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Prof. Dr. Stephan Petrasch auf Focus-Bestenliste FACHBEREICH

Düsseldorf/Duisburg, 26. Juli 2014 - Der Chefarzt der Klinik für Hämatologie und Onkologie wurde von der Focus-Redaktion unter die besten Mediziner Deutschlands gewählt   Duisburg, 26.07.2014 Bereits zum vierten Mal in Folge hat die renommierte Focus-Ärzteliste Prof. Dr. Stephan Petrasch, Chefarzt der Klinik für Hämatologie und Onkologie am Klinikum Duisburg, unter die besten Mediziner für Tumore des Verdauungstraktes Deutschlands gewählt.
In der Ärzteliste 2014 hat das Nachrichtenmagazin erneut die Namen von Top-Spezialisten aus ganz Deutschland veröffentlicht. In Duisburg ist Prof. Dr. Stephan Petrasch der einzige Nominierte seines Faches. Berücksichtigt wurde neben der Qualität in der Diagnostik und Therapie vor allem die Expertise bei komplexen Tumoren des Verdauungstraktes. Die Focus-Ärzteliste gilt als wichtiger Wegweiser für Patienten.  
„Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung. Mein Dank richtet sich in erster Linie an mein Team, ohne das eine medizinische Versorgung auf diesem Niveau so nicht möglich wäre“, betonte Petrasch. Maßgeblich für die erfolgreiche Behandlung onkologischer Patienten sei neben der ausgewiesenen fachlichen Expertise auch der hohe Standard des pflegerischen, therapeutischen und psychologischen Teams. Ebenso spiele die etablierte Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen am Klinikum Duisburg eine wichtige Rolle.  
Für die Aufnahme in die Focus-Ärzteliste 2014 war auch die häufige Empfehlung der betreffenden Mediziner von Fachkollegen wichtig. Weitere Daten wurden in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten, Fachgesellschaften, Patientenverbänden, regionalen Selbsthilfegruppen und Fachkongressen durch entsprechende Befragungen erhoben. Auch Patientenäußerungen zu Ärzten und Kliniken in Internet-Foren und die Anzahl fachwissenschaftlicher Publikationen trugen zur Bewertung bei.

 

Warmduscher im Vorteil - So vermeiden Sie den Hitzekollaps  

Düsseldorf/Duisburg, 18. Juli 2014 - Ob im Büro, im Biergarten oder in der Straßenbahn: Vielen Menschen setzt die Sommerhitze zu. Die Techniker Krankenkasse (TK) in Nordrhein-Westfalen gibt Tipps, wie man bei Temperaturen von über 30 Grad einen kühlen Kopf behält.

Wer stark schwitzt, verliert viel Flüssigkeit und damit auch wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente. Um für Abkühlung zu sorgen, öffnet der Körper außerdem die Blutgefäße. Dadurch sinkt der Blutdruck und der Kreislauf wird geschwächt. Starke Hitze kann dazu führen, dass das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird - dann stellen sich Schwindel, Kopfschmerzen, Mattigkeit und Konzentrationsstörungen ein. Bei einem solchen Hitzekollaps kann es zu Verwirrtheits- und Ohnmachtsanfällen kommen.

Warmduscher sind bei tropischen Temperaturen übrigens im Vor-teil. "Auch wenn eine kalte Dusche im ersten Moment angenehmer erscheint: Wirkungsvoller ist eine lauwarme Dusche", sagt Lore Fußbroich, Präventionsberaterin der TK. "Kaltes Wasser kühlt nur im ersten Moment, dann kurbelt es den Kreislauf an und der Körper schwitzt noch mehr."
Am besten nach dem Duschen nicht komplett abtrocknen, damit ein kühlender Feuchtigkeitsfilm auf der Haut verbleibt. Wer kurz vor dem Schlafengehen den Duschtrick anwendet, hat gute Chancen, auch bei Sommerhitze gut einzuschlafen.

Die wichtigsten Hitzeschutz-Tipps:

•       Möglichst im Schatten aufhalten.
•       Sport oder andere körperliche Aktivitäten frühmorgens oder abends ausüben.
•       Ausreichend trinken, am besten Wasser oder Tee.
•       Luftige Kleidung mit möglichst geringem Kunstfaseranteil tragen. Helle Stoffe fördern die Wärmeabstrahlung und damit auch die Schweißverdunstung.

•       Ein kaltes, feuchtes Tuch im Nacken oder auf der Stirn erfrischt und kühlt wirkungsvoll.
•       Unterarme ein paar Minuten lang unter fließendes kaltes Wasser halten oder ein kühles Fußbad nehmen.
•       Regelmäßig für ein paar Minuten die Beine hochlegen entlastet die Gefäße und beugt dem Anschwellen der Füße und Beine vor.

 

Chefarzt des Brustzentrums im Bethesda gehört zu den Top-Krebsmedizinern Deutschlands  

Duisburg, 16. Juli 2014 - Zu Deutschlands und Duisburgs Top-Krebsmediziner  im Bereich „Brustkrebs“ gehört laut FOCUS-Liste erneut Dr. med. Björn-Wieland Lisboa, Chefarzt der Frauenklinik II und Leiter des Brustzentrums Rhein-Ruhr. Herausragende fachliche Leistungen werden dem Spezialisten sowohl von Kollegen und Patienten, bestätigt.
Das Brustzentrum Rhein-Ruhr des Bethesda verfügt mit der Frauenklinik II über eine eigenständige Abteilung für Senologie, deren Ärzte hoch spezialisiert sind und sich ausschließlich der Diagnose und Behandlung von Brusterkrankungen widmen. Dies garantiert ein überaus hohes Maß an Qualität. 
Das Brustzentrum Rhein-Ruhr ist eines der Größten in NRW und bietet die gesamte Therapie aus einer Hand: Alle für die Behandlung des Mammakarzinoms notwendigen Fachabteilungen stehen zur Verfügung. Die Experten der Frauenklinik, Radiologie, Nuklearmedizin, Pathologie und Strahlentherapie arbeiten eng zusammen, um für jede Patientin die bestmögliche Therapie zu finden. Selbst kleinste Veränderungen der Brust können heute mit modernsten Ultraschallgeräten abgeklärt werden. Im Zweifel werden ambulant kleine Gewebeproben entnommen. Die Klinik für Radiologie im Bethesda verwendet zur Abklärung ein Mammographiegerät der neuesten Generation und Technologie.  

„Die gute medizinische Behandlung alleine reicht aber nicht aus“, betont Dr. Björn-Wieland Lisboa „genauso wichtig ist der richtige Umgang mit den Patientinnen.“ Denn nicht nur der Körper, sondern auch die Seele braucht eine Behandlung. Dafür stehen während des gesamten Aufenthaltes Psychoonkologen, Seelsorger und Selbsthilfegruppen unterstützend zur Verfügung. Ziel ist es, den Frauen beim Kampf gegen ihre Erkrankung die größtmögliche Unterstützung zu bieten.  

 

Chefarzt Dr. med. Björn-Wieland Lisboa Foto: BETHESDA  

 

Selbsthilfegruppe Restless Legs lädt ein
Wenn das Ausruhen zur Qual wird  

Duisburg, 15. Juli 2014 - Der Name der Krankheit ist auch gleichzeitig Programm: Restless Legs. Alle Betroffenen berichten über unangenehme bis qualvolle Missempfindungen wie Ziehen, Jucken, Reißen oder Kribbeln in Armen und Beinen. Da sich diese Beschwerden in Bewegung abmildern, haben Menschen, die am Restless Legs-Syndrom leiden, einen stetigen Bewegungsdrang und finden daher insbesondere nachts nicht zur Ruhe. Von dieser neurologischen Erkrankung sind in Deutschland zirka 10 Prozent der Bevölkerung betroffen, bei vielen Menschen bleibt die Krankheit unerkannt.  
„Da mit diesen Symptomen oft eine große Hilflosigkeit einhergeht, ist der Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen bei dieser Krankheit besonders wichtig“, erklärt Gerd van Barneveld, Ansprechpartner der Selbsthilfegruppe Restless Legs in Duisburg. Mit regelmäßigen Treffen möchte er die Gruppe gerne weiter ausbauen und stärken. Dabei wird das Ärzteteam der Klinik für Neurologie im Klinikum Duisburg den Betroffenen zur Seite stehen.  
Bundesweit sind bereits 4.000 Menschen in Selbsthilfegruppen zu diesem Thema engagiert. Eine besonders wichtige Aufgabe sei der Abbau von Lebensängsten und eine damit verbundene Verbesserung der Lebensqualität für die Betroffenen, da die Erkrankung häufig mit einem Rückzug aus dem gesellschaftlichen Umfeld wie der Teilnahme an Konzerten oder Theaterbesuche, lange Bahn- oder Flugreisen verbunden sei.  
Nach krankheitsbedingter Pause trifft sich die Restless Legs-Selbsthilfegruppe nun wieder regelmäßig zum gemeinsamen Austausch. Der nächste Termin findet am Donnerstag, den 17. Juli 2014, im Klinikum Duisburg, Zu den Rehwiesen 9, statt. Treffpunkt ist das Ausbildungszentrum im Klinikum Duisburg um 18.00 Uhr. Eine Anmeldung zur kostenfreien Teilnahme ist nicht erforderlich. Betroffene und Interessierte sind herzlich willkommen.

 

Rotaviren: Mehr Infektionen in Duisburg - Impfung jetzt über Chipkarte  

D uisburg, 14. Juli 2014 - In Duisburg haben sich im vergangen Jahr 290 Menschen mit Rotaviren infiziert - 42 Prozent mehr als 2012. Das teilt heute die Techniker Krankenkasse (TK) in Düsseldorf unter Berufung auf Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) mit. Gerade bei Säuglingen und Kleinkindern im Alter von sechs Monaten bis zwei Jahren sind Rotaviren die häufigste Ursache von akuten Magen-Darm-Infektionen.
Die Viren verursachen starken Durchfall, Erbrechen und Fieber. Dadurch trocknet der Köper schnell aus, was lebensbedrohlich sein kann.   Gegen die Infektion schützt die allgemeine Rotavirus-Schluckimpfung. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am RKI empfiehlt sie für Säuglinge ab einem Alter von sechs Wochen. "Studien haben gezeigt, dass die Impfung zu 96 bis 98 Prozent vor schweren Verläufen einer Rotaviren-Infektion schützt", sagt Beate Hanak, Sprecherin der TK in NRW.
Eltern sollten sich in jedem Fall ärztlich beraten lassen und Nutzen und Risiken einer Impfung abwägen. Ab sofort kann die Vorsorgemaßnahme direkt über die Versichertenkarte abgerechnet werden.    

 

Elternschule im Bethesda Krankenhaus hat noch freie Kursplätze

Thema Geburt

Duisburg, 10. Juli 2014 - Viele interessante Angebote rund um das Thema Geburt bietet die Elternschule am Bethesda Krankenhaus auch in den Sommerferien an. So können werdende Eltern zahlreiche Kurse rund um Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und die Zeit danach für Mutter, Eltern, Kind und Geschwister finden. Alle Kurse und Veranstaltungen werden von Mitarbeitern aus dem Kreißsaal und der Wochenbettstation betreut. Die Kurse finden unter praxisorientierter und erfahrener Leitung statt und so kann schon vor der Geburt ein Vertrauensverhältnis zu den Betreuerinnen aufgebaut werden. Mutter, Vater und Kind sollen sich von Anfang an im Bethesda Krankenhaus wohl und sicher fühlen.  

Rückbildungsgymnastik:  Um nach der Schwangerschaft und der Geburt wieder fit zu werden, wird Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer in der Rückbildungsgymnastik richtig trainiert. Typische Beschwerden wie Rückenschmerzen und Blasenschwäche werden gemindert. Um sich in Ruhe mit dem Körper beschäftigen zu können, findet dieser Kurs ohne Kinder statt. Mütter sollen einen Abend in der Woche ganz für sich nutzen können und Zeit haben, den Körper wieder zu formen und zu straffen. Rückbildungsgymnastik nach der Geburt:  16. Juli  bis 3. September 2014 sowie vom 30. Juli bis 17.September 2014 von 19.15 bis 20.30 Uhr  

Wassergymnastik: Beim Schwimmen für Schwangere im warmen Wasser tragen Atem- und Entspannungsübungen sowie Wassergymnastik zum Wohlbefinden und einer idealen Bewegungsart bei. Die Schwangeren sind unter sich. Rücken und Gelenke werden entlastet, die Bewegungen fallen leichter, die Funktion der Atmungsorgane wird verbessert und die Kondition wird gefördert, was im Hinblick auf die Geburt eine gute Vorbereitung ist. Wassergymnastik für Schwangere: montags 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr in der Bäderabteilung des Krankenhauses.  

Petra Schmitz, Hebamme und Koordinatorin der Elternschule, steht allen Interessierten mit Rat und Tat zur Seite. Foto: BETHESDA  

Informationen unter Tel. 0203 6008-1210 im Bethesda, Heerstraße 219, oder per Mail an elternschule@bethesda.de. Anmeldungen für den Kurs Rückbildungsgymnastik ist erforderlich. Seit fast einem Jahr wirbt die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik (BGU) Duisburg um das städtische Wedau-Klinikum (KDU).

Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik (BGU) und das Klinikum Duisburg (KDU) müssen zu einem öffentlichen Gesundheitsunternehmen verbunden werden.

Duisburg, 1. Juli 2014 - Die Verbindung beider Kliniken ist eine große Chance den Gesundheitsstandort Duisburg weiterzuentwickeln und dem Klinikum Duisburg eine Perspektive zu geben. Aus Sicht der BGU ist es nun an der Zeit das Klinikum Duisburg aus dem Entwicklungsstillstand herauszuführen.
„In den letzten Monaten hat es keine Fortschritte oder Klarheit gegeben, nach der Kommunalwahl hoffen wir nun schnelle und klare Botschaften zu hören“, so der Geschäftsführer des BGU Dr. Hans-Peter Schlaudt. „Die Diskussionen im vergangenen Jahr und die Ergebnisse der Kommunalwahl in Duisburg haben gezeigt, dass die Bevölkerung das Klinikum Duisburg in öffentlicher Trägerschaft sehen möchte, dies wäre eine grundsätzlich gute Entscheidung für die Gesundheitsversorgung in Duisburg und für die weitere Zusammenarbeit der beiden Kliniken.“

Er führte weiter aus: „Die BGU steht bereit das Klinikum Duisburg mit dem notwendigen know-how zu unterstützen und gemeinsam die öffentliche Gesundheitsversorgung in der Stadt zu entwickeln und Verantwortung für das KDU zu übernehmen, zuverlässig in der Führung und nachhaltig für die Menschen.“

Schlaudt machte allerdings auch deutlich, dass die BGU ihr Interesse nicht über Jahre erhalten könne. Die Stadt müsse als Mehrheitseigentümer die Zügel in die Hand nehmen und steuern, auch im Interesse der Zukunft und der Leistungsfähigkeit des KDU.


