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Drei RESG-Spieler mit der Rollhockey-Nationalmannschaft zur Europameisterschaft

Duisburg, 12. Juli 2006 -  Absagen und Verletzungspech erschweren die Vorbereitungen der deutschen Seniorennationalmannschaft vor der Europameisterschaft im italienischen Monza (16. bis 22.7.2006) erheblich. So wollte Nationaltrainer Johan van Diejen ein internationales Turnier in Blanes (Spanien) nutzen, um den noch vakanten Platz im Team zu besetzen. 
Aber weitere Verletzungen sorgten für Absage. So beim Stammspieler Thomas Haupt (RSC Cronenberg), der sich eine schwere Beckenprellung zuzog, die einen Einsatz in Italien unmöglich macht. Für den Wuppertaler umso tragischer, zog er sich bei der letzten Weltmeisterschaft in den USA doch eine komplizierte Gesichtsverletzung zu, die damals nicht nur die weitere WM-Teilnahme vereitelte sondern auch dafür sorgte, dass der Spieler in der letzten Saison nur mit Maske auflaufen konnte.
Bekanntermaßen ist des einen Pech des anderen Glück und so kommen neben dem gesetzten Andrè Kulossek nunmehr auch noch Björn Burman und Sebastian Wozny von der RESG Walsum in den Genuss der EM-Teilnahme. Die „Roten Teufel“ stellen damit drei der insgesamt zehn Spieler, die in der Zeit vom 16. bis 22.7.2006 den Adler tragen dürfen.

RESG-Spieler im Blickpunkt der Rollhockey-Nationalmannschaft

Duisburg, 26. Juni 2006 -  Die ansprechenden Leistungen der jungen Bundesligamannschaft aus Walsum, sind Nationaltrainer Johan van Diejen nicht verborgen geblieben. So ist Andrè Kulossek fest für den Seniorenkader nominiert, der in der Zeit vom 16. bis 22.Juli 2006 an der Europameisterschaft in Monza (Italien) teilnimmt. Damit hat die RESG nach geraumer Zeit wieder einen aktuellen Seniorennationalspieler aus dem eigenen Nachwuchs. Nominiert werden sollte auch Torwart Mathis Dietrich, der aus privaten Gründen (Urlaub) jedoch absagen musste.

Ein vakanter Platz für die Europameisterschaft ist noch zu vergeben. Die Entscheidung darüber dürfte bei einem internationalen Turnier in Blanes (Spanien) fallen, das in der Zeit vom 29.6. – 2.7.2006 stattfindet.

Dazu wollte der Nationalcoach zusätzlich Timo Ensink und Björn Burmann einladen. Timo musste jedoch ebenfalls wegen Urlaubsabwesenheit absagen.

Somit hat momentan nur noch Björn Burmann die Chance, eventuell auf den EM-Zug aufzuspringen.

Insgesamt eine sehr erfreuliche Entwicklung, die Bestätigung dafür ist, dass der eingeschlagene Weg bei der RESG Walsum völlig richtig ist.

 

Für die Jugendeuropameisterschaft in Sesimbra (Portugal)

wurden von der RESG erwartungsgemäß Benjamin Nusch und Kay Hövelmann nominiert. Die EM findet in der Zeit vom 24.-29.7.2006 statt. Zum Trainerstab gehört auch Hans-Werner (Alfredo) Meier von der RESG. Die deutsche Mannschaft trifft in Gruppe B auf Spanien, Frankreich und England. In Gruppe A messen sich Italien, Schweiz, Österreich und Portugal.   

RESG-C-Jugendlicher Sebastian Haas traf 13-mal ins Schwarze 
Die Jugendmannschaften der „Roten Teufel“ brachten jetzt im Rahmen der NRW-Meisterschaften ihre letzten Spiele vor der Sommerpause hinter sich. 

A-Jugend

RESG Walsum   -           RSC Cronenberg             1:0
RESG Walsum   -           HSV Krefeld                    5:0
RESG Walsum   -           TuS Düsseldorf-Nord       1:2
Die Tore für die „Roten Teufel“ erzielten Benjamin Nusch (4) und Kay Hövelmann (3).  

