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Kreativquartier Ruhrort - opulentes März-Programm
 
Start der Konzertreihe in der Schifferkirche St. Maximilian

Die Konzertreihe in der Schifferkirche St. Maximilian im Kreativquartier Ruhrort startet am 25. Februar mit einem Konzert des Lauri Quartetts und Klarinettist Bernd Bolsinger.


Klarinettenquintette von Mozart und Brahms 

Schifferkirche St. Maximilian, Duisburg-Ruhrort

25. Februar 2018, 17 Uhr

Eintritt: 10,00€, ermäßigt 5,00€ an der Abendkasse 

 

„Nátschibinìtschibi“ war Mozarts Spitzname für den Klarinettisten und Freund Anton Stadler. Oder auch

„Ribiselgesicht“ – vermutlich weil sich Stadlers Gesicht beim Klarinettespielen gefährlich in Richtung Ribisel

(österr.: Johannisbeere) färbte. Stadlers Revanche: Er nannte Mozart „Púnkititi“ – klingt auch nicht besser...

Stadler muss ein begnadeter Musiker gewesen sein, denn für ihn komponierte Mozart das Klarinettenquintett,

das Premiere und Finale zugleich ist: er schuf im September 1789 das erste Werk, das Klarinette und

Streichquartett miteinander kombiniert.

 

Das Klarinettenquintett von Johannes Brahms ist ein Alterswerk, reich und voller Abwechslung. Dass er sich

noch einmal einer neuen und für die Kammermusik des 19. Jahrhunderts so ungewöhnlichen Gattung wie

dem Klarinettenquintett zuwandte, hängt insbesondere mit dem Klarinettisten Richard Mühlfeld zusammen.

Dessen Spiel begeisterte ihn schon beim ersten Hören.

 

Es spielen:Lauri Quartett

Zsuzsa Debre, Violine

Reiko Sawada, Violine

Alina Rober, Viola

Krassimira Kostov, Cello

Bernd Bolsinger, Klarinette

 

Das Lauri Quartett: 

Vier unterschiedliche Persönlichkeiten und ein Ziel: Gefühle in Töne umzusetzen.

Zsuzsa Debre stammt aus Ungarn, und Musik ist ihr Leben. Sie spielt die Geige mit leidenschaftlichem Temperament. Sowohl Sanftmut als auch flammendes Feuer entströmen ihren Klängen. 

Reiko Sawada aus Japan ist die fernöstliche Weisheit im Lauri Quartett. Sie füllt die Rolle der 2. Violine auf vollkommene Weise aus - mal mit der Viola als Partner, mal mit der 1. Violine. 

Alina Rober (Viola) aus Moskau hat ihre klare Linie. Auch beim Spielen. Die präzise Tongebung stärkt das Streichquartett von der Mitte aus. 

Die Cellistin Krassimira Kostova aus Bulgarien besticht durch ihren weichen Ton. Mit ihrem seidenen Klang zieht sie das Publikum in ihren Bann. 

 

Bernd Bolsinger: 

Studierte an den Musik-Hochschulen in Nürnberg, München und Düsseldorf. 1994 Gründung des Ensembles „Now – Ensemble Musik & Theater“. 1998 Diplom als Orchestermusiker Klarinette und Künstlerischer Abschluss an der Robert Schumann-Hochschule Düsseldorf. 2005 Gründung von "TEM - Trans Expression Music" zusammen mit Pianist Theodor Pauß. Veröffentlichung mehrerer CDs. 2006 Gründung von "Contraste21" mit Udo Falkner (Klavier) und Zsuzsa Debre (Violine). 2007 dreiwöchige Tournee durch China mit dem Instrumentalensemble "Capella Amalfi".
Er spielt auf internationalen Festivals und Podien, z.B. Encontre Internacional de Compositors, Festival Illes Balears, Weltmusiktage Zagreb, Musik Biennale Zagreb der International Society for Contemporary Music (ISCM), 6-Tage-Oper: Europäisches Festival für Kammeroper und Musiktheater Düsseldorf. Podien u.a.: Semperoper Dresden, Hebbel-Theater Berlin, Berliner Philharmonie, Tonhalle Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf.

 

Freundesgaben der Musik

Klarinettenquintette von Mozart und Brahms

Schifferkirche St. Maximilian, Duisburg-Ruhrort

25. Februar 2018, 17 Uhr

Eintritt: 10,00€, ermäßigt 5,00€ an der Abendkasse 



2. Konzert im Rahmen des Beethoven-Zyklus im Lehmbruck Museum

Weit über die musikalische Kraft hinaus“: In seinem 2. Konzert im Rahmen des Beethoven-Zyklus im Lehmbruck Museum beschreitet Saleem Ashkar den Weg vom Früh- bis zum Spätwerk des Meisters.

Duisburg, 15. Februar 2018 - Die 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven sind in der Klavierliteratur von epochaler Bedeutung. Bereits an mehreren Orten war der israelisch-palästinensische Pianist Saleem Ashkar mit der imposanten Werkserie zu Gast. Nun spielt er den oft als „Neues Testament“ bezeichneten Zyklus, von dem Ashkar behauptet, er habe sein Leben verändert, in einem über zwei Spielzeiten angelegten Konzertprojekt in Duisburg. Am Mittwoch, 21. Februar 2018 um 20.00 Uhr findet im Lehmbruck Museum der zweite von insgesamt vier Konzertabenden (3. Konzert: 11.4.2018 / 4. Konzert: 30.5.2018) in dieser Saison statt. Vier weitere Gastspiele folgen dann in der Spielzeit 2018/19.

 

Saleem Ashkar wurde 1976 als Sohn palästinensischer Christen in Nazareth geboren. Sein Studium absolvierte er an der Royal Academy of Music in London und an der Musikhochschule Hannover. Bereits als 17-Jähriger musizierte er mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta, mit 22 Jahren trat Ashkar erstmals in der Carnegie Hall auf. Da der Pianist an einem der markanten Krisenherde der Welt aufwuchs, ist seine Sicht auf Beethoven nicht nur eine musikalische. Seine Sonaten mit ihren radikal menschlichen Botschaften tragen für ihn auch eine politische Dimension in sich: „Die muss man nicht suchen, die ist einfach da“.

Beethovens Sonaten sind für ihn Saleem Ashkar eine Art Tagebuch: „Sie zeigen die Entwicklung seines musikalischen Denkens. Das in einem Konzertzyklus zu verfolgen, ist unheimlich schön“. Im zweiten Konzert beschreitet er den Weg vom Früh- bis zum Spätwerk. So folgt auf die frühe Sonate Nr. 2 A-Dur op. 2/2, die in die Nähe der Fantasie-Sonaten gestellte Sonate Nr. 12 As-Dur op. 26. Lyrisch-kantabel im Ausdruck ist die zweisätzige Sonate Nr. 24 Fis-Dur op. 78. Die Sonate Nr. 31 As-Dur op 110 rundet diesen reinen „Dur“-Sonatenabend ab. Der Klang des Bechstein-Flügels, auf dem Ashkar spielt, kombiniert mit der Akustik der Skulpturenhalle im Museum, dürften einen besonderen Reiz des Konzertes ausmachen.

Im Anschluss an das Konzert wird Gregor Willmes ein Künstlergespräch mit dem Pianisten führen.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

-  Kinder-Theaterfestival "Kaas & Kappes" feiert 20. Geburtstag
- Raniero Spahn: "Blödsinn ohne Genzen"  

 Grenzüberschreitendes Kinder-Theaterfestival "Kaas & Kappes" feiert 20. Geburtstag
Duisburg, 14. Februar 2018 -Jubiläum für das niederländisch-deutsche Kinder- und Jugendtheaterfestival "Kaas & Kappes": Vom 21. bis 25. Februar findet es zum 20. Mal im Duisburger Kinder- und Jugendtheater Kom'ma statt. Auf dem Programm stehen fünf Inszenierungen, darunter auch ein Stück für Kinder ab zwei Jahren.
Höhepunkt ist die Verleihung des mit 7.500 Euro dotierten niederländisch-deutschen Autorenpreises für Kinder- und Jugendtheater der Stadt Duisburg. Um die Auszeichnung können sich Autoren mit Texten deutscher und niederländischer Sprache bewerben. Veranstaltet wird das Festival von der Stadt Duisburg in Zusammenarbeit mit dem Kom'ma-Theater. Infos: www.kaasundkappes.de - (idr)

 

Kabarett für‘n Hut geht in die nächste Runde in der Schul- und Stadtteilbibliothek Gesamtschule Süd  
Die Schul- und Stadtteilbibliothek Gesamtschule Süd lädt am Donnerstag, 8. März, um 18.30 Uhr auf der Großenbaumer Allee 168 – 174 in Großenbaum zu einer neuen Folge der beliebten Kabarettreihe „Kabarett für‘n Hut“ mit Matthias Reuter.  
Mit dabei sind diesmal zwei gern gesehene Gäste der Show. Aus Berlin kommt der junge Kabarettist und Liedermacher Lennart Schilgen. Gerade eben noch mit dem deutschen Chansonpreis und dem Bielefelder Kabarettpreis ausgezeichnet, hat er neue urkomische Lieder und sprachverliebte Texte im Gepäck, auf die man sich zu Recht freuen kann. Außerdem lässt sich der Krefelder Comedian und Kabarettist Rüdiger Höfken in Duisburg sehen. Er stürzt sich mit Wonne auf die Absurditäten seiner Generation zwischen Laptop und Lesebrille, denn er weiß: Wenn man von guten Freunden Farbprospekte über "Betreutes Wohnen" geschenkt bekommt und für Ü30-Parties definitiv zu alt ist, dann hat man nur noch zwei Chancen: Midlife Crisis oder Midlife Comedy!
Rüdiger Höfken hat sich für Midlife Comedy entschieden und bietet satirische Nestbeschmutzung vom Feinsten, bissig, ironisch und gelegentlich auch erfreulich gemein. Außerdem sind natürlich Benjamin Eisenberg und Alexx Marrone mit dabei und kümmern sich um politisches Kabarett aus Bottrop und folkige Gitarrensongs aus Oberhausen. Matthias Reuter selbst präsentiert neue Texte und Songs, die wie immer erfunden sind, aber manchmal näher an die Realität herankommen als alles, was man so im Fernsehen sehen muss.  
Kostenlose Sitzplatzkarten sind ab Donnerstag, 22. Februar, um 10 Uhr in der Schul- und Stadtteilbibliothek Gesamtschule Süd erhältlich. Pro Person werden maximal zwei Sitzplatzkarten ausgegeben. Eine telefonische Reservierung ist unter (0203) 283-7053 möglich. Reservierte Karten können bis spätestens 8. März, 18.15 Uhr in der Schul- und Stadtteilbibliothek Gesamtschule Süd abgeholt werden.

 

Vortrag und Lesung: Chinas moderne Literatur

Das Konfuzius-Institut und die Stadtbibliothek Duisburg laden ein: Lesung Thomas Zimmer am 20.02.2018 in der Duisburger Zentralbibliothek .
China ist ein Land der Widersprüche. Wer aber das moderne China verstehen will, der tut gut daran, auch seine Literatur zu verstehen. Und die Bedingungen, unter denen sie heute existiert: Welche Spielräume haben Literatur, Kunst und Kultur im China der Gegenwart? Gibt es Zensur, und wie funktioniert sie?
Diesen Fragen geht China-Kenner Thomas Zimmer, Shanghai, bei der Veranstaltung am 20.02.2018 nach. Er liest aus seinem Buch Erwachen aus dem Koma? Eine literarische Bestimmung des heutige n Chinas (2017). Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für China und seinen rasanten Aufschwung sowie seine Literatur interessieren, denn Gesellschaft und Literatur sind nicht zu trennen. Anmeldung unter 02033063131. 


Raniero Spahn: "Blödsinn ohne Genzen"  
Eine weitere Lesung steht ins Haus: Unter dem Titel "Blödsinn ohne Genzen" will Raniero Spahn am Sa, 20.05.2017, ab 19:00 Uhr die Bescuher mit ziemlich genau dem Titel der Lesung entsprechenden Geschichten aus siebeneinhalb Büchern  unterhalten. Die Lesung findet in kuscheliger Wohnzimmer-Atmosphäre statt; einschlafen während der Veranstaltung ist allerdings nicht nur nicht möglich, sondern verpönt.  
Wo genau? ruhrKUNSTort - das KUNSTatelier in Ruhrort, Duisburg Ruhrort, Fabrikstr. 23. Wann genau? Sa, 20.05.2017, Punkt 19:00 Uhr. Warum überhaupt?  Um den schönsten Stadtteil von Duisburg näher kennen zu lernen.  

