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Kirchen und Gemeinden in Duisburg 

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Redaktion Harald Jeschke

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- Rechtsextremen Ausschreitungen in Hoyerswerda vor 35 Jahren
- Ein fröhliches Miteinander bei der "Ferienkirche unterwegs"

- Kirchenkneipe in Neudorf... diesmal mit Jamsession zum Mitmachen

Superintendent Dr. Urban erinnert an die rechtsextremen Ausschreitungen in Hoyerswerda vor 35 Jahren
Duisburg, 4. September 2026 - Vor 35 Jahren griff ein Mob aus Neonazis und Anwohnern in Hoyerswerda tagelang ein Wohnheim für Vertragsarbeiter aus Mosambik und Vietnam sowie eine Unterkunft für Asylbewerber mit Steinen, Eisenstangen und Brandsätzen an.

Pfarrer Dr. Christoph Urban erinnert in seinem Videostatement daran, dass die Täter fast ungeschoren davonkamen, und Hoyerswerda nur Auftakt einer Welle rassistischer Gewalt im wiedervereinigten Deutschland war, die mit weiteren Ortsnamen verbunden war, wie Rostock-Lichtenhagen, Mölln und Solingen. Der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg erinnert im Video den Bibelsatz

Screenshot aus dem Videostatement

„Einen Fremdling sollst du nicht bedrängen; denn ihr wisst um der Fremdlinge Herz, weil ihr auch Fremdlinge in Ägyptenland gewesen seid.“ Und er fügt hinzu: „Das ist Mahnung, das ist Auftrag. Und das ist vor allem bleibend aktuell.“ Zu sehen ist das Video auf dem Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“. Infos zum Kirchenkreis, den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de.


Ein fröhliches Miteinander bei der "Ferienkirche unterwegs"
Gäste aus dem Duisburger Norden begeistert von und in Mettmann
Die Sommerausflüge der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl haben eine jahrzehntelange Tradition. In diesem Jahr waren mit der „Ferienkirche unterwegs“ über 60 erwartungsvolle Menschen aus dem Duisburger Norden zu Gast in der Evangelischen Kirchengemeinde Mettmann, wo die langjährige Neumühler Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand ihren neuen Wirkungskreis gefunden hat.

Es war ein erlebnisreicher, ein- und mitnehmender und betont „leckerer“ Tag. Nach dem gemeinsamen Gottesdienst mit Pfarrerin Buchmüller-Brand und einer interessanten Führung durch die historische Mettmanner Kirche an der Freiheitsstraße mit Kirchmeister Markus Diehl gab es im dortigen Gemeindehaus ein von der Neumühler Küchencrew vor Ort frisch zubereitetes Ruhrgebiets-Buffet unter dem Motto „Der Pott bittet zu Tisch“.

Dabei wurden die Neumühler bestens von den Mettmanner Küsterinnen Jutta Brandt und Susann Bürger unterstützt. Eingeladen dazu war auch die Mettmanner Gemeinde, die von der Reichhaltigkeit des Buffets mit Vor-, Haupt- und Nachspeisen begeistert war wie auch von der „Tafelmusik“ auf dem Akkordeon des Neumühler Gemeindeorganisten Silvester Pece.

Nach dem Essen und einer kleinen Erkundung der Umgebung stand für die Duisburger „Nordlichter“ noch das Kaffeetrinken bei selbst gebackenem Kuchen an, ehe der Bus zurück nach Neumühl fuhr. Fazit: Sowohl die Gastgeber in Mettmann als auch die Gäste aus dem Duisburger Norden waren dankbar und höchst angetan von einem wunderschönen, leckeren, gemeinsamen Tag. Reiner Terhorst

Engagierte Verantwortliche aus der Evangelischen Kirchengemeinde Mettmann und der Gemeinde aus Duisburg-Neumühl bereiteten gut 90 gut gelaunten Menschen einen erlebnisreichen und zugleich „leckeren“ Tag in Mettmann (Foto: Jürgen Pellny).

Mettmanner Gemeinde und die Gäste aus dem Duisburg Norden, die begeistert von dem gemeinsamen Miteinander und der Reichhaltigkeit des Ruhrgebiets-Buffets waren (Foto: Reiner Terhorst).

