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Redaktion Harald Jeschke 

Frühjahrszeit ist Gartenzeit

So werden Rasenmäher und Co. fit für die Gartensaison

Duisburg, März 2021 - Mit den ersten Sonnenstrahlen bei frühlingshaften Temperaturen juckt es jeden Gartenliebhaber in den Fingern. Doch stumpfe Klingen oder Rost versetzen der Vorfreude auf die Gartenarbeit einen Dämpfer. Caramba, der Spezialist für Reinigung und Pflege, verrät hilfreiche Mittel, um die besten Freunde des Gärtners wieder in Form zu bringen.

Startprobleme bei der Gartenarbeit
Zu den häufigsten Problemen bei benzinbetriebenen Rasenmähern, Freischneidern, Laubbläsern, Kleinpflügen, Häckslern und vielen anderen Gartengeräten zählen Startschwierigkeiten. Oft liegt das an der Zündkerze, die mit einer Messingbürste gereinigt werden kann. Zur Sicherheit sollten die Innenseite des Kerzensteckers sowie die Zündkerze zudem mit einem Kontaktspray eingesprüht werden, das Schmutz und feuchtigkeitsbedingte Störungen beseitigt. Startet der Motor danach immer noch nicht, kann auch ein Starthilfespray hilfreich sein, das die Zündfähigkeit des Kraftstoffs verbessert. Einfach in den je nach Bauart seitlich oder unten gelegenen Luftfilter gesprüht, lässt es den Motor beim nächsten Start leichter anspringen.

Gartenwerkzeuge entrosten, schmieren
Über den Winter hinweg kann auch schon mal Rost an Gartenwerkzeugen ansetzen. Dieser sollte vor dem ersten Gebrauch im Frühjahr schnellstmöglich mit einem passenden Rostentferner behandelt werden. Wer langfristig den Wert seines Gartengeräts erhalten möchte, schützt es mit einem Silikonspray. Vorhandener Schmutz lässt sich so ohne großen Aufwand mit einem Tuch abwischen und setzt sich in Zukunft nicht mehr so leicht an.
Für den nächsten Einsatz dann das Silikonspray noch einmal anwenden und erneut mit einem Tuch kurz nachwischen - schon ist das Gerät rundum geschützt und für alle Einsätze gut gerüstet. Auch die beweglichen Teile und Schrauben aller Gartengeräte verdienen regelmäßiges Schmieren und Schutz vor Korrosion. Mit einem Multifunktionsöl beispielsweise bleiben Schneidemesser, Gasseilzughebel, Schrauben, Klappen und Metallteile geschmeidig. Die Schneiden und Messer bleiben zudem länger scharf und mögliche Kosten für aufwendiges Schleifen werden langfristig gesenkt.

Bio2Bottle: Neuartige, haltbare biologisch abbaubare Flaschen aus Biokunststoffen

Oberhausen/Duisburg, 26. März 2021 - Das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT forscht zusammen mit vier weiteren Partnern an biobasierten und rezyklierbaren Kunststoffen. Ziel des Verbundvorhabens »Bio2Bottle« ist es, biobasierte Flaschen zu entwickeln, die sich für die Aufbewahrung von Reinigungsmitteln und landwirtschaftlichen Bodenhilfsstoffen eignen, hohe Standards erfüllen und gleichzeitig biologisch abbaubar und wiederverwertbar sind.
Heute verfügbare Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen weisen für diesen Einsatzzweck eine zu hohe Durchlässigkeit auf und genügen nicht allen Anforderungen.

Laut dem Umweltbundesamt fallen derzeit allein in Deutschland rund 6,28 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle an. Längst haben kritische Diskussionen in Gesellschaft und Politik dazu geführt, dass neue Ziele bei der Kunststoffentwicklung zu berücksichtigen sind. Das entstandene Umweltbewusstsein bei Endverbrauchern wie auch bei Industrieunternehmen führt zu einer in der Zukunft noch weiter steigenden Nachfrage nach nachhaltigen Produkten.

Bei ihrer Verkaufsstrategie legen Unternehmen ihren Schwerpunkt mehr und mehr auf die Vermeidung kritischer Produkte und großen Wert auf Recyclingfähigkeit und Bioabbaubarkeit. Das Projekt »Bio2Bottle«, das unter der Koordination des Fraunhofer UMSICHT umgesetzt wird, setzt genau hier an und hat sich zum Ziel gesetzt, einen biobasierten und rezyklierbaren Kunststoff zur Herstellung von Flaschen zu entwickeln.

© Fraunhofer UMSICHT Kunstststoffgranulat für die Weiterverarbeitung im Spritzguss oder im Extruder.

Anforderungen an biologisch abbaubare Flaschen
Flaschen aus biobasierten Kunstoffen wie Polymilchsäure (PLA) sind zum Teil bereits in marktfähigen Produkten zu finden. PLA ist ein biobasierter Polyester auf Basis der Milchsäure mit einer hohen mechanischen Belastbarkeit, ähnlich wie Polyethylenterephthalat (PET). Das Material eignet sich jedoch wegen einer zu geringen Wasserdampfbarriere nicht für die angestrebten Anwendungen. Im Mittelpunkt des Projekts »Bio2Bottle« steht die Entwicklung eines biobasierten Kunststoffs, der sich gleichzeitig für die Lagerung und den Transport von Reinigungsmitteln und landwirtschaftlichen Bodenhilfsstoffen eignet, rezyklierbar und biologisch abbaubar ist.

Um die Anforderungen dafür zu erfüllen, muss das Material eine hohe Wasserdampfbarriere, Stabilität und Schmelzviskosität aufweisen. In der Entwicklung werden außerdem die CO2- und Sauerstoffdurchlässigkeit sowie die Gammasterilisation berücksichtigt. Zusätzlich zu diesen hohen Anforderungen müssen die Materialien wiederverwertbar und biologisch abbaubar sein - auch außerhalb industrieller Kompostieranlagen.

© Fraunhofer UMSICHT/Christoph Bohnenkamp Im Doppelschneckenextruder können z. B. Compounds aus biobaiserte Komponenten hergestellt werden.

