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Mercator Matinéen 2019 - LehmbruckMuseum Ausstellungen 2019
 
- Lehmbruck Museum: Osterführungen „Schönheit“

Lehmbruck Museum: Osterführungen „Schönheit“
Montags ins Museum? Zu Ostern kein Problem! Das Lehmbruck Museum bietet nicht nur am Ostersonntag, sondern auch am Ostermontag, jeweils 11.30 Uhr, eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“ an. Außerdem lädt das CITY ATLIER am Sonntag, ab 14 Uhr unter dem Motto „Frühlingserwachen“ zum Mitmachen ein.  

Die Ausstellung „Schönheit“ ehrt den großen deutschen Bildhauer Wilhelm Lehmbruck, dessen Todestag sich am 25. März 2019 zum 100sten Mal jährte. Sein Werk tritt in Dialog mit dem französischen Meister der Moderne, Auguste Rodin. Die Jubiläumsausstellung richtet den Blick auf die die „Belle Epoque“, die „schöne Epoche“, in der Rodin und Lehmbruck groß geworden sind. An den Werken der Bildhauer Auguste Rodin (1840 – 1917) und Wilhelm Lehmbruck (1881 – 1919) schieden sich zu ihren Lebzeiten die Geister.

Wilhelm Lehmbruck, Betende, 1918, Foto: Frank Vinken

Heute zählen beide unbestreitbar zu den wichtigsten Protagonisten der Kunst des 20. Jahrhunderts und sind zu Vorbildern nachfolgender Künstlergenerationen geworden.  
Für die öffentlichen Führungen wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

Im CITY ATELIER begrüßt die Künstlerin Hiltrud Lewe mit farbigen Tuschearbeiten auf Leinwand den Frühling.
Die Teilnehmer*innen lernen, selbstständig Keilrahmen aufzuspannen. Danach werden die unbehandelten Leinwände mit Schichten von Aquarellfarbe bearbeitet. Der Workshop eignet sich für alle Altersgruppen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, zur Teilnahme reicht die Eintrittskarte ins Museum (9 €, erm. 5 €, Familienkarte 15 €). 

Malworkshops für Groß und Klein, Foto: Frank Vinken

Das MKM ist während der Osterfeiertage wie folgt geöffnet:
Karfreitag | 11.00 bis 18.00 Uhr Samstag | 11.00 bis 18.00 Uhr Ostersonntag | 11.00 bis 18.00 Uhr Ostermontag | 11.00 bis 18.00 Uhr.
Da das MKM dieses Jahr sein 20 jähriges Bestehen feiert, haben alle Besucherinnen und Besucher den kompletten April freien Eintritt ins gesamte Haus!  
Außerdem gibt es am Ostersonntag, 21. April 2019, um 15:00 Uhr eine kostenlose Besucher-Führung mit Einblicken in die aktuelle Wechselausstellung: Klaus Rinke. Die vierte Kraft und die Sammlung des Hauses mit Werken von Baselitz, Kiefer, Lüpertz und anderen Größen der deutschen Kunst seit den 50er-Jahren an.   Treffpunkt ist das Foyer des MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Philosophenweg 55, 47051 Duisburg - Innenhafen.  
Die Führung durch den Kunsthistoriker Jörg Mascherrek dauert eine Stunde.

- Öffnungszeiten im Museum DKM über die Osterfeiertage
- Lehmbruck Museum: Museumsspaß -  „Comic Club – Comics zeichnen“

Öffnungszeiten im Museum DKM über die Osterfeiertage

Duisburg, 16. April 2019 - Das Museum DKM ist an allen Osterfeiertagen, von Karfreitag, den 19. April, bis einschließlich Montag, den 22. April, von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Am Freitag, den 19. April sowie am Montag, den 22. April findet jeweils um 15 Uhr eine einstündige Führung statt. Die Künstlerin und Kunstvermittlerin Madalina Rotter stellt interessierten Besuchern ausgewählte Werke der dauerhaften Sammlungspräsentation und die Besonderheiten des privaten Hauses vor.

Anlässlich des 10-jährigen Geburtstags des Museum DKM ist seit Ende März auf der gesamten Wechselausstellungsfläche des Erdgeschoss und im Neubau erneut die Erstpräsentation originalgetreu nachgebildet zu sehen. Zur Eröffnung Anfang des Jahres 2009 wurden Künstler ausgewählt, die lange mit der Sammlung verbunden sind und eine sehr wichtige Position in ihr einnehmen, darunter Claudia Terstappen, Yuji Takeoka, Erwin Wortelkamp, Raimund van Well, Manfred Vogel, Ernst Hermanns, Hannes Vogel und Patrick Hamilton.
Die Dauerausstellung präsentiert unter dem Titel Linien stiller Schönheit einen spannenden Dialog von zeitgenössischer und alter Kunst. Werke renommierter Künstler wie Ulrich Erben, Richard Serra oder Richard Long treten mit bis zu 5.000 Jahre alten Artefakten aus Südostasien, dem Iran und Alt-Ägypten in Beziehung.

 

Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, das Osterwochenende bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe zu genießen.  

Anmeldung für die Führungen unter Tel.: 0203. 93 555 47 0

Die Teilnahme an einer Führung kostet 6 EUR zuzüglich Eintritt.

Eintritt: Erwachsene 12 EUR | Ermäßigt 6 EUR 

Öffnungszeiten während der Ostertage:

Karfreitag,                    19. April 2015, 12–18 Uhr

Samstag,                     20. April 2015, 12–18 Uhr

Ostersonntag,              21. April 2015, 12–18 Uhr

Ostermontag,               22. April 2015, 12–18 Uhr

Patrick Hamilton: Escape to Paradise, 2004 Foto: Achim Kukulies, Düsseldorf


Lehmbruck Museum: Museumsspaß -  „Comic Club – Comics zeichnen“

Unter Anleitung der Illustratorin Silvia Dierkes können Kids von 6 bis 12 Jahren in der zweiten Osterferienwoche, vom 22. April bis 26. April, jeweils 10 bis 14 Uhr, im Rahmen eines Workshops im Lehmbruck Museum an eigenen Comics arbeiten.

 

Batman, Spiderman, Wonder Woman – sie alle sind „Klassiker“ im Comicuniversum und fast jedem ein Begriff. Mit Cleverness und Superkräften haben sie nicht nur einmal die Welt gerettet. Bei dem Workshop „Comic Club“ können die teilnehmenden Kids ihre ganz eigenen Helden kreieren und ihnen Kräfte verleihen. Mit einer passenden Geschichte und etwas malerischem Geschick hauchen die Kinder ihren Figuren Leben ein – und vielleicht sind es schon bald ihre Figuren, die jeder kennt…

 

Der Workshop im Überblick: 

22. bis 26. April, 10 bis 14 Uhr im CITY ATELIER
Comic Club – Comics zeichnen - mit Silvia Dierkes, für Kids von 6 bis 12 Jahren

Kosten: 50 EUR pro Kurs und Teilnehmer*in, Anmeldung unter 0203 / 283 2195 oder unter: kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de


Silvia Dierkes, Comic Club, Foto: Künstlerin


 

- DAS CITY ATELIER „Copy Shop – Paketbandtransfer“ mit Friederike Huft
-  Museumsspaß: „Flower Power – Die Kraft der
- „Mitreden“ im Lehmbruck Museum

DAS CITY ATELIER „Copy Shop – Paketbandtransfer“ mit Friederike Huft
„Paketbandtransfer“? Was ungewöhnlich klingt, wird im CITY ATELIER zur Kunst: Zusammen mit Friederike Huft kreieren die Teilnehmer*innen des Workshops „Copy Shop“ im Lehmbruck Museum am 14. April, 14 Uhr, tolle Kunstwerke.  
 Dass Paketband nicht nur beim Einpacken von Geschenken oder Postsendungen Verwendung finden kann, wird im Workshop „Copy Shop – Paketbandtransfer“ bewiesen.
Zusammen mit Friederike Huft erkunden die Teilnehmer*innen die geheimen und künstlerischen Qualitäten des Paketbandes. Mit Hilfe einer besonderen Technik lassen sich Bilder, Grafiken und Schriften aus Magazinen oder Büchern übertragen. Collageartig werden sie dann zu neuen Kompositionen zusammengefügt. Die Veranstaltung findet im Freien statt, die Plätze sind begrenzt. Die Teilnahme am Workshop ist im Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) inbegriffen.

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum
„Mitreden“ ist eine Veranstaltungsreihe, bei der die Teilnehmer*innen mit anderen Menschen in Kontakt kommen und so Erfahrungen austauschen und Sprachkenntnisse verbessern können. Der nächste Termin ist am Samstag, 20. April, 15 Uhr. Am Sonntag, den 21. April, 11.30 Uhr, findet im Lehmbruck Museum die nächste öffentliche Sonntagsführung durch die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“ statt.  
Auch während der Osterfeiertage sind alle Interessierten wieder zum „Mitreden“ im Lehmbruck Museum eingeladen. Zusammen mit Moderator*innen können Menschen aller Altersstufen und jeglicher Herkunft an einem Gespräch teilnehmen, in dem sie über alle möglichen Themen sprechen können. Man kann Geschichten von früher erzählen, über Probleme berichten, oder Erfahrungen mitteilen. Durch den Austausch untereinander lernt man nicht nur vom Gegenüber, durch die praktische Anwendung werden darüber hinaus auch die Sprachkenntnisse verbessert. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist frei.  
Bei der öffentlichen Sonntagsführung zeigen Sabine Bazan und Glenda Mense, was es mit der Schönheit in der Skulptur um 1900 auf sich hat.
Die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“ präsentiert zahlreiche Skulpturen bedeutender Künstler*innen, allen voran Wilhelm Lehmbruck und Auguste Rodin. In der Führung wird anhand bedeutender Exponate gezeigt, wie sich der Schönheitsbegriff in der Skulptur um die Jahrhundertwende von klassizistischen Idealen abwandte und zu einer gefühlsbetonten, realistischeren Darstellung gelangte.  Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.


Lehmbruck Museum: Museumsspaß - „Flower Power – Die Kraft der Farben“
Die Osterferien stehen vor der Tür und damit auch die Museumsspaß-Kurse im Lehmbruck Museum: Beim Workshop „Flower Power“, vom 15. bis zum 19. April, jeweils von 10 bis 14 Uhr, zeigt Madalina Rotter, wie man mit kräftigen Farben ausdrucksstarke Werke anfertigt. In der zweiten Ferienwoche, vom 22. bis zum 26. April, fertigt Silvia Dierkes mit den Museumsspaß-Teilnehmer*innen eigene Comics an.

Bei dem Workshop „Flower Power – Die Kraft der Farben“ erkunden Kids von 8 bis 12 Jahren, was man mit Pinseln und Pigmenten alles machen kann. Mit den unterschiedlichen Materialien können die Ferienkinder Neues ausprobieren und eigene Ideen verwirklichen – ganz egal ob mit einem tollen Frühlingsmotiv oder einem ganz abstrakten Gemälde. Der Workshop „Comic Club“ widmet sich, wie es der Name schon sagt, dem Comiczeichnen. Kinder von 6 bis 12 Jahren kreieren dabei eigene Geschichten und ganz individuelle Superhelden. Bei dem Workshop werden sie Schritt für Schritt von der Designerin Silvia Dierkes unterstützt.

 Die Workshops im Überblick: 

15. bis 19. April, 10 bis 14 Uhr im CITY ATELIER

Power Flower – Die Kraft der Farben

Mit Madalina Rotter, für Kinder von 8  bis 12 Jahren

 

22. bis 26. April, 10 bis 14 Uhr im CITY ATELIER
Comic Club – Comics zeichnen
Mit Silvia Dierkes, für Kids von 6 bis 12 Jahren  

Kosten: 50 EUR pro Kurs und Teilnehmer*in, Anmeldung unter 0203 / 283 2195 oder unter: kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de  

Der Museumsspaß wird mit Mitteln der Peter Klöckner-Stiftung veranstaltet.

 

 

- 7. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker
- Sonaten mit Saleem Ashkar

- Schiffsparade eröffnet KulturKanal-Saison 2019

7. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker
„Zwischen Wachen und Träumen“: Im 7. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker streifen Ingeborg Danz und Michael Gees durch nächtlich geprägte Liedkompositionen

Duisburg, 10. April 2019 - Die Nacht ist Künstlern seit jeher eine reiche Quelle der Inspiration. Vor allem die Komponisten der Romantik wussten, dass Mondlicht und Finsternis, Seelenfrieden und Albtraum oft erschreckend nahe beieinander liegen. Diesen Grat erkunden die Sängerin Ingeborg Danz (Alt, Foto) und der Pianist Michael Gees jetzt im 7. Kammerkonzert in der Philharmonie Mercatorhalle. Unter dem Titel „Zwischen Wachen und Träumen“ unternehmen die Künstler am So. 14. April (19 Uhr) einen atmosphärisch dichten Streifzug durch Kunstlieder, die sich mit den Stunden zwischen Sonnenuntergang und -aufgang befassen.

Robert Schumanns Mondnacht aus dem berühmten Eichendorff-Zyklus darf dabei ebenso wenig fehlen wie Die Nacht von Richard Strauss sowie Nacht- und Wiegenlieder von Franz Schubert und Johannes Brahms. Den Romantikern zur Seite treten Renaissance-Lieder von John Dowland und barocke Gesänge von Johann Sebastian Bach.

Ingeborg Danz, geboren in Witten an der Ruhr, springt an diesem Abend für die erkrankte Anna Lucia Richter ein. Die Altistin ist dem Duisburger Konzertpublikum gut bekannt: 2011 sang sie hier das Altsolo in der 2. Sinfonie von Gustav Mahler, 2012 wirkte sie an Max Bruchs Vertonung von Schillers Lied von der Glocke mit. Obwohl sie bereits an verschiedenen Opernhäusern gastierte, liegt der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Tätigkeit im Bereich des Konzert- und Liedgesangs.

Der vielseitig begabte Michael Gees erspielte sich als Liedpianist internationalen Ruf und konzertiert heute weltweit. In Duisburg hat er diese Qualitäten bereits an der Seite des Tenors Christoph Prégardien bewiesen. Mit ihm gewann er auch den MIDEM Classical Award für eine Einspielung von Franz Schuberts Die schöne Müllerin. Seiner Freude an der Improvisation lässt er in der Reihe der Konzertmeditationen (KOMED) freien Lauf.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

„Neue Wege“: Saleem Ashkar setzt seinen viel beachteten Beethoven-Zyklus im Lehmbruck Museum mit Sonaten aus der Zeit um 1800 fort

Einen Beethoven-Zyklus zu spielen, nannte der Pianist Saleem Ashkar in einem Interview „ein außergewöhnliches Ereignis, jedes Mal neu, bereichernd und erschöpfend zugleich.“ Dieser intellektuellen und emotionalen Herausforderung stellt sich der israelisch-palästinensische Künstler erneut, wenn er den im November 2017 im Duisburger Lehmbruck Museum begonnenen Beethoven-Zyklus am Mittwoch, 17. April (20 Uhr) an gleichem Ort fortsetzt. Diesmal stehen vier Klaviersonaten auf dem Programm, die alle um das Jahr 1800 entstanden.

Ashkar mit Bechstein-Fluegel © Liudmila Jeremies

Ashkar beginnt das siebte Konzert der Reihe mit der frühen
Sonate Nr. 5 c-Moll op. 10/1, die von urwüchsiger Kraft bis hin zur Raserei lebt, aber auch tiefe Empfindsamkeit atmet. Im klaren Kontrast dazu steht die Sonate Nr. 16 G-Dur op. 31/1, das erste Werk, mit dem Beethoven „neue Wege“ zu gehen gedachte. Es zeichnet sich durch harmonische Erweiterungen sowie formale Experimentierlust aus. So ist etwa der 2. Satz in seiner Ornamentik und mit zahlreichen Kadenzformeln außerordentlich lang geraten. Die Sonate Nr. 11 B-Dur op. 22 hingegen steht noch im Gefolge von Haydn und Mozart. Sie wirkt heiter und leichtfüßig, kennt aber auch meditative Gelassenheit sowie im 3. Satz den starken Gegensatz zwischen Menuett und Trio.

Zum Abschluss spielt Saleem Ashkar die Sonate Nr. 15 D-Dur op. 28, die den Beiname Pastorale trägt. Die Bezeichnung ist der Hamburger Druckausgabe zu entnehmen, stammt aber nicht vom Komponisten. Gleichwohl weist das Werk idyllische Momente auf und eine heiter bewegte, ländliche Atmosphäre wie in der 6. Sinfonie, der berühmteren Pastorale. Doch Beethoven verschattet in der Sonate oft die gute Stimmung, etwa im verhaltenen Trauermarsch des 2. Satzes.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de



Schiffsparade eröffnet KulturKanal-Saison 2019
"Leinen los" heißt es am 28. April, wenn der Regionalverband Ruhr (RVR) mit einer großen Schiffsparade das KulturKanal-Jahr 2019 eröffnet. Über 60 Schiffe, Motorsport- und Ruderboote formieren sich um 14 Uhr zur Parade am Gelsenkirchener Nordsternpark. Die Schiffstour auf dem Rhein-Herne-Kanal führt dann über Bottrop bis nach Oberhausen zum Kaisergarten. Dort wird der Konvoi um 16 Uhr mit Musik und einem Abschlussfest empfangen.
Im vergangenen Jahr säumten zur Parade mehr als 25.000 Menschen die Ufer. Aus Anlass der Schiffsparade veranstaltet die Stadtmarketing Gesellschaft Gelsenkirchen von 11 bis 17 Uhr ein Familienfest im Nordsternpark ein. Geboten werden kostenlose Kinderattraktionen, Walkact Wicke (bis 13 Uhr), Live-Musik sowie Mitmachaktionen und Infos rund um die Themen Kanal, Wasser und Ruhrgebiet.
Auch der Bergbaustollen im Park ist geöffnet, und der Nordsternturm mit Museum und Besucherterrasse bietet reduzierte Eintrittspreise. Das NRW-Laborschiff Max Prüss kann besichtigt werden, bevor es sich in die Parade einreiht. Für das Kulturschiff Herne ab Herne und Gelsenkirchen sowie die MS-Heisingen ab Oberhausen und Essen gibt es noch wenige Resttickets. Auf beiden Schiffen wird ein Unterhaltungsprogramm geboten.
Tickets können unter www.reservix.de bestellt werden. Zudem können sich die Besucher auf weitere Veranstaltungen und Radtouren in Duisburg, Oberhausen, Bottrop, Herne, Recklinghausen und Waltrop freuen. In diesem Jahr ist die 6. Schiffsparade wieder Teil des KanalErwachens, das sich über die kompletten 70 Kilometer des KulturKanals von Duisburg bis Datteln erstreckt.
Dazu gehören u.a. das Familienfest der Marina Oberhausen und das Fest des LWL-Industriemuseums Schiffshebewerk Henrichenburg. Wer den Rhein-Herne-Kanal nicht vom Schiff aus erfahren will, nimmt das Fahrrad und begibt sich auf eine der geführten Touren, die im Rahmen des KanalErwachens stattfinden.
Der KulturKanal wurde als Beitrag zur Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 gegründet. Projektträger ist seit 2012 der RVR in enger Kooperation mit den zehn Anrainerkommunen des Rhein-Herne-Kanals Duisburg, Oberhausen, Bottrop, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Recklinghausen, Castrop-Rauxel, Waltrop, Datteln sowie den Partnern Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Duisburg-Meiderich, Ruhr Tourismus GmbH, Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club NRW und Emschergenossenschaft/Lippeverband. idr

- Museumsspaß „Flower Power – Die Kraft der Farben“
- Lehmbruck Museum: Führungen am Wochenende: „Lehmbruck-Box“

Museumsspaß „Flower Power – Die Kraft der Farben“
Duisburg, 9. April 2019 - Bei dem Ferienworkshop „Flower Power“, können Kids von 8 bis 12 Jahren zusammen mit Madalina Rotter im Lehmbruck Museum die Kraft der Farben erkunden. Der Workshop geht vom 15. bis zum 19. April, jeweils von 10 bis 14 Uhr.

