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Deutsche Oper am Rhein   - Oper| Ballett| Schauspiel | Konzert |
 
 „Pygmalion“und „Ariadne“: Premiere von Opern-Raritäten in Duisburg
„Plattform Regie“ im Theater Duisburg:
Premiere für Donizettis „Pygmalion“ und Martinůs „Ariadne“

 

Düsseldorf/Duisburg, 18. April 2018 - Zwei Opern-Raritäten haben am Sonntag, 22. April, um 18.30 Uhr Premiere im Theater Duisburg: „Pygmalion“, das erste Bühnenwerk des späteren Belcanto-Meisters Gaetano Donizetti, und „Ariadne“ vom tschechischen Komponisten Bohuslav Martinů. In Szene setzen sie zwei Regisseure aus dem eigenen Haus: Volker Böhm und Kinga Szilágyi nutzen die „Plattform Regie“ der Deutschen Oper am Rhein, um eine eigene Opernproduktion zu realisieren. Unabhängig voneinander haben sie sich für zwei Einakter aus verschiedenen Stilepochen entschieden, die auf antiken Stoffen basieren. Beide handeln von Irrwegen der Liebe und existenziellen Auseinandersetzungen mit dem eigenen Ich.

 

Der Bildhauer Pygmalion steckt in einer Schaffens­krise, zweifelt an der Liebe und sich selbst, bis er in seiner Kunst das Idealbild einer Frau erkennt und sich wünscht, die Götter mögen die Statue zum Leben erwecken. Mit 19 Jahren komponierte Donizetti den 40-minütigen Einakter „Pygmalion“, der deutlich sein dramatisches Talent erkennen lässt. Volker Böhm, Erster Spielleiter der Deutschen Oper am Rhein, inszeniert ihn mit Ovidiu Purcel Titelrolle und Lavinia Dames als Galathea. Ville Enckelmann hat die  musikalische Leitung.

 

Szene aus Pygmalion - Foto Birgit Hupfeld

 

Kinga Szilágyi, seit der Spielzeit 2014/15 als Regieassistentin engagiert, setzt Martinůs Einakter „Ariadne“ in Szene. Der Mythos, nach dem Ariadne ihrem Geliebten Theseus zum Sieg über das menschen­fressen­de Unge­heuer Minotaurus verhilft, bekommt in der Oper einen neuen Akzent: Theseus‘ Kampf mit Minotaurus ist ein Kampf mit sich selbst – mit seiner rationalen Rolle als Held und seinen Empfindungen als liebender Mann. Am Ende siegt der Held – Ariadne bleibt allein zurück. Musikalisch geleitet von Jesse Wong, singt Heidi Elisabeth Meier die Titelpartie an der Seite von Laimonas Pautienius als Theseus und Lukasz Konieczny als Minotaurus.

 

Szene aus „Ariadne“ - Foto Birgit Hupfeld

 

„Pygmalion / Ariadne“ im Theater Duisburg:

So 22.04., 18.30 Uhr (Premiere) | Sa 05.05., 19.30 Uhr | So 13.05., 18.30 Uhr | So 20.05., 18.30 Uhr

 

Karten sind im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211), an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203. 283 62 100) und online über www.operamrhein.de erhältlich.

 

 

 

Ballettpremiere - b.35: Drei Mal Tanz der Gegenwart

Düsseldorf/Duisburg, 18. April 2018 - Eine eindrucksvolle Bandbreite heutiger Tanzsprachen vereint das Ballettprogramm b.35, vom Ballett am Rhein ab Freitag, 27. April, 19.30 Uhr auf die Bühne des Düsseldorfer Opernhauses gebracht. Eine Neueinstudierung von „Decadance“ des international für seinen „Gaga-Stil“ gefeierten Choreographen Ohad Naharin eröffnet das Programm. Erstmals zu Gast beim Ballett am Rhein ist ebenso der in Düsseldorf lebende Künstler Ben J. Riepe, dessen Uraufführung „Environment“ im Zentrum des Abends steht.

Mit „Abendlied“ stellt schließlich Ballettdirektor Remus Şucheană seine dritte choreographische Arbeit vor. In der Ballettwerkstatt am Donnerstag, 19. April, um 18.30 Uhr im Opernhaus Düsseldorf gibt es bei freiem Eintritt Ausschnitte aus allen drei Stücken zu sehen. Dramaturgin Anne do Paço gibt gemeinsam mit den Künstlern in einem Podiumsgespräch Einblick in die Hintergründe.

 

„Decadance“ – über zwei Dekaden Tanzkunst sind die Basis für ein „work in progress“, in dem Ohad Naharin durch neue Kombinationen seine Werke immer wieder anders beleuchtet. In seinem unverwechselbaren Tanzstil treffen explosive Kraft und Wildheit auf zarteste Poesie und Verletzlichkeit, Rituelles steht im Kontrast zu Alltäglichem – Naharin schafft Tanz, der auf der Skala seiner Extreme an die Grenzen geht.

Zwischen Tanz, Performance und Bildender Kunst verortet der Düsseldorfer Künstler Ben J. Riepe seine Werke. In „Environment“ verschmelzen Tänzer mit ihrer Umgebung, stehen plötzlich fremd in einem neuen Umfeld, werden zu Protagonisten in bekannten Bildern oder lassen ihre Individualität in ihren Kostümen verschwinden.

In die Strudel des Lebens zwischen Licht und Schatten, Gut und Böse, Traum und Realität wirft dagegen Remus Şucheană die Hauptfigur seiner Uraufführung „Abendlied“ zu einem Klaviertrio von Franz Schubert.

 

Ballett am Rhein – b.35: Naharin/Riepe/Şucheană

Premiere am Freitag, 27. April 2018, 19.30 Uhr im Opernhaus Düsseldorf

Weitere Termine im Opernhaus: 03.05. | 05.05. | 08.05. | 18.05. | 13.06.2018, jeweils um 19.30 Uhr

 

Spielplan Mai 2018




Die Spielzeit 2018/19 an der Deutschen Oper am Rhein

32 Opern und sieben Ballettprogramme auf den großen Bühnen in Düsseldorf und Duisburg

 

Düsseldorf/Duisburg, 12. April 2018 - Während die laufende Spielzeit in vollem Gange ist, wächst die Neugier auf die kommende Saison 2018/19: Ab sofort sind Tickets für mehr als 300 Vorstellungen der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf und Duisburg erhältlich. Auf dem Spielplan stehen 32 verschiedene Opern – darunter sechs Neuproduktionen; das Ballett am Rhein präsentiert sich mit fünf neuen Ballettprogrammen und erstmals mit einer Silvestergala. Festliche Konzerte, Foyer-Veranstaltungen und das umfangreiche Angebot der Jungen Oper am Rhein ergänzen das Programm.

 

https://www.operamrhein.de/de_DE/magazin_spielzeit1819#

 

Demnächst an der Deutschen Oper am Rhein: 

12.04. – Giacomo Puccini: „Turandot“ in der Inszenierung von Huan-Hsiung Li wieder im Opernhaus Düsseldorf

18.04. – Opernwerkstatt zur Plattform Regie: „Pygmalion“ (Gaetano Donizetti) / „Ariadne“ (Bohuslav Martinů) im Theater Duisburg

19.04. – Ballettwerkstatt b.35:  Podiumsgespräch und öffentliche Probe mit Ausschnitten aus Ben J. Riepes Uraufführung „Environment“

22.04. – OPERNPREMIERE: „Pygmalion“ (Gaetano Donizetti) in der Inszenierung von Volker Böhm / „Ariadne“ (Bohuslav Martinů) in der Inszenierung von Kinga Szilágyi im Theater Duisburg

27.04. – BALLETTPREMIERE b.35: „Decadance“ (Ohad Naharin), UA „Environment“ (Ben J. Riepe), UA „Abendlied“ (Remus Şucheană)

 

 

Der Kinderchor am Rhein begrüßt den Frühling

Duisburg, 12. April 2018 - 65 junge Sängerinnen und Sänger laden am Sonntag 22. April, um 11 und 15 Uhr zusammen mit den Duisburger Philharmonikern zu zwei Frühjahrskonzerten ins Theater Duisburg ein. Zum bunten Programm für Familien mit Kindern gehört eine Uraufführung von Friedemann Dreßler.