»Im Verbundprojekt werden biobasierte Polymere ausgewählt und deren Eigenschaften durch die Compoundierung mit weiteren Komponenten so verändert, dass diese hohen Anforderungen erfüllt werden«, erläutert Inna Bretz, Abteilung Zirkuläre und Biobasierte Kunststoffe des Fraunhofer UMSICHT.
»Das Ziel des Projektes ist es, biobasierte Materialien und Recyclingfähigkeit miteinander zu verbinden«, führt Inna Bretz weiter aus. Zukunftsforschung für weniger Kunststoffabfälle Das Fraunhofer UMSICHT hat bereits langjährige Erfahrungen in der Entwicklung marktfähiger Kunststoffmaterialien auf der Basis von nachwachsenden Rohstoffen.

Mit dem »Bio2Bottle« Projekt stellt das Institut sicher, dass die zukünftige Materialentwicklung für Unternehmen den besonderen Anforderungen an das Produkt genügt. Weiterhin soll im Rahmen des Verbundprojekts gezeigt werden, dass das Flaschenmaterial in einem technisch effizienten Verwertungsprozess wiederaufgearbeitet werden kann, was es konkurrenzfähiger macht.
Die langfristige Nutzung der Flaschen sowie ihre Wiederverwendung soll zu weniger Kunststoffabfällen und einem reduzierten Verbrauch fossiler Rohstoffe für Kurzzeitprodukte führen. Zusätzlich dazu wird die gute Bioabbaubarkeit der bio-basierten Flaschen unter der Koordination von Fraunhofer UMSICHT untersucht und weiterentwickelt. Erfolgreiche Projektzusammenarbeit mit Unternehmen Das Verbundvorhaben »Bio2Bottle« ist ein Kooperationsprojekt zwischen vier Industrieunternehmen und des Fraunhofer UMSICHT.

Zu den Kooperationspartnern gehören: Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, Oberhausen cleaneroo GmbH, Berlin UnaveraChemLab GmbH (Unavera), Mittenwald FKuR Kunststoff GmbH (FKuR), Willich Fritzmeier Umwelttechnik GmbH & Co. KG (FMU), Großhelfendorf –assoziierter Partner


© Cleaneroo GmbH So könnte eine haltbare biologisch abbaubare Flasche in Zukunft aussehen.

 

Wasserstoff treibt uns an – Gründung des Wasserstoffvereins Hy.Region.Rhein.Ruhr

Am 19. März 2021 unterzeichneten 16 Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und dem Stadtkonzern die Gründungsurkunde des Wasserstoffvereins Hy.Region.Rhein.Ruhr. Der Verein möchte den Aufbau einer regionalen grünen Wasserstoffwirtschaft fördern und helfen, das kohleverstromende Energiesystem zu transformieren.  
„Wasser wird die Kohle als Energieträger schon bald ersetzen.“ Mit diesen Worten begrüßte Andree Haack, Wirtschaftsdezernent der Stadt Duisburg, die Gründungsmitglieder zur digitalen Gründungsversammlung. „Und weil es entlang von Rhein und Ruhr zahlreiche Anbieter und Nachfrager von Energie gibt, hat der Standort Duisburg das Potential, Vorreiter beim Einsatz der Schlüsseltechnologie Wasserstoff zu werden. Die Unternehmen in Duisburg können die Marktfähigkeit von neuen H²-Wertstoffketten rund um Industrie und Logistik direkt testen“, ist Haack überzeugt.

Trotzdem sei auf dem Weg zur grünen und rentablen Wasserstoffnutzung vieles zu erforschen. Und so hat die Stadt gemeinsam mit Joachim Jungsbluth vom Zentrum für Brennstoffzellentechnik an der Universität Duisburg-Essen die Vereinsgründung angestoßen, um alle wichtigen Akteure für die industrielle Nutzung des Wasserstoffs und für die Nutzung des Wasserstoffs in der Mobilität zusammenzubringen.  
Die Initiatoren freuen sich über den Enthusiasmus und Innovationskraft der Unternehmen und Wissenschaft, den Verein Hy.Region.Rhein.Ruhr zu gründen. Darunter sind viele, die sich heute bereits mit konkreten Wasserstoffanwendungen beschäftigen oder aktiv Forschung und Entwicklung sowie den Aufbau von Demonstrationsprojekten in den Themen Wasserstofferzeugung, -speicherung, -transport sowie -nutzung betreiben.
Darunter Rhenus Logistik, die das erste wasserstoffbetriebene Binnenschiff entwickeln möchten, Siemens Energy und Mitsubishi Power Europe, die Wasserstoff-Gasturbinen entwickeln und testen sowie Thyssen Krupp, die eine neue mit Wasserstoff betriebene Reduktionsanlage für die Stahlproduktion einführen möchten.
Thyssengas als Netzbetreiber von Gasleitungen hat ebenfalls schon Erfahrungen mit Einspeisung von Wasserstoff gemacht. Nicht zu vergessen, das Zentrum für Brennstoffzellentechnik und die Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM), die eine starke Bewerbung im Bundeswettbewerb um den Standort eines Technologie- und Innovationszentrums Wasserstofftechnologie mit Unterstützung von Ministerpräsident Armin Laschet abgegeben haben. Auch das Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme ist schon weit in der Erforschung vom Wasserstoffeinsatz in der Binnenschifffahrt.

