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Deutsche Oper am Rhein   - Oper| Ballett| Schauspiel | Konzert |
 
Oper und Ballett am Rhein im März 2019

Fr 01.03. – 19.30 Uhr Opernhaus Düsseldorf
Giuseppe Verdi: La traviata

Auf dieses Rollendebüt können sich Belcanto-Fans freuen: Die international gefragte Sopranistin Adela Zaharia, die in Düsseldorf zuletzt in ihrer Rolle als Maria Stuarda für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, gibt ihr Debüt als Violetta Valéry. Zaharia, seit der Spielzeit 2015/16 Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein, feiert Erfolge auf der ganzen Welt:

 Im Dezember 2017 gab sie als Lucia di Lammermoor ihr umjubeltes Debüt an der Bayerischen Staatsoper München. In diesem Jahr folgte dort bei den Münchner Opernfestspielen ihr ebenfalls erfolgreiches Rollendebüt als Angelica (Haydn „Orlando Paladino“), ein weiteres Gastengagement führte sie als Gilda an die Los Angeles Opera. Außerdem debütierte Adela Zaharia bei den BBC Proms in Iain Bells Komposition „Aurora“.
Als Violetta Valéry ist sie ab 1. März an der Seite des ebenfalls als Star der jungen Generation gefeierten Rame Lahaj als Alfredo Germont zu erleben. Alfredo ist fest dazu entschlossen, seine Liebe zu der einst gefeierten Edelkurtisane gegen alle gesellschaftlichen Widerstände zu verteidigen, scheitert jedoch an der moralischen Härte seines Vaters und der feinen Pariser Gesellschaft. Um ihn vor der sozialen Ächtung zu bewahren, verzichtet die schwerkranke Violetta auf Alfredo und damit auf ihren Traum von einer bürgerlichen Zukunft.

Sa 02.03.-So 10.03. National Kaohsiung Center for the Arts Weiwuying National Taichung Theatre Taiwan
Ballett am Rhein auf Gastspiel in Taiwan Mit Martin Schläpfers Choreographie „7“ zu Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 7 e-Moll folgt die preisgekrönte Compagnie vom 2. bis zum 10. März einer Einladung nach Taiwan.
Die erste Station macht das Ballett am Rhein im National Kaohsiung Center for the Arts Weiwuying, dem weltweit größten Zentrum für darstellende Künste, das erst vor wenigen Monaten eröffnet wurde. Danach führt die Reise nach Taichung in das ebenfalls hochmoderne National Taichung Theatre.

Musikalisch begleitet wird die Compagnie vom Taipei Symphony Orchestra unter der Leitung von Wen-Pin Chien. „7“ ist eines der meist gefragten Stücke aus dem Repertoire des Balletts am Rhein: Es war unter anderem bereits in Moskau, München, Edinburgh und Bilbao zu erleben. Informationen zum Ballettgastspiel

So 03.03. – 11.00 Uhr Foyer im Opernhaus Düsseldorf (ausverkauft)
Symphoniker im Foyer
Gute Tradition und deshalb natürlich auch in dieser Spielzeit wieder auf dem Programm ist das Karnevalskonzert des Caféhausensembles der Deutschen Oper am Rhein. Ebenfalls gute Tradition: Das Konzert ist bereits ausverkauft.

Sa 09.03. – 19.30 Uhr Opernhaus Düsseldorf
Sergej Prokofjew: Der feurige Engel

Diese Oper ist nichts für schwache Nerven. Sie erzählt die Schauergeschichte über eine Frau, die mit teuflischer Besessenheit einen Engel liebt. Ritter Ruprecht gerät in den Bann dieser scheinbar von Dämonen heimgesuchten Renata und begibt sich mit ihr auf eine abenteuerliche Suche nach ihrem feurigen Engel, die vor der Inquisition endet.
Als Prokofjew 1920 in New York mit der Komposition seiner Oper „Der feurige Engel“ begann, war er geradezu besessen von diesem Stoff, spiegelten sich doch darin auch persönliche Ängste und Befürchtungen, die ihn vor seiner Rückkehr in die stalinistische Sowjetunion bewegten.
Regisseur Immo Karaman, der an der Deutschen Oper am Rhein eindrucksvolle Regiearbeiten wie den vierteiligen Britten-Zyklus und Zemlinskys Operneinakter „Der Zwerg“ schuf, verortet diese selten zu erlebende Oper in einer mysteriösen Heilanstalt, inszeniert sie als quasi filmischen Alptraum, zitiert dabei Klassiker des Psycho- und Horrorgenres und schafft einmal mehr ein packendes Drama, das unter die Haut geht.

So 17.03. – 11.00 Uhr Foyer im Opernhaus Düsseldorf
Liedermatinee mit Anke Krabbe

Mit der von Operndirektor Stephen Harrison geschaffenen und am Klavier begleiteten Foyer-Serie an Matineen und Soireen hat die Liedinterpretation im Düsseldorfer Opernhaus einen festen Platz.
Anke Krabbe, die zuletzt als Rosalinde in der StraußOperette „Die Fledermaus“ und als Atalanta in Händels Barockspektakel „Xerxes“ das Publikum auf ihrer Seite hatte, stellt den Liederzyklus „Das Marienleben“ op. 27 von Paul Hindemith nach Gedichten von Rainer Maria Rilke vor.

