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Zentralbibliothek: Matthias Reuter lädt zum Kabarett für´n Hut  

Duisburg, 21. FebrMatthias Reuter lädt am Donnerstag, 16. März, um 20 Uhr in der Zentralbibliothek im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte zum Kabarett für´n Hut ein. Matthias Reuter ist Klavierkabarettist, Geschichtenschreiber und seit ein paar Jahren der gutgelaunte Gastgeber der Kabarettreihe in der Duisburger Stadtbibliothek: immer wieder aktuell und mit ständig neuen Gästen aus der deutschen Kabarettszene, nach dem Motto „Da, wo bei Ihnen sonst der Fernseher steht, steh eben heute mal ich.“  
Und im Vergleich zum Fernsehprogramm schneiden Reuter und seine Gäste gut ab. Sie kochen nicht öffentlich, brabbeln keinen Blödsinn und essen keine Kakerlaken. Stattdessen kümmern sie sich um die Duisburger Grundversorgung mit Musik, Kabarett und satirischen Texten. Wie immer dabei sind Benjamin Eisenberg und Alexx Marrone.  
Der eine macht Politkabarett und räumt mit seinem Programm „Im Visier“ ab und der andere ist als Ruhrgebiets-One-Man-Band Publikumsliebling der Show. Gäste des Abends sind Jens Neutag mit bissigem politischen Kabarett und Rüdiger Höfken mit niederrheinischem Humor.

Neutag ist preisgekrönter Solokabarettist und führt laut der Jury des Stuttgarter Besens auf grandiose Art zusammen, was nicht zusammengehört: Merkel und Politik, Essen und Qualität, Gesetze und Anarchie. Der Krefelder Kabarettist Rüdiger Höfken hat den Schalk im Nacken und kümmert sich bravourös um alle kleinen Katastrophen, die die Welt ihm zu bieten hat. Denn er hat eine Entscheidung getroffen: Midlife-Comedy statt Midlife-Crisis. Außerdem ist als Special Guest auch dieses Mal Gregor Pallast mit dabei.  

Kostenlose Sitzplatzkarten sind ab Donnerstag, 2. März, in der Bezirksbibliothek Buchholz und in der Zentralbibliothek im Stadtfenster erhältlich. Pro Person werden maximal zwei Sitzplatzkarten ausgegeben. Eine telefonische Reservierung ist nur in der Bezirksbibliothek Buchholz unter (0203) 283-7284 möglich. Reservierte Karten können bis zum 16. März in der Bezirksbibliothek Buchholz an der Sittardsberger Allee 14 abgeholt werden und am Veranstaltungsabend in der Zeit von 19 bis 19.45 Uhr in der Zentralbibliothek.   

Sonntag im Stadtmuseum: Fake Oldies aus Duisburg?  

Duisburg, 20. Februar 2017 - Werner Pöhling lädt am kommenden Sonntag, 26. Februar, um 15 Uhr ins Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu einem Rundgang durch die Stadtgeschichte-Ausstellung ein.  
Schon seit vielen Jahren erzählt Werner Pöhling, ehemaliger Museumssprecher, am Karnevalssonntag besondere Anekdoten aus dem Mittelalter und der Neuzeit der Stadt. Pöhling selbstkritisch zu seinem Konzept in 2017: „Im Herbst hatte ich ‚Unglaubliches aus Duisburg!‘ als Titel des Rundgangs gewählt, aber nun beschleichen mich Zweifel, ob das noch jemanden ins Museum lockt.
Wenn ich sehe, welchen obskuren ‚News‘ die Leute so glauben. Damals konnte ich noch nicht ahnen, in welchem Unmaß mir heute einige Politiker mit ihren alternativen Fakten und Twitterfakes die Butter vom Brot nehmen.“
Er hofft, dass die Besucher ihm doch so manche Geschichte abnehmen können, selbst wenn sie noch nicht in den neuen Medien als Tatsachen Verbreitung gefunden haben… Der Eintritt kostet 4,50 Euro, Anmeldung nicht notwendig. Weitere Informationen: www.stadtmuseum-duisburg.de.

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Jannis Kounellis und die Arte povera“
Anlässlich des Todes des Künstlers Jannis Kounellis dreht sich bei der kommenden öffentlichen Sonntagsführung am 26. Februar, 11.30 Uhr, alles um seine großformatige Arbeit „Zwei Fenster“ sowie die Besonderheiten der „Arte povera“.   
Der 1936 in Piräus, Griechenland, geborene Bildhauer galt als einer der herausragenden Vertreter der „Arte povera“. 1999 installierte er mit seinen Studenten im Lehmbruck Museum an einer Wand im Erweiterungsbau seine große Arbeit „Untitled (Two Windows) / Ohne Titel (Zwei Fenster)“.  
Das Werk, heute Teil der Präsentation „Neuaufgestellt!“, beeindruckt durch seine monumentale Wirkung, die durch die darin versammelten einfachen Materialien und Alltagsgegenstände entsteht, und durch seine erzählerische Vielfältigkeit.
Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

Jannis Kounellis, Detail aus: „Untitled (Two Windows) / Ohne Titel (Zwei Fenster)“, 1982/1999, © VG Bild-Kunst, Bonn, Foto: Museum

 

Das Lehmbruck Museum trauert um Jannis Kounellis

Der Bildhauer Jannis Kounellis ist am 16. Februar 2017 verstorben  
Duisburg, 17. Februar 2017 - Das Lehmbruck Museum trauert um Jannis Kounellis, dessen Todesnachricht heute bekannt wurde. Der 1936 in Piräus, Griechenland, geborene Bildhauer galt als einer der herausragenden Vertreter der Arte Povera. 1999 installierte er mit seinen Studenten im Lehmbruck Museum an einer Wand im Erweiterungsbau seine große Arbeit „Untitled (Two Windows) / Ohne Titel (Zwei Fenster)“.  
Das Werk, heute Teil der Präsentation „Neuaufgestellt!“, beeindruckt durch seine monumentale Wirkung, die durch die darin versammelten einfachen Materialien und Alltagsgegenstände entsteht, und durch seine erzählerische Vielfältigkeit. Es ist beim Publikum wie auch in der Kunstvermittlung sehr beliebt.
Am kommenden Sonntag, 19. Februar, findet ein Familienworkshop im Lehmbruck Museum statt, der von Kounellis´ Arbeit inspiriert ist –  ein Beweis dafür, dass der großartige Künstler durch sein Werk im Lehmbruck Museum lebendig bleibt.  

Jannis Kounellis, „Untitled (Two Windows) / Ohne Titel (Zwei Fenster)“, 1982/1999 (Vier Details), © VG Bild-Kunst, Bonn, Fotos: Museum

 

Sollbruchstellen im Kreativquartier Ruhrort

Duisburg, 17. Februar 2017 - Mit musikalisch-literarischen Begegnungen unter der Überschrift „Sollbruchstellen und Abrisskanten“ stellt sich das Kreativquartier Ruhrort dem diesjährigen Thema Umbrüche der 38. Duisburger Akzente.  
Waren die Themen der beiden letzten Duisburger Akzente Heimat und Nah und Fern bereits dem Ruhrorter Kreativquartier wie auf den Leib geschneidert, so ist auch das Thema Umbrüche fast schon Zustandsbeschreibung des sich ständig neu erfindenden Hafenquartiers. So stehen fünf Veranstaltungen in und gegenüber der Ruhrorter Halbinsel im Zeichen sich wandelnder Lebensumstände.
Dabei wird selbst die räumliche Anordnung von zwei der fünf Veranstaltungen mit der Hafenkneipe Zum Hübi und dem Homberger Café Rheinblick fast schon in sich zu einem Statement sich anbahnender Perspektivveränderungen im Blick über die Mercatorinsel hinweg. Ist doch unklar, ob sich zukünftig die Bewohner und Gäste der beiden sich am Rhein gegenüber liegenden Teile des Bezirks Homberg-Ruhrort Baerl überhaupt noch sehen, geschweige denn zuwinken können.
Bald schon wird, so die beschlossenen Planungen umgesetzt werden, eine Monster-Lagerhalle die heute fast schon idyllische Begegnung beiderseits des Stroms verhindern.
Doch los geht es am Sonntag, 12. März um 18 Uhr mit der Veranstaltungsreihe im Gemeindehaus Ruhrort, das derzeit unter neuem Besitz der FAKT AG frisch renoviert und mit erweiterten Nutzungen belebt, weiterhin Spielort des kreativen Ruhrort bleibt. Wolfgang Hausmann wird bei „… und nicht nur Martin Luther“ Texte aus der Zeit der Reformation lebendig werden lassen.
Musikalisch setzt der Popchor Praising! die abendlichen Akzente. „Ich als Bulgare und doch Mensch“ am Freitag, 17. März um 20 Uhr bringt den gebürtigen Homberger und heute in Ruhrort lebenden Autor und Verleger Thomas Frahm über den Rhein an den Ort seiner Kindheit und Jugend. Für die musikalische Begegnung sorgen Pietsch, der Schurke und vielleicht auch andere, ebenso wie bei „Hell wie der Mond und stark wie Eisen“, der Autorenlesung mit Sabine Thomas (Foto) am 24. März um 20 Uhr in der Taverne im Deutschen Haus, Fabrikstr. 27 in Ruhrort.
Dazwischen stellt Klaus Grospietsch am Sonntag, 19. März ab 20 Uhr  in seiner Stammkneipe am Leinpfad sein erstes Buch „Königspudel mögen keinen Jazz – Lyrik und Lyrics“ vor und begegnet sich bei „Poesie von der Hafenmündung“ dabei musikalisch selbst mit seinem Trio Alio Loco in der Kultkneipe an der Ecke Horst-Schimanski-Gasse.
Die ambitionierte und von Kreativquartier – Moderator Heiner Heseding zusammengestellte Reihe endet im ruhrKUNSTort an der Fabrikstr. 23 am 25. März um 20 Uhr  in einem ehemaligen Ladenlokal, in dem heute die Künstler Arno Bortz und Ralf Lüttmann ausstellen, arbeiten und sich gerne Gäste einladen. Thomas Klappstein, Autor, Pastor, Redner, etc. wird „Beständigkeit in Zeiten des Wandels“ ausloten. Claudia Klappstein sorgt für die musikalischen Atempausen.      

 

Lehmbruck Museum: „Kunst & Kaffee“ Lehmbrucks Meisterstücke
Die nächste öffentliche Führung unter dem Motto „Kunst & Kaffee“ findet am 21. Februar, 15 Uhr, zum zweiten Mal im Lehmbruck Museum statt. Das Format wird am jeweils dritten Dienstag im Monat angeboten. Wie Wilhelm Lehmbruck einst sagte: „Alle Kunst ist Maß“.
Dieser Grundsatz ist unwiderruflich in die Schaffung seiner Plastiken eingeflossen. Madalina Rotter begibt sich nun in einem spannenden Rundgang auf seine Spuren.
Die Besucher können die Meisterstücke der Sammlung genießen, außerdem bietet sich eine letzte Chance die Plastik „Sitzender Jüngling“ zu besichtigen, bevor diese für drei Monate an das Grand Palais in Paris entliehen wird.
Im Anschluss kann bei Kaffee und Kuchen gemeinsam über das Gesehene gesprochen und diskutiert werden.

Wilhelm Lehmbruck, Sitzender Jüngling, 1916/17, Foto: Fabian Strauch.

 

Die Kosten betragen für jeden Teilnehmer 9 € inklusive Kaffee und Kuchen. Anmeldung erbeten unter Tel.  0203 283-7018 oder E-Mail joerg.mascherrek@lehmbruckmuseum.de.

Alle Termine im Überblick:
21. MÄRZ 2017, 15 UHR Einfach und minimal. Kunst nach 1960 Führung von Dr. Michael Krajewski
18. APRIL 2017, 15 UHR Jana Sterbak: Zeigt her eure Kleider Führung von Dr. Michael Krajewski
16. MAI 2017, 15 UHR Aufrecht gehen! Der Mensch in der Kunst des 20. Jahrhunderts Führung von Jörg Mascherrek

 

Ein Song für Duisburg

Erfolgreicher Wettbewerb der Musik- und Kunstschule und der Gitarrenschule Peter Bursch geht in die zweite Runde  
Duisburg, 16. Februar 2017 - Du lebst in Duisburg, Du hast hier Freunde gefunden. Was gefällt Dir an Duisburg und was nervt Dich? Bist Du stolz auf Deine Stadt? Dann schreibe einen Song für Duisburg, gerne auch in Deiner Muttersprache, der das Lebensgefühl in unserer Stadt wiedergibt und nach außen trägt. Nach der Premiere von „Ich bin DU!“ im letzten Jahr, haben sich die Musik- und Kunstschule und die Gitarrenschule Peter Bursch dazu entschieden, diesen musikalischen Wettbewerb erneut durchzuführen.   Die Teilnahmebedingen haben sich verändert, denn nun können Duisburger Musiker, ohne jegliche Altersbeschränkung mitwirken.

Es sind alle musikalischen Ausdrucksformen erlaubt, instrumental und vokal. Zugelassen sind sowohl Einzelbeiträge wie auch Ensembles, Orchester, Chöre oder Bands. Einschränkung der Stilrichtungen gibt es auch nicht, von Klassik bis Rap ist alles gewünscht! Einzige Teilnahmebedingung ist, dass die eingereichten Beiträge sich musikalisch mit der Stadt Duisburg auseinandersetzen. Die Beiträge können als Audio- oder Videodatei eingereicht werden, der Bewerbungsschluss ist am 10. April.  
Im Finale am 18. Mai 2017 im Grammatikoff werden die Preisträger vorgestellt und ausgezeichnet. Neben attraktiven Liveauftritten z.B. innerhalb des Eurorock-Festivals oder beim Duisburger Stadtfest, winken Sachpreise und die Aufnahme des Gewinnersongs auf dem Duisburg Sampler 2017.
Alle wichtigen Informationen gibt es unter www.ich-bin-du.info bei der Musik- und Kunstschule unter www.duisburg.de/mks und der Gitarrenschule www.peter-bursch.de. Die Ausschreibung und Teilnahmebedingungen sind dem angehängten pdf-Dokument zu entnehmen.  

Das Projekt wird von den Firmen Haniel und Krohne finanziell unterstützt sowie von der Faselstiftung, Krischer Fotografie und ake-consult.

