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Redaktion Harald Jeschke

Kreativquartier Ruhrort
Bilanz der Duisburger Kulturkonferenz

Duisburg, 24. April 2018 - Die erste Duisburger Kulturkonferenz „#KK47“ am vergangenen Samstag im Theater Duisburg stieß mit über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus freier Kunst- und Kulturszene, Wirtschaft, Politik und Verwaltung auf große Resonanz. 

Die Einrichtung einer regelmäßigen Kulturkonferenz ist eine der wesentlichen Forderungen aus dem Ende 2016 vom Rat der Stadt verabschiedeten Kulturentwicklungsplan. Ebenso wie dessen Ausgestaltung wurde nun auch die erste Kulturkonferenz von Akteuren aus Kultur- und Bildungsverwaltung, der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, der Kreativwirtschaft und der Freien Kulturszene geplant und umgesetzt. 

Entsprechend vielseitig gestaltete sich das Programm: Während am Vormittag zwei Impulsrefe­rate des Berliner Musikproduzenten Miki Meuser und der Direktorin Nachhaltigkeit von Haniel, Jutta Stolle, zum Thema „Kultur als Wirtschaftsfaktor“ im Vordergrund standen, wurden am Nachmittag insgesamt 17 Workshops mit verschiedenen Themenschwerpunkten angeboten. Im Fokus standen dabei Fragen zur Kulturförderung und der Dialog zwischen freier Kulturszene und Vertretern der Verwaltung, um neue Perspektiven einer kulturellen Ermöglichungskultur aufzu­zeigen. Aber es gab auch die Möglichkeit, neue Formate selbst auszuprobieren; so präsentierten dem Abschlussplenum zwei neue Poetry-Slammer, was sie im Workshop erarbeitet haben.

 

Ausrichter der Veranstaltung war das Kulturdezernat der Stadt Duisburg. Hierzu Kulturdezernent Thomas Krützberg: „Erfreulich ist, dass wir am Ende des Tages einige konkrete Vereinbarungen treffen konnten. Aber das gegenseitige Kennenlernen und die Entwicklung eines neuen Verständnisses für die unterschiedlichen Sichtweisen waren für mich der eigentliche Erfolg dieser Kulturkonferenz. Wenn sich über 150 Menschen an einem sommerlichen Samstag mit sehr viel Engagement einbringen, zeigt das, wie wichtig die Fortentwicklung unserer Duisburger Kulturlandschaft allen Beteiligten ist.“

 

Gut angenommen wurde auch der begleitende „Markt der Möglichkeiten“ mit 13 Ständen aus den Bereichen Kunst, Musik, Tanz, Literatur, Soziokultur, Kultur- und Kreativwirtschaft. Hierzu Theaterchefin Karoline Hoell: „Ich war überrascht, wie viele Kulturschaffende trotz der kurzen Vorlaufzeit einen Stand angeboten haben. Die Bandbreite ging von bürgerschaftlichen  Gruppen wie „Mercators Nachbarn“ über den Kultursprung e.V. bis hin zur Deutsch Französi­schen Gesellschaft. Es war schön zu sehen, dass die Stände reges Interesse fanden und die Kulturschaffenden dort direkt zum Beginn der Kulturkonferenz in den Dialog eingetreten sind.“

 

Alle Protokolle und Ergebnisse der einzelnen Sessions werden in Kürze auf der Website www.kk47.de veröffentlicht.

 

- Sonderausstellung „LIEBE & HASS – vom Schatten ins Licht“
- Komödie „Aufguss“ in der Rheinhausen-Halle  

Kultur- und Stadthistorisches Museum: Abschluss der Sonderausstellung „LIEBE & HASS – vom Schatten ins Licht“

 Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Dienstag, 1. Mai, um 15 Uhr am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zum Abschluss der Sonderausstellung „Liebe & Hass – Vom Schatten ins Licht“ ein. Die Missed in Action Dance Company (kurz: M.I.A.) führt als ganz besonderen Höhepunkt ihre zehnminütige Tanzperformance „Peaceful Warriors“ auf.

 

Seit Januar 2017 arbeitet die Jugendtanzcompany, bestehend aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit und ohne Fluchterfahrung, im Alter von 16 bis 26 Jahren, unter der Leitung von Choreografin und Tanzmanagerin Mia Sophia Bilitza. Die meisten der jungen Tänzerinnen und Tänzer kommen aus Syrien, manche aus dem Irak, aus Afghanistan, dem Libanon oder aus Duisburg und standen zuvor noch nie auf der Bühne.

 

Mit Methoden des zeitgenössischen Tanzes erforscht die Company Gegensätze zwischen Liebenswürdigkeit  und Harmonie in Zeiten der Aggression. Andersherum fragt sie, was uns heute noch zu Kriegern macht, für was wir noch kämpfen und wie man darin Frieden finden kann? Ist es überhaupt möglich, friedvolle und kriegerische Absichten zu vereinen und welchen Platz hat der Gedanke des Krieges überhaupt noch in unserem heutigen Alltag. Wenn wir so sehr im Licht stehen, können wir uns überhaupt noch an den Schatten erinnern?

 

Im Anschluss an die Performance führen der Künstler Mohamad Alnatour und die Projektleiterin Kornelia Kerth-Jahn durch die Ausstellung und  stehen den Besucherinnen und Besuchern für Fragen zur Verfügung.

 

Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Anmeldungen nicht erforderlich.

Weitere Informationen telefonisch unter (0203) 283-2640 sowie im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de.

Komödie „Aufguss“ in der Rheinhausen-Halle  
Zum Abschluss der Theater-Spielzeit 2017/2018 gastiert am Montag, 14. Mai, um 20 Uhr in der Rheinhausen-Halle auf der Beethovenstraße die Komödie „Aufguss“ mit René Heinersdorff, Hugo Egon Balder und Jeanette Biedermann.  
Das mitreißende Verwirrspiel und das mittlerweile zwölfte Abendfüllende Stück von Theatermacher und Schauspieler René Heinersdorff wirft in bester Tradition des Boulevards einen modernen Blick auf das Beziehungswirrwarr der heutigen Zeit und kann sich dabei einiger bissiger Seitenhiebe nicht enthalten.  

Inhalt des Stückes: Nichts ist gemütlicher als sich an einem richtig kalten Winterabend in einen flauschigen Bademantel einzukuscheln – am besten direkt nach einem wohltuenden Sauna-Gang und einer anschließenden Abkühlung. Einfach mal im Liegestuhl versinken und die Seele baumeln lassen.  
Dieter, erfolgreicher Waschmittelhersteller und Self-Made-Man, möchte seiner Lebensgefährtin Mary ein ganz besonderes Geschenk machen, was allerdings einige Überredungskünste erfordert. Lothar, der Chef einer Kinderklinik, möchte ein ganz besonderes Geschenk bekommen. Zur Tarnung muss ihn seine Assistentin Emelie begleiten. Zwischen Sauna und Dampfbad begegnen sich die vier, und mit jedem Aufguss steigert sich die Zahl der Missverständnisse. Phrasen wie „nicht mehr ganz flüssig sein“ oder die „assistierende rechte Hand“ werden so augenblicklich zu zweideutigen Köstlichkeiten der Schlüpfrigkeit und sorgen für herzliche Lacher beim Zuschauer.  
Einzelkarten für diese Veranstaltung können zum Preis von 13 Euro, 17 Euro sowie 22 Euro (je nach Preiskategorie) zuzüglich Vorverkaufsgebühr bei  folgenden Vorverkaufsstellen erworben werden:

Bezirksverwaltung Rheinhausen, Bürger-Service Rheinhausen, Zimmer 113, Tel. (02065) 905-8329 oder (02065) 905-8520 Mayersche Bücherinsel, Friedrich-Alfred-Straße 93, Tel. (02065) 31011 Klatt Reisen & Shop Rumeln, Dorfstraße 62 a, 47239 Duisburg, Tel. (02151) 409992 Körner Lotto, Kronprinzenstraße 11, 47229 Duisburg, Tel. (02065) 47906 Ticket-Eck, Homberger Straße 353, Moers, Tel. (02841) 505048   Veranstalter: Konzertdirektion Landgraf, Vereinigung für Kunst und Wissenschaft Rheinhausen e. V. und die Bezirksverwaltung Rheinhausen. Tourneedurchführung: Tournee-Theater THESPISKARREN.

Schuberts Quartettsatz und Oktett erklingen im 5. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker

Die Überwindung des „Riesen“ Beethoven

Duisburg, 22. April 2018 - „Du hast keinen Begriff davon, wie es unsereinem zu Mute ist, wenn er immer so einen Riesen hinter sich marschieren hört.“ Der sich so bedrängt sah und dem Dirigenten Hermann Levi sein Unbehagen mitteilte, war Johannes Brahms. Als „Riese“ aber, dessen kühne Werke weit in die Romantik hinein reichten, galt Beethoven. Dessen übermächtigen Schatten spürte auch Franz Schubert. Sein Quartettsatz und das Oktett sind Versuche, sich aus der Umklammerung Beethovens zu lösen. Beide Werke erklingen nun im 5. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker, am 29. April (11 Uhr) im Opernfoyer des Duisburger Theaters.

Schuberts Quartettsatz C-Moll D 703, komponiert 1820 in Wien, sollte der Gattung Streichquartett neue Wege ebnen. Doch dem Komponisten gelang nur der erste Satz, vom Adagio sind nur 41 Takte erhalten, dann brach er die Arbeit ab. Der Beginn aber, das Allegro assai, hat es durchaus in sich. Die erregte Musik knüpft an Beethovens Furor an, typisch Schubert hingegen ist die stark kontrastierende, sehnsüchtige Lyrik. Licht und Düsternis im hinreißenden Wechsel.

Das Oktett F-Dur D 803, 1824 geschrieben, war für Schubert ein Schritt „auf dem Weg zur großen Sinfonie“, zugleich eine Befreiung vom übermächtigen Beethoven. Der typische lyrisch-dramatische, beseelte Schubertton setzt sich durch, mit teils düster-romantischer Grundierung. Es musizieren Christoph Schneider (Klarinette), Jens-Hinrich Thomsen (Fagott), Magdalena Ernst (Horn) sowie Önder Baloglu und Bianca Adamek (Violine), Friedemann Hecker (Viola), Ghislain Portier (Cello) und Max Dommers (Kontrabass).

 

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie im Internet unter www.duisburger-philharmoniker.de

Die Profile-Konzerte werden unterstützt durch die Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker e.V.   

 

Lehmbruck Museum: Familienführung
Im Rahmen einer Familienführung zeigt Hiltrud Lewe am 29. April, 11.30 Uhr, Highlights aus der Sammlung des Lehmbruck Museums.   Lehmbruck, Tinguely, Stella oder Kounellis – bei einem Rundgang durch das Lehmbruck Museum können sich alle Besucher und Familien auf Arbeiten des Who´s who der jüngeren internationalen Kunstgeschichte freuen.
Mit Werken von der abstrakten bis zur minimalistischen Kunst sind die Ausstellungsstücke Zeugnis des Stilpluralismus der Moderne.  Der Rundgang sorgt damit gewiss für ausreichend Gesprächsstoff bei Groß und Klein. Zur Führung sind sämtliche Familienkonstellationen ausdrücklich erwünscht!  
Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

Jannis Kounellis, „Ohne Titel (Zwei Fenster)“ (Detail), 1982/99, © Jannis Kounellis / VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Museum

 

 

Erweiterungsbau des Museums Küppersmühle schreitet voran

Duisburg, 20. April 2018 - Viergeschossig und weithin sichtbar zieht sich der Rohbau des Erweiterungsbaus des Museums Küppersmühle (Foto MKM) mittlerweile in die Höhe. Die Durchbrüche, die den Neubau über die historischen Silos mit dem Altbau verbinden, sind erfolgt, die Arbeiten am Rohbau werden im Sommer abgeschlossen. Auch die Baumaßnahmen für die Aussichtsplattform auf den Silos, die damit erstmals für Besucher zugänglich gemacht werden, schreiten voran.

Der neue Gebäudekomplex, geplant von den Basler Architekten Herzog & de Meuron, wird bei Fertigstellung der Sammlung Ströher rund 2.500 m2 mehr Ausstellungsfläche bieten. Die zusätzlichen Räume ermöglichen somit einer der wichtigsten Sammlungen deutscher Kunst nach 1945 eine weitaus umfangreichere Präsentation als bisher. Die Fertigstellung ist für 2019 geplant. Im Juni 2018 soll der Ausstellungsbetrieb im Altbau wieder aufgenommen werden.

 

 

4. Toccata-Konzert der Duisburger Philharmoniker

Bach und Baltic: Iveta Apkalna stellt im 4. Toccata-Konzert der Duisburger Philharmoniker die urwüchsige Musik ihrer lettischen Heimat vor

 

Duisburg, 15. April 2018 - Die lettische Organistin Iveta Apkalna ist in Duisburg längst zum Publikumsliebling geworden. 2009 weihte sie die prachtvolle Eule-Orgel in der Philharmonie Mercatorhalle ein, zwei Jahre später glänzte sie in einem Philharmonischen Konzert. Apkalnas Spiel ist geprägt von Virtuosität, Klangfantasie und kühler Eleganz. Jetzt kehrt sie nach Duisburg zurück: Im 4. Toccata-Konzert, am 21. April (16 Uhr), präsentiert sie neben zwei berühmten Werken Johann Sebastian Bachs vor allem urwüchsige Orgelmusik aus ihrer Heimat. „Bach und Baltic“ ist denn auch der Titel des spannenden Nachmittags.

 

Als Stammvater der lettischen Musik gilt Jazeps Vitols, 1863 geboren und Schüler des berühmten russischen Komponisten Nikolai Rimski-Korsakow. Vitols’ The Song of Waves, eigentlich für Klavier komponiert, illustriert das Spiel der Wellen. Die klangfarbenprächtige Orgelfassung stammt von Talivaldis Deksnis. Das Ave Maria von Maija Einfelde wiederum verknüpft das gesprochene Gebet mit dem „Gesang“ der Orgel. Alfreds Kalnins schließlich wird präsentiert mit der weit ausgreifenden Fantasie G-Moll.

 

Breit angelegt, dabei äußerst spannungsvoll und beherrscht von starken Kontrasten, ist auch Bachs Orgelfantasie G-Dur, die 1712 in Weimar entstand. Und auch des Meisters Toccata, Adagio und Fuge C-Dur, ebenfalls komponiert zur Weimarer Zeit, gewinnt durch den langsamen Satz formsprengende Dimension. Das Werk bietet Elemente der Improvisation, des Konzertierens sowie ein Adagio als stimmungsvollen Gesang, der schmerzvoll endend in die Fuge mündet.

 

Apkalna Iveta - Foto Sven Lorenz

 

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

„Ein Sommernachtstraum“: Duisburger Philharmoniker spielen Schauspielmusik von Mendelssohn und erhalten Auszeichnung für das Publikum des Jahres 2017

Noch unbehelligt vom späteren Weltruhm, komponierte der 34-Jährige Antonín Dvořák 1875 einige seiner inspiriertesten Werke: Darunter die Serenade für Streichorchester E-Dur op. 22, Summe des Wohllauts und der herrlichsten böhmischen Melodien. Mit dieser Streicherserenade beginnt das
9. Philharmonische Konzert am 25. und 26. April (jeweils 20 Uhr) in der Philharmonie Mercatorhalle und am 27. April (20 Uhr) als Gastkonzert im Städtischen Bühnenhaus Wesel.

Unter ihrem Chefdirigenten Axel Kober begleiten die Duisburger Philharmoniker im Anschluss die 28-jährige Louise Pollock, 1. Solo-Posaunistin am Opernhaus in Göteborg. Sie spielt das Concertino für Posaune und Orchester Es-Dur op. 4 des Komponisten Ferdinand David. Der 1810 in Hamburg geborene Schüler von Louis Spohr schuf mit diesem Werk das entscheidende Posaunenkonzert der Romantik. Mit Elfenreigen, Traumklängen und Hochzeitsmarsch klingt der Abend schließlich aus: Felix Mendelssohn Bartholdys Konzertouvertüre E-Dur op. 21 zu Shakespeares Sommernachtstraum, Geniestreich eines 17-Jährigen, folgt die gleichnamige Schauspielmusik op. 61, die Mendelssohn vier Jahre vor seinem Tod komponierte. Es singen Heidi Elisabeth Meier (Sopran), Katarzyna Kuncio (Mezzosopran) sowie der Konzertchor des Mädchenchores am Essener Dom.

Vor Beginn des Konzerts am Mittwoch, 25. April, erhalten die Duisburger Philharmoniker den vom Klassikmagazin „concerti“ ausgelobten Preis „Publikum des Jahres 2017“. Die Auszeichnung wird von Concerti-Herausgeber Gregor Burgenmeister an Axel Kober und den Intendanten Prof. Dr. Alfred Wendel überreicht. Mit dem Preis verbunden ist auch ein Empfang mit Fruchtsaftcocktails der Firma Vaihinger. Dieser findet an beiden Konzerttagen in der Pause statt. Das Orchester wird dann im Foyer mit seinem „Publikum des Jahres 2017“ feiern.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung
Bei der nächsten öffentlichen Sonntagsführung am 22. April, 11.30 Uhr, befasst sich Kunsthistorikerin Anita Bartus mit der einmaligen Sammlung moderner Skulptur des Lehmbruck Museums.                                                                                   Die Führung wird sich mit exemplarischen Arbeiten von der klassischen Moderne bis zur zeitgenössischen Kunst auseinandersetzen. Sie rückt Skulpturen Wilhelm Lehmbrucks ebenso in den Mittelpunkt, wie Duane Hansons „War Piece“ oder Frank Stellas großes Gemälde. Die Sonntagsführung ist damit gleichsam ein Streifzug durch die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts und illustriert neben Kontinuitäten auch deren Experimentierfreude, die in viele Stilrichtungen mündet.
Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.         

Frank Stella, „Dawidgrodek II“, 1971 © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Dejan Saric  

Bezirksbibliothek Buchholz lädt zum Konzert mit Alexx Marrone  
Die Bezirksbibliothek Buchholz und das Caritaszentrum Süd laden am Donnerstag, 26. April, um 19 Uhr im Caritaszentrum Süd auf der Sittardsberger Allee 32 in Buchholz zu einem Konzertabend mit dem Singer/Songwriter Alexx Marrone ein.  
Marrones Interesse galt schon früh dem Folk.
Durch die Plattensammlung eines amerikanischen Nachbarn inspiriert, entdeckte Marrone unter anderem Folkgrößen wie Jim Croce, Dan Fogelberg, James Taylor für sich. Deren Songs waren die ersten in seinem Repertoire, das sich in den folgenden Jahren ständig erweiterte. Was zunächst Leidenschaft war, wurde zum Beruf. Marrone ist von Hunderten von Auftritten in Irish Pubs in ganz Deutschland, Galas, Auftritte bei Kleinkunst-veranstaltungen, Stadtfesten, Firmenfeiern und Festivals bekannt.
Alexx ist seiner Liebe zur akustischen Musik bis heute treu geblieben. Sein Spiel ist sowohl von altem American- und Irish Folk, Ragtime und Country wie auch von Rock, Pop und Blues beeinflusst. Dabei gilt sein Augenmerk immer dem Kern eines Stückes und nicht dem Genre. Aktuelle Songs werden folkig neu interpretiert und traditionelle Stücke modern arrangiert.
Das Publikum ist stets eingeladen den Abend durch eigene Liedwünsche mit zu bestimmen. In seinem großen Repertoire ist für jeden etwas dabei. Der Eintritt ist frei – ein Hut geht rum. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter (0203) 283-7284 oder auf der Homepage von Alexx Marrone: www.alexxmarrone.de.