Passend zum Frühling und dem bunten Farbenkleid der Natur findet im Lehmbruck Museum ein Workshop statt, in dem das Spiel mit Farben im Vordergrund steht: Unter Anleitung der Duisburger Künstlerin Madalina Rotter können die Ferienkinder mit Pigmenten und Pinseln herumexperimentieren und ihrer guten Laune Ausdruck verleihen. So entsteht nicht nur ein farbenfrohes selbstgestaltetes Kunstwerk, es stellen sich auch garantiert Frühlingsgefühle ein.

Der Workshop im Überblick: 

15. bis 19. April von 10 bis 14 Uhr im CITY ATELIER

Power Flower – Die Kraft der Farben

Mit Madalina Rotter, für Kinder von 8  bis 12 Jahren. 

Kosten: 50 EUR pro Kurs und Teilnehmer*in, Anmeldung unter 0203 / 283 2195 oder unter: kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de  

Der Museumsspaß wird mit Mitteln der Peter Klöckner-Stiftung veranstaltet.

Museumsspaß, Flower Power, Foto: Museum

Lehmbruck Museum: Führungen am Wochenende: „Lehmbruck-Box“
Am 14. April, 11.30 Uhr, führt Tom Koesel erstmals mit der Lehmbruck-Box und speziellem Equipment für Menschen mit Seheinschränkungen durch das Lehmbruck Museum. Parallel dazu findet eine öffentliche Sonntagsführung mit Dominik Olbrisch durch die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“ statt.  
Mit der „Lehmbruck-Box“ erweitert das Museum sein Angebot für Menschen mit Seheinschränkungen. In einem speziell designten Wagen – der Box – befinden sich zahlreiche Skulpturen in Miniaturformat, die mittels 3D-Drucker extra für die Führung angefertigt wurden. Mit ihnen lassen sich die ausgestellten Werke durch Ertasten neu wahrnehmen.
Durch Materialproben aus der Gießerei, Gussmodellen und akustischen Eindrücken wird die Führung zu einem taktilen und auditiven Erlebnis. Die Teilnehmer*innen der Führung werden von Tom Koesel begleitet, der selbst als Künstler tätig ist und schon seit längerer Zeit Führungen für Menschen mit Seheinschränkungen im Lehmbruck Museum anbietet. Parallel dazu gibt Kunstvermittler Dominik Olbrisch bei seiner Führung einen Einblick in die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“.

Mit den Skulpturen Wilhelm Lehmbrucks und Auguste Rodins spürt die Werkschau den sich ändernden Schönheitsidealen der Skulptur um 1900 nach. Ergänzt wird die Ausstellung durch Arbeiten anderer bedeutender Bildhauerpersönlichkeiten wie Alexander Archipenko, Camille Claudel oder Reinhold Begas.    
Für beide Führungen wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

Tastführung im Lehmbruck Museum, Foto: Museum

Bühnenbereich im Theater der Stadt Duisburg unter Wasser
Akzente-Veranstatungen abgesagt

16:00 Uhr: Letztes update zum Wasserschaden im Theater Duisburg

Durch den massiven Wasserschaden im Theater Duisburg können leider die beiden Vorstellungen „Die Welt im Rücken“  des Burgtheaters am Freitag, 5. April, und Samstag, 6. April, im Großen Haus des Theaters Duisburg nicht stattfinden. 

Die Karten können bis zum Ende der Spielzeit (also Mitte Juli) erstattet werden. Die Kundinnen und Kunden werden gebeten, sich an die Stelle wenden, bei der sie die Karten gekauft haben. Die  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Theaterkasse werden die Abonnenten kontaktieren, das heißt, diese müssen nicht selbst tätig werden.  

Das Profilekonzert am Sonntag, 7. April, um 11 Uhr im Opernfoyer und „1968“ am Sonntag, 7. April, um 19.30 Uhr im Foyer III finden statt.  

In der nächsten Woche wird mitgeteilt, ob im Opernfoyer und im Foyer III die anstehenden Vorstellungen stattfinden können.

15:00 Uhr: Update zum Wasserschaden im Theater Duisburg  
Die Feuerwehr hat aktuell ihre Arbeiten abgeschlossen. Der Großteil des Wassers konnte aus dem Theater abgepumpt werden. Die Brandwachen werden durch die Firma Octeo gestellt. Nach wie vor ist der Zutritt zum Theater untersagt.

14:30
Uhr: Update zum Wasserschaden im Theater Duisburg   Oberbürgermeister Sören Link und Kulturdezernent Thomas Krützberg danken nach dem ersten Schock zunächst der Feuerwehr, den Kolleginnen und Kollegen vom Immobilienmanagement und den Beschäftigten des Theaters. Sie sind sich einig:

"Es gibt Momente, in denen es wirklich schwer fällt, die richtigen Worte zu finden. Das Akzente-Team hat in diesem Jahr für ein sensationelles Festival gesorgt. Nun ist alles überschattet von dem riesigen Schaden, den das Theater heute erleiden musste. Man mag sich kaum vorstellen, wie groß das Ausmaß der Verwüstung ist. Alle Beteiligten werden mit voller Kraft daran arbeiten, das Theater so schnell es geht wieder spielbereit zu machen. Wir hoffen auf das Verständnis aller Kulturinteressierten, dass wir im Moment nicht absehen können, wann hier der Vorhang wieder aufgeht."
Oberbürgermeister Sören Link und Kulturdezernent Thomas Krützberg danken nach dem ersten Schock zunächst der Feuerwehr, den Kolleginnen und Kollegen vom Immobilienmanagement und den Beschäftigten des Theaters.
Sie sind sich einig: "Es gibt Momente, in denen es wirklich schwer fällt, die richtigen Worte zu finden. Das Akzente-Team hat in diesem Jahr für ein sensationelles Festival gesorgt. Nun ist alles überschattet von dem riesigen Schaden, den das Theater heute erleiden musste. Man mag sich kaum vorstellen, wie groß das Ausmaß der Verwüstung ist. Alle Beteiligten werden mit voller Kraft daran arbeiten, das Theater so schnell es geht wieder spielbereit zu machen. Wir hoffen auf das Verständnis aller Kulturinteressierten, dass wir im Moment nicht absehen können, wann hier der Vorhang wieder aufgeht."

12:00 Uhr: 1. Update zum Wasserschaden im Theater Duisburg
 
Mittlerweile gibt es erste Informationen zum Wasserschaden im Theater der Stadt Duisburg. Der Schaden entstand im Rahmen von Wartungsarbeiten an der Sprinkleranlage, die seit drei Jahren wöchentlich durch eine externe Fachfirma durchgeführt werden.
Um 7:04 löste die Anlage aus. Der Firma gelang es nicht mehr, den Automatismus zu stoppen und 80.000 Liter Wasser fluteten das Theater. Betroffen sind weite Teile des Theaters, unter anderem der Bühnenbereich, die Unterbühne und die technischen Aufzüge. Besonders kritisch ist, dass auch die Leitungsschächte voller Wasser stehen.  
Die genaue Schadensaufnahme dauert an und wird sich über Wochen hinziehen. Sachverständige und eine Bautrocknungsfirma haben die Arbeit aufgenommen. Die Feuerwehr ist damit beschäftigt, die Wassermassen abzupumpen.  
Aus Sicherheitsgründen musste die Haustechnik vom Netz genommen werden. Dies betrifft auch die Brandmeldeanlage. Damit die Sicherheit vor Ort trotzdem gewährleistet ist, stellt die Feuerwehr Brandwachen.  
Konkrete Aussagen zum Ausmaß des Schadens oder zur konkreten Schadensursache gibt es derzeit nicht. Auch kann niemand derzeit sagen, wann das Theater wieder bespielbar sein wird.

 
Duisburg, 5. April 2019 - Im Theater der Stadt Duisburg ist es heute morgen (5. April) gegen 7.15 Uhr zu einem massiven Wassereinbruch an der Sprenkleranlage gekommen. 80.000 Liter Wasser fluteten das Theater und haben vor allem den Bühnenbereich unter Wasser gesetzt.  
Der Schaden wird derzeit aufgenommen und kann im Moment noch nicht beziffert werden. Fest steht jedoch, dass das Theater auf im Moment noch nicht absehbare Zeit nicht bespielbar sein wird.  Die Akzente Vorstellungen müssen ausfallen. Im Rahmen unser für heute geplanten Pressekonferenz zur Akzente-Bilanz wird Kulturdezernent Thomas Krützberg darüber informieren, wie bereits gekaufte Karten zurück gegeben werden können.  










Fotos mit Datum Stadt Duisburg

- Frank Schätzing zu Gast im MKM
- Lehmbruck Museum: Lehmbruck Lectures
- DAS CITY ATELIER „Hau rein! -Holzwerkstatt“ mit Roger Löcherbach

Frank Schätzing zu Gast im MKM
Duisburg, 3. April 2019 - Frank Schätzing (*1957 in Köln) gehört zu den meistgelesenen Autoren Deutschlands und ist Dauergast auf Rang 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Mit Büchern wie „Tod und Teufel“, „Die Tyrannei des Schmetterlings“ und allen voran dem millionenfach verkauften Titel „Der Schwarm“ hat er sich ein weltweites Publikum erschrieben.

Vom Kölner Dom als Krimi-Plot über unheimliche Phänomene in den Weltmeeren bis zur künstlichen Intelligenz ist Schätzing thematisch breit aufgestellt und mischt akribisch recherchierte Fakten mit Fiktion. Wie kommt der Autor zu seinen Themen? Wie recherchiert er für einen Roman? Wie hält er Erfolg und Kritik stand? Welcher bildende Künstler beeindruckt ihn am meisten? Und warum sollten Männer unbedingt kochen können?

Diese und weitere Fragen diskutiert MKM-Direktor Walter Smerling im Einzelgespräch mit Frank Schätzing. Informationen für Besucher des MKM: Teilnahme: 10,- € inkl. Eintritt ins MKM (Besuch der Ausstellungsräume nur vor Veranstaltungsbeginn möglich) Anmeldung: office@museum-kueppersmuehle.de oder 0203 3019 48 -11 (Mi-So)


MKM: Kostenlose Sonntagsführung
Am Sonntag, 7. April 2019, bietet das MKM um 15:00 Uhr eine kostenlose Besucher-Führung mit Einblicken in die aktuelle Wechselausstellung: Klaus Rinke. Die vierte Kraft und die Sammlung des Hauses mit Werken von Baselitz, Kiefer, Lüpertz und anderen Größen der deutschen Kunst seit den 50er-Jahren an. Da das MKM dieses Jahr 20 jähriges Bestehen feiert, haben alle Besucherinnen und Besucher den kompletten April freien Eintritt ins gesamte Haus!  
Treffpunkt ist das Foyer des MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Philosophenweg 55, 47051 Duisburg - Innenhafen. Die Führung durch die Kunsthistorikerin Suria Kassimi dauert eine Stunde.

Lehmbruck Museum: Lehmbruck Lectures – Anschauung und Komplexität. Zum Werk und Werkstoff Wilhelm Lehmbrucks während der Pariser Jahre Am 11. April, 18 Uhr, hält Dr. Mario von Lüttichau im Lehmbruck Museum den ersten Vortrag im Rahmen der Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“. In der Lehmbruck Lecture wird Materialität und Werk Wilhelm Lehmbrucks während seiner Pariser Jahre in den Mittelpunkt gerückt.  

Mit Skulpturen wie der „Knienden“, der „Großen Sinnenden“ oder dem „Emporsteigenden Jüngling“ hat Wilhelm Lehmbruck in seiner Pariser Zeit von 1910 bis 1914 mehrere seiner Hauptwerke geschaffen. Die Ästhetik, die Lehmbrucks Arbeiten bis an sein Lebensende bestimmen sollte, wird in den Werken dieser Zeit offenkundig.
Der Kunsthistoriker und Lehmbruck-Experte Dr. Mario von Lüttichau, wird in seinem Vortrag nicht nur exemplarisch auf einzelne Werke Lehmbrucks eingehen, sondern auch den Werkstoff der Skulpturen näher beleuchten.  
Dr. Mario von Lüttichau ist als Kurator und Kunstberater tätig. Er arbeitete 26 Jahre am Folkwang Museum in Essen und war dort als Kustos für die Werke vom 18. bis zum 21. Jahrhundert zuständig. Darüber hinaus arbeitete er als Kunstberater für die Sparkasse Essen und hatte einen Lehrauftrag am kunsthistorischen Institut der Universität Bonn. Seit 2017 arbeitet er als Experte für das Kunsthaus Lempertz.   Eintritt: 5 EUR  

Wilhelm Lehmbruck, Große Sinnende, 1913, Foto: Jürgen Diemer

 

DAS CITY ATELIER „Hau rein! -Holzwerkstatt“ mit Roger Löcherbach

Im Rahmen des CITY ATELIERS im Lehmbruck Museum zeigt der Künstler Roger Löcherbach in einem Workshop am 7. April, 14 Uhr, wie man aus großen Holzelementen einzigartige Skulpturen anfertigt.   Dieser Workshop ist nichts für Zartbesaitete. Zusammen mit dem Künstler Roger Löcherbach kreieren die Workshopteilnehmer*innen Holzskulpturen, die sie mit Sägen, Feilen und Farben anfertigen.
Das Besondere daran: Die Skulpturen bestehen aus einem einzigen Baumstamm, dessen individuelles Wachstum bei der Erschaffung der Figuren berücksichtigt werden muss. Jede Skulptur wird so zu einem echten Unikat.   
Roger Löcherbach ist seit 1998 freischaffender Künstler und vor allem in Essen und Duisburg tätig. Er hat an der Kunstakademie in Münster studiert und sein Examen in Bildhauerei bei Prof. Ansgar Nierhoff gemacht. Seine Werke sind auf zahlreichen öffentlichen Plätzen zu sehen und wurden vielfach in Gruppen- und Einzelausstellungen gezeigt, so zuletzt auch in der Ausstellung „Vor Ort 2018“ im Lehmbruck Museum.  
Die Veranstaltung findet draußen statt und die Plätze sind begrenzt. Die Teilnahme am Workshop ist im Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) inbegriffen.

Roger Löcherbach, Hau rein! - Holzwerkstatt, © Künstler, Foto: Künstler

20 Jahre MKM Museum Küppersmühle

Jubiläums-Aktionen zum Geburtstag von April bis September 2019
Duisburg, 2. April 2019 - 20 Jahre sind ein Grund zum Feiern! Wir lassen die 20 hochleben und öffnen unsere Türen für Nachbarn und neue Gäste, Duisburger und Besucher aus aller Welt, Kunstfreunde und alle, die es noch werden wollen.

Rückblick: im April 1999 hat das MKM erstmals seine Tore als Kunstmuseum geöffnet, in einem Industriebau der Jahrhundertwende, der bis in die 1970er Jahre als Mühlen- und Speichergebäude gedient hatte. Die Umgestaltung zum Museum haben die Basler Architekten Herzog & de Meuron übernommen, die aktuell auch den Erweiterungsbau des MKM realisieren. Die denkmalgeschützte Backstein-Fassade der historischen Küppersmühle, die alten Stahlsilos, aber auch der Name „Küppersmühle“ blieben erhalten und sind zu Markenzeichen des Museums geworden.

Verantwortlich für Konzeption, Organisation und Betrieb des MKM ist von Beginn an die Bonner Stiftung für Kunst und Kultur e.V. (www.stiftungkunst.de).

Neben großen Wechselausstellungen zeigt das MKM dauerhaft Werke der bedeutendsten deutschen Nachkriegskünstler aus der Sammlung Ströher, von K.O. Götz über Anselm Kiefer bis zu Gerhard Richter. Die erste Ausstellung „Malerwald“ von Jörg Immendorff öffnete am 18.4.1999.
Wichtige Ausstellungen der letzten 20 Jahre waren u.a.
- „ChinArt“ (2002),
- „Wonderlands“ (2003)
- „The New Ten“ (2004),
- „Gerhard Richter: Bilder aus privaten Sammlungen“ (2009),
- Olaf Metzel im Kulturhauptstadtjahr (2010),
- „Tony Cragg – Dinge im Kopf“ (2011),
- die Retrospektiven von Günther Uecker (2005),
- Stephan Balkenhol (2006),
- Peter Brüning (2007) oder
- K.O. Götz (2014),
- das städteübergreifende Projekt „China8“ (2015),
- die Hommage an Jannis Kounellis im Rahmen von „Kunst & Kohle“ (2018)
- das Förderprojekt „Jugend interpretiert Kunst“ (2000-2017).