 

RuhrKunstMuseen widmen dem "jungen westen" eine Ausstellungsreihe
(idr). 70 Jahre ist es her, dass sich im Ruhrgebiet eine Gruppe junger Künstler zusammenfand, um den Aufbruch in die Moderne nach dem Zweiten Weltkrieg mit Leben zu füllen. Unter dem Titel "junger westen" arbeiteten sie gemeinsam an neuen Ideen.
Besonders die Kerngruppe um Thomas Grochowiak, Hans Werdehausen, Gustav Deppe, Heinrich Siempann, Emil Schumacher und Ernst Hermanns machte das Ruhrgebiet so zu einem Zentrum der künstlerischen Avantgarde der 1950er Jahre.
Ihnen und dem Jungen Westen widmen sechs RuhrKunstMuseen von Februar 2017 bis April 2018 eine städteübergreifende Ausstellungsreihe. Beteiligt sind das Märkische Museum Witten mit der Schau "Die Künstlergruppe junger westen 1947 – 1962" (18. Februar bis 20. August 2017), das Museum DKM, Duisburg, mit "Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren.

70 Jahre junger westen" (25. März bis 24. September 2017), das Kunstmuseum Gelsenkirchen mit "Bruchstücke eines Traums. Arbeiten des jungen westen auf Papier" (2. Mai bis 9. Juli 2017), das Kunstmuseum Bochum mit "Der junge westen" und sein Nachhall in der Bochumer Kunstsammlung" (25. Juni bis 13. August 2017), das Campusmuseum der Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum mit "Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe junger westen" (18. Mai bis 1. Oktober 2017) und das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr mit "Heinrich Siepmann (1904 − 2002)" (28. Januar bis 2. April 2018).
Die Kunsthalle Recklinghausen zeigt eine Hommage zum siebzigsten Gründungsjubiläum unter dem Titel "Die wesentliche Entdeckung der zeitgenössischen Malerei ist die Freiheit. Auf dem Weg zur Avantgarde – Die Künstlergruppe junger westen" (7. Mai bis 13. August 2017). Die RuhrKunstMuseen planen in den Sommermonaten Bustouren, die vor allem auch die Kunst im öffentlichen Raum der "jungen westler" in den Fokus nehmen.

 

Veranstaltungsreihe Hörtheater startet in Duisburg

Duisburg, 16. Februar 2017 - Duisburg wird ab dem 19. Februar zum dritten Standort des Hörtheaters von Deutschlandradio Kultur. Jeden dritten Sonntag im Monat präsentiert das bundesweite Kulturprogramm im „Lokal Harmonie“ live auf der Bühne Hörspiele, Features und Klangkunst. Den Auftakt markiert das Feature „Leiser Regen auf der Autobahn“, in dem der französische Autor und Toningenieur Lionel Quantin in einer Mischung aus Roadmovie, Radioessay, Soundscape und Reenactment eines Wim-Wenders-Films die deutsche Autobahn aus französischer Sicht zum Sprechen bringt.

 

Das Hörtheater von Deutschlandradio Kultur ist in Berlin seit mehr als 20 Jahren eine feste Institution. Aufgrund der positiven Resonanz finden Hörtheater-Abende seit zwei Jahren auch in Leipzig statt. Duisburg ist damit das mittlerweile dritte Standbein der künstlerisch ambitionierten Reihe. 

Im Anschluss an die Aufführungen werden regelmäßig Publikumsgespräche mit Autoren, Regisseuren oder Redakteuren angeboten. Am 19. Februar stehen Deutschlandradio-Redakteur Ingo Kottkamp und Regieassistent Étienne Röder als Gesprächspartner zur Verfügung. 

Der Eintritt ist grundsätzlich frei. Die Termine für die nächsten Hörtheaterveranstaltungen in Duisburg finden Sie im angehängten Flyer.

„Leiser Regen auf der Autobahn“ – Feature von Lionel Quantin

19. Februar 2017, 18.00 Uhr

Lokal Harmonie, Harmoniestraße 41, 47119 Duisburg-Ruhrort

Foto: Lokal Harmonie, © Lokal Harmonie

 

Stadtmuseum: Gespräch zu den etruskischen Trinksitten

Duisburg, 15. Februar 2017 - Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Freue Dich und trinke wohl!“ erzählt die Archäologin Prof. Cornelia Weber-Lehmann von der Universität Bochum in einer außergewöhnlichen Veranstaltung am kommenden Sonntag, 19. Februar, um 15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Gespräch mit den beiden Kuratorinnen Dr. Yvonne Gönster und Dr. Andrea Gropp von der Feierkultur der Etrusker.  
Im Kontakt mit den Griechen haben die Etrusker nämlich unter anderem die Sitte des geselligen Gelages übernommen, aber sie dann neu interpretiert. So waren beispielsweise auch die Ehefrauen – anders als in Griechenland – ganz selbstverständlich bei den Feiern anwesend. Warum das so war und welche sonstigen Sitten und Gewohnheiten die Etrusker hatten, wird ebenfalls Teil des Gesprächs sein.  
Prof. Cornelia Weber-Lehmann steht auch für Fragen des Publikums zur Verfügung. An das Gespräch schließt sich ein Rundgang durch die Sonderausstellung zum griechischen Symposion an.  
Der Eintritt kostet 4,50 Euro, Ermäßigungen und Familienkarten sind möglich. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Ein Glas Wein/Saft sowie der Museumseintritt sind inklusive. Weitere Informationen: www.stadtmuseum-duisburg.de.    

 Flötenspielerin im Symposion. Foto: Marie-Lan Nguyen

Etruskische Musikanten und Tänzer. Foto: Yann Forget

 

Glückauf-Halle: Traumtheater Salome - Das schöne Spiel  

Duisburg, 14. Februar 2017 - Das legendäre Traumtheater Salome ist im Rahmen des Kulturringes Homberg „bühne aktuell“  am Montag, 13. März, um 20 Uhr in der Glückauf-Halle auf der Dr.-Kolb-Straße 2 in Homberg zu Gast. Nach einer Idee und inszeniert von Harry Owens (Produktion: Akademie der Schönen Künste des Traumtheaters SALOME) wird „Das schöne Spiel“ für alle die an ihre Träume glauben gezeigt.  

Dort, wo sich Fantasie und Humor die Hand reichen, liegt das zauberhafte Reich von Altmeister Harry Owens, der mit seinem Traumtheater Salome seit 36 Jahren Groß und Klein in Staunen versetzt. Mit den verschiedensten Kunstformen wie Akrobatik, Tanz und Jonglage präsentiert Owens immer wieder neue Varieté-Shows mit Talenten aus aller Welt. Das Stück entführt die Zuschauer in kunterbunte Traumwelten in denen die Gesetze der Schwerkraft nicht zu gelten scheinen. Hier entsteht gerade noch ein magisches Gemälde aus Sand, dort verwandelt es sich bereits in ein ästhetisches Tanzszenario mit mehreren Artisten.
Das Unmögliche wird möglich und Träume verwandeln sich in ein großes poetisches und gleichsam amüsantes Bühnenspektakel.  

Kartenvorbestellungen können im Rathaus Homberg (Zimmer 109) am Bismarckplatz 1 oder telefonisch (02066) 218832 vorgenommen werden, dort gibt es auch weitere Informationen. Darüber hinaus sind Karten im Ticketeck Zemann auf der Homberger Straße 353 in Moers, im Ticketshop FALTA auf der Kuhstraße 14 sowie in der Tourist Information Duisburg auf der Königstraße 86 in der Stadtmitte und bei Klatt Reisen & Shop auf der Dorfstraße 62 D in Rumeln-Kaldenhausen erhältlich.

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Skulpturen von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart“
Einen Rundgang durch die Epochen, von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart, können Besucher der öffentlichen Sonntagsführung im Lehmbruck Museum am 19. Februar, 11.30 Uhr, erleben. Kunstvermittlerin Madalina Rotter geht von Lehmbrucks Werk aus, beschreitet den Weg durch die Kunstgeschichte bis zu den Installationen von Duane Hanson und Joseph Beuys, um dann bei der aktuellen Klanginstallation „Missing Sculpture“ von Danica Dakić zu enden.    
Danica Dakić nimmt das Erbe der berühmten Künstler Wilhelm Lehmbruck und Joseph Beuys auf. In ihrer Bodenzeichnung zitiert sie aus Beuys‘ Rede zur Verleihung des Lehmbruck-Preises, in der er sich auf Lehmbruck als ein wichtiges Vorbild bezogen hat und unter anderem äußerte: „Alles ist Skulptur.“  
Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

Blick in den Lehmbruck-Flügel (im Vordergrund Wilhelm Lehmbruck, „Der Gestürzte“, 1915), Foto: Dejan Saric.

 

 

 Donnerstag, 9. Februar 2017: 85. Geburtstag von Gerhard Richter ·Maler, Grafiker * 1932 in Dresden

Gerhard Richter - auch in Duisburg öffentlich dauerhaft im Untergrund zu
bewundern

König-Heinrich-Platz

Wände, Säulen und sonstige Einrichtungen am U-Bahnhof König-Heinrich-
Platz wurden von den Künstlern Isa Genzken und Prof. Gerhard Richter mit farbiger Emaille auf Edelstahlplatten und Spiegelglas gestaltet.
Im unteren Bereich des Bahnhofs stechen Kurven besonders hervor,
skizzierte Kreise, die Planeten andeuten sollen, dominieren dort.
Fahrgäste, die von Westen herein kommen, empfängt ein abstraktes Emaille-Bild von Gerhard Richter. Der östliche Eingang zeigt Texte der Stadtgeschichte, 24 Emailletafeln geben einen historischen Rückblick zu Duisburg.
Architektur: Klaus Ulrich Zigan - Künstler: Isa Genzken und Prof. Gerhard
Richter aus Köln

Lehmbruck Museum:  plastikBAR „Ozzy Ostermann Privat-Open“ 
Ein Jazz-Konzert mit Ozzy Ostermann bietet die plastikBAR im Lehmbruck Museum am Donnerstag, 16. Februar, 19 Uhr. Seit über 20 Jahren kennt man ihn als festes Ensemblemitglied bei Herbert Knebels Affentheater. Die Perücke mit dem Seitenscheitel ist sein Markenzeichen. Neben dem Affentheater ist Ozzy seit einigen Jahren rein musikalisch unterwegs.

Im Lehmbruck Museum stellt er sein musikalisches Projekt vor – Open Soundscapes – Jazz im Trio. Ozzy Ostermann trifft dabei auf den zweifachen Ruhrpreisträger Peter Eisold (Schlagwerk/Elektronik) und den virtuosen Kontrabassisten Peter Deinum. Das Publikum kann sich auf einen abwechslungsreichen Abend mit frischen Sounds von schräg bis harmonisch, von meditativ bis fetzig freuen.
Zum Künstler:  Jahrgang ’62, geboren und aufgewachsen in Leer/Ostfriesland, wohnt er seit 1984 im Ruhrgebiet, oder genauer in Duisburg-Neudorf, „da wo der Bär steppt, also nich weit vom Duisburger Zoo“ (Zitat Knebel). Teilnahme: 9 € inklusive Begrüßungsgetränk (erm. Eintritt 5 €)

Foto: Künstler  

 

EVONIK JUGENDKUNSTPREIS 2016 Jugend interpretiert Kunst

Preisverleihung und Ausstellungseröffnung

Duisburg, 7./8. Februar 2017 - Der erste Platz ging an das Hermann-Staudinger Gymnasium aus Erlenbach in Bayern für ihren Beitrag "ART TO GO". Zwei weitere Preise des mit insgesamt 8.000 Euro dotierten Wettbewerbs gab es für das Städtische Gymnasium Ahlen für seine Arbeit "Distanz(los)" und das Freie Gymnasium Regenbogen Augustusburg in Sachsen für "18".

450 Schüler, 1000 Ideen, eine nicht zu beziffernde Menge an neuen Eindrücken und insgesamt 8.000 Euro Preisgeld – das ist der Evonik Jugendkunstpreis im MKM. 2016 hatten 20 Schulklassen aus ganz Deutschland die Chance zur Teilnahme am Wettbewerb, bei dem es um vieles geht: um Neugierde, Inspiration, Teamwork, Organisationstalent, die Entwicklung neuer Ideen und die Freisetzung von Potenzialen – kurz: die Kreativität der Zukunft zu fördern. Die drei besten Wettbewerbsbeiträge werden mit dem Evonik Jugendkunstpreis ausgezeichnet. Unabhängig davon werden alle Arbeiten mit einer gemeinsamen Museumsschau honoriert.

Schüler lernen Kunst kennen „Jugend interpretiert Kunst“ ist ein ambitioniertes, intensives Kunstvermittlungsprojekt, das seit dem Jahr 2000 von der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. im Museum Küppersmühle realisiert wird, seit 2014 mit dem Partner Evonik Industries. Mehrere Tausend Schulen aus ganz Deutschland werden jährlich eingeladen, sich zu bewerben.
20 Teilnehmer werden per Los ermittelt und besuchen das MKM über das Jahr hinweg einen ganzen Tag lang. Dabei werden sie kunstpädagogisch und organisatorisch betreut. Die Schüler setzen sich mit den im MKM präsentierten Künstlern und ihren Werken auseinander, können die Kunstwerke in aller Ruhe betrachten und vergleichen, Fachleute mit Fragen bestürmen und schließlich die eigene Kreativität unter Beweis stellen.

Gefordert – Gefördert: Reflexion, Organisation, Teamwork, Kreativität Jede Schule verbringt einen Tag im Museum Küppersmühle und wird dort mit den verschiedenen Richtungen und Entwicklungen der Kunst nach 1945 konfrontiert. Unsere Kunstpädagogin vermittelt Hintergrundkenntnisse und betreut die Jugendlichen zusammen mit ihren Lehrern während des ganztägigen Aufenthalts im Museum. Im Anschluss haben die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, innerhalb eines Zeitraums von acht Wochen ihren Tag im Museum zu diskutieren, zu bewerten und ihre eigene Interpretation in einer frei gewählten Arbeit mit künstlerischen Mitteln darzustellen.
Über die Auseinandersetzung innerhalb des Teams soll eine spannende Idee eigenständig entwickelt, vorbereitet und umgesetzt werden. Seinen Abschluss findet das Projekt in einer gemeinsamen Ausstellung aller 20 teilnehmenden Schulen im Museum Küppersmühle. Eine hochkarätige Fachjury prämiert die Gewinner des Wettbewerbs, die während der Ausstellungseröffnung bekannt gegeben werden. Die Preisträger erhalten den Evonik Jugendkunstpreis in Höhe von 5.000,-, 2.000,- und 1.000,- Euro.

