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Rezeptideen mit der Seelenwärmer Summer Edition  

Bielefeld/Duisburg, 23. April 2026 - Die neuen kalten Seelenwärmer Tassenpuddinge sind der perfekte Genuss für eine kleine, erfrischende Pause: herrlich kühl, cremig und im Nu genussbereit. Mit den vier Sorten unserer Summer Edition kommt hier jeder auf seinen Geschmack! 

Ob purer Löffelgenuss aus der Tasse oder als Basis für kreative Dessertideen - unsere Seelenwärmer lassen sich nicht nur im Handumdrehen mit 150 ml kalter Milch als erfrischende Einzelportion genießen, sondern auch ohne Kochen, einfach und schnell in köstliche Rezepte verwandeln: Himbeer-LassiAnanas-ShakeSkyr Pudding und Pudding Oats. Summerfeeling garantiert!

Vanille-Geschmack & Erdbeere

Weiße Schokolade & Himbeere
 
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Korokke: Japanische Kroketten mit Kartoffeln

Knuspriger Streetfood-Klassiker mit europäischem Ursprung

Goldbraun frittiert: Die Korokke ist ein beliebter Snack in Japan. Bildnachweis: KMG/die-kartoffel.de

Berlin/Duisburg, 21. April 2026 - Sushi, Ramen und Tempura sind Klassiker der japanischen Küche und schon längst in Deutschland angekommen. Doch auch Japan hat sich von europäischen Küchentraditionen inspirieren lassen: Die Korokke ist Japans Antwort auf die französische Krokette und ein Beispiel dafür, wie aus kulinarischem Austausch eigenständige Klassiker entstehen. Wie sich die Knolle in Japan etabliert hat und neu interpretiert wird, erklärt die Kartoffel-Marketing GmbH.

Die Kartoffel in Japan: vom Importprodukt zum Alltagsklassiker
Die Kartoffel, auf Japanisch „Jagaimo“ genannt, gelangte im 17. Jahrhundert über internationale Handelswege ins Land und wurde zunächst vor allem in kühleren Regionen wie Hokkaido angebaut. Heute ist sie ein fester Bestandteil der japanischen Küche und findet Verwendung in Gerichten wie Nikujaga – einem geschmorten Fleisch-Kartoffel-Gericht – oder Kartoffelsalat nach japanischer Art.

Hokkaido ist bekannt für seine hochwertigen Kartoffelsorten, die aufgrund des Klimas einen hohen Stärkegehalt und ein besonders feines Aroma entwickeln. Anders als Reis, der traditionell das Grundnahrungsmittel darstellt, steht die Kartoffel in Japan für kulinarische Offenheit gegenüber westlichen Einflüssen und bildet die Basis für eines der beliebtesten Hausmannsgerichte des Landes: die Korokke.

Korokke: knuspriger Genuss mit japanischer Handschrift
Ende des 19. Jahrhunderts, inspiriert von der französischen Krokette, entwickelte sich die Korokke in Japan zu einer eigenständigen Spezialität. Während die französische Variante häufig aus einer Béchamelsauce oder einer feinen Kartoffelmasse besteht und eher als Beilage oder Vorspeise serviert wird, setzt die japanische Korokke auf eine Mischung aus gestampften Kartoffeln, Hackfleisch, Zwiebeln oder Gemüse.

Die Masse wird in eine flache, ovale Form gebracht, paniert und goldbraun frittiert. Charakteristisch ist die besonders knusprige Panko-Panade.

Streetfood in Japan
In Japan wird Korokke sowohl im Restaurant frisch zubereitet als auch als günstiger Snack im Supermarkt oder an Imbissständen angeboten. Oft wird sie pur, mit einer würzig-süßen Tonkatsu-Sauce beträufelt oder als Bestandteil eines Bentōs – einer traditionell in Fächern unterteilten Lunchbox mit Reis, Fisch oder Fleisch und Beilagen – serviert.
Damit ist die Korokke weniger eine Beilage als vielmehr ein eigenständiges, alltagstaugliches Hauptgericht. Sie zeigt, wie vielseitig die Kartoffel weltweit eingesetzt wird und wie aus einem europäischen Vorbild durch kulturellen Austausch ein japanischer Lieblingsklassiker entstehen konnte.

