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Kleine bunte Helfer – Medikamentenversorgung im Alter

Vortragsreihe der Großen Kommunalen Gesundheitskonferenz und dem Klinikum Duisburg

Duisburg, 3. April 2014 - Einen gemeinsamen Informationsnachmittag für medizinische Laien bieten der Gesundheitstreff des Runden Tisches Wedau/Bissingheim, die Kommunale Gesundheitskonferenz und das Klinikum Duisburg am Dienstag, 8. April 2014, von 16.00 bis 17.30 Uhr zum Thema „Kleine bunte Helfer – Medikamentenversorgung im Alter“, im Katholischen Gemeindezentrum Wedau, Kalkweg 189, an. In unserer immer älter werdenden Gesellschaft steigt die Anzahl der Menschen mit mehreren Erkrankungen (Multimorbidität) stetig an.

Gemäß einer Studie des Robert-Koch-Institutes erhalten zirka ein Drittel der über 65-jährigen chronisch Kranken mindestens vier und mehr Arzneimittel gleichzeitig. Damit erhalten diese Menschen den größten Anteil an Verschreibungen im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung.  Eine Erkenntnis, die nicht nur wirtschaftlich eine hohe Belastung für die Kostenträger darstellt, sondern insbesondere vor dem Hintergrund der wechselseitigen Wirkungen und Nebenwirkungen dieser Arzneimittel zu beleuchten ist. Wenn Medikamente nicht mehr den Zweck erfüllen, für die Patienten eine Besserung ihrer Erkrankung zu bieten, muss die Frage nach der Sinnhaftigkeit dieser Therapiekonzepte hinterfragt werden.      
Als Faustregel für die Mehrfachmedikation gilt, dass bei einer regelmäßigen täglichen Einnahme von fünf oder mehr Medikamenten nicht mehr vorherzusagen ist, wie die unterschiedlichen Substanzen untereinander wirken. Da viele Patienten über 70 Jahren sogar häufig mehr als neun Medikamente täglich zu sich nehmen, können Begleiterkrankungen entstehen, die nicht selten einen stationären Krankenhausaufenthalt erfordern. Zudem können Arzneimittel das Risiko für alterstypische Komplikationen wie Gangstörungen oder Stürze, Verwirrtheit sowie Leber- oder Nierenerkrankungen erhöhen.  
Dr. Wolfrid Schröer, Chefarzt der Klinik für Geriatrie im Klinikum Duisburg, rät zu einer vorsichtigen Versorgung mit Medikamenten im Alter. Wichtig sei die richtige Priorität der zu behandelnden Krankheiten zu setzen, um damit die Lebensqualität der Patienten auch im Alter zu gewährleisten. So viel wie nötig und so wenig wie möglich, sei eine wichtige Prämisse bei der Medikation. Hierauf wird die Altersmedizin zukünftig ihr Augenmerk lenken.
Im Rahmen dieser Informationsveranstaltung steht Dr. Wolfrid Schröer im Anschluss an den Vortrag gerne zur Beantwortung individueller Fragen zur Verfügung. Die Teilnahme ist für alle Interessenten kostenlos. Bereits im fünften Jahr bietet das Klinikum Duisburg gemeinsam mit dem Runden Tisch Wedau/Bissingheim regelmäßige Informationsnachmittage für medizinische Laien an. Dabei referieren stets Chefärzte über medizinische Themen und stehen für Fragen zur Verfügung. Auch in diesem Jahr wird es weitere gemeinsame Informationsnachmittage geben, u.a. zu den Themen „Beckenboden“, „Rheuma“, „Rückenschmerzen“ und „Gallensteine“. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

Drei Jahre mit Höhen und Tiefen – Hebammen feiern ihr Examen

Duisburg, 3. April 2014 - „Mit Herz, Hand und Verstand.“ Unter diesem Leitsatz wurden 16 Junghebammen der Hebammenschule Bethesda bei einem feierlichen Gottesdienst im Kirchsaal des Bethesda Krankenhauses jetzt in die Praxis entlassen. Alle Absolventinnen freuten sich sehr über das Examen und erinnern sich gerne an die vergangene Zeit. Doch es waren auch Jahre mit Höhen und Tiefen – da sind sich alle einig. Drei Jahre mit theoretischer und praktischer Ausbildung liegen hinter den Hebammen und wurden nun mit einem staatlich anerkannten Examen abgeschlossen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses, die Angehörigen und die Schulleitung begleiteten den Gottesdienst und wünschten den Absolventinnen viel Glück und Erfolg für den weiteren Lebensweg.    

 Ins Berufsleben entlassen: die neuen Hebammen.

 

51 Schüler des Klinikum Duisburg leiten vier Stationen
Fortsetzung eines erfolgreichen Projektes

Duisburg, 28. März 2014 - Bereits im letzten Jahr haben Schülerinnen und Schüler des Ausbildungszentrums im Klinikum Duisburg für ihr Projekt „Schüler leiten eine Station“ Lob und Anerkennung für ihr professionelles Engagement erhalten. Dieser Erfolg motivierte die Oberkurse der Pflegeschule, in diesem Jahr mit allen 51 Schülern an den Start zu gehen. Ein Team von 18 Schülerinnen und einem Schüler mit dem Schwerpunkt Kinderkrankenpflege sowie 32 Schülerinnen und Schülern der Krankenpflege werden ab dem 27. März eine Station in der Kinderklinik und drei Stationen in der Klinik für Geriatrie übernehmen.  
Alle Beteiligten werden dabei vor besondere Herausforderungen gestellt, denn angefangen beim Aufnahmegespräch über die pflegerische Betreuung bis hin zur Entlassung, alles liegt während des Projektes komplett in der Hand der Schüler. Die Tätigkeiten wie Dokumentation, Visiten begleiten, Gespräche mit den Ärzten, Telefonate führen, usw. sind aufgeteilt und wechseln regelmäßig, so dass alle Schüler mit diesen Aufgaben vertraut werden. Im Vorfeld fanden Gespräche mit Pflegekräften und Ärzten statt, Patienten und Angehörige wurden informiert und stimmten zu. Stationsleiter, Praxisanleiter und Kursleiter stehen während des Projektes im Hintergrund beratend zur Verfügung.  
„Durch das Projekt werden die Schüler sicherer im Stationsablauf, eigenverantwortliches und fachkompetentes Handeln sowie professionelles Arbeiten werden genauso trainiert wie die soziale Kompetenz. Zudem stärkt die Übernahme von Verantwortung das Selbstvertrauen der Beteiligten und ist eine sehr gute Basis für den zukünftigen beruflichen Alltag nach dem Examen“, erklärt Kursleiter Jürgen Neumann, der das Projekt im Klinikum Duisburg initiiert hat. Auch Ideen wie eine neue Form der Dienstübergabe finden Platz in einem solchen Projekt. „Wir freuen uns, dass alle offen sind für unsere Projektideen“, sind sich die Schülerinnen und Schüler einig.   Auch das Team der Kinderkrankenpflege hat sich intensiv und gewissenhaft auf den Einsatz vorbereitet. „Dass wir auf der Station mit Kindern bis zu drei Jahren arbeiten dürfen, bestärkt uns in der Wahl unseres Ausbildungsschwerpunktes“, so Nils Reidenbach, einziger Mann im Kurs der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. „Praxisbezug und theoretischer Unterricht liegen hinter den Schülern, sodass sie alle Voraussetzungen für diesen Einsatz mitbringen“, erklärt Marlies Wedde, Leiterin der Kinderkrankenpflegeausbildung. Außerdem sei das Projekt eine gute Vorbereitung auf das anstehende Examen, das im Juni startet und bis September andauert.  
Die 51 Schülerinnen und Schüler sind sich einig, dass die Woche das Highlight zum Abschluss ihrer Ausbildung ist. Mit Fachkompetenz und Herz wollen sie dafür sorgen, dass sich auch in diesem Jahr die Patienten und deren Angehörigen gut aufgehoben und betreut fühlen.  

Natalie Hermann und Annemarie Troschack kümmern sich um den kleinen Robin

„Kenne deinen Wert“ –  Cholesterintests in Duisburg!

