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Tipps und Ratgeber  Tel.: 0203 / 48801101  -  Fax: 0203 / 48801107
www.verbraucherzentrale-ratgeber.de

 

August 2017

Umfrage im Internet Kreditwürdigkeitsprüfung durch Banken unter der Lupe
Duisburg, 21. August 2017 - Wenn die Anschaffung von Einbauküche, Unterhaltungselektronik oder Haushaltsgroßgeräten ansteht, wird oft die Finanzierung durch Kredit überlegt. Ob und wie viel Kredit man sich überhaupt leisten kann – dabei ist eine realistische Selbsteinschätzung gefragt. Doch auch die Geldgeber hat der Gesetzgeber schon seit März 2016 in eine stärkere Mitverantwortung genommen, die Kreditwürdigkeit ihrer Kunden zu checken.

Kredite dürfen nur vergeben werden, wenn Verbraucher diese voraussichtlich auch zurückzahlen können. Wie Banken und Sparkassen ihrer „Prüfpflicht“ nachkommen – das will die Verbraucherzentrale NRW jetzt bei einer Umfrage im Internet herausfinden. Unter www.verbraucherzentrale.nrw/umfragekreditwuerdigkeitspruefung
können Darlehnsnehmer anonym schildern, wie die Kreditwürdigkeitsprüfung durch das Geldinstitut vorgenommen wurde.

Hintergrund: Versäumt die Bank die „Kreditwürdigkeitsprüfung“ oder patzt sie dabei, kann der Kreditnehmer unter Umständen Ermäßigungen beim Zinssatz oder sogar Schadenersatz verlangen. Rat und Hilfestellungen hierzu gibt es in der Verbraucherzentrale in Duisburg, Friedrich-Wilhelm-Str. 30.
Kontakt: Beratungsstelle Duisburg Tel.: 0203/488011-01, Fax: 0203/488011-07, E-Mail: duisburg-termin@vz-nrw.de

 

Welche Rechte haben Fluggäste angesichts der Pleite von Air Berlin?
Duisburg, 17. August 2017 - Die Fluggesellschaft Air Berlin hat heute Insolvenz angemeldet. Gebuchte Reisen zu stornieren ist für Fluggäste jedoch die schlechteste Lösung. Die Verbraucherzentrale NRW gibt die wichtigsten Tipps in Kürze:
• Der Flugbetrieb wird nach Angaben der Airline in vollem Umfang fortgeführt werden. Ein Übergangskredit der Bundesregierung soll sicherstellen, dass angesichts der vielen Reisenden während der Ferienzeit niemand strandet.
• Die Verbraucherzentralen raten davon ab, bei Air Berlin gebuchte Flüge jetzt überstürzt zu stornieren.
• Wenn Flüge tatsächlich ausfallen sollten, haben Pauschalreisende die besseren Karten: Der Reiseveranstalter muss dann für eine Ersatzbeförderung sorgen. Andere Fluggäste hingegen können nur auf – wenig realistische – Entschädigung im Insolvenzverfahren hoffen.

Wer angesichts der Meldungen zur Insolvenz von Air Berlin nun kalte Füße bekommt und seinen Flug stornieren will, sollte die Folgen gut überlegen: Kunden haben wie bei jeder Stornierung nur Anspruch auf Rückerstattung von Steuern und Gebühren und allenfalls eines Teils des Ticketpreises. Zudem: Gezahlte Flugpreise gehören zur Insolvenzmasse, sodass hier Rückzahlungen – wenn überhaupt – erst im langwierigen Insolvenzverfahren zu erwarten sind. Angesichts der Ankündigung, den Flugbetrieb fortführen zu wollen, ist es aus Sicht der Verbraucherzentrale NRW nicht ratsam, gebuchte Flüge zu stornieren. Außerdem kann es durchaus auch möglich sein, dass andere Fluggesellschaften einspringen werden.


Grundsätzlich gilt: Wen eine Fluggesellschaft nicht an sein Ziel bringt, der hat nach der EU-Fluggastrechte-Verordnung Ansprüche auf Entschädigung. Das gilt bei Verspätung, Annullierung oder Nichtbeförderung. Bei einer Insolvenz der Airline müssen diese Ansprüche gegebenenfalls beim Insolvenzverwalter angemeldet werden. Ob Entschädigungszahlungen aber tatsächlich geleistet werden, ist eher ungewiss. Denn die Kunden einer Fluggesellschaft rangieren in der Regel weit hinten in der Kette der Gläubiger wie Banken oder Arbeitnehmer, deren Forderungen aus der Insolvenzmasse zunächst bedient werden.

Auf Soforthilfe können hingegen Pauschalurlauber vertrauen: Der Reiseveranstalter, bei dem die Reise gebucht wurde, muss für Ersatz sorgen, wenn der Ferienflieger gar nicht oder verspätet abhebt. Ansprüche auf Entschädigung nach der EU-FluggastrechteVerordnung wegen Verspätung, Annullierung und Nichtbeförderung müssen auch Pauschalreisende ausschließlich bei Air Berlin beziehungsweise beim Insolvenzverwalter von Air Berlin anmelden.
Die Verbraucherzentrale NRW fordert seit langem, dass es – wie bei Pauschalreisen – auch für Flugreisende einen Sicherungsschein gibt, der vor Insolvenzrisiken schützt.
Mehr Informationen: www.verbraucherzentrale.nrw

 

Unwetterwarnung: Sturmschäden schnell der Versicherung melden
Regen, Hagel, Sturm: Am Wochenende werden schwere Sturmböen erwartet, die auch in Nordrhein-Westfalen mit mehr als 100 Stundenkilometern für abgedeckte Dächer und umgestürzte Bäume sorgen können. Etwaige Sturmschäden sind ein Fall für die Versicherung und müssen dem Versicherer umgehend gemeldet werden.
„Betroffene sind zudem verpflichtet, alles zu unterlassen, was einen Schaden verursachen und die Feststellung erschweren könnte – sonst wird in vielen Fällen der Versicherungsschutz teilweise oder komplett riskiert“, warnt die Verbraucherzentrale NRW. Gefahrenquellen dürfen und müssen jedoch beseitigt werden. Die Angaben bei der Schadensmeldung müssen außerdem wahrheitsgetreu sein.