 

 

- Lehmbruck Museum: Workshop „Familienpackung: Schrott im Pott – Jean Tinguely“ und Sonntragführung Rebecca Horn

Lehmbruck Museum: Workshop „Familienpackung: Schrott im Pott – Jean Tinguely“ Duisburg, 13./14. Februar 2018 - (Sonntag, 18. Februar 2018, 13.30-16.30 Uhr, Anmeldung ab sofort). Auch im Februar bietet die Familienpackung im Lehmbruck Museum Kindern und ihren Familien die Möglichkeit, Kunstwerke der Sammlung spielerisch zu entdecken und selbst künstlerisch tätig zu werden.  Unter dem Motto „Schrott im Pott“ wird der Workshop am 18. Februar, ab 13.30 Uhr, von den Werken Jean Tinguelys inspiriert. Dass Kunst aufregend und bewegt sein kann, verdeutlichen die Werke Jean Tinguelys.
Aus Fundstücken und Motoren bildete er Skulpturen, die an Maschinen erinnern. Ganz nach seinem Leitsatz „Stillstand gibt es nicht“ bewegen sie sich, quietschen und knarren. Groß und Klein können sich darauf freuen, solch eine Skulptur kennen zu lernen und können daran anknüpfend  ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Jede Familienkonstellation ist dabei herzlich willkommen!
Die Kosten betragen 9 € (ermäßigt 5 €/ Familienkarte 15 EUR) pro Teilnehmer + 5 EUR Materialpauschale. Anmeldung ab sofort unter: T. 0203 / 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de  

Jean Tinguely, Das kleine Männchen (Detail), 1981, © VG Bild-Kunst,
Bonn 2018; Foto: Jürgen Diemer

 

Lehmbruck Museum: Lesung „ In einer Perle gespiegelt“
Hinter dem poetischen Titel der Lesung „In einer Perle gespiegelt“ am Donnerstag, den 22. Februar, 19 Uhr, stehen die Gedichte Rebecca Horns im Zusammenspiel mit der Musik des Niehusmann-Gitarrenduos.  
Jörg Mascherrek rezitiert bei seiner Lesung die Gedichte und Texte der Lehmbruck-Preisträgerin Rebecca Horn. Die Lesung gibt Einblicke in das schriftstellerische Werk der Künstlerin, von dem eine ebenso große Faszination ausgeht wie von ihren skulpturalen und filmischen Arbeiten. Für eine ganz besondere Atmosphäre sorgt dabei das Niehusmann-Gitarrenduo, das die Lesung mit musikalischen Klängen begleitet. Durch eine Vielzahl von Konzertreisen konnten sich Judith und Volker Niehusmann eine internationale Fangemeinde aufbauen. Das mehrfach ausgezeichnete Gitarrenduo nutzt geschickt die ganze Bandbreite, die das Instrument zu bieten hat und verzaubert mit seiner Musik.
Für die Teilnahme an der Lesung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

V.l.n.r. Volker und Judith Niehusmann, Jörg Mascherrek, Foto: Künstler.  

 

Lehmbruck Museum: Kunst & Kaffee: „Minimalismus und Geometrie“
Auch im Februar besteht im Lehmbruck Museum die Möglichkeit, Kunst mit einer gemütlichen Kaffeerunde zu verbinden. Die Ausgabe von „Kunst & Kaffee“  am 20. Februar, um 15 Uhr, steht unter dem Motto „Minimalismus und Geometrie“ und zeigt, wie gut Kunst und Geometrie zusammen passen.  
Kustos Dr. Michael Krajewski nimmt die Besucher mit auf eine Reise in die Kunst der sechziger und siebziger Jahre. Der Rundgang orientiert sich an Highlights der Sammlung und konzentriert  sich auf die Minimal Art, bei der geometrische Formen im Vordergrund stehen. Das Betrachten von Werken von bedeutenden Künstlern, wie Sol LeWitt, Donald Judd und Frank Stella wird sicherlich genug Gesprächsstoff für das anschließende Zusammensitzen mit Kaffee und Kuchen bieten.  
Am jeweils dritten Dienstag im Monat bietet das Lehmbruck Museum eine öffentliche Führung in der Reihe „Kunst & Kaffee“ an. Die Kosten betragen für jeden Teilnehmer 12 € inklusive Kaffee und Kuchen. Anmeldung erbeten unter Tel.  0203 283-7018 oder E-Mail: joerg.mascherrek@lehmbruckmuseum.de.

Sol LeWitt, 4-part-piece ‚ABCD 2‘, 1968 © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Octavian Beldiman

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Rebecca Horn“
Mit ihren Performances, Skulpturen und Malereien hat die vielseitig tätige Künstlerin Rebecca Horn die deutsche und internationale Kunstlandschaft der letzten Jahrzehnte maßgeblich geprägt. Am 18. Februar, 11.30 Uhr, gibt Friederike Winkler-Rufenach bei einer Führung im Lehmbruck Museum einen Einblick in die Arbeiten Rebecca Horns.  
Der Rundgang beleuchtet mehrere der bekanntesten Werke Rebecca Horns. Darunter auch den „Schildkrötenseufzerbaum“, der mit seinen vielen Stimmen für ein gewisses Klangwirrwarr sorgt oder ihren „Dialog der Hämmer“, bei dem drei Hämmer fortlaufend auf eine Wand klopfen. Mit den „Hauchkörpern“ ist auch die neueste Werkgruppe der Künstlerin zu sehen, die mit ihren langsam bewegenden goldenen Stäben eine besinnliche Atmosphäre erzeugen.  
Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

Rebecca Horn, Aus dem Mittelalter entwurzelt, 2017, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Dejan Saric

 

 

- Ausstellung „Das rote Hamborn“ im Stadtmuseum
- Duisburger Philharmonike: “Farbendichter - Tonmaler“

 Rundgang mit Thorsten Fischer vom Heimatverein Hamborn  
Duisburg, 12. Februar 2018 - Das Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie lädt am Sonntag, 18. Februar, um 15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu einem Rundgang durch die Sonderausstellung „Das rote Hamborn“. Durch die Ausstellung führt der Historiker Thorsten Fischer vom Heimatverein Hamborn.  
Nach einem sehr erfolgreichen Ausstellungsjahr 2017 ist die differenziert gestaltete  Präsentation zum politischen Widerstand verlängert worden: Sie ist noch bis zum 1. Mai zu sehen. Damit reagieren das Zentrum für Erinnerungskultur und das Kultur- und Stadthistorische Museum auf das anhaltende öffentliche Interesse.   
Neben den einführenden Themen zur historischen Entwicklung und der Etablierung der nationalsozialistischen Diktatur stehen die Möglichkeiten und gewählten Aktionen des Widerstands im Mittelpunkt. Sie werden durch die persönlichen Haltungen, Motive und das Selbstverständnis der Widerstandskämpfer/innen ergänzt, deren Biografien aus einer Vielzahl beeindruckender Zeugnisse ausgewählt wurden: Duisburger Frauen und Männer, die bereit waren, selbst unter Lebensgefahr gegen die Ziele des NS-Staates und seine gewalttätigen Unterstützer/innen zu kämpfen.  
Die Ausstellung konzentriert sich auf den industriellen Norden der Stadt, auf den Stadtbezirk Hamborn. Die Widerstandsarbeit in den benachbarten Stadtgebieten wie Meiderich oder Ruhrort und weiter südlich aus dem „roten Hochfeld“ mit seinen Industrieanlagen am Rhein wird ebenfalls schlaglichtartig vorgestellt.  
Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Weitere Informationen unter (0203) 283-2640 oder im Internet: www.stadtmuseum-duisburg.de.  

 

Farbendichter - Tonmaler“ Der Impressionismus und exotische Fernen - 4. Profile Konzert der Duisburger Philharmoniker

Zu allen Zeiten waren Maler, Dichter und Komponisten fasziniert von der Kultur ferner Länder. Während es Ende des 19. Jahrhunderts nicht zuletzt die Bilder eines Monet oder Renoir waren, die die Inspiration für den neuen Musik- und Literaturstil des Impressionismus lieferten, wurde der Exotismus durch die Weltausstellung von 1889 in Paris beflügelt. Sie gab den Künstlern, die auf der Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten waren, zusätzliche Impulse.

 

Im 4. Profile-Konzert „Farbendichter – Tonmaler“ verbindet Cellistin Anja Schröder, seit 1994 Mitglied der Duisburger Philharmoniker, Wort und Musik dieser ganz besonderen Epoche. Der junge Claude Debussy lässt in den „Estampes“ eine poetische Welt aus Landschaften und fernen Ländern entstehen. Seinem Freund André Messager gegenüber erklärte er: „Wenn man sich Reisen nicht leisten kann, muss man sie durch Phantasie ersetzen“.
Die nachhaltigen Eindrücke der irisierenden Klangkunst eines javanischen Gamelan-Orchesters lässt er in den „Pagodes“ zum Ausdruck kommen. Andere Komponisten, darunter Maurice Ravel, Sergej Rachmaninow und Maurice Delage ließen sich musikalisch in den Orient, nach China, Indien und Madagaskar entführen. So beförderte der sehnsuchtsvolle Blick in die exotischen Zauberwelten die kreative Kraft, angestaubte Traditionen zu überwinden.

 

Neben einem Kammerensemble der Duisburger Philharmoniker übernimmt Dirk Wedmann den Klavierpart. Sopranistin Morenike Fadayomi, die seit der Saison 1997/98 dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein angehört singt u.a. Maurice Ravels „Chansons Madécasses“ und Maurice Delages „Quatre Poèmes Hindous“. Aus Charles Baudelaires „Die Blumen des Bösen“ und Gustave Flauberts „Salambo“ und weiteren Texten von Arno Holz, Pierre Loti und Max Dauthendey liest Schauspieler und Rezitator Bernd Kuschmann.

 

Sonntag, 18. Februar 2018 um 11.00 Uhr im Opernfoyer des Theater Duisburg.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

"Cinema in Concert - Rotation“: Bewegte Poesie beim Sonderkonzert mit David Byrne und den Duisburger Philharmonikern

Duisburg, 8. Februar 2018 - Ein Auftritt mit David Byrne, dem ehemaligen Frontman der legendären „Talking Heads“, brachte Anthony Weeden und die Duisburger Philharmoniker bei der Ruhrtriennale 2006 erstmals zusammen. Ein paar Jahre später gab es ein Wiedersehen bei einem Konzert im Duisburger Landschaftspark. „Cinema in Concert“ ist die dritte Zusammenarbeit des britischen Dirigenten und Arrangeurs mit den Duisburger Philharmonikern.
Immer wieder fasziniert seine Fähigkeit, mit verschiedenen Musikstilen und Genres zu arbeiten. Gemeinsam mit der britischen Geigern Kerenza Peacock, die sich nicht nur für die klassische Violinliteratur interessiert, sondern auch mit Musikern wie Paul McCartney zusammengearbeitet hat, wird Anthony Weeden Musik und Film live auf die Bühne bringen.  

In „Cinema in Concert“ dreht sich im wahrsten Sinne des Wortes alles um die „Rotation“, wenn in großen Filmklassikern und Experimentalfilmen die verschiedensten Drehungen in Form von kreisenden Elektronen, Planten, Riesenräder bis hin zu Filmspule und Schallplatten ihren Ausdruck finden.  
Wie ein Kaleidoskop, in dem sich beim Drehen farbige Muster erkennen und verändern lassen, beobachtet Dokumentarfilmer Christoph Böll in „Kirmes“ durch seine Kamera die bunten Lichter und Bewegungen der Fahrgeschäfte, begleitet von Musik aus Gustav Mahlers 4. Sinfonie. Radiohead-Gitarrist Jonny Greenwood schrieb den Soundtrack „There Will Be Blood“. In den legendären Abbey Road Studios aufgenommen, feierten Anthony Weeden und Jóhann Jóhannsson mit „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ einen großen Erfolg mit der Auszeichnung als beste Filmmusik bei den Golden Globes und einer Oscar-Nominierung.

Dazu sind Filmmusikklassiker wie Hitchcocks „Vertigo“ von Bernhard Herrmann oder die wunderbare Vertonung des Seeabenteuers „Der Herr der sieben Meere“ von Erich Wolfgang Korngold zu hören. Zu der Musik werden sowohl Originalbilder als auch „Live Visuals“ der Gruppe „Warped Type“ auf der Leinwand gezeigt. Das Düsseldorfer Künstlerkollektiv hat schon Musik von Hauschka und den Grandbrothers wirkungsvoll in Szene gesetzt. Auch waren sie beim erfolgreichen Auftakt der neuen Reihe der Duisburger Philharmoniker „BEAT“ um die Gruppe Repercussion im Januar 2018 dabei.  

 

„Cinema in Concert“: Freitag, 16. Februar 2018 um 20.00 Uhr in der Philharmonie Mercatorhalle

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.  

Lehmbruck Museum: plastikBAR: Meet and Talk – Art Dating bei Rebecca Horn
Wer Kommunikation nicht scheut und gern Kunst betrachtet, der ist bei der nächsten plastikBAR des Lehmbruck Museums genau richtig. Unter dem Motto „Meet and Talk – Art Dating bei Rebecca Horn“ unterhalten sich am 15. Februar, 19 Uhr, zufällig ausgeloste Paare über die Arbeiten Rebecca Horns.
Im Rahmen des Art Datings werden zufällige Paarungen ausgelost, die sich dann mit einem Werk Rebecca Horns auseinandersetzen sollen. Nach 10 Minuten werden Partner und Kunstwerk gewechselt und es beginnt ein neues Gespräch. So ergeben sich interessante Konstellationen, die gewiss für genügend Gesprächsstoff sorgen und neue Sichtweisen aufzeigen.
Die Unterhaltung kann bei einem anschließenden Gespräch mit einem Glas Rotwein an unserer plastikBAR selbstverständlich vertieft werden. Der Eintritt kostet 9 Euro inklusive Begrüßungsgetränk (erm. Eintritt 5 Euro). 