B-Jugend
RESG Walsum   -           VfL Hüls       5:3
RESG Walsum   -           TV Friesen Wuppertal    0:3
 

C-Jugend
Unangefochten zieht die von Beate Haas trainierte C-Jugend an der Tabellenspitze davon. In absoluter Torlaune präsentierte sich einmal mehr Sebastian Haas. Von den 14 Treffern erzielte allein Sebastian Haas 13, Tor Nummer 14 steuerte Christopher Berg bei.
 
RESG Walsum   -           SKG Herringen                          8:1
RESG Walsum   -           TuS Düsseldorf-Nord                 6:1

 Oldies der RESG mit erfolgreicher Titelverteidigung

Duisburg, 26. Juni 2006 - Die „Oldies“ der RESG Walsum konnten ihren Triumph aus dem Vorjahr beim TV Friesen Wuppertal wiederholen und wurden erneut Deutscher Meister der „Alten Herren Ü 35“.     

 

Der Turnierauftakt ließ zunächst die Gesichtszüge entgleisen, als man gegen den Erzrivalen früherer Jahre, den RSC Cronenberg, eine 3:4-Niederlage einstecken musste. „Trainer“ Hans-Peter Stier:“ Wir hätten eigentlich 8:4 gewinnen müssen.“

Die Duisburger ließen sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen sondern spielten sich ins Turnier zurück.

In einem sehr guten Spiel wurde der ERV Schweinfurt mit 8:3 besiegt, wobei Keeper Kazmierczak glänzen konnte.

Die Vorrunde wurde dann am Samstag fortgesetzt und die „Roten Teufel“ kamen in Fahrt. Der RSC Darmstadt wurde 4:0 bezwungen und dem ERC Chemnitz ließ man beim 9:1 nicht den Hauch einer Chance. Das brachte das Halbfinale. Hinter Cronenberg war die RESG als Gruppenzweiter qualifiziert und musste gegen den Sieger der Gruppe A, TGS Ober-Ramstadt, antreten.

Das Spiel entschieden die „Roten Teufel“ mit 6:4 für sich und zogen damit in das Finale ein, das auch der RSC Cronenberg mit einem Sieg über den RHC Recklinghausen erreichte.

Im Endspiel ließen sich die Walsumer dann die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, revanchierten sich für die Auftaktniederlage und kämpften die Bergischen mit 6:3 nieder. Der zweite Titel für die ehemaligen Bundesligacracks der RESG beim zweiten Meisterschaftsturnier für „Alte Herren“. Die „Roten Teufel“ sind damit auch in diesem Wettbewerb schon wieder der „Rekordmeister“.

Im nächsten Jahr soll die Endrunde anlässlich des 70-jährigen Vereinsbestehens in der Halle Beckersloh stattfinden und die „Oldies“ lassen heute bereits keinen Zweifel aufkommen, dass sie „heiß“ auf den Titelhattrick sind.      

   

Meister „Ü 35“ 2006 wurden: Michael Kazmierczak (Tor), Arnd Heddenhausen, Andrè Heinrichs, Michael Koch,

Günther Szalek, Ronald Grijseels, Freddy Grijseels,

Dirk Barnekow, Björn Achtig und Paul de Wit.

 RESG-Junioren holen Bronzemedaille

Duisburg, 11. Juni 2006 - Sie wollten mehr, die Junioren der RESG-Walsum bei der Endrunde zur deutschen Meisterschaft, am Ende waren sie das drittbeste Juniorenteam Deutschlands. An sich kein Grund zur Klage, den eigenen Erwartungen  der „Roten Teufel“ entsprach die Bronzemedaille in diesem Jahr nicht. Ausgepowert und ideenlos präsentierte sich die Boy-Group von Trainer Jörg Bousart. Die Doppelbelastung der ersten Bundesligasaison und des Junioren-Wettbewerbes hatte das Team offenbar physisch nicht verkraftet. 

In der Vorrunde musste sich die RESG Walsum bereits gegen den VfB Remscheid nach 1:0-Halbzeitführung mit einem 2:2-Remis zufrieden geben.Auch gegen den TuS Düsseldorf-Nord, gegen den man weder in der Meisterschaft noch im Final-Four-Turnier Probleme hatte, tat man sich dann unverständlich schwer. Nach einer beruhigenden 2:0-Führung zur Pause, zitterte man sich am Ende zu einem 3:2-Sieg.

