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„Keith Jarrett“ im Ophardt Auditorium in Ruhrort

Duisburg, 25. Juni 2017 - In der ZDF-Serie „Kommissar Stolberg“ ist Mike Roelofs in der Eröffnungssequenz der Folge „Die Farnkenberg-Protokolle“ in einem Solokonzert zu sehen und hören. Hier spielte er einen Teil des berühmten Köln-Concert von Keith Jarrett, dessen Geschichte inzwischen legendär ist. Unter anderem weiß die Historie zu berichten, dass das Konzert auf einem Bösendorfer Stutzflügel gespielt wurde, der weder die erste Wahl des Musikers, noch das für Konzert und  Aufnahme vorgesehene Instrument war.

Über 40 Jahre danach sind die Bedingungen für Mike Roelofs für sein Solokonzert im Ophardt Auditorium deutlich besser. Steht doch dort ein Bösendorfer Flügel in der exquisiten Audi-Edition für das Konzertprogramm „Leaving the Valley of the Shadow“ zur Verfügung. Und diesmal wird Mike sein eigenes Konzept realisieren, das ausgehend von Melodielinien Raum für Improvisationen schafft.

 

Mike Roelofs – solo Piano

Leaving the Valley of the Shadow

Samstag, 1. Juli 2017, 20 Uhr - Ophardt Auditorium, Hafenstraße 69, Duisburg-Ruhrort

Eintrittskarten an der Abendkasse 15,00€,

ermäßigt (Schüler, Studenten, SGBII-Leistungsempfänger) 8,00€

Telefonische Kartenbestellung unter 0203-9356612

Rebecca Horn bekommt den Wilhelm-Lehmbruck-Preis der Stadt Duisburg für ihr Lebenswerk

Duisburg, 22. Juni 2017 - Die Stadt Duisburg und die Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum freuen sich, mitteilen zu können, dass eine international besetzte Jury die Künstlerin Rebecca Horn zur Wilhelm-Lehmbruck-Preisträgerin der Stadt Duisburg gekürt hat. Der Wilhelm-Lehmbruck-Preis, der zu den international renommiertesten Auszeichnungen für Bildhauerinnen und Bildhauer gehört, würdigt Rebecca Horn  für ihr Lebenswerk, mit dem sie die Skulptur des 20. und 21. Jahrhunderts maßgeblich geprägt hat.

 

Als Bildhauerin, Zeichnerin, Literatin, Filmemacherin, Video-, Installations- und Performancekünstlerin hat Rebecca Horn in den letzten Jahrzehnten ein umfassendes und stringentes Werk geschaffen, das eine eigene Poesie des Mechanischen entwirft. Die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Jochen Gerz würdigt Rebecca Horn „als eine der eigenwilligsten, innovativsten und experimentierfreudigsten Künstlerinnen Deutschlands, deren Werk internationale Anerkennung genießt. Sie entwickelt in ihren Arbeiten von den 1960er Jahren bis heute ein ebenso komplexes wie unverwechselbares Werk, in dem es um die existentiellen Bedingungen des Menschenseins geht. Gerade in dem Überschreiten des Körperlichen ins Geistige entsteht eine Seelenverwandtschaft zu dem Namensgeber des Preises Wilhelm Lehmbruck. Der Ausstellung ihrer Werke im Lehmbruck Museum sehen wir mit Spannung entgegen.“

 

 „Es erfüllt mich mit Freude und mit Stolz, dass der Wilhelm-Lehmbruck-Preis von einem so großen bürgerschaftlichen Engagement getragen wird und nach einer Unterbrechung von mehr als zehn Jahren jetzt wieder vergeben werden kann“, so der Oberbürgermeister und Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum Sören Link. „Unser Dank gilt“, so Kulturdezernent Thomas Krützberg, „der Sparkasse Duisburg mit ihrem Vorstandsvorsitzenden Dr. Joachim Bonn, die mit der Stiftung des Preisgeldes die erneute Vergabe der renommierten Auszeichnung maßgeblich ermöglichen. Mit seiner wichtigen Unterstützung trägt Herr Stephan Böninger, der mit seiner Familie dem Museum und der Stadt Duisburg eng verbunden ist, nun entscheidend zur Förderung der begleitenden Ausstellung bei.“

 

Die Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum und die Stadt Duisburg danken den folgenden Persönlichkeiten besonders für ihre kontinuierliche und leidenschaftliche Unterstützung, mit der sie die erneute Vergabe der Preises befördert haben: Herrn Dr. Thomas Ludwig als Vorstandsvorsitzendem des Freundeskreises der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, Frau Dr. Doris König und Herrn Dr. Otmar Franz als Stellvertretenden Vorsitzenden des Freundeskreises, den Herren Paul Köser und Dr. Reimund Göbel als Freunden des Museums sowie allen Förderern, die ungenannt bleiben möchten.

 

Der Wilhelm-Lehmbruck-Preis, der mit 10 000 Euro dotiert ist, wurde von 1966 bis 2006 alle fünf Jahre von einer Fachjury verliehen, um das Werk des in Duisburg geborenen Bildhauers Wilhelm Lehmbruck (1881–1919) lebendig zu halten und um zeitgenössische, international bedeutende Bildhauerinnen und Bildhauer für ihr Gesamtwerk zu würdigen. Zu den Trägern des Wilhelm-Lehmbruck-Preises gehören die Künstlerpersönlichkeiten Eduardo Chillida, Norbert Kricke, Jean Tinguely, Claes Oldenburg, Joseph Beuys, Richard Serra, Richard Long, Nam June Paik und, zuletzt im Jahr 2006, Reiner Ruthenbeck, die mit ihrem Werk einen festen Platz in der jüngeren Kunstgeschichte einnehmen.

 

Frau Dr. Dinkla, die Direktorin des Lehmbruck Museums, begrüßt die Entscheidung der Jury: „Es ist für unser Museum eine große Ehre und ein wichtiger Schritt, dass die Reihe der namhaften Künstlerpersönlichkeiten, die den Wilhelm-Lehmbruck-Preis bisher bekommen haben, jetzt nach mehr als 50 Jahren zum ersten Mal durch eine Künstlerin erweitert wird. Rebecca Horns Werk hat gerade in den letzten Jahren noch einmal eine überraschende, neue Wendung genommen. Ihre poetischen Arbeiten stehen für das Humane, für die Verletzlichkeit des Menschen und die sensible Balance des sozialen Miteinanders.“

 

Die Jury

Zur Jury, die heute zur Vergabe des Wilhelm-Lehmbruck-Preises der Stadt Duisburg im Lehmbruck Museum zusammentraf, gehören, neben der Museumsdirektorin des Wilhelm Lehmbruck Museums Dr. Söke Dinkla, der Museumsdirektor des Skulpturenmuseums Glaskasten Georg Elben (Marl), der Künstler Prof. Jochen Gerz (Dublin), der Kunstkritiker Prof. Dr. Georg Imdahl (Köln), der  Kulturdezernent der Stadt Duisburg Thomas Krützberg, das Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum Dr. Günter Okon, die Kuratorin am Busch-Reisinger Museum, Harvard Art Museums Dr. Lynette Roth (Cambridge), der Museumsdirektor des Max Ernst Museums Brühl des LVR Dr. Achim Sommer, sowie der Ratsherr und Kulturausschussvorsitzende der Stadt Duisburg Udo Vohl.

 

Die Künstlerin

Rebecca Horn wurde 1944 in Michelstadt, Deutschland, geboren. Sie lebt und arbeitet in Berlin, Paris und Bad König. Sie hatte zahlreiche Einzelausstellungen in den wichtigsten Museen weltweit, zuletzt 2016 in der Tate Modern in London. Sie nahm an vielen der bedeutendsten Ausstellungen der letzten Jahrzehnte teil, von der documenta in Kassel (1972, 1977, 1982 und 1992)  bis zur Biennale in Venedig (1980, 1986 und 1997). Ihre Werke befinden sich in den Sammlungen der berühmtesten Museen, wie dem Solomon R. Guggenheim Museum in New York, der Tate Gallery, London, dem Musée d´Art Modene, Centre Georges Pompidou, Paris, und der Berliner Nationalgalerie (Staatliche Museen zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz).