 

Glückauf-Halle in Homberg: Beziehungsdramödie „Bella Figura“  
Das neueste Stück der Erfolgsautorin Yasmina Reza „Bella Figura“ ist zum ersten Mal auf Tournee und am Montag, 12. März, um 20 Uhr in der Glückauf-Halle auf der Dr. Kolb-Straße 2 in Homberg zu Gast. In der Beziehungsdramödie (einer Mischung aus Beziehungskomödie und Beziehungsdrama) stehen unter anderem Doris Kunstmann, Julia Hansen und Haio von Stetten auf der Bühne.  
Zum Stück: Eigentlich will der Mittvierziger Boris nur mit seiner Geliebten Andrea Essen gehen. Dummerweise erzählt er ihr aber, dass seine Ehefrau ihm das angesteuerte Restaurant empfohlen habe. Ein Fehler, den der langjährige Fremdgeher auszubügeln versucht. Doch heute Abend hat er Pech. Beim Verlassen des Parkplatzes fährt er die zukünftige Schwiegermutter von Françoise an, der besten Freundin seiner Frau.  
Der alten Dame ist zwar nichts passiert, doch plötzlich stehen Andrea und Boris vor Françoise ihrem Freund Eric und dessen Mutter Yvonne und fühlen sich genötigt „bella figura“ zu machen. Es kommt, wie es kommen muss. Der Rest des Abends ist das reinste Fegefeuer der Peinlichkeiten und Fettnäpfchen.  
Yasmina Rezas bitter-unterhaltsame Szenen aus der Paar- und Gesellschafts-Hölle zeigen aufs Schönste, wie die mühsam aufrecht erhaltene Fassade des guten Benehmens zu bröckeln beginnt. Und so entfaltet sich hier eine perfekt gebaute Komödie des eskalierenden Horrors.   Kartenvorbestellungen und  Informationen zu dieser Veranstaltung gibt es im Bezirksrathaus Homberg (Zimmer 108) am Bismarckplatz 1 sowie telefonisch unter (02066) 218832.
Darüber hinaus sind Karten bei Ticketeck Zemann auf der Homberger Straße 353 in Moers, bei der Konzertkasse Lange GmbH auf der Kuhstraße 14 sowie in der Tourist Information Duisburg auf der Königstraße 86 in der Innenstadt sowie bei Klatt Reisen & Shop auf der Dorfstraße 62 D in Rumeln-Kaldenhausen erhältlich.   Nach der Aufführung haben die Besucher wieder Gelegenheit, den Theaterabend gemeinsam mit den Künstlern in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen.             

kt KNOW_NO_DUISBURG, zu Deutsch etwa: KENN_KEIN_DUISBURG

 

Das Binnenschifffahrtsmuseum multimedial erkunden

Duisburg, 8. Februar 2018 - Ab sofort bietet das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt auf der Apostelstraße 84 in Ruhrort einen besonderen Service an: Besucherinnen und Besucher können auf ihren eigenen Smartphones zu den Themen und Exponaten des Museums zusätzliche Informationen in Form von Hördateien, Videos, Fotos und Texten erhalten.

 

Museumsleiter Dr. Bernhard Weber und der wissenschaftliche Volontär Dr. Cornelius Lehmann haben im vergangenen halben Jahr mehr als 50 Kapitel angelegt. Damit öffnet das Museum einen modernen Geschichtszugang, der von Jung und Alt genutzt werden kann. Die Beiträge können je nach Wunsch auf Deutsch, Englisch, Niederländisch oder Französisch abgerufen werden. Zusätzlich gibt es auf Deutsch auch eine Führung für Kinder sowie ein Angebot in „Leichter Sprache“. Wer kein eigenes Smartphone mitbringt, kann am Eingang ein Tablet ausleihen. Hier gibt es auch Einweg-Kopfhörer.

 

Das Museum präsentiert die Multimediaführung in Zusammenarbeit mit der Berliner Firma Shoutrlabs, die das zugrunde liegende System entwickelt hat. Das Besondere an dem Shoutrlabs-Prinzip ist, dass der Nutzer nichts herunterladen und keine App installieren muss. Auch seine mobilen Daten werden nicht belastet. Mehrere WLAN-Router senden die Informationen an das Endgerät. Einmal verbunden, lässt sich so der ganze Rundgang erkunden. Der Besucher hat dabei die Möglichkeit, ganz nach seinem Geschmack zu diesem oder jenem Objekt Zusatzinformationen zu empfangen.

 

Während der Erprobungszeit im Februar ist der Service im normalen Eintrittspreis enthalten. Ab März wird pro Nutzer eine Gebühr von zwei Euro erhoben. Das Museum ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Informationen telefonisch unter (0203) 80889-40.

 

kt KNOW_NO_DUISBURG, zu Deutsch etwa: KENN_KEIN_DUISBURG

KNOW_NO_DUISBURG PROJECT 

In dem interaktiven Projekt geht es um die öffentlichen Verflechtungen in der Stadt. Über mehrere Tage sammelt die Künstlerin Informationen und schafft künstlerische Arbeiten. Die interaktiven Kunstwerke werden sowohl die Geschichte, als auch die Gegenwart Duisburgs zeigen. Aber auch einer hoffentlich möglichen Zukunft. Wenn Sie an der Projektarbeit teilnehmen möchten, schreiben Sie Ihre Gedanken an muscet3@gmail.com oder über den Facebook-Messenger an https://www.facebook.com/ana.muscet.9, so werden sie Teil des Kunstwerks, das entsteht. Bitte in der Email – Betreffzeile KNOW_NO_DUISBURG PROJECT vermerken.

 

Spontane Aufführungen und szenische Performances bringen die künstlerische Arbeit auf die Straße zu den wahren Beteiligten. Drucker im Schaufenster des Lokal Harmonie drucken Notizen, Informationen und Erfahrungen. Was wir wissen und was wir nicht wissen, was wir meinen und worüber wir nicht sprechen, niemandem mitteilen. KNOW_NO – zweimal NO - NEIN: zunächst verbergen wir es vor uns selbst und dann vor anderen. Zweimal Gefaltetes ist verschwunden.

Die Künstlerin möchte Geschichten von Menschen aus verschiedenen Perspektiven hören. All die ungeschriebenen Begebenheiten. 

Am Sonntag, 11. Februar 2018 ab 15 Uhr wird das Werk ausgestellt. Werden Sie Teil des Werks und sprechen Sie mit der Künstlerin im Lokal Harmonie, Harmoniestr. 41, Duisburg-Ruhrort.

 

Über die Künstlerin:

Ana Mušćet hat Master-Degrees in bildender Kunst, Russisch und Kroatisch erworben. Die junge Künstlerin aus Kroatien hat bereits mehrere Kunstpreise verliehen bekommen und ihr Werk ist mehrfach in Einzel- und Gruppenausstellungen in bedeutenden Museen präsentiert worden. Dies ist ihre erste Werkausstellung in Deutschland. Besuchen Sie ihre Website: www.anamuscet.com

 

- Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Rebecca Horn“
- DKM:
Rosenmontag Führung durch die Ausstellung

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Rebecca Horn“                       Duisburg, 8. Februar 2018 - Werke wie der „Schildkrötenseufzerbaum“, „Peters Geige“ oder „Straußenei, vom Blitz durchdrungen“ stehen im Mittelpunkt der nächsten öffentlichen Sonntagsführung im Lehmbruck Museum. Susanne Karow führt am 11. Februar, 11.30 Uhr, durch die Ausstellung Rebecca Horns und erklärt, was es mit der „Poesie des Mechanischen“ auf sich hat.  
Rebecca Horn zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlerinnen der Gegenwart. Mit ihren Installationen, Malereien und Filmen begeistert sie Publikum und Fachwelt gleichermaßen und konnte ihre Werke in den bedeutendsten Ausstellungsräumen der Welt präsentieren. In der Duisburger Werkschau zeigt die Lehmbruck-Preisträgerin nicht nur ältere Arbeiten aus ihrem vielseitigen Oeuvre, sondern auch erstmals ihre neue Werkgruppe, die „Hauchkörper“.  
Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.       


Rebecca Horn, Straußenei, vom Blitz durchdrungen, 1995,
© VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Dejan Saric                                              

 

DKM: Rosenmontag Führung durch die Ausstellung

Wer dem bunten Karnevalstreiben entfliehen möchte, muss nicht notwendigerweise weit reisen. Am Rosenmontag, dem 12. Februar 2018, ist das Museum DKM von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Um 15 Uhr findet eine kostenfreie 60-minütige Führung durch die Sonder- und die Dauerausstellung statt.  

Mit den beiden Sonderausstellungen Blaubeziehung. Nikolaus Koliusis und TiefenZeit. Tom Fecht erwarten Besucher des Museum DKM zwei Präsentationen, die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln der Fotografie widmen.

 

Unter dem Titel Linien stiller Schönheit bietet das Museum DKM einen kontemplativen Ausgleich zu den närrischen Tagen und eine interessante Reise durch 5.000 Jahre Kunst- und Kulturgeschichte. In den stillen Räumen erwarten den Besucher spannende Dialoge zeitgenössischer und alter Kunst. Werke renommierter Künstler wie Ulrich Erben, Erich Reusch oder Richard Long werden mit bis zu 5.000 Jahre alter Kunst aus Südostasien, Alt-Ägypten und Gandhãra in Beziehung gesetzt.  

Auch das Museumscafé bietet mit Kaffeespezialitäten und italienischem Mandelgebäck eine nichtkarnevalistische Möglichkeit, den Montag zu genießen. 

Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0

Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR 

Die Teilnahme ist in Verbindung mit einer Eintrittskarte kostenfrei.

Museum DKM; Jai Young Park, Der Ort der Bilder, 1995 © Stiftung DKM | Foto: Werner J. Hannappel

Die kroatische Gegenwartskünstlerinna Mušćet arbeitet bei ihrem Aufenthalt im Kreativquartier Ruhrort an ihrem Proje

 

Lehmbruck Museum:  Offener Samstag: „Schattenspielplatz – Stabfiguren und Schattentheater“

Duisburg, 5. Februar 2018 - „Schattenspielplatz – Stabfiguren und Schattentheater“ – so lautet das Motto des nächsten Offenen Samstags im Lehmbruck Museum. Am 10. Februar, 11 Uhr, kreiert Friederike Winkler-Rufenach mit Kids von 6 bis 12 Jahren tolle Figuren für ein eigenes Theaterstück.

Mit den Stabfiguren haben die Kleinen gleich doppelten Spaß: zuerst bei der Anfertigung, bei der sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen können und anschließend bei der Aufführung, bei der ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt sind. Mit etwas Licht und den neuen Stabfiguren, bringen die Kids Familie und Freunde im Wohnzimmer schon bald zum Staunen. 

Die Kosten betragen 10 € (ermäßigt 5 €) pro Teilnehmer.        

Anmeldung ab sofort unter: T. 0203 / 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de

Der „Offene Samstag“ wird veranstaltet aus Mitteln der Stiftung der Gründerfamilie Wilhelm Grillo.

 

Sonderführung im Stadtmuseum: Lustiges und Skurriles aus dem alten Duisburg  
Einen besonderen Rundgang durch die Stadtgeschichte-Ausstellung findet am Karnevalssonntag, 11. Februar, um 14 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen statt. Bei der Sonderführung erfahren Besucherinnen und Besucher besondere, teilweise sogar unglaubliche Geschichten und „Dönekes“ aus dem Mittelalter und der Neuzeit unserer Stadt, die in diesem Jahr der bekannte Duisburger Gästeführer Frank Switala zum Besten gibt.  
Die Geschichten reichen von der mittelalterlichen Salvatorstatue, die mit Hilfe eines Bauern vor den Ratsherren der Stadt floh, bis zum Füllfederhalter des Oberbürgermeisters Seeling, den die Queen in ihrer Handtasche versenkte.  
Frank Switala zu seiner Führung: „Es soll nicht karnevalistisch werden, aber es wird durchaus ein Blick mit viel Humor auf die Vergangenheit Duisburgs.“ Er verspricht, dass er  dabei nicht nur aus „alternativen“ Quellen und Fakten schöpft, sondern mehr als nur ein Körnchen Wahrheit einstreuen wird.  
Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Weitere Informationen telefonisch unter (0203) 283-2640.   

