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Kreativquartier Ruhrort
 
Lehmbruck Museum: Lehmbruck Lectures – Vom „Denker“ zur spirituellen Plastik

Am kommenden Donnerstag lädt das Lehmbruck Museum zur letzten Lehmbruck Lecture in diesem Jahr ein. Am 14. Dezember 2017, 18 Uhr, spricht Dr. Marion Bornscheuer in ihrem Vortrag „Vom ‚Denker‘ zur spirituellen Plastik“ über Wilhelm Lehmbrucks Rodin-Rezeption.

 

Im Zentrum stehen sowohl die Beeinflussung von Wilhelm Lehmbrucks plastischem Werk durch die Skulpturen des französischen Meisters, als auch die daraus erwachsenden eigenständigen Leistungen Wilhelm Lehmbrucks. So gilt er heute als einer der wichtigsten deutschen Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Der Vortrag, der im März im Rahmen eines internationalen Kolloquiums anlässlich der großen Rodin-Ausstellung in Paris vorgetragen wurde, ermöglicht so nicht nur einen Einblick in das Schaffen der beiden Künstlerpersönlichkeiten, sondern auch in deren Beziehung zueinander.   

Die Lehmbruck Lectures sind eine regelmäßig stattfindende Vortragsreihe zu verschiedenen Themen im Zusammenhang mit Wilhelm Lehmbruck. Im März 2018 findet die nächste Lehmbruck Lecture statt. 

Eintritt: 5 EUR

 Wilhelm Lehmbruck im Zürcher Atelier, 1917-18, unbekannter Fotograf

 

 

Duisburger Philharmoniker auf außergewöhnlichen Kammermusikpfaden

Esprit und tiefere Bedeutung

Der Pianist Boris Giltburg, Residenzkünstler der Duisburger Philharmoniker, begibt sich auf kammermusikalische Pfade. Im 1. Haniel Akademie-Konzert (Dienstag, 12. Dezember, 20 Uhr, Auditorium der Haniel Akademie) interpretiert er mit Bläsern des Orchesters Werke von Sergej Prokofjew, Francis Poulenc und Ludwig van Beethoven. Es sind außerordentliche Kleinode, voller Esprit und tiefer Bedeutung.

So ist Prokofjews Sonate für Flöte und Klavier D-Dur op. 94 in Kriegszeiten (1943) entstanden. Der Komponist beschwört eine kalte, gestörte Idylle. Der Charme des in klassischer Viersatzform gebauten Stückes und die Farbvielfalt des Flötentons können die kantige, bedrohliche Motorik nicht immer verdrängen. Und die ausdrucksstarke Lyrik erzählt von Einsamkeit und Melancholie. Francis Poulencs Trio für Oboe, Fagott und Klavier op. 43, komponiert 1926, spricht eine ganz andere Sprache. Das kurze Werk lebt von Humor, Grazie und zünftiger Ironie. Es beschwört Rokoko- wie Mozart-Töne. Und ein wenig lugt der Jazz daraus hervor.

Einen Klassiker des Genres Bläserkammermusik gibt’s zum Finale.
Mit Beethovens
Quintett für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott Es-Dur op. 16 gelingt dem in Wien wirkenden Komponisten 1796 ein Ausrufezeichen. Inspiriert durch Mozarts Quintett von 1784, weist das Stück des Jüngeren doch deutlich darüber hinaus. Beethovens oft abrupte Dynamikwechsel, der schroffe Ton neben aller Eleganz oder der raumgreifende Klaviersatz sind bereits komponierte Blicke in die Zukunft.

Neben Boris Giltburg musizieren Stephan Dreizehnter (Flöte), Dalia El Guindi (Oboe), Jens-Hinrich Thomsen (Fagott), Christoph Schneider (Klarinette) und David Barreda Tena (Horn).

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

Piano Extra: Folkwang Professorin Hisako Kawamura und ihr Schüler Georg Kjurdian spielen Beethoven und Chopin in der Philharmonie Mercatorhalle

Seit langem haben die Klavierklassen der Folkwang Universität der Künste ihren Sitz in Duisburg. In der Reihe „Piano Extra“ stellt jeweils ein Folkwang Professor einen seiner Meisterschüler vor. Der Abend ist als Bonus in den Abonnements der Kammerkonzerte der Duisburger Philharmoniker enthalten, steht aber selbstverständlich allen Musikfreunden offen.

Am 15. Dezember (19 Uhr) konzertiert die Folkwang Professorin Hisako Kawamura in der Philharmonie Mercatorhalle mit dem jungen lettischen Pianisten Georg Kjurdian, der seit 2016 in ihrer Klasse studiert. Der 1994 geborene Nachwuchskünstler wurde bei bedeutenden Wettbewerben ausgezeichnet – so etwa 2014 beim Leipziger Bachwettbewerb, was seine Karriere entscheidend voranbrachte. Neben einer weit gespannten Konzerttätigkeit hat Georg Kjurdian bereits mehrere Rundfunk-Einspielungen vorgelegt.

Kjurdian eröffnet den Abend mit der Klaviersonate Nr. 1 f-Moll op. 2/1 von Ludwig van Beethoven. Sie ist Joseph Haydn gewidmet, bei dem Beethoven zwischen Ende 1792 und Anfang 1794 Unterricht nahm.
Im Anschluss spielt Kjurdian die 3. (und letzte) Klaviersonate von Frédéric Chopin, von stürmisch vorwärts drängender Leidenschaft ebenso geprägt wie von Wehmut und Weltverlorenheit.

Zum Abschluss erkundet Hisako Kawamura den Kosmos der legendären 24 Préludes op. 28 von Frédéric Chopin. Der größte Teil von ihnen entstand 1838 während eines verregneten Winterurlaubs auf Mallorca, den Chopin mit seiner Geliebten George Sand verbrachte. Dieser Zyklus gilt als Kaleidoskop von Chopins Seelenleben. In ihrer aphoristischen Knappheit sind die Préludes Meisterwerke ersten Ranges.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

 

Lehmbruck Museum: Workshop „Familienpackung – Der verrückte Weihnachtsbaum“

Mit unserer Familienpackung am 17. Dezember, 13.30 Uhr, im Lehmbruck Museum stimmen wir uns so langsam auf die Festtage ein. Unter dem Motto „Der verrückte Weihnachtsbaum“ wird mit Mixed Media experimentiert.

Eine Woche vor Heiligabend geht es auch in unserem Workshop weihnachtlich zu. Zusammen mit Hiltrud Lewe können sich Kinder, Eltern, Großeltern und andere Verwandte kreativ in unserer Werkstatt beschäftigen und mit den unterschiedlichsten Materialien arbeiten. So entsteht vielleicht nicht nur ein „Verrückter Weihnachtsbaum“, sondern auch so manch andere festliche Überraschung.
Der Workshop bietet darüber hinaus auch die Möglichkeit, einen Blick in das Museum und seine aktuelle Ausstellung zu werfen. Jegliche Familienkonstellation ist herzlich willkommen!

Die Kosten betragen 9 € (ermäßigt 5 €) pro Teilnehmer. Anmeldung ab sofort unter: T. 0203 / 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de

 Kunstvermittlung - Foto: Marta Colombo



- Neujahrskonzert im Bezirksrathaus Homberg  
- Führung durch die Sonderausstellung „Das rote Hamborn

Neujahrskonzert im Bezirksrathaus Homberg

Duisburg, 06. Dezember 2017 - In der Bezirksverwaltungsstelle Homberg/Ruhrort/Baerl beginnt das Veranstaltungsjahr 2018 am Sonntag, 7. Januar, um 11 Uhr im Ratssaal des Bezirksrathauses Homberg am Bismackplatz 1 traditionell mit einem Neujahrskonzert. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, in festlicher Atmosphäre mit Musik und guter Laune das neue Jahr zu beginnen. Bereits zum fünften Mal in Folge spielt die Musikvereinigung Duisburg-West Werke aus ihrem umfangreichen Repertoire sowie neue Musikstücke.  
Karten für das Neujahrskonzert kosten sieben Euro, Schüler und Studenten zahlen 3,50 Euro. Die Karten sind ab sofort im Bezirksrathaus Homberg (Zimmer 108) erhältlich oder können telefonisch unter (02066) 21-8749  vorbestellt werden.

 


Kultur- und Stadthistorisches Museum: Führung durch die Sonderausstellung „Das rote Hamborn – Politischer Widerstand in Duisburg 1933 bis 1945” 

Das Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie lädt am kommenden Sonntag, 10. Dezember, um 15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu einem Rundgang  mit Frank Switala durch die Sonderausstellung „Das rote Hamborn“ ein.

 

Duisburg war Zentrum des politischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus.

Geprägt durch Bergbau und Schwerindustrie gab es eine breite und gewerkschaftlich organisierte Arbeiterklasse, aus der heraus sich der Widerstand formierte.  

Aus einer Vielzahl beeindruckender Zeugnisse des Duisburger Widerstands werden ausgewählte Biografien gezeigt. Sie stehen beispielhaft für unterschiedliche Positionen und Formen des Widerstands. Stellvertretend verdeutlichen sie die persönlichen Haltungen, Motive und das Selbstverständnis der Akteure, die bereit waren, selbst unter Lebensgefahr gegen die Ziele des NS-Staates und seinen gewaltsamen Machtapparat zu kämpfen. 

Die Ausstellung konzentriert sich auf den industriellen Norden der Stadt, auf den Stadtbezirk Hamborn. Die Widerstandsarbeit in den benachbarten Stadtgebieten wie Meiderich oder Ruhrort und weiter südlich aus dem „roten Hochfeld“ mit seinen Industrieanlagen am Rhein wird ebenfalls schlaglichtartig vorgestellt.

 

Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen telefonisch unter (0203) 283-2640 oder im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de.

 


- Lehmbruck Museum: Workshop „Offener Samstag – Komische Vögel“ und Kuratorenführung „Rebecca Horn“
- Kostenloser Besuch im Museum Küppersmühle

Duisburg, 06. Dezember 2017 - Unter dem Motto „Komische Vögel“ veranstaltet das Lehmbruck Museum am 9. Dezember, 11 Uhr, wieder einen „Offenen Samstag“. Junge Talente von 6 bis 12 Jahren können malen, basteln und sich zusammen mit Rike Lemm an fantasievollen, tierischen Marionetten versuchen. Die Kosten betragen 10 € (ermäßigt 5 €) pro Teilnehmer. Anmeldung ab sofort unter: T. 0203 / 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de Der „Offene Samstag“ wird veranstaltet aus Mitteln der Stiftung der Gründerfamilie Wilhelm Grilllo.

 


Lehmbruck Museum: Kuratorenführung „Rebecca Horn“
Am Wochenende, den 9. und 10. Dezember, gibt es im Lehmbruck Museum ein „Doppelpack“ von Führungen zu Rebecca Horn: eine Kuratorinnenführung mit Dr. Söke Dinkla (Samstag, 15 Uhr) und eine Sonntagsführung (Sonntag, 11.30 Uhr).   Dabei setzen sich die beiden Führungen sowohl mit ihrer aktuellen Gruppe, den „Hauchkörpern“ auseinander, als auch mit älteren Werken aus früheren Jahren ihrer künstlerischen Tätigkeit.
Die beiden Rundgänge zeigen so nicht nur Kontinuitäten, ihres Schaffens auf, beispielsweise die fortwährende Verwendung maschineller Elemente, sondern auch Weiterentwicklungen, wie die Reduktion ihrer Skulpturen auf eine einfachere Formensprache. Die Kuratorinnenführung bietet darüber hinaus die Gelegenheit, einen tieferen Einblick in das Konzept der Ausstellung zu erhalten.
Für die Teilnahme an eine der beiden Führungen wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.                          

 

Kostenloser Besuch im Museum Küppersmühle

Wie jeden Donnerstag, so auch am kommenden, 07. Dezember, lädt das MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst die Duisburger Bürgerinnen und Bürger ein, das Haus in der Zeit von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr kennen zu lernen. Die Vorlage des Personalausweises an der Kasse berechtigt zum kostenlosen Besuch des Hauses. Dieses Angebot richtet sich ausschließlich an Personen, die in Duisburg wohnen. 


Dr. Söke Dinkla als Vorstand der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum bestätigt

Duisburg, 05. Dezember 2017 - Das Kuratorium der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum hat in seiner Sitzung am 4. Dezember Frau Dr. Söke Dinkla als Vorstand der Stiftung bestätigt. Zum 1. Januar 2014 ist Dr. Dinkla für fünf Jahre als Vorstand der Stiftung und zugleich als künstlerische Leiterin des Lehmbruck Museums berufen worden. Ihre Amtszeit wird nun vom Kuratorium unter Vorsitz von Oberbürgermeister Sören Link mit Wirkung ab 1. Januar 2019 um weitere fünf Jahre verlängert.  
Als jüngsten Erfolg ihrer Amtszeit kann Dr. Dinkla - Foto: Ralf Schultheiß - die gemeinsam mit dem Kuratoriumsvorsitzenden, Oberbürgermeister Sören Link, und dem Kulturdezernenten Thomas Krützberg erzielte Wiederbelebung des Wilhelm-Lehmbruck-Preises verzeichnen. Die Verleihung des Preises an die Künstlerin Rebecca Horn hat weite Beachtung gefunden und großes Interesse beim Publikum hervorgerufen.

