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- Gesundheitsausgaben pro Tag überschreiten Milliardengrenze
- Säuglingssterblichkeit blieb 2016 auf Vorjahresniveau  

 Gesundheitsausgaben pro Tag überschreiten Milliardengrenze
WIESBADEN, 15. Februar 2018 – Die Gesundheitsausgaben in Deutschland haben im Jahr 2017 erstmals die Marke von 1 Milliarde Euro pro Tag überschritten. Für 2017 prognostiziert das Statistische Bundesamt (Destatis) einen Anstieg der Gesundheitsausgaben gegenüber 2016 um 4,9 % auf 374,2 Milliarden Euro.

Von 2015 zu 2016 hatten sie sich um 3,8 % auf 356,5 Milliarden Euro oder 4 330 Euro je Einwohner erhöht. Dies entsprach einem Anteil von 11,3 % am Bruttoinlandsprodukt. Die höhere Wachstumsrate für 2017 ist auf das dritte Pflegestärkungsgesetz zurückzuführen, das am 1. Januar 2017 in Kraft trat.

 

NRW: Säuglingssterblichkeit blieb 2016 auf Vorjahresniveau  
Düsseldorf/Duisburg, 15. Februar 2018 - Die Zahl der gestorbenen Säuglinge war in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2016 mit 704 um 8,1 Prozent (+53) höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein- Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, stieg dabei die Zahl der im ersten Lebensjahr gestorbenen Mädchen um sieben auf 315.

Bei Jungen starben 2016 mit 389 Säuglingen 46 Kinder mehr als 2015. Die Säuglingssterblichkeit, also der Anteil der Kinder, die - gemessen an der Zahl der lebendgeborenen Kinder - vor Vollendung des ersten Lebensjahres sterben, blieb aufgrund gestiegener Geburtenzahlen mit 4,1 gegenüber dem Vorjahreswert unverändert. Bei den im ersten Lebensjahr gestorbenen Mädchen lag die Säuglingssterblichkeit im Jahr 2016 mit 3,8 je 1 000 Lebendgeborenen unter dem Vorjahreswert von 4,0, während sie bei den Jungen mit 4,4 höher war als im Jahr zuvor (4,2).

 

 

Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte fordert:"Jetzt noch impfen mit dem Vierfachimpfstoff!"

Köln/Duisburg, 13. Februar 2018 - Die Grippewelle rollt über Deutschland. Laut Robert-Koch-Institut springt die Zahl der Infizierten sprunghaft an. Kinder- und Jugendärzte sind alarmiert. Dr. Josef Kahl, Pressesprecher und Präventionsexperte des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte: "Wir stehen machtlos vor einem riesigen Problem. Die Impfung wirkt nicht ausreichend gegen den aktuellen Erreger, kann also nicht alle Kinder und Jugendliche ausreichend schützen. Schon vor Wochen haben wir und auch die Experten der Ständigen Impfkommission einen Vierfach-Schutz bei der Grippeimpfung gefordert.

Die meisten Krankenkassen haben aber nur die Impfung mit dem Dreifachschutz bezahlt - ein fataler Fehler. Denn besonders verbreitet sind in diesem Winter Influenza-Viren des eher seltenen Typs B der sogenannten Yamagata-Linie. Aus ganz Deutschland berichten uns die Kollegen von schwerkranken Patienten. In Saarbrücken starb ein vierjähriges Mädchen im Januar an dem Grippevirus H1N1 – auch als Schweinegrippe bekannt. Ein ähnlicher Fall ereignete sich im Dezember. Die Praxen sind seit Tagen überlaufen, wir arbeiten am Limit.

 

Kinder jetzt noch schützen

Vor allem chronisch kranke und behinderte Kinder sollten nun noch so schnell wie möglich mit dem Vierfachimpfstoff geimpft werden. Geimpft werden können Säuglinge ab sechs Monaten.

Familien sollten sich vor den gefährlichen Viren schützen: regelmäßig Hände waschen mit Seife, niesen in die Armbeuge.

 

Was hilft bei Grippe?

Das Wichtigste bei Grippe: Ruhe und ausreichend Flüssigkeit. Am besten in Form von leicht gesüßtem Tee oder Brühe. Krankenzimmer regelmäßig lüften, verschwitzte Schlafanzüge wechseln.

Hausmittel

Kinder, die Inhalieren oder Gurgeln mögen, sollten diese Mittel von ihren Eltern bekommen. Wer sie nicht mag, sollte nicht gezwungen werden. Hustenbonbons oder ein warmer Schal können das Halsweh etwas lindern.

Rezeptfreie Schmerzmittel können Kopfweh und Gliederschmerzen lindern sowie Fieber senken.

Weil die Grippe von Viren verursacht wird und nicht von Bakterien, helfen Antibiotika nicht gegen die Infektion. In einigen Fällen verschreiben Kinder-und Jugendärzte die Mittel trotzdem - und zwar, wenn Anzeichen vorliegen, dass der Patient zusätzlich oder infolge der Grippe auch noch mit einem Bakterienbefall der Atemwege zu kämpfen hat.

Ansonsten heißt es: Abwarten, dass das Immunsystem seine Arbeit tut."

 

Veranstaltungsreihe „Gesund in Duisburg“

Vortrag: Kontinenz bei Darmkrebs dank moderner OP-Technik erhalten

 

Duisburg, 9. Februar 2018 - Darmkrebs ist noch immer die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Jahr für Jahr erkranken hierzulande rund 63.000 Menschen daran. Bei der Behandlung eines bösartigen Darmtumors ist oftmals eine Operation die Methode der Wahl.
Doch ein Eingriff bei Mastdarmkrebs bedeutete lange Zeit für die Betroffenen unangenehme Folgen: Bei Tumoren, die sehr nahe am Schließmuskel lagen, mussten die Patienten mit einer anschließenden Stuhlinkontinenz oder gar einem künstlichen Darmausgang zu leben lernen. Allerdings ermöglichen moderne OP-Techniken es inzwischen in vielen Fällen, den Schließmuskel zu erhalten.
Wie genau das funktioniert, das erläutert Dr. Norbert Hennes, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimal-Invasive Chirurgie, in seinem Beitrag am Mittwoch, 14. Februar 2018 um 17:30 Uhr. Und auch für die Patienten, die noch nicht von der neuen Technik profitieren konnten, oder die aus anderen Gründen an einer Stuhlinkontinenz leiden, gibt es medizinische Hilfe: Dr. Andreas Köhler (rechts), Sektionsleiter Coloproktologie, spricht deshalb über die weiteren Ursachen einer Stuhlinkontinenz und stellt die Behandlungsmöglichkeiten dar.

Anschließend stehen die Experten für Fragen zur Verfügung. Der Vortrag findet im Schulungsraum in der 6. Etage des Verwaltungsgebäudes der Helios St. Johannes Klinik, An der Abtei 7-11, statt. Um vorherige Anmeldung unter Telefon 0203 546 2164 oder per E-Mail an info.duisburg@helios-gesundheit.de wird gebeten.

