BZ-Home Klinik Medizinische Versorgung
   Redaktion Harald Jeschke
  Sonderseiten



BZ-Sitemap
Selbsthilfe
Krebsberatung Duisburg

Trigeminus-
neuralgie Duisburg

und mehr...


Archiv


Klinik Krankenhäuser
Klinik Apotheken
Klinik Notdienste


Ärztliche Bereitschaft
116 117

Privatärztlich
180-1019246

Zahnärztlich

1805-986700


Feuerwehr, Rettung
112

Polizei

110


Krankentransport

19 222

Frauenhaus DU
62213

Tierärztlich
33 56 56

Vergiftungen
Bonn

0228/19240
und
0228/287-33211
und:

www.gizbonn.de    

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 






Kostenfrei: 0800 00 22 8 33 - Kurzwahl 22833 (69 Cent pro Minute) 
SMS mit  Inhalt „apo“ an 22 8 33 (69 Cent pro SMS) und „Ja“ zur Ortung

 

Kochen mit Patienten – eine Herzensangelegenheit

Duisburg, 23. Mai 2017 - Für die meisten Patientinnen und Patienten rückt das Thema Essen und Trinken in den alltäglichen Hintergrund. Bei schweren Erkrankungen verändert sich oftmals der Geschmackssinn und die Betroffenen mögen viele Speisen, Gewürze oder Kräuter nicht mehr. Um diese Lust am Essen und damit auch am Kochen doch ein bisschen wiederzuentdecken, hat der ambulante Palliativ-Pflegedienst medidoc einige seiner Patientinnen und Patienten in die Frank Schwarz Kochschule nach Duisburg eingeladen.

Der Sekt steht kalt, die verschiedenen Amuse Gueule sind auf den Tischen verteilt, die Räumlichkeiten der Frank Schwarz Kochschule auf dem Duisburger Großmarkt festlich gedeckt. Vier Köche warten auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses besonderen Abends.
Nach und nach fahren die medidoc Autos vor und die Gäste trudeln ein. Alle Gäste wurden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abgeholt, zur Location gebracht und auch den ganzen Abend betreut.
Schließlich schwingt auch gleich das Team von medidoc die Kochlöffel und die Vorfreude auf den gemeinsamen Kochabend steigt. Dann geht es auch schon los! Alle binden sich Schürzen um, waschen sich die Hände und verteilen sich an den verschiedenen Kochstationen. Schließlich gibt es viel zu schnippeln und vorzubereiten, bevor das Drei-Gänge-Menü zubereitet ist. Schnell hat jeder seinen Lieblingsplatz in der Küche gefunden und alle beginnen mit vollem Elan die verschiedenen Speisen vorzubereiten.

„Im vergangenen Jahr haben wir erstmals zu diesem Event eingeladen und es war ein voller Erfolg. Alle Patientinnen und Patienten haben noch lange nach dem ersten Kochabend über die Veranstaltung gesprochen, oftmals auch mit Tränen in den Augen. Genug Anlass, um diese Veranstaltung zu wiederholen“, sagt Malgorzata Szajkowska, die Geschäftsführerin von medidoc.
Viele Patientinnen und Patienten treffen auf andere Betroffene, vergessen aber in diesen Stunden ihre Krankheit, ihre täglichen Schmerzen, reden mit den Pflegekräften nicht über Erkrankungen, Medikamente oder medizinische Versorgung, sondern sind einfach nur Mensch.
„An diesem Abend steht weniger die Zubereitung und das Essen im Vordergrund, sondern die Möglichkeit unseren Patientinnen und Patienten Auszeit schenken zu können, Lebensqualität zurückzugeben und miteinander Spaß zu haben. Unsere Patientinnen und Patienten haben so viel Freude und Elan“, betont Szajkowska.
Nach dem Dessert verteilt der Küchenchef - zur großen Freude aller - Urkunden für die sehr guten Leistungen am Kochtopf. Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer war es ein unvergesslicher Abend.

Essen und Trinken belebt nicht nur Leib und Seele, sondern auch das Herz.

HELIOS Marien Klinik: Größeres Leistungsangebot und neue Leitung in der Notaufnahme

Duisburg, 22. Mai 2017 - Seit April hat Hayssam Osseili den neugeschaffenen Chefarztposten für die Leitung der Zentralen Notaufnahme (ZNA) der HELIOS Marien Klinik übernommen. Mit der Inbetriebnahme des Neubaus stellt sich damit auch die ZNA am Standort umfassender auf und schafft ein breiteres Leistungsangebot, ergänzt um eine chirurgische Versorgung von Notfallpatienten.
Ab Sommer kommt zudem am Haus noch eine Abteilung für Gefäßchirurgie hinzu. Von der Fachklinik zum leistungsstarken Akutversorger – mit dem Neubau hat sich die HELIOS Marien Klinik sehr viel breiter aufgestellt. Auch der frischgebackene Chefarzt der Notaufnahme, Hayssam Osseili, schreibt sich daher die Bekanntmachung des erweiterten Profil auf die Fahnen: „Die Klinik ist schon lange keine kleines Fachkrankenhaus mehr, sondern ein Standort mit breitem Leistungsspektrum, eine umfassende Notfallmedizin inbegriffen.“
So bietet die ZNA neben allen internistischen Versorgungskonzepten inklusive Herzkatheterlabor und Schockraum auch einen neue chirurgische Erstversorgung von Notfallpatienten, etwa bei Verletzungen nach Unfällen. In enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin und Geriatrie wurde bereits im letzten Jahr eine besondere Anlaufstelle für ältere Notfallpatienten etabliert, die Geriatrisch-Internistische Notaufnahme, kurz GINA. Hier ist immer ein Geriater entweder direkt vor Ort oder aber rund um die Uhr über den Rufdienst zu erreichen. So kann im Zweifel schneller entschieden werden, ob Patienten im betagteren Alter direkt geriatrisch behandelt werden sollten.

Die GINA steht beispielhaft für einen der wichtigsten Faktoren, die das Funktionieren einer Notaufnahme beeinflussen: Die Zusammenarbeit mit den Kollegen der anderen Abteilungen. „Hier greifen die Fachdisziplinen ineinander wie die Zahnräder eines Uhrwerks. Die umfassende Versorgung der Notfallpatienten ist, vielleicht mehr als in anderen Bereichen, eine gemeinschaftliche Aufgabe“, so Hayssam Osseili. Gerade die Vielseitigkeit in der Notfallmedizin reize ihn sehr.
„Die Patienten kommen mit ganz unterschiedlichen Erkrankungen und Verletzungen zu uns. Die richtige Diagnose und Erstversorgung erfordert viel Aufmerksamkeit und ein gewisses Maß an Neugier“, sagt er. Sein Medizinstudium absolvierte Hayssam Osseili an der Ruhr-Universität in Bochum.
Der 38-Jährige ist Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie und verfügt über die Fachkunde Rettungsdienst sowie die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin. Seine Zeit als Assistenzarzt durchlief er in der Medizinischen Klinik II für Innere Medizin am HELIOS Klinikum Krefeld. Dort war er auch als Rotationsassistent in der Notaufnahme tätig und übernahm zudem regelmäßig Notarztdienste bei der städtischen Feuerwehr.

Schließlich wechselte Osseili nach Duisburg und wurde zunächst Oberarzt in der Notfallambulanz der HELIOS St. Johannes in Alt-Hamborn. Die Strukturen des Klinikums sind ihm daher bestens bekannt. „Wir freuen uns, dass wir die neue Stelle in der Marien Klinik mit einem geeigneten Kandidaten aus den eigenen Reihen besetzen konnten“, freut sich auch Klinikgeschäftsführer Dr. Holger Raphael.

 

Wie vom Blitz getroffen – 1. Welt-PräempklampsieTag

Telefonaktion der Sana Kliniken Duisburg zu Erkrankungen in der Schwangerschaft
Duisburg, 18. Mai2017 – Am 22. Mai findet der erste Welt-Präeklampsie-Tag statt, der die Öffentlichkeit über diese für Mutter und Kind risikobehaftete Schwangerschaftserkrankung informieren soll. Aus diesem Anlass steht Herr Prof. Dr. Markus Schmidt, Chefarzt der Frauenheilkunde und Geburtshilfe an den Sana Kliniken Duisburg, an diesem Tag zwischen 11 und 12 Uhr telefonisch unter der Rufnummer 0203-733- 3560 als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung.

Von dieser Erkrankung –auch Gestose oder Schwangerschaftsvergiftung genannt- sind weltweit zirka fünf bis sechs Prozent der Frauen betroffen. Die Mütter leiden unter erhöhtem Blutdruck sowie einer vermehrten Eiweißausscheidung im Urin. Die Gestose ist eines der Hauptursachen für Frühgeburtlichkeit und stellt auch für die betroffenen Mütter ein lebenslanges Risiko für Gefäßerkrankungen und Bluthochdruck dar. Wichtig ist es daher, die Symptome zu kennen und eine Begleitung durch spezialisierte Frauenärzte sicherzustellen.

Typische Symptome können weiterhin Kopfschmerzen, erhebliche Wassereinlagerungen, Oberbauchschmerzen oder starke Übelkeit und Erbrechen sein. Häufig geht die Gestose mit einer Schwäche des Mutterkuchens einher, so dass eine optimale Versorgung des Embryos nicht mehr erfolgen kann. Wird die Erkrankung in der Schwangerschaft frühzeitig erkannt, kann das Risiko für Mutter und Kind erheblich verringert werden. In den letzten Jahren wurden bedeutende Fortschritte in der Diagnostik und Therapie der Gestose erzielt. So ermöglicht ein Bluttest eine Prognose für den Krankheitsverlauf.
„In unserem Perinatalzentrum betreuen wir eine große Anzahl von Schwangeren mit Präeklampsie, es besteht eine enge Zusammenarbeit mit den Kinderärzten und den niedergelassenen Frauenärzten“, erklärt Schmidt. „Es ist unser Ziel, auch bei diesen Risikoschwangeren durch eine engmaschige Betreuung Frühgeburten möglichst zu vermeiden und den Frauen eine natürliche Geburt zu ermöglichen. Lässt sich eine Frühgeburt nicht abwenden, so sorgen unsere Kinderärzte im Perinatalzentrum für einen dennoch optimalen Start ins Leben.“

  

Männer: Lieber das Auto zum TÜV als eigenen Vorsorgecheck beim Arzt zu machen?