Schon in den letzten Jahren hat Dr. Söke Dinkla sowohl mit wegweisenden Solo-Ausstellungen international bedeutender Künstler, darunter Erwin Wurm (2017) und Lynn Hershman-Leeson (2016), als auch mit thematisch anspruchsvollen Ausstellungen, z. B. „Zeichen gegen den Krieg“ (2014), das Lehmbruck Museum wieder in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zurückgeholt. Auf ihre Initiative geht auch die überregional beachtete Reihe „Sculpture 21st“ zurück, bei der die aktuellsten Positionen der dreidimensionalen Kunst präsentiert werden.
Die wesentliche Zielsetzung von Dr. Dinkla, das Lehmbruck Museum in einen Ort für alle, in einen offenen Raum für Kommunikation und für unterschiedlichste Gesellschaftsgruppen zu verwandeln, erfüllt sich in diesen Projekten. 

 



Weihnachten in Lied und Wort

Im Konzert außer der Reihe der Duisburger Philharmoniker geben vier Fagotte und satirische Texte den Ton an

Duisburg, 03. Dezember 2017 - Vier Fagotte, je ein Klavier und Cembalo, dazu Gesang und Rezitation – bei den Duisburger Philharmonikern gibt es Weihnachten in Lied und Wort ganz exquisit besetzt. Das Programm des Konzertes Außer der Reihe am 2. Advent (So. 10. Dezember, 11 und 15 Uhr, Opernfoyer des Theaters Duisburg) reicht von barocken Concerti bis hin zu romantischen Weihnachtsliedern. Und auch satirisch geht es zu: mit der Lesung aus dem Band Haben Sie’s heilig von Stefan Keim.

Das Klangpotential von vier Fagotten (eines auch Kontrafagott) wird zunächst demonstriert mit Antonio Vivaldis F-Dur-Konzert. Der Meister der Violine schrieb immerhin 37 vollendete Werke für Fagottquartett und Streicher. Hier übernimmt das Cembalo die Begleitung, wie auch im Konzert D-Dur Le Phénix des französischen Barockkomponisten Michel Corette.
Im gleichen Arrangement ertönt Johann Sebastian Bachs weltberühmte
Air. Und zum Konzertfinale gibt es gar Die Kunst des Fagotts, Thema und Variationen des Zeitgenossen Ian Holloway.

Die Mezzosopranistin Kimberley Boettger-Soller, seit dieser Spielzeit Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein, singt die Weihnachtslieder des Programms. Das Spektrum reicht von Francesco Durantes barocker Motette Nascere, nascere dive puellule bis hin zum dunkel meditativen Lied Hugo Wolfs Schlafendes Jesuskind.
Das Gedicht stammt von Eduard Mörike, inspiriert von dem gleichnamigen Gemälde Francesco Albanis (1578-1660). Zudem erklingt Robert MacGinseys Spiritual Sweet little Jesus Boy, geschrieben 1934.

Es musizieren Martin Kevenhörster, Katharina Groll, Anselm Janissen und Lazlo Kerekes (Fagott, Kontrafagott) sowie Peter Bartetzky (Klavier und Cembalo). Die Texte liest Wolfram Boelzle.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.


Fagottquartett

 

Lehmbruck Museum: Yoga bei Rebecca Horn
Ausgehend von den zyklischen, meditativen Bewegungen, die die Maschinen in Rebecca Horns Werken verursachen, veranstaltet das Lehmbruck Museum zusammen mit Claudia Creutzburg eine Yoga-Session. Dabei erzeugen die rotierenden Elemente in den Ausstellungsstücken der Künstlerin eine ganz besondere Spannung beim Betrachter.
Werke wie „Aus dem Mittelalter entwurzelt“ oder der „Schildkrötenseufzerbaum“ führen mit ihren Bewegungen  zu einem Zustand der inneren Ruhe. Mit dem bewussten Hineingehen in die Übung, der richtigen Atmung und Haltung, wird nicht nur der Geist vital gehalten, sondern auch Körper und Körperbeherrschung werden trainiert. Für die Yoga-Übungen empfiehlt es sich, eine eigene Yoga-Matte mitzubringen.
Anmeldung unter: kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de oder Tel. 0203 283 2195 Teilnahme: 2€ + Eintritt (9€ / erm. 5€) (Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 15 Personen)

 


Teile der Duisburger Band Aëdon mit YouTube-Reihe 

Duisburg, 01. Dezember 2017 - Teil der Band Aëdon, die als Duisburger Band schon am Euro Rock teilnehmen durfte und auf dem offiziellen "Sounds Like Duisburg" Sampler vertreten sein wird, haben ein kleines Projekt gestartet.

Nach dem Euro-Rock-Abenteuer udn dem Mitwirken im Zuge der 35 Jahre Städtepartnerschaft der Städte Wuhan und Duisburg in Wuhan (vertraten dort die Stadt Duisburg musikalisch und politisch - sollte das Ereignis nicht einfach ins Vergessen geraten. Mit viel Eigeninitiative und Aufwand wurde eine kleine YouTube-Reihe vorbereitet. Die erste Folge wird am Sonntag erscheinen, inkl. englischer Untertitel. Jede Folge wird ca. 10 Minuten lang sein und alle 3 Wochen erscheinen. Insgesamt werden es 4-6 Episoden. Hier der Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=nQtJ_hezx_U

Facebook - https://www.facebook.com/aedonband/
Homepage - https://www.aedon.band/

Instagram - https://www.instagram.com/aedonband/

Youtube - https://www.youtube.com/channel/UCc8ga7HAjQKhlfcBAuYa0yg

Spotify - https://open.spotify.com/artist/6CqcJE85F4fwnW9R01CS4L

 

 

Leihgeber gesucht! Figuren der heiligen Barbara für das Ausstellungsprojekt "Kunst & Kohle"

Duisburg, 01. Dezember 2017 - Am 4. Dezember wird der Gedenktag der heiligen Barbara begangen, die als Schutzheilige der Bergleute gilt. In den ehemaligen Bergbaugebieten wird der Barabaratag noch heute mit Gottesdiensten, Paraden und Festen gefeiert. Das Museum DKM nutzt diesen Feiertag, um sich mit einem Aufruf an Sammler von Barbara-Figuren zu wenden: Unterstützen Sie die von Mai bis September 2018 geplante Ausstellung des Museum DKM mit einer Leihgabe!

 

Im Jahr 2018 endet die Steinkohleförderung in Deutschland. In einem städteübergreifenden Ausstellungsprojekt befassen sich zahlreiche Kunstmuseen im Ruhrgebiet mit der kulturellen Dimension dieses einschneidenden Ereignis. Das Museum DKM beteiligt sich mit einer Gruppenpräsentation, die sich unter dem Titel "Die schwarze Seite" der Lebens- und Arbeitswelt der Bergleute widmet.

 

Zwei Aspekte, die dabei nicht fehlen dürfen, behandelt eine Rauminstallation der in Arnsberg geborene Künstlerin Claudia Terstappen: zum einen die lebensbedrohliche Gefahr, die das Arbeiten unter Tage bedeutete, zum anderen die Hoffnung auf Schutz durch religiösen Glauben. Dargestellt werden sollen diese durch eine Ansammlung von Barbarafiguren, die von den Stirnlampen ausgedienter Grubenhelmen angestrahlt werden. Am Barbaratag war es in den Bergbau- und Steinindustriedörfern der Eifel Sitte, dass Bergmänner und Steinmetze vor ihrem Bilde die Grubenlampen als Weiheleuchten anzündeten.

 

Das Museum DKM freut sich über eine Unterstützung des Ausstellungsvorhabens und Ihre Mithilfe, um die wichtige Bedeutung der heiligen Barbara für die Alltagswelt der Bergleute gerade im Rheinland und am Niederrhein herauszustellen. Gesucht werden frei stehende Barbarafiguren aller Art, groß und klein für diese Ausstellung. Wenn sich also eine Figur in Ihrem Haushalt befindet und Sie diese für 5 Monate entbehren können, melden Sie sich bitte! Die Figuren sind selbstverständlich während der Ausstellung versichert und gehen anschließend an ihre Besitzer zurück.

Claudia Terstappen, Konzeptentwurf für "Die schwarze Seite", Museum DKM, Duisburg

 

Rheinhausen-Halle: Das Rumänische Staatsballett Fantasio tanzt „Die Schneekönigin“  
Romantischer Ballett-Zauber nach dem gleichnamigen Märchen „Die Schneekönigin“ von Hans Christian Andersen ist am Donnerstag, 21. Dezember, um 20 Uhr in der Rheinhausen-Halle auf der Beethovenstraße zu sehen. In überwältigenden Bildern und wunderschönen Kostümen verleihen die jungen Fantasio-Tänzerinnen und Tänzer nach einer neuen Choreografie von Horatiu Chereches dieser zeitlosen Geschichte über die Kraft der Liebe und die Macht des Dämonischen eine neue Lebendigkeit und Faszination. Ein wahrer Augen- und Ohrenschmaus für kleine und große Menschen.  
Wer kennt es nicht, Andersens wunderbares Märchen um den kleinen Kay, dessen Herz die böse Schneekönigin zu Eis gefrieren lässt, und seine treue Freundin Gerda, die sich aufmacht, ihn aus dem von Schneeflocken und Eiskristallen bewachten Palast der bösen Königin zu befreien? Auf ihrem Weg zu Kay muss Gerda viele Abenteuer bestehen, doch sie erfährt auch große Unterstützung: Menschen, Tiere, sogar ein Prinz und eine Prinzessin stehen ihr bei, bis sie die Macht der Schneekönigin brechen kann.  
Einzelkarten können ab sofort in drei Preiskategorien zum Preis von 18 Euro, 24 Euro und 29 Euro bei folgenden Vorverkaufsstellen erworben werden.
Die Tickets sind in folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich:   Bezirksverwaltung Rheinhausen (Bürger-Service), Zi. 113, Tel. (02065) 905-8329/ -8520 Mayerschen Bücherinsel,Friedrich-Alfred-Straße 93, Tel. (02065) 31033 Klatt Reisen & Shop Rumeln, Dorfstraße 62 a, 47239 Duisburg, Tel. (02151) 409992 Körner Lotto, Kronprinzenstraße 11, 47229 Duisburg, Tel. (02065) 47906 Ticket-Eck, Homberger Straße 353, Moers, Tel. (02841) 505048  
Veranstalter: Konzertdirektion Landgraf, Vereinigung für Kunst und Wissenschaft Rheinhausen e. V. und die Bezirksverwaltung Rheinhausen.  

 

Neue Sonderausstellung: Die Götter beschenken – Antike Weihegaben

Duisburg, 30. November 2017 - Die neue Sonderausstellung „Die Götter beschenken – Antike Weihegaben“ ist ab kommenden Sonntag, 3. Dezember, um 11 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen zu sehen. Kulturdezernent Thomas Krützberg eröffnet die Ausstellung, anschließend hält Dr. Dagmar Hänel vom LVR Bonn einen Einführungsvortrag zum Thema „Merkwürdige Gaben und ihre Traditionen“.  
Seit jeher versuchen Menschen, mit ihren Gottheiten in Kontakt zu treten – und sie zu beeinflussen. Gemäß dem Prinzip des „do ut des“ („ich gebe, damit Du gibst“) wurden und werden die Götter beschenkt, entweder um sie für Bitten empfänglich zu machen oder aber um ihnen für empfangenen Segen zu danken.  
Dabei ähneln sich die Wünsche verschiedener Kulturen und Zeiten ebenso wie die Art von Gaben, die man den Göttern zukommen ließ. An vielen Stellen erscheinen die alten Riten auch gar nicht so weit weg von unserem heutigen Alltag. So geht etwa der Brauch, Münzen in Brunnen zu werfen und sich davon etwas Glückbringendes zu erhoffen, auf die alte Vorstellung hier wohnender Naturgeister zurück…  
Die in der Berliner Antikensammlung konzipierte Ausstellung wird durch zahlreiche Exponate aus der Sammlung Köhler-Osbahr ergänzt. Ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Vorträgen, Führungen und Gesprächsrunden zum Thema „Opfern“ rundet die Ausstellung ab. Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist frei, danach beträgt der Eintritt 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Weitere Informationen unter
www.stadtmuseum-duisburg.de.  