Sa 23.03. – 19.00 Uhr Opernhaus Düsseldorf
10. Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung

Die Düsseldorfer AIDS-Gala wird zehn Jahre alt! Seit 2009 veranstaltet die Deutsche Oper am Rhein jährlich mit diesem festlichen „Glanzlicht der Extraklasse“ (WZ) eines der wichtigsten Charity-Events Deutschlands, denn alle Künstler*innen verzichten auf ihre Gage, sodass der Reinerlös der Deutschen AIDS-Stiftung zu Gute kommen kann.
Auch in diesem Jahr verspricht ein hochkarätiges Sängerensemble aus Stars und Newcomern, begleitet von den Düsseldorfer Symphonikern unter der Leitung des italienischen Dirigenten Paolo Arrivabeni ein ganz besonderes Opernerlebnis. Durch das Programm führt erstmals der Fernsehmoderator Joachim Llambi. Mit dem Erlös der 10. Festlichen Operngala Düsseldorf setzt die Deutsche AIDS-Stiftung ihre Hilfen für Menschen mit HIV/ AIDS in Düsseldorf, NRW und Mosambik fort.

Sa 30.03. – 19.30 Uhr Theater Düsseldorf
PREMIERE Charles Gounod: Roméo et Juliette

Romeo und Julia auf der Opernbühne: Charles Gounod schuf mit seiner Adaption der berühmten Shakespeare-Tragödie ein faszinierendes Stück voller berührender Gesangsszenen, Poesie und Leidenschaft, aber auch großer, unter die Haut gehender Dramatik. Eine Liebesgeschichte zweier Menschen, die gefangen sind zwischen Traditionen und dem eigenen Wunsch, glücklich zu sein.
Eine Frau auf der Suche nach sich selbst und verloren in einer Gesellschaft, die sich hinter einer Maske verbirgt und individuelles Glück nicht akzeptieren kann. Ein Mann, der als Sündenbock für die Probleme anderer herhalten muss und zum Wohle aller „geopfert“ wird. Philipp Westerbarkei führt Regie, Bühne und Kostüme gestaltet Tatjana Ivschina. Die musikalische Leitung hat David Crescenzi.

So 31.03. – 11.00 Uhr Foyer im Opernhaus Düsseldorf
Meisterklasse!
Die seit dieser Spielzeit neu verpflichteten Mitglieder des Opernstudios absolvieren ihren dritten Meisterkurs, der dieses Mal von Kammersängerin Linda Watson geleitet wird. Das Ergebnis ihrer künstlerischen Arbeit stellen die jungen Sängerinnen und Sänger wieder in einem der beliebten Meisterklassen-Konzerte im Foyer des Opernhauses Düsseldorf vor.

So 31.03. – 11.00 Uhr und 15.00 Uhr Foyer im Theater Duisburg
Frühjahrskonzert des Kinderchors am Rhein

Mit 60 jungen Sängerinnen und Sängern wirkt der Kinderchor am Rhein in großen Opernproduktionen wie „Carmen“ oder „Turandot“ mit. In dieser Spielzeit ist der Kinderchor in „L’Enfant et les Sortilèges“ von Maurice Ravel und darüber hinaus in dem großen Chorprojekt „Sing together“ in Duisburg zu erleben, der Jugendchor ist an der Familienoper „Geisterritter“ beteiligt.
Im Theater Duisburg gestaltet der Kinderchor gemeinsam mit den Duisburger Philharmonikern zudem erneut sein beliebtes Frühjahrskonzert für Familien, nicht zuletzt um andere Kinder für das Mitsingen im Chor zu begeistern.

Karten und weitere Informationen sind erhältlich im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211), an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100) sowie online über www.operamrhein.de.

 

Hörspiel-Projekt : „Sound of Duisburg“

Freie Plätze im Hörspiel-Projekt der Jungen Oper am Rhein  
Düsseldorf/Duisburg, 05. Februar 2019 - Unter dem Titel „Sound of Duisburg“ startet die Deutsche Oper am Rhein am Donnerstag, 14. Februar, ein neues Hörspielprojekt im Theater Duisburg. Bei wöchentlichen Treffen bis zum 11. April können Kinder zwischen 9 und 13 Jahren ein eigenes Gruselhörspiel entwickeln. Einige Plätze sind noch frei – die Teilnahme ist kostenlos.  

Verwinkelte Gänge, schiefe Treppen, geheime Spiegeltüren und die vielen unbekannten Geräusche und Gerüche im Theater bilden die perfekte Kulisse für eine aufregende Geschichte. Unter der Leitung von Katja Fischer und Dina Wälter (Junge Oper am Rhein) erkunden die Kinder fantasieanregende Orte im Theater, treffen auf Künstlerinnen und Künstler und besuchen die Probebühnen und Werkstätten der Deutschen Oper am Rhein.

Auch die Auseinandersetzung mit der neuen Familienoper „Geisterritter“ (Premiere am 19. Juni im Theater Duisburg) regt zu eigenen kleinen Geschichten an, die sie gemeinsam zu einem Hörspiel vertonen. Professionelle Unterstützung bekommen die Kinder von einem Musiker, der ihnen bei der Verwirklichung ihrer Ideen hilft, und von Dieter Hebben, einem Geräuschemacher, der für die passenden Sounds sorgt.  
Das Projekt wird von der Ralf und Uschi Kutscheit Stiftung gefördert. Die Teilnahme inklusive des gemeinsamen Opernbesuchs („Geisterritter“) ist kostenfrei.   Projekttermine ab 14. Februar jeweils donnerstags von 16.30 bis 18.15 Uhr im Theater Duisburg.  Infos & Anmeldung:
schule@operamrhein.de,
Telefon 0211.89 25 457  

Portraitfoto: Dina Wälter und Katja Fischer, Junge Oper am Rhein. FOTO: Max Brunnert

b.38: Neues Ballettprogramm im Theater Duisburg

Düsseldorf/Duisburg, 31. Januar 2019 - Şucheană / Forsythe / Schläpfer: Zwei Uraufführungen und ein Meilenstein der jüngeren Tanzgeschichte definieren das neue Programm des Balletts am Rhein, das am 9. Februar, um 19.30 Uhr im Theater Duisburg Premiere hat. Till Eulenspiegel stand Pate für Martin Schläpfers Neukreation „Ulenspiegeltänze“, musikalisch inspiriert hat ihn dazu Sergej Prokofjews 7. Sinfonie.

