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Redaktion Harald Jeschke

US-Band Bombadil im Ruhrorter Anker zu Gast

plastikBAR: Hirnfick – wie die Gedanken in den Kopf kommen

Duisburg, 18. Oktober 2018 - Die Video-/Sound-Performance von Karl-Heinz Mauermann und Christoph Kammer am 25. Oktober, 19 Uhr, im Lehmbruck Museum ruft nervöse Zustände hervor: Mit modernen bildgebenden und klangerzeugenden Verfahren kitzeln sie die Synapsen und Gehirnareale.  


Für die Augen und Ohren: Bei der Performance von  Karl-Heinz Mauermann und Christoph Kammer werden Straßengeräusche, die zu Musik gemischt werden, und alte Urlaubbilder zu einem einzigartigen Bild-Klang-Erlebnis verwoben. Dabei gehen sie mit ihrem Publikum auf Reisen und erkunden so unter anderem das Italien der 50er Jahre, eine Weltausstellung in Amerika oder die Alpen bei einer Bergwanderung.
Eine Flut an Bildern und Geräuschen prasselt auf das Publikum ein, reizt die Großhirnrinde und stimuliert das limbische System, den stammesgeschichtlich alten Teil unseres Gehirns – deswegen auch Hirnfick. Die Teilnahme an der plastikBAR beträgt 9 EUR (erm. 5 EUR), inklusive Begrüßungsgetränk.

khm + klangkammer: Hirnfick, Foto: Stephan von Knobloch

 

Lehmbruck Museum: „Intelligente Gesellschaft bekommt intelligenten Besuch“ – Jochen Gerz im Gespräch mit Leyla Özmal (
„Es geht nicht darum, die Migranten zu integrieren, sondern darum, die Deutschen zu integrieren.“ - sagt der Künstler Jochen Gerz, der am 28. Oktober, 15 Uhr, im Lehmbruck Museum mit Leyla Özmal, der Interkulturbeauftragte des Dezernats für Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales der Stadt Duisburg, über das aktuelle Ausstellungsprojekt des Künstlers - „THE WALK“ - und die Herausforderungen einer migrantischen Gesellschaft sprechen wird.  

Mit „THE WALK“ hat Jochen Gerz - Fot: Sonja Rothweiler - zusammen mit dem Lehmbruck Museum eine Ausstellung realisiert, die die sieben Meter hohe Glasfassade des Museums in ein monumentales Buch verwandelt. Auf den Fenstern ist die Lebensgeschichte des Konzeptkünstlers zu lesen, die seinen Weg, aber auch den unserer Gesellschaft während der letzten acht Dekaden nachzeichnet.  
In einem offenen Gespräch wird sich Leyla Özmal mit Jochen Gerz über „THE WALK“ und den Weg des Künstlers unterhalten. Obwohl sich die Erzählung des Künstlers mit der Vergangenheit auseinandersetzt, lassen sich in ihr doch zahlreiche Parallelen zur Gegenwart feststellen. Gerade im Hinblick auf Themen der Flucht und Migration ist der Text „Zeitgenossenschaften“ aktueller denn je.    
Jochen Gerz dreht die übliche Auffassung um: Bei ihm sind es die Neuangekommenen, die auf die deutsche Gesellschaft zugehen sollen. So werden die Besucherinnen und Besucher des Lehmbruck Museums von jungen Menschen mit Fluchtgeschichte begrüßt, die im Museum ein Praktikum absolvieren. Das Gespräch zwischen Jochen Gerz und Leyla Özmal richtet sich an alle Duisburgerinnen und Duisburger, die an den Problemen und Herausforderungen der migrantischen Stadtgesellschaft interessiert sind. Sie sind herzlich dazu eingeladen, mitzureden und lebhaft zu diskutieren.  
Die Sozialwissenschaftlerin Leyla Özmal ist Interkulturbeauftragte des Dezernats für Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales der Stadt Duisburg und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie. Bei ihrer Arbeit entwickelt sie Konzepte und Handlungsstrategien zur städtischen Integrationsarbeit und „Interkulturellen Urbanität“. Ihr Schwerpunkt liegt in der Konzipierung der interkulturellen Stadtgeschichte und Dokumentation des Lebens der unterschiedlichen Zuwanderergruppen in Duisburg.  
Das Gespräch ist zugleich Auftakt der Reihe „My Walk – Zeitzeugen berichten“. (Termine: 27. Januar 2019, 15 Uhr & 10. März 2019, 15 Uhr). 
Für die Teilnahme an der Gesprächsrunde wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

 

 

 

Finissage: Kunst trifft Kohle / Kunstaktion und Diskussionsrunde im MKM Museum Küppersmühle

Zur Finissage der Ausstellung "Hommage an Jannis Kounellis" im MKM Museum Küppersmühle lässt der Künstler Timm Ulrichs sein Werk Kohle-Ofen, brennbar in Flammen aufgehen und die Zuschauer hautnah die Überführung des Werkstoffs Kohle in Kunst erleben. Mit dieser Aktion geht das städteübergreifende Ausstellungsprojekt „Kunst & Kohle“ zu Ende.
17 RuhrKunstMuseen waren an dem Projekt beteiligt und haben sich dem Kohle-Ausstieg im Ruhrgebiet künstlerisch zugewandt. Eine Podiumsrunde im Museum Küppersmühle zieht Bilanz und fragt: Was hat es gebracht und wie geht es weiter? Es diskutieren: Wolfgang Heit (Vorstandsvorsitzender Brost-Stiftung), Edwin Jacobs (Leiter Dortmunder U/Sprecher der RuhrKunstMuseen), Stefanie Reichart (Abteilungsleiterin Kultur, Ruhr Tourismus), Ferdinand Ullrich (Kurator), Timm Ulrichs (Künstler), Walter Smerling (Direktor MKM).
Termin: Sonntag, 28. Oktober 2018, 11 Uhr Veranstaltungsort: MKM Museum Küppersmühle, Duisburg Eintritt: für Museumsbesucher frei (im Eintrittsticket enthalten) Anmeldung: office@museum-kueppersmuehle.de oder T 0203 / 30 19 48 -11 (Mi-So).

© Timm Ulrichs / Foto: Ferdinand Ullrich

 


- Stadtmuseum: Führung durch die Stadtgeschichte-Ausstellung
- Stadtbibliothek lädt zum virtuellen Gang durch die jüdische Altstadt

Stadtmuseum: Führung durch die Stadtgeschichte-Ausstellung
Duisburg, 17. Oktober 2018 - Für alle, die die Dauerausstellung des Museums noch nicht kennen oder ihr Wissen noch einmal auffrischen möchten, bietet Gästeführer Roland Wolf am Sonntag, 21. Oktober, um 15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen eine Führung durch die Stadtgeschichte-Ausstellung an.  

Auch erfahrene Museumsbesucher können bei jeder Führung etwas Neues über die wechselvolle Geschichte Duisburgs und der Region entdecken: Spannende Geschichten über die Römer am Rhein, über ein kleines fränkisches Dorf, das sich zur Kaiserpfalz entwickelte und über die blühende mittelalterliche Handelsstadt „Diusburg“. Die Industrialisierung machte Duisburg schließlich zur „Stadt Montan“. Ein Erbe, das bis heute das Image und das Selbstverständnis Duisburgs mitbestimmt.  
Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen online unter www.stadtmuseum-duisburg.de.

Stadtbibliothek lädt zum virtuellen Gang durch die jüdische Altstadt
Der Verein für Literatur Duisburg in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Duisburg, Mülheim/Ruhr, Oberhausen lädt am Montag, 29. Oktober, zu einem Vortrag in die Zentralbibliothek im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26 in Duisburg-Mitte ein.  
Unter dem Titel „Ein virtueller Gang durch die jüdische Altstadt Duisburgs oder warum eine Erinnerungstafel notwendig ist“, erinnert der Historiker, Literaturwissenschaftler und Publizist Dr. Ludger Joseph Heid an die (ost)jüdische Existenz in Duisburg, die im Nationalsozialismus unwiederbringlich vernichtet wurde.  
Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts gab es in Duisburg einen nennenswerten Zuzug von osteuropäischen Juden, die infolge Pogrome in Russland nach Deutschland geflohen waren. Diese Menschen entstammten dem mittelständischen, kleinbürgerlichen und proletarisierten Milieu. Sie waren traditionsbewusst und entsprachen dem Bild von „typischen“, aus dem Osten stammenden Juden. Sie wohnten unter sich, inmitten der Duisburger Altstadt. Die Lage der kleinen Synagoge (Schtibl) in der Universitätsstraße zwischen Steinsche Gasse und Beekstraße, markierte den Kristallisationspunkt des Ostjudenviertels in Duisburg.  
Der Eintritt zum Vortrag kostet fünf Euro im Vorverkauf und sechs Euro an der Abendkasse. Die Eintrittskarten sind während der Öffnungszeiten der Bibliothek an der Information des Stadtfensters erhältlich. Mitglieder des Vereins für Literatur und Kunst haben freien Eintritt.

Theaterabende 2019 in der Glückauf-Halle

Duisburg, 16. Oktober 2018 - Die Stadt Duisburg bietet in Kooperation mit der Konzertdirektion Landgraf für nächstes Jahr ein Theaterabonnement des Kulturringes Homberg „bühne aktuell“ in der Glückauf-Halle an der Dr.-Kolb-Straße 2 an. 

Den Auftakt macht am Montag, 18. Februar, um 20 Uhr  die Komödie „Fehler im System“ von Folke Braband mit Jürgen Tarrach und Jasmin Wagner. Inhalt: Emmas Vater steckt mitten in einer Geschlechtsumwandlung und ihren Freund Oliver hat sie nach einem handfesten Krach vor die Tür gesetzt. Doch kurz darauf ist Oliver zurück. Es stellt sich heraus, dass dieser Oliver ein menschenähnlicher Computer, als Haushaltsroboter für Emma entwickelt wurde. Der virtuelle Wunderknabe erweist sich als perfekter Ersatz für den echten Oliver, entwickelt ungeahnte Fähigkeiten und zunehmend menschliche Züge. Was passiert, wenn ein Roboter plötzlich die Liebe entdeckt?

 

Foto 5 Ensemble c DERDEHMEL Urbschat


Das Stück „Terror“ von Ferdinand von Schirach folgt am Freitag, 12. April, um 20 Uhr, mit Johannes Brandrup und Christian Meyer. Inhalt: Bundeswehrpilot Lars Koch steht vor Gericht. Angeklagt des 164-fachen Mordes. Am Koch erhielt den Befehl, einen vollbesetzten, von Terroristen gekaperten Airbus vom Kurs abzudrängen, allerdings erfolglos. Koch entscheidet sich eigenmächtig, das Passagierflugzeug abzuschießen. Ist Koch schuldig, weil er die im deutschen Grundgesetz verletzte? Schirach zwingt jeden Zuschauer, nach der Theaterpause für schuldig/unschuldig zu stimmen. Das Abstimmungsergebnis entscheidet dann über das Stückende.

 

Foto c Dietrich Dettmann

 

Den Abschluss macht am Mittwoch, 1. Mai, um 20 Uhr, die Komödie „Aufguss“ von René Heinersdorff mit Hugo Egon Balder und Jeanette Biedermann. Inhalt: Ein spektakuläres Wochenende im topmodernen Wellness-Hotel hatte Frauenheld Dieter für seine Lebensgefährtin Mary geplant. Nicht geplant war allerdings das irrwitzige Durcheinander, das durch die anderen Hotelgäste entsteht. Mit jedem Aufguss steigert sich die Zahl der Missverständnisse, bis seine so gut geplante Bademanteldiplomatie kurz vor dem Kollaps steht und niemand mehr weiß, wer was eigentlich will.  

 

Das Abonnement sowie Einzelkarten sind bis einschließlich Freitag, 21. Dezember, im Bezirksrathaus Homberg am Bismarckplatz 1, Zimmer 108, erhältlich. Weitere Informationen und Reservierungen unter 02066/218832.

 

 

Lehmbruck Museum: „Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Am Wochenende können sich die Besucher des Lehmbruck Museums wieder auf ein abwechslungsreiches Programm freuen: Am Samstag, dem 20. Oktober, 15 Uhr, lädt das Lehmbruck Museum zur Gesprächsrunde „Mitreden“ ein. Bei einer öffentlichen Führung am Sonntag, den 21. Oktober, 11.30 Uhr, erfahren die Besucher mehr über Jochen Gerz´ „THE WALK“ sowie über die Sammlungshighlights des Hauses.  

Bei der Veranstaltung „Mitreden“ steht das Lernen im Vordergrund: Menschen, die die deutsche Sprache beherrschen, sollen hier auf Menschen treffen, die gerade Deutsch lernen. Betreut von einem Moderator, geht es dabei vor allem darum, das Gelernte in der Praxis einzusetzen. Den Gesprächsteilnehmern steht es dabei frei, über welches Thema sie sich unterhalten möchten. Neben Gesprächen über die Kunst können so auch Unterhaltungen über ganz alltägliche Erlebnisse und Beobachtungen geführt werden. Bei der öffentlichen Sonntagsführung begeben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf einen Rundgang durch und um das Museum.
Den Besuchern werden so nicht nur die Highlights der hauseigenen Sammlung um Werke von Rebecca Horn, Max Ernst oder Wilhelm Lehmbruck nähergebracht, sondern auch die Ausstellung „THE WALK“ von Jochen Gerz. Der Künstler erzählt anhand eines Textes von seinem Leben und zeichnet damit auch die Zeitgeschichte von der Mitte des 20. Jahrhunderts bis in das neue Jahrtausend nach. Das Besondere an der Ausstellung ist, dass die Besucher auf einem Steg, der um die Glashalle des Museums gebaut wurde, die Erzählung des Künstlers nachvollziehen können.  
Die Teilnahme bei „Mitreden“ ist kostenlos! Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

 

 

- Museumsspaß „Zwischen Zeche Fritz und Carl  – Dein Minihausprojekt
- Lehmbruck Museum: DAS CITY ATELIER „Wortsalat“

Duisburg, 15. Oktober 2018 - Der kommende Sonntag steht ganz im Zeichen des CITY ATELIERS. Am 21. Oktober, 14 Uhr, lädt Hiltrud Lewe alle Besucher des Lehmbruck Museums zum Workshop „Wortsalat“ ein. Passend zur Ausstellung „THE WALK – keine Retrospektive“ von Jochen Gerz ist der kreative Umgang mit Sprache, Bildern und Buchstaben das Thema dieses Workshops im Rahmen des CITY ATELIERS.

