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April - August 2013
 



Kader BL 2012/13


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 






 
 
 
 
 
Bundesligastart mit Heimspiel gegen Valkenswaardse RC
 

Duisburg, 30. August 2013 - Bis jetzt vorgesehene Tests und Meisterschafts-Hauptrunden-Spiele:

Datum Zeit Heim Gast Ergebnis
03.09.2013 20:00 TuS Düsseldorf Nord RESG Walsum  
10.09.2013 20:00 ESG Walsum TuS Düsseldorf Nord  
14./15.09.   Turnier in Valkenswaardse    

 

Datum Zeit Heim Gast
05.10.2013 15:30 RESG Walsum Valkenswaardse RC
19.10.2013 15:30 RESG Walsum RSC Cronenberg
26.10.2013 15:30 ERG Iserlohn RESG Walsum
02.11.2013 15:30 RSC Darmstadt RESG Walsum
16.11.2013 15:30 IGR Remscheid RESG Walsum
30.11.2013 18:00 SK Germania Herringen RESG Walsum
07.12.2013 15:30 RESG Walsum RHC Recklinghausen
11.01.2014 15:30 RESG Walsum TuS Düsseldorf-Nord
25.01.2014 18:00 SC Bison Calenberg RESG Walsum
01.02.2014 19:00 Valkenswaardse RC RESG Walsum
08.02.2014 15:30 RESG Walsum ERG Iserlohn
22.02.2014 15:30 RSC Cronenberg RESG Walsum
01.03.2014 15:30 RESG Walsum IGR Remscheid
08.03.2014 15:30 RESG Walsum SK Germania Herringen
15.03.2014 18:00 RHC Recklinghausen RESG Walsum
22.03.2014 15:30 RESG Walsum RSC Darmstadt
05.04.2014 16:00 TuS Düsseldorf-Nord RESG Walsum
12.04.2014 15:30 RESG Walsum SC Bison Calenberg

 

Kader 2013/14

1 Tobias Wahlen Torwart
10 Rainer Lorz Torwart
12 Mathis Dietrich Torwart
31 Luca Brandt Torwart

2 Lukas Lemkamp
3 Philipp Kluge
4 Christopher Berg
5 Yannik Lukassen
6 André Kulossek
7 Christopher Nusch
8 Alexander Nottebohm
11
Björn Höffner
14 Stefan Jostmeier
15
Sebastian Haas
16 Fabian Schmidt
17 Daniel Quabeck
28 Flavio Silva
77
Pedro Quéiros
88
Timo Ensink

 

Robbie van Dooren Trainer
Javier Gomez–Vazquez Co.-Trainer
Harry Copi Kondi.-Trainer
Thomas Jostmeier Teammanager
Maron Tuszkowski Betreuer
Volkmar Berg Sportliche Leitung

 

 Der Ball rollt wieder bei der RESG Walsum

Duisburg, 20. August 2013 - Die Bundesligamannschaft der RESG Walsum setzt der „Rollhockeyfreien Zeit“ ein Ende. Am 12. August bat der neue Trainer Robbie van Dooren sein Team zum Trainingsauftakt. Der nun 19-köpfige Spielerkader startet in die Vorbereitung auf die neue Saison und Cheftrainer Robbie van Dooren, Co-Trainer Javier Gomez sowie Konditionstrainer Harry Copi erwecken die Physis der Spieler wieder aus dem Sommerschlaf.
Bereits im Juni waren alle Gespräche, bezüglich der neuen Saison, mit den Spielern erfolgreich verlaufen, so dass der neue Trainer auf ein eingespieltes Team zurückgreifen kann. Zwar wollten Pedro Queiros und Flavio da Silva zurück nach Portugal, dies aber lediglich um den Urlaub mit ihren Familien zu verbringen um dann frisch gestärkt die nächste Saison gemeinsam mit den roten Teufeln zu bestreiten.
Mit Philipp Kluge, der die gesamte letzte Saison verletzungsbedingt aussetzen musste, stößt nun wieder ein wichtiger Leistungsträger zurück ins Team. Auch die hoffnungsvollen Nachwuchsspieler der U20- und Regionalligamannschaft der RESG sicherten dem Vereinsvorstand ihren Verbleib zu. Die RESG Walsum kann somit auch in der kommenden Saison wieder spannenden Erstligasport auf hohem Niveau in der Halle Beckersloh garantieren und ist entschlossen, in die Deutsche Rollhockey-Elitegruppe zurückzukehren. Bis zum Saisonstart, am 05. Oktober, wird die Mannschaft noch einige Testspiele bestreiten.

 

RESG-Bundesligateam kochte für Freunde und Gönner

Duisburg, 21. Juli 2013 - Großer Dank gebührt dem Fördererkreis Rollhockey der RESG Walsum und der Walsumer Gastronomenfamilie Langhoff, sowie über 60 großzügigen Gästen, die am vergangenen Montag an einem gelungenen Benefizessen im rappelvollen Restaurant „Walsumer Hof“ teilnahmen. In schwierigen Zeiten muß man zur Selbsthilfe greifen, dachte sich der 1. Vorsitzende des Fördererkreises Rollhockey Ulrich Buschmann und gewann neben seinen Vorstandskollegen Arnd Heddenhausen und Fritz Schneider, seinen Freund Matthias Langhoff als Gastgeber für ein bisher einmaliges Event zu Gunsten des Walsumer Rollhockeysports.
Die begrenzten Plätze im urigen „Fischdenkmal“ an der Rheinstrasse waren wider Erwarten innerhalb weniger Tage ausverkauft und so verbrachte eine illustre Gesellschaft aus ehemaligen Sportlern , Vereinsmitgliedern, Sponsoren und Walsumer Geschäftsleuten einen unvergesslichen Sommer- und Gourmet-Abend am Walsumer Rheinufer. Selbst geistlicher Beistand in Person des Walsumer Pfarrers Herbert Werth war geleistet. Zusammen mit den Bundesligaspielern der RESG zauberte „Mattes mit Bruder Berthold ein 8 – Gänge Fischmenue vom Feinsten auf die Tische der gut gelaunten Gäste.
Bedient wurden diese ebenfalls von den RESG-Spielern persönlich, die dabei von Ihren Partnerinnen tatkräftig unterstützt wurden. Bei kühlen Getränken, gezapft im Bierwagen von Johannes Langhoff und Josef Hövelmann, wurde anschließend noch bis in die Morgenstunden im lauschigen Biergarten aus alten Zeiten erzählt und über die Zukunft des Rollhockeysports philosophiert. Neben neuen Mitgliedern und Freunden, bescherte der sicher noch vielen Gästen lange in Erinnerung bleibende Abend, der RESG-Rollhockeyabteilung eine vierstellige Spendeneinnahme.

Foto Harald Quabeck

U-20 der RESG Walsum deutscher Vizemeister

Duisburg, 14. Juli 2013 - Diesen Erfolg hatte wohl niemand der Beteiligten so recht auf dem Schirm. Zwar liebäugelte das Team der RESG Walsum mit der Bronzemedaille, dass man aber am Ende Silber um den Hals trug, war für die Meisten eine kleine Sensation.
Das RESG Team trat als jüngste Mannschaft und zudem auch noch mit dem kleinsten Kader in Remscheid an. Schon die gesamte Saison war geprägt von diversen Verletzungssorgen. Auf Christopher Berg mussten die roten Teufel wegen Leisten- und Rückenproblemen komplett verzichten. Er begleitete seine Mannschaft aber zur DM und motivierte seine Mitspieler von der Bande aus.

Spiel 1: RSC Cronenberg – RESG Walsum 4:5
Im Auftaktspiel am Samstag, gegen den RSC Cronenberg, gewannen die Walsumer sofort Oberwasser. Bereits nach 7 Minuten führte man durch Treffer von Daniel Quabeck, Sebastian Haas und Yannik Lukassen mit 3:0. Individuelle Fehler führten jedoch dazu, dass der RSC ebenfalls zweimal zum erfolgreichen Abschluss kam. Vor dem Halbzeitpfiff mussten beide Torhüter noch einmal hinter sich greifen und die RESG ging mit einem Tor Vorsprung, beim Spielstand von 3:4, in die Halbzeitpause. In der zweiten Spielhälfte konnten beide Teams noch je einen Treffer verbuchen und die RESG hatte die drei ersten Punkte im Sack.

2. Spiel: HSV Krefeld – RESG Walsum 2:2
Bei dieser Begegnung dezimierte sich der ohnehin schon kleine Walsumer Kader nochmals. Yannik Lukassen, der schon vor einigen Wochen durch Leistenprobleme pausieren musste, verließ aus eben diesen Gründen nach nur 5 Minuten die Spielfläche und fiel für die restlichen Spiele an beiden Tagen aus. Nun musste man die verbleibenden Spiele mit nur einem einzigen Auswechselspieler bestreiten. Wie sich noch im Nachhinein herausstellen sollte, bewies das Walsumer Team in dieser Situation eine tolle Moral, große mentale Stärke und einen eindrucksvollen Kampfgeist! Der HSV Krefeld, aktueller NRW-Meister, ging wohl zunächst davon aus, dass die Walsumer nun einen sicheren Punktelieferanten fürs eigene Konto darstellten. Doch das Team von Christopher Nusch belehrte die Seidenstädter eines Besseren und rang ihnen durch die Tore von Sebastian Haas und Fabian Schmidt ein 2:2-Unentschieden ab. Eine weitere bedauerliche Geschichte für die Krefelder war, dass mit Max Hendricks ein Leistungsträger ausfiel, nachdem er sich eine stark blutende Platzwunde am Auge zuzog, als er mit voller Wucht von einem Schläger eines Walsumer Spielers erwischt wurde und unverzüglich ins Krankenhaus transportiert wurde.

Spiel 3: IGR Remscheid – RESG Walsum 8:1
Der Ausrichter und wohl bei allen gesetzte Topfavorit dieser Meisterschaft leistete sich den mit Abstand größten Kader dieses Turniers. Doch auch hier leistete die RESG erbitterten Widerstand. Nach 5 Minuten setzten sie sich durch einen Treffer von Daniel Quabeck sogar in Führung. Vor der Halbzeitpause folgten dann allerdings noch zwei Tore durch Fabian Selbach. In der zweiten Spielhälfte schwanden dann die Kräfte der RESG Spieler, die seit dem Spiel gegen den HSV Krefeld nicht mehr ausgewechselt wurden. Die IGR entschied letztendlich die Partie mit 8:1 für sich und hatte am Ende des ersten Meisterschaftstages 9 Punkte nach drei Siegen auf ihrem Konto.  

2. Spieltag
Am zweiten Spieltag glaubte dann wohl keine der gegnerischen Mannschaften mehr, dass das kleine, überschaubare RESG Team noch groß mitspielen konnte. Doch allen Zweiflern zum Trotz mobilisierten die roten Teufel all ihre Leistungsreserven und demonstrierten am zweiten Tag der Meisterschaft ihre Klasse.
Spiel 4: HSV Krefeld – RESG Walsum 2:3
Beide Mannschaften gingen hochkonzentriert ins Spiel und legten ein rasantes Tempo an den Tag. Mit einem Sieg war für Beide noch Silber zu holen. Gute Defensivarbeit und zwei bärenstarke Torleute hielten lange das 0:0 aufrecht. Schließlich überwand Daniel Quabeck den Krefelder Keeper und erzielte den Führungstreffer für die RESG (13.). Dann dauerte es wieder geschlagene 11 Minuten bevor Sebastian Haas die Führung weiter ausbauen konnte. Vier Minuten später folgte der Krefelder Anschlusstreffer und nach weiteren 5 Minuten sorgte David Hausch gar für den 2:2-Ausgleich.
Eine Minute vor Spielschluss sah Benedikt Niedree die blaue Karte nach einem Foul an Quabeck und Sebastian Haas markierte mit seinem Treffer beim „Direkten“ den 2:3 Endstand für die RESG. Unmittelbar nach dem Abpfiff stürmte der Krefelder Co-Trainer auf die Spielfläche und äußerte lautstark seinen Unmut gegenüber den Unparteiischen wegen der „Blaustrafe“ gegen seinen Spieler. Als Folge der heftigen verbalen Auseinandersetzung gab’s dann rot für den Krefelder Co-Trainer. Im Anschluss daran holte sich auch der Trainer des HSV den roten Karton, als er sich durch den Walsumer Kapitän provoziert fühlte und gegen diesen dann handgreiflich wurde. Nachdem die Emotionen dann wieder heruntergefahren waren, traten die beiden Rot-Absolventen vor die versammelte Walsumer Mannschaft, inkl. der mitgereisten Fans, und entschuldigten sich aufrichtig für ihr Verhalten.

Spiel 5: IGR Remscheid – RESG Walsum 4:4
In dieser hochbrisanten Partie zeigten die Walsumer, dass sie dem NRW Meister in keiner Weise unterlegen waren. Nach der IGR-Führung in der 5. Minute glich Lisa Dobbratz umgehend wieder aus. Zwar setzte sich die IGR abermals in Führung, doch Sebastian Haas ließ den Remscheider Keeper noch vor der Pause zweimal hinter sich greifen. in der 25. Minute bekamen die Walsumer einen Sechsmeter zugesprochen, den Daniel Quabeck sicher verwandelte. Das Team der IGR schlug noch zweimal zu und sicherte sich so den einen Punkt der nötig war um vorzeitig den ersten Platz zu belegen.

