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Kooperation MSV und Sportklinik Duisburg
Vertragsamateur mit sportmedizinischen Interessen beginnt Praktikum

Manfred Schneider

Duisburg, 01. September 2014 – Die Kooperation von MSV Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) und der Sportklinik Duisburg wird erweitert.

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Tag der offenen Tür in der BG Unfallklinik

Duisburg, 28. August 2014 - Unter dem Motto: „Medizin zum Anfassen, Besichtigungen, Kinderparty, lädt die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Duisburg am kommenden Sonntag, 31. August 2014 von 11:00h – 15:00h nach Duisburg-Buchholz ein.

Medizin zum Anfassen
Die medizinischen Bereiche der BG Unfallklinik präsentieren ihre Leistungen und bieten viele Möglichkeiten hinter die Kulissen der Klinik und der verschiedenen Behandlungsmethoden zu schauen. Lassen Sie sich an einem 2,60 Meter großen Modell eine Wirbelsäule erklären. Schauen Sie zu, wie man ein künstliches Knie einsetzt. Die geschieht natürlich an einem Übungsmodell. Versuchen Sie selbst einmal das „Fettabsaugen“ in unserem Muster-OP oder halten Sie einen Einblick in ein Knie mit den Werkzeugen der Schlüsselloch-Chirurgie. Lernen Sie, was eine „Spiegeltherapie“ ist. Unsere Schmerzmediziner werden es erklären.

Besichtigungen
Nutzen Sie die Gelegenheit, unsere OP-Räume zu besichtigen. Hierzu können Sie sich am Informationsstand auf dem Gelände anmelden. Es werden 8 Führungen je 10 Personen durchgeführt. Interessieren Sie sich für die umfangreiche Technik eines Krankenhauses? Prima – die können Sie hier auch besichtigen.
Die Rehabilitationsräume haben auch ihre Tore geöffnet. Besichtigen Sie z.B. das neue Schwimmbad und die vielen Trainingsmöglichkeiten, die wir für die Berufsgenossenschaftliche Rehabilitation vorhalten.
Unsere Ergotherapie präsentiert ihre Arbeit mit den Patienten. Der Rettungshubschrauber kann auch besichtigt werden. Zu 3 Terminen erklärt ein Pilot der Bundespolizei den „Christoph9“.

Kinderparty
Für die kleinen Besucher gibt es eine Malaktion. Und wer nach dem Stillsitzen Bewegung braucht, kann sich auf der Hüpfburg austoben. Zum Andenken gibt es einen Wunschballon zum Mitnehmen. Das Maskottchen „Ennatz“ vom MSV ist auch dabei.  

MSV Duisburg
Der MSV Duisburg kommt mit seinen beiden Spielern Zlatko Janjic und Michael Ratajczak zur Autogrammstunde und einem kleinen Talk (Moderatorin Jannine Kolecki von Radio Duisburg) um 13:30 Uhr, und Sportdirektor Ivo Grlic wird ab 14:15 Uhr in einer weiteren Talkrunde über die Kooperation und intensive Zusammenarbeit zwischen den Zebras und der BG Unfallklinik sprechen.  

Gewinnspiel
Mit etwas Glück gewinnen Sie ein Tablett-PC oder ein Fahrsicherheitstraining des TÜV. Außerdem liegen attraktive Gutscheine für Sportkurse in der Klinik oder Freikarten für die BGU „Klinikkultur“ bereit. Für das leibliches Wohl ist natürlich auch gesorgt. Für die musikalische Unterhaltung sorgt die Band „Dixie Diamonds“.

 

LET’S GET WET“   - Wassersport-Schnuppercamp für Rückenmarkverletzte vom 29.- 31.08.2014

 Rollstuhlfahrer können verschiedene Wassersportarten betreiben, wie z.B. Wasserski, Tauchen, Segeln oder Stand Up Paddling.

Am Samstag, 30.8.2014  ist ab 14 Uhr das Segeln am Duisburger Yacht Club e.V., Masurenallee angesagt. Über einen Pressebesuch würden sich alle besonders freuen!!! Informationen vor Ort gibt es bei Herrn Malte Wittmershaus (Koordinator des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes).
Anschließend gibt es ein Fest für alle Teilnehmer. Diese Veranstaltung geht  jetzt in die 3. Runde. Sie wird veranstaltet vom „DRS“ Deutschen Rollstuhl-Sportverband e.V. und wird unterstützt von der BGU Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Duisburg, Firma Hollister, Firma H2Oski, Firma Starboard und dem Deutschen Kanu Verband sowie dem  Duisburger Yacht-Club e.V.

Krebsberatung in Duisburg
Frauen spenden 338 Mützchen für den Kreißsaal

Krebsberatung in Duisburg

Duisburg, 26. August 2014 - Für eine psychoonkologische Beratung am Dienstag, 2. September, sind noch Termine frei. Dr. Gisela Kremer (Psychoonkologin) steht im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ auf der Schwanenstraße 5-7 in der Innenstadt als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Es wird um eine telefonische Anmeldung in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter (0203) 283-3938 gebeten.  

Frauen spenden 338 Mützchen für den Kreißsaal
Ein bunter Tisch, vollgefüllt mit blauen, gelben, grünen, roten, grauen, und rosa gefärbten selbstgestrickten Mützchen, präsentiert Annemarie Titz der begeisterten Hebamme Beate Schaal. Durch fleißige Handarbeiterinnen wurden zum „Tag der Handarbeit“ durch Initiative von „Wolle und Handarbeit Titz“ 338 Mützchen für den Kreißsaal im Bethesda Krankenhaus gestrickt.
„Wir stricken seit fünf Jahren für gemeinnützige Zwecke. Diesmal waren es 22 Frauen, die bei Kaffee, Kuchen und netten Gesprächen strickten. Alle haben die verarbeitete Wolle gespendet und über den Tag hinaus fleißig weiter gemacht. Deshalb können wir dem Bethesda heute so viele Mützchen übergeben“, erklärt Annemarie Titz.
Auch Stephanie Schütt hat sich freiwillig an der Aktion beteiligt und sucht schon wieder neue besondere Wolle für ihre nächsten Projekte: „Ich stricke gerne und kann nicht tatenlos zu Hause rumsitzen. Deshalb nehme ich mir die beiden Nadeln und kreiere schöne Kleidung. Die Mützchenaktion hat mir besonders gut gefallen. Ich engagiere mich gerne für lokale Projekte. Da weiß ich genau wo die Sachspenden hingehen und benötigt werden.“ Farben, Formen und Muster sind bei den kleinen Kopfbedeckungen unterschiedlich, jede einzigartig und individuell wie alle Babys und Geburten – eine Einstellung, die sich auch wie ein roter Faden durch die Kreißsäle und die ganze Geburtshilfe im Bethesda zieht. Beate Schaal, Hebamme im Bethesda Krankenhaus, betrachtet die tollen Unikate ganz genau und freut sich über jede Einzelne.
„Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung. Wir brauchen jährlich rund 1.200 Mützchen für unseren Kreißsaal. Genauso wie unsere Geburtshilfe sind alle Mützchen mit viel Liebe und Herzblut gestrickt. Nach der Geburt schauen wir uns das Baby an und wissen welche Mütze zu ihm oder zu ihr passt“, sagt die erfahrene Hebamme. Zudem sind die einzelnen Stücke nicht nur schön, sondern erfüllen auch einen lebensnotwendigen Zweck.
Die winzigen Kopfbedeckungen sollen die Babys vor dem Auskühlen schützen. Denn Babys geben direkt nach der Geburt viel Wärme über den Kopf ab. So kann es sein, dass die Körpertemperatur bei einigen Säuglingen binnen zwei Stunden um ein Grad fällt. Denn im Kreißsaal ist es deutlich kühler, als im Mutterleib. Außerdem ist der Kopf im Verhältnis zum restlichen Körper sehr groß und gibt viel Wärme ab. Seit acht Jahren bekommt jedes Neugeborene im Bethesda eine Mütze geschenkt. Angefangen hat alles im Jahr 2005 mit der Aktion „Save the children – ein Mütze voll Leben“ und seitdem haben fleißige Hebammen, Helfer und Helferinnen die Aktion mit rund 11.000 Mützen unterstützt und stricken auch in der Zukunft fleißig weiter.  

 Renate Schaal (re) nimmt die tollen Mützchen durch Annemarie Titz in Empfang. Foto:Bethesda  

 

Seniorenkreis Kirchengemeinde St. Joseph zur Stippvisite im Klinikum Duisburg

Duisburg, 14. August 2014 - Auf großes Interesse traf die Idee der ehemaligen CDU-Ratsfrau Brigitte Parlo, sich gemeinsam mit Mitgliedern der Kirchengemeinde St. Joseph sowie des Stadtteilspaziergangs Wedau zu einer gemeinsamen Besichtigung im Klinikum Duisburg zu treffen.  
Das Programm war umfassend und informativ, so die Bewertung der 37 Damen und Herren im Anschluss an den rund dreistündigen Besuch. Nachdem der kaufmännische Direktor Wolfgang Brauers einen Überblick über einige wirtschaftliche Daten und Strukturen sowie Ausblicke auf Entwicklungsmöglichkeiten gegeben hatte, startete die Gruppe zu ihrer Stippvisite in ausgewählte Bereiche des Klinikum Duisburg.  
Der Besuch des Schockraums, in dem für schwerstverletzte Patienten lebensrettende Sofortmaßnahmen erfolgen, stand ebenso auf dem Besuchsplan wie der Blick hinter die Kulissen der Interdisziplinären Notaufnahme, durch die Chefarzt Dr. Kurosch Moussazadeh (Foto) führte.  

 

Ein Überblick über die Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie unterschiedlicher Erkrankungen unter Einsatz radiologische Großgeräte wie CT und MRT sowie der Einblick in Organisation und Arbeitsweise einer Krankenhausapotheke ergänzten das Besuchsprogramm.  
Anschließend konnten sich die CDU-Senioren gemeinsam mit der leitendend Oberärzten Dr. Asta Eerenstein und dem Therapeutenteam einen Überblick über das medizinische und therapeutische Konzept der Geriatrischen Tagesklinik verschaffen. Nach dem Rundgang standen Geschäftsführung und Pflegedirektion den Damen und Herren bei Kaffee und Kuchen zur gemeinsamen Diskussion zur Verfügung.  

 

4. Inforeihe Psychische Gesundheit

Duisburg, 12. August 2014 - Regenbogen Duisburg und Volkshochschule Duisburg laden 2014 wieder vor dem Tag der seelischen Gesundheit (10. Oktober) zu Vorträgen rund um die Psychische Gesundheit ein. Bei zwei Veranstaltungen informieren Experten zu wichtigen und spannenden Fragen. Die Vorträge richten sich an ein Publikum ohne tiefes Vorwissen. Bei beiden Veranstaltungen haben die Zuhörer Gelegenheit Fragen zu stellen.
Die Infoabende finden in der Volkshochschule Duisburg, Königstraße 47, 47051 Duisburg, statt. Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.   Dienstag, 16. September – 17.30 bis 19.30 Uhr Thema: „Mobbing – mein Feind am Arbeitsplatz“ Inhalt: Berichte über Schikane, Ausgrenzung oder Quälereien am Arbeitsplatz erschüttern regelmäßig die Öffentlichkeit.
Dabei belastet Mobbing bei der Arbeit nicht nur die davon Betroffenen und deren privates Umfeld, sondern hat negative Auswirkungen auch auf betrieblicher und gesamtgesellschaftlicher Ebene. Der Vortrag gibt einen Überblick über das Phänomen „Mobbing bei der Arbeit“.
Neben den theoretischen Grundlagen werden Möglichkeiten der Prävention und Intervention aufgezeigt. Referent: Andreas Saßmannshausen vom Institut für Arbeitsmedizin, Sicherheitstechnik und Ergonomie e.V. (ASER) in Wuppertal ist Diplom- Psychologe und koordiniert das zentrale Beratungsangebot „Mobbingline“ der NRW-Landesregierung   Dienstag, 23. September – 17.30 bis 19.30 Uhr Thema: „Angsterkrankungen – wenn aus normaler Angst eine Krankheit wird“ Inhalt: Angst ist ein Gefühl, das jeder Mensch kennt. Sie erhöht die Wachsamkeit und mobilisiert Kräfte. Klingt die Angstreaktion ab, stellt sich Entspannung ein. Doch bei manchen Menschen belasten Ängste dauerhaft die Gefühlswelt und beherrschen den Alltag.
Wo liegt die Grenze zwischen normaler Angst und einer Angsterkrankung? Dieser Frage geht der Vortrag nach und erklärt außerdem die Symptomatik, Begleiterkrankungen, Häufigkeit und Behandlungsmöglichkeiten von Angsterkrankungen. Referentin: Pia Leimann ist Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und - psychotherapie und war mit einer eigenen Praxis niedergelassen. Seit 2014 ist sie Oberärztin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Berthakrankenhaus in Duisburg.  