 

Der Kinderchor am Rhein holt den Frühling ins Theater Duisburg: Am Sonntag, 22. April, um 11.00 und um 15.00 Uhr laden die 65 jungen Sängerinnen und Sänger zusammen mit den Duisburger Philharmonikern zu zwei Frühjahrskonzerten ins Opernfoyer ein. Im Rahmen von „klasse.klassik“ präsentiert der Kinderchor unter der Leitung von Sabina López Miguez ein vielseitiges Programm und ermuntert zum Mitsingen.

Kinderchor 2018 FOTO Max Brunnert

 

 

Im Mittelpunkt steht eine Uraufführung: Der Cellist Friedemann Dreßler hat drei Tierfabeln des französischen Dichters Jean de la Fontaine vertont, die der Kinderchor zur ersten Aufführung bringt. Dazu gesellt sich Film­musik aus „Mary Poppins“, die bekannte „Barcarole“ aus „Hoffmanns Erzählungen“, ein Frühlings- und ein Wiegenlied, und mit einer zwei­stimmigen Messe von der französischen Komponistin Cécile Chaminade lassen die jungen Vokalisten auch geistliche Musik erklingen. Durch das Programm führt die Musiktheaterpädagogin der Deutschen Oper am Rhein, Krysztina Winkel.

 

Das Programm macht Lust aufs Singen und den ein oder anderen Zuhörer vielleicht auch zum aktiven Sänger: Als Angebot der Jungen Oper am Rhein probt der Kinderchor am Rhein jeden Freitagnachmittag unter der Leitung von Sabina López Miguez im Theater Duisburg: Die Jüngsten zwischen sechs und neun Jahren singen im Vorchor, die älteren im Haupt- und im Jugendchor. Gemeinsam treten sie in Opern wie „Carmen“, „Turandot“ und „L’Enfant et les Sortilèges“ auf und präsentieren sich mit eigenen Konzerten in Duisburg.

 

Das Frühjahrskonzert des Kinderchors am Rhein ist eine gemeinsame Veranstaltung der Duisburger Philhar­mo­niker und der Deutschen Oper am Rhein im Rahmen von „klasse.klassik“, der Education-Abteilung der Duisburger Philharmoniker. Karten sind für 9 € (ermäß. 5 €) an der Theaterkasse Duisburg, Tel. 0203.28362-100, und über www.theater-duisburg.de erhältlich.

 

 

 April 2018



"Heimat, Krieg und Rosen“

Freie Plätze in der Tanz- und Theaterwerkstatt für 10- bis 14-Jährige in Duisburg 

Die Deutsche Oper am Rhein lädt Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren zur nächsten Tanz- und Theaterwerkstatt ein. In Kooperation mit dem Kulturrucksack NRW Duisburg findet diese am Donnerstag und Freitag, 22. und 23. März,  jeweils von 15.00 bis 18.00 Uhr im Spielzentrum Süd in Duisburg-Großenbaum statt.  

Zusammen mit dem Team der Jungen Oper am Rhein und der Choreographin Eva Zamazalová erforschen die Teilnehmer die neue Ballettproduktion b.34: Wie klingt es, wenn der Choreograph Martin Schläpfer seine Schweizer Heimat, das Appenzeller Land, skizziert? Wie tanzt der Tod in Kurt Jooss‘ Meisterwerk „Der Grüne Tisch“, einem brennenden Plädoyer für Frieden und Menschlichkeit? Und was vermitteln uns die wie unter Starkstrom gesetzten Tänzer in Marco Goeckes Rosen-Ballett?  

Die Werkstatt-Teilnehmer entdecken die Musik, Themen und Tanzsprache der drei Stücke und entwickeln eine eigene Choreographie. Zum Abschluss besuchen sie am Samstag, 24. März, gemeinsam die Aufführung von b.34 im Theater Duisburg.

 

Anmeldungen nimmt die Junge Oper am Rhein unter Tel. 0211.89 25 457 und schule@operamrhein.de entgegen. Die Teilnahmegebühr beträgt 3,50 € inklusive Vorstellungsbesuch. 

b34_Der Grüne Tisch_The Jooss Estate_FOTO: Gert Weigelt

 

9. Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung erzielt Reinerlös von mehr als 146.000 Euro

Düsseldorf/Duisburg, 04. März 2018 - Als künstlerisches Ereignis und großen Benefiz-Erfolg feierten rund 1.300 Besucher die 9. Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung am Samstag, 3. März, im ausverkauften Düsseldorfer Opernhaus: Durch Eintrittsgelder, Spenden und den Erlös einer Stillen Auktion, die während des Dinners im Anschluss an das Konzert veranstaltet wurde, erzielte sie einen Reinerlös von mehr als 146.000 Euro. Im nächsten Jahr, am 23. März 2019, findet die 10. Festliche Operngala im Opernhaus Düsseldorf statt. Der Vorverkauf beginnt am 12. April 2018.

Der künstlerische Leiter Alard von Rohr hatte erneut elf international erfolgreiche Opernstars gewinnen können, ohne Gage zu Gunsten der Deutschen AIDS-Stiftung aufzutreten: Michele Angelini, Nicholas Brownlee, Leonardo Capalbo, Lea Desandre, Elsa Dreisig, Brian Jagde, Irene Roberts, Regula Mühlemann und Brenda Rae sowie Adela Zaharia und Bogdan Baciu aus dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein begeisterten das Publikum mit erstklassigem Gesang, begleitet von den Duisburger Philharmonikern unter der Leitung des Wiener Gastdirigenten Sascha Goetzel. Klassik-Radio-Moderator Holger Wemhoff führte durch das abwechslungsreiche Programm.

Mit dem Erlös von 146.000 Euro hilft die Deutsche AIDS-Stiftung Frauen, Männern und Familien in Düsseldorf und Nordrhein-Westfalen in besonderen Notlagen. Ein Teil des Erlöses fließt auch in Hilfsprojekte, die den Alltag von Menschen mit HIV/AIDS erleichtern, wie Projekte des betreuten Wohnens oder Dolmetscherdienste für HIVpositive Migrantinnen und Migranten. Außerdem fördert die Stiftung das Programm DREAM in Mosambik. Dort werden HIV-positive Schwangere medizinisch betreut und erhalten HIV-Medikamente, damit sie das Virus nicht an ihre ungeborenen Babys weitergeben.

„Diese Gala macht viele Menschen glücklich, die die Hilfe der Stiftung brauchen. Denn ohne den Erfolg dieser Veranstaltung wären wir nicht in der Lage, so vielen betroffenen Menschen zur Seite zu stehen,“ sagte Ulrich Heide, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung. Er dankte sehr herzlich den Besucherinnen und Besuchern der Gala, dem Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel für die erneute Übernahme der Schirmherrschaft, dem Team der Deutschen Oper am Rhein mit Generalintendant Christoph Meyer, allen Künstlerinnen und Künstlern, die für die gute Sache auf ihre Gage verzichten, den Duisburger Philharmonikern unter Leitung von Sascha Goetzel, dem Moderator Holger Wemhoff, dem künstlerischen Leiter Alard von Rohr, dem Kuratorium unter Vorsitz von Mark Frese sowie allen Sponsoren, Förderern, Partnern und Unterstützern.
Beim Gala-Dinner im Anschluss an das Konzert gab es zum zweiten Mal eine Stille Auktion. Die Gäste konnten Kunstwerke und besondere Erlebnisse ersteigern.

Unter dem Vorsitz von Mark Frese (CECONOMY AG) engagiert sich das Kuratorium der Festlichen Operngala Düsseldorf für den guten Zweck mit den Mitgliedern Carsten Fritz (Steigenberger Parkhotel Düsseldorf), HeinzRichard Heinemann (Konditormeister), Dr. Volker Leienbach (Verband der privaten Krankenversicherung e.V.), Julia Piras (Bucherer 1888, Düsseldorf), Prof. Dr. med. Elisabeth Pott und Dr. jur. Hans-Michael Pott, Richard Alexander Schmitz (Ralf Schmitz GmbH & Co. KGaA) und Dr. Jürgen Schröder (McKinsey & Company). Zum Gelingen der Festlichen Operngala beigetragen haben außerdem die CECONOMY AG, die Stadtsparkasse Düsseldorf, die PKV – Verband der privaten Krankenversicherung, Bucherer Deutschland, KPMG und der Medienpartner Rheinische Post.