Nah dran Die Schüler erhalten nicht nur die Gelegenheit, zeitgenössische Kunst hautnah kennen zu lernen und neues Wissen und Kreativität zu entfalten, sondern wir möchten auch Teamwork, Organisationstalent und Verantwortlichkeit für ein gemeinsames Projekt fördern. Ein intensiver Prozess des Kennen- und Verstehenlernens von zeitgenössischer Kunst zeichnet diesen umfangreichen nationalen Jugendkunstwettbewerb aus. „Nah dran“ heißt die Devise: keine Scheu vor zeitgenössischer Kunst, vor neuen Themen, vor unbekanntem Terrain. Wie keine andere Disziplin verfolgt die kulturelle Bildung einen ganzheitlichen Ansatz – kognitiv, emotional, sozial, ästhetisch – und leistet so einen bedeutenden Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen.

Teilnehmende Schulen:
1. Städtisches Gymnasium Ahlen (NRW)
2. Kronberg-Gymnasium Aschaffenburg (BY)
3. Freies Gymnasium Regenbogen Augustusburg (SN)
4. Friedrich-Ebert-Gymnasium, Bonn (NRW)
5. Realschule im Gustav-Heinemann-Schulzentrum, Dinslaken (NRW)
6. Franz-Haniel-Gymnasium, Duisburg (NRW)
7. Marienschule Dülmen (NRW)
8. Hermann-Staudinger Gymnasium, Erlenbach (BY)
9. Auguste-Viktoria-Schule Flensburg (SH)
10. Freiherr-vom-Stein-Realschule, Gütersloh (NRW)
11. Stadtteilschule Winterhude, Hamburg (HH)
12. Jacob-Curio-Realschule Hofheim (HE)
13. Pestalozzischule Idstein (HE)
14. Wolfgang-Borchert-Gymnasium Langenzenn (BY)
15. Gymnasium am Stefansberg, Merzig (SL)
16. Evangelisches Gymnasium Nordhorn (NI)
17. Von-Müller-Gymnasium, Regensburg (BY)
18. Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Schweich (RP)
19. Gymnasium am Kaiserdom, Speyer (RP)
20. Hans und Sophie Scholl-Gymnasium Ulm (BW)


Der Evonik Jugendkunstpreis ist ein Projekt der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. und Evonik Industries in Kooperation mit der Stadt Duisburg und der Firma Hasenkamp.

 

Jugendautorenpreis wird im Rahmen von "Kaas & Kappes" in Duisburg vergeben
 "Kaas und Kappes" treffen beim gleichnamigen Niederländisch-Deutschen Kinder- und Jugendtheaterfestival aufeinander. Vom 16. bis zum 19. Februar stellen sich vier Theater-Produktionen aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland im KOM'MA Theater in Duisburg-Rheinhausen vor.
Im Rahmen der Theatertage wird zudem der mit 7.500 Euro dotierte Jugendautorenpreis "Lampenfieber" verliehen. Die beiden deutschen Produktionen, die sich beim Festival vorstellen, stammen von Kristo Sagor vom Theaterhaus Ensemble Frankfurt und Daliel Ratthei vom Landestheater Coburg.

 

Lehmbruck Museum: Familienpackung „Jedes Ding braucht seinen Platz!“ In dieser „Familienpackung“ – einem Workshop für die ganze Familie – am Sonntag, 19. Februar, 13.30 Uhr, dreht sich alles um Jannis Kounellis‘ Wandinstallation „Zwei Fenster“.
Der Künstler hat eine riesige Wand aus Fundstücken im Lehmbruck Museum aufgebaut. Manches scheint aus den Fugen geraten oder ist zerbrochen, doch beim genauen Betrachten lassen sich Zusammenhänge und vielleicht auch die eine oder andere Geschichte erkennen. In dem Workshop kann jede/r eine eigene Geschichte aus Dingen – mitgebrachten oder in der Museumswerkstatt vorgefundenen –  zusammenstellen.
Die Kosten liegen bei 9 Euro (erm. 5 Euro) pro Person. Anmeldungen sind ab sofort möglich unter Tel. 0203 283 2195 oder per E-Mail kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de (Di-Fr 10-14 Uhr).

Jannis Kounellis, „Ohne Titel (Zwei Fenster)“ (Detail), © Jannis Kounellis / VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Museum


Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Bewegte Kunst“

Duisburg, 7. Februar 2017 - Gesten, Bewegung, Rhythmus, Musik – diese Themen stellt Hiltrud Lewe bei der öffentlichen Sonntagsführung im Lehmbruck Museum am 12. Februar, 11.30 Uhr, in den Mittelpunkt der Betrachtung.  
Die Expressionisten haben die gestischen Spuren des Malvorgangs auf Ihren Werken zum Stilmittel gemacht und damit zunächst Empörung beim zeitgenössischen Publikum ausgelöst. Heute sind die Meisterwerke von Malern wie Heckel, Kirchner, Nolde oder Pechstein, von denen das Lehmbruck Museum eine ansehnliche Sammlung besitzt, gerade wegen der sichtbaren Pinselstriche und der lebhaften Farbigkeit besonders beliebt.
Die Kunstvermittlerin Hiltrud Lewe stellt einige ausgesuchte Kunstwerke dieser Stilrichtung vor und blickt von da aus auf diejenigen Künstler, die in der zeitlichen Nachfolge die Bewegung ebenfalls zu ihrem Sujet gemacht haben: Dazu zählen berühmte Namen wie Johannes Molzahn und Rudolf Belling, Tony Cragg und Richard Long.  
Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

Johannes Molzahn, „Der Idee-Bewegung-Kampf - Karl Liebknecht gewidmet“, 1919, © Johannes-Molzahn-Centrum, Foto: Bernd Kirtz

 

Volkshochschule lädt zu einem literarischen Musikabend  
Michael Sorg spielt Klavier wie kein Zweiter. Peggy O. singt, spielt und tanzt mit vollem Körpereinsatz. Zusammen bringen Sie das Programm „Kunst Stück“ am Freitag, 10. Februar, um 20 Uhr auf die Bühne der Volkshochschule im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte. „Kunst Stück“ ist ein Mix aus Chanson, Jazz, Tanz, Theater und vertonter Lyrik, bei dem immer die Kunst im Mittelpunkt steht.  
Der Eintritt an der Abendkasse beträgt zehn Euro. Mehr Informationen gibt es telefonisch bei Dr. Claudia Kleinert unter (0203) 283-4157.

 

 

Duisburger Akzente spüren "Umbrüchen" nach

Duisburg, 7. Februar 2017-  Unter dem Titel "Umbrüche" setzen sich die 38. Duisburger Akzente vom 10. bis 26. März mit tief greifenden Veränderungen in Kultur, Politik, Gesellschaft, Geschichte und Technik, aber auch in individuellen Biografien auseinander.
 Auf dem Programm stehen rund 110 Veranstaltungen aus den Bereichen Theater, Literatur, Bildende Kunst und Musik. Zur Eröffnung der Akzente zeigt die Neuköllner Oper aus Berlin die Inszenierung "Stella – Das blonde Gespenst vom Kurfürstendamm". Das Musiktheaterstück erzählt die authentische Geschichte der Jüdin Stella Goldschlag, die für die Gestapo untergetauchte Juden aufspürt, um ihre Eltern vor dem KZ zu retten.
Bekannte Gäste, die beim Festival auftreten, sind u.a. Autor Dirk Stermann, der unter dem Titel "6 Österreicher unter den ersten 5" ein Best Of-Programm liest, sowie Frank Goosen und Kabarettist Kai Magnus Sting, der mit Musiker Jupp Götz zum "Heymatabend" einlädt. Sie alle kommen ins Festivalzelt im zukünftigen Mercatorviertel.
In der Stadtbibliothek sind z.B. Kolumnist Axel Hacke, Autor Ilija Trojanow und PoetrySlammer Sebastian 23 live zu erleben. Herzstück der Akzente ist das Theatertreffen. Zu den Häusern, die im Theater Duisburg ein Gastspiel geben, zählen das Wiener Burgtheater, das Deutsche Theater Berlin und erstmals auch das Münchner Volkstheater. (idr)  - Infos: www.duisburger-akzente.de

 

Zentralbibliothek: Verein für Literatur lädt zum Valentinstag ein  
Der Verein für Literatur Duisburg lädt am Dienstag, 14. Februar, um 20 Uhr in die Zentralbibliothek im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte zu einer Valentins-Lesung ein. Gemeinsam mit der Stadtbibliothek Duisburg und der Deutsch-Französischen Gesellschaft Duisburg  präsentiert der Verein den „Lauschsalon“ der Schauspielerin Anja Bilabel. Unter dem Titel „Es träumte mir von einer Sommernacht“ trägt Bilabel im Rahmen eines Kammerhörstücks meisterhafte Lyrik und Prosa Heinrich Heines vor.  
Der kurzweilige und poetische Abend wird mit biographischen Elementen Heinrich Heines angereichert und musikalisch umrahmt. Die Einführung zur Veranstaltung hält Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der Stadtbibliothek.  
Heine (1797-1856) gilt als „letzter Dichter der Romantik“ und zugleich als deren Überwinder. Er machte die Alltagssprache lyrikfähig und verlieh der deutschen Literatur eine zuvor nicht gekannte elegante Leichtigkeit. Heine träumte von besseren politischen Verhältnissen und goss seine Kommentare zurzeit in bissige Verse und Prosa über Liebe und Freundschaft, Politik und Gesellschaft.  
Der Eintritt kostet vier Euro im Vorverkauf und fünf Euro an der Abendkasse. Karten sind an der Erstinformation der Zentralbibliothek erhältlich. Mitglieder des Vereins für Literatur und Kunst haben freien Eintritt.    

 

Workshop: Offener Samstag „Durch Dick und Dünn“
Mit dem Lehmbruck Museum „durch dick und dünn gehen“! Kinder von 6 bis 12 Jahren gestalten Figuren aus Ton für jede Kragenweite beim nächsten Offenen Samstag am 11. Februar 2017. Regelmäßig bietet das Lehmbruck Museum die Offenen Samstage mit je einem Workshop am Vormittag und Nachmittag an.
Kinder von 6 bis 12 Jahren können hier mit professioneller künstlerischer Begleitung spielen, malen und sich mit Kunst auseinander setzen. Die Ergebnisse können die Teilnehmer am Ende stolz nach Hause tragen.
1. Gruppe: 11.00 – 13.30 Uhr und 2. Gruppe: 14.30 – 17.00 Uhr. Die Teilnahme pro Veranstaltung kostet 9 Euro (erm. 5 Euro) für Eintritt und Material. Anmeldung ist erforderlich unter: (0) 203 / 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de Der Offene Samstag wird veranstaltet aus Mitteln der Grillo Familienstiftung.

Foto © Lehmbruck Museum.

 

Veranstaltungen im Kreativquartier Ruhrort im März 2017

http://kreativquartierruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/03/05/2311/-/an-einem-sonntag-im-lokal-gedichte-ein-stueck-blogbeitraege-von-jens-schoenlau

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/03/09/2301/-/kreativquartier-treffen

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/03/11/2448/-/2047-oder-am-anfang-aller-tage-38-duisburger-akzente

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/03/12/2334/-/sollbruchstellen-und-abrisskanten-1-und-nicht-nur-martin-luther

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/03/17/2313/-/sollbruchstellen-und-abrisskanten-2-ich-als-bulgare-und-doch-mensch

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/03/19/2308/-/hoertheater-fracture-toerst-dlr

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/03/19/2314/-/sollbruchstellen-und-abrisskanten-3-poesie-von-der-hafenmuendung

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/03/21/2452/-/wer-ein-haus-baut-der-will-bleiben-38-duisburger-akzente

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/03/22/2453/-/juedisches-leben-in-ruhrort-38-duisburger-akzente

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/03/23/2330/-/hfn-jam-zum-huebi

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/03/24/2454/-/the-best-of-trikont-und-dialog-edition-38-duisburger-akzente

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/03/24/2315/-/sollbruchstellen-und-abrisskanten-4-hell-wie-der-mond-und-stark-wie-eisen

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/03/26/2333/-/der-salon-hutprobe-mit-programm

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/03/25/2316/-/sollbruchstellen-und-abrisskanten-5-bestaendigkeit-in-zeiten-des-wandels

 

http://kreativquartier-ruhrort.de/kalender/icalrepeat.detail/2017/03/31/2318/-/repair-cafe-never-take-broken-for-an-answer 

 

Das Radiomuseum, Bergiusstr. 27 zeigt weiterhin die Ausstellung mp3 trifft Schelllackschätzchen jeweils zu den Öffnungszeiten sonntags 11 bis 14 Uhr und donnerstags 11 bis 18 Uhr.

 

Kooperation zwischen dem Museum DKM und der Anne-Frank-Gesamtschule Moers fördert kreatives Lernen  

Duisburg, 3. Februar 2017 - Am Dienstag, den 07.02.2017 um 13:30 zeigen die Schülerinnen und Schüler des 8. und 10. Jahrgangs der Anne-Frank-Gesamtschule, was sie im Rahmen des Programms "Kulturagenten für kreative Schulen" im Museum DKM künstlerisch erarbeitet haben.
Durch die Förderung der Volksbank Niederrhein eG werden den Schülerinnen und Schülern der Anne-Frank-Gesamtschule Besuche im Museum DKM ermöglicht. Den Transfer der Schülerinnen und Schüler von Moers nach Duisburg stellt das Autohaus Minrath sicher.

Über das Programm "Kulturagenten für kreative Schulen im Netzwerk Duisburg-Moers", wird das Projekt mitfinanziert. Den Beginn macht die Kunst-AG der 10. Klasse sowie Schülerinnen und Schülern der 8. Jahrgangsstufe, die Interesse an einer zukünftigen Beteiligung an der AG haben. In zwei jeweils vierstündigen Workshops bekommen 15 Teilnehmer die Gelegenheit, sich kreativ mit ausgewählten Kunstwerken aus dem Museum DKM auseinanderzusetzen. Es folgen Workshops zum kreativen Schreiben.
 
