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Saison 2017/2018 - 29. Spieltag: 07.04.2018, 13:00
  1. FC Union Berlin - MSV Duisburg 
0:0
 Kein Gegentor, aber einen Punkt geholt - Negativspirale erst einmal gestoppt

Live von Jochem Knörzer, Werner Gerling, Manfred Schneider und Nico Herbertz (Foto), Statistik Harald Jeschke

Duisburg, 07. April 2018 - Platz 9 tritt beim Tabellenelften an. Und trotzdem geht es für beide Mannschaften um Punkte für den Klassenerhalt, denn es sind nur drei Punkte bis zum 16. Tabellenplatz.

'Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin' - so heißt es heute. In den 70er und 80er-Jahren riefen die gegnerischen Fans 'Wir schenken Berlin der DDR'. So ändern sich die Zeiten.

'Gegen den Abstieg, Teil I'

Andreas Wiegel: mittendrin, nicht nur dabei!

1. Halbzeit
Der MSV, in den schwarzen Auswärtstrikots, spielt von links nach rechts, Union, in weiß-rot längsgestreiften Trikots, hat Anstoß. Schiedsrichter Florian Heft hat die Partie, bei 20 Grad und Sonnenschein, angepfiffen.

Der MSV wird von gut 1.500 Fans auch in der 'alten Försterei' unterstützt.
'Nummer sicher' - nach permanenten Ballverlusten beider Teams in den ersten beiden Minuten versuchen es die Zebras mit Ballsicherung in den eigenen Reihen.
Union kämpft von Beginn an mit 'Haken und Ösen', meist aus der unfairen Trickkiste. Schiedsrichter Heft tut gut daran, 'das Heft' fest in der Hand zu halten.
9. - nach einem Querschläger von Flekken landet das Leder bei Kroos, der sofort aus 16 Metern abzieht, Flekken hält sicher.

15. - was für eine Torchance für den MSV! Schnellhardt bringt den Ball nach vorne, passt auf Tashchy, der nach innen und abzieht, das Leder geht knapp neben dem linken Pfosten ins Toraus.
25. - Riesenchance für Hosiner, doch Wolze ist nah genug, der Unioner bekommt den Ball aus dem Lauf in zentraler Position nicht auf das Duisburger Tor.
Immer wieder sind es Duisburger Spieler, die auf dem Rasen ausrutschen. Gerade rutschte Wolze, der den Ball aus dem eigenen Strafraum schlagen wollte, weg, konnte das Leder aber noch aus der direkten Gefahrenzone kicken.
36. - Trimmel bringt den Ball vor den Duisburger Kasten, Hosiner mit einem Fallrückzieher, Flekken ist auf dem Posten und hält sicher.
'Die Eisernen' machen vor der Halbzeitpause noch einmal Dampf, der MSV kommt kaum zu eigenen Offensivaktionen und vor den Berliner Strafraum.

Die erste Duisburger Abwehrreihe heißt Iljutcenko und Tashchy. Beide greifen bereits in der Hälfte der Gastgeber, immer wieder erfolgreich, an.

Halbzeit
Beide Mannschaften spielen mit hohem Einsatz, Kampf und Zweikampf sind Trumpf. Tashchy konnte die Zebras in der 15. Minute fast in Führung bringen, zehn Minuten später verfehlte Hosiner das Duisburger Tor und die Führung der Berliner. Das torlose Unentschieden geht bis dato in Ordnung.

Nach einer 0:1-Führung liegt der Tabellensechszehnte Heidenheim in Nürnberg 3:1 hinten, Pauli konnte in Aue ausgleichen.

