Jugend in DU  Sonderseiten
BZ-Sitemap Kindernothilfe
 

Vom Frontalunterricht zur Lernlandschaft: Wie Duisburger Schulen ihre Räume neu denken

Duisburg, 16. Januar 2026 - Die Bildungslandschaft in Duisburg befindet sich im größten Umbruch ihrer Geschichte. Wo früher starre Bankreihen und Kreidetafeln das Klassenzimmer prägten, entstehen heute flexible Lernumgebungen, die Pädagogik, Ergonomie und digitale Technologie miteinander verbinden. Schulen wie die Anne-Frank-Gesamtschule oder das Landfermann-Gymnasium zeigen exemplarisch, wie der Wandel von der klassischen Industriestadt zur modernen Wissensregion auch in den Klassenzimmern ankommt. Dabei geht es längst nicht mehr nur um Tablets und WLAN – sondern um ein völlig neues Verständnis von Lernräumen.

Millionenschwere Investitionen schaffen neue Lernwelten
Duisburg investiert massiv in die Modernisierung seiner Schulen. Allein über den DigitalPakt Schule fließen 31,3 Millionen Euro in die IT-Infrastruktur der Stadt. Hinzu kommen über 86 Millionen Euro aus dem Programm „Gute Schule 2020" für bauliche und digitale Maßnahmen.

Die Ergebnisse sind sichtbar:
● Flächendeckendes WLAN und moderne LAN-Verkabelung
● Tausende Tablets für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte
● Interaktive Displays und Smartboards in nahezu allen Unterrichtsräumen

Der Neubau der Anne-Frank-Gesamtschule in Röttgersbach, der 2026 fertiggestellt wird, gilt als Vorzeigeprojekt: 45 flexible Unterrichtsräume, offene Lernlandschaften und ein „Grünes Klassenzimmer" setzen neue Maßstäbe. Auch Großstädte mit langer Industriegeschichte kennen also nicht nur den Rückspiegel, sondern stellen sich den technischen Anforderungen der modernen Zeit.

Flexible Möbel als Fundament moderner Pädagogik
Doch Digitalisierung allein ist nicht alles: Studien zeigen, dass flexible Klassenzimmer die Schülerbeteiligung deutlich steigern können. Bewegliche, ergonomische Möbel und modulare Aufbewahrungssysteme ermöglichen schnelle Umgestaltungen – etwa vom Frontalunterricht zur Gruppenarbeit oder zum Projektbereich.

Spezialisierte Anbieter wie Eromesmarko entwickeln in diesem Zusammenhang Einrichtungslösungen, die ergonomische Exzellenz mit digitaler Funktionalität verbinden. Dazu zählen
● höhenverstellbare Tische,
● haltungsunterstützende Sitzmöbel
● sowie integrierte Stromversorgung, USB-Hubs und kabellose Ladestationen.

So entstehen moderne Lernumgebungen, die den zeitgemäßen Unterricht optimal unterstützen und durch nachhaltige Materialien und langlebige Konstruktionen des Mobiliars punkten.

Am Landfermann-Gymnasium, das als „Digitale Schule" und „MINT-freundliche Schule" ausgezeichnet wurde, zeigt sich das Zusammenspiel von Technik und Raum besonder deutlich:
Tablets für alle Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5, ein durchdachtes Medienkonzept und flexible Lernbereiche ergänzen einander optimal.

Nachhaltigkeit und Gesundheit stehen ebenfalls im Fokus
Der Wandel in Duisburger Klassenzimmern geht noch über Digitalisierung und Flexibilität hinaus. Auch die Nachhaltigkeit und das Wohlbefinden der Lernenden rücken zunehmend in den Mittelpunkt.

Der Neubau der Anne-Frank-Gesamtschule setzt auf Photovoltaik-Anlagen, Luft-Wasser-Wärmepumpen und extensive Dachbegrünung. Ergonomische Möbel reduzieren körperliche Belastungen und verbessern nachweislich die Konzentrationsfähigkeit. Automatische Lüftungsanlagen mit CO ₂ -Sensoren sorgen für ein gesundes Raumklima.

Ob in der Grundschule, dem Gymnasium oder der Volkshochschule : Diese ganzheitliche Betrachtung von der Gebäudehülle über die technische Ausstattung bis zum einzelnen Stuhl – prägt die neue Generation von Lernräumen. Außerdem bestehen mehr als 63 Prozent aller Bildungsmöbel der neuesten Generation mittlerweile aus recycelten oder zertifiziert nachhaltigen Materialien. Auch das ist ein Schritt in die richtige Richtung.

An Duisburger Schulen hat die Zukunft längst begonnen!
Die Transformation der Duisburger Schullandschaft zeigt: Moderne Lernräume entstehen durch das Zusammenspiel von Architektur, Technik und durchdachter Einrichtung. Flexible Möbelsysteme, digitale Infrastruktur und nachhaltige Konzepte bilden gemeinsam das Fundament für die Bildung der Zukunft – und machen Duisburg zum Vorreiter im Strukturwandel.