Duisburg, 18. Mai 2017 - Männer bringen lieber ihr Auto zum TÜV als selbst einen Vorsorge-Check beim Arzt zu machen. Die richtige Ernährung, Fitness und Stressausgleich gehören nicht zu den Lieblingsthemen des starken Geschlechts. Sie zu motivieren, aktiv in Sachen Gesundheit zu werden, ist keine leichte Aufgabe.
Dem betrieblichen Gesundheitsmanagements von thyssenkrupp ist es jedoch mit der Kampagne „Männergesundheit“ gelungen. Dafür wurde das Unternehmen nun mit dem „Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit 2017“ ausgezeichnet.  
Mit welchen Projekten der männlichen Belegschaft im Stahlbereich Themen wie Krebsvorsorge, Diät und Burn-Out Prävention zielgruppengerecht nahe gebracht werden, lesen Sie in unserer aktuellen Pressemitteilung.   BZ: Von wegen richtige Männer ernähren sich nicht gesund: Mit der Kampagne „Männergesundheit“ erreicht der Stahlbereich von thyssenkrupp auch die größten Vorsorgemuffel. Dafür erhielt der Stahlproduzent nun den Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit 2017.  

Gesundheitsthemen an den Mann zu bringen, ist keine leichte Aufgabe. Mit zielgruppengerechten Aktionen wie einem Männerkochbuch gelingt das thyssenkrupp jedoch. Dafür hat der Stahlbereich nun einen Preis für sein betriebliches Gesundheitsmanagement erhalten.  

 

Arbeitslose beim Thema Gesundheit nicht alleine lassen

Agentur für Arbeit und Krankenkassen schließen Kooperationsvereinbarung
Duisburg, 17. Mai 2017 - Arbeitslose Menschen erkranken häufiger und auch länger als erwerbstätige Menschen. Das betrifft körperliche Erkrankungen genauso wie psychische Krankheiten. Arbeitslosigkeit belastet Menschen zwar unterschiedlich, aber spätestens nach einer längeren Dauer ohne Erwerbstätigkeit führen fehlende soziale Anerkennung, ein geringeres Haushaltseinkommen und eine oft fehlende Tagesstruktur zu mitunter erheblichen gesundheitlichen Einschränkungen. Dann wird der Weg in eine neue Beschäftigung schwieriger.  
„Unser vorrangiges Ziel ist die schnelle Vermittlung von arbeitslosen Menschen in eine neue Beschäftigung. Damit wird der Eintritt gesundheitlicher Folgen von Arbeitslosigkeit am besten vermieden“, so Astrid Neese, Chefin der Duisburger Agentur für Arbeit. “
Leider gelingt gerade in schwierigen Arbeitsmärkten der schnelle Weg in Beschäftigung nicht immer. Dann wollen wir den Menschen, die wir betreuen, auch den Zugang zu gesundheitsfördernden Maßnahmen ermöglichen. Ich bin mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Arbeitsvermittlung fest davon überzeugt, dass Gesundheitsvorsorge gerade Arbeitslose physisch und psychisch stärkt und somit die aktive Bewerbungsphase positiv unterstützt. Auch die Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen ist mit weniger Krankheitszeiten noch erfolgreicher. Ich freue mich deshalb, dass wir heute eine entsprechende Vereinbarung mit den Duisburger Krankenkassen abschließen können.“  
Grundlage für den neuen Ansatz ist eine Zusammenarbeit der Krankenkassen unter Federführung der Novitas BKK.
Dies geschieht vor dem Hintergrund des am 25.07.2015 in Kraft getretenen Präventionsgesetzes, mit dem sich die Rahmenbedingungen für die Gesundheitsförderung Arbeitsloser verbessert haben. Arbeitslose Menschen sind als konkrete Zielgruppe der Gesundheitsförderung benannt, der Einsatz entsprechender Geldmittel der Krankenkassen in diesem Bereich ist gestärkt worden.  
Holger Russ, Projektleiter der Novitas BKK für die Zusammenarbeit der Krankenkassen in Duisburg, freut sich über das Interesse der Agentur für Arbeit an einer Kooperation: „Wir sind auf die Partner vor Ort angewiesen, damit wir unsere präventiven und gesundheitsfördernden Ansätze bei arbeitslosen Menschen umsetzen können. Die Agentur für Arbeit kennt die Arbeitslosen und auch die Bildungsträger, bei denen arbeitslose Menschen betreut werden. Wir können so die Mittel der Krankenkassen gezielt einsetzen und einen Beitrag zu einem gesünderen und letztlich auch kürzeren Verlauf von Arbeitslosigkeit leisten.“  
Mit den Mitteln der Krankenkassen werden Angebote zur Prävention und Gesundheitsförderung im Rahmen von Maßnahmen der Agentur für Arbeit finanziert. Referentinnen und Referenten aus dem Bereich Prävention/Gesundheitsförderung gehen zu den Bildungsträgern, die im Auftrag der Arbeitsagentur die Maßnahmen durchführen, halten für die Betroffenen zum Beispiel Vorträge zu den Themen Stress, Ernährung, Suchtgefahren oder stehen für Fragerunden zur Verfügung. Die kostenlose Teilnahme an den Präventionskursen der Krankenkassen ist ebenfalls möglich.  
Bettina Schumacher, Leiterin der Geschäftsstelle der Duisburger Gesundheitskonferenz, zu diesem neuen Ansatz: „Das Duisburger Aktionsbündnis zur „Gesundheitsförderung arbeitsloser Menschen“ hat den Bedarf präventiver und gesundheitsfördernder Maßnahmen insbesondere für Menschen, die in Duisburg länger arbeitslos sind, ermittelt. Gesundheitsförderung arbeitsloser Menschen – dies hat ein Modellversuch ergeben - kann dabei nur im Zusammenspiel mit der Arbeitsförderung und den Trägern der Maßnahmen gelingen. Die Kommunale Gesundheitskonferenz und das Aktionsbündnis werden das Projekt weiter unterstützen.“  
Am Duisburger Aktionsbündnis zur Gesundheitsförderung arbeitsloser Menschen beteiligen sich Krankenkassen, Wohlfahrtsverbände, der Stadtsportbund, Bildungsträger, die Agentur für Arbeit und das jobcenter Duisburg, das Sozialamt und die Duisburger Gesundheitskonferenz.  

 

Beschäftigtenzahl im NRW-Gesundheitswesen um 2,4 Prozent gestiegen
Im Jahr 2015 waren in Nordrhein-Westfalen mit über 1,1 Millionen 2,4 Prozent mehr Menschen im Gesundheitswesen beschäftigt als ein Jahr zuvor.
Es arbeiteten 471 800 Beschäftigte in ambulanten und 428 100 Beschäftigte in stationären oder teilstationären Einrichtungen. Im ambulanten Bereich entfiel fast die Hälfte (222 800) aller Beschäftigungsverhältnisse auf Arzt- oder Zahnarztpraxen. In stationären und teilstationären Einrichtungen war mit 254 800 der größte Teil der Beschäftigten in Krankenhäusern tätig. 156 700 Personen arbeiteten im Bereich stationäre oder teilstationäre Pflege (z. B. Altenpflegeheime).

Im Jahr 2015 waren 22,6 Prozent der Beschäftigten des Gesundheitswesens in Krankenhäusern tätig. Im Bereich der stationären/teilstationären Pflege (13,9 Prozent) und in Arztpraxen (13,1 Prozent) wurden die nächsthöchsten Anteile erreicht. Die geringsten Beschäftigtenanteile wurden mit jeweils 0,7 Prozent für den Bereich Gesundheitsschutz und den Rettungsdienst ermittelt. Im Rahmen dieser Statistik wird die Zahl der Beschäftigungsverhältnisse erfasst, d. h. Personen mit mehreren Arbeitsverhältnissen in unterschiedlichen Einrichtungen wurden auch mehrfach gezählt.  

Tag der Händehygiene in den Sana Kliniken

Donnerstag, 18. Mai, 10.00 bis 14.00 Uhr        
Duisburg, 16. Mai 2017 - Im Rahmen des diesjährigen Tages der Händehygiene informieren die Hygienefachkräfte der Sana Kliniken Duisburg am 18. Mai von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr über die richtige Händedesinfektion. 
Die Hände gehören in Krankenhäusern und Pflegeheimen zu den wichtigsten Arbeitsinstrumenten. Gleichzeitig sind sie die Hauptübertragungswege für Krankheitserreger aller Art. Mit den entsprechenden Maßnahmen kann die Zahl der Keime auf der Haut allerdings drastisch reduziert werden. Welche Maßnahmen das sind, stellen das Serviceteam Hygiene in der Eingangshalle der Sana Kliniken Duisburg vor.      
 
Beim Tag der Händehygiene können sich Besucher, Patienten, Mitarbeiter und alle Interessierten umfassend über die Themen Händedesinfektion und Hautschutz informieren. Darüber hinaus wird demonstriert, wie Hände effektiv desinfiziert werden können. Mittels einer „Schwarzlichtbox“ kann die korrekte Anwendung des Desinfektionsmittels überprüft werden. Neben den jährlichen Hygienetagen finden für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßige Schulungen und Aufklärungskampagnen auf den Stationen der Sana Kliniken Duisburg statt.    

 

 

Pflegekräfte der Intensivstation des St. Anna top geschult

Duisburg, 16. Mai 2017 - Bei einem dreitägigen Seminar wurden die Intensivpflegekräfte des Malteser Krankenhaus St. Anna auf den neuesten medizinischen Stand gebracht. Das Seminar hat großen Anklang gefunden.
Duisburg. Die Arbeit auf der Intensivstation ist mit einer großen Verantwortung verbunden und stellt hohe Anforderungen an die Mitarbeiter.
„Man muss nicht nur viel wissen und viel können, sondern sich auch ethisch und moralisch jeden Schritt überlegen“, berichtet Oberarzt Dr. med. Marcus Hoffmann, Anästhesist am Malteser Krankenhaus St. Anna in Duisburg-Huckingen. Aus diesem Grund wurden Ende April die Pflegekräfte der Intensivstation des St. Anna in einem dreitägigen Seminar weitergebildet.
„Neben dem ethischen Part ging es vor allem um das Hintergrundwissen bei der täglichen Arbeit. Wir haben unseren Pflegekräften ein abwechslungsreiches Programm angeboten. Angefangen von Themen wie Sepsis und Beatmungsmedizin über Kardiologie und operative Intensivmedizin bis hin zu Notfallmanagement und Dialysetherapie. Alle relevanten Themen haben wir besprochen“, ergänzt Dr. Hoffmann.
Mehr als 30 freiwillige Teilnehmer waren bei dem Pilotprojekt dabei. „Es hat uns sehr beeindruckt, dass so viele Pflegekräfte mit Engagement und Freude an einem Wochenende an der Fortbildung teilgenommen“, freut sich der Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und ärztliche Direktor am St. Anna, Dr. med. Rainer Sadra.
„Das zeigt uns auch, dass das Miteinander zwischen Ärzten und Pflegekräften bei uns perfekt funktioniert. Denn gerade auf der Intensivstation profitiert vor allem der Patient von einer guten Teamarbeit.“ Nach der positiven Rückmeldung ist bereits jetzt ein zweites Seminar in Planung.

