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September 2019

Freiwillige Feuerwehr Baerl feiert 112-jähriges Bestehen  

Duisburg, 14. September 2019 - Der Löschzug Baerl blickt in diesem Jahr auf seine 112-jährige Geschichte zurück und begeht dieses Jubiläum, in Anlehnung an die europaweite Notrufnummer 112,  am Freitag, 20. September, ab 19.30 Uhr, im Rahmen des jährlichen Treffen des Feuerwehrverbandes Duisburg, mit einem Fest auf der Baerler Dorfwiese.

 

Die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr in Baerl sind vielschichtig, die Herausforderungen groß. Vom Mülleimerbrand über Ölspuren bis hin zu Verkehrsunfällen und größeren Bränden reicht das Spektrum. Das Einsatzgebiet erstreckt sich über das gesamte Baerler Ortsgebiet einschließlich der Autobahn. Bei größeren Schadenslagen wird der Löschzug auch im Duisburger Stadtgebiet oder überörtlich eingesetzt. Seit 2017 ist auch ein Rettungswagen in Baerl stationiert. Zwei Mitarbeiter der Feuerwehr Duisburg sind seitdem rund um die Uhr einsatzbereit.  

 

Wer Interesse hat, bei der Freiwilligen Feuerwehr Baerl mitzumachen, kann sich an den Löschzug Baerl (info@feuerwehr-baerl.de) wenden und darüber hinaus auf der Internetseite (www.feuerwehr-baerl.de) über Neuigkeiten und Einsätze informieren.

 

Karten für die Veranstaltung im Festzelt auf der Dorfwiese in Baerl können im Vorverkauf für 10 Euro und an der Abendkasse für 12 Euro erworben werden.

 

August 2019

Ölfilm auf dem Wasser an der Marina im Innenhafen    
Duisburg, 30. August 2019 - Die Feuerwehr Duisburg wurde heute gegen 9 Uhr über einen Ölfilm auf dem Wasser im Bereich der Marina am Innenhafen informiert. Die Erkundung ergab, dass dort ein großer und mehrere kleine Ölteppiche auf dem Wasser treiben.   In Absprache mit der Unteren Wasserbehörde wird derzeit durch die Feuerwehr versucht, den Ölteppich mit Ölschlängeln einzugrenzen.  
Die Feuerwehr ist mit mehreren Fahrzeugen zu Land und zu Wasser im Einsatz. Daher kann es im Bereich des Innenhafens zu Verkehrsstörungen kommen. Aktuell sind 23 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr mit sieben Fahrzeugen und dem Löschboot im Einsatz. Die Ursache für den Ölteppich ist nicht bekannt und Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Der Einsatz dauert voraussichtlich noch bis 11.30 Uhr.  

Pkw-Unfall auf Rheinbrücke    
Duisburg, 27. August 2019 - Die Feuerwehr Duisburg wurde heute gegen 13.30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Rheinbrücke gerufen. Bei dem Unfall auf der A40 in Fahrtrichtung Venlo brannte ein Fahrzeug vollständig aus. Vier Personen wurden hierbei leicht verletzt. Die Besatzung eines zufällig vorbeikommenden Krankenwagens leistete bis zum Eintreffen der Duisburger Feuerwehr Erste Hilfe. Die Verletzten wurden nach der Erstversorgung in umliegende Krankenhäuser transportiert.  
Beide Fahrtrichtungen mussten für die Einsatzmaßnahmen durch die Polizei gesperrt werden, was zu Rückstaus führte. Wegen der besonderen Verkehrssituation auf der Rheinbrücke (sehr verengte Fahrspuren wegen Lkw-Waage), wurde die Unfallstelle aus beiden Fahrtrichtungen angefahren, da auf der Unfallspur kaum ein Durchkommen möglich war. Vor Ort wurde zunächst von der Gegenfahrbahn über die Mitteltrennung gearbeitet. Die Feuerwehr Duisburg konnte den Einsatz gegen 14.30 Uhr beenden. Beteiligt waren rund 30 Kräfte der Feuerwachen Homberg, Stadtmitte und Rheinhausen.