Spiel 6: RSC Cronenberg – RESG Walsum 2:6
Hier kratzte die RESG nochmal alle ihre Kräfte zusammen. Nach einem 2:3 Pausenergebnis durch die Tore von Quabeck, Dobbratz und Haas und einer motivierenden Ansprache ihres Trainers ließen die roten Teufel den Ball noch drei weitere Male im Netz des Gegners zappeln und schoben sich so auf den 2. Platz, den ihnen niemand mehr streitig machen konnte. Bei der anschließenden Siegerehrung wurde Luca Brandt noch zum besten Torhüter des Turniers gekürt und Sebastian Haas nach Fabian Selbach und Yannik Brockmann (beide IGR Remscheid) zum drittbesten Torschützen.
Die junge U-20-Mannschaft der RESG Walsum hat hier für eine kleine Sensation gesorgt und sich einen Namen und ein gehöriges Pfund Respekt für die zwei nächsten Jahre in dieser Altersklasse verschafft.

Kader der RESG Walsum:
Kader der RESG Walsum: Luca Brandt (T), Sebastian Haas ©, Yannik Lukassen, Fabian Schmidt, Daniel Quabeck, Lisa Dobbratz, Henry Ellinghorst, Christopher Berg, Christopher Nusch (Trainer).


Abschlusstabelle: 
1. IGR Remscheid 16 Punkte
2. RESG Walsum 11 Punkte
3. HSV Krefeld 7 Punkte
4. RSC Cronenberg 0 Punkte

 

U-20 der RESG Walsum stellt sich dem Titelkampf in Remscheid

Duisburg, 7. Juli 2013 -  Am 13. und 14. Juli 2013 findet in Remscheid die Deutsche Rollhockeymeisterschaft statt. Austragungsort ist die Sporthalle Hackenberg, Hackenbergerstr. 107, 42897 Remscheid. Auch die U-20 der RESG Walsum ist unter den Mitstreitern um die begehrte Trophäe vertreten. Für das Team von Christopher Nusch ist dies die erste Meisterschaft in dieser Altersklasse. Zwar war die abgelaufene Saison geprägt von Verletzungssorgen, jedoch treten die jungen roten Teufel die Reise nicht ganz ohne die Hoffnung auf einen Medaillenplatz an. Zweifelsohne gelten der NRW-Meister HSV Krefeld und der Tabellenzweite, IGR Remscheid, als potenzielle Titelaspiranten, doch das Team der RESG Walsum will kräftig mitmischen.
Bereits in der letzten Saison trat die Walsumer Mannschaft in der NRW Landesmeisterschaft in dieser Altersklasse an, obwohl der gesamte Kader noch im U17-Alter war. Schon dort bereiteten sie den beiden Tabellenführern einige Schwierigkeiten und sowohl die Remscheider, als auch die Krefelder konnten sich am letzten Saisonspieltag nicht gegen die RESG Walsum durchsetzen. Als weiterer Kontrahent tritt noch der RSC Cronenberg an, der ebenfalls versuchen wird eine Stufe des Siegertreppchens zu erklimmen.
Turnierbeginn ist am Samstag um 13:00 Uhr und am Sonntag um 9:30 Uhr. Vor den Spielern und den Fans liegt ein aufregendes Wochenende voller Spannung und mit hochkarätigen Begegnungen.      

 

U 15 qualifiziert sich am letzten Spieltag für die Deutsche Meisterschaft!  
Turniersieg für die RESG Walsum in Den Haag

U 15 qualifiziert sich am letzten Spieltag für die Deutsche Meisterschaft!   RSC Cronenberg - RESG Walsum 2:5 (1:2)
Duisburg, 1. Juli 2013 -  Ein Sieg musste her an diesem Spieltag. Bereits bei der Abfahrt zum letzten Saisonspiel stand den Spielern die Anspannung ins Gesicht geschrieben. Am Spielort angekommen marschierte das Team der RESG sofort in die Kabine um sich auf das wichtige Spiel vorzubereiten. Alle wussten genau was auf sie zukam.
Cronenberg II wollte mit aller Macht einen Sieg einfahren. Cronenberg II, ursprünglich eine reine Mädchenmannschaft, wurde bei diesem Spiel durch den U15-Nationalspieler Aaron Börkei unterstützt, der das komplette Spiel durchspielte. Beide Mannschaften gingen hochkonzentriert ins Spiel. Jedes der beiden Teams stürmte in stetigem Wechsel das gegnerische Tor. Immer wieder standen die Torleute im Mittelpunkt.
In der 7. Spielminute gelang Jan Dobbratz das 1:0 für Walsum. Eine Minute später jedoch erzielte Aaron  Börkei bereits schon wieder den Ausgleich. Es war an Spannung kaum zu überbieten was sich auf dem Spielfeld abspielte. In der letzten Spielminute der ersten Halbzeit bekam Walsum nach einer blauen Karte für Cronenberg einen „Direkten“ zugesprochen, der durch Jan Dobbratz sicher verwandelt wurde. In Halbzeit Zwei nahm die RESG das Zepter in die Hand. Sie zeigten eine klare Überlegenheit und markierten mit drei weiteren Treffern den für sie so wichtigen Sieg, der die Eintrittskarte zur Deutschen Meisterschaft bedeutete. Nach dem Schlusspfiff lagen sich alle in den Armen und feierten die resolute Mannschaftsleistung. Trainer Uwe Brandt: „Das, was meine Mannschaft geleistet hat, war einfach nur Klasse.“  

RESG Walsum: Leon Brandt (TW), Felix Röhl, Jan Dobbratz (4), Friederike Kaub, Leon Wissenberg, Marlon Angenendt, Finn Trender   - Foto Jürgen Ganser

 

U11: Saisonfinale
Mit dünner personeller Decke reiste die RESG zum letzten Spieltag nach Iserlohn. RESG Walsum – RSpvgg Herten 2:0 (1:0)
Das 1:0 nach 8 Minuten durch Thore Kaub und der Umstand, dass Walsums etatmäßiger Torhüter Tim Ganser sich als Feldspieler versuchen durfte – vielmehr gab es aus Hälfte 1 des Spiels gegen die RSpvgg Herten nicht zu berichten. Die RESG kombinierte geschickt gegen einen Gegner, der dies zuließ.
Direkt nach dem Seitenwechsel erhöhte Thore Kaub auf 2:0, musste dann aber, vom Schläger eines Mitspielers im Gesicht getroffen, minutenlang vom Feld. Die Mannschaft kontrollierte das Spiel und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein. Walsums junge Torhüterin Annabell Pillenkamp freute sich über ihr erstes Zu-Null-Spiel. RESG Walsum – ERG Iserlohn 0:15 (0:10)
Dem schnellen und kraftvollen Spiel der ERG Iserlohn war die RESG nicht gewachsen. Im Minutentakt wurde Walsums Abwehr ausgespielt und die bedauernswerte Annabell Pillenkamp musste die Kugel bereits vor der Halbzeit 10 Mal aus dem Netz fischen. Das Bemühen war dem Team anzumerken, doch erst nachdem Iserlohn ein wenig Tempo aus der Partie nahm, gab es vereinzelte Lichtblicke. Am Ende sprach ein 0:15 eine mehr als deutliche Sprache. 
Für die RESG spielten: Annabell Pillenkamp (TW), Tom Pillenkamp, Marian Schubert, Thore Kaub (2), Roman Wissenberg (C), Tim Ganser

 

Turniersieg für die RESG Walsum in Den Haag

Gerne ist die RESG Walsum der Einladung des EHRC Marathon zur Haagse Rolhockey Nederlaagserie 2013 gefolgt. Da die zweite deutsche Gastmannschaft, der ESV Ansbach, die Turnierteilnahme kurzfristig abgesagt hatte, standen die Gastgeber vor einem Problem. Damit die Niederländer das lange geplante Turnier nicht komplett absagen mussten, stellten sie, in Absprache mit der RESG, zwei Teams. Damit sie wenigstens einen Auswechselspieler auf der Bank hatten erklärte Pedro Queiros, Coach der Regionalligamannschaft aus Walsum, sich Kurzerhand bereit an diesem Tag für die Gastgeber zu spielen.
Im ersten Spiel lag die Regionalligamannschaft der RESG Walsum, nachdem sie sich zunächst an den Bodenbelag der Außenbahn gewöhnen musste, zur Halbzeit bereits mit 4:0 in Führung. Nach der Halbzeitpause drängte die Gastgebermannschaft dann etwas energischer zum Walsumer Tor, konnte eine Niederlage jedoch nicht verhindern, so dass die RESG hier mit einem 8:4-Sieg die Spielfläche verließ. Das zweite Spiel verlief in der ersten Hälfte ausgeglichener im Vergleich zur ersten Partie. Mit 2:1 für die roten Teufel verabschiedeten sich die Teams in die Halbzeitpause. Doch auch hier zeigten die Walsumer sich überlegen und fuhren mit 9:4 ihren zweiten Tagessieg ein. Ein gelungener Tag für die RESG Walsum bei sonnigem Wetter in schöner Atmosphäre und bei freundlichen Gastgebern.


RESG Walsum: Luca Brandt (TW), Alexander Nottebohm, Florian Hüsken, Flavio da Silva, Tobias Wahlen, Yannik Lukassen, Daniel Quabeck, Fabian Schmidt - Foto Harald Quabeck

 
Play-offs derBundesliga 2013

Datum Zeit Viertelfinale Spiel 1 Ergebnis - Stand
04.05.2013 19:00 Valkenswaardse RC SKG Herringen 5:4 - 1:0
(0:3, 4:1, 1:0)
04.05.2013 18:00 SC Bison Calenberg RSC Cronenberg 3:4 (2:0) - 0:1
04.05.2013 15:30 RESG Walsum ERG Iserlohn 3:4 (2:1) - 0:1
04.05.2013 15:30 IGR Remscheid RSC Darmstadt 16:1 (10:0) - 1:0

 

Datum

Zeit

Viertelfinale Spiel 2

Ergebnis - Stand

11.05.2013

18:00

SKG Herringen

Valkenswaardse RC

9:6 - 1:1

11.05.2013

15:30

RSC Cronenberg

SC Bison Calenberg

8:4 -2:0

11.05.2013

15:30

ERG Iserlohn

RESG Walsum

6:5 - 2:0

11.05.2013

15:30

RSC Darmstadt

IGR Remscheid

3:6 - 0:2

Datum

Zeit

Viertelfinale Spiel 3

Ergebnis Stand

12.05.2013

18:00

SKG Herringen

Valkenswaardse RC

6:2 - 2:1

Datum

Zeit

Halbfinale Spiel 1

Ergebnis - Stand

25.05.2013

15:30

IGR Remscheid

SKG Herringen

2:9 - 0:1

25.05.2013

15:30

ERG Iserlohn

RSC Cronenberg

4:0- 1:0

Datum

Zeit

Halbfinale Spiel 2

Ergebnis - Stand

01.06.2013

18:00

SKG Herringen

IGR Remscheid

2:4 - 1-1

01.06.2013

15:30

RSC Cronenberg

ERG Iserlohn

1:4 - 0:2

Datum

Zeit

Halbfinale Spiel 3 falls erforderlich

Ergebnis - Stand

02.06.2013

15:30

SKG Herringen

IGR Remscheid

8:1 - 2:1

Datum

Zeit

Finale

Ergebnis - Stand

08.06.2013

ERG Iserlohn

SKG Herringen

3:2 - 1:0

15.06.2013

SKG Herringen

ERG Iserlohn

4:1 - 1:1

16.06.2013

DM 2013:

SKG Herringen

ERG Iserlohn

2:1 - 2:1

SK Germania Herringen ist Deutscher Meister 2013
 

Regionalliga: Walsumer Keeper erweist sich als „Strafstoß- Killer“
SG Lichtstad / Calenberg – RESG Walsum II  2:6 (1:1)