Duisburg, 27. März 2014 - 75 % der Deutschen kennen ihren Cholesterinwert nicht! Zu diesem bemerkenswerten Ergebnis kam eine von Becel pro.activ in Auftrag gegebene europäische Studie. Die Kenntnis des eigenen Cholesterinspiegels ist jedoch von enormer Bedeutung, denn erhöhtes Cholesterin gehört zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Aus diesem Anlass startete Becel pro.activ im letzten Jahr eine große Testaktion – in mehreren hundert Supermärkten, mit zehntausenden Teilnehmern in ganz Deutschland.
Denn nur wer seinen Cholesterinspiegel kennt, kann aktiv werden und gesundheitlichen Risiken vorbeugen. Am 28.03. und 29.03.2014 haben die Einwohner von Duisburg deshalb die Möglichkeit, ihren Cholesterinwert kostenlos überprüfen zu lassen.  
Das Becel pro.activ Team wird in folgender Edeka-Filiale Cholesterintests durchführen: 28.03. und 29.03.2014 von 10 bis 18 Uhr Edeka, Asterlager Str. 90, 47228 Duisburg  
Das geschulte medizinische Fachpersonal entnimmt allen Interessenten vor Ort einen kleinen Tropfen Blut. Mittels eines elektronischen Lesegeräts wird innerhalb von drei Minuten der Gesamtcholesterinwert ermittelt und dem Testteilnehmer mitgeteilt. Jeder, der einen erhöhten Cholesterinspiegel hat, erhält ein Informationspaket zum Thema „Cholesterinbewusst leben“, bestehend aus einer Broschüre mit wichtigen Informationen rund um das Thema Cholesterin, einer Broschüre mit Tipps & Rezepten für eine cholesterinbewusste Ernährung und eine aktive Cholesterinspiegelsenkung sowie einem Einkaufsplaner.

 

Duisburger Sittardsberg-Apotheke informiert über Schuppenflechte

Duisburg, 25. März 2014 - Patienten mit chronischen Erkrankungen, wie Schuppenflechte, fühlen sich in ihrer Situation oft allein gelassen. Meist fehlt es an Transparenz über die Erkrankung selbst aber auch über Behandlungsmethoden und Behandlungsoptionen.
Um Betroffenen und Interessierten die Möglichkeit zu geben, sich zu informieren und gegenseitig auszutauschen, veranstaltet die Duisburger Sittardsberg-Apotheke gemeinsam mit dem Duisburger Hautarzt Volker Riesopp am Dienstag, dem 8. März 2014 ein Informations- und Expertengespräch mit anschließender Diskussionsrunde zum Thema Schuppenflechte (Psoriasis). Dort haben Interessierte und Betroffene die Gelegenheit mit den Experten ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen: offen, sachlich und fundiert.  
Psoriasis-Gespräch in Duisburg Dienstag, 08. April 2014, 18:15 bis ca. 20:30 Uhr, Veranstaltungsort: City Partner Hotel Sittardsberg, Sittardsberger Allee 10, 47249 Duisburg. Der Eintritt ist kostenfrei.  

Gesundheitstreff Mitte: „Durch dick und dünn“ - Krebsberatung

Gesundheitstreff Mitte: „Durch dick und dünn“
Duisburg, 25. März 2014 - Die Gesundheitskonferenz Duisburg lädt am Mittwoch, 9. April, um 15 Uhr zum Gesundheitstreff Mitte in das AWO Begegnungs- und Beratungszentrum Stadtmitte auf der Claubergstraße 20-22 ein. Dr. med. Alexander Meyer, Chefarzt der Klinik für Allgemein-Viszeral- und Gefäßchirurgie und Koloproktologie des Johanniter Krankenhauses Rheinhausen und Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke, steht für Fragen und Antworten rund um das Thema Darmerkrankungen zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenlos.

Duisburg, 25. März 2014 - Die Duisburger Sittardsberg-Apotheke und Hautarzt Volker Riesopp informieren! Mut, Hoffnung und Kraft für Menschen mit Schuppenflechte Wer gut informiert ist und Handlungsoptionen kennt, muss nicht leiden!   Patienten mit chronischen Erkrankungen, wie Schuppenflechte, fühlen sich in ihrer Situation oft allein gelassen. Meist fehlt es an Transparenz über die Erkrankung selbst aber auch über Behandlungsmethoden und Behandlungsoptionen. Um Betroffenen und Interessierten die Möglichkeit zu geben, sich zu informieren und gegenseitig auszutauschen, veranstaltet die Duisburger Sittardsberg-Apotheke gemeinsam mit dem Duisburger Hautarzt Volker Riesopp am Dienstag, dem 8. März 2014 ein Informations- und Expertengespräch mit anschließender Diskussionsrunde zum Thema Schuppenflechte (Psoriasis). Dort haben Interessierte und Betroffene die Gelegenheit mit den Experten ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen: offen, sachlich und fundiert.   Hier die Eckdaten:   Psoriasis-Gespräch in Duisburg Dienstag, 08. April 2014, 18:15 bis ca. 20:30 Uhr, Veranstaltungsort: City Partner Hotel Sittardsberg, Sittardsberger Allee 10, 47249 Duisburg. Der Eintritt ist kostenfrei.  


Krebsberatung
Für eine sozialrechtliche Beratung im Rahmen der Krebsberatung sind am Dienstag, 1. April, noch Termine frei. Diplom-Sozialarbeiter Stephan Fromm steht im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ an der Schwanenstraße 5-7 in der Innenstadt zur Verfügung. Damit niemand lange warten muss, wird um eine telefonische Anmeldung in der Zeit von 9   bis 13 Uhr unter (0203) 283-3938 gebeten.

Freie Termine für psychoonkologische Beratung

Duisburg, 21. März 2014 - Für die psychoonkologische Beratung mit Ute Griess am Dienstag, 25. März, von 15 bis 17 Uhr, im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ (roter kleiner Raum) auf der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte sind noch Termine frei.  
Damit keine Wartezeiten entstehen und Fragewünsche gleich an kompetente Gesprächspartner weitergegeben werden können, wird um telefonische Anmeldung in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter der Rufnummer 0203/283- 3938 gebeten.

 

Mit vereinten Kräften gegen Darmkrebs

Darmkrebsmonat März: Jährlich rund 440 neue Darmkrebspatienten in Duisburg - Früherkennung wird zu wenig genutzt  
Duisburg, 21. März 2014. Darmkrebs ist die zweithäufigste bösartige Tumorerkrankung und auch die zweithäufigste Todesursache bei Krebs. Im Jahr 2011 erkrankten in Duisburg rund 440 Menschen daran, 190 starben aufgrund dieser Diagnose. Das teilt die Techniker Krankenkasse (TK) anlässlich des jährlichen Darmkrebsmonats März mit. Dank besserer Behandlungsmethoden hat sich die Überlebenszeit vieler Betroffener verlängert. Heute leben 600 von 1.000 Erkrankten nach der Diagnose noch länger als fünf Jahre.  
"Für eine gute Prognose ist es wichtig, dass der Darmkrebs möglichst früh entdeckt wird. Umso größer sind die Heilungschancen, das zeigen Auswertungen von Darmspiegelungen", sagt Harald Netz, Sprecher der TK in Nordrhein-Westfalen. "Diese Möglichkeit der Krebs-Früherkennung nutzt aber nur etwa jeder fünfzigste, der einen Anspruch darauf hat."  
Gesetzlich Versicherte ab 55 Jahren können zwei Darmspiegelungen im Abstand von zehn Jahren oder alternativ alle zwei Jahre einen Schnelltest auf verborgenes Blut im Stuhl durchführen lassen. Wer zwischen 50 und 54 Jahre alt ist, kann einmal jährlich zum Schnelltest gehen.

Mit vereinten Kräften gegen Darmkrebs

Duisburg, 16. März 2014 - Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Sören Link ist es erstmals gelungen, verschiedene Akteure im Gesundheitswesen für die von der Stiftung LebensBlicke ins Leben gerufene Aktion "Duisburg gegen Darmkrebs" zusammenzubringen. Die Stiftung LebensBlicke initiiert gleich mehrere Veranstaltungen im Darmkrebsmonat März, um möglichst große Teile der Bevölkerung über die Vorsorgemöglichkeiten und Vorsorgenotwendigkeit bei Darmkrebs zu informieren. Insbesondere die intensive Partnerschaft zwischen der Stiftung LebensBlicke, der Deutschen ILCO (Selbsthilfeorganisation für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs) und der kommunalen Gesundheitskonferenz der Stadt Duisburg hat dieses Projekt ermöglicht.  