Folgende Hinweise und die Nachfrage beim Versicherer informieren darüber, wie sich Betroffene vorsorglich verhalten sollten:
 Eine Police reicht nicht: Für Sturmschäden haften Gebäude-, Hausrat- und Kaskoversicherungen. Stürmisch ist's nach den Bedingungen der Versicherer ab Windstärke acht. Das entspricht einer Windgeschwindigkeit von 62 Stundenkilometern. Dass der Wind bei Sturm Ziegel und Dachpappe mitgehen ließ, müssen Betroffene in der Regel nicht selbst nachweisen. Nach den Versicherungsbedingungen reicht es aus, wenn es vorher eine offizielle Sturmwarnung gegeben oder der Schaden an einem zuvor einwandfreien Gebäude nur durch den Sturm entstanden sein kann oder Häuser in der Nachbarschaft ebenfalls beschädigt wurden.
 Gebäude- und Hausratversicherung: Einen dreifachen Schutz gegen Sturm/Hagel, Feuer und Leitungswasser bietet die Gebäude-versicherung: Eine solche Police sollten Hausbesitzer vorweisen können, wenn das Dach abgedeckt, der Schornstein beschädigt oder ein Baum aufs Haus gefallen ist. Wurden Hausratgegenstände zum Spielball des Sturms, sind diese Schäden durch die Hausratversicherung abgedeckt.
Die Versicherung greift bei beschädigter Inneneinrichtung jedoch nur, wenn Fenster und Türen verschlossen waren. Für beschädigte Gartenmöbel wird in der Regel nur gezahlt, wenn sie während der Böen in einem Gebäude untergebracht waren und dies ebenfalls vom Wind beschädigt wurde. Reguliert werden auch Schäden an Antennen und Markisen, die einem Mieter gehören, außen am Gebäude angebracht sind und ausschließlich durch die Bewohner der versicherten Wohnung genutzt werden.


 Blitzschlag und Überflutung: Ist der Blitz direkt in ein Haus eingeschlagen, kommt der Gebäudeversicherer für Schäden am Gebäude auf. Schäden durch Überspannung werden schon bei Spuren eines Blitzschlags an Sachen auf dem versicherten Grundstück oder am Gebäude ersetzt.
Sonstige Schäden durch Überspannung, Überstrom oder Kurzschluss sind nur dann über die Gebäudeversicherung abgedeckt, wenn eine zusätzliche Klausel, die sogenannte Überspannungsklausel vereinbart wurde. Sind durch das Unwetter Keller überflutet und Wände und Inventar beschädigt worden, dann hilft allein die so genannte Elementarschaden-Versicherung. Denn Gebäudeversicherungen haften nicht für Schäden durch eindringendes Wasser.
 Autoschäden: Hat der Sturm Dachziegel auf ein parkendes Auto geschleudert, ist die Teilkasko des Autohalters in der Zahlungspflicht. Versichert ist allerdings nicht der Wiederbeschaffungswert, also der Neupreis des Gefährts, sondern in der Regel nur der Wert, den es zum Zeitpunkt der Schadensmeldung noch hat (Zeitwert).
Zudem: Oft hat der Versicherungsnehmer eine Selbstbeteiligung vereinbart, die von der Entschädigungssumme noch abgezogen wird. Fahrzeughalter brauchen bei anerkannten Unwetterschäden keine Rückstufung zu befürchten. Teuer wird's jedoch, wenn den Autofahrer eine Mitschuld trifft, etwa weil er bei der Durchfahrt einer überfluteten Straße stecken geblieben ist.
 Umgestürzte Bäume: Fährt ein Auto auf einen umgestürzten Baum haftet nur die Vollkasko-, aber nicht die Teilkaskoversicherung für den Schaden. Hat ein nachweislich morscher Baum beim Umsturz einen Schaden angerichtet, muss der Baumbesitzer oder seine Haftpflichtversicherung gegebenenfalls dafür aufkommen. Ist ein gesunder Baum umgefallen, gilt dies als „höhere Gewalt“, und der Eigentümer haftet nicht für den Schaden.
Weitere Infos zu Entschädigungsleistungen bei Unwettern – auch bei Verkehrsbehinderungen – gibt’s im Internet unter www.vz-nrw.de/unwetter. Die Versicherungsberatung in der Beratungsstelle Duisburg, FriedrichWilhelm-Str. 30 bietet auch eine halbstündige Beratung für 40 Euro zu Inhalten von Versicherungsverträgen sowie zum richtigen Schutz.
Und deren Schadenfallberatung hilft, wenn es bei der Regulierung von Schäden Probleme gibt. Zentral erreichbar berät aber auch das Verbrauchertelefon NRW zu Versicherungsschäden – und zwar donnerstags von 10 bis 12 Uhr unter 0900-1-89 79 60 für 1,86 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz. Mobilfunkpreise können variieren.

 

Was Kinder wirklich brauchen - Infos und Rezepte für die gesunde Ernährung
Das Essverhalten der Familie zu Hause ist prägend für die Entwicklung von Kindern. Im Alltag ist es jedoch nicht immer leicht, gesunde und abwechslungsreiche Gerichte auf den Tisch zu bringen. Der Ratgeber der Verbraucherzentrale „Bärenstarke Kinderkost. Einfach, schnell und lecker“ erläutert, was Kinder wirklich brauchen und wie ihre Bedürfnisse erfüllt werden können. Die Illustratorin Katrin Wiehle hat einen sympathischen Bären entworfen, der mit praktischen Tipps durch das Buch führt und Mut macht auf dem Weg zu einer gesunden Ernährung.
Wie groß sollten die Portionen sein? Ist Süßes erlaubt? Welche Alternativen gibt es zu Kinderlebensmitteln? Der erste Teil des Ratgebers beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema Ernährung für Kinder vom 2. bis zum 14. Lebensjahr. Er bietet Checklisten etwa zu Essgewohnheiten, Lebensmittelauswahl sowie Mahlzeiten in Kita und Schule. Tipps und Hinweise für den Einkauf und die Zubereitung erleichtern das Ausprobieren. Auch die aktive Einbindung des Nachwuchses in die Essenszubereitung ist ein Thema.
Der zweite Teil des Buches besteht aus 100 erprobten Rezepten zum Beispiel für Suppen, Aufläufe oder süße Speisen. Ein saisonaler Obst- und Gemüsekalender hilft bei der Entscheidung, wann welches Gericht auf den Tisch kommt.
Der Ratgeber hat 240 Seiten und kostet 12,90 Euro, als E-Book 9,99 Euro. Bestellmöglichkeiten:
Im Online-Shop unter www.ratgeber-verbraucherzentrale.de oder unter 0211 / 38 09-555. Der Ratgeber ist auch in der Beratungsstelle Duisburg, Friedrich-Wilhelm-Str. 30 und im Buchhandel erhältlich.

Sommerzeit als Aus-Zeit nutzen - Stromsparen ist jetzt besonders einfach
An hellen, warmen Sommertagen lässt sich gut Energie sparen – ganz automatisch passiert das allerdings nicht. „Es ist gar nicht so selten, dass ausgerechnet die Heizung in der heißesten Zeit des Jahres unnötige Kosten verursacht“, berichtet Energieberater Jochen Kruse der Verbraucherzentrale in Duisburg.
Er hat einige Tipps zum Stromsparen im Sommer zusammengestellt:
 Sommerpause für die Heizungspumpe: Auch mit kalten Heizkörpern in allen Räumen kann eine Heizungsanlage unnötig Energie verbrauchen. Das passiert, wenn die mit Strom betriebene Umwälzpumpe einfach weiterläuft, obwohl ihre Arbeit nicht benötigt wird. Wer seine Heizung selbst steuern kann, sollte deshalb den Sommerbetrieb einschalten.
 Kein Dauereinsatz fürs Zweitgerät: Beim großen Grillen im Freundeskreis leistet ein zweiter Kühlschrank im Keller gute Dienste – nach der Party sollte er aber wieder ausgeschaltet werden. Gerade Altgeräte, die aus der Küche ausgemustert wurden, fressen oft sehr viel Strom.
 Der Kühlschrank mag es kühl: Nicht nur hitzegeplagte Menschen, auch der Kühlschrank freut sich über niedrige Raumtemperaturen. Sie erleichtern seine Arbeit. So hilft es beim Stromsparen, wenn die Küche gegen Sonneneinstrahlung geschützt ist. Wer doppelt sparen möchte, schaltet wärmende Geräte wie Backofen oder Halogenlampen gar nicht erst ein.
 Mobile Klimageräte bringen’s nicht: Bei Hitze wächst die Versuchung, ein günstiges, mobiles Klimagerät zu kaufen. Doch neben deutlich steigenden Stromkosten ist oft Enttäuschung die Folge: Die Geräte sind gerade bei großen Räumen in vielen Fällen überfordert. Wer gesundheitlich nicht auf Klimatisierung angewiesen ist, sollte stattdessen auf Verschattung setzen und allenfalls einen Ventilator einsetzen. Der verbraucht deutlich weniger Strom.
 Hitzefrei für den Trockner: Wenn es draußen sehr warm ist und die Fenster offen sind, kann Wäsche ausnahmsweise in der Wohnung trocknen. Der Trockner hat dann hitzefrei – das spart Strom.

