tierischen Freund in der Klinik persönlich willkommen zu heißen.

Zebra begrüßt - v.l.n.r.: Klinikgeschäftsführer Dr. Holger Raphael, Till Wiedig, Michael Klatt, Alexandra Deeg (Umschüler in der Tischlerei der Diakoniewerk-Duisburg GmbH); kniend Bernd Schaath, Betriebsleiter der Tischlerei; Christian Hendricks, Belegungsmanagement der Klinik; Dr. Katrin Marschner, Chefärztin der Klinik  für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

Malteser Großhospitalier besucht St. Anna-Krankenhaus  

Duisburg, 12. Juli 2017 - Hohen Besuch gab es am heutigen Mittwoch im Malteser Krankenhaus St. Anna. Der Großhospitalier des Malteser Ordens, Dominique Fürst de La Rochefoucauld-Montbel machte auf seiner Deutschland-Tour Station in Duisburg. Dabei ließ er sich von der Geschäftsführung und dem Kuratorium zunächst das Krankenhaus, später auch noch das Hospizzentrum St. Raphael zeigen.  
Der Großhospitalier ist Teil der Regierung des Souveränen Malteserordens. Er verantwortet im Rang eines Ministers, die  Aufgabenbereiche Gesundheit und Soziales, humanitäre Angelegenheiten sowie internationale Zusammenarbeit. Allerdings verfügt er an seinem Amtssitz in Rom über keinen großen Finanzhaushalt und einen Beamtenapparat, sondern über einen kleinen Stab von ehrenamtlichen Ordensmitgliedern, die ihn in seiner Führungsaufgabe unterstützen und beraten. Dominique Fürst de La Rochefoucauld-Montbel koordiniert von Rom aus die vielen Aktivitäten des Ordens weltweit bei seinen karitativen, medizinischen und humanitären Hilfsmaßnahmen und sorgt für die Wahrung christlicher Grundsätze. In Deutschland macht er sich auf seiner einwöchigen Reise insbesondere ein Bild von der medizinischen Versorgung in den Malteser Krankenhäusern und Hospizen, der Betreuung von Flüchtlingen und der Jugendhilfe.  
Der Franzose Dominique Fürst de La Rochefoucauld-Montbel (67) ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Der Leiter einer Beratungsfirma bekleidet das Amt des Großhospitaliers seit 3 Jahren. In den souveränen Malteserorden wurde er 1992 aufgenommen. Seit 2008 ist er Oboedienzritter und verpflichtet sich damit auf besondere Weise den Zielen des Ordens („Bezeugung des Glaubens, Hilfe den Bedürftigen“). Von 2001 bis 2014 war er Präsident der französischen Assoziation des Ordens. Von 2009 bis 2014 war er zuständig für das Malteser Kinder-Krankenhaus zur Heiligen Familie in Betlehem.

V.l.: Hubertus Freiherr von Loë (Kuratorium), Medizinischer Direktor Dr. Rainer Sadra, Dominique Fürst de La Rochefoucauld-Montbel, Geschäftsführer Franz Graf von Harnoncourt, Geschäftsführer Arne Greiner, Prinz Karl zu Löwenstein, Pflegedirektor Markus Schroller.

- Rettungsdienst der Stadt Duisburg  
- Erste-Hilfe-Tipps vom Rettungsdienst der Stadt Duisburg: Herzinfarkt - jede Sekunde zählt  

Rettungsdienst der Stadt Duisburg  
Duisburg, 06. Juli 2017 - Der Rettungsdienst der Stadt Duisburg ist rund um die Uhr einsatzbereit um Menschen in Not zu helfen. 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche.  Im letzten Jahr wurde zu über 55.000 Notfalleinsätze ein Rettungswagen alarmiert, zusätzlich wurden mehr als  20.000 Krankentransporte durchgeführt. Um diese Menge an Einsätzen abzuarbeiten sind im Rettungsdienst der Stadt Duisburg, neben der Berufsfeuerwehr, auch vier Hilfsorganisationen mit eingebunden.  
Durch die Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser Hilfsdienstes, der Johanniter Unfallhilfe und des Arbeiter Samariter Bundes werden Rettungs- wie auch Krankentransportwagen besetzt. Die gute Versorgung der Notfallpatienten im Stadtgebiet ist das Ergebnis enger Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung aller Organisationen.

