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Lesungen - Buchbesprechungen - Vorstellungen
 
„Home Office Tagesplaner“ – Ab 18. November 2020 überall im Handel

Paderborn/Duisburg, 31. Oktober 2020 - Corona verschärft die Dringlichkeit im Umgang mit der Arbeitsplatzwahl. Gleichzeitig steigt der Anspruch an alle Betroffenen, gemeinsam die Tagesabläufe trotz Distanz, an jedem gewählten oder nötigen Arbeitsplatz, optimal zu gestalten. Jeder Einzelne, Teams und auch Führungskräfte sind gefordert diesen Anspruch zu meistern.
Mit Ihrem Buch „Von Null auf Homeoffice“ haben Andreas Dolle und Ulrike Dolle bereits im April 2020 einen Masterplan für die Umstellung auf die Arbeit im Homeoffice veröffentlicht. Dort finden Leser Anleitung zur gekonnten Umstellung und Einstimmung für Mitarbeitende und Unternehmen auf das Thema Homeoffice.  Für die tägliche Umsetzung haben die Autoren nun einen speziellen „Home Office Tagesplaner“ entwickelt. Dieser sichert ein optimales Selbstmanagement und den ausgewogenen Umgang mit beruflichen und privaten Zeiten. So können die Anwender von überall aus, optimal reflektiert und leicht ihren Tagesablauf gestalten.


Der „Home Office Tagesplaner“ erscheint am 18. November 2020 und ist im gesamten Buchhandel sowie online bestellbar.

Nach dem erfolgreichen Debüt ihres Buches "Von Null auf Homeoffice - Masterplan zum kollaborativen Arbeiten von überall" haben sich die Autoren Andreas Dolle und Ulrike Dolle der täglichen und praktischen Anwendung des Buches gewidmet. Bereits im Buch von "Null auf Homeoffice" erfahren die Leser, wie sie erfolgreich das Wirken aus dem Homeoffice oder an einer anderen Arbeitsplatz umsetzen und leben. Der neue „Home Office Tagesplaner“ unterstützt Mitarbeitende dabei, strukturiert und zufrieden ihren Arbeitstag „von überall aus“ zu gestalten. Durch einfache Visualisierungen lädt er zu einer täglich stattfindenden, übersichtlichen Planung und Reflexion ein.  Der Planer bietet eine intelligente Verknüpfung von praktischen Arbeitshilfen, ergänzenden digitalen Umsetzungsimpulsen und den ausgewogenen Blick auf berufliche und private Aktivitäten.  Ein speziell entwickeltes Planungs- und Reflexions-Cockpit hilft jeden Tag dabei, alle Schwerpunkte des Tages im Blick zu behalten. Teams können sich abgestimmt vernetzen. Führungskräfte können ihre Mitarbeitenden dabei unterstützen, die nötige Wahl des Arbeitsplatzes ohne Produktivitätsverlust zu gestalten und die emotionale Bindung an das Unternehmen sicher zu stellen. Vom Austausch zu wichtigen Ritualen, praktischen Anleitungen und Arbeitshilfen, der Gestaltung von Energiepausen, dem Umgang mit Unerwartetem oder Störungen, dem Tagesabschluss, der Einbindung digitaler Arbeitshilfen bis hin zur Sicherung der „Work Life Balance“, alle Aspekte finden übersichtlich ihren Platz. Der „Home Office Tagesplaner“ erscheint am 18. November 2020 und ist im gesamten Buchhandel sowie online bestellbar. Interessenten können sich bereits jetzt zum Erscheinungstermin ein Exemplar sichern.  Hier finden Sie weitere Informationen: von-null-auf-homeoffice.de/homeoffice-tagesplaner Die Autoren: Andreas Dolle und Ulrike Dolle führen das Bildungs- und Beratungsunternehmen ADM in Paderborn. Sie sind zudem Gründer der commumo - the digital vision company. Sie leben mit ihren Unternehmen die hybride Arbeitskultur seit mehr als sechs Jahren und halten dazu regelmäßig Vorträge.  Mein Homeoffice Tagesplaner - Besseres Selbstmanagement und mehr Zufriedenheit beim täglichen Arbeiten von überall Andreas Dolle, Ulrike Dolle | Mein Home Office Tagesplaner | ISBN 978-3-947583-09-6 | 320 Seiten | 28,90 € | 18. November 2020 | ADM Verlag, Paderborn | ISBN 978-3-947583-09-6
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Allein unter Raubtieren

Der Bildband Das Königreich der Eisbären zeigt die Auswirkungen des Klimawandels auf die Polarbären

München/Duisburg, 22. September 2020 - Die Arktis schmilzt und mit ihr schwindet das Reich der Eisbären. Welche Auswirkungen der Klimawandel auf das Leben der Bären hat und welche Rolle sie dabei spielen, das zeigt der neue Bildband Das Königreich der Eisbären (Frederking & Thaler Verlag) nun auf eindrucksvolle Weise. Die Fotografen Melissa Schäfer und Fredrik Granath kamen den Tieren auf ihren Expeditionen sehr nahe und erzählen rührende Geschichten wie sie leben, lieben und um ihr Überleben kämpfen. Der Bildband erscheint am 14. Oktober 2020.

Die Fotografin Melissa Schäfer und der Produzent Fredrik Granath leben, lieben und arbeiten zusammen in der Arktis, wo sie vor allem die Eisbären und deren Rolle im Klimawandel im Blick haben. Sie wohnen in Stockholm und in Longyearbyen auf den arktischen Spitzbergen. Melissa Schäfer betrachtet die Welt schon seit ihren frühen Kindertagen in Hamburg durch die Kameralinse. Als Kreativ- und Porträtfotografin hatte sie schon immer ein besonderes Auge für ihre Umgebung.

Die tiefe Liebe zur Arktis und zu den Eisbären sowie eine starke Verbindung zu Natur und Umwelt sind die Grundlagen für ihre gesamte Arbeit. Fredrik Granath ist ein führender Experte für die Arbeit und Produktionen in den Polarregionen. Seit 2001 verfolgt er seine eigenen Projekte zur Arktis und ist als Produzent und Berater für andere Film- und Fotoprojekte in der Arktis tätig, so für verschiedene Filmstudios und National Geographic. Seine Expertise für die Arbeit unter Extrembedingungen ist einzigartig, spezialisiert ist er auf Eisbären.


The Motherbear Productions HB, Melissa Schäfer, Fredrik Granath "Das Königreich der Eisbären"
Die Zukunft der Arktis 256 Seiten, ca. 200 Abb.,
Format 24,3 x 30,6 cm Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-95416-317-5 € [D] 49,99 € [A] 51,40 sFr. 69,00 Frederking & Thaler
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erlag

Buchvorstellung „Anton ,Toni‘ Turek: Familienmensch, Freund, Kollege“

Düsseldorf/Duisburg, 21. September 2020 - „Anton ,Toni‘ Turek: Familienmensch, Freund, Kollege“ – das ist der Titel eines neuen Buches über die Torwartlegende und den ehemaligen Rheinbahner Toni Turek, das gerade druckfrisch im Düsseldorfer Grupello Verlag erschienen ist. Gemeinsam geben die Rheinbahn und der Verlag einen ersten Einblick in das Werk der Autorin Heike Turek.  
Der Enkel von Turek, Oliver Turek, und seine Frau Heike präsentieren am 23. September im Betriebshof der Rheinbahn, Lierenfelder Straße 40, 40231 Düsseldorf den Bildband mit Dr. Jürgen Kron, Verlagsleiter Grupello Verlag, Melanie Florin, Projektleitung Grupello Verlag, und Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor der Rheinbahn, vor der Toni-Turek-Bahn.
  
der neue Bildband zeigt den ehemaligen Rheinbahner und Fußballer Toni Turek ganz privat . „Anton ,Toni‘ Turek: Familienmensch, Freund, Kollege“ – das ist der Titel eines neuen Buches über die Fußball-Legende und den ehemaligen Rheinbahner Toni Turek, das gerade druckfrisch im Düsseldorfer Grupello Verlag erschienen ist. Verlagsleiter Dr. Jürgen Kron, Autorin Heike Turek und Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor der Rheinbahn, stellten den Bildband heute vor.  

Auf 172 Seiten erhalten die Leser einen sehr persönlichen Einblick in das Privatleben des Fußballers. Die Familie Turek öffnete ihre Fotoalben und lässt die Öffentlichkeit zum ersten Mal an einem Leben der Fußball-Legende teilhaben, das den meisten gänzlich unbekannt ist. Erzählungen, Erinnerungen und die eine oder andere Anekdote aus Toni Tureks direktem Umfeld laden dazu ein, mehr darüber zu erfahren, wie er als Familienmensch, Freund und Kollege war.  

„Im Zusammenhang mit Tonis 100. Geburtstag kam mir die Idee einer Bildbiografie über sein Leben und Wirken“, so die Autorin Heike Turek über die Entstehung des Werkes. Tureks Enkel Oliver erinnert sich mit einem Lächeln im Gesicht: „Er war für mich nie der Fußballgott. Er war immer nur Opa Toni.“   Turek als Rheinbahner „Toni!“ – Wer zwischen 1950 und 1977 in der Verwaltung der Rheinbahn diesen Namen rief, dem reichte kein Geringerer als der „Held von Bern“ seine schaufelgroße Torwarthand zum Gruß.
Turek „hütete das Tor“ nicht nur in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, sondern auch fast dreißig Jahre lang, zuletzt als Abteilungsleiter, in der Registratur der Rheinbahn. Den Berichten von Zeitzeugen zufolge stand damals so mancher Arbeitskollege innerlich vor Ehrfurcht stramm, wenn er Anrufe entgegennahm und jemand namens „Her-berger“, „Walter“ oder „Rahn“ Herrn Turek sprechen wollte. Damals stellten die Unternehmen Mannesmann und Rheinbahn in Düsseldorf für die Fortunaspieler die wirtschaftliche Absicherung dar.  


Die Autorin Heike Turek, geboren 1983 in Berlin-Friedrichshain, erwarb nach ihrer Ausbildung zur Restaurantfachfrau den Bachelor of Arts der Geisteswissenschaften und arbeitet als Inklusionsbegleiterin. Seit 2015 ist sie mit Oliver Turek, dem Enkel von Toni Turek, verheiratet und hat mit ihm zwei gemeinsame Töchter


„Als einstiger Arbeitgeber von Toni Turek war es uns immer wichtig, sein Andenken lebendig zu halten. Das ist uns mit dem Toni-Turek-Turnier von 2004, unserer eigens für ihn gestalteten Bahn und der Beteiligung am Turek-Denkmal vor der Arena gelungen“, so Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor der Rheinbahn. „Der neue Bildband ist eine wunderbare Ergänzung dazu. Wir haben die Entstehung des Buches gerne unterstützt und auch aus unserem Archiv Bildmaterial beigesteuert.“ Heike Turek - „Anton ,Toni‘ Turek: Familienmensch, Freund, Kollege“ 172 Seiten, gebunden, 20 Euro, ISBN 978-3-89978-350-6

V.l.: Melanie Florin (Grupello Verlag), Oliver Turek (Enkel von Toni Turek), Autorin Heike Turek, Dr. Jürgen Kron (Grupello Verlag) und Klaus Klar (Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor der Rheinbahn) präsentieren das frisch gedruckte Buch.

 

Rückblende
Gedenktafel für den "Fußballgott" Toni Turek  - Von Harald Jeschke (Text) und Manfred Schneider(Fotos) im O)ktober 2007
"Das geht uns schon sehr nah", gestanden Toni Tureks Schwiegertochter Ursula (links) und die Enkel Markus und Oliver, als im Oktober 2007 in Duisburg die Erinnerungstafel an den "Fußballgott" enthüllt wurde. Dort wo die altehrwürdige Fugmann-Kampfbahn die unlängst zu einem wunderschönen neuen Leichtathletikstadion umgewandelt wurde, dort erinnert nun die Gedenktafel an die Lebzeiten des berühmtesten deutschen Torhüters. An dieser Stelle ging vor über sechzig Jahren der Stern des Weltmeisters von 1954 auf: Der Im Schlenk 24 in Wanheimerort geborene Fußballer war auf der damaligen Fugmann-Kampfbahn für den TuS Duisburg 1848/99.sowie an der Wacholderstraße (Duisburg 1900) zu Hause.
Dank der Initiative des in Duissern lebenden Eintrachtlers Erich Fuchs erinnert jetzt am Eingang Margaretenstraße eine Gedenktafel an Toni Turek, den Sepp Herberger schon 1936 für ein großes Talent hielt. Initiator Erich Fuchs, Rainer Enzweiler, Vorsitzender Betriebsausschuss DuisburgSport , Künstler und Tafelersteller Arnd Sundermann und Bezirksvorsteher Heinrich Klose enthüllten die Gedenktafel. 

Der Steinmetz Arnd Sondermann fertigte die Gedenktafel an
Fuchs begann leidenschaftlich zu recherchieren, kontaktierte die Familie Toni Tureks und bat Oberbürgermeister Adolf Sauerland darum, eine Gedenktafel aufzustellen. Nach den erforderlichen politischen Beschlüssen wurde der Steinmetz Arnd Sondermann gebeten, die Tafel zu entwerfen. Der Künstler ist übrigens Olympiateilnehmer. Dies im Jahre 2000, als er an der Handwerkerolympiade in Sydney in der Disziplin „Steinmetz“ an den Start ging.

"Hier spielte Anton 'Toni' Turek, Torwart der Nationalmannschaft, die 1954 in Bern Weltmeister wurde. Geboren am 18. Januar 1919 in Wanheimerort", lautet die Inschrift. Turek blieb auch nach seiner aktiven Zeit seiner Geburtsstadt treu. So stand er 1981 beim ersten Duisburger Marathon am Straßenrand und feuerte seinen Neffen Hein Groß an.


Die Karriere des „Fußballgottes“
Geboren in Duisburg-Wanheimerort, erlernte Toni Turek mit acht Jahren das Fußballspielen beim SC Duisburg 1900. Damals wusste noch keiner, dass er einmal als Torwartlegende in die Geschichte eingehen würde.  Das Talent wurde ihm 1936 mit 17 Jahren von Sepp Herberger bestätigt. Statt jedoch zu kicken, wurde Turek als Soldat in Russland, Frankreich, Afrika und Italien eingesetzt und kehrte erst 8 Jahre später zum Fußball zurück. Der gelernte Bäcker durchlief dann die verschiedenen Vereine: TuS Duisburg 1848/99, Eintracht Frankfurt, TSG 46 Ulm und Fortuna Düsseldorf.

Erst im Alter von 31 Jahren gehörte Toni Turek als Stammspieler der Nationalmannschaft an. Nach den Kriegsjahren war Turek der erste Nationaltorhüter im Spiel Deutschland gegen die Schweiz. Der Höhepunkt seiner Karriere war die Weltmeisterschaft 1954 in Bern. Durch den 3:2-Sieg im Endspiel gegen Ungarn wurde die deutsche Nationalmannschaft um Torwart Toni Turek Weltmeister, was als "Wunder von Bern" in die Geschichte eingehen sollte.

Der gleichnamige Spielfilm wurde übrigens auch in Duisburg gedreht. 16 Tage war das Team von Sönke Wortmann in der Stadt und hat u.a. in der Sportschule Wedau und in Marxloh gedreht.
Toni Turek (Foto Stadt Duisburg/Archiv) arbeitete nach Abschluss seiner Karriere noch einige Zeit als Angestellter bei der Düsseldorfer Rheinbahn AG. Am 11. Mai 1984 starb der Mann, der das "Wunder von Bern"  miterlebte nach schwerer Herzkrankheit und einem Schlaganfall im Alter von 65 Jahren in Neuss.


Anton "Toni" Turek war Fußball-Nationalspieler aus Duisburg-Wanheimerort mit Familienbande in Neudorf und Bissingheim
- * 18. Januar 1919 in Duisburg; † 11. Mai 1984 in Neuss. Er war einer der "Helden von Bern"  durch den Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft von 1954.
Turek spielte als Kind beim Duisburger Sportclub und ging dann zu TuS Duisburg 1848/99. Später spielte der gelernte Bäcker als Torwart u.a. für Eintracht Frankfurt und die TSG Ulm, bevor er 1950 zu Fortuna Düsseldorf wechselte. Seine Karriere beendete er 1956 bei Borussia Mönchengladbach.

Im Neudorfer Süden begann die Karriere des Wanheimerorters.

Seine besten Jahre verbrachte Turek im Krieg und in der Gefangenschaft. Erst mit 30 erkämpfte er sich einen Stammplatz in der Nationalelf. Zwischen 1950 und 1954 bestritt er 20 Länderspiele für Deutschland. Turek war bekannt für sein gutes Auge und rührte sich manchmal bei Bällen nicht, die nur knapp am Tor vorbeigingen. Bundestrainer Sepp Herberger hielt ihn wohl für genial, aber zuweilen auch für leichtsinnig.

Im Endspiel der Fußballweltmeisterschaft 1954 stand Turek als ältester Spieler des Turniers im deutschen Tor und wurde mit der Mannschaft durch den 3:2-Sieg gegen den hohen Favoriten Ungarn Weltmeister. In der ersten Halbzeit ging eines der beiden ungarischen Tore leichtfertig auf Tureks Konto. Danach, insbesondere in der zweiten Halbzeit, wurde er durch seine Paraden zur Torwartlegende. In der ebenso unvergesslichen Hörfunkreportage von Herbert Zimmermann fielen die Worte Turek, du bist ein Teufelskerl! Turek, du bist ein Fußballgott! Entschuldigen Sie die Begeisterung, die Fußballlaien werden uns für verrückt erklären ... 

Sein letztes Länderspiel im Oktober 1954 war die 1:3-Niederlage Deutschlands gegen Frankreich. Nach seiner Torwartkarriere arbeitete Turek als Angestellter bei der Düsseldorfer Rheinbahn AG. 1973 erkrankte er an einer rätselhaften Lähmung der Beine, gegen die er mit eisernem Willen ankämpfte. Als er 1984 im Alter von 65 Jahren nach einer Herzkrankheit und einem Schlaganfall starb, hinterließ Turek seine Frau Elisabeth und zwei Kinder. 

Am 24. Juni 2004 wurde vom Düsseldorfer Bürgermeister Joachim Erwin eine Straße eingeweiht, die nach Turek benannt wurde. Obwohl diese kleine Erschließungsstraße laut Planungsamt Ende 2004 hätte gebaut werden sollen und auf dem Stadtplan vermerkt wurde, existiert sie nicht. 

Am 30. September 2004 wurde das Fußballstadion in Erkrath zu Ehre des ehemaligen Einwohners in „Toni-Turek-Stadion“ umbenannt.


Deutscher Buchpreis 2020: Jury nominiert 20 Romane  

Frankfurt/Duisburg, 18. August 2020 - Die Jury des Deutschen Buchpreises 2020 hat 20 Romane für die Auszeichnung ausgewählt. Seit Ausschreibungsbeginn haben die sieben Jurymitglieder 206 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2019 und dem 15. September 2020 (Bekanntgabe der Shortlist) erschienen sind oder noch erscheinen.  

V.l.n.r.: Maria-Christina Piwowarski, Chris Möller, Denise Zumbrunnen, Katharina Borchardt, Felix Stephan, David Hugendick, Hanna Engelmeier - Copyright: vntr.media


Jurysprecherin Hanna Engelmeier, Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI) und Autorin: „Im Gegensatz zur Lektüre der Nachrichten der vergangenen Monate bot die Beschäftigung mit den über 200 eingereichten Titeln vielfältige Lichtblicke. Der Jury eröffnete sich ein Panorama von überwiegend realistisch angelegten Romanen. Besonders viele Romane nutzen das (auto)biographische Erzählen, stark vertreten sind zudem Titel, die sich mit historischen Themen auseinandersetzen. Die Longlist spiegelt diese Schwerpunkte wider, greift aber zusätzlich Romane auf, die sich jüngeren identitätspolitischen Debatten widmen. Es freut uns, dass auch Bücher vertreten sind, die die Form des Romans aufbrechen und mit ihr experimentieren. Die Longlist repräsentiert so nicht nur eine Vielfalt von Themen, sondern auch die Vielfalt poetischer Ausdrucksformen dieser Saison.“  

Die nominierten Romane (in alphabetischer Reihenfolge):
·         Helena Adler, Die Infantin trägt den Scheitel links (Jung und Jung, Februar 2020)
·         Birgit Birnbacher, Ich an meiner Seite (Paul Zsolnay, März 2020)
·         Bov Bjerg, Serpentinen (Claassen, Januar 2020)
·         Arno Camenisch, Goldene Jahre (Engeler, Mai 2020)
·         Roman Ehrlich, Malé (S. Fischer, September 2020)
·         Dorothee Elmiger, Aus der Zuckerfabrik (Carl Hanser, August 2020)
·         Valerie Fritsch, Herzklappen von Johnson & Johnson (Suhrkamp, Februar 2020)
·         Thomas Hettche, Herzfaden (Kiepenheuer & Witsch, September 2020)
·         Charles Lewinsky, Der Halbbart (Diogenes, August 2020)
·         Deniz Ohde, Streulicht (Suhrkamp, August 2020)
·         Leif Randt, Allegro Pastell (Kiepenheuer & Witsch, März 2020)
·         Stephan Roiss, Triceratops (Kremayr & Scheriau, August 2020)
·         Robert Seethaler, Der letzte Satz (Hanser Berlin, August 2020)
·         Eva Sichelschmidt, Bis wieder einer weint (Rowohlt Hundert Augen, Januar 2020)
·         Anne Weber, Annette, ein Heldinnenepos (Matthes & Seitz Berlin, Februar 2020)
·         Olivia Wenzel, 1000 Serpentinen Angst (S. Fischer, März 2020)
·         Frank Witzel, Inniger Schiffbruch (Matthes & Seitz Berlin, Februar 2020)
·         Iris Wolff, Die Unschärfe der Welt (Klett-Cotta, August 2020)
·         Jens Wonneberger, Mission Pflaumenbaum (Müry Salzmann, Oktober 2019)
·         Christine Wunnicke, Die Dame mit der bemalten Hand (Berenberg, August 2020).