Kirchenkneipe in Neudorf... diesmal mit Jamsession zum Mitmachen

Duisburg, 4. September 2026 - Am Freitag, 18. September 2026 gibt es in der Evangelischen Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf eine gute Gelegenheit zum Auspannen und zum gemütlichen Wochenausklang: Um 18 Uhr geht es in Gemeinschaft mit anderen beim Klönen um Gott und die Welt, denn im Gemeindezentrum an der Gustav-Adolf-Str. 65 öffnet wieder die Kirchenkneipe.

Zu dieser Sonderausgabe gibt es Live-Musik: Wer sich einmal vor Publikum ausprobieren möchte, kommt zur Bühne, denn dort stehen Mikros, Akustikgitarre, Schlagzeug, Bass, Klavier und Cajón bereit. Zu jeder halben Stunde öffnet sich die Bühne für eine kurze Session. Wer mag, bringt gerne auch das eigene Instrument mit (Rückfragen an andreas.kessel@ekir.de). Engagierte, die die Aktion vorbereiten, laden herzlich zur Begegnung ein. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.


- Lothar Koopmann zu Gast beim Literaturabend in Untermeiderich
- Gemeinde lädt zum Eltern-Kind-Frühstück
- Singnachmittage mit Daniel Drückes in Wanheim und Wanheimerort

Lothar Koopmann zu Gast beim Literaturabend in Untermeiderich
Duisburg, 4. September 2026 - Die Evangelische Kirchengemeinde Duisburg Meiderich lädt zum nächsten kulturellen Leckerbissen in das Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a: Dort ist am 15. September um 19 Uhr Lothar Koopmann zu Gast.

Er liest aus seinem Buch „Mission Marathon – Wie ich kein Superläufer wurde“: Darin beschreibt er mit viel Humor und Selbstironie, wie er als unsportlicher Mensch seinen Weg zum Sport fand mit viel Anstrengung und Freude am Training und noch mehr Augenzwinkern.

Interessierte sind herzlich zum Literaturabend eingeladen, der Eintritt ist frei. Mehr Infos hat Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.


Gemeinde lädt zum Eltern-Kind-Frühstück
Die Evangelische Kirchengemeinde Obermeiderich lädt Eltern, die früher mit ihrem Nachwuchs zu den Miniclubs der Gemeinde kamen, zu einem Eltern-Kind-Frühstück ein, bei dem es für die Großen und die Kleinen zwischen 0 und sieben 7 Jahren kurzweilig und lecker zugeht. Diese Runde erweitert die Gemeinden und lädt Mamas, Papas, Omas, Opas und alle, die Lust zum Austausch über das Leben mit dem Nachwuchs haben, mit den Kindern zum nächsten Treffen ein.

Geschlemmt wird am 19. September 2026 von 9 bis 11.30 Uhr im Gemeindezentrum an der Emilstraße. Die Teilnahme ist kostenfrei, doch Diakonin Gisela Rastfeld bitte um Anmeldung bis zum 15. September (0157 3911 7304 oder grastfeld@obermeiderich.de) damit alles gut vorbereitet werden kann und von allem genug da ist. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de

Diakonin Gisel Rastfeld (Foto: www.obermeiderich.de). 


Singnachmittage mit Daniel Drückes in Wanheim und Wanheimerort
Musiker und Popkantor Daniel Drückes lädt alle, die Lust auf gemeinsames Singen in gemütlicher Runde in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg haben, zweimal im Monat zum Mitmachen ein. Das nächste Singen in Gemeinschaft gibt es am 16. September 2026 um 14 Uhr im Gemeindehaus Wanheimerort, Vogelsangplatz 1; der zweite Singnachmittag in diesem Monat startet am 17. September 2026 um 15 Uhr  in der Wanheimer Kirche, Wanheimer Str. 661.

Auf dem Programm stehen wie immer bekannte Lieder, Popsongs und Evergreens. Zwischen dem Singen ist Platz für Kaffee und Kekse. Die Idee zu den Musiknachmittagen zum Mitmachen hatte Daniel Drückes gemeinsam mit Ehrenamtskoordinatorin Maria Hönes: Mit dem zusätzlichen Angebot gilt es ältere und junge Menschen beim Singen zusammen zu bringen, ganz nach dem Motto „Singen verbindet Generationen“. Mitsingen darf jede und jeder.  .