 

Rebecca Horn wurde im September des letzten Jahres zum Mitglied des „Ordens Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste“ gewählt und erhielt damit die höchste Auszeichnung, mit der die Bundesrepublik Deutschland Künstler und Wissenschaftler ehrt.

 

Die Mitglieder der Jury (v. l. n. r.: Dr. Günter Okon, Dr. Söke Dinkla, Udo Vohl, Prof. Jochen Gerz, Dr. Achim Sommer, Thomas Krützberg, Dr. Lynette Roth, Georg Elben, Prof. Dr. Georg Imdahl). Fotocredit: Museum

Interkulturelle Begegnungen - Extraschicht 2017 im Museum am Innenhafen

Duisburg, 21. Juni 2017 - Im Rahmen der Extraschicht 2017 öffnet am Samstag, 24. Juni, von 18 Uhr bis 2 Uhr das Kultur- und Stadthistorische Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen seine Türen, um seine wertvollsten Schätze und ganz besondere Neuheiten zu präsentieren.

An diesem Abend geht es unter anderem in die Mercator-Schatzkammer. Im Stundentakt wird „Gerhard Mercator“, der berühmteste Kosmograph des 16. Jahrhunderts, im historischen Gewand den Gästen seine Erdkugeln und Landkarten unterhaltsam erläutern.  

Das Museum bietet eine Sonderführung / Preview ab 22.15 Uhr in der Sonderausstellung „Dahin, wo der Pfeffer wächst! – Reisende vor 500 Jahren“ und in der Dauerausstellung „Duisburger Stadtgeschichte“ an. Ab sofort ist dort die maßstabsgetreue Nachbildung  (1:100) des Duisburger Stadtwerketurms zu bestaunen.  

Höhepunkt des Abends wird die „Nacht der Poesie“ mit dem AllerWeltEnsemble Duisburg, dem Medienbunker Marxloh und dem syrisch-kurdischen Ensemble PEL von 22 bis 24 Uhr im Mercatorsaal sein.  Das Mercatorcafé ist den ganzen Abend geöffnet. Spielort-Tickets für die Extraschicht sind im Museum für zwölf Euro erhältlich.  

Das Programm im Überblick:  
● 18.00 ● 19.00 ● 20.00 ● 21.00 ● 23.30 ● 0.30 Uhr Führungen in der Mercator-Schatzkammer  
● 22.15 Uhr Preview Sonderführung In der Ausstellung „Dahin, wo der Pfeffer wächst – Reisende vor 500 Jahren“  
● 22.00 – 24.00 Uhr Nacht der Posie  

- "Zurückhaltende Klarheit" zum Tag der Architektur im Museum DKM  

 Sonderführung - Sonntag, 25. Juni 2017, um 15 Uhr mit der Architektin Tazalika te Reh
Der "Tag der Architektur" findet traditionell am letzten Wochenende im Juni statt, 2017 bereits zum 22ten Mal. Aus diesem Anlass lädt das Museum DKM am Sonntag, den 25. Juni, um 15 Uhr zu einer einstündigen Sonderführung mit der Dipl.-Ing. Architektin Tazalika te Reh ein. Die langjährige Mitarbeiterin der Stiftung DKM wird über die Architektur und die Umbauphase des Museum DKM erzählen. Sie hat die Sammler und Museumsgründer in dieser Zeit intensiv als Referentin begleitet und unterstützt.   
Unter dem diesjährigen Motto "Architektur schafft Lebensqualität!" stellt Tazalika te Reh die von ihr entworfene Inneneinrichtung des Museums vor. Sie wird Teilnehmern die Konzeption der Gestaltung und Möblierung des Foyers nahebringen und erläutern, wie diese das Motto des Museums "Linien stiller Schönheit" unterstreicht. Mit zurückhaltender Klarheit dient die Museumsarchitektur der Präsentation der privaten Sammlung DKM, die in sinnlich inszenierten, kontemplativen Räumen gezeigt werden.  

Die ehemalige Wohn- und Gewerbeimmobilie aus den 1960er Jahren wurde 2005 von dem Schweizer Architekten Hans Rohr in ein Haus für die Kunst umgewandelt, das über 2.700 m² Ausstellungsfläche verfügt, verteilt auf fünf Ebenen und 51 Räume.  
Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, das Wochenende bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen.   Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0 Die Teilnahme an der Führung kostet 6 EUR zzgl. Eintritt Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR

Foyer des Museum DKM © Stiftung DKM | Foto: Susan Feind

 

 

- Volkspark Rheinhausen: Sonntagskonzert mit dem BSW

- Rheinhausen-Halle: Das neue Theaterprogramm „Im Rampenlicht“

 Volkspark Rheinhausen:

Sonntagskonzert mit dem BSW – Mandolinen-Orchester Krefeld-Oppum   

Das nächste Sonntagskonzert des Volksparks Rheinhausen findet am 25. Juni, ab 15 Uhr im Musikpavillon an der Gartenstraße mit dem BSW – Mandolinen-Orchester Krefeld-Oppum  statt. Das Orchester spielt beliebte, bekannte Melodien von Klassik bis Folklore, unter dem Motto „Tänze aus aller Welt“. Brigitta Beckers, Dirigentin des Orchesters, hat Musikstücke zusammengestellt, die musikalisch durch viele bekannte Tänze der Welt führen.

 

Das Orchester musiziert zu vielen unterschiedlichen privaten und offiziellen Anlässen: konzertant oder volkstümlich. Konzerte und Mitwirkungen bei Musikfesten haben das Mandolinen-Orchester auch über Krefelds Grenzen hinaus bekanntgemacht. Unter der fachkundigen und engagierten Leitung der Dirigentin Brigitta Beckers hat das Orchester inzwischen ein beachtliches musikalisches Niveau erreicht. Eine CD mit „Melodien aus Oper, Operette und Musical“ ist für zehn Euro erhältlich.

Der Eintritt ist frei. 

 

Rheinhausen-Halle: Das neue Theaterprogramm „Im Rampenlicht“  

In der kommenden Theaterspielzeit 2017/2018 bietet die Konzertdirektion Landgraf in Zusammenarbeit mit der Bezirksverwaltung Rheinhausen und der Vereinigung für Kunst und Wissenschaft Rheinhausen e. V. in der Rheinhausen-Halle an der Beethovenstraße 20 eine gelungene Mischung aus frechen Komödien, unterhaltsamem Traumtheater, Klassischem Ballett und großartigem Schauspiel im Abonnement.

 

Für einen heiteren Auftakt sorgt Tom Gerhardt am Sonntag, 10. September, in der Komödie „Dinner für Spinner“ von Francis Veber. Der überaus gutmütige Finanzbuchhalter Matthias (Tom Gerhardt) gibt sich alle Mühe, dem hexenschussgeplagten Peter (Moritz Lindbergh), der ihn zum Dinner eingeladen hat, zu helfen, löst dabei aber unabsichtlich eine Katastrophe nach der anderen aus. Innerhalb von zwei Stunden stellt er das Leben des Verlegers total auf den Kopf.

 

Das Schauspiel „Terror“ von Ferdinand von Schirach ist am Sonntag, 5. November, zu Gast. Schirach zwingt jeden Zuschauer dazu, sich als Schöffe ein Urteil zu bilden und stellt die brisante Frage: Darf Leben gegen Leben (egal in welcher Anzahl) aufgewogen werden?

 

Weihnachtlich wird es am Donnerstag, 21. Dezember, mit dem klassischen Ballett „Die Schneekönigin“ nach dem Märchen von Hans Christian Andersen. In überwältigenden Bildern und wunderschönen Kostümen verleihen die jungen Tänzer/-innen dieser zeitlosen Geschichte über die Kraft der Liebe und die Macht des Dämonischen eine neue Lebendigkeit und Faszination. Ein wahrer Augen- und Ohrenschmaus für kleine und große Zuschauer.