 

Verbände fordern mehr Mitbestimmung in der Pflege

Bonn/Duisburg, 7. Februar 2018 - Für die Interessen pflegebedürftiger und behinderter Menschen setzen sich bundesweit zahlreiche Verbände ein. Gemeinsam kritisieren diese Organisationen, dass sie die Rechte von Pflegebedürftigen, Behinderten und ihren Familien nicht ausreichend vertreten können, weil sie in den wichtigen Gremien der Pflege nur eine eingeschränkte Mitbestimmung haben. Die Verbände fordern Nachbesserungen von der Politik.

In Deutschland leben 7,5 Millionen Menschen mit schweren Behinderungen, 2,9 Millionen sind pflegebedürftig; mit der Lebenserwartung steigt ihre Zahl weiter. Es ist wichtig, aber bisher nicht hinreichend gewährleistet, dass deren Interessen zur Finanzierung und Gestaltung ihrer Pflege bedarfsgerecht gesichert werden.
Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen – und weitere Interessensverbände dieses Bereichs fordern mehr Mitbestimmung im Qualitätsausschuss Pflege, dem wichtigsten diesbezüglichen Gremium.

Es ist dringend erforderlich – wie im Bereich Patientenvertretung im Gesundheitsbereich generell üblich –, auch für den Bereich Behinderung und Pflege angemessene Bedingungen für eine qualifizierte Interessenvertretung zu schaffen.
„Gesetzliche Verbesserungen waren und bleiben wichtig, sind aber nicht ausreichend. In der praktischen Umsetzung ergeben sich immer wieder Regelungsbedarfe, die erhebliche Auswirkungen für die betroffenen Menschen haben. Wir wollen, dass dabei die Interessen dieser Menschen vertreten werden können und beachtet werden. Administration ist nicht beliebig, ihre Ausgestaltung im Interesse der betroffenen Menschen muss möglich sein. Dafür wollen wir uns einsetzen können“, so Franz Müntefering, BAGSO-Vorsitzender.

Um pflegebedürftigen und behinderten Menschen mehr Mitbestimmung und Einfluss in den Gremien der Pflege zu geben, fordern die Interessenverbände:
- eine Stabsstelle, um die Arbeit der Interessenverbände inhaltlich und organisatorisch zu unterstützen, - stärkere finanzielle Unterstützung von Verbandsvertretern bei ihrer Gremienarbeit,
- ein Stimmrecht in Verfahrensfragen für Verbandsvertreter im Qualitätsausschuss Pflege, um die Beratung und die Verfahren in der Pflege mitzugestalten,
- einen ständigen unparteiischen Vorsitzenden für den Qualitätsausschuss, den das Bundesministerium für Gesundheit benennt,
- mehr Transparenz im Qualitätsausschuss durch öffentliche Sitzungen und öffentlich einsehbare Protokolle.

Zu den maßgeblichen Interessenverbänden, die die Kritik formulieren, gehören neben der BAGSO der Sozialverband VdK Deutschland, der SoVD Sozialverband Deutschland, die Verbraucherzentrale Bundesverband, die BAG SELBSTHILFE und die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben Deutschland. Diese Interessenvertretung von pflegebedürftigen und behinderten Menschen ist rechtlich in § 118 SGB XI geregelt, der die Beteiligung von Interessensvertretungen definiert.

Zur BAGSO - Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen vertritt über ihre 116 Mitgliedsorganisationen viele Millionen ältere Menschen in Deutschland. Mit ihren Publikationen und Veranstaltungen wirbt die BAGSO für ein möglichst gesundes, aktives und engagiertes Älterwerden.

 

Damit die Haut nicht jeck wird

Karnevalstipps vom Dermatologen gegen Schminkpickelchen, Augenringe und Co.

Duisburg, 7. Februar 2018 - Ob Schlumpfine, Clown oder Grinsekatze – bald tummeln sich wieder jede Menge jecker Gestalten auf den Straßen des Rheinlandes. Und zu einem guten Kostüm gehört, richtig, die passende Schminke. Doch nach tagelangem Pinseln, Trinken und Bützen kann der Blick in den Spiegel am Aschermittwoch hart sein: Die Haut gerötet und voller Pickel, die Lippen trocken und die Augenränder tief. Dagegen helfen nur viel Wasser und die medizinischen Tipps von Dr. med. Dimitrios Georgas, leitender Oberarzt der Dermatologie an der Helios St. Johannes Klinik in Duisburg.

·         Vorab testen: Fordert das Kostüm Schminkeinsatz, der über „Smokey Eyes“ hinausgeht, kann es sinnvoll sein, die Produkte vorab an anderer Stelle, etwa auf dem Arm zu testen. Tritt nach zwei bis drei Stunden keine Reaktion auf, sollten sie auch im Gesicht gut verträglich sein.

·         Grundlage schaffen: Vor dem Schminken heißt es pflegen. Cremen Sie Ihre Haut daher als Basis gut ein, so ist sie den ganzen Tag mit Feuchtigkeit versorgt.

·         Schminke auf Wasserbasis: Am wenigsten Probleme bereiten der Haut zumeist wasserlösliche Schminkprodukte, denn sie verstopfen die Poren nicht und sind einfach zu entfernen. Der Nachteil: Sie können Bützchen und Schweißausbrüchen weniger entgegensetzen und halten daher meist nicht so lang. Hier kann ein Fixierpuder oder -spray Abhilfe schaffen. Alternativ frischt man das Make-Up zwischendurch auf. Übrigens: Mittlerweile gibt es auch von zertifizierten Naturkosmetikherstellern Karnevalsschminke. Da sie bei der Produktion von vornherein auf bestimmte Inhaltsstoffe wie Silikone und Parabene verzichten, sind sie oftmals besser verträglich.

·         Auf die Zusätze achten: Im schlimmsten Fall entwickelt sich durch die Schminke eine sogenannte Kontaktallergie, die sich meist durch Juckreiz, Rötungen, Pickel oder Pusteln bemerkbar macht. Die Ursachen können variieren, von bestimmten Duftstoffen bis hin zu Klebstoffen im Mascara. Hier hilft dann meist nur der Gang zum Hautarzt, zum einen, um herauszufinden, welcher Stoff die Allergie ausgelöst hat und zum anderen, um die Symptome zu lindern.

·         Alte Schminke ausmisten: Badezimmerschränke sind wahre Fundgruben abgelaufener Make-Up-Reste. Für die Hautgesundheit gilt aber in jedem Fall: Achten Sie auf die Haltbarkeit. Auf den meisten Produkten erkennbar an dem kleinen geöffneten Tiegel mit einer Monatszahl.

·         Lippen pflegen: Ob geschminkt oder natürlich, Lippen brauchen im Winter besondere Pflege. Und wenn dann noch das ein oder andere Bützchen dazukommt, sowieso. Verhindern sollte man vor allem kleine Risse in der Schleimhaut, das gelingt bei niedrigen Temperaturen meist nur fetthaltigen Pflegeprodukten. Ist die Lippe bereits blutig, können bestimmte Cremes oder Salben, etwa aus der Apotheke, den Heilungsprozess fördern. Und die Lippe bitte so wenig wie möglich mit Spucke befeuchten, denn das trocknet sie nur noch weiter aus.