 

Impfschutz der NRW Schulanfänger lückenhaft - Nachholbedarf bei Hepatitis B und Polio

Düsseldorf/Duisburg, 8. August 2014 - Die Erstklässler in NRW haben einen guten Impfschutz gegen die wichtigsten Infektionskrankheiten wie Masern, Mumps und Röteln. Das teilt die Techniker Krankenkasse (TK) in Düsseldorf mit. Nachholbedarf besteht jedoch bei den Immunisierungen gegen Hepatitis B, Diphterie und Polio (Kinderlähmung), das zeigen aktuelle Daten des Robert-Koch-Instituts. Hier liegen die Quoten unter dem jeweiligen Bundesschnitt. Luft nach oben gibt es auch bei Varizellen-Impfung, die gegen Windpocken schützt. Zwar liegt die Quote bei ABC-Schützen in NRW mit 70 Prozent knapp über dem Bundesschnitt von 67,7 Prozent. Um aber größere Ausbrüche von Infektionskrankheiten zu verhindern, halten Experten Durchimpfungsraten von etwa 90 Prozent für erforderlich.   

 

 Erste Hilfe nach Wespenstichen

Düsseldorf/Duisburg, 8. August 2014 - Ist der Stich einer Hornisse gefährlicher als der einer Biene? Und was ist zu tun, wenn ein Insekt zugestochen hat? Dr. Kurosch Moussazadeh, Chefarzt der interdisziplinären Notaufnahme, und Prof. Dr. Thorsten Rosenbaum, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Klinikum Duisburg, informieren über Erste-Hilfe-Maßnahmen nach einem Stich von Wespe & Co.  
Die Pflaumenzeit beginnt und mit ihr die Zeit der Wespen. Jetzt in der zweiten Hälfte des Sommers sind die Insekten besonders aktiv, weil sie bereits einen Vorrat für den Winter anlegen. Dabei kommt es auch immer wieder zu unangenehmen Begegnungen zwischen Mensch und Insekt. „Eltern sollten daran denken, dass der eisverschmierte Mund ihres Jüngsten zwar „süß“ aussehen mag, aber eben auch Wespen anlockt“, erklärt Kinderarzt Prof. Rosenbaum.
„Das Gleiche gilt für Süßigkeiten, die das Kind in der Hand hält, während es auf dem Spielplatz unterwegs ist. Besondere Vorsicht ist bei Trinkbechern, offenen Getränkedosen u. Ä. angezeigt, aus denen das Kind beim Spielen immer wieder einen Schluck trinkt und dann möglicherweise nicht bemerkt, dass eine Wespe hineingekrochen ist. Am besten ist es, solche Trinkgefäße beim Abstellen immer zuzudecken und das Kind nicht unbeaufsichtigt trinken zu lassen.“   

„Der Stich einer Wespe oder einer Biene ist für die meisten Menschen zwar schmerzhaft aber ungefährlich. In der Regel helfen bekannte Hausmittel wie kalte Wickel oder Zwiebeln, um Schmerz- und Juckreiz zu lindern“, erklärt Dr. Moussazadeh. In der Apotheke sind darüber hinaus abschwellende und juckreizstillende Salben oder Gels erhältlich, die bei einzelnen Stichen und Schwellungen Linderung verschaffen.  
Lebensgefährlich kann ein Wespenstich jedoch für Allergiker sein. Starke Schwellungen sind mögliche Reaktion, eine andere ist der so genannte anaphylaktische Schock. Bei einem Anaphylaktischen Schock kommt es zu einer schlagartigen Weitung der Blutgefäße und einem damit verbundenen Kreislaufzusammenbruch.  
„Meist treten allergische Reaktionen schon wenige Sekunden nach dem Stich auf. Betroffene bekommen Schweißausbrüche, müssen sich Erbrechen oder fühlen sich schwindelig. Helfer sollten dann folgendes beachten“, rät der Notfallmediziner.   1. Bewahren Sie Ruhe.
2. Bringen Sie den Betroffenen in die Schocklage. Legen Sie ihn auf den Boden und die Beine hoch.
3. Alarmieren Sie über die europaweit einheitliche Notrufnummer 112 einen Notarzt.
4. Versuchen Sie, den Betroffenen bei Bewusstsein zu halten. Sprechen Sie mit Ihm.
5. Bei einem Versagen des Herz-Kreislaufsystems beginnen Sie mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung.
Trauen Sie sich. Sie können nichts falsch machen.
Viele Allergiker tragen bereits Notfallsets mit passenden Medikamenten dabei, die bei Bedarf injiziert werden können. Aber auch dann sollte in jedem Fall der Rettungsdienst alarmiert werden.  
Wenn eine Wespe in den Mund oder Rachen sowie den Hals sticht, kann die entstehende Schwellung auch für Nichtallergiker gefährlich werden. In dem Fall rät Dr. Moussazadeh:  
1. Bewahren Sie Ruhe.
2. Alarmieren Sie über die europaweit einheitliche Notrufnummer 112 einen Notarzt.
3. Kühlen Sie die Stichwunde – notfalls auch mit Speiseeis.
4. Versuchen Sie, Betroffene bei Bewusstsein zu halten.  

Übrigens: Der Stich einer Hornisse ist nicht gefährlicher als der einer Biene, Wespe oder einer Hummel. „Das Gift einer Hornisse ist weniger giftig als das einer Wespe. Es enthält aber einen Neurotransmitter, der den Stich schmerzhafter empfinden lässt. Zudem injiziert die Hornisse das Gift durch ihren längeren Stachel in tiefere und damit empfindlichere Gewebeschichten“, erklärt der Chefarzt. Kontakt zu Hornissen haben die Menschen aber nur selten. Hornissen ernähren sich von Insekten und sind im Gegensatz zu Wespen nicht auf Süßspeisen wie Kuchen oder Marmeladenbrot zu finden.  
Bienen verlieren ihren Stachel beim Stich und sterben. Mit dem Stachel verbleibt aber auch die Giftblase. Nach dem Stich einer Biene sollte daher der Stachel mit der Giftblase möglichst schnell entfernt werden. Am besten entfernt man ihn einfach mit einem Fingernagel. Es sollte keine Pinzette verwendet werden, man verliert Zeit und presst das noch in der Blase verbliebene Gift in den Stichkanal. Für Wespe, Hornisse und Biene gilt: Für Menschen ohne Allergien sind selbst viele Stiche zur gleichen Zeit ungefährlich.

 

„Wenn der Gallenstein ins Rollen kommt“ Veranstaltungsreihe Gesundheitsthemen bereits im fünften Jahr  

Düsseldorf/Duisburg, 7. August 2014 -  Einen gemeinsamen Informationsnachmittag für medizinische Laien bieten der Gesundheitstreff des Runden Tisches Wedau/Bissingheim, die Kommunale Gesundheitskonferenz und das Klinikum Duisburg am Dienstag, 12. August 2014, von 16.00 bis 17.30 Uhr zum Thema „Wenn der Gallenstein ins Rollen kommt“, im Hörsaal des Klinikum Duisburg an.

Rund 15 Prozent der Frauen und etwa 7,5 Prozent der Männer entwickeln im Laufe des Lebens Gallensteine. Diese entstehen wenn schwer lösliche Bestandteile der Gallenflüssigkeit (kurz: Galle) als feste Masse ausfallen. Die Ursachen dafür sind vielschichtig. Eine fettreiche Ernährung, wenig Bewegung oder chronische Krankheiten können die Bildung der Steine begünstigen. Eine Ultraschalluntersuchung (Sonografie) des Bauchraums ist das bildgebende Verfahren der Wahl beim Verdacht auf Gallensteine.
Gallensteine können aus der Gallenblase, wo sie entstehen, in den Gallengang wandern und dort Beschwerden verursachen. Da sich Gallengangssteine im normalen Ultraschall nicht immer erkennen lassen, erzielt man mit der Endosonografie eine höhere Trefferquote. Dabei wird ein Endoskop mit  einem eingebauten Ultraschallknopf über den Mund und die Speiseröhre bis in den Magen und den Zwölffingerdarm eingeführt. Von dort aus lassen sich die Gallengänge sehr genau untersuchen.
Durch eine spezielle Röntgenuntersuchung, die endoskopisch-retrograde Cholangio-Pankreatikografie (ERCP), können Gallensteine im Gallengang dargestellt und dann direkt entfernt werden. Wenn die Steine in der Gallenblase liegen und Beschwerden verursachen, wird häufig zur Entfernung der Gallenblase geraten. Heutzutage wird die Gallenblase nur noch selten über einen großen Bauchschnitt entfernt.
In den meisten Fällen erfolgt die Operation über eine Bauchspiegelung:
Unter Vollnarkose werden drei bis vier kleine Einschnitte in die Bauchdecke gemacht. Über diese werden die Operationsinstrumente eingeführt und die Gallenblase entfernt. Im Rahmen dieser Informationsveranstaltung werden Dr. Barbara Strey, Chefärztin der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie, und  Dr. Mark Lienert, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie im Klinikum Duisburg, erklären welche Formen der Behandlung es gibt und wann eine Operation notwendig wird.
Die Teilnahme ist für alle Interessenten kostenlos. Bereits im fünften Jahr bietet das Klinikum Duisburg gemeinsam mit dem Runden Tisch Wedau/Bissingheim regelmäßige Informationsnachmittage für medizinische Laien  an. Dabei referieren stets Chefärzte über medizinische Themen und stehen im Anschluss als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung.

Dr. Mark Lienert und Dr. Barbara Strey

 

Falsche Pillen erhöhen Sturzrisiko - Priscusliste hilft Senioren

Düsseldorf/Duisburg, 6. August 2014 -  6. August 2014. In Nordrhein-Westfalen bekommt jeder fünfte Versicherte der Techniker Krankenkasse (TK) über 65 Jahren Medikamente verschrieben, die das Sturzrisiko erhöhen. Das zeigt ein aktueller Vergleich von Arzneimittelverordnungen für ältere TK-Versicherte mit der sogenannten Priscus-Liste. Diese verzeichnet 83 Arzneimittelwirkstoffe, die für Senioren nur eingeschränkt geeignet sind. Nehmen Senioren eines der dort aufgeführten Medikamente ein, steigt das Risiko für Stürze und damit für Knochenbrüche.
Im Jahr 2012 wurden in den NRW-Krankenhäusern rund 46.000 Menschen über 65 Jahre mit der Diagnose Oberschenkelhalsbruch behandelt. Zwar lässt sich nicht genau beziffern, wie hoch der Anteil der Priscus-Wirkstoffe daran ist. Die Zahlen verdeutlichen aber, wie wichtig eine gut abgestimmte Arzneimitteltherapie im Rahmen der Sturzprophylaxe ist.
Mehr Therapiesicherheit bietet die TK mit der Versicherteninformation Arzneimittel (TK-ViA). Ähnlich wie bei einem Kontoauszug sind in TK-ViA sämtliche ärztlich verordneten Medikamente der letzten zwei Jahre aufgelistet. Darin ist die Priscus-Liste berücksichtigt. "Patienten können anhand dieser Information mit ihrem Arzt über mögliche Alternativen sprechen", sagt Günter van Aalst, Leiter der TK-Landesvertretung NRW.
 "Unser Ziel ist es, die Arzneimitteltherapie von älteren Patienten zu optimieren. Wir möchten informieren, nicht verunsichern. Patienten, die ein Priscus-Medikament einnehmen, sollten es daher auf keinen Fall eigenmächtig absetzen, sondern die weitere Therapie mit ihrem behandelnden Arzt abstimmen", betont van Aalst. Hinweis für die Redaktionen Die Priscusliste gibt es in Deutschland seit 2010. Darin sind 83 Arzneistoffe aus 18 Arzneistoffklassen verzeichnet, die als potenziell inadäquat für ältere Patienten bewertet wurden. Sie enthält auch Dosierungs- und Überwachungsempfehlungen für den Fall, dass ein Priscus-Wirkstoff nicht vermieden werden kann. Zudem werden Therapiealternativen genannt. Listen mit derartigen Medikamenten gibt es in zahlreichen Ländern, darunter die USA, Kanada und Frankreich.

