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Deutsche Oper am Rhein   - Oper| Ballett| Schauspiel | Konzert |
 
Oper und Ballett am Rhein im Mai 2019

Düsseldorf/Duisburg, 12. April 2019 - Wegen des Wassereinbruchs, der am vergangenen Freitag das Theater Duisburg schwer beschädigt hat, kann für die dort geplanten Vorstellungen der Deutschen Oper am Rhein derzeit noch keine verbindliche Prognose getroffen werden.

ab Fr 03.05. Opernfoyer Düsseldorf:
„Große Oper – viel Theater?“ Ausstellung des Deutschen Architekturmuseums Sanieren oder neu bauen? Düsseldorf diskutiert leidenschaftlich über die Zukunft des Opernhauses an der Heinrich-Heine-Allee. Ortsansässige Architekturbüros haben die Debatte mit ersten Entwürfen für einen Neubau und verschiedenen Thesen, an welchem Standort dieser idealerweise entstehen soll, bereichert – und für einen lebhaften Austausch auf den Leserbriefseiten in der Lokalpresse gesorgt.

Im März 2019 hat der Rat der Stadt Düsseldorf im fraktionsübergreifenden Konsens die Gründung einer „Kleinen Kommission Oper“ beschlossen, die Anforderungen an ein Opernhaus der Zukunft definieren und Empfehlungen aussprechen soll. Als Teil dieses Diskussionsprozesses, der ganz bewusst auch eine Bürgerbeteiligung vorsieht, versteht sich die Ausstellung „Große Oper – viel Theater?“, die auf Initiative der Deutschen Oper am Rhein mit Unterstützung der Stadt Düsseldorf ab 3. Mai 2019 im Opernhaus zu sehen sein wird. Infos und Termine

So 05.05. – 17.00 Uhr Theater Duisburg – unter Vorbehalt – Aktualisierungen unter www.operamrhein.de
PREMIERE: „Götterdämmerung“ von Richard Wagner Erdas Töchter, die Nornen, erinnern an die verhängnisvollen Taten der vergangenen Zeit: Das Geflecht aus Macht, Gier, Schuld und Verbrechen hat sich in einer Art gordischem Knoten verfangen. Die Götter sind entmachtet, doch Alberich verfolgt seinen Plan: Er flüstert seinem Sohn Hagen ein, Siegfried zu töten und den Ring zurückzugewinnen. Hagen gelingt es, Siegfrieds Vertrauen zu gewinnen, um ihn schließlich zu ermorden. In Siegfrieds Verführbarkeit zeigt sich erneut die verheerende Wirkung des Nibelungenrings. Erst als Brünnhilde ihn den Rheintöchtern zurückgibt, scheint der Fluch gebannt.

Fr 10.05. – 19.30 Uhr Theater Duisburg – unter Vorbehalt – Aktualisierungen unter www.operamrhein.de
Wiederaufnahme: „Don Carlo“ von Giuseppe Verdi Verdis „Don Carlo“ ist ein Lehrstück über Menschen, die im Würgegriff der Macht stehen und einen aussichtslosen Kampf um Freiheit, Würde und persönliches Glück führen. Mit ihnen scheitert auch die kühne Vision einer freiheitlichen Welt an der unerbittlichen Grausamkeit der Inquisition. Infos zum Stück, Termine, Besetzung und Tickets

Sa 11.05. – 15.00 Uhr Opernfoyer Düsseldorf
Meisterklasse: Sir Thomas Allen
Zum Abschluss ihres Meisterkurses mit dem englischen Star-Bariton Sir Thomas Allen geben die jungen Stimmen des Opernstudios ein Konzert im Foyer des Düsseldorfer Opernhauses. Mit Unterricht, Proben und Auftritten in großen und kleineren Partien erfahren die Mitglieder des Opernstudios eine intensive Förderung und Vorbereitung auf die eigene Karriere. Wesentliches Element ihres zweijährigen Engagements sind darüber hinaus ihre Meisterkurse mit anschließenden Konzerten. Die Deutsche Oper am Rhein lädt dazu Weltstars der Oper und Studienleiter bedeutender Opernhäuser ein.

Mi 15.05. – 18.00 Uhr Opernhaus Düsseldorf
Opernwerkstatt: „Pique Dame“ Ein Podiumsgespräch mit den beteiligten Künstlern und ein exklusives Probenerlebnis geben bei freiem Eintritt erste Einblicke in Tschaikowskys „Pique Dame“. Die Premiere ist am 25. Mai.


Fr 17.05. – 17.00 Uhr Balletthaus/Studio 1 Merowingerstraße 88 40225 Düsseldorf
American Modern Dance: Paul Taylor – Open Studio Die Premiere b.40 am 8. Juni 2019 widmet das Ballett am Rhein dem Modern Dance und zeigt in dem Programm unter anderem „Offenbach Ouvertures“ von Paul Taylor. Vorab gibt das „Open Studio“ Gelegenheit zu einem Probenbesuch und Podiumsgespräch im Balletthaus Bilk, dem Trainings- und Probenzentrum der Compagnie. Dramaturgin Anne do Paço und Richard Chen See, Repetiteur und langjähriger Tänzer von Paul Taylor’s American Modern Dance (PTAMD), geben Einblicke in die Erarbeitung von „Offenbach Overtures“ sowie in den Stil des bedeutenden amerikanischen Choreographen Paul Taylor (1930–2018). Die Veranstaltung findet im Rahmen des Tanzfestivals tanz nrw 2019 statt. Infos und Tickets

So 19.05. – 11.00 Uhr Opernhaus Düsseldorf
Symphoniker im Foyer Bevor sich die beliebte Kammermusik-Reihe der Düsseldorfer Symphoniker in die Sommerpause verabschiedet, erwartet das Publikum im Mai noch einmal ein Programm voller „Extravaganter Kombinationen“. In ihrer Sonntagsmatinee spannen die Musiker den Bogen vom „Militär- Septett“ des Mozart Schülers Johann Nepomuk Hummel mit seinem überraschenden Trompeten-Solo bis hin zu Camille Saint-Saëns’ heiterparodistischem Septett Es-Dur op. 65.
Für den modernen Kontrast sorgen die Sopranistin Heidi Elisabeth Meier und Pianist Wolfgang Wiechert u.a. mit Liedern von Ernst Křenek. I


Do 23.05. – 19.30 Uhr Theater Duisburg – unter Vorbehalt – Aktualisierungen unter www.operamrhein.de
Der RING-Zyklus startet im Theater Duisburg mit der Wiederaufnahme von „Das Rheingold“ von Richard Wagner Im „Rheingold“ setzt Richard Wagner die Grundpfeiler für seinen „Ring des Nibelungen“: Macht und Herrschaft versus Vertrauen und Liebe. Die Entscheidung für Ersteres zeigt sich im Liebesfluch Alberichs, der der Liebe entsagt, um damit das Rheingold zu erringen. Doch auch die Götter haben sich für Machterhalt und Besitzsteigerung entschieden. Göttervater Wotan verstößt gegen seine eigene Weltordnung, um den Bau Walhalls zu realisieren. Den Baumeistern Fafner und Fasolt hatte er zum Lohn die Göttin Freia versprochen, Hüterin des Geheimnisses ewiger Jugend und damit die Unsterblichkeit der Götter gefährdet. Also schwenkt Wotan um und bietet den Riesen das Rheingold an, auf dem jedoch ein Fluch liegt. Dieser fordert sofort ein erstes Opfer: Fafner erschlägt seinen Bruder. Wenn die Götter am Ende von „Rheingold“ in Walhall einziehen, ist ihr Untergang – die „Götterdämmerung“ – bereits unvermeidbar. Tickets für Vorstellungen, die im RING-Zyklus gezeigt werden, sind nur als Paket für alle vier Teile buchbar. 

Sa 25.05. – 19.30 Uhr Opernhaus Düsseldorf
PREMIERE: „Pique Dame“ von Peter Iljitsch Tschaikowsky Spielsucht, Geld und Liebesverlangen, das sind die drei Motive, um die sich Tschaikowskys Seelendrama „Pikowaja dama“ rankt. Hermann, ein haltloser junger Offizier, Lisa, eine von ihm leidenschaftlich geliebte, aber unerreichbar scheinende Frau und deren Großmutter, eine geheimnisumwitterte Gräfin, sind die Hauptfiguren in dem tragischen Spiel um persönliche Zuneigung und gesellschaftliche Anerkennung.
Unter der musikalischen Leitung von Aziz Shokhakimov sind neben zahlreichen Ensemblemitgliedern in den Hauptpartien die Gastsolisten Hanna Schwarz, Elisabet Strid und Sergey Polyakov zu erleben. Für die Neuinszenierung an der Deutschen Oper am Rhein konnte die US-Amerikanerin Lydia Steier gewonnen werden, die seit 2002 in Deutschland lebt und für ihre Regiearbeiten mehrfach ausgezeichnet wurde. Infos zum Stück, Termine, Besetzung und Tickets Pressefotos

So 26.05. – 17.00 Uhr Theater Duisburg – unter Vorbehalt – Aktualisierungen unter www.operamrhein.de
Wiederaufnahme: „Die Walküre“ von Richard Wagner Der Göttervater Wotan hat neun Walküren gezeugt, die ihm die gefallenen Helden der Schlachtfelder zu einer schlagkräftigen Armee rekrutieren. Damit rüstet er sich gegen Alberich, dem er den machtverheißenden Ring entlockt hat und der sich nun rächen will. Auch Alberich hat einen Sohn, mit dessen Hilfe er die Götter vernichten möchte.
Die Wucht des „Walküre“-Vorspiels zeugt von dem Zeitdruck, unter dem Wotan steht. Nur eine neue, schuldlose Generation kann eine neue Weltordnung begründen. Wotan setzt auf die Liebe des Zwillingspaares Siegmund und Sieglinde. Doch Wotans Frau Fricka verlangt Siegmunds Tod, denn als Schutzherrin der Familie darf sie Ehebruch und Inzest nicht dulden. Letztlich kann Wotans Lieblingstochter Brünnhilde zumindest die schwangere Sieglinde vor dem Tod retten.

