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Kirchen und Gemeinden in Duisburg 

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Redaktion Harald Jeschke

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Archiv Juli - September 2026

- Herbstfest mit Liedersingen in der Kreuzeskirche Marxloh
- Evangelische Beratungsstelle Duisburg Moers
- Mehr als 30 Jahre engagierte Arbeit: Gemeinde verabschiedet Ulrike Boos

Herbstfest mit Liedersingen in der Kreuzeskirche Marxloh
Duisburg, 30. September 2026 - Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh lädt wieder zum beliebten Herbstlieder-Singen ein: Die bekannten Songs, in denen sich alles um die romantische Jahreszeit dreht, werden am 8. Oktober ab 14.30 Uhr in der Kreuzeskirche, Kaiser-Friedrich-Straße 40, angestimmt.

Das Singen ist Teil eines ganzen Herbstfestes des Begegnungs- und Beratungszentrums für Seniorinnen und Senioren - mit Klönen, Kaffee und Kuchen. Eine Anmeldung im BBZ (0203 404936) oder im Gemeindebüro (0203 75969700) ist unbedingt erforderlich. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.

Evangelische Beratungsstelle Duisburg Moers bietet seit 25 Jahren Hilfe bei Schwangerschaftskonflikten
Ausstellung in der Duisburger Salvatorkirche zum Jubiläum

An der Seite von Frauen in einer existenziellen Lebensphase Evangelische Beratungsstelle bietet seit 25 Jahren Hilfe bei Schwangerschaftskonflikten Seit 25 Jahren gibt es die Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung der Evangelischen Beratungsstelle Duisburg/Moers.

Sie richtet sich an Frauen, die vor der Entscheidung stehen, eine Schwangerschaft fortzuführen oder abzubrechen. In vertraulichen und kosten-freien Gesprächen unterstützen die Beraterinnen die Ratsuchenden dabei, eine lebbare Entscheidung für sich treffen zu können.  Darüber hinaus berät die Einrichtung zu sozialrechtlichen Fragen und hilft unter anderem bei Anträgen an die Bundesstiftung „Hilfe für Mutter und Kind“.

Das Angebot entstand im Jahr 2001, nachdem die katholische Kirche die Schwangerschaftskonfliktberatung beendete. Ziel war es, eine Begleitung der Entscheidungsfindung durch einen christlichen Träger sicherzustellen. Seitdem haben an den beiden Standorten in Duisburg und Moers 24.000 Ratsuchende in der Beratungsstelle Hilfe in der Schwangerschaftsberatung gesucht.

Rund 14 Prozent kamen zur Schwangerschaftskonfliktberatung, 86 Prozent zur Schwangerschaftsberatung. Am Sonntag, 11. Oktober 2026, betrachtet ein Gottesdienst in der Duisburger Salvatorkirche die Bedeutung der Arbeit und die zurückliegenden Jahre. Beginn ist um 10 Uhr. Das Beratungsteam gibt zudem Einblicke in seine Arbeit. Im Anschluss wird die Ausstellung „On Motherhood“ der spanischen Künstlerin Dolors Planiol eröffnet.

Die Künstlerin wird bei der Eröffnung anwesend sein. Die Ausstellung beschäftigt sich mit gesellschaftlichen Vorstellungen rund um Mutterschaft und zeigt anhand von Interviews und Porträts unterschiedliche Erfahrungen von Frauen mit Schwangerschaft und Erziehung. Der Vormittag endet gegen 13 Uhr. Z

u sehen ist die Ausstellung bis zum 25. Oktober 2026 – zu den Öffnungszeiten dienstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Infos zur Beratungsstelle gibt es im Netz unter www.ev-beratung.de.    

Kirstin Dinse-Yildiz aus dem Team der Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung und Michael Vucinaj, Geschäftsführer der Evangelischen Beratungsstelle Duisburg/Moers, mit einem Bild der Ausstellung - gemeinsam mit Anne Eichhorn und Pfarrer Andreas Satzvey vom Vorstand der Evangelischen Beratungsstelle Duisburg/Moers. (Foto: Rolf Schotsch)

Gemeinde verabschiedet Ulrike Boos
Nach mehr als 30 Jahren engagierter Arbeit bei der evangelischen Kirche in Großenbaum geht Ulrike Boos vor Jahresende in den Ruhestand. Die Evangelische Versöhnungsgemeinde Duisburg Süd lädt deshalb herzlich dazu ein, am 11. Oktober um 10.30 Uhr in der Versöhnungskirche Großenbaum im Rahmen des Gottesdienstes und eines anschließenden Empfangs gemeinsam mit ihr auf die vielen Jahre zurückzublicken und Abschied zu nehmen. 

In mehr als drei Jahrzehnten hat Ulrike Boos ganz unterschiedliche Menschen und Generationen in der Gemeinde begleitet. Allein 20 Jahre war sie in der Eltern-Kind-Arbeit tätig. Sie teilte mit zahlreichen Eltern und ihren Kleinkindern schöne Momente, war aber auch bei Sorgen, Nöten und schweren Schicksalsschlägen an ihrer Seite. Besonders in Erinnerung bleiben ihr die jährlichen Borkum-Freizeiten und die intensiven Begegnungen mit den Familien und den ehrenamtlich Mitarbeitenden.

„Mir wurde in dieser Zeit von allen Seiten stets viel Vertrauen und Wertschätzung entgegengebracht“, sagt Ulrike Boos rückblickend.  2006 übernahm sie als Nachfolgerin von Margret Neuenfeldt die Seniorenarbeit. Als die Kirchengemeinde später die Trägerschaft des Begegnungs- und Beratungszentrums für Senioren (BBZ) übernahm, kam 2017 ein weiteres wichtiges Aufgabenfeld hinzu: Nach entsprechender Weiterbildung beriet Ulrike Boos Seniorinnen und Senioren zu Fragen rund um Pflege und Wohnen im Alter, seit 2022 im Auftrag des Evangelischen Christophorus Werkes.

Dabei konnte sie auf ein großes Team engagierter Ehrenamtlicher zählen, ohne welches, wie sie selbst sagt, die umfangreiche Begegnungsarbeit nicht möglich gewesen wäre.  Nach so vielen Jahren fällt der Abschied nicht leicht. Ulrike Boos geht „mit einem lachenden und einem weinenden Auge“. Aber ganz aus Großenbaum verabschiedet sie sich ohnehin nicht: Sie bleibt Gemeindemitglied und Bürgerin des Stadtteils und freut sich deshalb schon auf viele weitere Begegnungen.

Ihr Abschiedsgruß macht deutlich, dass es eher ein Wiedersehen als ein endgültiger Abschied sein soll: „Tschüss, Auf Wiedersehen und „Gott befohlen.“  Die BBZ-Arbeit wird nach ihrem Eintritt in den Ruhestand fortgeführt. Die Evangelischen Dienste Duisburg (das frühere Christophoruswerk) besetzen die Stelle neu; für einen guten Übergang wird Ulrike Boos selbst noch einmal mithelfen und ihre Nachfolge bei der Einarbeitung unterstützen.  Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.evgds.de.  

 Ulrike Boos (Foto: www.evgds.de). 

- Achtsames Pilgern auf dem niederrheinischen Jakobsweg
- Tiere, viele Menschen und eine bunte Welt beim Gottesdienst im ZOO
- Meiderich:Spieleabend für Jung und Alt im Gemeindezentrum

Achtsames Pilgern auf dem niederrheinischen Jakobsweg
Duisburg, 28. September 2026 - Einladung zum gemeinsamen Entschleunigen. Den Gedanken Raum geben, die frische Luft genießen und neue Wege entdecken. Das ist es, was eine Gruppe um Ines Auffermann aus der Evangelischen Gemeinde Duisburg Hochfeld-Neudorf beim Pilgern regelmäßig entdeckt. Nun laden sie Interessierte ein, am 10. Oktober 2026, einen weiteren Abschnitt des niederrheinischen Jakobsweges mitzugehen und ähnliche Erfahrungen zu machen.

Die Strecke führt diesmal entlang der alten römischen Fernstraße, die Köln mit dem Legionslager und der späteren Siedlung Colonia Ulpia Traiana (Xanten) verband. Diese ist auch als Limesstraße bekannt und führt uns mitten durch das Kölner Stadtgebiet zum Kölner Dom. Für die knapp 15 km ist eine Gehzeit von etwa vier Stunden eingeplant. Details zu Anfahrt und Startpunkt gibt es bei Ines Auffermann, über die auch Anmeldungen möglich sind (Mail: ines.auffermann@ekir.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.

Viele Tiere, viele Menschen und eine bunte Welt beim Gottesdienst im ZOO Duisburg
Kleine und große Besucherinnen und Besucher des Duisburger Zoos staunten nicht schlecht, als letzten Sonntag gegen Mittag direkt nach der Raubtierfütterung fröhliche Kirchenmusik erklang und neben dem Tigergehege ein Team um Stadtdechant Pfarrer Andreas Brocke und Superintendent Pfarrer Dr. Christoph Urban zum ökumenischen Gottesdienst gemeinsam mit ZOO-Direktorin Astrid Stewin und Oberbürgermeister Sören Link einluden.

Es ging um die Vielfalt der Schöpfung und die Frage, wie Menschen verschieden sein und trotzdem zusammengehören können. Schon beim Ankommen bekamen die Kinder jeweils eine Tierkarte und eine Feder. Auf den Karten waren Löwe, Affe, Zebra, Känguru oder Schildkröte zu sehen, die Federn wiederum stammten von verschiedenen Tieren. Beides spielte im weiteren Verlauf des Gottesdienstes eine wichtige Rolle und führten zur Botschaft: Die Vielfalt ist wunderbar und alle haben unterschiedliche Fähigkeiten, doch niemand muss alles können.  

Ein besonders anschauliches Bild entstand bei der „Federwelle“: Nacheinander hielten die Kinder ihre unterschiedlichen Federn in die Höhe, schließlich alle gemeinsam. Auch die Erwachsenen wurden einbezogen und streckten ihre Hände nach oben. Viele Federn, viele Tierkarten, viele Kinder und viele Erwachsene – und doch eine Gemeinschaft: So wurde der Leitgedanke des Gottesdienstes noch einmal für alle sichtbar.

Nach dem Gottesdienst war der besondere Tag im Zoo noch nicht vorbei. Für die Kinder begann eine Rallye mit verschiedenen Mitmach-Stationen. In der Luchshütte konnten sie kreativ werden und malen und im Entdeckerhaus durften sie in unterschiedliche Tierrollen schlüpfen. Wer beide Stationen absolvierte, konnte sich anschließend in der Bärenhütte einen Button zum Mitnehmen fertigen und eine Urkunde als Erinnerung abholen.  

Auch für Erwachsene und interessierte Familien gab es anschließend noch einiges zu entdecken. Um 14 Uhr startete am Haupteingang die Führung „Biblische Tiere“. Dabei rückten Tiere in den Mittelpunkt, die auch in der Bibel eine Rolle spielen, und eröffneten so einen weiteren Blick auf die Verbindung zwischen Tierwelt, Glauben und biblischer Überlieferung.  

So blieb es nicht bei einem Gottesdienst an einem ungewöhnlichen Ort. Aus Gottesdienst, Führung und Kinder-Rallye wurde ein gemeinsamer Tag, an dem die Vielfalt der Tierwelt immer wieder den Blick auf die Vielfalt der Menschen lenkte. Was die Kinder mit Tierkarten und Federn spielerisch erfahren konnten, zog sich dabei wie ein roter Faden durch das gesamte Programm: Menschen sind verschieden, jeder und jede ist einzigartig – und gerade in dieser Verschiedenheit gehören sie zusammen.

von links Kirchenmusiker Dominik Susteck, Superintendent Dr. Urban, Stadtdechant Andreas Brocke, Pastoralassistentin  Eva Kruk und im Vordergrund Oberbürgermeister Sören Link. (Foto: Christina Schubert).

Meidericher Gemeinde lädt zum Spieleabend für Jung und Alt ins Gemeindezentrum
Zu einem bunten Spieleabend lädt die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich in das Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8. Dort warten am Dienstag, 6. Oktober um 19 Uhr alte Klassiker und neue Spiele darauf, entdeckt zu werden.

Wer mag, bringt gerne eigene Spiele - egal ob Klassiker, Karten-, Brett- oder Gesellschaftsspiele - mit, die mit anderen ausprobiert werden können. Getränke und Snacks gibt's zum Selbstkostenpreis. Wenn der Abend weiterhin gut ankommt, wird es monatlich einen Spieleabend im Gemeindezentrum geben. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.  

- Versöhnungsgemeinde Duisburg Süd feiert Erntedank am 4. Oktober
- Erntedankgottesdienst mit Hüpfburg und Bobby-Car-Fahren in der Kirche
- Rheingemeinde wählte Sarah-Marie Reschke auf die Wanheimer Pfarrstelle

Versöhnungsgemeinde Duisburg Süd feiert Erntedank am 4. Oktober
Duisburg, 27. September 2026 - Die Evangelische Versöhnungsgemeinde Duisburg Süd feiert Erntedank am 4. Oktober gleich zwei Mal ganz besonders: Alt und Jung sind herzlich zum „Gottesdienst anders“ um 10.30 Uhr in die Versöhnungskirche Großenbaum eingeladen, den die beiden Kinderchöre mitgestalten.

Als Spenden werden haltbare Nahrungsmittel für die Duisburger Tafel gesammelt wie Nudeln, Kaffee oder auch Süßes für die Kinder. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es im Kirchencafé zum gemeinsamen Mittagessen leckere Suppe; für die Kinder gibt es eine Hüpfburg und der Spielplatz auf der Gemeindewiese ist geöffnet.

Wer eher Lust auf einen klassischen Gottesdienst aber am ungewöhnlichen Ort hat, ist am Nachmittag um 15 Uhr herzlich zum ökumenischen Erntedank-Gottesdienst in den Kleingartenverein „Am Reiserweg“ (Reiserweg 58, 47269 Duisburg) eingeladen. Für die musikalische Gestaltung sorgt hier unser Posaunenchor Duisburg-Süd. Im Anschluss gibt es Kaffee und Kuchen auf dem Vereinsgelände. Bei Regen wird im Clubhaus gefeiert.

Erntedankgottesdienst mit Hüpfburg und Bobby-Car-Fahren in der Kirche
Der Erntedankgottesdienst am 4. Oktober um 11 Uhr in der Beecker Kirche, Friedrich-Ebert-Straße 370, wird ein Fest für die ganze Familie und am Schluss wird das Gotteshaus zum großen Indoorspielplatz für die Kleinen. Das haben die drei evangelischen Gemeinden Ruhrort-Beeck, Meiderich und Obermeiderich zusammen geplant und vorbereitet und jetzt laden sie Alt und Jung zum Feiern ein: zum Singen, Hören, Staunen und Entdecken, wofür es jetzt Zeit ist, „Danke“ zu sagen.

Das Fest geht nach dem Gottesdienst noch bis 14 Uhr weiter, denn der Indoor-Spielplatz öffnet seine Türen – mit viel Raum zum Toben, Spielen, Lachen und Begegnen und Hüpfburg und Bobby-Car-Fahren in der Kirche und die Erwachsenen genießen die gemeinsame Zeit bei Snacks und Kaffee.

Rheingemeinde wählte Sarah-Marie Reschke auf die Wanheimer Pfarrstelle
Das Presbyterium der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg hat am Sonntag in einem öffentlichen Wahlgottesdienst Sarah-Marie Reschke auf die Wanheimer Pfarrstelle gewählt. Dort war sie längst keine Unbekannte mehr, denn sie verstärkte schon seit dem 1. Januar 2026 das Pfarrteam der Gemeinde durch ihren Probedienst.

Mit der Gemeinde freute sich Pfarrer Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, der den Gottesdienst und die Wahl in der Wanheimer Kirche mitfeierte. Er sprach Sarah-Marie Reschke gerne Gottes reichen Segen für sie und ihr Wirken zu und hieß sie im Kirchenkreis herzlich willkommen.


Pfarrerin Sarah-Marie Reschke mit Superintendent Dr. Urban und Berufungsurkunde Foto: Blaschak).

- Anmeldungen für die ökumenische Segensfeier für Babys in Duisburg
- Erntedank: Neumühl lädt in die Kleingartenanlage Blühauf Bergbau ein
- Erntedank in der Obermarxloh... mit Brunch und Mitbring-Buffet

Anmeldungen für die ökumenische Segensfeier für Babys in Duisburg
Duisburg, 27. September 2026 - Mit der Geburt eines Kindes beginnt eine spannende Zeit mit vielen Veränderungen. An dieser Lebenswende entsteht auch bei vielen Menschen der Wunsch, Glück und Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen und das Neugeborene willkommen zu heißen.

Ein Vorbereitungsteam aus katholischen und evangelischen Gemeinden in Duisburg lädt deshalb unter dem Motto „Willkommen im Leben kleiner Segen!“ zur Segensfeier für Neugeborene ein. Welcher Religion die Familien angehören, ist bei dieser Feier ganz gleichgültig. Alle sind willkommen. „Eine Segensfeier für Babys ist keine Taufe und will es auch gar nicht sein“, versichert das Vorbereitungsteam. Vielmehr wird den Babys und ihren Familien hier zugesagt, dass ihr Kind von Beginn an Gottes geliebtes Kind ist und unter seinem Segen steht.

Die nächste halbstündige Feier ist am 11. Oktober 2026 um 15 Uhr in der evangelischen Kirche Meiderich, Auf dem Damm 8. Eingeladen sind Eltern mit ihren bis zu einem Jahr alten Babys sowie deren Geschwisterkinder und natürlich auch Oma und Opa der Kinder. Zur leichteren Planung bittet das Team um Anmeldung per E-Mail (duisburg@segenfuerbabys.de) mit Angabe der zu erwartenden Anzahl der jeweiligen Familienmitglieder.

Info: Die Segensfeier für Familien mit Babys ist ein Gemeinschaftsprojekt der katholischen Pfarreien und evangelischen Gemeinden in Duisburg sowie der KEFB Katholische Erwachsenen- und Familienbildung und dem Evangelischen Bildungswerk.

Neumühler Gemeinde lädt zum Erntedank in die Kleingartenanlage Blühauf Bergbau
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Neumühl feiert Erntedank wieder ganz nah an einem Ort, wo die Gaben der Erde über das Jahr gewachsen sind: in der Neumühler Kleingartenanlage Blühauf Bergbau, wo Duisburgerinnen und Duisburger dafür sorgen, dass viel Schönes gedeiht. Die Gemeinde ist dort inzwischen zum 11. Mal zu Gast, und wieder feiern alle gemeinsamen unter freiem Himmel einen festlichen Erntedankgottesdienst und freuen sich auf das anschließende Mittagessen, den Kaffee und den Kuchen.

Die Gemeinde lädt herzlich zum Mitfeiern am 4. Oktober um 11 Uhr ein. Die Anlage ist von Seiten des Iltisparks oder über die Halfmannstraße 70 gut zu erreichen, es predigt Pfarrerin Sabine Schmitz. Wer mitessen möchte, sollte sich vorab im Gemeindebüro (Tel.: 0203 / 580448) anmelden. Übrigens: Bei Regen fällt das Fest nicht aus, es wird kurzum drinnen im Vereinsheim gefeiert.

Erntedank-Gottesdienst in der Kleingartenanlage (Foto: Reiner Terhorst)

Erntedank in der Obermarxloher Lutherkirche... mit Brunch und Mitbring-Buffet
Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh feiert in diesem Jahr einen besonderen Erntedank-Gottesdienst: Neben der Bibel kommt am 4. Oktober um 11 Uhr in der Lutherkirche, Wittenberger Str. 15, Brunch und Mitbring-Buffet eine besondere Rolle zu.

Alle drei Elemente sorgen dafür, dass Klein und Groß Gemeinschaft erleben können, und zwar beim zum Singen und Beten, Hören und Reden und beim Essen und Trinken. Für Getränke und Brötchen ist gesorgt; wer mitfeiern möchte sollte Brotaufstriche, Snacks mitbringen. Den Gottesdienst gestalten mit viele Liebe ein Team um Gemeindepädagogin Nicole Enders. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.
 

- Flamenco und Leidenschaft verbinden musikalische Welten
- Die Citykirche kennenlernen-  Kostenfreie Führung durch Salvator
- Pfarrerin Lahann am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle

Flamenco und Leidenschaft verbinden musikalische Welten
Duisburg, 26. September 2026 - Am 4. Oktober bringen die Musiker Birdy Steppuhn (Schlagzeug) und Dr. Hans-Joachim Heßler (Tasteninstrumente) um 18 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum Duisburg Neudorf, Wildstr. 31 die Klänge und die traditionellen Instrumente zweier Kontinente zusammen. Die Verbindung erstellt der Flamenco dar, und Baisis des Abends ist Heßlers Komposition „La Transformation de la Passion“.

Zu hören ist dann ein vielfältiger Variationszyklus, in dessen Verlauf ein Thema durch die Zeiten vom 15. bis uns 21. Jahrhundert wandert. Der Eintritt ist frei. Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Hochfeld Neudorf lädt herzlich zu dem Konzert ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.  

Die Citykirche kennenlernen-  Kostenfreie Führung durch Salvator
Die Salvatorkirche am Burgplatz gehört zu Duisburgs bekanntesten und imponierendsten Gotteshäusern. An jedem ersten Sonntag im Monat informieren geschulte Gemeindeleute, meist Ehrenamtliche, über die Geschichte, den Baustil und die besonderen Fenster der über 700 Jahre alten Stadtkirche neben dem Rathaus.

Am Sonntag, 4. Oktober 2026 um 15 Uhr macht Henning Hoppe mit Interessierten an verschiedensten Stellen der Kirche halt und berichtet dazu Wissenswertes und Kurzweiliges. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, alle Kirchenführungen in der Salvatorkirche sind kostenfrei. Infos zum Gotteshaus gibt es unter www.salvatorkirche.de.  

Das Gedenkfenster in der Salvatorkirche Duisburg Foto: Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg)


Pfarrerin Lahann am nächsten Freitag in der Kircheneintrittsstelle
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen. Motive für den Kircheneintritt gibt es viele:

Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 2. Oktober 2026 heißt Krankenhauspfarrerin Dörthe Lahann Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de. 

- Erntedankgottesdienste in Duisburg - in Kirchen und ungewöhnlichen Orten
- Vortrag in Neudorf über Künstliche Intelligenz
- Trostliederkonzert in Obermeiderich schenkt Hoffnung

Erntedankgottesdienste in Duisburg - in Kirchen und ungewöhnlichen Orten
Duisburg, 24. September 2026 - Mit dem Erntedankfest erinnern Christinnen und Christen an die enge Verbindung von Menschen und Natur. Sie danken Gott für die Schöpfung und die Gaben. Gefeiert wird das Fest meist in den Gottesdiensten am ersten Sonntag im Oktober.

Auch die Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg laden herzlich zur Feier von Erntedankgottesdiensten am 4. Oktober ein: 13 sind es diesmal an dem Tag, von Duisburg Nord, Mitte bis Süd, alle liebevoll gestaltet und für Groß und Klein - zwei davon an ungewöhnlichen Orten: Die Neumühler Gemeinde feiert den Gottesdienst um 11 Uhr im Kleingartenverein Blüh-Auf-Bergbau, die Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd feiert einen ökumenischen mit festlicher Posaunenmusik um 15 Uhr in der Kleingartenanlage am Reiserweg.

Foto Rolf Schotsch

Ob in Kirchen oder unter freuen Himmel – bei allen Gottesdiensten steht die Begegnung im Vordergrund, oft mit kleiner Stärkung im Anschluss; beim gemeinsamen Erntedankgottesdienst der Gemeinden Ruhrort-Beeck, Obermeiderich und Meiderich um 11 Uhr in der Beecker Kirche, Friedrich-Ebert-Straße 370, gehört nach der Feier den Kindern das Gotteshaus: die Kirche wird dann zum großen Indoorspielplatz für die Kleinen. Details - auch zu Anmeldungen zu manchen Gottesdiensten - gibt es im Internet unter www.kirche-duisburg.de und bei den Gemeinden.

Vortrag in Neudorf über Künstliche Intelligenz zwischen Alltag und Verantwortung
Frank Tentler ist seit über 20 Jahren Berater, Entwickler und Dozent für digitale Kommunikations- und Digitalisierungsprojekte. Sein Fokus liegt auf transparenten, datenschutzfreundlichen und gesellschaftlich sinnvollen Lösungen. Am 2. Oktober spricht er um 18 Uhr im Gemeindehaus Duisburg Neudorf, Gustav-Adolf-Str. 65, zum Thema „Künstliche Intelligenz zwischen Alltag und Verantwortung“.

Der Vortrag ist praxisnah und für alle, die sich für die Zukunftstechnologie interessieren – egal, ob mit oder ohne Vorkenntnisse. Der Eintritt ist frei. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter https://www.hochfeld-neudorf.de und zum Referenten unter https://www.tentler.ai/

Referent Frank Tentler (Foto:https://www.tentler.ai/ ).