Am 19. März startet die Aufklärungskampagne mit einer öffentlichen Veranstaltung für Interessierte im Klinikum Wedau und im Rathaus Duisburg. Zwischen 15 und 18 Uhr wird sich das Klinikum Wedau mit seinen Fachabteilungen präsentieren und neben Fachvorträgen zu verschiedenen Darmthemen auch Demonstrationen von Ultraschall- und Endoskopieuntersuchungen anbieten.
Ab 18 Uhr werden im Ratssaal des Rathauses-Mitte Vorträge über die Arbeit der Stiftung Lebensblicke und den Nutzen der Darmspiegelung in laienverständlicher Form gehalten. Besucher können am Ende allgemeine Fragen zum Thema Darmkrebs an die Teilnehmer einer Podiumsdiskussion stellen, an der Vertreter der Hausärzte, Gastroenterologen und ein Vertreter der Krankenkasse BKK Novitas teilnehmen.  
Am 22. März findet von 14 bis 17 ein Tag der offenen Tür im Darmzentrum Duisburg-West am Johanniter Krankenhaus in Rheinhausen statt. Neben Vorträgen in laienverständlicher Form zum Thema "Vorsorgekoloskopie" und "Heilung durch Operation" bei Darmkrebs, wird den Besuchern ein überdimensional begehbares Darmmodell geboten, um selbst einmal den Darm hautnah von innen kennen zu lernen. Infostände der Stiftung LebensBlicke und der Deutschen ILCO sowie Tipps zur gesunden Ernährung runden das Angebot ab. Jeweils am 11., 18. und 25. März können Patienten und Interessierte von 16 bis 17 Uhr über eine Info Hotline (Tel: 02065-971201) der Chirurgischen Klinik I des Johanniter Krankenhauses Rheinhausen Fragen zum Thema Darmkrebsvorsorge und der Behandlungsmöglichkeiten bei Darmkrebs stellen.  
Am 4. April findet von 18 und 20 Uhr in der Aula des Steinbart Gymnasiums in Duisburg die Aufführung des Vorsorgtheaters "Alarm im Darm" der Stiftung LebensBlicke statt. Begleitet wird die Theateraufführung von Info-Ständen und der Deutschen ILCO. Der Entritt ist frei.   Bei Fragen zu den Aktionen stehen Dr. Alexander Meyer (Regionalbeauftragten der Stiftung LebensBlicke,  Tel. 02065/971201), Bettina Schumacher (Geschäftsstelle der Kommunalen Gesundheitskonferenz der Stadt Duisburg, Tel. 0203/283-3938) und Fritz Elmer (ILCO Region NiederRhein-Westmünsterland, Tel. 02856/98142) zur Verfügung.

 

Alter und Trauma“
Für die meisten älteren Menschen sind es Krisensituationen: auf Pflege angewiesen zu sein, vieles nicht mehr selbst entscheiden zu können. Das gilt umso mehr, wenn diese Situation traumatische Erlebnisse im eigenen Leben reaktiviert – Kriegserlebnisse vor allem, Bombennächte, Vertreibung oder sexuelle Gewalt. Dann wird der Umzug in ein Pflegheim zur dramatischen Krise und die fröhliche Silvesterfeier löst Panik wie vor 70 Jahren aus, weil die Böller so klingen wie ein Maschinengewehr.
Wer solche Phänomene versteht, weiß: Altenhilfe ist heute oft Arbeit mit traumatisierten Menschen. Zu wissen, was sie erschüttert und wie man sie besser unterstützen kann, ist eine wichtige Aufgabe für Fachkräfte und Angehörige. Das Institut für soziale Innovationen e.V. in Duisburg (ISI) beteiligt sich darum an einem Modellprojekt, gefördert durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW und dem Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA NRW).
Die Projektpartner in NRW (ISI e.V., PariSozial Minden-Lübbecke und Wildwasser Bielefeld e.V) werden in den kommenden drei Jahren Fachkräfte und Angehörige informieren und schulen, Betroffene unterstützen und eine breite Öffentlichkeit für das Thema Alter und Trauma sensibilisieren. Die wissenschaftliche Begleitung des Projektes übernimmt das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip). Zu den Angeboten von ISI e.V. gehören Seminare, Impulsveranstaltungen und Gesprächsgruppen für Betroffene und Angehörige. Die Botschaft: Wer sich mit dem Thema Alter und Trauma beschäftigt, kann erneute Traumatisierungen - zum Beispiel in der Pflege - verhindern.

 

HOSPIZ BETHESDA Vortrag:
Krebs, eine Erkrankung im Wandel von  Medizin und Gesellschaft  
 
Krebs ist eine Krankheit, deren Diagnose in der Regel als lebensbedrohlich erlebt wird. Dabei ist Krebs eine Sammelbezeichnung für eine Vielzahl von Tumorerkrankungen, die zum Teil durch die Fortschritte in der medizinischen Forschung durchaus heilbar sind oder zumindest so behandelbar, dass eine längere Lebensspanne möglich bleibt.  
Immer mehr Menschen werden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten an Krebs erkranken. Deshalb wird die Krankheit nicht nur eine der größten Herausforderungen an die Medizin, sondern auch an unsere gesamte Gesellschaft sein – denn der Umgang sagt viel über unser Verhältnis zu Krankheit, Sterben und Tod aus – Bereiche die oftmals noch zu den Tabubereichen unseres Lebens gehören.  
Keine andere Erkrankung erfordert so zahlreiche und intensive Anpassungsleistungen und Bewältigungsstrategien von den Betroffenen und ihrem persönlichen Umfeld. In dieser Situation begleitet HOSPIZ BETHESDA e.V. erkrankte Menschen und ihre Familien und trägt dazu bei, diese letzte Lebenszeit wirklich als solche zu begreifen und nicht nur als ein Warten auf das Sterben.  
Dr. Iris Huth, Sozial- und Gesundheitswissenschaftlerin, Psychoonkologin, arbeitet in einem Duisburger Akutklinikum im Sozial- und Gesundheitsmanagement und wird am Mittwoch, den 19. März 2014, um 18.00 Uhr zum Thema „Krebs, eine Erkrankung im Wandel von Medizin und Gesellschaft“ im Kirch- und Vortragssaal des Ev. Krankenhauses BETHESDA referieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.  

 
Klinikum Duisburg zum dritten Mal „Ausgezeichnet für Kinder“ Kinderkliniken auf dem Prüfstand  