Mi 29.05. – 18.00 Uhr Opernhaus Düsseldorf
Ballettwerkstatt: „b.40“: Mark Morris (Pacific) / Trisha Brown (Locus Trio) / Merce Cunningham (Night Wandering) / Paul Taylor (Offenbach Ouvertures) Ein Podiumsgespräch und ein exklusives Probenerlebnis geben bei freiem Eintritt erste Einblicke in den Ballettabend „b.40“. Premiere ist am 8. Juni.

Karten und weitere Informationen sind erhältlich im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211), an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100) sowie online über www.operamrhein.de.

Nach Wasserschaden: Absage von vier Vorstellungen im April

Oper setzt sich mit den Ticketinhabern in Verbindung  
Düsseldorf/Duisburg, 10. April 2019 - In Folge des verheerenden Wasserschadens, der am vergangenen Freitag das Theater Duisburg schwer beschädigt hat, müssen die für den weiteren Verlauf des Aprils 2019 geplanten Vorstellungen der Deutschen Oper am Rhein im Theater Duisburg abgesagt werden.

Dies betrifft im Einzelnen:  
- Sonntag, 14. April, 15.00 Uhr: „Der Opernbaukasten – Folge 4“
- Montag, 22. April, 18.30 Uhr: Wolfgang Amadeus Mozart – „Die Zauberflöte“
- Mittwoch, 24. April, 18.00 Uhr: Opernwerkstatt zu Richard Wagners „Götterdämmerung“
- Sonntag, 28. April, 18.30 Uhr: Ballett am Rhein – „b.38“  

Fünf Tage, nachdem durch die versehentlich ausgelöste Sprinkleranlage Bühne und Bühnentechnik im Theater Duisburg mit rund 80.000 Litern Wasser geflutet wurden, ist noch unklar, wann das Haus wieder bespielbar sein wird. Auch die für den April im Theater Duisburg angesetzten Proben zur Premiere von Richard Wagners „Götterdämmerung“ (Sonntag, 5. Mai 2019) können nicht wie geplant auf der Bühne des Theaters stattfinden.
„Wir wissen derzeit noch nicht, ob und in welcher Form wir die Inszenierung herausbringen können“, so der Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein, Christoph Meyer. „Wir bitten unser Publikum um Verständnis, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehen können, ob und wie wir ab Mai im Theater Duisburg proben und spielen können. Die Analyse des Ausmaßes der Beschädigung durch das Wasser ist noch längst nicht abgeschlossen.“  

Die Deutsche Oper am Rhein prüft derweil zahlreiche Alternativen, um ihren Spielplan in Duisburg in den Folgewochen zu sichern, darunter das Ausweichen in Ersatzspielstätten sowie halbszenische bzw. konzertante Aufführungen.   Die Deutsche Oper am Rhein setzt sich mit den Käuferinnen und Käufern, die Karten für die oben genannten Vorstellungen erworben haben, für den Umtausch in Verbindung. Karten für die Aufführungen ab Mai 2019 behalten zunächst ihre Gültigkeit.

Deutsche Oper am Rhein und Helikon-Oper Moskau unterzeichnen Kooperationsvertrag

Helikon-Oper Moskau im Oktober mit zwei Gala-Konzerten im

Rahmen der „Russian Seasons“ in Düsseldorf und Duisburg zu Gast

Düsseldorf/Duisburg, 9. April 2019 - Mit der Moskauer Helikon-Oper verbindet die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg eine erfolg­reiche Zusammenarbeit und künstlerische Freundschaft.
In Anwesenheit von
Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, unterzeichneten Christoph Meyer, Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein, und Dmitri Bertman, der Gründer und künstleri­sche Direktor der Helikon-Oper Moskau, am Samstag, 7. April, einen Kooperationsvertrag, in dem die Zusammen­arbeit der beiden Häuser im Rahmen des jährlich stattfindenden internationalen Kultur­projekts „Russian Seasons“ vereinbart ist. Geplant sind zwei Gala-Konzerte, bei denen Gesangssolisten, der Chor und das Orchester der Helikon-Oper am 26. Oktober im Theater Duisburg und am 27. Oktober im Opernhaus Düsseldorf zu erleben sind.

 

2019 ist Deutschland Gastgeber der „Russian Seasons“. Von Januar bis Dezember finden in 77 deutschen Städten 453 Veranstaltungen statt, an denen mehr als 100 Kultureinrichtungen Russlands und Deutschlands teilnehmen. Deutschland ist, nach Japan im Jahr 2017 und Italien im Jahr 2018, das dritte Land, das die „Russian Seasons“ ausrichtet.

 

Begonnen hatte die Zusammenarbeit der beiden Opernhäuser mit der Produktion von Nikolai Rimski-Korsakows Opernsatire „Der goldene Hahn“, die am 15. April 2016 Premiere im Opernhaus Düsseldorf feierte. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Düsseldorf und Moskau initiierten Christoph Meyer und Dmitri Bertman am 14. Mai 2017 ein Gala-Konzert mit Solisten der Helikon-Oper und der Deutschen Oper am Rhein im Düsseldorfer Opernhaus. Der Gegenbesuch folgte am 4. September 2018 in Moskau, als sieben Sängerinnen und Sänger der Deutschen Oper am Rhein gemeinsam mit ihren Moskauer Kollegen in der Helikon-Oper auftraten.

 

Karten für die beiden Gala-Konzerte sind ab 7. Mai im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211), an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100) und online über www.operamrhein.de erhältlich. Das Programm wird rechtzeitig bekannt gegeben.

 

 Isabel Pfeiffer-Poensgen, Christoph Meyer, Dmitri Bertman bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages. FOTO: Deutsche Oper am Rhein.


b.39: Neues Ballettprogramm im Düsseldorfer Opernhaus

Düsseldorf/Duisburg, 1. April 2019 - In seinem neuen Programm b.39 zeigt das Ballett am Rhein die Uraufführungen „44 Duos“ von Martin Schläpfer und „Atmosphères“ von Martin Chaix sowie die deutsche Erstaufführung „Dances with Piano“ von Hans van Manen. Premiere ist am Freitag, 12. April, um 19.30 Uhr im Opernhaus Düsseldorf. Mit Podiumsgesprächen und Probenausschnitten gibt die öffentliche Ballettwerkstatt schon am Donnerstag, 4. April, um 18.30 Uhr bei freien Eintritt im Opernhaus Einblick in die neuen Stücke.

Ein Meisterwerk des Niederländers Hans van Manen eröffnet das dreiteilige Programm b.39: 2014 von Het Nationale Ballet Amsterdam als „Dances with Harp“ uraufgeführt, stellt das Ballett am Rhein das Stück in einer neuen Fassung als „Dances with Piano“ vor – mit der jungen, preisgekrönten Musikerin Schaghajegh Nosrati am Klavier.

„Atmosphères“ nennt Martin Chaix sein Stück, in dem er Klangwelten von Krzysztof Penderecki, György Ligeti und Ludwig van Beethoven aufeinander treffen lässt. Von 2009 bis 2015 selbst Tänzer beim Ballett am Rhein, choreographierte Chaix 2013 für seine damaligen Tänzerkolleg*innen mit „We were right here!!“ sein erstes Stück. Seither hat er sehr erfolgreich mit verschiedenen Ensembles in Europa, Korea und Japan gearbeitet.

Für Martin Schläpfer werden Bartóks 44 Duos für zwei Violinen zu Impulsgebern für 44 Tänze. Nach „Schwanensee“ und „Ulenspiegeltänze“ kehrt Schläpfer zu der von ihm hochgeschätzten intimeren Kammermusik zurück. Es sind jene von Volksliedern und -tänzen inspirierten Miniaturen, deren scheinbare Naivität ihn faszinieren – das Zurückkehren zum Einfachsten: zur Essenz. Dragos Manza, 1. Konzertmeister der Düsseldorfer Symphoniker, und Catherine Ribes, Stimmführerin der 2. Violinen, interpretieren die von Béla Bartók ursprünglich zu Studienzwecken komponierten Duos.

Ballett am Rhein - b.39 van Manen / Chaix / Schläpfer Premiere Fr 12.04.2019, 19.30 Uhr – Opernhaus Düsseldorf Weitere Vorstellungen So 14.04., Di 16.04., Mo 22.04., Fr 26.04., Di 30.04., Do 02.05., So 05.05., Fr 10.05., So 12.05.2019 Dauer b.39: ca. 2 ¼ Stunden, zwei Pausen
Ballettwerkstatt Do 04.04.2019, 18.30 Uhr – Opernhaus Düsseldorf (ab 18.00 Uhr öffentliches Training) – Eintritt frei --- Tickets von 19,00 bis 90,00 Euro im Opernshop Düsseldorf, an der Theaterkasse Duisburg, telefonisch und online unter www.ballettamrhein.de

Probe mit Martin Schläpfer. FOTO Gert Weigelt

Der Kinderchor am Rhein begrüßt den Frühling

Der Kinderchor am Rhein holt den Frühling ins Theater Duisburg: Am Sonntag, 31. März, um 11.00 und um 15.00 Uhr laden die 65 jungen Sängerinnen und Sänger zusammen mit den Duisburger Philharmonikern zu zwei Frühjahrskonzerten ins Opernfoyer ein. Im Rahmen von „klasse.klassik“ präsentiert der Kinderchor unter der Leitung von Sabina López Miguez ein vielseitiges Programm und ermuntert zum Mitsingen.

 

Die Sängerinnen und Sänger folgen Wolfgang Amadeus Mozarts „Sehnsucht nach dem Frühling“, singen bekannte Frühlingslieder, Songs aus den Filmen „The Snowman“ und „Mary Poppins“, aber auch drei Tierfabeln des französischen Dichters Jean de la Fontaine, die der Cellist Friedmann Dreßler für den Kinderchor vertont hat. Mit dem „Ave Verum“ von Camille Saint-Saëns und zwei Stücken von Cristi Cary Miller (alle Arrange­ments: Friedmann Dreßler) lassen die jungen Vokalisten auch geistliche Musik erklingen. Durch das Programm führt die Musiktheaterpädagogin der Deutschen Oper am Rhein, Dina Wälter.

 

Das Konzert macht Lust aufs Singen und den ein oder anderen Zuhörer vielleicht auch zum aktiven Sänger: Als Angebot der Jungen Oper am Rhein probt der Kinderchor am Rhein jeden Freitagnachmittag unter der Leitung von Sabina López Miguez im Theater Duisburg: Die Jüngsten zwischen sechs und neun Jahren singen im Vorchor, die älteren im Haupt- und im Jugendchor. In dieser Spielzeit wirken sie an der neuen Familienoper „Geisterritter“ und am Mitsing-Projekt „Sing together“ im Theater Duisburg mit.