Beißender Geruch in Wohnhaus
Duisburg, 7. August 2019 - Wegen eines Gasgeruchs im Haus waren Stadtwerkemitarbeiter nach dem Alarm um 17:46 in der Friedrich-Ebert-Straße in Duisburg-Beeck. Sie riefen die Feuerwehr wegen eines stark beißenden Geruchs.
Die Feuerwehrleute stellten im Haus an mehreren Stellen einen beißenden Geruch fest. Diverse Messungen wurden durchgeführt, meist ergebnislos. Es konnte Methan in geringen Mengen gemessen werden. Aber der Stoff ist nicht die Ursache des beißenden Geruchs. Mit den Möglichkeiten des Messfahrzeuges der Feuerwehr Duisburg kamen die Kollegen nicht weiter. Deshalb wurde ein spezielles Messfahrzeug des Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz des Landes NRW (LANUV) aus Essen angefordert.
Mit den Fachleuten aus Essen wurde das Objekt begangen und verschiedene Proben genommen. Diese wurde dann vor Ort im Messfahrzeug analysiert. Den Messergebnissen nach handelte es sich um Abbauprodukte einer Fett- und Lebensmittelzersetzung, die nicht gesundheitsschädlich sind. Dies passte zu den Hinweisen die sich während des Einsatzes ergeben haben, welche auf ein solches Problem im Abwassersystem des Hauses hindeuteten.
Das Haus wurde quergelüftet und die Bewohner konnten in ihre Wohnungen zurück. Der Einsatz war gegen 23 Uhr beendet. Im Einsatz waren rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwache Homberg, ein Messfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr, ein Fachberater Chemie sowie das Messfahrzeug des LANUV und der Rettungsdienst.

Wohnungsbrand auf der Ulrichstraße in der Duisburger Altstadt  
Duisburg, 5. August 2019 - Der Leitstelle der Feuerwehr Duisburg wurde heute, um kurz nach 9 Uhr, ein Zimmerbrand im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses auf der Ulrichstraße in der Altstadt gemeldet. Es gab eine starke Verrauchung.  Zwei Drehleitern wurden vorsorglich zur Menschenrettung in Stellung gebracht. Alle Bewohner befanden sich aber bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte in Sicherheit vor dem Gebäude.  
Die Feuerwehr Duisburg rückte in die Brandetage, zur Menschenrettung, mit einem Trupp unter Atemschutz vor, um sicherzustellen, dass sich keine weiteren Personen in der Wohnung aufhielten.
Ein weiterer Trupp kontrollierte die Rettungswege. Zügig kam die Rückmeldung, dass keine Personen angetroffen wurden, somit konnte umgehend das Feuer bekämpft und schnell unter Kontrolle gebracht werden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Eine Person wurde vom Rettungsdienst psychisch betreut, körperlich verletzt wurde niemand.  
Die Feuerwehr Duisburg war mit drei Löscheinheiten vor Ort. Zudem wurden die Kräfte vom Rettungsdienst unterstützt. Insgesamt waren 39 Einsatzkräfte vor Ort. Das Gebäude ist durch die starke Verrußung zurzeit nicht mehr bewohnbar. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.  

 

Juli 2019

Küchenbrand in Friemersheim    
Duisburg, 30. Juli 2019 - Die Duisburger Feuerwehr rückte heute um 10.12 Uhr zu einem Küchenbrand in einer Wohnung auf der Kronprinzenstraße in Duisburg-Friemersheim aus. Ein Wäschetrockner in einem Mehrfamilienhaus brannte. Es wurden vorsorglich zwei Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus transportiert. Des Weiteren konnten zwei Kaninchen aus der Wohnung gerettet werden.  
Die Brandbekämpfung wurde mit einem Trupp unter Atemschutz mit einem Strahlrohr durchgeführt. Anschließend wurde die Wohnung durch einen Hochdrucklüfter vom Brandrauch befreit.Im Einsatz waren 15 Kräfte der Berufsfeuerwehr, sechs Rettungsdienstmitarbeiter und sechs Freiwillige Feuerwehrleute. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.


Böschungsbrand am Eisenbahnhafen in Ruhrort
 

Duisburg, 25. Juli 2019 -In der Leitstelle der Feuerwehr Duisburg gingen gegen 14 Uhr mehrere Notrufe ein. Die Anrufer meldeten einen Böschungsbrand im Bereich des Eisenbahnhafens in Ruhrort. 

