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Juni 2020

Brand von zwei Garagen
Duisburg, 30. Juni 2020 - Um 20:22 Uhr am heutigen Abend wurde die Feuerwehr Duisburg zu einem Gebäudebrand an der Tellmannstraße in Röttgersbach alarmiert. Schon auf der Anfahrt war für die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung zu erkennen. Vor Ort stellte sich heraus, dass zwei Garagen (ca. 30x 8 m) in Vollbrand standen und das sich das Feuer sowohl auf weitere Garagen als auch auf ein benachbartes Gebäude auszuweiten drohte. Eine Person wurde vor Ort durch den Notarzt untersucht, konnte aber an der Einsatzstelle verbleiben.
Durch die Feuerwehr wurde unverzüglich eine Riegelstellung zu Verhinderung der Brandausbreitung und eine Brandbekämpfung eingeleitet. Das Feuer wurde mit 4 C-Rohren und einem B-Rohr im Außenangriff bekämpft. Diese Maßnahmen zeigten schnell Wirkung und es kam zu keiner weiteren Auswirkung auf die umliegende Nachbarschaft. Zur Zeit laufen noch umfangreiche Nachlöscharbeiten und der Einsatz wird voraussichtlich noch ca. eine Stunde andauern. Die Feuerwehr Duisburg war mit insgesamt 45 Einsatzkräften der Feuerwachen 3 und 4, einem Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr und dem Rettungsdienst im Einsatz

Dachstuhlbrand eines Mehrfamilienhauses in Alt-Hamborn - Rettung mit Drehleiter 
Duisburg, 24. Juni 2020 - 
Die Feuerwehr Duisburg wurde heute gegen 12.30 Uhr zu einem Dachstuhlbrand eines Mehrfamilienhauses auf der Kolpingstraße in Alt-Hamborn gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang bereits dichter Rauch aus dem Dachstuhl des Hauses. Es wurde umgehend mit der Brandbekämpfung begonnen. Eine Person konnte mittels Drehleiter aus dem Dachgeschoss gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden.  
Die Feuerwehr Duisburg ist insgesamt mit 51 Einsatzkräften, zwei Löscheinheiten und dem Führungsdienst der Berufsfeuerwehr sowie einem Löschzug der freiwilligen Feuerwehr und dem Rettungsdienst vor Ort.  

Elf Welpen bei Küchenbrand aus einem Mehrfamilienhaus in Rheinhausen gerettet
Duisburg, 21. Juni 2020 - Am 21.06.2020 wurde die Feuerwehr um 15:45 Uhr zu einem Küchenbrand auf der Maiblumenstraße alarmiert.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte konnte eine Rauchentwicklung aus dem 1. Obergeschoss festgestellt werden. Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Gebäude. Eine Person erlitt beim Verlassen des Gebäudes eine Rauchgasvergiftung und wurde vom Rettungsdienst untersucht, ein Transport in ein Krankenhaus wurde zur weiteren Versorgung durchgeführt.
Die Feuerwehr begann unverzüglich mit den Löschmaßnahmen und mit der Rettung von 11 Welpen, die sich in der Brandwohnung befanden. Diese wurden unversehrt an ihren Besitzer übergeben. Es kam zu keinerlei Brand- bzw. Rauchausbreitung in den anderen im Haus befindlichen Wohneinheiten.
Es befanden sich 24 Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr, sowie Kräfte des Rettungsdienstes im Einsatz.
Der Einsatz konnte nach einer dreiviertel Stunde beendet werden.


Brand von mehreren Heuballen
Duisburg, 16. Juni 2020 - Am 16.06.2020 wurde die Feuerwehr um 03:00 Uhr zu einem Brand im Bereich der Fährstraße alarmiert. Bei Eintreffen bestsätigten die Einsatzkräfte einen Brand von mehreren Heuballen auf einer Fläche von ca. 50 m² unterhalb der Brücke der Solidarität im Bereich der Fährstraße. Es waren keine Personen betroffen. Die Feuerwehr hat mehrere Strahlrohren gleichzeitig im Einsatz um das Brandgeschehen schnellstmöglich unter Kontrolle zu bringen. Es sind 20 Kräfte der Berufsfeuerwehr, sowie ein Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz.


Wohnungsbrand im Wohndorf Laar
Duisburg, 11. Juni 2020 - Am 11.06.2020 wurde die Feuerwehr um 12:55 Uhr zu einem Brand im Wohndorf in Laar alarmiert. Bei Eintreffen konnte ein Brand im Badezimmer durch die Einsatzkräfte bestätigt werden. Eine Person wurde durch die Feuerwehr gerettet und zur weiteren Untersuchung an den Rettungsdienst übergeben.
Nach erfolgreich durchgeführter Menschenrettung, begannen weitere Kräfte umgehend mit der Brandbekämpfung, so dass das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte.
Anschließend wurden Lüftungsmaßnahmen durchgeführt. Es kam zu keinerlei Rauch - bzw. Brandausbreitung im Gebäude
Im Einsatz befanden sich 30 Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr, sowie der Rettungsdienst.
Der Einsatz konnte nach einer Stunde beendet werden.


Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Homberg
Duisburg, 07. Juni 2020 - Am 07.06.2020 gegen 22:20 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Kellerbrand in der Brückenstraße in Alt- Homberg gerufen.
Die ersteintreffenden Kräfte bestätigten eine Rauchentwicklung aus dem Keller des Wohngebäudes.
Personen wurden nicht verletzt.
Die Feuerwehr hat umgehend die Brandbekämpfung im Keller eingeleitet, sowie eine Kontrolle auf Rauchausbreitung in den Wohnungen durchgeführt. Im Einsatz befanden sich 40 Kräfte der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr, sowie der
Rettungsdienst.
Der Einsatz konnte nach ca. einer Stunde beendet


Brand im Anbau eines Wohnhauses in Neudorf
Duisburg, 05. Juni 2020 - Am 05.06.2020 wurde die Feuerwehr gegen 20:30 Uhr zu einem Brand in die Oststraße 125 in
Duisburg-Neudorf gerufen. Bei dem Objekt handelt es sich um ein 4-geschossiges Wohn- und Geschäftshaus. Dort wurde ein Feuer im Erdgeschoss des rückwärtigen Anbaus festgestellt, welches vermutlich durch Dachdeckerarbeiten ausgelöst wurde. Personen kamen nicht zu schaden.
Die Feuerwehr hat umgehend die Brandbekämpfung vorgenommen und parallel dazu das gesamte Gebäude kontrolliert. Durch das schnelle und effektive Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf den Rest des Gebäudes verhindert werden.
Im Einsatz waren 2 Löscheinheiten der Berufsfeuerwehr, 1 Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr, 2 Rettungswagen, 1 Notarzt sowie der Führungsdienst. Insgesamt waren ca. 50 Feuerwehrleute im Einsatz. Der Einsatz war nach ca. 1 Stunde beendet.


Schwerer Verkehrsunfall in Duisburg-Hochfeld

Duisburg, 3. Juni 2020 - Gegen 14:55 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall in Duisburg-Hochfeld. Bei dem Unfall kollidierten 2 Pkw mit insgesamt 6 Insassen. Nach erster Sichtung durch die Einsatzkräfte, waren alle Insassen schwerverletzt. Die Feuerwehr leitete unverzüglich die Rettungsmaßnahmen ein, versorgte die Patienten und transportierte sie im Anschluß in die nächstgelegenen Krankenhäuser.
Die Wahnheimer Staße. war während der Rettungsmaßnahmen im Bereich des Unfalls gesperrt. An der Einsatzstelle befanden sich insgesamt ein Einsatzleitwagen, ein Löschfahrzeug, 5 Rettungswagen, 2 Notarzteinsatzfahrezeuge, der Rettungshubschrauber und der Leitende Notarzt. Die Unfallursache ist Inhalt der polizeilichen Ermittlungen. Der Einsatz dauerte ca. 2 Stunden an.


Brand von mehreren Fahrzeugen auf der Schrottinsel

Um 14:45 Uhr wurde die Leitstelle der Feuerwehr Duisburg über die Brandmeldeanlage einer Firma auf der Schrottinsel alarmiert. Während die ersten Kräfte auf der Anfahrt waren, hat die Firma die Feuerwehr angerufen und bestätigt, dass auf dem Gelände ca. 15 Pkw brennen. Die Feuerwehr leitete nach dem Eintreffen direkt die Löschmaßnahmen mit mehreren Strahlrohren ein und konnte das Feuer so schnell unter Kontrolle bringen. Im Einsatz waren ein Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr und ein Löschzug der Berufsfeuerwehr. Die Brandursache ist der Feuerwehr nicht bekannt.

