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Gesundheitstag „Bewegt gesund bleiben“ beim Kneipp Verein Duisburg

Duisburg, 26. April 2017 - Am 07. Mai 2017 in der Zeit von 11.00 -17.00 Uhr findet ein ganz besonderes Angebot zum Thema Gesundheit in Duisburg statt. Unter dem Motto „Gesundheit für die ganze Familie“ veranstaltet der Kneipp-Bund Landesverband NRW e.V. zusammen mit seinen Kooperationspartnern – dem Stadtsportbund Duisburg, der BKK. VBU und dem Ev. Familienzentrum Duisburg Wanheim, den Gesundheitstag auf dem Gelände des Kneipp-Vereins Duisburg. „Wir freuen uns das wir diesen Aktionstag auf dem wunderschön gelegenen Vereinsgelände direkt an der Sechs-Seen-Platte in Duisburg ausrichten dürfen“, so Sarah Succow vom Kneipp-Bund Landesverband NRW e.V. .
Im landesweiten Förderprogramm „Bewegt gesund bleiben in NRW!“ des LSB NRW e.V. finden jährlich verschiedene Aktionen und Projekte statt die die Gesundheit von Familien aber auch der älteren Generation gezielt fördern. In diesem Jahr lockt der Kneipp-Verein Duisburg im Rahmen des Förderprogramms mit einem umfangreichen Mitmachangebot für Groß und Klein.
Ob beim Lungenfunktionstest und Gewinnspiel der BKK●VBU, beim Rückenfit-Schnupperangebot oder beim Yoga – die Gesundheit steht im Mittelpunkt! Auch für die Kleinsten ist mit Spiel und Spaß Angeboten für viel Aktion gesorgt. So kann zum Beispiel ab 12.00 Uhr das Kinderbewegungsabzeichen „Kibaz“ abgelegt werden, bei dem in sechs Themenfeldern das Können unter Beweis gestellt werden muss oder am KinderSponsorenlauf teilgenommen werden.
Darüber hinaus bietet der Kneipp-Verein Duisburg interaktive Angebote im Bereich der KneippAnwendungen an und steht den Besuchern gerne beratend zur Verfügung. „Wer aber vielleicht nur einen schönen Tag im Grünen verbringen will, der ist ebenfalls herzlich eingeladen auf unserer eigenen Minigolfanlage eine kleine Runde zu spielen oder sich auf der Sonnenterasse verköstigen lassen“, so Doris Gabriel die 1. Vorsitzende des Kneipp-Vereins.

 

Hospiz Bethesda sucht Verstärkung

Duisburg, 24. April 2017 - Im ambulanten Hospizdienst Bethesda e.V. sind die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unersetzbar. Der ambulante Hospizdienst Bethesda begleitet unheilbar erkrankte und sterbende Menschen dort, wo sie zu Hause sind. Dort unterstützt er auch deren Angehörige. Das kostenlose Angebot gilt für alle, unabhängig von Alter und Lebensumständen.
Das nächste Orientierungsseminar für ehrenamtlichee Mitarbeiter findet statt am 29. April 2017 von 10.00 bis 15.00 Uhr im Bethesda Krankenhaus (Verwaltungsgebäude), Heerstraße 219, 47053 Duisburg (Eingang Königgrätzerstraße). Für nähere Informationen steht Frau Gesa Branding unter Tel. 0203 6008-1820 gerne zur Verfügung. Sie unterstützen die betroffenen Menschen auf vielfältige Weise im täglichen Tun, indem sie zum Beispiel mit den Patienten oder deren Angehörigen Gespräche führen, ihnen vorlesen oder mit ihnen ein Stück spazieren gehen. Jeder ehrenamtliche Mitarbeiter kann sein persönliches Engagement nach seinen Neigungen und Fähigkeiten ausrichten.
Für Patienten, Angehörige und Besucher, die in diesen schweren Zeiten der Krankheit stark belastet sind, ist es hilfreich, auf Menschen im Hospizdienst zurückgreifen zu können. Die Ehrenamtlichen helfen mit der jeweiligen Situation umzugehen, sie bieten Entlastung und spenden Trost. Das Qualifizierungsseminar richtet sich an Menschen, die sich näher mit dieser Thematik und sich selbst auseinandersetzen möchten.
Denn Begleitung Schwerkranker und ihrer Angehörigen kann eine sinnvolle Aufgabe sein. In mehreren aufeinander aufbauenden Terminen werden unter anderem Themen wie die Geschichte der Hospizbewegung, die Entwicklung von Werten , die Bedürfnisse von Menschen am Lebensende oder eigene Motivation sein.

 

„Leben bis zuletzt - palliative Begleitung am Lebensende“

Duisburg, 19. April 2017 - Niemand beschäftigt sich gern mit dem Thema Sterben und Tod. Dennoch gibt es Momente im Leben, in denen wir uns mit der Endlichkeit des Lebens auseinandersetzen müssen. Manchmal machen solche Gedanken Angst und hilflos. In unserer Gesellschaft ist der Umgang mit Abschied, Verlust und Trauer noch mit vielen Tabus behaftet.

Viele Menschen begegnen Sterben und Tod erst, wenn sie im Familien- oder Freundeskreis direkt betroffen sind. Viele schwerstkranke Menschen wünschen sich zu Hause sterben zu können, haben aber Ängste und Zweifel in dieser sehr belastenden Lebenssituation zu wenig kompetente Hilfe zu erfahren. Angesichts dieser Situation gilt es, Fragen zu klären, Befürchtungen abzubauen, um Betroffene und Angehörige bei der individuellen Entscheidungsfindung zu unterstützen.
Palliativmedizin ist ein Ansatz zur Verbesserung der Lebensqualität von Patientinnen und Patienten sowie ihren Familien, die mit Problemen konfrontiert sind, welche mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung einhergehen.
Dies geschieht durch Vorbeugen und Lindern von Leiden durch frühzeitige Erkennung, sorgfältige Einschätzung und Behandlung von Schmerzen sowie anderen Problemen körperlicher und psychosozialer Art.
Am Mittwoch, 26. April 2017, findet um 18.00 Uhr eine kostenlose Informationsveranstaltung zum Thema „Leben bis zuletzt – palliative Begleitung am Lebensende“ statt.
Malgorzata Szajkowska, Geschäftsführerin vom ambulanten Palliativpflegedienst 'medidoc GmbH' (Foto medidoc) , gibt einen umfassenden Einblick zu den Ansätzen und dem Selbstverständnis einer palliativen Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen.
Zu wesentlichen Fragen der palliativen Versorgung gibt die Veranstaltung dabei Auskunft und hilft zudem auch, sich einen ersten Eindruck über die palliative Begleitung bis zum Lebensende zu verschaffen, mögliche Sorgen zu nehmen und über die praxisnahe Anwendung aufzuklären.
Das neue Info-Forum in Duisburg „Mehr als Pflege“ bietet Interessierten die Möglichkeit sich über verschiedene Themen aus den Bereichen Pflege, Vorsorge und Begleitung zu informieren und mit Fachexperten ins Gespräch zu kommen.
Die Teilnahme ist kostenlos.Die Veranstaltung wird vom Ambulanten Pflegedienst medidoc und der Betriebskrankenkasse Verkehrsbau Union (BKK VBU) gemeinsam durchgeführt. Da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung unter der kostenfreien Rufnummer 0 800- 165 66 16 gebeten.
Veranstaltungsort: BKK VBU, Friedrich-Wilhelm-Straße 82-84 , 47051 Duisburg (3. Etage – Aufzug vorhanden) BU: Malgorzata Szajkowska gibt einen umfassenden Einblick zu den Ansätzen und dem Selbstverständnis einer palliativen Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen.  

Kostenfreie Rentenberatung
BKK·VBU hilft bei Fragen rund um die Rente

Duisburg, 18. April 2017 - „Die Rente ist sicher!“ Diesen Spruch kennt jeder. Aber viele stellen sich inzwischen die Frage: Wirklich? Was bekomme ich denn mal, wenn ich in Rente gehe? Wie berechnet sich die Rente?

Hier helfen die Betriebskrankenkasse Verkehrsbau Union (BKK·VBU) und Karl Müller von der Deutschen Rentenversicherung Rheinland weiter. Einmal im Monat beantwortet er alle relevanten Fragen, die der Ruhestand mit sich bringt und hilft beim Ausfüllen von Leistungsanträgen. Die Beratung findet jeweils donnerstags in der Zeit von 14 bis 18 Uhr im Duisburger ServiceCenter der BKK·VBU in der Friedrich-Wilhelm-Straße 80 statt. Die nächsten Termine sind am 4. Mai, 1. Juni und 6. Juli.

Das Angebot gilt für Kunden aller Krankenkassen und aller Rentenversicherungsträger. Neben den Rentenunterlagen ist der Personalausweis mitzubringen. „Wir wissen aus Erfahrung, dass dieser Service sehr gut angenommen wird, deshalb bitten wir, um Wartezeiten zu vermeiden, um vorherige telefonische Anmeldung“, erklärt Sarah Schewel, Leiterin des ServiceCenters. Die Rufnummer lautet 0800 165 66 16 und ist kostenfrei innerhalb Deutschlands.

 

Ostergrüße aus dem Malteser Krankenhaus St. Anna

Duisburg, 13. April 2017 - Ostergrüße der besonders hübschen Art sendet die Geburtsstation des Malteser Krankenhaus St. Anna. Gleich mehrere Kinder erblickten in der Karwoche das Licht der Welt und erfreuen sich bester Gesundheit.

Kurz vor dem Osterfest durften die Säuglinge das erste Fotoshooting im passenden Rahmen mitmachen.    

Fotos Malteserklinik St. Anna

 

Psychologische Online-Beratung für Eltern chronisch kranker Kinder

Düsseldorf/Duisburg, 13. April 2017 - Experten schätzen, dass etwa jedes sechste bis achte Kind in Nordrhein-Westfalen (NRW) chronisch krank ist. Für die Eltern bedeutet das häufig eine große psychische Belastung. Ihnen möchte das neue Projekt "BEcKi" der Techniker Krankenkasse (TK) und des Universitätsklinikums Ulm helfen, bevor sie psychisch an ihre Grenzen stoßen. BEcKI steht für Beratung von Eltern chronisch kranker Kinder im Internet.
"Die Online-Beratung ist eine gute Möglichkeit für Eltern, unkompliziert und zeitlich flexibel Hilfe zu bekommen. Sie können die Beratung an ihrem heimischen Computer in Anspruch nehmen", sagt Günter van Aalst, Leiter der TK-Landesvertretung NRW.

"Das ist ein wichtiger Aspekt, da die Betreuung ihrer kranken Kinder sie stark beansprucht. Eine psychologische Begleitung hilft den Eltern in dieser Situation, besser mit der Krankheit ihres Kindes umzugehen, Ängste zu bewältigen und dabei auch auf ihre eigenen Bedürfnisse und die von Geschwisterkindern zu achten", betont van Aalst. Geschulte Psychologen und Psychotherapeuten vermitteln Eltern Denkanstöße, die gezielt auf die individuelle Situation der Familie abgestimmt sind.
Die Eltern werden während eines sechs- bis zwölfwöchigen Coachings von einem Therapeuten des Universitätsklinikums Ulm begleitet. Die Beratung können zunächst Eltern von Kindern nutzen, die an Asthma erkrankt und im Disease-Management-Programm (DMP) der TK eingeschrieben sind. Die Teilnahme ist kostenlos.

Beratung von Eltern chronisch kranker Kinder im Internet (BEcKI
Ulmer Online-Klinik

 

Chefarzt am HELIOS Klinikum Duisburg geht den typischen Frühjahresphänomenen auf den Grund  
Die Pflanzen werfen sich in Schale, die Tage werden länger und unsere Hormone spielen verrückt – zu Beginn des Frühlings sprudeln wir gemeinsam mit der Natur über vor Energie. Doch nicht nur Licht und Wärme sind dafür verantwortlich, auch unsere Nase hat ihre Zellen im Spiel.  Warum das so ist und wieso der Frühling einige auch eher müde als fit macht, erklärt Dr. Nikolaus Büchner, Chefarzt der Pneumologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin an den Duisburger HELIOS Kliniken.  

Die neue Jahreszeit beginnt in der Nase. Zumindest unsere feinen Riechzellen wittern das Sommerhalbjahr lange, bevor wir es fühlen. Denn die Natur regt sich und das duftet, nach frischem Gras oder ausschlagenden Wurzeln. Unser Körper ahnt da bereits, dass es wärmer wird und bringt die Serotonin-Produktion in Schwung. „Das Hormon ist für unser Wohlbefinden verantwortlich und versetzt uns in gute Stimmung, was uns wiederum attraktiver macht“, erklärt Priv.-Doz. Dr. Nikolaus Büchner, Chefarzt der Pneumologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin an der HELIOS St. Johannes Klinik Duisburg.
Damit wäre zumindest die allseits überschwappende Flirtlaune, besser als Frühlingsgefühle bekannt, erklärt. Doch nicht nur die Naturdüfte regen den Kreislauf an, auch das zunehmende Licht trägt seinen Teil zu unserem Erwachen bei. Denn es drosselt das Melatonin, das unseren Schlafrhythmus regelt und sorgt für das Ende unseres „Winterschlafes“, gespickt mit einer Vielzahl weiterer positiver Effekte: „Hier spielen vor allem die sozialen Komponenten eine wichtige Rolle. Es ist abends länger hell und wärmer, ergo bleiben wir länger draußen, machen vielleicht mehr Sport und sind eher bereit, nach der Arbeit noch Verabredungen zu treffen. Sozusagen ein schöner Teufelskreis, der uns glücklicher macht“, ergänzt der Schlafmediziner.
Damit ist unser gesamter Körper auf Aktivität ausgelegt, wir brauchen weniger Schlaf und werden erst im Herbst wieder ruhiger. Der Winter diente schon in früheren Zeiten der Erholung. Und noch ein Sinnesorgan mischt bei den Frühlingsgefühlen mit: unsere Augen. Wenn wir gelbe Narzissen am Wegesrand sehen, wirkt das wie ein greller Farbklecks nach dem grauen Winter. Über den Sehnerv gelangt der Eindruck ans Gehirn, das ihn positiv besetzt und Serotonin ausschüttet. Doch nicht alle Menschen spüren den Energieschub in gleichem Maße. Manche haben mit der sogenannten Frühjahrsmüdigkeit zu kämpfen.

„Man weiß nicht sicher, woher dieses Phänomen kommt. Vermuten lässt sich aber, dass ein Überhang von Melatonin dafür verantwortlich ist, der sich im Laufes eines langen Winters bildet“, so Dr. Büchner. Der Experte kann Betroffene aber beruhigen: „Länger als zwei Wochen dürfte die Müdigkeit nicht anhalten.“
Und die beste Therapie wiederum: das Tageslicht. Helfen kann zudem die Einnahme von Vitamin D während der kalten Jahreszeit, denn das unterstützt nicht nur die Knochen, sondern schützt auch vor Infektionen, die uns schlapp und träge machen. Bei wem die Müdigkeit aber auch nach einigen Wochen nicht abnimmt, sollte auf jeden Fall einen Arzt um Rat fragen. Denn es kommen auch viele andere Ursachen infrage. Bei anhaltenden Schlafstörungen kann ein Aufenthalt im Schlaflabor sinnvoll sein.  
Weitere Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit:  
Fenster auf: Wenn Sie viel Zeit im Büro verbringen, sorgen Sie regelmäßig für frische Luft. Sauerstoff belebt die grauen Zellen und vertreibt die Müdigkeit. Bewegen Sie sich ausreichend: Egal ob Walken, Joggen, Fahrradfahren oder ein ausgedehnter Spaziergang – alle Aktivitäten an der frischen Luft kurbeln den Kreislauf an und wirken positiv auf den gesamten Organismus.
Ausgehen mit lieben Menschen: Auch wenn es mit der Müdigkeit im Nacken schwer fällt, gehen Sie raus und unternehmen etwas mit guten Freunden oder der Familie – ein Besuch im Theater, ein gemeinsamer Koch- oder Spieleabend oder ein Spaziergang am See. Positive Erlebnisse fördern die Ausschüttung des Glückshormons genauso gut wie Sonnenlicht.

 

Renommierter Experte für uroonkologische Beckenchirurgie Prof. Dr. Herbert Rübben verstärkt Urologie in der HELIOS Marien Klinik

Duisburg, 11. April 2017 - Ausgezeichnet mit der Maximilian Nitze-Medaille, der höchsten Ehrung der Deutschen Gesellschaft für Urologie, Herausgeber des Standardwerkes zur  Uroonkologie, Mitglied der Leitlinienkommission zur  Prostatakarzinom-Früherkennung  – mit Prof. Dr. Herbert Rübben hat jetzt einer der renommiertesten deutschen Uroonkologen seinen Dienst in der Duisburger HELIOS Marien Klinik aufgenommen.

Seit kurzem ist der ehemalige Essener Uniklinikdirektor in der hiesigen urologischen Abteilung gemeinsam mit seinem ehemaligen Schüler, Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Frank vom Dorp, für den Schwerpunkt der uroonkologischen Beckenchirurgie verantwortlich.  
 Schon früh hat Prof. Rübben seinen medizinischen Fokus auf die Uroonkologie gelegt, den Bereich, der sich mit den Krebserkrankungen der harnbildenden und -ableitenden Organen beschäftigt. Bereits in den 1970er Jahren betrieb er experimentelle Untersuchungen zur Therapie des Blasenkarzinoms und war am Aufbau eines Registers für Harnwegstumore beteiligt.
Prof. Rübben ist Herausgeber des Standardwerks „Uroonkologie“, das bereits in sechster Auflage erschienen ist. Zuletzt war der 67-Jährige Direktor der urologischen Universitätsklinik Essen und ist bis heute ein international gefragter Experte. Sein Schwerpunkt der Beckenchirurgie befasst sich mit Erkrankungen, die für die Betroffenen oftmals sehr belastend sind.
„Das Becken enthält viele Körperfunktionen, die bei Störungen die Lebensqualität stark beeinträchtigen – dazu zählt etwa die Kontinenz oder auch die Potenz“, sagt er. Deshalb sei bei einer Tumorerkrankung in dieser Körperregion der Erhalt der Organfunktion oder auch des Organes selbst eine der obersten Prämissen. Ist dies nicht möglich, so stehen dem Operateur verschiedene plastische Rekonstruktionsmöglichkeiten etwa der Blase oder der Harnleiter zur Verfügung.
„Um für jeden Patienten den individuell besten Therapieplan zu erstellen, ist zudem der Zugriff auf die Strukturen eines Maximalversorgers wie im HELIOS Klinikum Duisburg von Vorteil“, meint Prof. Rübben. So können etwa Krebspatienten in enger Abstimmung mit der großen Klinik für Onkologie und Hämatologie betreut werden. Neben der medizinischen Versorgungsqualität ist ihm auch die menschliche Komponente sehr wichtig.
„Mir gefällt das Verständnis vom Umgang mit Patienten, das hier gelebt wird“, sagt Prof Rübben nach seinen ersten Tagen am neuen Einsatzort. Dass mit Priv.-Doz. Dr. Frank vom Dorp als Chefarzt der urologischen Klinik einer seiner ehemaligen Schüler sein Vorgesetzter werden würde, war für den gebürtigen Aachener kein Hindernis: „Wir schätzen uns sehr und es freut mich, wieder mit ihm zusammenzuarbeiten.“

Von jetzt auf gleich für den Ruhestand das Skalpell fallen zulassen, kam für Rübben als ehemaliger Klinikdirektor ohnehin nicht in Frage. Deshalb nahm er das Angebot aus Duisburg gerne an, wenn auch mit einem etwas reduzierten OP-Plan. Der Zuspruch der Patienten gibt ihm in seiner Entscheidung Recht – viele nehmen weite Wege auf sich, um von dem erfahrenen Urologen behandelt zu werden.
Auch für die Nachwuchsärzte an Duisburgs einziger Klinik mit eigener umfassender urologischer Fachabteilung ist Prof. Rübbens Start etwas Besonderes: Wann lernt man schon mal den Verfasser eines etablierten medizinischen Standardwerkes  am eigenen Arbeitsplatz kennen und kann ihm dann auch noch bei Eingriffen und Therapien über die Schulter schauen.
 Prof. Rübben ist zudem Mitglied und Amtsträger in verschiedenen nationalen sowie internationalen Gremien und Fachgesellschaften. Seit 2010 ist er darüber hinaus federführender Schriftführer der Fachzeitschrift „Der Urologe“ und verfasst auf FOCUS online Beiträge zum Thema Männergesundheit. In seiner freien Zeit geht er seiner künstlerischen Ader nach und fertigt Malereien auf großformatigen Fotografien an. 