Bereits zum zweiten Mal in Folge entsteht so eine Kooperation des Museum DKM mit einer der lokalen, am Programm "Kulturagenten für kreative Schulen" beteiligten, Institutionen. Eigens für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler wird das Museum geöffnet und die Ausstellung damit zugänglich gemacht, so dass ihnen unter der fachkundlichen Leitung von Beate von der Ruhren und Madalina Rotter die ausgewählten Kunstwerke als Denkanstöße für eigene schriftliche und gestalterische Arbeiten dienen können.  
Die Künstlerin und Kunstvermittlerin Madalina Rotter wird ihre Erfahrungen sowohl in der kunstpädagogischen wie auch in der kreativen Arbeit mit Materialien wie Papier, Draht und Klebeband an die Teilnehmenden weitertragen. Im Kurs der Kunstlehrerin Beate von der Ruhren werden diese "Türöffner" der Kunstvermittlerin mit bildnerischen Erfahrungsangeboten in den darauffolgenden Unterrichtsstunden ergänzt. Nachhaltig soll den Schülerinnen und Schülern so eine künstlerische Herangehensweise und Erfahrungswelt zugänglich gemacht werden.  
Das Projekt wird im Rahmen des Transferprogramms „Kulturagenten für kreative Schulen“ im Netzwerk Duisburg-Moers durchgeführt, zu dem neben der Anne-Frank-Gesamtschule auch das Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium sowie die Erich-Kästner Gesamtschule Homberg gehören.

Seit 2015 ist das durch die Stiftung Mercator, die Kulturstiftung des Bundes und das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen geförderte Transferprogramm mit der Kulturagentin Nina Pelletier in der SchulKulturKontaktstelle Duisburg angesiedelt.

 

Lehmbruck Museum:  plastikBAR / Zeichenworkshop: Drink & Draw 
Wer die Arbeiten der Düsseldorfer Künstlerin Bettina Kohrs kennt, weiß: Sie ist eine Meisterin in der Darstellung von Menschen und hat für das Genre des Aktes einen ganz eigenen Stil gefunden. Um einiges ihrer Erfahrung im Aktzeichnen weiterzugeben ist Bettina Kohrs am Donnerstag, 9. Februar, 19 Uhr, mit einem Workshop zu Gast bei der plastikBAR im Lehmbruck Museum.
 Mit Unterstützung eines Modells werden die Teilnehmer bei dem Kurs in grundlegende Techniken eingewiesen und von Bettina Kohrs mit Rat und Tat bei den ersten Zeichenversuchen unterstützt. Der Workshop findet im Rahmen der Sammlungspräsentation „Neuaufgestellt!“ statt.
 Teilnahme: 9 € inklusive Begrüßungsgetränk (erm. Eintritt 5 Euro)

 Bettina Kohrs, o.T.(wearing pink shoes), Zeichnung, © Künstlerin Portrait Bettina Kohrs

Der Zeichenworkshop Drink&Draw ist Teil des Programms „Fellowship Internationales Museum“ der Kulturstiftung des Bundes.

 

Stadthalle Walsum: Traumtheater Salome  
Die Komödie „Kunst“ die am 9. März in der Stadthalle Walsum stattfinden sollte, wurde leider durch die Konzertagentur Landgraf abgesagt. Der Schauspieler Leonard Lansink steht aufgrund aktueller Dreharbeiten nicht zur Verfügung. Mit dem „Traumtheater Salome“ kann die Konzertagentur ein Ersatzstück für die abgesagte Veranstaltung am Donnerstag, 9. März, um 20 Uhr anbieten.
Die Variete-Show der Extraklasse mit Akrobatik, Tanz und Jonglage verzaubert mit kunterbunten Traumwelten, in denen die Gesetze der Schwerkraft nicht zu gelten scheinen.  
Seit mehr als 32 Jahren begeistert das legendäre Traumtheater Salome viele Millionen Besucher. In Zusammenarbeit mit dem Tournee-Theater „Thespiskarren“ geht Salome nun mit seinem neuesten Programm „Das schöne Spiel. Für alle, die an ihre Träume glauben!“ nach einer Idee und inszeniert von Harry Owens auf Tournee und gastiert in der Stadthalle Walsum.  
Jede einzelne Darbietung hat etwas Besonderes, bietet vielfach ganz neue Eindrücke von Zirkus und Varieté. Gleichgültig ob Magie, Spitzentanz oder Clownerie – jeder Akteur zeigt sein Können auf höchstem technischen und künstlerischen Niveau, präsentiert vollkommene Ästhetik und stellt seine Kreativität unter Beweis. Eine Produktion der Akademie der Schönen Künste des Traumtheaters Salome.  
Eintrittskarten gibt es im Bürgerservice der Bezirksverwaltung Walsum, bei allen Eventim Vorverkaufsstellen sowie im Internet unter www.eventim.de.    

„Traumtheater Salome“

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Highlights“

 Duisburg, 1. Februar 2017 - Auf einen abwechslungsreichen Gang durch die Sammlungspräsentationen und Ausstellungen des Lehmbruck Museums können sich alle interessierten Besucher bei der öffentlichen Führung mit Barbara Wolf-Meyer am Sonntag, 5. Februar, um 11.30 Uhr freuen.  
Der Weg führt von Wilhelm Lehmbruck, dessen Lebenswerk den sogenannten Lehmbruck-Flügel ausfüllt, über die Glashalle mit den Klassikern der Moderne bis hin zur Ausstellung „Neuaufgestellt!“ im kürzlich wiedereröffneten Teil des Erweiterungsbaus, wo sich große Namen der neueren Kunstgeschichte, wie Joseph Beuys, Jannis Kounellis, Christian Boltanski oder Jean Tinguely versammelt finden.  
Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

 

Das Kreativquartier - Eventwochenende zum Start in den Februar  

Duisburg, 31. Januar 2017 - Winterruhe? – solch ein Begriff hat im Vokabular der Kreativen im Hafenquartier an Rhein und Ruhr keine Bedeutung. Hatten über den Jahreswechsel sicherlich einige Akteure ein wenig Luft holen müssen, nach der Fülle von Aktionen und Veranstaltungen zum 300-jährigen Hafenjubiläum, so ist spätestens zum Monatswechsel die Betriebstemperatur im Zauberkessel der kulturellen Vielfalt im Kreativquartier Ruhrort wieder erreicht.  
Wie so oft, hat man auch nun wieder die erfreulich angenehme Qual der Wahl, locken doch sowohl am Samstag, wie auch am Sonntag, zumindest teilweise zeitgleiche Events zum Besuch.  
Samstag 20 Uhr ist der Starttermin für das Konzert der Bluesveteranen der Magic Johnson’s Bluesband in der Hafenkneipe Zum Hübi an der Ecke Horst-Schimanski-Gasse und Leinpfad. Fernweh, angesichts der in den Hafen ein- und auslaufenden Schiffe, die man vom Fenster der urigen Kneipe am besten vor der beleuchteten Silhouette der Rheinorange beobachten kann und gitarrenlastiger Blues sind sicherlich wieder eine lohnende Kombination.  
Zeitgleich startet im Kristall an der Hafenstraße The Show must go on mit dem Ruhrorter Travestiekünstler(in) Michelle Charell. Bei beiden Veranstaltungen ist der Eintritt frei, der obligatorische Hut ermutigt zum Mittragen der Kosten.  
Nach einem Frühstück oder Brunch im neu eröffneten „Zum Anker“ am Neumarkt ist am Sonntag von 14 bis 19 Uhr bei freiem Eintritt wieder Der Salon geöffnet. Hutmacherin Rita Gomez, alias Astrid Szibbat lädt in ihr gemütliches Atelier Am Neumarkt 15 und gibt Einblicke in ihr Schaffen. Unterstützt von Fräulein Plissee und Jean Jewel, die trendige Mode mit nostalgischem Schick und dem Lebensgefühl der 50er – Jahre präsentieren, zeigt Rita Gomez passenden Kopfschmuck aus eigener Produktion, der auch anprobiert werden darf.  
In der historischen Kirche St. Maximilian startet dann um 17 Uhr die diesjährige MAXI-Musik mit einer kammermusikalischen Besonderheit. Eröffnet wird die vierteilige Konzertreihe mit der Nachtmusik, einem Konzert für Harfe und Baritongesang. Sebastian Voges und Ewa Matejewska entführen die Zuhörer in eine neu zu entdeckende Klangwelt von Harfe und Gesang mit Liedern aus verschiedenen Epochen. Deintriit beträgt 10€, ermäßigt 5€.  
Das Lokal Harmonie wird ab 18 Uhr zum Spielort der monatlichen Reihe An einem Sonntag im Lokal. Das Ensemble conter.bande präsentiert diesmal in einer Inszenierung von Dijana Brnic das Stück Die Ballade vom traurigen Café. Aus der literarischen Vorlage Carson Mullers wird dem  Southern-Gothic-Klassiker aus seelischer Vereinzelung und Ungleichheit der Empfindungen neues Leben eingehaucht. Anschließend ist bei einem Imbiss Gelegenheit, mit den Künstlern den Abend ausklingen zu lassen. Der Hut soll die Kosten auf freiwilliger Basis decken.  

 

 Hutprobe Hutprobe - Foto von Peter Jacques

 Magic Johnson’s Bluesband

 

Stadtmuseum: Führung zum griechischen Symposion  

Duisburg, 30. Januar 2017 - Kuratorin Dr. Yvonne Gönster lädt am kommenden Sonntag, 5. Februar, um 14 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung „Freue Dich und trinke wohl!“ ein. Im Mittelpunkt der Präsentation altgriechischer Kostbarkeiten steht das Symposion, das Trinkgelage der Athener Aristokratie.  
Doch ein Symposion war weit mehr als bloß ein weinseliger Abend: Hier traf man sich in ausgewählter Runde, opferte den Göttern, tanzte zum Flötenspiel, sprach über Politik und Philosophie, knüpfte Kontakte und erfreute sich an Rätseln und Spielen. Oft gingen diese Gelage bis in die frühen Morgenstunden.  
Die Ausstellung ermöglicht einen Blick auf einen besonderen Aspekt antiker griechischer Geselligkeit. Lebendig wird diese vergangene Welt auf Trinkgefäßen und Münzen. Besondere Leihgaben wie eine überlebensgroße Hermes/Dionysos-Statue oder eine Aphrodite-Skulptur intensivieren als Repliken die Atmosphäre in der Ausstellung.  Der Eintritt kostet 4,50 Euro, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de.    

 Die Hetäre Phryne, auch bekannt als knidische Aphrodite. Museum für Abgüsse klassischer Bildwerke, München.

 

 

Madame de Staëls Befunde „Über Deutschland“ und Musik der französischen Romantik im 3. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker

Madame de Staël (1766-1817) schrieb Theaterstücke, Briefromane, theoretische Abhandlungen über Literatur. Eines ihrer Schlüsselwerke aber ist „Über Deutschland“, basierend auf einer Reise nach Weimar und Berlin, in dem die französische Autorin deutsche Sitten sowie die aufkeimende Romantik kundig in den Blick nahm.
„Über Deutschland“ ist nun Thema des
3. Profile-Konzertes der Duisburger Philharmoniker (So., 5. Februar, 11 Uhr, Theater Duisburg, Opernfoyer). Die Schauspielerin Veronika Maruhn liest aus dem Werk, Kammermusik der französischen Romantik von Jules Massenet, César Franck, Charles Gounod, Gabriel Fauré und Charles E. Lefebvre bilden dazu einen reizvollen Kontrapunkt.

Es sind teils zart, teils leidenschaftlich tönende Kleinode in ungewöhnlicher Besetzung. Vier Lieder von Massenet, Élégie und On dit (Das Gerücht), Franck, Le Sylphe und Gounod, Viens, mon coeur (Komm, mein Herz) sind für Stimme, Cello und Klavier gesetzt. Die Sopranistin Alexandra von der Weth, berühmt durch ihre glanzvollen Auftritte an der Deutschen Oper am Rhein, wird sie singen.

Von Gabriel Fauré wiederum, der als Meister der Melodie und Magier des Klangs gilt, ist zunächst die Fantasie op. 79 für Flöte und Klavier zu hören, ein brillantes Stück voller Eleganz und Esprit. Seine Fantasie „Papillon“ op. 77 für  Cello und Klavier versprüht quirligen Sommernachtstraum-Charme. Das Prélude g-moll op. 103/3 für Klavier schließlich steht noch unter dem Einfluss der Klassik.
Das Konzert-Finale hingegen blickt auf die Welt des Impressionismus. Charles E. Lefebvre hat seine
Ballade F-Dur op. 57 für Flöte, Cello und Klavier in zarte Farben gegossen.

Es musizieren Stephan Dreizehnter (Flöte); Anja Schröder (Cello) und Melanie Geldsetzer (Klavier).

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie im Internet unter www.duisburger-philharmoniker.de 

 

Sonderausstellungen: Einerlei wo außerhalb der Welt. Johannes Brus
Letztmalig haben Besucher des Museum DKM am ersten Wochenende im Februar die Gelegenheit, die Werkschau Einerlei wo außerhalb der Welt des Essener Bildhauers Johannes Brus zu erleben. Nach einer Laufzeit von nunmehr beinahe einem Jahr, in dem sich die Ausstellung mit ihren exotisch-mythischen Motiven durchgängig großer Beliebtheit erfreute, endet die Ausstellung am Sonntag, den 05. Februar.
Die im Museum DKM ausgestellten Skulpturen und Fotografien von Johannes Brus lassen den Betrachter in eine versunkene und magisch aufgeladene Welt eintauchen. Johannes Brus, Nashorn (stehend), 2010; The Maharoo Raja Rahubir Singh Bahadur, 2002 Elefant (auf Sockel klein), o.J. Foto: Mick Vincenz, Essen  
Besucher haben die Möglichkeit, zwei Editionen zur Ausstellung zu erwerben: Die Skulptur Igor und Olga sowie vom Künstler signierte Kataloge mit beigelegtem Kunstdruck. Den Katalog zur Ausstellung erhalten sie zum Preis von 29,80 EUR im Museum DKM.  
antagomorph. Gereon Krebber bis 05. März 2017  
Bereits mit dem Titel antagomorph wirft der Düsseldorfer Akademieprofessor mehr Fragen auf, als Antworten zu geben. Die anspruchsvolle Wortbildung des Künstlers bezieht sich auf die Gegenläufigkeit in Form und Material, die den gemeinsamen Nenner der ausgestellten Arbeiten darstellt. Die Ausstellung hinterfragt die in den vergangenen Jahren entstandenen, exemplarisch ausgewählten Arbeiten von Krebber; steckt doch eine zentrale Idee dahinter?  

