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Olympiabewerbung 2036 bis 2044
Region „KölnRheinRuhr“ mit höchster Bevölkerungszahl vor Berlin, Hamburg und München

IT.NRW

Düsseldorf/Duisburg, 10. April 2026 - Mit rund 5,7 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern stellt die Region „KölnRheinRuhr“ in NRW mit ihren 17 Bewerberstädten die bevölkerungsreichste Region unter den Bewerbungskandidaten für die aktuell laufende Bewerbungsphase der Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 dar.
Neben der Region „KölnRheinRuhr“ gehen auch die Hauptstadt Berlin, die Freie und Hansestadt Hamburg und die bayerische Landeshauptstadt München für Deutschland ins Rennen.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis der Regionaldatenbank Deutschland mitteilt, folgen bei der Bevölkerungszahl hinter der Region „KölnRheinRuhr“ Berlin mit etwa 3,7 Millionen, Hamburg mit rund 1,9 Millionen und München mit 1,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern. Innerhalb der Region „KölnRheinRuhr“ hat Köln mit etwa einer Million Einwohnerinnen und Einwohnern die höchste Bevölkerungszahl.  

Höchste Bevölkerungsdichte in München  
Ein anderes Bild zeigt sich mit Blick auf die Bevölkerungsdichte zum 31. Dezember 2024: Hier liegt München mit 4.843,9 Einwohnerinnen und Einwohnern je Quadratkilometer an der Spitze, gefolgt von Berlin (4.135,5) und Hamburg (2.466,7). Die Region „KölnRheinRuhr“ liegt mit 2.212,1 Einwohnerinnen und Einwohnern je Quadratkilometer auf dem vierten Platz. Innerhalb der Region „KölnRheinRuhr“ führen Düsseldorf (2.845,7), Oberhausen (2.771,4) und Essen (2.732,2) bei der Bevölkerungsdichte.  

Die meisten Schlafgelegenheiten in Berlin   Mit 986 geöffneten Beherbergungsbetrieben im Jahr 2024 führt die Region „KölnRheinRuhr“ das Feld an. Dahinter folgen Berlin (749), München (470) und Hamburg (403). Innerhalb der Region „KölnRheinRuhr“ liegen Köln (252), Düsseldorf (212) und Essen (112) vorn.   

Die Reihenfolge ändert sich, wenn die angebotenen Schlafgelegenheiten betrachtet werden. Hier führt Berlin mit ca. 148.000 Schlafgelegenheiten das Rennen an. Auf dem zweiten Platz folgt die Region „KölnRheinRuhr“ mit ca.128.000 Schlafgelegenheiten und den dritten Platz belegt München mit ca. 98.000 angebotenen Schlafgelegenheiten. Hamburg liegt mit ca. 77.000 Schlafgelegenheiten auf dem vierten Platz.

Innerhalb der Region „KölnRheinRuhr“ stechen insbesondere Köln (38.096) und Düsseldorf (35.685) hervor. Unter „Schlafgelegenheiten“ versteht man die Anzahl der angebotenen Gästebetten in geöffneten Beherbergungsbetrieben.   

Am 26.09.2026 entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), welcher der vier Bewerberregionen für Deutschland in das internationale Rennen eintritt.  

Die dargestellten Ergebnisse stammen aus der Regionaldatenbank Deutschland. In dieser Datenbank der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder finden Sie vergleichbare Daten für Kreise, kreisfreie Städte und Gemeinden Deutschlands. Zum Teil liegen aktuellere Ergebnisse für Nordrhein-Westfalen und die anderen Bewerberregionen bei den Statistischen Landesämtern vor. Für die Auswertung der Bewerberstädte „KölnRheinRuhr“ wurden die Ergebnisse der betreffenden Gemeinden zusammengefasst. Dabei handelt es sich um die Städte Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Duisburg, Bochum, Wuppertal, Mönchengladbach, Gelsenkirchen, Aachen, Krefeld, Oberhausen, Leverkusen, Recklinghausen, Herten, Pulheim und Monheim am Rhein. 



Olympiabewerbung NRW: Mehr als 4 Millionen Menschen bei Bürgerentscheiden im April wahlberechtigt
Düsseldorf/Duisburg, 5. März 2026 - Die NRW-Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 „KölnRheinRuhr” soll am 19. April 2026 einen Schritt weitergehen.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, werden bis zu diesem Tag voraussichtlich mehr als 4 Millionen Menschen zu den Bürgerentscheiden in den 17 Bewerberkommunen aufgerufen sein, ihre Stimme für oder gegen eine Bewerbung ihrer Stadt abzugeben. Die sogenannten Ratsbürgerentscheide sollen per Briefwahl stattfinden.  

Wahlberechtigt zu den Ratsbürgerentscheiden sind alle Bürgerinnen und Bürger, die auch bei Kommunalwahlen wählen dürfen. Dies sind alle EU-Bürgerinnen und -bürger ab 16 Jahren, die seit mindestens 16 Tagen vor dem Entscheid in einer der teilnehmenden 17 Bewerberkommunen wohnen. Bei den zuletzt am 14.9.2025 stattgefundenen Kommunalwahlen waren in diesen Städten insgesamt ca. 4,3 Mio. Menschen wahlberechtigt, bei einer Gesamtbevölkerungszahl der 17 Kommunen von rund 5,7 Mio. (Stand 31.10.2025). Damit lebte etwa jede dritte Einwohnerin bzw. jeder dritte Einwohner aus NRW in einer der Bewerbergemeinden für Olympia.  

Düsseldorf und Köln haben die meisten Hotelbetten  
In Bezug auf potenzielle Übernachtungsmöglichkeiten für Besucherinnen und Besucher von Olympischen und Paralympischen Sommerspielen in NRW gab es 2025 in den 17 Bewerberstädten 412 Hotels mit insgesamt knapp 79.000 Betten. Der Großteil der Betten entfiel dabei auf Köln und Düsseldorf. Rund 26.000 Betten gab es in Düsseldorf und gut 23.300 in Köln. Dahinter folgten mit großem Abstand Essen mit knapp 6.200 Betten und Dortmund mit 5.400 Betten in Hotels. Insgesamt boten die knapp 1.800 Hotels in NRW mehr als 166.000 Betten an. Darüber hinaus gab es 2025 in NRW weitere Bettenangebote unter anderem in Pensionen, Gasthöfen und sogenannten Hotels garnis.  

Die endgültige Entscheidung für eine Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele soll am 26. September 2026 im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) fallen.  

Die 17 Kommunen, in denen am 19. April 2026 ein sogenannter Ratsbürgerentscheid zur Olympia- und Paralympics-Bewerbung stattfinden soll, sind die Städte Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Duisburg, Bochum, Wuppertal, Mönchengladbach, Gelsenkirchen, Aachen, Krefeld, Oberhausen, Leverkusen, Recklinghausen, Herten, Pulheim und Monheim am Rhein.