 

Foto Max Brunnert

Das Frühjahrskonzert des Kinderchors am Rhein ist eine gemeinsame Veranstaltung der Duisburger Philhar­mo­niker und der Deutschen Oper am Rhein im Rahmen von „klasse.klassik“, der Education-Abteilung der Duisburger Philharmoniker. Karten sind für 9 € (ermäß. 5 €) an der Theaterkasse Duisburg, Tel. 0203.28362-100, und über www.theater-duisburg.de erhältlich.


Die Junge Oper am Rhein zu Besuch in der Kinder – und Jugendklinik der Helios St. Johannes Klinik

Gesang, Gelächter und ein wenig Magie

Duisburg, 25. März 2019 - Hoher Gesang, Geigenmusik und schallendes Gelächter, welches über die Flure hallt. Das ist nicht alltäglich auf den Fluren der Kinderklinik in der Helios St. Johannes Klinik in Alt-Hamborn. Aber dies war auch nicht ein alltäglicher Nachmittag, sondern etwas Besonderes. Rund 20 Kinder und ihre Eltern lauschten am vergangenen Samstag, den 23.03, den Darstellerinnen der Jungen Oper am Rhein im klinikeigenen Spielzimmer. Aufgeführt wurde das Stück „Nils Karlsson Däumling“, eine Geschichte über die ungewöhnliche Freundschaft zwischen dem sonst so einsamen Jungen Bertil und dem nur daumengroßen Nils, der unter Bertils Bett in einem Mauseloch wohnt.
„Es ist schön zu sehen, was den Kindern so eine Abwechslung im Klinikalltag bedeutet“, so Monika Scharmach, Vorstandsvorsitzende von KiK (Kind im Krankenhaus) und Mitorganisatorin dieses besonderen Nachmittages in der Kinder- und Jugendklinik.
„Solche Aufführungen, Musik, eine gelockerte Atmosphäre – Leib, Geist und Seele sind untrennbar verbunden und sollten auch im Gesamten berücksichtigt werden, um Kindern bei der Genesung helfen zu können“, erklärt Dr. med. Peter Seiffert, Chefarzt der Kinder- und Jugendklinik.
Auch die Schauspielerinnen zeigten sich am Ende begeistert und lobten die tolle Stimmung und wie begeistert die Kinder mitgemacht haben. Am Ende verließen viele der kleinen Zuschauern den Raum den Zauberspruch murmelnd, den Bertil benutzt um so klein wie Nils zu werden: „Daumen drücken, Augen zu. Ganz zu. Und dann sagst Du: Killevipps“

Gold! Musiktheaterstück für Kinder ab 5 Jahren

Die Deutsche Oper am Rhein präsentiert eine neues Musiktheaterstück für Kinder ab 5 Jahren / Premiere am 1. April in den FFT Kammerspielen

 

Düsseldorf/Duisburg, 20. März 2019 - Die Deutsche Oper am Rhein ist zu Gast im FFT Düsseldorf: In den FFT Kammer­spielen (Jahnstraße 3) präsentiert sie am Montag, 1. April, um 11.00 Uhr die Premiere von „GOLD!“. Das mehrfach preisgekrönte und europaweit erfolgreiche Musiktheaterstück des niederländischen Komponisten Leonard Eversrichtet sich an Kinder ab 5 Jahren: Angelehnt an das Märchen „Der Fischer und seine Frau“ erzählen die Mezzosopranistin Amélie Saadia und der Schlagzeuger Ralf Zartmann eine Geschichte über die Macht und Gefahren des Wünschens.
Inszeniert wird sie von Ilaria Lanzino; sie ist Regieassistentin an der Deutschen Oper am Rhein und setzt mit „Gold!“ bereits ihr drittes Musiktheaterstück für Kinder in Szene. Im Bühnenbild und mit Kostümen von Emine Güner kommt es in der nächsten Spielzeit auch in den Foyers des Düsseldorfer Opernhauses und des Theaters Duisburg auf die Bühne.

 

Die Geschichte handelt von Jakob, der eines Tages beim Angeln einen verzauberten Fisch fängt. Im Tausch gegen die Freiheit verspricht der Fisch ihm die Erfüllung seiner Wünsche. Jakob wünscht sich Schuhe und ist damit eigentlich zufrieden, doch seine unersättlichen Eltern wollen mehr: Ein Schloss, Bedienstete, fantastische Urlaube – immer neue Forderungen muss Jakob an den Zauberfisch richten. Doch mit dem Reichtum wächst die Unzufriedenheit. Bald wünscht sich Jakob nur noch, dass alles so sein möge wie vorher …

 

In „Gold!“ werden alle Rollen von einer einzigen Sängerin erzählt, gesungen und gespielt – so entsteht viel Raum für die eigene Fantasie. Unterstützt wird Amélie Saadia (Foto FOTO Vermaut Premol) von Ralf Zartmann, dessen Instrumentarium neben den Melodieinstrumenten Vibra- und Marimbafon auch eine Vielzahl perkussiver Rhythmusinstru­mente wie Trommel, Gong und Muschelbecken umfasst.

 

Diese melodische und rhythmische Vielfalt des Schlagwerks erweckt die glitzernden Wellen des Meeres ebenso wie das Funkeln der Sterne am Nachthimmel zu poetischem Leben, entführt die Zuschauer in die Weite prächtiger Schlösser und den Rummel entlegener Vergnügungsparks und begleitet Jakobs Abenteuer mit dem verzauberten Fisch, seine Freude und seine wachsende Verzweiflung.

 

„GOLD!“ für Kitas, Grundschulen und Familien in den FFT Kammerspielen, Jahnstraße 3, in Düsseldorf:

Mo 01.04. – 11.00 Uhr (ausverkauft) / So 07.04. – 11.00 Uhr / Mo 08.04. – 11.00 Uhr / Mi 10.04. – 11.00 Uhr / Fr 12.04. – 11.00 Uhr / Di 23.04. – 15.00 Uhr / Do 25.04. – 15.00 Uhr.

Karten (12 € / erm. 6,50 €): Opernshop Düsseldorf, über Tel. 0211.89 25 211 und  www.operamrhein.de

 Kinderzeichnung



Schläpfers „Schwanensee“ auf DVD

Düsseldorf/Duisburg, 19. März 2019 - Die mit Spannung erwartete „Schwanensee“-Interpretation des preisgekrönten Choreographen Martin Schläpfer wurde in dieser Spielzeit mit anhaltender Begeisterung in Düsseldorf und Duisburg gefeiert. Am 15. März ist Schläpfers „Schwanensee“ bei Euroarts auf DVD erschienen und ist unter anderem in den Opernshops und Foyers der Deutschen Oper am Rhein zu erwerben.
Unter der Regie von Peter Schönhofer hatten WDR/arte/3sat die Neukreation für das Ballett am Rhein aufgezeichnet. Sämtliche Vorstellungen in Düsseldorf und Duisburg waren in dieser Spielzeit ausverkauft. Martin Schläpfers „Schwanensee“ geht im September auf Gastspielreise nach Japan und kehrt auch auf die beiden Bühnen der Deutschen Oper am Rhein zurück.  Eine märchenhafte Geschichte über das Erwachsenwerden erzählen die Tänzerinnen und Tänzer des Balletts am Rhein in der expressiven Handschrift ihres Choreographen Martin Schläpfer.

In die geordnete und determinierte Welt am Königshof bricht mit dem Auftauchen der in einem bösen Zauber gefangenen Schwanenfrauen plötzlich die Schwarze Romantik mit all ihren Geheimnissen, Träumen, Sehnsüchten und dunklen Wesen herein. Höfische Etikette, hinter der sich die Charaktere verstecken können, lässt der Schweizer Choreograph aus, in seinem „Schwanensee“ stehen die Protagonisten im steten Kontakt und in direkter emotionaler Konfrontation.  

Ballett am Rhein „Schwanensee“ von Martin Schläpfer auf DVD Laufzeit: 130 Min.
Unverbindliche Preisempfehlung: 20,00 Euro Tonformat: stereo / Dolby Digital 5.0 / DTS 5.0 Bild: 16:9 (NTSC) Untertitel: Deutsch, Englisch Künstler: Ballett am Rhein, Martin Schläpfer (Choreographie), Düsseldorfer Symphoniker, Axel Kober Label: EuroArts, 2018  
 

Theater Bonn und Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg trauern um Kostümbildnerin Renate Schmitzer

Düsseldorf/Duisburg, 18. März 2019 -Die Kostümbildnerin Renate Schmitzer ist in der Nacht zum Freitag, 15. März, mit 78 Jahren nach kurzer Krankheit verstorben.

Mit Regisseur Dietrich W. Hilsdorf verband Renate Schmitzer eine kontinuierliche Zusammenarbeit, die sie über 20 Jahre hinweg regelmäßig an das Theater Bonn führte – zuletzt für seine erfolgreichen Inszenierungen von Giuseppe Verdis „Attila“, „Aida“ und Mozarts „Così fan tutte“. „Von ihrer Erfahrung und Professionalität haben wir alle gelernt. Ihr Name verbindet sich mit einigen der größten Erfolge der Bonner Theatergeschichte“, hält Bonner Generalintendant Dr. Bernhard Helmich fest.

 

An der Deutschen Oper am Rhein war Renate Schmitzer bis vor kurzem tätig: Hier hat sie – im Team mit Dietrich W. Hilsdorf und dem Bühnenbildner Dieter Richter – die Kostüme für Richard Strauss‘ „Ariadne auf Naxos“, Otto Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor“ und zuletzt für Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ entworfen. „Jedes ihrer Kostümbilder offenbart einen großen Erfahrungsschatz, enormes Wissen und handwerkliches Können, jedes besticht durch Feinheit und ihr Gefühl für Details“, sagt Generalintendant Christoph Meyer. „Auf äußerst moderne, zeitgemäße Weise gelang es Renate Schmitzer, den Figuren Charakter zu geben und ihre Herkunft, Eigenheit und psychologische Rolle auf der Bühne sichtbar zu machen.“

 

Renate Schmitzer wurde in Nürnberg geboren und studierte Kostümgestaltung in Köln. Nach festen Engagements an den Theatern Dortmund und Ulm arbeitete sie seit vielen Jahren freiberuflich sowohl im Bereich der Oper als auch für Ballett und Schauspiel. Stationen ihrer beeindruckenden beruflichen Laufbahn waren – neben den beiden Häusern am Rhein – die Theater Bern, Zürich, Genf, Frankfurt, München, Berlin, Wien, Kopenhagen, Paris und London. Sie arbeitete mit Regiegrößen wie John Dew, Juri Lubimow, Peter Mussbach, Giancarlo del Monaco, Augusto Fernandez und Eike Gramss.