„An all diesen und vielen weiteren konkreten Projekten ist gut sichtbar, dass Wasserstoff längst kein Hype-Thema mehr ist“, so Haack. „Die Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Duisburg erproben ganz konkret den Weg, mit klimaschonenden Wasserstoff die CO₂-Reduktion voranzutreiben.“  Auch die Stadt Duisburg treibt aktiv Entwicklungen zum Einsatz von Wasserstoff voran, um den Wirtschaftsstandort Duisburg weiterzuentwickeln. So haben die Wirtschaftsbetriebe Duisburg seit kurzem ein mit Wasserstoff betriebenes Abfallsammelfahrzeug im Einsatz, welches mit Unterstützung aus dem Europäischen INTERREG-Projekt Hektor angeschafft wurde und plant noch in diesem Jahr die Beschaffung weiterer solcher Fahrzeuge.
WBD-Vorstandssprecher Thomas Patermann, der zum Vorsitzenden des Vereins gewählt wurde: „Ich glaube fest an die Wasserstofftechnologie und da die Wirtschaftsbetriebe über die größte kommunale Fahrzeugflotte in Duisburg verfügen, sind alternative Antriebe von besonderer Bedeutung für ein CO2 freies Flottenmanagement. Daher ist es nur folgerichtig, wenn sich die Wirtschaftsbetriebe Duisburg aktiv in die Arbeit der Initiative einbringen.“  
Als stellvertretender Vorsitzender wurde Dr. Jens Reichel von Thyssenkrupp und als Schatzmeister Alexander Garbar von duisport gewählt.  
Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg unterstützt den Verein, der im Vereinsnamen das Kürzel „Hy“ für die international gebräuchliche Bezeichnung für Wasserstoff trägt. „Der Verein ist für die Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft ob aus Duisburg, der Region oder den Niederlanden offen“, erläutert Wirtschaftsförderer Rasmus C. Beck. „Duisburg kann durch die Bündelung der Kräfte zum Wasserstoff-Hotspot in Deutschland und Europa werden. Dabei wollen wir helfen“.    
Die 16 Gründungsmitglieder des Vereins Hy.Region.Rhein.Ruhr:  
Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV)
duisport – Duisburger Hafen AG
Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e. V. (DST)
Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH (HKM)
Mitsubishi Power Europe GmbH
Niederrheinische Industrie und Handelskammer (IHK)
Rhenus SE & Co. KG Siemens Gas and Power GmbH & Co. KG
Stadt Duisburg
Thyssengas GmbH
ThyssenKrupp Steel Europe AG (tkse)
Universität Duisburg Essen (UDE)
Unternehmerverbandsgruppe e.V.
Wirtschaftsbetriebe Duisburg AöR (WBD)
Zentrum für Brennstoffzellen Technik GmbH (ZBT)
Zentrum für Logistik und Verkehr (ZLV)  
Weitere Informationen finden Sie auf der Website: www.hy-region-rhein-ruhr.de

Unbeschwert und sicher in die neue Saison: So wird das Auto frühlingsfit

Duisburg, 22. März 2021 - Auch der hartnäckigste Winter hat irgendwann ein Ende. Doch um unbeschwert in den Frühling zu starten, sind noch ein paar Handgriffe am eigenen Auto nötig. Caramba, der Spezialist für Reinigung und Pflege rund ums Fahrzeug zeigt, wie Felgen, Lack und Co. optimal für die Fahrt in den Frühling vorbereitet werden.

Strahlende Karosserie
Auch wenn die Matsch- und Schmuddelmonate endlich vorbei sind, haben Eis, Schnee, Hagel und Streugut Spuren auf der Karosserie hinterlassen. Deshalb ist jetzt Zeit für eine gründliche Wagenwäsche. Nach einer Grundwäsche in der Waschanlage lassen sich die Zeichen des Winters auf der Karosserie mühelos mit einem Lackreiniger beseitigen. Bei kleineren Schäden hilft zusätzlich die LackpoliturMit ihr werden kleine Schrammen und Kratzer auspoliert. Zum Schutz des Lacks empfiehlt sich danach eine Lackversiegelung. Einfach auftragen, trocknen lassen und nachpolieren: So bleibt der Lack monatelang vor Austrocknung, UV-Strahlung, Schmutz und Feuchtigkeit geschützt – auch nach mehreren Autowäschen.

Duftendes Interieur
Auch das Innere des Wagens braucht jetzt dringend eine Frühjahrskur. Nach dem gründlichen Staubsaugen sollte ein besonderes Augenmerk auf die Innenseite der Scheiben gelegt werden, da sich dort durch die Luftzirkulation des Gebläses oftmals ein Fett- und Schutzfilm bildet. Der lässt sich am besten mit einem Scheibenreiniger beseitigen. Wer seine Klimaanlage zusätzlich desinfiziert, vertreibt damit gleichzeitig unangenehme Gerüche sowie Bakterien, Pilze und andere Mikroorganismen aus dem Auto.

Tür- und Fensterdichtungen sollten beim Frühjahrsputz mit warmem Wasser ebenfalls von unerwünschten Rückständen gereinigt und anschließend mit Pflegemitteln behandelt werden. Ein Polsterreiniger entfernt zudem Fett- und Lebensmittelflecken sowie andere Rückstände und sorgt für frischen Geruch im Auto. Die Reinigung und Pflege aller Lederflächen übernimmt eine spezielle Lederpflege, die als Schaum oder in Form von Tüchern erhältlich ist. Für Hochglanz auf den Armaturen sorgt die Cockpit PflegeDamit können Kunststoffoberflächen gründlich gereinigt und vor Brüchigkeit geschützt werden.
Weitere Informationen zu den Caramba Reinigungs- und Pflegeprodukte für das Auto gibt es unter: https://www.caramba.eu/privatanwender/auto-und-zweirad/

Mithilfe einer Lackpolitur erstrahlt die Karosserie in neuem Glanz. Quelle: Caramba

 

Motorradsaison 2021: Das Bike fit für den Frühling machen

Frühlingswäsche gegen die Spuren des Winters
Duisburg, 07. März 2021 - Im ersten Schritt geht es dem Winterstaub mit einer ordentlichen Wäsche an den Kragen. Hier eignet sich ein Motorrad-Reiniger für die gründliche und schonende Reinigung aller Oberflächen. Besonders hartnäckiger, eingetrockneter Schmutz lässt sich gut mit einem Spezialkonzentrat entfernen. Für empfindlichen Lack steht Motorrad-Lackpflege zur Verfügung. Sie reinigt, poliert und schützt den Lack über Wochen.

Wer die Antriebskette des Motorrads regelmäßig pflegt, zögert den Verschleiß hinaus und verlängert damit ihre Lebenszeit. Quelle: Caramba

Batterie und Kette prüfen     
Wichtig ist vor allem, die Batterie zu checken, denn wenn sie nicht funktioniert, wird es nichts mit der ersten Ausfahrt. Vor und nach dem Laden sollte der Flüssigkeitsstand überprüft und gegebenenfalls mit destilliertem Wasser aufgefüllt werden. War die Batterie während des Winters ausgebaut, empfiehlt sich zudem eine Behandlung der Pole mit Batteriepolfett. Besondere Aufmerksamkeit braucht auch die Antriebskette, die genau wie Ritzel und Kettenrad gut gereinigt werden sollte. Hier bietet sich der Motorrad Ketten-Reiniger an, dessen Lösungsmittel eigens für die Entfernung von Fetten und Schmutz an der Antriebskette entwickelt wurde.