Im letzten Vorrundenspiel ging es gegen den RHC Recklinghausen. Auch hier kamen die Walsumer nicht richtig in Tritt und mit viel Mühe siegte das Team erst mit vier Toren in der zweiten Hälfte mit 5:1 (1:1) . Damit war der Einzug ins Halbfinale gesichert.Aufgrund der schlechteren Tordifferenz musste man dem punktgleichen VfB Remscheid jedoch den Gruppensieg überlassen.

Damit stand der Sieger der Gruppe A, RSC Darmstadt als Gegner für das Halbfinale fest. Die Endspielteilnehmer der Saison 2005 trafen damit bereits im Semifinale wieder aufeinander. Die RESG konnte am Sonntag nicht mehr entscheidend zulegen und kam gegen den RSC Darmstadt einfach nicht klar. Zur Pause stand es so bereits 3:0 für den Gegner, der in der zweiten Halbzeit das Ergebnis nur noch verwaltete und über die Zeit brachte. Der Traum vom „Pott“ war damit frühzeitig geplatzt. Im Spiel um Platz drei ging es erneut gegen den VfB Remscheid.

Die Bronzemedaille sicherte dann letztlich A-Jugendnationalspieler Benjamin Nusch, der wie aufgedreht agierte und immer wieder für immensen Druck sorgte. Der Youngster legte Björn Burmann mustergültig zur Führung auf und besorgte den zweiten Treffer selber. Am Ende rettete Keeper Rainer Lorz mit einigen prächtigen Aktionen den 2:1-Sieg seiner Mannschaft und damit zumindest die Bronzemedaille.

Das Endspiel entschied Gastgeber SK Germania Herringen mit einem souveränen 4:1 über den Titelverteidiger RSC Darmstadt für sich.  Für die „Roten Teufel“ bleibt die Erkenntnis,dass die Zeit des Umbruchs und eine Bundesligasaison immense Kraft kostet und mit Jugend- und Juniorenspielzeiten überhaupt nicht vergleichbar ist.  
Torschützen für die RESG:  Benjamin Nusch (3), Lukas Lemkamp, Philipp Kluge, Björn Burmann (je 2), Kay Hövelmann, Sebastian Wozny und Christopher Nusch.

Zwei Siege für C-Jugend der RESG Walsum - Senioen beendeten Saison

NRW-Meisterschaften der Rollhockey-C-Jugend: Zwei Siege für RESG Walsum 

RESG Walsum   -           VfB Remscheid                          8:1 (4:0)   
RESG Walsum   -           RHC Recklinghausen                  7:5 (2:3)    

Zwei weitere Siege verbuchte die von Beate Haas trainierte C-Jugend beim Turnier in Recklinghausen. Der Gastgeber wurde nach 2:3-Halbzeitstand doch noch mit 7:5 besiegt und der VfB Remscheid war beim 8:1-Sieg der „Roten Teufel“ absolut chancenlos.

Trotz der Erfolge war die Trainerin nicht ganz zufrieden:“ Die Spiele wurden mir heute von den Feldspielern her zu statisch geführt. Eine tolle Leistung zeigten aber die drei Torhüter Luca und Leon Brandt sowie Neuzugang Enrico Panfili.“  
Tore:
Sebastian Haas (8), Christopher Berg (4), Yannik Lukassen (2) und Fabian Schmidt.

Senioren beendeten Saison

 

Die Rollhockeysaison 2005/2006 bei den Senioren neigt sich dem Ende zu. Nach dem Ausscheiden der jungen RESG-Mannschaft im Viertelfinale der Play-off-runde und im Viertelfinale des DRIV-Pokals, machten und machen die üblichen Verdächtigen die Entscheidungen unter sich aus.

Der in der Vorrunde ungeschlagene Titelverteidiger RSC Cronenberg demontierte im Halbfinale den VfB Remscheid mit 5:1 und 11:2 und zog souverän ins Finale ein. Schwerer tat sich zunächst die ERG Iserlohn, die ein drittes Spiel gegen den TuS Düsseldorf-Nord benötigte, um am Ende doch noch mit 1:3; 5:2; und 3:2 seiner Favoritenrolle gerecht zu werden.