Vor Ort wurde durch die Einsatzkräfte ein Böschungsbrand auf einer Fläche von etwa 50 Quadratmetern festgestellt. Sofort wurden Maßnahmen zur Brandbekämpfung eingeleitet. Parallel wurde das Löschboot zur Einsatzstelle hinzugerufen,  um die Löscharbeiten von der Wasserseite zu unterstützen. 

Insgesamt war die Feuerwehr Duisburg mit einer Löscheinheit sowie dem Löschboot mit insgesamt 20 Kräften vor Ort. Der Einsatz konnte nach einer Stunde beendet werden.



Keller verraucht nach Heizungsdefekt
Duisburg, 24. Juli 2019 - Um kurz nach 20:00 Uhr wurde die Leitstelle der Feuerwehr Duisburg über einen verrauchten
Keller in Duisburg Rumeln-Kaldenhausen auf der Brahmsstraße informiert.
Die ersteintreffenden Kräfte bestätigten die Rauchentwicklung.
Nach erster Erkundung konnte ausgeschlossen werden, dass sich noch Personen im Gebäude befinden.
Die Feuerwehr ging mit einem Trupp unter Atemschutz in den Keller vor und konnten kein Schadenfeuer ausmachen. Vermutlich war die Ursache der Verrauchung ein Defekt an der Pelletheizung. Die Heizung wurde ausgeschaltet, stromlos geschaltet und der Keller belüftet. Die Einsatzstelle wurde an die Bewohner mit dem Hinweis übergeben, die Heizungsanlage vor erneuter Inbetriebnahme von einer Fachfirma kontrollieren zu lassen.
Zwei Personen wurden, aufgrund einer leichten Rauchgasinhalation vom Rettungsdienst untersucht, konnten aber aufgrund der guten Ergebnisse vor Ort bleiben.
Die Feuerwehr Duisburg war mit dem Löschzug 670 der Freiwilligen Feuerwehr und einer Löscheinheit der Berufsfeuerwehr vor Ort. Unterstützt wurden sie von einem NEF und einem RTW des Rettungsdienstes der Stadt Duisburg.
Der Einsatz konnte um kurz nach 21:00 Uhr abgeschlossen werden.


Gasaustritt in Duisburg Meiderich
Duisburg, 24. Juli 2019 - Gegen 16:00 Uhr wurde der Leitstelle der Feuerwehr Duisburg ein defekter Flüssiggastank an der Sympherstr. gemeldet. Nach kurzer Erkundung der ersten Kräfte der Feuerwehr Duisburg konnte festgestellt werden,
dass das Überdruckventil an dem Tank, mit 5000 l Propan befüllt, ausgelöst hatte. Personen wurden nicht verletzt.
Das Betriebsgelände wurde evakuiert und der anliegende Straßenzug gesperrt. Gleichzeitig wurde der Tank mit Wasser gekühlt. Die Kühlmaßnahmen griffen und so schloss sich das Ventil wieder. Der Tank wird weiterhin gekühlt.
Durch die Sperrung der Sympherstr. kam es für eine Stunde zu Störungen des Individualverkehrs.
Die Feuerwehr Duisburg war mit 54 Einsatzkräften vor Ort, konnten nach ersten Maßnahmen allerdings schnell reduzieren.
Die Sonnenbestrahlung, in Verbindung mit den hohen Temperaturen in der Einhausung des Tanks, sind wahrscheinlich Grund der automatisierten Notmaßnahme.
Der Einsatz dauert an. Voraussichtlich wird der Tank in ca. 30 Minuten wieder an den Betreiber übergeben.

Vermeindliche Gaswolke in Duisburg Laar
Duisburg, 24. Juli 2019 - Kurz nach 19:00 Uhr riefen mehrere Passanten in der Leitstelle der Feuerwehr Duisburg an und berichteten von einem Knall und einer Gaswolke an einer oberirdischen Industriegasleitung über einem Parkplatz eines Discounters in Duisburg-Laar. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Duisburg stellten vor Ort ad hoc keine Beschädigung der Gasleitung oder einen Gasaustritt fest.
Vorsorglich wurde der Discounter, der Parkplatz und der anliegende Straßenzug von der Polizei evakuiert und gesperrt.
Die Feuerwehr nahm mehrere Messungen vor, wusch die Leitung mit Wasser ab um Leckstellen zu sichten, fuhr die hoch liegenden Leitungsteile mit der Drehleiter ab und nahm Kontakt zu dem Betreiber auf. Der Betreiber berichtete von einem registrierten Druckstoss in der Leitung, ausgelößt durch einen kurzzeitigen Stromausfall. Weitere Störungen seien nicht bekannt.
Die Feuerwehr vermutet abschließend, dass die flimmernde Hitze auf dem Rohr, in Kombination mit dem durch den Druckstoß aufgewirbelten Staub, den realistischen Eindruck erweckte, dass eine Gaswolke freigesetzt wurde.
Die Feuerwehr war mit 80 Einsatzkräften vor Ort. Die große Anzahl ist damit zu erklären, dass das giftige Gas, welches zu Beginn des Einsatzes vermutet wurde, eine Dekontamination der Kräfte erfordert hätte. Somit waren die meisten Kräfte lediglich in notwendiger Bereitstellung.