Nach der Reinigung sollte die Kette vor der ersten Tour im Frühling noch geschmiert werden. Dafür steht weißes oder transparentes Motorrad Ketten-Spray zur Verfügung. Beide Produkte sind vollsynthetische Schmiermittel und für 0-, X- und Z-Ringe gleichermaßen geeignet. Dank ihrer guten Fließ- und Netzeigenschaften dringen die Produkte sekundenschnell zu jeder Stelle vor und sorgen für effektive Schmierung. Beim Schmieren kann auch gleich der Verschleiß geprüft werden: Lässt sich die Kette vom Kettenrad abheben oder sind an Ritzel und Kettenrad sogenannte Haifischzähne zu sehen, sollte die Kette ausgetauscht werden.

Zum Schluss noch Flüssigkeitsstände bei Bremsen und Öl prüfen und die Profiltiefe der Reifen in Augenschein nehmen. Zu empfehlen ist jetzt auch der Blick auf die TÜV-Plakette. So vorbereitet steht dem Start in die Motorradsaison 2021 nichts mehr im Wege.

Projekt will Wasserstofftechnologien zügig in Industrie, Handwerk und Haushalten zur Anwendung bringen

Oberhausen/Duisburg, 23. Februar 2021 - Grüner Wasserstoff ist eine Schlüsseltechnologie auf dem Weg zur Klimaneutralität. CO2-frei erzeugter Wasserstoff ist vieles: Energieträger, Speichermedium für Strom, Rohstoff für die Industrie und emissionsfreier Treibstoff. Doch seine großflächige Anwendung steht noch aus. Der Wasserstoff-Campus »HydrOB« will Wasserstofftechnologien in Großindustrie, Handwerk sogar bis in private Haushalte bringen.
Die Projektpartner sind breit aufgestellt.
Sie stammen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommune. Konzept zum »Campus for Hydrogen Technologies Oberhausen – HydrOB« »Campus for Hydrogen Technologies Oberhausen – HydrOB« ist Anfang Februar 2021 an den Start gegangen.

Er verzahnt die Entwicklung von Wasserstofftechnologien mit lokalen Demonstrationsvorhaben, Digitalisierung und Weiterbildung und soll regional, national und international richtungsweisende Entwicklungen ermöglichen, Unternehmen bei der Einführung von Wasserstofftechnologien unterstützen und auf diese Weise das Entstehen einer Wasserstoffwirtschaft fördern.
Dazu sollen u.a. Technikums-, Fertigungs- und Laborflächen in einem Technologiekompetenzzentrum für die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Oberhausen bereitgestellt sowie Schulungen und Informationsveranstaltungen durchgeführt werden.

»Ende 2020 haben wir das Oberhausener Wasserstoff-Projekt angestoßen. Lokale, regionale und global agierende Unternehmen engagieren sich als Partner – unser Projekt befindet sich auf einem guten Weg«, freuten sich Prof. Görge Deerberg vom Fraunhofer-Institut UMSICHT und der Strategiedezernent der Stadt Oberhausen Ralf Güldenzopf, Gründungsmitglieder von »HydrOB«.

Konzept zum »Campus for Hydrogen Technologies Oberhausen – HydrOB«

Ford investiert eine Milliarde US-Dollar und gründet europäisches Electrification Center in Köln

- Ford verkündet in Anwesenheit von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet eine Investition von einer Milliarde US-Dollar in den Kölner Standort
- Ford baut den Standort Köln zum Ford Cologne Electrification Center aus, das europaweit Elektrofahrzeuge für Ford entwickelt und produziert
- Erstes rein elektrisches Pkw-Volumenmodell für Europa, konstruiert und entwickelt im Kölner Ford Entwicklungszentrum, rollt ab 2023 im Kölner Werk vom Band


Köln/Duisburg, 17. Februar 2021 - Das neue Ford Electrification Center - Visualisierung Ford - bildet eine wichtige Säule beim Umbau von Ford Europa zu einem nachhaltig profitablen Unternehmen auf der Basis elektrifizierter Antriebe Ford investiert eine Milliarde US-Dollar in die Modernisierung seiner Fahrzeugfertigung in Köln. Das ist das größte Investment, das Ford jemals in Köln getätigt hat.

Mit dieser Investition baut der Automobilhersteller seinen Kölner Standort zum Ford Cologne Electrification Center aus. Diese Ankündigung erfolgte heute im Rahmen einer Pressekonferenz, an der neben Stuart Rowley, Präsident Ford Europa, Gunnar Herrmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke, und dem Vorsitzenden des Ford Gesamtbetriebsrates Martin Hennig auch der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen Armin Laschet teilnahm.


V.l.: Stuart Rowley, Präsident Ford Europa - Armin Laschet, NRW-Ministerpräsident


Ab 2023 wird im Ford-Werk in Köln-Niehl das erste batterie-elektrische Volumenmodell von Ford in Europa vom Band rollen. Ford prüft zugleich die Möglichkeit, ein zweites rein elektrisches Fahrzeug in Köln zu fertigen. "Der Wettlauf zur Elektrifizierung Europas ist in vollem Gange, und das Ford Cologne Electrification Center wird unsere künftigen Elektrofahrzeuge für Kunden in ganz Europa entwickeln und fertigen," erklärte Stuart Rowley, Präsident von Ford Europa. "Mit dieser Investition bekennt Ford sich zu seinem europäischen Standort für Personenkraftwagen hier in Deutschland und unterstreicht sein Bestreben, die elektrische Zukunft zu gestalten."

"Seit 90 Jahren stellt Ford seinen Innovations- und Erfindergeist hier am Standort Köln unter Beweis. Dieses Zukunftspotential für unser Land erkannte schon der damalige Oberbürgermeister Konrad Adenauer, der die Ansiedlung am Rhein forcierte," betonte NRW Ministerpräsident Armin Laschet. "Heute leistet Ford mit der Entscheidung, das Kölner Werk zu einem Zentrum der Elektromobilität zu machen, einen maßgeblichen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität der Zukunft. Dieser Entschluss für das neue europäische 'Electrification Center' macht uns stolz. Die Entscheidung beweist, dass Nordrhein-Westfalen ein idealer Wirtschafts- und Forschungsstandort für die Elektromobilität ist."