 

Mai 2020

Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Hochfeld    
Duisburg, 29. Mai 2020 - Die Feuerwehr Duisburg wurde heute gegen 13.24 Uhr zu einem Wohnungsbrand an die Hochfeldstraße in Duisburg-Hochfeld gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang bereits Rauch aus dem Fenster der Erdgeschosswohnung des dreigeschossigen Mehrfamilienhauses. Es wurde umgehend mit der Brandbekämpfung begonnen, Personen befanden sich nicht mehr im Gebäude. Drei Bewohner wurden vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.  
Nach circa einer Stunde konnte der Einsatz beendet und die Einsatzstelle der Polizei zwecks Ermittlungen zur Brandursache übergeben werden. Die Feuerwehr Duisburg war mit zwei Löscheinheiten, 24 Einsatzkräften und mit sechs Kräften des Rettungsdienstes im Einsatz.


Kellerbrand im Mehrfamilienhaus
Am 29. Mai 2020 wurde die Feuerwehr um 16:50 Uhr zu einem Kellerbrand zur Neubreisacher Straße 24 in Duisburg-Obermeiderich gerufen. Bei Eintreffen der ersten Kräfte kam bereits Rauch aus dem Keller des 2,5-geschossigen Wohnhauses. Eine Person befand sich am Fenster, konnte aber in der Wohnung verbleiben, da sie sich außerhalb des Gefahrenbereichs befand.
Die Feuerwehr hat umgehend das gesamte Gebäude nach weiteren Personen abgesucht, konnte aber keine weiteren Personen finden. Parallel dazu wurde die Brandbekämpfung eingeleitet. Da die Kellerräume zu den angrenzenden Gebäude eine Verbindung hatten, bestand die Gefahr durch eine Brand- und Rauchausbreitung.
Durch das schnelle und gezielte Eingreifen der Einsatzkräfte unter Atemschutz konnte diese Ausbreitung verhindert werden. Vorsorglich wurden auch die angrenzenden Gebäude kontrolliert. Die Feuerwehr war mit 2 Löscheinheiten BF (26 MA), 1 Löschzug FF (20 MA) und Rettungsdienst (4 MA) im Einsatz. Zur Brandursache können keine Angaben gemacht werden.


Kellerbrand: 3 Personen über Treppenraum mit Fluchthauben durch Feuerwehr gerettet
Duisburg, 21. Mai 2020 - In den frühen Morgenstunden wurde der Leitstelle der Feuerwehr Duisburg ein Brand auf der Franseckystraße in Duisburg-Meiderich durch einen Bewohner eines Mehrfamilienhauses gemeldet. Bei Eintreffen der Feuerwehr rauchte es Stark aus dem Gebäude. Der komplette Treppenraum war verraucht. Mehrere Personen standen an den Fenstern.
 Drei Bewohner waren durch den Brandrauch bedroht und mussten mit Fluchthauben über den Treppenraum durch die Feuerwehr aus dem Haus geführt und in Sicherheit gebracht werden. Anschließend wurden sie dem Rettungsdienst übergeben. Nach kurzer Untersuchung durch den Rettungsdienst und derzeitigem Stand können alle Personen vor Ort verbleiben und müssen nicht ins Krankenhaus transportiert werden.

Die Feuerwehr ging unter Atemschutz mit mehreren Trupps ins Kellergeschos um den dort sehr stark ausgebreiteten Brand zu bekämpfen. Durch die enorme Brandausbreitung aus dem Kellergeschoss in den Treppenraum musste dieser entraucht werden. Des Weiteren wurden die Wohnungen in die der Brandrauch eingezogen ist ebenfalls gelüftet. Auswirkungen auf die Nachbargebäude konnten durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr vehindert werden.

Die Feuerwehr war mit drei Löscheinheiten der Berufsfeuerwehr und einer Löscheinheit der Freiwilligen Feuerwehr Duisburg vor Ort. Unterstützt wurden sie von einem Notarzteinsatzfahrzeug und zwei Rettungswagen des Rettungsdienstes der Stadt Duisburg. Erkenntnisse zur Brandenstehung liegen zur Zeit nicht vor. Die Polizei ermittelt.


Brand von Holz und Altreifen im Rheinpark
Duisburg, 13. Mai 2020 - Seit ca. 5 Uhr heute Morgen bannte in Duisburg-Hochfeld am Rheinpark ein großer Stapel Holz und Altreifen auf ca 450 qm an einer Abrissbaustelle im Rheinpark in voller Ausdehnung. Dadurch kam  es zu einer starken Rauchentwicklung. Es waren keine Personen betroffen. Die Brandbekämpfung erfolgte durch z.Zt 3 Löscheinheiten mit B-Strahlrohren. Es gab eine starke Rauchentwicklung von Hochfeld ausgehend in Richtung Süden.
Update 10 Uhr:
Die Feuerwehr Duisburg ist heute seit 5 Uhr im Rheinpark in Hochfeld im Einsatz, da dort auf einer Baustelle und einer Fläche von rund 450 qm ein großer Stapel Holz und Altreifen in Brand geraten ist.  
Durch den Brand und die Löscharbeiten kam und kommt es zu starker Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung, welche sich auch über weite Teile des Stadtgebietes erstreckt, wie etwa den Innenstadtbereich.  
Die Feuerwehr hat im gesamten Stadtgebiet Messungen der Luftbelastung durchgeführt. Eine Schadstoffbelastung ist nicht feststellbar. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht nicht. Um jedoch Geruchsbelästigungen zu vermeiden wird empfohlen, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Lüftungen, sowie Klimaanlagen nach Möglichkeit abzuschalten.  
Die Feuerwehr ist mit mehreren Löschzügen der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr, dem Führungsdienst und dem Feuerlöschboot im Einsatz. Es wurde eine Wasserversorgung vom Rhein zur Einsatzstelle aufgebaut. Insgesamt ist die Feuerwehr mit 50 Einsatzkräften vor Ort. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand.  
Der Einsatz wird noch mehrere Stunden andauern, da das Brandgut mit einem Bagger auseinandergezogen und im Anschluss abgelöscht werden muss. Nach Abschluss der Löscharbeiten wird die Einsatzstelle der Polizei übergeben, die dann Ermittlungen zur Brandursache aufnehmen wird.


Freiwillige Feuerwehr und THW transportieren und verteilen Schutzausrüstung

Duisburg, 12. Mai 2020 - Die Bekämpfung des Coronavirus stellt die Stadt Duisburg seit einigen Wochen vor logistische Herausforderungen. So musste erforderliche Schutzausrüstung nicht nur beschafft und verteilt, sondern aus Zeitgründen im Vorfeld teilweise auch bei einigen Lieferanten abgeholt werden.  
Gemeinsam mit Unterstützungskräften des Technischen Hilfswerks übernahm die Freiwillige Feuerwehr Duisburg die logistische Abwicklung. Mit zahlreichen Großfahrzeugen ging es für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bis nach München. Um Lieferzeiten zu verkürzen und damit die schnelle Verfügbarkeit der Schutzausrüstung in Duisburg zu gewährleisten, wurden diese Abholaktionen mit den Lieferanten abgestimmt. Dabei war die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr sehr wertvoll.  

„Wie an vielen anderen Stellen im Ehrenamt ist diese Leistung nur möglich, weil die Familien unserer Einsatzkräfte in beispielloser Weise unterstützen. Lange Einsätze haben auch einen großen Einfluss auf das Familienleben“, betont Feuerwehrdezernent Ralf Krumpholz. Gleiches gilt für betriebliche Abläufe bei den Arbeitgebern. „Das ist uns bewusst und für diese großartige Unterstützung sind wir sehr dankbar“, ergänzt Oliver Tittmann, Leiter der Feuerwehr Duisburg.
 
Bis heute legten die Einsatzkräfte bei über 2.500 Transporten insgesamt rund 43.000 Kilometer zurück, also mehr als einmal um die Erde. Neben den Transporten nach Duisburg übernahmen die freiwilligen Kräfte auch die Verteilung der Schutzausrüstung im Stadtgebiet selbst. Neben Kliniken und Pflegeheimen belieferten die täglich 25 Einsatzkräfte auch Schulen und städtische Einrichtungen mit Schutzkleidung, Schutzmasken und Desinfektionsmitteln.