 

Lehmbruck Museum: „Pay What You Want“ und Führung „Aufgestellt.
Am kommenden Freitag, 3. Februar, gilt nicht nur „Pay What You Want“ – jede/r bezahlt, was es ihr/ihm wert ist – , sondern in einer öffentlichen Führung um 15 Uhr präsentieren Experten aus dem Museumsteam jeweils ihre Lieblingswerke. Für diesen Freitag hat Claudia Thümler, Leiterin der Kunstvermittlung und Ausstellungsdesignerin, einige Werke der Neupräsentation „Neuaufgestellt!“ ausgesucht.
Besucher haben die einmalige Gelegenheit, die Ausstellung aus Sicht der Ausstellungsmacher zu sehen. So lernen Sie nicht nur etwas über den jeweiligen Künstler und die Entstehung seiner Werke und ihre Bedeutung. Viel­mehr gewährt Ihnen Claudia Thümler auch einen Blick hinter die Kulis­sen.    

Blick in die Neupräsentation „Neuaufgestellt!“, Foto: Thomas Köster.  

 

Stadtmuseum: Erzählcafé Lebendige Geschichte(n) startet mit neuem Programm  
Das Frühjahrsprogramm des Erzählcafé Lebendige Geschichte(n) steht fest. Bereits Februar findet die erste von vier Veranstaltungen im ersten Halbjahr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen.  
Der Autor Mevlüt Asar, der 2016 mit dem Fakir-Baykurt-Kulturpreis der Stadt Duisburg ausgezeichnet wurde, liest am Sonntag, 12. Februar, um 15 Uhr unter dem Titel „Wanderer zwischen den Welten“ Geschichten über und von seiner „neuen“ Heimat im Ruhrgebiet. Hasan Kalcik ist kurdischer Journalist und Schriftsteller und lebt in Duisburg. Er erzählt in seinem aktuellen Kurzgeschichten-Band vom Leben in seiner neuen und alten Heimat. Der Musiker Neser Zedan begleitet die Lesung an der Gitarre.  
Im Rahmen des Interkulturellen Frauenfestes „Schwester, Alba, Sister…“ am Sonntag, 12. März, um 14 Uhr lesen Svenja Berger, Heinrike Großher und Birgit Stieler vom Duisburger Wortwechsel ihre Texte zum Thema. Musikalisch begleitet werden sie von der Cellistin Friederike Lisken.   Frank Zepp Oberpichler ist am Sonntag, 30. April, um 15 Uhr mit seinem literarisch- musikalisch Programm „Ein Grubenkind im Heartland“ zu Gast im Erzählcafé. Er liest Geschichten aus seinen gleichnamigen Büchern, zeigt alte schwarz-weiß Fotografien und spielt dazu Gitarre.  
Und im Mai kommt ein Kammerhörstück vom Lauschsalon „Geschichten eines ungestümen Herzens“ am Sonntag, 21. Mai, um 15 Uhr mit der Hörfunksprecherin und Schauspielerin Anja Bilabel ins Stadtmuseum. Die Sprecherin erzählt über das Leben und Wirken von Rose Ausländer, Gertrud Kolmar, Mascha Kaléko und Nelly Sachs. Sie stellt neben der Historie die Phantasie, die Stärke und den Mut der Frauen und ihrer Leidenschaft zum Schreiben. Musikalisch begleiten wird die virtuose Querflötistin Marchela Margaritova.  
Der Eintritt kostet 4,50 Euro. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter (0203) 283-2640 oder im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de.

 

5. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker

Duisburg, 27. Januar 2017 - Gesangskunst von androgyner Eleganz: Der Countertenor Valer Sabadus und das Ensemble „nuovo aspetto“ gestalten das 5. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker.

Fünf Jahre alt war Valer Sabadus, als seine Familie nach dem Ende des Ceauşescu-Regimes von Rumänien nach Bayern emigrierte. Niemand konnte zu diesem Zeitpunkt ahnen, dass er als Mann eine der gefragtesten Sopranstimmen der Welt entwickeln würde.
Bereits mit 17 Jahren verhalfen ihm seine brillante Kopfstimme und Falsett-Technik zum Durchbruch. In der Folge feierte der Sänger Triumphe in Barockopern von Georg Friedrich Händel, Francesco Cavalli und Claudio Monteverdi. Europas große Opernhäuser und Musikfestivals stehen derzeit förmlich Schlange, um den Countertenor für ein Engagement zu gewinnen.

Androgyn, agil, elegant: Nach Meinung vieler Musikliebhaber klingt Sabadus‘ Stimme wie aus einer anderen Zeit zu uns herüber. Er fasziniert als Interpret, der hoch Virtuoses mit solcher Natürlichkeit singt, als handele es sich um schlichte Kinderlieder. Auch in den vertracktesten Koloraturläufen scheint seine Stimme nie in Bedrängnis zu geraten. Mit dem Barockensemble „nuovo aspetto“ gestaltet der gefeierte Sänger nun das 5. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker am Sonntag, 12. Februar 2017 (19 Uhr) in der Philharmonie Mercatorhalle.
Die Künstler werden Arien des Wiener Hofkapellmeisters Antonio Caldara aufführen, der zu seinen Lebzeiten (1670 – 1736) als einer der bedeutendsten Komponisten galt. Klangsinnlichkeit und Virtuosität vereinen sich in Caldaras Musik, die Valer Sabadus bereits auf seiner vorletzten CD dem Vergessen entrissen hat. Das Ensemble „nuovo aspetto“ flankiert den Sänger mit Orchesterwerken des Caldara-Schülers Johann Georg Reutter, der als Hoforganist in Wien den jungen Joseph Haydn entdeckte und förderte.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

Das Ruhrgebiet bekommt eine neues Literaturfestival

 Köln/Duisburg, 27. Januar 2017 - (idr). Das Ruhrgebiet goes lit.COLOGNE: Die Macher des renommierten Kölner Literaturfestes "exportieren" die Idee in die Metropole Ruhr. Vom 4. bis 8. Oktober 2017 findet erstmalig das Internationale Literaturfest lit.RUHR statt. Geplant sind 40 Veranstaltungen für Erwachsene und 35 für Kinder und Jugendliche. Spielorte werden neben Essen mit dem Welterbe Zollverein als Festivalzentrum auch Bochum, Dortmund und Duisburg sein.

Das detaillierte Programm wird am 31. August präsentiert. Hinter der lit.RUHR steht der Kölner lit e.V., Verein zur Förderung der Literatur, der auch die lit.COLOGNE verantwortet. Hauptförderer sind die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-, die Brost- und die RAG-Stiftung sowie die Stiftung Mercator, die innogy Stiftung und das NRW-Kultur-Ministerium.

 

 

Vortrag: „Max Pechstein und Emil Nolde. Der Traum vom Paradies. Südseereisen der expressionistischen Maler“  

Emil Nolde und Max Pechstein erlebten einen Südseetraum - fern der Zivilisation und ganz ursprünglich. Mit Blick auf die expressionistischen Werke in der Sammlungspräsentation „Neuaufgestellt!“ lassen Kustodin Dr. Marion Bornscheuer und Jörg Mascherrek am Donnerstag, 2. Februar 2017 um 18 Uhr, die Reiseerlebnisse der „Brücke“-Künstler lebendig werden.    

1913-1914 reisten die expressionistischen Maler in die Südsee. Emil Nolde nahm als inoffizielles Mitglied an einer vom Reichskolonialamt beauftragten Expedition teil. Max Pechstein reiste zu den Palau-Inseln, wo er eine Gemeinschaft jenseits der gewohnten bürgerlichen Konventionen erlebte. Erste Eindrücke dieser fernen Welt hatten sie im Berliner und Dresdner Völkerkundemuseum gesammelt. Gemälde, Briefe und Tagebuchnotizen der beiden Künstler veranschaulichen die Erlebnisse und Begegnungen dieser Reisen. Teilnahme: 5 Euro


Emil Nolde, Meer am Abend, 1919, Foto: Bernd Kirtz
 

 

Duisburger Gymnasium nimmt an Evonik Jugendkunstpreis teil

Duisburg, 26. Januar 2017 - 450 Schüler, 1000 Ideen, eine nicht zu beziffernde Menge an neuen Eindrücken und insgesamt 8.000 Euro Preisgeld – das ist der Evonik Jugendkunstpreis im MKM. 2016 hatten 20 Schulklassen aus ganz Deutschland, darunter auch das Franz-Haniel-Gymnasium aus Duisburg, die Chance zur Teilnahme am Wettbewerb, bei dem es um vieles geht: um Neugierde, Inspiration, Teamwork, Organisationstalent, die Entwicklung neuer Ideen und die Freisetzung von Potenzialen – kurz: die Kreativität der Zukunft zu fördern.
Alle 20 Teilnehmerklassen werden bei der Preisverleihung dabei sein und mit Spannung die Entscheidung der Jury erwarten, die die drei besten Wettbewerbsbeiträge mit dem Evonik Jugendkunstpreis auszeichnet. Unabhängig davon werden alle Arbeiten mit einer gemeinsamen Museumsschau honoriert.
Preisverleihung
Bevor das Geheimnis um die Gewinnerbeiträge gelüftet wird, begrüßt Fernsehmoderatorin Katty Salié gemeinsam mit MKM-Direktor Walter Smerling die Teilnehmer und stellt das Projekt vor.
Weitere Podiumsteilnehmer sind: Markus Langer, Leiter Markenkommunikation Evonik Industries AG, Armin Laschet, Vorsitzender der Landtagsfraktion und der CDU Nordrhein-Westfalen, Coordt von Mannstein, Sprecher der Jury.
Teilnehmende Schulen
Die diesjährigen Teilnehmerklassen kommen aus: Ahlen (NRW), Aschaffenburg (BY), Augustusburg (SN), Bonn (NRW), Dinslaken (NRW), Duisburg (NRW), Dülmen (NRW), Erlenbach (BY), Flensburg (SH), Gütersloh (NRW), Hamburg (HH), Hofheim (HE), Idstein (HE), Langenzenn (BY), Merzig (SL), Nordhorn (NI), Regensburg (BY), Schweich (RP), Speyer (RP), Ulm (BW).
Jury
Abraham David Christian, Künstler; Anthony Cragg, Künstler; Susanne Kleine, Ausstellungsleiterin und Kuratorin Bundeskunsthalle Bonn; Markus Langer, Leiter Markenkommunikation Evonik Industries AG; Coordt von Mannstein, Werbeagentur von Mannstein; Walter Smerling, Direktor MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst; Sylvia Ströher, Sammlerin

 

Schüler lernen Kunst kennen
„Jugend interpretiert Kunst“ ist ein ambitioniertes, intensives Kunstvermittlungsprojekt, das seit dem Jahr 2000 von der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. im Museum Küppersmühle realisiert wird, seit 2014 mit dem Partner Evonik Industries. Mehrere Tausend Schulen aus ganz Deutschland werden jährlich eingeladen, sich zu bewerben.
20 Teilnehmer werden per Los ermittelt und besuchen das MKM über das Jahr hinweg einen ganzen Tag lang. Dabei werden sie kunstpädagogisch und organisatorisch betreut.
Die Schüler setzen sich mit den im MKM präsentierten Künstlern und ihren Werken auseinander, können die Kunstwerke in aller Ruhe betrachten und vergleichen, Fachleute mit Fragen bestürmen und schließlich die eigene Kreativität unter Beweis stellen.

Gefordert – Gefördert: Reflexion, Organisation, Teamwork, Kreativität Jede Schule verbringt einen Tag im Museum Küppersmühle und wird dort mit den verschiedenen Richtungen und Entwicklungen der Kunst nach 1945 konfrontiert. Unsere Kunstpädagogin vermittelt Hintergrundkenntnisse und betreut die Jugendlichen zusammen mit ihren Lehrern während des ganztägigen Aufenthalts im Museum. Im Anschluss haben die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, innerhalb eines Zeitraums von acht Wochen ihren Tag im Museum zu diskutieren, zu bewerten und ihre eigene Interpretation in einer frei gewählten Arbeit mit künstlerischen Mitteln darzustellen.
Über die Auseinandersetzung innerhalb des Teams soll eine spannende Idee eigenständig entwickelt, vorbereitet und umgesetzt werden. Seinen Abschluss findet das Projekt in einer gemeinsamen Ausstellung aller 20 teilnehmenden Schulen im Museum Küppersmühle. Eine hochkarätige Fachjury prämiert die Gewinner des Wettbewerbs, die während der Ausstellungseröffnung bekannt gegeben werden. Die Preisträger erhalten den Evonik Jugendkunstpreis in Höhe von 5.000,-, 2.000,- und 1.000,- Euro.
Nah dran
Die Schüler erhalten nicht nur die Gelegenheit, zeitgenössische Kunst hautnah kennen zu lernen und neues Wissen und Kreativität zu entfalten, sondern wir möchten auch Teamwork, Organisationstalent und Verantwortlichkeit für ein gemeinsames Projekt fördern.
Ein intensiver Prozess des Kennen- und Verstehenlernens von zeitgenössischer Kunst zeichnet diesen umfangreichen nationalen Jugendkunstwettbewerb aus.
„Nah dran“ heißt die Devise: keine Scheu vor zeitgenössischer Kunst, vor neuen Themen, vor unbekanntem Terrain. Wie keine andere Disziplin verfolgt die kulturelle Bildung einen ganzheitlichen Ansatz – kognitiv, emotional, sozial, ästhetisch – und leistet so einen bedeutenden Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen.

ÜBER DEN HAUPTSPONSOR EVONIK INDUSTRIES
Evonik, der kreative Industriekonzern aus Deutschland, ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Der Konzern konzentriert sich auf die Megatrends Gesundheit, Ernährung, Ressourceneffizienz und Globalisierung.

„Im Zentrum der Marke Evonik steht Kreativität. Sie befähigt uns, immer wieder neue Antworten auf die Herausforderungen unserer Kunden und tiefgreifende gesellschaftliche Entwicklungen zu finden. Wer aber das Neue in die Welt bringen will, muss sich die Welt anders vorstellen können, als sie ist. Hier begegnen wir als kreativer Industriekonzern der Kunst: Ihre Schöpferkraft schärft unseren Blick für die Möglichkeiten.“ (Markus Langer, Leiter Markenkommunikation Evonik Industries AG)

Der Evonik Jugendkunstpreis ist ein Projekt der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. und Evonik Industries in Kooperation mit der Stadt Duisburg und der Firma Hasenkamp.