Korokke (japanische Kroketten) – Zutatenliste
600 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend
2 EL Butter
100 ml Milch, 3,5 % Fett
1 Prise Muskat
2 Zwiebeln
1 TL Öl
500 g Rinderhack
2 Möhren
100 g Erbsen
Salz und Pfeffer
Panko-Mehl und Weizenmehl (Typ 405), zum Panieren
2 Eier (Gr. M)
Öl zum Frittieren
Tonkatsu- o. Worcestersauce

Zubereitung:
Kartoffeln schälen, 25–30 Minuten weichkochen und mit Butter, Milch und Muskatnuss zu einem Püree stampfen.
Zwiebeln schälen, fein würfeln und in einer Pfanne mit Öl glasig andünsten. Hackfleisch dazugeben und krümelig braten. Möhren raspeln, dazugeben und für ca. zwei Minuten mitbraten. Zwiebeln, Hack, Erbsen und Möhren zum Kartoffelstampf geben und alles gut vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mehl und Panko-Mehl jeweils in eine flache Schüssel geben, die Eier in einer flachen Schüssel verquirlen. Aus der Kartoffelmasse mit feuchten Händen Kroketten formen und nacheinander zunächst in Mehl, dann in Ei und zuletzt in Panko wenden.
Öl erhitzen und die Korokke portionsweise frittieren, bis sie goldbraun sind. Auf einem Küchentuch abtropfen und mit Tonkatsu- oder Worcestersoße essen.

Das Rezept gibt es auch online: Korokke – Japanische Kroketten
 

Trendzutat Pistazie – leckere Dr. Oetker Rezeptideen rund um den kleinen grünen Kern

Bielefeld/Duisburg, 8. März 2026 - Aromatisch und vielseitig - bereits vor mehreren tausend Jahren als Delikatesse geschätzt, hat sich die Pistazie insbesondere in den letzten Jahren zu einer wahren Trendzutat entwickelt.

 Auch wir sind ein großer Fan von dem kleinen grünen Kern und möchten Ihnen unsere Rezeptideen mit Pistazien vorstellen.  Eine kleine Vorschau daraus sehen Sie hier.
 * Rezepte mit gehackten Pistazien, Pistaziencreme und Pistazienmus *



* Rezepte mit dem Dubai-Trio Kadayif Teigfäden (Engelshaar), Pistaziencreme und gehackten Pistazien *

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Protein-Power aus Nordafrika: Kartoffel-Tajine mit Kichererbsen

Traditionelles Schmorgericht modern interpretiert – ideal für aktive Tage

Kartoffel-Tajine bietet nordafrikanische Protein-Power für den Alltag. Bildnachweis: KMG/die-kartoffel.de

Berlin/Duisburg, 10. März 2026 - Nordafrikanische Küche steht für aromatische Gewürze, schonende Zubereitung und ausgewogene Zutaten. Ein Paradebeispiel dafür ist die Kartoffel-Tajine mit Kichererbsen – ein Gericht, das jahrhundertealte Kochtradition mit zeitgemäßen Ernährungsansprüchen verbindet. Besonders für Sportlerinnen und Sportler sowie ernährungsbewusste Menschen bietet die Tajine eine überzeugende Kombination aus Geschmack und Funktionalität. Wie sich das traditionelle Gericht zeitgemäß und ernährungsbewusst interpretieren lässt, erklärt die Kartoffel-Marketing GmbH.

Die Tajine – Herzstück nordafrikanischer Kochtradition
Der Begriff „Tajine“ bezeichnet sowohl das Gericht als auch das traditionelle Gefäß, in dem es zubereitet wird. Charakteristisch für die Tajine ist ihre runde, flache Form aus Lehm sowie der markante, konisch zulaufende Deckel. Dieser Deckel sorgt dafür, dass der aufsteigende Dampf kondensiert und als Flüssigkeit zurück ins Gericht fließt – so bleiben Zutaten saftig und aromatisch.

In Ländern wie Marokko, Tunesien und Algerien werden Tajines seit Generationen für Schmorgerichte mit oder ohne Fleisch genutzt, um Zutaten bei niedriger Hitze langsam zu garen. So bleiben Nährstoffe erhalten, Aromen intensivieren sich und es entsteht eine natürliche, bekömmliche Mahlzeit ganz ohne aufwendige Technik.

