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Kirchen und Gemeinden in Duisburg 

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Redaktion Harald Jeschke

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- Taizé-Gebet zur Wochenmitte in Alt-Duisburg
- Pfarrer Blank am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg 

 Taizé-Gebet zur Wochenmitte in Alt-Duisburg
Duisburg, 23. September 2026 - Am Mittwoch, 30. September 2026 feiert die Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg um 19 Uhr in der Duisserner Notkirche an der Martinstr. 35 ein „Taizé-Gebet zur Wochenmitte“. So heißt das Gottesdienstformat, das Dagmar Brans, Pfarrer Stefan Korn, Helmut Becker und Kirchenmusiker Andreas Lüken vorbereitet haben und zu dem sie herzlich einladen.

Für das Taizé-Team liegt der Reiz an der predigtlosen Gottesdienstform in der Erfahrung der sinn- und kraftstiftenden Gemeinschaft von singenden, schweigenden und betenden Menschen. Die einfachen, berührenden Gesänge von Taizé werden mehrmals gesungen, sie schaffen die meditative Atmosphäre dieser Andachtsform und führen in die Stille.

„Und die Stille bereitet den Menschen auf eine neue Begegnung mit Gott vor“ heißt es in der Einladung zum Taizé-Gebet zur Wochenmitte im Gemeindebrief von Alt-Duisburg. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.  Zum Thema Taizé: In der „Communité de Taizé“, gegründet 1940 von Frère Roger in Taizé / Burgund, haben Nächstenliebe und Versöhnung eine wichtige Bedeutung.

Die Einfachheit und die Konzentration auf das Wesentliche sind bedeutsam für diese Gottesdienste. Nicht zuletzt durch die einfachen Gesänge, die mit wenigen Worten auskommen und sich wiederholen, wurde die Gemeinschaft von Taizé weltweit bekannt und verfügt bis heute über eine große Ausstrahlungskraft in der gesamten Christenheit.

Die meditativen Gesänge von Taizé laden dazu ein, zur Ruhe zu kommen und bei Gesang, Gebet, Stille und persönlichem Nachdenken sich der Gegenwart Gottes im eigenen Leben zu öffnen und neu Kraft zu schöpfen.

Pfarrer Blank am Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.

Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 28. September 2026 von Stephan Blank, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, besetzt.

- Die Ökumenische TelefonSeelsorge bildet neue Mitarbeitende aus
- Chopin und Skrjabin in der Marienkirche 
- Anmeldungen zur Jubiläumskonfirmation in der Neumühler Gnadenkirche 

Hilfe auf allen Kanälen: Die Ökumenische TelefonSeelsorge bildet neue Mitarbeitende aus
Duisburg, 21. September 2026 - Viele Menschen erfahren Krisen, Ängste oder Einsamkeit. Ein waches Ohr für diese Sorgen verspricht die ökumenische TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen allen Anrufenden, die sich an sie wenden. Für diese wichtige Arbeit suchen die 105 ehrenamtlich Mitarbeitenden der örtlichen Telefonseelsorge Verstärkung. Wer sich für dieses Ehrenamt interessiert, ist herzlich eingeladen zum Infoabend am Freitag, 2 Oktober um 18:00 Uhr im Haus der Kirche, Am Burgacker 14-16, 47051 Duisburg. 

Im März 2027 startet der nächste Ausbildungskurs. In mehreren Abend- und Wochenendterminen werden die neuen ehrenamtlich Mitarbeitenden geschult. Das Telefon ist übrigens nicht der einzige Kommunikationskanal der Seelsorgenden. Auch per Mail und im Chat bekommen Ratsuchende in besonderen Lebenssituationen Unterstützung. Kontakt und Info vorab: Telefon 0203 29513331, buero@telefonseelsorge-duisburg.de und
https://www.telefonseelsorge-duisburg.de/mitarbeit/  

Eine Ehrenamtliche der ökumenischen Telefonseelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen im Gespräch (Foto: Rolf Schotsch)

Chopin und Skrjabin in der Marienkirche
Visionäre Klavierwerke der Romantik stehen am kommenden Sonntag, 27. September um 17 Uhr im Mittelpunkt des Konzertes in der Duisburger Marienkirche, Josef-Kiefer-Straße 10. Der junge, ukrainische Pianist Oleksandr Loiko stellt eine Auswahl von vier Werken Skrjabins den Préludes von Chopin gegenüber. Loiko ist als 1. Preisträger des Köhler-Osbahr Wettbewerbs und Absolvent der Folkwang Universität der Künste in Duisburg bereits bekannt.

Zuletzt ist er vor drei Jahren in der Marienkirche aufgetreten. Das aktuelle Programm hat er bereits für den SWR eingespielt und präsentiert es jetzt live in Duisburg. „Chopin und Skrjabin repräsentieren den höchsten Maßstab in der Weiterentwicklung der pianistischen Spieltechnik und klanglicher Differenzierung in der Klaviermusik“ betont Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe, Kantor an der Duisburger Salvatorkirche und in der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg, zu der auch die Marienkirche gehört. Er lädt herzlich zu dem Konzert ein. Der Eintritt kostet an der Abendkasse 20 Euro, vorab im Netz bei Eventim (zzgl. Gebühren).

Anmeldungen zur Jubiläumskonfirmation in der Neumühler Gnadenkirche 
Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Neumühl lädt zu den Jubiläumskonfirmationen in die Gnadenkirche am Neumühler Markt ein. Die Begegnung voller Erinnerungen, dankbarer Rückblicke und Wiedersehensfreude beginnt am 11. Oktober mit dem Festgottesdienst um 11 Uhr, den Pfarrer Jens Storm hält.

Wer in diesem Jahr die Silberne (25 Jahre), Goldene (50 Jahre), Diamantene (60 Jahre), Eiserne (65 Jahre) oder die Gnaden-Konfirmation (70 Jahre und mehr) feiern kann und in Neumühl - oder woanders - konfirmiert wurde, ist herzlich dazu eingeladen. Anschließend gibt es einen Empfang und ein gemeinsames Mittagessen. Anmeldungen sind bis zum 5. Oktober möglich - im Alten Pfarrhaus, Obermarxloher Straße 40 (Tel. 0203 / 580448) oder per Mail an beate.becker@ekir.de.


