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Düsseldorf/Duisburg, 18. April 2026 - Der
Polizeiberuf bleibt in Nordrhein-Westfalen ein attraktiver Beruf.
Verantwortung, Teamgeist und der Dienst für die Gesellschaft prägen
das Berufsbild und machen die Polizei zu einem gefragten
Arbeitgeber. Auch im aktuellen Jahrgang verzeichnete die Polizei
Nordrhein-Westfalen rund 12.000 Bewerbungen. Seit 2017 haben
mehr als 25.000 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung erfolgreich
abgeschlossen. Die konstant hohen Einstellungszahlen sichern den
personellen Ausbau der Polizei in den kommenden Jahren und schaffen
die Grundlage für eine dauerhaft leistungsfähige und bürgernahe
Polizei in Nordrhein-Westfalen.

Die Kommissaranwärterinnen und Kommissaranwärter absolvieren ein
duales Studium an der Hochschule für Polizei und öffentliche
Verwaltung Nordrhein-Westfalen. Dort stehen unter anderem
Einsatzlehre, Verkehrs- und Strafrecht, Staats- und Eingriffsrecht,
Kriminalistik sowie sozial- und politikwissenschaftliche Grundlagen
auf dem Programm. Im Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und
Personalangelegenheiten der Polizei Nordrhein-Westfalen trainieren
sie einsatznahes Handeln, etwa bei Kontrollen, Verkehrsunfällen und
unterschiedlichen Einsatzlagen. Praxisphasen in den Polizeibehörden
gewähren früh Einblicke in den Streifendienst und die
kriminalpolizeiliche Ermittlungsführung. Nach drei Jahren schließen
sie das Studium mit dem Bachelorgrad im Polizeivollzugsdienst ab und
wechseln in den aktiven Dienst in Wachdienst, Einsatz- und
Ermittlungsbereiche.

Auch Regierungsinspektoranwärterinnen und -anwärter absolvieren ein
duales Studium an der Hochschule für Polizei und öffentliche
Verwaltung Nordrhein-Westfalen und schließen mit dem Bachelor of
Laws ab. Im Studiengang Staatlicher Verwaltungsdienst Allgemeine
Verwaltung stehen vor allem Rechtswissenschaften im Mittelpunkt,
ergänzt um Inhalte aus Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. In den
Praxisphasen sind die Anwärterinnen und Anwärter in
Verwaltungsbereichen der Polizeibehörden eingesetzt und lernen dort
unter anderem Personal- und Finanzwesen sowie Ordnungs- und
Leistungsverwaltung kennen. Nach drei Jahren qualifizieren sie sich
für Aufgaben im gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst.
Für die Bewerbung ist das Abitur oder eine gleichwertige
Qualifikation erforderlich. Dazu zählen die Fachhochschulreife, ein
Meisterbrief oder eine abgeschlossene Berufsausbildung mit
Berufserfahrung.
Um auch jungen Menschen mit mittlerem
Schulabschluss den Einstieg in den Polizeidienst zu ermöglichen,
bietet die Polizei Nordrhein-Westfalen den Bildungsgang
„Fachoberschule Polizei“ an ausgewählten Berufskollegs an.
Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Die wehrhafte Demokratie
braucht eine gut aufgestellte Polizei und leistungsfähige
Sicherheitsbehörden. Deshalb haben wir in den vergangenen Jahren so
viele neue Polizistinnen und Polizisten eingestellt wie nie zuvor in
der Geschichte des Landes: Seit 2023 waren es in jedem Jahr 3.000
junge Frauen und Männer, das sind mehr als doppelt so viele pro Jahr
wie noch vor zehn Jahren. Unsere Polizistinnen und Polizisten können
sich auf die Landesregierung verlassen: Unser Haushalt für innere
Sicherheit steigt in diesem Jahr auf 7,9 Milliarden Euro und damit
auf den größten Etat, den Nordrhein-Westfalen jemals hatte. Mit dem
neuen Polizeigesetz sorgen wir zudem für zeitgemäße, erweiterte
Befugnisse für unsere Polizei.“
Innenminister Herbert Reul:
„Die Anwärterinnen und Anwärter sind von nun an nicht nur für die
Sicherheit im Land verantwortlich, sondern sie sind jetzt auch das
Gesicht dieses Staates. Das legt man nach Feierabend nicht einfach
ab. Der Polizeiberuf ist nicht irgendein Nine-to-Five-Job, sondern
ein demokratischer Auftrag. Wer zur Polizei geht, hat sich dafür
entschieden, Regeln zu schützen, die wir uns gegeben haben, unser
Staatswesen zu sichern, unser Grundgesetz zu verteidigen und dafür
zu sorgen, dass die Würde des Menschen unantastbar bleibt. Sie
können stolz auf diese Aufgabe sein.“
Mehr Informationen zum
Einstieg bei der Polizei finden Sie hier.
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