Patientenforum im Bethesda Krankenhaus
Die Kraft der Natur – Naturheilverfahren und Ernährung bei Krebserkrankungen
 
Viele Patienten fragen sich nach Diagnose einer Krebserkrankung, ob es neben der Schulmedizin andere wirksame Behandlungsmethoden gibt. Zu den wirksamkeitsgeprüften naturheilkundlichen Verfahren gehören, zum Beispiel Ernährungsoptimierung, körperliches Training, psychoonkologische Techniken, Hyperthermie sowie medikamentöse Mittel wie Mistelextrakte oder Radikalfänger. Im Fokus der Veranstaltung stehen klare Empfehlungen, wie Patienten ihre Therapie und ihr Immunsystem bei bestimmten Krebserkrankungen unterstützen und ihre Lebensqualität erhöhen können.  
Was hilft wirklich? Wo ist Vorsicht geboten? Und wie können sich die Patienten aktiv an der Gesundung beteiligen?  
Antworten auf diese und weitere Fragen geben Universitätsprofessor Dr. med. Josef Beuth, Leiter des Instituts zur wissenschaftlichen Evaluation naturheilkundlicher  Verfahren an der Universität Köln und Dr. Hans-Joachim Muhs, Chefarzt der Frauenklinik I im Bethesda Krankenhaus, im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung. Dabei werden insbesondere die unterstützenden naturheilkundlichen Maßnahmen bei Nebenwirkungen, zum Beispiel trockenen Schleimhäuten, Gelenkbeschwerden oder Übelkeit erläutert und spezielle Ernährungsaspekte in der Krebserkrankung beleuchtet.  
Die Veranstaltung wird vom Zertifizierten Gynäkologischen Krebszentrum in Ko-operation mit dem Zertifizierten Brustzentrum und dem Zertifiziertem Darmkrebs-zentrum des Bethesda Krankenhaus, der BKK-VBU und Fa. Heel organisiert und findet statt am Dienstag, 8. Juli 2014, um 18.00 Uhr im Bethesda Krankenhaus (Verwaltungsgebäude), Heerstraße 219, 47053 Duisburg. Die Teilnahme ist kostenlos.

Schlaganfall besser therapieren
Defibrillator im Hoist-Hochhaus

Moderne Diagnostik identifiziert verborgenen Risikofaktor
Schlaganfall besser therapieren
 
Duisburg, 27. Juni 2014 - In Deutschland erleiden jedes Jahr rund 220.000 Menschen einen Schlaganfall. Wenn sie ihn überleben, müssen sie mit dem Risiko leben, erneut vom „Schlag“ getroffen zu werden. Einer der Hauptverursacher dieser Erkrankung ist eine besondere Art der Herzrhythmusstörung, das sogenannte Vorhofflimmern. Das hat jetzt eine große Studie in den USA und Europa unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Christoph Diener ergeben, Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Essen der Universität Duisburg-Essen.
Die Ergebnisse werden heute (26.6.) in der renommierten Fachzeitschrift New England Journal of Medicine publiziert *.  
Bei rund einem Fünftel aller Patienten gelingt es bislang nicht, die Ursache ihres Schlaganfalls zu identifizieren. Bekannt ist allerdings, dass Patienten mit Vorhofflimmern ein fünffach erhöhtes Risiko haben, einen Schlaganfall zu erleiden. Seit einiger Zeit wird vermutet, dass weitaus mehr Schlaganfall-Patienten unter einem vorübergehenden Vorhofflimmern leiden. Das Problem: Viele Patienten verspüren keine offensichtlichen Symptome wie Herzstolpern oder Druckgefühl auf der Brust, das Vorhofflimmern bleibt deshalb unentdeckt.  
Die CRYSTAL AF-Studie, die in den USA und Europa durchgeführt wurde, ging diesen Vermutungen auf den Grund. Mit Hilfe neuartiger implantierter Sensoren wurden 221 Patienten mit Schlaganfall ungeklärter Ursache über einen Zeitraum von vier Jahren untersucht. Die Sensoren wurden minimalinvasiv unter die Haut implantiert und protokollierten so auch kurzes und unbemerktes Vorhofflimmern. Bereits im ersten Jahr der Untersuchung trat bei zehn Prozent der Patienten vorübergehendes Vorhofflimmern auf. Nach vier Jahren ließ es sich bei 40 Prozent der untersuchten Patienten nachweisen.  
Prof. Dr. Hans-Christoph Diener (Foto UDE): „Die Entdeckung dieser großen Bedeutung des Vorhofflimmerns für Schlaganfall-Patienten hat unmittelbare Konsequenzen für die Schlaganfall-Vorbeugung.“ Denn bei betroffenen Patienten ist die medikamentöse Hemmung der Blutgerinnung, die sogenannte Antikoagulation, viel besser wirksam als eine Vorbeugung mit sogenannten Thrombozyten-Funktionshemmern, die die Verklumpung der Blutplättchen unterdrücken. Daher haben die Erkenntnisse dieser Studie weitreichende Auswirkungen für die gesamte Schlaganfallprävention.  

* Sanna T, Diener HC et al. for the CRYSTAL AF Investigators. Cryptogenic Stroke and Underlying Atrial Fibrillation. New England Journal of Medicine 370;26:2478-2486  

 

 Kampf dem Hautkrebs
Dem Hautkrebs will er ein Schnippchen schlagen: Prof. Dr. Alexander Roesch erforscht, wie Tumore trotz Chemotherapie und anderer zielgerichteter Behandlungen überleben. Der Mediziner hat die Professur für Dermato-Onkologie an der Universität Duisburg-Essen (UDE) angenommen.  
Roesch (Foto UDE) studierte Humanmedizin an der Universität Ulm und war bis 2013 Oberarzt am Uniklinikum des Saarlandes und vorher am Uniklinikum Regensburg tätig. Ein DFG-Forschungsaufenthalt führte ihn 2007 drei Jahre ans Wistar Institut in Philadelphia (USA) zu Meenhard Herlyn. Hier widmete er sich insbesondere der Biologie von Tumorstammzellen.  
An der UDE konzentriert sich der 40-Jährige auf den schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom). Seine Arbeit, die die Therapieresistenz einzelner bösartiger Zelltypen sowie deren Stoffwechsel untersucht, wird von der Monika-Kutzner-Stiftung, der Hiege-Stiftung und der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Derzeit ergründet der Dermatologe zudem Biomarker, die die Therapieresistenz gefährlicher Tumore vorhersagen können.  
Professor Roesch wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. 2011 mit dem Preis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften zur Förderung der Krebsforschung, dem Oscar-Gans Preis der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft und dem Deutschen Hautkrebspreis.  
 

Defibrillator im Hoist-Hochhaus
Im Rahmen der Aktion "DefiDU kannst retten" installierte die Stadtwerke Duisburg AG diese Woche einen Defibrillator bei der Arztrufzentrale NRW GmbH im Hoist-Hochhaus in der Stadtmitte. Andreas Höhndorf, Mitarbeiter der Arztrufzentrale, freut sich über die Kooperation mit defiDU: "Für uns ist es wichtig, dass wir in Notfall-Situationen auf alle Eventualitäten vorbereitet sind und optimal helfen können."

Klinikum Duisburg beteiligte sich am zweiten bundesweiten Aktionstag des Vereins "Charta der Vielfalt e.V."

Duisburg, 20. Juni 2014 -  Der Verein „Charta der Vielfalt” veranstaltet in diesem Jahr zum zweiten Mal in ganz Deutschland den Tag der Vielfalt. Damit rückt der Verein die Wertschätzung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Dabei richtet der Tag der Vielfalt seinen Fokus auf alle Mitarbeiter – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.
Auch die Sana Kliniken AG hat die Charta der Vielfalt unterzeichnet und verpflichtet sich damit zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen. Das Ziel ist es, Vielfalt, Toleranz, Fairness und Wertschätzung in der Arbeitswelt der Krankenhäuser zu fördern.  
Die Krankenhausleitung des Klinikum Duisburg bedankte sich bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurde für Ihr Engagement, Ihren Fleiß und Ihre Bereitschaft, sich voll und ganz der Versorgung unserer Patientinnen und Patienten zu widmen, ein süßes Dankeschön der Krankenhausleitung überreicht. Menschen, die sich für eine Tätigkeit im Krankenhaus entscheiden, bringen per se Toleranz, Verständnis und Mitgefühl mit, um den Patientinnen und Patienten angemessen begegnen zu können.
Hier wird Vielfalt gelebt und erlebt, ohne im Alltag darüber ständig nachzudenken. Gerade weil so vielfältige Aufgaben erfüllt werden ist es gut, auch unterschiedliche Kulturen,  Ansichten und Religionen hier vereint zu wissen.  

Alle Kliniken des Sana-Verbundes beteiligen sich an dieser Aktion, bereits seit einigen Tagen ist das Ergebnis der Konzernweiten „Wir sind Sana!“-Fotoaktion auf Facebook zu sehen. Bei den Sana Kliniken sind Menschen aus rund 100 verschiedenen Nationen beschäftigt.

4. Interdisziplinäres Schmerzsymposium in Duisburg „IDUS“

Duisburg, 20. Juni 2014 - Die Klinik für Schmerzmedizin der BG Unfallklinik Duisburg lädt das Fachpublikum zum Interdisziplinären Duisburger Schmerzsymposium IDUS ein. Thema in diesem Jahr wird sein, welche schmerzmedizinischen Trends wirklich sinnvoll sind.

Es ist WM-Zeit und vor ziemlich genau 2 Jahren, zur Fußball-Europameisterschaft, war der italienische Nationalspieler nach seinem Tor gegen Deutschland Mario Balotelli nicht ganz unverantwortlich für einen Trend, der sich auch heute noch in der Schmerzmedizin niederschlägt: Der Einsatz von oft bunten Klebestreifen zur Schmerzbehandlung.

Auch darüber hinaus gibt es Jahr für Jahr Neuigkeiten und Entwicklungen in der Schmerzmedizin, einige sind medikamentös wie das früher nur zur kosmetischen Therapie genutzte Botox andere bieten „neue“  physiotherapeutische oder psychologische Verfahren. Noch andere, wie die Entwicklung der Schmerzbehandlung mittels Elektrostimulation („Schmerzschrittmacher“), sind zwar nicht ganz neu, erfahren aber immer weitere Verbreitung auch in neuen Einsatzgebieten wie z.B. bei chronischen Kopfschmerzen.

Aber ist denn alles Neue auch für Patienten immer gut? Und wie und ab wann lässt sich das Gute erkennen und im Sinne der evidenzbasierten Medizin beweisen? „Manches ist vielleicht alter Wein in neuen Schläuchen und anderes geht in der Wirksamkeit nicht über einen Placeboeffekt hinaus, aber auch diesen kann und sollte man ja durchaus sinnvoll nutzen. Darüber hinaus gibt es aber auch sicherlich auch echte Neuentwicklungen“, führt dazu der Organisator des Symposiums Dr. Mike Papenhoff, stv. Chefarzt der Schmerzklinik an der Duisburger Unfallklinik aus.


Im Rahmen des diesjährigen Schmerzsymposiums in der Duisburger Unfallklinik werden daher Trends der Schmerzmedizin auf den Prüfstand gestellt und die Entwicklungen der letzten Zeit mit auch externen Experten diskutiert. Fachbesucher, insbesondere schmerzmedizinisch interessierte  Ärzte, Psychologen, Physio- und Ergotherapeuten sind hierzu eingeladen. 

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, um Anmeldung wird per Mail, Fax oder telefonisch gebeten. Ein Programm der Veranstaltung kann über die Internetseite der BGU Duisburg www.bgu-duisburg.de heruntergeladen werden.

 

Gesundheittstreff - Krebsberatung
Selbsthilfegruppe ,,Medikamentenunverträglichkeit"

Gesundheitstreff Duisburg Mitte am 25. Juni
Duisburg, 17. Juni 2014 - Am Mittwoch, 25. Juni findet der nächste Gesundheitstreff Mitte statt. Dagmar Danes referiert über das Thema „Wohnen im Quartier, was muss ich tun?“. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr im AWO Begegnungs- und Beratungszentrum Stadtmitte, Claubergstraße 20-22,  47051 Duisburg Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Freie Termine für die Krebsberatung am 24. Juni
Für eine medizinische Krebsberatung am 24. Juni  sind noch Termine frei. Als Ansprechpartner steht Dr. Michael Schroeder, Internist und Onkologe, zur Verfügung. Die Beratung findet statt im Konferenz –und Beratungszentrum, Schwanenstraße 5-7, 47051 Duisburg.   Damit niemand lange warten muss und damit Fragewünsche gleich an kompetente Gesprächspartner/innen weitergegeben werden können, wird um eine telefonische Anmeldung in der Zeit von 9 Uhr bis 13 Uhr unter der Rufnummer 0203/283-3938 gebeten.

Gemeinsames Frühstücken der Selbsthilfegruppe ,,Medikamentenunverträglichkeit"
Am Mittwoch, den 18.06.2014 in der Zeit von 9:00 Uhr ­ 11:00 Uhr trifft sich die SHG ,,mediunv.shg-du" im Cafe Oberhof, Duisburg-Beeck, Friedrich-Ebert-Str.364 , 47139 Duisburg zum gemeinsamen Frühstück ,,Der Schmerz mein Freund". Für Menschen, die mit einer schmerzhaften Erkrankung und gleichzeitiger Medikamentenunverträglichkeit kämpfen, bietet ein gemeinsames Frühstück bereits eine Alternative. Hier können Betroffene und Angehörige Verständnis, Anregungen und viele Informationen bekommen. Die Kosten für ein Frühstück werden von jedem Anwesenden selber getragen. Frühstücken ist keine Pflicht.
Weitere telefonische Auskünfte der Selbsthilfegruppe direkt: Tel. 0203-28901298, oder jeden Montag von 14.15 ­ 14.45 Uhr, jeden Freitag von 15.00 ­ 15.30 Uhr Mobil 0157 / 86059473 

 

Dr. Stephan Puke neuer Geschäftsführer im Klinikum Duisburg

Duisburg, 12. Juni 2014 - Dr. Stephan Puke wird zum 1. Juli zum neuen Geschäftsführer und damit zum Nachfolger des scheidenden Hans-Werner Kuska berufen. Dr. Stephan Puke hat sich als erfahrener Klinik-Manager über den Sana-Verbund hinaus einen Namen gemacht. Der gebürtige Westfale ist seit 2004 Geschäftsführer der Sana Kliniken Ostholstein. Zudem ist er Geschäftsführer der Gesundheitsnetz östliches Holstein Management GmbH sowie Mitglied des Vorstands der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein.
Zuvor war er für Sana als Geschäftsführer des Klinikums Stuttgart tätig. Der 51jährige Diplom-Kaufmann verfügt über enge berufliche Verbindungen nach Nordrhein-Westfalen: Aus seinen vorherigen Stationen als Krankenhausdirektor des Knappschaftskrankenhauses Bottrop sowie Stabsabteilungsleiter der Knappschaft in Bochum ist er mit dem hiesigen Klinikbereich bestens vertraut. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe in Duisburg. Das Klinikum Duisburg hat als Maximalversorger eine besondere Verantwortung für die Versorgung der Stadt und der Region. Im Ruhrgebiet werde ich beruflich und privat viele alte Freunde und Bekannte treffen und endlich wieder guten Fußball im Stadion sehen.“  

 

Freie Termine bei der Krebsberatung am 17. Juni

Duisburg, 10. Juni 2014 - Für eine psychoonkologische Beratung am 17. Juni sind noch Termine frei. Als Ansprechpartnerin steht Carola Fackert, Psychoonkologin, zur Verfügung. Die Beratung findet statt im Konferenz- und Beratungszentrum (roter kleiner Raum), Schwanenstraße 5-7, 47051 Duisburg.  
Damit niemand lange warten muss und damit Fragewünsche gleich an kompetente Gesprächspartner weitergegeben werden können, wird um eine telefonische Anmeldung in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter der Rufnummer 0203/283-3938 gebeten.