 Ein noch besserer Ort für die feuchten Textilien ist der Balkon. Sobald die Temperatur wieder fällt, heißt es in jedem Fall: Nasse Wäsche raus aus der Wohnung, um Schimmel zu vermeiden!
 Urlaubszeit ist Aus-Zeit: Vor einer Reise können Kühl- und Gefrierschränke geleert und abgetaut werden. Das spart während des Urlaubs und auch danach, weil eisfreie Geräte effizienter kühlen. Auch für andere Dauerverbraucher kann sich die Aus-Zeit während der Reise lohnen. Das sind zum Beispiel Router, Stereoanlage und Fernseher im Stand-by-Modus oder die Zirkulationspumpe im Warmwassersystem.
 Die Sonne macht’s gemütlich: Beleuchtung, Springbrunnen oder Musikanlage – vieles, was den Aufenthalt auf dem Balkon oder im Garten schöner macht, lässt sich mit Solarstrom betreiben. Das schont Klima und Konto.
Mehr Tipps zum Energiesparen gibt es bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW, Beratungsstelle Duisburg FriedrichWilhelm-Str. 30. Infos unter www.verbraucherzentrale.nrw/energieberatung.

 

Kalorien, Fettgehalt und Co. auf Lebensmitteln hilfreich Nährwertangaben auch bei Online-Kauf Pflicht
Duisburg, 03. August 2017 - Bestellung und Lieferung von Lebensmitteln per Internet sind auf dem Vormarsch. Online-Bring-Dienste schießen wie Pilze aus dem Boden. Und immer mehr stationiere Supermärkte schließen sich dem virtuellen Bestell-Service an. Damit Online-Kunden bereits beim Einkaufen am Computer erfahren, wie viel Kalorien, Salz, Fett und Zucker die angeklickten Produkte enthalten, sind seit Mitte Dezember 2016 Nährwertangaben auf Lebensmittelverpackungen beim OnlineKauf Pflicht.

„Die Kennzeichnung ist wichtig, da es die einzige Möglichkeit für Verbraucher beim Online-Einkaufen ist, verpackte Produkte zu begutachten und die Pflichtkennzeichnungen mit anderen Angeboten zu vergleichen“, erklärt die Verbraucherzentrale NRW:
Ihr Klick und Blick auf das Sortiment von verpacktem Käse, Brot, Aufstrichen und Keksen in 40 Online-Shops – darunter Supermärkte mit Online-Angeboten und Bio-Online-Shops – zeigt jedoch, dass es mit der korrekten Nähwertangabe bei knapp der Hälfte der Shops noch hapert. 18 Online-Anbieter haben entweder keine oder eine unvollständige beziehungsweise fehlerhafte Kennzeichnung. Nachfolgend das Wichtigste, das Verbraucher zu den Nährwertangaben bei Lebensmitteln im Internet wissen sollten:
 ABC der Nährwertkennzeichnung: Die Nährwertkennzeichnung auf vorverpackten Lebensmitteln muss Brennwert (Kilojoule und Kilokalorien), Fett, gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate, Zucker, Eiweiß und Salz des Produkts angeben. Die Werte sind für 100 Gramm oder für 100 Milliliter des Lebensmittels aufzulisten. Zusätzliche Angaben pro Portion sind zulässig. Die Nährwerte müssen in einer übersichtlichen Tabelle abgebildet werden.
 Salz: Anhand der konkreten Salzangabe in der Nährwerttabelle lässt sich der Salzgehalt verschiedener Produkte auch beim Online-Kauf vergleichen. In fast jeder Lebensmittelgruppe, ob bei Brot, Pizza oder Käse, gibt es salzärmere Produkte anderer Hersteller, mit denen viel Salz eingespart werden kann. Wer seinen Salzkonsum von sechs Gramm täglich nicht überschreiten will, sollte etwa bei der Wahl eines Brots auf einen Salzgehalt von maximal 1,1 Gramm pro 100 Gramm achten.
 Fett: Für eine gesunde Ernährung ist wichtig, auf den Fettgehalt der Lebensmittel zu achten und die Aufnahme gesättigter Fettsäuren zu reduzieren. Gesättigte Fettsäuren kommen etwa in tierischen Lebensmitteln (zum Beispiel Käse) oder auch in vegetarischen Produkten mit Kokosfett vor. Ein Blick in die Nährwertkennzeichnung hilft, den Fettanteil von Lebensmitteln zu kontrollieren und zu vergleichen. Er zeigt ernährungsbewussten Verbrauchern den kompletten Fettgehalt in Gramm und wieviel Gramm daraus aus gesättigten Fettsäuren bestehen.
 Zucker: Es gibt kaum ein verpacktes Lebensmittel, auch wenn es nicht süß, sondern pikant ist, das keinen Zucker enthält. Viele Süß- und dadurch auch Dickmacher sind in verarbeiteten Lebensmitteln auf den ersten Blick allerdings nicht erkennbar. Im Zutatenverzeichnis versteckt sich Zucker unter Namen wie Saccharose, Glucose und Fructose. Die Hersteller sind jedoch nicht verpflichtet, die verwendete Menge der einzelnen Zuckerarten zu deklarieren. Beim Online-Kauf lässt sich der Gesamtzuckergehalt nur durchs Studium der Nährwerttabelle ermitteln.
 Beim Online-Kauf noch wichtig: Da beim Einkaufen per Display Lebensmittelverpackungen nicht von allen Seiten studiert werden können, müssen die Informationen zum jeweiligen Produkt auf der Angebotsseite im Internet vollständig präsentiert werden. Dies betrifft neben der Nährwerttabelle auch andere Kennzeichnungselemente – etwa das Zutatenverzeichnis, die Allergenkennzeichnung, die Füllmenge und Hinweise zur sachgerechten Aufbewahrung. Online-Shops und –Angebote, bei denen diese Hinweise Mangelware sind, können der Verbraucherzentrale NRW unter der E-Mail-Adresse ernaehrung@verbraucherzentrale.nrw gemeldet werden.
Weitere Hinweise zum Online-Kauf von Lebensmitteln im Internet unter www.verbraucherzentrale.nrw/internetlm.

