BZ-Home Duisburg sozial Selbsthilfe

 

BZ-Sitemap
Unicef
ProjektLebenswerk Duisburg-Neumühl
636.000 EUR  Sparkassen-Stiftungen
Haus im Hof

Archiv 2022
Archiv 2021
Archiv 2020
Archiv 2019
Archiv 2018

Archiv 2018
Archv 2017

Archiv
2013 - 2016
Stadtteile

WAS - WANN - WO
 

 

Selbsthilfe und Ehrenamt
Bürgerschaftliches Engagement - Selbsthilfegruppen in Duisburg










 




Mitten aus dem Leben -  Redaktion Harald Jeschke
Duisburg hilft • IBAN DE 72 3505 0000 0200 9200 98


Löwen machen Punsch zu Geld: 2.000€-Spende an Hospiz in Huckingen

Duisburg, 28. März 2023 - Die gemeinsame Kooperation des Lions Club Duisburg-Hamborn, Leo-Club Niederrhein & Leo-Club Duisburg hat mit einem Punschverkauf auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt einen Erlös von 2.000€ erzielt. Als besonderes Highlight des klassischen Leckereien-Verkaufs wurde der Lions-Punsch im Dezember zusätzlich verkauft. Nach komplexer Verkostung und einem Ausscheidungsverfahren brauten die Löwen einen exklusiven Kirsch-Punsch mit Rum und Vanille.   

Der gesamte Betrag ist in diesen Tagen an das Duisburger Kinder- & Jugendhospiz St. Raphael der Malteser gespendet worden. Die Scheckübergabe fand in Anwesenheit der Einrichtungsleiterin Katja Arens statt. Dort war es den Vertreterinnen der Clubs auch möglich, Einblicke in die anspruchsvolle Arbeit des Hospiz zu bekommen.  
 
Die Hamborner Activity-Beauftragte Dagmar Peters erläutert: „Die Spende wird in verschiedenen Bereichen eingesetzt, u.a. werden zukünftige Projekte gefördert, außerdem auch ehrenamtliche Tätigkeiten unterstützt.“ Lale Ermis vom Leo-Club Duisburg ergänzt: „Eine schwere, unheilbare Krankheit ist immer mit vielfältigen Belastungen verbunden – sowohl für die Patientinnen und Patienten als auch für ihre Angehörigen. Diese Belastungen in der letzten Lebensphase zu mildern, Würde zu bewahren, Schmerzen zu lindern und Trauer Raum zu geben, darin sehen wir die außergewöhnlichen Dienste im Malteser Hospizzentrum St. Raphael. Und das wollten wir würdigen.“

Schulwettbewerb „Autofrei statt CO2“

Baumpflanzaktion für einen neuen Schulwald
Duisburg, 24. März 2023 - Im Duisburger Stadtwald entsteht ein neuer Schulwald. Insgesamt sechs Duisburger Schulen haben im vergangenen Sommer an dem Wettbewerb „Autofrei statt CO2“ teilgenommen, bei dem das Personal der Duisburger Schulen motiviert wurde, möglichst oft das Auto für den Arbeitsweg stehen zu lassen. Die „Schulteams“ sind im Aktionszeitraum des 9-Euro-Tickets mit dem ÖPNV, dem Rad oder zu Fuß zur Schule gekommen und haben so den CO2-Ausstoß vermindert.

Insgesamt wurden über 33.000 „autofreie“ Arbeitswegekilometer gesammelt. Der neue Schulwald ist der Preis für die erfolgreiche Teilnahme. Oberbürgermeister Sören Link wird ein kurzes Grußwort halten und den Teilnehmenden für ihr Engagement im Wettbewerb danken.

Neben dem Oberbürgermeister und dem Organisationsteam von der Stabsstelle Bildungsregion Duisburg, dem Amt für Schulische Bildung und der Stabsstelle Klimaschutz sind Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler der Gewinnerschule (Mercator-Gymnasium) sowie von drei anderen mitwirkenden Schulen vor Ort.

Ablauf: 13:45 Uhr – Treffpunkt am Parkplatz Ecke Kammerstraße/Lotharstraße 13:50 Uhr – Gemeinsamer Fußweg zur Pflanzfläche (ca. 10 Minuten) 14:00 Uhr – Grußwort und Ehrung durch Oberbürgermeister Sören Link 14:10 Uhr – Präsentation der Ergebnisse des Wettbewerbs 14:30 Uhr – Beginn der Pflanzung ca. 16:30 Uhr – Ende der Veranstaltung.

 

Anita Scholten und die Hospizbewegung als Herzensangelegenheit  

„Talk im Schmidthorster Dom“
Duisburg, 24. März 2023 - Anita Scholten arbeitet seit 15 Jahren für die Hospizbewegung Duisburg-Hamborn, seit dem 1. Januar ist sie leitende Koordinatorin. Über die Aufgaben des Vereins, die Bedeutung des Ehrenamts und ihre Arbeit als Palliativ-Schwester sprach die 62-Jährige beim „Talk im Schmidthorster Dom“ mit Gastgeber Pater Tobias. Duisburg, 24. März 2023.

In unmittelbarer Nachbarschaft zur Abtei Hamborn hat die Hospizbewegung Duisburg-Hamborn ihren Sitz. Der 1991 gegründete Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, schwerstkranke Menschen an deren Lebensende zu begleiten und zu unterstützen. Seit 15 Jahren arbeitet Anita Scholten für die Hospizbewegung, seit dem 1. Januar 2023 ist sie die leitende Koordinatorin.

Über ihre Arbeit sprach sie nun in der Duisburger Herz-Jesu-Kirche. Pater Tobias Breer von der Abtei Hamborn hatte die 62-Jährige zum „Talk im Schmidthorster Dom“ eingeladen. Anita Scholten betonte gleich zu Beginn des Gesprächs, dass die Hospizbewegung auf ehrenamtliche Arbeit angewiesen ist. 95 Frauen und Männer engagieren sich in dem Verein, der auf einen ambulanten Dienst setzt. „Ohne die würden wir die ganze Arbeit gar nicht schaffen“, sagte Anita Scholten.

Die ehrenamtlichen Helfer besuchen betroffene Familien, übernehmen Telefondienste und bringen sich ein im Bastelkreis. „Wir holen die Leute dort ab, wo wir gebraucht werden“, erklärte Anita Scholten. Bevor die Duisburgerin zur Hospizbewegung kam, arbeitete sie 25 Jahre als Palliativ-Schwester bei einem Pflegedienst. „Ich war irgendwann nicht mehr ganz so zufrieden“, verriet Anita Scholten.

„Ich wollte nicht nur Infusionen anhängen oder Verbände wechseln, sondern mich auch zu den Menschen setzen und einfach mal zuhören.“ Sie kam damals mit der Hospizbewegung in Kontakt und lernte ehrenamtliche Mitarbeiter kennen. „Die Zusammenarbeit war großartig“, erklärte Anita Scholten. „Wenn die Not der Menschen groß war, habe ich die Hospizbewegung immer dazu geholt.“

Der Vorstand des Vereins kam schließlich auf sie zu und machte ihr ein Stellenangebot. Anita Scholten nahm es an. „Und darüber bin ich immer noch sehr froh“, sagte die Koordinatorin. „Die Aufgabe ist für mich eine Herzensangelegenheit.“ Nachdem Anita Scholten die Leitung übernommen hat, ist sie verstärkt in der Öffentlichkeit präsent.

Mitte März nahm die Hospizbewegung an einer Gesundheitsmesse in Duisburg teil. „Viele Menschen haben einen Schlenker um unseren Stand gemacht“, berichtete Anita Scholten. Sie ging dann auf einzelne Besucher zu. Manche gingen trotzdem weiter und argumentierten, dass sie doch noch leben würden. „Dabei ist Sterben ein Thema für alle“, erklärte Anita Scholten. „Die Leute sollten wissen, dass es Hospizbewegungen gibt. Viele Menschen haben im Gespräch gemerkt, dass das Thema gar nicht so schwierig ist.“

Damit die Hospizbewegung Duisburg-Hamborn ihre Aufgaben wie gewohnt erfüllen kann, braucht sie ehrenamtliche Mitarbeiter. Anita Scholten erzählte, dass kürzlich drei Frauen, die Anfang 30 sind, das Team verstärkten. „Wir sind stolz darauf, dass wir auch jüngere Menschen erreichen“, sagte Anita Scholten, die abschließend noch auf eine Veranstaltung der Hospizbewegung hinwies: Am 1. April findet in den Räumen (An der Abtei 1, 47166 Duisburg) erstmals ein Osterbasar statt.    
     
Das Video in voller Länge gibt es auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=AQ6BxOAboXA
 
Die bisherigen Gäste beim „Talk im Schmidthorster Dom“
-          Peter Bursch, „Gitarrenlehrer der Nation“ und Musiker der Band Bröselmaschine
-          Peter Orloff, „König der Hitparaden“, Leiter des Schwarzmeer-Kosaken-Chors
-          Serap Güler, MdB, bis 2021 Staatssekretärin für Integration in NRW
-          Willi Wülbeck, 800-Meter-Weltmeister 1983
-          Jan Fitschen, Europameister 2006 über 10.000 Meter
-          Katharina Bauernschmidt, Para-Kanutin und Paralympics-Finalteilnehmerin 2021
-          Jens Dirksen, WAZ-Kultur-Chef
-          David Friedrich, Schlagzeuger der Metalcore-Band „Electric Callboy“
-          Uwe Kluge, Geschäftsführer von Duisburg Kontor
-          Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg
-          Jan Beeking, Fitnesstrainer und Filialleiter, Terra Sports Oberhausen
-          Willibert Pauels, Diakon und Büttenredner im Kölner Karneval
 -          Pater Clemens Dölken, Prämonstratenser und Prior der Abtei Hamborn in Magdeburg
-          Bernard Dietz, Fußball-Europameister von 1980 und Legende beim MSV Duisburg
-          Anja Lerch, Sängerin, Teilnehmerin bei „The Voice of Germany“ und Sterbamme
-          Max Milde, Wakeboard-Weltmeister aus Duisburg

 

400.000 Euro für Schulprojekte aus Duisburg

SpardaSpendenWahl 2023: Schule ist Miteinander!
Duisburg, 21. März 2023 - Eine gute Schulkultur und ein Miteinander von Lernenden, Lehrenden und Eltern – darum geht es bei der diesjährigen SpardaSpendenWahl. Der beliebte Online-Wettbewerb, der vom Gewinnsparverein bei der Sparda-Bank West veranstaltet wird, steht diesmal unter dem Motto „Unsere Schulgemeinschaft (er)leben“.

Willkommen sind auch Projekte, die in Duisburg einen Beitrag zu einer guten Schulkultur leisten. „Nur wer sich wohlfühlt, kann erfolgreich lehren und lernen. Da es endlich wieder möglich ist, den Lern- und Lebensraum Schule zu gestalten, stellen wir das in den Mittelpunkt“, erklärt Dominik Kanders, Filialleiter der Sparda-Bank in Duisburg.