 

 

Herzkissen zum Muttertag

Der Inner Wheel Club spendet zum siebten Mal den Patientinnen des Malteser Krankenhauses St. Anna Herzkissen.

 

Duisburg, 13. Mai 2017 - Wie jedes Jahr zu Muttertag hat die Frauenorganisation Inner Wheel Duisburg den Brustkrebspatientinnen der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Malteser Krankenhaus St. Anna 150 selbst genähte Herzkissen überreicht. Als erste Patientin erhielt Ina Krämer eines der farbenfroh gestalteten Kissen von Initiatorin Ruth Stromberg. Seit vielen Wochen nähten und füllten mehrere Inner-Wheel-Freundinnen die liebevoll gestalteten Herzkissen.
Die Idee der Herzkissen stammt aus den USA und hat sich inzwischen weltweit verbreitet. Die Kissen mit den „langen Ohren“ sollen Frauen nach Brustkrebsoperationen bei der Genesung helfen. Unter die Achselhöhle gelegt lindern die Kissen in vielen alltäglichen Situationen, zum Beispiel beim Gurtanlegen im Auto, den Druckschmerz nach der Operation. „Wir freuen uns, dass wir mit der Spende den Patientinnen eine große Erleichterung bieten können. Die bunten Kissen sind für mich aber auch ein Symbol der Verbundenheit der Frauen untereinander", berichtet Inner Wheel Präsidentin Susanne Bartetzky.

 

 „Große Nachfrage nach Herzkissen“ 

Über die Spende der Herzkissen freut sich auch Dr. Cordula Fuhljahn, Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe: „Die Spende der Herzkissen ist mittlerweile ja schon eine echte Tradition geworden, die wir nicht missen wollen. Da wir ja schon seit vielen Jahren ein zertifiziertes Brustzentrum sind, freuen wir uns, dass wir auch über unsere medizinischen und pflegerischen Kompetenzen hinaus den Patienten eine Hilfestellung geben können.“
Die Nachfrage nach den Herzkissen sei groß, so Dr. Fuhljahn, auch weil die Anzahl der behandelten Patientinnen steige. Ein großer Dank gilt auch in diesem Jahr den Materialspendern f.a.n. Frankenstolz Schlafkomfort und der Stoffzentrale Duisburg.

 

Patientin Ina Krämer (sitzend)  erhält das erste Herzkissen von Chefärztin Dr. Cordula Fuhljahn (2. v.r.). Darüber freuen sich (v.l.n.r) Sandra Kröll, Kerstin Schmitter und Ev Bürgel vom IW Duisburg,  Breast-Care-Nurse Gudrun Krüger, IW-Präsidentin Susanne Bartetzky und Initiatorin Ruth Stromberg (rechts).

 

 

12. Mai 2017: Internationaler Pflegetag

Internationaler Pflegetag
Die Unterstützung, die Pflegebedürftige benötigen, ist individuell sehr unterschiedlich. Manchem reicht es, wenn er Hilfe im Alltag erfährt, etwa bei Behördengängen und Formularen. Andere brauchen eine "Rund-um-die Uhr"-Betreuung. Knapp 2,9 Millionen Menschen sind derzeit pflegebedürftig. Rund 2,04 Millionen von ihnen erhalten ambulante Leistungen, etwa 810.000 vollstationäre Leistungen.
Prognosen zufolge werden 2030 mehr als 3,3 Millionen Menschen auf Pflege angewiesen sein. Etwa 73 Prozent der Pflegebedürftigen werden derzeit zu Hause betreut, meist durch Angehörige. Pflegende Angehörige sind somit bei weitem der größte "Pflegedienstleister".
Wer sich Tag für Tag um Großeltern, Eltern, Ehepartner oder auch Freunde kümmert, braucht für seine anspruchsvolle Tätigkeit Entlastung und Unterstützung. Um die Versorgung und Betreuung der Pflegebedürftigen zu verbessern, wurden in dieser Wahlperiode drei Pflegestärkungsgesetze beschlossen.
Das Ergebnis: mehr Leistungen für Pflegebedürftige, mehr Entlastung und Sicherheit für pflegende Angehörige, bessere Beratung zu Pflegeleistungen und mehr Zeit für Pflegekräfte. Zum Beispiel wurde im zweiten Pflegestärkungsgesetz die rentenrechtliche Absicherung für Zeiten der Pflege bei Angehörigen verbessert. Insgesamt wurden mit den drei Pflegestärkungsgesetzen die Leistungen in einem Umfang von mehr als 20 Prozent ausgeweitet – das sind gut fünf Milliarden jährlich! Jedes Jahr findet am 12. Mai der Internationale Tag der Pflege statt. Dieser Tag erinnert an den Geburtstag der britischen Krankenpflegerin und Pionierin der modernen Krankenpflege, Florence Nightingale. Mit ihm wird jährlich der unermüdliche Einsatz aller Pflegenden, egal ob professionell ausgebildet oder nicht, gewürdigt.
 

 

57 Azubis bei der AWOcura bereiten sich auf einen Beruf mit Zukunft vor

Am Freitag ist der weltweite Tag der Pflege. Die Freie Wohlfahrtspflege NRW mahnt aus diesem Anlass die Absicherung in der Ausbildung zur Altenpflegerin oder zum Altenpfleger an. Die AWOcura in Duisburg leistet einen Beitrag gegen den drohenden Fachkräftemangel. In den fünf AWOcura-Seniorenzentren sowie in der ambulanten Pflege bildet die Tochtergesellschaft derzeit 57 Frauen und Männer aus.  

Die Freie Wohlfahrtspflege weist in ihrer Pressemitteilung zum Tag der Pflege darauf hin, dass die Landesförderung für die Fachseminare für Altenpflege in den vergangenen 20 Jahren nicht erhöht wurde. Außerdem sei man finanziell deutlich schlechter gestellt als die Ausbilder in der Krankenpflege, die von den Krankenkassen mitfinanziert werden. Darüber hinaus verweist man auf den demographischen Faktor: In Zukunft nimmt die Zahl der pflegebedürftigen Seniorinnen und Senioren zu. Gleichzeitig nehme die Zahl der Schulabgänger ab.  

Die AWOcura wirbt für eine Ausbildung in der Altenpflege. Der Beruf sei zukunftssicher, biete durch Fort- und Weiterbildung gute Karrierechancen und sei trotz der hohen Anforderungen mit einem großen Maß an Zufriedenheit verbunden. Wilma Katzinski: „Wir erhalten von unseren Azubis die Rückmeldung, dass sie gern in der Altenpflege tätig sind, weil sie im Alltag von den Seniorinnen und Senioren große Wertschätzung und Dankbarkeit erfahren.“ Darüber hinaus sei die Bezahlung – entgegen den Vorurteilen – gut und vergleichbar oder besser als die Entlohnung in vielen anderen Branchen.  

Ines Klein, die eine Ausbildung im AWOcura-Seniorenzentrum Ernst Ermert absolviert (siehe Foto), sagt über ihre Berufswahl: „Ich fühle mich sehr wohl. Die Ausbildung ist für mich genau das Richtige. Ich habe die Möglichkeit, den Menschen zu helfen. Das gefällt mir sehr. Es macht so viel Spaß, hier zu lernen.“ Inzwischen hat auch ihre Tochter eine Ausbildung zur Altenpflegerin bei der AWOcura begonnen (siehe Foto: Chiara Christin und Ines Klein).  

Zum Tag der Pflege sagt Wilma Katzinski: „Wir bilden gern aus. Wer ausprobieren möchte, ob der Beruf etwas für ihn ist, kann zum Beispiel ein Praktikum machen oder den Bundesfreiwilligendienst und sich danach entscheiden.“  

Chiara Christin und Ines Klein

 

2015 starben in NRW 10 820 Menschen durch Schlaganfälle

Düsseldorf/Duisburg, 09. Mai In Nordrhein-Westfalen verstarben im Jahr 2015 insgesamt 10 820 Menschen (4 450 Männer, 6 370 Frauen) an einem Schlaganfall. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anlässlich des Tages gegen den Schlaganfall (10. Mai 2017) mitteilt, waren das 2,1 Prozent weniger als 2014 (damals: 11 047 Personen). Bei 35,0 Prozent (3 786 Personen) der an Schlaganfall Verstorbenen war ein nicht näher bezeichneter Schlaganfall und bei weiteren 34,5 Prozent (3 734 Personen) ein Hirninfarkt die Todesursache.


Insgesamt 5,3 Prozent aller Todesfälle in NRW waren im Jahr 2015 durch einen Schlaganfall verursacht. Schlaganfälle mit Todesfolge treten wesentlich häufiger bei älteren als bei jüngeren Menschen auf. 163 Personen (1,5 Prozent) waren noch keine 50 Jahre alt; nahezu zwei Drittel (7 003 Personen) dagegen 80 Jahre oder älter. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen lag bei 81 Jahren (Männer: 78, Frauen: 83 Jahre).

 

Der 10. Mai ist der „Tag gegen den Schlaganfall“ Motivation für Schlaganfallprävention
Die Initiative Schlaganfallvorsorge hat in Zusammenarbeit mit dem Diplom-Psychologen und Motivationsexperten Rolf Schmiel einen Selbsttest zum Thema Motivation entwickelt.
Der Schnelltest unterstützt insbesondere Menschen mit einem erhöhten Schlaganfallrisiko, zum Beispiel aufgrund von Erkrankungen wie Vorhofflimmern, Bluthochdruck oder Diabetes, bei der Umstellung auf eine gesunde Lebensweise. Mit Hilfe des Testes können sie herausfinden, welche Motivationsstrategie ihnen ganz persönlich bei einer langfristigen Lebensstiländerung hilft.


Alle zehn Minuten ereignet sich ein Schlaganfall aufgrund von Vorhofflimmern.
1 Diese Herzrhythmuserkrankung gehört neben Bluthochdruck und Diabetes zu den häufigsten Risikofaktoren für einen Schlaganfall.2 Neben einer medikamentösen Behandlung kann auch die Umstellung auf eine herzgesunde Lebensweise das Schlaganfallrisiko senken.3
Doch wie kann es gelingen, alte Gewohnheiten abzulegen und sich langfristig zu motivieren? Hierfür hat die Initiative Schlaganfallvorsorge gemeinsam mit dem Diplom-Psychologen und Motivationsexperten Rolf Schmiel den Selbsttest entwickelt, mit dem sich schnell und einfach anhand von zehn Fragen feststellen lässt, welche Motivationsstrategie zu einem passt. Der Test unterscheidet zwischen vier unterschiedlichen Persönlichkeitstypen und liefert für jeden Typus einen passenden Ansatz, sich selbst zu motivieren.
Der Test ist nur eine Möglichkeit, die richtige Motivationsstrategie für sich zu finden. In der neuen Patientenbroschüre „Schlaganfallprävention. Jetzt sind Sie gefragt – Einfache Tipps zur Motivation für eine Lebensstiländerung.“ werden zwei weitere Ansätze vorgestellt:
• Selbstmotivation: Interessierte lernen in sechs Schritten, die eigenen Beweggründe für eine Veränderung zu erkennen und sich so selbst zu einem anderen Verhalten zu motivieren.
• Motivation durch Verbündete: Wer besonders den Austausch mit anderen braucht, um sich zu motivieren, der findet interessante Tipps, um Veränderungen im Alltag gemeinsam dauerhaft zu meistern.