 

Drei Policen am Anfang
Versicherungen für junge Leute
Schulabgänger planen und probieren ihre ersten Schritte in ein selbstständiges Leben: Rund um Reisen, soziales Jahr, Job, Ausbildung oder Studium steht auch die Absicherung von Alltagsrisiken mit auf der To-do-Liste. Versicherungsgesellschaften locken die künftige, aber noch unerfahrene Kundschaft mit scheinbar maßgeschneiderten Paketen.
„Doch viele Versicherungen sind oft zu teuer, bieten unsinnigen Schutz und decken wirklich riskante Lücken nicht ausreichend ab“, warnt die Verbraucherzentrale NRW. „Am Anfang sind es Haftpflicht-, Kranken- und Berufsunfähigkeitsversicherung die Berufs- und Ausbildungsstarter als Basis-Trio wirklich brauchen, um Leib und Teilhabe am Leben sinnvoll abzusichern“, erklärt die Verbraucherzentrale NRW. Bei einem überlegten Abschluss helfen folgende Tipps:
 Krankenversicherung: Dieser Gesundheitsschutz ist verpflichtend für jeden! Während Berufsanfänger meist automatisch in einer gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert sind, genießen viele Studienanfänger noch bis zum Alter von 25 Jahren den Schutz der beitragsfreien Familienversicherung. Wer beim Studentenjob jedoch mehr als 450 Euro im Monat verdient, muss selbst in die Krankenversicherung einzahlen.
Für den Job in den Semesterferien gelten aber Ausnahmen, da darf auch mal mehr verdient werden. Angehende Erstsemester, die über ihre Eltern privat krankenversichert sind, stehen vor der Qual der Wahl, ob sie während des Studiums weiter umfassend privat versichert bleiben wollen oder nicht. Globetrotter, die den Ausbildungsstart noch hinauszögern, oder Studenten, die ein paar Semester im Ausland studieren, sollten zusätzlich eine Auslandskrankenversicherung abschließen.
Denn die gesetzliche Krankenkasse zahlt nur für erforderliche Behandlungen in europäischen und einigen fernen Ländern. Die private Zusatzversicherung hingegen übernimmt die Kosten weltweit – also etwa in den USA, Asien und Australien – und dann auch für den Rücktransport.  Berufsunfähigkeitsversicherung: Die frühzeitige Absicherung des Verlustes der eigenen Arbeitskraft über eine private Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist für Azubis und Studenten gleichermaßen wichtig. Denn eine gesetzliche Rente gibt es im Ernstfall für Berufseinsteiger im ersten Berufsjahr nur bei Arbeitsunfällen und ab dem zweiten Berufsjahr auch bei Freizeitunfällen und Krankheiten. Wer zu anderen Bedingungen berufsunfähig wird, bekommt vom Staat kein Geld und sollte daher privat vorsorgen.
Eine private BU-Rente kann den eigenen Lebensunterhalt zu einem erheblichen Teil sichern. Hierzu darf der BU-Schutz jedoch nicht zu knapp bemessen sein. Ihn mit einer teuren Kapitallebensversicherung zu koppeln, ist finanziell auch nicht sinnvoll. Achtung: Junge Versicherungsnehmer sollten beim Vertragsabschluss auf eine Nachversicherungsgarantie achten, um später ohne erneute Gesundheitsprüfung die Versicherungsleistung ihrem Bedarf entsprechend erhöhen zu können.
 Private Haftpflichtversicherung: Diese Police ist ein absolutes Muss! Sie deckt Schäden ab, die man bei anderen verursacht – zum Beispiel wenn die Gesundheit eines anderen durch die eigene Unachtsamkeit dauerhaft stark beeinträchtigt wird. Bis sie ihre Ausbildung abgeschlossen haben, sind Azubis und Studenten in der Regel bei ihren Eltern mitversichert und müssen keine eigenen Beiträge für die private Haftpflichtpolice zahlen.
Das gilt übrigens auch für die Zeit des Bundesfreiwilligendienstes (BFD). Den Haftpflichtschutz über den Vertrag der Eltern sollte sich der flügge werdende Nachwuchs jedoch von der zuständigen Versicherungsgesellschaft bestätigen lassen.
 Hausratversicherung meist erst später ein Muss: Hausratversicherungen decken Einbruchdiebstahl, Brand, Blitzschlag oder Schäden durch Leitungswasser und Sturm ab. Die Höhe der Police orientiert sich am Wert des eigenen Mobiliars und Hausrats. Für die erste eigene Bude ist diese Versicherung meist noch nicht so wichtig. Auswärts wohnende Studenten können jedoch prüfen, ob sie über die Hausratversicherung der Eltern versichert sind, wenn sie bei ihnen noch gemeldet sind. Im Schadensfall werden dann aber oft nur bis zu zehn Prozent der Versicherungssumme beziehungsweise maximal 10.000 Euro gezahlt.

Kostenloses Info-Material oder eine kostenpflichtige Versicherungsberatung erhalten junge Ratsuchende in der Beratungsstelle Duisburg, Friedrich-Wilhelm-Str. 30. Kontaktadressen, Kosten und Termin unter www.verbraucherzentrale.nrw/beratung-vor-ort. Telefonisch gibt’s diesen Service auch donnerstags von 10 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 0900-1-89 79 67 für 1,86 Euro pro Minute. Mobilfunkpreise variieren.

Tücken bei Wohnungskauf und im Miteinander vermeiden Nachschlagewerk von A bis Z für Eigentümer
Gefunden, finanziert und gekauft – das Leben in den eigenen vier Wänden kann beginnen. Doch Vorsicht: Mit dem Erwerb einer Eigentumswohnung sind viele rechtliche Verpflichtungen verbunden. Wer den Kaufvertrag unterschreibt, sollte über Themen wie Hausgeld, Instandhaltungsrücklage oder bauliche Veränderungen Bescheid wissen, um Nachteile und mögliche Konflikte zu vermeiden.
Der Ratgeber der Verbraucherzentrale NRW „Lexikon Eigentumswohnung. Praxiswissen von A bis Z“ klärt auf – mit Verweisen auf maßgebliche Urteile und Ratschlägen zum konkreten Vorgehen.
Welche Rechte haben Eigentümer bei der Gestaltung ihrer Wohnung? Wie wird die Jahresabrechnung geprüft? Welche Aufgaben hat die Hausverwaltung und welche der Beirat? Auch mögliche Probleme sind thematisch zu Stichworten gebündelt, wodurch das Buch zu einem praktischen Nachschlagewerk wird. Von A wie Antenne bis Z wie Zahlungspflicht beantwortet es Fragen um Verträge, Verwaltung und Vereinbarungen.
Dabei dient der Ratgeber auch als Dolmetscher, der die juristische Sprache der Gesetze für Laien verständlich darstellt. Auch mögliche Konflikte im nachbarlichen Miteinander werden behandelt, etwa um spielende Kinder, Tierhaltung, Treppenhausreinigung oder Balkongestaltung. Ziel ist dabei, Streitfälle mit anderen Eigentümern im besten Fall gar nicht erst entstehen zu lassen.
Der Ratgeber hat 368 Seiten und kostet 16,90 Euro, als E-Book 13,99 Euro.
Bestellmöglichkeiten:

Im Online-Shop unter www.ratgeber-verbraucherzentrale.de oder unter 0211 / 38 09-555. Der Ratgeber ist auch in der Beratungsstelle Duisburg, Friedrich-Wilhelm-Str. 30 und im Buchhandel erhältlich.