 

Hochkarätige Schauspieler begeistern am Freitag, 16. Februar 2018, in der Komödie „Kunst“ von Yasmina Reza. Mit federleichten Dialogen entlarvt Reza, Meisterin der intelligenten Gesellschaftskomödie, das labile Gleichgewicht einer Männerfreundschaft.

 

Dort, wo sich Fantasie und Humor die Hand reichen, liegt das zauberhafte Reich von Altmeister Harry Owens, der mit seinem „Traumtheater SALOME“ am Montag, 12. März 2018, die Zuschauerinnen und Zuschauer ins Staunen versetzen möchte. Mit den verschiedensten Kunstformen wie Akrobatik, Tanz und Jonglage präsentiert Owens immer wieder neue Varieté-Shows und –Talente aus aller Welt und entführt die Zuschauer in kunterbunte Traumwelten.

 

Für einen grandiosen Abschluss der Spielzeit 2017/2018 sorgen am Montag, 14. Mai 2018, Hugo Egon Balder, Madeleine Niesche und Jeanette Biedermann in der Wellness-Komödie „Aufguss“. Ein spektakuläres Wochenende im topmodernen Wellness-Hotel hatte Frauenheld Dieter (H. E. Balder) für seine Lebensgefährtin geplant. Nicht geplant war allerdings das irrwitzige Durcheinander, das durch die anderen Hotelgäste entsteht.

 

Abonnements können ab sofort montags bis freitags, von 8 bis 12 Uhr, in der Bezirksverwaltung Rheinhausen am Körnerplatz 1 (Zimmer 205) gebucht werden. Das Abonnement ist in drei Preiskategorien zu 67,50 Euro, 89,50 Euro oder 124,50 Euro erhältlich. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter (02065) 905-8245.

 

 

 

- Duisburger Philharmoniker und russische Rom
- Lehmbruck Museum: Kunstworkshop für Erwachsene

- Kreativquartier - Leaving the Valley of the Shadow 

Elegische Meisterwerke der russischen Romantik: Zwei Klaviertrios von Rachmaninow und Tschaikowsky erklingen im 6. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker

Duisburg, 19. Juni 2017 - Die dunkle Seite der russischen Romantik, die düstere Welt der Melancholie und Trauer spiegelt sich aufs Eindrucksvollste in Sergej Rachmaninows 1. Trio élégiaque g-moll und in Peter Tschaikowskys Trio a-moll op. 50. Beide Werke, gesetzt für Klavier, Violine und Cello, erklingen nun im 6. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker (So. 25. Juni, 11 Uhr, Theater Duisburg, Opernfoyer). Tschaikowsky widmete sein Klaviertrio 1882 „dem Andenken eines großen Künstlers“, dem plötzlich verstorbenen Pianisten Nikolai Rubinstein. Rachmaninow wiederum verbeugte sich mit seinem 1892 komponierten Trio vor dem großen Vorbild Tschaikowsky.

Das Trio élégiaque ist das Werk eines 19Jährigen. Es besticht durch seinen wild-romantischen Ausdruck, verdichtet in nur einem Satz, dessen Thema mehrere Varianten durchläuft, bevor es in einen finsteren Trauermarsch mündet. Rachmaninow galt als ernster, melancholischer Charakter. Viel davon ist in diesem Trio zu hören.

Auch Tschaikowskys Klaviertrio fällt auf durch eine ungewöhnliche Formgestaltung. Dem eingänglich-lyrischen, teils fatalistischen Eingangssatz folgt ein Andante-Thema, eine alte russische Volksweise, mit 12 Variationen, deren letzte in ihrer breit angelegten Form als 3., selbständiger Satz gesehen wird. Überschäumend tänzerische Elemente wechseln mit Episoden tiefster Verzweiflung. Dabei gelingt Tschaikowsky ein oft orchestral anmutendes Klangereignis.

Es musizieren Yongkyu Lee (Klavier), Tonio Schibel (Violine) und Fulbert Slenczka (Cello).

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie im Internet unter www.duisburger-philharmoniker.de

Die Profile-Konzerte werden unterstützt durch die Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker e.V.


Lehmbruck Museum: Kunstworkshop für Erwachsene „Radieren geht über Studieren“
Wer Techniken der Radierung kennenlernen und selbst ausprobieren möchte, ist im Praxisworkshop „Radieren geht über Studieren“ des Lehmbruck Museums am Samstag, 24. Juni 2017, 11 bis 15 Uhr, an der richtigen Stelle.

Die Radierung –  lateinisch radere: kratzen, wegnehmen, entfernen – bezeichnet  ein Verfahren der künstlerischen Druckgrafik. Erfunden wurde es zur Vervielfältigung und Verbreitung von Zeichnungen. Viele berühmte Künstler wendeten die Technik der Radierung an, entwickelten sie weiter und brachten es dabei zu großer Meisterschaft, wie etwa Dürer, Rembrandt, Goya, Picasso – und nicht zuletzt Wilhelm Lehmbruck.

In dem Workshop, der sich an alle Interessierten ab 16 Jahren richtet, steht die eigene praktische Arbeit der Teilnehmer im Vordergrund.

Kursleiterin Friederike Winkler erklärt verschiedene Arten von Radierungen, insbesondere die Kaltnadelradierung und die Ätzradierung, wobei das Motiv zunächst in eine Metallplatte geritzt und dann per Walzendruckpresse auf Papier gedruckt wird.

Die Teilnehmer können gerne eigene Motivvorlagen, z. B. Landschaftsbilder oder Porträts, mitbringen. Die Kosten betragen 20 € pro Teilnehmer. Um Anmeldung wird gebeten unter: T. 0203 / 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de

 Wilhelm Lehmbruck, Macbeth V, Kaltnadelradierung, 1918,  Foto: Jürgen Diemer


Kreativquartier

Leaving the Valley of the Shadow 

‘There is no easy walk to freedom anywhere and many of us will have to pass through the valley of the shadow again and again before we reach the mountaintop of our desires. - Es gibt nirgends einen leichten Weg zur Freiheit. Viele von uns werden immer wieder durch das Tal der Schatten gehen müssen, ehe wir auf den Gipfel unserer Sehnsüchte gelangen.’ - Nelson Mandela

 

Zwischen den Extremen der streng komponierten und frei improvisierten Musik liegt für den niederländischen Komponisten und Pianisten Mike Roelofs der Königsweg zur musikalischen Freiheit. Im Konzertkonzept „leaving the valley of the shadow“ bilden die Stilformen des Impressionismus, die Erzählform des Bewusstseinsstroms (stream of consciousness) und Jazzelemente gleichsam die Basis auf der Mike Roelofs seine musikalische Freiheit definiert. Bei diesem Solo-Abenteuer beschränkt sich Mike nicht auf den Flügel allein.

„Ich bin auf der Suche nach der absoluten Freiheit in der Musik. Die kompositorischen Rahmen sollen als Grundlage minimal einengen, sodass Raum und Spannungsbogen für Entdeckungen gewahrt bleiben. Gleichzeitig sollen die Kompositionen als Quelle vielfältiger Inspiration dienen.“
Dabei lässt sich Mike auf die Atmosphäre des Konzertsaals und den Energieaustausch mit den Zuhörern bewusst ein. So wird jedes Konzert zu einem einzigartigen Ereignis, ist die dabei entstehende Musik nicht reproduzierbar und wird zu einer an Zeit und Ort gebundenen, gemeinsamen Entdeckungsreise.

Mike Roelofs ist Preisträger für die beste Theaterkomposition der Niederlande 2013. Er wurde mit dem Kompositionspreis beim North Sea Jazz Festival – Wettbewerb im Jahr 2008 ausgezeichnet. Auf der breiten Basis musikalischer Traditionen weiß er seine eigene Stimme zu finden. Neben seinen zahlreichen und vielfältigen eigenen Projekten ist er ein gefragter Session- und Studiomusiker für Jazzgrößen, wie Manfred Schoof, Lee Konitz oder Nicolas Simion. Aber auch Musiker wie Iain Matthews oder Richard Thompson haben sich die Tastenkünste des vielfältig talentierten Musikers gesichert.