- Schlemmen beim Gemeindefrühstück in Wanheimerort
- Rheingemeinde lädt zum Spieleabend nach Wanheim
- Jubiläumskonfirmation für Leute aus Hochfeld und Neudorf

Schlemmen beim Gemeindefrühstück in Wanheimerort
Duisburg, 3. September 2026 - In der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg gibt es im Gemeindehaus Vogelsangplatz 1 in Wanheimerort am 18. September 2026 um 9.30 Uhr das nächste Schlemmen in netter Gesellschaft. Auch bei diesem Frühstucks-Treffen gibt es am Büffet wieder alles, was neben Lachs, Rührei, Marmeladen, Brötchen und Kaffee zu einem guten Frühstück gehört. Kosten von zehn Euro sollten eingeplant werden. Maria Hönes, Ehrenamtskoordinatorin der Gemeinde, beantwortet Fragen und nimmt Anmeldungen zum Frühstück entgegen (Tel.: 0203 / 770134). 

Rheingemeinde lädt zum Spieleabend nach Wanheim
Am 14. September 2026 ist wieder Spieleabend in der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg. Fans von Würfel-, Karten- und Gesellschaftsspielen treffen sich diesmal um 17 Uhr in der Wanheimer Kirche, Friemersheimer Straße – Ecke Wanheimer, um gemeinsam bei Knabbereien und Getränken viel Spaß zu haben beim Würfeln, Kartenkloppen und Knobeln.
Highlights sind z.B. „Sky-Jo“, „Dogs“, „Quixx“ oder „Uno Flip“, aber auch andere Spiele sind gerne gesehen. Anmelden muss sich niemand. Wer mag, darf sein Lieblingsspiel mitbringen und es den anderen vorstellen. Mehr Informationen gibt es bei Ute Theisen, 0177/8066048, ute.theisen.1@ekir.de.

Jubiläumskonfirmation für Leute aus Hochfeld und Neudorf
Den 18. Oktober sollten sich ehemalige Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Neudorf und Hochfeld freihalten. Darum bittet die Evangelische Kirchengemeinde Hochfeld Neudorf, wenn Jubilarinnen und Jubilare im Festgottesdienst und anschließendem frohen Wiedersehen dabei sein möchten. 

Gefeiert werden soll die Erinnerung an die Konfirmation, die vor 50, 60, 65 Jahren oder früher war, im Festgottesdienst um 11 Uhr im Gemeindezentrum Wildstraße 31. Zur guten Planung sind Anmeldungen bis zum 18. September notwendig: bei Gemeindesekretärin Michaela Gräfe(Mail: gemeindebuero.hochfeld-neudorf@ekir.de oder Tel.: 0203 / 353149). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de.



- Durchblicke-Gottesdienst zur Frage „Wer oder was bin ich?“   
- Kirchfest an Salvator am Tag des Offenen Denkmals
- Konzert für Orgel und Akkordeon in der Neumühler Gnadenkirche

Durchblicke-Gottesdienst zur Frage „Wer oder was bin ich?“   
Duisburg, 2. September 2026 - Das Team um Hans-Bernd Preuß hat ein neues Thema für den nächsten „Durchblicke-Gottesdienst“ vorbereitet und lädt zur Feier herzlich in die evangelische Kirche Duisburg Obermeiderich, Emilstraße 27, ein. Dort geht es am 13. September 2026 um 18 Uhr unter dem Titel „Wer oder was bin ich?“ um die Frage, wie Menschen sich selbst sehen, sich selbst erleben und was sie für andere in ihren sozialen Bezügen bedeutet.

Welche Rolle der Glaube an Gott dabei spielt, ist zentrale Frage in dem Gottesdienst. Auch über sie soll in Gemeinschaft nachgedacht werden. Helfen werden dabei ein Text aus der Bibel, Impulse und Musik. Nach dem Gottesdienst ist wie immer Gelegenheit, bei Abendessen und Getränken gute Begegnungen miteinander zu erleben. Auch dazu lädt das Durchblicke-Team herzlich ein. Weitere Infos zum Gottesdienstformat gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de/durchblicke.

Kirchfest an Salvator am Tag des Offenen Denkmals
An Salvator wird in diesem Jahr der Tag des Offenen Denkmals am 13. September zum Kirchfest: Evangelische Kirchengemeinde Alt-Duisburg und der Bauverein Salvator laden gemeinsam zur großen Begegnung für Jung und Alt im und rund um das über 700 Jahre alte Duisburg-Wahrzeichen neben dem Rathaus. Der Festtag startet mit dem 10-Uhr-Gottesdienst und dem Mini-Gottesdienst für Kinder um 11.30 Uhr.