Prof. Rübbens neue Wirkungsstätte: Einer der hochmodernen OP-Säle in der kürzlich eröffneten HELIOS Marien Klinik mit neuester interventioneller urologischer Technik. ©M.Wohlrab)

 

 

Motivation zur Schlaganfallvollsorge

Experten-Tipps für eine dauerhafte Lebensstiländerung
Neue Informationsbroschüre und Videos unterstützen bei der Umstellung auf eine gesunde Lebensweise
Berlin/München/Gütersloh/Bonn/Duisburg, 06.April 2017. In Zusammenarbeit mit dem DiplomPsychologen und Motivationsexperten Rolf Schmiel hat die Initiative Schlaganfallvorsorge eine Broschüre mit verschiedenen Motivationsstrategien entwickelt, die ab sofort verfügbar ist. Zusätzlich fasst Schmiel die Tipps in fünf Kurzvideos anschaulich zusammen. Diese neuen Informationsangebote möchten insbesondere Patienten unterstützen, die ein erhöhtes Schlaganfallrisiko haben und auf eine gesunde Lebensweise achten müssen, um einem Schlaganfall vorzubeugen.1
Liebgewonnene Gewohnheiten zu ändern und sein Verhalten zum Wohle der eigenen Gesundheit dauerhaft umzustellen, setzt eine hohe Motivation und viel Durchhaltevermögen voraus. Für Menschen mit einem erhöhten Schlaganfallrisiko, zum Beispiel aufgrund von chronischen Erkrankungen wie Vorhofflimmern, Bluthochdruck oder Diabetes, ist eine dauerhafte Lebensstiländerung jedoch meist unerlässlich.
1. „Die erfolgreiche und langfristige Veränderung der Lebensgewohnheiten kann für viele Patienten eine große Herausforderung sein. Daher ist es uns wichtig, diese und ihre Angehörigen dabei zu unterstützen“, erklärt Dr. Barbara Keck, Geschäftsführerin der BAGSO Service Gesellschaft. An dieser Stelle setzen die neue Broschüre sowie die kurzen erklärenden Videos an. „Für Patienten, die bereits einen Schlaganfall hatten, und Menschen mit erhöhtem Schlaganfallrisiko gab es bisher keine maßgeschneiderten Motivationsstrategien. Diese Lücke füllen wir nun“, erklärt Schmiel.
Drei Motivationsansätze
Die neue Broschüre „Schlaganfallprävention. Jetzt sind Sie gefragt – Einfache Tipps zur Motivation für eine Lebensstiländerung.“ sowie die begleitenden Videos bieten drei unterschiedliche Ansätze, die zum Erfolg führen können:
Schnelltest: Ein Fragebogen hilft dem Leser zunächst dabei herauszufinden, welcher Persönlichkeitstyp er ist und wie er sich am besten motivieren kann.
2. Selbstmotivation: Interessierte lernen anhand von sechs Schritten, die eigenen Beweggründe für eine Veränderung zu erkennen und sich so selbst zu einem anderen Verhalten zu motivieren.
3. Motivation durch Verbündete: Wer besonders den Austausch mit anderen braucht, um sich zu motivieren, der findet in dieser Passage interessante Tipps, um Veränderungen im Alltag gemeinsam dauerhaft zu meistern.
„Jeder Mensch ist anders. Daher gibt es auch nicht die eine Motivationsstrategie“, so Rolf Schmiel. „Vielmehr ist es wichtig, unterschiedliche Ansätze zu kennen, um die passende Strategie für sich zu finden. Ansätze können auch miteinander kombiniert werden. Wichtig ist es, das Erlernte auch konsequent anzuwenden.“ Motivieren und Perspektive schaffen! Die Aufklärung über Schlaganfall-Risikofaktoren, deren frühzeitige Erkennung und das rechtzeitige Einleiten wichtiger Vorsorgemaßnahmen gehören zu den Kernaufgaben der Initiative Schlaganfallvorsorge.
„Ziel unserer Arbeit ist es aber auch, Betroffenen und ihren Angehörigen praktische Tipps an die Hand zu geben, die ihnen helfen, ein gesünderes Leben zu führen und so einen Schlaganfall langfristig zu verhindern“, so Dr. Michael Brinkmeier, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. „Mit unserem Engagement möchten wir dazu beitragen, die Zahl der Schlaganfälle in Deutschland zu reduzieren.“

Verbindliche Mindestpersonalstandards in Krankenhäusern kommen

Berlin/Duisburg, 06. April 2017 - Die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas bringt aus ihrer Arbeit im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages gute Nachrichten für die Patienten und Pflegekräfte in Duisburger Krankenhäusern: „Endlich kommen verbindliche Mindestpersonalstandards – wir werden noch in dieser Legislaturperiode die gesetzlichen Voraussetzungen für eine dauerhaft bessere Ausstattung von Krankenhäusern mit Pflegepersonal schaffen“.
Mit der gesetzlichen Neuregelung will die SPD für mehr Qualität in der Krankenhausversorgung und bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte in Kliniken sorgen.
Bas weiter: „Es ist wissenschaftlich belegt, dass es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen guter Qualität in der Krankenhausversorgung und der Anzahl von Pflegepersonal gibt. Das gilt insbesondere für die intensivmedizinische Versorgung und den Nachtdienst. Ich bin deshalb sehr froh darüber, dass die Ergebnisse der Expertenkommission ‚Pflegepersonal im Krankenhaus‘ noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden können“.
Die Details der Regelungen werden im parlamentarischen Verfahren noch weiter beraten. Bas erläutert, worauf es der SPD dabeiankommt:„Wirwerdensehrgenaudaraufachten,dassnicht einfach Pflegepersonal von einer Krankenhausstation auf einer anderen eingesetzt wird. Und es muss gewährleistet sein, dass das eingesetzte Personal ausreichend fachlich qualifiziert ist. Nicht zuletzt wollen wir dafür sorgen, dass Krankenhäuser, die Personaluntergrenzennicht einhalten,auchsanktioniertwerden“.

 

Krankenstand in NRW: Duisburg deutlich über Landesdurchschnitt   

 Duisburg, 5. April 2017. In Nordrhein-Westfalen war jede Erwerbsperson im letzten Jahr durchschnittlich 15,5 Tage krankgeschrieben – Duisburg liegt mit 19,2 Tagen deutlich über diesem Wert. Das zeigt der aktuelle Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK).

Die Hauptursache waren Rückenbeschwerden, psychische Erkrankungen und Atemwegsinfektionen. Die wenigsten Arbeitsunfähigkeitstage gab es in Bonn (12,1 Tage), die meisten in Herne (20,7 Tage). Der Trend aus den Vorjahren setzt sich fort: Beschäftigte in Verwaltungsstädten wie Bonn, Düsseldorf, Köln und Münster haben die geringste Anzahl an Fehltagen – Arbeitnehmer im Ruhrgebiet die höchste.  
 Günter van Aalst, Leiter der TK Landesvertretung in NRW: "Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt rasant. Der klassische Nine-to-Five-Job ist tot und die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmt durch die mobile Kommunikation zunehmend. Viele arbeiten schon, bevor sie das Büro erreichen und auch nach dem offiziellen Feierabend sind sie noch im Arbeitsmodus. Die Unternehmen stehen daher vor neuen Herausforderungen, wenn es darum geht, die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu schützen. Dabei unterstützen wir sie mit unserem Betrieblichen Gesundheitsmanagement."  

Hintergrund: Die TK hat für ihren Gesundheitsreport die Daten der bei ihr versicherten 4,8 Millionen Beschäftigte (sozialversicherungspflichtige Beschäftigte und Arbeitslosengeld 1 Bezieher) gemeldeten Mitglieder analysiert. Für NRW wurden die Daten von über 1,1 Millionen TK-Versicherten ausgewertet.

 

WHO: Masernausbruch in Europa

UNRIC-Büro Bonn, 04. April 2017 - In Europa sind seit Jahresbeginn hunderte von Masernfällen gemeldet worden. Die Krankheit galt bislang als quasi ausgerottet. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) drängt Familien dazu, ihre Kinder zu impfen. 
„Es wird zu weiteren Ausbrüchen in Europa und anderswo kommen, solange nicht jedes Land den Grad der Immunisierung erreicht, der für den kompletten Schutz seiner Bevölkerung notwendig ist“, betonte die Regionaldirektorin der WHO für Europa, Zsuzsanna Jakab.
In Europa wurden seit Januar mindestens 500 Fälle diagnostiziert, die meisten davon in Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Rumänien, der Schweiz und der Ukraine. In diesen Ländern liegt die geschätzte nationale Immunisierung unter der empfohlenen 95-Prozent-Schwelle. Masern sind ein hochansteckender Virus, der in den meisten Teilen der Welt heimisch ist. Die WHO fordert die betroffenen Länder dazu auf, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen um eine weitere Übertragung zu verhindern. „Gemeinsam müssen wir sicherstellen, dass der hart erkämpfte Fortschritt in Richtung regionaler Eliminierung nicht verloren geht“, betonte Jakab.

 

Ausbau der Kardiologie – Dr. Plehn übernimmt Kardiologie am St. Anna

Duisburg, 04. April 2017 - PD Dr. med. Gunnar Plehn ist seit dem 01.04.2017 neuer Chefarzt der Kardiologie am Malteser Krankenhaus St. Anna. Der 47-jährige arbeitete zuletzt am Johanniter Krankenhaus in Rheinhausen. Dr. Plehn bringt einen Großteil seines ärztlichen und pflegerischen Teams mit.

Duisburg. Das Malteser Krankenhaus St. Anna hat mit der Neubesetzung von PD Dr. med. Gunnar Plehn als Chefarzt der Klinik für Kardiologie eine ganz wichtige personelle Entscheidung getroffen. Gleichzeitig setzt Geschäftsführer Arne Greiner damit auch die strategische Ausrichtung der Malteser Kliniken Rhein-Ruhr konsequent weiter fort.
„Die Kardiologie ist einer von unseren drei ganz wichtigen Schwerpunkten, auf die wir uns auch künftig konzentrieren wollen. Mit Dr. Gunnar Plehn bekommen wir nicht nur einen ausgewiesenen Spezialisten für minimal-invasive Eingriffe am Herzen und kardiologische Intensivmedizin. Zusätzlich können wir damit unsere kardiologische Versorgung weiter ausbauen.“

„Freue mich auf die neuen Aufgaben“
Dr. Gunnar Plehn war zuletzt am Johanniter-Krankenhaus in Duisburg-Rheinhausen als Chefarzt tätig und übernimmt die Leitung der Kardiologie sowohl am St. Anna als auch am Malteser Krankenhaus St. Josefshospital in Uerdingen. „Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben in Huckingen und in Uerdingen. Besonderen Wert lege ich auf den engen und kollegialen Umgang mit den anderen Abteilungen in unserer Klinik. Zudem freue ich mich auf die weiterhin gute Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Haus- und Fachärzten.“
Dr. Gunnar Plehn hat Humanmedizin an der Martin-LutherUniversität in Halle studiert. Seine Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin und die Schwerpunktanerkennung Kardiologie absolvierte er an der Klinik für Kardiologie, Pulmologie und Angiologie der Heinrich-Heine-Universität. 2004 folgte Dr. Plehn einem Ruf an die Klinik für Kardiologie der Ruhr-Universität Bochum. Dort bekleidete er ab 2006 den Posten eines Oberarztes. In Bochum startete er auch seine wissenschaftliche Karriere und widmet sich nicht erst seit seiner Habilitation im Jahre 2010 der Forschung und Lehre.
2012 wurde Dr. Plehn Chefarzt der Klinik für Kardiologie am Johanniter Krankenhaus Duisburg. Er verfügt über die Zusatzqualifikationen „interventionelle Kardiologie“ und „spezielle Rhythmologie“. Dr. Plehn ist 47 Jahre alt, verheiratet, vierfacher Familienvater und erwarb 2013 einen MBA-Abschluss an der Düsseldorfer Business School.

„16 neue Mitarbeiter kommen mit“
Insgesamt bringt Dr. Plehn gleich 16 Mitarbeiter aus seiner alten Klinik mit. 8 neue Mitarbeiter kommen aus der Pflege, die anderen 8 Mitarbeiter verstärken das Ärzteteam. „Dass so viele Mitarbeiter folgen, zeigt uns wie sehr Herr Dr. Plehn geschätzt wird. Wir hatten sogar schon Initiativbewerbungen von ehemaligen Kollegen von Herrn Dr. Plehn, die wieder unter ihm arbeiten wollen“, berichtet Arne Greiner, der sich gleichzeitig auch bei Professor Dr. med. Martin Wegener bedankt.
 „Wir haben Professor Wegener viel zu verdanken. Er hat die Kardiologie im St. Anna aufgebaut und wird sich künftig komplett auf die Abteilung für Innere Medizin konzentrieren.“
Bereits im kommenden Jahr will Greiner noch ein weiteres Herzkatheterlabor anschaffen. „Wir wollen vor allem für unsere Patienten die besten Bedingungen schaffen. Und natürlich für unsere Ärzte. So können wir die besten Diagnosen stellen und die auf den Patienten individuell abgestimmte Therapie einleiten.“

Masernerkrankungen in Duisburg: Stetiger Anstieg der Fallzahlen, Infektionen nun auch bei jungen Erwachsenen

Duisburg, 31. März 2017 - Die Zahl der Masernerkrankung in Duisburg steigt langsam, aber stetig weiter an. Zurzeit sind 165 Personen an Masern erkrankt, davon 94 Kinder, 37 Säuglinge und 34 Erwachsene.  Aktuell betroffen sind weiterhin Säuglinge, bei denen ein Impfschutz noch nicht ohne weiteres möglich ist und die regulär erst ab dem vollendeten 11. Lebensmonat (in speziellen Fällen bereits ab dem 9. Monat) gegen Masern geimpft werden.
Außerdem betroffen sind Erwachsene ohne sicheren Impfschutz. Wer im Impfausweis nicht zwei Impfungen (MMR Vax/ MMR Vax Pro bzw. Priorix/ Priorix Tetra) dokumentiert hat oder bei dem auch nur geringste Zweifel bestehen, dass die als Kind durchgemachte Infektion wirklich Masern war, sollte sich ärztlich beraten lassen.  
Masern werden sehr leicht durch Tröpfchen beim Husten, Sprechen und Niesen sowie durch Kontakt mit infektiösem Sekret aus Nase und Rachen übertragen. Eltern von nicht geimpften Säuglingen wird daher geraten, wegen der möglichen Ansteckungsgefahr für die Kleinen nach Möglichkeit geschlossene Räume mit vielen Menschen zu meiden.
Gerade bei Säuglingen kann es zu schweren und lebensbedrohlichen Krankheitsverläufen kommen. Um nicht geimpfte Säuglinge zu schützen, sollten insbesondere alle Menschen mit direkten Kontakten zu Säuglingen ihren Impfschutz kontrollieren.  
Infektionsgefahr besteht insbesondere bei Menschenansammlungen wie Einkaufsmeilen und Märkten sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln.  
Personen mit einem nicht geklärten Krankenversicherungsschutz können kostenlos Impfungen jeden Donnerstag in der Zeit von 10 bis 15 Uhr in der Malteser-Migranten-Ambulanz in der Münzstraße 15-17 und beim Kinderimpfmobil am 7., 21. und 28. April von 14 bis 16 Uhr an der Henrietten-Grundschule in Marxloh erhalten.
Die Masernimpfung wird als kombinierte Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln mit dem  Eintrag „MMR“ oder bei einer zusätzlichen Kombination mit Windpocken mit „MMR-V“ im Impfpass vermerkt.   

 

Infoabend rund um die Geburt

Wie hilft die richtige Atmung bei der Geburt? Was passiert bei einer Entbindung in der Wanne? Und wie sieht eigentlich der Kreißsaal von innen aus? Diese und weitere Fragen beantworten die Experten der Geburtshilfe und Kinderheilkunde an der HELIOS St. Johannes Klinik Duisburg werdenden Eltern wieder am Montag, 3. April 2017 um 18 Uhr.
Chefärztin Dr. Katrin Marschner und ihr Team erläutern zunächst die verschiedenen Methoden der Entbindung. Danach informiert Marie Bottenberg über die Begleitung der Hebamme vor, während und nach der Geburt. Schließlich gibt Oberarzt Dr. Metin Degirmenci wissenswerte Tipps etwa zur Vorsorge, zur Ernährung des Neugeborenen und zum sicheren Babyschlaf. Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Sie findet im Konferenzzimmer im Verwaltungsgebäude der HELIOS St. Johannes Klinik, An der Abtei 7-11 in Duisburg, statt. Im Anschluss haben die Teilnehmer die Möglichkeit, die Kreißsäle, das Stillzimmer und die Station der Geburtshilfe zu besichtigen. Nähere Informationen unter Tel. (0203) 546-2102.  

 

HELIOS Marien Klinik: Erster Teilumzug erfolgt

Duisburg, 31. März 2017 -  Eine Klinik zieht um – was wie eine logistische Herausforderung klingt, ist auch eine. Nachdem alle vorbereitenden Maßnahmen getroffen waren, wurden am Freitag nun auch die Patienten vom Altbau in den modernen Neubau der HELIOS Marien Klinik gebracht. Die erste war Hye Hyoung Kang.  


Mit einem Blumenstrauß begrüßte Pflegedirektor Carl Poersch die junge Frau auf Station A2-2: „Herzlich willkommen in unserem neuen Haus. Wir hoffen sehr, dass Sie sich hier wohlfühlen.“ Lange blieb Hye Hyoung Kang jedoch nicht allein auf der Station – Zug um Zug wurden insgesamt 45 stationäre Patienten unter ärztlicher und pflegerischer Überwachung in das Gebäude gebracht. Dies gelang über eine Rampe zwischen zwei sich gegenüberliegenden Nebeneingängen des bisherigen und des neuen Hauses.

Doch nicht nur Patienten wurden über diesen Weg transportiert: Ganze 1200 Umzugskisten hatte die Projektleitung vor dem Umzugstag an die Mitarbeiter der Klinik ausgegeben, in denen das Hab und Gut aus dem Altbau verstaut werden musste. Hinzu kamen noch zahlreiche Möbel etwa aus Besprechungs- und Dienstzimmern. Zeit, Material, Transportwege und Personaleinsatz wurden daher lange im Voraus geplant.

Doch ob Chefarzt, Pflegekräfte, Mitarbeiter der technischen Abteilung, Klinikleitung, Verwaltung, Logistik, IT-Abteilung – am Stichtag wurde jede helfende Hand benötigt. Zudem waren rund 30 Umzugsprofis vor Ort, um Kisten, Möbel und Gerätschaften an ihren neuen Bestimmungort zu bringen. „Um den Überblick nicht zu verlieren, wurde jedes Transportstück akribisch mit Herkunft, Zielort und Ansprechpartner beschriftet“, erläutert Simone Hyun, Assistentin der Klinikgeschäftsführung und eine der Umzugskoordinatorinnen.
Außerdem wurden die Helfer in Teams aufgeteilt und mit Westen in verschiedenen Farben ausgestattet – so war sofort erkennbar, wer zu welchem Bereich gehört. Neben Medikamenten, Verbandsmaterialien, Büchern und mobilen Geräten mussten jedoch auch medizinische Schwergewichte den Platz wechseln, die nicht einfach in einem Karton zu verstauen waren.
„Der Umzug medizinischer Großgeräte wie etwa die aus der Radiologie wurde schon Monate vor dem eigentlichen Termin geplant. Der Ab- und Aufbau erfolgte mit einem gewissen Vorlauf, um einen reibungslosen Start im Neubau zu sichern“, sagt Thomas Wojciechowski, Leiter der Abteilung für Medizintechnik. Auch der OP-Plan wurde an die speziellen Gegebenheiten angepasst. Während der heißen Umzugsphase waren keine geplanten Eingriffe vorgesehen.

„Allerdings ist im Altbau ein OP-Saal für den Notfall komplett ausgestattet und einsatzbereit – bis zuletzt. Er wird erst abgebaut, wenn der Wechsel vollzogen ist“, erläutert Cornelia Koch, Leiterin der Abteilung für Bau und Technik. Am Wochenende haben die Stationen und Bereiche wie die Notaufnahme oder die Ambulanz nun Zeit, sich einzurichten – bis am Montag die Klinik ihren regulären Betrieb aufnimmt. Ende April wird auch die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Gerontopsychiatrie aus der St. Vincenz Klinik im Stadtzentrum nach Hochfeld ziehen.

 

 

Hospiz Bethesda lädt zum Vortrag ein: „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten…“

Duisburg, 28. März 2017 - „Sterbebegleitung und Palliative Care für Menschen mit Demenz“ ist das Thema von Stephan Kostrzewa bei einem Vortrag für Hospiz Bethesda e.V. Der ambulante Hospizdienst begleitet Schwerkranke und ihre Angehörigen und lädt zu der Veranstaltung alle Interessierten herzlich ein. Stephan Kostrzewa ist examinierter Altenpfleger, Sozialwissenschaftler und Inhaber des Instituts für palliative und gerontopsychiatrische Interventionen.
Die Verantstaltung findet statt am Mittwoch 29.03.2017 um 18.00 Uhr im Kirch- und Vortragssaal des Evangelischen Krankenhauses BETHESDA , Heerstr. 219, 47053 Duisburg statt. Nach dem Vortrag ist bei einem kleinen Imbiss Gelegenheit zum Gespräch. Der Eintritt ist frei.

 

Infoabende mit Kreißsaalführung - Geburtsvorbereitungskurs - Vorträge
Am 6. April und am 20. April um 18 Uhr haben werdende Eltern Gelegenheit, die Entbindungsräume und die Wochenstation im Malteser Krankenhaus St. Anna in Duisburg-Huckingen kennen zu lernen. Während und nach dem Rundgang steht das Geburtshilfe-Team für Fragen zur Verfügung. Auch außerhalb des genannten Termins ist eine persönliche Besichtigung des Kreißsaals möglich: individuelle Terminvereinbarung unter Tel. 0203 755-1254. Die Teilnahme an den Führungen ist kostenlos.
Zum Thema „Pflege des Kindes“ gibt es am Montag, den 10. April einen Kurs statt, am Montag, den 24. April geht es um das Thema „Stillen“ (jeweils 18 Uhr). Auch diese beiden Veranstaltungen sind selbstverständlich kostenfrei.  
Am 08. Und 09. April findet jeweils von 10 Uhr bis 15 Uhr 30 der zweitägige Geburtsvorbereitungskurs statt. Der Kurs umfasst u.a. Körperarbeit, Atemübungen, Entspannungsübungen, Paarübungen, Gespräche über einzelne Geburtsphasen. 
Die Kursgebühren werden bei gesetzlich krankenversicherten Frauen direkt mit der Kasse abgerechnet, wobei versäumte Stunden von der Kursteilnehmerin selbst entrichtet werden müssen.  
Treffpunkt aller Veranstaltungen ist die Eingangshalle des Krankenhauses. Die Teilnahme ist kostenlos. Informationen unter 0203/755-1254 oder im Internet  unter www.malteser-kliniken-rhein-ruhr.de.

 

Neues Angebot in der Region: HELIOS St. Johannes Klinik bietet Skoliose-Sprechstunde an

Duisburg, 21. März 2017 - Bisher mussten die oftmals noch jungen Betroffene aus dem Ruhrgebiet zum Teil weite Wege zurücklegen, ab sofort finden sie auch im Duisburger Norden einen Ansprechpartner für die komplizierte Therapie der Wirbelsäulenerkrankung

Normalerweise bildet die menschliche Wirbelsäule von der Seite betrachtet ein elegantes Doppel-S und ist ansonsten schnurgerade. Ganz anders bei Menschen, die unter einer Skoliose, einer mehrdimensionalen Verkrümmung der Wirbelsäule leiden: Ihre Rückgrat ist zur Seite geneigt, gleichzeitig sind die Wirbelkörper verformt und in der Längsachse verdreht. Eine Skoliose kann vielfältige Ursachen haben, beispielsweise Erkrankungen der Muskeln und Nerven sowie bestimmte Erkrankungen des Bindegewebes und Stoffwechsels.

In den meisten Fällen ist die Ursache jedoch (noch) nicht genau bekannt. In diesem Fall spricht man von einer „Idiopathischen Skoliose“, die rund 80 bis 90 Prozent der Erkrankungen ausmacht und fast ausschließlich im Kindes- oder Jugendalter auftritt. Bei der sogenannten Idiopathischen Skoliose wachsen die betroffenen Wirbelkörper ungleichmäßig und drehen sich aus der ursprünglich geraden Ausrichtung heraus.
Das kann neben dem sozialen und ästhetischen Aspekt, insbesondere mit fortschreitendem Alter, gravierende Folgen haben: Die Wirbelsäule nutzt sich durch die Verkrümmung verstärkt ab, was zu Schmerzen und im schlimmsten Fall auch zu einer krankhaften Verkürzung des Rumpfes und damit einhergehender Belastung der inneren Organe führt. 