Trostliederkonzert in Obermeiderich schenkt Hoffnung
In schweren Zeiten brauchen Menschen Trost. Anja und Christoph Spengler, Henrieke Kuhn sowie der Duisburger Pop-Kantor Daniel Drückes wissen, dass Musik tröstlich sein kann. Zusammen bilden sie das Trostlieder-Ensemble.

Auf Einladung der Evangelischen Dienste Duisburg, der Hospizbewegung Hamborn und der Evangelischen Gemeinde Duisburg Obermeiderich sind sie am 3. Oktober zu Gast in der Kirche an der Emilstraße 27-29 und singen in einem Konzert Lieder, die trösten wollen und den Menschen Hoffnung schenken, ihnen ein gutes Gefühl geben. 

Mit dabei sind Klassiker aus dem Bereich Neues geistliches Lied, aber auch moderne christliche Popsongs – zum Beispiel aus der Monatslied-Reihe der Nordkirche. Zu allen Songs haben die Musikerinnen und Musiker frische Arrangements geschrieben, die sie mehrstimmig zu Gehör bringen werden. Das Trostlied-Konzert beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, um eine Spende am Ausgang wird gebeten.

Anschließend sind alle noch zu einem kleinen Empfang mit leckerer Kürbissuppe aus der Gulaschkanone eingeladen. Zum Hintergrund: Die Trostlieder-Idee hatten Anja und Christoph Spengler während des ersten Corona-Lockdowns. Aus ihrem Wohnzimmer heraus nahmen sie jeden Tag ein Video mit einem mutmachenden Song auf und stellten ihn auf YouTube.

Später kamen Henrieke Kuhn und Daniel Drückes dazu und es wurden mehrstimmige Aufnahmen eingesungen. Bis heute laden die vier regelmäßig neue Lieder auf dem YouTube-Kanal von Christoph Spengler hoch und erreichen damit hohe Klickzahlen. 2023 entstand dann die Idee, die Reihe auch live auf die Bühne zu bringen.   

von links Daniel Drückes, Henrieke Kuhn sowie Anja und Christoph Spengler. (Foto: Christoph Spengler)


- Taizé-Gebet zur Wochenmitte in Alt-Duisburg
- Obermarxloh mit musikalischer Zeitreise und lädt zum Song-Raten
- Pfarrer Blank am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg 

 Taizé-Gebet zur Wochenmitte in Alt-Duisburg
Duisburg, 23. September 2026 - Am Mittwoch, 30. September 2026 feiert die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg um 19 Uhr in der Duisserner Notkirche an der Martinstr. 35 ein „Taizé-Gebet zur Wochenmitte“. So heißt das Gottesdienstformat, das Dagmar Brans, Pfarrer Stefan Korn, Helmut Becker und Kirchenmusiker Andreas Lüken vorbereitet haben und zu dem sie herzlich einladen.

Für das Taizé-Team liegt der Reiz an der predigtlosen Gottesdienstform in der Erfahrung der sinn- und kraftstiftenden Gemeinschaft von singenden, schweigenden und betenden Menschen. Die einfachen, berührenden Gesänge von Taizé werden mehrmals gesungen, sie schaffen die meditative Atmosphäre dieser Andachtsform und führen in die Stille.

„Und die Stille bereitet den Menschen auf eine neue Begegnung mit Gott vor“ heißt es in der Einladung zum Taizé-Gebet zur Wochenmitte im Gemeindebrief von Alt-Duisburg. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.  Zum Thema Taizé: In der „Communité de Taizé“, gegründet 1940 von Frère Roger in Taizé / Burgund, haben Nächstenliebe und Versöhnung eine wichtige Bedeutung.

Die Einfachheit und die Konzentration auf das Wesentliche sind bedeutsam für diese Gottesdienste. Nicht zuletzt durch die einfachen Gesänge, die mit wenigen Worten auskommen und sich wiederholen, wurde die Gemeinschaft von Taizé weltweit bekannt und verfügt bis heute über eine große Ausstrahlungskraft in der gesamten Christenheit.

Die meditativen Gesänge von Taizé laden dazu ein, zur Ruhe zu kommen und bei Gesang, Gebet, Stille und persönlichem Nachdenken sich der Gegenwart Gottes im eigenen Leben zu öffnen und neu Kraft zu schöpfen.

Obermarxloher Kirchenkneipe macht musikalische Zeitreise und lädt zum Song-Raten
Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Duisburg Obermarxloh lädt am 2. Oktober zur Kirchenkneipe „Himmel & Hopfen“ in das Familienzentrum an der Obermarxloher Lutherkirche, Wittenberger Str. 15. Dort gibt es ab 19 Uhr bei leckeren Snacks und Getränken diesmal eine musikalische Zeitreise mit „Hitster“-Song-Raten in Teams, die vor Ort gebildet werden.

Auch Kirchenkneipen-Fans, die nur zum Chillen vorbeikommen, sind gerne gesehen. Wer Rückfragen hat meldet sich hier: Telefon: 0203 – 75 96 97 00 oder per Mail: bonhoeffer-duisburg@ekir.de. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org. 

Pfarrer Blank am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.

Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 28. September 2026 von Stephan Blank, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt.

- Die Ökumenische TelefonSeelsorge bildet neue Mitarbeitende aus
- Chopin und Skrjabin in der Marienkirche 
- Anmeldungen zur Jubiläumskonfirmation in der Neumühler Gnadenkirche 

Hilfe auf allen Kanälen: Die Ökumenische TelefonSeelsorge bildet neue Mitarbeitende aus
Duisburg, 21. September 2026 - Viele Menschen erfahren Krisen, Ängste oder Einsamkeit. Ein waches Ohr für diese Sorgen verspricht die ökumenische TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen allen Anrufenden, die sich an sie wenden. Für diese wichtige Arbeit suchen die 105 ehrenamtlich Mitarbeitenden der örtlichen Telefonseelsorge Verstärkung. Wer sich für dieses Ehrenamt interessiert, ist herzlich eingeladen zum Infoabend am Freitag, 2 Oktober um 18:00 Uhr im Haus der Kirche, Am Burgacker 14-16, 47051 Duisburg. 

Im März 2027 startet der nächste Ausbildungskurs. In mehreren Abend- und Wochenendterminen werden die neuen ehrenamtlich Mitarbeitenden geschult. Das Telefon ist übrigens nicht der einzige Kommunikationskanal der Seelsorgenden. Auch per Mail und im Chat bekommen Ratsuchende in besonderen Lebenssituationen Unterstützung. Kontakt und Info vorab: Telefon 0203 29513331, buero@telefonseelsorge-duisburg.de und
https://www.telefonseelsorge-duisburg.de/mitarbeit/  

Eine Ehrenamtliche der ökumenischen Telefonseelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen im Gespräch (Foto: Rolf Schotsch)

Chopin und Skrjabin in der Marienkirche
Visionäre Klavierwerke der Romantik stehen am kommenden Sonntag, 27. September um 17 Uhr im Mittelpunkt des Konzertes in der Duisburger Marienkirche, Josef-Kiefer-Straße 10. Der junge, ukrainische Pianist Oleksandr Loiko stellt eine Auswahl von vier Werken Skrjabins den Préludes von Chopin gegenüber. Loiko ist als 1. Preisträger des Köhler-Osbahr Wettbewerbs und Absolvent der Folkwang Universität der Künste in Duisburg bereits bekannt.

Zuletzt ist er vor drei Jahren in der Marienkirche aufgetreten. Das aktuelle Programm hat er bereits für den SWR eingespielt und präsentiert es jetzt live in Duisburg. „Chopin und Skrjabin repräsentieren den höchsten Maßstab in der Weiterentwicklung der pianistischen Spieltechnik und klanglicher Differenzierung in der Klaviermusik“ betont Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe, Kantor an der Duisburger Salvatorkirche und in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, zu der auch die Marienkirche gehört. Er lädt herzlich zu dem Konzert ein. Der Eintritt kostet an der Abendkasse 20 Euro, vorab im Netz bei Eventim (zzgl. Gebühren).

Anmeldungen zur Jubiläumskonfirmation in der Neumühler Gnadenkirche 
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Neumühl lädt zu den Jubiläumskonfirmationen in die Gnadenkirche am Neumühler Markt ein. Die Begegnung voller Erinnerungen, dankbarer Rückblicke und Wiedersehensfreude beginnt am 11. Oktober mit dem Festgottesdienst um 11 Uhr, den Pfarrer Jens Storm hält.

Wer in diesem Jahr die Silberne (25 Jahre), Goldene (50 Jahre), Diamantene (60 Jahre), Eiserne (65 Jahre) oder die Gnaden-Konfirmation (70 Jahre und mehr) feiern kann und in Neumühl - oder woanders - konfirmiert wurde, ist herzlich dazu eingeladen. Anschließend gibt es einen Empfang und ein gemeinsames Mittagessen. Anmeldungen sind bis zum 5. Oktober möglich - im Alten Pfarrhaus, Obermarxloher Straße 40 (Tel. 0203 / 580448) oder per Mail an beate.becker@ekir.de.


- Humorvolle Lesung in Hamborn... mit Bildern und Musik
- Großer Herbstmarkt und Erntedankfest in Obermeiderich
- Großes Gitarrenkonzert im Meidericher Gemeindezentrum

Humorvolle Lesung in Hamborn... mit Bildern und Musik
Duisburg, 21. September 2026 - Am 27. September heißt es ab 17 Uhr in der Friedenskirche in Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174: „Kann passieren“. Das ist der Titel des Buches von Herbert Günther, aus dem Aurelia M. Reuter ausgewählte Episoden lesen und sie mit eigenen Kompositionen am Flügel begleiten wird.

Der Nachmittag wird zu einem besonderen Erlebnis, denn für alle sichtbar werden auch die Buch-Illustrationen auf die Leinwand projiziert und lassen so das Publikum noch tiefer in die humorvollen Geschichten eintauchen: Es geht zum Beispiel um eine Giraffe mit besonderen Sorgen um ihre Zimmerpflanzen, ein schwarzes Schaf mit einer ungewöhnlichen Leidenschaft und viele weitere tierische Begegnungen, bei denen Überraschungen nicht lange auf sich warten lassen. Der Eintritt ist frei, eine Spende am Ausgang willkommen. 

Großer Herbstmarkt und Erntedankfest in Obermeiderich
In der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich steht das letzte Septemberwochenende ganz im Zeichen der kommenden Jahreszeit: Am Samstag, 26. September öffnet sie um 12 Uhr die Türen des Gemeindezentrums an der Emilstraße zum großen Herbstmarkt. Hier finden Besucherinnen und Besucher Schönes und Dekoratives aber auch Leckeres, wie Kaffee, Kuchen, Waffeln, Getränke und bestimmt auch die legendäre Erbsensuppe, die beim Lichtermarkt immer reißenden Absatz findet.

Wie immer bei Aktionen der Gemeinde gilt auch beim Herbstmarkt: viele Hände helfen, backen, schneiden, räumen, alles selbstgemacht und lecker. Auch musikalisch ist ordentlich was los: Um 12 Uhr startet der Kinderchor mit Herbstliedern, um 13 Uhr übernimmt Ten Sing Duisburg und um 14 Uhr sorgt ein Blockflötenquartett mit Kaffeehausmusik für den passenden Klang zum Kuchen. Kindern wird am Herbstmarkt auch nicht langweilig, denn sie toben sich u.a. auf der Hüpfburg aus und freuen sich über Glitzer-Tattoos.

Der Eintritt ist frei, der Erlös von allem geht diesmal an die Bahnhofsmission. Am folgenden Tag feiert die Gemeinde um 11 Uhr einen Erntedankgottesdienst, nach dem die Stände des Herbstmarktes nochmal zum Verkauf öffnen. Dann beginnt auch „Emils Mittagstisch“, das kostenlose Essen für alle, bei dem die gute Erbsensuppe und ein vegetarisches Essen auf den Tisch kommen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de. e Obermeidericher Herbstmarkt 2024 - Foto: www.obermeiderich.de

Großes Gitarrenkonzert im Meidericher Gemeindezentrum
Am 27. September wird es mit dem großen Gitarrenkonzert „Let ́s Groove“ ab 17 Uhr klangvoll und harmonisch im Evangelischen Gemeindezentrum Duisburg Meiderich, Auf dem Damm 8: Rund 70 Gitarristinnen und Gitarristen - vom „GO Gitarrenorchester“ der Musikschule der Stadt Aachen und Schülerinnen und Schüler der Musik- und Kunstschule der Stadt Duisburg - gestalten ein Konzert mit bekannten Melodien und mitreißenden Rhythmen.

Auf dem Programm stehen groovige Arrangements des GO Orchesterleiters Csaba Szekely mit Musik von u.a. Michael Jackson, Sting, Imagine Dragons, sowie bekannte Filmmusiken. Das Publikum erwartet ein abwechslungsreiches Konzert voller Spielfreude, musikalischer Energie und mitreißender Gitarrenklänge. Das Projekt ist eine Kooperation der Musikschulen der Stadt Aachen und Duisburg, sowie dem internationalen Gitarrenfestival „speGTRa Aachen“. Der Eintritt ist frei.   

- Gospelchurch zum Mitsingen in der Hochfelder Pauluskirche
- Meidericher Gemeinde lädt zur Kirchenkneipe ein 

Gospelchurch zum Mitsingen in der Hochfelder Pauluskirche
Duisburg, 21. September 2026 - Christinnen und Christen feiern am am 27. September 2026 mit der „Gospelchurch“ in der Hochfelder Pauluskirche, Wanheimer Straße 80, einen besonderen Gottesdienst: Der Duisburger Chor „Praise Together“ wird die Gemeinde durch Stimmung und Gesang mitnehmen, denn es erklingen Gospels, die auch zum Mitsingen einladen.

Die Seele aufbauen werden bestimmt auch die Worte von Vikar Jean Marc Kadima, die von Zuversicht sprechen werden. Die Gospelchurch beginnt um 11 Uhr. Infos zu der Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.  

Chor Praise Together bei der Nacht der Chöre 2025 in Obermeiderich (Foto: Michael Rogalla).  

Meidericher Gemeinde lädt zur Kirchenkneipe ein 

An einem der Freitage jeden Monats öffnet im Gemeindezentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Meiderich, Auf dem Damm 8, die Kirchenkneipe. So auch am 25. September 2026, wo Besucherinnen und Besucher nach dem 19-Uhr-Wochenabschlussandacht ab 19.30 Uhr wieder gute Getränke, leckere Kleinigkeiten und eine gemütliche Atmosphäre erwarten können, die zum Wohlfühlen einlädt und Platz für nette Gespräche lässt.

Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro unter 0203-4519622.

- Meidericher Gemeinde lädt zur Kirchenkneipe ein 
- „Seelsorge to go“ gegen die Einsamkeit
-Pfarrer Muthamnn in der Duisburger Kircheneintrittsstelle

Meidericher Gemeinde lädt zur Kirchenkneipe ein 
An einem der Freitage jeden Monats öffnet im Gemeindezentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Meiderich, Auf dem Damm 8, die Kirchenkneipe. So auch am 25. September 2026, wo Besucherinnen und Besucher nach dem 19-Uhr-Wochenabschlussandacht ab 19.30 Uhr wieder gute Getränke, leckere Kleinigkeiten und eine gemütliche Atmosphäre erwarten können, die zum Wohlfühlen einlädt und Platz für nette Gespräche lässt.

Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro unter 0203-4519622.

„Seelsorge to go“ gegen die Einsamkeit
Das „Kaffeerad“ am Hamborner Friedhof gibt Trost und Aufmunterung  
„Die zwei Stunden hier sind ein eingelöstes Rezept gegen die Einsamkeit“, sagt Ute Lückhoff, lächelt und nimmt einen großen Schluck aus ihrem Kaffeebecher. Sie ist eine der ersten, die jetzt zum Friedhof der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Hamborn, in Sichtweite der Friedenskirche, gekommen ist, „um mal wieder unter Leuten zu sein, die zuhören. Und sie geben einem selbst auch was mit auf den Weg - nämlich Trost, Verständnis und Aufmunterung.“  

An einem Samstag im Monat, meist dem letzten, können die Menschen, die die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen und Freunde auf dem evangelischen Friedhof in Hamborn besuchen, bei einem warmen Kaffee oder Tee loswerden, was ihnen auf dem Herzen liegt. „Ich habe eine Kaffeemaschine und ein Lastenfahrrad“, sagt Tiina M. Henke. Und damit stand das Fundament für eine Idee, die sie gemeinsam mit Heike Köller, Oliver und Andrea Miosczka in die Tat umsetzte.  

„Wir können als Kirche doch nicht darauf warten, dass die Menschen zu uns kommen, wir müssen auf die Menschen zugehen“, so Henke. Sie nennt die monatliche Aktion auf dem Friedhof „Seelsorge to go“. Neben dem Lastenrad ist ein Stehtisch aufgebaut und daneben ist eine Friedhofsbank. Also genug Raum, seine innere Last abzulegen, sich „frei zu reden“.  

So ging und geht es auch Ute Lückhoff. Als ihr Lebensgefährte vor zwei Jahren starb, ist die Obermeidericherin in ein richtiges „Kommunikationsloch“ gefallen. Trauerverarbeitung und Trauerbewältigung gehe halt nicht von heute auf morgen. Neben dem warmen Kaffee geben die Gespräche auch der Seele Wärme. Am Anfang seien sie skeptisch, aber auch neugierig beäugt worden, so Oliver Miosczka. Es gab ein „vorsichtiges Herantasten“ und Fragen: „Was macht Ihr denn hier? Verkauft Ihr Grabkerzen? Bietet Ihr Grabpflege an?“  

 Die Antwort verblüffte: „Nein, wir schenken Ihnen Kaffee und Zeit.“ Schnell war das Eis gebrochen, und das lag nicht an den Warmgetränken. Das „Kaffeeteam“ war einigen Friedhofsbesuchern zudem bekannt. Presbyterin Heike Köller ist im Stadtteil bestens vernetzt und ihre Leidenschaft für Fußball und den MSV teilt sie mit vielen Hambornerinnen und Hambornern.  

Kirchenmusikerin Tiina M. Henke kommt mit Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern schnell über ihr Orgelcafé und die Konzerte in der Friedenskirche ins Gespräch. Andrea Miosczka, Leiterin des Gemeinde-Kindergartens trifft am Kaffeerad nicht selten auf Mütter oder Omas früherer Kindergartenkinder. Ein beiderseitiges „Wie geht’s?“ ist oft der Einstieg in eine längere Unterhaltung.  

Themen gebe es eine Menge, Gesprächsbedarf noch mehr, meint ihr Ehemann Oliver, lächelt und ruft einer neu hinzugekommenen Dame zu: „Kaffee kommt sofort, frisch aufgebrüht.“ Sein Lächeln wird sofort erwidert.   Als Ute Lückhoff sich verabschiedet, betont sie noch einmal, wie wichtig ihr diese Samstagsgespräche sind. Winkend meint sie: „Ich drehe jetzt meine Friedhofsrunde und freue mich auf das nächste Mal.“

Die nächsten Termine sind der 26. September, 14 bis 16 Uhr, sowie der 31. Oktober und 28. November, dann jeweils von 13 bis 15 Uhr. Reiner Terhorst

(v.l.) Tiina M. Henke und Andrea Miosczka im Gespräch mit einer Besucherin am evangelischen Friedhof in Duisburg-Hamborn. Foto: Reiner Terhorst

Pfarrer Muthamnn am nächsten Freitag in der Duisburger Kircheneintrittsstelle
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden.

Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 25. September heißt Pfarrer Jürgen Muthmann Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de. 


- Rechtsextremen Ausschreitungen in Hoyerswerda vor 35 Jahren
- Ein fröhliches Miteinander bei der "Ferienkirche unterwegs"

- Kirchenkneipe in Neudorf... diesmal mit Jamsession zum Mitmachen

Superintendent Dr. Urban erinnert an die rechtsextremen Ausschreitungen in Hoyerswerda vor 35 Jahren
Duisburg, 4. September 2026 - Vor 35 Jahren griff ein Mob aus Neonazis und Anwohnern in Hoyerswerda tagelang ein Wohnheim für Vertragsarbeiter aus Mosambik und Vietnam sowie eine Unterkunft für Asylbewerber mit Steinen, Eisenstangen und Brandsätzen an.

Pfarrer Dr. Christoph Urban erinnert in seinem Videostatement daran, dass die Täter fast ungeschoren davonkamen, und Hoyerswerda nur Auftakt einer Welle rassistischer Gewalt im wiedervereinigten Deutschland war, die mit weiteren Ortsnamen verbunden war, wie Rostock-Lichtenhagen, Mölln und Solingen. Der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg erinnert im Video den Bibelsatz

Screenshot aus dem Videostatement

„Einen Fremdling sollst du nicht bedrängen; denn ihr wisst um der Fremdlinge Herz, weil ihr auch Fremdlinge in Ägyptenland gewesen seid.“ Und er fügt hinzu: „Das ist Mahnung, das ist Auftrag. Und das ist vor allem bleibend aktuell.“ Zu sehen ist das Video auf dem Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“. Infos zum Kirchenkreis, den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de.

Ein fröhliches Miteinander bei der "Ferienkirche unterwegs"
Gäste aus dem Duisburger Norden begeistert von und in Mettmann
Die Sommerausflüge der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl haben eine jahrzehntelange Tradition. In diesem Jahr waren mit der „Ferienkirche unterwegs“ über 60 erwartungsvolle Menschen aus dem Duisburger Norden zu Gast in der Evangelischen Kirchengemeinde Mettmann, wo die langjährige Neumühler Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand ihren neuen Wirkungskreis gefunden hat.

Es war ein erlebnisreicher, ein- und mitnehmender und betont „leckerer“ Tag. Nach dem gemeinsamen Gottesdienst mit Pfarrerin Buchmüller-Brand und einer interessanten Führung durch die historische Mettmanner Kirche an der Freiheitsstraße mit Kirchmeister Markus Diehl gab es im dortigen Gemeindehaus ein von der Neumühler Küchencrew vor Ort frisch zubereitetes Ruhrgebiets-Buffet unter dem Motto „Der Pott bittet zu Tisch“.

Dabei wurden die Neumühler bestens von den Mettmanner Küsterinnen Jutta Brandt und Susann Bürger unterstützt. Eingeladen dazu war auch die Mettmanner Gemeinde, die von der Reichhaltigkeit des Buffets mit Vor-, Haupt- und Nachspeisen begeistert war wie auch von der „Tafelmusik“ auf dem Akkordeon des Neumühler Gemeindeorganisten Silvester Pece.

Nach dem Essen und einer kleinen Erkundung der Umgebung stand für die Duisburger „Nordlichter“ noch das Kaffeetrinken bei selbst gebackenem Kuchen an, ehe der Bus zurück nach Neumühl fuhr. Fazit: Sowohl die Gastgeber in Mettmann als auch die Gäste aus dem Duisburger Norden waren dankbar und höchst angetan von einem wunderschönen, leckeren, gemeinsamen Tag. Reiner Terhorst

Engagierte Verantwortliche aus der Evangelischen Kirchengemeinde Mettmann und der Gemeinde aus Duisburg-Neumühl bereiteten gut 90 gut gelaunten Menschen einen erlebnisreichen und zugleich „leckeren“ Tag in Mettmann (Foto: Jürgen Pellny).

Mettmanner Gemeinde und die Gäste aus dem Duisburg Norden, die begeistert von dem gemeinsamen Miteinander und der Reichhaltigkeit des Ruhrgebiets-Buffets waren (Foto: Reiner Terhorst).

Kirchenkneipe in Neudorf... diesmal mit Jamsession zum Mitmachen

Duisburg, 4. September 2026 - Am Freitag, 18. September 2026 gibt es in der Evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf eine gute Gelegenheit zum Auspannen und zum gemütlichen Wochenausklang: Um 18 Uhr geht es in Gemeinschaft mit anderen beim Klönen um Gott und die Welt, denn im Gemeindezentrum an der Gustav-Adolf-Str. 65 öffnet wieder die Kirchenkneipe.

Zu dieser Sonderausgabe gibt es Live-Musik: Wer sich einmal vor Publikum ausprobieren möchte, kommt zur Bühne, denn dort stehen Mikros, Akustikgitarre, Schlagzeug, Bass, Klavier und Cajón bereit. Zu jeder halben Stunde öffnet sich die Bühne für eine kurze Session. Wer mag, bringt gerne auch das eigene Instrument mit (Rückfragen an andreas.kessel@ekir.de). Engagierte, die die Aktion vorbereiten, laden herzlich zur Begegnung ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.