Küchenbrand in Duisburg-Hochemmerich

Duisburg, 12. Mai 2020 - In den frühen Morgenstunden wurde der Leitstelle der Feuerwehr Duisburg ein Brand auf der Kreuzstraße in Duisburg Hochemmerich durch den Bewohner der Brandwohnung gemeldet. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten nach erster Erkundung von einem Brand in der Küche einer Wohnung des Mehrfamilienhauses ausgehen. Der Bewohner vermisste seine Frau und seine drei Kinder, die aber von den Einsatzkräften schnell gefunden wurden und unverletzt aus dem Haus geführt werden konnten. Anschließend wurden sie dem Rettungsdienst übergeben. Nach kurzer Untersuchung konnten alle Patienten verbleiben.

Die Feuerwehr ging unter Atemschutz mit einem Trupp in die Brandwohnung vor und löschte den Brand in der Küche, der von dem Backofen ausging. Die Wohnung wurde belüftet und anschließend an den Bewohner übergeben. Auswirkungen auf die Nachbargebäude konnten durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhindert werden. Die Feuerwehr war mit zwei Löscheinheiten der Berufsfeuerwehr Duisburg vor Ort. Unterstützt wurden sie von einem NEF und zwei RTW des Rettungsdienstes der Stadt Duisburg Nach ersten Vermutungen entzündeten sich Fettrückstände im Backofen. Die Flammen griffen schnell auf die Küchenzeile über. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte 40 Minuten.

 

April 2020

Gefahrgutaustritt im Logport
Duisburg, 29. April 2020 - Um 19:45 Uhr kam es zu einem Gefahrstoffaustritt im Logport. Bei Eintreffen fanden die Einsatzkräfte einen leckgeschlagenen 1000 l Behälter vor, ca. 100 l der Säure waren ausgelaufen.
4 Personen sind mit dem austretenden Produkt in Berührung gekommen. Der Rettungsdienst hat die Betroffenen vor Ort versorgt und mit leichten Verletzungen in die nächstgelegene Krankenhäuser gefahren. Eine Dekontamination der Personen hat noch an der Einsatzstelle stattgefunden.
Die Feuerwehr ist mit zwei Trupps unter Chemikalienschutzanzug zur Aufnahme des Stoffes vorgegangen. Die Dekontamination der im Einsatz befindlichen Kräfte befindet sich in Vorbereitung. Der beschädigte Behälter wurde in eine Auffangwanne überführt, die ausgelaufene Flüssigkeit abgestreut, aufgenommen und von einer Fachfirma entsorgt.
Es waren Insgesamt 60 Einsatzkräfte von Freiwilliger und Berufsfeuerwehr im Einsatz, ebenso wie die Sondereinheit Dekontamination, 4 Rettungswagen und 1 Notarzt.
Der Einsatz dauert an und wird vermutlich gegen 22:30 Uhr beendet sein.


Feuerwehr Duisburg stellt fünf neue Notarzteinsatzfahrzeuge in Dienst Duisburg, 28. April 2020 - Die Feuerwehr Duisburg hat in der vergangenen Woche fünf neue Notarzteinsatzfahrzeuge in Dienst gestellt. Sie sind an Duisburger Kliniken stationiert und werden als Zubringerfahrzeug für den Notarzt eingesetzt. Besetzt werden diese Fahrzeuge neben dem Notarzt, mit einem Notfallsanitäter der Berufsfeuerwehr Duisburg.
Die Fahrzeuge vom Typ Mercedes-Benz Vito wurden optimal auf die Bedürfnisse der Einsatzkräfte angepasst. Wert gelegt wurde dabei auf Ergonomie und Funktionalität sowie Sicherheit und Hygiene.
Neben der Standardausrüstung führen die Fahrzeuge unter anderem auch eine erweiterte Ausrüstung für Intensivtransporte und Trauma-Versorgung mit. Hier konnte die Entnahme von Geräten und Ausrüstung vereinfacht werden, um Zeit zu sparen und das Personal zu entlasten.
Hinzu kommt ein vollkommen überarbeitetes Blaulichtkonzept mit speziellen Blitzlichtern in der Stoßstange und der Heckklappe. Um auch den Anforderungen der Hygiene weiterhin gerecht zu werden, wurde ein Hygieneboard mit Flächen- und Hautdesinfektionsmittelspendern entwickelt. „Unser erklärtes Ziel ist es, den Duisburgerinnen und Duisburgern die bestmögliche Hilfe im medizinischen Notfall zu bieten“, so Feuerwehrdezernent Dr. Ralf Krumpholz.

„Ein wichtiger Aspekt bei der Konzeptionierung war die Optimierung der Einsatzabläufe. Durch das neue Fahrzeugkonzept ist ein rascher Zugriff auf die Ausrüstung gegeben, was es den Helfern ermöglicht, schneller beim Patienten zu sein. Eine Zeitersparnis, die Leben retten kann.“
Die Kosten für ein Notarzteinsatzfahrzeug belaufen sich inklusive der technischen und medizinischen Ausrüstung auf rund 100.000 Euro. Ersetzt werden mit den neuen Fahrzeugen die sechs Jahre alten Vorgängermodelle.

 

Kellerbrand eines Mehrfamilienhauses in Beeckerwerth    
Duisburg, 27. April 2020 - Die Feuerwehr Duisburg wurde heute gegen 12.30 Uhr zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus auf der Petersbergstraße in Duisburg-Beeckerwerth gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte und der umgehend eingeleiteten Brandbekämpfung wurde eine brennende Waschmaschine im Keller vorgefunden. Da die Bewohner das Gebäude bereits alle verlassen hatten, waren keine Personen gefährdet.  
Bei den Löscharbeiten wurde festgestellt, dass im Keller eine Verbindung zum benachbarten Gebäude bestand. Dadurch kam es ebenfalls zu einer Verrauchung im Nachbargebäude. Der gesamte Gebäudekomplex wurde daraufhin gelüftet.     Die Feuerwehr war mit insgesamt 24 Personen im Einsatz, inkl. Rettungsdienst und Führungsdienst. Der Einsatz konnte nach circa 30 Minuten beendet werden.


Brand einer Lagerhalle in Kaßlerfeld
Duisburg, 26. April 2020 - Gegen 15:40 gingen mehrere Anrufe in der Leitstelle der Feuerwehr Duisburg ein und meldeten eine starke Rauchentwicklung in der Kaßlerfelder Str. 137 in Duisburg. Schon auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung feststellen. Beim Eintreffen der Löscheinheit waren keine Personen mehr auf dem Gelände. Sofort wurden umfangreiche Löschmaßnahmen eingeleitet. Zur Zeit 26.>April 16:20 Uhr) besteht durch die Rauchentwicklung keine Gefährdung der Bevölkerung, es ist jedoch mit einer Geruchsbelästigung zu rechnen. Die Feuerwehr Duisburg ist mit zwei Löschzügen, dem Führungsdienst, sowie der Freiwilligen Feuerwehr und dem Rettungsdienst mit insgesammt 60 Kräften vor Ort.


Brand von mehreren Gartenlauben
Duisburg, 25. April 2020 - Am heutigen morgen um 07:00 Uhr wurde der Leitstelle der Feuerwehr Duisburg der Brand einer Gartenlauben in einem Kleingartenverein an der Wehofer Straße in Röttgersbach gemeldet. Vor Ort stellte sich heraus, dass insgesamt drei Gartenlauben, mit einer Größe von je ca. 3 x 6m, betroffen waren. Durch den Einsatzleiter wurden weitere Krfäfte nachgefordert. Eine Gartenlaube brannte vollständig nieder, eine Weitere brannte fortgeschritten, insbesondere im Dachbereich. Die dritte Gartenlaube wurde äußerlich in Mitleidenschaft gezogen.

