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Düsseldorf/Duisburg,
24. November 2025 - Gewalt
gegen Frauen ist in unserer Gesellschaft weiterhin ein
drängendes Thema, das uns alle betrifft - als
Strafverfolgungsbehörden, als Zeugen, Angehörige oder Opfer.
Gewalt hat viele Gesichter, ist nicht nur
körperlich oder sexuell, sondern oft auch psychischer Natur.
Frauen und Mädchen sind mit etwa 70 % die bei weitem am
häufigsten betroffenen Opfer von häuslicher Gewalt.
Eine Studie der Kriminalistisch-Kriminologischen
Forschungsstelle (KKF) des LKA NRW zeigt auf, dass in
Nordrhein-Westfalen zwischen 2014 und 2023 bei insgesamt
1.666 versuchten und vollendeten Tötungsdelikten an Frauen
908 der Opfer starben. 522 dieser Fälle stuft das LKA als
Femizid ein.
Doch allzu oft bleiben Übergriffe und
Misshandlungen im Verborgenen, allzu oft schweigen die
Betroffenen. Das LKA NRW bricht auch in diesem Jahr
das Schweigen. Gemeinsam mit starken Partnern und als Teil
der Initiative zum Internationalen Tag gegen Gewalt gegen
Frauen am 25. November 2025.
Mit einer
"bewegenden" Aktion bringt das LKA NRW die sogenannten
Orange Days auf die Social-Media-Bühne und positioniert sich
mit Unterstützung von "Police Revolution" klar auf seinem
Instagram-Kanal. Die Tänzerinnen - alle Beschäftigte der
Polizei NRW - senden mit einer energiegeladenen, kraftvollen
Performance die Botschaft: Gewalt gegen Frauen darf keinen
Platz in unserer Gesellschaft haben! Das Video will
Betroffene genauso wie ihr Umfeld ermutigen, das Schweigen
zu brechen, Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen und sich an
die Polizei zu wenden.
"Wir müssen hinsehen, statt
wegzuschauen. Jede und jeder kann unterstützen, indem Taten
aus dem Verborgenen geholt werden. Gewalt ist nie privat.
Sie betrifft uns als Gesellschaft. Solidarität,
Aufmerksamkeit und konsequente Hilfe sind unser gemeinsames
Zeichen gegen das Schweigen", so fasst es Özlem Öztürk -
Präventionsexpertin des LKA NRW- treffend zusammen. Der
Kriminaloberkommissarin liegt das Thema Prävention von
Partnerschaftsgewalt besonders am Herzen, weshalb sie es
sich nicht nehmen ließ, auch selber anlässlich der
bundesweiten Aktion #SchweigenBrechen vor die Kamera zu
treten.
Die Polizei NRW begegnet Gewalt gegen
Frauen sowohl repressiv als auch präventiv. Sie pflegt engen
Kontakt mit Hilfeorganisationen, Beratungsstellen,
Initiativen und beteiligt sich an Aktionskampagnen wie zum
Beispiel #SchweigenBrechen. Darüber hinaus stehen in
NRW viele weitere Unterstützungsangeboten bereit - etwa das
Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" unter der kostenfreien
Nummer 116 016, das rund um die Uhr in 18 Sprachen
erreichbar ist. Auch Angehörige und Freunde werden hier
professionell beraten und begleitet. Weitere Infos und
Kontaktadressen finden Sie unter
https://polizei.nrw/partnerschaftsgewalt .
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