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Harald Jeschke

Stadtverwaltung Duisburg

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Archiv: 2026.1-6, 2025.7-12+1-6  

Spaziergang mit Oberbürgermeister Sören Link durch Serm: Land und Leute im Duisburger Süden

Duisburg, 12. Oktober 2026 - Historischer Charme, Nähe zur Natur und Landwirtschaft: Das prägt Serm im Süden Duisburgs seit Generationen. Davon konnten sich am vergangenen Samstag zahlreiche Bürgerinnen und Bürger bei einem gemeinsamen Spaziergang überzeugen. Dabei kamen sie mit Oberbürgermeister Sören Link sowie Vertreterinnen und Vertretern der Stadtgesellschaft ins Gespräch.

Stationen waren unter anderem der Holtumer Landhof, der Bengerhof, Bienen Lindner und der Bürgershof Blomenkamp. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Im Mittelpunkt der rund drei Kilometer langen Tour standen die landwirtschaftlichen Betriebe im Stadtteil. Stationen waren unter anderem der Holtumer Landhof, der Bengerhof, Bienen Lindner und der Bürgershof Blomenkamp. Die Betriebe stellten ihre Arbeit vor und zeigten, welche Bedeutung die lokale Landwirtschaft für die Identität und das besondere Erscheinungsbild Serms hat.

Bienen Lindner und der Bürgershof Blomenkamp.

Deutlich wurde dabei auch, wie wichtig der Erhalt der dörflichen Strukturen für die Lebensqualität die Menschen vor Ort ist. Gleichzeitig zeigte der Rundgang einmal mehr die Vielfalt Duisburgs und die unterschiedlichen Lebensräume innerhalb der Stadt.

Stationen waren unter anderem der Holtumer Landhof

Oberbürgermeister Sören Link schätzt den direkten Dialog: „Dieser Raum für Begegnungen, das gemeinsame Erleben der Quartiere und der Austausch darüber sind für mich immer wieder lehrreich und eine echte Bereicherung.“ Bei frischer Kartoffelsuppe aus eigenem Anbau ließ die Gruppe den Wandernachmittag auf dem Bürgershof Blomenkamp ausklingen.

sowie der Holtumer Landhof (im Bild), der Bengerhof, Bienen Lindner und der Bürgershof Blomenkamp.

Bürgergespräch mit Oberbürgermeister Sören Link Oberbürgermeister

Sören Link möchte am Dienstag, 27. Oktober, mit den Duisburgerinnen und Duisburgern ins Gespräch kommen. Termine können am Donnerstag, 15. Oktober, angefragt werden.
Interessierten Bürgerinnen und Bürgern steht hierfür das an diesem Tag freigeschaltete Kontaktformular unter https://www.duisburg.de/dialog zur Verfügung. Auch telefonisch ist eine Kontaktaufnahme von 8.30 bis 16 Uhr unter 0203 283-6111 möglich.



Duisburg unterstützt gemeinsamen Appell rheinischer Städte zur Senkung der Landschaftsumlage

Duisburg, 9. OKtober 2026 - Die Stadt Duisburg fordert gemeinsam mit den Stadtspitzen und Finanzverantwortlichen der kreisfreien Mitgliedsstädte des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) eine stärkere finanzielle Entlastung. In einem gemeinsamen Appell an die Fraktionen und Gruppen der Landschaftsversammlung Rheinland setzen sie sich dafür ein, die Landschaftsumlage für das Jahr 2027 deutlicher als bislang vorgesehen zu senken.


Hintergrund ist die weiterhin äußerst angespannte Finanzlage vieler Städte im Rheinland. Steigende Sozialausgaben, zusätzliche gesetzliche Aufgaben und höhere Personalkosten belasten die kommunalen Haushalte. Gleichzeitig müssen die Städte weiter in Schulen, Infrastruktur, Digitalisierung und Klimaschutz investieren. Für diese Aufgaben bleibt ihnen immer weniger finanzieller Spielraum.

Die beteiligten Städte begrüßen die bereits eingeleiteten Schritte zur Begrenzung der Landschaftsumlage. Angesichts ihrer schwierigen Haushaltslage halten sie diese jedoch für nicht ausreichend. Sie fordern, sämtliche Verbesserungen bei den Umlagegrundlagen konsequent an die Mitgliedsstädte weiterzugeben. Auch der LVR müsse seine eigenen Möglichkeiten zum Sparen stärker ausschöpfen. Dazu zählen die Überprüfung bestehender Aufgaben und Standards, ein kritischer Blick auf freiwillige Leistungen sowie effizientere Verwaltungsabläufe.

 Dazu erklärt Duisburgs Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack: „Die Städte stehen finanziell mit dem Rücken zur Wand. Viele Kommunen verzeichnen Rekorddefizite und müssen gleichzeitig massive Zukunftsinvestitionen stemmen. Deshalb erwarten wir, dass alle verfügbaren Spielräume genutzt werden, um die Belastungen der Mitgliedskörperschaften zu reduzieren. Jede Absenkung der Landschaftsumlage stärkt unmittelbar die kommunale Handlungsfähigkeit vor Ort.“

Mit ihrem gemeinsamen Vorstoß appellieren die Städte an die Fraktionen und Gruppen der Landschaftsversammlung, den eingeschlagenen Sparkurs fortzusetzen und den Umlagesatz für 2027 so weit wie möglich zu senken. Damit wollen sie ihre Haushalte entlasten und finanzielle Spielräume für die kommunalen Aufgaben erhalten.

Die Landschaftsumlage ist die wichtigste Einnahmequelle des Landschaftsverbandes Rheinland. Sie wird von den Mitgliedsstädten und Kreisen finanziert und zählt zu den größten Ausgabenposten ihrer Haushalte. Wie hoch die Umlage ausfällt, hängt unter anderem vom festgelegten Umlagesatz ab. Eine Senkung würde die kommunalen Haushalte unmittelbar entlasten.

Gemeinsamer Appell der rheinischen Oberbürgermeister*innen und Kämmer*innen zum Haushaltsplan 2027 des Landschaftsverbandes Rheinland Sehr geehrte Fraktionsvorsitzende,
sehr geehrte Damen und Herren, als Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister sowie Kämmerinnen und Kämmerer der kreisfreien Mitgliedskörperschaften des Landschaftsverbandes Rheinland wenden wir uns mit einem gemeinsamen und überparteilichen Appell an Sie. Die kommunalen Haushalte im Rheinland befinden sich in einer historisch schwierigen Lage. Steigende Sozialausgaben, hohe Tarif- und Sachkostensteigerungen, zusätzliche gesetzliche Verpflichtungen sowie erhebliche Investitionsbedarfe führen in vielen Kommunen zu strukturellen Defiziten.

Zahlreiche Städte und Gemeinden müssen Haushaltssicherungskonzepte aufstellen oder befinden sich bereits in entsprechenden Konsolidierungsverfahren. Vor diesem Hintergrund erfüllt uns die Entwicklung der Landschaftsumlage mit großer Sorge. Gleichzeitig begrüßen wir ausdrücklich, dass die Fraktionen der Landschaftsversammlung die außerordentlichen Belastungen der kommunalen Ebene erkannt und erste Initiativen zur Entlastung der Umlagezahler auf den Weg gebracht haben.

Dies ist ein wichtiges Signal. Nun gilt es, diesen Weg konsequent weiterzugehen. Wir erkennen an, dass auch der Landschaftsverband Rheinland erheblichen finanziellen Herausforderungen ausgesetzt ist. Insbesondere die Entwicklung der Sozialtransferaufwendungen stellt den Verband vor große Aufgaben.

Gleichwohl darf die Lösung dieser Herausforderungen nicht allein über eine steigende Belastung der Mitgliedskörperschaften erfolgen. Die finanzielle Leistungsfähigkeit der kommunalen Familie insgesamt muss Maßstab aller Entscheidungen sein. Die inzwischen vorliegenden Erkenntnisse zu den Umlagegrundlagen eröffnen zusätzliche Spielräume. Diese müssen vollständig zur Entlastung der Kommunen genutzt werden.

Der derzeit diskutierte Hebesatz von 18,56 Prozent darf daher nicht das Ende der OB · Stadtverwaltung Duisburg · 47049 Duisburg An die Fraktionen und Gruppen in der Landschaftsversammlung Rheinland 09.10.2026 Konsolidierungsbemühungen markieren. Vielmehr erwarten wir, dass alle verfügbaren Verbesserungen im weiteren Haushaltsverfahren konsequent berücksichtigt werden.