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier gratulierte den Kölnern mit einer Videobotschaft:
"Ford blickt auf eine lange und erfolgreiche Geschichte in Deutschland. Mit dieser Investition in die umweltfreundliche und damit zukunftsfähige Mobilität wird ein weiterer wichtiger Grundstein für den Erfolg der nächsten Jahrzehnte gelegt." Auch die technische Entwicklung des neuen Ford Elektrofahrzeugs erfolgt in Köln, im europäischen Ford Entwicklungszentrum in Köln-Merkenich. Im Rahmen der bestehenden strategischen Allianz mit Volkswagen wird Ford bei der Entwicklung des Fahrzeugs auf dem Modularen Elektrobaukasten (MEB) aufbauen.
Auf dieser Plattform wird Ford emotionale, vollelektrische Fahrzeuge für seine Kunden in ganz Europa liefern. Über den gesamten Lebenszyklus ist die Produktion von insgesamt rund 600.000 Einheiten geplant. Der Kölner Automobilhersteller plant, dass bereits 2026 alle PKW-Modelle mit mindestens einer batterie-elektrischen oder Plug-In Hybrid Variante angeboten werden; ab 2030 wird Ford nur noch rein elektrische Fahrzeuge im PKW-Angebot haben.

Elektrifizierung treibt die Zukunft von Ford in Europa an
Mit dem Aufbau seines ersten europäischen Electrification Center plant Ford eine umfassende Umgestaltung seines europäischen Geschäfts. "Die Investition in den Ausbau des Kölner Werkes zu unserem Zentrum für Elektromobilität in Europa tätigen wir zu einer Zeit, in der die Automobilindustrie global die größte Transformation ihrer Geschichte durchläuft," sagte Gunnar Herrmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH.

"Die erfolgreiche Transformation unseres Geschäfts während der letzten zwei Jahre war die Voraussetzung dafür, dass wir diese zukunftsweisende Entscheidung für den Kölner Ford-Standort treffen konnten." In Zusammenarbeit mit seinen Sozialpartnern hat das Unternehmen seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit in den letzten zwei Jahren erheblich verbessert.
Die zukünftige Planung für den Kölner Standort beruht auf drei Säulen: - eine fokussierte und wettbewerbsfähige Produktpalette inklusive der Fertigung elektrifizierter Fahrzeuge in modernisierten Werken - schlanke operative Abläufe mit modernisierten Prozessen zur Qualitätssicherung - eine hochflexible und motivierte Belegschaft "Die Entscheidung, den Produktions- und Entwicklungsstandort Köln zum ersten E-Mobilitätszentrum für Ford in Europa zu machen, ist ein wichtiges Signal für die Zukunft an die gesamte Belegschaft," freute sich Martin Hennig, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der Ford-Werke GmbH.

"Sie bietet eine langfristige Perspektive für unsere Kolleginnen und Kollegen zur Sicherung der Arbeitsplätze von Ford in Deutschland. Gleichzeitig gibt uns diese Entscheidung die Chance, die neue elektrische Zukunft des Unternehmens mitzugestalten und auszubauen." Die Modernisierung des Standorts umfasst Investitionen in für die Zukunft von Ford strategisch wichtige Aktivitäten, während gleichzeitig das Engagement in dafür weniger entscheidende Bereiche reduziert wird. Ford arbeitet weiterhin eng mit seinen Sozialpartnern zusammen, um die notwendigen strukturellen Veränderungen zu schaffen. In den kommenden Monaten wird Ford weitere Einzelheiten seiner Elektrifizierungspläne in Köln sowie in ganz Europa bekanntgeben.

"Reimagine": Jaguar Land Rover geht in die Zukunft - mit modernem Luxus und unverwechselbarem Design

Kronberg/Duisburg, 15. Februar 2021 - Mit der "Reimagine"-Strategie will CEO Thierry Bolloré das britische Unternehmen neu aufstellen und für die Zukunft fitmachen - Jaguar Land Rover begibt sich auf einen nachhaltigen Weg, um bis 2039 zu einem Null-Emissions-Unternehmen zu werden - rund 2,5 Milliarden Pfund Sterling (zirka 2,8 Milliarden Euro) wird Jaguar Land Rover jährlich in Elektrifizierung und die Entwicklung vernetzter Dienste investieren - Jaguar neu interpretiert und neu positioniert:
Ab 2025 ist Jaguar eine rein elektrische Luxusmarke, um das einzigartige Potenzial zu nutzen - In den kommenden fünf Jahren bringt Land Rover sechs rein elektrisch angetriebene Modelle auf den Markt und stärkt so seine Stellung als weltweit führender Anbieter von luxuriösen SUVs
- Bis zum Ende des Jahrzehnts wird für alle Modellreihen von Jaguar Land Rover eine rein elektrische Variante verfügbar sein - erstes reines E-Modell von Land Rover kommt 2024
- Brennstoffzellen-Antriebe mit sauberem Wasserstoff befinden sich in der Entwicklung, um für eine künftige Nachfrage gerüstet zu sein
- Jaguar Land Rover will kurzfristig eine zweistellige EBIT-Marge und einen positiven Cashflow erreichen
- bis 2025 strebt das Unternehmen positive Werte bei den Nettoverbindlichkeiten an sowie einen Wertschöpfungsansatz, der Qualität und die Maxime "Gewinn vor Umsatz" in den Mittelpunkt stellt - Optimierte Unternehmensstruktur soll Jaguar Land Rover agiler und effizienter machen - Globales Produktions- und Montagenetz bleibt erhalten
- mit neuem Zuschnitt, neuer Ausrichtung und reorganisiert
- Kooperationen und Wissensaustausch mit Branchenführern, insbesondere innerhalb der Tata Gruppe, ermöglichen es dem Unternehmen Synergien in den Bereichen saubere Energie, vernetzte Dienstleistungen und Daten- und Softwareentwicklung zu nutzen
- Nachhaltigkeit im Blick: Jaguar Land Rover steht für modernen Luxus, einzigartige Kundenerlebnisse und gesellschaftliche Verantwortung


Den Kern der "Reimagine"-Strategie bildet die konsequente Elektrifizierung der beiden Marken Jaguar und Land Rover - auf separaten Architekturen sowie mit eigenständigen, klar differenzierten Persönlichkeiten. Die Geländewagen- und SUV-Marke Land Rover wird in den kommenden fünf Jahren Zuwachs durch insgesamt sechs rein elektrisch angetriebene Modelle erhalten. Damit untermauert Land Rover seine Position als weltweit führender Anbieter hochwertiger und luxuriöser SUVs und Geländewagen - mit den drei Modellfamilien Range Rover, Discovery und Defender. Die erste vollelektrische Variante soll 2024 auf dem Markt erscheinen.