Stress für die Feuerwehr - Einsatz auf Einsatz
Duisburg, 23. Juli 2019 - 15:21 Uhr: A3, Fahrtrichtung Köln, kurz vor dem Breitscheider Kreuz. Ein LKW hatte ein Leck am
Fahrzeugtank. Hier liefen größere Mengen Diesel auf die Fahrbahn und verunreinigten diese. Der auslaufende Diesel wurde aufgefangen und der Kraftstofftank abgedichtet. Zum Teil war die A3 während des Einsatzes in Fahrtrichtung Köln voll gesperrt. Im Einsatz waren 25 Einsatzkräfte von mehreren Feuerwachen. Der Einsatz dauerte zweieinhalb Stunden. Die Untere Wasserbehörde war am Einsatz beteiligt.

15:46 Uhr: Mittelmeiderich, Kremerskamp. Bei einer Firma für Metallverarbeitung brannte heute die Filteranlage einer Maschine. Zunächst wurde die Anlage von außen gekühlt. Später wurde ein Schaumrohr sowie Metallbrandlöschpulver zur eigentlichen Brandbekämpfung vorgenommen. Ein Mitarbeiter mit Verdacht auf Rauchvergiftung wurde vom Notarzt gesichtet, konnte aber an der Einsatzstelle verbleiben. Der Einsatz dauerte etwas mehr als 2 Stunden. Im Einsatz waren 40
Feuerwehrkräfte.

16:44 Uhr: A42 kurz vor dem AK Moers Nord hatte sich ein Unfall ereignet, bei dem zwei Pkw und ein Lkw beteiligt waren. Verletzt wurde niemand. Jedoch trat beim LKW massiv Diesel aus, weshalb mehrere 100 qm Autobahn abgestreut werden mussten. Der Fahrzeugtank wurde provisorisch abgedichtet und der Kraftstoff abgepumpt. Über 20 Feuerwehrleute aus Hamborn und Homberg waren 2 Stunden im Einsatz.

16:45 Uhr: Auf der A3, Fahrtrichtung Köln, wurde ein brennender Kastenwagen vor der Abfahrt Wedau gemeldet. Freiwillige- und Berufsfeuerwehr waren im Einsatz. Am Einsatzort stellte sich heraus, dass das Fahrzeug einen technischen Defekt hatte, aber glücklicherweise nicht brannte. Dieser Einsatz dauerte 30 Minuten.

16:53 Uhr: In Wanheim wurde auf der Kaiserswerther Straße ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person gemeldet. Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr sowie dem Rettungsdienst waren im Einsatz. Vor Ort war zwar niemand eingeklemmt, aber 2 Verletzte Menschen mussten entsprechend schonend gerettet und medizinisch versorgt werden. Beide
Patienten kamen in umliegende Krankenhäuser. Der Einsatz dauerte 50 Minuten. Auf Grund der Vielzahl an parallelen Einsätzen sowie der teilweise langen Einsatzdauer, wurden einige verwaiste Wachen mit Freiwilliger Feuerwehr besetzt. Nach 18 Uhr beruhigte sich Einsatzgeschehen langsam wieder.


