BZ-Home

Tagesaktuell - Redaktion Harald Jeschke

Sonderseiten


BZ-Sitemap

Archiv


Vorherige Tage: 3. Kw 2021

Samstag, 30. Januar 2021

Geänderte Öffnungszeiten des Testzentrums
Für das Corona-Testzentrum im Theater am Marientor gelten ab Montag, 1. Februar, geänderte Öffnungszeiten. Von Montag bis Freitag können dort zwischen 10 und 17 Uhr Corona-Testungen durchgeführt werden.

Unwetterwarnung
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat ein "Unwettervideo" unter www.dwd.de, auf YouTube unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst und in der DWD WarnWetter-App (https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html) veröffentlicht.


Europäische Arzneimittel-Agentur EMA gibt grünes Licht für Impfstoff von AstraZeneca
Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA hat ihre Prüfung des COVID19-Impfstoffs von AstraZeneca abgeschlossen und seine Zulassung für Personen ab 18 Jahren in der EU empfohlen. Das gab die EU-Agentur am 29. Januar bekannt.
 „Ich begrüße die positive Stellungnahme der EMA zur bedingten Marktzulassung für den Impfstoff von AstraZeneca. Wir stehen bereit, zusammenzuarbeiten und Lösungen zu finden, um den Bürgern so schnell wie möglich Zugang zu mehr Impfungen zu geben. Die Zulassung durch die Kommission wird folgen“, erklärte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides auf Twitter. Nach der Zulassung des COVID-19-Impfstoffs von BioNTech/Pfizer am 21. Dezember und von Moderna am 6. Januar wird damit ein dritter Impfstoff für alle EU-Mitgliedstaaten zur Verfügung stehen.


Aufruf: Aktionen für die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ 2021  
Die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ finden in diesem Jahr unter dem Motto „Solidarität.Grenzenlos“ vom 15. März bis zum 28. März statt. Die Veranstaltergemeinschaft aus dem Arbeitskreis „European Coalition of cities against racism“ (ECCAR) plant die Durchführung eines öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungsprogramms. Die Koordination übernimmt das Kommunale Integrationszentrum.  
Alle Bürger, Künstler, Kulturschaffende, Vereine, Verbände und Organisationen in Duisburg sind dazu aufgerufen, während dieser zwei Wochen – selbstverständlich  unter Berücksichtigung der geltenden Coronaschutzverordnung – Aktionen durchzuführen, die sich für Offenheit und Respekt einsetzen. Mit ihnen soll deutlich gemacht werden, dass in Duisburg kein Platz für Rassismus und Diskriminierung ist.   Um einen gemeinsamen Programm-Flyer erstellen zu können, wird darum gebeten, die Ideen und Maßnahmen kurz zu skizzieren und (mit Kontaktdaten) bis zum 14. Februar per E-Mail an J.Rombeck@stadt-duisburg.de oder B.Wilde@stadt-duisburg.de einzusenden.  
Bei einer digitalen Messe werden dann am Samstag, 27. März 2021, alle Ideen und Aktionen präsentiert. Nähere Informationen zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus sind auf der Webseite der Stiftung unter https://stiftung-gegen-rassismus.de/ zu finden.


Storchentreff – der digitale Informationsabend für werdende Eltern
Am Montag, 1. Februar 2021, 18:00 Uhr bietet die Helios St. Johannes Klinik im Duisburger Norden ihren Storchentreff, den Informationsabend für werdende Eltern, in digitaler Form an. Neben dem Termin, immer am ersten Montag im Monat, bleibt auch das bewährte Konzept:  An diesem Abend vermitteln Ärzte aus Geburtshilfe und Neonatologie (Neugeborenenmedizin) sowie eine Hebamme wissenswerte Informationen rund um Schwangerschaft und Geburt sowie die erste Zeit von Mutter und Kind nach der Geburt.
Das Team geht aber auch auf die Abläufe  am Haus, insbesondere in Zeiten von Corona, ein. Außerdem stehen die Geburtsexperten gerne für individuelle Fragen zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der aktuelle Link zur Februar-Sitzung lautet: https://meet.helios-gesundheit.de/metin.degirmenci/LQ5SLQVC Für Rückfragen steht das Sekretariat der Geburtshilfe unter der 0203 546 2102 gerne zur Verfügung.

Duisburg-Hamborn: Vollsperrung Dieselstraße  
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg bauen ab Mittwoch, 3. Februar, eine neue Parkhauszufahrt für das Helios-Klinikum in Hamborn. Deswegen ist zunächst ab Mittwoch die Zufahrt zum Parkhaus Dieselstraße nur noch aus der Richtung Hamborner Straße möglich. Im weiteren Verlauf kann das Parkhaus nur von Richtung Franz-Lenze-Straße befahren werden. Entsprechende Hinweistafeln und Umleitungen werden eingerichtet. Fußgänger und Radfahrer sind nicht betroffen.  Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Februar andauern.

Stadt fördert zahlreiche Projekte zum Kinder- und Jugendschutz im Jahr 2021
Stefan Krause, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, freut sich, dass auch in diesem Jahr wieder Kinder- und Jugendprojekte von der Stadt Duisburg mit einer Fördersumme von 200.000 Euro bezuschusst werden. Die Projekte beschäftigen sich mit Themen wie Gesundheitsförderung, Medienschutz und Gewaltprävention.   „Es ist wichtig, dass wir immer wieder in soziale Projekte für Kinder und Jugendliche investieren“, so Stefan Krause.
„Die Jugend ist unsere Zukunft, darf keine Floskel sein, sondern muss auf allen Ebenen gelebt werden. Jugendschutz bedeutet für uns die Rechte und Chancen von Kindern und Jugendlichen zu sichern und ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu fördern. Daher freue ich mich, dass die Stadt Duisburg auch in diesem Jahr wieder eine Vielzahl von großartigen und pädagogisch wertvollen Projekten unterstützt.“  
Die Verteilung der Fördergelder wurde im Jugendhilfeausschuss mit großer Mehrheit beschlossen. Nur die Alternative für Deutschland (AfD) stimmte gegen die Verteilung der Fördermittel. Unterstützt werden unter anderem die Projekte „Gesund ist nicht nur Gemüse“ vom Georgswerk Duisburg e.V., „Vergangenheit bis Gegenwart-Graphic Novel“ vom Fanprojekt Duisburg e.V., sowie die „HeRoes Duisburg“ vom Jungs e.V..  
„Die große Anzahl von Projekten unterschiedlichster Träger zeigt, dass Duisburg eine gute und vielfältige Trägerlandschaft hat. Viele Menschen engagieren sich tagtäglich ehrenamtlich für den Kinder- und Jugendschutz in Duisburg“, ergänzt Edeltraud Klabuhn, stellvertretende Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, abschließend.

Aktuelle Wohnungsmarkt-Analyse für Duisburg
Kein Wohnraum für Geringverdiener – die Mieten für einfache Wohnungen stiegen 2,7-mal so stark wie die Lebenshaltungskosten Neues Siegel als „Sozial-Kompass“ für den Wohnungsmarkt: „MEINFAIRMIETER“ Duisbrug auf dem „Wohn-Prüfstand“ für Haushalte mit niedrigen Einkommen: Die vom Job-Center übernommenen Mieten für Single-Haushalte stiegen innerhalb von gut sechs Jahren (März 2014 bis August 2020) um 17,4 Prozent, während die Verbraucherpreise in diesem Zeitraum nur um 6,5 Prozent zulegten. „Bei den Mieten wird oft rausgeholt, was rauszuholen ist. Dabei bauen Vermieter auf die Job-Center‘ als ‚zuverlässige Zahlstelle‘.
Diese übernehmen zwar nur die Kosten für Wohnungen ‚einfachen Standards‘. Auf genau diese Wohnungen sind aber nicht nur Hartz-IV-Empfänger angewiesen, sondern eben auch die vielen anderen Haushalte mit niedrigen Einkommen“, sagt der Leiter des Pestel-Instituts, Matthias Günther. „Das Angebot an günstigen Wohnungen sei rar. Gerade Neuvermietungen nutzten viele Vermieter, um Maximalmieten zu erzielen“.
Um eine bessere Orientierung bei Wohnungsangeboten zu bekommen, gibt es jetzt ein Mieter-Gütesiegel: „MEINFAIRMIETER“ prüft als Wohnungsmarkt-Label insbesondere die soziale Verantwortung von Vermietern.
Das Siegel sei ein „Sozial-Kompass für den Wohnungsmarkt“ – und für weite Teile der Bevölkerung relevant: Fast ein Viertel der Beschäftigten arbeitet nach Angaben des Pestel-Instituts bundesweit im Niedriglohnsektor: Vom Mindestlohnbezieher über Alleinerziehende bis hin zu Rentnern, die ihre kleine Rente mit einem Minijob aufbesserten. „Der Staat agiert inzwischen mangels eigener Wohnungen als Mietentreiber, weil er Mieten akzeptieren muss, bei denen viele Vermieter offensichtlich die Schmerzgrenze ausreizen“, so Matthias Günther.

Aber auch unter den Vermietern macht sich zunehmend Unmut breit. Vor allem die vielen noch vorhandenen Wohnungsgesellschaften in öffentlichem Eigentum und die Genossenschaften fühlen sich zu Unrecht in der Schublade der „gierigen Vermieter“ wieder. „Wie alle anderen Unternehmen müssen auch Wohnungsunternehmen Gewinne erzielen, um langfristig bestehen zu können. Die Umsetzung jedes Mieterhöhungsspielraums ist dabei aber nicht nötig. Gerade beim Grundbedürfnis Wohnen kann der Grundsatz, dass der Gebrauch von Eigentum zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen soll, nicht stark genug betont werden“, so Günther. A

uch hinter der Wohnungsmarkt-Analyse für Duisburg steht das Gütesiegel „MEINFAIRMIETER“, das vom Pestel-Institut durch dessen Leiter, Matthias Günther, mit initiiert wurde. Faire Vermieter, ob öffentlich, genossenschaftlich oder privat, müssen für die Wohnungssuchenden erkennbar sein. In der Schaffung von Markttransparenz wird ein Schwerpunkt der Arbeit des Gütesiegels gesehen.
„Aber natürlich werden wir auch wohnungspolitische Forderungen wie etwa die dringend notwendige Stärkung des Sozialwohnungsbestandes und die Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau insgesamt im Fokus haben“, betonen die Gründer des Gütesiegels. Denn letztlich hat eine unzureichende Wohnungspolitik dazu geführt, dass auch in Duisburg bei einem insgesamt nahezu ausgeglichenen Wohnungsmarkt die Mieten für einfache Wohnungen stark gestiegen sind.

Foto: „MEINFAIRMIETER - Matthias Günther hat die Gründung des Gütesiegels mit initiiert. Mehr Informationen unter: www.meinfairmiete


Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: Digitaler 360° Rundgang durch die Geschichte der Binnenschifffahrt  

Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt bleibt aufgrund der Corona-Pandemie vorerst geschlossen. Interessierte können an einem digitalen Rundgang durch das Museum unter www.binnenschifffahrtsmuseum.de teilnehmen. Auf diesem 360° Rundgang kann man sich in alle Richtungen umschauen, bestimmte Exponate werden durch eine Gästeführerin näher erläutert – fast wie bei einem richtigen Museumsbesuch. Insgesamt gibt es die Geschichte der Binnenschifffahrt auf drei Etagen im ehemaligen Jugendstil-Hallenbad zu sehen.  
Direktlink zum Rundgang: https://360-museum.de/media/ggpkg/MdDB.ggpkg/




VHS-Online-Vortrag: Von Farbe und Geist - Alexej Jawlensky  
Kunsthistorikerin Dr. Nicole Birnfeld stellt den Maler Alexej Jawlensky und sein Werk am Montag, 1. Februar, um 18 Uhr als Online-Veranstaltung in der VHS-Cloud vor. Alexej Jawlensky war ein zentraler Künstler der Moderne und erweiterte die Möglichkeiten der Farbe wesentlich neu. Zu Beginn malte er die sichtbare Welt im Umkreis des Blauen Reiters expressiv farbig. Dann reduzierte er später die Formen des Bildes und steigerte die innere Leuchtkraft der Farben zum Ausdruck einer immateriellen und geistigen Wahrheit. Trotz der großen Individualität seines Weges hat er der Malerei bis zur Gegenwart im Hinblick auf die Bedeutung der Farbe, des Seriellen und Spirituellen wichtige Anregungen gegeben.  
Die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro. Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich. Weiterführende Informationen: Axel Voss, (0203)283-2064


Statistiken


Sterbefallzahlen im Dezember 2020: 29 % über dem Durchschnitt der Vorjahre

Im Dezember 2020 sind in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen mindestens 106 607 Menschen gestorben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 29 % beziehungsweise 24 038 Menschen mehr als in den Jahren 2016 bis 2019 durchschnittlich im Dezember verstorben waren. Im November 2020 lagen die Sterbefallzahlen nach aktuellem Stand 12 % über dem Durchschnitt der vier Vorjahre.
Dies geht aus einer Sonderauswertung der vorläufigen Sterbefallzahlen für das Jahr 2020 hervor. Mehr als 100 000 Sterbefälle in einem Dezember gab es zuletzt im Jahr 1969. Damals waren die Sterbefallzahlen im Zuge der Hong-Kong-Grippe erhöht und es wurden 109 134 Sterbefälle gezählt. Beim Robert Koch-Institut wurden für Dezember 2020 insgesamt 20 043 Todesfälle von Personen gemeldet, die zuvor laborbestätigt an COVID-19 erkrankt waren.

Arbeitslosenzahlen in der Metropole Ruhr leicht gestiegen
Im Januar 2021 waren insgesamt 277.019 Menschen in der Metropole Ruhr arbeitslos gemeldet. Damit fällt der Anstieg der Arbeitslosenzahlen in der Metropole Ruhr – trotz der Corona-Pandemie – eher moderat aus. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Zahl der Arbeitslosen im Januar um 10.408 Personen (+3,8 Prozent), im Vergleich zum Vorjahr waren es dagegen 36.395 (+15,1 Prozent) Arbeitslose mehr. In der Metropole Ruhr liegt die Arbeitslosenquote mit 10,3 Prozent leicht über dem Vormonatsniveau (9,9 Prozent), vor einem Jahr lag sie bei 9,0 Prozent.

Die höchsten Arbeitslosenquoten verzeichnen die Städte Gelsenkirchen (15,7 Prozent) und Duisburg (12,8 Prozent). Die Quoten in den vier Kreisen bleiben unterhalb der 10-Prozent-Marke. Mit 6,9 Prozent bzw. 7,2 Prozent weisen die Kreise Wesel und Ennepe-Ruhr ruhrgebietsweit die niedrigsten Arbeitslosenquoten auf. Unter den kreisfreien Städten sind es Bottrop (8,8 Prozent) und Mülheim an der Ruhr (8,9 Prozent). HINWEIS FÜR DIE REDAKTION: Die in der Meldung genannten Arbeitslosenzahlen für das Ruhrgebiet wurden vom Statistik-Team des Regionalverbandes Ruhr (RVR) errechnet. Sie weichen von den Daten der NRW-Arbeitsagentur ab, da auch die Zahlen für den Kreis Wesel eingebunden werden.