 

„Kunst“ zu Gast in der Stadthalle Walsum: Eine Komödie für drei Schauspieler mit Leonard Lansink, Heinrich Schafmeister und Luc Feit  
Von der Wirkung dieses längst zum modernen Klassiker gewordenen Kabinetts-tückchens „Kunst“, der großen Dramatikerinnen- und Schauspielkunst kann sich das Publikum am Samstag, 17. Februar, um 20 Uhr  in der Stadthalle Walsum auf der Waldstraße 50 überzeugen. Unter der Regie von Fred Berndt (auch Raum, Mitarbeit Bühne: Zoltan Labas), der Rezas Gesellschaftskomödie bereits 1996 sehr erfolgreich für das EURO-STUDIO in Szene setzte, stehen diesmal Leonard Lansink, Luc Feit und Heinrich Schafmeister als Marc, Serge und Yvan auf der Bühne.  
Ein arrivierter Dermatologe und Kunstliebhaber (Serge) kauft für Unsummen ein nahezu komplett weißes Gemälde eines berühmten Künstlers. Und diese monochrome Anschaffung bringt überraschende Farben ins Beziehungsgefüge, das ihn mit zwei langjährigen Freunden verbindet; der eine Luftfahrtingenieur (Marc), der andere Papierhändler (Yvan): Der aufbrausende Marc ist entsetzt über diesen seiner Meinung nach sinnlosen Kauf und legt sich mit Serge an, Yvan will sich dagegen nicht in die Nesseln setzen und spielt den konzilianten Vermittler; was auf Dauer auch nicht klappen kann.
Im Verlauf des Stücks wird das weiße Bild dann zum Katalysator eines turbulenten, sogar handgreiflichen Konfliktstrudels, der die Seh- und Beziehungsgewohnheiten der drei Männer, die zwischen Zorn, Enttäuschung, Karrierefrust, neuen Anhänglichkeiten und auseinander gedrifteten Weltvorstellungen schwanken, in neuem Licht erscheinen lässt. Begonnen hat der globale Yasmina-Reza-Hype mit „Kunst“.
Seitdem gehören die geistreichen Gesellschaftskomödien der französischen Autorin (beispielsweise „Der Gott des Gemetzels“, „Drei Mal Leben“) ohne Zweifel weltweit zum Besten, was das zeitgenössische Theater zu bieten hat. In bisher weit über 1000 Inszenierungen amüsierte sich das Publikum rund um den Globus über die virtuosen, federleichten, aber trotzdem hintergründigen Dialoge, mit denen sie in „Kunst“; das labile Gleichgewicht einer Männerfreundschaft entlarvt. So auch in dieser EURO-STUDIO-Landgraf- Produktion, die jetzt erneut auf Tournee zu sehen ist.
Inszeniert und das Bühnenbild geschaffen hat der Regisseur und Bühnenbildner Fred Berndt (Mitarbeit Bühne: Zoltan Labas), der sich als „Wiederholungstäter“ erweist: Schon 1996 ging nämlich seine erste, sehr erfolgreiche Inszenierung des Reza-Stücks „Kunst“ (ebenfalls eine EUROSTUDIO-Produktion) auf Gastspielreise. Damals mit Peter Striebeck, Michael Altmann und Wolfgang Kraßnitzer.  
Einzelkarten gibt es ab 14 Euro für die Veranstaltung bei der Bezirksverwaltung Walsum (Zimmer 405) auf der Friedrich-Ebert-Straße 152, im Reisebüro Müller, bei allen Eventim-Vorverkaufsstellen sowie im Internet über www.eventim.de erhältlich. Für gute Laune ist also gesorgt. Aber auch das letzte Stück des Theater-Abos für die Spielzeit 2017/2018 in der Stadthalle Walsum verspricht einen unterhaltsamen Abend: Am Samstag, 5. Mai wird die Wellness-Komödie „Aufguss“ aufgeführt.

 

Ehrenpreis der deutschen Filmkritik für scheidenen Leiter der Duisburger Filmwoche

Duisburg 01. Februar 2018 - Werner Ružicka, Leiter der Duisburger Filmwoche, wird mit dem Ehrenpreis der deutschen Filmkritik ausgezeichnet. Die Kritiker würdigen damit seine Verdienste um die dokumentarische Filmkultur in Deutschland. Als Widerständler gegen die Konsensbildung habe Ružicka sich in seiner über 40-jährigen Schaffenszeit dem Dokumentarfilm intellektuell rigoros und leidenschaftlich wie kaum ein anderer verschrieben, begründen die Kritiker ihre Entscheidung.
Der Ehrenpreis wird im Rahmen der Berlinale am Montag, 19. Februar 2018, in Berlin verliehen. Werner Ružicka leitet die Duisburger Filmwoche seit 1985. Die diesjährige 42. Ausgabe des Festivals (5. bis 11. November) wird seine letzte sein. Sie steht unter dem Motto "Handeln". Infos unter
www.duisburger-filmwoche.de  (idr).

Mighty Oaks aus Berlin spielen bei der Duisburger Traumzeit
Das Bühnenprogramm der diesjährigen "Traumzeit" füllt sich: Die Indie-Folk Band Mighty Oaks aus Berlin, der Songpoet Gisbert zu Knyphausen sowie die junge australische Band Parcels, die Songwriterin Lùisa und die Formation Woman gehören zu den insgesamt 40 Künstlern, die beim Festival vom 22. bis zum 24. Juni im Landschaftspark Duisburg-Nord auf den insgesamt vier Bühnen stehen. Der Ticketverkauf startet jetzt.  (idr)

Gewinnerin des Anneliese Maier-Forschungspreises kommt an die Universität Duisburg-Essen

Essen/Duisburg, 30. Januar 2018 - An der Universität Duisburg-Essen forscht künftig eine Gewinnerin des diesjährigen Anneliese Maier-Forschungspreises der Alexander von Humboldt-Stiftung: Prof. Dr. Sylvia Walby arbeitet am Essener Kolleg für Geschlechterforschung und am Institut für Soziologie. Sie beschäftigt sich mit Fragen des Geschlechterverhältnisses und des sozialen Wandels in Gegenwartsgesellschaften.
Walby ist Professorin für Soziologie an der britischen Lancaster University. Sie gehört zu den insgesamt acht internationalen Spitzenkräften aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, die von der Humboldt-Stiftung 250.000 Euro für Forschungskooperationen über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren erhalten. Die Preisträger wurden unter insgesamt 111 Nominierten aus 30 Ländern ausgewählt. (idr)

 

 

“Mensch und Welt“ - 6. Philharmonischen Konzert

“Mensch und Welt“: Chefdirigent Axel Kober stellt Musik der Jahrhundertwende in den Fokus und Tenor Christoph Prégardien kehrt beim 6. Philharmonischen Konzert zu den Duisburger Philharmoniker zurück. Ein schöne Melodie war für Edward Elgar die Grundidee seiner 1898/99 komponierten Enigma-Variationen op. 36 und Ausgangspunkt, Freunde und Bekannte der englischen Kleinstadt Malvern musikalisch zu verewigen.
Das Werk, das ihn weltberühmt machte, spielen am 7. und 8. Februar 2018 (jeweils 20 Uhr) die Duisburger Philharmoniker beim 6. Philharmonischen Konzert in der Philharmonie Mercatorhalle. Am Pult steht zu zweiten Mal in dieser Saison Chefdirigent Axel Kober. Axel Kober knüpft inhaltlich an seinen Auftritt mit den Duisburger Philharmonikern im April 2017 an. Wieder steht Musik der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert auf dem Programm.

Neben dem Blick nach England setzt Kober als ausgewiesener Spezialist für die deutsche Spätromantik seine Beschäftigung mit dem Werk Gustav Mahlers fort. Mahlers 1905 veröffentlichten Sieben Lieder aus letzter Zeit sind ein tönendes Zeitpanorama, in dem sich schlichter Volkston und klangliches Raffinement, Sinnlichkeit und Weltentsagung eindrucksvoll begegnen. Tenor Christoph Prégardien ist Duisburg eng verbunden.

In der Saison 2010/11 war er „Artist in Residence“ und 2016 wurde er zu seinem 60. Geburtstag mit einem großen Schubert-Projekt geehrt. Nun kehrt der international geschätzte Sänger und Pädagoge mit den Sieben Liedern, zu denen auch eines der bedeutendsten Mahler-Lieder Ich bin der Welt abhanden gekommen zählt, nach Duisburg zurück. Abgerundet wird das Programm mit dem üppig orchestrierten Jugendwerk des glühenden Mahler Verehrers Anton Webern: die Orchesteridylle Im Sommerwind - ein musikalisches Naturbild eines flirrend heißen Sommertages - entstand 1904. Zur Uraufführung kam das Werk aber erst 1962 in den USA beim Ersten Internationalen Webern-Festival in Seattle.
Am Mittwoch, 7. Februar 2018 wird das Konzert im Rahmen der WDR 3 Städtekonzerte in NRW von WDR 3 live übertragen. Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

Stadtmuseum: Führung durch die Ausstellung „Die Götter beschenken – Von Geburt und Tod: Die großen Bitten“  
Kuratorin Dr. Andrea Gropp nimmt bei ihrer Führung am Sonntag, 4. Februar, um 15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen Besucherinnen und Besucher mit auf eine spannende Reise durch die Sonderausstellung „Die Götter beschenken“.  
Die zwei größten Rätsel im Leben eines Menschen stehen am Anfang und am Ende seines Weges. Die Geburt und der Tod. Seit jeher versuchen Menschen, mit ihren Gottheiten in Kontakt zu treten und sie zu beeinflussen. Gemäß dem Prinzip „ich gebe, damit Du gibst“ wurden und werden die Götter beschenkt, entweder um sie für Bitten empfänglich zu machen oder aber um für empfangenen Segen zu danken.
Die Gründe, aus denen man opfert, ähneln sich über Zeiten und Kulturen hinweg und auch was man opfert, gleicht sich in unterschiedlichen Kulturen häufig.  
Menschen bitten um Fruchtbarkeit, denn nur so kann das Fortleben der Familie gesichert werden. Aber auch der Übergang vom Leben in den Tod ist ein wichtiger Anlass, mit höheren Mächten in Kontakt zu treten. Selbst der Tod kann ein Geschenk an eine Gottheit sein, nämlich dann, wenn ein Mensch als Opfer dargebracht wird. Doch nicht nur Menschen opfern sich, sondern auch die Vorstellung von Göttern, die sich in die Unterwelt begeben und wiederauferstehen, etwa um die Fruchtbarkeit der Erde zu sichern, ist bekannt.  
So lädt die Ausstellung nicht nur dazu ein, die großen Bitten um Geburt und Tod  kennenzulernen, sondern auch dazu, die Wurzeln eigener Bräuche zu entdecken. Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Weitere Informationen telefonisch unter (0203) 283-2640 oder im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de.

 

Lehmbruck Museum: Pay What You Want – „Rebecca Horn“
Auch diesen Freitag, den 2. Februar, gilt im Lehmbruck Museum wieder „Pay What You Want“! Nina Hülsmeier führt um 15 Uhr durch die Ausstellung „Rebecca Horn. Hauchkörper als Lebenszyklus“ und gibt Einblicke in das vielschichtige, abwechslungsreiche Werk der Lehmbruck-Preisträgerin.  
Die Werke Rebecca Horns sind provokant, spannungsgeladen, aber auch poetisch. Mit ihrem „Schildkrötenseufzerbaum“, den „Hauchkörpern“ oder dem „Schlangenklavier“ verzückt sie das Publikum und bringt es zum Staunen. Die plötzlichen Bewegungen, die von ihren Arbeiten ausgehen, vereinen Ruhe und Spektakel gleichermaßen, sie ziehen in ihren Bann. Anhand der Arbeiten illustriert der Rundgang die verschiedenen Schaffensphasen Rebecca Horns und zeichnet Kontinuität wie Umbrüche ihres Oeuvres nach.  
Teilnahme: Pay What You Want! Jeden ersten Freitag im Monat gilt: Legen Sie Ihren Eintritt selbst fest.  

 

 

Bauarbeiten im Duisburger Museum Küppersmühle starten

Duisburg, 29. Januar 2018 - Von heute an bleiben die Türen des Museums Küppersmühle im Duisburger Innenhafen erstmal geschlossen. In den nächsten vier Monaten schließen Arbeiter den Neubau an den Altbau an und verlegen Leitungen. Im Juni werden die Sammlungsetagen wieder geöffnet, dann startet auch die Ausstellung im Rahmen des Projekts "Kunst & Kohle" der Ruhrkunstmuseen.
Fertig ist das Museum damit allerdings noch nicht: Die Eröffnung des Erweiterungsbaus mit 2.500 Quadratmetern neuer Ausstellungsfläche und einer Aussichtsplattform sowie die Neupräsentation der Sammlung sind für 2019 geplant. Infos unter
www.museum-kueppersmuehle.de -(idr).

 

Freitagsführung im Museum DKM
Wie jeden ersten Freitag im Monat ist das Museum DKM am 02. Februar von 12 bis 18 Uhr geöffnet und lädt um 16 Uhr zu einer 60-minütigen Führung ein. Besucher erwartet ein jüngst mit Werken der Duisburger Künstlerin Yevgeniya Safronova neu eingerichteter Raum in der Dauerausstellung. Nach der konsequent raumbezogenen Skulptur zur RuhrKunstSzene 2014 präsentiert das Museum DKM jetzt kleinere Wandarbeiten und Zeichnungen der Duisburger Künstlerin. Yevgeniya Safronova wird den Teilnehmern der Führung ihre Arbeiten persönlich vorstellen.  
Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, die Woche bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen. Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0   Preis: 6 EUR (zzgl. Eintrittspreis) Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR  

Yevgeniya Safronova, Ausstellungsansicht Museum DKM, Duisburg Foto: Werner J. Hannappel, Essen

 

Duisburger Akzente drehen sich um Krieg und Frieden

Duisburg, 24. Januar 2018 - Einhundert Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs greifen die Duisburger Akzente mit dem Thema "Nie wieder Krieg?" eine alte pazifistische Losung auf, versehen sie aber mit einem Fragezeichen. Vom 3. bis 18. März schlagen rund 110 Veranstaltungen – Theateraufführungen, Lesungen, Filme, Projekte der Bildenden Kunst, Konzerte und Diskussionen – einen Bogen von der Antike bis in die Gegenwart. Traditionell ist das Theatertreffen das Herz der Akzente.
Eröffnet wird es mit einer Theaterfassung von Erich Marias Remarques Roman "Im Westen nichts Neues", die Lars-Ole Walburg für das Schauspiel Hannover inszeniert. Das Wiener Burgtheater bringt mit Aischylos' Tragödie "Die Perser" ein Stück auf die Bühne, das zeigt, dass Krieg und Frieden von je her Menschheitsthemen sind. Ebenfalls zu Gast ist u.a. das Hamburger Thalia Theater mit "Richard III.". Neben dem Theater Duisburg ist die Kulturkirche Liebfrauen mit einem Programm-Mix aus Figuren- und Objekttheater, Musik, Tanz und Literatur die zweite zentrale Bühne der Akzente.
Der Australier Neville Tranter und sein Stuffed Puppet Theatre zeigen "Babylon", ein Stück, in dem das Böse selbst mit im Boot sitzt. "Punch & Judy in Afghanistan" greift die Tradition des Kasperle-Theaters auf und führt die Zuschauer ins Kriegsgebiet. Und in Ariel Dorons "Plastic Heroes" wird das Kinderzimmer zum Kriegsschauplatz. Das Literaturprogramm der Akzente ist weit gespannt - auch zeitlich. Hörbuchsprecher Christian Brückner liest aus Homers "Ilias". Dagegen führt Navid Kermani mit der Autorenlesung "Entlang den Gräben" zu den Konflikten der Gegenwart. Infos: www.duisburger-akzente.de - idr.