 

Gründung des Netzwerks Multiresistente Erreger (MRE)  

Duisburg, 5. Juni 2014 - Unter der Federführung des Gesundheitsamtes der Stadt wurde gestern das Netzwerk Multiresistente Erreger (MRE) in Duisburg gegründet. Teilgenommen haben 47 Vertreter der medizinischen Einrichtungen in Duisburg, insbesondere der Krankenhäuser, der Pflegeheime, der ambulanten Pflegedienste, der Ärzte, der Krankentransportdienste und Betroffene der Selbsthilfegruppe MRSA.   
Die Probleme mit mehrfach antibiotika-resistenten Erregern sind in den letzten Jahren immer drängender geworden. Unter dem Einsatz von Antibiotika, insbesondere auch im Bereich der Tiermast, haben sich zusätzlich zu den schon seit Jahren relevanten multiresistenten Staphylococcus aureus Erregern auch bei anderen Keimgruppen weitergehende Resistenzen gegenüber Antibiotika entwickelt.  
Die Weltgesundheitsorganisation hat am diesjährigen Weltgesundheitstag am 7. April Alarm geschlagen, da sich in der europäischen Region und auch global Keime mit  Antibiotikaresistenz immer weiter ausbreiten. Nach dieser aktuellen Mitteilung droht eine Rückkehr zu Verhältnissen, wie sie vor Entdeckung der Antibiotika herrschten. Damit wären dann einfache Infektionen nicht mehr behandelbar und alltägliche Eingriffe und Interventionen mit lebensbedrohlichen Gefahren verbunden.  
Umso wichtiger war und ist es daher, sich in diesem neuen Netzwerk über die drängenden Probleme auszutauschen. Die Erfahrungen aus anderen Städten und Kommunen zeigen, dass durch einen Erfahrungsaustausch aller betroffenen Akteure vor Ort die Versorgung der Patienten deutlich verbessert werden kann.  
Die Stadt Duisburg ist seit 2009 Mitglied des Euregionalen Netzwerks für Patientensicherheit und Infektionsschutz (Eursafety), das sich grenzübergreifend für den Infektionsschutz und insbesondere für die Eindämmung der MRSA-Problematik nach niederländischem Muster in den deutschen Teilen des Netzwerks einsetzt. 

 

 

Klinikum Duisburg beteiligt sich am Welthirntumortag  

Duisburg, 4. Juni 2014 - Die Deutsche Hirntumorhilfe ruft am 8. Juni 2014  zum vierten Welthirntumortag auf, an dem sich das Klinikum Duisburg von 10.30 bis 13.00 Uhr beteiligt, um die Erkrankung und die neuen Entwicklungen in der Therapie in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Allein in Deutschland erkranken jährlich mehr als 6.000 Menschen an einem bösartigen Hirntumor.
In den letzten Jahren ist ein Anstieg der Erkrankungen bei jungen Menschen zu verzeichnen. Dies spielt gerade in der aktuellen Diskussion um die Risiken für Handy-Nutzer eine große Rolle. Um ein Vielfaches höher ist die Anzahl der Patienten mit Hirnmetastasen, die sich infolge von Lungenkrebs, Brustkrebs oder anderen Krebsleiden entwickeln.  
Jede Diagnose ist für die Patienten zunächst ein riesiger Schock und die Frage „war es das jetzt?“ setzt die Betroffenen unter einen enormen psychischen Druck. „Diese Frage stellen sich in der Tat fast alle Patienten, die mit dieser Diagnose zu uns kommen. Viele von Ihnen sind verzweifelt“ so Prof. Dr. Martin Scholz, Chefarzt der Neurochirurgie im Klinikum Duisburg. Dabei kann man heutzutage in den meisten Fällen sinnvoll behandeln, in einigen Fällen sogar eine dauerhafte Heilung herbeiführen.  
„Wir sind stolz, dass wir in Duisburg besonders viele Patienten mit Hirntumor vorweisen können, die weit länger leben, als es die „Statistiken erlauben“. Danach streben wir bei jedem Patienten und arbeiten hart, dieses Ziel zu erreichen“ betont Prof. Scholz die Wichtigkeit eines erfolgreichen Therapiekonzeptes.  
In der Klinik für Neurochirurgie werden jährlich mehr als 2.200 Eingriffe durchgeführt, davon in ca. 95 Prozent der Fälle mit einem Operationsmikroskop. Um die Operationsqualität für die Patienten nochmals zu verbessern, kommt nun ein neues Operationsmikroskop der modernsten Generation zum Einsatz.   Natürlich ist die präzise, gut geplante und durchgeführte mikroneurochirurgische Operation die Basis der Therapie. Hier stehen technische Hilfsmittel zur Verfügung, von denen man noch vor Jahren nicht geträumt hat:
Ultraschallkontrolle der Operation in ungeahnter Bildauflösung, intraoperative Anfärbung von Tumoren mit Fluoreszenzfarbstoffen, HD -Endoskope und Mikroskope, die nicht mehr mit der Hand sondern mit dem Mund des Operateurs bedient werden und diesen automatisch erkennen. Sehr viele Tumore werden über die Nase oder über die Augenbraue entfernt.  
Von 10.30 bis 13.00 können sich Interessierte rund um das Thema Hirntumor informieren. Zusätzlich zu den medizinischen Vorträgen können die Besucher bei einer Führung durch den OP-Saal einen Blick hinter die Kulissen werfen und sich umfassend über die modernen Operationsmöglichkeiten informieren. Anschließen stehen die Ärzte für persönliche Gespräche zur Verfügung.  

 

Klinikum Duisburg lädt zum Aktionstag gegen den Schmerz am Dienstag, 3. Juni von 12 bis 15 Uhr - BGU Duisburg und kostenlose Patientenhotline

Klinikum Duisburg lädt zum Aktionstag gegen den Schmerz

Duisburg, 2. Juni 2014 – Rund 15 Millionen Menschen in Deutschland leiden an chronischen Schmerzen. Damit ist der Schmerz eine Volkskrankheit wie Diabetes und Bluthochdruck. Zu den chronischen Schmerzerkrankungen gehören die unterschiedlichsten Schmerzarten: Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Nervenschmerzen, aber auch Tumorschmerzen.
Noch immer sind viele Schmerzpatienten in Deutschland unterversorgt – insbesondere in der Behandlung von chronischen Schmerzen. Statistiken zeigen, dass die Hälfte aller Schmerzpatienten unzureichend behandelt wird und damit unnötig leidet. Die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. will die Situation für Schmerzpatienten in Deutschland verbessern und hat zum dritten bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“ aufgerufen, der am 3. Juni 2014 stattfindet.
Damit erfolgt ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Schmerzversorgung.

Das Klinikum Duisburg, das im März mit dem TÜV-Zertifikat für ein gelungenes Akutschmerzmanagement ausgezeichnet wurde,  wird sich am 3. Juni erneut mit einem Infonachmittag in der Zeit von 12 bis 15 Uhr beteiligen und lädt interessierte Besucher ein, sich gezielt über Behandlungsmöglichkeiten informieren und beraten zu lassen. Das Team der Schmerzambulanz unter der Leitung von Dr. Alexandra Knille (Foto), Oberärztin der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie im Klinikum Duisburg, gibt Einblicke in die verschiedenen Methoden der Schmerzbehandlung.
„Für die Entstehung von Schmerzen gibt es viele Ursachen. Diese herauszufiltern, ist unsere erste Aufgabe.“ erklärt Alexandra Knille.
Ebenso wichtig sei eine auf die Patienten individuell abgestimmte Therapie, die eine Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachbereiche erfordere. Daher werden sich am Aktionstag gegen den Schmerz zum Beispiel auch die Rheuma-Liga Duisburg, die Selbsthilfegruppe für Trigeminusneuralgie, der Palliativ-Konsiliardienst  sowie eine Ärztin für Traditionelle Chinesische Medizin mit Infoständen beteiligen.
Um 13 Uhr wird Frau Dr. Knille einen Vortrag zum Thema „Chronischer Schmerz – eine Herausforderung“ im Hörsaal anbieten. Um 13.30 Uhr können Interessierte im Therapie- und Bewegungszentrum ein Schnupperangebot zur Progressiven Muskelentspannung wahrnehmen.  
Die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. bietet am 4. Juni bundesweit zwischen 9.00 und 18.00 Uhr eine kostenfreie telefonische Patienten-Hotline unter 0800-18 18 120 an. Vormittags zwischen 11.00 und 12.00 Uhr steht Dr. Alexandra Knille als Expertin für die Fragen der Anrufer zur Verfügung.
Auch das Regionale Schmerzzentrum Duisburg wird sich am Schmerzaktionstag mit einer Podiumsdiskussion beteiligen. Dabei werden Experten aus unterschiedlichen medizinischen Einrichtungen in Duisburg – u.a. Achim Koch, Psychotherapeut aus dem Bertha Krankenhaus- zwischen 17.30 Uhr und 19.00 Uhr im Bertha Krankenhaus in Rheinhausen (Maiblumenstr. 5) eine Podiumsdiskussion zum Thema anbieten. Zudem ist für diesem Abend die Gründung einer Duisburger Selbsthilfegruppe der Deutschen Schmerzliga geplant.

 

 Bundesweiter „Aktionstag gegen den Schmerz“ am 3. Juni 2014 

Service: kostenlose Patientenhotline (0800-18 18 120) sowie Aktionen an über 250 Standorten

Die Schmerzklinik der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Duisburg  beteiligt sich am 3. Juni 2014 am bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“. An diesem Tag macht  die Deutsche Schmerzgesellschaft mit Unterstützung von neun weiteren Schmerzorganisationen auf die lückenhafte Versorgung von vielen Millionen Menschen aufmerksam, die an chronischen Schmerzen leiden. Bundesweit finden in über 250 Praxen und Kliniken Aktionen, Infotage und Vorträge statt. Erstmalig in 2014 beteiligen sich in der Modellregion Berlin auch ausgewählte Apotheken an dem Aktionstag gegen den Schmerz. 

Als Extra-Service stehen am 3. Juni 2014 in der Zeit von 9:00 – 18:00 Uhr mehrere Dutzend Schmerztherapeuten den Schmerzpatienten Rede und Antwort in einer kostenlosen Telefonhotline (Tel: 0800-18 18 120). Mit dabei: Herr Dr. Mike Papenhoff (stellv. Chefarzt der Schmerzklinik in der BGU Duisburg)

 

„Es gibt gute Therapiekonzepte, die helfen, den Schmerz zu lindern, so Dr. Papenhoff. „Es ist nicht so, dass wir nach sorgfältiger Analyse der Schmerzursachen und der besonderen Lebenssituation des Patienten nicht einen erfolgreichen Behandlungsplan entwickeln können. Uns macht eher Sorge, dass die Patienten häufig unnötig lange im Dschungel des Gesundheitswesens umherirren, bevor sie den Weg zu uns finden“, so der Schmerzexperte.

 

In seinem Anliegen wird er unterstützt von Prof. Dr. Thomas Tölle, Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft, der mit über 3.300 Mitgliedern größten wissenschaftlichen Schmerzgesellschaft Europas. „Das Thema „Schmerz“ muss in Bund und Ländern bei der Gesundheits- und Wissenschaftspolitik ein eigener Schwerpunkt werden. Die Bundesregierung soll einen Nationalen Aktionsplan gegen den Schmerz erarbeiten, dabei konkrete Maßnahmenpakete beschreiben und in Bund und Ländern umsetzen“, so Tölle.
Der Nationale Aktionsplan der Deutschen Schmerzgesellschaft „Bewusstsein schaffen, Forschung fördern, Aus- und Weiterbildung verbessern, Versorgung ausbauen“ kann hierbei als Orientierung dienen. Erste wichtige Arbeitsfelder nennt der Koalitionsvertrag der Bundesregierung, weitere ergeben sich beispielsweise aus der Antwort auf die „kleine Anfrage“ zum Thema Chronischer Schmerz (vgl. BT-Drucksache 17/4631). Die aktuellen Gespräche mit der Politik über die Konzeption eines Disease-Management-Programms Rückenschmerz für Deutschland sind ebenfalls ein Weg in die richtige Richtung. 

 „Start in eine rauchfreie Zukunft“

  „Start in eine rauchfreie Zukunft“ – hieß es am 27. Mai 2014 in der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Duisburg (BGU). Anlässlich des alljährlichen „Weltnichtrauchertag“ am 31. Mai wurde der “Aktionstag Gesundheit“ in der BGU dem Thema „Rauchen oder besser dem Nichtrauchen“ gewidmet.
Der Weltnichtrauchertag wurde bereits 1987 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufen. Er gibt jedes Jahr Anlass für Aktionen, Veranstaltungen oder aufklärende Berichte. Neben den Forderungen nach einem gesetzlichen Schutz der Nichtraucher steht vor allem die Beteiligung von Personen und Institutionen an Aktionen zum Nichtraucherschutz auf der Tagesordnung. In jedem Jahr  soll über die Gefahren des Rauchens informiert und versucht werden, Raucher zum Aufhören zu motivieren.  
Der Aktionstag in der BGU, der mit freundlicher Unterstützung der Krankenkasse „Knappschaft“ durchgeführt wurde, war ein guter Anlass für Patienten, Besucher und Mitarbeiter, das Rauchen aufzugeben oder darüber nachzudenken, ob Sie dies nicht bald tun wollen.  Beeindruckende Plakate mit „Schockfotos“ gaben den Besuchern einen bildlichen Beweis der Organschäden, die durch das Rauchen entstehen. Über 100 Personen nahmen das Angebot der BGU an und informierten sich.    
Rauchen gehört zu den größten Gesundheitsgefahren überhaupt. Allein in Deutschland sterben jährlich über 100.000 Menschen an Krankheiten, die Folge des Rauchens sind. Rund ein Drittel aller Raucher haben den ernsthaften Wunsch, mit dem Rauchen aufzuhören. Viele schaffen das auch, wenn auch häufig erst nach mehreren Aufhörversuchen. Während des Aktionstages in der BGU wurde unter anderem über Tabakentwöhnungskursen informiert. Wer sich zu einem Tabakentwöhnungskurs anmeldet, kann mit einer Beteiligung an den Kurskosten, durch die eigene Krankenkasse oder auch häufig durch den Arbeitgeber rechnen.