Darüber hinaus bedarf es zusätzlicher eigener Konsolidierungsanstrengungen des LVR. Hierzu gehören eine konsequente Aufgaben- und Zweckkritik, die Überprüfung bestehender Standards, die kritische Betrachtung freiwilliger Leistungen sowie die Nutzung weiterer Effizienz- und Digitalisierungspotenziale.

Um diese Effekte schon im kommenden Haushalt verbundsatzmindernd zu berücksichtigen, fordern wir den LVR auf, einen globalen Minderaufwand in Höhe von zwei Prozent einzuplanen. Besonders wichtig ist dabei der Blick auf die gesamte kommunale Finanzierungskette. Höhere Landschaftsumlagen belasten nicht nur die unmittelbar Umlagepflichtigen, sondern wirken sich über die Kreisumlagen auf zahlreiche kreisangehörige Städte und Gemeinden aus.

Letztlich verringern sie überall die finanziellen Handlungsspielräume vor Ort und erschweren Investitionen in kommunale Infrastruktur, Bildung, Kultur, Sport und soziale Angebote. Zugleich erwarten wir, dass gegenüber Bund und Land mit Nachdruck auf die Einhaltung des Konnexitätsprinzips hingewirkt wird. Die Finanzierung gesamtgesellschaftlicher Aufgaben darf nicht dauerhaft zulasten der kommunalen Ebene erfolgen.

Zusätzliche Aufgaben müssen mit einer auskömmlichen Finanzierung einhergehen. Wir appellieren daher an Sie, den begonnenen Konsolidierungskurs konsequent fortzuführen, sämtliche Verbesserungen bei den Umlagegrundlagen vollständig an die Umlagezahler weiterzugeben, zusätzliche Konsolidierungsmaßnahmen umzusetzen, strukturelle Reformen und Effizienzsteigerungen voranzutreiben und den Hebesatz der Landschaftsumlage 2027 deutlich unter die bislang diskutierten Werte abzusenken.

Die kommunale Selbstverwaltung lebt von handlungsfähigen Städten und Gemeinden. Die kommunale Familie kann die gegenwärtigen Herausforderungen nur gemeinsam bewältigen. Dafür braucht es jetzt Entscheidungen, die den Landschaftsverband und seine Mitgliedskörperschaften gleichermaßen in die Verantwortung nehmen. Wir bitten Sie deshalb eindringlich, die verbleibende Zeit bis zur Verabschiedung des Haushalts zu nutzen, um zu einer spürbaren weiteren Entlastung der umlagepflichtigen Kommunen beizutragen.


Duisburger Heimat-Preis 2026: Drei Ehrungen für engagiertes Miteinander

Duisburg, 9. Oktober 2026 - Zum achten Mal ist gestern Abend der Heimat-Preis Duisburg für herausragendes lokales Engagement verliehen worden. Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn überreichte die Auszeichnung in einer Feierstunde im Opernfoyer des Theaters Duisburg an die Musikvereinigung Duisburg-West, die Flinken Nadeln / Bunter Kreis Duisburg e. V. sowie den Philharmonischen Chor Duisburg e. V.

Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn überrreicht die Auszeichnung an die Musikvereinigung Duisburg-West, die Flinken Nadeln / Bunter Kreis Duisburg e. V. sowie den Philharmonischen Chor Duisburg e. V. (im Bild). Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Der Heimat-Preis macht sichtbar, wie verschieden bürgerschaftliches Engagement in Duisburg ist. Ob Musik und Kultur, gemeinschaftliches Handarbeiten oder soziale Unterstützung – die Ausgezeichneten schaffen mit ihren Projekten Begegnungen und bringen Menschen unterschiedlicher Generationen zusammen.

Oberbürgermeister Sören Link weiß, wie wertvoll die Arbeit engagierter Duisburgerinnen und Duisburger ist: „Heimat entfaltet sich da, wo Menschen Verantwortung übernehmen, sich einbringen und gemeinsam etwas bewegen. Genau dafür stehen die diesjährigen Preisträger. Mit Ausdauer und Leidenschaft engagieren sie sich für ein lebendiges und tolerantes Miteinander.“

Auch in diesem Jahr waren Bürgerinnen und Bürger eingeladen, Vorschläge für den Heimat-Preis einzureichen. Eine fachkundige Jury aus Mitgliedern des Kulturausschusses entschied, wer neben der GlasTrophäe ein Preisgeld von 5.000 Euro erhielt. Die Auszeichnung ist Teil der Landesinitiative #NRWheimatet und wird vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW gefördert.

8. Oktober: Personalversammlung der Stadtverwaltung Duisburg: Einschränkungen im Publikumsverkehr

Duisburg, 29. September 2026 - Zahlreiche Beschäftigte der Stadtverwaltung werden am Donnerstag, 8. Oktober, ab 8.30 Uhr in der Kraftzentrale des Landschaftsparks zur diesjährigen Personalversammlung des Personalrats „Innere Verwaltung“ erwartet. Aus diesem Grund muss in allen städtischen Dienststellen mit Beeinträchtigungen des Publikumsverkehrs von 8 bis 15 Uhr gerechnet werden.

Auch Call Duisburg wird ganztägig nur eingeschränkt erreichbar sein. Davon ausgenommen sind die Tätigkeiten der Feuerwehr und der Wirtschaftsbetriebe Duisburg.
- Die Bürger-Service-Stationen bleiben an diesem Tag geschlossen, ebenso das Straßenverkehrsamt.
- Auch das Bürger- und Ordnungsamt und das Amt für Integration und Einwanderungsservice einschließlich sämtlicher Außenstellen sind am 8. Oktober nicht geöffnet. Bereits vereinbarte Termine bleiben jedoch bestehen.

- Das Gesundheitsamt bleibt ebenfalls für den Publikumsverkehr geschlossen. Auch hier bleiben bereits vereinbarte Termine bestehen.
- Die Stabsstelle Verbraucherschutz ist ganztägig nur eingeschränkt erreichbar.
- Das Amt für Soziales und Wohnen ist an diesem Tag im Bereich Unterbringung und Betreuung von Asylbewerbern und Flüchtlingen auf der Schifferstraße 98–100 geschlossen, ebenso die Außenstellen des Amtes für Soziales und Wohnen im Bereich der Grundsicherung.

- Beim Jugendamt sind die Elterngeldstelle sowie der Bereich Unterhaltsvorschuss an diesem Tag ganztägig geschlossen und telefonisch ebenfalls nicht erreichbar. Außerdem kann es bei einzelnen städtischen Jugendzentren zu Schließungen kommen.

- Der Zugang zum Stadthaus ist zu den regulären Öffnungszeiten möglich. Alle Dienstleistungen der Beratungsstelle Planen, Bauen und Verkehr – also Bauberatung und verkehrliche Sondergenehmigungen/Parkausweise – sind an diesem Tag erst ab 14 Uhr möglich.

- Die Zentralbibliothek öffnet um 10 Uhr, die Servicezeit mit Personal beginnt um 11 Uhr. Bei den Öffnungszeiten der Zweigstellen kommt es zu Einschränkungen. Tagesaktuelle Informationen dazu sind auf www.stadtbibliothek-duisburg.de zu finden. Ab 15 Uhr haben alle Standorte wieder regulär geöffnet.

- Die Open Libraries in Vierlinden, Neumühl, Beeck und Wanheimerort stehen Kundinnen und Kunden mit einem gültigen Bibliotheksausweis ab 7 Uhr und die Stadtteilbibliothek im Campus Marxloh ab 7.30 Uhr zur Verfügung. Beim Bücherbus entfallen die Haltepunkte in Neuenkamp, Bergheim und Rumeln. Die an diesen Standorten entliehenen Medien werden entsprechend verlängert.

Der Campus Marxloh hat zu den gewohnten Zeiten von 7.30 bis 17 Uhr geöffnet. Die Kurse der Volkshochschule und der Musik- und Kunstschule finden wie geplant statt. Die VHS-Geschäftsstelle Mitte öffnet um 10 Uhr, die Geschäftsstellen Nord um 14 Uhr. Die Geschäftsstelle West bleibt geschlossen, ist aber ab 14 Uhr telefonisch erreichbar.

- Das Kultur- und Stadthistorische Museum sowie das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt sind ebenso zu den normalen Öffnungszeiten geöffnet (10 bis 17 Uhr) wie die Kasse des Theaters der Stadt (10 bis 18.30 Uhr).

Die städtischen Schwimmbäder (Hallenbäder Neudorf und Toeppersee, das Rhein-Ruhr-Bad, das Südbad sowie das Allwetterbad Walsum) werden am Tag der Personalversammlung durchgehend geschlossen sein. Informationen zu den Bädern gibt es auf der Homepage www.baederportalduisburg.de und unter der Info-Hotline 0203/283-987773.
- Die Geschäftsstelle des Studieninstituts Duisburg bleibt ganztägig geschlossen.