Duisburg, 10. Juni 2013 -Bereits nach 6 Minuten musste der RESG-Coach Pedro Queiros die erste Ermahnung durch Schiri Ton Sörensen über sich ergehen lassen, nachdem er eine Entscheidung von Sörensen hinterfragen wollte. In derselben Spielminute gelang es auch Michel van Gemert die Kugel durch die Walsumer Abwehr hindurch zu schlängeln, um sie anschließend zur 1:0 Führung im Walsumer Netz zappeln zu lassen. Nach dem 10. Teamfoul der Gastgeber hätte Fabian Schmidt den Ausgleich beim „Direkten“ erzielen können, scheitere jedoch am Torhüter der SG.
Luca Brandt verhinderte noch in der gleichen Spielminute einen höheren Rückstand der Walsumer, indem er den „Sechser“ nach einem Strafraumfoul bravourös parierte. Jetzt musste die RESG aber zwei Minuten in Unterzahl überstehen, da Flavio da Silva, nach einer Beschwerde bei Schiri Sörensen, den blauen Karton sah. Auch in dieser Situation erwiesen die Walsumer sich gut organisiert und überstanden die Strafzeit schadlos. Nach dem 10. Teamfoul der RESG (20.) war es wieder der starke Luca Brandt, der die Gastgeber beim „Direkten“ scheitern ließ. In der letzten Spielminute vor dem Halbzeitpfiff gelang Flo Hüsken noch der Ausgleichtreffer zum 1:1.
Zwei Minuten nach Wiederanpfiff konnte Flavio da Silva völlig unbedrängt die Abwehr der SG passieren und stellte mit seinem Tor die Walsumer Führung her. Das 15. Teamfoul der Heimmannschaft ließ nicht lange auf sich warten (30.) und Flo Hüsken nutzte die Chance um die Führung auf 1:3 auszubauen. Kurze Zeit später hämmerte Fabian Schmidt die Kugel unter die Latte und in den Kasten der Gastgeber. Diese ließen die Köpfe hängen und die Walsumer Spieler und Fans jubelten, da alle den Ball im Tor sahen.
Einzig und allein der Unparteiische war anderer Ansicht und gab diesen Treffer nicht. Beim Stande von 18:14 Teamfouls signalisierte Sörensen kurz hintereinander zwei Teamfouls der SG, die im Leitstand jedoch nicht auf den Tafeln angezeigt wurden. Erst nach lautem Reklamieren der Zuschauer klappte dann eine Tafel um. Das 20. Teamfoul wurde den Walsumern allerdings vorenthalten. In der 36. Minute gab’s dann das 15. Teamfoul der RESG. Auch diesmal scheiterten die Hausherren bei der Ausführung des „Direkten“ samt Nachschuss am Walsumer Keeper. Die nächsten beiden Minuten nutzte da Silva noch einmal um mit einem Gewaltschuss in die lange Ecke und nach einem „Direkten“ (20. Teamfoul) auf 1:5 zu erhöhen.
In der gesamten zweiten Hälfte wurde die Spielweise zunehmend härter. So kam es auch in der 40. Spielminute zu einem weiteren Foul an Flavio da Silva, welches eine blaue Karte für Phil Koevendord nach sich zog. Daniel Quabeck erwies sich als sicherer Sechs-Meter-Schütze und erhöhte auf 6:1 für die RESG.

Luca Brandt, der sich an diesem Tag als wahrer „Strafstoß-Killer“ erwies.

 

RESG Walsum: Luca Brandt (TW), Flavio da Silva (3), Chrissy Berg, Flo Hüsken (2), Alexander Nottebohm, Daniel Quabeck (1), Fabian Schmidt.   Teamfouls: 24:19 Schiedsrichter: Ton Sörensen

 

Hochdramatische Partie in der Halle Beckersloh - RESG-U13 in Bestform
RESG Walsum – RSpvgg Herten 6:2 (3:1)

Timo Ensink begann mit den Spielern, die häufig etwas seltener spielen und bereits nach 3 Minuten klingelte es zum ersten Mal im Kasten der Gäste aus Herten. Roman Wissenberg, der zusammen mit Niels Ganser das Sturmduo bildete, hatte sich durchgesetzt und den Ball ins lange Eck gejagt und auch die beiden nächsten Tore besorgte Walsums junger Nachwuchsspieler in den Spielminuten 5 und 7. Lorena Segna und Marc Freericks sorgten hinten für Ruhe.
Nach vielen Wechseln geriet die U13 in der Folge etwas aus dem Tritt, kassierte das 3:1 und brauchte bis zur 19. Minute zu einem weiteren Tor. Finn Trenders Treffer ließ das Team noch Tore durch Roman Wissenberg und Thore Kaub zum 6:2-Endstand folgen. RESG Walsum – RSC Cronenberg 4:5 (4:0) Ein großartiges Spiel, das die zahlreichen Zuschauer so schnell nicht vergessen werden, lieferte die RESG gegen den in Bestbesetzung durchspielenden hohen Favoriten aus Cronenberg. Bereits in der ersten Minute erzielte Finn Trender den überraschenden Führungstreffer und als er nach 3 Minuten ein Doppelpack zum 3:0 nachlegte, stand die Halle Kopf.
Wuppertal antwortete mit wütenden Angriffen, fand aber immer wieder seinen Meister in der Walsumer Abwehr, die in diesem Spiel über sich hinauswuchs. Tim Ganser im Tor war in dieser ersten Hälfte unbezwingbar. Schließlich gelang dem überragenden Finn Trender noch vor der Pause das 4:0 und die ersten Hoffnungen, Cronenberg endlich einmal in die Knie zu zwingen, kamen auf. RESG-Sprechchöre begleiteten das Team in die Kabine. Doch die Mannschaft musste dem Wahnsinnstempo Tribut zollen. Das 4:1 direkt nach der Pause war nur das erste Warnsignal in einer Partie, die der Favorit nun zunehmend besser in den Griff bekam. Nach 18 Minuten fiel das 4:2 und so langsam durfte gezittert werden. Walsum kam jetzt kaum noch aus der eigenen Hälfte heraus, kämpfte aber weiter aufopferungsvoll. Riesenpech dann noch in derselben Spielminute.
Nach einem Freistoß für die Gäste war deutlich für alle in der Halle ein Pfiff des ansonsten sehr guten Schiedsrichters zu hören. Die RESG ging davon aus, dass die Situation abgepfiffen war und stellte das Abwehrverhalten ein. Der RSC traf und zum grenzenlosen Unverständnis aller Walsumer Beteiligten zählte der Treffer.  Es kam wie es kommen musste: 4 Minuten vor dem Ende trafen die Löwen aus Wuppertal zum Ausgleich, und als die Uhr noch 55 Sekunden zeigte, war es endgültig um die RESG geschehen. 4:5.
Grenzenlos enttäuscht schlich die Mannschaft zur Verabschiedung. Natürlich ist es ärgerlich einen so deutlichen Vorsprung herzugeben, aber letztlich kann das Team stolz darauf sein, den Favoriten an die Grenzen gebracht zu haben. Timo Ensink zeigte  sich trotz der Niederlage zufrieden, bescheinigte seiner Mannschaft die beste Saisonleistung und bedankte sich mit einer Runde Eis für alle.

V.l.:  Tim Ganser (TW, C), Finn Trender, Roman Wissenberg - Foto Jürgen Ganser

 

Für die RESG spielten: Tim Ganser (C, TW), Lukas Röhl, Marc Freericks, Niels Ganser, Thore Kaub (1), Lorena Segna, Roman Wissenberg (4), Joshua Jarz, Finn Trender (5)

U13: Dämpfer für die RESG

RESG Walsum – SC Moskitos Wuppertal 1:5 (1:3)
Duisburg, 27. Mai 2013 - Dem rasanten Anfangstempo und der Passgenauigkeit der Moskitos war die RESG nicht gewachsen. Schnell lag das Team mit 3 Toren im Hintertreffen und erst Finn Trenders Tor bei einem der wenigen Entlastungsangriffe brachte ein wenig mehr Sicherheit in das Walsumer Spiel. Nach dem Seitenwechsel ackerte und kämpften die Teufel und brachten den hohen Favoriten aus Wuppertal gehörig ins Schwitzen. Tim Ganser zeigte nicht nur bei einem parierten 6er seine Extraklasse im Tor. Letztlich zog sich die RESG dank einer überzeugenden Einstellung mit 1:5 durchaus achtbar aus der Affäre.

RESG Walsum – RHC Recklinghausen 1:4 (1:1)
In einem Spiel auf Augenhöhe mit wenigen Torchancen hüben und drüben waren es Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachten. Zunächst düpierten die Gastgeber die RESG, umkurvten die Abwehr und schlossen ins lange Eck ab. Dann war Finn Trender einmal mehr nur durch ein Foulspiel zu bremsen. Er verwandelte den fälligen 6er gekonnt und souverän zum Ausgleich. 2 Minuten nach der Pause tankte sich eine Recklinghäuser Spielerin mitten durch das Abwehrzentrum und lochte zur erneuten Führung ein.
Walsums U13 verzettelte sich nun zunehmend in Einzelaktionen. Thore Kaub und Finn Trender konnten gute Gelegenheiten nicht nutzen. 120 Sekunden vor Spielende musste Walsums Kapitän verletzt raus. Timo Ensink setzte alles auf eine Karte und nahm seinen Torhüter vom Feld. Das Risiko zahlte sich nicht aus. Prompt gelang den Recklinghäusern das 1:3 und sie legten sogar noch einen weiteren Treffer nach. Eine außerordentlich ärgerliche Niederlage, die der RESG die mögliche Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft kosten kann.

Für die RESG spielten: Tim Ganser (TW), Lukas Röhl, Niels Ganser, Thore Kaub, Marc Freericks, Roman Wissenberg, Finn Trender (C, 2)

Walsums Philipp Rümens nach Zusammenprall per Rettungssanitäter in Dortmunder Unfallklinik gebracht

ERG Iserlohn II – RESG Walsum II  Spielabbruch beim Stand von 5:3

Folgenschwerer Zusammenprall bei Regionalligabegegnung in Iserlohn
Duisburg, 27. Mai 2013 - Sergio Perreira, der auch der überragende Akteur in der 1. Mannschaft der ERGI ist, brachte die Kugel bereits nach drei Minuten im Walsumer Kasten unter. Dank der guten Manndeckung der Walsumer konnte der Ausbau der Iserlohner Führung in den nächsten Minuten zunächst aber verhindert werden. Ein Ballverlust hinter dem Tor der ERGI nutzte der pfeilschnelle Perreira in der 10. Minute zu einem Ein-Mann-Konter, setzte die Kugel zum Glück aber nur an den Pfosten.
Vier Minuten später machte er dieses Missgeschick allerdings wieder wett, konterte das RESG-Team abermals aus und erhöhte auf 2:0. Auch das 3:0 ging auf sein Konto, indem er hinter das Walsumer Tor fuhr, die Kugel auf seinen Schläger hob um sie gekonnt in die obere Torecke zu drücken. Unbeeindruckt von der Iserlohner Führung übte die RESG weiter Druck aus. Yannik Lukassen konnte sich freilaufen, zirkelte den Ball unter die Latte und verkürzte auf 3:1. Drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff konnte Tobi Wahlen dann noch das Ergebnis auf 3:2 korrigieren.

In der zweiten Spielhälfte setzte die ERGI sich zunächst noch durch zwei weitere Treffer (26. und 33. Minute) weiter ab. Tobi Wahlen erzielte aber postwendend den Anschlusstreffer zum 5:3.
Doch das bisherige Ergebnis wurde plötzlich zur Nebensache als Philipp Rümens in der 41. Minute mit einem Iserlohner Spieler zusammenprallte. Beide Spieler kamen zu Fall, bei dem der Schläger seines Gegenspielers, dem am Boden liegenden Philipp Rümens mit voller Wucht entgegenschlug.
In Folge klaffte eine zentimeterlange, stark blutende Wunde an Rümens Stirn. Den beteiligten Iserlohner Spieler trifft keine Schuld an diesem Unfall, da er durch den Sturz keinerlei Kontrolle mehr über Körper und Schläger hatte. Aus den Walsumer Zuschauerreihen eilte sofort Hilfe herbei und die ERGI-Verantwortlichen alarmierten unverzüglich den Notarzt.
Rümens wurde daraufhin über eine halbe Stunde lang auf der Fläche vom Notarzt und den Rettungssanitätern behandelt, bevor diese entschieden ihn in die Dortmunder Unfallklinik zu überweisen. Auf Grund der schweren Verletzung und vermutlich auch aus zeitlichen Gründen wurde Rümens mit dem Rettungshubschrauber nach Dortmund überführt.
Das Spiel wurde anschließend einvernehmlich von beiden Mannschaften neun Minuten vor dem regulärem Spielschluss abgebrochen.

Wahlen mit lupenreinem Hattrick gegen seinen Ex-Club

RESG Walsum II – HSV Krefeld II  5:0 (2:0)
Erst vor knapp drei Wochen befreite sich die Regionalmannschaft der RESG Walsum mit einem Sieg gegen die Krefelder von der lang anhaltenden Negativserie. In eigener Halle wollten die Walsumer sich natürlich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und auch hier als Sieger von der Fläche rollen.
Das Spiel gestaltete sich anfangs ähnlich wie schon vor drei Wochen in Krefeld. Beide Teams zeigten den Zug zum Tor, ohne jedoch die Kugel im Kasten zu versenken. Erst in der 20. Spielminute gelang Tobi Wahlen der Führungstreffer. Auch das 2:0, nur zwei Minuten später, ging auf das Konto von Wahlen. Spielerisch überlegen gingen die roten Teufel in die zweite Halbzeit und zeigten, dass sie sich mit diesem Ergebnis nicht zufrieden geben wollten.
Nach fünf Minuten hieß der Schütze zum 3:0 dann wieder Tobi Wahlen, der damit seinen lupenreinen Hattrick perfekt machte. Noch zweimal musste der Krefelder Keeper sich an diesem Abend geschlagen geben (31. und 35. Minute) bevor der Unparteiische den Schlusspfiff ertönen ließ.  