Der 20. Geburtstag des Museums Küppersmühle soll mit den Besuchern gefeiert werden- Ein halbes Jahr lang wird es monatlich neue Aktionen geben:

April: 20 Tage freier Eintritt für alle! Zum Auftakt schenken wir allen Besuchern freien Eintritt in die Sammlung des MKM mit Werken von Georg Baselitz, K.O. Götz, Anselm Kiefer, Gerhard Richter, Günther Uecker & Co sowie in die aktuelle Ausstellung von Klaus Rinke. Aktions-Zeitraum: 3.4. – 28.4.(Mi-So / zu den regulären Öffnungszeiten)
Mai: Wir verschenken 20 Kunst-Kataloge An 20 Tagen im Mai erhält jeder 20. Besucher einen Gratis-Katalog, frei wählbar unter verschiedenen Titeln. Aktions-Zeitraum: 1.5. – 26.5. (Mi-So / zu den regulären Öffnungszeiten)

Juni: Freie Freitags-Führungen An den Freitagen im Juni heißt es um 17 Uhr: Freier Eintritt mit exklusiver Feierabend-Führung durch die Sammlung für bis zu 20 Personen. Die Plätze werden nach Anmeldung vergeben. Es gilt also: Wer zuerst mailt, ist dabei. Daten: Fr 7.6. / Fr 14.6. / Fr 21.6. / Fr 28.6. Anmeldung unter office@museum-kueppersmuehle.de. Bitte Wunschdatum angeben!

Juli: Kunst-Kaffee-Kuchen Was ist schöner als ein Tag im Museum? Ein Tag im Museum und anschließend ins Café, genau. 20 Tage lang schenken wir jedem 20. Besucher einen Gutschein für Kaffee & Kuchen im Küppersmühle Restaurant. Aktions-Zeitraum: 3.7. – 28.7. (Mi-So / zu den regulären Öffnungszeiten)

August: Kunstentdecker aufgepasst! 20 Tage lang können Kunst-Detektive (bis 12 Jahre) unser Museums-Rätsel lösen. An der Kasse gibt es dann bei richtiger Lösung ein kleines Geschenk. Aktions-Zeitraum: 7.8. – 1.9. (Mi-So / zu den regulären Öffnungszeiten)

September: 20 Jahreskarten frei Zum Finale verlosen wir exklusiv 20 Jahreskarten für das MKM. Die Karten gelten ab Oktober 2019 für jeweils eine Person. Weitere Informationen zur Verlosung werden noch bekanntgegeben.

Freitagsführung im Museum DKM

Das Museum DKM ist am Freitag, den 05. April von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Um 16 Uhr findet eine einstündige Führung statt, die Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Ausstellung gibt und Besonderheiten der privaten Sammlung vorstellt.

 

Anlässlich des zehnten Geburtstags des Museum DKM wird seit Ende März erneut die Ersteinrichtung präsentiert. 2009 wurden Künstler ausgewählt, die lange mit der Sammlung verbunden sind und eine sehr wichtige Position in ihr einnehmen, darunter Claudia Terstappen, Yuji Takeoka, Erwin Wortelkamp, Raimund van Well, Manfred Vogel, Ernst Hermanns, Hannes Vogel und Patrick Hamilton.

 

Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, die Woche bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen. Bis Ende April erhält jeder zehnte Besucher, der Eintritt zahlt, eine Jahreskarte, die für die Laufzeit von einem Jahr zum kostenfreien Eintritt in die Dauer- und Sonderausstellungen zu den regulären Öffnungszeiten berechtigt.

 

Erwin Wortelkamp, Orangen für Hans von Marées, 1996 - © Stiftung DKM | Foto: Werner J. Hannappel  

Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0 oder mail@museum-dkm.de

Die Teilnahme an der Führung kostet 6 EUR zuzüglich Eintritt. Eintritt: Erwachsene 12 EUR | Ermäßigt 6 EUR

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Am Wochenende gibt es im Lehmbruck Museum etwas für Augen und Ohren: Am Samstag, den 6. April, 15 Uhr, lädt die Kunstvermittlung zur einer neuen Ausgabe von „Mitreden“ ein. Am darauffolgenden Sonntag, 11.30 Uhr, findet eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“ statt.  
„Mitreden“ ist eine Veranstaltungsreihe, bei der sich Menschen verschiedenster Herkunft treffen und miteinander ins Gespräch kommen. Dabei können sie Geschichten erzählen, Erfahrungen austauschen und nebenher bei praktischer Anwendung ihre Deutschkenntnisse verbessern. Die Teilnehmenden werden dabei von Moderator*innen begleitet, die bei der Gesprächsführung helfen. Die Gespräche sind an kein bestimmtes Thema gebunden, die Teilnehmer*innen können selbst entscheiden, über was sie sprechen möchten. Die Teilnahme zu dieser Veranstaltung ist frei.  
Dass Wilhelm Lehmbruck und Auguste Rodin wahre Meister der Moderne waren, zeigen Sabine Bazan und Susanne Karow bei ihrer öffentlichen Sonntagsführung durch die Ausstellung „Schönheit“. In einem thematisch gesonderten Bereich fokussiert sich die Werkschau beispielsweise auf den Torso in der Skulptur der klassischen Moderne.
Neben Lehmbrucks „Weiblichen Torso“ wird mit Rodins „Schreitendem Mann“ eines der bekanntesten Werke des Bildhauers gezeigt, ist diese Skulptur doch zugleich Ausgangspunkt für den Torso als bildhauerische Gattung und damit von großer kunstgeschichtlicher Bedeutung. Dieses und viele weitere Exponate von Rodin, Lehmbruck, Claudel oder Arp illustrieren die Extraklasse der Künstler*innen.    
Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.



- Mercator-Ensemble: Heimat und Aufbruch
- CITY ATELIER „Meisterliche Radierungen” - Themenführung „Schönheit”

Heimat und Aufbruch: Das Mercator-Ensemble interpretiert im 4. Profile-Konzert Tänze aus aller Welt von Georges Bizet und Alexander Borodin bis Cole Porter und Jerry Bock  
Duisburg, 01. April 2019 - Das Mercator-Ensemble, 2008 aus den Reihen der Duisburger Philharmoniker und des WDR-Sinfonieorchesters gegründet, steht für schwungvolles Zusammenspiel und ein breites Repertoire.  In seiner aktuellen Besetzung mit zwei Violinen, Viola und Kontrabass bietet es einen Mix aus Klassik, Jazz und Folklore. Jetzt ist das Ensemble im 4. Profile-Konzert mit Tänzen aus aller Welt zu erleben (Sonntag, 7. April, 11 Uhr, Theater Duisburg, Opernfoyer).

Der musikalische Bogen spannt sich von Fritz Kreislers Altwiener Tanzweisen über Georges Bizets Habanera aus der Oper Carmen bis zum Tango por una cabeza von Carlos Gardel. Es spielen Matthias Bruns und Peter Bonk (Violine), Eva Maria Klose (Viola) sowie Hanno Fellermann (Kontrabass). Die Moderation übernimmt Lena Siep. „Heimat und Aufbruch – Tänze aus aller Welt“ ist das Programm überschrieben. Es entführt das Publikum in die Ballsäle von Wien bis New York.

Die ausgewählten Komponisten stehen einerseits für die Verwurzelung in musikalischen, teils folkloristischen Traditionen, zum anderen für den Blick über den Tellerrand. Antonin Dvoraks Slawischer Tanz Nr. 2 und Alexander Borodins  1. Polowetzer Tanz aus der Oper Fürst Igor haben den slawischen bzw. russischen Volkston im Blick. Der Amerikaner Cole Porter hingegen, einer der bedeutendsten Musical-Komponisten, der hier mit dem Welthit Begin the Beguine vorgestellt wird, nahm Impulse der europäischen Kunstmusik ebenso auf wie die Exotik lateinamerikanischer Rhythmen. Und Jerry Bock richtet mit If I were a rich man aus dem Musical Anatevka den Fokus auf ein jüdisches Schtetl.

Mercator-Ensemble - Copyright: Mischa Blank).

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.  Die Profile-Konzerte werden unterstützt durch die Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker e.V. 

Lokal Harmonie: Wie jetzt?! Wirklich wirklich?
Die Welt verändert sich immer schneller. Wir spüren, schon morgen wird unser Alltag ein anderer sein. Angst vor zukünftiger Entwicklung findet viele Anlässe. Eine gute Zeit für Utopien. So lauten Buchtitel auf den Bestsellerlisten gegenwärtig „21 Lektionen für das 21. Jahrhundert“, „Alles könnte anders sein“ oder „Jäger, Hirten, Kritiker: Eine Utopie für eine digitale Gesellschaft“.
Doch der Mensch störte in früheren Utopien. Er musste immer erst erzogen werden für die erdachten idealen Welten. Hat sich das geändert? Auf der Bühne sitzen drei Menschen. Hier ist eine frühe Utopie verwirklicht. Denn die Figuren machen, was der Erzähler will. Die drei Menschen sprechen miteinander.
Sie werden unterschiedliche Rollen annehmen. Sie suchen das Mögliche in den Utopien der Gegenwart. Sie streiten sich. Sie finden zueinander. Sie sind abhängig von ihrem Publikum. Ralf Koss - Foto Fritz Hemberger - macht sein Lese- und Hörstück „Wie jetzt?! Wirklich wirklich?“ zu einer Begegnung der Bestseller-Utopien mit der Duisburger Wirklichkeit. Denn auch Duisburger wissen, wie für die Zukunft gehandelt werden muss. Ihre Stimmen werden zum kommentierenden Chor.


„Wie jetzt?! Wirklich wirklich?“ erzählt von dem, was möglich und nötig ist. Es erzählt vom drohenden Scheitern und vom Mut, weiter zu machen.  
Wie jetzt?! Wirklich wirklich? Im Rahmen der 40. Duisburger Akzente UTOPIEN Sonntag, 6.April 2019, 16 Uhr Lokal Harmonie, Harmoniestr. 41, Duisburg-Ruhrort Eintritt frei, Hutveranstaltung   

 

 

CITY ATELIER „Meisterliche Radierungen” - Themenführung „Schönheit”
Am Freitag, den 5. April, legen die Besucher*innen des Lehmbruck Museum ihren Eintritt selbst fest. Aus diesem Anlass gibt es um 14 Uhr im CITY ATELIER einen neuen Workshop, in dem es um „Meisterliche Radierungen“ geht. Und um 15 Uhr führt Jörg Mascherrek durch die Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“.
Bei dem Workshop „Meisterliche Radierungen“ gehen die Teilnehmer*innen auf Tuchfühlung mit den Techniken Wilhelm Lehmbrucks. Obwohl dessen graphisches Werk sehr umfangreich ist, ist es weit weniger bekannt als seine Skulpturen. Lisa Seidel zeigt, wie man mit wenigen geritzten Linien in einer Zinkplatte markante Motive entwerfen und diese dann mittels Walzendruckpresse auf Papier bringen kann.
Passend dazu gibt Jörg Mascherrek eine Führung durch die jüngst eröffnete Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“. Dabei widmet er sich den bedeutendsten Bildhauer*innen des frühen zwanzigsten Jahrhunderts, allen voran Wilhelm Lehmbruck und Auguste Rodin. Mit Werken wie Lehmbrucks „Kniender“  oder Rodins „Schreitendem Mann“ zeigt die Ausstellung ikonische Skulpturen der klassischen Moderne.
Die Exponate können somit vielleicht etwas Licht hinter die alte Frage „Was ist schön?“ bringen. An diesem Tag gilt im Lehmbruck Museum „Pay What You Want!“ – Die Besucher*innen legen ihren Eintritt selbst fest.

- Lehmbruck Museum: Besuch der französischen Botschafterin
-
„Lehmbruck-Box“  zum 100. Todestag Wilhelm Lehmbrucks
- Lehmbruck Museum / Filmforum: Kinoabend „Auguste Rodin“

Lehmbruck Museum: Besuch der französischen Botschafterin
Die Französische Botschafterin Anne-Marie Descôtes ist die Schirmherrin einer der wichtigsten Ausstellungen der Bildhauerkunst der letzten Jahre im Lehmbruck Museum. Jetzt besuchte sie am Donnerstag 28. März, die Ausstellung, die unter dem Titel „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“ den 100. Todestag Wilhelm Lehmbrucks würdigt.  
Die Französische Botschafterin Anne-Marie Descôtes ist die Schirmherrin einer der wichtigsten Ausstellungen der Bildhauerkunst der letzten Jahre im Lehmbruck Museum. Jetzt besuchte sie am Donnerstag, 28. März, die Ausstellung, die unter dem Titel „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“ den 100. Todestag Wilhelm Lehmbrucks würdigt. In Begleitung des Bürgermeisters Volker Mosblech zeigte Museumsdirektorin Dr. Söke Dinkla der Botschafterin und der Generalkonsulin Berkeley-Christmann Meisterwerke der Ausstellung wie Rodins berühmten „Denker“, seine „Eva“ sowie die „Kniende“ und den „Sitzenden Jüngling“ von Lehmbruck.

  „Die Jubiläumsausstellung hätte ohne die wichtige Zusammenarbeit mit dem Pariser Musée Rodin so nicht realisiert werden können. Ich bin der Botschafterin für ihre Vermittlung und Kooperation sehr zu Dank verpflichtet“, sagt Dr. Söke Dinkla. Für Bürgermeister Volker Mosblech „hat die deutsch-französische Partnerschaft in der aktuellen politischen Situation in Europa einen ganz besonderen Stellenwert. Wir sind stolz, dass wir in Duisburg auf der Basis der kulturellen Kooperation daran mitwirken können, diese Verbundenheit zu stärken.“  

Die Botschafterin zeigte sich von der Gegenüberstellung der beiden weltberühmten Künstler, des Franzosen Auguste Rodin (1840 – 1917), und des gebürtigen Duisburgers Wilhelm Lehmbruck (1881 – 1919) sehr beeindruckt. Für sie ist die kulturelle Zusammenarbeit – viele Leihgaben der Ausstellung stammen aus dem Pariser Musée Rodin – „ein mustergültiges Beispiel für den kulturellen Austausch der benachbarten Nationen.
Auf der Ebene der Kunst und Kultur finden das gegenseitige Interesse und die Hochachtung füreinander einen adäquaten Ausdruck. Ich würde mir auch wünschen, dass viele Kunstfreundinnen und  -freunde aus Frankreich die Ausstellung besuchen.“  

Die Französische Botschafterin Anne-Marie Descôtes (rechts) und Museumsdirektorin Dr. Söke Dinkla in der Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister Moderne“, vor der „Stehenden weiblichen Figur“ (1910, Marmor) von Wilhelm Lehmbruck, Foto: Frank Vinken

 

„Lehmbruck-Box“  
Duisburg, 28. März 20Zum 100. Todestag Wilhelm Lehmbrucks sollen seine Werke mittels taktiler und auditiver Sinneseindrücke ab Donnerstag, 4. April 2019 dauerhaft erfahrbar gemacht werden. Mit der Förderung des  Deutschen Blindenhilfswerks (DBHW) erweitert die Lehmbruck-Box das bestehende Angebot für Menschen mit Seheinschränkungen und schafft damit neue Möglichkeiten der Vermittlung.   

Foto: Museum

 

Lehmbruck Museum / Filmforum: Kinoabend „Auguste Rodin“
Am Mittwoch, 3. April, 18 Uhr, zeigt das Filmforum Duisburg den Film „Auguste Rodin“ in Kooperation mit dem Lehmbruck Museum anlässlich der Ausstellung „Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“. Darin wird das Leben und Wirken des weltbekannten französischen Bildhauers nachgezeichnet. Der Film wurde 2017 für die Goldene Palme der Filmfestspiele in Cannes als bester Film nominiert.  

In Frankreich ist Auguste Rodin (Vincent Lindon) eine nationale Ikone. Regisseur Jacques Doillon gilt dort als Altmeister des französischen Kinos. Einer, der sich erlauben darf, aus dem Leben einer Legende zu erzählen. Das passt in weiterer Hinsicht. Doillon sagte einmal über seine Art, Filme zu machen: „Ich habe immer gewollt, dass die Körper meiner Filmcharaktere sprechen.“ Sein Bio-Pic AUGUSTE RODIN porträtiert einen Künstler, der „sprechende Körper“ formt.

Vincent Lindon, mit Rauschebart und langem Künstlerkittel, verkörpert den Meister der Moderne beredt. Seine Hände übersetzen aus Ton die Formsprache der Natur in Kunstwerke. 1880 erhält Rodin den Auftrag, „das Höllentor“ zu gestalten. In dieser Zeit tritt auch die junge Camille Claudel (Izïa Higelin) in sein Leben. Als Assistentin unterstützt sie seine Arbeit, um dann viel mehr zu werden als eine Muse.   Jörg Mascherrek, Mitarbeiter des Lehmbruck Museums, wird eine kurze Einführung zum Film geben.  
Die Aufführung des Films findet im Filmforum Duisburg, Dellplatz 16, statt. Der Eintritt beträgt 8,00 € (erm. 6,50 €). Tickets gibt es an der Abendkasse des Filmforums sowie im Vorverkauf unter
www.filmforum.de und - ebenfalls im Vorverkauf  - an der Kinokasse zu den üblichen Öffnungszeiten.  

Filmstills „Auguste Rodin"
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„Die Uhr, John Harrison und das Längengradproblem“ von Klaus Dinger  
Uhrensammler und Buchautor Klaus Dinger ist im Rahmen der Mercator Matinéen am Sonntag, 7. April, um 11.15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz (Innenhafen) mit seinem Vortrag „Die Uhr, John Harrison und das Längengradproblem“ zu Gast.  
Mit dem ausgehenden 15. Jahrhunderts wagen sich Abenteurer, Forscher und Kaufleute zunehmend auf offene See hinaus, obwohl die Positionsbestimmung fernab aller Küsten mit den gegebenen Mitteln so ungewiss wie ein Glücksspiel ist. Zwar lassen sich aus der Mittagshöhe der Sonne die Breitengrade ermitteln, doch gibt es weder seetaugliche Uhren, mit deren Hilfe sich aus der Ortszeitdifferenz zum Heimathafen die geografische Länge auf See bestimmen ließe, noch kann die Astronomie in ausreichendem Umfang Navigationshilfen liefern.
Verheerende Schiffskatastrophen fordern das Leben abertausender Seeleute, und der Verlust an Fracht und Schiffen ist enorm. Mit dem Longitude-Act von 1714 lobt die Englische Krone den Preis von 20.000 Pfund für ein Verfahren zur genauen Längengradbestimmung aus, um den der gelernte Tischler John Harrison mit seinen genialen Seechronometern gegen die Konkurrenz der Astronomen kämpft. Der Vortrag gibt einen Einblick in die frühe Navigation und schildert die Entwicklung der Räderuhr und dem Traum, sie einmal zum Segen der seefahrenden Nationen einsetzen zu können.  
Klaus Dinger wurde 1942 in Kassel geboren und wuchs in Köln auf. Er absolvierte eine Berufsausbildung im Modellbauhandwerk, ein Ingenieurstudium an der „Duisburger Hüttenschule“ und ist seit 1963 Duisburger Bürger. Im Anschluss nahm er eine Ingenieurtätigkeit in der Planung und Projektierung elektrometallurgischer Anlagen wahr, arbeitete als Fachschuldozent für Werkstoff- und Fertigungstechnik und absolvierte parallel dazu ein Lehramtsstudium an der RWTH Aachen.