25 Jahre „Call Duisburg“: Vom Pionierprojekt zur modernen Lotsenstelle der Stadtverwaltung

Duisburg, 29. September 2026 - Vor 25 Jahren klingelte bei „Call Duisburg“ (Tel. 0203 94000) erstmals das Telefon. Was heute als selbstverständlicher Bestandteil einer modernen Verwaltung wahrgenommen wird, war damals ein mutiges Pilotprojekt. Als eines der ersten kommunalen Servicecenter Deutschlands ging „Call Duisburg“ am 1. Oktober 2001 an den Start und setzte damit Maßstäbe für einen bürgernahen und zentralen Bürgerservice. Mitarbeitende im Gespräch.

Seitdem hat sich das Servicecenter von einer kleinen Einheit mit 20 Mitarbeitenden in einer ehemaligen Kantine am Sittardsberg zur unverzichtbaren Schnittstelle zwischen Verwaltung und Bürgerschaft entwickelt.

Während anfangs vor allem die telefonische Auskunftserteilung und Entlastung der Fachbereiche im Fokus standen, entwickelte sich das Aufgabenspektrum kontinuierlich weiter. Heute bearbeiten rund 70 Mitarbeitende jährlich bis zu 600.000 Anrufe für Duisburg, die Wirtschaftsbetriebe Duisburg sowie die Kooperationsstädte Bottrop und Dinslaken.

Mitarbeitende des städtischen Servicecenters "Call Duisburg" am Standort Sittardsberger Allee in Buchholz. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link betont die besondere Bedeutung des Servicecenters für die Stadtverwaltung: „Call Duisburg ist weit mehr als eine Telefonhotline. Es ist Lotse, Problemlöser, Krisenhelfer und oft die erste Stimme der Stadt Duisburg. Viele Anliegen werden sofort gelöst, ohne Weiterleitung, ohne Wartezeit und ohne Umwege.“

Ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung war die Einführung des Duisburger Sprach-Assistenz-Systems im Februar 2026. Das System ermöglicht, Anliegen zu schildern und bei häufig gestellten Fragen unmittelbar Informationen zu erhalten. Diese Unterstützung erhöht die Erreichbarkeit des Servicecenters.

„Menschen bringen Empathie, Verständnis, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein mit. Genau diese Fähigkeiten bleiben auch künftig unverzichtbar. Das Sprach-AssistenzSystem hilft uns aber dabei, einfache Anliegen schnell zu bearbeiten, damit unsere Mitarbeitenden mehr Zeit für komplexe und beratungsintensive Anliegen haben, bei denen menschliche Unterstützung den entscheidenden Unterschied macht“, so Horst Hauswirth, Leiter des Servicecenters.

Horst Hauswirt, Leiter des Servicecenters. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Die positiven Auswirkungen zeigen sich auch in den Leistungszahlen. Auf sämtlichen Leitungen des Servicecenters gingen bis Ende August 2026 bereits rund 357.000 Anrufe ein. Durch die Unterstützung des SprachAssistenz-Systems konnte dabei eine Bearbeitungsquote von 92 Prozent erreicht werden. Dieser Wert liegt deutlich über den in kommunalen Servicecentern üblichen Vergleichswerten von 85 bis 87 Prozent.

In den vergangenen 25 Jahren war „Call Duisburg“ regelmäßig auch in Krisen- und Sonderlagen gefordert – insbesondere während der CoronaPandemie, als das Servicecenter die Corona-Hotline für die Stadt übernahm. Auch heute sind die Mitarbeitenden oft erste Ansprechpartner bei schwierigen Lebenssituationen wie finanziellen Sorgen, Trauerfällen oder dringenden Angelegenheiten.

„Jeder Anruf ist eine kleine Wundertüte“, beschreibt ein langjähriger Mitarbeitender. Neben Sachwissen sind daher Empathie, Belastbarkeit und Kommunikationsstärke wichtige Voraussetzungen. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums hat das Amt für Kommunikation eine Social-Media-Kampagne umgesetzt.

Kurze Reels stellen die Arbeit der Mitarbeitenden in der Telefonsachbearbeitung augenzwinkernd dar. Die Beiträge geben einen Einblick in die Vielfalt der Anliegen der Anrufenden. Ziel der Kampagne ist es, die Menschen sichtbar zu machen, die täglich an den Telefonen sitzen und häufig die erste Stimme der Stadtverwaltung sind.

Ratsitzung am 28. September

Ratsitzung am 28. September: Wahl von zwei neuen Dezernenten
Die Auscheibungen und die Wahlen ergaben sich durch das Ausscheiden von Paul Bischof (Recht, Jugend, Familie) und Baudezernent Martin Linne, der zum Jahresende in den Ruhestand wechselt.

Wahl eines Beigeordneten für das Dezernat II 
Zum Beigeordneten für das Dezernat II wurde für die Dauer von acht Jahren unter Einweisung in die Stelle der Besoldungsgruppe B 7 LBesG Herr Heiko Blumenthal einstimmig gewählt. Eine Änderung des Geschäftsbereiches bleibt vorbehalten.

Der Rat der Stadt hat am 05.06.2026 die Ausschreibung der Stelle einer/eines Beigeordneten für das Dezernat II beschlossen. Die Stelle wurde gemäß § 71 Abs. 2 S. 2 Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen (GO NRW) ausgeschrieben. Die ebenfalls entsprechend des vorbezeichneten Ratsbeschlusses eingerichtete Findungskommission hat sich nach durchgeführtem Auswahlverfahren einstimmig für den Bewerbenden Herrn Heiko Blumenthal entschieden.

Heiko Blumenthal (SPD, 11 Jahren Referent des Oberbürgermeisters) übernimmt im künftigen Ressort für Kinder, Jugend, Familie, Bildung und Wissenschaft (Dezernat II) die Zuständigkeit für Duisburger Kitas und Schulen von Astrid Neese (künftig: Soziales & Wohnen, Gesundheit, Jobcenter).

Ebenso einstimmig wurde Dr. Oliver Lind (Rastrop-Rauxeler, CDU und Reserveoffizier) zum Beigeordneten für das Dezernat VII für die Dauer von acht Jahren unter Einweisung in die Stelle der Besoldungsgruppe B 7 LBesG gewählt und übernimmt das Rechtsamt von Vorgänger Paul Bischof, das Amt Ordnung und Integration von Michael Rüscher, Feuerwehr von Stadtdirektor Martin Murrack. Eine Änderung des Geschäftsbereichs bleibt vorbehalten.

Der Geschäftsbereich umfasst ab 01.01.2027 das Amt für Schulische Bildung, das Jugendamt, das Institut für Jugendhilfe, die Stadtbibliothek, die Volkshochschule sowie die Stabsstellen „Bildungsregion“ und „Campus Marxloh“.
Die ebenfalls entsprechend des vorbezeichneten Ratsbeschlusses eingerichtete Findungskommission hat sich nach durchgeführtem Auswahlverfahren einstimmig für den Bewerbenden Dr. Oliver Lind entschieden.

Der Geschäftsbereich umfasst ab 01.01.2027 das Rechtsamt, das Bürger- und Ordnungsamt samt Verbraucherschutz, das Amt für Integration und Einwanderungsservice, die Feuerwehr und das Zivilschutzamt sowie die Stabsstellen „Zentrale Dienste“, „Besondere Projekte, Task Force Problemimmobilien“ und „Sozialleistungsbetrug“.

Erneuerung des Stadiondaches der schauinsland-reisen-arena
Einstimmig mit Einthaltungen
Es ging auch um die einschließlich der daran befestigten technischen Gebäudeausrüstung sowie Umsetzung ergänzender Maßnahmen. Der Erneuerung des Stadiondaches der schauinsland-reisen-arena einschließlich der daran befestigten technischen Gebäudeausrüstung auf Grundlage der vorliegenden Planung nach Leistungsphase 4 HOAI sowie der Umsetzung ergänzender Maßnahmen in den Bereichen baulicher Substanzerhalt, Barrierefreiheit und elektronische Zutrittskontrolle mit einem voraussichtlichen Kostenaufwand in Höhe von 35.692.189,00 Euro netto wurde zugestimmt.