 

Ihrer Familie und ihren Weggefährten sprechen das Theater Bonn und die Deutsche Oper am Rhein ihr tief empfundenes Beileid aus.

 

 Renate Schmitzer mit Bühnenbildner Dieter Richter im Januar 2018 während der Neuproduktion von Richard Wagners „Die Walküre“ zeigen (FOTO Susanne Diesner).

 

Deutsch-argentinischer Choreograph und Regisseur Demis Volpi wird Ballettdirektor und Chefchoreograph des Balletts am Rhein

Düsseldorf/Duisburg, 15. März 2019 - Demis Volpi wird zur Spielzeit 2020/21 neuer Ballettdirektor und Chefchoreograph des Balletts am Rhein. Der Aufsichtsrat der Deutschen Oper am Rhein berief den argentinischen Choreographen und Regisseur in einer außerordentlichen Sitzung am Freitag, 15. März 2019, einstimmig zum Nachfolger von Martin Schläpfer, der zur Saison 2020/21 als Ballettdirektor an das Wiener Staatsballett wechselt. Demis Volpi unterzeichnete einen Vier-Jahres-Vertrag bis zur Saison 2023/24.

 

Demis Volpi - Foto Demis Volpi ©Andreas Endermann - war zwischen 2013 und 2017 als Haus-Choreograph des Stuttgarter Balletts tätig. Freiberuflich hat er für zahlreiche renommierte Compagnien kreiert, darunter die Compañía Nacional de Danz de México, das American Ballett Theater New York, das Ballet of Flanders, das Ballet de Santiago de Chile, DanceWorks Chicago, das Northern Ballet in Leeds und das Korean National Ballet. Zudem hat er für Tänzer*innen wie Alessandra Ferri, Herman Cornejo, Alicia Amatriain, Sue Jin Kang, Cory Stearns oder Luis Ortigoza choreographiert. In Deutschland hat er neben seiner Tätigkeit für das Stuttgarter Ballett als Choreograph u.a. für das Ballett Dortmund, das Ballett im Revier Gelsenkirchen und das Badische Staatsballett sowie als Opernregisseur am Saarländischen Staatstheater, am Nationaltheater Weimar, an der Oper Heidelberg und an der Oper Stuttgart Erfolge gefeiert.

 

Für seine Kreationen ist der 33jährige mehrfach auf internationalem Parkett ausgezeichnet worden. So war er 2018 für die International Opera Awards (Kategorie „Beste Produktion“ für „Death in Venice“, Staatsoper Stuttgart) und den Prix Benois de la Danse am Bolshoi Theater in Moskau (Beste Choreographie für „Salome“, Stuttgarter Ballett) nominiert. Er ist Träger des Deutschen Tanzpreises (2014, Kategorie „Zukunft“), wurde 2017 in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt zum Nachwuchskünstler des Jahres gewählt und erhielt den Chilenischen Kunstkritiker-Preis.

 

„Demis Volpi ist einer der spannendsten, kreativsten und vielversprechendsten Choreographen und Regisseure der jungen Generation“, so der Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein, Prof. Christoph Meyer. Er verfügt über wertvolle, langjährige Erfahrung in der Arbeit mit großen Ballettcompagnien, über profundes administratives Know-How sowie enormes künstlerisches Potenzial. Er hat uns  insbesondere durch seine moderne, genreübergreifende Herangehensweise überzeugt, die den Tanz als interdisziplinäres Medium definiert.“ Mit seinen „innovativen Ideen und seiner beeindruckenden künstlerischen Vita“, so Christoph Meyer weiter, habe sich Demis Volpi inmitten eines hochqualifizierten internationalen Bewerberfeldes durchgesetzt.

„Nach zehn wunderbaren Jahren der Zusammenarbeit mit Martin Schläpfer, der hier in Düsseldorf und Duisburg Außerordentliches geleistet und das Ballett am Rhein zu einer der wichtigsten Adressen für den europäischen Tanz gemacht hat, war uns klar: Einen ,Nachfolger“, der nahtlos an Martin Schläpfers Arbeit und Ästhetik anknüpft, kann es nicht geben – und soll es auch nicht geben. Bei einem solchen Wechsel braucht es Mut zur Veränderung. Daher freuen wir uns nun sehr auf einen jungen, äußerst begabten Kollegen, der seiner großen Herausforderung mit Respekt, aber gleichzeitig auch mit Innovationskraft und dem nötigen Selbstbewusstsein begegnen wird.“

 

Hans-Georg Lohe, Kulturdezernent der Stadt Düsseldorf: „Auch in Zukunft sehe ich das Ballett am Rhein als eine der führenden, internationalen Ballett-Compagnien, als wichtigen Botschafter für Düsseldorf und Duisburg. Mit Demis Volpi haben wir für diese Aufgabe einen herausragenden jungen Choreographen verpflichten können, der durch seine Begeisterung für den Tanz, seinen Ideenreichtum und seine kluge, intensive Auseinandersetzung mit klassischen wie auch zeitgenössischen Werken neue Sichtweisen ermöglicht und das Ballett weiter entwickeln wird."

 

Thomas Krützberg, Kulturdezernent der Stadt Duisburg, freut sich ebenfalls über die Verpflichtung Volpis: „Das Ballett am Rhein trägt entscheidend zum Erfolg der einzigarten Theaterehe bei, die seit mehr als 60 Jahren in Duisburg und Düsseldorf ein vielfältiges, künstlerisch hochklassiges Programm einem breiten Publikum zugänglich macht. Umso mehr freuen wir uns, dass es uns gelungen ist, mit Demis Volpi einen der derzeit interessantesten und auch begehrtesten Choreographen seiner Generation zu verpflichten, um das internationale Top-Niveau der Compagnie zu sichern und dem Ballett an Rhein und Ruhr zugleich neue Impulse zu verleihen.“

 

Demis Volpi: „Mit großer Freude sehe ich der Herausforderung entgegen, das Ballett am Rhein ab der Spielzeit 2020/21 zu leiten und bin dankbar für das in mich gesetzte Vertrauen. Ich sehe meine Aufgabe darin, auf dem aufzubauen, was die Compagnie in den vergangenen Jahren bis heute erreicht hat; es wird also um die Pflege des neoklassischen Repertoires, die Einbindung wichtiger zeitgenössischer Choreograph*innen und Künstler*innen sowie die Erweiterung des Freiraums für neue choreographische Sprachen gehen. Darüber hinaus freue ich mich aber selbstverständlich auch darauf, eigene Akzente zu setzen, u.a. durch die Kreation eigener abendfüllender Handlungsballette zur weiteren Entwicklung des Repertoires und des Profils des Balletts am Rhein.

Zunächst freue ich mich jedoch auf das Kennenlernen der Tänzer*innen und Mitarbeitenden in den kommenden Wochen, sowie auf die  Zusammenarbeit mit Christoph Meyer. Ich bin zudem sehr gespannt auf das Duisburger und Düsseldorfer Publikum und hoffe darauf, dass es den zukünftigen künstlerischen Entwicklungen seines Balletts mit Neugier und Offenheit begegnen wird.“ 

 

 

 

Verdis Oper „Falstaff“ ab Sonntag im Theater Duisburg

Duisburg, 22. Februar 2019 - Am Sonntag, 24. Februar, um 18.30 Uhr kehrt Giuseppe Verdis Oper „Falstaff“ nach langer Zeit auf die Bühne des Theaters Duisburg zurück. Es ist sein letztes Bühnenwerk, gilt als abschließendes Meisterwerk und geniale Quintessenz seines umfangreichen Opernschaffens.

Unter der musikalischen Leitung von David Crescenzi stehen bis zum 3. April vier Vorstellungen auf dem Programm. Sergio Vitale ist Sir John Falstaff, der sich – eher ungewollt, aber keineswegs unschuldig – mit den lustigen Weibern Alice (Sylvia Hamvasi), Mrs. Quickly (Renée Morloc) und Meg Page (Lisa Wedekind) anlegt. Bogdan Baciu ist Ford, Heidi Elisabeth Meier und Ibrahim Yesilay spielen das junge Paar Nannetta und Fenton.  

Sir John Falstaff ist ein Genussmensch, besonders in Verdis Oper, der Shakespeares Komödie „The Merry Wives of Windsor“ als Vorlage diente. Falstaff liebt den Wein, das gute Essen und auch die Ladies, voraus­gesetzt, dass ihre Ehegatten vermögend sind. Um an deren Geld heranzukommen, versendet er auch schon mal Liebesbriefe in doppelter Ausführung mit gleichem Wortlaut.

Das löst eine Lawine von Entrüstung und Racheobsessionen aus, die letztlich zur Folge haben, dass nicht nur der alte Ritter, sondern auch die von Eifersucht besessenen honorigen Bürger des Städtchens Windsor gehörig verspottet und bestraft werden. Mit viel Liebe zum Detail hat Michael Hampe hat das Stück 1995 für die Deutsche Oper am Rhein inszeniert.
Das ganz aus Holz gefertigte Bühnenbild von John Gunter erinnert an das Londoner Globe Theatre der Shakespeare-Zeit, die aufwändigen Kostüme nehmen Bezug auf die Entstehungszeit der Oper im späten 19. Jahrhundert.  