- Lehmbruck Museum: plastikBAR: Drink and Draw
- Gitarre Plus - Musik für zwei Gitarren  

Lehmbruck Museum: plastikBAR: Drink and Draw

Duisburg, 13. April 2018 - „Drink and Draw“ heißt es bei der nächsten plastikBAR im Lehmbruck Museum! Am 19. April, 19 Uhr, gibt die Künstlerin Katharina Jahnke einen Einblick in ihr künstlerisches Schaffen, während sich die Besucher bei einem Glas Wein an eigenen Zeichnungen oder Collagen versuchen können.

Alle angehenden Künstlerinnen und Künstler sind bei der nächsten plastikBAR im Lehmbruck Museum genau richtig! Nach einer Präsentation der Kölner Künstlerin Katharina Jahnke sollen die Besucher an diesem Abend  selbst künstlerisch tätig zu werden. Bei einem Glas Wein, Sekt oder Bier geht so mancher Pinselstrich gewiss leichter von der Hand und das Collagieren und Zeichnen wird zum Kinderspiel.

Katharina Jahnke studierte von 1993 bis 1997 an der Kunstakademie Düsseldorf.

Sie hatte von 2009 bis 2017 Lehraufträge in Experimenteller Gestaltung, Bildhauerei, Fotografie und Zeichnung an der Folkwang Universität Essen, der Kunstakademie Düsseldorf, der Universität Paderborn und der Universität Siegen.     

Die Teilnahme kostet 9 Euro inklusive Begrüßungsgetränk (erm. Eintritt 5 Euro).    

Installation von Katharina Jahnke, © Künstlerin, Foto: Dejan Saric

 

 

Gitarre Plus - Musik für zwei Gitarren  
Sebastian Bödeker und Rainer Schrecklinger spielen im zweiten Konzert in der Schifferkirche St. Maximilian Werke europäischer und südamerikanischer Komponisten.  
Die beliebte Reihe von Konzerten in der Ruhrorter Schifferkirche St. Maximilian findet am Sonntag, 22. April um 18 Uhr mit einem Gitarrenkonzert Fortsetzung. Die historische Kirche im Hafenstadtteil hat nicht nur eine große geistliche Bedeutung, sondern auch einen hohen kulturellen Stellenwert  im Hafenstadtteil, wie die Kuratorinnen der Konzertreihe Bettina Henke und Regina Beste-Henke betonen:
„Bereits seit 7 Jahren sind die Konzerte in St. Maximilian wichtiger Bestandteil des Veranstaltungskalenders im Kreativquartier Ruhrort und locken Besucher aus dem ganzen Stadtgebiet und darüber hinaus an.“  
Die beiden Gitarristen Rainer Schrecklinger und Sebastian Bödeker lernten sich während ihres Musikstudiums in Mainz kennen und begannen ihre langjährige musikalische Zusammenarbeit. In ihrem aktuellen Programm stellen sie Werke für zwei Gitarren aus verschiedenen Epochen zusammen, um den klanglichen Facettenreichtum dieser Besetzung zu präsentieren. Es erklingen Werke von Dyens, Sor, Morales, Mertz, Bellinati, Granados und Piazzolla.  
Gitarre Plus | Musik für zwei Gitarren Sonntag, 22. April 2018, 18 Uhr Schifferkirche St. Maximilian, Fabrikstr. 20, Duisburg-Ruhrort Eintritt: 10€, ermäßigt 5€  

 Rainer Schrecklinger (links) und Sebastian Bödeker - Foto Kathrin Boedeker  

 

Zentralbibliothek bietet Medien für den Frühling  
Noch bis Ende April präsentiert die Zentralbibliothek im dritten Obergeschoss des Stadtfensters an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte in ihrer Medienausstellung alles für die Frühlingstage. Unter dem Motto „Zeit für den Frühling“ werden Bücher, Zeitschriften, CDs und DVDs vorgestellt, die auch schon auf den Sommer freuen lassen. Von Tipps für Balkon und Garten bis hin zu munteren Frühlingsgeschichten oder kreativen Bastelideen ist alles dabei.   Alle Medien können mit einem gültigen Jahresausweis entliehen werden.

 

#KK 47 ist Duisburgs neue Kulturkonferenz

Duisburg, 12. April 2018 - Die Duisburger Kulturkonferenz findet am Samstag, 21. April, ab 10 Uhr im Theater Duisburg statt. Unter dem Titel „#KK 47“ sind alle Interessierten eingeladen, daran teilzunehmen und die zukünftige Entwicklung der Kultur in Duisburg mit zu gestalten. 

Die Kulturkonferenz #KK47 ist eine der Maßnahmen, die im Rahmen des Kulturentwicklungsplanes als gemeinsame Forderung der am Entwicklungsprozess beteiligten Akteure aufgestellt wurde.  

Der  Kulturentwicklungsplan wurde von rund 100 Menschen aus Duisburg gemeinsam mit der Stadt erarbeitet. Akteure aus Kultur- und Bildungsverwaltung, der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, der Kreativwirtschaft und der Freien Kulturszene haben sich regelmäßig in den letzten sechs  Monaten getroffen, um das Programm der #KK47  zu entwickeln.

 

Ausrichter der Veranstaltung ist das Kulturdezernat der Stadt Duisburg. Hierzu Dezernent Thomas Krützberg: „Auch wenn der Prozess mehr Zeit in Anspruch genommen hat als ursprünglich geplant, bin ich mir sicher, dass die Form der Beteiligung und gemeinsamen Zielentwicklung richtig ist. Die Arbeit des Vorbereitungsteams ist ein tolles Beispiel für die Forderung nach einer Ermöglichungskultur und ich kann nur ermuntern, dass jetzt möglichst viele Menschen am 21. April mitmachen, mitdenken und mitspielen.“

 

Das Programm ist weitgehend offen gestaltet: Neben einigen Impulsvorträgen am Vormittag wird ein Großteil der Konferenz in der Barcamp-Methode durchgeführt. Dabei können Interessierte im Plenum eigene (Kultur-)Themen zur Diskussion stellen und Arbeitsgruppen gestalten. Nachmittags werden interessante Workshops rund um das Thema Kulturförderung im stündlichen Wechsel angeboten. Das Urheberrecht wird beleuchtet, das Kreativquartier Ruhrort stellt sich vor, die Zukunft der Duisburger Akzente wird Thema sein sowie verschiedene Sessions zum Thema „Kultur des Ermöglichens“, bei denen sich Vertreter der Freien Szene und der Kommune zum Gedankenaustausch treffen.

Der begleitende „Markt der Möglichkeiten“ ergänzt das Ganze: Er zeigt, was die Menschen dieser Stadt bereits in Szene gesetzt haben und bringt Beiträge aus Kunst, Musik, Tanz, Literatur, Soziokultur, Kultur- und Kreativwirtschaft.

 

Aufgelockert wird das Programm durch sogenannte „Kulturbonbons“, zum Beispiel Beiträge der Duisburger Philharmoniker oder Aufführungen aus dem Bereich des Tanztheaters.

 

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos, Anmeldungen sind noch bis zum 17. April möglich. Aktuelle Informationen zum Anmeldeverfahren und Programm gibt es unter www.kk47.de. Telefonisch kann der Programmflyer auch im Kulturbüro der Kulturbetriebe unter 0203/283-62262 angefordert werden.

- Lehmbruck Museum: Lesung: MAX. Das Leben von Max Ernst
- „Singen macht Spaß!“ – Chorakademie in der Mercatorhalle  
- Der Pianist Volodymyr Lavrynenko spielt im 2. Haniel Akademie-Konzert

Lehmbruck Museum: Lesung: MAX. Das Leben von Max Ernst

Duisburg, 12. April 2018 - Mit einer Lesung aus seinem Buch „MAX“ gibt der Schriftsteller Markus Orths am 17. April, 18 Uhr, im Lehmbruck Museum, einen Einblick in Leben und Wirken des Malers und Bildhauers Max Ernst. 

 

Er war einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Von der Dada-Bewegung bis zum Surrealismus hat der Maler und Bildhauer Max Ernst (1891-1976) die Entwicklung der Kunst maßgeblich beeinflusst. Außergewöhnliche Verwendung der Farbe und der Zeichenstifte sind für sein Werk typisch. Fabelhafte Wesen, halb Mensch und halb Tier bevölkern seine Bilder und die Skulpturen aus Metall und Holz sind ebenso heiter wie rätselhaft. Aber auch als Mensch liebte Max Ernst „die Abwechslung“. Sechs Frauen begleiteten ihn, mit vieren ging er eine Ehe ein. Dazu gehören Gala Dali, die später mit Salvador Dali verheiratet war, die Künstlerin Meret Oppenheim und die Kunstsammlerin und Mäzenin Peggy Guggenheim, mit der er vor den Nazis nach Amerika flüchtete.

 

Der Autor Markus Orths hat in seinem 2017 erschienen Roman „MAX“ die Lebens- und Liebesgeschichte des Künstlers überaus anschaulich und interessant dargestellt. Im Lehmbruck Museum stellt er sein Buch und den Künstler Max Ernst vor. Markus Orths ist ein vielfach ausgezeichneter Schriftsteller, dessen Romane in viele Sprachen übersetzt und von denen eine Reihe auch verfilmt wurden. Teilnahme: 9 EUR (erm. 5 EUR) - Markus Orths, Foto: Peter Hassiepen

 

 

Lehmbruck Museum: Kunst & Kaffee: Kunst und Architektur im Einklang
Bei einer Führung  durch das Lehmbruck Museum wird Andreas Benedict am 17. April, 15 Uhr, auf das einzigartige Spannungsverhältnis zwischen Kunst und Architektur eingehen. Anschließend kann bei Kaffee und Kuchen über das Gesehene diskutiert werden.  
Wie und ob Kunst und Architektur im Einklang miteinander stehen, zeigt Andreas Benedict bei seiner Führung durch den Lehmbruck-Flügel des Museums. Dort treffen die Werke Wilhelm Lehmbrucks auf das architektonische Erbe seines Sohnes Manfred – die Skulpturen des meisterhaften Bildhauers gehen eine Verbindung mit dem im „Betonbrutalismus-Stil“ entworfenen Gebäude ein und sorgen für ein besonderes visuelles Erlebnis.  
Am jeweils dritten Dienstag im Monat bietet das Lehmbruck Museum eine öffentliche Führung in der Reihe „Kunst & Kaffee“ an. Die Kosten betragen für jeden Teilnehmer 12 € inklusive Kaffee und Kuchen. Anmeldung erbeten unter Tel.  0203 283 7018 oder E-Mail: joerg.mascherrek@lehmbruckmuseum.de.

Lehmbruck Museum, Foto: Bernd Kirtz

 

 

„Singen macht Spaß!“ – Präsentation der Chorakademie in der Mercatorhalle  
350 singende Grundschulkinder präsentieren am Samstag, 21. April um 18 Uhr, im Großen Saal der Philharmonie in der Mercatorhalle Lieder, die sie zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern in der Chorakademie Duisburg einstudiert haben.   Die Veranstaltung der Chorakademie Duisburg der Musik- und Kunstschule Duisburg unter dem Motto „Singen macht Spaß!“ steht unter der Leitung von Anne-Sarah Gibson, die mit großem Engagement die beteiligten Duisburger Grundschulen sowie ihre Lehrkräfte und Chöre anspornt und betreut und die Arbeit der Chorakademie Duisburg leitet und koordiniert.  
Die Chorakademie verfolgt das Ziel, das Singen in den Grundschulen in Form von Schulchören oder Chorklassen zu einer dauerhaften und verlässlichen Einrichtung zu machen. Die Zusammenführung der Schulchöre zur Chorakademie soll dieses Ansinnen durch gemeinsame Auftritte vorantreiben und durch den Kontakt mit den Kultureinrichtungen der Stadt verstärken. Dazu gehört auch die qualifizierte Fort- und Weiterbildung von Chorleitern und Musiklehrern. Der Eintritt ist frei.

 

Klaviermusik von Robert Schumann und Franz Schubert: Der Pianist Volodymyr Lavrynenko spielt im 2. Haniel Akademie-Konzert

„Volodymyr Lavrynenko ist ein außerordentliches Talent, das mit seinem weichen und fein abgestuften Klavierspiel überzeugt. Man spürt seine Leidenschaft für die Musik.“ So hieß es in der Laudatio auf den ukrainischen Pianisten, als dieser im Februar 2017 in der Hamburger Elbphilharmonie den renommierten Berenberg Kulturpreis entgegennehmen durfte. Bereits im September 2016 errang Lavrynenko den 1. Preis beim Internationalen Schubert-Wettbewerb in Dortmund. Nach Studien in Kiew, Bern und Luzern wird der 1984 in Zhitomir geborene Pianist derzeit an der Hamburger Musikhochschule von Evgeni Koroliov und Anna Vinnitskaya betreut.

Am Dienstag, 17. April, 20 Uhr wird Volodymyr Lavrynenko im Auditorium der Haniel Akademie konzertieren. Er beginnt mit der anmutigen Arabeske C-Dur op. 18 von Robert Schumann. Im Anschluss spielt er Robert Schumanns Zyklus Kreisleriana op. 16, der nach einer zentralen Figur im literarischen Schaffen von E.T.A. Hoffmann benannt ist. Mit dem klingenden Porträt des exzentrischen, unglücklichen Kapellmeisters Kreisler zeichnete Schumann das fesselnde Psychogramm einer romantischen Kunstfigur.
Nach der Pause lässt der Pianist Franz Schuberts Sonate B-Dur op. posth. D 960 folgen, die als musikalisches Vermächtnis des Komponisten gilt. Sie entstand zwei Monate vor Schuberts frühem Tod am 19. November 1828. Ihre immer wieder stockenden, manchmal gänzlich abreißenden Melodien scheinen ins Nichts hinein zu lauschen. Wehmut und Trauer prägen die ersten beiden Sätze, während dem leichtfüßigen Scherzo ein Finalsatz folgt, dessen Rondothema sich zu mehr als 500 Takten weitet.

Karten sind über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de erhältlich. 

 

 

 

- Finalisten für den Kabarettpreis "Das Schwarze Schaf" 2018 stehen fest
- „Mercator-Ehrennadel“ zur Ehrung von Verdiensten um die Kultur  
- Lehmbruck Museum: Workshop:" Sirren und Klirren – Norbert Kricke“

Duisburg, 09. April 2018 - Fünf Nachwuchs-Comedians aus Mainz, Heidelberg, Bonn und Köln ziehen ins Finale des niederrheinischen Kabarettpreises "Das Schwarze Schaf" ein: Artem Zolotarov, Berhane Berhane, Gregor Pallast, Mike & Aydin sowie Salim Samatou treten am Samstag, 5. Mai, um 19 Uhr im Theater am Marientor in Duisburg vor Publikum und Jury.
15 Minuten haben sie jeweils Zeit, mit einer Kostprobe aus ihrem aktuellen Programm zu punkten. Die Entscheidung fällt schließlich die Jury um Schauspielerin und Stand-Up Comedian Mirja Boes. Insgesamt waren zwölf Kabarettisten in den Vorrundenstädten Emmerich, Krefeld, Moers und Wesel gegeneinander angetreten.
Das Publikum wählte an diesen Abenden die Finalisten aus. "Das Schwarze Schaf" ist mit einer Siegprämie von 6.000 Euro und einem Auftritt in Duisburg verbunden. Die Plätze zwei und drei sind mit 4.000 bzw. 2.000 Euro dotiert. Der Preis erinnert an den Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch und wird in diesem Jahr zum zehnten Mal verliehen. Er ist ein Projekt von RuhrFutur und wird gefördert von der Stiftung Mercator. (idr)

 

„Mercator-Ehrennadel“ zur Ehrung von Verdiensten um die Kultur
Auch in diesem Jahr wird die Stadt Duisburg bürgerschaftliches Engagement  mit der „Mercator-Ehrennadel“ auszuzeichnen. Die Auswahl für insgesamt drei Auszeichnungen trifft ein Gremium des Kulturausschusses.  
Mit der „Mercator-Ehrennadel“ sollen insbesondere Aktivitäten mit gesamtstädtischer Bedeutung von Bürgerinnen und Bürgern und Institutionen und deren kontinuierliche Arbeit, Projekte oder Publikationen von gesamtstädtischer Bedeutung mit Bezug zur Kultur, der Wissenschaft, der Bildung, der Heimat- und Brauchtumspflege oder der Erforschung der Stadtgeschichte Duisburgs geehrt werden.  
Bis zum 31. Mai 2018 können Vorschläge für eine Ehrung mit schriftlicher Begründung an die Stadt Duisburg, Kulturbetriebe, Neckarstraße 1 in 47051 Duisburg, gerichtet werden. Weitere Informationen gibt es bei den Kulturbetrieben, 0203/283-62269.

 

Lehmbruck Museum: Workshop: "Sirren und Klirren – Norbert Kricke“
Es sirrt und klirrt bei der nächsten Familienpackung im Lehmbruck Museum! Am 15. April, 13.30 Uhr, orientieren sich alle teilnehmenden Familien bei einem Workshop mit Hiltrud Lewe an den drahtigen Arbeiten des Bildhauers Norbert Kricke.  
Bei dem Workshop stehen die Werke Norbert Krickes im Mittelpunkt.
Dieser verbiegt und verbindet bei seinen Skulpturen Drähte zu Formen, deren Dimensionen von einer kleineren Metallbildhauerei bis zur raumgreifenden Skulptur reichen. Seine Arbeiten strahlen dabei eine gewisse Transparenz bei gleichzeitiger Dynamik und Leichtigkeit aus.
Die teilnehmenden Familien können sich im Rahmen der Familienpackung selbst an stählernen Skulpturen ganz aus Draht versuchen. Die Kosten betragen 9 € (ermäßigt 5 €/ Familienkarte 15 EUR) pro Teilnehmer + 5 EUR Materialpauschale.                                                                                             Anmeldung ab sofort unter: T. 0203 / 283 2195 oder kunstvermittlung

Norbert Kricke, Raumplastik "Hornisse", 1955/56, © Dr. Ernst-Gerhard Güse, Weimar, Foto: Bernd Kirtz

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung
Bei der nächsten öffentlichen Sonntagsführung am 15. April, 11.30 Uhr, durch das Lehmbruck Museum wird die ganze künstlerische Bandbreite Wilhelm Lehmbrucks illustriert.  
Wilhelm Lehmbruck zählt zu den bedeutendsten Bildhauern des frühen 20. Jahrhunderts. Mit seinen vom Expressionismus beeinflussten Plastiken nimmt er einen besonderen Platz in der jüngeren Kunstgeschichte ein. So ist beispielsweise die „Kniende“ von 1911 Ausdruck eines modernen Menschenbildes in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Die Führung gibt Einblick in das Schaffen eines herausragenden Repräsentanten deutscher Bildhauerei.
Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.                               

 

7. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker

Trauermusik und lyrische Schönheit: Im 7. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker spielt das Dover Quartet Werke von Haydn, Borodin und Mendelssohn

Duisburg, 08. April 2018 - Seit den diffusen Anfängen Mitte des 18. Jahrhunderts erfreut sich das Streichquartett bis heute großer Beliebtheit. Kaum ein Komponist, der auf sich hält, kommt an dieser Königsgattung der Kammermusik vorbei. Entsprechend wachsen fortwährend junge Quartettformationen zur Pflege des Repertoires heran. Wie das amerikanische Dover Quartet, das sich vor zehn Jahren gründete, mit Preisen überhäuft wurde. Vier brillante Einzelstimmen, die gleichwohl dem Ensembleklang verhaftet sind.
Sie gestalten das
7. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker, spielen am 15. April (19 Uhr) in der Philharmonie Mercatorhalle Werke von Joseph Haydn, Alexander Borodin und Felix Mendelssohn Bartholdy.