Der Rat der Stadt Duisburg genehmigt den folgenden Anmietung einer Lagerhalle für Kulissen der DOR (einstimmig mit Enthaltungen)
Die DOR nutzt die vom Kulturdezernat der Stadt Düsseldorf angemietete Lagerhalle Paul-Thomas-Straße 54 in Düsseldorf ab dem 01.03.2026 für drei Jahre. Die Mietkosten und Nebenkosten werden über den Gewinnvortrag der DOR an die Landeshauptstadt Düsseldorf gezahlt.

Die Lagersituation für die Kulissen und Ausstattungen von Opern- und Ballettproduktionen der DOR ist äußerst kritisch und die Inhalte undichter Container, die beim Produktionszentrum stehen, müssen nach einer Schimmelbeseitigung in eine trockene Halle umgelagert werden. Es besteht dringlicher Handlungsbedarf und es musste kurzfristig Abhilfe geschaffen werden. Die im Dezember des letzten Jahres nach der Einholung von acht Angeboten sich als die beste Lösung herausgestellte Anmietung einer (anderen) Lagerhalle konnte nicht umgesetzt werden, da bis Mitte Januar 2026 leider kein entsprechender Mietvertrag vorgelegt wurde.

Also führte die DOR die Suche fort und es wurde eine Lagehalle in der Paul-Thomas-Straße 54, 40599 Düsseldorf, mit einer Lagerfläche von 4.218 m² und einem Vordach zum Entladen besichtigt. Dieses Objekt hat das Dezernat für Kultur, Integration und Gesundheit der Landeshauptstadt Düsseldorf kurzfristig, aufgrund der Dringlichkeit, ab dem 01.03.2026 für eine Dauer von drei Jahren angemietet und der DOR für die Lagerung von Kulissen und Ausstattung überlassen.

Der Nettomietzins beträgt monatlich 31.525,20 EUR zuzüglich der Mehrwertsteuer, also insgesamt 37.514,99 EUR und erhöht sich pro Jahr um +2,5% (Staffelmiete). Die Nebenkosten belaufen sich auf monatlich 6.327,00 EUR plus MwSt., also insgesamt 7.529,13 EUR pro Monat. Insgesamt betragen die Miete und die Nebenkosten pro Monat 45.044,12 EUR.


Die Erstattungen der Mietkosten und Nebenkosten an die Landeshauptstadt Düsseldorf werden aus den Wirtschaftsplänen 2026/27 fortfolgend der DOR getragen. Sofern die entsprechenden Aufwandserhöhungen zum Ende des jeweiligen Geschäftsjahres zu einer Reduzierung des Gewinnvortrags der DOR führen, der sich zum 01.08.2025 auf 21.551.135,76 EUR belief, beinhaltet der im Beschlussentwurf aufgeführte Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 11.05.2026 einen Vorgriff auf zukünftige Gewinnverwendungsbeschlüsse der Gesellschafterversammlung.

Die Entgeltordnung der Akademie für Notfallmedizin und Rettungswesen (AfNuR) der Feuerwehr Duisburg wurde einstimmig beschlossen
Die Akademie für Notfallmedizin und Rettungswesen (AfNuR) der Feuerwehr Duisburg bietet eine Vielzahl von Lehrgangsformaten und Veranstaltungen an, die speziell auf die Anforderungen des Rettungsdienstes und der prähospitalen Notfallversorgung von Notfallpatientinnen und -patienten ausgerichtet sind und nutzt dazu eigens dafür ausgestattete Räumlichkeiten und Lehrmaterialien, die auf die Bedürfnisse solcher fachspezifischen Formate abgestimmt sind.

Zu bestimmten Bereichen aus dem genannten Spektrum möchten sich Dritte, ihrer Bedarfe entsprechend, in diese Formate einbuchen und/oder Räumlichkeiten und Lehrmaterialien anmieten, da ihnen selber die nötigen Möglichkeiten oder Kapazitäten fehlen. Die Lehrgangs- und Veranstaltungsangebote der AfNuR richten sich nach den Bedarfen, die die Feuerwehr zu den jeweiligen (Ausbildungs-)Zeiten hat.

Dies kann in einigen Fällen bzw. temporär dazu führen, dass Formate nicht ganz vollständig ausgelastet sind oder nicht alle Räume und Lehrmaterialien in Gebrauch sind. Der Umstand, dass zwischenzeitlich freie Plätze und Kapazitäten entstehen und andererseits aber Bedarfe anderer Rettungsdienstträger, Feuerwehren/Werkfeuerwehren und externer Hilfsorganisationen bestehen, bietet die Möglichkeit, die Effizienz und Auslastung der AfNuR zu verbessern und Erträge zur Deckung von Personal- und Sachkosten zu erwirtschaften

Die aufgeführten Preise sind Tagespreise inklusive der aufgeführten Ausstattung bei einer Nutzung von 8 Stunden. Eine Nutzungsdauer von weniger als 4 Stunden, wird pauschal mit einem halben Tagessatz berechnet. Eine Nutzungsdauer von mehr als 8 Stunden bis maximal 12 Stunden, wird mit 1 ½ Tagessätzen berechnet.
Es werden nur die für die ordnungsgemäße Nutzung notwendigen Verbrauchsmaterialien in den standardisierten Packmengen der Leihmaterialien gestellt. Alle sonst benötigten Verbrauchsmaterialien müssen durch den Veranstalter gestellt werden.

Bei den Lehrgangsformaten handelt es sich um die schulische Ausbildung mit Abschlussprüfung, wenn die nach bestehender Ausbildungs- und Prüfordnung vorgesehen ist.


 

Einbringung des Doppelhaushalts 2027/28 und des Haushaltssicherungskonzepts bis 2037 - nicht einstimmg beschlossen

Duisburg, 28. September 2026 - Oberbürgermeister Sören Link sowie Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack haben heute sowohl den Entwurf für den Doppelhaushalt 2027/2028 als auch das neue Haushaltssicherungskonzept (HSK) in den Rat der Stadt eingebracht. Das Duisburger Zahlenwerk spiegelt die dramatische bundesweite Finanzkrise der Kommunen wider, setzt gleichzeitig aber auch ein klares Signal für eine umfassende Modernisierung und Digitalisierung der Stadtverwaltung.

Foto Janja Pickartz Stadt

„In den vergangenen Jahren haben wir gezeigt, dass Duisburg schwierige finanzielle Herausforderungen bewältigen kann. Seit 2015 haben wir ausgeglichene Haushalte vorgelegt und die Überschuldung beendet. Dadurch konnten wir unter anderem wieder gezielt in Bildung, Sicherheit, Verkehrsinfrastruktur und den ÖPNV investieren.

Jetzt stehen wir erneut vor großen Kraftanstrengungen. Sie werden uns viel abverlangen, aber wir werden alles dafür tun, dass notwendige Investitionen in die Zukunft unserer Stadt weiter möglich bleiben. Dazu gehört auch, dass Bund und Land die Kommunen nicht mit immer neuen Aufgaben belasten dürfen, ohne diese ausreichend zu finanzieren. Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen.

Damit Duisburg in den nächsten Jahren weiterhin handlungsfähig bleibt, müssen wir nun gemeinsam und entschlossen alle dafür erforderlichen Maßnahmen umsetzen“, betont Oberbürgermeister Sören Link. Eingeleitet wurde das nun vorgelegte Sparprogramm bereits Mitte 2025, als Stadtkämmerer Martin Murrack aufgrund der herannahenden Haushaltsrisiken eine restriktive Bewirtschaftung verfügt hatte.

Die tatsächliche Dimension und das erschreckende Tempo der finanziellen Verschlechterung stellten sich in den vergangenen Monaten unerwartet noch schwerwiegender dar. Ein Phänomen, das derzeit alle deutschen Großstädte ereilt. Die unzureichenden Finanzierungen von Bund und Land bei gleichzeitig dynamisch steigenden Sozial-, Personal- und Sachkosten engen den Ausgabespielraum der Kommunen dramatisch ein.

Harte HSK-Vorgaben bis 2037: Rekorddefizite im Doppelhaushalt
Die Zahlen des Haushaltsentwurfs verdeutlichen den akuten Handlungsdruck: Für das Jahr 2027 wird im ordentlichen Ergebnis mit einem Defizit von minus 439,8 Millionen Euro geplant. Im Jahr 2028 wird dieser Fehlbetrag ein Minus von 462,6 Millionen Euro erreichen.

Ohne ein genehmigungsfähiges HSK droht Duisburg somit der Verlust der finanziellen Gestaltungsfähigkeit und damit unter anderem der Stopp von freiwilligen Leistungen. Um auch weiterhin handlungsfähig zu bleiben, legt die Stadt dem Rat daher gleichfalls ein HSK mit einem Zeithorizont von zehn Jahren vor.