Von 1977 bis 2004 arbeitete er als Lehrer und ab 1994 war er als Studiendirektor am Friedrich-Albert-Lange-Berufskolleg in Duisburg tätig. Seit Jahrzehnten beschäftigt er sich mit historischen Uhren und der Entwicklung der mechanischen Räderuhr. Er ist Mitglied der DGC (Deutsche Gesellschaft für Chronometrie). Er veröffentlichte zudem das Buch „Die Großuhr, Pendule, Regulator &Co.“ im Heel-Verlag.  
Der Eintritt kostet sechs Euro, ermäßigt vier Euro. Eine Kartenreservierung telefonisch unter (0203) 283-2640 oder per E-Mail an ksm@stadt-duisburg.de wird empfohlen. Ein Glas Wein oder Saft sowie der Besuch der Ausstellungen sind inklusive.



- Doppelspitze: Neue Leitung für die Duisburger Filmwoche und doxs!
-  Duisburger Akzente: Vortrag „Die Utopie der rationalen Verwaltung“

Doppelspitze: Neue Leitung für die Duisburger Filmwoche und doxs!
Duisburg, 27. März 2019 - Die Stadt Duisburg hat mit Wirkung zum April 2019 Gudrun Sommer und Christian Koch mit der gemeinsamen Leitung der Duisburger Filmwoche und „doxs! dokumentarfilme für kinder und jugendliche“ betraut. Die Festivals finden in diesem Jahr vom 4. bis 10. November statt.  
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Gudrun Sommer und Christian Koch ein Leitungsteam gewinnen konnten, das über eine vielseitige Expertise verfügt“, erklärt Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link. „Nach der erfolgreichen Ära Werner Ružičkas verspricht diese Doppelspitze Kontinuität, aber auch neue künstlerische Akzente.“  
Veränderung gibt es für die Festivals auch in struktureller Hinsicht, wie Thomas Krützberg, Leiter des Dezernats für Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales der Stadt Duisburg, ausführt: „Die Kommune hat mit der finanziellen Absicherung von sechs festen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beste Voraussetzungen geschaffen, um die Rahmenbedingungen und Qualität der Festivals langfristig zu stärken.“ Auf eigenen Wunsch sind die Verträge für die beiden Leitungspositionen zunächst auf zwei Jahre befristet.  
In dem Vorhaben, eine engere Kollaboration auch mit lokalen Akteuren des Duisburger Kulturlebens anzustreben, werden Gudrun Sommer und Christian Koch von kommunaler Seite unterstützt. Volker Heckner, kommissarischer Leiter der VHS: „Der Anspruch der neuen Doppelspitze, lokale Verankerung und internationale Ausstrahlungskraft in Einklang zu bringen, ist eine vielversprechende Perspektive für die Festivals wie für die Bildungsregion Duisburg.“  
Innerhalb der deutschen Kulturlandschaft ist die Filmwoche eine besondere Begegnungsstätte zwischen Filmschaffenden und dem Publikum. Gemeinsam sieht das Leitungsteam das Festival „als offenen Raum, der für das Gespräch über dokumentarisches Kino steht und einsteht. Wir setzen auf diese Duisburger Debattenkultur, wollen ihr und den Filmen kompromisslos Aufmerksamkeit widmen.“ Gudrun Sommer führt aus: „Ich verstehe die Filmwoche und doxs! als Work-in-Progress. Das Kino, ebenso wie die Öffentlichkeit sind dynamische Orte, deren Setzungen und Rahmenbedingungen stetig hinterfragt und neu verhandelt werden müssen. Nicht nur von uns als Leitung, sondern von und mit allen am Festival Beteiligten.“   Christian Koch macht weiter deutlich, mit welchem Antrieb das neue Team an den Start geht: „Mich interessieren innovative Formen der Zusammenarbeit mit Filmschaffenden, der Branche und dem Publikum in Duisburg. Unsere Herangehensweise ist offen für interdisziplinäre Impulse von außerhalb des Kinos. Das Festival muss sich auch aus der Stadt heraus weiterentwickeln.“   Dadurch, dass Gudrun Sommer und Christian Koch gemeinsam sowohl die Filmwoche als auch doxs! gestalten, werden sich die Festivals strukturell enger miteinander verzahnen, ohne dabei ihre programmatische Eigenständigkeit zu verlieren. Das inhaltliche Profil der Duisburger Filmwoche wird auch zukünftig in enger Zusammenarbeit mit einer künstlerischen Auswahlkommission entwickelt, die im Mai 2019 vorgestellt und ihre Arbeit aufnehmen wird.  
Gudrun Sommer wurde 1973 in der Steiermark geboren und studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Graz und Bochum. Für die Duisburger Filmwoche ist die Österreicherin seit 1997 in unterschiedlichen Funktionen tätig: von 1998 bis 2003 als Organisationsleitung, von 2002 bis 2009 als Mitglied der Auswahlkommission. 2002 gründete sie doxs! und entwickelte die Kinder-und Jugendsektion des Festivals zu einer anerkannten Marke in der europäischen Kinderfilmlandschaft.   Als Kuratorin und Programmberaterin arbeitete Gudrun Sommer zuletzt für die Diagonale, das Festival „steirischer herbst“, das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund/Köln, das Kindermedienfestival Goldener Spatz und das Goethe-Institut. Seit 2012 ist sie Jurorin des Grimme-Preises.  
Für die RUHR.2010 konzipierte Gudrun Sommer gemeinsam mit Vinzenz Hediger und Oliver Fahle die Ringvorlesung und Publikation „Orte filmischen Wissens. Filmbildung im Zeitalter digitaler Netzwerke“ an der Ruhr-Universität-Bochum, wo sie neben der Universität Duisburg-Essen und der Athanor-Akademie Lehraufträge wahrnahm.  
Christian Koch wurde 1971 in Bochum geboren und ist studierter Germanist und Historiker. Er arbeitet seit mehr als 15 Jahren in verschiedenen Leitungsfunktionen in Kultur- und Theaterinstitutionen, etwa für den Württembergischen Kunstverein Stuttgart, PACT Zollverein Essen oder das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Derzeit leitet Christian Koch für die Stadt Wuppertal das Projektbüro für das dort geplante Pina Bausch Zentrum. Er war maßgeblich beteiligt an der Realisierung zahlreicher Ausstellungsprojekte, internationaler Koproduktionen der zeitgenössischen darstellenden Kunst und Performance, Festivals wie Theater der Welt, dem Kulturhauptstadtjahr Ruhr.2010, der Ruhrtriennale und verschiedener Debatten-, Diskurs- und Kunstvermittlungsformaten.  
Christian Koch arbeitete als Produzent, Kurator, und Dramaturg in Medienkunst- und Theaterprojekten. Er veröffentlichte zu Positionen der Medienkunst sowie Kulturtheorie und -politik, zuletzt den Band „Komplement und Verstärker. Zum Verhältnis von Stadtentwicklung, künstlerischer Praxis und Kulturinstitutionen“, der im Sommer erscheint (Ko-Herausgeber mit  Isabel Finkenberger, Eva Maria Baumeister; Jovis Berlin).
Christian Koch ist Lehrbeauftragter für Kulturmanagement an der Folkwang Universität der Künste und der Universität Witten/Herdecke.  
Die Stadt Duisburg und das Festivalteam freuen sich auf die Begegnungen im Rahmen der 43. Duisburger Filmwoche und „doxs! dokumentarfilme für kinder und jugendliche #18“.  
Die Duisburger Filmwoche, das Festival des deutschsprachigen Dokumentarfilms, und „doxs! dokumentarfilme für kinder und jugendliche“ werden von der Stadt Duisburg veranstaltet. Gefördert werden beide Festivals vom Land NRW und der Film- und Medienstiftung NRW.
Medienpartner und Preisstifter der Festivals sind ARTE, 3sat, die Rheinische Post, Deutschlandfunk Kultur, die Bundeszentrale für politische Bildung sowie der europäische Kinderfilmverband ECFA. Die Sparkasse Duisburg und die Stiftung der Sparkasse Duisburg unterstützen als lokale Partner beide Festivals.  

  Gudrun Sommer und Christian Koch (Foto: Dirk Rose)

 



Duisburger Akzente: Vortrag „Die Utopie der rationalen Verwaltung“  

Als Teil der Duisburger Akzente lädt das Stadtarchiv am Donnerstag, 4. April, um 18 Uhr zu einem Vortrag über „Die Utopie der rationalen Verwaltung.  Konzepte zur Effizienzsteigerung in der städtischen Bürokratie ca. 1900 – 1960“ in die DenkStätte auf den Kamelplatz 5 am Innenhafen ein. Dr. Andreas Pilger, Leiter des Stadtarchivs, arbeitet in dem Vortrag die utopischen Idealvorstellungen heraus und zeigt auf, welche Probleme entstanden sind.  
Nach der allmählichen Etablierung bürokratischer Strukturen im späten 19. Jahrhundert waren vor allem die Jahrzehnte nach den beiden Weltkriegen für die Duisburger Stadtverwaltung Zeiten eines beschleunigten organisatorischen Wandels. Die öffentlichen Aufgaben nahmen vor allem im Sozialbereich zu, das zur Verfügung stehende Personal und die Finanzmittel waren hingegen begrenzt. Dies führte innerhalb der Stadtverwaltung zu verschiedenen Maßnahmen der Effizienzsteigerung.
Dazu zählten die kritische Überprüfung des Aufgabenkanons und des administrativen Aufbaus, eine verstärkte Standardisierung der Geschäftsabläufe und Aktenführung und nicht zuletzt der verstärkte Einsatz von Technik. Vielen dieser Ansätze lagen utopische Vorstellungen von der Wirkungsmacht rationaler Planung zugrunde. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.      

Lochkartenabteilung der Stadtverwaltung Duisburg 1960 (Quelle: Stadtarchiv)



- Luftwaffenmusikkorps Münster kehrt mit einem abwechslungsreichen Programm in die Philharmonie Mercatorhalle zurück
- 2. Haniel Akademie-Konzert mit dem Minguet Quartett

„Musik verbindet!“

Duisburg, 27. März 2019 - Das Luftwaffenmusikkorps Münster kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken: Im Jahre 1956 wurde es als eines der ersten Musikkorps der Bundeswehr in Uetersen aufgestellt und fand bereits wenige Monate später seine militärische Heimat in Münster. Es ist nicht nur in Deutschland, sondern weltweit aktiv. Die Auftritte der rund 60 Musikerinnen und Musiker sind ausnahmslos als Benefizkonzerte angelegt.

Nach seinem erfolgreichen Debüt im März 2017 gastiert das renommierte Orchester am Di. 2. April (20 Uhr) nun erneut in der Philharmonie Mercatorhalle. Zu Beginn dieses Wohltätigkeitskonzerts erklingt das Vorspiel zum 3. Akt von Richard Wagners Oper Lohengrin. Über einen Krönungsmarsch des Engländers William Walton und ein Impromptu für Klarinetten des belgischen Komponisten August de Boeck geht es weiter zum Carneval von Venedig von Jean Baptist Arban.

Der erste Teil des Abends endet mit der lateinamerikanisch inspirierten 2. Suite für Blasorchester (Latino-Mexicana) von Alfred Reed. Filmmusik von John Williams, unter anderem aus Star Wars, steht nach der Pause auf dem Programm. Titel von Tom Jones und Frank Sinatras My Way schließen sich an. Den Schlusspunkt setzt der berühmte Triumphmarsch aus Giuseppe Verdis Oper Aida.

Die musikalische Leitung des Abends liegt in den Händen von Oberstleutnant Christian Weiper (Foto), der sein Examen zum Kapellmeister an der Messiaen-Academie in Enschede absolvierte. Von 2012 bis 2015 leitete er die Big Band der Bundeswehr. Viele Reisen führten ihn während dieser Zeit zu befreundeten Rundfunk-Big-Bands und Unterhaltungsorchestern im ln- und Ausland. Seit 2015 ist Christian Weiper Chef des Luftwaffenmusikkorps Münster.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder online unter www.duisburger-philharmoniker.de




2. Haniel Akademie-Konzert mit dem Minguet Quartett

Experimentierlust, Fragmente und visionäre Reife: Das Minguet Quartett interpretiert  im 2. Haniel Akademie-Konzert Werke von Haydn, Ruzicka, Mahler und Beethoven  Das Minguet Quartett zählt zu den international gefragtesten Ensembles.
Die Kritik bescheinigt dem Streichquartett, das 1988 gegründet wurde, Klang- und Ausdrucksfreude sowie den liebevollen Umgang mit kleinsten musikalischen Details.2. Haniel Akademie-Konzert mit dem Minguet Quartett Experimentierlust, Fragmente und visionäre Reife: Das Minguet Quartett interpretiert  im 2. Haniel Akademie-Konzert Werke von Haydn, Ruzicka, Mahler und Beethoven  Das Minguet Quartett zählt zu den international gefragtesten Ensembles. Die Kritik bescheinigt dem Streichquartett, das 1988 gegründet wurde, Klang- und Ausdrucksfreude sowie den liebevollen Umgang mit kleinsten musikalischen Details.
 
Ulrich Isfort (1. Violine), Annette Reisinger (2. Violine), Aroa Sorin (Viola) und Matthias Diener (Cello) bedienen dabei gleichermaßen das Repertoire der Klassik, Romantik und Moderne. Zahlreiche Uraufführungen sind mit dem Quartett verbunden. Nun tritt es am Dienstag, 2. April (20 Uhr) im 2. Haniel Akademie-Konzert auf. Im Auditorium der Akademie erklingen Werke von Joseph Haydn, Peter Ruzicka, Gustav Mahler und Ludwig van Beethoven.  Foto Frank Rossbach

Haydns Streichquartett F-Dur op. 77/2 ist ein Werk der Reife. Der Komponist gibt sich hier seiner ungezügelten Experimentierlust hin und streift bereits die Ausdruckskraft Beethovens. Peter Ruzickas .. fragment .. Streichquartett Nr. 2 wiederum blickt zurück. In der letzten der fünf schattenhaft vorbeihuschenden Miniaturen wird ein wehmütiger Mahler-Ton heraufbeschworen. Von Gustav Mahler selbst erklingt das todtraurige, zugleich trostvolle Ich bin der Welt abhanden gekommen, die Vertonung des gleichnamigen Gedichts von Friedrich Rückert, in einer Bearbeitung der 2. Geigerin Annette Reisinger.  

Den Schlusspunkt des Abends setzt Beethovens Streichquartett Nr. 14 cis-Moll op. 131. Es ist eines jener visionären Spätwerke (entstanden 1825/26), die bereits tief in die Romantik greifen.
Die Musik pendelt zwischen Schwermut, tänzerischer Anmutung und fantasievollen Variationen. Sieben Sätze umfasst dieses etwa 40 Minuten dauernde Quartett. Es wurde erst 1828, ein Jahr nach des Komponisten Tod, uraufgeführt. Richard Wagner sah darin insgesamt „ein Bußgebet, eine Beratung mit Gott im Glauben an das ewig Gute“.
Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie im Internet unter www.duisburger-philharmoniker.de

 


Sonderausstellung „Wasserfarben, Rheinbilder von Konstantin Weber“  

Das Binnenschifffahrtsmuseum zeigt vom 7. April bis 27. Oktober die Sonderausstellung „Wasserfarben, Rheinbilder von Konstantin Weber“. Die offizielle Eröffnung findet am Sonntag, 7. April, um 11 Uhr statt.  
Konstantin Weber, Absolvent der Kunstakademie Karlsruhe und seit 1974 freischaffender Künstler im Metier Malerei, lebt und arbeitet am Oberrhein in der Nähe von Lörrach. Seit Jahrzehnten beschäftigt ihn das Element Wasser und der Rheinstrom in seinen vielen Erscheinungsformen: als Wildbach, reißende Flut, bei Hochwasser oder als stille spiegelnde Fläche.

Es ist das sinnliche Erlebnis der Naturanschauung, welches den Künstler zur malerischen Gestaltung drängt. Der Rheinstrom in seiner Realität der Naturgewalt, von Flut geformte, zerstörte Uferlandschaften, aber auch der Zauber und die romantische Stimmung in den Gewässern der Altrheinarme. Die Malerei von Konstantin Weber ist zunächst empfindsam abbildendend, dann überschreitet er die Grenze des sofort Wiederkennbaren bis hin zur Abstraktion, seine Farben sind die des Wassers in den wunderbarsten Nuancen.  
Künstler Konstantin Weber, Dr. Bernhard Weber, Museumsleiter sowie Kuratorin Dr. Cornelia Garwer-Schier vom Museum der Deutschen Binnenschifffahrt stellen die neue Sonderausstellung im Rahmen einer Pressevorbesichtigung vor.  


DAS CITY ATELIER „Comics zeichnen“ mit Angelika Luise Stephan

Gemeinsam mit der Künstlerin Angelika Luise Stephan zeichnen die Besucher*innen des Lehmbruck Museums beim nächsten Workshop im CITY ATELIER, am 31. März, 14 Uhr, spannende Comics.  
Beim Comic geht es um die Kombination von Text und Bild. Zuerst denken sich die Teilnehmer*innen des Workshops eine Geschichte aus, zu der sie anschließend die entsprechenden Zeichnungen anfertigen. Die Story kann sich um ganz alltägliche Figuren beziehungsweise Begebenheiten drehen, oder ganz klassisch einen Superhelden in den Fokus rücken – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Bei dem Workshop steht den Besucher*innen die Künstlerin Angelika Luise Stephan zur Seite, die selbst eine erfahrene Comiczeichnerin ist.  
Angelika Luise Stephan hat an der Kunstakademie in Düsseldorf studiert und war Meisterschülerin bei Prof. Rolf Sackenheim. Sie gibt Workshops, hält Vorträge und hat mit ihrem 2D-Animationsfilm „PAUSE“ 2017 beim Duisburger Kurfilm-Kurzfestival die LISALUNA gewonnen. Die Teilnahme am Workshop ist im Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) inbegriffen.