Spendenkonto der Deutschen AIDS-Stiftung: IBAN: DE85 3705 0198 0008 0040 04

Foto Susanne Diesner

 

Doppelpremiere am 9.3. mit "Petruschka" und "L'Enfant et les Sortilèges"
"1927“ zeigt Igor Strawinskys „Petruschka“ und Maurice Ravels „L’Enfant et les Sortilèges“

 

Düsseldorf/Duisburg, 28. Februar 2018 -Nach ihrem weltweiten Erfolg mit Mozarts „Die Zauberflöte“ zeigen die großen Bilder- und Bühnenzauberer der britischen Theatergruppe „1927“ Suzanne Andrade, Esme  Appleton und Paul Barrit in ihrem neuen Programm gleich zwei Stücke: Am Freitag, 9. März, um 19.30 Uhr ist im Opernhaus Düsseldorf Premiere für die in Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin entstandene Neuinterpretation von Igor Strawinskys Ballett und Konzertstück „Petruschka“ und Maurice Ravels Kurzoper „L’Enfant et les Sortilèges“.

 

Wie in einem zum Leben erweckten Bilderbuch verschmelzen auf der Bühne Orchesterklang und Gesang mit Darstellern und Animationen. Die verzauberten Gegenstände aus Ravels Kurzoper führen ein verblüffendes Eigenleben und weisen in schier unendlicher Wandlungsfähigkeit das ungestüme Kind in seine Grenzen.

 

Nicht mit Tänzern sondern mit Akrobaten erweckt „1927“ Strawinskys „Petruschka“ auf der Bühne zum Leben: In einer überraschenden Kombination aus Animation und Akrobatik im Stil des Cirque du Soleil wird die berührende Geschichte der zum Leben erweckten Jahrmarkt-Puppen erzählt. Die international renommierten Akrobaten Tiago Fonseca, Pauliina Räsänen und Slava Volkov ziehen die Zuschauer mit einer Mischung aus Equilibristik, Luft- und Clownakrobatik mitten hinein ins bunte Jahrmarktstreiben.

 

Unter der musikalischen Leitung von Marc Piollet sind in „L’Enfant et les Sortilèges“ Kimberley Boettger-Soller, Marta Márquez, Romana Noack, Adela Zaharia alternierend mit Elena Sancho Pereg mit zahlreichen weiteren Mitgliedern des Ensembles zu erleben. Es singen überdies der Chor der Deutschen Oper am Rhein sowie der Kinderchor der Akademie für Chor und Musiktheater, und es spielen die Düsseldorfer Symphoniker.

Foto Iko Freese / drama-berlin

 

Vorstellungen im Opernhaus Düsseldorf:
Fr 09.03., 19.30 Uhr (Premiere) | Sa 17.03, 19.30 Uhr | Sa 24.03., 19.30 Uhr | Fr 06.04., 19.30 Uhr | Di 24.04., 19.30 Uhr | Sa 28.04., 19.30 Uhr | Mi 02.05, 19.30 Uhr | Fr 04.05., 19.30 Uhr | Sa 12.05., 19.30 Uhr | Mo 21.05., 18.30 Uhr

Opernwerkstatt im Opernhaus Düsseldorf: Di 06.03., 17.00 Uhr

 

Tickets im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211), an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100) und über www.operamrhein.de

 

 

03.03. – 9. Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung im Opernhaus Düsseldorf
06.03. – Opernwerkstatt zur Premiere von „Petruschka“ (Igor Strawinsky) und „L’Enfant et les Sortilèges“ (Maurice Ravel) im Opernhaus Düsseldorf
09.03. – PREMIERE: Doppelabend „Petruschka“ (Igor Strawinsky) und „L’Enfant et les Sortilèges“ (Maurice Ravel) inszeniert von der Theatergruppe „1927“ in Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin
10.03. – Otto Nicolai: „Die lustigen Weiber von Windsor“ in der Inszenierung von Dietrich W. Hilsdorf im Opernhaus Düsseldorf
11.03. – Liedermatinee: Bogdan Baciu und Stephen Harrison präsentieren Schumann-Lieder
28.03. – Opernwerkstatt zur Premiere von Richard Wagners „Siegfried“ in der Inszenierung von Dietrich W. Hilsdorf im Opernhaus Düsseldorf   Deutsche Oper am Rhein Theatergemein

 

Oper und Ballett am Rhein im März 2018

Axel Kober bleibt Generalmusikdirektor

Düsseldorf/Duisburg, 21. Februar 2018 - Axel Kober - Foto Susanne Diesner - hat seinen Vertrag als Generalmusikdirektor der Deutschen Oper am Rhein bis zum Sommer 2024 um weitere fünf Jahre verlängert. Im Leitungsteam von Generalintendant Christoph Meyer setzt er seine erfolgreiche Arbeit mit den Düsseldorfer Symphonikern, den Duisburger Philharmonikern und dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein fort.  

Christoph Meyer: „Axel Kober prägt als Generalmusik­direktor seit 2009 die Deutsche Oper am Rhein durch seine Arbeit entscheidend und ist als einer der herausragenden Künstler seines Fachs ein inzwischen national und international sehr gefragter Dirigent. Für mich persönlich ist er einer meiner wichtigsten Wegbegleiter und ich bin sehr glücklich, dass durch seine Vertragsverlängerung das hohe musikalische Niveau dieses Hauses auch für die nächsten Jahre garantiert bleibt.

 

In dieser Spielzeit setzt Axel Kober vor allem mit der Neuproduktion von Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ entscheidende Akzente: In Düsseldorf und Duisburg studiert er den gesamten Zyklus mit beiden Orchestern – den Düsseldorfer Symphonikern und den Duisburger Philharmo­nikern – und unterschiedlichen Sängerbesetzungen ein. Begonnen hatte er die Spielzeit mit einem Schlüsselwerk des 20. Jahrhunderts – Alban Bergs „Wozzeck“ in der Inszenierung von Stefan Herheim; beschließen wird sie mit der musikalischen Leitung für Martin Schläpfers Ballett „Schwanensee“. Mit den beiden renommierten Orchestern arbeitet er regelmäßig auch als Konzertdirigent zusammen – mit den Duisburger Philharmonikern seit Februar 2017 in der Funktion des Chefdirigenten.

 

Die Deutsche Oper am Rhein bleibt musikalische Heimat für Axel Kober, während er auf internationalem Parkett als Gastdirigent gefragt ist: Seit Sommer 2013 dirigiert er bei den Bayreuther Festspielen – 2018 ist er dort wieder mit Richard Wagners „Der fliegende Holländer“ zu erleben. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Staatsoper Hamburg, der Deutschen Oper Berlin, der Semperoper Dresden, dem Opernhaus Zürich und der Wiener Staatsoper. Dort wird Axel Kober im Januar 2019 erstmals den kompletten „Ring des Nibelungen“ dirigieren.

 

  Susanne Diesner

 

Neuer "Opernbaukasten" mit Malte Arkona im Theater Duisburg

Düsseldorf/Duisburg, 16. Februar 2018 - Ein neuer „Opernbaukasten“ öffnet sich am Sonntag, 25. Februar, um 14.00 Uhr im Theater Duisburg: Familien mit Kindern ab 6 Jahren können dann bereits in dritter Folge „Oper entdecken mit Malte Arkona“. Der KiKA-Moderator und Pate der Jungen Oper am Rhein tritt in der unterhaltsamen Bühnenshow zusammen mit Solisten der Deutschen Oper am Rhein und den Duisburger Philharmonikern auf. An Schulklassen richtet sich die zweite Vorstellung am Mittwoch, 28. Februar, um 11.00 Uhr im Theater Duisburg.