Duisburg, 12. März 2014 - Kranke Kinder gehören in gute Kinderkliniken. Das wissen betroffene Eltern seit langem. Ihr Wunsch ist die bestmögliche Versorgung ihres Kindes. Damit Eltern selbst prüfen können, welche Klinik die Qualitätskriterien einer guten Kinderklinik erfüllt, konnten sich Kinderkliniken bundesweit seit dem Jahr 2010 einer Überprüfung unterziehen, ob sie die Anforderungen an eine kindgerechte Versorgung aus dem Kriterienkatalog der pädiatrischen Fachgesellschaften erfüllen. Kinder sind keine Erwachsenen und ihre Versorgung muss daher völlig anderen Ansprüchen gerecht werden.  
Bereits zum dritten Mal in Folge konnte die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin das Zertifikat „Ausgezeichnet für Kinder“ in Empfang nehmen. Auch in diesem Jahr waren die Prüfkriterien im Vergleich zu den beiden vorherigen Zertifikaten verschärft worden. Ziel ist es, eine stetige Verbesserung einer kindgerechten Versorgung im Krankenhaus zu erzielen. Daher beziehen sich die überprüften Qualitätskriterien auf personelle und fachliche Anforderungen der Klinik, Anforderungen an Organisation, räumliche Einrichtung und technische Ausstattung.  
„Die verschärften Kriterien gegenüber der letzten Bewertung wurden nicht nur abgefragt, sondern mit der Umsetzung in der Praxis abgeglichen“, so Chefarzt Prof. Dr. Thorsten Rosenbaum. „Wir begrüßen dies ausdrücklich, damit die Zielsetzung dieser Zertifizierung auch erreicht wird.“ So wurden als Voraussetzung eine kontinuierliche kinderärztliche bzw. kinderchirurgische Besetzung sowie die ausschließliche Betreuung der kleinen Patienten durch Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger gefordert. Zudem wurde die Präsenz eines psychosozialen Dienstes mit Psychologen, Sozialpädagogen, Erzieherinnen, Physio- und Ergotherapeuten abgeprüft.
Ebenso wichtig für eine kindgerechte Versorgung ist die Möglichkeit zur kostenfreien Mitaufnahme der Eltern, damit Kinder nicht alleine im Krankenhaus bleiben müssen. „Bei uns erhalten Eltern von Kindern bis zu neun Jahren kostenfreie Unterkunft und Verpflegung, bei älteren Kindern müssen die Eltern lediglich die Kosten für ihr Essen übernehmen“, erklärt Rosenbaum. Eine vertraute Person an der Seite der Kinder sei für den Genesungsprozess oftmals sehr wichtig. - Aber auch die Ausstattung und Sicherheit standen ebenso wie das Angebot an Spiel- und Freizeitmöglichkeiten auf dem Prüfstand.
So werden die Kinder und Jugendlichen in einer eigenen Ambulanz der Kinder.- und Jugendmedizin untersucht und behandelt. In allen Ebenen sorgen Spiel- und Beschäftigungszimmer sowie ein Jugendlichenzimmer und Familienzimmer für Ablenkung vom Klinikalltag. Weiterhin sorgen die Clowninnen Bims und Mine regelmäßig für Abwechslung und Heiterkeit für die Patienten der Kinder- und Jugendmedizin. Humor hilft heilen, steht dabei ganz im Vordergrund.  
Unter der Federführung der Gesellschaft der Kinderkankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. erfolgte erstmals für die Jahre 2010 und 2012 eine Überprüfung der Kinderkliniken. Das neue Zertifikat gilt nun bis Ende 2015.   Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Klinikum Duisburg verfügt über 76 stationäre Betten und versorgt jährlich 3.500 stationäre und 17.000 ambulante Patienten vom Geburtsalter bis zum 18. Lebensjahr aus der Region.
Die Klinik verfügt über ein Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe für Früh- und Frühestgeborene und bietet unter anderem die Schwerpunkte Neonatologie, Neuropädiatrie, Pädiatrische Intensivmedizin, Endokrinologie, Diabetologie, Kindergastroenterologie sowie Hämatologie und Onkologie an.

 

Keine Angst vor Narkosen! Vortragsreihe der Großen Kommunalen Gesundheitskonferenz und dem Klinikum Duisburg

Duisburg, 7. März 2014 - Einen gemeinsamen Informationsnachmittag für medizinische Laien bieten der Gesundheitstreff des Runden Tisches Wedau/Bissingheim, die Kommunale Gesundheitskonferenz und das Klinikum Duisburg am Dienstag, 11. März 2014, von 16.00 bis 17.30 Uhr zum Thema „Keine Angst vor Narkosen“, im Hörsaal des Klinikum Duisburg an.
Viele Patienten haben mehr Angst vor der Narkose als vor eigentlichen Operation. Zu Unrecht, sagen Experten. Ist die Narkose vom Anästhesisten eingeleitet, dauert es nur einen „Fingerschnipp“, bis die Patienten sicher schlafen. Genau das macht vielen Menschen aber Angst, der gefürchtete Kontrollverlust steht im Zentrum aller Gedanken vor der Operation.
„Aus diesem Grund führen wir ein ausführliches Anästhesiegespräch über den Ablauf der Narkose und erhalten in diesem Zusammenhang wichtige Informationen über bestehende gesundheitliche Risiken, Vorerkrankungen und mögliche Allergien des Patienten,“ so Dr. Kian Moussazadeh, Leitender Oberarzt der Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Notfallmedizin im Klinikum Duisburg. Mit diesem Wissen werde für jeden Patienten eine individuelle Narkose geplant. Nachweislich haben Patienten nach einem Aufklärungsgepräch deutlich weniger Sorgen und Ängste.
Im Rahmen dieser Informationsveranstaltung wird Dr. Kian Moussazadeh die Möglichkeiten moderner Narkoseverfahren verständlich erläutern und einen Einblick in die Geschichte der Anästhesie ermöglichen. Im Anschluss an den Vortrag beantwortet Dr. Moussazadeh gerne individuellen Fragen zum Thema. Die Teilnahme ist für alle Interessenten kostenlos. Bereits im fünften Jahr bietet das Klinikum Duisburg gemeinsam mit dem Runden Tisch Wedau/Bissingheim regelmäßige Informationsnachmittage für medizinische Laien an. Dabei referieren stets Chefärzte über medizinische Themen und stehen im Anschluss als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung.
Auch in diesem Jahr wird es zehn gemeinsame Informationsnachmittage geben, u.a. zu den Themen „Medikamentenmissbrauch bei älteren Menschen“, „Beckenboden“, „Rheuma“, „Rückenschmerzen“ und „Gallensteine“.

 

Chefarzt des Zertifizierten Gynäkologischen Krebszentrums führt schonendes Operationsverfahren ein

Duisburg, 6. März 2014 - Das Team des Zertifizierten Gynäkologischen Krebszentrums am Bethesda Krankenhaus, unter der Leitung von Chefarzt Dr. Hans-Joachim Muhs, hat zum ersten Mal in Duisburg eine klassische Operation nach Wertheim minimal-invasiv, d. h. per „Schlüssellochchirurgie“ durchgeführt.
Die sog. Wertheim-Meigs-Operation zählt zu den größten Eingriffen in der operativen Gynäkologie. Zwar ist diese Operationsmethode seit Jahren in der Therapie von Gebärmutterhalskrebs etabliert, jedoch wird sie an den meisten Kliniken durch einen großen Bauchschnitt durchgeführt und stellt für die meisten Patientinnen einen großen Einschnitt dar. Mittlerweile sind diese großen Schnitte aber in der Regel auch bei Gebärmutterhalskrebs, der weltweit nach Brustkrebs die zweithäufigste Krebsart mit jährlich 500.000 Neuerkrankungen und 350.000 Todesfällen ist, nicht mehr notwendig.
„Insbesondere bei Tumoren der Gebärmutter kann ein Bauchschnitt heute vermieden werden. Im Rahmen einer Bauchspiegelung können die gleichen operativen stadiengerechten Maßnahmen durchgeführt werden wie beim klassischen "offenen" Operieren“, sagt Chefarzt Dr. Hans-Joachim Muhs. „Die Operation ist schonender, die Patientinnen sind fitter und sie können nach fünf bis sechs Tagen Krankenhausaufenthalt die Frauenklinik verlassen. Dies wäre bei einem kompletten Bauchschnitt so schnell nicht möglich.“

Auch Dr. Sarah Müller, Oberärztin der Frauenklinik I und Netzwerkkoordinatorin des Gynäkologischen Zentrums, hat die Operation auch operativ begleitet und unterstreicht: „Für unsere Patientinnen bedeutet die Behandlung in unserem Zentrum eine optimale Versorgung mit besten Heilungschancen. Nicht nur die medizinische, sondern auch die psychologische Komponente steht bei der Methode im Vordergrund. Durch die kleineren Schnitte werden die Frauen nicht jeden Tag an ihre Erkrankung erinnert. Dies kann vielen Frauen helfen ihre Krankheit besser zu verarbeiten.“  
Zertifizierte Qualität Seit Mitte 2012 ist das Gynäkologische Krebszentrum zertifiziert. Damit verfügt das Bethesda Krankenhaus - als einziges Krankenhaus in Duisburg - über ein zertifiziertes Zentrum zur Sicherstellung der optimalen interdisziplinären Betreuung von Frauen mit Genitalkarzinomen. Die Qualität der Behandlung von Frauen mit gynäkologischen Krebserkrankungen hat somit höchste Priorität im Rahmen eines ganzheitlichen Behandlungsansatzes.

