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Duisburg, 10. Januar 2026 -
Das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Duisburg hat
in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsbetrieben
Duisburg (WBD) im Jahr 2025 einmal im Monat in den
Duisburger Stadtteilen „Null-Toleranz“-Aktionen
durchgeführt. Die Aktionen fanden von Januar bis
Dezember in den Ortsteilen Altstadt, Beeck,
Bruckhausen, Dellviertel, Hamborn, Homberg, Neumühl,
Obermarxloh, Marxloh, Walsum, Wanheimerort,
Rheinhausen, Hochfeld, Meiderich, Duissern,
Innenstadt sowie Neudorf statt.
Insgesamt
wurden im Jahr 2025 über 12.900 Maßnahmen
getroffen. „Wer seinen Müll illegal beseitigt,
muss mit Konsequenzen rechnen. Unsere Einsatzkräfte
bleiben weiterhin sichtbar vor Ort, damit Regeln
eingehalten, Missstände beseitigt und Stadtteile
nachhaltig aufgewertet werden. Unser Ziel ist es,
dauerhaft für Sauberkeit, Sicherheit und Ordnung zu
sorgen“, betont Oberbürgermeister Sören Link.
Zahlen der Abfallaufsicht und WBD
In den vergangenen zwölf Monaten waren die
Mitarbeitenden der Abfallaufsicht wochentags und am
Wochenende mit einer Früh- und Spätschicht im
jeweiligen Stadtteil präsent. Im Zuge der Kontrollen
wurden insgesamt

• 362 wilde Müllkippen festgestellt
und durch die WBD beseitigt (davon
konnten 127 Fahrten den jeweiligen Verursachern in
Rechnung gestellt werden), • 131
Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet
(zum Beispiel für das illegale Entsorgen größerer
Müllmengen) • und 195 Schrottfahrzeuge
festgestellt
Zahlen des städtischen
Außendienstes (SAD) Bei gleichzeitigen
Kontrollen des SAD wurden
• 144
Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet,
• 173 Verwarnungsgelder erhoben,
unter anderem wegen Ruhestörungen, aggressivem
Betteln, Rauchen auf Kinderspielplätzen
sowie wegen freilaufender Hunde, •
67 Gefahren- sowie 181 Schrottfahrzeuge
gekennzeichnet.
Zahlen der
städtischen Verkehrsüberwachung Neben
Abfallaufsicht und SAD waren auch verstärkt
Mitarbeitende der Verkehrsüberwachung im Einsatz.
So wurden insgesamt 7.648
kostenpflichtige Verwarnungen und Bußgelder
wegen verbotswidrigen Haltens oder Parkens erteilt.
Außerdem mussten 69 Fahrzeuge abgeschleppt
werden. Im fließenden Verkehr wurden
durch die kommunale
Geschwindigkeitsüberwachung insgesamt
3.680 kostenpflichtige Verwarnungen und
Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen
Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgesprochen.
Über 85.000 Maßnahmen seit 2016
Das Bürger- und Ordnungsamt führt seit Ende 2016 in
Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg
einmal im Monat in einem Duisburger Stadtteil eine
Aktionswoche unter dem Motto
„Null-Toleranz/ordnungsrechtliche Präsenz im
Ortsteil“ durch. Mit der Aktion soll unter
anderem die zunehmende Müllproblematik in den
verschiedenen Stadtteilen bekämpft sowie
Ordnungswidrigkeiten geahndet werden. Insgesamt
wurden seit dem Jahr 2016 mehr als 85.000 Maßnahmen
durchgeführt. In den Jahren 2020 bis 2022 fanden
keine „Null-Toleranz“-Aktionen aufgrund der
Corona-Pandemie statt.
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