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Am 21. Juni ist Tag des Sonnenschutzes
Sonne genießen – aber richtig: Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. rückt Hautschutz in den Fokus

Düsseldorf/Duisburg, 17. Juni 2026 - Helle Sommertage tun gut – doch mit der Sonne kommt auch ein oft unterschätztes Risiko. Anlässlich des Tages des Sonnenschutzes am 21. Juni 2026 ruft die Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. dazu auf, bewusster mit UV-Strahlung umzugehen und insbesondere Kinder und Jugendliche besser zu schützen.

„Grundsätzlich gilt: Setzen Sie sich nicht zu lang, zu intensiv und nicht ungeschützt den Sonnenstrahlen aus“, erklärt Giulia Kuchmann von der Krebsgesellschaft NRW e.V.: „Hilfreich kann der Check des UV-Indexes sein, zum Beispiel mit Hilfe einer Wetter-App oder unserer UV-Karte. Diese zeigt auf einen Blick, wie stark die Sonnenstrahlung ist und wann Schutzmaßnahmen notwendig werden.“

Bereits ab einem UV-Index von 3 sollte die Haut geschützt werden. Denn: Zu viel UV-Strahlung schädigt die Haut langfristig und gilt als Hauptursache für Hautkrebs. Die Belastung sammelt sich dabei im sogenannten „Sonnenkonto“ der Haut an – und anders als ein Bankkonto lässt sich dieses nicht wieder ausgleichen. Ist das Maß einmal überschritten, steigt das Risiko für Erkrankungen deutlich.
 
Besonders wichtig ist der UV-Schutz bei Kindern
Ihre Haut ist empfindlicher und kann sich noch nicht ausreichend selbst schützen. Jeder Sonnenbrand in jungen Jahren erhöht das Risiko für Hautkrebs im späteren Leben erheblich. Deshalb setzt die Krebsgesellschaft NRW e.V. gezielt auf Aufklärung: In Kitas unterstützt das Projekt „SunPass - Gesunder Sonnenspaß für Kinder“ zusammen mit der IKK classic die Umsetzung von Schutzmaßnahmen.
Das bedeutet: Praktisches Wissen für Erzieher*innen und Eltern sowie altersgerechte Materialien für die Kinder. Für die Schulen gibt es das Projekt „simply U“ in Kooperation mit der Barmer. Es richtet sich an Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren. Nach dem Motto „ready to teach“ bietet es ein komplettes Unterrichtspaket, inklusive Lern-App, Quiz-Challenge und der „simply U Toolbox“ mit gedruckten Lehr-Materialien. Wenn das Wissen sitzt, können die Schulen im Rahmen einer Challenge gegeneinander antreten und zeigen, wie „hautschutz-fit“ sie sind.
 
Unbeschwert durch den Sommer mit klaren Empfehlungen:
Die intensive Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr sollte möglichst gemieden werden. Schutz bieten außerdem Kleidung, Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor sowie Kopfbedeckungen und Sonnenbrillen. Besonders empfindliche Stellen wie Ohren, Nase oder Nacken dürfen dabei nicht vergessen werden. Für Säuglinge gilt: direkte Sonne ist tabu.

Wichtig zu wissen: UV-Strahlung ist nicht nur an heißen, sonnigen Tagen relevant. Auch bei bewölktem Himmel kann sie der Haut schaden
 
Weitere Infos bietet die Krebsgesellschaft NRW e.V. auf ihrer die Website. Die UV-Karte sowie Info-Materialien zum Thema, auch in Leichter Sprache, können im Webshop kostenfrei heruntergeladen oder bestellt werden: www.krebsgesellschaftnrw.de/infomaterial/
 
Lieber hören: Ab dem 3. Juli gibt es den hörfrischen Podcast „Kaffee mit K“ zum Thema „Sonnentrends und guter Hautschutz“: https://open.spotify.com/show/5Q9SXvlC0dqzmYuXxyHynH?nd=1&dlsi=41c06ba26f1b4105
 
Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V.
Die Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. ist seit 1951 Anlaufstelle, wenn es um Krebserkrankungen in NRW geht. Das gilt sowohl für die Stärkung der Gesundheitsvorsorge, damit weniger Menschen erkranken, als auch für die direkte Hilfe, wenn Krebs diagnostiziert wird. Hier benötigen viele Betroffene und Angehörige begleitenden Rat, um die Krankheit besser zu bewältigen. Mit einer telefonischen Erstauskunft für ganz Nordrhein-Westfalen sowie Beratungsangeboten an den Standorten Bochum, Düsseldorf, Olpe und im Rhein-Erft-Kreis sorgt der Verein dafür, dass Ratsuchende kostenfreie Beratung erhalten. Die Krebsgesellschaft NRW e.V. ist gemeinnützig und unabhängig von wirtschaftlichen Interessen. Um auch in Zukunft das Engagement für Menschen mit Krebs sowie die Krebsprävention fortzuführen, ist der Verein auf Spenden und Förderungen angewiesen.
 
Spendenkonto bei der Stadtsparkasse Düsseldorf
IBAN DE63 3005 0110 0010 1514 88