Sergio Vitale (Falstaff), Torben Jürgens (Pistola), Cornel Frey (Bardolfo). FOTO: Jochen Quast

„Falstaff“ im Theater Duisburg: So 24.02. – 18.30 Uhr / Do 28.02. – 19.30 Uhr / Di 19.03. – 19.30 Uhr / Mi 03.04. – 19.30 Uhr.
Tickets und weitere Informationen: Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100), Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211) und online über
www.operamrhein.de

 

Oper und Ballett am Rhein im März 2019

Fr 01.03. – 19.30 Uhr Opernhaus Düsseldorf
Giuseppe Verdi: La traviata

Auf dieses Rollendebüt können sich Belcanto-Fans freuen: Die international gefragte Sopranistin Adela Zaharia, die in Düsseldorf zuletzt in ihrer Rolle als Maria Stuarda für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, gibt ihr Debüt als Violetta Valéry. Zaharia, seit der Spielzeit 2015/16 Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein, feiert Erfolge auf der ganzen Welt:

 Im Dezember 2017 gab sie als Lucia di Lammermoor ihr umjubeltes Debüt an der Bayerischen Staatsoper München. In diesem Jahr folgte dort bei den Münchner Opernfestspielen ihr ebenfalls erfolgreiches Rollendebüt als Angelica (Haydn „Orlando Paladino“), ein weiteres Gastengagement führte sie als Gilda an die Los Angeles Opera. Außerdem debütierte Adela Zaharia bei den BBC Proms in Iain Bells Komposition „Aurora“.
Als Violetta Valéry ist sie ab 1. März an der Seite des ebenfalls als Star der jungen Generation gefeierten Rame Lahaj als Alfredo Germont zu erleben. Alfredo ist fest dazu entschlossen, seine Liebe zu der einst gefeierten Edelkurtisane gegen alle gesellschaftlichen Widerstände zu verteidigen, scheitert jedoch an der moralischen Härte seines Vaters und der feinen Pariser Gesellschaft. Um ihn vor der sozialen Ächtung zu bewahren, verzichtet die schwerkranke Violetta auf Alfredo und damit auf ihren Traum von einer bürgerlichen Zukunft.

Sa 02.03.-So 10.03. National Kaohsiung Center for the Arts Weiwuying National Taichung Theatre Taiwan
Ballett am Rhein auf Gastspiel in Taiwan Mit Martin Schläpfers Choreographie „7“ zu Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 7 e-Moll folgt die preisgekrönte Compagnie vom 2. bis zum 10. März einer Einladung nach Taiwan.
Die erste Station macht das Ballett am Rhein im National Kaohsiung Center for the Arts Weiwuying, dem weltweit größten Zentrum für darstellende Künste, das erst vor wenigen Monaten eröffnet wurde. Danach führt die Reise nach Taichung in das ebenfalls hochmoderne National Taichung Theatre.

Musikalisch begleitet wird die Compagnie vom Taipei Symphony Orchestra unter der Leitung von Wen-Pin Chien. „7“ ist eines der meist gefragten Stücke aus dem Repertoire des Balletts am Rhein: Es war unter anderem bereits in Moskau, München, Edinburgh und Bilbao zu erleben. Informationen zum Ballettgastspiel

So 03.03. – 11.00 Uhr Foyer im Opernhaus Düsseldorf (ausverkauft)
Symphoniker im Foyer
Gute Tradition und deshalb natürlich auch in dieser Spielzeit wieder auf dem Programm ist das Karnevalskonzert des Caféhausensembles der Deutschen Oper am Rhein. Ebenfalls gute Tradition: Das Konzert ist bereits ausverkauft.

Sa 09.03. – 19.30 Uhr Opernhaus Düsseldorf
Sergej Prokofjew: Der feurige Engel

Diese Oper ist nichts für schwache Nerven. Sie erzählt die Schauergeschichte über eine Frau, die mit teuflischer Besessenheit einen Engel liebt. Ritter Ruprecht gerät in den Bann dieser scheinbar von Dämonen heimgesuchten Renata und begibt sich mit ihr auf eine abenteuerliche Suche nach ihrem feurigen Engel, die vor der Inquisition endet.
Als Prokofjew 1920 in New York mit der Komposition seiner Oper „Der feurige Engel“ begann, war er geradezu besessen von diesem Stoff, spiegelten sich doch darin auch persönliche Ängste und Befürchtungen, die ihn vor seiner Rückkehr in die stalinistische Sowjetunion bewegten.
Regisseur Immo Karaman, der an der Deutschen Oper am Rhein eindrucksvolle Regiearbeiten wie den vierteiligen Britten-Zyklus und Zemlinskys Operneinakter „Der Zwerg“ schuf, verortet diese selten zu erlebende Oper in einer mysteriösen Heilanstalt, inszeniert sie als quasi filmischen Alptraum, zitiert dabei Klassiker des Psycho- und Horrorgenres und schafft einmal mehr ein packendes Drama, das unter die Haut geht.

So 17.03. – 11.00 Uhr Foyer im Opernhaus Düsseldorf
Liedermatinee mit Anke Krabbe

Mit der von Operndirektor Stephen Harrison geschaffenen und am Klavier begleiteten Foyer-Serie an Matineen und Soireen hat die Liedinterpretation im Düsseldorfer Opernhaus einen festen Platz.
Anke Krabbe, die zuletzt als Rosalinde in der StraußOperette „Die Fledermaus“ und als Atalanta in Händels Barockspektakel „Xerxes“ das Publikum auf ihrer Seite hatte, stellt den Liederzyklus „Das Marienleben“ op. 27 von Paul Hindemith nach Gedichten von Rainer Maria Rilke vor.

Sa 23.03. – 19.00 Uhr Opernhaus Düsseldorf
10. Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung

Die Düsseldorfer AIDS-Gala wird zehn Jahre alt! Seit 2009 veranstaltet die Deutsche Oper am Rhein jährlich mit diesem festlichen „Glanzlicht der Extraklasse“ (WZ) eines der wichtigsten Charity-Events Deutschlands, denn alle Künstler*innen verzichten auf ihre Gage, sodass der Reinerlös der Deutschen AIDS-Stiftung zu Gute kommen kann.
Auch in diesem Jahr verspricht ein hochkarätiges Sängerensemble aus Stars und Newcomern, begleitet von den Düsseldorfer Symphonikern unter der Leitung des italienischen Dirigenten Paolo Arrivabeni ein ganz besonderes Opernerlebnis. Durch das Programm führt erstmals der Fernsehmoderator Joachim Llambi. Mit dem Erlös der 10. Festlichen Operngala Düsseldorf setzt die Deutsche AIDS-Stiftung ihre Hilfen für Menschen mit HIV/ AIDS in Düsseldorf, NRW und Mosambik fort.

Sa 30.03. – 19.30 Uhr Theater Düsseldorf
PREMIERE Charles Gounod: Roméo et Juliette

Romeo und Julia auf der Opernbühne: Charles Gounod schuf mit seiner Adaption der berühmten Shakespeare-Tragödie ein faszinierendes Stück voller berührender Gesangsszenen, Poesie und Leidenschaft, aber auch großer, unter die Haut gehender Dramatik. Eine Liebesgeschichte zweier Menschen, die gefangen sind zwischen Traditionen und dem eigenen Wunsch, glücklich zu sein.
Eine Frau auf der Suche nach sich selbst und verloren in einer Gesellschaft, die sich hinter einer Maske verbirgt und individuelles Glück nicht akzeptieren kann. Ein Mann, der als Sündenbock für die Probleme anderer herhalten muss und zum Wohle aller „geopfert“ wird. Philipp Westerbarkei führt Regie, Bühne und Kostüme gestaltet Tatjana Ivschina. Die musikalische Leitung hat David Crescenzi.

So 31.03. – 11.00 Uhr Foyer im Opernhaus Düsseldorf
Meisterklasse!
Die seit dieser Spielzeit neu verpflichteten Mitglieder des Opernstudios absolvieren ihren dritten Meisterkurs, der dieses Mal von Kammersängerin Linda Watson geleitet wird. Das Ergebnis ihrer künstlerischen Arbeit stellen die jungen Sängerinnen und Sänger wieder in einem der beliebten Meisterklassen-Konzerte im Foyer des Opernhauses Düsseldorf vor.

So 31.03. – 11.00 Uhr und 15.00 Uhr Foyer im Theater Duisburg
Frühjahrskonzert des Kinderchors am Rhein

Mit 60 jungen Sängerinnen und Sängern wirkt der Kinderchor am Rhein in großen Opernproduktionen wie „Carmen“ oder „Turandot“ mit. In dieser Spielzeit ist der Kinderchor in „L’Enfant et les Sortilèges“ von Maurice Ravel und darüber hinaus in dem großen Chorprojekt „Sing together“ in Duisburg zu erleben, der Jugendchor ist an der Familienoper „Geisterritter“ beteiligt.
Im Theater Duisburg gestaltet der Kinderchor gemeinsam mit den Duisburger Philharmonikern zudem erneut sein beliebtes Frühjahrskonzert für Familien, nicht zuletzt um andere Kinder für das Mitsingen im Chor zu begeistern.

Karten und weitere Informationen sind erhältlich im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211), an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100) sowie online über www.operamrhein.de.

Hörspiel-Projekt : „Sound of Duisburg“

Freie Plätze im Hörspiel-Projekt der Jungen Oper am Rhein  
Düsseldorf/Duisburg, 05. Februar 2019 - Unter dem Titel „Sound of Duisburg“ startet die Deutsche Oper am Rhein am Donnerstag, 14. Februar, ein neues Hörspielprojekt im Theater Duisburg. Bei wöchentlichen Treffen bis zum 11. April können Kinder zwischen 9 und 13 Jahren ein eigenes Gruselhörspiel entwickeln. Einige Plätze sind noch frei – die Teilnahme ist kostenlos.  

Verwinkelte Gänge, schiefe Treppen, geheime Spiegeltüren und die vielen unbekannten Geräusche und Gerüche im Theater bilden die perfekte Kulisse für eine aufregende Geschichte. Unter der Leitung von Katja Fischer und Dina Wälter (Junge Oper am Rhein) erkunden die Kinder fantasieanregende Orte im Theater, treffen auf Künstlerinnen und Künstler und besuchen die Probebühnen und Werkstätten der Deutschen Oper am Rhein.

