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Redaktion Harald Jeschke

Lustvolle Deutung eines Meisterwerks: Im 1. Serenadenkonzert der Duisburger Philharmoniker arrangiert Amarcord Wien Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“

Duisburg, 15. Juni 2018 - Modest Mussorgkys Klavierzyklus Bilder einer Ausstellung ist ein beispielloses Erfolgsstück. Spätestens mit Maurice Ravels feinsinniger, ja genialischer Instrumentierung (1922) hat das Werk für Furore gesorgt. Zahllose weitere Orchesterfassungen entstanden, die bekannteste ist wohl die effektvoll opulente des Dirigenten Leopold Stokowski (1938). Und selbst in die Popmusik haben es die Bilder geschafft, mit dem berühmten Album von Emerson Lake & Palmer, 1971. Anreiz genug für das Ensemble Amarcord Wien, ein eigenes Arrangement herauszubringen. Es erklingt nun im 1. Serenadenkonzert der Duisburger Philharmoniker, am Donnerstag, 21. Juni (20 Uhr), im Kreuzgang der Abteikirche Duisburg-Hamborn.

Amarcord Wien, das sind Sebastian Gürtler (Violine), Michael Williams (Cello), Gerhard Muthspiel (Kontrabass) und Tommaso Huber (Akkordeon). Die Formation besteht seit dem Jahr 2000, ihr Repertoire reicht von Richard Wagner bis Gustav Mahler, von Erik Satie bis zur Tangoikone Astor Piazzolla. Mit ungemeiner Spiellust, in technischer Perfektion und ohne Scheu vor dem Original hat die Gruppe einen ganz eigenen Tonfall entwickelt.

Mussorgsky schrieb die Bilder 1874 aus traurigem Anlass: Ein Jahr zuvor war sein Freund, der Maler Victor Hartmann, gestorben. Eine große Ausstellung zu Ehren des Künstlers inspirierte den Komponisten zu dem Zyklus. Mussorgsky breitete eine ungeheure pianistische Farbpalette aus, die urwüchsige Kraft der Musik und ihre teils schillernden Tönungen verweisen schon auf das 20. Jahrhundert. Die einzelnen Stücke sind so skurril und makaber wie strotzend lebendig und erhaben. Sie fordern nicht zuletzt das ganze virtuose Können ihrer Interpreten.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

Lehmbruck Museum: plastikBAR: Bohrhammerkonzert mit Christof Schläger
Bei der nächsten plastikBAR geht es zur Sache! Mit Maschinenteilen aus dem Bergbau wird Christof Schläger am 21. Juni, 19 Uhr, erstaunlichen Lärm erzeugen und ein ungewöhnliches Konzert auf dem Skulpturenhof des Lehmbruck Museums veranstalten. Mit dem Begriff „Schlagende Wetter“ bezeichnen Bergleute Gasexplosionen unter Tage. Damit keine Funken bei der Arbeit entstehen, funktionieren heutige Maschinen mit Druckluft. Nebeneffekt des Verfahrens ist ein außergewöhnlicher Klangkosmos, den sich Christof Schläger zu Eigen macht, um schönen Lärm zu machen, der jedoch einer genauen Partitur folgt.

Das Bohrhammerkonzert wird so zu einem ganz besonderen Erlebnis für Augen und Ohren. Christof Schläger studierte Verfahrenstechnik und Bauingenieurwesen. Ab den 1980er Jahren realisierte er eigene Ausstellung und es entstanden erste Klangperformances. Seine Konzerte führten ihn unter anderem nach Shanghai, New York und Tel Aviv. Für seine außergewöhnlichen Auftritte wurde Christof Schläger mehrfach ausgezeichnet. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Ausstellungsprojekts Kunst & Kohle der RuhrKunstMuseen statt. Die Teilnahme kostet 9 Euro inklusive Begrüßungsgetränk (erm. Eintritt 5 Euro). 

 Abbauhammerkonzert mit Christof Schläger, Foto: Gregor Schläger

 

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Reichtum: Schwarz ist Gold“

Duisburg, 12. Juni 2018 - Bei der nächsten öffentlichen Sonntagsführung im Lehmbruck Museum am 17. Juni, 11.30 Uhr, wird die spannende Beziehung zwischen Kunst und Grubengold anhand bedeutender Exponate illustriert.

 

Eine Dampflok, die zwischen Pianoflügeln durch einen Haufen Kohle fährt, in Gold getauchte Kohle-Briketts sowie ein schwarz-weiß gestreifter Ausstellungsraum – das und vieles mehr zeigt die Ausstellung „Reichtum: Schwarz ist Gold“. Mit mehr als 40 Exponaten von insgesamt 21 Künstlern bzw. Künstlergruppen nähert sich Ausstellung des Lehmbruck Museums auf verschiedenen Wegen der Kohle in der Kunst an. Bei dem sonntäglichen Rundgang sehen die Besucher unter anderem Werke von Robert Smithson, Jürgen Stollhans oder William Kentridge.

 

Die Ausstellung „Reichtum: Schwarz ist Gold“ ist Teil des Ausstellungsprojekts „Kunst & Kohle“ der RuhrKunstMuseen.    

Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

               

Ausstellungsansicht „Reichtum: Schwarz ist Gold“ (im Vordergrund: David Hammons, Chasing the blue train, 1989-1991, © Künstler; im Hintergrund: Jürgen Stollhans, …mit schlagartiger Schwerkraftentladung, 2018, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018), Foto: Dejan Saric


Lehmbruck Museum: Kunst & Kaffee: Reichtum: Schwarz ist Gold
Im Lehmbruck Museum geht die Reihe „Kunst & Kaffee“ in die nächste Runde! Am 19. Juni, 15 Uhr, führt Kurator Dr. Michael Krajewski durch die Ausstellung „Reichtum: Schwarz ist Gold“. Bei Kaffee und Kuchen kann man sich anschließend über die gewonnenen Eindrücke unterhalten.  
Bei der Führung durch die Ausstellung „Reichtum: Schwarz ist Gold“ wird Dr. Michael Krajewski auf die verschiedenen künstlerischen Positionen eingehen, die es in der Ausstellung zu sehen gibt.  Zudem wird er aber auch als Kurator spannende Einblicke in das Konzept der Ausstellung geben. Anschließend können sich alle Besucher bei Kaffee und Kuchen über das Gesehene austauschen.   Neben den Arbeiten renommierter internationaler Künstler zeigt die Ausstellung auch zahlreiche Exponate jüngerer Künstlerinnen und Künstler.