 

Robin Schicha in der Bezirksbibliothek Buchholz  
Die Bezirksbibliothek Buchholz zeigt noch bis Samstag, 24. Februar, in der Zweigstelle auf der Sittardsberger Allee 14 in Großenbaum unter dem Titel „Karikaturen aus Politik und Gesellschaft“ Bilder des Duisburger Künstlers Robin Schicha.  
Bei einer Veranstaltung am Donnerstag, 8. Februar, um 19 Uhr in den Räumen des Caritaszentrums Süd auf der Sittardsberger Allee 32 in Großenbaum liest Robin Schicha  zudem aus seinen Büchern. Der Eintritt ist frei, der Hut geht rum   Schicha karikiert darin unter anderem die Reaktion auf den Brexit, Umweltthemen wie Kohle versus Sonnenenergie, die Politiker Martin Schulz, Hannelore Kraft, die Queen, Obama und den aktuellen amerikanische Präsident Donald Trump. Auch mit dem Thema „Integration“ und „Inklusion“ hat sich Schicha auseinandergesetzt. Aber auch die Kolonialisierung Amerikas, die alte Kunst der Indianer, der „First Nations“ oder die „Ehe für alle“ sind Themen.  
Der Künstler zeichnet von Kindheit an, seine Leidenschaft waren Comics. Später begann er Geschichten zu schreiben, diese zu illustrieren, nahm an Poetry Slam Lesebühnen und an Schreibwettbewerben teil. 2015 erschien Robin Schichas erstes Buch „Außerirdische Reportagen vom Schulalltag - ein junger Autist beschreibt seine Erdensicht“. 2017 folgte sein zweites Buch „Autistische Gestalter und Gestalterinnen“.
Seit 2009 stellt er in Berlin, Köln, Koblenz, Hannover, Erlangen, Düsseldorf, Moers und Duisburg aus. Seine Illustrationen und Texte werden in verschiedenen Zeitschriften veröffentlicht. Robin Schicha hat 2017 den Bachelor of Arts in Kommunikationsdesign an der Hochschule Düsseldorf absolviert und lebt heute als freier Künstler in Duisburg.

Lehmbruck Museum

Lehmbruck Museum: plastikBAR: Filmabend „La Ferdinanda“
Duisburg, Januar 2018 Bei der plastikBAR am 1. Februar, 19 Uhr, gibt es im Lehmbruck Museum den Film „La Ferdinanda“ von Rebecca Horn zu sehen. In einer Einführung wird sich der Filmwissenschaftler Steven Ritter mit den Besonderheiten des filmischen Werks Rebecca Horns beschäftigen. Neben dem skulpturalen und malerischen Werk, wird das Oeuvre Rebecca Horns auch durch filmische Arbeiten bereichert.
So sind in der Ausstellung „Hauchkörper als Lebenszyklus“ neben frühen Performance-Filmen auch mehrere Spielfilme der Künstlerin zu sehen, in denen sie mit zahlreichen internationalen Filmgrößen zusammen arbeitete. Ihr Film „La Ferdinanda – Sonate für eine Medici-Villa“ sticht mit seiner eigenwilligen Filmästhetik, seinen exzentrischen Figuren und Verweisen auf das skulpturale Werk der Künstlerin heraus.
Der Eintritt kostet 9 Euro inklusive Begrüßungsgetränk (erm. Eintritt 5 Euro).       

 

 

 Lesung: Nora Gomringer. Machts das Gedicht.

Am Sonntag, den 28. Januar, 15 Uhr, ist die weitläufig bekannte und vielfach ausgezeichnete Lyrikerin Nora Gomringer zu Gast im Lehmbruck Museum. Im Rahmen einer Lesung wird sie eigene Werke vortragen. 

In ihren Gedichten verarbeitet sie alltägliche Ereignisse und Erfahrungen, die sie beispielsweise auf fernen Reisen wahrnimmt und dann sprachgewaltig, tiefgründig, vor allem aber sehr kreativ zu Gedichten verarbeitet. Der Hang zur Lyrik geht dabei wohl auf ihren Vater zurück, der ebenfalls ein vielreisender Dichter war. Neben ihrer Tätigkeit als Lyrikerin ist sie auch als meisterhafte Rezitatorin bekannt. Zuletzt engagierte sie sich vermehrt für die Freiheit der Kunst und gegen zensorische Maßnahmen.

 

Nora Gomringer -  Foto: Judith Kinitz - hat seit 2000 mehrere Lyrik- und Essaybände, Kurzgeschichten, Radiostücke und Sprechtexte veröffentlicht. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter auch mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis 2015. Seit 2010 ist Nora Gomringer Direktorin des Internationalen Künstlerhauses Concordia in Bamberg. 

Zu der Lesung wird es einen Büchertisch mit einer Auswahl an Werken Nora Gomringers geben.

 Anmeldung unter kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de oder T. 0203 283 2195.  Für die Teilnahme an der Lesung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

 

Lehmbruck Museum: Offener Samstag: „Magisches Allerlei – Wir bauen Zauber-Zubehör“
Bei diesem Offenen Samstag am 27. Januar, 14 Uhr, geht es im Lehmbruck Museum magisch zu! Zauberkünstlerin Eva Henning fertigt mit Kids von 6 bis 12 Jahren magische Utensilien an, die sie dann für die eigene ganz große Show verwenden können. Wenn der Zauberstab nicht so recht macht,  was man möchte, muss man auf magische Gegenstände zurückgreifen. Sie sorgen für die notwendigen Effekte, um das Publikum zum Staunen zu bringen. Damit man zu eben jenen Gelegenheiten immer gut gerüstet ist, wird bei diesem Workshop hilfreiches Zubehör gebastelt. Die Kosten betragen 10 € (ermäßigt 5 €) pro Teilnehmer.        

Anmeldung ab sofort unter: T. 0203 / 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de Der „Offene Samstag“ wird veranstaltet aus Mitteln der Stiftung der Gründerfamilie Wilhelm Grilllo.

Kunstvermittlung, Foto: Marta Colombo

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Rebecca Horn“
Die nächste öffentliche Sonntagsführung am 28. Januar, 11.30 Uhr, im Lehmbruck Museum rückt die Werke Rebecca Horns in den Mittelpunkt. Susanne Karow führt durch die Ausstellung der vielseitig tätigen Künstlerin und geht nicht nur auf ihre berühmten Skulpturen ein, sondern auch auf ihre Malereien und Filmarbeiten.  
Egal ob „Busters Bedroom“, „Dialog der Hämmer“ oder „Schwingungen im Herz Schmerz“, Rebecca Horn zieht mit ihren Werken in Bann.
Seit nunmehr fünf Jahrzehnten verzückt sie die Kunstwelt, genießt internationales Ansehen und bringt ihr Publikum zum Staunen. Mit ihrer neuen Werkgruppe, den „Hauchkörpern“, sowie älteren Arbeiten gibt die Ausstellung der Künstlerin einen umfassenden Einblick in ihr facettenreiches Schaffen.  
Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben. 

                                                                            

 

 4. Kammerkonzert  der Duisburger Philharmoniker

Modern Times“: Klaviermusik aus einem spannungsgeladenen Jahrzehnt bestimmt das Programm der koreanischen Meisterpianistin Yeol Eum Son im 4. Kammerkonzert
Duisburg, 21. Januar 2018 - Gerade mal 18 Jahre alt war Yeol Eum Son, als sie 2004 mit dem New York Philharmonic unter Leitung von Lorin Maazel in Tokio und Seoul auftrat. Silbermedaillen beim Van-Cliburn-Wettbewerb (2009) und beim Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb (2011) rückten die koreanische Pianistin noch stärker ins Licht der Öffentlichkeit.
Die Dirigenten Valery Gergiev und Dmitri Kitajenko nahmen die hochbegabte Musikerin unter ihre Fittiche und sorgten für Auftritte mit Spitzenorchestern wie der Tschechischen Philharmonie und dem Orchester des Mariinsky Theaters St. Petersburg.

Im 4. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker ist Yeol Eum Son mit Werken zu erleben, die alle im ebenso kreativen wie krisenhaften Jahrzehnt zwischen 1910 und 1920 entstanden. Sie eröffnet diesen Bechstein Klavierabend am Sonntag, 28. Januar (19 Uhr) in der Philharmonie Mercatorhalle mit der 1911 uraufgeführten Klaviersonate Nr. 1 von Alban Berg, die harmonisch spannend und höchst sinnlich auf der Grenze zwischen Romantik und Moderne zu schwanken scheint.
Aus dem Jahr 1917 stammt Maurice Ravels Le Tombeau de Couperin (Grabmal für Couperin), das die Anmut alter Formen – z.B. Tänze wie Menuet und Rigaudon – mit einer klaren Tonsprache und feinsten Farbnuancen verbindet. Bekannte Songs von George Gershwin erklingen im Anschluss in vollgriffigen Klavier-Arrangements. Mit strengen rhythmischen Mustern geht es dann in drei Sätzen aus Igor Strawinskys Ballettsuite Petruschka weiter. Den Schlusspunkt setzt die Pianistin mit Maurice Ravels genialem Meisterwerk La Valse.

Diese 1920 in Paris uraufgeführte Komposition steigert den Wiener Walzer bis zur Apokalypse und nahm so die Vernichtungsorgie des Zweiten Weltkriegs auf prophetische Weise musikalisch vorweg. Eine Einführung in das Programm gibt Ulrich Schardt um 18.15 Uhr im Tagungsraum 6 des Kongresszentrums im Citypalais. Konzertkarten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter
www.duisburger-philharmoniker.de.

Lehmbruck Museum: Wettbewerb: „Das bin ich – In meinen Träumen kann ich alles sein“

(Einsendeschluss: Freitag, 16. Februar 2018)

 

Duisburg, 18. Januar 2018 - Zusammen mit dem Immersatt Kinder- und Jugendtisch e.V. macht das Lehmbruck Museum Träume wahr! – Bei dem Wettbewerb „Das bin ich – In meinen Träumen kann ich alles sein“ sollen Kids von 6 bis 12 Jahren ihren Gedanken, Wünschen und Träumen einfach mal freien Lauf lassen, sie zu Papier bringen und bis zum 16. Februar einsenden. Alle Gewinnerinnen und Gewinner können sich auf eine ganz besondere Überraschung freuen.

Mit eigenen Flügeln über Berge und Ozeane fliegen, in ferner Zukunft mit dem Raumschiff fremde Welten entdecken, oder einfach ein riesiges Baumhaus im Dschungel bauen – jeder Mensch hat Träume, Kinder ganz besonders. Als Collage oder Zeichnung festgehalten, können die Kinder ihre Werke beim Immersatt  Kinder- und Jugendtisch e.V. oder  dem Lehmbruck Museum abgeben, wo sie anschließend von einer Jury bewertet werden. Die zehn besten Arbeiten werden dann realitätsnah nachgebaut und an verschiedenen Orten Duisburgs ausgestellt. Der Immersatt Kinder- und Jugendtisch e.V. und das Lehmbruck Museum freuen sich auf alle Einsendungen!

Aufgabe: Malen, Zeichnen oder Kleben eines Zukunfts-Wunschbildes auf DIN A3. Auf der Rückseite bitte Namen, Alter, Adresse und Telefonnummer vermerken.

Abgabedatum: Freitag, 16. Februar 2018

Abgabeorte: Beim Immersatt Kinder- und Jugendtisch e.V. (Klosterstraße 12, 47051 Duisburg) oder im Lehmbruck Museum (Friedrich-Wilhelm-Straße 41, 47051 Duisburg).

Alle Gewinner werden telefonisch benachrichtigt.         

Kunstvermittlung, Foto: Marta Colombo

 

 

BEAT#01: Neue Konzertreihe mit dem Schlagzeugensemble Repercussion kombiniert rhythmischen Drive mit der Lust am Experiment

Von der elementaren Kraft des Rhythmus’ weiß die Menschheit bereits seit Urzeiten: Ohne Puls, ohne Herzschlag, ohne „Beat“ stünde das Leben still. Welche vielfältigen Möglichkeiten ein modernes Schlagzeug-Instrumentarium eröffnet, dürfte hingegen selbst Musikfreunde überraschen. Die schiere Menge diverser Becken, Glocken, Gongs, Rasseln, Trommeln, Schlagstabspiele und Schüttelinstrumente ergibt – in Kombination mit mannigfachen Spielarten – ein prachtvolles Experimentierfeld, das kaum Genregrenzen kennt.

