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Das Museum Küppersmühle trauert um K.O. Götz

Der Altmeister des deutschen Informel ist am vergangenen Samstag im Alter von 103 Jahren verstorben

Duisburg, 21. August 2017 - K.O. Götz‘ Schaffen war entscheidend für die Entwicklung der deutschen Nachkriegskunst. Wie kaum ein anderer hat der Maler das Informel national wie international geprägt. Sein Ziel war es, das Poetische in der Malerei zu behaupten – ohne die Mittel der Gegenständlichkeit. Es ist ihm gelungen.

Er war Lehrmeister einer ganzen Dynastie deutscher Künstler wie Gerhard Richter, Sigmar Polke, Franz Erhard Walther, Rissa u.v.a. Ihnen hat er malerische Möglichkeiten jenseits gültiger Regeln aufgezeigt und vor allen Dingen immer über den eigenen Tellerrand hinaus geschaut.

Karl Otto Götz gehörte zu den Künstlern, die unserem Land nach 1945 die kulturelle Würde wieder zurückgegeben haben, und war einer dieser wichtigen Boten der Freiheit. Diese Freiheit spiegelte sich zeitlebens in seinem künstlerischen Vorgehen.“, beschreibt MKM-Direktor Walter Smerling K.O. Götz‘ Position als Maler und impulsgebenden Professor an der Kunstakademie Düsseldorf (1959 – 1979). „K.O. Götz hinterlässt ein einzigartiges künstlerisches Erbe, dessen Bewahrung wir uns im Museum Küppersmühle fortan im Gedenken an ihn konsequent widmen werden.“

Kultur- und Stadthistorischen Museum:
- Schnitzwerkstatt
- „Dahin, wo der Pfeffer wächst!“ - Reisende vor 500 Jahren  

Schnitzwerkstatt im Kultur- und Stadthistorischen Museum: Wurzelwerke mit Mohamad Al Natour  
Duisburg, 19. August 2017 - Wie in jedem Jahr bietet das Kultur- und Stadthistorische Museum am Innenhafen auch in den Schulferien ein Sommerprogramm für Familien- und Kinder an. Im Workshop „Wurzelwerke“ am Mittwoch, 23. August, von 14 bis 16 Uhr, können die kleinen Gäste unter der Anleitung des syrischen Bildhauers Mohamad Alnatour kleine Kunstwerke aus Wurzeln schnitzen. So entstehen Phantasiewesen, kleine Figuren und abstrakte Formen, die die Kinder nach Beendigung des Workshops zur Erinnerung mit nach Hause nehmen können.  
Der Eintritt beträgt 2 Euro. Für Kinder ab sieben Jahre. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Weitere Infos unter: (0203) 283-2640, www.stadtmuseum-duisburg.de

 

Kultur- und Stadthistorisches Museum: „Dahin, wo der Pfeffer wächst!“ - Reisende vor 500 Jahren  
Die Ausstellungskuratorin Katharina Selent-Michel nimmt alle Interessierten am Sonntag, 27. August, um 14 Uhr mit auf eine Entdeckungstour in die Reiseausstellung „Dahin, wo der Pfeffer wächst! Reisende vor 500 Jahren“.   Anders als heute verbanden die Menschen vor 500 Jahren das Reisen nicht mit Erholung, es war ein äußerst mühseliges Unterfangen und mit unzähligen Gefahren verbunden.
Die gewohnte Heimat zu verlassen und sich dem Abenteuer der weiten Fremde auszusetzen, war allenfalls für die wenigen mutigen Entdecker ein erfreuliches Wagnis. Von den unterschiedlichen Motiven der Reisenden, ihrer Ausstattung, ihrer Organisation, aber auch von „den Anderen“, die ihnen unterwegs begegnet sind, existieren individuelle Zeugnisse.  
Der Eintritt kostet für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Weitere Infos unter: (0203) 283-2640, www.stadtmuseum-duisburg.de    