Die Krefelder Künstlerin Hiltrud Lewe zeigt in verschiedenen Herangehensweisen, wie man mit Worten spielen, malen und Kunst machen kann. Dabei wird sie unter anderem in die Kalligraphie – die Kunst des Schönschreibens – einführen, sodass das geschriebene Wort mit Tusche und Federn in eine neue Bildsprache umgesetzt werden kann.
Die Initialen der Teilnehmer werden sich so schon bald von ihrer schönsten Seite zeigen. Für die Teilnahme am CITY ATELIER wird lediglich der normale Museumseintritt (9 €, erm. 5 €) erhoben. 

Jochen Gerz, The WALK, 2018, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Sonja Rothweiler

 

Lehmbruck Museum: Museumsspaß „Zwischen Zeche Fritz und Carl – Dein Minihausprojekt Bei dem Ferienworkshop „Zwischen Zeche Fritz und Carl“ vom 22. bis 26. Oktober, jeweils 10 bis 14 Uhr, können Kids von 6 bis 12 Jahren unter Anleitung von Bettina Kohrs im Lehmbruck Museum ein eigenes Minihaus erschaffen. 

Welches Kind träumt nicht davon sein eigenes Haus zu bauen? Bei dem Ferienworkshop „Zwischen Zeche Fritz und Carl“ wird dieser Traum ein Stück weit Wirklichkeit: Von der Tür bis zum Dach können die Ferienkids mit vielen unterschiedlichen Materialien ihre eigenen Ideen verwirklichen und ein Minihaus errichten. Mit Bettina Kohrs wird den Kindern dabei eine professionelle Künstlerin über die Schultern schauen, die selbst als Malerin tätig ist.

Der Workshop im Überblick: 

22. OKTOBER  BIS 26. OKTOBER, JEWEILS 10.00 BIS 14.00 UHR

Zwischen Zeche Fritz und Carl

Erschaffe dein eigenes fantastisches Minihaus!

Mit Bettina Kohrs, für Kinder von 6  bis 12 Jahren.

 

Kosten: 50 EUR pro Kurs und Teilnehmer, Anmeldung unter 0203 / 283 2195 oder unter: kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de  

Der Museumsspaß wird mit Mitteln der Peter-Klöckner-Stiftung veranstaltet.

Foto Museum

 

Lehmbruck Museum: Museumsspaß in den Herbstferien
Während der Herbstferien wird das Lehmbruck Museum mit dem bewährten Workshop-Format „Museumsspaß“ wieder zum musealen Kreativ-Labor für Kinder und Jugendliche. Die Anmeldung läuft bereits! (0203 / 283 2195 oder unter: kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de) Eingebunden in altersgerechte, spannende Thematiken und in der Auseinandersetzung mit sich selbst wird die praktische, materialgerechte Umsetzung von erfahrenen KünstlerInnen und KunstvermittlerInnen unterstützend angeleitet.

Ziel ist das Entstehen eines „eigenen Werks“. Der „Museumsspaß“ möchte Kinder und Jugendliche unterschiedlichen Alters, verschiedener Herkunft und unterschiedlicher Interessen ansprechen und im gemeinschaftlichen Werkprozess zum Austausch und Erlernen der deutschen Sprache anregen.

In den Herbstferien finden drei Museumsspaß-Workshops statt:  
15. OKTOBER  BIS 19. OKTOBER, JEWEILS 10.00 BIS 14.00 UHR
Wir sind die Roboter. Kinder und Jugendliche werden zu künstlerischen Entwicklern und fertigen bewegliche, leuchtende Roboter. Idee und Fantasie sind hier gefragt! Mit Jana Lina Berkenbusch, für Kinder von 8 bis 12 Jahren.  

15. OKTOBER  BIS 19. OKTOBER, JEWEILS 14.00 BIS 17.00 UHR Geschüttelt oder gerührt? Malerei trifft Schablone.
Spannende Entwürfe auf Papier und Leinwand. Kombiniere Techniken und Muster mit Schablone, Schwamm,  Rolle und Texten. Mit Judith Ganz, für Kinder ab 11 Jahren.  
22. OKTOBER  BIS 26. OKTOBER, JEWEILS 10.00 BIS 14.00 UHR Zwischen Zeche Fritz und Carl bei den Schubutzkas
Erschaffe dein eigenes fantastisches Minihaus! Mit Bettina Kohrs, für Kinder von 6  bis 12 Jahren.  
Kosten: 50 EUR pro Kurs und Teilnehmer, Anmeldung unter 0203 / 283 2195 oder unter: kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de  Der Museumsspaß wird mit Mitteln der Peter-Klöckner-Stiftung veranstaltet.  


Museumsspaß im Lehmbruck Museum, Foto: Frank Vinken

 

 

- Lehmbruck Museum - plastikBAR: „Nach der Flucht.
- Museum DKM: Sterben. Tod. HANNES VOGEL  
-
Die Duisburger Philharmoniker würdigen Bernd Alois Zimmermann
- Binnenschifffahrtsmuseum: Finissage Flaggenausstellung „in flaGGranti“

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Duisburg, 10. Oktober 2018 - Am Samstag, den 13. Oktober, 15 Uhr, lädt das Lehmbruck Museum unter dem Motto „Mitreden“ zum offenen Austausch zwischen Menschen, die Deutsch lernen, und Muttersprachlern ein. Am Sonntag, den 14. Oktober, 14 Uhr, können die Besucher ihrer kreativen Ader im Rahmen des CITY ATELIERS freien Lauf lassen.  
Bei „Mitreden“ wird in lockerer Atmosphäre eine Unterhaltung geführt, bei der „Neuangekommene“ auf „Alteingesessene“ treffen, um die deutsche Sprache zu lernen und in der Praxis anzuwenden.

Es werden Geschichten erzählt, Erfahrungen ausgetauscht und Sichtweisen erläutert. Bei der Fülle an Themen, die so zur Sprache kommen, kann einerseits Deutsch gelernt, andererseits aber auch das eigene Wissen um viele Facetten bereichert werden - ein lohnender Zeitvertreib also! Der nächste Workshop im Rahmen des CITY ATELIERS ist etwas für Tüftler und Bastler jeden Alters.
Groß und Klein können hier mit etwas Kreativität wahre LED-Meisterwerke erschaffen. Dabei werden die Teilnehmer des Workshops von Ole Langenbach unterstützt. Er arbeitet am FabLab, einem hochspezialisierten 3D-Kompetenzzentrum in Kamp Lintfort, und macht mithilfe digitaler Werkzeuge Ideen zu Gegenständen. Die Teilnahme bei „Mitreden“ ist kostenlos!

 

plastikBAR: „Nach der Flucht. Neue Vorschläge für die Einwanderungsgesellschaft“
„Herkunft ist kein Defizit“ – so lautet eine der Hauptthesen des renommierten Autoren und Migrationsforschers Dr. Mark Terkessidis. Am 18. Oktober, 19 Uhr, besteht im Lehmbruck Museum die Möglichkeit, ihn bei einem Vortrag zum Thema „Nach der Flucht. Neue Vorschläge für die Einwanderungsgesellschaft“ live zu erleben.  
Charismatisch und kenntnisreich wird sich der Autor und Migrationsforscher Mark Terkessidis in seinem Vortrag auf sein kürzlich erschienenes Werk „Nach der Flucht. Neue Vorschläge für eine Einwanderungsgesellschaft“ beziehen. Darin liefert er einen aufschlussreichen Beitrag zur aktuellen Migrationsdebatte. Von der „Interkultur“ ausgehend, entwickelt er den „Vielheitsplan“. 

In ihm wird die Vielheit der Gesellschaft als positive Kraft beschrieben, die das Neue nicht als Bedrohung, sondern vielmehr als Bereicherung wahrnimmt. Terkessidis stellt fest, dass nur so eine ständige Erneuerung der Gesellschaft möglich ist. Daraus leitet er auch Konsequenzen für die Politik ab, die sich entschlossener den populistischen Bewegungen entgegenstellen muss.  
Mark Terkessidis - Foto Andreas Langen - hat Psychologie studiert und in Mainz zum Thema Rassismus promoviert. Er arbeitet als Migrationsforscher und freier Autor für diverse große Tages- und Wochenzeitungen. Überregionale Bekanntheit erlangte er durch Radiosendungen beim „Westdeutschen Rundfunk“, „Radio Bremen“ und „DeutschlandFunk“.
Mark Terkessidis ist Mitglied in der „Akademie der Künste der Welt“ in Köln und seit 2012 Lehrbeauftragter an der Universität St. Gallen. Nach Werken wie „Mainstream der Minderheiten“, „Die Banalität des Rassismus“ oder „Interkultur“ ist „Nach der Flucht. Neue Vorschläge für die Einwanderungsgesellschaft“ bereits seine elfte Buchveröffentlichung. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung „Jochen Gerz: THE WALK – keine Retrospektive“ statt.  
Der Eintritt kostet 9 Euro, inklusive Begrüßungsgetränk (erm. Eintritt 5 Euro).  

 

Kostenlose einstündige Führung des Museums Küppersmühle

Am Sonntag, 14. Oktober 2018, um 15:00 Uhr bieten wir unseren Besuchern wieder eine kostenlose einstündige Führung durch die aktuelle Wechselausstellung und die Sammlung des Hauses mit Werken von Baselitz, Kiefer, Lüpertz und anderen Größen der deutschen Kunst seit den 50er-Jahren an.   
Treffpunkt ist das Foyer des MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Philosophenweg 55, 47051 Duisburg - Innenhafen.    
Die Führung durch die Kunsthistorikerin Sabine Falkenbach dauert eine Stunde.     Die Veranstaltung ist kostenlos – es ist lediglich der Eintritt ins MKK zu entrichten.  

 


Sterben. Tod. HANNES VOGEL  
Hannes Vogel ist 80 geworden und das Museum DKM würdigt den Geburtstag des langjährigen Wegbegleiters mit einer konzentrierten Präsentation seiner neusten Arbeiten vom 20. Oktober 2018 bis zum 27. Januar 2019.
Ausgehend von der Arbeit Finnegans Sehschule, 1999, die Teil der Sammlung DKM ist und häufig mit Der Scherben Schönheit ist nicht die der Töpfe, 1998, im Rahmen der Dauerausstellung präsentiert wird, wählt Vogel Stricharten und verdichtet diese zu Zeichnungen. Er befragt Striche und Punkte danach, wie sie zu Zeichen werden, die Inhalte vermitteln.
Damit wird das Werk des Schweizer Künstlers, nach Ausstellungen in der Galerie Linie (1984, 1989), der Galerie DKM (2001) und dem Museum DKM (2009), bereits zum fünften Mal von Dirk Krämer und Klaus Maas ausgestellt. 

 


Hannes Vogel: Tadeus Pfeifer: Weiß steht im Rücken / Was schwarz vor uns stünde, 2014 Bleistift auf Papier, 70 x 100 cm

 

 

Narretei und Tyrannei: Die Duisburger Philharmoniker würdigen Bernd Alois Zimmermann zum 100. Geburtstag mit zwei aufregenden Werken
Das Werk von Bernd Alois Zimmermann, dessen 100. Geburtstag die musikalische Welt feiert, pendelt zwischen politischem Bekenntnis und kerniger Ironie, zwischen katastrophischer Wucht und lustvoller Parodie. Überdeutlich wird dies in zwei so gegensätzlichen Stücken wie der Sinfonie in einem Satz und der Musik für ein Souper König Ubus.
Sie sind nun im 2. Philharmonischen Konzert (17. und 18. Oktober, 20 Uhr, Mercatorhalle) zu hören, sinnfällig kombiniert mit Béla Bartóks 3. Klavierkonzert und Richard Strauss’ Till Eulenspiegel. Am Pult der Duisburger Philharmoniker steht Peter Hirsch, Solist ist Denys Proshayev. Hirsch ist profunder Kenner von Zimmermanns Musik, besonders der Urfassung der 1951 komponierten Sinfonie, die im Konzert erklingen wird. Sie zeugt überwiegend von apokalyptischer Bedrohung, die Schrecken des gerade vergangenen Krieges reflektierend.

Bartóks Klavierkonzert, 1945 geschrieben, spiegelt eine Flucht nach innen, hauptsächlich in romantischem Tonfall, mit feinen Naturlauten. Es ist sein letztes Werk: Der Totkranke im New Yorker Exil würde die zerstörte ungarische Heimat niemals wiedersehen. Bei dem Klangmagier und Virtuosen Proshayev wird das Konzert in besten Händen sein. Danach regiert der Schalk, die Narretei, die Parodie. Mit Strauss’ Till Eulenspiegel in Form eines genialisch instrumentierten, orchestralen Parforcerittes, die Abenteuer eines Schelms, eines lustvollen Anarchisten nachzeichnend. Und mit Zimmermanns König Ubu als genüsslich zelebrierte Farce über einen Tyrannen.
Der Coup des Stückes: Es besteht ausschließlich aus Zitaten, kunstvoll geschichtet und ineinander verschränkt.  Der Komponist schuf mithin eine Collage, die nicht zuletzt manchen Avantgarde-Kollegen mächtig aufs Korn nimmt. Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter
www.duisburger-philharmoniker.de

 

Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: Finissage der Flaggenausstellung „in flaGGranti“  
Die Ausstellung „in flaGGranti - Piratenflaggen unserer Zeit“ findet am Sonntag, 14. Oktober, ab 11 Uhr im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt an der Apostelstraße 84 in Ruhrort ihren großen Abschluss. Die Künstlergemeinschaft um Dorothee Büsse präsentiert eine Finissage mit Filmvorführung, Musik und Zwiebelkuchen. Außerdem erscheint der Ausstellungskatalog.  
Die Flaggen setzen sich kritisch mit aktuellen politischen und wirtschaftlichen Themen auseinander. Sie hängen bereits seit Ende Mai dieses Jahres im Innenhof des Museums und sind noch bis zum Sonntag, 28. Oktober, zu sehen.  
Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen rund um das Museum per E-Mail an service@binnenschifffahrtsmuseum.de sowie im Internet unter www.binnenschifffahrtsmuseum.de.      