·         Runter mit dem Make-Up: Egal, wie spät es an den Karnevalsabenden wird, schminken Sie sich immer ab. Denn bleiben Make-up-Reste auf der Haut zurück, behindert das den nächtlichen Regenerationsprozess der Zellen. Die Folge sind Rötungen und Pickelchen.

·         Augenringe bekämpfen: Wer mehr gefeiert als geschlafen hat, wird am Aschermittwoch wohl nicht um ordentliche Augenringe herumkommen. Das liegt vor allem an der gedrosselten Lymphproduktion. Dabei sammelt sich Flüssigkeit im Gewebe unter den Augen an und die Blutgefäße erweitern sich. Dagegen helfen kühlende und feuchtigkeitsspendende Pads oder tatsächlich auch Gurkenscheiben aus dem Kühlschrank. Denn durch die Kälte ziehen sich die Gefäße wieder zusammen, die Haut wird heller und schwillt ab.

 

 

- Schilddrüsenexpertin heuerte am UK an
- Neuer Forschungsschwerpunkt in der Medizin

Prof. Dr. Heike Heuer ist neu an der UDE/am UK Essen 

Esssen/Duisburg, 7. Februar 2018 - Ohne Schilddrüsenhormone (SDH) funktioniert weder der Stoffwechsel noch das Zentrale Nervensystem. Eine ausgewiesene SDH-Expertin kommt nun mit Dr. Heike Heuer (Foto UDE) an die Universität Duisburg-Essen (UDE): Sie hat die Professur für Molekulare Thyreoidologie an der Medizinischen Fakultät am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) angenommen.

 

In ihrer Arbeitsgruppe werden insbesondere die (patho-)physiologischen Funktionen sog. SDH-Transporter untersucht, die bei der Aufnahme von SDH in Zellen eine zentrale Rolle spielen. Im Fokus steht vor allem der hochspezifische SDH-Transporter MCT8 und das damit in Zusammenhang stehende Allan-Herndon-Dudley Syndrom. Die seltene Krankheit wird über das X-Chromosom vererbt und entsteht bereits im Mutterleib. Betroffene Neugeborene leiden unter Muskelschwäche, Bewegungsstörungen und geistigen Behinderungen. Außerdem erforscht die Arbeitsgruppe, wie sich SDH auf die Entwicklung und das Altern des Zentralen Nervensystems sowie Leber, Niere, Herz und Muskeln auswirken.

 

Heike Heuer studierte von 1988 bis 1994 Biochemie an der Universität Hannover. Nach der Promotion (1998) forschte sie mit Unterbrechung drei Jahre am Max-Planck-Institut für experimentelle Endokrinologie, Hannover (1998 bis 2000; 2003/04). Zwischenzeitlich war sie von 2000 bis 2003 Postdoctoral Research Fellow im Center for Neurobiology & Behavior der Columbia University, USA. Ab 2004 leitete sie eine Forschergruppe am Jenaer Leibniz-Institut für Alternsforschung/Fritz-Lipmann-Institut und untersuchte, wie Hormone und Nerven verknüpft sind. Bevor sie an die UDE kam, war sie Gruppenleiterin am Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung, Düsseldorf (2013 bis 2017). Ihre Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet.

 

Neuer Forschungsschwerpunkt in der Medizin

Starke Nerven 

Neurologische und psychische Erkrankungen sind weltweit auf dem Vormarsch. Deshalb bündelt die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) ihre Forschungsaktivitäten zum neuen Schwerpunkt „Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften“. Koordiniert wird er durch Prof. Dr. Christoph Kleinschnitz, Direktor der Klinik für Neurologie, und Prof. Dr. Manfred Schedlowski, Direktor des Instituts für Medizinische Psychologie und Verhaltensimmunbiologie, beide am Universitätsklinikum Essen.

 

In den nächsten 25 Jahren werden sich Nervenerkrankungen wie Schlaganfall, Multiple Sklerose oder Parkinson verdreifachen. Auch leiden immer mehr Menschen unter Demenz oder chronischen Schmerzen, sind süchtig oder depressiv. Das Problem: Obwohl sich diese Volkskrankheiten immer mehr ausbreiten, lassen sie sich nur begrenzt therapieren.

 

„Leider weiß man immer noch zu wenig über die grundlegenden Mechanismen, die zu einer neurologischen oder psychischen Erkrankung führen. Für die Betroffenen ist das sehr belastend, auch weil Depressive oft als gar nicht richtig krank gelten“, weiß der Neurologe Prof. Dr. Christian Kleinschnitz: „Deshalb muss man vertiefend und fachübergreifend forschen, um die komplexen Ursachen dieser Verhaltensstörungen und Erkrankungen zu verstehen und neue Therapieansätze entwickeln zu können.“

 

Die 17 Kliniken und vorklinischen Instituten am Universitätsklinikum Essen sowie an LVR Klinikum Essen arbeiten künftig noch enger zusammen. Bereits heute werden hier zahlreiche Patienten behandelt; demnächst können deshalb neu entwickelte Therapiekonzepte zügig überprüft und umgesetzt werden.

 

Wegen der wechselseitigen Beziehungen zwischen psychischen Prozessen, Verhalten und organischen Erkrankungen ist der neue Verbund auch für die anderen Schwerpunkte der Medizinischen Fakultät der UDE relevant; zum Beispiel in der Verbindung von Immunologie und Infektiologie bei Multipler Sklerose, chronischen Schmerzen, Depression oder Schlaganfall oder der Wechselwirkung zwischen Herz und Hirn mit dem Anknüpfungspunkt Gefäßmedizin.

 

Prof. Dr. Manfred Schedlowski (l.) und Prof. Dr. Christoph Kleinschnitz (r.) (Foto: UDE/Dave Kittel)

 

Kursangebot für pflegende Angehörige

Duisburg, 01. Februar 2018 - Über 70 Prozent der etwa 2 Millionen pflegebedürftigen Menschen in Deutschland werden zu Hause umsorgt. Doch wenn ein Angehöriger bei alltäglichen Dingen wie Aufstehen, Anziehen, Waschen oder Essen auf Hilfe angewiesen ist, dann ändert sich oft das Leben der ganzen Familie.
Das Helios Klinikum Duisburg hilft Betroffenen mit dem kostenlosen Kursangebot „Pflege zu Hause“.
Speziell weitergebildete Pflegetrainerinnen vermitteln in dem dreitägigen Seminar pflegerisches Basiswissen und erläutern Techniken, die die häusliche Versorgung erleichtern. So können besondere Handgriffe, zum Beispiel für das richtige Lagern einer Person, die Belastung verringern und den eigenen Körper schonen.

In Gesprächsrunden können sich pflegende Angehörige zudem austauschen und vernetzen. Der nächste Pflegkurs findet am 6., 13. und 20. Februar 2018 jeweils in der Zeit von 15 bis 19 Uhr in der Helios Marien Klinik, Grunewaldstraße 96, in Duisburg-Hochfeld statt. Da die Teilnehmerzahl pro Kurs begrenzt ist, wird eine vorherige Anmeldung erbeten. Nähere Informationen und Anmeldung unter (02 03) 546-2363.  