Der Jury gehören neben Hanna Engelmeier an: Katharina Borchardt (Literaturredakteurin, SWR2), David Hugendick (Literaturredakteur, Zeit Online), Chris Möller (Literaturvermittlerin bei Kabeljau & Dorsch, Berlin), Maria-Christina Piwowarski (Buchhandlung ocelot, Berlin), Felix Stephan (Literaturredakteur, Süddeutsche Zeitung), Denise Zumbrunnen (Buchhandlung Never Stop Reading, Zürich).  
Im nächsten Schritt wählen die Jurymitglieder aus den Titeln der Longlist sechs Romane für die Shortlist aus, die am 15. September 2020 veröffentlicht wird.
Erst am Abend der Preisverleihung erfahren die sechs Autor*innen, an wen von ihnen der Deutsche Buchpreis geht. Der oder die Preisträger*in erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalist*innen erhalten jeweils 2.500 Euro. Die Preisverleihung findet am 12. Oktober 2020 zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse als Livesendung aus dem Kaisersaal des Frankfurter Römers statt.

 

Lesenlernen leicht gemacht

Stiftung Lesen gibt Eltern Tipps zum Schulstart
Mainz/Duisburg, 04. August 2020 - Das neue Schuljahr steht vor der Tür und markiert für viele Kinder den Zeitpunkt, an dem sie endlich das Lesen lernen. Für die meisten Schulanfängerinnen und -anfänger ist das Entschlüsseln erster Buchstaben und Wörter aufregend und ein wichtiger Schritt in ihre Eigenständigkeit. Doch bis das Lesen problemlos klappt, dauert es meist viele Monate.
Sabine Uehlein, Geschäftsführerin Programme der Stiftung Lesen, rät Eltern daher zur Gelassenheit: „Lesenlernen ist eine geistige Höchstleistung, die Zeit, Geduld und pädagogischen Sachverstand erfordert. Die Grundschulen sind daher der richtige Ort, um die Leseprofis von morgen zu unterrichten. Es ist nicht nötig, verfrüht und auf eigene Faust mit dem Leseunterricht zu beginnen und den Schulstoff vorwegzunehmen. Allerdings“, ergänzt sie „sind die Eltern wichtige Partner beim Lesenlernen: Nicht nur in Zeiten von Homeschooling sollten sie ihre Kinder beim täglichen Üben unterstützen.“

Damit das mit Freude, Abwechslung und Erfolg gelingt, hat die Stiftung Lesen fünf Elterntipps und eine Empfehlungsliste für Erstlesebücher und -Apps zusammengestellt:
1. Bloß keine Eile Jedes Kind lernt in seinem eigenen Tempo. Das gilt auch für das Lesen. Manche benötigen etwas länger für die Grundlagen, andere können rasch zu längeren Texten übergehen. Wieviel Zeit ein Kind braucht, ist nicht entscheidend. Viel wichtiger ist, dass es nicht den Mut verliert und Freude beim Lesen entwickelt.
2. Mit Spiel und Spaß Lesenlernen ist eine ernste Sache, aber vor allem zu Hause sollte der Spaß dabei nicht zu kurz kommen.
Eltern können das Buchstabenverständnis ihrer Kinder ganz einfach und spielerisch fördern: Fragen Sie, an welches Tier oder Gericht ein neu gelernter Buchstabe erinnert; legen Sie Buchstaben gemeinsam aus Zahnstochern, Lebensmitteln oder Bauklötzen nach, suchen Sie auf der Straße, im Park oder im Bus nach Buchstaben oder schreiben Sie sich diese mit den Fingern gegenseitig auf den Rücken, um sie zu erraten.
3. Lesenlernen mit Elsa, Ninjago und Superman Alle Kinder haben eine(n) Lieblingshelden oder -heldin, die sie aus Geschichten, Spielwarensets, Computerspielen, dem Fernsehen oder Kino kennen. Zu fast all diesen Figuren gibt es passende Erstlesebücher. Nutzen Sie die Vorlieben Ihres Kindes und zeigen ihm, dass es auch mit Eiskönigin Elsa, den Ninjago-Kämpfern oder Superhelden lesen lernen kann.
4. Medienvielfalt zulassen Egal ob Buch, Comic, Zeitschrift, App oder Hörbuch: Kinder wachsen mit einer Vielzahl von Medien auf. Eltern können diese nutzen, um ihre Kinder damit zum Lesen zu motivieren. Ein Buch muss nicht immer die erste Wahl sein.
5. Weiterhin vorlesen Gemeinsame Vorlesezeit unterstützt den Leselernprozess und stärkt die Bindung zwischen Eltern und Kindern. Zudem sind die Geschichten, die Schulanfängerinnen und -anfänger verstehen, weitaus komplexer und spannender als jene, die sie selbst lesen können. Um den Übergang vom Vorlesen zum eigenen Lesen zu erleichtern, lohnt es sich im Tandem zu lesen. Viele Verlage bieten Bücher an, die stückweise zu zweit gelesen werden können.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.stiftunglesen.de/schulstart




Bücher gegen Rassismus

Stiftung Lesen empfiehlt Geschichten für Kinder und Jugendliche  
Mainz/Duisburg, 16. Juli 2020 - Rassismus zu erkennen und aktiv dagegen zu steuern, ist eine der größten Herausforderungen für unsere Gesellschaft. Daher ist es wichtig, möglichst früh den Grundstein für ein achtsames Miteinander zu legen. Lesen und Vorlesen kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Deswegen veröffentlicht die Stiftung Lesen für Kinder und Jugendliche aktuelle Leseempfehlungen, die Zugänge zu diesem Thema schaffen.  

Erfahrungen mit Ausgrenzung, Diskriminierung und Intoleranz gehören zum Alltag vieler Menschen: Aufgrund ihrer Hautfarbe, Herkunft oder Sprache werden sie entweder selbst ausgeschlossen und abgelehnt oder kennen Betroffene.
Rassismus hat vielfältige Ursachen, beruht jedoch häufig auf einem Mangel an Einfühlungsvermögen und Verständnis. Dem will die Stiftung Lesen mit den Leseempfehlungen „Bücher gegen Rassismus“ entgegenwirken. Sie unterstützt und sensibilisiert damit einerseits Erzieherinnen und Erzieher, Eltern und Lehrkräfte, regt andererseits aber auch Kinder und Jugendliche mit Geschichten zum Nachdenken und Austausch untereinander an. Die komplette Empfehlungsliste finden Sie hier.  

Sabine Uehlein, Geschäftsführerin Programme der Stiftung Lesen, betont: „Geschichten machen es uns leichter, miteinander ins Gespräch zu kommen – sie helfen uns zu verstehen, zu fühlen und auch zu schwierigen Themen Lösungen zu finden. Fast ohne Worte geben Bilderbücher schon den Jüngsten Toleranz und Selbstbewusstsein mit auf den Weg. Und viele Jugendliche lassen sich von starken Persönlichkeiten inspirieren und lernen so, die Welt mit anderen Augen zu sehen.“   

Dem Vorlesen kommt ebenso wie dem Lesen eine große Bedeutung zu: Es stärkt Kinder in ihrer persönlichen Entwicklung, in ihren sozialen Beziehungen und im gesellschaftlichen Zusammenleben. Das belegt schon die Vorlesestudie „Vorlesen – Investition in Mitgefühl und solidarisches Handeln“ von Stiftung Lesen, Deutsche Bahn Stiftung und DIE ZEIT aus dem Jahr 2015. Zu ähnlichen Ergebnissen kommen auch neuere Studien wie „Facets of the early Home Literacy Environment and children’s linguistic and socioemotional competencies“ (2019) von Wirth, Ehmig, Drescher, Guffler und Niklas, die zeigt: Vorlesen hat einen positiven Einfluss auf die soziale Kompetenz von Kindern und fördert ihre Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen.  
Es fängt mit Lesen an: Lesen ist die zentrale Voraussetzung für Bildung, beruflichen Erfolg, Integration und zukunftsfähige gesellschaftliche Entwicklung. Die Stiftung Lesen führt in enger Zusammenarbeit mit Bundes- und Landesministerien, wissenschaftlichen Einrichtungen, Stiftungen, Verbänden und Unternehmen bundesweite Programme, Kampagnen, Forschungs- und Modellprojekte durch, zum Beispiel den Bundesweiten Vorlesetag im November. Die Stiftung Lesen steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wird von zahlreichen prominenten Lesebotschaftern unterstützt: www.stiftunglesen.de  


 "Unterwegs im Ruhrgebiet!"

Wimmelbuch zeigt die bunte Ruhr-Kultur

Essen/Duisburg, 04. Juli 2020 - Mit Kindern in "Wimmebuchlseiten" bekannte Orte zu entdecken macht Spaß. In einer Stadt und besonders im gesamten Ruhrgebiet wimmeltes nur so von kulturellen Angeboten. Und das jetzt auch im wahrsten Sinne des Wortes: Unter dem Titel "Unterwegs im Ruhrgebiet" zeigt das Wimmelbuch, was es in der Region so alles zu entdecken gibt. Was das Ruhrgebiet so besonders macht, und was das Wort "Kultur" alles bedeuten kann, wenn Kinder und Erwachsene nur ganz genau hingucken. Es ist informativ und spaßig zugleich, wenn bestimmte Orte , Gebäude erkannt werden  oder was es hier und dort alles gibt.

Den Ruhrtalradweg, das Ruhrmuseum in Essen, die Zeche Nachtigall in Dortmund, die ExtraSchicht, die Ruhrtriennale, das Kreativquartier wie in Duisburg-Ruhrort oder der Emscherkunstweg - all diese Attraktionen haben ihren Platz in der Wimmellandschaft der Metropole Ruhr. Auch dem Regionalverband Ruhr (RVR) sind im Jubiläumsjahr zwei Seiten gewidmet. Sie zeigen den Verband als Planer und Gestalter für viele Projekte wie den Ruhr Games oder den ersten Radschnellweg Deutschlands (RS1), die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010,

Interkultur Ruhr und die Internationale Gartenausstellung 2027. Auch das Ruhrparlament und das prägnante RVR-Gebäude in Essen sind zu sehen. Herausgeberin des Wimmelbuchs für das Ruhrgebiet ist die Marketing-Expertin Melanie Kemner, illustriert hat es der Gelsenkirchener Jesse Krauß. "Unterwegs im Ruhrgebiet" ist der erste Band der neuen Reihe "Klartext Junior".  idr/haje

Das 22-seitige Buch kostet 16,95 Euro. Es ist im Buchhandel und im RVR-Shop unter www.shop.rvr.ruhr erhältlich. ISBN 978-3-8375-2277-8 
Erschienen im Klartext Verlag
Infos unter www.wimmelbuch.ruhr

Im Oktober 2018 erschien übrigens das erste Wimmelbuch von Duisburg. 

Die erfahrene Kinderbuch-Illustratorin Brigitte Kuka hat die doppelseitigen Wimmelszenen liebevoll, lebhaft und kindgerecht in hand kolo rier ten Zeichnungen umgesetzt. Recherche, Konzeption und Kurztexte des Buches stammen vom bei der Buch vor stel lung anwesenden Bielefelder Autor und Verleger Roland Siekmann. Ein »Stadt führer für die kleinen Leute« ist entstanden, welcher sich nun an schickt, die Kinder zimmer Duisburgs zu erobern.



„Mercators Nachbarn – Ein Gelehrten-Netzwerk im 16. Jahrhundert“  

Buchvorstellung
Die bürgerschaftliche Initiative „Mercators Nachbarn“ stellt am Dienstag, 3. März 2020, um 11 Uhr im Kultur- und Stadthistorisches Museum ihr neues Buch „Mercators Nachbarn – Ein Gelehrten-Netzwerk im 16. Jahrhundert“ im Kultur- und Stadthistorischen Museum vor. Die Mercator-Gesellschaft, die Bürgerstiftung und der Kulturbeirat haben die Herausgabe des Buches ideell und finanziell unterstützt.

Susanne Nagels vom Mercator-Verlag, Dr. Susanne Sommer, Museumsdirektorin und Vorsitzende der Mercatorgesellschaft, Klaus Becker, Bürgerstiftung Duisburg und Bürgergenossenschaft Historisches Mercatorhaus, Klaus-Dieter Brüggenwerth, Kulturbeirat der Stadt Duisburg und Mitautor sowie die Mitautoren Dr. Andrea Gropp, Werner Pöhling sowie Harald Küst präsentieren das Buch und stehen für Fragen zur Verfügung.

Deniz Yücel stellt Buch in Duisburg vor

Lesung im Steinhof Duisburg: Agentterrorist – eine Buchtour
DUISBURG, 25. Februar 2020 - Ein Jahr lang war er in türkischer Haft, jetzt kommt er in den Steinhof nach Duisburg: der Journalist Deniz Yücel wird am 19. März sein Buch „Agentterrorist“ präsentieren und daraus vorlesen. Yücel berichtet darin über die Erfahrungen, die er in den Monaten um seine Inhaftierung gesammelt und niedergeschrieben hat.
Es ist eine Geschichte von Willkür und Erpressung, aber auch eine Geschichte von Solidarität, Liebe und Widerstand. Der deutsch-türkische Korrespondent der deutschen Tageszeitung „Welt“ saß bis 2018 wegen angeblicher Terrorpropaganda in Untersuchungshaft im türkischen Hochsicherheitsgefängnis Silviri Nr. 9. „Agentterrorist“ nannte ihn seinerzeit der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan, und so heißt das Buch, das Yücel über diese Zeit verfasst hat.

„Agentterrorist“ erzählt davon, wie Yücel dieses Jahr in Einzelhaft verbrachte, welchen Schikanen er ausgesetzt war und wie es ihm gelang, immer wieder die Überwachung zu überlisten. Er schildert, was ihm die Unterstützung seiner Frau Dilek Mayatürk und die »Free Deniz«-Kampagne bedeuteten und warum der Kühlschrank das sicherste Versteck in der Gefängniszelle ist.

Die Lesung beginnt am 19. März um 20 Uhr; Tickets sind zu einem Preis ab € 19,50 erhältlich - Tickets über den Steinhof, CTS-Eventim und den bekannten Vorverkaufsstellen.

 

Sabine Thomas liest Krimi aus Rheinhausen  

Duisburg, 20. Februar 2020 Sabine Thomas liest am Mittwoch, 29. April, um 19.30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) in der Bezirksbibliothek Rheinhausen auf der Händelstraße 6 aus ihrem neuen Ruhrgebietsthriller „Ein alter Schmerz“, der mitten im Duisburger Stadtteil Rheinhausen spielt.  
Das Buch gibt einen verstörenden Blick in seelische Abgründe frei und schildert gleichzeitig die spannende Geschichte eines Industriestandortes und seiner Menschen. Zwei ungleiche Ermittler raufen sich zusammen, um einen brutalen Mord in einer verfallenen Rheinhauser Villa aufzuklären.
Erste Spuren führen ins Rocker- und Drogenmilieu, weitere zu einem Missbrauchsopfer, dem der Tote, ein ehemaliger Rechtsanwalt, vor vielen Jahren bitteres Unrecht zugefügt hat. Mehr und mehr verwebt sich der Fall mit der Geschichte des ehemaligen Krupp Werkes in Duisburg-Rheinhausen und einer uralten Familienfehde.  
Sabine Thomas, Jahrgang 1955, war jahrzehntelang als Rechtsanwältin in Duisburg-Rheinhausen tätig. Sie hat zwei Bände mit Erzählungen aus ihrer Familienrechtspraxis veröffentlicht: „Und konnten es einfach nicht fassen“ sowie „Hell wieder Mond und stark wie Eisen“.  

Karten sind ab sofort im Vorverkauf für fünf Euro in der Bezirksbibliothek erhältlich. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter (02065) 905-8467. Die Bezirksbibliothek Rheinhausen ist dienstags bis freitags von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.  

"Duisburg-Wanheimerort. Bilder wecken Erinnerungen"

Neuerscheinung: Einzigartige Erinnerungen an den Alltag der Menschen


Duisburg, 18. Februar 2020 - Nach dem großen Erfolg seiner 2011 und 2012 erschienenen historischen Bildbände über Wanheimerort begibt sich Joachim Schneider erneut auf eine kurzweilige Reise in die bewegte Vergangenheit seiner Heimat im Herzen Duisburgs.

Rund 180 bislang zumeist unveröffentlichte Fotografien und Dokumente aus privaten Sammlungen und Firmenarchiven zeigen den Alltag der Menschen rund um den Michaelplatz zwischen Arbeit und Freizeit in den letzten rund 100 Jahren.

Die beeindruckenden Aufnahmen dokumentieren alteingesessene Unternehmen und Gaststätten, wichtige öffentliche und private Einrichtungen, das vielfältige Vereinsleben sowie bekannte Persönlichkeiten.
Spannende Vergleiche zwischen früher und heute laden zum Erinnern, Neu- und Wiederentdecken ein. Ein Muss für alle, die sich für die Geschichte Wanheimerorts und seiner Einwohner interessieren.

Der Großhandelskaufmann Joachim Schneider engagiert sich in Wanheimerort in der Bezirksvertretung, als Vorsitzender des CDU-Ortsverbands und in der DJK Wanheimerort 1919 e. V. Er ist Beisitzer im Vorstand der Stadtteil-Offensive Wanheimer Ort e. V. und im Beirat des Wanheimerorter Bürgerverein von 1874. Darüber hinaus gehört er zu den Initiatoren der Stadtteilzeitung "Wir in Wort" und organisierte bereits zahlreiche Stadtteilfeste und -veranstaltungen.

 

Ee ist immer wieder erstaunlich, wie es engagierten Bürgern wie Joachim Schneider gelingt, Überlieferungen, Erinnerungen oder verborgene Fotoschätze oder Postkarten zutage zu fördern und für die Nachwelt zu erhalten. Im Bildband ist die Verbundehiet zum Duisburger Stadtteil zu spüren, nimmt der Autor den interessierten Leser und Bewohner des lebendigen Duisburger Stadteils am Rhein behutsam mit - auch in der Gegenüberstellung der alten Eindrücke zum heutigen Bild der Straßenzüge.
Die Rubriken "Alte Ansichten", "Alteingesessene Unternehmen und Zeitsprünge verdeutlichen anschaulich, was sich wo geändert hat, dokumentiert aber auch die Vielschichtigkeit
des Ortes, deren Bürger und der Unternehmen, die immer prägend gewirkt haben und es heute noch tun. Harald Jeschke


Gerne stellen wir die Verbindung zum Autor her.

Joachim Schneider: Duisburg-Wanheimerort. Bilder wecken Erinnerungen
128 Seiten, ca. 180 Abb., Format 17,0 x 24,0 cm
Hardcover
Das Buch kostet im Handel 19,99 Euro.

Bizarre Charaktere, tödliche Wendungen - „Rückkehr nach Schapdetten“
Buchvorstellung

Duisburg, 01. Februar 2020 - Der Bonner Autor und Deutschlandfunk-Redakteur Harald Gesterkamp stellt am 14. Februar 2020 ab 19 Uhr in der Duisburger Buchhandlung Tausendundein Buch sein neues Buch „Rückkehr nach Schapdetten“ vor

Es sind nur auf den ersten Blick alltägliche Dinge, die der Schriftsteller und Deutschlandfunk-Redakteur Harald Gesterkamp in seinem neuen Erzählband „Rückkehr nach Schapdetten“ beschreibt“. Denn die 20 Geschichten – der Autor spricht von „Stories“ – beginnen zwar harmlos, doch erfahren sie eine plötzliche Wendung und enden mitunter tödlich.
Auch die Figuren, Frauen wie Männer, erscheinen zunächst recht bieder, bevor sie nahezu explodieren und überraschende und teilweise extrem bösartige, niederträchtige und verlogene Dinge tun. So schildert Gesterkamp in seinem überaus vielseitigen Buch unter anderem betrogene Frauen und Männer, die jeweils auf ihre Art Rache üben, so dass einem die Luft wegzubleiben droht.
Ein zunächst harmonisch wirkender Sauna-Besuch von zwei Freundinnen findet ein extremes Ende, und der freundliche Nachbar im Mietshaus entpuppt sich als übler Holocaust-Leugner, der allerdings seine volksverhetzenden Büchersendungen bald nicht mehr erhalten wird. 
Bizarre Charaktere lässt der in Münster geborene und in Bonn lebende Gesterkamp auch in der Kunstszene auftreten. Ein Kunstprofessor, der den ausschließlich auf Ökonomie ausgerichteten Kunstbetrieb ablehnt, feiert einen denkwürdigen Silvesterabend, ein Neo-Dadaist mischt mit einer obskuren Performance eine Kleinstadt auf. Die Titelgeschichte schließlich ist eher eine Milieustudie.

In ihr geht es um einen Mann, der nach Jahren in sein westfälisches Heimatdorf zurückkehrt und dort auf eine unheimliche Begegnung mit einem knorrigen Landwirt zusteuert - dabei erfahren auch Nicht-Münsterländer endlich, wer oder was Schapdetten ist. Das Ende der Geschichte ist ebenso überraschend wie köstlich, was für die meisten der 20 Geschichten gilt.

Einige seiner Stories stellt Harald Gesterkamp am Freitag, 14. Februar ab 19 Uhr in der Buchhandlung Tausendundein Buch, Oststraße 125, in 47057 Duisburg vor.


Der Eintritt kostet 5 Euro. Termin: 14. Februar 2020, 19 Uhr. Ort: Buchhandlung Tausendundein Buch, Oststr. 125, 47057 Duisburg. Eintritt: 5 Euro. Harald Gesterkamp: Rückkehr nach Schapdetten, Stories, Kid Verlag, 162 Seiten,14,80 Euro. www-harald-gesterkamp.de


Übersetzer-Team bestehend aus Ulrike Hebel, Rainer Gutenberger und Waltraud Schleser signieren Didier Daeninckx Buch „Galadio“

Duisburg, 14. Januar 2020 - Die Mitglieder der Deutsch-Französischen Gesellschaft Duisburg Ulrike Hebel, Rainer Gutenberger und Waltraud Schleser haben das Buch "Galadio" von Didier Daeninckx ins deutsche übersetzt. Neben der Originalunterschrift von Didier Daeninckx erhalten Sie in der Mayerschen Buchhandlung auch Unterschriften des Übersetzer-Teams.

Das französisch-deutsche Übersetzer-Team bestehend aus Ulrike Hebel, Rainer Gutenberger und Waltraud Schleser signieren Didier Daeninckx Buch „Galadio“ bei freiem Eintritt am Samstag, 25. Januar 2020 von 12.00 – 16.00 in der Mayersche Buchhandlung,i m Forum Königstraße 48, 47051 Duisburg.

