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April 2020

Fritteuse setzte Pizzeria in Brand
Duisburg, 04. April 2020 - Um 10:06 wurde die Feuerwehr zur einer Pizzeria auf der Mühlheimer Straße alarmiert.
Anwohner meldeten Rauch aus dem Dach. Bei Eintreffen der ersten Kräfte schlug Rauch aus dem Dach. Durch die Erkundung wurde festgestellt, dass die Fritteuse brennt.
Personen waren zur dieser Zeit nicht im Gebäude.
Das Feuer breitete sich schnell aus, so dass die Einsatzkräfte mit einem umfangreichen Löschangriff begannen. Diese Maßnahme zeigte schnell Erfolg und das Feuer konnte unter Kontrolle gebracht werden. Um Glutnester abzulöschen wurden Teile des Daches aufgenommen. Auf Grund der Löschmaßnahmen kam es auf der Mühlheimer Straße zu Verkehrsbehinderungen.
Die Feuerwehr war mit 6 Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften im Einsatz und wurden vom Rettungsdienst unterstützt.
Die Brandursache ist derzeit unbekannt und wird von der Polizei ermittelt.
Der Einsatz konnte um 11:16 Uhr beendet werden.

 

März 2020

Wohnungsbrand in Alt-Hamborn: Drei Personen aus dem Gebäude gerettet
Duisburg, 26. März 2020 - Die Feuerwehr Duisburg wurde heute gegen 11 Uhr zu einem Wohnungsbrand auf der Weidmannstraße in Alt-Hamborn gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang bereits dichter Rauch aus der Gebäudevorderseite und dem Dachgeschoss. Umgehend wurden zwei Trupps zur Brandbekämpfung und Personensuche eingesetzt. Von außen wurden mittels Drehleitern insgesamt drei Personen aus dem Gebäude gerettet. Zwei der Geretteten wurden dem Rettungsdienst übergeben und mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus zur weiteren Behandlung gebracht.  
Das Feuer war in der Küche eines rückwärtigen Anbaus im ersten Obergeschoss ausgebrochen. Die Dachkonstruktion war bereits in Mitleidenschaft gezogen worden und musste von der Feuerwehr aufwendig geöffnet und auf Brandnester kontrolliert werden. Durch den Feuerwehreinsatz kam es im Bereich Richterstraße/ Weidmannstraße zu Verkehrsbehinderungen.  
Im Einsatz waren insgesamt 51 Kräfte von zwei Wachen der Berufsfeuerwehr sowie einem Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Duisburg. Die Polizei hat die Ermittlung zur Brandursache aufgenommen.

Brand in einer Recyclingfirma in Marxloh

Duisburg, 21. März 2020 - Es brennt zur Zeit in einer Lagerhalle auf dem Gelände einer Recyclingfirma. Hier sind ca. 150 m³
Altpapier in Brand geraten. Bis zum jetzigen Zeitpunkt sind keine Personen verletzt worden.
Momentan wird ein massiver Löschangriff durch die Einsatzkräfte vor Ort durchgeführt. Im weiteren Verlauf wird der Papierberg auseinander gezogen und die vorhandenen Glutnester abgelöscht.
Im näheren Bereich kommt es zu einer Rauchentwicklung. Die Bevölkerung wurde über die Warnapp Nina informiert.
Momentan ist die Feuerwehr mit insgesamt 5 Löschzügen, dem Rettungsdienst und dem Führungsdienst vor Ort. Hierbei wird die Berufsfeuerwehr von zahlreichen Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Duisburg unterstützt.
Die Ursache der Brandentstehung wird Inhalt polizeilicher Ermittlungen sein.
Die Feuerwehr Duisburg rechnet mit einer weiteren Einsatzdauer von mehreren Stunden.


Rauchbombe sorgte für Einsatz im Hochhaus
Duisburg, 16. März 2020 - Um 17:08 wurde die Feuerwehr zu einem Hochhaus in die Ottostraße gerufen. Durch Anwohner
wurde Rauch aus dem 13. Obergeschoss gemeldet. Die ersten Kräfte konnten Rauch auf einem Balkon auf der Rückseite des Gebäudes feststellen.
Umgehend wurden Trupps zur Erkundung und Menschenrettung in das Gebäude geschickt. Gleichzeitig wurde von weiteren Kräften ein Großeinsatz vorbereitet. Durch das koordinierte Vorgehen konnte allerdings schnell Entwarnung gegeben werden. Es handelte sich um eine Rauchbombe, welche zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt wird. Personen wurden nicht verletzt.
Es waren kurzzeitig bis zu 20 Fahrzeuge unterwegs, diese konnten aber durch die rasche Erkundung schnell abbestellt werden.
Die Hintergründe für diesen Einsatz werden durch die Polizei ermittelt.
Der Einsatz war somit bereits um 17:57 Uhr vollständig beendet.


