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- Ausstellung „Wasser in Sicht“ von Dietmar Janßen
- Lehmbruck Museum: Vortrag „Kunst in einer erschütterten Welt.“
- Zentralbibliothek: Matthias Reuter lädt zum Kabarett für´n Hut

Bezirksbibliothek Meiderich: Ausstellung „Wasser in Sicht“ von Dietmar Janßen 

Duisburg, 27. April 2017 - Die Fotoausstellung mit dem Titel „Wasser in Sicht“ von Dietmar Janßen, wird am Samstag, 29. April, um 11 Uhr in der Bezirksbibliothek Meiderich an der Von-der-Mark-Straße 71 eröffnet.  

Bezirksbürgermeisterin Daniela Stürmann und Fotokollege Bernd Ueltgesforth, werden die Ausstellung eröffnen. Den musikalischen Rahmen gestalten Schüler der Theodor-König-Gesamtschule in Duisburg-Beeck mit Cajon-Rhythmen.  

Gezeigt werden Aufnahmen, die auf vielen Reisen quer durch Europa, aber auch bei Ausflügen und Spaziergängen in die nähere Umgebung entstanden sind. Auch wenn man nicht gleich an Küste und Meer auf Entdeckungstour geht, trifft man nach kurzer Zeit fast zwangsläufig auf Wasser. Sei es ein Bach, Fluss oder Baggerloch, Tau auf Blumen und Gras. Wasser findet man überall. Wasser ist der Ursprung von allem.

 

Dietmar Janßen, 1950 in Duisburg geboren, war als technischer Angestellter in der chemischen Industrie tätig und ist seit zwei Jahren im Ruhestand. Seit 1972 fotografierte Janßen zunächst analog mit Dia und SW-Filmen. Ab 2003 verlagerte sich sein Interesse auf die digitale Fotografie.  

Die Ausstellung kann bis Samstag, 15. Juli, während der Öffnungszeiten in der Bezirksbibliothek Meiderich besucht werden.

 

Zentralbibliothek: Matthias Reuter lädt zum Kabarett für´n Hut

Zur Veranstaltung „Kabarett für´n Hut“ lädt die Zentralbibliothek am Donnerstag, 18. Mai, um 20 Uhr in die Räumlichkeiten im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte ein.

 

Matthias Reuter, Klavierkabarettist und sympathisch-satirischer Gastgeber des Abends, spielt neue Songs. Mit dabei zwei Lieblings-Gäste aus der deutschen Kleinkunstszene. Das Motto des Abends lautet: Drei am Klavier, eine Gitarre und Benjamin Eisenberg hält sich die Ohren zu. Denn der Politkabarettist aus Bottrop hat als einziger kein Instrument dabei, bringt aber am Mikrophon das Publikum wie immer mit Politkabarett auf den neuesten Stand.

Am Klavier: Matthias Reuter, Gunzi Heil aus Karlsruhe und Jens Heinrich Claassen aus Münster. Gunzi Heil ist der langhaarige Kabarett-Rock´n Roller, Literaturwissenschaftler und Geschichtenerzähler am Klavier. Jens Claassen ist bekannt für seine emotionsgeladenen Comedy-Auftritte bei der TV-Show NightWash. Er spielt Ausschnitte aus seinem aktuellen Programm „14 Zentimeter aus dem Leben eines ganz normalen Mannes“. Mit dabei ist auch wieder der musikalische Publikumsliebling: Alexx Marrone.
 

Kostenlose Sitzplatzkarten sind ab Donnerstag, 4. Mai, 11 Uhr in der Bezirksbibliothek Buchholz und in der Zentralbibliothek erhältlich. Pro Person werden maximal zwei Sitzplatzkarten ausgegeben. Eine telefonische Reservierung ist nur in der Bezirksbibliothek Buchholz (0203/283-7284) möglich. Reservierte Karten können bis Donnerstag, 18. Mai, in der Bezirksbibliothek Buchholz an der Sittardsberger Allee 14 abgeholt werden sowie am Veranstaltungsabend von 19 bis 19.45 Uhr in der Zentralbibliothek. 

Lehmbruck Museum: Vortrag „Kunst in einer erschütterten Welt. Zum Werk von Jana Sterbak“

Marietta Frankes Vortrag „Kunst in einer erschütterten Welt“ am Sonntag, 30. April, um 15 Uhr nimmt das Werk der Künstlerin Jana Sterbak in den Blick, deren große Ausstellung „Life-Size. Lebensgröße“ aktuell im Lehmbruck Museum gezeigt wird. 

Marietta Franke geht davon aus, dass die Welt, in der der Mensch lebt, unübersehbare Erschütterungen erlebt hat und ständig erlebt. Dies sind aus der Natur kommende ebenso wie unmittelbar vom Menschen hervorgerufene Ereignisse, z. B. Atomexplosionen, Kriege, die sich auf die Zivilbevölkerung in unabsehbarem Ausmaß ausdehnen, Unfreiheit oder Verletzungen in zwischenmenschlichen Beziehungen.
Jana Sterbak sagt: „Das, was mein Traum ist, existiert nicht. Ich bin so traurig.“ Ihr Werk geht sensibel, konkret, unvoreingenommen, radikal und mitunter humorvoll mit dieser Traurigkeit um. Sie betrachtet die Frage der Freiheit als ureigenes Thema der Kunst und fühlt sich dadurch in ihrer künstlerischen Verantwortung herausgefordert.

Die freischaffende Kunsthistorikerin Dr. Marietta Franke hat intensiv über das künstlerische Werk von Paul Thek geforscht. Als Autorin, Kuratorin und Bloggerin (www.mfaboutart.blogspot.com) setzt sie sich in erster Linie mit zeitgenössischen Kunstpositionen auseinander.

Eintritt: 5 Euro

Jana Sterbak, Sisyphus Sport, 1997, © Künstlerin, Foto: Gregor Sailer

„Das Schwarze Schaf“ feiert 10. Jubiläum

Duisburg, 25. April 2017 - „Das Schwarze Schaf“ feiert 10. Jubiläum: Jetzt mitmachen und für die renommierte Kabarettauszeichnung bewerben! Nachwuchskünstler aus dem deutschsprachigen Raum können ab 1. Mai 2017 ihre Bewerbung für „Das Schwarze Schaf 2018“ einreichen / Mirja Boes Mitglied der Wettbewerbsjury Essen, 25. April 2017 – Für den Kabarettpreis „Das Schwarze Schaf“ ist es eine besondere Wettbewerbsrunde: Der von Hanns Dieter Hüsch gegründete Preis feiert 2018 Jubiläum und wird zum 10. Mal verliehen.

Kabaretttalente können ab dem 1. Mai 2017 ihre Bewerbung einreichen und sich auf die Jagd nach der begehrten Trophäe begeben – im Jubiläumsjahr eine besondere Ehre! Gesucht werden talentierte Nachwuchskünstlerinnen und -künstler aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, die als Einzelpersonen oder als Gruppe in der Kabarettszene aktiv sind. Bewerben können sich Kabarettisten, die am Anfang ihrer Karriere stehen und sich durch eine eigenständige künstlerische Leistung hervorheben. Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 15. September 2017.

Alle Infos sowie die vollständigen Bewerbungsunterlagen auf: www.dasschwarzeschaf.com. Für kompetente Unterstützung bei der Auswahl des 10. „Schwarzen Schafs“ sorgt StandUp Comedian und Musikerin Mirja Boes. Die gebürtige Niederrheinerin war 2016 zum ersten Mal Mitglied der Wettbewerbsjury und ist gespannt auf die neuen Bewerbungen: „Liebe Kabaretttalente aus Deutschland, Österreich und der Schweiz: Nutzt die Chance und bewerbt euch jetzt für ‚Das Schwarze Schaf 2018’. Ich freu‘ mich, euch im Finale zu sehen!“

Auch Sebastian Nitsch, „Das Schwarze Schaf 2016“, ist wieder mit von der Partie, diesmal aber nicht auf der Bühne, sondern ebenfalls als Jurymitglied. „Ich bin immer noch dankbar, dass ich 2016 ‚Das Schwarze Schaf’ mit nach Hause nehmen konnte. Der Wettbewerb war ein großes Erlebnis, bescherte mir viel Aufmerksamkeit und brachte schöne Begegnungen“, so Nitsch.

Der Wettbewerb
Zum Ablauf: Aus allen Bewerbungen wählt eine qualifizierte Vorrundenjury zwölf Kandidaten aus. Die Nominierten ziehen in die Vorrunden ein, die im März 2018 in Emmerich, Krefeld, Moers und Wesel stattfinden. Je sechs Künstlerinnen und Künstler präsentieren pro Abend einen 15-minütigen Ausschnitt aus ihrem aktuellen Programm. Die Zuschauer entscheiden per Abstimmung, welche fünf Kabarettisten ins große Finale im Mai 2018 in Duisburg einziehen werden. Am Finalabend stellen sich die Finalisten dann der Finaljury und werden auf Originalität und Können geprüft.
Der Wettbewerb ist nach Hanns Dieter Hüsch benannt, der sich selbst gerne als „Schwarzes Schaf vom Niederrhein“ bezeichnete. Der 1999 von Hüsch gegründete Preis wird alle zwei Jahre verliehen, 2018 zum 10. Mal. Er ist ein Projekt der RuhrFutur gGmbH, die die Trägerschaft im Sommer 2013 vom Förderverein
Niederrheinischer Kabarettpreis „Das Schwarze Schaf“ übernommen hat.

Seit 2001 wird der Preis von der Stiftung Mercator gefördert. Hanns Dieter Hüsch gilt als „Poet unter den Kabarettisten“ und zählt nach wie vor zu den beliebtesten Vertretern des Genres. Sein feinsinniger und nachdenklicher Humor beeinflusst noch immer Generationen von Kabarettisten.
Mit dem Wettbewerb „Das Schwarze Schaf“ soll sein Erbe gepflegt werden. Dies spiegelt sich auch in der Wahl der niederrheinischen Städte Emmerich, Wesel, Moers und Krefeld als Austragungsorte für die Vorrunden wider.
Der Preis Der Gewinner erhält 6.000 Euro und eine Gewinnertour durch die vier Vorrundenstädte und wird sein komplettes Programm einen Tag nach der Siegerehrung im Kleinkunsttheater „Die Säule“ in Duisburg vortragen. Die Plätze zwei und drei sind mit 4.000 und 2.000 Euro dotiert.

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Führung für Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und Betreuer

Duisburg, 24. April 2017 - Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und Betreuer können am Samstag, 29. April 2017, um 15 Uhr gemeinsam mit der Kunstvermittlerin Sybille Kastner die Ausstellung „Jana Sterbak. Life-Size/ Lebensgröße“ entdecken. Nach einem ersten Kennenlernen bei einer Tasse Kaffee geht es zu den Exponaten der Ausstellung, die unter dem Gesichtspunkt „Anziehend oder Abstoßend?“ betrachtet werden.
Die Kunstwerke der tschechisch-kanadischen Künstlerin Jana Sterbak drehen sich um große Themen wie Liebe, Leben und Tod. Sie benutzt für Ihre Skulpturen ungewöhnliche Materialien: Ein Bett mit einer Matratze aus Brot, ein Kleid aus Fleisch und ein gläsernes Planetarium machen neugierig und laden zu eigenen Interpretationen ein.
Die öffentliche Führung kostet 2 € zuzüglich zum Eintrittspreis von 9 € / ermäßigt 5 €. Die Begleitperson hat freien Eintritt. Um Anmeldung wird gebeten!
Gruppenführungen für Menschen mit Demenz finden dienstags bis sonntags auf Anfrage statt Eine Gruppenführung dauert ca. 90 Minuten und kostet 90 € inkl. Kaffee trinken.  Anmeldung und Beratung: Kunstvermittlung, Tel: +49 (0) 203 283 2195

Jana Sterbak, Bread Bed / Brotbett, 1996, © Künstlerin, Foto: Dejan Saric

Lehmbruck Museum:  „Magischen Führung“
Bei einer „Magischen Führung“ können Besucher des Lehmbruck Museums sich am Sonntag, 30. April, um 11.30 Uhr verzaubern lassen. Kunstwerke und Zauberei haben viele Gemeinsamkeiten – sie fesseln unsere Blicke und unsere Aufmerksamkeit. Sie entführen uns aus der alltäglichen Welt und ebnen uns den Weg in eine andere:  die der Fantasie und der Vorstellungskraft.
Bei der „Magischen Führung“ verbindet die Kunstvermittlerin Eva Henning die Kunst mit der Zauberei und öffnet die Augen für das Wunderbare und Fantastische, z. B. in Werken von Alexander Calder, Jean Tinguely und Alberto Giacometti.  
Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum Eintrittspreis (9 €/ erm. 5 €/ Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

Eva Henning bei der magischen Führung, Foto: Lehmbruck Museum.