 

Freitag, 29. Januar 2021

Unwewtterwarnung
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat ein "Unwettervideo"  unter www.dwd.de, auf YouTube unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst und in der DWD WarnWetter-App (https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html) veröffentlicht.
Für Duisburg gilt am Freitag, von 06:00 - 16:00 Uhr:
Amtliche WARNUNG vor WINDBÖEN Fr, 29. Jan, 09:00 – 16:00 Uhr Es treten Windböen mit Geschwindigkeiten zwischen 50 km/h (14m/s, 28kn, Bft 7) und 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) aus südwestlicher Richtung auf.

Duisburger Fallzahlen (Stand 28. Januar 2021, 20 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duisburg 17.635 (+ 65) Personen mit dem Coronavirus infiziert. 468 (+ 4)Personen sind verstorben. 16.577 (+ 78) Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 590 (- 17) Infizierte in der Stadt gibt.  Insgesamt wurden 141.120 (+ 567) Corona-Tests durchgeführt. Der aktuelle Inzidenzwert beträgt 91,0 (- 0,8).
 



Kellerbrand im Mehrfamilienhaus

Am 29.01.2021 gegen 00:35 Uhr wurde die Feuerwehr Duisburg zu einem Kellerbrand an der Emmericher Str. alarmiert. Durch die ersteintreffenden Kräfte konnte eine Rauchentwicklung aus dem Kellerbereich bestätigt werden. Umgehend wurden mehrere Trupps zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt. Über die Drehleiter wurden zwei Personen aus der Dachgeschosswohnung gerettet, die übrigen Bewohner konnten das Gebäude über den Treppenraum verlassen, alle Personen blieben unverletzt.
Die Brandbekämpfung im Keller war schnell abgeschlossen und im Anschluß wurde das Gebäude mittels Hochleistungslüfter gelüftet. Ebenso wurde das Nachbargebäude und alle Wohneinheiten innerhalb des Objektes auf Raucheintritt kontrolliert, hier konnten keine Feststellungen gemacht werden und alle Bewohner konnten in ihre Wohneinheiten zurückkehren.
Die Feuerwehr Duisburg war mit zwei Wachen der Berufsfeuerwehr und einem Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr, sowie dem Rettungsdienst mit insgesamt 49 Einsatzkräften vor Ort. Die Einsatzstelle wurde zur Ermittlung der Brandursache an die Polizei übergeben. Der Einsatz war für die Feuerwehr nach rund einer Stunde beendet.


Bärbel Bas: Rechtssicherheit für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter

Notfallsanitäterinnen und -sanitäter können in Zukunft im Notfall auch in Abwesenheit einer Notärztin oder eines Notarztes eigenverantwortlich notwendige heilkundliche Maßnahmen durchführen, ohne dafür Strafen fürchten zu müssen. "Es war überfällig, für die Notfallsanitäterinnen und -sanitäter Rechtssicherheit zu schaffen", erklärt die Duisburger SPDBundestagsabgeordnete und Gesundheitspolitikerin Bärbel Bas.
"Gestern Abend konnten wird eine entsprechende Gesetzänderung endlich im Bundestag verabschieden." „Wenn Notfallsanitäterinnen und -sanitäter gerufen werden, kommt es auf jede Sekunde an. Sie sind oft als Erste vor Ort und müssen die Notfallpatientinnen und -patienten daher bis zum Eintreffen der Notärztin oder des Notarztes anhand ihres erlernten Wissens umfassend versorgen können“, so Bärbel Bas.
Bislang konnten sie im Fall von lebensbedrohlichen Zuständen der Patientin oder des Patienten ihr lebensrettenden Wissens nur auf Anweisung eines Notarztes einsetzen. Solange der nicht vor Ort war, konnten sie sich nur auf einen rechtfertigenden Notstand berufen und mussten ihr Handeln gegebenenfalls gerichtsfest begründen.
„Wir wollen aber, dass Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter helfen können, ohne ständig Angst vor einem Gerichtsverfahren und einer Strafe zu haben. Darum schaffen wir jetzt mit Unterstützung der SPD-Kolleginnen und Kollegen aus Rheinland-Pfalz Klarheit und Rechtssicherheit. Denn sie haben im Bundesrat mit ihrer Initiative den Stein ins Rollen gebracht“, ergänzt die SPD-Bundestagsabgeordnete zufrieden.
Schon bei Beschluss des Notfallsanitätergesetzes hatte die SPDBundestagsfraktion eine derartige Klarstellung gefordert, die damals aber von CDU/CSU und FDP abgelehnt wurde. Jetzt ist es endlich gelungen, den Knoten zu durchschlagen und Klarheit zu schaffen. „Notfallsanitäterinnen und -sanitäter können jetzt eigenverantwortlich und rechtssicher heilkundliche Maßnahmen ergreifen. Das ist auch im Interesse einer bestmöglichen Versorgung der Patientinnen und Patienten unerlässlich“, begrüßt Bärbel Bas die Änderung des Notfallsanitätergesetzes.


Initiative „Schule macht stark“ – Duisburger Schulen werden gefördert
Zum Jahresbeginn ist die Bund-Länder-Initiative „Schule macht stark“ gestartet. Mit dabei: Die Gerhart-Hauptmann-Grundschule in Rheinhausen und die GGS Hochfelder Markt in Hochfeld. Das Ziel der Initiative ist es, die Bildungschancen von sozial benachteiligten Schülerinnen und Schülern zu verbessern. Unterstützt werden 200 Schulen in sozial schwierigen Lagen. Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei vor Ort nach ihren individuellen Voraussetzungen gefördert werden, um ihnen den bestmöglichen Lern- und Bildungserfolg zu ermöglichen. Bund und Länder investieren gemeinsam 125 Millionen Euro in die Initiative „Schule macht stark“.
„Bildungschancen dürfen nicht von der Herkunft oder dem sozialen Status abhängen“, erklärt die Duisburger Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Bärbel Bas. „Gut ist, dass zwei Schulen aus Duisburg von dem Programm profitieren können. Damit helfen wir vielen Kindern und Jugendlichen in Duisburg.“

„Wissenschaft und Schulen arbeiten dabei gemeinsam an Strategien und Konzepten für Schulen in sozial schwierigen Lagen. Gemeinsam entwickeln sie Strategien und Ansätze für den Unterricht und für den Schulalltag, ausgerichtet auf die Bedürfnisse vor Ort“, so die Duisburger SPDBundestagsabgeordnete. „Die Praxiserfahrung der Lehrkräfte fließt direkt in die gemeinsamen Konzepte ein. Diese werden sofort in der Praxis erprobt und – wenn nötig – angepasst und weiterentwickelt. Die Kinder und Jugendlichen profitieren so ganz direkt von dem Projekt.“

Die Initiative „Schule macht stark“ ist auf zehn Jahre angelegt und in zwei Phasen zu je fünf Jahren gegliedert. In der ersten Phase unterstützt ein durch das Bundesbildungsministerium finanzierter Forschungsverbund mit praxisnaher Forschung die Schulen dabei, ihre besonderen Herausforderungen zu meistern. Das bedeutet konkret, dass die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ab dem Schuljahr 2021/2022 gemeinsam mit den Schulen daran arbeiten werden, Bedarfe in der Schul- und Unterrichtsentwicklung zu identifizieren, vorhandene Potenziale zu erkennen und neue Strategien und Konzepte zu entwickeln.
Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Vernetzung der Schulen mit anderen Bildungs- und sozialen Angeboten im Umfeld der Schulen sowie untereinander. Die zweite Phase dient dem Transfer der entwickelten Strategien und Konzepte an andere Schulen, so dass neben den 200 Schulen der ersten Phase möglichst viele weitere von der Initiative profitieren können. Dies wird ebenfalls wissenschaftlich unterstützt.

UA Ruhr Forschungsverbund: Bildungsgerechtigkeit in Schulen fördern
Die Universitäten Duisburg-Essen (UDE), Bochum und Dortmund arbeiten in der neuen Initiative „Schule macht stark“ (SchumaS) von Bund und Ländern mit. Ziel ist es, die Bildungschancen von Kindern an Schulen in sozial benachteiligten Lagen systematisch zu verbessern. Dafür stehen ab dem kommenden Jahr 125 Millionen Euro zur Verfügung.

Das Besondere an dem Vorhaben: Insgesamt 200 Schulen aus der Primar- und der Sekundarstufe arbeiten deutschlandweit gemeinsam mit Bildungswissenschaftlern an forschungsbasierten praxistauglichen Maßnahmen, um sie anschließend auch anderen Schulen in sozial herausfordernder Lage zur Verfügung zu stellen.  

An dem begleitenden Forschungsverbund sind 13 Einrichtungen und Universitäten beteiligt. Eines der vier deutschlandweiten regionalen Cluster wird an der UDE am Interdisziplinären Zentrum für Bildungsforschung (IZfB) angesiedelt. Die Aktivitäten werden hier zunächst für fünf Jahre mit mehr als 3,5 Millionen Euro gefördert. Insgesamt ist das Projekt auf 10 Jahre angelegt. Das IZfB wird die Arbeit an der Schnittstelle zwischen Praxis, Bildungsadministration und Forschung koordinieren.
Themen sind die Schulentwicklung und Führung sowie das außerschulische Lernen und die Vernetzung von Schule im sozialen Umfeld. Außerdem geht es um die Förderung von Kompetenzen in Mathematik und in der Sprachbildung sowie um die Qualifizierung der Lehrkräfte im Umgang mit besonderen Bedingungen an Schulen in sozial herausfordernden Lagen.*
Hierzu liegen in der Metropole Ruhr vielfältige Erfahrungen vor, die nun in das bundesweite Projekt einfließen. Dabei kooperieren die Bildungsforschenden aus Duisburg und Essen im Rahmen der Universitätsallianz Ruhr auch mit Teams in Bochum und Dortmund. „Uns ist es ein besonderes Anliegen, Bildung ganzheitlich zu denken. Wir möchten Schulen darin unterstützen, ihre spezifische Situation am Schulstandort datengestützt genauer analysieren zu können. Davon ausgehend wollen wir Maßnahmen für erfolgreiches Lernen, auch in Kooperation mit der Schulsozialarbeit und mit Partnern im Umfeld der Schule, systematisch entwickeln“, sagt Sybille Stöbe-Blossey vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), das im Projekt mitwirkt.
„Konkret möchten wir im Gesamtverbund umfassende Lehr- und Lernmaterialien, Handreichungen und Leitfäden für die Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie Fortbildungsmaterialien, auch in digitalen Formaten, erarbeiten“ so Isabell van Ackeren, Leiterin der AG Bildungsforschung in der Fakultät für Bildungswissenschaften. „Wir freuen uns auf eine neue Qualität der Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit den beteiligten Schulen.“ *
Beteiligt sind die Fakultäten für Bildungswissenschaften (Prof. Dr. Isabell van Ackeren, Prof. Dr. Kerstin Göbel), Gesellschaftswissenschaften (Prof. Dr. Sybille Stöbe-Blossey), Geisteswissenschaften (Prof. Dr. Heike Roll) und Mathematik (Prof. Dr. Bärbel Barzel).


EU27 einigen sich auf erste Leitlinien für Impfnachweise

Die 27 EU-Mitgliedstaaten haben mit Unterstützung der Europäischen Kommission gemeinsame Leitlinien dazu angenommen, welche Informationen künftige Nachweise zu erfolgten Impfungen gegen COVID-19 enthalten sollen. Die EU-Staats- und Regierungschefs hatten in der vergangenen Woche vereinbart, einen interoperablen Standard-Impfnachweis auszuarbeiten. Dieser soll zunächst ausschließlich einem Nachweis für medizinische Zwecke dienen.
Die EU-Staaten werden zu einem späteren Zeitpunkt und unter Vorbehalt laufender wissenschaftlicher, ethischer und rechtlicher Debatten über mögliche weitere Anwendungen diskutieren. Die Leitlinien legen einen Mindestdatensatz fest, den die Impfnachweise umfassen sollen, und wurden unter den EU-Staaten, mit den EU-Agenturen ECDC und EMA sowie der WHO diskutiert.


Ökologische Schönfärberei: Immer mehr Unternehmen täuschen Verbraucher bei umweltbezogenen Angaben

Die EU-Kommission hat gemeinsam mit nationalen Verbraucherschutzbehörden die Internet-Auftritte von Unternehmen nach ökologischer Schönfärberei („Greenwashing“) durchforstet. In 42 Prozent der untersuchten Fälle waren die umweltbezogenen Angaben übertrieben, falsch oder irreführend. In mehr als der Hälfte der Fälle stellte das Unternehmen den Verbrauchern keine ausreichenden Informationen zur Verfügung, um die Richtigkeit dieser Angaben beurteilen zu können.
Untersucht wurden die Websites von Unternehmen aus verschiedenen Branchen wie Bekleidung, Kosmetika oder Haushaltsgeräte. Da die Verbraucher immer mehr Wert auf umweltgerechte Produkte legen, hat auch die ökologische Schönfärberei zugenommen. Dies ergab die heute (Donnerstag) vorgestellte jährliche Untersuchung von Websites („Sweep“) auf Verstöße gegen das EU-Verbraucherrecht.

450-Euro-Stellen nicht krisenfest - 17 Prozent weniger Minijobs im Duisburger Gastgewerbe
Wenn die Pandemie den Job kostet: Im Zuge der Coronakrise ist die Zahl der Minijobs in Duisburg um 7 Prozent gesunken. Mitte vergangenen Jahres gab es rund 33.400 geringfügig entlohnte Arbeitsverhältnisse – ein Jahr zuvor waren es noch 35.900. Besonders stark war der Rückgang im Gastgewerbe. In der Branche gingen binnen eines Jahres 748 Minijobs verloren – ein Minus von 17 Prozent. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-GenussGaststätten (NGG) mit und beruft sich hierbei auf neueste Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.

„450-Euro-Kräfte zählen zu den Hauptverlierern der Wirtschaftskrise. Sie haben bislang keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld, werden häufiger gekündigt und sind sozial kaum abgesichert“, sagt Hans-Jürgen Hufer, Geschäftsführer der NGG-Region Nordrhein. Die Statistik spiegele eine „enorme Unwucht“ auf dem heimischen Arbeitsmarkt wider. Während dank staatlicher Hilfen wie der Kurzarbeit die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Stellen in der Region nahezu konstant geblieben sei, treffe die Pandemie prekär Beschäftigte besonders hart. Nach dem Prinzip „Hire and Fire“ (Heuern und Feuern) lebten sie in ständiger Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes.