Hofkonzert unter freiem Himmel: „Café del Mundo“ gastieren im Kulturtreff Alte Dorfschule Rumeln  
Das poetisch-virtuose Flamenco-Gitarren-Duo „Café del Mundo“ ist am Samstag, 26. August, ab 20 Uhr (Einlass um 19 Uhr) im Innenhof des Kulturtreffs Alte Dorfschule Rumeln an der Dorfstraße 19 zu Gast.  
„Dance of Joy“ ist eine Ode an die pure Daseinsfreude, quicklebendig, frisch und funkelnd- komponiert und gespielt von zwei begnadeten Künstlern, die für pure Musik stehen. Jan Pascal und Alexander Kilian sind zusammen „Café Del Mundo“.
In ihrem neuen Album „Dance of Joy“ erzählen sie auf Ihren Instrumenten von Himmel, Erde und vom Leben, von Träumen, Mut und Paradiesgärten - und begeistern mit purer Spielfreude. Weitere Informationen zum Duo unter www.cafedelmundo.de.  


Der Eintritt kostet 16 Euro im Vorverkauf, an der Abendkasse kostet der Eintritt 19 Euro. Tickets gibt es über www.kulturtreffaltedorfschule.de sowie über die Vorverkaufsstellen: Musikschule Rosenberger-Pügner an der Dorfstraße, bei der Apotheke Am Geistfeld, Klatt Reisen & Shop oder Optik Peerebooms und im Bürgerservice der Bezirksverwaltungsstelle Rheinhausen (Zimmer 113) am Körnerplatz 1.


In Duisburg wird eine "Weltbaustelle" eingerichtet. Urban Art trifft Entwicklungspolitik

Duisburg, 16. August 2017 - Unter dem Motto: "Die Welt von morgen wächst vor Ort" startet am 1. September nun auch in Duisburg das Wandbildprojekt im Rahmen der zweijährigen Urban Art Kampagne „Weltbaustellen NRW“ des Eine Welt Netz NRW. Die Kooperationspartner vor Ort sind Kultursprung e.V. und Exile Kulturkoordination e.V. Ausgangspunkt für die Kampagne sind die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, die am 1. Januar 2016 in Kraft traten.

Sebastian van Ledden, Kampagnenleiter im Eine Welt Netz NRW: "Idee der Kampagne ist, dass sich zwei Künstler aus verschiedenen Kulturkreisen aus ihrer jeweiligen Perspektive mit einem der 17 Nachhaltigkeitsziele kritisch auseinandersetzen". Heute stellten die Kooperationspartner und einer der beiden Künstler, der gebürtige Duisburger Robin Meyer, den Entwurf für das Wandbild vor. Zusammen mit dem philippinischen Künstler und Umweltaktivisten A.G. Saño wird Robin Meyer ein großflächiges Wandbild an der Hausfassade Düsseldorfer Straße 139/ Ecke Mercatorstraße schaffen.
„Als die Kooperationspartner der Weltbaustellen auf der Suche nach einer geeigneten Fläche bei uns angefragt und das Projekt vorgestellt haben, war uns gleich klar, dass wir das unterstützen möchten“, erklärt Sabine Lück von der Duisburger Gebag.
„Als kommunale Wohnungsbaugesellschaft stehen auch wir sowohl für die Unterstützung wirtschaftlich schwächerer Menschen, als auch für eine nachhaltige Arbeits- und Lebensweise – genau wie die `Weltbaustellen´. Deshalb ermöglichen wir die Aktion in Duisburg gern.“
A.G. Saño ist persönlich in seiner Heimat vom Klimawandel betroffen. Er möchte die Menschen mit seiner Kunst aufklären, damit sie sich entscheiden können, etwas zu tun.
"Die Notwendigkeit zu handeln ist immer jetzt, nie morgen, nie irgendwann". Die Schirmfrau der Duisburger Weltbaustelle Chadia A. Hamadé, TV Journalistin des WDR, freut sich "wie Bolle" auf ihre Aufgabe, die Akteure darin zu unterstützen, dem Thema Klimawandel ein Gesicht zu geben. Angela Schmitz von Exile Kulturkoordination und Luise Hoyer von Kultursprung e.V. sind sich einig: "Mit dem Wandbild entsteht eine wichtige weitere künstlerische Landmarke für die Stadt!"