Jaguar wiederum wird bis zur Mitte des Jahrzehnts eine Renaissance erleben: als rein elektrische Luxusmarke mit einem begeisternden neuen Portfolio, das emotional ansprechendes Design und fortschrittliche Technologien vereint. Zum neuen Angebot kann auch ein Modell mit dem Namen Jaguar XJ gehören - das aktuell geplante XJ Nachfolgemodell gehört allerdings nicht zu dieser Riege.

Bis 2030 plant Jaguar Land Rover jede Baureihe mit vollelektrischen Antrieben anzubieten. Dann sollen 100 Prozent der Jaguar Verkäufe und 60 Prozent des Land Rover Absatzes auf rein elektrisch angetriebene Modelle ohne Auspuffemissionen entfallen. Darüber hinaus strebt das Unternehmen an, bis 2039 in seinen Produkten und Standorten sowie in der Lieferkette komplett ohne Kohlendioxidemissionen auszukommen.

Teil dieses Plans sind auch Brennstoffzellenantriebe mit sauberem Wasserstoff. Hier laufen die Entwicklungen bereits, gestützt von einem langfristig angelegten Investitionsprogramm - innerhalb der kommenden zwölf Monate werden erste Prototypen mit Brennstoffzelle zur Erprobung auf britischen Straßen rollen. Für den Erfolg der "Reimagine"-Strategie spielt der Faktor Nachhaltigkeit eine entscheidende Rolle: Jaguar Land Rover will im Luxussegment neue Maßstäbe im Hinblick auf Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung setzen.
Ein neu gegründetes Kernteam in der Unternehmenszentrale soll bahnbrechende Innovationen entwickeln und implementieren: zum Beispiel auf den Feldern Materialwirtschaft, Technologien, Produktion, Service und Kreislaufwirtschaft. Rund 2,5 Milliarden Pfund Sterling (zirka 2,8 Milliarden Euro) wird Jaguar Land Rover jährlich in Elektrifizierung und die Entwicklung vernetzter Dienste investieren, wozu auch datenzentrierte Technologien zur Optimierung der Fahrzeugnutzung zählen. Weiterhin weitet das Unternehmen innovative Geschäftsmodelle aus.

So findet das Abonnementmodell PIVOTAL in Großbritannien großen Anklang: Im Geschäftsjahr verzeichnet es Zuwächse von 750 Prozent. PIVOTAL wurde gemeinsam mit InMotion entwickelt, dem Tochterunternehmen und Investor-Arm von Jaguar Land Rover - jetzt folgt auch auf Märkten außerhalb des Vereinigten Königreichs die Einführung von PIVOTAL.
Im Zentrum dieser Strategie steht die Etablierung neuer, klar abgegrenzter Architekturen, die die eigenständigen Charaktere der beiden Marken unterstreichen und festigen. Dabei wird Land Rover für die künftige Entwicklung seiner Modelle die neue flexible modulare Längsarchitektur (MLA - Modular Longitudinal Architecture) einsetzen. Sie ermöglicht die Kombination sowohl mit elektrifizierten Verbrennungsmotoren als auch mit vollelektrischen Antrieben.

Die modulare elektrische Architektur EMA (Electric Modular Architecture) erlaubt daneben gleichfalls die Nutzung mit der Kombination Elektro- und Verbrennungsmotor. Künftige Jaguar Modelle werden ausschließlich die Elektroarchitektur EMA nutzen. "Reimagine" soll weiterhin der Übersichtlichkeit und Vereinfachung dienen. Die Zahl der Plattformen und Modelle, die in den einzelnen Werken vom Band laufen, wird konsolidiert. Damit will Jaguar Land Rover im Luxussegment neue Standards im Hinblick auf Effizienz, Skalierbarkeit und Qualität etablieren.

Dieser Ansatz soll dazu beitragen, die Beschaffung zu rationalisieren und Investitionen in lokale Lieferketten zu beschleunigen. Aufseiten der Produktion bedeutet dies für Jaguar Land Rover, dass sämtliche Werke in Großbritannien und weltweit erhalten bleiben. Das Werk Solihull in den West Midlands wird dabei nicht nur die Heimat der MLA-Architektur sein, sondern auch der fortschrittlichen rein elektrischen Jaguar Plattform.

Bei der Neudefinition des modernen Luxus spielen für Jaguar Land Rover wichtige Partner eine entscheidende Rolle - etwa Gewerkschaften, Autohandel und Zulieferer. Ihre Bedeutung soll im Ökosystem des Unternehmens weiter zunehmen. "Refocus" soll Agilität des Unternehmens erhöhen Wie die jüngsten Finanzergebnisse belegen, verfügt Jaguar Land Rover über ein solides Fundament, um sein Geschäft nachhaltig und robust für Kunden, Partner, Mitarbeiter, Aktionäre und Umwelt zu gestalten.
Antriebsfeder dieser Transformation ist das kürzlich angelaufene "Refocus"-Programm. Es besteht zum einen aus neuen, funktionsübergreifenden Aktivitäten, zum anderen aus Initiativen wie "Charge+", die bis Ende 2021 Einsparungen in Höhe von 6 Milliarden Pfund Sterling (rund 6,8 Milliarden Euro) generiert haben wird. Zur "Reimagine"-Strategie gehört Jaguar Land Rover neu zuzuschneiden, neu auszurichten und neu zu organisieren, um das Unternehmen agiler zu machen. Flachere Strukturen sollen die Mitarbeiter befähigen, schneller und zielorientierter zu arbeiten und zu entscheiden.

 Um diesen Prozess zu beschleunigen, wird Jaguar Land Rover seine Infrastruktur in Großbritannien abseits der Produktion erheblich rationalisieren. Das Technologie- und Entwicklungszentrum in Gaydon wird dabei zum neuen Headquarter. Dort werden der Vorstand und andere wichtige Managementfunktionen zusammengeführt, um eine reibungslose Zusammenarbeit und agile Entscheidungsfindung zu ermöglichen.

An die Spitze mit der Tata Gruppe
Damit die Vision einer modernen Luxus-Mobilität Realität werden kann, plant Jaguar Land Rover eine noch intensivere Zusammenarbeit und einen vertieften Wissenstransfer mit Unternehmen der Tata Gruppe. Ziel ist es noch stärker auf Nachhaltigkeit und Emissionssenkung zu setzen - und das Best-practice-Prinzip bei Zukunftstechnologien, Daten- und Software-Entwicklung zu nutzen. Jaguar Land Rover ist seit 2008 eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Tata Motors, an der Tata Sons der größte Anteilseigner ist.