 

‘Frei zu sein bedeutet nicht nur, seine eigenen Fesseln zu lösen, sondern ein Leben zu führen, das auch die Freiheit anderer respektiert und fördert.’ - Nelson Mandela

 

Das Ophardt Auditorium bietet einen überwältigenden Panoramablick auf die Geschäftigkeit größten Binnenhafen Europas und den Bunkerhafen und den dahinter liegenden historischen Werfthafen. Schönes Wetter vorausgesetzt, sorgt die Konzertplanung für ein Finale im Licht der hinter dem Tausendfensterhaus untergehenden Sommersonne. Die besondere Akustik des Raums und das zur Verfügung stehende, erlesene Instrument, sowie die virtuose Spieltechnik des Künstlers garantieren ein Konzerterlebnis auf höchstem Niveau. Mit etwas Glück bekommen wir auch einige der seltenen Vogelarten des Duisburger Hafens aus ungewöhnlicher Perspektive zu sehen. 

 

Leaving the Valley of the Shadow

Samstag, 1. Juli 2017, 20 Uhr - Ophardt – Auditorium, Hafenstr. 69, Duisburg Ruhrort

 

Eintrittskarten 15,00€, ermäßigt für Schüler, Studenten und SGBII-Leistungsempfänger 8,00€

Kartenvorverkauf im Gemeindehaus Ruhrort, Dr.-Hammacher-Str. 6, 47119 Duisburg Ruhrort, montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr

Kartenbestellungen telefonisch unter 0203-9356612 oder per Email an info@kreativquartier-ruhrort.de

 

 Foto Peter Jacques

Duisburger Philharmoniker: 1. Serenadenkonzert mit "Les essences" und "Quart.essence

Duisburg, 17. Juni 2017 - Meisterwerke voller Esprit: Önder Baloglu und seine Streicher-Ensembles gestalten das 1. Serenadenkonzert in der Abteikirche Duisburg-Hamborn. Seit 2013 ist der Geiger Önder Baloglu Konzertmeister bei den Duisburger Philharmonikern.
Mit seinen Streicherformationen Les essences und Quart.essence gestaltet er nun das 1. Serenadenkonzert am Fr. 23. Juni 2017 (20 Uhr) im Kreuzgang der Abteikirche Duisburg-Hamborn. Das Programm spannt einen weiten Bogen von Luigi Boccherini, dem „Erfinder“ der Gattung Streichquintett, hin zum Violinvirtuosen und Komponisten Eugène Ysaye. Zwei berühmte romantische Serenadenmeisterstücke von Antonin Dvorák und Edward Elgar stehen im Mittelpunkt des Abends. Luigi Boccherini, Zeitgenosse Haydns, schrieb vor allem Kammermusik für Streicher, darunter weit mehr als 100 Quintette.
Sein jahrelanger Spanienaufenthalt spiegelt sich in dem Quintett C-Dur, op. 30/6. Die fünf Sätze illustrieren Eindrücke aus dem nächtlichen Madrid – Kirchenglocken, Bettlergesänge oder den Zapfenstreich des Militärs. Der Belgier Ysaye wiederum komponierte 1927 mit den Harmonies de soir für Streichquartett und Streichorchester op. 31 ein Werk voller süffiger Klänge, das trotz moderner Anmutung noch auf Richard Strauss blickt.

Ähnlich farbenprächtig, dabei so elegisch wie vital ist Elgars frühe, gleichwohl reife Serenade für Streichorchester e-moll, op. 20, entstanden 1892. Ebenfalls ein Frühwerk ist Dvoráks Serenade E-Dur, op. 22. Sie gibt sich elegant und kantabel, frisch und humorvoll, wehmütig und überschwänglich.
Das Stück avancierte schnell zu einem der beliebtesten und meistgespielten Werke des Komponisten. Bis heute hat es von seinem Reiz nichts verloren. Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter
www.duisburger-philharmoniker.de.  G

V.l.: Quart.essence mit Önder Baloglu und Bianca Adamek (Violine), Friedemann Hecker (Viola) und Ghislain Portier (Cello) - Copyright: Mischa Blank

hislain Portier (Cello) (v.l.n.r.). Copyright: Mischa Blank

- Kreativquartier Ruhrort: Spektakel zieht in die Spelunke
- Musikfest im Volkspark Rheinhausen
- Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Christian Keinstar“

Duisburg, 15. Juni 2017 - Zum zweiten Konzert am Freitag, 23. Juni zieht das Spektakel der Folkmusiker im Kreativquartier Ruhrort tatsächlich in die Spelunke. In der Hafenkneipe „Zum Hübi“ mit Blick auf den Hafenkanal und den Zusammenfluss von Rhein und Ruhr steht ab 20 Uhr die Singer-/Songwriterin Minnie Marks auf der Bühne.

 

Es gibt wohl wenig Künstler, die mit 23 Jahren auf bereits 3 Alben zurückblicken können. Die von der australischen Ostküste stammende Minnie Marks veröffentlichte dagegen ihr Debüt im Alter von 15 Jahren und ist seither auf sämtlichen Bühnen Australiens, Neuseelands und Europa unterwegs. 

 

Mit ihrer eigenwilligen Bluesstimme - Foto Kioui Pix - und ihrem virtuosen Gitarrenspiel kreiert sie eine musikalische Mischung, die sie selbst als „Dirty Sweet Rock´n´Roll“ bezeichnet und die ihr Vergleiche mit Janis Joplin oder John Butler einbrachten.

 

Auf der Bühne liefert sie eine rotzige und ausdrucksstarke Show ab, ohne dabei auf jegliches Tamtam zurückgreifen zu müssen. Sie schafft es so, sich eine stetig wachsende Fangemeinde zu erspielen. Unter den Bewunderern der jungen Sängerin/Komponistin/Gitarristin finden sich so auch zahlreiche Musikerkollegen, die ihr den Spitznamen „fantastic Minnie“ verpassten.

 

Sieht man die Show der 22 jährigen, so vergisst man schnell, dass es sich um eine gerade volljährige junge Frau handelt und nicht um einen „Alten Hasen“, so authentisch und ehrlich schafft sie es ihren Blues zu transportieren. https://www.facebook.com/minniemarksofficial/?fref=ts   www.minniemarks.com  

Der Eintritt ist frei(willig), das heißt: der Hut geht rum.  

Spelunken Spektakel #2 - Minnie Marks - Freitag, 23. Juni 2017, 20 Uhr

Zum Hübi, Leinpfad, Ecke Horst-Schimanski-Gasse - Kreativquartier Ruhrort 

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Christian Keinstar“
In der öffentlichen Sonntagsführung am 18. Juni 2017 um 11.30 Uhr bietet sich Besuchern die letzte Gelegenheit, etwas über die Ausstellung von Christian Keinstar im Rahmen der Reihe „Sculpture 21st“ zu erfahren.

Die Kunstvermittlerin Friederike Winkler setzt den Fokus auf die Präsentation von Christian Keinstar, zeigt davon ausgehend aber auch andere Werke der Sammlung. Keinstar arbeitet mit ungewöhnlichen Materialien und Prozessen.
Die Besucher stoßen auf einen Kopf aus dem seltenen Metall Gallium, der unaufhaltsam schmilzt, auf verformte Kirchenfenster oder auf aufgereihte menschliche Wirbel aus Metall. Es ist das Thema der Vergänglichkeit aller Dinge, das in diesen Werken immer wieder zum Vorschein kommt und das vielfältige Bezüge zu den anderen Künstlern im Lehmbruck Museum ermöglicht.  
Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum Eintrittspreis ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

Christian Keinstar, Simplifikation, 2017, (c) Keinstar / VG Bild-Kunst, Bonn 2017

 

Musikfest im Volkspark Rheinhausen  
Das Musikfest im Volkspark Rheinhausen findet am kommenden Sonntag, 18. Juni, statt. Zwölf Chöre, Bands und Gruppen aus dem gesamten Ruhrgebiet beteiligen sich an dem Fest. Ob Jazz, Pop, Volksmusik und Tanz, eine bunte Mischung ist von 11 bis 18 Uhr garantiert. Für das leibliche Wohl ist den ganzen Tag gesorgt. Der Eintritt ist frei.  