Der „Heilige Brunnen“ im Duisburger Stadtwald in Neudorf. Wertvolle Gegenstände wurden häufig an Quellen oder anderen besonderen Orten in der Natur niedergelegt, um die hier wohnenden Geister zu erfreuen. Foto: KSM



Freitagsführung im Museum DKM

Am kommenden Freitag, dem 01. Dezember 2017, ist das Museum DKM von 12 bis 18 Uhr geöffnet und lädt um 16 Uhr zu einer 60-minütigen Führung ein.

 

Derzeit erwarten Besucher des Museum DKM zwei Sonderausstellungen, die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln der Fotografie widmen. Unter dem Titel Blaubeziehung zeigt das Museum DKM eine umfassende Werkschau der Arbeiten des Lichtkünstlers Nikolaus Koliusis seit den frühen achtziger Jahren. Der gelernte Fotograf Koliusis untersucht, wie sich die Wahrnehmung von Raum durch den Einsatz von Folien, wie sie in der Fotografie verwendet werden, beeinflussen und verändern lässt.  

Mit der Ausstellung TiefenZeit präsentiert das Museum DKM auf 300 m² eine Auswahl aus den großformatigen Fotoserien von Tom Fecht. Tom Fecht beschäftigt sich seit 2008 mit der Nachtfotografie, sein kreatives Potential schöpft er u.a. aus planetarischen und meteorologischen Naturphänomenen, darunter Eklipsen, Mondphasen und besondere Schwerkrafteffekte im Wechselspiel der Gezeiten, oft unter extremen Licht- und Wetterbedingungen.  

Auch in der Dauerausstellung sind zeitgenössische Positionen der Fotografie vertreten, darunter die Industrielandschaften von Albert Renger-Patzsch und die Fotoserien industrieller Bauten Bernd und Hilla Bechers. 

Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, die Woche bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen.  

Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0 

Preis: 6 EUR (zzgl. Eintrittspreis)

Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR

Museum DKM, Ausstellungsansicht TiefenZeit. Tom Fecht Foto: Tom Fecht, VG Bildkunst 2017

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Rebecca Horn“
Die Kunstvermittlerin Hiltrud Lewe präsentiert in ihrer öffentlichen Sonntagsführung am 3. Dezember, 11.30 Uhr im Lehmbruck Museum die Werke Rebecca Horns. Der Rundgang gibt einen Einblick in das nunmehr 50-jährige Schaffen der Künstlerin, von älteren Werken bis zu ihrer aktuellen Serie, den „Hauchkörpern“.  
 Mit ihren erstmals ausgestellten, langsam schwingenden „Hauchkörpern“ bekommen die Werke der vielfach ausgezeichneten Künstlerin eine meditative Wirkung, die den Besucher in einen Zustand des Innehaltens versetzen.

Werke, wie der „Schildkrötenseufzerbaum“ oder ihre Filmaufnahmen sorgen dagegen für ein audiovisuelles Erlebnis beim Publikum. Bei der Führung sind Werke aus den unterschiedlichsten Schaffensphasen Rebecca Horns zu sehen, die ihre künstlerische Entwicklung illustrieren.  
Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

Rebecca Horn, Umschlungen in unendlicher Liebe, 2017 © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Dejan Saric

Duisburger Philharmoniker spielen Beethovens „Pastorale“

Die Stimme der Natur: Duisburger Philharmoniker spielen Beethovens „Pastorale“ – britische Pianistin Imogen Cooper spielt Mozart Klavierkonzert und gibt einen Meisterkurs

Duisburg, 27. November 2017 - Immer wieder löste Ludwig van Beethovens 6. Sinfonie Debatten darüber aus, ob sie nun eine direkte Abbildung der Natur sei, eine Wiedergabe der durch sie ausgelösten Gefühle oder völlig autonome Musik. „Mehr Ausdruck der Empfindung als Malerei“ hatte Beethoven, der Naturliebhaber, an den Beginn der Partitur geschrieben. Wie dem auch immer sei: Die Stimme der Natur spricht durch die „Szene am Bach“, ländliche Bauerntänze und ein heftiges Gewitter. So schrieb das als Pastorale berühmt gewordene Werk Musikgeschichte.

Im 4. Philharmonischen Konzert am Mi. 6. und Do. 7. Dezember (jeweils 20 Uhr) in der Philharmonie Mercatorhalle gehen Beethovens Sinfonie die Bläserserenade Es-Dur op. 7 von Richard Strauss sowie Mozarts Klavierkonzert Nr. 25 C-Dur KV 503 voran. Die Duisburger Philharmoniker spielen unter der Leitung von Axel Kober. Solistin ist Imogen Cooper, die dieses Konzert auch schon mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle aufführte. Weltweit genießt die „Grande Dame“ der britischen Pianistenszene für ihr ungemein klares, poetisch reiches Klavierspiel höchstes Ansehen.

2015 etablierte Imogen Cooper eine Stiftung, die junge Pianistinnen und Pianisten an der Schwelle zum Berufsleben unterstützt. In Duisburg, Sitz der Klavierklassen der Folkwang Universität der Künste, wird sie am 8. und 9. Dezember im Kleinen Konzertsaal an der Düsseldorfer Str. 19 einen öffentlich zugänglichen Meisterkurs geben, in dessen Rahmen sie ihre Erfahrungen an eine junge Pianistengeneration weiter gibt (jeweils 10 bis 12 und 17 bis 19 Uhr, Eintritt frei). Der Meisterkurs findet in Verbindung mit der Folkwang Universität der Künste und mit freundlicher Unterstützung der Dr. Josef und Brigitte Pauli Stiftung statt. Das Abschlusskonzert ist am 10. Dezember (11 Uhr) an gleicher Stelle.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

Lehmbruck Museum: Pay what you want – „Rebecca Horn“

 Duisburg, 27. November 2017 - Am Freitag 1. Dezember, gilt wieder „Pay what you want“ im Lehmbruck Museum! Zu diesem Anlass lädt Sybille Kastner um 15 Uhr zu einer Führung ein, die sich ganz auf die Werke Rebecca Horns fokussiert. Mit ihren Werken begeistert Rebecca Horn seit mehreren Jahrzehnten Publikum und Fachwelt gleichermaßen. Die menschliche Existenz als Ausgangspunkt ihrer Kunst ist nicht nur Zentrum, sondern auch Triebkraft ihrer Werke.

Mit großer Experimentierfreude und Neugier greift sie so die verschiedenen Seiten menschlichen Daseins auf und dringt in unsere Gedankenwelt vor. In der Ausstellung „Hauchkörper als Lebenszyklus“ sind nun Skulpturen aus den verschiedensten Phasen ihrer nunmehr 50-jährigen Karriere zu sehen, darunter auch ihre neueste Werkgruppe, die „Hauchkörper“. Die Führung gewährt einen tieferen Einblick in ihr Schaffen.
Teilnahme: Pay What You Want! Jeden ersten Freitag im Monat gilt: Legen Sie Ihren Eintritt selbst fest.  

Rebecca Horn, Schildkrötenseufzerbaum, 1994 © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Frank Vinken

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Rebecca Horn“

Duisburg, 24. November 2017 - Die beiden öffentlichen Sonntagsführungen im Lehmbruck Museum am 26. November, 11.30 und 15.30 Uhr, stehen ganz im Zeichen der neu eröffneten Rebecca Horns. Die Rundgänge geben nicht nur einen Einblick in die aktuelle Serie der „Hauchkörper“, sondern auch in ältere Werke.

 

Mit ihren erstmals ausgestellten, langsam schwingenden „Hauchkörpern“ bekommen die Werke der vielfach ausgezeichneten Künstlerin eine meditative Wirkung, die den Besucher in einen Zustand des Innehaltens versetzen. Werke, wie der „Schildkrötenseufzerbaum“ oder ihre Filmaufnahmen sorgen dagegen für ein audiovisuelles Erlebnis beim Publikum. Bei den Führungen sind Werke aus den unterschiedlichsten Schaffensphasen Rebecca Horns zu sehen, die ihre künstlerische Entwicklung illustrieren.

 

Für die Teilnahme an den Sonntagsführungen wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

 

Rebecca Horn, Tanz in einer Pirouette © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Gunter Lepkowski

 

 

2. Toccata-Konzert der Duisburger Philharmoniker

Die Orgel kann alles: Gunther Rost spielt im 2. Toccata-Konzert der Duisburger Philharmoniker Franz Liszts machtvolle h-moll-Sonate

 

Duisburg, 24. November 2017 - „Die Orgel kann alles“, sagt Gunther Rost (Foto Christophe Sorent).

Und spielt deshalb auch Klaviermusik auf der Königin der Instrumente. Der Würzburger Organist, seit 2001 Professor in Graz, ist nun beim 2. Toccata-Konzert der Duisburger Philharmoniker zu erleben (Sa., 2. Dezember, 16 Uhr, Philharmonie Mercatorhalle).
Im Mittelpunkt des Abends steht ein Monolith: Franz Liszts gewaltige Klaviersonate h-moll. Gespielt auf der wunderbar farbschillernden Eule-Orgel, wird der Solist das Werk in eindrucksvoll neuem Klanggewand präsentieren. Flankiert wird es von Musik Felix Mendelssohn Bartholdys und Marcel Duprés.

 

Liszt komponierte die Sonate 1852/53, ein formsprengendes Werk symphonischer Dimensionen, anknüpfend an den Furor Beethovens. Sie ist gespickt mit spieltechnischen Herausforderungen, enorm komplex und führt an emotionale Abgründe. Das Werk ist so düster wie heroisch aufleuchtend, voll von intimer Leidenschaft und exzessiver Diabolik.

 

Zuvor erklingt Mendelssohns Orgelsonate D-Dur op 65/5, Teil eines Konvoluts von sechs Sonaten, veröffentlicht nur ein Jahr nach Liszts wuchtigem Werk. Bei Mendelssohn herrscht indes ein exquisiter, zartfühlender romantischer Tonfall vor. Die Sonatensätze wirken wie kleine Charakterstücke, komponiert jedoch im Geist des großen Johann Sebastian Bach.
Die Besinnung auf den barocken Übervater gilt auch für Marcel Dupré, dessen Präludium und Fuge g-moll op 7/3 den spätromantischen Schlusspunkt des Konzerts setzt. Das figurative, quirlige Präludium gleicht einem Perpetuum mobile, die Fuge ist nicht minder lebhaft, hoch virtuos und glanzvoll erhaben.

 

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

Lehmbruck Museum: Modernisierungsarbeiten in der großen Glashalle

 Duisburg, 22. November 2017 - Wegen Modernisierungsarbeiten ist die große Glashalle des Lehmbruck Museums für Besucherinnen und Besucher ab dem 28. November nicht mehr zugänglich. In den kommenden Monaten werden die umfangreichen  Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Lehmbruck Museum fortgesetzt: Die große Glashalle erhält eine komplett neue Beleuchtung. Die energetische Sanierung durch Umrüstung auf LED-Technik wird von der Bundesregierung gefördert.

Bis zur Eröffnung der Ausstellung „Rebecca Horn. Hauchkörper als Lebenszyklus“ am kommenden Freitag können Besucherinnen und Besucher die Werke Wilhelm Lehmbrucks im Lehmbruck-Flügel und die Neupräsentation im Erweiterungsbau bei reduziertem Eintritt (5,- €) besichtigen.   
     

Blick auf die Glashalle des Lehmbruck Museums, Foto: Dejan Saric


Lehmbruck Museum:  Performance und Gespräch zur Ausstellung „Hauchkörper als Lebenszyklus“
Am Samstag, 25. November, um 15 Uhr wird der Musiker André Baum die Werke Rebecca Horns musikalisch neu interpretieren.  Im Anschluss daran spricht Dr. Söke Dinkla, Direktorin des Lehmbruck Museums und Kuratorin  der Ausstellung „Hauchkörper als Lebenszyklus“, mit Autor Peter Stephan Jungk über die Künstlerin. In seiner Performance wird André Baum das Publikum in neue Klangwelten entführen.
Mit seinen Synthesizern wird er einen neuen Rahmen für die „Hauchkörper“ Rebecca Horns schaffen. Beim darauffolgenden Gespräch unterhalten sich Dr. Söke Dinkla und Peter Stephan Jungk über die  poetische Maschinenwelt von Rebecca Horns Werken. André Baum arbeitet als Sänger, Songwriter und Multimediakünstler. Die Musik des gebürtigen New Yorkers zeichnet sich durch minimalistische Klänge und gefühlvolle  Rhythmik aus.
Peter Stephan Jungk ist als Schriftsteller, Drehbuchautor, Übersetzer und Regisseur tätig. Darüber hinaus arbeitete er als Regieassistent Peter Handkes und war Gastprofessor für Literatur in Washington und Salzburg.
Die Veranstaltung bildet den Auftakt des Rahmenprogramms zur Ausstellung Rebecca Horns. Wer nicht die Gelegenheit hatte, an der Verleihung des Wilhelm-Lehmbruck-Preises an Rebecca Horn und an der Eröffnung ihrer Ausstellung „Hauchkörper als Lebenszyklus“ teilzunehmen, kann eine der zahlreichen Veranstaltungen zum Anlass nehmen, die Ausstellung zu besuchen. Zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) wird ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.


3. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker

Duisburg, 19. November 2017 - Trost denen, die da Leid tragen: Im 3. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker ertönt Brahms’ „Deutsches Requiem“ in einer Fassung für zwei Klaviere, Chor und Solisten

„Seit Bachs h-moll-Messe und Beethovens Missa solemnis ist nichts geschrieben worden, was auf diesem Gebiete sich neben Brahms’ deutsches Requiem zu stellen vermag!“. Der da so positiv urteilte, gilt manchen noch heute als Kritikerpapst des 19. Jahrhunderts: Eduard Hanslick. Und in der Tat gelang Johannes Brahms mit dem Deutschen Requiem 1869 endlich der lang erhoffte Durchbruch. Er schrieb das dunkel gefärbte, ernste, trostvolle Werk angesichts des Todes seiner Mutter, angesichts des langen Leidens und Sterbens seines Mentors Robert Schumann. Nun wird es am Totensonntag (26. November, 19 Uhr, Philharmonie Mercatorhalle) im 3. Kammerkonzert der Duisburger Philharmoniker aufgeführt.

Gespielt wird freilich eine Fassung für zwei Klaviere, Chor und Solisten, die das Duo d’Accord (Lucia Huang und Sebastian Euler, Klavier) verantwortet. Brahms selbst hatte für den Hausgebrauch eine Version für Klavier zu vier Händen herausgegeben. Es singen Johanna Winkel (Sopran) und Thomas E. Bauer (Bariton) sowie das hochgelobte Chorwerk Ruhr. Die Leitung hat Florian Helgath.

Brahms vertonte mit dem Requiem nicht die Liturgie der katholischen Totenmesse, sondern stellte Texte des Alten und Neuen Testaments Seite an Seite. Mit seiner Musik wollte er Trost spenden denen, die da leiden. Um Leid und Tod geht es auch in der Motette Warum ist das Leid gegeben den Mühseligen für gemischten Chor a cappella. Sie wird zu Beginn des Konzerts erklingen. Das Werk entstand in Wien 1878, pendelt zwischen der Polyphonie der Alten Musik, Bachs Choralwerken und romantischer Ausdruckskraft.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de

MKM erweitert sein kostenloses Führungsangebot

3x wöchentlich ins Malerei-Universum von Bernd Koberling eintauchen


Duisburg, 17. November 201Vom 22. November 2017 bis zum 28. Januar 2018 bietet das Museum Küppersmühle jeden Mittwoch, Freitag und Samstag zusätzliche öffentliche Führungen durch die Ausstellung von BERND KOBERLING an. Die beliebten Sonntags-Führungen durch die Sammlung und die Ausstellung laufen ebenfalls weiter.
Die Führungen sind frei, es ist lediglich der Eintritt zu entrichten. Gestern Abend wurde die große Koberling-Retrospektive u.a. durch Markus Lüpertz eröffnet und ist nun bis zum 28. Januar 2018 für Besucher geöffnet.

Die Führungstermine im Einzelnen:
22.11.17-28.01.18 mittwochs: 17 Uhr / Ausstellung Bernd Koberling
freitags: 17 Uhr / Ausstellung Bernd Koberling
samstags: 15 Uhr / Ausstellung Bernd Koberling
sonntags: 15 Uhr / Sammlung + Ausstellung Bernd Koberling

Weitere Veranstaltungstermine: 14.01.18, 11 Uhr: Berlin 1965: Die Neuerfindung der Malerei Künstlergespräch und Ausstellungsrundgang mit den Künstlern Bernd Koberling und Markus Lüpertz sowie Christian Malycha (Kurator) und Walter Smerling (Direktor MKM) 24.01.18, 17 Uhr: Kunst und Genuss-Führung mit anschließendem Imbiss im Küppersmühle Restaurant.
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Kreativquartier Ruhrort: autorschafft - Workshop reloaded:
Attraktive Interviews geben – Heide Rasche (WDR)

Egal ob im lokalen Fernsehen oder für Radiosendungen, bei der Präsentation von Veranstaltungen oder Projekten ist es wichtig, einen guten Eindruck zu machen.
Medienprofi Heide Rasche kennt die Kamera und das Mikrofon von beiden Seiten. Als Moderatorin und Redakteurin hat sie täglich damit zu tun, Themen in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Welche grundlegenden Bedingungen dabei zu beachten sind, damit der Studiobesucher oder Interviewpartner nicht nur einmal, sondern immer wieder gerne angefragt wird, vermittelt sie in dem zweitägigen Workshop für Künstler, Autoren und Veranstalter und solche, die es werden wollen.

Dabei soll es nicht darum gehen, möglichst elegant Fragen nicht zu beantworten, sondern Ziel ist es, zu zeigen, wie wichtig es ist, dass Gesprächspartner möglichst authentisch rüber kommen müssen, um glaubwürdig zu sein. Im Training geht es aber auch darum, Antworten möglichst kurz und prägnant zu formulieren.

Zweitägiger Workshop am Samstag, 25.11. und Sonntag, 26.11.2017, jeweils 10 – 15 Uhr
MitRaum, Hanielstr. 3, Duisburg-Ruhrort
Teilnahmegebühr: 49,00€ inklusive Getränke und Gebäck

Anmeldung:
http://kreativquartier-ruhrort.de/images/Workshopanmeldung_25.-26.11.2017.pdf
Künstler und Kulturschaffende fragen bitte nach alternativen Finanzierungsmöglichkeiten unter info@kreativquartier-ruhrort.de

 

Lehmbruck Museum: Kunst & Kaffee: „Maschinen, Material und Geometrie“

Duisburg, 16. Am Dienstag, 21. November, 15 Uhr, steht „Kunst und Kaffee“ ganz im Zeichen der sechziger und siebziger Jahre und Maschinen, Material und Geometrie in der Kunst. 

Kustos Dr. Michael Krajewski begleitet die Besucher auf einem spannenden Rundgang durch die Highlights der Sammlung aus den sechziger und siebziger Jahren. Während der Führung werden Kunstwerke der Minimal Art – von Donald Judd, Sol Lewitt und Frank Stella – sowie der Kinetischen Kunst von Jean Tingeluy in den Fokus gerückt. Im Anschluss kann bei Kaffee und Kuchen gemeinsam über das Gesehene gesprochen und diskutiert werden.

 

Am jeweils dritten Dienstag im Monat bietet das Lehmbruck Museum eine öffentliche Führung in der Reihe „Kunst & Kaffee“ an. 

Die Kosten betragen für jeden Teilnehmer 12 € inklusive Kaffee und Kuchen.

Anmeldung erbeten unter Tel. 0203 283-7018 oder E-Mail: joerg.mascherrek@lehmbruckmuseum.de.

Frank Stella, „Dawidgrodek II“, 1971 © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Dejan Saric

 

Lehmbruck Museum: Konzert „Die Geschichte vom Soldaten“
Die Kammermusiker des WDR Funkhausorchesters präsentieren am Sonntag, 26. November 2017, 11 Uhr, Igor Stravinskys „Die Geschichte vom Soldaten“ im Lehmbruck Museum. Die Parabel erzählt von der Tragik eines einfachen Mannes, der seine Geige an den Teufel verkauft, unermesslich reich, aber nie wieder glücklich wird. Mit der „Geschichte vom Soldaten“ entwickelte Stravinsky eine neue Form des Musiktheaters, das sich vom früheren Bombast abhebt und eine „Ästhetik der Einfachheit“ etabliert.
Ursprünglich 1917 geschrieben, wurde das Stück aufgrund der Kriegsereignisse erstmals 1918 aufgeführt. Die sieben Musiker des WDR Funkhausorchesters werden in ihrer Aufführung von Sprecher Lutz Göhnermeier begleitet, der den Text des Stückes widergibt.
Unter info@lehmbruckmuseum.de können Tickets online oder telefonisch unter 0203 283-2195. Eintritt: 9 EUR (ermäßigt 5 EUR) reserviert  werden.

Musiker des WDR Funkhausorchesters, Foto: Künstler

 

 

- Bezirksverwaltung Rheinhausen: Ausstellung von Maryna Sheferi
- US-Band Bombadil spielt in Schimmi‘s Kneipe ZUM ANKER

Bezirksverwaltung Rheinhausen: Ausstellung von Maryna Sheferi
Duisburg, 15. November 2017 - Unter dem Motto „Leichtigkeit und Luftigkeit“ stellt die Künstlerin Maryna Shefer ab sofort bis zum 13. Dezember in der Rathaus-Galerie (2. Etage) der Bezirksverwaltung Rheinhausen am Körnerplatz 1 ihre in Öl gemalten Werke aus. Die Werke können montags bis mittwochs in der Zeit von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 14 Uhr besichtigt werden.   Die in der Süd-Ukraine geborene und aufgewachsene Künstlerin bevorzugt die figurative Malerei.

Den Impuls für die Arbeit in dieser Richtung geben ihr die Gegenstände und Geschichten, denn sie können die Antworten auf die Fragen geben, die mehrere Generationen der Künstler beschäftigen und diese Antworten können mehr erzählen, als man annimmt und erwartet.  

Eine Auswahl ihrer beeindruckenden Bilder ist außerdem unter folgendem Link abrufbar: http://marrmar.wixsite.com/kuenstler/landschaften

 

 

US-Band Bombadil spielt in Schimmi‘s Kneipe ZUM ANKER
Das US - Folk - Trio BOMBADIL aus North-Carolina macht bei ihrer ersten Europatour Station im Kreativquartier Ruhrort in Schimmi‘s Kneipe ZUM ANKER.

 

Im Gepäck haben sie ihre aktuelle CD „Fences“, ihr inzwischen sechstes Album. Es beschreibt die musikalische Reise, die die Band seit ihrer Neuformierung vor zwei Jahren unternommen hat.

 

Die Band besteht aus: Bassist Daniel Michalak,  Schlagzeuger James Phillips und Gitarrist Stacy Harden und ist in North Carolina beheimatet. Mit dreistimmigen Gesangsarrangements und ungewöhnlichen Instrumentierungen präsentieren sie tiefgründige Texte und eingängige Melodien.
Werden beim Hören der Lieder Erinnerungen an Cat Stevens oder Simon and Garfunkel präsent, sind doch ihre Songs großartiger, lyrischer Folk, eigenständige, moderne Musik, die direkt in die Seele geht. So verspricht das Konzert ein herzwärmendes Erlebnis an einem Novemberabend im quirligen Quartier an Rhein und Ruhr zu werden. 

Bombadil

Zum Anker, König-Friedrich-Wilhelm-Str. 18, Duisburg-Ruhrort

Freitag, 24. November 2017, 20 Uhr

Eintritt frei (Hutkonzert)


- Lehmbruck Museum: Workshop „Offener Samstag“
- Öffentliche Sonntagsführung „Kopf und Porträt in der Bildhauerei“  

Lehmbruck Museum: Workshop „Offener Samstag“
Duisburg, 15. November 2017 - Unter dem Motto „Farbensturm und Klangrausch“ beginnt am 25. November, 11 Uhr, die Reihe der Offenen Samstage am Lehmbruck Museum. Zusammen mit Hiltrud Lewe können Kinder von 6 bis 12 Jahren farbige, rhythmische Bilder drucken und ihrer künstlerischen Ader freien Lauf lassen.

Die Kosten betragen 10 € (ermäßigt 5 €) pro Teilnehmer. Anmeldung ab sofort unter: T. 0203 / 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de

Der „Offene Samstag“ wird veranstaltet aus Mitteln der Stiftung der Gründerfamilie Wilhelm Grilllo.