 

Nach seinen aufregenden Erfahrungen als Spielleiter und Operndirektor will Malte Arkona neue Facetten der Oper entdecken: Seine Suche nach einem neuen Job endet schon am Bühneneingang: Hier ist gerade der Theater­pförtner abhandengekommen, und Malte Arkona übernimmt – mehr zufällig als geplant – seine Aufgaben. Eine Schlüsselposition, wie sich bald herausstellt! Schnell hat der beliebte Moderator wieder eine komische Rolle im kuriosen Kosmos des Theaters inne.

 

Aus Elementen des Zirkus und der Commedia dell’arte entwickelt Regisseur Philipp Westerbarkei eine Revue, in der die unterschiedlichsten Theatertypen aufeinanderprallen: italienische Operndiven und tanzende Hausmeister, singende Sopranistinnen und verliebte Techniker, nervöse Spielleiter, pikierte Kostümbildner und ein Rosen­kavalier – das alltägliche Drama spielt sich hier am Bühneneingang ab. Die Duisburger Philharmoniker und die Solisten der Deutschen Oper am Rhein befeuern das turbulente Geschehen mit Musik von Gioacchino Rossini, zum Beispiel mit dem berühmten „Katzenduett“ und Ausschnitten aus seinen Opern „La Cenerentola“, „Il barbiere di Siviglia“ und „Guillaume Tell“.

 

„Der Opernbaukasten – Folge 3“ im Theater Duisburg

für Familien: So 25.02. – 14.00 Uhr / für Schulklassen: Mi 28.02. – 11.00 Uhr  

„Der Opernbaukasten – Folge 3“ im Opernhaus Düsseldorf 

für Schulklassen: Do 03.05. – 11.00 Uhr / für Familien: So 10.06. – 11.00 Uhr  

Empfohlen ab 6 Jahren / Dauer ca. 70 Minuten / keine Pause 

Karten zum Preis von 14 € / ermäßigt 8 € sind an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100), im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211) und online über www.operamrhein.de erhältlich.

 

Premiere: Rolando Villazóns „Don Pasquale“-Inszenierung in Duisburg

Düsseldorf/Duisburg, 14. Februar 2018 - Der aus Mexiko stammende Startenor Rolando Villazón ist seit mehreren Jahren auch als Opern­regisseur erfolgreich. Seine erste Inszenierung für die Deutsche Oper am Rhein – Gaetano Donizettis „Don Pasquale“ – feiert am Donnerstag, 22. Februar, um 19.30 Uhr im Theater Duisburg Premiere. In neuer Besetzung unter der musikalischen Leitung von David Crescenzi singt Günes Gürle die Titelpartie. Richard Šveda ist Don Pasquales Doktor Malatesta, Lavinia Dames spielt Norina, Ibrahim Yesilay ihren Liebsten Ernesto.

 

Der antiquierte Kunstliebhaber Don Pasquale verwehrt seinem Neffen Ernesto die Heirat mit der schönen, aber mittellosen Norina. Stattdessen schmiedet er eigene Hochzeits­pläne und bittet seinen Hausarzt, Doktor Malatesta, eine junge Braut für ihn zu finden. Malatesta will dem jungen Paar helfen und präsentiert als Heiratskandidatin seine Schwester Sofronia, die in Wirklichkeit Norina ist. Kaum ist der Ehevertrag geschlossen, verwandelt sich die schüchterne Braut in eine wahre Furie, die Don Pasquale das Leben zur Hölle macht. Um die häusliche Plage wieder los zu werden, ist er bereit, seinen Neffen und dessen Verlobte in sein Haus aufzunehmen, und erkennt, dass er einer gemeinschaftlichen Intrige aufgesessen ist.

 

„Donizetti lässt uns echten Menschen mit ihren Wünschen, Träumen und Traurigkeiten begegnen“, meint Rolando Villazón, der den Figuren im Bühnenbild von Johannes Leiacker und mit Kostümen von Thibault Vancraenenbroeck ganz eigene Charaktere gegeben hat. Wenn der leidenschaftliche Kunstsammler Don Pasquale am Ende ziemlich „alt“ aussieht, dann nicht aus Altersgründen, sondern weil seine konservativen Kunst- und Lebensauffassungen gründlich durcheinander gewirbelt wurden.

Lucio Gallo (Don Pasquale), Elena Sancho Pereg (Norina), Dmitri Vargin (Doktor Malatesta). FOTO: Thilo Beu

 

„Don Pasquale“ im Theater Duisburg:

Do 22.02. – 19.30 Uhr (Premiere), Di 27.02 – 19.30 Uhr, So 27.05. –18.30 Uhr, Sa 02.06. – 19.30 Uhr

 

Karten und weitere Informationen: Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211), Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100) und online über www.operamrhein.de.

 

„Die Zauberflöte“: Mehr als 100.000 Besucher in 100 Vorstellungen

Düsseldorf/Duisburg, 01. Februar 2018 - An der Deutschen Oper am Rhein begeistert Mozarts Oper „Die Zauberflöte“: Mehr als 100.000 Besucher haben die wegweisende Inszenierung von Barrie Kosky und den Videokünstlern der britischen Theatergruppe „1927“ seit der Premiere im Dezember 2013 bereits in Düsseldorf und Duisburg gesehen. Die 100. Vorstellung findet am Freitag, 2. Februar, im Opernhaus Düsseldorf statt.  

Die Produktion der Komischen Oper Berlin ist weltweit erfolgreich: In der Inszenierung von Barrie Kosky und „1927“ begeisterte „Die Zauberflöte“ ihr Publikum schon in Los Angeles, Shanghai, Paris, Madrid und vielen anderen Metropolen. In Düsseldorf und Duisburg zählt sie zu den großen Publikumslieblingen – Karten sind erst wieder für die Aufführung am 17. Juni erhältlich. Generalintendant Christoph Meyer plant, „Die Zauberflöte“ auch weiterhin im Programm zu behalten: „Neben der Komischen Oper Berlin ist die Deutsche Oper am Rhein das einzige Haus, das die Produktion fest im Repertoire hat.“ 

Der nächste spektakuläre Bilderzauber der Theatergruppe „1927“ mit handgezeichneten Animationen und live agierenden Akrobaten, Sängern und Musikern ist bereits in Arbeit: Der Doppelabend „Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges“ feiert am Samstag, 9. März, Premiere im Opernhaus Düsseldorf.

 

Karten und Informationen zu beiden Produktionen gibt es unter www.operamrhein.de, im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211) und an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100).

 

 

Wo die wilden Kerle wohnen

Premiere im Opernhaus Düsseldorf

Düsseldorf/Duisburg, 29. Januar 2018 - Am Sonntag, 4. Februar, 11.00 Uhr, ist Premiere im Opernhaus Düsseldorf: Oliver Knussens fantastische Oper „Wo die wilden Kerle wohnen“ führt den kleinen Max auf eine Traumreise ins schaurig-schöne Reich der Fantasie. Dort begegnet er den „wilden Kerlen“ – seltsamen Kreaturen, mit denen Max die ungeheuerlichsten Abenteuer erlebt. Für junge Zuschauer ab 6 Jahren stehen jeweils drei Vorstellungen für Familien und Schulklassen auf dem Programm.

 

Die Geschichte ist schnell erzählt: Als der kleine Max wieder einmal mit Wolfsgeheul durch die Wohnung tobt, schickt ihn seine Mutter ohne Abendessen ins Bett. Plötzlich verwandelt sich sein Zimmer, und er begegnet seltsamen Kreaturen, die den ganzen Tag über herumtollen. Bald wird Max zu ihrem Häuptling ernannt und genießt die Ausgelassenheit, bis es ihm schließlich zu bunt wird und er seine neuen Spiel­kameraden ohne Essen schlafen schickt. Er bekommt Heimweh und beschließt, die Insel zu verlassen.