Sie soll viele Menschen neugierig machen und miteinander ins Gespräch bringen, während der Malphase vom 1. September bis 5. Oktober auch mit den Künstlern. Dafür steht vor der Weltbaustelle ein Bauwagen bereit, in dem die Besucher*innen Informationen bekommen und A.G. Saño und Robin Meyer treffen können. Mit einem großen Fest wird das fertige Wandbild dann am 7. Oktober "eröffnet".

Stadthalle Walsum: Das neue Theater Abo für die Spielzeit 2017 / 2018  

Stadthalle Walsum: Das neue Theater Abo für die Spielzeit 2017 / 2018   Duisburg, 15. August 2017 - Kurzweilige Komödien, modernes Musikschauspiel, dazu viele bekannte Schauspieler aus Film und Fernsehen versprechen unterhaltsame Theaterabende in der neuen Spielzeit 2017 / 2018 in der Stadthalle Walsum an der Waldstraße 50. Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr.  
Schreiend komisch beginnt die Saison am Samstag, 9. September, mit der turbulenten Komödie „Dinner für Spinner“ von Francis Veber. Schlag auf Schlag fallen die Pointen in der Chaos-Geschichte um den überaus gutmütigen Finanzbuchhalter Mathias, der eigentlich als „Vorzeigespinner“ zum Essen eingeladen wurde, nun aber ungewollt das Leben seines Gastgebers vollkommen auf den Kopf stellt.
Neben Comedy-Urgestein Tom Gerhardt („Hausmeister Krause“) wirken Tina Seydel („Danni Lowinski“), Moritz Lindbergh („Heiter bis tödlich“), Stefan Laube („Tatort") und Stefan Preis („Kommissar Stolberg“) an diesem Pointen-Feuerwerk mit, bei dem besonders viel gelacht werden darf.  

Weiter geht es am Dienstag, 17. Oktober, mit einer ganz besonderen Bühnenadaption von Harriet Beecher Stowes „Onkel Toms Hütte“. Jugendliche Strafgefangene unterschiedlicher Herkunft führen in einem US-amerikanischen Gefängnis alljährlich „Onkel Toms Hütte“ auf. Dabei erzählen sie nicht nur vom Sklaven-Elend des 19. Jahrhunderts, sondern tragen auch ihre eigenen Geschichten und Songs vor und zeigen die altbekannte Konflikte auch heute noch zu spüren sind. Mit Titeln wie „Go down Moses“, „Bridge over troubled water“, Lean on me“ uvm. kommen sowohl traditionelle Gospels, als auch Lieder aus der Bürgerrechtsbewegung und eigens für dieses Stück kreierte Kompositionen zum Einsatz.  

Auf ein Wiedersehen mit Leonard Lansink und Heinrich Schafmeister darf man sich am 17. Februar 2018 freuen. Neben Luc Feit spielen die beiden Vollblut-Schauspieler in der Komödie »Kunst« von Yasmina Reza: Serge kauft für Unsummen ein nahezu komplett weißes Gemälde eines berühmten Künstlers. Und diese Anschaffung bringt überraschende Farben ins Beziehungsgefüge, das ihn mit seinen langjährigen Freunden Marc und Yvan verbindet. Bald geht es nicht mehr um Kunst, sondern um das Bild, dass sich jeder vom andern gemacht hat und das nun ins Wanken gerät.      
Zum Abschluss werden am 5. Mai 2018 die Lachmuskeln in der Wellness-Komödie „Aufguss“ von René Heinersdorff noch einmal kräftig strapaziert. Frauenheld Dieter hatte für sich und seine Lebensgefährtin ein ganz besonderes Wochenende im topmodernen Wellness-Hotel geplant. Doch es kommt ganz anders als erwartet, denn die anderen Hotelgäste sorgen für ein irrwitziges Durcheinander.
Hugo Egon Balder und Jeanette Biedermann spielen in dieser frech frivolen Komödie, die in bester Boulevard-Manier das Publikum immer wieder auf die falsche Fährte lockt.  