So präsentiert „Reichtum: Schwarz ist Gold“ beispielsweise Werke von Lucy Skaer, Kalin Lindena oder Lara Favaretto. Sie nähern sich der Thematik der Ausstellung auf ganz unterschiedliche Art und Weise an. Sie präsentieren Skulpturen aus gepresster Kohle, mit Gold versiegelte Möbelstücke oder aber gläserne Fahnen, die mit Kleidern behangen sind. Im Gegensatz zu früheren künstlerischen Auseinandersetzungen mit der Kohle repräsentieren sie eine neue Perspektive.   Am jeweils dritten Dienstag im Monat bietet das Lehmbruck Museum eine öffentliche Führung in der Reihe „Kunst & Kaffee“ an. 
Die Kosten betragen für jeden Teilnehmer 12 € inklusive Kaffee und Kuchen. Anmeldung erbeten unter Tel.  0203 283 7018 oder E-Mail:
joerg.mascherrek@lehmbruckmuseum.de.

 

„Beauty in Simplicity“

„Beauty in Simplicity“: Der Pianist Kai Schumacher, die Band Kokomo und vier Streicher der Duisburger Philharmoniker verschmelzen Minimal Music mit Rock und Pop

Duisburg, 07. Juni 2018 - Hypnotisierende Melodie-Spiralen ziehen das Publikum in ihren Bann, aggressiv peitschende oder unterschwellig pulsierende Rhythmen entfalten einen psychedelischen Sog: Was die Komponisten der amerikanischen „Minimal Music“ in den sechziger Jahren aufs Podium brachten, war eine völlig neue Art von zeitgenössischer Musik.
Tonschöpfer wie Terry Riley, Steve Reich oder Philip Glass waren eher vom exotischen Zauber indonesischer Gamelan-Musik inspiriert, von der Coolness des Free Jazz und der treibenden Energie der Rockmusik.

Der Pianist Kai Schumacher (Foto), 1979 in Baden-Baden geboren, beschäftigt sich seit seinem Studium an der Folkwang Universität der Künste intensiv mit dieser Musik. Schon als Jugendlicher kam er mit dem Jazz in Berührung, spielte später auch in Rock- und Punkbands. Auf seiner zweiten CD brachte er diese Welten 2013 erfolgreich zusammen.

Am 15. Juni 2018 (20 Uhr) gestalten Kai Schumacher und seine Freunde in der Philharmonie Mercatorhalle einen schillernden Abend mit dem Titel „Beauty in Simplicity“. Dabei treffen Klassiker der Minimal Music auf ihre Nachfolger aus der Pop- und Rockszene, unterstützt von multimedialen Bildwelten des Künstlerkollektivs Warped Type.
Die Post-Rock Band Kokomo und vier Streicher der Duisburger Philharmoniker sind Kai Schumachers Partner. Bearbeitungen von Songs aus Kokomos aktuellem Album werden Rock-Interpretationen von Werken Philip Glass’ begegnen. Steve Reichs Patterns werden zur Vorlage für Klaviertranskriptionen der Techno-Band Moderat, Erik Saties um sich selbst kreisende Gnossiennes zu Wegbereitern der „Ambient Music“ eines Brian Eno, der auch Alben von U2 und Talking Heads produzierte und Klingel- und Signaltöne für Handyfirmen und Software-Hersteller schuf.

Derzeit sind noch Karten erhältlich: über die bekannten Vorverkaufsstellen, die Theaterkasse (0203 / 283 62 100) oder online unter www.duisburger-philharmoniker.de.


Promenadenmischung – das Hafenkonzert auf‘m Leinpfad!

Klaus Grospietsch und die HFN-Jam-Macher laden zum Hafenkonzert ein am Samstag, 9. Juni, ab 17 Uhr auf dem Leinpfad beim Hübi, Schimmigasse/Dammstraße 27 im Kreativquartier Ruhrort.

 

Duisburg, 06. Juni 2018 - Vier Dreiviertelstunden mit Musik, ziemlich bunt gemischt: Marc Dahmen singt Schlager mit Herz und ohne Ironie und gibt uns längst vergessene Ohrwürmer zurück. Die treuen Bergvagabunden machen das Kontrastprogramm mit alternativer Volksmusik und „Schlager auf Speed“.

Von den Duisburger Philharmonikern kommt das Mercator-Ensemble – das Streichquartett in der „Party-Besetzung des 18. Jahrhunderts“ spielt ein abwechslungsreiches Programm von leichter Klassik über Wiener Walzer, Kaffeehausmusik, Tanz und Folklore bis hin zu Jazz. Als Abräumer rocken abschließend Beatmartin den Leinpfad mit Ruhrpottsoul, getreu dem Motto von Bassistin Judy Jetson: „Der Punk ist dem Pott sein Soul“. Durchs Programm führt Thommie Black.

 

Der Eintritt ist frei; ein Hut geht rum. Die Promenadenmischung wird gefördert von Brückenklang/Landesmusikrat NRW aus Mitteln des Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, den Duisburger Philharmonikern und MVW Lechtenberg & Partner.

 

Die Musiker im Einzelnen: 

Marc Dahmen war die Entdeckung des letzten Lichtermeers beim Ruhrorter HFN-Fest. Er hat die großen und kleinen Perlen des Schlagers allesamt drauf, herrlich ironiefrei, wunderbar rührend gesungen - Sie bekommen längst vergessene Ohrwürmer zurück!

https://www.youtube.com/user/schokowomble/featured

 

Die Treuen Bergvagabunden, das sind Pierre Lavendel und Buddy Diamond, die Helden der Volksparkkonzerte Rheinhausen. Sie spielen alternative Volksmusik, das bedeutet: Lieder wie Heino auf Speed, Tony Marshall barfuß auf heißen Kohlen oder auch Hans Albers im Strohrum-Rausch ...

http://www.myspace.com/TreueBergvagabunden

https://www.facebook.com/DieTreuenBergvagabunden/

 

Das Mercator-Ensemble – Matthias Bruns (1.Violine), Peter Bonk (2. Violine), Eva Maria Klose (Viola) und Hanno Fellermann (Kontrabass) – hat sich seit seiner Gründung 2008 einen festen Platz in der westdeutschen Kammermusik- und Konzertlandschaft erspielt. Der einzigartig orchestrale Klang, hervorgerufen durch die Besetzung mit Kontrabass statt Cello, entspricht dem der klassischen Wiener Serenadenquartette – den “Partybands” des 18. Jahrhunderts. Der “Wiener Klang” ist auch die Spezialität der vier Künstler, die diesen gekonnt mit Werken aus der Wiener Klassik, Walzern und Operetten in Szene setzen. Auf der Promenadenmischung spielen sie aus ihrem breiten Repertoire ein buntes, abwechslungsreiches Programm mit leichter Klassik, Wiener Walzer, Kaffeehausmusik, Tanz, Folklore ... bis hin zu Jazz!

http://www.mercator-ensemble.de/

https://www.facebook.com/mercatorensemble/

 