Dieses nach Kräften zu erkunden, haben sich die vier Musiker des Schlagwerkensembles Repercussion zusammen getan. Die jungen Schlagzeuger Veith Kloeters, Stephan Möller, Rafael Sars und Johannes Wippermann gestalten eine neue Konzertreihe mit dem Namen BEAT, die am Freitag, 26. Januar (19.30 Uhr) im Großen Saal des Theaters Duisburg beginnt. Für Schlagzeug arrangierte Kompositionen von Johann Sebastian Bach treffen dabei auf cool-virtuose Marimbaphon-Stücke von John Psathas, auf Phasenverschiebungen à la Steve Reich oder auf ein gefühlvolles Vibraphon-Solo von Leonhard Waltersdorfer. Dabei setzen die Musiker ihre Zusammenarbeit mit den Künstlern von Warped Type fort. Die Düsseldorfer VisualArt-Gruppe setzt die beeindruckende Vielfalt an Schlaginstrumenten kunstvoll in Szene und verwandelt die Bühne des Theaters Duisburg in einen dreidimensionalen Raum aus Lichtskulpturen und visuellen Effekten.

Das Konzert findet mit freundlicher Unterstützung der Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker e.V. statt. Derzeit sind noch einige Karten erhältlich: Über die bekannten Vorverkaufsstellen, die Theaterkasse (0203 / 283 62 100) oder online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

Improvisationsformat startet im Lokal Harmonie 

Als regelmäßiger Spielort improvisierter Musik in Duisburg hat sich das Lokal Harmonie nicht erst mit der erneuten Verleihung des Bundesspielstättenpreises APPLAUS im Herbst 2017 etabliert.

Ende Januar startet mit SOLODUO ein neues Format für offene Improvisation:
Der Gast stellt sich solistisch vor um anschließend in einen Dialog mit dem Gastgeber Lokal Harmonie, vertreten durch Dirk Friedrich (Chromonica), zu treten.

Am Samstag, 27. Januar um 20 Uhr zu Gast: Hanna Schörken ( Stimme ),
Vokalsolo “You told me how to dance“ für Stimme, Texte, Effekte und Objekte.

Nach einem Komparatistik und Romanistik Studium an der Universität Bonn folgte ein Jazzgesangsstudium am ArtEZ Conservatorium in den Niederlanden. Danach wechselte Hanna Schörken ans Institut für Musik der Hochschule Osnabrück. 2013 verbrachte sie sechs Monate in Frankreich, um ein Auslandssemester am Conservatoire de Lyon zu absolvieren.


Die sympathische Musikerin  tritt mit verschiedensten Projekten in den Bereichen Jazz, frei improvisierte Musik, Neue Musik, Chanson und Electronica auf. Ihre Konzerttätigkeit führte sie bereits in viele europäische Städte und auf Festivals.
www.hannaschoerken.de

SOLODUO | Hanna Schörken

Samstag, 27. Januar 2018, 20 Uhr - Lokal Harmonie, Harmoniestr. 41, Duisburg-Ruhrort. Eintritt: frei(willig) - Hutkonzert 

 

„Kunst“ zu Gast in der Stadthalle Walsum: Eine Komödie für drei Schauspieler mit Leonard Lansink, Heinrich Schafmeister und Luc Feit
Von der Wirkung dieses längst zum modernen Klassiker gewordenen Kabinetts-tückchens „Kunst“, der großen Dramatikerinnen- und Schauspielkunst kann sich das Publikum am Samstag, 17. Februar, um 20 Uhr  in der Stadthalle Walsum auf der Waldstraße 50 überzeugen. Unter der Regie von Fred Berndt (auch Raum, Mitarbeit Bühne: Zoltan Labas), der Rezas Gesellschaftskomödie bereits 1996 sehr erfolgreich für das EURO-STUDIO in Szene setzte, stehen diesmal Leonard Lansink, Luc Feit und Heinrich Schafmeister als Marc, Serge und Yvan auf der Bühne.  
Inhalt: Marc ist entsetzt: Sein Freund Serge hat sich ein Bild gekauft. Ein Ölgemälde von etwa ein Meter sechzig auf ein Meter zwanzig, ganz in Weiß. Der Untergrund ist weiß, und wenn man die Augen zusammenkneift, kann man feine weiße Querstreifen erkennen. Aber es ist natürlich nicht irgendein Bild, sondern ein echter Antrios.
Für 200.000 Franc! Serge liebt das Bild. Natürlich erwartet er nicht, dass alle Welt es liebt, aber zumindest von seinem Freund Marc hätte er das erwartet. Marc ist verunsichert. Er zweifelt am Verstand seines Freundes und sucht als Verbündeten den gemeinsamen Freund Yvan. Doch Yvan findet, dass Serge mit seinem Geld machen kann, was er will. Und bald geht es nicht mehr um die grundsätzliche Frage, was Kunst ist, sondern um das Bild, das jeder der drei Freunde sich von den anderen gemacht hat und das nun plötzlich in Frage gestellt ist.  
Für Ihr drittes Theaterstück „Kunst“ (UA 1994) erhielt Yasmina Reza unter anderem den Prix Molière, die höchste Auszeichnung, die ein Autor in Frankreich erhalten kann. Mit ihren funkelnden Dialogen kreist die Autorin auf höchst komische Weise um die Abgründe bürgerlicher Männlichkeit. Jetzt geht „Kunst“ in einer Produktion des EURO-STUDIO Landgraf auf Tournee und macht unter anderem in Duisburg einen Stopp.  
Einzelkarten gibt es ab 14 Euro für die Veranstaltung bei der Bezirksverwaltung Walsum (Zimmer 405) auf der Friedrich-Ebert-Straße 152, im Reisebüro Müller, bei allen Eventim-Vorverkaufsstellen sowie im Internet über www.eventim.de erhältlich.

 

 

UDE: Universitätsorchester lädt zu Festkonzerten Orchesteridylle und Tonmalerei  

Duisburg, 17. Januar 2018 - Weltberühmte und neu zu entdeckende Klänge wechseln sich ab, wenn das Universitätsorchester am 28. Januar im Theater Duisburg und am 4. Februar in der Philharmonie Essen zum Festkonzert aufspielt. Beeindruckende musikalische Bilderwelten bietet das älteste Musikensemble der Universität Duisburg-Essen (UDE) passend zum Motto „Orchesteridylle und Tonmalerei“ mit jedem Stück.  

Anatolij Ljadows „Der verzauberte See“ nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch eine märchenhafte Seenlandschaft. Ruhig bis tosend verläuft dagegen Bedřich Smetanas „Die Moldau“. Ein romantisches Naturbild bietet Frederick Delius´ Fantasie-Ouvertüre „Over the Hills and Far Away“. Weltberühmte Klänge ertönen, wenn das Universitätsorchester mit Solist Natan Tishin zum Konzert für Violine und Orchester anstimmt.  
Das 90-köpfige Universitätsorchester wurde bereits 1965 gegründet. Es zählt heute zu den besten seiner Art bundesweit. Seit 2002 wird es vom Karajan-Preisträger und Folkwang-Professor Oliver Leo Schmidt geführt.   Die Karten sind für 18 Euro (ermäßigt 7 Euro) an der Kasse des Duisburger Theaters und der Essener Philharmonie zu haben. Eingeschriebene Vollzeit-Studierende der UDE können die Konzerte für 1 Euro besuchen.

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Rebecca Horn“
Bei der öffentlichen Sonntagsführung am 21. Januar, 11.30 Uhr, stehen nebst anderen Werken wieder „Hauchkörper“, Geigen und Straußeneier im Blickpunkt. Susanne Karow führt durch die Ausstellung Rebecca Horns und erklärt die überraschenden, abwechslungsreichen Arbeiten der Künstlerin.  
Mal aufrüttelnd, mal ganz bedächtig, immer aber spannungsgeladen – so sind die Werke Rebecca Horns. Seit mehreren Jahrzehnten begeistert die Künstlerin nun Fachwelt und Publikum gleichermaßen. Der Rundgang gibt Einblick in ältere wie neuere Werke der Künstlerin, zeichnet Entwicklungslinien in ihren Werken nach und erläutert die Besonderheiten in den Arbeiten Rebecca Horns.
Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

Blick in die Ausstellung „Hauchkörper als Lebenszyklus“, 2017/18, VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Dejan Saric  

3. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker

Schwung und Sentiment aus Wien: Das Mercator Ensemble und die Sopranistin Xenia von Randow gestalten das 3. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker

Duisburg, 16. Januar 2018 - Die Wiener Serenadenquartette waren die „Partybands“ des 18. und frühen 19. Jahrhunderts. Charakteristisch besetzt mit zwei Geigen, Bratsche und Kontrabass, schufen sie eine Verbindung zwischen klassischer Kammermusik und dem Tanzboden-Charme der Ballkapellen.
Das 2008 gegründete Mercator Ensemble lässt diese große Musiziertradition wieder aufleben. Unterstützt durch die junge Sopranistin Xenia von Randow, spielen die vier Streicher der Duisburger Philharmoniker im 3. Profile-Konzert (So. 21. Januar, 11 Uhr, Theater Duisburg, Opernfoyer) Walzer- und Operettenmelodien von Johann Strauß (Vater und Sohn), Joseph Lanner, Franz Lehár, Fritz Kreisler, Carl Michael Ziehrer und Heinrich Strecker.

Für Schmiss und Schwung sorgen dabei Strauß-Kompositionen wie die „Tik Tak Polka“ aus der Operette Die Fledermaus, die Annen Polka und die schnelle Polka Auf Ferienreise.  Sentiment verströmen die Alt Wiener Tanzweisen von Fritz Kreisler, im schönsten Dreiklang von Liebesfreud, Liebesleid und Schön Rosmarin. Die in Frankfurt geborene Sopranistin Xenia von Randow singt zunächst „Draußen im Sievering blüht schon der Flieder“ aus Die Tänzerin Fanny Elßler von Johann Strauß (Sohn).
Temperament kann sie in „Meine Lippen, sie küssen so heiß“ aus Franz Lehárs Operette Giuditta beweisen. Zudem erklingen Heinrich Streckers Lied „Frühling im Wienerwald“ sowie der Frühlingsstimmen-Walzer von Johann Strauß (Sohn). Kleine Anekdoten zu den Meistern der Wiener Musik runden das unterhaltsame Programm ab.

Das Mercator Ensemble spielt dabei in leicht veränderter Besetzung: Statt von Eva Maria Klose wird die Bratschenstimme von Saskia Simion übernommen. Sie unterstützt Matthias Bruns (Violine), Peter Bonk (Violine) und Hanno Fellermann (Kontrabass).
Karten
gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203/283 62 100 sowie im Internet unter www.duisburger-philharmoniker.de. Die Profile-Konzerte werden unterstützt durch die Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker e.V.

 

Lehmbruck Museum: Workshop „Gehauchte Klangkörper – Rebecca Horn“
Bei der nächsten Familienpackung - 21. Januar, 13.30 Uhr im Lehmbruck Museum - stehen die Werke Rebecca Horns im Mittelpunkt. Kinder können mit ihren Familien auf den Spuren der berühmten Künstlerin wandeln und eigene „Gehauchte Klangkörper“ erschaffen. Die Werke Rebecca Horns sind poetisch, spannungsgeladen, vor allem aber unverwechselbar.
Arbeiten wie „Amore Continental“, das „Pendulum mit Straußenei“  oder ihre neuen „Hauchkörper“ entführen in eine eigene Welt und sorgen für Verzückung und Erstaunen gleichermaßen. Eine treffliche Vorlage also, um daran anknüpfend eigene Werke mit der ganzen Familie zu erschaffen. Alle Familienkonstellationen sind eingeladen, in die Fußstapfen Rebecca Horns zu treten.  
Die Kosten betragen 9 € (ermäßigt 5 €/ Familienkarte 15 EUR) pro Teilnehmer + 5 EUR Materialpauschale                                                                                                                            Anmeldung ab sofort unter: T. 0203 / 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de

 


Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Rebecca Horn“ mit Gila Lustiger

Am Sonntag den 21. Januar, 15 Uhr, findet im Lehmbruck Museum eine außergewöhnliche Führung statt: Bestseller-Autorin Gila Lustiger wird im Dialog mit Sybille Kastner durch die Ausstellung Rebecca Horns führen. Zusammen werden sie das Werk der Künstlerin erklären und eigene Überlegungen zu Rebecca Horns Arbeiten in den Rundgang einfließen lassen.         
Im gegenseitigen Gespräch nähern sich Gila Lustiger und Sybille Kastner den Werken der Künstlerin an und lassen die Besucher so an ihren Gedanken teilhaben. Werken wie dem „Schildkrötenseufzerbaum“, dem „Dialog der Hämmer“ oder dem „Schlangenklavier“ werden auf diese Weise Details entlockt, die vorher vielleicht noch unbeachtet blieben.  
Gila Lustiger ist eine vielfach ausgezeichnete Bestseller-Autorin, die mit ihren Titeln immer wieder gesellschaftliche Themen anspricht. Sie pflegt eine Bekanntschaft zu Rebecca Horn und ist seit 2017 die erste „Stadtschreiberin Ruhr“.  
Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.                                                 

- Unsere geprägten Leben
- Was Sie schon immer über Lehmbruck wissen wollten“  

Unsere geprägten Leben

Duisburg, 11. Januar 2018 - Im Rahmen der 39. Duisburger Akzente werden die unterschiedlichen Kriegserfahrungen von Duisburgern bei einer szenischen Lesung im Ruhrorter Lokal Harmonie in den Blickpunkt gerückt. Zur Vorbereitung dieser Lesung im März lädt der Autor Ralf Koss am 20. Januar von 15 bis 18 Uhr zu einem Erzählcafe als Erinnerungswerkstatt in das Gemeindehaus Ruhrort, Dr.-Hammacher-Str. 6, ein.    
Aufgerufen sind Duisburger aller Generationen und Herkünfte, die von ihren Erfahrungen in einem Krieg berichten wollen, sei es im Zweiten Weltkrieg oder in den Balkankriegen der 1990er Jahre, sei es in Bürgerkriegen Afrikas oder im Syrienkrieg der Gegenwart. In der Erinnerungswerkstatt wird das persönliche Erleben durch Aufzeichnung zur bleibenden Zeitzeugenschaft. 