- Lothar Koopmann zu Gast beim Literaturabend in Untermeiderich
- Gemeinde lädt zum Eltern-Kind-Frühstück
- Singnachmittage mit Daniel Drückes in Wanheim und Wanheimerort

Lothar Koopmann zu Gast beim Literaturabend in Untermeiderich
Duisburg, 4. September 2026 - Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Meiderich lädt zum nächsten kulturellen Leckerbissen in das Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a: Dort ist am 15. September um 19 Uhr Lothar Koopmann zu Gast.

Er liest aus seinem Buch „Mission Marathon – Wie ich kein Superläufer wurde“: Darin beschreibt er mit viel Humor und Selbstironie, wie er als unsportlicher Mensch seinen Weg zum Sport fand mit viel Anstrengung und Freude am Training und noch mehr Augenzwinkern.

Interessierte sind herzlich zum Literaturabend eingeladen, der Eintritt ist frei. Mehr Infos hat Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.


Gemeinde lädt zum Eltern-Kind-Frühstück
Die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich lädt Eltern, die früher mit ihrem Nachwuchs zu den Miniclubs der Gemeinde kamen, zu einem Eltern-Kind-Frühstück ein, bei dem es für die Großen und die Kleinen zwischen 0 und sieben 7 Jahren kurzweilig und lecker zugeht. Diese Runde erweitert die Gemeinden und lädt Mamas, Papas, Omas, Opas und alle, die Lust zum Austausch über das Leben mit dem Nachwuchs haben, mit den Kindern zum nächsten Treffen ein.

Geschlemmt wird am 19. September 2026 von 9 bis 11.30 Uhr im Gemeindezentrum an der Emilstraße. Die Teilnahme ist kostenfrei, doch Diakonin Gisela Rastfeld bitte um Anmeldung bis zum 15. September (0157 3911 7304 oder grastfeld@obermeiderich.de) damit alles gut vorbereitet werden kann und von allem genug da ist. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de. 

Diakonin Gisel Rastfeld (Foto: www.obermeiderich.de). 


Singnachmittage mit Daniel Drückes in Wanheim und Wanheimerort
Musiker und Popkantor Daniel Drückes lädt alle, die Lust auf gemeinsames Singen in gemütlicher Runde in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg haben, zweimal im Monat zum Mitmachen ein. Das nächste Singen in Gemeinschaft gibt es am 16. September 2026 um 14 Uhr im Gemeindehaus Wanheimerort, Vogelsangplatz 1; der zweite Singnachmittag in diesem Monat startet am 17. September 2026 um 15 Uhr  in der Wanheimer Kirche, Wanheimer Str. 661.

Auf dem Programm stehen wie immer bekannte Lieder, Popsongs und Evergreens. Zwischen dem Singen ist Platz für Kaffee und Kekse. Die Idee zu den Musiknachmittagen zum Mitmachen hatte Daniel Drückes gemeinsam mit Ehrenamtskoordinatorin Maria Hönes: Mit dem zusätzlichen Angebot gilt es ältere und junge Menschen beim Singen zusammen zu bringen, ganz nach dem Motto „Singen verbindet Generationen“. Mitsingen darf jede und jeder.  .

- Schlemmen beim Gemeindefrühstück in Wanheimerort
- Rheingemeinde lädt zum Spieleabend nach Wanheim

Schlemmen beim Gemeindefrühstück in Wanheimerort
Duisburg, 3. September 2026 - In der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg gibt es im Gemeindehaus Vogelsangplatz 1 in Wanheimerort am 18. September 2026 um 9.30 Uhr das nächste Schlemmen in netter Gesellschaft. Auch bei diesem Frühstucks-Treffen gibt es am Büffet wieder alles, was neben Lachs, Rührei, Marmeladen, Brötchen und Kaffee zu einem guten Frühstück gehört. Kosten von zehn Euro sollten eingeplant werden. Maria Hönes, Ehrenamtskoordinatorin der Gemeinde, beantwortet Fragen und nimmt Anmeldungen zum Frühstück entgegen (Tel.: 0203 / 770134). 

Am 14. September 2026 ist wieder Spieleabend in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg. Fans von Würfel-, Karten- und Gesellschaftsspielen treffen sich diesmal um 17 Uhr in der Wanheimer Kirche, Friemersheimer Straße – Ecke Wanheimer, um gemeinsam bei Knabbereien und Getränken viel Spaß zu haben beim Würfeln, Kartenkloppen und Knobeln. Highlights sind z.B. „Sky-Jo“, „Dogs“, „Quixx“ oder „Uno Flip“, aber auch andere Spiele sind gerne gesehen. Anmelden muss sich niemand. Wer mag, darf sein Lieblingsspiel mitbringen und es den anderen vorstellen. Mehr Informationen gibt es bei Ute Theisen, 0177/8066048, ute.theisen.1@ekir.de.

- Durchblicke-Gottesdienst zur Frage „Wer oder was bin ich?“   
- Kirchfest an Salvator am Tag des Offenen Denkmals
- Konzert für Orgel und Akkordeon in der Neumühler Gnadenkirche

Durchblicke-Gottesdienst zur Frage „Wer oder was bin ich?“   
Duisburg, 2. September 2026 - Das Team um Hans-Bernd Preuß hat ein neues Thema für den nächsten „Durchblicke-Gottesdienst“ vorbereitet und lädt zur Feier herzlich in die evangelische Kirche Duisburg Obermeiderich, Emilstraße 27, ein. Dort geht es am 13. September 2026 um 18 Uhr unter dem Titel „Wer oder was bin ich?“ um die Frage, wie Menschen sich selbst sehen, sich selbst erleben und was sie für andere in ihren sozialen Bezügen bedeutet.

Welche Rolle der Glaube an Gott dabei spielt, ist zentrale Frage in dem Gottesdienst. Auch über sie soll in Gemeinschaft nachgedacht werden. Helfen werden dabei ein Text aus der Bibel, Impulse und Musik. Nach dem Gottesdienst ist wie immer Gelegenheit, bei Abendessen und Getränken gute Begegnungen miteinander zu erleben. Auch dazu lädt das Durchblicke-Team herzlich ein. Weitere Infos zum Gottesdienstformat gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de/durchblicke.

Kirchfest an Salvator am Tag des Offenen Denkmals
An Salvator wird in diesem Jahr der Tag des Offenen Denkmals am 13. September zum Kirchfest: Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg und der Bauverein Salvator laden gemeinsam zur großen Begegnung für Jung und Alt im und rund um das über 700 Jahre alte Duisburg-Wahrzeichen neben dem Rathaus. Der Festtag startet mit dem 10-Uhr-Gottesdienst und dem Mini-Gottesdienst für Kinder um 11.30 Uhr.

Danach steigt Grill-Duft in die Luft, denn Mitglieder des Bauvereins bruzzeln vor dem Gotteshaus Leckeres für alle. Zusammen mit dessen Vorsitzenden Pfarrer i.R. Armin Schneider, dem ehemaligen Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, möchten sie mit den Gästen ins Gespräch kommen. Sie bieten zudem einen guten Salvator-Wein an, der für wenig Geld zum Erhalt der Kirche gekauft und mitgenommen werden kann. 

Auf dem Programm stehen auch „Kirchenraumerkundungen“, bei denen Pfarrer Stephan Blank Familien mit Kindern durch Salvator führt und sie dort mit auf eine spannende Entdeckungsreise nimmt. Um 16 Uhr startet Roland Wolf von „Mercators Nachbarn“ eine „historische Kirchenführung“... natürlich im historischen Kostüm.

Und natürlich gibt es beim Kirchfest auch Musik: um 14 Uhr tritt das Ensemble „iter musicum” gekleidet in historisch anmutenden Kostümen und unter der Leitung von Volker Nies auf und musiziert auf Gemshörnern und alten Instrumenten Kompositionen des Mittelelters. Um 17 Uhr erklingen in der Salvatorkirche Chöre aus Mendelssohns „Elias“. Es singt die Salvatorkantorei, am Klavier spielt Ekaterina Schabanova. Die Leitung und Moderation übernimmt Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe (dieses Konzert findet auch um 15 Uhr in der Marienkirche statt, Eintritt ist frei).

Der Eintritt zum Salvatorkirchfest und allen Veranstaltungen ist frei. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de, zum Bauverein unter www.bauverein-salvatorkirche.de. 

Armin Schneider in der Salvatorkirche bei den Vorbereitungen zum Kirchfest zeigt - beim Etikettenkleben des Salvatorweins (Foto: Rolf Schotsch).

Konzert für Orgel und Akkordeon in der Neumühler Gnadenkirche
Ein außergewöhnliches Konzerterlebnis erwartet Musikfans am Sonntag, 13. September, in der Neumühler Gnadenkirche, Obermarxloher Str. 40: Silvester Pece (Akkordeon) und Tiina Marjatta Henke (Orgel und Akkordeon) präsentieren im Rahmen der Kulturveranstaltungen der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl ein vielseitiges Programm, das musikalische Epochen und Stile auf eindrucksvolle Weise miteinander verbindet.

Werke von Antonio Vivaldi, Johann Sebastian Bach und César Franck treffen auf selten gespielte Kompositionen - wie das Konzert für Orgel und Akkordeon von Pedro José Blanco - sowie Musik von Alexander Borodin. Zu hören sind auch Bearbeitungen aus Vivaldis berühmten „Vier Jahreszeiten“, Bachs lyrische „Air“ sowie ein ausdrucksstarkes Orgel-Solostück.

Der zweite Teil des Konzerts entführt das Publikum in die Welt der folkloristischen Musiktraditionen mit Liedern aus Russland und Ungarn für zwei Akkordeons. Zu hören ist auch der berühmteste finnische Tango „Satumaa“. Das Konzert - Beginn ist um 15 Uhr - verspricht eine faszinierende Begegnung zweier Instrumente, deren klangliche Vielfalt von barocker Eleganz bis hin zu leidenschaftlicher Tanzmusik reicht.

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende am Ausgang wird gebeten. Sie kommt zu gleichen Teilen der Konzertarbeit von Tiina Marjatta Henke und den kulturellen Veranstaltungen in der Gnadenkirche zugute. Infos: Silvester Pece, geboren 1980 im ehemaligen Jugoslawien und geprägt von ungarischen Wurzeln, erhielt bereits im Kindesalter Akkordeonunterricht. Nach seiner Ausbildung in Subotica und Novi Sad führte ihn sein Weg an die Folkwang Universität der Künste in Essen sowie an die Musikhochschule Detmold.

Heute ist er als gefragter Musiker und Pädagoge tätig. Und natürlich ist er unser Organist in der Gnadenkirche. Tiina Marjatta Henke, geboren 1963, studierte Kirchenmusik in Herford und Köln und legte dort auch ihre künstlerische Reifeprüfung im Fach Orgel ab. Sie war viele Jahre als Kantorin in Köln, Düsseldorf und Duisburg tätig und ist heute freiberuflich in der Konzertorganisation aktiv.

Silvester Pece an der Orgel der Neumühler Gnadenkirche... mit seinem Akkordeon. Foto: Reiner Terhorst


- Kirche Obermeiderich lädt wieder zu Emils Pub ein
- Gemeinde Hochfeld-Neudorf lädt zum Stafetten-Fest an drei Orten ein
- Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg

Kirche Obermeiderich lädt wieder zu Emils Pub ein
Duisburg, 2. September 2026 - Nach einer Pause ist es am 11. September wieder soweit, und viele Gäste der Kirchenkneipe der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich freuen sich jetzt schon: "Endlich wieder Emils Pub." Leute treffen, lockere Gespräche, gutes Essen, das von einem Kochteam liebevoll zubereitet wird, und ein vielfältiges Getränkeangebot… der Treffpunkt wird jedes Mal zum gemütlichen Abend in angenehmer Atmosphäre.

Er öffnet von 19 bis 22 Uhr wieder seine Türen. Auf dem Speiseplan stehen diesmal Sahnezwiebelschnitzel mit Reis und Salat, und natürlich ein Dessert. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

Gemeinde Hochfeld-Neudorf lädt zum Stafetten-Fest an drei Orten ein 
Die Evangelische Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf lädt zum großen, unterhaltsamen Miteinander am 12. September: Das Stafetten-Fest beginnt um 11 Uhr an der Hochfelder Pauluskirche mit einem Brunch. Danach radelt oder wandert die Festgemeinschaft von Hochfeld zum Neudorfer Gemeindezentrum an der Wildstraße 31, wo es um 14.30 Uhr Kaffee und Kuchen sowie Spaßiges gegen Langeweile für die Kleinen gibt.

Später geht es nur noch eine kurze Strecke weiter zur Kirchwiese an der Christuskirche an der Gustav-Adolf-Straße, wo um 18 Uhr das Fest mit Lagerfeuer, Grillwürstchen und Gitarrenliedern ausklingt. Bei schlechtem Wetter bleibt nur der Grill draußen und alle anderen feiern im Foyer des Gemeindezentrums an der Gustav-Adolf-Straße 65, wo auch schön gesungen werden kann. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de. 

Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.

Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 7.9. von Pfarrer Frank Hufschmidt besetzt, am 14.9. von Pfarrerin Ulrike Kobbe und am 21.9. von Pfarrer Jürgen Muthmann.  

- Orgelmusik und Führung durch die Hamborner Friedenskirche
- „Stammtisch Mitte“ im Duisserner Café Notkirche 
- Gemeinde-Café Dreivierteltakt in Wanheimerort

Orgelmusik und Führung durch die Hamborner Friedenskirche am Tag des Offenen Denkmals
Duisburg, 1. September 2026 - Die Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, wird bald 130 Jahre alt und kann als Zeitzeugin viel von der Stadtteil- und Kirchengeschichte berichten. Eine Stimme gibt ihr das engagierte Gemeindemitglied Martina Will am bundesweiten Tag des Offenen Denkmals, 13. September um 11 und um 16 Uhr bei den beiden Führungen durch das Gotteshaus.

Sie wird Interessierten viel zur Geschichte und der großen Renovierung vor über 20 Jahren sagen können. Um 17 Uhr stellt zudem Kirchenmusikerin Tiina Henke die Orgel der Friedenskirche in Wort und Klang vor: Sie präsentiert viel Wissenswertes und natürlich Musik - von ihr virtuos gespielt auf dem besonderen Instrument. Der Eintritt ist frei, Informationen gibt es bei Martina Will (0203 510472).

Raum für Gespräche, Gemeinschaft, Begegnung und Spiele Gemeinde lädt zum „Stammtisch Mitte“ im Duisserner Café Notkirche 
Ein Stammtisch mit Raum für Gespräche, Gemeinschaft, Begegnung und Spiele. Dazu laden Luisa Holzschneider und Wiebke Breustedt aus der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg Menschen zwischen 25 und 45 Jahren in das Duisserner „Café Notkirche“ an der Martinstr. 39 ein. Wenn das Wetter bei der Premiere am 11. September um 19 Uhr mitspielt, gibt es die entspannte Begegnung open air, im neu angelegten Kirchgarten.

Hinter der Idee zum „Stammtisch Mitte“ liegt die Erfahrung, dass viele Berufstätige in der Altersgruppe oft wenig Gelegenheiten haben, andere kennenzulernen. Das neue Angebot richtet sich an alle, die Ähnliches erleben und Lust haben, die Stammtischabende mit Getränken und Impulsen zu genießen und dann den Abend gemeinsam zu gestalten: mit Gesprächen, gemeinsamen Spielen, kreativen Ideen oder einfach dem gemütlichen Beisammensein.

„Je nach Jahreszeit sind auch besondere Aktionen wie Cocktailabende, Weihnachtsbacken oder gemeinsame Ausflüge möglich“, überlegen die beiden Initiatorinnen jetzt schon und ergänzen unbedingt: „Nicht das Programm steht im Mittelpunkt, sondern die Menschen, die den Abend miteinander gestalten.“ Eine Anmeldung ist nicht notwendig, die Altersprüfung am Eingang fällt nicht streng aus, der Eintritt ist frei und Getränke gibt es auf Spendenbasis. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de. 

Der neue Garten an der Duisserner Notkirche mit Gästen (Foto: ekadu.de).

Schwofen, Kaffee, Kuchen im Gemeinde-Café Dreivierteltakt in Wanheimerort
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg öffnet zum Monatsausklang das „Café Dreivierteltakt“, bei dem Seniorinnen und Senioren zu Kaffee, Tee und Kuchen zusammenkommen, die Begleit-Musik genießen und dazu tanzen. Für den guten Ton sorgt Frank Rohde, der zu seinem Spiel an der elektronischen Orgel auch singt.

Es gibt dabei nicht nur Klänge im Dreivierteltakt, doch alle Lieder haben Rhythmus und sind vielen bekannt. Das nächste gesellig-musikalische Treffen im Beratungs- und Begegnungszentrum (BBZ) Wanheimerort, Paul-Gerhardt-Straße 1, ist am Samstag, 12. September 2026 um 15 Uhr. Bei 7,50 Euro Eintritt sind Kaffee und Kuchen inbegriffen; Anmeldungen sind bei Maria Hönes telefonisch möglich (Tel.: 0203 770134).  

 

- Klavierquartette in der Marienkirche
- Evangelische Rheingemeinde Duisburg lädt zum Kneipenquiz

- Almuth Seeger geht nach über 36 „Duisburg-Jahren“ in den Ruhestand

Klavierquartette in der Marienkirche
Duisburg, 31. August 2026 - Im ersten Konzert nach der Sommerpause gibt es am Sonntag, 6.9. um 17 Uhr in der Marienkirche, Josef-Kiefer-Straße 10, zwei romantische Klavierquartette zu hören. Deren Schöpfer sind sehr gegensätzlich: Der eine, Johannes Brahms, wurde als neuer „Messias“ enthusiastisch begrüßt, die andere, Luise Adolpha le Beau, musste sich ihren Weg selbst bahnen und stieß dabei auf unüberwindbare Hindernisse, weil sie eine Frau war.

Ein Ensemble um Konzertmeister Tonio Schibel stellt beide großen Werke nebeneinander und lädt ein, ein neues, „unerhörtes“ Werk einer bedeutenden Komponistin im romantischen Kontext kennenzulernen. Der Eintritt kostet an der Abendkasse 20 Euro, vorab im Netz bei Eventim (zzgl. Gebühren).  

Evangelische Rheingemeinde Duisburg lädt zum Kneipenquiz
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg lädt zum Kneipenquiz ins Gemeindehaus Wanheimerort am Vogelsangplatz. Am 9. September 2026 gilt es, dort ab 20 Uhr bei gemütlicher Atmosphäre, Getränken und fairen Knabbereien Wissen zu zeigen und beim Raten Glück zu haben. Die 24 Quizfragen kommen aus allen möglichen Kategorien, etwa Lokales, Religion, Fernsehen, Sport oder Wissenschaft.

Die Quizgruppen können sich nach Belieben zusammensetzen. Nach Auflösung aller Fragen erhält die Gruppe mit den meisten Punkten einen Siegerpokal. Eine Anmeldung ist nicht nötig, doch wer einen Tisch für eine eigene Quizgruppe haben möchte, sollte reservieren. Das geht unter anke.bendokat@ekir.de oder 0203 / 5787977, dort gibt es auch mehr Infos zum Kneipenquiz.    


"Ich war gerne Gemeindepfarrerin“ Almuth Seeger geht nach über 36 „Duisburg-Jahren“ in den Ruhestand
Almuth Seeger ist entspannt. Sie lächelt, sie blickt zurück und zugleich nach vorne, dankbar, allerdings mit einem „Hauch von Wehmut“, denn am Sonntag, 6. September, wird die Pfarrerin der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg nach mehr als 36 bewegten und bewegenden Dienstjahren in einem Festgottesdienst um 14 Uhr in der Wanheimerorter Gnadenkirche, Paul-Gerhardt-Straße, offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Die Gemeinde lädt herzlich zum Abschied ein. 

„Es ist wirklich ein Abschied“, sagt sie, „denn wir ziehen ja nach Bonn, in die Nähe unserer Kinder und Enkelkinder“. Ihr Mann Rolf, ebenfalls Pfarrer in der Rheingemeinde, wurde bereits vor knapp zwei Jahren in den Ruhestand verabschiedet. „Es waren erfüllte Jahre“, so Almuth Seeger, denn man habe viel Bewegendes erlebt, aber auch viel selbst bewegt. In Bonn geboren und aufgewachsen, hat sie dort sowie in Tübingen und Wuppertal Theologie studiert.

In der letzten Studien- und Examenszeit hat sie ihren Mann kennengelernt. Nach Examen, Vikariat und Probedienst war es dann soweit. In Wanheimerort war eine Pfarrstelle ausgeschrieben. Die beiden, inzwischen verheiratet, haben sich als Ehepaar dort beworben.  „Damals, Anfang 1990, gab es nur wenige Pfarrstellen und viele Bewerber. Dass Frauen den Pfarrdienst ausüben, war auch nicht alltäglich, und dass sich ein Ehepaar eine Pfarrstelle teilt, immer noch ungewöhnlich“, erinnert sie sich.

Aber es hat „geklappt“. Die beiden wurden gewählt: „Wir durften machen und ausprobieren. Das war richtig toll und ermutigend“. Und Almuth Seeger, die „Frau im Talar“ hat Spuren hinterlassen. Durch ihren einfühlsamen Dienst für Menschen, mit Menschen und am, Menschen hat sie ihren Glauben gelebt, erlebt, gestärkt und weitergeben. „Unsere zwei Töchter kamen zur Welt, und da bot sich geradezu an, dass ich verstärkt mit jungen Familien und jungen Menschen gearbeitet habe.“

Es war gar nicht so selten, dass es zu bestimmten Zeiten fast zehn Mini-Clubs pro Woche gab. Viel Spaß und Freude bereiteten auch die zahlreichen Familienfreizeiten. Das war zunächst ein Schwerpunkt ihrer Arbeit, aber längst nicht alles. Sie hat andere Gottesdienstformate auf den Weg gebracht, wie etwa den Taizé-Gottesdienst oder das „Innehalten in der Woche“, zuletzt gemeinsam mit der katholischen Gemeinde und der Freien Evangelischen Gemeinde in Wanheimerort.

Und da gab es auch viele geistliche Angebote, Bibelgesprächskreise oder den Kurs „Stufen des Lebens“. Dies waren stets Erlebnisse auf Augenhöhe, Dialoge, keine Monologe. „Das Miteinander im Glauben war uns immer wichtig“, sagt die scheidende Pfarrerin. Nicht zu vergessen bei all' ihrem Wirken ist die Musik. Almuth Seeger lächelt wieder. Schon als Kind hat sie in Bonn in Gottesdiensten mit musiziert und in Wanheimerort ihre Geige ebenfalls erklingen lassen.

Musik verbindet und nimmt die Menschen mit, sagt sie und verweist auf das vielfältige, unterschiedliche Chor- und Musikangebot in der Rheingemeinde. Da gibt es den Popchor „PraiSing“ unter der Leitung von Daniel Drückes, den Singkreis, geleitet von Beate Hölzl und den Chor „Soul, Heart & Spirit“ von Lothar Rehfuß. „Und von allen dreien“, freut sie sich, „wird in meinem Abschiedsgottesdienst auch was zu hören sein. Ansonsten lasse ich mich einfach überraschen.“

Wenn sie in diesem Gottesdienst von Superintendent Dr. Christoph Urban entpflichtet wird, endet eine lange „Reise“ und eine neue Wegstrecke steht bevor: Almuth Seeger und ihr Mann werden mehr Zeit für das Familienleben haben und sich insbesondere den Enkelkindern widmen. Das Wort Dankbarkeit spielt in jedem Fall eine große Rolle. Das wird auch beim anschließenden Empfang deutlich werden.

Viele langjährige Weggefährtinnen und Weggefährten werden dann dabei sein. Wehmut und Dankbarkeit werden mitschwingen, denn das seelsorgerische, menschliche Wirken von Almuth Seeger in Wanheimerort und dann in der Rheingemeinde hinterlässt wunderbare Spuren. Ihre Pfarrstelle wird wieder besetzt. Das Presbyterium bringt die Wiederbesetzung derzeit auf den Weg. Reiner Terhorst    

Pfarrerin Almuth Seeger in "ihrer" Gnadenkirche Wanheimerort (Foto: Reiner Terhorst). 



- Kirche kocht und lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
- Kneipenquiz bei „Himmel & Hopfen“ in Obermarxloh   
- Kirche Obermeiderich lädt zu Skat und Doppelkopf

Kirche kocht und lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
Duisburg, 30. August 2026 - In der Evangelischen Gemeinde Meiderich heißt es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann Ehrenamtliche an den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum Beispiel am 8. September, wenn sie um 12.30 Uhr gemischten Salat mit Hähnchen und Brot servieren.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, das Angebot ist kostenfrei. „Wir wollen Herzenswärme spenden, schöne Momente schenken und gemeinsam  Mittagessen!“ sagt Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die nächsten Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.  
Kneipenquiz bei „Himmel & Hopfen“ in Obermarxloh 
Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Duisburg Obermarxloh lädt am 4. September zur Kirchenkneipe „Himmel & Hopfen“ in das Familienzentrum an der Obermarxloher Lutherkirche, Wittenberger Str. 15. Dort gibt es ab 19 Uhr bei leckeren Snacks und Getränken ein eigenes Kneipenquiz. Rate-Fans können sich einzeln oder als Teams vorab anmelden (Gebühr je Person 2 Euro; Telefon: 0203 – 75 96 97 00 oder per Mail: bonhoeffer-duisburg@ekir.de).