Der Brand wurde durch mehrere Trupps unter Atemschutz mit drei Rohren bekämpft, eine Wasserversorgung wurde von der Wehofer Str. aus errichtet. Personen kamen bei diesem Einsatz nicht zu Schaden.
Zur Zeit befindet sich die Feuerwehr noch vor Ort. Zur Ablöschung von Glutnestern muss aufwendig das Dach geöffnet werden, der Einsatz wird noch ca. 60 Minuten andauern.
Die Polizei wird die Ermittlungen zur Brandursache aufnehmen. Die Feuerwehr Duisburg war mit den Feuerwachen 3 und 4 im Einsatz, insgesamt waren 25 Einsatzkräfte vor Ort.


Tiefgaragenbrand in Duisburg-Hochheide
Duisburg, 25. April 2020 - Zum Tageswechsel vom 24.04. auf den 25.04. wurde der Leitstelle der Feuerwehr Duisburg ein Brand eines Containers am Hochhaus an der Husemannstraße benannt. Die erstentreffenden Kräfte bestätigten einen Brand, allerdings in der Tiefgarage des Hochhauses. Personen wurden nicht verletzt. Die Feuerwehr musste sich gewaltsam Zugang zur Tiefgarage verschaffen, um an den brennenden Pkw zu gelangen.

Neben dem Pkw brannte weiterer Unrat. Durch die starke Verrauchung und die größe der abzusuchenden Fläche unter "Nullsicht", wurde das Feuer im Innenangriff mit 3 Trupps gesucht und anschließend bekämpft. Zwei Sicherheitstrupps blieben zum Schutz der Rettungskräfte an der Rauchgrenze in Bereitstellung. Um eine Rückzündung auszuschließen wurde der Unrat und der Pkw mit Schaum abgedeckt. Es gab keine Auswirkungen auf die Nachbarschaft. Lediglich der Lärm der Einsatzstelle in den Nachtstunden wird dem ein oder anderen Bürger aufgefallen sein.
Die Feuerwehr Duisburg war mit zwei Löscheinheiten der Berufsfeuerwehr und einem Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr mit 40 Einsatzkräften vor Ort. Die Feuerwache 5 wurde von einem weiteren Löschzug für die Zeit des Einsatzes besetzt. Die Entstehungsursache ist unklar. Die Einsatzstelle wurde zur weiteren Ermittlung an die Polizei übergeben.


Verkehrsunfall zwischen zwei LKW und einem PKW, drei verletzte Personen
Duisburg, 22. April 2020 - Um 14:24 Uhr am heutigen Nachmittag wurde die Feuerwehr Duisburg über einen Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen auf der B 288, Krefelder Str. kurz vor der Rheinbrücke informiert.
Aus bislang ungeklärter Ursache kam es zu einem Zusammenstoß zwischen zwei LKW und einem PKW. Bei diesem Zusammenstoß wurde der Fahrer des PKW in seinem Fahrzeug im Beinbereich eingeklemmt, der Beifahrer wurde ebenfalls verletzt, konnte das Fahrzeug aber eigenständig verlassen. Ein LKW-Fahrer zog sich ebenfalls Verletzungen zu.
Die eingeklemmte Person wurde mittels hydraulischen Rettungsgeräten und dem Spine-Board aus dem Fahrzeug befreit, dem Rettungsdienst übergeben und im Anschluss einem geeigneten Duisburger Krankenhaus zugeführt. Der LKW-Fahrer und der Beifahrer des PKW wurden ebenfalls vom Rettungsdienst vor Ort behandelt und einem Krankenhaus zugeführt. Lebensgefahr bestand bei keinem der drei Verletzten.

Die Feuerwehr Duisburg war mit einem Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr, einer Wache der Berufsfeuerwehr und dem Führungsdienst im Einsatz. Vom Rettungsdienst waren 2 städtische Rettungswagen, der Rettungshubschrauber Christoph 9, sowie ein Rettungswagen der Werkfeuerwehr Hüttenwerke Krupp-Mannesmann im Einsatz.

Für die Dauer der Rettungsarbeiten musste die B288 gesperrt werden, was zu Verkehrsbehinderungen führte. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.


Brand eines Mehrfamilienhauses mit Menschenrettung in der Innenstadt 

Duisburg, 20. April 2020 - Die Feuerwehr Duisburg wurde gegen 8.40 Uhr über einen Wohnungsbrand auf der Beeckstraße in der Innenstadt informiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich das 2. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in Vollbrand, welcher sich bereits ins Dachgeschoss der Gebäudevorderseite ausgeweitet hat. Da nicht bekannt war, ob sich noch Personen im Gebäude aufhielten, wurden sofort zwei Trupps zur Brandbekämpfung und Personensuche eingesetzt.

Mittels Drehleitern konnten zwei Personen aus dem Gebäude gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden. Im Bereich Beekstraße/Alte Rheinstraße kommt es durch den Feuerwehreinsatz aktuell zu Verkehrsbehinderungen. Im Einsatz sind zwei Wachen der Berufsfeuerwehr und ein Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Duisburg. Insgesamt ist die Feuerwehr Duisburg mit insgesamt 50 Einsatzkräften beteiligt.



Corona-Pandemie: Maßnahmen der Feuerwehr seit dem 16. März  
Duisburg, 17. April 2020 - Der Führungsstab der Feuerwehr ist seit dem 16. März durchgehend im Einsatz zur Unterstützung des Krisenstabs, der wegen der Corona-Pandemie eingesetzt wurde.  
Die Motivation und das Engagement der Helferinnen und Helfer ist trotz der immensen Belastungen ungebrochen hoch. Neben den hauptamtlichen Kräften sind täglich bis zu 200 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr und der Duisburger Hilfsorganisationen ehrenamtlich im Einsatz.  

Oberbürgermeister Sören Link freut sich über das große Engagement der Einsatzkräfte: „Das Coronavirus ist die größte Herausforderung in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Auch für die Stadt Duisburg ist diese Situation außergewöhnlich. Wir haben vieles in die Wege geleitet, waren Bund und Land oftmals einen Schritt voraus. Und dennoch wären viele unserer Überlegungen und Maßnahmen ohne die zahlreichen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Helfer nicht erfolgreich gewesen. Für diesen Einsatz möchte ich mich schon jetzt bei Ihnen von ganzem Herzen bedanken.“  
Bereits in Woche 1 wurden im Duisburger Süden und Norden Corona-Testzentren in Form eines „Drive in“ sowie medizinische Sichtungszentren eingerichtet. Betrieben wurden sie durch Einsatzkräfte vom Technischen Hilfswerk, dem Deutschen Roten Kreuz, der Johanniter Unfall Hilfe, der Deutschen Lebens Rettungs Gesellschaft, der Allgemeinen Erstversorgung e. V. und dem Malteser Hilfsdienst. Ein weiteres medizinisches Sichtungszentrum wurde im Westen eingerichtet und durch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr besetzt.  
Mittlerweile wurde zur Optimierung der Abläufe ein zentrales Sichtungs- und Probezentrum an der schauinsland-reisen-arena eingerichtet. Im Zuge der Neustrukturierung wurden die anderen Sichtungs- und Corona-Testzentren abgebaut und das Personal und Material dorthin verlegt.  
Mit mehreren Löschzügen betreibt die Freiwillige Feuerwehr das Katastrophenschutzlager in Großenbaum und stellt die gesamte Logistik (Warentransport) sicher.  

Durch den Führungsstab der Feuerwehr wurde sehr früh ein Behelfskrankenhaus eingerichtet. Um im Bedarfsfall bestmögliche Bedingungen für die Versorgung der Patienten zu schaffen, wurden mehrere Gebäude und Konzepte erkundet und geprüft. Die besten Voraussetzungen bot die Rehabilitationseinrichtung „Helios Rhein Klinik“ in Beeckerwerth. Hier konnte binnen einer Woche eine Station zur Aufnahme von 50 Patienten geschaffen werden.  
Um einer Verknappung von Desinfektionsmittel vorzubeugen, wurde auf der Feuer- und Rettungswache 5 in Homberg eine Desinfektionsmittelproduktion eingerichtet. In Zusammenarbeit mit dem Hauptzollamt, einem Apotheker und einem Chemie-Fachberater aus der Freiwilligen Feuerwehr wurde eine den RKI-Richtlinien entsprechende Zusammensetzung von Flächen-, Hand- und Hautdesinfektion erarbeitet. Bei voller Auslastung hat diese Produktionseinrichtung eine Leistung von 30.000 Litern in 24 Stunden.  