- Humorvolle Lesung in Hamborn... mit Bildern und Musik
- Großer Herbstmarkt und Erntedankfest in Obermeiderich
- Großes Gitarrenkonzert im Meidericher Gemeindezentrum

Humorvolle Lesung in Hamborn... mit Bildern und Musik
Duisburg, 21. September 2026 - Am 27. September heißt es ab 17 Uhr in der Friedenskirche in Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 174: „Kann passieren“. Das ist der Titel des Buches von Herbert Günther, aus dem Aurelia M. Reuter ausgewählte Episoden lesen und sie mit eigenen Kompositionen am Flügel begleiten wird.

Der Nachmittag wird zu einem besonderen Erlebnis, denn für alle sichtbar werden auch die Buch-Illustrationen auf die Leinwand projiziert und lassen so das Publikum noch tiefer in die humorvollen Geschichten eintauchen: Es geht zum Beispiel um eine Giraffe mit besonderen Sorgen um ihre Zimmerpflanzen, ein schwarzes Schaf mit einer ungewöhnlichen Leidenschaft und viele weitere tierische Begegnungen, bei denen Überraschungen nicht lange auf sich warten lassen. Der Eintritt ist frei, eine Spende am Ausgang willkommen. 

Großer Herbstmarkt und Erntedankfest in Obermeiderich
In der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Obermeiderich steht das letzte Septemberwochenende ganz im Zeichen der kommenden Jahreszeit: Am Samstag, 26. September öffnet sie um 12 Uhr die Türen des Gemeindezentrums an der Emilstraße zum großen Herbstmarkt. Hier finden Besucherinnen und Besucher Schönes und Dekoratives aber auch Leckeres, wie Kaffee, Kuchen, Waffeln, Getränke und bestimmt auch die legendäre Erbsensuppe, die beim Lichtermarkt immer reißenden Absatz findet.

Wie immer bei Aktionen der Gemeinde gilt auch beim Herbstmarkt: viele Hände helfen, backen, schneiden, räumen, alles selbstgemacht und lecker. Auch musikalisch ist ordentlich was los: Um 12 Uhr startet der Kinderchor mit Herbstliedern, um 13 Uhr übernimmt Ten Sing Duisburg und um 14 Uhr sorgt ein Blockflötenquartett mit Kaffeehausmusik für den passenden Klang zum Kuchen. Kindern wird am Herbstmarkt auch nicht langweilig, denn sie toben sich u.a. auf der Hüpfburg aus und freuen sich über Glitzer-Tattoos.

Der Eintritt ist frei, der Erlös von allem geht diesmal an die Bahnhofsmission. Am folgenden Tag feiert die Gemeinde um 11 Uhr einen Erntedankgottesdienst, nach dem die Stände des Herbstmarktes nochmal zum Verkauf öffnen. Dann beginnt auch „Emils Mittagstisch“, das kostenlose Essen für alle, bei dem die gute Erbsensuppe und ein vegetarisches Essen auf den Tisch kommen. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de. e Obermeidericher Herbstmarkt 2024 - Foto: www.obermeiderich.de

Großes Gitarrenkonzert im Meidericher Gemeindezentrum
Am 27. September wird es mit dem großen Gitarrenkonzert „Let ́s Groove“ ab 17 Uhr klangvoll und harmonisch im Evangelischen Gemeindezentrum Duisburg Meiderich, Auf dem Damm 8: Rund 70 Gitarristinnen und Gitarristen - vom „GO Gitarrenorchester“ der Musikschule der Stadt Aachen und Schülerinnen und Schüler der Musik- und Kunstschule der Stadt Duisburg - gestalten ein Konzert mit bekannten Melodien und mitreißenden Rhythmen.

Auf dem Programm stehen groovige Arrangements des GO Orchesterleiters Csaba Szekely mit Musik von u.a. Michael Jackson, Sting, Imagine Dragons, sowie bekannte Filmmusiken. Das Publikum erwartet ein abwechslungsreiches Konzert voller Spielfreude, musikalischer Energie und mitreißender Gitarrenklänge. Das Projekt ist eine Kooperation der Musikschulen der Stadt Aachen und Duisburg, sowie dem internationalen Gitarrenfestival „speGTRa Aachen“. Der Eintritt ist frei.   

- Gospelchurch zum Mitsingen in der Hochfelder Pauluskirche
- Meidericher Gemeinde lädt zur Kirchenkneipe ein 

Gospelchurch zum Mitsingen in der Hochfelder Pauluskirche
Duisburg, 21. September 2026 - Christinnen und Christen feiern am am 27. September 2026 mit der „Gospelchurch“ in der Hochfelder Pauluskirche, Wanheimer Straße 80, einen besonderen Gottesdienst: Der Duisburger Chor „Praise Together“ wird die Gemeinde durch Stimmung und Gesang mitnehmen, denn es erklingen Gospels, die auch zum Mitsingen einladen.

Die Seele aufbauen werden bestimmt auch die Worte von Vikar Jean Marc Kadima, die von Zuversicht sprechen werden. Die Gospelchurch beginnt um 11 Uhr. Infos zu der Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.  

Chor Praise Together bei der Nacht der Chöre 2025 in Obermeiderich (Foto: Michael Rogalla).  

Meidericher Gemeinde lädt zur Kirchenkneipe ein 

An einem der Freitage jeden Monats öffnet im Gemeindezentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Meiderich, Auf dem Damm 8, die Kirchenkneipe. So auch am 25. September 2026, wo Besucherinnen und Besucher nach dem 19-Uhr-Wochenabschlussandacht ab 19.30 Uhr wieder gute Getränke, leckere Kleinigkeiten und eine gemütliche Atmosphäre erwarten können, die zum Wohlfühlen einlädt und Platz für nette Gespräche lässt.

Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro unter 0203-4519622.

- Meidericher Gemeinde lädt zur Kirchenkneipe ein 
- „Seelsorge to go“ gegen die Einsamkeit
-Pfarrer Muthamnn in der Duisburger Kircheneintrittsstelle

Meidericher Gemeinde lädt zur Kirchenkneipe ein 
An einem der Freitage jeden Monats öffnet im Gemeindezentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Meiderich, Auf dem Damm 8, die Kirchenkneipe. So auch am 25. September 2026, wo Besucherinnen und Besucher nach dem 19-Uhr-Wochenabschlussandacht ab 19.30 Uhr wieder gute Getränke, leckere Kleinigkeiten und eine gemütliche Atmosphäre erwarten können, die zum Wohlfühlen einlädt und Platz für nette Gespräche lässt.
Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de oder im Gemeindebüro unter 0203-4519622.