Kirche Obermeiderich lädt zu Skat und Doppelkopf
In der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich verbringen im Gemeindezentrum an der Emilstraße Gruppen wie etwa die Tischtennisgruppe regelmäßig eine gute Zeit zusammen. Dazu gehört der Skat-Club, wo regelmäßig Menschen zusammen Karten dreschen.

Der Club lädt Anfängerinnen und Anfänger aber auch bereits leidenschaftliche Spielerinnen und Spieler zum Mitmachen ein: an jedem 2. Dienstag von 19 bis 21.30 Uhr. Das nächste Treffen ist am 8. September. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.

„Wir freuen uns auf euch“ sagt Club-Leiter und ehemaliger Superintendent im Duisburger Kirchenkreis Armin Schneider und heißt auch Doppelkopfspielerinnen und -spieler herzlich willkommen. Rückfragen beantwortet er gerne: Telefon 0203 / 590 694 oder E-Mail armin.schneider@ekir.de. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.


- Großes Miteinander und Füreinander
- Waldgottesdienst am Kammerberg
- Die Citykirche kennenlernen - Kostenfreie Führung durch Salvator

Großes Miteinander und Füreinander
Duisburg, 28. August 2026 - Evangelische Kirchengemeinde und Wohnhaus Neumühl feiern gemeinsames Sommerfest
Dass behinderte und nichtbehinderte Menschen gemeinsam ein großes Fest vorbereiten, organisieren und miteinander feiern, ist längst nicht selbstverständlich. In Neumühl, im Norden Duisburgs ist es das seit 20 Jahren. Am Sonntag, 6. September, geht das gemeinsame Sommerfest der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl mit dem benachbarten Wohnhaus für mehrfach behinderte Menschen der Evangelischen Dienste Neumühl in die nächste „Fest-Runde“.

Es beginnt wieder mit einem gemeinsamen Gottesdienst um 10 Uhr in der Gnadenkirche am Neumühler Markt, den Pfarrerin Sabine Schmitz hält. Im Anschluss startet zwischen Gnadenkirche und Wohnhaus das bunte „Nachbarschaftstreiben“ für den ganzen Stadtteil. Viele engagierte und hilfsbereite Menschen aus Gemeinde und Wohnhaus haben wieder gemeinsam dafür gesorgt, dass das Sommerfest bis 17 Uhr ein fröhlicher Tag für die ganze Familie wird: Nachbarn treffen, mit lieben Menschen reden, Kaffee oder Tee trinken, Reibekuchen oder Leckeres vom Grill genießen, am Kuchenbuffet schlemmen, Live-Musik hören, der Tag hat jede Menge Angebote zum Wohlfühlen und Mitmachen.

Wie stets, fungiert die Tischtennisgruppe der Gemeinde als „Grillmeister“. Das „Kuchen-Team“ freut sich über weitere Kuchenspenden zum fast schon legendären Kuchen-Buffet beim Sommerfest-Turmcafé. Diese können noch vor und nach dem Gottesdienst abgeben oder vorab bei der Gemeinde unter Tel. 0203 / 580448 angekündigt werden. Alle Neumühler und Gäste aus von nah und fern sind zum Sommerfest herzlich eingeladen und willkommen.

Im Anhang sende ich Ihnen ein Bild vom Sommerfest 2023 und eines vom Sommerfest 2024 zur honorarfreien Verwendung (Text und Foto: Reiner Terhorst).


Waldgottesdienst am Kammerberg

Die evangelischen Gemeinden der Duisburger Stadtmitte, Neudorf und Hochfeld und die Evangelische Rheingemeinde (Wanheimerort / Wanheim) laden herzlich zur Feier der gemeinsamen Waldgottesdienste am „Heiligen Brunnen“ auf dem Kammerberg in Neudorf ein, und zwar jeweils am 1. Sonntag der Monate Juni bis September.

Die Gottesdienste, die eine ganz eigene und besondere Atmosphäre haben und jeweils 10 Uhr beginnen, werden im Wechsel verantwortet. Den nächsten richtet die Gemeinde Hochfeld-Neudorf am 6. September aus, es predigt Vikar Jean Marc Kadima Nfwamba. Der Veranstaltungsort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Buslinie 933) über die Haltestellen „Lenaustraße“ und „Nettelbeckstraße“ gut zu erreichen.     

 Waldgottesdienst am 4.6.2023  (Foto: Christine Muthmann). 

Die Citykirche kennenlernen - Kostenfreie Führung durch Salvator
Die Salvatorkirche am Burgplatz gehört zu Duisburgs bekanntesten und imponierendsten Gotteshäusern. An jedem ersten Sonntag im Monat informieren geschulte Gemeindeleute, meist Ehrenamtliche, über die Geschichte, den Baustil und die besonderen Fenster der über 700 Jahre alten Stadtkirche neben dem Rathaus.

Das Gedenkfenster in der Salvatorkirche Duisburg Foto: Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg).


Am Sonntag, 6. September 2026 um 15 Uhr macht Frank Piel mit Interessierten an verschiedensten Stellen der Kirche halt und berichtet dazu Wissenswertes und Kurzweiliges. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, alle Kirchenführungen in der Salvatorkirche sind kostenfrei. Infos zum Gotteshaus gibt es unter www.salvatorkirche.de.  


- Wald- und Alphorn bei der Abendmusik in der Duisserner Lutherkirche 
- Viel Romantik beim Konzert für Horn und Klavier in der Pauluskirche
- Gemeinde lädt zum Marktcafé in Meiderich

Wald- und Alphorn bei der Abendmusik in der Duisserner Lutherkirche 
Duisburg, 28. August 2026 - Bei der Abendmusik der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg präsentieren Nicolai Frey, Andrea Kramer, Waltraud Prinz und Rosa Schell am 4. September um 19 Uhr in der Duisserner Lutherkirche, Martinstr. 39, die Vielseitigkeit des Hörnerklangs.

Das Duisburger Hornquartett spielt Originalmusik für Wald- und Alphorn, Hörnerklang-Musik, die Mensch und Natur verbindet. Originalkompositionen für Hornquartett aus Früh- und Spätromantik bilden den Schwerpunkt des Programms. Erweitert wird das Klangerlebnis des Abends durch Werke für Alphörner.

Diese faszinieren durch ihre imposante Größe und den weichen, archaischen Klang. Als Vorgänger der modernen Blechblasinstrumente wurden sie ursprünglich als Ruf- und Lockinstrument der Hirten verwendet. Heute sind sie weltweit in Gebrauch und symbolisieren die Sehnsucht nach Natur und Idylle.

Der Eintritt zum Konzert ist frei, eine Spende am Ausgang wäre gut, denn sie geht an den Förderverein für Kirchenmusik an der Lutherkirche Duissern e.V.  Infos zur Gemeinde gibt es unter www.ekadu.de.      

Duisserns Lutherkirche Foto: Tanja Pickartz

Viel Romantik beim Konzert für Horn und Klavier in der Pauluskirche
Am Samstag, 5. September, sind Hornist Marlon Thüer und Pianist Dr. Hans-Joachim Heßler in der beliebten Konzertreihe „Emporeo!“ um 18 Uhr zu Gast in der Pauluskirche Duisburg Hochfeld, Wanheimer Straße 80. Im Mittelpunkt des Abends stehen Werke von Richard Strauss, einem Meister der Romantik.

Zu hören ist u.a. das Hornkonzert in Es-Dur. Zudem erklingen auch Werke von Lodewijk Mortelmans, der auch der flämische Brahms genannt wird und ebenfalls zu den großen unbekannten Komponisten der Romantik gezählt wird. Von ihm wird die besonders schöne Lyrische Pastorale für Horn und Klavier zu hören und wieder neu zu entdecken sein. Schließlich spielen die Musiker eine humorvolle, fantastische und innovative Komposition für das Waldhorn des norwegischen Komponist Trygve Madsen.

Diese ließ sich dafür von Dürers Holzschnitt des „Rhinocerus“ und der Geschichte dahinter inspirieren: Der berühmte Künstler hatte in seinem Leben niemals ein Panzernashorn zu Gesicht bekommen und dennoch mit seiner Abbildung des Tieres ein Kunstwerk von Weltruhm geschaffen.

Der Eintritt ist frei, Spenden am Ausgang sind gerne gesehen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.     

Die Künstler Dr. Hans-Joachim Heßler (rechts) und Hornist Marlon Thüer (links) (Foto: Hessler).  

Gemeinde lädt zum Marktcafé in Meiderich
Zu Kaffee und lecker Frühstück mit Geselligkeit und Freundlichkeit lädt die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich mehrmals im Jahr samstags zu den Marktzeiten in das Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8, ein. Den nächsten Termin zum Schlemmen und Klönen gibt es am 5. September 2026. Geöffnet ist das Marktcafé der Gemeinde ab 9.30 Uhr und somit zu der Zeit, in der manche ihr Einkäufe am Meidericher Wochenmarkt machen.

Nach kurzem Fußweg lässt sich im Gemeindezentrum bei Kaffee, Brot, Brötchen, Wurst- und Käseaufschnitt und Marmeladen der Einkaufsstress vergessen. Das Angebot bereiten Ehrenamtliche zu, das Frühstück gibt´s zum Selbstkostenpreis. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro unter 0203-4519622.  

Mitglieder des Teams Marktcafé (Foto: www.kirche-meiderich.de)


- Anmeldung fürs Konfirmationsjubiläum im Duisburger Norden
- Meidericher Gemeinde: Spieleabend für Jung und Alt ins Gemeindezentrum

- Pfarrer Asmus am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg

Anmeldung fürs Konfirmationsjubiläum im Duisburger Norden
Duisburg, 25. August 2026 - Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh feiert am 20. September 2026 in der Marxloher Kreuzeskirche (Foto:Tanja Pickartz) die Jubiläen derer, die vor 50, 60, 65, 70 oder noch mehr Jahren in den ehemaligen Gemeinden Marxloh und Obermarxloh konfirmiert wurden.

Wer anderswo konfirmiert wurde und das eigene Konfi-Jubiläum mitfeiern möchte, ist herzlich eingeladen. Damit gute Planungen auch für den anschließenden Empfang, wo Erinnerungen bei Plausch und Sekt aufgefrischt werden, möglich sind, bittet die Gemeinde um Anmeldungen.

Diese nimmt das Gemeindebüro gerne bis zum 6. September entgegen (Telefon: 0203 – 75 96 97 00 oder per Mail: bonhoeffer-duisburg@ekir.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org. 



Meidericher Gemeinde: Spieleabend für Jung und Alt ins Gemeindezentrum
Zu einem bunten Spieleabend lädt die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich in das Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8. Dort warten am Dienstag, 1. September um 19 Uhr alte Klassiker und neue Spiele darauf, entdeckt zu werden.


Wer mag, bringt gerne eigene Spiele - egal ob Klassiker, Karten-, Brett- oder Gesellschaftsspiele - mit, die mit anderen ausprobiert werden können. Getränke und Snacks gibt's zum Selbstkostenpreis. Wenn der Abend weiterhin gut ankommt, wird es monatlich einen Spieleabend im Gemeindezentrum geben. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

Pfarrer Asmus am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.

Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 31. August 2026 von Sören Asmus, Pfarrer beim Dialogreferat im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg, besetzt.


- Obermeiderich lädt wieder zum kostenfreien Mittagstisch ein
- Kaffee, Tee und Gespräche am Lastenrad auf dem Hamborner Friedhof 
- Ab jetzt Tickets für die Arlberger-Revival-Party   

Gutes Essen und gute Gemeinschaft Evangelische Gemeinde Obermeiderich lädt wieder zum kostenfreien Mittagstisch ein
Duisburg, 21. August 2026 - Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich startete vor zwei Jahren unter dem Motto „eine Kelle Suppe – eine Kelle Gemeinschaft“ einen kostenfreien Mittagstisch. Sie lädt seitdem weiterhin alle Menschen unabhängig von Religion und Kultur an einem Sonntag - meist dem letzten - im Monat zur gemeinsamen Mahlzeit nach dem Gottesdienst in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 ein.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Essen ist gratis, Spenden werden aber gerne entgegen genommen. Beim nächsten Mittagstisch, am 30. August kommen um 12 Uhr Nudelauflauf sowie ein leckeres Dessert auf den Tisch. Alles mit Liebe gekocht! Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.  

Beim Mittagstisch geht es der Gemeinde und dem Team der Ehrenamtlichen, die vom Schnibbeln, Kochen, Servieren und Abräumen alles selber machen, um Hilfe für Menschen, die Hilfe benötigen. Und um mehr: „Menschen brauchen in unserer herausfordernden und unsicheren Zeit Angebote, die sowohl dem Leib als auch der Seele guttun.

Hunger hat viele Komponenten. Deshalb gibt es bei Emils Mittagstisch neben einer Kelle Suppe auch eine Kelle Gemeinschaft“ sagt auch Sarah Süselbeck, Pfarrerin der Gemeinde, die voll hinter dem Projekt steht und selbst mit anpackt. 

Den gemeindlichen Mittagstisch gibt es seit November 2022 - seitdem haben die Ehrenamtlichen, die den Mittagstisch wuppen, mehr als 3.000 Portionen Essen und Dessert gezaubert und verteilt.

"Die sehr lieb gewonnenen Teilnehmer sind Menschen aus unterschiedlichen Stadtteilen, vornehmlich aus dem Duisburger Norden" sagt Pfarrer i.R. Hans-Bernd Preuß, einer der Ehrenamtlichen aus der Gemeinde und ergänzt: "Die Nachfrage an unserem Mittagstisch wird immer größer, die letzten Male hatten wir oft ca. 100 Menschen zum Essen da."

Foto: www.obermeiderich.de

Kaffee, Tee und Gespräche am Lastenrad auf dem Hamborner Friedhof  

Wenn Trauernde am 29. August die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen und Freunde auf dem evangelischen Friedhof in Hamborn besuchen, können sie sich vor Ort mit einem frischen, warmen Kaffee oder Tee aufwärmen.

Dazu laden Tiina Henke, Heike Köller und Oliver Miosczka herzlich ein, denn die drei haben ein Lastenrad mit einer Kaffeemaschine ausgestattet worden, so dass sie dort unter freiem Himmel Getränke frisch zubereiten. Sie schenken zwischen 14 und 16 Uhr die schmackhafte Wärme gerne aus und werden die Aktion, gerne wiederholen. Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Hamborn freut sich über die tolle Idee der Gemeindemitglieder und dankt den dreien für das Engagement sehr. 


Kaffee-Lastenrad am Hamborner Friedhof zeigt, zur honorarfreien Verwendung (Foto: Ev. Kirchengemeinde Duisburg Hamborn)

Ab jetzt Tickets für die Arlberger-Revival-Party 
Gleich mehrere Generationen in Duisburg Buchholz nennen und nannten „ihren“ Stadtteil-Treffpunkt im Kindes- und Jugendalter einfach „das Arlberger“. Jetzt wird das Jugendzentrum an der Arlberger Str. 10 62 Jahre alt, und die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis lädt deshalb zur „Arlberger-Revival-Party“ ein, bei der ein DJ die beste Musik aus den letzten Jahrzenten bunt gemischt auflegt.

Besucherinnen und Besucher werde ihre Hits hören, zu denen sie schon vor Jahren im Jugendzentrum getanzt oder gechillt haben. Vom Kartenerlös zu zehn Euro wird der DJ bezahlt. Tickets für das Event am 26. September - es startet um 19.30 Uhr - gibt es für alle ab 16 Jahren jetzt schon im Vorverkauf im Jugendzentrum oder benachbarten Gemeindebüro (Tel. 0203 / 738 26 93). Infos zur Kirchengemeinde und zum Arlberger Jugendzentrum gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.

 Das Jugendzentrum „Arlberger“ ist ein offener Ort für alle jungen Menschen ab sechs Jahren und eine durch die Stadt Duisburg geförderte Einrichtung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Es zeichnet sich durch die gemeindliche und auch offene Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien aus. Die Jugendfreizeitstätte Arlberger wurde 1964 eröffnet und bis 1983 ehrenamtlich geführt. 1984 stellte die damalige Gemeinde Buchholz eine hauptamtliche Leitung, erst für halbe Tage und nach zwei Jahren für ganze Tage ein.

Mit der hauptamtlichen Leitung wurde dieses Haus offiziell zum evangelischen Jugendzentrum „Arlberger“ - mit Bastelraum, Kicker-Raum, den Tobe-Raum, Disco und einem großen Garten. Hier können Kinder und Jugendliche chillen, spielen, Musik hören, lesen, kreativ sein, Tischtennis oder Billard spielen, zocken, kochen, backen und vieles mehr. Wasser gibt es jederzeit kostenlos.  


- Sommerorgelkonzert: Werke von Bach  in der Hamborner Friedenskirche
- Orgelfestival.Ruhr in Salvator wird zur „Tour de France“
- Rock vorm Treppchen Open-air-Livemusik in Neudorf 

Werke von Bach, seinen Vorbildern und Zeitgenossen beim Sommerorgelkonzert in der Hamborner Friedenskirche - am 26.8.
Duisburg, 20. August 2026 -Beim letzten Musikabend der Reihe „Sommerliche Orgelkonzerte“ am 26. August um 19.30 Uhr in der Friedenskirche in Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174, erklingen Werke von Johann Sebastian Bach, seinen Vorbildern und seinen Zeitgenossen.

Das interessante Programm hat Andy von Oppenkowski (Foto (C) Oppenkowski), seit 2007 Kantor an der Kreuzeskirche Essen und künstlerischer Leiter des Forum Kreuzeskirche Essen e.V. sowie Mitinitiator des Orgelfestival.Ruhr, zusammengestellt: Der Musiker spielt an der Eule-Orgel der Hamborner Friedenskirche u.a. Bach´s Präludium (Toccata), „Liebster Jesu, wir sind hier“ (BWV 730 und 731), die Fuge E-Dur BWV 566 und die Passacaglia c-Moll BWV 582, aber auch Dietrich Buxtehudes „Ciacona in e“, die Fuge in g von Johann Adam Reincken und Michelangelo Rossi´s „Toccata settima“.  


Der Eintritt kostet zehn Euro; ermäßigt fünf Euro. Auch für das letzte Konzert der Reihe gilt: Wenn das Wetter mitspielt, kann das kulturinteressierte Publikum im Kirchgarten mit den Muszierenden nach den Konzerten bei einem Getränk ins Gespräch kommen. Bei Rückfragen können Interessierte gerne eine Mail an Tiina Marjatta Henke (tiinamarjatta@posteo.de) senden. 


Orgelfestival.Ruhr in Salvator wird zur „Tour de France“
Frankreich gilt nicht nur als DAS Orgelland mit herausragenden Kathedralen und Instrumenten, sondern auch als DIE Fahrradnation. Dies inspirierte Kirchenmusikdirektor, selbst großer Frankreich- und Rad-Fan Marcus Strümpe zu dem Programm seines diesjährigen Festivalkonzerts in der Salvatorkirche Duisburg: Ausschließlich französische Komponisten mit herausragenden Werken.

Auf dem einstündigen Parcours sind Stücke von Jean Langlais, Claude Debussy, Olivier Messiaen, Marcel Dupré und am Ende die berühmte Toccata in F-Dur von Charles M. Widor zu hören. „Alles in allem ein auf und ab durch vier Jahrhunderte französische Orgelmusik“ findet der Salvatororganist, der sich jetzt schon auf die musikalische Tour freut: Sie findet statt am Sonntag, den 30. August um 18 Uhr, Zaungäste sind herzlich willkommen und zahlen an der Abendkasse 12 Euro, Schüler und Studenten haben freien Eintritt.

Am Ziel gibt es ein Glas mit französischem Weißwein. Infos zum Orgelfestival gibt es unter www.orgelfestival.ruhr, zur Salvatorkirche unter www.salvatorkirche.de.

Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe in Tour-de-France-Stimmung vor "seiner" Orgel  (Foto: Raphael Dinter)

Rock vorm Treppchen Open-air-Livemusik in Neudorf 
Die Evangelische Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf lädt mit dem Begegnungs- und Beratungszentrum der Evangelischen Dienste Duisburg wieder zum Open-Air-Konzert vor dem Gemeindehaus auf der Gustav-Adolf-Straße 65 in Neudorf. Die Musik-Party mit Snacks und Getränken steigt am 28. August 2025 ab 16 Uhr und steht wie im letzten Jahr unter dem Motto „Rock vorm Treppchen“.

Für Stimmung sorgt die Band „100 Kühe“ mit ihrem Mix aus Rockklassikern und Liedermachersongs. Von Rolling Stones über Black Sabbath bis Georg Danzer ist für alle etwas dabei. Außerdem treten noch weitere Bands aus dem Umfeld der Gemeinde an diesem Nachmittag auf. Der Eintritt ist frei. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de, zum BBZ unter www.edd.de.  

Die Band "100 Kühe" beim Konzert "Rock vorm Treppchen" von 2025 in Neudorf (Foto: Hartmut Hansen).

 

 

 

Wärmewende für ein Bauwerk aus dem Mittelalter: Salvatorkirche erhält Fernwärme

Duisburg, 19. August 2026 - Eine Kirche, deren Grundstein vermutlich bereits 1316 gelegt wurde, wird künftig mit Fernwärme beheizt. Was zunächst wie ein gewöhnlicher Heizungstausch klingt, ist tatsächlich ein Beispiel dafür, wie die Wärmewende auch bei besonders anspruchsvollen Gebäuden gelingen kann.

Mit dem Anschluss der denkmalgeschützten Salvatorkirche setzt die Fernwärme Duisburg gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und der Stadt Duisburg ein Zeichen dafür, dass Klimaschutz und Denkmalschutz kein Widerspruch sein müssen. Die Salvatorkirche als Duisburger Stadtkirche gehört zu den bedeutendsten spätgotischen Bauwerken am Niederrhein.

Die Salvatorkirche macht mit dem Anschluss an die Fernwärme einen wichtigen Schritt in Richtung Wärmewende. Quelle: Fernwärme Duisburg

Seit ihrer Fertigstellung im Jahr 1415 ist sie eine der besonderen Landmarken der Stadt an Rhein und Ruhr. Gleichzeitig steht sie stellvertretend für viele historische Gebäude, deren energetische Modernisierung nur eingeschränkt möglich ist. Außendämmungen, Veränderungen an der Fassade oder technische Umbauten sind häufig ausgeschlossen oder nur unter strengen Auflagen zulässig.

Gerade deshalb gewinnen Lösungen an Bedeutung, die den Ausstieg aus fossilen Energieträgern ermöglichen, ohne den Charakter des Gebäudes zu verändern. Die Idee, die Kirche an das Fernwärmenetz anzuschließen, entstand auf Initiative von Oberbürgermeister Sören Link, der den Kontakt zwischen den Beteiligten herstellte. Ausschlaggebend für die Umsetzung waren der Wunsch nach einer klimafreundlicheren Wärmeversorgung, langfristige Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Aspekte gleichermaßen.

„Die Salvatorkirche zeigt eindrucksvoll, dass Klimaschutz und Denkmalschutz gemeinsam funktionieren können. Wir machen ein Gebäude, das seit Jahrhunderten unsere Stadt prägt, fit für die Zukunft – ohne seine historische Identität zu verändern. Dieses Projekt kann Vorbild für viele weitere besondere Gebäude sein“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Bislang wurde die Kirche mit einer Gaszentralheizung beheizt. Künftig übernimmt Fernwärme diese Aufgabe. Die Anschlussleistung beträgt 400 Kilowatt (kW). Für die Besucherinnen und Besucher der Kirche ändert sich dabei kaum etwas und sie werden den Heizungstausch kaum bemerken: Die bestehende Wärmeverteilung bleibt erhalten, lediglich der Wärmeerzeuger wird ausgetauscht.

„Für uns als Kirche ist die Bewahrung der Schöpfung ein zentrales Anliegen unseres Handelns. Wir haben uns für alle unsere Gebäude die Vorgabe gemacht, bis im nächsten Jahrzehnt klimaneutral zu werden. Mit dem Umstieg auf Fernwärme sparen wir sofort Emissionen ein und können unsere Kirche trotzdem weiter wie gewohnt auch in den kalten Monaten nutzen“, erklärt Martin Winterberg, Pfarrer an der Salvatorkirche und Vorsitzender des Presbyteriums.

Planungen laufen seit Dezember 2024
Die Planungen für den Fernwärmeanschluss der Salvatorkirche begannen bereits im Dezember 2024. Die Bauarbeiten starteten dann Mitte Juni dieses Jahres. Dabei wurde auch der bisherige Gasanschluss zurückgebaut. Parallel erfolgen im Gebäude vorbereitende Arbeiten für die Installation der Fernwärme-Übergabestation.