Darüber hinaus ist die permanente Verbesserung der Behandlungsqualität das Ziel der Klinik. Die gynäkologischen Krebserkrankungen haben mit mehr als 25.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland eine hohe Bedeutung; betroffen sind auch junge Patientinnen und Frauen mittleren Alters. Beste Heilungschancen ergeben sich durch Früherkennung und eine an aktuellen Leitlinien orientierte Therapie, eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Frauenärztinnen und -ärzten und einer unmittelbaren Terminvereinbarung, um eine zeitnahe Diagnostik und Therapie zu gewährleisten. Neben der medizinischen Begleitung durch das Ärzte- und Pflegeteam kommt auch der psychologischen und seelsorgerischen Unterstützung eine hohe Bedeutung zu. Diese Angebote stehen den Patientinnen ständig zur Verfügung.  

Unter der Leitung des Chefarztes Dr. Hans-Joachim Muhs (Mitte) wurde das schonendere Operationsverfahren erstmalig im Bethesda Krankenhaus durchgeführt. Foto: BETHESDA

Vortrag zum Thema Pflegebedürftigkeit und Pflegekosten im Seniorenzentrum Rheinhausen  

Duisburg, 5. März 2014 - Werden ältere Menschen pflegebedürftig, so reicht die Rente oft nicht aus, um die Pflegekosten zu decken. Wer muss dann was und wie viel zahlen?  Zu diesem Thema hält am Montag, 10. März, 19 Uhr im Festsaal des Seniorenzentrums Rheinhausen, Lindenallee 23, Rechtsanwalt Markus Karpinski einen Vortrag.        
Der Fachanwalt für Sozial- und Medizinrecht bietet einen Vortrag über die Unterhaltspflicht der Kinder von Heimbewohnern an. Bei der Aufnahme von Heimbewohnern herrscht hier häufig große Unsicherheit und verhindert teilweise die Aufnahme. Aber auch bei anstehenden Höherstufungen verweigern die Angehörigen entsprechende Anträge, weil sie fürchten, in der nächsten Pflegestufe unterhaltspflichtig zu werden. Diese Unsicherheit möchte Rechtsanwalt Markus Karpinski durch seinen Vortrag nehmen.
Anhand praktischer Fälle erklärt er die Regeln für die Berechnung des Unterhalts. Darüber hinaus erläutert er, welche Konsequenzen es hat, wenn der Pflegebedürftige in den letzten zehn Jahren Vermögen verschenkt hat. Insbesondere geht er darauf ein, welche Konsequenzen die Sozialämter aus lebenslänglichen Wohn- und Nießbrauchsrechten ziehen. Dabei werden u.a. folgende Fragen beantwortet:
Wie viel meines Einkommens darf ich für meinen eigenen Bedarf behalten? Kann ich Schuldzinsen und Beiträge zu einer freiwilligen Altersvorsorge absetzen? Wie wird berücksichtigt, dass ich eine Ehefrau und Kinder zu versorgen habe? Welche Teile meines Vermögens muss ich für den Unterhalt meiner Eltern einsetzen? Zählt mein Eigenheim zum Schonvermögen? Müssen in den letzten 10 Jahren erhaltene Geschenke zurückgegeben werden? Muss der Wert des Wohnrechts für die Heimfinanzierung eingesetzt werden?  
Die Kanzlei von Markus Karpinski ist auf die Bereiche rund um Pflegebedürftigkeit spezialisiert. Für Fragen zum Vortrag steht der Referent nach dem Vortrag gerne zur Verfügung. In seiner Kanzlei ist Markus Karpinski unter Telefon: 02591-208858 zu erreichen.  

 

Klinikum Duisburg erhält Gütesiegel

Private Krankenversicherung bewertet bundesweit Qualität der medizinischen Versorgung    
Duisburg, 27. Februar 2014 - Das Klinikum Duisburg ist bereits zum zweiten Mal mit dem Gütesiegel der Privaten Krankenversicherung (PKV) ausgezeichnet worden. Bewertet wurden die Qualität der medizinischen Versorgung und insbesondere die Leistung in besonderen Behandlungsfeldern. Hier wurde die Gefäßchirurgie unter der Leitung von Dr. Holger Matzdorf gemeinsam mit der Kardiologie unter Chefarzt Dr. Christoph Altmann für die Entfernung sowie für Wechsel und Korrektur von Herzschrittmachern und Defibrillatoren ausgezeichnet. Die Orthopädie und Unfallchirurgie im Klinikum Duisburg erhielt für die Behandlung Hüftgelenknaher Femurfrakturen (Oberschenkelbruch) sowie für den Einsatz künstlicher Hüftgelenke und künstlicher Kniegelenk das PKV Gütesiegel.  
Für die Vergabe des Gütesiegels ist eine weit über dem Durchschnitt liegende medizinische Qualität die Hauptvoraussetzung. Zu deren Nachweis wurden die Qualitätsdaten der Klinik auf Basis der gesetzlichen Qualitätssicherung ausgewertet sowie die Daten des Online-Portals „Qualitätskliniken.de“ herangezogen. Dort werden neben der Medizinqualität auch Aspekte der Patientensicherheit, der Patientenzufriedenheit und der Arztzufriedenheit berücksichtigt.  
Für Geschäftsführer Hans-Werner Kuska und den Ärztlichen Direktor, Dr. Wolfrid Schröer, ist das Siegel ein Nachweis für die gute Arbeit des Hauses. „Mit dem Siegel wird bestätigt, welche hervorragenden Leistungen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Klinikum Duisburg erbracht haben“, so Kuska und Schröer. Zudem zeige es, wie hoch die medizinischen Standards sind.

Elternschule im Bethesda Krankenhaus hat noch freie Kursplätze

Duisburg, 26. Februar 2014 - Viele interessante Angebote rund um das Thema Geburt bietet die Elternschule am Bethesda Krankenhaus in der ersten Jahreshälfte an.   Yoga: Eine ideale Vorbereitung für die Geburt und die Zeit danach ist der Kurs „Yoga für Schwangere“ und Mutter-Baby-Yoga. Spezielle Atemtechniken halten Körper und Geist im Gleichklang.
Die Schwangeren finden zur nötigen Entspannung und Ruhe. Yogapositionen und besondere Übungen stärken und entlasten den Rücken. Entspannung ermöglicht die Konzentration auf das Baby und den eigenen Körper. Nach der Geburt hilft Yoga den Körper zu kräftigen und den Beckenboden durch sanfte Übungen zu stärken. Beim Mutter-Baby-Yoga werden die Kleinen spielerisch in die Übungen eingebunden.
Zu jeder Übungseinheit gehört eine Massage für das Baby. Yoga für Schwangere: 1. April bis 27. Mai 2014, dienstags von 19.30 bis 21.00 Uhr Mutter-Baby-Yoga: 30. April bis 18. Juni 2014, mittwochs von 10.00 bis 11.30 Uhr   Am 18. März um 19.00 Uhr informiert Dorothea Baumeister, Heilpraktikerin, im Bethesda Krankenhaus über das Thema: „Die homöopathische Behandlung von Kindern". Homöopathie wirkt bei Krankheiten aller Art mit den Kräften der Natur, ob bei laufender Nase, Bauch- oder Gliederschmerzen. Homöopathie ist eine sanfte Art der Therapie von Krankheiten ohne gefährliche Nebenwirkungen.