RESG Walsum: Luca Brandt (TW), Alexander Nottebohm, Philipp Rümens (1), Florian Hüsken, Tobi Wahlen (3), Yannik Lukassen, Daniel Quabeck, Fabian Schmidt, Chrissy Berg.

Play-off-Viertelfinale: Golden goal warf Rote Teufel aus den Play-offs
Samstag, 11.05.2013, 15.30 Uhr,  Iserlohn-Hemberghalle:
ERG Iserlohn – RESG Walsum 6:5 (0:2, 5:3, 1:0) n.V.

 

Datum Zeit Viertelfinale Spiel 1 Ergebnis - Stand
04.05.2013 19:00 Valkenswaardse RC SKG Herringen 5:4 - 1:0
(0:3, 4:1, 1:0)
04.05.2013 18:00 SC Bison Calenberg RSC Cronenberg 3:4 (2:0) - 0:1
04.05.2013 15:30 RESG Walsum ERG Iserlohn 3:4 (2:1) - 0:1
04.05.2013 15:30 IGR Remscheid RSC Darmstadt 16:1 (10:0) - 1:0

 

Datum Zeit Viertelfinale Spiel 2 Ergebnis
11.05.2013 18:00 SKG Herringen Valkenswaardse RC 9:6 - 1:1
11.05.2013 15:30 RSC Cronenberg SC Bison Calenberg 8:4 -2:0
11.05.2013 15:30 ERG Iserlohn RESG Walsum 6:5 - 2:0
11.05.2013 15:30 RSC Darmstadt IGR Remscheid 3:6 - 0:2
Datum Zeit Viertelfinale Spiel 3 falls erforderlich Ergebnis
12.05.2013 18:00 SKG Herringen Valkenswaardse RC 2:1 -

Duisburg, 11. Mai 2013 - Ein unglaubliches Drama in vier Akten erlebten die Zuschauer am Samstag beim Play-off-Rückspiel im Iserlohner „Theater am Hemberg“. Die diesjährigen Saisonspiele der Roten Teufel hatten ja bisher schon reichlich Nerven gekostet, aber die RESG-Fans sollten zum Saisonabschluß noch einmal eine Steigerung erleben.

Die Chronologie der Ereignisse
1. Akt: Nach einer ähnlich guten und überzeugenden Leistung wie beim Auswärtssieg in Cronenberg, führten die Walsumer durch einen Penaltytreffer und einen Weitschusskracher von Flávio da Silva (8.), zur Halbzeit völlig verdient mit 2:0.
2. Akt: Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts machte die ERGI erwartungsgemäß mächtig Druck und erzielte in der 31. Minute durch Fonseca den Anschlusstreffer zum 1:2. Als Lukas Lemkamp noch in der gleichen Minute nach einer harmlosen Attacke gegen Nunez, der daraufhin gekonnt und spektakulär zu Boden ging, die erste Blaue Karte des Spiels sah, versenkte wiederum Fonseca den folgenden Strafstoß zum Ausgleich.
Nachdem dann Milewski nur eine Minute später die nun etwas unkonzentrierte RESG-Abwehr mit seinem Treffer zum 3:2 geschockt hatte, war das Spiel erstmals zu Gunsten der Gastgeber gedreht. Zu allem Überfluss sah Pedro Queirós nach einem normalen Rempler sofort danach auch noch „Blau“. Fonseca setzte den folgenden „Direkten“ glücklicherweise nur an den Innenpfosten, jedoch mussten die Roten Teufel die nächsten Minuten in Unterzahl agieren. In dieser Phase brach dann plötzlich das Chaos am Hemberg aus: Vom Zeitnehmertisch ertönte nach Ablauf der Strafzeit von Lemkamp die Ansage: „Spieler frei“. Trainer Quim Puigvert schickte Stefan Jostmeier scheinbar zu früh zum Auffüllen seiner Mannschaft aufs Feld.
Zum Hauptdarsteller avancierte nun Schiedsrichter Thomas Ullrich aus Remscheid. Zunächst unterbrach er das Spiel und nach kurzer Diskussion am Zeitnehmertisch zeigt er RESG-Trainer Puigvert und dem Spieler Stefan Jostmeier zum Kopfschütteln der meisten Zuschauer und Entsetzen der Walsumer die Rote Karte und schwächt damit die Roten Teufel entscheidend. Die katastrophalen Folgen: Ein weiterer Strafstoss für die ERGI, den Tobi Wahlen glänzend pariert und weitere fünf Minuten Strafzeit für einen RESG–Spieler als Strafe für den Trainer, sowie sofortiges 2:4 ! Unterzahlspiel. Teufelskerl Tobi Wahlen und eine gehörige Portion Glück bewahrten die Roten Teufel zunächst vor einem höheren Rückstand.
In der 34. Minute hatten die aufgedrehten Iserlohner dann die bis dahin tapfer kämpfende Walsumer Rumpftruppe durch einen Treffer von Pereira erneut zum 4:2 überwunden und das Spiel schien entschieden. Noch in Unterzahlsituation bahnt sich eine wahnsinnige Aufholjagd der Roten Teufel an, die nun eine unglaubliche Moral und Trotzreaktion zeigten. Sebastian Haas gelingt nach einem tollen Alleingang nur eine Minute später der Anschlusstreffer, drei Minuten später verdaddelt Milewski einen Freistoß nach dem 10. RESG-Teamfoul.
Die RESG-Fans wittern Morgenluft und peitschen Ihre Mannschaft nach vorne, die nun wieder besonnen und abgeklärt aufspielt. Pedro Queirós markiert in der 39. Minute den umjubelten 4:4 Ausgleichstreffer und stellt in der 46. Minute nach einem Konter über Landsmann da Silva mit dem 5:4 für Walsum den Spielverlauf der zweiten Halbzeit auf den Kopf.
Die Iserlohner waren geschockt und aus dem Spiel heraus nicht mehr in der Lage noch einmal zurück zu kommen. Erst ein erneuter, wieder umstrittener Penalty zwei Minuten vor dem Ende der Partie brachte den glücklichen 5:5 Ausgleich für die Gastgeber.Wahlen hatte den Strafstoss zunächst gehalten, die Kugel rollte jedoch noch unglücklich über die Linie. Nach dem Schlusspfiff ohne Sieger folgte den Regeln nach eine zweimal fünfminütige Verlängerung.

3. Akt: Vorsichtig und hoch konzentriert begannen die Rivalen dann die erste Halbzeit der Verlängerung. Immer wieder standen beide Torhüter im Focus, das golden Goal wollte jedoch im ersten Teil der Nachspielzeit noch nicht fallen. Beim unveränderten Stande von 5:5 und einem Teamfoulstand von 8:14 brach die zweite Halbzeit der Verlängerung an. Sollte tatsächlich ein Strafstoss dieses verrückte Spiel entscheiden?

4. Akt: Entschlossen und druckvoll startete die ERGI in die Schlussphase. Die abgekämpften Teufel währten sich tapfer, bis Pereira in der 56. Spielminute den Walsumern den endgültigen Todesstoß versetzt. Während die Waldstädter den eigentlich unverdienten Sieg wie eine Meisterschaft feierten, rollten die Roten Teufel nach einem großartigen Spiel mit Tränen in den Augen an die Bande, fanden sich kurz darauf aber zur Freude der Fans wieder auf dem Feld zu einem Schlachtruf zusammen und schworen sich für die neue Saison ein. Allen RESG-Anhängern ist nach den letzten starken Saisonspielen klar geworden: Bleibt das Team so zusammen und kehrt ein gesunder Philipp Kluge bald wieder zurück in den Kader, ist im nächsten Jahr wieder mit Rollhockey auf höchstem Niveau in Walsum zu rechnen.

Torfolge: 0:1 Da Silva (8.), 0:2 Da Silva (8.), 1:2 Fonseca (31.), 2:2 Fonseca (31., 3:2 Milewski (32.), 4:2 Pereira (34.), 4:3 Haas (35.), 4:4 Queirós (39.), 4:5 Queirós (46.), 5:5 Henke (48. Penalty, 6:5 Pereira (56.).
Schiedsrichter: Thomas Ullrich, Daniel Löwe

RESG–Kader in Iserlohn: 
Lorz, Wahlen, Lemkamp, Chr. Nusch, Da Silva (2), Queirós (2), Haas (1), St. Jostmeier, Kulossek, Quabeck  RESG-Teambilanz 2012/13 

Play-off-Viertelfinale: Rückspiel in Iserlohn

Samstag, 11.05.2013, 15.30 Uhr,  Iserlohn-Hemberghalle:
ERG Iserlohn – RESG Walsum

Duisburg, 10. Mai 2013 - Mit dem Rücken zur Wand, aber keineswegs hoffnungslos reisen die Roten Teufel am Samstag zum Rückspiel nach Iserlohn. Nach der knappen 3:4 Heimniederlage gegen die ERGI am vergangenen Wochenende, wollen die Walsumer noch einmal alles geben um das Blatt noch zu wenden und ein drittes Spiel am Sonntag zu erzwingen. Natürlich haben die Gastgeber einen stärkeren Kader mit vielen hochklassigen und technisch versierten Einzelspielern, es kann daher nur hochkonzentriert und mit entsprechendem Kampfgeist gelingen das „Wunder von Iserlohn“ zu vollbringen.
Das die Roten Teufel dazu in der Lage sind, haben Sie zuletzt mit dem spektakulären 3:0 Auswärtssieg beim Deutschen Meister RSC Cronenberg eindrucksvoll bewiesen und auch im ersten Viertelfinalspiel gegen die ERGI spielten Sie lange auf Augenhöhe mit den Waldstädtern. Nach letzten Informationen steht Trainer Quim Puigvert in der Hemberghalle wohl doch der gesamte Kader zu Verfügung. Die Mannschaft wird zum schweren Rückspiel von zahlreichen Fans begleitet und kann in Iserlohn auf große Unterstützung hoffen. Im Fanbus sind noch Restplätze frei, Abfahrt ist um 13.00 Uhr am Vereinsheim, Beckersloh 13. Der Fahrtkostenpreis von nur 10 Euro kann im Bus entrichtet werden.

U11 vor heimischem Publikum in der Halle Beckersloh

Duisburg, 7. Mai 2013 - Gleich viermal durften die zahlreichen Zuschauer auf Auftritte der RESG gespannt sein, denn neben den beiden Spielen der U11 von denen hier zu berichten sein wird,  gab es noch zwei Spiele der heimischen U15.

RESG Walsum – RSC Cronenberg 2:7 (1:3)

Mit einem Knaller aus gut 10 Metern gelang den Gästen aus Wuppertal nach gut 5 Minuten das erste Tor des Spiels und nur wenig später war es erneut der überragende Tom Drübert der nach einem Alleingang über das ganze Feld der RESG keine Chance ließ. Die U11 fightete und wurde durch Roman Wissenbergs Anschlusstreffer belohnt, doch Cronenbergs Goalgetter stellte prompt den alten Abstand wieder her.
Nach der Halbzeit ließ der Druck auf das Walsumer Tor nicht nach. Die RESG konnte mit einer massiven Abwehr rund um Roman Wissenberg, Sina Fernane und Torhüter Tim Ganser den Rückstand lange in Grenzen halten. In den letzten 5 Minuten schickte Trainer Jörg Bousart mit Annabell & Tom Pillenkamp und Randy Angenendt auch seine Jüngsten zusammen auf das Feld, die trotz einiger weiterer Treffer des übermächtigen Gegners ihr Können unter Beweis stellten. Den Schlusspunkt aus Walsumer Sicht setzte Thore Kaub mit einem Flachschuss in die Mitte des Tores.


RESG Walsum – HSV Krefeld 6:0 (1:0)

Lange plätscherte die Partie nahezu ereignislos im Mittelfeld dahin. Das einzige Ausrufezeichen setzte Thore Kaub nach gut 10 Minuten indem er die Kugel aus spitzem Winkel zum 1:0 über die Linie schob. Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich wieder die Mannschaft aus dem Cronenberg-Spiel. Einsatzfreudig und zielstrebig suchte das Team den Erfolg: Roman Wissenberg und Thore Kaub scheiterten zunächst noch am Torwart und Metall doch dann ging es Schlag auf Schlag: Roman Wissenberg schoss die 2:0-Führung heraus und auch dieses Mal setzte Jörg Bousart wieder auf den Nachwuchs. Randy Angenendt verzog freistehend und Marian Schubert traf die Latte.
In den Minuten 18 bis 20 verbesserten Thore Kaub und Roman Wissenberg (2) ihr Torkonto, doch der schönste Walsumer Treffer war dem glänzend aufgelegten Marian Schubert vorbehalten. Mit einem technisch perfekten Heber ins linke Toreck setzte er den Schlusspunkt zu einem aufgrund der 2ten Halbzeit auch in dieser Höhe verdienten Sieg.  