 

Lehmbruck Museum: Kunst & Kaffee: „Was Sie schon immer über Lehmbruck wissen wollten“  

Der nächste Nachmittagstreff im Lehmbruck Museum steht unter dem Motto „Was Sie schon immer über Lehmbruck wissen wollten“. Jörg Mascherrek führt dazu am 16. Januar, 15 Uhr durch die Lehmbruck-Sammlung und gibt anhand ausgewählter Werke Einblicke in das Leben des berühmten Bildhauers – eine gute Diskussionsgrundlage also für das anschließende Kaffeegespräch.

 

Neben Wilhelm Lehmbrucks bewegtem Leben stehen bei dem Rundgang auch seine bedeutenden Skulpturen im Fokus. Werke wie „Der sitzende Jüngling“, „Die Kniende“ oder „Der Gestürzte“ besitzen eine ganz eigene Geschichte und geben Aufschluss über  Persönlichkeit, Haltung und (kunst)geschichtliches Umfeld des Künstlers. Der Streifzug durch Leben und Werk Lehmbrucks animiert gewiss zu Fragen, die beim anschließenden Treff bei Kaffee und Kuchen diskutiert werden können.

 

Am jeweils dritten Dienstag im Monat bietet das Lehmbruck Museum eine öffentliche Führung in der Reihe „Kunst & Kaffee“ an. 

Die Kosten betragen für jeden Teilnehmer 12 € inklusive Kaffee und Kuchen.

Anmeldung erbeten unter Tel.  0203 283-7018 oder E-Mail: joerg.mascherrek@lehmbruckmuseum.de.

 Wilhelm Lehmbruck, Sitzender Jüngling, 1916/17, Foto: Fabian Strauch.


Klavierfestival Ruhr feiert Jubiläum
Einen runden Geburtstag feiert das Klavierfestival Ruhr in diesem Jahr: Vom 19. April bis zum 13. Juli geht die 30. Ausgabe des renommierten Festivals in 21 Städten über die Bühne. In der Jubiläums-Spielzeit lässt Intendant Franz Xaver Ohnesorg Frankreich hochleben: Französische Pianisten, französische Musik und die deutsch-französische Freundschaft bilden einen Programmschwerpunkt. Insgesamt sind 66 Veranstaltungen vorgesehen.
Zum Eröffnungskonzert am Donnerstag, 19. April, wird Pierre-Laurent Aimard, Preisträger des Klavier-Festivals Ruhr 2003 und Ernst von Siemens-Musikpreisträger 2017, in der Mercatorhalle Duisburg erwartet. Beim Abschlusskonzert am Freitag, 13. Juli, in der Philharmonie Essen verneigt sich die Sängerin Pe Werner gemeinsam mit dem Sänger Götz Alsmann und dem Trio des Jazzers Frank Chastenier vor der Kunst des Chansons. Der Kartenvorverkauf für alle Konzerte startet morgen (13. Januar) Infos unter www.klavierfestival.de - (idr).

 

- Lehmbruck: Offener Samstag - „Drahtige Modelle – Objekte aus Draht“
- Duisburger Philharmoniker: Optimistische Klänge

Lehmbruck Museum: 
Offener Samstag: „Drahtige Modelle – Objekte aus Draht“

Duisburg, 9. Januar 2018 - Beim ersten Offenen Samstag des Jahres am 13. Januar, 11 bis 14 Uhr, können Kinder von 6 bis 12 Jahre im Lehmbruck Museum, Objekte aus Draht modellieren und ihrer Fantasie wie Kreativität freien Lauf lassen. Unter Anleitung der Erzieherin Rike Lemm erschaffen die Kleinen dann ihre ganz eigenen Kunstwerke.
Die Kosten betragen 10 € (ermäßigt 5 €) pro Teilnehmer. Anmeldung ab sofort unter: T. 0203 / 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de Der „Offene Samstag“ wird veranstaltet aus Mitteln der Stiftung der Gründerfamilie Wilhelm Grilllo.

 Figur aus Draht, Foto: Lehmbruck Museum

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Rebecca Horn“
Bei der nächsten Öffentlichen Sonntagsführung am 14. Januar, 11.30 Uhr, im Lehmbruck Museum, beleuchtet die Kunsthistorikerin Anita Bartus die Werke Rebecca Horns. Neben älteren Werken der Künstlerin, sind auch ihre neuen „Hauchkörper“ zu sehen.  
Das vielschichtige Werk Rebecca Horns zeichnet sich durch eine ganz eigene Gegensätzlichkeit aus. So ist die Grenze zwischen Ruhe und Spektakel oftmals fließend. Werke wie „Peters Geige“ oder „Amore Continental“ erschrecken den Besucher mit ihren plötzlichen Bewegungen, während ihre „Hauchkörper“, das „Hydro Piano“ oder „Der Ast zentriert im Sonnengeflecht“ mit ihren bedächtigen Regungen einen meditativen Zustand beim Zuschauer heraufbeschwören können. Der Rundgang bietet ausreichend Möglichkeit in die Werke der Künstlerin einzutauchen und ihre verschiedenen Seiten zu entdecken.  
Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.         

            

„In der Weite des Himmels“: Duisburger Philharmoniker starten unter der Leitung von Michele Gamba mit optimistischen Klängen in das Jahr 2018
Einen ausgesprochen frohen, ja optimistischen Ton schlägt die Konzertouvertüre Meeresstille und glückliche Fahrt von Felix Mendelssohn Bartholdy an, sobald sie das Gefilde der feierlich-ruhigen Einleitung hinter sich lässt. Mit ihr eröffnen die Duisburger Philharmoniker am 17. und 18. Januar (jeweils 20 Uhr) das erste Sinfoniekonzert des Jahres 2018 in der Philharmonie Mercatorhalle. Am Dirigentenpult des Orchesters wird sich der junge italienische Dirigent Michele Gamba vorstellen, der in London als Assistent von Antonio Pappano tätig war und 2015 sehr erfolgreich mit Mozarts Oper Die Hochzeit des Figaro an der Berliner Staatsoper debütierte.

Im Zentrum des Abends führt Joseph Haydns brillantes Konzert für zwei Hörner und Orchester Es-Dur zwei Solisten zusammen, die dem Duisburger Publikum bestens vertraut sind. Der tschechische Horn-Virtuose Radek Baborák, in der vorletzten Spielzeit Residenzkünstler der Duisburger Philharmoniker, wird mit seinem rumänischen Kollegen Ioan Ratiu musizieren, der mehr als 30 Jahre Solo-Hornist der Duisburger Philharmoniker war.

Mit Hornklängen beginnt auch die 8. Sinfonie C-Dur D 944 von Franz Schubert. Viel heller und affirmativer scheint dieses Werk als dessen berühmte Unvollendete, doch kann selbst der wirbelnde, schier übersprühende C-Dur-Jubel im Finale nicht über doppelbödige Mehrdeutigkeiten hinweg täuschen. Die Schatten mögen sich im Hintergrund halten, ganz abwesend sind sie nie. Anders als viele frühere Rezipienten erkannte Robert Schumann gleich die visionäre Größe des Werks. Seine nachdrücklichen Empfehlungen bewegten schließlich den Freund und Komponistenkollegen Felix Mendelssohn Bartholdy, die Sinfonie in den berühmten Leipziger Gewandhauskonzerten erstmals aufzuführen – zwölf Jahre nach Schuberts Tod.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 


- Lehmbruck Museum: Öffentliche Führung für Menschen mit Demenz
- Warum und womit man Götter beschenkt    

Lehmbruck Museum: Öffentliche Führung für Menschen mit Demenz

Duisburg, 8. Januar 2018 - Menschen mit Demenz sowie ihre Angehörigen und Betreuer können am Sonntag, den 14. Januar 2018, um 15 Uhr gemeinsam mit der Kunstvermittlerin Sybille Kastner die Ausstellung „Rebecca Horn – Hauchkörper als Lebenszyklus“ entdecken.  
Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen oder Begleiter können gemeinsam mit der Kunstvermittlerin Sybille Kastner die Ausstellung von Rebecca Horn entdecken. Nach einem ersten Kennenlernen bei einer Tasse Kaffee geht es zu den Exponaten der Ausstellung. Die langsamen und bedächtigen Bewegungen der Skulpturen fesseln die Aufmerksamkeit und führen uns in Räume des Unbewussten jenseits der Alltagswelt.  
Die öffentliche Führung kostet 2 € zuzüglich zum Eintrittspreis von 9 € / ermäßigt 5 €. Die Begleitperson hat freien Eintritt. Um Anmeldung wird gebeten!   Gruppenführungen für Menschen mit Demenz finden dienstags bis sonntags auf Anfrage statt Eine Gruppenführung dauert ca. 90 Minuten und kostet 90 € inkl. Kaffee trinken. Anmeldung und Beratung: Kunstvermittlung, Tel: +49 (0) 203 283 2195

 

Warum und womit man Götter beschenkt    
Im Rahmen der Sonderausstellung nimmt die Kuratorin Dr. Andrea Gropp am Sonntag, 14. Januar, 15 Uhr Besucherinnen und Besucher des Kultur- du Stadthistorischen Museums mit auf einen Rundgang und beleuchtet dabei insbesondere, aus welchen Gründen und mit welchen Gaben Götter beschenkt werden, um sie für Bitten empfänglich zu machen. Der Rundgang am Johannes-Corputius-Platz 1 am Innenhafen dauert circa eine Stunde.   Seit jeher versuchen Menschen, mit ihren Gottheiten in Kontakt zu treten und sie zu beeinflussen.
Die Gründe, aus denen geopfert wird, ähneln sich über Zeiten und Kulturen hinweg: Menschen bitten beispielsweise um Fruchtbarkeit oder Heilung von Krankheiten aber auch in zahlreichen Alltagssituationen wird göttlicher Beistand erbeten. Weiterhin kann ein Opfer auch Dank für empfangenen Segen bedeuten.  
Auch was geopfert wird, gleicht sich in unterschiedlichen Kulturen häufig: Noch heute werden unter anderem Münzen in Brunnen geworfen ohne sich der uralten Tradition bewusst zu sein, deren Sinn es einmal war, sich eine höhere Macht gewogen zu machen.  
Immer wieder finden sich überraschende Parallelen zwischen antiken Vorstellungen und modernen Ritualen. So lädt der Ausstellungsrundgang nicht nur dazu ein, die antiken Opfertraditionen kennenzulernen, sondern auch dazu, die Wurzeln eigener Bräuche zu entdecken.   Anmeldungen sind nicht erforderlich. Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt 2,- Euro.  

 Unterwelts- und Fruchtbarkeitsgöttin Persephone, copyright: KSM.

WDR Sinfonieorchester Köln gastiert in Duisburg

Duisburg, 8./4. Januar 2018 - Aus Krankheitsgründen ergibt sich für das Gastkonzert des WDR Sinfonieorchesters Köln am Donnerstag, 11. Januar, 20 Uhr in der Philharmonie Mercatorhalle eine Änderung. Statt Alain Altinoglu wird der gebürtige Usbeke Aziz Shokakimov dirigieren, der bei den Salzburger Festspielen 2016 mit dem „Young Conductors Award“ ausgezeichnet wurde und seit der Spielzeit 2015/16 als Kappellmeister an der Deutschen Oper am Rhein tätig ist.

Das Duisburger Konzertpublikum konnte Shokakimov auch im November 2016 als Dirigent des 4. Philharmonischen Konzerts mit dem Titel „Russische Legenden“ erleben. Das Programm des Abends bleibt unverändert. Nach dem Vorspiel zum 1. Akt von Richard Wagners Oper „Lohengrin“ spielen die Pianistin Alice Sara Ott und das WDR Sinfonieorchester Köln das 2. Klavierkonzert von Franz Liszt. Zum Abschluss erklingt die „Orgelsinfonie“ von Camille Saint-Saens mit dem vielseitig talentierten Briten Roderick Shaw als Solisten.