Auch die Auseinandersetzung mit der neuen Familienoper „Geisterritter“ (Premiere am 19. Juni im Theater Duisburg) regt zu eigenen kleinen Geschichten an, die sie gemeinsam zu einem Hörspiel vertonen. Professionelle Unterstützung bekommen die Kinder von einem Musiker, der ihnen bei der Verwirklichung ihrer Ideen hilft, und von Dieter Hebben, einem Geräuschemacher, der für die passenden Sounds sorgt.  
Das Projekt wird von der Ralf und Uschi Kutscheit Stiftung gefördert. Die Teilnahme inklusive des gemeinsamen Opernbesuchs („Geisterritter“) ist kostenfrei.   Projekttermine ab 14. Februar jeweils donnerstags von 16.30 bis 18.15 Uhr im Theater Duisburg.  Infos & Anmeldung:
schule@operamrhein.de,
Telefon 0211.89 25 457  

Portraitfoto: Dina Wälter und Katja Fischer, Junge Oper am Rhein. FOTO: Max Brunnert

b.38: Neues Ballettprogramm im Theater Duisburg

Düsseldorf/Duisburg, 31. Januar 2019 - Şucheană / Forsythe / Schläpfer: Zwei Uraufführungen und ein Meilenstein der jüngeren Tanzgeschichte definieren das neue Programm des Balletts am Rhein, das am 9. Februar, um 19.30 Uhr im Theater Duisburg Premiere hat. Till Eulenspiegel stand Pate für Martin Schläpfers Neukreation „Ulenspiegeltänze“, musikalisch inspiriert hat ihn dazu Sergej Prokofjews 7. Sinfonie.

Remus Şucheană hat für die Compagnie „Sinfonie Nr. 1“ zur gleichnamigen Komposition von Sergej Rachmaninow kreiert und zeichnet darin Szenen und Schicksale aus dem Umfeld kriegerischer Auseinandersetzungen. Im Zentrum des Programms steht mit  William Forsythes „One Flat Thing, reproduced“ als bewusster Kontrast ein Stück mit einer streng mathematischen Raumstruktur, die mit tänzerischen Mitteln erkundet wird. 

Remus Şucheană bei einer Probe zu seinem neuen Ballett „Sinfonie Nr. 1“. Foto: Gert Weigelt


Die musikalische Gestaltung der beiden Ballett-Uraufführungen übernehmen die Duisburger Philharmoniker unter der Leitung von Kapellmeister Wen-Pin Chien. Einen ersten Blick auf Martin Schläpfers neues Stück bietet die Ballettwerkstatt am Montag, 4. Februar, um 18.00 Uhr bei freiem Eintritt im Theater Duisburg. Dort stellen vor einer öffentlichen „Ulenspiegeltänze“-Probe Martin Schläpfer, Remus Şucheană und weitere beteiligte Künstler in einem Podiumsgespräch den neuen Ballettabend vor.

 

Zum ersten Mal sind im Programm b.38 beide Direktoren des Balletts am Rhein mit Uraufführungen zu erleben. Die als „Jugendsinfonie“ bezeichnete frühe Komposition Rachmaninows nimmt Remus Şucheană zur Basis für sein Stück „Sinfonie Nr. 1“, in dem er von Schicksalen am Rande des Krieges erzählt. Scheinheiligkeit und Sarkasmus, Schelmisches, aber auch närrisch Anklagendes hat Martin Schläpfer in Sergej Prokofjews Sinfonie Nr. 7 entdeckt und dazu ein Ballett geschaffen, in dem Suchende und Narren sich vielfach begegnen und ihre Zuschauer mit tänzerischer Leichtigkeit an der Nase herumführen.

 

Mit „One Flat Thing, reproduced“ zeigt das Ballett am Rhein ein faszinierendes Stück des großen US-amerikanischen Tanzerneuerers William Forsythe aus dem Jahr 2000: Vierzehn Tänzerinnen und Tänzer bewegen sich in teils rasantem Tempo und ständig wechselnden Konstellationen durch ein präzise abgestecktes Feld aus fünf Tischreihen.
Getaucht in eine Klang-Geräusch-Kulisse des Komponisten Thom Willems wirbeln sie in schier endlosen Variationen zwischen, auf, über und unter den Tischen, springend, drehend, rutschend, sich gegenseitig hebend und schiebend. Ein atemberaubender Tanzparcours – auch für die Zuschauer.

 

Ballett am Rhein - b.38 Şucheană / Forsythe / Schläpfer

Premiere Sa 09.02.2019, 19.30 Uhr – Theater Duisburg

Theater Duisburg Sa 09.02., Sa 23.02., So 17.03., Mi 20.03., So 28.04., Sa 18.05., Fr 21.06.2019

Ballettwerkstatt Mo 04.02.2019, 18.00 Uhr – Theater Duisburg

Dauer b.38: ca. 2 ½ Stunden, zwei Pausen

Tickets von 17,00 bis 67,00 Euro an der Theaterkasse Duisburg, im Opernshop Düsseldorf, telefonisch und online unter www.ballettamrhein.de

Martin Schläpfer bei einer Probe zu seinem neuen Ballett „Ulenspiegeltänze“. Foto: Gert Weigelt

 

 

Deutsche Oper am Rhein bei den International Opera Awards 2019 nominiert

Preisverleihung am 29. April in London  
Düsseldorf/Duisburg, 30. Januar 2019 - Die Deutsche Oper am Rhein ist bei den International Opera Awards 2019 nominiert. Seit 2012 würdigt der jährlich verliehene Preis besondere Leistungen von Opernhäusern und Opernschaffenden in aller Welt. In der Kategorie „Opera Company“ sind neben der Deutschen Oper am Rhein die Oper Göteborg, die Houston Grand Opera, die Opéra National de Paris, die Opera Vlaanderen und das Theater an der Wien nominiert.  

Die Preisverleihung findet am 29. April 2019 im Rahmen einer festlichen Gala im Sadler’s Wells Theatre London statt. 108 Nominierte aus insgesamt 18 Kategorien stehen für die Bandbreite des internationalen Opernschaffens: Opernhäuser und -festivals, Sängerinnen und Sänger, Dirigenten und Regisseure, Bühnen- und Kostümbildner, Opernchöre und -orchester. Im Fokus der international besetzten Jury stehen außergewöhnliche Neuproduktionen, Uraufführungen und Wiederentdeckungen ebenso wie CD- und DVD-Produktionen.  
Weitere Informationen:
www.operaawards.org

 

„Siegfried“: Premiere mit neuer Besetzung in Duisburg

Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“  
Opernwerkstatt am Dienstag: Freier Eintritt zum Gespräch mit Corby Welch und Cornel Frey und anschließendem Probenbesuch
 
Duisburg, 21. Januar 2019 - Am Samstag, 26. Januar, um 17.00 Uhr feiert die Deutsche Oper am Rhein mit „Siegfried“, dem dritte Teil von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“, Premiere im Theater Duisburg. Generalmusikdirektor Axel Kober bringt Dietrich W. Hilsdorfs Inszenierung mit einer neuen hochkarätigen Sängerbesetzung und den Duisburger Philharmonikern zur Aufführung. Schon am Dienstag, 22. Januar, um 18.00 Uhr öffnet das Theater seine Türen zur Opernwerkstatt: Im Gespräch mit Corby Welch (Siegfried) und Cornel Frey (Mime) gibt die Dramaturgin Anna Grundmeier Einblick in die Produktion und lädt im Anschluss zum Probenbesuch ein. Der Eintritt ist frei.

Im dritten Teil von Wagners „Ring“ ist die Macht der Götter verblasst: Als Wanderer verfolgt der einstige Weltenlenker Wotan, wie sein Enkel Siegfried bei dem Zwerg Mime aufwächst. Furchtlos und stark, doch ohne jedes Geschichts­­­bewusstsein schlägt Siegfried alles nieder, was sich ihm in den Weg stellt. Dazu wurde er von Mime erzogen, der sich erhofft, durch ihn den Ring und das Gold vom Riesen Fafner zu erobern. Doch Siegfried rebelliert gegen seinen Zieh­vater, entlockt ihm das Geheimnis seiner eigenen Herkunft, erschlägt ihn und zieht aus, um das Fürchten zu lernen. Allein durch seine Intuition findet er die in ewigen Schlaf versetzte Brünnhilde. Als „leuchtende Liebe, lachen­der Tod“ feiern die beiden schließlich ihre Vereinigung. Es scheint, als hätte die Macht der Liebe die Gier besiegt.


Corby Welch
zeigt mit seinem Debüt als Siegfried dessen Entwicklung vom furchtlosen Anarchisten zu einem empfindsamen jungen Mann. Es ist seine zweite Rolle im neuen „Ring am Rhein“: Für seinen bravourösen Auftritt als Siegmund wurde er zuletzt in Düsseldorf gefeiert. Cornel Frey spielt Siegfrieds Ziehvater Mime. Mit seinem fulminanten Rollendebüt als Mime – er war kurzfristig eingesprungen – überraschte er in der Düsseldorfer „Siegfried“-Premiere. James Rutherford, der Göttervater Wotan, tarnt sich jetzt als Wanderer. Heike Wessels trifft als Brünnhilde auf den jungen Helden Siegfried.

„Siegfried“ im Theater Duisburg:
Sa 26.01. – 17.00 Uhr (Premiere) / So 03.02. – 17.00 Uhr / So 10.02. – 17.00 Uhr / Do 30.05. – 17.00 Uhr (im Rahmen des Zyklus)

Tickets und weitere Informationen:
Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203-283 62 100), Opernshop Düsseldorf
(Tel. 0211.89 25 211) und online über  www.operamrhein.de

„Nils Karlsson Däumling“: Neues Musiktheater für Kita-Kinder

Düsseldorf/Duisburg, 18. Januar 2019 - Im Auftrag der Jungen Opern Rhein Ruhr hat der Komponist Thierry Tidrow Astrid Lindgrens Erzählung „Nils Karlsson Däumling“ nach einem Libretto von Manfred Weiß vertont. Die Kinderoper in kleiner Besetzung mit einer Sopranistin (Annika Boos) und einer sprechenden Geigerin (Karin Nakayama) ist als mobile Produktion für Kindergarten­kinder ab 4 Jahren konzipiert: In der Inszenierung von Anselm Dalferth besucht sie ab dem 22. Januar zehn Kindertagesstätten in Düsseldorf, Erkrath, Ratingen, Köln, Korschenbroich und Neukirchen-Vluyn.

Nach weiteren Aufführungen in fünf Kinderkrankenstationen wird sie auch in Bonn und Dortmund gespielt.   Ergänzend zu den Familienopern auf den großen Bühnen in Düsseldorf, Duisburg, Dortmund und Bonn richten sich die Jungen Opern Rhein Ruhr erstmals an ein jüngeres Publikum ab 4 Jahren – Kinder im Kindergartenalter, die in ihrem vertrauten Umfeld mit dem Musiktheater in Berührung kommen.