Neben dem Alter des Patienten entscheidet vor allem der Grad der Krümmung über die erfolgversprechendste Therapie. „Ist die Wirbelsäule um mehr als 40 Grad gekrümmt oder ist bei Kindern und Jugendlichen mit einem weiteren Fortschreiten der Erkrankung zu rechnen, sollte operiert werden. Ein gutes Zeitfenster dafür ist ein bis zwei Jahre vor Wachstumsende, denn dann kann die Wirbelsäule mit dem zu erwartenden Restgrößenwachstum gut gelenkt werden“, so Dr. Khanh-Toan Hau, Chefarzt der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie am HELIOS Klinikum Duisburg.

Für eine solche Operation mussten Betroffene aus der Region bislang sehr weite Wege auf sich nehmen: Münster, Sankt Augustin oder Bad Wildungen (Hessen) sind die nächstgelegenen Krankenhäuser, die der Bundesverband Skoliose auf seiner Karte ausweist. Doch seit Mitte letzten Jahres bietet auch die HELIOS St. Johannes Klinik in Duisburg die operative Behandlung der Wirbelsäulendeformität an.
Die ersten Operationen sind erwartungsgemäß sehr gut verlaufen, denn Dr. Hau ist ausgebildeter Skoliose-Operateur, der sein „Handwerk“ an den renommierten Skoliose-Zentren der Republik von der Pike auf gelernt hat. Bis er diese Form der Therapie in Duisburg angeboten hat, sind drei Jahre vergangen: „Je nach Schweregrad ist die Operation einer Skoliose eine echte High-End-Operation. Wir mussten zunächst die Voraussetzungen schaffen, beispielsweise indem wir die Fähigkeiten im Team trainiert haben, damit wir am Ende mit aller Überzeugung sagen können: Wir sind jetzt so weit“, erklärt der erfahrene Chirurg. Wichtig war dem Mitglied der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft auch die interdisziplinäre Vernetzung am Haus, denn „für eine ganzheitliche Skoliose-Behandlung sind zahlreiche ärztliche und pflegerische Fachdisziplinen nötig.“

 

Nun stehen er und sein Team den Orthopäden, Kinder- und Hausärzten in der Stadt Duisburg, aber auch im Ruhrgebiet, im Rheinland und am Niederrhein als Ansprechpartner zur Verfügung. Aufgrund der steigenden Nachfrage hat Dr. Hau seit Anfang März eine eigenständige Skoliose-Sprechstunde eingerichtet. Das Behandlungsziel ist klar: „Wir möchten jedem unserer Patienten zu einer Wirbelsäule verhelfen, die möglichst so harmonisch ist, wie die Natur es eigentlich vorsieht“, sagt Hau.

 

Die Skoliose-Sprechstunde findet jeweils mittwochs in der Zeit von 9.30 bis 13 Uhr an der HELIOS St. Johannes Klinik (An der Abtei 7-11, 47166 Duisburg) statt. Mit einer Überweisung bzw. Einweisung des behandelnden (Fach-)Arztes können Betroffene sich unter der Rufnummer 0203-546-2553 zur Sprechstunde anmelden. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.helios-kliniken.de/duisburg 

 

Behandlungsfehler: TK zählt 20 Prozent mehr Verdachtsfälle in NRW 

Duisburg, 20. März 2017 - Die Techniker Krankenkasse (TK) in Nordrhein-Westfalen (NRW) hat im vergangenen Jahr 1074 Verdachtsfälle auf Behandlungsfehler bei ihren Versicherten verzeichnet. Das ist ein Anstieg um circa 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders viele Fälle (353) beobachtete die Krankenkasse im chirurgischen Bereich, dahinter folgen Zahnmediziner (145), Allgemeinmediziner (99 Fälle) und Orthopäden (85 Fälle).
Im vergangenen Jahr hat die TK in NRW rund 3,5 Millionen Euro von Ärzten und Kliniken für die Folgekosten von Fehlbehandlungen zurückgefordert. Aus einem Anfangsverdacht einen tatsächlichen Fehler zu identifizieren, bleibt eine Herausforderung. Günter van Aalst, Leiter der TK Landesvertretung in NRW "Häufig können die Versicherten schwer erkennen, ob ein Krankheitsverlauf schicksalhaft ist oder ob die Ärzte und Pflegekräfte einen Fehler gemacht haben."
Gleichzeitig gehe er davon aus, dass es noch eine hohe Dunkelziffer gebe, sagte van Aalst. "Viele Patienten wissen immer noch nicht, an wen sie sich im Zweifel wenden können." 

Hat ein Patient das Gefühl, bei seiner Behandlung ist ein Fehler unterlaufen, sollte er zuerst das Gespräch mit seinem Arzt suchen. Werden die Zweifel nicht ausgeräumt, kann er sich an seine Krankenkasse wenden. Sie  berät und unterstützt den Versicherten – auch bei eventuellen Klageverfahren.
"Leider ist die Verfahrensdauer in der Regel viel zu lang. In schweren Fällen können Versicherte nach einem Behandlungsfehler nicht mehr arbeiten und sind in ihrer finanziellen Existenz bedroht", erklärt Günter van Aalst. Dennoch warten die Betroffenen häufig 5 - 10 Jahre, bis klar ist, ob sie Schadensersatz erhalten.

"Die Verfahren müssen viel schneller abgewickelt und die Betroffenen frühzeitig entschädigt werden. Der Gesetzgeber muss verhindern, dass Haftpflichtversicherungen auf Zeit spielen und die Patienten teilweise aus reiner Finanznot zu schlechten Kompromissen zwingen", so der TK-Landeschef.

 

Gesundheits.Messe.Duisburg

Kostenlose Vorträge und Untersuchungen
Duisburg, 14. März 2017 - Kommendes Wochenende ist es soweit – am 18. und 19. März öffnet das CityPalais Duisburg von 11 bis 17 Uhr seine Pforten zur Gesundheits.Messe.Duisburg 2017.

Über 50 Aussteller und Selbsthilfegruppen stellen sich den Fragen der interessierten Besucher und präsentieren ihre Leistungen und Angebote. Einlass am Samstag ist um 11.00 Uhr, offiziell eröffnet wird die Messe am Samstag um 11.30 Uhr mit großer TAIKO-Trommelshow von Mugen Dojo Mülheim. Im Anschluss begrüßen Veranstalter Frank Oberpichler sowie Dr. Peter Krumpholz, Dezernent für Umwelt, Klimaschutz, Gesundheit und Verbraucherschutz in Duisburg gemeinsam die Besucher der Messe.

Breite Themenvielfalt bei Expertenvorträgen
Neben zahlreichen Services der Aussteller, haben Besucher die Möglichkeit, an kostenlosen Vorträgen teilzunehmen und sich mit den Experten vor Ort auszutauschen. Los geht es am Samstag um 12.00 Uhr mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Schmerzmedizin“. Teilnehmer sind unter anderem Barbara Loges-Fechtner, Fachärztin in der Klinik für Schmerzmedizin des BG Klinikums Duisburg, Christina Welle, Pain Nurse der Sana Kliniken Duisburg, sowie Prof. Michael Zimmermann, Chefarzt der Neurochirurgie des Evangelischen Klinikum Niederrhein.

Um 13.00 Uhr folgen Vorträge zu den Themen „Führerschein barrierefrei – Fahrerlaubnis trotz Handicap“ von Andrea’s Fahrschule sowie „Die Roboter assistiere Prostatektomie“ von PD Dr. Marcus Horstmann, Chefarzt Urologie und Kinderurologie sowie Leiter des Malteser Robotik Zentrums der Malteser Kliniken Rhein-Ruhr.

 

Im Anschluss um 14.00 Uhr stellt Parkinsonpatientin Birgit Lange der Parkinsonselbsthilfegruppe Moers ihr Buch „Bewege dich, dann bewegst du was“ vor. Parallel dazu können sich Interessierte im Vortrag vom Leitenden Oberarzt der Viszeralchirurgie des Evangelischen Klinikum Niederrhein Prof. Dr. D. Vallböhmer zum Thema „Ein Band hilft gegen Sodbrennen: Möglichkeiten und Grenzen“ informieren.

Weitere Themen der Vorträge sind unter anderem Zahn- und Kieferfehlstellungen, Schadstoffe in Pflegeprodukten, Hörgeräteanpassung, der Umgang mit Angst bei schweren Erkrankungen, Endoprothetik, Darmkrebsvorsorge, Schwindel, Parkinson, Übergewicht oder Psychotherapie in der Schmerzmedizin.

Alle Vortragsthemen, Referenten und die genauen Zeiten finden Sie im Vortragsprogramm der Messe unter www.gesundheitsmesse-duisburg.de – der Eintritt zur Messe und die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.
Durian GmbH Frank Oberpichler Tibistr. 2 47137 Duisburg 0203 – 3467830 www.gesundheitsmessen.nrw www.facebook.de/gesundheitsmessenNRW www.durian-pr.de service@gesundheitsmesse.nrw

Steigende Zahl der Masernerkrankungen - Impfschutz kontrollieren

Gesundheitsministerium: Empfehlungen der Ständigen Impfkommission gelten in NRW uneingeschränkt
1.)  Die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) gelten in Nordrhein-Westfalen uneingeschränkt. Wer etwas anderes behauptet, verbreitet die Unwahrheit.
2.)   Bei den Masern-Impfungen liegt die Quote in NRW nach den vom Robert-Koch-Institut (RKI) erhoben Daten über dem Bundesdurchschnitt. 3.)   Wer behauptet, dass es in NRW jedes Jahr Todesfälle durch Masern gibt, verbreitet ebenfalls die Unwahrheit.

 

Duisburg, 14. März 2017 - Die Zahl der Masernerkrankungen steigt weiter. Aktuell  sind 100 Menschen an Masern erkrankt, davon 58 Kinder, von denen 24 jünger als ein Jahr sind. Masern werden sehr leicht durch Tröpfchen beim Husten, Sprechen und Niesen sowie durch Kontakt mit infektiösem Sekret aus Nase und Rachen übertragen.
Eltern von nicht geimpften Säuglingen wird daher weiterhin geraten, wegen der möglichen Ansteckungsgefahr nach Möglichkeit geschlossene Räume mit vielen Menschen zu meiden und die Säuglinge - schon früher als regulär - ab dem 9. Lebensmonat von ihrer Kinderärztin oder Kinderarzt gegen Masern impfen zu lassen. Um noch nicht geimpfte Säuglinge zu schützen, sollten insbesondere alle Menschen mit direkten Kontakten zu Säuglingen ihren Impfschutz kontrollieren. Gerade bei Säuglingen kann es zu schweren und lebensbedrohlichen Krankheitsverläufen kommen.   
Das Gesundheitsamt ruft weiterhin noch einmal dazu auf, den Impfschutz zu prüfen. Im Impfpass werden Masernimpfungen mit dem  Eintrag „MMR“ oder bei einer zusätzlichen Kombination mit Windpocken mit „MMRV“ im Impfpass vermerkt. Nur bei zwei Einträgen besteht ein Schutz vor einer Maserninfektion.
Ungeimpfte oder nur einmal gegen Masern geimpfte Kinder, Jugendliche und Erwachsene, bei denen im Impfausweis entweder gar kein Vermerk über eine Impfung oder nur eine Impfung gegen Masern verzeichnet ist, sollten sich beim Haus- oder Kinderarzt gegen Masern impfen lassen. Impfungen gegen Masern werden bei einem bestehenden Krankenversicherungsschutz grundsätzlich kostenlos angeboten.  
Menschen mit einem nicht geklärten Krankenversicherungsschutz können jeden Donnerstag in der Zeit von 10 bis 15 Uhr in der Malteser-Migranten-Ambulanz in der Münzstraße 15-17 geimpft werden. Freitags können sich Nichtversicherte zwischen 14 und 16 Uhr auch im Kindergesundheitsmobil der McDonalds-Kinderhilfestiftung auf dem Schulhof der Henriettengrundschule in Marxloh impfen lassen (Ausnahme Karfreitag).

 

Neue HELIOS Marien Klinik eröffnet mit Medizin zum Anfassen und Dr. Stratmann  

 Tag der offenen Kliniktür am 18. März von 14 bis 18 Uhr
Duisburg, 13. März 2017 - Zwei Jahre hat es gedauert und rund 50 Millionen Euro gekostet: Am Samstag, den 18. März, wird der Neubau der HELIOS Marien Klinik in Duisburg-Hochfeld mit einem Tag der offenen Kliniktür für interessierte Besucher eröffnet. Neben der seltenen Gelegenheit, hinter die Kulissen eines hochmodernen Krankenhauses kurz vor Inbetriebnahme zu schauen, lockt ein buntes Rahmenprogramm mit dem Besuch von Dr. Stratmann und zahlreichen weiteren Highlights.  
Der freundliche und helle Eindruck, den die gelbe Außenfassade der beiden Gebäudewürfel macht, setzt sich im Inneren des Neubaus der HELIOS Marien-Klinik fort: Durch die großen Fensterfronten fällt viel Tageslicht und erhellt die weiten Raumstrukturen. Die Investitionen in Bau und Technik in Höhe von rund 50 Millionen Euro machen das Haus zu einem leistungsstarken Akutversorger mit umfassender Notfallmedizin.

Um den Bürgern der Stadt einen Eindruck von ihrem neuen Krankenhaus zu vermitteln, lädt die HELIOS Marien Klinik am Samstag, 18. März, von 14 bis 18 Uhr zum Tag der offenen Tür mit zahlreichen Attraktionen ein.  
Parcours mit Gewinnspiel
Beim „Tag der offenen Kliniktür“ ist der Name Programm, denn er bietet die einmalige Gelegenheit, hinter die Kulissen eines neuen Krankenhauses zu blicken, bevor es in Betrieb geht. Auf einem Parcours durch das Haus lassen sich die Mitarbeiter der verschiedenen Abteilungen bei ihren Tätigkeiten über die Schulter schauen. Besucher können so moderne Medizin in Notaufnahme oder OP-Saal hautnah erleben und durch Beantworten verschiedener Quizfragen mit etwas Glück sogar ein Wochenende an der Ostsee gewinnen.
Auch Selbsthilfegruppen und Vereine stellen ihre Angebote für Patienten vor. Das eigene Wissen zu testen und aufzufrischen ermöglicht der Erste-Hilfe-Führerschein. Und wer wissen möchte, wie es um die eigene Gesundheit bestellt ist, kann sich kleinen Check-Ups unterziehen. Klinikclown, Teddybärklinik – hier unbedingt das eigene Kuscheltier einpacken – und Luftballonsteigen mit Prinzessin Elsa sorgen dafür, dass auch die kleinen Besucher auf ihre Kosten kommen.
Zu Beginn, um 14 Uhr, sind zudem einige Spieler der Duisburger Füchse zu Gast und geben in der Skylounge der Klinikcafeteria Autogramme. Und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Im Haus und an verschiedenen Stände gibt es zahlreiche Leckereien und Getränke.  
Dr. Stratmann auf der Bühne Neben dem Blick hinter die Kulissen bietet der Tag aber auch ein buntes Bühnenprogramm. Besonderes Highlight: der Besuch des WDR-Kabarettisten Dr. Stratmann, der um 15 Uhr mit dem Programm seiner Abschiedstournee im Festzelt der Klinik Station macht. Direkt im Anschluss tritt salto chorale, der Kammerchor der Universität Duisburg-Essen, mit einem bunten Medley großer Songschreiber-Lieder auf.  Dazu kommen medizinische Vorträge zu verschiedenen Themen wie Nierenerkrankungen, Psychotherapie, den Besonderheiten der Altersmedizin und der Urologie.  
Jobbörse für Pflegekräfte und Ärzte
Das HELIOS Klinikum Duisburg weiht nicht nur einen Neubau ein, sondern ist zudem auch Arbeitgeber mit zahlreichen Karrierechancen und Entwicklungsperspektiven. Am Tag der offenen Tür gibt es deshalb die Möglichkeit, sich bei einer Jobbörse über verschiedene Fachbereiche sowie Stellenangebote und Ausbildungsplätze in den unterschiedlichsten Bereichen des Klinikums zu informieren.  
Der Tag der offenen Tür findet statt am Samstag, den 18. März 2017, von 14 bis 18 Uhr Adresse: HELIOS Marien Klinik Duisburg, Grunewaldstr. 96, 47053 Duisburg

 

UDE/UK Essen: Diabetes-Risiko wird unterschätzt
Hoher Blutzucker? – Zu oft kein Thema  

Krank werden nur die anderen: Die Wahrscheinlichkeit, einen Diabetes zu bekommen oder schon erkrankt zu sein, unterschätzen viele Personen, die bereits erhöhte Blutzuckerwerte oder sogar schon einen noch nicht diagnostizierten Diabetes haben.
Das fand die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) in einer Studie heraus, die sie gemeinsam mit dem Deutschen Diabetes-Zentrum und dem Helmholtz Zentrum München durchführte. Das Fachmagazin PLOS One veröffentlichte jetzt ihre Ergebnisse.  
In der KORA-Studie (Kooperative Gesundheitsforschung in der Region Augsburg) wurden rund 2.000 Personen untersucht, die von ihrem Arzt noch keine Diabetesdiagnose erhalten hatten und keine Diabetesmedikamente einnahmen.
Zunächst schätzten sie ein, für wie wahrscheinlich sie es hielten, bereits an Diabetes erkrankt zu sein.
Dann folgte der Blutzuckertest. Die Teilnehmer, bei denen dieser Test einen – ihnen selbst noch unbekannten – Diabetes anzeigte, schauten sich die Wissenschaftler näher an.  
Das Ergebnis: 74 Prozent dieser Teilnehmer stuften die Wahrscheinlichkeit, schon an Diabetes erkrankt zu sein, zuvor als gering oder sehr gering ein. Und: Über 70 Prozent aller Teilnehmer, die zwar noch keinen Diabetes, aber bereits erhöhte Blutzuckerwerte – einen sogenannten Prädiabetes – aufwiesen, gaben vor der Blutzuckermessung an, dass bei ihnen kein Risiko für einen späteren Diabetes vorliegt.  
Damit kommen die Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass Menschen ihren Gesundheitszustand häufig zu optimistisch einschätzen. Dies sei gerade bei Prädiabetes und Diabetes fatal, da die Betroffenen den Verlauf der Krankheit durch Lebensstil und Medikamente entscheidend beeinflussen können.  
Menschen mit Übergewicht, zu wenig Bewegung, ungesunder Ernährung, Menschen, die rauchen oder deren Eltern bereits Diabetes haben, tragen ein hohes Risiko, selbst daran zu erkranken. Sie sollten regelmäßig ihre Blutzuckerwerte prüfen lassen.

 

Weitere Masernerkrankungen in Duisburg

Auch bei Säuglingen Impfschutz überprüfen  
Duisburg, 07. März 2017 - Die Zahl der Masernerkrankung in Duisburg steigt weiter. Zurzeit sind 77 Menschen an Masern erkrankt, davon 61 Kinder, von denen 22 jünger als ein Jahr sind. Besonders betroffen sind daher weiterhin Säuglinge, bei denen ein Impfschutz noch nicht ohne weiteres möglich ist und die regulär erst ab dem vollendeten 11. Lebensmonat gegen Masern geimpft werden.  
Masern werden sehr leicht durch Tröpfchen beim Husten, Sprechen und Niesen sowie durch Kontakt mit infektiösem Sekret aus Nase und Rachen übertragen. Eltern von nicht geimpften Säuglingen wird daher geraten, wegen der möglichen Ansteckungsgefahr nach Möglichkeit geschlossene Räume mit vielen Menschen zu meiden.
Gerade bei Säuglingen kann es zu schweren und lebensbedrohlichen Krankheitsverläufen kommen. Um nicht geimpfte Säuglinge zu schützen, sollten insbesondere alle Menschen mit direkten Kontakten zu Säuglingen ihren Impfschutz kontrollieren.  
Das Gesundheitsamt ruft noch einmal dazu auf, den Impfschutz zu prüfen. Ungeimpfte oder nur einmal gegen Masern geimpfte Kinder, Jugendliche und Erwachsene, bei denen im Impfausweis entweder gar kein Vermerk über eine Impfung oder nur eine Impfung gegen Masern verzeichnet ist, sollten sich beim Haus- oder Kinderarzt gegen Masern impfen lassen. Säuglinge sollten möglichst früh, regulär ab dem vollendeten 11. Lebensmonat, geimpft werden.
In der aktuellen Situation kann von der Kinderärztin oder dem Kinderarzt erwogen werden, diese Impfung auch bereits ab einem Alter von 9 Monaten durchzuführen. Diese geimpften Kinder müssen dann aber zum Erwerb eines sicheren Schutzes noch zwei weitere Impfungen erhalten. Impfungen gegen Masern werden grundsätzlich kostenlos angeboten.
 Menschen mit einem nicht geklärten Krankenversicherungsschutz können diese jeden Donnerstag in der Zeit von 10-15 Uhr in der Malteser-Migranten-Ambulanz in der Münzstraße 15-17 erhalten. Die Masernimpfung wird als kombinierte Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln mit dem  Eintrag „MMR“ oder bei einer zusätzlichen Kombination mit Windpocken mit „MMRV“ im Impfpass vermerkt.

 

 

Neues internationales Forschungsnetzwerk: Wenn sich das Immunsystem irrt  
Das menschliche Immunsystem bekämpft Erkrankungen wie Infektionen oder Krebs. Manche Immunzellen können diese Krankheiten allerdings verschlimmern, etwa myeloide Suppressorzellen (MDSC). Um sie genauer zu untersuchen, haben sich kürzlich mehr als 100 Wissenschaftler aus 25 europäischen Ländern zu Mye-EUNITER zusammengeschlossen.  
Sprecher des European Network of Investigators Triggering Exploratory Research on Myeloid Regulatory Cells ist Prof. Dr. Sven Brandau, Leiter der Forschungsabteilung der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde in der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) am Universitätsklinikum Essen.  
Prof. Brandau: „Bald können wir erstmals Daten über MDSC aus so verschiedenen Erkrankungen wie Krebs, HIV, Hepatitis oder Schuppenflechte miteinander vergleichen.“
Denn das Forschungsnetzwerk verwendet erstmals eine neu entwickelte Standard-Analysemethode, mit deren Hilfe die Bedeutung dieser Zellen in verschiedenen Erkrankungen unter einheitlichen Bedingungen analysiert und verglichen werden kann.  
Auf dieser Basis können dann in Zukunft wirksame diagnostische und therapeutische Gegenmaßnahmen entwickelt werden. Im Laufe des Jahres sollen weitere Studien zur Analyse fehlgeleiteter Immunzellen begonnen werden.  

 

Erster Trigeminusneuralgie-Tag in Deutschland den Sana Kliniken war ein voller Erfolg - Verein will mit Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung kooperieren

Duisburg- 28. Februar 2017 - Sie kamen aus vielen Städten, die Trigeminusneuralgie-Betroffenen, deren Angehörige, Mediziner, Politiker und Vertreter von Gesundheitskassen. Vor einem bestens gefüllten Saal konnten Sana-Klinken-Geschäftsführer Dr. Stephan Puke und Harald Jeschke als Sprecher der Selbsthilfegruppe Duisburg/Niederrhein beim bundesweit ersten Trigeminusneuralgie-Tag Menschen begrüßen, die aus Aachen, Berlin, Frankfurt und den unterschiedlichsten NRW-Städten angreist waren, was Organisator Harald Jeschke beinahe fassungslos machte.