Kreativquartier Ruhrort: Afrikatage 2017 und Tanz in den Mai

Duisburg, 24. April 2017 - „Angeregt durch die bereits in der vierten Auflage stattfindenden Afrikatage der World Africa Initiative hat die Integration der „African Community“ ins Quartiersleben Fahrt aufgenommen“, schätzt Kreativquartiermoderator Heiner Heseding die Bedeutung der farbenfrohen Feste ein.

„Mit der Eröffnung des KMC-Cafés im Ruhrorter Hof hat die afrikanische Kultur in der Ruhrorter Kneipenszene einen festen Platz.“   Bei dem interkulturellen „Tanz in den Mai“, der vom Kulturbeirat der Stadt Duisburg und dem Programm Interkultur der Metropole Ruhr gefördert wird, stehen die in Musik und Tanz Ausdruck findende, überbordende Lebensfreude, die bunten Farben und die Gaumenfreuden exotischer Welten im Vordergrund. Von den bildhübschen Models der „WAI-Queens“ werden verschiedene modische Kreationen, die in handwerklicher Perfektion eigens für diesen Anlass geschaffen wurden, präsentieren.  
Mit Papa Julius und Zion Nexus ist als Headliner des Musikprogramms ein Ensemble eingeladen worden, das bereits im Vorjahr im Gemeindehaus Ruhrort zu überzeugen wusste. Das mit Musikern aus verschiedenen Nationalitäten formierte Ensemble um „Papa“ Julius Nartey vermischt Reggae mit Einflüssen aus verschiedenen Stilen des afrikanischen Kontinents zu einer tanzbaren Musik, die auch die Lebensumstände ihrer Heimat beraubter Menschen thematisiert.

Das Ensemble BOBA setzt mit Trommeln und Tanz ganz auf die afrikanischen Traditionen. Akrobatik und Virtuosität stehen hier gleichberechtigt neben einander.

Das Duo Lydia & Jonny präsentiert afrikanisch inspirierte Popmusik im Gesangsduo zur Gitarrenbegleitung. Organisator Paul Kalenda hat aber noch weitere attraktive Überraschungen im Blick: „Die Spontaneität meiner Landsleute sorgt immer dafür, dass noch weitere Programmpunkte dazu kommen, die nicht planbar sind, aber der Veranstaltung ihren ganz eigenen Reiz geben werden.“  

Zum Konzert am 30. April 2016 um 19.30 Uhr (Einlass 18.00 Uhr) beträgt der Eintritt 12,00€ an der Abendkasse. Auf 10,00€ ermäßigte Karten sind im Vorverkauf im Informationszentrum im Gemeindehaus Ruhrort, Dr.-Hammacher-Str. 6 und im KMC-Café an der Harmoniestr.45 erhältlich.  

 

Bezirksbibliothek Buchholz: Ausstellung „Autistische Gestalter und Gestalterinnen“ von Robin Schicha  

Duisburg, 24. April 2017 - Robin Schicha zeigt vom 3. Mai bis 30. Juni in der Bezirksbibliothek Buchholz an der Sittardsberger Allee 14 eine Auswahl seiner Illustrationen aus seinem Buch über „Autistische Gestalter und Gestalterinnen“. Zu sehen sind unter anderem Schichas Cartoons und Karikaturen zu Janosch, Andy Warhol, Michelangelo, Tim Burton, Daniela Schreiter, Gee Vero und Stephen Wilshire.  
Der Künstler Robin Schicha wurde 1990 in Essen geboren, wohnt seit seinem dritten Lebensjahr in Duisburg. Schon in der Kindheit zeichnete er ausdauernd. Seine Leidenschaft waren Comics und Zeichentrickfilme. Während der Schulzeit begann er, eigene Geschichten zu schreiben. Seine Tagebuchaufzeichnungen, die während der Pubertät entstanden, führten zu dem Buch „Außerirdische Reportagen vom Schulalltag - ein junger Autist beschreibt seine Erdensicht“, das 2015 erschien. Robin Schicha wurde zu Lesungen nach Hamburg, Berlin, München, Leipzig und Germersheim/Pfalz eingeladen.

Seine Cartoons und Karikaturen wurden unter anderem in Berlin, Kassel, Köln, Koblenz, Düsseldorf, Erlangen und Duisburg ausgestellt. Der Künstler gewann mehrere Preise und Auszeichnungen. 2017 hat Robin Schicha den Bachelor in Kommunikationsdesign an der HSD in Düsseldorf bestanden. Weitere Infos auf der Homepage unter www.robin-schicha.de  

 

Die Bildhauerin Magdalena Abakanovicz ist heute verstorben

Duisburg, 23. April 2017 -  Das Lehmbruck Museum bedauert den Tod der Bildhauerin Magdalena Abakanovicz, die heute verstorben ist, wie der Rektor der Akademie der bildenden Künste in Warschau, Professor Adam Myjak, bestätigte.
Die gebürtige Polin wäre im Juni 87 Jahre alt geworden. Ihre Werke sind in Sammlungen bedeutender Museen, wie dem Metropolitan Museum in New York, der National Gallery in Washington, dem Nationalmuseum Reina Sofia in Madrid und dem  Musee d'Art Moderne in Paris, vertreten.   Vielen Duisburgern ist die Künstlerin durch die große, mehrteilige Arbeit „Neun-Figuren-Raum“ im Kant Park bekannt.
Die abstrahierten Figuren wurden in einem aufwändigen Gussverfahren aus Bronze hergestellt und 1990 von der Künstlerin auf der Wiese an der Ostseite des Museums platziert. Vom Weiten wirken sie wie große Steinmonumente und erinnern in der Konstellation an eine frühzeitliche Kultstätte.
Bei näherer Betrachtung wird die sorgfältig gearbeitete, viele Spuren der Bearbeitung aufweisende Oberfläche erkennbar. Durch die monumentale Arbeit wird die Erinnerung an Magdalena Abakanovicz in Duisburg noch lange präsent bleiben.  

Magdalena Abakanovicz, „Neun-Figuren-Raum“, 1990, © ZAIKS, Warschau, Foto: Jürgen Diemer  

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Die Höhner im Steinhof Duisburg

Duisburg, 23. April 2017 - Bereits im Herbst spielten die Höhner die gefeierte Premiere ihrer Akustik-Tour im Duisburger Steinhof. Das Publikum war – wie auch bei den weiteren Terminen dieses exklusiven Musikprogramms – durchweg begeistert. Jetzt gibt es die Zugabe: die Kölner KultGruppe kommt am Freitag, 28. April noch einmal nach Huckingen, ganz ohne Elektro-Gitarre und -Klavier bringen die Musiker ihre größten Hits, aber auch neue Lieder mal ganz anders auf die Bühne.
Die Höhner sind bekannt als passionierte Live-Band, und ihre Auftritte immer mehr als nur bloße Konzerte. „Wer zu unseren Konzerten kommt, soll einen Abend lang mit uns zusammen das Leben feiern“, so Frontmann Henning Krautmacher. „Und zwar in all seinen Facetten und mit all seinen Höhen und Tiefen, glücklichen wie traurigen Momenten.“ Und genau diese Vielfalt des Lebens fangen die Musiker auf der „Janz höösch“-Tournee ein und stellen damit erneut ihre immense musikalische Bandbreite unter Beweis, und zwar rein akustisch, ohne elektrische Verstärker, ohne Soundeffekte.
Was allgemein mit „Unplugged“ bezeichnet wird, nennen die Kölner in ihrem Dialekt „Janz höösch“, sprich: ganz ruhig. Aber nur ruhig wird es selbstverständlich nicht zugehen, wenn die Höhner auf der Bühne stehen. Mit gewohnt großer Spielfreude werden sie das Duisburger Publikum mitreißen. Und: intimer als „Janz höösch“ und in der Halle des Steinhofs
kann man die Höhner kaum erleben.

Das Konzert am 28. April im Steinhof Duisburg beginnt um 19:30 Uhr, der Einlass startet um 18.30 Uhr. Karten zum Preis von € 39,90 gibt es noch; sie können im Steinhof sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen erstanden werden. Weiter gehende Informationen gibt es unter www.steinhof-duisburg.de

 

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Lehmbruck Lecture: „Gips und Zement: profane Materialien im Werk Lehmbrucks“

Duisburg, 20. April 2017 - Die Materialien Gips und Zement stehen im Mittelpunkt der nächsten „Lehmbruck Lecture“ am Donnerstag 27. April 2017, um 18 Uhr im Lehmbruck Museum. Restaurator Peter Bux aus Leipzig gibt mit dem Vortrag „Gips und Zement: profane Materialien im Werk Lehmbrucks“ einen Einblick in die Materialwahl des Bildhauers.

Auf den ersten Blick erscheinen Gips und Zement oft profan. Peter Bux veranschaulicht, was man sich genau unter den Werkstoffen vorstellen muss und wie sie sich bei der Verwendung in der Kunst verhalten. Wie nutzte Lehmbruck die Materialien für sich und was macht seine Oberflächengestaltung so besonders?
In seinem Vortrag ergründet er außerdem wie Lehmbruck durch die akademische Ausbildung um 1900 beeinflusst wurde und wie sein Umfeld sich auf seine künstlerische Wahrnehmung und Gestaltung ausgewirkt hat. Eintritt: 5 Euro

Wilhelm Lehmbruck, Kopf einer alten Dame (Madame Germain), 1913, Foto: Fabian Strauch

 

-„Unter der Haut.Geschichte des Fleischlichen in der Kunst“
- Philharmonisches Konzert: „Verklärte Nacht“- Axel Kober dirigiert

Lehmbruck Museum: Vortrag „Unter der Haut. Zur Geschichte des Fleischlichen in der Kunst“
Eine kunsthistorische Betrachtung des Themas vom Mittelalter bis in die Gegenwart unternimmt Jörg Mascherrek mit seinem Vortrag am kommenden Donnerstag, 20. April 2017, 18 Uhr, im Lehmbruck Museum. Jana Sterbaks Fleischkleid ist eines der Hauptwerke in der aktuellen Sonderausstellung im Lehmbruck Museum. Es irritiert, wird intensiv diskutiert und letztlich bewundert.
Doch so außergewöhnlich und einzigartig ist die Präsentation von rohem Fleisch in der Kunst keineswegs! Jörg Mascherrek wird dies anschaulich mit vielen Bildbeispielen illustrieren. Eintritt: 5 Euro

Jana Sterbak, Vanitas: Flesh Dress for an Albino Anorexic, 2017, Präsentation im Lehmbruck Museum, Duisburg, Foto: Dejan Saric © Jana Sterbak.  