 

Das Buch: Deutschland in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts: Aufgewachsen bei seiner ledigen Mutter in Duisburg, stürzt die beginnende Nazi-Herrschaft den 13 jährigen Ulrich Ruden in große Schwierigkeiten. Denn er ist Sohn eines farbigen französischen Soldaten, der während der Besetzung des Rheinlands dort stationiert war. Ulrich hat seinen Vater nie gesehen und gerät wegen seiner Hautfarben in die Mühlen der Verfolgung.
Ein rettender Zufall führt ihn in die Filmstudios der UfA, nach Babelsberg bei Berlin, wo er als Komparse bei Propagandastreifen auftreten muss. Er nutzt Dreharbeiten in Afrika zur Flucht und macht sich auf die Suche nach seinem Vater. Als Ulrich Galadio Ruden kehrt er in seine vom Krieg zerstörte Heimatstadt Duisburg zurück, in der nichts mehr so ist, wie es einmal war.

 

Der Autor: Didier Daeninckx wurde 1949 in Saint-Denis geboren. Er wuchs in einem politisch engagierten Arbeitermilieu auf und entsprechend spielt bei ihm die Gesellschaftskritik eine besondere Rolle. In den achtziger Jahren wurde er zu einem der Erneuerer des französischen Kriminalromans.
Mit Themen wie Resistance, Kollaboration, Algerienkrieg, Flüchtlinge in der französischen Gesellschaft und Abschiebepolitik des französischen Staates lösten seine Kriminalromane immer wieder gesellschaftliche Debatten aus. 1985 erhielt Daeninckx für seinen Roman Meurtres pour mémoire den renommierten Grand Prix de la littérature policière. Sein Erzählband L‘espoir en contrebande wurde 2012 mit den Prix Goncourt de la nouvelle ausgezeichnet.


Buchmarkt 2019 mit Umsatzplus: „Relevanz des Buches ungebrochen“

Frankfurt/Duisburg, 9. Januar 2020 - Der Umsatz mit Büchern in zentralen Vertriebswegen stieg um 1,4 Prozent und es gab leicht steigende Umsätze auch im Buchhandel vor Ort. Größtes Wachstum gab es  beim Sachbuch und beim Kinder- und Jugendbuch.
Der Umsatz auf dem Buchmarkt stieg im vergangenen Jahr in den zentralen Vertriebswegen (Sortimentsbuchhandel, E-Commerce inkl. Amazon, Bahnhofsbuchhandel, Kauf-/Warenhäuser, Elektro- und Drogeriemärkte) um 1,4 Prozent.
Auch im Buchhandel vor Ort liefen die Geschäfte besser als in den Vorjahren. Er schloss mit einem leichten Umsatzplus von 0,5 Prozent ab. Das zeigt der Branchen-Monitor BUCH, der heute erscheint. „2019 war für die Buchbranche ein gutes Jahr. Die positive Umsatzentwicklung zeigt: Die Relevanz des Buches in unserer Gesellschaft ist ungebrochen. In einem angespannten Wettbewerbsumfeld entwickeln Verlage und Buchhandlungen ihr Geschäft weiter. In allen Bereichen der Branche arbeiten wir an neuen Maßnahmen, um das Buch und das Lesen noch intensiver in den Alltag zu bringen. Besonders erfolgreich sind derzeit Sachbücher. Sie bieten Orientierung und verlässliche Informationen, um die gesellschaftlichen Entwicklungen besser verstehen zu können. Wir sind uns unserer wichtigen Rolle im Meinungsbildungsprozess bewusst und gehen mit ungebremster Buchbegeisterung ins neue Jahr“, sagt Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.
Sachbücher verzeichneten 2019 mit 4,9 Prozent das größte Umsatzplus. Ebenfalls deutlich dazugewonnen haben Kinder- und Jugendbücher (+4,6 Prozent) und Ratgeber (+3,0 Prozent). Die weiterhin bedeutendste Warengruppe, die Belletristik, liegt mit minus 0,8 Prozent leicht unter dem Vorjahresergebnis. Rückläufig waren ebenso die Umsätze mit Reiseliteratur (-1,0 Prozent).
Der meistverkaufte Roman 2019 (Belletristik Hardcover) ist laut Media Control „Das Geschenk“ von Sebastian Fitzek. Auf Rang 2 folgt der Gewinnertitel des Deutschen Buchpreises 2019, „Herkunft“ von Saša Stanišić, den dritten Platz belegt Ferdinand von Schirachs „Kaffee und Zigaretten“.
Die Sachbuch-Käufer*innen setzen auf bewährte Titel: Die drei Spitzentitel (Hardcover) von 2018 belegen erneut die Top-3-Plätze, lediglich in anderer Reihenfolge. Bas Kasts „Der Ernährungskompass“ steigt von Rang 3 auf Rang 1, „Kurze Antworten auf große Fragen“ von Stephen Hawking hält den zweiten Platz. Michelle Obamas Autobiografie „Becoming“ belegt Rang 3 (2018: Rang 1).

Rupert Seidl liest „Die Pest“ von Albert Camus  
„Die Pest“ ist einer der bekanntesten Romane von Literaturnobelpreisträger Albert Camus. Gelesen wird dieser jetzt von Schauspieler Rupert Seidl in der Zentralbibliothek, Steinsche Gasse 26, am Montag, 27. Januar, um 20 Uhr. Einlass ist ab 19:30 Uhr.  
Der Roman erzählt vom Ausbruch der tödlichen Pest-Epidemie in der algerischen Stadt Oran und wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1947 veröffentlicht. Die Seuche steht in diesem Werk für die Verheerungen des Faschismus, wird als Krankheit der Gesellschaft gedeutet. Anstatt vor dem Problem zu fliehen oder die Seuche als Strafe Gottes passiv hinzunehmen, stellt sich der Arzt Bernard Rieux in Oran dem Kampf gegen die Pest.
Auf sich allein gestellt könnte er allerdings wenig ausrichten. Rieux sucht und findet Mitstreiter – und es ist diese Solidarität der Gesunden, durch die die kranke Gesellschaft gerettet wird.   Rupert Seidl ist Schauspieler am Theater an der Ruhr und hat die Zuhörer bereits im September bei einer Lesung aus Fontanes Werk begeistert.  
Karten für die Lesung sind während der Öffnungszeiten der Zentralbibliothek an der Information im Erdgeschoss des Stadtfensters für 4 Euro und an der Abendkasse für 5 Euro erhältlich.  Die Öffnungszeiten sind montags von 13 bis 19 Uhr, dienstags bis freitags von 11 bis  19 Uhr und samstags von 11 bis 16 Uhr.

M.P. Roberts signiert seine Kriminalromane „Der Schotte“ und „Die Entführung“

Duisburg, 04. Dezember 2019 - Am Samstag, 07. Dezember 2019 signiert von 11:00 – 13:00 Uhr M.P. Roberts in der Mayerschen Buchhandlung auf derFriedrich-Alfred-Str. 93 47226, Duisburg-Rheinhausen,  bei freiem Eintritt seine Kriminalromane "Der Schotte" und "Die Entführung"

 

Der Schotte: Eigentlich will John McConley, schottischer Millionär und erfolgreicher Unternehmer, im Spätsommer 1993 nur ein paar ruhige Tage in seiner kleinen Hütte an einem See in Irland verbringen. Aber plötzlich steht Eve Faulkner vor ihm, die Frau, deren Onkel für den Tod seiner Eltern verantwortlich war und die er seit fast einem Vierteljahrhundert nicht mehr gesehen hat.
Bevor sie einander näherkommen können, werden sie von Unbekannten überfallen, und Eve stirbt in Johns Armen. Geschockt vom Tod seiner ersten Liebe nimmt McConley eigene Ermittlungen auf und gerät mitten in den Krieg zwischen der IRA und ihren protestantischen Widersachern.

Die Entführung: Sandra Whitfield versucht, ihrem Leben im goldenen Käfig unter der ständigen Überwachung ihres Vaters, des Pharmaunternehmers Ernest Whitfield, zu entfliehen. Gemeinsam mit ihrem heimlichen Geliebten Carlos Bardon täuscht sie ihre Entführung vor. Der Plan scheint zunächst zu funktionieren. Als jedoch in unmittelbarer Nähe von Sandras Versteck zwei Mitarbeiter von Whitfield erschossenwerden und Sandra kurz darauf tatsächlich spurlos verschwindet, eskaliert die Lage.
Mit einem Mal sieht sich Ernest Whitfield mit gleich zwei Lösegeldforderungen konfrontiert, die er nicht zu begleichen gewillt ist. Der Fall beschäftigt nicht nur die umtriebigen Privatdetektive Karneth & Hobes, sondern hält auch Chief Inspector Henry Taylor und sein Team in Atem, denn bald ist allen klar: Ein Wettlauf mit der Zeit hat begonnen.

Der Autor: M. P. Roberts - Foto - , Jahrgang 1970, entwickelte seine Liebe zu Großbritannien und Irland zu Beginn der 1990er Jahre. Zu dieser Zeit begann er, die Eindrücke seiner Reisen auf die Inseln in Geschichten zu fassen.
Doch die beruflichen Anforderungen ließen nicht zu, diese in kürzerer Zeit zu einem qualitativ zufriedenstellenden Ergebnis abzuschließen. Seine Frau, eine geborene Roberts und daher Teil des Autorennamens, animierte ihn jedoch beharrlich, sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. M. P. Roberts lebt mit seiner Frau im Ruhrgebiet.



Jasmin Jülicher signiert „Stadt der Tiefe“ & „Stadt der Asche“

Duisburg, 21. November 2019 - Am Samstag, 14. Dezember 2019 signiert von 12:00 – 16:00 Uhr Jasmin Jülicher in der Mayersche Buchhandlung im Forum bei freiem Eintritt ihre Steampunk-Krimi-Reihe "Der Hüter". 
Das Buch: Biota, 1888Biota Die Stadt, die nach dem Großen Krieg auf dem Meeresboden gebaut worden ist. Für die Bewohner ist sie eine sichere Heimat, denn die Oberen haben dafür gesorgt, dass jede gewalttätige Tendenz in den Menschen zusammen mit ihren Erinnerungen ausgelöscht wurde.

Doch dann taucht eine grausam zugerichtete Leiche auf, die es nie hätte geben dürfen. Alexander, oberster Hüter der Stadt, und die Biologin Nic ermitteln und stellen bald fest, dass dieser Mord erst der Anfang war.
Denn Biota ist längst nicht die sichere Zuflucht, die sie zu sein scheint ...Sie müssen sich entscheiden: Ist die Wahrheit es wert, dass sie dafür ihr eigenes Leben und die Existenz der gesamten Stadt aufs Spiel setzen?

Die Autorin: Jasmin Jülicher wurde 1990 geboren. Die Idee zum ersten eigenen Roman entstand während ihres Masterstudiums der "Biological Sciences" in einem aus Neugier besuchten Krimi-Seminar. Seither arbeitet die Autorin an Romanen und Geschichten, in denen sich Realität und Fantasy miteinander verbinden. Sie veröffentlichte zahlreiche Kurzgeschichten bei verschiedenen Verlagen und die Steampunk-Krimi-Reihe "Der Hüter".

Zeitgut Verlag: Unvergessene Weihnachtsgeschichten

Unvergessene Weihnachten. Band 14

31 besinnliche und heitere Zeitzeugen-Erinnerungen
192 Seiten mit vielen Abbildungen, Zeitgut Verlag, Berlin. 

www.zeitgut.com Klappenbroschur 

ISBN: 978-3-86614-280-0, EURO 10,90

 





Weihnachten an der Berliner Mauer oder Engel mit Gewehr
Dagmar Göstel

Die Gefühle rund um das Weihnachtsfest im Berlin meiner Kindheit waren geprägt von der Teilung der Stadt in West und Ost. Die 1961 gebaute Berliner Mauer bedeutete nicht nur einen Riß quer durch Berlin, sondern auch mitten durch unsere Familie. Meine Eltern, meine jüngere Schwester Manuela und ich lebten im Westteil, unsere Großeltern und unsere Lieblingstante im Ostteil der Stadt. Da machte sich bei aller weihnachtlichen Vorfreude gerade in der Adventszeit zugleich immer eine gewisse Traurigkeit über die Trennung breit. So sicher Lametta unseren Weihnachtsbaum schmückte, so sicher gehörte der erste Weihnachtsfeiertag meinen Großeltern und meiner Tante „drüben“.
Das bedeutete sehr frühes Aufstehen an jedem 25. Dezember, dann stundenlanges Warten an der Grenze. Die „Vopos“ beäugten uns kritisch – oder kam es uns nur so vor, weil meine Eltern immer verbotene Dinge dabei hatten? Wurst und Fleisch für Omas Kochkünste, West-Zeitungen für Opa, eine Schallplatte für meine Tante – nach menschlichem Ermessen zwar alles sicher versteckt und gut getarnt in Tüten und Taschen, aber man wußte ja nie ...
Der Trick bestand darin, die Tüten und Taschen sofort bereitwillig und geöffnet dem jeweiligen Kontrolleur unter die Nase zu halten, noch bevor er uns dazu aufforderte. Diese „freiwillige Offenheit“ wurde meistens mit nur oberflächlicher Taschenkontrolle belohnt, die nie in die Tiefe ging.

Ich erinnere mich, wie mein Vater einmal, sehr zum Vergnügen von uns Kindern, eine Fleischwurst in der Innentasche seiner Anzugjacke versteckte. Puuuuh, war diese Hürde genommen, konnten wir schon bald Oma, Opa und unsere Tante in ihrer ofengeheizten Stube in Weißensee in die Arme schließen und bei Kerzenlicht, Dresdner Stollen und Omas heißgeliebtem Rosinenkuchen für ein paar Stunden so tun, als gäbe es keine trennende Mauer ... Am Abend dann, alle Jahre wieder, das Ganze rückwärts: Ausgestattet mit Geschenken meiner Großeltern, führte der Heimweg zurück zur Grenze.
Da passierte zu Weihnachten 1964 am Grenzübergang Bornholmer Straße die Fast-Katastrophe: Meine Mutter reichte unsere Ausweise dem Grenzsoldaten. Der guckte, stutzte, guckte wieder, blätterte wild in den Ausweisen herum und schnauzte schließlich: „Sie sind heute Morgen mit nur einem Kind in die DDR eingereist, also reist jetzt auch nur eines wieder aus!“ Meine Mutter war eine zierliche Frau, aber sie wurde in diesem Moment – zumindest stimmlich – zur Riesin.
Ich habe ihre Antwort in schönstem Berliner Dialekt noch heute, über fünf Jahrzehnte später, im Ohr: „Sie, junger Mann, wir sind mit zwee Mädels anjekommen und nehmen ooch beede wieder mit zurück – und wenn ick hier steh’, bis der letzte Schnee jetaut is’!“ Ungerührt rief man uns aus der Warteschlange und ließ uns abseits stehen. Es war fast stockdunkel, ein paar Grenzlaternen gaben kaum Licht, vielmehr tauchten sie die Szenerie in Unheimlichkeit. Wir waren allein, standen ohne Ausweise mitten in der Grenzanlage.
Es gab kein Vor und kein Zurück. Wir warteten. Minuten. Eine Stunde. Die Angst kroch ganz langsam überallhin – und die winterliche Eiseskälte hinterher. Bald kämpfte meine Mutter mit den Tränen, was sie zwar zu verbergen suchte, aber ihr Kinn gehorchte ihr nicht, es zitterte verdächtig. Noch heute höre ich meinen Vater beruhigend auf sie einreden, aber der flatterige Schatten seiner Hand, als er an seiner Zigarette zog, verriet auch ihn. Kindern entgeht so etwas nicht! Meine kleine Schwester war sechs und ich war acht Jahre alt.
Die Eltern hatten also Angst, das bedeutete echte Gefahr. Plötzlich, wie aus dem Nichts, trat ein paar Meter weiter ein junger Grenzsoldat aus dem Dunkel seines Wachhäuschens. In Zeitlupe kam er auf uns zu, ein Gewehr auf dem Rücken, und umrundete uns ein ums andere Mal. Dabei ging er immer ganz nah an meine Eltern heran und flüsterte Ihnen unaufhörlich zu: „Haben Sie keine Angst, es wird ihnen nichts passieren, Sie werden ganz bestimmt beide Kinder wieder mitnehmen.“
Das entspannte unsere Lage kolossal, Mutters Kinn zitterte nicht mehr, während es für den Soldaten sicher sehr ungemütlich geworden wäre, hätte man ihn dabei erwischt, uns zu trösten und überhaupt mit uns zu sprechen.
Nach einer Ewigkeit winkte man uns heran, drückte meinem Vater die Papiere in die Hand und entließ uns alle vier tatsächlich mit einem „Frohe Weihnachten noch!“ in die Freiheit. Keine Erklärung, keine Entschuldigung, aber das war jetzt auch egal. Wir wollten nur noch weg. Als wir dann endlich in einem geheizten Berliner Bus den Heimweg in Richtung Charlottenburg antraten und meine Eltern meine Schwester und mich wortlos an sich drückten, sagte meine kleine Schwester: „Der Mann mit dem Gewehr kam mir vor wie ein Engel.“

Naja, „Engel“ war sicher etwas übertrieben, aber dieser junge Grenzsoldat gab dem Ganzen – zumindest für uns an diesem Weihnachtstag – ein menschlicheres Gesicht und so wurde er zu unserem ganz persönlichen Weihnachtsengel. Wie sehr freuten sich die Großeltern in Ostberlin, wenn ihre Kinder und Enkel sie zu Weihnachten besuchten, denn in der ersten Zeit nach dem Mauerbau waren regelmäßige Besuche nicht möglich. Meine Patentante Inge Seek (leider nur seitlich) nach der weihnachtlichen Bescherung ca 1960. Ich stehe links, meine Schwester am Klnderwagen vor unserer Tante.

Leider haben meine Eltern kein Datum vermerkt. Das ist mein Vater Klaus Göstel mit meiner Schwester Manuela, daneben meine Mutter Waltraud Göstel mit mir. Das muss Weihnachten 1963 oder 1964 gewesen sein. (Dieses Foto ist nicht im Buch abgebildet)



Eine wahre Geschichte
Jutta Valentini-Sass -  Ein Dorf in Unterfranken; 1960er Jahre

Der 24. Dezember begann mit herrlichem Sonnenschein. Es war trocken, kalt und klar. Es klirrte vor Kälte. Der Bauer schaute sich auf seinem Hof um. Alles war sauber, die Tiere versorgt und zufrieden. Er hatte Zeit. Aus der Küche duftete es weihnachtlich herüber, und ein wohliges Gefühl breitete sich in ihm aus. „Ich fahre nochmal in den Wald!“, rief er seiner Frau zu, die mit hochrotem Kopf am Herd werkelte. Es hatte geschneit, der Weg lag weiß und unberührt vor ihm, die Bäume, wie von Engelshand, leicht bezuckert. So schön war der vorweihnachtliche Tag schon lange nicht mehr.
Er fühlte sich in die Kindheit zurück versetzt und fuhr langsam zu seinem Wald. Am Waldrand stellte er das Auto ab und machte sich zu Fuß auf in die verschneite weiße Pracht. Alles war wie verzaubert. So schritt er dahin, ganz in seine Kindheitsträume versunken ... Doch da, er bog um eine Kurve – ein Auto, allein, verlassen beim näheren Hinsehen. Stirnrunzelnd ging er tiefer in den Wald hinein, suchte Deckung, das Auto immer in Sichtweite. Lange stand er und lauschte in die Stille. Ab und zu knackte ein Ast oder es fiel etwas Schnee von den Bäumen. Gut, daß er sich so warm angezogen hatte.
Da, er hörte Stimmen und tatsächlich näherten sich ein Mann und eine Frau. Sie stapften auf das Auto zu. Zwischen sich trugen sie eine herrliche Tanne. Unserem Beobachter stockte der Atem – diese Tanne, sein ganzer Stolz – nun eine Leiche! Unmut und Trauer zugleich stiegen in ihm hoch. Als die beiden den Baum verladen wollten, löste er sich aus seinem Versteck und ging energischen Schrittes auf die Räuber zu.
Diese ließen vor Schreck den Baum fallen. Die Frau wurde blaß, der Mann bekam einen puterroten Kopf. Der Bauer hatte sich wieder gefaßt und sagte mit ruhiger Stimme: „Das ist mein Wald und mein Baum. Ich könnte Sie anzeigen, denn ich habe Ihre Autonummer. Aber weil heute Heiliger Abend ist, verzichte ich darauf, wenn Sie mir drei Strophen eines Weihnachtsliedes vorsingen – und dann können Sie diese Tanne als Weihnachtsbaum behalten.“

Die beiden überraschten „Waldfrevler“ erholten sich von ihrem Schrecken und gingen alle bekannten Weihnachtslieder durch. Sie fingen an zu streiten. Nichts paßte, das eine war zu kindlich, von dem anderen konnten sie nur eine Strophe, beim nächsten waren sie sich in der Melodie nicht sicher. Endlich einigten sie sich auf „O du fröhliche“ und sangen tatsächlich, etwas zittrig und jämmerlich, alle drei Strophen. Der Bauer gab ihnen die Hand, dankte für das Lied und wünschte ihnen „Fröhliche Weihnachten!“
Im Sommer danach, Erntezeit! Wer denkt da noch an Weihnachtserlebnisse? Der Mähdrescher lief auf Hochtouren, Gewitter waren angesagt. Peng! Aus! Die alte Maschine gab mitten im Feld ihren Geist auf. Der herbeigerufene Mechaniker meinte, eine Reparatur lohne sich nicht mehr. Ein neuer Mähdrescher mußte her und zwar sofort. Der Bauer eilte zu seiner Bank, er brauchte ein Darlehen zu möglichst tragbaren Konditionen.
Seine Hausbank konnte keine günstige Lösung bieten. Schnell zu einer zweiten und dritten Bank! Vielleicht hat er dort mehr Glück? Aber die Entscheidung ist dem Chef vorbehalten. Der Landwirt wird zum Direktor geführt. Der Bauer, schwitzend, niedergedrückt, den Hut in der Hand, klopft an und tritt ein. O Schreck – hinter dem Schreibtisch erhebt sich der „Sänger aus dem Weihnachtswald“! Beide stehen wie versteinert. Aber dann löst sich die Spannung. Ein gegenseitiges Wiedererkennen! Frohes Gelächter erfüllt den Raum. Das Darlehen wurde genehmigt! PS. Ich hätte den Bauern den Schlager singen lassen: „Wer soll das bezahlen?“

Besprechung

Wirklich jeder Leser kann seinen eigenen Empfindungen nachgehen, daran denken, was Menschen im christlichen Glauben erzogen zu dieser besonderen Zeit so anfällig macht für ein anderes Gefühlsleben als zu anderen Jahreszeiten.
Jede Geschichte ist auch ein Spiegel der Zeit, lässt den Leser in eine reale Welt eintauchen, in der die Umstände die Menschen prägten.
Kleine Details, geografische Besonderheiten und die Bodenständigkeit der Menschen in den Regionen und deren Charakter werden famos dargestellt.
Belebend: Es geht im roten Leitfaden des Buches nie um Rührseligkeit, nur feine Nuancen der zwischenmenschlichen Gefühle. Die Realität, verknüpft mit dem Bewussstein in der besonderen Zeit, tägliche Abläufe oder Begebenheiten im Sinne der Menschen oder der eigenen Familie anzugehen, das ist vorherrschendes Thema.