Abonnements, die gegenüber den Einzelkarten eine erhebliche Einsparung bedeuten, können  beim Amt für bezirkliche Angelegenheiten in der Bezirksverwaltung Walsum an der Friedrich-Ebert-Straße 152, Zimmer 405 oder telefonisch unter (0203) 283-5731 gebucht werden.  
Einzelkarten für jede Veranstaltung sind ebenfalls bei der Bezirksverwaltung Walsum sowie im Reisebüro Müller, bei allen Eventim-Vorverkaufsstellen sowie im Internet über www.eventim.de erhältlich.  

 

- Kultur- und Stadthistorischen Museum: Mosaikwerkstatt  
-  Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Erwin Wurm“

Workshop im Kultur- und Stadthistorischen Museum: Mosaikwerkstatt mit Mohamad Alnatour  
Duisburg, 15. August 2017 - Im Workshop „Mosaikwerkstatt“ lernen Kinder ab sieben Jahren am Mittwoch, 16. August, von 14 bis 16 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen unter der Anleitung des syrischen Bildhauers Mohamad Alnatour die Gestaltung kleiner Mosaik-Kunstwerke.

Auf einem Holzbrettchen werden die Steinchen mit einem Kleber aufgebracht und zu einem Gesamtkunstwerk verfugt. Jedes Kind gestaltet so sein ganz eigenes Mosaik, das zur Erinnerung an diesen Workshop mit nach Hause genommen werden kann.  
Der Eintritt kostet zwei Euro, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter (0203) 283-2640 oder im Internet: www.stadtmuseum-duisburg.de.    

 

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Erwin Wurm“
Am kommenden Sonntag, 20. August, um 11.30 Uhr führt Friederike Winkler-Rufenach interessierte Besucher des Lehmbruck Museums durch die aktuelle Sonderausstellung „Erwin Wurm“.  
„Vor mir ist nichts sicher“, sagt Erwin Wurm. Wie man sich im Lehmbruck Museum überzeugen kann,  gilt dies auch für anerkannte Statussymbole. Der knallrote Sportwagen in der Glashalle entspricht überhaupt nicht der Vorstellung eines schnittigen Flitzers. Das Auto ist hochgradig adipös, der auf Hochglanz polierte Lack wölbt sich über die Fettpolster.
Untauglich für den Straßenverkehr und als Prestige-Objekt wird aus dem Gebrauchsgegenstand ein Kunstwerk, vor dem man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen kann. Komisch und zugleich hilflos erscheint auch der Künstler in der Skulptur The Artist who Swallowed the World, unter dessen kugelrunden Bauch sich ein ganzer Kosmos philosophischer Weltanschauungen befindet.  

Die Werkkomplexe Land der Berge und Vaterland sind Neuproduktionen von Erwin Wurm und werden im Lehmbruck Museum erstmals öffentlich präsentiert. In den Dreiecksräumen ist der Besucher mit einer Tapete konfrontiert, bei der von allen Seiten der Künstler auf ihn herabschaut.
Vor dieser Kulisse stehen die  legendären Drinking Sculptures, die unter besonderer Anleitung benutzt werden dürfen.  
Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben. „Erwin Wurm“ ist ein Ausstellungsprojekt des Lehmbruck Museums und des MKM Museum Küppersmühle.  

Erwin Wurm, Fat Convertible, 2005, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Dejan Saric.  

 