„‘Nils Karlsson Däumling‘ ist ein neuer Baustein in unserem breitgefächerten Angebot für Kinder und Jugendliche, und ich freue mich besonders, dass es uns nach der großen Familienproduktion „Ronja Räubertochter“ zum wiederholten Mal gelungen ist, eine Geschichte von Astrid Lindgren für musikalisches Theater adaptieren zu dürfen“, sagt Christoph Meyer, Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein.  

Annika Boos (Bertil) und Karin Nakayama (Nisse)_FOTO: Birgit Hupfeld.
Annika Boos (Bertil) und Karin Nakayama (Nisse) - FOTO: Birgit Hupfeld.

 

Erzählt wird Astrid Lindgrens Geschichte von Bertil, der oft allein zu Hause ist, weil seine Eltern arbeiten müssen. Fürchterlich langweilig ist das – bis er eines Tages die Bekanntschaft von Nils Karlsson Däumling macht. Der nennt sich Nisse, ist so groß wie ein Daumen und wohnt in einem Mauseloch in Bertils Keller. Er lädt Bertil ein, ihn zu besuchen – doch da ist noch das Problem mit dem Größenunterschied! Glücklicher­weise weiß Nisse Rat, und schon bald sind die beiden Freunde unzertrennlich.  

Astrid Lindgrens unvergleichlicher Erzählstil und ihr Hauptmotiv – die Frage nach dem Groß und Klein – haben den Librettisten Manfred Weiß zu seinem Operntext inspiriert: „Da machen ‚Große‘ ein Stück für ‚Kleine‘, und genau wie in der Erzählung stellt sich die Frage, wie ‚klein‘ ich mich als Großer machen kann, damit das überhaupt geht.“
Auch der Komponist Thierry Tidrow sieht seine Aufgabe darin, die kindliche Welt – die Neugier, Freude und Agilität der Figuren – in die Musik zu übertragen: „Dabei ist es mir wichtig, nicht nur schöne Melodien, sondern einen Reichtum an interessanten Tönen, Klängen und Geräuschen zu produzieren.“ Die Kinder beobachten, wie auf der Geige ein Ton entsteht, wie er sich im Dialog mit der Sängerin entfaltet und das Spiel der beiden Figuren begleitet.
„Wenn ich sehe, wie die Musik erzeugt wird, bekomme ich ein tieferes Ver­ständnis für den Klang, als wenn ich sie nur höre“, sagt der Regisseur Anselm Dalferth. Im variablen Bühnenbild von Birgit Kellner, im Spiel mit Requisiten und Kostümen lässt er Bertil in Nisses kleine Welt eintauchen.  

„Nils Karlsson Däumling“ ist eine Kooperation der Deutschen Oper am Rhein mit dem Theater Dortmund und dem Theater Bonn im Rahmen von „Junge Opern Rhein Ruhr“ mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Ralf und Uschi Kutscheit Stiftung über den Freundeskreis der Deutschen Oper am Rhein.  

 

 

Oper und Ballett am Rhein im Februar 2019

Fr 01.02. – 19.30 Uhr Opernhaus Düsseldorf Rangfoyer
Globus Vocalis : Vokalensemble im Foyer
Mit „perfekt austariertem Chorklang“ (Rheinische Post) begibt sich das international besetzte Männerensemble auch in diesem Jahr wieder im Düsseldorfer Opernfoyer auf eine unterhaltsame Reise quer durch die verschiedenen Stile und Epochen.
2010 von Mitgliedern des Chors der Deutschen Oper am Rhein gegründet, präsentiert Globus Vocalis sowohl Stücke von klassischen Komponisten wie Schubert und Bach als auch Spirituals und eigene Arrangements von Pop-Klassikern von „Yesterday“ bis „Music“. Erstmals sind Mitglieder des Vokalensembles auch mit solistischen Beiträgen zu erleben.


So 03.02. – 19.30 Uhr maxhaus Düsseldorf
Meisterklasse: Das Opernstudio unter der Leitung von Dr. Marius Vlad
Regelmäßig arbeitet der rumänische Tenor Dr. Marius Vlad mit den Nachwuchstalenten des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein. Vlad ist ein gefragter Interpret an Häusern auf der ganzen Welt und hat in seiner Funktion als Professor an der Musikhochschule Cluj-Napoca bereits etliche Sängerinnen und Sänger auch aus dem Ensemble des Düsseldorf-Duisburger Hauses auf ihre Karrieren vorbereitet.
Zu seinen Schülern zählen Bogdan Baciu, Ovidiu Purcel, Bogdan Taloş und Adela Zaharia. Die acht Mitglieder des Opernstudios, Sargis BazhbeukMelikyan, Maria Boiko, Maria Carla Pino Cury, Jorge Espino, Daria Muromskaia, Andrei Nicoara, Karina Repova und Andrés Sulbarán präsentieren im „Meisterklasse“-Konzert im maxhaus ein abwechslungsreiches Programm, das sie während ihres Intensivkurses mit Vlad erarbeitet haben. Am Klavier begleitet sie Ville Enckelmann.

Mo 04.02. – 18.00 Uhr Theater Duisburg - Ballettwerkstatt zur Premiere von b.38: Şucheană (UA)/Forsythe/Schläpfer (UA)
Ein Podiumsgespräch mit den beteiligten Künstlern und ein exklusiver Probenausschnitt geben bei freiem Eintritt erste Einblicke in das neue Programm des Balletts am Rhein.

Sa 09.02. – 19.30 Uhr Theater Duisburg
PREMIERE: b.38: Şucheană (UA)/Forsythe/Schläpfer (UA)
Zwei Uraufführungen und einen Meilenstein der jüngeren Tanzgeschichte präsentiert das Ballett am Rhein in seinem neuen Programm b.38, das ab 9. Februar im Theater Duisburg zu sehen ist. Till Eulenspiegel steht Pate für Martin Schläpfers Neukreation „Ulenspiegeltänze“. Inspiriert hat ihn Sergej Prokofjews 7. Sinfonie, in der ihm Scheinheiligkeit und Sarkasmus, Schelmisches, aber auch närrisch Anklagendes begegnen. Remus Şucheană kreiert für die Compagnie „Sinfonie Nr. 1“ zur gleichnamigen Komposition von Sergej Rachmaninow.
Inhaltlich knüpft er seine Choreographie an das globale Miteinander der Menschen mit seinen sich wiederholenden Zyklen des Friedens und der Aufstände. Die musikalische Gestaltung der beiden Ballett-Uraufführungen übernehmen die Duisburger Philharmoniker unter der Leitung von Kapellmeister Wen-Pin Chien. Mit „One Flat Thing, reproduced“ zeigt das Ballett am Rhein ein faszinierendes Stück des großen US-amerikanischen Tanzerneuerers William Forsythe aus dem Jahr 2000: Vierzehn Tänzerinnen und Tänzer bewegen sich in teils rasantem Tempo und ständig wechselnden Konstellationen zu einer Komposition von Thom Willems durch ein präzise abgestecktes Feld aus fünf Tischreihen. Ein atemberaubender Tanzparcours – auch für die Zuschauer.



So 10.02. – 11.00 Uhr Opernhaus Düsseldorf
Liedermatinee mit Ovidiu Purcel

Auf der Bühne begeistert der lyrische Tenor Ovidiu Purcel in Opernpartien von Donizetti bis Verdi. Weniger bekannt als die Musiktheaterwerke der italienischen Komponisten ist ihr vielseitiges Liedschaffen: Viele dieser Miniaturen entstanden als Auftragswerke für Berufssänger oder als Widmungsarbeiten für wohlhabende, zumeist adlige Musikliebhaber und dienten gleichzeitig als Experimentierlabor für Arien zukünftiger Opern. In seiner Liedermatinee widmet sich Ovidiu Purcel mit Operndirektor Stephen Harrison am Klavier Vincenzo Bellini, Gaetano Donizetti, Giacomo Puccini und Giuseppe Verdi, aber auch dem Werk des italienisch-englischen Komponisten Francesco Paolo Tosti, dessen Liedschaffen die neapolitanische Volksmusik bedeutend prägte.

 


Mo 11.02. – 18.00 Uhr Opernhaus Düsseldorf
Opernwerkstatt: Schade, dass sie eine Hure war Ein Podiumsgespräch mit den beteiligten Künstlern und ein exklusives Probenerlebnis geben bei freiem Eintritt erste Einblicke in die Uraufführung von Anno Schreiers jüngster Oper. Info zur Veranstaltung

Sa 16.02. – 19.30 Uhr Opernhaus Düsseldorf
Oper „Schade, dass sie eine Hure war“

PREMIERE: Schade, dass sie eine Hure war Die Uraufführung von Anno Schreiers neuer Oper „Schade, dass sie eine Hure war“ basiert auf dem gleichnamigen Drama des Shakespeare-Zeitgenossen John Ford, das alle Register des elisabethanischen Schauerdramas zieht. Die beiden Liebenden Giovanni und Annabella sind Geschwister, deren inzestuöse Neigung ihrem Lebensglück entgegensteht. Das Netz von Intrigen, das sie umgibt, ist grobmaschig und derb gestrickt.