Bethesda Krankenhaus bietet neuen Pflegekurs an  
Klinikum Duisburg: Für 66 Schülerinnen und Schüler startete die Ausbildung in der Krankenpflege

Duisburg, 4. August 2014 - Um Familien zu unterstützen, die Angehörige alleine oder zusammen mit einem ambulanten Pflegedienst zu Hause pflegen, bietet das Bethesda Krankenhaus in Duisburg neue kostenlose Pflegekurse an. Es handelt sich dabei um einen so genannten Initialpflegekurs, der sich speziell an Angehörige richtet, die sich am Beginn der häuslichen Pflege befinden, oder die in der Pflege vor neuen Herausforderungen stehen. Sie sollen bei ihrer oft belastenden Aufgabe unterstützt und gestärkt werden.  
Die Kurse bestehen aus Pflegeelementen und Gesprächen. Ziel ist es, die Angehörigen zu stärken und auf ihre Rolle als Pflegende vorzubereiten. Somit kann eine gute häusliche Versorgung der Betroffenen gewährleistet werden. Aber auch für thematisch Interessierte ist dieses Angebot gedacht. Profis zeigen und üben mit den Teilnehmern Tätigkeiten wie die Lagerung des Pflegebedürftigen, das Bewegen und Mobilisieren, Hautpflege, Haarwäsche im Bett und vieles mehr.
Schon ein paar zusätzliche Griffe schaffen mehr Wohlbefinden und Erleichterung für beide Seiten. Daneben stehen unterstützende Gespräche und die Entwicklung eines individuellen Pflegenetzwerks im Vordergrund. Ziel ist die Entlastung der pflegenden Angehörigen, um deren Kraft und Gesundheit zu erhalten und sie in ihrer Tätigkeit zu stärken.  
Der Kurs findet  am 19. August, 26. August und 2. September, jeweils von 17.00 bis 20.30 Uhr, im großen Gymnastikraum der Abteilung für Physiotherapie statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 begrenzt. Anmeldung ab jetzt entweder telefonisch unter 0203 6008- 1801 und 0173 3035158  oder per Mail an c.roescher@bethesda.de.  

Werner Goldmann ist Pflegetrainer und begleitet die Angehörigen in den Kursen. Foto: BETHESDA

 


Neu an Bord im Klinikum Duisburg: Für 66 Schülerinnen und Schüler startete die Ausbildung in der Krankenpflege
Am Freitag, dem 1. August 2014, starteten wieder 66 junge Leute im Klinikum Duisburg mit dem Ausbildungsziel Gesundheits- und Krankenpflege bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. In der dreijährigen Ausbildungszeit warten mindestens 2.300 Stunden Theorie (in NRW 200 Stunden mehr als in jedem anderen Bundesland) und 2.500 Stunden praktischer Einsatz in den Stationsbereichen auf die Neuen.
In den ersten zwei Ausbildungsjahren erfolgt im Rahmen der integrativen Ausbildung ein gemeinsamer Unterricht, im dritten Ausbildungsjahr findet dann die Spezialisierung für den Bereich Erwachsenen- und Kinderkrankenpflege statt. Dennoch legen die Auszubildenden bereits beim Start ihren Schwerpunkt fest. Für die Erwachsenen-Krankenpflege haben sich 36 junge Frauen und 10 junge Männer entschieden, für die Kinderkrankenpflege startete eine rein weibliche Gruppe von 18 zuzüglich zwei Auszubildenden aus dem St. Clemens-Hospital in Geldern.
„Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr wieder so motivierte Auszubildende begrüßen konnten“, erklären Siegfried Drzisga und Marlies Wedde, die als Schulleiter mit ihrem Kollegenteam die Schüler in den nächsten drei Jahren eng begleiten werden. Dass sich so viele junge Leute für den Beruf der Gesundheits- und Krankenpflege entschieden hätten, sei ein Beweis, dass dieser Beruf für jungen Menschen durchaus attraktiv sei. Die Ausbildung in der Pflege stelle für die jungen Menschen eine hohe berufliche Identifikation und die Aneignung entsprechender Basis- und Schlüsselqualifikationen dar. Damit gebe es eine Vielzahl beruflicher Weiterentwicklungschancen für die zukünftigen Pflegekräfte.  
Den Pflegeberuf auch zukünftig attraktiv zu gestalten, sei eine wichtige Aufgabe der Krankenhäuser, erklärt Geschäftsführer Dr. Stephan Puke. Nur so könne man dem zunehmenden Bedarf der Versorgung von kranken Menschen gerecht werden. „Wir legen daher großen Wert darauf, dass unsere Pflegeschüler eine gute Ausbildung erhalten und sich bei uns wohlfühlen.“
Ziel sei es, möglichst viele der Auszubildenden nach dem Examensabschluss zu übernehmen. „Daher freuen wir uns, dass wir auch in diesem Jahr bereits vor dem Examen 18 Schülerinnen und Schülern eine Übernahmezusage geben konnten“, so Puke.   Bereits zum dritten Mal beginnt die Ausbildung im Sommer, statt im Oktober. Mit einem Ausbildungstag wurden die 64 Schülerinnen und Schüler in ihren beruflichen Lebensweg eingeführt, um ihnen als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine gute Orientierung im Klinikum Duisburg zu ermöglichen.

 

Prof. Dr. Stephan Petrasch auf Focus-Bestenliste FACHBEREICH

Düsseldorf/Duisburg, 26. Juli 2014 - Der Chefarzt der Klinik für Hämatologie und Onkologie wurde von der Focus-Redaktion unter die besten Mediziner Deutschlands gewählt   Duisburg, 26.07.2014 Bereits zum vierten Mal in Folge hat die renommierte Focus-Ärzteliste Prof. Dr. Stephan Petrasch, Chefarzt der Klinik für Hämatologie und Onkologie am Klinikum Duisburg, unter die besten Mediziner für Tumore des Verdauungstraktes Deutschlands gewählt.
In der Ärzteliste 2014 hat das Nachrichtenmagazin erneut die Namen von Top-Spezialisten aus ganz Deutschland veröffentlicht. In Duisburg ist Prof. Dr. Stephan Petrasch der einzige Nominierte seines Faches. Berücksichtigt wurde neben der Qualität in der Diagnostik und Therapie vor allem die Expertise bei komplexen Tumoren des Verdauungstraktes. Die Focus-Ärzteliste gilt als wichtiger Wegweiser für Patienten.  
„Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung. Mein Dank richtet sich in erster Linie an mein Team, ohne das eine medizinische Versorgung auf diesem Niveau so nicht möglich wäre“, betonte Petrasch. Maßgeblich für die erfolgreiche Behandlung onkologischer Patienten sei neben der ausgewiesenen fachlichen Expertise auch der hohe Standard des pflegerischen, therapeutischen und psychologischen Teams. Ebenso spiele die etablierte Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen am Klinikum Duisburg eine wichtige Rolle.  
Für die Aufnahme in die Focus-Ärzteliste 2014 war auch die häufige Empfehlung der betreffenden Mediziner von Fachkollegen wichtig. Weitere Daten wurden in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten, Fachgesellschaften, Patientenverbänden, regionalen Selbsthilfegruppen und Fachkongressen durch entsprechende Befragungen erhoben. Auch Patientenäußerungen zu Ärzten und Kliniken in Internet-Foren und die Anzahl fachwissenschaftlicher Publikationen trugen zur Bewertung bei.

 

Warmduscher im Vorteil - So vermeiden Sie den Hitzekollaps  

Düsseldorf/Duisburg, 18. Juli 2014 - Ob im Büro, im Biergarten oder in der Straßenbahn: Vielen Menschen setzt die Sommerhitze zu. Die Techniker Krankenkasse (TK) in Nordrhein-Westfalen gibt Tipps, wie man bei Temperaturen von über 30 Grad einen kühlen Kopf behält.

Wer stark schwitzt, verliert viel Flüssigkeit und damit auch wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente. Um für Abkühlung zu sorgen, öffnet der Körper außerdem die Blutgefäße. Dadurch sinkt der Blutdruck und der Kreislauf wird geschwächt. Starke Hitze kann dazu führen, dass das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird - dann stellen sich Schwindel, Kopfschmerzen, Mattigkeit und Konzentrationsstörungen ein. Bei einem solchen Hitzekollaps kann es zu Verwirrtheits- und Ohnmachtsanfällen kommen.

Warmduscher sind bei tropischen Temperaturen übrigens im Vor-teil. "Auch wenn eine kalte Dusche im ersten Moment angenehmer erscheint: Wirkungsvoller ist eine lauwarme Dusche", sagt Lore Fußbroich, Präventionsberaterin der TK. "Kaltes Wasser kühlt nur im ersten Moment, dann kurbelt es den Kreislauf an und der Körper schwitzt noch mehr."
Am besten nach dem Duschen nicht komplett abtrocknen, damit ein kühlender Feuchtigkeitsfilm auf der Haut verbleibt. Wer kurz vor dem Schlafengehen den Duschtrick anwendet, hat gute Chancen, auch bei Sommerhitze gut einzuschlafen.

Die wichtigsten Hitzeschutz-Tipps:

•       Möglichst im Schatten aufhalten.
•       Sport oder andere körperliche Aktivitäten frühmorgens oder abends ausüben.
•       Ausreichend trinken, am besten Wasser oder Tee.
•       Luftige Kleidung mit möglichst geringem Kunstfaseranteil tragen. Helle Stoffe fördern die Wärmeabstrahlung und damit auch die Schweißverdunstung.

•       Ein kaltes, feuchtes Tuch im Nacken oder auf der Stirn erfrischt und kühlt wirkungsvoll.
•       Unterarme ein paar Minuten lang unter fließendes kaltes Wasser halten oder ein kühles Fußbad nehmen.
•       Regelmäßig für ein paar Minuten die Beine hochlegen entlastet die Gefäße und beugt dem Anschwellen der Füße und Beine vor.

 

Chefarzt des Brustzentrums im Bethesda gehört zu den Top-Krebsmedizinern Deutschlands  

Duisburg, 16. Juli 2014 - Zu Deutschlands und Duisburgs Top-Krebsmediziner  im Bereich „Brustkrebs“ gehört laut FOCUS-Liste erneut Dr. med. Björn-Wieland Lisboa, Chefarzt der Frauenklinik II und Leiter des Brustzentrums Rhein-Ruhr. Herausragende fachliche Leistungen werden dem Spezialisten sowohl von Kollegen und Patienten, bestätigt.
Das Brustzentrum Rhein-Ruhr des Bethesda verfügt mit der Frauenklinik II über eine eigenständige Abteilung für Senologie, deren Ärzte hoch spezialisiert sind und sich ausschließlich der Diagnose und Behandlung von Brusterkrankungen widmen. Dies garantiert ein überaus hohes Maß an Qualität. 
Das Brustzentrum Rhein-Ruhr ist eines der Größten in NRW und bietet die gesamte Therapie aus einer Hand: Alle für die Behandlung des Mammakarzinoms notwendigen Fachabteilungen stehen zur Verfügung. Die Experten der Frauenklinik, Radiologie, Nuklearmedizin, Pathologie und Strahlentherapie arbeiten eng zusammen, um für jede Patientin die bestmögliche Therapie zu finden. Selbst kleinste Veränderungen der Brust können heute mit modernsten Ultraschallgeräten abgeklärt werden. Im Zweifel werden ambulant kleine Gewebeproben entnommen. Die Klinik für Radiologie im Bethesda verwendet zur Abklärung ein Mammographiegerät der neuesten Generation und Technologie.  

„Die gute medizinische Behandlung alleine reicht aber nicht aus“, betont Dr. Björn-Wieland Lisboa „genauso wichtig ist der richtige Umgang mit den Patientinnen.“ Denn nicht nur der Körper, sondern auch die Seele braucht eine Behandlung. Dafür stehen während des gesamten Aufenthaltes Psychoonkologen, Seelsorger und Selbsthilfegruppen unterstützend zur Verfügung. Ziel ist es, den Frauen beim Kampf gegen ihre Erkrankung die größtmögliche Unterstützung zu bieten.  