Hier die weiteren Termine für unsere „Offenen Samstage“:

2. Dezember 2017: Unbekannte Flugobjekte - Objekte aus Draht und Gips

9. Dezember 2017: Komische Vögel – Wir bauen tierische Marionetten

16. Dezember 2017: Es werde Licht! – Wir entwerfen eine Lichtskulptur

23. Dezember 2017: Last Minute – Weihnachtsgeschenke in letzter Minute

13. Januar 2018: Drahtige Objekte – Objekte aus Metall

27. Januar 2018: Magisches Allerlei – Wir bauen Zauberzubehör

10. Februar 2018: Schattenspielplatz – Stabfiguren und Schattentheater

24. Februar 2018: Gehauchte Körper – Kunstwerke aus Draht, Holz und Federn

10. März 2018: Es war einmal – Eine Wand aus Erinnerungen

24. März 2018: Einfach und Schauderhaft – Gruseliges aus Pappmaché

 Kind beim Basteln, Foto: M. Colombo

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Kopf und Porträt in der Bildhauerei“  

Die öffentliche Sonntagsführung im Lehmbruck Museum mit Friederike Winkler-Rufenach am 19. November, 11.30 Uhr, befasst sich mit Kopf und Porträt in der Bildhauerei. So richtet sich der Blick dieses Rundgangs unter anderem auf Dalis „ Dante“ und Magrittes „Zukunft der Denkmäler“, in dem er Napoleons Totenmaske himmelblau bemalte. Die Führung beschäftigt sich mit Unterschieden, Gemeinsamkeiten und Besonderheiten in den skulpturalen Darstellungsformen des Kopfes. Erfahrbar wird dies durch die diversen Kopf- und Porträtbüsten der Ausstellung.  

Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.


Salvador Dali, Kopf Dante, 1964, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Britta Lauer

 

- Lehmbruck Museum: Öffentliche Führung in deutscher Gebärdensprache
- Museum DKM: Künstlergespräch mit Tom Fecht und Prof. Hubertus von Amelunxen

Lehmbruck Museum: Öffentliche Führung in deutscher Gebärdensprache
Duisburg, 13. November 2017 - Am Samstag, 18. November, 15 Uhr, bietet Rainer Miebach eine öffentliche Führung in Deutscher Gebärdensprache (DGS) durch das Lehmbruck Museum an. Die Führung wird sich mit Leben und Werk Wilhelm Lehmbrucks auseinandersetzen und sich auf die Schlüsselwerke des einflussreichen Duisburger Künstlers konzentrieren. Sie  gibt so einen Einblick in dessen künstlerisches Vermächtnis. 

 An Werken wie „Die Kniende“ oder „Der Gestürzte“ lassen sich sowohl historisches Umfeld des Künstlers, als auch Stil Lehmbrucks illustrieren. Der Rundgang führt zudem an einigen seiner Malereien vorbei, die das Werk Lehmbrucks bereichern. Für die Teilnahme an der öffentlichen Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

Rainer Miebach während einer Führung in Gebärdensprache, 2017, Foto Museum




Museum DKM:
Künstlergespräch mit Tom Fecht und Prof. Hubertus von Amelunxen     
 Am Samstag, den 18. November, trifft Tom Fecht zum Gespräch im Museum DKM auf Prof. Hubertus von Amelunxen, Kunstwissenschaftler mit Schwerpunkt Geschichte und Theorie der Fotografie. Inmitten der beeindruckenden Arbeiten Fechts können Besucher dem Austausch der beiden über die ausgestellten Werke und den weltanschaulichen Hintergrund, auf dem Fechts Arbeit basiert, folgen.

Prof. Hubertus von Amelunxen ist Präsident der European Graduate School und Inhaber des Walter Benjamin Lehrstuhls mit Schwerpunkt Philosophie der Fotografie.  
In der Ausstellung TiefenZeit werden exemplarische Beispiele aus den Werkserien Eclipse, Electric Cinema, Incertitude und Gravitational Fields und thematisch verwandte Still-Leben bzw. Portraitstudien gezeigt. Fecht beschäftigt sich seit 2008 mit der Nachtfotografie, sein kreatives Potential schöpft er u.a. aus planetarischen und metereologischen Naturphänomenen, darunter Eklipsen, Mondphasen und besondere Schwerkrafteffekte im Wechselspiel der Gezeiten, oft unter extremen Licht- und Wetterbedingungen.  
Seit dem 05. Mai präsentiert das Museum DKM auf 300 m² (vier Ausstellungsräume) eine Auswahl aus den großformatigen Fotoserien von Tom Fecht (*1952). Die bis zum 03. Dezember 2017 geplante Präsentation wurde um einen Monat, bis Sonntag, den 07. Januar 2018, verlängert.    


Autoportrait Tom Fecht Brittany France 2015

- HÖRTHEATER: "Die Zecke!"
- Preisträger der Duisburger Filmwoche ausgezeichnet

HÖRTHEATER: "Die Zecke!"
Duisburg, 13. November 2017 - Jeden dritten Sonntag im Monat präsentiert der Deutschlandfunk Kultur aus Berlin im Ruhrorter Lokal Harmonie das HÖRTHEATER mit neuen Produktionen aus der Radiokunst-Redaktion.
Diesmal:
Die Zecke - Hörspiel von Andra Joeckle

Ragna, eine Malerin, wird von einer Zecke gestochen, als sie versucht, ihren Bildern neuen Schwung zu geben, indem sie ›plein air‹ malt. Sie spürt eine körperliche Veränderung. Hat sie sich mit der ›modernen Syphilis‹ infiziert? Eine Periode des Bangens und der Recherchen in der Insektenwelt beginnt. Die kuriosen Erlebnisse mit der Zecke versprechen, Ragna aus ihrer Schaffenskrise herauszuholen. Eine erfreuliche Sache!
Andra Joeckle, in Freiburg geboren, lebt als Autorin und Übersetzerin in Berlin, schreibt Features und Hörspiele. Für ›Krakau mit Händen und Füßen‹ (DKultur 2009) erhielt sie den deutsch-polnischen Journalistenpreis 2010. Deutschlandradio Kultur produzierte von ihr mehrere Features sowie das Hörspiel ›Das Tangotier oder Reibung erzeugt Wärme‹ (DKultur 2014).

HÖRTHEATER von Deutschlandfunk Kultur im Lokal Harmonie, Harmoniestraße 41, 47119 Duisburg. Eintritt frei.
Regie: Heike Tauch Regie-Assistenz: Anke Beims Ton/Technik: Alexander Brennecke/Gunda Herke Redaktion: Stefanie Hoster Komposition: Philippe Gordiani Produktion: DKultur 2017 Ursendung: 13. September 2017
Ragna/Zecke Katharina Marie Schubert (Foto), Doris/Wanze Alina Stiegler, Rainer/Kakerlake Holger Stockhaus, Helge/Bakterium Oliver Urbanski, Arzt Steffen C. Jürgens.

 

Preisträger der Duisburger Filmwoche ausgezeichnet
Zum Abschluss der 41. Duisburger Filmwoche wurden am Wochenende fünf Auszeichnungen im Gesamtwert von 23.000 Euro vergeben. Der mit 6.000 Euro dotierte ARTE-Dokumentarfilmpreis ging an "Atelier de Conversation" von Bernhard Braunstein. Der Streifen zeigt das Sprachlabor des Centre Pompidou in Paris, wo syrische Geflüchtete, britische Banker, chinesische Studentinnen und türkische Richter gemeinsam französisch lernen.
Flavio Marchettis Film "Tiere und andere Menschen", der Einblicke in das Wiener Tierschutzhaus gibt, erhielt den 3sat-Dokumentarfilmpreis für den besten deutschsprachigen Beitrag und 6.000 Euro. Mit 5.000 Euro dotiert ist der Förderpreis der Stadt Duisburg, der an Max Sänger für sein Porträt "Spineless Kingdom" über einen britischen Entomologen verliehen wurde.

Die "Carte Blanche", der Nachwuchspreis des Landes NRW, und 5.000 Euro gewannen Kristina Schranz und Caroline Spreitzenbart, die das Leben in der österreichischen Gemeinde "Spielfeld" (so auch der Filmtitel) an der Grenze zu Slowenien porträtieren, das durch die Folgen der Flüchtlingskrise geprägt ist.

Die "Große Klappe" und 5.000 Euro Preisgeld des jungen Festivals "doxs! Dokumentarfilme für Kinder und Jugendliche" erhielt der Berliner Filmemacher Florian Baron für seinem Beitrag "Joe Boots", in dem er die Geschichte eines jungen Kriegsveteranen erzählt. Infos:
www.duisburger-filmwoche.de (idr).


Türkische Klänge und ein Künstlergespräch zu Ehren des Pianisten und Bürgerrechtlers Fazil Say

Musikpreis der Stadt Duisburg 2017  für Fazil Say

Duisburg, 10. November 2017 - Der Pianist Fazil Say wird den Musikpreis der Stadt Duisburg 2017 am 19. November aus den Händen von Oberbürgermeister Sören Link erhalten. Eine Fachjury hatte dem Musiker die mit 10.000 Euro dotierte und von der Köhler-Osbahr-Stiftung zur Verfügung gestellte Auszeichnung für seine herausragenden künstlerischen Leistungen und sein bürgerrechtliches Engagement zugesprochen. Die Preisverleihung findet um 11 Uhr im Großen Saal des Theaters Duisburg statt. 

Den musikalischen Rahmen des Festaktes bilden zwei Kompositionen Fazil Says sowie ein Werk des österreichischen Barockmeisters Johann Joseph Fux, Turcaria für 2 Violinen, Basso continuo und Schlagwerk. Fux, in Diensten des Habsburger Hofes, wollte mit seiner Musik die Belagerung Wiens durch die Türken (1683) illustrieren. Von Say erklingt das berühmt gewordene Stück Black Earth für Klavier (1997), das er selbst aufführen wird. Der Musiker mischt darin Jazz und den romantischen Klaviersatz mit der Imitation des Saz-Klanges (türkische Laute). Dazu tanzt Hayato Yamaguchi von der Tanzmoto Dance Company in der Choreographie Royston Maldooms. 

Ein Ensemble der Duisburger Philharmoniker interpretiert zudem die ersten zwei Sätze aus Says Violinkonzert 1001 Nights in the Harem, in der Fassung für Violine, Klavier und türkisches Schlagwerk. Im Mittelpunkt des Festakts steht ein Gespräch Says mit dem Musikjournalisten Holger Noltze.

 

Es musizieren Önder Baloglu und Bianca Adamek (Violine), Anja Schröder (Cello), Cagdas Özkan (Cembalo/Klavier) sowie Max Klaas (Percussion). Das türkische Schlagwerk besteht aus Kudüm (Kleine Trommel), Bendir (eine Art Tamburin) und Darbuka (Bechertrommel). Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen 

 

 

Preisträger der Duisburger Filmwoche ausgezeichnet
Zum Abschluss der 41. Duisburger Filmwoche wurden am Wochenende fünf Auszeichnungen im Gesamtwert von 23.000 Euro vergeben. Der mit 6.000 Euro dotierte ARTE-Dokumentarfilmpreis ging an "Atelier de Conversation" von Bernhard Braunstein. Der Streifen zeigt das Sprachlabor des Centre Pompidou in Paris, wo syrische Geflüchtete, britische Banker, chinesische Studentinnen und türkische Richter gemeinsam französisch lernen.
Flavio Marchettis Film "Tiere und andere Menschen", der Einblicke in das Wiener Tierschutzhaus gibt, erhielt den 3sat-Dokumentarfilmpreis für den besten deutschsprachigen Beitrag und 6.000 Euro. Mit 5.000 Euro dotiert ist der Förderpreis der Stadt Duisburg, der an Max Sänger für sein Porträt "Spineless Kingdom" über einen britischen Entomologen verliehen wurde.

Die "Carte Blanche", der Nachwuchspreis des Landes NRW, und 5.000 Euro gewannen Kristina Schranz und Caroline Spreitzenbart, die das Leben in der österreichischen Gemeinde "Spielfeld" (so auch der Filmtitel) an der Grenze zu Slowenien porträtieren, das durch die Folgen der Flüchtlingskrise geprägt ist.

Die "Große Klappe" und 5.000 Euro Preisgeld des jungen Festivals "doxs! Dokumentarfilme für Kinder und Jugendliche" erhielt der Berliner Filmemacher Florian Baron für seinem Beitrag "Joe Boots", in dem er die Geschichte eines jungen Kriegsveteranen erzählt. Infos:
www.duisburger-filmwoche.de (idr).

 

 

- Staatliches Sinfonieorchester Kaliningrad gastiert im Röttgersbach
- Lehmbruck Lectures - „Lehmbrucks Zürcher Umfeld“
 

Sonntag, den 26. November, ab 16 Uhr im Kirchengebäude von St. Barbara an der Fahrner-Ecke Ziegelhorstrasse

 
Duisburg, 10. November 2017 - Ein abwechslungsreiches Kulturprogramm wird es bis zum Jahresende in der Katholischen Projektgemeinde St. Barbara im Norden von Duisburg geben. Mit Hilfe von Thyssen Steel, der Volksbank Rhein-Ruhr, der Sparkasse Duisburg und der Wohnungsbaugenossenschaft Hamborn eG ist gelungen, dass Staatliche Sinfonieorchester Kaliningrad für einen Auftritt im Kirchengebäude von St. Barbara an der Fahrner-Ecke Ziegelhorstrasse zu gewinnen. Die Schirmherrschaft für diese Veranstaltung hat der Röttgerbacher SPD- Landtagsabgeordneten Frank Börner übernommen.  