5. Rheinischer Ärztetag: Privatleben. Familie. Arztberuf

Junge Ärztinnen und Ärzte wollen nicht mehr 60 bis 80 Stunden pro Woche arbeiten
Duisburg, 22. Februar 2014 - Eine gute Kinderbetreuung und geregelte Arbeitszeiten müssen auch für junge Ärztinnen und Ärzte in Krankenhaus und Arztpraxis garantiert werden, sonst wird sich der Ärztemangel deutlich verschärfen. Das sagte der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke, heute (22. Februar) in Düsseldorf. In der Landeshauptstadt beschäftigt sich zurzeit der 5. Rheinische Ärztetag mit dem Thema der Vereinbarkeit von Privatleben und Arztberuf.  
Der stetig steigende Frauenanteil in der Ärzteschaft und das neue Rollenverständnis der jungen Ärztegeneration erfordere ein entschlossenes Handeln, sagte Ärztepräsident Henke: „Wir können davon ausgehen, dass die jungen Kolleginnen und Kollegen – gerade die Mütter und Väter − nicht mehr 60 bis 80 Stunden pro Woche arbeiten wollen, sondern eine gute Balance zwischen Privatleben und Beruf anstreben.“  
Um die ärztliche Versorgung in Krankenhaus und Praxis sicherzustellen, müssen aus Sicht der Ärztekammer neue Kinderbetreuungs- und flexible Arbeitszeitmodelle, die zum Teil bereits erprobt sind, flächendeckend durchgesetzt werden. Henke wies darauf hin, dass familienfreundliche Arbeitsplätze auf dem für die Arbeitgeber immer enger werdenden Arbeitsmarkt „einen klaren Wettbewerbsvorteil“ bedeuten. Unter der Überschrift „Geht doch“ zeigt der Rheinische Ärztetag  anhand von Praxisbeispielen auch auf, wie sich Privat- und Familienleben mit einer selbstständigen Tätigkeit als niedergelassene Ärztin oder niedergelassener Arzt vereinbaren lassen.

Bittere Pillen beim Arzneimittelkauf vermeiden
Verschiedene Vertriebswege auf dem Gesundheitsmarkt nutzen
Das Angebot an Arzneimitteln hält für Patienten manch bittere Pille bereit: Zahlreiche Medikamente gibt’s nicht auf Rezept und müssen aus eigener Tasche bezahlt werden. Die klassische Apotheke als einzige Bezugsquelle von Tabletten, Salben und Tinkturen hat ausgedient. Kunden können sich auch in Drogeriemärkten oder Internetapotheken mit den nötigen Präparaten versorgen. „Bei den Arzneimittelausgaben lassen sich durchaus einige Euro sparen, wenn Patienten mit den unterschiedlichen Regelungen und Bezugsmöglichkeiten vertraut sind“, liefert die Verbraucherzentrale NRW hierzu folgende Tipps:
·              Verschreibungspflichtige Arzneimittel: Präparate auf Rezept sind nur gegen Vorlage einer ärztlichen Verordnung erhältlich. Diese muss einer Apotheke im Original vorgelegt bzw. zugesandt werden. Für verschreibungspflichtige Medikamente gelten feste Preise, die bei Apotheken vor Ort und bei Versandapotheken identisch sind. In der Regel werden rezeptpflichtige Medikamente von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Patienten müssen hierbei zehn Prozent des Arzneimittelpreises zuzahlen – das heißt mindestens fünf und höchstens zehn Euro, auf keinen Fall aber mehr, als das Präparat kostet. Das gilt auch bei einer Bestellung im Internet. Einige preisgünstige Medikamente sind in Deutschland von der Zuzahlung befreit.
·              Rezeptfreie Medikamente: Nichtverschreibungspflichtige Arzneimittel dürfen nur in zugelassenen Vor-Ort- oder Online-Apotheken verkauft werden. Bis auf wenige Ausnahmen erstatten die gesetzlichen Krankenkassen die Mittel zur Selbstmedikation jedoch nicht. Für freiverkäufliche Medikamente gelten keine festen Preise. Deshalb kann es sich bei rezeptfrei erhältlichen Schnupfensprays, Halstabletten oder Schmerzmitteln lohnen, die Angebote mehrerer Apotheken zu vergleichen.
·              Klassische oder Discount-Apotheke: Die nächste Apotheke vor Ort ist in der Regel die erste Anlaufstelle, um sich mit Arzneimitteln zu versorgen. Daneben bieten immer öfter auch Discount-Apotheken rezeptfreie Arzneimittel zu einem günstigen Preis an. Alle Apotheken – ganz gleich ob um die Ecke oder im Internet – sind zur Beratung verpflichtet.

 

Ein erfahrener Krankenhausmanager für das Klinikum Duisburg
Hans-Werner Kuska ist neuer Geschäftsführer

Duisburg, 6. Februar 2014 - Die Erfahrung im Krankenhausmanagement bringt Hans-Werner Kuska mit ins Klinikum Duisburg, in dem er Anfang Februar die Geschäftsführung übernommen hat. Der verheiratete Vater von drei Söhnen wechselt von der RHÖN-Klinikum AG an die Wedau. „Ich freue mich auf die sicherlich anspruchsvolle Aufgabe, gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Vertretern der Stadt Duisburg und der Sana Kliniken AG die zukünftige Ausrichtung der Klinik gestalten zu dürfen“, so der neue Klinikleiter zu Beginn seiner Tätigkeit. Dabei sei ihm ein vertrauensvolles Mit-einander mit allen Beteiligten besonders wichtig.
„Das Klinikum Duisburg verfügt über ein hervorragendes medizinisches Leistungsspektrum, welches in großen Teilen der Universitätsmedizin gleichgestellt werden kann“, so Kuska. Das medizinische Leistungsangebot weiter zu entwickeln und das Klinikum Duisburg auch in Zukunft als Anbieter von Spitzenmedizin zu positionieren, habe höchste Priorität.  
Kuska ist bereits seit 1998 im Gesundheitswesen tätig und hat dabei mehrere Führungspositionen ausgeübt. Seit April 2011 war er als Regionalgeschäftsführer für die zwölf Kliniken der RHÖN-Klinikum AG in den Bundesländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen zuständig. Dabei begleitete er auch zahlreiche Bau- und Investitionsmaßnahmen einzelner Kliniken unterschiedlicher Versorgungsstufen. Zuletzt eröffnete er im November 2013 den Klinikneubau im westfälischen Warburg, wo er auch von Ende 2009 bis 2011 als Geschäftsführer tätig war.  
Die Standortentwicklung zum Auf- und Ausbau bestehender Leistungsangebote stellt einen Schwerpunkt seiner bisherigen Tätigkeit dar. Ein Wechsel ins Ruhrgebiet sei nicht zuletzt vor dem Hintergrund des geplanten Neu- und Sanierungsbaus für das Klinikum Duisburg eine Motivation für seine Entscheidung gewesen. Seinem Leitgedanken „Einfach kann jeder“ folgend, ist gerade die Positionierung des Duisburger Klinikums in einem hohen Wettbewerbsumfeld eine reizvolle Aufgabe, so Kuska.  
“Wir freuen uns, mit Hans-Werner Kuska einen ausgewiesenen Krankenhausexperten mit langjähriger Erfahrung für die weitere Zukunftsgestaltung des Klinikum Duisburg an unserer Seite zu wissen“, so die Sana-Generalbevollmächtigte für die Region Nordrhein-Westfalen, Dr. Dorothea Dreizehnter. „Wir möchten mit dem neuen Klinikleiter Kontinuität und ein partnerschaftliches Miteinander im Zusammenwirken der Gesellschafter des Klinikum Duisburg unterstreichen.“  
Gemeinsam mit Ehefrau und seinen drei Kindern wohnt Hans-Werner Kuska zurzeit noch in Braunschweig. Für März ist zunächst der Wechsel in die räumliche Nähe des Klinikums vorgesehen. Der sportinteressierte Niedersachse freut sich dabei auch über die Gelegenheit, Spiele des MSV Duisburg im nahegelegenen Stadion besuchen zu können.