Protein-Power aus pflanzlichen Zutaten
Die Variante mit Kartoffeln und Kichererbsen greift diese Tradition auf und setzt zugleich auf pflanzliche Proteinquellen. Kichererbsen liefern hochwertiges Eiweiß, komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe, die lange sättigen und den Blutzuckerspiegel stabil halten können. Kartoffeln ergänzen das Gericht mit Kalium, Vitamin C und schnell verfügbarer Energie – ideal für die Regeneration nach dem Training oder als ausgewogene Mahlzeit vor sportlicher Aktivität. Für eine Extraportion Eiweiß lässt sich das Gericht mit einer Joghurtsoße ergänzen.

Traditionell werden in der Tajine für die nordafrikanische Küche typische Gewürze wie Kreuzkümmel, Kurkuma und Koriander genutzt. Diese sorgen nicht nur für den charakteristischen Geschmack, sondern bringen auch gesundheitliche Vorteile mit sich, etwa entzündungshemmende und verdauungsfördernde Eigenschaften.

Ob als wärmendes Wohlfühlgericht, Meal-Prep für Trainingstage oder bewusste Alternative zu fleischlastigen Mahlzeiten – die Kartoffel-Tajine mit Kichererbsen verbindet nordafrikanische Kochtradition mit moderner, pflanzenbetonter Ernährung – aromatisch, sättigend und vielseitig einsetzbar.

Kartoffel-Tajine mit Kichererbsen – Zutatenliste
500 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend
1 Gemüsezwiebeln
3 Knoblauchzehen
4 EL Olivenöl
1 TL Ingwer, gerieben
250 ml Gemüsebrühe
3 EL Sojasoße
1,5 TL Ras el Hanout
2 EL Zitronensaft, frisch + etwas zum Servieren
2 Fleischtomaten
200 g Auberginen
200 g Kichererbsen
Zitronenthymian zum Dekorieren
Kirschtomaten nach Belieben, halbiert
Salz und Pfeffer

Für den Joghurt:
300 g Griechischer Joghurt, 30 % Fett
3 EL Zitronensaft
Olivenöl
1,5 EL Tahin
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Für die Tajine: Zwiebel und Knoblauch schälen. Zwiebel grob würfeln, Knoblauch fein hacken und beides mit dem Ingwer in Öl anschwitzen. Mit der Brühe ablöschen und aufkochen. Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen.

Brühe mit Sojasoße, Ras el Hanout und 2 EL Zitronensaft würzen, kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kartoffeln schälen, vierteln, in eine Tajine geben und mit der Brühe übergießen.

Tomaten und Auberginen waschen, grob würfeln. Mit Kichererbsen in die Tajine geben, gut vermengen. 30 bis 45 Minuten schmoren, bei Bedarf Brühe nachgießen.

Für den Joghurt: Joghurt mit 3 EL Zitronensaft, Olivenöl und Tahin verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren mit Thymian, Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und mit halbierten Tomaten garnieren.


Das Rezept gibt es auch online: Kartoffel-Tajine mit Kichererbsen


Kartoffelcurry: wie die Knolle zum indischen Klassiker wurde

Aloo Masala - wärmendes Soulfood mit Gewürzpower

Berlin/Duisburg, 25. Februar 2026 - "Aromatisch, vielseitig und in unzähligen Varianten verbreitet: Aloo Masala gehört zu den beliebtesten Gerichten der indischen Küche. Übersetzt bedeutet der Name schlicht „Kartoffeln mit Gewürzen“, ein Hinweis darauf, dass es kein einheitliches Rezept gibt. Wie die Kartoffel den Weg nach Indien fand und wie sich Aloo Masala auch einfach zuhause zubereiten lässt, erklärt die Kartoffel-Marketing GmbH.

Von der fremden Knolle zum Alltagsgericht
Kartoffeln gehören heute fest zur indischen Esskultur. Sie sind auf Märkten, in Straßenküchen oder bei Familienfesten zu finden – meist kombiniert mit einer Vielzahl an Gewürzen. Dabei war die Knolle ursprünglich gar nicht in Indien heimisch. Forschende gehen davon aus, dass portugiesische Händler die Kartoffel im 17. Jahrhundert einführten. Ähnlich wie später in Europa setzte sie sich rasch durch: Sie war günstig, nahrhaft, leicht anzubauen - und erstaunlich vielseitig.

Wenn Kartoffeln auf Gewürztradition treffen
Während sich in Deutschland Klassiker wie Kartoffelsalat, Knödel oder Püree entwickelten, traf die Knolle in Indien auf eine jahrhundertealte Gewürzkultur. Gerade weil die milde Kartoffel kräftige Aromen so gut aufnehmen kann, entwickelte sich Aloo Masala rasch zu einem beliebten und erschwinglichen Traditionsgericht.