 

 

- „Pentagramm“8. Philharmonische Konzert in der Mercatorhalle
- Die 16 Rosenkranz-Sonaten in der Duisburger Karmel-Kirche
- „Mitreden“ im Lehmbruck Museum

„Pentagramm“8. Philharmonische Konzert in der Mercatorhalle
Duisburg, 22. März 2019 - „Pentagramm“: Der Geiger Kolja Blacher gestaltet das 8. Philharmonische Konzert in der Mercatorhalle als Dirigent und Solist Zeitlebens blieb der 1975 verstorbene Berliner Komponist Boris Blacher einer gemäßigt modernen, im Grunde klassizistisch inspirierten Musiksprache treu.
Gleichwohl ist sein Ton unverkennbar: oft ironisch distanziert, spielerisch, immer pointiert, eigentümlich virtuos. Mit einem seiner späten Werke, dem von den fünfeckigen Formen der Berliner Philharmonie inspirierten Pentagramm für 16 Streicher, eröffnen die Duisburger Philharmoniker am 27. und 28. März 2019 (jeweils 20 Uhr) das 8. Philharmonische Konzert in der Mercatorhalle.
Am Dirigentenpult steht der Sohn des Komponisten, der international gefragte Geiger Kolja Blacher, der dem Duisburger Konzertpublikum als Residenzkünstler der Saison 2014/15 bestens bekannt ist. Im Anschluss erklingt Ludwig van Beethovens 2. Sinfonie D-Dur op. 36. Sie entstand teilweise zur gleichen Zeit wie das berühmte „Heiligenstädter Testament“, in dem Beethoven seinen Brüdern Kaspar Karl und Johann verzweifelt von seiner zunehmenden Taubheit schrieb.

Der 2. Sinfonie ist davon nichts anzumerken: Im Gegenteil wirkt ihr Tonfall ausgesprochen optimistisch und lebensfroh. Innige Süße und dramatische Wucht sind im Violinkonzert D-Dur op. 77 von Johannes Brahms stets nur um Haaresbreite voneinander entfernt. In diesem Meisterwerk, komponiert im Sommer 1878 in Pörtschach am Wörthersee, muss sich die Solovioline zuweilen nachgerade aufbäumen, um sich gegen den symphonischen Apparat zu behaupten.
Sie tut dies mit scharf punktierten Rhythmen, einem Feuerwerk von Doppelgriffen und herrlichen Melodiebögen in leuchtend hoher Lage. Kolja Blacher stellt sich in Duisburg der Herausforderung, das Werk sowohl als Dirigent wie auch als Solist zu gestalten. Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter
www.duisburger-philharmoniker.de.

Die 16 Rosenkranz-Sonaten

Mystik, Virtuosität und Variation: Die 16 Rosenkranz-Sonaten des Barockkomponisten Heinrich Ignaz Franz Biber erklingen in der Duisburger Karmel-Kirche. Die 16 Rosenkranz-Sonaten von Heinrich Ignaz Franz Biber zählen zu den bedeutenden musikalischen Zeugnissen barocker Mystik. In tönende Form gegossen wurden Stationen aus dem Leben Marias und Jesu Christi.
Sie erzählen von der Verkündigung, von Christi Geburt, schildern Jesu Auftritt im Tempel, berichten von der Kreuzigung, schließlich von Christi- und Mariä Himmelfahrt. Der beeindruckende Zyklus ist nächsten Freitag, 29. März, 20 Uhr, in der Duisburger Karmel-Kirche (Karmel-Platz 1-3) zu hören. Es musizieren der Konzertmeister der Duisburger Philharmoniker, Önder Baloglu (Violine), sowie mit James Wilson (Cello) und Carsten Schmidt (Cembalo) zwei Spezialisten historischer Aufführungspraxis.

Heinrich Ignaz Franz Biber wurde um 1644 in Böhmen geboren, genoss eine umfassende musikalische Bildung und entwickelte sich zu einem äußerst hervorragenden Geiger. So überrascht es nicht, dass die Rosenkranz-Sonaten, entstanden in den 1680er Jahren, mit virtuosen Violin-Improvisationen glänzen. Das Instrument wird dabei in 14 verschiedenen Stimmungen (Skordaturen) gespielt, um besondere Klangeffekte zu erzielen. Formal arbeitet Biber etwa mit Präludien oder Variationen in teils schroffem Kontrast. An den Schluss hat er eine trostvolle Passacaglia gesetzt, mit vier Noten als Grundierung, darüber teils mehrstimmige Figurationen.

Der Sonatenzyklus ist dem Salzburger Fürsterzbischof Maximilian Graf von Kuenburg gewidmet, in dessen Diensten sich Biber seit 1684 als Hofkapellmeister befand. Als Vorlage für das außergewöhnliche Werk dienten dem Komponisten Kupferstich-Medaillons, kleine Bildnisse der Lebensstationen Marias und ihres Sohnes. Der abschließenden Passacaglia ist ein Engelsmotiv beigefügt. Der Komponist gilt, nicht zuletzt wegen des virtuosen Geigenparts, als Vorläufer Johann Sebastian Bachs. Biber starb im Jahr 1704.

Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel 0203 / 283 62 100) sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.


Önder Baloglu (Copyright: Ulrike von Loeper).

Lehmbruck Museum: „Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Am Samstag, den 30. März, 15 Uhr, können sich die Besucher*innen des Lehmbruck Museums wieder bei einer neuen Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Mitreden“ unterhalten. Am Sonntag, 11.30 Uhr, führt die Kunstwissenschaftlerin Sabine Bazan durch die neu eröffnete Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“.  
Bei „Mitreden“ kommt es auf die Kommunikation untereinander an: Personen verschiedenster Herkunft und aller Altersstufen nehmen an einem offenen Gespräch teil, bei dem sie über alle möglichen Themen sprechen. Dabei können die Teilnehmer*innen der Gesprächsrunde ihre Deutschkenntnisse verbessern und im Idealfall sogar etwas über andere Kulturen lernen und Erfahrungen austauschen. Die ausgestellten Kunstwerke sich sicherlich ein guter Anfang für eine Unterhaltung.  
Die Teilnahme an der Veranstaltung „Mitreden“ ist kostenfrei. Bei der öffentlichen Sonntagsführung stehen die Werke Wilhelm Lehmbrucks und Auguste Rodins im Mittelpunkt: Unter dem Titel „Schönheit. Lehmbruck & Rodin“ zeigt das Lehmbruck Museum zahlreiche Werke der beiden Jahrhundertkünstler. Unter ihnen befinden sich ikonische Skulpturen wie „Das Eherne Zeitalter“ (Rodin) oder „Der Emporsteigende Jüngling“ (Lehmbruck).
Komplettiert wird die Schau durch zahlreiche Exponate von Camille Claudel, Alexander Archipenko und vielen mehr. Auf die Teilnehmer*innen der Führung warten herausragende Skulpturen der klassischen Moderne.   Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.


 Hafen der Kulturhauptstadt für einen Sommer

 Filmnachmittag im Kreativquartier Ruhrort bei den 40. Duisburger Akzenten.
Duisburg, 21. März 2019 - Welche Utopie zeigte das Kulturhauptstadtjahr 2010 im Hafenstadtteil und was blieb, 9 Jahre danach? Im Rückblick wird das Sommermärchen 2010 zur Initialzündung für ein Lehrstück kultureller Stadtentwicklung. Legte doch die Local Heroes Woche im Juni des Kulturhauptstadtjahrs den Grundstein für den kurz darauf gegründeten Kreativkreis Ruhrort, heute Kreativquartier.
Doch was ist übrig vom Elan, der den Hafenstadtteil damals beseelte? Welche Schritte zur Entwicklung des an vielen Stellen heruntergekommenen Viertels haben gefruchtet? Welche Vorhaben sind kläglich gescheitert, oder sind über eine Utopie, ein Wunschbild nie heraus gekommen?
Im Anschluss an die Aufführung des erstmals öffentlich präsentierten Films, mit dem das Engagement der Firma Haniel beim europaweit beachteten Kulturhappening dokumentiert wird, diskutieren Macher von damals und heute über den Stand der Entwicklungen. Kreativquartiermoderator Heiner Heseding begrüßt Haniel Direktorin Jutta Stolle, Kulturdezernent Thomas Krützberg, den Vorsitzenden des Ruhrorter Bürgervereins Dirk Grotstollen, sowie Olaf Reifegerste und Frank Jebavy, die damals für das Festivalbüro der Stadt Duisburg die 33. Duisburger Akzente verantworteten.
Sonntag, 24.3.2019 - 16 Uhr @RUHR.2010 | Lokal Harmonie, Harmoniestr. 41 | Eintritt: Hutveranstaltung Fotounterschrift: Das Theaterschiff Naumon lag nach der Eröffnung der Local Heroes – Woche lange Zeit im Ruhrorter Hafen und setzte während dessen Patina an, wie das verwitterte Ankerherzlogo beweist.

Foto von Peter Jacques


- CITY ATELIER „Zeichnen im Raum“ mit Marta Colombo
- Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“

DAS CITY ATELIER „Zeichnen im Raum“ mit Marta Colombo

Duisburg, 20. März 2019 - Am Sonntag, den 24. März, 14 Uhr, wird im CITY ATELIER im Raum gezeichnet. Zusammen mit der Künstlerin Marta Colombo können die Workshopteilnehmer*innen eigene Installationen kreieren. Aufgrund der erhöhten Nachfrage findet um 15 Uhr im Lehmbruck Museum eine zusätzliche Führung durch die neu eröffnete Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin. Meister der Moderne“ statt.  
Beim "Zeichnen in der dritten Dimension" zeigt die in Duisburg ansässige Künstlerin Marta Colombo, wie im Dialog mit dem Raum und der individuellen Raumerfahrung eigene Kunstwerke erschaffen werden können. Spielerisch und zeichnerisch werden so eigene kleine Installationen entwickelt. Marta Colombo hat Kunst an der Brera Kunstakademie in Mailand studiert. Neben ihrer Tätigkeit als Künstlerin kuratiert sie Ausstellungen und arbeitet als Kunstvermittlerin in Lehmbruck Museum. Die Teilnahme am Workshop ist im Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) inbegriffen.  

Zeichnen im Raum, Foto: Roland Baege
 

Mit der Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“ würdigt das Lehmbruck Museum seinen Namensgeber, Wilhelm Lehmbruck, zum 100. Todestag. In der Werkschau werden rund 100 Arbeiten von 11 Künstlerinnen und Künstlern gezeigt, die sich dem Schönheitsideal auf ganz unterschiedliche Weise angenähert haben. Der größte Teil der Ausstellung wird von den Werken Auguste Rodins und Wilhelm Lehmbrucks bestimmt. Mit ihren Werken haben sie die Geschichte der Bildhauerei bis heute entscheidend mitgeprägt. Die Teilnehmer*innen der Führung erwartet also ein Rundgang zu herausragenden Werke von herausragenden Künstler*innen. Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.    

Auguste Rodin, Je suis belle, Musée Rodin Paris, Foto: Christian Baraja


Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Schönheit“

Kurz nach der Eröffnung der Ausstellung „Schönheit. Lehmbruck & Rodin – Meister der Moderne“ führt am Sonntag, den 24. März, 11.30 Uhr, erstmals ein öffentlicher Rundgang durch die neu eröffnete Werkschau.  
Zum 100. Todestag Wilhelm Lehmbrucks präsentiert das Lehmbruck Museum in einer großen Ausstellung Werke der beiden Jahrhundertkünstler Wilhelm Lehmbruck und Auguste Rodin. Mit herausragenden Werken wie Rodins „Denker“, dem „Ehernen Zeitalter“ oder Lehmbrucks „Kniender“ illustriert die Ausstellung die sich wandelnden Schönheitsideale in der Kunst um die Jahrhundertwende.
Dabei schließt die Werkschau auch Arbeiten anderer Künstler*innen wie Alexander Archipenko, Max Klinger oder Camille Claudel ein.
Die Teilnehmer*innen der Führung können sich also auf herausragende Werke der Kunstgeschichte freuen, die die Skulptur der Moderne nachhaltig beeinflusst haben.   Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

Auguste Rodin, Le penseur/Der Denker, Musée Rodin Paris, Foto: Christian Baraja  
 

Komödie „Aufguss“ in der Glückauf-Halle: Statt Hugo Egon Balder kommt Karsten Speck  
Bei der Komödie „Aufguss“, die am Mittwoch, 1. Mai, um 20 Uhr in der Glückauf-Halle an der Dr. Kolb-Straße 2 in Homberg aufgeführt wird hat es eine Umbesetzung gegeben. Die Rolle des erfolgreichen Waschmittelherstellers und Self-Made-Man „Dieter“ wird nicht wie im Programmfaltblatt „bühne aktuell“ angekündigt von Hugo Egon Balder sondern von Karsten Speck gespielt. Hugo Egon Balder musste die Tournee zu seinem großen Bedauern aus Zeitgründen absagen.  

Mit Karsten Speck konnte jedoch ein hervorragender Ersatz verpflichtet werden. Einem Millionenpublikum wurde er durch seine TV-Show „Ein Kessel Buntes“ in den 1990er Jahren bekannt und machte sich als Moderator einen Namen. Seit 1997 widmet er sich wieder mehr dem Schauspielberuf und wirkte in über 90 TV- und Filmproduktionen mit.  
Aus dem Fernsehen kennt man ihn unter anderem aus der erfolgreichen Fernsehserie „Freunde fürs Leben“, aus der Krankenhausserie „Drei Mann im Bett“, der Familienserie „Hallo Robbie“ und einigen Episoden von „Das Traumschiff“. Karten und  Informationen zu der Veranstaltung gibt es im Bezirksrathaus Homberg, Bürgerservice, am Bismarckplatz 1 oder telefonisch unter (02066) 218970. Darüber hinaus sind Karten bei der Konzertkasse Lange GmbH auf der Kuhstraße 14 sowie in der Tourist Information Duisburg in der Innenstadt erhältlich.      

- 3. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker
- Schläpfers „Schwanensee“ auf DVD
- Kultur- und Stadthistorisches Museum: Utopia und Dispargum  

3. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker

Duisburg, 19. März 2019 - Im 3. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker ist der Blick auf die Entwicklung der kammermusikalischen Gattung Bläserquintett gerichtet   Das Bläserquintett ist eine Gattung des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Doch sie hatte es zur Zeit der Klassik und Romantik eher schwer, etwa neben dem dominierenden Streichquartett zu bestehen. Umso erstaunlicher ist der Aufschwung dieser Quintettmusik in der Moderne.

Einen Einblick in die Geschichte bietet nun ein Ensemble der Duisburger Philharmoniker im 3. Profile-Konzert (Sonntag, 24. März, 11 Uhr, Theater Duisburg, Opernfoyer). Der Rahmen spannt sich vom Vorklassiker Giuseppe Cambini hin zu dem Briten Malcolm Arnold, Komponist des 20. Jahrhunderts. Es spielen Franca Cornils (Flöte), Guilherme Filipe Sousa (Oboe), Georg Paltz (Klarinette), Magdalena Ernst (Horn) und Carl-Sönje Montag (Fagott). Cambinis Quintett Nr. 2 d-moll zählt zu den Trois Quintetti concertans, die um 1802 veröffentlicht wurden.
Der Name ist Programm, lebt doch diese Musik vom Konzertieren jeweils eines Instrumentes mit dem restlichen Ensemble. Zu hören sind außerordentlich schöne Mischklänge. Im scharfen Kontrast dazu steht Paul Hindemiths Kleine Kammermusik op. 24.2, ein krasses Statement gegen die spätromantische Emotionalität, pendelnd zwischen Marsch, Walzer und zarter Impression.
Wolfgang Amadeus Mozarts Adagio und Allegro f-moll KV 594 für Orgelwalze ist als Transkription zu hören. Hier folgt leichte Euphorie auf eine düstere Klage. Zwischen Tragik und Humor pendelt das Bläserquintett op. 10 des jungen Pavel Haas, der 1944 in Auschwitz ermordet wurde. Sein frühes Werk lässt mährische Volksmelodien, Synagogengesänge und polyrhythmische Strukturen erkennen. Den Abschluss des Konzerts bilden Malcolm Arnolds launige Three Shanties, humoristisch verfremdete Seemannslieder.
Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de. Die Profile-Konzerte werden unterstützt durch die Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker e.V.

Schläpfers „Schwanensee“ auf DVD
Die mit Spannung erwartete „Schwanensee“-Interpretation des preisgekrönten Choreographen Martin Schläpfer wurde in dieser Spielzeit mit anhaltender Begeisterung in Düsseldorf und Duisburg gefeiert. Am 15. März ist Schläpfers „Schwanensee“ bei Euroarts auf DVD erschienen und ist unter anderem in den Opernshops und Foyers der Deutschen Oper am Rhein zu erwerben.
Unter der Regie von Peter Schönhofer hatten WDR/arte/3sat die Neukreation für das Ballett am Rhein aufgezeichnet. Sämtliche Vorstellungen in Düsseldorf und Duisburg waren in dieser Spielzeit ausverkauft. Martin Schläpfers „Schwanensee“ geht im September auf Gastspielreise nach Japan und kehrt auch auf die beiden Bühnen der Deutschen Oper am Rhein zurück.  
Eine märchenhafte Geschichte über das Erwachsenwerden erzählen die Tänzerinnen und Tänzer des Balletts am Rhein in der expressiven Handschrift ihres Choreographen Martin Schläpfer.
In die geordnete und determinierte Welt am Königshof bricht mit dem Auftauchen der in einem bösen Zauber gefangenen Schwanenfrauen plötzlich die Schwarze Romantik mit all ihren Geheimnissen, Träumen, Sehnsüchten und dunklen Wesen herein. Höfische Etikette, hinter der sich die Charaktere verstecken können, lässt der Schweizer Choreograph aus, in seinem „Schwanensee“ stehen die Protagonisten im steten Kontakt und in direkter emotionaler Konfrontation.  

Ballett am Rhein „Schwanensee“ von Martin Schläpfer auf DVD Laufzeit: 130 Min.
Unverbindliche Preisempfehlung: 20,00 Euro Tonformat: stereo / Dolby Digital 5.0 / DTS 5.0 Bild: 16:9 (NTSC) Untertitel: Deutsch, Englisch Künstler: Ballett am Rhein, Martin Schläpfer (Choreographie), Düsseldorfer Symphoniker, Axel Kober Label: EuroArts, 2018

Kultur- und Stadthistorisches Museum: Utopia und Dispargum  
Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 in Duisburg-Mitte lädt am Freitag, 24. März, ab 12 Uhr zu zwei Veranstaltungen ein.   Kulturdezernent Thomas Krützberg wird die Akzente-Ausstellung „Weltensammler- Sinnsucher-Paradiesforscher“ eröffnen.
Das Künstlerduo Corinna Kuhn und Detlef Kelbassa stellt die Stadt „UTOPIA“ vor: Ein labyrinthisches, geheimnisvolles Modell einer Stadt, in dem es an jeder Ecke neue Details und überraschende Einblicke zu entdecken gibt. Seit Anfang des Jahres entwickelten die beiden Künstler die Ausstellung und haben Interessierten die Möglichkeit angeboten, sich einzubringen und mitzugestalten. So ist die Ausstellung utopisches Übungsfeld und Begegnungsraum und eine Entdeckungsreise in Raum und Zeit. Im Anschluss laden die beiden Künstler zu einer Führung durch die Ausstellung ein.  