Viermal 50 Preise Der Spendenwettbewerb richtet sich an die Fördervereine von Grund- und weiterführenden Schulen aus dem gesamten Geschäftsgebiet der Sparda-Bank West und somit auch aus Duisburg. Im vergangenen Jahr haben mehr als 400 Schulen an der Wahl teilgenommen – diesen Rekord gilt es, erneut zu knacken! Insgesamt stellt der Gewinnsparverein Zuwendungen in Höhe von 400.000 Euro zur Verfügung. Damit alle die gleichen Chancen haben, verteilen sich die Zuwendungen auf vier Größenkategorien: von sehr kleinen, kleinen über mittlere bis hin zu großen Schulen. I

n jeder dieser Kategorien gibt es 50 Preise: Sie reichen von 6.000 Euro für den ersten Platz bis hin zu 1.000 Euro für die Plätze 36-50. Weitere Gewinne auf Instagram Auch auf Instagram ist die SpardaSpendenWahl Thema: Pro 1.000 Follower für die Sparda-Bank West kommen zusätzlich zweimal 1.000 Euro in den Lostopf. Das bedeutet auch: Sobald die 1.000 erreicht sind, startet die nächste Etappe – wir bleiben in Bewegung! Doch wie können die Schulen überhaupt am Wettbewerb teilnehmen? Mitmachen ist ganz einfach: Noch bis zum 9.5.2023 ist eine Bewerbung über die Wettbewerbsseite
www.spardaspendenwahl.de möglich. Einfach Daten des Fördervereins eingeben, Projekt beschreiben – und los geht’s!

Lehren und lernen gestaltet Zukunft
Wichtig bei der SpardaSpendenWahl: Im Sinne des genossenschaftlichen Gedankens handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt. Daher sind nicht nur die Schulen aus Duisburg aufgerufen, sich zu beteiligen – sondern auch Eltern, Freunde, Bekannte: Jeder, der sich für eine gute Schulkultur einsetzen möchte, kann ab dem 25. April bei der Wahl mitmachen und online kostenlos seine Stimme für das jeweilige Lieblingsprojekt abgeben.

 Filialleiter Dominik Kanders berichtet: „Sich für den Lebensraum Schule zu engagieren, ist nicht nur ein aktuelles Anliegen. Wir gestalten damit auch ein Stück gesellschaftliche Zukunft. Deshalb mein Aufruf: Bitte mitmachen!“ Mehr Informationen unter 
www.spardaspendenwahl.de

 

Unternehmer Alexander Kranki neuer Botschafter beim Bunten Kreis Duisburg!

Duisburg, 13. März 2023 - Alexander Kranki stellt sich vor: „Mein Name ist Alexander Kranki. Ich freue mich sehr, Botschafter des Bunten Kreises zu werden. Ich bin in Mülheim aufgewachsen, habe in Aachen Maschinenbau studiert und mit meiner Frau erst einmal in München gearbeitet. 1994 verliebten wir uns in den Innenhafen und beschlossen, dort ein Unternehmen zu Themen rund um die Digitalisierung zu gründen.

Seitdem leben wir aus Überzeugung in Duisburg und fühlen uns hier sehr wohl. Unsere Kinder wurden 2000, 2002 und 2003 geboren. Da für uns von Anfang an klar war, dass meine Frau mitarbeitet, nahmen wir die Kinder mit ins Büro und organisierten eine Krabbelgruppe und später eine professionelle Kinderbetreuung für alle Mitarbeiter.

In dieser Zeit, war es ziemlich neu, dass bei geschäftlichen Gesprächen auch einmal ein Kleinkind angerannt kommt und dazwischen quietscht. Auch in unserem neuen Haus gibt es einen Kinderraum, aber durch die Möglichkeit des Home-Office ist dieser seit Corona gar nicht mehr so nachgefragt.

Schon immer fand ich den Umgang mit Kindern eine große Bereicherung im Leben. Unsere drei sind jetzt flügge, aber zum Glück noch halbwegs in unserer Nähe. Vor fast zehn Jahren fand in den Räumen unserer Digital-Agentur Krankikom am Innenhafen ein CSR (Soziale Unternehmensverantwortung) Frühstück statt. Dort lernte ich die Verantwortliche für die Öffentlichkeitsarbeit des Bunten Kreises kennen.

Die wichtige und segensreiche Arbeit des Bunten Kreises in Familien mit frühgeborenen und schwerkranken Kindern beeindruckte mich sofort und ich war gerne bereit, bei der Erhöhung des Bekanntheitsgrades des Vereins mitzuhelfen. Wir planten die Fotoausstellung „Mit anderen Augen sehen“ in unserem Foyer, die dann über Weihnachten 2014 gezeigt wurde. Seitdem blieben wir in Verbindung. Aus den Newslettern und der Presse hörte ich regelmäßig etwas über die Arbeit und die Entwicklung des gemeinnützigen Vereins und widmete ihm immer wieder unsere Weihnachtsspende.

Gerne engagiere ich mich in der Stadt, in der ich lebe und arbeite. Mit unseren neuen Geschäftsräumen am Schwanentor liegen wir in Blickweite zum Büro des Bunten Kreises und sind jetzt sogar quasi Nachbarn geworden. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das Leben nicht immer wie in einer Hochglanz-Broschüre abläuft. Man muss trotzdem das Beste daraus machen. Beim Bemühen, dies auch bei Familien mit kranken Kindern zu tun möchte ich den Bunten Kreis als Botschafter unterstützen.“

 

Ukrainische Bücher für Kinder und Jugendliche

Ridne Slowo spendet Medien an die Stadtbibliothek Duisburg
Duisburg, 6. März 2023 - Ridne Slowo ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Düsseldorf, der sich für die Förderung der ukrainischen Sprache, Literatur und Kultur einsetzt. Zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, die vor dem Krieg in ihrer Heimat nach Deutschland geflohen sind, hat der Verein eine große Anzahl von Kinder- und Jugendbüchern in der Ukraine gekauft und der Stadtbibliothek Duisburg sowie weiteren Bibliotheken in der Region gespendet.

 „Wir möchten den Kindern und Jugendlichen, die vor dem Krieg fliehen mussten, damit ein Stück Heimat nach Deutschland bringen“, erklärt Yaromyr Bozhenko von Ridne Slowo. „Geschichten in der eigenen Muttersprache können dabei helfen, Probleme, Flucht und Sehnsüchte zumindest für kurze Zeit zu vergessen.“

Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der Stadtbibliothek, bedankte sich für die Spende: „Damit engagieren wir uns für die Menschen, Kinder, Jugendliche und ihre Familien, die von dem von Russland aufgezwungenen Krieg am stärksten betroffen sind. Damit wird unser bereits vorhandener Bestand an Medien in ukrainischer Sprache um wertvolle Titel erweitert.“

Die Bücher werden nun eingearbeitet und stehen in Kürze zur Ausleihe bereit. Informationen zur Bibliothek gibt es auch in ukrainischer Sprache unter www.stadtbibliothek-duisburg.de.

Buchspende Ridne Slowo - Foto Stadtbibliothek

Verein für Literatur spendet nach Lesung für Ukraine-Hilfe

Duisburg, 6. März 2023 - Vom „Himmel über Charkiw“ las Rupert Seidl (Foto krischerfotografie) am 23. Februar auf Einladung des Vereins für Literatur in der Zentralbibliothek. Das Buch enthält InstagramPosts des ukrainischen Autors Serhij Zhadan aus den ersten Kriegsmonaten in deutscher Übersetzung. Die Zuhörerinnen und Zuhörer hörten von Bombeneinschlägen, Abschieden, von Trauer und Verzweiflung – aber auch vom Mut in der ukrainischen Stadt, von Menschen, die aus ihrem Alltag gerissen wurden und sich plötzlich im Krieg wiederfanden.

Nach der Lesung spendete der Verein für Literatur, wie angekündigt, die eingenommenen Eintrittsgelder in Höhe von 300 Euro an die Ukraine-Hilfe von Unicef. Geschäftsführer Dr. Barbian bedankte sich bei den Gästen der Lesung: „Es ist nur ein kleiner Beitrag der Solidarität, den wir hier leisten, aber jede Unterstützung der Menschen und vor allem der Kinder in der Ukraine ist ein wichtiges Zeichen.“

 

 

DVV-Beschäftigte spenden 6.941,58 Euro an Immersatt Kinder- und Jugendtisch e. V.

Duisburg, 1. März 2023 - „Kleinvieh macht auch Mist“ heißt es sprichwörtlich, wenn man auch kleinste Geldbeträge akribisch sammelt und sie sich mit der Zeit zu einer stattlichen Summe anhäufen. Vereinfacht gesagt ist das auch die Idee hinter der Aktion „Restcentspende“ der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) und all ihrer Tochtergesellschaften.

Hunderte Beschäftigte beteiligen sich und lassen Monat für Monat ihr Nettogehalt auf den nächsten vollen Euro abrunden und spenden die so gesammelten „Restcents“ an eine karitative Einrichtung in Duisburg. Ein Spendenempfänger darf sich immer zwei Jahre in Folge über die Spende der DVV freuen. Die Restcent-Sammlung aus dem Jahr 2022 geht an den Verein Immersatt Kinder- und Jugendtisch e. V..

Restcentspende: Michael Zeltsch, stellvertretender Geschäftsleiter von Immersatt, nimmt die Restcentspende der DVV-Beschäftigten von Anna Slütters, Abteilungsleiterin Verkehrsfinanzierung und Controlling bei der DVG, entgegen. Quelle: Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft  


Seit 2010 sorgt der Verein dafür, dass hunderte Schulkinder in Duisburg ein Frühstück in der Schule bekommen. Seitdem sind schon mehr als 3,4 Millionen Brote an zahlreichen Schulen im gesamten Stadtgebiet ausgeliefert worden. Und weil sich der Verein ausschließlich über Spenden finanziert, sind die Restcents der DVV-Beschäftigten mehr als willkommen.
„Wir freuen uns riesig über die Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Für uns bedeutet das, dass weitere 14.000 Schulbrote gesichert sind“, sagt Michael Zeltsch, stellvertretender Geschäftsleiter des Vereins.  

Morgens um sechs Uhr beginnt der Arbeitstag für sieben der insgesamt 20 Angestellten des Vereins. Dann treffen sie sich in den Vereinsräumen an der Klosterstraße in der Altstadt und das große Stullen schmieren beginnt. „Wir benötigen pro Tag rund 800 Schulbrote. Das ist wirklich Akkordarbeit, denn wir wollen sicherstellen, dass alle Schulbrote bis spätestens 9.30 Uhr in den Schulen ankommen, wenn die erste große Pause beginnt“, sagt Zeltsch, der in aller Frühe morgens die gespendeten Brote von einer Bäckerei abholt.

Wenn es möglich ist, dann gibt es sogar ein ganzes Frühstückspaket mit Obst und einem Getränk. Das ist aber auch immer abhängig vom Spendenaufkommen.   Ein Team liefert die Brote dann an die Schulen aus, wo sie verteilt werden. Wer ein Brot erhält, das wissen die Lehrerinnen und Lehrer an den Schulen genau. „Sie sind es auch, die uns informieren, wie viele Brote benötigt werden. Die Lehrerinnen und Lehrer sehen genau, welche Kinder morgens ohne ein Frühstück das Haus verlassen und wer auch nichts im Rucksack für den langen Schultag dabeihat“, erklärt Zeltsch.  

Mit dem Brote schmieren und verteilen ist die Arbeit des Vereins aber noch lange nicht getan. Denn jeden Mittag kommen 30 Grundschulkinder an die Klosterstraße, die nicht an den Ganztagsangeboten an ihren Schulen teilnehmen können. Sie bekommen ein Mittagessen und werden anschließend gezielt bei den Hausaufgaben unterstützt und erhalten Förderangebote. „Wir haben es im vergangenen Jahr geschafft, dass alle Kinder mindestens an eine Realschule gehen konnten. Darauf sind wir wirklich stolz“, so Zeltsch.  

Seit über zehn Jahren spenden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DVV-Konzerns monatlich die Centbeträge ihres Nettogehalts. Über 1.000 Beschäftigte beteiligen sich, indem sie ihr Gehalt auf den nächsten vollen Euro abrunden lassen, und spenden die so gesammelten „Restcents“ an eine karitative Einrichtung in Duisburg.  