Für die Zubereitung werden Kartoffeln gekocht oder angebraten und mit Gewürzen wie Kurkuma und Chili kombiniert. Häufig beginnt die Zubereitung mit dem sogenannten „Tadka“, dem Anrösten der Gewürze in heißem Fett, wodurch sich die Aromen besonders intensiv entfalten können.

Eine Originalversion des Gerichts gibt es nicht. In Nordindien wird Aloo Masala häufig als weiches Gemüsegericht mit Tomaten und Zwiebeln serviert. In Südindien ist eher eine trockene, gelb gewürzte Variante verbreitet, die als Füllung der beliebten Masala Dosa – einem gefüllten Reis-Linsen-Crêpe – häufig zum Frühstück gegessen wird.

Gerade im Winter kann Aloo Masala ein wohltuendes Essen sein: Es ist warm, sättigend und reich an Gewürzen, die traditionell in der indischen Küche für ihre unterstützende Wirkung geschätzt werden. Kurkuma und Chili sorgen nicht nur für Geschmack, sondern auch für ein wärmendes Gefühl, während Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Kartoffeln viel Vitamin C enthalten und Energie liefern. Als Hauptgericht kann Aloo Masala beispielsweise mit Reis oder dem typisch indischen Naan-Brot serviert werden.

Aloo Masala – Zutatenliste
600 g Kartoffeln, festkochend
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 Stück frischer Ingwer (ca. 4 x 3 cm)
4 EL Öl
30 g ungesalzene, gemahlene Cashewnüsse
2 TL Chilipulver
4 TL Paprikapulver, edelsüß
1,5 TL Koriander, gemahlen
1,5 TL Kurkuma, gemahlen
1.5 TL Tandoori Masala-Gewürz
2 TL Salz
400 ml Milch, 3,5 % Fett
250 g Crème fraîche

Zubereitung:
Kartoffeln 15-20 min kochen, abgießen, auskühlen lassen, pellen und grob würfeln. Zwiebel so fein wie möglich würfeln und in Öl andünsten. Knoblauch fein hacken, Ingwer fein reiben und beides kurz mit den Zwiebeln mitbraten.

Cashewkerne, Gewürze und Salz zu den Zwiebeln geben und unter ständigem Rühren braten. Alles mit der Hälfte der Milch ablöschen, erhitzen und einkochen lassen.

Crème fraîche mit der restlichen Milch verrühren und die Mischung nach und nach in das Curry einrühren. Zum Schluss Kartoffelwürfel zugeben und mitkochen. Für eine perfekte Cremigkeit bei Bedarf noch etwas Milch dazugeben. Das Curry schmeckt am besten richtig heiß und mit einer Scheibe Baguette oder einem typisch indischen Naan-Brot.
Das Rezept gibt es auch online: Aloo Masala

 

 

 

 

Der Frühling kommt - blumige und farbenfrohe Backideen

Bielefeld/Duisburg, 18. Februar 2026 - Eins, zwei, drei – wir backen uns den Frühling herbei! Mit unserer limitierten Backmischung Bunte Blumenwiese-Torte gelingt dies mit Leichtigkeit. Die Mischung für den grasgrünen Teig, die Mischung für die Creme sowie die hübschen Zucker-Dekor-Blumen sind in der Packung enthalten und machen diese Torte zu einem optischen Highlight.

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Papas a la Huancaína: Kartoffeln, Chili und eine Reise durch die Anden

Peruanisches Nationalgericht mit Geschichte und viel Aroma

Aromatisch und einfach zubereitet: Die peruanische Vorspeise „Papas a la Huancaína“ schmeckt nicht nur auf Bahnfahrten. Bildnachweis: KMG/die-kartoffel.de

Berlin/Duisburg, 22. Januar 2026 - Die Kartoffel ist aus der deutschen Küche kaum wegzudenken – doch ihre Erfolgsgeschichte reicht weit über unsere Landesgrenzen hinaus. In ihrem Ursprungsland Peru spielt die vielseitige Knolle bereits seit Jahrtausenden eine zentrale Rolle.