 

Fachvortrag zum Thema ,,TCM ­ Traditionelle Chinesische Medizin"

Duisburg, 2. Juni 2014 - Die Selbsthilfegruppe ,,Medikamentenunverträglichkeit bei akut und chronisch erkrankten Menschen" organisiert einen Fachvortrag zum Thema ,,TCM ­ Traditionelle Chinesische Medizin"
Die klassische Erwartungshaltung eines jeden Erkrankten ist verständlicherweise: ,,Nach einer Arzneimitteltherapie werde ich gesund!" Dennoch kann ein Erfolg auch ausbleiben, weil der Wirkstoff nicht wirkt oder Nebenwirkungen den Kranken noch hinfälliger machen.
Die SHG ,,mediunv.shg-du" möchte demzufolge mit einem weiteren Fachvortrag in diesem Jahr weitere Denkanstöße und einen gemeinsamen Austausch des Erlebten mit anderen Betroffenen anbieten. So wie Auswirkungen von einer gleichen Erkrankung sehr verschiedenartig sein können, sind die Auswirkungen von Medikamentenunverträglichkeit ebenfalls sehr mannigfaltig. Die unterschiedlichen Erkrankungen und / oder unterschiedlichen Blutgruppenmerkmale stehen nicht im Vordergrund unserer Selbsthilfegruppe ,,mediunv.shg-du".
Die Selbsthilfegruppe ,,Medikamentenunverträglichkeit bei akut und chronisch erkrankten Menschen" ist monatlich aktiv und lebendig. Wir bieten den Betroffenen mit den unterschiedlichsten Diagnosen ,,Rheuma, Krebs, Tinnitus, Asthma Bronchiale, Morbus Crohn, Blutgruppen mit Blutgruppenmerkmalen oder ähnlichem und bei gleichzeitiger, ausgeprägten Medikamentenunverträglichkeit sowie deren Angehörigen, Freunde und Arbeitskollegen monatlich Erfahrungsaustausch, diverse Entspannungstechniken, gemeinsames Frühstücken ,,Der Schmerz mein Freund" und gemeinsame Plauderrunden mit Kuchen und Kaffee an.
Vorträge oder Informationsveranstaltung werden jährlich zwei bis dreimal organisiert. Am 11.06.2014 hat die Selbsthilfegruppe ,,mediunv.shg-du" Dr. med. Eugen Breimann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Innere und TCM für weitere Anregungen eingeladen. Schwerpunkt des Vortrages wird die ,,Traditionelle chinesische Medizin" sein. Zwischen der westlichen und östlichen Behandlung ist eines auf jeden Fall gemeinsam: ,,die Anamnese".
Bekannt sind bei der westlichen Therapie derzeit die Knieakupunktur und die Lendenwirbelakupunktur. Beide medizinischen Ansätze (östlich / westlich) zielen oftmals auch auf eine gesunde Ernährung. Dennoch gibt es Divergenzen zur östlichen Medizin, so gehört zur klassischen traditionellen Chinesischen Medizin die individuelle Akupunktur sowie Moxibustion, Meditation, Massage, Ernährung und Tees dazu.
Jeder Betroffene kann in der SHG eigene, individuelle Wege bei der gesteigerten Herausforderung (Diagnose und Medikamentenunverträglichkeit) beschreiten, die ihm seine neuen Grenzen und seine neuen Ziele aufzeigen. Die Anregungen können bei einem Betroffenen in seinem Umfang keinem und im Alltag integriert werden.

Für die Anmeldung zum Vortrag am 11. Juni, um 15.00 Uhr, im Seniorenzentrum ErnstErmert, im Raum Scala, Wintgensstr. 63-71, 47058 Duisburg und für weitere Informationen zur Selbsthilfegruppe können Sie die Selbsthilfe-Kontaktstelle Duisburg unter der Telefonnummer 0203 - 60 99 041 anrufen. Oder, Sie erreichen die SHG direkt telefonisch an folgenden Tagen unter der Rufnummer 0157 / 86059473 jeden Montag von 14.15 ­ 14.45 Uhr, jeden Dienstag 13.00 ­ 14.00Uhr, jeden Freitag von 15.00 ­ 15.30 Uhr.

 

5 Jahre CPDU Sportklinik Duisburg

Duisburg, 23. Mai 2014 – Am 1. Mai 2014 hat die Sportklinik ihr 5-jähriges Jubiläum, völlig unbemerkt hinter sich gebracht. Das wollen die Verantwortlichen natürlich aufgreifen und planen eine offizielle Veranstaltung. mehr

 

Gesundheitstreff Duisburg Mitte „Selbsthilfe hat viele Gesichter“

Duisburg, 20. Mai 2014 - Die Selbsthilfekontaktstelle Duisburg stellt sich vor Referentinnen: Anja Hoppermann, pädagogische Fachberaterin der Selbsthilfekontaktstelle Duisburg, sowie die Selbsthilfegruppe „Medikamentenunverträglichkeit“.
Am Mittwoch, dem 28. Mai um 15.00 Uhr lädt das AWO - Begegnungs - und Beratungszentrum in Duisburg Stadtmitte, Claubergstr. 20 - 22  wieder alle Interessierten herzlich zu einem Gesundheitsvortrag ein. An die 200 Selbsthilfegruppen zu den unterschiedlichsten Themen sind in Duisburg aktiv. Hier können Betroffene und Angehörige Verständnis, Anregungen und viele Informationen zu ihren speziellen Anliegen bekommen.
Für Menschen, die mit einer Krankheit oder einem Problem kämpfen, bietet die heutige Infoveranstaltung einen guten Überblick und die Gelegenheit, persönliche Fragen zu stellen. Als praktisches Beispiel der Selbsthilfegruppenarbeit, stellt eine der Initiatorinnen die Gruppe „Medikamentenunverträglichkeit bei akut - und chronisch erkranken Menschen“ vor. Der Gesundheitsvortrag ist kostenlos! Er findet im Rahmen der Vortragsreihe der Begegnungs -und Beratungszentren im Bezirk Stadtmitte in Zusammenarbeit mit der Gesundheitskonferenz der Stadt Duisburg statt.

 

Rund um die Erkrankung Rheuma
Veranstaltungsreihe Gesundheitsthemen im Klinikum Duisburg
Einen gemeinsamen Informationsnachmittag für medizinische Laien bieten der Gesundheitstreff des Runden Tisches Wedau/Bissingheim, die Kommunale Gesundheitskonferenz und das Klinikum Duisburg am Dienstag, 10. Juni 2014, von 16.00 bis 17.30 Uhr zum Thema „Rund um die Erkrankung Rheuma““, im Hörsaal des Klinikum Duisburg an.
Bundesweit sind 9 Millionen Menschen an Rheuma erkrankt, einer Krankheit, die durch Entzündungen, Verschleiß und Stoffwechselstörungen sowie durch funktionelle Störungen am Bewegungssystem ausgelöst wird. Man schätzt, dass 15% der Bevölkerung einmal im Jahr wegen rheumatischer Beschwerden einen Arzt aufsuchen.   Insgesamt sind mehrere hundert Ausprägungen bekannt, die sich hinter dem Begriff Rheuma verbergen. Die Symptome sind sehr unterschiedlich und die Diagnose Rheuma ist komplex, zudem wenden sich viele Rheuma-Betroffene erst spät an ärztliche Hilfe. Sie leiden unnötig und müssen irreparable Zerstörungen der Gelenke in Kauf nehmen, wenn ihre Erkrankung nicht oder zu spät erkannt wird.
Bei einer Früherkennung und gezielter Therapie kann der Verlauf der Krankheit eingedämmt und die Lebensqualität der Patienten maßgeblich verbessert werden. Im Rahmen dieser Informationsveranstaltung wird Dr. Hans-Joachim Bergerhausen, Chefarzt der Klinik für Rheumatologie im Klinikum Duisburg, die Symptome, Diagnoseverfahren und Therapiemöglichkeiten bei Rheuma leicht verständlich erläutern.
Im Anschluss an den Vortrag beantwortet Dr. Bergerhausen gerne individuellen Fragen zum Thema. Die Teilnahme ist für alle Interessenten kostenlos. Bereits im fünften Jahr bietet das Klinikum Duisburg gemeinsam mit dem Runden Tisch Wedau/Bissingheim regelmäßige Informationsnachmittage für medizinische Laien  an. Dabei referieren Chef- und Oberärzte über medizinische Themen und stehen im Anschluss als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung. Auch in diesem Jahr wird es zehn gemeinsame Informationsnachmittage geben, u.a. zu den Themen „Rückenschmerzen“, „Gallensteine“, Pflege heute“ und „Sodbrennen“. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

 

Bärbel Bas: „20 Jahre Pflegeversicherung sind ein Erfolg für unseren Sozialstaat.“  

Duisburg, 9. Mai 2014 - Zum Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai 2014 erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas: „Dieses Jahr feiern wir 20 Jahre Pflegeversicherung. Das ist ein Erfolg für unseren Sozialstaat und für die Menschen – Pflegende wie Gepflegte. Vor der Einführung der Pflegeversicherung 1994 waren Familien und Kommunen mit der Pflege überfordert. 80 Prozent der Pflegeheimbewohner waren auf Sozialhilfe angewiesen. Ich war selbst als Angestellte am Aufbau der Pflegeversicherung in der Betriebskrankenkasse der DVG beteiligt. Die Pflegeversicherung war und ist ein Segen für alle Beteiligten. Heute gibt die Pflegeversicherung 22 Milliarden Euro im Jahr aus. Unbezahlbar ist aber die Arbeit der 1 Million Hauptberuflichen und der vielen pflegenden Angehörigen. Sie kümmern sich um über 2 Millionen Pflegebedürftige und machen diese Gesellschaft menschlicher.
In den kommenden Jahren wird die Zahl der Pflegenden steigen. Die Große Koalition aus SPD und Union wird daher die Pflegeversicherung umfassend reformieren. Wir werden 5 Milliarden Euro für zusätzliche Leistungen ausgeben. Bereits zum 1.1.2015 werden die Pflegeleistungen um 4% erhöht. Im Anschluss werden wir endlich den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff einführen. So soll die steigende Zahl der Demenzkranken besser betreut werden und die Pflegebedürftigen sollen die Hilfe bekommen, die sie wirklich benötigen. Außerdem wollen wir die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf verbessern. Das wird auch ein Signal an alle Menschen, die pflegen. Die Pflegebedürftigen brauchen nicht nur mehr Geld und kluge Versorgungskonzepte. Sie brauchen vor allem Menschen, die sich um sie kümmern. Deshalb wollen wir zusätzliche Betreuungskräfte einstellen und den Pflegeberuf attraktiver machen."

Internationaler Tag der Händehygiene in der BG Unfallklinik Duisburg

Duisburg, 8. Mai 2014 - Mit dem Internationalen Tag der Händehygiene am 5. Mai rückte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Bedeutung sauberer Hände für die Gesundheitsvorsorge in den Mittelpunkt. Denn rund 80 Prozent aller Infektionskrankheiten werden laut WHO über unsere Hände verbreitet.
Die BG Unfallklinik Duisburg hilft seit Jahren mit, über dieses wichtige Thema zu informieren. 224  Mitarbeiter der BGU, Patienten, Angehörige und Besucher informierten sich deshalb am 5. Mai 2014, dem „Tag der Händehygiene“ in der Eingangshalle der BGU Unfallklinik Duisburg über das wichtige Thema eines Hygienemanagements.
An verschiedenen Infoständen wurden anschauliche Demonstrationen und Mitmachaktionen rund um die richtige Händehygiene geboten – denn Viren und Bakterien lauern vielerorts: Sie übertragen sich beim Händeschütteln oder dem Griff an den Einkaufswagen im Supermarkt. Ungewaschene Hände beherbergen bis zu 150 verschiedene Arten von Keimen. Um zu verhindern, dass diese über die Schleimhäute in den Organismus gelangen und ernsthafte Erkrankun­gen verursachen, ist es wichtig, sich regelmäßig die Hände zu waschen und zu desinfizieren.

 

Den Beckenboden stärken - Veranstaltungsreihe Gesundheitsthemen bereits im fünften Jahr  

Duisburg, 7. Mai 2014 - Einen gemeinsamen Informationsnachmittag für medizinische Laien bieten der Gesundheitstreff des Runden Tisches Wedau/Bissingheim, die Kommunale Gesundheitskonferenz und das Klinikum Duisburg am Dienstag, 13. Mai 2014, von 16.00 bis 17.30 Uhr zum Thema „Den Beckenboden stärken“, im Hörsaal des Klinikum Duisburg an. Bereits im fünften Jahr bietet das Klinikum Duisburg gemeinsam mit dem Runden Tisch Wedau/Bissingheim regelmäßige Informationsnachmittage für medizinische Laien  an.
Dabei referieren Chef- und Oberärzte über medizinische Themen und stehen im Anschluss als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung. Auch in diesem Jahr wird es zehn gemeinsame Informationsnachmittage geben, u.a. zu den Themen „Rheuma“, „Rückenschmerzen“, „Gallensteine“, Pflege heute“ und „Sodbrennen“. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen. Blasenschwäche ist ein sehr weit verbreitetes Problem.
In Deutschland ist ungefähr jede Dritte der über 65-Jährigen davon betroffen. Aber nicht nur ältere, auch jüngere Frauen können betroffen sein, häufig das erste Mal in Zusammenhang mit einer Schwangerschaft. Generell werden zwei Hauptformen der Blasenschwäche unterschieden: Bei der Belastungsinkontinenz, die auch als Stressinkontinenz bezeichnet wird, kommt es bei Belastungen wie Husten, Lachen, Sport, aber auch leichterer körperlicher Anstrengung zum ungewollten Urinverlust. Bei der Reizblase kommt es auch bei nur geringer Blasenfüllung zu ständigem Dranggefühl und damit verbunden zum Teil auch zum Urinverlust.
In ca. 30 Prozent der Fälle findet man jedoch eine Kombination beider Formen (Mischinkontinenz).   
Ähnlich häufig treten Senkungsbeschwerden auf. Je nach Ort der Senkung spricht man von einer Blasen- (vordere Scheidenwand), Gebärmutter- oder Darmsenkung (hintere Scheidenwand). Ursächlich können neben einer Bindegewebsschwäche auch Vorschädigungen des Beckenbodens durch normale Geburten, ein Mangel an weiblichen Hormonen, schwere körperliche Tätigkeit und Übergewicht sein.
Im Rahmen dieser Informationsveranstaltung wird Dr. Valerie Schwödiauer (Foto), Leitende Oberärztin der Gynäkologie im Klinikum Duisburg, die Ursachen, Symptome, Diagnoseverfahren und Therapiemöglichkeiten bei Beckenbodenschwäche und Inkontinenz leicht verständlich erläutern. Im Anschluss an den Vortrag beantwortet Dr. Schwödiauer gerne individuellen Fragen zum Thema. Die Teilnahme ist für alle Interessenten kostenlos.