 

Das gewisse Extra beim Arzt
Sind IGeL-Angebote sinnvoll oder Abzocke?
Laserbehandlung bei Krampfadern, professionelle Zahnreinigung oder Hautkrebsfrüherkennung – soll ich beim Arzt wirklich etwas extra zahlen? Patientinnen und Patienten fühlen sich in Praxen oft überrumpelt, wenn ihnen sogenannte IGeL-Angebote gemacht werden. Die Abkürzung steht für „Individuelle Gesundheitsleistungen“, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet werden.
Schätzungsweise werden in Deutschland im Jahr 18 Millionen solcher Dienste abgerechnet. Genaue Zahlen oder Qualitätskontrollen gibt es nicht. Der Ratgeber der Verbraucherzentrale NRW „IGeL-Angebote beim Arzt. Was Sie über private Zusatzleistungen wissen müssen“ bietet eine Orientierung auf dem unübersichtlichen Markt.
Das Buch informiert über Kosten, Nutzen und Risiken der Selbstzahlerleistungen und gibt Tipps für das Gespräch mit dem Arzt. Außerdem erklärt es, warum die Kassen nur die Kosten für Untersuchungs- und Behandlungsmethoden übernehmen, die medizinisch wirklich notwendig sind.
Für alle, die darüber hinausgehen wollen, stellt der Ratgeber die 24 häufigsten IGeL-Angebote vor – von der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs bis zum Thrombose-Check. So sind die Leserinnen und Leser beim nächsten Arztbesuch bestens vorbereitet, wenn ihnen mal wieder eine private Mehrleistung, Vorsorge Plus oder Servicemedizin angeboten wird.
Der Ratgeber hat 200 Seiten und kostet 12,90 Euro, als E-Book 9,99 Euro.
Bestellmöglichkeiten:
Im Online-Shop unter www.ratgeber-verbraucherzentrale.de oder unter 0211 / 38 09-555. Der Ratgeber ist auch in der Beratungsstelle Duisburg, Friedrich-Wilhelm-Str. 30 und im Buchhandel erhältlich.

Unternehmer im Nebenjob Grundwissen für Teilzeit-Gründer
Arbeitnehmer, die ihren Lohn mit einem Zusatzeinkommen aufbessern, Studierende, die nebenbei erste Geschäftsideen verwirklichen, oder Eltern, die in der Erziehungspause etwas zur Familienkasse beisteuern – es gibt viele Möglichkeiten für eine nebenberufliche Selbstständigkeit.
Die Förderbank KfW schätzt, dass sich jedes Jahr rund eine halbe Million Menschen in Deutschland auf diese Weise ein zweites Standbein aufbauen. Aber auch im Kleinen gilt: Wer nachhaltig erfolgreich sein will, braucht rechtliches, steuerliches und betriebswirtschaftliches Basiswissen. Eine profunde Hilfestellung mit zahlreichen praktischen Tipps und vielen anschaulichen Beispielen bietet der Ratgeber „Nebenberuflich selbstständig. Steuern, Recht, Finanzen, Marketing“ der Verbraucherzentrale.
Denn auch wer nur wenige Hundert Euro Umsatz im Monat macht, muss sein Geschäft solide finanzieren und kalkulieren, damit nach Abzug der Kosten auch Gewinn übrig bleibt. Der Ratgeber erläutert dazu alle wichtigen Grundlagen. Buchführung, Haftung und Sozialversicherung sind ebenso Themen wie mögliche Konflikte mit dem Arbeitgeber, der Arbeitsagentur oder dem Vermieter. Das Buch bietet viele Tipps von Experten, unterstützt beispielsweise bei der Einordnung als Freiberuflerin oder Gewerbetreibende und erklärt, für wen die Kleinunternehmergrenze gilt.
Der Ratgeber hat 160 Seiten und kostet 16,90 Euro, als E-Book 13,99 Euro.

 

Kalorien, Fettgehalt und Co. auf Lebensmitteln hilfreich - Nährwertangaben auch bei Online-Kauf Pflicht
Duisburg, 03. August 2017 - Bestellung und Lieferung von Lebensmitteln per Internet sind auf dem Vormarsch. Online-Bring-Dienste schießen wie Pilze aus dem Boden. Und immer mehr stationiere Supermärkte schließen sich dem virtuellen Bestell-Service an. Damit Online-Kunden bereits beim Einkaufen am Computer erfahren, wie viel Kalorien, Salz, Fett und Zucker die angeklickten Produkte enthalten, sind seit Mitte Dezember 2016 Nährwertangaben auf Lebensmittelverpackungen beim Online-Kauf Pflicht.

„Die Kennzeichnung ist wichtig, da es die einzige Möglichkeit für Verbraucher beim Online-Einkaufen ist, verpackte Produkte zu begutachten und die Pflichtkennzeichnungen mit anderen Angeboten zu vergleichen“, erklärt die Verbraucherzentrale NRW.
Ihr Klick und Blick auf das Sortiment von verpacktem Käse, Brot, Aufstrichen und Keksen in 40 Online-Shops – darunter Supermärkte mit Online-Angeboten und Bio-Online-Shops – zeigt
jedoch, dass es mit der korrekten Nähwertangabe bei knapp der Hälfte der Shops noch hapert. 18 Online-Anbieter haben entweder keine oder eine unvollständige beziehungsweise fehlerhafte Kennzeichnung. Nachfolgend das Wichtigste, das Verbraucher zu den Nährwertangaben bei Lebensmitteln im Internet wissen sollten:

• ABC der Nährwertkennzeichnung: Die Nährwertkennzeichnung auf vorverpackten Lebensmitteln muss Brennwert (Kilojoule und Kilokalorien), Fett, gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate, Zucker, Eiweiß und Salz des Produkts angeben. Die Werte sind für 100 Gramm oder für 100 Milliliter des Lebensmittels aufzulisten. Zusätzliche Angaben pro Portion sind zulässig. Die Nährwerte müssen in einer übersichtlichen Tabelle abgebildet werden.

• Salz: Anhand der konkreten Salzangabe in der Nährwerttabelle lässt sich der Salzgehalt verschiedener Produkte auch beim Online-Kauf vergleichen. In fast jeder Lebensmittelgruppe, ob bei Brot, Pizza oder Käse, gibt es salzärmere Produkte anderer Hersteller, mit denen viel Salz eingespart werden kann. Wer seinen Salzkonsum von sechs Gramm täglich nicht überschreiten will, sollte etwa bei der Wahl eines Brots auf einen Salzgehalt von maximal 1,1 Gramm pro 100 Gramm achten.