Fassade im Innenhof des Museums (Fotocredit: Museum der Dt. Binnenschifffahrt)

 


 

- Platzhirsch 2018
- Verleihung des "Fakir Baykurt Kulturpreises" der Stadt Duisburg  

 

Neue Wege, neue Locations
Die Winterausgabe wartet mit spannenden Acts auf
So manch einer hat den Platzhirsch im Spätsommer vermisst. Aus verschiedenen Gründen musste das Festival 2018 einmalig in den späten Herbst verlegt werden: am 23. und 24. November röhrt der Hirsch in den vertrauten, aber auch etlichen neuen Locations. So wagen die Veranstalter einen Abstecher in den nahen Innenhafen.

Dafür gibt’s sogar einen halbstündlich fahrenden Shuttle-Service.“, erklärt Oliver Ludley vom Musikteam. Denn die einmalige Atmosphäre am Innenhafen hat das Team schon lange gereizt. Unter anderem mit der heißen brasilianischen Band RAKTA aus Sao Paolo und WY aus Schweden sind die Spielorte in alten Speichern wie dem Museum Küppersmühle hochkarätig besetzt. The Black Heart Rebellion sind im Explorado Kindermuseum mit einer Live-Filmvertonung des düsteren iranischen Films „A Girl Walks Home At Night“ zu sehen.

Doch auch der Dellplatz hat wieder einiges zu bieten: NoWave-Ikone
Lydia Lunch, in den 90ern zu einer der zehn einflussreichsten Pop-Künstler weltweit ernannt, bringt das Grammatikoff zum Beben. Das schafft Mr. Marcaille aus Belgien allein(!) am Cello auch, und zwar mit einer Brachialität, die manche Metal-Band an die Wand drückt! Bernd Begemann reagiert da gelassen mit feiner Ironie und Ten Volt Shock mit partykompatiblem Noise Rock im Djäzz.

Die Britin
Abi Wade hingegen bringt sensible Songs, sich selbst auf dem Cello begleitend, in der St. Joseph Kirche zu Gehör. „Wir haben dieses Jahr viele weibliche Künstler“, stellt Teammitglied René Schwenk fest. So trifft etwa die Amsterdamer Blockflötistin Josephine Bode auf die australische Weltklasse-Posaunistin Shannon Barnett – ein Duo, das nur hier zu erleben ist.

Im Lehmbruck-Museum performen die internationalen Jugendlichen des Jungen Ensemble Ruhr über Schuberts Winterreise. Und auch der Kinosaal im Filmforum wird mal wieder zu einer Platzhirsch Bühne umfunktioniert, um eine Sinfonie der Arbeit unter Tage zu präsentieren.

Untertagemusik
, das sind Klänge und Geräusche aus 1000 Metern Tiefe, die von Video-Projektionen aus dem einzigartigen Filmarchiv von Jochen Balke begleitet werden.
Ein weitere Höhepunkt ist sicher der Auftritt des belgischen Echo Collective, die auf ihrer Tour immerhin auch in der Elbphilharmonie zu Gast sind. Die Formation interpretiert mit klassischen Instrumenten das legendäre Album 'Amnesiac' von Radiohead.

Wie immer zeigt der Platzhirsch aber noch viel mehr: bildende Kunst, Literatur, Theater, Kinderprogramm, Film. Den Kindern wird auch in diesem Jahr so manches geboten.
Maria Trautmann bringt die immer wieder aktuelle 'Momo' auf die Bühne, die beliebte Krümelmucke spielen intelligente und witzige Songs.
Wie in den vergangenen fünf Jahren gelang den nach wie vor ehrenamtlich(!) arbeitenden Veranstaltern ein enorm breit gefächertes, dabei qualitativ immer hochrangiges Programm, das zum Entdecken einlädt.

Gewohnt günstig sind die Karten: eine Festivalkarte für beide Tage und alle Locations kostet 20 Euro (Abendkasse 25.-). Damit unterstützt man ein Stück gewachsener Duisburger Kultur! Der Eintritt für Kinder bzw. Jugendliche unter 14 Jahren ist frei.
Weitere Infos unter:
www.platzhirsch-duisburg.de

 

Verleihung des "Fakir Baykurt Kulturpreises" der Stadt Duisburg    
In der Jurysitzung am 20. September wurde Diana Amiryan zur Preisträgerin des im Jahr 2018 zum dritten Mal zu vergebenden "Fakir Baykurt Kulturpreis" gewählt.   Diana Amiryan, geboren in Armenien, lebt seit 2006 in Deutschland und seit 2007 in Duisburg. Sie erhält den zur Erinnerung an den 1999 verstorbenen Schriftsteller Fakir Baykurt von der Stadt Duisburg gestifteten und mit 2.500 Euro dotierten Preis für ihre künstlerische Arbeit als Sängerin und Gesangspädagogin.  
Durch ihr Engagement leistet sie wertvolle Beiträge für ein vorurteilsfreies Leben und verbindet über die Musik u.a. auch Türken, Kurden und Armenier. Sie hilft dabei ethnische Probleme zu überwinden. In Ihrer Gesangschule bringt sie Jugendlichen aller Nationen die Hochkultur nah und zeigt Ihnen, dass klassische Musik kein Privileg der Reichen darstellt, sondern jedermann, egal welcher Herkunft zugänglich ist. Diana Amiryan geht in Schulen und Vereine und bringt Migranten und deutsche Bürger zusammen. Die Preisverleihung findet am 12. Dezember im Rathaus der Stadt Duisburg statt.

 

 

 

- Freitagsführung im Museum DKM
- Lehmbruck Museum: Das CITY ATELIER - Pattern Art und Mustermix

Duisburg, 03. Oktober 2018 - Der Schwerpunkt der Führung liegt auf der neu eröffneten Sonderausstellung Schwarze Werkzeuge von Patrick Hamilton. Der aus Chile stammende Künstler befasst sich seit Anfang der 2000er Jahre mit der ökonomischen Transformation seiner Heimatstadt Santiago.
Diese stellt er mithilfe so unterschiedlicher Medien wie Collagen, Videos, Fotografien und Raumskulpturen dar. Weiterhin sind die von Götz Diergarten, Claudia Terstappen sowie Sven Drühl und Olaf Metzel gestalteten Räume der Ausstellung Kunst und Kohle – Die schwarze Seite zu sehen. Beide Präsentationen stellen auf subtile, hochästhetisierte Weise die sozialen Auswirkungen strukturellen Wandels heraus.  
Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, die Woche bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen.  

 

Freitag, 05. Oktober von 12 bis 18 Uhr geöffnet - ab 16 Uhr eine 60-minütigen Führung. Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0. Preis: 6 EUR (zzgl. Eintrittspreis) Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR  

Abrasive Painting # 48, 2018, Sandpapier und Acryl auf Leinwand Foto: Patrick Hamilton

 

Lehmbruck Museum: Das CITY ATELIER - Pattern Art und Mustermix
„Pattern Art und Mustermix“ heißt das Programm im CITY ATELIER des Lehmbruck Museums am Freitag, 5. Oktober, 14 bis 17 Uhr. Das Besondere an diesem Freitag: Die Teilnehmer müssen für diesen Workshop nichts bezahlen, dürfen es aber: „Pay what you want!“.
Unter Anleitung der Künstlerin Judith Ganz können die Teilnehmer unterschiedlichste Muster mit Schablonen, Schwämmen oder Rollen gestalten. Passend zur aktuellen Ausstellung „Jochen Gerz: THE WALK“ können die Muster auch mit Textelementen kombiniert werden.
Judith Ganz ist Malerin und Installationskünstlerin. Sie hat das Kunststudium an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig als Meisterschülerin abgeschlossen und danach noch an der State University in San Francisco studiert. Aktuell ist sie u.a. Lehrbeauftragte der Universität Köln. DAS CITY ATELIER im Lehmbruck Museum vernetzt das künstlerische Potential der Stadt. Auf einer ganzen Etage findet man kreative Arrangements. 

DAS CITY ATELIER möchte Besucher unterschiedlichen Alters, verschiedener Herkunft und unterschiedlicher Interessen ansprechen. Sie können an Wochenenden – und am jeweils ersten Freitag im Monat („Pay what you want!“) zu offenen Workshop-Sessions kommen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
(Freitag, 5. Oktober, 14 Uhr - Pay what you want!)


Judith Ganz, Forgotten Landscape, 2014, ©  VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Museum

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung 

Gleich zwei regelmäßige Angebote für Besucher offeriert das Lehmbruck Museum neuerdings an Sonntagen: Am 7. Oktober um 11.30 Uhr findet die öffentliche Sonntagsführung statt, aktuell zu der Ausstellung „Jochen Gerz: THE WALK – keine Retrospektive“, und um 14 Uhr beginnt der Workshop „3D Doodling“ unter der Leitung von Christian Spieß.

 

In der öffentliche Sonntagsführung stellt die Kunstvermittlerin Madalina Rotter die Ausstellung „Jochen Gerz: THE WALK – keine Retrospektive“ vor. Von einem speziell errichteten, 3 bis 4 Meter hohen Steg aus lesen die Besucher einen autobiografischen Text des Künstlers Jochen Gerz, der auf der gesamten Fensterfläche der Glashalle angebracht ist. Das Museum wird somit zu einem gigantischen Buch. Gleichzeitig ermöglicht der Steg ungewohnte Perspektiven in das Museumsinnere und in die Umgebung.

Der offene Workshop des CITY ATELIERs stellt ein ganz modernes Gerät und dessen kreative Anwendung in den Mittelpunkt: den 3D-Doodler. Christian Spieß zeigt, wie man damit Figuren dreidimensional „malen“ kann.  Mit ein bisschen Geduld und Übung entstehen schon nach kurzer Zeit beeindruckende Ergebnisse, z. B. kleine Figuren. Richtig genutzt, bereitet das Gestalten mit dem 3 D-Doodler viel Spaß! 

Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben. Der Workshop des CITY ATELIERS ist im Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €)  enthalten.

 

 

KSM: Museumsgespräch führt ins Reich der Seeungeheuer und Fabelwesen
Im Rahmen Reihe „Mit anderen Augen sehen – Lieblingsobjekte“ stellt Harald Küst am Mittwoch, 3. Oktober, um 15 Uhr im Kultur-und Stadthistorischen Museum (KSM) am Johannes-Corputius-Platz 1 in Duisburg-Mitte seine „Lieblingsobjekte“ vor.  
Die Reihe nimmt einzelne Objekte des Museums in den Fokus und gibt Gelegenheit, diese neu zu entdecken. Die Beschäftigung mit Altbekanntem aus der Perspektive eines Anderen führt nicht selten zu neuen Erkenntnissen und unerwarteten Erfahrungen. Harald Küst ist Mitglied der Bürgerinitiative Mercators Nachbarn und Gästeführer im Kultur- und Stadthistorischen Museum und  präsentiert Monster, Seeungeheuer und Fabelwesen.  
 Mercators Weltkarte von 1569 illustriert Monster und Fabelwesen, Museumskeramik zeigt das Einhorn als magisches Phantasiewesen. Hendrik Goltzius‘ Darstellung des grausam tötenden Drachen gehört zu den gleichsam faszinierenden und schaurigen Bildern des Mittelalters und der frühen Neuzeit, die schockieren und Angst erzeugen sollten.
Überall begegnete man im Mittelalter Monstern und Fabelwesen – etwa an Gebäuden, auf Globen, Gemälden, Wappen oder in Reiseberichten.  Die Duisburger staunten schon zu Mercators Zeiten über Reiseberichte und Romane mit Illustrationen schauriger Kreaturen. Harald Küst ermutigt, Monster mit anderen Augen zu sehen – oder sie im Stadtbild und im Alltag neu zu entdecken. "Wir sehen ja in Filmen und Computerspielen wie relevant und allgegenwärtig diese Mythen heute noch sind", so Küst. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro.

 



Jüdische Kulturtage: 2. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker

Duisburg, 30. September 2018 - Wie spannungsreich und hoch sensibel jüdisch-stämmige Tonkünstler vor und nach der Wende zum 20. Jahrhundert komponierten, zeigt das 2. Profile-Konzert im Opernfoyer des Theaters Duisburg. Anlässlich der im Frühjahr 2019 bevorstehenden Jüdischen Kulturtage spannt ein Kammerensemble der Duisburger Philharmoniker einen facettenreichen musikalischen Bogen von Franz Schreker über Mátyás György Seiber, Mieczyslaw Weinberg und Gustav Mahler bis Paul Ben-Haim. Hinter den teils berühmten, teils weniger bekannten Namen schimmern zugleich Lebensgeschichten auf, die von Anfeindungen im Alltag, beruflicher Degradierung, Ächtung, Verfolgung und Vertreibung erzählen. 

Das Konzert am So. 7. Oktober 2018 (11 Uhr) beginnt farbenreich und zart mit der Pantomime Der Wind, die Franz Schreker für die Tänzerin Grete Wiesenthal komponierte. Das Notturno für Horn und Klavier, das im Anschluss erklingt, stammt von dem ungarisch-britischen Komponisten Mátyás György Seiber, der von Béla Bartók, Arnold Schönberg und von der Jazzmusik beeinflusst wurde. Dem Streichtrio op. 48 des Polen Mieczyslaw Weinberg hört man – trotz eigenständiger Klangsprache – die freundschaftliche Nähe zu Dmitri Schostakowitsch an, der nach der Emigration nach Moskau sein Nachbar wurde.