 

Vortrag zum Thema „Schmerz“ fällt aus

Duisburg, 6. Mai 2014 - Der für den 7. Mai um 15 Uhr angekündigte  Vortrag von Dr. Alexandra Knille  zum Thema "Schmerz" im Begegnungs- und Beratungszentrum der evangelischen Gemeinde Neudorf West fällt aus. Die Veranstaltung wird am Ende des Jahres nachgeholt.

Hebammentag am 5. Mai 2014 – Infostand der Bethesda-Hebammen in der Innenstadt  

Duisburg, 29. April 2014 - Am 5. Mai 2014 findet der Internationale Hebammentag statt. Das hochqualifizierte Hebammenteam des Bethesda Krankenhauses, unter der Leitung von Chefarzt Dr. Hans-Joachim Muhs, begleitet Mütter auf umfassende und ganzheitliche Weise.
Ein Infostand in der Duisburger Innenstadt informiert alle Interessierten von 11.00 – 17.00 Uhr über die Leistungen und das Angebot der Hebammen im Haus. Das Geburtshilfe-Team beantwortet mit guter Laune alle Fragen zu den Themen Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett und berät gerne alle Interessierten.   Der Internationale Hebammentag wird seit 1991 jeweils am 5. Mai in mittlerweile 50 Ländern gefeiert, um Hebammen in ihrer Arbeit zu ehren und auf die Bedeutung der Hebammen für die Gesellschaft hinzuweisen. Hebammen arbeiten mit den Frauen und Paaren während der Schwangerschaft, der Geburt und in den Monaten danach. Für diese wichtige Zeit im Leben stellen sie ihr Wissen und Können durch vielseitige Beratungen und Hilfestellungen zur Verfügung.  
Im Bethesda Krankenhaus werden in der Schwangerschaft Geburtsvorbereitungskurse mit verschiedenen Themen sowie Infoabende, Kreißsaalführungen und Yoga für Schwangere angeboten. Während der Geburt wird auf eine individuelle Betreuung und die Möglichkeit von alternativen Geburtspositionen Wert gelegt. Wassergeburt oder Entspannungsbad, Aromapflege, Akupunktur und Homöopathie stellen weitere Angebote dar. Die Informationsabende für werdende Eltern finden jeden Montag (außer an Feiertagen) von 18.00 bis ca. 19.30 Uhr im Bethesda statt.

Das Hebammenteam aus dem Bethesda freut sich auf viele nette Gespräche.

Schmerzen müssen nicht sein - TÜV-Zertifikat für ein gelungenes Akutschmerzmanagement im Klinikum Duisburg

Duisburg, 25. April 2014 - Ein hervorragendes Akutschmerzmanagement wurde dem Klinikum Duisburg bei einem zweitägigen Audit des TÜV-Rheinland bestätigt. Über das Zertifikat freuten sich die Krankenhausleitung und das gesamte Projektteam unter der Leitung von Dr. Alexandra Knille (Foto), Oberärztin der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie. Die beiden Prüferinnen bestätigten nach ihrem Audit, dass die Voraussetzungen für ein optimales Akutschmerzmanagement nicht nur durch klare Qualitätskriterien und Verfahrensanweisungen geregelt seien, sondern dass auch eine hohe Umsetzung im Klinikalltag festgestellt werden konnte. Die Vorbereitung und Durchführung der Zertifizierung sei mit fachlicher Expertise und viel persönlichem Engagement verbunden gewesen.  
Im Mittelpunkt eines gut aufgestellten Akutschmerzmanagements stehen natürlich die Patienten mit ihrer individuell wahrgenommenen Schmerzintensität, die im Klinikum Duisburg mit Hilfe verschiedener Schmerzskalen sowie durch persönliche Befragung während des Aufenthaltes erfasst werden. Alle Pflegekräfte wurden entsprechend geschult und werden durch eine speziell ausgebildete Pain-Nurse (Schmerz-Pflegekraft) unterstützt. Basierend auf der Auswertung der Schmerzerfassung erfolgt eine auf die Patienten abgestimmte Therapie mit der Zielsetzung, den Genesungsprozess zu fördern, eine schnellere Mobilisation zu ermöglichen und die Entstehung chronischer Schmerzen zu vermeiden.
 „Bei der Umsetzung einer erfolgreichen Akutschmerztherapie benötigen wir die Mitwirkung unserer Patienten“, so Dr. Alexandra Knille, die ebenfalls Leiterin der Schmerzambulanz im Klinikum Duisburg ist. Daher werde bereits bei der Patientenaufnehme ein entsprechendes Merkblatt überreicht, um die Patienten auf diese Fragen vorzubereiten.  
Dass im Rahmen der Zertifizierung der Akutschmerztherapie im Klinikum Duisburg zusätzlich zu sämtlichen operativen Fachbereichen auch nahezu alle so genannten klassischen medizinischen Kliniken in die erste Zertifizierung einbezogen waren, wurde beim Audit besonders hervorgehoben. Dies sei nicht die gängige Praxis in Kliniken, die sich dieser Zertifizierung stellen. Die Zertifizierung ist für drei Jahre gültig, wird jedoch jährlich durch Zwischenaudits begleitet.

„Wir freuen uns über diese Bestätigung einer qualitativ hochwertigen und wohnortnahen Patientenversorgung, die wir mit der Akutschmerztherapie anbieten.“ erklärt Geschäftsführer Hans-Werner Kuska. Schmerzen haben einen erheblichen Einfluss auf den Heilungs- und Genesungsprozess. Man werde das Thema Schmerzerfassung und –therapie im Klinikum Duisburg zum Wohle der Patienten auch in Zukunft weiter entwickeln. Die offizielle Übergabe des Zertifikates wird Anfang Juni im Rahmen des Schmertages stattfinden.

 

Vortrag zum Thema Vollmachten im Seniorenzentrum Rheinhausen    

Duisburg, 24. April 2014 - Viel zu wenige Menschen in Deutschland denken an den Ernstfall und sorgen entsprechend vor. Vorsorge für weniger gute Zeiten, nämlich für den Fall, dass sie infolge eines Unfalls, einer schweren Erkrankung oder auch durch Nachlassen der geistigen Kräfte im Alter ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst wie gewohnt regeln können. Für diesen Ernstfall sollte mit einer entsprechenden Vollmacht vorgesorgt werden.  
Jeder sollte sich die Frage stellen, wer im Ernstfall Entscheidungen treffen soll, wenn man vorübergehend oder auf Dauer nicht mehr hierzu in der Lage ist. Und wie die persönlichen Wünsche und Vorstellungen Beachtung finden und umgesetzt werden können. Wer dabei im Angehörigen- oder Bekanntenkreis auf jemanden zählen kann, dem er unbeschränkt vertraut, sollte überlegen, ob er nicht diese Person für den Ernstfall bevollmächtigt.  
 Zu Thema „Vollmachten“ wird am Dienstag, 29. April, 17 Uhr im Festsaal des Seniorenzentrums Rheinhausen, Lindenallee 23, ein Vortrag angeboten. Referenten sind Edgar Schmoock und Andreas Höpper von der Betreuungsstelle der Stadt Duisburg. Im Anschluss an den Vortrag stehen die beiden Referenten für Fragen zur Verfügung. Der Vortrag ist kostenlos, alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

 

   Ärzte empfehlen erneut Kollegen aus dem Bethesda Krankenhaus    

Duisburg, 24. April 2014 - Bereits zum fünften Mal in Folge werden zwei Chefärzte des Bethesda Krankenhauses im unabhängigen Verbrauchermagazin "Guter Rat" auf der Liste der Top-Ärzte Deutschlands geführt. Im eben erschienenen Sonderheft Gesundheit 2014 wird Prof. Dr. Martin Pfohl zu den bundesweit besten Ärzten für Diabetes mellitus und Osteoporose gezählt, Prof. Dr. Dietmar Simon zu den besten Ärzten für Schilddrüsenchirurgie und Chirurgie des Darmkrebses.
„Guter Rat“ ermittelt die besten Ärzte nach einem sehr wirksamen Prinzip: Tausende von Ärztinnen und Ärzten werden befragt, von wem sie sich selbst oder ihre Angehörigen behandeln lassen würden. Die beiden Chefärzte sind hocherfreut über die wiederholte Nennung in der Ärzteliste:
„Wir arbeiten mit unseren Teams im Bethesda kontinuierlich an einer guten Patientenversorgung und freuen uns sehr über die anhaltende  Wertschätzung unserer Kolleginnen und Kollegen. Für uns ist das die beste Motivation, das hohe Niveau zu halten.“  

Chefarzt Prof. Dr. Martin Pfohl (links) und Chefarzt Prof. Dr Dietmar Simon freuen sich über die Auszeichnung durch ihre Fachkollegen - Quelle BETHESDA

Kleine bunte Helfer – Medikamentenversorgung im Alter

Vortragsreihe der Großen Kommunalen Gesundheitskonferenz und dem Klinikum Duisburg

Duisburg, 3. April 2014 - Einen gemeinsamen Informationsnachmittag für medizinische Laien bieten der Gesundheitstreff des Runden Tisches Wedau/Bissingheim, die Kommunale Gesundheitskonferenz und das Klinikum Duisburg am Dienstag, 8. April 2014, von 16.00 bis 17.30 Uhr zum Thema „Kleine bunte Helfer – Medikamentenversorgung im Alter“, im Katholischen Gemeindezentrum Wedau, Kalkweg 189, an. In unserer immer älter werdenden Gesellschaft steigt die Anzahl der Menschen mit mehreren Erkrankungen (Multimorbidität) stetig an.

Gemäß einer Studie des Robert-Koch-Institutes erhalten zirka ein Drittel der über 65-jährigen chronisch Kranken mindestens vier und mehr Arzneimittel gleichzeitig. Damit erhalten diese Menschen den größten Anteil an Verschreibungen im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung.  Eine Erkenntnis, die nicht nur wirtschaftlich eine hohe Belastung für die Kostenträger darstellt, sondern insbesondere vor dem Hintergrund der wechselseitigen Wirkungen und Nebenwirkungen dieser Arzneimittel zu beleuchten ist. Wenn Medikamente nicht mehr den Zweck erfüllen, für die Patienten eine Besserung ihrer Erkrankung zu bieten, muss die Frage nach der Sinnhaftigkeit dieser Therapiekonzepte hinterfragt werden.      
Als Faustregel für die Mehrfachmedikation gilt, dass bei einer regelmäßigen täglichen Einnahme von fünf oder mehr Medikamenten nicht mehr vorherzusagen ist, wie die unterschiedlichen Substanzen untereinander wirken. Da viele Patienten über 70 Jahren sogar häufig mehr als neun Medikamente täglich zu sich nehmen, können Begleiterkrankungen entstehen, die nicht selten einen stationären Krankenhausaufenthalt erfordern. Zudem können Arzneimittel das Risiko für alterstypische Komplikationen wie Gangstörungen oder Stürze, Verwirrtheit sowie Leber- oder Nierenerkrankungen erhöhen.  
Dr. Wolfrid Schröer, Chefarzt der Klinik für Geriatrie im Klinikum Duisburg, rät zu einer vorsichtigen Versorgung mit Medikamenten im Alter. Wichtig sei die richtige Priorität der zu behandelnden Krankheiten zu setzen, um damit die Lebensqualität der Patienten auch im Alter zu gewährleisten. So viel wie nötig und so wenig wie möglich, sei eine wichtige Prämisse bei der Medikation. Hierauf wird die Altersmedizin zukünftig ihr Augenmerk lenken.
Im Rahmen dieser Informationsveranstaltung steht Dr. Wolfrid Schröer im Anschluss an den Vortrag gerne zur Beantwortung individueller Fragen zur Verfügung. Die Teilnahme ist für alle Interessenten kostenlos. Bereits im fünften Jahr bietet das Klinikum Duisburg gemeinsam mit dem Runden Tisch Wedau/Bissingheim regelmäßige Informationsnachmittage für medizinische Laien an. Dabei referieren stets Chefärzte über medizinische Themen und stehen für Fragen zur Verfügung. Auch in diesem Jahr wird es weitere gemeinsame Informationsnachmittage geben, u.a. zu den Themen „Beckenboden“, „Rheuma“, „Rückenschmerzen“ und „Gallensteine“. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

Drei Jahre mit Höhen und Tiefen – Hebammen feiern ihr Examen

Duisburg, 3. April 2014 - „Mit Herz, Hand und Verstand.“ Unter diesem Leitsatz wurden 16 Junghebammen der Hebammenschule Bethesda bei einem feierlichen Gottesdienst im Kirchsaal des Bethesda Krankenhauses jetzt in die Praxis entlassen. Alle Absolventinnen freuten sich sehr über das Examen und erinnern sich gerne an die vergangene Zeit. Doch es waren auch Jahre mit Höhen und Tiefen – da sind sich alle einig. Drei Jahre mit theoretischer und praktischer Ausbildung liegen hinter den Hebammen und wurden nun mit einem staatlich anerkannten Examen abgeschlossen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses, die Angehörigen und die Schulleitung begleiteten den Gottesdienst und wünschten den Absolventinnen viel Glück und Erfolg für den weiteren Lebensweg.    

 Ins Berufsleben entlassen: die neuen Hebammen.

 

51 Schüler des Klinikum Duisburg leiten vier Stationen
Fortsetzung eines erfolgreichen Projektes

Duisburg, 28. März 2014 - Bereits im letzten Jahr haben Schülerinnen und Schüler des Ausbildungszentrums im Klinikum Duisburg für ihr Projekt „Schüler leiten eine Station“ Lob und Anerkennung für ihr professionelles Engagement erhalten. Dieser Erfolg motivierte die Oberkurse der Pflegeschule, in diesem Jahr mit allen 51 Schülern an den Start zu gehen. Ein Team von 18 Schülerinnen und einem Schüler mit dem Schwerpunkt Kinderkrankenpflege sowie 32 Schülerinnen und Schülern der Krankenpflege werden ab dem 27. März eine Station in der Kinderklinik und drei Stationen in der Klinik für Geriatrie übernehmen.  
Alle Beteiligten werden dabei vor besondere Herausforderungen gestellt, denn angefangen beim Aufnahmegespräch über die pflegerische Betreuung bis hin zur Entlassung, alles liegt während des Projektes komplett in der Hand der Schüler. Die Tätigkeiten wie Dokumentation, Visiten begleiten, Gespräche mit den Ärzten, Telefonate führen, usw. sind aufgeteilt und wechseln regelmäßig, so dass alle Schüler mit diesen Aufgaben vertraut werden. Im Vorfeld fanden Gespräche mit Pflegekräften und Ärzten statt, Patienten und Angehörige wurden informiert und stimmten zu. Stationsleiter, Praxisanleiter und Kursleiter stehen während des Projektes im Hintergrund beratend zur Verfügung.  
„Durch das Projekt werden die Schüler sicherer im Stationsablauf, eigenverantwortliches und fachkompetentes Handeln sowie professionelles Arbeiten werden genauso trainiert wie die soziale Kompetenz. Zudem stärkt die Übernahme von Verantwortung das Selbstvertrauen der Beteiligten und ist eine sehr gute Basis für den zukünftigen beruflichen Alltag nach dem Examen“, erklärt Kursleiter Jürgen Neumann, der das Projekt im Klinikum Duisburg initiiert hat. Auch Ideen wie eine neue Form der Dienstübergabe finden Platz in einem solchen Projekt. „Wir freuen uns, dass alle offen sind für unsere Projektideen“, sind sich die Schülerinnen und Schüler einig.   Auch das Team der Kinderkrankenpflege hat sich intensiv und gewissenhaft auf den Einsatz vorbereitet. „Dass wir auf der Station mit Kindern bis zu drei Jahren arbeiten dürfen, bestärkt uns in der Wahl unseres Ausbildungsschwerpunktes“, so Nils Reidenbach, einziger Mann im Kurs der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. „Praxisbezug und theoretischer Unterricht liegen hinter den Schülern, sodass sie alle Voraussetzungen für diesen Einsatz mitbringen“, erklärt Marlies Wedde, Leiterin der Kinderkrankenpflegeausbildung. Außerdem sei das Projekt eine gute Vorbereitung auf das anstehende Examen, das im Juni startet und bis September andauert.  
Die 51 Schülerinnen und Schüler sind sich einig, dass die Woche das Highlight zum Abschluss ihrer Ausbildung ist. Mit Fachkompetenz und Herz wollen sie dafür sorgen, dass sich auch in diesem Jahr die Patienten und deren Angehörigen gut aufgehoben und betreut fühlen.  