Foto J. Ganser
Für die RESG spielten: Annabell Pillenkamp; Tim Ganser (TW) // Tom Pillenkamp, Marian Schubert (1), Thore Kaub (C) (3), Randy Angenendt, Roman Wissenberg (4, Sina Fernane

Play-off-Viertelfinale: Rote Teufel mit 3:4-Heimniederlage gegen ERG Iserlohn - Klasse Spiel der Roten Teufel ohne Happy End

Duisburg, 4. Mai 2013 - In einem, bis zur letzten Sekunde umkämpften und hoch spannenden Spiel, unterlag die RESG im ersten Play-off-Viertelfinale der ERG Iserlohn am Ende nur ganz knapp mit 3:4 Toren. Natürlich waren auch die Sauerländer in Bestbesetzung angereist und zeigten von Beginn an, das Sie in Walsum nichts zu verschenken haben.
Mit aggressivem Pressing begegneten Sie den Roten Teufeln bereits an der Mittellinie und nahmen den RESG-Goalgetter Flávio da Silva zeitweise sogar in Manndeckung. Die Gäste gingen durch ein kurioses Tor in der 8. Spielminute durch Pereira in Führung. Dieser hatte, einen von RESG-Keeper Tobi Wahlen zunächst abgewehrten Schuss, aus ca. drei Metern Höhe volley ins Netz befördert. Reklamationen der Walsumer wegen zu hohen Spiels blieben erfolglos. Die Antwort der Roten Teufel ließ nicht lange auf sich warten.
In der 11. Minute umkurvte der erneut starke Flávio da Silva das ERGI-Tor und narrte Nationaltorhüter Glowka mit einem sehenswerten Bauerntrick, den er mit dem umjubelten Ausgleichstreffer abschloss.

Da Silva beim Torjubel nach dem Ausgleich - Fotos Harald Quabeck

 

Nun wurde auf beiden Seiten verbissen um jeden Meter gekämpft, es häuften sich die Teamfouls, die aufmerksamen Schiedsrichter Schiffmann und Sörensen hatten Schwerstarbeit zu verrichten. In der 18. Minute hatte sich Pedro Queirós außen durchgesetzt und war kurz vor dem ERGI-Tor nur durch ein Foul zu bremsen. Ohne jeden Zweifel entschieden die Referees auf Strafstoss, den Landsmann Flávio gekonnt zum 2:1 für die RESG in die Maschen schoss (Foto Quabeck unten).


Den in der Folge wütenden Angriffen der Iserlohner, hielt eine aufmerksame Walsumer Abwehr bis zum Halbzeitpfiff stand. Mit großem Applaus wurden die Roten Teufel auf dem Weg in die Kabinen begleitet und es roch nach einer erneuten Überraschung. Entscheidend für das Spiel waren dann die ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit, in denen die Walsumer noch nicht richtig auf dem Feld waren und den Gästen unnötige Freiräume boten.
Die abgeklärten Iserlohner nutzten diese Gelegenheiten eiskalt aus und drehten das Spiel durch Treffer von Sebastian Glowka (26.) und Jorge Fonseca (29.). Glowka vergab dann in der 35. Minute glücklicherweise den ersten „Teamfoul-Direkten“ und setzte die Kugel über das Tor. Die Roten Teufel hofften weiter und erspielten sich zahlreiche Möglichkeiten, der ersehnte Ausgleichstreffer wollte jedoch nicht gelingen.
Als Carlos Nunez in der 45. Minute das 4:2 für die ERGI gelang, schien das Spiel gelaufen, allerdings konnte Pedro Queirós postwendend mit einem Weitschuss der Patrick Glowka durch die Hosenträger rutschte, wieder nachlegen.

 

In der Schlussphase warfen die Roten Teufel dann alles nach vorne, ersetzten mehrfach Torhüter Wahlen durch einen zusätzlichen Feldspieler, blieben jedoch im Abschluss glücklos. Mit viel Mühe konnten die Iserlohner die knappe Führung über die Zeit retten und das erste Spiel für sich entscheiden.
Die Walsumer verabschiedeten sich nach einem starken Spiel zwar enttäuscht, aber keineswegs hoffnungslos und erhobenen Hauptes von den fair und zu Recht applaudierenden Fans. „Es ist immer noch alles möglich“ äußerte sich Trainer Quim Puigvert nach dem Match. „Wir fahren am kommenden Samstag nach Iserlohn um zu gewinnen und wollen ein drittes Entscheidungsspiel erzwingen“.
Das wird nicht einfach, zumal Kapitän André Kulossek wegen erneuter Leistenbeschwerden im zweiten Durchgang vorzeitig aufgeben musste und evtl. im Rückspiel ausfällt. Auf dem schweren Weg zum Rückspiel nach Iserlohn, werden die Roten Teufel auf jeden Fall wieder von einem vollen Bus mit Fans begleitet, die die Hoffnung ebenfalls noch nicht aufgegeben haben.

RESG: Wahlen, Brandt, Lemkamp, Chr. Nusch, Kulossek, Queirós (1), Da Silva (2), Haas, St. Jostmeier, Lukassen
ERGI: P.Glowka, Kost, Bender, Milewski, Nunez (1), S. Glowka (1), Fonseca (1), Pereira (1), Henke, Rocha  
Teamfouls: RESG 14, ERGI: 4. Schiedsrichter:  Bernd Schiffmann, Ton Sörensen. Zuschauer ca. 250.

 

Play-off-Viertelfinale: Rote Teufel gehen hoch motiviert in die Play-offs

Duisburg, 3. Mai 2013 -Mit dem aus Portugal zurückgekehrten, frisch gebackenen und stolzen Vater eines gesunden Sohnes, Pedro Queirós und dem Siegerteam von Cronenberg, kann die RESG am kommenden Samstag in Bestbesetzung gegen die ERG Iserlohn antreten.
Dazu wird eine sicher mal wieder volle Halle Beckersloh zusätzlich für Motivation und Ansporn bei den Roten Teufeln sorgen, die sich scheinbar rechtzeitig zum Saisonfinale gefunden und in den letzten beiden Vorrundenpartien absolut überzeugt haben. Mit dem klaren 3:0 Auswärtssieg zuletzt beim Deutschen Meister, haben sich die Walsumer garantiert auch beim Viertelfinalgegner aus Iserlohn gehörig Respekt verschafft, der in der Halle Beckersloh in den letzten Jahren schon mehrfach am Rande einer Niederlage stand.
Auch am Samstag ist wieder mit einem spannenden, engen Spiel zu rechnen und die Chancen für einen weiteren RESG-Coup stehen gut. Für Trainer Quim Puigvert, der nach den letzten Leistungen voll des Lobes über sein Team war, ist Iserlohn sogar der Lieblingsgegner im Viertelfinale und er traut den Roten Teufeln am Samstag eine weitere Überraschung durchaus zu.
Die Gäste aus dem Sauerland konnten in den letzten Bundesligabegegnungen keineswegs überzeugen, verschenkten wichtige Punkte und landeten zum Ende der Vorrunde auf einem, für Ihre Verhältnisse sicher unbefriedigenden, dritten Tabellenplatz. Fünf Punkte beträgt die Differenz zum zweitplatzierten RSC Cronenberg und ganze fünfzehn zum Spitzenreiter Germania Herringen. Also ein „machbarer Gegner“ den in Walsum ein heißer Teufelstanz und eine hoffentlich stimmungsvolle „Hölle Beckersloh“ erwartet.

 

Fanbusaktion der RESG Walsum zum Play-off-Viertelfinale

Duisburg, 2. Mai 2013 - Zum Rückspiel im Rollhockey Play-off-Viertelfinale am 11. Mai 2013, in der Iserlohner Hemberghalle, setzt die RESG Walsum einen Fan-Bus ein. Der Kostenbeitrag für dieHin- und Rückreise beträgt 10€ pro Person. Verpflegung kann ebenfalls im Bus erworben werden. Anmeldungen werden beim Hinspiel in der Halle Beckersloh, am 04. Mai 2013, an der Kasse entgegengenommen. Ebenso besteht die Möglichkeit einer Platzreservierung über den Fanclub bei Marcel Faßbender (ultramatze@arcor.de), oder bis zum 09. Mai 2013 per Email an  resg-news@gmx.de.
Des Weiteren setzt sich der Abteilungsvorstand der RESG Walsum aus den verbliebenen Mitgliedern Klaus Arndt (Geschäftsführer), Wilfried Kluge (Kassenwart), Christina Dobbratz (Jugendwartin) und Harald Quabeck (Pressewart) zusammen.

Vakante Stellen im Abteilungsvorstand wieder neu besetzt

Duisburg, 30. April 2013 – Bei den Neuwahlen der RESG Walsum wurden Peter Stier als neuer Abteilungsleiter, Udo Nottebohm als Organisationswart und Volkmar Berg als sportlicher Leiter jeweils mit großer Mehrheit von der Mitgliederversammlung gewählt.
Des Weiteren setzt sich der Abteilungsvorstand der RESG Walsum aus den verbliebenen Mitgliedern Klaus Arndt (Geschäftsführer), Wilfried Kluge (Kassenwart), Christina Dobbratz (Jugendwartin) und Harald Quabeck (Pressewart) zusammen.

U15 präsentierte sich in bester Spiellaune

RESG Walsum : SKG Herringen    5:2

RESG Walsum : HSV Krefeld      10:3

RESG Walsum : Iserlohn             3:2

 

Im ersten Spiel des Tages ging die junge U15-Mannschaft der RESG als klarer Favorit ins Spiel. In der Vorwoche beherrschte man den Gegner noch nach Belieben und die jungen Spieler der RESG dachten wohl das wäre ein Selbstläufer, aber es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Die gut spielende SKG hielt die Partie lange offen. Aber im richtigen Moment spielte das Walsumer Team sehr konzentriert und hat die Tore geschossen. Das gab schließlich den Ausschlag zum wichtigen Sieg. 

Das zweite Match ging gegen den Tabellenführer aus Krefeld. Beide Mannschaften waren sehr nervös. In den ersten Minuten war es ein Abtasten beider Teams. Die 1:0 Führung des HSV war nicht unverdient, aber etwas glücklich. Kurze Zeit später bekam Felix Röhl nach einen Foulspiel die blaue Karte. Der Fehlschuss des HSV bedeutete 2 min. in Unterzahl zu überstehen. Mit einer super Abwehrleistung und zwei blitzsauberen Kontern kam die RESG zweimal zum Torerfolg und drehte so das Spiel in eine 2:1-Führung.
Die jungen Nachwuchsteufel erhöhten wiederum durch ein Konter auf 3:1. Durch eine Unachtsamkeit auf Walsumer Seite kam Krefeld nochmals zum Torerfolg und so ging es mit 3:2 für Walsum in die Kabine. Alle fragten sich ob es in der zweiten Halbzeit weiter so ein spannendes und brisantes Spiel gibt. Man spürte beiden Mannschaften die Anspannung an. Keiner wollte einen Fehler machen. In den ersten 8 Minuten der zweiten Halbzeit hielten sich beide Mannschaften an die taktischen Vorgaben ihrer Trainer. Die 3:2-Führung wackelte das eine oder andere Mal, konnte aber gehalten werden. In den brenzligen Situationen zeigte der RESG Schlussmann Leon Brandt seine Klasse. Wie von einen Blitz getroffen nahmen die Walsumer plötzlich das Spiel in die Hand, machten aus jeder Torchance ein Tor und gingen mit 10:3 als Sieger vom Platz. Stolz ging das Team der RESG in die Kabine mit dem Gedanken: „Heute haben wir dem Tabellenführer ein Bein gestellt.“

 

Zum dritten Spiel des Tages gibt es nicht viel zu sagen. Beide Mannschaften hatten zwei schwere Spiele in den Knochen und gingen bereits auf dem Zahnfleisch. Es war kein gutes Spiel, aber die Walsumer Spieler kämpften wie die Löwen und gingen mit etwas Glück und Geschick zum dritten Mal an diesem Spieltag als Sieger vom Platz. 

Trainer Uwe Brandt: „Großes Kompliment an meine Mannschaft. Aber wir dürfen uns nicht ausruhen, müssen weiter konzentriert bleiben. Am nächsten Sonntag steht ein weiterer Spieltag in eigener Halle an und ich hoffe auf gute Unterstützung für meine Mannschaft.“ 

 

RESG glücklos in Herringen  

SKG Herringen II – RESG Walsum II 3:1 (1:0)
Duisburg, 29. April 2013 –  Ohne nennenswerte Höhepunkte verlief die Regionalligapartie am Sonntagnachmittag. Beide Mannschaften behielten von Anfang an ihre Linie bei, ohne sich im Spielverlauf zu steigern. Nur selten kam es zu Kontern, oder gefährlichen Torsituationen. Stattdessen knubbelten sich alle Feldspieler überwiegend vor den Toren ohne zum Abschluss zu kommen. An Chancen mangelte es wahrlich nicht, aber in letzter Konsequenz liefen sich die beiden Teams immer wieder die Bälle ab und dann ging’s wieder in die andere Richtung.
Nach 33 Minuten lagen die Gastgeber zwar mit 3:0 in Führung, ließen jedoch keinerlei Überlegenheit erkennen. Fabian Schmidt gelang dann noch in der letzten Spielminute der Ehrentreffer für die RESG mit einem schönen Schuss in die lange Ecke. Trainer Flavio da Silva: “Zwar haben wir das Spiel verloren, die Defensive hat sich jedoch gegenüber den letzten Spielen verbessert.“
RESG Walsum: Tobias Wahlen (TW), Fabian Schmidt (1), Daniel Quabeck, Yannik Lukassen, Chrissy Berg, Thomas Jostmeier, Alexander Nottebohm, Florian Hüsken.
 