 

Generationen von Kindern kennen Maurice Sendaks Bilderbuch-Klassiker „Wo die wilden Kerle wohnen“ von 1962. Für die Vertonung schrieb Sendak selbst das Libretto. Der britische Komponist Oliver Knussen (*1952) malte die Welt der wilden Inselbewohner in leuchtenden Klangfarben aus. Die wilden Kerle singen in einer eigenen Fantasiesprache, die die Autoren für ihre Oper erfunden haben. Das 1984 uraufgeführte Werk gilt als Klassiker der Familienoper des 20. Jahrhunderts. In Düsseldorf bringt es der junge Dirigent Jesse Wong mit dem altstadtherbstorchester zum Klingen.

 

Regie führt Philipp Westerbarkei, Heidi Elisabeth Meier spielt den kleinen Max. Fast unmerklich verwandeln sich die Erwachsenen in seinem Elternhaus in die Helden seiner Fantasie. Eltern und Verwandte werden zu animalischen Spielgefährten, wilder und ausgelassener als er selbst. Für die turbulente Inszenierung hat Tatjana Ivschina, die seit 2009 alle Familienopern an der Deutschen Oper am Rhein ausstattet, ein feudales Haus als Bühnenbild und skurrile Kostüme und Masken entworfen.

Wo die wilden Kerle wohnen“ im Opernhaus Düsseldorf:

-        für Familien: So 04.02. – 11.00 Uhr (Premiere) / Fr 09.02. – 18.00 Uhr / So 15.04. – 11.00 Uhr

-        für Schulklassen: Di 06.02. – 10.00 Uhr / Do 21.06. – 11.00 Uhr / Di 03.07. – 11.00 Uhr

Karten für 18 Euro / ermäßigt 10 € sind im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211), an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100) sowie online über www.operamrhein.de erhältlich.

 

„1927“ zeigt Igor Strawinskys „Petruschka“ und Maurice Ravels „L’Enfant et les Sortilèges“

Düsseldorf/Duisburg, 26. Januar 2018 Nach ihrem Sensationserfolg mit Mozarts „Die Zauberflöte“ holen die großen Bilder- und Bühnenzauberer der britischen Theatergruppe „1927“ Suzanne Andrade, Esme  Appleton und Paul Barrit in ihrem neuen Programm zu einem Doppelschlag aus:
Am Freitag, 9. März, um 19.30 Uhr feiert im Opernhaus Düsseldorf die in Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin kreierte Neuinterpretation von Igor Strawinskys „Petruschka“ und Maurice Ravels Kurzoper „L’Enfant et les Sortilèges“ Premiere.

 

Wie in einem zum Leben erweckten Bilderbuch verschmelzen auf der Bühne Orchesterklang und Gesang mit Darstellern und Animationen. In Strawinskys als Ballett und Konzertstück bekannter Burlesque „Petruschka“ kommt eine weitere Dimension ins Spiel: In einer überraschenden Kombination aus Animation und Akrobatik im Stil des Cirque du Soleil – zwischen Equilibristik, Luft- und Clownakrobatik – erzählt „1927“ die berührende Geschichte der zum Leben erweckten Jahrmarkt-Puppen, die sich nach Unabhängigkeit sehnen.

 

Unter der musikalischen Leitung von Marc Piollet sind in „L’Enfant et les Sortilèges“ Kimberley Boettger-Soller, Marta Márquez, Romana Noack, Adela Zaharia alternierend mit Elena Sancho Pereg mit weiteren Mitgliedern des Ensembles zu erleben. Es singen überdies der Chor der Deutschen Oper am Rhein sowie der Kinderchor der Akademie für Chor und Musiktheater, und es spielen die Düsseldorfer Symphoniker.

b.34: Neuer Tanz-Dreiteiler in Duisburg

Das Ballett am Rhein zeigt Martin Schläpfers „Appenzellertänze“, Marco Goeckes „Le Spectre de la Rose“ und „Der Grüne Tisch“ von Kurt Jooss. Am 2. Februar, um 19.30 Uhr öffnet sich im Theater Duisburg der Vorhang für die Premiere von b.34.

 

Düsseldorf/Duisburg, 25. Januar 2018 - Ein wahres Kleinod aus seiner frühen Schaffensphase als Choreograph sind Martin SchläpfersAppenzellertänze“. Im Jahr 2000 für das ballettmainz kreiert, zeichnet Schläpfer darin ein feines Bild von seiner Heimat, das gleichermaßen erheitert und tief berührt. Was auf den ersten Blick folkloristisch und überdreht daherkommt, offenbart sich bald als tiefgehende Charakter- und Beziehungsstudie.
Eine Klangcollage aus regional typischer Streichmusik, Jodeln, Kuhglocken und anderen Alltagsgeräuschen bildet den musikalischen Hintergrund für das mehr als doppelbödige Ballett. Aus einem kreativen Wechselspiel von Inspiration und Interpretation entstand Marco GoeckesLe Spectre de la Rose“.
Auf Basis der gleichnamigen legendären Vorlage von Mikhail Fokin, der als Begründer des modernen Balletts gilt, schuf Goecke knapp 100 Jahre später im Auftrag von Les Ballets de Monte Carlo in seiner einzigartigen Tanzsprache eine faszinierende Neuinterpretation.
Zum Abschluss des Programms bringt die Compagnie ein Stück auf die Duisburger Bühne, mit dem sie das Publikum im Düsseldorfer Opernhaus vor zwei Jahren begeisterte: „Der Grüne Tisch“ von Kurt Jooss aus dem Jahr 1932 ist das wohl bekannteste getanzte Plädoyer für Menschlichkeit und Pazifismus und zählt bis heute zu den bühnenwirksamsten Meisterwerken des dramatischen Tanztheaters.

 

Ballett am Rhein – b.34

Premiere am Freitag, 2. Februar 2018 im Theater Duisburg

Weitere Vorstellungen im Theater Duisburg: Mi 07.02., 19.30 Uhr | Fr 09.02., 19.30 Uhr | Sa 24.02., 19.30 Uhr | Do 01.03., 19.30 Uhr | Sa 24.03., 19.30 Uhr | Fr 06.04., 19.30 Uhr

b27 Der GrueneTisch FOTO Gert Weigelt

 Soldat), Chidozie Nzerem (Der Tod) © Foto: Gert Weigelt

Oper und Ballett am Rhein im Februar 2018


Doppelspitze des Balletts am Rhein bis 2024 verlängert

Martin Schläpfer und Remus Şucheană setzen ihre erfolgreiche Arbeit in Düsseldorf und Duisburg fort.  

Düsseldorf/Duisburg, 04. Januar 2018 - Das Duo an der Spitze des Balletts am Rhein setzt seine erfolgreiche Arbeit in Düsseldorf und Duisburg bis 2024 fort: Der Künstlerische Direktor und Chefchoreograph des Balletts am Rhein, Martin Schläpfer und der Ballettdirektor Remus Şucheană haben ihre Verträge um fünf Jahre bis Ende der Spielzeit 2023/24 verlängert.
Die Vereinbarung sieht eine neue Akzentuierung der Aufgaben vor: Demnach wird Martin Schläpfer ab 2019/20 als „Choreographer in Residence“ weiterhin mindestens eine Choreographie pro Spielzeit für das Ballett am Rhein kreieren und auch darüber hinaus intensiv mit den Tänzerinnen und Tänzern der mehrfach preisgekrönten Kompanie arbeiten, Remus Şucheană bleibt Ballettdirektor. Generalintendant Prof.
Christoph Meyer: „Martin Schläpfer hat seit 2009 das Ballett am Rhein an die Weltspitze geführt; seit 2016 gemeinsam mit Remus Şucheană. Wir freuen uns sehr, dass sich Martin Schläpfer mit der neuen Konstellation noch mehr auf die rein künstlerische Arbeit mit der Kompanie konzentrieren und so auch in den nächsten Jahren die herausragende Stellung des Ballett am Rhein sichern kann.“

 

Zum Jahresbeginn unterzeichneten der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel, und Generalintendant Prof. Christoph Meyer eine entsprechende Vereinbarung mit Martin Schläpfer und Remus Şucheană. „Wir setzen auf Kontinuität und Veränderung zugleich. So werden wir unter Beibehaltung der hohen Qualität der Kompanie Neues schaffen können“, so Martin Schläpfer (Foto © Gert Weigelt).