Die Konsolidierungslinie steigt bis 2037 von 108 Millionen Euro im Jahr 2027 auf 418,0 Millionen Euro an. Die größte Position bilden dabei die Sachkosten, deren jährliches ansteigendes Konsolidierungsvolumen sich in der Spitze im Jahr 2037 auf 306,1 Millionen Euro belaufen wird.

KI-Offensive soll Abbau von 909 Stellen auffangen
Zu den Konsolidierungsmaßnahmen gehört auch der rechnerische Wegfall von exakt 909,81 Stellen in der Kernverwaltung. Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack stellt hierzu jedoch klar: „Wir dürfen dieses HSK nicht als reines Kürzungsinstrument betrachten, sondern müssen die Krise als Chance begreifen, unsere Strukturen nachhaltig zu verändern, Abläufe zu verbessern und Duisburg zukunftsfest aufzustellen.

Durch den flächendeckenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz und automatisierten Prozessen sollen daher künftig bürokratische Hürden abgebaut, Verwaltungsabläufe effizienter gestaltet und die Personalstruktur gezielt an die veränderten Anforderungen und Bedarfe angepasst werden.“

Bis zum planmäßigen Ende des HSK-Zeitraums wächst die jährliche Konsolidierungsvorgabe im Personal- und Versorgungsetat auf eine Gesamtsumme von 111,9 Millionen Euro an. Der damit einhergehende Stellenabbau erfolgt allerdings absolut sozialverträglich. Hierzu soll konsequent die natürliche Altersfluktuation der kommenden Jahre genutzt werden.

Die Stadt Duisburg ist gerade in den kommenden Jahren zwingend auf hochqualifizierte Fachkräfte angewiesen. Um diesen Bedarf zu sichern, werden die Ausbildungsplätze konsequent und stabil auf dem Niveau der Vorjahre an den langfristigen Personalbedarf angepasst. Eindringlicher Appell an den Bund und das Land NRW Bei allen Bemühungen um einen baldmöglichst wieder ausgeglichenen Haushalt wird bei der Analyse der genannten Haushaltsdaten deutlich, dass sich die eigentliche Ursache der Finanznot durch kein noch so rigides kommunales Sparprogramm lösen lässt.

Das strukturelle Problem liegt in der chronischen Unterfinanzierung der Städte durch die übergeordneten politischen Ebenen. Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack fordert daher im Namen der Stadtspitze „Wir machen hier vor Ort in den Kommunen die eigentliche Arbeit für die Menschen. Jetzt sind Berlin und Düsseldorf an der Reihe.

Es ist Zeit, dass Bund und Land sich ihrer Verantwortung stellen und endlich für eine dauerhafte, auskömmliche Finanzierung der Kommunen sorgen. Sie müssen jetzt liefern!“ Der Entwurf des Haushaltsplans 2027/2028 sowie die Beschlussvorlage der beabsichtigten HSK-Maßnahmen sind unter nachstehendem Link abrufbar: https://www.duisburg.de/haushalt

Schülergruppe aus Ghana zu Gast im Duisburger Rathaus

Duisburg, 25. September 2026 - Mehr als 7000 Kilometer liegen zwischen Duisburg und Gomoa Fetteh in Ghana. Für einige Tage rücken beide Orte jedoch enger zusammen: Eine Schülergruppe des Hope College besucht derzeit das St. Hildegardis- Gymnasium und war nun auch im Duisburger Rathaus zu Gast. Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn empfing die Jugendlichen und ihre Begleitpersonen im Mercatorzimmer.

Edeltraud Klabuhn empfängt AustauschschülerInnen aus Ghana und SchülerInnen des Hildegardis-Gymnasiums im Rathaus. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Das Hope College und das St. Hildegardis-Gymnasium verbindet seit Jahren eine Schulpartnerschaft mit regelmäßigen gegenseitigen Besuchen. „Solche Begegnungen machen eine Schulpartnerschaft lebendig. Die Jugendlichen kommen in ein anderes Land und erleben andere Lebenswelten und können dabei viel voneinander lernen. Ich freue mich sehr, dass dieser Austausch zwischen Duisburg und Ghana seit vielen Jahren gepflegt wird“, sagte Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn.


Nach der Begrüßung führte die Bürgermeisterin die Gäste durch das Rathaus. Zum Abschluss trug sich die Gruppe in das Gästebuch der Stadt ein. Die Partnerschaft zwischen den beiden Schulen soll das interkulturelle Verständnis stärken, neue Erfahrungen ermöglichen und die gemeinsame Beschäftigung mit Themen wie Nachhaltigkeit fördern. Anfang dieses Jahres reiste bereits zum zehnten Mal eine Gruppe des St. Hildegardis-Gymnasiums für ein dreiwöchiges Sozialpraktikum nach Ghana.

Das Hope College in Gomoa Fetteh ist eine private Senior High School mit Internat und besteht seit Oktober 2012. Über geförderte Stipendien ermöglicht die Schule auch leistungsstarken Jugendlichen aus finanziell schwächeren Familien den Schulbesuch. Gomoa Fetteh liegt in der Küstenregion Ghanas unweit der Hauptstadt Accra.

Nächster „Runder Tisch Hochheide“ am 7. Oktober

Duisburg, 25. September 2026 - Die Stadt Duisburg und das Quartiersbüro Hochheide laden Bürgerinnen und Bürger sowie Akteure und Einrichtungen aus dem Stadtteil zum „Runden Tisch Hochheide“ ein. Getroffen wird sich am Mittwoch, 7. Oktober, um 18 Uhr im AWO-Begegnungszentrum auf der Ehrenstraße 18.

Vorgestellt werden an dem Abend unter anderem die Baumaßnahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Hochheide (ISEK). Sie sollen in den kommenden Jahren den Stadtteil aufwerten. Ein weiteres wichtiges Stadtentwicklungsthema auf der Tagesordnung: aktuelle und geplante Hitzeschutz-Maßnahmen.

Der „Runde Tisch Hochheide“ regt regelmäßig zum Austausch und Netzwerken zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen an. Ziel ist es, gemeinsam Hochheide positiv zu entwickeln. Zur besseren Planung wird um Anmeldung beim Quartiersbüro unter Tel. 02066 / 9937660 oder per E-Mail: qm@du-hochheide.de gebeten. Das Quartiersbüro an der Glückaufstraße 8 in 47198 Duisburg hat dienstags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr geöffnet.



Richtfest für die neue Gesamtschule Mitte-Süd in Duisburg-Wanheimerort

Duisburg, 23. September 2026 - Der Neubau der Gesamtschule Mitte-Süd in Duisburg-Wanheimerort hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. Mit dem Richtfest an der Düsseldorfer Straße / Gießingstraße nimmt einer der derzeit größten Schulneubauten in Duisburg weiter Gestalt an. Auf einem rund 24.500 Quadratmeter großen Grundstück entsteht ein moderner Schulcampus für künftig rund 1.300 Schülerinnen und Schüler. Das Gesamtinvestitionsvolumen für den Neubau beträgt 117 Millionen Euro.

Copyright Fotografien: Wirtschaftsbetriebe Duisburg /Nikolay Dimitrov

Die sechszügige Gesamtschule umfasst eine Bruttogeschossfläche von rund 28.500 Quadratmetern. Neben zeitgemäßen Unterrichts- und Aufenthaltsbereichen entstehen vielfältige Lern-, Bewegungs- und Freizeitflächen. Teile des Quartiersgebäudes sollen zudem für außerschulische Angebote genutzt werden.

„Mit dem Richtfest wird sichtbar, was hier Großartiges für Wanheimerort und Umgebung entsteht: ein moderner Vorzeige-Campus des Lernens und ein Ort der Begegnung. Darauf blicken wir gemeinsam mit Schülern, Eltern und Lehrern mit großer Vorfreude“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Bis zur Fertigstellung des Neubaus ist die Schule an ihrem Übergangsstandort in der Gneisenaustraße in Duisburg-Neudorf-Süd untergebracht. Das ehemalige Hauptschulgebäude wurde hierfür umfassend saniert. Zum Schuljahr 2025/2026 nahm die Gesamtschule dort ihren Betrieb auf.

Campus mit Lernhäusern und Quartiersgebäude
Herzstück des neuen Schulcampus sind drei viergeschossige Lernhäuser mit modernen und flexibel nutzbaren Lernumgebungen. Ergänzt werden die Lernhäuser durch ein dreigeschossiges Quartiersgebäude mit Aula, Mensa und Sportflächen. Die Fassadengestaltung greift mit farbigen Keramikelementen die Tradition der ehemaligen Didier-Werke am Standort auf.