Danach steigt Grill-Duft in die Luft, denn Mitglieder des Bauvereins bruzzeln vor dem Gotteshaus Leckeres für alle. Zusammen mit dessen Vorsitzenden Pfarrer i.R. Armin Schneider, dem ehemaligen Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, möchten sie mit den Gästen ins Gespräch kommen. Sie bieten zudem einen guten Salvator-Wein an, der für wenig Geld zum Erhalt der Kirche gekauft und mitgenommen werden kann. 

Auf dem Programm stehen auch „Kirchenraumerkundungen“, bei denen Pfarrer Stephan Blank Familien mit Kindern durch Salvator führt und sie dort mit auf eine spannende Entdeckungsreise nimmt. Um 16 Uhr startet Roland Wolf von „Mercators Nachbarn“ eine „historische Kirchenführung“... natürlich im historischen Kostüm.

Und natürlich gibt es beim Kirchfest auch Musik: um 14 Uhr tritt das Ensemble „iter musicum” gekleidet in historisch anmutenden Kostümen und unter der Leitung von Volker Nies auf und musiziert auf Gemshörnern und alten Instrumenten Kompositionen des Mittelelters. Um 17 Uhr erklingen in der Salvatorkirche Chöre aus Mendelssohns „Elias“. Es singt die Salvatorkantorei, am Klavier spielt Ekaterina Schabanova. Die Leitung und Moderation übernimmt Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe (dieses Konzert findet auch um 15 Uhr in der Marienkirche statt, Eintritt ist frei).

Der Eintritt zum Salvatorkirchfest und allen Veranstaltungen ist frei. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de, zum Bauverein unter www.bauverein-salvatorkirche.de

Armin Schneider in der Salvatorkirche bei den Vorbereitungen zum Kirchfest zeigt - beim Etikettenkleben des Salvatorweins (Foto: Rolf Schotsch).

Konzert für Orgel und Akkordeon in der Neumühler Gnadenkirche
Ein außergewöhnliches Konzerterlebnis erwartet Musikfans am Sonntag, 13. September, in der Neumühler Gnadenkirche, Obermarxloher Str. 40: Silvester Pece (Akkordeon) und Tiina Marjatta Henke (Orgel und Akkordeon) präsentieren im Rahmen der Kulturveranstaltungen der Evangelischen Kirchengemeinde Neumühl ein vielseitiges Programm, das musikalische Epochen und Stile auf eindrucksvolle Weise miteinander verbindet.

Werke von Antonio Vivaldi, Johann Sebastian Bach und César Franck treffen auf selten gespielte Kompositionen - wie das Konzert für Orgel und Akkordeon von Pedro José Blanco - sowie Musik von Alexander Borodin. Zu hören sind auch Bearbeitungen aus Vivaldis berühmten „Vier Jahreszeiten“, Bachs lyrische „Air“ sowie ein ausdrucksstarkes Orgel-Solostück.

Der zweite Teil des Konzerts entführt das Publikum in die Welt der folkloristischen Musiktraditionen mit Liedern aus Russland und Ungarn für zwei Akkordeons. Zu hören ist auch der berühmteste finnische Tango „Satumaa“. Das Konzert - Beginn ist um 15 Uhr - verspricht eine faszinierende Begegnung zweier Instrumente, deren klangliche Vielfalt von barocker Eleganz bis hin zu leidenschaftlicher Tanzmusik reicht.

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende am Ausgang wird gebeten. Sie kommt zu gleichen Teilen der Konzertarbeit von Tiina Marjatta Henke und den kulturellen Veranstaltungen in der Gnadenkirche zugute. Infos: Silvester Pece, geboren 1980 im ehemaligen Jugoslawien und geprägt von ungarischen Wurzeln, erhielt bereits im Kindesalter Akkordeonunterricht. Nach seiner Ausbildung in Subotica und Novi Sad führte ihn sein Weg an die Folkwang Universität der Künste in Essen sowie an die Musikhochschule Detmold.

Heute ist er als gefragter Musiker und Pädagoge tätig. Und natürlich ist er unser Organist in der Gnadenkirche. Tiina Marjatta Henke, geboren 1963, studierte Kirchenmusik in Herford und Köln und legte dort auch ihre künstlerische Reifeprüfung im Fach Orgel ab. Sie war viele Jahre als Kantorin in Köln, Düsseldorf und Duisburg tätig und ist heute freiberuflich in der Konzertorganisation aktiv.