 

Chefarzt Dr. med. Björn-Wieland Lisboa Foto: BETHESDA  

 

Selbsthilfegruppe Restless Legs lädt ein
Wenn das Ausruhen zur Qual wird  

Duisburg, 15. Juli 2014 - Der Name der Krankheit ist auch gleichzeitig Programm: Restless Legs. Alle Betroffenen berichten über unangenehme bis qualvolle Missempfindungen wie Ziehen, Jucken, Reißen oder Kribbeln in Armen und Beinen. Da sich diese Beschwerden in Bewegung abmildern, haben Menschen, die am Restless Legs-Syndrom leiden, einen stetigen Bewegungsdrang und finden daher insbesondere nachts nicht zur Ruhe. Von dieser neurologischen Erkrankung sind in Deutschland zirka 10 Prozent der Bevölkerung betroffen, bei vielen Menschen bleibt die Krankheit unerkannt.  
„Da mit diesen Symptomen oft eine große Hilflosigkeit einhergeht, ist der Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen bei dieser Krankheit besonders wichtig“, erklärt Gerd van Barneveld, Ansprechpartner der Selbsthilfegruppe Restless Legs in Duisburg. Mit regelmäßigen Treffen möchte er die Gruppe gerne weiter ausbauen und stärken. Dabei wird das Ärzteteam der Klinik für Neurologie im Klinikum Duisburg den Betroffenen zur Seite stehen.  
Bundesweit sind bereits 4.000 Menschen in Selbsthilfegruppen zu diesem Thema engagiert. Eine besonders wichtige Aufgabe sei der Abbau von Lebensängsten und eine damit verbundene Verbesserung der Lebensqualität für die Betroffenen, da die Erkrankung häufig mit einem Rückzug aus dem gesellschaftlichen Umfeld wie der Teilnahme an Konzerten oder Theaterbesuche, lange Bahn- oder Flugreisen verbunden sei.  
Nach krankheitsbedingter Pause trifft sich die Restless Legs-Selbsthilfegruppe nun wieder regelmäßig zum gemeinsamen Austausch. Der nächste Termin findet am Donnerstag, den 17. Juli 2014, im Klinikum Duisburg, Zu den Rehwiesen 9, statt. Treffpunkt ist das Ausbildungszentrum im Klinikum Duisburg um 18.00 Uhr. Eine Anmeldung zur kostenfreien Teilnahme ist nicht erforderlich. Betroffene und Interessierte sind herzlich willkommen.

 

Rotaviren: Mehr Infektionen in Duisburg - Impfung jetzt über Chipkarte  

D uisburg, 14. Juli 2014 - In Duisburg haben sich im vergangen Jahr 290 Menschen mit Rotaviren infiziert - 42 Prozent mehr als 2012. Das teilt heute die Techniker Krankenkasse (TK) in Düsseldorf unter Berufung auf Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) mit. Gerade bei Säuglingen und Kleinkindern im Alter von sechs Monaten bis zwei Jahren sind Rotaviren die häufigste Ursache von akuten Magen-Darm-Infektionen.
Die Viren verursachen starken Durchfall, Erbrechen und Fieber. Dadurch trocknet der Köper schnell aus, was lebensbedrohlich sein kann.   Gegen die Infektion schützt die allgemeine Rotavirus-Schluckimpfung. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am RKI empfiehlt sie für Säuglinge ab einem Alter von sechs Wochen. "Studien haben gezeigt, dass die Impfung zu 96 bis 98 Prozent vor schweren Verläufen einer Rotaviren-Infektion schützt", sagt Beate Hanak, Sprecherin der TK in NRW.
Eltern sollten sich in jedem Fall ärztlich beraten lassen und Nutzen und Risiken einer Impfung abwägen. Ab sofort kann die Vorsorgemaßnahme direkt über die Versichertenkarte abgerechnet werden.    

 

Elternschule im Bethesda Krankenhaus hat noch freie Kursplätze

Thema Geburt

Duisburg, 10. Juli 2014 - Viele interessante Angebote rund um das Thema Geburt bietet die Elternschule am Bethesda Krankenhaus auch in den Sommerferien an. So können werdende Eltern zahlreiche Kurse rund um Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und die Zeit danach für Mutter, Eltern, Kind und Geschwister finden. Alle Kurse und Veranstaltungen werden von Mitarbeitern aus dem Kreißsaal und der Wochenbettstation betreut. Die Kurse finden unter praxisorientierter und erfahrener Leitung statt und so kann schon vor der Geburt ein Vertrauensverhältnis zu den Betreuerinnen aufgebaut werden. Mutter, Vater und Kind sollen sich von Anfang an im Bethesda Krankenhaus wohl und sicher fühlen.  

Rückbildungsgymnastik:  Um nach der Schwangerschaft und der Geburt wieder fit zu werden, wird Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer in der Rückbildungsgymnastik richtig trainiert. Typische Beschwerden wie Rückenschmerzen und Blasenschwäche werden gemindert. Um sich in Ruhe mit dem Körper beschäftigen zu können, findet dieser Kurs ohne Kinder statt. Mütter sollen einen Abend in der Woche ganz für sich nutzen können und Zeit haben, den Körper wieder zu formen und zu straffen. Rückbildungsgymnastik nach der Geburt:  16. Juli  bis 3. September 2014 sowie vom 30. Juli bis 17.September 2014 von 19.15 bis 20.30 Uhr  

Wassergymnastik: Beim Schwimmen für Schwangere im warmen Wasser tragen Atem- und Entspannungsübungen sowie Wassergymnastik zum Wohlbefinden und einer idealen Bewegungsart bei. Die Schwangeren sind unter sich. Rücken und Gelenke werden entlastet, die Bewegungen fallen leichter, die Funktion der Atmungsorgane wird verbessert und die Kondition wird gefördert, was im Hinblick auf die Geburt eine gute Vorbereitung ist. Wassergymnastik für Schwangere: montags 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr in der Bäderabteilung des Krankenhauses.  

Petra Schmitz, Hebamme und Koordinatorin der Elternschule, steht allen Interessierten mit Rat und Tat zur Seite. Foto: BETHESDA  

Informationen unter Tel. 0203 6008-1210 im Bethesda, Heerstraße 219, oder per Mail an elternschule@bethesda.de. Anmeldungen für den Kurs Rückbildungsgymnastik ist erforderlich. Seit fast einem Jahr wirbt die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik (BGU) Duisburg um das städtische Wedau-Klinikum (KDU).

Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik (BGU) und das Klinikum Duisburg (KDU) müssen zu einem öffentlichen Gesundheitsunternehmen verbunden werden.

Duisburg, 1. Juli 2014 - Die Verbindung beider Kliniken ist eine große Chance den Gesundheitsstandort Duisburg weiterzuentwickeln und dem Klinikum Duisburg eine Perspektive zu geben. Aus Sicht der BGU ist es nun an der Zeit das Klinikum Duisburg aus dem Entwicklungsstillstand herauszuführen.
„In den letzten Monaten hat es keine Fortschritte oder Klarheit gegeben, nach der Kommunalwahl hoffen wir nun schnelle und klare Botschaften zu hören“, so der Geschäftsführer des BGU Dr. Hans-Peter Schlaudt. „Die Diskussionen im vergangenen Jahr und die Ergebnisse der Kommunalwahl in Duisburg haben gezeigt, dass die Bevölkerung das Klinikum Duisburg in öffentlicher Trägerschaft sehen möchte, dies wäre eine grundsätzlich gute Entscheidung für die Gesundheitsversorgung in Duisburg und für die weitere Zusammenarbeit der beiden Kliniken.“

Er führte weiter aus: „Die BGU steht bereit das Klinikum Duisburg mit dem notwendigen know-how zu unterstützen und gemeinsam die öffentliche Gesundheitsversorgung in der Stadt zu entwickeln und Verantwortung für das KDU zu übernehmen, zuverlässig in der Führung und nachhaltig für die Menschen.“

Schlaudt machte allerdings auch deutlich, dass die BGU ihr Interesse nicht über Jahre erhalten könne. Die Stadt müsse als Mehrheitseigentümer die Zügel in die Hand nehmen und steuern, auch im Interesse der Zukunft und der Leistungsfähigkeit des KDU.


Patientenforum im Bethesda Krankenhaus
Die Kraft der Natur – Naturheilverfahren und Ernährung bei Krebserkrankungen
 
Viele Patienten fragen sich nach Diagnose einer Krebserkrankung, ob es neben der Schulmedizin andere wirksame Behandlungsmethoden gibt. Zu den wirksamkeitsgeprüften naturheilkundlichen Verfahren gehören, zum Beispiel Ernährungsoptimierung, körperliches Training, psychoonkologische Techniken, Hyperthermie sowie medikamentöse Mittel wie Mistelextrakte oder Radikalfänger. Im Fokus der Veranstaltung stehen klare Empfehlungen, wie Patienten ihre Therapie und ihr Immunsystem bei bestimmten Krebserkrankungen unterstützen und ihre Lebensqualität erhöhen können.  
Was hilft wirklich? Wo ist Vorsicht geboten? Und wie können sich die Patienten aktiv an der Gesundung beteiligen?  
Antworten auf diese und weitere Fragen geben Universitätsprofessor Dr. med. Josef Beuth, Leiter des Instituts zur wissenschaftlichen Evaluation naturheilkundlicher  Verfahren an der Universität Köln und Dr. Hans-Joachim Muhs, Chefarzt der Frauenklinik I im Bethesda Krankenhaus, im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung. Dabei werden insbesondere die unterstützenden naturheilkundlichen Maßnahmen bei Nebenwirkungen, zum Beispiel trockenen Schleimhäuten, Gelenkbeschwerden oder Übelkeit erläutert und spezielle Ernährungsaspekte in der Krebserkrankung beleuchtet.  
Die Veranstaltung wird vom Zertifizierten Gynäkologischen Krebszentrum in Ko-operation mit dem Zertifizierten Brustzentrum und dem Zertifiziertem Darmkrebs-zentrum des Bethesda Krankenhaus, der BKK-VBU und Fa. Heel organisiert und findet statt am Dienstag, 8. Juli 2014, um 18.00 Uhr im Bethesda Krankenhaus (Verwaltungsgebäude), Heerstraße 219, 47053 Duisburg. Die Teilnahme ist kostenlos.

Schlaganfall besser therapieren
Defibrillator im Hoist-Hochhaus

Moderne Diagnostik identifiziert verborgenen Risikofaktor
Schlaganfall besser therapieren
 
Duisburg, 27. Juni 2014 - In Deutschland erleiden jedes Jahr rund 220.000 Menschen einen Schlaganfall. Wenn sie ihn überleben, müssen sie mit dem Risiko leben, erneut vom „Schlag“ getroffen zu werden. Einer der Hauptverursacher dieser Erkrankung ist eine besondere Art der Herzrhythmusstörung, das sogenannte Vorhofflimmern. Das hat jetzt eine große Studie in den USA und Europa unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Christoph Diener ergeben, Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Essen der Universität Duisburg-Essen.
Die Ergebnisse werden heute (26.6.) in der renommierten Fachzeitschrift New England Journal of Medicine publiziert *.  
Bei rund einem Fünftel aller Patienten gelingt es bislang nicht, die Ursache ihres Schlaganfalls zu identifizieren. Bekannt ist allerdings, dass Patienten mit Vorhofflimmern ein fünffach erhöhtes Risiko haben, einen Schlaganfall zu erleiden. Seit einiger Zeit wird vermutet, dass weitaus mehr Schlaganfall-Patienten unter einem vorübergehenden Vorhofflimmern leiden. Das Problem: Viele Patienten verspüren keine offensichtlichen Symptome wie Herzstolpern oder Druckgefühl auf der Brust, das Vorhofflimmern bleibt deshalb unentdeckt.  
Die CRYSTAL AF-Studie, die in den USA und Europa durchgeführt wurde, ging diesen Vermutungen auf den Grund. Mit Hilfe neuartiger implantierter Sensoren wurden 221 Patienten mit Schlaganfall ungeklärter Ursache über einen Zeitraum von vier Jahren untersucht. Die Sensoren wurden minimalinvasiv unter die Haut implantiert und protokollierten so auch kurzes und unbemerktes Vorhofflimmern. Bereits im ersten Jahr der Untersuchung trat bei zehn Prozent der Patienten vorübergehendes Vorhofflimmern auf. Nach vier Jahren ließ es sich bei 40 Prozent der untersuchten Patienten nachweisen.  
Prof. Dr. Hans-Christoph Diener (Foto UDE): „Die Entdeckung dieser großen Bedeutung des Vorhofflimmerns für Schlaganfall-Patienten hat unmittelbare Konsequenzen für die Schlaganfall-Vorbeugung.“ Denn bei betroffenen Patienten ist die medikamentöse Hemmung der Blutgerinnung, die sogenannte Antikoagulation, viel besser wirksam als eine Vorbeugung mit sogenannten Thrombozyten-Funktionshemmern, die die Verklumpung der Blutplättchen unterdrücken. Daher haben die Erkenntnisse dieser Studie weitreichende Auswirkungen für die gesamte Schlaganfallprävention.  