Remus Şucheană hat für die Compagnie „Sinfonie Nr. 1“ zur gleichnamigen Komposition von Sergej Rachmaninow kreiert und zeichnet darin Szenen und Schicksale aus dem Umfeld kriegerischer Auseinandersetzungen. Im Zentrum des Programms steht mit  William Forsythes „One Flat Thing, reproduced“ als bewusster Kontrast ein Stück mit einer streng mathematischen Raumstruktur, die mit tänzerischen Mitteln erkundet wird. 

Remus Şucheană bei einer Probe zu seinem neuen Ballett „Sinfonie Nr. 1“. Foto: Gert Weigelt


Die musikalische Gestaltung der beiden Ballett-Uraufführungen übernehmen die Duisburger Philharmoniker unter der Leitung von Kapellmeister Wen-Pin Chien. Einen ersten Blick auf Martin Schläpfers neues Stück bietet die Ballettwerkstatt am Montag, 4. Februar, um 18.00 Uhr bei freiem Eintritt im Theater Duisburg. Dort stellen vor einer öffentlichen „Ulenspiegeltänze“-Probe Martin Schläpfer, Remus Şucheană und weitere beteiligte Künstler in einem Podiumsgespräch den neuen Ballettabend vor.

 

Zum ersten Mal sind im Programm b.38 beide Direktoren des Balletts am Rhein mit Uraufführungen zu erleben. Die als „Jugendsinfonie“ bezeichnete frühe Komposition Rachmaninows nimmt Remus Şucheană zur Basis für sein Stück „Sinfonie Nr. 1“, in dem er von Schicksalen am Rande des Krieges erzählt. Scheinheiligkeit und Sarkasmus, Schelmisches, aber auch närrisch Anklagendes hat Martin Schläpfer in Sergej Prokofjews Sinfonie Nr. 7 entdeckt und dazu ein Ballett geschaffen, in dem Suchende und Narren sich vielfach begegnen und ihre Zuschauer mit tänzerischer Leichtigkeit an der Nase herumführen.

 

Mit „One Flat Thing, reproduced“ zeigt das Ballett am Rhein ein faszinierendes Stück des großen US-amerikanischen Tanzerneuerers William Forsythe aus dem Jahr 2000: Vierzehn Tänzerinnen und Tänzer bewegen sich in teils rasantem Tempo und ständig wechselnden Konstellationen durch ein präzise abgestecktes Feld aus fünf Tischreihen.
Getaucht in eine Klang-Geräusch-Kulisse des Komponisten Thom Willems wirbeln sie in schier endlosen Variationen zwischen, auf, über und unter den Tischen, springend, drehend, rutschend, sich gegenseitig hebend und schiebend. Ein atemberaubender Tanzparcours – auch für die Zuschauer.

 

Ballett am Rhein - b.38 Şucheană / Forsythe / Schläpfer

Premiere Sa 09.02.2019, 19.30 Uhr – Theater Duisburg

Theater Duisburg Sa 09.02., Sa 23.02., So 17.03., Mi 20.03., So 28.04., Sa 18.05., Fr 21.06.2019

Ballettwerkstatt Mo 04.02.2019, 18.00 Uhr – Theater Duisburg

Dauer b.38: ca. 2 ½ Stunden, zwei Pausen

Tickets von 17,00 bis 67,00 Euro an der Theaterkasse Duisburg, im Opernshop Düsseldorf, telefonisch und online unter www.ballettamrhein.de

Martin Schläpfer bei einer Probe zu seinem neuen Ballett „Ulenspiegeltänze“. Foto: Gert Weigelt

 

 

Deutsche Oper am Rhein bei den International Opera Awards 2019 nominiert

Preisverleihung am 29. April in London  
Düsseldorf/Duisburg, 30. Januar 2019 - Die Deutsche Oper am Rhein ist bei den International Opera Awards 2019 nominiert. Seit 2012 würdigt der jährlich verliehene Preis besondere Leistungen von Opernhäusern und Opernschaffenden in aller Welt. In der Kategorie „Opera Company“ sind neben der Deutschen Oper am Rhein die Oper Göteborg, die Houston Grand Opera, die Opéra National de Paris, die Opera Vlaanderen und das Theater an der Wien nominiert.  

Die Preisverleihung findet am 29. April 2019 im Rahmen einer festlichen Gala im Sadler’s Wells Theatre London statt. 108 Nominierte aus insgesamt 18 Kategorien stehen für die Bandbreite des internationalen Opernschaffens: Opernhäuser und -festivals, Sängerinnen und Sänger, Dirigenten und Regisseure, Bühnen- und Kostümbildner, Opernchöre und -orchester. Im Fokus der international besetzten Jury stehen außergewöhnliche Neuproduktionen, Uraufführungen und Wiederentdeckungen ebenso wie CD- und DVD-Produktionen.  
Weitere Informationen:
www.operaawards.org

 

 

„Siegfried“: Premiere mit neuer Besetzung in Duisburg

Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“  
 

 Opernwerkstatt am Dienstag: Freier Eintritt zum Gespräch mit Corby Welch und Cornel Frey und anschließendem Probenbesuch  

Duisburg, 21. Januar 2019 - Am Samstag, 26. Januar, um 17.00 Uhr feiert die Deutsche Oper am Rhein mit „Siegfried“, dem dritte Teil von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“, Premiere im Theater Duisburg. Generalmusikdirektor Axel Kober bringt Dietrich W. Hilsdorfs Inszenierung mit einer neuen hochkarätigen Sängerbesetzung und den Duisburger Philharmonikern zur Aufführung. Schon am Dienstag, 22. Januar, um 18.00 Uhr öffnet das Theater seine Türen zur Opernwerkstatt: Im Gespräch mit Corby Welch (Siegfried) und Cornel Frey (Mime) gibt die Dramaturgin Anna Grundmeier Einblick in die Produktion und lädt im Anschluss zum Probenbesuch ein. Der Eintritt ist frei.