"Wenn betroffene Menschen im Rollstuhl aus Berlin oder eine stark sehbehinderte Trigeminusneuralgie-Patientin aus Frankfurt anreist ist das einfach unglaublich, zeigt aber deutlich den Leidensdruck der Menschen und dem Wunsch nach mehr Informationen."

Sie begrüßten die Teilnehmer. V.r.: Dr. Stephan Puke, Duisburgs Sana-Kliniken-Geschäftsführer,  Harald Jeschke (Sprecher Selbsthilfegruppe Duisburg/Niederrhein und Pressesprecher TN Deutschland e.V. sowie Trigeminusneuralgie Deutschland Vereinsvorsitzender Norbert Jaitzig aus  Berlin

Auch deshalb wiesen Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas sowie das Mitglied im NRW-Landtag-Gesundheitsausschuss Rainer Bischoff mit deutlichen Worten darauf hin, wie wichtig in unserer heutigen Gesellschaft Ehrenamt und Selbsthilfe sind.

Bäbel Bas (SPD MdB)

Harald Jeschke mahnte auch deshalb an, dass die Politik helfen muss, die Hürden bei Vereinsgründung in punkto Amtsgerichtseintragung und beim Fiskus von beschämend hoch, zu kompliziert und zum Teil abschreckend auf eine sehr niedrige Höhe bringen sollten.

In den zwei Stunden der Vorträge erfuhren die Gäste anschaulich von den Professoren die wichtigsten Informationen zur Diagnose (Professor D. Wilhelm Naciemento),

chirurgischen Eingriffen (Professor Dr. Martin Scholz)

und von der Leiterin der Schmerzambulanz der Sana Kliniken Dr. Alexandra Knille die wesentlichen Elemente zur professionellen Schmerzbekämpfung und die zur Verfügung stehenden Medikamente.

Das zur Zeit viel medial viel diskutierte Thema Cannabis von den Experten derzeit bei der Trigeminusneuralgie als wenig relavantes Hilfsmittel angesehen wird.

Professor Dr. Wilhelm Naciemento wies ausdrücklich darauf hin, dass es zwingend angeraten ist, Zahnärzte bedeutend mehr als bisher auf die Untersuchung auf eine Reizung des Trigeminusnerves zu animieren, als Patienten völlig unnötigen Zahnbehandlungen mit Entfernung vieler Zähne oder Wurzelbehandlungen auszusetzten, die den Trigeminusnerv extrem reizen und das Leid vervielfachen.

 

Die Ziele des 2015 in Duisburg gegründeten Vereins Trigeminusneuralgie Deutschland e.V.:

- Aufklärung zur Trigeminusneuralgie

- Koordinierung der Trigeminusneuralgie-Selbsthilfegruppen

- Zusammenarbeit mit Kompetenzzentren
- mit Kliniken im deutschsprachigen Raum Erstellung eines Registers zu Trigeminusneuralgie

- enge Zusammenarbeit mit der in Köln angesiedelten Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV, Körperschaft des öffentlichen Rechts), in der 53.000 Vertragszahnärtze sowie mehr als 10.000 angestellte Zahnärztinnen und Zahnärzte vereinigt sind und den Leistungskatalog für 70.000 Bundesbürger ausarbeitet.

In der der öffentlichen Veranstaltung folgenden Mitgliederversammlung
Vereins Trigeminusneuralgie Deutschland e.V. wurde beschlossen, dass der Trigeminusneuralgie-Tag 2018 analog zum international seit 27 Jahren durchgeführten "Gesichtsschmerztag" (z.B. in New York) ab 2018 stets am 07. Oktober eines Jahres, losgelöst vom allgemeinen Tag der Seltenen Krankheiten, in Deutschland abzuhalten.

Um aufklärend wirken zu können, wird dieser Tag in unterschiedlichsten Städten mit Hilfe von dort angesiedelten Selbsthilfegruppen und Kliniken mit neurologischen Abteilungen abgehalten. Deshalb wurde beschlossen, dass der nächste Trigeminusneuralgie-Tag inklusive Mitgliederversammlung am Samstag, 6. Oktober 2018 in Aachen stattfinden soll. 

 

 

Dienstag, 28. Februar 2017: Trigeminusneuralgie-Tag in den Sana Kliniken

Duisburg- 28. Februar 2017 - Sie kamen aus vielen Städten, die Trigeminusneuralgie-Betroffenen, deren Angehörige, Mediziner, Politiker und Vertreter von Gesundheitskassen. Vor einem bestens gefüllten Saal konnten Sana-Klinken Geschäftsführer Dr. Stephan Punke und Harald Jeschke als Sprecher der Selbsthilfegruppe Duisburg/Niederrhein beim bundesweit ersten Trigeminuneuralgie-Tag Menschen brgrüßen, die aus Aachen, Berlin, Frankfurt und den unterschiedlichsten NRW-Städten angreist waren, was Organsiator Harald Jeschke beinahe fassungslos machte.

"Wenn betroffene Menschen im Rollstuhl aus Berlin oder eine stark sehbehinderte Trigeminus-Patientin aus Frankfurt anreist, dass ist unglaublich, zeigt aber deutlich den Leidensdruck der Menschen."

Sie begrüßten die Teilnehmer. V.r.: Dr. Stephan Puke, Duisburgs Sana-Kliniken-Geschäftsführer,  Harald Jeschke (Sprecher Selsbhilfegruppe Duisburg/Niederrhein und Pressesprecher TND Deutschland e.V. sowie Trigeminusneuralgie Deutschland Vereinsvorsitzender Norbert Jaitzig aus  Berlin

Auch deshalb wiesen Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas sowie das Mitglied im NRW-Landtag-Gesundheitsausschuss Rainer Bischoff mit deutlichen Worte darauf hin, wie wichtig in unserer heutigen Gesellschaft das Ehrenamit und die Selbsthilfe ist.

Bäbel Bas (SPD MdB)

Harald Jeschke mahnte auch deshalb an, dass die Politik mithelfen muss, die Hürden bei Vereinsgründung in punkto Amtsgerichtseintragung und beim Fiskus von beschämend hoch, zu kompliziert und zum Teil abschreckend auf eine sehr niedrige Höhe bringen sollten.

In den zwei Stunden der Vorträge erfuhren die Gäste anschaulich von den Professoren die wichtigsten Informationen zur Diagnose (Professor D. Wilhelm Naciemento),

chirurgischen Eingriffen (Professor Dr. Martin Scholz)

und von der Leiterin der Schmerzambulanz der Sana Kliniken Dr. Alexandra Knille die wesentlichen Elemente zur professionellen Schmerzbekämpfung und die zur Verfügung stehenden Medikamente.

Das zur Zeit viel medial viel diskutierte Thema Cannabis von den Experten derzeit bei der Trigeminusneuralgie als wenig relavantes Hilfsmittel angesehen wird.

Professor Dr. Wilhelm Naciemento wies ausdrücklich darauf hin, dass es zwingend angeraten ist, Zahnärzte bedeutend mehr als bisher auf die Untersuchung auf eine Reizung des Trigeminsnerves zu animieren, als Patienten völlig unnötige Zahnbehandlungen mit Exzessen bis zur Entfernung vieler Zähne und Wurzelbehandlungen auszusetzten, die den Trigeminsnerv extrem reizen.

 

Die Ziele des 2015 in Duisburg gegründeten Vereins Trigeminusneuralgie Deutschland e.V.:

- Aufklärung zur Trigemiunsuneuralgie

-Koordinierung der Trigemiunsuneuralgie-Selbsthilfegruppen

- Zusamenarbeit mit Kompetenzzentren
- mit Kliniken im deutschprachigen Raum Erstellung eines Registers zu Trigeminsneuralgie

- enge Zusammenarbeit mit der in Köln angesiedelten Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV, Körperschaft des öffentlichen Rechts), in der 53.000 Vertragszahnärtze sowie mehr als 10.000 angestellet Zahnärztinnen und Zahnärzte vereinigt sind und den Leistungskatalog für 70.000 Bundesbürger ausarbeitet

 

In der der öffentlichen Veranstaltung folgenden Mitgliederversammlung
Vereins Trigeminusneuralgie Deutschland e.V. wurde beschlossen, das erstens der Trigeminustag 2018 analog zum international seit 27 Jahren durchgeführten "Gesichtsschmerztag" (z.B. in New York) ab 2018 stets am 07. Oktober eines Jahres, losgelöst vom allgemeinen Tag der Seltenen Krankheiten, in Deutschland abzuhalten.

Weiterhin wurde beschlossen, dass der nächste Trigemunsneuralgie-Tag inklusive Mitgliederversammlung im Oktober 2018 in Aachen stattfinden soll.  

 

 

Dienstag, 28. Februar 2017: Trigeminusneuralgie-Tag in den Sana Kliniken

Einladung zum Tag der seltenen Krankheiten - Erstlingswerk in Deutschland
Zum Tag der seltenen Krankheiten am 28. Februar findet von 11 bis 13 Uhr in den Sana Kliniken Duisburg der erste Duisburger Trigeminusneuralgie-Tag statt.  Die Trigeminusneuralgie ist eine schmerzhafte Erkrankung eines Gesichtsnervs und ist mit heftigsten Schmerzattacken verbunden, die  plötzlichen und blitzartig einschießen. Der Trigeminusnerv übermittelt Empfindungen aus dem Bereich der Gesichtshaut an das Gehirn. Die Attacken dauern oft  nur Sekunden, dazwischen besteht durchaus Beschwerdefreiheit.
Die Ursachen dieser seltenen, aber äußerst schmerzhaften Erkrankung sind bis heute nicht vollständig geklärt, was die Trigeminusneuralgie-Therapie erschwert.  Aus diesem Grund veranstaltet die Selbsthilfegruppe Duisburg/Niederrhein gemeinsam mit der Trigeminusneuralgie Deutschland e.V. zum ersten Mal einen gemeinsamen Informationstag, um Betroffene, Angehörige und Interessierte Bürger über diese Erkrankung zu informieren und Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie aufzuzeigen. Oft haben die Betroffenen bereits einen langen Leidensweg hinter sich, bis eine konkrete Diagnose und ein Therapieplan gestellt werden. Die Kenntnis über Symptome ist daher für Ärzte und Patienten wichtig.  
Die Veranstaltung ist initiiert von der Selbsthilfegruppe Trigeminusneuralgie Duisburg unter der Leitung von Harald Jeschke und wird begleitet von Bärbel Bas, Mitglied im Gesundheitsausschuss des Bundestages, Reiner Bischoff, Mitglied im Gesundheitsausschuss des Landstages. Vorträge von Betroffenen und Ärzten aus der Schmerzmedizin, Neurologie und Neurochirurgie der Sana Kliniken Duisburg werden ergänzt durch konkrete Angebote zu Hilfen im Alltag, der bei akuten Schmerzattacken kaum zu bewältigen ist.

 

Teilnehmer

Dr. Stephan Puke

Geschäftsführer der Sana Kliniken Duisburg

 

Harald Jeschke

Sprecher der Selbsthilfegruppe

Duisburg/Niederrhein

 

Norbert Jaitzig (Berlin)

Vorsitzender Trigeminusneuralgie

Deutschland e.V.

 

 

Vorträge und Informationen

 

"Gemeinsam stärker sein - Die Selbsthilfe als zentrale Säule unseres Gesundheitssystems" Bärbel Bas

Mitglied im Gesundheitsausschuss des Bundestages

 

 

"Diagnostik und Differentialdiagnostik aus neurologischer Sicht"

Prof. Dr. Wilhelm Nacimiento

Chefarzt Neurologie und Neurologische

Frührehabilitation

Sana Kliniken Duisburg

 

 

"Medikamentöse und nicht operative Therapie" Dr. Alexandra Knille

Ärztliche Leitung der Schmerzambulanz

Sana Kliniken Duisburg

 

"Operative Therapie bei ideopathisch und symptomatischer Trigeminusneuralgie" Prof. Dr. Martin Scholz

Chefarzt Neurochirurgie

Sana Kliniken Duisburg

 

"Der Stellenwert von Selbsthilfegruppen in der

Gesellschaft" Rainer Bischoff

Mitglied im Gesundheitsausschuss Landtag Düsseldorf 


Trigeminusneuralgie – Mitten aus dem Leben

Ein sperriges Wort und was dahinter steht, weiß eigentlich nur der Betroffene und natürlich seine ihn behandelnden  Ärzte.

„Oh, Sie haben Zahnschmerzen“, sind die gängigsten Bemerkungen, wenn Mitmenschen einen von einer Attacke geplagten Betroffenen sehen.

Was mich am meisten erschüttert hat, sind die direkten Kontakte mit Nicht-mehr-weiter-wissenden-Leidenden. Sie wollen diese grässlichen Attacken nicht mehr ertragen. Sie greifen zu allem, was Schmerzen reduziert. Manche wollen gar nicht mehr. „Das Leben macht so keinen Sinn mehr!“

Das sagen vor allem die allein Lebenden. Die mit Lebensgefährten oder Ehepartner bekommen mit, wie ihre Angehörigen an diesem Leid mittragen. Das zieht runter.

Das sollte so nicht hingenommen werden.  Es geht immer im Verbund mit Angehörigen und Ärzten um die Schmerzreduzierung und dadurch um Verbesserung der Lebensqualität.

Darum geht es auch beim ersten Trigeminusneuralgie-Tag. Wir brauchen Hilfe von außen. Niemand steht für sich allein, aber es muss erkennbar sein, dass die Hilfe auch angeboten wird.
Harald Jeschke als Sprecher der Selbsthilfegruppe Trigeminusneuralgie Duisburg/Niederrhein

im Verbund mit dem am 13. Juni 2015 in Duisburg in den Sana Klinken

gegründeten und bundesweit agierenden eingetragenen Verein (Sitz in Berlin)

 

HELIOS Marien Klinik Duisburg kurz vor Einweihung
Geburtsvorbereitungskurs

Der Countdown läuft

Duisburg, 22. Februar 2017 -Der Countdown läuft - drei Wochen sind es noch bis zur Eröffnung des Klinikneubaus an der Grunewaldstraße in Duisburg-Hochfeld.

Aktueller Stand an der Baustelle
Bald ein OP-Raum

Flur im Neubau

 

Infoabende mit Kreißsaalführung/Geburtsvorbereitungskurs/
Großelternkurs

Am 2. Februar und am 16. März um 18 Uhr haben werdende Eltern Gelegenheit, die Entbindungsräume und die Wochenstation im Malteser Krankenhaus St. Anna in Duisburg-Huckingen kennen zu lernen. Während und nach dem Rundgang steht das Geburtshilfe-Team für Fragen zur Verfügung. Auch außerhalb des genannten Termins ist eine persönliche Besichtigung des Kreißsaals möglich: individuelle Terminvereinbarung unter Tel. 0203 755-1254. Die Teilnahme an den Führungen ist kostenlos.  
Am 11. und 12. März findet jeweils von 10 Uhr bis 15 Uhr 30 der zweitägige Geburtsvorbereitungskurs statt. Der Kurs umfasst u.a. Körperarbeit, Atemübungen, Entspannungsübungen, Paarübungen, Gespräche über einzelne Geburtsphasen. 
Die Kursgebühren werden bei gesetzlich krankenversicherten Frauen direkt mit der Kasse abgerechnet, wobei versäumte Stunden von der Kursteilnehmerin selbst entrichtet werden müssen.  
Der beliebte Großelternkurs findet am 20. März statt, ein Kinderarztvortrag am 27. März (jeweils 18 Uhr). Auch diese beiden Veranstaltungen sind selbstverständlich kostenfrei. Treffpunkt aller Veranstaltungen ist die Eingangshalle des Krankenhauses. Die Teilnahme ist kostenlos. Informationen unter 0203/755-1254 oder im Internet  unter www.malteser-kliniken-rhein-ruhr.de.

 

Gesundheitsamt informiert: AIDS-Beratungsstelle zieht um  

Duisburg, 21. Februar 2017 - Die AIDS-Beratungsstelle zieht von Mittwoch, 22. Februar, bis einschließlich Montag, 27. Februar, vom Medical Center Ruhrort an der Ruhrorter Straße 195 in die Räumlichkeiten der Universitätsstraße 32 (3. Obergeschoss) in die Innenstadt. In diesem Zeitraum ist die Beratungsstelle telefonisch nicht erreichbar.  

Die Beratungsstelle informiert ab Dienstag, 28. Februar, von montags bis donnerstags, jeweils von 8.30 bis 12 Uhr, in den neuen Räumlichkeiten über AIDS und andere sexuell übertragbare Infektionen. Um vorherige telefonische Terminvereinbarung unter (0203) 283-7574 wird gebeten.

 

Land fördert Netzwerk für bessere Versorgung von Menschen mit Seltenen Erkrankungen

Düsseldorf/Duisburg, 19. Februar 2017 - In Nordrhein-Westfalen leiden etwa 900.000 Menschen unter einer Seltenen Erkrankung. Sie haben oft jahrelang unzählige Arztbesuche, Untersuchungen und Klinikaufenthalte hinter sich, bevor die Krankheit erkannt und richtig behandelt wird. Vier Zentren in Nordrhein-Westfalen für Seltene Erkrankungen bauen jetzt auf Wunsch und mit finanzieller Unterstützung des Landes das Netzwerk NRW-Zentren für Seltene Erkrankungen auf.

 

„Ziel des Netzwerks der Zentren für Seltene Erkrankungen ist die Verbesserung der Versorgung und damit der Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Angehörigen“, erklärte Gesundheitsministerin Barbara Steffens in Düsseldorf. „Seltene Erkrankungen treten häufig schon im Kindesalter auf, sind oft chronisch, und bedeuten für Erkrankte und Angehörige dauerhaft schwere Belastungen. Die Versorgung ist eine komplexe Herausforderung. Das Netzwerk setzt dabei zukunftsweisend auf intensive Zusammenarbeit verschiedener medizinischer Fachbereiche, schlägt Brücken zwischen stationären und ambulanten Einrichtungen und stärkt mit der Bereitstellung gebündelter Informationen die Selbstbestimmung der Patientinnen und Patienten“, so Steffens weiter.

 

Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit der Zentren soll das gemeinsame Wissen optimal genutzt werden. Außerdem sollen Betroffene, andere Kliniken aber auch niedergelassene Ärztinnen und Ärzten auf einer Internetseite alle wichtigen Informationen zu Seltenen Erkrankungen finden, damit Erkrankte schneller die besten medizinischen Experten finden und damit auch schneller die richtige Diagnose und Behandlung bekommen.

Jede einzelne der selten vorkommenden Erkrankungen tritt nur bei wenigen Menschen auf, aber es gibt rund 8000 Seltene Erkrankungen, zu denen beispielsweise das stark beschleunigte Altern schon bei Kindern (Progerie) oder die Glasknochenkrankheit (Osteogenesis imperfecta) gehören. Etwa fünf Prozent der Bevölkerung in Deutschland – rund vier Millionen Menschen – sind von einer Seltenen Erkrankung betroffen. Das bedeutet, dass ebenso viele Menschen unter einer Seltenen Erkrankung leiden wie unter „Volkskrankheiten“ wie beispielsweise Diabetes Typ-2.

 

Das Netzwerk NRW-ZSE wird vom Gesundheitsministerium über drei Jahre mit insgesamt 250.000 Euro gefördert und soll danach dauerhaft bestehen und weiterentwickelt werden. Die Ziele des Netzwerks:

 

·         Gemeinsame, interdisziplinäre Konferenzen bei besonders schwierigen Fällen, die von einem Zentrum allein nicht optimal behandelt werden können.

·         Erarbeitung gemeinsamer sowie Vereinheitlichung von Strukturen und internen Dokumenten, unter anderem, um den Wechsel von Patientinnen und Patienten von einem Zentrum in ein anderes zu erleichtern.

·         Aufbau einer Internetseite für Betroffene und Angehörige, die neben Informationen über die beteiligten Zentren (z.B. Krankheitsschwerpunkte, Kontaktpersonen) unter anderem eine Karte mit bestehenden Versorgungsangeboten zeigt.

·         Veröffentlichung wichtiger Forschungsprojekte und aktueller klinische Studien, von Veranstaltungen sowie Adressen von Selbsthilfegruppen und Patientenorganisationen.

·         Beschleunigung der Diagnose Seltener Erkrankungen, indem niedergelassene Ärztinnen und Ärzte und andere Kliniken auf der konkrete Ansprechpartner und Informationen zu wichtigen Schlüsselerkranken finden, unter anderem mit Leitfäden und Fragebögen.

 

Hintergrund

Seltene Erkrankung

 

·         Erkrankungen werden in Europa als selten bezeichnet, wenn maximal eine von 2.000 Personen davon betroffen ist.

·         Von zurzeit etwa 30.000 definierten Erkrankungen fallen knapp 8.000 in die Kategorie Seltene Erkrankungen.

 

Projektbeteiligte Netzwerk NRW-ZSE

 

·         Uniklinikum Aachen mit dem Zentrum für Seltene Erkrankungen Aachen

·         Uniklinikum Essen mit dem Essener Zentrum für Seltene Erkrankungen

·         Uniklinikum Bonn mit dem Zentrum für Seltene Erkrankungen Bonn

·         Ruhr-Universität Bochum und Universität Witten / Herdecke mit dem Centrum für Seltene Erkrankungen Ruhr

 

Weitere Masernerkrankungen in Duisburg Impfschutz überprüfen  
Neues Info-Forum in Duisburg „Mehr als Pflege“ lädt zum Vortrag ein

Weitere Masernerkrankungen in Duisburg Impfschutz überprüfen

Duisburg, 16. Februar 2017 - In Duisburg sind weitere 16 Kinder an Masern erkrankt. Damit sind seit Beginn der Erkrankungsserie insgesamt 26 durch diese Infektion betroffen. 6 Erkrankte sind jünger als ein Jahr.  
Masern werden durch das Einatmen infektiöser Tröpfchen beim Husten, Sprechen und Nießen sowie durch Kontakt mit infektiösem Sekret aus Nase und Rachen auch auf andere Menschen übertragen. Eine Masern-Infektion ist keine harmlose Kinderkrankheit, denn bei etwa jedem zehnten Betroffenen treten Komplikationen auf.  
Kinder unter einem Jahr sind besonders für eine Infektion empfänglich und entwickeln dann im Krankheitsverlauf auch vermehrt Komplikationen. Gefährdet sind auch Menschen ohne Impfschutz, die Masern bisher nicht durchgemacht haben. Gerade bei Erwachsenen können Masern auch schwerer verlaufen. In der Regel sollten aber Menschen, die vor 1970 geboren sind, Masern bereits durchgemacht haben.
Das Gesundheitsamt der Stadt empfiehlt daher noch einmal die Prüfung des Impfschutzes. Ungeimpfte oder nur einmal gegen Masern geimpfte Kinder,  Jugendliche und Erwachsene, bei denen im Impfausweis entweder gar kein Vermerk über eine Impfung oder nur eine Impfung gegen Masern verzeichnet ist, sollten sich beim Haus- oder Kinderarzt gegen Masern impfen lassen.  
Die Masernimpfung wird als kombinierte Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln mit dem  Eintrag „MMR“ oder bei einer zusätzlichen Kombination mit Windpocken mit „MMRV“ im Impfpass vermerkt.