Haydn lässt in seinem Streichquartett F-Moll, Hob: III/35 überwiegend ernsthafte, ja melancholische Töne aufschimmern. Dabei sind die Stimmen bisweilen kunstvoll miteinander verflochten. Der Komponist erweist sich hier als experimentierfreudiger Meister der Gattung, abseits des galanten Stils seiner Vorläufer. Borodins Quartett Nr. 2 D-Dur hingegen ist von lyrischer Schönheit, nicht zuletzt eine Verbeugung vor Mendelssohn.

Dessen 6. Streichquartett F-Moll op. 80 allerdings ist weit entfernt vom Sommernachtstraum-Flirren. Geschrieben auf den Tod seiner Schwester Fanny, begegnet uns hier eine bisweilen zornige Trauermusik, düster, zerrissen, eine rauschhafte Klage. Es ist Mendelssohns letztes vollendetes Werk, komponiert 1847. Auch er starb  bald darauf mit nur 38 Jahren.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

Lehmbruck Museum: Slow Art Day
Immer schön langsam! – Am 14. April wird im Lehmbruck Museum der Slow Art Day gefeiert! Um 15 Uhr lädt Kunstvermittlerin Sybille Kastner zu einer Führung ein, bei der sich die Besucher ganz intensiv mit dem einzelnen Kunstwerk auseinandersetzen können.  
Der Slow Art Day ermöglicht den Museumsbesuchern seit nunmehr zehn Jahren eine intensivere Auseinandersetzung mit der Kunst. Zusammen mit mehreren hundert Museen auf allen Kontinenten zelebriert auch das Lehmbruck Museum diesen besonderen Tag. Auf ihrer „langsamen“ Erkundungstour nähern sich die diesjährigen Teilnehmer vor allem den Arbeiten Kiki Smiths und Anish Kapoors an.  Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis (5 €/erm. 3 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

 

- Freitagsführung im Museum DKM
- Lehmbruck Museum: „Unvollständig und doch ganz: Der Torso“
- Beethoven-Klaviersonaten im Lehmbruck Museum
- Sonntagsführung zu Wilhelm Lehmbruck, Jean Tinguelys...

Freitagsführung im Museum DKM

Duisburg, 03. April 2018 - Das Museum DKM ist am Freitag, den 06. April 2018 von 12 bis 18 Uhr geöffnet und lädt um 16 Uhr zu einer 60-minütigen Führung ein. An diesem Wochenende haben Besucher das letzte Mal die Gelegenheit, die beiden aktuellen Sonderausstellungen TiefenZeit. Tom Fecht und Blaubeziehung. Nikolaus Koliusis zu besichtigen.

 

Nach einer Laufzeit von nahezu einem Jahr endet die Präsentation der großformatigen Fotoserien von Tom Fecht. Fechts Arbeiten legen Phänomene offen, die unsichtbar hinter den Oberflächen von Himmel und Meer wirken und diese auf unwiederholbare Weise magisch gestalten. Minimale Wellenbewegungen und Blitze werden in ihren unerschöpflichen Mustern und fraktalen Brechungen sichtbar. Zugleich erlauben sie, sich emotional von einer kaum mehr erfassbaren Weite ergreifen und überwältigen zu lassen.

 

Auch die Werkschau Blaubeziehung des Lichtkünstlers Nikolaus Koliusis ist am kommenden Wochenende zum letzten Mal zu sehen. Für Koliusis, dessen Werk von der Farbe Blau bestimmt ist, handelt es sich sowohl um eine romantische, eine poetische wie auch eine abstrakte Farbe. Der Titel meint nicht nur diesen Beziehungsreichtum der realen Farbe Blau zu imaginären Konzepten, er referiert zum einen auf Koliusis' letztjährige Präsentation Blau im Museum DKM, zum anderen auf seine langjährige Beziehung zu den Museumsgründern Dirk Krämer und Klaus Maas.  

Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, die Woche bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen. Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0. 

Preis: 6 EUR (zzgl. Eintrittspreis)

Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR

Ausstellungsansicht Museum DKM: TiefenZeit. Tom Fecht © Tom Fecht, VG Bild-Kunst 2017

 

Lehmbruck Museum: Pay What You Want – „Unvollständig und doch ganz: Der Torso“

Diesen Freitag gilt im Lehmbruck Museum wieder „Pay What You Want!“. Bei einer öffentlichen Führung um 15 Uhr wird sich Andreas Benedict dem Thema „Unvollständig und doch ganz: Der Torso“ widmen.

Mit dem Torso als Motiv des Unvollständigen und zugleich Vollendeten greift Andreas Benedict bei seinem Rundgang ein zentrales Element der Kunstgeschichte auf, das die Bildhauerei der Moderne mit der Antike verbindet. Wilhelm Lehmbruck hat als Zeitgenosse von Auguste Rodin den Torso auf seine Weise aufgegriffen und weiterentwickelt. Die unterschiedlichen Spielarten des Motivs lassen sich anhand seines im Lehmbruck-Flügel ausgebreiteten Oeuvres ideal miteinander vergleichen.   

Teilnahme: Pay What You Want!

Jeden ersten Freitag im Monat gilt: Legen Sie Ihren Eintritt selbst fest. 

Wilhelm Lehmbruck, Torso der Großen Sinnenden, 1913/14, Foto: Octavian Beldiman

 

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung
Bei der öffentlichen Sonntagsführung am 8. April, 11.30 Uhr, führt Kunsthistorikerin Anita Bartus durch die Highlights der Sammlung des Lehmbruck Museums. Mit den Werken Wilhelm Lehmbrucks, Jean Tinguelys oder Sol Lewitts ermöglicht der Museumsbesuch einen Überblick über die Skulptur der Moderne.

Mit Arbeiten der bedeutendsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts ist das Lehmbruck Museum ein Zentrum moderner Skulptur und genießt ein Renommee, das weit über die Grenzen Duisburgs hinaus reicht. So sind die expressionistisch beeinflussten Figuren Wilhelm Lehmbrucks exzeptionell für die Skulptur des frühen 20. Jahrhunderts, während die stählernen Werke Jean Tinguelys der Ausdruck einer mechanisierten Welt sind. Die Teilnehmer des Rundgangs können sich somit auf einen Streifzug durch die jüngere Kunstgeschichte freuen.

Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (5 €/erm. 3 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

 
Jean Tinguely, Märchenrelief: Le canard enchanté, Der rasende Gartenzwerg, Der traurige Löwe, Der stolze Adler, 1978, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Jürgen Diemer  

 

Von der Grande Sonate Opus 7 bis zu den Gipfeln des Spätwerks: Saleem Ashkar setzt seine Gesamtaufführung der Beethoven-Klaviersonaten im Lehmbruck Museum fort 

Es habe sein Leben verändert, Ludwig van Beethovens 32 Klaviersonaten zyklisch aufzuführen, sagt Saleem Ashkar (Foto Copyright: Liudmila Jeremies).
Der 1976 als Sohn palästinensischer Christen in Nazareth geborene Pianist tritt mit seiner Konzertreihe in die Fußstapfen legendärer Interpreten wie Arthur Schnabel und Alfred Brendel, welche im vergangenen Jahrhundert ebenfalls alle Beethoven-Sonaten auf CD einspielten. Die intensive Auseinandersetzung mit diesem genialen pianistischen Kosmos führte Ashkar bislang von Israel über Berlin und Osnabrück nach Duisburg und Prag. Bis zum Beethoven Festjahr 2020 soll seine Gesamtaufnahme komplett eingespielt und veröffentlicht werden.

 

In Duisburg setzt der Pianist seinen Zyklus am Mittwoch, 11. April, 20 Uhr im Lehmbruck Museum fort. Er beginnt mit der frühen, aber bereits weit ausgreifenden Sonate Nr. 4 Es-Dur op. 7. Sie wurde als Grande Sonate erstmals 1797 in Wien veröffentlicht. Im Anschluss erklingt die Sonate Nr. 14 cis-Moll op. 27/2, die aufgrund ihres melancholisch-verhangenen Kopfsatzes als Mondscheinsonate bekannt wurde – ein Name, der nicht von Beethoven selbst stammt. Ein nachgerade harmlos-heiteres Allegretto bildet den Mittelteil dieser Sonate, die schließlich in einen vehement aufbrodelnden Finalsatz mündet. Dem vergnüglichen Spiel mit der fallenden Terz im ersten Satz verdankt die darauf folgende Sonate Nr. 25 G-Dur op. 79 den Beinamen Kuckucks-Sonate.

Der Beethoven-Experte Joachim Kaiser beschrieb sie als „eine fast übermütige Demonstration leichthändiger Meisterschaft“. Den unverkennbar abgeklärten Ton des Spätwerks schlägt Ashkar zum Schluss mit der Sonate Nr. 30 E-Dur op. 109 an. Ein ernster, aber heller und hoffnungsfroher Grundgestus prägt die drei Sätze, die in einen kühnen Variationssatz gipfeln. An die Widmungsträgerin, die 19-jährige Maximiliane Brentano, schreibt Beethoven: „Es ist der Geist, der edle und bessere Menschen auf diesem Erdenrund zusammenhält, der jetzt zu ihnen spricht.“

 

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de 

 

 

Lehmbruck Museum: Finissage „Rebecca Horn“ – Konzert Hauschka & Kuratorenführung „Rebecca Horn“
- Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Rebecca Horn“

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Rebecca Horn“ Duisburg, 27. März 2018 - Mit einer öffentlichen Sonntagsführung läutet das Lehmbruck Museum das Ausstellungsende von „Rebecca Horn. Hauchkörper als Lebenszyklus“ ein. Am 1. April, 11.30 Uhr, können sich alle Museumsbesucher im Rahmen eines Rundgangs nochmals den Werken der Lehmbruck-Preisträgerin hingeben.
Mit ihren Arbeiten – den Skulpturen, Filmen und Malereien – hat Rebecca Horn die Besucher des Lehmbruck Museums in den letzten Monaten verzückt, erschreckt, provoziert und zum Nachdenken gebracht. Nun endet die Retrospektive der großen Künstlerin. Bei der Sonntagsführung wird der Blick nochmals auf Werke wie den „Schildkrötenseufzerbaum“, „Amore Continental“ oder die neuen „Hauchkörper“ geworfen, womit sie einen Überblick über das abwechslungsreiche und langjährige Schaffen der Künstlerin gibt.  
Zur Finissage findet um 15 Uhr ein Konzert des berühmten Komponisten und Pianisten Hauschka statt.  Das Lehmbruck Museum hat am gesamten Osterwochenende von Karfreitag bis Ostermontag bis 18 Uhr geöffnet.
Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

 

Finissage „Rebecca Horn“

Das Finale! Die Ausstellung „Rebecca Horn. Hauchkörper als Lebenszyklus“ endet fulminant: Am Ostersonntag, 15 Uhr, wird Hauschka alias Volker Bertelmann, Komponist, Klaviervirtuose und Klangmagier, ein Konzert der besonderen Art im Lehmbruck Museum geben. Tags darauf, am 2. April, 15 bzw. 16 Uhr, werden Museumsdirektorin Dr. Söke Dinkla und die Leiterin der Kunstvermittlung Claudia Thümler in vier Rundgängen ein letztes Mal durch die Ausstellung der Lehmbruck-Preisträgerin führen.

 

Am vorletzten Tag der Rebecca Horn-Ausstellung gesellt sich zu den „Hauchkörpern“ der Künstlerin ein Klangkörper! Mit Hauschka alias Volker Bertelmann gibt einer der bedeutendsten zeitgenössischen Pianisten Deutschlands ein Stelldichein im Lehmbruck Museum. Mit seinen Kompositionen und präparierten Klavieren erzeugt er exotische Soundeffekte, die für ein außergewöhnliches Hörerlebnis und Verzückung bei den Zuhörern sorgen. Seine Kunstfertigkeit brachte ihm 2017 eine Oscarnominierung für die beste Filmmusik ein.

 

Zum letzten Ausstellungstag bekommen alle Besucher nochmals die Chance, die Werke der berühmten Künstlerin und deren bewundernswerte Einzigartigkeit im Rahmen einer Führung zu erleben. Mit ihren Filmen, Malereien, vor allem aber den Skulpturen hat sie die Kunstgeschichte des 20. Und 21 Jahrhunderts geprägt und ist zu einer der renommiertesten Künstlerpersönlichkeiten Deutschlands avanciert. Bei der Führung durch neuere wie ältere Werke Rebecca Horns wird die Poesie ihrer Arbeiten ebenso aufgedeckt, wie das Konzept, das der Ausstellung zugrunde liegt. 

 

Als besonderes Extra haben alle Gäste, die am Montag eine Grafik aus der neuen Edition Rebecca Horns „Herzblume, Herzfrucht, Herzfeuer“ erwerben, die Möglichkeit, das Privatmuseum der Künstlerin in Bad König zu besuchen.

 

Anmeldung zum Konzert unter: T 0203 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de  

Teilnahme Konzert: 20€                                                                                 

Für die Teilnahme an einer der Führungen wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

Hauschka, Foto: Nina Ditscheid

 

Stadthistorisches Museum: Mercators Wanderkarte von Europa    
Zu einem besonderen Rundgang durch die „Schatzkammer“ lädt das Kultur- und Stadthistorische Museum am Karfreitag, 30. März, um 14 Uhr am Johannes-Corputius-Platz 1 in Duisburg-Mitte ein.  
Im Mittelpunkt dieser Sonderführung wird Gerhard Mercators Wandkarte von Europa stehen. Mindestens vier Jahre Arbeit hat Mercator in dieses Werk gesteckt; begonnen noch in Löwen (Belgien), konnte er es 1554 in Duisburg fertigstellen. Mehr als 8.000 Koordinaten des berühmten griechischen Geographen Ptolemaios musste er nachrechnen und verbessern. So gelang es ihm schließlich als Erstem, die europäischen Länder korrekt darzustellen. Mehr als anderthalb Jahrhunderte blieb seine Karte unübertroffen und begründete Mercators Weltruf als Kartograph.  
Werner Pöhling, Mitglied der Bürgerinitiative „Mercators Nachbarn“, weiß kenntnisreich und humorvoll über diesen berühmten Duisburger Wissenschaftler und seine Zeit, das 16. Jahrhundert, zu berichten.  
Der Eintritt beträgt für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Weitere Informationen beim Kultur - und Stadthistorischen Museum, 0203/283-2640, www.stadtmuseum-duisburg.de

 

 

Museum DKM: Ostern mit Tom Fecht

Öffnungszeiten im Museum DKM über die Osterfeiertage  
Duisburg, 26. März 2018 - Das Museum DKM ist an allen Osterfeiertagen, von Karfreitag, den 30. März bis einschließlich Montag, den 02. April, von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Während des langen Wochenendes bietet sich eine der letzten Gelegenheiten, die beiden aktuellen Sonderausstellungen TiefenZeit. Tom Fecht und Blaubeziehung. Nikolaus Koliusis zu besichtigen.  
Tom Fechts großformatige Landschaftsfotografien legen Phänomene offen, die unsichtbar hinter den Oberflächen von Himmel und Meer wirken und diese auf unwiederholbare Weise magisch gestalten. Zugleich erlauben sie, sich emotional von einer kaum mehr erfassbaren Weite ergreifen und überwältigen zu lassen.   Auch die Rauminszenierungen Nikolaus Koliusis nehmen den Betrachter mit ihrem Wechselspiel von Transparenz und Spiegelung gefangen. Beide Ausstellungen enden am Sonntag, den 08. April.   


Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, das Osterwochenende bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe zu genießen.  
Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0  
Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR  

 Ausstellungsansicht Museum DKM: TiefenZeit. Tom Fecht © Tom Fecht, VG Bild-Kunst 2018

 

- Musikerlebnis mit Pianist und Geigerin
- Lehmbruck: Museumsspaß - BrickArt  und Magische Familienführung

Musikerlebnis mit Pianist Michael Gees und Geigerin Margarita Rumyantseva

Duisburg, 21. März 2018 - Zwei Musiker ohne Noten, ohne Partitur, ohne Spielanleitung. Ganz auf ihren Auftritt, auf den Moment konzentriert, finden sie aus der Stille allmählich zu Interaktion: zu einem improvisierten Zusammenspiel, das musikalisch einmalig ist, weil es sich nicht in gleicher Form wiederholen lässt. Denn auch der Raum und das Spannungsverhältnis zum Publikum fließen in die Improvisationskunst der Musiker ein.
Der Pianist Michael Gees und die Geigerin Margarita Rumyantseva gehen dieses Wagnis in einer Konzertmeditation mit dem Titel „KOMED – Klang und Stille“ ein. Zu erleben ist dieser Abend am Mi. 28. März 2018 (19 Uhr) im KROHNE Messtechnik Veranstaltungssaal, Ludwig-Krohne-Straße 5. Im Anschluss ist unter dem Motto „Meet the Artist“ eine Künstlerbegegnung geplant.
Michael Gees, Komponist und Pianist, brach mit 15 Jahren aus der bereits vorgezeichneten Laufbahn eines Wunderkinds aus.
Er schlug sich mit Gelegenheitsarbeiten durch, jobbte als archäologischer Helfer und fuhr zwei Jahre zur See. 1974 ergab sich unerwartet die Möglichkeit eines Studiums an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Er entwickelte auf individuellem Weg pianistische Fähigkeiten, begann zu komponieren, erspielte sich als Liedpianist internationalen Ruf und konzertiert heute weltweit.

Margarita Rumyantseva, 1989 in Moskau geboren, erhielt mit sieben Jahren ersten Violin-Unterricht in der Moskauer Mstislaw Rostropowitsch Musikschule. Ab 2002 begann sie ihr Studium am Staatlichen Gnessin-College in Moskau. Im Jahr 2008 führte sie ihre musikalische Laufbahn nach Deutschland, wo sie an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Prof. Jakob Gilman studierte. Orchestererfahrung sammelte sie beim Münchner Rundfunkorchester und bei den Duisburger Philharmonikern. Karten sind über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter
www.duisburger-philharmoniker.de erhältlich. 

 

Lehmbruck Museum: Museumsspaß - BrickArt
Im Osterferien-Workshop "Brick Art" werden Kindheitsträume aus LEGO wahr! Zusammen mit Cole Blaq können Kids von 8 bis 12 Jahren beim Museumsspaß im Lehmbruck Museum, vom 26.03. bis 30.03., jeweils 10 bis 14 Uhr,  Kunstwerke aus den Bausteinen erschaffen. Jeder Lego-Fan kennt es: Man hat eine großartige Idee, will wild darauf los bauen, doch es fehlen mal wieder die passenden Steine. Bei dem Workshop "Brick Art" können die Workshop-Teilnehmer aus den Vollen schöpfen und Kunstwerke ganz nach ihrem Geschmack konstruieren.
Gemeinsam mit dem Düsseldorfer Street Art-Künstler Cole Blaq und schier unendlichen Gestaltungsmöglichkeiten erschaffen die Kids gewiss fantasie- und abwechslungsreiche Kunstobjekte.
Teilnahme: 50 €   Anmeldung unter: T 0203 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de   Der Museumspaß wird veranstaltet aus Mitteln der Peter-Klöckner-Stiftung.  