 

Im dritten Teil von Wagners „Ring“ ist die Macht der Götter verblasst: Als Wanderer verfolgt der einstige Weltenlenker Wotan, wie sein Enkel Siegfried bei dem Zwerg Mime aufwächst. Furchtlos und stark, doch ohne jedes Geschichts­­­bewusstsein schlägt Siegfried alles nieder, was sich ihm in den Weg stellt. Dazu wurde er von Mime erzogen, der sich erhofft, durch ihn den Ring und das Gold vom Riesen Fafner zu erobern. Doch Siegfried rebelliert gegen seinen Zieh­vater, entlockt ihm das Geheimnis seiner eigenen Herkunft, erschlägt ihn und zieht aus, um das Fürchten zu lernen. Allein durch seine Intuition findet er die in ewigen Schlaf versetzte Brünnhilde. Als „leuchtende Liebe, lachen­der Tod“ feiern die beiden schließlich ihre Vereinigung. Es scheint, als hätte die Macht der Liebe die Gier besiegt.

 

Corby Welch zeigt mit seinem Debüt als Siegfried dessen Entwicklung vom furchtlosen Anarchisten zu einem empfindsamen jungen Mann. Es ist seine zweite Rolle im neuen „Ring am Rhein“: Für seinen bravourösen Auftritt als Siegmund wurde er zuletzt in Düsseldorf gefeiert. Cornel Frey spielt Siegfrieds Ziehvater Mime. Mit seinem fulminanten Rollendebüt als Mime – er war kurzfristig eingesprungen – überraschte er in der Düsseldorfer „Siegfried“-Premiere. James Rutherford, der Göttervater Wotan, tarnt sich jetzt als Wanderer. Heike Wessels trifft als Brünnhilde auf den jungen Helden Siegfried.

 

„Siegfried“ im Theater Duisburg: Sa 26.01. – 17.00 Uhr (Premiere) / So 03.02. – 17.00 Uhr / So 10.02. – 17.00 Uhr / Do 30.05. – 17.00 Uhr (im Rahmen des Zyklus)

Tickets und weitere Informationen: Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203-283 62 100), Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211) und online über  www.operamrhein.de

 

 

„Nils Karlsson Däumling“: Neues Musiktheater für Kita-Kinder

Düsseldorf/Duisburg, 18. Januar 2019 - Im Auftrag der Jungen Opern Rhein Ruhr hat der Komponist Thierry Tidrow Astrid Lindgrens Erzählung „Nils Karlsson Däumling“ nach einem Libretto von Manfred Weiß vertont. Die Kinderoper in kleiner Besetzung mit einer Sopranistin (Annika Boos) und einer sprechenden Geigerin (Karin Nakayama) ist als mobile Produktion für Kindergarten­kinder ab 4 Jahren konzipiert: In der Inszenierung von Anselm Dalferth besucht sie ab dem 22. Januar zehn Kindertagesstätten in Düsseldorf, Erkrath, Ratingen, Köln, Korschenbroich und Neukirchen-Vluyn.

Nach weiteren Aufführungen in fünf Kinderkrankenstationen wird sie auch in Bonn und Dortmund gespielt.   Ergänzend zu den Familienopern auf den großen Bühnen in Düsseldorf, Duisburg, Dortmund und Bonn richten sich die Jungen Opern Rhein Ruhr erstmals an ein jüngeres Publikum ab 4 Jahren – Kinder im Kindergartenalter, die in ihrem vertrauten Umfeld mit dem Musiktheater in Berührung kommen.

„‘Nils Karlsson Däumling‘ ist ein neuer Baustein in unserem breitgefächerten Angebot für Kinder und Jugendliche, und ich freue mich besonders, dass es uns nach der großen Familienproduktion „Ronja Räubertochter“ zum wiederholten Mal gelungen ist, eine Geschichte von Astrid Lindgren für musikalisches Theater adaptieren zu dürfen“, sagt Christoph Meyer, Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein.  

Annika Boos (Bertil) und Karin Nakayama (Nisse)_FOTO: Birgit Hupfeld.
Annika Boos (Bertil) und Karin Nakayama (Nisse) - FOTO: Birgit Hupfeld.

 

Erzählt wird Astrid Lindgrens Geschichte von Bertil, der oft allein zu Hause ist, weil seine Eltern arbeiten müssen. Fürchterlich langweilig ist das – bis er eines Tages die Bekanntschaft von Nils Karlsson Däumling macht. Der nennt sich Nisse, ist so groß wie ein Daumen und wohnt in einem Mauseloch in Bertils Keller. Er lädt Bertil ein, ihn zu besuchen – doch da ist noch das Problem mit dem Größenunterschied! Glücklicher­weise weiß Nisse Rat, und schon bald sind die beiden Freunde unzertrennlich.  

Astrid Lindgrens unvergleichlicher Erzählstil und ihr Hauptmotiv – die Frage nach dem Groß und Klein – haben den Librettisten Manfred Weiß zu seinem Operntext inspiriert: „Da machen ‚Große‘ ein Stück für ‚Kleine‘, und genau wie in der Erzählung stellt sich die Frage, wie ‚klein‘ ich mich als Großer machen kann, damit das überhaupt geht.“
Auch der Komponist Thierry Tidrow sieht seine Aufgabe darin, die kindliche Welt – die Neugier, Freude und Agilität der Figuren – in die Musik zu übertragen: „Dabei ist es mir wichtig, nicht nur schöne Melodien, sondern einen Reichtum an interessanten Tönen, Klängen und Geräuschen zu produzieren.“ Die Kinder beobachten, wie auf der Geige ein Ton entsteht, wie er sich im Dialog mit der Sängerin entfaltet und das Spiel der beiden Figuren begleitet.
„Wenn ich sehe, wie die Musik erzeugt wird, bekomme ich ein tieferes Ver­ständnis für den Klang, als wenn ich sie nur höre“, sagt der Regisseur Anselm Dalferth. Im variablen Bühnenbild von Birgit Kellner, im Spiel mit Requisiten und Kostümen lässt er Bertil in Nisses kleine Welt eintauchen.  