Über Aufrufe in Medien und sozialen Netzwerken erfolgten Aufrufe für Spontanhelfer. Insbesondere ärztliches und Pflegepersonal zur Sicherstellung des Dienstbetriebs im Behelfskrankenhaus, aber auch Schneider und Schneiderinnen zur Herstellung von Behelfsmasken wurden bereits aktiviert. In der Zwischenzeit nähen über 450 Näherinnen und Näher Behelfsmasken. Diese werden an sieben Standorten im gesamten Stadtgebiet gefertigt. Zusätzlich werden durch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Materialsets zusammengestellt, die an Näherinnen und Näher in Heimarbeit verteilt werden.  
Als Reaktion auf einen Lieferengpass an Schutzkitteln und Schürzen hat ein weiterer Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr in seinem Gerätehaus die Produktion von Schutzkitteln aus PE-Folie übernommen. Um dem weiter steigenden Bedarf entgegen zu wirken, wurden hier zwischenzeitlich die Produktionskapazitäten von 1.000 Stück/Tag auf 2.000 Stück/Tag verdoppelt.  

Mit insgesamt 27 3D-Druckern produzieren zudem Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr aktuell bis zu 300 Halterungen für Schutzvisiere. Dies werden, genau wie die restlichen produzierten Güter, durch die Feuerwehr, die Verwaltung und die Hilfsorganisationen genutzt und bei Bedarf Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Pflegediensten zur Verfügung gestellt.  
Um einem Versorgungsengpass in Pflegeeinrichtungen und bei ambulanten Pflegediensten vorzubeugen, wurde aktuell durch die Fachgruppe der Feuerwehr im ehemaligen St.-Barbara-Altenheim in Vierlinden eine Behelfs-Pflegestation eingerichtet. Diese Behelfs-Pflegestation bietet eine Kapazität von 63 Einzelzimmern. Vorgesehen ist die Station für die Aufnahme von pflegebedürftigen Menschen aus Krankenhäusern und Pflegeheimen ohne COVID-19-Infektion. Zusätzlich können in diese Behelfs-Pflegeeinrichtung pflegebedürftige Menschen aufgenommen werden, deren häusliche Versorgung durch einen Pflegedienst nicht mehr sichergestellt ist und die keinen anderweitigen Pflegeplatz bekommen konnten.  
Trotz des sehr intensiven und andauernden Einsatzes sind die Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Hilfsorganisationen weiterhin hochmotiviert. Dies zeigte sich auch in der Abwicklung eines Brandes in einem Recyclingbetrieb, der über fast 16 Stunden andauerte. Und auch ein Kampfmittelfund mit einer großflächigen Evakuierung im Innenstadtbereich forderte die Einsatzkräfte. Entgegen dem sonst üblichen Verfahren mussten hier zwei Betreuungsstellen eingerichtet werden, um COVID-19-Infizierte und gesunde Bürgerinnen und Bürger zu trennen.  
Beeindruckend ist die Zahl der Spontanhelfer, die tatkräftig an vielen Stellen unterstützen. Und jeden Tag kommen weitere Hilfsangebote hinzu, sodass die Bearbeiterinnen und Bearbeiter kaum nachkommen. Aber jedes Hilfsangebot wird aufgenommen.


Fritteuse setzte Pizzeria in Brand
Duisburg, 04. April 2020 - Um 10:06 wurde die Feuerwehr zur einer Pizzeria auf der Mühlheimer Straße alarmiert.
Anwohner meldeten Rauch aus dem Dach. Bei Eintreffen der ersten Kräfte schlug Rauch aus dem Dach. Durch die Erkundung wurde festgestellt, dass die Fritteuse brennt.
Personen waren zur dieser Zeit nicht im Gebäude.
Das Feuer breitete sich schnell aus, so dass die Einsatzkräfte mit einem umfangreichen Löschangriff begannen. Diese Maßnahme zeigte schnell Erfolg und das Feuer konnte unter Kontrolle gebracht werden. Um Glutnester abzulöschen wurden Teile des Daches aufgenommen. Auf Grund der Löschmaßnahmen kam es auf der Mühlheimer Straße zu Verkehrsbehinderungen.
Die Feuerwehr war mit 6 Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften im Einsatz und wurden vom Rettungsdienst unterstützt.
Die Brandursache ist derzeit unbekannt und wird von der Polizei ermittelt.
Der Einsatz konnte um 11:16 Uhr beendet werden.

 

März 2020

Wohnungsbrand in Alt-Hamborn: Drei Personen aus dem Gebäude gerettet
Duisburg, 26. März 2020 - Die Feuerwehr Duisburg wurde heute gegen 11 Uhr zu einem Wohnungsbrand auf der Weidmannstraße in Alt-Hamborn gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang bereits dichter Rauch aus der Gebäudevorderseite und dem Dachgeschoss. Umgehend wurden zwei Trupps zur Brandbekämpfung und Personensuche eingesetzt. Von außen wurden mittels Drehleitern insgesamt drei Personen aus dem Gebäude gerettet. Zwei der Geretteten wurden dem Rettungsdienst übergeben und mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus zur weiteren Behandlung gebracht.  
Das Feuer war in der Küche eines rückwärtigen Anbaus im ersten Obergeschoss ausgebrochen. Die Dachkonstruktion war bereits in Mitleidenschaft gezogen worden und musste von der Feuerwehr aufwendig geöffnet und auf Brandnester kontrolliert werden. Durch den Feuerwehreinsatz kam es im Bereich Richterstraße/ Weidmannstraße zu Verkehrsbehinderungen.  
Im Einsatz waren insgesamt 51 Kräfte von zwei Wachen der Berufsfeuerwehr sowie einem Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Duisburg. Die Polizei hat die Ermittlung zur Brandursache aufgenommen.

Brand in einer Recyclingfirma in Marxloh

Duisburg, 21. März 2020 - Es brennt zur Zeit in einer Lagerhalle auf dem Gelände einer Recyclingfirma. Hier sind ca. 150 m³
Altpapier in Brand geraten. Bis zum jetzigen Zeitpunkt sind keine Personen verletzt worden.
Momentan wird ein massiver Löschangriff durch die Einsatzkräfte vor Ort durchgeführt. Im weiteren Verlauf wird der Papierberg auseinander gezogen und die vorhandenen Glutnester abgelöscht.
Im näheren Bereich kommt es zu einer Rauchentwicklung. Die Bevölkerung wurde über die Warnapp Nina informiert.
Momentan ist die Feuerwehr mit insgesamt 5 Löschzügen, dem Rettungsdienst und dem Führungsdienst vor Ort. Hierbei wird die Berufsfeuerwehr von zahlreichen Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Duisburg unterstützt.
Die Ursache der Brandentstehung wird Inhalt polizeilicher Ermittlungen sein.
Die Feuerwehr Duisburg rechnet mit einer weiteren Einsatzdauer von mehreren Stunden.


Rauchbombe sorgte für Einsatz im Hochhaus
Duisburg, 16. März 2020 - Um 17:08 wurde die Feuerwehr zu einem Hochhaus in die Ottostraße gerufen. Durch Anwohner
wurde Rauch aus dem 13. Obergeschoss gemeldet. Die ersten Kräfte konnten Rauch auf einem Balkon auf der Rückseite des Gebäudes feststellen.
Umgehend wurden Trupps zur Erkundung und Menschenrettung in das Gebäude geschickt. Gleichzeitig wurde von weiteren Kräften ein Großeinsatz vorbereitet. Durch das koordinierte Vorgehen konnte allerdings schnell Entwarnung gegeben werden. Es handelte sich um eine Rauchbombe, welche zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt wird. Personen wurden nicht verletzt.
Es waren kurzzeitig bis zu 20 Fahrzeuge unterwegs, diese konnten aber durch die rasche Erkundung schnell abbestellt werden.
Die Hintergründe für diesen Einsatz werden durch die Polizei ermittelt.
Der Einsatz war somit bereits um 17:57 Uhr vollständig beendet.