Defekter Kühlschranke sorgte für Wohnungsbrand in Duisburg Marxloh
Duisburg, 15. März 2020 - Die Leitstelle der Feuerwehr Duisburg wurde in der Mittagszeit, durch mehrere Anrufe besorgter Bürger, über eine Rauchentwicklung aus einem Mehrfamilienhaus auf der Wilfriedstraße in Duisburg alarmiert.
Die ersteintreffenden Kräfte der Feuerwehr bestätigten den Brand im 2. Obergeschoss des dreigeschossigen Gebäudes.
Nach erster Erkundung wurden keine Personen vermisst. Die Bewohner konnten sich selbständig über das Treppenhaus aus dem Gebäude retten. Zwei Personen mussten allerdings aufgrund der Rauchgasinhalation durch den Rettungsdienst untersucht werden. Nach kurzer Behandlung konnten die leicht Verletzten an der Einsatzstelle verbleiben und benötigten keine weitere Klinikbehandlung.
Die Feuerwehr ging mit einem Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Ein weiterer Trupp untersuchte die Fluchtwege und die gegenüberliegende Wohnung. Das Feuer war innerhalb von zwanzig Minuten unter Kontrolle und die Wohnungen konnten durch eine technische Belüftung der Feuerwehr entraucht werden. Außer der Beeinträchtigung des Individualverkehrs im direkten Umfeld der Einsatzstelle, gab es keine Auswirkungen auf die Nachbarschaft.
Die Feuerwehr war mit 20 Einsatzkräften ( zwei Löscheinheiten), 3 RTW und einem NEF an der Einsatzstelle aktiv.
Die Brandursache war nach ersten Erkenntnissen ein defekter Kühlschrank.
Der Einsatz ist mittlerweile abgeschlossen und dauerte ca. 50 Minuten.



Duisburg-Beeck: Brand eines unbewohnten Gebäudes

Duisburg, 15. März 2020 - Um 03:01 Uhr am heutigen Morgen wurde der Leitstelle der Feuerwehr Duisburg ein Brand in einem Gebäude auf der Friedrich-Ebert-Str. Ecke Lange Kamp in Duisburg-Beek gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das 1. Obergeschoss in Vollbrand und der Brand dehnte sich bereits auf das Dachgeschoss aus. Durch den Einsatz von mehreren Trupps unter Atemschutz und dem Einsatz von zwei Drehleitern konnte das Feuer zügig bekämpft werden.

Die Dachhaut musste zur Durchführung von Löscharbeiten geöffnet werden. Menschen kamen bei diesem Einsatz nicht zu Schaden, das Gebäude war nicht bewohnt. Die Feuerwehr Duisburg war mit insgesamt 38 Kräften, vor Ort. Im Einsatz waren die Feuerwachen 3,4 und 5, sowie ein Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr.Die Einsatzstelle wird im Anschluss an die Polizei zur Brandursachenermittlung übergeben.

Februar 2020

Unwetter in Duisburg: 50 Feuerwehreinsätze, Baum stürzte auf Haus
Duisburg, 29. Februar 2020 - Am Nachmittag zog eine schwere Gewitterfront mit starken Sturmböen über Duisburg. Die Feuerwehr wurde zu etwa 50 Einsätzen alarmiert. In einem Großteil der Einsätze handelte es sich um umgestürzte Bäume oder lose Bauteile, die durch die Feuerwehr beseitigt bzw. abgesichert wurden. Es kam lediglich zu Sachschäden, Personen wurden nicht verletzt. Aktuell laufen noch zwei größere Einsatzstellen. In Neumühl ist ein Baum auf ein Haus gestürzt. Der Baum musste mit einem Kran gesichert werden und wird nun vorsichtig abgetragen, um weitere Schäden zu verhindern.
Die zweite Einsatzstelle befindet sich rundum den Biegerpark in Wanheim- Angerhausen. Dort versperren mehrere Bäume die Cramer-Klett-Straße/Ecke Buzstraße. Im Bierpark selbst drohnen mehrere Bäume umzustürzen, dieser wird aus Sicherheitsgründen vorübergehend gesperrt. In den letzten Stunden waren über 150 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz, um die Schäden des Unwetters schnellstmöglich zu beseitigen. Die aktuellen Einsätze werden noch einige Stunden andauern.