 

„Verklärte Nacht“: Axel Kober dirigiert Werke von Arnold Schönberg und Gustav Mahler im 10. Philharmonischen Konzert
Ein riesiger, leerer Raum scheint sich mit dem Beginn von Gustav Mahlers 1. Sinfonie aufzutun: ein kosmisches Ur-Dunkel, durchzuckt von rätselhaften Trompeten-Fanfaren aus der Ferne. Was allmählich aus diesem mystischen Nebel hervor tritt, ist ein kaleidoskopartiges Abbild der Welt.
Mahlers sinfonischer Erstling führt den Hörer zunächst durch eine Welt der Naturlaute, bringt im zweiten Satz fröhlich-derbe Ländler und Walzer, im dritten einen grotesken Trauermarsch und im vierten ein sturmgepeitschtes Finale, Ausdruck äußersten Seelenkampfes. Wie diese Musik nach vielen verzweifelten Anläufen doch noch in eine triumphale Zielgerade einbiegt, ist im 10. Philharmonischen Konzert zu erleben.
Am Mi. 26. und Do. 27. April leitet der designierte Chefdirigent Axel Kober die Duisburger Philharmoniker durch das monumentale Werk, das durchaus ironische Schärfen kennt. Vor der Pause erklingt Arnold Schönbergs spätromantische Komposition Verklärte Nacht in der Fassung für Streichorchester.
Warum die Uraufführung im März 1902 – damals als Sextett – einen Tumult auslöste, ist heute kaum mehr nachzuvollziehen, handelt es sich doch um eine berauschend klangschöne Musik, die in expressivem Überschwang von bedingungsloser Liebe kündet. Literarische Vorlage war ein gleichnamiges Gedicht von Richard Dehmel, in dem ein Liebespaar in heller Mondnacht ein ungewöhnliches Gespräch führt. Eine Frau gesteht schuldbewusst, dass sie das Kind eines anderen erwartet. Der Mann aber bekennt sich vollständig zu ihr und nimmt das fremde Kind als sein eigenes an.
Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de

 

Glückauf-Halle Homberg: Ziemlich beste Freunde  
Mit der Komödie „Ziemlich beste Freunde“ geht die Spielzeit 2016/2017  des Kulturringes Homberg „bühne aktuell“ am Mittwoch, 10. Mai, um 20 Uhr  in der Glückauf-Halle in Homberg,  Dr.-Kolb-Straße 2, zu Ende.  
Zum Inhalt: Der reiche, seit einem Paragliding-Unfall vom Hals abwärts gelähmte Philippe hat genug vom scheinheiligen Mitleidsgetue seiner Umwelt. Und er sucht einen neuen Pfleger, denn keiner hält es länger bei ihm aus.  
Da schneit der freche Ex-Knacki Driss aus der Pariser Banlieu herein, der – um Arbeitslosengeld beziehen zu können – eigentlich nur Philippes Unterschrift auf seiner Ablehnung braucht. Doch der ebenso respekt- wie furchtlose Außenseiter gefällt Philippe und so engagiert er ihn vom Fleck weg. Eine gute Entscheidung, denn die ungleichen Männer werden mit der Zeit „ziemlich beste Freunde“ – und das nicht nur, weil Driss mit seiner unkonventionellen Art Philippes steifes Umfeld gehörig aufmischt. Auch Philippe eröffnet dem Underdog Driss neue Lebensperspektiven.  
„Ziemlich beste Freunde“ ist ein höchst amüsanter Zusammenprall der Kulturen bzw. Mentalitäten – eine emotionsgeladene Geschichte um Liebe, neuen Lebensmut und Freundschaft.
Aus dem gleichnamigen Film von Èric Toledano und Olivier Nakache, dem französischen Überraschungs-Kino-Knüller der Saison 2011/12, hat der Schauspieler, Regisseur und Autor Gunnar Dreßler ein ebenso berührendes wie witziges Theaterstück gemacht, das die tragikomischen Ereignisse leicht und liebevoll erzählt.

 Kartenvorbestellungen und  Informationen gibt es im Rathaus Homberg, Zimmer 109, Bismarckplatz 1, 47198 Duisburg, Telefon: 02066-218832. Darüber hinaus sind Karten bei Ticketeck Zemann, Homberger Str. 353, 47443 Moers, Konzertkasse Lange GmbH, Kuhstraße 14, 47051 Duisburg, in der Tourist Information Duisburg, Königstr. 86, 47051 Duisburg sowie bei Klatt Reisen & Shop, Dorfstr. 62 D, 47239 Duisburg erhältlich.  

 

 

Literaturabend in der VHS: „Da kann ich mir nur an den Kopf fassen…“  
„Da kann ich mir nur an den Kopf fassen, …wenn er mir dafür nicht zu schade wäre!“ unter diesem Titel fischen Dr. Claudia Kleinert und Thomas Bouvier aus dem großen literarischen Angebot am Freitag, 28. April, um 19.30 Uhr in der Volkshochschule im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte höchst unterhaltsame Edelsteine des Unfassbaren.
Bis dahin sollten die Hörer behutsam mit Ihrem Kopf umgehen. Denn nur wenn es gelänge, in den abgelegensten Winkel der Erde zu entweichen, ohne die geringste Kommunikations-möglichkeit mit der Außenwelt, könnten Menschen sich jenen Nachrichten entziehen, die ihnen die Hand so oft reflexartig zur Stirn führen.  
Der Eintritt zu der Lesung kostet fünf Euro. Weitere Informationen: Dr. Claudia Kleinert unter (0203) 283-4157

 

Duisburger Philharmoniker: „Ein musikalischer Spaß“ und „Lodronische“ Klänge zur Nacht

Duisburg, 17. April 2017 - „Ein musikalischer Spaß“ und „Lodronische“ Klänge zur Nacht: Zwei berühmte Mozart-Divertimenti ertönen im 5. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker. In Mozarts Musik liegen Freude und Klage, Vitalität und Melancholie, Heiterkeit und tiefer Ernst oft nah beieinander. 
Dafür stehen auch zwei berühmte Divertimenti des Komponisten: Die 1. Lodronische Nachtmusik F-Dur, KV 247 und Ein musikalischer Spaß F-Dur, KV 522. Beide Werke erklingen nun im 5. Profile-Konzert der Duisburger Philharmoniker (So. 23. April, 11 Uhr, Theater Duisburg, Opernfoyer). Der Fokus richtet sich zudem auf den virtuosen Briefeschreiber Mozart. Aus dem schier unerschöpflichen Fundus seiner Korrespondenz liest die Essener Schauspielerin Katja Heinrich.
Der „musikalische Spaß“ ist eine Ansammlung falscher Töne in vier Sätzen, eine groteske Abfolge leerer Floskeln und von Themen, die sich nicht entwickeln. Mozart komponierte das Werk 1787, im Jahr des Don Giovanni.
Er verspottete damit seine dilettierenden Kollegen ebenso wie selbstverliebte Streicher und allzeit betrunkene Hornisten. Der langsame Satz indes, eine Art Möchtegern-Violinkonzert, verweist bereits, gewollt oder ungewollt, auf modernere Zeiten. 
Die Nachtmusik wiederum, geschrieben 1776 für die Gräfin Antonia Lodron, besticht durch Charme, Esprit und Eleganz, gibt sich aber in den langsamen Sätzen ganz einer verhangenen Stimmung hin. Das Divertimento mochte zuerst der Unterhaltung des adligen Publikums dienen, ist bei Mozart allerdings stets von Tiefsinnigkeit geprägt. 
Es musiziert das Mercator-Ensemble, das sind Matthias Bruns und Peter Bonk (Violine), Eva Maria Klose (Viola), Hanno Fellermann (Kontrabass) sowie Ioan Ratiu und David Barreda Tena (Horn).

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie im Internet unter
www.duisburger-philharmoniker.de

 

- Theater in der Stadthalle Walsum: „Tussipark“
- Lokal Harmonie in Ruhrort: HÖRTHEATER | Blutsbrüder – Cliquenturbo

 Duisburg, 15. April 2017 - „Tussipark“ist eine junge, frische Komödie, die sich an die Sehgewohnheiten eines jungen Publikums anlehnt und die an Kinokomödien wie „Sex and the City“ und „Hangover“ erinnert. Die Aufführung ist am Samstag, 6. Mai, um 20 Uhr in der Stadthalle Walsum auf der Waldstraße 50 zu sehen.  
Mehr braucht es nicht: das Parkhaus eines Shopping Centers und vier grundverschiedene Frauen, die reichlich Männerfrust haben. Schon ist der „Tussipark“ gegründet!
Die soeben gekündigte Jennifer, die gestresste Grit, die Geschäftsfrau Pascaline und Wanda, die sich aus Liebeskummer in ihrem Auto verschanzt hat, erlauben sich an diesem Abend alles: kalorienreiche Riesen-Portionen Pommes, Träumereien und Helene-Fischer-Hits. Wenn Damen unter sich sind, bleibt natürlich kein Frauenthema unausgesprochen. Vor allem die Männer kriegen ihr Fett weg, können aber auch die ein oder andere nützliche Wahrheit über ihre Frauen erfahren. Wie Frauen wirklich ticken, wenn sie unter sich sind, kann man(n) hier auf höchst amüsante Weise entdecken.  
In mindestens einer der Damen im „Tussipark“ kann sich jede Frau wiedererkennen. Jede der vier Frauen lebt ihr Leben auf ihre Art und kämpft ihren persönlichen Kampf und doch überschneiden sich Träume und Sehnsüchte. Es geht in dem Stück vor allem um Entscheidungen, die jeder treffen muss und darum, dass das Finden des Glücks oft mit einer Entscheidung beginnt.  
Darstellerinnen: Beatrice Kaps-Zurmahr (bekannt aus der Lindenstraße), Ann-Sophie Dürmeyer, Dorothea Maria Kriegl und Heidi Jürgens. PRODUKTION: COMÖDIE Dresden in Koproduktion mit Theater im Rathaus Essen. Tourneedurchführung: Tournee-Theater THESPISKARREN. Eintrittskarten sind im Bürgerservice des Bezirksamtes Walsum, bei allen Eventim Vorverkaufsstellen und im Internet über "Eventim.de" erhältlich. Foto C ChrisGonz

 

HÖRTHEATER | Blutsbrüder – Cliquenturbo | DLR -  Hörstück von Thomas Martin    
Funkfassung des gleichnamigen Theaterstücks nach dem Roman von Ernst Haffner Regie: Der Autor in Zusammenarbeit mit Ulrike Brinkmann  
Mit: Bernhard Schütz, Kathrin Welisch, Pit Bukowski, Christian Gaul, Benjamin Kramme, Shorty Scheumann, Jonathan Kutzner, Judith Engel, Luc Schneider, Martin Seifert, Sebastian Witt, Carmen Maja Antoni, Thomas Wodianka, Fritz Hammer, Tino Mewes, Mandy Rudski, Nastassja Revvo, Jörg Malchow, Martin Engler, Thomas Neumann, Gerda Elli   Ton/Technik: Jean Szymczak · Komposition: Kriton Klingler-Ioannides Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016   Berlin zwischen den Kriegen. Jugendliche organisieren sich in Banden um zu überleben. Sie kommen aus Heimen, Auffanglagern, von der Straße, vom Strich, aus Kaschemmen und Spelunken.
Es sind kaputte, vitale, hungrige, raffinierte Kinder. Gierig nach Wärme, zum Verbrechen bereit.   Ernst Haffners Roman erschien unter  dem Titel „Jugend auf der Landstraße Berlin“. Von Haffner ist nur ein einziges Buch bekannt. 1932 erschien es in einer Auflage von 5000 Stück im Verlag von Bruno Cassirer. 2013 wurde es neu aufgelegt unter dem Titel: „Blutsbrüder. Ein Berliner Cliquenroman“.   Ernst Haffner, Journalist und Sozialarbeiter, um 1900 geboren, blieb nach 1938 verschollen.  

Im Anschluss: Publikumsgespräch mit Thomas Martin
Thomas Martin, Jahrgang 1963. Geboren in Berlin/DDR. Dramatiker, Lyriker, Publizist, Regisseur. In Ostberlin aufgewachsen, war Martin nach dem Abitur als Transportarbeiter und Bühnentechniker tätig. Seine literarische Produktivität begann mit der Veröffentlichung von Lyrik, Prosa u. Essays in Zeitungen, Zeitschriften u. Anthologien seit 1987. Ab 1990 erschienen Reportagen, Rezensionen und Kolumnen u. a. in "FAZ", "taz" u. "Freitag". Zunächst Bühnentechniker, arbeitete Martin als Regieassistent, Dramaturg und Autor am Deutschen Theater Berlin (1984-1992). In Venedig (1992-94) inszenierte er mit der von ihm gegründeten freien Theatergruppe "Teatro Furioso" u. a. Brecht, Shakespeare, Maeterlinck.
1996 als Dramaturg am Berliner Ensemble sowie 1997-1999 als Redakteur der Berliner Zeitschrift "Sklaven" tätig, lebt Martin heute als freier Autor in Berlin. 2003 und 2006 leitete er die Internationalen Brecht-Tage im Literaturforum Berlin. Seit 2010 ist er Hausautor und künstlerischer Produktionsleiter an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.  
https://www.volksbuehne-berlin.de/ http://www.lokal-harmonie.de/veranstaltungen/icalrepeat.detail/2017/04/23/314/-/hoertheater-blutsbrueder-cliquenturbo-dlr  
Sonntag, 23. April 2017, 18:00 Uhr Lokal Harmonie, Harmoniestraße 41, 47119 Duisburg-Ruhrort Eintritt frei

 

Lehmbruck Museum: Kinder aus Duisburg vor 25 Jahren gesucht (Bitte melden!)