Die größte Herausforderung lag jedoch nicht unter der Straße, sondern im Gebäude selbst. Aufgrund des Denkmalschutzes durfte die historische Bausubstanz nur minimal verändert werden. Üblicherweise erfolgt ein Fernwärmeanschluss über eine neue Hauseinführung oder – falls dies nicht möglich ist – über ein kleines oberirdisches Anschlussbauwerk.

Beides kam bei der Salvatorkirche nicht infrage. Nach intensiven Abstimmungen mit den zuständigen Behörden entwickelte die Fernwärme Duisburg eine individuelle Lösung: Die bestehende Hauseinführung des ehemaligen Gasanschlusses wird künftig auch für die Fernwärmeleitungen genutzt. So bleiben sowohl die historische Fassade als auch das äußere Erscheinungsbild der Kirche vollständig erhalten.

„Gerade denkmalgeschützte Gebäude verlangen maßgeschneiderte Lösungen. Dieses Projekt zeigt, dass Fernwärme auch unter schwierigen baulichen Rahmenbedingungen technisch zuverlässig umgesetzt werden kann. Gemeinsam mit allen Beteiligten haben wir einen Weg gefunden, der sowohl den Anforderungen des Denkmalschutzes als auch einer modernen Wärmeversorgung gerecht wird“, sagt Joel Schlüter, der das Projekt für die Fernwärme Duisburg leitet.

Die Salvatorkirche ist dabei weit mehr als ein Einzelprojekt. Sie steht beispielhaft für viele Bestandsgebäude, deren energetische Sanierung nur eingeschränkt möglich oder wirtschaftlich kaum darstellbar ist. Moderne Wärmepumpen können zwar heute auch höhere Vorlauftemperaturen erreichen, ihre Einsatzmöglichkeiten hängen jedoch stark von den jeweiligen Gebäudegegebenheiten ab. Gerade in dicht bebauten Innenstädten, bei denkmalgeschützten Gebäuden oder dort, wo Platz für Außengeräte fehlt, stoßen sie mitunter an Grenzen.

Fernwärme liefert hohe Vorlauftemperaturen Fernwärme bietet in solchen Fällen oft eine überzeugende Alternative. Sie liefert die erforderlichen Vorlauftemperaturen unmittelbar, sodass bestehende Heizkörper häufig weiter genutzt werden können. Gleichzeitig sind keine sichtbaren Außengeräte erforderlich und Eingriffe in die Gebäudesubstanz bleiben gering.

Für viele historische Gebäude eröffnet sie damit einen praktikablen Weg, fossile Energieträger zu ersetzen, ohne den Gebäudecharakter zu verändern. Mit dem Ausbau der Wärmenetze wächst zugleich ihr Beitrag zum Klimaschutz. Während eine Gasheizung dauerhaft auf fossile Brennstoffe angewiesen bleibt, entwickelt sich die Fernwärme kontinuierlich weiter.

Bereits heute setzt die Fernwärme Duisburg auf einen Energiemix aus Erdgas, industrieller Abwärme, Biomasse und Großwärmepumpen. Außerdem soll die Wärmeerzeugung ab 2035 vollständig CO₂-neutral erfolgen. Jeder neu angeschlossene Kunde profitiert damit automatisch von der fortschreitenden Dekarbonisierung der Wärmeerzeugung.

Der Anschluss der Salvatorkirche zeigt, dass die Wärmewende nicht nur in Neubaugebieten stattfinden kann. Auch historische Kirchen, öffentliche Gebäude und andere schwer sanierbare Bestandsimmobilien können ihren Beitrag leisten.  

Der alte Gasanschluss der Salvatorkirche wird zurückgebaut. Die Hauseinführung wird für den Anschluss an die Fernwärme genutzt. Quelle: Fernwärme Duisburg


- Kirche kocht un lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
- Hamborner Gemeinde: Tauschtag von Kuchentellern- und Tortenplatten

Kirche kocht und lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
Duisburg, 18. August 2026 - In der Evangelischen Gemeinde Meiderich heißt es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann Ehrenamtliche an den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum Beispiel am 25. August, wenn sie um 12.30 Uhr Nudelsalat mit Bockwürstchen servieren.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, das Angebot ist kostenfrei. „Wir wollen Herzenswärme spenden, schöne Momente schenken und gemeinsam  Mittagessen!“ sagt Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die nächsten Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.

Hamborner Gemeinde: Tauschtag von Kuchentellern- und Tortenplatten in die Friedenskirche ein
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Hamborn lädt wieder zum Tauschtag in die Sakristei der Friedenskirche, Duisburger Straße 174, ein. Dort können Interessierte am Freitag, 28. August von 15 bis 17 Uhr diesmal Kuchenteller und Tortenplatten im Tausch für andere - vielleicht kleinere, passendere - erhalten.

Die Idee zu dem Tauschtag - es ging auch schon um gemalte Bilder, Osterdeko, Vasen, CD´s und Körbe - hatten Engagierte der Gemeinde, die sich für Nachhaltigkeit einsetzen und es schade finden, wenn gut erhaltene, schöne oder praktische Dinge einfach entsorgt werden. Daher lädt das Team um Edith Bauer (Tel. 0203 554460) jetzt zum Kuchenteller- und Tortenplatten-Tausch ein. Der Eintritt ist frei.  



- Neues Kursprogramm des Evangelischen Bildungswerkes
- Kinder spielen in Wedau Kirche  
- Kirchenkneipe in Neudorf: Gemeinde lädt zum Auspannen ein  

Für jede Lebensphase das passende Angebot - das neue Kursprogramm des Evangelischen Bildungswerkes
Duisburg, 17. August 2026 - Ob erste Krabbelgruppe, Entspannung nach dem Arbeitsalltag oder ein kreativer Workshop – die Familienbildung des Evangelischen Bildungswerkes Duisburg startet mit einem vielseitigen neuen Kursprogramm in die zweite Jahreshälfte. Das Programm richtet sich an Menschen in ganz unterschiedlichen Lebensphasen.

Einen Schwerpunkt bilden die Kurse für Familien mit Babys und Kleinkindern. Angebote wie PEKiP, Kinderturnen oder Eltern-Kind-Spielgruppen begleiten junge Familien durch die ersten Lebensjahre ihrer Kinder und bieten gleichzeitig Gelegenheit zum Austausch mit anderen Eltern. Ganz neu im Programm sind Rückbildungskurse für junge Mütter – mit oder ohne Baby.

Sie ergänzen die Angebotspalette rund um Schwangerschaft und Geburt, zu denen auch „Yoga für Schwangere“ zählt, aber ebenso zahlreiche „Elternstart-Treffs“. Daneben umfasst das neue Programm zahlreiche Gesundheits- und Bewegungsangebote, Kreativ- und Kochkurse sowie Sprach- und Bildungsangebote für Erwachsene.

Auch Themen wie Digitalisierung und Medienkompetenz finden ihren Platz. Ziel ist es, Menschen unabhängig von Alter oder Vorkenntnissen Möglichkeiten zum Lernen, Ausprobieren und Begegnen zu bieten. Deutlich ausgeweitet wurden die Wochenend-Workshops im Entspannungs- und Kreativbereich. Von „Lach-Yoga“ über Qigong zum Kerzengießen und Tetrapack-Druck – die Workshops bieten vielfältige Möglichkeiten um Neues auszuprobieren.

Auch Anja Lerch, die bekannte Duisburger Sängerin, ist wieder mit Angeboten im neuen Kursprogramm vertreten. Ihr „Singseminar für Frauen“ hat als Motto: „Singen ist die eigentliche Muttersprache des Menschen“, einen Satz von Yehudi Menuhin.

Ein besonderes Highlight ist der neue kostenlose Spieletreff für Jung und Alt. Unter dem Motto: „Duissern spielt“ öffnet das Bildungswerk an drei Samstagen von 16.30 bis 21 Uhr sein Foyer und stellt unterschiedliche Spiele zur Verfügung, damit sich Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen beim Spielen begegnen und gemeinsam Spaß haben.

Die Abteilungsleiterinnen Antje Knuettel und Birgit Hoechter

Antje Knüttel, eine der beiden Leiterinnen der Familienbildung, würde sich sehr freuen, wenn es gelingt, diesen Treff dauerhaft zu etablieren: „Wir wollen mit unseren Kursangeboten Orte der Begegnung schaffen. Für uns bedeutet Familienbildung viel mehr als nur Wissensvermittlung. Wir bieten Menschen Anlässe um miteinander ins Gespräch zu kommen und sich zu unterstützen.“

Passend dazu werden auch die ebenfalls kostenlosen „Kochkurse für Verwitwete“ noch ausgeweitet, die bereits im ersten Halbjahr gut angenommen wurden. Gerade diese kostenlosen Kursangebote sind für Antje Knüttel eine „Herzensangelegenheit“.

„Gesellschaftliche Teilhabe darf nicht vom Einkommen abhängen. Daher sind wir froh und stolz, dass rund 100 unserer 330 Angebote unentgeltlich sind.“ Ab sofort sind Anmeldungen für das Herbstsemester 2026 auf der Homepage www.ebw-duisburg.de möglich, aber auch telefonisch unter 0203/2951-2800.

Raum für Bildung und Begegnung gibt es dabei nicht nur im „Haus der Familie“ in Duissern, Hinter der Kirche 34, sondern auch in evangelischen Familienzentren, Kitas, den Kirchengemeinden und bei anderen Kooperationspartnern in den unterschiedlichen Duisburger Stadtteilen. Dort liegt das neue Programmheft „fabian“ als Broschüre aus.


Kinder spielen in Wedau Kirche
Duisburg, 14. August 2026 - Kinder können jetzt in Duisburg-Wedau Kirche auf Augenhöhe spielerisch erleben, entdecken und einfach ausprobieren - von der Taufe, Hochzeit bis zur Trauerfeier. Dazu hat die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis eine sogenannte „Spielkirche“ angeschafft, ein mobiles, knapp zwei Meter hohes, hölzernes Gotteshaus auf Rollen, das an allen vier Seiten spannende Erkundungen bietet und die Kinder in den Mittelpunkt des kirchlichen Gemeindelebens mitnimmt - mit Altar, Kreuz, Glocke, Kerzen und Blumen, wie in jeder großen Kirche auch.

Alles, was man für das „kirchliche Leben“ braucht, findet sich in den Fächern der Kirche. Taufschale und Taufkerze genauso wie Geschirr für das Abendmahl, Ausstattung für die Trauung und Blumen zum Streuen natürlich auch.  Pfarrerin Ute Sawatzki setzt die Spielkirche bei der „Kirche mit Kindern“ und im Schulgottesdienst ein. Sie rollt die Spielkirche aus dem Atrium im Gemeindezentrum in die benachbarte Wedauer Kirche, Am See.

Dann gilt es, gemeinsam mit der Pfarrerin die einzelnen Fächer der Spielkirche zu entdecken. „Letztens haben wir ein richtiges Abendmahl gefeiert.“ Zwei Kinder im Talar haben Brot und Saft in großer Runde verteilt. Andere Kinder, die mit den Familien zu Besuch im Gemeindehaus sind, spielen auch ganz spontan damit. „Seit neuestem haben wir auch ein Brautkleid, das sehr gerne angezogen wird.“

In der Spielkirche wurden schon einige Paare getraut, und den Segen bekamen sie von kleinen Pfarrerinnen und Pfarrern, die dafür extra einen Talar in Kindergröße anziehen.   Die Nachricht von der „Spielkirche“ hat sich herumgesprochen, denn inzwischen kommen auch Kinderchorkinder extra früh, damit sie dort noch Zeit zum Spielen haben. „Auch ein kleiner Sarg ist dabei, in dem ein Playmobilmännchen namens Thaddäus liegt, über das wir viele gute Sachen erzählen und dann feierlich begraben.

Wir machen dann einen richtigen Trauerzug durch die Kirche und ich sage: "Wer sich Thaddäus verbunden fühlte, kann jetzt hinter dem Sarg hergehen.´ Einmal kam ein kleines Mädchen zu mir und sagte: ´Thaddäus war übrigens mein Mann.“

Mit der Spielkirche feiern die Kinder natürlich die fröhlichen Anlässe, „sie blenden die traurigen aber nicht aus“, sagt die Pfarrerin, „denn sie wissen schon, dass auch der Tod zum Leben dazu gehört.“   Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.   

Spielkirche Duisburg-Wedau (Fotos Dirk Sawatzki). 


Kirchenkneipe in Neudorf: Gemeinde lädt zum Auspannen ein  

Am Freitag, 21. August 2026 gibt es in der Evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf eine gute Gelegenheit zum Auspannen und zum gemütlichen Wochenausklang.

Um 18 Uhr geht es in Gemeinschaft mit anderen beim Klönen um Gott und die Welt, denn im Gemeindezentrum an der Gustav-Adolf-Str. 65 öffnet wieder die Kirchenkneipe. Engagierte, die die Aktion vorbereiten, laden herzlich zur Begegnung ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.

- Trompetenglanz und Orgelpracht beim Sommerkonzert in Hamborn
- Neumühler Gemeinde lädt zu Ferienkirche unterwegs 
- Musikalischer Blumenstrauß beim Sommerlichen Orgelkonzert in Hamborn
 

Trompetenglanz und Orgelpracht beim nächsten Sommerkonzert in Hamborn Duisburg, 13. August 2026 - Beim vorletzten Musikabend der Reihe „Sommerliche Orgelkonzerte“ am 19. August um 19.30 Uhr in der Friedenskirche in Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174, erwartet das Publikum eine festliche Begegnung von Trompete und Orgel: Klaus Eldert Müller und der Trompeter Frank Düppenbecker - beide Musiker sind international tätig und bringen große Konzert- und Rundfunkerfahrung mit - präsentieren Werke von Puccini, Lully, Förster und anderen Komponisten.

Zu hören ist auch eine Bearbeitung für Trompete von Georg Friedrich Händels „Feuerwerksmusik“. Die Verbindung von strahlender Trompete und der Klangfülle der Orgel verspricht ein besonders eindrucksvolles Konzerterlebnis. Der Eintritt kostet zehn Euro; ermäßigt fünf Euro. Für jedes Konzert der Reihe gilt ebenso: Wenn das Wetter mitspielt, kann das kulturinteressierte Publikum im Kirchgarten mit den Muszierenden nach den Konzerten bei einem Getränk ins Gespräch kommen.

Klaus Müller (Foto: Frank Düppenbecker), rechts Frank Düppendecker (Foto: Klaus Müller).


Neumühler Gemeinde lädt zu Ferienkirche unterwegs 

Duisburg, 6. August 2026 - Die Ferienkirchen unterwegs der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl haben eine jahrzehntelange Tradition, die auch in diesem Jahr fortgesetzt wird. Diesmal geht es nach Mettmann, wo es ein fröhliches Wiedersehen mit der langjährigen Neumühler Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand gibt, die dort ihren neuen Wirkungskreis gefunden hat.

Am Sonntag, 30. August, startet der Bus um 9 Uhr von der Neumühler Gnadenkirche am Hohenzollernplatz/Obermarxloher Straße nach Mettmann. Ziel ist die dortige evangelische Kirche an der Freiheitsstraße. Aufgrund der regen Nachfrage hat die Gemeinde jetzt einen größeren Bus geordert, so dass jetzt noch Plätze frei sind. Die letzten Details hat das Neumühler Ferienkirchenteam jetzt vor Ort in Mettmann mit Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand und Küster Clemens Welle abgesprochen.

Die Teilnehmer werden am 30. August nach der Ankunft in Mettmann zunächst eine Tasse Kaffee trinken und Kekse knabbern, ehe es in den Gottesdienst geht, den Anja Buchmüller-Brand hält. Anschließend gibt es eine Führung durch die historische Kirche, die zwischen 1774 und 1780 erbaut wurde und eine bewegte und bewegende Geschichte hat. Im Laufe der Zeit gab es verschiedene Veränderungen und Modernisierungen. 

Um 13 Uhr gibt es „was auf die Gabel“, wie es im Ruhrgebiet so schön heißt. Schließlich lautet das „Geschmacksmotto“ diesmal „Der Pott bittet zu Tisch“. Eingeladen dazu ist auch die Mettmanner Gemeinde. Das Küchen- und Ferienkirchenteam um Gisela Usche, Ursel Schulz, Nadine Wallasch, Christoph Schultz und Reiner Terhorst serviert ein vor Ort im Mettmanner Gemeindehaus frisch zubereitetes reichhaltiges „Ruhrpott-Büffet“ an Vor-, Haupt- und Nachspeisen. Es wird vielfältig und lecker. 

Und eine musikalische Begleitung durch den Neumühler Gemeinde-Organisten Silvester Pece sorgt für zusätzliche Unterhaltung. Mit von der Partie ist auch Pfarrer Jens Storm, der seit gut einem Jahr engagiert in der Neumühler Gemeinde wirkt. Nach dem Essen und einer kleinen Erkundung der Umgebung steht für die Nemühler und ihre „Mitfahrenden“ noch das Kaffeetrinken bei selbst gebackenem Kuchen an, ehe der Bus um 17 Uhr zurück nach Neumühl fährt.

Die Kosten für Fahrt und volle Verpflegung betragen 27,50 Euro pro Person. Anmeldungen im Alten Pfarrhaus, Obermarxloher Straße 40, Neumühl, Telefon 0203 / 580448. Anmeldeschluss ist Donnerstag, 20. August. Die begrenzte Platzzahl wird in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.  

Das Neumühler Ferienkirchenteam beim Vorgespräch mit Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand (rechts im Bild) und dem Mettmanner Küster Clemens Welle (im Hintergrund) vor der Kirche an der Freiheitsstraße. (Foto: Susann Bürger)

Musikalischer Blumenstrauß beim Sommerlichen Orgelkonzert in Hamborn Beim nächsten Konzert der Reihe „Sommerliche Konzerte“, in der Friedenskirche in Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174, geht es am 12. August um 19.30 Uhr ist Ute Gremmel-Geuchen aus Kempen (Foto: Foto: Kurt Lübke)) zu Gast. Die Cembalistin und Organistin konzertiert seit vielen Jahren mit einem umfangreichen, vielseitigen Repertoire, das von frühester Musik über Werke des Barock und der Romantik bis hin zu zeitgenössischen Werken reicht.

Ihre Konzerte führten sie an bedeutende historische Orgeln in ganz Europa und in die USA. In der Hamborner Friedenskirche reicht sie dem Publikum einen musikalischen Blumenstrauß, so der Titel des Konzertes: Sie spielt Werke von Dietrich Buxtehude, Michel Corrette, Felix Mendelssohn Bartholdy, Zsolt Gardony und Johann Sebastian Bach. Der Eintritt kostet zehn Euro; ermäßigt fünf Euro.

Für jedes Konzert der Reihe gilt ebenso: Wenn das Wetter mitspielt, kann das kulturinteressierte Publikum im Kirchgarten mit den Muszierenden nach den Konzerten bei einem Getränk ins Gespräch kommen. Bei Rückfragen können Interessierte gerne eine Mail an Tiina Marjatta Henke (tiinamarjatta@posteo.de) senden.       


-  Beratungsstelle lädt zum kostenfreien Kurs nach Hamborn 
- Singnachmittage mit Daniel Drückes in Wanheim und Wanheimerort
- Alternative Hafenrundfahrt voll auf Kurs

Ressourcen-(V)acation für Eltern - Beratungsstelle lädt zum kostenfreien Kurs nach Hamborn 
Duisburg, 4. August 2026 - Die Anforderungen des Alltags führen oft zu Stress. Für Eltern mit Kindern ist diese Belastung oft besonders groß. Das weiß auch Dipl.- Sozialpädagogin Julia Tacir von der Evangelischen Beratungsstelle Duisburg / Moers und lädt deshalb Eltern aus Duisburg zu einer stärkenden Auszeit mit den eigenen Ressourcen ein.

In dem kostenfreien Kurs „Ressourcen-(V)acation“ hilft die systemische Familientherapeutin den Teilnehmenden dabei, wie sie eigene Bedürfnisse gut erkennen und eigene Kompetenzen besser entdecken und einsetzen können. Zudem gilt es, aus positiven Lebenserfahrungen Kraft für den Alltag zu schöpfen, zu lernen, den achtsamen Umgang mit sich zuzulassen und emotionale Regulierung einzuüben.

Interessierte sollten wissen: Der vierteilige, aufeinander aufbauende Kurs startet am 5.10.; weitere Termine sind am 2.11., 7.12.2026 und am 11.01.2027; immer am Standort in Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 172, von 17.30 bis 19 Uhr. Anmeldungen sind ab jetzt bei Julia Tacir möglich (Tel.: 0203 / 990690 oder per Mail an: j.tacir@ev-beratung.de). Die Teilnehmendenzahl ist auf sechs Plätze begrenzt.   

Singnachmittage mit Daniel Drückes in Wanheim und Wanheimerort
Musiker und Popkantor Daniel Drückes lädt alle, die Lust auf gemeinsames Singen in gemütlicher Runde in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg haben, zweimal im Monat zum Mitmachen ein. Das nächste Singen in Gemeinschaft gibt es am 12. August um 14 Uhr im Gemeindehaus Wanheimerort, Vogelsangplatz 1; der zweite Singnachmittag in diesem Monat startet am 13. August um 15 Uhr in der  Wanheimer Kirche, Friemersheimer Straße – Ecke Wanheimer.

Auf dem Programm stehen wie immer bekannte Lieder, Popsongs und Evergreens. Zwischen dem Singen ist Platz für Kaffee und Kekse. Die Idee zu den Musiknachmittagen zum Mitmachen hatte Daniel Drückes gemeinsam mit Ehrenamtskoordinatorin Maria Hönes: Mit dem zusätzlichen Angebot gilt es ältere und junge Menschen beim Singen zusammen zu bringen, ganz nach dem Motto „Singen verbindet Generationen“. Mitsingen darf jede und jeder. 

Daniel Drückes links stehend im Hintergrund  (Foto: Maria Hönes).

Alternative Hafenrundfahrt voll auf Kurs

Nach großem Zuspruch in den letzten zehn Jahren gibt es auch jetzt wieder die Gelegenheit, die unterschiedlichen Seiten des Duisburger Hafens auf kritisch-informative Weise kurzweilig und begleitet von passender Akkordeonmusik kennen zu lernen. Die beliebte „Alternative Hafenrundfahrt“ startet diesmal am 27. August um 18 Uhr am Anleger Schifferbörse in Duisburg Ruhrort.

Der Duisburger Hafen stellt insbesondere für den Industriestandort Duisburg einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung des Strukturwandels in der Region. Gleichzeitig verpflichtet die Auszeichnung Duisburgs als „Fairtrade-Town“ dazu, auch die Schattenseiten zu benennen und für ein verstärktes Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie für soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen zu werben.

Die „Alternative Hafenrundfahrt“ bietet die Gelegenheit, das Spannungsfeld der vielfältigen Aktivitäten im größten Binnenhafen Europas aus verschiedenen Blickwinkeln zu erleben. Die Mitfahrenden dürfen sich auf einen inhaltlich breit gefächerten Abend an Bord der Rheinfels freuen, begleitet und akzentuiert durch themenbezogene Musik mit Silvester Pece (Akkordeon) und Gesang.

Zur Veranstaltergemeinschaft gehören: Bürgerinitiative Saubere Luft/Umweltgruppe West, Duisburger Stiftung für Umwelt, Gesundheit und Soziales, Exile Kulturkoordination e.V., FairNetz Duisburg e.V., Oikocredit Regionalgruppe Duisburg.

Karten für die 2,5-stündige „Alternative Hafenrundfahrt“ können nur über die Internetseite www.exile-ev.de/Veranstaltungen/ gebucht werden. Das Ticket kostet 21 Euro. Am Schiff gibt es keinen Kartenverkauf!

Ein Bild zur Erinnerung: Hafenrundfahrt 2019. In der Mitte Martin Schaper, der viel zu berichten hatte (Foto: Sabine Merkelt-Rahm).


- Bach im Spiegel der Zeiten beim Sommerlichen Orgelkonzert in Hamborn - „Innehalten in der Woche“ in Wanheimerort 
- Gemeinde lädt zum Sommerausflug mit Bergischer Kaffeetafel 

Bach im Spiegel der Zeiten beim Sommerlichen Orgelkonzert in Hamborn
Duisburg, 30. Juli 2026 - Beim nächsten Konzert der Reihe „Sommerliche Konzerte“, in der Friedenskirche in Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174, geht es am 5. August um 19.30 Uhr um „Bach im Spiegel der Zeiten“.

Dabei spielt die mehrfach ausgezeichnete Musikern Olga Zhukova (Foto: Viktoria Kalinin)  natürlich nicht nur Werke des berühmten Komponisten (u.a. die Toccata d-Moll, „Die Dorische“), sondern auch Werke von Henry Purcell, Max Reger und Bálint Karosi. 