Natalie Hermann und Annemarie Troschack kümmern sich um den kleinen Robin

„Kenne deinen Wert“ –  Cholesterintests in Duisburg!

Duisburg, 27. März 2014 - 75 % der Deutschen kennen ihren Cholesterinwert nicht! Zu diesem bemerkenswerten Ergebnis kam eine von Becel pro.activ in Auftrag gegebene europäische Studie. Die Kenntnis des eigenen Cholesterinspiegels ist jedoch von enormer Bedeutung, denn erhöhtes Cholesterin gehört zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Aus diesem Anlass startete Becel pro.activ im letzten Jahr eine große Testaktion – in mehreren hundert Supermärkten, mit zehntausenden Teilnehmern in ganz Deutschland.
Denn nur wer seinen Cholesterinspiegel kennt, kann aktiv werden und gesundheitlichen Risiken vorbeugen. Am 28.03. und 29.03.2014 haben die Einwohner von Duisburg deshalb die Möglichkeit, ihren Cholesterinwert kostenlos überprüfen zu lassen.  
Das Becel pro.activ Team wird in folgender Edeka-Filiale Cholesterintests durchführen: 28.03. und 29.03.2014 von 10 bis 18 Uhr Edeka, Asterlager Str. 90, 47228 Duisburg  
Das geschulte medizinische Fachpersonal entnimmt allen Interessenten vor Ort einen kleinen Tropfen Blut. Mittels eines elektronischen Lesegeräts wird innerhalb von drei Minuten der Gesamtcholesterinwert ermittelt und dem Testteilnehmer mitgeteilt. Jeder, der einen erhöhten Cholesterinspiegel hat, erhält ein Informationspaket zum Thema „Cholesterinbewusst leben“, bestehend aus einer Broschüre mit wichtigen Informationen rund um das Thema Cholesterin, einer Broschüre mit Tipps & Rezepten für eine cholesterinbewusste Ernährung und eine aktive Cholesterinspiegelsenkung sowie einem Einkaufsplaner.

 

Duisburger Sittardsberg-Apotheke informiert über Schuppenflechte

Duisburg, 25. März 2014 - Patienten mit chronischen Erkrankungen, wie Schuppenflechte, fühlen sich in ihrer Situation oft allein gelassen. Meist fehlt es an Transparenz über die Erkrankung selbst aber auch über Behandlungsmethoden und Behandlungsoptionen.
Um Betroffenen und Interessierten die Möglichkeit zu geben, sich zu informieren und gegenseitig auszutauschen, veranstaltet die Duisburger Sittardsberg-Apotheke gemeinsam mit dem Duisburger Hautarzt Volker Riesopp am Dienstag, dem 8. März 2014 ein Informations- und Expertengespräch mit anschließender Diskussionsrunde zum Thema Schuppenflechte (Psoriasis). Dort haben Interessierte und Betroffene die Gelegenheit mit den Experten ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen: offen, sachlich und fundiert.  
Psoriasis-Gespräch in Duisburg Dienstag, 08. April 2014, 18:15 bis ca. 20:30 Uhr, Veranstaltungsort: City Partner Hotel Sittardsberg, Sittardsberger Allee 10, 47249 Duisburg. Der Eintritt ist kostenfrei.  

Gesundheitstreff Mitte: „Durch dick und dünn“ - Krebsberatung

Gesundheitstreff Mitte: „Durch dick und dünn“
Duisburg, 25. März 2014 - Die Gesundheitskonferenz Duisburg lädt am Mittwoch, 9. April, um 15 Uhr zum Gesundheitstreff Mitte in das AWO Begegnungs- und Beratungszentrum Stadtmitte auf der Claubergstraße 20-22 ein. Dr. med. Alexander Meyer, Chefarzt der Klinik für Allgemein-Viszeral- und Gefäßchirurgie und Koloproktologie des Johanniter Krankenhauses Rheinhausen und Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke, steht für Fragen und Antworten rund um das Thema Darmerkrankungen zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenlos.

Duisburg, 25. März 2014 - Die Duisburger Sittardsberg-Apotheke und Hautarzt Volker Riesopp informieren! Mut, Hoffnung und Kraft für Menschen mit Schuppenflechte Wer gut informiert ist und Handlungsoptionen kennt, muss nicht leiden!   Patienten mit chronischen Erkrankungen, wie Schuppenflechte, fühlen sich in ihrer Situation oft allein gelassen. Meist fehlt es an Transparenz über die Erkrankung selbst aber auch über Behandlungsmethoden und Behandlungsoptionen. Um Betroffenen und Interessierten die Möglichkeit zu geben, sich zu informieren und gegenseitig auszutauschen, veranstaltet die Duisburger Sittardsberg-Apotheke gemeinsam mit dem Duisburger Hautarzt Volker Riesopp am Dienstag, dem 8. März 2014 ein Informations- und Expertengespräch mit anschließender Diskussionsrunde zum Thema Schuppenflechte (Psoriasis). Dort haben Interessierte und Betroffene die Gelegenheit mit den Experten ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen: offen, sachlich und fundiert.   Hier die Eckdaten:   Psoriasis-Gespräch in Duisburg Dienstag, 08. April 2014, 18:15 bis ca. 20:30 Uhr, Veranstaltungsort: City Partner Hotel Sittardsberg, Sittardsberger Allee 10, 47249 Duisburg. Der Eintritt ist kostenfrei.  


Krebsberatung
Für eine sozialrechtliche Beratung im Rahmen der Krebsberatung sind am Dienstag, 1. April, noch Termine frei. Diplom-Sozialarbeiter Stephan Fromm steht im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ an der Schwanenstraße 5-7 in der Innenstadt zur Verfügung. Damit niemand lange warten muss, wird um eine telefonische Anmeldung in der Zeit von 9   bis 13 Uhr unter (0203) 283-3938 gebeten.

Freie Termine für psychoonkologische Beratung

Duisburg, 21. März 2014 - Für die psychoonkologische Beratung mit Ute Griess am Dienstag, 25. März, von 15 bis 17 Uhr, im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ (roter kleiner Raum) auf der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte sind noch Termine frei.  
Damit keine Wartezeiten entstehen und Fragewünsche gleich an kompetente Gesprächspartner weitergegeben werden können, wird um telefonische Anmeldung in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter der Rufnummer 0203/283- 3938 gebeten.

 

Mit vereinten Kräften gegen Darmkrebs

Darmkrebsmonat März: Jährlich rund 440 neue Darmkrebspatienten in Duisburg - Früherkennung wird zu wenig genutzt  
Duisburg, 21. März 2014. Darmkrebs ist die zweithäufigste bösartige Tumorerkrankung und auch die zweithäufigste Todesursache bei Krebs. Im Jahr 2011 erkrankten in Duisburg rund 440 Menschen daran, 190 starben aufgrund dieser Diagnose. Das teilt die Techniker Krankenkasse (TK) anlässlich des jährlichen Darmkrebsmonats März mit. Dank besserer Behandlungsmethoden hat sich die Überlebenszeit vieler Betroffener verlängert. Heute leben 600 von 1.000 Erkrankten nach der Diagnose noch länger als fünf Jahre.  
"Für eine gute Prognose ist es wichtig, dass der Darmkrebs möglichst früh entdeckt wird. Umso größer sind die Heilungschancen, das zeigen Auswertungen von Darmspiegelungen", sagt Harald Netz, Sprecher der TK in Nordrhein-Westfalen. "Diese Möglichkeit der Krebs-Früherkennung nutzt aber nur etwa jeder fünfzigste, der einen Anspruch darauf hat."  
Gesetzlich Versicherte ab 55 Jahren können zwei Darmspiegelungen im Abstand von zehn Jahren oder alternativ alle zwei Jahre einen Schnelltest auf verborgenes Blut im Stuhl durchführen lassen. Wer zwischen 50 und 54 Jahre alt ist, kann einmal jährlich zum Schnelltest gehen.

Mit vereinten Kräften gegen Darmkrebs

Duisburg, 16. März 2014 - Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Sören Link ist es erstmals gelungen, verschiedene Akteure im Gesundheitswesen für die von der Stiftung LebensBlicke ins Leben gerufene Aktion "Duisburg gegen Darmkrebs" zusammenzubringen. Die Stiftung LebensBlicke initiiert gleich mehrere Veranstaltungen im Darmkrebsmonat März, um möglichst große Teile der Bevölkerung über die Vorsorgemöglichkeiten und Vorsorgenotwendigkeit bei Darmkrebs zu informieren. Insbesondere die intensive Partnerschaft zwischen der Stiftung LebensBlicke, der Deutschen ILCO (Selbsthilfeorganisation für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs) und der kommunalen Gesundheitskonferenz der Stadt Duisburg hat dieses Projekt ermöglicht.  


Am 19. März startet die Aufklärungskampagne mit einer öffentlichen Veranstaltung für Interessierte im Klinikum Wedau und im Rathaus Duisburg. Zwischen 15 und 18 Uhr wird sich das Klinikum Wedau mit seinen Fachabteilungen präsentieren und neben Fachvorträgen zu verschiedenen Darmthemen auch Demonstrationen von Ultraschall- und Endoskopieuntersuchungen anbieten.
Ab 18 Uhr werden im Ratssaal des Rathauses-Mitte Vorträge über die Arbeit der Stiftung Lebensblicke und den Nutzen der Darmspiegelung in laienverständlicher Form gehalten. Besucher können am Ende allgemeine Fragen zum Thema Darmkrebs an die Teilnehmer einer Podiumsdiskussion stellen, an der Vertreter der Hausärzte, Gastroenterologen und ein Vertreter der Krankenkasse BKK Novitas teilnehmen.  
Am 22. März findet von 14 bis 17 ein Tag der offenen Tür im Darmzentrum Duisburg-West am Johanniter Krankenhaus in Rheinhausen statt. Neben Vorträgen in laienverständlicher Form zum Thema "Vorsorgekoloskopie" und "Heilung durch Operation" bei Darmkrebs, wird den Besuchern ein überdimensional begehbares Darmmodell geboten, um selbst einmal den Darm hautnah von innen kennen zu lernen. Infostände der Stiftung LebensBlicke und der Deutschen ILCO sowie Tipps zur gesunden Ernährung runden das Angebot ab. Jeweils am 11., 18. und 25. März können Patienten und Interessierte von 16 bis 17 Uhr über eine Info Hotline (Tel: 02065-971201) der Chirurgischen Klinik I des Johanniter Krankenhauses Rheinhausen Fragen zum Thema Darmkrebsvorsorge und der Behandlungsmöglichkeiten bei Darmkrebs stellen.  
Am 4. April findet von 18 und 20 Uhr in der Aula des Steinbart Gymnasiums in Duisburg die Aufführung des Vorsorgtheaters "Alarm im Darm" der Stiftung LebensBlicke statt. Begleitet wird die Theateraufführung von Info-Ständen und der Deutschen ILCO. Der Entritt ist frei.   Bei Fragen zu den Aktionen stehen Dr. Alexander Meyer (Regionalbeauftragten der Stiftung LebensBlicke,  Tel. 02065/971201), Bettina Schumacher (Geschäftsstelle der Kommunalen Gesundheitskonferenz der Stadt Duisburg, Tel. 0203/283-3938) und Fritz Elmer (ILCO Region NiederRhein-Westmünsterland, Tel. 02856/98142) zur Verfügung.

 

Alter und Trauma“
Für die meisten älteren Menschen sind es Krisensituationen: auf Pflege angewiesen zu sein, vieles nicht mehr selbst entscheiden zu können. Das gilt umso mehr, wenn diese Situation traumatische Erlebnisse im eigenen Leben reaktiviert – Kriegserlebnisse vor allem, Bombennächte, Vertreibung oder sexuelle Gewalt. Dann wird der Umzug in ein Pflegheim zur dramatischen Krise und die fröhliche Silvesterfeier löst Panik wie vor 70 Jahren aus, weil die Böller so klingen wie ein Maschinengewehr.
Wer solche Phänomene versteht, weiß: Altenhilfe ist heute oft Arbeit mit traumatisierten Menschen. Zu wissen, was sie erschüttert und wie man sie besser unterstützen kann, ist eine wichtige Aufgabe für Fachkräfte und Angehörige. Das Institut für soziale Innovationen e.V. in Duisburg (ISI) beteiligt sich darum an einem Modellprojekt, gefördert durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW und dem Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA NRW).
Die Projektpartner in NRW (ISI e.V., PariSozial Minden-Lübbecke und Wildwasser Bielefeld e.V) werden in den kommenden drei Jahren Fachkräfte und Angehörige informieren und schulen, Betroffene unterstützen und eine breite Öffentlichkeit für das Thema Alter und Trauma sensibilisieren. Die wissenschaftliche Begleitung des Projektes übernimmt das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip). Zu den Angeboten von ISI e.V. gehören Seminare, Impulsveranstaltungen und Gesprächsgruppen für Betroffene und Angehörige. Die Botschaft: Wer sich mit dem Thema Alter und Trauma beschäftigt, kann erneute Traumatisierungen - zum Beispiel in der Pflege - verhindern.