Bewerbungsphase für „Das Schwarze Schaf“ noch bis zum 15. September 2017!
Noch bis Mitte September können sich Nachwuchstalente aus dem deutschsprachigen Raum für den renommierten Kabarettpreis bewerben/ Alle Informationen gibt es auf www.dasschwarzeschaf.com Essen, 15. August 2017– Nachwuchstalente, die im 10. Jubiläumsjahr des Kabarettpreises „Das Schwarze Schaf“ dabei sein wollen, müssen sich beeilen: Der Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 15. September 2017.
Talentierte Nachwuchskünstlerinnen und –künstler aus dem gesamten deutschsprachigen Raum können sich auf die Jagd nach der begehrten Trophäe machen. Bewerben können sich Einzelpersonen oder Gruppen, die am Anfang ihrer kabarettistischen Laufbahn stehen und ausschließlich eigene Texte verwenden. Alle Infos sowie die vollständigen Bewerbungsunterlagen auf: www.dasschwarzeschaf.com.
Neben dem Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro darf sich der Gewinner, bzw. die Gewinnerin auch über eine Gewinnertour durch die vier Vorrundenstädte freuen. Zudem wird er oder sie sein komplettes Programm einen Tag nach der Siegerehrung im Kleinkunsttheater „Die Säule“ in Duisburg vortragen. Die Plätze zwei und drei sind mit 4.000 und 2.000 Euro dotiert.
Wie bereits in der letzten Wettbewerbsrunde ist auch im Jubiläumsjahr 2018 Stand-Up Comedian und Musikerin Mirja Boes Teil der Wettbewerbsjury. Zum Start der neuen Bewerbungsrunde sagt sie: „Die Kandidaten aus dem letzten Jahr haben mich umgehauen. Deswegen freue ich mich schon sehr darauf, unsere neuen Bewerberinnen und Bewerber kennenzulernen. Also Leute: bewerbt euch! Ich bin gespannt, was ihr zu bieten habt.“
Aus allen Bewerbungen wählt eine qualifizierte Vorrundenjury zwölf Kandidaten aus. Die Nominierten ziehen in die Vorrunden ein, die im März 2018 in Emmerich, Krefeld, Moers und Wesel stattfinden. Je sechs Künstlerinnen und Künstler präsentieren pro Abend einen 15-minütigen Ausschnitt aus ihrem aktuellen Programm. Die Zuschauer entscheiden per Abstimmung, welche fünf Kabarettisten ins große Finale am 5. Mai 2018 in Duisburg einziehen werden. Am Finalabend stellen sich die Finalisten dann der Finaljury und werden auf Originalität und Können geprüft.
Der Wettbewerb ist nach Hanns Dieter Hüsch benannt, der sich selbst gerne als „Schwarzes Schaf vom Niederrhein“ bezeichnete. Der 1999 von Hüsch gegründete Preis wird alle zwei Jahre verliehen, 2018 zum 10. Mal. Er ist ein Projekt der RuhrFutur gGmbH, die die Trägerschaft im Sommer 2013 vom Förderverein Niederrheinischer Kabarettpreis „Das Schwarze Schaf“ übernommen hat. Seit 2001 wird der Preis von der Stiftung Mercator gefördert. Hanns Dieter Hüsch gilt als „Poet unter den Kabarettisten“ und zählt nach wie vor zu den beliebtesten Vertretern des Genres. Sein feinsinniger und nachdenklicher Humor beeinflusst noch immer Generationen von Kabarettisten.

 

- Museumsspaß-Workshop
- Lehmbruck Museum: Kunst und Kaffee - Erwin Wurm und die Sachertorte

Wer sich schnell meldet, kann beim Museumsspaß des Lehmbruck Museums in der nächsten Woche noch einen Platz ergattern. Das Angebot „Das Museum. Architektur und Raum“ richtet sich an Teilnehmer/innen zwischen 10 bis 14 Jahren. Es handelt sich um einen Architekturworkshop mit Ecken und Kanten, der von der Duisburger Architektin Eva Robert geleitet wird. Der Preis pro Person und Kurs beträgt 50 EUR. Ab sofort ist eine Anmeldung möglich unter 0203/283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de.

 

Die Ergebnisse aller Museumsspaß-Workshops dieser Sommerferien werden im Rahmen des großen Museumsfestes (26./27. August) unter dem Motto „Ein Hoch auf uns! 30 Jahre Kunstvermittlung im Lehmbruck Museum“ präsentiert. Die feierliche Ausstellungseröffnung findet am Sonntag, 27. August, um 15 Uhr statt.