Defekter Kühlschranke sorgte für Wohnungsbrand in Duisburg Marxloh
Duisburg, 15. März 2020 - Die Leitstelle der Feuerwehr Duisburg wurde in der Mittagszeit, durch mehrere Anrufe besorgter Bürger, über eine Rauchentwicklung aus einem Mehrfamilienhaus auf der Wilfriedstraße in Duisburg alarmiert.
Die ersteintreffenden Kräfte der Feuerwehr bestätigten den Brand im 2. Obergeschoss des dreigeschossigen Gebäudes.
Nach erster Erkundung wurden keine Personen vermisst. Die Bewohner konnten sich selbständig über das Treppenhaus aus dem Gebäude retten. Zwei Personen mussten allerdings aufgrund der Rauchgasinhalation durch den Rettungsdienst untersucht werden. Nach kurzer Behandlung konnten die leicht Verletzten an der Einsatzstelle verbleiben und benötigten keine weitere Klinikbehandlung.
Die Feuerwehr ging mit einem Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Ein weiterer Trupp untersuchte die Fluchtwege und die gegenüberliegende Wohnung. Das Feuer war innerhalb von zwanzig Minuten unter Kontrolle und die Wohnungen konnten durch eine technische Belüftung der Feuerwehr entraucht werden. Außer der Beeinträchtigung des Individualverkehrs im direkten Umfeld der Einsatzstelle, gab es keine Auswirkungen auf die Nachbarschaft.
Die Feuerwehr war mit 20 Einsatzkräften ( zwei Löscheinheiten), 3 RTW und einem NEF an der Einsatzstelle aktiv.
Die Brandursache war nach ersten Erkenntnissen ein defekter Kühlschrank.
Der Einsatz ist mittlerweile abgeschlossen und dauerte ca. 50 Minuten.



Duisburg-Beeck: Brand eines unbewohnten Gebäudes

Duisburg, 15. März 2020 - Um 03:01 Uhr am heutigen Morgen wurde der Leitstelle der Feuerwehr Duisburg ein Brand in einem Gebäude auf der Friedrich-Ebert-Str. Ecke Lange Kamp in Duisburg-Beek gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das 1. Obergeschoss in Vollbrand und der Brand dehnte sich bereits auf das Dachgeschoss aus. Durch den Einsatz von mehreren Trupps unter Atemschutz und dem Einsatz von zwei Drehleitern konnte das Feuer zügig bekämpft werden.

Die Dachhaut musste zur Durchführung von Löscharbeiten geöffnet werden. Menschen kamen bei diesem Einsatz nicht zu Schaden, das Gebäude war nicht bewohnt. Die Feuerwehr Duisburg war mit insgesamt 38 Kräften, vor Ort. Im Einsatz waren die Feuerwachen 3,4 und 5, sowie ein Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr.Die Einsatzstelle wird im Anschluss an die Polizei zur Brandursachenermittlung übergeben.

Februar 2020

Unwetter in Duisburg: 50 Feuerwehreinsätze, Baum stürzte auf Haus
Duisburg, 29. Februar 2020 - Am Nachmittag zog eine schwere Gewitterfront mit starken Sturmböen über Duisburg. Die Feuerwehr wurde zu etwa 50 Einsätzen alarmiert. In einem Großteil der Einsätze handelte es sich um umgestürzte Bäume oder lose Bauteile, die durch die Feuerwehr beseitigt bzw. abgesichert wurden. Es kam lediglich zu Sachschäden, Personen wurden nicht verletzt. Aktuell laufen noch zwei größere Einsatzstellen. In Neumühl ist ein Baum auf ein Haus gestürzt. Der Baum musste mit einem Kran gesichert werden und wird nun vorsichtig abgetragen, um weitere Schäden zu verhindern.
Die zweite Einsatzstelle befindet sich rundum den Biegerpark in Wanheim- Angerhausen. Dort versperren mehrere Bäume die Cramer-Klett-Straße/Ecke Buzstraße. Im Bierpark selbst drohnen mehrere Bäume umzustürzen, dieser wird aus Sicherheitsgründen vorübergehend gesperrt. In den letzten Stunden waren über 150 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz, um die Schäden des Unwetters schnellstmöglich zu beseitigen. Die aktuellen Einsätze werden noch einige Stunden andauern.


Hochfeld: Kellerbrand im Mehrfamilienhaus auf der Wanheimer Straße
7 Personen wurden über die Drehleiter und Treppenraum gerettet

Duisburg, 12. Februar 2020 -  Am Nachmittag gingen mehrere Anrufe in der Leitstelle der Feuerwehr ein. Berichtet wurde von Rauch und Feuer aus einem Mehrfamilienhaus auf der Wanheimer Str. in Duisburg Hochfeld.

Die ersteintreffenden Kräfte mussten der Leitstelle einen "Kellerbrand in voller Ausdehnung", mit Personen an den Fenstern rückmelden. Durch die starke Rauchentwicklung mussten insgesamt 7 Personen über die Drehleiter und durch den Treppenraum gerettet werden. Alle Bewohner wurden vom Notarzt untersucht. Bei einer Patientin wurde eine weitere Untersuchung im Krankenhaus erforderlich. Die Übrigen konnten vor Ort in einem Bus der DVG die Maßnahmen der Feuerwehr abwarten.
Die Feuerwehr Duisburg setzte 3 Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung und anschließender Brandbekämpfung ein. Das ausgedehnte Feuer konnte erst nach 45 Minuten unter Kontrolle gebracht und nach Bekämpfung von Glutnestern gelöscht werden. Eine Gefährdung für die Nachbarschaft bestand nicht. Die durch das Löschwasser verstärkte Rauchentwicklung verzog sich bei der Witterung schnell. Die Feuerwehr Duisburg war mit 33 Einsatzkräften vor Ort. Erkenntnisse zur Entstehungsursache bestehen bislang nicht.


Feuerwehr Duisburg beteiligt sich wieder am „Twittergewitter“    
Anlässlich des europaweiten Notrufstages am 11. Februar, starteten bereits im vergangenen Jahr Berufsfeuerwehren aus ganz Deutschland das sogenannte „Twittergewitter“. Am morgigen Dienstag lassen bundesweit insgesamt 47 Feuerwehren erneut die Bevölkerung zwölf Stunden lang am Einsatzgeschehen teilhaben.  
Über den Kurznachrichtendienst „Twitter“ und dem Hashtag #Duisburg112 wird es ab 8 Uhr neben Tipps zu Notruf, Verhalten im Notfall, Rettungsgasse, Hintergrundinformationen aus dem Feuerwehralltag, Tipps für Bewerberinnen und Bewerber auch so manchen Blick hinter die Kulissen geben. Seit Oktober 2019 bereitete sich die Feuerwehr Duisburg auf diesen Aktionstag vor.  
 „Social-Media gewinnt für uns immer mehr an Bedeutung. Die Duisburgerinnen und Duisburger erhalten so im Einsatzfall schnelle und vor allem gesicherte Informationen aus erster Hand. Zeitgleich können wir über die sozialen Netzwerke bei großen Einsatzlagen aber auch wichtige Informationen gewinnen. Darum war es für uns selbstverständlich, dass wir wieder mitmachen“, so der Leiter der Feuerwehr Duisburg, Oliver Tittmann.  
Rund 16.000 Tweets setzten die vergangenes Jahr teilnehmenden 41 Berufsfeuerwehren in zwölf Stunden ab. Damit war der gemeinsame Hashtag #112Live einer der Top-Trends im Februar. 13 Millionen Interaktionen konnten die Feuerwehren registrieren. Die Beiträge der Feuerwehr Duisburg können auch ohne Anmeldung unter https://twitter.com/FeuerwehrDU gelesen werden.
   


Auswirkungen des Sturmtiefs Sabine auf das Stadtgebiet Duisburg

Duisburg, 10. Februar 2020 - Die Feuerwehr Duisburg bereitete sich ab dem frühen Sonntag Nachmittag auf die Sturmlage vor. Die Kommunikationswege, Fahrzeuge und Gerätschaften wurden überprüft. Wie erwartet, nahmen im Laufe des frühen Abends die Einsätze der Feuerwehr Duisburg zu. Da die Wetterprognosen ein weiteres, hohes Einsatzaufkommen erwarten ließen, wurden die Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr frühzeitig besetzt. Zudem wurden THW Kräfte in Bereitschaft versetzt. Zusätzlich wurden weitere Sonderfahrzeuge, darunter drei zusätzliche Drehleitern, durch Personal der Freiwilligen Feuerwehr, in den Dienst genommen.