 

Neues Info-Forum in Duisburg „Mehr als Pflege“ lädt zum Vortrag ein
Zum Jahreswechsel hat sich enorm viel für die 2,7 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland und ihre Angehörigen geändert. Das Pflegestärkungsgesetz II ist die weitreichendste Reform seit Einführung der Pflegeversicherung. Herzstücke sind der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff und das neue Begutachtungsinstrument. Damit rücken der Grad der Selbständigkeit und ein individuellerer Zuschnitt der Leistungen in den Mittelpunkt.
Das System der Pflegeleistungen ist mit den Reformen immer komplexer geworden, es gibt mehr Wahlmöglichkeiten und der Bedarf an Beratung ist gestiegen. Die bislang übliche Eingruppierung in drei Pflegestufen gibt es nicht mehr. Stattdessen erfolgt die Unterscheidung zukünftig nach fünf Pflegebedarfsgraden. Dies bedeutet umfassende Änderungen für alle Beteiligten. Am Mittwoch, 22. Februar 2017, um 18.00 Uhr eine kostenlose Informationsveranstaltung zum Thema „Pflegereform – ein Überblick“ statt.

Martin Schaier, Pflegedienstleiter und Danica Jordan Qualitätsmanagerin vom Ambulanten Pflegedienst medidoc, stellen die wesentlichen Änderungen in einem kurzen Vortrag vor.Zu wesentlichen Fragen der Reform gibt die Veranstaltung dabei Auskunft und hilft zudem auch, sich einen ersten Überblick über die Neuerungen zu verschaffen, mögliche Sorgen zu nehmen und über die praxisnahe Anwendung der verbesserten Richtlinien aufzuklären.


Besonders für Menschen, denen bereits eine Pflegestufe zugesprochen wurde, sind die Angaben von Bedeutung. Aber auch für diejenigen, die mit dem Gedanken spielen, sich alsbald begutachten zu lassen. Das neue Info-Forum in Duisburg „Mehr als Pflege“ bietet Interessierten die Möglichkeit sich über verschiedene Themen aus den Bereichen Pflege, Vorsorge und Begleitung zu informieren und mit Fachexperten ins Gespräch zu kommen. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltung wird vom Ambulanten Pflegedienst medidoc und der Betriebskrankenkasse Verkehrsbau Union (BKK VBU) gemeinsam durchgeführt.
An dem Vortrag können sowohl Pflegebedürftige und deren Angehörige wie auch Pflegekräfte und interessierte Personen teilnehmen. Da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung unter der kostenfreien Rufnummer 0 800- 165 66 16 gebeten. Veranstaltungsort: BKK VBU, Friedrich-Wilhelm-Straße 82-84, 47051 Duisburg (3. Etage – Aufzug vorhanden)

 

UDE/UK Essen: Besondere Wirkung eines MS-Medikaments entdeckt Verletzte Nerven reparieren  
Von Kribbeln über Taubheitsgefühle bis zu Lähmungen reichen die Folgen verletzter Nerven. Eine Arznei, welche diese Schädigungen heilt, ist bisher noch nicht zugelassen. Doch ein Medikament, welches in der Behandlung der Multiple Sklerose angewendet wird, eröffnet nun neue Möglichkeiten: Forscher der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) am Universitätsklinikum Essen und des Universitätsklinikums Düsseldorf entdeckten, dass es Nerven „reparieren“ kann.
Im Fachmagazin Acta Neuropathologica wurde diese Studie jetzt veröffentlicht. Das Medikament, um das es geht, ist Dimethylfumarat (DMF). Fabian Szepanowski aus der Arbeitsgruppe für klinische und experimentelle Neuroimmunologie wollte wissen, ob es nicht auch bereits geschädigte Nerven wieder regenerieren könnte. Und tatsächlich hatte das Team aus Ärzten und Biologen unter Leitung von Dr. Dr. Mark Stettner Erfolg: Sie fanden heraus, dass sich Mäuse mit einer Verletzung des peripheren Nervensystems – also außerhalb des Gehirns und des Rückenmarks – schneller wieder bewegen konnten, wenn sie DMF bekamen. Die Isolierschicht der Fasern, das sogenannte Myelin, wurde repariert. Ist das periphere Nervensystem entzündet oder verletzt, können Reize nicht weitergeleitet werden. Befehle des Gehirns kommen so nicht in Armen oder Beinen an.
„Das Medikament erhöht das Enzym Haem Oxygenase 1 in den Nerven“, erklärt Szepanowski, „es schützt die Zellen und wirkt anti-entzündlich.“ Diese Eigenschaften können Therapien verschiedener Erkrankungen des Nervensystems verbessern, versprechen sich die Wissenschaftler.

Originalpublikation: Szepanowski F, Donaldson DM, Hartung HP, Mausberg AK, Kleinschnitz C, Kieseier BC, Stettner M (2017) Dimethyl fumarate accelerates peripheral nerve regeneration via activation of the anti-inflammatory and cytoprotective Nrf2/HO-1 signaling pathway. Acta Neuropathol.

 

Sana Kliniken Duisburg erhalten Gütesiegel
Medizinische Qualität und Ausstattung weit über dem Durchschnitt

Duisburg, 15. Februar 2017 - Die Sana Kliniken Duisburg konnten die herausragende Behandlungsqualität bei der diesjährigen Verleihung des Gütesiegels der privaten Krankenversicherungen (PKV) einmal mehr unter Beweis stellen. Bewertet wurden sowohl die Qualität der medizinischen Versorgung als auch die Leistung in den Behandlungsfeldern Entfernung, Wechsel und Korrektur eines Herzschrittmachers und Defibrillators sowie die Ausstattung von Ein- und Zweitbett-Patientenzimmern.
Hier wurde die Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Internistische Intensivmedizin in den Sana Kliniken Duisburg unter der Leitung von Dr. Oliver Volk mit dem PKV Gütesiegel ausgezeichnet. Die Sana Kliniken Duisburg erhalten die jährlich vergebene Auszeichnung damit bereits zum vierten Mal. Für die Vergabe des Gütesiegels ist eine weit über dem Durchschnitt liegende medizinische Qualität die Hauptvoraussetzung.

Um die Auszeichnung zu erhalten, wurden Qualitätsdaten der Klinik auf Basis der gesetzlichen Qualitätssicherung ausgewertet und die Daten des Online-Portals „Qualitätskliniken.de“, dem deutschlandweit umfassendsten Gesundheitsdatenportal für Kliniken, herangezogen. Dort werden neben der Medizinqualität auch Aspekte der Patientensicherheit, der Patientenzufriedenheit und der Arztzufriedenheit berücksichtigt. Nur wer hier eine weit über dem Durchschnitt liegende medizinische Qualität nachgewiesen hat, erhält das Siegel.
Die herausragende Qualität in der medizinischen Versorgung zeigt für Geschäftsführer Dr. Stephan Puke erneut, dass eine hohe Behandlungsqualität für alle Patientinnen und Patienten dauerhaft erreichbar ist. „Die Auszeichnung verdeutlicht, dass unsere etablierten haus-internen Qualitätsprozesse zu einem Qualitätsstandard führen, der unseren Patientinnen und Patienten maximale Sicherheit ermöglicht. Darauf dürfen wir stolz sein“, so Puke.

Das Zertifikat soll Patienten und Angehörigen eine bessere Orientierung über die Behandlung im Krankenhaus ermöglichen und Transparenz schaffen. Regelmäßige Überprüfungen sorgen dafür, dass die hohen Anforderungen auch dauerhaft erfüllt werden. Ziel der Initiative ist es, den Qualitätsstandard der Kliniken insgesamt noch weiter zu erhöhen.  

 

Bundesrat billigt Cannabis-Therapie für Schwerkranke

Berlin/Duisburg, 10. Februar 2017 - Schwerkranke Patientinnen und Patienten erhalten künftig auf Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung Arzneimittel, die aus Cannabis-Blüten und –Extrakten hergestellt sind. Der Bundesrat billigte heute einen entsprechenden Bundestagsbeschluss vom 19. Januar 2017.

Eigenverantwortliche Entscheidung.
Danach dürfen die behandelnden Ärzte eigenverantwortlich entscheiden, ob eine Cannabis-Therapie sinnvoll ist, auch wenn im Einzelfall noch andere Behandlungsoptionen bestehen. Die Betroffenen müssen also nicht "austherapiert" sein, bevor sie einen Anspruch auf ein Cannabis-Rezept haben. Krankenkassen dürfen die Genehmigung einer Cannabis-Therapie nur in begründeten Ausnahmefällen verweigern.
Auch in der Palliativversorgung kann Cannabis künftig helfen, das Leiden der Schwerkranken auf ihrem letzten Lebensweg zu lindern. Bisher durfte Cannabis nur mit einer Ausnahmegenehmigung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte eingesetzt werden, etwa um Schmerzpatientinnen und Patienten zu helfen. Die nicht unerheblichen Kosten mussten diese in der Regel selbst tragen.

Staatliche Cannabis-Agentur
Der Vertrieb erfolgt durch Apotheken. Eine staatliche Cannabis-Agentur soll Anbau und Vertrieb koordinieren und kontrollieren. Um die genaue medizinische Wirkung der Cannabis-Arzneimittel zu erforschen, ist eine wissenschaftliche Begleiterhebung vorgesehen. Sie darf Patientendaten aber nur anonymisiert erheben und analysieren.

Bundesrats-Forderung aufgegriffen
Der Bundestag hat mit dem Gesetz auch Anregungen des Bundesrates aufgegriffen. Dieser hatte in der Vergangenheit mehrfach die Zulassung von Cannabis für Schwerkranke gefordert. Verkündung und Inkrafttreten Das Gesetz wird nun dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung zugeleitet. Es soll am Tag nach der Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft treten.

 

Masernerkrankungen in Duisburg
Neue Hinweise auf Zusammenhänge Entzündung und Depression  

Duisburg, 8. Februar 2017 - Seit der letzten Woche sind in Duisburg zehn Kinder an Masern erkrankt. Schulen und Kindergärten sind bisher nicht betroffen.  

Masern werden durch das Einatmen infektiöser Tröpfchen beim Husten, Sprechen und Nießen sowie durch Kontakt mit infektiösem Sekret aus Nase und Rachen auch auf andere Menschen übertragen. Eine Masern-Infektion ist keine harmlose Kinderkrankheit, denn bei etwa jedem zehnten Betroffenen treten Komplikationen auf.

 

Menschen ohne Impfschutz und Kinder unter einem Jahr sind besonders gefährdet. Daher sollten sich ungeimpfte oder nur einmal gegen Masern geimpfte Kinder,  Jugendliche und Erwachsene, bei denen im Impfausweis entweder gar kein Vermerk oder nur eine Impfung verzeichnet ist, beim Haus- oder Kinderarzt gegen Masern impfen lassen. Bei Menschen, die bereits an Masern erkrankt waren oder zweimal gegen Masern geimpft wurden, besteht ein weitgehender Schutz gegenüber dieser Erkrankung.

UDE/UK Essen: Neue Hinweise auf Zusammenhänge Entzündung und Depression  
In Deutschland leiden derzeit rund vier Millionen Menschen an einer Depression. Deren Ursachen sind noch immer unzureichend verstanden. Seit längerem wird vermutet, dass Immun-Botenstoffe, so genannte Zytokine, an der Entstehung depressiver Störungen beteiligt sein könnten. Diese werden während einer Entzündung von den aktivierten Immunzellen freigesetzt.  
Einen wichtigen experimentellen Beleg dafür konnten nun die beiden Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) Prof. Harald Engler und Prof. Manfred Schedlowski vom Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensimmunbiologie am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) finden.  
In einer interdisziplinären Studie* konnten die Essener Forscher erstmalig beim Menschen zeigen, dass im Verlauf einer akuten Entzündung die Konzentration des Immunbotenstoffs Interleukin-6 (IL-6) nicht nur im Blut, sondern auch deutlich in der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit (Liquor) ansteigt. Der Anstieg von IL-6 im Liquor hing dabei signifikant mit den von den Probanden berichteten depressiven Anzeichen zusammen: Nahm die Konzentration zu, verstärkten sich auch die Symptome.  
Die Wissenschaftler vermuten nun, dass IL-6 über die Blutbahn das Gehirn erreichen und hier durch die Modulation neuronaler Prozesse eine Depression bewirkenkönnte. Auch wenn weiterführende Untersuchungen noch die genauen Transportmechanismen identifizieren müssen, über die IL-6 ins Gehirn gelangt, weisen diese Befunde auf neue Möglichkeiten hin, depressive Störungen zu behandeln. So ließe sich beispielsweise dieser Botenstoff gezielt blockieren.  
An der Studie waren elf Forscher der Kliniken für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Neurochirurgie sowie Orthopädie und Unfallchirurgie beteiligt.  
* Engler H, Brendt P, Wischermann J, Wegner A, Röhling R, Schoemberg T, Meyer U, Gold R, Peters J, Benson S, Schedlowski M. Selective increase of cerebrospinal fluid IL-6 during experimental systemic inflammation in humans: association with depressive symptoms. Mol Psychiatry. 2017 Jan 31. DOI: 10.1038/mp.2016.264.

 

Gesundheitstreff Mitte-Süd

Duisburg, 1. Februar 2017 - Die Gesundheitskonferenz lädt zum Gesundheitstreff Mitte-Süd mit dem Thema „Leben mit Rheuma und Gelenkerkrankungen“ ein. Rheumaberaterin Edeltraut Wohlfahrt steht am Dienstag, 14. Februar, um 15 Uhr im Begegnungs- und Beratungszentrum (BBZ) an der Karl-Jarres-Straße 100 in Hochfeld als Ansprechpartnerin zur Verfügung. (Infos bei Tanja Tobias unter (0203) 6006-213)  
 Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Themen und Termine zum Angebot der Gesundheitskonferenz gibt es im Internet unter www.gesundheitskonferenz-duisburg.de.  

 

Infoabend rund um die Geburt
Wie hilft die richtige Atmung bei der Geburt? Was passiert bei einer Entbindung in der Wanne? Und wie sieht eigentlich der Kreißsaal von innen aus? Diese und weitere Fragen beantworten die Experten der Geburtshilfe und Kinderheilkunde an der HELIOS St. Johannes Klinik Duisburg werdenden Eltern wieder am Montag, 6. Februar 2017 um 18 Uhr.
Chefärztin Dr. Katrin Marschner und ihr Team erläutern zunächst die verschiedenen Methoden der Entbindung. Danach informiert Eva Bukowski über die Begleitung der Hebamme vor, während und nach der Geburt. Schließlich gibt Oberarzt Dr. Metin Degirmenci wissenswerte Tipps etwa zur Vorsorge, zur Ernährung des Neugeborenen und zum sicheren Babyschlaf. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Sie findet im Konferenzzimmer im Verwaltungsgebäude der HELIOS St. Johannes Klinik, An der Abtei 7-11 in Duisburg, statt. Im Anschluss haben die Teilnehmer die Möglichkeit, die Kreißsäle, das Stillzimmer und die Station der Geburtshilfe zu besichtigen. Nähere Informationen unter Tel. (0203) 546-2102.

 

Ministerium unterstützt Malteser Migranten Medizin in Duisburg

Ministerin Steffens: Medizinische Hilfe für Menschen ohne Krankenversicherung

Düsseldorf/Duisburg, 27. Januar 2017 - In Duisburg und Umgebung leben schätzungsweise 17.000 Menschen ohne Krankenversicherungsschutz. Sie scheuen den Weg in eine ärztliche Praxis, weil sie sich beispielsweise eine Behandlung nicht leisten können. Oder sie haben keinen gültigen Aufenthaltsstatus und befürchten ihre Ausweisung. In der neu eröffneten Notfallpraxis der Malteser Migranten Medizin erhalten Betroffene medizinische Hilfe. Das Gesundheitsministerium unterstützt den Start durch finanzielle Mittel für die Ausstattung.

„Die Malteser Migranten Medizin wird für die Menschen in Duisburg, aber auch darüber hinaus im Ruhrgebiet eine wichtige Versorgungslücke schließen und ist eine sinnvolle Ergänzung zu der vom Land geförderten Duisburger Clearingstelle zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung von Zuwanderern mit ungeklärtem Versicherungsstatus", erklärte Gesundheitsministerin Barbara Steffens anlässlich der offiziellen Eröffnung der Malteser Migranten Medizin, die vor einer Woche ihre Arbeit aufgenommen hat. Clearingstelle und Notfallpraxis arbeiten auch mit den anderen Beratungsstellen und Hilfeeinrichtungen in der Stadt zusammen, so dass dieses Netzwerk einen Beitrag zur Vermeidung von sozialer Ausgrenzung leistet.

 

In den Behandlungsräumen in der Duisburger Innenstadt können Kinder und Erwachsene gesundheitlich versorgt werden, etwa Mitte des Jahres sollen auch zahnärztliche Behandlungen möglich sein. Die gesundheitlichen Probleme, mit denen die Menschen zu den Maltesern kommen, ähneln denen in einer normalen Arztpraxis. Allerdings ist die Behandlung in vielen Fällen schwieriger und langwieriger, weil die Betroffenen die Erkrankung oft lange verschleppt haben.
Alle Mitglieder des Malteser-Teams aus Ärztinnen und Ärzten, Krankenschwestern und -pflegern, Dolmetscherinnen und Dolmetschern sowie Helferinnen und Helfern wahren die Anonymität der Patientinnen und Patienten und arbeiten ehrenamtlich. Trotzdem ist die Einrichtung auf Spenden angewiesen, da nicht nur für die Ausstattung, sondern beispielsweise auch für Operationen, Krankenhausaufenthalte, Medikamente oder Impfstoffe Kosten anfallen.

 

„So lange es nicht möglich ist, alle Menschen im Regelsystem zu versorgen, brauchen wir Angebote wie das der Malteser Migranten Medizin. Denn der Zugang zur Gesundheitsversorgung ist nicht nur ein Menschenrecht, sondern auch eine wesentliche Voraussetzung für eine gelingende Integration. Eigentlich wäre es Aufgabe des Bundes, insbesondere bei EU-Bürgerinnen und -Bürgern, die sich in Deutschland aufhalten, einen unbürokratischen Zugang zu unserem Gesundheitssystem zu ermöglichen. Doch entsprechende Forderungen der Länder und Kommunen nach einer bundeseinheitlichen Lösung hat der Bund bisher leider immer abgelehnt“, so Ministerin Steffens.
 

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert seit 2016 insgesamt fünf Clearingstellen zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung von Zuwanderern mit ungeklärtem Versicherungsstatus. Denn bei Personen, die aus anderen EU-Ländern einreisen, aber auch bei Menschen aus Drittstaaten ergeben sich immer wieder Probleme bei der medizinischen Versorgung im Regelsystem, weil unklar ist, wer die Kosten trägt. Mit den Clearingstellen soll modellhaft erprobt werden, wie die Gesundheitsversorgung für diesen Personenkreis schneller verbessert und der Versicherungsstatus zügiger geklärt werden kann. „Neben konkreter Hilfe für die Betroffenen vor Ort erhoffen wir uns von den landesweiten Clearingstellen auch Erkenntnisse und Daten, mit denen wir dem Bund die Notwendigkeit einer bundeseinheitlichen Lösung noch einmal verdeutlichen können. Auf keinen Fall darf es ein politisch geduldeter Zustand sein, wenn es immer wieder Probleme bei der Finanzierung der Versorgung für Zuwanderer aus der EU gibt“, sagte Ministerin Steffens.

 

Hintergrund zur Malteser Migranten Medizin
Münzstraße 15-17, Duisburg - Sprechstunde donnerstags von 10 bis 15 Uhr

·         Das Land unterstützt die Malteser Migranten Medizin in Duisburg mit 60.000 Euro für die Ausstattung.

·         Die Clearingstelle zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung von Zuwanderern mit ungeklärtem Versicherungsstatus Duisburg bietet Beratungen in der Malteser Migranten Medizin während der Öffnungszeiten der Praxis an.

·         Weitere Beratungsstandorte der Clearingstelle Duisburg sind u.a. die AWO-Sozialräume in der Friedrich-Engels-Str. 42 (dienstags 13-15 Uhr), Duisburger Str. 241 (mittwochs 13-15 Uhr) und Friedensstraße 1 (freitags 9-11 Uhr).

·         Weitere Clearingstellen gibt es in Münster, Köln, Dortmund und Gelsenkirchen.

·         Insgesamt fördert das Land die Clearingstellen über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt 2,5 Millionen Euro.

 

Westdeutsche SpenderZentrale ruft zur Typisierungsaktion auf

Duisburg, 27. Januar 2017 - Die Westdeutsche SpenderZentrale (WSZE) veranstaltet am 30. Januar 2017 eine Typisierungsaktion auf dem Campus der Universität Duisburg (Audimax Foyer, Lotharstr. 63a). Von 9 bis 12 Uhr ist jeder im Alter von 18 bis 50 Jahren aufgerufen, sich als Stammzellspender für Eckhard Sauer und andere erkrankte Patienten registrieren zu lassen. Jeder neu typisierte Spender zählt! 

Eckhard Sauer (67) erkrankte bereits im Jahr 2006 an einer seltenen Blutbildungsstörung. Durch gute ärztliche Betreuung konnte er bis 2015 dennoch seiner Arbeit im Polizeidienst, unter anderem in Frankfurt a. M., Kassel und Fulda nachgehen. Doch leider verschlechterte sich sein Zustand inzwischen so stark, dass eine Stammzelltransplantation unbedingt notwendig ist. Doch leider verlief bisher die Suche nach einem geeigneten Spender erfolglos.

Die Typisierung erfolgt ganz einfach über einen Abstrich der Mundschleimhaut und nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. Im Anschluss werden die Proben analysiert und es erfolgt die Aufnahme in unsere Knochenmarkspende-Datei – ab sofort steht man als potentieller Spender für Eckhard und viele andere schwerkranke Patienten zur Verfügung!

Für viele Patienten ist eine Transplantation von Stammzellen die einzige Rettung. Dabei genügt die Aufnahme in eine Knochenmarkspende-Datei. Die Daten werden zentral erfasst, sodass eine doppelte Registrierung nicht notwendig ist. Eine Liste mit möglichen Ausschlussgründen von einer Registrierung sowie weitere Informationen rund ums Thema Stammzellspende sind unter www.wsze.de zu finden.