Museumsspaß mit der „Raumsäule 17/70“ von Erich Hauser im Kant Park, © VG Bild-Kunst, Bonn, 2017, Foto: Museum

 

Lehmbruck Museum: Kunst und Kaffee - Erwin Wurm und die Sachertorte Vom dicken roten Auto bis zu den Kaffeebildern reicht die nächste Führung der Reihe „Kunst & Kaffee“ am Dienstag, 15. August 2017 um 15.00 Uhr im Lehmbruck Museum. Die aktuelle Sonderausstellung „Erwin Wurm“ zeigt eine Fülle neuer Arbeiten des österreichischen Künstlers, der in diesem Jahr in vielen Museen weltweit (Bangkok, Sao Paulo, Wien, Graz, Venedig, Duisburg, New York) mit seinen Arbeiten präsentiert wird.
Nach der Führung gibt es bei Kaffee und Sachertorte (der Künstler lebt in Wien!) Gelegenheit, über die Kunst zu plaudern.  
Die Teilnahmegebühr beträgt 12 EUR (inkl. Kaffee und Kuchen). Anmeldung unter joerg.mascherrek@lehmbruckmuseum.de oder Tel: 0203-283 7018.  

Ausstellungsansicht „Erwin Wurm“, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Frank Vinken

 

 

 HOFkultur zieht wieder durch die Höfe

Duisburg, 05. August 2017 - Orte erleben, die sonst nicht oder nur wenigen zugänglich sind und dabei kulturell angeregt werde, das ist das Konzept der Ruhrorter Erfolgsserie HOFkultur. Dabei kann es eine Lesung sein, die die Zuhörer verzaubert, ein Konzert, dass die Zuhörer fasziniert oder das Publikum wird zu Beteiligten beim angeleiteten Rudelsingen. Sich Zeit nehmen, um mit Nachbarn ein schönes Erlebnis zu genießen ist das Motto dieser HOFkultur – Saison.

Los geht es am Sonntag, 13. August in der Hanielstraße 3. Hier ist Stahlideen Ruhrmann angesiedelt. Dort wo sonst der Winkelschleifer kreischt oder das Schweißgerät brutzelt, wird Detlef von Schmeling unter dem Motto „Von Zeiten auf See“ Shanties und Seemannslieder zum Vortrag bringen und zum Mitschunkeln anregen.

Eine Woche nach dem Hafenfest am Sonntag, 27. August wird der Innenhof des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt an der Apostelstr. 84 zur Bühne für Folkert Küpers und Barbara Wedekind. Sie lesen bei „Vom Augenblick und andere Zeiten“ ausgewählte Texte der Weltliteratur. Für die musikalischen Intermezzi sorgt Norbert Heyfelder mit dem Saxofon.

„Gute Nacht Freunde, es wird Zeit für mich zu gehen“ heißt es dann zum Abschluss der Reihe am 10. September im Innenhof der Landwehrstr. 9. Hier sind Dirk Efkemann und sein Werbegestalterbetrieb SCHAUMAL beheimatet. Manfred Pohlmann wird mit dem Rudel Nacht- und Abendlieder absingen.

Alle Veranstaltungen starten um 18 Uhr. Bei schlechtem Wetter ist am 13. August und 10. September das Gemeindehaus Ruhrort an der Dr.-Hammacher-Str. 6 das Ausweichquartier. Der Eintritt ist jeweils frei. Die Hutsammlung soll die Kosten decken.

HOFkultur 2017 – eine Veranstaltung des Kreativquartier Ruhrort. Idee und Umsetzung: Folkert Küpers

 

Ferienaktion: Binnenschifffahrtsmuseum sucht weiterhin originelle Schiffspostkarten

Duisburg, 03. August 2017 - Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt in Ruhrort eröffnete im April die riesige Ausstellung mit der Schiffspostkartensammlung der Düsseldorfer Künstlerin Dorothée Bouchard.

Seit Beginn der Sommerferien ruft das Binnenschifffahrtsmuseum nun alle Kinder dazu auf, aus den Ferien oder von Zuhause Schiffspostkarten an das Museum schicken. Mitte September wird es eine Preisverleihung geben für die kuriosesten, originellsten und die am weitest entfernten Schiffspostkarten – aber auch Postkarten aus der Heimat, Duisburg, sind natürlich erlaubt. Ebenso sind selbst gestaltete Schiffspostkarten möglich.

Zur Preisverleihung wird die Künstlerin Dorothée Bouchard natürlich ins Museum kommen.

Einsendungen der Schiffspostkarten sind an folgende Postadresse möglich – bitte nicht den Absender vergessen:
Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, 47119 Duisburg

Das Museum freut sich auf zahlreiche, originelle Einsendungen.