Beatmartin, das ist Musik aus dem Herzen des Ruhrgebiets. Das Bandlogo zeigt ihre Mischung: das Mod Target, Zeichen der Liebe zur britischen Musikkultur, versehen mit einem Förderturm. Heraus kommt Ruhrpottsoul, nämlich Punk, weil: "Der Punk ist dem Pott sein Soul", so Bassistin Judy Jetson. Sie und Marek Vejvoda an der Orgel, Björn Moehlendick am Schlagzeug und Martin Marzipano, Gesang und Gitarre, werden auf der Promenadenmischung abrocken – ein kraftvoller, intensiver Spaß!  https://www.facebook.com/beatmartin.music/ 

Promenadenmischung

Samstag, 9. Juni ab 17 Uhr

Leinpfad, bei Zum Hübi, Horst-Schimanski-Gasse/Navi: Dammstr. 27

Eintritt frei(willig) - Hutkonzerte

 

- Museum DKM: Kunst & Kohle – Theater: Die im Schatten leben
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Lehmbruck Museum: Sonntagsführung „Reichtum: Schwarz ist Gold“

Samstag, den 09. Juni, um 15 Uhr im Museum DKM 

Duisburg, 05. Juni 2018 - Die Performance Die im Schatten leben des Rottstr 5 Theaters basiert auf dem gleichnamigen Drama von Emil Rosenow aus dem Jahr 1899, das mittlerweile fast in Vergessenheit geraten ist. In beinahe einzigartiger Weise beschreibt der Autor darin die Lebensumstände in einer Bergwerkkolonie des Ruhrgebiets. Ein kleines Ensemble der renommierten Bochumer Bühne, die in einem Tonnengewölbe unter den Gleisen der Glück Auf-Bahn beheimatet ist, nimmt Rosenows Stück als Fundament, um einen bewegenden und zugleich traumwandlerischen Blick auf die Lebensaufgabe "Kohleförderung" zu tun.

 

Das so gut wie vergessene Theaterstück Emil Rosenows Die im Schatten leben ist ein Unikat unter den Werken des Naturalismus (zu dem namhafte Vertreter wie etwa Tschechow, Ibsen oder Hauptmann zählen), da es von den Lebensumständen in einer Bergwerkskolonie im Ruhrgebiet erzählt. Regie führt Hans Dreher, Hausregisseur und Leitungsmitglied des Theaters. Ensemble: Matthias Hecht, Laura Thomas, Lukas Vogelsang.

 

Eine weitere Aufführung findet am Sonntag, den 22. Juli, um 12 Uhr statt.

Weitere Informationen: https://www.ruhrkunstmuseen.com/kunst-kohle/rahmenprogramm.html 

Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0

Die Teilnahme ist kostenlos in Verbindung mit einer Eintrittskarte.

Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR    

© Rottstr. 5 Theater  

 

Lehmbruck Museum: Sonntagsführung „Reichtum: Schwarz ist Gold“  

Bei der öffentlichen Führung am nächsten Sonntag, den 10. Juni, 11.30 Uhr, bekommen die Besucher des Lehmbruck Museums  einen Einblick in die überraschende Vielgestalt der Kohle in der Kunst der Moderne.

 

Anlässlich der Einstellung des Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet setzt sich die Ausstellung „Reichtum: Schwarz ist Gold“ mit der Kohle als Gestaltungselement in der Kunst der Moderne auseinander und zeigt Werke von den sechziger Jahren bis in das neue Jahrtausend.
Neben namhaften Künstlern wie Richard Serra oder Robert Smithson beinhaltet die Ausstellung so auch Arbeiten einer jüngeren Künstlergeneration. Künstlerinnen wie Alicja Kwade, Lucy Skaer oder Kalin Lindena setzen sich mit ihren Exponaten in neuen Zusammenhängen mit der Kohle und dem Bergbau auseinander. Der Rundgang gibt damit Einsichten in bedeutende Facetten moderner Kunst.

 

Die Ausstellung „Reichtum: Schwarz ist Gold“ ist Teil des Ausstellungsprojekts „Kunst & Kohle“ der RuhrKunstMuseen.    

Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

                                  

Alicja Kwade, Kohle (Union), 2008
© Künstlerin und König Galerie, Berlin/London, Foto: Dejan Saric

 

Das Lehmbruck Museum trauert um Geoffrey Hendricks

Duisburg, 04. Juni 2018 - Das Lehmbruck Museum trauert um Geoffrey Hendricks. Der Künstler verstarb am 12. Mai im Alter von 86 Jahren in Manhattan, New York. Seine vom Himmel inspirierten Arbeiten verliehen ihm den Beinamen „Wolkenmaler“ und machten ihn in den sechziger Jahren zu einem bedeutenden Vertreter der Fluxus-Bewegung. Scheinbar alltäglichen Gegenständen wie Schuhen, Plattencovern oder Unterhosen verlieh er einen himmelblauen, mit Wolken versetzten, Anstrich.

 

Das Lehmbruck Museum besitzt mehrere Arbeiten Geoffrey Hendricks in seiner Sammlung. Am bekanntesten ist wahrscheinlich sein „Sky Car“ von 1979 – ein himmelblauer VW-Käfer, der mit Wolkenschleiern versehen ist. Kurios: Das Lehmbruck Museum hat das „Sky Car“ Ende der siebziger Jahre im Rahmen eines Preisausschreibens gewonnen. Bei den Besuchern des Lehmbruck Museums erfreut es sich noch heute großer Beliebtheit.           

 Geoffrey Hendricks, Sky Car, 1979, Foto: Lehmbruck Museum

 

 

Stadthistorisches Museum präsentiert koreanische Gruppe Arirang
In der Reihe „Gesichter unserer Stadt“ präsentiert das KSM die koreanische Gruppe Arirang im Rahmen des Marina-Marktes am Sonntag, 10. Juni, in der Zeit von 13.30 bis 16.30 Uhr vor dem Museum am Johannes-Corputius-Platz 1. Aufgeführt wird  der farbenfrohe, koreanische  Fächertanz (Buche Tschum).   Arirang heißt das beliebteste Volkslied der Koreaner. Nach ihm hat sich die Tanz- und Trommelgruppe benannt, die eher traditionelle Tänze und Musikstücke präsentiert. Die Gruppe hat sich 1996 gegründet. Derzeit gehören ihr rund 20 Mitglieder aus dem ganzen Ruhrgebiet an.  

 
Die Frauen-Trommelgruppe wird mit koreanischen Trommeln, der Buk, spielen. Ursprünglich stellte man die Buk-Trommeln aus einem einzigen Stück Holz, einem ausgehöhlten Holzstamm, her. Inzwischen ist man dazu übergegangen verschiedene Holzteile zusammenzufügen. Auf den beiden flachen Seiten wird dann Rindsleder aufgezogen.

