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Deutsche Oper am Rhein   - Oper| Ballett| Schauspiel | Konzert |
DOR SPIELPLAN  Februar - Juni 2020

International Opera Awards 2020: Sechs Nominierungen für die Deutsche Oper am Rhein

Düsseldorf/Duisburg, 6. Februar 2020 - Über Nominierungen in sechs Kategorien für die International Opera Awards kann sich die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg freuen. Seit 2012 würdigt der jährlich verliehene Preis besondere Leistungen von Opernhäusern und Opernschaffenden in aller Welt. Die Verkündung der Juryentscheidungen und die Verleihung der International Opera Awards erfolgen am 4. Mai 2020 im Rahmen einer festlichen Gala im Sadler’s Wells Theatre London.  

In sechs Kategorien konnten herausragende Leistungen der Deutschen Oper am Rhein die Jury der International Opera Awards überzeugen:
Mit Tschaikowskys Oper „Pique Dame“ in der Regie von Lydia Steier schaffte sie es in die Auswahl der sechs besten Neuproduktionen, Anno Schreiers „Schade, dass sie eine Hure war“ gelang der Sprung in die Rubrik der besten Uraufführungen.
Marie Jacquot, seit dieser Spielzeit Erste Kapellmeisterin an der Deutschen Oper am Rhein, punktete in der Kategorie Newcomer, Ensemblemitglied Adela Zaharia, Operalia-Gewinnerin 2017 und gefeierter Star des Publikums, ist in der Rubrik Junge Sängerinnen nominiert.
Mit Lotte de Beer zählt neben Lydia Steier eine weitere Regisseurin zu den Nominierten, deren Arbeiten an der Deutschen Oper am Rhein zu sehen sind: de Beers Neuproduktion von Händels „Alcina“ feiert am 14. Februar im Opernhaus Düsseldorf Premiere.  

Besonders stolz ist das Haus auf die Ehrung in der Kategorie Education and Outreach (Bildungs- und Vermittlungsarbeit): Der seit Beginn der Intendanz von Christoph Meyer im Jahr 2009 kontinuierlich auf- und ausgebaute Bereich „Junge Oper am Rhein“ schaffte es ebenfalls unter die sechs weltweit Nominierten.  

Für den Bereich Junge Oper ist das nicht die einzige Anerkennung, er wurde überdies aktuell für den FEDORA-Preis nominiert. FEDORA fördert als gemeinnützige Organisation innovative Opern- und Ballettprojekte und setzt sich für die Erneuerung und Verjüngung dieser Kunstformen ein.  
Weitere Informationen unter
www.operaawards.org

Roméo und Juliette - Premiere im Theater Duisburg

Düsseldorf/Duisburg, 29 Januar 2020 -  Ein Sommernachts-Albtraum: In einer heißen Augustnacht trifft Roméo zufällig auf Juliette. Es ist Liebe auf den ersten Blick, allerdings eine verbotene, denn Juliette muss am nächsten Morgen Pâris heiraten. Doch die Macht der Liebe wirkt wie eine Droge, ein dunkel-süßes Gift mit tödlichem Ausgang…
Charles Gounod (1818–1893) schuf mit seiner Adaption von Shakespeares „Romeo und Julia“ eine der anrührendsten Versionen für die Opernbühne. Bereits die ersten Takte der Ouvertüre machen das drohende Unheil auf eine Weise deutlich, die unter die Haut geht. In vier großen Duetten fokussiert er auf meisterhafte Weise die aufkeimende Liebe und immer größere Leidenschaft.

Entstanden ist ein lyrisches Drama, das der französischen Oper im 19. Jahrhundert ganz neue Wege wies – und an der Deutschen Oper am Rhein in der Deutung des jungen Regisseurs Philipp Westerbarkei zu erleben ist, der – nach seinen begeistert aufgenommenen Inszenierungen von Bernsteins „Trouble in Tahiti“, Knussens „Wo die wilden Kerle wohnen“ sowie Mozarts „Zauberflöte“ in Coburg – an der Deutschen Oper am Rhein in dieser Saison auch Puccinis „La Bohème“ inszeniert.

Premiere - Samstag, 1. Februar 19:30 - 22:30 Uhr im Theater Duisburg


In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Dauer: ca. 3 Stunden, eine Pause Empfohlen ab 14 Jahren
MUSIKALISCHE LEITUNG Marie Jacquot INSZENIERUNG Philipp Westerbarkei
BÜHNE UND KOSTÜME Tatjana Ivschina LICHT Volker Weinhart
CHORLEITUNG Gerhard Michalski 
CHOREOGRAFIE Victoria Wohlleber DRAMATURGIE Anne do Paço