Der Eintritt kostet zehn Euro; ermäßigt fünf Euro. Für jedes Konzert der Reihe gilt ebenso: Wenn das Wetter mitspielt, kann das kulturinteressierte Publikum im Kirchgarten mit den Muszierenden nach den Konzerten bei einem Getränk ins Gespräch kommen.

„Innehalten in der Woche“ in Wanheimerort 
Bei Kerzenschein, Musik und Stille vor Gott zur Ruhe und zu sich zu kommen. Die Idee der besonderen Andacht zum Innehalten während der Woche hat sich in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg viele Jahre gut bewährt.  Die Freie Evangelische Gemeinde Wanheimerort und die Katholische Gemeinde Wanheimerort sind von dem Konzept auch überzeugt, so dass seit einiger Zeit alle drei Gemeinden alle zwei Monate gemeinsam zum „Innehalten in der Woche“ einladen.

Das nächste Zusammenkommen ist am Donnerstag, 6. August 2026 um 18 Uhr in der Gnadenkirche,  Paul-Gerhardt-Straße 1. Weitere Informationen haben Pfarrerin Almuth Seeger (Tel. 0203 / 770607) und Karen Sommer-Loeffen (Tel. 0203 / 727723).  
Das Organisationsteam - Pfarrerin Almuth Seeger (links), Karen Sommer-Loeffen und Pastor Roland Hölzl - am Eingang der Gnadenkirche Wanheimerort (Foto: Veronika Reiners)

Gemeinde lädt zum Sommerausflug mit Bergischer Kaffeetafel
Der nächste Sommerausflug der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh führt ins Bergische Land nach Solingen, und Organisatorin Marlene Bschorr lädt herzlich zum Mitreisen ein. Denn am 19. August erwartet die Tagesausflügler um 15.30 Uhr auf Schloss Burg eine Bergische Kaffeetafel mit grandiosem Ausblick.

Danach stehen Schlossmuseum und Park für einen Besuch offen. Es gibt noch Restplätze. Anmeldungen sind bei Marlene Bschorr bis zum 12. August möglich (Mobil: 0172-2698574). Sie hat auch genau Infos zu den Abfahrtzeiten. Der Ausflug kostet inkl. Fahrt und Bergischer Kaffeetafel 40 Euro. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.


- Zirkus-Ferienprogramm im Süden... mit kleinen Wundern in der Manege
- Meidericher Gemeinde lädt zum Spieleabend ins Gemeindezentrum
- Zusammen dem Meeresrauschen lauschen

Zirkus-Ferienprogramm im Süden... mit kleinen Wundern in der Manege
Duisburg, 27./28. Juli 2026 - Das Beste kommt zum Schluss. Nach einer aufregenden Woche im Ferienprogramm der evangelischen Gemeinden im Duisburger Spenden Trinitatis, Versöhnungsgemeinde und Rheingemeinde sitzen über 60 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren aufgeregt im Huckinger Gemeindezentrum und warten auf ihren großen Auftritt. Für das, was sie gleich ihren Eltern, Geschwistern und Verwandten zeigen werden, haben sie eine Woche lang geübt.

Fotos Heike Bader

Sie haben gemeinsam verborgene Talente entdeckt, sich in Zirkusdirektorinnen, Jongleure, Spaßmacherinnen, Seiltänzer, Zauberinnen und Fakire verwandelt. Sie sind über das Drahtseil gelaufen, über das Nagelbrett und durch das Scherbenbett. Sie haben sich aufs Einrad getraut und ins Glitzerröckchen. Sie haben laut ins Mikro die nächste Nummer ansagen geübt und gelernt, wie man sich schön verbeugt. Sie haben Quatsch gemacht, sich gegenseitig mit der luftig leichten Riesenkeule verdroschen und einander schön theatralisch durch die Manege gejagt.

Ihre Betreuer und Betreuerinnen haben vorgelesen, Tricks gezeigt, Hilfestellung gegeben, Gemüse geschnibbelt, die Manege aufgebaut, Andachten gehalten, gesungen und Musik gemacht, Pflaster geklebt, Streit geschlichtet, Getränke serviert, gelobt, ermutigt und begleitet.

Die Pfarrerin der Evangelischen Versöhnungsgemeinde Duisburg Süd Ulrike Kobbe, die einen Arbeitsschwerpunkt in der Kinder- und Jugendarbeit hat, ist den vielen Leuten dankbar, die zum Gelingen der großen Aktion beigetragen haben. Yvonne Queder, die Jugendleiterin der Gemeinde Trinitatis habe sich so effektiv um die Anträge auf Förderung der Zirkuswoche gekümmert, dass man sie den Eltern am Ende zu einem wirklich sehr familienfreundlichen Preis anbieten konnte.

Presbyterinnen haben organisiert.
Die Zirkuspädagogen vom Mitmachzirkus Zipfel haben ihr Material und Knowhow beigesteuert. Bei weiterem Personalbedarf unter der Woche haben einzelne Leute alles stehen und liegen gelassen, um auszuhelfen. Kobbe erzählt von einer Frau, die anrief, um ganz unverbindlich zu fragen, ob man sie an einem von ihrer Firma gesponserten Ehrenamtstag gebrauchen könnte. Als sie von der Zirkuswoche hörte, war sie sofort dabei und gab einen Tag lang alles für die gute Sache.

„Die Jugendlichen im Team haben mich am meisten beeindruckt!“, sagt Ulrike Kobbe. Eine ganze Ferienwoche lang jeden Morgen von acht Uhr anzutreten und sich tüchtig reinhängen, damit die Kleinen Spaß haben und gut versorgt sind, das ist keine Kleinigkeit in dem Alter, findet die Pastorin.

Aus ihrer Sicht hat alles wunderbar geklappt. Die große Altersspanne der Teilnehmenden wurde durch individuelle Einheiten ausgeglichen. Die kleinen Sechsjährigen bekamen Möglichkeiten, sich auszuruhen, wenn die Größeren durchpowern wollten. Es ist nichts passiert, was nicht mit ein bisschen Trost, einem Kühlkissen oder einem Pflaster wieder gut zu machen war. Und es hat sogar kleine Wunder gegeben.

Kobbe hat tatsächlich mit eigenen Augen gesehen, wie die Kinder mittags Eintopf gegessen haben, in dem Kohlrabi und Möhren drin waren. Gemüse! Mehrere Sorten! Ohne Gemotze! Für viele Eltern sicherlich ein unfassbarer Vorgang. Im Zirkus, wo die Artisten mittags ordentlich Hunger haben und viel zu besprechen, da ist das scheinbar gar kein Problem.

Unfassbar auch, wie friedlich und einträchtig sechzig Kinder während der Vorstellung auf ihren Matten sitzen und zuschauen, bis sie mit ihrem Auftritt dran sind. Auch für dieses kleine Wunder hat Kobbe eine Erklärung: „Die haben ja alle in den letzten Tagen schwerpunktmäßig ihre eigenen Nummern geübt. Und jetzt sind sie natürlich sehr gespannt, zu sehen, was die anderen Gruppen auf die Beine gestellt haben.“

Auch beim elterlichen Publikum ist die Begeisterung groß. „Ich hätte gewettet, dass mein schüchterner Sohn sich nicht auf die Bühne traut“, sagt eine Mama ganz gerührt, „und jetzt zaubert er und balanciert vor all den Leuten hier, als wäre das ganz selbstverständlich.“ Sabine Merkelt-Rahm

Meidericher Gemeinde lädt zum Spieleabend für Jung und Alt ins Gemeindezentrum

Zu einem bunten Spieleabend lädt die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich in das Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8. Dort warten am Dienstag, 4. August um 19 Uhr alte Klassiker und neue Spiele darauf, entdeckt zu werden.

Wer mag, bringt gerne eigene Spiele - egal ob Klassiker, Karten-, Brett- oder Gesellschaftsspiele - mit, die mit anderen ausprobiert werden können. Getränke und Snacks gibt's zum Selbstkostenpreis. Wenn der Abend weiterhin gut ankommt, wird es monatlich einen Spieleabend im Gemeindezentrum geben. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.  

Zusammen dem Meeresrauschen lauschen
Gemeinden laden zur gemeinsamen Sommerkirche ein
Unter dem Motto „Gemeinsam Meeresrauschen“ laden die evangelischen Kirchengemeinden Duisburg Obermeiderich, Meiderich und Ruhrort-Beeck, die bald zusammen die „Hafengemeinde“ bilden, zur diesjährigen Sommerkirche ein. Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine abwechslungsreiche Gottesdienstreihe rund um das Thema Meer – mit inspirierenden Predigten, bewegenden Geschichten und Raum für Begegnung.

Die fünf Gottesdienste - immer sonntags um 11 Uhr - greifen biblische Bilder und Erfahrungen auf: von der Sehnsucht nach neuen Ufern über das Leben im Sturm bis hin zur Hoffnung und Orientierung. Veranstaltungsorte sind am 2.8 und 30.8. die evangelische Kirche in Obermeiderich, Emilstr. 27, sowie am 9., 16. und 23.8 die evangelische Kirche Beeck, Friedrich-Ebert-Str. 370. Damit alle unkompliziert teilnehmen können, verkehrt an jedem Sonntag ein kostenloser Shuttlebus zwischen Ruhrort-Beeck, Meiderich und Obermeiderich.  

Infos zu den Gemeinden gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de, www.obermeiderich.de und www.ruhrort-beeck.de.


Die Erinnerung als Zeichen der Liebe tragen - Gedenken in Salvator ist Angehörigen der Opfer der Loveparade-Katastrophe wichtig

Duisburg, 24. Juli 2026 - Auch nach 16 Jahren kommen die Angehörigen der bei der Loveparade-Katastrophe Getöteten zum Jahrestag des Unglücks zum Gedenken nach Duisburg. Und die nicht-öffentliche Andacht in der Duisburger Salvatorkirche ist ihnen nach wie vor wichtig. Das hat Pfarrer Martin Winterberg am letzten Freitag bei der Begegnung mit den Angehörigen zum Jahrestag wieder erfahren.

Kerzen Andacht

Im Gedenkgottesdienst sprach er ihren Schmerz an: „„Sechzehn Jahre. Und doch wissen wir alle, die wir in diesem Raum sitzen: Manche Wunden heilen nicht mit der Zeit. Sie verändern sich. Sie werden vielleicht stiller. Aber sie bleiben. (...) Sechzehn Jahre Lücke - am Tisch, im Herzen, im Leben. Dieser Raum kennt euren Schmerz. Diese Kirche hat ihn Jahr für Jahr aufgenommen und gehalten.“

Nach der Auflösung der Stiftung hatte sich der Evangelische Kirchenkreis Duisburg entschieden, die Gottesdienste am Gedenktag bis auf Weiteres fortzuführen. „Die Entscheidung war richtig und wichtig“ sagt Pfarrer Winterberg.

In der Predigt nahm Pfarrer Winterberg das Bild des Märchens vom Tränenkrüglein auf und bezog es auf die Botschaft der Bibel und des Glaubens: „Gott selbst sammelt unsere Tränen, wie es in Psalm 56 heißt. Keine geht verloren (...) wir gedenken der einundzwanzig Menschen, die am 24. Juli 2010 ihr Leben verloren haben. Wir sprechen ihre Namen in unseren Herzen. Wir tragen die Erinnerung an sie – nicht als Last, sondern als Zeichen der Liebe, die der Tod nicht auslöscht.“ Nachzulesen ist die Predigt unter www.kirche-duisburg.de.    


- Saxophon trifft Orgel beim nächsten sommerlichen Konzert
- Rheingemeinde lädt zum Spieleabend nach Wanheim
- Gemeinden laden zur gemeinsamen Sommerkirche ein

Saxophon trifft Orgel beim nächsten sommerlichen Konzert am 29.Juli - in der Friedenskirche Hamborn
Duisburg, 25. Juli 2026 - In der Reihe der Sommerlichen Orgelkonzerte erwartet das Publikum am 29. Juli um 19.30 Uhr in der Friedenskirche in Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174, unter dem Titel „Saxophon trifft Orgel“ ein außergewöhnliches Klangerlebnis: Der Komponist und Organist Hans-André Stamm musiziert gemeinsam mit dem renommierten Saxophonisten Martin Hilner.

Die ungewöhnliche Kombination der beiden Instrumente verspricht spannende musikalische Begegnungen zwischen romantischer Klangfülle und modernen Farben. Neben Werken der französischen Spätromantik stehen auch eigene Kompositionen von Hans-André Stamm auf dem Programm. Der Eintritt kostet jeweils zehn Euro; ermäßigt fünf Euro.

Und für jedes Konzert gilt: Wenn das Wetter mitspielt, kann das kulturinteressierte Publikum im Kirchgarten mit den Muszierenden nach den Konzerten bei einem Getränk ins Gespräch kommen. Bei Rückfragen können Interessierte gerne eine Mail an Tiina Marjatta Henke (tiinamarjatta@posteo.de) senden.  

Martin Hilner und Hans-Andre Stamm (Foto: Stamm

Rheingemeinde lädt zum Spieleabend nach Wanheim
Am 3. August 2026 ist wieder Spieleabend in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg. Fans von Würfel-, Karten- und Gesellschaftsspielen treffen sich diesmal um 17 Uhr in der Wanheimer Kirche, Friemersheimer Straße – Ecke Wanheimer, um gemeinsam bei Knabbereien und Getränken viel Spaß zu haben beim Würfeln, Kartenkloppen und Knobeln.

Highlights sind z.B. „Sky-Jo“, „Dogs“, „Quixx“ oder „Uno Flip“, aber auch andere Spiele sind gerne gesehen. Anmelden muss sich niemand. Wer mag, darf sein Lieblingsspiel mitbringen und es den anderen vorstellen. Mehr Informationen gibt es bei Ute Theisen, 0177/8066048, ute.theisen.1@ekir.de.  

Zusammen dem Meeresrauschen lauschen: Gemeinden laden zur gemeinsamen Sommerkirche ein
 Unter dem Motto „Gemeinsam Meeresrauschen“ laden die evangelischen Kirchengemeinden Duisburg Obermeiderich, Meiderich und Ruhrort-Beeck, die bald zusammen die „Hafengemeinde“ bilden, zur diesjährigen Sommerkirche ein. Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine abwechslungsreiche Gottesdienstreihe rund um das Thema Meer – mit inspirierenden Predigten, bewegenden Geschichten und Raum für Begegnung.

Die fünf Gottesdienste - ab dem 2.8, immer sonntags um 11 Uhr - greifen biblische Bilder und Erfahrungen auf: von der Sehnsucht nach neuen Ufern über das Leben im Sturm bis hin zur Hoffnung und Orientierung. Veranstaltungsorte sind im Wechsel die evangelischen Kirchen in Obermeiderich, Emilstr. 27, und Beeck, Friedrich-Ebert-Str. 370.

Damit alle unkompliziert teilnehmen können, verkehrt an jedem Sonntag ein kostenloser Shuttlebus zwischen Ruhrort-Beeck, Meiderich und Obermeiderich. Infos zu den Gemeinden gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de, www.obermeiderich.de und www.ruhrort-beeck.de.

- KLANG:zeit Mitsingwochenende in Duisburg  
- Meidericher Bienenautomat ist zurück
 - Begeisternder Fußball-Gottesdienst mit bewegender Predigt

KLANG:zeit Mitsingwochenende in Duisburg  
Duisburg, 23. Juli 2026 - Sänger:innen aus Duisburg und Umgebung aufgepasst! Der Chorverband NRW e.V. lädt am 16.-18. Oktober 2026 herzlich ein zur zweiten KLANG:zeit, der neuen Mitsing-Konzertreihe unter der künstlerischen Leitung von Nicolas Fink.  

Chorleiter Nicolas Fink (Foto: WDR/Ben Knabe)

Der Chorverband NRW e.V. lädt Sängerinnen und Sänger aus ganz Nordrhein-Westfalen ein, Teil dieses besonderen musikalischen Projekts zu werden. Gemeinsam mit Nicolas Fink und Mitgliedern des Landesjugendchores NRW entsteht ein außergewöhnlicher Klangraum, in dem gemeinsames Singen und musikalische Begegnung im Mittelpunkt stehen.  

Unter dem Titel „Frisches Wasser“ widmet sich dieses Mitsing-Wochenende den romantischen Meisterwerken von Felix Mendelssohn Bartholdy. Auf dem Programm stehen seine bekannten Psalmen und Motetten Herr, nun lässest du deinen Diener, Hör mein Bitten, Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir sowie Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser.

Dieses Programm bündelt eindrucksvoll die geistliche Klangwelt Felix Mendelssohns in ihrer ganzen Vielfalt. Die Werke reichen von schlichter, inniger Andacht bis zu weitgespannter, dramatischer Ausdruckskraft und verbinden klare Formen mit großer emotionaler Tiefe. Dabei entsteht ein facettenreiches Bild einer Musik, die zugleich transparent, klangschön und unmittelbar berührend ist.  

Mitmachen kann jede:r, der das Singen liebt und Freude daran hat, sich zuhause mithilfe von Übe-Aufnahmen auf dieses besondere Erlebnis vorzubereiten. Die gemeinsamen Proben unter der Leitung von Nicolas Fink finden am 16., 17. und 18. Oktober 2026 in der Marienkirche, im Theater und in der Salvatorkirche in Duisburg statt.  

Das Ergebnis des Wochenendes wird beim Abschlusskonzert am 18. Oktober 2026 um 17.00 Uhr in der Salvatorkirche Duisburg präsentiert. Der Eintritt hierzu ist frei. Die offizielle Anmeldefrist für Mitsingende ist der 31. Juli 2026. Infos und Anmeldung unter www.klangzentrale.de

Meidericher Bienenautomat ist zurück - Kirchengemeinde schützt Artenvielfalt mit Blumenzwiebeln aus dem Kaugummiautomaten 
Der knallgelbe Bienenfutterautomat an der Mauer des Meidericher Gemeindebüros, Auf dem Damm 6, ist wieder an seinem Platz. Nachdem der erste Bienenautomat letztes Jahr dem Vandalismus zum Opfer gefallen war, stand für die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Meiderich schnell fest: „Aufgeben ist keine Option. Unser Versprechen, Meiderich ein Stück bunter und lebenswerter zu machen, gilt weiter.“

Das sagt Gemeindesekretärin Katja Hüther, die den Spenderinnen und Spendern für die Unterstützung dankt und sich mit anderen für den Schutz der Artenvielfalt und der Bienen im Stadtteil einsetzt. 

Die Aktion funktioniert so: Mit einer 50-Cent-Münze können in Kapseln verpackte, heimische Blumenzwiebeln aus dem ehemaligen Kaugummiautomaten gezogen werden. Diese im Herbst einfach auf Balkon oder im Garten eingraben, so dass sie im nächsten Frühjahr Bienen & Co Nahrung bieten. 

„Natürlich hoffen wir, dass der neue Automat diesmal lange erhalten bleibt“ sagt Katja Hüther. „Wir werden ihn diesmal besonders gut beobachten und sowieso jeden Tag leeren – und freuen uns, wenn auch viele Meidericherinnen und Meidericher ein Auge darauf haben.“ Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de, Infos zur Aktion unter www.bienenretter.com/bienenautomat.   

 Der Meidericher Bienenfutterautomat mit Gemeindesekretärin Katja Hüther vor dem Automaten (Foto: www.kirche-meiderich.de).


Begeisternder Fußball-Gottesdienst mit bewegender Predigt

Duisburg, 22. Juli 2026 - Am Sonntagabend fand das Finale der Fußball-WM in den USA statt, ohne deutsche Beteiligung. Am Sonntagmorgen gab es auf der Platzanlage des SC Hertha Hamborn den Auftakt zu den Ferienkirchen der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Neumühl. Bei dem Open-Air-Gottesdienst war die Beteiligung groß, denn mit von der Partie waren auch die Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh und die Gemeinde Duisburg Hamborn.  

Die drei Gemeinden wollen zusammenwachsen und zum 1. Januar 2027 eine große vereinte Gemeinde bilden, mit lauter Stimme und kreativer Zukunft. Und da sind schon im Vorfeld Teamgeist, Fairness und das „Sich-die-Bälle-zuspielen“ gefragt, wie halt beim Fußball. „Sport und Kirche, da gab und gibt es so manche Parallelen“, betonte Pfarrer Jens Storm in seiner einfühlsamen und motivierenden Predigt.

Er, selbst eingefleischter Fußball-Fan mit Herzblut und Leidenschaft, machte aus den etwa 70 Gottesdienstbesuchern eine begeisterte Fangemeinde des großen Miteinanders: Es wurde im Takt gesungen, geklatscht, nach norwegischer Art gerudert („Ro!“), Bälle wurden zugepasst und in Storms Predigt erinnerte der Apostel alle an den unvergänglichen Siegerkranz. Nachzulesen ist sie unter https://kirche-duisburg.de/inhalt/fussballgottesdienst-2026-rueckblick/

Auch der „Rahmen“ war beeindruckend, denn über 20 verschiedene Vereinstrikots an zwei langen Wäscheleinen verdeutlichten Vielfalt, „bunte Unterschiede“ und Gemeinschaft zugleich. Jens Storm: „Heute waren wir vereint unter dem Vereinslogo Gottes, das alle Christenmenschen eint, dem Kreuz.“

Er schloss den Gottesdienst relativ spontan mit den Worten: „So eine euch alle der Segen Gottes zu einer Mannschaft“. Der Fußball-Gottesdienst hat allen riesigen Spaß gemacht. Anschließend wurde gemeinsam gegrillt, gegessen, geklönt, gelacht und man hat den Gesprächsball rollen lassen. Reiner Terhorst

Besucherinnen und Besucher auf der Tribüne im Stadion - Foto Ev. Kircengemeinde Duisburg Neumühl


. Waldgottesdienst am Kammerberg mit Picknick
- Desert Wind Sonata für Saxophon, Querflöte und Ney mit Maren Lueg 
- Südgemeinde lädt zum Singen ein 

Waldgottesdienst am Kammerberg mit Picknick
Duisburg, 22. Juli 2016 - Die evangelischen Gemeinden der Duisburger Stadtmitte Alt-Duisburg und Hochfeld-Neudorf und die Evangelische Rheingemeinde (Wanheimerort / Wanheim) laden herzlich zur Feier der gemeinsamen Waldgottesdienste am „Heiligen Brunnen“ auf dem Kammerberg in Neudorf ein, und zwar jeweils am 1. Sonntag der Monate Juni bis September.

Die Gottesdienste, die eine ganz eigene und besondere Atmosphäre haben und jeweils 10 Uhr beginnen, werden im Wechsel verantwortet. Den nächsten richtet die Gemeinde Alt-Duisburg am 2. August aus. Es predigt Pfarrer Stephan Blank. Nach dem Gottesdienst sind alle zu einem kleinen Picknick vor Ort eingeladen.

Essen und Trinken sind dafür vorbereitet. Der Veranstaltungsort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Buslinie 933) über die Haltestellen „Lenaustraße“ und „Nettelbeckstraße“ gut zu erreichen. Ein Fahrdienst vom Fuße des Waldweganstiegs an der Kammerstraße aus ist wieder gewährleistet. Wer diesen nutzen möchte, meldet sich bitte bei Pfarrer Blank (Tel. 0203 24808 oder E-Mail: stephan.blank@ekir.de).

Desert Wind Sonata Musik für Saxophon, Querflöte und Ney mit Maren Lueg 
Am 2. August ist Saxophonistin und Flötistin Maren Lueg zu Gast in der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Hochfeld-Neudorf: Sie bietet um 18 Uhr im Neudorfer Gemeindesaal, Wildstraße 31, einen faszinierenden Einblick in die Verbindung zwischen orientalischer Musik und westlicher Klassik.

 (Foto: https://marenlueg.org/). 

Maren Lueg hat sich auf ihrer musikalischen Reise als Komponistin von den großen klassischen Meistern wie Beethoven, Ravel, Rimsky-Korsakov, Debussy und Liszt inspirieren lassen. Luegs Kompositionen spiegeln ihre eigenen Reisen nach Kairo und Istanbul und ihr Studium der arabischen und türkischen Kunstmusik wider. In diesem Konzert präsentiert sie eine vielfältige Auswahl von Werken, die sie für Alt-, Tenor- und Sopransaxophone sowie Querflöten arrangiert hat.

Das Konzert verspricht eine fesselnde musikalische Reise durch die Welt der orientalischen und westlichen Klassik, die die kulturellen Brücken zwischen diesen beiden Traditionen aufzeigt und die zeitlose Schönheit und Vielfalt der Musik feiert. Der Eintritt ist frei, über eine Spende am Ausgang freut sich die Künstlerin.  Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de, zur Musikerin unter https://marenlueg.org.