47 Schüler der Sana Kliniken Duisburg leiten vier Stationen

Duisburg, 31. Januar 2018 - Bereits zum vierten Mal haben Schülerinnen und Schüler des Ausbildungszentrums erfolgreich ihr Projekt „Schüler leiten eine Station“ umgesetzt und viel Lob und Anerkennung für ihr professionelles Engagement erhalten.
Ein Team von 21 Schülerinnen und Schülern mit dem Schwerpunkt Kinderkrankenpflege sowie 26 Schülerinnen und Schülern der Krankenpflege hatten eine Station in der Kinderklinik und zwei Stationen in der Erwachsenenpflege übernommen.
Alle Beteiligten wurden dabei vor besondere Herausforderungen gestellt, denn vom Aufnahmegespräch über die pflegerische Betreuung bis hin zur Entlassung, alles lag komplett in der Hand der Auszubildenden. Die Tätigkeiten wie Dokumentation, Visiten begleiten, Gespräche mit den Ärzten usw., wurden aufgeteilt und wechselten regelmäßig, so dass alle Schüler mit diesen Aufgaben vertraut wurden. Im Vorfeld fanden Gespräche mit Pflegekräften und Ärzten statt, Patienten und Angehörige wurden informiert. Stationsleiter, Praxisanleiter und Kursleiter standen beratend zur Verfügung.

„Durch das Projekt werden die Schüler sicherer im Stationsablauf. Eigenverantwortliches und fachkompetentes Handeln sowie professionelles Arbeiten werden genauso trainiert wie die soziale Kompetenz. Zudem stärkt die Übernahme von Verantwortung das Selbstvertrauen der Beteiligten und ist eine sehr gute Basis für den zukünftigen beruflichen Alltag“, so Schulleiter Siegfried Drzisga.

Auch das Team der Kinderkrankenpflege hat sich intensiv und gewissenhaft auf den Einsatz vorbereitet. „Praxisbezug und theoretischer Unterricht liegen hinter den Schülern, sodass sie alle Voraussetzungen für diesen Einsatz mitbringen“, erklärt Susanne Fritsch, Leiterin der Kinderkrankenpflegeausbildung. Außerdem sei das Projekt eine gute Vorbereitung auf das anstehende Examen, das von Mai bis Juli andauert.


Erkältung oder Grippe?

Tipps zum Schutz vor Ansteckung
Duisburg, 28. Januar 2018 - Husten, Schnupfen, Halsschmerzen: Aktuell schleppen viele eine dicke Erkältung mit sich herum. Oder handelt es sich vielleicht doch um eine Grippe? Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, erklärt den Unterschied zwischen Erkältung und echter Grippe, der sogenannten Influenza. Zudem gibt er Tipps, wie sich Ansteckungen vermeiden lassen, was die Abwehrkräfte stärkt und was Betroffenen im Notfall hilft.
Unterschied zwischen Erkältung und Grippe - Ansteckung vermeiden - Abwehrkräfte stärken - Was hilft?
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Infoabend rund um die Geburt
Wie hilft die richtige Atmung bei der Geburt? Was passiert bei einer Entbindung in der Wanne? Und wie sieht eigentlich der Kreißsaal von innen aus? Diese und weitere Fragen beantworten die Experten der Geburtshilfe und Kinderheilkunde an der Helios St. Johannes Klinik Duisburg werdenden Eltern wieder am Montag, 5. Februar 2018 um 18 Uhr. Ärzte aus dem Geburtshilfe-Team erläutern zunächst die verschiedenen Methoden der Entbindung.
Danach informiert Marie Bottenberg über die Begleitung der Hebamme vor, während und nach der Geburt. Schließlich gibt Oberarzt Dr. Metin Degirmenci wissenswerte Tipps etwa zur Vorsorge, zur Ernährung des Neugeborenen und zum sicheren Babyschlaf. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Sie findet im Schulungsraum in der 6. Etage des Verwaltungsgebäudes der Helios St. Johannes Klinik, An der Abtei 7-11 in Duisburg, statt. Im Anschluss haben die Teilnehmer die Möglichkeit, die Kreißsäle, das Stillzimmer und die Station der Geburtshilfe zu besichtigen. Nähere Informationen unter Tel. (0203) 546-2102.

Einzigartiges Hilfsangebot: Familiale Pflege in der Psychiatrie

Neu in der Helios Marien Klinik 

Duisburg, 25. Januar 2018 - Wenn ein Angehöriger psychisch erkrankt und nach einem Klinikaufenthalt innerhalb der Familie weiter gepflegt werden soll, dann stehen die Familienmitglieder zunächst vor vielen Fragen: Wie gehe ich mit der Krankheit um? Was muss ich bei der Pflege im Alltag beachten? Wo erhalte ich Hilfe und Unterstützung?
In der Helios Marien Klinik gibt es jetzt ein neues Hilfsangebot für Betroffene. Es ist das einzige seiner Art in Duisburg, das sich speziell an ratsuchende Angehörige psychisch erkrankter Menschen richtet. In einem dreitägigen Pflegekurs erhalten sie grundlegende Informationen zu verschiedenen psychiatrischen Krankheitsbildern und erfahren mehr über geeignete Pflegetechniken. Die Schulung bietet zudem sozialrechtliche Auskünfte und die Möglichkeit, sich mit anderen pflegenden Angehörigen auszutauschen.

Der Pflegekurs findet jeweils am 1., 2. und 3. Donnerstag im Monat in der Zeit von 17 bis 20 Uhr in der Helios Marien Klinik, Grunewaldstraße 96, statt. Die nächste Schulung beginnt daher am 1. Februar 2018 und wird am 8. und 15. Februar fortgesetzt. Diesmal stehen Depressionen und bipolare Störungen im Fokus. Gemeinsam mit Sucherkrankungen und Demenz bilden sie die drei thematischen Schwerpunkte, die im Quartals-Rhythmus wiederholt werden.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung gebeten. Ansprechpartnerin ist Martina Skop, Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Psychiatrie und Kursleiterin. Sie ist unter Telefon 0203 546 34405 oder per Mail an martina.skop@helios-gesundheit.de zu erreichen.

Neue Behandlungsoptionen bei chronischen Schmerzen nach Gelenkeingriffen

Einladung zum Medizinischen Montag in den Sana Kliniken Duisburg
Duisburg, 23. Januar 2018 – Zum ersten Termin der medizinischen Vortragsreihe „Medizinischer Montag“ im neuen Jahr laden die Sana Kliniken Duisburg am Montag, den 29. Januar, um 16.00 Uhr ein. Beim dem Termin steht das Thema „Neue Behandlungsoptionen bei chronischen Schmerzen nach Gelenkeingriffen" im Mittelpunkt.