„Betroffen sind gerade Frauen, die eine 450-Euro-Stelle als Kellnerin oder Küchenhilfe oft als einzige Einnahmequelle haben. Auch für viele Studierende, die sich nebenher etwas hinzuverdienen, sind die Folgen des Jobverlustes dramatisch“, betont Hufer. Der Gewerkschafter kritisiert die Entlassungen, hat aber angesichts der historischen Krise Verständnis für die Lage der Hotels und Restaurants. „Das Problem ist vielmehr, dass die Politik durch abgabenfreie Minijobs schon seit Jahren falsche Anreize setzt. Es ist höchste Zeit, diese Stellen sozialversicherungspflichtig zu machen.“ Nur wenn Sozialabgaben, Kranken-, Pflege- und Rentenversicherungsbeiträge gezahlt würden, könnten Beschäftigte wirksam geschützt werden.
Eine Heraufsetzung der Verdienstgrenze bei den Minijobs auf monatlich 600 Euro, wie sie derzeit Teile der Union fordern, gehe dagegen „in die völlig falsche Richtung“, so Hufer. Damit werde eine prekäre Beschäftigungsform weiter ausgebaut, statt sie einzudämmen. Nach Angaben des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) würden durch eine Heraufsetzung bundesweit rund 470.000 Menschen mit regulären Stellen ungewollt zu Minijobbern.
„Die Coronakrise hat den Blick auf viele gesellschaftliche Probleme gelenkt. Dazu gehören die Minijobs. Die Politik muss hier arbeitsmarktpolitisch umsteuern“, fordert Hufer. Zum Vergleich: Laut Arbeitsagentur nahm die Zahl sozialversicherungspflichtiger Stellen in Duisburg zwischen Juni 2019 und Juni 2020 um lediglich 0,4 Prozent ab.

Gaststätte geschlossen: Die CoronaPandemie hat zu einer historischen Krise im Gastgewerbe geführt – und kostet vielen Aushilfskräften den Job. Foto NGG

Anmeldephase des Fassadenwettbewerbs wegen reger Beteiligung verlängert
Bis 28. Februar 2021 können weitere Bewerbungen eingereicht werden In Duisburg standen im vergangenen Jahr 2020 Hausrenovierungen trotz der Corona-Pandemie hoch im Kurs. Auch Duisburg Kontor stellt diesen Umstand aufgrund der zahlreichen Anmeldungen zum 48. Fassadenwettbewerb Make up Duisburg fest. Daher haben Veranstalter Duisburg Kontor und die Fachjury aus Kreishandwerkerschaft, Maler- und Lackierer-Innung, Haus und Grund sowie Sparkasse Duisburg gemeinschaftlich entschieden, die Anmeldefrist für das Einreichen der Anmeldeunterlagen bis zum 28.02.2021 zu verlängern.
Uwe Kluge, Geschäftsführer der veranstaltenden Duisburg Kontor GmbH, erläutert die Beweggründe der Entscheidung: „Seit Beginn der Anmeldephase erreichten uns mehr als 40 Bewerbungen von Eigentümern und Malerbetrieben. Da wir den Eindruck gewonnen haben, dass noch weitere Anmeldungen unterwegs sind und wir diesen Bewerbern die Möglichkeit geben wollen, sich an dem laufenden Wettbewerb zu beteiligen, haben wir der Fachjury den Vorschlag unterbreitet, die Frist der Anmeldung des laufenden Wettbewerbs bis zum 28.02.2021 zu verlängern. Diesem Vorschlag wurde einstimmig gefolgt.“

Eigentümer und Malerbetriebe haben damit noch bis Ende Februar die Möglichkeit, sich mit ihrem Objekt für den 48. Fassadenwettbewerb anzumelden: online auf www.duisburgkontor.de/make-up/, via E-Mail an marketing@duisburgkontor.de, oder mittels der Anmeldekarte inklusive der Einsendung von zwei Fotos an: Duisburg Kontor GmbH, Landfermannstr. 6, 47051 Duisburg.
Die Anmeldekarten sind in der Tourist Information, Königstraße 86 in 47051 Duisburg, bei der Maler- und Lackierer-Innung, bei der Sparkasse Duisburg (Königstraße 23–25) und in den Bürgerbüros der Bezirksämter sowie im Stadthaus und im Duisburger Rathaus  erhältlich. Detaillierte Informationen zum Fassadenwettbewerb Make up Duisburg erhalten alle Interessenten auf www.duisburgkontor.de/make-up/ oder telefonisch bei der Kreishandwerkerschaft Duisburg unter +49 (0)203 996340.

Macht Euer Wohnzimmer zur Bühne!
Benefizevent am 16.02., 19 Uhr – von Künstlern*innen für Künstler*innen!
Regionale Verantwortung zu tragen, ist aktuell besonders von Bedeutung. Viele Künstler*innen sind seit bald einem Jahr Verlierer*innen der Pandemie. Sie wurden ohne eigenes Verschulden quasi mit einem Arbeitsverbot belegt – und doch wird ihnen eine große gesellschaftliche Verantwortung zuteil. „Als Kultur- und Bürgerzentrum Duisburg-Süd waren wir von der Anfrage der Volksbank Rhein-Ruhr, gemeinsam ein Event für Künstlerinnen und Künstler zu veranstalten, begeistert“, betont Arno Eich – 1. Vorsitzender Kultur- und Bürgerzentrum Duisburg-Süd Steinhof Huckingen e.V.

Am 16. Februar 2021 findet nun um 19:00 Uhr ein Livestream statt, der regionale Künstlerinnen und Künstler zusammenführt.  Für den Abend wurde ein Programm zusammengestellt, das möglichst viele Zuschauer anspricht, um das Event zum Erfolg zu machen. Denn: „Das Zuschauen ist vollkommen kostenfrei und es geht darum, dass wir Unterstützerinnen und Unterstützer motivieren, als Dank für einen gelungenen Abend und für die Kultur im eigenen Wohnzimmer einen Obolus in den digitalen Hut zu werfen. Und um die Hürde etwas zu nehmen, haben wir bereits 10.000 Euro Startgeld eingezahlt“, erklärt Thomas Diederichs, Sprecher des Vorstandes der Volksbank Rhein-Ruhr.

So liegen bereits Zusagen folgender Künstler*innen vor, die dieses Event stellvertretend für Kunst- und Kulturschaffende in der Region begleiten werden: Markus Krebs, Wilfried Schmickler, Wolfgang Trepper, Herbert Knebel mit Ozzy, Jürgen Becker, Kai Magnus Sting, La Signora , Fritz Eckenga sowie René Steinberg, der zugleich auch durch das Programm führt. Mit diesem abwechslungsreichen Programm wollen Steinhof Duisburg und Volksbank Rhein-Ruhr möglichst viele Menschen aus der Region bewegen, die Aktion finanziell zu unterstützen.

Alle Spenden, die bis Ende Februar auf dem Spendenkonto oder per PayPal eingehen, werden durch eine Jury an Künstlerinnen und Künstler verteilt. „Jeder, der aus den Bereichen Kunst und Kultur kommt und durch die Pandemie und das Auftrittsverbot in Schwierigkeiten geraten ist, kann sich auf unserer Website um eine Spende bewerben. Die Förderung von Kunst und Kultur ist einer unserer wichtigsten Aufträge in der Region – ohne sie wird es leise und trist“, betont Diederichs das Engagement der Genossenschaftsbank.
„Sie wollen live dabei sein, wenn es heißt „Macht Euer Wohnzimmer zur Bühne“? Dann schalten Sie am 16.02., 19 Uhr ein und denken Sie daran, nur durch Ihre Unterstützung schaffen wir es gemeinsam, Kunst und Kultur in der Region zu erhalten“, sind sich Arno Eich und Thomas Diederichs einig.   Hier die Eckdaten zum Benefizevent:
Termin: 16. Februar, 19 Uhr Übertragung per Livestream aus dem Steinhof Duisburg via YouTube und Facebook Konto für Unterstützer*innen Empfänger:
Volksbank Rhein-Ruhr eG IBAN: DE29 3506 0386 9937 8011 90 oder per PayPal an paypal.me/volksbankrheinruhr

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: Digitaler 360° Rundgang durch die Geschichte der Binnenschifffahrt  

Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt bleibt aufgrund der Corona-Pandemie vorerst geschlossen. Interessierte können an einem digitalen Rundgang durch das Museum unter www.binnenschifffahrtsmuseum.de teilnehmen. Auf diesem 360° Rundgang kann man sich in alle Richtungen umschauen, bestimmte Exponate werden durch eine Gästeführerin näher erläutert – fast wie bei einem richtigen Museumsbesuch. Insgesamt gibt es die Geschichte der Binnenschifffahrt auf drei Etagen im ehemaligen Jugendstil-Hallenbad zu sehen.  
Direktlink zum Rundgang: https://360-museum.de/media/ggpkg/MdDB.ggpkg/



VHS-Online-Vortrag: Achtsamkeit im Alltag  
Wie man Achtsamkeit leicht und praktikabel in seinen Alltag integrieren und so gelassener leben kann, ist das Thema eines Online-Vortrags der Volkshochschule am Dienstag, 2. Februar, um 20 Uhr. Andrea Budde gibt in der VHS-Cloud einen Einblick in die „dialogische Achtsamkeit“ der Psychosynthese.  
Achtsamkeit ist gerade in Krisenzeiten wichtig und hilfreich. Die Menschen sind mit allem „vernetzt“, aber immer weniger mit sich selbst. Dabei ist das ein wesentliches Element eines guten Energiemanagements und einer klaren Orientierung.  
Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro. Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es telefonisch bei der Volkshochschule, Axel Voss, unter 0203/283-2064.

VHS-Online-Vortrag: Von Farbe und Geist - Alexej Jawlensky  
Kunsthistorikerin Dr. Nicole Birnfeld stellt den Maler Alexej Jawlensky und sein Werk am Montag, 1. Februar, um 18 Uhr als Online-Veranstaltung in der VHS-Cloud vor. Alexej Jawlensky war ein zentraler Künstler der Moderne und erweiterte die Möglichkeiten der Farbe wesentlich neu. Zu Beginn malte er die sichtbare Welt im Umkreis des Blauen Reiters expressiv farbig. Dann reduzierte er später die Formen des Bildes und steigerte die innere Leuchtkraft der Farben zum Ausdruck einer immateriellen und geistigen Wahrheit. Trotz der großen Individualität seines Weges hat er der Malerei bis zur Gegenwart im Hinblick auf die Bedeutung der Farbe, des Seriellen und Spirituellen wichtige Anregungen gegeben.  
Die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro. Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich. Weiterführende Informationen: Axel Voss, (0203)283-2064


Service der Bezirksregierung: Zeugnis-Telefon für Eltern, Schülerinnen und Schüler  

Auch wenn im zurückliegenden Schulhalbjahr vieles nicht so war wie sonst, eines bleibt: Anlässlich der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse an weiterführenden Schulen am Freitag, 29. Januar, bietet die Bezirksregierung Düsseldorf ‒ neben den Sorgentelefonen von Städten und sozialen Einrichtungen ‒ wieder das Zeugnis-Telefon an.  
Dort können Eltern sowie Schülerinnen und Schüler vor allem rechtliche Fragen klären, zum Beispiel, wenn sie die Notengebung für ungerecht halten oder Fragen zur weiteren Schullaufbahn haben. Das Zeugnistelefon zu Fragen aus den Schulformen Realschule, Gymnasium, Gesamtschule, Sekundarschule und Gemeinschafts-schule sowie Berufskolleg ist unter 0211 / 475 - 4002 an folgenden Tagen erreichbar:
•         Freitag, 29.01.2021
•         Montag, 01.02.2021
•         Dienstag, 02.02.2021 jeweils in der Zeit von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 15 Uhr.  

In den Grundschulen hat die Ausgabe der Zeugnisse bereits Anfang der Woche begonnen. Zu Fragen aus den Schulformen Grundschule, Hauptschule und Förderschule ist das Zeugnistelefon der Bezirks-regierung bei den jeweiligen Schulämtern der zehn kreisfreien Städte sowie der fünf Kreise im Regierungsbezirk Düsseldorf eingerichtet. Diese sind zu den vorgenannten Zeiten unter folgenden Rufnummern zu erreichen: Duisburg  0203 / 94000



Busse fahren in Duisburg-Hamborn eine Umleitung  
Ab Mittwoch, 3. Februar, Betriebsbeginn, bis voraussichtlich Freitag, 26. Februar, fahren Busse der Linien 908, 909, 910 und E-Wagen der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) in Duisburg-Hamborn eine Umleitung. Grund hierfür ist der Ausbau der Ein- und Ausfahrt zum St. Johannes Hospital. Dies hat zur Folge, dass die Linien eine örtliche Umleitung fahren müssen. 

Linie 908: Die Busse mit Fahrtziel Matenastraße enden an der Haltestelle „St. Johannes Hospital“. Für den Streckenabschnitt St. Johannes Hospital – Matenastraße – Hamborn Rathaus wird ein Ersatzpendelverkehr eingerichtet. Dieser fährt ab der Haltestelle „St. Johannes Hospital“ über die Hamborner Straße, Beecker Straße und Papiermühlenstraße zur Haltestelle „Halbeisen“. Ab da gilt der normale Linienweg.

In der Gegenrichtung wird die Umleitung sinngemäß gefahren bis zur Haltestelle „St. Johann Hospital“. Dann weiter den normalen Linienweg bis zur Haltestelle „Hamborn Rathaus“. Die Haltestelle „St. Johannes Hospital“ wird auf die Hamborner Straße vor der Kreuzung Jägerstraße verlegt.

 

Linie 910: Die Busse fahren ab der Haltestelle „St. Johannes Hospital“ über Hamborner Straße, Beecker Straße und Papiermühlenstraße. Ab da gilt der normale Linienweg. Die Haltestelle „St. Johannes Hospital“ in Fahrtrichtung Altmarkt wird auf die Hamborner Straße vor der Kreuzung Jägerstraße verlegt. Die Haltestellen „Halbeisen“ und „Gustavstraße“ entfallen. Die DVG bittet die Fahrgäste den Ersatzpendelbus der Linie 908 zu nutzen. Die Haltestelle „Papiermühlenstraße“ wird auf die Möhlenkampstraße zur Haltestelle „Papiermühlenstraße“ der Linie 907 verlegt.

 

Linie 909: Die Busse fahren ab der Haltestelle „Emstermannhof“ über Honigstraße, Papiermühlenstraße, Möhlenkampstraße, Beecker Straße, Hamborner Straße und Jägerstraße. Ab da gilt der normale Linienweg. Die Haltestelle „Papiermühlenstraße“ wird zur Haltestelle „Papiermühlenstraße“ der Linie 907 verlegt. Die Haltestellen „Halbeisen“ und „Gustavstraße“ entfallen. Die DVG bittet die Fahrgäste den Ersatzpendelbus der Linie 908 zu nutzen. Die Haltestelle „St. Johannes Hospital“ wird auf die Hamborner Straße vor der Kreuzung Jägerstraße verlegt.

 


Statistiken









Donnerstag, 28. Januar 2021

Capelli-Engagement: Anteile beim MSV Duisburg heute auf 40,1 Prozent aufgestockt


Unwewtterwarnung
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat ein "Unwettervideo"  unter www.dwd.de, auf YouTube unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst und in der DWD WarnWetter-App (https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html) veröffentlicht.