Den Selbsttest sowie weiterführende Informationen zum Thema Schlaganfallvorsorge bei Vorhofflimmern finden Interessierte unter www.schlaganfall-verhindern.de.

 Die Angaben im Rahmen des Schnelltests sind anonym. Die Daten und Auswertungen werden gelöscht, wenn Sie Ihren Browser schließen, also weder gespeichert noch zu anderen Zwecken verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.


Partner der Initiative
Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
Seit ihrer Gründung durch Liz Mohn 1993 verfolgt die Stiftung das Ziel, möglichst viele Schlaganfälle zu verhindern und die Folgen dieser Erkrankung zu mildern. In unterschiedlichen Projekten kümmert sie sich erfolgreich um eine Verbesserung der Prävention, der Therapie, der Rehabilitation und der Nachsorge des Schlaganfalls.
Unterstützt wird die Aufklärungs- und Informationsarbeit der Stiftung von rund 200 sogenannten Regionalbeauftragten, die meisten sind Ärzte aus Kliniken und RehabilitationsEinrichtungen. Unter dem Dach der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe sind inzwischen über 450 Schlaganfall-Selbsthilfegruppen entstanden.
Auch in der Akuttherapie hat die bundesweite Stiftung Zeichen gesetzt: Heute gibt es deutschlandweit mehr als 300 Schlaganfall-Spezialstationen, so genannte Stroke Units, die von der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft, der LGA InterCert und der Stiftung zertifiziert werden, um ihre Qualität zu gewährleisten.


Die Initiative Schlaganfallvorsorge ist ein Zusammenschluss der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO), der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe sowie der Unternehmen Bristol-Myers Squibb und Pfizer. Ihr Ziel ist die Aufklärung über Schlaganfall-Risikofaktoren, deren frühzeitige Erkennung und das rechtzeitige Einleiten wichtiger Vorsorgemaßnahmen.


Die BAGSO – Aktiv für die Älteren
Die BAGSO ist die Lobby der älteren Menschen in Deutschland. Unter ihrem Dach haben sich rund 110 Verbände mit etwa 13 Millionen älteren Menschen zusammengeschlossen. Die BAGSO vertritt deren Interessen gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, wobei sie die nachfolgenden Generationen immer mit im Blick hat.
Durch ihre Publikationen und Veranstaltungen zeigt die BAGSO Wege für ein möglichst gesundes und aktives Altern auf. Aus diesem Grund ist sie der „Initiative Schlaganfallvorsorge. Bei Vorhofflimmern handeln“ beigetreten und informiert sowohl ältere Menschen als auch Seniorenorganisationen über Risikofaktoren und Schlaganfallvorsorge.

Die Allianz von Bristol-Myers Squibb und Pfizer
Im Jahr 2007 schlossen die forschenden Pharmaunternehmen Bristol-Myers Squibb und Pfizer eine internationale Allianz, um die langjährige Erfahrung und Kompetenz beider Unternehmen auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu bündeln. Neben der Erforschung und Entwicklung moderner Medikamente gehört es zum Selbstverständnis beider Unternehmen, sich als verantwortungsvoller Partner im Gesundheitswesen auch für eine optimale Versorgung der Patienten zu engagieren.
Gemeinsam setzen die Unternehmen ihre Kompetenz und Kraft in der „Initiative Schlaganfallvorsorge. Bei Vorhofflimmern handeln“ für eine verbesserte Schlaganfallprävention ein – mit dem Ziel, die Zahl der Schlaganfälle in Deutschland bis 2024 deutlich zu verringern.

Kontakt und weitere Informationen

Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe Mario Leisle, Pressestelle Schulstraße 22, 33330 Gütersloh Tel.: 05241 9770-12, Fax: 05241 9770-712 E-Mail: presse@schlaganfall-hilfe.de

Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e. V. (BAGSO) Ursula Lenz, Pressereferat Thomas-Mann-Str. 2-4, 53111 Bonn Tel.: 0228 249993-18 Fax: 0228 249993-20 E-Mail: lenz@bagso.de


Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA Eszter Viragh, Public Affairs Arnulfstraße 29, 80636 München Tel.: 089 12142-7036 Fax: 089 12142-262 E-Mail: eszter.viragh@bms.com

Pfizer Deutschland GmbH Thanh-Van Loke, Unternehmenskommunikation Linkstraße 10, 10785 Berlin Tel.: 030 550055-51088 E-Mail: presse@pfizer.com

 

Gesundheitstreff Mitte-Süd  

Die Gesundheitskonferenz lädt zum Gesundheitstreff Mitte-Süd mit dem Thema „Nahrung als Medizin – eine physiologisch sinnvolle Ernährung beeinflusst unseren Körper, unser Körpergewicht und unsere Gesundheit nachhaltig positiv“ ein.
Ernährungsberaterin und Vital-Coach Brigitte Dünzen steht am Mittwoch, 17. Mai, um 15 Uhr im AWO Begegnungs- und Beratungs-zentrum an der Claubergstraße 20-22 in der Stadtmitte als Ansprechpartnerin zur Verfügung. (Infos bei Frau Klein unter (0203) 786076).  
Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Themen und Termine zum Angebot der Gesundheitskonferenz gibt es im Internet unter www.gesundheitskonferenz-duisburg.de.    

 

- Freude am Leben in einer schwierigen Lebensphase
- Erste-Hilfe-Kurs für Eltern

Malteser Krankenhaus St. Anna bietet Kosmetikseminar für Krebspatientinnen an.
Duisburg 28. April 2017 -  Am Montag, den 08. Mai, findet um 14.30 Uhr im Malteser Krankenhaus St. Anna wieder ein Kosmetikseminar für Krebspatientinnen statt. In Zusammenarbeit mit der DKMS Life können sich betroffene Frauen kostenfrei beraten lassen. Dazu erhalten sie Tipps zum Thema Kosmetik, Tücher- und Kopfschmuck.
Von Krebs betroffene Frauen leiden meist besonders unter den unmittelbar sichtbaren Folgen der Chemo- oder Strahlentherapie, so z.B. unter Haarausfall, Augenbrauen- und Wimpernverlust oder Hautveränderungen. Das Seminar bietet die Möglichkeit, sich durch Tipps und Tricks selbstsicherer und wohler zu fühlen.
Die speziell geschulte Kosmetikexpertin beantwortet in dem 90-minütigen Seminar alle Fragen, wie sie z.B. die Augenbrauen nachzeichnen oder Rötungen abdecken können. Für alle zwölf Schritte des Programms, von der Reinigung des Gesichts, bis zum Auftragen des Lippenstiftes, erhalten die Teilnehmerinnen kostenlos hochwertige Kosmetikprodukte von namenhaften Firmen. Das Kosmetikseminar will die betroffenen Frauen auf ihrem Weg in der Krebstherapie unterstützen und neuen Lebensmut vermitteln. Um eine Anmeldung wird unter der Telefonnummer 0203/ 755-1753 gebeten.  

 

Erste-Hilfe-Kurs für Eltern  
Das St. Anna-Krankenhaus in Duisburg-Huckingen bietet Eltern mit kleinen Kindern und Babys auch im kommenden Monat wieder einen Erste-Hilfe-Kurs an. Thema wird dann primär sein: „Unfallvermeidung“. Der Kurs beginnt am 10. Mai um 18 Uhr und kostet 15 Euro pro Paar. Der zweite Teil des Kurses wird dann am 7. Juni ebenfalls um 18 Uhr statt.
Zur besseren Planung wird um eine verbindliche Anmeldung unter 0203 755-1278 gebeten. Treffpunkt der Veranstaltung ist die Eingangshalle des Krankenhauses.
 

 

NRW-Bürger geben Gesundheitssystem gute Noten

Vier von fünf NRW-Bürgern (80 Prozent) sind mit dem deutschen Gesundheitssystem zufrieden. Das belegt der aktuelle Meinungspuls der Techniker Krankenkasse (TK). Insbesondere die Versorgung durch niedergelassene Ärzte scheint im bevölkerungsreichsten Bundesland zu funktionieren: Mit dem Angebot an Hausarztpraxen in ihrer Umgebung sind 91 Prozent der Befragten zufrieden, für die fachärztliche Versorgung liegt die Zustimmung bei 80 Prozent. Bundesweit sind das jeweils die Spitzenwerte. "Es freut uns, dass die klare Mehrheit der Menschen in NRW unser Gesundheitssystem und damit auch die gesetzliche Krankenversicherung so positiv einschätzt", sagt Günter van Aalst, Leiter der TK-Landesvertretung NRW.
"Doch auch wenn sich in den letzten Jahren viel zum Besseren entwickelt hat: Es bleibt noch genug zu tun. Vor allem die Digitalisierung muss vorangetrieben werden", betont van Aalst.
"Die Menschen erwarten von der zunehmenden Digitalisierung, dass die Behandlungsqualität steigt. Diesem Anspruch müssen wir gerecht werden. Die Online-Videosprechstunde und telemedizinische Konsultationen bieten die Chance, eine gute medizinische Versorgung auch im ländlichen Bereich sicherzustellen", so van Aalst. Der TK-Meinungspuls zeigt auch, dass die Menschen bereit sind, für eine bessere Behandlung längere Wege in Kauf zu nehmen.
 Bei einer aufwändigen Behandlung oder Operation würden 94 Prozent der Befragten in NRW eine Klinik danach auswählen, wie viel Erfahrung die behandelnden Ärzte mit der Erkrankung haben. Nur 9 Prozent würden das Krankenhaus nach Wohnortnähe auswählen. "Auch hier kann die Telemedizin zu einer besseren Versorgung beitragen. Etwa, indem Spezialisten einer Uniklinik die Ärzte in einem weiter entfernten Krankenhaus bei Operationen mit ihrem Fachwissen unterstützten", erläutert van Aalst: "Die medizinische Expertise wird zum Patienten gebracht - und nicht umgekehrt."