„Seelsorge to go“ gegen die Einsamkeit
Das „Kaffeerad“ am Hamborner Friedhof gibt Trost und Aufmunterung  
„Die zwei Stunden hier sind ein eingelöstes Rezept gegen die Einsamkeit“, sagt Ute Lückhoff, lächelt und nimmt einen großen Schluck aus ihrem Kaffeebecher. Sie ist eine der ersten, die jetzt zum Friedhof der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Hamborn, in Sichtweite der Friedenskirche, gekommen ist, „um mal wieder unter Leuten zu sein, die zuhören. Und sie geben einem selbst auch was mit auf den Weg - nämlich Trost, Verständnis und Aufmunterung.“  

An einem Samstag im Monat, meist dem letzten, können die Menschen, die die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen und Freunde auf dem evangelischen Friedhof in Hamborn besuchen, bei einem warmen Kaffee oder Tee loswerden, was ihnen auf dem Herzen liegt. „Ich habe eine Kaffeemaschine und ein Lastenfahrrad“, sagt Tiina M. Henke. Und damit stand das Fundament für eine Idee, die sie gemeinsam mit Heike Köller, Oliver und Andrea Miosczka in die Tat umsetzte.  

„Wir können als Kirche doch nicht darauf warten, dass die Menschen zu uns kommen, wir müssen auf die Menschen zugehen“, so Henke. Sie nennt die monatliche Aktion auf dem Friedhof „Seelsorge to go“. Neben dem Lastenrad ist ein Stehtisch aufgebaut und daneben ist eine Friedhofsbank. Also genug Raum, seine innere Last abzulegen, sich „frei zu reden“.  

So ging und geht es auch Ute Lückhoff. Als ihr Lebensgefährte vor zwei Jahren starb, ist die Obermeidericherin in ein richtiges „Kommunikationsloch“ gefallen. Trauerverarbeitung und Trauerbewältigung gehe halt nicht von heute auf morgen. Neben dem warmen Kaffee geben die Gespräche auch der Seele Wärme. Am Anfang seien sie skeptisch, aber auch neugierig beäugt worden, so Oliver Miosczka. Es gab ein „vorsichtiges Herantasten“ und Fragen: „Was macht Ihr denn hier? Verkauft Ihr Grabkerzen? Bietet Ihr Grabpflege an?“  

 Die Antwort verblüffte: „Nein, wir schenken Ihnen Kaffee und Zeit.“ Schnell war das Eis gebrochen, und das lag nicht an den Warmgetränken. Das „Kaffeeteam“ war einigen Friedhofsbesuchern zudem bekannt. Presbyterin Heike Köller ist im Stadtteil bestens vernetzt und ihre Leidenschaft für Fußball und den MSV teilt sie mit vielen Hambornerinnen und Hambornern.  

Kirchenmusikerin Tiina M. Henke kommt mit Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern schnell über ihr Orgelcafé und die Konzerte in der Friedenskirche ins Gespräch. Andrea Miosczka, Leiterin des Gemeinde-Kindergartens trifft am Kaffeerad nicht selten auf Mütter oder Omas früherer Kindergartenkinder. Ein beiderseitiges „Wie geht’s?“ ist oft der Einstieg in eine längere Unterhaltung.  

Themen gebe es eine Menge, Gesprächsbedarf noch mehr, meint ihr Ehemann Oliver, lächelt und ruft einer neu hinzugekommenen Dame zu: „Kaffee kommt sofort, frisch aufgebrüht.“ Sein Lächeln wird sofort erwidert.   Als Ute Lückhoff sich verabschiedet, betont sie noch einmal, wie wichtig ihr diese Samstagsgespräche sind. Winkend meint sie: „Ich drehe jetzt meine Friedhofsrunde und freue mich auf das nächste Mal.“

Die nächsten Termine sind der 26. September, 14 bis 16 Uhr, sowie der 31. Oktober und 28. November, dann jeweils von 13 bis 15 Uhr. Reiner Terhorst

(v.l.) Tiina M. Henke und Andrea Miosczka im Gespräch mit einer Besucherin am evangelischen Friedhof in Duisburg-Hamborn. Foto: Reiner Terhorst

Pfarrer Muthamnn am nächsten Freitag in der Duisburger Kircheneintrittsstelle
Immer freitags können Unsichere, Kirchennahe oder solche, die es werden möchten, in der Eintrittsstelle in der Salvatorkirche mit Pfarrerinnen, Pfarrern und Prädikanten ins Gespräch kommen und über die Kirchenaufnahme reden.

Motive für den Kircheneintritt gibt es viele: Die Suche nach Gemeinschaft, Ordnung ins Leben bringen oder der Wunsch, Taufen, Hochzeiten, Bestattungen kirchlich zu gestalten. Aufnahmegespräche führt das Präsenzteam in der Eintrittsstelle an der Salvatorkirche immer freitags von 14 bis 17 Uhr. Am Freitag, 25. September heißt Pfarrer Jürgen Muthmann Menschen in der Südkapelle des Gotteshauses neben dem Rathaus herzlich willkommen. Infos zur Citykirche gibt es unter www.salvatorkirche.de. 


- Rechtsextremen Ausschreitungen in Hoyerswerda vor 35 Jahren
- Ein fröhliches Miteinander bei der "Ferienkirche unterwegs"

- Kirchenkneipe in Neudorf... diesmal mit Jamsession zum Mitmachen

Superintendent Dr. Urban erinnert an die rechtsextremen Ausschreitungen in Hoyerswerda vor 35 Jahren
Duisburg, 4. September 2026 - Vor 35 Jahren griff ein Mob aus Neonazis und Anwohnern in Hoyerswerda tagelang ein Wohnheim für Vertragsarbeiter aus Mosambik und Vietnam sowie eine Unterkunft für Asylbewerber mit Steinen, Eisenstangen und Brandsätzen an.

Pfarrer Dr. Christoph Urban erinnert in seinem Videostatement daran, dass die Täter fast ungeschoren davonkamen, und Hoyerswerda nur Auftakt einer Welle rassistischer Gewalt im wiedervereinigten Deutschland war, die mit weiteren Ortsnamen verbunden war, wie Rostock-Lichtenhagen, Mölln und Solingen. Der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg erinnert im Video den Bibelsatz

Screenshot aus dem Videostatement

„Einen Fremdling sollst du nicht bedrängen; denn ihr wisst um der Fremdlinge Herz, weil ihr auch Fremdlinge in Ägyptenland gewesen seid.“ Und er fügt hinzu: „Das ist Mahnung, das ist Auftrag. Und das ist vor allem bleibend aktuell.“ Zu sehen ist das Video auf dem Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“. Infos zum Kirchenkreis, den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de.