Im Finale standen sich dann erwartungsgemäß Cronenberg und Iserlohn gegenüber.

 

Erstmals in dieser Saison hatten die Sauerländer dabei den Schläger knapp vorne. Im Hinspiel benötigte man in eigener Halle noch eine Verlängerung, um letztlich mit 4:3 zu gewinnen. Hart umkämpft war dann das Rückspiel in Wuppertal, wo es kurz vor Ende der regulären Spielzeit noch 0:0 stand. Dann war es der Ex-Walsumer Lowie Boogers, der mit zwei Toren die Begegnung für die ERG entschied. Mit 2:1 siegten die Sauerländer und feierten damit den vierten deutschen Meistertitel der Vereinsgeschichte.

 

Im Pokal setzte sich im Halbfinale der RSC Cronenberg gegen eben diese Iserlohner mit 2:1 durch.

 

Walsum-Bezwinger Düsseldorf zog mit einem 6:3  gegen die zweite Mannschaft des RSC Cronenberg ebenfalls in die Finalspiele ein, die am 3./4.Juni    stattfinden.

Das Hinspiel steigt am Samstag um 15.30 Uhr in Düsseldorf, das Rückspiel am Pfingstsonntag zur gleichen Zeit in Cronenberg.

Danach ist die Saison bei den Herren beendet. Die neue Spielzeit beginnt im September.   

Final-Four-Tunier der Junioren: Silber für RESG Walsum

Duisburg, 26. Mai 2006 -  Am Himmelfahrtstag fand in Düsseldorf das Final-Four-Turnier der Junioren um die NRW-Meisterschaft statt. Dabei verfehlte die RESG den Titel knapp und musste sich im Finale der SK Germania Herringen mit 1:2 geschlagen geben. Das erste Etappenziel auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft wurde damit verfehlt. 

Die RESG-Junioren qualifizierten sich mit einem deutlichen 5:0-Sieg über Gastgeber TuS Düsseldorf-Nord für das Endspiel und waren im Finale auch die spielerisch überlegene Mannschaft. Sebastian Wozny erzielte mit einem sehenswerten Treffer die Führung, musste mit seinen Kameraden aber bis zur Pause noch den Ausgleichstreffer der Germania quittieren.

Nach dem Wechsel präsentierten sich die „Roten Teufel“ weiter druckvoll und tauchten immer wieder in aussichtsreichen Positionen vor dem Herringer Tor auf. Hier scheiterte man aber wiederholt an dem glänzend agierenden Keeper Patrick Glowka oder schob die Kugel mehrfach unkonzentriert am Gehäuse vorbei.

In der Schlussphase konnte Herringen dann einen Konter erfolgreich abschließen und die Begegnung so für sich entscheiden.

Wenn die RESG-Cracks ihr großes Ziel - „Deutscher Meister“ - am 10./11.6.2006 in Herringen erreichen wollen, müssen sie an ihrer Abschlussschwäche arbeiten und die Torausbeute deutlich verbessern.

Trainer Renato Martins konnte so auch nicht mit den gezeigten Leistungen zufrieden sein: „ Trotz des 5:0 haben wir auch gegen Düsseldorf noch zu viele Chancen ausgelassen. Die Mannschaft wird auch noch zu schnell nervös, wenn sie unter Druck gerät. Das Abwehrverhalten war in beiden Spielen insgesamt sehr gut. Schade, dass der einzige Abstimmungsfehler ausgerechnet wieder eine Minute vor Schluss zur Niederlage geführt hat. Wir müssen uns bis zur Meisterschaft noch verbessern, einige Aspekte korrigieren und vor allem die Automatismen wieder finden, die heute völlig abhanden gekommen waren.“   
Ergebnisse:

RESG Walsum               -           TuS Düsseldorf-Nord                 5:0
VfB Remscheid              -           SK Germania Herringen             2:4
VfB Remscheid              -           TuS Düsseldorf-Nord                 4:5
RESG Walsum               -           SK Germania Herringen             1:2 

Tore für die RESG: Sebastian Wozny, Lukas Lemkamp (je 2), Björn Burmann und Christopher Nusch .  