Alle zwei Jahre wechselt der Restcentspenden-Empfänger.
Vorgeschlagen werden die Einrichtungen immer von Beschäftigten des DVV-Konzerns, eine Abstimmung unter allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bestimmt dann den Empfänger. Alexandra Höffken hat Immersatt als Empfänger der Restcents vorgeschlagen. „Ich finde, dass kein Kind hungrig in den Tag starten darf und ein Recht darauf hat, gesund und satt zu sein“, sagt die Justitiarin aus der Stabsabteilung Rechtswesen der DVV.

Für Anna Slütters, Abteilungsleiterin Verkehrsfinanzierung und Controlling bei der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG), steht Chancengleichheit für alle Kinder an oberster Stelle, deshalb hat sie Immersatt als Spendenempfänger vorgeschlagen. „Die Kinder, die hier leben, sind unsere Zukunft und wenn wir dazu beitragen können, dass unsere Zukunft und das Leben dieser Kinder ein Stück besser werden, dann sollten wir das machen“, sagt sie.  

Bisherige Spendenempfänger Angeregt hatten die Aktion „Restcentspende“ bereits im Jahr 2010 Beschäftigte der damaligen Stadtwerke Duisburg Netzgesellschaft mbH, heute Netze Duisburg GmbH. Sie schlugen damals auch den ersten Empfänger der Restcentspende vor. Das Kinderheim St. Josef in Rheinhausen freute sich im September 2011 über die erste Spende in Höhe von rund 4.000 Euro.

Auch im Jahr 2012 ging die Spende wieder an das Rheinhauser Kinderheim – erneut waren es rund 4.000 Euro. Angeschafft wurde damals eine Kletterausrüstung. Außerdem konnte eine Gruppe eine Reise ins Emsland veranstalten. 2013 erhielt das Kinderheim Sankt Josef sogar über 4.200 Euro, die in eine Kunsttherapie flossen.

2014 entschieden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DVV, die Spende einer anderen Einrichtung zukommen zu lassen und spendeten 4.051,60 Euro an die Kindertagesstätte Zaubersterne in Neuenkamp. Von dem Geld wurde ein Klettergerüst für den Außenbereich angeschafft. Im Jahr 2015 gingen die Restcents in Höhe von 5.869,49 Euro an die Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung und wurden damals für den Ausbau und die Ausstattung der Fahrradwerkstatt verwendet.

Danach freute sich der Verein „livingroom e. V.“ in Meiderich zwei Jahre über die Spende aus dem DVV-Konzern. An der Von-der-Mark-Straße wurde der Raum für die Hausaufgabenbetreuung mit einer Klimaanlage ausgerüstet sowie ein Werkraum im Keller ausgebaut und ausgestattet. Insgesamt gingen in den zwei Jahren 9.204,89 Euro nach Meiderich. Die Spendensammlungen aus den Jahren 2018 und 2019 bekam das Kinderdorf Duisburg in Großenbaum, wo mit den DVV-Restcents Klettergerüste für die Außenspielfläche angeschafft wurden.
Mehr als 12.000 Euro gingen 2020 und 2021 an den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst St. Raphael der Malteser.  


Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft
Die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) ist ein Multidienstleistungskonzern in den Bereichen Versorgung, Mobilität und Services. Zum Konzern gehören über 30 Gesellschaften wie die Stadtwerke Duisburg AG, die Netze Duisburg GmbH, die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG und die octeo Multiservices GmbH.  

Mit rund 4.300 Beschäftigten zählt der DVV-Konzern zu den großen Arbeitgebern in Duisburg und trägt entscheidend zur Bereitstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur in der Großstadt mit rund 500.000 Einwohnerinnen und Einwohnern bei. 2021 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von 2,6 Milliarden Euro.     :  

 

Auch der Frühling bringt Weihnachtsgeschenke für den Bunten Kreis

 Duisburg, 1. März 2023 - Die sechzehn Mitarbeiter der Abteilung „Einkauf und interner Service“ der TARGOBANK Duisburg haben große Freude daran, in der Weihnachtszeit ihre jährliche Charity-Aktion zu organisieren. Jeder gibt eine Summe seiner Wahl in den Spendentopf und alle stimmen gemeinsam über den Empfänger ab.

Die Kollegen sind sich darüber einig, dass sie gerne kleinere Vereine bedenken möchten, die nicht von deutschlandweiten Aktionen berücksichtigt werden und gemeinnützige Aufgaben vor allem in Duisburg erfüllen. Die Wahl fiel auf den Bunten Kreis, der seit 20 Jahren Familien mit Frühgeborenen und schwerkranken Kindern vom Krankenhaus nach Hause begleitet.

Die erfahrenen und empathischen Mitarbeiterinnen kümmern sich in der schwierigen Zeit nach dem Klinikaufenthalt um alle Familienmitglieder und sorgen für einen gut organisierten Alltag. Tanja Wagner und Stephan Löffler konnten vergangene Woche 800 Euro übergeben – den höchsten Betrag, der jemals gesammelt wurde!

Dr. Gabriele Weber (Vorstandsvorsitzende) und Antje Bandemer (Leitung) berichteten den stolzen Überbringern über die Arbeitsweise des Bunten Kreises und bedankten sich im Namen der kranken Kinder und ihrer Eltern für den schönen Betrag: „Wir betreuen rund 350 Familien im Jahr und müssen dank solcher Spenden, niemanden ablehnen, der Hilfe braucht. Dafür sind wir sehr dankbar!“

Von links:: Antje Bandemer (Leitung Bunter Kreis), Dr. Gabriele Weber (Vorstandsvorsitzende Bunter Kreis), Tanja Wagner (Einkauf TARGOBANK) und Stephan Löffler (Einkauf TARGOBANK)


Grüne Damen und Herren – die guten Seelen im Krankenhaus - suchen engagierte Unterstützung  

Duisburg, 24. Februar 2023 - Ein Aufenthalt im Krankenhaus ist immer eine belastende Situation für die Betroffenen. Viele Patientinnen und Patienten freuen sich daher über Beistand, aufmunternde Worte oder einfach ein offenes Ohr, eine tröstende Hand, ein kurzer Spaziergang, einfach nur schlichtes Vorlesen.

Die rund 15 ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Evangelischen Krankenhaus-Hilfe (EKH) im BETHESDA kümmern sich besonders um einsame und hilfebedürftige Patienten. Ihr Besuch gibt Hilfe und Trost von Anfang an. Denn schon zu Beginn des Aufenthalts ist ein freundlicher Empfang nicht nur Wegweiser, sondern Geleit.

Seit fünfzig Jahren sorgen und kümmern sich die sogenannten „Grünen Damen und Herren“ um diejenigen, die sich in einer Ausnahmesituation befinden. Sie sind leicht zu erkennen an ihrer grünen Arbeitskleidung und dem locker geschwungenen Schal.  

Die tüchtigen Helferinnen und Helfer versorgen die Patientinnen und Patienten in verschiedenen Diensten und suchen Unterstützung sowohl für den „Besuchsdienst“ als auch für den „Kaffeedienst“, der die Patientinnen und Patienten mit dem Nachmittagskaffee versorgen. Wer gerne mitmachen möchte, kann sich mit Frau Sara Randow (Telefon: 0208/ 45791139 oder per Mail:
sara.randow@ekir.de) in Verbindung setzen.    
 

Pater Tobias lief Marathon und sammelte Sachspenden für Erdbebenopfer in Syrien

Duisburg, 23. Februar 2023 - Pater Tobias Breer aus Duisburg lief beim Balkantrassen-Marathon in Opladen auch für die Erdbebenopfer in Syrien.  Duisburg, 23. Februar 2023. Das verheerende Erdbeben in der Türkei und in Syrien hat weltweit für Bestürzung gesorgt. Unfassbar viele Menschen sind in Folge der Naturkatastrophe gestorben. Pater Tobias Breer empfand tiefe Trauer, als er die Bilder aus dem Grenzgebiet sah. „Die Berichte aus der Region haben mich sehr berührt“, sagt der Prämonstratenser.

„Deshalb habe ich keine Sekunde gezögert, eine Spendenaktion für die überlebenden Kinder und deren Familien anzustoßen.“ Am 18. Februar lief der Marathon-Pater in Opladen den Balkantrassen-Marathon und konnte dadurch 10.000 Euro Spenden für Erdbebenopfer in Syrien sammeln. „Um das Leid der Bevölkerung vor Ort zu lindern, hatte ich sehr viele Unterstützter“, sagt Pater Tobias. Außerdem hatte er nach einem Austausch mit Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link eine Sachspendenaktion in Neumühl initiiert.

In gut einer Woche kamen über 30 Kisten mit Wolldecken, Schlafsäcke, Iso-Matten, Zwei- bis Drei-Personen-Zelte, Babywindeln, Damenbinden, Zahnbürsten, Zahncreme und Duschgel zusammen. Mitarbeiter der Duisburger Feuerwehr holten die Sachspenden an der Herz-Jesu-Kirche ab. Die Stadt Duisburg transportiert die Hilfsgüter in Kooperation mit dem Bund nach Syrien.

In das Land hat Pater Tobias besondere Beziehungen. In seiner Gemeinde leben viele syrische Bürgerkriegsflüchtlinge. Das von ihm gegründete Projekt LebensWert unterhält das deutsch-syrische Restaurant Sham. „Viele meiner Freunde und Mitarbeiter sind persönlich von der Katastrophe betroffen, weil deren Verwandte aus der Erdbebenregion stammen“, sagt Pater Tobias. „Die Menschen vor Ort – vor allem die Kinder – brauchen unsere Hilfe.“ 

Foto: Projekt LebensWert

Spendenkonto: Projekt LebensWert BIC: GENODED1BBE IBAN: DE34360602950010766036 Spendenquittungen werden ausgestellt.

 

Deichmann Stiftung unterstützt Frühe Hilfen

Duisburg, 16. Februar 2023 - Die Deichmann Stiftung, welche in vielfältiger Weise soziale Projekte unterstützt, hat in diesem Jahr auch die Frühen Hilfen mit Spenden bedacht. Ende Januar konnten die Frühen Hilfen so zahlreiche Sachspenden entgegennehmen, die von Mitarbeitenden der Firma Deichmann überreicht wurden. Dazu gehören unter anderem Maxi-Cosis, Decken, Bekleidung, Babynahrung, Windeln und vieles mehr. Die Spendenbereitschaft war immens und hat zu großer Freude bei den Mitarbeitenden der Frühen Hilfen geführt.

„Mit einer solchen Menge haben wir schlicht nicht gerechnet und waren alle sehr bewegt. Besonders für Familien, die regelmäßig um ihre wirtschaftliche Existenz kämpfen müssen, sind die Spenden ein echter Segen“, so Christina Müller, Mitarbeiterin der Frühen Hilfen. Die Spenden werden nun an bedürftige Familien verteilt. Darüber hinaus finanziert die Deichmann Stiftung auch eine halbe Stelle für das 2022 gestartete Projekt „Frühe Hilfen International“.

Die Frühen Hilfen International bieten Unterstützung, Beratung und Informationen für Schwangere und Familien mit Kindern im Alter von bis zu drei Jahren mit Flucht- oder Migrationshintergrund an. Diese benötigen aufgrund ihrer oft sehr problematischen Lebenssituation und den meist fehlenden Deutschkenntnissen besondere Unterstützung.