Einen hoch emotionalen Höhepunkt erreicht die Matinee mit dem Klavierquartettsatz a-Moll von Gustav Mahler, den dieser als 16-Jähriger während seiner Wiener Studienzeit schrieb. Von Paul Ben-Haim, der ursprünglich Paul Frankenberger hieß und einst Dirigier-Assistent von Hans Knappertsbusch und Bruno Walter war, erklingt zum Abschluss die Pastorale Variée für Klarinette und Klavier.
Es spielen Andreas Oberaigner (Klarinette), David Bareda Tena (Horn), Teruko Habu (Violine), Lolla Süßmilch (Viola), Fulbert Slenczka (Violoncello) und Mirella Slenczka (Klavier).

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de. Die Profile-Konzerte werden unterstützt durch die Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker e.V.

 

Lehmbruck Museum: Pay What You Want – „Ein Künstler textet ein Kunstwerk“
Am 5. Oktober können die Besucher des Lehmbruck Museums, wie an jedem ersten Freitag des Monats, ihr Eintrittsgeld selbst bestimmen: „Pay what you want!“. Zusätzlich findet um 15 Uhr eine öffentliche Führung zu der Ausstellung „Jochen Gerz: THE WALK – Keine Retrospektive“ statt. Nina Hülsmeier, die das komplexe Werk mit seinen einzelnen Bestandteilen erläutert, war als Mitarbeiterin des Lehmbruck Museums intensiv in dessen Realisierung eingebunden. Ihre Führung beinhaltet einen Gang auf den Steg, der in drei bis vier Metern Höhe um die Glashalle des Museums herumführt.
Zum einen sind die Besucher dort dem autobiografischen Text des Künstlers Jochen Gerz ganz nah, was zu einer direkten Auseinandersetzung mit dem Geschriebenen einlädt, zum anderen bieten sich von dem erhöhten Standpunkt aus ungewöhnliche Blicke in die Umgebung sowie in das Museum selbst.
Teilnahme: Pay What You Want! – Sie legen Ihren Eintritt selbst fest.

Jochen Gerz, The WALK, 2018, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Sonja Rothweiler

 

 

 - Museum DKM: Sonderführung zum Tag der deutschen Einheit
- Mercator-Ensemble zu Gast in der Bezirksbibliothek Rheinhausen

Duisburg, 28. September 2018 - Zum ersten Mal haben Besucher des Museum DKM am Mittwoch, den 03. Oktober, Gelegenheit, an einer öffentlichen Führung durch die neu eröffnete Sonderausstellung Schwarze Werkzeuge. Patrick Hamilton teilzunehmen. Das Museum DKM ist anlässlich des Feiertags von 12 bis 18 Uhr geöffnet und lädt um 15 Uhr zu der 60-minütigen Sonderführung ein.  

Seit Anfang der 2000er Jahre befasst sich Hamilton mit der ökonomischen Transformation seiner Heimatstadt Santiago de Chile. Diese stellt er mithilfe so unterschiedlicher Medien wie Collagen, Videos, Fotografien und Raumskulpturen dar. Die Präsentation Schwarze Werkzeuge gibt zum ersten Mal die Möglichkeit, Werke aus verschiedenen Schaffensphasen Hamiltons in Deutschland zu sehen. Die weiterhin bestehenden Positionen der Kunst & Kohle – Ausstellung Die schwarze Seite von Götz Diergarten, Claudia Terstappen, Sven Drühl und Olaf Metzel werden im Rahmen der Führung ebenfalls vorgestellt.  

Mittwoch, den 03. Oktober 2018, 15 – 16 Uhr mit Madalina Rotter


Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, den Tag bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen. Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0 Die Teilnahme an der Führung kostet 6 EUR zuzüglich Eintritt. Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR

Red and black Sun II, 2018, Glasur auf Spachtel Foto: Patrick Hamilton

 

 

plastikBAR „Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Am Samstag, 6. Oktober, 15 Uhr, startet die neue Veranstaltungsreihe „Mitreden“ im Rahmen der Ausstellung „Jochen Gerz: THE WALK“. Als Einstimmung in die Thematik präsentiert die plastikBAR am Donnerstag, 4. Oktober, 19 Uhr den preisgekrönten Dokumentarfilm „Atelier de Conversation“.   Jeden Samstag lädt das Lehmbruck Museum zu einem offenen Austausch zwischen  MuseumsbesucherInnen und Menschen ein, die Deutsch lernen.

In lockerer Atmosphäre bieten die Termine Gelegenheit, sich über Kunst, aber auch über Alltagsfragen zu unterhalten, und so Geschichten, Erfahrungen und Sichtweisen von Neuangekommenen bzw. Ortsansässigen kennenzulernen. Die Veranstaltungen werden durch eine Moderatorin oder einen Moderator begleitet.   In der plastikBAR am Donnerstag davor stellen Reiner Siebert, Leiter des Beratungsbüros des IvAF-Netzwerkes zur beruflichen Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen in Duisburg, und Sybille Kastner, Kunstvermittlerin im Lehmbruck Museum,  die Veranstaltungsreihe „Mitreden“ vor. „Mitreden“ richtet sich an alle, die die deutsche Sprache besser kennenlernen möchten.

Im Anschluss wird der preisgekrönte Dokumentarfilm „Atelier de Conversation“ gezeigt: In der Bibliothek des Centre Pompidou treffen sich wöchentlich Menschen aus allen Erdteilen, um Französisch zu sprechen und sich auszutauschen. Bernhard Braunstein ist ein berührender, hoffnungsvoller Film über Sprechen und Zuhören und den Versuch, sich zu verstehen, gelungen.  

Weitere „Mitreden“-Termine im Oktober: jeweils 15-16:30 Uhr an den Samstagen 13.10.2018, 20.10.2018 und 27.10.2018.   Der Eintritt zur plastikBAR beträgt 9 Euro inklusive Begrüßungsgetränk (erm. Eintritt 5 Euro). Die Teilnahmegebühr für die Veranstaltungsreihe „Mitreden“ beträgt pro Termin 2 € plus Eintritt (9 Euro, erm. 5 Euro).

Foto: Frank Fischer

 

Mercator-Ensemble zu Gast in der Bezirksbibliothek Rheinhausen  
Das Mercator-Ensemble ist am Mittwoch, 10. Oktober, um 19.30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) in der Bezirksbibliothek Rheinhausen auf der Händelstraße 6 mit seinem Programm „Let's do it - Eine musikalische Reise von Wien nach New Oleans“ in der Reihe der Galerie-Konzerte zu Gast.  
Das Mercator-Ensemble schafft es auf einzigartige Weise, Klassik mit Jazz, Kaffeehaus mit Blues-Bar und Walzer mit Tango zu verbinden. Das Programm des Duisburger Streichquartetts zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit aus, in der elegant Brücken über Jahrhunderte, Kontinente und Musikgenres geschlagen werden.
Zuhause sind die vier Musiker, deren Besetzung mit dem Kontrabass für besondere Fülle und viel Spannkraft sorgt, überall. Klassische Akzente schwingen mühelos hinüber zu südamerikanischen Klängen, der Dreivierteltakt von Johann Strauss streift, nicht ohne ein Augenzwinkern, die funkelnden Klassiker des Amerikaners Cole Porter. Es gibt Stücke, die nicht altern. Und so ergänzt das Ensemble sein zeitloses Programm mit viel Witz und Charme durch bemerkenswerte Anekdoten zu den Komponisten und ihren Werken. „Let's do it“ ist die Aufforderung zum Mitschwingen, Mitschwelgen und Mitschmunzeln.  
Der Eintritt kostet im Vorverkauf zehn Euro, an der Abendkasse zwölf Euro. Eintrittskarten sind in der Bezirksbibliothek Rheinhausen während der üblichen Öffnungszeiten erhältlich oder können telefonisch unter (02065) 906-8467 reserviert werden.  

 

 

 

Ausstellung „Vom Himmel gefallen“ in der Bezirksbibliothek Buchholz  
Unter dem Titel „Vom Himmel gefallen“ zeigt die Duisburger Künstlerin Heide Illmann ab Donnerstag, 4. Oktober, ihre Bilder in der Bezirksbibliothek Buchholz auf der Sittardsberger Allee 1. Die Ausstellung wird bis zum 30. Oktober im Rahmen der Öffnungszeiten der Bezirksbibliothek präsentiert.  
Heide Illmann beschreibt ihre Werke wie folgt: „In den Bildern meiner Ausstellung vom Himmel zur Erde und wieder zurück: von der Farbe der Unschuld - dem Weiß - ausgehend zu den vielfältigen Farben der Erde.
Wie die Motten streben wir ins Licht, erfreuen uns an der klaren Linie des Horizonts - bis der Engel verschwindet. Die Kreise, die wir zogen, werden unterbrochen, und wir sitzen in der Schlinge. Von nun an beginnen die Unsicherheiten und alles wird in Frage gestellt. Neue Anfänge werden versucht, das Ich zerfällt und wird neu zusammengesetzt. Stürmische Zeiten beginnen und erst über den Wolken finde ich meinen Platz des Himmlischen Friedens.“ Weitere Informationen unter www.heide-illmann.de.

 

- Wechselausstellung Kunst & Kohle
- Programm der Duisburger Filmwoche steht

 Wechselausstellung Kunst & Kohle
Duisburg, 25. September 2019 -Die Hommage an Jannis Kounellis findet am Freitag, 28. September 2018, um 17:00 Uhr in unseren Räumlichkeiten statt. Das ROTTSTR5 Theater wird die Performance „Die im Schatten leben“ im Erdgeschoß präsentieren. Diese Aufführung basiert auf dem gleichnamigen Drama von Emil Rosenow. Die dort beschriebenen Lebensumstände in einer Bergwerkkolonie des Ruhrgebiets sind einzigartig und erstaunlich.
Das kleine Ensemble wirft unter Regie von Hans Dreher einen bewegenden und zugleich traumwandlerischen Blick auf die Lebensaufgabe der Kohleförderung. Am Sonntag, 30. September 2018, um 15:00 Uhr bieten wir außerdem wieder unseren Besuchern eine kostenlose einstündige Führung durch die aktuelle Wechselausstellung und die Sammlung des Hauses mit Werken von Baselitz, Kiefer, Lüpertz und anderen Größen der deutschen Kunst seit den 50er-Jahren an.    Treffpunkt ist das Foyer des MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Philosophenweg 55, 47051 Duisburg - Innenhafen. Beide Veranstaltungen sind kostenlos – es ist lediglich der Eintritt ins MKM zu entrichten.  

 

Programm der Duisburger Filmwoche steht
"Handeln" - unter diesem Motto steht das Programm der 42. Duisburger Filmwoche. Vom 5. bis 11. November präsentiert das Festival des deutschsprachigen Dokumentarfilms 23 Streifen. Als Eröffnungsfilm wird "Kulenkampffs Schuhe" von Regina Schilling gezeigt.
Der Streifen arbeitet deutsche Geschichte anhand der Geschichte dreier Showmaster und der Familie der Filmemacherin auf. Ein Schwerpunkt des Programms liegt auf dem Entstehen von Öffentlichkeit als Ort der Verständigung und der Entwicklung von Meinungen und Haltungen. Weitere Themen sind die Beziehung des Menschen zur Natur, das prekäre Leben von Menschen am Rande der Gesellschaft und das nach wie vor prägende Thema der Migration. Infos: www.duisburger-filmwoche.de - idr

 

 

- Chorkonzert in der Schifferkirche  
- Das CITY ATELIER: Kunst aus Plakaten

Chorkonzert in der Schifferkirche  
Duisburg, 24. September 2019 - Am Samstag, dem 29. September startet die Konzertreihe in der Schifferkirche St. Maximilian im Kreativquartier Ruhrort in den zweiten Teil der Saison 2018 mit dem ~ensemble provocale düsseldorf~ unter Leitung von Sebastian Voges.  
provocale war schon mehrfach zu Gast in der Konzertreihe der St.-Maximilian-Kirche. Regelmäßig gastiert der Chor beim düsseldorf festival! und erhält Einladungen zu Konzerten in ganz Nordrhein-Westfalen. Konzertreisen führten ihn wiederholt nach u.a. Berlin, Paris oder Salzburg. Voges konzipiert immer wieder kluge Programme, die thematisch einem Leitgedanken folgen, der in der Musik seinen Ausdruck findet.
Das aktuelle Programm wird bestimmt von Rheinbergers Messe Es-Dur op. 109 für zwei vierstimmige Chöre a cappella, die verschiedentlich als „schönste reine Vokalmesse des 19. Jahrhunderts“ bezeichnet worden ist. Die Gesänge von Johannes Brahms und Arvo Pärt spiegeln tragische Stimmungen wider, die bis in den Herbst des Menschen und seine Sterblichkeit reichen. Nach der musikalischen Bitte um Frieden auf Erden schließt sich der Kreis mit Brahms und einem Satz aus seinem Deutschen Requiem: „Wie lieblich sind deine Wohnungen, Herr Zebaoth.“

Musik für Klavier zu vier Händen (Marita Bahr und Harald Mohs) ergänzt das Programm sinnhaft.   Konzerte in der Schifferkirche St. Maximilian, Fabrikstr. 20, Duisburg-Ruhrort ~ensemble provocale düsseldorf~ Samstag, 29. September 2018 Beginn: 18 Uhr, Eintritt 10€ / ermäßigt 5 €, Karten an der Abendkasse Nächstes Konzert der Reihe: Basically Baroque, 4. November,

Foto ensemble provocale

 

Lehmbruck Museum: Das CITY ATELIER: Kunst aus Plakaten
Zusammen mit Regine Strehlow-Lorenz sind Jung und Alt dazu eingeladen am 30. September, 14 Uhr, bei einem Workshop im Lehmbruck Museum Kunst aus Plakaten zu machen.  
Regine Strehlow- Lorenz macht  Kunst aus Abgelaufenem. Sie hat sich auf den Weg gemacht, um „Zeitzeugen“, deren Gültigkeit seit geraumer Zeit abgelaufen ist, aus ihrem ursprünglichen Kontext im Vorbeigehen herauszureißen und ihnen eine neue Gestalt und neuen Inhalt in Form von Collagen zu geben.
Aus zentimeterdick übereinander geklebten Plakaten, Aufklebern und Karten werden neue Kunstwerke geschaffen. Mit einer Schere und etwas Kleber kann so vielleicht das „Kunstwerk der Woche“ kreiert werden, das dann für eine Woche im Lehmbruck Museum zu sehen sein wird. Seit 1975 arbeitet Regine Strehlow-Lorenz als Kunstpädagogin mit Schwerpunkt Kunst und Theaterspiel. Daneben ist sie als Künstlerin tätig und hat mit ihren Installationen, Fotografien und Collagen zahlreiche Ausstellungen realisiert. Für die Teilnahme am CITY ATELIER wird lediglich der normale Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) erhoben. 