 

MAXI-Musik 2017 startet im Kreativquartier Ruhrort  

Duisburg, 25. Januar 2017 - Mit vier Konzerten geht die beliebte Konzertreihe MAXI-Musik in der historischen Ruhrorter Schifferkirche St. Maximilian an der Fabrikstraße bereits in die siebte Saison.  
Ohne den Anspruch, eine traditionsreiche Konzertreihe zu etablierten, startete die MAXI-Musik mit fünf Konzerten im April 2011 als „Initiative im Kreativquartier Ruhrort“. Dreißig Konzerte sind seither von den beiden Kuratorinnen Bettina Henke und Regina Beste-Henke im klangvollen, historischen Kirchenschiff in Duisburg’s Hafenquartier veranstaltet worden.
Musiker und Ensembles in verschiedensten Besetzungen haben das begeisterte Publikum häufig mit Grenzgängen zwischen Klassik und Barock, moderner oder populärer Musik und der Einbeziehung anderer Kunstrichtungen, wie zum Beispiel Live–Malerei, überrascht. Auch für die vermeintlich verflixte siebte Saison verspricht das Programm, mit diesmal vier Konzerten, Entdeckungen mit virtuosen Musikern und Sängern in teils ungewöhnlichen Konstellationen.
„Uns ist es wichtig, Künstler zu präsentieren, von deren Schaffen wir selber begeistert sind.“, betonen die beiden Veranstalterinnen, die selbst Musikerinnen und Sängerinnen sind. „Wir schauen auch immer rechts und links von unseren eingefahrenen Wegen, wer sich für unsere kleine Konzertreihe in Ruhrort eignet.“  

So geht es am 5. Februar los mit einem Duo bestehend aus der Warschauer Harfenistin Ewa Matejewska und dem Essener Bariton Sebastian Voges. Die beiden entführen die Zuhörerinnen und Zuhörer in die neu zu entdeckende Klangwelt von Harfe und Gesang. Sie besingen die Schönheit der Träume, die Romantik am Lagerfeuer, die Nacht und die Sterne am Firmament.
Von Wolfgang Amadeus Mozart, über Johannes Brahms, Samuel Barber, Richard Strauß bis hin zu Arvo Pärt–Komponisten aller Epochen lassen die Nacht zu Musik werden. Die Harfe klingt mal rauschend, mal glitzernd, dann wieder sanft oder auch heftig. Eine ungewöhnliche Paarung, die neue Hörerlebnisse verspricht.  
Alexandre Bytchkov, Akkordeonvirtuose und mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe (u.a. zweifacher Deutscher Akkordeonmeister) präsentiert dann am 8. April die breite Palette der Möglichkeiten des Akkordeons. Er entführt den Zuhörer in unterschiedlichste Musikwelten und entfacht auf dem traditionellen Schifferinstrument ein wahres Feuerwerk mit hohem künstlerischem Anspruch.
 
Der Ensemblename „Unterwegs" ist dann am 11. Juni Programm. Jedes Jahr im Sommer begeben sich die vier Musikerinnen mit ihren Liedern zu Fuß übers Land. Etwa so, wie die Wandergesellen auf der Walz. Die vier haben ausschließlich ihre Instrumente, Noten, Schlafsack und Isomatten dabei.
Handy und Geld werden zu Hause gelassen. Überall, wo es dem Ensemble gefällt, wird musiziert und verweilt. Bekannt für ihre charmanten Gesprächskonzerte, dürfen die Geschichten aus den alljährlich stattfindenden „Wandertouren“ nicht fehlen.
Musikalisch ist es die Liebe, die das Kammermusikensemble Unterwegs (Sopran, Violine,  Viola, Violoncello) auf vielfältige Weise besingen wird.   Carl Philipp Emmanuel Bach, heute unumstritten der bekannteste Vertreter der Bach- Familie, übertraf zu Lebzeiten an Berühmtheit seinen Vater Johann Sebastian.
Dies ist für caterva musica, das Ensemble für Alte Musik im Ruhrgebiet, Anlass genug, ihm ein Konzertprogramm zu widmen, das seine Kompositionen in den Mittelpunkt stellt und diese mit Werken seiner wichtigsten Vorbilder vergleicht – der Musik seines Vaters Johann Sebastian Bach und seines Patenonkels Georg PhilippTelemann. caterva musica spielt je nach Programm in unterschiedlichen Besetzungen. Die Besetzung am 8.Oktober  setzt sich aus den Instrumenten Violine, Viola, Oboe und Cembalo zusammen.  


Das Eröffnungskonzert beginnt am Sonntag, 5. Februar 2017 um 17 Uhr. Der Eintritt ist auch im siebten Jahr stabil bei 10,00€ an der Abendkasse. Schüler, Studenten und SGBII-Leistungsempfänger erhalten 5,00€ Ermäßigung. Den MAXI-Pass für alle vier Konzerte der Saison 2017 erhält man für 30,00€, ermäßigt 15,00€.  

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Schulpture 21st: Danica Dakić“
Was ist Skulptur? Dieser elementarsten Frage der Bildhauerei widmet sich die kommende Sonntagsführung am 29. Januar 2017, um 11. 30 Uhr. Die in Sarajevo geborene Künstlerin Danica Dakić (* 1962) zeigt in der Reihe „Sculpture 21st“ die Klanginstallation „MISSING SCULPTURE“, die sie speziell für die Glashalle des Lehmbruck Museums entworfen hat.  

Auf der Suche nach einer (verlorenen) Skulptur der Zukunft trägt sie das Erbe der namhaften Künstler Wilhelm Lehmbruck und Joseph Beuys in dem partizipativ angelegten Projekt weiter. In Zusammenarbeit mit dem Fotografen und Kameramann Egbert Trogemann, dem Komponisten Bojan Vuletić, Künstlergästen, Sybille Kastner aus der Kunstvermittlung des Lehmbruck Museums und Menschen aus Duisburg entstand eine komplexe Installation aus Soundcollage und Bodenzeichnung.  

Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

Danica Dakić , MISSING SCULPTURE, Aufbau der Installation, 2017, (c) Danica Dakić / VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Egbert Trogemann

 

 

Ausstellungseröffnung im St. Johannes-Stift: „Farblandschaften“  
Auch in diesem Frühjahr findet im Malteser Krankenhaus St. Johannes-Stift in Duisburg-Homberg eine neue Kunstausstellung statt. In der kommenden Ausstellung Feld Figur Flur wird es wörtlich genommen um die Wahrnehmungen dreier Künstler von Feld, Figur und Flur gehen. Siegfried Böhning, Harald Stieding und Jan Stieding, aufgewachsen in der früheren DDR, kommen aus drei unterschiedlichen Generationen und sind oder waren in Thüringen verortet.
Alle drei Künstler nehmen Feld, Figur, Flur nun als Anlass für ihre Werke. Sie entziehen sich einer erzählerischen oder gar positionbeziehenden Schilderung der Wirklichkeit und Geschehnisse vollkommen. Die Ausstellung beginnt am Sonntag, den 29. Januar um 12 Uhr im Malteser Krankenhaus St. Johannes-Stift, Johannisstraße 21, 47198 Duisburg-Homberg und endet im April 2017. Interessierte sind herzlich willkommen.

 

„Der letzte der feurigen Liebhaber“ in der Rheinhausen-Halle  
Der 1969 uraufgeführten Komödien-Dauerbrenner „Der letzte der feurigen Liebhaber“ aus der Feder des amerikanischen Unterhaltungs-Großmeisters Neil Simon begeistert noch immer das Publikum. Am Montag, 20. Februar um 20 Uhr, ist die Komödie, die durch aberwitzige Dialoge und Situationskomik besticht, in der Rheinhausen-Halle, Beethovenstraße 20 zu sehen.
Das intelligente und spitzzüngige Stück ist eine Produktion des EURO-STUDIO Landgraf und des Theaters im Rathaus Essen und geht jetzt auf Tournee.  
Grimme-Preisträger Martin Lindow ist Barney Cashman, ein New Yorker Restaurantbesitzer in der Midlife-Crisis. Seine erotischen Erfahrungen beschränken sich nahezu ausschließlich auf eine monogame Ehe mit seiner Highschool-Freundin Helma. Jetzt, im Alter von 47 Jahren, möchte es der Familienvater und Besitzer eines New Yorker Fischrestaurants noch einmal wissen und – ist es Torschlusspanik oder männliche Emanzipation? – ein einziges Mal etwas Aufregendes erleben: einen Seitensprung.

  
Sabine Kaack, Martin Lindow, Marie Anna Suttner Foto © Dietrich Dettmann

 
Drei potenzielle „Mitspringerinnen“ lädt Barney hintereinander ein: die affären- und zigarettengestählte Elaine, die neurotische Schauspielerin Bobbi und Helmas abgrundtief deprimierte Freundin Jeanette. Keine glückliche Wahl, wie sich herausstellt. Und so erleben die Zuschauer einen linkischen Verführungsversuch nach dem anderen und amüsieren sich prächtig über Barneys grandioses Scheitern als wirklich allerletzter der feurigen Liebhaber.  
Regie führt Ulrich Stark, das Bühnenbild stammt von Zoltan Labas, die Kostüme von Claudia Lindow. Es spielen neben Martin Lindow in der Titelrolle auch Sabine Kaack und Marie Anna Suttner.  

Interessierte, die kein Abonnement gebucht haben, können ab sofort Karten in drei Preiskategorien zu 22 Euro, 17 Euro oder 13 Euro zuzüglich 2,50 Euro Bearbeitungsgebühr bei folgenden Vorverkaufsstellen erwerben:  
-       Bezirksamt Rheinhausen, Bürger-Service Rheinhausen, Zimmer 113, Tel. 02065/905 8329 oder 905 8520
-       Mayersche Bücherinsel Rheinhausen, Friedrich-Alfred-Str. 93, Tel. 02065/31011
-       Klatt Reisen & Shop Rumeln,  Dorfstr. 62 D, 47239 Duisburg, Tel. 02151/409992
-       Körner Lotto, Kronprinzenstr. 11. 47229 Duisburg, Tel. 02065/47906
-       Ticket-Eck, Homberger Str. 353, Moers, Tel. 02841/505048

  

Workshop: Offener Samstag „Ein Souvenir von dort, wo ich gerne wär“

Duisburg, 23. Januar 2017 - „Ein Souvenir von dort, wo ich gerne wär“, so lautet der Titel des nächsten Offenen Samstags am 28. Januar 2017 im Lehmbruck Museum. Kinder von 6 bis 12 Jahren bauen ihre Traumwelten aus Holz, Papier und Schrott.  
Bis Anfang April bietet das Lehmbruck Museum für Kinder wieder seine beliebten „Offenen Samstage“ an. Mit je einem Workshop am Vormittag und Nachmittag können junge Talente im Museum spielen, malen und Kunst entwerfen, während die Eltern Einkäufe erledigen.
Ab sofort ist eine Anmeldung möglich, entweder für die Vormittagsgruppe von 11.00 – 13.30 Uhr oder für die Nachmittagsgruppe von 14.30 – 17.00 Uhr unter 0203 / 283 2195 oder
kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de Die Teilnahme pro Veranstaltung kostet 9 Euro (erm. 5 Euro) für Eintritt und Material. Der Offene Samstag wird veranstaltet aus Mitteln der Grillo Familienstiftung.

 

Lehmbruck Museum: „Kunst & Kaffee“ – Expressionismus

Duisburg, 20. Januar 2017 -  Ein neues Format  der öffentlichen Führung, nämlich unter dem Motto „Kunst & Kaffee“, wird am 24. Januar, 15 Uhr, und danach am jeweils dritten Dienstag im Monat im Lehmbruck Museum angeboten.
Den Auftakt bestreitet die Kunsthistorikerin Dr. Marion Bornscheuer, die als Kustodin im Lehmbruck Museum tätig ist, mit einem informationsreichen Rundgang  durch die expressionistischen Highlights der Sammlung. Diese bei den Besuchern immer sehr beliebten Werke hat sie in besonderer Konstellation für die aktuelle Ausstellung „Neuaufgestellt!“ ausgewählt. 
Die Gemälde der Künstlergruppen „Brücke“, „Blaue Reiter“, „Sturm“ und „Novembergruppe“, darunter Werke von Karl Schmidt-Rottluff, Erich Heckel, Emil Nolde, Max Pechstein und Ernst Ludwig Kirchner, haben Kunstgeschichte geschrieben. Ausgesuchte Graphiken und Skulpturen runden die Präsentation ab.  Dr. Marion Bornscheuer wird einzelne Werke vorstellen und ihre Konzeption der Präsentation erläutern. Im Anschluss kann bei Kaffee und Kuchen gemeinsam über das Gesehene gesprochen und diskutiert werden.
Die Kosten betragen für jeden Teilnehmer 9 € inklusive Kaffee und Kuchen. Anmeldung erbeten unter Tel.  0203 283-7018 oder E-Mail joerg.mascherrek@lehnbruckmuseum.de.
Alle Termine im Überblick:
21. FEBRUAR 2017, 15 UHR Lehmbrucks Meisterstücke Führung von Dr. Marion Bornscheuer
21. MÄRZ 2017, 15 UHR Einfach und minimal. Kunst nach 1960 Führung von Dr. Michael Krajewski
18. APRIL 2017, 15 UHR Jana Sterbak: Zeigt her eure Kleider Führung von Dr. Michael Krajewski
16. MAI 2017, 15 UHR Aufrecht gehen! Der Mensch in der Kunst des 20. Jahrhunderts Führung von Jörg Mascherrek

Erich Heckel, Windmühle in Dangast, 1909, © Nachlass Erich Heckel, Hemmenhofen, Foto: Bernd Kirtz.  

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Großplastiken und Rauminstallationen“
Großplastiken und Rauminstallationen in der Ausstellung „Neuaufgestellt!“ stehen im Fokus der öffentlichen Führung am Sonntag, 22. Januar, 11.30 Uhr, im Lehmbruck Museum. Die Kunstvermittlerin Friederike Winkler schlägt einen Bogen von den Plastiken Jannis Kounellis´, Jean Tinguelys und Joseph Beuys´ bis zu den superrealistischen Soldaten in dem plastischen Environment „War (Vietnam Piece)“ von Duane Hanson.  
Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  


 Blick in die Ausstellung „Neuaufgestellt!“, Foto: Thomas Köster

 

Der Geburtstag der Kunst im Kreativquartier Ruhrort

Duisburg, 16. Januar 2017 - Nach der ersten Beteiligung an dem weltweiten Event zum Geburtstag der Kunst, Art’s Birthday im Vorjahr, ist das Kreativquartier in diesem Jahr live in das weltweite Netzwerk eingebunden: 

Zusammen mit der Ars Acustica Gruppe der European Broadcasting Union und dem Deutschlandradio Kultur wird Art's Birthday 2017 am morgigen Dienstag, 17.1.17 ab 20:00 im Lokal Harmonie, Harmoniestr. 41, 47119 Duisburg-Ruhrort gefeiert. Die Live-Schaltung aus dem Lokal zum ORF wird von 21:20 - 21:40 über Satellit weltweit übertragen.