V. r. n. l.: Katharina Katthagen, Christina Müller, Anna Pugell (Frühe Hilfen) und Tegist Schauenburg (Frühe Hilfen International) sowie Mitarbeitende der Firma Deichmann

Weihnachtsspende des Lionsclubs Duisburg Rhenania geht im Frühling an den Bunten Kreis

Duisburg, 14. Februar 2023 - Vergangene Woche besuchte der amtierende Präsident des Lionsclubs Duisburg Rhenania Marcus Brinkmeier den Bunten Kreis in Duisburg. Im Gepäck hatte er die Weihnachtsspenden der rund 35 Mitglieder. Die Differenz zur runden Summe kam aus dem Lions-Vereinskonto noch oben drauf. Dr. Gabriele Weber, die Vorstandsvorsitzende des Bunten Kreises freute sich sichtlich über den Geldsegen, der in frisch geplante Projekte fließen wird.

„Ab März werden wir Räumlichkeiten anmieten, um dort Eltern-, Frühchen- und Mehrlingstreffen anbieten zu können. Familien mit frühgeborenen und kranken Kindern haben enorm unter der Isolation durch die Pandemie gelitten. Nun möchten wir Eltern und Kindern endlich wieder den Austausch zwischen Gleichgesinnten ermöglichen.
Wir konnten immer wieder erleben, um wieviel leichter sich die Situation mit einem schwerkranken Kind tragen lässt, wenn man sie gemeinsam mit anderen Eltern durchstehen kann, die Ähnliches erleben. Außerdem sollen Eltern in den neuen Räumen die Möglichkeit bekommen, niederschwellige Beratung rund um das Thema „mein krankes Kind“ in Anspruch nehmen zu können. Der Lionsclub Duisburg Rhenania hilft uns mit seiner Spende unsere Vorhaben zu verwirklichen. Dafür kommt die Zuwendung im Frühling genau richtig! Wir danken allen Mitgliedern herzlich dafür!“

Der amtierende Präsident des Lionsclubs Marcus Brinkmeier und Dr. Gabriele Weber, die Vorstandsvorsitzende des Bunten Kreises.  

 

Lachen ist die beste Medizin!

Spende finanziert weitere Besuche von Klinikclowns in der Klinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin

Duisburg, 10. Februar 2023 -  Lachen ist bekanntlich die beste Medizin – nicht nur in der Karnevalszeit. Denn Lachen hat nachweislich einen positiven Effekt auf die Gesundheit bzw. den Heilungsprozess. Und so sind Besuche von Klinikclowns nicht nur eine gelungene Abwechslung vom Krankenhaus-Alltag für junge Patientinnen und Patienten, sondern auch unterstützend für ihre Genesung. Verschiedene Studien belegen, dass sich Lachen positiv auf die Gesundheit auswirkt: Beim Lachen spannen wir etwa 300 Muskeln an, die sich anschließend wieder entspannen.

Die Klinikclowns der Stiftung HHH zu Gast in der Klinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin in den Sana Kliniken Duisburg (© Sana Kliniken Duisburg)

Diese Entspannung kann bis zu 45 Minuten anhalten. Zudem kann Lachen Schmerzen erträglicher machen, gerade bei chronischen Leiden. Doch das ist nicht der alleinige Grund für die regelmäßigen Visiten von Klinikclowns, zum Beispiel bei den Sana Kliniken Duisburg: „Hier stehen die Zuschauerinnen und Zuschauer im Zentrum der Aufmerksamkeit“, weiß Stefan Mispagel, Projektleitung Klinikclowns bei der Stiftung „HUMOR HILFT HEILEN“, die bundesweit Auftritte von Klinikclowns in Krankenhäusern organisiert.

„Die Clownsvisite ist eine Pause vom Alltag. Sie findet in enger Abstimmung mit dem Pflegepersonal statt“, ergänzt Francisco Brevis, leitender Arzt, Neonatologe und Pädiatrischer Intensivmediziner in den Sana Kliniken Duisburg und zugleich Vorsitzender des Fördervereins der Klinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin.

„Wenn die Klinikclowns da sind, müssen die kleinen oder großen Patientinnen und Patienten gar nichts mehr – sie dürfen nur noch.“ Alle zwei Wochen besuchen Klinikclowns auch Kinder und Jugendliche in den Sana Kliniken Duisburg.

„Jeder Besuch ist anders, aber auf seine ganz spezielle Art besonders“, sagt Simone Faßnacht, die als Clown „Mine“ das junge Publikum unterhält. Finanziert werden diese Besuche durch den Förderverein der Klinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin. Eine tolle Aktion – fand auch der „Inner Wheel Club“ (IWC) Duisburg, die die Mitglieder mit einer Spende unterstützen wollten. „Insgesamt 1.000 Euro haben wir gesammelt“, freut sich Brigitte Schmelzer, Vorsitzende des IWC Duisburg.

Scheckübergabe am 9. Februar 2023, v.l.: Ruth Stromberg, Simone „Mine“ Faßnacht, Francisco Brevis, Brigitte Schmelzer, Nuria „Bims“ Hansen, Stefan Mispagel (© Sana Kliniken Duisburg)

„Ohne Spenden wären solche Besuche – und auch andere Angebote – nicht möglich“, betont Francisco Brevis. „Mein Dank gilt dem ‚Inner Wheel Club‘ Duisburg, aber natürlich auch allen Unterstützerinnen und Unterstützern des Fördervereins – und unseren Mitarbeitenden für ihr ehrenamtliches Engagement!“

Förderverein der Klinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin in den Sana Kliniken Duisburg
Das Team der Klinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin an den Sana Kliniken Duisburg behandelt Kinder aller Altersstufen. Unter diesen Patientinnen und Patienten sind viele chronisch kranke, schwerverletzte und krebskranke Kinder. Die Kinderklinik hat einen eigenen gemeinnützigen Förderverein, der sich ausschließlich aus Spendengeldern finanziert. Die notwendige Organisationsarbeit wird ehrenamtlich von den Mitarbeitenden der Klinik übernommen.

Die Spendengelder kommen direkt den Kindern zugute. Dies kann in Form von kindgerechter Ausstattung (Computer, Spiele, etc.), technischer Ausstattung zur optimal schonenden Untersuchung von Kindern oder kindbezogener Ausbildung von Pflegekräften sowie Ärztinnen und Ärzte erfolgen. Auch die Besuche der Klinikclowns werden durch den Förderverein finanziert.

Spenden sind willkommen auf das Konto: 220 000 160 bei der Stadtsparkasse Duisburg, BLZ: 350 500 00. Kontakt: Sekretariat der Kinderklinik Telefon: 02 03 / 7 33 – 32 01

„Inner Wheel Club“ Duisburg
Inner Wheel ist die weltgrößte Frauen-Service-Organisation. Zurzeit gibt es ca. 4.000 „Inner Wheel Clubs“ in 103 Ländern der Welt und mit rund 100.000 Mitgliedern.

„International Inner Wheel“ ist eine von den Vereinten Nationen anerkannte Non governmental organization (NGO). www.duisburg.innerwheel.de Kontakt: Brigitte Schmelzer E-Mail: brigitte-schmelzer@t-online.de

Stiftung HUMOR HILFT HEILEN (HHH) gGmbH
Humor und die positive Kraft von menschlichem Kontakt begleiten jeden Menschen im besten Fall ein Leben lang. Deswegen bringt die Stiftung Klinikclowns in Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Zudem werden Workshops für Pflegekräfte angeboten sowie Forschungsprojekte zur Wirksamkeit des Humors unterstützt und initiiert. www.humorhilftheilen.de Kontakt: Stefan Mispagel Telefon: 02 28 / 24 33 65 73

 

„Kinder helfen Kindern“

Evangelische Kita Huckingen überreichte Spende an Immersatt
Duisburg, 9. Februar 2023 - „Wir haben immer zu essen, und wir haben auch viele Spielsachen“, sagt der fünfjährige Ben. Sofort ergänzt Lilly (6): „Und da freuen wir uns, dass wir anderen Kinder helfen können, die nicht so viel haben.“ Die beiden haben jetzt mit weiteren Kindern aus dem Huckinger Kindergarten der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd dem Immersatt-Kinder- und Jugendtisch e.V. in der Innenstadt einen fröhlichen Besuch abgestattet.

Ihre Kindergartenleiterin Sarah Lehmann und Erzieher Thorsten Brüning hatten einen Umschlag mit 400 Euro dabei. Eingenommen hatten das Geld Eltern, Kinder und das Team des Kindergartens, als sie beim letzten Weihnachtsmarkt am Huckinger Steinhof Bastelarbeiten und Weihnachtsdekorationen verkauften. „Viele Dinge zum kleinen Preis fanden schnell ihre Abnehmer“, erinnert sich Sarah Lehmann. „Und von Anfang an lag uns am Herzen, mit dem erwirtschafteten etwas Gutes zu tun“, ergänzt sie.

Da kam schnell die Idee, das an Immersatt zu spenden.“ Also machten sich jetzt zehn Huckinger Kindergartenkinder und ihre beiden großen Begleiter mit der Straßenbahn auf den Weg zur Klosterstraße, um die für sie stolzen 400 Euro persönlich zu überreichen. „Schon die Fahrt mit der Bahn war lustig“, lacht Ben, „das hat richtig Spaß gemacht.“

Der Kinder- und Jugendtisch Immersatt brauche doch immer Unterstützung, war man sich sicher. „Und ob“, nicken die dortigen pädagogischen Leiter, Sabine Schmidt und Max Demmig. Beide berichten den Kindern, dass es in Duisburg viele Gleichaltrige gibt, die oft noch nicht einmal ein Frühstück bekämen, geschweige denn ein warmes Mittagessen.

„Nicht selten liefern wir bis zu 1.000 gesunde Frühstücke an Duisburger Schulen, und hier in unserem kleinen Restaurant bekommen etliche auch ein leckeres Mittagessen“, erzählt Schmidt den aufmerksamen und staunenden kleinen Geldüberbringern. Sie gehört zu den Mitarbeitern der ersten Stunde bei Immersatt. In den herausfordernden Zeiten nach Corona, inmitten der Energiekrise und den drastisch steigenden Preisen geraten immer mehr Familie  in materielle Not, und da sei jede Unterstützung nötig.

Die Huckinger Kinder sind auf einmal mucksmäuschenstill. Lilly wird nachdenklich. „Da haben wir es doch gut“, sagt sie leise. „Kinder helfen Kindern“, freut sich Ben. Deutliche Worte findet auch Sarah Lehmann: „„Wir wollen unseren Kindergartenkindern Nächstenliebe näher bringen und vermitteln, wie wichtig es ist, anderen zu helfen. Da wir eine christliche Einrichtung sind, liegt uns dies besonders auf dem Herzen.“

Bei den zehn Mädchen und Jungen, die jetzt bei Immersatt mit von der Partie waren, hat der Besuch einen großen Eindruck hinterlassen. „Da haben wir ja im Kindergarten viel zu erzählen“, und sie werden dort und zuhause sicher berichten von Kindern in Duisburg, die wenig haben, und vor allem, wie man ihnen helfen kann.


Die Huckinger Kindergartenkinder freuen sich, dass sie anderen Kindern, die es nicht so leicht haben, helfen konnten. Die Freude teilen auch (vorne von links) Max Demmig von Immersatt, Kindergarten-Leiterin Sarah Lehmann, Sabine Schmidt von Immersatt und Erzieher Thorsten Brüning.  Text und Foto Reiner Terhorst

 

Zehn prall gefüllte Bananenkartons für die Duisburger Tafel

Duisburg, 8. Februar 2023 - Die Damen des Inner Wheel Clubs Duisburg sind dem Aufruf von Jochen Brühl, Vorsitzender Tafel Deutschland, gefolgt: Jeden Tag im Dezember ein haltbares Lebensmittel in eine Kiste legen und diese dann an die örtliche Tafel weitergeben. „Das hört sich doch wirklich nicht schwierig an, das sollten die meisten von uns kurzfristig hinbekommen,“ so Susanne Bartetzky die den Ball ins Rollen brachte.