Trauer um Hubert Roosen

Die RESG Walsum trauert um Ihr ehemaliges Vereinsmitglied und den langjährigen Rollhockey-Schiedsrichter 

                                   

                                         Hubert Roosen  † 

 

der am 16. April 2013 plötzlich und unerwartet im Alter von 71 Jahren verstorben ist. 

Hubert Roosen war viele Jahre Schiedsrichter im DRIV und ein begeisterter Rollhockey- und RESG-Fan.

Die RESG dankt Ihm für seine langjährige Tätigkeit und Verdienste für den Rollsport und wird Ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

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Sieg in Cronenberg half nicht mehr - Rang fünf geht an Remscheid
Viertelfinalgegner der Roten Teufel heißt Iserlohn

RSC Cronenberg – RESG Walsum 0:3 (0:3)

HSV Krefeld - IG Remscheid 0:7 (0:1)

SC Bison Calenberg - RSC Darmstadt 9:4 (6:2)

Ende Hauptrunde

Sp.

S

U

N

T

GT

+/-

Pte

1

SKG Herringen

 

18

16

2

0

134

:

60

74

50

2

RSC Cronenberg

 

18

12

4

2

76

:

37

39

40

3

ERG Iserlohn

 

18

10

5

3

86

:

63

23

35

4

RSC Darmstadt

 

18

8

2

8

79

:

70

9

26

5

IGR Remscheid

 

18

7

3

8

80

:

81

-1

24

6

RESG Walsum

 

18

7

2

9

63

:

78

-15

23

7

SC Bison Calenberg

 

18

6

4

8

88

:

113

-25

22

8

Valkenswaardse RC

 

18

5

2

11

68

:

90

-22

17

9

TuS Düsseldorf Nord

 

18

3

3

12

49

:

76

-27

12

10

HSV Krefeld

 

18

1

3

14

60

:

115

-55

6

Duisburg, 20/21. April 2013 – Es hat für die Roten Teufel trotz Sieg beim alten Rivalen RSC Cronenberg wie erwartet nicht mehr für Platz fünf gereicht. Im Play-off-Viertelfinale heißt deshalb der Gegner Iserlohn.

Datum Zeit Viertelfinale Spiel 1 Ergebnis
04.05.2013 19:00 Valkenswaardse RC SKG Herringen  
04.05.2013 18:00 SC Bison Calenberg RSC Cronenberg  
04.05.2013 15:30 RESG Walsum ERG Iserlohn  
04.05.2013 15:30 IGR Remscheid RSC Darmstadt  

 

Datum

Zeit

Viertelfinale Spiel 2

Ergebnis

11.05.2013

18:00

SKG Herringen

Valkenswaardse RC

11.05.2013

15:30

RSC Cronenberg

SC Bison Calenberg

11.05.2013

15:30

ERG Iserlohn

RESG Walsum

11.05.2013

15:30

RSC Darmstadt

IGR Remscheid

 

Durch eine großartige Mannschaftsleistung gelang der RESG am Samstag ein blitzsauberer 3:0-Sieg in der Löwenhöhle des RSC Cronenberg. Der Deutsche Meister war bis auf den verletzten Benni Nusch in Bestbesetzung angetreten, und hatte zudem noch, den extra für die Play-offs verpflichteten, ehemaligen französischen Nationalmannschaftskapitän Guirec Henry eingesetzt.

 

Nutzte alles nichts, denn RESG-Trainer Quim Puigvert hatte seine Roten Teufel perfekt auf den Gegner eingestellt.

Bereits in der 4. Minute klingelte es zum ersten Mal im Kasten von Nationaltorhüter Wilk. Lukas Lemkamp hatte einen Weitschuss von Flávio Da Silva unhaltbar verlängert. Schiedsrichter Bernd Ullrich gab den Treffer jedoch nicht, da die zuvor in Kopfhöhe angerauschte Kugel seiner Meinung zu hoch in der Luft war. In der Folge erspielten sich die Roten Teufel zahlreiche Chancen, ließen dem Gegner wenig Raum und hatten im Tor einen aufmerksamen und sehr sicheren Keeper Rainer Lorz.

Immer wieder war es der starke Flávio Da Silva, der mit überzeugenden Alleingängen und Scharfschüssen für Schweißperlen auf dem Visier von Basti Wilk im RSC-Tor sorgte. In der 18. Spielminute musste er dann gleich zweimal hinter sich greifen. Zunächst hatte Da Silva Ihn mit einem seiner gefährlichen Weitschüsse und dem 1:0 für die RESG überlistet, unmittelbar danach folgte ein Bilderbuchkonter von  Kapitän André Kulossek und Sebastian Haas, der diesen mit dem zweiten Treffer für die Roten Teufel abschloss.
Den Schlusspunkt unter eine überragende erste Halbzeit der Roten Teufel, setzte erneut Flávio Da Silva in der 25. Minute mit einem Hammer in den kurzen Winkel, der den 3:0-Halbzeitstand für die RESG bedeutete.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit folgte zunächst eine Gedenkminute für den plötzlich verstorbenen, Walsumer Schiedsrichter Hubert Roosen, in der 33. Minute ein unglückliches Fußspiel eines RESG-Abwehrspielers. Den fälligen Penalty von Marco Bernadowitz, parierte Tobi Wahlen, der nun für Lorz  das RESG-Tor hütete, glänzend.

Verzweifelt rannten die Wuppertaler nun gegen die peinliche Heimniederlage an, wie die „Löwen“ kämpften jedoch die Walsumer, die den Ball perfekt laufen ließen, ein Abwehrbollwerk installierten und mit Wahlen einen Teufelskerl zwischen den Pfosten hatten. In der 49. Minute hätte Christopher Nusch sogar auf 4:0 erhöhen können, scheiterte jedoch nach dem 10. RSC–Teamfoul beim „Direkten“ an Keeper Wilk. Begeistert gefeiert wurden die Helden von Cronenberg nach dem Schlusspfiff vom Walsumer Anhang, während die Mannen von Trainer Sven Steup mit hängenden Köpfen aus der eigenen Halle rollten.
Leider blieb das zweite Wunder in Krefeld aus, das für die Roten Teufel erforderlich gewesen wäre um noch auf den fünften Tabellenplatz zu springen. Gegen einen scheinbar resignierenden Absteiger HSV Krefeld, konnte sich Konkurrent IGR Remscheid klar mit 7:0 durchsetzen und Platz 5 mit einem Pünktchen Vorsprung behaupten. Erneut überzeugend auch der Aufsteiger SC Bison Calenberg, der den Tabellenvierten RSC Darmstadt mit 9:4 nach Hause schickte, aber die RESG in der Tabelle nicht mehr überholen konnte.

Auf Rang 6 beendeten nun die Roten Teufel die Vorrunde und treffen im Play-off-Viertelfinale auf den Tabellendritten ERG Iserlohn.

Ein Gegner der den Walsumern von der Spielanlage her durchaus liegt und alle Beobachter des gestrigen Spiels waren sich einig: Mit so einer Leistung braucht die RESG sich vor keinem Gegner zu fürchten und nach Rückkehr von Pedro Queirós aus Portugal, ist mit allem zu rechnen.

Die erste Viertelfinalbegnung steigt am 4. Mai in Walsum, das Rückspiel eine  Woche später in Iserlohn, wo ggf. auch ein mögliches, drittes  Entscheidungsspiel am Sonntag, den 12.05. stattfinden würde.

 

Bester RESG-Spieler und zweifacher Torschütze in Cronenberg: Flávio da Silva

 

RESG in Cronenberg:

Lorz, Wahlen, Lemkamp, Kulossek, Haas (1), Da Silva (2), Chr. Nusch, Daniel Quabeck, Yannik Lukassen, Stefan Jostemeier

 

RSC: Wilk, Tripp, Bernadowitz, Behrendt, Fragoso, Hövelmann, Kutscha, Wochnik, Henry, Schmahl.

RESG-Hauptrunden-Torschützen

RESG 12/13 T     GT    Pte S     U    N    Da Silva Haas Kluge Kulossek Lemkamp Lukassen Nusch C. Quéiros
A Nord 3 0 3 1       1   1 1      
A ERGI 3 5 0     1     1       1 1
A Darmstadt 2 5 0     2       1       1
H Valkensward 5 0 3 2             2 1 1 1
A Herringen 2 7 0     3   1           1
A Krefeld 6 6 1   1     1     1   3 1
H Cronenberg 1 5 0     4       1        
H Nord 3 1 3 3       1     1     1
H ERGI 3 7 0     5   2           1
H Darmstadt 5 5 1   2             2 2
A Valkensward 0 8 0     6                
H Herringen 2 6 0     7 1             1
H Calenberg 5 2 3 4     2 1   1       1
A Remscheid 4 7 0     8   1     1   1 1
H Krefeld 9 6 3 5     3 2   1 2     1
A Calenberg 3 6  0     9         2   1  
H Remscheid 4 2 3 6     1   1   1   1  
A Cronenberg 3 0 3 7     2 1            
Hauptrunde 63 78 23 7 2 9 9 11 2 6 11 1 10 13

U20 mit Doppelsieg

RESG Walsum – IGR Remscheid                   4:3 (4:1)

RESG Walsum – Valkenswaardse RC          12:2 (6:1) 

Duisburg, 21. April 2013 – In den Anfangsminuten lieferten sich die RESG und der aktuelle Tabellenführer IGR Remscheid erst einmal ein leichtes Warm-Up. In der neunten Spielminute brachte Kapitän Sebastian Haas mit seinem Führungstreffer dann aber den Knoten zum platzen. Nun klingelte es im Minutentakt im Kasten von Gästekeeper Kreidewolf, so dass durch drei weitere Tore von Fabian Schmidt und Yannik Lukassen die RESG in der 12. Minute mit 4:0 in Führung lag. Marcel Pieper, der völlig unbewacht vor dem Walsumer Tor auftauchte, konnte drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff auf 4:1 verkürzen.

In der zweiten Spielhälfte schienen die Gäste aufmerksamer und erarbeiteten sich mehr Spielanteile. In der 24. Spielminute wurde wiederum die Deckung von Marcel Pieper vernachlässigt. Der nutzte seine Chance und erzielte den Anschlusstreffer zum 4:2.

In den Folgeminuten erkämpften sich beide Teams mehrere Torchancen ohne jedoch zum erfolgreichen Abschluss zu kommen. In der 35. Minute ertönte der Pfiff von Schiedsrichter Stephan Micus wegen „gefährlichem Spiel“ durch die IGR wegen einem zu hoch gespielten Ball. Sebastian Haas trat an zum Penalty, scheiterte aber an Moritz Kreidewolf. Nach einem Ballverlust in Höhe der Mittellinie (36. Min.) brachte der Gästekapitän Fabian Selbach sein Team noch auf 4:3 heran, bevor der Unparteiische vier Minuten später die Partie abpfiff.

 

Als wahres Schützenfest erwies sich die zweite Begegnung für die RESG Walsum.

Bereits in der ersten Spielminute fiel das 1:0, dass allerdings nur zwei Minuten später durch einen schnellen Konter der Gäste aus den Niederlanden wieder ausgeglichen wurde.

Eine gut aufgestellte Defensive und die ebenfalls gute Chancenverwertung bei der Offensivarbeit, bescherte den roten Teufeln ein 6:1-Halbzeitergebnis.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich ähnlich der Ersten. Drei Minuten nach Wiederanpfiff brachte Fabian Schmidt die Kugel zum 7:1 sicher im Kasten des VRC unter. Mit einem sehenswerten Alleingang erzielte Davy van Willigen in derselben Minute den Anschlusstreffer zum 7:2, indem er die Kugel gezielt in die obere linke Torecke zwirbelte. Chrissy Berg, der nach langer Verletzungspause wieder im Team war, erhöhte mit seinem zweiten Treffer in der 35. Minute auf 8:2. Yannik Lukassen schraubte das Ergebnis in der 37. und 38. Minute mit einem lupenreinen Hattrick auf 11:2 hoch, bevor Daniel Quabeck nur eine Minute später mit dem 12:2 das Endergebnis herstellte.