Bis zum Morgen bearbeiteten die insgesamt 475 Einsatzkräfte aus Berufs, Freiwilliger Feuerwehr und THW, 113 sturmbedingte Einsätze im gesamten Stadtgebiet ab. Hierzu zählen die Beseitigungen von umgestürzten Bäumen, herabgestürzten Ästen und losen Bauteilen. Im Tagesgeschäft wurden weitere 105 Rettungsdienst- und 12 Feuerwehreinsätze bearbeitet. Bei einem der Unwettereinsätze wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt. Er konnte das Krankenhaus jedoch, nach ambulanter Behandlung , wieder verlassen.


Altstadt: Wohnungsbrand in der Quergasse
Duisburg, 7. Februar 2020 - Am heutigen Nachmittag um 15:09 Uhr wurde die Feuerwehr Duisburg zu einem Wohnungsbrand in der Quergasse alarmiert. Die anwesenden Bewohner des 3-geschossigen Mehrfamilienhauses hatten das Gebäude bereits vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte eigenständig verlassen. Durch die Feuerwehr wurden umgehend 2 Trupps zur Brandbekämpfung und Kontrolle des Gebäudes eingesetzt. Das Feuer konnte so auf die Erdgeschosswohnung beschränkt werden. Durch den Rettungsdienst wurden insgesamt drei Personen gesichtet und untersucht, ein Transport in ein Krankenhaus war nicht erforderlich.
Die Bewohner der EG-Wohnung konnten nicht in ihre Wohnung zurück, sie kamen bei Familienmitgliedern unter, alle anderen Wohnungen sind unversehrt und bewohnbar. Im Einsatz waren 2 Löscheinheiten der Berufsfeuerwehr, der Löschzug 110 der Freiwilligen Feuerwehr, 3 Rettungswagen und ein Notarzt, sowie der Führungsdienst mit insgesamt 40 Einsatzkräften. Der Einsatz der Feuerwehr war nach rund 45 Minuten beendet, die Polzei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Löschzug 750 (Mündelheim/Ehingen/Serm) - Bilanz 2019 

Duisburg, 6. Februar 2020 - Der Löschzug 750 (Mündelheim/Ehingen/Serm) richtete am vergangenen Donnerstag, 30. Januar, seine diesjährige Jahreshauptversammlung aus. Traditionell blickten die ehrenamtlichen Kräfte der südlichsten Einheit der Feuerwehr Duisburg auf die vergangenen zwölf Monate zurück.

 

Im vergangenen Jahr zählte der Löschzug 750 insgesamt 62 Alarmierungen. Dies sind zwar fünf Einsätze weniger als im Vorjahr, dennoch ist es der zweithöchste Wert in der nunmehr 113-jährigen Geschichte. Zu den häufigsten Einsatzstichworten gehörten wie in den vergangenen beiden Jahren ausgelöste Brandmeldeanlagen und Heimrauchmelder (13 Einsätze) sowie auslaufende Betriebsmittel bzw. Kraftstoffspuren (10 Einsätze). Darüber hinaus wurden nach markanten Sturm- und Starkregenereignissen sieben Einsätze abgearbeitet. Die trockene Witterung ab dem Frühjahr sorgte außerdem für eine überdurchschnittliche Anzahl an Bodenfeuern.

 

Zu den außergewöhnlichen Einsätzen zählten eine Personenrettung in einem Industriebetrieb, ein Frontalzusammenstoß zwischen einem Roller und einem PKW in Ehingen, ein Strohmietenbrand in Rahm sowie ein Zimmerbrand mit Personenrettung in Serm.

 

Neben einigen Brandsicherheitswachen leistete der Löschzug 750 am 24. März noch einen Sonderdienst aufgrund einer Hochhaussprengung im Stadtteil Hochheide. Mit elf Kräften verstärkte die Einheit über einen Zeitraum von zehn Stunden an diesem Tag den Grundschutz im Stadtgebiet. Insgesamt leisteten die Kräfte des Löschzuges 750 im letzten Jahr alleine rund 1.100 Stunden im Einsatzdienst. Hinzu kamen zahlreiche Ausbildungs- und Fortbildungsstunden im Rahmen des wöchentlichen Übungsdienstes sowie bei Lehrgängen.

 

Im nächsten Jahr warten jedoch einige Herausforderungen auf den Löschzug 750: So wirft der Ende November vom Stadtrat beschlossene Brandschutzbedarfsplan seine Schatten voraus. Kurzfristig wird der Löschzug 750 neue Aufgaben und Technik erhalten, mittelfristig soll überdies eine Jugendgruppe am Standort eingerichtet werden.

Ende Januar waren zwei Kameraden in der neugegründeten Unterstützungs-abteilung sowie 32 Frauen und Männer in der Einsatzabteilung aktiv. Damit weist der Löschzug 750 aktuell 42 Einsatzkräfte auf.

 

Nähere Informationen zum Löschzug 750 sowie Kontaktdaten sind auf der Internetseite www.fw-muendelheim.de zu finden.


In der Nacht zum Pfingstmontag bekämpfte der Löschzug 750 mit weiteren Einheiten der Feuerwehr Duisburg eine brennende Strohmiete. Foto: Feuerwehr Duisburg – Löschzug 750 Mündelheim/Ehingen/Serm

Am 24. März 2019 besetzten elf Einsatzkräfte des Löschzuges während der Hochhaussprengung in Hochheide das Gerätehaus. Foto: Feuerwehr Duisburg – Löschzug 750 Mündelheim/Ehingen/Serm  

 

Januar 2020

Pkw-Brandserie
Duisburg, 19. Januar 2020 - Am Sonntagmorgen kam es um kurz nach vier zu einer Serie von Pkw-Bränden. Betroffen war der Duisburger Süden von der Straße Am Dickelsbach bis zur Straße Am Dickerhorst. Insgesamt kam es hier innerhalb weniger Minuten zu 12 Pkw-Bränden. Da es sich um unterschiedliche Einsatzstellen handelte, die über den gesamten Bereich verteilt waren, musste die Feuerwehr mit mehreren Fahrzeugen ausrücken. Außerdem wurde zur Koordination der vielen Einsatzkräfte der Führungsdienst alarmiert.
Unabhängig von diesen Einsätzen kam es zeitgleich noch zu einem Pkw-Brand in Duisburg-Walsum. Um für die Zeit der Löscharbeiten den Brandschutz im Duisburger Süden sicherzustellen, wurde die Feuerwache mit Kräften der Freiwilligen Feuerwehr besetzt.
Insgesamt waren folgende Kräfte zum Einsatz: 3 Löschgruppen der Berufsfeuerwehr mit 24 Einsatzkräften, 2 Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr mit 25 Einsatzkräften und der Führungsdienst mit 2 Einsatzkräften. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Einsatz konnte gegen 5:30 beendet werden.


Duisburg-Neudorf: Wohnungsbrand mit Menschenrettung
Duisburg, 18. Januar 2020 - Am frühen Samstagmorgen wurde die Feuerwehr um 6:55 Uhr zu einem Wohnungsbrand zur Gneisenaustraße 100 in Duisburg-Neudorf gerufen. Aus einer Wohnung im Erdgeschoss war bereits eine Verrauchung erkennbar und es war Hundegebell zu hören. Es wurde vermutet, dass sich noch eine Person in der Wohnung befindet. Die Feuerwehr hat sofort einen Trupp zur Menschenrettung in die Wohnung geschickt.
Bereits nach kurzer Zeit wurde eine Person gefunden und dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben. Die weitere Erkundung ergab, dass ein Feuer im Bad ausgebrochen ist, welches umgehend gelöscht werden konnte. Der Hund wurde später der Polizei übergeben. Im Einsatz befanden sich 22 Kollegen der BF mit 7 Fahrzeugen und 6 Kollegen vom Rettungsdienst mit 3 Fahrzeugen. Zur Entstehungsursache können zur Zeit keine Angaben gemacht werden. Der Einsatz war nach ca. 30 Minuten beendet.