Hintergrund: Die Künstlerin hat 1977 eine Druckgrafik gestaltet, die einen Briefkasten zeigt, zugleich startete sie den Aufruf „Schickt mir Schiffspostkarten“. Das haben viele Menschen getan, und so ist ihre Sammlung von mehreren tausend Schiffspostkarten entstanden. Die aktuell und dauerhaft im Museum zu sehen ist.

 

Kultur- und Stadthistorisches Museum:
Sonntagsführung unter dem Motto „Die Karte ist immer nur eine Projektion“

Duisburg, 01. August 2017 - Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Dahin, wo der Pfeffer wächst!“ laden Werner Pöhling und Jonas Krüning am kommenden Sonntag, 6. August, um 14 Uhr im Stadtmuseum am Johannes-Corputius-Platz 1 im Innenhafen zu einer Führung für Jung und Alt unter dem Motto „Die Karte ist immer nur eine Projektion“ ein.

Werner Pöhling und Jonas Krüning von der Bürgerinitiative „Mercators Nachbarn“ erzählen, wie die Landkarten vor circa 500 Jahren tatsächlich gemacht wurden, als Gerhard Mercator die damals besten Karten der Welt herstellte.

Der große Kartograf Gerhard Mercator nutzte verschiedene Projektionen für seine Arbeit. Dabei spielte immer der gewünschte Zweck eine Rolle. Denn wenn ein Teil der Erdkugel auf einem Stück Papier dargestellt werden soll, kann gezogen und gezerrt werden – eine Karte, die alle Informationen unverfälscht darstellen soll, wird man nicht erhalten.

Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Weitere Informationen: (0203) 283-2640 oder www.stadtmuseum-duisburg.de.

 

Lehmbruck Museum: „Pay what you want“ und Führung „Eine Stunde bei den Wurms“ (4. August, 15 Uhr) 

Duisburg, 31. Juli 2017 - Am Freitag, 4. August, gilt wieder „Pay what you want“ im Lehmbruck Museum! Um 15 Uhr lädt Claudia Thümler zu einer „Stunde bei den Wurms“ ein.


Jeden ersten Freitag im Monat gilt: Legen Sie Ihren Eintritt selbst fest! Kunstvermittlerin Claudia Thümler führt durch die aktuelle Sonderausstellung „Erwin Wurm“. 

„Vor mir ist nichts sicher“, sagt Erwin Wurm. Wie man sich im Lehmbruck Museum überzeugen kann, gilt dies auch für Statussymbole. Der knallrote Sportwagen in der Glashalle entspricht überhaupt nicht der Vorstellung eines schnittigen Flitzers. Das Auto ist hochgradig adipös, der auf Hochglanz polierte Lack wölbt sich über die Fettpolster.

Komisch und zugleich hilflos erscheint auch der Künstler in der Skulptur The Artist who Swallowed the World, unter dessen kugelrunden Bauch sich ein ganzer Kosmos philosophischer Weltanschauungen befindet. Die Werkkomplexe Land der Berge und Vaterland sind Neuproduktionen von Erwin Wurm. In den Dreiecksräumen ist der Besucher mit einer Tapete konfrontiert, bei der von allen Seiten der Künstler auf ihn herabschaut. Vor dieser Kulisse stehen die legendären Drinking Sculptures, die unter besonderer Anleitung benutzt werden dürfen.

Teilnahme: Pay What You Want! Jeden ersten Freitag im Monat gilt: Legen Sie Ihren Eintritt selbst fest. Öffnungszeiten am Freitag: 12 bis 17 Uhr.