Brand von mehreren Fahrzeugen in einer Tiefgarage
Duisburg, 21. Juli 2019 - Um 03.19 ging bei der Feuerwehr der Alarm ein, dass Am Golfplatz in Duisburg Großenbaum in einer Tiefgarage mehrere Fahrzeuge brennen. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stellte die Feuerwehr eine starke, tiefschwarze Rauchentwicklung aus einer Tiefgarage fest.
Die Feuerwehr hat die taktische Ventilation mit 4 Hochleistungslüftern in der Tiefgarage eingeleitet und ist mit 4 Trupps zur Brandbekämpfung ins Gebäude vorgedrungen. In der Tiefgarage konnten 3 Pkw im Vollbrand lokalisiert werden. Zur Bekämpfung des Feuers wurden insgesamt 3 C-Rohre und ein Schaumrohr eingesetzt.
In der Folge des Einsatzes kam es zu einer starken Rauchentwicklung im Bereich der Tiefgarage Am Golfplatz.  An der Einsatzstelle befanden sich 24 Kräfte der Berufsfeuerwehr, so wie 10 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr. Der Rettungsdienst der Stadt Duisburg war mit 4 Mitarbeitern zur Eigensicherung der Kollegen vor Ort.
Die Brandursache ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlung. Die Einsatzdauer belief sich auf ca. 2,5 Stunden.


Brandalarm durch angebranntes Essen im Studentenwohnheim
Duisburg, 20. Juli 2019 - In der Leitstelle der Feuerwehr Duisburg ging gegen 03:20 die Alarmierung der Brandmeldeanlage des Studentenwohnheims auf der Kammerstraße in Neudorf-Nord ein. Beim Eintreffen der Löscheinheit befanden sich bereits mehrere Personen vorm Gebäude und es konnte eine Rauchentwicklung im 4.OG festgestellt werden.
Sofort wurde die Menschenrettung und Brandbekämpfung eingeleitet. Aus dem betroffenen Wohnbereich wurden drei Personen gerettet und untersucht. Eine der drei Personen wurde durch den Rettungsdienst in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Das Kleinfeuer in der Küche konnte schnell gelöscht werden, anschließend musste der gesamte Wohnbereicht gelüftet werden. Insgesammt waren zwei Löschzüge, der Führungsdienst und der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr sowie ein Löschzug der freiwilligen Feuerwehr Duisburg mit 40 Kräften vor Ort. Der Einsatz konnte nach einer Stunde um 04:20 Uhr beendet werden.


Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus auf der Duisburgerstraße in Marxloh -  Gebäudebrand mit Menschenleben in Gefahr

Aufgrund der ersten telefonischen Meldungen ist die Feuerwehr mit einem Großaufgebot an Einsatzkräfte zum Einsatzobjekt ausgerückt. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle, stellten die Einsatzkräfte eine starke Verrauchung im Treppenraum eines 5 geschossigen Wohn- und Geschäftshauses fest.

7 Personen hatten Rauchgase eingeatmet und wurden vom Rettungsdienst gesichtet und versorgt. Die Feuerwehr ist mit 3 Trupps zur Menschenrettung und Brandbekämpfung ins Gebäude vor gegangen. Eine Anleiterbreitschaft wurde mit 2 Drehleitern sichergestellt. Das Feuer konnte in einem Blumenkübel innerhalb kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht werden. 18 betroffene Personen wurden gerettet und dem Rettungsdienst zur Erstversorgung zugeführt. Im Anschluss an die Menschenrettung und Brandbekämpfung wurde das Gebäude mittels taktischer Ventilation komplett gelüftet.
Die Duisburgerstraße war im Bereich der Einsatzstelle für die Dauer des Einsatzes nicht passierbar. An der Einsatzstelle waren 23 Kräfte der Berufsfeuerwehr, 26 Mitarbeiter des Rettungsdienstes und die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr mit einem Löschzug, welche aber auf der Anfahrt abbrechen konnten.
Bislang gibt es keine Erkenntnisse zur Entstehungsursache. Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss der Löschmaßnahmen, zur weiteren Ermittlung, an die Polizei übergeben.  Die Einsatzdauer belief sich auf ca. 1 Stunde.


Bei Brand in einem Mehrfamilienhaus auf dem Sternbuschweg Hund gerettet
Duisburg, 11. Juli 2019 - Auf dem Sternbuschweg in Neudorf drohte ein Vollbrand der Wohnung im 1. OG auf die Fassade des Wohnhauses überzugreifen. Die Feuerwehr war - wie immer - schnell vor Ort und konnte einen Hund aus der brennenden Wohnung retten und in die Tierklinik bringen. Personen waren nicht gefährdet.