Dritter Platz für RESG-A-Jugend

Duisburg, 14. Mai 2006 - Mit einem guten dritten Platz kehrte die Mannschaft von Trainer Andrè Kulossek vom Turnier in Chemnitz zurück. Das Team, das zum Teil auch aus B-Jugendlichen bestand

(mit dem erst neunjährigen Christopher Berg als Kapitän), trotzte auf der Chemnitzer Außenbahn Wind und Wetter und verkaufte sich auch gegen ihre Gegner mehr als teuer.

So gab es gegen Gera einen überzeugenden 5:1-Sieg und der TSV Darmstadt 1846 wurde mit 4:0 bezwungen.

 

Als man auch noch die zweite Mannschaft des Gastgebers mit 4:3 besiegte, durfte man gar an den Turniersieg denken.

Die Vorentscheidung fiel dann aber in der Begegnung gegen den VfB Remscheid: Nach einer rüden Attacke eines Gegenspielers musste Walsums Torschütze vom Dienst – Benjamin Nusch – verletzungsbedingt die Bahn verlassen. Die Schwächung hatte Folgen. Das Team musste sich den Bergischen mit 2:5 geschlagen geben.

Gegen den späteren Turniersieger Chemnitz I hielt die Mannschaft lange Zeit gut mit. Nach eiern Regenunterbrechung lief es bei den „Roten Teufeln dann nicht mehr so gut und man verlor gegen die Sachsen mit 3:5.

Dennoch war der dritte Platz ein Erfolg.

Auszeichnungen gab es für Stefan Jahnke (bester Torhüter des Turniers) und Benjamin Nusch (bester Spieler des Turniers)..  Tore: Benjamin Nusch (11), Stefan Jostmeier (6) und Hendrik Stach.   

Walsumer In die Rollhockey-Jugendnationalmannschaft berufen

Duisburg, 10. April 2006 - Rollhockey-Nationaltrainer Johan van Diejen (Niederländer mit Wohnsitz und Arbeitsplatz in Darmstadt) benannte jetzt den vorläufigen Kader der Jugendnationalmannschaft, die in der Zeit vom 24.-29.7.2006 an der Jugendeuropameisterschaft im portugiesischen Sesimbra teilnehmen wird. Von der RESG Walsum wurden Kay Hövelmann und Benjamin Nusch in den Kader berufen, der zurzeit noch 14 Spieler umfasst und im Mai auf die gesetzten 10 Teilnehmer reduziert wird.

Playoff-Viertelfinale-Rückspiel:
Saisonende - RESG Walsum scheiterte an der Hürde TuS Nord
 

Düsseldorf/Duisburg-Walsum, 08. April 2006 - TuS Düsseldorf-Nord - RESG Walsum3:1 (0:0)        

Die sportliche Hürde TuS Düsseldorf-Nord war in dieser Saison für die RESG Walsum nicht zu nehmen. Keinen einzigen Erfolg konnte der Rekordmeister gegen den diesjährigen „Angstgegner“ aus Düsseldorf in der Spielzeit, in der Meisterschaft und im Pokal einfahren. So kam nach dem Ausscheiden im Pokal auch das Aus im Kampf um die Meisterschaft nicht unbedingt überraschend, ein Erfolg wäre aber schon im Sinne der jungen Mannschaft gewesen, die sich tatsächlich nach und nach einen gewissen Aufwärtstrend gegen routinierte Teams erarbeitet hatte.

 

In einer völlig ausgeglichenen Partie hatte der TuS Düsseldorf-Nord auch im fünften Aufeinandertreffen der Saison die Nase knapp vorn und zog damit letztlich verdient in das Halbfinale ein. Für die RESG Walsum ist die Saison beendet und die Planungen für die neue Spielzeit können beginnen.

 

Der Walsumer Anhang sorgte in der Halle an der Eckener Straße in Düsseldorf für Heimspielatmosphäre. Auch deshalb spielte die RESG von Beginn an nach vorne und ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass man unbedingt einen Erfolg und

den Spieß noch umdrehen wollte.