Jeder Einsatz ist eine neue Herausforderung und jeder Dienst verläuft anders. Wenn ein Rettungswagen gerufen wird ist höchste Eile geboten, Menschenleben befinden sich in Gefahr. Beispiele für lebensbedrohliche Gesundheitszustände sind unter anderem Brustschmerzen, akute Atemnot, Bewusstlosigkeit, plötzliches Auftreten von Lähmungen/Sprachstörungen oder Fehlstellung von Körperteilen.  

Der Rettungsdienst wird über die Feuer- und Rettungsleitstelle unter der Telefonnummer 112 alarmiert und fährt in der Regel mit Blaulicht und Martinshorn zur Einsatzstelle. Im Gegensatz dazu wird ein Krankenwagen für Menschen alarmiert, die eine medizinischer Betreuung bedürfen und aufgrund Ihres Zustandes keinen eigenen Pkw, kein Taxi oder öffentliche Verkehrsmittel benutzen können, zum Beispiel, weil sie nur liegend transportiert werden können oder eine ständige Überwachung bedürfen.

Die Anrufe werden in der Feuer- und Rettungsleitstelle Duisburg entgegengenommen. Dort erfolgt eine Abfrage der Notfallsituation. Hören Sie den Kollegen der Leitstelle aufmerksam zu und beantworten Sie nur die Fragen die Ihnen gestellt werden. So können Sie dazu beitragen, dass möglichst schnell alle notwendigen Informationen aufgenommen und verarbeitet werden. Die Leitstelle alarmiert dann das entsprechende Rettungsmittel.   
Um ein schnellstmögliches Eintreffen der Kolleginnen und Kollegen zu gewährleisten sollte Sie genaue Ortsangaben formulieren, die Hausnummer sollte immer gut sichtbar und ein Klingelschild mit dem entsprechenden Namen angebracht sein. Bei unübersichtlichen Einsatzstellen sollte ein Einweiser die Rettungskräfte in Empfang nehmen.  
In anderen Fällen in denen nicht höchste Eile geboten ist, sollten Betroffene zunächst ihren Hausarzt kontaktieren, außerhalb der Sprechstundenzeiten ist der Kassenärztliche Notdienst zuständig. Dieser ist unter der 116 117 erreichbar und kann Untersuchungen, Behandlungen zu Hause durchführen. Dieses Procedere erspart einen Krankenhausaufenthalt und ggf. lange Wartezeiten in der Notaufnahme.  

 