Wer am 30. Januar keine Zeit zur Typisierung hat, kann werktäglich in der Zeit von 14 bis 20 Uhr im Blutspendezentrum des DRK-Blutspendedienst West, Linneper Weg 1, 40885 Ratingen-Breitscheid, im Rahmen einer Blutspende typisiert werden. Alternativ kann unter www.wsze.de jederzeit ein Set für die Typisierung zu Hause bestellt werden.

Mit einer Geldspende helfen Sie die Kosten für die Typisierung zu finanzieren. Leider werden die Kosten nicht von den Krankenkassen übernommen; eine Finanzierung ist ausschließlich über Spendengelder möglich. JEDER Euro zählt!

Spenden bitte auf das Spendenkonto:

Westdeutsche SpenderZentrale (WSZE)
IBAN:     DE37 450 5000 10 100 200 400
BIC:       WELADE3HXXX, Sparkasse Hagen

 

 

Ein Pfarrer schreibt Geschichte: Elternnachmittag zur Kneipp-Therapie
Das Familienzentrum der evangelischen Kirchengemeinde Wanheim, Friemersheimer Str. 53, darf sich schon seit 2007 ganz offiziell Kneipp-Kindergarten nennen. Die fünf Säulen der Kneipp-Therapie werden dort bei Klein und Groß beachtet und angewandt.
Beim Elternnachmittag am Mittwoch, 1. Februar 2017 geht es ab 14.30 Uhr unter dem Titel „Ein Pfarrer schreibt Geschichte“ nicht nur um das Leben von Pfarrer Kneipp. Im Vordergrund stehen die Fragen, wie und warum die verschiedenen Kneipp-Kuren wirken, welche Maßnahmen bei welchen Erkrankungen geeignet sind und wie werden sie angewendet werden. Dazu können Fragen gestellt werden und Tipps mitgenommen werden. Der Eintritt ist frei, die Kita bittet um telefonische Anmeldung (0203 / 703614).

 

 

HELIOS Klinikum Duisburg: Neuer Chefarzt für die Radiologie 

Duisburg, 23. Januar 2017 - Priv.-Doz. Dr. Marco Das wechselt aus den Niederlanden an den Rhein und bringt als Spezialist für moderne Tumordiagnostik und interventionelle Therapien neue Verfahren mit ans HELIOS Klinikum Duisburg.
Eine Radiologie möglichst nah am Patienten – das ist eines der Ziele von Priv.-Doz. Dr. Marco Das, neuer Chefarzt der radiologischen Abteilungen am HELIOS Klinikum Duisburg. Der gebürtige Wittener beherrscht dabei nicht nur die moderne Bildgebungsdiagnostik sondern auch den interventionellen und damit therapeutischen Ansatz seines Faches. Denn während viele Menschen die Radiologie immer noch lediglich mit engen Röhren und Ärzten hinter Bildschirmen verbinden, ist das Spektrum dieses Bereiches in der Realität ungleich vielfältiger.
Nicht nur die reine Suche nach sichtbar veränderten Strukturen sondern auch die direkte Therapie von Erkrankungen gehört mittlerweile fest zum Angebot. Für Dr. Das ist diese Verbindung eine der Besonderheiten seines Berufes: „Die Intervention vereint heute standardmäßig Bildbetrachtung und Therapie am Patienten. So können wir dank der bis auf Millimeterebene detailgenauen Aufnahmen mit sehr guter Übersicht agieren, etwa beim Einsatz von Krebsmedikamenten, die direkt in die Gefäße eines Tumors injiziert werden.“  
Stetiger Fortschritt und das facettenreiche Spektrum der Radiologie waren auch der Grund, warum Dr. Das sich schon während des Studiums für sein heutiges Fachgebiet entschied. Sein Examen absolvierte der 42-Jährige – unter anderem nach einem zweijährigen Forschungsaufenthalt an der Harvard Medical School in Boston – an der Universität Düsseldorf.
Für die Weiterbildung zum Facharzt für Radiologie zog er nach Aachen, dort arbeitet er zunächst als Assistenzarzt, später als Oberarzt am Uniklinikum und absolvierte hier auch seine Promotion und Habilitation. Nach einem berufsbegleitenden MBA-Studium wechselte Dr. Das als leitender Oberarzt der radiologischen Abteilung an die Universitätsklinik Maastricht, wo er sich in Forschung und Praxis schwerpunktmäßig vor allem der kardiovaskulären Bildgebung, der Thoraxdiagnostik – speziell der onkologischen – dem Qualitätsmanagement und nicht zuletzt der Intervention zuwandte.  

Seine Pläne für Duisburg beschreibt Dr. Das so: „Ziel ist es, für unsere Patienten ein optimales Spektrum aus individuell angepassten Untersuchungen auf höchstem Niveau bei möglichst kurzen Wartezeiten anzubieten, außerdem die Etablierung neuer Verfahren wie die interventionelle Gefäß- und Tumortherapie sowie in enger Zusammenarbeit mit allen Fachabteilungen am Haus eine dem Patienten direkt zugewandte Radiologie.“
Dr. Das übernimmt den Staffelstab von Prof. Dr. Rainer Erlemann, der die Abteilung nach 25 Jahren an die nächste Generation weitergibt.  

 

Infoabende mit Kreißsaalführung/Geburtsvorbereitungskurs
Am 2. Februar und am 16. Februar um 18 Uhr haben werdende Eltern Gelegenheit, die Entbindungsräume und die Wochenstation im Malteser Krankenhaus St. Anna in Duisburg-Huckingen kennen zu lernen. Während und nach dem Rundgang steht das Geburtshilfe-Team für Fragen zur Verfügung. Auch außerhalb des genannten Termins ist eine persönliche Besichtigung des Kreißsaals möglich: individuelle Terminvereinbarung unter Tel. 0203 755-1254.  
Am 11. und 12. Februar findet jeweils von 10 Uhr bis 15 Uhr 30 der zweitägige Geburtsvorbereitungskurs statt. Der Kurs umfasst u.a. Körperarbeit, Atemübungen, Entspannungsübungen, Paarübungen, Gespräche über einzelne Geburtsphasen. 
Die Kursgebühren werden bei gesetzlich krankenversicherten Frauen direkt mit der Kasse abgerechnet, wobei versäumte Stunden von der Kursteilnehmerin selbst entrichtet werden müssen. Treffpunkt aller Veranstaltungen ist die Eingangshalle des Krankenhauses. Die Teilnahme ist kostenlos. Informationen unter 0203/755-1254 oder im Internet  unter www.malteser-kliniken-rhein-ruhr.de.  

 

 

2. Ethiktag in den Sana Kliniken Duisburg

Der Anfang des Lebens – Möglichkeiten und Grenzen heutiger Medizin
Duisburg, 19. Januar 2017 – Das Ethikkomitee der Sana Kliniken Duisburg lädt am Mittwoch, den 24. Januar, ab 14.30 Uhr zum 2. Ethiktag in den Hörsaal ein. Beim 2. Ethiktag liegt der Fokus aus dem ungeborenen Leben und auf Frühgeborenen. Die Besonderheiten vor der Geburt und bei Frühgeborenen aus ethischer Sicht.
Der gesellschaftliche Druck, ein gesundes Kind zur Welt zu bringen, steigt erheblich. Wieviel Wissen tut gut? Wo sind die Grenzen, wenn Frauenärzte und Kinderärzte mit Eltern über medizinische Befunde ins Gespräch kommen? Welche Möglichkeiten gibt es für Eltern und wie kann eine Begleitung aussehen?  
Prof. Dr. Markus Schmidt, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und Francisco Brevis, Leitender Art der Neonatologie und Pädiatrischen Intensivmedizin, werden in einem Vortrag über die Möglichkeiten und Grenzen der Pränataldiagnostik und Frühgeborenenmedizin informieren. Franziska Mädler, Medizinethikerin i.A. und Fachärztin für Anästhesiologie, Schmerztherapie und Palliativmedizin, referiert über den Anfang des Lebens aus medizinethischer Sicht und Dorothee König, evangelische Seelsorgerin, hält einen Vortrag über den Anfang des Lebens aus ethisch-theologischer Sicht.  
Im Anschluss wird die Journalistin und Autorin Sandra Roth aus ihren Buch „Lotta Wundertüte – Unser Leben mit Bobbycar und Rollstuhl“ lesen. Alle Interessierten Büerginnen und Bürger sind herzlich zum 2. Ethiktag eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

  

Pflegekurse für Angehörige
Das Malteser Krankenhaus St. Johannes-Stift in Homberg bietet Pflegekurse für Angehörige an. Die Teilnahme ist kostenlos. Start ist am 25. Januar.   Duisburg. Wenn Patienten aus dem Krankenhaus entlassen werden, stehen ihre Angehörigen häufig vor einer Reihe von Fragen und Schwierigkeiten. Auf der einen Seite wollen sie ihre Familienmitglieder gerne zu Hause in der gewohnten Umgebung wissen und auf der anderen Seite gibt es Unsicherheiten im Umgang mit der pflegebedürftigen Person.
Aus diesem Grund bieten speziell geschulte Mitarbeiter des Malteser Krankenhauses St. Johannes-Stift Pflegekurse für Angehörige an. In Zusammenarbeit mit den Pflegekassen und der Uni Bielefeld werden im Kurs „familiale Pflege“ Pflegetechniken vermittelt und Hilfen zur Alltagserleichterung und Sicherheit mit dem Umgang der Pflegesituation zu Hause erlernt. Die Teilnahme an dem Kurs ist kostenlos.
Der Kurs richtet sich an pflegende Angehörige und Menschen, die in Zukunft die Pflege von Angehörigen übernehmen. Er findet an drei Nachmittagen mit jeweils vier Unterrichtsstunden statt. Start ist am 25. Januar (danach 1. Februar und 8. Februar) von 16 Uhr 30 bis 20 Uhr am Malteser Krankenhaus St. Johannes-Stift in Duisburg-Homberg.
Zusätzlich bietet das Krankenhaus noch eine  offene Gruppe für pflegende Angehörige an, die sich immer am ersten Dienstag im Monat von 17:00h bis 19:30h trifft. Anmeldungen unter: Familialepflege.homberg@malteser.org.

 

2015 beschäftigten NRW-Pflegeeinrichtungen 9,4 Prozent mehr Personal als zwei Jahre zuvor
Ende 2015 waren in Nordrhein-Westfalen 171 044 Personen in 2 626 Pflegeheimen (stationären Pflegeeinrichtungen) und weitere 75 399 Personen bei 2 593 ambulanten Pflegediensten tätig. Damit stieg die Gesamtzahl der Beschäftigten im Pflegebereich seit 2013 um 9,4 Prozent auf 246 443. Die Beschäftigtenzahl der ambulanten Pflegedienste stieg um 12,5 Prozent; in Pflegeheimen lag der Anstieg bei 8,0 Prozent.
Wie bereits 2013 war etwa die Hälfte des gesamten Personals teilzeitbeschäftigt (127 718). Weitere 63 858 Vollzeitkräfte (+5,9 Prozent) und 33 729 sogenannte "Mini- Jobber" (-4,3 Prozent) wurden in den Einrichtungen eingesetzt. Außerdem lernten 18 581 Auszubildende oder Umschüler in den nordrhein-westfälischen Pflegebetrieben.
Die übrigen 2 557 Beschäftigten absolvierten entweder ein Praktikum außerhalb einer Ausbildung, ein freiwilliges soziales Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst.
Mit 5 219 gab es Ende 2015 in Nordrhein-Westfalen 7,9 Prozent mehr Pflegeeinrichtungen als zwei Jahre zuvor. Etwa jede zweite Einrichtung befand sich in privater (2 607) oder freigemeinnütziger (2 484) Trägerschaft; 128 Einrichtungen wurden von der "öffentlichen Hand" betrieben. Durchschnittlich waren in jedem der 2 626 Pflegeheime 65 Personen tätig, mehr als die Hälfte (56,1 Prozent) der Arbeitskräfte verfügte über eine abgeschlossene Berufsausbildung im pflegerischen, therapeutischen, pädagogischen oder hauswirtschaftlichen Bereich.
21,1 Prozent der Beschäftigten hatten einen anderen, weitere 22,9 Prozent keinen Berufsabschluss oder befanden sich noch in Ausbildung bzw. Umschulung.
Die 2 593 Pflegedienste beschäftigten im Schnitt 29 Personen. Dort verfügten 2015 gut zwei Drittel (68,8 Prozent) des Pflegepersonals über eine fachspezifische Ausbildung, weitere 19,5 Prozent besaßen einen anderen Abschluss. (IT.NRW)

 

Medizinerinnen aus der Partnerstadt Perm hospitieren in Duisburg  
Die Permer Medizinerinnen Olga Osetrova und Liliia Valiakhmetova hospitieren derzeit an der Klinik für Innere Medizin des Evangelischen Krankenhauses Duisburg-Nord und der Klinik für Kinderkardiologie des Herzzentrums Kaiser-Wilhelm-Krankenhaus.
Im Mittelpunkt ihres Besuchs steht für die beiden Russinnen vor allem der Fachaustausch mit den Duisburger Spezialisten. Schließlich bringen Olga Osetrova und Liliia Valiakhmetova durch ihre tägliche Arbeit im Föderalen Zentrum für Herz- und Gefäßchirurgie in Perm selbst jede Menge Erfahrung mit.  
Seit beinahe zehn Jahren besteht die Städtepartnerschaft zwischen Duisburg und Perm. Fast genauso lange existieren die Kontakte zur Medizinischen Akademie. Hospitationen für Medizinstudenten, aber auch Informationsbesuche von Fachärzten werden dabei stets bereichernd wahrgenommen. Von Neonatologie, Pädiatrie, Neurologie und neurologischer Frührehabilitation über Traumatologie und Notfallmedizin bis hin zu Innerer Medizin und angeborenen Herzfehlern in der Kinderkardiologie – die Fachgebiete der Austausche sind vielfältig.   Teilnehmer: Olga Osetrova (Perm) Liliia Valiakhmetova (Perm) Prof. Dr. Jörg Schlaak (Chefarzt) Dr. Otto Krogmann (Chefarzt ) Dr. Ingeborg Acke (DFG Duisburg e.V.) Manfred Osenger (Bürgermeister) Heike Maus (Stadt Duisburg).

 
   

Termin-Servicestelle in Nordrhein: Gut 10.000 Facharzttermine vermittelt

Düsseldorf/Duisburg, 17. Januar 2017 – Die Termin-Servicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein hat im Jahr 2016 rund 10.000 Facharzttermine an gesetzlich versicherte Patienten aus dem Rheinland vermittelt. Im Schnitt wurde die Servicestelle seit ihrer Einführung im Januar 2016 von 500 bis 600 Patienten pro Woche kontaktiert, die Gesamtzahl der Anrufer lag bei etwa 17.500. Besonders nachgefragt waren Termine bei Neurologen (über 2.450 vermittelte Termine) sowie Radiologen (knapp 1.950 vermittelte Termine). Auch bei Kardiologen, Psychiatern und Lungenärzten ließen sich nordrheinische Patienten in Terminfragen häufig von der Servicestelle unterstützen.  
„Unsere Termin-Servicestelle hat gut funktioniert und ihre Aufgabe bisher erfüllt. Obwohl wir ein völlig neues Verfahren etablieren mussten, Erfahrungswerte fehlten und wir die Einrichtung einer solchen Servicestelle für nicht notwendig gehalten haben, sind wir dem Auftrag des Gesetzgebers vollständig nachgekommen. Wir haben zudem in allen Fällen, in denen Patienten eine Überweisung hatten, die gewünschten Facharzttermine bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten in den vorgegebenen Zeiträumen vermitteln können und mussten niemanden in einer Klinik fachärztlich versorgen lassen. Damit haben wir eines unserer wichtigsten Ziele erreicht“, sagt Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein.  

Nur wenige Patienten profitieren
Die entscheidende Voraussetzung dafür waren die Termine und Zeitfenster, die der Servicestelle von nordrheinischen Fachärztinnen und Fachärzten mitgeteilt wurden. „Für die Kooperation an dieser Stelle sind wir unseren Mitgliedern dankbar“, sagt Bergmann. Festzustellen bleibt aber auch: „Mit Blick auf das Gesamtvolumen an Terminen und ambulanten Behandlungsfällen in Nordrhein bleiben wir dabei, dass nur ein sehr kleiner Teil der Patienten von der Termin-Servicestelle profitiert.“  

Ein weiteres Ergebnis lässt sich aus den Rückmeldungen gewinnen, die Fachärzte der KV Nordrhein in den vergangenen Monaten übermittelt haben: Etwa 1.500 von der Servicestelle vermittelte Termine wurden von den Patienten nicht wahrgenommen. Entweder wurden Termin-Vorschläge nicht akzeptiert beziehungsweise abgesagt oder Patienten erschienen zum vermittelten Termin nicht in der Facharztpraxis.
„Die hohe Ausfallquote zeigt, dass der Leidensdruck vieler Patienten offenbar nicht so groß ist, wie von der Politik und in den Medien häufig dargestellt. Offenbar möchten Patienten mehrheitlich lieber von einem ihnen bekannten Arzt behandelt werden und sind nicht bereit, einen möglicherweise unbekannten Mediziner an einem anderen Ort aufzusuchen – selbst wenn sie dann eher behandelt werden“, sagt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KV Nordrhein, Dr. med. Carsten König. Daher sei die kollegiale Terminabsprache zwischen Haus- und Fachärzten vor Ort nach wie vor die beste Lösung zur Vermittlung zeitnaher Termine, so König.  

Ab März: Code kennzeichnet Dringlichkeit
Ab März 2017 werden sich einige Abläufe beim Termin-Service ändern. Zum einen wird ab dem 1. März ein Dienstleister die Terminvermittlung übernehmen. Zum anderen werden überweisende Haus- und Fachärzte künftig „dringende Überweisungen“ nicht mehr durch Buchstaben, sondern mit einem mehrstelligen, fälschungssicheren Zahlen-Code versehen. Der Code wird auf den Überweisungsschein aufgeklebt.
Bei der Kontaktaufnahme mit der Termin-Servicestelle verifiziert dieser Code den Anspruch des Patienten auf einen Facharzttermin innerhalb der nächsten vier Wochen. Ab April wird die Termin-Servicestelle gemäß gesetzlicher Vorgaben auch Termine für ein Erstgespräch im Rahmen der psychotherapeutischen Versorgung vermitteln. Details dazu wird die KV Nordrhein in den kommenden Wochen mitteilen.  

 

UDE/UK Essen: Dem Krebs auf der Spur  

Essen/Duisburg, 17. Januar 2017 - Hat ein Tumor bereits gestreut? Und wie stark ist sein Wachstum? Antworten auf diese für die Diagnose und Behandlung von Krebs-Erkrankungen elementaren Fragen erhofft man sich von den sogenannten Exosomen. Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) untersuchen an der Kinderklinik III am Universitätsklinikum Essen, wie sich diese Marker für die Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen einsetzen lassen. Das Fachmagazin Cancer Cell berichtet darüber in seiner aktuellen Ausgabe.  
Die Essener Wissenschaftler konzentrieren sich auf Exosome, die von den jeweiligen Tumorzellen abstammen und in denen sich erkrankungsspezifische Eiweiße, Fette und genomische Signaturen der jeweiligen Ursprungszelle nachweisen lassen. So fand Dr. Basant Kumar Thakur heraus, dass Krebs-Exosomen doppelsträngige DNA enthalten, die die gesamte genomische DNA des jeweiligen Tumors widerspiegeln. Aber auch krebsspezifische Mutationen lassen sich in Exosomen feststellen.  
Dies lässt darauf hoffen, diese Marker für eine besonders frühe und schonende Krebserkennung einsetzen zu können.
Denn Exosomen können ganz einfach aus dem Blut gewonnen werden. Man spricht hier von einer „liquid biopsy“, also einer nicht operativen „flüssigen“ Biopsie. So lassen sich aufwendigere und für die Betroffenen belastende Untersuchungen - z.B. Operationen – möglicherweise vermeiden.  
Neben den genetischen Informationen vermitteln die Exosomen auch Signale, die für das Tumorwachstum und die Verbreitung von Tochtergeschwülsten (Metastasen) mitverantwortlich sind. Sprich: über die Exosomen kann man nicht nur feststellen, dass ein Patient an Krebs erkrankt ist. Man kann auch den Tumor und seine Pläne sehr genau studieren.  
Die Wissenschaftler hoffen darum, diese Erkenntnisse zukünftig auch für gezielte Therapien nutzen zu können, indem über die so gewonnenen Informationen Einfluss auf die Tumorausbreitung im Körper genommen werden kann. Denn wenn man weiß, was der Krebs „plant“, bevor es geschieht, kann man ihm so möglicherweise gezielt zuvorkommen.  
Die Veröffentlichung von Dr. Basant Thakur als gemeinsamer erster Co-Autor (Kinderklinik III, UK Essen) in Cancer Cell, einem der internationalen führenden onkologischen Fachzeitschriften, unterstreicht die herausragende Rolle der Essener Wissenschaftler in diesem wichtigen Forschungsfeld. Seine wissenschaftliche Arbeit auf diesem Gebiet wurde 2016 bereits mit dem ersten „Hermann-Seippel-Preis – Deutscher Forschungspreis für Kinderheilkunde“ ausgezeichnet.  

Historische Stelen erzählen Geschichte der Klinik

Duisburg, 6. Januar 2017 - „Es begann mit zwei Schwestern…“ – so steht es auf der ersten der fünf neu angefertigten Stelen an der HELIOS St. Johannes Klinik, die einen Überblick über die Entstehung und Entwicklung des Krankenhauses geben. Gemeint sind damit die beiden Ordensschwestern Melanie Moll und Ernestine Schierenberg, die im Jahr 1873 auf Bitten des zuständigen Bistums die Krankenpflege im Norden Duisburgs übernehmen.

Sie beginnen ihre Arbeit in einem damals über 100 Jahre alten Wohnhaus an der Abtei, das eigentlich nie als Krankenhaus vorgesehen war. Diese und weitere wissenswerte Hinweise zur Geschichte des Hauses sind nun für Patienten und Besucher auf den Säulen zu lesen, die an verschiedenen Stellen auf dem Klinikgelände zu finden sind. Neben ihrem informativen Charakter sollen sie vor allem auch die Wertschätzung der Historie des zum Teil denkmalgeschützten Krankenhauses zum Ausdruck bringen.