Auf berührend klar aufgedeckten Schleichwegen wird zwischen einschneidenden Ereignissen und den menschelnden Protagonisten gewechselt. Klar rankt sich alles um ein Zeitgeschehen, weckt unterschiedliche Erinnerungen für die älteren, aber sehr viel Input für die junge Generation.
Fazit: Insbesonders junge Menschen, die keinen direkten Bezug durch Oma oder Opa zu diesen Zeiten herstellen können, werden unaufgeregt auf andere Art und Weise an das Weihnachtsfest herangeführt. Harald Jeschke


Duisburger Krimiautorin Irene Scharenberg signiert in der Mayerschen

Duisburg, 29. Oktober 2019 - Am Samstag, 23. November 2019 signiert von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr bei freiem Eintritt Irene Scharenberg ihre "Pielkötter & Barnowski" Kriminalromane in der  Mayersche Buchhandlung im Forum Duisburg.

Irene Scharenberg - Foto-Copyright privat - ist in Duisburg aufgewachsen und gehörte 2009 zu den Gewinnern des Buchjournal-Schreibwettbewerbs, zu dem mehr als 750 Texte eingereicht wurden. Neben zahlreichen Kurzgeschichten erschienen von ihr acht Kriminalromane mit den beiden Duisburger Kommissaren Pielkötter und Barnowski.

Ihr sechster Roman "Doch der Tod wartet nicht" wurde von der Autorenvereinigung deutschsprachiger Kriminalliteratur im Juli 2017 als Empfehlung der Woche ausgewählt. Da Kommissar Pielkötter wegen einer Verletzung eine Reha antreten muss, spielen die letzten beiden Krimis "Tödliches Bad" und "Stirb zweimal" auch auf Norderney.

 

Duisburg von oben 

Duisburg, Oktober 2019 - Bilder aus der Stadt gibt es zuhauf, aus der Luft allerdings eher selten. Seit Jahren vermittelte Fotograf Hans Blossey besondere Eindrücke der Stadt aus der Luft. Seine Aufnahmen faszinieren, da der Blick aus der Vogelperspektive immer noch etwas ganz Besonderes ist. Und Duisburg hat mit seinem Facettenreichtum enorm viel zu bieten. Das im Klartext-Verlag erstellte Buch dokumentiert einmal mehr die besonderen Perspektiven, die diese Stadt zu bieten hat.
Ruhrgebietsmensch Hans Blossey - 1952 in Essen geboren - trifft mit seinen Aufnahmen den Nerv, da er Realität gegen Klischees stellt. Ohne Worte, nur mit der Kraft der Bilder. Von wunderschöner grüner Vielfalt, den enormen Wasserflächen, die besonderen Plätze und die beeindruckende Industriekulisse entlang des Rheins werden in der bunten "Duisburger Mischung" beeindruckend dargestellt. Harald Jeschke

Duisburg von oben
Hans Blossey
Klartext Verlag www.klartext-verlag.de.
ISBN 978-3- 8375-2121-4. Preis 18.95 Euro

Als weltweit größter Binnenhafen möchte der Duisburger Hafen ein Zeichen setzen für andere Binnenhäfen. © duisport/Hans Blossey



Said Boluri signiert „Der Himmel über der Grenze“

Duisburg, 15. Oktober 2019 - Said Boluri signiert am Sonntag, 03. November 2019 von 14 - 17 Uhr in der Mayerschen Buchhandlung im Forum sein neues Buch "Der Himmel über der Grenze". Das Buch: Herbst 1990. Ein kleiner Junge steht staunend mitten in der Nacht unter dem Sternenhimmel. Vor ihm ragt der Ararat auf. Schlepper bringen ihn, seine Mutter, seine Tante und seinen älteren Bruder über die Grenze in die Türkei.

Nach den politischen Unruhen im Iran war es für die Familie unsicher, im Land zu bleiben, eine Flucht erschien als die einzige Möglichkeit, den berüchtigten Folterungen im Land zu entkommen, die Oppositionellen drohte. Das Schrecken aus Gefängnissen wie Vakilabad oder Evin erfährt Said´s Familie am eigenen Leib. Verstöße gegen Menschenrechte waren im Iran an der Tagesordnung. Nach einer anstrengenden Flucht wird die Familie in Deutschland wiedervereint.

Doch die politische Verfolgung wird hier nur abgelöst durch rassistische Übergriffe und Demütigungen. Und dann taucht auch noch eine Liste mit Namen der Opfer aus den iranischen Todeslagern auf, die Said Boluri zugespielt wird – ein lebensgefährliches Dokument. Ein Wettlauf gegen den Geheimdienst nimmt seinen Lauf.  Der Autor: Said Boluri ist Politikwissenschaftler, im Iran geboren und in drei Ländern (Iran/Türkei/Deutschland) aufgewachsen. Er konzipiert Medienprojekte und schreibt politisch-soziale Beiträge.

 

Ein Tag im Leben der Zahnbande

Köln/Duisburg, 09. Oktober 2019 - Lebendige Spielzeuge begleiten zwei Geschwister durch den Tag. Sie starten gemeinsam in den Morgen, toben durch das Badezimmer, stöbern im Supermarkt, feiern eine große Party und besuchen sogar zusammen den Zahnarzt. Am Ende des Buches steckt ein wasserfester Streifen mit Bildern, die die Putzsystematik KAI veranschaulichen. Die kleinen Leser können den Streifen in den Zahnputzbecher stecken oder auch auf den Badezimmer-Spiegel aufkleben. 

Motivation zum Zähneputzen

„Das modern illustrierte Buch soll Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter zum regelmäßigen Zähneputzen motivieren“, erklärt Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente, die Idee zum Buch. „Wir haben nun bereits die dritte Auflage gedruckt und sind begeistert, wie positiv unser Buch seit 2016 aufgenommen wird und wie viele kleine Leser wir damit schon erreichen konnten.“

Passend dazu gibt es im Internet eine Website für die junge Zielgruppe: Auf www.zahnbande.de präsentiert proDente kleine Geschichten, Filme, Spiele, Animationen und Ausmalbilder rund um gesunde Zähne und mit allen Mitgliedern der Zahnbande.

Kostenfrei bei proDente bestellen

Die Initiative proDente stellt das Buch kostenfrei zur Verfügung. Patienten können ein Exemplar bestellen, Zahnärzte und Zahntechniker, zahnärztliche Dienste, Schulen und Kindergärten erhalten je 50 Exemplare. Bestellungen unter 01805/552255 oder auf www.prodente.de. Alternativ per Fax an 0221/170 99 742.

Grafilken proDente

Zentralbibliothek: Raoul Schrott liest „Eine Geschichte des Windes“

Duisburg, 1. Oktober 2019 - Der Autor Raoul Schrott stellt am Montag, 7. Oktober, in der Zentralbibliothek im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 sein neues Buch vor: „Eine Geschichte des Windes, oder von dem deutschen Kanonier, der erstmals die Welt umrundete und dann ein zweites und ein drittes Mal“ lautet der vollständige Titel des neuen Romans, aus dem er ab 20 Uhr liest und seine Zuhörer auf eine unglaubliche Reise nimmt.  
Im Jahr 1519 bricht Magellan im Auftrag der spanischen Krone zur ersten Weltumseglung auf. Hannes aus Aachen, Protagonist des Buches, heuert bei ihm an. Er erlebt Abenteuer, die sich zu dieser Zeit kein Europäer ausmalen konnte.   Gastgeber ist der Verein für Literatur. Karten sind während der Öffnungszeiten der Zentralbibliothek an der Information im Erdgeschoss für 8 Euro erhältlich, Abendkasse 9 Euro. Vereinsmitglieder haben freien Eintritt.

Markus Alferi signiert „Die (verrückteste) Kreuzfahrt meines Lebens“

Am Samstag, 12. Oktober 2019 von 12:00 – 16:00 Uhr signiert bei freiem Eintritti Markus Alferi in der Mayerschen Buchhandlung sein Buch "Die (verrückteste) Kreuzfahrt meines Lebens".
Das Buch: Durchschnittstyp Sven möchte dem Alltagstrott entfliehen und tritteine einwöchige Kreuzfahrt durch die Karibik an. Zunächst ist er ein distanzierter Betrachter der fremden Kulturen und der skurrilen Eigenarten der westlichen Touristen. Doch bald wird er vor eine Entscheidung gestellt, die sein bisheriges Leben auf den Kopf stellt.
Auf einer Reihe verrückter und gefährlicher Abenteuer an exotischen Orten jagt Sven nicht nur einen Mafiaboss, er verliebt sich auch indie schönste Frau auf dem Schiff, wird Zeuge absurder Sexszenen underhält unerwartet Hilfe von Mel Gibson. Der Autor: Markus Alferi, Jahrgang 1986, ist ein Kind des Ruhrgebiets und lebt mit seiner Frau in einer ehemaligen Bergmannssiedlung am Niederrhein. Nach einigen Veröffentlichungen in Kurzgeschichtenanthologien ist dies sein Erstlingswerk. Neben dem Schreiben gilt sein Interesse dem Reisen und dem Gemüseanbau.

Duisburg 1945 - 2005 - eine Kritische Gesamtdarstellung der kulturpolitischen Entwicklung in Duisburg

Esen/Duisburg, 6. September 2019 - Jörg‐Philipp Thomsa geht der Entwicklung der Kulturpolitik Duisburgs seit dem Zweiten Weltkrieg nach und setzt sich kritisch mit Entscheidungen und Projek‐ ten im kulturellen Bereich der Stadt Duisburg auseinander.
„Städte lassen sich an ihrem Gang erkennen wie Menschen“, heißt es in Robert Musils Roman „Der Mann ohne Eigenschaften“. Für die Identität und die Außenwirkung einer Stadt spielt die Kulturpolitik eine immer größere Rolle. Dies gilt insbesondere für die Kommunen im Ruhrgebiet, die 2010 als „Kul‐ turhauptstadt Europas“ ausgezeichnet wurden.
Jörg‐Philipp Thomsa untersucht in seiner Studie die Kulturpolitik in einer typischen Industrie‐ und Arbeiterstadt.
- Welche Zielgruppen wurden angesprochen?
- Wurde die besondere soziale Struktur der Duisburger Einwohnerschaft mit einem hohen Arbeiter‐ und Migrantenanteil berücksichtigt?
- Welchen Begriff von Kultur hatten die politischen Entscheidungsträger?
- Welche Formen der Kultur wurden unterstützt und welche vernachlässigt?

Der Band bietet eine kritische Gesamtdarstellung der kulturpolitischen Entwicklung in Duisburg vom Wiederaufbau der kulturellen Institutionen nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die Zeit des wirtschaftlichen Strukturwandels und der Impulse durch die Internationale Bauausstellung Emscher Park.

Zum Autor: Jörg‐Philipp Thomsa wurde 1979 in Moers geboren. Er studierte Germanistik und Geschichte an der Universität Duisburg‐Essen. Seit 2009 ist er Leiter des Günter Grass‐Hauses in Lübeck.

Jörg‐Philipp Thomsa Duisburg 1945–2005 Kulturpolitik in einer Industrie‐ und Arbeiterstadt 290 Seiten, Abb., Festeinband, 24,95 € ISBN: 978‐3‐8375‐0823‐9 Ab sofort im Handel erhältlich!
Am 13. September 2019 stellt der Autor zusammen mit dem Schriftsteller Feridun Zaimoglu den Band in der Stadtbibliothek Duisburg vor.

Weitere Informationen zur Veranstaltung unter https://www2.duisburg.de/stadtbib/events/2019/ 102010100000563344.php



-  Profiler Suzanne Grieger-Langer stellt ihr neues Buch im TAM vor
- Paul Menzel & Arne Dessaul signieren „Der Leichenkiller“ & „Tödlicher Halt“

Profiler Suzanne Grieger-Langer stellt ihr neues Buch im TAM vor
Duisburg, 5. September 2019 - Profiler Suzanne Grieger-Langer stellt ihr neues Buch vor: „Cool im Kreuzfeuer – Schlammschlachten, Cybermobbing und Rufmordkampagnen souverän überstehen“. Doch dies ist keine Lesung – dies ist eine Live-Ermittlung! Gänsehaut ist garantiert, wenn Profiler Suzanne in eigener Sache ermittelt und die Zuschauer in die Welt des Profiling entführt – am Donnerstag, 24. Oktober 2019, 20 Uhr, im Theater am Marientor Duisburg. 

Es ist eine erschütternde Tragödie, die fast jeden im eigenen Alltag ereilen kann: Aggressoren, Mobber und Trolle greifen den guten Ruf an, verbreiten überall Lügen – im Netz, bei Kollegen, sogar im engsten Umfeld. Menschen, denen man vertraute, wenden sich ab. Die eigene Welt droht einzustürzen. Jedes Vertrauen ist zerstört, und diejenigen, die einem vermeintlich noch die Treue halten, verfolgen auch bloß eigene Interessen. Plötzlich wird das Gefühl, alleine auf der Welt zu sein, real. Scheinbar gibt es keinen Ausweg.
Der Ruf ist ruiniert, Existenzängste machen sich breit. Und das alles, obwohl die eigene Unschuld beweisbar ist und das Wissen, nichts Falsches oder gar Unrechtes getan zu haben, ebenso öffentlich ist wie der Schmutz und die Lügen, die über einem ausgegossen werden. Unglaublich? Alles gelogen? Nein. Es ist real. Es kann jeden treffen. Über ihre eigene wahre Geschichte hat Suzanne Grieger-Langer ein Buch verfasst. Dieses Buch kommt nun auch auf die Bühne. Es ist eine Ermittlung – spannend, mitreißend und investigativ, wortgewaltig, eindrucksvoll und mit Gänsehautgarantie.
Die berühmteste Profilerin Deutschlands entschlüsselt live den Code des konzertierten Rufmordes, benennt die Aggressoren und verrät, wie man sich vor ihnen schützen kann. Mit Humor und feingeistiger Realsatire, aber auch voller Emotion schildert sie, wie Menschen, denen man nie im Leben persönlich begegnet ist, sich aufmachen, das eigene Leben zu zerstören.  Sie jammert nicht. Sie klagt nicht an. Sie ermittelt. Denn in der Welt der Kriminalistik und der boshaften Manipulation kennt sie sich aus. Schließlich ist sie seit Jahren auf einer Mission: Betrüger entlarven und ihnen das Handwerk legen.
Nach und nach kommen die Fakten ans Licht. Suzanne Grieger-Langers Bühnentour fesselt, erschüttert und legt den Finger in die Wunde eines subtilen Cyber-Krieges gegen Menschen. Zugleich macht sie Mut und zeigt Abwehrstrategien und Schutzmechanismen.   
Tickets sind erhältlich bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, telefonisch unter 02405 / 40 8 60 oder online unter www.meyer-konzerte.de.


Profiler Suzanne Grieger-Langer - Fotos: © Bernward Bertram

Paul Menzel & Arne Dessaul signieren ihre Bücher „Der Leichenkiller“ & „Tödlicher Halt“

Am Samstag, 28.09.2019 von 12:00 – 16:00 Uhr signieren Paul Menzel & Arne Dessaul in der Mayerschen Buchhandlung ihre Bücher "Der Leichenkiller" & "Tödlicher Halt". Der Eintritt ist frei.

Der Leichenkiller: Eine Gruppe Jugendlicher plant ein Zelt-Wochenende in den Niederlanden unter Aufsicht ihrer Mütter. Was als Tradition entstand, endet in einer Tragödie. Tödlicher Halt: WO ENDET ZIVILCOURAGE UND WO BEGINNT MORD?Der Krimi »Tödlicher Halt« spielt kurz nach der Wiedervereinigung. Angestachelt von den Ereignissen in Hoyerswerda zieht der rechte Mob durch die Dörfer entlang der früheren deutsch-deutschen Grenze, um sie von Ausländern zu befreien. Eine Gruppe Skinheads überfällt ein türkisches Lokal im Landkreis Wolfenbüttel. Sie treffen dort auf zwei Durchreisende.
Die Studenten Daniel und Bernd verdienen ihr Geld als Waffenkuriere für einen Bonner Hehler. Um ihr Leben und das des Wirtes zu retten, benutzen sie die Pistolen. Acht Tote sind die Folge. Für Kriminalkommissar Helmut Jordan von der Kripo Wolfenbüttel entwickelt sich ein brisanter und komplizierter Fall.  Paul Menzel: Paul Menzel wurde 2005 in Mönchengladbach geboren. 2018 hat er mit gerade einmal 13 Jahren seinen Thriller "Rache des Gleichaussehenden" veröffentlicht – sein Debütwerk.
Er ist vom Schreiben begeistert, weniger von der Reaktion vieler Mitschüler auf das Lesen allgemein. Viele junge Menschen lesen kaum noch und zeigen wenig Interesse an Büchern – ein allgemeiner Trend, der Verlagen und Autoren im Markt zusetzt. Paul Menzel will sich damit nicht abfinden und kämpft auch mit den Veröffentlichungen der eigenen Bücher gegen diese Entwicklung - erfolgreich! Mit seinen außergewöhnlichen Werken "Rache des Gleichaussehenden" und "Der Leichenkiller" hat er großen Erfolg und ist stolz darauf, den Trend des Lesens bei anderen Jugendlichen wieder entflammt zu haben.
Er besucht ein Gymnasium in Viersen am Niederrhein und möchte immer mehr Menschen kennenlernen und gemeinsam das Lesen wieder in den Trend bringen.  Arne Dessaul: Arne Dessaul wurde 1964 in Wolfenbüttel geboren 1984 machte er in sein Abitur.
Es folgten Bundeswehr und eine kaufmännische Ausbildung. 1989 zog Dessaul nach Bochum, um an der Ruhr-Universität Publizistik und Kommunikationswissenschaft zu studieren. Während des Studiums fing er an, als Journalist zu arbeiten. Seit 1992 schreibt er für Magazine und Tageszeitungen. Seit 1994 arbeitet er zudem im Dezernat Hochschulkommunikation der Ruhr-Uni; dort ist er verantwortlich für die Onlineredaktion. Seit einigen Jahren schreibt Dessaul außerdem Bücher, mittlerweile hat er vier Krimis veröffentlicht: "Trittbrettmörder", "Bauernjäger", "50" und "Tödlicher Halt".


M.P. Roberts signiert „Die Entführung“

Duisburg, 22. August 2019 - Am Samstag, 14.09.2019 von 12:00 – 16:00 Uhr signiert bei freiem Eintritt M.P. Roberts in der Mayerschen Buchhandlung seinen neuen Kriminalroman "Die Entführung". 

Das Buch: Sandra Whitfield versucht, ihrem Leben im goldenen Käfig unter der ständigen Überwachung ihres Vaters, des Pharmaunternehmers Ernest Whitfield, zu entfliehen. Gemeinsam mit ihrem heimlichen Geliebten Carlos Bardon täuscht sie ihre Entführung vor. Der Plan scheint zunächst zu funktionieren. Als jedoch in unmittelbarer Nähe von Sandras Versteck zwei Mitarbeiter von Whitfield erschossen werden und Sandra kurz darauf tatsächlich spurlos verschwindet, eskaliert die Lage.
Mit einem Mal sieht sich Ernest Whitfield mit gleich zwei Lösegeldforderungen konfrontiert, die er nicht zu begleichen gewillt ist. Der Fall beschäftigt nicht nur die umtriebigen Privatdetektive Karneth & Hobes, sondern hält auch Chief Inspector Henry Taylor und sein Team in Atem, denn bald ist allen klar: Ein Wettlauf mit der Zeit hat begonnen.

Der Autor: M. P. Roberts, Jahrgang 1970, entwickelte seine Liebe zu Großbritannien und Irland zu Beginn der 1990er Jahre.
Zu dieser Zeit begann er, die Eindrücke seiner Reisen auf die Inseln in Geschichten zu fassen. Doch die beruflichen Anforderungen ließen nicht zu, diese in kürzerer Zeit zu einem qualitativ zufriedenstellenden Ergebnis abzuschließen.
Seine Frau, eine geborene Roberts und daher Teil des Autorennamens, animierte ihn jedoch beharrlich, sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. M. P. Roberts lebt mit seiner Frau im Ruhrgebiet.

Georg von Andechs signiert „Preis der Gier“ & „Wes Geistes Kinde“

 Duisburg, 31. Juli 2019 - Am Samstag, 17. August 2019 signiert Jörg Ziemer alias Georg von Andechs von 12:00 – 16:00 Uhr in der Mayersche Buchhandlung bei freiem Eintritt seine Bücher "Preis der Gier" & "Wes Geistes Kinde".

Über "Preis der Gier": Betrüger halten sich in der Regel für schlauer als andere, aber selbst Erzganoven können sich mal verrechnen. Eine Woche vor Beginn der Love-Parade in Duisburg liegen drei Männer tot in der Villa, von der aus sie ihre Schwindelfirma betrieben hatten. Und während die Mordkommission fieberhaft daran arbeitet, die Täter noch vor Beginn der Großveranstaltung zu fassen, geschehen weitere Morde.
Derweil hat Klaus Heppner gleich zwei Probleme: eine Vorgesetzte ist offenbar mörderisch scharf auf ihn, und seine Freundin Marion wurde von ihrer Firma beurlaubt, da sie einen sechsstelligen Betrag veruntreut haben sollte. Der Kommissar beginnt an drei Fronten zu kämpfen. Er ahnt nicht, dass seine Ermittlungen nicht nur ihn, sondern auch Marion in höchste Gefahr bringen würden….