Ein fröhliches Miteinander bei der "Ferienkirche unterwegs"
Gäste aus dem Duisburger Norden begeistert von und in Mettmann
Die Sommerausflüge der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl haben eine jahrzehntelange Tradition. In diesem Jahr waren mit der „Ferienkirche unterwegs“ über 60 erwartungsvolle Menschen aus dem Duisburger Norden zu Gast in der Evangelischen Kirchengemeinde Mettmann, wo die langjährige Neumühler Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand ihren neuen Wirkungskreis gefunden hat.

Es war ein erlebnisreicher, ein- und mitnehmender und betont „leckerer“ Tag. Nach dem gemeinsamen Gottesdienst mit Pfarrerin Buchmüller-Brand und einer interessanten Führung durch die historische Mettmanner Kirche an der Freiheitsstraße mit Kirchmeister Markus Diehl gab es im dortigen Gemeindehaus ein von der Neumühler Küchencrew vor Ort frisch zubereitetes Ruhrgebiets-Buffet unter dem Motto „Der Pott bittet zu Tisch“.

Dabei wurden die Neumühler bestens von den Mettmanner Küsterinnen Jutta Brandt und Susann Bürger unterstützt. Eingeladen dazu war auch die Mettmanner Gemeinde, die von der Reichhaltigkeit des Buffets mit Vor-, Haupt- und Nachspeisen begeistert war wie auch von der „Tafelmusik“ auf dem Akkordeon des Neumühler Gemeindeorganisten Silvester Pece.

Nach dem Essen und einer kleinen Erkundung der Umgebung stand für die Duisburger „Nordlichter“ noch das Kaffeetrinken bei selbst gebackenem Kuchen an, ehe der Bus zurück nach Neumühl fuhr. Fazit: Sowohl die Gastgeber in Mettmann als auch die Gäste aus dem Duisburger Norden waren dankbar und höchst angetan von einem wunderschönen, leckeren, gemeinsamen Tag. Reiner Terhorst

Engagierte Verantwortliche aus der Evangelischen Kirchengemeinde Mettmann und der Gemeinde aus Duisburg-Neumühl bereiteten gut 90 gut gelaunten Menschen einen erlebnisreichen und zugleich „leckeren“ Tag in Mettmann (Foto: Jürgen Pellny).

Mettmanner Gemeinde und die Gäste aus dem Duisburg Norden, die begeistert von dem gemeinsamen Miteinander und der Reichhaltigkeit des Ruhrgebiets-Buffets waren (Foto: Reiner Terhorst).

Kirchenkneipe in Neudorf... diesmal mit Jamsession zum Mitmachen

Duisburg, 4. September 2026 - Am Freitag, 18. September 2026 gibt es in der Evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf eine gute Gelegenheit zum Auspannen und zum gemütlichen Wochenausklang: Um 18 Uhr geht es in Gemeinschaft mit anderen beim Klönen um Gott und die Welt, denn im Gemeindezentrum an der Gustav-Adolf-Str. 65 öffnet wieder die Kirchenkneipe.

Zu dieser Sonderausgabe gibt es Live-Musik: Wer sich einmal vor Publikum ausprobieren möchte, kommt zur Bühne, denn dort stehen Mikros, Akustikgitarre, Schlagzeug, Bass, Klavier und Cajón bereit. Zu jeder halben Stunde öffnet sich die Bühne für eine kurze Session. Wer mag, bringt gerne auch das eigene Instrument mit (Rückfragen an andreas.kessel@ekir.de). Engagierte, die die Aktion vorbereiten, laden herzlich zur Begegnung ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.


- Lothar Koopmann zu Gast beim Literaturabend in Untermeiderich
- Gemeinde lädt zum Eltern-Kind-Frühstück
- Singnachmittage mit Daniel Drückes in Wanheim und Wanheimerort

Lothar Koopmann zu Gast beim Literaturabend in Untermeiderich
Duisburg, 4. September 2026 - Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Meiderich lädt zum nächsten kulturellen Leckerbissen in das Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a: Dort ist am 15. September um 19 Uhr Lothar Koopmann zu Gast.

Er liest aus seinem Buch „Mission Marathon – Wie ich kein Superläufer wurde“: Darin beschreibt er mit viel Humor und Selbstironie, wie er als unsportlicher Mensch seinen Weg zum Sport fand mit viel Anstrengung und Freude am Training und noch mehr Augenzwinkern.

Interessierte sind herzlich zum Literaturabend eingeladen, der Eintritt ist frei. Mehr Infos hat Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.


Gemeinde lädt zum Eltern-Kind-Frühstück
Die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich lädt Eltern, die früher mit ihrem Nachwuchs zu den Miniclubs der Gemeinde kamen, zu einem Eltern-Kind-Frühstück ein, bei dem es für die Großen und die Kleinen zwischen 0 und sieben 7 Jahren kurzweilig und lecker zugeht. Diese Runde erweitert die Gemeinden und lädt Mamas, Papas, Omas, Opas und alle, die Lust zum Austausch über das Leben mit dem Nachwuchs haben, mit den Kindern zum nächsten Treffen ein.

Geschlemmt wird am 19. September 2026 von 9 bis 11.30 Uhr im Gemeindezentrum an der Emilstraße. Die Teilnahme ist kostenfrei, doch Diakonin Gisela Rastfeld bitte um Anmeldung bis zum 15. September (0157 3911 7304 oder grastfeld@obermeiderich.de) damit alles gut vorbereitet werden kann und von allem genug da ist. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de

Diakonin Gisel Rastfeld (Foto: www.obermeiderich.de). 


Singnachmittage mit Daniel Drückes in Wanheim und Wanheimerort
Musiker und Popkantor Daniel Drückes lädt alle, die Lust auf gemeinsames Singen in gemütlicher Runde in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg haben, zweimal im Monat zum Mitmachen ein. Das nächste Singen in Gemeinschaft gibt es am 16. September 2026 um 14 Uhr im Gemeindehaus Wanheimerort, Vogelsangplatz 1; der zweite Singnachmittag in diesem Monat startet am 17. September 2026 um 15 Uhr  in der Wanheimer Kirche, Wanheimer Str. 661.