„Mit diesem Neubau setzen wir hohe Anforderungen an Funktionalität, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit konsequent um. Die unterschiedlichen Gebäudeteile sind auf einen modernen Schulalltag zugeschnitten und ermöglichen gleichzeitig eine flexible Nutzung. Mit regenerativer Wärmeerzeugung über Geothermie und begrünten Dächern schaffen wir einen zukunftsfähigen Schulstandort, der dauerhaft gute Bedingungen für Lernen und Lehren bietet“, erklärt Thomas Patermann, Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg.

Nachhaltiger Schulcampus
Ein Schwerpunkt der Planung liegt auf nachhaltigen und klimaangepassten Lösungen. Neben Sport-, Grün- und Aufenthaltsflächen entstehen ebenfalls Bereiche für Unterricht im Freien. Zahlreiche neue Bäume sorgen für zusätzliche Verschattung und verbessern die Aufenthaltsqualität.

Copyright Visualisierung Fassade: Anton Kolev, Formtool

Der Neubau wird im energieeffizienten EH40-Standard errichtet. Dank einer modernen Bauweise und hoher energetischer Qualität benötigt das Gebäude deutlich weniger Energie als ein herkömmlicher Neubau. Vorgesehen sind begrünte Dächer, eine Photovoltaikanlage auf der Sporthalle sowie eine Geothermieanlage zur Wärmeversorgung und passiven Kühlung der Gebäude. Versickerungsfähige Flächen tragen zudem zu einem nachhaltigen Regenwassermanagement bei.

Copyright Visualisierung Innen: RKW Architektur +

Für die Schulbaugesellschaft ergänzt Geschäftsführer Robin Eckardt: „Mit dem Richtfest erreichen wir einen wichtigen Meilenstein im Bauablauf. Die Gesamtschule Mitte-Süd nimmt sichtbar Gestalt an. Dass wir dieses Etappenziel planmäßig erreichen konnten, ist das Ergebnis der engen Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten.“ Einzug zum Schuljahr 2027/2028 vorgesehen

Ausgeführt wird das Bauvorhaben durch die KLEBL GmbH. Nach aktuellem Stand findet der Umzug in die Schulgebäude zum Schuljahr 2027/28 statt.

Neuer „Platz der Kinderrechte“ feierlich eröffnet

Duisburg, 23. September 2026 - Neuer „Platz der Kinderrechte“ feierlich eröffnet: Stele enthüllt Mit der feierlichen Enthüllung einer Stele am Weltkindertag ist am vergangenen Sonntag der neue „Platz der Kinderrechte“ im Duisburger Innenhafen offiziell eröffnet worden. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Sören Link, Gerhild Tobergte vom Kinderschutzbund Duisburg und Andreas Betzler von der Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH (HKM) stellten zahlreiche Kinder die Stele vor.

Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Grundlage für das Projekt war ein entsprechender Ratsbeschluss. Das Jugendamt der Stadt Duisburg hat die Umsetzung über den Fachbereich Kinder- und Jugendförderung gemeinsam mit dem Kinderschutzbund Duisburg und HKM erarbeitet. Ziel war es, Kinderrechte im öffentlichen Raum stärker ins Bewusstsein zu rücken. Kinder haben das Recht auf Schutz, Förderung, Beteiligung.

Oberbürgermeister Sören Link betonte bei der Eröffnung: „Kinderrechte sind Menschenrechte. Mit dem Platz der Kinderrechte schaffen wir einen sichtbaren Ort der Erinnerung und der Verantwortung. Er macht deutlich, dass Kinder in unserer Stadt gehört werden, mitbestimmen dürfen und besonderen Schutz verdienen. Duisburg setzt damit ein klares Zeichen für eine kinderfreundliche und zukunftsorientierte Stadtgesellschaft.“

Mit dem Innenhafen wurde bewusst als zentraler und lebendiger Ort gewählt, an dem täglich viele Menschen zusammenkommen. Die Stele soll dort dauerhaft auf die Bedeutung der Kinderrechte aufmerksam machen und zur Auseinandersetzung mit den Belangen von Kindern anregen. Ein besonderer Dank gilt dem Kinderschutzbund Duisburg für sein Engagement sowie der Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die großzügige Spende der Stele.

Ehrennadeln an Heike Wiehe und Robert Philipps verliehen

Duisburg, 23. September 2026 - Große Ehre für Heike Wiehe und Robert Philipps: Bezirksbürgermeister Eren Yantaki hat ihnen jetzt die Ehrennadeln der Bezirksvertretung Meiderich/Beeck im Beisein von Oberbürgermeister Sören Link verliehen. Es ist eine Würdigung für ihr langjähriges Engagement im Bezirk.

„Heike Wiehe und Robert Philipps leben bürgerschaftliches Engagement eindrucksvoll vor. Sie übernehmen Verantwortung, bringen Menschen zusammen und stärken mit großer Ausdauer das Zusammenleben im Stadtteil“, betonte Oberbürgermeister Sören Link. „Menschen wie sie sind der unverzichtbare Kitt unserer Stadtgesellschaft.“

Und Bezirksbürgermeister Eren Yantaki ergänzte: „Beide haben über viele Jahre hinweg Spuren in Meiderich und im gesamten Bezirk hinterlassen. Heike Wiehe als eine, die organisiert, vernetzt und ganz praktisch mit anpackt, und Robert Philipps mit seinem jahrzehntelangen Einsatz in Vereinen, sozialen Einrichtungen und der Kommunalpolitik. Mit dieser Ehrung sagen wir Danke für einen Einsatz, der alles andere als selbstverständlich ist.“

v.l.: Bezirksbürgermeister Eren Yantaki, Heike Wiehe, Oberbürgermeister Sören Link und Robert Philipps. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Heike Wiehe ist in Meiderich geboren und dem Stadtteil bis heute eng verbunden. Seit 2007 engagiert sie sich im Vorstand des Meidericher City- Management e.V. (ehemals Meidericher Werbering e.V.), zunächst als Schriftführerin und Kassiererin, später im Vorstandsvorsitz. Für Geschäftsleute sowie Bürgerinnen und Bürger ist sie seit vielen Jahren Ansprechpartnerin, Vermittlerin und Netzwerkerin.

Besonders sichtbar ist ihr Engagement bei zahlreichen Veranstaltungen, die das gesellschaftliche Leben in Meiderich prägen. Seit 2008 organisiert sie unter anderem das Meidericher Sommerfest, das U-Bahn-Fest, den Tag der Vereine und den Meidericher Martinsmarkt. Darüber hinaus engagiert sich Wiehe unter anderem für die Weihnachtsbeleuchtung, die Begrünung und Dekoration der Von-der-Mark- Straße sowie die Organisation des „Lebendigen Adventskalenders“.

Robert Philipps übernahm über Jahrzehnte Verantwortung in Vereinen, sozialen Organisationen und der Kommunalpolitik. Seit 2003 war er in verschiedenen politischen Funktionen aktiv, unter anderem als Ortsteilvorsitzender, Stadtbezirksvorsitzender und Fraktionsvorsitzender. Von 2009 bis 2020 war er stellvertretender Bezirksbürgermeister. Sein Einsatz reicht vom Sport und Karneval über das Meidericher City- Management bis hin zu sozialen Aufgaben. Seit 2007 ist er zudem ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht Duisburg.

Bezirksvertretung Hamborn verleiht Ehrennadeln an Ayten Keser und Brigitte Koch

Duisburg, 22. September 2026 - Für ihr besonderes Engagement für den Stadtbezirk Hamborn hat die Bezirksvertretung jetzt Ayten Keser und Brigitte Koch die Ehrennadel verliehen. Bezirksbürgermeisterin Martina Herrmann überreichte die Auszeichnung im Beisein von Oberbürgermeister Sören Link, den Bezirksvertretern sowie geladenen Gästen.

„Mit Ayten Keser und Brigitte Koch ehren wir zwei starke Frauen, die viel Zeit und persönlichen Einsatz für Integration, demokratische Teilhabe und Bildung investieren“, betont Oberbürgermeister Sören Link. „Sie leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass unsere Gesellschaft in Duisburg jeden Tag ein bisschen wärmer und menschlicher wird.“

v.l.: Bezirksbürgermeisterin Martina Herrmann, Ayten Keser und Brigitte.Koch, dahinter Oberbürgermeister Sören Link. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Für Martina Herrmann ist die Verleihung der Ehrennadel ein wichtiges sichtbares Zeichen der Wertschätzung. Der Einsatz der Geehrten bereichere das Bezirksleben und schaffe wertvolle Räume der Begegnung und Unterstützung. Ayten Keser setzt sich im besonderen Maße ehrenamtlich im Bezirk Hamborn ein.