Allein in Korea gibt es etwa 20 Formen der Trommel, allerdings sind davon heute nur noch die Hälfte in Benutzung. Die Buk, die in der Bauernmusik verwendet werden, haben an den Enden der Lederflächen Löcher, durch die ein dickes Seil gezogen wird. Dadurch sind die beiden Oberflächen quasi miteinander verbunden. Je nachdem wie fest dieses Seil dann gezurrt wird, wird auch der Klang anders.   
Das Mercatorcafé ist von 13-17 Uhr geöffnet. Die Dauerausstellung Duisburger Stadtgeschichte kann kostenfrei besucht werden.

 

 

 

Elftes Philharmonisches Konzert mit Frank Peter Zimmermann

Hindemiths wildes Violinkonzert und Schumanns sensible Fantasie:
Der Geiger Frank Peter Zimmermann gibt seiner Heimat Duisburg im 11. Philharmonischen Konzert die Ehre
 
Duisburg, 30. Mai 2018 - Frank Peter Zimmermann, einer der weltbesten Geiger seiner Generation und auf allen internationalen Podien zuhause, kehrt in seine Heimat, nach Duisburg, zurück. Im 11. Philharmonischen Konzert, am Mi. 6. und Do. 7. Juni (jeweils 20 Uhr) interpretiert er zwei stark kontrastierende Raritäten von Paul Hindemith und Robert Schumann.
Orchesterwerke von Franz Schubert und Joseph Haydn gesellen sich hinzu. Es spielen die Duisburger Philharmoniker unter Leitung von Christoph-Mathias Mueller in der Mercatorhalle. Der Dirigent, einst Assistent von Claudio Abbado, debütiert in Duisburg.  

Zimmermanns gestalterische Brillanz, seine wie selbstverständlich wirkende Virtuosität sowie sein ernsthafter, kraftvoller Zugriff sind beste Voraussetzungen für die Interpretation von Hindemiths Kammermusik Nr. 4 op. 36/3. Der Komponist schrieb das Stück um 1925, in seiner Bürgerschreckphase also, als wildes, bisweilen aggressiv wirkendes, dann wieder dunkel verhangenes Violinkonzert. Manches erinnert an Schostakowitsch, und Strawinsky wird parodistisch aufs Korn genommen. 
Große Sensibilität und ein tief romantischer Tonfall sind hingegen in Schumanns Fantasie für Violine und Orchester C-Dur, op. 151 gefordert.   Beginnen wird der Abend mit Schuberts berühmter Fantasie f-Moll D 940, eigentlich in seinem Todesjahr 1828 für Klavier zu vier Händen geschrieben, ein so traumverlorener wie kampfgesättigter Schwanengesang, hier aber in der opulenten Instrumentierung des Dirigenten Felix Mottl, die 1897 entstand.
Zum Finale erklingt Haydns Sinfonie Nr. 104 D-Dur, seine letzte, die 1795 in London erfolgreich uraufgeführt wurde. Die Musik ist ein wenig majestätisch, vor allem aber sehr vital, bisweilen charmant und voller Überraschungsmomente.  
Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de

 

Spelunken-Spektakel: Tim McMillan & Rachel Snow

Freitag, 8. Juni 2018, 20 Uhr, Zum Anker, König-Friedrich-Wilhelm-Str. 18, 47119 Duisburg-Ruhrort - Eintritt frei (Hutkonzert)

 

Tim McMillan aus Melbourne, Australien, ist ein abtrünniger Durchschnittsbürger und ein ganz und gar einzigartiger Musiker. Er präsentiert seine virtuosen akustischen Fähigkeiten in nahezu athletischen Gitarrenkniffen und einem scharfsinnigen und melodischen Songwriting.

 

Musiker werden gerne einem bestimmten Genre zugeordnet. In einer Schublade verstaut und bei Bedarf wieder herausgeholt. Doch für Tim McMillan passt keine Schublade. Er ist überall und doch nirgendwo einzuordnen. Tim McMillan vereint eine Vielzahl von Stilen: Folk, Jazz, Klassik, Blues und eine gesunde Prise Heavy Metal beeinflussen seine Musik. Der Gitarrist versteht es nicht nur, die Genre-Grenzen zu sprengen. Er ist auf seinem Instrument ein Virtuose, ein Ausnahmekönner . Goblincore“ (Goblin bedeutet Kobold) würde der Australier auf seine Schublade schreiben. Die Bezeichnung hat er sich selbst ausgedacht für das ungezähmte, fantastische Element seiner Musik.

 

Seine lebendigen Auftritte, sein Sinn für Humor und seine Fähigkeit das Publikum zu begeistern haben ihn zu einem beliebten Live Künstler gemacht. In seinem Heimatland Australien hat Tim zahlreiche Preise gewonnen, unter anderem den Maton Young Guitarist of the Year und Cole Clark & Ben Harper Guitar Award als bester Instrumentalist. Mit dem unverwechselbaren Mix aus diversen Stilrichtungen gastierte er sowohl solo, als auch begleitet von seiner Band in Europa (seinem derzeitigen Wohnort) , Japan, Indien und Lateinamerika und spielte mit Gitarrenlegenden wie Al Di Meola, Dominic Miller (Sting) und Kaki King. .

 

Der Musikstil des aktuellen Albums „Hiraeth“ orientiert sich an früheren Werken und Veröffentlichungen. Die lyrischen Inhalte bleiben dabei wie gewohnt rätselhaft und lassen Raum für Interpretation. Der Gesang (oftmals dreistimmig) fügt sich weich in die gitarrenorientierten Klänge ein. Eine abwechslungsreiche musikalische Begleitung (Gitarre, Bass, Drums, Orgel, Streicher, Ukulele) schafft ein sehr dynamisches Album, welches von akustischem Rock, über Sologitarre bis hin zu progressiver Kammer Musik reicht.

 

Mit der hochtalentierten Violin Schredderin Rachel Snow bietet das Duo eine unverwechselbare Mischung aus Fingerstyle-Gitarre, Celtic Rock, Folk, Metal & Jazz. In ihren Konzerten erzählen sie urkomischen Lebensgeschichten aus dem australischen Busch. 