Silvester Pece an der Orgel der Neumühler Gnadenkirche... mit seinem Akkordeon. Foto: Reiner Terhorst


- Kirche Obermeiderich lädt wieder zu Emils Pub ein
- Gemeinde Hochfeld-Neudorf lädt zum Stafetten-Fest an drei Orten ein
- Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg

Kirche Obermeiderich lädt wieder zu Emils Pub ein
Duisburg, 2. September 2026 - Nach einer Pause ist es am 11. September wieder soweit, und viele Gäste der Kirchenkneipe der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich freuen sich jetzt schon: "Endlich wieder Emils Pub." Leute treffen, lockere Gespräche, gutes Essen, das von einem Kochteam liebevoll zubereitet wird, und ein vielfältiges Getränkeangebot… der Treffpunkt wird jedes Mal zum gemütlichen Abend in angenehmer Atmosphäre.

Er öffnet von 19 bis 22 Uhr wieder seine Türen. Auf dem Speiseplan stehen diesmal Sahnezwiebelschnitzel mit Reis und Salat, und natürlich ein Dessert. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.

Gemeinde Hochfeld-Neudorf lädt zum Stafetten-Fest an drei Orten ein 
Die Evangelische Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf lädt zum großen, unterhaltsamen Miteinander am 12. September: Das Stafetten-Fest beginnt um 11 Uhr an der Hochfelder Pauluskirche mit einem Brunch. Danach radelt oder wandert die Festgemeinschaft von Hochfeld zum Neudorfer Gemeindezentrum an der Wildstraße 31, wo es um 14.30 Uhr Kaffee und Kuchen sowie Spaßiges gegen Langeweile für die Kleinen gibt.

Später geht es nur noch eine kurze Strecke weiter zur Kirchwiese an der Christuskirche an der Gustav-Adolf-Straße, wo um 18 Uhr das Fest mit Lagerfeuer, Grillwürstchen und Gitarrenliedern ausklingt. Bei schlechtem Wetter bleibt nur der Grill draußen und alle anderen feiern im Foyer des Gemeindezentrums an der Gustav-Adolf-Straße 65, wo auch schön gesungen werden kann. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.hochfeld-neudorf.de. 

Service-Telefon der evangelischen Kirche in Duisburg
„Zu welcher Gemeinde gehöre ich?“ oder „Wie kann ich in die Kirche eintreten?“ oder „Holt die Diakonie auch Möbel ab?“: Antworten auf Fragen dieser Art erhalten Anrufende beim kostenfreien Servicetelefon der evangelischen Kirche in Duisburg.

Es ist unter der Rufnummer 0800 / 12131213 auch immer montags von 18 bis 20 Uhr besetzt, und dann geben Pfarrerinnen und Pfarrer Antworten auf Fragen rund um die kirchliche Arbeit und haben als Seelsorgende ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte. Das Service-Telefon ist am Montag, 7.9. von Pfarrer Frank Hufschmidt besetzt, am 14.9. von Pfarrerin Ulrike Kobbe und am 21.9. von Pfarrer Jürgen Muthmann.  

- Orgelmusik und Führung durch die Hamborner Friedenskirche
- „Stammtisch Mitte“ im Duisserner Café Notkirche 
- Gemeinde-Café Dreivierteltakt in Wanheimerort

Orgelmusik und Führung durch die Hamborner Friedenskirche am Tag des Offenen Denkmals
Duisburg, 1. September 2026 - Die Hamborner Friedenskirche, Duisburger Straße 174, wird bald 130 Jahre alt und kann als Zeitzeugin viel von der Stadtteil- und Kirchengeschichte berichten. Eine Stimme gibt ihr das engagierte Gemeindemitglied Martina Will am bundesweiten Tag des Offenen Denkmals, 13. September um 11 und um 16 Uhr bei den beiden Führungen durch das Gotteshaus.

Sie wird Interessierten viel zur Geschichte und der großen Renovierung vor über 20 Jahren sagen können. Um 17 Uhr stellt zudem Kirchenmusikerin Tiina Henke die Orgel der Friedenskirche in Wort und Klang vor: Sie präsentiert viel Wissenswertes und natürlich Musik - von ihr virtuos gespielt auf dem besonderen Instrument. Der Eintritt ist frei, Informationen gibt es bei Martina Will (0203 510472).