 

Museum DKM – Newsletter

Duiusburg, 31. Juli 2017 - Freitagsführung im Museum DKM
Freitag, den 04. August, um 16 Uhr
Wie jeden ersten Freitag im Monat ist das Museum DKM am 04. August von 12 bis 18 Uhr geöffnet und lädt um 16 Uhr zu einer 60-minütigen Führung ein. Der Schwerpunkt der Führung liegt auf dem Ruhrgebiet als Inspirationsquelle sowie als Arbeits- und Lebensumfeld am Beispiel von Künstlern aus der Sammlung DKM. Passend dazu erinnert die aktuelle Sonderausstellung Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren. 70 Jahre junger westen an die Bedeutung des gleichnamigen Recklinghäuser Kunstpreises und beleuchtet ausschnitthaft die Entwicklung zeitgenössischer Kunst im Ruhrgebiet.
Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0
Preis: 6 EUR (zzgl. Eintrittspreis) | Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR

Begleitprogramm zur Ausstellung Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren.
70 Jahre
junger westen

Bis zum 24. September bieten sich Besuchern des Museum DKM noch zwei Gelegenheiten, die Ausstellung in Begleitung eines der beteiligten Künstler zu besichtigen. Die Preisträger Otto Boll und Michel Sauer werden jeweils an einem Samstagnachmittag selbst über ihr Werk sprechen.

Künstlerführung mit Otto Boll
Samstag, den 02. September, um 15 Uhr
Der Hermanns-Schüler Otto Boll (*1952) erhielt 1981 den Recklinghäuser Kunstpreis für Bildhauerei. In der Sonderausstellung werden neben Skulpturen auch Zeichnungen Otto Bolls präsentiert und den Werken Ernst Hermanns gegenübergestellt.
Seine Schwebende Skulptur von 1980 ist fester Bestandteil der Dauerausstellung im Museum DKM, entzieht sich jedoch durch ihre unscheinbare Präsentation der Wahrnehmung zahlreicher Besucher.
Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0
Die Führung ist kostenfrei in Verbindung mit einer Eintrittskarte.
Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR

Künstlerführung mit Michel Sauer
Samstag, den 16. September, um 15 Uhr
Michel Sauer (*1949) wurde 1972 Preisträger in der einmaligen Kategorie "Politische und gesellschaftliche Karikaturen". Unabhängig davon arbeitet er hauptsächlich als Zeichner und Plastiker.
Seine Skulpturen erinnern an im kollektiven Gedächtnis verankerte Grundformen von Gegenständen des Alltagsgebrauchs, wie Öfen oder Körbe. Die im Museum DKM ausgestellten Arbeiten umfassen 20 Jahre Schaffenszeit des Künstlers. 
Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0
Die Führung ist kostenfrei in Verbindung mit einer Eintrittskarte.
Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR
Anlässlich des 70-jährigen Gründungsjubiläums der Künstlergruppe junger westen erinnern sieben RuhrKunstMuseen von Februar 2017 bis April 2018 in einer städteübergreifenden Ausstellungsreihe an das Wirken dieser Künstler.
Der Bildhauer Ernst Hermanns (1914–2000) war Gründungsmitglied der Künstlergruppe und 1951 Preisträger des gleichnamigen Recklinghäuser Kunstpreises. Im Museum DKM wird das Werk des Bildhauers Ernst Hermanns in Beziehung zu
Arbeiten weiterer Preisträger aus sieben Jahrzehnten, wie Emil Cimiotti, Michel Sauer, Otto Boll, Stefan Kern, Ullrich Genth/Heike Mutter und Gereon Krebber, gesetzt.

Begleitprogramm zur Ausstellung TiefenZeit. TOM FECHT
Save the Date: Künstlergespräch mit Tom Fecht und Hubertus von Amelunxen

Samstag, den 18. November
Der Kunstwissenschaftler mit Schwerpunkt auf Geschichte und Theorie der Fotografie und Präsident der European Graduate School, Professor Hubertus von Amelunxen, wird am Samstag, den 18. November im Museum DKM auf Tom Fecht treffen,
um mit ihm über seine Kunst zu sprechen.
Die großformatigen Fotoserien von Tom Fecht (*1952) können noch bis zum 03. Dezember im Museum DKM Museum DKM bewundert werden. Fechts Arbeiten legen Phänomene offen, die unsichtbar hinter den Oberflächen von Himmel und Meer wirken und diese auf unwiederholbare Weise magisch gestalten. Minimale Wellenbewegungen und Blitze werden in ihren unerschöpflichen Mustern und fraktalen Brechungen sichtbar.
Zugleich erlauben sie, sich emotional von einer kaum mehr erfassbaren Weite ergreifen und überwältigen zu lassen.