Remus Şucheană ((Foto © Gert Weigelt) ergänzt: „Ich bin sehr glücklich, an der Zukunft des Balletts am Rhein, dem Martin Schläpfer ein so unverwechselbares Gesicht gegeben hat, mitzuwirken. Martin Schläpfer wird mit seinen Werken und seiner einzigartigen Arbeitsweise auch in den kommenden Jahren die Kompanie prägen.“ Das Ballett am Rhein zählt zu den führenden Kompanien Europas.
Die Zeitschrift „tanz“ kürte Martin Schläpfer zum „Choreographen des Jahres 2010“ und das Ballett am Rhein 2013, 2014, 2015 und wiederum 2017 zur „Kompanie des Jahres“.

 

 

Oper und Ballett am Rhein im Januar 2018

 

Mi 03.01. – 19.30 Uhr   Gaetano Donizettis „Don Pasquale“ in der Regie von Rolando Villazón wieder im  Opernhaus Düsseldorf                                            

 

So  07.01. – 18.30 Uhr      Giuseppe Verdis „Un ballo in maschera“ („Ein Maskenball“) wieder im Theater Duisburg  (ab 6. Januar mit neuer Besetzung)

 

Sa 13.01. – 19.30 Uhr        Meisterklasse: Das Opernstudio präsentiert Stücke aus dem Meisterkurs mit Ks. Franz Grundheber im Düsseldorfer maxhaus

                                            

 

Fr 19.01. – 19.30 Uhr        Giacomo Puccinis „Tosca“ in der Inszenierung von Dietrich W. Hilsdorf zurück im Opernhaus Düsseldorf

                                              

Sa 20.01. – 19.30 Uhr       Giacomo Puccinis “Madama Butterfly” in der Inszenierung von Joan Anton Rechi wieder im Theater Duisburg

                                                

So 21.01. – 11.00 Uhr       Die Symphoniker im Foyer mit einem Konzert im Opernhaus Düsseldorf unter dem Titel „Das Sehnen, es schläft nicht ein…“

                                              

 

Di 23.01. – 18.00 Uhr        Opernwerkstatt im Opernhaus Düsseldorf: Gespräch und Probenbesuch vor der Premiere von Richard Wagners „Die Walküre“ (Eintritt frei)

                                                

Mi 24.01. – 18.30 Uhr       Ballettwerkstatt zur Premiere von „b.34“ im Theater Duisburg

                                                

So 28.01. – 17.00 Uhr       Premiere: Richard Wagners „Die Walküre“ (ausverkauft)

                                                

Di 30.01. – 18.00 Uhr       Die Familienopernwerkstatt „Wo die wilden Kerle wohnen“ lüftet spannende Geheimnisse vor der Premiere im Opernhaus Düsseldorf                                      

  

Karten und weitere Informationen sind erhältlich im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211), an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100) sowie online über www.operamrhein.de.

 

 

Tenor Bruce Rankin verstorben

Düsseldorf/Duisburg, 14. Dezember 2017 - Die Deutsche Oper am Rhein trauert um ihr langjähriges Ensemblemitglied, den britischen Tenor Bruce Rankin. In der kommenden Spielzeit hätte er sein 20jähriges Jubiläum im Ensemble des Düsseldorf-Duisburger Hauses gefeiert. Bruce Rankin starb am 11. Dezember 2017 im Alter von 65 Jahren.

 

Nach ersten Engagements an britischen Opernhäusern und am Theater Bremen kam Bruce Rankin - FOTO Klaudia Taday - 1998 an die Deutsche Oper am Rhein und wurde in den ersten Spielzeiten durch Partien wie Pinkerton in Puccinis „Madama Butterfly“, Edgardo in Donizettis „Lucia di Lammermoor“ oder als Lucio Silla in der gleichnamigen Mozart-Oper bekannt. In den letzten Jahren entwickelte er sich zu einem großartigen Charaktertenor und zeigte ein besonderes Talent für skurrile Figuren, denen er ein unverwechselbares Profil gab.
Zuletzt begeisterte er in der tragikomischen Rolle des Fürsten Basil Basilowitsch in Lehárs „Der Graf von Luxemburg“. Bruce Rankin starb am 11. Dezember 2017 in Düsseldorf im Alter von 65 Jahren. „Der plötzliche Tod von Bruce Rankin trifft uns tief im Herzen “, sagt Generalintendant Christoph Meyer. „Wir verlieren einen großartigen Künstler und einen außergewöhnlich beliebten und geschätzten Kollegen, der mit seiner absoluten Professionalität, seiner großen Sensibilität und seinem feinen britischen Humor stets für eine positive Stimmung im Haus gesorgt hat. Er wird uns sehr fehlen.“

 

Bruce Rankin (Basilio), Marta Márquez (Marcellina), Richard Šveda (Il conte di Almaviva), Sami Luttinen (Bartolo) - FOTO: Hans Jörg Michel

Auf „Carmen tanzt!“ folgt „Petruschka“:

Junge Oper am Rhein sucht Teilnehmer für neues inklusives Tanztheaterprojekt

Düsseldorf/Duisburg, 12. Dezember 2017 - Die Junge Oper am Rhein sucht Teilnehmer für ihr neues inklusives Tanztheaterprojekt „Petruschka“. Es richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren mit und ohne besonderen Förderbedarf, die sich unter Anleitung von Musiktheaterpädagogin Krysztina Winkel mit Igor Strawinskys Burlesque „Petruschka“ auseinandersetzen. Die farbenreiche Musik entführt in das wilde Treiben eines Jahrmarktes, an einen Ort der Sinne, der zum Spielen und Entdecken einlädt, zum Staunen und Begreifen. Hier findet jeder Teilnehmer mit seinen Ideen und individuellen Fähigkeiten einen Platz – tänzerische Fähigkeiten und Bühnenerfahrung werden nicht vorausgesetzt, die Teilnahme ist kostenfrei.

 

So wie das erste inklusive Tanztheaterprojekt „Carmen tanzt!“ bezieht sich auch das neue Projekt in Kooperation mit der Lebenshilfe Düsseldorf e. V. auf eine aktuelle Opernproduktion der Deutschen Oper am Rhein: Zusammen mit Maurice Ravels Einakter „L’Enfant et les Sortilèges“ feiert „Petruschka“ am 9. März 2018 Premiere im Opernhaus Düsseldorf.

 

Das „Petruschka“-Projekt startet am Samstag, 16. Dezember, von 14.00 bis 16.00 Uhr mit einem Kennlern-Tag im Balletthaus, Merowingerstraße 88, in Düsseldorf-Bilk. Dort beginnen am 16. Januar, jeden Dienstag von 18.00 bis 20.00 Uhr, auch die wöchentlichen Proben.


„Carmen tanzt!“, Aufführung zum ersten inklusiven Tanzprojekt der Jungen Oper am Rhein in der Spielzeit 2016/17. FOTO: Susanne Diesner

 

 

Guy Joosten inszeniert Donizettis „Maria Stuarda“

Opernwerkstatt im Theater Duisburg  
Düsseldorf/Duisburg, 04. Dezember 2017 - „In meinem Ende liegt mein Anbeginn“ soll Maria Stuart kurz vor Ihrem Tod in ein Kissen gestickt haben. Ihr künstlerisches Nachleben gibt ihr Recht: Mit Friedrich Schillers Drama begann das große Bühnenleben der  schottischen Königin. Ihr Konflikt mit der englischen Königin Elisabeth I. steht auch im Mittelpunkt von Gaetano Donizettis Oper „Maria Stuarda“. In der Neuinszenierung von Guy Joosten feiert sie am Freitag, 15. Dezember, um 19.30 Uhr Premiere im Theater Duisburg. Lukas Beikircher hat die musikalische Leitung.

Guy Joosten, der an der Deutschen Oper am Rhein zuletzt Poulencs „Dialogues des Carmélites“ und Verdis „Don Carlo“ inszenierte, gilt als Spezialist für die Werke des Belcanto. Die packenden Konflikte und Machtspiele, die in der fiktiven Begegnung der beiden ehrgeizigen, klugen und doch so gegen­sätzlichen Frauen gipfeln, setzt er im Team mit Roel Van Berckelaer (Bühnenbild), Eva Krämer (Kostüme) und Stefan Bolliger (Lichtdesign) um.