Erste-Hilfe-Tipps vom Rettungsdienst der Stadt Duisburg: Herzinfarkt - jede Sekunde zählt  
Herz-Kreislauferkrankungen zählen zu den häufigsten Todesursachen in der Bundesrepublik Deutschland. Die Deutsche Herzstiftung beklagt weiterhin die hohe Zahl von mehr als 55.000 Herzinfarkttoten pro Jahr in Deutschland. Es gibt dabei eine Reihe von Risikofaktoren, wie zum Beispiel Rauchen, Übergewicht, hohe Blutfette, Stress und Bewegungsmangel.  
Ein Verschluss oder eine Verengung der Herzkranzgefäße führt zu einer verminderten Durchblutung, daraus resultieren eine geringere Sauerstoffversorgung und ein mögliches Absterben von Zellen des Herzens. Häufig zögern die Betroffenen zu lange den Rettungsdienst unter der 112 anzurufen: Bei einem Herzinfarkt zählt aber jede Sekunde!  
Warnzeichen einer Herzerkrankung werden im Vorfeld oftmals verharmlost oder falsch gedeutet. Diese können beispielsweise bei körperlicher Anstrengung  oder aber bei Stress auftreten. Warnzeichen können dabei Druckschmerzen im Brustkorb oder Luftknappheit sein. Besonders alarmierend ist es wenn Brustschmerz und/ oder Atemnot bei kleinsten Belastungen oder in Ruhe auftreten. Schon bei Auftreten der genannten Warnsignale sollten Betroffene schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen.  
Ein akuter Herzinfarkt kann in jeder Situation plötzlich auftreten und ist ein medizinischer Notfall, der Rettungsdienst sollte sofort unter der Nummer 112 verständigt werden.  
Charakteristisch für einen Herzinfarkt sind starke Schmerzen, die von der Brust ausgehen und in den linken Arm, die Schulter, den Oberbauch oder den Unterkiefer ausstrahlen können. Weitere mögliche Symptome können Atemnot, Unwohlsein oder Schwächegefühl sein. Die Betroffenen empfinden häufig Angst, sind blass und kaltschweißig. Die Anzeichen können in Kombination oder auch als Einzelsymptom auftreten.        
Lothar Paucke, Erste-Hilfe-Ausbilder beim Arbeiter-Samariter-Bund, gibt folgende Tipps: „Das Wichtigste ist, den Notruf zu wählen (112) und sich anschließend um den Betroffenen zu kümmern. Dieser sollte mit erhöhtem Oberkörper gelagert werden, da ein Teil des Blutes dann in den Beinen versackt und das Herz- Kreislaufsystem entlastet wird.  Das Beruhigen des Betroffenen in dieser Situation absolut wichtig. Unruhe, Aufregung und Anstrengung sind unbedingt zu vermeiden. Beengte Oberbekleidung sollte gelockert werden und falls möglich frische Luft zugeführt werden. Die betroffene Person ist bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu betreuen.“

Kindernotfälle im Visier

Experten diskutieren beim 8. Kindertraumatologischen Symposium im BG Klinikum Duisburg über neue Behandlungsmethoden für junge Patienten

Duisburg, 05. Juli 2017 -(Schwer-)verletzte Kindern stehen im Mittelpunkt einer interessanten medizinischen Veranstaltung, die am 7. Juli 2017 im BG Klinikum Duisburg stattfindet. Erwartet werden etwa 200 Ärzte aus dem gesamten Bundesgebiet, die sich beim 8. Kindertraumatologischen Symposium über neue Therapien und spannende Strategien bei der Behandlung unfallverletzter junger Patienten austauschen werden.

„Kinder sind medizinisch betrachtet keine kleinen Erwachsenen“, erklärt der Veranstaltungsleiter Dr. Peter-Michael Hax. Deshalb könne man sie meist auch nicht mit den gleichen Mitteln und Methoden versorgen, die bei älteren Patienten zum Einsatz kommen.
Kinder im Visier Um den Berufskollegen nun mehr Sicherheit bei der Behandlung von typischen kindlichen Verletzungen zu geben und so die Heilungschancen der Unfallopfer zu verbessern, bietet die Unfallklinik jedes Jahr ein spezielles Symposium zur Kindertraumatologie an.

Zu der aktuellen, von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zertifizierten Fortbildung hat Hax wieder renommierte Experten aus Deutschland und Österreich eingeladen. Sie werden den Teilnehmern über den Umgang mit ausgewählten Verletzungen und deren zum Teil erhebliche Folgen berichten und anschließend den Teilnehmern Rede und Antwort zu ihrem Spezialgebiet stehen.
Ein Potpourri an (Kinder-)Themen Ein wichtiges Thema am 7. Juli 2017 werden u.a. knöcherne Verletzungen der oberen Extremität sein. „Dazu gehören etwa Frakturen am Ober- und Unterarm, die insbesondere den Knochenschaft betreffen“, sagt Hax. Ausgelöst werden diese durch Stürze bei Sport und Spiel oder durch Unfälle im Straßenverkehr. Darüber hinaus wird am 7. Juli 2017 aber auch über Sportverletzungen und Nervenschäden im Kindesalter diskutiert.
Neu im Programm ist dieses Mal zudem der Schwerpunkt Bildgebung. „Was muss man beim Röntgen von Kindern beachten?“, „Wie läuft ein altersgerechtes CT bzw. MRT ab?“, „Wann ist ein Ultraschall (Sonografie) von Armen und Beinen bei Kindern sinnvoll/nötig?“: Diese und viele andere Fragen zum Thema werden im Rahmen der Veranstaltung umfassend beantwortet.