Über "Wes Geistes Kinde": Nach einem desaströsen Arbeitstag lernt der Versicherungsangestellte Thomas den verrückten Frank kennen. Noch am gleichen Abend trifft er auf die unnahbare afrikanische Schönheit Michelle, die neue Bedienung in seinem Stammlokal. Wie sich herausstellt, hat sie eine Freundin – die Frank auf den Tod nicht ausstehen kann.Von dem Geheimnis, das die beiden teilen, ahnt Thomas nichts.
Er weiß auch noch nichts von der Anwesenheit höherer Wesen und dem apokalyptischen Stellvertreterkrieg, den sie auf der Erde anzetteln. Denn das können nicht nur die irdischen Supermächte.Doch wer… ist die größere Bedrohung für die Menschheit?
Der Autor: Georg von Andechs ist das Pseudonym des Kriminalbeamten Jörg Ziemer, der seit mehr als 25 Jahren in seiner Heimatstadt Duisburg unter anderem als langjähriges Mitglied der Mordkommission Verbrechern das Handwerk legt. Jörg Ziemer ist in zweiter Ehe verheiratet und Vater von vier Kindern.

Liebenswerte Stadtteile: "Duisburg-Neuenkamp und -Kaßlerfeld"

Duisburg, Juni 2019 - Die Duisburger Stadtteile Neuenkamp und Kaßlerfeld laden mit ihrer langen und bewegten Geschichte zu einer fotografischen Zeitreise ein, die unzählige Erinnerungen weckt und überraschende Einblicke in den Alltag der Menschen zwischen Arbeit, Schule und Freizeit eröffnet. Das erfolgreiche Autorenteam der Duisburger Zeitzeugenbörse e.V. präsentiert rund 160 zumeist unveröffentlichte historische Fotografien und Ansichtskarten aus öffentlichen und privaten Sammlungen, die Neuenkamp und Kaßlerfeld zwischen 1900 und den 1970er-Jahren zeigen.
Die beeindruckenden Bilder erinnern an alteingesessene Firmen, Unternehmen und Geschäfte, legendäre Gaststätten und Cafés, prägende Institutionen und Persönlichkeiten sowie das gesellige Vereinsleben. Faszinierende Aufnahmen des Flugplatzes, der Zeche "Java", der Rheinreede und des Hafens komplettieren diesen kurzweiligen Streifzug durch das alte Neuenkamp und Kaßlerfeld.


Dieses liebevoll zusammengestellte Fotoalbum ist ein Muss für alle Freunde der beiden Stadtteile.

Die Zeitzeugenbörse Duisburg e.V. wurde 2007 ins Leben gerufen. Harald Molder ist Vorsitzender des Vereins und beschäftigt sich seit 1975 mit der Stadtgeschichtsforschung. In den vergangenen Jahren veröffentlichte das Autorenteam mit Unterstützung von Vereinsmitglied und Sammler Reinhold Stausbergim Sutton Verlag mit großem Erfolg zahlreiche historische Bildbände.

Im vorliegenden Band haben sich zudem noch andere Institutionen (Kirche, Verbände, Bürgerverein sowie politische Vertreter der Stadtteile) eingebracht.
Diese Art der historischen Aufarbeit des nahen Wohnumfelds trägt viel zum Gemeinsinn bei. Harald Jeschke

 



Jennifer Becker signiert ihren historischen Liebesroman „Die Rache der Verführerin“

Am Samstag, 22. Juni 2019 von 12:00 – 16:00 signiert Jennifer Becker in der Mayerschen Buchhandlung im Forum Duisburg bei freiem Eintritt ihren historischen Liebesroman "Die Rache der Verführerin". Ein Geheimtipp für alle, die beim Lesen weinen, schmunzeln und im Herzen berührt werden wollen.
Das Buch: Duisburg, 1416: Nach einem verstörenden Erlebnis zieht Kaufmannstochter Katharine alle Register, um als Weinhändlerin auf die Beine zu kommen. Doch ihr ahnungsloser Vater verlangt Katharines Vermählung mit einem mächtigen, aber gefühlskalten Weinhändler.
Was wird geschehen, sollte dieser von ihrem Geheimnis erfahren? Anna, eine fahrende Dichterin, wurde wegen ihres cholerischen Temperaments im Elternhaus zur Ader gelassen. Sie lässt sich auf die aufopfernde Liebe und Hilfe eines Ordenspriesters ein, obwohl mit diesem Mann irgendetwas nicht zu stimmen scheint. Ober sie nur benutzt, um sie zu schröpfen? Welcher Art mögen die Wendungen sein, die ausgerechnet Ritter Wessel von Kalkum, der wegen seiner gefährlichen Begierden an Selbsthass leidet, ins Leben dieser Frauen bringt? Eine grenzüberschreitende Suche nach Liebe und ein emotionales Feuerwerk. 

Die Autorin: Jennifer Becker, Jahrgang 1979, ist gebürtige Duisburgerin und lebt seither in der Stadt. Schreiben war schon in der frühen Jugend ihre Leidenschaft. Weil das Leben als Schriftsteller*in als brotlos gilt, begann sie zunächst eine solidere Berufslaufbahn im medizinischen Bereich. Parallel dazu nahm sie an Literaturwettbewerben teil, veröffentlichte Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien und sammelte Erfahrungen als Drehbuchautorin.
Inzwischen hat sie ihre Arbeit professionalisiert und ihren Roman "Die Rache der Verführerin" geschrieben und veröffentlicht. Der Autorin ist es ein besonderes Anliegen, ihren Lesern nicht nur sympathische Hauptfiguren anzubieten, sondern auch glaubwürdige und ambivalente Bösewichte – Menschen also, denen "Du und ich" im Alltag vielleicht schon begegnet sind.

Bestsellerautorin Nina George in Duisburg

Förderverein für Palliative Arbeit Duisburg lädt zu Lesung und Gespräch  
Duisburg, 27. April 2019 - Am 16.Mai um 19.00 h lädt der Förderverein für Palliative Arbeit in Duisburg in die Kulturkirche Liebfrauen am  König-Heinrich-Platz 3. Zu Gast ist die Bestsellerautorin Nina George, die aus ihrem Roman „Das Traumbuch“ liest und zum Gespräch bereit steht. Damit holt der Förderverein nach Christine Westermann im November letzten Jahre nun schon zum zweiten Mal eine „prominente Autorin in die Stadt“, wie Hartmut Kowsky-Kawelke vom Verein unterstreicht.  
Die Bestsellerautorin Nina George (Das Lavendelzimmer, Die Schönheit der Nacht und andere mehr) hat mit „Das Traumbuch“ einen ungewöhnlichen, intensiven Roman vorgelegt, der die Frage stellt, ob es das „richtige“, das perfekte Leben überhaupt gibt. Oder ob es nicht die kleinen Momente des Zögerns oder des Mutes sind, die entscheiden, wer wir sind und wer wir werden. An einer Schlüsselstelle des Romans schreibt George: „Verdammt, Henri, was hast du dir dabei gedacht? Du hast mich benutzt, du hast mich zurückgewiesen. Und jetzt liegst du da, im Koma, und ich soll über dein Leben entscheiden?“  
 
Das Leben besteht aus der Summe kleinster Entscheidungen. Doch welche führen zu Glück, Liebe, Freundschaft – welche zu Verzweiflung und Einsamkeit? Mit dieser Frage ringen die Verlegerin Eddie, der Kriegsreporter Henri und sein hochbegabter Sohn Sam, als Henri nach einer Rettungsaktion ins Koma fällt. Im unbekannten Zwischenreich von Leben und Tod erfährt er, welche Leben er hätte leben können, wenn er mehr ausgesprochen und weniger gefürchtet hätte. Henri hat nun nur ein Ziel: zurückzukehren, um noch einmal das zu tun, was das Leben ausmacht. Lieben.  

Christine Westermann sagte im WDR-Magazin FrauTV über das Buch: „Von einer beeindruckenden Klarheit und Helligkeit. Er ist nie erdenschwer, fast immer federleicht. Er überspringt die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Traum, zwischen Himmel und Erde.“  
Karten für die Veranstaltung am 16. Mai um 19.00 Uhr in der Kulturkirche Liebfrauen am König-Heinrich-Platz können im Vorverkauf bei der Buchhandlung Scheuermann, Sonnenwall 45 und bei der Medidoc GmbH, Friedrich-Wilhelm-Straße 18 erworben werden. Der Eintritt kostet 10 Euro.  

Nina George (c) Helmut Henkensiefken

Jasmin Jülicher signiert in der Mayerschen Buchhandlung

Am: Samstag, 11.05.2019 Um: 12:00 – 16:00 Uhr Wo: Mayersche Buchhandlung, Königstr. 48, 47051 Duisburg Eintritt: frei   Jasmin Jülicher signiert in der Mayerschen Buchhandlung ihre Steampunk-Krimi-Reihe "Der Hüter".   


Duisburg, 17. April 2019 -  Das Buch: Biota, 1888Biota Die Stadt, die nach dem Großen Krieg auf dem Meeresboden gebaut worden ist. Für die Bewohner ist sie eine sichere Heimat, denn die Oberen haben dafür gesorgt, dass jede gewalttätige Tendenz in den Menschen zusammen mit ihren Erinnerungen ausgelöscht wurde. Doch dann taucht eine grausam zugerichtete Leiche auf, die es nie hätte geben dürfen.
Alexander, oberster Hüter der Stadt, und die Biologin Nic ermitteln und stellen bald fest, dass dieser Mord erst der Anfang war. Denn Biota ist längst nicht die sichere Zuflucht, die sie zu sein scheint ...Sie müssen sich entscheiden: Ist die Wahrheit es wert, dass sie dafür ihr eigenes Leben und die Existenz der gesamten Stadt aufs Spiel setzen?  

Die Autorin: Jasmin Jülicher wurde 1990 geboren. Die Idee zum ersten eigenen Roman entstand während ihres Masterstudiums der "Biological Sciences" in einem aus Neugier besuchten Krimi-Seminar. Seither arbeitet die Autorin an Romanen und Geschichten, in denen sich Realität und Fantasy miteinander verbinden. Sie veröffentlichte zahlreiche Kurzgeschichten bei verschiedenen Verlagen und die Steampunk-Krimi-Reihe "Der Hüter".

"Erinnerungen und Gedichte"

Der Duisburger Autor Ali Yakar signiert in der Mayerschen Buchhandlung sein neues Buch "Erinnerungen und Gedichte"
Duisburg, 11. April 2019 - Der Autor: Ali Yakar (* in der Türkei) ist ein Duisburger Dichter und Journalist, im Hauptberuf Arbeiter. Yakar kam 1968 als Arbeitsmigrant nach Deutschland. Der langjährige Stahlarbeiter bei Krupp ist SPD-Mitglied und seit 1987 Vertrauensmann für die IG Metall. Im selben Jahr kämpfte Yakar gegen die Schließung des Werkes in Rheinhausen und begann seine nebenberufliche journalistische und schriftstellerische Tätigkeit.

Auf literarischem Gebiet debütierte er mit einem Gedichtband, fünf weitere Buchveröffentlichungen in türkischer Sprache folgten. Mit Gedichtvorträgen ist er bisweilen auch zu Gast in deutsch-türkischen Fernsehsendungen, z.B. auf Kanal Avrupa. Journalistische Arbeiten von ihm erscheinen in der Tageszeitung Milliyet. Das Zentrum für Türkeistudien zeichnete mit Yakar erstmals einen Bürger für seine Verdienste um die Integration mit einer Plakette aus. Yakar ist Rentner und lebt in Duisburg.
Termin: Samstag, 04. Mai 2019 (14:00 – 16:00 Uhr) in der  Mayersche Buchhandlung, Königstr. 48, 47051 Duisburg. Eintritt: frei.

Welttag des Buches: Petra Postert liest in der Mayerschen Buchhandlung.
Petra Posterts Buch "Das Jahr, als die Bienen kamen" ist für Kinder des 4. Schuljahres. Das Buch: Als Josys Opa stirbt, hat er im Testament völlig überraschend seine Enkelin zur zukünftigen Besitzerin des Bienenstocks bestimmt. Die Großstädterin Josy möchte den Bienenstock unbedingt behalten. Zum ersten Mal in ihrem Leben erfährt sie, was es bedeutet, für eine Sache zu brennen.
Als jedoch an einem Sommertag ein großer Schwarm im Garten abgeht, die Familie inmitten einer Bienenwolke steht und dann auch noch die Feuerwehr anrückt, ist für Josys Mutter klar: Die Bienen müssen weg! Josy beginnt, um ihre Bienen zu kämpfen.
Die Autorin: Petra Postert, geboren 1970 in Stuttgart, studierte Journalistik, Geschichte und Kunstgeschichte in Eichstätt und Ohio/USA. Danach arbeitete sie als Redakteurin und Autorin für den SWR-Hörfunk. Heute schreibt sie Kinderbücher und Kindergeschichten fürs Radio. Petra Postert lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Düsseldorf. Termin: Dienstag, 30.04.2019 um 11:00 Uhr in der Mayerschen Buchhandlung, im Forum Duisburg. Die Veranstaltung ist ausgebucht.


Autor Harald Gesterkamp liest am Freitag, 12. April in der Duisburger Buchhandlung „Tausendundein Buch“

Das Schicksal einer deutschen Familie

Duisburg, 4. April 2019 - Der Bonner Autor Harald Gesterkamp liest am Freitag, 12. April in der Duisburger Buchhandlung „Tausendundein Buch“ aus seinem Familienroman „Humboldtstraße Zwei“.

Der in Bonn lebende Schriftsteller und Deutschlandfunk-Redakteur Harald Gesterkamp stellt am Freitag, 12. April, in der Buchhandlung „Tausendundein Buch“ in Duisburg (Oststraße 125) seinen aktuellen Roman „Humboldtstraße Zwei“ vor. In dem Buch geht es um das Schicksal einer deutschen Familie in den Jahren 1934 bis 2014. Der Eintritt kostet fünf Euro.

Die Handlung des Buches beginnt in Schlesien. Schonungslos schildert Gesterkamp Nazi-Zeit, Krieg und Vertreibung. Der Schriftsteller betont, dass er seine Geschichte bewusst nicht erst mit Kriegsende beginnen lässt. „Ich wollte keinen reinen Roman über Flucht und Vertreibung schreiben, sondern mir ging es darum, auch die Vorgeschichte zu erzählen. Ohne Nazi-Herrschaft hätte es schließlich keine Vertreibung gegeben“, sagt er. Deshalb geht es in „Humboldtstraße Zwei“ unter anderem auch um die Pogromnacht in Breslau oder um das Konzentrationslager Groß-Rosen in Niederschlesien. 

Darüber hinaus beschreibt Gesterkamp das Leben in der Nachkriegszeit bis hin zum Problem des Alterns in der modernen Gesellschaft. Orte der Handlung sind vor allem Jauer und Breslau in Niederschlesien sowie Münster und das Rheinland mit Köln und Bonn. Die eigene Familiengeschichte des 1962 geborenen Autors war dabei so etwas wie ein Auslöser für die Entstehung des Buches. „An manchen Stellen gibt es Parallelen zur Geschichte meiner Familie. Aber es ist ganz eindeutig ein Roman, keine Biografie“, stellt er klar. Viele Monate hat er an dem Buch gearbeitet. „Vom ersten Entwurf bis zum fertigen Text hat es fast drei Jahre gedauert“, so der Deutschlandfunk-Redakteur.
In dem Buch erzählt Gesterkamp auf drei miteinander verwobenen Zeitebenen die Geschichte der Familie Plackwitz/Appelhoff und damit 80 Jahre deutsche Geschichte. Erich Plackwitz ist in den Dreißiger Jahren Richter am Amtsgericht in Jauer/Niederschlesien. Er verachtet Hitler und den Nationalsozialismus, dennoch muss er hilflos zusehen, wie sich Deutschland vom Rechtsstaat immer mehr zum Unrechtsstaat entwickelt.
Erichs Tochter Elise liebt ihr Elternhaus in der Humboldtstraße Nr. 2, doch muss sie es nach Schule und Studium aufgeben. Nach dem Krieg fasst sie in Westdeutschland Fuß, macht eine Ausbildung und gründet eine Familie. Doch die Sehnsucht nach Schlesien brodelt weiter in ihr. Ihr im Rheinland lebender Sohn Andreas, der sich für Menschenrechte weltweit engagiert, kann das nicht nachvollziehen. Erst als seine Mutter alt ist, beginnt er sich für ihre Lebensgeschichte zu interessieren. Ein altes Kriegstagebuch der Mutter, in dem sie auch ihre Zeit als Flakhelferin schildert, hilft ihm dabei.

Termin: Freitag, 12. April 2019, 19.00 Uhr. Ort: Buchhandlung Tausendundein Buch, Oststraße 125, 47057 Duisburg, Eintritt 5 Euro. Harald Gesterkamp: Humboldtstraße Zwei, Verlag Tredition, Hamburg, 468 Seiten, 19,99 Euro. ISBN: 978-3-7345-3658-8

Autorenlesung zum neuen Duisburg-Krimi in der FBS am Innenhafen

Duisburg, 21. März 2019 - in der Familienbildungsstätte am Innenhafen wird es humorvoll und spannend, wenn die Kommissare Pielkötter und Barnowski in ihrem siebten Duisburger Fall ermitteln. Autorin Irene Scharenberg liest in der Familienbildungsstätte am Innenhafen aus ihrem neuen Kriminalroman "Tödliches Bad": Kommissar Barnowski muß einen verzwickten Fall mit einem Opfer im Duisburger Hafen allein lösen, während sein Vorgesetzter Hauptkommissar Pielkötter zur Reha nach Norderney aufbricht. Die Folgen einer Verletzung drohen Pielkötters Karriere bei der Kripo zu beenden. Doch statt sich auf die Behandlungen zu konzentrieren, wittert er ein Verbrechen.

Als sein Tischnachbar verstirbt, glaubt er, dass die Klinikleitung etwas verbergen will und beginnt zu ermitteln. Dabei erhält er Unterstützung von Barnowski aus Duisburg.

Irene Scharenberg ist in Duisburg aufgewachsen und gehörte 2009 zu den Gewinnern des Buchjournal-Schreibwettbewerbs, zu dem mehr als 750 Texte eingereicht wurden. Neben zahlreichen Kurzgeschichten erschienen von ihr sieben Kriminalromane, die vorwiegend im Ruhrgebiet spielen.

Ihr sechster Roman "Doch der Tod wartet nicht" wurde von der Autorenvereinigung deutschsprachiger Kriminalliteratur im Juli 2017 als Empfehlung der Woche ausgewählt.

Wann: Mittwoch, 10.April 2019, 18:30 - 20:00 Uhr Wo: FBS am Innenhafen Kursgebühr: 6 EUR

 


Ein Stück deutsche Geschichte im Reich der Mitte

Buchvorstellung am Konfuzius - Institut Metropole Ruhr

Duisburg, 14. März 2019 - Zwei Welten prallten aufeinander, als die heutige Neun-Millionen-Stadt Qingdao von 1898 bis 1914 in deutschem Besitz war. Das Deutsche Kaiserreich erfüllte sich den Traum von einem Handelsstützpunkt in China und setzte einen Pachtvertrag für das chinesische Gebiet um Tsingtau durch. Am 21. März 2019 gibt Dr. Gert Kaster in seinem Vortrag am Konfuzius-Institut Metropole Ruhr einen Einblick in die Geschichte der einstigen deutschen Marinestadt in China.

In kunstvoll gezeichneten Vogelschauplänen haben chinesische Künstler das Stadtbild festgehalten und deutsche Marineangehörige haben die Zeichnungen als Erinnerungsstücke aufbewahrt. In seinem Buch „Die Vogelschaupläne von Tsingtau“ kombiniert Dr. Gert Kaster diese Dokumente mit historischen Fotos und bettet sie in ihren zeitlichen Kontext ein. So ist es ihm gelungen, ein umfassendes Bild von dem Entstehungsprozess einer deutschen Marinestadt im Reich der Mitte zu zeichnen.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich. Wir laden Sie im Anschluss zu einem kleinen Umtrunk ein.
Kontakt Anmeldung Per E-Mail an konfuzius-institut@uni-due.de oder telefonisch unter 0203-306-3131.

Die Vogelschaupläne von Tsingtau Ein deutsch-chinesisches Buchprojekt von Dr. Gert Kaster Donnerstag, den 21.03.2019 um 18:30 Uhr Veranstaltungsort: Konfuzius-Institut Metropole Ruhr, Bismarckstraße 120, 47057 Duisburg

Ursula Dettlaff-Rietz signiert ihren Krimi " Tödlicher Blickwinkel "

Duisburg, 08. März 2019 - Am Samstag, 30. März 2019 von 12:00 – 16:00 Uhr signiert Ursula Dettlaff-Rietz  in der Mayersche Buchhandlung (Königstr. 48, 47051 Duisburg) bei freiem Eintritt ihren neuen Krimi "Tödlicher Blickwinkel".

Das Buch: Kommissar Schumanns zweiter Fall: Tödlicher Blickwinkel "Du Opa, diese Pistole hab` ich dem Martin zum Geburtstag geschenkt. Der hat sich aber gar nicht gefreut. Denn er wollte lieber eine Wasserpistole." Mit diesen Sätzen besiegelte Lukas Kreuzer das Schicksal seines Großvaters. Der Fünfjährige konnte nicht wissen, dass er in diesem Moment Zeuge eines Überfalls war. Dreißig Jahre lang ist sein Leben bestimmt von Schuldgefühlen, Wut, Hass und dem Wunsch nach Vergeltung.
Als sich ihm hierfür endlich die Chance bietet, ahnt er nicht, dass er nur eine Marionette in einem perfiden Spiel ist. Die Autorin: Die ersten Jahre ihrer Kindheit verbrachte Ursula Dettlaff-Rietz in Duisburg-Ungelsheim "Am grünen Hang". Er ist ebenso Schauplatz ihrer Regionalkrimis, wie Straßen in Buchholz und Mündelheim. Seit mehr als drei Jahrzehnten lebt sie im Märkischen Kreis, wo sie als freie Journalistin für eine Lokalzeitung arbeitet.