Duisburger Fallzahlen (Stand 27. Januar 2021, 20 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duisburg 17.570 (+ 73)Personen mit dem Coronavirus infiziert. 464 (+ 4) Personen sind verstorben. 16.499 (+ 30) Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 607 (+ 39) Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 140.553 Corona-Tests durchgeführt. Der aktuelle Inzidenzwert beträgt 91,8 (- 6,1).




Der LEGO-Tag


Patentanmeldung des LEGO-Steins durch Godtfred Kirk Christiansen am 28. Januar 1958.


Service der Bezirksregierung: Zeugnis-Telefon für Eltern, Schülerinnen und Schüler  

Auch wenn im zurückliegenden Schulhalbjahr vieles nicht so war wie sonst, eines bleibt: Anlässlich der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse an weiterführenden Schulen am Freitag, 29. Januar, bietet die Bezirksregierung Düsseldorf ‒ neben den Sorgentelefonen von Städten und sozialen Einrichtungen ‒ wieder das Zeugnis-Telefon an.  
Dort können Eltern sowie Schülerinnen und Schüler vor allem rechtliche Fragen klären, zum Beispiel, wenn sie die Notengebung für ungerecht halten oder Fragen zur weiteren Schullaufbahn haben. Das Zeugnistelefon zu Fragen aus den Schulformen Realschule, Gymnasium, Gesamtschule, Sekundarschule und Gemeinschafts-schule sowie Berufskolleg ist unter 0211 / 475 - 4002 an folgenden Tagen erreichbar:
•         Freitag, 29.01.2021
•         Montag, 01.02.2021
•         Dienstag, 02.02.2021 jeweils in der Zeit von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 15 Uhr.  

In den Grundschulen hat die Ausgabe der Zeugnisse bereits Anfang der Woche begonnen. Zu Fragen aus den Schulformen Grundschule, Hauptschule und Förderschule ist das Zeugnistelefon der Bezirks-regierung bei den jeweiligen Schulämtern der zehn kreisfreien Städte sowie der fünf Kreise im Regierungsbezirk Düsseldorf eingerichtet. Diese sind zu den vorgenannten Zeiten unter folgenden Rufnummern zu erreichen: Duisburg  0203 / 94000



VHS-Online-Vortrag: Flanieren auf dem Montmartre  

Wolfgang Schwarzer führt am Donnerstag, 28. Januar, um 17 Uhr in der Online-Veranstaltung über den Montmartre. Man erreicht den Vortrag direkt über die Homepage der Volkshochschule Duisburg. Der Montmartre ist eines der bel(i)ebtesten Touristenziele der französischen Hauptstadt, war Künstlerkolonie mit zahlreichen Namen, welche die Kunstgeschichte bis heute prägen, aber auch Ort der Commune von 1871 und anderer bedeutender historischer Ereignisse. Fast 2000 Jahre französischer und internationaler Geschichte und Kultur präsentieren sich dem aufmerksamen Flaneur.  
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weiterführende Informationen: Axel Voss, (0203) 283-2064.


EU-Gesundheitskommissarin Kyriakides: AstraZeneca muss Lösung für Impfstofflieferungen finden - Kommission will Vertrag veröffentlichen

Die Europäische Kommission erwartet vom Unternehmen AstraZeneca schnellstmögliche Lösungen mit Blick auf dessen Lieferprobleme von COVID-19-Impfstoffen in die EU. „Ich rufe AstraZeneca auf, zu kooperieren, Vertrauen wiederherzustellen und seine vertraglichen, gesellschaftlichen und moralischen Verpflichtungen vollständig zu erfüllen“, sagte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides heute (Mittwoch) in Brüssel.
„Die Sichtweise, dass das Unternehmen nicht zur Lieferung verpflichtet sei, ist weder zutreffend noch akzeptabel.“ Heute Abend gegen 18.30 Uhr trifft der Lenkungsausschuss von Kommission und EU-Staaten erneut mit dem Unternehmen zusammen, um über Lösungen zu sprechen. Die Europäische Kommission will zudem den Vertrag mit AstraZeneca publik machen und hat dies dem Unternehmen mitgeteilt.


Der Ausbau des Offenen Ganztags in Nordrhein-Westfalen erhält einen zusätzlichen Impuls Bundesmittel für den Ganztagsausbau in Nordrhein-Westfalen Das Ministerium für Schule und Bildung teilt mit: Für den Ausbau des Offenen Ganztags erhält das Land Nordrhein-Westfalen vom Bund zusätzliche Mittel in Höhe von rund 158 Millionen Euro. Die Verwaltungsvereinbarung zu den „Finanzhilfen des Bundes für das Investitionsprogramm zum beschleunigten Infrastrukturausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder“ war zum 28. Dezember 2020 in Kraft getreten.
Dazu kommen rund 67,8 Millionen Euro als Eigenanteil, der hälftig jeweils mit rund 33,9 Millionen Euro vom Land und den Kommunen geleistet wird. Der Haushalts- und Finanzausschuss hat zugestimmt, sodass die entsprechende Förderrichtlinie zur Umsetzung des Pakets ab sofort gültig ist. Damit können die Mittel nun für Investitionen in den qualitativen und quantitativen Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Grundschulkinder eingesetzt werden.  

 Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Nordrhein-Westfalen stärkt weiter konsequent die schulischen Ganztagsangebote und legt den Fokus neben dem Ausbau der Plätze auch auf die Qualität. Allein in dieser Legislaturperiode haben wir die Mittel für den Offenen Ganztag an Grundschulen bis jetzt um 110 Millionen Euro erhöht. Die nun zur Verfügung stehenden Bundesmittel sind ein zusätzlicher finanzieller Impuls, sodass auch die Kommunen weiter in erheblichem Maße in den Ganztag investieren können. Die Offene Ganztagsschule leistet sowohl ein wichtiges Bildungs- und Betreuungsangebot als auch einen unverzichtbaren Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“  
Die Verwaltungsvereinbarung sieht einen Eigenanteil von 30 Prozent der Fördersumme vor, den Land und Kommunen hälftig übernehmen. Zuwendungsempfänger sind die Schulträger von Schulen in öffentlicher Trägerschaft und Träger von genehmigten Ersatzschulen.  

Die Bundesregierung hatte im Rahmen des Konjunkturprogramms zur Eindämmung der Folgen der Corona-Pandemie bis zu 1,5 Milliarden Euro zum Ausbau der Ganztagsangebote in Aussicht gestellt, die zusätzlich zu den im Koalitionsvertrag des Bundes angekündigten 2 Milliarden Euro fließen.   Ganztags- und Betreuungsangebote werden in Nordrhein-Westfalen kontinuierlich ausgebaut. Rund 94 Prozent der Grundschulen in Nordrhein-Westfalen sind offene Ganztagsschulen. Die Landesregierung hat die Mittel für den Offenen Ganztag von 2017 bis 2021 von 454 Millionen Euro deutlich auf 602 Millionen Euro erhöht. Das entspricht einer Steigerung um 32,5 Prozent. Mit diesem zusätzlichen Geld können in Nordrhein-Westfalen ab dem Schuljahr 2021/2022 insgesamt 354.670 Plätze im Offenen Ganztag finanziert werden und damit rund 47.000 mehr als im Jahr 2017.


Jusos Duisburg lehnen Abschaffung des Schulfaches Sozialwissenschaften ab  
Die Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen Yvonne Gebauer plant das Schulfach Sozialwissenschaften abzuschaffen und im Gegenzug das Schulfach „Wirtschaftspolitik“ einzuführen. Die Jusos Duisburg kritisieren diese Entscheidung scharf.  
Die Beisitzerin des Juso-Unterbezirksvorstandes Anna op de Hipt betont dabei: „Eine Abschaffung des Faches Sozialwissenschaften würde interdisziplinäre und soziologische Inhalte komplett abschaffen, Politik wäre nur noch ein Anhängsel ökonomischer Inhalte.“  
 
Neben den Jusos Duisburg positioniert sich auch die SPD-Fraktion im Landtag NRW deutlich. Der schulpolitische Sprecher der SPD Jochen Ott erklärt, dass kritisches Denken und konstruktive Auseinandersetzungen mit gesellschaftspolitischen, religiösen, kulturellen und ökonomischen Einstellungen im Fach „Wirtschaftspolitik“ nicht möglich seien.  
Die Landesregierung hat im Zuge der wachsenden Kritik an der Abschaffung des Schulfaches verdeutlicht, dass das Fach „Wirtschaftspolitik“ bereits eingeführt wurde und dessen Stellung im Fächerkanon der Sekundarstufe 1 gestärkt wurde. Die Jusos Duisburg weisen diese Ausführungen dahingehend zurück, dass die geplanten Änderungen damit überflüssig seien.  


Verkehrsministerium erinnert an Förderung zusätzlicher Schulbusse
Weitere 20 Millionen Euro für die Entzerrung der Schülerverkehre

Die Landesregierung ruft Schulträger und Landschaftsverbände dazu auf, weiterhin die Förderung des Landes für zusätzliche Schulbusse zu nutzen. Das Verkehrsministerium hat das Schulbusprogramm durch den Erlass neuer Richtlinien im Dezember 2020 bis zu den Osterferien verlängert und zusätzlich 20 Millionen Euro bereitgestellt.

„Zusätzliche Schulbusse leisten einen wichtigen Beitrag zur Entzerrung der Schülerverkehre. Ich freue mich, dass so viele Schulträger unser Angebot nutzen und zusätzliche Busse einsetzen. Davon brauchen wir noch mehr. Bevor viele Schülerinnen und Schüler zum Präsenzunterricht zurückkehren, ist der richtige Zeitpunkt, zusätzliche Busse zu organisieren", sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst. Insgesamt hat die Landesregierung seit dem Start des Förderprogramms im August 33,5 Millionen Euro bereitgestellt. Seitdem haben 165 Kommunen und 16 Träger von Ersatzschulen Anträge über rund 20 Millionen Euro für zusätzliche Schülerverkehre gestellt.

Verkehrsminister Wüst: „Wir wollen die Kommunen auch ermutigen, gemeinsam mit Schulen und Verkehrsunternehmen die Schulanfangszeiten zu entzerren, damit weniger Schüler gleichzeitig unterwegs sind. Deshalb haben wir Möglichkeiten geschaffen, auch die Kosten für zusätzliche Fahrten mit Bestandsbussen zu finanzieren." Gefördert werden außerdem zusätzliche Fahrten in Kleinbussen zu Förderschulen, wenn in einzelnen Fahrzeugen Förderschüler zum Beispiel aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können oder dürfen.

Die Förderrichtlinie zum Schulbusprogramm sieht eine Vollfinanzierung der Mehrausgaben vor. Antragsteller können die Kommunen sowohl in ihrer Funktion als Aufgabenträger des ÖPNV als auch als Schulträger sowie Träger von Ersatzschulen sein. Nach Angaben des Verbands Nordrhein-Westfälischer Omnibusunternehmen e. V. (NWO) stehen im Land bis zu 1000 zusätzliche Busse zur Verfügung. Der NWO bietet Unterstützung bei der Suche nach freien Kapazitäten an.
Schulträger können sich direkt an den NWO wenden und erhalten von ihm eine aktuelle Liste von Unternehmen mit Linien- und Reisebussen, die verfügbar sind – inklusive Fahrpersonal.
Die Förderrichtlinien: www.vm.nrw.de/ministerium/Corona-Virus-in-NRW/Corona-Virus-Massnahmen-im-BereichOePNV_Nahverkehr/richtlinien-schuelerverkehrsfoerderung-2021.pdf
und die zugehörigen Antragsformulare: www.vm.nrw.de/ministerium/Corona-Virus-in-NRW/Corona-Virus-Massnahmen-im-BereichOePNV_Nahverkehr/20201201-antragsformular.pdf.

 


Freie Termine für die Soziale Beratung  

Die Krebsberatung in Duisburg hat in der ersten Februarwoche noch freie Termine für die Soziale Beratung per Telefon. Wegen des Lockdowns und zum Schutz der Ratsuchenden finden die Beratungen telefonisch, per Mail oder online per Video statt.  
Montag, den 1.2. um 10.00 Uhr, Dienstag, den 2.2., um 9.30 Uhr und 11.00 Uhr, Mittwoch, den 3.2., um 9.30 Uhr, Donnerstag, den 4.2., um 9.30 Uhr und 11.00 Uhr.  
In der Sozialen Beratung hilft Beraterin Dorothe Babbick-Fromm Betroffenen und Angehörigen bei der Orientierung im Gesundheits- und Sozialsystem, klärt bestehende Ansprüche und unterstützt beim Umgang mit Ämtern und Behörden – auch ganz praktisch bei der Antragsstellung.  
 Verbindliche Anmeldung und weitere Informationen unter: 0152 2625 1232 oder per Mail an: info@krebsberatung-in-duisburg.de  
Die Beratungen sind vertraulich, kostenlos und unabhängig, auf Wunsch auch anonym.


Statistiken









Mittwoch, 27. Januar 2021

Reißleine gezogen: MSV entlässt Lettieri - Uwe Schubert zunächst neuer Chef-Trainer
Der MSV Duisburg reagiert auf die ausbleibende sportliche Wende und stellt Chef-Trainer Gino Lettieri mit sofortiger Wirkung frei. Nach der Niederlage und einem insgesamt enttäuschenden Auftritt beim FSV Zwickau am Dienstagabend, 26. Januar 2021, beurlaubt der MSV Lettieri mit sofortiger Wirkung. Der 54-Jährige hatte den Trainerposten beim MSV im November 2020 zum zweiten Mal übernommen.
„Uns ist der Ernst der Lage sehr bewusst. Wir haben in den zurückliegenden Tagen auch dank der Unterstützung von Partnern und unserem Investor mit drei Neuverpflichtungen gezeigt, dass wir bereit sind, alles für den sportlichen Turnaround zu geben,“ erklärt Ingo Wald, Vorstandsvorsitzender des MSV.

„Dass wir nun auch den Schritt des Trainerwechsels vollziehen, zeigt, dass wir noch lange nicht aufgegeben haben und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln kämpfen werden, um den Worst Case zu vermeiden.“ Interimsweise wird Uwe Schubert den Posten des Chef-Trainers übernehmen.  „Uwe Schubert verkörpert und lebt den MSV höchst intensiv und er ist in Meiderich fachlich und menschlich eine feste Größe. Deshalb haben wir ihn angesprochen, und wir sind sehr froh und dankbar, dass er sich in dieser schweren Situation in den Dienst des Clubs stellt,“ fährt Ingo Wald fort. „Wir brauchen 110% MSV in der Kabine und auf dem Platz. Uwe kann das vermitteln."

Duisburger Fallzahlen (Stand 26. Januar 2021, 20 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duisburg 17.497 (+ 59)Personen mit dem Coronavirus infiziert. 460  (+ 1)Personen sind verstorben. 16.469 (+ 62) Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 568 (- 4) Infizierte in der Stadt gibt. Insgesamt wurden 139.949 (+ 607) Corona-Tests durchgeführt. Der aktuelle Inzidenzwert beträgt 97,9 (- 0,2).