Einladung zur ersten Duisburger Kulturkonferenz

Duisburg, 14. Juni 2017 - Am Donnerstag, 29. Juni, findet um 19 Uhr im Stadtfenster an der Steinsche Gasse 26 die erste Kulturkonferenz der Stadt Duisburg statt. Die Einrichtung einer Kulturkonferenz ist ein Baustein aus den Handlungsempfehlungen zum Kulturentwicklungsplan der Stadt Duisburg.  
Mit dieser ersten Kulturkonferenz als Auftakt sollen nach einem Rückblick auf den Prozess des Kulturentwicklungsplanes die nächsten Schritte zur Umsetzung der dort beschriebenen Handlungsempfehlungen mit den Kulturaktiven Duisburgs diskutiert werden.
„Es handelt sich dabei um einen wichtigen Meilenstein, mit dem der Kulturentwicklungsplan konkretisiert und mit Leben erfüllt wird“, sagt Kulturdezernent Thomas Krützberg.  
Weitere Themen sollen sein:  Wie soll der im Kulturentwicklungsplan aufgeführte „Markt der Möglichkeiten“ aussehen und organisiert werden, der künftig parallel zur Kulturkonferenz stattfinden soll? Welche Themen kommen für die Workshops anlässlich künftiger Kulturkonferenzen in Frage? Wie sollen die Vertreter oder Vertreterinnen der Kulturschaffenden für das neue Gremium „Kulturrat“ bestimmt werden?
 
Alle Interessierten sind eingeladen, an der Kulturkonferenz teilzunehmen. Sie können sich bis zum Freitag, 23. Juni, per Fax unter (0203) 283-62220 oder per Mail bei Daniel Jung unter „d.jung@stadt-duisburg.de“ anmelden.

Abschied von GMD Giordano Bellincampi

Duisburg, 14. Juni 2017 - „Viva Roma!“: GMD Giordano Bellincampi verabschiedet sich von Duisburg mit klangprächtigen Tondichtungen von Ottorino Respighi.  Mit drei üppig orchestrierten Tondichtungen hat der italienische Komponist Ottorino Respighi seiner Wahl-Heimat Rom ein einzigartiges Denkmal gesetzt.
Die „Römische Trilogie“, entstanden in den Jahren zwischen 1916 und 1928, beschwört die Brunnen, die Pinien und die Feste der ewigen Stadt. Der bildhafte Realismus dieser Kompositionen geht bis in die Beschreibung von Einzelheiten. Jeder Wassertropfen, jeder Sonnenstrahl, jedes Blätterrauschen und Vogelgezwitscher ist mit solcher Kunst instrumentiert, dass der Hörer der Illusion erliegt, an Ort und Stelle zu sein.
Mit der Schilderung eines Triumphmarschs auf der Via Appia wird ein Höhepunkt von imperialer Wucht erreicht.  Wie fulminant Respighi die Feinheit des französischen Impressionismus mit der Farbenglut des Südens verschmilzt, zeigt das 12. und letzte Philharmonische Konzert der Saison am Mi. 21. und Do. 22. Juni (jeweils 20 Uhr) in der Philharmonie Mercatorhalle.
Dirigent Giordano Bellincampi, ein gebürtiger Römer, verabschiedet sich mit dieser klingenden Hommage von Duisburg und den Duisburger Philharmonikern, denen er fünf Jahre lang als Generalmusikdirektor verbunden war.
Abgerundet wird das Programm durch die sinfonische Suite „Escales“ („Häfen“). Der  französische Komponist Jacques Ibert verbindet darin die Städte Rom, Palermo, Tunis, Nefta und Valencia zu einer Fantasie- und Sehnsuchtsreise durch den Kulturraum des Mittelmeers.  

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de

Traumzeit-Festival-Programm 2017

In der Gießhalle, der Gebläsehalle, auf dem Cowperplatz und der Gasometerbühne präsentieren sich internationale Stars und lokale Talente.  Verstärkung fürs Line-Up der Duisburger Traumzeit: Für das Musikfestival vom 16. bis 18. Juni im Landschaftspark Duisburg-Nord hat Alice Merton zugesagt, die mit "No Roots" gerade einen Top-Hit gelandet hat.
Zuvor hatten bereits u.a. die deutsche Band Milky Chance ("Stolen Dance", "Down by the River") und der britische Singer-Songwriter Tom Odell ("Another Love") zugesagt. Außerdem auf der Bühne stehen z.B. Amanda Palmer & Edward Ka-Spel und die Berliner Band "Von wegen Lisbeth". Die frühere Dinslakener Schülerband "Kilians" gibt bei der Traumzeit ihr Abschlusskonzert. (idr).

FREITAG, 16.06.2017

 

ERÖFFNUNG: KNAPPENCHOR HOMBERG

19:00 Uhr, Gebläsehalle

 

GLASGOW COMA SCALE

19:20 Uhr, Gasometer - Talent/Local-Stage

 

FEDERICO ALBANESE

19:30 Uhr, Gebläsehalle

 

JESPER MUNK

20:20 Uhr, Cowperplatz

 

THE SLOW SHOW

21:15 Uhr, Giesshalle

 

PHYRIA

21:15 Uhr, Gasometer - Talent/Local-Stage

 

HELGI JONSSON & TINA DICO

21:40 Uhr, Gebläsehalle

 

SHOUT OUT LOUDS

22:30 Uhr, Cowperplatz

 

KOJ

23:00 Uhr, Gasometer - Talent/Local-Stage

 

ALICE MERTON

23:45 Uhr, Giesshalle

 

SAMSTAG, 17.06.2017

 

AEDON

15:45 Uhr, Gasometer - Talent/Local-Stage

 

WALKING ON RIVERS

16:00 Uhr, Giesshalle

 

BEN HERMANSKI

16:45 Uhr, Gebläsehalle

 

WHY?

17:15 Uhr, Cowperplatz

 

FIL BO RIVA

18:05 Uhr, Giesshalle

 

R.O.N.

18:30 Uhr, Gasometer - Talent/Local-Stage

 

HOLLOW COVES

18:45 Uhr, Gebläsehalle

 

VON WEGEN LISBETH

19:00 Uhr, Cowperplatz

 

AMANDA PALMER & EDWARD KA-SPEL

20:05 Uhr, Giesshalle

 

MAMMAL HANDS

20:45 Uhr, Gebläsehalle

 

FOOLS ERRANT

21:05 Uhr, Gasometer - Talent/Local-Stage

 

TOM ODELL

21:45 Uhr, Cowperplatz

 

KOKOMO

23:00 Uhr, Gasometer - Talent/Local-Stage

 

LUBOMYR MELNYK

23:05 Uhr, Gebläsehalle

 

 

SONNTAG, 18.06.2017

 

LEIF VOLLEBEKK

15:30 Uhr, Gebläsehalle

 

EAST INDIAN ELEPHANT

16:00 Uhr, Gasometer - Talent/Local-Stage

 

GURR

16:00 Uhr, Giesshalle

 

THE LYTICS

16:45 Uhr, Cowperplatz

 

KILIANS

17:35 Uhr, Giesshalle

 

FOXLANE

18:00 Uhr, Gasometer - Talent/Local-Stage

 

MARIO BATKOVIC

18:40 Uhr, Gebläsehalle

 

GIANT ROOKS

18:45 Uhr, Cowperplatz

 

BUKAHARA

19:45 Uhr, Giesshalle

 

FLASH FORWARD

20:30 Uhr, Gasometer - Talent/Local-Stage

 