Hattrick-Schütze Yannik Lukassen

 Dreikampf um Rang 5

Duisburg, 18. April 2013 – Die Spannung des letzten Spieltages vor den Play-offs bezieht die Rollhockey-Bundesliga aus dem Dreikampf um den fünften Platz zwischen der IGR Remscheid, der RESG Walsum und dem SC Bison Calenberg. Das Trio trennt zwar jeweils nur einen Zähler, doch die Duelle finden in der Ferne statt. Dem Gewinner winkt das vermeintlich leichteste Los im Viertelfinale. Die besten Ausgangschancen hat die IGR Remscheid, die beim bereits feststehenden Absteiger HSV Krefeld (18 Uhr, Sporthalle Bonhoefferstraße) im Grunde nur seine Pflicht erfüllen muss und wie im Hinspiel (7:2) einfach nur gewinnen.
Es ist allerdings bereits der zweite Matchball für die Bergischen, die am vergangenen Wochenende in Walsum den Sack schon hätten zumachen können. Und der HSV ist – zumindest zu Hause – immer für eine Überraschung gut. Zumal sich die Seidenstädter mit einer guten Leistung aus dem Oberhaus verabschieden wollen. Ein Remis könnte der IGR am Ende schon genügen, denn im direkten Vergleich zu Calenberg (die könnten ja gleich ziehen), haben die Remscheider die Nase vorne.
Für die RESG Walsum muss dagegen schon ein kleines Wunder geschehen, denn beim amtierenden Meister RSC Cronenberg hängen die Trauben sicherlich sehr hoch (15.30 Uhr, Alfred-Henckels-Halle), schon auf eigenem Parkett zogen die Duisburger mit 1:5 den Kürzeren. Allerdings sind die „Löwen“ in der aktuellen Serie zu Hause alles andere als eine Bank, kamen viermal nicht über ein Remis hinaus. Und es geht für die Gastgeber auch um nichts mehr, der zweite Platz ist sicher – und es könnte die Versuchung bestehen, für die Play-offs Kräfte zu sparen.

Nur ein Sieg hilft dem SC Bison Calenberg weiter, will er noch ein oder gar zwei Plätze in der Tabelle nach oben klettern. Dass dabei aber just der eventuelle Viertelfinalgegner RSC Darmstadt seine Visitenkarte in der Sporthalle Eldagsen abgibt (18 Uhr), macht die Sache allerdings komplizierter: Denn die Viertplatzierten Hessen werden sicherlich alles daran setzen, am ersten Mai-Samstag nicht wieder die lange Reise nach Niedersachsen antreten zu müssen. Die Bisons schöpfen derweil ihre Hoffnungen aus ihrer Heimstärke, die ihnen bei der Doppelrunde vergangene Woche immerhin vier wichtige Punkte auf das eigene Konto gespült hat. Die Vermeidung eines Treffens mit Meister Cronenberg (bei einer Niederlage) oder Vizemeister Iserlohn ist zusätzliche Motivation für die Calenberger.

Sieg über Remscheid hilft wohl nicht mehr

RESG Walsum – IGR Remscheid 4:2 (1:0)

Duisburg, 14. April 2013 – Das war die letzte Chance der Roten Teufel, doch noch den Platz fünf zu erreiochen. Aber: Aufgrund der aktuellen Tabellensituation wird der letzte Spieltag auch nach dem Walsumer Sieg über Remscheid wohl kaum zugunsten der RESG ausfallen.

Rollhockeyspiele gegen die IGR Remscheid, das ist nicht für schwache Nerven. Die  Roten Teufel kämpften die Bergischen in einem spannenden Spiel verdient nieder. Mit breiter Brust und großem Anhang nach dem sensationellen 8:8 Unentschieden gegen den Tabellenführer aus Herringen am Samstag, waren die Bergischen nach Walsum gekommen, um den dritten Saisonsieg gegen die Roten Teufel perfekt zu machen. Doch man merkte dem Team von RESG-Trainer Quim Puigvert von Beginn an an, das man das Wochenende nicht ganz ohne Bundesligapunkte beenden wollte.
Stammkeeper Tobi Wahlen war ins Tor zurückgekehrt, Kapitän André Kulossek konnte zumindest eine Halbzeit mitmischen. Hoch konzentriert begannen die Roten Teufel das Spiel und gingen in der 6. Minute durch einen Treffer von Christopher Nusch in Führung.
Bis zur Halbzeit entwickelte sich ein spannendes, kampfbetontes Spiel mit zahlreichen Torchancen, aber leider auch insgesamt 18 Teamfouls. 9:9 Fouls aber 1:0 für die RESG stand auf der Anzeigetafel, als die Akteure in die Kabinen rollten. Die IGR machte in der 27. Minute als erstes die zehn voll, Christopher Nusch konnte den fälligen Freistoß jedoch nicht im Kasten von Moritz Kreidewolf unterbringen.
Im Gegenzug glichen die Gäste nach einem Konter durch Ihren neuen Portugiesen Oliveira zum 1:1 aus. Aber auch die Roten Teufel fuhren gefährliche Konter. Lukas Lemkamp stürmte in der 28. Minute allein auf Kreidewolf zu und erzielte gekonnt das umjubelte 2:1 für die RESG. IGR–Kapitän Wilk glich in der 31. Minute mit einem gezielten Weitschuss erneut aus. Vorteil nun für die Gäste, da alle Remscheider sehnsüchtig auf das 10. RESG–Teamfoul warteten.
Das folgte prompt in der 35. Minute, aber Tobi Wahlen parierte den Flachschuss von Schinkowski glänzend. Nun wurde es hektisch. Flávio da Silva, den scheinbar mittlerweile alle Schiedsrichter auf dem Kieker haben, erhielt wegen eines verständlichen Gefühlsausbruchs eine unnötige Blaue Karte.
Der starke Portugiese Oliveira hämmerte die Kugel jedoch glücklicherweise neben das RESG-Tor. Die anschließenden zwei Minuten in Unterzahl überstanden die hoch konzentriert verteidigenden und kämpfenden Teufel ohne Gegentreffer. In der 42. Minute wird da Silva im IGR-Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Penalty verwandelt Flávio im Nachschuss zur 3:2 Führung für die RESG. Zwei Minuten später ein Glanzauftritt von Sebastian Haas.
Nach einem Alleingang versenkt er die Kugel aus ganz spitzem Winkel zum 4:2 Siegtreffer für Walsum. Da Silva hätte in der 46. Minute nach einem Foul von Nationalspieler Yannik Peinke sogar auf 5:2 erhöhen können, zog jedoch über das IGR – Tor. Nun lief die Zeit gegen Remscheider, die nun auch noch wegen Blauer Karte auf  Peinke verzichten mussten. Die Walsumer brachten den verdienten Sieg aber abgezockt und sicher, auch gegen fünf Gegenspieler (IGR ohne Keeper) in der Schlussphase über die Zeit.
Vor dem letzten Spieltag ist der RESG vor den Play-offs nun Rang sieben sicher, mit etwas Glück und einem „Wunder in Cronenberg „ wäre sogar noch Tabellenplatz fünf möglich.

RESG: Wahlen, Lorz, Lemkamp (1), Chr. Nusch (1), Da Silva (1), Haas (1), Lukassen, Kulossek, Quabeck, St. Jostmeier
IGR:Kreidewolf, Mattusch, F. Selbach, Wilk (1), R. Selbach, Schinkowski, Wiegershaus, Oliveira (1), Y. Peinke, Henckels

Gefühlsausbruch von Sebastian Haas ( links ) nach seinem Siegtor zum 4:2 vor den Fans aus Remscheid - Foto Harald Quabeck

Fernduell mit Remscheid verloren
SC Bison Calenberg – RESG Walsum 6:3 (5:1)
Duisburg, 13. April 2013 – Während die IG Remscheid zu einem Punkt beim 8:8 zuhause gegen Herringen kam, unterlgen die Roten Teufel in Calenberg. Nach dem 1:5-Halbzeitstand war Ernüchterung bei den RESG-Fans angesagt.

 

Mehr als enttäuschend begann für die RESG Walsum das Bundesligawochenende

beim Auswärtsspiel in Calenberg. Vor dem Anpfiff war die Halle noch fest in Walsumer Hand, der Fananhang war mindestens doppelt so groß wie der des Gegners und sicher dreimal so lautstark. Nach dem Abpfiff standen die Roten Teufel jedoch mit leeren Händen und ohne ersehnte Punkte da. Die Erklärung lag jedoch ebenfalls auf der Hand:
Ohne die Stammspieler Pedro Queirós, (ist wegen der bevorstehenden Niederkunft seiner Frau kurzfristig nach  Portugal gereist) sowie Kapitän André Kulossek und Stammkeeper Tobias Wahlen (beide beruflich verhindert) hatten die Walsumer gegen einen von Beginn an wie entfesselt aufspielenden Aufsteiger in Bestbesetzung kaum eine Chance.

Torhüter Rainer Lorz pfiffen die Scharfschüsse der Brandt-Brüder Milan und Dominik schon in den ersten Minuten nur so um die Ohren und die RESG–Abwehr hatte Schwerstarbeit zu verrichten. Das konnte nicht gut gehen. Das Spiel war auch wegen des Hallenbodens extrem schnell, die Gastgeber kombinierten sicher und waren bereits in der 6. Minute zum ersten Mal erfolgreich, als der Top-Torjäger der Liga, Milan Brandt einen Konter zum 1:0 abschloss.

Bruder Dominik, legte in der 13. Minute mit einem gezielten Weitschuß in den langen Winkel zum 2:0 nach. Minuten später folgten weitere Brandt-Treffer zum 3:0 und 4:0.

Christopher Nusch gelang dann in der 19. Minute der erste RESG-Treffer und sorgte damit kurzzeitig für etwas Hoffnung. Als jedoch Flávio da Silva sich drei Minuten später wegen wiederholten Reklamationen die bereits fünfte Blaue Karte einhandelte, nutzten die Bisons dies eiskalt aus und erzielten noch in der gleichen Spielminute das 5:1, mit dem es dann auch in die Pause ging.

Entsetzt und hoffnungslos standen die Walsumer Fans zu Beginn der zweiten Halbzeit hinter dem Tor der engen Sporthalle in Eldagsen, erlebten dann jedoch ein deutlich besseres RESG-Team, das nun um Wiedergutmachung und die Ehre kämpfte. Scheinbar mussten die Bisons Ihrem hohen Tempo der ersten Hälfte Tribut zollen und es keimte Hoffnung auf, als Lukas Lemkamp den Ball in der 34. Minute, dicht bedrängt von Bison-Spielern, am Toreck geschickt über die Linie bugsierte. Der Treffer wurde jedoch nicht anerkannt, da das Torgehäuse bei dem Gedränge leicht verschoben wurde.
 Fünf Minuten später klingelte es dann endlich zum zweiten Mal im Bison-Kasten. Lemkamp hatte einen Weitschuss von Stefan Jostmeier unhaltbar mit dem Schläger abgefälscht. Die Roten Teufel warfen nun alles nach vorne und hatten mehrere Chancen auf weitere Treffer. Doch ein starker Bison-Keeper, genauso wie nun Rainer Lorz im Walsumer Kasten waren zunächst nicht zu bezwingen. Zwei Minuten vor Schluss dann die endgültige Entscheidung, als der überragende Milan Brandt einen Konter zum 6:2 für Calenberg abschloss. Den Schlusspunkt unter ein kraftraubendes und enttäuschendes Match setzte Lukas Lemkamp, als er 11 Sekunden vor Schluss einen schönen Konter zum 3:6 Endstand abschloß.

 

RESG-Kader in Calenberg:

 

Lorz, Luca Brandt, Lemkamp (2), Chr. Nusch (1), Haas, Da Silva, St. Jostmeier, Quabeck, Lukassen, F. Schmidt 

Fernduell mit Remscheid geht weiter

Duisburg, 12. April 2013 – Ein weiterer Doppelspieltag sorgt für ein spannendes Wochenende in der Rollhockey-Bundesliga. Am kommenden Wochenende geht es für die Teams der Rollhockey-Bundesliga im wahrsten Sinne des Wortes um die Wurst. Mit dem 16. am Samstag und 17. Spieltag am Sonntag werden wichtige Vorentscheidungen für die begehrten Play-off-Plätze fallen.
Um den fünften Rang erreichen zu können, braucht die RESG zwei Siege. Los geht´s am Samstagabend für die Roten Teufel beim Aufsteiger und aktuell Tabellensiebten SC Bison Calenberg, während Konkurrent Remscheid gegen Meisterschaftsanwärter Herringen antreten wird. Über fehlende Unterstützung wird sich die Walsumer Mannschaft im 250 km entfernten Spielort des Gegners, Groß-Berkel bei Hameln, nicht beklagen können. Ein bis auf den letzten Platz ausverkaufter RESG-Fan-Bus fährt am Samstag in Richtung Niedersachsen.
Zu erwarten ist ein schwieriges Spiel in einer bisher unbekannten Halle, in die der Gastgeber seit dem Totalschaden der eigenen Bisonhalle in Springe nach einem Großbrand im Sommer 2011 ausweichen muss. Das Hinspiel vor einem Monat konnten die Roten Teufel mit 5:2 für sich entscheiden, mussten aber lange und hart um die drei Punkte kämpfen. Nach dem sicherlich anstrengenden Samstagprogramm, kommt es am Sonntagnachmittag in Walsum zum Showdown gegen den direkten Konkurrenten IGR Remscheid, der bei einem RESG-Sieg in Calenberg und einer zu erwartenden Niederlage der IGR beim Tabellenführer Rang fünf an die Roten Teufel vor dem letzten Spieltag abtreten müsste.
Die Bergischen, früher einmal Lieblingsgegner der RESG, haben sich in diesem Jahr deutlich verbessert, bereits zweimal in eigener Halle gegen die Roten Teufel gesiegt und werden voraussichtlich erstmals mit Ihrem portugiesischen Neuzugang Vitor Oliveira in Walsum auftreten. Der spektakuläre Pokalspielsieg nach Verlängerung und Penaltyschiessen im Februar, war allerdings ein Geschenk der Walsumer, die schon mit 6:3 in Führung lagen, bevor das unglaubliche Drama am Hackenberg seinen Lauf nahm.
Der klare IGR-Sieg im Bundesliga-Hinspiel vor vier Wochen war verdient und eine Folge von zahlreichen Unkonzentriertheiten der RESG-Abwehr, die am Wochenende eine entscheidende Rolle beim Ausgang der beiden Begegnungen einnehmen wird. Noch ist also alles möglich für die Roten Teufel.   