Duisburg, 13. April 2017 - Kinder von damals gesucht! Wer hat als Kind vor rund 25 Jahren einen persönlichen Gegenstand – Kuscheltier, Auto, Ball usw. – ins Lehmbruck Museum gebracht und von Christian Boltanski im „Inventar der Duisburger Kinder“ („Réserve des enfants de Duisburg“) archivieren lassen?


Das Lehmbruck Museum möchte die Teilnehmer der damaligen Kunstaktion von Christian Boltanski zur plastikBAR am 18. Mai einladen. Was ist aus Ihnen geworden? Leben sie noch in Duisburg? Haben sie noch Erinnerungen an die Aktion und an ihr „Lieblingsobjekt“? Die „Enfants de Duisburg“ können sich melden unter: T. 0203 283 7068 oder per E-Mail unter presse@lehmbruckmuseum.de.

 

Die Veranstaltung  ist Teil des Programms Fellowship Internationales Museum der Kulturstiftung des Bundes im Rahmen der Präsentation „Neuaufgestellt!“ im Lehmbruck Museum.

Fotos: Kinder in Aktion für die Installation von Christian Boltanski, Réserve des enfants des Duisburg, 1993 © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Fotos: Britta Lauer

Bezirksbibliothek Buchholz: Lesung „Texte gegen Trübsal“ mit Gert Immich und Raniero Spahn  

Duisburg, 13. April 2017 - Die Bezirksbibliothek Buchholz lädt in Kooperation mit der Caritas am Donnerstag, 27. April, um 19 Uhr in die Räumlichkeiten des Caritaszentrums Süd an der Sittardsberger Allee 32 zu der Lesung „Texte gegen Trübsal: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“ verschrieben von Gert Immich und Raniero Spahn ein.  

„Das soll unser Revier sein? Odysseus als Zuschauer auf Schalke. Und ein englischer Lord schließt Freundschaft mit ‚echten Jungens‘ aus dem Pott. Eine Revierstadt wird gar zum Wallfahrtsort“: Das sind nur drei Beispiele von vielen Geschichten und Gedichten, die das Ruhrgebiet in ganz ungewohnter Weise darstellen, verfremdet, parodistisch, satirisch – aber immer liebevoll. Es ist wie bei einer leckeren Häppchenplatte – man weiß gar nicht, wo man anfangen soll.  
Gert Immich erzählt jedoch nicht die Erlebnisse von Figuren wie Odysseus oder Rotkäppchen in der Sprache des Ruhrgebiets nach, sondern lässt – umgekehrt – diese Figuren in Situationen des heutigen Reviers agieren. Dabei versucht er, der Sprache und dem Stil des Originals so nahe wie möglich zu kommen. In einem locker-entspannten Begleittext führt er die Leser durch das Buch.  
Der Duisburger Autor Raniero Spahn hingegen hat einen ganz eigenen Blick auf die Widrigkeiten des Alltags. Aus selbst noch so unwichtig und nebensächlich erscheinenden Tatsachen zieht er Schlüsse, welche die oftmals verborgenen Absurditäten, das Groteske und das Aberwitzige ans Licht bringen. So sind es unter anderem diese winzigen Kleinigkeiten aus dem Alltagsleben, aufgesogen aus dem täglichen Umfeld, die den Autor spontan darüber grübeln lassen, passieren könnte, wenn...  
Der Eintritt ist frei – Hut geht 'rum. Für Rückfragen steht die Bezirksbibliothek Buchholz telefonisch unter (0203) 283-7284 zur Verfügung.    
Kurz-Biografien
Gert Immich, Jahrgang 1939, ist ursprünglich Moselaner. 1967 kam er „mit langen Zähnen“ als Lehrer nach Oberhausen, wo damals Günter Büch Theatergeschichte schrieb und RWO in die erste Bundesliga aufstieg. Er blieb hängen, lernte Land und Leute kennen und lieben und hatte im hohen Alter das Gefühl, er sollte eine Huldigung ans Revier schreiben.  
Raniero Spahn, Diplom-Ingenieur der Architektur, ist ein spätberufener Autor und entdeckte im Alter von 56 Jahren das Schreiben für sich. Quasi über Nacht erfuhr er, dass man mit dem Werkzeug zum Entwerfen und Konstruieren von bunten Häusern nebenbei auch absurde Texte zu Papier bringen kann. So wurde aus dem Nebenbei in der Folgezeit ein Haupt-bei.
Mit Kurzgeschichten und Betroffenheitsprosa begann er und entdeckte dann, dass ihm die Satire mehr liegt. Auf diese Weise sind aus seiner Feder bereits sieben Bücher entstanden. Ein achter Band ist in Vorbereitung.  

 


- KSM: „Schalom! Jüdisches Leben im alten Duisburg“
- Lehmbruck Museum: „Kunst & Kaffee“ Jana Sterbak. Zeigt her eure Kleider

KSM: „Schalom! Jüdisches Leben im alten Duisburg“  
Duisburg, 12. April 2017 - Am Ostersonntag, 16. April, beginnt um 15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum eine Führung durch die Stadtgeschichte-Ausstellung, deren Fokus auf dem jüdischen Leben im alten Duisburg liegt. Mit dem Rundgang bietet die Duisburger Archäologin Cordula Klümper in spannenden Geschichten einen Überblick über das Leben der Duisburger Juden von der ersten Erwähnung im 12. Jahrhundert bis hinein ins 20. Jahrhundert.
Dabei wird deutlich, wie wichtig die Beiträge der jüdischen Duisburger zu Kultur, Politik und Wirtschaft der Stadt gewesen sind.  
Cordula Klümper ist unter anderem engagiert in der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und hat dort eine umfassende Materialsammlung zur Geschichte der Duisburger Juden erarbeitet, die vor allem jungen Menschen Geschichte und Gegenwart näherbringen soll.   Die Teilnahme inklusive Museumseintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.    

 Duisburger Synagoge um 1902, erbaut 1875, zerstört 1938 - Foto Duisburger Stadtarchiv.  

 

 

Lehmbruck Museum: „Kunst & Kaffee“ Jana Sterbak. Zeigt her eure Kleider
Am jeweils dritten Dienstag im Monat bietet das Lehmbruck Museum nicht nur eine einfache öffentliche Führung, sondern „Kunst & Kaffee“ an. Am kommenden Dienstag, 18. April, 15 Uhr geht es bei dem Titel „Zeigt her eure Kleider“ um die aktuelle Ausstellung von Jana Sterbak. Natürlich steht bei diesem Thema das „Fleischkleid“ von Jana Sterbak im Mittelpunkt, das vollständig „Vanitas. Flesh Dress for an Albino Anorexic“/ „Fleischkleid für einen magersüchtigen Albino“, heißt.
Dieses wurde speziell für die Ausstellung vor Ort aus bestem Rindfleisch genäht und mit Salz konserviert. Nun kann der Besucher in der Ausstellung den Alterungsprozess des Materials beobachten. Doch es gibt noch weitere Kleid-artige Kunstwerke in der Ausstellung, z. B. „Mask“, einen grauen Umhang, der an eine Burka erinnert, und eine fernsteuerbare Konstruktion, „Remote Control“, die aus einer Frauenrock-ähnlichen Konstruktion ein Fahrzeug macht.
Genug Stoff also für Diskussionen, die im Anschluss mit dem Kurator der Ausstellung, Dr. Michael Krajewski, bei Kaffee und Kuchen geführt werden können.
Die Kosten betragen für jeden Teilnehmer 9 € inklusive Kaffee und Kuchen. Anmeldung erbeten unter Tel.  0203 283-7018 oder E-Mail joerg.mascherrek@lehmbruckmuseum.de.

Jana Sterbak, Remote Controll II, 1989, Foto: Alison Rossiter, © MACBA Collection, Barcelona, Jana Sterbak


Terminvorschau: 16. MAI 2017, 15 UHR Aufrecht gehen! Der Mensch in der Kunst des 20. Jahrhunderts Führung von Jörg Mascherrek

 

- SONDERFÜHRUNG an den Ostertagen im Museum DKM
- Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung

Ostermontag, 17. April 2017, 15–16 Uhr: Hartmut Boblitz zur Künstlergruppe "jungen westen"

Duisburg, 11. April 2017 - Das Museum DKM ist an allen Ostertagen von 12 bis 18 Uhr geöffnet und lädt am Ostermontag, 17. April zu einer 60-minütigen Sonderführung um 15 Uhr ein.  

In der Führung wird die Geschichte der Künstlergruppe "junger westen" und des daraus entstandenen Recklinghäuser Kunstpreises vorgestellt. 1947 legte die Ausstellung "Junge Künstler zwischen Rhein und Ruhr" den Grundstein für die Künstlergruppe "junger westen". Anlässlich des 70-jährigen Gründungsjubiläums erinnert auch das Museum DKM an die Bedeutung des "jungen westen" für die Entwicklung der zeitgenössischen Kunst im Ruhrgebiet.  

Die Künstlergruppe wurde nach 10 Jahren freundschaftlich aufgelöst, der zeitgleich entstandene Kunstpreis wird weiterhin alle zwei Jahre ausgeschrieben. Bis heute haben 46 Künstler den Preis erhalten, von denen Ernst Hermanns (*1914-2000), Emil Cimiotti (*1927), Michel Sauer (*1949), Otto Boll (*1952), Stefan Kern (*1966), Heike Mutter/Ulrich Genth (*1969/*1971) und Gereon Krebber (*1973) in der Ausstellung vertreten sind.
Alle Künstler sind Kunstpreisträger, in ihrer Arbeitsweise unterscheiden sie sich jedoch erheblich. Dennoch zeigt die Ausstellung im Kleinen einen ausschnitthaften Überblick über die Entwicklung der Bildhauerei in Deutschland.

 

Auch das Museumscafé bietet mit Kaffeespezialitäten und italienischem Mandelgebäck eine Möglichkeit die Ostertage zu genießen.

 

Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0

Preis: 6 EUR (zzgl. Eintrittspreis)

Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR 

 

Öffnungszeiten während der Ostertage:

Karfreitag,          14. April, 12 bis 18 Uhr

Samstag,             15. April, 12 bis 18 Uhr

Ostersonntag,  16. April, 12 bis 18 Uhr

Ostermontag,   17. April, 12 bis 18 Uhr

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung
Highlights der Sammlung und der Sonderausstellungen im Lehmbruck Museum erleben Besucher der öffentlichen Führung mit Kunstvermittlerin Friederike Winkler-Rufenach am Ostersonntag, 16. April 2017, 11.30 Uhr.   

In den aktuellen Ausstellungen zu Jana Sterbak und zu Christian Keinstar sind spannende, zum Teil spektakuläre Werke zu sehen. In beiden Präsentationen konfrontieren die Hauptwerke, Jana Sterbaks „Fleischkleid“, das vor Ort aus Rindfleisch genäht wurde, wie auch Christian Keinstars schmelzende Kopfplastik „Simplifikation“  den Betrachter in aufsehenerregender Weise mit dem Thema Vergänglichkeit. Ergänzend zu diesen zeitgenössischen Positionen veranschaulicht der Überblick über die Dauerausstellung die Entwicklung der Bildhauerkunst von Wilhelm Lehmbruck (1881-1919) bis zur Gegenwart.

Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum Eintrittspreis ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

 

 

Kultur- und Stadthistorisches Museum: „Gesichter unserer Stadt“

Duisburg, 10. April 2017 - Unter dem Motto „Gesichter unserer Stadt“ startet das Kultur- und Stadthistorische Museum mit seinen Veranstaltungen zur Marina-Markt-Saison (16. April bis 8. Oktober).  

Gestartet wird am Ostersonntag, 16. April, und Ostermontag, 17. April, von 13 bis 17 Uhr mit dem kostenlosen Workshop „Pfeil- und Bogenbau“ unter der Leitung des Museumspädagogen Olaf Fabian-Knöpges. Alt und Jung können Pfeile schnitzen, diese mit Pfeilspitzen und Federn versehen und einen Bogen bauen. Das Mercartorcafé ist ebenfalls geöffnet und die Ausstellung Duisburger Stadtgeschichte kann kostenlos besucht werden.

 

An jedem zweiten Sonntag von April bis Oktober zeigen Kulturschaffende der Region ihr Können mit Musik, Modenschau, Workshop-Angeboten und geben Informationen zu ihrer Arbeit. Indonesische Angklung-Musik und Flamenco-andalusische Musik erklingen, Workshops Papierschöpfen, Kräuterkunde und „Knochenarbeit“ werden angeboten. Am Sonntag, 14. Mai, stellt sich die WAI Africa Initiative Duisburg vor.

 Papierschöpfen

Im Stadtmuseum: Gerhard Mercator und die Religionen  
Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Innenhafen ist an Karfreitag, 14. April, von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der ehemalige Museumssprecher Werner Pöhling lädt um 15 Uhr zu einem Rundgang durch die Mercator-Schatzkammer ein.  
Im Mittelpunkt der Führung stehen, passend zum Feiertag, die religiösen Einstellungen des berühmten Gelehrten aus dem 16. Jahrhundert. Er war im Jahre 1544 sieben Monate im Schloss zu Rupelmonde eingkerkert, weil er von der Inquisition wegen Ketzerei und Lutherey angeklagt worden war. Nach dieser Zeit hat er sich zu seiner religiösen Zugehörigkeit nie direkt geäußert, aber sowohl in seiner eigenen Familie wie in seinem Freundeskreis lassen sich deutliche Hinweise finden. Interessante Schlüsse ergeben sich auch aus der politischen Haltung der Herrscher, unter denen er lebte – und sogar in seinem kartographischen Werk.

Lehmbruck Museum: Familienpackung
Nach dem Osterfrühstück noch nichts vor? Am Ostersonntag, 16. April, 13.30 Uhr, entdeckt die ganze Familie beim Familienpackung-Workshop Kunstwerke spielerisch und setzt diese plastisch um. Jegliche Familienkonstellation ist dabei herzlich willkommen!
Die Arbeiten der Künstlerin Jana Sterbak inspirieren Kunstvermittlerin Hiltrud Lewe und Interessierte zu eigenen Kleidungsstücken. Vom Fleischkleid über das mit Haaren bedruckte T-Shirt, bis zum fahrbaren Kleid bietet uns die Künstlerin Jana Sterbak genug Anregung für neue Kreationen.
Die Kosten liegen bei 9 Euro (erm. 5 Euro) pro Person. Anmeldungen sind ab sofort möglich unter Tel. 0203 283 2195 oder per E-Mail kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de (Di-Fr 10-14 Uhr).

Familienpackung -  Foto © Lehmbruck Museum

Neue Folk- und Weltmusikreihe in Ruhrort

„Spelunken-Spektakel“ 

Duisburg, 07. April 2017 - Am 22. April 2017 startet das Kreativquartier Ruhrort eine neue Folk Konzert-Reihe „Spelunken-Spektakel“ in Ruhrort mit einem Doppelkonzert. Um 20:00 Uhr sind die Kölner Gruppe Singadjo sowie der Berliner Liedermacher Lüül mit Band zu Gast im Gemeindehaus an der Dr.-Hammacher-Str. 6 in Ruhrort.

 

Warum „Spelunken-Spektakel“?

Eine feine Adresse war Ruhrort vielleicht vor 150 Jahren. Heute ist mehr Currywurst als Kaviar, mehr Maloche als Highlife, mehr direkt und bodenständig als schick und großkotzig. RuhrorterInnen sind Deichblagen, auf Kohle geboren, mit Hafenwasser getauft, Stahl gehärtet und von  Containern umgeben – für viele ist das vielleicht schrecklich und doch hat es seinen Reiz hier an Rhein, Ruhr und in Ruhrort zu sein. Einfach schön-schäbbich hier.

Wer einmal bei Sonnenuntergang auf dem Leinpfad gesessen und den Kähnen beim festmachen zugeguckt hat, kann dieses besondere Lebensgefühl entdecken. Hier schmeckt Bier an der speckigen Theke einer Hafenkneipe halt besser als ein Prosecco im Gourmet-Restaurant. Und was passt besser zu unseren Spelunken als ehrliche, selbstgemachte Musik aus aller Welt die abgeht, bewegt und berührt. Folk- und Weltmusik, frisch ausgepackt und präsentiert in unserer neuen Reihe „Spelunken-Spektakel.“

 

Singadjo

Ursprünglich war diese Band einmal der „Bergische Orden“ des Zugvogels. Sie sind mehrfacher Sieger des Peter-Roland-Singewettstreits auf der Burg Waldeck und ständige Mitwirkende des Edelweißpiraten-Festivals in Köln. Sie sind ihren bündischen Wurzeln längst entwachsen und ihnen zugleich treu geblieben.

In ihren Liedern erzählen sie Geschichten vom Unterwegs-Sein und der Sehnsucht danach. Die Lust auf Fahrten in die Ferne steckt ihnen genauso tief in den Knochen wie ihre Kneipenphilosophie.

Sie haben sich den Bandnamen „Singadjo“ gegeben; ein Kunstwort aus „Sing“ und „Gadjo“, der Bezeichnung der Roma für diejenigen, die nicht zu ihnen gehören.

Die 10 Singadjos (9 Männer und eine Frau) verquicken virtuos viele unterschiedliche Stilrichtungen, ob Gipsy, Rumba, Rembetiko, Mariachi, Balkan, Latin, Chanson usw. Daher ist für ihre Musik „Folk“ im Sinne von „Weltmusik“ der einzig richtige Sammelbegriff. https://www.facebook.com/singadjo

 

Lüül

Wahre Hippies gehen nicht in Rente. Und das ist auch gut so. Denn sonst müssten wir auf Konzerte mit dem großartigen Liedermacher und Musiker verzichten.

Lüül, bürgerlich Lutz Graf-Ulbrich, steht mit Bands wie Agitation Free, Ashra, Rocktheater Reineke Fuchs und natürlich den 17 Hippies und seiner eigenen Band seit 50 Jahren auf den Bühnen dieser Welt.
Er ist Kosmopolit und (West-)Berlin-Erklärer, Liedermacher, Texter, Gitarrist und Sänger. Mit seinen Liedern und seinen Bands macht Lüül Weltmusik. Hier kann Polkaschwof, Cajunwalzer, Reggae, Rumba, Balkan-Folk, US-Rock oder Brit-Pop wie auf einer Weltreise nebeneinander stehen - und doch erzählen viele seiner Lieder dann eben auch von Berlin. http://www.luul.de

Foto Max Schwarzlose

 

Doppelkonzert von Singadjo und Lüül mit Band am 22. April 2017, um 20:00 Uhr im Gemeindehaus, Dr.-Hammacher-Str. 6, 47119 Duisburg-Ruhrort. 

Die nächsten Termine: 

23.06.2017          Die australische Singer/Songwriterin Minni Marx, Gaststätte „Zum Hübi“

22.10.2017          Schlagsaite aus Köln, Gaststätte „Zum Hübi“

12.11.2017          Butterwegge aus Duisburg, Gaststätte „Zum Hübi“

 

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Sculpture 21st: Christian Keinstar“

Duisburg, 05. April 2017 - Die gerade neu eröffnete Ausstellung „Sculpture 21st: Christian Keinstar“ steht im Lehmbruck Museum am 9. April 2017, um 11.30 Uhr im Mittelpunkt der öffentlichen Sonntagsführung von Friederike Winkler.
Der Künstler arbeitet mit ungewöhnlichen Materialien und Prozessen. Die Besucher stoßen auf einen Kopf aus seltenem Metall, der unaufhaltsam schmilzt, auf zerfallene Kirchenfenster oder auf aufgereihte menschliche Gerippe aus Metall. Das Thema der Vergänglichkeit aller Dinge kommt immer wieder zum Vorschein.  
Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum Eintrittspreis ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.

Christian Keinstar, Simplifikation, 2017, (c) Keinstar / VG Bild-Kunst, Bonn 2017

 

Lehmbruck Museum: Workshops für Kinder in den Osterferien

Noch gibt es freie Plätze in drei attraktiven Workshops für Kinder in der Osterzeit im Lehmbruck Museum. Interessierte Teilnehmer/innen können sich noch bis Freitag anmelden. Ob „Kitsch oder Kunst?“, „Couragiertes Collagieren“ oder „Ein Schnitzel auf meinem Rücken“, für jeden ist etwas dabei.
OFFENER SAMSTAG: Kunst oder Kitsch?
8. April 2017 (1. Gruppe: 11.00 – 13.30 Uhr und 2. Gruppe: 14.30 – 17.00 Uhr). Im Workshop beschäftigen wir uns mit dem Herz als Motiv in der Kunst und erforschen spielerisch wie wir es für unsere eigenen Kunstwerke verwenden können. Die Ergebnisse können die Teilnehmer am Ende stolz nach Hause tragen.
Für Kinder zwischen 6 bis 12 Jahren. Die Teilnahme pro Veranstaltung kostet 9 Euro (erm. 5 Euro) für Eintritt und Material.

Foto Lehmbruck Museum.   

MUSEUMSSPASS: Couragiertes Collagieren
10. bis 14. April 2017, inkl. Karfreitag

In diesem Workshop sind wir mutig! Ausgerüstet mit unseren Handy-Kameras begeben wir uns im und ums Museum auf die Suche nach Strukturen, Mustern und Oberflächen. Mit Hilfe von Schere, Cutter und Kleber fertigen wir anschließend Collagen aus unseren Fotos und Zeichnungen an. Mit Helena Parr. Für Kinder zwischen 10 bis 14 Jahren. Teilnahme 50 EUR

MUSEUMSSPASS: Ein Schnitzel auf meinem Rücken   
17. bis 21. April 2017, inkl. Ostermontag

Wir beschäftigen uns mit dreidimensionalen Objekten aus dem Bereich Nahrung. Aus den unterschiedlichsten Materialien entstehen so XXL Schnitzel, Bananen oder andere Objekte. Fotografisch festgehalten werden dann auch köstliche Kunstwerke aus echten Lebensmitteln. Wer hat schon einmal aus einer Kartoffel z.B. ein Pommes-Kleid geschnitzt?
Mit Katharina Nitz. Für Kinder zwischen 6 bis 10 Jahren. Teilnahme 50 EUR
Ab sofort ist eine Anmeldung möglich unter 0203/283 2195 oder
kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de

 

 

Freitagsführung im Museum DKM

Am kommenden Freitag, dem 07. April 2017, ist das Museum DKM von 12 bis 18 Uhr geöffnet und lädt um 16 Uhr zu einer 60-minütigen Führung ein. 

Der Schwerpunkt der Führung wird auf der aktuellen Sonderausstellung "Ernst Hermanns und 6 Preisträger. 70 Jahre junger westen" liegen. 1947 wird mit der Ausstellung "Junge Künstler zwischen Rhein und Ruhr" der Grundstein für die Künstlergruppe junger westen gelegt.
Anlässlich des 70-jährigen Gründungsjubiläums erinnert auch das Museum DKM an die Bedeutung des jungen westen für die Entwicklung der zeitgenössischen Kunst im Ruhrgebiet. Die Künstlergruppe wurde nach 10 Jahren freundschaftlich aufgelöst, der zeitgleich entstandene Kunstpreis wird weiterhin alle zwei Jahre ausgeschrieben.
Bis heute haben 46 Künstler den Preis erhalten, von denen Ernst Hermanns (*1914-2000), Emil Cimiotti (*1927), Michel Sauer (*1949), Otto Boll (*1952), Stefan Kern (*1966), Heike Mutter/Ulrich Genth (*1969/*1971) und Gereon Krebber (*1973) in der Ausstellung vertreten sind. Alle Künstler sind Kunstpreisträger, in ihrer Arbeitsweise unterscheiden sie sich erheblich. Dennoch zeigt die Ausstellung im Kleinen einen ausschnitthaften Überblick über die Entwicklung der Bildhauerei in Deutschland. 