 

Lehmbruck Museum: Kuratorenführung: „Jochen Gerz: THE WALK – keine Retrospektive“
Bei der Auftaktführung durch die Ausstellung „Jochen Gerz: THE WALK – keine Retrospektive“ wird Kuratorin und Museumsdirektorin Dr. Söke Dinkla, am 30. September, 15 Uhr, durch die erste Museumsausstellung des Künstlers seit 15 Jahren führen.  
 Seit wenigen Tagen wird die Glasfassade des Lehmbruck Museums von der Lebensgeschichte Jochen Gerz´ umhüllt. Von einem bewegten Leben ausgehend, seinen Eindrücken und Erfahrungen, blickt der Künstler auf mehr als 70 Jahre Zeitgeschichte zurück.
Mit Verweisen auf historische Ereignisse, Zäsuren und Entwicklungen aus den letzten sieben Dekaden, wirft die Ausstellung nicht nur ein Schlaglicht auf die Ursprünge unserer demokratischen Gesellschaft, sondern auch auf ihre mögliche Zukunft. Zusammen mit Kuratorin und Direktorin Dr. Söke Dinkla kann die Erzählung Jochen Gerz´ auf einem, speziell für diese Ausstellung errichteten, Steg, erlaufen werden. Dabei bekommt der Besucher exklusive Einblicke von der Idee bis zur Realisierung von THE WALK.  
Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

Jochen Gerz, THE WALK, 2018, ©VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Sonja Rothweiler

 

 

 

1. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker

Gebrochene Vitalität: Im 1. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker erklingen die Klavierquintette von Schumann und Schostakowitsch

Duisburg, 23. September 2019 - Er gilt als Begründer der Gattung: Robert Schumann schuf 1842 mit seinem Klavierquintett gewissermaßen einen Prototypen, dem Generationen von Komponisten nacheiferten. Auch Dmitri Schostakowitsch schrieb ein solches Quintett, freilich 100 Jahre später als sein romantischer Vorgänger. Beide Werke erklingen nun im 1. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker (Sonntag, 30. September, 19 Uhr, Philharmonie Mercatorhalle). Es musizieren die Pianistin Anna Malikova und das Belenus Quartett.

Das 2004 in der Schweiz gegründete Streichquartett, nach dem keltischen Gott der Künste benannt, besticht durch eine sensible wie virtuos-brillante Spielweise. Sein Repertoire reicht von der Frühklassik bis zur Moderne, bisweilen greift es auch Crossover-Projekte auf. Anna Malikova wiederum, aus Usbekistan stammend, ist dem Duisburger Publikum seit Jahren vertraut. Pianistin und Quartett haben übrigens jüngst eine CD mit den beiden Werken produziert, die in Kürze erscheinen soll.

Schumanns Klavierquintett Es-Dur op. 44 ist ein tiefromantisches Werk, voller explosiver Kraft und von optimistischem Drang. Gebrochen wird der Überschwang indes durch einen stockenden Trauermarsch, in dem Tschaikowsky eine ganze Tragödie erkannte. Auch Schostakowitschs Klavierquintett g-Moll op. 57 lebt bei allem Bezug auf die strenge Kontrapunktik Bachs als ein Gebilde von unterdrückter Dramatik. Kraftvolle Wellen wechseln mit fahlen Klängen. Beide Stücke erzählen nicht zuletzt von den seelischen Konflikten ihrer Schöpfer.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

Bundesverdienstkreuz für Martin Schläpfer

Berlin/Düsseldorf/Duisburg, 20. September 2018 - Martin Schläpfer wird mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland geehrt. Der Chefchoreograph und Künstlerische Direktor des Balletts am Rhein Düsseldorf Duisburg nimmt die Auszeichnung am 2. Oktober von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue entgegen. Die Verleihung steht zum Tag der Deutschen Einheit unter dem Motto „Kultur verbindet!“.
Neben Martin Schläpfer werden unter anderem die Bratschistin Tabea Zimmermann, die Künstler Neo Rauch und Jim Rakete, Regisseur François Ozon, Regisseurin Caroline Link, Schauspielerin Julia Jentsch, Sängerin Annette Humpe und der Komiker Otto Waalkes mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet.

Martin Schlaepfer - Foto Gert Weigelt

 

Ruhrtriennale-Programm war zu 80 Prozent ausgelastet
Mit dem Konzert "Aufbruch" der Cuban-European Youth Academy in der Grand Hall Zollverein Essen beschließt die Ruhrtriennale am kommenden Sonntag, 23. September, ihre diesjährige Spielzeit. Erfolgreich, wie Intendantin Stefanie Carp heute (19. September) bilanzierte: Sie rechnet mit einer Gesamtauslastung von 80 Prozent. Bislang wurden 27.000 Tickets ausgegeben, hinzu kommen rund 24.700 Besucher des Festivalzentrums sowie 2.000 in der Ausstellung "Peggy Buth: Vom Nutzen der Angst" in Duisburg.
Insgesamt hatte die Ruhrtriennale vom 9. August bis zum 23. September 146 Veranstaltungen im Programm, mehr als 920 Künstler aus rund 30 Ländern waren beteiligt. Unter den 32 Produktionen und Projekten waren 18 Eigenproduktionen sowie 16 Uraufführungen, Neuinszenierungen, Europa- und Deutschlandpremieren sowie Installationen. Das Leitmotiv "Zwischenzeit" wird auch über der nächsten Ruhrtriennale-Ausgabe 2019 stehen. Die Ruhrtriennale wird u.a. von ihren Gesellschaftern, dem Land Nordrhein-Westfalen und dem Regionalverband Ruhr (RVR), gefördert. idr

 

Nominierungen aus der Metropole Ruhr für den Deutschen Theaterpreis
Die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg und das Junge Schauspielhaus Bochum stehen im Finale des Deutschen Theaterpreises "Der Faust". Nominiert wurden in der Kategorie "Regie Musiktheater" Stefan Herheim für "Wozzeck" an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg und in der Sparte "Regie Kinder- und Jugendtheater" Martina van Boxen für "Lindbergh - Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus" am Jungen Schauspielhaus Bochum.

"Der Faust" wird in insgesamt acht Kategorien verliehen, daneben gibt es einen weiteren Preis für das Lebenswerk. Bekannt gemacht werden die Gewinner erst zur Preisverleihung am 3. November im Theater Regensburg. Der Deutsche Theaterpreis wird veranstaltet und gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, die Stadt Regensburg, die Kulturstiftung der Länder, die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste und den Deutschen Bühnenverein. Weiterer Kooperationspartner ist 2018 der Deutsche Bühnenverein Landesverband Bayern. idr

 

Lehmbruck Museum: Soundprojekt: Talking (about) Sculptures – THE WALK
„Ton ab!“ heißt es vom 28. bis zum 30. September im Lehmbruck Museum. Bei einem Soundworkshop begeben sich die Teilnehmenden zusammen mit Annette Ziegert und Susanne Heincke auf einen audiovisuellen Spaziergang durch die Ausstellung „Jochen Gerz: THE WALK – keine Retrospektive“.  

Mit Aufnahmegerät, Kopfhörer, Audioschnitt und Montage sind die Teilnehmenden des Workshops „Talking (about) Sculptures“ dazu eingeladen, eine eigene Tonaufnahme anzufertigen und sich so auf eine etwas andere Weise der Ausstellung THE WALK von Jochen Gerz anzunähern. Dabei werden Tonspuren von Wortschnipseln, Geräuschen und Klängen zu einem einzigen Beitrag zusammengeschnitten.
Die Produktion und Aufnahme von Wortbeiträgen und Sounds liegen dabei komplett in den Händen der Teilnehmenden. Den Teilnehmenden sind so  bei der individuellen Gestaltung der Aufnahme keine Grenzen gesetzt. Die Ergebnisse werden für einiges Verblüffen sorgen. Das Soundprojekt ist zugleich Startschuss für ein umfangreiches Rahmenprogramm zur Ausstellung „Jochen Gerz: THE WALK – keine Retrospektive“.  

Soundprojekt, Foto: Susanne Heincke

 

- Besetzungsänderung: Tanja Tetzlaff springt im 1. Philharmonischen Konzert für die erkrankte Cellistin Harriet Krijgh ein
- 1. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker

Besetzungsänderung: Tanja Tetzlaff springt im 1. Philharmonischen Konzert für die erkrankte Cellistin Harriet Krijgh ein

Duisburg, 18. September 2018 - Krankheitsbedingt kommt es im 1. Philharmonischen Konzert morgen und übermorgen (19. und 20. September 2018) in der Mercatorhalle zu einer kurzfristigen Besetzungsänderung: Statt Harriet Krijgh wird die 1973 in Hamburg geborene Tanja Tetzlaff als Solistin im Cellokonzert Nr. 1 a-Moll op. 33 von Camille Saint-Saëns zu erleben sein.

Tanja Tetzlaff (Foto c Giorgia Bertazzi) studierte an der Musikhochschule Hamburg bei Professor Bernhard Gmelin und am Mozarteum Salzburg bei Professor Heinrich Schiff. Nach der erfolgreichen Teilnahme an vielen internationalen Wettbewerben spielte sie mit zahlreichen renommierten Orchestern, u. a. mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Konzerthausorchester Berlin, Antwerp Symphony Orchestra, Orquesta Nacional de España, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, sowie dem Orchestre Philharmonique de Radio France, Orchestre de Paris und Cincinnati Symphony Orchestra.

Ihr besonderes Interesse gilt der Kammermusik – sie spielt regelmäßig Klaviertrio mit ihrem Bruder Christian Tetzlaff und dem Pianisten Lars Vogt, mit denen sie in dieser Saison in Wiesbaden (Rheingau Musik Festival), Bozen, Meran, Berlin (Pierre Boulez Saal), London (Wigmore Hall) und Frankfurt gastiert. Tanja Tetzlaff ist außerdem Mitglied des Tetzlaff Quartetts, welches 1994 zusammen mit Christian Tetzlaff, Elisabeth Kufferath und Hanna Weinmeister gegründet wurde. Die Cellistin verfügt über ein weit gefächertes Repertoire, das sowohl Standardwerke als auch Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts umfasst. Für NEOS spielte sie die Cellokonzerte von Wolfgang Rihm und Ernst Toch ein.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

 

Claude Debussys 100. Todestag: Späte Werke und eine Huldigung Maurice Ravels an den Kollegen erklingen im 1. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker
Vor 100 Jahren starb Claude Debussy. Am 25. März 1918 erlag er seinem Krebsleiden, erlebte so nicht mehr das Ende des ersten Weltkriegs, den Sieg über das verhasste Deutsche Reich. Krieg und Krankheit – unter beiden hat der Komponist sehr gelitten, zeitweise quälte ihn eine Schreibblockade. Seine drei letzten Werke, Sonaten für unterschiedliche Kammerbesetzungen, entstanden zwischen 1915 und 1917. Sie stehen im Mittelpunkt des 1. Profile-Konzerts der Duisburger Philharmoniker (So. 23. September, 11 Uhr, Theater Duisburg, Opernfoyer).

Die Sonaten für Violine und Klavier, für Cello und Klavier sowie für Flöte, Viola und Harfe beschwören teils rückblickend eine impressionistisch angehauchte Idylle, tragen andererseits nervöse Spuren von Trauer und Wut in sich. Manches versinkt in Lethargie, anderes lebt durch freie Tonalität und Improvisation. In klarem Kontrast dazu steht ein Jugendwerk Debussys, das Klaviertrio G-Dur, 1880 komponiert. Es ist noch von romantischer Anmutung, besticht aber durch seine Klarheit und Delikatesse. Manche Wendung klingt salonhaft, anderes hingegen äußerst sinnlich. Die Klangwelt Debussys, sie wird schließlich gewürdigt durch Maurice Ravels Duo für Violine und Cello, entstanden 1918/20 als Hommage an den verstorbenen Kollegen. Hörbar besonders im trauernden, klagenden 3. Satz. Es musizieren Stephan Dreizehnter (Flöte), Önder Baloglu (Violine, Viola), Friedemann Pardall (Cello) sowie Yannick Rafalimanana (Klavier) und Lior Ouziel (Harfe).

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie im Internet unter www.duisburger-philharmoniker.de

 

Der Sturm“ und der Beginn des Spätstils: Saleem Ashkar setzt seinen viel beachteten Beethoven-Zyklus im Lehmbruck Museum fort
Einen Beethoven-Zyklus zu spielen, nannte der Pianist Saleem Ashkar in einem Interview „ein außergewöhnliches Ereignis, jedes Mal neu, bereichernd und erschöpfend zugleich.“ Dieser intellektuellen und emotionalen Herausforderung stellt sich der israelisch-palästinensische Künstler erneut, wenn er den im November 2017 im Duisburger Lehmbruck Museum begonnenen Beethoven-Zyklus am Mittwoch, 26. September 2018 (20 Uhr) an gleichem Ort fortsetzt.


Ashkar beginnt das fünfte Konzert der Reihe mit der frühen Sonate Nr. 7 D-Dur op. 10/3, die von den drei Sonaten des Opus 10 die virtuosesten Ecksätze und den weitesten Ausdrucksradius besitzt. Beinahe fiebrig drängt dann die leidenschaftliche Sonate Nr. 17 d-Moll op. 31/2 voran, die unter dem Beinamen Der Sturm bekannt ist. Von bisweilen bizarrer Originalität ist die nur zweisätzige Sonate Nr. 22 F-Dur op. 54, die im Anschluss erklingt.