HONIG (SOLO) & GÄSTE

20:45 Uhr, Gebläsehalle

 

MILKY CHANCE

21:45 Uhr, Cowperplatz

Bis zum 15.06.2017 gibt es das Festival-Ticket für alle drei Festivaltage zum Vorverkaufspreis (75,00 €). Ab dem 16.06.2017 startet der Verkauf an der Tageskasse (85,00 €). Darüber hinaus habt ihr die Möglichkeit, Tages-Tickets für die einzelnen Festivaltage zu erwerben (35,00 €). Tickets und weitere Informationen unter www.traumzeit-festival.de

- Kultur- und Stadthistorisches Museum: Führung durch die Sonderausstellung „Das rote Hamborn“
- Traumzeitfestival: DVG verstärkt den Busverkehr in den Nächten

Duisburg, 13. Juni 2017 -  Das Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie lädt am Sonntag, 18. Juni, um 15 Uhr zu einer Führung durch die Sonderausstellung „Das rote Hamborn“ im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 in Duisburg-Mitte ein.  
Duisburg war Zentrum des politischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus.
Geprägt durch Bergbau und Schwerindustrie gab es hier eine breite und gewerkschaftlich organisierte Arbeiterklasse, aus der heraus sich dieser Widerstand formierte. Aus einer Vielzahl beeindruckender Zeugnisse werden ausgewählte Biografien gezeigt. Sie stehen beispielhaft für unterschiedliche Positionen und Formen des Widerstands. Sie verdeutlichen die persönlichen Haltungen, Motive und das Selbstverständnis der Akteure, die bereit waren, selbst unter Lebensgefahr gegen den NS-Staat zu kämpfen.  
Durch die Ausstellung führt Anne Ley-Schalles, Ausstellungskuratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des Zentrums für Erinnerungskultur. Sie wird den Besuchern auch das Konzept der Ausstellung und die Geschichten hinter den ausgewählten Biografien und Exponaten näherbringen. Der Eintritt beträgt 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Anmeldungen sind nicht erforderlich.  

Fahrradkurier der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAP), Karl Kopavnik. (Nachlass K. Kopavnik)

 

Traumzeitfestival: DVG verstärkt den Busverkehr in den Nächten
Vom 16. bis 18. Juni findet im Landschaftspark Duisburg-Nord im Stadtteil Meiderich das Traumzeitfestival statt. Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) verstärkt für die An- und Abreise der Besucher des Festivals ihren Busverkehr auf der Nachtexpresslinie 3 (NE3). In der Nacht zu Samstag, 17. Juni, und zu Sonntag, 18. Juni, fahren die Busse in der Zeit von 0 bis 2 Uhr im 15-Minuten-Takt ab der Haltestelle „Hüttenwerk“ bis zum Duisburger Hauptbahnhof.
Zusätzlich gibt es in der Nacht von Freitag auf Samstag eine Fahrt um 2:57 Uhr und in der Nacht von Samstag auf Sonntag jeweils eine Fahrt um 2:57 und 3:57 Uhr. In der Nacht zu Montag, 19. Juni, fährt der NE3 ab 22 bis 1 Uhr von der Haltestelle „Hüttenwerk“ ebenfalls alle 15 Minuten.
Die Eintrittskarte für das Traumzeitfestival ist gleichzeitig die Fahrkarte für die Nutzung der Busse und Bahnen des öffentlichen Personennahverkehrs im Gesamtgebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR).

 

- Museum DKM mit Sonderführung zu Fronleichnam
- Lehmbruck Museum: „Familienpackung“-Workshop

Duisburg, 12. Juni 2017 -  Das Museum DKM ist anlässlich des Feiertags am Donnerstag, den 15. Juni von 12 bis 18 Uhr geöffnet und lädt um 15 Uhr zu einer Sonderführung ein.  

Thema der Sonderführung mit der Künstlerin und Kunstvermittlerin Madalina Rotter ist "Der Raum in der Kunst". Während der 60-minütigen Führung erhalten Teilnehmende einen Einblick in die Dauerausstellung und die aktuelle Sonderausstellung von Tom Fecht.

 

Das Thema der Rauminszenierung spannt einen Bogen von alter chinesischer Kunst aus der Northern Qi Periode über zeitgenössische Installationen von Song Dong bis hin zu den großformatigen Nachtaufnahmen des Fotografen Tom Fecht. Unter Rückgriff auf raumbezogene Aspekte japanischer Zen-Philosophie werden Besuchern ausgewählte Exponate ebenso wie die Philosophie des Hauses näher gebracht.

 

Unter dem Titel "Linien stiller Schönheit" bietet das Museum DKM eine interessante Reise durch 5.000 Jahre Kunst- und Kulturgeschichte. In den stillen Räumen erwarten den Besucher spannende Dialoge zeitgenössischer und alter Kunst. Werke renommierter Künstler wie Ulrich Erben, Erich Reusch oder Richard Long werden mit bis zu 5.000 Jahre alter Kunst aus Südostasien, Alt-Ägypten und Gandhãra in Beziehung gesetzt.  

Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, den Tag bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen.  

Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0

Die Teilnahme an der Führung kostet 6 EUR zuzüglich Eintritt

Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR

 

Lehmbruck Museum: „Familienpackung“-Workshop
Kunst für die ganze Familie: Im nächsten „Familienpackung“-Workshop, am Sonntag, den 18. Juni, 13:30 - 16:30 Uhr, dreht sich alles um die Materialien Draht und Gips.

Im Lehmbruck Museum steht eine einzigartige Frau, schmal und zart. Das staunende Mädchen verweilt still auf einem Kasten. Was hat sich der Künstler Giacometti dabei gedacht? Ebenso geheimnisvoll befindet sich ganz versteckt eine Frau im Spitzenhemd von George Segal, ganz in Weiß. Was ist das nur für ein Material? Nach eingehender Erkundung der Werke geht es direkt in die Werkstatt und es entstehen eigene Kunstwerke aus Draht und Gips.

Die Kosten liegen bei 9 Euro (erm. 5 Euro) pro Person. Anmeldungen sind ab sofort möglich unter Tel. 0203 283 2195 oder per E-Mail kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de (Di-Fr 10-14 Uhr).

Alberto Giacometti, Frau auf dem Wagen, 1942/43, Foto: Werner Hannappel, © VG Bild-Kunst, Bonn.

 

 

David Alcántara im Kultur- und Stadthistorischen Museum

Duisburg, 08. Juni 2017 - Der in Duisburg lebende spanische Gitarrist David Alcántara ist im Rahmen der Reihe „Gesichter unserer Stadt“ am Sonntag, 11. Juni, ab 13 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu Gast. Zusammen mit dem Gitarristen Daniel Sommer wird er Flamenco und spanische Musik vor dem Museum für die Besucherinnen und Besucher des Marina-Marktes spielen. Bei gutem Wetter wird das Mercatorcafé im Museum von 13 bis 17 Uhr auch draußen geöffnet sein. Die Veranstaltung ist kostenlos.  

David Alcántara stammt aus dem andalusischen Cádiz und ist in den Gassen der Hafenstadt durch den authentischen Flamenco geprägt worden. Hier gab es einen Zigeuner-Flamencosänger, der mit besonderer Vorliebe für das Meer gesungen hat: Enrique el Mellizo (1848-1906), Begründer des Cádiz Flamenco Stils.
Ein anderer Zigeuner-Flamencosänger der Stadt verkaufte Süßigkeiten an die Kinder, indem er seinen Wagen durch die Straßen schob und die Waren singend anbot. Jede Kleinigkeit hatte ihr eigenes Flamenco-Lied von Macandé (1897-1947).
Der große Patriarch des Cádiz Flamenco Stils Aurelio Sellé kam 1887auf die Welt und starb vier Tage nach der Geburt David Alcántaras. Auch in dessen Familie war und ist Flamenco immer sehr präsent. Unter anderem ist einer seiner Onkel ein berühmter Flamencomusiker. David Alcántara lebte viele Jahre in seiner Heimat Andalusien und arbeitete dort als Künstler und Flamencosänger bis er nach Deutschland kam. Auftritte hatte er bisher bei unterschiedlichen Anlässen in Spanien, Puerto Rico, den Niederlanden und Deutschland. Seitdem er in Deutschland aktiv ist, trat er mit unzähligen Flamencoformationen zusammen auf. Sein Stil ist pur und er verkörpert den authentischen Flamenco.  