„Nils Karlsson Däumling“ ist eine Kooperation der Deutschen Oper am Rhein mit dem Theater Dortmund und dem Theater Bonn im Rahmen von „Junge Opern Rhein Ruhr“ mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Ralf und Uschi Kutscheit Stiftung über den Freundeskreis der Deutschen Oper am Rhein.  

 

 

Oper und Ballett am Rhein im Februar 2019

Fr 01.02. – 19.30 Uhr Opernhaus Düsseldorf Rangfoyer
Globus Vocalis : Vokalensemble im Foyer
Mit „perfekt austariertem Chorklang“ (Rheinische Post) begibt sich das international besetzte Männerensemble auch in diesem Jahr wieder im Düsseldorfer Opernfoyer auf eine unterhaltsame Reise quer durch die verschiedenen Stile und Epochen.
2010 von Mitgliedern des Chors der Deutschen Oper am Rhein gegründet, präsentiert Globus Vocalis sowohl Stücke von klassischen Komponisten wie Schubert und Bach als auch Spirituals und eigene Arrangements von Pop-Klassikern von „Yesterday“ bis „Music“. Erstmals sind Mitglieder des Vokalensembles auch mit solistischen Beiträgen zu erleben.


So 03.02. – 19.30 Uhr maxhaus Düsseldorf
Meisterklasse: Das Opernstudio unter der Leitung von Dr. Marius Vlad
Regelmäßig arbeitet der rumänische Tenor Dr. Marius Vlad mit den Nachwuchstalenten des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein. Vlad ist ein gefragter Interpret an Häusern auf der ganzen Welt und hat in seiner Funktion als Professor an der Musikhochschule Cluj-Napoca bereits etliche Sängerinnen und Sänger auch aus dem Ensemble des Düsseldorf-Duisburger Hauses auf ihre Karrieren vorbereitet.
Zu seinen Schülern zählen Bogdan Baciu, Ovidiu Purcel, Bogdan Taloş und Adela Zaharia. Die acht Mitglieder des Opernstudios, Sargis BazhbeukMelikyan, Maria Boiko, Maria Carla Pino Cury, Jorge Espino, Daria Muromskaia, Andrei Nicoara, Karina Repova und Andrés Sulbarán präsentieren im „Meisterklasse“-Konzert im maxhaus ein abwechslungsreiches Programm, das sie während ihres Intensivkurses mit Vlad erarbeitet haben. Am Klavier begleitet sie Ville Enckelmann.

Mo 04.02. – 18.00 Uhr Theater Duisburg - Ballettwerkstatt zur Premiere von b.38: Şucheană (UA)/Forsythe/Schläpfer (UA)
Ein Podiumsgespräch mit den beteiligten Künstlern und ein exklusiver Probenausschnitt geben bei freiem Eintritt erste Einblicke in das neue Programm des Balletts am Rhein.

Sa 09.02. – 19.30 Uhr Theater Duisburg
PREMIERE: b.38: Şucheană (UA)/Forsythe/Schläpfer (UA)
Zwei Uraufführungen und einen Meilenstein der jüngeren Tanzgeschichte präsentiert das Ballett am Rhein in seinem neuen Programm b.38, das ab 9. Februar im Theater Duisburg zu sehen ist. Till Eulenspiegel steht Pate für Martin Schläpfers Neukreation „Ulenspiegeltänze“. Inspiriert hat ihn Sergej Prokofjews 7. Sinfonie, in der ihm Scheinheiligkeit und Sarkasmus, Schelmisches, aber auch närrisch Anklagendes begegnen. Remus Şucheană kreiert für die Compagnie „Sinfonie Nr. 1“ zur gleichnamigen Komposition von Sergej Rachmaninow.
Inhaltlich knüpft er seine Choreographie an das globale Miteinander der Menschen mit seinen sich wiederholenden Zyklen des Friedens und der Aufstände. Die musikalische Gestaltung der beiden Ballett-Uraufführungen übernehmen die Duisburger Philharmoniker unter der Leitung von Kapellmeister Wen-Pin Chien. Mit „One Flat Thing, reproduced“ zeigt das Ballett am Rhein ein faszinierendes Stück des großen US-amerikanischen Tanzerneuerers William Forsythe aus dem Jahr 2000: Vierzehn Tänzerinnen und Tänzer bewegen sich in teils rasantem Tempo und ständig wechselnden Konstellationen zu einer Komposition von Thom Willems durch ein präzise abgestecktes Feld aus fünf Tischreihen. Ein atemberaubender Tanzparcours – auch für die Zuschauer.



So 10.02. – 11.00 Uhr Opernhaus Düsseldorf
Liedermatinee mit Ovidiu Purcel

Auf der Bühne begeistert der lyrische Tenor Ovidiu Purcel in Opernpartien von Donizetti bis Verdi. Weniger bekannt als die Musiktheaterwerke der italienischen Komponisten ist ihr vielseitiges Liedschaffen: Viele dieser Miniaturen entstanden als Auftragswerke für Berufssänger oder als Widmungsarbeiten für wohlhabende, zumeist adlige Musikliebhaber und dienten gleichzeitig als Experimentierlabor für Arien zukünftiger Opern. In seiner Liedermatinee widmet sich Ovidiu Purcel mit Operndirektor Stephen Harrison am Klavier Vincenzo Bellini, Gaetano Donizetti, Giacomo Puccini und Giuseppe Verdi, aber auch dem Werk des italienisch-englischen Komponisten Francesco Paolo Tosti, dessen Liedschaffen die neapolitanische Volksmusik bedeutend prägte.