Brick Art, Foto: Cole Blaq (Aron Hudson)

 

Lehmbruck Museum: Magische Familienführung
Bei der nächsten öffentlichen Sonntagsführung im Lehmbruck Museum können sich Groß und Klein verzaubern lassen. Eva Henning führt am 25. März, 11.30 Uhr, durch die Ausstellungsräume und gibt mit allerlei magischen Tricks Einblick in die ausgestellten Exponate.  
Bei der Familienführung mit Eva Henning nähern sich Familien und andere kunstinteressierte Besucher auf zauberhafte Art und Weise den Ausstellungsstücken des Lehmbruck Museums an. Die Zauberkünstlerin ermöglicht einen ganz anderen Blick auf die Ausstellungsstücke zu werfen und den Kunstwerken das Wunderbare und Fantastische zu entlocken. Hier kommen ältere wie jüngere Zauber- und Kunstfans voll auf ihre Kosten.   Diese Veranstaltung richtet sich nicht nur an Familien, auch andere kunstinteressierte Museumsbesucher sind herzlich zur Führung eingeladen.

 

Für die Teilnahme an der Magischen Familienführung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.                       

Eva Henning bei der magischen Führung, Foto: Lehmbruck Museum

 

 

Glückaufhalle: Im weißen Rössl 

Das munter-musikalische Liebes-Verwirrspiel „Im weißen Rössl“ wird am Montag, 23. April, um 20 Uhr in der Glückauf-Halle auf der Dr. Kolb-Straße 2 in Homberg aufgeführt. 

Zahlkellner Leopold bemüht sich schon lange um die Gunst seiner Chefin, der „Rössl“-Wirtin Josepha, die aber ein Auge auf ihren Stammgast, Rechtsanwalt Dr. Siedler geworfen hat. Dieser wiederum interessiert sich für Ottilie, die soeben mit ihrem Vater, dem Berliner Trikotagenfabrikanten Giesecke, im „Weißen Rössl“ abgestiegen ist. Auch Sigismund Sülzheimer, der Sohn von Gieseckes Konkurrenten, ist angekommen.
Er soll Ottilie heiraten, um dem Konkurrenzkampf zwischen den beiden Firmen ein Ende zu bereiten. Dr. Siedler, der Rechtsbeistand Gieseckes, verspricht seine Unterstützung, ohne jedoch ernstlich daran zu denken, Ottilie einem anderen Mann zu überlassen. Sigismund bemüht sich indessen um das reizende Klärchen, die Tochter des armen Professors Hinzelmann. Klarheit ins Gefühls-Chaos bringt am Ende der anreisende Kaiser Franz Joseph.

Mit viel ohrwurmträchtiger Musik wie „Im weißen Rössl am Wolfgangsee“, „Zuschau’n kann i net“, „Mein Liebeslied muss ein Walzer sein“, „Die ganze Welt ist himmelblau“, „Es muss was Wunderbares sein, von dir geliebt zu werden“ und vieles mehr, findet am Ende jedes Töpfchen sein Deckelchen. Denn es bewahrheitet sich immer wieder aufs Neue: „Im Salzkammagut, da kamma gut lustig sein...“ 

Nach der Aufführung haben die Besucher wieder Gelegenheit, den Theaterabend gemeinsam mit den Künstlern in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen.

 

Kartenvorbestellungen und  Informationen zu dieser Veranstaltung gibt es im Bezirksrathaus Homberg, Bürger-Service, Bismarckplatz 1, 47198 Duisburg, (02066) 218959. Darüber hinaus sind Karten bei Ticketeck Zemann, Homberger Str. 353, 47443 Moers, Konzertkasse Lange GmbH, Kuhstr. 14, 47051 Duisburg, in der Tourist Information Duisburg, Königstr. 86, 47051 Duisburg sowie bei Klatt Reisen & Shop, Dorfstr. 62 D, 47239 Duisburg erhältlich.


Glutvolle Romantik und lyrisch-heitere Klassik

Das studio-orchester duisburg und der Pianist Henri Sigfridsson spielen kontrastreiche Meisterwerke im Theater Duisburg

Duisburg, 18. März 2018 - Einer großen Brandung gleich strömen die Melodien von Sergej Rachmaninows 2. Klavierkonzert c-Moll op. 18 von einem glutvollen Höhepunkt zum nächsten. Sinfonische Pracht verschmilzt darin mit romantischem Feuer. Auf introvertierte Tiefen folgen Ausbrüche funkelnder Virtuosität. Kein Wunder, dass dieses Werk Rachmaninow im Jahr 1900 zum internationalen Durchbruch verhalf und noch heute zu den populärsten Klavierkonzerten überhaupt zählt.

 

Mit diesem Kronjuwel des pianistischen Repertoires eröffnet das studio-orchester duisburg unter der Leitung von Thomas Jung am So. 25. März 2018 (18.30 Uhr) ein Konzert der Serie „Außer der Reihe“ im Theater Duisburg. Solist in Rachmaninows Klavierkonzert ist Christian Fritz, der kurzfristig für den erkrankten Henri Sigfridsson einspringt. Schon in seiner Jugend war er mehrfacher 1. Preisträger im Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Sein Studium schloss er 2015 bei Prof. Lev Natochenny in Frankfurt am Main ab. Er erhielt mehrere nationale und internationale Preise und wird ab April der neue Pianist bei „SPARK-die klassische Band“.

Der zweite Teil des Abends führt in eine gänzlich andere Welt. Ludwig van Beethovens 4. Sinfonie B-Dur op. 60 klingt über weite Strecken elegant und lyrisch-heiter, ist kompositorisch aber keineswegs weniger kühn als die ihr vorangehende Eroica oder die düster gefärbte 5. Sinfonie c-Moll op. 67. Zu den vielen bedeutenden Dirigenten, die Beethovens 4. Sinfonie schätzten, zählt neben Herbert von Karajan und Carlos Kleiber auch Felix Mendelssohn Bartholdy, der mit ihr sein Debüt als Dirigent in Leipzig gab – mit durchschlagendem Erfolg.

 

Karten sind über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de erhältlich. 

 

Akzente-Literaturprogramm erfolgreich beendet    
Das diesjährige Akzente-Literaturprogramm der Stadtbibliothek und des Vereins für Literatur Duisburg war das erfolgreichste seit Jahren. Die hochkarätig besetzten Veranstaltungen waren ein großer Erfolg.  
Frühzeitig ausverkauft waren die Lesungen mit Christian Brückner, Axel Hacke und Navid Kermani sowie die PoetrySlam-Veranstaltung mit der Berliner Kabarettistin Sarah Bosetti. Die musikalische Lesung von Zepp Oberpichler und Werner Streletz zu den Nibelungen sowie der Abend mit der Mafiaexpertin Petra Reski fanden ebenfalls großen Zuspruch.
Auch die Tagung zu dem Dokumentarfilmer "Eberhard Fechner - Ein deutscher Erzähler", unter der Leitung von Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der Stadtbibliothek und Werner Ružicka, Leiter der Duisburger Filmwoche, sprach ein interessiertes Fachpublikum aus ganz Deutschland an und setzte den Schluss-Akzent im Programm. Der Tagungsband erscheint bis zum Ende des Jahres.  

 

Lehmbruck Museum:  Offener Samstag: „Einfach und Schauderhaft! Gruseliges aus Pappmaché“
Der nächste Offene Samstag im Lehmbruck Museum wird unheimlich! Unter dem Motto „Einfach und Schauderhaft!“ fertigt Friederike Winkler-Rufenach mit Kids von 6 bis 12 Jahren am 24. März, 11 Uhr, Gruseliges aus Pappmaché an. Mit einer Portion Kreativität und Einfallsreichtum können sich die jungen, angehenden Künstler an interessanten Werken aus Pappmaché versuchen. Dabei stehen sie vor der Aufgabe, möglichst gruselige Arbeiten zu kreieren. Vielleicht jagen sie damit dem ein oder anderen sogar einen kleinen Schrecken ein. 
Die Kosten betragen 10 € (ermäßigt 5 €) pro Teilnehmer. Anmeldung ab sofort unter: T. 0203 / 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de

- Duisburger Philharmoniker: „Tönende Bilder, gemalte Musik“
- Der „Faust“ als moderne Pekingoper

Duisburger Philharmoniker spielen stimmungs- und farbenreiche Werke von Claude Debussy, Edward Elgar und Modest Mussorgsky

Duisburg, 14. März 2018 - Kastagnettenklang und spanisches Kolorit prägen den Mittelteil von Claude Debussys dreiteiligem Orchesterzyklus Images, der nicht umsonst den Namen Ibéria trägt. Mit dieser knapp 20-minütigen Komposition, einer faszinierend sinnlichen Hommage an Debussys Fernweh-Land Spanien, eröffnen die Duisburger Philharmoniker am 21. und 22. März 2018 (jeweils 20 Uhr) das 8. Philharmonische Konzert in der Mercatorhalle, dessen Programm den Zusammenhang zwischen Farbe und Klang, Musik und Malerei in den Fokus rückt.

Der Brite Edward Elgar hingegen blieb mit seinen Sea Pictures im heimischen Hafen. Zwar lässt er seine Fantasie in diesen fünf Liedern für Orchester und Mezzosopran zuweilen in die Ferne schweifen, auf die Mittelmeerinsel Capri und zu den Korallenbänken der Südsee, aber über allem schwebt doch unverkennbar die sanfte Melancholie eines grau verhangenen nordatlantischen Himmels.

In Duisburg wird der stimmungsvolle Liederzyklus von der Mezzosopranistin
Eva Vogel - Foto Uwe Hauth - gestaltet, die auf dem Konzertpodium regelmäßig mit Größen wie Simon Rattle, John Eliot Gardiner und Ingo Metzmacher arbeitet. Das ehemalige Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein war bereits 2012 mit Berlioz’ Sommernächten bei den Philharmonischen Konzerten zu Gast.

Im zweiten Teil des Abends ist Modest Mussorgskys Zyklus Bilder einer Ausstellung in der ebenso genialen wie berühmten Orchesterfassung von Maurice Ravel zu erleben.
Unter der Leitung von David Marlow, derzeit Chefdirigent der thüringischen Vogtland Philharmonie und bis 2015 Assistent von Andris Nelsons bei den Bayreuther Festspielen, unternehmen die Duisburger Philharmoniker eine musikalische Promenade, die vom alten Schloss über die heiteren Gärten der Tuilerien und der Hütte der Hexe Baba Yaga bis zum Großen Tor von Kiew führt.

Karten sind über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de erhältlich. In der Anlage finden Sie diese Pressemitteilung auch als Word-Dokument und als PDF-Datei, zudem ein kostenfreies Foto der Sängerin Eva Vogel (Copyright: Uwe Hauth).

 

Der „Faust“ als moderne Pekingoper – ein Werkstattbericht Regisseurin gibt Einblick in interkulturelle Inszenierung
Die Pekingoper ist eines der höchsten Kulturgüter Chinas. Wer zum ersten Mal eine Aufführung sieht, ist überwältigt von den laut scheppernden Schlaginstrumenten, dem schrillen Gesang, der Eleganz und der akrobatischen Kampfkunst. Wie lässt sich diese Bühnenkunst mit Goethes „Faust“ in Einklang bringen, einem der bedeutendsten Werke der deutschen Literatur? Wie wurden Gretchen und Mephisto chinesisch in Szene gesetzt? Darüber berichtet Regisseurin Anna Peschke. Sie hat den „Faust“ als moderne Pekingoper in Deutschland und China auf die Bühne gebracht.

In ihrer Arbeit verbindet Anna Peschke die Pekingoper mit zeitgenössischen westlichen Darstellungsmitteln und schafft so eine neue Theaterform, die gegenwärtige gesellschaftliche Fragen widerspiegelt. Als erste westliche Regisseurin wurde Anna Peschke von der National Peking Opera Company nach China eingeladen.
Im Vortrag berichtet sie, wie die Synthese von Goethes Klassiker, der traditionellen Pekingoper und westlichem Theater gelang: Wo waren Experimente möglich und wann wurde die Tradition gewahrt? Sie entführt uns in die Welt der traditionellen Pekingoper: Die Rollenfächer und Kostüme, die Darstellungsregeln, sowie die Besonderheiten des Bühnenbildes.

Der „Faust“ als moderne Pekingoper – ein Werkstattbericht Dienstag, den 20. März 2018, 18:30 Uhr Konfuzius-Institut Metropole Ruhr Konferenzraum 3 | Tec-Center Bismarckstraße 120 | 47057 Duisburg Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.

 

Workshop „Bildhauerei“ im Kultur- und Stadthistorischen Museum:
Akzente Ausstellung „LIEBE & HASS – vom Schatten ins Licht“
 
Der Bildhauer Mohamad Alnatour bietet am Samstag, 17. März sowie am Sonntag, 18. März, jeweils von 10 bis 16 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen den Workshop „Bildhauerei – Kunsthandwerk aus Leidenschaft“ für Erwachsene an. Weitere Termine finden am 24. sowie 25. März statt.   Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die noch keine Erfahrung mit der Bildhauerei haben,  lernen erste Schritte bei der Bearbeitung von Holz kennen und können eigene kleine Stücke behauen. Die Erfahrenen können an einer Großskulptur mitwirken.  
Die Teilnahme ist an nur einem Tag möglich, optional an zwei Tagen. Der Kostenbeitrag für einen Tag beträgt 20 Euro, für zwei Tage 35 Euro. Anmeldungen sind im Stadtmuseum unter (0203) 283-2640 oder per E-Mail an ksm-service@stadt-duisburg.de möglich. Weitere Informationen rund um Museum unter www.stadtmuseum-duisburg.de.  

 Bildhauer Mohamad Alnatour sowie seine Werke

 

 

 

Erzählcafé – Lebendige Geschichte(n) im Stadtmuseum: Elle-Rebelle Poetry goes Museum  
Die Duisburger Autorin Lütfiye Güzel ist im Rahmen der 39. Duisburger Akzente im „Erzählcafé – Lebendige Geschichte(n)“  am Sonntag, 18. März, um 15 Uhr zu Gast im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen. Die Veranstaltung dauert circa 1,5 Stunden.  
Lütfiye Güzel, die im vergangenen Jahr mit dem Literaturpreis Ruhr gewürdigt wurde, überrascht unter dem Titel „Elle-Rebelle Poetry goes Museum“ mit lakonischen Momentaufnahmen und Alltagsbeobachtungen.

Die in Duisburg-Marxloh aufgewachsene Tochter eines türkischen Stahlarbeiters veröffentlichte seit 2012 fast ein Dutzend schmale Lyrik- und Prosabände  – die meisten im Selbstverlag. Die dazugehörige kleine Ausstellung präsentiert ihre Handzettel-Gedichte in Butterbrottüten, ausgestellt in Obstkisten.  
Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Weitere Informationen telefonisch unter (0203) 283-2640 sowie im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de.

 

 

Junge-Akzente-Schulkultur-Performance

Das Leben setzt sich durch – Widerstand und Wiederaufbau“  
Duisburg, 13. März 2018 - Die Junge-Akzente-Schulkultur-Veranstaltung mit dem Titel „Das Leben setzt sich durch – Widerstand und Wiederaufbau“ findet am Donnerstag, 15. März, von 10 bis 12 Uhr in der Kulturkirche Liebfrauen statt. Da der traditionelle Schulkultur-Akzente Tag  2018 in der Rheinhausenhalle nicht erfolgen kann, ist ein anderes Format erdacht worden: eine gebündelte und themenzentrierte Gesamtperformance.  
Der freischaffende Künstler und Kulturmanager Max Bilitza fungiert auch in diesem Jahr als künstlerisch- technischer Leiter der  Jungen Akzente mit dem veränderten Tag der Schul- und Jugendkultur. Zusammen mit dem jungen Schauspieler Bashar Al Murabea, der vor zwei Jahren aus Syrien nach Deutschland kam, entwickelte er auf Basis ausgewählter Schul- und Jugendbeiträge, die sich künstlerisch den Themen „Krieg/Frieden, Flucht/Widerstand, Zerstörung/Wiederaufbau‘“ widmen, eine außergewöhnliche Inszenierung mit Performancecharakter.

Die besondere Herausforderung bestand darin, die verschiedenen Beiträge der künstlerisch aktiven Jugendlichen aus den Sparten Theater, RAP, Hörspiel, Bühnenbild, u.Ä. theatralisch-moderierend zu verbinden. Das Resultat ist eine außergewöhnliche Performance, bei der sowohl  Zuschauer als auch projektbeteiligten Schülern und Kinder/Jugendliche eines Kulturrucksack-Projektes der Deutschen Oper am Rhein ins Spiel hineingezogen werden – ohne ein Vorwissen um den genauen Ablauf der knapp zweistündigen Veranstaltung.  

Neben Max Bilitza und Bashar Al Murabea sind folgende KünstlerInnen und Institutionen beteiligt: Steffi Lehmann (Schauspielerin), Maliq Möbius (Rapper), Manuel Schroeder (Fotograf und Bildender Künstler), Olaf Knöpges (Historiker und Bildender Künstler), Sonja Bansemer und Marco Rentrop (Video, Hörspiel, Schauspiel), das Zentrum für Erinnerungskultur mit Robin Richterich, das Amt für Schulische Bildung mit der SchulKulturKontaktStelle, die Erich-Kästner-Gesamtschule, das Gertud- Bäumer-Berufskolleg, die Gesamtschule Süd, die August-Thyssen-Realschule und das Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium.

 

Lehmbruck Museum: plastikBAR: Talking (about) Sculptures – Soundprojekt zu Rebecca Horns „Hauchkörper”
TERMINKORREKTUR! (Donnerstag, 15. März  2018, 18 Uhr)
Am 15. März, 18 Uhr, lädt das Lehmbruck Museum zu einem Soundprojekt zu Rebecca Horns „Hauchkörpern“ ein. Die Kunstvermittlerinnen Annette Ziegert und Susanne Heincke entwickeln nämlich zusammen mit den Besuchern experimentelle Audioproduktionen zu den Arbeiten der Künstlerin.
Mit Aufnahmegerät, Kopfhörer, Audioschnitt und Montage nähern sich die angehenden Soundkünstler den Werken Rebecca Horns an und nehmen die ungewöhnlich anmutenden Geräusche der Skulpturen auf. Im Zusammenspiel mit Wortschnipseln, bereits aufgenommenen oder selbst produzierten Geräuschen und Klängen entstehen dann ganz eigene Hörstücke.
Die Produktion und Aufnahme von Wortbeitragen und Sounds sowie dem Audioschnitt liegt dabei komplett in der Hand der Teilnehmenden. Die Teilnahme kostet 9 Euro inklusive Begrüßungsgetränk (erm. Eintritt 5 Euro).    


Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Rebecca Horn“
Mit Arbeiten wie dem „Schildkrötenseufzerbaum“, dem „Schlangenklavier“ oder den neuen „Hauchkörpern“ hat sich Rebecca Horn als feste Größe in der deutschen Kunstszene etabliert. Bei einer Führung am 18. März, 11.30 Uhr, im Lehmbruck Museum, gibt Susanne Karow einen Einblick in die poetisch-mechanischen Werke der Künstlerin.  
In den vielen Jahrzehnten künstlerischer Tätigkeit hat Rebecca Horn ein unverwechselbares Oeuvre geschaffen, das filmische, malerische wie skulpturale Arbeiten umfasst. Mit der Ausstellung „Hauchkörper als Lebenszyklus“ zeigt das Lehmbruck Museum nun eine umfassende Werkschau mit retrospektivem Charakter, die den Zauber ihrer Arbeiten einfängt und mittels Bewegungen, Geräuschen und Überraschungseffekten auf den Besucher überträgt. So wird die Führung durch die Ausstellung Rebecca Horns zu einem Erlebnis der besonderen Art.
Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

 

Lehmbruck Museum: Tanzperformance Space 21

Duisburg, 12. März 2018 - Am nächsten Sonntag, den 18. März, 15 Uhr, verwandelt Barbara Cleff die Ausstellungsflächen des Lehmbruck Museum in einen Raum für ihre Tanzperformance. Zusammen mit Azusa Seyama, Beate Gruttmann-Kellner und Ute Wassermann wird sie eine Choreographie zu den Arbeiten Rebecca Horns aufführen.  

