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Deutsche Oper am Rhein   - Oper| Ballett| Schauspiel | Konzert |
 

b.42: Neues Ballettprogramm im Theater Duisburg

Düsseldorf/Duisburg, 6. Januar 2020 -Ein neues dreiteiliges Programm des Balletts am Rhein hat am Freitag, 10. Januar, um 19.30 Uhr Premiere im Theater Duisburg. Mit George Balanchines „Square Dance“ gehört der Auftakt einem der bekanntesten Meister des neoklassischen Balletts. Im Zentrum des Abends steht eine Uraufführung von Remus Şucheană: „Symphonic Poem“ sucht zu den kraftvollen Klängen der isländischen Komponistin Anna Thorvaldsdottir nach einer Balance zwischen Schönheit und Chaos.

Martin Schläpfer schließlich hat mit der preisgekrönten Compagnie seine  „Reformationssymphonie“ neu einstudiert: eines der ersten Stücke, mit denen er sich in der Spielzeit 2009/10 dem Publikum der Deutschen Oper am Rhein vorstellte. Die musikalische Leitung der Duisburger Philharmoniker hat Martin Braun.

 

Tänzerische und musikalische Vielfalt haben die Ära des Balletts am Rhein in den vergangenen zehn Spielzeiten geprägt. Auch die vorletzte Premiere im Theater Duisburg unter der künstlerischen Leitung von Martin Schläpfer steht im Zeichen unterschiedlicher Tanzsprachen.
Ein Fest der Symmetrien und tänzerischen Eleganz ist George Balanchines „Square Dance“: 1957 für das New York City Ballet kreiert, entfalten zwei Solisten und ein 12-köpfiges Corps de Ballet zu Musik von Antonio Vivaldi und Arcangelo Corelli Tänze, in denen sich der Stil des akademischen Balletts mit amerikanischen Volkstänzen verschränkt: voll sprühender Leichtigkeit, virtuoser Beinarbeit, puren Linien, aber auch Leidenschaft und Lyrik.

Die einzigartigen Landschaften Islands sind Heimat und Inspirationsquelle der 1977 geborenen Komponistin Anna Thorvaldsdottir. Jenseits aller Genregrenzen spiegelt sich in ihrer Musik die Offenheit der isländischen Musikszene für verschiedenste Richtungen zwischen Neuer Musik und Klassik, Pop und Ambient Soundscapes. Remus Şucheană hat zu Thorvaldsdottirs „Metacosmos“ sein „Symphonic Poem“ geschaffen, eine Choreographie, die höchst physisch auf die Suche geht nach einem Ort voller ferner, dunkler Geheimnisse.

Den Abschluss des Programms b.42 bildet Martin Schläpfers „Reformationssymphonie“ zur gleichnamigen Komposition von Felix Mendelssohn Bartoldy. Mit großer Dynamik erkundet sein Stück luftige Höhen und erdenschwere Bodenhaftung, ist eine Erforschung von Tanz und Bewegung an sich und die Frage nach dem, was dahinter liegt.

Schon am Dienstag, 7. Januar, um 18.00 Uhr gibt die Ballettwerkstatt mit Gesprächen und Probenausschnitten bei freiem Eintritt im Theater Duisburg erste Einblicke in das Ballettprogramm b.42.

 
FOTO Gert Weigelt

Das Ballettprogramm b.42 ist vom 10.01. bis zum 22.02. an sieben Terminen im Theater Duisburg zu erleben. Tickets von 17,00 bis 76,00 Euro an der Theaterkasse Duisburg, im Opernshop Düsseldorf, telefonisch und online unter ballettamrhein.de

 

Oper und Ballett am Rhein im Januar und Februar 2020
Mehr Informationen zum Programm und zur Besetzung
Nach dem Wasserschaden: Spielbetrieb im Opernhaus geht weiter

Düsseldorf/Duisburg, 28. November 2019 - Nach dem Wasserschaden: Spielbetrieb im Opernhaus Düsseldorf geht weiter   Nachdem am vergangenen Montag durch eine Fehlauslösung der Sprinkleranlage Teile der Bühne und des Orchestergrabens im Opernhaus Düsseldorf durch austretendes Löschwasser beschädigt wurden, kann der Spielbetrieb bereits am Freitag, 29. November, wieder aufgenommen werden.

Dem technischen Personal der Deutschen Oper am Rhein ist es mit Unterstützung von umgehend eingesetzten Spezialfirmen gelungen, in kurzer Zeit die zentralen bühnentechnischen Voraussetzungen für den Vorstellungsbetrieb wiederherzustellen.  Verbleibende Schäden werden im Lauf der nächsten Wochen behoben. Die Schadenshöhe wird noch ermittelt – zunächst hatte die Wiederherstellung des Probe- und Spielbetriebs Priorität.  

Generalintendant Prof. Christoph Meyer: „Wir haben alles daran gesetzt, so schnell wie möglich wieder für unser Publikum da zu sein. Mein großer Dank gilt dem hochengagierten Einsatz unseres technischen Teams, den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der städtischen Kulturbauabteilung und sämtlichen externen Fachleuten. Dass sie  es geschafft haben, die Bühnentechnik in so kurzer Zeit für den Vorstellungsbetrieb wiederherzustellen, ist eine herausragende Leistung und grenzt schon fast an ein Wunder. Wir freuen uns sehr, unsere drei Wochenendvorstellungen spielen zu können.“  

Im Opernhaus Düsseldorf ist am Freitag, 29.11. sowie am Samstag, 30.11. das neue Ballettprogramm b.41 mit der Uraufführung „Cellokonzert“ von Martin Schläpfer zu erleben, das erst am vergangenen Samstag seine gefeierte Premiere hatte. Am Sonntag, 01.12. wird zum letzten Mal in dieser Spielzeit Saint-Saëns große Chor-Oper „Samson et Dalila“ gezeigt.