Ein Trupp hat sofort die Fassade abgelöscht, um ein Übergreifen des Feuers auf andere Wohneinheiten zu verhindern. Gleichzeitig begab sich ein zweiter Trupp unter Atemschutz in die betroffene Wohnung zur Brandbekämpfung. Dabei konnte ein Hund aus der Wohnung gerettet werden.

28 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und 4 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes waren vor Ort.
Die Brandursache wird im Anschluss der Löscharbeiten von der Polizei ermittelt.


24-Stunden-Dienst: Jugendfeuerwehr Rumeln übt den Feuerwehr-Alltag
  Duisburg, 11. Juli 2019 - Einen 24-Stunden Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr Rumeln an der Kirchfeldstraße erlebten am vergangenen Samstag insgesamt 16 Jugendliche der Jugendfeuerwehrgruppe.  
Gruppenführer Udo Dötsch und sein neunköpfiges Betreuerteam hatten sich einiges ausgedacht, um den Jugendlichen ein abwechslungsreiches Programm zu bieten. „Berufsfeuerwehr-Tage“ haben bei der Jugendfeuerwehr in Duisburg eine lange Tradition. Jede der neun Duisburger Gruppen richtet einmal jährlich einen solchen 24-Stunden Dienst aus, um den Jugendlichen einen Einblick in den Alltag der Berufsfeuerwehr zu geben, ohne natürlich zu einem realen Einsatz ausrücken zu müssen.  
Neben Übungseinsätzen wie Menschen- und Tierrettung wurde auch ein Kellerbrand simuliert. Ebenfalls gehören Wachunterricht, Geräte- und Fahrzeugpflege sowie Dienstsport zum 24-Stunden-Dienst dazu.  

„Uns ist es wichtig, dass die Jugendlichen schon früh Teamwork lernen. Später, in der Einsatzabteilung, müssen wir uns blind aufeinander verlassen können. Das möchten wir den Jugendlichen möglichst früh mit auf den Weg geben“, so Udo Dötsch.  
Rund 150 Mädchen und Jungen sind in der Duisburger Jugendfeuerwehr aktiv. In neun Gruppen, die über das ganze Stadtgebiet verteilt sind, treffen sie sich regelmäßig und lernen nicht nur das kleine Feuerwehr-Einmaleins. Mit Freizeitfahrten, Übungen und Ausflügen finden interessierte Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren hier eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung.
 „Wer Interesse hat und sich unsere Gruppe mal ansehen möchte ist herzlich eingeladen. Wir freuen uns über jeden, der Lust hat, bei uns mitzumachen“, so Udo Dötsch. Weitere Informationen zur Jugendfeuerwehr im Internet unter https://www2.duisburg.de/micro/feuerwehr/standorte/jf_start.php#a3  

Die Jugendfeuerwehr bei einer Einsatzübung

 

Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus - 7 Personen und Katze gerettet
Duisburg. 9. Juli 2019 - Heute Nacht gingen in der Leitstelle der Feuerwehr mehrere Notrufe ein, bei denen über ein Brand im Bereich der Herderstraße in Duisburg-Rheinhausen berichtet wurde. Die ersten Einsatzkräfte stellten einen Brand in einer Erdgeschosswohnung in einem viergeschossigen Mehrfamilienhaus fest. Der Treppenraum des Gebäudes, in dem sich 8 Wohnungen befanden, war verraucht. Mehrere Personen machten sich an den Fenstern der Obergeschosswohnungen bemerkbar.
Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem C-Rohr in die betroffene Wohnung zur Brandbekämpfung vor. Über eine Drehleiter wurden sieben Personen an der Vorderseite des Gebäudes aus den darüberliegenden Wohnungen gerettet. Vier weitere Trupps unter Atemschutz gingen in den verrauchten Treppenraum und die übrigen Wohnungen vor.
Zwei Personen wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Weitere Bewohner des Hauses wurden aus dem Gebäude geführt und teilweise durch das Personal des Rettungsdienstes kontrolliert. Der Brand in der Erdgeschosswohnung konnte schnell gelöscht werden. Aus dieser Wohnung konnte eine Katze gerettet werden.
Ein Bus der DVG zur vorübergehenden Unterbringung der Personen wurde angefordert. Die Nachbargebäude wurden ebenfalls kontrolliert. Hier konnten keine Beeinträchtigungen festgestellt werden.
Vor Ort waren zwei Wachen der Berufsfeuerwehr und ein Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr, ein Einsatzleitwagen, ein Gerätewagen Atemschutz, drei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug. Insgesamt waren 58 Einsatzkräfte vor Ort. Die betroffene Wohnung ist nicht mehr bewohnbar. Erkenntnisse zur Brandursache liegen der Feuerwehr nicht vor.