Um 15 Uhr besteht im Rahmen einer Finissage zunächst letztmalig die Möglichkeit, die Ausstellung „Dispargum-Königssitz, Kaiserpfalz, Hansestadt“ zu besuchen, welche neue Ergebnisse der Duisburger Stadtarchäologie präsentiert. Die Ausstellung wird bis Herbst 2019 um weitere Erkenntnisse aus der aktuellen Forschung erweitert und dann nochmals eröffnet. Dr. Kai Thomas Platz, Leiter der Stadtarchäologie, und seine Kollegin, Meike Hachmeyer, laden zu einem Gespräch und eine Rundgang ein.  

Der Eintritt zur Eröffnung und zur Führung ist frei. Der Eintritt zur Finissage beträgt 4,50 Euro. Weitere Informationen unter www.stadtmuseum-duisburg.de    

Ausstellung „Weltensammler-Sinnsucher-Paradiesforscher“

- Trotz Wind im Hafenquartier unterwegs
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Lehmbruck Museum: plastikBAR: Der Tod trägt ein weißes Gewand

Trotz Wind im Hafenquartier unterwegs

Duisburg, 18. März 2019 - Über 20 Besucher begleiten die Führer auf den Utopiengängen im Kreativquartier Ruhrort bei den 40 . Duisburger Akzenten.

„Von woher seid ihr denn?“ Kreativquartiermoderator Heiner Heseding interessiert, wie weit die Strahlwirkung der Duisburger Akzente reicht. Mehr als zwanzig Besucher aus Krefeld, Moers und verschiedenen Duisburger Stadtteilen haben sich trotz Sturmwarnung aufgemacht, um sich über die Utopien der Ruhrorter Kulturschaffenden zu informieren.
„Wir sind öfter hier und wollten uns mal aus erster Hand informieren lassen, wie es hier weiter gehen soll,“ berichtet eine begeisterte Veranstaltungsbesucherin aus einer Nachbarstadt, die die Vielfalt der Ruhrorter Veranstaltungsformate schätzt. „Aber könnt ihr denn nicht mal dafür sorgen, dass nicht immer so viel gleichzeitig läuft?“ Heseding weist darauf hin, dass wahrscheinlich alle angesagten Szeneviertel der Republik mal so angefangen haben. Dass in Ehrenfeld oder Prenzelberg heute so viel läuft, hat vermutlich den Grund, dass irgendwann nicht mehr nur die Anwohner die Angebote lieben lernten.

„Das wollen wir für Ruhrort auch erreichen.“ Dass das manchmal dafür sorgt, dass sich 100 Gäste auf vier Konzerte verteilen, sei dabei momentan in Kauf zu nehmen. Außerdem seien die Angebote doch auch so vielseitig, dass für jeden was dabei sein sollte, sei es improvisierte Musik oder Irish Folk, afrikanische Genusskultur oder Schimanski-Touren. Auf dem Weg durch den Stadtteil begegnen Sie der Band, die für ihren Auftritt im Lokal Harmonie gerade anreist. Im solidarischen Stadtteilladen schaut man beim Büchertrödel rein und dem Bananenhaus wird natürlich auch ein Besuch abgestattet.

„Ich merke, dass sich hier schon eine Menge tut, aber es scheint auch noch ein langer Weg zu sein, wenn ich mir die ganzen Leerstände anschaue,“ bemerkt ein Besucher, der sich in der Duisburger Altstadt im K47 engagiert. Zum Abschluss geht es mit allen in die Kultkneipe am Hafen Zum Hübi mit Panoramablick auf das Hafengeschehen. Auch die Gruppe um Thomas Frahm, die den Werfthafen erkundet hat, kommt noch gerade rechtzeitig zur Tür herein, um Amira Bakhit und Gitarrist Thorsten Töpp, zu erleben, die eigentlich „runter zum Nikolaus“ wollten.

Dort ist aber der Wind heute zu stark gewesen, als die beiden vorab die Lage sondierten. Zu improvisierten Klängen fasst die Schauspielerin spontan eingeworfene Begriffe der Gäste zu einer improvisierten Performance zusammen. Sie spricht vom grauen Himmel, dem Wind, der Sehnsucht, aber auch dem, was schon funktioniert in Ruhrort – dem erstaunlichen Zusammenhalt. Sie muss es wissen, wohnt sie doch seit etwa einem Jahr im Hafenviertel. So geht der Nachmittag mit Applaus zu Ende. Einige versprechen nächste Woche wieder zu kommen, um sich einer anderen Truppe anzuschließen.

Samstag, 23.3.2019 - 15 Uhr geführte Utopiengänge durch Ruhrort | Treffpunkt Gemeindehaus Ruhrort, Dr.-Hammacher-Str. 6 | Eintritt: frei

Thomas Frahm mit seiner Gruppe im Werfthafen - Foto Peter Jacques

Duisburger Akzente: Nichts Niemand Nirgends Nie!

Als Teil der Duisburger Akzente lädt die Volkshochschule zu dem Vortrag „Nichts Niemand Nirgends Nie“ am Mittwoch, 27. März, um 18 Uhr ins Stadtfenster auf der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte ein.  

Klaus T. Hofmann befasst sich in seinem Vortrag mit den Utopien Arno Schmidts. Letzterer hält seinen Lesern einen Spiegel vor, indem er all jene Befürchtungen und Sehsüchte, Ängste und Hoffnungen sichtbar werden lässt, die den Menschen im Atomzeitalter bedrängen. Schrecklich - einerseits. Andererseits geprägt von finsterstem Humor. Jedenfalls: Meisterwerke der Literatur des 20. Jahrhunderts

Der Eintritt ist frei.

VHS-Vortrag: Die Kunst und der Krieg    
Die Volkshochschule bietet am Montag, 25. März, um 18 Uhr im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte einen Vortrag von Bodo Lueck an, der der Frage, was mit Künstlern im Krieg geschieht, nachgeht.  
In allen Epochen war auch der Krieg Gegenstand und Folie im Schaffen von Künstlern, Malern und Dichtern. Die Bildende Kunst und Literatur haben ihn in Schlachtengemälden oder Romanen wie den „Stahlgewittern“ Ernst Jüngers heroisch dargestellt. Sie haben sich mit der Grausamkeit des Krieges auseinandergesetzt, wie Otto Dix oder George Grosz, oder schufen verharmlosende Etappendarstellungen. Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 5 Euro.



Lehmbruck Museum: plastikBAR: Der Tod trägt ein weißes Gewand (Donnerstag, 28. März 2019, 19 Uhr)   Am 28. März, 19 Uhr, begibt sich Dr. Albert Franz Ernst auf eine Spurensuche zu Wilhelm Lehmbruck. Bei einer interaktiven Performance im Lehmbruck Museum werden Leben und Werk des berühmten Duisburger Bildhauers näher beleuchtet.  
Die Performance gibt den Besucher*innen des Lehmbruck Museums nach einer Einführung die Möglichkeit, sich im Rahmen eines gemeinsamen Geschehens in die Welt und Lebenssituation Wilhelm Lehmbrucks zu versetzen und neue Erfahrungen zu sammeln.


 Wilhelm Lehmbruck, Sitzender Jüngling, 1916/17, Foto: Jürgen Diemer


Können diese Erfahrungen die Sicht auf Lehmbruck erweitern, vertiefen, verändern? Können sie Neues offenlegen, ihn uns näher bringen? Können wir Lehmbruck in uns selbst entdecken? Die Besucher*innen des Lehmbruck Museums sind dazu eingeladen, sich diesem ganz besonderen Experiment zu öffnen und auf Entdeckungsreise zu dem berühmten Sohn der Stadt zu gehen.  

Für diejenigen, die an der Performance in einer kleinen Rolle mitwirken wollen, findet am Sonntag, 24. März, 15 Uhr, ein Vorbereitungstreffen im Lehmbruck Museum statt. Dabei geht es darum, Menschen, die einen besonderen Einfluss auf Lehmbrucks Leben hatten, mittels kurzem Zitat zu verkörpern.  
Dr. Albert-Franz Ernst studierte von 1977 bis 1983 Humanmedizin in Düsseldorf. 1983 promovierte er im Bereich der Endokrinologie. Von 1983 bis 1984 war er zunächst als wehrpflichtiger Stabsarzt und dann bis 1985 als Assistenzarzt in der Augenklinik Duisburg tätig. Von 1985 bis 1990 absolvierte er die Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und eröffnete 1991 seine eigene Facharztpraxis in Duisburg. 1996 erwarb er zusätzlich den Facharzttitel für Psychosomatik und Psychotherapie.    
Die Teilnahmegebühr beträgt 9 EUR inklusive Begrüßungsgetränk.  

 

- Binnenschifffahrtsmuseum: „Zusammen in einem Boot“
- MKM: Gesprächsreihe „KUNST trifft...“ - mit OB Link

- Philharmoniker: Konzertmeditation mit Pianisten Michael Gees

Zusammen in einem Boot“
Duisburg, 14. März 2019 -
Die Sonderausstellung „Zusammen in einem Boot“ von Georg Wilms im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt auf der Apostelstraße 84 in Duisburg-Ruhrort endet am Sonntag, 24. März. 

Aus langen Eichenstämmen, die Jahrtausende lang im Moor und Morast konserviert wurden, formt der Künstler aus Leer archaisch anmutende Objekte, Boote und Schiffe. Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro.

 

"...wir sitzen alle in einem Boot!"

Weiterhin zu besichtigen ist die Sonderausstellung „Damals und Heute“ – Refotografie am Mittelrhein“ mit  Fotos des „romantischen Rheins“ zwischen Koblenz und Bingen. Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro.

 Schlauchboot...

Mitmach-Ateliers  zur Entwicklung der utopischen „Traumstadt“ im Kultur- und Stadthistorischen Museum  
Im Kultur- und Stadthistorischen Museum dürfen Besucherinnen und Besucher am kommenden Wochenende, 16. und 17. März, jeweils von 13 bis 16.30 Uhr auf dem Johannes-Corputius-Platz am Innenhafen ihrer Fantasie freien Lauf lassen und an der Entwicklung der utopischen „Traumstadt“ mitwirken.  
„Wenn die eigene Stadt frei und ungebunden nach den eigenen Bedürfnissen, Wünschen und Träumen entworfen werden könnte, wie sähe sie dann wohl aus?“ Bereits jetzt lassen sich in der Stadt „Utopia“, die das Künstlerpaar Corinna Kuhn und Detlef Kelbassa, gemeinsam „Kelbassa´s Panoptikum“, im Rahmen der diesjährigen Akzente im Stadtmuseum bauen, fantastische Dinge bestaunen: Farbenprächtige Gebilde, kleinteilige Häuserschluchten, die hinter jedem Fenster neue Einsichten gewähren, verspielte Türme und futuristische Apparaturen.

Hier entsteht Schritt für Schritt die Ausstellung „Weltensammler, Sinnsucher und Paradiesforscher“, die den Traum von der idealen utopischen Stadt in Miniaturform wahr werden lässt. Alle Erwachsenen sind im Rahmen der „Mitmach-Ateliers“ eingeladen, die Stadt „Utopia“ mitzugestalten. Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 24. März, um 12 Uhr durch den Kulturdezernenten Thomas Krützberg.   Der Eintrittspreis beträgt 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro

Gesprächsreihe „KUNST trifft..“ geht in eine neue Runde.
Am Sonntag, 17. März 2019 um 11 Uhr, ist Oberbürgermeister Sören Link zu Gast im MKM und diskutiert mit Direktor Walter Smerling grundlegende Fragen, städtische Möglichkeiten und Grenzen des Kulturbetriebes in Duisburg. Wie steht es um die Kultur in der Ruhrmetropole Duisburg? Teilnahme: 10,- € inkl. Eintritt ins MKM Anmeldung: T 0203 3019 48 -11 (Mi-So) oder office@museum-kueppersmuehle.de
Außerdem gibt es wie gewohnt eine kostenlose Besucherführung. Am Sonntag, 30. September 2018, um 15:00 Uhr mit Einblicken in die Sammlung des Hauses mit Werken von Baselitz, Kiefer, Lüpertz und anderen Größen der deutschen Kunst seit den 50er-Jahren.   
Treffpunkt ist das Foyer des MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Philosophenweg 55, 47051 Duisburg - Innenhafen. Zu entrichten ist lediglich der Eintritt ins Museum (7,00€ | ermäßigt 4,50 €).


Philharmoniker: Konzertmeditation mit Pianisten Michael Gees

„Konzertmeditation“: Der Pianist Michael Gees und der Rezitator André Wülfing sorgen mit Improvisationen über Texte von Eichendorff und Lao-Tse für ein tolles Musikerlebnis   Mit seinen KOnzertMEDitationen hat der Pianist und Liedbegleiter Michael Gees ein ganz eigenes Format geschaffen, das seinen Reiz im improvisatorischen Zusammenwirken unterschiedlicher Künstler und Künste findet.


Gees - Foto Hermann und Claerchen Baus

Es ist ein Miteinander, das musikalisch einmalig ist, weil es sich nicht in gleicher Form wiederholen lässt. Gees und André Wülfing (Rezitation) setzen sich nun mit Texten von Joseph Freiherr von Eichendorff und Lao-Tse auseinander, unter dem Titel Von Taugenichts bis Tao. Eichendorff schrieb um 1823 seine romantische Novelle Aus dem Leben eines Taugenichts, der chinesische Philosoph Lao-Tse gilt als Begründer des Taoismus.
Zu erleben ist dieses Programm am Do. 21. März (19.30 Uhr) im KROHNE Messtechnik Veranstaltungssaal, Ludwig-Krohne-Straße 5. Im Anschluss ist unter dem Motto „Meet the Artist“ eine Künstlerbegegnung geplant. Michael Gees, Komponist und Pianist, brach mit 15 Jahren aus der bereits vorgezeichneten Laufbahn eines Wunderkinds aus.
Er schlug sich mit Gelegenheitsarbeiten durch, jobbte als archäologischer Helfer und fuhr zwei Jahre zur See. 1974 ergab sich unerwartet die Möglichkeit eines Studiums an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Er entwickelte auf individuellem Weg pianistische Fähigkeiten, begann zu komponieren, erspielte sich als Liedpianist internationalen Ruf und konzertiert heute weltweit. André Wülfing ist Mitbegründer des Consol Theaters Gelsenkirchen, arbeitet als Schauspieler, Regisseur und Theaterpädagoge.
In Wuppertal geboren, kam er Mitte der 90-er Jahre ins Ruhrgebiet. Inzwischen wird er mit seinen literarischen Programmen deutschlandweit eingeladen. Wülfing erzähle Geschichten, als wäre er selbst dabei gewesen, schrieb ein Kritiker. Der Rezitator mache aus jeder Lesung kunstvolle Kabinett-Stückchen. Bevorzugt stellt er Märchen aus aller Welt vor, widmet sich aber auch der Lyrik; oft stehen Balladen auf seinem Programm.
Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel 0203 / 283 62 100) sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.


Literaturprogramm der Stadtbibliothek zu den 40. Duisburger Akzenten

Duisburg, 12. März 2019 - Die Zentralbibliothek im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte eröffnet das Literaturprogramm der 40. Duisburger Akzente am Montag, 18. März, mit einer Lesung von Christian Brückner aus dem 1800 Jahre alten Buch „Wege zu sich selbst“ von Marc Aurel. Die historischen Texte bieten trotz ihres Alters Antworten auf aktuelle Fragen.

 

Mit Michael Kleeberg am Donnerstag, 21. März, und Thea Dorn am Montag, 25. März, erwarten das Publikum angesagte Autoren der Gegenwartsliteratur, die sich mit Fragen des Zusammenlebens und unserer Gesellschaft in der heutigen Zeit beschäftigen.  

Nach der bereits ausverkauften Lesung mit Gregor Gysi schließt sich mit Sascha Reh am Montag, 1. April, ein Schriftsteller an, der mit seinem Roman „Aurora“ eine Weihnachtsgeschichte der ganz anderen Art erzählt.
 

Am Mittwoch, 3. April, geht es bei dem Duisburger Chorleiter und Komponisten Axel Christian Schullz um Menschenrechte und Musik. Er hat die Artikel der UN-Menschenrechtserklärung vertont und lädt sein Publikum zum Mitsingen ein.

 

Eintrittskarten zu den Lesungen gibt es montags von 13 bis 19 Uhr, dienstags bis freitags von 11 bis 19 Uhr und samstags von 11 bis 16 Uhr an der Information der Stadtbibliothek. Die Preise liegen im Vorverkauf zwischen 5 und 9 Euro. Die Einlasskarten für die Mitsing-Veranstaltung am 3. April sind kostenlos. Alle Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr, Einlass ist jeweils um 19.30 Uhr.

DAS CITY ATELIER „Materialdruck“ mit Friederike Winkler 

Beim kommenden Workshop im CITY ATELIER - „Materialdruck“ - wird wild experimentiert: Zusammen mit der Künstlerin Friederike Winkler können die Teilnehmer*innen des Workshops am 17. März um 14 Uhr, im Lehmbruck Museum mit unterschiedlichsten Objekten gedruckte Kunstwerke kreieren.

 

Abseits traditioneller Druckmaterialien zeigt die Künstlerin Friederike Winkler, was man mit alltäglichen Gegenständen alles drucken kann. Mit einfachsten, meist unscheinbaren Gegenständen wie Blättern, Federn oder Holzteilen können eindrucksvolle Motive erzeugt werden. Mit unterschiedlichen Farben und Papier zeigt die Künstlerin außerdem, was es mit der Drucktechnik der Frottage auf sich hat.  

Friederike Winkler-Rufenach ist Künstlerin aus Krefeld und arbeitet seit vielen Jahren auch als Kunstvermittlerin im Lehmbruck Museum. Neben Workshops gibt sie regelmäßig Führungen durch die Sammlung und die Ausstellungen des Museums. Die Teilnahme am Workshop ist im Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) inbegriffen.