Der studienartig experimentelle Charakter dieses Stücks und seine Zwischenstellung zwischen der Waldstein- und der Appassionata-Sonate haben in der Vergangenheit häufig zu seiner Unterbewertung geführt. Zum Abschluss spielt Saleem Ashkar die Sonate Nr. 28 A-Dur op. 101, die all jene Merkmale aufweist, die als charakteristisch für Beethovens Spätstil gelten: ausgeprägte Kantabilität, das Ausweiten und Verwischen der klassischen Formsprache, die Betonung der zyklischen Idee durch Verklammerung der Sätze und die Einbeziehung einer Fuge.

Diese nimmt im Finalsatz einen so eigentümlich zwischen Düsternis und Drolligkeit schwankenden Charakter an, dass der Pianist András Schiff sie einmal mit den Worten beschrieb: „Es ist, als versuche ein Verbrecher auf Zehenspitzen über die Bühne zu trippeln.“
Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

Martin Stadtfeld verzauberte beim 5. Kammerkonzert der Volksbank Rhein-Ruhr die 250 anwesenden Gäste
Zum fünften Mal lud die Genossenschaftsbank am 13. September 2018 zum Kammerkonzert ein. Neben Alexander Hülshoff und Martin Stadtfeld durften die Gäste sich an vier jungen Streichern der Villa Musica erfreuen, denen die Möglichkeit gegeben wurde die Bühne mit zwei Größen der klassischen Musik zu teilen. Thomas Diederichs, Sprecher des Vorstandes der Volksbank Rhein-Ruhr: „Der hohe Andrang bekräftigt uns, dass die Menschen in unserer Region unser kulturelles Angebot zu schätzen wissen.
Mit dem mehrfachen Echo-Gewinner, Martin Stadtfeld, konnten wir einen herausragenden Künstler für uns gewinnen. Wir sind überzeugt 2020 an diese künstlerische Leistung anzuknüpfen.“ Impressionen und Bilder vom Abend können auf der Homepage der Volksbank Rhein-Ruhr unter www.volksbank-rhein-ruhr.de/kammerkonzert eingesehen werden. Im Jahr 2020 können sich Liebhaber und Fans der Klassik auf das 6. Kammerkonzert der Genossenschaftsbank freuen.

Martin Stadtfeld am Flügel - Foto Lothar Brunner, Volksbank Rhein-Ruhr

 

Romantisches Musical „Die Brücken am Fluss“  

Duisburg, 17. September 2018 - Das Musical „Die Brücken am Fluss“, nach dem gleichnamigen Bestsellerroman von Robert James Waller, ist am Samstag, 27. Oktober, um 20 Uhr in der Rheinhausen-Halle auf der Beethovenstraße zu sehen. Weltberühmt wurde der Roman durch die gleichnamige Verfilmung mit Meryl Streep und Clint Eastwood.  
Das Musical handelt über die ganz große Liebe, die das Leben zweier Menschen für immer verändert. Fotograf Robert Kincaid ist unterwegs, um die überdachten Brücken von Madison County zu fotografieren.
Dabei lernt er die verheiratete Farmersfrau Francesca Johnson kennen, die schon seit vielen Jahren mit ihrem Mann und den beiden fast erwachsenen Kindern in Iowa lebt. Vom ersten Augenblick an besteht zwischen beiden eine besondere Magie. In Francesca weckt Robert längst begraben geglaubte Sehnsüchte und Robert ist von der klugen und leidenschaftlichen Francesca fasziniert. Für beide ist es die große Liebe. Soll Francesca ihr Leben mit Mann und Kindern aufgeben und mit dem unabhängigen Fotografen durch die Welt reisen?  
Für die Musicalversion schrieb Jason Robert Brown eine Musik, die atemberaubend gefühlvolle Melodien mit großen, fast schon opernhaften Momenten verbindet.   Einzelkarten für diese Veranstaltung können ab sofort beim Bürgerservice der Bezirksverwaltung Rheinhausen, Körnerplatz 1, Zimmer 113, 02065/905-8329 und -8520, der Mayerschen Bücherinsel, Friedrich-Alfred-Straße 93, 02065/31033 sowie bei Klatt Reisen & Shop, Dorfstr. 62 d, 02151/409992 und bei Körner Lotto, Kronprinzenstraße 11, 02065/47906, erworben werden.

 

47. Internationale Kinderbuchausstellung  
Die Internationale Kinderbuchausstellung (IKiBu) der Stadtbibliothek Duisburg steht in diesem Jahr unter dem Motto „Alles eine Frage der Technik". Vom 19. bis 24. November 2018 können Kinder im Rahmen vieler verschiedener Lesungen und Werkstätten zahlreiche spannende Geschichten hören und interessante Begegnungen mit Autoren, Schauspielern, Illustratoren und anderen Künstlern erleben. Am 24. November endet die IKiBu wie immer mit einem großen bunten Aktions- und Familientag auf der Kinder- und Jugendetage in der Zentralbibliothek in der Innenstadt.  
Das Programm und seine Schwerpunkte stellen am 24. Septemberum 11 Uhr  in der  Zentralbibliothek im Stadtfenster Thomas Krützberg, Beigeordneter für Familie, Bildung und Kultur Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der Stadtbibliothek Jutta Flaßhove, Abteilungsleiterin Jens Holthoff, Leiter des Kindergarten- und Schulservice und Koordinator der IKiBu Thomas Diederichs, Sprecher des Vorstands der Volksbank Rhein-Ruhr im Rahmen eines Pressegespräches vor.

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Führung für Menschen mit Hörschädigung
Die öffentliche Führung am Samstag, den 22. September, 15 Uhr, richtet sich speziell an Menschen mit Hörschädigungen. Dabei wird Rainer Miebach in Deutscher Gebärdensprache (DGS) durch die Ausstellung „Reichtum: Schwarz ist Gold“ führen.  
In Deutscher Gebärdensprache wird Rainer Miebach den Teilnehmern der Führung einen Einblick in die Ausstellung „Reichtum: Schwarz ist Gold“ geben. Dabei sehen die Besucher die Werke mehrerer Künstlergenerationen, die sich in verschiedener Weise dem Rohstoff Kohle annäherten und ganz unterschiedlich in ihre Kunst integrierten.
In einem der Ausstellungsräume wird darüber hinaus das Balkenwerk eines Stollens imitiert. Schwarze und weiße Balken, die vom Boden auf die Wände übergehen, sorgen bei den Besuchern für subtile Verunsicherung. Die gewohnten Sichtachsen werden konterkariert und neu formuliert. Die scheinbar vertraute Welt gerät ins Wanken.   Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

Alicja Kwade, Kohle (Union), 2008, © Künstlerin und König Galerie, Berlin/London, Foto: Dejan Saric

 

 

- RVR fördert interkulturelles Projekt in Duisburg mit knapp 10.000 Euro
- 1. Philharmonisches Konzert

Essen/Duisburg, 13. September 2018 - Der Regionalverband Ruhr (RVR) unterstützt in diesem Jahr ein weiteres Projekt mit Mitteln aus seinem Förderfonds "Interkultur Ruhr". Der RVR-Ausschuss für Kultur und Sport beschloss in seiner heutigen Sitzung, das Projekt "Jazzpiya-Brückenklang" von Lokal Harmonie e. V., Duisburg mit 9.975 Euro zu unterstützen.
Die Idee ist, die leitenden Musiker der interkulturellen Duisburger Band Jazzpiya, Necati Teyhani und Gürsoy Tanc, und deutsche Künstler mit geflüchteten Musikern aus dem Iran, aus Afghanistan, Syrien, dem Irak, der Türkei und den kurdischen Regionen zusammenzubringen. Vom 15. September bis zum 30. Dezember sind drei Workshops geplant, in denen temporäre Formationen zusammenfinden sollen. Am Ende jedes Workshops präsentieren sich die Gruppen in einem Konzert im Duisburger Kulturzentrum Lokal Harmonie.
Der Förderfonds Interkultur Ruhr wurde 2016 von RVR und Land NRW eingerichtet, um ein Klima interkultureller Offenheit zu fördern. Knapp 90 Projekte wurden bereits realisiert. Für 2018 stehen 200.000 Euro zur Verfügung. Über Projekte mit einer Fördersumme von mehr als 5.000 Euro entscheidet der RVR-Kulturausschuss. Infos:
www.interkultur.ruhr  idr

 

1. Philharmonisches Konzert mit der jungen niederländischen Cellistin Harriet Krijgh

Delikatesse und virtuoses Drama: Harriet Krijgh interpretiert im 1. Philharmonischen Konzert der Duisburger Philharmoniker Saint-Saens’ 1. Cellokonzert Sie besticht durch ihr sensibles Spiel wie durch eine Virtuosität, die niemals auftrumpft. Jetzt wird die junge niederländische Cellistin Harriet Krijgh in der Mercatorhalle auftreten.

Im 1. Philharmonischen Konzert (19. und 20. September, 20 Uhr) interpretiert sie das 1. Cellokonzert von Camille Saint-Saens. Am Pult der Duisburger Philharmoniker steht ihr Landsmann Jan Willem de Vriend, der das Orchester bereits 2010 höchst erfolgreich dirigierte. Krijgh ist längst international unterwegs, feierte etwa im letzten Jahr ihr Debut in der New Yorker Carnegie Hall. Ihre erste CD galt französischer Musik, eine schöne Voraussetzung, um im 1. Cellokonzert a-Moll op.

33 von Saint-Saens die Delikatesse des Menuetts ebenso zu betonen wie die quirlige  Virtuosität, die nicht selten im Dienste des dramatischen Verlaufs steht. Zuvor erklingt Wolfgang Amadeus Mozarts berühmte Sinfonie Nr. 35 D-Dur (Haffner), die in den Ecksätzen Prunk und strahlende Festlichkeit ausdrückt, zudem mit einem graziösen Andante und kraftvollen Menuett punktet. Das Werk ist die konzentrierte Fassung der ursprünglich sechssätzigen 2. Serenade zu Ehren des Salzburger Privatiers Sigmund Haffner, dessen Erhebung in den Adelsstand gefeiert werden sollte.
Am Schluss steht das Werk eines 16Jährigen: die 1. Sinfonie D-Dur von Franz Schubert. Die Musik mag sich im Prinzip noch an den klassischen Vorbildern Haydn und Mozart orientieren, führt aber harmonisch bereits in die Romantik. Und die dramatischen Untertöne besonders im 1. Satz lassen schon Schuberts spätere Meisterschaft erahnen. Das Thema dieses Satzes verweist im Übrigen auf Beethovens „Eroica“-Sinfonie. Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter
www.duisburger-philharmoniker.de

 

Lehmbruck Museum: plastikBAR: „Die Kunst zu spielen. Spieleabend mit Boris Roskothen im CITY ATELIER“
 Bei der nächsten plastikBAR am Donnerstag, den 20. September 2018 um  19 Uhr, werden Kunst und Spiel auf einzigartige Weise im Lehmbruck Museum zusammengebracht. Ein „Mensch-ärgere-dich-nicht“-Spielbrett kann das Herz einiger Menschen höher schlagen lassen. Doch was passiert erst, wenn die Spiele darüber hinaus eine skulpturale Schönheit besitzen?
Boris Rostkothen, der Inhaber der traditionsreichen Spielwarenhandlung Rostkothen, hat besonders gestaltete Spiele für diese Ausgabe der plastikBAR ausgewählt. Diese können die Besucher an diesem Abend nach Lust und Laune ausprobieren und entdecken.
Dank Anleitungen, Erklärungen, Tipps und Tricks von Boris Rostkothen sind die Spiele für Jung und Alt geeignet. Die Veranstaltung wird inmitten des neu gestalteten CITY ATELIERS stattfinden, das von vornherein zum Spielen einlädt. Hier verbinden sich Spiel und Kunst aufs Trefflichste.  
Der Eintritt kostet 9 Euro inklusive Begrüßungsgetränk (erm. Eintritt 5 Euro).   Abbildung zur Veröffentlichung frei  bei Nennung: 

Das CITY ATELIER, Foto: Frank Vinken

 

 

Rahmenprogramm zur Ausstellung Kunst & Kohle – Die schwarze Seite

Museum DKM: Lesung aus 42 Ansichten zu Warten auf den Fluss mit Barbara Köhler - Sonntag, 16. September, um 16:30 Uhr

 

Zum letzten Mal haben Besucher des Museum DKM am Sonntag, den 16. September, von 12 bis 18 Uhr die Gelegenheit, die Ausstellung Kunst & Kohle – Die schwarze Seite zu besichtigen. Um 16:30 liest die Duisburger Lyrikerin Barbara Köhler anlässlich der Finissage aus ihrer Publikation 42 Ansichten zu Warten auf den Fluss. 

 

Im Sommer 2016 zog Köhler im Rahmen der Emscherkunst für zwei Monate in die bewohnbare Skulptur Warten auf den Fluss der Rotterdamer Künstlergruppe Observatorium, um dort auf die seit Jahren nicht mehr vorbeifließende Emscher zu warten. Aus den Eindrücken und Gedanken dieser Zeit ist der Band 42 Ansichten zu Warten auf den Fluss entstanden.

 

Aufbauend auf dieser Publikation hat Barbara Köhler sich für die Ausstellung Kunst & Kohle – Die schwarze Seite mit der Sprache der Bergleute und des Bergbaus befasst. Unter dem Titel Lethe | Wasserlösung verknüpft sie diese mit der Terminologie der Langzeitfolgen des Steinkohlenbergbaus. Nachdem sie sich mit der Emscher befasst hat, greift die Peter-Huchel-Preisträgerin Barbara Köhler den mythologischen Fluss Lethe auf, der für den Übergang in die Unterwelt und das damit verbundene Vergessen des vorherigen Lebens steht. Barbara Köhler Foto: Tineke de Lange

Die Duisburger Traditionsbuchhandlung Scheuermann stellt einen Büchertisch auf, an dem Publikationen von Barbara Köhler erworben werden können. 

Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0

Die Teilnahme an der Lesung ist kostenfrei in Verbindung mit einer Eintrittskarte.

Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR 

 

 

Begleitprogramm "Kunst & Kohle" im MKM: Figurentheater CARBON

Am Sonntag, dem 16. September 2018, um 16 Uhr zeigt das MKM Museum Küppersmühle in der aktuellen Wechselausstellung Kunst & Kohle – Hommage an Jannis Kounellis das Figurentheaterstück CARBON. Eine kleine Weltreise der Kohle. Das Dresdener Ensemble CIE. Freaks & Fremde hat das Stück für Erwachsene eigens für die Ausstellung Kunst & Kohle entwickelt.

Mittels verschiedener Projektionen und einer Theatermaschine, wie sie im 19. Jahrhundert üblich war, geht es auf eine Reise vom sächsischen Oelsnitz über das Ruhrgebiet nach Albania in Kolumbien. Porträts, Fantasien, Träume und Wirklichkeiten prallen aufeinander – das Leben mit, von und ohne Bergbau. Begrenztes Platzangebot, Anmeldungen unter T 0203 / 935 554 723 oder buchungen@ruhrkunstmuseen.com.  
Außerdem bietet das MKM am 16. September um 15 Uhr eine kostenlose Besucher-Führung mit Einblicken in die Wechselausstellung und die Sammlung des Hauses mit Werken von Baselitz, Kiefer, Lüpertz und anderen Größen der deutschen Kunst seit den 50er-Jahren an. Treffpunkt: Foyer MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Philosophenweg 55, 47051 Duisburg - Innenhafen.

CARBON -Foto André Wirsig

 

Spelunken-Spektakel

Am Samstag, 15. September 2018 ab 19 Uhr spielen in der Hafenkneipe Zum Hübi zwei lokale Helden der Ruhrorter Szene:

Resistanzen 2

Die Resistanzen 2 sind nicht nur die Local Heroes des Spelunken-Spektakels 2018, sondern sie haben sich in den letzten Jahren den Titel der Ruhrorter Stadtteilband ganz ehrlich in diversen Auftritten vor Ort verdient. Und wenn eine Band zum Spelunken-Spektakel passt, dann sind es die Resistanzen 2. Sie stehen für Spelunkenpolka auf knarrenden Holzdielen und „Umpa“-Songs vom wilden Mann, wie sie sonst nur in verruchten tschechischen Hospodkas zu finden sind.

 

Schwarz 2

Nein, hier geht es nicht um die Pokémon Schwarze Edition 2, sondern um „Schwarz 2“, unsere zweite Local Heroes Band 2018. Wer regelmäßig die Hfn-Jam beim Hübi besucht oder sich beim letzen Hafenfest auf dem Neumarkt aufgehalten hat, kennt unsere lokalen Punk-Barden und wird sich wieder gerne von ihnen verzaubern lassen.

 

Der Eintritt ist, wie immer bei den Spelunken-Spektakeln im Kreativquartier Ruhrort frei. Der herum gereichte Hut lädt alle ein, nach Vermögen für die Musiker zu spenden.

 

Spelunken-Spektakel-Foto von von Peter Jacques

Rsistanzen 2 / Schwarz 2

Samstag, 15.9.2018, 19 Uhr

Zum Hübi, Leinpfad, Ecke Horst-Schimanski-Gasse

 

 

 

 

- Toccata 1: Léon Berbens Orgelkonzert auf der Eule-Orgel
- Moers: Jazz-Matinee auf Schacht IV mit den „Spaceboys“

Toccata 1: Léon Berbens Orgelkonzert auf der Eule-Orgel

Duisburg, 09. September 2018 - Toccata 1: Léon Berben gestaltet Orgelkonzert mit berühmten Werken von Johann Sebastian Bach und Choralvorspielen von Johannes Brahms Majestätische Strenge, improvisatorische Freiheit und rhythmischer Drive: Was Johann Sebastian Bach in seiner berühmten Toccata und Fuge d-Moll BWV 565 mühelos zusammenbringt, setzt die Orgel als „Königin der Instrumente“ so genial wie klanggewaltig in Szene.

Das Stück gilt als frühes Meisterwerk des vermutlich 20-jährigen Komponisten, das jedoch nur durch Abschriften seiner Schüler überliefert ist. Weil kein Autograph existiert, gilt Bachs Autorenschaft nicht als gesichert. Léon Berben, weithin anerkannt für die faszinierende Sogkraft seines Spiels und sein schier enzyklopädisches musikhistorisches Wissen, eröffnet mit diesem Werk die beliebte Orgelreihe Toccata in der Philharmonie Mercatorhalle.

Am Samstag, 15. September 2018 (16 Uhr) spielt der Niederländer auf der Eule-Orgel weitere Meistwerke von Bach: Zum Beispiel die Passacaglia und Fuge c-Moll BWV 528 und ein Ricercar aus dem Musikalischen Opfer BWV 1079. Von Johannes Brahms, einem großen Bach-Bewunderer, erklingen im weiteren Verlauf des Abends vier Choralvorspiele, darunter „O Welt, ich muss dich lassen“ op. 122/3 und „Schmücke dich, o liebe Seele“ op. 122/5.  Foto Léon Berben (Copyright: Lutz Voigtlaender)

Den Schlusspunkt setzt Berben mit einem Choralvorspiel des Bach-Schülers Johann Gottfried Müthel. Léon Berben ist Titular-Organist an St. Andreas in Ostönnen (Soest), wo ihm mit einem Instrument aus dem Jahr 1430 eine der ältesten spielbaren Orgeln der Welt zur Verfügung steht. Er war Cembalist im Barockensemble Musica Antiqua Köln und ist als Solist regelmäßig auf den großen Konzert- und Festspielpodien zu erleben. Viele seiner CD-Einspielungen wurden mit Schallplattenpreisen ausgezeichnet.
Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter
www.duisburger-philharmoniker.de.

 

Moers: Jazz-Matinee auf Schacht IV mit den „Spaceboys“ Jan Lammert, Nils Lammert und Max Weißmann
Die traditionelle, herbstliche Jazz-Matinee in der Fördermaschinenhalle auf Schacht IV wird am 23. September 2018 von den beiden Brüdern Jan und Nils Lammert und Max Weißmann, den „Spaceboys“ bestritten. Seit vier Jahren treffen sich die drei Moerser-Jazz-Musiker regelmäßig zum gemeinsamen musikalischen Improvisieren und Experimentieren. Die Instrumentierung und Besetzung wird dabei ständig gewechselt. Mittlerweile ist ein abwechslungsreiches Repertoire entstanden, welches das Trio erstmals in einer Premiere in Moers auf Schacht IV, Zechenstraße 50 am Sonntag, den 23. September 2018 um 11:30 Uhr in einer Veranstaltung des Grafschafter Museums- und Geschichtsvereins e.V. vorstellen will.

Den Zuhörer erwartet eine Mischung aus akustischen und synthetischen Instrumenten, eine Kombination, die zum Ort der Darbietung, der Maschinenhalle, hervorragend passt.
Jan Lammert ist im Rahmen der Jazz-Matinee auf Schacht IV bereits eine bekannte Größe. Er wirkte schon bei der letzten Jazz-Matinee mit Tim Isfort und Dennis Renken mit. Musikalische Praxis sammelte er durch die Mitwirkung in verschiedenen Bands und Projekten, unter anderem bei Slik Tiger, Derendorfer Salonorchester oder Soul United. Im Juli 2017 absolvierte er seine instrumentale Abschlussprüfung im Hauptfach „Jazz-Piano“ an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf.
Sein Bruder Nils Lammert studiert an der Folkwang Universität der Künste in Essen Jazz-Trompete, wird aber auch mit seiner E-Gitarre in herkömmlicher und verfremdeter Klangfarbe zu hören sein.
Max Weißmann, aufgewachsen mit und geprägt durch die Musik von Kraftwerk und Stockhausen, ist ursprünglich E-Bass Gitarrist, hat aber zunehmend Experimentierfreude an Software Synthesizern und VST Plugins entdeckt und musikalisch umgesetzt. So werden beim Konzert verschiedenste Sequenzen und selbstprogrammierte Effekte erklingen.
Dem gegenüber wird Jan Lammert wieder, wie bei der letzten Jazz-Matinee, analoge Synthesizer bedienen und diesmal auch sein „Fender Rhodes“ einsetzen.

Der Name „Spaceboys“ ist bei dem Trio Programm:
Die vom Jazz-Trio dargebotene Mischung aus improvisierter und komponierter Musik wird dem Zuhörer mit seinen flächigen Klangteppichen einen Einblick in große Dimensionen geben, die man unverkennbar mit dem Weltall assoziieren kann. Durch die Live-Surround-Beschallung werden diese Dimensionen noch deutlicher spürbar. Der Zuhörer wird sich im Zentrum von abgefahrenen Sounds und entspannten Melodien wiederfinden. Das Maschinengebäude des Schacht IV hilft durch seinen langen Nachhall dabei, in akustische Sphären eintauchen zu können.
Über viele Jahre hatte Siegmund Ehrmann die herbstliche Jazz-Matinee im Fördermaschinengebäude im Format „KulTour mit Siggi“ veranstaltet. Der Grafschafter Museums- und Geschichtsverein setzt diese Tradition als Veranstalter jetzt fort. Der Eintritt zur Matinee ist frei.


„Spaceboys“ Nils Lammert, Jan Lammert, Max Weißmann (v.l.n.r.)

 

 

 

 

- Dauerausstellung zur Stadtgeschichte  
- Lehmbruck Museum: Jahreskarte und Gutschein
- Kostenloser Handlettering-Workshop im LehmbruckMuseum  

Dauerausstellung zur Stadtgeschichte  
Duisburg, 07. September 2018 - Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 bietet am Sonntag, 16. September, um 15 Uhr eine Führung mit Thorsten Fischer durch die Dauerausstellung des Museums an. Dabei entdecken Besucherinnen und 15.000 Jahre Stadtgeschichte von den ersten Siedlungsspuren bis zum Wirtschaftswunder. Treffpunkt ist im Foyer des Museums. Der Eintritt und die Teilnahme an der Führung kosten 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro.  

„Die alte Stadt“, Ausstellungsraum des KSM

 

 

Lehmbruck Museum: Jahreskarte und Gutschein des Lehmbruck Museums in neuem Design
Die Besucher und Freunde des Lehmbruck Museums können sich über neu gestaltete Jahreskarten und Gutscheinkarten freuen. Die Jahreskarte des Lehmbruck Museums präsentiert sich als praktische Plastikkarte im Checkkartenformat. Die Vorderseite ziert die berühmteste Skulptur des Hauses, die „Kniende“ von Wilhelm Lehmbruck.  
Die Jahreskarte ist für 35 EUR erhältlich, die ermäßigte Jahreskarte für 20 EUR. Ermäßigung erhalten dabei gebuchte Gruppen, Selbstführer/innen an 20 Personen, Menschen mit Behinderung (ab 70%), Schüler/innen und Student/innen und Menschen mit Sozialhilfebezug. Die Karte ermöglicht es den Inhabern, das ganze Jahr die Ausstellungen des Lehmbruck Museums kostenfrei zu besuchen. Dabei werden keine Unterschiede zwischen Dauer- oder Sonderausstellung gemacht.  

Der neue Geschenkgutschein eignet sich hervorragend als Geschenk für Museumsliebhaber und bietet sowohl eine praktische als auch schöne Möglichkeit, Artikel wie Ausstellungskataloge im Museumsshop zu erwerben. Natürlich lässt sich auch der Museumseintritt mit dem Geschenkgutschein bezahlen.  
Auch der Freundeskreis des Museums darf sich über eine neugestaltete Mitgliedskarte freuen. Die Mitglieder des Freundeskreises können an Premieren und Exkursionen teilnehmen, und tragen aktiv zu den verschiedenen Projekten des Museums bei, wie zum Beispiel an Kunstankäufen.  

Jahreskarte und Gutschein - Foto: Johanna Gebhardt

Kostenloser Handlettering-Workshop im LehmbruckMuseum  
Handlettering ist im Moment ein Riesentrend, den die Designerinnen Anika Schneider und Maia Kesseler von emma&maille in ihrem Kulturrucksack-Workshop am 22. September, 6. Oktober und 20. Oktober, jeweils von 13 bis 17 Uhr im LehmbruckMuseum auf der Düsseldorfer Straße 51 in der Innenstadt aufgreifen.  
In einer lockeren Atmosphäre lernen 10- bis 14-Jährige Jugendliche neue, moderne Herangehensweisen kennen, um mit kreativen Techniken, Sprache und Schrift zu experimentieren.
Am Schluss werden Postkarten gestaltet, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbstverständlich mitnehmen und verschenken können. Der Eintritt ist frei, es wird jedoch um Anmeldung per E-Mail an info@emmamaille.de gebeten.

 

Improvisationstheater IG Heimspiel 16 in der VHS  
Das Improvisationstheater IG Heimspiel 16 kehrt am Freitag, 14. September, um 19.30 Uhr in der VHS, Steinsche Gasse 26, zu den Wurzeln ihrer Theaterkarrieren zurück. Kennengelernt haben sie sich im Kurs Improvisationstheater in der VHS Duisburg vor zwei Jahren.
Seit 2016 spielen sie zusammen in einer zu diesem Zweck gegründeten Gruppe, nachdem sie einige Zeit abwechselnd in ihren Wohnzimmern für sich und andere gespielt haben. So entstand auch der Name IG Heimspiel 16. Diesmal sollen im Stadtfenster spontan Szenen entstehen, die es so noch nie gegeben hat und nie wieder so geben wird. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 10 € (mit VHS-Karte 5 €).