Service der Bezirksregierung: Zeugnis-Telefon für Eltern, Schülerinnen und Schüler  
Auch wenn im zurückliegenden Schulhalbjahr vieles nicht so war wie sonst, eines bleibt: Anlässlich der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse an weiterführenden Schulen am Freitag, 29. Januar, bietet die Bezirksregierung Düsseldorf ‒ neben den Sorgentelefonen von Städten und sozialen Einrichtungen ‒ wieder das Zeugnis-Telefon an.  
Dort können Eltern sowie Schülerinnen und Schüler vor allem rechtliche Fragen klären, zum Beispiel, wenn sie die Notengebung für ungerecht halten oder Fragen zur weiteren Schullaufbahn haben. Das Zeugnistelefon zu Fragen aus den Schulformen Realschule, Gymnasium, Gesamtschule, Sekundarschule und Gemeinschafts-schule sowie Berufskolleg ist unter 0211 / 475 - 4002 an folgenden Tagen erreichbar:
•         Freitag, 29.01.2021 •        
Montag, 01.02.2021
•         Dienstag, 02.02.2021 jeweils in der Zeit von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 15 Uhr.  

In den Grundschulen hat die Ausgabe der Zeugnisse bereits Anfang der Woche begonnen. Zu Fragen aus den Schulformen Grundschule, Hauptschule und Förderschule ist das Zeugnistelefon der Bezirks-regierung bei den jeweiligen Schulämtern der zehn kreisfreien Städte sowie der fünf Kreise im Regierungsbezirk Düsseldorf eingerichtet. Diese sind zu den vorgenannten Zeiten unter folgenden Rufnummern zu erreichen: Duisburg  0203 / 94000


Holocaust-Gedenktag - Online-Diskussion „Wer erinnert wie an wen?“ am 27. Januar

Vor dem Internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Januar hat sich Ursula von der Leyen besorgt über den wieder zunehmenden Hass auf Juden in Europa und auch außerhalb Europas gezeigt. „In den Zeiten der Pandemie haben Verschwörungstheorien und Desinformation mit häufig antisemitischen Narrativen neue Nahrung bekommen. Wir beobachten eine besorgniserregende Zunahme von verzerrter Darstellung und Leugnung des Holocaust“, sagte die Kommissionspräsidentin.
Faktenbasiertes Geschichtswissen sei sehr wichtig. Zur Vielfalt der Erinnerungskulturen organisiert die Vertretung der Europäischen Kommission in Kooperation mit dem Programm „Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch“ der Leo Baeck Foundation am 27. Januar die Online-Diskussion „Wer erinnert wie an wen?“.


Von der Leyen zu COVID-19-Impfstoffen: Unternehmen müssen liefern

Die Europäische Kommission drängt auf die schnellstmögliche Lieferung bestellter und vorfinanzierter Impfdosen gegen COVID-19. „Die EU und andere haben den Aufbau von Forschungskapazitäten und Produktionsanlagen früh finanziell unterstützt.
Europa hat Milliarden investiert, um die weltweit ersten COVID-19-Impfstoffe zu entwickeln – zum Nutzen der Allgemeinheit auf der ganzen Welt. Jetzt müssen die Unternehmen liefern“, so EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Bereits gestern Abend hatte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides angekündigt, dass die EU einen Exporttransparenzmechanismus einrichten wird, um vollständige Transparenz hinsichtlich der Exporte von Impfstoffen aus der EU zu schaffen.


Herzzentrum Duisburg zeigt Herz für Kinder - Beteiligung am virtuellen Spendenlauf

Häufig warten schwerstkranke Kinder viele Monate bzw. über ein Jahr auf ein passendes Spenderherz. Der Druck auf die kleinen Patienten und deren Familien ist enorm. Aktuell sind es 50 Kinder bundesweit. Ihnen gegenüber stehen lediglich 30 Spenderherzen, die jährlich transplantiert werden können.

Das bedeutet für die Betroffenen immense Herausforderungen, Sorgen und Ängste. Um dieses wichtige Thema KINDERHERZTRANSPLANTATIONEN ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu stellen, haben die Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) und die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie und Angeborene Herzfehler eine virtuellen Spendenlauf gestartet: Laufen, wo und wie viel man will und/oder ein „Ich-lauf-um-dein-Leben-Laufshirt“ kaufen.

Für rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinderkardiologie und Herzchirurgie im Herzzentrum eine klare Sache! Mit ihren Laufshirts präsentierten sich Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal und Funktionsmitarbeiter sowie der Geschäftsführer des Klinikverbundes stolz vor dem Eingang ihrer Klinik. Ein wichtiges Signal für ein wichtiges Thema!  


Freie Termine für die Soziale Beratung  

Die Krebsberatung in Duisburg hat in der ersten Februarwoche noch freie Termine für die Soziale Beratung per Telefon. Wegen des Lockdowns und zum Schutz der Ratsuchenden finden die Beratungen telefonisch, per Mail oder online per Video statt.  
Montag, den 1.2. um 10.00 Uhr, Dienstag, den 2.2., um 9.30 Uhr und 11.00 Uhr, Mittwoch, den 3.2., um 9.30 Uhr, Donnerstag, den 4.2., um 9.30 Uhr und 11.00 Uhr.  
In der Sozialen Beratung hilft Beraterin Dorothe Babbick-Fromm Betroffenen und Angehörigen bei der Orientierung im Gesundheits- und Sozialsystem, klärt bestehende Ansprüche und unterstützt beim Umgang mit Ämtern und Behörden – auch ganz praktisch bei der Antragsstellung.  
 Verbindliche Anmeldung und weitere Informationen unter: 0152 2625 1232 oder per Mail an: info@krebsberatung-in-duisburg.de  
Die Beratungen sind vertraulich, kostenlos und unabhängig, auf Wunsch auch anonym.


RVR fördert Aufbau von Stecker-Solargeräten

Der Regionalverband Ruhr (RVR) unterstützt im Rahmen der Ausbau-Initiative Solarmetropole Ruhr die Anschaffung von sogenannten Stecker-Solargeräten, auch bekannt als Balkon-Solarmodule. Dafür stellt der Verband einen Fördertopf in Höhe von 9.000 Euro zur Verfügung. In neun Pilotkommunen - Dortmund, Gelsenkirchen, Gladbeck, Herten, Recklinghausen, Haltern, Rheinberg, Xanten und Bönen - erhalten jeweils die ersten zehn Geräte, für die ein Förderantrag gestellt wird, 100 Euro Zuschuss.

Ein Stecker-Solargerät besteht aus bis zu zwei Standard-Solarmodulen und kostet etwa 350 bis 500 Euro. Es kann auf dem Balkon oder der Terrasse installiert und bei einem Umzug mitgenommen werden. Die Module funktionieren in der Regel mindestens 20 Jahren lang. Der mit dem Stecker-Gerät erzeugte Strom kann von Haushaltsgeräten wie z. B. Kühlschrank und Waschmaschine genutzt werden.

Nutzer reduzieren auf diese Weise nicht nur ihre Stromrechnung, sondern senken ihren CO2-Ausstoß. In der Ausbau-Initiative Solarmetropole Ruhr kooperieren RVR und Handwerk Region Ruhr. Mit der Unterstützungsaktion sollen vor allem Mieter angesprochen werden.
Ausführliche Informationen gibt es bei einer Online-Veranstaltung am 2. Februar, 18 bis 20 Uhr, die der RVR zusammen mit der Verbraucherzentrale NRW durchführt. Förderanträge können ebenfalls ab dem 2. Februar gestellt werden. Informationen und Unterlagen dazu finden sich dann auf den Internetseiten der teilnehmenden Städte. idr
Anmeldung zur Info-Veranstaltung: https://www.edudip.com/de/webinar/steck-die-sonne-ein/784660


Stiftungsnetzwerk Ruhr unterstützt nachbarschaftliches Engagement
Mit dem "Förderpott.Ruhr" unterstützt das Stiftungsnetzwerk Ruhr wieder Menschen im Ruhrgebiet, die sich in ihrem Stadtteil engagieren. Wer sich für das Gemeinwesen einsetzt, kann mit 500 bis 5.000 Euro bei seinem Vorhaben gefördert werden. Bewerbungen sind online bis zum 31. März möglich.

Im Auftaktjahr 2020 wurden 37 Projekte aus dem gesamten Ruhrgebiet mit 112.000 Euro unterstützt. Das Stiftungsnetzwerk Ruhr zählt 83 Mitglieder. Initiiert wurde die Gründung durch die Anneliese Brost-Stiftung, die E.On Stiftung und die Stiftung Mercator. Infos und Bewerbung: www.foerderpott.ruhr  - idr


EU will Einreisebeschränkungen verschärfen und warnt vor innereuropäischen Grenzschließungen
Vor dem Hintergrund der Verbreitung neuer Corona-Varianten hat die EU-Kommission empfohlen, die bestehenden Einreisebeschränkungen für internationale Reisende in die EU zu verschärfen. Von nicht-notwendigen Reisen innerhalb der EU rät die Kommission eindringlich ab, Grenzschließungen sollen aber verhindert werden. Ausnahmen von den strengeren Test- und Quarantänevorschriften für Bewohner aus Risikogebieten empfiehlt die Kommission für Grenzgänger und Transportarbeiter. Eine neue Farbkennzeichnung „dunkelrot“ soll für Gebiete gelten, in denen die 14-Tage-Melderate bei mehr als 500 pro 100.000 Einwohner liegt.


Europäischer Klimapakt: Colruyt, Decathlon, LEGO, L'Oréal und Renewd verpflichten sich zu mehr Nachhaltigkeit

Fünf europäische Unternehmen haben sich im Rahmen eines Pilotprojekts der EU-Kommission dazu verpflichtet, ihre Umweltauswirkungen zu verringern und den Verbrauchern dabei zu helfen, nachhaltigere Käufe zu tätigen. Die Colruyt-Gruppe, Decathlon, die LEGO-Gruppe, L'Oréal und Renewd haben gestern (Montag) als erste Unternehmen ihre Teilnahme an der Initiative „Green Consumption Pledge“ bestätigt. Mit ihren Unterschriften versprechen die Unternehmen, ihren Beitrag zu einem grünen Wandel zu beschleunigen.


Statistiken

Produktion von Beatmungsgeräten in den ersten drei Quartalen 2020 um 33 % über Vorjahresniveau
• Außenhandel mit Geräten für Sauerstoff- und Beatmungstherapie von Januar bis November 2020 deutlich gestiegen: Importe +46,0 % und Exporte +88,0 % gegenüber Vorjahreszeitraum
• Gesamtbranche Medizintechnik: Importe +2,0 % und Exporte -2,4 % (Januar bis November 2020 gegenüber Vorjahreszeitraum)
Die Verbreitung der Infektionskrankheit COVID-19, die vor allem die Lungen angreift, hat zu einer gesteigerten Nachfrage nach medizinischen Geräten im Bereich Beatmungs- und Sauerstofftherapie geführt. In Deutschland stieg die Produktion von Apparaten und Geräten für Sauerstoff- und Beatmungstherapie in den ersten drei Quartalen 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Drittel (33,4 %) auf 426 Millionen Stück.
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, erhöhte sich der Produktionswert im selben Zeitraum um rund 60 % auf 900,6 Millionen Euro. Zu den Geräten für Sauerstoff- und Beatmungstherapie gehören Geräte für die invasive und nicht-invasive Beatmung wie zum Beispiel Beatmungsapparate, Atemmasken oder Beatmungsbeutel.


Zahl der Erwerbstätigen NRW 2020 um 1,0 Prozent gesunken

Die Zahl der Erwerbstätigen belief sich in Nordrhein-Westfalen im Jahresdurchschnitt 2020 auf rund 9,55 Millionen. Nach vorläufigen Berechnungen waren damit im vergangenen Jahr in NRW 96 600 Personen weniger erwerbstätig als 2019 (−1,0 Prozent). Im Durchschnitt aller Bundesländer verringerte sich die Zahl der Erwerbstätigen um 477 000 (−1,1 Prozent).
Im Produzierenden Gewerbe sank die Erwerbstätigenzahl erstmals seit 2016: Im Jahresdurchschnitt 2020 war sie mit 2,12 Millionen um 34 700 bzw. 1,6 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Für den Dienstleistungsbereich verzeichneten die Statistiker einen Rückgang gegenüber dem Jahr 2019 um 59 100 Personen (−0,8 Prozent) auf 7,36 Millionen. Nach kontinuierlichen Zuwächsen der Erwerbstätigenzahl in diesem Sektor in den letzten zehn Jahren war hier im Jahr 2020 erstmals wieder ein Rückgang der Erwerbtätigenzahl zu verzeichnen. (IT.NRW)








Dienstag, 26. Januar 2021

Duisburger Fallzahlen (Stand 25. Januar 2021, 20 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duisburg 17.438 (+ 38) Personen mit dem Coronavirus infiziert. 459 (+ 3) Personen sind verstorben. 16.407 (+ 95)Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 572 (- 60) Infizierte in der Stadt gibt.  Insgesamt wurden 139.342  (+ 817) Corona-Tests durchgeführt. Der aktuelle Inzidenzwert beträgt 98,1
(+ 0,4).




7-Tage-Inzidenz der Bezirke für die 3. Kalenderwoche
Insgesamt spiegeln die Zahlen weiterhin die positive Entwicklung der letzten Woche wieder. In fast allen Bezirken, bis auf Walsum und Homberg/Ruhrort/Baerl, sind die Infektionszahlen zum Teil wieder recht deutlich zurückgegangen.
3. Kalenderwoche (18. bis 24. Januar 2021):
Stadtbezirk 7-Tage-Inzidenz (Absolute Fallzahlen) Einwohnerzahl (Stand: 31.12.2020)
1 Walsum 139,0 (70) 50.344
2 Hamborn 117,8 (89) 75.520
3 Meiderich/Beeck 94,9  (69) 72.694
4 Homberg/Ruhrort/Baerl 105,2 (43) 40.888
5 Mitte 66,8 (73) 109.235
6 Rheinhausen 115,1 (90) 78.203
7 Süd 63,0 (46) 72.970
Gesamt: 97,8 (489) 499.854


Stadt Duisburg öffnet Dienststellen am Rosenmontag  
Die Stadt Duisburg hat üblicherweise am Rosenmontag geschlossen, da auch in Duisburg der Karneval mit seinem Rosenmontagsumzug zu einem der größten Brauchtumsfeste zählt.  
Im Zuge der Corona-Pandemie wurden bereits sämtliche Veranstaltungen der Karnevalssession 2020 / 2021 abgesagt. Daher hat die Verwaltungsführung entschieden, dass der Rosenmontag (15. Februar) in diesem Jahr für die Stadtverwaltung ein normaler Arbeitstag ist. Gleiches gilt auch für den traditionellen Altweiberdonnerstag (11. Februar), an dem in den Vorjahren einige Bereiche der Stadt ihre Öffnungszeiten verkürzt hatten.  
Die Dienststellen der Verwaltung sind somit für Duisburgerinnen und Duisburger wie an anderen Werktagen innerhalb der Öffnungszeiten zu erreichen. Persönliche Vorsprachen sind allerdings weiterhin nur nach vorheriger Terminvereinbarung (online oder telefonisch) und unter Einhaltung der Corona Schutzmaßnahmen möglich.