Am Sonntag, den 26. November, ab 16 Uhr, wird nicht nur klassische Musik von  Mendelssohn, Tschaikowski und anderen Komponisten durch das Orchester zelebriert, das aus der russischen Exklave Kaliningrad, dem ehemaligen Königsberg, anreist und seit Jahren von dem gebürtigen Ukrainer Arkardi Feldmann geleitet wird. Auch ein bunter Strauß aus französischen Chansons sowie bekannten Liedern von ABBA und den Beatles soll das Publikum erfreuen und begeistern.   Karten zum Preis von 13 Euro sind ab sofort im Vorverkauf am Sonntag nach der Messe in St. Barbara oder über die E-Mail – Adresse: tickets@rettet-st-barbara.de. erhältlich. Die vorbestellten Karten liegen an der Tageskasse, die ab 15 Uhr geöffnet ist, bereit. 

 



Lehmbruck Museum: Lehmbruck Lectures - „Lehmbrucks Zürcher Umfeld“

Mit dem Thema „Lehmbrucks Zürcher Umfeld“ wird am Donnerstag, 16. November, 18 Uhr, im Lehmbruck Museum die Reihe der „Lehmbruck Lectures“ fortgesetzt.

 

Dr. Angelika Affentranger-Kirchrath aus Zürich ist eine Großnichte von Wilhelm Lehmbruck und als Ausstellungskuratorin mit dem Schwerpunkt „Klassische Moderne“ tätig. Sie stellt in ihrem Vortrag das intellektuelle und persönliche Umfeld des Bildhauers in Zürich vor und lässt mit Bildbeispielen und Dokumenten die damalige Zeit lebendig werden.
Ein Fokus wird zudem auf den Fragen liegen, welches Zürich Lehmbruck 1916 antraf und wo er zu dieser Zeit selbst als Künstler und Mensch stand. Der Vortrag richtet das Augenmerk zudem auf die Hauptwerke Lehmbrucks aus der Zürcher Zeit und ordnet sie in einen Kontext zu anderen künstlerischen Strömungen ein.

 

Die Lehmbruck Lectures sind regelmäßige Vortragsreihen zu verschiedenen Themen im Zusammenhang zu Wilhelm Lehmbruck. Im Dezember findet eine weitere Lehmbruck Lecture statt. Am 14. Dezember hält Kustodin Dr. Marion Bornscheuer einen Vortrag zu Lehmbrucks Rodin-Rezeption in Zürich. Eintritt: 5 EUR

Lehmbruck vor dem Zürcher Atelier, 1917/18, Fotograf: unbekannt

 

 

3. Philharmonische Konzert in der Mercatorhalle

„Hexenspuk und Pusztafeuer“: Claire-Marie Le Guay und die Dirigentin Joana Mallwitz gestalten das 3. Philharmonische Konzert in der Mercatorhalle

Duisburg, 08. November 2017 - „Ich bin stolz auf die Ehre, die Sie mir mit der Widmung dieses herrlichen Kunstwerkes erwiesen haben, das hinreißend in jeder Hinsicht ist“, schrieb der Pianist und Dirigent Hans von Bülow an Peter Tschaikowsky, nachdem die Post ihm die Partitur des 1. Klavierkonzerts b-Moll op. 23 gebracht hatte.
Mit der Uraufführung am 25. Oktober 1875 in der Boston Music Hall, bei der Hans von Bülow selbst den Klavierpart übernahm, trat das Werk einen weltweiten Siegeszug an, der es zum meist eingespielten Klavierkonzert überhaupt machte. Energiegeladen donnern Klavier und Orchester dem Hörer gleich zu Beginn entgegen. Gleichwohl sind es der orchestrale Glanz und die schwelgerisch ausgreifenden Melodien, die den unsterblichen Ruhm des Werks begründen.

Im 3. Philharmonischen Konzert am Mi. 15. und Do. 16. November (jeweils 20 Uhr) nimmt die Französin Claire-Marie Le Guay in der Philharmonie Mercatorhalle am Konzertflügel Platz, um sich den Herausforderungen des hoch virtuosen Stücks zu stellen. Ihre Partnerin am Dirigentenpult der Duisburger Philharmoniker ist Joana Mallwitz, die in der Saison 2018/19 Generalmusikdirektorin in Nürnberg werden soll. Derzeit ist sie noch am Theater Erfurt tätig, wo sie 2014 mit 26 Jahren als jüngste Orchesterchefin Deutschlands antrat.

Den Duisburger Philharmonikern stellt die Dirigentin Preziosen aus Osteuropa auf die Pulte. Aus der Tiefe der böhmischen Sagenwelt dringt Antonín Dvořáks Sinfonische Dichtung Die Mittagshexe mit gellendem Triumphgeschrei hervor. Zwei Werke des Ungarn Zoltán Kodály bilden die Klammer des Konzertabends. Zu Beginn erklingen die Tänze aus Galánta, in denen der Komponist musikalische Erinnerungen an seine Kindheit im Donautiefland verarbeitet. Den Schlusspunkt setzt der lügnerische Erzschelm Háry János, dem Kodály 1926 in Budapest ein Singspiel widmete. Die magyarisch scharf gewürzte Orchestersuite aus diesem Werk wurde zum Welterfolg.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

Besucherrekord in Peking: Chinesisches Publikum fasziniert von Kunst aus Deutschland

Ausstellung „Deutschland 8“ zählt über 650.000 Besucher
Bonn/Peking, 8. November 2017. In nur sechs Wochen hat die Präsentation deutscher Kunst in Peking weit mehr als eine halbe Million Menschen angelockt, begleitet von einem positiven Medienecho in beiden Ländern.

Das ist auch für die kunstbegeisterte Hauptstadt Chinas ein außergewöhnlicher Zuspruch und ein starkes Zeichen für das Gelingen einer länderübergreifenden Public-Private-Partnership.
 Außenminister Sigmar Gabriel und Chinas Kulturminister Luo Shugang hatten die Ausstellung am 17. September im kaiserlichen Ahnentempel Taimiao in der Verbotenen Stadt eröffnet, den China erstmals für zeitgenössische Kunst aus dem Westen geöffnet hat.
Insgesamt haben sich sieben Museen in Peking und rund 40 Leihgeber an dem Großprojekt beteiligt, bei dem gut 320 Werke aus sieben Jahrzehnten von 55 Künstlern gezeigt wurden.

 

LVR will 2018 regionale Kulturprojekte mit 4,9 Millionen Euro fördern
Der Kulturausschuss der Landschaftsversammlung Rheinland hat in seiner Sitzung am 8. November für 2018 die Förderung von rheinlandweit 107 kulturellen Projekten mit 4,9 Millionen Euro beschlossen. In der Metrople Ruhr profitieren davon die Städte Duisburg (105.000 Euro), Essen (372.000 Euro), Mülheim an der Ruhr (35.800 Euro) und Oberhausen (160.000 Euro) sowie der Kreis Wesel (75.000 Euro).
In Duisburg wird das Geld für zwei Ausstellungen im Lehmbruck-Museum eingesetzt. Essen kann für sechs Projekte planen, u.a. sind das Sanierungsmaßnahmen an Schloss Borbeck, der Aufbau eines historischen Archivs der Arbeiterwohlfahrt am Niederrhein und die Dokumentation in der Online-Datenbank "Die jüdische Abteilung des Essener Parkfriedhofs – Abbruch und Neubeginn".
Mülheim kann die Mittel für die Bildung und Vermittlung des inklusiven Kunstprojektes "Natur-Licht-Kunst" der Mülheimer Initiative für Klimaschutz e.V. nutzen.
In Oberhausen werden insgesamt drei Projekte gefördert, darunter die wissenschaftliche Aufbereitung des Nachlasses von Rudolf Holtappel in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen.
Der Kreis Wesel erhält die Zuwendungen für die Optimierung der Ausstellung sowie der museumspädagogischen Räume im Otto-Pankok-Museum.
Mit der Regionalen Kulturförderung werden sowohl Projekte der Mitgliedskörperschaften des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) als auch eigene finanziell unterstützt, die die kulturelle Identität des Rheinlandes stärken. Dazu zählen zum Beispiel Maßnahmen des Denkmalschutzes, der Archäologie, der Heimatpflege, der Rheinischen Geschichte und Volkskunde, kulturelle Kooperationen, Veranstaltungen, Bildung und Vermittlung. Die abschließende Entscheidung über die Förderung trifft der Landschaftsausschuss in seiner Sitzung am 13. Dezember 2017. (idr).

Butterwegge & Band

Duisburg, 08. November 2017 - „Wenn einer es schafft, das Lebensgefühl Duisburgs und des Ruhrgebiets in Songs fassen, dann er – Carsten Butterwegge“, sagt Folkert Küpers, gemeinsam mit Jons Heiner im Kreativquartier Ruhrort verantwortlich für die Konzertreihe SPELUNKEN - SPEKTAKEL. 

 

Er ist Poet, Geschichtenerzähler, Kneipenwirt, Philosoph und Mensch. Die Musik ist eine Mischung aus Folkrock, Reggae und der eigens kreierten Musikrichtung „Alko-Pop und Folk vom Fass“.  Das ist Bukowski aus dem Pott. Abgefahren und dreckig, besoffen und verkatert, liebend und solidarisch – halt alles was das Leben so zu bieten hat. 

Am 12. November 2017 ist Butterwegge & Band in Ruhrort mit einem „unplugged“-Konzert um 19:00 Uhr in der Hafenkneipe „Zum Hübi“, Leinpfad, Ecke Horst-Schimanski-Gasse zu erleben. Dabei ist Butterwegge mit absoluten Ausnahmekünstlern der Duisburger Musikszene unterwegs: Konzertpianist Kai Schumacher, der auch schon  mal mit elektronischen Musikexperimenten, präpariertem Klavier oder mit Punkrock von sich reden macht, spielt Akkordeon. Produzent, Komponist, Texter und Arrangeur Alex Schröer ist an der Gitarre zu erleben.

 

Und das alles beim vierten Konzert der Reihe „Spelunken - Spektakel“ im Kreativquartier Ruhrort, die in ihrer ersten Saison gleich für reichlich Aufsehen gesorgt hat und im Jahr 2018 fortgesetzt werden soll. „Ehrliche, handwerklich gut gemachte Musik findet im Hafenquartier ein aufgeschlossenes Publikum – so haben wir uns das gedacht. Und der Plan geht auf“, bestätigt Jons Heiner, der schon das Tempel Folkfestival mit organisiert hat und für Konzerte im Moerser Bollwerk 107 verantwortlich zeichnet.  

 

Spelunken – Spektakel - Butterwegge & Band – unplugged

Sonntag, 12. November 2017, 19 Uhr

Zum Hübi | Duisburg–Ruhrort | Leinpfad, Ecke Horst-Schimanski-Gasse

(Navi: Dammstraße 27). Eintritt frei, der Hut geht rum

 

 „Streif - Eine Stadt und ihre Geschichten“

 Autorenlesung der Kulturzeitschrift „Streif - Eine Stadt und ihre Geschichten“
- Autoren der 4. Ausgabe von STREIF lesen ihre Texte - mit Autor Raniero Spahn
Es gibt eine Dia-Show mit den Bildern aus „Streif“ von Joachim Dudek, Silvia Dierkes, Elisabeth Höller, Britta Lauer, Fee Brandenburg, des verstorbenen Heinrich Strunk, Elsa Lappat, Bashar Farhat und der „Bastelgruppe“.
Ein weiteres Thema der Veranstaltung ist auch 25 Jahre Euro-Rock.
Wann? Mo, 13.09.2017, 20:00 Uhr
Wo? Zentralbibliothek Duisburg, Steinsche Gasse 26

Warum? Um die neue Ausgabe der Kulturzeitschrift „Streif“ gebührend zu würdigen.

Bühne frei für neue Kabarett-Talente: Die Nominierten für „Das Schwarze Schaf“ 2018 stehen fest

Duisburg, 06. November 2017 - Insgesamt 90 Bewerbungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz / Wettbewerb feiert 2018 sein 10. Jubiläum / Jetzt Karten für die Vorrunden und das Finale sichern Duisburg, 6. November 2017. Die Jagd auf „Das Schwarze Schaf“ 2018 geht in die nächste Runde:
Die Nominierten des niederrheinischen Kabarettpreises wurden heute in Duisburg bekanntgegeben. Zwölf Nachwuchskünstler sind dem Gewinn der begehrten Trophäe einen Schritt näher gekommen und können sich Hoffnung auf den Titel „Das Schwarze Schaf“ 2018 machen.