Beim Januarmeeting konnten die Freundinnen ihren Erfolg zusammentragen und am nächsten Tag zehn prall gefüllte Bananenkartons der Duisburger Tafel übergeben. „Zu unserem Glück gehen den Damen nie die Ideen aus, wie sie uns unterstützen können“, freute sich Günter Spikofski von der Duisburger Tafel über die spontane Spende.


 

Mit einer Spende über 7.000 Euro erfüllt IKEA Duisburg Kinderträume

Duisburg, 8. Februar 2023 - Jeder Kauf eines Weihnachtsbaumes bei IKEA trug drei Euro zur großartigen Spendensumme von siebentausend Euro bei. IKEA legte noch den Rest zu einer runden Zahl drauf und beglückte am Freitag den Bunten Kreis Duisburg mit dem Ergebnis der wunderbaren Aktion „Weihnachtsbäume für Kinderträume“.

Der gemeinnützige Verein begleitet seit zwanzig Jahren Familien mit zu früh geborenen, schwerkranken und behinderten Kindern nach der Entlassung aus der Klinik nach Hause. Die erfahrenen und empathischen Mitarbeiterinnen knüpfen ein individuelles Netz, das die Familie durch die schwierige Zeit trägt.

„Durch Spenden, wie die von IKEA ist es uns möglich, mittlerweile jährlich nahezu 350 Familien in der Region beizustehen“ erklärt Dr. Gabriele Weber, die Vorstandsvorsitzende des Bunten Kreises. „Genau diese Art von sozialer Verantwortung möchten wir gerne übernehmen“ betont die Leiterin des IKEA Hauses Duisburg Sandra Schlahn. „Eine längere Partnerschaft mit dem Bunten Kreis passt deshalb besonders gut zu IKEA“ ergänzt sie strahlend.

Vorstandsvorsitzende des Bunten Kreises Dr. Gabriele Weber und die Leiterin des IKEA Hauses Duisburg Sandra Schlahn

 

Stadt Duisburg und Duisburger Philharmoniker organisieren Solidaritätskonzert für die Ukraine

Freitag, 24. Februar 2023, 19.30 Uhr in der Philharmonie Mercatorhalle

Duisburg, 27. Januar 2023 - Am 24. Februar jährt sich der Beginn des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine. Die Duisburger Philharmoniker möchten an diesem Tag ihre Solidarität mit dem Land bekunden und veranstalten in Kooperation mit dem Youth Symphony Orchestra of Ukraine ein Solidaritätskonzert unter der Leitung von Natalia Stets.

„Der Angriff Russlands auf die Ukraine hat seit nunmehr einem Jahr ein unfassbares Leid über die Menschen in der Ukraine gebracht. Viele Ukrainer – in den meisten Fällen Frauen und ihre Kinder – haben auch in Duisburg Schutz gesucht. Wir werden den Geflüchteten in Duisburg weiterhin mit unserer ganzen Kraft zur Seite stehen,“ so Oberbürgermeister Sören Link, der den Konzertabend mit seiner Begrüßung eröffnen wird.

Neben dem „Ukrainischen“ Klavierquintett von Borys Ljatoschynskyj und Vitaliy Hubarenkos Kammersymphonie für Violine und Orchester, steht Paul Hindemiths Kleine Kammermusik auf dem Programm. Im Finale des Konzertes mit Antonín Dvořáks 9. Sinfonie “Aus der neuen Welt” verbinden sich dann die beiden Orchester mit Pultnachbarschaften auf besondere Weise.

Die Duisburger Philharmoniker und das Youth Symphony Orchestra of Ukraine verbindet eine besondere Freundschaft: Im November vergangenen Jahres bekamen die jungen Musiker:innen aus der Ukraine den Musikpreis der Stadt Duisburg durch die Köhler-Osbahr-Stiftung verliehen. Ein Preis, der die künstlerische Arbeit der jungen Musiker:innen im Kriegsjahr 2022 besonders würdigte, denn der Krieg nahm den jungen Nachwuchstalenten ihre musikalische Heimat.

„Die Musik ist der letzte Faden, der die jungen Musiker:innen mit ihrem Zuhause, ihren zerstörten Musikschulen, ihren Lehrern und ihrer Kindheit verbindet. Die Stimmen dieser Jugendlichen sind sehr wichtig, um der Welt zu zeigen, dass wir eine europäische Nation mit reicher Kultur sind“, erklärt Dirigentin Oksana Lyniv. Sie hat das Jugendsinfonieorchester der Ukraine gegründet und wird ebenfalls im Solidaritätskonzert eine Rede halten.


Das Konzert wird von der Köhler-Osbahr-Stiftung gefördert. Karten für 15 Euro; Ermäßigungen sind möglich. Karten gibt es über die Homepage www.theater-duisburg.de, die Theaterkasse Duisburg Opernplatz (Opernplatz, 47051 Duisburg), Tel. 0203 / 283 62 100 oder per Mail karten@theater-duisburg.de. Der Eintritt für Bürger:innen der Ukraine ist frei. Im Rahmen des Konzertes werden Spenden für die Aktion „Duisburg hilft“ der Duisburger Wohlfahrtverbände gesammelt.

 

Social Day: TARGOBANK unterstützt soziales Bildungsprojekt in Duisburg-Marxloh

Duisburg, 27. Januar 2023 - Zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TARGOBANK Duisburg engagierten sich am Freitag, 27. Januar, im Rahmen eines Freiwilligentages für den sozialen Verein „Tausche Bildung für Wohnen e.V.“ in DuisburgMarxloh. Im vergangenen Herbst hatte sich die TARGOBANK auf der Suche nach einem geeigneten Projekt an das Amt für Kommunikation gewandt, um es ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Bereich Wertpapierbetreuung zu ermöglichen, sich tatkräftig für das Gemeinwohl zu engagieren.

Schnell entschieden sich die Banker für das gemeinsam mit der Stabsstelle Bildungsregion vorgestellte Projekt „Unterstützung bei der Renovierung und Modernisierung der Räumlichkeiten und des Außengeländes beim Verein Tausche Bildung für Wohnen e. V.“. Nach ersten Gesprächen mit der Standortleitung in Duisburg-Marxloh, in denen sie einen unmittelbaren Einblick in die Arbeit des Vereins gewinnen konnten, war für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bank klar, dass es nicht ausschließlich bei den Renovierungsarbeiten bleiben sollte, sondern dass sie auch die Leitung und die Bildungspatinnen und -paten im „Tauschbaralltag“ unterstützen und die Kinder nach ihrem Schulalltag in den Räumen des Vereins betreuen möchten.

V.l.: Jaqueline Rösken, Organisatorin des Freiwilligentages der TARGO BANK, Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TARGOBANK im Arbeitsdress, ganz rechts Tim Beckers, Standortleitung Duisburg Marxloh, Verein Tausche Bildung für Wohnen e.V.

Ab acht Uhr griffen die Bankerinnen und Banker nicht nur zu Pinsel und Farbeimer um den Lernräumen des Vereins zu einem neuen Anstrich zu verhelfen, sondern führten auch mit Schere und Rechen Pflegearbeiten im Außengelände durch. Nach Schulschluss begrüßten sie die Kinder, die den Verein zur gewohnten Lernförderung besuchten, spielten mit ihnen, hatten für Erzählungen ein offenes Ohr und unterstützten sie bei den Hausaufgaben. Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn (2. v,l.) ließ es sich nicht nehmen und informierte sich vor Ort über das Projekt. Sie dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der TARGOBANK für ihren tatkräftigen Einsatz.

„Der Freiwilligentag hat bei der TARGOBANK Tradition, denn soziales Engagement und ehrenamtliche Tätigkeit sind bei der TARGOBANK fester Bestandteil der Unternehmenskultur: Mitarbeitende können einen Arbeitstag im Jahr nutzen, um sich bei einer gemeinnützigen Organisation vor Ort zu engagieren. Egal ob Müll sammeln, Blumen oder Bäume pflanzen, im Seniorenzentrum oder Kinderdorf unterstützen oder Wirtschaft unterrichten – Möglichkeiten gibt es viele. Seit 2021 ist das auch stundenweise möglich, d.h. der Freiwilligentag kann auch auf mehrere Tage aufgeteilt werden. Wir freuen uns sehr, dass dieses Mal ein Team aus dem Transaction Banking in Duisburg den Verein ‚Tausche Bildung für Wohnen e.V.‘ tatkräftig unterstützt“, so Sonja Glock, Pressesprecherin der TARGOBANK.

In Duisburg steht mit rund 2.000 Mitarbeitenden im Kundencenter der größte Standort der TARGOBANK. Auch deshalb fühlt sich die Bank mit der Stadt in besonderer Weise verbunden und viele Kolleginnen und Kollegen engagieren sich vor Ort. Der Verein „Tausche Bildung für Wohnen e.V.“, mit weiteren vier Standorten in Gelsenkirchen, Essen, Dortmund und Witten, richtet sich an junge Erwachsene, die sich im Tausch für mietfreies Wohnen als Bildungspatinnen und -paten für Kinder in benachteiligten Stadtteilen engagieren. Seit gut acht Jahren ermöglicht er Kindern aus einkommensgeschwächten Familien chancengerechte Bildung und ist damit ein wichtiger und langfristiger Akteur der Bildungslandschaft im Ruhrgebiet. Nähere Informationen zu den Social Days in Duisburg: www.duisburg.de/buergerengagement

V.l.: Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn, Sebastian Poehmerer (4.v.l.) Abteilungsleiter Wertpapierbetreuung TARGOBANK, Tim Beckers (2.v.r.), Verein Tausche Bildung für Wohnen e.V. gemeinsam mit Mitarbeitern der TARGOBANK


EVACO überreicht dem Bunten Kreis ein überraschendes Weihnachtsgeschenk

Duisburg, 23. Januar 2023 - Die Software-Firma EVACO erarbeitet seit 20 Jahren passgenaue Software Lösungen für zahlreiche Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen und kümmert sich darum, deren Daten in praktikables Wissen umzusetzen. Die Geschäftsführer überlegten sich, ihren über 60 Mitarbeitern am Standort im Duisburger Innenhafen zu diesem Weihnachten kein Geschenk, sondern die Möglichkeit zum Spenden zu geben.

Jede/r konnte seine drei Steinchen, die für jeweils 30 Euro standen, in unterschiedliche Gläser verteilen. Auch der Bunte Kreis war unter den zur Auswahl stehenden gemeinnützigen Duisburger Organisationen. Auch dieser Verein feierte 2022 sein 20jähriges Bestehen. Seit 2002 begleitet der Bunte Kreis Familien mit zu frühgeborenen, schwerkranken und behinderten Kindern vom Krankenhaus in einen gut organisierten Alltag zuhause.

Es entschieden sich so viele Mitarbeiter für die Unterstützung von Familien mit kleinen Sorgenkindern, dass die Summe von 2.250 Euro zusammenkam. Am Dienstag konnte EVACO Geschäftsführer Alexander Willinek die stolze Summe an Vorstandsvorsitzende Dr. Gabriele Weber und Leiterin Antje Bandemer übergeben. „Wir freuen uns sehr über so viel Hilfsbereitschaft und Engagement aus der Duisburger Nachbarschaft und bedanken uns im Namen der kranken Kinder, ihrer Geschwister und Eltern ganz herzlich,“ strahlte Frau Dr. Weber.