Auf dem Programm stehen wie immer bekannte Lieder, Popsongs und Evergreens. Zwischen dem Singen ist Platz für Kaffee und Kekse. Die Idee zu den Musiknachmittagen zum Mitmachen hatte Daniel Drückes gemeinsam mit Ehrenamtskoordinatorin Maria Hönes: Mit dem zusätzlichen Angebot gilt es ältere und junge Menschen beim Singen zusammen zu bringen, ganz nach dem Motto „Singen verbindet Generationen“. Mitsingen darf jede und jeder.  .

- Schlemmen beim Gemeindefrühstück in Wanheimerort
- Rheingemeinde lädt zum Spieleabend nach Wanheim
- Jubiläumskonfirmation für Leute aus Hochfeld und Neudorf

Schlemmen beim Gemeindefrühstück in Wanheimerort
Duisburg, 3. September 2026 - In der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg gibt es im Gemeindehaus Vogelsangplatz 1 in Wanheimerort am 18. September 2026 um 9.30 Uhr das nächste Schlemmen in netter Gesellschaft. Auch bei diesem Frühstucks-Treffen gibt es am Büffet wieder alles, was neben Lachs, Rührei, Marmeladen, Brötchen und Kaffee zu einem guten Frühstück gehört. Kosten von zehn Euro sollten eingeplant werden. Maria Hönes, Ehrenamtskoordinatorin der Gemeinde, beantwortet Fragen und nimmt Anmeldungen zum Frühstück entgegen (Tel.: 0203 / 770134). 

Rheingemeinde lädt zum Spieleabend nach Wanheim
Am 14. September 2026 ist wieder Spieleabend in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg. Fans von Würfel-, Karten- und Gesellschaftsspielen treffen sich diesmal um 17 Uhr in der Wanheimer Kirche, Friemersheimer Straße – Ecke Wanheimer, um gemeinsam bei Knabbereien und Getränken viel Spaß zu haben beim Würfeln, Kartenkloppen und Knobeln.
Highlights sind z.B. „Sky-Jo“, „Dogs“, „Quixx“ oder „Uno Flip“, aber auch andere Spiele sind gerne gesehen. Anmelden muss sich niemand. Wer mag, darf sein Lieblingsspiel mitbringen und es den anderen vorstellen. Mehr Informationen gibt es bei Ute Theisen, 0177/8066048, ute.theisen.1@ekir.de.

Jubiläumskonfirmation für Leute aus Hochfeld und Neudorf
Den 18. Oktober sollten sich ehemalige Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Neudorf und Hochfeld freihalten. Darum bittet die Evangelische Kirchengemeinde Hochfeld Neudorf, wenn Jubilarinnen und Jubilare im Festgottesdienst und anschließendem frohen Wiedersehen dabei sein möchten. 

Gefeiert werden soll die Erinnerung an die Konfirmation, die vor 50, 60, 65 Jahren oder früher war, im Festgottesdienst um 11 Uhr im Gemeindezentrum Wildstraße 31. Zur guten Planung sind Anmeldungen bis zum 18. September notwendig: bei Gemeindesekretärin Michaela Gräfe(Mail: gemeindebuero.hochfeld-neudorf@ekir.de oder Tel.: 0203 / 353149). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.



- Durchblicke-Gottesdienst zur Frage „Wer oder was bin ich?“   
- Kirchfest an Salvator am Tag des Offenen Denkmals
- Konzert für Orgel und Akkordeon in der Neumühler Gnadenkirche

Durchblicke-Gottesdienst zur Frage „Wer oder was bin ich?“   
Duisburg, 2. September 2026 - Das Team um Hans-Bernd Preuß hat ein neues Thema für den nächsten „Durchblicke-Gottesdienst“ vorbereitet und lädt zur Feier herzlich in die evangelische Kirche Duisburg Obermeiderich, Emilstraße 27, ein. Dort geht es am 13. September 2026 um 18 Uhr unter dem Titel „Wer oder was bin ich?“ um die Frage, wie Menschen sich selbst sehen, sich selbst erleben und was sie für andere in ihren sozialen Bezügen bedeutet.

Welche Rolle der Glaube an Gott dabei spielt, ist zentrale Frage in dem Gottesdienst. Auch über sie soll in Gemeinschaft nachgedacht werden. Helfen werden dabei ein Text aus der Bibel, Impulse und Musik. Nach dem Gottesdienst ist wie immer Gelegenheit, bei Abendessen und Getränken gute Begegnungen miteinander zu erleben. Auch dazu lädt das Durchblicke-Team herzlich ein. Weitere Infos zum Gottesdienstformat gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de/durchblicke.

Kirchfest an Salvator am Tag des Offenen Denkmals
An Salvator wird in diesem Jahr der Tag des Offenen Denkmals am 13. September zum Kirchfest: Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg und der Bauverein Salvator laden gemeinsam zur großen Begegnung für Jung und Alt im und rund um das über 700 Jahre alte Duisburg-Wahrzeichen neben dem Rathaus. Der Festtag startet mit dem 10-Uhr-Gottesdienst und dem Mini-Gottesdienst für Kinder um 11.30 Uhr.

Danach steigt Grill-Duft in die Luft, denn Mitglieder des Bauvereins bruzzeln vor dem Gotteshaus Leckeres für alle. Zusammen mit dessen Vorsitzenden Pfarrer i.R. Armin Schneider, dem ehemaligen Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, möchten sie mit den Gästen ins Gespräch kommen. Sie bieten zudem einen guten Salvator-Wein an, der für wenig Geld zum Erhalt der Kirche gekauft und mitgenommen werden kann. 

Auf dem Programm stehen auch „Kirchenraumerkundungen“, bei denen Pfarrer Stephan Blank Familien mit Kindern durch Salvator führt und sie dort mit auf eine spannende Entdeckungsreise nimmt. Um 16 Uhr startet Roland Wolf von „Mercators Nachbarn“ eine „historische Kirchenführung“... natürlich im historischen Kostüm.