Unter anderem engagiert sie sich im Forum für interkulturelle Bildung (FIB e.V.), dem Petershof, der Seebrücke Duisburg und dem Verein Empathie, den sie selbst gegründet hat. Dabei wird sie als Ansprechpartnerin für Geflüchtete und Menschenrechte geschätzt. Sie hat außerdem die Gruppe „Frauen der Welt“ geprägt, in der sich christliche und muslimische Frauen regelmäßig austauschen.

Bekannt ist sie auch für ihre Mitwirkung an der Organisation und Gestaltung diverser Veranstaltungen und einzelner Stadtteilfeste wie dem Kinderfest im Dichterviertel. Im Demokratiekreis Duisburg und Duisburg Nord setzt sie sich intensiv für das demokratische Zusammenleben der Menschen im Bezirk ein. Brigitte Koch hat ihr gesamtes Leben in Hamborn verbracht und ist seit mehr als 30 Jahren ehrenamtlich aktiv.

Im Rahmen der Aktion „brotZeit“ hat sie sich über viele Jahre um die Versorgung von Schülerinnen und Schülern mit einem gesunden Frühstück gekümmert. Mehr als 17 Jahre hat sie Kinder und Jugendliche bei der Schulaufgabenhilfe in Duisburg unterstützt.

Seit 2024 engagiert sie sich beim Städtebauprojekt „Stark im Norden“ im Quartiersbüro Alt-Hamborn, wo sie sich mitunter in der Redaktion der Stadtteilzeitung „Wir in Hamborn“ einbringt. Sie gibt an der Volkshochschule Deutschunterricht für Erwachsene. Viele Jahre war sie zudem Schöffin am Amtsgericht Hamborn.

- Neue Grillflächen: Kostenlose Testphase für Buchungssystem startet
- „ToleranzRäume“ kommen nach Duisburg

- Warnung vor falschen Mitarbeitenden des Jugendamtes

Neue Grillflächen: Kostenlose Testphase für Buchungssystem startet
Duisburg, 11. September 2026 - Die Stadt Duisburg startet ab sofort mit einem neuen Buchungssystem für ausgewiesene Grillflächen an fünf Standorten. Bis zum 31. Dezember können die Flächen kostenlos reserviert werden. Die Stadt nutzt diesen Zeitraum als Testphase, um erste Erfahrungen mit dem neuen System zu sammeln und die Abläufe gemeinsam mit den Nutzern zu erproben.

Ab dem 1. Januar 2027 wird für die Reservierung einer Grillfläche ein Entgelt von 15 Euro erhoben. Der Rat der Stadt hatte in seiner Sitzung Anfang Mai beschlossen, ein Bewirtschaftungssystem für die Grillzonen zu entwickeln, vor allem, um Lärm- , Verkehrs- und Umweltbelastungen für die Anwohnerinnen und Anwohner sowie das Umfeld zu reduzieren.

Das neue Angebot gilt für Grillflächen am Uettelsheimer See, am Lohheider See, im Stadtpark Meiderich, am Toeppersee und im Biegerpark. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg haben dort in den vergangenen Wochen gepflasterte Grillplätze eingerichtet. Ergänzend informieren neue Schilder vor Ort über die ausgewiesenen Bereiche und die geltenden Regeln.

Eine Grillfläche bietet Platz für bis zu zwölf Personen und muss vorab online reserviert werden: http://www.duisburg.de/grillen. Das geht auch noch direkt vor Ort: Ein QR-Code auf den Schildern führt direkt zum Buchungssystem. Die Buchungsbestätigung muss am Nutzungstag mitgeführt werden und dient bei Kontrollen als Nachweis der Reservierung. Auf jeder gebuchten Fläche darf jeweils nur ein Grill aufgestellt werden.

Flüssigbrennstoffe und Brandbeschleuniger sind verboten. Der Grill muss durchgehend beaufsichtigt werden. Die Grillstelle darf erst verlassen werden, wenn die Glut vollständig gelöscht ist. Abfälle sind ordnungsgemäß zu entsorgen und dürfen nicht am Grillplatz zurückbleiben. Grillen in Duisburg In städtischen Parks und auf städtischen Grünflächen darf ausschließlich an den dafür ausgewiesenen Stellen gegrillt werden.

Das Grillen auf Straßen und Gehwegen sowie an Rhein- und Ruhrufern ist nicht erlaubt. Auf Waldflächen gilt grundsätzlich ein Grill- und Feuerverbot. Ab einem Graslandfeuerindex der Stufe 4 ist das Grillen aus Brandschutzgründen im öffentlichen Raum – also auch auf ausgewiesenen Grillflächen – untersagt. Weitere Informationen zu den Grillflächen, den geltenden Regeln und zur Reservierung gibt es unter http://www.duisburg.de/grillen.

„ToleranzRäume“ kommen nach Duisburg
Ausstellungscontainer für Respekt, Vielfalt und Demokratie Toleranz braucht Raum – und diesen Raum bekommt sie jetzt in Duisburg. Vom 19. bis 23. September macht die bundesweit tourende Ausstellung „ToleranzRäume“ Station im Duisburger Innenhafen.

Der farbenfrohe Ausstellungscontainer wird am neuen „Platz der Kinderrechte“ stehen und lädt dazu ein, über Toleranz, Respekt und demokratisches Zusammenleben nachzudenken. Der Eintritt ist frei. Ein besonderer Termin ist der Sonntag, 20. September: Zum Familienfest anlässlich des Weltkindertages wird der neue „Platz der Kinderrechte“ feierlich eröffnet.

Damit treffen zwei zentrale Themen aufeinander: die Rechte und Bedürfnisse von Kindern und die Frage, wie eine Gesellschaft von morgen miteinander umgehen möchte. Die „ToleranzRäume“ setzen angesichts zunehmend rauer gesellschaftlicher Debatten auf Dialog und Perspektivwechsel. Die Ausstellung möchte nicht belehren, sondern dazu anregen, die eigene Haltung zu hinterfragen und unterschiedliche Meinungen und Lebensentwürfe auszuhalten.

Toleranz bedeutet nicht, alles hinnehmen zu müssen. Nicht jede Position muss toleriert werden. Die Grundrechte bilden den Rahmen des demokratischen Zusammenlebens und markieren zugleich klare Grenzen. Die Ausstellung stellt den Bezug zum täglichen Leben her – etwa in Familie, Schule, Beruf, Verein oder im öffentlichen Raum. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, darüber nachzudenken, welchen eigenen Beitrag sie zu mehr Respekt und Toleranz leisten können.

Das Konzept stößt bundesweit auf großes Interesse: In den vergangenen zwei Jahren haben mehr als 300.000 Menschen an 75 Orten die „ToleranzRäume“ besucht. Fünf Container sind derzeit bundesweit unterwegs. Ergänzt wird die Ausstellung durch Veranstaltungen und Diskussionen zu Toleranz, Respekt und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Gefördert werden die „ToleranzRäume“ vom Deutschen Bundestag.

Organisiert wird das Projekt vom gemeinnützigen Verein Toleranz-Tunnel e.V. gemeinsam mit der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e.V.) und der Universität Bielefeld. Mit dem neuen „Platz der Kinderrechte“ wurde für die Ausstellung ein besonderer Ort gewählt. Gerade rund um den Weltkindertag stellt sich die Frage, in welcher Gesellschaft Kinder und Jugendliche aufwachsen sollen.

Der Platz soll ein Ort sein, an dem Kinderrechte sichtbar werden und Begegnung möglich ist. Die „ToleranzRäume“ ergänzen diesen Gedanken um eine weitere Perspektive: Eine Gesellschaft, die Kinderrechte ernst nimmt, braucht auch Respekt, Offenheit und die Bereitschaft, Unterschiede auszuhalten. Mehr Infos: https://www.toleranzraeume.org/


Warnung vor falschen Mitarbeitenden des Jugendamtes
Die Stadt Duisburg warnt erneut vor kriminellen Personen, welche vorgeben, Mitarbeitende des Jugendamtes zu sein. In den vergangenen Tagen verlangten so zwei unbekannte Männer im Stadtteil Marxloh bei einer Familie die Herausgabe der Kinder. Die Eltern haben richtigerweise sowohl den Einlass als auch die Herausgabe der Kinder verweigert.