Kinder – und Jugendtraumatologie im BG Klinikum Duisburg Das BG Klinikum Duisburg mit seiner Abteilung für Kinder – und Jugendtraumatologie selbst setzt schon seit langem auf schonende und altersgerechte Behandlungsmöglichkeiten von Kindernotfällen jeden Alters. Dazu gehören speziell für Kinder entwickelte Implantate und moderne Methoden zur Korrektur von Wachstumsstörungen nach Unfällen.

Neben der operativen und konservativen Versorgung der kleinen Patienten bietet die Unfallklinik bereits seit langem eine spezielle „Kindersprechstunde“ an, die regen Zulauf hat. „Damit füllen wir eine Lücke bei der Versorgung unfallverletzter Kinder“, erklärt Hax.

Behandlung einer Unterarmverletzung bei einem jungen Patienten (Bild: cap Communications/Marcus Gloger/BG Klinikum Duisburg)

 

 

BG Klinikum Duisburg. (Bild: BG Klinikum Duisburg)

Das BG Klinikum Duisburg hat sich auf die akute und rehabilitative Behandlung von Unfallfolgen aller Art spezialisiert. Das Versorgungsspektrum umfasst alle Arten von Verletzungen, aber auch die spezialisierte Behandlung orthopädischer, Hand- und Plastisch-chirurgischer oder Schmerzpatienten.
Als Krankenhaus mit Maximalversorgungscharakter und überregionales Traumazentrum gemäß den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie und Mitglied des Traumanetzwerks Ruhrgebiet kann das BG Klinikum Duisburg für sich in Anspruch nehmen, Spitzenleistungen bei der Versorgung von Schwerstverletzten zu bieten. Gemeinsam mit der „Klinik für Handchirurgie, Plastische Chirurgie und dem Zentrum für Schwerbrandverletzte“, der „Klinik für Schmerzmedizin“, der „Klinik für Neurologie und Psychotraumatologie“ sowie der „Klinik für Arthroskopische Chirurgie, Sporttraumatologie und Sportmedizin“ hat die „Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie“ eine weit über die Region Niederrhein/Ruhrgebiet hinausreichende Reputation.

 

Dr. Meletiadis übernimmt Malteser Gefäßchirurgie

Duisburg, 05. Juli 2017 - Dr. med. Konstantinos Meletiadis ist seit dem 01.07.2017 neuer Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie an den Malteser Krankenhäusern St. Anna in Duisburg-Huckingen und St. Johannes-Stift in Duisburg-Homberg. Der 42-jährige arbeitete zuletzt in Wuppertal und bringt gleich fünf Ärzte mit.

 

Die Malteser Rhein-Ruhr gGmbH hat mit der Neubesetzung von Dr. med. Konstantinos Meletiadis als Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie eine wichtige personelle Entscheidung getroffen. Meletiadis wird den Chefarztposten am St. Anna Krankenhaus in Duisburg-Huckingen und am St. Johannes-Stift in Duisburg-Homberg übernehmen. Gleichzeitig setzt Geschäftsführer Arne Greiner mit der Neubesetzung auch die strategische Ausrichtung der Malteser Kliniken Rhein-Ruhr konsequent weiter fort.