JULIETTE Sylvia Hamvasi ROMÉO Gustavo de Gennaro - Foto Andreas Endermann

MERCUTIO Emmett O'Hanlon GRAF CAPULET Bruno Balmelli TYBALT David Fischer GÉRTRUDE Katarzyna Kuncio STÉPHANO Miriam Albano GRÉGORIO Luvuyo Mbundu BRUDER LAURENT Thorsten Grümbel PÂRIS Jorge Espino
HERZOG VON VERONA Chao Deng JUNGE VERLIEBTE Maria Sauckel-Plock
JUNGER VERLIEBTER Egor Reider MANUELA Sandra Michaela Diehl
PEPITA Karolin Zeinert ANGELO Apostolos Zoidis
CHOR Chor der Deutschen Oper am Rhein ORCHESTER Duisburger Philharmoniker

 
Duisburg: Tel. +49 203 283 62 100 Mo–Fr: 10.00–18.30 Uhr Sa: 10.00–18.00 Uhr Theaterkasse Duisburg Opernplatz 47051 Duisburg
ÖFFNUNGSZEITEN Mo–Fr: 10.00–18.30 Uhr Sa: 10.00–18.00 Uhr


Platz eins beim Europäischen Opernregie-Preis für Ilaria Lanzino

Düsseldorf/Duisburg, 11 Januar 2020 - Die Regieassistentin und Nachwuchsregisseurin der Deutschen Oper am Rhein, Ilaria Lanzino, ist mit dem ersten Platz beim renommierten 11. EOP – Europäischen Opernregie-Preis ausgezeichnet worden. Sie überzeugte unter insgesamt 66 Bewerber*innen die international besetzte Jury mit ihrem Regiekonzept für Stanisław Moniuszkos Oper „Straszny Dwór“ – übersetzt „Das Gespensterschloss“. Die Produktion wird in der Spielzeit 2020/21 unter anderem am polnischen Teatr Wielki Opera w Poznaniu zur Aufführung kommen.
Seit der Spielzeit 2017/18 ist Ilaria Lanzino Regieassistentin an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg, wo sie unter anderem beim „Ring des Nibelungen“ in der Inszenierung von Dietrich Hilsdorf auch als Mitarbeiterin der Regie mitwirkte. Als erste eigenständige Regiearbeit an der Deutschen Oper am Rhein folgte Leonard Evers‘ Kinderoper „Gold“, die ab dem 28. Februar wieder auf den Bühnen der FFT Kammerspiele Düsseldorf und des Theaters Duisburg zu erleben ist.

Im Rahmen des hauseigenen Nachwuchsförderprogramms „Young Directors 2020“ stellt Ilaria Lanzino ab dem 19. April im Theater Duisburg ihre Regie von Viktor Ullmanns „Der Kaiser von Atlantis“ vor. Die gebürtige Italienerin studierte zunächst Operngesang an der Musikuniversität „Luigi Boccherini“ in Lucca und danach Germanistik an der Universität „Ca‘ Foscari“ in Venedig.

Ihr Regiedebüt gab sie am Theater Dortmund mit Anno Schreiers Kinderoper „Wunderland“, die später vom Landestheater Coburg übernommen wurde. Am Staatstheater Nürnberg inszenierte Lanzino 2019 die Kinderoper „Rusalka, Meerjungfrau“ nach Antonin Dvořák. Im Landestheater Coburg setzt sie in dieser Spielzeit zudem die Uraufführung von Roland Fisters Kinderoper „Die Prinzessin auf dem Kürbis“ in Szene.
Der Europäische Opernregie-Preis – kurz EOP –ist derzeit der einzige große internationale Wettbewerb für Opernregisseur*innen. Er wurde 2001 von der Vereinigung Camerata Nuova ins Leben gerufen und alle zwei Jahre an herausragende junge Regisseur*innen verliehen, um frische Impulse in die Theaterlandschaft zu senden und den Nachwuchs zu stärken. Camerata Nuova ist ein Verein von Opernfans, der gemeinsam mit opera europa, einem Zusammenschluss von mehr als 200 Opernhäusern und Festivals, den Theaternachwuchs aktiv fördert.

 

b.42: Neues Ballettprogramm im Theater Duisburg

Düsseldorf/Duisburg, 6. Januar 2020 - Ein neues dreiteiliges Programm des Balletts am Rhein hat am Freitag, 10. Januar, um 19.30 Uhr Premiere im Theater Duisburg. Mit George Balanchines „Square Dance“ gehört der Auftakt einem der bekanntesten Meister des neoklassischen Balletts. Im Zentrum des Abends steht eine Uraufführung von Remus Şucheană: „Symphonic Poem“ sucht zu den kraftvollen Klängen der isländischen Komponistin Anna Thorvaldsdottir nach einer Balance zwischen Schönheit und Chaos.

Martin Schläpfer schließlich hat mit der preisgekrönten Compagnie seine  „Reformationssymphonie“ neu einstudiert: eines der ersten Stücke, mit denen er sich in der Spielzeit 2009/10 dem Publikum der Deutschen Oper am Rhein vorstellte. Die musikalische Leitung der Duisburger Philharmoniker hat Martin Braun.