 



Kultur- und Stadthistorisches Museum: Vortrag über Antisemitismus    
Gemeinsam mit dem Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 in Duisburg-Mitte lädt die Duisburger Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit am Sonntag, 17. März, um 15 Uhr zu einem Gespräch mit Heike Kaminski und Rainer Hoffmann zu dem Thema „Antisemitismus – Teil des Alltags“ ein.
Heike Kaminski arbeitet seit über zehn Jahren in der Verwaltung der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen. Sie berichtet über ihre persönlichen Erfahrungen, wie ihr Antisemitismus im Alltag begegnet und was sich in den letzten Jahren fühlbar geändert hat.  
Die Veranstaltung findet im Rahmen der „Woche der Brüderlichkeit 2019“ statt, die von der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit veranstaltet wird und unter dem Jahresthema „Mensch, wo bist Du? - Gemeinsam gegen Judenfeindschaft“ steht. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


- Wie steht es um die Kultur in der Metropole Duisburg?
- Piano Extra: Schubert-Abend

Duisburg, 11. März 2019 - Ein Gespräch mit Oberbürgermeister Sören Link am Sonntag, 17. März 2019, 11 Uhr, über städtische Möglichkeiten und Grenzen, Tops und Flops und Kultur als Aufgabe für uns alle.

Kann (und will) sich eine Stadt mit chronisch leeren Kassen Kunst und Kultur leisten? Ist Kultur nicht ein Grundrecht, das jedem zusteht? Was könnte man tun, was wird tatsächlich getan? Welche Chancen hat die Stadt genutzt, welche vertan? Diese und weitere Fragen zwischen Kunst und kommunalem Alltag diskutiert MKM-Direktor Walter Smerling im Einzelgespräch mit dem Duisburger Oberbürgermeister Sören Link.
Besucherinformationen: Kosten: 10,- EUR inkl. Eintritt ins MKM Anmeldung: office@museum-kueppersmuehle.de oder T 0203 - 30 19 48 -11 (Mi-So) Veranstaltungsort: MKM Museum Küppersmühle, Philosophenweg 55

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Öffentliche Sonntagsführung „THE WALK“ 

Am Samstag, den 16. März, 15 Uhr, lädt die Kunstvermittlung des Lehmbruck Museums zu der offenen Gesprächsrunde „Mitreden“ ein. Am Sonntag, den 17. März, 11.30 Uhr, führt Susanne Karow die Besucher*innen durch die Ausstellung „Jochen Gerz. THE WALK -  keine Retrospektive.

 

Die Veranstaltungsreihe „Mitreden“ ist ein offenes Angebot für Menschen, die einerseits neu in Deutschland sind und ihre Sprachkenntnisse verbessern wollen, andererseits für Menschen, die gern mehr über fremde Kulturen erfahren möchten. Mit den ausgestellten Kunstwerken als Anstoß des Gesprächs, können sich die Teilnehmer*innen über alle möglichen Dinge unterhalten, dabei lernen und wichtige Erkenntnisse sammeln.  

Die Teilnahme an der Veranstaltungsreihe „Mitreden“  ist kostenlos.

 

Bei ihrer Sonntagsführung widmet sich Kunstvermittlerin Susanne Karow dem Konzeptkünstler Jochen Gerz und seinem Ausstellungsprojekt „THE WALK“. Die Kunstvermittlerin erklärt bei ihrem Rundgang, was es mit den roten Lettern an der Fassade der großen Glashalle des Lehmbruck Museums auf sich hat. Bei dieser Gelegenheit können die Besucher*innen auch den Steg erkunden, der seit September letzten Jahres das Ausstellungsgebäude umschließt. So wird der Rundgang auch zu einer ungewöhnlichen körperlichen Erfahrung.  

Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

Piano Extra: Schubert-Abend mit Folkwang Professor Till Engel und seinem Schüler Mark Kantorovic in der Philharmonie Mercatorhalle
Seit langem haben die Klavierklassen der Folkwang Universität der Künste ihren Sitz in Duisburg. In der Reihe „Piano Extra“ stellt jeweils ein Folkwang Professor einen seiner Meisterschüler vor. Der Abend ist als Bonus in den Abonnements der Kammerkonzerte der Duisburger Philharmoniker enthalten, steht aber selbstverständlich allen Musikfreunden offen.
Ganz im Zeichen von Franz Schubert steht der Klavierabend, den Professor Till Engel und der junge litauische Meisterpianist Mark Kantorovic am 17. März (19 Uhr) in der Philharmonie Mercatorhalle geben. Till Engel, einst Schüler von Wilhelm Kempff und Alfred Brendel, ist für seine Schubert-Kompetenz weithin berühmt. 1992 legte er eine CD-Einspielung später Sonaten vor; 2011 übernahm er den Vorsitz im Kuratorium der Deutschen Schubert-Gesellschaft.
Sein Schüler Mark Kantorovic war bei internationalen Wettbewerben in Paris und im italienischen Pianello erfolgreich. 2016 erhielt er eine prestigereiche Einladung nach China, wo er drei Klavierabende gab. Weitere Auftritte führten ihn unter anderem in die Kölner Philharmonie, die Tonhalle Düsseldorf, die Philharmonie Essen, die Laeiszhalle Hamburg und das Bonner Beethoven-Haus.
Die Künstler eröffnen den Abend mit dem Rondo A-Dur D 951 für Klavier zu vier Händen, dessen liedhaft-innige Melodien auch Gefühle wie Sehnsucht und Wehmut streifen. Einen ausgesprochen ernsten Tonfall schlägt die Sonate c-Moll D 958 an, die erst nach Schuberts Tod veröffentlicht wurde. Es handelt sich dabei um die erste der drei letzten Klaviersonaten aus dem Todesjahr des Komponisten 1828. Aus der Gruppe der Impromptus D 935 stehen dann die Nr. 3 B-Dur und Nr. 4 f-Moll auf dem Programm. Für die Variationen über ein eigenes Thema As-Dur D 813 für Klavier zu vier Händen setzen sich beide Künstler zum Abschluss noch einmal gemeinsam an das Instrument.
Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 


Mark Kantorovic-c-Oksana Kovaliuk Fotografia



- plastikBAR: „Kunst im öffentlichen Raum
- Sonderveranstaltungen im Museum DKM
- Schauspiel „Terror“ in der Glückauf-Halle: Zuschauer werden Schöffen  

Lehmbruck Museum: plastikBAR: „Kunst im öffentlichen Raum in öffentlicher Autorschaft“ mit Helen Koriath
Duisburg, 08. März 2019 - Helen Koriath, Professorin für Kunstgeschichte an der Universität Osnabrück, hält am 14. März, 19 Uhr, im Rahmen der Ausstellung „THE WALK“ im Lehmbruck Museum einen Vortrag zu den Werken des vielfach ausgezeichneten Konzeptkünstlers Jochen Gerz.  
Kunst im öffentlichen Raum macht es sich vielfach zur Aufgabe, Menschen auf bestimmte gesellschaftliche Sachverhalte hinzuweisen, sie für Angelegenheiten zu interessieren oder Prozesse in Gang zu setzen. Wie genau das funktionieren kann, erläutert Prof. Helen Koriath anhand der Werke von Jochen Gerz. Mit seinen Arbeiten greift er immer wieder politische, historische und soziale Themen auf und transformiert sie in eine visuell erfahrbare Form.
Wie bei  der Ausstellung „THE WALK“ im Lehmbruck Museum, macht er sich bei seinen Arbeiten häufig das geschriebene Wort zunutze, um Geschichten zu erzählen oder die Aufmerksamkeit auf gesellschaftlich relevante Aspekte zu lenken. Die Teilnahmegebühr beträgt 9 EUR inklusive Begrüßungsgetränk.


Jochen Gerz, THE WALK, 2018, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019, Foto: Guido Meincke

Sonderveranstaltungen im Museum DKM

Zum letzten Mal sind am kommenden Wochenende die drei Sonderausstellungen Sterben. Tod HANNES VOGEL, Wiederentdeckt! PETER ROYEN und Schwarze Werkzeuge. PATRICK HAMILTON zu sehen. Anlässlich der Finissage finden Gespräche und Sonderführungen statt, die Besuchern die Gelegenheit bieten, die beteiligten Künstler, Sammler und Leihgeber selbst zu befragen:

Künstlergespräch mit Hannes Vogel, Dr. Jan-Pieter Barbian und Klaus Maas am Samstag, den 16. März, um 15 Uhr

Am Samstag, den 16. März, um 15 Uhr werden sich die Sammler und Museumsgründer Dirk Krämer und Klaus Maas mit Dr. Jan-Pieter Barbian, dem Direktor der Stadtbibliothek Duisburg und dem Schweizer Künstler Hannes Vogel über dessen Ausstellung Sterben. Tod austauschen. Die Arbeiten von Hannes Vogel gehören seit vielen Jahrzehnten zum festen Bestandteil der Sammlung DKM. Anlässlich des 80ten Geburtstags des Künstlers unterstreicht das Museum DKM mit einer Präsentation seiner neusten Arbeiten diese enge Beziehung.

 

Gesprächsrunde mit Sammlern und Wegbegleitern von Peter Royen am Sonntag, den 17. März, um 15 Uhr

Die Ausstelllung Wiederentdeckt! Peter Royen ist in enger Zusammenarbeit mit und Unterstützung durch die Sammler und Wegbegleiter Royens (1923–2013) Nils Dubbick, Hubertus Schoeller und Robert Rademacher entstanden. Michael Kortländer, der bereits die kenntnisreiche Einführungsrede auf der Ausstellungseröffnung hielt, kannte Royen u.a. als Vorstandsmitglied im Künstlerverein Malkasten persönlich. Gemeinsam mit Dirk Krämer und Klaus Maas werden sie am Sonntag, den 17. März dessen Leben und Werk würdigen und in die seinem Schaffen gewidmete Ausstellung einführen.  

Das Museum ist Samstag und Sonntag von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, die Woche bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen.  

Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0 oder mail@museum-dkm.de

Die Teilnahme ist kostenlos in Verbindung mit einer Eintrittskarte. Eintritt: Erwachsene 12 EUR | Ermäßigt 6 EUR

Ausstellungsansicht Museum DKM: Wiederentdeckt! Peter Royen Foto: Achim Kukulies, Düsseldorf


Kultur- und Stadthistorisches Museum: Geschichten über Frau Holle

Die Künstlerin Jessica Burri (Foto) präsentiert am Sonntag, 10. März, um 15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 in Duisburg-Mitte vier Märchen aus verschiedenen Ländern, die die Facetten der alten Sagenfigur, die Grundlage für das heute noch bekannte Märchen „Frau Holle“ ist, thematisieren.

 

Frau Holle ist eine der vielseitigsten und faszinierenden Figuren der europäischen Mythologie. Sie erscheint unter verschiedenen Namen in vielen Ländern, oft als Göttin oder Urmutter. Einige ihrer Eigenschaften wurden auf die Jungfrau Maria übertragen, um damit die Akzeptanz der neuen Religion zu steigern, welche die alten Bräuche und Vorstellungen ablöste. 

Die Künstlerin singt und begleitet ihre Erzählungen musikalisch am Dulcimer und entführt die Teilnehmer in einzigartige Klang-, Erlebnis- und Bilderwelten. 

Der Eintritt für Erwachsene beträgt 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro.



Schauspiel „Terror“ in der Glückauf-Halle: Zuschauer werden zu Schöffen  
In dem Schauspiel „Terror“ von Ferdinand von Schirach entscheiden die Zuschauer über den Ausgang des Stückes. Die Bühne in der Glückauf-Halle auf der Dr. Kolb-Straße 2 in Homberg wird dazu am Freitag, 12. April, um 20 Uhr in einen Gerichtssaal verwandelt. Vor Gericht steht der Bundeswehrpilot Lars Koch. Angeklagt ist er des 164fachen Mordes.  
Das Stück: Am 26. Mai 2013 erhält der junge Kampfjetpilot Koch den Befehl, einen vollbesetzten, von Terroristen gekaperten Airbus vom Kurs abzudrängen, was jedoch ohne Erfolg bleibt. Ziel der Terroristen ist es, den Airbus auf das Münchener Fußballstadion stürzen zu lassen, in dem 70 000 Zuschauer einem Länderspiel entgegenfiebern.  
Lars Koch entscheidet sich eigenmächtig, das Passagierflugzeug abzuschießen, um die Fußball-Fans zu retten. Alle Airbus-Insassen sterben. Ist Koch schuldig, weil er die im deutschen Grundgesetz garantierten Rechte und die Menschenwürde der 164 Menschen verletzte?   Ferdinand von Schirach fordert jeden Zuschauer auf, sich als Schöffe ein Urteil zu bilden und nach der Theaterpause für schuldig/unschuldig zu stimmen.

Das Abstimmungsergebnis entscheidet über das Stückende.  In TERROR stellt von Schirach die brisante Frage: „Darf Leben gegen Leben (egal in welcher Anzahl) aufgewogen werden?“ Bislang haben 438 600 Zuschauer weltweit als Schöffen über den Verlauf des Theaterabends „Terrors“ abgestimmt.  
Nach der Aufführung haben die Besucher wieder Gelegenheit, den Theaterabend gemeinsam mit den Künstlern in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen.   Kartenvorbestellungen und  Informationen zu dieser Veranstaltung gibt es im Bezirksrathaus Homberg (Bürgerservice) am Bismarckplatz 1 sowie telefonisch unter (02066) 218970. Darüber hinaus sind Karten bei der Konzertkasse Lange GmbH auf der Kuhstraße 14 sowie in der Tourist Information Duisburg in der Stadtmitte erhältlich.

 

Kabarett in der Bibliothek Großenbaum  
In der Schul- und Stadtteilbibliothek  der Gesamtschule Süd auf der Großenbaumer Allee 168-174 lädt Matthias Reuter am Donnerstag, 21. März, ab 18.30 Uhr zu einem Kabarettabend ein. Der Gastgeber hat neue Geschichten, Gedichte und Chansons unter dem Motto „Auswärts denken mit Getränken“ dabei und präsentiert gleich fünf hochkarätige Gäste.  
Vom Kabarett „Die Distel“ aus Berlin reist Tilman Lucke mit seinem Programm „Verdummungsverbot“ an und nimmt die weltweite Bildungsmisere aufs Korn. Liese-Lotte Lübke (Foto) präsentiert Songs mit frechem Humor von der Politik des Privaten am Klavier. „Und wenn schon…“ heißt ihr neues Programm, mit dem man sie bereits im Fernsehen bei Alfons und Gäste und in der ARD Ladies Night sehen konnte.
WDR-Hörfunkredakteur Ludger Kazmierczak (Foto) präsentiert aktuelles Kabarett und blickt vom Niederrhein aus auf unsere niederländischen Nachbarn, ihre Sprache und frittierte Küche. Benjamin Eisenberg aus Bottrop gibt ein kluges und lustig-satirisches Update der letzten zwei Monate. Musikalisch bietet Alexx Marrone aus Oberhausen Gesang und Gittare.  
Der Eintritt beträgt 12 Euro im Vorverkauf und 15 Euro an der Abendkasse. Karten gibt es in der Bibliothek vor Ort, eine telefonische Reservierung ist unter 0203 283-7053 möglich. Einlass ab 18 Uhr.

 

- Eröffnung der Sonderausstellung im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt: „Damals und Heute – Refotografie am Mittelrhein“
- CITY ATELIER „Lecker Kleckern“ mit Petra Anders

Eröffnung der Sonderausstellung im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Duisburg, 06. März 2019 - Die Sonderausstellung „Damals und Heute – Refotografie am Mittelrhein“ wird am kommenden Sonntag, 10. März, um 11 Uhr im Binnenschifffahrtsmuseum an der Apostelstraße 84 in Ruhrort eröffnet. Kulturdezernent Thomas Krützberg, Museumsleiter Dr. Bernhard Weber und Dr. Cornelius Lehmann, Kurator der Ausstellung,  eröffnen zusammen mit Henry Platje die Sonderausstellung.  

Gezeigt werden 20 Motive des ehemaligen Schiffsführers Henry Platje, die er am „romantischen Rhein“ zwischen Koblenz und Bingen aufgenommen hat. Hierfür hat der Hobbyfotograf teils über 100 Jahre alte Postkarten aus seiner Sammlung als Vorlage genommen und heutzutage aus derselben Perspektive vor Ort nachfotografiert. Herausgekommen ist eine spannende Reise durch die Rheinschifffahrt vom frühen 20. bis zum 21. Jahrhundert.

 

Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Ausstellungseröffnung teilzunehmen. Der Eintritt ist frei. Wer im Anschluss noch die Dauerausstellung besichtigen möchte, zahlt den normalen Eintrittspreis (4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro).

Lehmbruck Museum: CITY ATELIER „Lecker Kleckern“ mit Petra Anders Passend zum Motto „Lecker Kleckern“ zeigt die Duisburger Künstlerin Petra Anders, wie man mit scheinbar einfachen Farbklecksen interessante Gemälde a lá Jackson Pollock erschaffen kann. Der Workshop findet am Sonntag, den 10. März, 14 Uhr, im Lehmbruck Museum statt.  
Der Workshop bietet den perfekten Rahmen, um sich künstlerisch so richtig auszutoben. Mit Ölfarben können die Workshopteilnehmer*innen sogenannte „Drip Paintings“ erschaffen, bei denen die Farbe nicht etwa mit einem Pinsel auf die Leinwand aufgetragen wird, sondern aus einem Behältnis auf die Leinwand fließt und tröpfelt. Daraus lassen einerseits ungewöhnliche Motive erzeugen, andererseits kann man durch den Farbverlauf auch die Arbeitsweise des Künstlers nachvollziehen.
Die Besucher*innen des CITY ATELIERS können sich also wahrlich auch ein leckeres Kleckern freuen. Petra Anders´ künstlerische Anfänge liegen beim deutschen Theater. In langjähriger Tätigkeit hat sie Zeichnungen von Bühnenszenen und Akteuren angefertigt. Später hat sie sich zunehmend der Malerei, auf der heute ihr Hauptaugenmerk liegt, gewidmet. Mit der Gründung des Duisburger Kunstquartiers 2005 ist sie tief in der Kunstszene der Stadt verwurzelt.  
Die Teilnahme am Workshop ist im Eintrittspreis (9 EUR, erm. 5 EUR) inbegriffen.  

Petra Anders, Lecker Kleckern, Foto: Künstlerin

 

Kreativquartier Ruhrort blickt bei den Duisburger Akzenten zurück und nach vorn

Duisburg, 05. März 2019 - Mit fünf Veranstaltungen wagt das Kreativquartier Ruhrort beim 40. Duisburger Kulturfestival Akzente „Utopien“ den Blick zurück in die Zukunft.