 

Gefahren bei Leisten-, Nabel- und Narbenbrüchen Veranstaltungsreihe Gesundheitsthemen bereits im fünften Jahr

Duisburg, 6. Februar 2014 - Einen gemeinsamen Informationsnachmittag für medizinische Laien bieten der Gesundheitstreff des Runden Tisches Wedau/Bissingheim, die Kommunale Gesundheitskonferenz und das Klinikum Duisburg am Dienstag, 11. Februar 2014, von 16.00 bis 17.30 Uhr zum Thema „Gefahren bei Leisten-, Nabel- und Narbenbrüchen“, im Hörsaal des Klinikum Duisburg an.
Bereits im fünften Jahr bietet das Klinikum Duisburg gemeinsam mit dem Runden Tisch Wedau/Bissingheim regelmäßige Informationsnachmittage für medizinische Laien  an. Dabei referieren stets Chefärzte über medizinische Themen und stehen im Anschluss als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung. Auch in diesem Jahr wird es zehn gemeinsame Informationsnachmittage geben, u.a. zu den Themen „Narkose“, „Medikamentenmissbrauch bei älteren Menschen“, „Beckenboden“, „Rheuma“, „Rückenschmerzen“ und „Gallensteine“.
Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen. Die operative Behandlung von Brüchen der Leisten, Nabel oder Narben ist in der modernen Gesellschaft die am häufigsten durchgeführte Operation überhaupt. Allein in Deutschland werden jedes Jahr ca. 250.000 Patienten zum Beispiel wegen eines Leistenbruches operiert. Männer sind vom Leistenbruch deutlich häufiger betroffen als Frauen, was seinen Grund in der unterschiedlichen Anatomie des Beckens hat. Auch Kinder, besonders Frühgeborene und Kinder mit geringem Geburtsgewicht, können bereits bei der Geburt so genannte angeborene Leistenbrüche aufweisen.
Die Hauptgefahr bei allen Brüchen besteht im Einklemmen (Inkarzerieren) von Darmanteilen oder Anteilen anderer Bauchorgane, was im schlimmsten Fall bis zum Absterben des betroffenen Bereiches führen kann und ohne Notoperation lebensbedrohlich ist. Auch Brüche, die sich nicht mehr durch leichtes Massieren im Liegen leicht zurückschieben lassen, sollten unbedingt sofort operiert werden. Zu diesen Notfällen der chirurgischen Versorgung muss es aber erst gar nicht kommen.
Moderne Behandlungsmethoden wie die Schlüsselloch-Operation bieten einen sehr hohen Patientenkomfort und ermöglichen rasche Genesungszeiten. Im Rahmen dieser Informationsveranstaltung wird Dr. Mark Lienert, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie im Klinikum Duisburg, die Ursachen, Symptome, Diagnoseverfahren und Therapiemöglichkeiten bei Leisten-, Nabel- oder Narbenbrüchen leicht verständlich erläutern. Im Anschluss an den Vortrag beantwortet Dr. Lienert gerne individuellen Fragen zum Thema.
Die Teilnahme ist für alle Interessenten kostenlos.

 

Gründung der Selbsthilfegruppe Trigeminus-Neuralgie

Duisburg, 3. Februar 2014 - Es gibt immer wieder Krankheitsbilder, die auch die Selbsthilfe-Kontaktstelle googlen muss, die aber für die Betroffenen mit so großem Leidensdruck verbunden sind, dass sie dankbar für jede Hilfe sind. Eine Gruppe zu einem solchen Krankheitsbild soll jetzt in Duisburg gegründet werden. Das Thema: Trigeminus Neuralgie. Hierbei handelt es sich um einen extrem starken Gesichtsschmerz, der durch einen Reizungszustand des 5. Hirnnerven zu Stande kommt.
Am Mittwoch, 5. Februar  wird um 17 Uhr die Gründung der Selbsthilfegruppe Trigeminus-Neuralgie angestrebt. Wer gern in einer  lockeren Gesprächsrunde  seine Erfahrungen um die schmerzintensive Neuralgie einbringen möchte, ist herzlich eingeladen. Ort ist das Fitnesscenter an der Lotharstraße 222 (zwischen den Bahn-Unterführungen über  den Parkplatz zum Center in den Raum rechts, ist auch die Heimatbasis des Bürgervereins Neudorf). Ansprechpartner ist Harald Jeschke (Telefon 0203 – 363 44 66).

 

Unterstützung bei Traumafolgestörung

Duisburg, 28. Januar 2014 - Die Selbsthilfegruppe für Frauen mit Traumafolgestörungen (Posttraumatischer Belastungsstörung) sucht betroffene Frauen mit therapeutischer Erfahrung! Die Gruppenteilnehmerinnen möchten sich gegenseitig austauschen, unterstützen, stärken und trotzdem miteinander Spaß haben. Die Treffen finden alle 14 Tage statt.
Bitte melden Sie sich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Duisburg an, unter der
Nummer 0203 – 60 990 41 (Montags, Dienstags und Donnerstags von 9:30 bis 12:30 Uhr und Dienstags von 15:00 bis 18:00 Uhr)

 

Lehrgang „Assistenz für Menschen mit Behinderung“
Vortragsreihe zum Umgang mit psychischen Erkrankungen

Neuer Gesprächskreis für Angehörige von Menschen mit Demenz

Lehrgang „Assistenz für Menschen mit Behinderung“
Duisburg, 22. Januar 2014 - Die Volkshochschule und die Lebenshilfe Duisburg laden am Mittwoch, 29. Januar, um 18 Uhr im Konferenzzentrum „Kleiner Prinz“ auf der Schwanenstraße 5-7 zu einer Informationsveranstaltung zum Qualifizierungslehrgang „Assistenz für Menschen mit Behinderung“ ein.  
In enger Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Duisburg bietet die Volkshochschule eine Qualifizierung für Betreuungskräfte an, die in der Behindertenhilfe tätig sind beziehungsweise sein wollen und Menschen mit einem Handicap bei der Teilhabe in der Schule, im Kindergarten, im Betreuten Wohnen und in der Freizeit unterstützen.  
Vom 12. Februar bis zum 3. Dezember werden in dem berufsbegleitenden Lehrgang praxisbezogene Kenntnisse von Praktikern aus dem Bereich der Behindertenhilfe vermittelt. Unter anderem in den Themenbereichen Inklusion, Behindertenpädagogik, Behinderungsbilder, Förder- und  Kommunikationsmöglichkeiten, Selbstbestimmung, Umgang mit Angehörigen, Sozialraumorientierung, Pflege und Hygiene sowie Aufsichtspflicht und Haftung. Die Weiterbildungsmaßnahme endet mit einer Prüfung.

Vortragsreihe zum Umgang mit psychischen Erkrankungen
In Kooperation mit der Psychiatrischen Hilfsgemeinschaft (PHG) eröffnet die Volkshochschule am Dienstag, 18. Februar, um 17.30 Uhr in den Räumen der PHG auf der Gehrstraße 54 in Duisburg-Hamborn eine dreiteilige Informations- und Vortragsreihe zum Thema: „Betreuungsmöglichkeiten bei psychischen Erkrankungen“.  
Die Veranstaltungen sind kostenlos und finden jeweils in den Räumlichkeiten der PHG auf der Gehrstraße 54 in Duisburg-Hamborn statt. Sie richten sich an Betroffene, Angehörige, Kollegen sowie an personalverantwortliche Mitarbeiter und Vorgesetzte aus Firmen und Betrieben.   Der erste Vortrag behandelt das Thema „Möglichkeiten und Grenzen des Sozialpsychiatrischen Dienstes“. Am Mittwoch, 12. März,  um 17.30 Uhr geht es um „Betreuungsrecht – Inhalte und Aufgabenbereiche“. Im dritten Vortrag, am Donnerstag, 10. April, um 17.30 Uhr, wird das Thema „Psychische Erkrankungen und Arbeitswelt – Hilfsangebote und Unterstützungsmöglichkeiten am Arbeitsplatz“ behandelt.

Neuer Gesprächskreis für Angehörige von Menschen mit Demenz
Wenn ein geliebter Mensch an Demenz erkrankt, fühlen sich die Angehörigen oft allein mit ihren Sorgen, Ängsten und Fragen. Das AWO Begegnungs- und Beratungszentrum und das Seniorenzentrum Lene Reklat starten daher am 03.02.2014 einen neuen Gesprächskreis für Angehörige.  
In einer vertrauensvollen Atmosphäre finden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Kontakt zu Menschen, die ihre Probleme und Ängste im Umgang mit ihrem demenziell veränderten Angehörigen teilen. Hier können sie sich austauschen, gegenseitig unterstützen und auch wichtige Informationen z. B. zu medizinischen oder rechtlichen Aspekten erhalten.  
Bei Bedarf und rechtzeitiger Anmeldung kann auch der an Demenz erkrankte Angehörige mitgebracht und während des Gesprächskreises betreut werden.   Auch ein einfühlsames Einzelgespräch mit einer der beiden pädagogischen Fachkräfte, die das Angebot moderieren, ist jederzeit möglich. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung zum Gesprächskreis unbedingt erforderlich. Weitere Informationen und Anmeldung bei: Cárry Stief, Telefon: 02065 302-298.  