2. Halbzeit
Beide Mannschaften stehen wieder auf dem Platz, Schiedsrichter Heft hat die Partie wieder angepfiffen.
Union bekommt in der 49. Minute den ersten Eckball des Spiels zugesprochen. Der MSV kann zwar klären, bekommt den Ball aber nicht aus der eigenen Hälfte. Als es dann doch nach gefühlt einer Minute klappt, wird die Offensivbemühung bereits knapp hinter der Mittellinie gestoppt.
54. - eine Super-Tat von Mark Flekken! Immer wieder rutschen Duisburger Spieler bei Abwehrversuchen weg, Kroos kommt aus halblinker Position frei zum Abschluss, Flekken reagiert super und kann das Leder mit einer Hand vor dem einschussbereiten Skrzybski halten.
Union setzt eine halbe Stunde vor dem Abpfiff auf Offensive, Hedlund ist für den defensiven Mittelfeldspieler Prömel ins Spiel gekommen.
69. - Trimmel prüft Flekken aus 18 Metern, Flekken klärt zur Ecke.
Union belagert den Duisburger Strafraum fast permanent. Ein Konterversuch über Stoppelkamp stoppt Kroos vor dem Berliner Strafraum.
Die Schlussviertelstunde läuft.
MSV-Trainer Ilia Gruev könnte den schnellen Souza für Iljutcenko bringen, auch um mal für Entlastung zu sorgen.
Noch zehn Minuten sind in der regulären Spielzeit zu absolvieren.

82. - Wolze bleibt stehen, Schnellhardt klärt am rechten Strafraum gegen Härtel.
Andreas Wiegel, der einen gutes Spiel abgeliefert hat, macht für Dan-Patrick Poggenberg Platz.
Die letzten fünf Minuten sind angebrochen.
89. - Wolze holt gegen Hartel einen Freistoß von der linken Seite raus. 'Stoppel' kommt zu Hilfe und holt eine Ecke.
Drei Minuten Nachspielzeit laufen bereits.
Die letzten 60 Sekunden sind angebrochen. Freistoß für Union. Der Ball landet im Toraus.
Freistoß für den MSV.
Die fünfte Minute der Nachspielzeit läuft bereits.

Schlusspfiff.

 

Flekken - Wiegel, Nauber, Bomheuer, Wolze - Fröde, Schnellhardt - Engin, Stoppelkamp - Tashchy, Iljutcenko

Busk - Friedrich, Leistner, Torrejon - Trimmel, Kroos, Prömel, Pedersen - Daube - Skrzybski, Hosiner

Tor  Minute   Schütze   Assist   Eingewechselt 
        MSV      
        83. Poggenberg für Wiegel      
      90. Onuegbu für Iljutcenko
        90. Klotz für Engin      
               
        Union 30. Trimmel    
        61. Hedlund für Prömel      
        75. Hartel für Terrejon      
   
               

SR: Florian Heft
Assistenten: Schult, Bramlage
4. SR: Zielsdorf
Zuschauer: 21.482

 
Flekken
Wiegel     Nauber     Bomheuer     Wolze
Schnellhardt   Fröde
 Engin           Stoppelkamp         
  Tashchy       Iljutceno
Aosman     Schmid
Kurz                                           Geipl
Herzel           Lienhardt
Hein                Nachreiner  Rech    Trettenbach    
Labouè




























Wie hat die BZ-Duisburg die Einzelleistungen gesehen?
Flekken
wirkte zu Beginn verunsichert, tolle Reaktion gegen Kroos und Trimmel,   :  3+
Wiegel
scheute keinen Zweikampf, lieferte ein gutes Spiel nach seiner langen Verletzungspause ab,   :  3+
Bomheuer
zweikampfstark, oft erfolgreich im Brennpunkt,   :  2-
Nauber
unauffällig, fast fehlerlos,   :  3
Wolze
stark im Zweikampf, fand offensiv kaum statt,   :  3
Fröde
hielt, wie fast immer, mit und dagegen,   :  3+
Schnellhardt
musste viel einstecken, scheute keinen Zweikampf, half auch in der Abwehr aus,   :  3+
Stoppelkamp
mit viel Laufarbeit, übernahm viele Defensivaufgaben,    :  3
Engin
auch er mit hoher Einsatzbereitschaft,    :  3
Tashchy
mit viel Einsatz, in der 15. knapp das 0:1 verpasst,   :  3
Iljutcenko
sein Einsatz stimmte, zeigte aber keine Stürmerqualitäten,   :  4