 

HOSPIZ BETHESDA Vortrag:
Krebs, eine Erkrankung im Wandel von  Medizin und Gesellschaft  
 
Krebs ist eine Krankheit, deren Diagnose in der Regel als lebensbedrohlich erlebt wird. Dabei ist Krebs eine Sammelbezeichnung für eine Vielzahl von Tumorerkrankungen, die zum Teil durch die Fortschritte in der medizinischen Forschung durchaus heilbar sind oder zumindest so behandelbar, dass eine längere Lebensspanne möglich bleibt.  
Immer mehr Menschen werden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten an Krebs erkranken. Deshalb wird die Krankheit nicht nur eine der größten Herausforderungen an die Medizin, sondern auch an unsere gesamte Gesellschaft sein – denn der Umgang sagt viel über unser Verhältnis zu Krankheit, Sterben und Tod aus – Bereiche die oftmals noch zu den Tabubereichen unseres Lebens gehören.  
Keine andere Erkrankung erfordert so zahlreiche und intensive Anpassungsleistungen und Bewältigungsstrategien von den Betroffenen und ihrem persönlichen Umfeld. In dieser Situation begleitet HOSPIZ BETHESDA e.V. erkrankte Menschen und ihre Familien und trägt dazu bei, diese letzte Lebenszeit wirklich als solche zu begreifen und nicht nur als ein Warten auf das Sterben.  
Dr. Iris Huth, Sozial- und Gesundheitswissenschaftlerin, Psychoonkologin, arbeitet in einem Duisburger Akutklinikum im Sozial- und Gesundheitsmanagement und wird am Mittwoch, den 19. März 2014, um 18.00 Uhr zum Thema „Krebs, eine Erkrankung im Wandel von Medizin und Gesellschaft“ im Kirch- und Vortragssaal des Ev. Krankenhauses BETHESDA referieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.  

 
Klinikum Duisburg zum dritten Mal „Ausgezeichnet für Kinder“ Kinderkliniken auf dem Prüfstand  

Duisburg, 12. März 2014 - Kranke Kinder gehören in gute Kinderkliniken. Das wissen betroffene Eltern seit langem. Ihr Wunsch ist die bestmögliche Versorgung ihres Kindes. Damit Eltern selbst prüfen können, welche Klinik die Qualitätskriterien einer guten Kinderklinik erfüllt, konnten sich Kinderkliniken bundesweit seit dem Jahr 2010 einer Überprüfung unterziehen, ob sie die Anforderungen an eine kindgerechte Versorgung aus dem Kriterienkatalog der pädiatrischen Fachgesellschaften erfüllen. Kinder sind keine Erwachsenen und ihre Versorgung muss daher völlig anderen Ansprüchen gerecht werden.  
Bereits zum dritten Mal in Folge konnte die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin das Zertifikat „Ausgezeichnet für Kinder“ in Empfang nehmen. Auch in diesem Jahr waren die Prüfkriterien im Vergleich zu den beiden vorherigen Zertifikaten verschärft worden. Ziel ist es, eine stetige Verbesserung einer kindgerechten Versorgung im Krankenhaus zu erzielen. Daher beziehen sich die überprüften Qualitätskriterien auf personelle und fachliche Anforderungen der Klinik, Anforderungen an Organisation, räumliche Einrichtung und technische Ausstattung.  
„Die verschärften Kriterien gegenüber der letzten Bewertung wurden nicht nur abgefragt, sondern mit der Umsetzung in der Praxis abgeglichen“, so Chefarzt Prof. Dr. Thorsten Rosenbaum. „Wir begrüßen dies ausdrücklich, damit die Zielsetzung dieser Zertifizierung auch erreicht wird.“ So wurden als Voraussetzung eine kontinuierliche kinderärztliche bzw. kinderchirurgische Besetzung sowie die ausschließliche Betreuung der kleinen Patienten durch Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger gefordert. Zudem wurde die Präsenz eines psychosozialen Dienstes mit Psychologen, Sozialpädagogen, Erzieherinnen, Physio- und Ergotherapeuten abgeprüft.
Ebenso wichtig für eine kindgerechte Versorgung ist die Möglichkeit zur kostenfreien Mitaufnahme der Eltern, damit Kinder nicht alleine im Krankenhaus bleiben müssen. „Bei uns erhalten Eltern von Kindern bis zu neun Jahren kostenfreie Unterkunft und Verpflegung, bei älteren Kindern müssen die Eltern lediglich die Kosten für ihr Essen übernehmen“, erklärt Rosenbaum. Eine vertraute Person an der Seite der Kinder sei für den Genesungsprozess oftmals sehr wichtig. - Aber auch die Ausstattung und Sicherheit standen ebenso wie das Angebot an Spiel- und Freizeitmöglichkeiten auf dem Prüfstand.
So werden die Kinder und Jugendlichen in einer eigenen Ambulanz der Kinder.- und Jugendmedizin untersucht und behandelt. In allen Ebenen sorgen Spiel- und Beschäftigungszimmer sowie ein Jugendlichenzimmer und Familienzimmer für Ablenkung vom Klinikalltag. Weiterhin sorgen die Clowninnen Bims und Mine regelmäßig für Abwechslung und Heiterkeit für die Patienten der Kinder- und Jugendmedizin. Humor hilft heilen, steht dabei ganz im Vordergrund.  
Unter der Federführung der Gesellschaft der Kinderkankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. erfolgte erstmals für die Jahre 2010 und 2012 eine Überprüfung der Kinderkliniken. Das neue Zertifikat gilt nun bis Ende 2015.   Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Klinikum Duisburg verfügt über 76 stationäre Betten und versorgt jährlich 3.500 stationäre und 17.000 ambulante Patienten vom Geburtsalter bis zum 18. Lebensjahr aus der Region.
Die Klinik verfügt über ein Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe für Früh- und Frühestgeborene und bietet unter anderem die Schwerpunkte Neonatologie, Neuropädiatrie, Pädiatrische Intensivmedizin, Endokrinologie, Diabetologie, Kindergastroenterologie sowie Hämatologie und Onkologie an.

 

Keine Angst vor Narkosen! Vortragsreihe der Großen Kommunalen Gesundheitskonferenz und dem Klinikum Duisburg

Duisburg, 7. März 2014 - Einen gemeinsamen Informationsnachmittag für medizinische Laien bieten der Gesundheitstreff des Runden Tisches Wedau/Bissingheim, die Kommunale Gesundheitskonferenz und das Klinikum Duisburg am Dienstag, 11. März 2014, von 16.00 bis 17.30 Uhr zum Thema „Keine Angst vor Narkosen“, im Hörsaal des Klinikum Duisburg an.
Viele Patienten haben mehr Angst vor der Narkose als vor eigentlichen Operation. Zu Unrecht, sagen Experten. Ist die Narkose vom Anästhesisten eingeleitet, dauert es nur einen „Fingerschnipp“, bis die Patienten sicher schlafen. Genau das macht vielen Menschen aber Angst, der gefürchtete Kontrollverlust steht im Zentrum aller Gedanken vor der Operation.
„Aus diesem Grund führen wir ein ausführliches Anästhesiegespräch über den Ablauf der Narkose und erhalten in diesem Zusammenhang wichtige Informationen über bestehende gesundheitliche Risiken, Vorerkrankungen und mögliche Allergien des Patienten,“ so Dr. Kian Moussazadeh, Leitender Oberarzt der Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Notfallmedizin im Klinikum Duisburg. Mit diesem Wissen werde für jeden Patienten eine individuelle Narkose geplant. Nachweislich haben Patienten nach einem Aufklärungsgepräch deutlich weniger Sorgen und Ängste.
Im Rahmen dieser Informationsveranstaltung wird Dr. Kian Moussazadeh die Möglichkeiten moderner Narkoseverfahren verständlich erläutern und einen Einblick in die Geschichte der Anästhesie ermöglichen. Im Anschluss an den Vortrag beantwortet Dr. Moussazadeh gerne individuellen Fragen zum Thema. Die Teilnahme ist für alle Interessenten kostenlos. Bereits im fünften Jahr bietet das Klinikum Duisburg gemeinsam mit dem Runden Tisch Wedau/Bissingheim regelmäßige Informationsnachmittage für medizinische Laien an. Dabei referieren stets Chefärzte über medizinische Themen und stehen im Anschluss als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung.
Auch in diesem Jahr wird es zehn gemeinsame Informationsnachmittage geben, u.a. zu den Themen „Medikamentenmissbrauch bei älteren Menschen“, „Beckenboden“, „Rheuma“, „Rückenschmerzen“ und „Gallensteine“.

 

Chefarzt des Zertifizierten Gynäkologischen Krebszentrums führt schonendes Operationsverfahren ein

Duisburg, 6. März 2014 - Das Team des Zertifizierten Gynäkologischen Krebszentrums am Bethesda Krankenhaus, unter der Leitung von Chefarzt Dr. Hans-Joachim Muhs, hat zum ersten Mal in Duisburg eine klassische Operation nach Wertheim minimal-invasiv, d. h. per „Schlüssellochchirurgie“ durchgeführt.
Die sog. Wertheim-Meigs-Operation zählt zu den größten Eingriffen in der operativen Gynäkologie. Zwar ist diese Operationsmethode seit Jahren in der Therapie von Gebärmutterhalskrebs etabliert, jedoch wird sie an den meisten Kliniken durch einen großen Bauchschnitt durchgeführt und stellt für die meisten Patientinnen einen großen Einschnitt dar. Mittlerweile sind diese großen Schnitte aber in der Regel auch bei Gebärmutterhalskrebs, der weltweit nach Brustkrebs die zweithäufigste Krebsart mit jährlich 500.000 Neuerkrankungen und 350.000 Todesfällen ist, nicht mehr notwendig.
„Insbesondere bei Tumoren der Gebärmutter kann ein Bauchschnitt heute vermieden werden. Im Rahmen einer Bauchspiegelung können die gleichen operativen stadiengerechten Maßnahmen durchgeführt werden wie beim klassischen "offenen" Operieren“, sagt Chefarzt Dr. Hans-Joachim Muhs. „Die Operation ist schonender, die Patientinnen sind fitter und sie können nach fünf bis sechs Tagen Krankenhausaufenthalt die Frauenklinik verlassen. Dies wäre bei einem kompletten Bauchschnitt so schnell nicht möglich.“

Auch Dr. Sarah Müller, Oberärztin der Frauenklinik I und Netzwerkkoordinatorin des Gynäkologischen Zentrums, hat die Operation auch operativ begleitet und unterstreicht: „Für unsere Patientinnen bedeutet die Behandlung in unserem Zentrum eine optimale Versorgung mit besten Heilungschancen. Nicht nur die medizinische, sondern auch die psychologische Komponente steht bei der Methode im Vordergrund. Durch die kleineren Schnitte werden die Frauen nicht jeden Tag an ihre Erkrankung erinnert. Dies kann vielen Frauen helfen ihre Krankheit besser zu verarbeiten.“  
Zertifizierte Qualität Seit Mitte 2012 ist das Gynäkologische Krebszentrum zertifiziert. Damit verfügt das Bethesda Krankenhaus - als einziges Krankenhaus in Duisburg - über ein zertifiziertes Zentrum zur Sicherstellung der optimalen interdisziplinären Betreuung von Frauen mit Genitalkarzinomen. Die Qualität der Behandlung von Frauen mit gynäkologischen Krebserkrankungen hat somit höchste Priorität im Rahmen eines ganzheitlichen Behandlungsansatzes.

Darüber hinaus ist die permanente Verbesserung der Behandlungsqualität das Ziel der Klinik. Die gynäkologischen Krebserkrankungen haben mit mehr als 25.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland eine hohe Bedeutung; betroffen sind auch junge Patientinnen und Frauen mittleren Alters. Beste Heilungschancen ergeben sich durch Früherkennung und eine an aktuellen Leitlinien orientierte Therapie, eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Frauenärztinnen und -ärzten und einer unmittelbaren Terminvereinbarung, um eine zeitnahe Diagnostik und Therapie zu gewährleisten. Neben der medizinischen Begleitung durch das Ärzte- und Pflegeteam kommt auch der psychologischen und seelsorgerischen Unterstützung eine hohe Bedeutung zu. Diese Angebote stehen den Patientinnen ständig zur Verfügung.  

Unter der Leitung des Chefarztes Dr. Hans-Joachim Muhs (Mitte) wurde das schonendere Operationsverfahren erstmalig im Bethesda Krankenhaus durchgeführt. Foto: BETHESDA

Vortrag zum Thema Pflegebedürftigkeit und Pflegekosten im Seniorenzentrum Rheinhausen  

Duisburg, 5. März 2014 - Werden ältere Menschen pflegebedürftig, so reicht die Rente oft nicht aus, um die Pflegekosten zu decken. Wer muss dann was und wie viel zahlen?  Zu diesem Thema hält am Montag, 10. März, 19 Uhr im Festsaal des Seniorenzentrums Rheinhausen, Lindenallee 23, Rechtsanwalt Markus Karpinski einen Vortrag.        
Der Fachanwalt für Sozial- und Medizinrecht bietet einen Vortrag über die Unterhaltspflicht der Kinder von Heimbewohnern an. Bei der Aufnahme von Heimbewohnern herrscht hier häufig große Unsicherheit und verhindert teilweise die Aufnahme. Aber auch bei anstehenden Höherstufungen verweigern die Angehörigen entsprechende Anträge, weil sie fürchten, in der nächsten Pflegestufe unterhaltspflichtig zu werden. Diese Unsicherheit möchte Rechtsanwalt Markus Karpinski durch seinen Vortrag nehmen.
Anhand praktischer Fälle erklärt er die Regeln für die Berechnung des Unterhalts. Darüber hinaus erläutert er, welche Konsequenzen es hat, wenn der Pflegebedürftige in den letzten zehn Jahren Vermögen verschenkt hat. Insbesondere geht er darauf ein, welche Konsequenzen die Sozialämter aus lebenslänglichen Wohn- und Nießbrauchsrechten ziehen. Dabei werden u.a. folgende Fragen beantwortet:
Wie viel meines Einkommens darf ich für meinen eigenen Bedarf behalten? Kann ich Schuldzinsen und Beiträge zu einer freiwilligen Altersvorsorge absetzen? Wie wird berücksichtigt, dass ich eine Ehefrau und Kinder zu versorgen habe? Welche Teile meines Vermögens muss ich für den Unterhalt meiner Eltern einsetzen? Zählt mein Eigenheim zum Schonvermögen? Müssen in den letzten 10 Jahren erhaltene Geschenke zurückgegeben werden? Muss der Wert des Wohnrechts für die Heimfinanzierung eingesetzt werden?  
Die Kanzlei von Markus Karpinski ist auf die Bereiche rund um Pflegebedürftigkeit spezialisiert. Für Fragen zum Vortrag steht der Referent nach dem Vortrag gerne zur Verfügung. In seiner Kanzlei ist Markus Karpinski unter Telefon: 02591-208858 zu erreichen.  