 

 

Hundelesung im Kreativquartier Ruhrort

Der Mercator Buchladen und die Raumhelden laden dazu ein

 

Duisburg, 01 März 2019 - Ruhrort als Kreativquartier hat schon immer ein Faible für Hunde gehabt. So gab es auf der Weinhagenstraße vor Jahren mal ein Hunde-Café und auch eine „ziemlich abgefahrene“ Hunde-Modenschau wurde hier schon veranstaltet. Jetzt macht eine Hundelesung auf sich und den kreativen Duisburger Hafenstadtteil aufmerksam.

 

Drei Bücher mit Kurzgeschichten rund um das Thema „Hund“ hat der aus Bergheim stammende Autor Burkhard Thom herausgegeben. Das letzte Buch „Mein Hund hört aufs Wort! Nur den Zeitpunkt bestimmt er selbst.“ erschien 2018 zur Jahreswende. Aus diesem wie aus seinen beiden Vorgänger-Büchern „Best of Issn‘ Rüde“ (2016) und „Mein Hund heißt ‚Nein!‘“ (2017) lesen er und die Moerser Autorinnen Jana Reifegerste und Sara Vucica am Freitag, 8. März um 19.30 Uhr im Kulturforum der Firma Ruhrmed in der Horst-Schimanski-Gasse (Postadresse: Dammstraße 25, 47119 Duisburg) in Ruhrort. Veranstalter dort sind der „Mercator-Buchladen“ und das Fachgeschäft „Raumhelden“. Erschienen sind die drei Anthologien im Bremer AAVAA Verlag. Der Eintritt zu der Lesung ist frei.

 

„Der Hund ist des Menschen größtes Glück“, heißt es im Klappentext des neuen Buches. „Die Vierbeiner sind treu, halten fit, trösten und haben bei all der Liebe, die sie geben, immer einen eigenen Kopf.“ In diesem Sinne handeln die teils heiteren, teils traurigen, immer aber spannend erzählten 52 Geschichten der Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe.
Neben Herausgeber Thom und weiteren 33 Autoren macht sich auch Simone Sombecki als Moderatorin der WDR-Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“ in einem Vorwort für dieses Buch stark. Thoms Überzeugung ist es, so schreibt er in der Einleitung: „Hunde sind wie Menschen, individuell und vielseitig, aber eigentlich doch auch irgendwie alle gleich.“

 

Der Reinerlös aus dem Buchverkauf fließt dem Verein „Tiertafel RheinErft“ zu. Insofern dient der Bücherkauf einem guten Zweck. Ein Büchertisch am 8. März wird dazu eingerichtet. Doch auch die beteiligten Autoren stellten ihr Schreiben wie jetzt ihr Lesen honorarfrei in den Dienst der guten Sache.
Selbst die Lesung hat Benefizcharakter: So verzichten die Veranstalter auf Eintritt und das Kulturforum auf Mieteinnahmen. Während die Vierbeiner ihre Zweibeiner hier aus Platzgründen leider nicht begleiten können, sind die Werkstatt für Hundebekleidung „Dog-Smilla“ und „Gaby's Hundekekse“ als Aussteller aber vor Ort.

 

Lesen für den guten Zweck | Lesung für Literatur- und Hundefans

Freitag, 8. März 2019, 19:30

ruhrmed KULTURforum | Dammstr. 25 | 47119 Duisburg-Ruhrort

Eintritt frei

 

 

Bilderbuch: „Jeden Tag immer nur Fußball“

Deutsch-französischer Vorlesespaß in der Zentralbibliothek      
Duisburg, 29. Januar 2019 -Die Deutsch-Französische Gesellschaft lädt am Mittwoch, 6. Februar um 16 Uhr, Kinder ab fünf Jahren zum allmonatlichen deutsch-französischen Vorlesespaß und Basteln in die Zentralbibliothek im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte ein. Der Eintritt ist frei.  

Vorgestellt wird das Buch „Nico, tous les jours, c‘est foot!“, was in etwa „Jeden Tag immer nur Fußball“ bedeutet. Nico darf nicht mitmachen, wenn die anderen in der Pause Fußball spielen, weil er zu langsam ist. Nicht einmal als Torwart lassen sie ihn dabei sein. Beim Vorlesenachmittag werden die Kinder erfahren, wie Nico es trotzdem schafft, der Held der Mannschaft zu werden. Die Geschichte wird in französischer und deutscher Sprache vorgelesen und anhand des Bilderbuchs erklärt.

 

Lesung: Aladin El-Mafaalani – „Das Integrationsparadox. Warum gelungene Integration zu mehr Konflikten führt“

Lehmbruck Museum: Lesung: Aladin El-Mafaalani – „Das Integrationsparadox. Warum gelungene Integration zu mehr Konflikten führt“  

Duisburg, 24. Januar 2019 - Das Lehmbruck Museum freut sich außerordentlich über den Besuch von Aladin El-Mafaalani. Der renommierte Integrationsforscher wird am 31. Januar, 19 Uhr, aus seinem viel diskutiertem Werk „Das Integrationsparadox. Warum  gelungene Integration zu mehr Konflikten führt“ lesen.

 

„Mit Hoffnung ertragen Menschen die schrecklichste Not, ohne Hoffnung ertragen wir nicht mal den Wohlstand. Hoffnung ist positive Zukunft.“ – schreibt Aladin El-Mafaalani in seinem jüngst erschienenen Buch „Das Integrationsparadox“, das er bei einer Lesung im Lehmbruck Museum in Auszügen vorstellen wird. Darin geht er der Frage nach, weshalb gelungene Integration zu mehr Konflikten führt.
Sein Buch ist Gegenwartsdiagnose und Neubewertung der heutigen Situation zugleich. Er erklärt, weshalb Migration ein dauerhaftes Thema bleiben wird und welche paradoxen Effekte Integration hat. Außerdem erläutert El-Mafaalani, woher die extremen Gegenreaktionen hinsichtlich Migration kommen. Dennoch, so seine abschließende Erkenntnis, schreibt er, dass es in Deutschland nie eine bessere Zeit gab als heute: „Alles ist heute besser als früher, außer einem: Die Zukunft. Und an der Zukunft kann man jetzt noch was ändern.“

 

Anschaulich und aufschlussreich erläutert El-Mafaalani ermutigende Ansätze zum Zusammenwachsen unserer Gesellschaft. Die Besucher*innen können sich auf einen kurzweiligen Abend freuen.

 

Aladin El-Mafaalani ist Soziologe, Hochschullehrer an der Fachhochschule Münster und seit 2018 Abteilungsleiter im nordrhein-westfälischen Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration. Als solcher koordiniert er die Integrationspolitik des Landes. Er ist ausgewiesener Experte und gefragter Gesprächspartner auf dem Gebiet der Bildungs-, Stadt- und Integrationsforschung. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet.  

Die Lesung findet in Kooperation mit MINA e.V. statt und ist Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung „Jochen Gerz: THE WALK – keine Retrospektive“.   

Für die Teilnahme an der Lesung  wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis (9 €, erm. 5 €) ein Beitrag von 2 € pro Person erhoben. Anmeldung unter: Tel. 0203 283 2195/3294 oder unter kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de

                                                           

 

Aladin El-Mafaalani, Foto: Lutz Jäkel/laif

 

 

Neues Buch führt zu den "Literarischen Orten im Ruhrgebiet"

Essen/Duisburg, 23. Januar 2019 - "Literarische Orte im Ruhrgebiet" können Leseratten jetzt mithilfe eines neuen Freizeitführers entdecken, der im Essener Klartext Verlag erschienen ist. Texte aus drei Jahrhunderten zeigen die literarische Vielfalt der Metropole Ruhr.
Das Buch führt zu 25 Orten und Institutionen, z.B. zum Schauspielhaus Bochum, wo Thomas Bernhards "Claus Peymann kauft sich eine Hose und geht mit mir essen" uraufgeführt wurde. Die Ziele haben alle in Büchern und Geschichten eine Rolle gespielt. Das Buch ist hervorgegangen aus der interaktiven Literaturkarte Ruhr. Infos:
www.klartext-verlag.de idr

 

 

100 Jahre „Fußballgott“: Die erste Toni Turek-Biographie

Duisburg, 13. Januar 2019 - Pünktlich zum 100. Geburtstag von Toni Turek, der deutschen Torhüter-Legende, ist im Arete Verlag die erste umfassende Lebensgeschichte des Weltmeisters von 1954 erschienen.

Mithilfe von zahlreichen Zeitzeugen-Interviews und neuen Quellen erzählt Werner Raupp das Leben Tureks vom Aufwachsen in Duisburg über die sportlichen Erfolge in der Oberliga und natürlich der Nationalmannschaft bis zum Nachruhm.

Die Biographie des ersten deutschen „Fußballgotts“ ist dabei mehr als reine Fußballgeschichte. Sie spiegelt zugleich deutsche Alltagsgeschichte vom Nationalsozialismus und bis zum Wirtschaftswunder wider. Über 60 schwarz-weiß Fotos vervollständigen den Blick auf Toni Tureks Leben. Mit einem umfangreichen Statistik-Anhang und zahlreichen Literaturhinweisen.

Dr. Werner Raupp studierte Philosophie, Theologie und Neuere Geschichte. Er arbeitet als freier Autor sowie als Dozent. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift „Aufklärung und Kritik“. Raupp betreibt das Toni-Turek-Archiv in Hohenstein und pflegt die Homepage www.toni-turek.info.


"dreh-buch" von Lütfiye Güzel

Duisburg, 13. Januar 2019 - Das neue Buch "dreh-buch" von Lütfiye Güzel erscheint am 15. Januar 2019 bei go-güzel-publishing.

Eine Choreografie
Lütfiye Güzel: "Ein Achsensprung und dazu eine Darbietung mit tänzerischen Einlagen. Ich lasse Revue passieren und dann besetze ich mich um. Vielleicht funktioniert so das Umnebeln nicht gewünschter Subjekte auf meinem eigenen Festival: Die Banale."


"Hügel - Die Falle" - mehr als nur eine Lesung mit Erik Wikki

Duisburg, 07. Januar 2019 - Am Freitag, 8 Februar, lädt das Bestattungsinstitut Kretschmer, Theodor Heuss-Str. 122 in 47167 Duisburg-Neumühl vor Ort den Autor und Vortragskünstler Erik Wikki zu sich ein. Sein neues Programm trägt den Namen “Hügel - Die Falle”, genau wie sein neuestes Buch. Titelfigur ist der Bestatter Klemens Hügel. Dessen Schwester hat ihren Ehemann umgebracht. Sie, ebenfalls Bestatterin, steht in der Trauerhalle neben dem geschlossenen Sarg. Niemand hegt Verdacht. Nur Kirsten Wolter – ihre Mitarbeiterin. “Im Grunde ist der Roman eine Krimiserie”, verrät Wikki.

“Er besteht aus sechs in sich abgeschlossenen Geschichten. Aber”, ergänzt der Autor, “über alle Erzählungen hinweg schwebt ein Über-Fall, der die Serie verbindet.” Die besondere Erzählform macht sich Wikki zunutze. Üblicherweise muss er bei der Vorstellung eines Buchs stark kürzen und vieles im Unklaren lassen. Dieses Mal ist das anders. Eine der sechs Geschichten trägt er ungekürzt vor. Auch in Duisburg-Neumühl wird Wikki nicht nur lesen. Wer ihn kennt, weiß, dass schauspielerische Elemente genauso dazugehören, wie die Einbindung der Hörbuchaufnahme ins Programm. Gewohnt humorvolle Einblicke ins Schriftstellerleben dürfen natürlich auch nicht fehlen.

“Hügel - Die Falle” von und mit Erik Wikki ist zu hören am 8. Februar, um 19 Uhr, in der Trauerhalle des Bestattungsinstitutes Kretschmer. Karten gibt es im Büro vom Projekt LebensWert für 5 Euro. Der Erlös kommt dem Projekt LebensWert, Rat und Tat für bedürftige Menschen, zugute. Nur 70 Plätze!!! Schnell Karten bestellen und kaufen. Kartenverkauf: Projekt LebensWert, Holtener Str. 176, 47167 Duisburg-Neumühl,8-16 Uhr.

 


„Dispargum 2017“ – Das Jahrbuch der Stadtarchäologie

Duisburg, 14. Dezember 2018 - Dr. Kai Thomas Platz, Stadtarchäologe und Herausgeber des Jahrbuchs „Dispargum 2017“, stellte heute gemeinsam mit dem Beigeordneten für Wirtschaft und Strukturentwicklung, Andree Haack, im Duisburger Rathaus die neue Publikation vor und erläuterte einige Ergebnisse und Inhalte. Mit dem Band setzt die Duisburger Stadtarchäologie ihre Publikationsreihe zu neuen Erkenntnissen aus der  archäologischen Arbeit in Duisburg fort.

 

Die Stadtarchäologie schlägt mit dem Jahrbuch einen breiten Bogen aus älteren Forschungsergebnissen, die hier zum Teil zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden bis hin zu aktuellen und neuen Erkenntnissen aus der täglichen Arbeit der Stadtarchäologie.  Auch die Bearbeitung der Ausgrabungen und Publikationen früherer archäologischer Untersuchungen in den Stadtbezirken bleibt wichtiger Bestandteil der neuen Ausgabe.

 

Heute ist Stadtarchäologie nicht mehr nur das Sammeln von Erkenntnissen zur Geschichte unserer Stadt sondern ein wichtiger Bestandteil der Stadtentwicklung im Kontext seiner historischen Bedeutung. Eine moderne, zukunftsorientierte Stadtentwicklung schlägt die Brücke zwischen dem „alten“ und dem „neuen“ Duisburg. Die Stadtplanung nutzt daher die Erkenntnisse der Archäologen, wie beispielsweise im stadtplanerischen Entwurf des Mercatorviertels zu sehen,  um historische Strukturen in die neue Planung zu überführen.

 

Das Buch richtet sich an alle archäologisch Interessierten, sowohl Laien als auch  Fachleute, und vermittelt weitere Erkenntnisse zur Stadtgeschichte und neue Ergebnisse der Forschung, die sich unter anderem aus den Ausgrabungen  ergeben haben. Durch die  finanziellen Förderung des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, wurde der Druck dieses Bandes ermöglicht.

 

Das Buch „Dispargum - Jahresberichte der Duisburger Stadtarchäologie, Band 2, 2017“ ist im Buchhandel oder direkt beim Verlag Dr. Faustus für 35 Euro erhältlich.

 

V. l.: Dr. Kai Thomas Platz, Stadtarchäologe, Andree Haack, Dezernent für Wirtschaft und Strukturentwicklung und Dr. Brigitta Kunz, Mitarbeiterin der Stadtarchäologie stellen den neuen Band vor.

Zechen, Zoff und Zuckerwerk Kriminelle Weihnachtsgeschichten aus dem Ruhrgebiet

Almuth Heuner (Hrsg.) Zechen, Zoff und Zuckerwerk Kriminelle Weihnachtsgeschichten aus dem Ruhrgebiet


Wieder eine schöne Bescherung!
Kassel/Duisburg, 14. November 2018 - Insgesamt 14 Autorinnen und Autoren aus dem Ruhrgebiet sind dem Ruf der Herausgeberin Almuth Heuner gefolgt, den Lesern wie im letzten Jahr eine höchst kriminelle Bescherung anzurichten.
Mit dabei ist auch wieder die Moerser Autorin Irene Scharenberg, deren Duisburger Kommissar Pielkötter bereits acht Fälle erfolgreich gelöst hat. In ihrer Weihnachtsgeschichte lässt sie ihre Leser in die innere Welt einer Frau eindringen, die den Heiligabend vorbereitet. Und sie weiß, es wird für ihren Angehörigen der letzte sein …
In weiteren teils kuriosen oder komischen, teils besinnlichen, aber immer auch spannenden Geschichten erstrahlt die Weihnachtszeit nicht nur in Duisburg, sondern auch in Bochum, Bottrop, Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Hattingen, Mülheim, Oberhausen, OerErkenschwick, Recklinghausen, Wattenscheid und Witten im kriminellen Lichterglanz. Und die Autorinnen und Autoren beweisen, dass sie sich in „ihrem Revier“ zu jeder Jahreszeit auskennen. Neben Irene Scharenberg sind das: Mischa Bach, Christiane Bogenstahl, Christiane Dieckerhoff, Arnd Federspiel, Almuth Heuner, Karr & Wehner, Herbert Knorr, Klaus Märkert, Peter Märkert, Rosemarie Müller, Gesine Schulz, Ursula Sternberg, Klaus Stickelbroeck.
Die Autorin Irene Scharenberg
hat in Duisburg Chemie und Theologie studiert, lebt nun auf der anderen Seite des Rheins und widmet sich seit zehn Jahren dem Schreiben. Ihr Duisburger Kripo-Team hat sie ihren Lesern bereits in zahlreichen Lesungen vorgestellt.


Prolibris Verlag . Rasenallee 23d  34128 Kassel Fon: +49
 (561) 7 66 44 9 - 0  Fax: +49 (561) 7 66 44 9 - 29


Die Herausgeberin
Almuth Heuner, geboren 1962, ist Schriftstellerin und Diplom-Übersetzerin und lebt in Bochum. 1999 erschien ihre erste eigene Kriminalstory in Mord zwischen Messer und Gabel, der noch viele folgten. Sie hat aber auch selbst mehrere Kurzkrimibände herausgegeben, unter anderem den preisgekrönten Band Mord im Weinkeller.
Daneben forscht sie zur deutschsprachigen und internationalen Kriminalliteratur, besonders der von Frauen, wofür sie 2012 mit der Goldenen Auguste ausgezeichnet wurde. Sie engagiert sich im Syndikat (Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur) und bei den Mörderischen Schwestern.
Mehr Informationen über die Herausgeberin finden Sie unter: http://www.heuner.de

Der Prolibris Verlag
Die Krimireihe des Prolibris Verlages umfasst über 100 Bände, zum Teil prämiert, etwa durch eine Nominierung für den begehrten deutschen Glauser Krimipreis. Sie spielen in Städten wie Duisburg, Osnabrück, Minden, Göttingen, Frankfurt, Regensburg oder Dresden, in Basel oder Wien oder in deutschen Regionen wie dem Harz, dem Münsterland oder dem Cuxhavener Land. Auch Inseln in Nord- und Ostsee werden gerne als verbrecherische Schauplätze genutzt, wie zum Beispiel Rügen, Langeoog, Norderney oder Amrum.

2015 erschien die erste Sammlung weihnachtlicher Krimikurzgeschichten aus Kassel. Es folgten kriminelle Weihnachtsanthologien aus dem Harz, aus Bremerhaven, aus der Oberpfalz, aus Ostwestfalen Lippe – und nun schon im zweiten Jahr aus dem Ruhrgebiet.

 

 

Krimi "Doch der Tod wartet nicht"

Duisburg, 08. November 2018 - In der Familienbildungsstätte am Innenhafen wird es humorvoll und spannend, wenn die Kommissare Pielkötter und Barnowski in ihrem sechsten Fall ermitteln.


"Aber dat dieser junge Mann immer nur aufgetaucht ist, wenn Herr Schaneck nich zu Hause war, dat muss einem doch zu denken geben", so kombiniert Annegret Wörtmann messerscharf. Sie kennt sich aus, sie guckt nicht nur in Nachbars Garten, sondern auch jeden Krimi im Fernsehen. Nun, da Schaneck tot ist, kann sie der Kripo Duisburg wertvolle Hinweise geben.
Kommissar Pielkötter und sein Mitarbeiter Barnowski beginnen also, gegen die Witwe und ihren Liebhaber zu ermitteln. Beide können ein Alibi vorweisen. Die Kommissare gehen allerdings davon aus, dass Schaneck von einem bezahlten Killer erstochen wurde. Doch wer hat ihn engagiert? Nachdem ein zweiter Mord geschieht, geraten die Ermittler selbst in höchste Gefahr.

"Doch der Tod wartet nicht" wurde von der "Autorenvereinigung deutschsprachige Kriminalliteratur" im Juli 2017 als Empfehlung der Woche ausgewählt. Die in Duisburg aufgewachsene Autorin Irene Scharenberg gehörte 2009 zu den Gewinnern des Buchjournal-Schreibwettbewerbs. Neben zahlreichen Kurzgeschichten erschienen von ihr sieben Kriminalromane, die alle in Duisburg spielen.


Wann: Mittwoch, 14.11.2018, 19:00 - 20:30 Uhr Wo: FBS am Innenhafen Kursgebühr: 6 EUR
Wer sich schon mal kulinarisch-literarisch einstimmen will, kann das schon zwei Tage zuvor in der Familienbildungsstätte:
Literatur + Kochen Blutiges Bayern, tödliches Thüringen und mörderisches Mecklenburg-Vorpommern. Entdecken Sie unsere Heimat doch mal ganz neu und mildern sie den Schrecken durch Gerichte, die "Typisch Deutsch" sind und uns Heimat schmecken lassen.
Wann: Montag 12.11.18 18.30 - 22.00 Uhr Wo: Kath. Stadthaus, Wieberplatz 2, Lehrküche Kursgebühr 25 EUR inkl. 8 EUR Lebensmittelumlage und Aperitif Leitung: Barbara Fiebelkorn, Köchin, Jutta Nierhaus, Buchhändlerin

 

 

Das große DUISBURG-Wimmelbuch wurde vorgestellt
Von Harald Jeschke

Duisburg, 19. Oktober 2018 - Ab heute ist es zu haben, das Duisburg-Wimmelbuch. Sieben großformatige und handgezeichnete Illustrationen präsentieren die Stadt wimmelnd, urban, grün und kindgerecht. "Mit Duisburg gibt es nun zehn Wimmelbilder von Städten in NRW, Hessen uund Niedersachen", erklärte der Roland Siekmann als Autor der Bücher bei der Präsentation in der Mayerschen Buchhandlung gemeinsam mit Filialleiterin Silke Johnen. Der Bielefelder promovierte in Geographie und Geschichte, hat aber nun die Verlagsseite als sein "Ding" entdeckt und will fortan auch nichts anderes mehr tun.

Damit auch alles passen soll, kam er zur "Duisburg-Recherche" vier Tag in die Stadt. Mit dem Rad erkundete er die Plätze, die einen hohen Wiedererkennungswert haben könnten, sprach sich auch mit dem Duisburger Musiker Tom Liva ab, wo der Musiker beispielweise seine Schlittenfahrterlebnisse hatte. Natürlich war die Sedanwiese am Kaiserberg sofort fest eingeplant, wie sechs andere Stadtmotive auch. So die Landmarke Tiger & Turtle, den Landschaftspark Nord, die Sechs-Seen-Platte, der Rheinpark, Ruhrort und der König-Heinrich-Platz.