Barbara Cleffs Performance ist eine lebendige Erkundung von gestaltetem Raum und sie ermöglicht den Besuchern Distanz und Nähe zugleich. Die Bewegungen und Klänge, temporäre Verbindungen zwischen den Performerinnen, werden hier spürbar als Verbindungen aller Anwesenden.  Kommunikation verstanden als ein Akt der Teilhabe und der Anteilnahme, der Herausforderung, des experimentellen und spielerischen Austauschs lebendiger Körper und stofflicher, kinetischer Objekte auf Zeit - ein Erlebnis.

Ihre Arbeiten zeichnen sich durch Authentizität, Tiefe und große Klarheit aus, sie lenken, fokussieren unsere Aufmerksamkeit auf das Wesentliche. Die Choreografin studierte in Essen, Arnhem und Rotterdam. Als künstlerische Assistentin arbeitete sie unter anderen am Theater Basel und am Theaterhaus Jena. 

Tanz: Azusa Seyama, Beate Gruttmann-Kellner, Barbara Cleff

Stimme & Objekte/Komposition: Ute Wassermann

Konzept/Choreographie: Barbara Cleff

Zum regulären Eintrittspreis (9 EUR/erm. 5 EUR) wird ein Beitrag von 2 EUR erhoben.  

Tanzperformance Space 21, Foto: Künstlerin

 

 

- Lehmbruck Museum erwirbt ein kapitales Werk von Rebecca Horn
- Ausschreibung zur IG-Ausstellung 2018 im Lehmbruck Museum

Lehmbruck Museum erwirbt ein kapitales Werk von Rebecca Horn
Duisburg, 09. März 2018 - Mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen gelang es dem Lehmbruck Museum in Duisburg jetzt, ein Hauptwerk Rebecca Horns aus der Gruppe ihrer neuesten Skulpturen der „Hauchkörper“ für seine Sammlung zu erwerben. Der Ankauf ist der wichtigste Erwerb des Museums in den letzten zehn Jahren.
Mit der Verleihung des Wilhelm-Lehmbruck-Preises ist traditionell der Ankauf eines Werkes der Preisträgerin verbunden. Dass durch die Förderzusage des Landes jetzt dieser Grundgedanke der renommierten Auszeichnung umgesetzt wird, freut besonders den Kuratoriumsvorsitzenden Oberbürgermeister Sören Link und Kulturdezernent Thomas Krützberg: „Der Stadt Duisburg und allen, die geholfen haben, den Wilhelm-Lehmbruck-Preis wiederzubeleben, war es ein großes Anliegen, dass nach der Preisverleihung dieser Ankauf die Würdigung einer der bedeutendsten Künstlerinnen Deutschlands komplettiert.“
Für Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen ist es eine Förderung aus Überzeugung. „Das künstlerische Werk von Rebecca Horn besetzt heute mit seinem ganz eigenständigen skulpturalen Ansatz eine feste Position in der Kunstgeschichte. In ihren Arbeiten kommt eine mitreißende Freude am Experiment und an der Erfindung des Neuen, des Noch-Nicht-Gesehenen, zum Ausdruck“, sagte Pfeiffer-Poensgen.
„Ein großer Wunsch geht mit dem Ankauf in Erfüllung“, so Museumsdirektorin Dr. Söke Dinkla. „Die kinetische Skulptur mit dem Titel Tanz in einer Pirouette (2017) ist eines der Hauptwerke der Künstlerin und fügt sich perfekt in unsere Sammlung ein, neben Werken von Zeitgenossen Rebecca Horns wie Jannis Kounellis, Christian Boltanski und von ihr hochgeschätzten Künstlern wie Joseph Beuys und Jean Tinguely“.
Der Künstlerin selbst ist es eine „große Freude“, dass das Lehmbruck Museum diese Arbeit erworben hat; sie erklärt, welche besondere Stellung diese Arbeit und die anderen „Hauchkörper“ innerhalb ihres Oeuvres einnehmen: „Es ist ein Neuanfang, ein ganz neuer Prozess. Es ist für mich beglückend, Skulpturen geschaffen zu haben, die nicht Abkömmlinge oder Verlängerungen früherer Arbeiten sind. Sie stehen ganz für sich, und das gibt mir das Gefühl, dass ich an der Schwelle einer neuen Werkphase stehe.“
Die Verleihung des Wilhelm-Lehmbruck-Preises an Rebecca Horn Ende letzten Jahres war zugleich Auftakt der Ausstellung „Hauchkörper als Lebenszyklus“ im Lehmbruck Museum. Wer die Werkschau der ausgezeichneten Bildhauerin sehen möchte, hat dazu noch bis zum 2. April Gelegenheit. Wegen des großen Besucherinteresses haben wir die Öffnungszeiten an den Wochenenden verlängert: Samstags und sonntags ist von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

 

Ausschreibung zur IG-Ausstellung 2018 im Lehmbruck Museum
Vom 10. November 2018 bis zum 17. Februar 2019 zeigt das Lehmbruck Museum in Duisburg die Ausstellung „Vor Ort 2018“. Zur Bewerbung werden Künstlerinnen und Künstler eingeladen, die einen besonderen Bezug zur Stadt Duisburg haben, das heißt sie sind in Duisburg geboren, wohnen oder arbeiten dort oder sind Mitglied in der Interessengemeinschaft (IG) Duisburger Künstler bzw. in einem der Duisburger Künstlerverbände.  
Bewerber sollen die folgenden Unterlagen übersenden: ein Portfolio mit einer kurzen Darstellung der Lebensdaten und des künstlerischen Werdegangs inklusive der Nennung bereits erhaltener Preise; die Beschreibung aktueller Projekte; aussagekräftiges Bildmaterial: maximal 10 Fotos oder Ausdrucke im Format DIN A 4, bei Videoarbeiten DVD (kurze Spieldauer empfohlen), gegebenenfalls aktuelle Kataloge; bitte KEINE Dias); Vorschläge von drei unter normalen Bedingungen zu transportierenden Werken für die Ausstellung.  
Aus räumlichen Gründen können keine Originale eingereicht werden. Eine vom Lehmbruck Museum eingesetzte Jury wählt unter Beteiligung der IG Duisburger Künstler anhand der Unterlagen die Künstlerinnen und Künstler aus, die zur Ausstellungsbeteiligung eingeladen werden.  
Zu beachten ist, dass die eingereichten Portfolios nicht zurückgesendet werden. Der Transport der ausgewählten Kunstwerke erfolgt in Eigenregie und auf Kosten der jeweiligen Künstler/innen. Jurymitglieder sind von der Teilnahme an der Ausschreibung ausgeschlossen. Bewerbungsunterlagen sind bis spätestens 4. Mai 2018 an folgende Adresse zu senden: Jörg Mascherrek, Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum Düsseldorfer Str. 51, 47049 Duisburg. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Lehmbruck Museum: plastikBAR: Talking (about) Sculptures – Soundprojekt zu Rebecca Horns „Hauchkörper”
Am 15. März, 19 Uhr, lädt das Lehmbruck Museum zu einem Soundprojekt zu Rebecca Horns „Hauchkörpern“ ein. Die Kunstvermittlerinnen Annette Ziegert und Susanne Heincke entwickeln nämlich zusammen mit den Besuchern experimentelle Audioproduktionen zu den Arbeiten der Künstlerin.
Mit Aufnahmegerät, Kopfhörer, Audioschnitt und Montage nähern sich die angehenden Soundkünstler den Werken Rebecca Horns an und nehmen die ungewöhnlich anmutenden Geräusche der Skulpturen auf. Im Zusammenspiel mit Wortschnipseln, bereits aufgenommenen oder selbst produzierten Geräuschen und Klängen entstehen dann ganz eigene Hörstücke. Die Produktion und Aufnahme von Wortbeitragen und Sounds sowie dem Audioschnitt liegt dabei komplett in der Hand der Teilnehmenden.
Die Teilnahme kostet 9 Euro inklusive Begrüßungsgetränk (erm. Eintritt 5 Euro). 


Soundprojekt, Foto: Susanne Heincke

 

6. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker

Dunkle Klage, beißender Spott: Im 6. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker spielen Boris Giltburg und das Pavel Haas Quartet Werke von Dmitri Schostakowitsch.

Gerade erst haben der Pianist Boris Giltburg, Resident der Duisburger Philharmoniker, und das Pavel Haas Quartet mit dem Diapason d’Or den bedeutendsten französischen Schallplattenpreis erhalten, für ihre Einspielung zweier Dvorak-Quintette. Nun sind die Künstler im 6. Kammerkonzert am Sonntag, 18. März (19 Uhr) in der Philharmonie Mercatorhalle zu erleben. Auf dem Programm stehen ausschließlich Werke von Dmitri Schostakowitsch – aufregende, teils enervierende, teils zutiefst klagende Bekenntnismusik.

Pianist und Streichquartett sind ein eingespieltes Team. Ihre künstlerische Partnerschaft beruht auf außergewöhnlicher Intensität. Bestechend ist zudem der Klangfarbenreichtum des Quartetts – es spielen Veronika Jarusková und Marek Zwiebel (Violine), Jiri Kabát (Viola) sowie Peter Jarusek (Cello). Sie eröffnen das Programm mit Schostakowitschs 7. Streichquartett fis-Moll op. 108, ein kurzes, aber ungemein expressives Werk, geschrieben 1960 im Gedenken an seine verstorbene Frau. Es ist von dunkler Melancholie und nicht zuletzt von gleißender Motorik durchzogen.

Ähnliches gilt für das Trio Nr. 2 e-Moll op. 67 für Violine, Cello und Klavier, in Kriegszeiten (1944) entstanden, durchsetzt mit bitterem Humor und tiefer Trauer um seinen toten Freund Ivan Sollertinski. Geradezu konventionell mutet dagegen das Klavierquintett g-Moll op. 57 an, barocke Formen und den Tonfall russischer Romantik verwendend. Schon die Uraufführung 1940 wurde für Schostakowitsch ein außerordentlicher Erfolg.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

 

Lehmbruck Museum: Sonderedition von Rebecca Horn erhältlich

Lehmbruck Museum: Nie wieder Krieg! Zum Werk von Käthe Kollwitz
Duisburg, 08. März 2018 - Nach 10 Jahren intensiver Forschung veröffentlichte Yvonne Schymura 2016 eine große Biographie zu der bedeutenden Künstlerin Käthe Kollwitz. Im Rahmen der 39. Duisburger Akzente wird die Autorin am 14. März, 19 Uhr, im Lehmbruck Museum über Kollwitz referieren und Auszüge aus dem Buch rezitieren.
Käthe Kollwitz zählt heute zu den bedeutendsten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Ihr vielschichtiges Werk umfasst unter anderem Bildhauereien und malerische Arbeiten.
In ihren oftmals realistischen Arbeiten schwingt immer auch eine Auseinandersetzung mit den eigenen Lebensumständen mit. Mit dem Verlust des eigenen Sohnes im Ersten Weltkrieg verarbeitet sie zunehmend kritische Themen in ihren Werken und spricht sich für eine pazifistische Lebenseinstellung aus. Als Expertin gibt Yvonne Schymura interessante Einsichten zu Leben und Werk  Käthe Kollwitz´. Yvonne Schymura ist promovierte Historikerin. Sie arbeitet seit mehreren Jahren für Zeit und Wort, Agentur für Geschichtskommunikation und schreibt als freie Journalistin für ZEIT Online, Spiegel Online und die Deutsche Welle.
Zum regulären Eintrittspreis (9 EUR/erm. 5 EUR) wird ein Beitrag von 2 EUR erhoben. 

Käthe Kollwitz, Mutter mit zwei Kindern, 1923-1937, Foto: Tomas Riehle

 

Lehmbruck Museum: Sonderedition von Rebecca Horn erhältlich

Duisburg, 07. März 2ß128 - Für die Liebhaber der Kunst von Rebecca Horn bietet das Lehmbruck Museum ab sofort 20 Exemplare einer Sonderedition mit dem Titel „Herzblume, Herzfrucht, Herzfeuer“ zum Kauf an.  

Es handelt sich um eine Fotoedition mit Übermalung, die für die neueste Schaffensphase von Rebecca Horn steht. Die drei essentiellen Symbole „Blume, Frucht und Feuer“ markieren Herz, Körpermitte und Fundament einer buddhistischen Skulptur aus der Privatsammlung Rebecca Horns. 

 

Wie in der aktuellen Werkgruppe der „Hauchkörper“, die in der Duisburger Ausstellung erstmals zu sehen sind, ist darin ihr Streben nach einer energetischen Ausgeglichenheit wahrnehmbar. So bewirken auch die verlangsamten Bewegungen der goldenen Stäbe und Kreisformen, durch die sich die „Hauchkörper“ auszeichnen, einen Zustand der Ruhe und der meditativen Versenkung. 

Die Edition im Format 29,7 x 21 cm (Blattmaß 32 x 23 cm) ist zu einem Preis von 950 € erhältlich.

Rebecca Horn, Herzblume, Herzfrucht, Herzfeuer, 2018, © VG Bild-Kunst, Bonn, 2018

 

Lehmbruck Museum: Lynette Roth im Gespräch mit Söke Dinkla
Dr. Lynette Roth, Mitglied der Jury des Wilhelm-Lehmbruck-Preises und Kuratorin am Busch-Reisinger Museum, Harvard, spricht am 11. März um 15 Uhr mit Museumsdirektorin Dr. Söke Dinkla über persönliche Erlebnisse und Begegnungen mit Rebecca Horn, einer der außergewöhnlichsten Bildhauerinnen Deutschlands.
In dem Gespräch stellt Lynette Roth eine der sogenannten „Malmaschinen“ vor, die Rebecca Horn für das Busch-Reisinger Museum produzierte: In schnellen Bewegungen sprüht sie schwarze Farbe auf eine Wand, an der Bücher befestigt sind. Es entsteht ein Wandgemälde, das die ganze Schönheit des Werks Rebecca Horns offenlegt.
In der Bewegung der Arbeit entfaltet sich eine tiefe Anarchie, die viele ihrer Arbeiten auszeichnet. Anhand einer Präsentation mit Bildern und einem gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung „Hauchkörper als Lebenszyklus“  geben Lynette Roth und Söke Dinkla einen Einblick in die „Seele des Mechanischen“ der Werke Rebecca Horns. Für die Teilnahme wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.                

Rebecca Horn, Flying Books Under Black Rain Painting, 2014 © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Museum

 

Brand beeinflusst Akzente im Kreativquartier Ruhrort

Duisburg, 06. März 2018 - Zu den Duisburger Akzenten mit dem Motto „Nie der Krieg?“ steuert das Kreativquartier unter der Überschrift „BEGEGNUNG“ Veranstaltungen in Ruhrorter Lokalen bei. Los sollte es am Freitag, 9. März um 20 Uhr am Neumarkt im filmreifen Ort gehen. War die Kneipe „Zum Anker“ doch im Tatort Ruhrort die Stammkneipe von Horst Schimanski alias Götz George.
Nun hat ein Brand in der Nacht vom Montag zum Dienstag diese Pläne durchkreuzt. Kurator Folkert Küpers hat auf eine der Alternativen im Quartier im Ruhrorter Hafen umgebucht: „Der Abend findet im Gemeindehaus Ruhrort an der Dr.-Hammacher-Str. 6 statt. Dank des Ruhrorter Quartiersgeistes war schnell klar, dass die Fakt AG ihre Räume zur Verfügung stellt. Gastwirt Rainer Schmitz wird die Getränke für den Abend im Gemeindehaus ausschenken.“ 

Folkert Küpers und Barbara Wedekind werden in Texten die Erinnerung an die Kriegserlebnisse des jüdischen Dichters Theodor Kramer lebendig werden lassen. Theodor Kramer (1897 – 1958), österreichischer Lyriker, Jude und Opfer des nationalsozialistischen Terrors, wurde als Soldat des Ersten Weltkrieges an der wolhynischen Front schwer verwundet. Seine Kriegserinnerungen fasste er in dem Gedichtband „Wir lagen in Wolhynien im Morast“ zusammen.

Carl Zuckmayer sagte über das Vorstandsmitglied des österreichischen Exil-P.E.N.: „Theodor Kramer war kein ganz salonfähiger Dichter, er tappte mit verstaubten Stiefeln, kotbespritzten Hosen in die gute Stube der Poesie.“ 

Musikalisch akzentuieren Daniel Hermes, Gitarre und Gesang, sowie Simeon Miron, Kontrabass und Gesang von der Kölner Gruppe Schlagsaite mit zeitgenössischen Liedern. 

39. Duisburger Akzente | LIEDER UND TEXTE VON THEODOR KRAMER

Freitag, 9. März 2018, 20:00

Gemeindehaus Ruhrort | Dr.-Hammacher-Str. 6 | Duisburg-Ruhrort

Eintritt: frei(willig) – Hutveranstaltung

- „Begegnungen“ und „Crossing the Lines“
- Lehmbruck Museum: Offener Samstag

Theater Duisburg zeigt zwei Abende mit spektakulären Choreographien des Briten Royston Maldoom

Duisburg, 05. März 2018 - Ein Zeichen für mehr Humanität und ein stärkeres Miteinander setzte im September 2016 das Community-Tanzprojekt „EXILE – Tanzen für ein besseres Leben“ im Theater Duisburg. Die Duisburger Tanzpädagogin Ulla Weltike und der ihr freundschaftlich verbundene Londoner Choreograph Royston Maldoom arbeiteten dafür mit rund 150 Duisburger Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen verschiedenster Herkunft.

 

 

Mit geflohenen jungen Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten arbeiten Ulla Weltike und  Mia Sophia Bilitza nun an dem Community-Tanzprojekt „Begegnungen“, das am Mo. 12. März 2018 (19.30 Uhr) im Theater Duisburg zu erleben sein wird. Zu Choreographien von Royston Maldoom spielen Streicher der Duisburger Philharmoniker das anrührend spätromantische Sextett Verklärte Nacht von Arnold Schönberg sowie James McMillans Komposition Tryst. Dem Abend liegen zudem Gedichte von Rose Ausländer zugrunde, die von Hoffnung auf Wandel, Frieden und Versöhnung sprechen.

Fünf weitere spannende Choreographien von Royston Maldoom zeigt die Tanzmoto Dance Company dann am Mi. 14. März 2018 (19.30 Uhr) unter dem Titel „Crossing the Lines“ im Theater Duisburg. Unter diesen fünf Stücken befinden sich das von anatolischer Wehmut durchdrungene Stück Black Earth des Pianisten und Komponisten Fazil Say sowie Maldooms Choreographie zum berühmten Adagietto aus der 5. Sinfonie von Gustav Mahler, die bereits in den 70er Jahren in Frankreich Furore machte. Die Duisburger Philharmoniker spielen unter der Leitung von Martin Fratz.

Ein reduziertes Kombiticket für beide Tanzabende gibt es zu 25 Euro (12 Euro ermäßigt). Karten sind über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de erhältlich. 

 

Lehmbruck Museum: Offener Samstag - „Es war einmal – Eine Wand aus Erinnerungen“

Beim nächsten Offenen Samstag am 10. März, 11 Uhr, im Lehmbruck Museum, bauen Kids von 6 bis 12 Jahren eine Wand  aus Erinnerungen. Zusammen mit Hiltrud Lewe können die Kleinen dann in vergangenen Erlebnissen schwelgen.