Therapieresistente chronische Schmerzen nach Operationen, die auf medikamentöse Behandlungen nicht ansprechen, zählen zu den größten Herausforderungen der modernen Medizin. Betroffen sind häufig Patienten nach Gelenkeingriffen an Fuß, Knie oder Hüfte. Trotz Operationen und intensivierter Schmerztherapie leiden viele Patienten an quälenden, chronischen Schmerzen im Operationsgebiet. Viele Patienten gelten als austherapiert.
Für sie gibt es scheinbar keinen Ausweg aus der Schmerzspirale. Hier kann die Neuromodulation, auch Rückenmarkstimulation genannt, eine erhebliche Linderung und oft Schmerzfreiheit herbeiführen. Der Einsatz der Schmerzschrittmacher erfolgt unter Lokalanästhesie. Damit können Schmerzpatienten, die häufig einen langen Leidensweg durchlaufen haben, eine wesentliche Verbesserung ihrer Lebensqualität erfahren.

Dr. Stefan Schu, leitender Arzt Neuromodulation Neurochirurgie in den Sana Kliniken Duisburg, stellt die Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie in einem leicht verständlichen Kurzvortrag vor und steht anschließend den Teilnehmern für Fragen zur Verfügung. Ort der Veranstaltung ist der Hörsaal der Sana Kliniken Duisburg, zu den Rehwiesen 9, in 47055 Duisburg. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere

Bethesda-Krankenhaus mit niedrigster Kaiserschnittrate seit Jahren

Duisburg, 17. Januar 2018 - Im Jahr 2017 wurden im Bethesda-Kreißsaal 1.211 Kinder geboren. Der Anteil der geplanten und ungeplanten Kaiserschnitte lag bei 24,85 Prozent. Mit dieser Durchschnittsrate konnte das  Bethesda-Krankenhaus die

empfohlene Vorgabe der Weltgesundheitsorganisation WHO erfüllen.

Bei genauer Betrachtung der Statistik aus dem Geburtsverlauf heraus wurde deutlich, dass die Rate der Kaiserschnitte von lediglich 14,45 Prozent bei den gesamten Geburten vorlag. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt eine Rate von 10-15 Prozent, die somit vom Kreißsaalteam des Bethesda-Krankenhauses erfüllt wurde. 

 

Der andere Teil der Sectiogeburten werden als primär oder auch geplante Kaiserschnitte bezeichnet, die durch Vorerkrankungen oder auf Wunsch der Mutter sowie durch kindliche Indikationen begründet sind.

 

Hoher Besuch in der Kinder- und Jugendklinik

Duisburg, 17. Januar 2018 - Da staunten die kleinen Patienten im Spielzimmer der Kinder- und Jugendklinik an der Helios St. Johannes Klinik nicht schlecht: Die Duisburger Kinderprinzencrew, also Prinz Kevin II., Prinzessin Gina I. und die Paginnen Lara und Kiana waren jetzt zu Besuch und überbrachten jecke Grüße. Mit einer kleinen Tanz- und Schunkeleinlage schenkten die jungen Tollitäten den tapferen Patienten eine heitere Abwechslung und ließen sie ihre Erkrankung für einige Momente vergessen. Zudem überreichte die Crew jedem Kind einen Ansteckbutton.
Dr. Peter Seiffert, Chefarzt der Kinderklinik, erhielt sogar einen Orden als Dank für die Einladung. Ganz besonders freute sich der 14-jährige Leon: Da er die Kinder-Intensivstation leider nicht verlassen konnte, kam das Prinzenpaar samt Paginnen kurzerhand zu ihm ins Zimmer. „Er hat sich den ganzen Tag schon auf den Besuch gefreut“, sagte seine Mutter und machte gleich ein paar Erinnerungsfotos mit den Hoheiten.

V.l.: Leon, Lara, Chefarzt Dr. Peter Seiffert, Gina, Kevin und Kiara.  

 

UDE/UK Essen: Neues Verbundforschungsprojekt

Präventiv gegen Gehirnmetastasen

 

Duisburg, 16. Januar 2018 - Wenn sich ein Tumor im Gehirn ausbreitet, sind die Heilungsaussichten oft gering. Neun Forschungsgruppen aus ganz Deutschland, zwei davon an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE), haben deshalb ein gemeinsames, von der Deutschen Krebshilfe mit rund 1,6 Millionen Euro gefördertes Verbundprojekt gestartet, um Strategien gegen die Neubildung der gefährlichen Hirnmetastasen zu entwickeln.

 

Unter der Federführung des Deutschen Krebsforschungszentrums, Heidelberg, untersuchen Wissenschaftler an fünf Standorten systematisch verschiedene neue Ansatzpunkte für Therapien. Unter der Leitung von PD Dr. Iris Helfrich werden an der Hautklinik am Universitätsklinikum Essen neue Modellsysteme entwickelt, um ein besseres Verständnis der Prozesse der Hirnmetastasierung zu erhalten. Mithilfe dieser Modelle wird sich besser einschätzen lassen, ob neue Therapieansätze tatsächlich in der Lage sind, die Besiedlung des Gehirns durch Tumorzellen zu unterdrücken.

 

Das klinische Team von Prof. Dr. Dirk Schadendorf, Direktor der Hautklinik, untersucht die Wirksamkeit von Immuntherapien („Immun-checkpoint-Inhibitoren“) bei entstehenden Hirnmetastasen. Der Ansatz mit den besten experimentellen Ergebnissen wird anschließend in einer klinischen Studie weiter geprüft, damit sie künftig auch Patienten zugutekommen kann.

Weitere Informationen: https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Pressemitteilungen.136514.0.html?&no_cache=1&tx_ifabprins_pressmanagement%5Bid%5D=5579&tx_ifabprins_pressmanagement%5Baction%5D=show&tx_ifabprins_pressmanagement%5Bcontroller%5D=PressManagement&cHash=d23b9395054f6c82a49f6abc1d5c72dc

Neuer Chefarzt der Psychosomatik: Essstörungen im Fokus

Duisburg, 16. Januar 2018 - Seit kurzem ist Dr. Vitus Irrgang Chefarzt der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie an der Helios Marien Klinik. Mit seinem Wechsel nach Duisburg erhält die Fachabteilung einen neuen Schwerpunkt: Dr. Irrgang ist ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Essstörungen.

 

Plötzlich wird die Zahl auf der Waage zum allesbestimmenden Wert, der die Gefühlslage der Betroffenen beherrscht. Jeder Gedanke dreht sich nur noch um das Essen, die dahintersteckenden Kalorien, das eigene Aussehen. Auslöser für das gestörte Verhältnis zum Essen sind oftmals innere Spannungen, die den Betroffenen in der Regel gar nicht bewusst sind.
Diese Spannungen gemeinsam mit den Patienten zu lösen, das hat sich Dr. Vitus Irrgang zum Ziel gesetzt. „Leistungsdruck, das Gefühl, nicht liebenswert zu sein, Zukunftsängste – das alles können Ursachen für Magersucht und Bulimie sein, die zu den häufigsten Essstörungen zählen“, so der Experte.