 

Schöne Jahresbilanz 2016: Mehr als 1.700 Babys in den Sana Kliniken

Duisburg, 03. Januar 2017 - Über ein erneutes Rekordjahr freuen sich Prof. Dr. Markus Schmidt, Chefarzt der Frauenheilkunde und Geburtshilfe, und sein Team. Insgesamt 1.690 Mal begleiteten Hebammen und Ärzte in den Sana Kliniken Duisburg werdende Eltern bei dem emotionalen Erlebnis der Geburt. So erblickten bis zum 31. Dezember 1.787 Babys in den Sana Kliniken Duisburg das Licht der Welt. Das sind 215 Kinder mehr als im Jahr zuvor. Mit 182 Zwillingsbabys (164 in 2015) und drei Drillingsgeburten (3 in 2015) wurde das Rekordergebnis des Vorjahres für Zwillingsgeburten übertroffen.  
„Jede Geburt ist auch für uns ein besonderer Moment und wir freuen uns gemeinsam mit den Eltern über die Babys“, so Prof. Schmidt. „Dass wir nach den erfreulichen Geburtenzahlen der letzten Jahre dabei die höchste Geburtenzahl in der Geschichte des Hauses nochmals übertreffen konnten, erfüllt uns mit besonderem Stolz für das entgegengebrachte Vertrauen und bestärkt uns in unserem Engagement.“  

Die Geburt müsse dabei das Natürlichste der Welt bleiben, erklärt Prof. Schmidt. Eine Verbindung von harmonischer Geburt bei einer maximalen Sicherheit stehe heute für viele Eltern bei der Auswahl ihrer Geburtsklinik im Vordergrund. „Und dies bieten wir mit unserem Perinatalzentrum, der Verbindung von Geburtshilfe und Kinderklinik“, erklärt der Chefarzt. Die Kinderklinik unter der Leitung von Prof. Dr. Thorsten Rosenbaum, versorgt jährlich zirka 350 Frühgeborene. Das Perinatalzentrum des Klinikum Duisburg verfügt über den höchsten Versorgungslevel und ist eines der führenden Zentren in NRW.  
Als Berater und Begleiter werdender Eltern von der Schwangerschaft bis über den Zeitpunkt der Geburt hinaus, so sieht Markus Schmidt die Aufgabe des Teams aus der Geburtshilfe und Kindermedizin. Dabei stehen die enge Kooperation mit niedergelassenen Frauenärzten und das Angebot eines Rundum-Versorgungspaketes während des Klinikaufenthaltes im Mittelpunkt des Engagements für die Familien.  

 

 

Ministerin Steffens: Land weitet Förderung für hausärztliche Versorgung aus – Rund 200 Städte und Gemeinden können profitieren

Düsseldorf/Duisburg, 27. Dezember 2016 - Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit: Mit einem deutlich weiterentwickelten „Hausarztaktionsprogramm“ (HAP) erweitert das Land ab sofort die Förderung der hausärztlichen Versorgung in Nordrhein-Westfalen.
In über 190 Städten und Gemeinden können jetzt von Hausärztinnen und Hausärzten Einzelförderungen von bis zu 50.000 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss aus dem Programm beantragt werden. Obwohl das Land für die Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung nicht zuständig ist – den gesetzlichen Sicherstellungsauftrag für die ambulante Versorgung haben die Kassenärztlichen Vereinigungen –, verstärkt das Land hier seine Aktivitäten.  
„Etwa jede zweite Kommune in Nordrhein-Westfalen kann jetzt durch die Weiterentwicklung vom Hausarztaktionsprogramm profitieren. Neben der finanziellen Förderung von Niederlassungen, Praxisübernahmen und Weiterbildungen unterstützt das Land nunmehr  auch die Ausbildung nicht-ärztlichen Praxispersonals zu Versorgungsassistentinnen und -assistenten. Dadurch können Ärztinnen und Ärzte bei Haubesuchen entlastet und Patientinnen und Patienten Wege zur Praxis erspart werden“, erklärte Gesundheitsministerin Barbara Steffens heute.  
„Mit dem Hausarztaktionsprogramm setzen wir als Land durch finanzielle Förderung einen eigenen Impuls zur Sicherstellung und Verbesserung der hausärztlichen Versorgung vor Ort, insbesondere in eher ländlich geprägten Regionen.
Vor dem Hintergrund der Altersstruktur der NRW-Hausärzteschaft – rund die Hälfte ist älter als 55 Jahre – ist es wichtig, dass das Land auch in Zukunft zu seiner politischen Mitverantwortung steht, wenn es darum geht, die hausärztliche Versorgung in Nordrhein-Westfalen dauerhaft und wohnortnah sicherzustellen“, so Steffens weiter.  
Ein zentraler Baustein der Erweiterung ist die Anhebung der Einwohnergrenze von Städten und Gemeinden, in denen eine Förderung beantragt werden kann, von bisher 25.000 auf nun 40.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Dadurch erhöht sich die Zahl der Kommunen, die vom HAP profieren können, von bisher 140 auf 191. Ein weiterer neuer Baustein ist die Förderung des Erwerbs von Zusatzqualifikationen von nichtärztlichem Praxispersonal, wie beispielsweise die Ausbildung zu einer Entlastenden Versorgungsassistentin (EVA). Hier fördert das Land die Zusatzausbildung künftig mit einem Festbetrag in Höhe von bis zu 1.000 Euro.  
Ebenfalls neu ist die Aufnahme der Förderung von Lehrpraxen in das Hausarztaktionsprogramm, um mehr Medizinstudierenden schon während ihrer Ausbildung die Möglichkeit bieten zu können, den Beruf der Hausärztin bzw. des Hausarztes kennenzulernen. Für Investitionskosten können ab sofort bis zu 10.000 Euro seitens des Landes bewilligt werden.   Weiterhin gefördert werden können die Niederlassung als Hausärztin/Hausarzt bzw. die Übernahme einer hausärztlichen Praxis mit bis zu 50.000 Euro, die Beschäftigung von angestellten Ärztinnen und Ärzten zur Teilnahme an der hausärztlichen Versorgung und Weiterbildungen im hausärztlichen Bereich.  
Gewährt werden die Förderungen in Gebieten, in denen in Zukunft die hausärztliche Versorgung aufgrund der Altersstruktur der Hausärzteschaft durch das Ausscheiden von Hausärztinnen und Hausärzten bedroht ist bzw. mittelfristig gefährdet sein kann. Um in das Programm aufgenommen werden zu können, müssen zwei Kriterien erfüllt werden:
•      Einwohnerzahl: Die Kommunen dürfen nicht mehr als 40.000 Einwohnerinnen und Einwohner haben.
•      Altersstruktur der Hausärzteschaft: Der Versorgungsrad unter alleiniger Berücksichtigung der vertragsärztlich tätigen Hausärztinnen und Hausärzte, die jünger als 60 Jahre alt sind, muss unter 75 Prozent liegen.   Im Rahmen des Hausarztaktionsprogramms wurden seit Ende 2009 bislang insgesamt 203 Anträge positiv bewilligt und entsprechende finanzielle Förderungen in einem Gesamtvolumen von rund 7,7 Millionen Euro erteilt. Für den Bereich „Maßnahmen zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung“ stellt das Land 2017 2,5 Millionen Euro Verfügung. Das Hausarztaktionsprogramm bildet dabei den Förderschwerpunkt.

KV Nordrhein: Ärztlicher Notdienst an Weihnachten, Silvester und Neujahr einsatzbereit

Düsseldorf/Duisburg, 22. Dezember 2016 - Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte im Rheinland versorgen ihre Patienten auch an den bevorstehenden Feiertagen. Wer an Heiligabend, den beiden Weihnachtsfeiertagen oder an Silvester und Neujahr ein akutes gesundheitliches Problem hat, kann den ambulanten Notdienst nutzen. An vielen Orten dienen Notdienstpraxen als Anlaufstellen, die ohne Voranmeldung direkt aufgesucht werden können.
Informationen zu Adressen und Öffnungszeiten der Notdienstpraxen im Rheinland gibt es unter www.kvno.de/notdienst oder über die Arztrufzentrale NRW unter der kostenlosen Rufnummer 116117.  

Die Nummer der Arztrufzentrale NRW können auch bettlägerige Patienten oder deren Angehörige wählen, die einen Hausbesuch benötigen, der von der Arztrufzentrale koordiniert wird. Zudem erhalten Patienten unter der Nummer 116117 Hinweise über die Erreichbarkeiten der fachärztlichen Notdienste der Augen-, HNO- und Kinderärzte in Nordrhein.  

An den vier Werktagen 27, 28., 29. und 30. Dezember werden einige Arztpraxen urlaubsbedingt geschlossen bleiben. Während der Sprechstundenzeiten übernehmen andere Praxen vor Ort vertretungsweise die Versorgung. Patienten sollten auf entsprechende Aushänge und Ankündigungen der örtlichen Praxen achten.  
Außerhalb der Praxisöffnungszeiten ist die Arztrufzentrale zu folgenden Zeiten erreichbar: Von Freitag, 23. Dezember, ab 12 Uhr durchgängig bis Dienstag, 27. Dezember um 8 Uhr, und von Freitag, 30. Dezember, ab 12 Uhr durchgängig bis Montag, 2. Januar, um 8 Uhr.
   
Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein stellt die ambulante medizinische Versorgung für fast zehn Millionen Menschen im Rheinland sicher. Zu ihren Mitgliedern zählen rund 19.500 Vertragsärzte, Psychotherapeuten und Ermächtigte. Für die Mitglieder trifft die KV Nordrhein unter anderem Vereinbarungen mit den Krankenkassen, die die Grundlage für die Behandlung der Patienten, die Honorierung der Ärzte und die Qualitätssicherung bilden.
Zu den weiteren Aufgaben zählen das Abrechnen der ärztlichen Leistungen und die Verteilung des Honorars an die Ärzte. Darüber hinaus setzt sich die KV Nordrhein als Interessenvertreter ihrer Mitglieder ein, die sie in allen Fragen von der Abrechnung bis zur Zulassung berät.

 

Infoabende mit Kreißsaalführung
Am 5. Januar und am 19. Januar um 18 Uhr haben werdende Eltern wieder die Gelegenheit, die Entbindungsräume und die Wochenstation im Malteser Krankenhaus St. Anna in Duisburg-Huckingen kennen zu lernen. Während und nach dem Rundgang steht das Geburtshilfe-Team für Fragen zur Verfügung.
Auch außerhalb des genannten Termins ist eine persönliche Besichtigung des Kreißsaals möglich: individuelle Terminvereinbarung unter Tel. 0203 755-1254. Zudem findet am 16. Januar wieder der beliebte „Großelternkurs“ statt. Am 23. Januar gibt es Informationen rund um das Thema „Pflege und am 30. Januar können sich Eltern über das Thema „Stillen“ informieren.
Treffpunkt aller Veranstaltungen ist die Eingangshalle des Krankenhauses. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Informationen unter 0203/755-1254 oder im Internet  unter www.malteser-kliniken-rhein-ruhr.de.

Coloproktologie der Helios der St. Johannes Klinik Klinik von Berufsverband ausgezeichnet

Duisburg, 20. Dezember 2016 - Hohe medizinische Qualität, strukturierte Versorgung und ein eingespieltes Team aus Pflege und Ärzteschaft – die Abteilung für Coloproktologie an der HELIOS St. Johannes Klinik konnte die hohen Standards des Berufsverbandes der Coloproktologen Deutschlands e.V. problemlos erfüllen und wurde erfolgreich als Kompetenzzentrum für Coloproktologie rezertifiziert.

 

Das Fach der Coloproktologie beschäftigt sich mit Bereichen des menschlichen Körpers, über die wir eher weniger gerne offen sprechen. Denn wer mag schon zugeben, dass er Probleme mit seinem Dick- oder Enddarm hat, ihn juckende Hämorrhoiden schier verrückt machen oder er seinen Stuhlgang nicht halten kann.
Doch gerade diese Erkrankungen haben einen großen Einfluss auf unsere Lebensqualität und können unbehandelt nicht nur körperliche sondern auch seelische Folgen mit sich bringen, etwa wenn Betroffene sich aus lauter Scham von Freunden und Familie zurückziehen oder nicht mehr vor die Tür gehen. Dabei verfügt die moderne Medizin heutzutage über viele Verfahren, die den Patienten schonend und umfassend helfen können.
Die HELIOS St. Johannes Klinik bietet Betroffenen dabei das gesamte Leistungsspektrum der konservativen und operativen Coloproktologie an.

„Patienten, die unseren Rat suchen, sollten keine Sorge vor chirurgischen Maßnahmen haben“, sagt der Leiter der Abteilung, Dr. Andreas Köhler. „Wir vermeiden Operationen am Enddarm, wann immer es geht, um die natürlichen Funktionen nicht zu beeinträchtigen.“ Die hohe medizinische Qualität des Teams wurde nun erneut vom Berufsverband der Coloproktologen Deutschlands e.V. als Kompetenzzentrum für Coloproktologie ausgezeichnet. Vor allem die hohen Standards der Abteilung überzeugten die unabhängige Expertenkommission beim Vor-Ort-Besuch.
Das umfangreiche interne Fortbildungsangebot für die Mitarbeiter erhielt ebenfalls lobende Worte. „Wir haben alle Anforderungen ohne Abweichungen erfüllt – eine großartige Teamleistung“, freut sich Dr. Köhler über die Auszeichnung, die bislang nur 30 andere Einrichtungen in ganz Deutschland erhalten haben.

Das Prokto-Team

 

Geriatrie am St. Johannes-Stift erhält Qualitätssiegel  

 Duisburg, 14. Dezember 2016 - Die Klinik für Geriatrie am Malteser Krankenhaus St. Johannes-Stift wurde heute mit dem „Qualitätssiegel Geriatrie“ zertifiziert. Damit ist die Abteilung von Chefärztin Dr. Gabriele Zeller die einzige Duisburger Geriatrie, die eine Auszeichnung erhalten hat.   Duisburg.
„Wir sind sehr glücklich über die Zertifizierung und die damit verbundene Auszeichnung. Es bestätigt die hervorragende Arbeit meines Teams, die wir seit vielen Jahren zum Wohle unserer Patienten leisten“, freut sich die Chefärztin der Klinik für Geriatrie, Dr. Gabriele Zeller. Das Qualitätssiegel Geriatrie ist ein von Experten entwickeltes Qualitätsmanagementverfahren speziell für geriatrische Einrichtungen und bundesweit gültig. In diesem Verfahren werden die geriatriespezifischen Qualitätsanforderungen in der stationären und teilstationären Versorgung regelmäßig überprüft und bewertet.
 So werden zum Beispiel die Qualifikation des gesamten Teams, die Qualität der durchgeführten Diagnostik und Behandlung, die Dokumentation und die altersgerechten Ausstattung der Klinik regelmäßig einer kritischen Überprüfung unterzogen.
„Mit der Zertifizierung wird die Qualitätsorientierung innerhalb der geriatrischen Versorgung weiter gefördert und Qualitätsstandards gesetzt. Das Qualitätssiegel Geriatrie bildet daher eine deutliche Orientierung und Positionierung hinsichtlich einer qualitativ hochwertigen Versorgung der geriatrischen Patienten“, ergänzt der Geschäftsführer der Malteser Rhein-Ruhr gGmbH, Arne Greiner.
Im Ergebnis bestätigen die Auditoren nicht nur die äußerst ansprechenden Räumlichkeiten und die exzellente Ausstattung, sondern insbesondere auch eine hervorragende Teamleistung und das überdurchschnittliche Engagement jedes Einzelnen und des Gesamt-Teams in der Patientenversorgung.  

 

Neue Kampagne „STARK BLEIBEN“ zur Suchtprävention im Alter gestartet

Düsseldorf/Duisburg 9. Dezember 2016 - Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit: Suchtprobleme werden in der Regel jungen Menschen zugeschrieben. Aber: Etwa 25 Prozent der 60- bis 69-jährigen Männer und 17 Prozent der 50- bis 59-jährigen Frauen trinken riskante Mengen Alkohol. Geschätzt etwa fünf Prozent der über 60-Jährigen nehmen so häufig Schlaf- und Beruhigungsmittel ein, dass die Gefahr besteht, abhängig zu werden. Dabei sind Frauen häufiger betroffen als Männer.
Unter dem Motto „STARK BLEIBEN – für ein Leben ohne Sucht“ hat das Land eine Aufklärungskampagne zur Gesundheitsförderung und Suchtprävention älterer Menschen gestartet. „Suchtprobleme im Alter werden häufig verharmlost und Anzeichen für den Missbrauch von Alkohol oder Medikamenten als Alterserscheinung abgetan.
Die Kampagne informiert über die Suchtgefahr, sensibilisiert für die Hinweise auf Suchterkrankungen und will Ältere dabei unterstützen, stark zu bleiben und sich den Herausforderungen des Alterns ohne den missbräuchlichen Konsum von Medikamenten oder Alkohol zu stellen. Dabei wird speziell auf die Situation älterer Menschen eingegangen – zum Beispiel auf Umbrüche im Leben wie der Eintritt ins Rentenalter oder der Verlust nahestehender Menschen“, erklärte Gesundheitsministerin Barbara Steffens zum Start der Kampagne in Düsseldorf.  

„STARK BLEIBEN“ ist ein neuer Baustein der Präventionsinitiative „Sucht hat immer eine Geschichte“ (
www.suchtgeschichte.nrw.de ), die bisher hauptsächlich Jugendliche und junge Erwachsene anspricht. Federführend für die landesweite Kampagne ist die GINKO-Stiftung für Prävention in Mülheim/Ruhr als Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung. „STARK BLEIBEN – für ein Leben ohne Sucht“ will Menschen ab 55 Jahre unter anderem Tipps und Anregungen für eine gesunde Lebensführung geben und über Hilfeangebote informieren.
„Die dritte Lebensphase bietet viele Chancen. Eine aktive Gestaltung des Alltags auch in diesem Lebensabschnitt ist ein wesentlicher Schutzfaktor, um ein suchtfreies Leben führen zu können. Mit der neuen Kampagne wollen wir das Bewusstsein dafür schärfen und konkrete Anregungen geben“, sagte Ministerin Steffens.  
Dabei wird das gelegentliche Bier oder Glas Wein nicht verteufelt. Ebenso ist klar, dass Schlaf- und Beruhigungsmittel in bestimmten Lebenssituationen eine wichtige Hilfe sein können. Aber für viele Menschen ist etwa der Wegfall der Arbeit ein massiver Verlust, weil ihnen plötzlich sinnstiftende Aufgaben fehlen. Das Wegbrechen der Tagesstruktur und das Gefühl der Vereinsamung lassen sie zu Beruhigungs- und Schlafmitteln oder Alkohol greifen. Während Männer häufiger eine Alkoholabhängigkeit entwickeln, sind geschätzt etwa 60 Prozent der Menschen mit Medikamentenabhängigkeit Frauen.
Die gesundheitlichen Gefahren und die Wirkung von Alkohol und Medikamenten im fortgeschrittenen Lebensalter werden oft unterschätzt. So ist in Nordrhein-Westfalen etwa die Zahl der 60 bis 65 jährigen Menschen, die aufgrund einer Alkoholvergiftung stationär behandelt werden mussten, in den vergangenen fünf Jahren um über 40 Prozent gestiegen.  
Der Missbrauch oder die Abhängigkeit von Medikamenten ist meistens weniger offensichtlich. Nehmen Menschen Schlaf- oder Beruhigungs-mittel über längere Zeit ein, bleibt das Außenstehenden vielfach verborgen. Nebenwirkungen wie Stürze oder Verwirrtheit werden leicht dem Alter zugeschrieben. Oft erkennen nicht einmal die Betroffenen selbst ihre Abhängigkeit, weil sie ein ärztlich verordnetes Medikament einnehmen und die Verschreibung auch bei längerer Dauer nicht mehr hinterfragt wird.  
„Mit der Kampagne wollen wir dazu motivieren, über den eigenen Konsum von Alkohol sowie Schlaf- und Beruhigungsmitteln nachzudenken, Gewohnheiten zu überprüfen und gegebenenfalls mit einer Ärztin oder einem Arzt darüber zu sprechen.
Ältere Menschen und ihre Angehörigen erhalten Informationen, wie sie Suchtgefährdungen erkennen können und wo sie selbst im Bedarfsfall Hilfe und Unterstützung finden. Durch Kooperation mit Altenhilfe und Seniorenarbeit wollen wir auch Ältere erreichen, die nicht von sich aus aktiv nach Informationen zur Suchtproblematik im Alter suchen“, sagte Dr. Hans-Jürgen Hallmann, Leiter der Landeskoordinierungsstelle Suchtvorbeugung NRW.  
Die Broschüre „STARK BLEIBEN – für ein Leben ohne Sucht“ fasst die wichtigsten Fakten, Hintergründe und Tipps zusammen. Vertiefende Informationen zum gesunden Altern, einen Selbsttest und ein Wissens-Quiz sowie die Adressen regionaler Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner bietet die Webseite www.stark-bleiben.nrw.de .
Ein mobiler, für die Kampagne konzipierter Infostand wird auf zielgruppenrelevanten Veranstaltungen (Messen, Gesundheitstage, Aktionstage für Ältere) neben Informationen zum verantwortungsvollen Umgang mit Suchtmitteln auch persönliche Beratung durch kompetente Gesprächspartnerinnen und -partner bieten.  
„Ein Leben ohne Sucht ist ein Grundbaustein für ein selbstbestimmtes und aktiv gestaltetes Älterwerden. Es lohnt sich immer, etwas gegen eine Abhängigkeit zu unternehmen – egal in welchem Alter. Die Lebensqualität der Betroffenen steigt erheblich. Klinische Erfahrungen zeigen, dass bei älteren Menschen die Wahrscheinlichkeit, eine Therapie erfolgreich abzuschließen, hoch ist. Oft höher ist als bei Jüngeren“, so Steffens.  

Webseite zur Kampagne unter anderem mit Terminen zum mobilen Informationsstand unter www.stark-bleiben.nrw.de  
Die Broschüre „STARK BLEIBEN – für ein Leben ohne Sucht“ kann kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden  
o        im Internet: www.mgepa.nrw.de/publikationen
o        telefonisch: 0211 – 837-1001 bei Nordrhein-Westfalen direkt.
Veröffentlichungsnummer 218.

 

Hardcore-Benefiz für die Krebsberatung Duisburg: Ernstes Thema – großartige Künstler – viel Herz

Sträters Mütze brachte knapp 7000,- Euro für die Krebsberatung Duisburg

Duisburg, 05. Dezember 2016 - Vor ausverkauften Reihen im Duisburger „Kleinen Prinzen“ gaben Hennes Bender, Torsten Sträter und Gerry Streberg am gestrigen Abend ihr Bestes zugunsten der Krebsberatung Duisburg. Die beiden Comedians und der Drehbuchautor unterhielten das Publikum mit Anekdoten aus ihren Programmen und persönlichen Geschichten. Es wurde viel geblödelt, aber auch ernste Töne angestimmt, denn „Krebs gehört zum Leben“, so Sträter.
So berührte Gerry Streberg, der kurzfristig für den an Grippe erkrankten Martin Keßler eingesprungen war, mit seiner persönlichen Geschichte. 1993 erkrankte er an Leukämie. „Die Diagnose ist wie dein eigener 11. September. Nichts ist mehr wie es war“, so Streberg. Hier ist es wichtig, nicht alleine zu sein. Genau diesen Leitgedanken hat sich die Krebsberatung Duisburg auf die Fahne geschrieben. Hier kann jeder kommen, ob selbst erkrankt oder als begleitender Angehöriger oder Freund.
Das Angebot der Krebsberatung Duisburg ist kostenlos, vertraulich und unabhängig. Insgesamt zehn Fachkräfte und eine Koordinatorin sind im Einsatz, um die Aufgabe zu stemmen. Darunter sind Ärzte für medizinische Auskünfte, Sozialpädagogen für sozialrechtliche Belange und Psychoonkologen, die bei der Krankheitsbewältigung unterstützen.