Der nächste Offene Samstag unter dem Motto „Es war einmal -  Eine Wand aus Erinnerungen“ verspricht aus zweierlei Gründen interessant zu werden: einerseits können die jungen Künstlerinnen und Künstler selbst kreativ werden, andererseits werden sie dazu angeregt sich selbst an vergangene, freudige Ereignisse zu erinnern um sie dann künstlerisch umzusetzen.

Die Kosten betragen 10 € (ermäßigt 5 €) pro Teilnehmer.        

Anmeldung ab sofort unter: T. 0203 / 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de

Der „Offene Samstag“ wird veranstaltet aus Mitteln der Stiftung der Gründerfamilie Wilhelm Grillo.

 Jannis Kounellis, „Ohne Titel (Zwei Fenster)“ (Detail), 1982/99, © Jannis Kounellis / VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Museum

 

Duisburger Akzente: Kaiser Antonino Dance Ensemble präsentiert Radical Roots im Museum DKM 

Samstag, 10. März, um 19 Uhr  - Sonntag, 11. März, um 12 Uhr 

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr treten Avi Kaiser und Sergio Antonino auch bei den diesjährigen Duisburger Akzenten erneut im Museum DKM auf. Am Samstag, den 10. und Sonntag, den 11. März stellen die beiden Gründer des Tanzateliers The Roof ihre neue Produktion Radical Roots erstmalig dem Publikum vor. Im Rahmen der Performance befassen sich Avi Kaiser und Sergio Antonino gemeinsam mit drei weiteren Tänzerinnen und einem Ensemble von Musikern mit der Frage, wie Tanz und Körpersprache an unsere primären Sinne gebunden sind.

Die Aufführung findet erneut im Neubau des Museum DKM statt, Besucher werden zu Beginn von den Tänzern mit einer Choreografie vom Foyer aus durch die Ausstellung Blaubeziehung von Nikolaus Koliusis im Erdgeschoss, bis zum eigentlichen Veranstaltungsort geleitet.

  

Kaiser Antonino Dance Ensemble vor Blauraum #1, 2017

in Blaubeziehung. Nikolaus Koliusis im Museum DKM, Duisburg - Foto: Giovanni Pinna

 

 

 

Chorkonzert "salto chorale"

Duisburg, 01. März 2018 - Zwei Kompositionen von Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901) stehen im Mittelpunkt des Konzerts des Kammerchors „salto chorale“ der Universität Duisburg-Essen am 10. März in der Lutherkirche in Duisburg-Duissern (Beginn: 17.00 Uhr), der Eintritt ist frei. Ansprechpartner ist der Chorleiter, Jan Andrees.

 

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Führung in Deutscher Gebärdensprache (DGS) „Rebecca Horn für Menschen mit Höreinschränkung“  

Die öffentliche Führung am 10. März, 15 Uhr, im Lehmbruck Museum richtet sich speziell an Menschen mit Höreinschränkungen. Rainer Miebach führt in Deutscher Gebärdensprache (DGS) durch Rebecca Horns Ausstellung „Hauchkörper als Lebenszyklus“ und bringt Werke aus den verschiedensten Schaffensperioden der Künstlerin näher.

 

Bei seinem Rundgang durch die Ausstellung zeigt Rainer Miebach Höhepunkte aus 5 Jahrzehnten des künstlerischen Schaffens der Lehmbruck-Preisträgerin. Neben älteren Arbeiten wie dem „Schlangenklavier“ oder „Straußenei, vom Blitz durchdrungen“ sollen auch die neuen „Hauchkörper“ Rebecca Horns genauer betrachtet werden. Sie stehen mit ihren ruhigen, bedächtigen Bewegungen im Gegensatz zu den aufwühlenden Arbeiten früherer Jahre, bei denen die Künstlerin den Betrachter mit Schreckmomenten in seinen Bann zieht.

                                                                                                    

Die öffentliche Führung kostet 2 € zuzüglich zum Eintrittspreis von 9 € / ermäßigt 5 €. Die Begleitperson hat freien Eintritt. Um Anmeldung wird gebeten!

 

Verlängerte Öffnungszeiten: Bis zum Ende der Rebecca Horn-Ausstellung hat das Lehmbruck Museum samstags und sonntags bis 18 Uhr geöffnet.

 

 

- Lehmbruck Museum: plastikBAR: Konzert für Buchenwald
- Verlängerte Öffnungszeiten 

Lehmbruck Museum: plastikBAR: Konzert für Buchenwald
Das Gedächtnis der Orte – Rebecca Horns ortsspezifische Installationen

Duisburg, 01. März 2018 - Als Beitrag zu den 39. Duisburger Akzenten hält Dr. Alexandra Tacke im Lehmbruck Museum einen Vortrag zu Rebecca Horns ortspezifischen Installationen. Ausgehend von Rebecca Horns Installation „Konzert für Buchenwald“ spricht sie am 8. März, 19 Uhr, über die Werke der Künstlerin, die sich immer wieder mit der Geschichte bzw. dem Gedächtnis eines Ortes auseinandersetzen.

Dass sich Rebecca Horn sowohl mit dem menschlichen Gefühlszustand, als auch mit der Geschichte eines Ortes auseinandersetzt, zeigt sich in ihren Arbeiten immer wieder. Mit ihrem „Konzert für Buchenwald“  hat sie sich 1999 in Weimar mit der unheilvollen Geschichte des in der Nähe liegenden ehemaligen Konzentrationslagers beschäftigt. In ihrer damaligen Installation war hinter zwei Glaswänden Asche zu sehen, davor ein Gleis mit einer Lore und Instrumenten, die auf die vielen Einzelschicksale verweisen. Allerdings war es ein stilles Konzert, fehlten doch Musik, Gesang und Menschen, das Gefühl von Tod und Vergänglichkeit war allgegenwärtig.

Die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Alexandra Tacke hat sich im Rahmen ihrer Promotion eingehend mit der künstlerischen Selbstpositionierung Rebecca Horns im öffentlichen Raum beschäftigt. Sie war mehrere Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität zu Berlin, von 2012 bis 2017 Gastprofessorin an der Kazimierz-Wielki Universität in Bydgoszcz/Bromberg (Polen) und seit dem Wintersemester 2017/18 ist sie Akademische Mitarbeiterin an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).

Der Eintritt kostet 9 Euro inklusive Begrüßungsgetränk (erm. Eintritt 5 Euro).           

 Rebecca Horn, Konzert für Buchenwald, Part 1, 1999, e-werk/ Straßenbahndepot, Dependance des Neuen Museums Weimar, ©VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Attilio Maranzano

 

 

Lehmbruck Museum: Verlängerte Öffnungszeiten 

Aufgrund des besonderen Besucherinteresses an der Ausstellung „Rebecca Horn. Hauchkörper als Lebenszyklus“ öffnet das Lehmbruck Museum für die verbleibende Ausstellungsdauer bis zum 2. April samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr.

 

Die Ausstellung Rebecca Horns präsentiert über fünfzig Arbeiten aus den unterschiedlichsten Schaffensperioden der Künstlerin. Neben skulpturalen und filmischen Arbeiten sind auch zahlreiche Malereien der Lehmbruck-Preisträgerin zu sehen. Mit den „Hauchkörpern“ ist im Lehmbruck Museum erstmals die neue Werkgruppe der Künstlerin ausgestellt. Sie zeigen lange goldene Speere, die sich wie durch die Kraft des Windes hin und her wiegen und den Betrachter in einen ruhigen meditativen Zustand versetzen.

 

In den verbleibenden Wochen bis zum Ende der Ausstellung hält das Lehmbruck Museum noch zahlreiche Veranstaltungshighlights für seine Besucher bereit:  

Donnerstag, 1. März, 19.00 Uhr: plastikBAR: Peter Raue im Gespräch mit Söke Dinkla

Donnerstag, 8. März, 19.00 Uhr: Vortrag: Konzert für Buchenwald

Samstag, 10. März, 15.00 Uhr: Führung in DGS für Menschen mit Hörbeeinträchtigung

Sonntag, 11. März, 15.00 Uhr: Lynette Roth im Gespräch mit Söke Dinkla

Donnerstag, 15. März, 18.00 Uhr: plastikBAR: Talking (about) Sculptures

Sonntag, 18. März, 15.00 Uhr: Tanzperformance: Space 21

Sonntag, 1. April, 15.00 Uhr: Finissage: Konzert Hauschka

Montag,, 2. April, 15.00 Uhr: Kuratorenführung

 

Ausstellungsansicht "Rebecca Horn", Foto: Frank Vinken  

 

 

RVR fördert regionale Kultur mit 100.000 Euro
Der Regionalverband Ruhr (RVR) stellt 2018 insgesamt 100.000 Euro für die regionale Kulturförderung in der Metropole Ruhr zur Verfügung. Heute (1. März) entschied der Kultur- und Sportausschuss über die Anträge: Insgesamt 27 Projekte aus dem gesamten Ruhrgebiet profitieren von der einstimmig beschlossenen Unterstützung durch den Verband.
Die höchste Einzelförderung erhält das größte Krimifestival Europas "Mord am Hellweg". Mit 7.000 Euro unterstützt der RVR das Westfälische Literaturbüro in Unna bei der Ausrichtung der diesjährigen, neunten Ausgabe des internationalen Festivals vom 15. September bis zum 10. November in vielen Städten entlang des Hellwegs.
Das Deutsche Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst e.V. in Bochum kann sich über eine Förderung in Höhe von 7.000 Euro für die Ausrichtung des Figurentheaterfestivals FIDENA 2018 (9. bis 18. Mai) freuen. Zwei weitere etablierte kulturelle Leuchttürme der Region fördert der Regionalverband mit je 6.000 Euro: Zum einen fließen Fördergelder in die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen - genauer: in die Ausrichtung des 41. Wettbewerbs zum Kinder und Jugendkino im Rahmen des Filmfestivals vom 3. bis zum 8. Mai. Zum zweiten profitiert das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste mit dem Festival Favoriten vom 7. bis zum 16. September in Dortmund.
Weitere 6.000 Euro fließen in den Aufbau eines regionalen Netzwerks der Popkultur. Im Rahmen des Projekts "Lalla: Labor" sollen Veranstalter, Bands, Initiativen und andere Akteure der Musikszene verbunden werden. Hinter dem Projekt steht das Musikbüro Bochum e.V. Weitere Projekte, für die der RVR-Ausschuss grünes Licht gab, kommen aus Duisburg, Essen, Mülheim, Hagen, Haltern, Hamm und Herne. Sie erhalten Unterstützung in Höhe von 1.500 bis 4.000 Euro. Mit den heutigen Beschlüssen ist der Fördertopf des RVR für regionale Kultur in 2018 ausgeschöpft. Infos:
www.kulturförderung.rvr.ruhr (idr).

 

-„Cáirde“ zu Gast in der Bezirksbibliothek Rheinhausen  
- Unmögliche Liebe“ - philharmonisches Konzert

„Cáirde“ zu Gast in der Bezirksbibliothek Rheinhausen  
Anlässlich des irischen Nationalfeiertags „St. Patrick's Day“ lädt die Bezirksbibliothek Rheinhausen am Mittwoch, 14. März, um 19.30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) in die Zweigstelle Händelstraße 6 zu einem ersten Galeriekonzert ein.   Zu Gast ist die irische Folkband „Cáirde“. Die vierköpfige Band bietet „Songs and Tunes from Ireland“ und stellt in diesem Rahmen erstmalig ihr Debütalbum „Drowning the Shamrock“ vor.
Der Flötist, Gitarrist, Sänger, Komponist und Songwriter Pat McDonnell gilt in Irland als sehr gefragter Session-, Studio- und Bandmusiker, der es versteht, atemberaubend, temperamentvolle, traditionelle Instrumente auf der Holzquerflöte sowie gefühlvolle Balladen in Englisch und Gälisch zu interpretieren. Er kommt extra für die „St. Patrick’s Day“-Tour von der grünen Insel herüber.

Begleitet wird er von Harald Jüngst, der in Deutschland als Bodhránspieler mit der Irish Folk Band „Sheevón“ bereits zehn Alben veröffentlicht hat und in Irland in dem Quintett „Fior Uisce“ spielt. Weltweit ist er außerdem mit seinen irischen Hörbüchern als Autor und Erzähler unterwegs. Ebenfalls dabei sind auch Otto Kruppa, ein Meister auf den Saiteninstrumenten Gitarre, Mandoline und Bouzouki und Ina Tomec, mit ihrem Solo- und Harmoniegesang.  
Karten gibt es ab sofort für zehn Euro im Vorverkauf und für zwölf Euro an der Abendkasse in der Bezirksbibliothek Rheinhausen. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter (02065) 905-8467 während der Öffnungszeiten.  

 

 

Unmögliche Liebe“: Carl St. Clair kehrt für das 7. Philharmonische Konzert mit zwei großen Werken über zwei berühmte Liebespaare nach Duisburg zurück.  

Die Duisburger Philharmoniker leitete Carl St. Clair schon im März 2011 mit einem zündenden Programm. Seit über 20 Jahren ist der Texaner Musikdirektor des Pacific Symphony Orchestra und hat auch Chefpositionen in Weimar und an der Komischen Oper in Berlin bekleidet. Mit den großen musikalischen Liebesgeschichten „Romeo und Julia“ und „Porgy and Bess“ hat er sich für das Konzert am Mittwoch, 7. März und Donnerstag, 8. März 2018 (20.00 Uhr) mit den Duisburger Philharmonikern zwei Bühnen-Klassiker ausgesucht, die in der jeweiligen Konzertfassung eine ganz eigene Faszination entfalten.  

Romeo und Julia gelten als das berühmteste Liebespaar der Weltliteratur. Das dramatische Ende der jungen Liebenden, die verfeindeten Familien angehören, war ausschlaggebenden für den Stoff, der in vielen Varianten musikalisch und literarisch verarbeitet worden ist.
Sergej Prokofjew
hielt sich eng an die berühmte Vorlage von Shakespeare. Die beiden Orchestersuiten op. 64a und op. 64b hat er selbst nach Motiven seines Balletts „Romeo und Julia“ zusammengestellt. Beide Suiten wurden schon vor der Aufführung des Balletts im Dezember 1938 im Konzertsaal uraufgeführt.

George Gershwin, dessen Geburtstag sich 2018 zum 120. Mal jährt, schuf mit „Porgy and Bess“ die amerikanische Volksoper schlechthin. In der schicksalhafte Liebesgeschichte zweier Außenseiter im Südstaaten-Ghetto von Charleston vermischen sich europäischen Operntradition mit Spiritual-, Blues- und Jazz-Elementen. Die großen Songs aus Gershwins „Porgy and Bess“ wurden vom legendären Broadway-Arrangeur Robert Russell Bennett zu einer lockeren Folge verbunden.
Welthits wie „Summertime“, „I Got Plenty o’ Nuttin’“ oder „It Ain’t Necessarily So“ werden in Duisburg von zwei großen amerikanischen Sängerpersönlichkeiten interpretiert: Sopranistin Angela Brown zählt seit ihrem triumphalen MET-Debüt als „Aida“ zu den großen Verdi-Sopranen unserer Zeit. Trotz ihrer Opernerfolge hat sie sich eine besondere Liebe zur amerikanischen Musiktradition bewahrt. Das gilt auch für den Bassbariton Kevin Deas, der rund um den Globus als „Porgy“ gefeiert wird.
 

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

 

- Christian Brückner eröffnet Akzente-Literaturprogramm
- Freitagsführung im Museum DKM
- Lehmbruck Museum: Pay What You Want

Christian Brückner eröffnet Akzente-Literaturprogramm
Duisburg, 27. Februar 2018 - Zur Eröffnung des Akzente-Literaturprogramms laden der Verein für Literatur Duisburg und die Stadtbibliothek am Montag, 5. März, um 20 Uhr zu einer Lesung mit Christian Brückner ein. Auf dem Programm steht in Auszügen die „Ilias" von Homer. In 15.500 Versen erzählt dieses unvergängliche Menschheits-Epos vom Groll des Achilleus und dem Krieg um Troja.
Ausgelöst durch Paris´ Raub der Helena, herrscht ein jahrelanger Krieg zwischen den Griechen und den Bewohnern Trojas. In dramatischen Einzelszenen trifft Mann auf Mann, wird um das Leben von Freunden gekämpft und um Angehörige getrauert. Zusätzlich befeuert wird das grausame Gemetzel vom der persönlichen Fehde des Griechen Achilleus mit seinem Heerführer Agamemnon. Achilleus bittet die Götter um Rache – und sei es um den Preis der eigenen Niederlage.  

Christian Brückner, 1943 geboren, ist Schauspieler, Hörspiel- und Synchronsprecher (Foto Stadtbibliothek). Er ist vor allem als Synchronstimme von Robert De Niro, als Off-Stimme in Dokumentarfilmen sowie als Rezitator und Interpret von Hörbüchern bekannt. 1990 wurde Brückner mit dem Adolf-Grimme-Preis Spezial in Gold für „herausragende Sprecherleistungen“ ausgezeichnet, 2012 wurde ihm der erstmals verliehene Sonderpreis des Deutschen Hörbuchpreises für sein Lebenswerk zugesprochen und 2017 erhielt er den Ehrenpreis der Deutschen Schallplattenkritik für sein erstes Musikalbum „Brückner Berlin“.  
Die Einführung zur Lesung hält Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der Stadtbibliothek. Der Eintritt zur Lesung kostet zehn Euro an der Abendkasse. Karten im Vorverkauf zum Preis von neun Euro sind in der Zentralbibliothek, Steinsche Gasse 26, 47051 Duisburg  erhältlich.  

 

 

Freitagsführung im Museum DKM

Das Museum DKM ist am Freitag, den 02. März 2018 von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Um 16 Uhr haben Besucher die Gelegenheit, an einer 60-minütigen Führung teilzunehmen. Die Führung widmet sich den beiden aktuellen Sonderausstellungen TiefenZeit. Tom Fecht und Blaubeziehung. Nikolaus Koliusis sowie ausgewählten Exponaten der dauerhaften Sammlungspräsentation.  
Unter dem Titel Blaubeziehung zeigt das Museum DKM eine umfassende Werkschau der Arbeiten des Lichtkünstlers Nikolaus Koliusis seit den frühen achtziger Jahren. Der gelernte Fotograf Koliusis untersucht, wie sich die Wahrnehmung von Raum durch den Einsatz von Folien, wie sie in der Fotografie verwendet werden, beeinflussen und verändern lässt.  
Tom Fecht beschäftigt sich seit 2008 mit der Nachtfotografie, sein kreatives Potential schöpft er u.a. aus planetarischen und meteorologischen Naturphänomenen, darunter Eklipsen, Mondphasen und besondere Schwerkrafteffekte im Wechselspiel der Gezeiten, oft unter extremen Licht- und Wetterbedingungen.  
Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, die Woche bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen. Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0   Preis: 6 EUR (zzgl. Eintrittspreis) Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR  

Nikolaus Koliusis, Ausstellungsansicht Museum DKM, Duisburg Foto: Nikolaus Koliusis  

 

Lehmbruck Museum:
Pay What You Want – Bewegungs(smomente) in der Skulptur

Im Lehmbruck Museum ist wieder Zeit für „Pay What You Want“! Am Freitag, den 2. März, 15 Uhr, führt Claudia Thümler unter dem Motto „Bewegung(smomente) in der Skulptur“ durch die Ausstellungsräume und gibt spannende Einsichten in die Arbeiten von Wilhelm Lehmbruck bis Rebecca Horn.  