Im Fernduell um Platz fünf: Pflicht erfüllt - Remscheid aber auch

Der Tabellenletzte erwies sich als harte Nuss
RESG Walsum – HSV Krefeld 9:6 (2:2) - IG Remscheid - Calenberg 7:3

Duisburg, 8. April 2013 – Das nennt man aus Sicht der Roten Teufel "leider auf der Stelle treten". Im Fernduell mit dem bergischen Team aus Remscheid gab es heute ein Remis, da beide Teams siegten und somit der besserplatzierte Gegner auch weiter vorn bleibt. Walsum siegte nach bescheidenem 2:2-Halbzeit-Remis am Ende noch fast zweistellig gegen den Letzten aus Krefeld, Remscheid bezwang Calenberg souverän.

Erst in den letzten zehn Spielminuten konnten die Roten Teufel den wiedererwartend starken Krefeldern die Zähne ziehen. Bis dahin erlebten die Zuschauer in der Halle Beckersloh eine abwechslungs- und torreiche Begegnung, in der die Walsumer sich lange Zeit äußerst schwer taten gegen ein Gästeteam, das durchaus auf Augenhöhe mitspielte und keineswegs wie ein Absteiger aussah.

Nach einem Strafraumfoul hatte der Krefelder Kapitän Stephan Micus die Gäste durch einen  Penalty in der 14. Minute in Führung gebracht. Drei Minuten später glich Flávio da Silva nach schöner Vorarbeit von Sebastian Haas zum 1:1 für die RESG aus. Danach erspielten sich beide Teams zahlreiche Chancen, die Fans mussten sich jedoch mit weiteren Treffern bis zur 25. Minute gedulden. Pedro Queirós hatte einen Konter gestartet und den mitgelaufenen Lukas Lemkamp am langen Toreck bedient, der sich mit dem 2:1-Führungstreffer für Walsum bedankte. Scheinbar waren die Roten Teufel danach bereits mit den Gedanken in der Kabine, als Phillip Greifenstein direkt nach Wiederanpfiff die Kugel zum erneuten Ausgleich und 2:2 Halbzeitstand in die Maschen des von Tobias Wahlen gehüteten Tores schoss.


Kapitän André Kulossek und Christopher Nusch gratulieren dem Torschützen zum 2:1 - Lukas Lemkamp, links - Foto Harald Quabeck


Ein Torfestival und ein Wechselbad der Gefühle boten die Akteure den Zuschauern im zweiten Spielabschnitt, der mit dem erneuten Führungstreffer der Krefelder durch Frederik Görtz in der 26. Minute begann. RESG–Kapitän André Kulossek konnte nur eine Minute später mit einem Weitschuss erneut ausgleichen und als der stark aufspielende Flávio da Silva in der 28. Minute ein sehenswertes Solo mit dem 4:3-Führungstreffer für die RESG abschloss, schien das Spiel endgültig gedreht.
Doch die Gäste kämpften und konnten in der 30. Minute erneut durch Görtz ausgleichen. Sebastian Haas hatte beim direkten Gegenzug die richtige Antwort parat und brachte die Roten Teufel mit seinem Treffer zum 5:4 wieder in Führung. Christopher Nusch scheiterte nur eine Minute später beim „Direkten“ am reaktionsstarken Gästekeeper Fynn Hilbertz. Nach schöner Einzelleistung ließ Lukas Lemkamp Ihm aber in der 33. Minute keine Chance und traf zum umjubelten 6:4 für Walsum.
Der beste HSV-Akteur und pfeilschnelle Nils Hilbertz bewies beim Anschlusstreffer zum 5:6 (38.) und beim Freistoß seine Klasse und glich noch einmal zum 6:6 aus. Allerdings war er dann auch für den erneuten Rückstand seines Teams mit verantwortlich, als er Flávio da Silva im Krefelder Strafraum foulte und folgerichtig „Blau“ sah. Den fälligen Penalty versenke Flávio in der 40. Minute persönlich zur erneuten RESG-Führung und läutete damit eine furiose Schlussphase ein.
Ein energischer Alleingang über das ganze Feld und ein toller, zweiter Treffer vom jungen  Sebastian Haas brachte die Roten Teufel dann fünf Minuten vor Spielende endgültig auf die Siegerstraße.
In der letzten Spielminute überschlugen sich die Ereignisse: Zunächst sah der Walsumer da Silva die blaue Karte und musste vom Feld. Den Direkten Freistoß für Krefeld konnte RESG-Keeper Wahlen jedoch parieren und sorgte damit für ein Ende der Nervenschlacht. Verzweifelt versuchten die Gäste in Überzahl und mit einem zusätzlichen Spieler für den herausgenommenen Torwart Hilbertz noch einmal zurückzukommen, aber als Pedro Queirós den Ball Sekunden vor Schluss abfängt und ins leere HSV Tor schießt, waren der wichtige Heimsieg und drei Punkte für die RESG im Sack.
RESG: Wahlen, Lorz, Lemkamp (2), Kulossek (1), Da Silva (3), Haas (2), Ch. Nusch, Lukassen, St. Jostmeier, Queirós (1)
 

RESG Walsum II – VRC Valkenswaard II   9:8 (8:3)
Zittersieg nach sicherer Halbzeitführung
Nichts für schwache Nerven war das Spiel der RESG II gegen die Gäste aus den Niederlanden.

Auch das neue Trainergespann der Walsumer, Pedro Queiros und Flavio da Silva, musste in dieser Begegnung durch ein Wechselbad der Gefühle. Die erste Halbzeit begann zunächst sehr vielversprechend für den Gastgeber. Nach nur drei Minuten führten die Walsumer bereits durch zwei Treffer von Yannik Lukassen. Philipp Rümens erhöhte dann in der 7. Minute mit einem sehenswerten Treffer auf 3:0.
 

In der 16. Minute kam Gästekapitän Davy van Willingen mit einem schnellen Konter vor das Walsumer Tor und erzielte das 3:1. Die RESG war aber weiterhin spielbestimmend und schraubte das Ergebnis bis zur 21. Minute auf 7:1 hoch. In der 22. Spielminute landete der Ball zwar im Walsumer Netz, doch noch während des Torschusses pfiff Schiedsrichter Nawratil das Spiel ab, da die Anzeigetafel kurzzeitig ausgefallen war. Nach feinstem Fair-Play bat das Walsumer Team den Unparteiischen darum, dass die Gäste einen „freien Schuss“ aufs Tor erhalten sollten, damit der Treffer doch zählen konnte.
Die Gäste jedoch nahmen diese sportlich faire Geste nicht an und spielten den Ball einfach in die Spielfeldecke. Dave Holtzer und wiederum van Willingen erzielten aber in den zwei Folgeminuten die Treffer zum 7:3, bevor Tobias Wahlen mit seinem Tor den 8:3 Halbzeitstand markierte.
Nach der Halbzeitpause schien es so als stünden zwei andere Mannschaften auf der Spielfläche. Der VRC agierte von nun an wesentlich energischer, während das Team der RESG nervös und unkonzentriert wirkte. Stan Holtzer, Jeroen Dwars und Davy van Willingen schlugen innerhalb von zwei Minuten gleich dreimal zu und brachten das Gästeteam auf 8:6 heran. Als in der 36. Minute auch noch das 8:7 fiel waren die Walsumer völlig von der Rolle. Von der beispielhaften Überlegenheit der ersten Spielhälfte war bei den roten Teufeln nun nichts mehr zu sehen. Eine blaue Karte, gegen Kapitän Alexander Nottebohm hatte einen „Direkten“ zur Folge, den van Willingen auch sicher verwandelte.
Nach einer sicheren 8:3-Halbzeitführung stand es nun 8:8 und das Spiel drohte auseinanderzubrechen. Als in der 40. Spielminute der Unparteiische das 10. Teamfoul gegen den VRC pfiff, eskalierte die Situation plötzlich. Nachdem Niek Holtzer und van Willingen sich lautstark über diese Entscheidung beschwerten, sahen beide den blauen Karton. Van Willingen drohte zudem noch Handgreiflichkeiten gegen Schiri Nawratil an und sah als Konsequenz die rote Karte. Weder die Strafstöße, noch die folgenden Minuten im 4:2-Überzahlspiel konnte die RESG gewinnbringend für sich nutzen.
Nachdem der Gästetrainer nach Ablauf der 2-Minuten-Strafe sein Team wieder vollständig auffüllte, gab es auch gegen ihn eine blaue Karte wegen Wechselfehler. Lediglich ein Spieler hätte wieder zurück auf die Spielfläche gedurft, während der zweite Spieler weitere zwei Minuten auf der Strafbank verbringen muss, da zuvor die rote Karte gezeigt wurde.

Yannik Lukassen trat nun an zum „Direkten“, scheiterte allerdings am Gästekeeper. Lukassen holte sich jedoch die vom Torwart abgeprallte Kugel zurück und ließ sie im Nachschuss im Netz des Gegners zappeln.

Yannik Lukassen bei seinem Torschuss zum 2:0

In den verbleibenden sieben Spielminuten erarbeitete sich der VRC noch etliche Torchancen, die jedoch allesamt glücklicherweise nicht zum Ziel führten. Als dann der lang ersehnte Pfiff zum Spielende ertönte, fiel den Walsumer Spielern ein riesiger Stein vom Herzen und die Nerven der Zuschauer konnten sich wieder entspannen. Durch diesen Sieg ist die RESG nun punktgleich mit dem VRC und die beiden Mannschaften tauschen, auf Grund des besseren Torverhältnisses, die Tabellenplätze miteinander.

RESG Walsum: Rainer Lorz (TW 1. Hz.), Luca Brandt (TW 2.Hz.), Fabian Schmidt (1), Yannik Lukassen (3), Philipp Rümens (1), Daniel Quabeck (1), Alexander Nottebohm, Tobi Wahlen (2), Thomas Jostmeier (1), Florian Hüsken.

 Rote Teufel unter Zugzwang

Samstag, 6. April, 15.30 Uhr: RESG Walsum – HSV Krefeld
Duisburg, 4. April 2013 – In der Rollhockey-Bundesliga beginnt am kommenden Wochenende der Endkampf um die Platzierungen für die Play-off-Runde. Vorteil für die Roten Teufel der RESG Walsum: In der Halle Beckersloh ist der Tabellenletzte HSV Krefeld zu Gast, der jedoch ebenfalls unter Zugzwang steht, um den drohenden Abstieg in die Zweitklassigkeit noch abzuwenden.
Das Minimal-Saisonziel Tabellenrang fünf ist für die Roten Teufel noch erreichbar und würde eine gute Ausgangsposition für die Play-off-Runde bedeuten. Jedoch besetzt diesen Rang derzeit noch die IGR Remscheid mit zwei Punkten mehr auf dem Konto und deren Wochenendgegner Bison Calenberg sowie der Valkenswaardse RC (Heimspiel gegen Düsseldorf) sitzen den Walsumern arg im Nacken.
Also zählt für die Roten Teufel, die voraussichtlich in Bestbesetzung antreten können, nur ein Sieg. Der sollte zudem möglichst deutlich ausfallen, um das schlechte Torverhältnis nach der Klatsche in Valkenswaard wieder zu korrigieren. Nur ungern erinnert man sich bei der RESG an das Hinspiel in Krefeld. Auf dem dortigen Hallenboden haben zwar auch die Top-Teams regelmäßig große Schwierigkeiten, aber das 6:6-Remis nach zweimaliger Führung der Roten Teufel bis kurz vor Spielende, war eine herbe Enttäuschung und hat die RESG wichtige Punkte gekostet, denen man nun hinterher läuft.
Die Stimmung im Team ist gut, alle sind motiviert bis in die Haarspitzen und fest entschlossen beim Bundesliga-Endspurt noch ein Wörtchen mit zu reden, so hört man aus dem Trainerstab und Mannschaftskreis. Die Fans haben der Mannschaft auf jeden Fall weiterhin volle Unterstützung zugesagt. Zum wichtigen Auswärtsspiel nach Calenberg am 13.04. ist erstmals nach langer Zeit wieder ein Fan-Bus so gut wie ausgebucht.