* Sanna T, Diener HC et al. for the CRYSTAL AF Investigators. Cryptogenic Stroke and Underlying Atrial Fibrillation. New England Journal of Medicine 370;26:2478-2486  

 

 Kampf dem Hautkrebs
Dem Hautkrebs will er ein Schnippchen schlagen: Prof. Dr. Alexander Roesch erforscht, wie Tumore trotz Chemotherapie und anderer zielgerichteter Behandlungen überleben. Der Mediziner hat die Professur für Dermato-Onkologie an der Universität Duisburg-Essen (UDE) angenommen.  
Roesch (Foto UDE) studierte Humanmedizin an der Universität Ulm und war bis 2013 Oberarzt am Uniklinikum des Saarlandes und vorher am Uniklinikum Regensburg tätig. Ein DFG-Forschungsaufenthalt führte ihn 2007 drei Jahre ans Wistar Institut in Philadelphia (USA) zu Meenhard Herlyn. Hier widmete er sich insbesondere der Biologie von Tumorstammzellen.  
An der UDE konzentriert sich der 40-Jährige auf den schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom). Seine Arbeit, die die Therapieresistenz einzelner bösartiger Zelltypen sowie deren Stoffwechsel untersucht, wird von der Monika-Kutzner-Stiftung, der Hiege-Stiftung und der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Derzeit ergründet der Dermatologe zudem Biomarker, die die Therapieresistenz gefährlicher Tumore vorhersagen können.  
Professor Roesch wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. 2011 mit dem Preis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften zur Förderung der Krebsforschung, dem Oscar-Gans Preis der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft und dem Deutschen Hautkrebspreis.  
 

Defibrillator im Hoist-Hochhaus
Im Rahmen der Aktion "DefiDU kannst retten" installierte die Stadtwerke Duisburg AG diese Woche einen Defibrillator bei der Arztrufzentrale NRW GmbH im Hoist-Hochhaus in der Stadtmitte. Andreas Höhndorf, Mitarbeiter der Arztrufzentrale, freut sich über die Kooperation mit defiDU: "Für uns ist es wichtig, dass wir in Notfall-Situationen auf alle Eventualitäten vorbereitet sind und optimal helfen können."

Klinikum Duisburg beteiligte sich am zweiten bundesweiten Aktionstag des Vereins "Charta der Vielfalt e.V."

Duisburg, 20. Juni 2014 -  Der Verein „Charta der Vielfalt” veranstaltet in diesem Jahr zum zweiten Mal in ganz Deutschland den Tag der Vielfalt. Damit rückt der Verein die Wertschätzung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Dabei richtet der Tag der Vielfalt seinen Fokus auf alle Mitarbeiter – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.
Auch die Sana Kliniken AG hat die Charta der Vielfalt unterzeichnet und verpflichtet sich damit zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen. Das Ziel ist es, Vielfalt, Toleranz, Fairness und Wertschätzung in der Arbeitswelt der Krankenhäuser zu fördern.  
Die Krankenhausleitung des Klinikum Duisburg bedankte sich bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurde für Ihr Engagement, Ihren Fleiß und Ihre Bereitschaft, sich voll und ganz der Versorgung unserer Patientinnen und Patienten zu widmen, ein süßes Dankeschön der Krankenhausleitung überreicht. Menschen, die sich für eine Tätigkeit im Krankenhaus entscheiden, bringen per se Toleranz, Verständnis und Mitgefühl mit, um den Patientinnen und Patienten angemessen begegnen zu können.
Hier wird Vielfalt gelebt und erlebt, ohne im Alltag darüber ständig nachzudenken. Gerade weil so vielfältige Aufgaben erfüllt werden ist es gut, auch unterschiedliche Kulturen,  Ansichten und Religionen hier vereint zu wissen.  

Alle Kliniken des Sana-Verbundes beteiligen sich an dieser Aktion, bereits seit einigen Tagen ist das Ergebnis der Konzernweiten „Wir sind Sana!“-Fotoaktion auf Facebook zu sehen. Bei den Sana Kliniken sind Menschen aus rund 100 verschiedenen Nationen beschäftigt.

4. Interdisziplinäres Schmerzsymposium in Duisburg „IDUS“

Duisburg, 20. Juni 2014 - Die Klinik für Schmerzmedizin der BG Unfallklinik Duisburg lädt das Fachpublikum zum Interdisziplinären Duisburger Schmerzsymposium IDUS ein. Thema in diesem Jahr wird sein, welche schmerzmedizinischen Trends wirklich sinnvoll sind.

Es ist WM-Zeit und vor ziemlich genau 2 Jahren, zur Fußball-Europameisterschaft, war der italienische Nationalspieler nach seinem Tor gegen Deutschland Mario Balotelli nicht ganz unverantwortlich für einen Trend, der sich auch heute noch in der Schmerzmedizin niederschlägt: Der Einsatz von oft bunten Klebestreifen zur Schmerzbehandlung.

Auch darüber hinaus gibt es Jahr für Jahr Neuigkeiten und Entwicklungen in der Schmerzmedizin, einige sind medikamentös wie das früher nur zur kosmetischen Therapie genutzte Botox andere bieten „neue“  physiotherapeutische oder psychologische Verfahren. Noch andere, wie die Entwicklung der Schmerzbehandlung mittels Elektrostimulation („Schmerzschrittmacher“), sind zwar nicht ganz neu, erfahren aber immer weitere Verbreitung auch in neuen Einsatzgebieten wie z.B. bei chronischen Kopfschmerzen.

Aber ist denn alles Neue auch für Patienten immer gut? Und wie und ab wann lässt sich das Gute erkennen und im Sinne der evidenzbasierten Medizin beweisen? „Manches ist vielleicht alter Wein in neuen Schläuchen und anderes geht in der Wirksamkeit nicht über einen Placeboeffekt hinaus, aber auch diesen kann und sollte man ja durchaus sinnvoll nutzen. Darüber hinaus gibt es aber auch sicherlich auch echte Neuentwicklungen“, führt dazu der Organisator des Symposiums Dr. Mike Papenhoff, stv. Chefarzt der Schmerzklinik an der Duisburger Unfallklinik aus.


Im Rahmen des diesjährigen Schmerzsymposiums in der Duisburger Unfallklinik werden daher Trends der Schmerzmedizin auf den Prüfstand gestellt und die Entwicklungen der letzten Zeit mit auch externen Experten diskutiert. Fachbesucher, insbesondere schmerzmedizinisch interessierte  Ärzte, Psychologen, Physio- und Ergotherapeuten sind hierzu eingeladen. 

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, um Anmeldung wird per Mail, Fax oder telefonisch gebeten. Ein Programm der Veranstaltung kann über die Internetseite der BGU Duisburg www.bgu-duisburg.de heruntergeladen werden.

 

Gesundheittstreff - Krebsberatung
Selbsthilfegruppe ,,Medikamentenunverträglichkeit"

Gesundheitstreff Duisburg Mitte am 25. Juni
Duisburg, 17. Juni 2014 - Am Mittwoch, 25. Juni findet der nächste Gesundheitstreff Mitte statt. Dagmar Danes referiert über das Thema „Wohnen im Quartier, was muss ich tun?“. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr im AWO Begegnungs- und Beratungszentrum Stadtmitte, Claubergstraße 20-22,  47051 Duisburg Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Freie Termine für die Krebsberatung am 24. Juni
Für eine medizinische Krebsberatung am 24. Juni  sind noch Termine frei. Als Ansprechpartner steht Dr. Michael Schroeder, Internist und Onkologe, zur Verfügung. Die Beratung findet statt im Konferenz –und Beratungszentrum, Schwanenstraße 5-7, 47051 Duisburg.   Damit niemand lange warten muss und damit Fragewünsche gleich an kompetente Gesprächspartner/innen weitergegeben werden können, wird um eine telefonische Anmeldung in der Zeit von 9 Uhr bis 13 Uhr unter der Rufnummer 0203/283-3938 gebeten.

Gemeinsames Frühstücken der Selbsthilfegruppe ,,Medikamentenunverträglichkeit"
Am Mittwoch, den 18.06.2014 in der Zeit von 9:00 Uhr ­ 11:00 Uhr trifft sich die SHG ,,mediunv.shg-du" im Cafe Oberhof, Duisburg-Beeck, Friedrich-Ebert-Str.364 , 47139 Duisburg zum gemeinsamen Frühstück ,,Der Schmerz mein Freund". Für Menschen, die mit einer schmerzhaften Erkrankung und gleichzeitiger Medikamentenunverträglichkeit kämpfen, bietet ein gemeinsames Frühstück bereits eine Alternative. Hier können Betroffene und Angehörige Verständnis, Anregungen und viele Informationen bekommen. Die Kosten für ein Frühstück werden von jedem Anwesenden selber getragen. Frühstücken ist keine Pflicht.
Weitere telefonische Auskünfte der Selbsthilfegruppe direkt: Tel. 0203-28901298, oder jeden Montag von 14.15 ­ 14.45 Uhr, jeden Freitag von 15.00 ­ 15.30 Uhr Mobil 0157 / 86059473 

 

Dr. Stephan Puke neuer Geschäftsführer im Klinikum Duisburg

Duisburg, 12. Juni 2014 - Dr. Stephan Puke wird zum 1. Juli zum neuen Geschäftsführer und damit zum Nachfolger des scheidenden Hans-Werner Kuska berufen. Dr. Stephan Puke hat sich als erfahrener Klinik-Manager über den Sana-Verbund hinaus einen Namen gemacht. Der gebürtige Westfale ist seit 2004 Geschäftsführer der Sana Kliniken Ostholstein. Zudem ist er Geschäftsführer der Gesundheitsnetz östliches Holstein Management GmbH sowie Mitglied des Vorstands der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein.
Zuvor war er für Sana als Geschäftsführer des Klinikums Stuttgart tätig. Der 51jährige Diplom-Kaufmann verfügt über enge berufliche Verbindungen nach Nordrhein-Westfalen: Aus seinen vorherigen Stationen als Krankenhausdirektor des Knappschaftskrankenhauses Bottrop sowie Stabsabteilungsleiter der Knappschaft in Bochum ist er mit dem hiesigen Klinikbereich bestens vertraut. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe in Duisburg. Das Klinikum Duisburg hat als Maximalversorger eine besondere Verantwortung für die Versorgung der Stadt und der Region. Im Ruhrgebiet werde ich beruflich und privat viele alte Freunde und Bekannte treffen und endlich wieder guten Fußball im Stadion sehen.“  

 

Freie Termine bei der Krebsberatung am 17. Juni

Duisburg, 10. Juni 2014 - Für eine psychoonkologische Beratung am 17. Juni sind noch Termine frei. Als Ansprechpartnerin steht Carola Fackert, Psychoonkologin, zur Verfügung. Die Beratung findet statt im Konferenz- und Beratungszentrum (roter kleiner Raum), Schwanenstraße 5-7, 47051 Duisburg.  
Damit niemand lange warten muss und damit Fragewünsche gleich an kompetente Gesprächspartner weitergegeben werden können, wird um eine telefonische Anmeldung in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter der Rufnummer 0203/283-3938 gebeten.