Bewegung(smomente) in der Skulptur lassen sich auf vielerlei Art entdecken. So können die Werke nicht nur bloße Bewegungen abbilden oder sich selbst bewegen, sondern auch den Betrachter zu einer Bewegung um die Skulptur auffordern. So ermuntern beispielsweise auch die Arbeiten Rebecca Horns zu einer Bewegung um die Skulptur, zeigen sich durch den Perspektivwechsel doch immer wieder neue Facetten.
Darüber hinaus changieren die Skulpturen der Künstlerin selbst zwischen den Extremen: im Falle ihrer neuen „Hauchkörper“ sind die Bewegungen sanft und bedächtig, bei Werken wie „Amore Continental“ oder „Peters Geige“ unvermittelt und erschreckend. Auch Skulpturen anderer Künstler aufgreifend, gibt der Rundgang einen Überblick in grundsätzliche Gestaltungelemente der Bildhauerei.

Teilnahme: Pay What You Want! Jeden ersten Freitag im Monat gilt: Legen Sie Ihren Eintritt selbst fest.  

 

Lehmbruck Museum: Familienführung

Die nächste öffentliche Führung im Lehmbruck Museums richtet sich an Groß und Klein gleichermaßen. Bei einem Museumsrundgang für Familien gibt die Kunsthistorikerin Anita Bartus am 4. März, 11.30 Uhr, einen Einblick in die Highlights der Sammlung und die aktuelle Ausstellung „Rebecca Horn. Hauchkörper als Lebenszyklus“. 

Die Familienführung konzentriert sich neben den Werken Wilhelm Lehmbrucks, auch auf die Arbeiten Rebecca Horns. So stehen einerseits Skulpturen wie „Der Gestürzte“ oder „Die Kniende“ im Vordergrund, andererseits aber auch die Exponate Rebecca Horns, darunter auch ihre neuen „Hauchkörper“. Als Streifzug durch die Bildhauerei der Moderne, sorgt die Führung damit nicht nur für Erstaunen bei Groß und Klein, sie gibt auch ausreichend Gelegenheit Fragen zu den ausgestellten Kunstwerken zu stellen.  

Öffnungszeiten: Aufgrund des besonderen Interesses an der Rebecca Horn-Ausstellung hat das Lehmbruck Museum vom 3. März bis zum 2. April am Wochenende bis 18 Uhr geöffnet.                  

Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.            Blick in den Lehmbruck-Flügel (im Vordergrund Wilhelm Lehmbruck, „Der Gestürzte“, 1915), Foto: Dejan Saric 

 

 

- Konzert zum 90. Geburtstag des Komponisten Juan Allende-Blin
- „Englische Orgelromantik“ Toccata 3

Konzert zum 90. Geburtstag des Komponisten Juan Allende-Blin am Sonntag, 4. März um 11.00 Uhr im Opernfoyer, Theater Duisburg

Duisburg, 26. Februar 2018 - Der 1928 in Chile geborene, seit 1951 in Deutschland und seit 1971 in Essen lebende Komponist und Musikwissenschaftler Juan Allende-Blin engagiert sich zeitlebens für die Wiederentdeckung der Musik von Exilanten. Unermüdlich verdeutlicht er die Bedeutung und das künstlerische Gewicht der sogenannten „Verdrängten Musik“, die in Regimen, wie dem Nationalsozialismus, systematisch verboten und ausgelöscht wurde.
Mit seinen Forschungen, Kompositionen, Konzerten sowie Vortrags- und Gesprächsformaten leistet Juan Allende-Blin nicht nur einen wichtigen Beitrag zur zeitgenössischen Musik, sondern setzt auch stets einen wichtigen politischen Impuls in seinem eigenen Schaffen.

 

Am 24. Februar 2018 feierte der Komponist seinen 90. Geburtstag. Die Duisburger Philharmoniker ehren den Jubilar mit einem Konzert im Opernfoyer des Theater Duisburg am Sonntag, 4. März um 11.00 Uhr. Auf dem Programm steht das Streichquartett von Juan Allende-Blin, „Fragmente eines unvollendeten Streichquartetts“ von Erich Itor Kahn und das Streichquartett Nr. 8 c-Moll op. 110 von Dmitri Schostakowitsch. Der Komponist wird anwesend sein. Vorgestellt wird zudem das Buch „Immer auch ein politischer Impuls“. Darin widmen sich die Musikwissenschaftler Christian Esch - der auch das Grußwort halten wird – und Frank Schneider der Person, der Zeitzeugenschaft und dem Werk Juan Allende-Blins.  

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

Englische Orgelromantik“ Toccata 3

Anna-Victoria Baltrusch spielt Werke von Charles Villiers Stanford, George Thalben-Ball, Healey Willan u.a. auf der Eule-Orgel der Philharmonie Mercatorhalle am Samstag, 3. März um 16.00 Uhr.

 

Die Karriere der 1989 geborenen Berliner Organistin Anna-Victoria Baltrusch wurde durch zwei Ereignisse besonders beeinflusst: durch ein Stipendium beim „Deutschen Musikwettbewerb“ erhielt sie zahlreiche Konzertmöglichkeiten und zudem war sie Preisträgerin beim renommierten Musikwettbewerb der ARD. Im Lauf der letzten Jahre konnte sie ihr künstlerisches Profil durch die Arbeit an ganz unterschiedlichen Instrumenten kontinuierlich schärfen. 2012 debütierte sie mit einem Orgel-Rezital in der Berliner Philharmonie. Als Solistin war sie u.a. mit dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Neuen Philharmonie Westfalen und dem Brandenburgischen Staatsorchester zu erleben. Im mittlerweile gibt sie selbst ihr Wissen an den musikalischen Nachwuchs weiter: Seit 2015 hat sie einen Lehrauftrag für Künstlerisches Orgelspiel an der Musikhochschule Leipzig. 2016 wurde sie als Organistin an die Alte Tonhalle-Orgel des Neumünsters Zürich berufen. 

Ihr Konzert widmet Anna-Victoria Baltrusch der hierzulande wenig bekannten englischen Orgelromantik. Damit hat sie sich programmatisch auf die Orgel der Mectaorhoalle eingestimmt, die klanglich an dem Vorbild englischer Konzerthaus-Orgeln orientiert ist. Charles Villier Stanford komponierte seine „Fantasie und Toccata“ op. 57 zur Blütezeit der Orgel in England gegen Ende des 19. Jahrhunderst.
Die „Intoduktion, Passacaglia und Fuge“ des Engländers Healey Willan gehört zu den bekanntesten seiner weit über 800 Kompositionen und ist ein Meisterwerk der Farben und des Kontrapunkts. Der Australier und Wahl-Engländer Georg Thomas Thalben-Ball hat Variationen über eines der berühmtesten Stücke Niccolò Paganinis, der letzte seiner 24 Capricen für Violine Solo, komponiert. Ein wunderbarer Kontrast sind dazu der Orgelchoral „Christ unser Herr zum Jordan kam“ BWV 684 und die Triosonate Nr. 6 G-Dur BWV 530 von Johann Sebastian Bach.
 

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de. 

 

 

Lehmbruck Museum: Familienführung

Die nächste öffentliche Führung im Lehmbruck Museums richtet sich an Groß und Klein gleichermaßen. Bei einem Museumsrundgang für Familien gibt die Kunsthistorikerin Anita Bartus am 4. März, 11.30 Uhr, einen Einblick in die Highlights der Sammlung und die aktuelle Ausstellung „Rebecca Horn. Hauchkörper als Lebenszyklus“. 

Die Familienführung konzentriert sich neben den Werken Wilhelm Lehmbrucks, auch auf die Arbeiten Rebecca Horns. So stehen einerseits Skulpturen wie „Der Gestürzte“ oder „Die Kniende“ im Vordergrund, andererseits aber auch die Exponate Rebecca Horns, darunter auch ihre neuen „Hauchkörper“. Als Streifzug durch die Bildhauerei der Moderne, sorgt die Führung damit nicht nur für Erstaunen bei Groß und Klein, sie gibt auch ausreichend Gelegenheit Fragen zu den ausgestellten Kunstwerken zu stellen.  

Öffnungszeiten: Aufgrund des besonderen Interesses an der Rebecca Horn-Ausstellung hat das Lehmbruck Museum vom 3. März bis zum 2. April am Wochenende bis 18 Uhr geöffnet.                  

Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.            Blick in den Lehmbruck-Flügel (im Vordergrund Wilhelm Lehmbruck, „Der Gestürzte“, 1915), Foto: Dejan Saric 

 

 

Lehmbruck Museum: plastikBAR: Peter Raue im Gespräch mit Söke Dinkla

Duisburg, 23. Februar 2018 - Im Rahmen der Ausstellung „Rebecca Horn. Hauchkörper als Lebenszyklus“ begrüßt Museumsdirektorin und Kuratorin Dr. Söke Dinkla am 1. März, 19 Uhr, im Lehmbruck Museum den Anwalt, Kunstliebhaber und -förderer Prof. Dr. Peter Raue.

Peter Raue ist eine der zentralen Kunstpersönlichkeiten Berlins. So gelang es ihm namhafte Ausstellungen in der Hauptstadt zu realisieren. Als Freund Rebecca Horns und Besitzer der größten Privatsammlung mit ihren Werken, setzt er sich darüber hinaus seit Jahren mit den Arbeiten der Künstlerin auseinander. In ihrem Gespräch werden sie sich über die Werke Rebecca Horns unterhalten, ihre künstlerische Entwicklung beleuchten und neue Denkanstöße geben.

Die Unterhaltung kann bei einem anschließenden Gespräch mit einem Glas Rotwein an unserer plastikBAR selbstverständlich vertieft werden.

Der Eintritt kostet 9 Euro inklusive Begrüßungsgetränk (erm. Eintritt 5 Euro).  

  Rebecca Horn, Peters Geige, 1991, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Karin Weyrich

Dr. Jan-Pieter Barbian mit Vortrag zu Hermann Hesse zu Gast im Literaturhaus Berlin  
Seit Mitte November 2017 wird im Literaturhaus Berlin in der Fasanenstraße eine Ausstellung gezeigt, die sich mit dem Leben und Werk von Hermann Hesse (1877-1962) in den krisenhaften Jahren 1930 bis 1950 auseinandersetzt. Im Rahmen der begleitenden Tagung „Die »Rolle« Hermann Hesses im »Dritten Reich«“, die am 24. Februar im Berliner Literaturhaus stattfindet, ist neben anderen Experten auch der Duisburger Bibliotheksdirektor Jan-Pieter Barbian - Foto F. Krischer - eingeladen.

Barbian, der zahlreiche Aufsätze über Autoren der NS-Zeit und mehrere Bücher über die nationalsozialistische Literaturpolitik und den deutschen Buchhandel in den Jahren 1933 bis 1945 veröffentlicht hat, wird in seinem Vortrag auf das Thema „Im Dickicht der Literaturpolitik. Hermann Hesse und die Schrifttumsstellen des NS-Staates“ näher beleuchten.

 

 

Publikum der Duisburger Philharmoniker ist „Publikum des Jahres 2017“

Duisburg, 21. Februar 2018 - Bereits in der ersten Runde des von dem Klassikmagazin concerti ausgelobten Wettbewerbs erhielt das Publikum der Duisburger Philharmoniker die meisten Stimmen und qualifizierte sich somit für das Finale im Rennen um den Titel „Publikum des Jahres 2017“. Eine hochkarätig besetzte Jury unter Vorsitz des Cellisten Maximilian Hornung kürte am 16.2.2018 aus 58 Bewerbungen von Klassikveranstaltern, Opern- und Konzerthäusern den Sieger: Die Duisburger Philharmoniker haben das Publikum des Jahres 2017, welches in allen vier Kategorien „Treue“, „Begeisterung“, „Aktivitäten“, „Altersstruktur“ überzeugte.

 

Thomas Krützberg, Kulturdezernent der Stadt Duisburg, zu der Auszeichnung: „Ich freue mich sehr über die außerordentliche Wertschätzung für unser Publikum. Es zeigt, dass das vielfältige Kulturangebot von Theater, Oper, Museen und Konzerten unserer Stadt floriert und von einem breiten Publikum aus Duisburg und der Region aktiv angenommen wird.“ Duisburg erweist sich wieder einmal mehr als lebendige Kulturstadt.“

 

Nun kann sich das Gewinner-Publikum nicht nur „Publikum des Jahres“ nennen, sondern auch auf einen Fruchtsaftempfang im Wert von 25.000 Euro von Niehoffs Vaihinger freuen. Darüber hinaus stiftet der concerti-Partner GeloRevoice ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro für die Nachwuchsarbeit der Duisburger Philharmoniker.

 

Prof. Dr. Alfred Wendel, Intendant der Duisburger Philharmoniker: „Dass unser Publikum ganz besonders liebenswürdig und begeisterungsfähig ist, erfahren wir bei jedem Konzert aufs Neue. Deshalb freuen wir uns alle riesig, dass unsere treuen Zuhörer und Weggefährten zum Publikum des Jahres gekürt worden sind. Für uns Duisburger Philharmoniker werden sie das auch immer bleiben.“

- Ausschreibung des „Fakir Baykurt Kulturpreises“ 2018  
- Erzählcafé

Ausschreibung des „Fakir Baykurt Kulturpreises“ 2018  
Duisburg, 20. Februar 2018 - In diesem Jahr wird die Stadt Duisburg zum mittlerweile dritten Mal den Fakir Baykurt Kulturpreis vergeben. Die Auszeichnung wurde zu Ehren des 1999 verstorbenen Schriftsteller Fakir Baykurt ins Leben gerufen, der sich in den 20 Jahren, die er in Duisburg verbrachte, literarisch mit der Bundesrepublik Deutschland und dem Lebensalltag seiner Landsleute hier beschäftigt hat.  
Der Preis wird für eine herausragende kulturelle Leistung im Bereich des interkulturellen Dialogs an Duisburger Kulturschaffende, die sich um die positive Gestaltung des Miteinanders der Nationen in unterschiedlichen Kulturbereichen verdient gemacht haben, vergeben.  
Alle Einwohner Duisburgs sind aufgefordert, in einem schriftlichen Antrag Einzelkünstler, freie Gruppen, Initiativen, Vereine oder Verbände zu benennen, die für den Preis prädestiniert sind. Eigenbewerbungen bleiben unberücksichtigt   Die Auswahl trifft ein hierfür einberufenes Gremium. Der mit 2500 Euro dotierte Preis soll an eine natürliche Person bzw. Personenvereinigung vergeben werden, die bzw. deren Mitglieder in Duisburg wohnen oder arbeiten. Das Preisgeld wird erneut von der Sparkasse Duisburg zur Verfügung gestellt.  
Auszuzeichnen sind besonderes Engagement um die positive Gestaltung des Miteinanders der Nationen in unterschiedlichen Kulturbereichen ebenso wie die gesellschaftskritische Beteiligung am Prozess des Zusammenlebens. Es können Kulturschaffende aus den Sparten Bildende Kunst, Film/Video, Fotografie, Literatur, Musik, Tanz, Theater, soziokulturelle und multikulturelle Projekte prämiert werden. Bis spätestens  31. März 2018 können Vorschläge eingereicht werden, denen eine detaillierte Darstellung zu  Inhalt, Zielsetzung,  und eventuellen Kooperationsbeziehungen der kulturellen Leistung (Beschreibung maximal eine DIN A4-Seite) der Name, die Adresse und ein Lebenslauf des Kunstschaffenden eine Begründung der Preiswürdigkeit beizufügen sind.  

 

Gratulation an Werner Ruzicka zum Ehrenpreis der Filmkritik  
„Was wir in Duisburg an Werner Ruzicka als Festivalleiter der Duisburger Filmwoche haben, ist uns schon lange klar“, sagt Duisburgs Kulturdezernent Thomas Krützberg. „Mit dem jetzt verliehenen Ehrenpreis der deutschen Filmkritik erfährt sein jahrzehntelanges Engagement für den Dokumentarfilm eine bundesweite, wenn nicht sogar internationale Würdigung. Im Namen der Stadt Duisburg gratuliere ich ihm zu der Auszeichnung von Herzen.“  
Auch Dr. Gerhard Jahn, Direktor der Duisburger Volkshochschule, der die Duisburger Filmwoche organisatorisch zugeordnet ist, schließt sich den Glückwünschen an: „Werner Ruzicka hat über Jahrzehnte die Duisburger Filmwoche und damit den Diskurs über den deutschen Dokumentarfilm intellektuell wie professionell geprägt. Von daher ist diese Auszeichnung nur die folgerichtige Würdigung seines Lebenswerks.“  
Werner Ruzicka verantwortet in diesem Jahr zu letzten Mal das Programm der Duisburger Filmwoche vom 5. bis zum 11. November unter dem Titel „Handeln“.

 

Stadtmuseum: Erzählcafé Lebendige Geschichte(n) startet ins neue Jahr
Das Kultur- und Stadthistorische Museum startet ab übernächsten Sonntag wieder die erfolgreiche und gut besuchte Reihe „Erzählcafé Lebendige Geschichte(n)“. Unter dem Veranstaltungstitel „Rückkehr nach Duisburg-Bissingheim“ kommt die junge Duisburger Autorin Jenny Bünnig am Sonntag, 25. Februar, um 15 Uhr in die Mercatorwerkstatt des Stadtmuseums am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen mit ihrem dritten Roman „Worüber wir nicht reden“. Sie erzählt von Patrizia und Daniel, deren Rückkehr ins gemeinsame Elternhaus nicht nur zu einer Zeit der Überraschungen, Konflikte und Entscheidungen wird, sondern auch zu einer Reise in die Kindheit in Bissingheim.  
Beim diesjährigen Festival der 39. Duisburger Akzente  ist die Duisburger Autorin Lütfiye Güzel am Sonntag, 18. März, um 15 Uhr mit „Elle-Rebelle Poetry goes Museum“ zu Gast in der Mercatorwerkstatt. Die Jury des Literaturpreises Ruhr würdigt mit Lütfiye Güzel „eine Sprachspielerin, die ihre Arbeit ernst nimmt“. In einer kleinen Obstkisten-Ausstellung werden Handzettel-Gedichte von ihr in Butterbrottüten präsentiert.  
Im Rahmenprogramm der Sonderausstellung „Die Götter beschenken“ begrüßt das Erzählcafé den Lauschsalon mit Anja Bilabel am Sonntag, 15. April, um 15 Uhr mit dem Kammerhörstück „Von Göttern und Menschen“ ins Museum.  Griechische Sagen werden leicht, kurzweilig und spannend erzählt.  
Christian Behrens, der auf der anderen Seite des Rheins einen großen Namen hat, bereichert mit „Kleine Welten – Witziges und Poetisches von beiden Ufern des Rheins“ die Veranstaltungsreihe am Sonntag, 27. Mai, um 15 Uhr. Angekündigt wird die Veranstaltung von Christian Behrens als kunterschwarzbunte Kleinkunst für Hirn, Herz und Seele mit Witz, Weitblick und schönen Tönen  
Das Programm des ersten Halbjahres schließt Jessica Burri (Sopran & Dulcimer) am Sonntag, 17. Juni, um 15 Uhr mit der Veranstaltung „Magische Orte von einst werden wieder lebendig“  - einer neuen Erzählversion des beliebten Klassikers „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry.  
Der Eintritt pro Veranstaltung beträgt 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Weitere Informationen telefonisch unter (0203) 283-2640 sowie www.stadtmuseum-duisburg.de.