Südgemeinde lädt zum Singen ein 
Die Evangelische Versöhnungsgemeinde Duisburg Süd feiert am 9. August um 10.30 Uhr im Huckinger Gemeindehaus, Angerhauser Str. 91, einen Lobpreisgottesdienst für die ganze Familie und lädt zum Mitfeiern ein. Wer gerne mitsingt, ist auch herzlich eingeladen zu den offenen Proben am 3. und 6. August um 19.30 Uhr im Huckinger Gemeindehaus.

Lobpreis (worship/praise) ist eine besondere Form des Gebets, das in seiner musikalischen Form ein dynamisches Element im christlichen Gemeindeleben ist. „In dem Gottesdienst wollen wir mit vielen modernen und freudigen Liedern Gott nahekommen, den Alltag vergessen und die Seele berühren lassen“ sagt Kirchenmusikern Anke Schmock und freut sich auch schon auf die Proben.

Mehr Infos hat Anke Schmock (anke.schmock@ekir.de oder 01771685929), eine Anmeldung zu den Proben ist nicht erforderlich. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.evgds.de.  

Anke Schmock am Klavier  (Foto: www.evgds.de).

 

- Garten an der Duisserner Notkirche ist jetzt eine Oase für die Seele
- Mach wirklich Pause: Video-Sommer-Segen von Assessor Andreas Satzvey
- Die Citykirche kennenlernen - Kostenfreie Führung durch Salvator

Garten an der Duisserner Notkirche ist jetzt eine Oase für die Seele
Duisburg, 21. Juli 2016 - In der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg kam vor gut einem Jahr die Idee auf, das verwilderte kleine Gärtenstück der Gemeinde an der Notkirche Duissern, Martinstr. 35, wieder herzurichten. „Es ist eine richtige Oase für die Seele für Besucherinnen und Besucher des ‚CaféNotkirche‘ des Seniorentreffs geworden“ freut sich Pfarrer Stefan Korn.

Ob Konfi-Gruppen, Jugend- und Seniorenarbeit, ob Männer- oder Frauenkreis - alle, die sich in der Notkirche treffen, können jetzt im Grünen und im Schatten von Notkirche und Lutherkirche kleine Auszeiten genießen. Es war viel Arbeit und Aufwand nötig, bis das Grundstück zur Oase werden konnte.

Nachdem das Presbyterium beschlossen hatte, das Spenden basierte Projekt zu unterstützen, haben sich insbesondere Monika Philipp-Korn als Leiterin des Seniorentreffs zusammen mit dem Café Team und Pfarrer Stefan Korn um Spenden bemüht, auch durch besondere Projekte, z.B. dem Kürbisfest und der Adventsmusik, deren Erlös dem Gartenprojekt zu Gute kamen.

Mit kleinen und großen Einzelspenden von Gemeindemitgliedern, waren die Kosten von 9.500 Euro schon nach einem halben Jahr voll abgedeckt. Presbyterin Dr. Wiebke Breustedt und ihr Ehemann Sven Wackerbeck halfen tatkräftig mit Spaten und Harke mit, zuerst etliches Gehölz und Kleinschnitt.

Mit größerem Maschinengeräten hat eine beauftragte Gartenbaufirma aus Duisburg im Februar 2026 den gesamten Bereich komplett entkernt, alte Steinplatten sowie die vermoderten Holzzäune und Sichtschutze entfernt und große Mengen an tief verwurzelten Efeuranken herausbefördert, manche toten Gewächse ganz entwurzelt und die Fläche eingeebnet.

In einem zweiten Schritt wurde ein Begrenzungszaun zur Straßenseite gesetzt, Richtung Einfahrt eine kleine neue Buschreihe gepflanzt und auf die zukünftige Nutzfläche Rollrasen fachmännisch eingelegt.

„Die Spendengelder reichten dann noch für wetterfeste, ansprechende Gartenmöbel, so dass nun ein beschaulicher und einladender Ort der Entspannung und der Geselligkeit entstanden ist, der im Sommer hoffentlich vielen Besucherinnen und Gemeindegliedern unserer Gemeinde Alt- Duisburg Freude bereiten wird“ freut sich Pfarrer Stefan Korn.
Das „CaféNotkirche“ ist dienstags und donnerstags von 9-12 Uhr geöffnet. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

Der neue Garten an der Duisserner Notkirche mit Gästen

und die aufwändigen Arbeiten am Garten (Foto: ekadu.de).

Mach wirklich Pause: Video-Sommer-Segen von Assessor Andreas Satzvey
Dem Leben zuschauen. Lauschen. Wirklich Mal Pause machen. Dazu regt Assessor Andreas Satzvey in seiner Videoansprache zum Beginn der Ferien an. Schließlich wünscht der stellvertretende Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg „sonnige, stille und freudevolle Momente... und dass Sie sich gesegnet fühlen.“

Zu sehen ist das Video auf dem Youtube-Kanal „Evangelisch in Duisburg“. Infos zum Kirchenkreis, den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de.  

Redetext des Videostatements:  Guten Morgen und Hallo, Dieses Mal hat uns der Sommer geradezu überrollt. Für viele ist jetzt eine unruhige Zeit, weil vor den eigenen Urlaubstagen auf der Arbeit noch alles erledigt werden soll. Oder weil man alles einkaufen und packen möchte, um wegzufahren.

Dafür schon einmal gutes Gelingen! Was aber, wenn man die Unruhe gar nicht los wird und sie durch den ganzen Sommer und alle Unternehmungen weitergeht? Manchmal endet die Sommerzeit mit tausend Fotos, die man hat, aber nie anschaut. Man hat alle Sehenswürdigkeiten abgeklappert, aber nichts erlebt. Man hat auch sonst alles unternommen, aber kein Moment ist gut genug.

Du Mensch, mach wirklich Pause. Gib dem, was um dich herum ist, die Möglichkeit, auf dich zu wirken. Nimm auf, was kommt. Schau dem Leben zu. Lausche. Wir in den Kirchen erzählen in vielen Varianten: Wir sind Beschenkte. Und das macht uns lebendig. Wir nennen das, „gesegnet sein“. (Auch wir haben alle viel zu tun.) Aber noch mehr wird uns gegeben. — In einem sonnigen Moment. An einem stillen Fleckchen. In der Freude, die uns durch andere begegnet. Das wünschen wir einander und wünschen wir Ihnen - sonnige, stille und freudevolle Momente. Dass Sie beschenkt werden und dass Sie sich gesegnet fühlen.


Die Citykirche kennenlernen - Kostenfreie Führung durch Salvator
Die Salvatorkirche am Burgplatz gehört zu Duisburgs bekanntesten und imponierendsten Gotteshäusern. An jedem ersten Sonntag im Monat informieren geschulte Gemeindeleute, meist Ehrenamtliche, über die Geschichte, den Baustil und die besonderen Fenster der über 700 Jahre alten Stadtkirche neben dem Rathaus.

Am Sonntag, 2. August 2026 um 15 Uhr macht Margot Dippe mit Interessierten an verschiedensten Stellen der Kirche halt und berichtet dazu Wissenswertes und Kurzweiliges. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, alle Kirchenführungen in der Salvatorkirche sind kostenfrei. Infos zum Gotteshaus gibt es unter www.salvatorkirche.de.  

- Anmelden für eine unvergessliche Jubiläumskonfirmation im Süden  
- Anmeldungen zur Jubiläumskonfirmation in der Duisserner Lutherkirche
- Obermeiderich lädt wieder zum kostenfreien Mittagstisch ein

Anmelden für eine unvergessliche Jubiläumskonfirmation im Duisburger Süden  
Duisburg, 14./17. Juli 2026 - Die Evangelische Kirchengemeinde Trinitatis lädt alle, die vor 50, 60, 65, 70 oder sogar 75 Jahren konfirmiert wurden, herzlich zur Feier der Jubiläumskonfirmation am 11. Oktober um 10.30 Uhr in die Buchholzer Jesus-Christus-Kirche ein. Mitfeiern können natürlich auch die Gemeindemitglieder, die woanders als in den Duisburger Bezirken Buchholz und Wedau bzw. Bissingheim konfirmiert wurden.

Zur guten Planung sind alle gebeten sich bis zum 1. August unter Angabe der Kontaktdaten bei Pfarrer Dirk Sawatzki (0203 726575 oder dirk.sawatzki@ekir.de) oder im Gemeindebüro (0203 / 738 26 93) anzumelden. Wer in der Nähe wohnt ist von Pfarrer Sawatzki herzlich zu einem Vorgespräch am Mittwoch, 5. August um 11 Uhr im Wedauer Gemeindehaus, Am See 8, eingeladen.

Bei dem Treffen gibt es erste Infos, wie der Tag der Jubiläumskonfirmation unvergesslich werden soll. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.trinitatis-duisburg.de.

Pfarrer Meyer-Mintel bei der Konfirmation 1976 vor der Kirche in Bissingheim.  (Foto: Archiv, Ev. Kirchengemeinde Trinitatis) 

Anmeldungen zur Jubiläumskonfirmation in der Duisserner Lutherkirche

Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt zur Feier der Goldenen (50 Jahre), Diamantenen (60 Jahre), Eisernen (65 Jahre) und der Gnaden-Konfirmation (70 Jahre und mehr) zu einem gemeinsamen Festgottesdienst ein.

Anmeldungen sind ab jetzt möglich.
Wer zu einem der Konfirmationsjahrgänge 1976, 1966, 1961, 1956, 1951 oder sogar 1946 gehört und in Neuenkamp, Kaßlerfeld, in der Innenstadt oder in Duissern konfirmiert wurde, ist herzlich eingeladen zum Festgottesdienst am 27. September um 11 Uhr in der Lutherkirche in Duisburg Duissern, Martinstr. 39 - mit anschließendem Mittagessen und Klönen in der benachbarten Notkirche.

Anmelden können sich aber auch die, die woanders konfirmiert wurden, aber ihr Konfirmationsjubiläum hier mitfeiern möchten. Den Gottesdienst leitet Pfarrer Stefan Korn. Bei ihm sind Anmeldungen ab jetzt möglich (0203 330490 oder per Mail: stefan.korn@ekir.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.

Obermeiderich lädt wieder zum kostenfreien Mittagstisch ein
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich startete vor zwei Jahren unter dem Motto „eine Kelle Suppe – eine Kelle Gemeinschaft“ einen kostenfreien Mittagstisch. Sie lädt seitdem weiterhin alle Menschen unabhängig von Religion und Kultur an einem Sonntag - meist dem letzten - im Monat zur gemeinsamen Mahlzeit nach dem Gottesdienst in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 ein.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Essen ist gratis, Spenden werden aber gerne entgegen genommen. Beim nächsten Mittagstisch, am 26. Juli kommen um 12 Uhr Schaschliktopf mit Beilage sowie ein leckeres Dessert auf den Tisch. Alles mit Liebe gekocht! Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.  

Beim Mittagstisch geht es der Gemeinde und dem Team der Ehrenamtlichen, die vom Schnibbeln, Kochen, Servieren und Abräumen alles selber machen, um Hilfe für Menschen, die Hilfe benötigen. Und um mehr: „Menschen brauchen in unserer herausfordernden und unsicheren Zeit Angebote, die sowohl dem Leib als auch der Seele guttun.
Hunger hat viele Komponenten. Deshalb gibt es bei Emils Mittagstisch neben einer Kelle Suppe auch eine Kelle Gemeinschaft“ sagt auch Sarah Süselbeck, Pfarrerin der Gemeinde, die voll hinter dem Projekt steht und selbst mit anpackt. 


- Gelungen: „Das Ruhrgebiet spricht“ mit starken Worten aus Duisburg
- Viel Zulauf bei der Aktion von Kirchen, Diakonie und Caritas 
- Bonhoeffergemeinde lädt zur Krümelkirche

Gelungene Aktion „Das Ruhrgebiet spricht“ mit starken Worten aus Duisburg„ Loswerden, was einem auf dem Herzen liegt“
Duisburg, 13. Juli 2026 - Luke Barton-Andrews, 17jähriger Schüler am Landfermann-Gymnasium, bringt es auf den Punkt: „Hier kann ich loswerden, was mir auf dem Herzen liegt und ich rede mit Menschen, mit denen ich sonst niemals ins Gespräch gekommen wäre. Tolle Aktion“.

„Das Ruhrgebiet spricht“ heißt die Aktion, zu der vier evangelische Citykirchen in Dortmund, Essen, Bochum und Duisburg am vergangenen Samstag interessierte Menschen eingeladen hatte. Auf der Wiese hinter Salvatorkirche kamen gut 30 „Meinungsträgerinnen und Meinungsträger“ zusammen, um sich in ungezwungener Atmosphäre auszutauschen. In Zweier- und Dreiergruppen hielt niemand mit seiner Auffassung hinter dem Berg.

Der Evangelische Kirchenkreis Duisburg, gut unterstützt von den Evangelischen Diensten und der VHS, bewies erneut, dass Zuhören verbindet und Verständigung möglich ist. Für Duisburgs Superintendent Dr. Christoph Urban ist es dabei wichtig, offen zu bleiben auch für andere Meinungen: „Jeder soll seine Meinung sagen und in einen Austausch kommen, dafür wollen wir als Kirche einen breiten Raum bieten.“

Man hat eine ganze Reihe von Themen angesprochen und abgearbeitet. Eines davon war der Klimawandel. Ist die Diskussion darüber übertrieben und ruft unnötige Ängste hervor? Oder ist es bereits fünf nach zwölf, wenn man die steigende Zahl an Naturkatastrophen vor Augen hat?

„Wir spüren den Klimawandel am eigenen Leib“, betonte eingangs Martin Winterberg, Pfarrer an Salvator und Duisburger Ansprechpartner und Wegbereiter der Aktion. Einige angemeldete Teilnehmer hatten aufgrund der Hitze abgesagt. Die Anwesenden suchten sich ein schattiges Plätzchen, so dass gelegentliches Stühlerücken angesagt war, wenn die Sonne ihre Runde machte.

Winterberg (links) und Superintendent Dr. Urban (Fotos Bartosz Galus).  

„Reden über Klimawandel ist die eine Seite, etwas Konkretes gegen die Erderwärmung tun, die andere“, lautete der Tenor in mehreren Gesprächsgruppen. Panikmache nutze nichts, aber Maßnahmen und Entscheidungen, die jeder verstehe, schon. Und damit hatte man den Bogen zu einem weiteren Thema gespannt, der Nutzung von Social Media oder KI.

Was da im Netz verbreitet werde an Falschinformationen oder „ungefiltertem Schlucken von KI-News“, sei irreführend und könne eine Gesellschaft irritieren oder gar spalten. Reiner Siebert, gestandener älterer Aktivposten im Evangelischen Kirchenkreis Duisburg, befürwortete im Dialog mit seinem wesentlich jüngeren Gesprächspartner Luke zum Schutz von Kindern und Jugendlichen klare Regel im Netz.

Luke Barton-Andrews und Reiner Siebert (rechts) im Meinungsaustausch bei "Das Ruhrgebiet spricht" 2026

„Verantwortung statt Verunglimpfung“ müsse sich breit machen. Das aber, so Luke, setze Aufklärung voraus. Und die beginne schon früh, etwa in der Schule. An „seinem“ Landfermann-Gymnasium gebe es schon so etwas wie eine Informations- und Gesprächskultur innerhalb der Schülerschaft und mit den Lehrern.

Und, so machte der Jugendliche dem älteren Semester Reiner Siebert deutlich, die digitalen Möglichkeiten seien auch eine Chance. Er beispielsweise nutze sie einerseits zur Entspannung im Spiel, aber auch und gerade zur Weiterbildung und zum Blick über den Tellerrand. Da müsse man nicht alles akzeptieren, aber vieles reflektieren.

Ein paar Tische weiter befand sich seine Mutter Verena im „Reflektionsgespräch“. Luke hatte ihr von dem Termin an der Salvatorkirche erzählt und sie ermuntert, mitzukommen, denn schließlich werde ja auch zuhause viel über Politik, Gesellschaft und Zukunft gesprochen.

Mit ihren Mit-Diskutantinnen Conny und Andrea war sie bei einigen Themen auf einer Wellenlänge, bei anderen gab es keine Übereinstimmung. Aber wichtig war, dass man die Meinung der anderen, wenn nicht akzeptiere, so doch respektiere. Respekt vor Andersdenkenden sei maßgeblich für eine intakte Gesellschaft. Durch Verteufelung entstehe schnell Hass, waren sich die drei einig.

Nach gut eineinhalb Stunden war die diesjährige Aktion am Standort Salvatorkirche beendet. Alle lobten die ungefilterte Diskussion und die ungezwungene Atmosphäre, zu der Silvester Pece mit seinen Akkordeonklängen im Stil einer anregenden Caféhaus-Musik sorgte. Passend dazu auch das Kaffeemobil der katholischen Kirche.

Martin Winterberg zog ein erstes Fazit: „Gelungen. Kreativ. Zukunftsorientiert. Mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus Dortmund, Essen und Bochum werde ich das weitere Vorgehen besprechen und die Weichen für eine neuen Aufschlag stellen.“ Reiner Terhorst

Viel Zulauf bei der Aktion von Kirchen, Diakonie und Caritas am Marina-Markt 
Ein Zeichen, wie Begegnung, Austausch und Gemeinschaft gelingen können Die Bänke am langen Tisch bei der gestrigen Aktion von Kirchen, Diakonie und Caritas am Marina-Markt waren ab 11 durchgehend gut gefüllt. Am mobilen Backofen fanden die 500 frischen, kostenfreien Brote schnell ihre Abnehmerinnen und Abnehmer - bis 17 Uhr waren alle weg.

Der amerikanische Schulbus der katholischen Kirche war die ganze Zeit über beliebter Selfie-Spot, und bis zum Ende um 18 Uhr malten im Schatten der Pavillons Kinder Vorlagen für ihre Buttons zum Mitnehmen aus, während Engagierte aus allen Arbeitsbereichen von Kirchen, Diakonie und Caritas dort mit Gästen und auch untereinander ins Gespräch kamen.

(v.l.) Superintendent Dr. Urban vom Evangelischen Kirchenkreis Duisburg, Petra Keysers vom Caritasverband Duisburg, Bürgermeisterin Sylvia Linn, Pfarrerin Barbara Montag, Sprecherin der Diakonie Duisburg und Geschäftsführerin im Diakoniewerk Duisburg, und Pfarrer Andreas Brocke, Stadtdechant der Katholischen Stadtkirche in Duisburg. Foto: Larissa BraunöhlerFoto: Larissa Braunöhler

Mit auf den Weg gab es für Groß und Klein Armbänder mit Botschaft: „DU bist ein Segen!“. Diese besondere Begegnung am Innenhafen beim Marina-Markt hatte Duisburg Kontor dankenswerterweise ermöglicht. Sarah Philipp, Landtagabgeordnete für Duisburg, war einer der vielen, gut gelaunten Besucherinnen. Sie beschrieb die ökumenische Aktion treffend: „Manchmal braucht es gar nicht viel, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

Landtagabgeordnete Sarah Philipp mit Engagierten der ökumenischen Aktion vor dem Brotstand am Marina-Mark Foto: Lars BrehmerFoto: Lars Brehmer

Einen gemeinsamen Tisch, ein Stück Brot und die Bereitschaft zuzuhören.“ Ein (schönes) Lob bekamen die Kirchen und die beiden Wohlfahrtsverbände auch mit auf den Weg: „Ein schönes Zeichen dafür, wie Begegnung, Austausch und Gemeinschaft gelingen können.“

Foto: Rolf Schotsch

Denn genau dies war das Ziel der Aktion, die Pfarrerin Barbara Montag, Sprecherin der Diakonie Duisburg und Geschäftsführerin im Diakoniewerk Duisburg, Petra Keysers, Vorständin und Direktorin des Caritasverbandes Duisburg, Pfarrer Andreas Brocke, Stadtdechant der Katholischen Stadtkirche in Duisburg und Pfarrer Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg ins Leben riefen: Brot teilen, miteinander ins Gespräch kommen und einander in den Blick nehmen. Es scheint, als sei eine Fortsetzung von „DU bist eingeladen“ nicht ausgeschlossen.  

Bonhoeffergemeinde lädt zur Krümelkirche
Am 19. Juli darf in der Lutherkirche Duisburg Obermarxloh, Wittenberger Straße 15 , ab 16 Uhr gerne gekrümelt, gegessen und getrunken werden, denn zu Gast sind Kinder im Alter zwischen 0 und fünf Jahren. Sie sind mit ihren Eltern herzlich eingeladen zur „Krümelkirche“, einer Gottesdienstform, die ganz auf die Ebene der Krabbelkinder zugeschnitten ist.

Das Format wird sich mit der Kinderkirche für sechs- bis zwölf-jährige und der Familienkirche abwechseln. Entwickelt hat „Churchies“, das Paket der Glaubensangebote für Kinder und Familien, Diakonin Nicole Enders mit ihrem Team in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh, die herzlich zum Mitfeiern einlädt.

Detailinfos und weitere Termine nennt Nicole Enders (Mobil: 0173 7344055 oder Mail: nicole.enders@ekir.de) gerne. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.


- Fußball-Gottesdienst bei Hertha Hamborn
- Geänderte Öffnungszeiten an Salvator
- Kraft tanken bei der Worship-Night am Vogelsangplatz 

Neumühler Ferienkirche mit der Bonhoeffer Gemeinde und Hamborn
Duisburg, 11./13. Juli 2026 - Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Neumühl hat den Fußball-WM-Finaltag schon früh zum Anlass genommen, den Start ihrer traditionellen Ferienkirche an dem Tag auf den Fußballplatz zu verlegen. Daher lädt sie herzlich zur diesjährigen „Ferienkirche zuhause“ am Sonntag, 19. Juli, 11 Uhr, auf der Platzanlage des SC Hertha Hamborn, Gerlingstraße / Iltispark, ein.

Pfarrer Jens Storm, selbst „eingefleischter Fußball-Fan mit Herzblut und Leidenschaft“, leitet den Gottesdienst. Natürlich wird der Fußball in seiner Predigt eine Rolle spielen, und auch Begeisterung, Gemeinschaft und das Miteinander kommen ebenfalls nicht zu kurz. Die Neumühler Gemeinde feiert diesen Gottesdienst übrigens als Regionalen Gottesdienst gemeinsam mit der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh-Obermarxloh und der Evangelischen Gemeinde Hamborn.

Dieser Gottesdienst setzt die beliebte Reihe der „Gottesdienste am anderen Ort“ fort. Und es ist nicht das erste Mal, dass die Gemeinde zu Gast bei der Hamborner Hertha ist, die zu den engagierten Traditionsvereinen in Neumühl zählt. Vor neun Jahren gab es dort schon einmal einen „Fußball-Gottesdienst“.

Seitdem hat sich in der Gemeinde, aber auch bei der Hertha einiges verändert. Die rote Asche auf dem Fußballfeld ist einem Kunstrasen gewichen, die Tribüne gibt es auch nicht mehr. Vorsitzender ist nach wie vor der damalige Kirchmeister der Evangelischen Gemeinde, Christian Birken, und der amtierende Baukirchmeister Sebastian Schulz hat ebenfalls wichtige Funktionen im Verein inne.

„Das wird ein Tag des Miteinanders“, sagt Christian Birken, und weist zudem darauf hin, dass die Gottesdienstbesucher anschließend noch die Gelegenheit haben, die 1. Mannschaft ab 15 Uhr bei einem Vorbereitungsspiel auf die neue Saison anzufeuern. Direkt nach dem Gottesdienst wird das Neumühler Ferienkirchenteam übrigens gemeinsam mit den Herthanern für das leibliche Wohl sorgen.

Aller Voraussicht nach wird gegrillt und dazu gibt es verschiedene Salate und Obst. Um das Essen besser planen zu können, bittet die Gemeinde um Anmeldung zur „Ferienkirche zuhause“ bis Dienstag, 14. Juli, im Alten Pfarrhaus, Obermarxloher Straße 40, Tel. 0203 / 580448. Reiner Terhorst

Vor neun Jahren nahmen über 80 Besucher am Gottesdienst mit dem damaligen Pfarrer Michael Hüter auf dem Platz von Hertha Hamborn teil, sangen, beteten und freuten sich über die gelebte Gemeinsamkeit beim anschließenden Grillen. Die Tribüne gibt es nicht mehr, der Aschenplatz wurde durch einen Kunstrasen ersetzt. Aber das „leckere Miteinander“ gibt es auch in diesem Jahr am 19. Juli. Foto Reiner Terhorst

Geänderte Öffnungszeiten an Salvator
Zum Beginn der Sommerferien ändern sich die Öffnungszeiten an der Salvatorkirche: Die über 700 Jahre alte Citykirche neben dem Rathaus ist für Besucherinnen und Besucher zur Besichtigung oder zum Innehalten und dem Anzünden einer Kerze dienstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Montags ist das Gotteshaus geschlossen, sonntags ist die Kirche zu den Gottesdienstzeiten geöffnet (aktuelle Gottesdienstangaben gibt es unter www.salvatorkirche.de). Die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt herzlich zum Besuch der Salvatorkirche ein, die jetzt im Sommer ein guter Ort zur Abkühlung ist - an Hitzetagen über 30 Grad wird zusätzlich kühles Mineralwasser angeboten.    