• Fett: Für eine gesunde Ernährung ist wichtig, auf den Fettgehalt der Lebensmittel zu achten und die Aufnahme gesättigter Fettsäuren zu reduzieren. Gesättigte Fettsäuren kommen etwa in tierischen Lebensmitteln (zum Beispiel Käse) oder auch in vegetarischen Produkten mit Kokosfett vor. Ein Blick in die Nährwertkennzeichnung hilft, den Fettanteil von Lebensmitteln zu kontrollieren und zu vergleichen. Er zeigt ernährungsbewussten Verbrauchern den kompletten Fettgehalt in Gramm und wie viel Gramm daraus aus gesättigten Fettsäuren bestehen.

• Zucker: Es gibt kaum ein verpacktes Lebensmittel, auch wenn es nicht süß, sondern pikant ist, das keinen Zucker enthält. Viele Süß- und dadurch auch Dickmacher sind in verarbeiteten Lebensmitteln auf den ersten Blick allerdings nicht erkennbar. Im Zutatenverzeichnis versteckt sich Zucker unter Namen wie Saccharose, Glucose und Fructose. Die Hersteller sind jedoch nicht verpflichtet, die verwendete Menge der einzelnen Zuckerarten zu deklarieren. Beim Online-Kauf lässt sich der Gesamtzuckergehalt nur durchs Studium der Nährwerttabelle ermitteln.

• Beim Online-Kauf noch wichtig: Da beim Einkaufen per Display Lebensmittelverpackungen nicht von allen Seiten studiert werden können, müssen die Informationen zum jeweiligen Produkt auf der Angebotsseite im Internet vollständig präsentiert werden. Dies betrifft neben der Nährwerttabelle auch andere Kennzeichnungselemente – etwa das Zutatenverzeichnis, die Allergenkennzeichnung, die Füllmenge und Hinweise zur sachgerechten Aufbewahrung. Online-Shops und –Angebote, bei denen diese Hinweise Mangelware sind, können der Verbraucherzentrale NRW unter der E-Mail-Adresse ernaehrung@verbraucherzentrale.nrw gemeldet werden.
Weitere Hinweise zum Online-Kauf von Lebensmitteln im Internet unter www.verbraucherzentrale.nrw/internetlm.

Tücken bei Wohnungskauf und im Miteinander vermeiden Nachschlagewerk von A bis Z für Eigentümer
Gefunden, finanziert und gekauft – das Leben in den eigenen vier Wänden kann beginnen.
Doch Vorsicht: Mit dem Erwerb einer Eigentumswohnung sind viele rechtliche Verpflichtungen verbunden. Wer den Kaufvertrag unterschreibt, sollte über Themen wie Hausgeld, Instandhaltungsrücklage oder bauliche Veränderungen Bescheid wissen, um Nachteile und mögliche Konflikte zu vermeiden.
Der Ratgeber der Verbraucherzentrale NRW „Lexikon Eigentumswohnung. Praxiswissen von A bis Z“ klärt auf – mit Verweisen auf maßgebliche Urteile und Ratschlägen zum konkreten Vorgehen.
Welche Rechte haben Eigentümer bei der Gestaltung ihrer Wohnung? Wie wird die Jahresabrechnung geprüft? Welche Aufgaben hat die Hausverwaltung und welche der Beirat?
Auch mögliche Probleme sind thematisch zu Stichworten gebündelt, wodurch das Buch zu einem praktischen Nachschlagewerk wird. Von A wie Antenne bis Z wie Zahlungspflicht beantwortet es Fragen um Verträge, Verwaltung und Vereinbarungen. Dabei dient der Ratgeber auch als Dolmetscher, der die juristische Sprache der Gesetze für Laien verständlich darstellt. Auch mögliche Konflikte im nachbarlichen Miteinander werden behandelt, etwa um spielende Kinder, Tierhaltung, Treppenhausreinigung oder Balkongestaltung. Ziel ist dabei, Streitfälle mit anderen Eigentümern im besten Fall gar nicht erst entstehen zu lassen. Der Ratgeber hat 368 Seiten und kostet 16,90 Euro, als E-Book 13,99 Euro.

 

Juli 2017

Gemeinsam über Tellerränder blicken
Abwechslungsreiche und interkulturelle Kita-Kost

Duisburg, 13. Juli 2017 - Bunt, vielfältig, gesund und gemeinsam erleben! – In Kindertagesstätten – kurz Kita – spielt das Essen und Trinken eine wichtige Rolle. Zusammen am Tisch sitzen und gemeinsam frühstücken oder die Mittagsmahlzeit verputzen: Durch solche regelmäßigen Rituale lernen die Kleinen, die meist aus unterschiedlichen Kulturkreisen stammen, kulinarische und interkulturelle Vielfalt kennen.
Ganz von selbst werden bei dem munteren Miteinander Gemeinschaftssinn und ein gesundes Ernährungsverhalten gefördert. „Indem Eltern und Kita-Teams abwechslungsreiche Speisen, unterschiedliche Esskulturen und Essgewohnheiten im Alltag einer Kita einbringen, fördern sie gegenseitiges Kennenlernen und Verstehen beim gemeinsam Essen und Erkunden über den eigenen Tellerrand hinaus“, erklärt die Verbraucherzentrale NRW.
Wie diese gemeinsame Vielfalt am besten in der Praxis umgesetzt werden kann, zeigen einige wichtige Impulse für Kita-Eltern:

- Essen tut gut und verbindet:
Vom Butterbrot und Müsli, über Veggie-Burger und Nudeln mit Tomatensoße bis hin zu Couscousomelett oder Curryreis mit Gemüse: Speisen aus allen Teilen der Welt bringen kulturelle Vielfalt auf den Esstisch einer Kita und stärken den gemeinsamen Genuss.
Über die tägliche Verpflegung hinaus können sich auch Eltern kulinarisch bei Festen oder anderen Aktionen in der Kita mit einer Kostprobe von Speisen aus ihrer Heimat in der Kita beteiligen. Gerichte aus verschiedenen Kulturen erweitern den Horizont und helfen beim gegenseitigen Kennenlernen. Wichtig hierbei: Die Mahlzeiten sollten dem Alter der Kinder entsprechend sowie mit ausgewogenen Zutaten – etwa Getreide, Obst und Gemüse – zusammengestellt sein.

- Verschiedene Vorlieben und Vorgaben treffen aufeinander:
Ob individuell, kulturell, religiös, vegetarisch oder vegan ausgerichtet: Die Kitabetreuung muss sich in unserer pluralistischen Gesellschaft mit stets wandelnden, aber auch aus fernen Kulturen mitgebrachten Ernährungsweisen auseinandersetzen. Die Akteure sollten hierbei Wege finden, wie die unterschiedlichen Vorlieben und Vorschriften in der Ernährung auch bei der Versorgung der ganz Kleinen in einer Kita unter einen Hut gebracht werden können.
Wichtig für das Wohlbefinden von Groß und Klein dabei ist, dass individuelle Verpflegungsvorgaben und Regeln ohne Wenn und Aber von der Küche und vom Caterer einer Kindertagesstätte respektiert werden. Dennoch ist es im Alltag eines Regelbetriebs kaum möglich, alle Wünsche von Eltern und Kindern täglich gleichermaßen zu erfüllen. Gegenseitiges Verständnis und ein einfühlsamer Umgang mit unterschiedlichen Gewohnheiten und Abneigungen tragen deshalb dazu bei, dass ein lebendiges und entspanntes Miteinander in einer Kita funktioniert.