Hochfeld: Kellerbrand im Mehrfamilienhaus auf der Wanheimer Straße
7 Personen wurden über die Drehleiter und Treppenraum gerettet

Duisburg, 12. Februar 2020 -  Am Nachmittag gingen mehrere Anrufe in der Leitstelle der Feuerwehr ein. Berichtet wurde von Rauch und Feuer aus einem Mehrfamilienhaus auf der Wanheimer Str. in Duisburg Hochfeld.

Die ersteintreffenden Kräfte mussten der Leitstelle einen "Kellerbrand in voller Ausdehnung", mit Personen an den Fenstern rückmelden. Durch die starke Rauchentwicklung mussten insgesamt 7 Personen über die Drehleiter und durch den Treppenraum gerettet werden. Alle Bewohner wurden vom Notarzt untersucht. Bei einer Patientin wurde eine weitere Untersuchung im Krankenhaus erforderlich. Die Übrigen konnten vor Ort in einem Bus der DVG die Maßnahmen der Feuerwehr abwarten.
Die Feuerwehr Duisburg setzte 3 Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung und anschließender Brandbekämpfung ein. Das ausgedehnte Feuer konnte erst nach 45 Minuten unter Kontrolle gebracht und nach Bekämpfung von Glutnestern gelöscht werden. Eine Gefährdung für die Nachbarschaft bestand nicht. Die durch das Löschwasser verstärkte Rauchentwicklung verzog sich bei der Witterung schnell. Die Feuerwehr Duisburg war mit 33 Einsatzkräften vor Ort. Erkenntnisse zur Entstehungsursache bestehen bislang nicht.


Feuerwehr Duisburg beteiligt sich wieder am „Twittergewitter“    
Anlässlich des europaweiten Notrufstages am 11. Februar, starteten bereits im vergangenen Jahr Berufsfeuerwehren aus ganz Deutschland das sogenannte „Twittergewitter“. Am morgigen Dienstag lassen bundesweit insgesamt 47 Feuerwehren erneut die Bevölkerung zwölf Stunden lang am Einsatzgeschehen teilhaben.  
Über den Kurznachrichtendienst „Twitter“ und dem Hashtag #Duisburg112 wird es ab 8 Uhr neben Tipps zu Notruf, Verhalten im Notfall, Rettungsgasse, Hintergrundinformationen aus dem Feuerwehralltag, Tipps für Bewerberinnen und Bewerber auch so manchen Blick hinter die Kulissen geben. Seit Oktober 2019 bereitete sich die Feuerwehr Duisburg auf diesen Aktionstag vor.  
 „Social-Media gewinnt für uns immer mehr an Bedeutung. Die Duisburgerinnen und Duisburger erhalten so im Einsatzfall schnelle und vor allem gesicherte Informationen aus erster Hand. Zeitgleich können wir über die sozialen Netzwerke bei großen Einsatzlagen aber auch wichtige Informationen gewinnen. Darum war es für uns selbstverständlich, dass wir wieder mitmachen“, so der Leiter der Feuerwehr Duisburg, Oliver Tittmann.  
Rund 16.000 Tweets setzten die vergangenes Jahr teilnehmenden 41 Berufsfeuerwehren in zwölf Stunden ab. Damit war der gemeinsame Hashtag #112Live einer der Top-Trends im Februar. 13 Millionen Interaktionen konnten die Feuerwehren registrieren. Die Beiträge der Feuerwehr Duisburg können auch ohne Anmeldung unter https://twitter.com/FeuerwehrDU gelesen werden.
   


Auswirkungen des Sturmtiefs Sabine auf das Stadtgebiet Duisburg

Duisburg, 10. Februar 2020 - Die Feuerwehr Duisburg bereitete sich ab dem frühen Sonntag Nachmittag auf die Sturmlage vor. Die Kommunikationswege, Fahrzeuge und Gerätschaften wurden überprüft. Wie erwartet, nahmen im Laufe des frühen Abends die Einsätze der Feuerwehr Duisburg zu. Da die Wetterprognosen ein weiteres, hohes Einsatzaufkommen erwarten ließen, wurden die Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr frühzeitig besetzt. Zudem wurden THW Kräfte in Bereitschaft versetzt. Zusätzlich wurden weitere Sonderfahrzeuge, darunter drei zusätzliche Drehleitern, durch Personal der Freiwilligen Feuerwehr, in den Dienst genommen.