Die Dauerausstellung präsentiert unter dem Titel Linien stiller Schönheit einen spannenden Dialog von zeitgenössischer und alter Kunst. Werke renommierter Künstler wie Ulrich Erben, Erich Reusch oder Richard Long treten mit bis zu 5.000 Jahre alten Artefakten aus Südostasien, Alt-Ägypten und Gandhãra in Beziehung. 

Im Museumscafé haben die Besucher die Möglichkeit, die Woche bei Kaffee und italienischem Gebäck in Ruhe ausklingen zu lassen.  

Anmeldung unter Tel.: 0203. 93 555 47 0 

Preis: 6 EUR (zzgl. Eintrittspreis)

Eintritt: Erwachsene 10 EUR | Ermäßigt 5 EUR

 

 

Duisburger Autor Georg von Andechs liest aus neuem Krimi "Revier in Angst"

Duisburg, 04. April 2017 - Am Dienstag, 25. April 2017 liest um 20.15 Uhr der Duisburger Autor und Kriminalbeamte Georg von Andechs  in der Mayerschen Buchhandlung im Forum Duisburg aus seinem neuen Krimi "Revier in Angst".
Der Duisburger Kriminalbeamte Georg von Andechs liest in der Mayerschen Buchhandlung aus seinem neuen Krimi "Revier in Angst".
Das Buch: Hamit El Tannoui, Fahnder des PP Duisburg muss in Marrakesch den Tod eines Informanten miterleben. Selbst angeschossen und schwer verletzt gelingt es ihm, die ihm übergebenen Dateien per Handy ungezielt zu versenden. Kurz darauf werden in Duisburg und Umgebung scheinbar wahllose Morde verübt, die Klaus Heppner und seine Kollegen vom KK 11 vor Rätsel stellen. Derweil sucht der Leiter des Duisburger Staatsschutzkommissariates nach vier verschwundenen Nordafrikanern, und er erkennt entsetzt, es mit einer neu gebildeten Terrorzelle zu tun zu haben. Was haben diese Ereignisse miteinander zu tun? Heppner und seine Kollegen ahnen, dass von der schnellen Beantwortung dieser Frage viele Leben abhängen können...
Der Autor: Georg von Andechs ist das Pseudonym des Kriminalbeamten Jörg Ziemer, der seit mehr als 25 Jahren in seiner Heimatstadt Duisburg unter anderem als langjähriges Mitglied der Mordkommission Verbrechern das Handwerk legt. Jörg Ziemer ist in zweiter Ehe verheiratet und Vater von vier Kindern.
Eintritt: 10,-€ Eintrittskarten sind in den Mayerschen Buchhandlungen oder unter www.mayersche.de erhältlich.

 

Amerikanische Musiktradition bei Banjo-Talks im Hutkonzert  
Der Musiker und Sänger Achim Hodde hat sich von der Faszination eines der urtypischen, amerikanischen Instrumente faszinieren lassen – dem Banjo. Einst von westafrikanischen Sklaven entwickelt, bildet das fünfsaitige Banjo mit „open back“ die Grundlage für Lieder, die über das entbehrungsreiche und harte Leben in den archaischen Gegenden der neuen Welt sprechen.


An Beispielen des Genres wird Achim Hodde im Wohnzimmerkonzert am Samstag ab 20 Uhr im ruhrKUNSTort an der Fabrikstr. 23 in Ruhrort verschiedene Banjo – Bauformen vorführen. Neben Liedbeispielen wird die Leidenschaft des Esseners für die Instrumente bei „Banjo Talks“ erfahrbar werden.  
Banjo Talks – Achim Hodde Samstag, 8. April 2017, 20 Uhr ruhrKUNSTort an der Fabrikstr. 23 in Duisburg-Ruhrort Eintritt frei(willig)   http://www.banjo-talks.de/  

 

Lehmbruck-Leihgaben im Pariser Grand Palais: „Rodin, Ausstellung zur Hundertjahrfeier“
Anlässlich des 100. Todesjahres von Auguste Rodin (1840-1917) ist am 22. März im Grand Palais in Paris die große Jubiläumsausstellung „Rodin, l’exposition du centenaire“ (Ausstellung zur Hundertjahrfeier), mit drei hochrangigen Leihgaben aus dem Lehmbruck Museum, eröffnet worden.

Für diese international bedeutende Ausstellung hat das Lehmbruck Museum drei besondere Kunstwerke zur Verfügung gestellt: das Gipsmodel zu „Der Mensch“ (1909), den „Sitzenden Jüngling“ (1915/16) und den „Weiblichen Torso“ (1918). Außerdem war das Duisburger Museum bei dem ausstellungsbegleitenden internationalen Kolloquium „Rodin, l’onde de choc“ (eine Welle des Schocks) mit einem Vortrag von Dr. Marion Bornscheuer über die Rodin-Rezeption im Werk von Wilhelm Lehmbruck vertreten.
Die Pariser Ausstellung, die die bis heute gültige Modernität von Rodins Werken mit einem bis in die zeitgenössische Kunst reichenden Ausblick veranschaulicht, ist bis zum 31. Juli 2017 im Grand Palais zu sehen.

Wilhelm Lehmbruck, Sitzender Jüngling, 1916/17, Foto: Fabian Strauch.

 

Bezirksbibliothek Hamborn: Ausstellung „Buchfaltkunst“ von Petra Weidmann  
Die Bezirksbibliothek Hamborn zeigt von Dienstag, 11. April bis Samstag, 20. Mai, zu den Öffnungszeiten in der Schreckerstraße 10 eine Ausstellung zur „Buchfaltkunst“.  
Bücher bereichern, begeistern, beglücken, berühren. Petra Weidmann liebt Bücher und stellt daraus kunstvoll gefaltete Exponate her. Bäume, Blumen, Schiffe, Namen, fast alles kann aus Buchseiten gefaltet werden und entwickelt seinen ganz eigenen Zauber. In einer kleinen, aber feinen Vitrinenausstellung stellt die Künstlerin ihre Meisterwerke vor. Der Welttag des Buches am 23. April ist beispielsweise ein guter Termin, um sich die Kunstwerke anzuschauen.

 

Lehmbruck Museum: „Pay what you want“ und Führung

Duisburg, 31. März 2017 - „Marmor, Stein und Eisen…“  spielen bei der nächsten öffentlichen Führung am Freitag, 7. April 2017, um 15 Uhr eine tragende Rolle. Jörg Mascherrek begleitet die Besucher durch das Museum und spricht über den Mensch in der Kunst der Moderne. Es gilt „Pay what you want“ jede/r bezahlt, was es ihr/ihm wert ist!
Für diesen Freitag hat Jörg Mascherrek besondere Meisterstücke ausgesucht, die das Menschenbild in der Kunst des 20. Jahrhunderts veranschaulichen. Anhand von prominenten Vertretern wie Wilhelm Lehmbruck, Alberto Giacometti, Käthe Kollwitz und Jana Sterbak wird er den Besuchern einen Einblick in die menschliche Darstellung der Kunst geben.

Alberto Giacometti, Frau auf dem Wagen 1942/43, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Werner Hannappel

 

 

„Back to the Future"

Konzert des „Blow in – Blow out“-Flöten- und Bläserensembles der Volkshochschule unter der Leitung von Guido Grospietsch mit Gästen   „Back to the Future", so hieß es in dem amüsanten Dreiteiler zweier Zeitreisender aus den achtziger Jahren. Eine musikalische Zeitreise unternimmt auch das aus zwanzig Musikerinnen und Musikern bestehende Bläserensemble am Freitag, 7. April, um 20 Uhr (Einlass: 19.30 Uhr) in der Volkshochschule im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte.  
Der Bogen der seit fünfzehn Jahren bestehenden Formation spannt sich von Stücken wie Fluch der Karibik, House of the Rising Sun, Zurück in die Zukunft  bis hin zu Auszügen aus The Second Waltz von Schostakowitsch begleitet von einer humorigen Moderation.  
Der Eintritt an der Abendkasse beträgt fünf Euro, und nicht wie fälschlicherweise im Programmheft der Volkshochschule ausgewiesen zehn Euro. Eine Platzreservierung ist bei Frau Thierfelder-Renk unter (0203) 283-2206 möglich.

 

Ausstellungseröffnung im St. Johannes-Stift: Bilderserie „Animals“  
Auch in diesem Jahr findet im Malteser Krankenhaus St. Johannes-Stift in Duisburg-Homberg eine neue Kunstausstellung statt. Unter dem Motto „Kunst im Stift“ präsentiert der Rheinberger Künstler Wolf Ademeit seine Ausstellung „Animals“. 
Die Ausstellung beginnt am Sonntag, den 09. April um 12.00 Uhr mit einer Vernissage und endet im Juli. Der Künstler zeigt darin eine breite Palette von tierischen Emotionen. Jede Grimasse, ein heftiges Gebrüll, ein zarter Kuss oder ein Blinzeln in den Augen - eingefangen im Bruchteil einer Sekunde.  
Wolf Ademeit, geb. 1954, lebt seit einigen Jahren am Niederrhein in Rheinberg. Seine Tierfotografien bezeichnet er selbst als Hobby, obwohl sein Berufsleben immer eng mit der Fotografie verbunden war. Während seiner Ausbildung zum Lithographen kam er erstmalig in Kontakt mit Berufsfotografen, die seine Leidenschaft weckten und förderten.
Es ist der eigenständige Ansatz von Wolf Ademeit, der seine Werke aus einer langen Reihe von trendigen Schwarz-Weiß-Fotografen abhebt. Anstatt sich auf Wildtiere in ihren natürlich, schönen Lebensräumen zu konzentrieren, zeigt der Fotograf Zootiere und legt mehr Wert auf den Charme und Persönlichkeit, die sich in den Gesichtern und der Körpersprache widerspiegeln.
Ademeits Werke zeigen nicht nur eine simple Darstellung der Tiere wie man sie aus der Dokumentarfotografie kennt, sondern auch das Wesen und die Persönlichkeit als künstlerische Darstellung, wie sie sonst nur für die menschliche Porträtfotografie verwendet wird.  
Interessierte sind herzlich eingeladen die Ausstellung zu besuchen: Malteser Krankenhaus St. Johannes-Stift, Johannisstr. 21, 47198 Duisburg

 

 

An einem Sonntag im Lokal …
Lehmbruck Museum: Atelierbesuch „Zur Technik des Bronzegusses“

Duisburg, 27. März 2017 - Im Ruhrorter Kreativquartier hat sich neben Repair Café und HFN-Jam eine weitere, regelmäßige Veranstaltungsreihe bereits fest etabliert. Immer am ersten Sonntag im Monat heißt es in der ehemaligen Eisenwarenhandlung an der Harmoniestraße An einem Sonntag im Lokal.  
Adriana Koczian, umtriebig schauspielernde Künstlerin lädt befreundete Kulturschaffende und das interessierte Publikum ins Lokal Harmonie zu einem Abend ein, an dem die künstlerische Vielfalt und geselliges Zusammenkommen gefeiert werden. Neben Aufführungen szenischer Spielformen, Lesungen oder Erzählungen steht der lebhafte Austausch über das Gehörte und Gesehene im Vordergrund des Programms, zu dem auch immer ein kleiner, schmackhafter, hausgemachter Imbiss gereicht wird.  
Im April ist der künstlerische Leiter des Theaters an der Ruhr zu Gast, dessen aktuelle Inszenierung Clowns im Sturm jüngst vielbeachtet wurde. Roberto Ciulli (Foto Harald Hoffmann) ist einer der wenigen europäischen Theatergründer der Gegenwart, denen es gelang ihr Haus nicht nur als führende Einrichtung im Kulturleben Deutschlands zu etablieren.