 


Mo 11.02. – 18.00 Uhr Opernhaus Düsseldorf
Opernwerkstatt: Schade, dass sie eine Hure war Ein Podiumsgespräch mit den beteiligten Künstlern und ein exklusives Probenerlebnis geben bei freiem Eintritt erste Einblicke in die Uraufführung von Anno Schreiers jüngster Oper. Info zur Veranstaltung

Sa 16.02. – 19.30 Uhr Opernhaus Düsseldorf
Oper „Schade, dass sie eine Hure war“

PREMIERE: Schade, dass sie eine Hure war Die Uraufführung von Anno Schreiers neuer Oper „Schade, dass sie eine Hure war“ basiert auf dem gleichnamigen Drama des Shakespeare-Zeitgenossen John Ford, das alle Register des elisabethanischen Schauerdramas zieht. Die beiden Liebenden Giovanni und Annabella sind Geschwister, deren inzestuöse Neigung ihrem Lebensglück entgegensteht. Das Netz von Intrigen, das sie umgibt, ist grobmaschig und derb gestrickt.

Annabellas Hochzeitsanwärter metzeln sich gegenseitig nieder, während sie von ihrem Bruder geschwängert wird und notgedrungen in die Ehe mit einem der Bewerber einwilligt, um die Blutschande zu vertuschen. Von manischer Leidenschaft getrieben tötet Giovanni die Geliebte und setzt alle unter Schock, die das grausame Intrigenspiel überlebt haben. In der Inszenierung von David Hermann kommt Schreiers Oper zum ersten Mal auf die Bühne, Lukas Beikircher übernimmt die musikalische Leitung. Info zur Premiere, Termine, Besetzung Pressefotos

So, 24.02. – 18.30 Uhr Opernhaus Düsseldorf
Richard Strauss: Ariadne auf Naxos
Das Glanzstück von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal sprengt auf unterhaltsame Weise den üblichen Rahmen des Genres und bedient sich stattdessen all seiner Klischees, um ein turbulentes Theater auf dem Theater zu präsentieren. Regie führt Dietrich W. Hilsdorf, die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Axel Kober.
Zu einem festlichen Anlass ist die Oper „Ariadne auf Naxos“ komponiert worden, die in Kürze beginnen soll. Es soll nach der Oper aber auch eine Theatergruppe auftreten, was sowohl die Sänger als auch den Komponisten verärgert. Es kommt zum Streit. Letztendlich sollen beide Stücke gleichzeitig aufgeführt werden und die Situation droht zu eskalieren. Zerbinetta, die Spitze der Schauspielertruppe, rettet die Situation letztlich, indem sie den Komponisten charmant umgarnt, und beschließt, sich mit ihren Kollegen improvisierend in die Handlung zu mischen. Info zum Stück, Termine, Besetzung Pressefotos

So, 24.02. – 18.30 Uhr Theater Duisburg - Giuseppe Verdi: Falstaff
Falstaff verfasst zwei gleichlautende Liebesbriefe an die beiden verheirateten Frauen Alice Ford und Meg Page, wobei er auf einen finanziellen Vorteil zielt. Der Schwindel fliegt auf und die beiden Frauen nehmen genussvoll Rache. Als Geprellter steht am Ende aber nicht nur Falstaff da, denn Komik und Tragik prallen aufeinander und offenbaren eine Gesellschaft, die alle moralischen Werte hinter sich gelassen hat. Unter der musikalischen Leitung von David Crescenzi ist die von Michael Hampe inszenierte und von John Gunter opulent ausgestattete Commedia lirica erstmals im Theater Duisburg zu erleben. Info zum Stück, Termine, Besetzung Pressefotos

27.02. – 11.00 Uhr Theater Duisburg
Klassenausflug zu Malte Arkona: Der Opernbaukasten - Folge 4: Mit dem bekannten TV-Moderator und prominenten Paten der Jungen Oper am Rhein lernt das Publikum auf nahbare und unterhaltsame Weise den Opernbetrieb kennen. Was passiert auf der Bühne, wenn der Vorhang noch geschlossen ist? Darf man in der Oper mitsingen? Wie wird eine Oper einstudiert und was passiert, wenn die Sänger ihren Text vergessen?
In Folge 4 ist Malte Arkona wieder zu Gast im Theater Duisburg und gespannt darauf, welche Herausforderungen ihn diesmal erwarten. Sicher ist, dass er wieder Opernsängerinnen und –sängern der Deutschen Oper am Rhein und den Duisburger Philharmonikern begegnen wird. Und ganz gleich, was dann passiert, bei diesem knapp einstündigen Theaterbesuch wird für Augen und Ohren keine Langeweile aufkommen.

 

 

Rossinis Oper „La Cenerentola“ ab 5. Januar im Theater Duisburg

Duisburg, 02. Januar 2019 - Der erste Opernabend im neuen Jahr bringt am Samstag, 5. Januar, um 19.30 Uhr „La Cenerentola“ ins Theater Duisburg. Gioacchino Rossinis charmante Version des Märchens vom Aschenputtel besticht durch ihre temperamentvolle Musik und überbordende Lebensfreude. Der Opernmagier Jean-Pierre Ponnelle hat ihr mit seiner witzigen und eleganten Inszenierung ein unsterbliches Denkmal gesetzt: 1974 feierte sie in Düsseldorf Premiere und eroberte von hier aus die Opernbühnen der Welt.
In der vergangenen Spielzeit hat die Deutschen Oper am Rhein „La Cenerentola“ aus dem Dornröschenschlaf geweckt
– stürmisch wurde die Wiederaufnahme im Düsseldorfer Opernhaus gefeiert. Jetzt kommt die Inszenierung ins Theater Duisburg, wo sie zuletzt vor 18 Jahren, im Juni 2001, auf dem Spielplan stand.