Bis zum Morgen bearbeiteten die insgesamt 475 Einsatzkräfte aus Berufs, Freiwilliger Feuerwehr und THW, 113 sturmbedingte Einsätze im gesamten Stadtgebiet ab. Hierzu zählen die Beseitigungen von umgestürzten Bäumen, herabgestürzten Ästen und losen Bauteilen. Im Tagesgeschäft wurden weitere 105 Rettungsdienst- und 12 Feuerwehreinsätze bearbeitet. Bei einem der Unwettereinsätze wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt. Er konnte das Krankenhaus jedoch, nach ambulanter Behandlung , wieder verlassen.


Altstadt: Wohnungsbrand in der Quergasse
Duisburg, 7. Februar 2020 - Am heutigen Nachmittag um 15:09 Uhr wurde die Feuerwehr Duisburg zu einem Wohnungsbrand in der Quergasse alarmiert. Die anwesenden Bewohner des 3-geschossigen Mehrfamilienhauses hatten das Gebäude bereits vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte eigenständig verlassen. Durch die Feuerwehr wurden umgehend 2 Trupps zur Brandbekämpfung und Kontrolle des Gebäudes eingesetzt. Das Feuer konnte so auf die Erdgeschosswohnung beschränkt werden. Durch den Rettungsdienst wurden insgesamt drei Personen gesichtet und untersucht, ein Transport in ein Krankenhaus war nicht erforderlich.
Die Bewohner der EG-Wohnung konnten nicht in ihre Wohnung zurück, sie kamen bei Familienmitgliedern unter, alle anderen Wohnungen sind unversehrt und bewohnbar. Im Einsatz waren 2 Löscheinheiten der Berufsfeuerwehr, der Löschzug 110 der Freiwilligen Feuerwehr, 3 Rettungswagen und ein Notarzt, sowie der Führungsdienst mit insgesamt 40 Einsatzkräften. Der Einsatz der Feuerwehr war nach rund 45 Minuten beendet, die Polzei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Löschzug 750 (Mündelheim/Ehingen/Serm) - Bilanz 2019 

Duisburg, 6. Februar 2020 - Der Löschzug 750 (Mündelheim/Ehingen/Serm) richtete am vergangenen Donnerstag, 30. Januar, seine diesjährige Jahreshauptversammlung aus. Traditionell blickten die ehrenamtlichen Kräfte der südlichsten Einheit der Feuerwehr Duisburg auf die vergangenen zwölf Monate zurück.

 

Im vergangenen Jahr zählte der Löschzug 750 insgesamt 62 Alarmierungen. Dies sind zwar fünf Einsätze weniger als im Vorjahr, dennoch ist es der zweithöchste Wert in der nunmehr 113-jährigen Geschichte. Zu den häufigsten Einsatzstichworten gehörten wie in den vergangenen beiden Jahren ausgelöste Brandmeldeanlagen und Heimrauchmelder (13 Einsätze) sowie auslaufende Betriebsmittel bzw. Kraftstoffspuren (10 Einsätze). Darüber hinaus wurden nach markanten Sturm- und Starkregenereignissen sieben Einsätze abgearbeitet. Die trockene Witterung ab dem Frühjahr sorgte außerdem für eine überdurchschnittliche Anzahl an Bodenfeuern.

 

Zu den außergewöhnlichen Einsätzen zählten eine Personenrettung in einem Industriebetrieb, ein Frontalzusammenstoß zwischen einem Roller und einem PKW in Ehingen, ein Strohmietenbrand in Rahm sowie ein Zimmerbrand mit Personenrettung in Serm.

 

Neben einigen Brandsicherheitswachen leistete der Löschzug 750 am 24. März noch einen Sonderdienst aufgrund einer Hochhaussprengung im Stadtteil Hochheide. Mit elf Kräften verstärkte die Einheit über einen Zeitraum von zehn Stunden an diesem Tag den Grundschutz im Stadtgebiet. Insgesamt leisteten die Kräfte des Löschzuges 750 im letzten Jahr alleine rund 1.100 Stunden im Einsatzdienst. Hinzu kamen zahlreiche Ausbildungs- und Fortbildungsstunden im Rahmen des wöchentlichen Übungsdienstes sowie bei Lehrgängen.