- Taten, die Vertrauen schaffen:
Bereits beim Aufnahmegespräch und in der Eingewöhnungsphase sollten Eltern wichtige Hinweise zu den Ernährungsgewohnheiten ihrer Kinder geben – etwa über Vorlieben und Abneigungen ihrer Sprösslinge, aber auch über religiöse Speisevorschriften, Allergien und Unverträglichkeiten. Eltern sollten beim Warmwerden mit einer Kita auch einen Blick auf den Speisenplan werfen.
Wichtig ist vor allem in der Eingewöhnungsphase ihres Nachwuchses, dass sie Erwartungen, Wünsche und die Bedürfnisse Ihrer Kinder schildern. Der gegenseitige Austausch zu Beginn in einer angenehmen Atmosphäre schafft Vertrauen und Sicherheit. Auch während der Mahlzeiten ist neben den dargebotenen Speisen auch eine behagliche Atmosphäre wichtig, damit Kinder sich eingewöhnen und rundum wohlfüllen.
Tipps zum gemeinsamen Essen zu Hause und in der Kita sowie einfache, abwechslungsreiche Rezepte für jede Vorliebe finden Eltern im Ratgeber „Mit Kindern gemeinsam essen“.

Für 12,90 Euro ist das Buch in der Beratungsstelle Duisburg, Friedrich-Wilhelm-Str. 30 oder
im Internetshop der Verbraucherzentrale NRW erhältlich. Bezugsadressen unter www.verbraucherzentrale.nrw/beratung-vor-ort oder www.ratgeber-verbraucherzentrale.de. Weitere Infos zu gesunder Kitaverpflegung gibt’s ebenfalls im Internet unter www.verbraucherzentrale.nrw/kita-schulverpflegung.


Fix Food statt Fast Food
Tipps und 120 Rezepte für eine schnelle gesunde Küche

Kochshows boomen – doch die Deutschen sitzen lieber auf der Couch und schauen sich die Sendungen im Fernsehen an, als selbst vorm Herd zu stehen. Laut Ernährungsreport 2017 kochen nur 39 Prozent der Bundesbürger täglich. Vor allem unter der Woche muss es bei den meisten eher schnell gehen.
Der Ratgeber der Verbraucherzentrale NRW „Fix Food. Preiswerte und schnelle Küche“ unterstützt alle, die in ihrem Alltag trotzdem lecker, gesund und abwechslungsreich essen und öfter selbst kochen wollen.
Wie lässt sich schon bei Einkauf und Vorbereitung Zeit sparen? Wie kann man Fertiggerichte aufpeppen? Wie findet man gesunde Lebensmittel für die schnelle Küche? Für wen lohnen sich Spezialgeräte? Der Ratgeber beantwortet wichtige Fragen, gibt Tipps zu Essensplanung, Einkauf und Vorratshaltung und geht auf die verschiedenen Lebenslagen von Familien, Berufstätigen, Studierenden und Singles ein.
Der Praxisteil bietet rund 120 Rezepte für Frühstück, Zwischenmahlzeiten und Mittagessen zum Mitnehmen, warme Hauptgerichte sowie Fingerfood und Süßes, die maximal 30 Minuten Arbeitszeit erfordern. Dabei wird viel Wert darauf gelegt, dass die Gerichte einfach zuzubereiten sind und mit wenigen Zutaten auskommen, die in jedem Supermarkt erhältlich sind – damit der Umstieg von Fast Food auf Fix Food besonders leicht fällt.

Der Ratgeber hat 208 Seiten und kostet 12,90 Euro.
Bestellmöglichkeiten:
Im Online-Shop unter www.ratgeber-verbraucherzentrale.de oder unter 0211 / 38 09-555. Der Ratgeber ist auch in der Beratungsstelle Duisburg, Friedrich-Wilhelm-Str. 30 und im Buchhandel erhältlich.

Wen füttern Sie mit durch? Kommen Sie Stromfressern auf die Schliche Duisburg, 12. Juli 2017 - Die Energieberatung der Verbraucherzentrale berät zurzeit alle Ratsuchenden kostenlos, die sich ein neues elektrisches Haushaltsgerät zulegen wollen.
Bis zum 31. August 2017 geben die Energieberater wertvolle Hinweise zum Kauf von Waschmaschine und Co. Zudem helfen sie mit praktischen Tipps zum eigenen Nutzungsverhalten zusätzlich Geld zu sparen. Ratsuchende sparen mit dem Gutschein den Eigenanteil von 5 Euro bis zu 10 Euro. Er ist in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale und auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de erhältlich. Lohnt sich der Kauf einer neuen Waschmaschine wirklich? Speziell bei Waschmaschinen, Trocknern und Kühlschränken lassen sich mit einem Neugerät bis zu 80 Euro jährlich sparen.
Ein Dreipersonenhaushalt kann mit effizienten Haushaltsgeräten seine Stromkosten um ein Drittel senken. Darüber hinaus schont die neue Technik nicht nur den Geldbeutel, sondern schützt auch das Klima und steigert den Komfort. Zur Orientierung können Verbraucher den Stromverbrauch des Altgerätes mit dem eines neuen vergleichen. So erhalten sie einen Anhaltspunkt, ob es sich lohnt, die alte Waschmaschine gegen eine neue auszutauschen. Strommessgeräte können in vielen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale ausgeliehen werden.

Ist mein Stromverbrauch zu hoch?
Der Stromverbrauch wird durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst. Wesentlich sind das Nutzerverhalten und die Ausstattung der Haushalte. So verbrauchen Sauna, Wasserbetten, Pumpen und Lüfter, aber auch IT-Geräte viel Strom. Je größer der Haushalt ist, auf desto mehr Personen verteilen sich die Kosten. Zudem ist entscheidend, ob das Warmwasser elektrisch erwärmt wird oder mit Hilfe anderer Energiequellen. Einen guten Anhaltspunkt, um den eigenen Stromverbrauch einzuschätzen, bietet der Stromspiegel.

Wie finde ich das richtige Haushaltsgerät für mich?
Einen guten Anhaltspunkt geben die Energie-Label, die viele Haushaltsgeräte mittlerweile tragen. Es wird zwar häufig kritisiert, dass die absoluten Verbrauchsangaben unrealistisch seinen, doch ist das Label das beste Instrument, die Energieeffizienz von Haushaltsgeräten miteinander zu vergleichen. Unterschieden werden die Energieeffizienzklassen A+++ bis G. Dabei variieren die Stromverbräuche selbst in den oberen Klassen enorm.
So verbraucht ein Kühlschrank A++ 50 Prozent mehr Strom als ein Kühlschrank mit A+++. Konkrete Hinweise zur richtigen Wahl beim Kauf von elektronischen Haushaltsgeräten erhalten Ratsuchende bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale.

Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Mit dem Gutschein erhalten Ratsuchende die Beratung im Aktionszeitraum bis zum 31. August kostenfrei. Eine Terminvereinbarung ist zwingend notwendig unter 0203/488 011-01oder Tel. 0211 / 33 996 555. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote auch ohne Gutschein kostenfrei. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Was tun bei Streit am Gartenzaun?
Recht unter Nachbarn, an Praxisbeispielen erklärt

Duisburg, 06. Juli 2017 - Aufsteigende Grillschwaden, unaufhörliches Hundegebell, grenzüberschreitende Äste und Wurzeln, Rasenmähen am frühen Morgen oder lautstarke Partys bis tief in die Nacht – es gibt viele Gründe, sich über die Nachbarn zu ärgern. Jedes Jahr landen vor deutschen Gerichten hunderttausende Streitfälle. Solche Auseinandersetzungen kosten Nerven, Zeit und Geld. Um unnötige Konflikte am Gartenzaun zu vermeiden, hilft es, die eigenen Rechte und die der Menschen nebenan zu kennen. Der Ratgeber der Verbraucherzentrale NRW „Meine Rechte als Nachbar“ vermittelt einen Überblick, welche Beeinträchtigungen Mieter und Eigentümer hinnehmen müssen und wogegen sie sich mit welchen Mitteln wehren können.
Mit zahlreichen Beispielen erläutert das Buch, wie sich Konflikte beilegen lassen und geht dabei auf das bürgerlich-rechtliche Nachbarrecht und Vorschriften der einzelnen Bundesländer ein. Wichtige Themen sind unter anderem Kinderlärm sowie die Zulässigkeit von Tieren in Wohngebieten. In Streitfällen ist demnach häufig entscheidend, ob eine wesentliche Beeinträchtigung vorliegt. Kommt es zur Auseinandersetzung, empfiehlt der Ratgeber, eine einvernehmliche Regelung zu suchen. Denn ein Rechtsstreit kann das nachbarschaftliche Miteinander auf Jahre hinaus tiefgreifend stören.
Der Ratgeber hat 224 Seiten und kostet 14,90 Euro, als E-Book 11,99 Euro.
Bestellmöglichkeiten:
Im Online-Shop unter www.ratgeber-verbraucherzentrale.de oder unter 0211 / 38 09-555. Der Ratgeber ist auch in der Beratungsstelle Duisburg, Friedrich-Wilhelm-Str. 30 und im Buchhandel erhältlich.

Auszeit von der Pflege - Urlaubsanspruch für Angehörige

Viele Angehörige, die einen hilfsbedürftigen Menschen zu Hause betreuen und pflegen, gönnen sich selten eine Auszeit. Häufig, weil sie schlichtweg nicht wissen, wie sie den Urlaub von der Pflege organisieren sollen. Dabei können schon ein paar Tage fernab des Alltags helfen, neue Kraft zu tanken und die Aufgaben zu Hause besser zu meistern.
„Für eine Verschnaufpause können Angehörige verschiedene Leistungen bei der Pflegekasse beantragen und miteinander kombinieren“, erklärt die Verbraucherzentrale NRW. Sie hat für Helfer zu Hause, die vorübergehend mal tief durchatmen möchten, folgende Tipps:

- Finanzielle Zuwendungen: Ganz gleich, ob eine Familienfeier, ein Kino-oder Arztbesuch oder eine Reise ansteht: Pflegende Angehörige können für solche Unternehmungen bis zu 42 Tage im Jahr Verhinderungspflege beziehungsweise Ersatzpflege von der Pflegekasse bekommen.
Bis zu 1612 Euro übernehmen die Pflegekassen auf Antrag, wenn Pflegende eine Auszeit nehmen wollen und Hilfsbedürftige von Außenstehenden versorgt werden müssen. Dies gilt auch, wenn private Helfer bei den anstehenden Verrichtungen von einem professionellen Dienst unterstützt werden.
Gezahlt wird die Verhinderungspflege ab Pflegegrad 2. Pflegende Angehörige oder Pflegepersonen haben jedoch erst einen Anspruch auf Leistungen, wenn sie bereits seit sechs Monaten im Einsatz sind. Die Leistungen müssen zuvor bei der Pflegekasse beantragt werden und vom Pflegebedürftigen unterschrieben werden.

- Ersatz- oder Kurzzeitpflege: Wie eine Urlaubsvertretung im Einzelfall organisiert werden kann, sollte sich an den Bedürfnissen des Pflegebedürftigen orientieren. Verlassen etwa Hilfsbedürftige die gewohnte Umgebung nur ungern, ist es sinnvoll, jemanden zu beauftragen, der den Kranken zu Hause betreut, während der vertraute Helfer die Seele baumeln lässt.
Wer den Pflegebedürftigen rund um die Uhr versorgt wissen will, kann sich für eine Unterbringung und Versorgung in einer Kurzzeitpflegeeinrichtung entscheiden. Unterkunft und Mahlzeiten müssen Hilfsbedürftige in diesem Falle allerdings selbst zahlen.
Viele Pflegeheime halten für diesen Zweck Betten bei Bedarf bereit. Interessenten sollten jedoch frühzeitig fragen, ob zum gewünschten Datum noch Plätze frei sind, da es Engpässe geben kann  Ausnahmen: Übernimmt ein Nachbar, Freund oder entfernter Verwandter die Urlaubsvertretung, zahlt die Pflegekasse ebenfalls.
Springt jedoch ein Familienmitglied ersten oder zweiten Grades ein, dazu zählen zum Beispiel Schwester oder Schwiegersohn, gibt’s die Ersatzpflege nur in Höhe des Pflegegeldes. Dessen Höhe orientiert sich am bereits festgelegten Pflegegrad. Zusätzlich kommt die Kasse für Kosten auf, die durch die Übernahme der Pflege anfallen, etwa für Kinderbetreuung oder die Anfahrt zum Pflegebedürftigen.
Insgesamt werden nicht mehr als 1612 Euro gezahlt.

- Urlaub im Pflegehotel: Wer nicht auf den gemeinsamen Urlaub verzichten will, kann den Pflegebedürftigen in einer Kurzzeitpflegeeinrichtung am Urlaubsort unterbringen, wenn es dort eine entsprechende Wohnanlage gibt. Auch immer mehr Pflegehotels bieten ihren bedürfnisorientierten Service für eine gemeinsame Unterbringung an. Auch hier kann bei anerkannten Hotels eine Kurzzeitpflege in Anspruch genommen werden. Diese Möglichkeiten gelten allerdings nur für Reiseziele innerhalb Deutschlands.
Pflegebedürftige und ihre Angehörigen, die Fragen zur Ersatzpflege haben, können sich an den nächstgelegenen Pflegestützpunkt wenden. Kontakt im Internet beim Zentrum für Qualität in der Pflege unter www.zqp.de/pflegeberatung-auf-einen-blick. Im Einzelgespräch erläutern die Berater in den Pflegestützpunkten, welche Voraussetzungen Angehörige erfüllen müssen, um die Ersatzpflege in Anspruch zu nehmen und klären den Hilfebedarf. Weitere Informationen rund um die Kombi Pflege und Urlaub gibt’s auch online unter www.verbraucherzentrale.nrw/pflegeurlaub. 28/2017