Maskenpflicht: 24.289 Fahrgäste kontrolliert, Ordnungsamt verhängt neun Bußgelder  
Die Ordnungsbehörden verhängen gegen Fahrgäste ohne Mund-Nasen-Schutz oder nicht korrekt angelegtem Schutz sofort ein Bußgeld. Ab Montag, 25. Januar, gilt in Bussen, Bahnen und an Haltestellen der DVG die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Grundlage hierfür ist die neue Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen.  
In der vergangenen Woche haben die Ticketprüfer der DVG insgesamt 24.289 Fahrgäste in den Bussen und Bahnen im gesamten Liniennetz sowie an den Haltestellen kontrolliert. Das Bürger- und Ordnungsamt hat neun Bußgelder in Höhe von 150 Euro in Bussen, Bahnen und an Haltestellen verhängt.  
In Bussen und Bahnen: 416 Fahrgäste hatten den Mund-Nasen-Schutz nicht korrekt oder gar nicht angelegt. Alle Fahrgäste waren einsichtig, folgten der Aufforderung der DVG-Mitarbeiter und legten den Schutz sofort korrekt an. An Haltestellen: 469 Fahrgäste hatten den Mund-Nasen-Schutz nicht korrekt oder gar nicht angelegt. Alle Fahrgäste waren einsichtig, folgten der Aufforderung der DVG-Mitarbeiter und legten den Schutz sofort korrekt an. Darüber hinaus kontrollierte die DVG die Fahrausweise der Fahrgäste. Die Ergebnisse: 589 Fahrgäste wurden ohne gültigen Fahrausweis angetroffen die Beanstandungsquote betrug 2,42 Prozent.


Vor 10 Jahren in der BZ: Trinkwasser wird kein Chlor mehr beigemischt
Mit dem Rückgang des Rheinpegels ist ab sofort auch kein Chlorzusatz im Trinkwasser mehr erforderlich. Um einer möglichen Verunreinigung des Trinkwassers durch das Rheinhochwasser vorzubeugen, hatte die Stadtwerke Duisburg AG dem Trinkwasser, das in den Wasserwerken Wittlaer gewonnen wird, seit dem 10. Januar vorübergehend Chlor beigemischt.
Kunden Duisburger Haushalte südlich der Ruhr sowie in Rheinhausen und Rumeln konnten daher in den vergangenen Wochen eventuell einen Chlorgeruch beziehungsweise Chlorgeschmack im Trinkwasser wahrnehmen. In den Wasserwerken der Stadtwerke Duisburg in den Düsseldorfer Stadtteilen Wittlaer und Bockum wird das Trinkwasser aus dem Grundwasser spezieller Schutzgebiete in Ufernähe des Rheins gewonnen.
Da diese Flächen bei Hochwasser des Flusses überschwemmt werden können, besteht die Möglichkeit, dass die Bakterien-Konzentration im Wasser steigt. Durch den Chlorzusatz werden die Bakterien bei der Aufbereitung des Trinkwassers in den Wasserwerken unwirksam gemacht. Der Chlorzusatz ist generell gesundheitlich unbedenklich, Verbraucher können das Trinkwasser wie üblich konsumieren.


IHK-Umfrage: Lockdown verschärft Insolvenzsorgen am Niederrhein
Tourismus und Gastgewerbe senden Notsignale
Vielen Betrieben in der Region steht das Wasser bis zum Hals. Die Corona-Pandemie wirkt sich immer mehr auf ihre Finanzlage aus. Zum Teil mit fatalen Folgen: Im Tourismus sehen sich 31 Prozent vor dem Aus, im Gastgewerbe 19 Prozent und 10 Prozent im Einzelhandel. Das zeigen die ersten Ergebnisse der Konjunkturumfrage der Niederrheinischen IHK für den Jahresbeginn.  

Auch 2021 kaum Land in Sicht Viele Branchen mussten in 2020 deutliche Umsatzeinbußen hinnehmen. Den für 2021 erwarteten Nachholeffekt hält nur rund ein Drittel (29 %) der Betriebe für realistisch. „Immer noch sind 7 Prozent der Betriebe von Insolvenz bedroht. Vor allem in Handel, Freizeitwirtschaft und Kultur sehen sich viele Unternehmen vor den Trümmern ihrer Existenz“, fasst IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger die Ergebnisse zusammen. Jedes 4. Unternehmen (24 ) musste seine Geldreserven einsetzen. 18 Prozent der Betriebe schreiben Verluste, weil Zahlungen der Kunden ausbleiben. Die Folge: Jedem fünften Unternehmen (18 %) in der Region fehlt das Geld, um seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.  

Kein Spiel auf Zeit mehr möglich
Die Überbrückungshilfen auszuweiten und zu vereinfachen, ist richtig und überfällig. Jetzt müssen auch die Zahlungen schnell fließen“, mahnt Dietzfelbinger. Eine weitere Baustelle: das Abrechnen der schon gezahlten Soforthilfen. NRW fordert fällige Rückzahlungen erst später ein. Für die Unternehmen eine wichtige Verschnaufpause bis zum Herbst 2021. Das ist gut, denn so können die Betriebe ihre Zahlungsfähigkeit erhalten.
Durchhalten! Dieses Motto gilt gerade für die Sorgenkinder: Veranstaltungsbranche, Messebetreiber, Reisebüros und Kulturschaffende werden als letzte wieder voll an den Start gehen können. Und: sie waren die ersten, die im März 2020 ihre Betriebe zumachen mussten. „So nachvollziehbar die politischen Entscheidungen insgesamt sind: Die Unternehmen brauchen Verlässlichkeit und eine Perspektive. Dazu gehören Fördermittel und die Aussicht, wann und wie sie wieder durchstarten können.“  


IGA 2027: Termine für Jurysitzungen zu Planungswettbewerben stehen fest
Zukunftsgärten sind die Säulen der Internationalen Gartenausstellung (IGA) Metropole Ruhr 2027, für die freiraumplanerische Realisierungswettbewerbe durchgeführt wurden. Jetzt stehen die Nachholtermine für die eigentlich im Januar geplanten Jurysitzungen fest: Über die Pläne für den Zukunftsgarten Bergkamen/Lünen wird am 10. März entschieden, die Jurysitzung für Gelsenkirchen ist am 14. April terminiert.
Der Termin für Duisburg bleibt wie geplant am 21. April. Die Verschiebungen der Jurysitzungen haben keine Auswirkungen auf die weiteren Zeitplanungen der IGA 2027. Die IGA Metropole Ruhr 2027 ist die erste dezentrale Internationale Gartenausstellung. Sie wird organisiert durch die IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH als Durchführungsgesellschaft, den Regionalverband Ruhr (RVR) sowie die Kommunen und Kreise als Projektträger. Eine enge Kooperation besteht mit dem Land NRW, Emschergenossenschaft/Lippeverband und vielen weiteren Partnern. Infos: www.iga2027.ruhr  - idr


Sonderprogramm „Stadt und Land“ für flächendeckende Fahrradinfrastruktur

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat die Mittel für den Radverkehr auf ein nie dagewesenes Niveau aufgestockt: Bis 2023 stehen rd. 1,46 Milliarden Euro allein für den Radverkehr zur Verfügung. Ab sofort können Länder und Gemeinden erstmals Bundesmittel vom BMVI für Radverkehrsinfrastrukturprojekte vor Ort abrufen. Das BMVI hat dafür das Finanzhilfe-Sonderprogramm „Stadt und Land“ aufgelegt und mit den Ländern abgestimmt. Bis zu rund 660 Millionen Euro stehen bis 2023 dafür bereit.

Bundesminister Andreas Scheuer: Mit unserem neuen Programm werden wir die Bedingungen für Radfahrende in der Stadt und auf dem Land deutlich verbessern. Wir schaffen Radwege! Wir stellen dafür so viele Mittel wie noch nie zur Verfügung. Das ist eine Riesenchance vor allem auch für die Gemeinden. Gemeinsam mit den Ländern werden wir dafür sorgen, dass das Geld schnell und unbürokratisch dort ankommt, wo es den größten Nutzen stiftet. Also dort, wo die Menschen unmittelbar etwas davon haben und schnell Verbesserungen spüren. Wir stecken den Rahmen und die Kommunen entscheiden mit den Ländern, welche Maßnahmen sich vor Ort am besten eignen. Das können zum Beispiel Radwegebrücken oder -unterführungen sein, fahrradfreundliche Kreuzungen, Fahrradparkhäuser oder Fahrradzonen.
Ziel ist eine möglichst flächendeckende, getrennte und sichere Radverkehrsinfrastruktur. Damit wollen wir ein echtes Angebot schaffen, das noch mehr Menschen überzeugt, auf das Rad zu steigen. Mit diesem Sonderprogramm sollen Radfahrende bundesweit unterstützt, geschützt und gestärkt werden. Außerdem soll mehr Verkehr auf den klimafreundlichen Radverkehr verlagert werden – insbesondere im ländlichen Raum. Damit setzt das BMVI auch eine weitere Maßnahme aus dem Klimaschutzprogramm 2030 um.
Die Finanzhilfen des Bundes sollen für Investitionen eingesetzt werden, die die Attraktivität und Sicherheit des Radfahrens erhöhen und zum Aufbau einer möglichst lückenlosen Radinfrastruktur beitragen. Stadt-Umland-Verbindungen - auch über kommunale Grenzen hinweg – werden dabei besonders begrüßt. Außerdem soll der Radverkehr besser mit anderen Verkehrsträgern vernetzt und der zunehmende Lastenradverkehr berücksichtigt werden.
Um diese Ziele zu erreichen, werden im Rahmen des neuen Sonderprogramms u.a. gefördert: Der Neu-, Um- und Ausbau flächendeckender, möglichst getrennter und sicherer Radverkehrsnetze, eigenständige Radwege, Fahrradstraßen, Radwegebrücken oder -unterführungen (inkl. Beleuchtung und Wegweisung), Abstellanlagen und Fahrradparkhäusern, Maßnahmen zur Optimierung des Verkehrsflusses für den Radverkehr wie getrennte Ampelphasen (Grünphasen), die Erstellung von erforderlichen Radverkehrskonzepten zur Verknüpfung der einzelnen Verkehrsträger und Lastenradverkehr.

Die Maßnahmen der Länder und Gemeinden werden mit bis zu 75 Prozent, bei finanzschwachen Gemeinden und bei Gemeinden in strukturschwachen Regionen sogar mit bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten unterstützt. Zur Entlastung der Länder und Gemeinden während der Corona-Pandemie können die Maßnahmen bis zum 31. Dezember 2021 sogar mit bis zu 80 Prozent gefördert werden. Der Landesanteil kann sowohl aus Mitteln des Landeshaushalts wie auch aus kommunalen Haushalten aufgebracht werden.
Die Förderanträge sind an die Länder zu richten. Damit die Mittel schnell und unbürokratisch fließen können, wurde mit den Ländern vereinbart, dass das Bundesamt für Güterverkehr als Projektträger des BMVI, innerhalb von einem Monat eventuelle Einwände gegen die von den Ländern eingereichten Projekte erhebt. Tut es das nicht, gelten die Anträge als genehmigt. Die Länder achten auf eine angemessene Verteilung der Mittel zwischen urbanen und ländlichen Regionen mit dem Ziel der Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse.
Das Sonderprogramm „Stadt und Land“ wird vom Bund evaluiert. Wesentliche Grundlage ist die Bereitstellung von Daten der Länder zum Unfallgeschehen, der Verkehrsentwicklung und zum CO2-Ausstoß. Die Verwaltungsvereinbarung: www.bmvi.de/SonderprogrammStadtLand
Informationen zum Antragsverfahren auf der Website des BAG: www.bmvi.de/bag-sonderprogramm-stadt-land


Medizinische Fragestunde am 26. Januar 2021 telefonisch  

Weil für viele Betroffene während oder nach der Krebsbehandlung einige Fragen offenbleiben, bietet die Krebsberatung in Duisburg regelmäßig

eine medizinische Fragestunde an. Am 26. Januar gibt es noch freie Termine zwischen 15.30 Uhr und 16.30 Uhr. Dr. Michael Schroeder (Onkologe und Palliativmediziner) beantwortet am Dienstagnachmittag medizinische Fragen zu den Themen: Diagnose und Befund; Behandlung und Therapieverfahren; Möglichkeiten begleitender Therapien; Krebsnachsorge; Schmerzen.
Die Gespräche finden telefonisch statt. Alle Beratungen sind vertraulich, kostenlos und unabhängig, auf Wunsch auch anonym. Verbindliche telefonische Anmeldung und weitere Informationen bei der Krebsberatung in Duisburg unter 0152 2625 1232 oder per Mail an: info@krebsberatung-in-duisburg.de



Bürgerwissenschaftler untersuchen Trinkwasserqualität

Das Trinkwasser in Deutschland hat gute Qualität - zumindest bis es ins Haus kommt. Auf den letzten Metern bis zum Wasserhahn können in Rohren und Armaturen Blei, Kupfer, Eisen und Nickel ins Wasser gelangen. Welche Qualität das Trinkwasser im Glas hat, soll bei dem bürgerwissenschaftlichen Projekt "CS:iDrop®" untersucht werden, das die Ruhr-Universität Bochum koordiniert. Das Vorhaben wird für vier Jahre vom Bundesforschungsministerium mit 600.000 Euro gefördert.
Das Projektteam stattet die Bürgerwissenschaftler mit einem Analysekoffer aus. So können sie ihr Wasser direkt zu Hause untersuchen. Außerdem sind Messlokale zur gemeinsamen Analyse der Wasserproben geplant. Neben der Qualität des Wassers steht auch die Kommunikation darüber im Fokus des Projekts. Mit einer eigens konzipierten App können die Bürger ihre Daten direkt auf einer Plattform einstellen, die für jedermann zugänglich ist. idr

Forscher entwickeln Konzepte für Schulen in schwierigen Lagen
 
Wie Schulen in sozial schwachen Einzugsgebieten Herausforderungen besser bewältigen, haben Wissenschaftler der Technischen Universität Dortmund und der Universität Duisburg-Essen von 2014 bis 2020 im Projekt "Potenziale entwickeln – Schulen stärken" untersucht. Dabei setzten sie mit 36 Schulen der Sekundarstufe I ein neues Schulentwicklungskonzept um. Gefördert wurde das Vorhaben durch die Stiftung Mercator.
Erstmals in Deutschland wurden umfassend Bedingungen herausgearbeitet, wie Schulen in schwierigen Lagen Verbesserungen erzielen können. Das Ergebnis: Ein dezidiert auf förderliche Lernbedingungen ausgerichtetes Handeln der Schulleitungen, die Identifikation mit den Veränderungsansätzen und professionelle Teamarbeit der Lehrkräfte sind Schlüsselfaktoren des Erfolgs.
Die Forschungsteams standen den Schulen mit intensiver Beratung und Schulungen zur Seite. Die Entwicklungsarbeit erfolgte auf Basis systematischer Datenerhebungen und -rückmeldungen, um gezielt an vorhandenen Stärken und Entwicklungsbedarfen der Schulen anzusetzen. Lehrer wurden bei der Erarbeitung innovativer Lösungsansätze mit eingebunden. idr