Dr. Gabriele Weber (Vorstandvorsitzende des Bunten Kreises) Alexander Willinek (Geschäftsführer EVACO) Antje Bandemer (Leitung Bunter Kreis)

Inner Wheel übergibt Spenden an Tafel und Immersatt  

Kauf eins mehr mit großem Erfolg! 
Duisburg, 16. Januar 2023 - Am vergangenen Samstag war es wieder soweit. Die Kunden des Buchholzer Edeka-Marktes haben trotz knapper Kassen und Energiekrise erneut die Duisburger Tafel und den Kindertisch Immersatt großzügig mit Lebensmittel- und Drogerieartikelspenden unterstützt. „Ganze 89 Kisten konnten wir noch am selben Tag an die Tafel und Immersatt übergeben“, berichtet Brigitte Schmelzer, die derzeitige Präsidentin des Inner Wheel Clubs Duisburg, begeistert von der Spendenbereitschaft der Buchholzer Kunden.

Die beiden Duisburger Hilfsorganisationen nahmen die Spenden dankbar entgegen. Sie sind sehr froh über derartige Unterstützung, denn die Zahl der Bedürftigen steigt. Tatkräftig unterstützt wurde die Frauenorganisation von Mitgliedern der Jugendorganisation Rotaract.      


V.l.: Susanne Stoerb-Klever und Brigitte Schmelzer (beide Inner Wheel Club Duisburg) freuen sich gemeinsam mit Nicole Elshoff (Immersatt) und Günter Spikofski (Die Tafel) über den Erfolg der Aktion „Kauf eins mehr!“

Kinder- und Jugendtheater KOM’MA spendet 2.700 Euro für Kindernothilfe in Äthiopien

Duisburg, 12. Januar 2023 - Seit mehr als zwanzig Jahren ist die Aufführung von „Ox & Esel“ zugunsten der Arbeit der Kindernothilfe ein gesetzter Termin im Spielplan des KOM’MA Kinder- und Jugendtheaters in Duisburg. Einen Tag vor Heiligabend kommen Mädchen und Jungen ab fünf Jahren mit ihren Familien hierher, um sich die etwas andere Weihnachtsgeschichte anzusehen. In diesem Jahr hilft die Spende von 2.700 Euro Kindern und ihren Familien am Horn von Afrika dabei, sich besser auf zukünftige Katastrophen vorzubereiten.

Übergabe des Spendenchecks für die Kindernothilfe im KOM'MA Theater. Links im Bild Katrin Siedler vom KOM'MA, rechts Petra Kalkowski von der Kindernothilfe (Quelle: Kindernothilfe)

„Wir verstehen unser Theater als eine gesellschaftliche Institution, und da ist ehrenamtliches Engagement für uns, wie für alle anderen Menschen auch, eine Notwendigkeit“, erzählt René Linke, Dramaturg am KOM’MA über das jahrelange Engagement. „Die Veranstaltung ist eine Tradition in Duisburg, wir haben viele Stammgäste, und über die Jahre kann man einander beim Älterwerden zuschauen. Die Resonanz war wieder groß, die Menschen waren sehr gebefreudig“, so Linke weiter.

Viele der Stammgäste würden mittlerweile schon ihre Enkelkinder mitbringen, gemeinsam stimme man sich am 23. Dezember auf das Weihnachtsfest ein. Die Karten für das Stück, das 2022 zum 24. Mal aufgeführt wurde, waren bereits lange vor Weihnachten ausverkauft.  Alle Einnahmen des Abends gehen an Projekte der Kindernothilfe. In diesem Jahr helfen die Spenden bei der Katastrophenvorsorge am Horn von Afrika. Die Region leidet unter einer beispielslosen Dürre aufgrund der seit Jahren ausbleibenden Regenzeiten und kämpft mit einer dramatischen Hungersnot.

Die Kinderrechtsorganisation und ihre Partner vor Ort leisten neben humanitärer Hilfe auch Unterstützung dabei, die Widerstandsfähigkeit der Menschen in Bezug auf künftige Krisen zu stärken.  „Die Kindernothilfe ist dankbar für dieses tolle Spendenergebnis sowie die langjährige Unterstützung des KOM’MA Theaters für Mädchen und Jungen auf der ganzen Welt“, sagt Petra Kalkowski von der Kindernothilfe. 

Als eine der größten christlichen Kinderrechtsorganisationen in Europa schützt, stärkt und fördert die Kindernothilfe rund 2,3 Millionen Kinder und ihre Familien und Gemeinschaften in insgesamt 33 Ländern, um ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.

 

Kirchengemeinde Obermeiderich spendet je 2.000 Euro an Bahnhofsmission und Friedensdorf

Duisburg, 09. Januar 2023 - Mit einem Lächeln und ein wenig Stolz haben Johanna, Mira und Sophie im Namen der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich und im Namen der anderen Konfirmandinnen und Konfirmanden im Gottesdienst am letzten Sonntag zusammen mit Konfihelferin Katrin Skulimma (2.v.r) zwei große Spendenschecks in Höhe von je 2.000 Euro für den guten Zweck und wichtige Arbeit überreicht.

 Theresa Gramstedt vom Friedensdorf International (rechts im Bild) und Frank Heller von der Duisburger Bahnhofsmission nahmen diese großzügige Unterstützung im Gottesdienst, den sie beide mitfeierten, gerne entgegen und freuten sich über die Gelegenheit, direkt in der Kirche allen ein großes „Dankeschön“ zu sagen.

Wie es zu der Summe kam? Beim Adventsmarkt der Gemeinde waren im letzten Jahr durch den Verkauf von Selbstgebasteltem, Genähtem, Gebackenem und durch das große Engagement von vielen rund 3800 Euro zusammengekommen. Das Presbyterium der Gemeinde macht daraus eine runde Sache und stockte auf 4.000 Euro auf.

Warum Bahnhofsmission und Friedensdorf mit dem Geld bedacht wurden, führte Pfarrerin Sarah Süselbeck in ihrer Predigt aus: „Weihnachten erinnert uns jedes Jahr daran, dass wir nicht auf ewig im Dunkeln bleiben – auch wenn es sich gerade so anfühlt. Das Friedensdorf und die Bahnhofsmission sind solche Risse in der Realität von Menschen. Durch Ihre Arbeit wird das Leben anderer Menschen heller.“

Foto www.obermeiderich.de

Dass das Friedensdorf für Licht im Leben von Kindern sorgt, wussten die Konfis schon, denn sie waren im Oktober dort zu Gast und konnten sich von der Arbeit vor Ort überzeugen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

 

Spielerisch zum Therapieerfolg gelangen

Evangelische Beratungsstelle Duisburg Moers freut sich über Spende des Rotary Clubs Kamp-Lintfort Grafschaft Moers
Duisburg/Moers, 6. Januar 2023 - Reden und Spielen sind wichtige „Therapie-Bausteine“, wenn es gilt, psychologische Beratung in Erziehungs-, Familien- und Lebensfragen zu leisten. Das wissen die Verantwortlichen der Evangelischen Beratungsstelle Duisburg/Moers aus langjähriger Erfahrung. Corona hat seelische und körperliche Gewalt im häuslichen familiären Umfeld verstärkt, belegen Studien und Statistiken. „Da ist es hilfreich, wenn wir bei unserer Arbeit noch besser und effektiver ausgestattet sind“, sagt Anke Jäger, Geschäftsführerin der Beratungsstelle.

Sofort ergänzt sie: „Und das sind wir jetzt auf alle Fälle.“ Sie meint damit eine Spende des Rotary Clubs Kamp-Lintfort/Grafschaft Moers. Für die erhaltenen 1.500 Euro wurde neues Therapie- und Spielmaterial angeschafft. Bei einem Besuch am Standort Duisburg-Hamborn überzeugten sich Präsidentin Dr. Gisela Berns und Past-Präsident Jan Christofzik vom nachhaltigen Sinn der Spende. Dort wurden die beiden Spielzimmer „aufgehübscht“ und mit neuem hochwertigen und deshalb ganz schön ins Geld gehenden Spielzeug ergänzt. Carmen Lenz, Fachbereichsleiterin für Erziehung-, Ehe-, Familien- und Lebensberatung, findet die richtigen Worte: „Die Bewältigung von zum Teil traumatischen Erfahrungen braucht freundliche und sichere Räumlichkeiten.

Unterschiedliche altersadäquate Therapiematerialien stellen zudem einen hilfreichen Zugang zu den eigenen Themen, Bedürfnissen und Fragen her. Sie sind elementar für den therapeutischen Erfolg.“ „Die Spende der Rotarier bringt uns bei unserer sensiblen Arbeit im neuen Jahr einen ordentlichen Schritt weiter“, freut sich Kinder- und Jugendtherapeutin Irmgard Borsch, die sich schwerpunktmäßig um Fälle bei sexualisierter Gewalt kümmert. Da könne in der Spieltherapie Vertrauen gewonnen und Problemlösungen aufgezeigt werden. Jan Christofzik, Pfarrer im Ruhestand, der sowohl im Duisburger Norden als auch im Evangelischen Kirchenkreis Moers gearbeitet hat, hält einen Spielzeug-Helikopter in den Händen.


„Dass man damit gut spielen kann und den Kopf frei bekommt, ist mir klar“, lacht er. Christofzik trug zudem lange Zeit Verantwortung im Kuratorium der Beratungsstelle, kennt sich in deren Arbeit also bestens aus und weiß, wo der Schuh drückt. Rotary-Präsidentin Gisela Berns bestaunt eine Puppe: „Hier findet wohl jedes Kind etwas Passendes zum Spielen“, stellt sie fest und betont, wie wichtig ihr bei allen sozialen Aktivitäten ihres Clubs gerade diese Spende sei. Sie macht den Verantwortlichen Mut für ihre weitere Arbeit und hat zudem eine weitere „Motivationsspritze“ parat: „Das dürfte wohl nicht unsere letzte Spende an Sie gewesen sein.“

Die Worte sind Musik in den Ohren von Carmen Lenz. „Denn“, so berichtet sie, „auf eine Initiative des Landes NRW wird künftig die Fachberatung für betroffene Kinder, Jugendliche und deren Angehörige gerade im Problemfeld sexualisierter Gewalt aufgrund der hohen Nachfrage weiter ausgebaut. Da sind wir für jede Unterstützung dankbar.“ Letztlich kommen Zuwendungen beiden Standorten zugute: In Duisburg-Hamborn und in Moers bietet die Beratungsstelle zusätzlich zur Familien- und Lebensberatung auch Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung sowie Frühe Hilfen vor und nach der Geburt.


Die Fachberatung für Betroffene von sexueller Gewalt ist spezialisiert auf umfassende Beratung, diagnostische Abklärung und Begleitung bei vermutetem oder erhärtetem Verdacht auf sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen. Außerdem bietet die Beratungsstelle Beratung für Menschen mit traumatischen Fluchterfahrungen an. Mitarbeitende der Beratungsstelle sind zudem vor Ort in mehreren Familienzentren in Duisburg und Moers erreichbar.

Sichtlich beeindruckt werden Gisela Berns und Jan Christofzik bei den Rotariern über ihren Besuch in der Beratungsstelle berichten. „Wir haben das gute Gefühl, dass unsere Spende am richtigen Ort gelandet ist“, sagen sie. Text und Foto Reiner Terhorst  

Dr. Gisela Berns, Rotary Club Kamp-Lintfort/Grafschaft Moers (links im Bild) und Past-Präsident Jan Christofzik bei dem im Text beschriebenen Besuch der Evangelischen Beratungsstelle Duisburg Moers



Euro-Schlüssel für Schwerbehinderte

Duisburg, 21. Dezember 2022 - In Deutschland, Österreich und in der Schweiz ist der Euro-Schlüssel eine echte Erleichterung. Nicht nur an den Autobahnen, sondern auch auf den meisten Behindertentoiletten vieler Städte ist er nutzbar. Der vom CBF Darmstadt e.V. (Club Behinderter und Ihrer Freunde) eingeführte Euro-Schlüssel ist das europaweit einheitliche Schließsystem von über 12.000 Behinderten-Toiletten, das Berechtigten kostenlosen Zugang ermöglicht, z. B. an Autobahn- und Bahnhofstoiletten, öffentlichen Toiletten in Fußgängerzonen, Museen oder Behörden. Der Euro-Schlüssel wird ausschließlich an Menschen ausgegeben, die diesen auch benötigen.