„Dr. Konstantinos Meletiadis war unser absoluter Wunschkandidat. Ich freue mich sehr, dass er sich für einen Wechsel zu uns entschieden hat. Er wird die Gefäßchirurgie bei uns noch einmal auf ein höheres Niveau setzen. Unsere Patienten werden höchst zufrieden sein – fachlich und menschlich.“

 

Dr. med. Konstantinos Meletiadis (links) und Geschäftsführer Arne Greiner.
„Freue mich auf die neuen Aufgaben“

Dr. Konstantinos Meletiadis war zuletzt Leitender Oberarzt an der Klinik für Gefäßchirurgie am Helios Universitätsklinikum in Wuppertal. „Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben in Huckingen und in Homberg. Besonderen Wert lege ich auf den engen und kollegialen Umgang mit den anderen Abteilungen in unserer Klinik. Zudem freue ich mich auf gute Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Haus- und Fachärzten.“ Meletiadis hat Humanmedizin an den Universitäten in Homburg/Saar, Strasbourg und Essen studiert. Seine Ausbildung zum Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie bestand er 2007 und 2009. Bereits seit 2003 arbeitete der zweifache Familienvater an der Klinik für Gefäßchirurgie im Helios Klinikum Wuppertal. Zunächst als Assistenzarzt, später als Oberarzt und seit 2015 als Leitender Oberarzt.
„Bei den Maltesern haben mich  sowohl die fachlich-technische Ausrüstung und insbesondere auch die Interaktion auf menschlicher Ebene überzeugt. Von daher stand die Entscheidung nach Duisburg zu wechseln schnell fest“, erzählt Meletiadis.

Gleichzeitig mit dem neuen Chefarzt haben zum 01. Juli fünf neue ärztliche Mitarbeiter begonnen. „Es ist wichtig, Gefäßerkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Deshalb bieten wir als Malteser Gefäßzentrum Duisburg unseren Patienten sowohl ein kompetentes und geschultes Team, als auch modernste Technologien im Einsatz bei Diagnostik und Therapie an“, berichtet Meletiadis.  

 

Steckbrief Dr. med. Konstantinos Meletiadis:

Geburtstag und -ort: 20.02.1975, Siegburg, Deutschland

Universitäten: Studium in Homburg/Saar, Strasbourg (Frankreich) und Essen

Promotion:„Charakterisierung der Phosphoinositolphosphate alpha, beta und gamma“, Institut für Pharmakologie, Uni-Klinikum Essen

Beruf: 2001-2003: Arzt im Praktikum, Chirurgische Klinik, Städtische Kliniken Köln

2003-2007: Assistenzarzt, Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Helios Klinikum Wuppertal

2007: Facharzt für Chirurgie

2007-2008: Assistenzarzt Klinik für Gefäßchirurgie, Helios Klinikum Wuppertal

2009: Facharzt für Gefäßchirurgie

2009-2015: Oberarzt Klinik für Gefäßchirurgie, Helios Klinikum Wuppertal

Seit 2015: Leitender Oberarzt Klinik für Gefäßchirurgie, Helios Klinikum Wuppertal

 

 2. Sportmedizinisches Symposium Duisburg in der SCHAUINSLAND-REISEN-ARENA

Duisburg, 04. Juli 2017 - Wann operiert man frische Bandverletzungen im Sprunggelenk? Wie wird die sog. Werferschulter richtig behandelt? Was hilft bei Sehnenverletzungen im Sport? Dies waren nur drei von vielen Themen beim 2. Sportmedizinischen Symposium des BG Klinikums Duisburg im Business Bereich der SCHAUINSLAND-REISEN-ARENA.

Die knapp 200 anwesenden Sportmedizin-Experten aus dem gesamten Bundesgebiet – Ärzte, Therapeuten und Sportwissenschaftler – beschäftigten sich zudem damit, wie man Verletzungen bei Sportlern vorbeugen kann. Sie informierten sich aber auch über Neues aus der Leistungsdiagnostik im Spitzensport.