 

Im nächsten Jahr warten jedoch einige Herausforderungen auf den Löschzug 750: So wirft der Ende November vom Stadtrat beschlossene Brandschutzbedarfsplan seine Schatten voraus. Kurzfristig wird der Löschzug 750 neue Aufgaben und Technik erhalten, mittelfristig soll überdies eine Jugendgruppe am Standort eingerichtet werden.

Ende Januar waren zwei Kameraden in der neugegründeten Unterstützungs-abteilung sowie 32 Frauen und Männer in der Einsatzabteilung aktiv. Damit weist der Löschzug 750 aktuell 42 Einsatzkräfte auf.

 

Nähere Informationen zum Löschzug 750 sowie Kontaktdaten sind auf der Internetseite www.fw-muendelheim.de zu finden.


In der Nacht zum Pfingstmontag bekämpfte der Löschzug 750 mit weiteren Einheiten der Feuerwehr Duisburg eine brennende Strohmiete. Foto: Feuerwehr Duisburg – Löschzug 750 Mündelheim/Ehingen/Serm

Am 24. März 2019 besetzten elf Einsatzkräfte des Löschzuges während der Hochhaussprengung in Hochheide das Gerätehaus. Foto: Feuerwehr Duisburg – Löschzug 750 Mündelheim/Ehingen/Serm  

 

Januar 2020

Pkw-Brandserie
Duisburg, 19. Januar 2020 - Am Sonntagmorgen kam es um kurz nach vier zu einer Serie von Pkw-Bränden. Betroffen war der Duisburger Süden von der Straße Am Dickelsbach bis zur Straße Am Dickerhorst. Insgesamt kam es hier innerhalb weniger Minuten zu 12 Pkw-Bränden. Da es sich um unterschiedliche Einsatzstellen handelte, die über den gesamten Bereich verteilt waren, musste die Feuerwehr mit mehreren Fahrzeugen ausrücken. Außerdem wurde zur Koordination der vielen Einsatzkräfte der Führungsdienst alarmiert.
Unabhängig von diesen Einsätzen kam es zeitgleich noch zu einem Pkw-Brand in Duisburg-Walsum. Um für die Zeit der Löscharbeiten den Brandschutz im Duisburger Süden sicherzustellen, wurde die Feuerwache mit Kräften der Freiwilligen Feuerwehr besetzt.
Insgesamt waren folgende Kräfte zum Einsatz: 3 Löschgruppen der Berufsfeuerwehr mit 24 Einsatzkräften, 2 Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr mit 25 Einsatzkräften und der Führungsdienst mit 2 Einsatzkräften. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Einsatz konnte gegen 5:30 beendet werden.


Duisburg-Neudorf: Wohnungsbrand mit Menschenrettung
Duisburg, 18. Januar 2020 - Am frühen Samstagmorgen wurde die Feuerwehr um 6:55 Uhr zu einem Wohnungsbrand zur Gneisenaustraße 100 in Duisburg-Neudorf gerufen. Aus einer Wohnung im Erdgeschoss war bereits eine Verrauchung erkennbar und es war Hundegebell zu hören. Es wurde vermutet, dass sich noch eine Person in der Wohnung befindet. Die Feuerwehr hat sofort einen Trupp zur Menschenrettung in die Wohnung geschickt.
Bereits nach kurzer Zeit wurde eine Person gefunden und dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben. Die weitere Erkundung ergab, dass ein Feuer im Bad ausgebrochen ist, welches umgehend gelöscht werden konnte. Der Hund wurde später der Polizei übergeben. Im Einsatz befanden sich 22 Kollegen der BF mit 7 Fahrzeugen und 6 Kollegen vom Rettungsdienst mit 3 Fahrzeugen. Zur Entstehungsursache können zur Zeit keine Angaben gemacht werden. Der Einsatz war nach ca. 30 Minuten beendet.