 

 „Gesundheit für die ganze Familie“

Duisburg, 26. April 2017 - Am 07. Mai 2017 in der Zeit von 11.00 -17.00 Uhr findet ein ganz besonderes Angebot zum Thema Gesundheit in Duisburg statt. Unter dem Motto „Gesundheit für die ganze Familie“ veranstaltet der Kneipp-Bund Landesverband NRW e.V. zusammen mit seinen Kooperationspartnern – dem Stadtsportbund Duisburg, der BKK. VBU und dem Ev. Familienzentrum Duisburg Wanheim, den Gesundheitstag auf dem Gelände des Kneipp-Vereins Duisburg. „Wir freuen uns das wir diesen Aktionstag auf dem wunderschön gelegenen Vereinsgelände direkt an der Sechs-Seen-Platte in Duisburg ausrichten dürfen“, so Sarah Succow vom Kneipp-Bund Landesverband NRW e.V. .
Im landesweiten Förderprogramm „Bewegt gesund bleiben in NRW!“ des LSB NRW e.V. finden jährlich verschiedene Aktionen und Projekte statt die die Gesundheit von Familien aber auch der älteren Generation gezielt fördern. In diesem Jahr lockt der Kneipp-Verein Duisburg im Rahmen des Förderprogramms mit einem umfangreichen Mitmachangebot für Groß und Klein.
Ob beim Lungenfunktionstest und Gewinnspiel der BKK●VBU, beim Rückenfit-Schnupperangebot oder beim Yoga – die Gesundheit steht im Mittelpunkt! Auch für die Kleinsten ist mit Spiel und Spaß Angeboten für viel Aktion gesorgt. So kann zum Beispiel ab 12.00 Uhr das Kinderbewegungsabzeichen „Kibaz“ abgelegt werden, bei dem in sechs Themenfeldern das Können unter Beweis gestellt werden muss oder am KinderSponsorenlauf teilgenommen werden.
Darüber hinaus bietet der Kneipp-Verein Duisburg interaktive Angebote im Bereich der KneippAnwendungen an und steht den Besuchern gerne beratend zur Verfügung. „Wer aber vielleicht nur einen schönen Tag im Grünen verbringen will, der ist ebenfalls herzlich eingeladen auf unserer eigenen Minigolfanlage eine kleine Runde zu spielen oder sich auf der Sonnenterasse verköstigen lassen“, so Doris Gabriel die 1. Vorsitzende des Kneipp-Vereins.

 

Geburtshilfe am Malteser Krankenhaus St. Anna: Veranstaltungen im Mai 2017  

Infoabende mit Kreißsaalführung/Vorträge/Geburtsvorbereitungskurs

Am 4. Mai und 18. Mai um 18 Uhr haben werdende Eltern Gelegenheit, die Entbindungsräume und die Wochenstation im Malteser Krankenhaus St. Anna in Duisburg-Huckingen kennen zu lernen. Während und nach dem Rundgang steht das Geburtshilfe-Team für Fragen zur Verfügung. Auch außerhalb des genannten Termins ist eine persönliche Besichtigung des Kreißsaals möglich: individuelle Terminvereinbarung unter Tel. 0203 755-1254. Die Teilnahme an den Führungen ist kostenlos.

 

Der beliebte Großelternkurs findet in diesem Monat am 08. Mai ab 18 Uhr statt. Auch hier ist die Teilnahme kostenlos.

 

Am 06. Mai und am 07. Mai findet jeweils von 10 Uhr bis 15 Uhr 30 der zweitägige Geburtsvorbereitungskurs statt. Der Kurs umfasst u.a. Körperarbeit, Atemübungen, Entspannungsübungen, Paarübungen, Gespräche über einzelne Geburtsphasen.  Die Kursgebühren werden bei gesetzlich krankenversicherten Frauen direkt mit der Kasse abgerechnet, wobei versäumte Stunden von der Kursteilnehmerin selbst entrichtet werden müssen.

 

Treffpunkt aller Veranstaltungen ist die Eingangshalle des Krankenhauses. Informationen unter 0203/755-1254 oder im Internet  unter www.malteser-kliniken-rhein-ruhr.de.

 

 

Hospiz Bethesda sucht Verstärkung

Duisburg, 24. April 2017 - Im ambulanten Hospizdienst Bethesda e.V. sind die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unersetzbar. Der ambulante Hospizdienst Bethesda begleitet unheilbar erkrankte und sterbende Menschen dort, wo sie zu Hause sind. Dort unterstützt er auch deren Angehörige. Das kostenlose Angebot gilt für alle, unabhängig von Alter und Lebensumständen.
Das nächste Orientierungsseminar für ehrenamtlichee Mitarbeiter findet statt am 29. April 2017 von 10.00 bis 15.00 Uhr im Bethesda Krankenhaus (Verwaltungsgebäude), Heerstraße 219, 47053 Duisburg (Eingang Königgrätzerstraße). Für nähere Informationen steht Frau Gesa Branding unter Tel. 0203 6008-1820 gerne zur Verfügung. Sie unterstützen die betroffenen Menschen auf vielfältige Weise im täglichen Tun, indem sie zum Beispiel mit den Patienten oder deren Angehörigen Gespräche führen, ihnen vorlesen oder mit ihnen ein Stück spazieren gehen. Jeder ehrenamtliche Mitarbeiter kann sein persönliches Engagement nach seinen Neigungen und Fähigkeiten ausrichten.
Für Patienten, Angehörige und Besucher, die in diesen schweren Zeiten der Krankheit stark belastet sind, ist es hilfreich, auf Menschen im Hospizdienst zurückgreifen zu können. Die Ehrenamtlichen helfen mit der jeweiligen Situation umzugehen, sie bieten Entlastung und spenden Trost. Das Qualifizierungsseminar richtet sich an Menschen, die sich näher mit dieser Thematik und sich selbst auseinandersetzen möchten.
Denn Begleitung Schwerkranker und ihrer Angehörigen kann eine sinnvolle Aufgabe sein. In mehreren aufeinander aufbauenden Terminen werden unter anderem Themen wie die Geschichte der Hospizbewegung, die Entwicklung von Werten , die Bedürfnisse von Menschen am Lebensende oder eigene Motivation sein.

 

„Leben bis zuletzt - palliative Begleitung am Lebensende“

Duisburg, 19. April 2017 - Niemand beschäftigt sich gern mit dem Thema Sterben und Tod. Dennoch gibt es Momente im Leben, in denen wir uns mit der Endlichkeit des Lebens auseinandersetzen müssen. Manchmal machen solche Gedanken Angst und hilflos. In unserer Gesellschaft ist der Umgang mit Abschied, Verlust und Trauer noch mit vielen Tabus behaftet.

Viele Menschen begegnen Sterben und Tod erst, wenn sie im Familien- oder Freundeskreis direkt betroffen sind. Viele schwerstkranke Menschen wünschen sich zu Hause sterben zu können, haben aber Ängste und Zweifel in dieser sehr belastenden Lebenssituation zu wenig kompetente Hilfe zu erfahren. Angesichts dieser Situation gilt es, Fragen zu klären, Befürchtungen abzubauen, um Betroffene und Angehörige bei der individuellen Entscheidungsfindung zu unterstützen.
Palliativmedizin ist ein Ansatz zur Verbesserung der Lebensqualität von Patientinnen und Patienten sowie ihren Familien, die mit Problemen konfrontiert sind, welche mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung einhergehen.
Dies geschieht durch Vorbeugen und Lindern von Leiden durch frühzeitige Erkennung, sorgfältige Einschätzung und Behandlung von Schmerzen sowie anderen Problemen körperlicher und psychosozialer Art.
Am Mittwoch, 26. April 2017, findet um 18.00 Uhr eine kostenlose Informationsveranstaltung zum Thema „Leben bis zuletzt – palliative Begleitung am Lebensende“ statt.
Malgorzata Szajkowska, Geschäftsführerin vom ambulanten Palliativpflegedienst 'medidoc GmbH' (Foto medidoc) , gibt einen umfassenden Einblick zu den Ansätzen und dem Selbstverständnis einer palliativen Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen.
Zu wesentlichen Fragen der palliativen Versorgung gibt die Veranstaltung dabei Auskunft und hilft zudem auch, sich einen ersten Eindruck über die palliative Begleitung bis zum Lebensende zu verschaffen, mögliche Sorgen zu nehmen und über die praxisnahe Anwendung aufzuklären.
Das neue Info-Forum in Duisburg „Mehr als Pflege“ bietet Interessierten die Möglichkeit sich über verschiedene Themen aus den Bereichen Pflege, Vorsorge und Begleitung zu informieren und mit Fachexperten ins Gespräch zu kommen.
Die Teilnahme ist kostenlos.Die Veranstaltung wird vom Ambulanten Pflegedienst medidoc und der Betriebskrankenkasse Verkehrsbau Union (BKK VBU) gemeinsam durchgeführt. Da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung unter der kostenfreien Rufnummer 0 800- 165 66 16 gebeten.
Veranstaltungsort: BKK VBU, Friedrich-Wilhelm-Straße 82-84 , 47051 Duisburg (3. Etage – Aufzug vorhanden) BU: Malgorzata Szajkowska gibt einen umfassenden Einblick zu den Ansätzen und dem Selbstverständnis einer palliativen Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen.  

Kostenfreie Rentenberatung
BKK·VBU hilft bei Fragen rund um die Rente

Duisburg, 18. April 2017 - „Die Rente ist sicher!“ Diesen Spruch kennt jeder. Aber viele stellen sich inzwischen die Frage: Wirklich? Was bekomme ich denn mal, wenn ich in Rente gehe? Wie berechnet sich die Rente?

Hier helfen die Betriebskrankenkasse Verkehrsbau Union (BKK·VBU) und Karl Müller von der Deutschen Rentenversicherung Rheinland weiter. Einmal im Monat beantwortet er alle relevanten Fragen, die der Ruhestand mit sich bringt und hilft beim Ausfüllen von Leistungsanträgen. Die Beratung findet jeweils donnerstags in der Zeit von 14 bis 18 Uhr im Duisburger ServiceCenter der BKK·VBU in der Friedrich-Wilhelm-Straße 80 statt. Die nächsten Termine sind am 4. Mai, 1. Juni und 6. Juli.

Das Angebot gilt für Kunden aller Krankenkassen und aller Rentenversicherungsträger. Neben den Rentenunterlagen ist der Personalausweis mitzubringen. „Wir wissen aus Erfahrung, dass dieser Service sehr gut angenommen wird, deshalb bitten wir, um Wartezeiten zu vermeiden, um vorherige telefonische Anmeldung“, erklärt Sarah Schewel, Leiterin des ServiceCenters. Die Rufnummer lautet 0800 165 66 16 und ist kostenfrei innerhalb Deutschlands.

 

Ostergrüße aus dem Malteser Krankenhaus St. Anna

Duisburg, 13. April 2017 - Ostergrüße der besonders hübschen Art sendet die Geburtsstation des Malteser Krankenhaus St. Anna. Gleich mehrere Kinder erblickten in der Karwoche das Licht der Welt und erfreuen sich bester Gesundheit.