In dieser Wettbewerbsrunde eine ganz besondere Ehre, denn „Das Schwarze Schaf“ feiert 2018 Jubiläum und wird zum 10. Mal verliehen. Die zwölf Nominierten konnten sich gegen insgesamt 90 Mitbewerber aus dem gesamten deutschsprachigen Raum durchsetzen. In den Vorrunden treffen sie nun aufeinander.

Die Nominierten sind: Artem Zolotarov (Mainz), Berhane Berhane (Heidelberg), Bernard Paschke (Bonn), Falk (Berlin), Gregor Pallast (Bonn), Ibo Profen (Saarbrücken), Konstantin Korovin (Stuttgart), Mike & Aydin (Köln), Nektarios Vlachopoulos (Heidelberg), Paul Weigl (Berlin), Rudi Schöller (Salzburg), Salim Samatou (Köln).
Ab dem 13. März 2018 treten jeweils sechs Nominierte an acht Abenden (zwei Abende pro Stadt) in den Vorrundenstädten Wesel, Krefeld, Emmerich und Moers gegeneinander an und präsentieren dem Publikum jeweils 15-minütige Ausschnitte aus ihren aktuellen Programmen.
Ulrike Sommer, Geschäftsführerin der RuhrFutur gGmbH, ist von den Nominierten begeistert: „2018 feiert ‚Das Schwarze Schaf’ sein 10. Jubiläum, deshalb ist dies ein ganz besonderes Jahr für den Wettbewerb. Umso mehr freue ich mich, dass unsere Nominierten großes Potenzial für die deutschsprachige Kabarettszene mitbringen und sich das Publikum auch in dieser Wettbewerbsrunde wieder auf Kabarett auf höchstem Niveau freuen darf.“

In den Vorrunden gilt es mit Witz und scharfer Zunge das Vorrundenpublikum zu überzeugen, denn einzig die Zuschauer bestimmen darüber, welche fünf Kandidaten den Einzug ins große Finale am 5. Mai 2018 im Theater am Marientor in Duisburg schaffen. Beim Finalabend in Duisburg entscheidet dann eine prominent besetzte Jury um Schauspielerin und Stand-Up Comedian Mirja Boes über den oder die Gewinner der begehrten Auszeichnung.
„Die Kabarettszene im deutschsprachigen Raum ist so bunt und vielfältig. Mit dem ‚Schwarzen Schaf’ bekommen wir die Chance, spannendes politisches Kabarett zu erleben und geben jungen Talenten gleichzeitig die Möglichkeit, die große Bühne zu erobern“, so Mirja Boes.


Ein Projekt von gefördert durch in Kooperation mit Karten für Vorrunden und Finale sind im Ticket-Vorverkauf erhältlich. Die Karten für die Vorrunden kosten 12 Euro, ggf. zzgl. VVK-Gebühren (Schüler und Studenten: 7 Euro), die Kartenpreise für das Finale liegen je nach Kategorie bei 29, 27, 24 Euro zzgl. VVKGebühren (Schüler und Studenten: 50% Ermäßigung). Alle Informationen zu den Vorverkaufsstellen unter www.dasschwarzeschaf.com.

Der Wettbewerb Hanns Dieter Hüsch, der Gründer des Wettbewerbs, bezeichnete sich selbst als das „Schwarze Schaf vom Niederrhein“. Mit seinem scharfen und oft nachdenklichen Humor beeinflusste er Generationen von Kabarettisten. Mit dem alle zwei Jahre stattfindenden Wettbewerb „Das Schwarze Schaf“ soll sein Erbe gepflegt werden. Auch in der Auswahl der niederrheinischen Städte Emmerich, Krefeld, Moers und Wesel als Austragungsorte der Vorrunden, spiegelt sich der Einfluss Hüschs wieder.
Der Preis Neben einem Preisgeld von 6.000 Euro kann sich der Sieger über eine Gewinnertour durch die vier Vorrundenstädte freuen. Einen Tag nach dem Finale präsentiert er zudem sein komplettes Programm im Kleinkunsttheater „Die Säule“ in Duisburg.
Die Plätze zwei und drei sind mit 4.000 und 2.000 Euro dotiert. Der 1999 gegründete Preis ist ein Projekt der RuhrFutur gGmbH, welche die Trägerschaft im Sommer 2013 vom Förderverein Niederrheinischer Kabarettpreis „Das Schwarze Schaf“ übernommen hat. Seit 2001 wird der Preis von der Stiftung Mercator gefördert.
Die Jury Die gebürtige Niederrheinerin Mirja Boes ist bereits zum zweiten Mal Mitglied der Wettbewerbsjury. Dieses Mal vor statt auf der Bühne ist auch Sebastian Nitsch, Gewinner des Schwarzen Schafs 2016, als Jurymitglied mit dabei. Weitere Mitglieder sind die Leiterin des Kleinkunsttheaters „Die Säule“, Martina Linn-Naumann, WDRKabarettexperte Hartmut Krause und Dr. h.c. Nikolaus Schneider, ehem. Vorsitzender des Fördervereins.

Nachdem eine Zulassungsjury im ersten Schritt die zwölf Nominierten für die Vorrunden ausgewählt hat, ist das Publikum am Zug: Bei der Bewertung der zwölf Kandidaten wählen die Zuschauer in Emmerich, Krefeld, Moers und Wesel im März 2018 fünf Kabarettisten aus, die am 5. Mai 2018 ins Finale einziehen. Im Theater am Marientor in Duisburg stellen diese fünf sich mit ihrem Programm der Finaljury.

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Darauf steht die Kunst“ - Formen und Bedeutung des Sockels

Duisburg, 06. November 2017 - Die öffentliche Sonntagsführung im Lehmbruck Museum mit Friederike Winkler-Rufenach am 12. November, 11.30 Uhr, befasst sich mit Formen und Bedeutungen von Sockeln. Unter dem Motto "Darauf steht die Kunst" erfährt man mehr über die meist unbeachteten, aber wichtigen Fundamente der Skulpturen. Immerhin rücken sie die Skulptur nicht nur ins rechte Licht, sondern auch in das Blickfeld des Betrachters. Darüber hinaus stellen aufwendig gestaltete Sockel bisweilen selbst ein kleines Kunstwerk dar.

 

Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

 

Wilhelm Lehmbruck, Der Gestürzte, 1915, Foto: Dejan Saric

 

 

Das Barockensemble der Duisburger Philharmoniker ehrt im 2. Profile-Konzert Georg Philipp Telemann zum 250. Todestag

Duisburg, 05. November 2017 - Zu Lebzeiten genoss Georg Philipp Telemann durchaus europaweiten Ruhm. Mit seinem Tod jedoch, im Jahr 1767, verblasste sein Ansehen schnell neben den Großmeistern Bach und Händel. Telemann
wurde als etwas farbloser Vielschreiber verschmäht, und erst im 20. Jahrhundert, nicht zuletzt mit Hilfe der historischen Aufführungspraxis, gelang die Rehabilitierung. Im 250. Jahr seines Todes wird er nun allseits gefeiert, auch vom Barockensemble der Duisburger Philharmoniker.
Im 2. Profile-Konzert unter dem Titel "Montepulciano 2017“ (12. November, 11 Uhr, Opernfoyer im Theater Duisburg) ist dabei der Fokus sowohl auf Telemann als auch auf französische und italienische Einflüsse gerichtet, mit Werken von François Couperin, Jean-Philippe Rameau und Salvatore Lanzetti.

Für die französische Stilistik steht Telemanns Suite D-Dur für Viola da Gamba, Streicher und Basso continuo, TWV 55:d6, eine strenge und elegante Musik, mit teils scharfer Akzentgebung. Das Konzert für Viola da Gamba, Traversflöte, Cello und Cembalo, TWV 43:h3 wiederum steht für Telemanns Vorliebe für Quartettbesetzungen. Daneben erklingt Couperins Suite La Piémontoise, Musik im
italienischen Stil aus dem Zyklus Les Nations. Zwischen französischem und italienischem Ton wechselt Rameaus 5. Konzert für Traversflöte, Viola da Gamba und Cembalo, während Lanzettis Sonate für Cello und Basso continuo a-moll op. 1 Nr. 5 für virtuose Spieltechniken steht. Zum Finale erklingt Johann Caspar Ferdinand Fischers 4. Suite d-moll für Traversflöte, Oboe, Violine, Viola, Viola da Gamba und Basso continuo. Fischer gilt als Wegbereiter Telemanns bei der konzertanten Suite.

Das Barockensemble der Duisburger Philharmoniker hat sich dieses vielfältige Programm während intensiver Studien im toskanischen Montepulciano erarbeitet.
Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de. Die Profile-Konzerte werden unterstützt durch die Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker eV.


Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Augenblicke bei Lehmbruck“

Duisburg, 02. November 2017 - Bei der Sonntagsführung im Lehmbruck Museum am 5. November, 11.30 Uhr, befasst sich die Kunstvermittlerin Anita Bartus mit dem Werk Wilhelm Lehmbrucks unter einem speziellen Aspekt, nämlich den Blicken.

 

Augen darzustellen und damit eine Blickverbindung zwischen der Skulptur und dem Betrachter herzustellen, ist für Bildhauer eine besondere Herausforderung. Gerade bei den Skulpturen Wilhelm Lehmbrucks wird die Wichtigkeit des Blickes deutlich. Er versinnbildlicht einerseits die Beziehung einzelner Figuren untereinander, andererseits aber auch das Verhältnis der Figur zur Umwelt. So grenzen sich Figuren von der Außenwelt ab oder nehmen direkten Kontakt mit dem Betrachter auf.

 

Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

 

Wilhelm Lehmbruck, Mutter und Kind, 1907, Foto: Werner Hannappel

Julia Hülsmann solo - Gerd Dudek & Stefan Heidtmann im Kreativquartier Ruhrort

Mit zwei Konzerten an aufeinander folgenden Abenden der nächsten Woche im Ophardt – Auditorium setzten Kreativquartier Ruhrort und pressler-events.de die Zusammenarbeit zur Präsentation hochkarätiger Künstler fort. Das Ophardt – Auditorium ist Teil des Firmenkomplexes von Ophardt Maritim im größten Binnenhafen Europas an Rhein und Ruhr.
Dort, wo sonst Kunden die Schiffskonstruktionen aus Aluminium des Technologieführers präsentiert bekommen, werden nun feinste musikalische Erlebnisse geboten. Der zur Ausstattung des feinen Konzertsaals mit Studioakustik gehörende Bösendorfer Flügel bietet nicht nur erlesene Klangkunst. Der Raum mit Panoramablick auf den lebendigen Hafen regt die Sinne zusätzlich an.

 

 

Julia Hülsmann solo | Knappe Form mit langem Nachhall 

Mit ihrem Trio feiert die Pianistin seit vielen Jahren Erfolge, nun ist sie auf Solopfaden unterwegs und spielt am 10. November im Ophardt Auditorium in Duisburg - Ruhrort.

 

Die Pianistin Julia Hülsmann ist aus dem deutschen Jazz nicht mehr wegzudenken. Sie hat im Trio mit Bassist Marc Muellbauer und Drummer Heinrich Köbberling und mit ihren Veröffentlichungen bei ECM dem Jazz in Europa richtungsweisende Impulse gegeben. Nun geht sie solo auf die Suche nach einer eigenen Sprache.

 

Julia Hülsmann solo – so heißt ein Programm mit eigenen Kompositionen, Jazz-Standards und freien Improvisationen, aber auch mit Songs von Radiohead oder Feist. Sie sucht die knappe Form mit langem Nachhall, nicht die große erzählerische Geste. Ihre Musik ist essentiell, verdichtet und dabei herrlich offen. Julia Hülsmann ist Preisträgerin des SWR-Jazzpreises 2016 und hat 2014 als Improviser in Residence des Moers – Festival auch viele Konzerte in Ruhrort gegeben. Das Video zu Ihrer CD mit Kurt Weill – Adaptionen wurde im Lokal Harmonie aufgenommen.

Julia Hülsmann solo

Freitag, 10. November 2017, 20 Uhr

Ophardt – Auditorium, Hafenstr. 69, 47119 Duisburg – Ruhrort

Eintritt 22€/ ermäßigt 16€ 

 

 

Gerd Dudek & Stefan Heidtmann | two of us are one 

Die lebende Saxophonlegende Gerd Dudek und Pianist Stefan Heidtmann spielen gemeinsam am 11. November im Ophardt Auditorium in Duisburg - Ruhrort.