 

Maßnahmen zur Stadterneuerung sind geprägt von einer zugrundeliegenden Vision, einem Plan, also einer „Utopie“ von dem Zustand, den die Planer und Projektbeteiligten anstreben. Zwei Zeitabschnitte für das Duisburger Hafenquartier, in denen solche Utopien umgesetzt wurden,  waren in der Vergangenheit die IBA Emscherpark und das Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010.

Die IBA Emscherpark brachte in den 90er Jahren Impulse zur Stadtentwicklung und – gestaltung, während die Local Hero-Woche 2010 mit Impulsen zur kulturellen Stadtentwicklung den Grundstein für das heutige Kreativquartier Ruhrort legte.

Auf beide Entwicklungsschritte schauen zwei Filme, die zu den 40. Duisburger Akzenten nun erstmals in Ruhrort öffentlich aufgeführt werden.

Während „Oortswandel“ von Thomas Bouvier die Entwicklungen der IBA Emscherpark dokumentiert, schaut „Haniel@RUHR.2010“ auf die wichtigsten Impulse durch das Kulturhauptstadtjahr, in dem Ruhrort der Hafen der Kulturhauptstadt war zurück.

An die Filmaufführungen, die Sonntagnachmittags um 16 Uhr im Lokal Harmonie stattfinden, schließt sich jeweils eine Podiumsdiskussionsrunde an, zu denen Kreativquartier Moderator Heiner Heseding Beteiligte und Zeitzeugen wie EG-DU Geschäftsführer Carsten Tum, Haniel Direktorin Jutta Stolle, Filmemacher Thomas Bouvier und andere eingeladen hat.

 

Zwei sogenannte „Utopiengänge“ richten jeweils am Samstag zuvor ab 15 Uhr den Blick auf Bestehendes und Erhofftes.

 

Gilt Ruhrort heute als das aufstrebende Szeneviertel der Stadt, so sehen die Bewohner, Künstler und Gestalter weiterhin reichlich Ansätze für Veränderung. Ist dem einen an der Entwicklung des touristischen Potenzials gelegen, wünschen sich andere weitere Freiräume für Kunst und Kultur, um den weiterhin offensichtlichen Leerstand von ehemaligen Ladenlokalen zu reduzieren. Kaum jemand, der nicht von der teilweise chaotischen Verkehrssituation beeinträchtigt wäre.

Wo sind die Orte für Veränderung und welche Möglichkeiten erträumen sich die Ruhrorter? Welche Lösungen könnten pragmatisch bestehende Mängel beheben?

Diese Fragen werden bei geführten Spaziergängen im Quartier an Rhein und Ruhr thematisiert und diskutiert, die am Gemeindehaus Ruhrort starten.

Der Schriftsteller Thomas Frahm nimmt Besucher mit auf eine Zeitreise in den historischen Werfthafen, der nicht nur ein bedeutendes Stück Duisburger Industriekultur repräsentiert, sondern auch von vielen als Ort gescheiterter oder verhinderter Visionen angesehen wird. Medienkünstler MW Erdmann zeigt anhand seiner Ideen zur Destination Ruhrort auf, wie künstlerische und kommerzielle Interessen zum Wohle Ruhrorts verbunden werden könnten.
Der Storyteller Mick Haering hat mit seiner Liebe zur grünen Insel Irland bereits einen Nerv im Quartier getroffen und Sehnsuchtsplätze gefunden. Schauspielerin Amira Bakhit und Gitarrist Thorsten Töpp widmen sich dem Denkmal des Schutzpatrons der Binnenschiffer. Quartierskenner Heiner Heseding bietet einen Blick  auf Perlen, die offensichtlich oder im Verborgenen auf den Moment warten, (wieder) entdeckt oder freigelegt zu werden.

 

Mit einem Lese- und Hörstück des Ruhrorter Autoren und Journalisten Ralf Koss, endet der Ruhrorter Beitrag zum diesjährigen Kulturfestival der „Stadt von Feuer und Wasser“.  Wie lassen sich die öffentlich diskutierten Entwürfe für eine globale und digitale Welt in einem urbanen Kontext einordnen? Wie hilfreich sind diese für jeden persönlich? Lässt sich mit ihnen eine pragmatische Wirklichkeit gestalten? Fragen, zu denen Fantasien die Gedanken des Publikums anregen sollen.

 

 

Die genauen Veranstaltungsdaten und Texte aus dem Programmheft: 

Samstag, 16.3. und Samstag, 23.3.2019 15 Uhr geführte Utopiengänge durch Ruhrort | Treffpunkt Gemeindehaus Ruhrort, Dr.-Hammacher-Str. 6 | Eintritt: frei

Das Kreativquartier Ruhrort bietet neben zahlreichen gelungenen Projekten und einer vibrierenden Kulturszene weiterhin reichliche Ansätze für eine kulturelle Stadterneuerung. Ruhrorter Urgesteine und in Ruhrort tätige Künstler_Innen führen zu Orten, an denen sich dieses Potential manchmal offensichtlich, manchmal aber auch im Verborgenen zeigt. Durch eine künstlerische „Inanspruchnahme“ soll das Recht auf Wandlung manifestiert werden und durch die Beteiligung des Publikums formuliert werden. 

 

Sonntag, 17.3.2019, 16 Uhr Filmaufführung „Oortswandel“ mit anschließender Podiumsdiskussion | Lokal Harmonie, Harmoniestr. 41 | Eintritt: frei(willig)/Hutveranstaltung 

„Oortswandel“ nennt sich der 1999 entstandene 40minütige Film von Thomas Bouvier, der die Veränderungen in  Ruhrort während der 90er Jahre dokumentiert. Mit Unterstützung und unter dem Einfluss der Internationalen Bauausstellung wandelten sich das Ortsbild und eines der prägendsten Gebäude des Hafenstadtteils. In der anschließenden Podiumsdiskussion sollen die Auswirkungen und Nachhaltigkeit der damals vorgenommenen Maßnahmen diskutiert und ausgewertet werden.

 

Sonntag, 24.3.2018, 16 Uhr Filmaufführung Ruhrort 2010 mit anschließender Podiumsdiskussion | Lokal Harmonie, Harmoniestr. 41 | Eintritt: frei(willig)/Hutveranstaltung 

Haniel@Ruhr.2010 ist ein Film, der zusammenfasst, welche Initialzündung das Ruhrorter Hafenquartier als Hafen der Kulturhauptstadt erhielt. Die Simulation eines vibrierenden Kulturviertels begeisterte Einwohner, wie Künstler und Besucher derart, dass sich daraus der Kreativkreis – das heutige Kreativquartier Ruhrort formte. Was von dem Elan der Local Hero – Woche übrig geblieben ist und welche Utopien zu Realitäten wurden, ordnet die anschließende Podiumsdiskussion ein.

 

Samstag, 6.4.2018, 16 Uhr | Wie jetzt?! Wirklich wirklich? | Lokal Harmonie, Harmoniestr. 41 | Eintritt: frei(willig)/Hutveranstaltung 

Die Angst vor zukünftiger Entwicklung findet heute viele Anlässe. Eine gute Zeit für Utopien. So lauten Buchtitel gegenwärtig „21 Lektionen für das 21. Jahrhundert“, „Alles könnte anders sein“ oder „Jäger, Hirten, Kritiker: Eine Utopie für eine digitale Gesellschaft“. Helfen solche Zukunftsentwürfe schon im alltäglichen Leben? Zeigen sie tatsächlich Wege auf, um mit den Unsicherheiten der Gegenwart zurecht zu kommen? Schließlich geht es auch um Ideale, unerreichbar und fern. Doch es muss anders gehandelt werden. Ralf Koss suchte das utopische Denken in der Duisburger Wirklichkeit. Sein mehrstimmiges Lese- und Hörstück kennt die Gegenwart der Stadt und führt in deren Räume der Fantasie.

 

 

Bank

Die Mercatorinsel wartet mit dem angelgten Park und der Skulptur Echo des Poseidon darauf, dass Besucher endlich die Zugangstreppe von der Friedrich-Ebert-Brücke nutzen dürfen.

 

Kleinholz

Ein Stück Hafen – und Filmgeschichte, das nicht mehr existiert. Die für Tatort und andere Produktionen als Filmkulisse genutzte Kleinholz-Werft.

 

KQ-Fahne

Glaube, Liebe und Hoffnung, die Grundwerte der Schifffahrt symbolisiert das Markenzeichen des Kreativquartiers Ruhrort, das an vielen Stellen im Hafenstadtteil präsent ist.

 

Naumon

Verwittert und später übermalt – das Symbol der Local Hero Woche Ruhrort.2010, das am Theaterschiff im Vinckekanal lange Zeit zu sehen war.

 

Tische

Kunst im öffentlichen Raum – hier Tische von Adem Yilmaz – ist inzwischen zum Thema für geführte Rundgänge durch Ruhrort geworden.
Fotos von Peter Jacques

 

 

Lehmbruck Museum: My Walk II – Zeitzeugen berichten

Leyla Özmal im Gespräch mit Wolfgang Köhler und Raed Alnafra
Duisburg, 05. März 2019 - Zum dritten und letzten Mal unterhält sich Leyla Özmal, Interkulturbeauftragte bei der Stadt Duisburg, im Rahmen der Gesprächsreihe „My Walk –Zeitzeugen berichten“ am 10. März, 15 Uhr, im Lehmbruck Museum über Kriegs- und Nachkriegserfahrungen. Ihre Gesprächspartner sind Wolfgang Köhler und Raed Alnafra.  

Krieg und Flucht haben sowohl das Leben von Wolfgang Köhler als auch von Raed Alnafra geprägt. Wolfgang Köhler ist als Kind mit seinen Eltern nach dem Zweiten Weltkrieg aus Schlesien in das Ruhrgebiet gekommen. 
Sein Gesprächspartner, Raed Alnafra, ist 2015 wegen des Bürgerkrieges in Syrien nach Deutschland gekommen. Sie beide haben in jungen Jahren also die Gräuel des Krieges erlebt und sich in der Hoffnung auf ein besseres Leben in die Fremde begeben. Über die Parallelen und Unterschiede in ihren Erfahrungen werden sie sich bei dem Gespräch mit Leyla Özmal austauschen.
Die Besucher*innen können dem Gespräch bei einer Tasse Kaffee folgen. Die Sozialwissenschaftlerin Leyla Özmal ist Interkulturbeauftragte des Dezernats für Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales der Stadt Duisburg und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie.  
Die Veranstaltung ist letzter Teil der Gesprächsreihe „My Walk – Zeitzeugen berichten“ im Rahmen der Ausstellung „Jochen Gerz: THE WALK – keine Retrospektive“, bei der die persönlichen Geschichten nach Deutschland gekommener Menschen im Mittelpunkt stehen. Leyla Özmal, Foto: Sabitha Saul

Für die Teilnahme an der Gesprächsrunde wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

„Mitreden“ im Lehmbruck Museum
Am Samstag, den 9. März, 15 Uhr, sind die Besucherinnen und Besucher wieder zum „Mitreden“ im Lehmbruck Museum eingeladen. Bei der öffentlichen Sonntagsführung am 10. März um 11.30 Uhr, widmet sich Friederike Winkler-Rufenach unter dem Motto „Darauf steht die Kunst“ der Bedeutung von Sockeln in der Bildhauerei.   Bei der Reihe „Mitreden“ sollen Menschen unterschiedlichsten Alters und verschiedener Herkunft miteinander ins Gespräch kommen. Ziel der Veranstaltung ist es, einerseits die Deutschkenntnisse neu Angekommener zu verbessern, andererseits bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch Einblicke in andere Kulturkreise. Die ausgestellten Kunstwerke sind dabei nur der Ausgangspunkt für ein offenes Gespräch, in dem alle Themen besprochen werden können. Die Teilnahme an der Veranstaltung „Mitreden“ ist kostenfrei.  

Friederike Winkler-Rufenach konzentriert sich bei der öffentlichen Sonntagsführung auf die Sockel einzelner Kunstwerke. Der Blick richtet sich dabei vor allem auf die Bedeutung der Sockel bei plastischen Arbeiten, ihrer Unterschiedlichkeit, dem Material und ihrer Form. So stehen die Werke Wilhelm Lehmbrucks, Constantin Brâncușis oder Alberto Giacomettis auf teils stark voneinander abweichenden Unterbauten. Dahingehend soll bei der Führung auch der Frage nachgegangen werden, inwiefern der Sockel Teil des Kunstwerkes ist. Der Rundgang fokussiert sich damit auf einen Bestandteil der Bildhauerei, der dem Blick der Besucher*innen sonst allzu leicht zu entgehen droht.   
Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

Ausstellungseröffnung „Die Stadt Montan"

Industrie und Hafen“ mit Werken von Dmitrij Surkov
Bilder, die durch Pinselduktus und Farbigkeit eine große Dynamik ausstrahlen, ein farbiges Stück Duisburg.  
Ausstellungseröffnung Die Stadt Montan - Industrie und Hafen | Dmitrij Surkov Samstag, 9. März 2019, 18:00 Uhr ruhrmed KULTURforum | Dammstr. 25 | 47119 Duisburg-Ruhrort Eintritt frei

Duisburg, 01 März 2019 - Seit seiner Übersiedlung nach Hamburg im Jahre 1999 lebt und arbeitet der aus Bischkek in Kirgisien stammende Künstler in Deutschland. Im Jahr 2008 zog Surkov in die Stadt Montan, den größten Binnenhafen der Welt und Stahlstandort. Duisburg ist seitdem sein Lebensmittelpunkt, die Region Focus seiner Bilder.  
Der Text zu seiner Ausstellung im Binnenschifffahrtsmuseum Duisburg beschrieb im Hafenjubiläumsjahr 2016 sehr treffend, dass „ die Hafenstädte sein gelebter Traum wurden, Melodie für seine Kunst.
Er war begeistert von Schiffen, Hafenkränen, Stahlkonstruktionen. Faszinierend war für ihn dabei die Kraft, die Größe, das Gewaltige, was in seinen Bildern auch sehr ausdrucksstark vermittelt wird. Seine expressive und pastose Malweise entspricht seinem Gefühl von Größe und Kraft, die das Motivische für ihn ausmacht... es entstehen Bilder, die durch Pinselduktus und Farbigkeit eine große Dynamik ausstrahlen, ein farbiges Stück Duisburg.

 

Hinter der Person Dmitrij Surkov steckt eine Persönlichkeit, die sich durch einen starken Willen auszeichnet, ein Willen, seine persönlichen Eindrücke mit den Mitteln der Malerei auszudrücken. Dass er als Autodidakt ein sehr besonderes Geschick hat, beweisen nicht nur seine Industrie-, Stadt- und Hafenbilder aus Duisburg, sondern sein gesamtes künstlerisches Oeuvre, vor allem Akte, Stillleben und Portraits“.  
Die Ausstellung ist bis Ende Juni zu den Öffnungszeiten des Mercator – Buchladens am selben Standort geöffnet: montags bis donnerstags jeweils von 10 bis 16 Uhr und freitags von 10 bis 14 Uhr.  

Zur Ausstellungseröffnung präsentiert das Weingut Bergdoldt-Reif & Nett ausgesuchte Weine aus der Pfalz.    

 

Hundelesung im Kreativquartier Ruhrort

Der Mercator Buchladen und die Raumhelden laden dazu ein

 

Duisburg, 01 März 2019 - Ruhrort als Kreativquartier hat schon immer ein Faible für Hunde gehabt. So gab es auf der Weinhagenstraße vor Jahren mal ein Hunde-Café und auch eine „ziemlich abgefahrene“ Hunde-Modenschau wurde hier schon veranstaltet. Jetzt macht eine Hundelesung auf sich und den kreativen Duisburger Hafenstadtteil aufmerksam.

 

Drei Bücher mit Kurzgeschichten rund um das Thema „Hund“ hat der aus Bergheim stammende Autor Burkhard Thom herausgegeben. Das letzte Buch „Mein Hund hört aufs Wort! Nur den Zeitpunkt bestimmt er selbst.“ erschien 2018 zur Jahreswende. Aus diesem wie aus seinen beiden Vorgänger-Büchern „Best of Issn‘ Rüde“ (2016) und „Mein Hund heißt ‚Nein!‘“ (2017) lesen er und die Moerser Autorinnen Jana Reifegerste und Sara Vucica am Freitag, 8. März um 19.30 Uhr im Kulturforum der Firma Ruhrmed in der Horst-Schimanski-Gasse (Postadresse: Dammstraße 25, 47119 Duisburg) in Ruhrort. Veranstalter dort sind der „Mercator-Buchladen“ und das Fachgeschäft „Raumhelden“. Erschienen sind die drei Anthologien im Bremer AAVAA Verlag. Der Eintritt zu der Lesung ist frei.

 

„Der Hund ist des Menschen größtes Glück“, heißt es im Klappentext des neuen Buches. „Die Vierbeiner sind treu, halten fit, trösten und haben bei all der Liebe, die sie geben, immer einen eigenen Kopf.“ In diesem Sinne handeln die teils heiteren, teils traurigen, immer aber spannend erzählten 52 Geschichten der Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe.
Neben Herausgeber Thom und weiteren 33 Autoren macht sich auch Simone Sombecki als Moderatorin der WDR-Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“ in einem Vorwort für dieses Buch stark. Thoms Überzeugung ist es, so schreibt er in der Einleitung: „Hunde sind wie Menschen, individuell und vielseitig, aber eigentlich doch auch irgendwie alle gleich.“

 

Der Reinerlös aus dem Buchverkauf fließt dem Verein „Tiertafel RheinErft“ zu. Insofern dient der Bücherkauf einem guten Zweck. Ein Büchertisch am 8. März wird dazu eingerichtet. Doch auch die beteiligten Autoren stellten ihr Schreiben wie jetzt ihr Lesen honorarfrei in den Dienst der guten Sache.
Selbst die Lesung hat Benefizcharakter: So verzichten die Veranstalter auf Eintritt und das Kulturforum auf Mieteinnahmen. Während die Vierbeiner ihre Zweibeiner hier aus Platzgründen leider nicht begleiten können, sind die Werkstatt für Hundebekleidung „Dog-Smilla“ und „Gaby's Hundekekse“ als Aussteller aber vor Ort.

 

Lesen für den guten Zweck | Lesung für Literatur- und Hundefans

Freitag, 8. März 2019, 19:30

ruhrmed KULTURforum | Dammstr. 25 | 47119 Duisburg-Ruhrort

Eintritt frei