Der Rat der Stadt Duisburg unterstützt die Belange Duisburger Menschen mit Behinderung auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben in der Mitte der Gesellschaft. Die Stadt Duisburg trägt den inklusiven Leitgedanken mit und bekennt sich dadurch ausdrücklich zur Chancengleichheit von Menschen mit Behinderung. Auch für das kommende Jahr 2023 übernimmt die Stadt Duisburg die Kosten für den Euro-Schlüssel Duisburger Menschen mit Behinderung und geht damit einen weiteren Schritt auf dem langen Weg in eine inklusive Gesellschaft.

Wer erhält den Schlüssel?
Der deutsche Schwerbehindertenausweis gilt als Berechtigung, wenn das Merkzeichen: aG, B, H, oder BL oder das Merkzeichen G und der GdB ab 70 und aufwärts enthalten ist. Bezugsberechtigt sind weiterhin: schwer/ außergewöhnlich Gehbehinderte, Rollstuhlfahrer, Stomaträger, Blinde, Schwerbehinderte, die hilfsbedürftig sind und

gegebenenfalls eine Hilfsperson brauchen; an Multipler Sklerose, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa Erkrankte und Menschen mit chronischer Blasen- / Darmerkrankung. Der ärztliche Nachweis wird immer dann als ausreichend angesehen, wenn eine Behinderung nicht anders nachgewiesen werden kann.





Weihnachtsbaum für Kinderwünsche

 Duisburg, 21. Dezember 2022 - Mit 140 Weihnachtsgeschenken können die Helios Rhein-Ruhr Kliniken auch dieses Jahr wieder viele Kinderherzen höherschlagen lassen. Der Kinderdorf Duisburg e. V. freut sich nicht nur über die Aufmerksamkeiten für die Kinder und Jugendlichen, sondern ebenfalls über unzählige Hygieneartikel und Geschenkgutscheine für Lebensmittelhändler, Tankstellen und Drogeriemärkte.


2018 startete zum ersten Mal die Wunschbaumaktion der Helios Rhein-Ruhr Kliniken. Beate Tscheslog, Leitung im Medizincontrolling, hat sich gemeinsam mit ihrem damaligen Team überlegt, dass sie gerne Kindern, die Weihnachten nicht mit ihrer Familie verbringen können, eine kleine Freude bereiten möchte. „Wenn man selbst Mama wird, kriegt Weihnachten noch mal einen ganz anderen Zauber“, sagt die Mutter von zwei Söhnen.


Mit dem schönen Vorsatz, Kinder in der direkten Umgebung unterstützen zu wollen, ist das Team schnell auf den Verein Kinderdorf Duisburg gestoßen. „Wir gucken häufig in andere Länder, aber in der direkten Nachbarschaft schaut man oft nicht genauer hin.“ Die Einrichtung ist dankbar über jede Unterstützung, freut sich über das Engagement und gibt die Weihnachtswünsche der Kinder gleich weiter an die Mitarbeiter:innen der Kliniken, die sich ans Besorgen und Einpacken der Geschenke machen.

Dabei haben nicht nur Mitarbeiter:innen der Klinik geholfen, sondern es wurde ebenfalls die gesamte Nachbarschaft mobilisiert. Die Wärme und Liebe fürs Detail bemerkt man gleich beim Eintreten der Einrichtung. Ein gemütliches Ambiente und ein weihnachtlicher Duft erfüllen den Raum und ermöglichen den Kindern das Gefühl von Zuhause. Auch das auffällig große Adventsgesteck erzählt seine ganz eigene Geschichte: nach der Sturmnacht im Februar ist ein großer Baum umgefallen und versperrte damit den Zugang zu einer Wohngruppe auf dem Gelände.

Die Feuerwehr befreite die Kinder und Jugendlichen aus dieser misslichen Lage. Sie mussten für zwei  Tage evakuiert werden. Aus den Überresten des Baumes ist nun ein schönes Kunstwerk entstanden, an dem die Kinder nicht nur Freude haben, sondern mit dem sie auch eine persönliche und turbulente Erinnerung verbinden.  


Der Verein, der Wohngruppen im gesamten Duisburger Stadtgebiet betreut, kümmert sich um 110 Kinder und Jugendliche mit einer Altersspanne von 3-21 Jahren und ambulant um Familien vor Ort. Dabei geht es während der tagtäglichen Arbeit nicht nur um die Auseinandersetzung mit den Kindern, sondern ebenfalls mit den Eltern. „Denn Arbeit mit Kindern ist immer auch Arbeit mit Eltern“, sagt Gabi Kazur, Erziehungsleitung der Einrichtung.


Die Nachfrage nach Plätzen in Kinder- und Jugendeinrichtungen ist groß – genauso wie die Not. „Wenn es um den reinen Bedarf geht, müssten wir vermutlich mehr als doppelt so viele Kinder aufnehmen. Die Anfragen kommen mittlerweile aus ganz Deutschland“, berichtet Geschäftsführer Andreas Wieck. Kinderdorf Duisburg e. V. befindet sich stetig in der Weiterentwicklung und hat auch im nächsten Jahr viele Projekte geplant. Daher ist jede Unterstützung wichtig (www.kidodu.de/kinderdorf/spenden).  

V.l.:  Claudia Hornung, Wirtschaftsabteilung;  Elke Schlüter, Sekretärin Geriatrie; Monika Pretzer, Ltg. Reinigung; Gabi Kazur, Erziehungsleitung; Andreas Wieck, Geschäftsführer des Kinderdorf Duisburg e.V; Beate Tscheslog, Ltg. Medizincontrolling und Datenschutzbeauftragte

 

Weihnachtsfeier mit Herz – Auszubildene der Volksbank backen für Seniorenheim

Duisburg, 21. Dezember 2022 - Auszubildende der Volksbank Rhein-Ruhr waren zur diesjährigen Weihnachtsfeier aller Ausbildungsjahrgänge zu Gast in der Backstube der Bäckerei Schollin und haben dort Weihnachtsplätzchen für das Seniorenzentrum Gute Hoffnung in Oberhausen-Sterkrade gebacken.

Um den weihnachtlichen Gedanken aufzunehmen, wurden die frisch gebackenen und verzierten Köstlichkeiten am darauffolgenden Tag dem Seniorenzentrum Gute Hoffnung in Oberhausen Sterkrade überreicht. Die Bewohner*innen freuten sich sehr und gemeinsam wurde ein gemütlicher Vormittag in weihnachtlicher Atmosphäre verbracht.

„Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen, die diese Aktion zu der gemacht haben, was sie war. Wir hatten einen wundervollen Tag und sind sehr glücklich, unsere Freude mit anderen teilen zu können,“ so Ausbildungsleiterin Isabel Kirchner.



 

TARGOBANK unterstützt soziale Einrichtungen zu Weihnachten

Großstandort in Duisburg spendet für Tafel und Kinderschutzbund
Duisburg, 21. Dezember 2022 - Auch dieses Jahr haben die TARGOBANK und viele Targobanker*innen die Vorweihnachtszeit zum Anlass genommen, denjenigen in ihrer Umgebung etwas zurück zu geben, die die Feiertage nicht so unbeschwert genießen können. Das Engagement für den Düsseldorfer Gutenachtbus hat dabei bereits Tradition: Zum vierten Mal in Folge haben die Bank und ihre Mitarbeitenden den Verein vision:teilen, die Dachorganisation des „Gutenachtbusses“ unterstützt.

Aufgrund der stark gestiegenen Energiekosten und der hohen Inflation in diesem Jahr hat sich die TARGOBANK entschlossen, die Spendensummen aus den letzten Jahren nochmal zu erhöhen. So sind in diesem Jahr mehr als 3.000 Euro für obdachlose Menschen in Düsseldorf zusammengekommen. „Besonders in diesen herausfordernden Zeiten ist es für uns Ehrensache, soziale Einrichtungen aktiv zu unterstützen“, sagt Sonja Glock, Pressesprecherin bei der TARGOBANK.

Gerade die kalten Winternächte bringen für Obdachlose viele Gefahren mit sich: Der „Gutenachtbus“ ist für sie nachts auf der Straße die letzte Anlaufstelle. Hier können sie sich nochmal mit warmer Kleidung, einer warmen Mahlzeit sowie Decken und Schlafsäcken versorgen, um gut durch die Nächte zu kommen. „Wir finanzieren uns komplett durch Spenden und können die Unterstützung der TARGOBANK sehr gut gebrauchen,“ sagt Daniel Stumpe vom Verein „vision:teilen“.

„Wir freuen uns aber nicht nur über Geldspenden, auch Woll- oder Fleecedecken, Isomatten, Schlafsäcke, Rucksäcke und Hygieneartikel werden dringend gebraucht.“ Wer spenden möchte, findet weitere Infos auf der Webseite unter
http://gutenachtbus.org/spenden/.

Unterstützung für die Tafel und den Kinderschutzbund in Duisburg
In Duisburg führt die Bank ein Kundencenter mit 2.000 Mitarbeiter*innen. Am damit größten Standort der TARGOBANK haben sich die Mitarbeitenden erneut für die Tafel Duisburg stark gemacht und während der Vorweihnachtszeit haltbare Lebensmittel gesammelt. Zusätzlich hat die Tafel eine Spende in Höhe von 2.000 Euro und 1.500 Schokoladennikoläuse von der Bank erhalten.  

Auch die Wunschzettelaktion in Kooperation mit dem Kinderschutzbund Duisburg gibt es seit vielen Jahren. Mitarbeitende erfüllen dabei die Weihnachtswünsche von Kindern aus verschiedenen integrativen Gruppen, die durch den Kinderschutzbund Duisburg gefördert werden. An den Kinderschutzbund Duisburg geht ebenfalls eine Spende in Höhe von 2.000 Euro von der TARGOBANK.

Wunschbaumaktionen Frühe Hilfen

Duisburg, 20. Dezember 2022 - Um Aktionen für Familien mit kleinen Kindern geht es der Kooperation von den Frühen Hilfen mit dem Drogeriemarkt DM. Bei einer Wunschbaumaktion vom DM auf dem Sternbuschweg konnten Kundinnen und Kunden gefüllte Geschenketaschen kaufen und damit Duisburger Familien mit Säuglingen und Kleinkindern eine Freude machen. Insgesamt 50 Taschen wurden mit viel Liebe vom DM-Team Sternbuschweg gepackt und an die Frühen Hilfen übergeben. Diese werden in den kommenden Tagen an Familien verteilt.

Bei einer weiteren gemeinsamen Aktion sammelten die Frühen Hilfen Wünsche von insgesamt 50 Familien, die anschließend beim Einkauf von Kunden der DM-Filiale auf der Oststraße erfüllt werden konnten. Die Frühen Hilfen und die Mitarbeitenden der DM-Filialen bedanken sich bei den Kunden.

Die Frühen Hilfen Duisburg beraten, unterstützen und informieren (werdende) Eltern mit Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren. Die Zentrale Anlaufstelle mitten in der Duisburger Innenstadt (Glaspavillon, Kuhstraße 18, 47051 Duisburg) hat jeden Montag und Freitag von 9 bis 15 Uhr die Türen geöffnet. Gerne können telefonisch Termine für die anderen Tage vereinbart werden (Tel: 0203 346 998 16/17).