Raum für Gespräche, Gemeinschaft, Begegnung und Spiele Gemeinde lädt zum „Stammtisch Mitte“ im Duisserner Café Notkirche 
Ein Stammtisch mit Raum für Gespräche, Gemeinschaft, Begegnung und Spiele. Dazu laden Luisa Holzschneider und Wiebke Breustedt aus der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg Menschen zwischen 25 und 45 Jahren in das Duisserner „Café Notkirche“ an der Martinstr. 39 ein. Wenn das Wetter bei der Premiere am 11. September um 19 Uhr mitspielt, gibt es die entspannte Begegnung open air, im neu angelegten Kirchgarten.

Hinter der Idee zum „Stammtisch Mitte“ liegt die Erfahrung, dass viele Berufstätige in der Altersgruppe oft wenig Gelegenheiten haben, andere kennenzulernen. Das neue Angebot richtet sich an alle, die Ähnliches erleben und Lust haben, die Stammtischabende mit Getränken und Impulsen zu genießen und dann den Abend gemeinsam zu gestalten: mit Gesprächen, gemeinsamen Spielen, kreativen Ideen oder einfach dem gemütlichen Beisammensein.

„Je nach Jahreszeit sind auch besondere Aktionen wie Cocktailabende, Weihnachtsbacken oder gemeinsame Ausflüge möglich“, überlegen die beiden Initiatorinnen jetzt schon und ergänzen unbedingt: „Nicht das Programm steht im Mittelpunkt, sondern die Menschen, die den Abend miteinander gestalten.“ Eine Anmeldung ist nicht notwendig, die Altersprüfung am Eingang fällt nicht streng aus, der Eintritt ist frei und Getränke gibt es auf Spendenbasis. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de

Der neue Garten an der Duisserner Notkirche mit Gästen (Foto: ekadu.de).

Schwofen, Kaffee, Kuchen im Gemeinde-Café Dreivierteltakt in Wanheimerort
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg öffnet zum Monatsausklang das „Café Dreivierteltakt“, bei dem Seniorinnen und Senioren zu Kaffee, Tee und Kuchen zusammenkommen, die Begleit-Musik genießen und dazu tanzen. Für den guten Ton sorgt Frank Rohde, der zu seinem Spiel an der elektronischen Orgel auch singt.

Es gibt dabei nicht nur Klänge im Dreivierteltakt, doch alle Lieder haben Rhythmus und sind vielen bekannt. Das nächste gesellig-musikalische Treffen im Beratungs- und Begegnungszentrum (BBZ) Wanheimerort, Paul-Gerhardt-Straße 1, ist am Samstag, 12. September 2026 um 15 Uhr. Bei 7,50 Euro Eintritt sind Kaffee und Kuchen inbegriffen; Anmeldungen sind bei Maria Hönes telefonisch möglich (Tel.: 0203 770134).  

 

- Klavierquartette in der Marienkirche
- Evangelische Rheingemeinde Duisburg lädt zum Kneipenquiz

- Almuth Seeger geht nach über 36 „Duisburg-Jahren“ in den Ruhestand

Klavierquartette in der Marienkirche
Duisburg, 31. August 2026 - Im ersten Konzert nach der Sommerpause gibt es am Sonntag, 6.9. um 17 Uhr in der Marienkirche, Josef-Kiefer-Straße 10, zwei romantische Klavierquartette zu hören. Deren Schöpfer sind sehr gegensätzlich: Der eine, Johannes Brahms, wurde als neuer „Messias“ enthusiastisch begrüßt, die andere, Luise Adolpha le Beau, musste sich ihren Weg selbst bahnen und stieß dabei auf unüberwindbare Hindernisse, weil sie eine Frau war.

Ein Ensemble um Konzertmeister Tonio Schibel stellt beide großen Werke nebeneinander und lädt ein, ein neues, „unerhörtes“ Werk einer bedeutenden Komponistin im romantischen Kontext kennenzulernen. Der Eintritt kostet an der Abendkasse 20 Euro, vorab im Netz bei Eventim (zzgl. Gebühren).  

Evangelische Rheingemeinde Duisburg lädt zum Kneipenquiz
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg lädt zum Kneipenquiz ins Gemeindehaus Wanheimerort am Vogelsangplatz. Am 9. September 2026 gilt es, dort ab 20 Uhr bei gemütlicher Atmosphäre, Getränken und fairen Knabbereien Wissen zu zeigen und beim Raten Glück zu haben. Die 24 Quizfragen kommen aus allen möglichen Kategorien, etwa Lokales, Religion, Fernsehen, Sport oder Wissenschaft.