Thierry Bolloré, CEO Jaguar Land Rover, sagt: "Innerhalb unseres Unternehmens besitzen wir alle Erfolgsvoraussetzungen: Das ist eine einmalige Gelegenheit. Andere müssen sich auf externe Partnerschaften oder Kompromisse verlassen. Wir dagegen besitzen direkten Zugang, der es uns erlaubt, schnell und mit Selbstvertrauen die Zukunft anzugehen." Vor diesem Hintergrund sieht sich Jaguar Land Rover auf dem Weg, eine zweistellige EBIT-Marge und einen positiven Cashflow zu erreichen - bis 2025 strebt das Unternehmen positive Werte bei den Nettoverbindlichkeiten an. Langfristig will Jaguar Land Rover einer der profitabelsten Luxusanbieter weltweit werden.

Natarajan Chandrasekaran, Vorsitzender von Tata Sons, Tata Motors und Jaguar Land Rover Automotive plc, kommentiert: "Die Reimagine-Strategie steht vollkommen im Einklang mit den Visionen und Prioritäten der gesamten Tata Gruppe. Reimagine wird Jaguar Land Rover auf die Überholspur bringen. Gemeinsam werden wir Jaguar befähigen, sein komplettes Potenzial auszuschöpfen - und zugleich die zeitlose Attraktivität von Land Rover stärken. Wir werden zusammen daran arbeiten, dass wir uns zu einem wirklich verantwortungsvollen Unternehmen entwickeln: für unsere Kunden, für die Gesellschaft und den Planeten."

Jaguar Land Rover: Autonomes Fahren im Gelände in Utah rückt der Realität ein bedeutendes Stück näher. Quelle: "obs/Jaguar Land Rover Deutschland GmbH".

 

Kinderaugen im Winter vor UV- und Infrarotstrahlen schützen

Tipps vom Brillenglasexperten: So finden Eltern die passende Sonnenbrille für den kindlichen Winterspaß Rodelspaß im Winter: Kinderaugen sind besonders empfindlich und sollten mit einer geeigneten Sonnenbrille vor UV- und Infrarotstrahlen geschützt werden.

Viersen/Duisburg, 20. November 2020 - Wenn im Winter der erste Schnee fällt, fangen Kinderaugen an zu leuchten und es kann den Kleinen nicht schnell genug gehen: den Schlitten entstauben, sich winterfest anziehen und raus in den Schnee zum Toben und Schneemannbauen. Zur winterlichen Grundausstattung sollte bei Kindern auch eine Sonnenbrille gehören. Denn Schnee reflektiert Sonnenstrahlen und lässt sie mit höherer Intensität in das Auge eindringen.
Gerade die Augen von Kindern sind sehr empfindlich und bedürfen eines besonders hohen Schutzes. Wie sie richtig vor der Wintersonne geschützt werden und worauf Eltern bei der Wahl der Sonnenbrille achten sollten, verraten die Brillenglasexperten von Wetzlich Optik-Präzision.

Warum ist die Sonne für Kinderaugen schädlich?
Frischer Schnee und malerische Winterlandschaften locken vor allem bei strahlendem Sonnenschein zahlreiche Familien mit Kindern ins Freie. Jedoch kann die intensive Wintersonne in Verbindung mit reflektierendem Schnee auf lange Sicht Schäden im Auge verursachen. Florian Gisch, Geschäftsführer des Brillenglasherstellers Wetzlich Optik-Präzision, erklärt: „Kinder, die sich noch im Wachstum befinden, haben größere Pupillen und klarere Linsen als Erwachsene, denn die Pigmentierung ist noch nicht vollständig ausgebildet. Somit blockt die Linse im Kinderauge noch nicht vollständig die UV-A-Strahlung ab, die dadurch bis zur Netzhaut vordringt. Dies kann langfristig zu bleibenden Schäden führen.“
Da also bei Kindern die Sonne viel besser ins Auge eindringen und mehr Schaden anrichten kann als bei Erwachsenen, ist es für sie bei Sonnenschein – im Frühling, Sommer und im Winter –besonders wichtig, eine Sonnenbrille zu tragen.
Die Brillenwahl: Darauf kommt es an Eltern sollten bei der Wahl der Sonnenbrille verschiedene Punkte beachten. Idealerweise sind die Gläser groß genug, schirmen die Augen des Kindes rundherum gut ab und schützen auch vor seitlich einstrahlendem Sonnenlicht.
„Generell sollte bei Sonnenbrillen darauf geachtet werden, dass das Modell der Wahl die Bezeichnung ‚UV 400‘ sowie eine ‚CE-Kennzeichnung‘ trägt. Denn nur dann können wir davon ausgehen, dass die Brille den EU-Richtlinien entspricht und das Auge ausreichend vor der Sonne geschützt ist“, erklärt Florian Gisch.

Neu: Infrarotschutz für Kinderaugen
Noch sicherer als ein reiner UV-Schutz ist eine Sonnenbrille, die zusätzlich einen Infrarotschutz bietet. Infrarotstrahlen sind im Sonnenlicht enthalten und machen über 40 Prozent des Sonnenlicht-Spektrums aus. Der Schutz vor Infrarotstrahlen ist vor allem bei Kindersonnenbrillen wichtig, denn hinter dem abgedunkelten Brillenglas ist das sowieso schon empfindliche Kinderauge bei Sonneneinstrahlung weit geöffnet und damit auch offen für Infrarotstrahlen.
Florian Gisch: „Die verschiedenen Bestandteile des kindlichen Auges können durch Infrarotstrahlen der Sonne deutlich erwärmt und somit langfristig geschädigt werden. Daher sollten Eltern bei ihren Kindern auf einen Rundum-Sonnenschutz setzen, der sowohl UV- als auch Infrarotstrahlen filtert. Schließlich steigt die Lebenserwartung immer weiter an und wir möchten ja, dass unsere Kinder auch im Alter noch gut sehen können.“ Der Brillenglashersteller Wetzlich hat einen
Infrarotschutz für Sonnenbrillengläser entwickelt. Das Ergebnis: die Beschichtung namens „Saphir X IR“. Sie verhindert, dass die langwelligen Infrarotstrahlen ins Augeninnere gelangen und dieses erwärmen.