Die Beraterinnen vor Ort versuchen jede Frage rund um Schwangerschaft und Familie mit Kindern unter drei Jahren zu beantworten oder lotsen die Familien zu den richtigen Ansprechpartnern.

Foto links: Wunschbaumaktion DM Sternbuschweg: Melissa Hömke (Mitarbeiterin DM), Julia Heinz (Azubi DM) Katharina Katthagen und Anna Pugell (Frühe Hilfen)
Rechts: Bescherung Wunschbaumaktion DM Oststraße: Frau Anna Gillich (Filialleiterin DM Oststr.), Anna Pugell und Katharina Katthagen (Frühe Hilfen)


1.200 Euro Spende für schwerkranke Kinder

125 Jahre Duisburger Ruderverein -  1.200 Euro Spende
Duisburg, 19. Dezember 2022 - Gäste und Vereinsmitglieder des Duisburger Rudervereins erruderten eine 1.200 Euro Spende für schwerkranke Kinder in Duisburg. Am sonnigen und milden, letzten Wochenende im Oktober fanden die Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen des traditionsreichen Duisburger Rudervereins statt. Höhepunkt des vielfältigen Jubiläumsprogramms war eine 24-StundenRuder-Challenge, bei der jede und jeder, ob erfahren oder unerfahren, konstitutionell stark oder schwach, jung oder alt, eingeladen war, sein Rudertalent zu testen.

Auch die Teilnahme von Kindern und Jugendlichen war ausdrücklich erwünscht. Fördert der Rudersport doch Widerstandsfähigkeit, Kameradschaft und nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige Entwicklung. Die geruderten Kilometer wurden von Sponsoren wie die Bäckerei Bolten, Duisport, Gebag, Sinalco und die Sparkasse Duisburg mit Spenden honoriert, die dem Bunten Kreis Duisburg zu Gute kamen.

2002 - 2022    20 JAHRE   BUNTER KREIS
Der gemeinnützige Verein begleitet seit 20 Jahren Familien mit zu früh geborenen, schwerkranken und behinderten Kindern auf dem Weg aus der Klinik in einen geregelten Alltag zuhause.


Vorstandsvorsitzende Dr. Gabriele Weber freute sich sichtlich über das phantastische Ergebnis. Dankbar nahm sie die Spende vom Vorstandsvorsitzenden des Duisburger Rudervereins Professor Martin Scholz entgegen. „Dieses Geld trägt dazu bei, dass wir weiterhin allen Familien mit schwerkranken Kindern, die unsere Hilfe benötigen, durch die schwierige Zeit nach der Entlassung aus dem Krankenhaus begleiten können,“ erklärte sie.

Tüten voller Freude – Spenden für die Kinderklinik

Duisburg, 14. Dezember 2022 - Auch in diesem Jahr machte sich Karolina Grundmann von der Krebshilfe für Kinder e.V., bepackt mit 60 weihnachtlichen Geschenktüten auf den Weg in die Helios St. Johannes Klinik. Gefüllt mit Kuscheltieren, Spielzeug und einem riesigen Schoko-Nikolaus bereiteten sie und ihr Team damit den kleinen Patient*nnen in der Kinderklinik wieder eine große Freude.

Für diese besondere Spendenaktion, gestiftet vom Verein und von lokalen Unternehmen, ist auch Dr. Peter Seiffert, Chefarzt der Kinderklinik, sehr dankbar: „Es ist wie immer ein Lichtblick, besonders jetzt in dieser für alle belastenden Zeit der großen Infektwellen. Und die vielen Kinder bei uns freuen sich riesig über die Aufmunterung.“ Dieses Mal konnte die Übergabe auch wieder im Spielzimmer der Station stattfinden, die kleine Sophie (6) war die erste, die sich eine Tüte aussuchen durfte. Nach mehreren Tagen in der Klinik eine schöne Überraschung für sie und ihre Mutter.  

Dr. Seiffert übergibt Spendentüte an Patientin Sophie

Ein großes Projekt der Krebshilfe für Kinder e.V. konnte dank zahlreicher Spenden ebenfalls bereits umgesetzt werden: Erkrankte und bedürftige Kinder können nach ihrem Klinikaufenthalt auf einem Ferienhof mit ihrer Familie kostenlos Urlaub machen und sich erholen. Die Bauarbeiten für das Gästehaus auf dem Hof in Offenwarden bei Bremerhaven sind abgeschlossen.    

V.l.: Karolina Grundmann, Dr. Peter Seiffert und Spielzimmerleitung Eweline Kowo

 

Rekordsumme für den Verein zebrakids: schauinsland-reisen überreicht über 5.000,- Euro 

Duisburg, 08. Dezember 2022 - Das Lichtermarkt-Wochenende im Landschaftsparkt Duisburg-Nord Ende November war mit über 30.000 Besuchern ein voller Erfolg. schauinsland-reisen sorgte in der Gießhalle mit dem geglückten Weltrekordversuch „Die größte Sandburg aus Legosteinen“ für einen Besuchermagneten und strahlende Gesichter. Durch den Verkauf von Losen und eine Fotoaktion hat schauinsland-reisen eine Rekordsumme von 4.611,- Euro eingenommen, die der Reiseveranstalter auf 5.000 Euro aufrundet und 1:1 an den Verein zebrakids und dessen Projekt #starkezebrakids weitergibt.

Maskottchen Hugo und Stephanie Labetzke vom Verein zebrakids nehmen von Mike Laub (schauinsland-reisen) den Spendenscheck über 5.000,- Euro entgegen.


„Die Spendenbereitschaft der Besucher war riesig, das ist überwältigend! Wir sind glücklich und dankbar, dass so viel Geld für diese gute Sache zusammengekommen ist“, freut sich Andreas Rüttgers, Touristikchef von schauinsland-reisen und Ideengeber des Weltrekords. Auf dem Weg zur größten Sandburg aus Legosteinen verkaufte das Team von schauinsland-reisen am eigenen Stand Lose für je 1,- Euro, mit denen Kinder und Erwachsene Sets aus Legosteinen und weitere attraktive Sachpreise gewinnen konnten.

Viele Gäste verewigten sich außerdem auf einem Foto für jeweils 1,- Euro mit einem großen Katta und weiterer Deko aus Legosteinen vor karibischer Kulisse. Die Charityaktion von schauinsland-reisen fand enormen Anklang, insgesamt wurden 4.611,- Euro eingenommen – mehr als doppelt so viel wie im vergangenen Jahr. schauinsland-reisen rundet die Spendensumme auf 5.000,- Euro auf und der Erlös geht zu 100 Prozent an den Verein zebrakids. 


Der zebrakids e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, sozial benachteiligte Kinder zu unterstützen. Seit mehreren Jahren unterhält der Verein darüber hinaus unter dem Schlagwort #starkezebrakids eine Loge für schwerkranke Kinder in der schauinsland-reisen-arena. Das Ziel: kleinen, schwerkranken Zebra-Fans in geschützter Atmosphäre einen unvergesslichen Tag mit ihrer Familie und Freunden zu bereiten. Mittlerweile wurden die größte Sandburg aus Legosteinen und die gesamte Deko in der Gießhalle wieder abgebaut.

schauinsland-reisen hat auf dem Lichtermarkt die größte Sandburg der Welt aus Legosteinen gebaut.

Einen Teil der Steine spendet schauinsland-reisen gemeinsam mit dem Verein zebrakids an Kinderheime in Duisburg. Wer die (Sand-)Burg nachbauen und dabei kreativ sein möchte, kann noch bis morgen, 9.12., am Gewinnspiel von schauinsland-reisen auf Instagram und Facebook teilnehmen und mit etwas Glück Big-Bricks oder Sets aus Legosteinen gewinnen.

 

Schülerinnen und Schüler des Abteigymnasiums überreichen Spenden an Duisburger Werkkiste

Duisburg, 08. Dezember 2022 - Am 7. Dezember haben Schülerinnen und Schüler des Abteigymnasiums in Hamborn von der Schule gesammelte Spenden an die Duisburger Werkkiste übergeben. Direkt zwei große, beladene Autos mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Kindersachen fuhren heute am Standort Liebfrauen in Bruckhausen vor. „Es fühlt sich ein wenig an wie an Nikolaus, dabei ist heute schon der 7. Dezember“ freute sich Werkkisten-Leiter Norbert Geier.

Ernst fährt er fort: „Gerade aktuell wird wieder sichtbar, wie wichtig das Engagement der Schülerinnen und Schüler ist, wir erleben die Armut täglich in unserer Mitte. Oft sind es Lebensmittel und Hygieneartikel des Alltags, an denen es fehlt. Umso mehr freuen wir uns darüber, dass wir nun die Spenden des Abteigymnasiums weitergeben und dadurch ein wenig Not lindern können“.

Schulseelsorger Hermann-Josef Grünhage vom Abteigymnasium, der die Spendenaktion begleitete, hebt die Relevanz des solidarischen Miteinanders hervor: „Alle Schülerinnen und Schüler des Abteigymnasiums haben sich richtig ins Zeug gelegt, um die vielen Kartons voller Sachspenden zu sammeln. Für uns als Schule ist es selbstverständlich, dort zu unterstützen, wo wir wissen, dass die Spenden benötigt werden und gut ankommen.“

Die Spenden werden ab sofort, montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr, an den Standorten Schulstraße 29 in Bruckhausen in der Beratungsstelle Arbeit/Süd-Ost-Europäer und An der Paulskirche 7 durch die Quartierskümmerer in Marxloh an bedürftige Menschen verteilt.

Die Spenden sind angekommen“. Links: Susanne Patzelt, Duisburger Werkkiste; rechts (von vorne nach hinten): Herrmann-Josef Grünhage und Bernhard Hinkes, Abtei-Gymnasium, Norbert Geier, GF Duisburger Werkkiste) und im Hintergrund Schüler des Abtei-Gymnasiums  - Foto Lena Richter Duisburger Werkkiste

Inner Wheel spendet 50 neue Herzkissen

Duisburg, 08. Dezember 2022 - Auch wenn Brustkrebs heute immer noch die häufigste Krebserkrankung bei Frauen ist, sind die Heilungschancen in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Bereits seit über zwölf Jahren versorgen die Freundinnen das Helios Krankenhaus St. Anna im Duisburger Süden regelmäßig zum Muttertag mit selbst genähten Herzkissen. Und falls Bedarf besteht auch außerplanmäßig zu Nikolaus.

Das Kissen mit den langen Ohren in die Armbeuge gelegt spendet den Brustkrebspatienten und -patientinnen Geborgenheit, Hoffnung und signalisiert: „Du bist nicht alleine“, so Brigitte Schmelzer, die derzeitige Präsidentin des Duisburger Inner Wheel Clubs.

Nach einer Operation lindert es Druck, Lager- und Wundschmerzen, wie zum Beispiel beim Anlegen des Autogurtes. Unterstützt wird die Aktion schon seit vielen Jahren durch die Bettwaren-Firma f.a.n. Frankenstolz mit qualitativ hochwertigem Füllmaterial, das ohne Bedenken bei 60° C gewaschen und in den Trockner gegeben werden kann.    

V.l.: Funktionsoberarzt Senologie Herr Khoyrutty, Schwester Petra (Breast Care Nurse), Brigitte Schmelzer, Ruth Stromberg (beide IWC Duisburg), Dr. Mahdi Rezai (Leitung Brustzentrum), Schwester Justine und Schwester Katja (beide Breast Care Nurse)