Die Quizgruppen können sich nach Belieben zusammensetzen. Nach Auflösung aller Fragen erhält die Gruppe mit den meisten Punkten einen Siegerpokal. Eine Anmeldung ist nicht nötig, doch wer einen Tisch für eine eigene Quizgruppe haben möchte, sollte reservieren. Das geht unter anke.bendokat@ekir.de oder 0203 / 5787977, dort gibt es auch mehr Infos zum Kneipenquiz.    


"Ich war gerne Gemeindepfarrerin“ Almuth Seeger geht nach über 36 „Duisburg-Jahren“ in den Ruhestand
Almuth Seeger ist entspannt. Sie lächelt, sie blickt zurück und zugleich nach vorne, dankbar, allerdings mit einem „Hauch von Wehmut“, denn am Sonntag, 6. September, wird die Pfarrerin der Evangelischen Rheingemeinde Duisburg nach mehr als 36 bewegten und bewegenden Dienstjahren in einem Festgottesdienst um 14 Uhr in der Wanheimerorter Gnadenkirche, Paul-Gerhardt-Straße, offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Die Gemeinde lädt herzlich zum Abschied ein. 

„Es ist wirklich ein Abschied“, sagt sie, „denn wir ziehen ja nach Bonn, in die Nähe unserer Kinder und Enkelkinder“. Ihr Mann Rolf, ebenfalls Pfarrer in der Rheingemeinde, wurde bereits vor knapp zwei Jahren in den Ruhestand verabschiedet. „Es waren erfüllte Jahre“, so Almuth Seeger, denn man habe viel Bewegendes erlebt, aber auch viel selbst bewegt. In Bonn geboren und aufgewachsen, hat sie dort sowie in Tübingen und Wuppertal Theologie studiert.

In der letzten Studien- und Examenszeit hat sie ihren Mann kennengelernt. Nach Examen, Vikariat und Probedienst war es dann soweit. In Wanheimerort war eine Pfarrstelle ausgeschrieben. Die beiden, inzwischen verheiratet, haben sich als Ehepaar dort beworben.  „Damals, Anfang 1990, gab es nur wenige Pfarrstellen und viele Bewerber. Dass Frauen den Pfarrdienst ausüben, war auch nicht alltäglich, und dass sich ein Ehepaar eine Pfarrstelle teilt, immer noch ungewöhnlich“, erinnert sie sich.

Aber es hat „geklappt“. Die beiden wurden gewählt: „Wir durften machen und ausprobieren. Das war richtig toll und ermutigend“. Und Almuth Seeger, die „Frau im Talar“ hat Spuren hinterlassen. Durch ihren einfühlsamen Dienst für Menschen, mit Menschen und am, Menschen hat sie ihren Glauben gelebt, erlebt, gestärkt und weitergeben. „Unsere zwei Töchter kamen zur Welt, und da bot sich geradezu an, dass ich verstärkt mit jungen Familien und jungen Menschen gearbeitet habe.“

Es war gar nicht so selten, dass es zu bestimmten Zeiten fast zehn Mini-Clubs pro Woche gab. Viel Spaß und Freude bereiteten auch die zahlreichen Familienfreizeiten. Das war zunächst ein Schwerpunkt ihrer Arbeit, aber längst nicht alles. Sie hat andere Gottesdienstformate auf den Weg gebracht, wie etwa den Taizé-Gottesdienst oder das „Innehalten in der Woche“, zuletzt gemeinsam mit der katholischen Gemeinde und der Freien Evangelischen Gemeinde in Wanheimerort.

Und da gab es auch viele geistliche Angebote, Bibelgesprächskreise oder den Kurs „Stufen des Lebens“. Dies waren stets Erlebnisse auf Augenhöhe, Dialoge, keine Monologe. „Das Miteinander im Glauben war uns immer wichtig“, sagt die scheidende Pfarrerin. Nicht zu vergessen bei all' ihrem Wirken ist die Musik. Almuth Seeger lächelt wieder. Schon als Kind hat sie in Bonn in Gottesdiensten mit musiziert und in Wanheimerort ihre Geige ebenfalls erklingen lassen.