Statistiken

NRW: Zahl der Gestorbenen im Dezember 2020 um 17 Prozent höher als ein Jahr zuvor
Im Dezember 2020 starben in Nordrhein- Westfalen etwa 21 200 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt nach Auswertung vorläufiger Daten mitteilt, war die Zahl der Todesfälle voraussichtlich um 17 Prozent höher als im Dezember 2019 (damals: 18 072). Dem üblichen saisonalen Verlauf folgend stieg die Zahl der Todesfälle von November auf Dezember 2020 an. Allerdings fiel der Anstieg diesmal stärker aus als in den Jahren zuvor: Im Dezember 2020 starben 16 Prozent mehr Menschen als im November.
Im Vergleich mit den Jahren 2015 bis 2019 zeigte sich bei einer monatsweisen Betrachtung die Zahl der Verstorbenen zum Jahresende 2020 erhöht. Im gesamten Jahr 2020 wurden in NRW nach vorläufigen Ergebnissen etwa 213 000 Sterbefälle registriert; das überstieg den Vorjahreswert um rund drei Prozent (2019: 206 479).
Auch im Jahr 2018, als die Grippesaison zwischen Februar und April außergewöhnlich schwer verlief, verstarben insgesamt weniger Menschen als 2020 (2018: 211 140). Das Statistische Landesamt veröffentlicht die vorliegenden Ergebnisse, um Aussagen zum aktuellen Sterbegeschehen zu ermöglichen. Die Daten sind teilweise noch nicht abschließend geprüft und die Sterbefallzahlen für 2020 können sich durch Nachmeldungen der Standesämter noch erhöhen. Die Auswertung umfasst lediglich Todesfälle von Personen, die innerhalb des Landes verstarben und dort auch gemeldet waren. (IT.NRW)


Fast ein Fünftel aller NRW-Einfuhren stammte 2019 aus der neuen Freihandelszone RCEP
Die Warenlieferungen aus den im neuen Freihandelsbündnis RCEP zusammengeschlossenen 15 Staaten hatten zusammen im Jahr 2019 einen Anteil von 19,9 Prozent am gesamten Importwert Nordrhein-Westfalens. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lag der Wert der Einfuhren von dort bei 48,6 Milliarden Euro. Seit dem Jahr 2015 ist der Wert der Importe aus diesen Staaten um 17,0 Prozent gestiegen.

Am 15. November 2020 hatten neben China und Japan 13 weitere Staaten der Region Asien-Pazifik das Freihandelsbündnis RCEP (Regional Comprehensive Economic Partnership) unterzeichnet. Wichtigstes Lieferland im RCEP-Bündnis war 2019 China mit einem Importwert von 30,7 Milliarden Euro (Anteil an NRW: 12,5  Prozent).
Weitere bedeutende Handelspartner waren Japan mit 7,1  Milliarden Euro (2,9 Prozent) und Malaysia mit 2,3 Milliarden Euro (0,9 Prozent). Die wichtigsten Einfuhrgüter aus den RCEP- Staaten waren vor allem „Datenverarbeitungsgeräte sowie elektrische und optische Erzeugnisse”. Mit 16,8 Milliarden Euro hatten diese Produkte einen Anteil von mehr als einem Drittel (34,5  Prozent) an allen Importen nach NRW. Es folgten die Einfuhren von elektrischen Ausrüstungen (4,9 Mrd. Euro), Maschinen (4,4 Mrd. Euro), chemischen Erzeugnissen (3,1 Mrd. Euro) und Bekleidung (2,9  Mrd. Euro).

Die Ausfuhren aus Nordrhein-Westfalen in die RCEP-Staaten waren im Jahr 2019 um 2,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor und erreichten einen Wert von 20,7 Milliarden Euro. Das waren 10,7  Prozent aller nordrhein-westfälischen Exporte. Auch hier war China mit 12,1 Milliarden Euro (6,2 Prozent des gesamten Exportwertes NRWs) größter Abnehmer. An zweiter und dritter Stelle folgten Japan mit 2,2 Milliarden Euro und die Republik Korea mit 1,9 Milliarden Euro.

Wichtigste Exportgüter in die RCEP-Staaten waren Maschinen (5,8 Mrd. Euro), gefolgt von chemischen Erzeugnissen (3,4 Mrd. Euro) und pharmazeutischen und ähnlichen Erzeugnissen (1,9 Mrd. Euro). Von Januar bis Oktober 2020 importierte die NRW-Wirtschaft Waren im Wert von 39,5 Milliarden Euro aus den RCEP-Staaten. Das waren 2,8 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Wert der Exporte belief sich in den ersten zehn Monaten des Jahres 2020 auf 16,5 Milliarden Euro (–4,5 Prozent). (IT.NRW)












 

Montag, 25. Januar 2021

Duisburger Fallzahlen (Stand 24. Januar 2021, 20 Uhr)
Insgesamt haben sich in Duisburg 17.400  (+ 205) Personen mit dem Coronavirus infiziert. 456  (+ 8) Personen sind verstorben. 16.312 (+ 255) Personen sind wieder genesen, so dass es aktuell 632  (- 92) Infizierte in der Stadt gibt.  Insgesamt wurden 138.525 /+ 1686)Corona-Tests durchgeführt. Der aktuelle Inzidenzwert beträgt 97,7 (- 10,6).


Unterstützung der Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe durch Testpersonal
Zur Unterstützung der stationären Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe startet die Bundesregierung heute eine bundesweite Hotline, über die sich Freiwillige für die Testung von Besucherinnen und Besuchern, Personal sowie Dienstleistern melden können. Die Durchführung von Antigen-Schnelltests dient dazu, den Eintrag von Infektionen in Einrichtungen zu verhindern und gleichzeitig Besuche zu ermöglichen. Dies geht jedoch mit einem zusätzlichen Personalaufwand einher. Deshalb sollen kurzfristig Personalressourcen erschlossen und geschulte Personen zur Unterstützung an bedarfsmeldende Einrichtungen vermittelt werden.
In einem ersten Schritt werden für einen Zeitraum von etwa drei Wochen weitere Soldatinnen und Soldaten die Einrichtungen im Rahmen der Amtshilfe personell unterstützen. In einem zweiten Schritt sollen Freiwillige eingesetzt werden, deren Interessenbekundungen von der Bundesagentur für Arbeit in einem den Vorgaben des Datenschutzes entsprechenden Verfahren an die Städte, Gemeinden und Landkreise vermittelt werden.
Die Schulung der Freiwilligen wird vor Ort vom Deutschen Roten Kreuz übernommen. Die Anstellung erfolgt bei den jeweiligen bedarfsmeldenden Einrichtungen. Zur Information von Freiwilligen hat die Bundesagentur für Arbeit unter https://www.arbeitsagentur.de/corona-testhilfe eine Informationsseite eingerichtet, auf der sich interessierte Personen darüber informieren können, ob in ihrer Region Freiwillige zur Unterstützung gesucht werden.
Landkreise und kreisfreie Städte wurden bereits aufgerufen, ihren Bedarf an Testhelferinnen und Testhelfern zu melden. Dieser wird stets aktuell auf der Internetseite angezeigt. Interessierte können sich bei der eigens eingerichteten, bundesweiten Hotline der Bundesagentur für Arbeit melden, zu grundlegenden Voraussetzungen informieren und ihre Interessenbekundungen hinterlassen. Die Hotline ist unter 0800 4 555532 erreichbar und von montags bis freitags von 8:00 – 18:00 Uhr besetzt.



Schnee am 24. Januar


Medizinische Maske ab heute im ÖPNV Pflicht 
Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat das Tragen von medizinischen Masken (OP- oder FFP2-Masken) im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ab Montag, 25. Januar, in der Coronaschutzverordnung festgelegt. Die Gesundheit und Sicherheit der Fahrgäste und Fahrer stehen für die DVG an oberster Stelle. Die DVG appelliert daher dringend an ihre Fahrgäste, eine solche Maske in Bus, Bahn und an Haltestellen zu tragen.
Die DVG informiert die Fahrgäste über die neuen Regelungen mit Plakaten in allen Fahrzeugen und an allen Haltestellen, über Durchsagen in den Fahrzeugen und Hinweisen auf den digitalen Informationstafeln, sowie über ihre Homepage und Social-Media-Kanäle im Internet.  

„Wir gehen davon aus, dass die Fahrgäste weiterhin rücksichtsvoll und umsichtig miteinander umgehen und sich auch an die neue Tragepflicht halten“, sagt DVG-Vorstandsvorsitzender Marcus Wittig. Zuletzt hatten sich mehr als 97 Prozent der Fahrgäste an die Tragepflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung gehalten. Seit Juni 2020 hatten DVG und Stadt gemeinsam mehr als 500.000 Fahrgäste kontrolliert. Diese Kontrollen werden weitergeführt. Täglich sind Mitarbeiter des Bürger- und Ordnungsamtes gemeinsam mit den Kontrolleuren der DVG unterwegs. Die Ordnungsbehörden verhängen gegen Fahrgäste ohne oder nicht korrekt angelegte, medizinische Maske ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro. Die DVG fährt zudem nahezu 100 Prozent des üblichen Angebots, obwohl nach wie vor erheblich weniger Fahrgäste als sonst üblich unterwegs sind.
Aktuell sind etwa 70 Prozent weniger Fahrgäste in den Bussen und bis zu 40 Prozent weniger Fahrgäste in den Bahnen unterwegs. Das variiert je nach Linie und Tageszeit. Zusätzliche Kapazitäten über mehr Fahrzeuge und Personal sind nur noch sehr eingeschränkt verfügbar. „Wir haben nahezu alle Busse und Bahnen im Einsatz, damit die Bürgerinnen und Bürger in der Stadt weiterhin mobil bleiben“, sagt Wittig. Durch das umfangreiche Angebot können die Fahrgäste mehr Abstand zueinander einhalten, was neben der Maskenpflicht ein weiterer wichtiger Bestandteil ist, um Infektionsrisiken zu minimieren.  

Das sollten Fahrgäste beachten:  
- Halten Sie in den Fahrzeugen zueinander Abstand.
- Verteilen Sie sich im Fahrzeug und lassen Sie die Plätze direkt neben anderen Fahrgästen möglichst frei.
- Nutzen Sie die gesamte Fahrzeuglänge zum Ein- und Ausstieg.
- Verteilen Sie sich im Fahrzeug und an Haltestellen und halten Sie dabei Abstand zu anderen Fahrgästen.
- Verzichten Sie an Haltestellen wenn möglich auf Essen, Trinken und Rauchen.
- Die medizinische Maske sollte dauerhaft angelegt sein.
- In U-Bahnhöfen und Fahrzeugen sind der Verzehr von Speisen und Getränken sowie das Rauchen grundsätzlich untersagt.
- Bitte lassen Sie die Fenster in den Bahnen dauerhaft geöffnet. Dauerhaftes Lüften hilft, das Infektionsrisiko zu reduzieren.
- Fahren Sie wenn möglich nicht zu Stoßzeiten. Wenn weniger Fahrgäste unterwegs sind, können Sie mehr Abstand zueinander einhalten.


Schnelltestzentrum im Theater am Marientor ist künftig am Wochenende nicht geöffnet.
Von Montag bis Freitag können dort jedoch wie gewohnt zwischen 8 und 16 Uhr Coronatests durchgeführt werden. Tests sind am Wochenende weiterhin an den bekannten Standort zwischen 10 und 14 Uhr sowie von Montag bis Freitag in der Zeit von 10 bis 17 Uhr möglich:
- Bezirk Walsum: Seniorenzentrum Jupiterstraße, Jupiterstr. 28, 47179 Duisburg
- Bezirk Hamborn: Sana Seniorenzentrum Aachener Straße, Aachener Str. 27, 47169 Duisburg
- Bezirk Meiderich: Christophoruswerk Duisburg, Gelände Bonhoefferstraße, 47138 Duisburg
- Bezirk Homberg: Malteserstift St. Johannes, Marienstraße 11, 47198 Duisburg
- Bezirk Rheinhausen: Sana Seniorenzentrum Rheinhausen, Lindenallee 23, 47229 Duisburg
- Bezirk Süd: Fliedner Pflege und Wohnen am Park, Zu den Tannen 10-12, 47269 Duisburg 

Einheitliches Rentenrecht – ungleiche Renten?
Das Rentenrecht in Ost- und Westdeutschland wird zunehmend vereinheitlicht. Die individuellen Rentengegenwerte werden aber – zumindest kurzfristig – ungleicher. Warum? Bis heute existieren auch bei weitgehend ähnlichen Beschäftigten Lohndifferenzen zwischen alten und neuen Bundesländern. Die wirken sich – zuungunsten der ostdeutschen Beschäftigten – auf die jährlichen Rentengegenwerte aus. Das zeigt ein aktueller Report aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE).
Darin hat Dr. Andreas Jansen den Lohnangleichungsprozess zwischen Ost- und West untersucht: „Der Konvergenzprozess ist längst nicht zu Ende, auch wenn regionale Unterschiede in Wirtschaftsstrukturen und Tätigkeiten in die Berechnung einbezogen werden.“ So verdienten ostdeutsche Frauen im Jahre 2018 im Durchschnitt etwa 250 €/Monat weniger als Frauen in Westdeutschland. Bei den Männern betrug die Differenz sogar rund 670 €/Monat.
Jansen führt diese geschlechtsspezifischen Unterschiede darauf zurück, dass Männer zu deutlich höheren Anteilen im Verarbeitenden Gewerbe arbeiten, wo sich die größten Entgeltdifferenzen zwischen Ost- und Westdeutschland zeigen. Im Dienstleistungssektor sei die Angleichung der Löhne und Gehälter dagegen weiter fortgeschritten, im öffentlichen Dienst abgeschlossen.
Unterschiede gibt es ebenfalls noch zwischen vergleichbaren Leistungsgruppen: Während sich die Bezahlung in den einkommensschwächeren Leistungsgruppen durch den Mindestlohn angenähert hat, weist die mittlere und größte Leistungsgruppe noch sehr deutliche Unterschiede auf. Die aktuellen Lohn- und Gehaltsdifferenzen zwischen Ost- und Westdeutschland haben direkte Auswirkungen auf die Rentengegenwerte, die in Ostdeutschland trotz vergleichbarer Tätigkeit im Durchschnitt geringer als in Westdeutschland ausfallen.
„Die politisch im Rahmen des Rentenüberleitungs-Abschlussgesetzes vorangetriebene Vereinheitlichung des Rentenrechts erhöht somit zumindest kurzfristig die Ungleichheit bei den Renten, da die politische Aufwertung des aktuellen Rentenwertes (Ost) nicht ausreicht, um das Abschmelzen der pauschalen Umwertung zu kompensieren“, meint Dr. Jansen. Wenn in den kommenden Jahren die Kompensation durch dynamischere Lohnsteigerungen in Ostdeutschland nicht besser gelingt, stelle sich die Frage nach flankierenden gesetzlichen Maßnahmen zur Gewährleistung gerechter Renten, „die allerdings zielgenauer sein sollten, als es die pauschale Umwertung der Arbeitsentgelte in Ostdeutschland war“, so Jansen.