 

Gründung des Netzwerks Multiresistente Erreger (MRE)  

Duisburg, 5. Juni 2014 - Unter der Federführung des Gesundheitsamtes der Stadt wurde gestern das Netzwerk Multiresistente Erreger (MRE) in Duisburg gegründet. Teilgenommen haben 47 Vertreter der medizinischen Einrichtungen in Duisburg, insbesondere der Krankenhäuser, der Pflegeheime, der ambulanten Pflegedienste, der Ärzte, der Krankentransportdienste und Betroffene der Selbsthilfegruppe MRSA.   
Die Probleme mit mehrfach antibiotika-resistenten Erregern sind in den letzten Jahren immer drängender geworden. Unter dem Einsatz von Antibiotika, insbesondere auch im Bereich der Tiermast, haben sich zusätzlich zu den schon seit Jahren relevanten multiresistenten Staphylococcus aureus Erregern auch bei anderen Keimgruppen weitergehende Resistenzen gegenüber Antibiotika entwickelt.  
Die Weltgesundheitsorganisation hat am diesjährigen Weltgesundheitstag am 7. April Alarm geschlagen, da sich in der europäischen Region und auch global Keime mit  Antibiotikaresistenz immer weiter ausbreiten. Nach dieser aktuellen Mitteilung droht eine Rückkehr zu Verhältnissen, wie sie vor Entdeckung der Antibiotika herrschten. Damit wären dann einfache Infektionen nicht mehr behandelbar und alltägliche Eingriffe und Interventionen mit lebensbedrohlichen Gefahren verbunden.  
Umso wichtiger war und ist es daher, sich in diesem neuen Netzwerk über die drängenden Probleme auszutauschen. Die Erfahrungen aus anderen Städten und Kommunen zeigen, dass durch einen Erfahrungsaustausch aller betroffenen Akteure vor Ort die Versorgung der Patienten deutlich verbessert werden kann.  
Die Stadt Duisburg ist seit 2009 Mitglied des Euregionalen Netzwerks für Patientensicherheit und Infektionsschutz (Eursafety), das sich grenzübergreifend für den Infektionsschutz und insbesondere für die Eindämmung der MRSA-Problematik nach niederländischem Muster in den deutschen Teilen des Netzwerks einsetzt. 

 

 

Klinikum Duisburg beteiligt sich am Welthirntumortag  

Duisburg, 4. Juni 2014 - Die Deutsche Hirntumorhilfe ruft am 8. Juni 2014  zum vierten Welthirntumortag auf, an dem sich das Klinikum Duisburg von 10.30 bis 13.00 Uhr beteiligt, um die Erkrankung und die neuen Entwicklungen in der Therapie in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Allein in Deutschland erkranken jährlich mehr als 6.000 Menschen an einem bösartigen Hirntumor.
In den letzten Jahren ist ein Anstieg der Erkrankungen bei jungen Menschen zu verzeichnen. Dies spielt gerade in der aktuellen Diskussion um die Risiken für Handy-Nutzer eine große Rolle. Um ein Vielfaches höher ist die Anzahl der Patienten mit Hirnmetastasen, die sich infolge von Lungenkrebs, Brustkrebs oder anderen Krebsleiden entwickeln.  
Jede Diagnose ist für die Patienten zunächst ein riesiger Schock und die Frage „war es das jetzt?“ setzt die Betroffenen unter einen enormen psychischen Druck. „Diese Frage stellen sich in der Tat fast alle Patienten, die mit dieser Diagnose zu uns kommen. Viele von Ihnen sind verzweifelt“ so Prof. Dr. Martin Scholz, Chefarzt der Neurochirurgie im Klinikum Duisburg. Dabei kann man heutzutage in den meisten Fällen sinnvoll behandeln, in einigen Fällen sogar eine dauerhafte Heilung herbeiführen.  
„Wir sind stolz, dass wir in Duisburg besonders viele Patienten mit Hirntumor vorweisen können, die weit länger leben, als es die „Statistiken erlauben“. Danach streben wir bei jedem Patienten und arbeiten hart, dieses Ziel zu erreichen“ betont Prof. Scholz die Wichtigkeit eines erfolgreichen Therapiekonzeptes.  
In der Klinik für Neurochirurgie werden jährlich mehr als 2.200 Eingriffe durchgeführt, davon in ca. 95 Prozent der Fälle mit einem Operationsmikroskop. Um die Operationsqualität für die Patienten nochmals zu verbessern, kommt nun ein neues Operationsmikroskop der modernsten Generation zum Einsatz.   Natürlich ist die präzise, gut geplante und durchgeführte mikroneurochirurgische Operation die Basis der Therapie. Hier stehen technische Hilfsmittel zur Verfügung, von denen man noch vor Jahren nicht geträumt hat:
Ultraschallkontrolle der Operation in ungeahnter Bildauflösung, intraoperative Anfärbung von Tumoren mit Fluoreszenzfarbstoffen, HD -Endoskope und Mikroskope, die nicht mehr mit der Hand sondern mit dem Mund des Operateurs bedient werden und diesen automatisch erkennen. Sehr viele Tumore werden über die Nase oder über die Augenbraue entfernt.  
Von 10.30 bis 13.00 können sich Interessierte rund um das Thema Hirntumor informieren. Zusätzlich zu den medizinischen Vorträgen können die Besucher bei einer Führung durch den OP-Saal einen Blick hinter die Kulissen werfen und sich umfassend über die modernen Operationsmöglichkeiten informieren. Anschließen stehen die Ärzte für persönliche Gespräche zur Verfügung.  

 

Klinikum Duisburg lädt zum Aktionstag gegen den Schmerz am Dienstag, 3. Juni von 12 bis 15 Uhr - BGU Duisburg und kostenlose Patientenhotline

Klinikum Duisburg lädt zum Aktionstag gegen den Schmerz

Duisburg, 2. Juni 2014 – Rund 15 Millionen Menschen in Deutschland leiden an chronischen Schmerzen. Damit ist der Schmerz eine Volkskrankheit wie Diabetes und Bluthochdruck. Zu den chronischen Schmerzerkrankungen gehören die unterschiedlichsten Schmerzarten: Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Nervenschmerzen, aber auch Tumorschmerzen.
Noch immer sind viele Schmerzpatienten in Deutschland unterversorgt – insbesondere in der Behandlung von chronischen Schmerzen. Statistiken zeigen, dass die Hälfte aller Schmerzpatienten unzureichend behandelt wird und damit unnötig leidet. Die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. will die Situation für Schmerzpatienten in Deutschland verbessern und hat zum dritten bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“ aufgerufen, der am 3. Juni 2014 stattfindet.
Damit erfolgt ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Schmerzversorgung.

Das Klinikum Duisburg, das im März mit dem TÜV-Zertifikat für ein gelungenes Akutschmerzmanagement ausgezeichnet wurde,  wird sich am 3. Juni erneut mit einem Infonachmittag in der Zeit von 12 bis 15 Uhr beteiligen und lädt interessierte Besucher ein, sich gezielt über Behandlungsmöglichkeiten informieren und beraten zu lassen. Das Team der Schmerzambulanz unter der Leitung von Dr. Alexandra Knille (Foto), Oberärztin der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie im Klinikum Duisburg, gibt Einblicke in die verschiedenen Methoden der Schmerzbehandlung.
„Für die Entstehung von Schmerzen gibt es viele Ursachen. Diese herauszufiltern, ist unsere erste Aufgabe.“ erklärt Alexandra Knille.
Ebenso wichtig sei eine auf die Patienten individuell abgestimmte Therapie, die eine Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachbereiche erfordere. Daher werden sich am Aktionstag gegen den Schmerz zum Beispiel auch die Rheuma-Liga Duisburg, die Selbsthilfegruppe für Trigeminusneuralgie, der Palliativ-Konsiliardienst  sowie eine Ärztin für Traditionelle Chinesische Medizin mit Infoständen beteiligen.
Um 13 Uhr wird Frau Dr. Knille einen Vortrag zum Thema „Chronischer Schmerz – eine Herausforderung“ im Hörsaal anbieten. Um 13.30 Uhr können Interessierte im Therapie- und Bewegungszentrum ein Schnupperangebot zur Progressiven Muskelentspannung wahrnehmen.  
Die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. bietet am 4. Juni bundesweit zwischen 9.00 und 18.00 Uhr eine kostenfreie telefonische Patienten-Hotline unter 0800-18 18 120 an. Vormittags zwischen 11.00 und 12.00 Uhr steht Dr. Alexandra Knille als Expertin für die Fragen der Anrufer zur Verfügung.
Auch das Regionale Schmerzzentrum Duisburg wird sich am Schmerzaktionstag mit einer Podiumsdiskussion beteiligen. Dabei werden Experten aus unterschiedlichen medizinischen Einrichtungen in Duisburg – u.a. Achim Koch, Psychotherapeut aus dem Bertha Krankenhaus- zwischen 17.30 Uhr und 19.00 Uhr im Bertha Krankenhaus in Rheinhausen (Maiblumenstr. 5) eine Podiumsdiskussion zum Thema anbieten. Zudem ist für diesem Abend die Gründung einer Duisburger Selbsthilfegruppe der Deutschen Schmerzliga geplant.

 

 Bundesweiter „Aktionstag gegen den Schmerz“ am 3. Juni 2014 

Service: kostenlose Patientenhotline (0800-18 18 120) sowie Aktionen an über 250 Standorten

Die Schmerzklinik der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Duisburg  beteiligt sich am 3. Juni 2014 am bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“. An diesem Tag macht  die Deutsche Schmerzgesellschaft mit Unterstützung von neun weiteren Schmerzorganisationen auf die lückenhafte Versorgung von vielen Millionen Menschen aufmerksam, die an chronischen Schmerzen leiden. Bundesweit finden in über 250 Praxen und Kliniken Aktionen, Infotage und Vorträge statt. Erstmalig in 2014 beteiligen sich in der Modellregion Berlin auch ausgewählte Apotheken an dem Aktionstag gegen den Schmerz. 

Als Extra-Service stehen am 3. Juni 2014 in der Zeit von 9:00 – 18:00 Uhr mehrere Dutzend Schmerztherapeuten den Schmerzpatienten Rede und Antwort in einer kostenlosen Telefonhotline (Tel: 0800-18 18 120). Mit dabei: Herr Dr. Mike Papenhoff (stellv. Chefarzt der Schmerzklinik in der BGU Duisburg)

 

„Es gibt gute Therapiekonzepte, die helfen, den Schmerz zu lindern, so Dr. Papenhoff. „Es ist nicht so, dass wir nach sorgfältiger Analyse der Schmerzursachen und der besonderen Lebenssituation des Patienten nicht einen erfolgreichen Behandlungsplan entwickeln können. Uns macht eher Sorge, dass die Patienten häufig unnötig lange im Dschungel des Gesundheitswesens umherirren, bevor sie den Weg zu uns finden“, so der Schmerzexperte.

 

In seinem Anliegen wird er unterstützt von Prof. Dr. Thomas Tölle, Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft, der mit über 3.300 Mitgliedern größten wissenschaftlichen Schmerzgesellschaft Europas. „Das Thema „Schmerz“ muss in Bund und Ländern bei der Gesundheits- und Wissenschaftspolitik ein eigener Schwerpunkt werden. Die Bundesregierung soll einen Nationalen Aktionsplan gegen den Schmerz erarbeiten, dabei konkrete Maßnahmenpakete beschreiben und in Bund und Ländern umsetzen“, so Tölle.
Der Nationale Aktionsplan der Deutschen Schmerzgesellschaft „Bewusstsein schaffen, Forschung fördern, Aus- und Weiterbildung verbessern, Versorgung ausbauen“ kann hierbei als Orientierung dienen. Erste wichtige Arbeitsfelder nennt der Koalitionsvertrag der Bundesregierung, weitere ergeben sich beispielsweise aus der Antwort auf die „kleine Anfrage“ zum Thema Chronischer Schmerz (vgl. BT-Drucksache 17/4631). Die aktuellen Gespräche mit der Politik über die Konzeption eines Disease-Management-Programms Rückenschmerz für Deutschland sind ebenfalls ein Weg in die richtige Richtung. 

 „Start in eine rauchfreie Zukunft“

  „Start in eine rauchfreie Zukunft“ – hieß es am 27. Mai 2014 in der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Duisburg (BGU). Anlässlich des alljährlichen „Weltnichtrauchertag“ am 31. Mai wurde der “Aktionstag Gesundheit“ in der BGU dem Thema „Rauchen oder besser dem Nichtrauchen“ gewidmet.
Der Weltnichtrauchertag wurde bereits 1987 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufen. Er gibt jedes Jahr Anlass für Aktionen, Veranstaltungen oder aufklärende Berichte. Neben den Forderungen nach einem gesetzlichen Schutz der Nichtraucher steht vor allem die Beteiligung von Personen und Institutionen an Aktionen zum Nichtraucherschutz auf der Tagesordnung. In jedem Jahr  soll über die Gefahren des Rauchens informiert und versucht werden, Raucher zum Aufhören zu motivieren.  
Der Aktionstag in der BGU, der mit freundlicher Unterstützung der Krankenkasse „Knappschaft“ durchgeführt wurde, war ein guter Anlass für Patienten, Besucher und Mitarbeiter, das Rauchen aufzugeben oder darüber nachzudenken, ob Sie dies nicht bald tun wollen.  Beeindruckende Plakate mit „Schockfotos“ gaben den Besuchern einen bildlichen Beweis der Organschäden, die durch das Rauchen entstehen. Über 100 Personen nahmen das Angebot der BGU an und informierten sich.    
Rauchen gehört zu den größten Gesundheitsgefahren überhaupt. Allein in Deutschland sterben jährlich über 100.000 Menschen an Krankheiten, die Folge des Rauchens sind. Rund ein Drittel aller Raucher haben den ernsthaften Wunsch, mit dem Rauchen aufzuhören. Viele schaffen das auch, wenn auch häufig erst nach mehreren Aufhörversuchen. Während des Aktionstages in der BGU wurde unter anderem über Tabakentwöhnungskursen informiert. Wer sich zu einem Tabakentwöhnungskurs anmeldet, kann mit einer Beteiligung an den Kurskosten, durch die eigene Krankenkasse oder auch häufig durch den Arbeitgeber rechnen.