Annabellas Hochzeitsanwärter metzeln sich gegenseitig nieder, während sie von ihrem Bruder geschwängert wird und notgedrungen in die Ehe mit einem der Bewerber einwilligt, um die Blutschande zu vertuschen. Von manischer Leidenschaft getrieben tötet Giovanni die Geliebte und setzt alle unter Schock, die das grausame Intrigenspiel überlebt haben. In der Inszenierung von David Hermann kommt Schreiers Oper zum ersten Mal auf die Bühne, Lukas Beikircher übernimmt die musikalische Leitung. Info zur Premiere, Termine, Besetzung Pressefotos

So, 24.02. – 18.30 Uhr Opernhaus Düsseldorf
Richard Strauss: Ariadne auf Naxos
Das Glanzstück von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal sprengt auf unterhaltsame Weise den üblichen Rahmen des Genres und bedient sich stattdessen all seiner Klischees, um ein turbulentes Theater auf dem Theater zu präsentieren. Regie führt Dietrich W. Hilsdorf, die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Axel Kober.
Zu einem festlichen Anlass ist die Oper „Ariadne auf Naxos“ komponiert worden, die in Kürze beginnen soll. Es soll nach der Oper aber auch eine Theatergruppe auftreten, was sowohl die Sänger als auch den Komponisten verärgert. Es kommt zum Streit. Letztendlich sollen beide Stücke gleichzeitig aufgeführt werden und die Situation droht zu eskalieren. Zerbinetta, die Spitze der Schauspielertruppe, rettet die Situation letztlich, indem sie den Komponisten charmant umgarnt, und beschließt, sich mit ihren Kollegen improvisierend in die Handlung zu mischen. Info zum Stück, Termine, Besetzung Pressefotos

So, 24.02. – 18.30 Uhr Theater Duisburg - Giuseppe Verdi: Falstaff
Falstaff verfasst zwei gleichlautende Liebesbriefe an die beiden verheirateten Frauen Alice Ford und Meg Page, wobei er auf einen finanziellen Vorteil zielt. Der Schwindel fliegt auf und die beiden Frauen nehmen genussvoll Rache. Als Geprellter steht am Ende aber nicht nur Falstaff da, denn Komik und Tragik prallen aufeinander und offenbaren eine Gesellschaft, die alle moralischen Werte hinter sich gelassen hat. Unter der musikalischen Leitung von David Crescenzi ist die von Michael Hampe inszenierte und von John Gunter opulent ausgestattete Commedia lirica erstmals im Theater Duisburg zu erleben. Info zum Stück, Termine, Besetzung Pressefotos

27.02. – 11.00 Uhr Theater Duisburg
Klassenausflug zu Malte Arkona: Der Opernbaukasten - Folge 4: Mit dem bekannten TV-Moderator und prominenten Paten der Jungen Oper am Rhein lernt das Publikum auf nahbare und unterhaltsame Weise den Opernbetrieb kennen. Was passiert auf der Bühne, wenn der Vorhang noch geschlossen ist? Darf man in der Oper mitsingen? Wie wird eine Oper einstudiert und was passiert, wenn die Sänger ihren Text vergessen?
In Folge 4 ist Malte Arkona wieder zu Gast im Theater Duisburg und gespannt darauf, welche Herausforderungen ihn diesmal erwarten. Sicher ist, dass er wieder Opernsängerinnen und –sängern der Deutschen Oper am Rhein und den Duisburger Philharmonikern begegnen wird. Und ganz gleich, was dann passiert, bei diesem knapp einstündigen Theaterbesuch wird für Augen und Ohren keine Langeweile aufkommen.

 

Rossinis Oper „La Cenerentola“ ab 5. Januar im Theater Duisburg

Duisburg, 02. Januar 2019 - Der erste Opernabend im neuen Jahr bringt am Samstag, 5. Januar, um 19.30 Uhr „La Cenerentola“ ins Theater Duisburg. Gioacchino Rossinis charmante Version des Märchens vom Aschenputtel besticht durch ihre temperamentvolle Musik und überbordende Lebensfreude. Der Opernmagier Jean-Pierre Ponnelle hat ihr mit seiner witzigen und eleganten Inszenierung ein unsterbliches Denkmal gesetzt: 1974 feierte sie in Düsseldorf Premiere und eroberte von hier aus die Opernbühnen der Welt.
In der vergangenen Spielzeit hat die Deutschen Oper am Rhein „La Cenerentola“ aus dem Dornröschenschlaf geweckt
– stürmisch wurde die Wiederaufnahme im Düsseldorfer Opernhaus gefeiert. Jetzt kommt die Inszenierung ins Theater Duisburg, wo sie zuletzt vor 18 Jahren, im Juni 2001, auf dem Spielplan stand.

 

Vom 5. bis 13. Januar ist Zeit für ein Wiedersehen und Wiederhören: Am Pult der Duisburger Phil­har­moniker leuchtet Antonino Fogliani die musikalischen Finessen der Rossini-Paritur aus und leitet das spielfreudige Sängerensemble: Die Mezzo­sopranistin Miriam Albano gibt ihr Rollendebüt als Angelina; sie ist Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und als Aschenputtel erstmals an der Deutschen Oper am Rhein zu Gast. Elena Sancho Pereg und Anna Harvey (sie gehört seit dieser Spielzeit zum Ensemble) spielen die zänkischen Schwestern Clorinda und Tisbe, Günes Gürle (alternierend mit Paolo Bordogna) den selbst­ge­fälligen Vater Don Magnifico. Der Tenor Juan José de Leon gastiert als Prinz Don Ramiro in Duisburg. Er wird mit seinem Diener Dandini (Laimonas Pautienius) die Rollen tauschen, um alle auf die Probe zu stellen und sich selbst die einzig richtige Braut zuzuführen. Als Zauberer Alidoro zieht Torben Jürgens die Fäden in diesem turbulenten Verwechslungsspiel.  

LaCenerentola - FOTO Hans Joerg Michel

Vorstellungen im Theater Duisburg:

Sa 05.01.2019 – 19.30 Uhr / Mi 09.01. – 19.30 Uhr / So 13.01. – 18.30 Uhr

 

Vorstellungen im Opernhaus Düsseldorf:

Di 26.02. – 19.30 Uhr / Sa 02.03. – 19.30 Uhr / Do 07.03. – 19.30 Uhr

 

Tickets an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100), im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211) und online über www.operamrhein.de.

 

Schläpfers „Schwanensee“ im Fernsehen

Duisburg, 20. Dezember 2018 - In der Nacht von Heiligabend zum ersten Weihnachtsfeiertag zeigt der deutsch-französische Kultursender arte ab 00:10 Uhr Martin Schläpfers „Schwanensee“. Unter der Regie von Peter Schönhofer hatten WDR/arte/3sat im Juli dieses Jahres Schläpfers Neukreation für das Ballett am Rhein aufgezeichnet.
Die mit Spannung erwartete „Schwanensee“-Interpretation des preisgekrönten Choreographen fand national und international ein großes Medienecho und wird vom Publikum mit anhaltender Begeisterung aufgenommen. Sämtliche Vorstellungen in Düsseldorf und Duisburg sind in dieser Spielzeit ausverkauft.

In der arte-Mediathek ist die „Schwanensee“-Aufzeichnung nach ihrer Ausstrahlung weitere 30 Tage abrufbar. Anfang März erscheint bei Euroarts eine DVD mit dem Mitschnitt.  
Mit seiner extrem physischen und hochexpressiven Tanzsprache lässt Martin Schläpfer in seinem „Schwanensee“ die Tänzerinnen und Tänzer des Balletts am Rhein eine märchenhafte Geschichte über das Erwachsenwerden erzählen. In die geordnete und determinierte Welt am Königshof bricht mit dem Auftauchen der in einem bösen Zauber gefangenen Schwanenfrauen plötzlich die Schwarze Romantik mit all ihren Geheimnissen, Träumen, Sehnsüchten und dunklen Wesen herein. Höfische Etikette, hinter der sich die Charaktere verstecken können, lässt der Schweizer Choreograph aus, in seinem „Schwanensee“ stehen die Protagonisten im steten Kontakt und in direkter emotionaler Konfrontation.  

Ballett am Rhein – „Schwanensee“ von Martin Schläpfer
Fernsehpremiere am Dienstag, 25.12.2018, 00:10 Uhr arte – Trailer auf der
arte-Website DVD-Veröffentlichung Euroarts Anfang März 2019  

Martin Schläpfer: Schwanensee – Boris Randzio (Odettes Großvater), Ensemble (Schwanen-Frauen) FOTO © Gert Weigelt


Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ in Duisburg

„Siegfried“-Premiere am 26. Januar im Theater Duisburg  
„Siegfried“, der dritte Teil von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“, feiert am Samstag, 26. Januar, um 17.00 Uhr Premiere im Theater Duisburg. Generalmusikdirektor Axel Kober bringt Dietrich W. Hilsdorfs Inszenierung mit einer neuen hochkarätigen Sängerbesetzung und den Duisburger Philharmonikern zur Aufführung.   Corby Welch zeigt mit seinem Debüt als Siegfried dessen Entwicklung vom furchtlosen Anarchisten zu einem empfindsamen jungen Mann. Es ist seine zweite Rolle im neuen „Ring am Rhein“: Für seinen bravourösen Auftritt als Siegmund wurde er zuletzt in Düsseldorf gefeiert. Cornel Frey spielt Siegfrieds Ziehvater Mime. Mit seinem fulminanten Rollendebüt als Mime – er war kurzfristig eingesprungen – überraschte er in der Düsseldorfer „Siegfried“-Premiere. James Rutherford, der Göttervater Wotan, tarnt sich jetzt als Wanderer. Heike Wessels trifft als Brünnhilde auf den jungen Helden Siegfried.  

Siegfried  
Zweiter Tag des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“ Text vom Komponisten
In deutscher Sprache mit Übertiteln / Dauer: ca. 5 ½ Stunden, zwei Pausen  
Musikalische Leitung: Axel Kober Inszenierung: Dietrich W. Hilsdorf Bühne: Dieter Richter Kostüme: Renate Schmitzer Licht: Volker Weinhart Chorleitung: Gerhard Michalski Dramaturgie Bernhard F. Loges / Anna Grundmeier  
Siegfried: Corby Welch (Foto Max Brunnert). Mime: Cornel Frey
Der Wanderer: James Rutherford.
Alberich: Stefan Heidemann  
Fafner: Lukasz Konieczny 
Erda: Renée Morloc
Brünnhilde: Heike Wessels 
Waldvogel: Julia Sitkovetsky
Orchester: Duisburger Philharmoniker  
„Siegfried“ im Theater Duisburg: Sa 26.01. – 17 Uhr (Premiere), So 03.02. – 17 Uhr, Do 30.05. – 17 Uhr   Opernwerkstatt vor der Premiere: Im Gespräch mit dem Produktionsteam gibt Dramaturgin Anna Grundmeier am Dienstag, 22. Januar, um 18.00 Uhr im Theater Duisburg Einblick in „Siegfried“. Anschließend besteht die Möglichkeit zum Probenbesuch. Der Eintritt ist frei.  
Weitere Informationen  www.operamrhein.de
Tickets: Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100),
Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211) und online über www.operamrhein.de