Bei Art's Birthday handelt es sich um den 1963 vom französischen Fluxus Künstler Robert Filliou (1926-1987) willkürlich auf seinen eigenen Geburtstag festgelegten Ehrentag der Kunst. Der als Hommage an die Kunst gegründete internationale Aktionstag soll die Präsenz der Kunst im täglichen Leben würdigen. 2017 feiern wir den 1.000.054 Geburtstag.

 

Unser Motto ist: Je höher der Anspruch, desto tiefer der Anspruch  

Informationen zum Sendeschema und zur Idee finden sich hier:

https://arsacustica.wordpress.com/

 

 STADTGEFLÜSTER im Lokal Harmonie
Im Lokal Harmonie wird eine Reihe von Veranstaltungen der Theater Arbeit Duisburg fortgesetzt, die sich mit der Lebenssituation schutzsuchender Menschen, im besonderen aus Syrien, befasst:  
Freitag, 20. Januar 2017, 19 h im Lokal Harmonie (Harmoniestr. 41, Duisburg-Ruhrort):
Theaterstück des hybriden Ensembles Freie Radikale von und mit Geflüchteten aus Syrien Was bedeutet Heimat? Und kann ein Mensch zwei Leben führen?

In „Stadtgeflüster“ wird die Bühne zu einem Ort, der schwebt zwischen Syrien und Deutschland, zwischen Kindheitserinnerungen und Zukunftshoffnungen. Von Szenen aus dem bisherigen Leben bis hin zur Suche nach einer gemeinsamen Zukunft geht die Reise, auf die uns 10 jugendlichen Schauspieler*innen – Geflüchtete aus Syrien, die nun im Ruhrgebiet leben – mitnehmen.
im Anschluss an die Aufführung: Live-Konzert mit Elina Laivera, Singer-/Songwriterin aus Athen/Essen. Das Lokal Harmonie ist ab 18 h geöffnet. Die Theater-Aufführung beginnt um 19 h. Das Konzert beginnt um ca. 20.30 h.  

 

Lehmbruck Museum: Kunstworkshop für Erwachsene „Radieren geht über Studieren“
Wer Techniken der Radierung kennenlernen und selbst ausprobieren möchte, ist im vierstündigen Praxisworkshop „Radieren geht über Studieren“ des Lehmbruck Museums am Samstag, 21. Januar 2017, 11-15 Uhr, an der richtigen Stelle.

Die Radierung –  lateinisch radere: kratzen, wegnehmen, entfernen – bezeichnet  ein grafisches Tiefdruckverfahren der künstlerischen Druckgrafik. Erfunden wurde es zur Vervielfältigung und Verbreitung von Zeichnungen. Viele berühmte Künstler wendeten die Technik der Radierung an, entwickelten sie weiter und brachten es dabei zu großer Meisterschaft, wie etwa Dürer, Rembrandt, Goya, Picasso – und natürlich Lehmbruck.

In dem Workshop, der sich an alle Interessierten ab 16 Jahren richtet, steht die eigene praktische Arbeit der Teilnehmer im Vordergrund. Kursleiterin Friederike Winkler erklärt verschiedene Arten von Radierung, insbesondere die Kaltnadelradierung und die Ätzradierung, wobei das Motiv zunächst in eine Metallplatte geritzt und dann per Walzendruckpresse auf Papier gedruckt wird. Darüber hinaus wird das Aquatinta-Verfahren ausprobiert, mit dem spannende Effekte auf der Druckplatte erzeugt werden können.

Die Teilnehmer können gerne eigene Motivvorlagen, z. B. Landschaftsbilder oder Porträts, mitbringen.

Die Kosten betragen 20 € pro Teilnehmer. Um Anmeldung wird gebeten unter: T. 0203 / 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de

Wilhelm Lehmbruck, Macbeth V, Kaltnadelradierung, 1918,  Foto: Jürgen Diemer

 

 

Musikmetropole Paris: Das Cicerone Ensemble gastiert im 4. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker

Duisburg, 15. Januar 2017 - Zu Beginn des 18. Jahrhunderts war Paris, besonders der Hof zu Versailles, Zentrum der europäischen Musik. Berühmte Komponisten wie Jean-Baptiste Lully und François Couperin verkehrten dort. Aber auch weniger bekannte Meister ihres Fachs prägten das musikalische Geschehen unter Ludwig XIV. und Ludwig XV. Werke von Michele Mascitti, Michel Blavet, Jean-Baptiste Barrière, Pierre Danican Philidor und Louis-Antoine Dornel: Das Cicerone Ensemble wird diese barocken Kostbarkeiten nun im 4. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker am Sonntag, 22. Januar (19 Uhr) in der Philharmonie Mercatorhalle vorstellen.

Suiten und Triosonaten für Flöte, Violoncello und Cembalo stehen auf dem Programm. Von Michele Mascitti, der als italienischer Geigenvirtuose in Paris enorme Popularität genoss, erklingt die Sonate g-moll Nr. 15 (aus der Sonatensammlung op. 6), eigentlich für Violine statt Flöte notiert. Michel Blavet wiederum schaffte es als glänzender Flötist in die Hofkapelle, sein brillanter Stil spiegelt sich in der 2. Sonate d-moll (aus op. 2).

Auch Jean-Baptiste Barrière war auf seinem Instrument, dem Cello, ein Meister. Seine Sonaten B-Dur und d-moll (aus dem 3. Sonatenbuch) sind so tiefgründig wie technisch anspruchsvoll. Auffällig an der Suite Nr. 5 e-moll (aus op. 1) von Pierre Danican Philidor, Spross einer berühmten Musikerfamilie, ist der Eingangssatz, eine dunkle Klage, beinahe romantisches Bekenntnis. Zum Ende erklingt die 1. Sonate G-Dur (aus op. 2) von LouisAntoine Dornel, der den stilisierten barocken Tänzen italienische Virtuosität beimischt.
Das Cicerone Ensemble bilden Thomas Wormitt (Flöte), Adrian Cygan (Cello) und Andreas Gilger (Cembalo).

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

Workshop: Offener Samstag „Farbenrausch“

Duisburg, 12. Januar 2017 - Das Lehmbruck Museum ist im Farbenrausch! Während des Offenen Samstags am 14. Januar 2017 experimentieren Kinder von 6 bis 12 Jahren mit Pigmenten, flüssiger und fester Farbe. Viele unterschiedliche Farbträger (Finger, Federn und Spachtel) ermöglichen experimentelle Zugänge.
Bis Anfang April bietet das Lehmbruck Museum für Kinder wieder seine beliebten „Offenen Samstage“ an. Mit je einem Workshop am Vormittag und Nachmittag können junge Talente im Museum spielen, malen und Kunst entwerfen während die Eltern Einkäufe erledigen.
Ab sofort ist eine Anmeldung möglich, entweder für die Vormittagsgruppe von 11.00 – 13.30 Uhr oder für die Nachmittagsgruppe von 14.30 – 17.00 Uhr. Anmeldung ist erforderlich unter 0203 / 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de
Die Teilnahme pro Veranstaltung kostet 9 Euro (erm. 5 Euro) für Eintritt und Material.

 Foto © Lehmbruck Museum.

 

Lehmbruck Museum: „Pay what you want“ und Führung
Öffentliche Sonntagsführung „Krieg und Frieden“

Duisburg, 5. Januar 2017 - Ab kommenden Freitag, 6. Januar, gilt am ersten Freitag des Monats im Lehmbruck Museum nicht nur „pay what you want“ – jede/r bezahlt, was es ihr/ihm wert ist –, sondern in einer öffentlichen Führung um 15 Uhr präsentieren Experten aus dem Museumsteam jeweils ihre Lieblingswerke.

Für diesen Freitag hat Andreas Benedict, Pressesprecher und Archivar des Museums, einige Werke der Neupräsentation „Neuaufgestellt!“ ausgesucht. Zum Beispiel an der heute noch erschütternden Installation „War (Vietnam Piece)“ (1967) von Duane Hanson oder an dem schon im Titel provokativen „Raum 90000 DM“ (1981) von Joseph Beuys lässt sich aufzeigen – und darüber diskutieren – wie Künstler auf Gesellschaft und Politik reagieren.

Alle Termine im Überblick:

6. JANUAR 2017, 15 UHR
Mit dem Blick der Kunst. Künstler reagieren auf Gesellschaft und Politik.
Mit Andreas Benedict

3. FEBRUAR 2017, 15 UHR
Aufgestellt. Zur Neupräsentation.
Mit Claudia Thümler

3. MÄRZ 2017, 15 UHR
Kunst und Leben. Von der Brillo-Box bis zum Fleischkleid.
Mit Dr. Söke Dinkla

7. APRIL 2017, 15 UHR
„Marmor, Stein und Eisen…“ Der Mensch in der Kunst der Moderne.
Mit Jörg Mascherrek

5. MAI 2017, 15 UHR
Mode oder Körper-Kunst? Jana Sterbak.
Mit Sybille Kastner

2. JUNI 2017, 15 UHR
Die minimalste Form der Kunst: Donald Judd und Sol LeWitt.
Mit Ronja Friedrichs

Blick in die Neupräsentation „Neuaufgestellt!“, Foto: Thomas Köster.

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Krieg und Frieden“
„Krieg und Frieden“ heißt das ewig aktuelle Thema der öffentlichen Führung am Sonntag, 8. Januar, 11.30 Uhr, im Lehmbruck Museum. Die Kunstvermittlerin Anita Bartus schlägt einen Bogen von den Werken Wilhelm Lehmbrucks, dessen „Gestürzter“ (1915) den Inbegriff eines Antikriegsdenkmals darstellt, bis zu den superrealistischen Soldaten in dem plastischen Environment „War (Vietnam Piece)“ von Duane Hanson (1967).  
Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

Blick in den Lehmbruck-Flügel, im Vordergrund „Der Gestürzte“ von Wilhelm Lehmbruck , Foto: Dejan Saric.

 

Kultur- und Stadthistorisches Museum: „Freue Dich und trinke wohl!“ – Ausstellung zum antiken Symposion wird verlängert
Die Sonderausstellung „Freue dich und trinke wohl!“ über das  Symposion der Griechen geht in die Verlängerung. Bis zum 26. März wird die Präsentation zu antiken Trinksitten im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Innenhafen zu sehen sein.  
Im Zentrum der Ausstellung, die sich schon seit der Eröffnung im April 2016 großer Beliebtheit erfreut, stehen griechische Trinkschalen, Gefäße und Münzen aus der Sammlung Köhler-Osbahr sowie ausgewählte Keramiken weiterer Antikensammlungen. Lebensgroße Figuren und Portraitköpfe runden die Präsentation ab, die exklusiv in Duisburg zu sehen ist.  

Den ebenso interessanten wie amüsanten Rahmen der prachtvollen Exponate bietet das antike Symposion – ein Trinkgelage, das in seinen Regeln, seinem Ablauf und mit vielen zeitgenössischen Zitaten geschildert wird. Hier traf man sich nach dem Mahl in ausgewählter Runde, opferte den Göttern, spielte, sang und tanzte zum Flötenspiel – und trank Wein, oft bis in die frühen Morgenstunden.  
Auch das neue Rahmenprogramm ermöglicht einen Blick auf das gesellschaftliche und gesellige Leben in der Antike: So werden etwa in einem Gespräch der Kuratorinnen mit der Bochumer Professorin Cornelia Weber-Lehmann am 19. Februar (15 Uhr) die  Trinksitten der Etrusker beleuchtet. Und zum Ausstellungsende am 26. März (14 Uhr) wird die Würzburger Professorin Astrid Nunn den Besuchern die Fest- und Feierkultur des alten Orients näherbringen.  
Ein neuer Flyer mit allen Terminen und Informationen liegt im Kultur- und Stadthistorischen Museum aus. Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Eine Begleitbroschüre ist zum Preis von 5 Euro im Museum erhältlich.

 

 

Bezirksrathaus Hamborn: Ausstellung „Analog trifft Digital
Die Ausstellung „Analog trifft Digital – Eine Fotoreise nach Texel“ von Christian Thiele und Lars Dabringhausen wird vom 10. Januar bis zum 24. Februar im Bezirksrathaus Hamborn an der Duisburger Straße 213 (Galerie, 1. Etage) gezeigt.  
Während Christian Thiele sich der klassischen Fotografie widmet - mit Negativformaten und Dunkelkammer -, ist Lars Dabringhausen von der digitalen Fotografie begeistert. Beide Fotografen präsentieren ihre Werke auf unterschiedliche Art und unternehmen mit dem Betrachter eine Reise nach Texel.  
Christian Thiele befasst sich seit 2003 mit der Fotografie.2011 unternahm er erste Schritte im Bereich Portraitfotografie und seine erste Ausstellung fand 2014 im Bezirksrathaus Hamborn statt. Anschließend vertiefte er seine Kenntnisse und konzentrierte sich auf eine Sorte Papier und jeweilige Entwickler, sodass er gezieltere Ergebnisse aus den gegebenen Möglichkeiten ausschöpfen konnte.  
Lars Dabringhausen wurde nach der Schulzeit zum Augenoptiker ausgebildet und hat dadurch grundlegende Kenntnisse über die Lehre des Lichts und auch die Basiskenntnisse der Fotografie erlangt. Seit 2012 befasst sich Dabringhausen intensiv mit der „bewussten“ Fotografie. Er kaufte sich seine erste Spiegelreflexkamera und baute sein Wissen autodidaktisch immer weiter aus.  Die Ausstellung kann zu den gewohnten Öffnungszeiten des Bezirksrathauses, montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr, besucht werden.