 

Vom 5. bis 13. Januar ist Zeit für ein Wiedersehen und Wiederhören: Am Pult der Duisburger Phil­har­moniker leuchtet Antonino Fogliani die musikalischen Finessen der Rossini-Paritur aus und leitet das spielfreudige Sängerensemble: Die Mezzo­sopranistin Miriam Albano gibt ihr Rollendebüt als Angelina; sie ist Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und als Aschenputtel erstmals an der Deutschen Oper am Rhein zu Gast. Elena Sancho Pereg und Anna Harvey (sie gehört seit dieser Spielzeit zum Ensemble) spielen die zänkischen Schwestern Clorinda und Tisbe, Günes Gürle (alternierend mit Paolo Bordogna) den selbst­ge­fälligen Vater Don Magnifico. Der Tenor Juan José de Leon gastiert als Prinz Don Ramiro in Duisburg. Er wird mit seinem Diener Dandini (Laimonas Pautienius) die Rollen tauschen, um alle auf die Probe zu stellen und sich selbst die einzig richtige Braut zuzuführen. Als Zauberer Alidoro zieht Torben Jürgens die Fäden in diesem turbulenten Verwechslungsspiel.  

LaCenerentola - FOTO Hans Joerg Michel

Vorstellungen im Theater Duisburg:

Sa 05.01.2019 – 19.30 Uhr / Mi 09.01. – 19.30 Uhr / So 13.01. – 18.30 Uhr

 

Vorstellungen im Opernhaus Düsseldorf:

Di 26.02. – 19.30 Uhr / Sa 02.03. – 19.30 Uhr / Do 07.03. – 19.30 Uhr

 

Tickets an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100), im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211) und online über www.operamrhein.de.

 

Schläpfers „Schwanensee“ im Fernsehen

Duisburg, 20. Dezember 2018 - In der Nacht von Heiligabend zum ersten Weihnachtsfeiertag zeigt der deutsch-französische Kultursender arte ab 00:10 Uhr Martin Schläpfers „Schwanensee“. Unter der Regie von Peter Schönhofer hatten WDR/arte/3sat im Juli dieses Jahres Schläpfers Neukreation für das Ballett am Rhein aufgezeichnet.
Die mit Spannung erwartete „Schwanensee“-Interpretation des preisgekrönten Choreographen fand national und international ein großes Medienecho und wird vom Publikum mit anhaltender Begeisterung aufgenommen. Sämtliche Vorstellungen in Düsseldorf und Duisburg sind in dieser Spielzeit ausverkauft.

In der arte-Mediathek ist die „Schwanensee“-Aufzeichnung nach ihrer Ausstrahlung weitere 30 Tage abrufbar. Anfang März erscheint bei Euroarts eine DVD mit dem Mitschnitt.  
Mit seiner extrem physischen und hochexpressiven Tanzsprache lässt Martin Schläpfer in seinem „Schwanensee“ die Tänzerinnen und Tänzer des Balletts am Rhein eine märchenhafte Geschichte über das Erwachsenwerden erzählen. In die geordnete und determinierte Welt am Königshof bricht mit dem Auftauchen der in einem bösen Zauber gefangenen Schwanenfrauen plötzlich die Schwarze Romantik mit all ihren Geheimnissen, Träumen, Sehnsüchten und dunklen Wesen herein. Höfische Etikette, hinter der sich die Charaktere verstecken können, lässt der Schweizer Choreograph aus, in seinem „Schwanensee“ stehen die Protagonisten im steten Kontakt und in direkter emotionaler Konfrontation.  

Ballett am Rhein – „Schwanensee“ von Martin Schläpfer
Fernsehpremiere am Dienstag, 25.12.2018, 00:10 Uhr arte – Trailer auf der
arte-Website DVD-Veröffentlichung Euroarts Anfang März 2019  

Martin Schläpfer: Schwanensee – Boris Randzio (Odettes Großvater), Ensemble (Schwanen-Frauen) FOTO © Gert Weigelt


Oper und Ballett am Rhein im Januar 2019

Sa 05.01. – 19.30 Uhr

Theater Duisburg

 

Wiederaufnahme: Gioacchino Rossini „La Cenerentola“ 

Gioacchino Rossinis charmante Version des Märchens vom Aschenputtel besticht durch ihre temperamentvolle Musik und überbordende Lebensfreude. Der Opernmagier Jean-Pierre Ponnelle hat ihr mit seiner witzigen und eleganten Inszenierung ein unsterbliches Denkmal gesetzt.

 

Do 17.01. – 19.00 Uhr

Opernhaus Düsseldorf

Wiederaufnahme: Georg Friedrich Händel „Xerxes“ 

Die Eroberungsfeldzüge des persischen Großfürsten Xerxes gelten in Georg Friedrich Händels Oper nicht fremden Territorien, sondern einer Frau, die er einfach nicht gewinnen kann. Denn die schöne Romilda ist seinem Bruder Arsamenes treu und verweigert dem König ihre Gunst. Xerxes lässt nichts unversucht, und so entsteht ein rasantes Spektakel in opulenten Kulissen und Kostümen, das Regisseur Stefan Herheim kurz als „barocke Muppet-Show“ beschreibt.