 

Tänzerische und musikalische Vielfalt haben die Ära des Balletts am Rhein in den vergangenen zehn Spielzeiten geprägt. Auch die vorletzte Premiere im Theater Duisburg unter der künstlerischen Leitung von Martin Schläpfer steht im Zeichen unterschiedlicher Tanzsprachen.
Ein Fest der Symmetrien und tänzerischen Eleganz ist George Balanchines „Square Dance“: 1957 für das New York City Ballet kreiert, entfalten zwei Solisten und ein 12-köpfiges Corps de Ballet zu Musik von Antonio Vivaldi und Arcangelo Corelli Tänze, in denen sich der Stil des akademischen Balletts mit amerikanischen Volkstänzen verschränkt: voll sprühender Leichtigkeit, virtuoser Beinarbeit, puren Linien, aber auch Leidenschaft und Lyrik.

Die einzigartigen Landschaften Islands sind Heimat und Inspirationsquelle der 1977 geborenen Komponistin Anna Thorvaldsdottir. Jenseits aller Genregrenzen spiegelt sich in ihrer Musik die Offenheit der isländischen Musikszene für verschiedenste Richtungen zwischen Neuer Musik und Klassik, Pop und Ambient Soundscapes. Remus Şucheană hat zu Thorvaldsdottirs „Metacosmos“ sein „Symphonic Poem“ geschaffen, eine Choreographie, die höchst physisch auf die Suche geht nach einem Ort voller ferner, dunkler Geheimnisse.

Den Abschluss des Programms b.42 bildet Martin Schläpfers „Reformationssymphonie“ zur gleichnamigen Komposition von Felix Mendelssohn Bartoldy. Mit großer Dynamik erkundet sein Stück luftige Höhen und erdenschwere Bodenhaftung, ist eine Erforschung von Tanz und Bewegung an sich und die Frage nach dem, was dahinter liegt.

Schon am Dienstag, 7. Januar, um 18.00 Uhr gibt die Ballettwerkstatt mit Gesprächen und Probenausschnitten bei freiem Eintritt im Theater Duisburg erste Einblicke in das Ballettprogramm b.42.

 
FOTO Gert Weigelt

Das Ballettprogramm b.42 ist vom 10.01. bis zum 22.02. an sieben Terminen im Theater Duisburg zu erleben. Tickets von 17,00 bis 76,00 Euro an der Theaterkasse Duisburg, im Opernshop Düsseldorf, telefonisch und online unter ballettamrhein.de

 

Oper und Ballett am Rhein im Januar und Februar 2020
Mehr Informationen zum Programm und zur Besetzung
Nach dem Wasserschaden: Spielbetrieb im Opernhaus geht weiter

Düsseldorf/Duisburg, 28. November 2019 - Nach dem Wasserschaden: Spielbetrieb im Opernhaus Düsseldorf geht weiter   Nachdem am vergangenen Montag durch eine Fehlauslösung der Sprinkleranlage Teile der Bühne und des Orchestergrabens im Opernhaus Düsseldorf durch austretendes Löschwasser beschädigt wurden, kann der Spielbetrieb bereits am Freitag, 29. November, wieder aufgenommen werden.

Dem technischen Personal der Deutschen Oper am Rhein ist es mit Unterstützung von umgehend eingesetzten Spezialfirmen gelungen, in kurzer Zeit die zentralen bühnentechnischen Voraussetzungen für den Vorstellungsbetrieb wiederherzustellen.  Verbleibende Schäden werden im Lauf der nächsten Wochen behoben. Die Schadenshöhe wird noch ermittelt – zunächst hatte die Wiederherstellung des Probe- und Spielbetriebs Priorität.  

Generalintendant Prof. Christoph Meyer: „Wir haben alles daran gesetzt, so schnell wie möglich wieder für unser Publikum da zu sein. Mein großer Dank gilt dem hochengagierten Einsatz unseres technischen Teams, den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der städtischen Kulturbauabteilung und sämtlichen externen Fachleuten. Dass sie  es geschafft haben, die Bühnentechnik in so kurzer Zeit für den Vorstellungsbetrieb wiederherzustellen, ist eine herausragende Leistung und grenzt schon fast an ein Wunder. Wir freuen uns sehr, unsere drei Wochenendvorstellungen spielen zu können.“  

Im Opernhaus Düsseldorf ist am Freitag, 29.11. sowie am Samstag, 30.11. das neue Ballettprogramm b.41 mit der Uraufführung „Cellokonzert“ von Martin Schläpfer zu erleben, das erst am vergangenen Samstag seine gefeierte Premiere hatte. Am Sonntag, 01.12. wird zum letzten Mal in dieser Spielzeit Saint-Saëns große Chor-Oper „Samson et Dalila“ gezeigt.