 

Fachvortrag zum Thema ,,TCM ­ Traditionelle Chinesische Medizin"

Duisburg, 2. Juni 2014 - Die Selbsthilfegruppe ,,Medikamentenunverträglichkeit bei akut und chronisch erkrankten Menschen" organisiert einen Fachvortrag zum Thema ,,TCM ­ Traditionelle Chinesische Medizin"
Die klassische Erwartungshaltung eines jeden Erkrankten ist verständlicherweise: ,,Nach einer Arzneimitteltherapie werde ich gesund!" Dennoch kann ein Erfolg auch ausbleiben, weil der Wirkstoff nicht wirkt oder Nebenwirkungen den Kranken noch hinfälliger machen.
Die SHG ,,mediunv.shg-du" möchte demzufolge mit einem weiteren Fachvortrag in diesem Jahr weitere Denkanstöße und einen gemeinsamen Austausch des Erlebten mit anderen Betroffenen anbieten. So wie Auswirkungen von einer gleichen Erkrankung sehr verschiedenartig sein können, sind die Auswirkungen von Medikamentenunverträglichkeit ebenfalls sehr mannigfaltig. Die unterschiedlichen Erkrankungen und / oder unterschiedlichen Blutgruppenmerkmale stehen nicht im Vordergrund unserer Selbsthilfegruppe ,,mediunv.shg-du".
Die Selbsthilfegruppe ,,Medikamentenunverträglichkeit bei akut und chronisch erkrankten Menschen" ist monatlich aktiv und lebendig. Wir bieten den Betroffenen mit den unterschiedlichsten Diagnosen ,,Rheuma, Krebs, Tinnitus, Asthma Bronchiale, Morbus Crohn, Blutgruppen mit Blutgruppenmerkmalen oder ähnlichem und bei gleichzeitiger, ausgeprägten Medikamentenunverträglichkeit sowie deren Angehörigen, Freunde und Arbeitskollegen monatlich Erfahrungsaustausch, diverse Entspannungstechniken, gemeinsames Frühstücken ,,Der Schmerz mein Freund" und gemeinsame Plauderrunden mit Kuchen und Kaffee an.
Vorträge oder Informationsveranstaltung werden jährlich zwei bis dreimal organisiert. Am 11.06.2014 hat die Selbsthilfegruppe ,,mediunv.shg-du" Dr. med. Eugen Breimann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Innere und TCM für weitere Anregungen eingeladen. Schwerpunkt des Vortrages wird die ,,Traditionelle chinesische Medizin" sein. Zwischen der westlichen und östlichen Behandlung ist eines auf jeden Fall gemeinsam: ,,die Anamnese".
Bekannt sind bei der westlichen Therapie derzeit die Knieakupunktur und die Lendenwirbelakupunktur. Beide medizinischen Ansätze (östlich / westlich) zielen oftmals auch auf eine gesunde Ernährung. Dennoch gibt es Divergenzen zur östlichen Medizin, so gehört zur klassischen traditionellen Chinesischen Medizin die individuelle Akupunktur sowie Moxibustion, Meditation, Massage, Ernährung und Tees dazu.
Jeder Betroffene kann in der SHG eigene, individuelle Wege bei der gesteigerten Herausforderung (Diagnose und Medikamentenunverträglichkeit) beschreiten, die ihm seine neuen Grenzen und seine neuen Ziele aufzeigen. Die Anregungen können bei einem Betroffenen in seinem Umfang keinem und im Alltag integriert werden.

Für die Anmeldung zum Vortrag am 11. Juni, um 15.00 Uhr, im Seniorenzentrum ErnstErmert, im Raum Scala, Wintgensstr. 63-71, 47058 Duisburg und für weitere Informationen zur Selbsthilfegruppe können Sie die Selbsthilfe-Kontaktstelle Duisburg unter der Telefonnummer 0203 - 60 99 041 anrufen. Oder, Sie erreichen die SHG direkt telefonisch an folgenden Tagen unter der Rufnummer 0157 / 86059473 jeden Montag von 14.15 ­ 14.45 Uhr, jeden Dienstag 13.00 ­ 14.00Uhr, jeden Freitag von 15.00 ­ 15.30 Uhr.

 

5 Jahre CPDU Sportklinik Duisburg

Duisburg, 23. Mai 2014 – Am 1. Mai 2014 hat die Sportklinik ihr 5-jähriges Jubiläum, völlig unbemerkt hinter sich gebracht. Das wollen die Verantwortlichen natürlich aufgreifen und planen eine offizielle Veranstaltung. mehr

 

Gesundheitstreff Duisburg Mitte „Selbsthilfe hat viele Gesichter“

Duisburg, 20. Mai 2014 - Die Selbsthilfekontaktstelle Duisburg stellt sich vor Referentinnen: Anja Hoppermann, pädagogische Fachberaterin der Selbsthilfekontaktstelle Duisburg, sowie die Selbsthilfegruppe „Medikamentenunverträglichkeit“.
Am Mittwoch, dem 28. Mai um 15.00 Uhr lädt das AWO - Begegnungs - und Beratungszentrum in Duisburg Stadtmitte, Claubergstr. 20 - 22  wieder alle Interessierten herzlich zu einem Gesundheitsvortrag ein. An die 200 Selbsthilfegruppen zu den unterschiedlichsten Themen sind in Duisburg aktiv. Hier können Betroffene und Angehörige Verständnis, Anregungen und viele Informationen zu ihren speziellen Anliegen bekommen.
Für Menschen, die mit einer Krankheit oder einem Problem kämpfen, bietet die heutige Infoveranstaltung einen guten Überblick und die Gelegenheit, persönliche Fragen zu stellen. Als praktisches Beispiel der Selbsthilfegruppenarbeit, stellt eine der Initiatorinnen die Gruppe „Medikamentenunverträglichkeit bei akut - und chronisch erkranken Menschen“ vor. Der Gesundheitsvortrag ist kostenlos! Er findet im Rahmen der Vortragsreihe der Begegnungs -und Beratungszentren im Bezirk Stadtmitte in Zusammenarbeit mit der Gesundheitskonferenz der Stadt Duisburg statt.

 

Rund um die Erkrankung Rheuma
Veranstaltungsreihe Gesundheitsthemen im Klinikum Duisburg
Einen gemeinsamen Informationsnachmittag für medizinische Laien bieten der Gesundheitstreff des Runden Tisches Wedau/Bissingheim, die Kommunale Gesundheitskonferenz und das Klinikum Duisburg am Dienstag, 10. Juni 2014, von 16.00 bis 17.30 Uhr zum Thema „Rund um die Erkrankung Rheuma““, im Hörsaal des Klinikum Duisburg an.
Bundesweit sind 9 Millionen Menschen an Rheuma erkrankt, einer Krankheit, die durch Entzündungen, Verschleiß und Stoffwechselstörungen sowie durch funktionelle Störungen am Bewegungssystem ausgelöst wird. Man schätzt, dass 15% der Bevölkerung einmal im Jahr wegen rheumatischer Beschwerden einen Arzt aufsuchen.   Insgesamt sind mehrere hundert Ausprägungen bekannt, die sich hinter dem Begriff Rheuma verbergen. Die Symptome sind sehr unterschiedlich und die Diagnose Rheuma ist komplex, zudem wenden sich viele Rheuma-Betroffene erst spät an ärztliche Hilfe. Sie leiden unnötig und müssen irreparable Zerstörungen der Gelenke in Kauf nehmen, wenn ihre Erkrankung nicht oder zu spät erkannt wird.
Bei einer Früherkennung und gezielter Therapie kann der Verlauf der Krankheit eingedämmt und die Lebensqualität der Patienten maßgeblich verbessert werden. Im Rahmen dieser Informationsveranstaltung wird Dr. Hans-Joachim Bergerhausen, Chefarzt der Klinik für Rheumatologie im Klinikum Duisburg, die Symptome, Diagnoseverfahren und Therapiemöglichkeiten bei Rheuma leicht verständlich erläutern.
Im Anschluss an den Vortrag beantwortet Dr. Bergerhausen gerne individuellen Fragen zum Thema. Die Teilnahme ist für alle Interessenten kostenlos. Bereits im fünften Jahr bietet das Klinikum Duisburg gemeinsam mit dem Runden Tisch Wedau/Bissingheim regelmäßige Informationsnachmittage für medizinische Laien  an. Dabei referieren Chef- und Oberärzte über medizinische Themen und stehen im Anschluss als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung. Auch in diesem Jahr wird es zehn gemeinsame Informationsnachmittage geben, u.a. zu den Themen „Rückenschmerzen“, „Gallensteine“, Pflege heute“ und „Sodbrennen“. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

 

Bärbel Bas: „20 Jahre Pflegeversicherung sind ein Erfolg für unseren Sozialstaat.“  

Duisburg, 9. Mai 2014 - Zum Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai 2014 erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas: „Dieses Jahr feiern wir 20 Jahre Pflegeversicherung. Das ist ein Erfolg für unseren Sozialstaat und für die Menschen – Pflegende wie Gepflegte. Vor der Einführung der Pflegeversicherung 1994 waren Familien und Kommunen mit der Pflege überfordert. 80 Prozent der Pflegeheimbewohner waren auf Sozialhilfe angewiesen. Ich war selbst als Angestellte am Aufbau der Pflegeversicherung in der Betriebskrankenkasse der DVG beteiligt. Die Pflegeversicherung war und ist ein Segen für alle Beteiligten. Heute gibt die Pflegeversicherung 22 Milliarden Euro im Jahr aus. Unbezahlbar ist aber die Arbeit der 1 Million Hauptberuflichen und der vielen pflegenden Angehörigen. Sie kümmern sich um über 2 Millionen Pflegebedürftige und machen diese Gesellschaft menschlicher.
In den kommenden Jahren wird die Zahl der Pflegenden steigen. Die Große Koalition aus SPD und Union wird daher die Pflegeversicherung umfassend reformieren. Wir werden 5 Milliarden Euro für zusätzliche Leistungen ausgeben. Bereits zum 1.1.2015 werden die Pflegeleistungen um 4% erhöht. Im Anschluss werden wir endlich den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff einführen. So soll die steigende Zahl der Demenzkranken besser betreut werden und die Pflegebedürftigen sollen die Hilfe bekommen, die sie wirklich benötigen. Außerdem wollen wir die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf verbessern. Das wird auch ein Signal an alle Menschen, die pflegen. Die Pflegebedürftigen brauchen nicht nur mehr Geld und kluge Versorgungskonzepte. Sie brauchen vor allem Menschen, die sich um sie kümmern. Deshalb wollen wir zusätzliche Betreuungskräfte einstellen und den Pflegeberuf attraktiver machen."

Internationaler Tag der Händehygiene in der BG Unfallklinik Duisburg

Duisburg, 8. Mai 2014 - Mit dem Internationalen Tag der Händehygiene am 5. Mai rückte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Bedeutung sauberer Hände für die Gesundheitsvorsorge in den Mittelpunkt. Denn rund 80 Prozent aller Infektionskrankheiten werden laut WHO über unsere Hände verbreitet.
Die BG Unfallklinik Duisburg hilft seit Jahren mit, über dieses wichtige Thema zu informieren. 224  Mitarbeiter der BGU, Patienten, Angehörige und Besucher informierten sich deshalb am 5. Mai 2014, dem „Tag der Händehygiene“ in der Eingangshalle der BGU Unfallklinik Duisburg über das wichtige Thema eines Hygienemanagements.
An verschiedenen Infoständen wurden anschauliche Demonstrationen und Mitmachaktionen rund um die richtige Händehygiene geboten – denn Viren und Bakterien lauern vielerorts: Sie übertragen sich beim Händeschütteln oder dem Griff an den Einkaufswagen im Supermarkt. Ungewaschene Hände beherbergen bis zu 150 verschiedene Arten von Keimen. Um zu verhindern, dass diese über die Schleimhäute in den Organismus gelangen und ernsthafte Erkrankun­gen verursachen, ist es wichtig, sich regelmäßig die Hände zu waschen und zu desinfizieren.