Kurz vor dem Osterfest durften die Säuglinge das erste Fotoshooting im passenden Rahmen mitmachen.    

Fotos Malteserklinik St. Anna

 

Psychologische Online-Beratung für Eltern chronisch kranker Kinder

Düsseldorf/Duisburg, 13. April 2017 - Experten schätzen, dass etwa jedes sechste bis achte Kind in Nordrhein-Westfalen (NRW) chronisch krank ist. Für die Eltern bedeutet das häufig eine große psychische Belastung. Ihnen möchte das neue Projekt "BEcKi" der Techniker Krankenkasse (TK) und des Universitätsklinikums Ulm helfen, bevor sie psychisch an ihre Grenzen stoßen. BEcKI steht für Beratung von Eltern chronisch kranker Kinder im Internet.
"Die Online-Beratung ist eine gute Möglichkeit für Eltern, unkompliziert und zeitlich flexibel Hilfe zu bekommen. Sie können die Beratung an ihrem heimischen Computer in Anspruch nehmen", sagt Günter van Aalst, Leiter der TK-Landesvertretung NRW.

"Das ist ein wichtiger Aspekt, da die Betreuung ihrer kranken Kinder sie stark beansprucht. Eine psychologische Begleitung hilft den Eltern in dieser Situation, besser mit der Krankheit ihres Kindes umzugehen, Ängste zu bewältigen und dabei auch auf ihre eigenen Bedürfnisse und die von Geschwisterkindern zu achten", betont van Aalst. Geschulte Psychologen und Psychotherapeuten vermitteln Eltern Denkanstöße, die gezielt auf die individuelle Situation der Familie abgestimmt sind.
Die Eltern werden während eines sechs- bis zwölfwöchigen Coachings von einem Therapeuten des Universitätsklinikums Ulm begleitet. Die Beratung können zunächst Eltern von Kindern nutzen, die an Asthma erkrankt und im Disease-Management-Programm (DMP) der TK eingeschrieben sind. Die Teilnahme ist kostenlos.

Beratung von Eltern chronisch kranker Kinder im Internet (BEcKI
Ulmer Online-Klinik

 

Chefarzt am HELIOS Klinikum Duisburg geht den typischen Frühjahresphänomenen auf den Grund  
Die Pflanzen werfen sich in Schale, die Tage werden länger und unsere Hormone spielen verrückt – zu Beginn des Frühlings sprudeln wir gemeinsam mit der Natur über vor Energie. Doch nicht nur Licht und Wärme sind dafür verantwortlich, auch unsere Nase hat ihre Zellen im Spiel.  Warum das so ist und wieso der Frühling einige auch eher müde als fit macht, erklärt Dr. Nikolaus Büchner, Chefarzt der Pneumologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin an den Duisburger HELIOS Kliniken.  

Die neue Jahreszeit beginnt in der Nase. Zumindest unsere feinen Riechzellen wittern das Sommerhalbjahr lange, bevor wir es fühlen. Denn die Natur regt sich und das duftet, nach frischem Gras oder ausschlagenden Wurzeln. Unser Körper ahnt da bereits, dass es wärmer wird und bringt die Serotonin-Produktion in Schwung. „Das Hormon ist für unser Wohlbefinden verantwortlich und versetzt uns in gute Stimmung, was uns wiederum attraktiver macht“, erklärt Priv.-Doz. Dr. Nikolaus Büchner, Chefarzt der Pneumologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin an der HELIOS St. Johannes Klinik Duisburg.
Damit wäre zumindest die allseits überschwappende Flirtlaune, besser als Frühlingsgefühle bekannt, erklärt. Doch nicht nur die Naturdüfte regen den Kreislauf an, auch das zunehmende Licht trägt seinen Teil zu unserem Erwachen bei. Denn es drosselt das Melatonin, das unseren Schlafrhythmus regelt und sorgt für das Ende unseres „Winterschlafes“, gespickt mit einer Vielzahl weiterer positiver Effekte: „Hier spielen vor allem die sozialen Komponenten eine wichtige Rolle. Es ist abends länger hell und wärmer, ergo bleiben wir länger draußen, machen vielleicht mehr Sport und sind eher bereit, nach der Arbeit noch Verabredungen zu treffen. Sozusagen ein schöner Teufelskreis, der uns glücklicher macht“, ergänzt der Schlafmediziner.
Damit ist unser gesamter Körper auf Aktivität ausgelegt, wir brauchen weniger Schlaf und werden erst im Herbst wieder ruhiger. Der Winter diente schon in früheren Zeiten der Erholung. Und noch ein Sinnesorgan mischt bei den Frühlingsgefühlen mit: unsere Augen. Wenn wir gelbe Narzissen am Wegesrand sehen, wirkt das wie ein greller Farbklecks nach dem grauen Winter. Über den Sehnerv gelangt der Eindruck ans Gehirn, das ihn positiv besetzt und Serotonin ausschüttet. Doch nicht alle Menschen spüren den Energieschub in gleichem Maße. Manche haben mit der sogenannten Frühjahrsmüdigkeit zu kämpfen.

„Man weiß nicht sicher, woher dieses Phänomen kommt. Vermuten lässt sich aber, dass ein Überhang von Melatonin dafür verantwortlich ist, der sich im Laufes eines langen Winters bildet“, so Dr. Büchner. Der Experte kann Betroffene aber beruhigen: „Länger als zwei Wochen dürfte die Müdigkeit nicht anhalten.“
Und die beste Therapie wiederum: das Tageslicht. Helfen kann zudem die Einnahme von Vitamin D während der kalten Jahreszeit, denn das unterstützt nicht nur die Knochen, sondern schützt auch vor Infektionen, die uns schlapp und träge machen. Bei wem die Müdigkeit aber auch nach einigen Wochen nicht abnimmt, sollte auf jeden Fall einen Arzt um Rat fragen. Denn es kommen auch viele andere Ursachen infrage. Bei anhaltenden Schlafstörungen kann ein Aufenthalt im Schlaflabor sinnvoll sein.  
Weitere Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit:  
Fenster auf: Wenn Sie viel Zeit im Büro verbringen, sorgen Sie regelmäßig für frische Luft. Sauerstoff belebt die grauen Zellen und vertreibt die Müdigkeit. Bewegen Sie sich ausreichend: Egal ob Walken, Joggen, Fahrradfahren oder ein ausgedehnter Spaziergang – alle Aktivitäten an der frischen Luft kurbeln den Kreislauf an und wirken positiv auf den gesamten Organismus.
Ausgehen mit lieben Menschen: Auch wenn es mit der Müdigkeit im Nacken schwer fällt, gehen Sie raus und unternehmen etwas mit guten Freunden oder der Familie – ein Besuch im Theater, ein gemeinsamer Koch- oder Spieleabend oder ein Spaziergang am See. Positive Erlebnisse fördern die Ausschüttung des Glückshormons genauso gut wie Sonnenlicht.

 

Renommierter Experte für uroonkologische Beckenchirurgie Prof. Dr. Herbert Rübben verstärkt Urologie in der HELIOS Marien Klinik

Duisburg, 11. April 2017 - Ausgezeichnet mit der Maximilian Nitze-Medaille, der höchsten Ehrung der Deutschen Gesellschaft für Urologie, Herausgeber des Standardwerkes zur  Uroonkologie, Mitglied der Leitlinienkommission zur  Prostatakarzinom-Früherkennung  – mit Prof. Dr. Herbert Rübben hat jetzt einer der renommiertesten deutschen Uroonkologen seinen Dienst in der Duisburger HELIOS Marien Klinik aufgenommen.

Seit kurzem ist der ehemalige Essener Uniklinikdirektor in der hiesigen urologischen Abteilung gemeinsam mit seinem ehemaligen Schüler, Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Frank vom Dorp, für den Schwerpunkt der uroonkologischen Beckenchirurgie verantwortlich.  
 Schon früh hat Prof. Rübben seinen medizinischen Fokus auf die Uroonkologie gelegt, den Bereich, der sich mit den Krebserkrankungen der harnbildenden und -ableitenden Organen beschäftigt. Bereits in den 1970er Jahren betrieb er experimentelle Untersuchungen zur Therapie des Blasenkarzinoms und war am Aufbau eines Registers für Harnwegstumore beteiligt.
Prof. Rübben ist Herausgeber des Standardwerks „Uroonkologie“, das bereits in sechster Auflage erschienen ist. Zuletzt war der 67-Jährige Direktor der urologischen Universitätsklinik Essen und ist bis heute ein international gefragter Experte. Sein Schwerpunkt der Beckenchirurgie befasst sich mit Erkrankungen, die für die Betroffenen oftmals sehr belastend sind.
„Das Becken enthält viele Körperfunktionen, die bei Störungen die Lebensqualität stark beeinträchtigen – dazu zählt etwa die Kontinenz oder auch die Potenz“, sagt er. Deshalb sei bei einer Tumorerkrankung in dieser Körperregion der Erhalt der Organfunktion oder auch des Organes selbst eine der obersten Prämissen. Ist dies nicht möglich, so stehen dem Operateur verschiedene plastische Rekonstruktionsmöglichkeiten etwa der Blase oder der Harnleiter zur Verfügung.
„Um für jeden Patienten den individuell besten Therapieplan zu erstellen, ist zudem der Zugriff auf die Strukturen eines Maximalversorgers wie im HELIOS Klinikum Duisburg von Vorteil“, meint Prof. Rübben. So können etwa Krebspatienten in enger Abstimmung mit der großen Klinik für Onkologie und Hämatologie betreut werden. Neben der medizinischen Versorgungsqualität ist ihm auch die menschliche Komponente sehr wichtig.
„Mir gefällt das Verständnis vom Umgang mit Patienten, das hier gelebt wird“, sagt Prof Rübben nach seinen ersten Tagen am neuen Einsatzort. Dass mit Priv.-Doz. Dr. Frank vom Dorp als Chefarzt der urologischen Klinik einer seiner ehemaligen Schüler sein Vorgesetzter werden würde, war für den gebürtigen Aachener kein Hindernis: „Wir schätzen uns sehr und es freut mich, wieder mit ihm zusammenzuarbeiten.“

Von jetzt auf gleich für den Ruhestand das Skalpell fallen zulassen, kam für Rübben als ehemaliger Klinikdirektor ohnehin nicht in Frage. Deshalb nahm er das Angebot aus Duisburg gerne an, wenn auch mit einem etwas reduzierten OP-Plan. Der Zuspruch der Patienten gibt ihm in seiner Entscheidung Recht – viele nehmen weite Wege auf sich, um von dem erfahrenen Urologen behandelt zu werden.
Auch für die Nachwuchsärzte an Duisburgs einziger Klinik mit eigener umfassender urologischer Fachabteilung ist Prof. Rübbens Start etwas Besonderes: Wann lernt man schon mal den Verfasser eines etablierten medizinischen Standardwerkes  am eigenen Arbeitsplatz kennen und kann ihm dann auch noch bei Eingriffen und Therapien über die Schulter schauen.
 Prof. Rübben ist zudem Mitglied und Amtsträger in verschiedenen nationalen sowie internationalen Gremien und Fachgesellschaften. Seit 2010 ist er darüber hinaus federführender Schriftführer der Fachzeitschrift „Der Urologe“ und verfasst auf FOCUS online Beiträge zum Thema Männergesundheit. In seiner freien Zeit geht er seiner künstlerischen Ader nach und fertigt Malereien auf großformatigen Fotografien an. 