TimMcMillan duo®Kellie Fernando

 

 

 

 

 

 

 

 

10 Jahre Steinhof Duisburg!

Ein beispielhaftes Bürgerprojekt feiert Jubiläum
Duisburgt, 30. Mai 2018 - Fast auf den Tag genau ist es zehn Jahre her, dass ein bürgerschaftlich und durch das Ehrenamt geprägter Verein den Betrieb im Huckinger Steinhof aufgenommen hat. Nachdem der erste Versuch der Fertigstellung und der Inbetriebnahme missglückte, waren es Huckinger Bürger, die trotz erheblicher Zweifel Vieler einen Neuanfang wagten und dem Steinhof das heutige Leben einhauchten.
Gemeinsam mit der GEBAG und mit Unterstützung zahlreicher Bürgerinnen und Bürger, die sich durch Zeitengagement oder Geldspenden beispielhaft einbrachten, entstand ein Kultur- und Bürgerzentrum, das seine Strahlkraft weit über die Grenzen Duisburg hinaus entfaltete.
Der Steinhof ist heute Heimat vieler gemeinnütziger Vereine, die vornehmlich aus dem Duisburger Süden stammen und die ihrem Vereinsleben in den Räumen des Steinhofs nachkommen. „Es ist schön, dass der Steinhof den Wegfall von lokalen Gaststätten kompensieren konnte, die früher den Vereinen für ihre Zusammenkünfte zur Verfügung standen“, konstatiert Andreas Koose, 2. Vorsitzender des Trägervereins.
Der Steinhof hat sich gerade in den vergangenen Jahren auch als Eventlocation, z.B. für Hochzeitspaare, Privatleute, Unternehmen sowie privaten und öffentlichen Institutionen, einen Namen gemacht. Die Nachfrage ist dank eines kreativen Mitarbeiterteams und zwischenzeitlich acht hauptamtlich Beschäftigten größer als je zuvor.
Die populärste Facette dürfte sich jedoch in dem vielfältigen Kulturangebot des Steinhofs abbilden, durch die der Steinhof nicht nur das Duisburger Kulturleben um ein echtes Highlight bereichert hat. Mittlerweile haben mehrere hunderttausend Besucher den Steinhof aus Anlass von Kabarett-, Comedy-, Musikveranstaltungen und sonstigen kulturellen Anlässen besucht. Namhafte Persönlichkeiten aus den jeweiligen Genres geben sich im Steinhof zwischenzeitlich ein Stelldichein. Nicht nur die Besucher, sondern auch die Künstler kehren gerne an die durch ihr besonderes Ambiente geprägte Veranstaltungslocation zurück.
Den wirklichen Charme des Steinhofs charakterisieren jedoch die zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die bei jeder Kulturveranstaltung bereit stehen, um Besucher und Künstler willkommen zu heißen.
„Das, was hier geleistet wurde und von einem Team von nahezu 70 Ehrenamtlichen immer noch fast wöchentlich geleistet wird, erfüllt uns alle mit Stolz“, so Arno Eich, 1. Vorsitzender des Steinhofs. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Dagmar Kessel, Jörg Bunert, Andreas Koose und Lars Heinke trägt er seit vielen Jahren die Verantwortung. Jochen Kriegel, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit im Steinhof ergänzt: „Die besten Rahmenbedingungen reichen aber nicht aus, wenn sich die Bürgerinnen und Bürger des Duisburger Südens sowie der Region nicht mit „ihrem Steinhof“ identifizieren und die geleistete Arbeit mit einem Besuch widerspiegeln.“

Premiere am Theater Duisburg: Richard Wagners "Die Walküre"

Duisburg, 29. Mai 2018 - Richard Wagners "Die Walküre" feiert am 31. Mai, 17 Uhr, Premiere am Theater Duisburg. Göttervater Wotan führt seinen Sohn Siegmund mit dessen Zwillingsschwester Sieglinde zusammen. Sie erkennen sich nicht und verlieben sich ineinander. Siegmund soll der Held sein, der den Ring des Nibelungen wiederbeschafft. Doch Wotans Frau Fricka fordert als Sühne des Ehebruchs Siegmunds Leben. Brünnhilde, Wotans Lieblingstochter, kann zumindest Sieglinde und ihr ungeborenes Kind retten.
Wie bereits im "Rheingold" führt Wagner die bestehende Gesellschaft als Produkt der Empathielosigkeit egoistischer Machtausübung vor. Infos:
www.theater-duisburg.de - IDR

 

An einem Sonntag im Lokal
Indem der Musiker und Komponist Udo Moll mit der Schauspielerin Michaela Ehinger in einen Dialog tritt, entsteht eine musikalisch-literarische Improvisation. Während Udo Moll mittels Trompete, Harmonium und Live-Elektronik in kurzen Intervallen ein breites Klangspektrum entfaltet, verwendet Michaela Ehinger Zitate über unseren Umgang mit Zeit sowie einen Ausschnitt aus dem Roman „Gefährliche Geliebte“ von Haruki Murakami. Der Abend wird strukturiert durch die Regeln des mollschen Gesetzes, die ein Gleichgewicht von Klang und Stille vorschreiben...  

An einem Sonntag im Lokal - das ist ein Salon der besonderen Art. Hier sind einmal im Monat in teils szenischen Lesungen spannende, provozierende und unterhaltsame Texte, teils auch ihre Autoren selbst lesend zu erleben. Vorträge zu brennenden Themen der Zeit und Diskussionen auf Augenhöhe zwischen Künstlern, Literaten, Wissenschaftlern und dem Publikum werden angeboten.
Des weiteren sind Performance, Public Act und kleine Inszenierungen immer wieder Teil des Programms. Künstler und Publikum treffen sich live zu künstlerischen Eindrücken, im persönlichen Gespräch und stets bei gepflegten Getränken und einem besonderen delikaten Imbiss. Der Eintritt ist immer frei. Die freiwillige Hutsammlung lädt dazu ein, der Wertschätzung für die Künstler nach Vermögen Ausdruck zu verleihen.

An einem Sonntag im Lokal | MOLL EHINGER

Sonntag, 3. Juni 2018, 18 Uhr

Lokal Harmonie, Harmoniestr. 41, Duisburg-Ruhrort

Eintritt frei(willig) - Hutsammlung

 

Wanderungen durch die Nacht

Duisburg, 27. Mai 2018 - Das 6. Profile-Konzert verbindet Kammermusik von Guillaume Connesson, Katerina Kramarchuk, Gian Carlo Menotti und August Klughardt zu faszinierender Klangreise

Wandering Through Night heißt ein Quintett der jungen moldawisch-amerikanischen Komponistin Katerina Kramarchuk. Der Titel vermittelt zugleich einen Eindruck von der poetischen Idee, die das ganze Programm des 6. Profile-Konzerts durchzieht. Mitglieder der Duisburger Philharmoniker haben ein Programm erstellt, in dem sich deutsche Romantik und amerikanischer Minimalismus, italienisches Melos und französische Raffinesse zu einer nächtlichen Klangreise von bezwingender atmosphärischer Kraft verbinden.