Mittelmeiderich: Wohnungsbrand im Dachgeschoss eines dreigeschossigen Wohnhauses
Duisburg, 13. Januar 2020 - Kurz nach 15:00 Uhr wurde die Feuerwehr zu einen Wohnungsbrand zur Letjensstraße 5 in Mittelmeiderich gerufen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde eine Rauchentwicklung aus dem Dachgeschoss des 3-geschossigen Wohnhauses festgestellt. Aus der Dachgeschosswohnung wurden 2 Personen ins Freie geführt. Eine Person wurde vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht, konnte aber an der Einsatzstelle verbleiben. Im Rahmen der Erkundung wurde festgestellt, dass im Spitzboden oberhalb der Dachgeschosswohnung Unrat und Kartons gebrannt haben.
Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine weitere Brandausbreitung verhindert werden. Nachdem alle Bereiche mit einem Hochleistungslüfter entraucht wurden, konnte der Einsatz nach ca. 50 Minuten beendet werden.
Im Einsatz befanden sich 20 Mitarbeiter BF mit 6 Fahrzeugen, 10 Mitarbeiter FF mit 2 Fahrzeugen und 6 Mitarbeiter Rettungsdienst mit 3 Fahrzeugen. Zur Entstehungsursache können zur Zeit keine Aussagen getroffen werden.

Feuerwehr stellt neuen Einsatzleitwagen vor  
Duisburg, 10. Januar 2020 - Neben modernen Lösch- und Rettungsfahrzeugen steht in Duisburg seit diesem Jahr einer der modernsten Einsatzleitwagen Europas bereit, um als weiterer wichtiger Baustein für die Sicherheit im Stadtgebiet zu sorgen. Das Fahrzeug wurde heute auf der Hauptfeuer- und Rettungswache an der Wintgenstraße offiziell vorgestellt.  
Der Einsatzleitwagen dient als Führungsfahrzeug für den Direktionsdienst der Feuerwehr und wird eingesetzt, wenn eine mobile Verlagerung des Entscheidungsstabes vor Ort eines Ereignisses erforderlich wird.  
„Das neue Fahrzeug enthält aktuelle Funk-, Daten- und Medientechnik, um den Anforderungen der stetig fortschreitenden Digitalisierung Rechnung zu tragen und somit kurze und schnelle Kommunikationswege zu gewährleisten“, so Feuerwehrdezernent Dr. Ralf Krumpholz.

„Bei der Entwicklung des Fahrzeuges hat ein erfahrenes Team der Feuerwehr, bestehend aus Nachrichten-, Computer- und Fahrzeugtechnikern, mitgewirkt“, ergänzt der Leiter der Feuerwehr Oliver Tittmann.  
Das neue Fahrzeug wiegt rd.15 Tonnen, ist 12 Meter lang, 2,5 Meter breit und im Einsatz durchschnittlich mit fünf Personen besetzt. Es kann neben analogen auch digitalen Funk bedienen, ist mit einer Satellitenanlage als Ersatz bei Ausfall des Mobilfunknetzes, mehreren Großbildschirmen zur Darstellung von digitalen Schadenslagen, mit Kameras für eine 360 Grad-Rundumsicht, einer Telefonanlage mit Telefax, Aufzeichnungs- und Dokumentationstechnik, einem eigenen WLAN-Netz und einem DIN-A3-Drucker ausgestattet.  
Aktuell wird das für den Einsatzleitwagen vorgesehene Personal noch intensiv geschult und auf die neue Technik eingewiesen. Nach Abschluss der Schulungen und Einweisungen soll das Fahrzeug noch im 1. Quartal in Dienst gestellt werden. Der bisherige etwa 20 Jahre alte Einsatzleitwagen wird aber weiter als Reservefahrzeug vorgehalten.  
Auf dem städtischen YouTube-Kanal kann man sich einen kleinen Eindruck über das Fahrzeug verschaffen: www.youtube.com/watch?v=srNzRN3JaWg  

Innenansicht

Brand Vereinsheim der Sportanlage An der Vogelwiese
Duisburg, 5. Januar 2020 - Um 21:43 Uhr wurde ein ausgedehnter Brand des Vereinsheimes SV Laar 21 gemeldet. Zwei Wachen der Berufsfeuerwehr und ein Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr kamen zum Einsatz. Personen waren nicht betroffen.