Türgriff am Eingang zur Salvatorkirche (Foto: Rolf Schotsch).


Kraft tanken bei der Worship-Night am Vogelsangplatz 

Mit Musik und Impulsen Kraft tanken, das können die Besucherinnen und Besucher der Worship-Night in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg am Samstag, 18. Juli um 19 Uhr im Gemeindehaus Wanheimerort, Vogelsangplatz 1.

Dieser Abend mit rockig-fetzigen, aber auch besinnlichen Lobpreis- und Anbetungsliedern sowie Texten und Impulsen und bestimmt auch wieder einem spannenden Spiel lädt alle ein, die vom Alltag abschalten wollen und mit Gesang und Musik Gott begegnen wollen. Es spielt die Band um Popkantor Daniel Drückes mit Christine Gladbach, Wolfgang Willeke, Lukas Rissel und Tim Hofer. Pfarrer Jürgen Muthmann führt durch den Abend. Und natürlich gibt es auch wieder Snacks und Getränke.

- Kirchenkneipe in Neudorf Gemeinde lädt zum Auspannen ein  
- Bonhoeffergemeinde lädt Kinder zum Sommerferienspaß

Kirchenkneipe in Neudorf Gemeinde lädt zum Auspannen ein  
Duisburg, 10. Juli 2026 - Am Freitag, 17. Juli 2026 gibt es in der Evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf eine gute Gelegenheit zum Auspannen und zum gemütlichen Wochenausklang: Um 18 Uhr geht es in Gemeinschaft mit anderen beim Klönen um Gott und die Welt, denn im Gemeindezentrum an der Gustav-Adolf-Str. 65 öffnet wieder die Kirchenkneipe. Engagierte, die die Aktion vorbereiten, laden herzlich zur Begegnung ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.

Bonhoeffergemeinde lädt Kinder zum Sommerferienspaß
Diakonin Nicole Enders hat mit ihrem Team in der Evangelischen Bonhoeffer Gemeinde Marxloh Obermarxloh ein spannendes Ferienprogramm erarbeitet und lädt Kinder im Vor- und Grundschulalter zum Mitmachen ein. Treffpunkt ist in den beiden Sommerferienwoche vom 20. bis 24. Juli und vom 27. bis 31. Juli von 9 bis 16 Uhr das Gemeindezentrum an der Lutherkirche Duisburg Obermarxloh, Wittenberger Str. 15.

Dort können die Kids Spaß und Gemeinschaft, Basteln und Spielen, Singen und Quatschen sowie Essen und Trinken erwarten - es ist für alles gesorgt. Anmeldungen sind für eine der beiden Wochen möglich (kosten je 35 Euro, Geschwisterkinder zahlen den halben Beitrag), es sind noch wenige Plätze frei. Mehr Infos hat Nicole Enders (Mobil: 0173 7344055 oder Mail: nicole.enders@ekir.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.bonhoeffer-gemeinde.org.  

- Das Ruhrgebiet spricht: Über 125 Eins-zu-eins-Gespräche
- Kirche kocht und lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
- Wanheim: Rheingemeinde lädt zum Spieleabend

Das Ruhrgebiet spricht: Über 125 Eins-zu-eins-Gespräche in Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen
Duisburg, 8. Juli 2026 - Zum zweiten Mal bringt der Bürgerdialog „Das Ruhrgebiet spricht“ am Samstag, 11. Juli,von 11 bis 12.30 Uhr in Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen Menschen zusammen, die sich nicht kennen und deren Antworten auf aktuelle gesellschaftliche Fragen möglichst weit auseinanderliegen. Bis zum Schluss der Online-Anmeldung am 7. Juli hatten sich über 250 Menschen für das Format angemeldet, so dass es mindestens 125 Eins-zu-eins-Gespräche geben wird. In Bochum, Duisburg und Essen sind noch Plätze frei, sodass in diesen drei Städten auch eine spontane Teilnahme möglich ist.

„Muss es wieder eine allgemeine Wehrpflicht geben? Machen dir die Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz Angst? Was macht dir Mut?" – diese Fragen bewegen viele. In einer Welt, die zunehmend polarisiert wirkt, gibt „Das Ruhrgebiet spricht" eine konkrete Antwort – das Bürgerdialogprojekt bringt Menschen mit unterschiedlichen Meinungen an zentralen Orten mitten in Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen zusammen und feierte im vergangenen Jahr eine erfolgreiche Premiere.

Das Ziel: miteinander zu reden – statt übereinander. Das Projekt lädt dazu ein, Lust auf echten Austausch zu entwickeln: „Wie oft reden wir wirklich mit jemandem, den wir nicht kennen und der anders denkt als wir?“, fragen die Initiatoren. „Das Ruhrgebiet spricht“ macht genau das möglich: Es fördert ehrliche Gespräche zwischen Menschen mit gegensätzlichen Meinungen. „Dabei geht es nicht darum, zu überzeugen, sondern einander besser zu verstehen. „Zuhören verbindet – und Verständigung ist möglich“, so die Überzeugung der Projektverantwortlichen.

Wer die Anmeldefrist verpasst hat, kann in Bochum, Duisburg und Essen ganz spontan vorbeischauen; die Organisatoren vor Ort suchen einen Gesprächspartner oder eine Gesprächspartnerin aus. Teilnehmen können Bürgerinnen und Bürger ab einem Alter von 16 Jahren. Vorkenntnisse oder Vorbereitung sind nicht nötig – außer der Bereitschaft, sich unvoreingenommen und offen auf ein ehrliches Gespräch einzulassen.

Die vier Veranstaltungsorte
Die Eins-zu-eins-Gespräche finden am Samstag, 11. Juli, von 11 bis 12.30 Uhr an den folgenden zentralen Orten statt:

- Bochum: rund um die Pauluskirche in der Innenstadt
- Dortmund: auf dem Opernvorplatz des Theaters Dortmund; hier sind alle Plätze bereits vergeben und eine spontane Teilnahme ist nicht möglich!
- Duisburg: auf der Wiese hinter der Salvatorkirche
- Essen: rund um die Marktkirche in der Innenstadt

In Duisburg wird für „Das Ruhrgebiet spricht“ am Samstag, 11. Juli morgens auf der Wiese an der Salvatorkirche alles vorbereitet sein: Angemeldete Teilnehmende werden mit dem Akkordeonspiel von Silvester Pece empfangen und treffen dann ihre Gesprächspartner oder Gesprächspartnerinnen, mit denen sie dann ungestört an Stehtischen oder Bistrotischen über ihre gemeinsamen und unterschiedlichen Ansichten reden können. Stärkung gibt es für sie und alle, die noch spontan hinzukommen, am Getränke- und Grillstand der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und beim „Marienkäfer“, dem dreirädrigen Ape-Kaffeemobil der katholischen Kirche.

Dass das Projekt berührt, zeigen die Stimmen derer, die bei der Premiere 2025 dabei waren: „Ich habe mit einer Person gesprochen, die ich sonst nie getroffen hätte. Das war total bereichernd, weil es meinen Kosmos erweitert hat.“ – Eine andere Teilnehmerin berichtet: „Die Zeit verging wie im Flug, wir hätten noch viel länger sprechen können. Das hätte ich nicht gedacht.“ – Und: „Ich habe gemerkt, wie sehr wir in unserer eigenen Bubble stecken und wie gut der Austausch über Stadtgrenzen hinweg ist, um Demokratie zu leben.“

Die Organisatoren freuen sich über die große Unterstützung von starken Partnern aus der gesamten Region, die dieses Projekt überhaupt erst ermöglichen. „Gemeinsam arbeiten wir daran, dass starke Verbindungen zwischen den Menschen im Ruhrgebiet entstehen und der Dialog unsere Gesellschaft stärkt.“ Internet: dasruhrgebietspricht.de.

Stichwort: „Das Ruhrgebiet spricht“
„Das Ruhrgebiet spricht“ ist ein gemeinsames Projekt der evangelischen City- und Stadtkirchen in Bochum, Dortmund (hier in Kooperation mit dem Theater Dortmund und der Diakonie Dortmund und Lünen), Duisburg und Essen. In ihren jeweiligen Innenstädten setzen sich die vier Citykirchen für das Gemeinwohl, eine pluralitätsfähige Spiritualität und eine weltoffene Kultur an den Schnittstellen von Kirche und Gesellschaft ein. „Das Ruhrgebiet spricht“ ist eine Adaption des erfolgreichen Gesprächsformats „Deutschland spricht" der ZEIT Verlagsgruppe und fand 2025 erstmals in den vier genannten Städten statt.

Zu „Deutschland spricht“ haben sich seit 2017 schon mehr als 90.000 Menschen angemeldet. Davon inspiriert, wollen sich die genannten Citykirchen mit ihrer regionalen Aktion für eine Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der demokratischen Gesprächskultur im Ruhrgebiet einsetzen. Mehr als 40 Partnerorganisationen in den vier Städten und der Region unterstützen das Projekt. In Duisburg unterstützen „Das Ruhrgebiet spricht“ die Evangelischen Dienste Duisburg und die VHS Duisburg „Das Ruhrgebiet spricht“ und rufen mit zum spontanen Mitmachen auf. Internet: dasruhrgebietspricht.de.

Pfarrer Winterberg (links) m Gespräch mit Josip Sosic von der VHS Duisburg, die den Aktionstag in Duisburg mit unterstützt hat - Foto: Bartosz Galus


Gemeinde Meiderich: „Kirche kocht“
In der Evangelischen Gemeinde Meiderich heißt es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann Ehrenamtliche an den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum Beispiel am 14. Juli, wenn sie um 12.30 Uhr Kartoffelsalat  mit Grillwürstchen servieren.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, das Angebot ist kostenfrei. „Wir wollen Herzenswärme spenden, schöne Momente schenken und gemeinsam  Mittagessen!“ sagt Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die nächsten Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.  

Wanheim: Würfel, Karten, Knabbereien Rheingemeinde lädt zum Spieleabend
Am 13. Juli 2026 ist wieder Spieleabend in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg. Fans von Würfel-, Karten- und Gesellschaftsspielen treffen sich diesmal um 17 Uhr in der Wanheimer Kirche, Friemersheimer Straße – Ecke Wanheimer, um gemeinsam bei Knabbereien und Getränken viel Spaß zu haben beim Würfeln, Kartenkloppen und Knobeln.

Highlights sind z.B. „Sky-Jo“, „Dogs“, „Quixx“ oder „Uno Flip“, aber auch andere Spiele sind gerne gesehen. Anmelden muss sich niemand. Wer mag, darf sein Lieblingsspiel mitbringen und es den anderen vorstellen. Mehr Informationen gibt es bei Ute Theisen, 0177/8066048, ute.theisen.1@ekir.de.  


- Frühstück mit Nachbarn Begegnung auf dem Kirchplatz der Pauluskirche
- Ein Wolf an der Kreuzeskirche: 28. Ökumenischen Tiergottesdienst 12. 7.
- Meidericher Gemeinden laden zum großen Kirchplatzgottesdienst 

Frühstück mit Nachbarn Begegnung auf dem Kirchplatz der Pauluskirche
Duisburg, 3. Juli 2026 - Gemeinsam essen, reden, Leckereien teilen - das war eine schöne Erfahrung, als letztes Jahr Hochfelderinnen und Hochfelder in der Pauluskirche zu einem Iftar Essen zusammenkamen. Diese möchten Evangelische Gemeinde Hochfeld-Neudorf, die DITIB Muradiye Moschee und der IGMG Ortsverein Duisburg-Hochfeld wieder machen, und laden Menschen aus dem Stadtteil Stadtteil - und alle Interessierten - am 11 Juli um 10 Uhr zu einem „Frühstück mit Nachbarn“ auf dem Platz vor der Pauluskirche, Wanheimerstraße 80, ein.

„Wir wollen einander kennen lernen, uns unterhalten und ein schönes Frühstück erleben“ sagen Pfarrer Martin Hoffmann und Pfarrer Sören Asmus im Vorfeld. „Jede und jeder ist willkommen, alle bringen etwas mit, alle teilen...“  Infos zur Pauluskirche gibt es im Netz unter https://www.hochfeld-neudorf.de.

Ein Wolf an der Kreuzeskirche: 28. Ökumenischen Tiergottesdienst am 12. Juli
Der Ökumenische Tiergottesdienst in Duisburg hat eine lange Tradition. Am Sonntag, 12. Juli, geht die Erfolgsgeschichte auf dem Außengelände der Evangelischen Kreuzeskirche Duisburg-Marxloh, Kaiser-Friedrich-Straße 40, in die 28. Runde.
Begonnen wird um 12 Uhr mit dem fröhlichen Begrüßungslied „Gott gab uns Atem, damit wir leben“ des Chors Vielklang. Dann gibt es von der evangelischen Pfarrerin Anja Humbert und der katholischen Pastoralreferentin Schwester Mariotte Hillebrand auch nachdenkliche, zugleich aber motivierende und zukunftsweisende Worte.


Beim allerersten Tiergottesdienst vor fast drei Jahrzehnten hatte wohl niemand damit gerechnet, dass er ein „Selbstläufer“ wird. „Aber“, so Anja Humbert und Mariotte Hillebrand, „aktiver Tierschutz ist, wie viele negative Auswüchse zeigen, heute wichtiger denn je.“ Dass es das Wort Tierschutz überhaupt geben müsse, sei schon fast ein Skandal. Hungernde, ausgebeutete und misshandelte Tiere hätten nichts mit Gottes Schöpfung zu tun.

So soll der Tiergottesdienst auch stets Motivation sein, solchen Auswüchsen aktiv und engagiert entgegenzuwirken. Es lohne sich immer, Gottes Schöpfung zu bewahren. Die Hunde waren bisher stets in der Überzahl, aber auch Katzen, Vögel, Hamster, Kaninchen und Meerschweinchen füllten die Gottesdienste teils lautstark mit Leben. Vereinzelt waren auch schon mal Pferde, Ziegen und Esel vertreten, sogar eine chinesische Schildkröte.

Beim diesjährigen Tiergottesdienst steht – wenn auch nicht „leibhaftig – ein Wolf im Mittelpunkt, lautet das Motto doch „Franz von Assisi und der Wolf“. Zudem wird mit klangvoller Chor-Unterstützung viel gesungen, gebetet und vermutlich auch „gebellt und miaut“. Die mitgebrachten Tiere werden am Schluss gesegnet. Der Gottesdienst findet bei jeder Witterung statt. Bei Regen geht es in die Kreuzeskirche, die dann so etwas wie eine Arche Noah ist.

Alle Gottesdienstbesucher, egal ob groß oder klein, alt oder jung, mit oder ohne Tier, dürfen dann zum Altar kommen und sich dort eine Urkunde und ein kleines Geschenk abholen. Für mitgebrachte Tiere gibt es zusätzlich eine Erinnerungsmedaille.
Anschließend wird zum „leckeren Ausklang“ eingeladen. Es gibt Salate, Herzhaftes, Kaffee und Kuchen sowie kalte Getränke. Auch der „Marienkäfer“, das Kirchenmobil der katholischen Kirche, ist die ganze Zeit mit von der Partie.

In diesem Jahr geht die Kollekte im Gottesdienst und der Erlös der Bewirtung an den „Tiergnadenhof Krümelranch“ in Alpen, der jegliche Unterstützung gut gebrauchen kann.

Informationen zum Tiergnadenhof Krümelranch
Die Krümelranch in Alpen bietet zurzeit rund 25, meist sehr alten Pferden und Ponys, 15 Hunden und 10 Katzen ein behütetes Zuhause. Diese Tiere sind aus finanziellen Gründen, wegen schlechter Haltung oder privaten, belastenden Situationen auf die Krümelranch umgezogen.
Alleine die Versorgung der Tiere verschlingt jeden Monat viel Geld. Dazu kommt aktuell in diesem Jahr, dass das Dach des größten Hoftraktes akut einsturzgefährdet war und eine sofortige Sanierung erforderte.

Die Kosten von 120.000 Euro sind für einen kleinen Verein neben der gewissenhaften Versorgung der Tiere alleine nicht zu stemmen. Dank großzügiger Unterstützung konnten die Arbeiten begonnen werden.
„Wir können mit unserem Tiergottesdienst dazu beitragen, dass weitere Instandhaltungsarbeiten an den Gebäuden getätigt werden können und das Zuhause der Tiere bis zu ihrem Tod gesichert ist“, so Pfarrerin Anja Humbert. Reiner Terhorst

Infos zur Gemeinde gibt es unter www.bonhoeffer-gemeinde.org, zum Tiergnadenhof unter www.kruemelranch-alpen.de.

Tiergottesdienst 2024 an der Marxloher Kreuzeskirche (Fotos Reiner Terhorst).

Jessica Wachtel und Schwester Mariotte Hillebrand - beide katholische Kirche - beim Segnen; im Hintergrund ist Pfarrerin Anja Humbert zu sehen.


Meidericher Gemeinden laden zum großen Kirchplatzgottesdienst 
Zum traditionellen ökumenischen Kirchplatzgottesdienst kommen in Meiderich jedes Jahr viele Menschen unter freiem Himmel zusammen, denn das Treffen wird immer auch zu einem Fest der Begegnung und der guten Nachbarschaft – mit geistigem Input und Klönen bei Snacks und Getränken. So soll es auch in diesem Jahr am Sonntag, 12. Juli um 11 Uhr mit dem Open-Air-Gottesdienst werden. 

Diesmal vor der evangelischen Kirche, Auf dem Damm 6, wo es um das Thema „Neu“ geht, zu dem sich das ökumenische Vorbereitungsteam beider Gemeinden viele Gedanken gemacht und kreative Ideen entwickelt hat, die dieses Thema auf besondere Weise erlebbar machen werden. Die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich und die Katholische Pfarrgemeinde Sankt Michael laden herzlich zum Mitfeiern ein, das bei Regen nicht ausfällt, sondern in der Kirche geschieht.




- A-cappella-Konzert des Jugendkonzertchors der CHORAKADEMIE
- Kirche Obermeiderich lädt wieder zu Emils Pub ein 
- Rheingemeinde lädt zum Fest am Vogelsangplatz mit Live-Musik und Tanz

A-cappella-Konzert des Jugendkonzertchors der CHORAKADEMIE am Konzerthaus Dortmund e.V.
Duisburg, 2. Juli 2026 - Der Jugendkonzertchor der Chorakademie am Konzerthaus Dortmund kehrt nach seiner Konzertpremiere vor einem Jahr am 11. Juli in die Salvatorkirche Duisburg zurück und hat in der Citykirche neben dem Rathaus um 18 Uhr sein neues A-cappella-Programm „Frieden ruht in meinem Herzen“ im Gepäck. 

Der preisgekrönte Jugendchor widmet sich darin existenziellen Fragen von Gemeinschaft und Zusammenhalt: Wie kann Frieden gelingen, und wie hat Musik verschiedener Epochen darauf Antworten gesucht? Neben bekannten Motetten wie Heinrich Schütz’ „Verleih uns Frieden“ oder Anton Bruckners „Locus iste“ erklingt auch selten aufgeführte Chormusik sowie Andy Janssens „Summer is coming“, welches der Aachener Komponist 2026 für den Jugendkonzertchor schrieb und erst Anfang Juni 2026 in Dortmund uraufgeführt wurde.

Zwischen Frühbarock und Zeitgenössischem lassen Chorlieder des 19. Jahrhunderts das Herz zur Ruhe kommen. Der Jugendkonzertchor ist das Spitzenensemble des Jugendbereichs der CHORAKADEMIE Dortmund – Europas größter Singschule – und zählt etwa 35 Mädchen und Jungen zwischen 14 und 19 Jahren. Das Ensemble ist u.a. erster Preisträger des „Jugendchöre“-Wettbewerbs des Deutschen Chorfests Nürnberg 2025.

Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Arbeit der CHORAKADEMIE wird gebeten. Mehr Infos gibt es im Netz unter www.salvatorkirche.de und www.chorakademie.de.

Jugendkonzertchor der CHORAKADEMIE Dortmund  (Foto: www.chorakademie.de).

Kirche Obermeiderich lädt wieder zu Emils Pub ein
Für Freitag, 10. Juli 2026 lädt die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich in das Gemeindezentrum an der Emilstraße 27 zu „Emils Pub“ ein. Bei dem beliebten Gemeindetreffpunkt können Besucherinnen und Besucher ab 19 Uhr bei Getränken aller Art und gutem Essen zum Wochenende hin ein wenig abschalten und beim Klönen über Gott, die Welt, den Krieg und den Frieden ins Gespräch kommen.

Diesmal gibt’s Leckeres vom Grill... und wie immer ein leckeres Dessert. Der Durst kann wie immer mit verschiedenen Biersorten, Wein und Softgetränken gelöscht werden. Die nächste Ausgabe gibt es am 11. September, nach der Sommerpause. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

Rheingemeinde lädt zum Fest am Vogelsangplatz mit Live-Musik und Tanz, Spielmannzug, Feuerwehr und Polizei 
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg lädt Groß und Klein zum Gemeindefest am Sonntag, 12. Juli in und am Gemeindehaus am Vogelsangplatz Wanheimerort ein. Auftakt ist der Gottesdienst um 10.30 Uhr dem ein umfangreiches Programm folgt: Spieleangebote, Hüpfburg, Torwand, Spielmannszug und selbst Feuerwehr und Polizei sind mit Fahrzeugen am Start.

Musik gibt es vom Chor „Soul, Heart & Spirit“ und von Pop-Kantor Daniel Drückes, der zum großen Mitsingen einlädt, das in der Gemeinde sehr beliebt ist. Auftritte haben zudem die Rheintanzgruppe und eine koreanische Tanzgruppe. Natürlich gibt es auch ein großes kulinarisches Programm zur Stärkung. Mehr Infos zum Fest hat Pfarrer Jürgen Muthmann (0203 / 722383).  


- Gemeindefest rund um den Kirchturm am Ostacker 
- Die Macht der Gefühle
- Meidericher Gemeinde lädt zum Spieleabend für Jung und Alt

Gemeindefest rund um den Kirchturm am Ostacker 
Duisburg, 1. Juli 2026 - Zum traditionellen Gemeindefest rund um den Turm der Markuskirche am Ostackerweg 75 lädt die Evangelische Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck auch in diesem Jahr ein. Das Fest steigt am Samstag, 11. Juli beginnt um 11 Uhr mit einer Andacht. Danach gibt es auf der Gemeindewiese Spiel und Spaß für Jung und Alt. Dazu gehört auch eine Tombola mit vielen Preisen.

Zum Genuss kommen Leckeres vom Grill, Pommes und natürlich Kaffee, Kuchen und Waffeln und später Cocktails hinzu. Von der Bühne ist dann Livemusik von u.a. den „Stellwerkern“ und Elaisa Lou Gautier zu hören.  Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ruhrort-beeck.ekir.de.

Die Macht der Gefühle
Jugendabend mit Musik im Gottesdienst... und Chillen danach
 
Die nächste „Praystation“, das beliebte Gottesdienstformat aus dem Duisburger Süden, steht am 10. Juli unter dem Titel „Die Macht der Gefühle“: Junge Leute aus der Gruppe „god.com“ laden zusammen mit Pfarrerin Ulrike Kobbe zum Mitfeiern um 19 Uhr in die evangelische Kirche in Huckingen, Angerhauser Straße 91, ein.

Sie haben das Thema unter Einsatz von Technik, Beleuchtung und Atmosphäre, guten Gedankenimpulsen und sogar einer Reihe von Videos vorbereitet, wo Gottesdienstbesucherinnen und -besucher selbst wählen können, wie es weitergeht. Nach dem Segen sind alle eingeladen, noch gemeinsam Zeit mit Freundinnen und Freunden zu verbringen – bei Gesprächen, Tischtennis, Kicker, „Just dance“ oder „let´s sing“ oder einfach nur Chillen im Huckinger Gemeindezentrum. Infos zur Evangelischen Versöhnungsgemeinde-Duisburg Süd gibt es im Netz unter www.evgds.de.  

Meidericher Gemeinde lädt zum Spieleabend für Jung und Alt ins Gemeindezentrum
Zu einem bunten Spieleabend lädt die Evangelische Kirchengemeinde Meiderich in das Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8. Dort warten am Dienstag, 7. Juli um 19 Uhr alte Klassiker und neue Spiele darauf, entdeckt zu werden. Wer mag, bringt gerne eigene Spiele - egal ob Klassiker, Karten-, Brett- oder Gesellschaftsspiele - mit, die mit anderen ausprobiert werden können. Getränke und Snacks gibt's zum Selbstkostenpreis.

Wenn der Abend weiterhin gut ankommt, wird es monatlich einen Spieleabend im Gemeindezentrum geben. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.