Gerd Dudek (sax) Stefan Heidtmann (p)

 

Der Pianist und Komponist Stefan Heidtmann hat sich für sein aktuelles Duo-Projekt erneut mit einem der renommiertesten und versiertesten deutschen Jazzmusiker zusammengetan. Gerd Dudek, die Koryphäe und der Eckpfeiler der deutschen Jazzszene, komplettiert und bereichert mit seinen virtuosen Soli die Kompositionen Heidtmanns. Konzentration im Miteinander und Explosivität im Ausdruck sind die soliden Fundamente von two of us are one.
Der SWR schreibt dazu: „Die langjährige Auseinandersetzung mit den Traditionen befähigt diese Künstler, sich auf das Wesentliche zu beschränken. Aber es zeigt sich hier die Hochachtung vor einer eigenständigen Formensprache, die klassisch anmutende Melodik und Harmonik mit der Sinnlichkeit und Expressivität des Jazz verbindet“. Eine wunderbare musikalische Reise auf einer festgelegten (komponierten) Route durch das Feld des Jazz mit Ausflügen in die anliegenden Genres am Wegesrand.

 

Gerd Dudek & Stefan Heidtmann | two of us are one

Samstag, 11. November 2017, 20 Uhr

Ophardt – Auditorium, Hafenstr. 69, 47119 Duisburg – Ruhrort

Eintritt 22€/ ermäßigt 16€

 

Kombipaket für beide Konzerte: 

Eintrittskartenpakete für beide Konzerte am 10. und 11. November im Ophardt - Auditorium mit Julia Hülsmann und Heidtmann/Dudek sind für 35€/ermäßigt 26€ erhältlich.

 

Lehmbruck Museum: Pay what you want – „Kunst zwischen Denkmodell und Lebensspur“

 Duisburg, 31. Oktober 2017 - Am Freitag 3. November, gilt wieder „Pay what you want“ im Lehmbruck Museum! Zusätzlich zu diesem besonderen Angebot lädt Kustos Dr. Michael Krajewski um 15 Uhr zu einer Führung mit dem Thema „Kunst zwischen Denkmodell und Lebensspur“ ein.

Kunst ist nicht nur von der Wirklichkeit des Künstlers und seines Publikum geprägt, sondern auch von der Reflexion. Viele Kunstwerke  leben von der Spannung von äußerer und innerer Realität. Dies wird zum Beispiel an Installationen von Joseph Beuys und an Objekten der amerikanischen Minimal Art deutlich.
Solche Werke wirken zwar visuell sehr gegensätzlich, doch sie sind nahezu gleichzeitig und mit hohem theoretischem Anspruch entstanden. Die jeweiligen Berührungspunkte werden in der Führung erläutert und diskutiert.

Teilnahme: Pay What You Want! Jeden ersten Freitag im Monat gilt: Legen Sie Ihren Eintritt selbst fest.

 Frank Stella, „Dawidgrodek II“, 1971 © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Dejan Saric

 

Freitagsführung im Museum DKM
Am Freitag, 03. November 2017, ist das Museum DKM von 12 bis 18 Uhr geöffnet und lädt um 16 Uhr zu einer 60-minütigen Führung ein.  Die Führung stellt Besuchern sowohl die aktuellen Sonderausstellung "TiefenZeit. Tom Fecht" und "Blaubeziehung. Nikolaus Koliusis" als auch die Besonderheiten der privaten Kunstsammlung anhand ausgewählter Exponate vor.  
Tom Fecht beschäftigt sich seit 2008 mit der Nachtfotografie, sein kreatives Potential schöpft er u.a. aus planetarischen und meteorologischen Naturphänomenen, darunter Eklipsen, Mondphasen und besondere Schwerkrafteffekte im Wechselspiel der Gezeiten, oft unter extremen Licht- und Wetterbedingungen.  
Die Farbe Blau ruft vielfältige Reaktionen hervor. Sie wirkt beruhigend, ausgleichend, aber auch kühl. Wir assoziieren Blau mit Himmel und Meer, mit Weite, Ferne und Sehnsucht. Für den Lichtkünstler Nikolaus Koliusis, dessen Werk von der Farbe Blau bestimmt ist, handelt es sich sowohl um eine romantische, eine poetische wie auch eine abstrakte Farbe.
Der Titel meint nicht nur diesen Beziehungsreichtum der realen Farbe Blau zu imaginären Konzepten, er referiert zum einen auf Koliusis' letztjährige Präsentation Blau im Museum DKM, zum anderen auf seine langjährige Beziehung zu den Museumsgründern Dirk Krämer und Klaus Maas.  
Die Dauerausstellung präsentiert unter dem Titel Linien stiller Schönheit einen spannenden Dialog von zeitgenössischer und alter Kunst. Werke renommierter Künstler wie Ulrich Erben, Erich Reusch oder Richard Long treten mit bis zu 5.000 Jahre alten Artefakten aus Südostasien, Alt-Ägypten und Gandhãra in Beziehung.   Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, die Woche bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen.  

Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0   Preis: 6 EUR (zzgl. Eintrittspreis) Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR  

Museum DKM, Ausstellungsansicht Blaubeziehung. Nikolaus Koliusis

 

- Museum DKM: Sonderführung zum Reformationstag
- Mitglieder der Duisburger Philharmoniker: Händel, Vivaldi und Bach 

Duisburg, 26./27. Oktober 2017 - Das Museum DKM ist anlässlich des Feiertags am Dienstag, den 31. Oktober von 12 bis 18 Uhr geöffnet und lädt um 15 Uhr zu einer 60-minütigen Sonderführung ein. Die Führung mit dem Kunstvermittler Hartmut Boblitz legt ihren Focus auf den Sammlungsschwerpunkt Fotografie, der im Museum DKM mit einem breiten Spektrum vertreten ist. Die aktuelle Sonderausstellung "TiefenZeit" zeigt großformatige Fotoserien von Tom Fecht (*1952), in denen er Ansichten von Himmels- und Meeresformationen einfängt, die für das menschliche Auge kaum zu erfassen sind.

Die in der Dauerausstellung präsentierten Arbeiten schließen Reisefotografien des 19. Jahrhunderts aus Ägypten und Japan ebenso ein wie eine große Bandbreite klassischer und zeitgenössischer Fotografie. Während des Rundgangs werden ausgewählte Werke namhafter Künstler wie Albert Renger-Patzsch oder Bernd und Hilla Becher ebenso vorgestellt wie die Sammlung von Tierfotografien unterschiedlichster Herkunft. Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, den Tag bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen.  

Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0 Die Teilnahme an der Führung kostet 6 EUR zuzüglich Eintritt Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR    
Öffnungszeiten des Museum DKM in der ersten Novemberwoche:  
Dienstag, den 31. Oktober (Reformationstag) von 12 bis 18 Uhr Mittwoch, den 01. November (Allerheiligen) von 12 bis 18 Uhr Freitag, den 03. November von 12 bis 18 Uhr Samstag, den 04. November von 12 bis 18 Uhr Sonntag, den 05. November von 12 bis 18 Uhr .   

Tom Fecht, Electric Cinema VIII, 2008 © Tom Fecht, VG Bild-Kunst 2017  

 

 

Barockkonzert im Lichterschein: Mitglieder der Duisburger Philharmoniker spielen Musik von Händel, Vivaldi und Bach 

Der spielerische Wettstreit der Instrumentengruppen prägt die barocke Form des Konzertierens, namentlich des „Concerto grosso“, wie es sich ab Mitte des 17. Jahrhunderts in Italien zu entwickeln begann. Häufig kommt es dabei zu reich ausgeschmückten Dialogen zwischen Solisten und Orchestermusikern. Meister wie Antonio Vivaldi prägten diese Form des Instrumentalkonzerts aus; reisefreudige Musiker wie der polyglotte, international vernetzte Georg Friedrich Händel brachten sie über die Alpen.

 

Mit dem Concerto Grosso op. 3 Nr. 3 HWV 314 von Georg Friedrich Händel beginnt das „Barockkonzert im Lichterschein“ am So. 5. November 2017 (19 Uhr) im Opernfoyer des Theaters Duisburg. Mitglieder der Duisburger Philharmoniker begleiten dabei ihren Kollegen Mikhail Zhuravlev (Oboe). Im Anschluss erklingt von Antonio Vivaldi das Konzert für Violoncello d-Moll RV 405 sowie das Konzert für drei Violinen und Streicher F-Dur RV 551. Der weitere Verlauf des Abends steht ganz im Zeichen von Johann Sebastian Bach. Das Brandenburgische Konzert Nr. 6 B-Dur BWV 1051 ist mit ungewöhnlich tiefen Streichern besetzt: zwei Viole da braccio, zwei Viole da gamba, Violoncello und Violine. Dem Konzert für Oboe und Streicher d-Moll BWV 1059 folgt zum Abschluss das leidenschaftlich gefärbte Doppelkonzert für Violine, Oboe und Streicher d-Moll BWV 1060.

 

Für das Konzert am So. 5. November 2017 (19 Uhr) im Opernfoyer des Theaters Duisburg gibt es leider keine Karten mehr. Für die Wiederholung der Aufführung am Do. 14. Dezember (19 Uhr) sind jedoch noch Karten vorhanden. Erhältlich sind sie bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

Lehmbruck Museum: plastikBAR - #Pieces of Manifesto
Die nächste plastikBAR, die am Donnerstag, 2. November, um 19.00 Uhr stattfindet, bietet den Besuchern eine ganz besondere Performance mit dem Titel „#Pieces of Manifesto“.  Das Projekt der Künstlerinnen Karen Bößer und Beatrix Szörenyi setzt an der Schnittstelle zwischen Installation, Performance, Multimedia und Happening an. Im Lehmbruck Museum zeigen die Künstlerinnen eine spezifische, für  das Museum und den Raum konzipierte Version des Projekts, das sich mit künstlerischen Manifestationen beschäftigt.
Karen Bößer ist Performerin und Choreografin aus Düsseldorf. Sie untersucht mit konzeptueller Strenge und Forschergeist in einem interdisziplinären Kontext Tanz, Performance, Musik und Bildende Kunst.
Beatrix Szörenyi ist bildende Künstlerin im Bereich mixed media. Sie ist am Wechselspiel von Wahrnehmung, Interpretation und Deutung der „Realität" interessiert. Der Eintritt kostet 9 Euro inklusive Begrüßungsgetränk (erm. Eintritt 5 Euro).

 „#Pieces of Manifesto“, Foto: Künsterinnen

Finissage: „Dahin, wo der Pfeffer wächst!“ – Reisende vor 500 Jahren
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt zur Finissage. Katharina Selent-Michel nimmt mit „Dahin wo der Pfeffer wächst!“ Besucher am Sonntag, 5. November, um 14 Uhr sowie 16 Uhr, letztmalig mit auf eine Entdeckungstour durch die Sonderausstellung.  Anders als heute verbanden die Menschen vor 500 Jahren das Reisen nicht mit Erholung, es war ein äußerst mühseliges Unterfangen und mit unzähligen Gefahren verbunden.
Die gewohnte Heimat zu verlassen und sich dem Abenteuer der weiten Fremde auszusetzen, war allenfalls für die wenigen mutigen Entdecker ein erfreuliches Wagnis. Von den unterschiedlichen Motiven der Reisenden, ihrer Ausstattung, ihrer Organisation, aber auch von „den Anderen“, die ihnen unterwegs begegnet sind, existieren individuelle Zeugnisse.  Nach der Führung durch die Ausstellung hält Matthias Selent um 16 Uhr einen Vortrag zu Tischsitten und Esskultur – „Bei Tisch im Mittelalter“.

 


Lehmbruck Museum: Finissage „Erwin Wurm“

 Duisburg, 24. Oktober 2017 - Am Sonntag, 29. Oktober, endet die Ausstellung „Erwin Wurm“ im Lehmbruck Museum in einer „Finissage“. Um 11.30 Uhr und 14.30 Uhr gibt es zum letzten Mal öffentliche Führungen in der Ausstellung des österreichischen Kunststars und ab 14.00 Uhr kann Sachertorte mit Kaffee genossen werden. Als Highlight des Tages findet um 16 Uhr eine Verlosung statt, an der alle Besucher teilnehmen können.

Der Hauptgewinn ist eine bronzene „Gurke“ im Wert von 600 Euro, die als Edition von Erwin Wurm angeboten wird. Der zweite und dritte Preis sind je ein vom Künstler signierter Ausstellungskatalog, der vierte und fünfte Preis je ein signiertes Ausstellungsplakat. Wer nichts gewinnt, kann zum Trost signierte Kataloge zum Preis von 29,80 €  erwerben. 

Erwin Wurm ist für seine ungewöhnlichen, humorvoll nachdenklich machenden Skulpturen bekannt. Die Ausstellung zeigt unter anderem seine „Drinking Sculptures“, die den Besucher auffordern, sich zu betrinken, um so Teil des Kunstwerkes zu werden. Blickfang der Ausstellung ist das knallrote „Fat Car Convertible“, ein hochgradig adipöser Sportwagen, der überhaupt nicht der Vorstellung eines schnittigen Flitzers entspricht.
Die Teilnahme kostet 9 € / erm. 5€ (Führung inklusive).

Erwin Wurm, Ohne Titel, 2017, Bronze, Edition (Aufl. 50), © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Museum