Neuer Einsatzleitwagen der Feuerwehr Duisburg    
Ab Anfang 2020 steht der Feuerwehr Duisburg einer der modernsten Einsatzleitwagen Europas zur Verfügung. Das Fahrzeug dient als Führungsfahrzeug für den Direktionsdienst der Feuerwehr und wird eingesetzt, wenn eine mobile Verlagerung des Entscheidungsstabes vor Ort eines Ereignisses erforderlich wird.  
Dr. Ralf Krumpholz, Feuerwehrdezernent, Oliver Tittmann, Leiter der Feuerwehr Duisburg sowie Jörg Helmrich, Abteilungsleiter bei der Feuerwehr werden am Freitag, 11. Januar, in der Feuer- und Rettungswache Wintgenstraße gemeinsam das neue Fahrzeug vorstellen.


Heftiger Jahresbeginn 2020 für die Feuerwehr Duisburg

Duisburg, 1. Januar 2020 - Das Jahr 2020 begann mit viel Arbeit für die Feuerwehr. Gegen 1:00 Uhr wurde kurzzeitig der Ausnahmezustand für den Brandschutz ausgerufen. Zwischen 0:00 und 2:00 Uhr wurden 35 Einsätze im Rettungsdienst und 34 Einsätze im Brandschutz gemeldet. Die Telefone standen zu dieser Zeit nicht still.
- Im Rettungsdienst mussten mehrere Personen behandelt werden, nachdem Feuerwerkskörper in Hand oder Gesicht gezündet hatten. In einem Fall verlor eine Person wahrscheinlich einen Finger. Auch Einsätze im Zusammenhang mit Alkohol wurden gemeldet. Im Brandschutz mussten mehrere Müllcontainer und Sträucher gelöscht werden.
- Auf der Weststraße in Beeck kam es durch eine Rakete zu einem Feuer auf einem Balkon im 4. Obergeschoss. Das Feuer war schnell gelöscht.
- In Neudorf kam es, ebenfalls durch eine Rakete, zu einem Brand in einer Wohnung im 2. Obergeschoss. Der Einsatz dauerte rund eine Stunde. Eine Mensch wurde verletzt und kam ins Krankenhaus.
- In Rumeln-Kaldenhausen wurde gegen 01:45 Uhr ein Brand im Bereich Mühlenweg/Sittardweg gemeldet. Hier stand eine Scheune von 10 x 8 Meter im Vollbrand. Ein Innenangriff war nicht mehr möglich. Zwei C-Rohre sowie ein Wasserwerfer wurden zur Brandbekämpfung eingesetzt. Ferner musste eine Wasserversorgung aufgebaut werden. Ein großer Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr, die die Berufsfeuerwehr an Silvester mit über 100 Kameraden unterstützt hat.

Duisburg-Fahrn: Verletzte bei Brand in Wohnhaus
Duisburg, 1. Januar 2020 - Um 4:30 Uhr kam es zu einem Brand in Fahrn. Im Treppenraum brannte ein Kinderwagen. Das führte zu einer starken Rauchentwicklung, die durch das ganze Haus zog. Eine Person sprang aus dem Fenster, mehrere Bewohner wurden über die Drehleiter gerettet. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Die anschließenden Lüftungsmaßnahmen benötigten noch einige Zeit, genau wie die Versorgung der Verletzten und Betroffenen. 32 Patienten wurden gesichtet, 8 von ihnen kamen mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Die DVG stellte einen Bus für die Menschen, die vor Ort verbleiben konnten. Die Polizei hat das Haus beschlagnahmt. Wegen der großen Anzahl von Verletzten wurden die Duisburger Kräfte durch Rettungsdienst aus Mülheim und dem Kreis Wesel unterstützt.

Massenkarambolage auf der A3
Duisburg, 1. Januar 2020 - Gegen 3:10 Uhr rückte die Feuerwehr auf die A3 aus. In Fahrtrichtung Köln hatte sich zwischen AS-Lirich und AK-Kaiserberg eine Massenarambolage erreignet. Ursache hierfür war Nebel mit Sichtweiten unter 10 Meter sowie eine vereiste Fahrbahn. Die Einsatzstelle verteilte sich über mehrere hundert Meter.
38 Fahrzeuge waren beteiligt. 13 Personen wurden verletzt, davon 5 schwerer. Die Patienten wurden durch mehrere Notärzte versorgt und mit Rettungswagen auf Krankenhäuser verteilt.
Durch die Feuerwehr Oberhausen wurde ein Bus zur Einsatzstelle entsendet, damit sich die unverletzten Autofahrer im warmen aufhalten konnten. Zudem sorgte die Versorgungsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr für Warmgetränke. Der Einsatz dauerte über 2 Stunden.