Mittelmeiderich: Wohnungsbrand im Dachgeschoss eines dreigeschossigen Wohnhauses
Duisburg, 13. Januar 2020 - Kurz nach 15:00 Uhr wurde die Feuerwehr zu einen Wohnungsbrand zur Letjensstraße 5 in Mittelmeiderich gerufen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde eine Rauchentwicklung aus dem Dachgeschoss des 3-geschossigen Wohnhauses festgestellt. Aus der Dachgeschosswohnung wurden 2 Personen ins Freie geführt. Eine Person wurde vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht, konnte aber an der Einsatzstelle verbleiben. Im Rahmen der Erkundung wurde festgestellt, dass im Spitzboden oberhalb der Dachgeschosswohnung Unrat und Kartons gebrannt haben.
Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine weitere Brandausbreitung verhindert werden. Nachdem alle Bereiche mit einem Hochleistungslüfter entraucht wurden, konnte der Einsatz nach ca. 50 Minuten beendet werden.
Im Einsatz befanden sich 20 Mitarbeiter BF mit 6 Fahrzeugen, 10 Mitarbeiter FF mit 2 Fahrzeugen und 6 Mitarbeiter Rettungsdienst mit 3 Fahrzeugen. Zur Entstehungsursache können zur Zeit keine Aussagen getroffen werden.

Feuerwehr stellt neuen Einsatzleitwagen vor  
Duisburg, 10. Januar 2020 - Neben modernen Lösch- und Rettungsfahrzeugen steht in Duisburg seit diesem Jahr einer der modernsten Einsatzleitwagen Europas bereit, um als weiterer wichtiger Baustein für die Sicherheit im Stadtgebiet zu sorgen. Das Fahrzeug wurde heute auf der Hauptfeuer- und Rettungswache an der Wintgenstraße offiziell vorgestellt.  
Der Einsatzleitwagen dient als Führungsfahrzeug für den Direktionsdienst der Feuerwehr und wird eingesetzt, wenn eine mobile Verlagerung des Entscheidungsstabes vor Ort eines Ereignisses erforderlich wird.  
„Das neue Fahrzeug enthält aktuelle Funk-, Daten- und Medientechnik, um den Anforderungen der stetig fortschreitenden Digitalisierung Rechnung zu tragen und somit kurze und schnelle Kommunikationswege zu gewährleisten“, so Feuerwehrdezernent Dr. Ralf Krumpholz.

„Bei der Entwicklung des Fahrzeuges hat ein erfahrenes Team der Feuerwehr, bestehend aus Nachrichten-, Computer- und Fahrzeugtechnikern, mitgewirkt“, ergänzt der Leiter der Feuerwehr Oliver Tittmann.  
Das neue Fahrzeug wiegt rd.15 Tonnen, ist 12 Meter lang, 2,5 Meter breit und im Einsatz durchschnittlich mit fünf Personen besetzt. Es kann neben analogen auch digitalen Funk bedienen, ist mit einer Satellitenanlage als Ersatz bei Ausfall des Mobilfunknetzes, mehreren Großbildschirmen zur Darstellung von digitalen Schadenslagen, mit Kameras für eine 360 Grad-Rundumsicht, einer Telefonanlage mit Telefax, Aufzeichnungs- und Dokumentationstechnik, einem eigenen WLAN-Netz und einem DIN-A3-Drucker ausgestattet.  
Aktuell wird das für den Einsatzleitwagen vorgesehene Personal noch intensiv geschult und auf die neue Technik eingewiesen. Nach Abschluss der Schulungen und Einweisungen soll das Fahrzeug noch im 1. Quartal in Dienst gestellt werden. Der bisherige etwa 20 Jahre alte Einsatzleitwagen wird aber weiter als Reservefahrzeug vorgehalten.  
Auf dem städtischen YouTube-Kanal kann man sich einen kleinen Eindruck über das Fahrzeug verschaffen: www.youtube.com/watch?v=srNzRN3JaWg  

Innenansicht

Brand Vereinsheim der Sportanlage An der Vogelwiese
Duisburg, 5. Januar 2020 - Um 21:43 Uhr wurde ein ausgedehnter Brand des Vereinsheimes SV Laar 21 gemeldet. Zwei Wachen der Berufsfeuerwehr und ein Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr kamen zum Einsatz. Personen waren nicht betroffen.

Neuer Einsatzleitwagen der Feuerwehr Duisburg    
Ab Anfang 2020 steht der Feuerwehr Duisburg einer der modernsten Einsatzleitwagen Europas zur Verfügung. Das Fahrzeug dient als Führungsfahrzeug für den Direktionsdienst der Feuerwehr und wird eingesetzt, wenn eine mobile Verlagerung des Entscheidungsstabes vor Ort eines Ereignisses erforderlich wird.  
Dr. Ralf Krumpholz, Feuerwehrdezernent, Oliver Tittmann, Leiter der Feuerwehr Duisburg sowie Jörg Helmrich, Abteilungsleiter bei der Feuerwehr werden am Freitag, 11. Januar, in der Feuer- und Rettungswache Wintgenstraße gemeinsam das neue Fahrzeug vorstellen.


Heftiger Jahresbeginn 2020 für die Feuerwehr Duisburg

Duisburg, 1. Januar 2020 - Das Jahr 2020 begann mit viel Arbeit für die Feuerwehr. Gegen 1:00 Uhr wurde kurzzeitig der Ausnahmezustand für den Brandschutz ausgerufen. Zwischen 0:00 und 2:00 Uhr wurden 35 Einsätze im Rettungsdienst und 34 Einsätze im Brandschutz gemeldet. Die Telefone standen zu dieser Zeit nicht still.
- Im Rettungsdienst mussten mehrere Personen behandelt werden, nachdem Feuerwerkskörper in Hand oder Gesicht gezündet hatten. In einem Fall verlor eine Person wahrscheinlich einen Finger. Auch Einsätze im Zusammenhang mit Alkohol wurden gemeldet. Im Brandschutz mussten mehrere Müllcontainer und Sträucher gelöscht werden.
- Auf der Weststraße in Beeck kam es durch eine Rakete zu einem Feuer auf einem Balkon im 4. Obergeschoss. Das Feuer war schnell gelöscht.
- In Neudorf kam es, ebenfalls durch eine Rakete, zu einem Brand in einer Wohnung im 2. Obergeschoss. Der Einsatz dauerte rund eine Stunde. Eine Mensch wurde verletzt und kam ins Krankenhaus.
- In Rumeln-Kaldenhausen wurde gegen 01:45 Uhr ein Brand im Bereich Mühlenweg/Sittardweg gemeldet. Hier stand eine Scheune von 10 x 8 Meter im Vollbrand. Ein Innenangriff war nicht mehr möglich. Zwei C-Rohre sowie ein Wasserwerfer wurden zur Brandbekämpfung eingesetzt. Ferner musste eine Wasserversorgung aufgebaut werden. Ein großer Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr, die die Berufsfeuerwehr an Silvester mit über 100 Kameraden unterstützt hat.

Duisburg-Fahrn: Verletzte bei Brand in Wohnhaus
Duisburg, 1. Januar 2020 - Um 4:30 Uhr kam es zu einem Brand in Fahrn. Im Treppenraum brannte ein Kinderwagen. Das führte zu einer starken Rauchentwicklung, die durch das ganze Haus zog. Eine Person sprang aus dem Fenster, mehrere Bewohner wurden über die Drehleiter gerettet. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Die anschließenden Lüftungsmaßnahmen benötigten noch einige Zeit, genau wie die Versorgung der Verletzten und Betroffenen. 32 Patienten wurden gesichtet, 8 von ihnen kamen mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Die DVG stellte einen Bus für die Menschen, die vor Ort verbleiben konnten. Die Polizei hat das Haus beschlagnahmt. Wegen der großen Anzahl von Verletzten wurden die Duisburger Kräfte durch Rettungsdienst aus Mülheim und dem Kreis Wesel unterstützt.

Massenkarambolage auf der A3
Duisburg, 1. Januar 2020 - Gegen 3:10 Uhr rückte die Feuerwehr auf die A3 aus. In Fahrtrichtung Köln hatte sich zwischen AS-Lirich und AK-Kaiserberg eine Massenarambolage erreignet. Ursache hierfür war Nebel mit Sichtweiten unter 10 Meter sowie eine vereiste Fahrbahn. Die Einsatzstelle verteilte sich über mehrere hundert Meter.
38 Fahrzeuge waren beteiligt. 13 Personen wurden verletzt, davon 5 schwerer. Die Patienten wurden durch mehrere Notärzte versorgt und mit Rettungswagen auf Krankenhäuser verteilt.
Durch die Feuerwehr Oberhausen wurde ein Bus zur Einsatzstelle entsendet, damit sich die unverletzten Autofahrer im warmen aufhalten konnten. Zudem sorgte die Versorgungsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr für Warmgetränke. Der Einsatz dauerte über 2 Stunden.