Und natürlich gibt es beim Kirchfest auch Musik: um 14 Uhr tritt das Ensemble „iter musicum” gekleidet in historisch anmutenden Kostümen und unter der Leitung von Volker Nies auf und musiziert auf Gemshörnern und alten Instrumenten Kompositionen des Mittelelters. Um 17 Uhr erklingen in der Salvatorkirche Chöre aus Mendelssohns „Elias“. Es singt die Salvatorkantorei, am Klavier spielt Ekaterina Schabanova. Die Leitung und Moderation übernimmt Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe (dieses Konzert findet auch um 15 Uhr in der Marienkirche statt, Eintritt ist frei).

Der Eintritt zum Salvatorkirchfest und allen Veranstaltungen ist frei. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de, zum Bauverein unter www.bauverein-salvatorkirche.de

Armin Schneider in der Salvatorkirche bei den Vorbereitungen zum Kirchfest zeigt - beim Etikettenkleben des Salvatorweins (Foto: Rolf Schotsch).

Konzert für Orgel und Akkordeon in der Neumühler Gnadenkirche
Ein außergewöhnliches Konzerterlebnis erwartet Musikfans am Sonntag, 13. September, in der Neumühler Gnadenkirche, Obermarxloher Str. 40: Silvester Pece (Akkordeon) und Tiina Marjatta Henke (Orgel und Akkordeon) präsentieren im Rahmen der Kulturveranstaltungen der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl ein vielseitiges Programm, das musikalische Epochen und Stile auf eindrucksvolle Weise miteinander verbindet.

Werke von Antonio Vivaldi, Johann Sebastian Bach und César Franck treffen auf selten gespielte Kompositionen - wie das Konzert für Orgel und Akkordeon von Pedro José Blanco - sowie Musik von Alexander Borodin. Zu hören sind auch Bearbeitungen aus Vivaldis berühmten „Vier Jahreszeiten“, Bachs lyrische „Air“ sowie ein ausdrucksstarkes Orgel-Solostück.

Der zweite Teil des Konzerts entführt das Publikum in die Welt der folkloristischen Musiktraditionen mit Liedern aus Russland und Ungarn für zwei Akkordeons. Zu hören ist auch der berühmteste finnische Tango „Satumaa“. Das Konzert - Beginn ist um 15 Uhr - verspricht eine faszinierende Begegnung zweier Instrumente, deren klangliche Vielfalt von barocker Eleganz bis hin zu leidenschaftlicher Tanzmusik reicht.

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende am Ausgang wird gebeten. Sie kommt zu gleichen Teilen der Konzertarbeit von Tiina Marjatta Henke und den kulturellen Veranstaltungen in der Gnadenkirche zugute. Infos: Silvester Pece, geboren 1980 im ehemaligen Jugoslawien und geprägt von ungarischen Wurzeln, erhielt bereits im Kindesalter Akkordeonunterricht. Nach seiner Ausbildung in Subotica und Novi Sad führte ihn sein Weg an die Folkwang Universität der Künste in Essen sowie an die Musikhochschule Detmold.

Heute ist er als gefragter Musiker und Pädagoge tätig. Und natürlich ist er unser Organist in der Gnadenkirche. Tiina Marjatta Henke, geboren 1963, studierte Kirchenmusik in Herford und Köln und legte dort auch ihre künstlerische Reifeprüfung im Fach Orgel ab. Sie war viele Jahre als Kantorin in Köln, Düsseldorf und Duisburg tätig und ist heute freiberuflich in der Konzertorganisation aktiv.

Silvester Pece an der Orgel der Neumühler Gnadenkirche... mit seinem Akkordeon. Foto: Reiner Terhorst


- Kirche Obermeiderich lädt wieder zu Emils Pub ein
- Gemeinde Hochfeld-Neudorf lädt zum Stafetten-Fest an drei Orten ein
- Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg

Kirche Obermeiderich lädt wieder zu Emils Pub ein
Duisburg, 2. September 2026 - Nach einer Pause ist es am 11. September wieder soweit, und viele Gäste der Kirchenkneipe der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich freuen sich jetzt schon: "Endlich wieder Emils Pub." Leute treffen, lockere Gespräche, gutes Essen, das von einem Kochteam liebevoll zubereitet wird, und ein vielfältiges Getränkeangebot… der Treffpunkt wird jedes Mal zum gemütlichen Abend in angenehmer Atmosphäre.

Er öffnet von 19 bis 22 Uhr wieder seine Türen. Auf dem Speiseplan stehen diesmal Sahnezwiebelschnitzel mit Reis und Salat, und natürlich ein Dessert. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

Gemeinde Hochfeld-Neudorf lädt zum Stafetten-Fest an drei Orten ein 
Die Evangelische Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf lädt zum großen, unterhaltsamen Miteinander am 12. September: Das Stafetten-Fest beginnt um 11 Uhr an der Hochfelder Pauluskirche mit einem Brunch. Danach radelt oder wandert die Festgemeinschaft von Hochfeld zum Neudorfer Gemeindezentrum an der Wildstraße 31, wo es um 14.30 Uhr Kaffee und Kuchen sowie Spaßiges gegen Langeweile für die Kleinen gibt.

Später geht es nur noch eine kurze Strecke weiter zur Kirchwiese an der Christuskirche an der Gustav-Adolf-Straße, wo um 18 Uhr das Fest mit Lagerfeuer, Grillwürstchen und Gitarrenliedern ausklingt. Bei schlechtem Wetter bleibt nur der Grill draußen und alle anderen feiern im Foyer des Gemeindezentrums an der Gustav-Adolf-Straße 65, wo auch schön gesungen werden kann. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de. 

Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.

Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 7.9. von Pfarrer Frank Hufschmidt besetzt, am 14.9. von Pfarrerin Ulrike Kobbe und am 21.9. von Pfarrer Jürgen Muthmann.  

- Orgelmusik und Führung durch die Hamborner Friedenskirche
- „Stammtisch Mitte“ im Duisserner Café Notkirche 
- Gemeinde-Café Dreivierteltakt in Wanheimerort

Orgelmusik und Führung durch die Hamborner Friedenskirche am Tag des Offenen Denkmals
Duisburg, 1. September 2026 - Die Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, wird bald 130 Jahre alt und kann als Zeitzeugin viel von der Stadtteil- und Kirchengeschichte berichten. Eine Stimme gibt ihr das engagierte Gemeindemitglied Martina Will am bundesweiten Tag des Offenen Denkmals, 13. September um 11 und um 16 Uhr bei den beiden Führungen durch das Gotteshaus.