 

Lehmbruck Museum: Sonntagsführung „Last Call! Jana Sterbak“

Duisburg, 07. Juni 2017 - Last Call! Zum letzten Ausstellungstag von „Jana Sterbak. Life-Size.“ präsentiert Kunstvermittlerin Reintje Brenders am Sonntag, 11. Juni 2017, 11.30 Uhr, die außergewöhnlichen Werke Jana Sterbaks, wie z.B. das Fleischkleid, das Brotbett und aus Schokolade gefertigte Gebeine.

 

Jana Sterbaks subversive und ironisch-humorvolle Kunst steckt voller Anspielungen. Exemplarisch zeigt ihr Kosmos, wie sie mittels einfacher Eingriffe verfremdete bis groteske Situationen schafft, die unsere Lebensbedingungen grundsätzlich hinterfragen.    

Die Ausstellung wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. 

Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

 Letzte Chance das Fleischkleid zu sehen!  Nach 3 Monaten Ausstellungszeit hat sich das Werk „Vanitas: Fleisch­kleid für ein magersüchtiges Albino“ stark verändert. Das gesalzene Rindfleisch wird langsam ledrig. Abb.: Lehmbruck Museum.

Volkspark Rheinhausen: Sonntagskonzert mit den „Treuen Bergvagabunden“ im Musikpavillon  
Im Rahmen der Sonntagskonzertreihe stehen am kommenden Sonntag, 11. Juni, um 15 Uhr im Musikpavillon des Volksparks Rheinhausen die „Treuen Bergvagabunden“ im Vordergrund. Die in Rheinhausen bestens bekannte Band spielt in der Besetzung Pierre Lavendel (Gitarre, Gesang) und Buddy Diamond (Schlagzeug, Gitarre).
Zu Ihrem Repertoire zählen alte deutsche Volkslieder ebenso wie Instrumentals von den Shadows und Sputnick. Ihre Show ist actiongeladen, witzig, melancholisch und dank der Rockabilly-, Swing- und Punkattitüde der Jungs - rau und kraftvoll. Die Band absolvierte bereits viele Auftritte, die viel Anklang beim Publikum fanden, in Deutschland, der Schweiz, Holland, Belgien und England.  Der Eintritt ist kostenfrei.  

 Die „Treuen Bergvagabunden“

 

9. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker: „Wege zu Bach“

„Wege zu Bach“: Konrad Junghänel und sein vielfach ausgezeichnetes Vokal-Ensemble Cantus Cölln gestalten das 9. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker

Duisburg, 06. Juni 2017 - Zu Fuß legte Johann Sebastian Bach im Jahr 1705 die mehr als 400 Kilometer vom thüringischen Arnstadt nach Lübeck zurück, um Unterricht bei seinem musikalischen Vorbild Dietrich Buxtehude zu nehmen. Eigenmächtig dehnte der damals 20-jährige Bach diesen „Bildungsurlaub“ sogar erheblich aus. Grund genug hatte er dazu: Buxtehude war das Haupt jener berühmten norddeutschen Schule, aus der auch Komponisten wie Nikolaus Bruhns, Matthias Weckmann und Johann Rosenmüller hervorgingen.


Diesen Traditionslinien spüren der Lautenist, Dirigent und Kölner Hochschulprofessor Konrad Junghänel und sein vielfach ausgezeichnetes Vokal-Ensemble Cantus Cölln im 9. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker nach. „Wege zu Bach“ heißt das Programm, das die Künstler am Sonntag, 11. Juni 2017 (19 Uhr) in der Philharmonie Mercatorhalle präsentieren. Es umfasst geistliche Konzerte, Kantaten und Instrumentalwerke von Dietrich Buxtehude und  seinen Schülern.

Titel wie „Herzlich lieb’ ich dich, oh Herr“, „Wie liegt die Stadt so wüste“ oder „Die Zeit meines Abschieds ist vorhanden“ zeigen, dass die großen Passionsmusiken des Thomaskantors keineswegs aus dem Nichts entstanden, sondern Vorläufer hatten, deren Kunst Bach aufgriff und zu höchster Blüte führte.

Das Ensemble Cantus Cölln, 1987 von Konrad Junghänel gegründet, wurde im Jahr 2000 durch die Stadt Lübeck für seine Leistungen auf dem Gebiet der Kirchenmusik mit dem „Buxtehudepreis“ ausgezeichnet. Ein Großteil der Produktionen von Cantus Cölln erhielt Schallplattenpreise und höchste Auszeichnungen französischer, deutscher und englischsprachiger Musikzeitschriften.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.


Ensemble Unterwegs – Aus der Zeit

Duisburg, 06. Juni 2017 - Die Liebe ist es, die das Kammermusikensemble Unterwegs in diesem Programm auf vielfältige Weise besingen wird.

 

Wie es der Titel verbirgt, werden verschiedene Facetten der Liebe zu hören sein - so wie sie sich in den unterschiedlichen Zeiten eines Lebens offenbart. Die Lied-Literatur ist übervoll mit wunderbaren Zeugnissen. Für die Reihe MAXI-Musik hat das Ensemble Unterwegs eine besondere Auswahl ihres eigens für ihre Besetzung arrangiertes Repertoire zusammengestellt. Zu hören sind jeweils Auszüge aus den bekannten Rückert-Lieder von Gustav Mahler und dem nicht minder bekannten Liederkreis Op. 39 von Robert Schumann. Ebenso werden Shakespeare-Vertonungen von Gerald Finzi zu hören sein und eigens für das Ensemble komponierte Lieder von Shane Woodborne.

Bekannt für ihre charmanten Gesprächskonzerte, dürfen die Geschichten aus den alljährlich stattfindenden „Wandertouren“ nicht fehlen. Denn der Ensemble Name „Unterwegs" ist Programm. Jedes Jahr im Sommer begeben sich die vier Musikerinnen mit ihren Liedern zu Fuß übers Land. Etwa so, wie die Wandergesellen auf der Walz. Die vier haben ausschließlich ihre Instrumente, Noten, Schlafsack und Isomatten dabei. Handy und Geld wird zu Hause gelassen. Überall wo es dem Ensemble gefällt wird musiziert und verweilt. So kommt es zu allerlei Begegnungen und Beherbergungen, wofür die vier Musikerinnen immer ein Haus-, oder Gartenkonzert darbringen.

Foto von Klaus Betzl

Neben Anekdoten des Musikwanderprojekts, bringt das Ensemble auch Lieder von den Touren mit. 2015 wanderte das Ensemble Unterwegs von Essen nach Köln, wobei sie zum einen Lieder der durchwanderten Regionen, sowie deutsches Kunstlied- und Volkslied spielten. Die vier Musikerinnen des Ensemble Unterwegs freuen sich auf eine gemeinsame imaginäre Reise über Berg und Tal mit dem Publikum.