Während bei der Magersucht die Nahrungsaufnahme in krankhaftem Maße gezügelt wird, entsteht bei der Bulimie ein Teufelskreis zwischen unkontrollierbaren Essattacken und darauffolgenden Maßnahmen, das Gewicht zu reduzieren. Dazu gehören selbstherbeigeführtes Erbrechen, exzessiver Sport oder die Einnahme von Abführmitteln. Beide Erkrankungen finden ihren Beginn oftmals in der Pubertät, Mädchen sind häufiger betroffen als Jungen.

„Die Phase zwischen Kindheit und Erwachsensein ist mit großer Unsicherheit verbunden. Der Körper wird da oft zur Projektionsfläche für Konflikte mit sich selbst und dem Umfeld“, sagt Dr. Irrgang. Und das kann weitreichende Folgen haben: In der Riege der psychischen Erkrankungen ist Magersucht die mit der höchsten Sterblichkeitsrate. „Neben den psychischen Aspekten der Essstörungen müssen daher auch immer die somatischen Auswirkungen mitbehandelt werden. Osteoporose, Nierenschäden, Herz-Kreislaufstörungen – das sind nur einige Bespiele der körperlichen Folgen.“ Dazu kann er in Duisburg auf die anderen Fachabteilungen des Helios Klinikums zurückgreifen.

 

Dr. Irrgang blickt auf mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Arbeit mit essgestörten Patienten zurück. Sein Medizinstudium absolvierte er an der Universitätsklinik in München. Der 67-Jährige ist Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und psychotherapeutische Medizin. Während seiner Zeit als Chefarzt der Abteilung für Psychosomatik an den Kliniken am goldenen Steig im bayrischen Freyung baute er den dortigen Schwerpunkt für Essstörungen erfolgreich auf. Zuletzt arbeitete er in einer psychotherapeutischen Praxis in München.

An seinem Wechsel nach Duisburg reizte Dr. Irrgang die Aufgabe, auch hier das Hilfsangebot für essgestörte Menschen neu zu etablieren. Wichtig für das Einleiten der Therapie sei jedoch, dass die Betroffenen den ersten Schritt weg von der Erkrankung selbst gehen müssen. „Sobald sich die Patienten entschieden haben, Hilfe anzunehmen, sind wir mit einem spezialisierten Team aus Medizinern, Therapeuten und Pflegekräften für sie da“, so Dr. Irrgang.

 

Mehr Kinder- und Jugendärzte!

BVKJ: "Was in Hamburg möglich ist, muss auch bundesweit gelingen!"

Duisburg, 11. Januar 2018 - Die Kinder und Jugendlichen in Hamburg haben es gut: demnächst gibt es vier neue Kinder- und Jugendarztsitze für die Stadt. Dafür hat die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg (KVH) gesorgt. "Hamburg macht es vor. Dort haben die Verantwortlichen hinter die Kulissen geschaut und erkannt, dass die vorhandenen Behandlungskapazitäten nicht ausreichen, auch wenn es auf dem Papier eine Überversorgung mit Pädiatern gibt."
Mit diesen Worten kommentierte Dr. Thomas Fischbach, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) die gute Nachricht und ergänzte:
"Überall in Deutschland mehren sich die Klagen von Eltern, die für ihr Kind keinen Pädiater finden können. Mehr Geburten, zusätzliche und erweiterte Vorsorgeuntersuchungen sind unter anderem Grund für den Kinder- und Jugendarztmangel, der besonders die Kinder und Jugendlichen in ländliche Regionen und in den weniger wohlhabenden Vierteln der Großstädte trifft.
Als Berufsverband haben wir rechtzeitig auf den Missstand hingewiesen, von Seiten der verantwortlichen Politiker und auch KVen aber wenig Initiative gesehen. Nun hoffen wir, dass die anderen KV-Bezirke aufwachen und dem Hamburger Beispiel folgen und zusätzliche Kassensitze schaffen, für die dann aber auch zusätzliche finanzielle Mittel bereitgestellt werden. Gleichzeitig hoffen wir, dass die Politik neue, den tatsächlichen Bedürfnissen angepasste Bedarfsplanungsrichtlinien erarbeitet, um regional dem Versorgungsbedarf besser als bisher zu entsprechen. Wir Kinder- und Jugendärzte versuchen derzeit, so viele Kinder medizinisch zu betreuen wie nur irgend möglich, viele Kolleginnen und Kollegen gehen dabei weit über ihre Belastbarkeitsgrenzen hinaus. Es ist Zeit, dass wir Verstärkung bekommen, um alle Kinder in unserem Land medizinisch bestmöglich zu versorgen."

BVKJ -Bedarfsplanung: 

https://www.bvkj.de/fileadmin/pdf/280917_Position_BVKJ_Bedarfsplanung_Kinder-und_Jugendaerzte.pdf


St. Johannes Klinik von Deutscher Diabetes Gesellschaft zertifiziert

Bestmögliche Betreuung für Menschen mit Diabetes  
Duisburg, 11. Januar 2018 - Diabetes ist die Volkskrankheit Nr. 1 in Deutschland. Über sechs Millionen Menschen sind von der chronischen Stoffwechselerkrankung betroffen. Sie brauchen eine fachübergreifende, qualitativ hochwertige Versorgung, wie sie nachweislich in der Helios St. Johannes Klinik gewährleistet wird: Die Klinik wurde jetzt von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) als stationäre Behandlungseinrichtung für Patienten mit Typ 1 und Typ 2 Diabetes zertifiziert.  

Dr. Gabriele Schott, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin, Nephrologie und Diabetologie freut sich sehr über das Qualitätssiegel, das den Patienten eine Orientierungshilfe bei der Wahl der passenden Klinik sein möchte. „Die Zertifizierung der DDG bestätigt, dass unsere Behandlung in allen Bereichen – Therapie, Beratung und Schulung – den aktuell geltenden Leitlinien entspricht. Für unser Team ist es zugleich eine Anerkennung für die täglich geleistete Arbeit.“

Voraussetzung für die Zertifizierung ist unter anderem eine festgelegte Mindestzahl an Patientenbehandlungen mit den beiden Formen der Zuckerkrankheit. Zudem muss das  Behandlungskonzept den wissenschaftlich fundierten Empfehlungen der Fachgesellschaft entsprechen und von Ärzten, dem Pflegedienst, Diabetes- und Ernährungsberatern gleichermaßen befolgt werden. „Damit ist die Auszeichnung eine wahre Teamleistung“, sagt Dr. Schott.  



Fotos Helios

 

Diabetes mellitus ist eine komplexe Krankheit mit unterschiedlichen Ausprägungen, die in Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2 unterschieden wird. Vor allem die Zahl der an Diabetes Typ 2 erkrankten Menschen steigt in Deutschland rasant. Eine ungesunde Ernährung, mangelnde Bewegung und Übergewicht zählen zu den Risikofaktoren. Auch wenn der Name „Zuckerkrankheit“ harmlos klingt, handelt es sich bei der Stoffwechselstörung um eine ernstzunehmende Erkrankung, die schwerwiegende Folgen wie Nierenschäden, Schlaganfall oder Herzinfarkt verursachen kann.
„Mit der richtigen, interdisziplinären medizinischen Betreuung können diese Folgeschäden jedoch verhindert werden“, sagt die Diabetologin Dr. Schott. Besonders wichtig sei auch eine entsprechende Schulung der Patienten. Diese Aufgabe übernehmen die Diabetes- und Ernährungsberater der Klinik, die fachübergeifend Blutzuckerpatienten wertvolle Tipps für den Umgang mit der Krankheit im Alltag geben. Auch wenn Diabetes nicht heilbar ist - so können die Patienten oft gut mit der Erkrankung leben.  