 

„Der reiche Herzog“ – Vortrag im Kultur- und Stadthistorischen Museum
Am Donnerstag, 1. März 2018, lädt die Duisburger Mercator-Gesellschaft zum öffentlichen Vortrag ins Kultur- und Stadthistorische Museum am Innenhafen ein. Um 19 Uhr wird Guido von Büren in seinem Vortrag „Der reiche Herzog“ über Herzog Wilhelm V. sprechen, der zur Zeit Gerhard Mercators Landesherr von Jülich, Kleve und Berg war.  
Während seiner Regierung schien es kurze Zeit möglich, am Niederrhein eine Großmacht zu bilden. Politische Konflikte standen dem jedoch letztlich im Wege. Des Herzogs tolerante Haltung in Glaubensfragen wie auch seine Pläne zur Gründung einer Universität in Duisburg führten aber dazu, dass sich in seinem Machtbereich viele humanistische Gelehrte sammelten; er erwies sich als ein großer Förderer der Wissenschaften. Der Vortrag wird den Blick auf konfessionelle, kulturelle und alltagsgeschichtliche Aspekte der Zeit lenken.  
Guido von Büren ist Vorsitzender des Jülicher Geschichtsvereins sowie Mitarbeiter im Museum Zitadelle Jülich. Dort kuratierte er 2016 die Jubiläums-Ausstellung zum 500. Geburtstag Wilhelms V.  
Der Eintritt zum Vortrag ist frei, Gäste sind herzlich willkommen. Im Anschluss beginnt die Jahreshauptversammlung der Mercator-Gesellschaft.  

Wilhelm der Reiche, Stich von Heinrich Aldegrever, 1540


"Yesterday once more“: Spark – Die klassische Band 5. Kammerkonzert

"Yesterday once more“: Spark – Die klassische Band 5. Kammerkonzert

Duisburg, 19. Februar 2018 - „Kammermusik für die Facebook-Generation“ nannte die Die Zeit den atemberaubenden Mix aus Klassik, Minimal Music, Electro und Avantgarde der Auftritte von Spark – Die klassische Band. In zehn aufregenden und künstlerisch facettenreichen Jahren hat sich das Ensemble von einem Szene- Geheimtipp zu einer der erfolgreichsten Klassik-Acts der jungen Generation entwickelt. Ihr Markenzeichen ist die Verbindung von Feinsinn und Präzision eines klassischen Kammermusikquintetts mit der überschäumenden Vitalität und pulsierender Kraft einer Rockband.  
Gleich ihre erste CD „Downtown Illusions“ wurde mit einem ECHO-Klassik ausgezeichnet. In ihren Konzerten zelebrieren die fünf Musiker das Spiel mit dem Vergangenen und der Gegenwart – kombinieren Komponisten des Barock mit Zeitgenossen. Der typische Spark-Sound lebt von dem selbstverständlichen Neben- und Miteinander verschiedener Epochen.
Zum 10-jährigen Jubiläum hat die Band Höhepunkte ihrer bisherigen Programme zu einer mitreißenden Live-Performance vereint. Dazu gehören Titel wie Michael Nymans „Jack“ und Ryuichi Sakamotos „Rain“, maßgeschneiderte Kompositionen von Lev Ljova Zhurbin und Sebastian Bartmann, aber auch furiose Bearbeitungen von Johann Sebastian Bach und Antonio Vivaldi.  
Spark brillieren über alle Genregrenzen hinweg mit einer atemberaubenden Musikalität und sind damit nicht nur auf der klassischen Konzertbühne zu Hause, sondern treten auch in Jazzclubs oder auf Rock- und Popfestivals auf. Überraschend ist auch das Instrumentarium: Neben der Blockflöte, deren Klang sie einen völlig neuen Verve verleihen, sowie Violine, Viola, Violoncello und Klavier kommen noch diverse andere Instrumente zum Einsatz.  
Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter
www.duisburger-philharmoniker.de.  

 

Lehmbruck Museum:  Offener Samstag: „Gehauchte Körper - Kunstwerke aus Draht, Holz und Federn“

Unter dem Motto „Gehauchte Körper - Kunstwerke aus Draht, Holz und Federn“ können sich Kinder von 6 bis 12 Jahren beim Offenen Samstag im Lehmbruck Museum am 24. Februar, um 11 Uhr, künstlerisch austoben.

Unter Anleitung von Hildtrud Lewe kreieren die Kids aus Draht, Holz und Federn ihre eigenen Kunstwerke, der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die „gehauchten Körper“ der kleinen Künstler und Künstlerinnen sorgen bei Familie und Freunden sicherlich für Bewunderung.

Die Kosten betragen 10 € (ermäßigt 5 €) pro Teilnehmer.        

Anmeldung ab sofort unter: T. 0203 / 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de

Kunstvermittlung, Foto: Marta Colombo 

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Führung für Blinde und Menschen mit Seheinschränkungen 
Bei der öffentlichen Führung am 25. Februar, um 15 Uhr, im Lehmbruck Museum können Blinde und Menschen mit Seheinschränkungen, sowie ihre Begleiter, Werke der Lehmbruck-Preisträgerin Rebecca Horn kennen lernen und sinnlich erfahren.   Klopfende Hämmer, das Rattern einer Schreibmaschine, ein vielsprachiges Stimmenwirrwarr - die Werke Rebecca Horns bieten eine vielfältige Geräuschkulisse und ziehen schnell in ihren Bann.
Mit diesen Klängen geht eine Bewegtheit einher, die ebenso wie eine gewisse Mechanik charakteristisch für viele Werke der Künstlerin ist. Die Ausstellung im Lehmbruck Museum zeigt sowohl ältere Arbeiten von ihr, als auch ihre neuste Werkgruppe der „Hauchkörper“.
Bei der Führung gibt Tom Koesel Einblicke in das beeindruckende Œuvre Rebecca Horns und lädt dazu ein, ihre Werke zu entdecken. Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben. Begleitpersonen haben freien Eintritt.


Kunstvermittlung, Foto: Museum


Traumtheater SALOME in der Rheinhausen-Halle  

Duisburg, 19. Februar 2019 - Seit beinahe 40 Jahren begeistert das legendäre Traumtheater Salome viele Millionen Besucher. In Zusammenarbeit mit dem Tournee-Theater THESPISKARREN geht Salome nun mit der Neuproduktion „Magie der schönen Künste“  auf Tour. Nach einer Idee und inszeniert von Harry Owens ist die Tournee etwas ganz besonderes und gastiert am  Montag, 12. März 2018 um 20 Uhr in der Rheinhausen-Halle an der Beethovenstraße.  

Jede einzelne Darbietung hat etwas Besonderes, bietet vielfach ganz neue Eindrücke von Zirkus und Varieté. Gleichgültig ob Magie, Spitzentanz oder Clownerie – jeder Akteur zeigt sein Können auf höchstem technischen und künstlerischen Niveau, präsentiert vollkommene Ästhetik und stellt seine Kreativität unter Beweis. Veranstaltet wird das Traumtheater von der Konzertdirektion Landgraf, Vereinigung für Kunst und Wissenschaft Rheinhausen e. V. und der Bezirksverwaltung Rheinhausen.  
Einzelkarten für diese Veranstaltung können ab sofort zum Preis von 18, 24 oder 29 Euro bei folgenden Vorverkaufsstellen erworben werden:  
Bezirksverwaltung Rheinhausen, Bürger-Service Rheinhausen, Zimmer 113, Tel. 02065/905 8329 oder 905 8520. Mayersche Bücherinsel, Friedrich-Alfred-Str. 93, Tel. 02065/31011. Klatt Reisen & Shop Rumeln, Dorfstr. 62 a, 47239 Duisburg, Tel. 02151/409992. Körner Lotto, Kronprinzenstr. 11, 47229 Duisburg, Tel. 02065/47906. Ticket-Eck, Homberger Str. 353, Moers, Tel. 02841/505048.  

Start der Konzertreihe in der Schifferkirche St. Maximilian

Die Konzertreihe in der Schifferkirche St. Maximilian im Kreativquartier Ruhrort startet am 25. Februar mit einem Konzert des Lauri Quartetts und Klarinettist Bernd Bolsinger.


Klarinettenquintette von Mozart und Brahms 

Schifferkirche St. Maximilian, Duisburg-Ruhrort

25. Februar 2018, 17 Uhr

Eintritt: 10,00€, ermäßigt 5,00€ an der Abendkasse 

 

„Nátschibinìtschibi“ war Mozarts Spitzname für den Klarinettisten und Freund Anton Stadler. Oder auch

„Ribiselgesicht“ – vermutlich weil sich Stadlers Gesicht beim Klarinettespielen gefährlich in Richtung Ribisel

(österr.: Johannisbeere) färbte. Stadlers Revanche: Er nannte Mozart „Púnkititi“ – klingt auch nicht besser...

Stadler muss ein begnadeter Musiker gewesen sein, denn für ihn komponierte Mozart das Klarinettenquintett,

das Premiere und Finale zugleich ist: er schuf im September 1789 das erste Werk, das Klarinette und

Streichquartett miteinander kombiniert.

 

Das Klarinettenquintett von Johannes Brahms ist ein Alterswerk, reich und voller Abwechslung. Dass er sich

noch einmal einer neuen und für die Kammermusik des 19. Jahrhunderts so ungewöhnlichen Gattung wie

dem Klarinettenquintett zuwandte, hängt insbesondere mit dem Klarinettisten Richard Mühlfeld zusammen.

Dessen Spiel begeisterte ihn schon beim ersten Hören.

 

Es spielen:Lauri Quartett

Zsuzsa Debre, Violine

Reiko Sawada, Violine

Alina Rober, Viola

Krassimira Kostov, Cello

Bernd Bolsinger, Klarinette

 

Das Lauri Quartett: 

Vier unterschiedliche Persönlichkeiten und ein Ziel: Gefühle in Töne umzusetzen.

Zsuzsa Debre stammt aus Ungarn, und Musik ist ihr Leben. Sie spielt die Geige mit leidenschaftlichem Temperament. Sowohl Sanftmut als auch flammendes Feuer entströmen ihren Klängen. 

Reiko Sawada aus Japan ist die fernöstliche Weisheit im Lauri Quartett. Sie füllt die Rolle der 2. Violine auf vollkommene Weise aus - mal mit der Viola als Partner, mal mit der 1. Violine. 

Alina Rober (Viola) aus Moskau hat ihre klare Linie. Auch beim Spielen. Die präzise Tongebung stärkt das Streichquartett von der Mitte aus. 

Die Cellistin Krassimira Kostova aus Bulgarien besticht durch ihren weichen Ton. Mit ihrem seidenen Klang zieht sie das Publikum in ihren Bann. 

 

Bernd Bolsinger: 

Studierte an den Musik-Hochschulen in Nürnberg, München und Düsseldorf. 1994 Gründung des Ensembles „Now – Ensemble Musik & Theater“. 1998 Diplom als Orchestermusiker Klarinette und Künstlerischer Abschluss an der Robert Schumann-Hochschule Düsseldorf. 2005 Gründung von "TEM - Trans Expression Music" zusammen mit Pianist Theodor Pauß. Veröffentlichung mehrerer CDs. 2006 Gründung von "Contraste21" mit Udo Falkner (Klavier) und Zsuzsa Debre (Violine). 2007 dreiwöchige Tournee durch China mit dem Instrumentalensemble "Capella Amalfi".
Er spielt auf internationalen Festivals und Podien, z.B. Encontre Internacional de Compositors, Festival Illes Balears, Weltmusiktage Zagreb, Musik Biennale Zagreb der International Society for Contemporary Music (ISCM), 6-Tage-Oper: Europäisches Festival für Kammeroper und Musiktheater Düsseldorf. Podien u.a.: Semperoper Dresden, Hebbel-Theater Berlin, Berliner Philharmonie, Tonhalle Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf.

 

Freundesgaben der Musik

Klarinettenquintette von Mozart und Brahms

Schifferkirche St. Maximilian, Duisburg-Ruhrort

25. Februar 2018, 17 Uhr

Eintritt: 10,00€, ermäßigt 5,00€ an der Abendkasse 



2. Konzert im Rahmen des Beethoven-Zyklus im Lehmbruck Museum

Weit über die musikalische Kraft hinaus“: In seinem 2. Konzert im Rahmen des Beethoven-Zyklus im Lehmbruck Museum beschreitet Saleem Ashkar den Weg vom Früh- bis zum Spätwerk des Meisters.

Duisburg, 15. Februar 2018 - Die 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven sind in der Klavierliteratur von epochaler Bedeutung. Bereits an mehreren Orten war der israelisch-palästinensische Pianist Saleem Ashkar mit der imposanten Werkserie zu Gast. Nun spielt er den oft als „Neues Testament“ bezeichneten Zyklus, von dem Ashkar behauptet, er habe sein Leben verändert, in einem über zwei Spielzeiten angelegten Konzertprojekt in Duisburg. Am Mittwoch, 21. Februar 2018 um 20.00 Uhr findet im Lehmbruck Museum der zweite von insgesamt vier Konzertabenden (3. Konzert: 11.4.2018 / 4. Konzert: 30.5.2018) in dieser Saison statt. Vier weitere Gastspiele folgen dann in der Spielzeit 2018/19.

 

Saleem Ashkar wurde 1976 als Sohn palästinensischer Christen in Nazareth geboren. Sein Studium absolvierte er an der Royal Academy of Music in London und an der Musikhochschule Hannover. Bereits als 17-Jähriger musizierte er mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta, mit 22 Jahren trat Ashkar erstmals in der Carnegie Hall auf. Da der Pianist an einem der markanten Krisenherde der Welt aufwuchs, ist seine Sicht auf Beethoven nicht nur eine musikalische. Seine Sonaten mit ihren radikal menschlichen Botschaften tragen für ihn auch eine politische Dimension in sich: „Die muss man nicht suchen, die ist einfach da“.

Beethovens Sonaten sind für ihn Saleem Ashkar eine Art Tagebuch: „Sie zeigen die Entwicklung seines musikalischen Denkens. Das in einem Konzertzyklus zu verfolgen, ist unheimlich schön“. Im zweiten Konzert beschreitet er den Weg vom Früh- bis zum Spätwerk. So folgt auf die frühe Sonate Nr. 2 A-Dur op. 2/2, die in die Nähe der Fantasie-Sonaten gestellte Sonate Nr. 12 As-Dur op. 26. Lyrisch-kantabel im Ausdruck ist die zweisätzige Sonate Nr. 24 Fis-Dur op. 78. Die Sonate Nr. 31 As-Dur op 110 rundet diesen reinen „Dur“-Sonatenabend ab. Der Klang des Bechstein-Flügels, auf dem Ashkar spielt, kombiniert mit der Akustik der Skulpturenhalle im Museum, dürften einen besonderen Reiz des Konzertes ausmachen.

Im Anschluss an das Konzert wird Gregor Willmes ein Künstlergespräch mit dem Pianisten führen.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

-  Kinder-Theaterfestival "Kaas & Kappes" feiert 20. Geburtstag
- Raniero Spahn: "Blödsinn ohne Genzen"  

 Grenzüberschreitendes Kinder-Theaterfestival "Kaas & Kappes" feiert 20. Geburtstag
Duisburg, 14. Februar 2018 -Jubiläum für das niederländisch-deutsche Kinder- und Jugendtheaterfestival "Kaas & Kappes": Vom 21. bis 25. Februar findet es zum 20. Mal im Duisburger Kinder- und Jugendtheater Kom'ma statt. Auf dem Programm stehen fünf Inszenierungen, darunter auch ein Stück für Kinder ab zwei Jahren.
Höhepunkt ist die Verleihung des mit 7.500 Euro dotierten niederländisch-deutschen Autorenpreises für Kinder- und Jugendtheater der Stadt Duisburg. Um die Auszeichnung können sich Autoren mit Texten deutscher und niederländischer Sprache bewerben. Veranstaltet wird das Festival von der Stadt Duisburg in Zusammenarbeit mit dem Kom'ma-Theater. Infos: www.kaasundkappes.de - (idr)

 

Kabarett für‘n Hut geht in die nächste Runde in der Schul- und Stadtteilbibliothek Gesamtschule Süd  
Die Schul- und Stadtteilbibliothek Gesamtschule Süd lädt am Donnerstag, 8. März, um 18.30 Uhr auf der Großenbaumer Allee 168 – 174 in Großenbaum zu einer neuen Folge der beliebten Kabarettreihe „Kabarett für‘n Hut“ mit Matthias Reuter.  
Mit dabei sind diesmal zwei gern gesehene Gäste der Show. Aus Berlin kommt der junge Kabarettist und Liedermacher Lennart Schilgen. Gerade eben noch mit dem deutschen Chansonpreis und dem Bielefelder Kabarettpreis ausgezeichnet, hat er neue urkomische Lieder und sprachverliebte Texte im Gepäck, auf die man sich zu Recht freuen kann. Außerdem lässt sich der Krefelder Comedian und Kabarettist Rüdiger Höfken in Duisburg sehen. Er stürzt sich mit Wonne auf die Absurditäten seiner Generation zwischen Laptop und Lesebrille, denn er weiß: Wenn man von guten Freunden Farbprospekte über "Betreutes Wohnen" geschenkt bekommt und für Ü30-Parties definitiv zu alt ist, dann hat man nur noch zwei Chancen: Midlife Crisis oder Midlife Comedy!
Rüdiger Höfken hat sich für Midlife Comedy entschieden und bietet satirische Nestbeschmutzung vom Feinsten, bissig, ironisch und gelegentlich auch erfreulich gemein. Außerdem sind natürlich Benjamin Eisenberg und Alexx Marrone mit dabei und kümmern sich um politisches Kabarett aus Bottrop und folkige Gitarrensongs aus Oberhausen. Matthias Reuter selbst präsentiert neue Texte und Songs, die wie immer erfunden sind, aber manchmal näher an die Realität herankommen als alles, was man so im Fernsehen sehen muss.  
Kostenlose Sitzplatzkarten sind ab Donnerstag, 22. Februar, um 10 Uhr in der Schul- und Stadtteilbibliothek Gesamtschule Süd erhältlich. Pro Person werden maximal zwei Sitzplatzkarten ausgegeben. Eine telefonische Reservierung ist unter (0203) 283-7053 möglich. Reservierte Karten können bis spätestens 8. März, 18.15 Uhr in der Schul- und Stadtteilbibliothek Gesamtschule Süd abgeholt werden.

 

Vortrag und Lesung: Chinas moderne Literatur

Das Konfuzius-Institut und die Stadtbibliothek Duisburg laden ein: Lesung Thomas Zimmer am 20.02.2018 in der Duisburger Zentralbibliothek .
China ist ein Land der Widersprüche. Wer aber das moderne China verstehen will, der tut gut daran, auch seine Literatur zu verstehen. Und die Bedingungen, unter denen sie heute existiert: Welche Spielräume haben Literatur, Kunst und Kultur im China der Gegenwart? Gibt es Zensur, und wie funktioniert sie?
Diesen Fragen geht China-Kenner Thomas Zimmer, Shanghai, bei der Veranstaltung am 20.02.2018 nach. Er liest aus seinem Buch Erwachen aus dem Koma? Eine literarische Bestimmung des heutige n Chinas (2017). Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für China und seinen rasanten Aufschwung sowie seine Literatur interessieren, denn Gesellschaft und Literatur sind nicht zu trennen. Anmeldung unter 02033063131. 


Raniero Spahn: "Blödsinn ohne Genzen"  
Eine weitere Lesung steht ins Haus: Unter dem Titel "Blödsinn ohne Genzen" will Raniero Spahn am Sa, 20.05.2017, ab 19:00 Uhr die Bescuher mit ziemlich genau dem Titel der Lesung entsprechenden Geschichten aus siebeneinhalb Büchern  unterhalten. Die Lesung findet in kuscheliger Wohnzimmer-Atmosphäre statt; einschlafen während der Veranstaltung ist allerdings nicht nur nicht möglich, sondern verpönt.  
Wo genau? ruhrKUNSTort - das KUNSTatelier in Ruhrort, Duisburg Ruhrort, Fabrikstr. 23. Wann genau? Sa, 20.05.2017, Punkt 19:00 Uhr. Warum überhaupt?  Um den schönsten Stadtteil von Duisburg näher kennen zu lernen.