Nachhaltige Produktinnovationen im Kampf gegen Viren

Familienunternehmen Statex entwickelte das Shieldex® Kupfer-Tape
Duisburg, 03.November 2020 - Bei einer Raumtemperatur von etwa 20 Grad Celsius überlebt das Coronavirus auf gewöhnlichen Oberflächen bis zu 28 Tage. Im Kampf gegen Viren hat das Bremer Familienunternehmen Statex bereits erfolgreich das Shieldex® Kupfer-Tape entwickelt, das 99,99% aller getesteten Viren (darunter auch das Bovine Corona Virus) in wenigen Minuten inaktiviert. Neue, nachhaltige Produkte reihen sich ein: Das Shieldex® Hygienetuch und die antibakteriellen Hygienehandschuhe.

Shieldex® Hygienetuch: Ein versilbertes Tuch aus Fallschirmseide, das sich selbst desinfiziert Sehr geehrter Herr Jeschke, Australische Forscher haben kürzlich entdeckt, dass das Coronavirus bei einer Raumtemperatur von etwa 20 Grad Celsius auf gewöhnlichen Oberflächen wie Glas, Edelstahl und Banknoten bis zu 28 Tage überlebt.[1] Mit dem Shieldex® Kupfer-Tape hat das Familienunternehmen Statex im März 2020 bereits ein Produkt hergestellt, das 99,99% aller getesteten Viren (darunter auch das Bovine Corona Virus) in wenigen Minuten inaktiviert und das seither erfolgreich global verwendet wird.
Mit den steigenden Infektionszahlen und der bevorstehenden Erkältungs- und Grippesaison hat Statex, das bereits seit über 20 Jahren Expertise in der Herstellung von antimikrobiellen Textilien für medizinische Zwecke aufweist, weitere Produktinnovationen entwickelt: das Shieldex® Hygienetuch und die antibakteriellen Hygienehandschuhe. „Mit unseren Produktinnovationen möchten wir die Hygienemaßnahmen von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen in der aktuellen Corona Krise und der anstehenden Grippezeit unterstützen und so gleichzeitig auch zur Sicherheit von Mitarbeitern, Kunden und deren Familien beitragen“, erklärt Robert Erichsen, Geschäftsführer von Statex.

Shieldex® Hygienetuch: Ein versilbertes Tuch aus Fallschirmseide, das sich selbst desinfiziert

Von öffentlichen Verkehrsmitteln, über Fahrstühle bis hin zu Raststätten: Spätestens seit Beginn der derzeitigen Pandemie hat der Großteil der Menschen Bedenken, Oberflächen in der Öffentlichkeit zu berühren. „Wie viele Menschen haben bereits die Griffe und Türklinken vor mir berührt? Wie viele Millionen von Keimen befinden sich auf dem Einkaufswagen? Wann hat sich die Person vor mir das letzte Mal die Hände gewaschen? Wir alle stellen uns solche Fragen“, so Robert Erichsen. Mit dem Shieldex® Hygienetuch liefert Statex eine praktische Lösung für unterwegs zum Berühren von Türgriffen, Handläufen oder anderen öffentlichen Oberflächen. Das mit 99,9% reinem Silber metallisierte Tuch absorbiert die Mikroben und hindert sie daran, sich auf seiner metallischen Oberfläche zu vermehren.

Anders als herkömmliche alkoholhaltige Desinfektionsmittel, die die Haut austrocknen und reizen können, ist das Hygienetuch sowohl haut- als auch umweltfreundlich – es kann von Hand gewaschen und wiederverwendet werden. Shieldex® antibakterielle Hygienehandschuhe: Die umweltfreundliche Alternative zu Einweghandschuhen Viele Menschen tragen bereits Handschuhe, um sich selbst vor Keimen und Viren zu schützen – vor allem beim Berühren von Oberflächen in der Öffentlichkeit. Gewöhnliche Latexhandschuhe hinterlassen jedoch nicht nur feuchte und aufgeschwemmte Hände, sondern landen auch nach einmaligem Gebrauch im Müll.

Das Bremer Familienunternehmen Statex hat mit den Shieldex® antibakteriellen Hygienehandschuhen eine nachhaltige Lösung entwickelt. Die Handschuhe sind aus einem mit 99,9% reinem Silber metallisierten Material hergestellt, weshalb sie sich auf natürliche Weise selbst sterilisieren. Dadurch ersetzen sie Hunderte von Einweghandschuhen. Zusätzlich sind die Hygienehandschuhe dehnbar, sodass sie sich jeder Hand optimal anpassen.

Das Material enthält keine künstlichen Chemikalien und ist nach ÖkoTex Standard 1 theoretisch auch für Babyhaut geeignet. Shieldex® Kupfer-Tape bereits weltweit im Einsatz: Effektiver und langfristiger Schutz für Familien, Mitarbeiter und Kunden  Das im März 2020 gelaunchte Shieldex® Kupfer-Tape ist ein mit reinem Kupfer veredeltes Polyamidvlies, das mit einer selbstklebenden Folie auf der Rückseite versehen ist. So kann es mühelos an Tür- und Fenstergriffen, Haltestangen oder anderen potentiellen Keimherden angebracht werden und sowohl Viren als auch Bakterien in kürzester Zeit inaktivieren.

Die antivirale Wirksamkeit wurde von verschiedenen Laboratorien wie dem Eurovir-Labor und dem Hohenstein Institut unabhängig voneinander bestätigt: Das Kuper-Tape inaktiviert mehr als 99,99% der getesteten Bovine Coronaviren innerhalb von sieben Minuten.[2] Seit kurzem ist das Kupfer-Tape mit einem neu entwickeltem Kleberücken sowie einem sehr leicht lösbaren Kleber erhältlich.
Der neue Kupfer-Tape Cleaner verlängert die Lebensdauer des Produktes zusätzlich. Wissenschaftlich nachgewiesene Eigenschaften und Vorteile von Silber und Kupfer Die antimikrobielle Wirksamkeit von Silber und Kupfer ist in diversen internationalen Studien wissenschaftlich bestätigt. Silber ist ein wirksames natürliches Desinfektionsmittel und bekämpf Keime, Bakterien und Viren effektiv – die Substanz wird besonders in der medizinischen Industrie wie z.B. für Wundauflagen verwendet. Kupfer inaktiviert Viren, Bakterien und Pilze innerhalb von Minuten und bleibt auch nach wiederholtem Nass- und Trockenabrieb und erneuter Kontamination wirksam. Die natürliche Oxidation beeinträchtigt die Wirksamkeit von Shieldex® Produkten dabei nicht.