 

Den Beckenboden stärken - Veranstaltungsreihe Gesundheitsthemen bereits im fünften Jahr  

Duisburg, 7. Mai 2014 - Einen gemeinsamen Informationsnachmittag für medizinische Laien bieten der Gesundheitstreff des Runden Tisches Wedau/Bissingheim, die Kommunale Gesundheitskonferenz und das Klinikum Duisburg am Dienstag, 13. Mai 2014, von 16.00 bis 17.30 Uhr zum Thema „Den Beckenboden stärken“, im Hörsaal des Klinikum Duisburg an. Bereits im fünften Jahr bietet das Klinikum Duisburg gemeinsam mit dem Runden Tisch Wedau/Bissingheim regelmäßige Informationsnachmittage für medizinische Laien  an.
Dabei referieren Chef- und Oberärzte über medizinische Themen und stehen im Anschluss als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung. Auch in diesem Jahr wird es zehn gemeinsame Informationsnachmittage geben, u.a. zu den Themen „Rheuma“, „Rückenschmerzen“, „Gallensteine“, Pflege heute“ und „Sodbrennen“. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen. Blasenschwäche ist ein sehr weit verbreitetes Problem.
In Deutschland ist ungefähr jede Dritte der über 65-Jährigen davon betroffen. Aber nicht nur ältere, auch jüngere Frauen können betroffen sein, häufig das erste Mal in Zusammenhang mit einer Schwangerschaft. Generell werden zwei Hauptformen der Blasenschwäche unterschieden: Bei der Belastungsinkontinenz, die auch als Stressinkontinenz bezeichnet wird, kommt es bei Belastungen wie Husten, Lachen, Sport, aber auch leichterer körperlicher Anstrengung zum ungewollten Urinverlust. Bei der Reizblase kommt es auch bei nur geringer Blasenfüllung zu ständigem Dranggefühl und damit verbunden zum Teil auch zum Urinverlust.
In ca. 30 Prozent der Fälle findet man jedoch eine Kombination beider Formen (Mischinkontinenz).   
Ähnlich häufig treten Senkungsbeschwerden auf. Je nach Ort der Senkung spricht man von einer Blasen- (vordere Scheidenwand), Gebärmutter- oder Darmsenkung (hintere Scheidenwand). Ursächlich können neben einer Bindegewebsschwäche auch Vorschädigungen des Beckenbodens durch normale Geburten, ein Mangel an weiblichen Hormonen, schwere körperliche Tätigkeit und Übergewicht sein.
Im Rahmen dieser Informationsveranstaltung wird Dr. Valerie Schwödiauer (Foto), Leitende Oberärztin der Gynäkologie im Klinikum Duisburg, die Ursachen, Symptome, Diagnoseverfahren und Therapiemöglichkeiten bei Beckenbodenschwäche und Inkontinenz leicht verständlich erläutern. Im Anschluss an den Vortrag beantwortet Dr. Schwödiauer gerne individuellen Fragen zum Thema. Die Teilnahme ist für alle Interessenten kostenlos.

 

Vortrag zum Thema „Schmerz“ fällt aus

Duisburg, 6. Mai 2014 - Der für den 7. Mai um 15 Uhr angekündigte  Vortrag von Dr. Alexandra Knille  zum Thema "Schmerz" im Begegnungs- und Beratungszentrum der evangelischen Gemeinde Neudorf West fällt aus. Die Veranstaltung wird am Ende des Jahres nachgeholt.

Hebammentag am 5. Mai 2014 – Infostand der Bethesda-Hebammen in der Innenstadt  

Duisburg, 29. April 2014 - Am 5. Mai 2014 findet der Internationale Hebammentag statt. Das hochqualifizierte Hebammenteam des Bethesda Krankenhauses, unter der Leitung von Chefarzt Dr. Hans-Joachim Muhs, begleitet Mütter auf umfassende und ganzheitliche Weise.
Ein Infostand in der Duisburger Innenstadt informiert alle Interessierten von 11.00 – 17.00 Uhr über die Leistungen und das Angebot der Hebammen im Haus. Das Geburtshilfe-Team beantwortet mit guter Laune alle Fragen zu den Themen Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett und berät gerne alle Interessierten.   Der Internationale Hebammentag wird seit 1991 jeweils am 5. Mai in mittlerweile 50 Ländern gefeiert, um Hebammen in ihrer Arbeit zu ehren und auf die Bedeutung der Hebammen für die Gesellschaft hinzuweisen. Hebammen arbeiten mit den Frauen und Paaren während der Schwangerschaft, der Geburt und in den Monaten danach. Für diese wichtige Zeit im Leben stellen sie ihr Wissen und Können durch vielseitige Beratungen und Hilfestellungen zur Verfügung.  
Im Bethesda Krankenhaus werden in der Schwangerschaft Geburtsvorbereitungskurse mit verschiedenen Themen sowie Infoabende, Kreißsaalführungen und Yoga für Schwangere angeboten. Während der Geburt wird auf eine individuelle Betreuung und die Möglichkeit von alternativen Geburtspositionen Wert gelegt. Wassergeburt oder Entspannungsbad, Aromapflege, Akupunktur und Homöopathie stellen weitere Angebote dar. Die Informationsabende für werdende Eltern finden jeden Montag (außer an Feiertagen) von 18.00 bis ca. 19.30 Uhr im Bethesda statt.

Das Hebammenteam aus dem Bethesda freut sich auf viele nette Gespräche.

Schmerzen müssen nicht sein - TÜV-Zertifikat für ein gelungenes Akutschmerzmanagement im Klinikum Duisburg

Duisburg, 25. April 2014 - Ein hervorragendes Akutschmerzmanagement wurde dem Klinikum Duisburg bei einem zweitägigen Audit des TÜV-Rheinland bestätigt. Über das Zertifikat freuten sich die Krankenhausleitung und das gesamte Projektteam unter der Leitung von Dr. Alexandra Knille (Foto), Oberärztin der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie. Die beiden Prüferinnen bestätigten nach ihrem Audit, dass die Voraussetzungen für ein optimales Akutschmerzmanagement nicht nur durch klare Qualitätskriterien und Verfahrensanweisungen geregelt seien, sondern dass auch eine hohe Umsetzung im Klinikalltag festgestellt werden konnte. Die Vorbereitung und Durchführung der Zertifizierung sei mit fachlicher Expertise und viel persönlichem Engagement verbunden gewesen.  
Im Mittelpunkt eines gut aufgestellten Akutschmerzmanagements stehen natürlich die Patienten mit ihrer individuell wahrgenommenen Schmerzintensität, die im Klinikum Duisburg mit Hilfe verschiedener Schmerzskalen sowie durch persönliche Befragung während des Aufenthaltes erfasst werden. Alle Pflegekräfte wurden entsprechend geschult und werden durch eine speziell ausgebildete Pain-Nurse (Schmerz-Pflegekraft) unterstützt. Basierend auf der Auswertung der Schmerzerfassung erfolgt eine auf die Patienten abgestimmte Therapie mit der Zielsetzung, den Genesungsprozess zu fördern, eine schnellere Mobilisation zu ermöglichen und die Entstehung chronischer Schmerzen zu vermeiden.
 „Bei der Umsetzung einer erfolgreichen Akutschmerztherapie benötigen wir die Mitwirkung unserer Patienten“, so Dr. Alexandra Knille, die ebenfalls Leiterin der Schmerzambulanz im Klinikum Duisburg ist. Daher werde bereits bei der Patientenaufnehme ein entsprechendes Merkblatt überreicht, um die Patienten auf diese Fragen vorzubereiten.  
Dass im Rahmen der Zertifizierung der Akutschmerztherapie im Klinikum Duisburg zusätzlich zu sämtlichen operativen Fachbereichen auch nahezu alle so genannten klassischen medizinischen Kliniken in die erste Zertifizierung einbezogen waren, wurde beim Audit besonders hervorgehoben. Dies sei nicht die gängige Praxis in Kliniken, die sich dieser Zertifizierung stellen. Die Zertifizierung ist für drei Jahre gültig, wird jedoch jährlich durch Zwischenaudits begleitet.

„Wir freuen uns über diese Bestätigung einer qualitativ hochwertigen und wohnortnahen Patientenversorgung, die wir mit der Akutschmerztherapie anbieten.“ erklärt Geschäftsführer Hans-Werner Kuska. Schmerzen haben einen erheblichen Einfluss auf den Heilungs- und Genesungsprozess. Man werde das Thema Schmerzerfassung und –therapie im Klinikum Duisburg zum Wohle der Patienten auch in Zukunft weiter entwickeln. Die offizielle Übergabe des Zertifikates wird Anfang Juni im Rahmen des Schmertages stattfinden.

 

Vortrag zum Thema Vollmachten im Seniorenzentrum Rheinhausen    

Duisburg, 24. April 2014 - Viel zu wenige Menschen in Deutschland denken an den Ernstfall und sorgen entsprechend vor. Vorsorge für weniger gute Zeiten, nämlich für den Fall, dass sie infolge eines Unfalls, einer schweren Erkrankung oder auch durch Nachlassen der geistigen Kräfte im Alter ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst wie gewohnt regeln können. Für diesen Ernstfall sollte mit einer entsprechenden Vollmacht vorgesorgt werden.  
Jeder sollte sich die Frage stellen, wer im Ernstfall Entscheidungen treffen soll, wenn man vorübergehend oder auf Dauer nicht mehr hierzu in der Lage ist. Und wie die persönlichen Wünsche und Vorstellungen Beachtung finden und umgesetzt werden können. Wer dabei im Angehörigen- oder Bekanntenkreis auf jemanden zählen kann, dem er unbeschränkt vertraut, sollte überlegen, ob er nicht diese Person für den Ernstfall bevollmächtigt.  
 Zu Thema „Vollmachten“ wird am Dienstag, 29. April, 17 Uhr im Festsaal des Seniorenzentrums Rheinhausen, Lindenallee 23, ein Vortrag angeboten. Referenten sind Edgar Schmoock und Andreas Höpper von der Betreuungsstelle der Stadt Duisburg. Im Anschluss an den Vortrag stehen die beiden Referenten für Fragen zur Verfügung. Der Vortrag ist kostenlos, alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

 

   Ärzte empfehlen erneut Kollegen aus dem Bethesda Krankenhaus    

Duisburg, 24. April 2014 - Bereits zum fünften Mal in Folge werden zwei Chefärzte des Bethesda Krankenhauses im unabhängigen Verbrauchermagazin "Guter Rat" auf der Liste der Top-Ärzte Deutschlands geführt. Im eben erschienenen Sonderheft Gesundheit 2014 wird Prof. Dr. Martin Pfohl zu den bundesweit besten Ärzten für Diabetes mellitus und Osteoporose gezählt, Prof. Dr. Dietmar Simon zu den besten Ärzten für Schilddrüsenchirurgie und Chirurgie des Darmkrebses.
„Guter Rat“ ermittelt die besten Ärzte nach einem sehr wirksamen Prinzip: Tausende von Ärztinnen und Ärzten werden befragt, von wem sie sich selbst oder ihre Angehörigen behandeln lassen würden. Die beiden Chefärzte sind hocherfreut über die wiederholte Nennung in der Ärzteliste:
„Wir arbeiten mit unseren Teams im Bethesda kontinuierlich an einer guten Patientenversorgung und freuen uns sehr über die anhaltende  Wertschätzung unserer Kolleginnen und Kollegen. Für uns ist das die beste Motivation, das hohe Niveau zu halten.“  

Chefarzt Prof. Dr. Martin Pfohl (links) und Chefarzt Prof. Dr Dietmar Simon freuen sich über die Auszeichnung durch ihre Fachkollegen - Quelle BETHESDA

Sonderseite: Duisburger Pflegekonferenz - und die „Hilfe zur Pflege“ und Selbstbehalte