 

Fr 18.01. – 19.30 Uhr

Opernhaus Düsseldorf

 

Wiederaufnahme: Gaetano Donizetti „Don Pasquale“

Rolando Villazón hat für die Deutsche Oper am Rhein Donizettis „Don Pasquale“ frisch inszeniert: Don Pasquale ist bei ihm nicht einfach ein lächerlicher Alter, der seinem Neffen Ernesto die Heirat mit der jungen Norina verbietet, um selbst noch einmal auf Frauensuche zu gehen. Der Heiratsdeal, den der gewitzte Dottore Malatesta zwischen Pasquale und der ihm unter falschen Namen offerierten Norina einfädelt, platzt auch, weil die frischgebackene Ehefrau Pasquales konservative Haltung und seine Begeisterung für die Kunst nicht teilt, sondern ein eigenes modernes Kunstgeschäft betreiben will.

 

Di 22.01. – 18.00 Uhr

Theater Duisburg

Opernwerkstatt: Richard Wagner „Siegfried“

 

Do 24.01. – 12.00 Uhr

Opernhaus Düsseldorf

Wiederaufnahme: 

Oliver Knussen „Wo die wilden Kerle wohnen“

Als Max von seiner Mutter ohne Abendessen ins Bett geschickt wird, träumt er sich in eine Welt wilder Kreaturen. Bald wird Max zu ihrem Häuptling ernannt, doch schnell packt ihn das Heimweh, und er kehrt zurück nach Haus.

Den Stoff aus Maurice Sendaks beliebtem Bilderbuch „Wo die wilden Kerle wohnen“ hat Oliver Knussen (*1952) mit leuchtenden Klangfarben in eine Oper für kleine und große Phantasiereisende verwandelt.

 

 

Sa 26.01. – 17.00 Uhr

Theater Duisburg

PREMIERE: Richard Wagner „Siegfried“

Der einstige Weltenlenker Wotan ist zu einem machtlosen Wanderer geworden, der aus der Ferne verfolgt, wie sein Enkel Siegfried von dem zwielichtigen Zwerg Mime herangezogen wird. Ohne je einer anderen Person begegnet zu sein, übernimmt Siegfried die sehr eingeschränkte Weltsicht, die sein Ziehvater ihm vermittelt. Furchtlos schlägt er alles nieder, was sich ihm in den Weg stellt, was Mimes Hoffnung nährt, mit Siegfrieds naiver Hilfe den Ring zu erobern. Doch der Nibelungen-Spross rebelliert gegen seinen Ziehvater, entlockt ihm das Geheimnis seiner eigenen Herkunft und zieht aus, um das Fürchten zu lernen. Dies gelingt ihm erst im Angesicht der schlafenden Brünnhilde. Als „leuchtende Liebe, lachender Tod“ feiern die beiden schließlich ihre Vereinigung. Es scheint, als hätte die Macht der Liebe die Gier besiegt.

 

So 27.01. – 11.00 Uhr

Opernhaus Düsseldorf

(ausverkauft)

Mozart zum 263. Geburtstag: Symphoniker im Foyer

Auf den Tag genau zum 263. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart bringen Daria Muromskaia, Karina Repova und Andrei Nicoara aus dem Opernstudio gemeinsam mit einem Ensemble aus Bläsern der Düsseldorfer Symphoniker Arien, Notturni sowie eine „Così fan tutte“-Harmoniemusik des großen Meisters zur Aufführung.

 

 Karten und weitere Informationen sind erhältlich im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211),
an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100) sowie online über www.operamrhein.de.

Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ in Duisburg

„Siegfried“-Premiere am 26. Januar im Theater Duisburg  
„Siegfried“, der dritte Teil von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“, feiert am Samstag, 26. Januar, um 17.00 Uhr Premiere im Theater Duisburg. Generalmusikdirektor Axel Kober bringt Dietrich W. Hilsdorfs Inszenierung mit einer neuen hochkarätigen Sängerbesetzung und den Duisburger Philharmonikern zur Aufführung.   Corby Welch zeigt mit seinem Debüt als Siegfried dessen Entwicklung vom furchtlosen Anarchisten zu einem empfindsamen jungen Mann. Es ist seine zweite Rolle im neuen „Ring am Rhein“: Für seinen bravourösen Auftritt als Siegmund wurde er zuletzt in Düsseldorf gefeiert. Cornel Frey spielt Siegfrieds Ziehvater Mime. Mit seinem fulminanten Rollendebüt als Mime – er war kurzfristig eingesprungen – überraschte er in der Düsseldorfer „Siegfried“-Premiere. James Rutherford, der Göttervater Wotan, tarnt sich jetzt als Wanderer. Heike Wessels trifft als Brünnhilde auf den jungen Helden Siegfried.  

Siegfried  
Zweiter Tag des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“ Text vom Komponisten
In deutscher Sprache mit Übertiteln / Dauer: ca. 5 ½ Stunden, zwei Pausen  
Musikalische Leitung: Axel Kober Inszenierung: Dietrich W. Hilsdorf Bühne: Dieter Richter Kostüme: Renate Schmitzer Licht: Volker Weinhart Chorleitung: Gerhard Michalski Dramaturgie Bernhard F. Loges / Anna Grundmeier  
Siegfried: Corby Welch (Foto Max Brunnert). Mime: Cornel Frey
Der Wanderer: James Rutherford.
Alberich: Stefan Heidemann  
Fafner: Lukasz Konieczny 
Erda: Renée Morloc
Brünnhilde: Heike Wessels 
Waldvogel: Julia Sitkovetsky
Orchester: Duisburger Philharmoniker  
„Siegfried“ im Theater Duisburg: Sa 26.01. – 17 Uhr (Premiere), So 03.02. – 17 Uhr, Do 30.05. – 17 Uhr   Opernwerkstatt vor der Premiere: Im Gespräch mit dem Produktionsteam gibt Dramaturgin Anna Grundmeier am Dienstag, 22. Januar, um 18.00 Uhr im Theater Duisburg Einblick in „Siegfried“. Anschließend besteht die Möglichkeit zum Probenbesuch. Der Eintritt ist frei.  
Weitere Informationen  www.operamrhein.de
Tickets: Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100),
Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211) und online über www.operamrhein.de