 

 

UDE/UK Essen: Akute myeloische Leukämie im Kindesalter

Studiendaten international vernetzen 

Duisburg, 11. Januar 2018 - Noch gibt es viele offene Fragen darüber mit welcher Therapie einem Kind mit akuter myeloischer Leukämie (AML) am besten geholfen werden kann. Um die Studiendaten weltweit auszutauschen soll nun eine gemeinsame Datenstruktur entwickelt werden. Die Initiative der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) am Universitätsklinikum Essen wird von der Deutschen Krebshilfe über zwei Jahre mit 240.000 Euro gefördert.

 

Jedes Jahr erkranken etwa 100 bis 110 Kinder an AML; trotz großer Therapiefortschritte erleiden immer noch ca. 30 Prozent von ihnen einen Rückfall und mehr als ein Viertel verstirbt an der bösartigen Erkrankung. Aufgrund der geringen Fallzahlen weiß man weiterhin wenig darüber, welchem Kind mit welcher Therapie am besten geholfen werden kann. Deshalb soll jetzt am Universitätsklinikum Essen eine weltweite Datenstruktur entwickelt werden, um über den Austausch von Studiendaten den Weg zur jeweils richtigen Therapie zu finden.  

Hintergrund ist, dass sich die Erkrankung durch eine ausgeprägte genetische, klinische und morphologische Verschiedenheit auszeichnet. Deshalb sind die tatsächlich vergleichbaren Fallzahlen meist zu gering, um allgemeingültige Aussagen über Prognose und bestmögliche Therapie für den einzelnen Patienten ableiten zu können.

 

International große Unterschiede 

Die betroffenen Kinder werden heute fast ausschließlich in großen nationalen Studiengruppen mit den jeweiligen Therapieprotokollen behandelt. Die Betroffenen werden in Risikogruppen aufgeteilt, die für die Zusammensetzung der Poly-Chemotherapie entscheidend ist und über die Frage, ob Stammzellen transplantiert werden. Zwischen den weltweiten Studiengruppen gibt es allerdings große Unterschiede bei der Auswahl und Bewertung von Risikofaktoren.

 

Dadurch kommt es für die Patienten zu unterschiedlichen Therapiestrategien, denn bislang konnte man nicht abschließend klären, wann genau welche geboten ist. Obwohl vielen Patienten in der jeweiligen Hochrisikogruppe meist eine allogene Stammzelltransplantation angeboten wird, bleibt weitestgehend unklar, ob und wem diese belastende Therapie tatsächlich einen Überlebensvorteil bietet - möglicherweise kann sie sogar einen Schaden anrichten.

 

Um diese für die Wahl der Therapie grundlegenden Fragen zu klären, benötigt man deutlich größere Studiengruppen. Dies ist nur möglich, wenn Wissenschaftler international vernetzt zusammenarbeiten. Zugleich muss man sich auf international gültige Risikokriterien einigen, wenn die risikoadaptierte Therapie angemessen weiterentwickelt werden soll. Projektantragstellerin Dr. Mareike Rasche: „Dies ist ein entscheidender Schritt, um die Patientenversorgung zu verbessen und ermöglicht in Zukunft innovative Studien zur Evaluation neuer, molekular wirksamer Therapien.“

 

Um verlässliche Aussagen über Risikofaktoren zu ermöglichen, werden in dem vorliegenden Projekt alle relevanten Daten von Patienten aus den wichtigen großen internationalen Studien ab 1993 erfasst und in einer gemeinsamen Datenbank zusammengetragen. Mit Hilfe dieser Datenmenge soll ein einheitliches neues System zur Risikostratifizierung entwickelt werden. Im zweiten Schritt wird dann untersucht, welche Wertigkeit die allogene Stammzelltransplantation sowie die Besonderheiten der medikamentösen Therapie in den einzelnen Subgruppen haben.

 

Warum klappern uns eigentlich bei Kälte die Zähne?

Bei tieferen Temperaturen stellt der Körper die Versorgung um. Das erklärt so manches Kältephänomen. Helios Experten erklären, warum.

 

Kann das Hirn erfrieren?

Duisburg, 09. Januar 2018 - Nicht direkt, aber bei abnehmenden Temperaturen verlangsamen sich die Stoffwechselreaktionen. Damit einher können tatsächlich auch verlangsamte Denkprozesse gehen. "Erfrierende werden zunehmend träge, haben keinen Antrieb mehr, sich zu bewegen und dämmern langsam in die Bewusstlosigkeit", erklärt Dr. Stefan Knosalla, Neurologe am Duisburger Helios Standort. Ein Effekt, der übrigens auch medizinisch genutzt wird. So hilft das Absenken der Körpertemperatur zum Beispiel bei der Behandlung nach Herz-Kreislaufstillstand. Der Sauerstoffbedarf wird herabgesetzt und im besten Fall können schwerere Schäden begrenzt werden.

 

Ab wann geht Kälte unter die Haut?

Bei Kälte wird unsere Haut weniger durchblutet, damit sich die Poren zusammenziehen und die Wärme im Körper bleibt. Dadurch mangelt es der Haut unter Umständen an Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen, der natürliche Schutzmantel ist nahezu ausgeschaltet. Ab einer Außentemperatur von 8°C stoppt die Haut die Talgproduktion komplett – Gesicht, Lippen, Arme und Beine frieren dann besonders schnell und trocknen aus. Für Menschen etwa mit Gefäßerkrankungen kann das gefährlich werden. Erfrierungen sind keine Seltenheit.
Daher gilt: Unbedingt Handschuhe und warme Socken tragen. Ein weiteres Problem ist die gehemmte Talgproduktion, besonders Kinderhaut ist gefährdet, da sie bereits bei Normaltemperatur weniger Fett produziert als die von Erwachsenen und sehr viel dünner ist. Wichtig ist es, den Fetthaushalt der Haut wieder auszugleichen. „Das geht am besten mit rückfettenden Cremes, die zusätzlich noch Urea oder Glycerin enthalten, weil das die Feuchtigkeit bindet“, so Dr. Julia Hyun, Oberärztin der Dermatologie.

Schadet kalte Luft beim Training der Lunge?

Die Kälte im Winter ist nur bedingt ein Argument, um mit dem Sport im Freien aufzuhören: Gesunden Menschen machen Temperaturen bis zu minus 15 Grad dabei kaum etwas aus. Allerdings ist das Empfinden auch Typsache und der Sport ist unangenehmer, je kälter es wird. Viele Jogger spüren bereits bei leichten Minusgraden ein Ziehen in der Lunge, weil sich die Bronchien stärker zusammenziehen. „Das ist bereits ein leichter Entzündungsreiz“, sagt Dr. Nikolaus Büchner, Chefarzt der Pneumologie am Helios Klinikum Duisburg „Hier hilft es, dass Tempo zu reduzieren oder sich einen Schal als Schutz vor den Mund zu binden.“ Asthmatiker sollten schon bei weniger tiefen Temperaturen vorsichtig sein.