Sie wird Interessierten viel zur Geschichte und der großen Renovierung vor über 20 Jahren sagen können. Um 17 Uhr stellt zudem Kirchenmusikerin Tiina Henke die Orgel der Friedenskirche in Wort und Klang vor: Sie präsentiert viel Wissenswertes und natürlich Musik - von ihr virtuos gespielt auf dem besonderen Instrument. Der Eintritt ist frei, Informationen gibt es bei Martina Will (0203 510472).

Raum für Gespräche, Gemeinschaft, Begegnung und Spiele Gemeinde lädt zum „Stammtisch Mitte“ im Duisserner Café Notkirche 
Ein Stammtisch mit Raum für Gespräche, Gemeinschaft, Begegnung und Spiele. Dazu laden Luisa Holzschneider und Wiebke Breustedt aus der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg Menschen zwischen 25 und 45 Jahren in das Duisserner „Café Notkirche“ an der Martinstr. 39 ein. Wenn das Wetter bei der Premiere am 11. September um 19 Uhr mitspielt, gibt es die entspannte Begegnung open air, im neu angelegten Kirchgarten.

Hinter der Idee zum „Stammtisch Mitte“ liegt die Erfahrung, dass viele Berufstätige in der Altersgruppe oft wenig Gelegenheiten haben, andere kennenzulernen. Das neue Angebot richtet sich an alle, die Ähnliches erleben und Lust haben, die Stammtischabende mit Getränken und Impulsen zu genießen und dann den Abend gemeinsam zu gestalten: mit Gesprächen, gemeinsamen Spielen, kreativen Ideen oder einfach dem gemütlichen Beisammensein.

„Je nach Jahreszeit sind auch besondere Aktionen wie Cocktailabende, Weihnachtsbacken oder gemeinsame Ausflüge möglich“, überlegen die beiden Initiatorinnen jetzt schon und ergänzen unbedingt: „Nicht das Programm steht im Mittelpunkt, sondern die Menschen, die den Abend miteinander gestalten.“ Eine Anmeldung ist nicht notwendig, die Altersprüfung am Eingang fällt nicht streng aus, der Eintritt ist frei und Getränke gibt es auf Spendenbasis. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de

Der neue Garten an der Duisserner Notkirche mit Gästen (Foto: ekadu.de).

Schwofen, Kaffee, Kuchen im Gemeinde-Café Dreivierteltakt in Wanheimerort
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg öffnet zum Monatsausklang das „Café Dreivierteltakt“, bei dem Seniorinnen und Senioren zu Kaffee, Tee und Kuchen zusammenkommen, die Begleit-Musik genießen und dazu tanzen. Für den guten Ton sorgt Frank Rohde, der zu seinem Spiel an der elektronischen Orgel auch singt.

Es gibt dabei nicht nur Klänge im Dreivierteltakt, doch alle Lieder haben Rhythmus und sind vielen bekannt. Das nächste gesellig-musikalische Treffen im Beratungs- und Begegnungszentrum (BBZ) Wanheimerort, Paul-Gerhardt-Straße 1, ist am Samstag, 12. September 2026 um 15 Uhr. Bei 7,50 Euro Eintritt sind Kaffee und Kuchen inbegriffen; Anmeldungen sind bei Maria Hönes telefonisch möglich (Tel.: 0203 770134).  

 

- Klavierquartette in der Marienkirche
- Evangelische Rheingemeinde Duisburg lädt zum Kneipenquiz

- Almuth Seeger geht nach über 36 „Duisburg-Jahren“ in den Ruhestand

Klavierquartette in der Marienkirche
Duisburg, 31. August 2026 - Im ersten Konzert nach der Sommerpause gibt es am Sonntag, 6.9. um 17 Uhr in der Marienkirche, Josef-Kiefer-Straße 10, zwei romantische Klavierquartette zu hören. Deren Schöpfer sind sehr gegensätzlich: Der eine, Johannes Brahms, wurde als neuer „Messias“ enthusiastisch begrüßt, die andere, Luise Adolpha le Beau, musste sich ihren Weg selbst bahnen und stieß dabei auf unüberwindbare Hindernisse, weil sie eine Frau war.

Ein Ensemble um Konzertmeister Tonio Schibel stellt beide großen Werke nebeneinander und lädt ein, ein neues, „unerhörtes“ Werk einer bedeutenden Komponistin im romantischen Kontext kennenzulernen. Der Eintritt kostet an der Abendkasse 20 Euro, vorab im Netz bei Eventim (zzgl. Gebühren).  

Evangelische Rheingemeinde Duisburg lädt zum Kneipenquiz
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg lädt zum Kneipenquiz ins Gemeindehaus Wanheimerort am Vogelsangplatz. Am 9. September 2026 gilt es, dort ab 20 Uhr bei gemütlicher Atmosphäre, Getränken und fairen Knabbereien Wissen zu zeigen und beim Raten Glück zu haben. Die 24 Quizfragen kommen aus allen möglichen Kategorien, etwa Lokales, Religion, Fernsehen, Sport oder Wissenschaft.

Die Quizgruppen können sich nach Belieben zusammensetzen. Nach Auflösung aller Fragen erhält die Gruppe mit den meisten Punkten einen Siegerpokal. Eine Anmeldung ist nicht nötig, doch wer einen Tisch für eine eigene Quizgruppe haben möchte, sollte reservieren. Das geht unter anke.bendokat@ekir.de oder 0203 / 5787977, dort gibt es auch mehr Infos zum Kneipenquiz.    


"Ich war gerne Gemeindepfarrerin“ Almuth Seeger geht nach über 36 „Duisburg-Jahren“ in den Ruhestand
Almuth Seeger ist entspannt. Sie lächelt, sie blickt zurück und zugleich nach vorne, dankbar, allerdings mit einem „Hauch von Wehmut“, denn am Sonntag, 6. September, wird die Pfarrerin der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg nach mehr als 36 bewegten und bewegenden Dienstjahren in einem Festgottesdienst um 14 Uhr in der Wanheimerorter Gnadenkirche, Paul-Gerhardt-Straße, offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Die Gemeinde lädt herzlich zum Abschied ein. 

„Es ist wirklich ein Abschied“, sagt sie, „denn wir ziehen ja nach Bonn, in die Nähe unserer Kinder und Enkelkinder“. Ihr Mann Rolf, ebenfalls Pfarrer in der Rheingemeinde, wurde bereits vor knapp zwei Jahren in den Ruhestand verabschiedet. „Es waren erfüllte Jahre“, so Almuth Seeger, denn man habe viel Bewegendes erlebt, aber auch viel selbst bewegt. In Bonn geboren und aufgewachsen, hat sie dort sowie in Tübingen und Wuppertal Theologie studiert.