 

Adipositas-Zentrum Bethesda startet neues Therapieprogramm

Duisburg, 20. Januar 2014 - Das Adipositas-Zentrum Bethesda zu Duisburg e.V. startet am 6. März 2014 das einjährige Optifast 52-Therapieprogramm zur Gewichtsreduktion für schwer übergewichtige Erwachsene.   Im Adipositas-Zentrum des Bethesda Krankenhauses werden Menschen mit Übergewicht von speziell geschultem Personal beraten und in ausgewählte Ernährungsprogramme eingeführt.  Durch Verhaltensschulung und Ernährungsumstellung, sowie Sport lernen die Teilnehmer abzunehmen und dauerhaft das Gewicht zu halten. Dem Zentrum kommt eine wichtige Funktion bei der Vorbeugung und Therapie von Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2, Fettstoffwechselstörungen, Herz-Kreislauferkrankungen wie Bluthochdruck (Hypertonie), metabolisches Syndrom sowie orthopädischen Erkrankungen der Gelenke und der Wirbelsäule zu. Ab der achten Woche ist ein Bewegungsprogramm integriert. Weitere Informationen und Anmeldung unter: Telefon 0203/ 6008-1375

 

AWO: Zahl der pflegenden Angehörigen nimmt zu

Duisburg, 10. Januar 2014 - Von 13.000 Duisburger Pflegebedürftigen werden 10.000 von ihren Angehörigen gepflegt. Dabei zeigt sich aufgrund des demografischen Wandels: Die Zahl der pflegenden Angehörigen nimmt weiter zu. Dies und die daraus entstehende Belastung ermittelte die Techniker Krankenkasse (TKK), die eine Forsa-Umfrage zum Pflegealltag von Angehörigen durchführen ließ. Viele Angehörige möchten ihren pflegebedürftigen Familienmitgliedern ein Leben in vertrauter häuslicher Umgebung ermöglichen. Die häusliche Pflege – oft rund um die Uhr - belastet allerdings enorm. Die Pflege bestimmt das ganze Leben und ist meist Stressfaktor Nr. 1. Auch das zeigt die Umfrage.  
Unterstützungsangebote entlasten die Angehörigen. „Niemand kann und sollte die Aufgabe alleine bewältigen müssen“, so Wilma Katzinski, Geschäftsführerin der AWOcura gGmbH. So kann man beispielsweise bei der Pflegekasse sogenannte Kombinationsleistungen in Anspruch nehmen: Einen Teil der Aufgaben übernehmen professionelle Pflegedienste, einen anderen Teil die Angehörigen.   Ebenso gibt es Geld für eine Ersatzpflege für bis zu 28 Tage im Jahr oder eine vorübergehende Kurzzeitpflege im Heim, damit die Angehörigen sich erholen können. Auch eine Kombination von häuslicher Pflege und Tagespflege bringt spürbare Entlastung und der Pflegebedürftige „kommt mal raus unter andere Menschen“.
Wilma Katzinski: „Besonders diese Abwechslung vom Alltag zu Hause tut beiden gut, Angehörigen wie Pflegebedürftigen. Wir geben daher allen Angehörigen den Rat, sich über die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten beraten zu lassen - bei Ihrer Pflegekasse oder bei der kostenlosen und unverbindlichen Pflegeberatung der AWO in Duisburg, Telefon 0203 3095-676, E-Mail: seniorenberatung@awocura.de.“

Weihnachten: Nacht- und Notdienst im Krankheitsfall
Krebsberatung in Duisburg

Krebsberatung in Duisburg
Duisburg, 17. Dezember 2013 -  Für eine psychoonkologische Beratung mit Psychoonkologin Dr. Gisela Kremer am 7. Januar 2014 sind noch Termine frei. Die Beratung findet im Konferenz– und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“, Schwanenstraße 5-7 (roter kleiner Raum), in Duisburg-Mitte statt.  
Es wird um telefonische Anmeldung in der Zeit von montags bis freitags, 9 bis 13 Uhr, unter (0203) 283-3938 gebeten. Zwischen den Feiertagen (23. Dezember bis 01. Januar) ist keine Anmeldung möglich.

Mehr als 348 Apotheken in Nordrhein sind über Weihnachten dienstbereit Auch rund um Weihnachten und den Jahreswechsel bieten die Apotheken in Nordrhein einen flächendeckenden Nacht- und Notdienst.  
„Unter der Rufnummer 0800 0022833 aus dem deutschen Festnetz oder der Kurzwahl 22833 von jedem Handy können sich Patienten über die nächstgelegene dienstbereite Apotheke informieren. Vom Festnetz aus ist die 0800 0022833 kostenfrei zu erreichen. 69 Cent pro Minute kostet die Kurzwahl 22833 über Handy“, so Hans-Joachim Krings-Grimm, Pressesprecher der Apotheker in Duisburg.  
In beiden Fällen fordert das Computer-Sprachdialogsystem den Anrufer auf, seinen Standort anzugeben. Davon ausgehend ermittelt das System die vier nächstgelegenen, geöffneten Notdienst-Apotheken.  
Das Versenden einer SMS mit dem Inhalt „apo“ an die 22833 (69 Cent pro SMS) und das anschließende „Ja“ zur Ortung seines Standortes, bringt ebenfalls das gewünschte Ergebnis.   Im Ausland funktioniert der Apotheken-Notdienstfinder nicht. Dort kann der Weg zur nächsten Apotheke erheblich weiter sein als daheim. Deutsche Urlauber müssen sich in anderen Staaten darauf einstellen, dass sie nicht überall eine flächendeckende Arzneimittelversorgung vorfinden wie zuhause. In nordeuropäischen Ländern wie Schweden oder Dänemark kommen drei- bis viermal so viele Einwohner auf eine Apotheke wie in Deutschland; in Österreich und Slowenien immerhin noch rund doppelt so viele Menschen.  
 „Auslandsurlauber sollten sich hierzulande vor Reiseantritt mit allen notwendigen Arzneimitteln versorgen“, rät Apotheker Hans-Joachim Krings-Grimm. Am Urlaubsort sollte man sich im Notfall beim Reiseveranstalter oder an der Hotelrezeption nach der nächstgelegenen - möglichst deutschsprachigen - Apotheke erkundigen. Deren Öffnungszeiten und Notdienstpläne können erheblich von den deutschen Regelungen abweichen.  
Die Nacht‐ und Notdienstbereitschaft in deutschen Apotheken gilt international als beispielhaft. „Auch den weihnachtlichen Notdienst leisten die Apothekerinnen und Apotheker in Duisburg zusätzlich zu ihrem Tagesdienst. Ein 32‐Stunden‐Einsatz ist da nicht selten“, erläutert Hans-Joachim Krings-Grimm“.  
Die gesetzliche Notdienstgebühr beträgt 2,50 Euro und ist einmal pro Notdienst-Besuch zu entrichten, egal wie viele Rezepte vorgelegt bzw. wie viele Arzneimittel gekauft werden.  

Kreuzt der Arzt auf dem Rezept "noctu" an, macht er damit kenntlich, dass es sich um einen Notfall handelt. In diesem Fall wird die Gebühr von der Krankenkasse übernommen, wenn das Rezept unverzüglich in einer Apotheke eingelöst wird.  
Deutschlandweit nutzen mehr als 20.000 Patienten jeden Tag den Apotheken-Notdienst. Und pro Jahr geben die Apotheken im Notdienst mehr als sieben Millionen Arzneimittel ab. „Die flächendeckende Versorgung durch die öffentliche Apotheke mit Arzneimitteln an 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr ist ein einzigartiger Service – nicht nur zu Weihnachten“, so Hans-Joachim Krings-Grimm. „Aber gerade an den nun aufeinanderfolgenden Feiertagen ist er besonders wichtig“.    

Im Dienst der Patienten: Der Nacht- und Notdienst der Apotheken - Quelle: ABDA

Sonderseite: Duisburger Pflegekonferenz - und die „Hilfe zur Pflege“ und Selbstbehalte