Am Sonntag, 3. Juni 2018 (11 Uhr), spielen Imke Alers (Oboe), Andreas Oberaigner (Klarinette), Birgit Schnepper (Violine), Judith Bach (Viola), Sigrid Jann-Breitling (Kontrabass) und Melanie Geldsetzer (Klavier) im Opernfoyer des Theaters Duisburg. Sie beginnen mit dem Sextett für Oboe, Klarinette, Violine, Viola, Kontrabass und Klavier des 1970 geborenen Franzosen Guillaume Connesson, das in den Ecksätzen rhythmischen Drive entwickelt, in dessen Zentrum jedoch ein ebenso sanftes wie abgründiges Nocturne steht.
Von Einsamkeit, fahlen Stimmungen und leidenschaftlichem Aufbegehren erzählt im Anschluss Katerina Kramarchuks Wandering Through Night, eine Komposition für Oboe, Klarinette, Violine, Viola und Kontrabass. Gian Carlo Menottis Trio für Klarinette, Violine und Klavier setzt zunächst einen quirlig-verspielten Gegenakzent, bevor eine Romanze tief empfundenes Melos anklingen lässt. Den Abschluss bildet eine hoch romantische Komposition des Liszt-Zeitgenossen August Klughardt. Die mit Natursymbolik aufgeladenen Schilflieder des Dichters Nikolaus Lenau inspirierten ihn zu seinen Fünf Fantasiestücken für Oboe, Viola und Klavier op. 28.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de. Die Profile-Konzerte werden unterstützt durch die Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker e.V.

 

Lehmbruck Museum: Pay What You Want – „Reichtum: Schwarz ist Gold“
Der erste Freitag des Monats steht an und es heißt wieder „Pay What You Want!“ im Lehmbruck Museum.  Aus diesem Anlass führt Kurator Dr. Michael Krajewski am 1. Juni, 15 Uhr, durch die kürzlich eröffnete Ausstellung „Reichtum: Schwarz ist Gold“.  
Mit Exponaten von Bernar Venet, Richard Serra und Robert Smithson vereint die Ausstellung „Reichtum: Schwarz ist Gold“ Werke von bedeutenden Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Obschon mit unterschiedlichen Herangehensweisen, rücken sie allesamt die Kohle in den Mittelpunkt ihrer Arbeiten. Sie imitieren beispielsweise die Halden oder Kippen des Ruhrgebiets, zeigen die Qualitäten der Kohle als Material der Kunst auf, oder setzen sich mit der Geschichte des Kohlebergbaus im Ruhrgebiet auseinander.
Bei der Führung mit Michael Krajewski bekommen alle Besucher einen Einblick in die Geschichte des Grubengolds in der zeitgenössischen Kunst.  
Teilnahme: Pay What You Want! Jeden ersten Freitag im Monat gilt: Legen Sie Ihren Eintritt selbst fest.  

 

Museum DKM: Sonderführung zu Fronleichnam mit Hartmut Boblitz

Anlässlich des Feiertags ist das Museum DKM am Donnerstag, den 31. Mai von 12 bis 18 Uhr geöffnet und lädt um 15 Uhr zu einer 60-minütigen Führung ein. Die Führung widmet sich im Besonderen der Sonderausstellung Die schwarze Seite. Dem Museum DKM langjährig verbundene Künstler befassen sich in der Gruppenpräsentation mit einzelnen Aspekten der Lebens- und Arbeitswelt von Bergleuten.
Die ausgestellten Positionen vereint die Suche nach einer bildnerischen und sprachlichen Möglichkeit, die Aufmerksamkeit auf die spezifischen Eigenheiten der Bergbauregion Ruhrgebiet zu lenken, sie als solche herauszustellen und über das Ende des Steinkohlebergbaus hinaus in der Erinnerung zu bewahren. 

 

Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, den Tag bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen.

 

die Freitagsführung am 01. Juni entfällt.aufgrund der vorhergehenden Führung.  Das Museum DKM ist am Freitag, den 01. Juni regulär von 12 bis 18 Uhr geöffnet.

 

Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0

Die Teilnahme an der Führung kostet 6€ zuzüglich Eintritt.

Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR

Ausstellungsansicht: Die schwarze Seite - Claudia Terstappen. Foto Achim Kukulies

 

 

Kultur- und Stadthistorisches Museum: Vortrag zum Thema „Menschenopfer“ 

Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Sonntag, 3. Juni, um 15 Uhr ins Stadtmuseum am Johannes-Corputius-Platz 1 in Duisburg-Mitte zu einem Vortrag von Prof. Dr. Michael Rind zum Thema „Menschenopfer“ ein. Die Veranstaltung findet im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Die Götter beschenken – Antike Weihegaben“ statt.  

In allen Zeiten und Kulturen spielt der Tod eine wichtige Rolle. Daher war und ist er mit einer Vielzahl an Riten und Vorstellungen verbunden. Dazu gehört auch die Idee des Menschenopfers als besonders kostbare Gabe an die Götter. Relativ bekannt sind das biblische Beinahe-Menschenopfer Isaak oder etwa die südamerikanischen Opferriten.  

Doch selbst in Deutschland finden sich archäologische Spuren dieser grausam anmutenden Opferpraxis. Und auch heute noch sind in manchen Regionen der Welt, etwa mit den hinduistischen Witwenverbrennungen, Menschenopfer verbreitet. 

Der gebürtige Duisburger Prof. Dr. Michael Rind ist prähistorischer Archäologe und seit 2009 Leiter der LWL-Archäologie und der Landesarchäologe für Westfalen. In seinem Vortrag beleuchtet er die Geschichte des Menschenopfers, zeigt die dazugehörigen Rituale und, soweit dies möglich ist, auch die damit verbundenen Hoffnungen und Ideen. 

Der Eintritt beträgt 4,50 Euro für Erwachsenem, ermäßigt 2 Euro. 

Weitere Informationen beim Kultur- und Stadthistorischen Museum, 0203/283-2640, www.stadtmuseum-duisburg.de

 

 

Ausschreibung des „Fakir Baykurt Kulturpreises“  

Duisburg, 24. Mai 2018 - In diesem Jahr wird die Stadt Duisburg zum dritten Mal  zur Erinnerung an den 1999 verstorbenen Schriftsteller Fakir Baykurt, der sich in den 20 Jahren, die er in Duisburg gelebt hat, literarisch mit der Bundesrepublik Deutschland und dem Lebensalltag seiner Landsleute hier beschäftigt hat, den  Fakir Baykurt Kulturpreis vergeben.  
Der Preis wird für eine herausragende kulturelle Leistung im Bereich des interkulturellen Dialogs an Duisburger Kulturschaffende aller Nationen, die sich um die positive Gestaltung des Miteinanders der Nationen  in unterschiedlichen Kulturbereichen verdient gemacht haben, vergeben. Alle Duisburger sind aufgefordert, in einem schriftlichen Antrag Einzelkünstler, freie Gruppen, Initiativen, Vereine oder Verbände zu benennen, die für den Preis prädestiniert sind. Eigenbewerbungen bleiben unberücksichtigt. Die Auswahl trifft ein hierfür einberufenes Gremium.  