Prof. Rübbens neue Wirkungsstätte: Einer der hochmodernen OP-Säle in der kürzlich eröffneten HELIOS Marien Klinik mit neuester interventioneller urologischer Technik. ©M.Wohlrab)

 

 

Motivation zur Schlaganfallvollsorge

Experten-Tipps für eine dauerhafte Lebensstiländerung
Neue Informationsbroschüre und Videos unterstützen bei der Umstellung auf eine gesunde Lebensweise
Berlin/München/Gütersloh/Bonn/Duisburg, 06.April 2017. In Zusammenarbeit mit dem DiplomPsychologen und Motivationsexperten Rolf Schmiel hat die Initiative Schlaganfallvorsorge eine Broschüre mit verschiedenen Motivationsstrategien entwickelt, die ab sofort verfügbar ist. Zusätzlich fasst Schmiel die Tipps in fünf Kurzvideos anschaulich zusammen. Diese neuen Informationsangebote möchten insbesondere Patienten unterstützen, die ein erhöhtes Schlaganfallrisiko haben und auf eine gesunde Lebensweise achten müssen, um einem Schlaganfall vorzubeugen.1
Liebgewonnene Gewohnheiten zu ändern und sein Verhalten zum Wohle der eigenen Gesundheit dauerhaft umzustellen, setzt eine hohe Motivation und viel Durchhaltevermögen voraus. Für Menschen mit einem erhöhten Schlaganfallrisiko, zum Beispiel aufgrund von chronischen Erkrankungen wie Vorhofflimmern, Bluthochdruck oder Diabetes, ist eine dauerhafte Lebensstiländerung jedoch meist unerlässlich.
1. „Die erfolgreiche und langfristige Veränderung der Lebensgewohnheiten kann für viele Patienten eine große Herausforderung sein. Daher ist es uns wichtig, diese und ihre Angehörigen dabei zu unterstützen“, erklärt Dr. Barbara Keck, Geschäftsführerin der BAGSO Service Gesellschaft. An dieser Stelle setzen die neue Broschüre sowie die kurzen erklärenden Videos an. „Für Patienten, die bereits einen Schlaganfall hatten, und Menschen mit erhöhtem Schlaganfallrisiko gab es bisher keine maßgeschneiderten Motivationsstrategien. Diese Lücke füllen wir nun“, erklärt Schmiel.
Drei Motivationsansätze
Die neue Broschüre „Schlaganfallprävention. Jetzt sind Sie gefragt – Einfache Tipps zur Motivation für eine Lebensstiländerung.“ sowie die begleitenden Videos bieten drei unterschiedliche Ansätze, die zum Erfolg führen können:
Schnelltest: Ein Fragebogen hilft dem Leser zunächst dabei herauszufinden, welcher Persönlichkeitstyp er ist und wie er sich am besten motivieren kann.
2. Selbstmotivation: Interessierte lernen anhand von sechs Schritten, die eigenen Beweggründe für eine Veränderung zu erkennen und sich so selbst zu einem anderen Verhalten zu motivieren.
3. Motivation durch Verbündete: Wer besonders den Austausch mit anderen braucht, um sich zu motivieren, der findet in dieser Passage interessante Tipps, um Veränderungen im Alltag gemeinsam dauerhaft zu meistern.
„Jeder Mensch ist anders. Daher gibt es auch nicht die eine Motivationsstrategie“, so Rolf Schmiel. „Vielmehr ist es wichtig, unterschiedliche Ansätze zu kennen, um die passende Strategie für sich zu finden. Ansätze können auch miteinander kombiniert werden. Wichtig ist es, das Erlernte auch konsequent anzuwenden.“ Motivieren und Perspektive schaffen! Die Aufklärung über Schlaganfall-Risikofaktoren, deren frühzeitige Erkennung und das rechtzeitige Einleiten wichtiger Vorsorgemaßnahmen gehören zu den Kernaufgaben der Initiative Schlaganfallvorsorge.
„Ziel unserer Arbeit ist es aber auch, Betroffenen und ihren Angehörigen praktische Tipps an die Hand zu geben, die ihnen helfen, ein gesünderes Leben zu führen und so einen Schlaganfall langfristig zu verhindern“, so Dr. Michael Brinkmeier, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. „Mit unserem Engagement möchten wir dazu beitragen, die Zahl der Schlaganfälle in Deutschland zu reduzieren.“

Verbindliche Mindestpersonalstandards in Krankenhäusern kommen

Berlin/Duisburg, 06. April 2017 - Die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas bringt aus ihrer Arbeit im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages gute Nachrichten für die Patienten und Pflegekräfte in Duisburger Krankenhäusern: „Endlich kommen verbindliche Mindestpersonalstandards – wir werden noch in dieser Legislaturperiode die gesetzlichen Voraussetzungen für eine dauerhaft bessere Ausstattung von Krankenhäusern mit Pflegepersonal schaffen“.
Mit der gesetzlichen Neuregelung will die SPD für mehr Qualität in der Krankenhausversorgung und bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte in Kliniken sorgen.
Bas weiter: „Es ist wissenschaftlich belegt, dass es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen guter Qualität in der Krankenhausversorgung und der Anzahl von Pflegepersonal gibt. Das gilt insbesondere für die intensivmedizinische Versorgung und den Nachtdienst. Ich bin deshalb sehr froh darüber, dass die Ergebnisse der Expertenkommission ‚Pflegepersonal im Krankenhaus‘ noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden können“.
Die Details der Regelungen werden im parlamentarischen Verfahren noch weiter beraten. Bas erläutert, worauf es der SPD dabeiankommt:„Wirwerdensehrgenaudaraufachten,dassnicht einfach Pflegepersonal von einer Krankenhausstation auf einer anderen eingesetzt wird. Und es muss gewährleistet sein, dass das eingesetzte Personal ausreichend fachlich qualifiziert ist. Nicht zuletzt wollen wir dafür sorgen, dass Krankenhäuser, die Personaluntergrenzennicht einhalten,auchsanktioniertwerden“.

 

Krankenstand in NRW: Duisburg deutlich über Landesdurchschnitt   

 Duisburg, 5. April 2017. In Nordrhein-Westfalen war jede Erwerbsperson im letzten Jahr durchschnittlich 15,5 Tage krankgeschrieben – Duisburg liegt mit 19,2 Tagen deutlich über diesem Wert. Das zeigt der aktuelle Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK).

Die Hauptursache waren Rückenbeschwerden, psychische Erkrankungen und Atemwegsinfektionen. Die wenigsten Arbeitsunfähigkeitstage gab es in Bonn (12,1 Tage), die meisten in Herne (20,7 Tage). Der Trend aus den Vorjahren setzt sich fort: Beschäftigte in Verwaltungsstädten wie Bonn, Düsseldorf, Köln und Münster haben die geringste Anzahl an Fehltagen – Arbeitnehmer im Ruhrgebiet die höchste.  
 Günter van Aalst, Leiter der TK Landesvertretung in NRW: "Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt rasant. Der klassische Nine-to-Five-Job ist tot und die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmt durch die mobile Kommunikation zunehmend. Viele arbeiten schon, bevor sie das Büro erreichen und auch nach dem offiziellen Feierabend sind sie noch im Arbeitsmodus. Die Unternehmen stehen daher vor neuen Herausforderungen, wenn es darum geht, die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu schützen. Dabei unterstützen wir sie mit unserem Betrieblichen Gesundheitsmanagement."  

Hintergrund: Die TK hat für ihren Gesundheitsreport die Daten der bei ihr versicherten 4,8 Millionen Beschäftigte (sozialversicherungspflichtige Beschäftigte und Arbeitslosengeld 1 Bezieher) gemeldeten Mitglieder analysiert. Für NRW wurden die Daten von über 1,1 Millionen TK-Versicherten ausgewertet.

 

WHO: Masernausbruch in Europa

UNRIC-Büro Bonn, 04. April 2017 - In Europa sind seit Jahresbeginn hunderte von Masernfällen gemeldet worden. Die Krankheit galt bislang als quasi ausgerottet. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) drängt Familien dazu, ihre Kinder zu impfen. 
„Es wird zu weiteren Ausbrüchen in Europa und anderswo kommen, solange nicht jedes Land den Grad der Immunisierung erreicht, der für den kompletten Schutz seiner Bevölkerung notwendig ist“, betonte die Regionaldirektorin der WHO für Europa, Zsuzsanna Jakab.
In Europa wurden seit Januar mindestens 500 Fälle diagnostiziert, die meisten davon in Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Rumänien, der Schweiz und der Ukraine. In diesen Ländern liegt die geschätzte nationale Immunisierung unter der empfohlenen 95-Prozent-Schwelle. Masern sind ein hochansteckender Virus, der in den meisten Teilen der Welt heimisch ist. Die WHO fordert die betroffenen Länder dazu auf, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen um eine weitere Übertragung zu verhindern. „Gemeinsam müssen wir sicherstellen, dass der hart erkämpfte Fortschritt in Richtung regionaler Eliminierung nicht verloren geht“, betonte Jakab.

 

Ausbau der Kardiologie – Dr. Plehn übernimmt Kardiologie am St. Anna

Duisburg, 04. April 2017 - PD Dr. med. Gunnar Plehn ist seit dem 01.04.2017 neuer Chefarzt der Kardiologie am Malteser Krankenhaus St. Anna. Der 47-jährige arbeitete zuletzt am Johanniter Krankenhaus in Rheinhausen. Dr. Plehn bringt einen Großteil seines ärztlichen und pflegerischen Teams mit.