Seine künstlerische Suche nach einer textunabhängigen, ursprünglichen und universellen szenischen Sprache öffnete seinem Theater die ganze Welt. Wie kein anderer weiß er von den Gastspielreisen im Orient, Asien oder Lateinamerika wie auch aus dem ganz alltäglichen Wahnsinn der Theaterarbeit zuhause an der Ruhr höchst unterhaltsam und humorvoll zu erzählen.  
An einem Sonntag im Lokal | im Gespräch mit Robert Ciulli Sonntag, 2. April 2017, 18 Uhr Lokal Harmonie, Harmoniestr. 41, 47119 Duisburg Ruhrort Eintritt: frei(willig)

„Mittsommernacht“: Die Duisburger Philharmoniker erkunden im 9. Philharmonischen Konzert den nordischen Ton
Auf die Spuren des nordischen Tons begeben sich die Duisburger Philharmoniker unter ihrem Chefdirigenten Giordano Bellincampi. Im Fokus stehen der schwedische Nationalkomponist Hugo Alfvén und der Norweger Edvard Grieg.
Den Schlusspunkt setzt ein Norddeutscher in Wien: Johannes Brahms. In diesem 9. Philharmonischen Konzert (Mittwoch 5. April und Donnerstag 6. April, Philharmonie Mercatorhalle, jeweils 20 Uhr) rundet das Orchester seinen viel beachteten Brahms-Zyklus mit dessen 3. Sinfonie. Am Beginn steht Hugo Alfvéns Mittsommernachtswacht, wohl sein bekanntestes Werk. Das kecke, fröhlich-tänzerische Hauptthema ist sogar zu Popmusik-Ehren (etwa bei Deep Purple) gekommen. Doch eigentlich enthält diese glänzend instrumentierte Schwedische Rhapsodie Nr. 1 op. 19 weit mehr als den munteren Folkloreton.
Im Verlauf bekommt das Stück düster-melancholische Gewichtung, aus der sich die festliche Stimmung mühsam wieder herausschälen muss. Griegs Klavierkonzert a-moll op. 16 wiederum bedient sich einerseits norwegischer Volksweisen, ist aber vor allem ein großer dramatisch-romantischer Wurf des damals gerade 24-Jährigen.
Der norwegische Pianist Håvard Gimse, der das Konzert spielen wird, gilt als herausragender Grieg-Interpret. Für seine CD-Veröffentlichungen wurde er  mit zahlreichen Preisen bedacht. Johannes Brahms schließlich schrieb seine 3. Sinfonie 1883, während eines Sommeraufenthalts in Wiesbaden. Antonin Dvořák attestierte den „herrlichen Melodien“ des Werkes, sie seien voller Liebe.
Auch Clara Schumann lobte das Werk in höchsten Tönen als so idyllisch wie geheimnisvoll. Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Theaterkasse 0203 / 283 62 100 oder 0203 / 570 68 50 sowie online unter www.duisburger-philharmoniker.de

Lehmbruck Museum: Öffentliche Sonntagsführung „Jana Sterbak - The inner side of the cocoon“

„The inner side of the cocoon“ nennt Irene Kastner ihre öffentliche Sonntagsführung am 2. April 2017, um 11.30 Uhr bei der sie die Besucher durch die Ausstellung „Jana Sterbak. Life-Size. Lebensgröße“ führt.
Die Betrachtung des Körpers steht im Mittelpunkt von Jana Sterbaks Arbeiten.
Auf subtile oder groteske Weise werden Fleisch, Schokolade, elektrische Drähte oder transparente Stoffe eingesetzt, um auf den menschlichen Körper aufmerksam zu machen. Sterbak leuchtet die Innenseiten des menschlichen Kokons aus. So z.B. auch beim Fleischkleid: Das Innere wird nach außen gekehrt und erhält damit eine neue Bedeutung, das Geschützte wird zur Angriffsfläche. 
Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

Ausstellungsansicht Jana Sterbak. Life-Size. Lebensgröße. Foto: Dejan Saric.

Lehmbruck Museum: Atelierbesuch „Zur Technik des Bronzegusses“
Am kommenden Donnerstag 30. März 2017, um 18 Uhr lernen Interessierte bei einem Atelierbesuch etwas „Zur Technik des Bronzegusses“.
Das Lehmbruck Museum bietet die exklusive Möglichkeit, den Gießer Gernot Eichler in seinem Atelier zu besuchen, um in die Kunst des Bronzegusses eingeführt zu werden. Anlässlich der Lehmbruck Lectures und der aktuellen Begleitausstellung „Bronze oder Steinguss?“ bietet das Lehmbruck Museum diese besondere Möglichkeit an. Dabei können die Besucher einen Einblick hinter die Kulissen des Bronzegießens gewinnen und miterleben, wie Künstler bei der Erschaffung von Bronzegüssen vorgehen. Gernot Eichler beantwortet den Besuchern ihre Fragen zur Technik von Bronzegüssen.
Die genaue Adresse (in der Stadtmitte) wird den angemeldeten Teilnehmer mitgeteilt. Die Kosten betragen 5 € pro Person. Die Anmeldung für den Besuch im Atelier ist bis einschließlich Mittwoch möglich unter: 0203 283-7018 oder joerg.mascherrek@lehmbruckmuseum.de

Wilhelm Lehmbruck, Kriechendes Kind, 1910, Bronze, Foto: Bernd Kirtz.

 

„Junge Akzente“ – Bühnentag der Schul- und Jugendkultur

Duisburg, 24. März 2017 - Am Freitag, 24. März, veranstalteten das Amt für Schulische Bildung/SchulKulturKontaktStelle und die Kulturbetriebe/Festivalbüro unter dem Motto „Ausnahmezustand Jugend“ in der Rheinhausenhalle den diesjährigen „Bühnentag der Schul- und Jugendkultur“.
Die Schul- und Jugendkultur hat seit vielen Jahren ihren Platz im spartenübergreifenden Kulturfestival „Duisburger Akzente“.  Seit 2016 unter dem Begriff „Junge Akzente“, orientiert sich diese Veranstaltung stets am Thema der aktuellen „Duisburger Akzente“.  

Kulturdezernent Thomas Krützberg hob in seiner Begrüßungsrede die Bedeutung der „Jungen Akzente“ als exzellentes Forum für Kinder- und Jugendliche hervor: „Die Einbindung des Tages der Schulkultur in das bundesweit bekannte Konzept der Akzente bietet den jungen Menschen in dieser Stadt eine hervorragende Plattform, ihr vielfältiges künstlerisches Talent zu präsentieren“. Ralph Kalveram, Leiter des Amtes für Schulische Bildung betonte in diesem Zusammenhang, dass kulturelle Bildung inzwischen selbstverständlicher und unverzichtbarer Bestandteil schulischen Lebens geworden sei.  

Das Motto der diesjährigen Akzente „Umbrüche“ kann für die „Jungen Akzente“ als Aufbruch der Gefühlswelt, Schmetterlinge im Bauch und Rebellion gegen das Establishment verstanden werden. Die Jugend ist ein Umbruch – und zwar der besonderen Art. Schüler aus mehr als zehn kulturaktiven Duisburger Schulen und Jugendeinrichtungen hatten ein mehrstündiges und genreübergreifendes Bühnenprogramm zusammengestellt, durch welches Tänzerin und Choreografin Mia Sophia Bilitza führte. Die künstlerische Leitung hatte Max Bilitza.

Präsentiert wurden Kultur- und Kunst-Projekte aus Schulen, die z. B. im Rahmen der Landesprogramme „Kultur und Schule und Kulturrucksack NRW“ entstanden sind (Gesamtschule Globus am Dellplatz, James-Rizzi-Schule, Dahlingschule, Max-Planck-Gymnasiums, Lise-Meitner-Gesamtschule, Sekundarschule Hamborn, Franz-Haniel-Gymnasiums, Elly-Heuss-Knapp-Gymnasiums und Sekundarschule Rheinhausen).

Am „Verstrick dich mit deiner Stadt“-Projekt waren zehn- bis 14-jährige Schüler aus neun Schulen und Jugendeinrichtungen beteiligt. Duisburger Kinder und Jugendliche nutzten vielerlei Möglichkeiten, sich kulturell auszuprobieren und ihre Lebenswirklichkeit mit Kultur anzureichern. Auf einer großen, professionellen Bühne spielten sie Theater, sangen und performten selbst geschriebene Songs, tanzten und präsentierten Filme.

 

Kreativquartier Ruhrort: Akkordeon - Feuerwerk in St. Maximilian  
Akzente-Projekt -AbschlussSollbruchstellen und Abrisskanten

Duisburg, 27. März 2017 - Akkordeon - Feuerwerk in St. Maximilian
Die Konzertreihe „Maxi-Musik 2017“ lädt herzlich zum Konzert „Akkordeon mit russischer Seele – Ein musikalisches Feuerwerk“ mit dem renommierten Akkordeonisten Alexandre Bytchkov ein.  
Ein besonderes Hörerlebnis verspricht das Akkordeonkonzert am 2. April 2017 um 18 Uhr in der  Katholischen Kirche St. Maximilian, Sankt-Maximilian-Platz, 47119 Duisburg mit Alexandre Bytchkov.
Der bekannte Akkordeonvirtuose und mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe, u.a. zweifacher Deutscher Akkordeonmeister, präsentiert die breite Palette der Möglichkeiten des Akkordeons. Er entführt den Zuhörer in unterschiedlichste Musikwelten und entfacht auf dem Akkordeon ein wahres Feuerwerk mit hohem künstlerischem Anspruch.  
Der Künstler stammt aus Sankt Petersburg (Russland) und lebt mit seiner Familie seit einigen Jahren in Mainz. Innerhalb kurzer Zeit hat er sich auch in Deutschland einen Namen als herausragender Musiker gemacht. Ob klassische Stücke, leichte Musettewalzer, spritzige Tangos oder gefühlvolle russische Romanzen – Alexandre Bytchkov fasziniert das Publikum durch seine Virtuosität uns sein musikalisches Einfühlungsvermögen.
Ein Vortrag, der unter die Haut geht und den man noch lange in seinem Herzen mit sich trägt.   www.alexandre-bytchkov.de


Hell wie der Mond und beständig wie der Wandel
Duisburg, 22. März 2017 - Am Freitag (24. März) wird Sabine Thomas in der Taverne im Deutschen Haus aus ihrem Buch Hell wie der Mond und stark wie Eisen lesen. Die Familienanwältin schildert in ihrem Buch Lebenssituationen und Ereignisse, ohne dabei konkret auf reale Fälle Bezug zu nehmen. Die Geschichten sind wie das Leben selbst: anrührend oder schockierend, erheiternd oder nachdenklich machend. Die akustisch-musikalische Begegnung des Abends gestalten Klaus Grospietsch und Holger Schörken.

Zwei Haustüren weiter in Richtung Süden geht dann am Samstag im ruhrKUNSTort die fünfteilige Reihe zu Ende. Thomas Klappstein wird eine Lesung mit eigenen Texten und Geschichten befreundeter Autoren lesen, die sich damit beschäftigen, worin man Halt in unsicheren Zeiten finden kann. Seine Frau, Musikpädagogin und Sängerin Claudia Klappstein gestaltet die korrespondierende Musik. 
Taverne im Deutschen Haus, Fabrikstr. 27, Duisburg-Ruhrort
Freitag, 24. März 2017 um 20 Uhr

 

Zentralbibliothek: Literatur zum Welttag der Poesie  
„Lehmbruck und seine Gusstechniken“
Lehmbruck Museum: Workshop: Offener Samstag „Pinselwerkstatt“
Stadtmuseum: Finissage „Freue Dich und trinke wohl!“

Zentralbibliothek: Literatur zum Welttag der Poesie  
Duisburg, 21. März 2017 - Die Zentralbibliothek präsentiert zum heutigen Welttag der Poesie (21. März) im Stadtfenster (2. Etage) an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte eine Medienausstellung.
Vorgestellt werden ausgewählte Gedichtbände und Lyrikempfehlungen der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und des Deutschen Bibliotheksverbandes. Alle ausgestellten Medien können mit einem gültigen Jahresausweis ausgeliehen werden.