Olesya Golovneva – an der Deutschen Oper am Rhein schon als Violetta („La traviata“) und Elisabetta („Don Carlo“) gefeiert – gibt als Maria Stuart ein weiteres spannendes Rollen­debüt. Mary Elizabeth Williams steht ihr als Elisabetta gegenüber. Nach seinem Erfolg als Don Carlo gastiert der italienische Tenor Gianluca Terra­nova jetzt als Graf von Leicester, dessen Liebe den Konflikt der beiden Rivalinnen befeuert. Laimonas Pautienius ist als Lord Guglielmo Cecil, Bogdan Taloş als Giorgio Talbot und Maria Boiko als Anna Kennedy zu erleben.

Besucher der Opernwerkstatt bekommen schon am Montag, 11. Dezember, um 17.00 Uhr im Theater Duisburg im Gespräch mit dem Produktionsteam Einblick in die Produktion. Im Anschluss sind die Zuschauer zum ersten Teil der Bühnenorchesterprobe eingeladen. Der Eintritt ist frei.

„Maria Stuarda“ im Theater Duisburg:
Fr 15. Dezember – 19.30 Uhr (Premiere) / Mi 20. Dezember – 19.30 Uhr / Sa 23. Dezember – 19.30 Uhr /
Do 28. Dezember – 19.30 Uhr / Fr 5. Januar – 19.30 Uhr / Do 11. Januar – 19.30 Uhr / So 14. Januar – 15.00 Uhr / Mi 30. Mai – 19.30 Uhr / Fr 8. Juni – 19.30 Uhr / Sa 16. Juni – 19.30 Uhr 

Karten und weitere Informationen
sind
erhältlich an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100) und im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211), sowie online über www.operamrhein.de.

 

Junge Opern Rhein-Ruhr initiieren gemeinsames Vermittlungsprojekt

KLASSE KOMPONIERT – IN DIE OPER, FERTIG, LOS! 

 

Düsseldorf/Duisburg, 03. Dezember 2017 - Unter dem Titel JUNGE OPERN RHEIN-RUHR produzieren das Theater Bonn, das Theater Dortmund und die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg bereits seit vier Jahren gemeinsam anspruchsvolle und aufwändige Familienopern für junges Publikum. Vier Produktionen sind in dieser Zusammenarbeit schon entstanden und mit James Reynolds’ GEISTERRITTER nach dem bekannten Roman von Cornelia Funke steht am 3. Dezember in Bonn eine weitere prominente Uraufführung bevor.

Durch die Zusammenarbeit ist es den Häusern möglich, das Repertoire von Familienopern für die großen Bühnen kontinuierlich zu erweitern, effizient zu wirtschaften und zugleich mehr junge Menschen an spannendes und modernes Musiktheater heranzuführen. Nicht zuletzt aus diesem Grund steht das Projekt JUNGE OPERN RHEIN-RUHR unter der Schirmherrschaft von Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

Dank einer gesonderten Förderung ihres Ministeriums gibt es in dieser Spielzeit zum ersten Mal ein gemeinsames Vermittlungsprogramm: KLASSE KOMPONIERT – IN DIE OPER, FERTIG, LOS!  Angelehnt an die Familienopern will es die Augen und Ohren der Kinder für die Kunstform Oper noch weiter öffnen. Gemeinsam mit Künstlern aus verschiedenen Sparten setzen Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren in drei unterschiedlichen Workshop-Formaten Motive der Familienopern selber in Klang und Szene um und lernen in diesem kreativen Prozess die verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten von Musiktheater kennen.

Entwickelt wurde das Programm zusammen mit dem Kölner Büro für Konzertpädagogik, das die sogenannte Response-Methode aus England mitgebracht hat. Einige von den ca. 90 beteiligten Klassen aus Bonn, Düsseldorf, Duisburg und Dortmund werden am Ende eine gemeinsame Aufführung gestalten.

 

Um hörbar zu machen, was in den Workshops und in den drei Opernhäusern hinter der Bühne so alles passiert, wird eine eigene Podcast-Reihe produziert. Die Moderation übernimmt Malte Arkona, der als KiKA-Moderator („Die beste Klasse Deutschlands“)  bekannt ist und seit seiner Kindheit selbst mit dem Theater verbunden ist. Während der Familienopern schaut Arkona in Dortmund, Düsseldorf, Duisburg und Bonn hinter die Kulissen. Dabei entstehen Podcasts, kleine Hörgeschichten, die den Hörer in die Welt der Oper eintauchen lassen.

Berufe werden vorgestellt und Atmosphären eingefangen, immer mit dem Ziel, die Oper erlebbar zu machen. Ab Sonntag, 3. Dezember, werden auf dem neu eingerichteten Youtube-Kanal „Junge Opern Rhein-Ruhr“ die fertiggestellten Podcasts für jeden zugänglich veröffentlicht. Das Projekt ist in allen drei Städten bereits erfolgreich angelaufen. Interessierte Lehrerinnen und Lehrer können sich weiterhin an die Theaterpädagogik der jeweiligen Häuser wenden.

 

Kontakt für Lehrerinnen und Lehrer:

Junge Oper am Rhein (Anna-Mareike Vohn, Anja Fürstenberg, Krysztina Winkel)

Tel. 0211.89 25 457, E-Mail: schule@operamrhein.de

Junge Opern Rhein-Ruhr: Das Team der Jungen Oper am Rhein (von links: Anna-Mareike Vohn, Sabina López Miguez, Anja Fürstenberg, Krysztina Winkel) mit Heribert Germeshausen (Designierter Intendant der Oper Dortmund), Isabel Pfeiffer-Poensgen (Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW), Dr. Bernhard Helmich (Generalintendant der Oper Bonn) und Prof. Christoph Meyer (Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg) - FOTO Andreas Endermann 

 

 

Dezember 2017

Do 07.12. – 19.00 Uhr

„Weihnachten mit Freunden“: Festliches Ensemblekonzert im Opernhaus Düsseldorf

 

Mo 11.12. – 17.00 Uhr

 

Opernwerkstatt zu Donizettis „Maria Stuarda“ im Theater Duisburg

 

Mo 11.12. – 18.00 Uhr

 

Ballettwerkstatt: b.33: Gespräche und Probenbesuch zum neuen Ballettprogramm im Opernhaus Düsseldorf

 

Fr 15.12. – 19.30 Uhr

 

PREMIERE „Maria Stuarda“: Gaetano Donizettis Oper in der Inszenierung von Guy Joosten im Theater Duisburg

 

Sa 16.12. – 19.30 Uhr

 

BALLETTPREMIERE b.33: George Balanchine – Stravinsky Violin Concerto / Martin Schläpfer & Adriana Hölszky – Roses of Shadow (Uraufführung/Auftragskomposition) / Hans van Manen – Polish Pieces

 

So 17.12. – 11.00 Uhr

 

Lieder zur Weihnachtszeit: Matinee mit Adela Zaharia, Franziska Orendi, Peter Aisher, Torben Jürgens, Stefan Wilkening und Stephen Harrison im Opernhaus Düsseldorf

 

Di 19.12. – 19.30 Uhr

 

Franz Lehárs „Der Graf von Luxemburg“ in der rasanten Inszenierung von Jens-Daniel Herzog kommt zurück ins Opernhaus Düsseldorf

 

Di 26.12. – 18.30 Uhr

 

Wolfgang Amadeus Mozarts „Die Zauberflöte“: Der Welterfolg in frappierender Stummfilmoptik inszeniert von Barrie Kosky und der britischen Theatergruppe „1927“ kommt zurück ins  Theater Duisburg

 

Sa 30.12. – 19.30 Uhr

 

Giacomo Puccinis „Tosca“ in der Inszenierung von Dietrich W. Hilsdorf feiert Wiederaufnahme im  Theater Duisburg

 

So 31.12. – 19.00 Uhr

 

Bestgelaunter Jahresausklang in beiden Spielstätten: „Der Graf von Luxemburg“ entlässt im Düsseldorfer Opernhaus das alte Jahr in Saus und Braus, während beim Festlichen Silvesterkonzert im Theater Duisburg mit einer „Hommage an Paris“ große Melodien erklingen.