 

Klinikum Duisburg erhält Gütesiegel

Private Krankenversicherung bewertet bundesweit Qualität der medizinischen Versorgung    
Duisburg, 27. Februar 2014 - Das Klinikum Duisburg ist bereits zum zweiten Mal mit dem Gütesiegel der Privaten Krankenversicherung (PKV) ausgezeichnet worden. Bewertet wurden die Qualität der medizinischen Versorgung und insbesondere die Leistung in besonderen Behandlungsfeldern. Hier wurde die Gefäßchirurgie unter der Leitung von Dr. Holger Matzdorf gemeinsam mit der Kardiologie unter Chefarzt Dr. Christoph Altmann für die Entfernung sowie für Wechsel und Korrektur von Herzschrittmachern und Defibrillatoren ausgezeichnet. Die Orthopädie und Unfallchirurgie im Klinikum Duisburg erhielt für die Behandlung Hüftgelenknaher Femurfrakturen (Oberschenkelbruch) sowie für den Einsatz künstlicher Hüftgelenke und künstlicher Kniegelenk das PKV Gütesiegel.  
Für die Vergabe des Gütesiegels ist eine weit über dem Durchschnitt liegende medizinische Qualität die Hauptvoraussetzung. Zu deren Nachweis wurden die Qualitätsdaten der Klinik auf Basis der gesetzlichen Qualitätssicherung ausgewertet sowie die Daten des Online-Portals „Qualitätskliniken.de“ herangezogen. Dort werden neben der Medizinqualität auch Aspekte der Patientensicherheit, der Patientenzufriedenheit und der Arztzufriedenheit berücksichtigt.  
Für Geschäftsführer Hans-Werner Kuska und den Ärztlichen Direktor, Dr. Wolfrid Schröer, ist das Siegel ein Nachweis für die gute Arbeit des Hauses. „Mit dem Siegel wird bestätigt, welche hervorragenden Leistungen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Klinikum Duisburg erbracht haben“, so Kuska und Schröer. Zudem zeige es, wie hoch die medizinischen Standards sind.

Elternschule im Bethesda Krankenhaus hat noch freie Kursplätze

Duisburg, 26. Februar 2014 - Viele interessante Angebote rund um das Thema Geburt bietet die Elternschule am Bethesda Krankenhaus in der ersten Jahreshälfte an.   Yoga: Eine ideale Vorbereitung für die Geburt und die Zeit danach ist der Kurs „Yoga für Schwangere“ und Mutter-Baby-Yoga. Spezielle Atemtechniken halten Körper und Geist im Gleichklang.
Die Schwangeren finden zur nötigen Entspannung und Ruhe. Yogapositionen und besondere Übungen stärken und entlasten den Rücken. Entspannung ermöglicht die Konzentration auf das Baby und den eigenen Körper. Nach der Geburt hilft Yoga den Körper zu kräftigen und den Beckenboden durch sanfte Übungen zu stärken. Beim Mutter-Baby-Yoga werden die Kleinen spielerisch in die Übungen eingebunden.
Zu jeder Übungseinheit gehört eine Massage für das Baby. Yoga für Schwangere: 1. April bis 27. Mai 2014, dienstags von 19.30 bis 21.00 Uhr Mutter-Baby-Yoga: 30. April bis 18. Juni 2014, mittwochs von 10.00 bis 11.30 Uhr   Am 18. März um 19.00 Uhr informiert Dorothea Baumeister, Heilpraktikerin, im Bethesda Krankenhaus über das Thema: „Die homöopathische Behandlung von Kindern". Homöopathie wirkt bei Krankheiten aller Art mit den Kräften der Natur, ob bei laufender Nase, Bauch- oder Gliederschmerzen. Homöopathie ist eine sanfte Art der Therapie von Krankheiten ohne gefährliche Nebenwirkungen.

5. Rheinischer Ärztetag: Privatleben. Familie. Arztberuf

Junge Ärztinnen und Ärzte wollen nicht mehr 60 bis 80 Stunden pro Woche arbeiten
Duisburg, 22. Februar 2014 - Eine gute Kinderbetreuung und geregelte Arbeitszeiten müssen auch für junge Ärztinnen und Ärzte in Krankenhaus und Arztpraxis garantiert werden, sonst wird sich der Ärztemangel deutlich verschärfen. Das sagte der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke, heute (22. Februar) in Düsseldorf. In der Landeshauptstadt beschäftigt sich zurzeit der 5. Rheinische Ärztetag mit dem Thema der Vereinbarkeit von Privatleben und Arztberuf.  
Der stetig steigende Frauenanteil in der Ärzteschaft und das neue Rollenverständnis der jungen Ärztegeneration erfordere ein entschlossenes Handeln, sagte Ärztepräsident Henke: „Wir können davon ausgehen, dass die jungen Kolleginnen und Kollegen – gerade die Mütter und Väter − nicht mehr 60 bis 80 Stunden pro Woche arbeiten wollen, sondern eine gute Balance zwischen Privatleben und Beruf anstreben.“  
Um die ärztliche Versorgung in Krankenhaus und Praxis sicherzustellen, müssen aus Sicht der Ärztekammer neue Kinderbetreuungs- und flexible Arbeitszeitmodelle, die zum Teil bereits erprobt sind, flächendeckend durchgesetzt werden. Henke wies darauf hin, dass familienfreundliche Arbeitsplätze auf dem für die Arbeitgeber immer enger werdenden Arbeitsmarkt „einen klaren Wettbewerbsvorteil“ bedeuten. Unter der Überschrift „Geht doch“ zeigt der Rheinische Ärztetag  anhand von Praxisbeispielen auch auf, wie sich Privat- und Familienleben mit einer selbstständigen Tätigkeit als niedergelassene Ärztin oder niedergelassener Arzt vereinbaren lassen.

Bittere Pillen beim Arzneimittelkauf vermeiden
Verschiedene Vertriebswege auf dem Gesundheitsmarkt nutzen
Das Angebot an Arzneimitteln hält für Patienten manch bittere Pille bereit: Zahlreiche Medikamente gibt’s nicht auf Rezept und müssen aus eigener Tasche bezahlt werden. Die klassische Apotheke als einzige Bezugsquelle von Tabletten, Salben und Tinkturen hat ausgedient. Kunden können sich auch in Drogeriemärkten oder Internetapotheken mit den nötigen Präparaten versorgen. „Bei den Arzneimittelausgaben lassen sich durchaus einige Euro sparen, wenn Patienten mit den unterschiedlichen Regelungen und Bezugsmöglichkeiten vertraut sind“, liefert die Verbraucherzentrale NRW hierzu folgende Tipps:
·              Verschreibungspflichtige Arzneimittel: Präparate auf Rezept sind nur gegen Vorlage einer ärztlichen Verordnung erhältlich. Diese muss einer Apotheke im Original vorgelegt bzw. zugesandt werden. Für verschreibungspflichtige Medikamente gelten feste Preise, die bei Apotheken vor Ort und bei Versandapotheken identisch sind. In der Regel werden rezeptpflichtige Medikamente von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Patienten müssen hierbei zehn Prozent des Arzneimittelpreises zuzahlen – das heißt mindestens fünf und höchstens zehn Euro, auf keinen Fall aber mehr, als das Präparat kostet. Das gilt auch bei einer Bestellung im Internet. Einige preisgünstige Medikamente sind in Deutschland von der Zuzahlung befreit.
·              Rezeptfreie Medikamente: Nichtverschreibungspflichtige Arzneimittel dürfen nur in zugelassenen Vor-Ort- oder Online-Apotheken verkauft werden. Bis auf wenige Ausnahmen erstatten die gesetzlichen Krankenkassen die Mittel zur Selbstmedikation jedoch nicht. Für freiverkäufliche Medikamente gelten keine festen Preise. Deshalb kann es sich bei rezeptfrei erhältlichen Schnupfensprays, Halstabletten oder Schmerzmitteln lohnen, die Angebote mehrerer Apotheken zu vergleichen.
·              Klassische oder Discount-Apotheke: Die nächste Apotheke vor Ort ist in der Regel die erste Anlaufstelle, um sich mit Arzneimitteln zu versorgen. Daneben bieten immer öfter auch Discount-Apotheken rezeptfreie Arzneimittel zu einem günstigen Preis an. Alle Apotheken – ganz gleich ob um die Ecke oder im Internet – sind zur Beratung verpflichtet.

 

Ein erfahrener Krankenhausmanager für das Klinikum Duisburg
Hans-Werner Kuska ist neuer Geschäftsführer

Duisburg, 6. Februar 2014 - Die Erfahrung im Krankenhausmanagement bringt Hans-Werner Kuska mit ins Klinikum Duisburg, in dem er Anfang Februar die Geschäftsführung übernommen hat. Der verheiratete Vater von drei Söhnen wechselt von der RHÖN-Klinikum AG an die Wedau. „Ich freue mich auf die sicherlich anspruchsvolle Aufgabe, gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Vertretern der Stadt Duisburg und der Sana Kliniken AG die zukünftige Ausrichtung der Klinik gestalten zu dürfen“, so der neue Klinikleiter zu Beginn seiner Tätigkeit. Dabei sei ihm ein vertrauensvolles Mit-einander mit allen Beteiligten besonders wichtig.
„Das Klinikum Duisburg verfügt über ein hervorragendes medizinisches Leistungsspektrum, welches in großen Teilen der Universitätsmedizin gleichgestellt werden kann“, so Kuska. Das medizinische Leistungsangebot weiter zu entwickeln und das Klinikum Duisburg auch in Zukunft als Anbieter von Spitzenmedizin zu positionieren, habe höchste Priorität.  
Kuska ist bereits seit 1998 im Gesundheitswesen tätig und hat dabei mehrere Führungspositionen ausgeübt. Seit April 2011 war er als Regionalgeschäftsführer für die zwölf Kliniken der RHÖN-Klinikum AG in den Bundesländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen zuständig. Dabei begleitete er auch zahlreiche Bau- und Investitionsmaßnahmen einzelner Kliniken unterschiedlicher Versorgungsstufen. Zuletzt eröffnete er im November 2013 den Klinikneubau im westfälischen Warburg, wo er auch von Ende 2009 bis 2011 als Geschäftsführer tätig war.  
Die Standortentwicklung zum Auf- und Ausbau bestehender Leistungsangebote stellt einen Schwerpunkt seiner bisherigen Tätigkeit dar. Ein Wechsel ins Ruhrgebiet sei nicht zuletzt vor dem Hintergrund des geplanten Neu- und Sanierungsbaus für das Klinikum Duisburg eine Motivation für seine Entscheidung gewesen. Seinem Leitgedanken „Einfach kann jeder“ folgend, ist gerade die Positionierung des Duisburger Klinikums in einem hohen Wettbewerbsumfeld eine reizvolle Aufgabe, so Kuska.  
“Wir freuen uns, mit Hans-Werner Kuska einen ausgewiesenen Krankenhausexperten mit langjähriger Erfahrung für die weitere Zukunftsgestaltung des Klinikum Duisburg an unserer Seite zu wissen“, so die Sana-Generalbevollmächtigte für die Region Nordrhein-Westfalen, Dr. Dorothea Dreizehnter. „Wir möchten mit dem neuen Klinikleiter Kontinuität und ein partnerschaftliches Miteinander im Zusammenwirken der Gesellschafter des Klinikum Duisburg unterstreichen.“  
Gemeinsam mit Ehefrau und seinen drei Kindern wohnt Hans-Werner Kuska zurzeit noch in Braunschweig. Für März ist zunächst der Wechsel in die räumliche Nähe des Klinikums vorgesehen. Der sportinteressierte Niedersachse freut sich dabei auch über die Gelegenheit, Spiele des MSV Duisburg im nahegelegenen Stadion besuchen zu können.

 

Gefahren bei Leisten-, Nabel- und Narbenbrüchen Veranstaltungsreihe Gesundheitsthemen bereits im fünften Jahr

Duisburg, 6. Februar 2014 - Einen gemeinsamen Informationsnachmittag für medizinische Laien bieten der Gesundheitstreff des Runden Tisches Wedau/Bissingheim, die Kommunale Gesundheitskonferenz und das Klinikum Duisburg am Dienstag, 11. Februar 2014, von 16.00 bis 17.30 Uhr zum Thema „Gefahren bei Leisten-, Nabel- und Narbenbrüchen“, im Hörsaal des Klinikum Duisburg an.
Bereits im fünften Jahr bietet das Klinikum Duisburg gemeinsam mit dem Runden Tisch Wedau/Bissingheim regelmäßige Informationsnachmittage für medizinische Laien  an. Dabei referieren stets Chefärzte über medizinische Themen und stehen im Anschluss als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung. Auch in diesem Jahr wird es zehn gemeinsame Informationsnachmittage geben, u.a. zu den Themen „Narkose“, „Medikamentenmissbrauch bei älteren Menschen“, „Beckenboden“, „Rheuma“, „Rückenschmerzen“ und „Gallensteine“.
Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen. Die operative Behandlung von Brüchen der Leisten, Nabel oder Narben ist in der modernen Gesellschaft die am häufigsten durchgeführte Operation überhaupt. Allein in Deutschland werden jedes Jahr ca. 250.000 Patienten zum Beispiel wegen eines Leistenbruches operiert. Männer sind vom Leistenbruch deutlich häufiger betroffen als Frauen, was seinen Grund in der unterschiedlichen Anatomie des Beckens hat. Auch Kinder, besonders Frühgeborene und Kinder mit geringem Geburtsgewicht, können bereits bei der Geburt so genannte angeborene Leistenbrüche aufweisen.
Die Hauptgefahr bei allen Brüchen besteht im Einklemmen (Inkarzerieren) von Darmanteilen oder Anteilen anderer Bauchorgane, was im schlimmsten Fall bis zum Absterben des betroffenen Bereiches führen kann und ohne Notoperation lebensbedrohlich ist. Auch Brüche, die sich nicht mehr durch leichtes Massieren im Liegen leicht zurückschieben lassen, sollten unbedingt sofort operiert werden. Zu diesen Notfällen der chirurgischen Versorgung muss es aber erst gar nicht kommen.
Moderne Behandlungsmethoden wie die Schlüsselloch-Operation bieten einen sehr hohen Patientenkomfort und ermöglichen rasche Genesungszeiten. Im Rahmen dieser Informationsveranstaltung wird Dr. Mark Lienert, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie im Klinikum Duisburg, die Ursachen, Symptome, Diagnoseverfahren und Therapiemöglichkeiten bei Leisten-, Nabel- oder Narbenbrüchen leicht verständlich erläutern. Im Anschluss an den Vortrag beantwortet Dr. Lienert gerne individuellen Fragen zum Thema.
Die Teilnahme ist für alle Interessenten kostenlos.

 

Gründung der Selbsthilfegruppe Trigeminus-Neuralgie

Duisburg, 3. Februar 2014 - Es gibt immer wieder Krankheitsbilder, die auch die Selbsthilfe-Kontaktstelle googlen muss, die aber für die Betroffenen mit so großem Leidensdruck verbunden sind, dass sie dankbar für jede Hilfe sind. Eine Gruppe zu einem solchen Krankheitsbild soll jetzt in Duisburg gegründet werden. Das Thema: Trigeminus Neuralgie. Hierbei handelt es sich um einen extrem starken Gesichtsschmerz, der durch einen Reizungszustand des 5. Hirnnerven zu Stande kommt.
Am Mittwoch, 5. Februar  wird um 17 Uhr die Gründung der Selbsthilfegruppe Trigeminus-Neuralgie angestrebt. Wer gern in einer  lockeren Gesprächsrunde  seine Erfahrungen um die schmerzintensive Neuralgie einbringen möchte, ist herzlich eingeladen. Ort ist das Fitnesscenter an der Lotharstraße 222 (zwischen den Bahn-Unterführungen über  den Parkplatz zum Center in den Raum rechts, ist auch die Heimatbasis des Bürgervereins Neudorf). Ansprechpartner ist Harald Jeschke (Telefon 0203 – 363 44 66).

 

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