Der mit 2500 Euro dotierte Preis soll an eine natürliche Person bzw. Personenvereinigung vergeben werden, die beziehungsweise deren Mitglieder in Duisburg wohnen oder arbeiten. Auszuzeichnen ist ein besonderes Engagement um die positive Gestaltung des Miteinanders der Nationen in unterschiedlichen Kulturbereichen ebenso wie die gesellschaftskritische Beteiligung am Prozess des Zusammenlebens. Es können Kulturschaffende aus den Sparten Bildende Kunst, Film/Video, Fotografie, Literatur, Musik, Tanz, Theater, sowie soziokulturelle und multikulturelle Projekte prämiert werden.  
 
Bis spätestens  31. August 2018 können Vorschläge eingereicht werden, denen eine detaillierte Darstellung zu  Inhalt, Zielsetzung,  und eventuellen Kooperationsbeziehungen der kulturellen Leistung (Beschreibung max. 1 DIN A4-Seite) der Name, die Adresse und ein kurzer Lebenslauf der/des Kunstschaffenden sowie eine Begründung der Preiswürdigkeit beizufügen sind. Die Grundsätze über die Verleihung des Fakir Baykurt Kulturpreises können auf Anfrage übersandt  oder im Internet eingesehen werden.  
Vorschläge richten Sie bitte an: Kulturbetriebe Stadt Duisburg, Kulturbüro,  Neckarstr. 1, 47051 Duisburg. Weitere Informationen erhalten Sie im Kulturbüro unter  0203-28362269. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.   

 

 

- Lehmbruck Museum: Familienführung „Reichtum: Schwarz ist Gold“
- Vom Frühwerk zur visionären letzten Klaviersonate

Duisburg, 23. Mai 2018 - „Reichtum: Schwarz ist Gold“ – so lautet der Titel der aktuellen Sonderausstellung und nächsten öffentlichen Führung für Groß und Klein. Susanne Karow führt am 27. Mai um 11.30 Uhr interessierte Familien durch die Ausstellung. Mit  unterschiedlichsten künstlerischen Konzepten setzt sich die Ausstellung „Reichtum: Schwarz ist Gold“ mit der Kohle als Gestaltungselement der Kunst auseinander.
Die Formel „Kohle bedeutet Reichtum“ wird bei dem Rundgang mit Werken von der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart visuell und kindgerecht erfahrbar gemacht. Die Ausstellung „Reichtum: Schwarz ist Gold“ ist Teil des Ausstellungsprojekts „Kunst & Kohle“ der RuhrKunstMuseen.  
Für die Teilnahme an der Führung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

Ausstellungsansicht „Reichtum: Schwarz ist Gold“ (im Vordergrund: Reiner Ruthenbeck, Doppelaschehaufen, 1968, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018; im Hintergrund: Robert Smithson, Nonsite Oberhausen, 1968, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018), Foto: Dejan Saric

 

Vom Frühwerk zur visionären letzten Klaviersonate

Vom Frühwerk zur visionären letzten Klaviersonate: Saleem Ashkar setzt seinen viel beachteten Beethoven-Zyklus im Lehmbruck Museum fort Als „neues Testament der Klaviermusik“ bezeichnete der Dirigent und Pianist Hans von Bülow einst die 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven. Mit wachsender Kühnheit lotete der Komponist in ihnen aus, welche klanglichen und spieltechnischen Möglichkeiten der zu seiner Zeit noch nicht vollständig ausgereifte Konzertflügel eröffnete. Pianistisch, formal und emotional stieß er dabei in neue Welten vor.

Vom klassischen Geist der Frühwerke über den Sturm und Drang der mittleren Sonaten bis zum unerhört spekulativen und noch heute modernen Spätwerk spannt sich ein Bogen, der mehrere Epochen der Musikgeschichte bündelt. Diese Entwicklung zeichnet der Pianist Saleem Ashkar nach, wenn er seinen Beethoven-Zyklus am Mittwoch, 30. Mai, 20 Uhr im Lehmbruck Museum fortsetzt. Er beginnt mit der frühen Sonate Nr. 6 F-Dur op. 10/2, die im Kopfsatz verbindlichen Charme versprüht und im melancholischen Allegretto manche Farben Franz Schuberts voraus ahnt.
Sturm und Drang prägen die leidenschaftliche Sonate Nr. 23 f-Moll op. 57, die unter dem Beinamen Appassionata bekannt ist und vibrierende, dunkle Erregungszustände der Seele spiegelt. In freundlichere Gefilde führt danach die Sonate Nr. 10 G-Dur op. 14/2 zurück, die im Andante erstmals innerhalb der Sonaten die Variationenform aufgreift und im abschließenden Scherzo durch einen heiteren Tonfall und lockere Spielfreude mitreißt.

Zum Abschluss erklingt Beethovens letzte Sonate Nr. 32 c-Moll op. 111: ein gewichtiges Spätwerk, das weit über seine Zeit hinaus weist. Vor allem der zweite und zugleich letzte Satz, die überproportional lange „Arietta“, sprengt jede klassische Form. Sie ist ein bizarres Gedankengebirge von größter Kühnheit und Universalität. Vom abgeklärten Hauptthema ausgehend, dringt Beethoven mit jeder neuen Variation in immer fernere Welten vor.
Karten sind über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de erhältlich. 

 

 

SOLODUO | Marie Marie

SOLODUO, das Format für offene Improvisation
Duisburg, 21. Mai 2018 - Der Gast stellt sich solistisch vor um anschließend in einen Dialog mit dem Gastgeber Lokal Harmonie, vertreten durch Dirk Friedrich (Chromonica), zu treten. In diesem Fall wäre der richtige Titel für die Konzertreihe DUOTRIO, was zeigt, dass die improvisatorische Energie sich nicht nur in der Musik, sondern auch in Abwandlungen des Veranstaltungsformats ausdrückt.

Marie Marie
Mette Marie Ørnstrup (Dänemark) und Marie Daniels (Deutschland) lernten sich 2016 auf dem Melting Pot Lab, einem Get-together von ImprovisatorInnen aus Europa, in Wroclaw, Polen kennen. Sie stehen seit dem im regen Kontakt und erprobten 2017 ein Vocal-Duo-Programm, welches 2018 erstmalig in Deutschland auf die Bühnen kommen soll.