In der letzten Studien- und Examenszeit hat sie ihren Mann kennengelernt. Nach Examen, Vikariat und Probedienst war es dann soweit. In Wanheimerort war eine Pfarrstelle ausgeschrieben. Die beiden, inzwischen verheiratet, haben sich als Ehepaar dort beworben.  „Damals, Anfang 1990, gab es nur wenige Pfarrstellen und viele Bewerber. Dass Frauen den Pfarrdienst ausüben, war auch nicht alltäglich, und dass sich ein Ehepaar eine Pfarrstelle teilt, immer noch ungewöhnlich“, erinnert sie sich.

Aber es hat „geklappt“. Die beiden wurden gewählt: „Wir durften machen und ausprobieren. Das war richtig toll und ermutigend“. Und Almuth Seeger, die „Frau im Talar“ hat Spuren hinterlassen. Durch ihren einfühlsamen Dienst für Menschen, mit Menschen und am, Menschen hat sie ihren Glauben gelebt, erlebt, gestärkt und weitergeben. „Unsere zwei Töchter kamen zur Welt, und da bot sich geradezu an, dass ich verstärkt mit jungen Familien und jungen Menschen gearbeitet habe.“

Es war gar nicht so selten, dass es zu bestimmten Zeiten fast zehn Mini-Clubs pro Woche gab. Viel Spaß und Freude bereiteten auch die zahlreichen Familienfreizeiten. Das war zunächst ein Schwerpunkt ihrer Arbeit, aber längst nicht alles. Sie hat andere Gottesdienstformate auf den Weg gebracht, wie etwa den Taizé-Gottesdienst oder das „Innehalten in der Woche“, zuletzt gemeinsam mit der katholischen Gemeinde und der Freien Evangelischen Gemeinde in Wanheimerort.

Und da gab es auch viele geistliche Angebote, Bibelgesprächskreise oder den Kurs „Stufen des Lebens“. Dies waren stets Erlebnisse auf Augenhöhe, Dialoge, keine Monologe. „Das Miteinander im Glauben war uns immer wichtig“, sagt die scheidende Pfarrerin. Nicht zu vergessen bei all' ihrem Wirken ist die Musik. Almuth Seeger lächelt wieder. Schon als Kind hat sie in Bonn in Gottesdiensten mit musiziert und in Wanheimerort ihre Geige ebenfalls erklingen lassen.

Musik verbindet und nimmt die Menschen mit, sagt sie und verweist auf das vielfältige, unterschiedliche Chor- und Musikangebot in der Rheingemeinde. Da gibt es den Popchor „PraiSing“ unter der Leitung von Daniel Drückes, den Singkreis, geleitet von Beate Hölzl und den Chor „Soul, Heart & Spirit“ von Lothar Rehfuß. „Und von allen dreien“, freut sie sich, „wird in meinem Abschiedsgottesdienst auch was zu hören sein. Ansonsten lasse ich mich einfach überraschen.“

Wenn sie in diesem Gottesdienst von Superintendent Dr. Christoph Urban entpflichtet wird, endet eine lange „Reise“ und eine neue Wegstrecke steht bevor: Almuth Seeger und ihr Mann werden mehr Zeit für das Familienleben haben und sich insbesondere den Enkelkindern widmen. Das Wort Dankbarkeit spielt in jedem Fall eine große Rolle. Das wird auch beim anschließenden Empfang deutlich werden.

Viele langjährige Weggefährtinnen und Weggefährten werden dann dabei sein. Wehmut und Dankbarkeit werden mitschwingen, denn das seelsorgerische, menschliche Wirken von Almuth Seeger in Wanheimerort und dann in der Rheingemeinde hinterlässt wunderbare Spuren. Ihre Pfarrstelle wird wieder besetzt. Das Presbyterium bringt die Wiederbesetzung derzeit auf den Weg. Reiner Terhorst    

Pfarrerin Almuth Seeger in "ihrer" Gnadenkirche Wanheimerort (Foto: Reiner Terhorst). 



- Kirche kocht und lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
- Kneipenquiz bei „Himmel & Hopfen“ in Obermarxloh   
- Kirche Obermeiderich lädt zu Skat und Doppelkopf

Kirche kocht und lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
Duisburg, 30. August 2026 - In der Evangelischen Gemeinde Meiderich heißt es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann Ehrenamtliche an den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum Beispiel am 8. September, wenn sie um 12.30 Uhr gemischten Salat mit Hähnchen und Brot servieren.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, das Angebot ist kostenfrei. „Wir wollen Herzenswärme spenden, schöne Momente schenken und gemeinsam  Mittagessen!“ sagt Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die nächsten Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.
 
Kneipenquiz bei „Himmel & Hopfen“ in Obermarxloh 
Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Duisburg Obermarxloh lädt am 4. September zur Kirchenkneipe „Himmel & Hopfen“ in das Familienzentrum an der Obermarxloher Lutherkirche, Wittenberger Str. 15. Dort gibt es ab 19 Uhr bei leckeren Snacks und Getränken ein eigenes Kneipenquiz. Rate-Fans können sich einzeln oder als Teams vorab anmelden (Gebühr je Person 2 Euro; Telefon: 0203 – 75 96 97 00 oder per Mail: bonhoeffer-duisburg@ekir.de).

Kirche Obermeiderich lädt zu Skat und Doppelkopf
In der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich verbringen im Gemeindezentrum an der Emilstraße Gruppen wie etwa die Tischtennisgruppe regelmäßig eine gute Zeit zusammen. Dazu gehört der Skat-Club, wo regelmäßig Menschen zusammen Karten dreschen.

Der Club lädt Anfängerinnen und Anfänger aber auch bereits leidenschaftliche Spielerinnen und Spieler zum Mitmachen ein: an jedem 2. Dienstag von 19 bis 21.30 Uhr. Das nächste Treffen ist am 8. September. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.

„Wir freuen uns auf euch“ sagt Club-Leiter und ehemaliger Superintendent im Duisburger Kirchenkreis Armin Schneider und heißt auch Doppelkopfspielerinnen und -spieler herzlich willkommen. Rückfragen beantwortet er gerne: Telefon 0203 / 590 694 oder E-Mail armin.schneider@ekir.de. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.