Kein Wunder also, dass es dort eine Kartoffelspezialität sogar zum Nationalgericht gebracht hat: „Papas a la Huancaína“ – zarte Kartoffeln, serviert mit einer cremig-würzigen Chilisauce. Wie sich dieses aromatische Gericht auch bei uns ganz einfach zu Hause zubereiten lässt und welche überraschende Verbindung seine Entstehung zu einer Eisenbahnlinie hat, erklärt die Kartoffel-Marketing GmbH.

Kartoffeln aus Huancayo
„Papas a la Huancaína“ zählt heute zu den bekanntesten Gerichten der peruanischen Küche. Traditionell wird die Spezialität kalt oder lauwarm als Vorspeise serviert: Gekochte Kartoffeln treffen dabei auf eine cremige, leuchtend gelbe Sauce aus Chili und Käse, ergänzt durch Salatblätter, hart gekochte Eier und schwarze Oliven. Trotz ihrer einfachen Zutaten überzeugt die Speise durch ein intensives Aroma – und erzählt zugleich ein Stück kulinarischer Geschichte.

Denn der Name „Papas a la Huancaína“ lässt sich entweder mit „Kartoffeln nach Huancayo-Art“ oder „Kartoffeln auf dem Weg nach Huancayo“ übersetzen. Er verweist auf die Region rund um Huancayo im zentralperuanischen Hochland. Dort soll das Gericht Ende des 19. Jahrhunderts entstanden sein, zur Zeit des Baus der Peruanischen Zentralbahn, die Lima mit Huancayo verbinden sollte.

Überlieferungen zufolge bereiteten Frauen aus der Region die einfache Mahlzeit für die Bahnarbeiter zu: gekochte Kartoffeln mit einer Sauce aus lokalen Zutaten wie Queso fresco (ein fester, aber bröckeliger Weißkäse), Milch oder Sahne, Öl und Ají Amarillo, einer mild-scharfen gelben Chilischote. Andere Quellen berichten, dass das Gericht auf der Zugstrecke selbst serviert wurde und so zu seinem Namen kam.

Die Kartoffel nimmt Fahrt auf
Aus einer zweckmäßigen Mahlzeit wurde schnell ein beliebtes Gericht. Bis heute prägt die Kombination aus cremiger Sauce und weichen Kartoffeln den Charakter der Speise. Wie bei vielen Nationalgerichten existieren auch hier zahlreiche Varianten der Zubereitung: Die Huancaína-Sauce wird je nach Familie mit Queso Fresco, Kondensmilch, Crackern oder ganz ohne diese Zutaten zubereitet.

In Abwandlung mit Erdnüssen erhält das Gericht einen kräftig-nussigen Charakter und lässt sich zudem auch vegan zubereiten, indem die Eier einfach weggelassen werden und die Milch durch einen Pflanzendrink ersetzt wird.

Papas a la Huancaína mit Erdnusssauce – so gelingt das peruanische Klassikergericht
Zutatenliste:
12 Kartoffeln, mehligkochend, klein
125 g Erdnüsse, geröstet, ungesalzen
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
0,5 rote Chilischote, klein
1 EL Öl
150 ml Milch, 3,5 % Fett
8 Blätter Romanasalat
4 Eier (Gr. M), hart gekocht
4 Tomaten, klein
12 schwarze Oliven, kernlos
4 Stängel Petersilie
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Für vier Portionen zuerst 125 g Erdnüsse in warmem Wasser mindestens 2 Stunden einweichen und vier Eier in Wasser kochen. Danach 12 kleine mehligkochende Kartoffeln waschen, 15-20 Minuten in Salzwasser kochen, abgießen, ausdampfen lassen und pellen.

Dann 1 rote Zwiebel und 1 Knoblauchzehe schälen und fein würfeln. 1 rote Chilischote waschen, entkernen und die Hälfte in feine Streifen schneiden.1 EL Öl erhitzen und die Zwiebel und den Knoblauch darin andünsten, die Chilistreifen hinzugeben und 3 Minuten mitbraten. Nun alles mit 150 ml Milch (3,5 % Fett) ablöschen und kurz einkochen lassen.

Für die Soße die eingeweichten Erdnüsse abgießen und mit der Milch-Zwiebel-Mischung im Mixer fein pürieren, bei Bedarf noch etwas Milch hinzufügen und alles anschließend 10 min köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun 8 Blätter Romanasalat waschen und trocken tupfen. Die hart gekochten Eier pellen und längs halbieren, zudem 4 kleine Tomaten waschen und in Scheiben schneiden.