Duisburg. Das Malteser Krankenhaus St. Anna hat mit der Neubesetzung von PD Dr. med. Gunnar Plehn als Chefarzt der Klinik für Kardiologie eine ganz wichtige personelle Entscheidung getroffen. Gleichzeitig setzt Geschäftsführer Arne Greiner damit auch die strategische Ausrichtung der Malteser Kliniken Rhein-Ruhr konsequent weiter fort.
„Die Kardiologie ist einer von unseren drei ganz wichtigen Schwerpunkten, auf die wir uns auch künftig konzentrieren wollen. Mit Dr. Gunnar Plehn bekommen wir nicht nur einen ausgewiesenen Spezialisten für minimal-invasive Eingriffe am Herzen und kardiologische Intensivmedizin. Zusätzlich können wir damit unsere kardiologische Versorgung weiter ausbauen.“

„Freue mich auf die neuen Aufgaben“
Dr. Gunnar Plehn war zuletzt am Johanniter-Krankenhaus in Duisburg-Rheinhausen als Chefarzt tätig und übernimmt die Leitung der Kardiologie sowohl am St. Anna als auch am Malteser Krankenhaus St. Josefshospital in Uerdingen. „Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben in Huckingen und in Uerdingen. Besonderen Wert lege ich auf den engen und kollegialen Umgang mit den anderen Abteilungen in unserer Klinik. Zudem freue ich mich auf die weiterhin gute Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Haus- und Fachärzten.“
Dr. Gunnar Plehn hat Humanmedizin an der Martin-LutherUniversität in Halle studiert. Seine Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin und die Schwerpunktanerkennung Kardiologie absolvierte er an der Klinik für Kardiologie, Pulmologie und Angiologie der Heinrich-Heine-Universität. 2004 folgte Dr. Plehn einem Ruf an die Klinik für Kardiologie der Ruhr-Universität Bochum. Dort bekleidete er ab 2006 den Posten eines Oberarztes. In Bochum startete er auch seine wissenschaftliche Karriere und widmet sich nicht erst seit seiner Habilitation im Jahre 2010 der Forschung und Lehre.
2012 wurde Dr. Plehn Chefarzt der Klinik für Kardiologie am Johanniter Krankenhaus Duisburg. Er verfügt über die Zusatzqualifikationen „interventionelle Kardiologie“ und „spezielle Rhythmologie“. Dr. Plehn ist 47 Jahre alt, verheiratet, vierfacher Familienvater und erwarb 2013 einen MBA-Abschluss an der Düsseldorfer Business School.

„16 neue Mitarbeiter kommen mit“
Insgesamt bringt Dr. Plehn gleich 16 Mitarbeiter aus seiner alten Klinik mit. 8 neue Mitarbeiter kommen aus der Pflege, die anderen 8 Mitarbeiter verstärken das Ärzteteam. „Dass so viele Mitarbeiter folgen, zeigt uns wie sehr Herr Dr. Plehn geschätzt wird. Wir hatten sogar schon Initiativbewerbungen von ehemaligen Kollegen von Herrn Dr. Plehn, die wieder unter ihm arbeiten wollen“, berichtet Arne Greiner, der sich gleichzeitig auch bei Professor Dr. med. Martin Wegener bedankt.
 „Wir haben Professor Wegener viel zu verdanken. Er hat die Kardiologie im St. Anna aufgebaut und wird sich künftig komplett auf die Abteilung für Innere Medizin konzentrieren.“
Bereits im kommenden Jahr will Greiner noch ein weiteres Herzkatheterlabor anschaffen. „Wir wollen vor allem für unsere Patienten die besten Bedingungen schaffen. Und natürlich für unsere Ärzte. So können wir die besten Diagnosen stellen und die auf den Patienten individuell abgestimmte Therapie einleiten.“

Masernerkrankungen in Duisburg: Stetiger Anstieg der Fallzahlen, Infektionen nun auch bei jungen Erwachsenen

Duisburg, 31. März 2017 - Die Zahl der Masernerkrankung in Duisburg steigt langsam, aber stetig weiter an. Zurzeit sind 165 Personen an Masern erkrankt, davon 94 Kinder, 37 Säuglinge und 34 Erwachsene.  Aktuell betroffen sind weiterhin Säuglinge, bei denen ein Impfschutz noch nicht ohne weiteres möglich ist und die regulär erst ab dem vollendeten 11. Lebensmonat (in speziellen Fällen bereits ab dem 9. Monat) gegen Masern geimpft werden.
Außerdem betroffen sind Erwachsene ohne sicheren Impfschutz. Wer im Impfausweis nicht zwei Impfungen (MMR Vax/ MMR Vax Pro bzw. Priorix/ Priorix Tetra) dokumentiert hat oder bei dem auch nur geringste Zweifel bestehen, dass die als Kind durchgemachte Infektion wirklich Masern war, sollte sich ärztlich beraten lassen.  
Masern werden sehr leicht durch Tröpfchen beim Husten, Sprechen und Niesen sowie durch Kontakt mit infektiösem Sekret aus Nase und Rachen übertragen. Eltern von nicht geimpften Säuglingen wird daher geraten, wegen der möglichen Ansteckungsgefahr für die Kleinen nach Möglichkeit geschlossene Räume mit vielen Menschen zu meiden.
Gerade bei Säuglingen kann es zu schweren und lebensbedrohlichen Krankheitsverläufen kommen. Um nicht geimpfte Säuglinge zu schützen, sollten insbesondere alle Menschen mit direkten Kontakten zu Säuglingen ihren Impfschutz kontrollieren.  
Infektionsgefahr besteht insbesondere bei Menschenansammlungen wie Einkaufsmeilen und Märkten sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln.  
Personen mit einem nicht geklärten Krankenversicherungsschutz können kostenlos Impfungen jeden Donnerstag in der Zeit von 10 bis 15 Uhr in der Malteser-Migranten-Ambulanz in der Münzstraße 15-17 und beim Kinderimpfmobil am 7., 21. und 28. April von 14 bis 16 Uhr an der Henrietten-Grundschule in Marxloh erhalten.
Die Masernimpfung wird als kombinierte Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln mit dem  Eintrag „MMR“ oder bei einer zusätzlichen Kombination mit Windpocken mit „MMR-V“ im Impfpass vermerkt.   

 

Infoabend rund um die Geburt

Wie hilft die richtige Atmung bei der Geburt? Was passiert bei einer Entbindung in der Wanne? Und wie sieht eigentlich der Kreißsaal von innen aus? Diese und weitere Fragen beantworten die Experten der Geburtshilfe und Kinderheilkunde an der HELIOS St. Johannes Klinik Duisburg werdenden Eltern wieder am Montag, 3. April 2017 um 18 Uhr.
Chefärztin Dr. Katrin Marschner und ihr Team erläutern zunächst die verschiedenen Methoden der Entbindung. Danach informiert Marie Bottenberg über die Begleitung der Hebamme vor, während und nach der Geburt. Schließlich gibt Oberarzt Dr. Metin Degirmenci wissenswerte Tipps etwa zur Vorsorge, zur Ernährung des Neugeborenen und zum sicheren Babyschlaf. Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Sie findet im Konferenzzimmer im Verwaltungsgebäude der HELIOS St. Johannes Klinik, An der Abtei 7-11 in Duisburg, statt. Im Anschluss haben die Teilnehmer die Möglichkeit, die Kreißsäle, das Stillzimmer und die Station der Geburtshilfe zu besichtigen. Nähere Informationen unter Tel. (0203) 546-2102.  

 

HELIOS Marien Klinik: Erster Teilumzug erfolgt

Duisburg, 31. März 2017 -  Eine Klinik zieht um – was wie eine logistische Herausforderung klingt, ist auch eine. Nachdem alle vorbereitenden Maßnahmen getroffen waren, wurden am Freitag nun auch die Patienten vom Altbau in den modernen Neubau der HELIOS Marien Klinik gebracht. Die erste war Hye Hyoung Kang.  


Mit einem Blumenstrauß begrüßte Pflegedirektor Carl Poersch die junge Frau auf Station A2-2: „Herzlich willkommen in unserem neuen Haus. Wir hoffen sehr, dass Sie sich hier wohlfühlen.“ Lange blieb Hye Hyoung Kang jedoch nicht allein auf der Station – Zug um Zug wurden insgesamt 45 stationäre Patienten unter ärztlicher und pflegerischer Überwachung in das Gebäude gebracht. Dies gelang über eine Rampe zwischen zwei sich gegenüberliegenden Nebeneingängen des bisherigen und des neuen Hauses.

Doch nicht nur Patienten wurden über diesen Weg transportiert: Ganze 1200 Umzugskisten hatte die Projektleitung vor dem Umzugstag an die Mitarbeiter der Klinik ausgegeben, in denen das Hab und Gut aus dem Altbau verstaut werden musste. Hinzu kamen noch zahlreiche Möbel etwa aus Besprechungs- und Dienstzimmern. Zeit, Material, Transportwege und Personaleinsatz wurden daher lange im Voraus geplant.

Doch ob Chefarzt, Pflegekräfte, Mitarbeiter der technischen Abteilung, Klinikleitung, Verwaltung, Logistik, IT-Abteilung – am Stichtag wurde jede helfende Hand benötigt. Zudem waren rund 30 Umzugsprofis vor Ort, um Kisten, Möbel und Gerätschaften an ihren neuen Bestimmungort zu bringen. „Um den Überblick nicht zu verlieren, wurde jedes Transportstück akribisch mit Herkunft, Zielort und Ansprechpartner beschriftet“, erläutert Simone Hyun, Assistentin der Klinikgeschäftsführung und eine der Umzugskoordinatorinnen.
Außerdem wurden die Helfer in Teams aufgeteilt und mit Westen in verschiedenen Farben ausgestattet – so war sofort erkennbar, wer zu welchem Bereich gehört. Neben Medikamenten, Verbandsmaterialien, Büchern und mobilen Geräten mussten jedoch auch medizinische Schwergewichte den Platz wechseln, die nicht einfach in einem Karton zu verstauen waren.
„Der Umzug medizinischer Großgeräte wie etwa die aus der Radiologie wurde schon Monate vor dem eigentlichen Termin geplant. Der Ab- und Aufbau erfolgte mit einem gewissen Vorlauf, um einen reibungslosen Start im Neubau zu sichern“, sagt Thomas Wojciechowski, Leiter der Abteilung für Medizintechnik. Auch der OP-Plan wurde an die speziellen Gegebenheiten angepasst. Während der heißen Umzugsphase waren keine geplanten Eingriffe vorgesehen.

„Allerdings ist im Altbau ein OP-Saal für den Notfall komplett ausgestattet und einsatzbereit – bis zuletzt. Er wird erst abgebaut, wenn der Wechsel vollzogen ist“, erläutert Cornelia Koch, Leiterin der Abteilung für Bau und Technik. Am Wochenende haben die Stationen und Bereiche wie die Notaufnahme oder die Ambulanz nun Zeit, sich einzurichten – bis am Montag die Klinik ihren regulären Betrieb aufnimmt. Ende April wird auch die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Gerontopsychiatrie aus der St. Vincenz Klinik im Stadtzentrum nach Hochfeld ziehen.