Ihre Musik bewegt sich zwischen freien Improvisationen, Eigenkompositionen, improvisierten Skizzen und Songelementen. Mit Hilfe von Percussion, Gongs, Elektronik und Raumakustik erschaffen sie mit ihren Stimmen abwechslungsreiche Klänge, die von weichen, eingängigen Melodien bis hin zu dröhnender, schräger Dissonanz reichen. Dabei verzichten sie bewusst auf Harmonieinstrumente. Auch kulturell geht das Programm durch verschiedene Genres. Mette Marie Ørnstrup lernte 1,5 Jahre in Istanbul türkische Volksmusik und lässt dies, sowie auch die dänische Sprache mit einfließen, während Marie Daniels auf deutsch singt.

Marie Marie singen, sprechen, schreien, krächzen, flüstern, entzücken, überraschen und erschrecken - uneitel, hässlich und schön.

 

Sonntag, 27. Mai 2018, 20 Uhr - Lokal Harmonie, Harmoniestr. 41, Kreativquartier Ruhrort, 47119 Duisburg


Mette Marie Ørnstrup - voc, gongs, bells, comp
Marie Daniels - voc, electronics, kalimba, comp
https://soundcloud.com/mariedanielsmusic/marie-marie-live-in-denmark-snippets

Marie Ørnstrup und rechts Marie Daniels - Foto Tariq A Safieh

 

Bariton Tassis Christoyannis und die Pianistin Cécile Tallec interpretieren Lieder der französischen Romantik

Traum und Tristesse, Liebe und Trost 

Duisburg, 21. Mai 2018 - Zwischen Traum, Tristesse und Totentanz, von Liebe, Sehnsucht und Trost: Das Liedschaffen der französischen Romantiker und Impressionisten hat viele Seiten. Charme, Eleganz und Esprit bestimmen oft den Tonfall, Volkstümliches steht neben Exotischem. Eine derart exquisite Mischung ist nun in einem Konzert Außer der Reihe der Duisburger Philharmoniker zu erleben. Der Bariton Tassis Christoyannis und die Pianistin Cécile Tallec interpretieren am Samstag, 26. Mai (19.30) im Theater Duisburg (Opernfoyer) Lieder von Charles Gounod, Édouard Lalo, Camille Saint-Saens, und Henri Duparc, sowie von Maurice Ravel, Gabriel Fauré und Reynaldo Hahn.

 

Von Tassis Christoyannis ist dabei Stilsicherheit und Authentizität zu erwarten. Der Bariton, 2000 bis 2007 Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein, inzwischen an allen großen Häusern gern gesehener Gast, glänzt nicht zuletzt im französischen Fach. Davon zeugen viel beachtete Einspielungen der Lieder von Lalo und Saint-Saens. Die Pianistin Cécile Tallec wiederum, geboren in Paris, seit 2002 Korrepetitorin an der Rheinoper, hat bereits mit berühmten Sängerinnen wie Christa Ludwig und Teresa Berganza gearbeitet.

 

Tallec wird auch solistisch auftreten, mit feinen Intermezzi wie etwa Erik Saties meditativer
1. Gymnopédie, Gabriel Faurés zauberhaftem 1. Nocturne op. 33/1 oder Ravels berühmte, gemessen dahinschreitende  Pavane auf den Tod einer Infantin. Aus dem Kosmos der französischen Lieder mögen wiederum Ravels 5 griechische Melodien oder Saint-Saens’ Totentanz (Danse macabre) hervorstechen.

 

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de.

 

Lehmbruck Museum: Wiedereröffnung der großen Glashalle mit Neupräsentation

Duisburg, 17. Mai 2018 - Die Modernisierung und die Umrüstung der Glashalle des Lehmbruck Museums auf LED-Beleuchtung sind abgeschlossen. Ab sofort können die Besucher die Meisterwerke der modernen Skulptur in einer Neupräsentation auf der gesamten Ausstellungsfläche betrachten.

 

In der großen Glashalle ist zum ersten Mal seit langer Zeit wieder die bedeutende Giacometti-Sammlung mit den drei Hauptwerken „Frau auf dem Wagen“, „Der Wald“ und „Das Bein“ zu sehen. Den Auftakt macht Wilhelm Lehmbrucks wichtige Skulptur „Die Schreitende“; zusammen mit herausragenden Skulpturen von Constantin Brancusi, Rudolf Belling und Max Bill erzählt sie die Geschichte vom Glanz des Goldes in der Kunst, vom Himmlischen und Irdischen. Das sind Themen, die uns zu der neuesten Errungenschaft der Sammlung von Rebecca Horn führen.

 

Im Zuge des „Kommunalen Investitionsprogramms“ KIDU hat das Immobilien Management Duisburg (IMD) mit Einbindung eines externen Elektroplanungsbüros seit November 2017 die energetische Sanierung der Beleuchtung in der Glashalle durch Umrüstung auf LED-Technik durchgeführt. Durch diese Umstellung der Beleuchtung unter Einhaltung der EnEV (Energieeinsparverordnung) werden die Energiekosten für die rund 1.000 m² große Glashalle gesenkt und es wird ein weiterer Beitrag zum Klimaschutz geleistet.
Oberbürgermeister Sören Link ist begeistert von dem Ergebnis: “Endlich können wir unsere international prämierte Museumsarchitektur mit hochmoderner Beleuchtung im besten Licht erscheinen lassen. Mit Hilfe der Investitionsoffensive des Bundes konnten wir die Kosten von rund 370.000 Euro stemmen, um unser Museum energetisch effizient und zukunftsfähig zu machen.“

 

Duisburgs Kulturdezernent Thomas Krützberg freut sich, „die hochkarätige Museumssammlung pünktlich zu den Pfingstfeiertagen neu arrangiert mit neuem Blick sehen zu können. In dem Baudenkmal Lehmbruck Museum ist die Erneuerung der Technik eine besondere Herausforderung, weil sie entsprechend dem Denkmalschutz gewissermaßen unsichtbar bleiben muss. Für die herausragende Sammlung hat sich der Einsatz sichtbar gelohnt, da sie jetzt zeitgemäß und ihrer internationalen Bedeutung entsprechend präsentiert werden kann.“

 

Museumsdirektorin Dr. Söke Dinkla ist glücklich, „dass das Herzstück der Neupräsentation „Tanz in einer Pirouette“ der Wilhelm-Lehmbruck-Preisträgerin Rebecca Horn jetzt zum ersten Mal zusammen mit Lehmbruck, Giacometti, Bill und anderen Meisterwerken prominent in der großen Glashalle zu sehen ist. Besonders schön ist, dass sich der „Lifesaver“ von Niki de Saint Phalle jetzt in unserem „Schaufenster zur Stadt“ um seine eigene Achse dreht.“

 

Große Glashalle des Lehmbruck Museums, Foto: Dejan Saric