Warum klappen wir bei Kälte mit den Zähnen?
Bei starker Kälte wechselt unser Körper in einen anderen Versorgungsmodus und konzentriert sich auf den Rumpf und die wichtigsten Organe. Das heißt, es fließt weniger Blut durch die äußeren Körperregionen. Eine Reaktion, die jeder auf dem Kopf, an den Ohren, der Nase sowie den Händen und Füßen deutlich spürt. „Dabei gehen alleine über den Kopf rund 30 Prozent der Körperwärme verloren“, erklärt Florian Männel, Leiter der Physiotherapie am Helios Klinikum Duisburg. Um sich dennoch warm zu halten, beginnt der Körper die Muskelpartien anzuspannen, um in Bewegung kommen. Denn Bewegung erzeugt Wärme. So entsteht das typische, unwillkürliche „Zähneklappern“, das wir nur durch Konzentration auf die Kiefermuskulatur beenden können. Denken wir wieder an etwas anderes, klappern wir weiter.

Wann kann Kälte helfen?
Menschen mit Multiple Sklerose etwa können von der kalten Jahreszeit profitieren. Eine leichte Minderung der Körpertemperatur sorgt für eine vorübergehende Linderung der Beschwerden. Entsprechend wird beispielsweise kaltes Abduschen oder eine Therapie mit Kühlwesten bei manchen Patienten als unterstützende Zusatztherapie eingesetzt. „Auch bei Rheumapatienten kommt Kälte zum Einsatz, weil sie Entzündungsprozesse lindert“, so Männel. Hier allerdings eher in Form einer kurzen Anwendung, etwa in einer Kältekammer, denn das regt die Durchblutung an und sorgt dafür, dass entzündliche Stoffe zum Beispiel in den Gelenken schneller abtransportiert werden.

"Sandwesten sind kein Ersatz für Therapie bei ADHS!"

Kinder- und Jugendärzte nehmen Stellung zu Sandwesten  

Köln/Duisburg, 08. Januar 2018 - Sie wiegen bis zu sechs Kilo, sollen zappelige unkonzentrierte Grundschüler im Unterricht beruhigen und sind zur Zeit ein großes Thema in den Medien: Sandwesten.

Der Sprecher der Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Dr. Josef Kahl, erklärt zu den Sandwesten: "Sandwesten werden seit vielen Jahren in Grundschulen und Förderschulen eingesetzt. Lehrer und Therapeuten versprechen sich davon, dass die Westen vor allem unruhigen Kindern helfen, sich selbst besser zu steuern. Frühgeborene könnten damit die Enge des Mutterleibes wiedererleben.
Wissenschaftlich belegt ist der therapeutische Nutzen der Sandwesten aber bisher nicht. Als Kinder- und Jugendärzte halten wir es zudem nicht für vertretbar, unruhigen, konzentrationsschwachen Kindern eine Sandweste anzuziehen und sie damit als Störenfriede oder gar als ADHS-Patienten zu stigmatisieren. Unruhige, unkonzentrierte Kinder brauchen eine gründliche Abklärung, jedoch nicht durch die Lehrerin. Nur ein erfahrener Kinder- und Jugendarzt oder eine -ärztin ist zu einer differenzierten Diagnose in der Lage.
Etwa drei bis fünf Prozent eines Jahrgangs sind ADHS-Patienten, die eine Therapie brauchen. Die vielen anderen Kinder, die sich nicht konzentrieren können, die unruhig sind und den Unterricht stören, haben meist einfach nicht gelernt, sich den Erfordernissen des Schulunterrichts anzupassen, zum Beispiel eine gewisse Zeit still zu sitzen und ruhig zu arbeiten.
In vielen Schulen sind aber auch die Klassen zu groß, die Räume zu eng und die überforderten Pädagogen und Pädagoginnen berücksichtigen die individuellen Bedürfnisse der Kinder nicht ausreichend. Unruhige Kinder als krank "auszusortieren" und ihnen die Sandweste überzuziehen löst diese Probleme nicht. Sinnvoller wäre es hier, besser auf die Kinder einzugehen und sie zu fördern, kleinere Klassen einzurichten und mehr Bewegung in den Unterricht zu integrieren."

Mehr als 200 Zwillingsbabys in den Sana Kliniken Duisburg

Duisburg, 02. Januar 2018 - Über ein besonderes Geburtsjahr freuen sich Prof. Dr. Markus Schmidt, Chefarzt der Frauenheilkunde und Geburtshilfe, und sein Team. Zum ersten Mal wurde in den Sana Kliniken Duisburg die magische Grenze von 100 Zwillingsgeburten überschritten. In 2017 begleiteten die Hebammen und Ärzte 101 Mal Eltern bei der Geburt ihrer Zwillinge, somit erblickten 202 Zwillingsbabys im letzten Jahr das Licht der Welt (182 in 2016 / 164 in 2015). Insgesamt ist 2017 mit 1.803 Babys in den Sana Kliniken Duisburg ein leichter Anstieg zum Vorjahr zur verzeichnen, in dem 1.787 Kinder zur Welt kamen (1.572 in 2015).

 

„Jede Geburt ist auch für uns ein besonderer Moment und wir freuen uns gemeinsam mit den Eltern über die Babys“, so Prof. Schmidt. „Dass wir im letzten Jahr so viele Zwillingsgeburten verzeichnen konnten, erfüllt uns mit besonderem Stolz für das entgegengebrachte Vertrauen und bestärkt uns in unserem Engagement, besonders da ein großer Anteil der Geburten auf natürlichem Weg erfolgte.“

 

Die Geburt müsse dabei das Natürlichste der Welt bleiben, erklärt Prof. Schmidt. Das Perinatalzentrum mit Geburtshilfe und Kinderklinik  bietet den Eltern eine Verbindung von harmonischer Geburt bei einer maximalen Sicherheit. Diese stehe heute bei der Auswahl ihrer Geburtsklinik im Vordergrund. Für alle Eltern bietet die in 2017 neu eröffnete Geburtshilfestation zudem wesentlich mehr Komfort und in den Familienzimmern besteht die  Möglichkeit, die erste Zeit direkt nach der Geburt als Familie zusammen zu verbringen.

 

Als Berater und Begleiter werdender Eltern von der Schwangerschaft bis über den Zeitpunkt der Geburt hinaus, so sieht Markus Schmidt die Aufgabe des Teams aus der Geburtshilfe und Kindermedizin. Dabei stehen die enge Kooperation mit niedergelassenen Frauenärzten und das Angebot eines Rundum-Versorgungspaketes während des Klinikaufenthaltes im Mittelpunkt des Engagements für die Familien.

Teil des Teams der Hebammen- und Ärzte, die gemeinsam mit Chefarzt Prof. Dr. Markus Schmidt die werdenden Eltern bei der Geburt begleiten.