Referenten aus ganz Deutschland Um den nötigen fachlichen „Input“ für diese Tagung sicherzustellen, hatten die Organisatoren um Veranstaltungsleiter Dr. med. Christian Schoepp renommierte Referenten aus allen Regionen Deutschlands eingeladen. In spannenden Vorträgen und lebhaften Diskussionen im Plenum berichteten diese ihren Berufskollegen über Wissenswertes aus dem eigenen Spezialgebiet. Sie gaben Ihnen darüber hinaus viele wertvolle Tipps und Tricks für den Alltag mit auf den Weg.
„Wichtig war es uns etwa den Themenblock ‚Regeneration und Prävention‘ ins Programm zu nehmen“, erklärte Schoepp im Rahmen der Veranstaltung. „Aus diesem unendlich großen Feld, das im Sport immer wichtiger wird, haben wir den Zuhörern einige hochinteressante Aspekte und bestimmt auch völlig neue Einblicke präsentiert“.
Sportmedizin wird immer wichtiger Im BG Klinikum Duisburg spielt die Sportmedizin bereits seit einiger Zeit eine immer größere Rolle. Sie ist nicht nur für die Betreuung von Athleten wie den Profifußballern des MSV Duisburg wichtig, wo Schoepp zusammen mit zwei Kollegen Mannschaftsarzt ist. Auch aus der Behandlung von Unfallopfern ist die Sportmedizin in der Unfallklinik längst nicht mehr weg zu denken.

Deshalb hat das BG Klinikum Duisburg im Jahr 2016 auch das Athletikum Rhein Ruhr eröffnet. Dieses moderne, leistungsfähige Bewegungslabor, steht als wichtiger Baustein der Klinik für Arthroskopische Chirurgie, Sporttraumatologie und Sportmedizin allen Patienten des BG Klinikums Duisburg offen.
Ein „Speed Court“ zum Ausprobieren Herzstück des Athletikums ist ein „Speed Court“, ein Sensor-bestücktes Mattensystem, mit dem u.a. explosive Antritte, dynamische Richtungswechsel, Koordination und individuelle Wahrnehmung getestet und trainiert werden können.

Für die Tagung stellte die Firma Global Speed nun einen „Speed Court“ in der Größe 4 mal 4 Meter zur Verfügung. Auf diesem konnten die Teilnehmer die Möglichkeiten und Chancen der modernen Technik „live“ und vor Ort erleben und ihre eigenen Fähigkeiten ausprobieren. Abgerundet wurde das Programm durch eine Industrieausstellung, die den Teilnehmern zusätzlich die Möglichkeit zur Information gab.

„Speed Court“ im Miniaturformat (Bild: Congress Compact 2C GmbH) 2.

 

Spannende Vorträge und lebhafte Diskussionen (Bild: Congress Compact 2C GmbH)

Das BG Klinikum Duisburg hat sich auf die akute und rehabilitative Behandlung von Unfallfolgen aller Art spezialisiert. Das Versorgungsspektrum umfasst alle Arten von Verletzungen, aber auch die spezialisierte Behandlung orthopädischer, Hand- und Plastisch-chirurgischer oder Schmerzpatienten.

Als Krankenhaus mit Maximalversorgungscharakter und überregionales Traumazentrum gemäß den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie und Mitglied des Traumanetzwerks Ruhrgebiet kann das BG Klinikum Duisburg für sich in Anspruch nehmen, Spitzenleistungen bei der Versorgung von Schwerstverletzten zu bieten.
Gemeinsam mit der „Klinik für Handchirurgie, Plastische Chirurgie und dem Zentrum für Schwerbrandverletzte“, der „Klinik für Schmerzmedizin“, der „Klinik für Neurologie und Psychotraumatologie“ sowie der „Klinik für Arthroskopische Chirurgie, Sporttraumatologie und Sportmedizin“ hat die „Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie“ eine weit über die Region Niederrhein/Ruhrgebiet hinausreichende Reputation.