Lkw mit Hänger auf der A40-Ausfahrt zur A59 umgekippt
Duisburg, 08. Juli 2019 - Am späten Nachmittag gingen heute mehrere Notrufe in der Leitstelle der Feuerwehr Duisburg ein,
in denen die Anrufer einen umgestürzten LKW auf der Autobahn A 40 meldeten.
Auf der A 40 Fahrtrichtung Dortmund in Höhe des Autobahnkreuzes Duisburg war ein mit Getränken beladener LKW gegen den Pfeiler eines Verkehrsschildes geprallt und umgestürzt. Der Fahrer konnte sich unverletzt aus dem Fahrzeug selbst befreien. Weitere Personen waren nicht betroffen. Aus dem Tank des Fahrzeuges waren ca. 250 l Diesel ausgelaufen.
Durch die Feuerwehr wurden Einläufe in die Kanalisation mit Bindemittel eingedeicht, um ein Eindringen des ausgelaufenen Diesels in die Kanalisation zu verhindern. Außerdem wurden die mit Betriebsstoffen beaufschlagten Flächen mit Bindemittel abgestreut. Die Batterien des Fahrzeuges wurden abgeklemmt.
Durch die Autobahnpolizei wurden Absperrmaßnahmen vorgenommen. Die Bergung des verunfallten LKW wird durch eine Fachfirma erfolgen. Aufgrund der gemeldeten Lage wurden Einsatzfahrzeuge von zwei Wachen der Berufsfeuerwehr,
ein Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr, ein Rüstwagen, ein Feuerwehrkran, zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie der Rettungshubschrauber alarmiert.
Insgesamt waren 53 Einsatzkräfte beteiligt. Ein Teil der Fahrzeuge konnte die Anfahrt nach der Rückmeldung der ersteintreffenden Einsatzkräfte abbrechen. Der Einsatz konnte um kurz nach 19 Uhr beendet werden.



Austritt von Ammoniumnitrat auf einem Betriebsgelände in Friemersheim

Duisburg, 04. Juli 2019 - Heute Nacht ging in der Leitstelle der Feuerwehr ein Notruf ein, in dem der Anrufer über den Austritt von Ammoniumnitrat berichtete.
Auf einem abgestellten Bahnwagon war der Sattelauflieger eines LKW verladen. Aus einem darauf befindlichen beschädigten Bigpack trat der Stoff in geringer Menge in Form von weißem Granulat aus.
Personen waren durch das Ereignis nicht betroffen.
Der Trailer wurde mittels eines Portalkrans des Betreibers vom Wagon gehoben und auf einer Freifläche abgestellt. Ein Trupp unter Atemschutz und Spritzschutzanzug dichtete das Bigpack ab und hat die ca. 10 kg des ausgetretenen Stoffs in ein Fass aufgenommen. Wegen der Eigenschaft als brandfördernder Stoff ging eine Einheit zur Sicherstellung des Brandschutzes in Bereitstellung.
Auswirkungen auf die Umgebung und die Umwelt hat es nicht gegeben.
Vor Ort waren zwei Wachen der Berufsfeuerwehr, die Sondereinheit Dekontamination der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Rettungsdienst mit insgesamt ca. 50 Einsatzkräften.
Der Einsatz wird innerhalb der nächsten halbe Stunde beendet worden sein.



Chlorgas-Fehlalarm im Freibad Kruppsee    
Duisburg, 28. Juni 2019 - Die Feuerwehr Duisburg wurde heute Nachmittag zu einem angeblichen Chlorgasaustritt im Freibad Kruppsee an der Bachstraße in Duisburg-Rheinhausen gerufen. Noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde das Freibad schon durch den Betreiber geräumt. Vor Ort konnte die Feuerwehr schnell Entwarnung geben. Es wurde zwar durch die Betätigung eines Notfallknopfs im Saunabereich ein entsprechender Alarm ausgelöst, ein Schadensereignis oder eine Gefährdung konnte jedoch nicht festgestellt werden. Der Einsatz konnte somit bereits kurz nach dem Eintreffen und der Erkundung durch die Feuerwehr beendet werden.