Musik verbindet und nimmt die Menschen mit, sagt sie und verweist auf das vielfältige, unterschiedliche Chor- und Musikangebot in der Rheingemeinde. Da gibt es den Popchor „PraiSing“ unter der Leitung von Daniel Drückes, den Singkreis, geleitet von Beate Hölzl und den Chor „Soul, Heart & Spirit“ von Lothar Rehfuß. „Und von allen dreien“, freut sie sich, „wird in meinem Abschiedsgottesdienst auch was zu hören sein. Ansonsten lasse ich mich einfach überraschen.“

Wenn sie in diesem Gottesdienst von Superintendent Dr. Christoph Urban entpflichtet wird, endet eine lange „Reise“ und eine neue Wegstrecke steht bevor: Almuth Seeger und ihr Mann werden mehr Zeit für das Familienleben haben und sich insbesondere den Enkelkindern widmen. Das Wort Dankbarkeit spielt in jedem Fall eine große Rolle. Das wird auch beim anschließenden Empfang deutlich werden.

Viele langjährige Weggefährtinnen und Weggefährten werden dann dabei sein. Wehmut und Dankbarkeit werden mitschwingen, denn das seelsorgerische, menschliche Wirken von Almuth Seeger in Wanheimerort und dann in der Rheingemeinde hinterlässt wunderbare Spuren. Ihre Pfarrstelle wird wieder besetzt. Das Presbyterium bringt die Wiederbesetzung derzeit auf den Weg. Reiner Terhorst    

Pfarrerin Almuth Seeger in "ihrer" Gnadenkirche Wanheimerort (Foto: Reiner Terhorst). 



- Kirche kocht und lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
- Kneipenquiz bei „Himmel & Hopfen“ in Obermarxloh   
- Kirche Obermeiderich lädt zu Skat und Doppelkopf

Kirche kocht und lädt zum kostenfreien Mittagessen nach Untermeiderich
Duisburg, 30. August 2026 - In der Evangelischen Gemeinde Meiderich heißt es einmal im Monat „Kirche kocht“, denn im Begegnungscafé „Die Ecke“, Horststr. 44a, stehen dann Ehrenamtliche an den Töpfen und zaubern Leckeres; so zum Beispiel am 8. September, wenn sie um 12.30 Uhr gemischten Salat mit Hähnchen und Brot servieren.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, das Angebot ist kostenfrei. „Wir wollen Herzenswärme spenden, schöne Momente schenken und gemeinsam  Mittagessen!“ sagt Yvonne de Temple-Hannappel, die Leiterin des Begegnungscafés (Tel. 0203 45 57 92 70, E-mail: detemple-hannappel@gmx.de). Die Menüs für die nächsten Termine stehen schon fest. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de.
 
Kneipenquiz bei „Himmel & Hopfen“ in Obermarxloh 
Die Evangelische Bonhoeffer Gemeinde Duisburg Obermarxloh lädt am 4. September zur Kirchenkneipe „Himmel & Hopfen“ in das Familienzentrum an der Obermarxloher Lutherkirche, Wittenberger Str. 15. Dort gibt es ab 19 Uhr bei leckeren Snacks und Getränken ein eigenes Kneipenquiz. Rate-Fans können sich einzeln oder als Teams vorab anmelden (Gebühr je Person 2 Euro; Telefon: 0203 – 75 96 97 00 oder per Mail: bonhoeffer-duisburg@ekir.de).

Kirche Obermeiderich lädt zu Skat und Doppelkopf
In der Evangelischen Kirchengemeinde Obermeiderich verbringen im Gemeindezentrum an der Emilstraße Gruppen wie etwa die Tischtennisgruppe regelmäßig eine gute Zeit zusammen. Dazu gehört der Skat-Club, wo regelmäßig Menschen zusammen Karten dreschen.

Der Club lädt Anfängerinnen und Anfänger aber auch bereits leidenschaftliche Spielerinnen und Spieler zum Mitmachen ein: an jedem 2. Dienstag von 19 bis 21.30 Uhr. Das nächste Treffen ist am 8. September. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.

„Wir freuen uns auf euch“ sagt Club-Leiter und ehemaliger Superintendent im Duisburger Kirchenkreis Armin Schneider und heißt auch Doppelkopfspielerinnen und -spieler herzlich willkommen. Rückfragen beantwortet er gerne: Telefon 0203 / 590 694 oder E-Mail armin.schneider@ekir.de. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.obermeiderich.de.