 

Ensemble Unterwegs: 

Barbara Schachtner, Sopran

Eva Hennevogl, Violine

Friederike Imhorst, Viola

Anna Betzl-Reitmeier, Violoncello

 

Kirche St. Maximilian, Fabrikstr. 20, 47119 Duisburg-Ruhrort

Sonntag, 11. Juni 2017, 18 Uhr

Eintritt: 10,00€, ermäßigt für SGBII-Leistungsempfänger 5,00€

 

- Verein für Literatur Duisburg: Sommerspezial mit Georg Stefan Troller
- Ausstellung „Ohne Grenzen“ von Rainhard Krevet  
- Feiertag im Museum

Stadtbibliothek: Sommerspezial mit Georg Stefan Troller  
Duisburg, 02. Juni 2017 - Der Verein für Literatur Duisburg in Kooperation mit der Stadtbibliothek lädt am Montag, 19. Juni, um 19 Uhr in das Atrium der Volksbank Rhein Ruhr, Am Innenhafen 8 - 10, zu einer Begegnung mit Georg Stefan Troller ein.   Im Atrium der Volksbank liest Georg Stefan Troller aus seinem neuen Buch „Unterwegs auf vielen Straßen.
Erlebtes und Erinnertes“. Aus einem alten Emigrantenkoffer, der jahrzehntelang ungeöffnet in seinem Keller lag, hat Troller mit plötzlichem Entschluss die längst vergessenen Papiere, Briefe und Fotografien herausgeholt, die in ihm schlummerten.
Troller erzählt in seinem Buch von seinen Kriegserlebnissen, den wilden Trampfahrten quer durch die Neue Welt bis hinunter nach Zentralamerika, von seinen ersten Nachkriegsjahren in Paris und seinen Erfahrungen als deutscher Reporter.
Er berichtet über Politiker, Künstler und andere außergewöhnliche Menschen, die er vor Mikrofon und Kamera porträtieren durfte. Von Coco Chanel bis Romy Schneider, von Edith Piaf an ihrem Hochzeitstag bis zu dem Nazidarsteller Erich von Stroheim, der in Wirklichkeit der Sohn eines Wiener jüdischen Hutmachers war. Und natürlich wird auch die Kunst des Alterns thematisiert.  
Georg Troller, der 1921 in Wien geboren wurde, lebt seit 1949 als amerikanischer Staatsbürger in Paris. Der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Schriftsteller, Fernsehjournalist, Drehbuchautor, Regisseur und Dokumentarfilmer wurde dem deutschen Publikum insbesondere durch seine langjährigen Fernsehserien „Pariser Journal“ und „Personenbeschreibung“ bekannt.  
Der Eintritt zur Lesung kostet acht Euro im Vorverkauf und neun Euro an der Abendkasse. Die Eintrittskarten sind nur an der Information der Zentralbibliothek im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Innenstadt während der Öffnungszeiten der Bibliothek erhältlich. Mitglieder des Vereins für Literatur und Kunst haben freien Eintritt.  

 

Bezirksrathaus Hamborn:
Ausstellung „Ohne Grenzen“ von Rainhard Krevet

Mit einer Werkschau der freien Malerei, Installationen und Performance, mit seinen Liedern und Chansons zur Gitarre zeigt sich der Duisburg Künstler Rainhard Krevet am Donnerstag, 8. Juni, von19 bis 21 Uhr, der Öffentlichkeit. Als besonderer Act interpretiert der Gitarrist Norbert Klein die Ausstellung musikalisch.  
Die Ausstellung kann bis zum 7. Juli zu den gewohnten Öffnungszeiten des Bezirksrathaus Hamborn -montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr- in der Galerie, 1. Etage, besucht werden. „Ich reize die Freiheit der Kunst ohne Grenzen aus und mache auch vor Tabubrüchen nicht halt. Und die Grenzen meiner Sprache sind nicht die Grenzen meiner Werke“, so Krevet.
Der vielseitige Künstler wuchs im sauerländischen Winterberg auf. Der elterliche Gärtnereibetrieb, die Flora und Fauna seiner Heimat, prägten ihn nachhaltig und bildeten nicht nur seine Empathie. Nach der mittleren Reife absolvierte er eine vierjährige Ausbildung zum Hotelfachmann. Er begann zu malen und schrieb im Alter von sechzehn Jahren erste Lieder zur Gitarre.
Nach einigen Jahren in verschiedensten Sparten seines Berufes tätig und der Zeit als Soldat, ließ er sich in Mülheim/Ruhr nieder. Er beschäftigte sich mit Anthroposophie und Psychologie und untersuchte in den siebziger und achtziger Jahren die Grundladen der Malerei, indem er die Möglichkeiten der Abstraktion in alle erdenklichen Richtung betreibt. Dabei entwickelten seine Werke unversehens erzählerische Züge.
In Mülheim/Ruhr fand er freundschaftlichen Kontakt zur dortigen Künstlerschaft. In Essen-Werden Kontakt zu Kunststudenten der Folkwang Schule, welche er auch als Gasthörer besuchte.


Feiertags-Öffnungszeiten im Lehmbruck Museum
Feiertage sind Museumstage – wann sonst hat man so viel Zeit und Muße für einen Besuch! Zu Pfingsten (4./5. Juni) und Fronleichnam (15. Juni) ist das Museum jeweils von 11 bis 17 Uhr geöffnet. An Feiertagen, wie zu Pfingsten, ist das Museum sogar montags für Besucher geöffnet. Eine gute Gelegenheit, sich in Ruhe die aktuellen Ausstellungen anzuschauen, bevor diese abgebaut werden.
Die Präsentation von Jana Sterbak „Life-Size. Lebensgröße“ mit dem legendären „Fleischkleid“ endet am 11. Juni. Eine Woche später, am 18. Juni, schmilzt auch Christian Keinstars „Simplifikation“, das Selbstportrait aus dem seltenen Metall Gallium (Schmelzpunkt ca. 29° C), zum letzten Mal dahin.

Menschen im Museum, Foto: Frank Vinken.

 

 „Sing together“ am 30. Juni im Theater Duisburg

Projektchor lädt Sing-Begeisterte ab 12 Jahren zum Mitsingen ein

Duisburg, 30. Mai 2017 - Auf das große Mitsing-Konzert „Sing together“ am 30. Juni, um 18.00 Uhr im Theater Duisburg bereiten sich viele Schul- und Jugendchöre schon intensiv vor. Jetzt können sich  musikbegeisterte Menschen ab 12 Jahren auch zum „Sing together“-Projektchor anmelden: Er steht kostenlos allen interessierten Teilnehmern offen, die das musi­ka­lisch vielseitige Programm aus klassischer Chormusik, berühmten Opern­chören, bekannten Popsongs und Filmmusik mitgestalten wollen. Wer mitsingen möchte, meldet sich bis zum 6. Juni bei der Jungen Oper am Rhein (Tel. 0211.89 25 457 / E-Mail: schule@operamrhein.de) an.

 

Mit der Anmeldung erhalten die Teilnehmer Materialien und eine CD zum Einüben der mehrstimmigen Stücke.  Unter der Leitung von Sabina López Miguez wird das Programm dann gemeinsam erarbeitet. Die drei Proben finden am Mittwoch, dem 14. und 28. Juni, sowie am Donnerstag,  29. Juni, jeweils von 18.00 bis 21.00 Uhr im Ballettsaal im Theater Duisburg statt.

 

Am letzten Juni-Abend präsentieren die Sängerinnen und Sänger die Stücke zusammen mit Solisten und dem Chor der Deutschen Oper am Rhein, dem Kinderchor am Rhein und den Duisburger Philharmoni­kern im Theater Duisburg. Durch den Abend führt Malte Arkona, der beliebte KiKA-Moderator und Pate der Jungen Oper am Rhein. Opern­chordirektor Gerhard Michalski und Sabina López Miguez, die Leiterin des Kinderchors am Rhein, führen abwechselnd den Taktstock, und wenn mehrere Hundert Vokalisten mit den Profisängern der Oper Mozarts „Ave Verum Corpus“, John Lennons „Imagine“ und „Der Mond ist aufgegangen“ anstimmen, ist Gänsehaut garantiert.

 

Die Teilnahme am Projektchor ist kostenlos. Anmeldungen nimmt die Junge Oper am Rhein (Telefon 0211. 89 25 457 / E-Mail: schule@operamrhein.de) entgegen. Der Eintritt für Zuhörer beträgt 12 € /ermäßigt 6 €. Karten sind an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100) und über www.operamrhein.de erhältlich.  

 

Erstes „Sing together“ am 19. April 2016 im Opernhaus Düsseldorf - FOTO Susanne Diesner