Kultur- und Stadthistorische Museum: Politik und Religion am Niederrhein zur Zeit der Reformation  
Die Duisburger Mercator-Gesellschaft lädt für Donnerstag, 30. März, um 19 Uhr in das Kultur- und Stadthistorische Museum am Innenhafen ein. Prof. Dr. lrmgard Hantsche, die viele Jahre an der Duisburger Universität gelehrt hatte, hält einen Vortrag über die Reformationszeit am Niederrhein. An den öffentlichen Vortrag schließt sich die Jahreshauptversammlung der Mercator-Gesellschaft an.  
Der Vortrag beleuchtet die konfessionelle Situation am Niederrhein im Zeitalter der Reformation und Gegenreformation und zeigt dabei auf, wie eng Politik und Religion verknüpft waren und welchen Einfluss militärische Auseinandersetzungen auf die Konfessionslandschaft hatten.
Der Schwerpunkt wird auf den Vereinigten Herzogtümern liegen, wo das 1555 im Augsburger Religionsfrieden festgelegte Prinzip des 'cuius regio, eius religio' nicht streng durchgeführt wurde und in denen Herzog Wilhelm V. einen für diese Zeit erstaunlich großen konfessionellen Freiraum zuließ.
Die Ausdehnung des Protestantismus wurde zwar behindert, aber nicht aufgehalten. Viele Städte in überwiegend katholischen Gebieten wiesen lutherische oder reformierte Gemeinden auf, aber es gab auch katholische Gemeinden in mehrheitlich evangelischen Gebieten.   Der Eintritt zum Vortrag ist frei.  

Die Kupferstich-Karte 'BELGII' aus dem Mercator-Atlas von 1595 zeigt die Länder zwischen der Nordsee und dem Rheinland. Foto: KSM Duisburg

Zentralbibliothek: Andreas Altmann mit seiner „Gebrauchsanweisung für das Leben“ bei den Duisburger Akzenten  
Der Verein für Literatur und die Stadtbibliothek laden am Mittwoch, 22. März, um 20 Uhr ins Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte zu einer Lesung mit Andreas Altmann ein.  
Andreas Altmann beginnt in Duisburg seine Lesereise mit seinem neuen Buch „Gebrauchsanweisung für das Leben“,  das eine sinnliche und sprachgewaltige Liebeserklärung an das Leben ist: „Hinter welchen fünf Buchstaben stehen mehr Fragezeichen? Mehr Glück? Mehr Abgründe? Mehr Heldentaten und Niedertracht? Mehr Genialität und Irrsinn?
Was ist teurer für den einen und was könnte nicht billiger und wertloser sein für einen anderen? Was behüten Menschen mit mehr Macht, und was vernichten sie mit gleicher Vehemenz? Das Leben.“
In zentralen Begriffen umkreist Altmann das, was das Leben ausmacht. Es geht um nichts weniger als Liebe und Schmerz, um Abenteuer und Freundschaften, Einsamkeit, Religion und den Tod, um Heimat und Sprache. Und um das Reisen und die Erlebnisse, die der Autor auf der ganzen Welt gesammelt hat.  
Andreas Altmann, 1949 in Altötting geboren, studierte Psychologie und Jura. Anschließend arbeitete er in unterschiedlichen Berufen, unter anderem als Taxifahrer, Anlageberater, Nachtportier und Dressman. Nach einer Ausbildung zum Schauspieler und mehreren Bühnenengagements lebte er in einem indischen Ashram und in einem Zen-Kloster in Kyoto. Lange Reisen führten ihn durch Afrika, Asien und Südamerika. Er veröffentlichte bislang 19 Bücher und zahlreiche Reisereportagen, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde. Altmann lebt in Paris.  
Der Eintritt zur Lesung kostet im Vorverkauf vier Euro, an der Abendkasse fünf Euro. Karten sind während der Öffnungszeiten an der Erstinformation der Zentralbibliothek im Stadtfenster
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"Kultur vor Ort" im Bezirksrathaus Hamborn: Aufruf an Künstlerinnen und Künstler  
Das Bezirksrathaus Hamborn ist seit Jahrzehnten ein Treffpunkt für „Kultur vor Ort“, mit künstlerischen Darstellungen, Projekten, Lesungen, Präsentationen und Ausstellungen. In der „Galerie im Amt“ im ersten Obergeschoss des 113 Jahre alten Rathauses stehen Ausstellungsflächen für Wechsel- und Dauerausstellungen und zwei Vitrinen zur Verfügung.   Künstlerinnen und Künstler, die ihre Werke öffentlich ausstellen möchten, können sich bei Stefan Kalert von der Bezirksverwaltung Hamborn unter (0203) 283-5418 oder per E-Mail,
s.kalert@stadt-duisburg.de, melden. Persönliche Vorsprachen sind in Raum 111 des Bezirksrathauses an der Duisburger Straße 213 möglich. hältlich.    

„Amore Amore“ zum Abschluss des Akzente Literaturprogramms  

Der Verein für Literatur und die Stadtbibliothek laden am Freitag, 24. März, um 20 Uhr zu einer Lesung mit Musik in die Zentralbibliothek ein. Unter dem Titel „Amore Amore. Die schönsten italienischen Liebesgeschichten“ präsentieren Reinhold Joppich und Mario Di Leo einen literarisch-musikalischen Abend rund um die Liebe.  
„Amore“ bedeutet: Zwei Menschen begegnen sich und der Tanz beginnt. Es geht dabei sinnlich zu, leidenschaftlich und wild. Aber auch mal zärtlich, sanft und ganz und gar unschuldig. Nahezu immer sind die Liebenden mit Witz und Gewitztheit bei der Sache, mit einem verführerischen Augenzwinkern, einem koketten Augenaufschlag.


In den Liebesgeschichten und -liedern, die Reinhold Joppich und Mario Di Leo - Foto privat - zusammengestellt haben, kommt jede Spielart zum Zug. Vorgetragen werden Erzählungen von Umberto Eco, Andrea Camilleri, Franca Magnani und vielen anderen. Die zahlreichen „canzoni d’amore“ besingen die Liebe aufs Wunderbarste und Wehmütigste.  
Die Begrüßung spricht Dr. Jan-Pieter Barbian, Direktor der Stadtbibliothek.  
Der Eintritt zur Lesung kostet im Vorverkauf acht Euro, an der Abendkasse neun Euro. Karten sind während der Öffnungszeiten an der Erstinformation der Zentralbibliothek im Stadtfenster erhältlich.  
Weitere Informationen:
Reinhold Joppich, geboren 1949 in Duisburg, arbeitete nach einer Ausbildung zum Verlagsbuchhändler in Rom. Von 1984 bis 2014 war er Vertriebs- und Verkaufsleiter bei Kiepenheuer & Witsch. Seit 1985 ist er zusammen mit Mario Di Leo mit seinen literarisch-musikalischen Italienabenden im deutschsprachigen Raum unterwegs. Mario Di Leo wurde 1956 in Rom geboren. Er studierte neben seiner Liebe zur Musik die Philosophie und Geschichte.
Mit großer Begeisterung recherchierte er volkstümliche Canzoni aus seiner Heimat und vertonte sie neu. Mit diesem Liederfundus zog es ihn nach seinem Examen nach Deutschland und hier als gefragter Cantautore auf die Konzertbühnen.  

Lehmbruck Museum: Sonntagsführung „Lehmbruck und seine Gusstechniken“
Kunstvermittlerin Madalina Rotter bietet einen interessanten Rundgang durch die neue Begleitausstellung der Lehmbruck Lectures „Bronze oder Steinguss?“ an. Unter dem Thema „Lehmbruck und seine Gusstechniken“ beleuchtet sie die Arbeitsweise des Duisburger Bildhauers.  
Wilhelm Lehmbruck gehörte zu den ersten Bildhauern im frühen 20. Jahrhundert, die neben neuen Inhalten und Formen auch innovative Materialien in die Bildhauerei eingebracht haben. Ab 1910 begann er in Paris, mit dem bis dahin nur in der architekturgebundenen Außenskulptur eingesetzten Steinguss zu experimentieren. Daneben hat Lehmbruck auch traditionelle Materialien, wie Marmor, Terracotta und Bronze, für seine Arbeiten verwendet.  
Erstaunlich ist, dass Lehmbrucks Skulpturen nicht immer aus dem Material sind, aus dem sie zu sein vorgeben. Figuren mit bronze- oder terracottafarbener Anmutung sind oftmals aus Gips oder Steinguss gefertigt. Daneben gibt es nur wenige Arbeiten aus Bronze oder Marmor. Ist dies nur in den geringeren Kosten der ‚ärmeren‘ Materialien begründet, oder spielt nicht vielmehr die bildhauerische Experimentierfreude hier eine wesentliche Rolle?  

Für die Teilnahme an der Sonntagsführung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €/erm. 5 €/Familienkarte 15 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben.  

Ausstellungsansicht „Bronze oder Steinguss. Das Material und seine Wirkung in Lehmbrucks Skulpturen“, Wilhelm Lehmbruck, Geneigter Frauenkopf, 1911, links: Bronze, anthrazitfarben patiniert / rechts: Stuccoguss, terracottafarben gefasst, Foto: Lehmbruck Museum.

Lehmbruck Museum: Workshop: Offener Samstag „Pinselwerkstatt“
(25. März 2017, 11.00 – 13.30 Uhr und 14.30 – 17.00 Uhr)
Mit Bürsten, Gabeln und Pinseln malen Kinder von 6 bis 12 Jahren beim nächsten Offenen Samstag am 25. März 2017. Kunstvermittlerin Hiltrud Lewe lädt in die „Pinselwerkstatt“ ein!  Regelmäßig bietet das Lehmbruck Museum die Offenen Samstage mit je einem Workshop am Vormittag und Nachmittag an. Kinder von 6 bis 12 Jahren können hier mit professioneller künstlerischer Begleitung spielen, malen und sich mit Kunst auseinander setzen.
Die Ergebnisse können die Teilnehmer am Ende stolz nach Haus tragen. 1. Gruppe: 11.00 – 13.30 Uhr und 2. Gruppe: 14.30 – 17.00 Uhr. Die Teilnahme pro Veranstaltung kostet 9 Euro (erm. 5 Euro) für Eintritt und Material. Anmeldung ist erforderlich unter: (0) 203 / 283 2195 oder kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de
Der Offene Samstag wird veranstaltet aus Mitteln der Grillo Familienstiftung.

Stadtmuseum: Finissage der Sonderausstellung „Freue Dich und trinke wohl!“  
Die Sonderausstellung „Freue Dich und trinke wohl!“, in deren Mittelpunkt das antike griechische Trinkgelage steht, endet am Sonntag, 26. März, um 14 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen mit einem Vortrag zu den antiken orientalischen Fest- und Feierbräuchen von Prof. Dr. Astrid Nunn von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.  
Die Altorientalistin wird unter anderem Musik zu Gehör bringen und von den Trinksitten des Nahen Ostens berichten. Aus dem Orient übernahmen die Griechen zum Beispiel die Sitte, im Liegen zu trinken und zu feiern.    Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, an der letzten Führung durch die Ausstellung teil zu nehmen, die einen Blick auf diesen ganz besonderen Aspekt griechischer Geselligkeit gewährt.
Beim Gelage traf man sich in ausgewählter Runde, opferte den Göttern, tanzte zum Flötenspiel, sprach über Politik und Philosophie, knüpfte Kontakte und erfreute sich an Rätseln und Spielen.  
Der Eintritt kostet 4,50 Euro, eine Anmeldung ist nicht notwendig.  


Interkulturelles Projekt „Mosaik“ im Rahmen der Duisburger Akzente  

Das Kultur- und Stadthistorische Museum, das Kommunale Integrationszentrum sowie der Verein Arbeit und Leben Oberhausen e. V. beteiligen sich zusammen mit der Künstlergruppe „Sanfte Strukturen“ an dem interkulturellen Projekt „Mosaik“ im Rahmen der Duisburger Akzente.  
„Mosaik“ geht nun in die Realisierungsphase. Viele Kreative, Alt und Jung, Alteingesessene und Neubürger haben an diesem Willkommens-Mosaik gearbeitet.