Im Buch gibt es neben den Entdeckungs- auch Suchgeschichten. Auf jedem Bild das MSV-Zebra und einen versteckten »Schimmi« zu finden. Auch die mit suchenden Eltern und Großeltern werden ihren Spaß haben.
 

Die erfahrene Kinderbuch-Illustratorin Brigitte Kuka hat die doppelseitigen Wimmelszenen liebe voll, lebhaft und kindgerecht in hand kolo rier ten Zeich nungen um gesetzt. Recherche, Konzeption und Kurztexte des Buches stammen vom bei der Buch vor stel lung anwesenden Bielefelder Autor und Verleger Roland Siekmann. Ein »Stadt führer für die kleinen Leute« ist entstanden, welcher sich nun an schickt, die Kinder zimmer Duisburgs zu erobern.

Das große DUISBURG-Wimmelbuch von Brigitte Kuka ISBN 978-3-936359-77-0 Pappbilderbuch, Format 28 x 21 cm 12,80 €
 

 

 


Kriegsbriefe aus Duisburg 

Berlin/Duisburg, 02. Juni 2018 - Wer sich mit Angehörigen in alte Zeiten verlierte, kommt bei noch lebenden Zeitzeugen oft etwas mehr als nur ins Grübeln. Die jetzige, erst recht die Nachkriegsgeneration kann kaum nachempfinden, was die Kriegs-Generation 1914 - 1918 und später 1939 - 1945 empfunden haben, durchlebten bzw. wie sie überhaupt überleben konnten.
Aus den Berichten und Erzählungen meiner Eltern und Verwandte aus dem letzten Krieg gibt es so viel dramatische Ereignisse, dass diese selbst in einer ganzen Buchreihe Platz einnehmen würden. Ich finde es bemerkenswert, wie sich Autor Werner Greve den unsäglichen Schmerz angetan hat. Die Erinnerungen anhand der Briefe lassen alles hochkommen, was die Gefühlswelt so bieten kann, was aber auch verarbeitet werden muss. Erzählen und schreiben kann helfen, die Erinnerungen zu verarbeiten, vermitteln an nachfolgende Generationen, was nie wieder geschehen sollte.

Nichts ist aber so authentisch wie Berichte aus dem Kriegsgeschehen oder dem Leben in der Heimat wie in diesem Werk die so wichtigen Details aus dem Leben der Menschen zu jener unsäglichen Zeit. Harald Jeschke

 

Zum Buch
Greve, Werner (Hg.)<br>Kriegsbriefe aus DuisburgDiese vollständig erhaltenen Briefe einer Mutter an ihren zur Marine eingezogenen Sohn vom Sommer 1942 bis März 1945 stellen ein seltenes Zeitdokument dar. Sie bieten ein Kriegstagebuch von der Duisburger Heimatfront mit fast täglichen Luftalarmen und häufigen Bombenangriffen. Sie schildern die Bedrohungen und permanenten Ängste und zeigen zugleich die Sehnsucht nach schlichter Normalität im Alltag und dessen kleinen Freuden.
Sie führen in den Alltag einer gutbürgerlichen, vielköpfigen Familie, die immer mehr vom Krieg vereinnahmt wird. Deutlich zeigt sich auch das stetige Eindringen der NS-Ideologie in viele Lebensbereiche, aber auch eine skeptische Einstellung gegenüber dem System und seinen Versprechungen deutet sich an.

Zum Autor:
Werner Greve, Dr. med., Prof., geboren 1928 in Essen. Schulbesuch in Duisburg ab 1934. Landfermann-Gymnasium ab 1937. Luftwaffenhelfer Januar 1944 bis März 1945. Abitur 1947. Medizin- und Psychologiestudium in Köln, Freiburg, Bonn. Staatsexamen und Promotion 1955. Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Psychotherapie 1963. Habilitation 1969. Apl. Prof. seit 1978. Von 1970 bis 1994 Chefarzt der Psychiatrischen Abteilung der Schloßparkklinik Berlin, seitdem in freier Praxis. Werner Greve ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und lebt in Berlin.

Greve, Werner (Hg.) - Zeitgut Verlag, Berlin. www.zeitgut.de  ISBN: 3-86614-104-1   EURO 12,80
 

 

 

 

Zum 70. Jahrestag der Währungsreform

Berlin/Duisburg, 23. Mai 2018 - Vor 70 Jahren fand in dem vom Krieg gezeichneten Deutschland eine Währungsreform statt. Die neue Deutsche Mark wurde eingeführt. Jeder West-Deutsche hatte sein altes Bargeld abzuliefern und erhielt zunächst einen Kopfbetrag von 40 DM.

 

Anmerkung der Redaktion:

Allein schon der entnommene Text animiert zum Nachdenken und dem Wunsch mehr über diese Zeit der Eltern oder Großeltern zu erfahren. Grundsätzlich ist es -  egal für welche Generation - immens wichtig, Hintergrund- oder Lebensgeschichten durch Zeitzeugenberichte zu erhalten. Harald Jeschke
Foto zur Währungsreform
20. Juni 1948 in Frankfurt am Main. Die neue Deutsche Mark wurde eingeführt. Das neue Geld hatte wieder Kaufkraft, Voraussetzung für eine durchgreifende Wirtschaftsreform. Foto BfH

 

Zum Stillschweigen verpflichtet
Willi Blaudow Zwischen Bebra und Hünfeld, Hessen; 19./20. Juni 1948

Zur Zeit der Währungsreform 1948 war ich Grenzpolizist in Hessen. Diese Reform sollte für mich zu einem besonderen Erlebnis werden. Zunächst kannte keiner das genaue Datum der Währungsumstellung, aber viele ahnten, daß so etwas bevorstand, weil die Geschäfte kaum noch Waren anbo­ten. Es wurde alles für den großen Tag gehortet. Auch wir Grenzpolizisten waren nicht genau informiert. Erst einige Stunden vor dem großen Ereignis bekamen wir Bescheid, daß es kein dienstfrei gäbe und wir uns mit allen Waffen im Grenzpolizeikommissariat einzufinden hätten. Dort erfuhren wir nur, daß eine strenggeheime Sache anlaufen würde.
Wir durften nicht mehr in unsere Quartiere, sondern stiegen gleich in die Mannschaftstransportwagen, MTW genannt, und fuhren ohne Bekanntgabe von Gründen und Zielort los gen Westen. Nur der Fahrer wußte, wohin die Reise gehen sollte. Als wir unseren Bestimmungsort erreichten, war es Nacht geworden. Wir dachten, daß wir nun sicherlich Näheres über unseren geheimen Auftrag erfahren würden, doch wir bekamen nichts zu hören. Aufmerksam wurden wir erst, als wir plombierte Säcke und Alu-Kästen mit der Aufschrift „DEUTSCHE BANK“ in unseren MTW laden mußten. Da dämmerte es diesem oder jenem, daß schon mal die Rede von Geldentwertung und Geldumtausch war.
Auf Fragen bekamen wir selbst jetzt noch keine Antwort. Als unser MTW voll beladen war und der Fahrer, ein Bediensteter vom Kommissariat, und wir vier Grenzer zwischen den Säcken und Alu-Kästen gerade noch Platz fanden, kam ein Polizeikommissar zu uns an den Wagen und erklärte in militärisch strengem Ton: „Nun, meine Herren, Sie sind ja zum Stillschweigen verpflichtet worden! Sollten Sie diese Verpflichtung nicht einhalten, werden Sie wegen Geheimnisbruch bestraft! Merken Sie sich das gut! Laden Sie sofort Ihre Waffen durch, bleiben Sie während der Fahrt aufmerksam und schlafen Sie ja nicht ein! Und nun, Gott befohlen, gute Fahrt!“
Wir luden unsere Karabiner durch und ab ging die Post. Was muß das für eine tolle Sache sein, wenn der Polizeikommissar uns Gott empfiehlt? Der Fahrer, sonst ein rechtes Plapper­maul, blieb schweigsam wie ein Grab. Nur der Bedienstete vom Kommissariat sagte: „Ja, Kollegen, es ist was Großes im Busch, aber zerbrecht euch darüber nicht die Köpfe, ihr werdet alles noch früh genug erfahren. Sollte unterwegs wider Erwarten etwas passieren, springen wir sofort allesamt aus dem Wagen und kreisen ihn ein. Notfalls müssen wir von der Waffe Gebrauch machen und schießen, aber nur, wenn ich es befehle!“

Das war ja nun deutlich genug. Schießen auf Befehl, da mußte ja etwas sehr Brisantes in den Säcken und Kästen sein! Endlich äußerte jetzt auch ein Kollege seine Ansicht über diesen Einsatz: „Ja, wißt ihr, ich war mal kurze Zeit bei einer Bank beschäftigt, und da haben wir immer von den Geldtransportfirmen das Papier- und Hartgeld in solchen Säcken und Alu-Kästen geliefert bekommen. Ich glaube fast, wir haben zur Zeit wohl etliche Millionen unter unseren Hintern!“ „Seien Sie ruhig! Warten Sie ab, dann werden Sie alles erfahren!“, wurde die Rede des Kollegen unterbrochen.
Glücklicherweise passierte unterwegs nichts, die Straßen waren fast leer, und so kamen wir schnell vorwärts. Die Kollegen, die Ausblick in Fahrtrichtung hatten, sahen, daß wir an markanten Örtlichkeiten und Ortsschildern vorbei in Richtung Sowjetische Be­satzungszone fuhren. Es war schon gegen Morgen, als wir die erste grenznahe Ortschaft er­reichten und vor einer Bank hielten. Wir mußten nun die Säcke und Alu-Kästen in die Bank schleppen, wo sie von Bankbeamten in Empfang genommen und registriert wurden. Dann bescheinigten sie unserem Vorgesetzten, was sie bekommen hatten, und weiter ging die Fahrt zur nächsten Ortschaft im Grenzbereich zwischen Bebra und Hünfeld.
Von den Bankbeamten erfuhren wir nun auch, was dieser seltsame Geldtransport zu bedeuten hatte. Es mußten wohl Milliarden Mark sein, die wir und die anderen Kollegen transportierten. Und es sickerte auch durch, daß es am gleichen Tage neues Geld geben würde. So war es dann auch. Es war der 21. Juni 1948, der Tag der Währungsreform. Jeder bekam vierzig Deutsche Mark aus­gehändigt, das heißt, umgetauscht gegen vierzig alte Reichsmark.
Da nun in den Geschäften plötzlich wieder alles in den Regalen lag, war dieses Geld schnell ausgegeben. Wir Grenzpolizisten und wahrscheinlich alle Beamten warteten nun auf unser Gehalt, das uns nun ja auch in DM ausgezahlt werden müßte. So war es dann auch. 

Entnommen aus dem Buch Morgen wird alles besser West-Deutschland 1947-1952 39 Geschichten und Berichte von Zeitzeugen. 352 Seiten mit vielen Abbildungen, Ortsregister, Chronologie, gebunden.
Zeitgut Verlag, Berlin. www.zeitgut.de ISBN: 978-3-86614-143-8, Euro 12,90

 

 

 

Kriegsbriefe aus Duisburg 

Greve, Werner (Hg.)

Diese vollständig erhaltenen Briefe einer Mutter an ihren zur Marine eingezogenen Sohn vom Sommer 1942 bis März 1945 stellen ein seltenes Zeitdokument dar. Sie bieten ein Kriegstagebuch von der Duisburger Heimatfront mit fast täglichen Luftalarmen und häufigen Bombenangriffen. Sie schildern die Bedrohungen und permanenten Ängste und zeigen zugleich die Sehnsucht nach schlichter Normalität im Alltag und dessen kleinen Freuden. Und Sie führen in den Alltag einer gutbürgerlichen, vielköpfigen Familie, die immer mehr vom Krieg vereinnahmt wird. Deutlich zeigt sich auch das stetige Eindringen der NS-Ideologie in viele Lebensbereiche, aber auch eine skeptische Einstellung gegenüber dem System und seinen Versprechungen deutet sich an. Zum Autor: Werner Greve, Dr. med., Prof., geboren 1928 in Essen. Schulbesuch in Duisburg ab 1934. Landfermann-Gymnasium ab 1937. Luftwaffenhelfer Januar 1944 bis März 1945. Abitur 1947. Medizin- und Psychologiestudium in Köln, Freiburg, Bonn. Staatsexamen und Promotion 1955. Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Psychotherapie 1963. Habilitation 1969. Apl. Prof. seit 1978. Von 1970 bis 1994 Chefarzt der Psychiatrischen Abteilung der Schloßparkklinik Berlin, seitdem in freier Praxis. Werner Greve ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und lebt in Berlin.

Greve, Werner (Hg.)<br>Kriegsbriefe aus Duisburg
Zeitgut Verlag, Berlin. www.zeitgut.de  ISBN: 3-86614-104-1   EURO 12,80

 

 

Das neue Buch "Nix Meer" (Episode) von Lütfiye Güzel

Lütfiye Güzel, 1972 in Duisburg geboren bringt seit 2014 ihre Notizen, Novellen, Gedichte und Selbstgespräche unter ihrem eigenen Label Go-Güzel-Publishing heraus. Wenige Worte, die aber so hängen bleiben, das danach wenig bleibt, wie es war. Hoffnung, ja. Aber fragil. 
Das neue Werk "Nix Meer" (Episode) erscheint am 1. Juni 2018 bei Go-Güzel-Publishing.

 

 

Dieter Ebel: Aufgewachsen in Duisburg

Neumühler Autor Dieter Ebel liest im "Offenen Treff" vor

„Aufgewachsen in Duisburg in den 60er und 70er Jahren“ das ist der bekannte Neumühler Autor Dieter Ebels. Am Donnerstag, 17. Mai zwischen 15 und 17 Uhr nimmt der charmante 62-Jährige die Gäste des Cafés „Offener Treff“, Holtener Straße 176 in Neumühl mit auf die literarische Zeitreise in seine Kindheit in den 1960er Jahren.  
Dabei wird Ebels überwiegend Kapitel über eine Zeit vorlesen, als es noch keine Pampers gab, Mütter die Stoffwindeln mühsam auskochen mussten und das oft noch auf dem Kohleofen, auf dem auch das Essen gekocht wurde. Einer Zeit, in der Samstag grundsätzlich Badetag war und die Kinder in eine kleine Zinkwanne gesetzt wurden. Diese Lesung wird bei vielen, die die Zeit des Wiederaufbaus miterlebt haben, einige Erinnerungen wecken.  

Die Teilnahme an der Vorlesung ist kostenlos. Das Projektteam um Pater Tobias würde sich über eine Spende zur Unterstützung der Arbeit für benachteiligte Kinder im Duisburger Norden freuen.


Dieter Ebel - Foto privat

 

Der mit vielen Anekdoten, geschichtlichen und modischen Highlights aus der Welt um die 1960- und 1970er Jahre garnierte Bildband mit viel Text ist eigentlich auch ein Muss für jüngere Jahrgänge.
Was war los in diesen Jahrzehnten und was ist mit der direkten Gegenüberstellung? Dieter Ebel löst dies auch mit vielen privaten Fotos aus seiner Jugend auf, erzählt über Duisburg, wie es wirklich war. Und das macht das Buch so charmant und lesenswert. Harald Jeschke

 

Comedian Markus Krebs präsentiert sein Buch "Pass auf, der geht so...!"

Duisburg, 05. April 2018 - Am Mittwoch, 25.04.2018 um 20.15 Uhr präsentiert Markus Krebs in der Mayersche Buchhandlung im Forum Duisburg sein neues Buch "Pass auf, der geht so...!".

 

Markus Krebs versteht es wie kaum ein anderer Comedian, mit herrlich schrägen Doppeldeutigkeiten und genialem Wortwitz eine Lachsalve nach der anderen zu produzieren. Der ehemalige Vize-Baumarktleiter und Gewinner des ersten "RTL Comedy Grand Prix" plündert im eigenen Leben und findet ständig aufs Neue absurde Situationen und Anekdoten.
Eine Stunde mit Markus Krebs ist wie ein Abend mit einem alten Kumpel an der Theke – mitten aus dem Leben und mit einer gehörigen Portion Ruhrpott-Charme.

 

Eintritt: 14,-€ Eintrittskarten sind in den Mayerschen Buchhandlungen oder unter www.mayersche.de erhältlich.

 

»Käthe ermittelt« von Silvia Nagels

Meßkirch/Duisburg, April 2018 - Am 11.04.2018 ist es soweit – Käthe Hansen kommt! Von der in Duisburg geborenen, in Duisburg aufgewachsenen und jetzt in Peine, Niedersachsen lebenden Autorin Silvia Nagels. 
Die rüstige Rentnerin und Witwe wohnt in dem idyllischen Örtchen Barkenholt in der Nähe von Oldenburg. Gleich in ihrem ersten Roman muss Käthe zusammen mit ihrem Nachbarn und Freund Knut Sörensen einem Unschuldigen beistehen.
Der befreundete Landstreicher Jens Martins wird des Mordes verdächtigt. Da Käthe fest von seiner Unschuld überzeugt ist, im Gegensatz zu den örtlichen Polizisten Geert Feddersen und Inken Hansen, bleibt ihr nichts übrig, als mit Knut auf eigene Faust zu ermitteln …  

 

Ein Dorf auf Mörderjagd - Silvia Nagels veröffentlicht Cosy-Krimi mit norddeutschem Flair

Ein fiktives Dorf bei Oldenburg, eine pfiffige Rentnerin als Ermittlerin, zwei Morde und zwei konkurrierende Düngemittelhersteller bilden die Zutaten für den neuen Landkrimi »Käthe ermittelt« von Silvia Nagels. In ihrem Gmeiner-Debüt bringt sie die norddeutsche Dorfidylle völlig aus dem Rhythmus. Im Fokus der Handlung stehen Käthe Hansen und ihr Nachbar Knut Sörensen, die einen unschuldigen Tatverdächtigen aus der U-Haft befreien wollen.

Bei ihren Recherchen stoßen sie auf illegale Machenschaften, die in Zusammenhang mit den Morden stehen. Erst eine inszenierte Falle und tierische Unterstützung helfen bei der Aufklärung des Falls. Der Leser findet sich in einem typisch norddeutschen Dorf wieder, in dem sein starker Zusammenhalt und das charakteristische Freizeitverhalten zum Tragen kommen. Auf unterhaltsame Art und Weise lässt die Autorin auch einige Dialoge in Plattdeutsch in die Handlung einfließen.

 

Zum Buch

Käthe Hansen führt ein beschauliches Rentnerleben in einem Dörfchen nahe Oldenburg. Ihr Alltag wird durcheinandergewirbelt, als der Landstreicher »Strothmann« verletzt in den Dorfkrug taumelt und berichtet, Zeuge eines Mordes geworden zu sein – ein Mitarbeiter einer Oldenburger Düngemittelfirma ist tot. Dummerweise hält die Polizei Strothmann für den Täter. Um ihn von diesem Verdacht reinzuwaschen, ermitteln Käthe und ihr Nachbar Knut Sörensen auf eigene Faust. Bald brauchen die beiden die Unterstützung des ganzen Dorfes …

 

Die Autorin

Silvia Nagels wurde 1966 in Duisburg geboren und lebt seit 2004 mit ihrer Familie im niedersächsischen Peine. Nach dem Abitur machte sie ihr Hobby zum Beruf, wurde Köchin und arbeitete eine Zeit lang in Italien.

Heute kocht sie in einem Krankenhaus in Hannover. Ihr Cosy-Krimi »Käthe ermittelt« ist eine Liebeserklärung an die Sprache und die Mentalität Norddeutschlands, zu denen sie, aufgewachsen mit den Stücken des Ohnesorg-Theaters, schon früh eine Affinität entwickelte. Mehr Informationen unter www.silvianagels.de.

  

Käthe ermittelt

Silvia Nagels

280 Seiten

EUR 12,00 [D] / EUR 12,40 [A]

ISBN 978-3-8392-2226-3

Erscheinungstermin: 11. April 2018
Kontaktadresse:

 

Gmeiner-Verlag GmbH

Petra Wendler

Im Ehnried 5

88605 Meßkirch

Telefon: 07575/2095-153

Fax: 07575/2095-29

petra.wendler@gmeiner-verlag.de

www.gmeiner-verlag.de

GEBAG gibt Projektbuch "Keine halben Sachen" heraus  

Duisburg, 26. März 2018 - Die Duisburger Wohnungsbaugesellschaft GEBAG hat nun einen dicken Bildband über ihre Bauprojekte seit 2015 herausgegeben. „Wir machen keine halben Sachen“ heißt hat das Buch in GEBAG-türkis, mit dem das kommunale Unternehmen die Neuausrichtung unter der Geschäftsführung von Bernd Wortmeyer dokumentieren will.  

Dicker Brocken  
Auf rund 180 Seiten bringt es das stattliche Buch mit den wichtigen Neubau-, Modernisierungs- und Entwicklungsprojekten der GEBAG seit 2015. „Wir möchten mit diesem Buch einen Überblick über das geben, was wir in Sachen Stadtentwicklung und rund ums Wohnen in Duisburg derzeit alles auf die Beine stellen. Und wir möchten zeigen, dass wir darauf auch ein wenig stolz sind“, fasst GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer die Intention des Buches zusammen.  

158 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Seit 2015 hat die GEBAG in Duisburg viel investiert – und in den kommenden Jahren werden es weitere rund 300 Millionen sein, die zum Teil genutzt werden, um den eigenen Wohnungsbestand „auf Vordermann“ zu bringen, die aber auch investiert werden, um neu zu bauen, Gebäude zu erwerben und um große Flächen – wie zum Beispiel die „6 Seen Wedau“ – zu entwickeln.


Das schafft die GEBAG, die in Duisburg aktuell rund 12.000 Wohnungen besitzt, mit einem Stamm von aktuell 158 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 35 große bereits umgesetzte oder geplante Modernisierungsmaßnahmen, 13 Neubauprojekte und zehn Flächenentwicklungen zeigt das Buch im Bild, dazu elf Kindergarten-Um-, Aus- oder Neubauten – sortiert nach den sieben Duisburger Stadtbezirken.  