 

Beseelte Klänge und wirbelnde Virtuosität

 Das WDR Sinfonieorchester Köln ist regelmäßiger, gern gesehener und gehörter Gast in Duisburg. Nun gibt es sich mit diversen Tastentänzen die Ehre, im Gepäck ein spannendes romantisches Programm. In der Philharmonie Mercatorhalle (Do., 11. Januar 2018, 20 Uhr) erklingen Werke von Richard Wagner, Franz Liszt und Camille Saint-Saens. Der international gefragte französische Dirigent Alain Altinoglu, seit 2016 Chef im Brüsseler Theater La Monnaie, steht am Pult. Solisten sind die Deutsch-Japanerin Alice Sara Ott (Klavier) und der Brite Roderick Shaw (Orgel).

Ott - Foto-Copyright Jonas Becker - , die bereits mit 15 Jahren ihren ersten großen Wettbewerb gewann, interpretiert Liszts 2. Klavierkonzert. Sie vereint in ihrem Spiel Eleganz, zupackende Virtuosität und emotionale Hingabe. Gerade richtig für die lyrischen Belcanto-Elemente des einsätzigen Werkes, für die wirbelnde Agilität in den schnellen Passagen und für die transzendenten Momente.
Otts erste bedeutende Platteneinspielung galt eben Liszts
12 Etudes d’exécution transcendante (erschienen 2009). Der Brite Roderick Shaw wiederum gibt Saint-Saens’ berühmter Orgelsinfonie schillernde Farbigkeit und prachtvollen Glanz. Das Stück entstand 1885/86 und gilt als eines der Schlüsselwerke der französischen Romantik.

Das Kölner Orchester beginnt den Abend mit Wagners Vorspiel zum 1. Akt des Lohengrin – eine beseelte Referenz an die deutsche romantische Oper. Zarteste Farben und sphärische Klänge bietet dieses sonnendurchflutete Entrée, das die Erscheinung des geheimnisvollen Helden namens Lohengrin illustriert. Aus dem Nichts scheint diese Musik zu kommen und im Unhörbaren entschwindet sie wieder.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

Lehmbruck Museum: plastikBAR: Ein Blick „in die Motoren“ der Maschinen von Rebecca Horn
Bei der nächsten plastikBAR am 11. Januar, 19 Uhr, im Lehmbruck Museum geht es mechanisch zu. Der Techniker und Mitarbeiter Rebecca Horns, Harald Müller, blickt in die Maschinen der Künstlerin und erklärt die Funktionsweise, die ihnen zugrunde liegt. Die Bewegung als wiederkehrendes Element ist bezeichnend für die Skulpturen Rebecca Horns. So zittert der „Schildkrötenseufzerbaum“, die neuen „Hauchkörper“ schwingen sanft und in eine alte Continental-Schreibmaschine wird mit großer Beharrlichkeit das Wort „Amore“ reingehämmert.
All dies wird mit dem Einsatz von Maschinen bewerkstelligt, die sich an und in ihren Werken befinden. Harald Müller, Mitarbeiter und Techniker Rebecca Horns, gibt einen Einblick in die Motoren der Maschinen der Künstlerin und zeigt die Werke so aus einem ganz und gar ungewohnten Blickwinkel.
Der Eintritt kostet 9 Euro inklusive Begrüßungsgetränk (erm. Eintritt 5 Euro).

Hagener Ernst-Meister-Preis für Wahl-Duisburgerin Barbara Köhler

Hagen/Duisburg, 04. Januar 2018 - Die Stadt Hagen ehrt die Autorin Barbara Köhler mit dem Ernst-Meister-Preis 2018. Der mit 5.000 Euro dotierte Literaturpreis wird in Gedenken an den Hagener Lyriker und Schriftsteller Ernst Meister an Autoren verliehen, der/die die Verantwortung für Sprache und Poesie auf besondere Weise zum Ausdruck bringt. Die Wahl-Duisburgerin Köhler sei eine der gewichtigen Stimmen in der deutschsprachigen Lyrik, so die Begründung. Ihre facettenreichen Gedichte und Prosatexte zeugten von einem hohen Grad an Reflexion von Sprache und Mehrsprachigkeit. Die offizielle Preisverleihung wird im Frühjahr 2018 in Hagen stattfinden. (idr)

Lehmbruck Museum: Neujahrskonzert mit Liu Wei Herrmann

Duisburg, 02. Januar 2018 - Das neue Jahr im Lehmbruck Museum beginnt mit exquisitem klassischem Gesang und virtuosem Klavierspiel. Am 7. Januar, 16.30 Uhr, wird die international bekannte Sopranistin Liu Wei Herrmann, zusammen mit der mehrfach ausgezeichneten Pianistin Hsiu-Ping Chang, ein klassisches Konzert im Rahmen der Rebecca Horn-Ausstellung geben.  
Passend zur aktuellen Ausstellung Rebecca Horns, werden bei dem Konzert Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart und Giovanni Battista Pergolesi, den Lieblingskomponisten der Künstlerin interpretiert. So stehen unter anderem Passagen von der „Hochzeit des Figaro“, „Der Zauberflöte“ oder „Don Giovanni“ auf dem Programm.
Unterstützung bekommt Liu Wei Herrmann - Foto Künstlerin - vom diplomierten klassischen Sänger Yawei Xu, mit dem sie einige Duette, darunter Pergolesis „Stabat mater“, singen wird. Der Zuhörer darf sich also auf einen Streifzug durch die Opernwelt Mozarts und die Stücke Pergolesis gefasst machen.  
Für die Teilnahme am Neujahrskonzert wird ein Beitrag von 20 € erhoben.   Anmeldung unter T. 0203 283 2195 oder
kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de  

 

Lehmbruck Museum: Pay what you want – „Material bei Lehmbruck“
Wie jeden ersten Freitag im Monat gilt auch am 5. Januar wieder „Pay What You Want“ im Lehmbruck Museum! Um 15 Uhr lädt Friederike Winkler-Rufenach zu einer Führung durch den Lehmbruck-Flügel ein und widmet sich ganz dem Material der Skulpturen des berühmten Duisburger Bildhauers.
Die Skulpturen Wilhelm Lehmbrucks bekommen nicht zuletzt durch ihre Materialität eine ganz besondere Aura. So sind Gips, Bronze oder Marmor für ihn nicht nur einfache Werkstoffe, er misst ihnen eine herausragende Bedeutung bei, experimentiert und spielt mit ihnen. Seine bronze- oder terracottafarbenen Arbeiten sind nicht selten aus Gips oder Steinguss und erzeugen mit ihrer einheitlichen Farbgebung eine ganz eigene Atmosphäre.
Der Rundgang beleuchtet somit eine wichtige Facette der Skulpturen Lehmbrucks und erschließt so das Werk des Bildhauers. Teilnahme: Pay What You Want! Jeden ersten Freitag im Monat gilt: Legen Sie Ihren Eintritt selbst fest.  

 Wilhelm Lehmbruck, Kleine Sinnende (3 Versionen), 1910/1911, Foto: Dejan Saric


Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung: „Lehmbruck – Leben und Werk“  

Am Sonntag, den 7. Januar, gibt es gleich zwei Rundgänge im Lehmbruck Museum: eine Öffentliche Sonntagsführung durch die Lehmbruck-Sammlung (11.30 Uhr) und eine Kuratorinnenführung mit Dr. Söke Dinkla durch die Ausstellung „Hauchkörper als Lebenszyklus“ von Rebecca Horn (15 Uhr). 

Leben und Werk Wilhelm Lehmbrucks stehen im Fokus der ersten Führung. Dabei wird Friederike Winkler-Rufenach auf die verschiedenen Schaffensperioden des berühmten Duisburger Bildhauers eingehen und die Entwicklungslinien seiner Werke erklären.  

Die zweite Führung des Tages mit Museumsdirektorin Dr. Söke Dinkla, beschäftigt sich mit den Arbeiten Rebecca Horns. Die Kuratorin der Werkschau „Hauchkörper als Lebenszyklus“ wird dabei einerseits auf das Konzept der Ausstellung eingehen, andererseits auf das vielschichtige Werk der Künstlerin. So stehen Skulpturen wie „Amore Continental“ oder ihre neuen „Hauchkörper“ ebenso im Blickpunkt des Rundgangs, wie ihre Malereien und frühen Filme.                                                                                 

Für die Teilnahme an eine der beiden Führungen wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.                                                

 

 

Künstlergespräch mit Bernd Koberling und Markus Lüpertz im MKM

iDuisburg, 02. Januar 2018 - Im Berlin der frühen 1960er-Jahre fragen Bernd Koberling, Markus Lüpertz sowie weitere Künstlerfreunde und Wegbegleiter, was ein "modernes Bild" überhaupt noch sein kann – fragen, was ein "eigenes Bild" in Form und Ausdruck sein könnte. Aufenthalte in Schwedisch-Lappland und Nordnorwegen lassen Koberling die Landschaft als Lebensthema finden. In der Folge entstehen "Fjorde und Hüttenbilder", die genauso einfach, unmittelbar und ursprünglich anmuten wie das Naturerlebnis am Polarkreis.

Unter dem Titel Sonderromantik stellt der Maler sie 1965 in der von Künstlern gegründeten Selbsthilfegalerie Großgörschen 35 in Berlin erstmals aus. Wenig später präsentiert Markus Lüpertz dort mit seinen dithyrambischen Bildern Kunst, die im Wege steht und damit eine ganz eigene künstlerische Antwort. 

Teilnehmer sind herzlich eingeladen, der "Neuerfindung der Malerei" und ihrer weiteren Entwicklung am Sonntag, dem 14. Januar 2018, um 11 Uhr im Künstlergespräch mit Bernd Koberling und Markus Lüpertz nachzuspüren. Weitere Gesprächsteilnehmer sind Christian Malycha, Kurator der Koberling-Ausstellung im MKM, und Walter Smerling, Direktor des MKM.
Ein gemeinsamer Rundgang durch die Ausstellung von Bernd Koberling beschließt das Programm und gibt Einblick in das Gesamtwerk. Der Teilnahmepreis beträgt 10,- EUR inkl. Eintritt. Anmeldung ist erbeten unter T 0203 / 30 19 48 -11 (Mi-So) oder office@museum-kueppersmuehle.de.

 

 

Johann Strauß Ensemble der Duisburger Philharmoniker

Zum neuen Jahr intoniert das Johann Strauß Ensemble traumschöne Operettenarien, schwelgenden Walzerklang und diverse Überraschungen

 

Duisburg, 29. Dezember 2017 - Traumschöne Operettenmelodien, imperiale, schwelgende Walzerklänge und mancherlei musikalische Überraschung hat das Johann Strauß Ensemble der Duisburger Philharmoniker im Programm seiner traditionellen Neujahrskonzerte. Unter Leitung von Daniel Draganov spielt die Kammerformation mit zwei Violinen, Viola, Violoncello, Kontrabass und Klavier am Sonntag, 7. Januar 2018 (11 und 15 Uhr) Werke u.a. von Emmerich Kálmán, Franz Lehár und Johann Strauß (Sohn). Solisten im Opernfoyer des Theaters Duisburg sind Romana Noack (Sopran) und Martin Koch (Tenor). Daniel Draganov wird die Konzerte auch moderieren.

 

Die schönsten Arien und Duette erklingen aus Kálmáns Gräfin Mariza und Die Czárdásfürstin sowie aus Lehárs Die lustige Witwe und Der Zarewitsch. Werke, die allesamt im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts entstanden und für die Ära der Silbernen Operette stehen. Bei Kálmán würzt ungarisches Kolorit die Musik, Lehár kleidete seine „Hits“ oft in Walzer oder Märsche. Im Zarewitsch indes herrscht eine nahezu opernhafte Dramatik vor, die sich aus dem glutvollen Verismo-Stil eines Giacomo Puccini ableitet.

 

Zudem erklingt der Strauß-Walzer An der schönen blauen Donau, den manche als Österreichs heimliche Nationalhymne sehen. Zum Fasching 1866 ursprünglich für Männerchor geschrieben, gab sich der Originaltext durchaus zeitkritisch – nach dem verlorenen Krieg gegen Preußen. Erst 1869 sang man „Donau so blau...“ Die Orchesterfassung wurde 1867 uraufgeführt.

Johann-Strauss-Ensemble Daniel Draganov

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

Freitagsführung im Museum DKM
Das Museum DKM öffnet am Freitag, den 05. Januar 2018 zum ersten Mal im neuen Jahr von 12 bis 18 Uhr. Um 16 Uhr haben Besucher die Gelegenheit, an einer 60-minütigen Führung teilzunehmen. Die Führung widmet sich den beiden aktuellen Sonderausstellungen TiefenZeit. Tom Fecht und Blaubeziehung. Nikolaus Koliusis sowie ausgewählten Exponaten der dauerhaften Sammlungspräsentation.
Tom Fechts großformatige Landschaftsfotografien legen Phänomene offen, die unsichtbar hinter den Oberflächen von Himmel und Meer wirken und diese auf unwiederholbare Weise magisch gestalten. Zugleich erlauben sie, sich emotional von einer kaum mehr erfassbaren Weite ergreifen und überwältigen zu lassen.   Auch die Rauminszenierungen Nikolaus Koliusis nehmen den Betrachter mit ihrem Wechselspiel von Transparenz und Spiegelung gefangen.  
Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, die erste Woche des Jahres bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen.  
Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0  
Preis: 6 EUR (zzgl. Eintrittspreis) Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR  

TIEFENZEIT exhibitionview Tom Fecht