 


Kooperation der UDE mit Wuhan

Eine der weltweit wichtigsten Veröffentlichungen zu COVID-19 wurde in Kooperation der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) und den wissenschaftlichen Partnern in Wuhan (China) verfasst. Diese ist im April 2020 erschienen und beschreibt wichtige Veränderungen des Immunsystems Betroffener. Acht Monate später zeigt sich die Relevanz der Studie: Sie ist eine der meistzitierten Veröffentlichungen zu dem Thema weltweit.

Prof. Dr. Xin Zheng im Wuhan-Essen Joint Laboratory for Infection and Immunity.
Die Virologin und Direktorin des Department of Infectious Diseases, Wuhan Union Hospital, hat an der UDE promoviert und ist Letztautorin der genannten Publikation. Foto: Wuhan-Essen Joint Laboratory for Infection and Immunity.
Die erste gemeinsame wissenschaftliche COVID-19-Publikation des seit 2017 bestehenden Wuhan-Essen Joint International Laboratory of Infection and Immunity* ist im Fachmagazin „The Lancet EBiomedicine“ erschienen. Sie beschreibt erstmals wichtige Veränderungen des Immunsystems bei COVID-19-Patienten aus Wuhan. 

Während viele Erkrankungen mild verlaufen, entwickeln etwa 10 % der Erkrankten eine schwere Lungenentzündung und benötigen intensivmedizinische Versorgung. Um frühzeitig die richtigen therapeutischen Schritte einleiten zu können, ist es wichtig, potenziell gefährdete Patienten zu identifizieren. Gemeinsam mit chinesischen Kollegen am Wuhan Union Hospital haben Wissenschaftler des Instituts für Virologie der Medizinischen Fakultät der UDE festgestellt, dass die T-Zell-Population ein wichtiger Indikator für diese Einschätzung ist. 
Internationale Beachtung 
Wie wegweisend die Studie war, zeigt sich daran, dass sie innerhalb von nur acht Monaten bereits 280 Mal zitiert wurde. Damit führt das Web of Science die Publikation als eine der am meisten zitierten Arbeiten des COVID-19 Forschungsfeldes weltweit. Über die Ergebnisse wurde auch in der nationalen und internationalen Presse vielfältig berichtet.  
Das Lancet Online-Journal EBioMedicine hat die Veröffentlichung als eine ihrer zehn Wichtigsten im Jahr 2020 ausgewählt. Prof. Dr. Ulf Dittmer, Direktor des Instituts für Virologie in Essen: „Hier zeigt sich, wie sehr der wissenschaftliche Standort Essen in der Corona-Pandemie von der engen Kooperation mit der Partneruniversität HUST in Wuhan profitiert und sich darüber in das Forschungsfeld einbringen konnte.“ Infektiologie und Immunologie sind seit vielen Jahren ein ausgewiesener Forschungsschwerpunkt der Medizinischen Fakultät am Universitätsklinikum Essen. Die Studie wurde von der Medizinischen Fakultät und der Stiftung Universitätsmedizin Essen finanziell unterstützt. *
Das „Wuhan-Essen Joint International Laboratory of Infection and Immunity“ wurde 2017 von der Uni Duisburg-Essen und der HUST Universität in Wuhan gegründet und wird gemeinsam betrieben.


Welcher Studiengang passt zu mir
Digitale Messe informiert gratis über Studiengänge auf www.4days4future.de
• AKAFÖ mit digitalem Messestand vertreten
• Informationen für Studierende zu studentischem Wohnen, Studienfinanzierung, Kultur und Inklusion

Während des Lockdowns Schüler*innen mit den nötigen Informationen zum Studium zu versorgen - vor dieser großen Herausforderung steht das Akademische Förderungswerk, AöR gemeinsam mit den Bochumer Hochschulen. Gelöst wird das Problem durch die digitale Studienmesse „4days4future“.  Dort können sich Studieninteressierte seit dem 18. Januar digital über die Angebote der Hochschulen und des AKAFÖ informieren.
Die Messe läuft online bis Juni 2021. Am digitalen Messestand informieren wir über die alltäglichen Fragen im Studium, die nicht direkt was mit dem Studium zu tun haben.  Über den digitalen Messestand geht‘s direkt zur Wohnplatzbewerbung oder zum BAföG-Antrag. An vier Thementagen (26.01., 28.01, 02.02. und 04.02.) präsentieren sich die sieben Bochumer Hochschulen außerdem mit einem abwechslungsreichen Live-Programm zur Studienorientierung. 
Zum Programm: https://www.4days4future.de/programm
„Je länger der Lockdown anhält, desto schwieriger wird es für die Hochschulen und auch für uns als Studierendenwerk, die angehenden Studierenden über die Herausforderungen und die Chancen eines Studiums in all seinen Facetten aufzuklären. Wir hoffen, dass wir mit der Präsenz auf dem digitalen Hochschultag wichtige Informationen zum Thema Wohnen, Studienfinanzierung und vielem mehr an die Zielgruppe vermitteln können“, sagt Jonathan Ludwig, Sprecher des AKAFÖ.


Freie Termine für die Soziale Beratung  
Die Krebsberatung in Duisburg hat nächste Woche noch freie Termine für die Soziale Beratung per Telefon. Wegen des Lockdowns und zum Schutz der Ratsuchenden finden die Beratungen telefonisch, per Mail oder online per Video statt.  
Montag, den 25.1. um 10.00 Uhr und um 12.30 Uhr, Dienstag, den 26.1., um 9.30 Uhr, Mittwoch, den 27.1., um 9.30 Uhr, Donnerstag, den 28.1., um 9.30 Uhr und 11.00 Uhr.   In der Sozialen Beratung hilft Beraterin Dorothe Babbick-Fromm Betroffenen und Angehörigen bei der Orientierung im Gesundheits- und Sozialsystem, klärt bestehende Ansprüche und unterstützt beim Umgang mit Ämtern und Behörden – auch ganz praktisch bei der Antragsstellung.  

Verbindliche Anmeldung und weitere Informationen unter: 0152 2625 1232 oder per Mail an: info@krebsberatung-in-duisburg.de  


Duisburg-Kaßlerfeld: Sperrung im Bereich „Am Brink“/Kaßlerfelder Straße  
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg bauen ab Montag, 25. Januar, im Auftrag der Stadt Duisburg den Kreuzungsbereich „Am Brink“ / Kaßlerfelder Straße aus. Aus diesem Grund ist der Zubringer „Am Brink“ von der Plessingstraße kommend hinter den Auffahrten zur A40 gesperrt.  
Von der A40 in Fahrtrichtung Venlo kann an der Anschlussstelle Häfen/Ruhrort nicht abgefahren werden. Außerdem wird die Kaßlerfelder Straße zwischen Wrangelstraße und „Am Brink“ voll gesperrt. Zudem entfällt auf der Straße „Am Brink“ zwischen Kaßlerfelder Straße in Fahrtrichtung Kreisverkehr eine Fahrspur.  
Fußgänger und Radfahrer sind nicht betroffen. Umleitungen werden ausgeschildert. Da mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen ist, wird Ortskundigen empfohlen, den Baustellenbereich großräumig zu umfahren. Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende April abgeschlossen.


Duisburg-Buchholz: Verkehrseinschränkungen im Bereich der Straße „Salzburger Platz“  
Die Netze Duisburg GmbH verlegen ab Mittwoch, 27. Januar, Fernwärmeleitungen in der Straße „Salzburger Platz“, von Innsbrucker Allee bis Linzer Straße, sowie in der Linzer Straße, von „Salzburger Platz“ bis Gasteiner Straße. Die Arbeiten werden in mehreren Abschnitten erfolgen und die jeweils betroffenen Straßenabschnitte dafür montags bis freitags von 7 Uhr bis 16.30 Uhr voll gesperrt werden. Die erste Bauphase betrifft die Straße „Salzburger Platz“, von der Innsbrucker Allee bis Linzer Straße, und wird rund sechs Wochen andauern. Fußgänger und Radfahrer können jederzeit passieren. Die gesamten Arbeiten werden voraussichtlich Mitte des Jahres abgeschlossen.


Busse fahren in Duisburg-Rahm eine Umleitung  
Ab Montag, 25. Januar, Betriebsbeginn, bis voraussichtlich Freitag, 23. Juli, fahren Busse der Linie 940 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) und der Linie 728 der Rheinbahn in Duisburg-Rahm eine Umleitung. Grund hierfür sind Straßensanierungsarbeiten auf der Straße Am Rahmer Bach.   Dies hat zur Folge, dass beide Linien eine örtliche Umleitung fahren müssen.  
- Linie 940:
In Fahrtrichtung Rahm Bahnhof fahren die Busse ab der Haltestelle „Abzweig Krefelder Straße“ über die Angermunder Straße zur Ersatzhaltestelle „Rahm Kirche“, weiter über Walter-Schönheit-Straße und Wildfängerweg zur End- und Pausenhaltestelle „Rahm Bahnhof“. Anschließend über Am Thelenbusch zur Haltestelle „Kloster“. Ab da gilt der normale Linienweg. Die Haltestelle „Rahm Kirche“ wird auf die Angermunder Straße in Höhe der Hausnummer 198 verlegt. Die End- und Pausenhaltestelle „Rahm Bahnhof“ wird auf den Wildfängerweg vor die Einmündung Am Thelenbusch verlegt.  
 
- Linie 728: In Fahrtrichtung Duisburg-Rahm Bahnhof fahren die Busse ab der Haltestelle „Trosperdelle“ über Walter-Schönheit-Straße zur Ersatzhaltestelle „DU-Rahm Kirche“, weiter über Wildfängerweg zur Ersatz und Pausenhaltestelle Rahm Bahnhof. Anschließend über Am Thelenbusch zur Haltestelle „Kloster“. Ab da gilt der normale Linienweg. Die Haltestelle „Rahm Kirche“ wird auf die Walter-Schönheit-Straße in Höhe der Hausnummer 2-4 verlegt. Die End- und Pausenhaltestelle „Rahm Bahnhof“ wird auf den Wildfängerweg vor die Einmündung Am Thelenbusch verlegt.  



Statistiken

3,7 % weniger Schwangerschaftsabbrüche im 3. Quartal 2020 als im Vorjahresquartal
Im 3. Quartal 2020 wurden in Deutschland rund 24 000 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das 3,7 % weniger als im 3. Quartal 2019. Diese Veränderungsrate liegt im Bereich der üblichen Schwankungen, sodass dieses Ergebnis nicht durch einen Sondereffekt im Zusammenhang mit der Corona- Pandemie beeinflusst sein muss.


Reisebranche: 61 % weniger Umsatz in den ersten drei Quartalen 2020
• Von April bis Juni 2020 lagen die Umsätze der Reiseanbieter um 91 % unter denen des Vorjahreszeitraums
• Übernachtungen ausländischer Gäste gingen im Sommerhalbjahr 2020 um 68 % zurück • Rückgang der Gästeübernachtungen fällt von Mai bis Oktober 2020 in einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich aus: -5 % in Mecklenburg- Vorpommern, -68 % in Berlin
Die anhaltenden Reisebeschränkungen zur Eindämmung der Corona- Pandemie beeinträchtigen das Geschäft der Reisebranche und haben sich im vergangenen Jahr stark auf deren Umsätze ausgewirkt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lagen die Umsätze der Reisebüros, -veranstalter und Reservierungsdienstleister von Januar bis September 2020 kalender- und saisonbereinigt um 61 % unter denen des Vorjahreszeitraums.
Besonders groß war der Umsatzeinbruch im 2. Quartal des vergangenen Jahres, in das ein großer Teil des ersten coronabedingten Lockdowns fiel: Von April bis Juni 2020 setzte die Branche 91 % weniger um als im Vorjahreszeitraum. Im 3. Quartal hat sich der Rückgang etwas abgeschwächt: Von Juli bis September 2020 setzten die Reiseanbieter noch 75 % weniger um als von Juli bis September 2019.


NRW-Industrie produzierte 2019 Möbel im Wert von 6,83 Milliarden Euro

340 nordrhein-westfälische Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes stellten im Jahr 2019 Möbel im Wert von 6,83 Milliarden Euro her. Das waren 1,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Nahezu drei Viertel (74,5 Prozent) des nordrhein-westfälischen Produktionswertes wurde von Betrieben aus dem Regierungsbezirk Detmold erzielt. Mit einem Produktionswert von 3,33 Milliarden Euro (+1,9 Prozent gegenüber 2018) entfiel der größte Anteil aller im Jahr 2019 in NRW produzierten Möbel – wie auch schon in den Vorjahren – auf Küchenmöbel aus Holz. Hierbei handelte es sich zum größten Teil um Einbauküchenelemente.
Der Schwerpunkt der Küchenproduktion lag auch hier im Regierungsbezirk Detmold: 94,3 Prozent der gesamten nordrhein-westfälischen Küchenmöbelproduktion fand in Ostwestfalen statt. Bei der Herstellung von sonstigen Möbeln z. B. Wohn-, Schlaf-, Ess- und Badezimmermöbel wurde in NRW ein Absatzwert von 1,29 Milliarden Euro (−1,2 Prozent), bei Sitzmöbeln und Teilen dafür von 1,27 Milliarden Euro (+2,0 Prozent) erzielt.
Der Produktionswert von Büro- und Ladenmöbeln lag bei 756 Millionen Euro (+2,4 Prozent) und der für Matratzen bei 181 Millionen Euro (−4,4 Prozent). Bundesweit wurden im Jahr 2019 Möbel im Wert von 17,8 Milliarden Euro (unverändert gegenüber dem Vorjahr) produziert; der Anteil Nordrhein-Westfalens an der Möbelproduktion betrug 38,4 Prozent. Bei den aus Holz hergestellten Küchenmöbeln erreichte Nordrhein-Westfalen sogar einen Anteil von 69,5 Prozent, bei sonstigen Möbeln 30,1 Prozent und bei Sitzmöbeln und Teilen dafür 24,8 Prozent.
Bei Büro- und Ladenmöbeln betrug der Anteil nordrhein-westfälischer Hersteller, wie auch schon im Vorjahr, 25,1 Prozent und bei der Matratzenherstellung 31,4 Prozent. Im dritten Quartal 2020 produzierten 327 Betriebe in Nordrhein-Westfalen Möbel im Wert von 1,7 Milliarden Euro, das waren 19,0 Prozent mehr als im zweiten Quartal 2020 und 5,9 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wie die Statistiker mitteilen, beziehen sich die Angaben auf Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten. In den Ergebnissen nicht enthalten sind Spezialmöbel, wie z. B. Möbel für Human-, Zahn- und Tiermedizin, Friseur- und ähnliche Stühle mit Schwenk-, Kipp- oder Hebevorrichtung sowie Sitze für Luft- und Kraftfahrzeuge.