 

 

GEBAG als Stadtentwicklerin  
„Die GEBAG hat in den vergangenen Jahren einiges auf die Beine gestellt“, erklärt Oberbürgermeister Sören Link. „Sie ist mittlerweile der wichtigste Gestalter und Umsetzer der wohnungspolitischen Strategien und Ziele der Stadt Duisburg und prägt maßgeblich die Stadtentwicklung mit. Es ist enorm wichtig, eine kommunale Wohnungsgesellschaft zu haben, die auch verantwortlich mit ihren eigenen Wohnungen und Häusern umgeht.“  
 

Das Buch basiert auf dem Stichtagsstand vom Dezember 2017 und ist in einer Auflage von 750 Exemplaren erschienen. Es ist in erster Linie für Duisburger Rats- und Bezirksvertreter, Banken und andere Wohnungsunternehmen gedacht. Man kann das Buch aber auch online auf www.gebag.de herunterladen.  

Stellten am 26. März das Projektbuch „Keine halben Sachen“ der GEBAG vor (v. r.: Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link, GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer sowie Carsten Tum, Leiter des Dezernats für Stadtentwicklung und Umwelt der Stadt Duisburg. (Foto: Uwe Köppen / Stadt Duisburg)  

 

 

Wer weiß was über Duisburg?

Duisburg, 26. März 2018 - Hundert Fragen und Antworten auf handlichen Kärtchen in einem dekorativen Schmuckkästchen (8 x 8 x 3 cm) garantieren eine vergnügliche und spanende Zeit mit wissenswertes rund um Duisburg. Das Ratespiel bietet einen Das Cover zu »Duisburg-Quiz«informativen Streifzug durch mehr als 20 Wissensgebiete wie Geschichte, Kunst und Kultur, Architektur, Geographie, Wirtschaft, Sport, Brauchtum und Prominenz.
Die Fragen sind so ausgewählt, daß sie für Einheimische und natürlich auch für alle Besucher, Freunde und Kenner der jeweiligen Stadt bzw. Region interessant und lösbar sind. Die Quiz können mit zwei oder mehr Spielern gespielt werden. Ein geselliger Wissenswettstreit mit vielen Zusatzinformationen und eine passende Geschenkidee für viele Anlässe! Auch alteingesessene Duisburg, die glauben, alles über ihre Stadt zu wissen, könnten sich wundern...

Manfred Schmitz-Berg: Duisburg-Quiz 100 Fragen und Antworten Preis: 11,90 Euro

Lieferzeit 2-3 Werktage - Versandkostenfrei innerhalb Deutschlands
103 Kärtchen in einem Schmuckkästchen, Format: 8 x 8 x 3 cm
ISBN 978-3-89978-306-3, Erscheinungsjahr: 2018 - Foto haje

 

 

Lütfiye Güzels Buch wurde vertont

Duisburg, März 2018 - "Ich würde gerne mit jemandem sprechen aber hier sind nur Menschen!"
Ab dem 15. März 2018 ist "hey anti-roman" von Lütfiye Güzel (erschienen 2015) als HÖRBUCH zu haben.
Dauer: 37:08 Minuten. Homerecorded. By Go-Güzel-Publishing. 10 Euro

 

 

Erzählcafé – Lebendige Geschichte(n) im Stadtmuseum: Elle-Rebelle Poetry goes Museum  
Die Duisburger Autorin Lütfiye Güzel ist im Rahmen der 39. Duisburger Akzente im „Erzählcafé – Lebendige Geschichte(n)“  am Sonntag, 18. März, um 15 Uhr zu Gast im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen. Die Veranstaltung dauert circa 1,5 Stunden.   Lütfiye Güzel, die im vergangenen Jahr mit dem Literaturpreis Ruhr gewürdigt wurde, überrascht unter dem Titel „Elle-Rebelle Poetry goes Museum“ mit lakonischen Momentaufnahmen und Alltagsbeobachtungen.

Die in Duisburg-Marxloh aufgewachsene Tochter eines türkischen Stahlarbeiters veröffentlichte seit 2012 fast ein Dutzend schmale Lyrik- und Prosabände  – die meisten im Selbstverlag.   Die dazugehörige kleine Ausstellung präsentiert ihre Handzettel-Gedichte in Butterbrottüten, ausgestellt in Obstkisten.  
Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Weitere Informationen telefonisch unter (0203) 283-2640 sowie im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de.

 

Alte Schätze – neue Erkenntnisse: „Dispargum“

Erstes Jahrbuch der Stadtarchäologie über die archäologische Forschung in Duisburg
Duisburg, 06. Dezember 2017 - Duisburg hat eine lange Geschichte. Siedlungsspuren bis in die Steinzeit hinein belegen, dass der Lebensraum zwischen Rhein und Ruhr für die Menschen hier interessant war und es viele Anreize gab, sich hier nieder zu lassen – gutes Siedlungsland, attraktive Verkehrswege, wichtige Rohstoffe, alles das findet, oder fand, sich auf dem Gebiet unserer Stadt und förderte ihre Entwicklung bis hin zu der modernen Großstadt von heute. Entsprechend umfangreich sind die archäologischen Funde aus allen Epochen, die bisher im Stadtgebiet gefunden wurden.  
Archäologie in Duisburg hat ebenfalls eine lange Tradition. Vor allem seit dem 19.Jh.  war das Interesse der Menschen hier groß und man forschte und suchte nach den Spuren und Hinterlassenschaften unserer Vorfahren. Das waren zu dieser Zeit eher interessierte Laien als ausgebildete Forscher und die Funde waren oft zufällig, es fehlte noch eine durchgehende Systematik für die Forschung und Bearbeitung. Mit der Präzisierung des Denkmalschutzgesetzes 2013, das eine Einbeziehung aller vermuteten Bodendenkmäler in denkmalrechtliche Verfahren vorschreibt, wurde die Aufgabenstellung der Stadtarchäologie deutlich umfangreicher.  
Das Selbstverständnis der Stadtarchäologie hat sich dabei gewandelt: Heute ist Stadtarchäologie nicht mehr nur das Sammeln von Erkenntnissen zur Geschichte unserer Stadt sondern ein wichtiger Bestandteil der Stadtentwicklung im Kontext seiner historischen Bedeutung. Stadtplanung nutzt die Erkenntnisse der Archäologen, wie beispielsweise im stadtplanerischen Entwurf des Mercatorviertels zu sehen ist, historische Strukturen in die neue Planung zu überführen. Eine moderne, zukunftsorientierte Stadtentwicklung schlägt die Brücke zwischen dem „alten“ und dem „neuen“ Duisburg.  
In der Stadtarchäologie Duisburg werden die Funde, Erkenntnisse und Forschungsergebnisse aus unserer Stadt gesammelt, konzentriert, bearbeitet und ausgewertet. Mit dem umfangreichen Fundarchiv, einer großen Zahl von Ortsakten zu archäologischen Funden und zahllosen Berichten und Forschungsergebnissen zu Grabungen und Funden in Duisburg, liegen hier verborgene Schätze aus vielen Jahrhunderten vor.   Mit dem neuen Jahrbuch „Dispargum“ der Stadtarchäologie sollen die Erkenntnisse nun einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Schon der Titel macht deutlich, dass es hierbei durchaus strittig zugehen kann.  
Ist das Dispargum, das bei Gregor von Tours im 6. Jahrhundert zum ersten Mal erwähnt wird, tatsächlich schon unser Duisburg oder sind es doch erst die kaiserlichen Urkunden aus dem 10. Jahrhundert, die eine erste Kunde über die Stadt geben? Auch darauf geht ein Beitrag in dem Jahrbuch ein und macht spannende Beziehungen deutlich, die heute in der Forschung immer noch kontrovers diskutiert werden.  
Mit ihrem Jahrbuch schlägt die Stadtarchäologie einen breiten Bogen aus älteren Forschungsergebnissen, die hier zum Teil zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden bis hin zu aktuellen und neuen  Erkenntnissen aus der täglichen Arbeit der Stadtarchäologie. Dabei richtet sich das Buch nicht nur an die Fachwissenschaft, auch der interessierte Laie findet hier seinen Lesestoff.   Eine Besonderheit des Buches ist der große zweigliedrige Katalogteil, in dem sowohl die Ergebnisse der archäologischen Untersuchung des Vorjahres als auch die bisher gewonnenen Ergebnisse früherer archäologischer Untersuchungen in den Stadtbezirken, in diesem Band ist es Walsum, veröffentlicht werden.  
Die Stadtarchäologie Duisburg bedankt sich noch einmal sehr herzlich bei allen, die an der Entstehung des Buches beteiligt gewesen sind, den Autoren und Autorinnen, den  Mitarbeitenden der Stadtarchäologie und unserem Verleger.  
Das Buch „Dispargum - Jahresberichte der Duisburger Stadtarchäologie, Band 1 2016“ ist im Buchhandel für 35 Euro erhältlich oder direkt beim Verlag Dr. Faustus, Sandstraße 23, 91186 Büchenbach.

 

Die Sonnenseite des Schneemanns: Roman-Premiere von Sebastian 23

Duisburg, 12. Oktober 2017 - Bekannt geworden ist der gebürtige Duisburger Sebastian Rabsahl auf den Poetry-Slam-Bühnen der Republik: Nun veröffentlichte Sebastian 23 nach seiner erfolgreichen Textsammlung "Hinfallen ist wie Anlehnen, nur später" seinen ersten Roman.

Die Geschichte von "Die Sonnenseite des Schneemanns" ist eine freie Umkehrung des Musicals "My Fair Lady": Zwei Partygirls entdecken in der U-Bahn den König aller Spießer, wetten, ob sie es schaffen, ihn aus dem Nadelstreifenanzug in einen Diskodress zu kriegen.

Doch der möchte viel lieber seine Möbel mit dem Geodreieck ausrichten und den Spatzen dabei zuschauen, wie sie sich vor Langeweile von der Regenrinne fallen lassen. Es entspinnt sich eine ungewöhnliche Liebesgeschichte. Erschienen ist sie im Paderborner Lektora Verlag. (idr).

Laar, Beeck, Beeckerwerth - Stadtteilgeschichte in Bildern

Duisburg, 27. September 2017 - Erneut hat sich das emsige und erfolgreiche Autorenteam der Duisburger Zeitzeugenbörse e.V. um die Belange der Geschichjte einzelner Stadtteile Duisburgs (46 gibt es insgesamt) verdient gemacht.

Der Verein präsentiert rund 160 zumeist unveröffentlichte historische Fotografien und Ansichtskarten, die den Leser auf eine kurzweilige Reise in die Vergangenheit der drei heutigen Duisburger Stadtteile einladen. Die faszinierenden Bilder erinnern an den harten Arbeitsalltag, das bunte Vereinsleben und unvergessene Gaststätten, Firmen und Geschäfte.

Seit 1905 gehören das alte Bauerndorf Laar, das traditionsreiche Beeck und das rund um den 1916 abgeteuften Schacht entstandene Beeckerwerth zu Duisburg. Befeuert durch den Bau des Hüttenwerks der Phoenix AG im Jahr 1852 entwickelte sich das ländliche Gebiet am Rhein rasant zu einem lebendigen Stadtquartier.

Das Autorenteam entführt den Betrachter auf einen nostalgischen Streifzug durch die Geschichte der drei Stadtteile zwischen 1890 und 1980. Die seltenen Fotografien vermitteln einen abwechslungsreichen Eindruck vom Alltag rund um den ?Laarer Dom, den Oberhof, die König-Brauerei und die Schachtanlage Beeckerwerth. Sie zeigen die Arbeitswelt in der Montanindustrie und kleinen Handwerksbetrieben, Kirchengemeinden und Schulklassen, Vereine und besondere Ereignisse, längst verschwundene Gebäude und bis heute bewahrte Traditionen. Dieser Bildband lädt alle Bewohner und Freunde des Duisburger Nordens ein zum Erinnern, zum Neu- und Wiederentdecken. haje

 

Zeitzeugenbörse Duisburg e.V.
Laar, Beeck, Beeckerwerth in historischen Fotografien
128 Seiten, ca. 160 Abbildungen, Format 17,0 x 24,0 cm, Hardcover

 

Das Buch ist über www.verlagshaus24.de und im Buchhandel erhältlich.
Der Preis beträgt 20 Euro. ISBN: 978-3-95400-791-2


Mit der Tram durch Moers Buchtipp: »Straßenbahnen im Altkreis Moers«

München/Duisburg, 20. September 2017 - Moers, Homberg, Rheinhausen, Baerl, Kamp-Lintfort, Rheinberg – einst prägten Straßenbahnen das Erscheinungsbild dieser Städte im damaligen Kreis Moers. Ab den 1950er-Jahren wurden die Linien nach und nach durch Obusse ersetzt, 1963 endete der Straßenbahnbetrieb schließlich.
Stephan Lücke präsentiert in seinem neuen Buch
Straßenbahnen im Altkreis Moers (Sutton Verlag) rund 120 zumeist unveröffentlichte Fotografien und Ansichtskarten aus öffentlichen und privaten Sammlungen, die eindrucksvoll die in das Jahr 1908 zurückreichende Geschichte der Straßenbahnlinien im Altkreis Moers dokumentieren. Die faszinierenden, teils farbigen Bilder zeigen die eingesetzten Fahrzeuge in ihrer ganzen Vielfalt und erinnern an die ungeliebte Dampfeisenbahn, die Anfangsjahre des Straßenbahnbetriebs, die Überlandlinien aus Düsseldorf und Krefeld, die gewaltigen Herausforderungen nach dem Zweiten Weltkrieg und die Umstellung auf Obus-Betrieb. Über der Autor: Der Journalist Stephan Lücke ist in Moers aufgewachsen und ein profunder Kenner der Geschichte des Nahverkehrs seiner Heimatstadt. Er veröffentlicht regelmäßig Artikel rund um das Thema Verkehr in Fachzeitschriften.

Das Buch ist über www.verlagshaus24.de und im Buchhandel erhältlich. Der Preis beträgt € 20,00. ISBN: 978-3-95400-850-6 Gerne stellen wir Ihnen ein Rezensionsexemplar sowie honorarfreies Bildmaterial zur Verfügung. Den Pressetext und das hochauflösende Cover zum Download finden Sie hier. Sutton ist der führende Verlag für Regionalgeschichte und -literatur im deutschsprachigen Raum, vom historischen Bildband bis zum Freizeitführer. Den zweiten Schwerpunkt des 1997 gegründeten Erfurter Verlags bildet die Verkehrs- und Technikgeschichte. Seit Anfang 2014 gehört Sutton zum Verlagshaus GeraNova Bruckmann.

 »Die Duisburger Eisenbahnen«

Reizvolle Strecken im Wandel der Jahrzehnte

München/Duisburg, 01. Juni 2017 - Die Anfänge der Eisenbahn auf dem heutigen Duisburger Stadtgebiet reichen bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Neben dem Personenverkehr kam den zahlreichen Zechen-, Werks- und Feldbahnen in der Hafen- und Industriemetropole schon früh besondere Bedeutung zu.

Das Autorenteam der Duisburger Zeitzeugenbörse e.V. präsentiert in seinem neuen Buch »Die Duisburger Eisenbahnen« (Sutton Verlag) rund 160 bislang zumeist unveröffentlichte Aufnahmen, die zu einer nostalgischen Bahnreise von der Ära der Dampflokomotiven bis zu den modernen Hochgeschwindigkeitszügen einladen.

Die seltenen Fotografien dokumentieren die vielfältigen Fahrzeuge des Nah- und Güterverkehrs, die Strecken im Stadtgebiet, Personen-, Hafen- und Verschiebebahnhöfe, Bahnbetriebswerke, Trajektdampfer und Brücken. Erinnerungen an besondere Ereignisse und Begebenheiten rund um „Steckdosen-Intercity“, „Schienenzeppelin“, „Entenfang-Express“ und „Hanomag-Kurier“ komplettieren den kurzweiligen Bilderbogen.  

Immer wieder kann man einfach nur staunen:
- über das akribische Wirken
- das unglaubliche Reservoir an Bildmaterialien aus vergangenen Zeiten
- die Liebe zum Detail
- die passend eingeflochtenen Erklärungen.
Fazit: Für jeden Duisburger ist dieser Werk ein Muss! Harald Jeschke

Harald Molder
Die Duisburger Eisenbahnen
in alten Fotografien
€ 20,00 [D]
€ 20,60 [A]
sFr 26,90
128 Seiten, ca. 160 Abbildungen, Format 17,0 x 24,0 cm, Hardcover
ISBN-13: 978-3-95400-789-9
Erscheinungstermin: Mai 2017

Über die Autoren:
Die Zeitzeugenbörse Duisburg e.V. wurde 2007 ins Leben gerufen. Harald Molder ist Vorsitzender des Vereins und beschäftigt sich seit 1975 mit der Stadtgeschichtsforschung. In den vergangenen Jahren veröffentlichte das Autorenteam im Sutton Verlag mit großem Erfolg zahlreiche historische Bildbände.

Königspudel mögen keinen Jazz - Buchveröffentlichung im Kreativquartier Ruhrort

Duisburg, 24. Februar 2017 - Als Musiker, Komponist, Texter, Galerist, Kunstsammler, Schauspieler, Tänzer und Veranstaltungsorganisator ist Klaus Grospietsch bereits seit Jahren im Kreativquartier Ruhrort bekannt und beliebt.  
Zu den 38. Duisburger Akzenten lässt uns Klaus nun ein weiteres Geheimnis seines künstlerischen Multitalents entdecken. Mit der musikalisch-literarischen Begegnung der Reihe Sollbruchstellen und Abrisskanten begegnet er sich nun selbst als Buchautor mit seinem Trio Alioloco in der Ruhrorter Hafenkneipe ,Zum Hübi` am Sonntag, 19. März um 20 Uhr an der Horst-Schimanski-Gasse.
Bei diesem Anlass erscheint im Chora Verlag Thomas Frahm seine Sammlung von Gedichten und Songtexten in Buchform, ergänzt durch Zeichnungen seiner Frau Tatjana Grospietsch unter dem Titel Königspudel mögen keinen Jazz.      

Leseprobe:
All die Kleinen und die Feinen, die Tränen lachen oder weinen, die Neo-Retros und Barocken, in Seidenstrümpfen oder Socken: Alle machen sich was vor – und dann machen’s alle nach. Alle Feinen und Gemeinen in Leder, Kaschmir oder Leinen, in Spitze, Nylons oder nackt, oder lecker eingepackt: Alle machen sich was vor – und dann machen’s alle nach.  

Klaus Grospietsch Königspudel mögen keinen Jazz
Lyrik & Lyrics
Mit 15 Zeichnungen von Tatjana Grospietsch 80 S., geb. m. Schutzumschlag, 18 Euro ISBN 978-3-929634-78-5 CHORA Verlag Thomas Frahm, Duisburg www.choraverlag.de
Klaus Grospietsch, geboren 1957 in Duisburg. Gitarrist, Sänger und Songwriter. Begann mit der 80er-Szeneband KNOOTSCH. Begründer der Band pietsch aus Duisburg. Schreibt seit 1980 Songtexte und Ultrakurzgeschichten für Musikprojekte. Leitete gemeinsam mit seiner Frau Tatjana zwischen 2008 und 2016 die ruhrArt-Galerie in Duisburg-Ruhrort.

 

Schwimmen wie ein Delphin oder Bowies Butler

Duisburg, 3. Februar 2017 - Der Erinnerung an den britischen Ausnahmekünstler David Bowie hat Autorin Anja Liedtke die Vorstellung ihres neuen Romans Schwimmen wie ein Delphin oder Bowies Butler Im Gemeindehaus Ruhrort am Freitag, 10. Februar 2017 um 19 Uhr gewidmet.   In dem, im Asso Verlag erschienenen, Roman verschmilzt die Biografie Bowies und Fiktion zu einem mitreißenden Trip. Dem Leser wird dadurch erlaubt, Anteil zu nehmen an einer der größten künstlerischen Persönlichkeiten der Rock-Pop-Geschichte.

Die limitierte Auflage erscheint zur Erinnerung an den ersten Todestag des Briten, der im Januar 70 Jahre alt geworden wäre. Der vierte Roman der Bettina-vom-Arnim-Preisträgerin erzählt die Begegnung von Alex mit dem Musiker und Sänger und der Suche, die die Protagonistin der Erzählung erst verinnerlicht, als sie selbst gefunden wird.  
Musikalisch begleitet Serge Corteyn diese literarisch-musikalische Begegnung im historischen Gemeindehaus im Kreativquartier Ruhrort. Der umtriebige Musiker, der zahlreiche Projekte und Bands, wie das Ruhrgebiets-Projektorchester THE DORF mit seinen Gitarrensounds, sowie elektronischen Klangexperimenten bereichert, wird die Musik Bowies in einer persönlichen Auswahl interpretieren.
 Der Eintritt beträgt 5€. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Ziggy Stardust – Look-alikes erhalten freien Eintritt.  Schwimmen wie ein Delphin oder Bowies Butler Freitag, 10. Februar 2017, 19 Uhr Gemeindehaus Ruhrort, Dr.-Hammacher-Str. 6, 47119 Duisburg-Ruhrort      
Foto von Thomas Aigner

 

Zeitzeugenbörse: Vom Bergbau und den Bergmännern - Duisburger Zechen in historischen Fotografien

Buchtipp: »Duisburger Zechen in historischen Fotografien«  
München/Duisburg, 22. November 2016 - In Duisburg, der einstigen „Stadt Montan“, erinnern heute noch vielerorts Fördertürme und Zechengebäude an die große Bedeutung des Bergbaus für die Stadt und ihre Bewohner.

Das Autorenteam der Duisburger Zeitzeugenbörse e.V. präsentiert in dem neuen Buch
Duisburger Zechen in historischen Fotografien (Sutton Verlag) rund 140 historische Fotografien und Ansichtskarten aus öffentlichen und privaten Sammlungen, die zu einer nostalgischen Reise in die bewegte Vergangenheit der Duisburger Zechen einladen.

Die faszinierenden Bilder verdeutlichen den harten Arbeitsalltag der Bergmänner über und unter Tage, erinnern an unvergessene Ereignisse und dokumentieren die Anlagen der Gewerkschaften Deutscher Kaiser und Friedrich Thyssen, die Zechen Neumühl, Rheinpreußen, Diergardt, Mevissen und Java, Meiderich/Laar, Rönsbergshof sowie Walsum und Wehofen.  

Die Zeitzeugenbörse Duisburg e.V. wurde 2007 ins Leben gerufen. Harald Molder ist Vorsitzender des Vereins und beschäftigt sich seit 1975 mit der Stadtgeschichtsforschung. In den vergangenen Jahren veröffentlichte das Autorenteam im Sutton Verlag mit großem
Erfolg zahlreiche historische Bildbände.