Herausgespielte Torchancen der Düsseldorfer blieben an diesem Nachmittag Mangelware, da sich die RESG taktisch auf das Spiel der Nordler mit Doppelpässen und Distanzschüssen eingestellt hatte. Aber unnötige Ballverluste luden den TuS zur einen oder anderen Torgelegenheit quasi ein. Bis zur Halbzeitpause konnten sich beide Mannschaften bei ihren Keepern bedanken, dass das Spiel immer noch torlos war, wobei Daniel Holz im Düsseldorfer Gehäuse auch einmal das Glück bemühen musste als ein Walsumer Freistoß vom Pfosten abprallte.

 

Nach dem Wechsel dann eine kurze Drangperiode der Düsseldorfer mit der 1:0-Führung durch Düsseldorfs Kapitän Markus Frett.

Wenige Zeigerumdrehungen später dann Sechsmeter für die RESG. Björn Burmann legte sich die Kugel zurecht und zeigte keinerlei Nerven. Souverän erzielte er den 1:1-Ausgleich und die RESG machte Druck.

Beste Möglichkeiten blieben aber ungenutzt und es gab sie erneut, die in dieser Spielzeit viel zitierten letzten fünf Spielminuten. Als nur noch zweieinhalb Minuten zu spielen waren, erzielte erneut Markus Frett ein Tor. Aus unmöglichem Winkel setzte er einen Abpraller zur 2:1-Fürhrung der Düsseldorfer ins Walsumer Netz. Die RESG warf alles nach, wollte unbedingt noch die Verlängerung erzwingen. Doch einen Befreiungsschlag der Düsseldorfer wehrte Mathis Dietrich zu kurz ab. Der Ball landete direkt vor einen Düsseldorfer. Der TuS Nord nahm das Geschenk an und konnte mit dem dritten Treffer den 3:1-Sieg und damit den Halbfinaleinzug sicherstellen.

Trainer Renato Martins zeigte sich sichtlich angeschlagen:

“Der Frust ist groß. Wir waren heute noch einen Tick besser als beim Hinspiel und haben uns abermals gesteigert. Umso ärgerlicher, dass wir den Gegner zum Toreschießen eingeladen haben. Wir waren in der Schlussphase total am Drücker und ich hatte auf unser Siegtor – zumindest aber die Verlängerung gehofft.“

Kommentar zur RESG-Saison: Der Trumpf der guten Nachwuchsarbeit

Die Aufbauarbeit des Trainers mit einem erheblich umgekrempelten jungen Team hat sich unter dem Strich bewährt. In Walsum kam wie in Herringen in den letzten Jahren massiv der eigene Nachwuchs zum Bundesligaeinsatz. Nach und nach  zeigte sich die Qualität der guten Jugendarbeit in immer besser werdenden Begegnungen, auch wenn es von den Ergebnissen her Rückschläge gab.

In der neuen Saison kann der Weg mit dem Trainer kontinuierlich fortgesetzt werden. Was fehlt ist ein weiteres Mitwirken eines Routiniers vom Kaliber eines Michael Koch, der nach Abschied vom Team und Rückkehr echte Team- und Aufbauarbeit geleistet hatte. Frei nach dem Motto „nie war er so wertvoll wie heute!“

Ob er weiter macht ist noch offen wie bei Martin Schmahl. Dieser hat erstmals angekündigt, dass mit einer beruflichen Chance im Schwabenland bei dem sympathischen Blondschopf erstmals der Beruf vor dem Hobby Rollhockey angesiedelt sein wird und muss. Ein Verbleiben von Robbie van Dooren kann unterstützt werden, auf ein Beispiel wie in Iserlohn mit verstärktem Einsatz von Ausländern sollte Walsum verzichten. Hier geht es nicht um kurzfristigen Erfolg, sondern langfristigen Erhalt mit eigenen Kräften, wobei die Identifikation der Fans zwar eine nicht so große, aber wie bei den heimischen Sponsoren sicherlich eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt. Da aber der Vorstand wohltuend besonnen agiert, sind keine Ausreißer à la Iserlohn zu erwarten. Harald Jeschke