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Duisburg, 22. Mai 2026 - Durch den vierten
Platz in der 3. Liga ist der MSV Duisburg bereits für den DFB-Pokal
in der der kommenden Saison qualifiziert. Damit hat auch der
Finalgegner Oberligist SC St. Tönis die Teilnahme am DFB-Pokal in
der Tasche.

Von daher geht es "nur" um den Titel, den Pokal und den
versöhnlichen Abschluss nach einer außergewöhnlichen Saison der
Zebras.
Die Enttäuschung über den verpassten Aufstieg, über
die verpasste Relegation sitzt anscheinend tief. MSV-Trainer Dietmar
Hirsch war sie in der Presserunde vor dem Spiel immer noch
anzumerken: "Wir mussten uns schon nach dem enttäuschenden Ergebnis
letzte Woche ein bisschen schütteln, wir haben drei Tage frei
gemacht, haben gestern angefangen, uns auf das Pokalfinale
vorzubereiten. Es ist ein Endspiel und wir wollen den Pokal holen."
Für den Trainer des SC St. Tönis Bekim Kastrati ist es das
bisher größte Spiel seiner Karriere: "Beim KFC Uerdingen haben wir
vor zweieinhalb, dreitausend Zuschauern gespielt. Als Amateurtrainer
ist es auch für mich besonders, ganz besonders für unseren Club.
20.000 Zuschauer wären wirklich toll."
Und damit trifft er
auch einen wunden Punkt des diesjährigen Endspiels. Auch für die
Duisburger Fans ist der Traum vom Durchmarsch geplatzt, bis dato
sind knapp unter 17.000 Tickets verkauft worden.
Wer
bei den Zebras auf dem Rasen stehen wird, ließ Dietmar Hirsch,
eigentlich wie immer, offen, verwies auf die medizinische Abteilung,
weil man in Hinsicht auf die neue Saison keine Risiken eingehen
will. Und ob es bei den Zebras Blumensträuße und Verabschiedungen
vor dem Spiel geben wird, ist noch in Klärung mit dem Ausrichter des
Spiels, der Verband Niederrhein.
An weiteren Spekulationen, wer gehen könnte, wer kommen könnte, wie
es mit den Leih-Rückkehrern aussieht, wird sich die BZ Duisburg
nicht beteiligen. "Rate mal mit Rosendahl" sollen andere spielen.
Wer 100 Spekulationen veröffentlicht und drei Treffer abfeiert,
hat unterm Strich eine sehr schlechte Quote.
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