 

- Platzhirsch 2018
- Let´s do it“ – Klassik in der Galerie der Stadtteilbibliothek Rheinhausen 

Platzhirsch 2018: Die Winterausgabe am 23. und 24. November mit spannenden Acts
Duisburg, 04. September 2018 - So manch einer hat das Platzhirsch Festival in Duisburg im Spätsommer vermisst. Aus verschiedenen Gründen musste das Festival 2018 einmalig in den späten Herbst verlegt werden: am 23. und 24. November röhrt der Hirsch in den vertrauten, aber auch etlichen neuen Locations. Das Planungsteam erlaubt uns einen kleinen Einblick ins Programm.

NoWave-Ikone Lydia Lunch, in den 90ern zu einer der zehn einflussreichsten Pop-Künstler weltweit ernannt, bringt das Grammatikoff zum Beben. Da kann der schräge Hamburger Songwriter Bernd Begemann nur mit Ironie und ätzendem Sarkasmus parieren. Die Britin Abi Wade bringt sensible Songs, sich selbst auf dem Cello begleitend, zu Gehör. Das tut Mr. Marcaille aus Belgien auch, allerdings mit einer Brachialität, die manche Metal-Band an die Wand drückt!

„Wir haben dieses Jahr viele Frauen“, stellt Teammitglied René Schwenk fest. Rome in reverse ist ein Beispiel, elektronische Musik aus Dänemark. Auch das im letzten Jahr schmerzlich vermisste Blockflötenorchester passt dazu: die jungen Damen zwischen 14 und 24 haben schon mehrfach das Publikum entzückt. Die Jugendlichen des Jungen Ensemble Ruhr hingegen meditieren über Schuberts Winterreise.
Wie immer zeigt der Platzhirsch aber noch viel mehr: bildende Kunst, Literatur, Theater, Kinderprogramm, Film....
Als spartenübergreifendes Projekt, was nur hier zu erleben ist, sei Troll, der neue Roman des slowakischen Autors Michal Hvorecky genannt: an Stelle einer Lesung präsentiert Hvorecky sein Werk exklusiv als spannendes Live-Hörspiel.
Gewohnt günstig sind die Karten: eine Festivalkarte für beide Tage und alle Locations kostet gerade 20.- (Abendkasse 25.-). Und damit unterstützt man ein Stück gewachsener Duisburger Kultur!
 

 

uvm...

 

 

„Let´s do it“ – Klassik in der Galerie der Stadtteilbibliothek Rheinhausen  
Im Rahmen der Galeriekonzerte nimmt das Mercator-Ensemble der Duisburger Philharmoniker am Mittwoch, 10. Oktober, um 19.30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) in der Galerie der Bezirksbibliothek Rheinhausen auf der Händelstraße 6 mit auf eine musikalische Reise von Wien nach New Orleans. „Let´s do it“ ist die Aufforderung zum mitschwingen, mitschwelgen und mitschmunzeln.

Das Mercator-Ensemble hat sich dieses lebenslustige Stück zum Programm und zum Titel seiner ersten CD gemacht. Das Mercator-Ensemble der Duisburger Philharmoniker ist eine feste Größe in der westdeutschen Kammermusik- und Konzertlandschaft. Der einzigartig orchestrale Klang des vierköpfigen Streich-Ensembles, hervorgerufen durch die Besetzung mir einem Kontrabass statt eines Cellos, entspricht dem der klassischen Wiener Serenadenquartette – den „Partybands“ des 18. Jahrhunderts. Der goldene „Wiener Klang“ ist auch die Spezialität der vier Musiker, die überall zuhause sind. Klassische Akzente schwingen mühelos hinüber zu südamerikanischen Klängen, der Dreivierteltakt von Johann Strauß streift – nicht ohne ein Augenzwinkern  - die funkelnden Klassiker des Amerikaners Cole Porter.
Es gibt Stücke, die nicht altern. Und so ergänzt das Ensemble sein Programm mit viel Witz und Charme durch bemerkenswerte Anekdoten zu den Komponisten und Ihren Werken. Das Mercator-Ensemble schafft es auf einzigartige Weise, Klassig mit Jazz, Kaffeehaus mit Blues-Bar und Walzer mit Tango zu verbinden. Das Signatur-Programm des Duisburger Streichquartetts zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit aus, in der elegant- und  kaum merklich – Brücken über Jahrhunderte, Kontinente und Musikgenres geschlagen werden.  
Karten zum Preis von zehn Euro sind ab sofort im Vorverkauf in der Bezirksbibliothek Rheinhausen sowie für zwölf Euro an der Abendkasse erhältlich. Veranstalter sind die Stadtbibliothek Rheinhausen, der Förderverein für Kultur- und Brauchtumspflege Rheinhausens Rumeln-Kaldenhausens e.V. und das Kulturbüro der Stadt Duisburg.  

- Serenadenkonzert in Ruhrort mit dem studio-orchester duisburg
- KOnzertMEDitation bei KROHNE Messtechnik

Serenadenkonzert in Ruhrort mit dem studio-orchester duisburg

Duisburg, 04. September 2018 - Die Serenadenkonzerte des studio-orchester duisburg, die im Spätsommer im ehemaligen evangelischen Gemeindehaus in Ruhrort stattfinden, sind fast schon Tradition. Am 9. September wird um 18 Uhr an der Dr. Hammacher Straße 6 mit klassischer Musik in zwanglos-gemütlicher Atmosphäre das Ende des Sommers und der Beginn der neuen Konzertsaison eingeläutet.

 

Das Ensemble hat diesmal das Werk eines „Youngsters“ im Gepäck – zumindest war Felix Mendelssohn-Bartholdy erst 15 Jahre alt, als er seine erste Sinfonie schrieb. 

Bei aller Anlehnung an klassische Vorbilder hört man schon deutlich seine musikalische Handschrift heraus. Das zweite Stück des Abends ist das erste und einzige Violinkonzert von Beethoven – lyrisch und majestätisch und vor allem in der musikalischen Gestaltung eine Herausforderung für jeden Solisten.

 

Den Solopart wird der Geiger Wilhelm Baberkoff übernehmen. Er studierte Violine und Komposition und arbeitet als Dozent, freischaffender Musiker und Komponist. „Ich bin mit dem studio-orchester seit meiner Jugend eng verbunden und freue mich sehr auf die gemeinsamen Konzerte“, so Wilhelm Baberkoff.

 

Da Thomas Jung, der bisherige Leiter des studio-orchesters, kurzfristig ans Royal Opera House in London berufen wurde, wird die junge argentinische Dirigentin Cecilia Castagneto das Konzert leiten. Sie schloss 2012 ihr Studium mit Auszeichnung ab und war von Juni 2013 bis Dezember 2017 bei den Duisburger Philharmonikern engagiert.

 

In der Pause besteht wieder die Gelegenheit, mit den Musikern ins Gespräch zu kommen. Karten zum Preis von 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) sind beim Bürgerservice der Bezirksverwaltung Homberg, Ruhrort, Baerl am Bismarckplatz in Duisburg-Homberg und an der Abendkasse erhältlich. Der Einlass beginnt ab 17 Uhr.

KOnzertMEDitation bei KROHNE Messtechnik

„Konzertmeditation“: Der Pianist Michael Gees und der Obertonsänger Lothar Berger sorgen mit Improvisationen für ein kontemplatives Musikerlebnis Zwei Musiker ohne Noten, ohne Partitur, ohne Spielanleitung. Ganz auf ihren Auftritt, auf den Moment konzentriert, finden sie aus der Stille allmählich zu Interaktion: zu einem improvisierten Zusammenspiel, das musikalisch einmalig ist, weil es sich nicht in gleicher Form wiederholen lässt.
Denn auch der Raum und das Spannungsverhältnis zum Publikum fließen in die Improvisationskunst der Musiker ein. Der Pianist Michael Gees und der Obertonsänger und Gongspieler Lothar Berger gehen dieses Wagnis in einer Konzertmeditation mit dem Titel „KOMED Extempores“ ein.
Zu erleben ist dieser Abend am Mi. 12. September 2018 (19.30 Uhr) im KROHNE Messtechnik Veranstaltungssaal, Ludwig-Krohne-Straße 5.

Im Anschluss ist unter dem Motto „Meet the Artist“ eine Künstlerbegegnung geplant. Michael Gees, Komponist und Pianist, brach mit 15 Jahren aus der bereits vorgezeichneten Laufbahn eines Wunderkinds aus. Er schlug sich mit Gelegenheitsarbeiten durch, jobbte als archäologischer Helfer und fuhr zwei Jahre zur See. 1974 ergab sich unerwartet die Möglichkeit eines Studiums an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover.
Er entwickelte auf individuellem Weg pianistische Fähigkeiten, begann zu komponieren, erspielte sich als Liedpianist internationalen Ruf und konzertiert heute weltweit. Lothar Berger, 1953 in Köln geboren, befasste sich zunächst mit klassischer und Folkmusik, bevor er in den frühen 90er Jahren über den Bonner Künstler Udo Claaßen seine Liebe zum Obertongesang entdeckte.
Inzwischen leitet er mehrere Obertonensembles, widmet sich zudem der Arbeit mit asiatischen Rhythmusinstrumenten. Berger gilt als einer der renommiertesten Lehrer seines Fachs. Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel 0203 / 283 62 100) sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

- Freitagsführung im Museum DKM
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Lehmbruck Museum: „Nicht von dieser Welt? Skulptur des Surrealismus

Duisburg, 03. September 2018 - Die Serenadenkonzerte des studio-orchester duisburg, die im Spätsommer im ehemaligen evangelischen Gemeindehaus in Ruhrort stattfinden, sind fast schon Tradition. Am 9. September wird um 18 Uhr an der Dr. Hammacher Straße 6 mit klassischer Musik in zwanglos-gemütlicher Atmosphäre das Ende des Sommers und der Beginn der neuen Konzertsaison eingeläutet.

 

Das Ensemble hat diesmal das Werk eines „Youngsters“ im Gepäck – zumindest war Felix Mendelssohn-Bartholdy erst 15 Jahre alt, als er seine erste Sinfonie schrieb. 

Bei aller Anlehnung an klassische Vorbilder hört man schon deutlich seine musikalische Handschrift heraus. Das zweite Stück des Abends ist das erste und einzige Violinkonzert von Beethoven – lyrisch und majestätisch und vor allem in der musikalischen Gestaltung eine Herausforderung für jeden Solisten.

 

Den Solopart wird der Geiger Wilhelm Baberkoff übernehmen. Er studierte Violine und Komposition und arbeitet als Dozent, freischaffender Musiker und Komponist. „Ich bin mit dem studio-orchester seit meiner Jugend eng verbunden und freue mich sehr auf die gemeinsamen Konzerte“, so Wilhelm Baberkoff.

 

Da Thomas Jung, der bisherige Leiter des studio-orchesters, kurzfristig ans Royal Opera House in London berufen wurde, wird die junge argentinische Dirigentin Cecilia Castagneto das Konzert leiten. Sie schloss 2012 ihr Studium mit Auszeichnung ab und war von Juni 2013 bis Dezember 2017 bei den Duisburger Philharmonikern engagiert.

 

In der Pause besteht wieder die Gelegenheit, mit den Musikern ins Gespräch zu kommen. Karten zum Preis von 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) sind beim Bürgerservice der Bezirksverwaltung Homberg, Ruhrort, Baerl am Bismarckplatz in Duisburg-Homberg und an der Abendkasse erhältlich. Der Einlass beginnt ab 17 Uhr.


Freitagsführung im Museum DKM
Wie jeden ersten Freitag im Monat ist das Museum DKM am 07. September von 12 bis 18 Uhr geöffnet und lädt um 16 Uhr zu einer 60-minütigen Führung ein.  Zum letzten Mal haben Besucher des Museum DKM Gelegenheit, an einem öffentlichen Rundgang durch die Sonderausstellung Kunst & Kohle – Die schwarze Seite teilzunehmen.  
Die Gruppenpräsentation befasst sich mit der Lebens- und Arbeitswelt der Bergleute. Jenseits von Zahlen und bekannten Klischees stellen die disparat fotografischen, installativen und skulpturalen Arbeiten heraus, wie sich die Prägung des Ruhrgebiets als von der Bergbauindustrie geprägte Region bis heute niederschlägt.  
Die Führung stellt außerdem ausgewählte Werke der Dauerausstellung vor, die das Themengebiet der Prägung des Ruhrgebiets durch den Steinkohleabbau aufgreifen, wie die Fotografien industrieller Landschaften von Albert Renger-Patzsch sowie die "Anonymen Skulpturen" von Bernd und Hilla Becher.  
Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, die Woche bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen. Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0. Preis: 6 EUR (zzgl. Eintrittspreis) Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR  

Kunst & Kohle - Die schwarze Seite Ausstellungsansicht Museum DKM, Duisburg Claudia Terstappen, Glück auf, 1991 / 2018

Lehmbruck Museum: Pay What You Want – „Nicht von dieser Welt? Skulptur des Surrealismus
„Nicht von dieser Welt?“ – fragt sich Kunsthistoriker Jörg Mascherrek bei seiner Führung zur Skulptur des Surrealismus am Freitag, den 7. September, 15 Uhr, wenn es im Lehmbruck Museum wieder heißt „Pay what you want!“ und die Besucher ihren Eintritt selbst festlegen. Mit Skulpturen von René Magritte, Salvador Dali und Max Ernst besitzt das Lehmbruck Museum herausragende Arbeiten des Surrealismus.
Die Arbeiten spielen mit dem Unbewussten, Traumhaften und Absurden. Sie gehen zurück auf eine geistige Bewegung, die sich in den 1920er Jahren herauskristallisierte und eine Abkehr von althergebrachten Normen vorsieht. So sind Arbeiten entstanden, die sich in Gestalt und Aussage klar von früheren Skulpturen unterscheiden. Bei der Führung durch die Sammlung erfahren die Besucher mehr über Werke aus einer der spannendsten Strömungen moderner Kunstgeschichte. Teilnahme: Pay What You Want! – Sie legen Ihren Eintritt selbst fest.

Max Ernst, Objet mobile recommandé aux familes / Mobiles Objekt, den Familien empfohlen, 1936, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Bernd Kirtz