Am Ende des Abends kamen dank der Eintrittsgelder und Spenden 5.709 Euro für den guten Zweck zusammen. Eine Zahl, die von den Künstlern durch vollen Körpereinsatz noch aufgestockt wurde.

Begleitet durch Hennes Benders A capella-Version der „Rocky-Hymne“ opferte Torsten Sträter (Bildmitte) seine Mütze und ging durch die Reihen.

Diese Performance war den Zuschauern noch eine Spende wert. Knapp 7000,- Euro kamen so für die Krebsberatung Duisburg zusammen. Um das bestehende Angebot dauerhaft zu sichern, ist die Unterstützung von Spendern, Sponsoren und Fördermitgliedern weiterhin dringend von Nöten.
Stephan Fromm vom Verein zur Förderung der Krebsberatung in Duisburg und Umgebung e.V. dankte allen Unterstützern und den drei Künstlern für den Abend und den unermüdlichen Einsatz. Dieser hinterließ eindeutig ein gutes Gefühl. O-Ton Hennes Bender: „Zusammenkommen und Spaß haben, das ist es was zählt, wenn wir aufhören zusammenzukommen und Spaß zu haben, dann haben die Arschlöcher gewonnen!“ In diesem Sinne haben die Duisburger alles richtig gemacht.
Krebsberatung Duisburg Geschäftsstelle des Vereins zur Förderung der Krebsberatung in Duisburg und Umgebung e.V. c/o komm. Gesundheitskonferenz Ruhrorter Straße 195, 47119 Duisburg Telefon 0152 / 262 512 32
info@krebsberatung-in-duisburg.de www.krebsberatung-in-duisburg.de

Die Beratungen finden jeden Dienstagnachmittag von 15:00 bis 17:00 Uhr statt im Konferenz- und Beratungszentrum "Der Kleine Prinz“ Schwanenstraße 5-7, 47051 Duisburg. Nur nach tel. Voranmeldung.

Spendenkonto des Vereins zur Förderung der Krebsberatung in Duisburg und Umgebung e.V. IBAN DE79 3506 0386 6180 1200 06
Mehr Informationen unter www.krebsberatung-in-duisburg.de

 

Verbrennungsopfer Kind: Wie sich Risiken im Alltag verringern lassen

Duisburg, 02. Dezember 2016 - Am kommenden Mittwoch (07.12.) ist der „Tag des brandverletzten Kindes“ – eine Aktion, um auf die zahlreichen „heißen“ Gefahrenquellen für Kinder aufmerksam zu machen. Denn besonders in der Weihnachtszeit kann sich das Risiko durch die vielen Kerzen und Lichter noch einmal enorm erhöhen.

 

 Verbrennungsopfer Kind: Wie sich Risiken im Alltag verringern lassen

„Heiße Gefahren für Kinder!“ - unter diesem Motto steht der diesjährige „Tag des brandverletzten Kindes“ am 7. Dezember. Er soll helfen, auf das Risiko durch Feuer und heiße Flüssigkeiten aufmerksam zu machen und zeigen, wie man Kinder besser schützen kann.

 

Ob Kochplatte, Bügeleisen oder Weihnachtskerzen - gerade im häuslichen Bereich lauern viele sogenannte thermische Gefahrenherde für Kinder. Unfälle mit heißen Flüssigkeiten stehen dabei ganz oben auf der traurigen Liste, denn kaum jemand weiß, dass die sensible Kinderhaut bereits ab einer Temperatur von 52 Grad Celsius erheblichen Schaden nehmen kann. „Langwierige Schmerzen und zahlreiche Operationen oder Behandlungen können die Folge für die betroffenen Patienten sein“, so Dr. Andreas Dencker, Oberarzt der Plastischen und Handchirurgie an der HELIOS St. Johannes Klinik und Verbrennungsexperte.
„Diese Unfälle bedeuten daher meist auch einen großen persönlichen Einschnitt für die Familien.“

Jährlich werden mehr als 30.000 Kinder in Deutschland wegen Verbrennungen und Verbrühungen ärztlich behandelt, die meisten davon sind jünger als fünf Jahre. Knapp 6000 der Betroffenen verletzten sich dabei so schwer, dass sie sogar stationär im Krankenhaus aufgenommen werden müssen.
Im Duisburger HELIOS Klinikum versorgen die Ärzte jährlich rund 50 Kinder mit schwereren Verbrennungsverletzungen: „Den meisten Patienten können wir aber mit individuellen Therapien so helfen, dass sie nur geringe oder sogar gar keine langfristigen Folgen davontragen. Allerdings muss die Versorgung nach dem Unfall so schnell wie möglich erfolgen.“

 

Erste Hilfe bei Verbrennungen

Der Schweregrad der Verletzung richtet sich zum einen nach der verbrannten Körperoberfläche und zum anderen danach, wie tief die Hitze in die Haut eingedrungen ist. Bei kleineren, fingergroßen Verbrennungen sollte die Stelle mit lauwarmem Wasser rund eine Viertelstunde gekühlt werden.

„Eltern müssen grundsätzlich darauf achten, dass das Wasser tatsächlich lauwarm ist“, betont Dr. Dencker (Foto), „denn ein weitverbreiteter Irrtum verleitet viele dazu, sehr kaltes Wasser oder gar Eis zu nehmen. Das kann bei Kindern schnell zu einer Unterkühlung und noch stärkeren Schmerzen durch die angeregte Durchblutung führen.“
Diese kleineren Verbrennungen heilen in der Regel selbstständig aus. Großflächige und tiefere Verletzungen höherer Schweregrade, die mehrere Prozent der Körperoberfläche betreffen, sollten immer von Ärzten beziehungsweise dem Rettungsdienst gesehen werden, besonders im Gesicht und dem Genitalbereich.
Der Maßstab: Die Kinderhandfläche entspricht ungefähr einem Prozent. Ein schnelles Kühlen mit lauwarmem Wasser kann auch hier Schmerzen lindern, solange die Verletzung nicht zu groß ist. Bei sehr starken Verbrennungen, die mehr als 15 Prozent der Körperoberfläche einnehmen, sollten Eltern auf die Kühlung verzichten und umgehend den Rettungsdient rufen.
Meist werden die Kinder dann direkt in Spezialkliniken gebracht. Die Wundflächen müssen steril abgedeckt werden, etwa mit der Rettungsfolie aus dem Verbandskasten. Vom Einsatz lindernder Mittel wie Verbrennungssalben, Zahnpasta oder Mehl rät der Arzt dringend ab.

Viele Unfälle sind vermeidbar

Die Belastung durch Angst und Schmerz bei Verbrennungen ist enorm, denn die meisten Patienten erleben den Unfall bei vollem Bewusstsein. Dazu kommt unter Umständen eine langwierige Behandlung, die je nach Schwergrad sogar eine Hauttransplantation miteinschließen kann.
Unter den Folgen wie Juckreiz und extreme Sensibilität sowie den Entstellungen durch die Narben leiden die Betroffenen ein Leben lang. Die tröstende Nachricht aber ist: Experten schätzen, dass sich schon mit kleinen Sicherheitsmaßnahmen im Haushalt über die Hälfte all dieser Brandunfälle vermeiden lassen.

 

Tipps zur Vermeidung von Brandunfällen bei Kindern:

·         In eine Wärmflasche nur heißes, kein kochendes Wasser füllen. Zudem sollte die Wärmflasche immer in ein Tuch gewickelt werden, um direkten Hautkontakt zu vermeiden.

·         Nichts Heißes essen oder trinken, solange ihr Kind auf ihrem Schoß sitzt.

·         Gefäße mit heißen Flüssigkeiten, Kerzen und Deko so platzieren, dass Kinder diese nicht erreichen können.

·         Keine herunterhängenden Tischdecken verwenden.

·         Statt echten Kerzen am Weihnachtsbaum einfach eine LED-Lichterkette verwenden.

·         Beaufsichtigen Sie Ihr Kind in der Nähe von offenem Feuer (z. B. Kamin, Grill).

·         Erklären Sie Ihrem Kind frühzeitig die Gefahren im Umgang mit Feuer. Verbote nützen meist nichts, sondern erhöhen eher die kindliche Neugier.

·         Und zum Schluss: Gehen auch Sie selbst besonnen mit Feuer um und seien Sie Ihrem Kind damit ein Vorbild.

 

Paulinchen e.V. – Initiative für brandverletzte Kinder ist Initiator und Ausrichter des bundesweiten „Tag des brandverletzten Kindes“ am 7. Dezember. Der Verein berät und begleitet Familien mit brandverletzten Kindern in jeder Phase nach dem Unfall.
Ein großes Kompetenznetzwerk steht zur Verfügung, so dass keine Frage rund um die thermische Verletzung im Kindesalter offen bleibt. Ziel ist es, für jedes brandverletzte Kind individuell die bestmögliche Versorgung zu erreichen. Mit verschiedenen Präventionskampagnen warnt Paulinchen e.V. vor den Gefahren durch heiße Flüssigkeiten und Flächen sowie Feuer, Strom und Säuren.

 

Ärzte und medizinisches Fachpersonal informierten sich über Krankenhausalltag  
Wie läuft eigentlich der Alltag in einem Krankenhaus ab? Und wie funktionieren dabei die medizinischen Abläufe? Antworten auf diese Fragen gab es jetzt für rund 60 Medizinische Fachangestellte, Zahnmedizinische Fachangestellte und niedergelassene Ärzte. Sie folgten damit einer Einladung zu einem Workshop in das Malteser Krankenhaus St. Johannes-Stift.
Dabei informierte der Leitende Notarzt Dr. Jens Schneider über verschiedene Notfälle in der Arztpraxis und gab Tipps für die Notfalltrainings in den Praxen. Im Anschluss teilten sich die Teilnehmer in Kleingruppen auf und beschäftigten sich in Vorträgen und Workshops u.a. mit der optimalen Nachsorge von Endoprothesen, einer modernen Wundversorgung, simulierten mit einfachen Mitteln die Beschwerden älterer Menschen oder übten ganz praktisch die Reanimation.
Die Zahnmedizinischen Fachangestellten erhielten als besonderes Highlight eine Führung durch den MKG-OP, wo sie anschaulich die verschiedenen Möglichkeiten des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) dargestellt bekamen.
Das MVZ Duisburg-West ist das erste deutschlandweit, das Menschen mit Behinderung, Menschen mit Gerinnungsstörungen und Demenzkranken eine umfassende ambulante zahnärztliche Versorgung anbieten kann.  

Workshop Homberg

 

Urologie der HELIOS Marien Klinik für Facharztausbildung ausgezeichnet

Duisburg, 01. Dezember 2016 - Für die meisten Medizinstudenten kommt früher oder später der Zeitpunkt, an dem sie sich entscheiden müssen, welche Facharztausbildung sie nach Beendigung des Studiums anstreben möchten. Ist die Entscheidung gefällt, dann ist die Wahl der richtigen Ausbildungsklinik der nächste Schritt. Die Klinik für Urologie, Kinderurologie und onkologische Urologie der HELIOS Marien Klinik unter der Leitung von Priv.-Doz. Dr. Frank vom Dorp wurde vor kurzem vom European Board of Urology (EBU) für die strukturierte Ausbildung zum Europäischen Facharzt für Urologie zertifiziert. Sie erfüllt demnach die Kriterien, die für eine qualitative Betreuung und Anleitung der Assistenzärzte in Weiterbildung wichtig sind.  
Die EBU verlangt dazu von den Ausbildungsstätten einen gut strukturierten Lehrplan für die fünf Jahre dauernde Weiterbildung zum Facharzt für Urologie. So müssen zertifizierte Kliniken oder Praxen in allererster Linie gewährleisten können, dass die angehenden Fachärzte Einblick in alle Bereiche erhalten können, die gemäß der Ärztekammer Bestandteil der Ausbildung sind. „Durch die verschiedenen Sektionen, die wir in unserer Klinik vorhalten, können unsere Assistenzärzte alle geforderten Lehrziele erreichen. Dazu gehören etwa die Bereiche der Kinderurologie, der konservativen urologischen Onkologie, der gynäkologischen Urologie und das gesamte operative Spektrum“, erläutert Dr. Alexander Höinghaus, Oberarzt der urologischen Klinik.
Er hat viele der weiteren nötigen Strukturen geschaffen, die  für die Zertifizierung ausschlaggebend sind. So wechseln die Assistenzärzte nach einem bestimmten, von ihm entwickelten Rotationsprinzip im Halbjahresrhythmus die verschiedenen Bereiche durch und erhalten Fortbildungen, die jeweils aufeinander aufbauen. Darüber hinaus steht jedem von ihnen ein verantwortlicher Supervisor als fester Ansprechpartner zur Seite.
Um die im Studium erworbenen Erfahrungen und Fertigkeiten auszubauen, können die Nachwuchsmediziner in der Klinik zunächst Übungen an speziellen Simulatoren durchführen. Hier werden vor allem die laparoskopischen, also minimalinvasiven Eingriffe, geprobt. „Bei der anschließenden OP-Einteilung legen wir Wert darauf, dass jeder gemäß seinem Ausbildungsstand Praxiserfahrungen in allen Eingriffsarten gewinnt“, sagt Dr. Höinghaus.
Weiteres Kriterium für die Auszeichnung ist die Möglichkeit der Teilnahme an Konferenzen, die sich mit Themen wie der urologischen Pathologie und Radiologie befassen. Zudem wurde in der Klinik ein Journal-Club etabliert, in dem regelmäßig die neuesten wissenschaftlichen Studien aus den Fachpublikationen besprochen und in den klinischen Alltag übernommen werden.  
Der Zertifizierung der EBU vorangegangen war ein Vor-Ort-Besuch durch zwei unabhängig Experten. Im Zuge des Audits wurden auch die zwei Assistenzärztinnen in Weiterbildung befragt, die derzeit in der Urologie der Marien Klinik tätig sind. Sie wurden gebeten, ihre Erfahrungen und Eindrücke wiederzugeben. „Die Auszeichnung bestätigt unser Bemühen, gut ausgebildeten Nachwuchs im Fachbereich der Urologie zu gewinnen. Potentielle Bewerber können hingegen bei uns sicher sein, die bestmögliche Ausbildung zu erhalten“, hält Dr. Höinghaus fest.
Die Urologische Fachabteilung in Hochfeld ist eine von nur 70 Einrichtungen in ganz Europa, die das Zertifikat zur Ausbildung europäischer Fachärzte derzeit tragen dürfen. In Zukunft stehen regelmäßige Re-Zertifizierungen an, die die Wahrung der Standards überprüfen und sicherstellen.  

Oberarzt Dr. Alexander Höinghaus mit Birgit Käuper, derzeit Ärztin in Weiterbildung, gemeinsam im OP.

 

„Das neue Pflegerecht ab dem 1. Januar 2017 ist kein Selbstläufer!“

Landesausschuss Alter und Pflege NRW verabschiedet einstimmige Grundsatzposition mit Handlungsempfehlungen

 

„Ein neues Begutachtungssystem und mehr Geld für die Pflegebedürftigen allein schaffen noch keine neue Qualität in den konkreten Pflegesituationen. Wichtig ist, dass sich jetzt auch ganz praktisch Pflege- und Betreuungsangebote dem neuen, umfassenden Pflegeverständnis anpassen.
Gerade für die verbesserte Betreuung von Menschen mit Demenz und die Entlastung der Angehörigen müssen sich bestehende Angebote weiterentwickeln und auch neue geschaffen werden. Und damit Pflegebedürftige und ihrer Angehörigen die Verbesserungen auch nutzen können, kommt es zentral auf eine gute individuelle Beratung an“,  erklärte der Vorsitzende des Landesausschuss Alter und Pflege, Stadtdirektor Burkhard Hintzsche (Stadt Düsseldorf).

 

„Die Pflege und die gesamte Versorgungsstruktur stärker an den Menschen, ihren Wünschen und Bedürfnissen auszurichten, das ist das große Ziel der lange überfälligen Pflegereform. Damit diese große Herausforderung erfolgreich gemeistert werden kann, müssen jetzt auch alle Beteiligten bereit sein, ihre bisherigen Angebote zu überdenken und weiterzuentwickeln. Dabei muss Pflege auch eingetretene Pfade verlassen“, so Hintzsche.
„Für den Landesausschuss Alter und Pflege ist es wichtig, gemeinsam für Nordrhein-Westfalen an der zentralen Aufgabe zu arbeiten, die Umsetzung der Neuerungen so eng zu begleiten und sicherzustellen, dass die Neuerungen auch als positive Veränderungen bei den Menschen ankommen und als solche spürbar werden. Erst dann wird man tatsächlich von einem für die Menschen positiven Paradigmenwechsel sprechen können, betont der Vorsitzende.

 

Der Landesausschuss Alter und Pflege begrüßt mit einem umfassenden Beschluss (s. Anlage), dass mit dem am 12. August 2015 beschlossenen Zweiten Pflegestärkungsgesetz (PSG II) nach rund 10-jähriger Vorarbeit zum 1.Januar 2017 nunmehr endlich das neue Begutachtungsverfahren in die Praxis umgesetzt wird und die Umstellung auf den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff erfolgt.

 

Für eine gelingende Umsetzung beinhaltet der Beschluss u.a. folgende zentrale Forderungen:

·         Präventive Ansätze in der Pflege müssen gestärkt und ausgebaut werden – sowohl für Pflegebedürftige als auch ihre Angehörige.

·         Die Gestaltungsverantwortung der kommunalen Netzwerke ist zu unterstützen. Die Kommunalen Konferenzen Pflege und Alter sollen als Motor der Veränderung vor Ort fungieren.

·         Der Zugang zu den neuen Leistungen ist durch entsprechend einfache Antragsverfahren möglichst leicht zu gestalten.

·         Die verschiedenen Akteure, die für pflegebedürftige Menschen Verantwortung tragen, sollen ihr Handeln bestmöglich abstimmen, um Belastungen der betroffenen Menschen (z.B. durch doppelte Untersuchungen) möglichst zu minimieren.

Der Landesausschuss Alter und Pflege hat sich zudem dafür ausgesprochen, die tatsächlichen Auswirkungen des Systemwechsels von Beginn an genau zu untersuchen und zu begleiten. Noch sei nämlich nicht ausgemacht, dass sich die Veränderungen wirklich dauerhaft finanziell günstig für alle Betroffenen, die Einrichtungen und ihre Beschäftigten auswirken.

 

Hintzsche: „Der einstimmige Beschluss des Landesausschuss Alter und Pflege vom vergangenen  Freitag verdeutlicht eindrucksvoll, dass alle Akteurinnen und Akteure des nordrhein-westfälischen Pflegegeschehens sich einer gemeinsamen Umsetzungsverantwortung bewusst sind und die Aufgabe gemeinsam angehen wollen. Hierin liegt ein große Chance für Weiterentwicklungen, die auch genutzt werden soll“.

 

Hintergrund:

-       Ambulante Pflegedienste in NRW: rund 2.850

-       Pflegebedürftige in NRW: rund 581.500

o    davon zu Hause: rund  422.000 (= 72,4 %)

o    davon von Angehörigen gepflegt: rund 290.000 (= 68,8 % = 2/3),

o    vom amb. Pflegedienst (mit)gepflegt: rund 132.000 (= 31,2 % = 1/3)

-       Beschäftigte in der ambulanten Pflege in NRW: rund 40.800

Der Landesausschuss Alter und Pflege NRW beruht auf § 3 Abs. 3 des am 14. Oktober 2014 in Kraft getretenen neuen Alten- und Pflegegesetzes NRW (APG NRW – GV.NRW.S. 625).
Er hat die Aufgabe, die Landesregierung bei allen Fragen zum Thema Alter und Pflege und vor allem bei der Umsetzung des Pflegeversicherungsrechts in NRW zu beraten und kann unabhängige Empfehlungen hierzu verabschieden. Ihm gehören 53 stimmberechtigte Mitglieder aus Interessenverbände der alten, behinderten oder pflegebedürftigen Menschen, der Kommunen und der Leistungserbringer (kommunale und private Anbieter und Freie Wohlfahrtspflege), Berufsverbänden, den Medizinischen Diensten der Krankenkassen und den NRW-Ministerien für Arbeit, Integration und Soziales, für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr sowie für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter an.
Die Landesbehindertenbeauftragte Elisabeth Veldhues und der Patientenbeauftragte Dirk Meyer gehören ebenso wie drei Vertretungen der Behörden nach dem Wohn- und Teilhabegesetz NRW (WTG NRW) dem Landesausschuss mit beratender Stimme an.

 

Infoabende mit Kreißsaalführung

Duisburg, 30. November 2016 - Am 1. Dezember und am 15. Dezember um 18 Uhr haben werdende Eltern Gelegenheit, die Entbindungsräume und die Wochenstation im Malteser Krankenhaus St. Anna in Duisburg-Huckingen kennen zu lernen.
Während und nach dem Rundgang steht das Geburtshilfe-Team für Fragen zur Verfügung. Auch außerhalb des genannten Termins ist eine persönliche Besichtigung des Kreißsaals möglich: individuelle Terminvereinbarung unter Tel. 0203 755-1254. Treffpunkt aller Veranstaltungen ist die Eingangshalle des Krankenhauses.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Informationen unter 0203/755-1254 oder im Internet  unter
www.malteser-kliniken-rhein-ruhr.de.  

Erlös des Klinikum Niederrhein Sommerfestes geht an die Krebsberatungsstelle Duisburg

Duisburg, 29. November 2016 - 3.900 Euro hat die MAV an den Vorsitzenden des Vereins, Stephan Fromm, übergeben. Durch den Verzehr beim diesjährigen Sommerfest haben alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikum Niederrhein dazu beigetragen, dass diese große Summe zusammen gekommen ist.
Der MAV Vorsitzende Norbert Behrs und Sabrina Ahl überreichten dem Vorsitzenden des Verein zur Förderung der Krebsberatung in Duisburg und Umgebung e.V., Stephan Fromm, diese stolze Summe. Das Geld wird dringend für die wichtige Beratungstätigkeit, die aktuell jeden Dienstag im "Kleinen Prinzen" in der Duisburger Innenstadt angeboten wird, benötigt.

Foto: Klinikum Niederrhein