Zum Schluss den Salat, die Kartoffeln und Eierhälften sowie die Tomaten auf vier Tellern anrichten. Nun nur noch mit der selbstgemachten Huancaína-Soße übergießen und mit gehackter Petersilie bestreuen.

Tipps: Für den typisch peruanischen Geschmack gibt es Ají Amarillo (klassisch verwendete gelbe Chilisorte) im gut sortierten Latino-Supermarkt. Wer das Gericht etwas schärfer mag, kann optional auch die ganze rote Chilischote verwenden – für einen milderen Geschmack können 75 g Ricotta, Hüttenkäse oder Feta in die Soße gegeben werden.


Kartoffeln & Grünkohl: starkes Duo für die kalte Jahreszeit

Berlin/Duisburg, 11. Dezember 2025 - Mit dem Einzug der nass-kalten Jahreszeit sehnen sich viele nach Gerichten, die Wärme spenden und zugleich ein Gefühl von Geborgenheit vermitteln. Kartoffeln gelten dank ihrer Vielseitigkeit, Bekömmlichkeit und natürlichen Sättigungskraft traditionell als idealer Begleiter durch die Wintermonate.

Wärmt an kalten Tagen: Die toskanische Kartoffelsuppe verbindet winterliche Zutaten mit mediterraner Würze. Bildnachweis: KMG/die-kartoffel.de
 
In Kombination mit frischem Grünkohl, der von Ende Oktober bis März Saison hat, entsteht ein echtes Power-Duo: regional, nahrhaft und voller Geschmack. Wie gut diese beiden Zutaten harmonieren, zeigt die Kartoffel-Marketing GmbH.


Winterzeit ist Soulfood-Zeit
Grünkohl ist ein traditionelles Wintergemüse und überzeugt mit einer Fülle an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen, denen entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften zugeschrieben werden. Wer zum klassischen Grünkohl-Kartoffel-Eintopf eine wärmende Alternative sucht, die der ganzen Familie schmeckt, findet sie in der würzigen toskanischen Kartoffelsuppe mit Grünkohl und Hackfleisch. Dieses winterliche Soulfood vereint mediterranen Geschmack mit nahrhaftem Wintergemüse und vielen Proteinen.

Mehligkochende Kartoffeln spielen dabei eine entscheidende Rolle: Durch ihren hohen Stärkegehalt zerfallen sie beim Kochen leicht und verleihen der Suppe ganz ohne zusätzliche Bindemittel eine angenehm sämige Textur. Ihr milder Geschmack lässt gleichzeitig dem Grünkohl und Gewürzen wie Oregano und Chili genügend Raum, ihr volles Aroma zu entfalten. Gemeinsam mit Hackfleisch, Sahne und Milch wird daraus ein sättigendes, proteinreiches Gericht – perfekt für kalte Tage.

Wohlbefinden geht über den Teller hinaus
Wohlbefinden im Winter entsteht jedoch nicht nur durch warmes Essen. Auch regelmäßige Bewegung hilft dabei, die dunkle Jahreszeit ausgeglichen zu erleben. Besonders hilfreich ist es, eine Bewegungsform zu wählen, die Freude bereitet – sei es Tanzen, Wandern, Schwimmen oder Radfahren. Was mit Vergnügen verbunden ist, findet leichter seinen Platz im Alltag und stärkt Körper und Geist auf natürliche Weise.

Toskanische Kartoffelsuppe: So wird’s gemacht
Für vier Portionen Suppe, zuerst eine Zwiebel schälen und fein hacken. Danach ein EL Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel mit 300 g Rinderhackfleisch anbraten. Sobald das Fleisch krümelig wird, mit einem Liter Rinderbrühe ablöschen und bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Währenddessen vier mehligkochende Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Die Kohlblätter von 400g Grünkohl waschen, von den dicken Blattrippen befreien, aufrollen und in möglichst dünne Streifen schneiden. Die Kartoffelwürfel und die Kohlstreifen zur Suppe hinzugeben und ca. 15 Minuten köcheln lassen.

Zum Schluss 200 ml Sahne, 200 ml Milch, etwas Oregano, Salz, Pfeffer und auf Wunsch einen halben Teelöffel Chiliflocken zur Suppe geben und alles aufkochen lassen. Die toskanische Kartoffelsuppe abschmecken und servieren! Guten Appetit!