 

 

Museum DKM: Künstlergespräch zur Ausstellung antagomorph

Duisburg, 4. Januar 2017 - Am Freitag, den 06. Januar 2017, um 15 Uhr findet das Gespräch  mit dem Künstler Gereon Krebber und dem Philosophen Markus Gabriel (Lehrstuhl für Erkenntnistheorie, Philosophie der Neuzeit und Gegenwart) statt.
Am Montag, den 06. Januar ist das Museum DKM von 12 bis 18 Uhr zum ersten Mal im neuen Jahr geöffnet. Ab 15 Uhr werden Gereon Krebber und der Bonner Philosoph Markus Gabriel in der aktuellen Sonderausstellung einen Drei-Stunden-Nonstop-Dialog, genannt Laberflash, veranstalten. Mit Gelassenheit werden die beiden jungen Professoren sich durch die Überblicksschau Krebbers und das kommende Buch "Kunst an sich" von Gabriel schwingen.  
Markus Gabriel (*1980), hat als jüngster deutscher Philosophieprofessor seit 2009 den Lehrstuhl für Erkenntnistheorie an der Universität Bonn inne. Er ist der Autor des viel diskutierten Buchs "Warum es die Welt nicht gibt", das 2013 erschien und veröffentlicht bald seinen neuen Band "Kunst an sich".   
Der Düsseldorfer Akademieprofessor Gereon Krebber (*1973) untersucht in seiner ersten großen musealen Einzelausstellung im Museum DKM sein Spiel zwischen Formen und Gestalten mit einfachen Materialien.  
Mit seinen Arbeiten spricht der Bildhauer Krebber alle Sinne an, gleichzeitig entrückt Krebber alltägliche Materialen ihres ursprünglichen Sinnes. Auch für Gabriel entspricht dies dem Sinn der Kunst, Gegenstände aus den alltäglichen Sinnfeldern zu lösen. Der für 180 Minuten geplante Dialog erprobt die bekannte Fragestellung: "Was ist Kunst?" in einem Streifzug durch die Sonder- und die Dauerausstellung.  

Gereon Krebber Ausstattungsansicht - Raum -Foto Achim Kukulies

 

Philharmoniker und die „Mythen  des  Nordens“

Stürmische Romantik, berauschender Wohlklang und quirlige Virtuosität im 6. Philharmonischen Konzert

Duisburg, 03. Januar 2017 - Schlagartig wurde der dänische Komponist Niels Wilhelm Gade 1841 durch seine Konzertouvertüre Nachklänge von Ossian bekannt. Ossian, ein sagenumwobener keltischer Barde aus dem 3. Jahrhundert, entpuppte sich später zwar als frei erfundene Figur des Schotten James Macpherson, inspirierte aber gleichwohl eine ganze Generation von Dichtern, unter ihnen auch Herder, Lessing, Schiller und Goethe. Der Hebriden-Ouvertüre von Felix Mendelssohn Bartholdy nicht unähnlich, steigert Gades Werk schwermütige Landschaftsmusik zu stürmisch-heroischen Höhepunkten.

Im 6. Philharmonischen Konzert am Mi. 11. und Do. 12. Januar (jeweils 20 Uhr) in der Philharmonie Mercatorhalle folgt dieser Eröffnung das Klarinettenkonzert op. 57 des Dänen Carl Nielsen, der für kurze Zeit Gades Schüler war und doch zu einer ganz anderen Tonsprache fand. Das quirlig-virtuose Stück bezieht seine Spannung aus dem Widerstreit der Tonarten F-Dur und E-Dur, der oft von der kleinen Trommel voran getrieben wird, zuweilen aber auch zu Inseln der Ruhe führt.

Unter der Leitung von Giordano Bellincampi begleiten die Duisburger Philharmoniker den Klarinettisten Dionysis Grammenos, dem 2008 mit dem Gewinn des „Grand Prix d’Eurovision“ der internationale Durchbruch gelang. Er genießt in der Musikwelt auch als Dirigent hohes Ansehen.

In drei Stücken des Briten Ralph Vaughan Williams kommt schließlich auch der Philharmonische Chor Duisburg zum Einsatz. Nach einem Gedicht von Walt Whitman beschwört die Komposition Toward the unknown region zunächst sehnsuchtsvoll, dann zunehmend hymnisch eine jenseitige, vom Menschen unberührte Welt. Durch flutenden, berauschenden Wohlklang fasziniert die Fantasie über ein Thema von Thomas Tallis, komponiert für zwei getrennt im Raum positionierte Streichorchester und ein Streichquartett. Zum Abschluss erklingen Sechs Choräle in Zeiten des Krieges.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de

 

Bezirksbibliothek Buchholz: Ausstellung „Essays“ von Kerstin-Britta Koch
Kerstin-Britta Koch zeigt ab Dienstag, 10. Januar, in ihrer Ausstellung „Essays“ in der Bezirksbibliothek Buchholz auf der Sittardsberger Allee 14 eine Auswahl von Portraits, Stillleben, Blumen, Fauna und abstrakten Bildern. Die ausgestellten Bilder können käuflich erworben werden. Den Erlös spendet die Künstlerin der Duisburger Bibliotheksstiftung, die damit das aktuelle Medienangebot in der Bezirksbibliothek Buchholz unterstützt. Die Ausstellung ist bis zum 18. Februar zu sehen.  
Kerstin-Britta Koch, Jahrgang 1962, erhielt ihre musikalische und künstlerische Ausbildung in Ostwestfalen-Lippe. Sie lebt seit 2003 in Duisburg und zeigte ihre Werke bisher in ihrer Heimatstadt Bielefeld und in Duisburg, beispielsweise 2004 mit den Freien Duisburger Künstlern in der Cubus Kunsthalle oder 2008 in der Marienkirche Duisburg.  
In einem Ensemble aus Collagen und realistischer Malerei entwickelt, entstehen Bilder in Dispersions- und Ölfarbe. Während die Künstlerin in ihren Stillleben ganz alltägliche Gegenstände auswählt und zueinander in Beziehung setzt, sind die porträtierten Persönlichkeiten auf den Moment hin eingefroren.
Sowohl die Objekte der Stillleben als auch die dargestellten Personen bringen eine komplexe Geschichte mit, die in den Moment des Bildes einfließt und durch Hinweise im Hintergrund angedeutet wird. Auf mehr spielerische Art entstanden die Blumenbilder. Durch den Chorgesang in der Kirchen-Gemeinde angeregt, begann die Auseinandersetzung mit einigen christlichen Motiven.
Hinzu kam der Wunsch, die Schöpfung in der Beschäftigung mit dem Thema „Tier“ im weitesten Sinne zu würdigen. Faszinierend wirken nicht nur die Geschöpfe des Wassers, sondern auch Reptilien mit ihren urwüchsigen Formen und natürlich Haustiere. Neuere Bilder zeigen die Auseinandersetzung mit abstrakten Formen. Standen erst noch experimentelle Aufgaben mit Acryl und anderen Materialien im Mittelpunkt, kommt die Künstlerin nun zur Ölfarbe zurück.
Sie zeichnet in improvisierender Manier Muster in vielen Variationen, die farblich gestaltet werden, greift aber auch immer wieder auf figürliche und gegenständliche Themen zurück. Weitere Informationen: www.kerstinkoch.net.  

Foto des Kunstwerkes „Saxophon mit Spiegel“ von Kerstin-Britta Koch

 

 

 

 

Glückauf-Halle im Homberg: Schauspiel „Doch lieber Single?!“  
Die Glückauf-Halle an der Dr.-Kolb-Straße 2 in Duisburg Homberg/Hochheide bietet am Donnerstag, 12. Januar, um 20 Uhr mit einem musikalischen Theaterabend des Schauspiels „Doch lieber Single?!“ den Start in das neue Programm des Kulturringes Homberg „bühne aktuell“. In dem Theaterstück über die Ehe sind es gleich zwei Paare, die sich Hilfe von Paartherapeut Rüdiger erwarten.  
Es spielen unter anderem Heike Trinker, Maximilian Nowka, Rüdiger Rudolph, Anne Kessler, Heiko Senst und Alice von Lindenau zu Musikhits von Falco, Adriano Celentano, Dalida, Marius Müller-Westernhagen oder Joy Division und begegnen damit dem größten Menschheitsthema: die Liebe und ihr Verfallsdatum. Begleitet werden sie von Raphael Beil (Gitarre) und Andreas Peschel (Klavier, Akkordeon).    
Kartenvorbestellungen und Informationen gibt es im Rathaus Homberg in Zimmer 109 am Bismarckplatz 1 oder telefonisch unter (02066) 218832. Darüber hinaus sind Karten im Ticketeck Zemann an der Homberger Straße 353 in Moers, im Ticketshop FALTA an der Kuhstraße 14 und in der Tourist Information Duisburg auf der Königstraße 86 in der Stadtmitte sowie bei Klatt Reisen & Shop auf der Dorfstraße 62 D in Rumeln-Kaldenhausen erhältlich.

 

Krimi-Lesung mit Georg von Andechs alias Jörg Ziemer: „Recht und Rache“ und „Mitten im Revier“  
Die Bezirksbibliothek Buchholz lädt in Kooperation mit der Caritas am Donnerstag, 12. Januar, um 19 Uhr zu der Krimi-Lesung „Recht und Rache“ und „Mitten im Revier“ mit Georg von Andechs alias Jörg Ziemer in die Räumlichkeiten des Caritascentrum Süd auf der Sittardsberger Allee 32 in Buchholz ein.   Georg von Andechs ist das Pseudonym des Kriminalbeamten Jörg Ziemer, der seit über 20 Jahren in seiner Heimatstadt Duisburg Verbrechern das Handwerk legt. Er wird unter anderem sein Regionalkrimi „Recht und Rache“ vorstellen.  

Inhalt des Buches:
Der Krimi handelt von einer entstellte Männerleiche, die im Rhein bei Duisburg entdeckt wird. Unmittelbar danach bekennt sich eine Gruppe namens Nemesis zu der Tat - und kündigt weitere Morde an. Klaus Heppner vom Duisburger KK11, übernimmt die Ermittlungen und muss feststellen, dass die Gruppe Nemesis diese Drohung wahrmacht und eine Mordserie in Gang setzt. Wer steckt hinter dieser Organisation – und wer ist das nächste Opfer?  
Der Eintritt ist frei, ein Hut geht 'rum. Weitere Informationen gibt es bei der Bezirksbibliothek Buchholz unter (0203) 283-7284.

 

„Magic of the Dance“

 DIE LEIBHAFTIGEN WELTMEISTER KOMMEN!
Samstag 07.01.2017 | Duisburg Theater am Marientor
Die explosive Show treibt irischen Stepptanz auf die Spitze: „Magic of the Dance“ ist das atemberaubende Tanzereignis mit den besten Tänzerinnen und Tänzern der Welt.
Anfang 2017 gastiert diese Tourneeproduktion erneut in ausgewählten Städten in Deutschland! „Magic of the Dance“ vereint die besten Stepptänzer der Welt, innovative Choreografien des achtmaligen Weltmeisters John Carey, eine spannende Liebesgeschichte, zauberhafte Musik, spektakuläre Pyrotechnik und eine hervorragende Lichtshow mit Filmeinspielungen, die „Magic of the Dance“ zu einem erstklassigen Show-Erlebnis machen.
„Magic of the Dance“ bietet mehr als nur Stepptanz. Die Show erzählt eine Geschichte aus dem alten Irland, in Zeiten von unbeschwerter Lebensfreude und schwermütiger Not.
Mystische Szenen voller Hingabe und Entrücktheit erinnern an die keltischen Wurzeln Irlands. Es ist die ewig wahre Story von Gut und Böse, Unschuld und Intrige, Liebe, Hass und Sehnsucht. Erzählt wird die Geschichte von niemand geringerem als der HollywoodLegende Sir Christopher Lee, unvergesslich als „Dracula“.

In aufwendigen Studio-Sessions nahm das Sprachtalent die Texte für die Show auf Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch auf. Ein Blick, eine herausfordernde Geste – und der Wettstreit zwischen Gut und Böse ist eröffnet. Mit explosiven Stepps und faszinierenden Formationen wird der Stepptanz buchstäblich auf die Spitze getrieben.
Irish Dance ist seit Riverdance eines der gefragtesten Entertainment-Phänomene aller Zeiten. Und so steht „Magic of the Dance“ von Paris bis Wien, London bis Zürich und Toronto bis Rio de Janeiro für furiose Rhythmen, rasante Choreografien und atemberaubende Beinarbeit, dargeboten von einem hochkarätig besetzten Ensemble von hinreißend schönen Tänzerinnen und umwerfend agilen Tänzern.
TERMINE:
Samstag 07.01.2017 | Duisburg Theater am Marientor
Um 19:00 Uhr beginnt der Einlass und um 20:00 Uhr die Show, die eine Geschichte in Form von irischem Stepptanz darbietet.


Tickets gibt es ab 29,95€ unter www.LB-EVENTS.de, telefonisch unter 0234-9471940 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen

 

NEW YORK GOSPEL STARS auf großer Wintertournee 2016/2017

Am 10.01.2017 ab 20 Uhr inder Rheinhauser Erlöserkirche, Beethovenstraße 18a
Duisburg, 02. Januar 2017 - Der Glaube, die Nächstenliebe und die Musik verbinden sich gemeinsam zu einem der schönsten Ereignisse der Winterzeit: Dem Gospelgesang. Mittlerweile im neunten Jahr in Folge reisen die New York Gospel Stars zur Tournee nach Deutschland um ihre treuen Fans, und die, die es noch werden wollen, zu begeistern und ihnen ein atemberaubendes Erlebnis und eine einzigartige Zeit zu bescheren.

Foto Makis Foteinopoulos

 

Gospel ist Musik, die Hoffnung weckt. Wie kein Zweiter weiß Chorleiter Craig Wiggins die Stimmung des Publikums zu erfassen und seinen achtköpfigen Chor in eine unbeschreibliche, musikalische Richtung zu leiten, somit eine Atmosphäre zu schaffen, in der man Zeit und Raum vergisst und sich ganz der Musik hingibt. Unterstützt durch Pianist Eugene Reid und Schlagzeuger De Jon Daniel Lee Carr lassen die New York Gospel Stars mit Matia Washington, Latoya Duggan, Ahmed Wallace, Tyrone Flowers, Shakira Atily und Alison Mitchell keine Wünsche offen und begeistern alt wie jung, groß wie klein.
Jedes einzelne Konzert überträgt die Hoffnung und Dankbarkeit, welche durch die bedingungslose Liebe zu Gott entsteht. Wer jedoch ein besonnenes Konzert erwartet, der irrt, die Stimmgewalt jedes einzelnen Künstlers ist genau so enorm, wie das Repertoire der New York Gospel Stars. Kein Wunder, sie haben bereits mit einer Vielzahl von Weltstars wie Aretha Franklin, Whitney Houston und Justin Timberlake gearbeitet.   Klassische Gospellieder, ruhige Balladen und Songs, die von den Stühlen reißen, ergeben eine runde und gelungene Mischung. Die New York Gospel Stars werden in diesem Winter wieder mehr als 70 Städte bereisen.