 

Karten und weitere Informationen sind erhältlich im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211), an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100) sowie online über www.operamrhein.de.

 

Die Junge Oper am Rhein präsentiert „Flut“
 In Duisburg und Düsseldorf kommt das Erstlingswerk der jungen „Opernmacher“ auf die Bühne 

Düsseldorf/Duisburg, 27. Oktober 2017 - Selbst komponieren und aus einem fiktiven Szenario eine Oper machen – das war die Aufgabe, zu der sich vor gut einem Jahr junge Menschen an der Deutschen Oper am Rhein zusammengefunden haben. Sie nennen sich „Die Opernmacher“, und entstanden ist unter der künstlerischen Leitung von Sascha Pranschke (Libretto-Werkstatt), David Graham (Kompositionswerkstatt) und Volker Böhm (Regiewerkstatt) ein ungewöhn­li­ches Erstlingswerk mit dem Titel „Flut“.
Auf die Bühne kommt es am 14. und 15. November im Theater Duis­burg sowie am 20. und 21. Dezember im FFT Kammerspiele Düsseldorf. Vier junge Profisänger der Deutschen Oper am Rhein, elf Jugendliche des Kinderchors am Rhein und elf Musiker des „notabu. ensemble neue musik“ setzen die Ideen der Opernmacher um. Patrick Francis Chestnut übernimmt die musikalische Leitung.

 

Auf das Ergebnis sind die jungen Opernmacher genauso gespannt wie die Profis der Deutschen Oper am Rhein: „Dieses Projekt hat gezeigt, dass Oper nicht nur eine Angelegenheit für Kenner und Liebhaber ist, sondern dass sich junge Leute ganz unvoreingenommen und kreativ diese Kunstform erobern. Entstanden ist ein spannendes Stück Musiktheater, das zeigt, was junge Menschen gedanklich bewegt und welche musikalischen und sprach­lichen Formen sie dafür erfinden“, sagt Christoph Meyer, Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein.

 

Das Thema, mit dem sich mehr als 20 junge Opernmacher im Alter zwischen 10 und 30 Jahren beschäftigt haben, war zunächst fiktiv: Was wäre, wenn die Rhein-Ruhr-Region durch eine Umweltkatastrophe überschwemmt und unser Lebensraum zerstört würde? Das Libretto erzählt, wie Menschen  mit dieser Ausnahmesituation umgehen und sich anderen gegenüber verhalten könnten. Schritt für Schritt entstand die Komposition: Zu ersten assozia­ti­ven Klängen entwickelten sich Motive, Instrumental- und Gesangslinien und schließlich die fertige Partitur.  

Unterstützt und gefördert wurde das von Anna-Mareike Vohn (Junge Oper am Rhein) initiierte Projekt „Die Opernmacher“ vom NRW-Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport sowie der Commerzbank-Stiftung. „Spielerisch und zielgerichtet setzen die jungen Opernmacher gleich vier verschiedene Künste – Musik, Literatur bildende und darstellende Kunst – ein. Diese Universalität macht das Projekt zu einem Vorreiter in der kulturellen Bildungslandschaft in Deutschland und einem Meilenstein in der Publikumsent­wicklung“, sagt Astrid Kießling-Taskin, Vorstand der Commerzbank-Stiftung. Nach dem Auftakt im Theater Duisburg finden die Düsseldorfer Vorstellungen in Kooperation mit dem Forum Freies Theater (FFT) statt.

„Flut“– die Aufführungen

-  Theater Duisburg: Di 14.11. – 18.00 Uhr / Mi 15.11. – 11.00 Uhr

-  FFT Kammerspiele Düsseldorf: Mi 20.12. – 19.00 Uhr / Do 21.12. – 11.00 Uhr

 

Karten und weitere Informationen sind im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211), an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100) sowie online über www.operamrhein.de erhältlich.

 

Schulworkshops zur Produktion vermittelt die Junge Oper am Rhein, Tel. 0211.89 25 457, E-Mail: schule@operamrhein.de.

 

Herbstferienprojekt zur Katastrophen-Oper „Flut“

Düsseldorf/Duisburg, 16. Oktober 2017 - In Kooperation mit dem Kulturrucksack NRW Duisburg bietet die Deutsche Oper am Rhein in der ersten Herbstferienwoche im Theater Duisburg ein Ferienprojekt für 10- bis 14-Jährige zur neuen Jugendoper „Flut“ an. Diese ist ebenso aus einem Mitmachprojekt entstanden, in dem Kinder und Jugendliche ein Szenario über mögliche Folgen einer Überschwemmungskatastrophe im Rhein-Ruhr-Gebiet erarbeitet und zu einer Oper verdichtet haben.
Im thematisch angeschlossenen Herbstferienprojekt entwickeln Kinder und Jugendliche mit der Hilfe von Profis eine Musiktheaterperformance zum „Flut“-Szenario. Hier ist eigene Kreativität gefragt: Unterstützt von einem Medien- und einem Bühnenraumkünstler, zwei Musikern und zwei Musiktheaterpädagoginnen der Deutschen Oper am Rhein erstellen die Teilnehmer Texte, Sounds und Bühnenbilder.
Inspiration holen sie sich bei spannenden Recherchen in Duisburger Institutionen wie der Stabstelle für Bevölkerungsschutz und Krisenmanagement und in Gesprächen mit Persönlichkeiten der Stadt. Die erarbeitete Performance wird in Zusammenarbeit mit professionellen Musikern im Städtischen Kinder- und Jugendzentrum Spielzentrum Süd gezeigt. Den Abschluss des Ferienprojektes bildet der gemeinsame Besuch der Uraufführung von „Flut“ am 14. November 2017 im Theater Duisburg.

 

Wann? 1. Herbstferienwoche (23. Oktober bis 27. Oktober 2017, jeweils 10.00-16.00 Uhr)

Wer kann mitmachen? Kinder und Jugendliche aus Duisburg zwischen 10 und 16 Jahren

Wo? Die täglichen Workshops finden im Theater Duisburg statt, die Abschlussperformance wird im Städtischen Kinder- und Jugendzentrum Spielzentrum Süd gezeigt

Kosten? 3,50 Euro inklusive Verpflegung und Theaterkarten

Anmeldungen zum Herbstferienprojekt über die Junge Oper am Rhein, Krysztina Winkel Tel. 0211.89 25 457,

E-Mail: k.winkel@operamrhein.de

Oper und Ballett am Rhein im November 2017

 

Sa 04.11. – 19.30 Uhr         PREMIERE „Das Rheingold“: Richard Wagners „Ring“-Vorabend in der Inszenierung von Dietrich W. Hilsdorf im Theater Duisburg

                                               

Di 14.11. – 18.00 Uhr         Opernwerkstatt zu Puccinis Madama Butterfly im Opernhaus Düsseldorf

 

Di 14.11. – 18.00 Uhr         PREMIERE „Flut: Junge Opernmacher präsentieren mit Profisängern und -musikern ihre erste eigene Oper im Theater Duisburg

 

Sa 18.11. – 19.30 Uhr         PREMIERE „Madama Butterfly“: Giacomo Puccinis Oper in der Inszenierung von Joan Anton Rechi im Opernhaus Düsseldorf

 

So 19.11. – 11.00 Uhr        Symphoniker im Foyer Harmoniemusik für Bläserensembles

 

Di 21.11. – 11.00 Uhr         Zauberflöte für Kinder nach Wolfgang Amadeus Mozart. Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf

                                                

Mi 22.11. – 19.30 Uhr        b.32: Martin Schläpfer: Petite Messe solennelle. Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf

                                                 

Sa 25.11. – 18.00 Uhr         Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ in der legendären Inszenierung von Andreas Meyer-Hanno kommt zurück ins Opernhaus Düsseldorf

 

Karten und weitere Informationen sind erhältlich im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211), an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100) sowie online über www.operamrhein.de