Es wurde stattdessen das Jugendamt und die Polizei informiert. Aufgrund dieser Vorkommnisse weist die Stadt Duisburg nochmals eindringlich darauf hin, keine fremden Personen in die Wohnung zu lassen. Alle Mitarbeitenden des Jugendamtes führen einen Dienstausweis mit städtischem Siegel bei sich, der stets vorzulegen ist. Sofern Zweifel über die Identität und die Autorisierung der Personen besteht, sollte zudem umgehend telefonisch Kontakt mit dem Jugendamt der Stadt Duisburg oder der Polizei aufgenommen werden.


- Digitalisierung: Duisburg verbessert sich im Smart City Index 2026 um zwölf Plätze
- Faire Woche 2026: Duisburg setzt ein Zeichen für gerechten Handel und Vielfalt

Digitalisierung: Duisburg verbessert sich im Smart City Index 2026 um zwölf Plätze
Duisburg, 9. September 2026 - Die Stadt Duisburg hat sich im Smart City Index 2026 des Digitalverbands Bitkom deutlich verbessert und erreicht mit 76,4 Punkten Rang 35 unter den deutschen Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Sprung um zwölf Plätze.

Damit bestätigt die Stadt ihren Kurs bei der digitalen Transformation und baut ihre Stärken weiter aus. Für Stadtdirektor und Digitalisierungsdezernent Martin Murrack ist das Ergebnis eine Bestätigung der bisherigen Digitalisierungsstrategie: „Platz 35 im Smart City Index 2026 ist ein positives Signal für Duisburg. Die Ergebnisse zeigen, dass wir insbesondere bei digitaler Verwaltung, Mobilität und datengetriebener Stadtentwicklung gut aufgestellt sind.

Gleichzeitig sehen wir, in welchen Bereichen wir noch stärker werden müssen. Unser Anspruch ist es, die Digitalisierung konsequent zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger, der Wirtschaft und der gesamten Stadtgesellschaft weiter voranzutreiben.“

Ein Blick auf die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt, dass die Platzierung allein nur bedingt aussagekräftig ist:
Jahr Platz
2026 35
2025 47
2024 35
2023 47
2022 41
2021 37
2020 19
2019 33
Zwar erreichte Duisburg 2020 mit Rang 19 seine bislang beste Platzierung, jedoch hat sich der Wettbewerb zwischen den deutschen Großstädten seitdem deutlich verschärft. Bitkom weist darauf hin, dass die Durchschnittswerte kontinuierlich steigen und die Abstände zwischen den Städten immer kleiner werden.

Städte müssen daher nicht nur Fortschritte erzielen, sondern sich oftmals schneller entwickeln als ihre Wettbewerber, um ihre Position im Ranking zu verbessern. Duisburg hat seine Digitalisierung in den vergangenen Jahren kontinuierlich vorangetrieben und konnte sich 2026 wieder deutlich verbessern.

Die Platzierung zeigt deshalb weniger einen Stillstand als vielmehr die hohe Dynamik im bundesweiten Vergleich. Duisburg gehört im Smart City Index 2026 zum oberen Mittelfeld der deutschen Großstädte und überzeugt insbesondere durch seine digitale Verwaltung und moderne Mobilitätsangebote.

Mit 84,6 Punkten in der Verwaltung und 84,8 Punkten im Bereich Mobilität zählen diese beiden Handlungsfelder zu den klaren Stärken der Stadt. Besonders gute Bewertungen erzielt Duisburg bei digitalen Verwaltungsleistungen, Online-Services, Bürgeranliegen, Serviceportalen, intelligentem Verkehrsmanagement, multimodalen Mobilitätsangeboten sowie bei Open Data und digitalen Geodatenplattformen. Auch bei der 5G- Versorgung erreicht Duisburg Höchstwerte.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Investitionen in digitale Infrastruktur, moderne Verwaltungsangebote und smarte Mobilitätslösungen Wirkung entfalten und die Lebensqualität sowie die Standortattraktivität nachhaltig stärken. Trotz der positiven Entwicklung sieht die Stadt weiterhin Handlungsbedarf.

Die größten Entwicklungspotenziale liegen im Bereich Energie und Umwelt, der mit 64,3 Punkten den schwächsten Themenbereich im Duisburger Gesamtergebnis darstellt. Darüber hinaus besteht weiteres Verbesserungspotenzial beim Glasfaserausbau, bei der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität sowie bei der Stärkung des Innovations- und Start-up- Ökosystems.

Gerade diese Themen gewinnen im Wettbewerb der Smart Citys zunehmend an Bedeutung und werden maßgeblich darüber entscheiden, ob Duisburg künftig dauerhaft den Sprung in die Spitzengruppe der digitalsten Großstädte Deutschlands schaffen kann.

„Die Verbesserung im Smart City Index bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Gleichzeitig ist sie Ansporn, den eingeschlagenen Kurs konsequent fortzusetzen. Unser Ziel bleibt es, Duisburg als digitalen, nachhaltigen und lebenswerten Standort konsequent weiterzuentwickeln“, so Martin Murrack.

Faire Woche 2026: Duisburg setzt ein Zeichen für gerechten Handel und Vielfalt
Die diesjährige Faire Woche unter dem Motto „Fair handeln – Vielfalt erleben!“ findet bundesweit vom 11. bis 25. September statt. Auch in Duisburg gibt es im September verschiedene Möglichkeiten, den Fairen Handel kennenzulernen und selbst aktiv zu werden.

„Fairer Handel beginnt im Alltag. Mit unserem Einkauf und unserem Konsum können wir dazu beitragen, bessere Arbeitsbedingungen und gerechtere Handelsstrukturen zu unterstützen. Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, lokale Angebote zu nutzen und eigene Ideen für eine faire und gute Zukunft einzubringen“, sagt Koordinator André Spans vom Umweltamt.

So bietet zum Beispiel der Weltladen Duisburg am Donnerstag, 24. September, die Aktion „Kochen mit dem Weltladen – Die Vielfalt fairer Produkte“ an. Interessierte können zudem am Sonntag, 27. September, am Fairen Brunch in Duisburg-Neudorf teilnehmen. Am Mittwoch, 30. September, folgt ein zweistündiger Stadtrundgang mit dem Titel „Walk & Talk Duisburg – Der fairen Schokolade auf der Spur“.

An verschiedenen interaktiven Stationen in der Duisburger Innenstadt geht es um die Themen Kakaoanbau und Fairer Handel. Im Anschluss an den Stadtrundgang wird fair gehandelte Schokolade verkostet. Organisiert wird der Rundgang von der Duisburger Fairtrade-Stadt Steuerungsgruppe. Als Fairtrade-Stadt setzt sich Duisburg gemeinsam mit zahlreichen Akteurinnen und Akteuren aus Vereinen, Schulen, Kitas, Gastronomie, Handel, Kirchen, Verwaltung und weiteren Initiativen für den Fairen Handel ein.

Ein Schwerpunkt des Engagements liegt 2026 auf dem Thema „Kakao und fairer Handel“. Alle Veranstaltungen sind im Kalender http://www.faire-woche.de/kalender abrufbar. Weitere Informationen gibt es auch auf der städtischen Website unter http://www.duisburg.de/fairtradestadt. Mit den Aktionswochen wird auf gerechte Handelsbeziehungen, nachhaltigen Konsum und die Vielfalt des Engagements für eine gerechtere Welt aufmerksam gemacht.


Duisburg setzt auf Zukunftstechnologien: Förderung für CellPort und D3AM Field Lab

Duisburg, 3. September 2026 -
Die Stadt Duisburg treibt den Strukturwandel weiter voran und schafft Grundlagen für neue, zukunftsträchtige Arbeitsfelder: Gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen und ihren Partnern, der Universität Duisburg- Essen (UDE), der Duisburg Business & Innovation GmbH (DBI) und der Duisburger Hafen AG, werden durch Fördermittel des 5- StandorteProgramms wichtige Impulse für die wirtschaftliche Transformation der Region gesetzt.

Paul Frederik Höller, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein- Westfalen hat heute die Förderbescheide für die beiden Projekte „CellPort – A Network for Smart Logistics“ und „D3AM Field Lab“ übergeben.

Gruppenbild D3AM-Field-Lab mit UDE, Staatssekretär Paul Höller und Stadt Duisburg mit Fördermittelbescheid. Fotos Ilja Höpping / Stadt Duisburg

Mit dem 5- StandorteProgramm unterstützen Land und Bund ehemalige Steinkohlekraftwerksstandorte in Nordrhein-Westfalen auf ihrem Weg zu zukunftsfähigen und innovativen Regionen. Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Wir müssen kluge Ideen schneller in Anwendung bringen. Es freut mich sehr, dass Duisburg mit gleich zwei Projekten zu Zukunftstechnologien die Weichen für den Strukturwandel stellt.

Mit „CellPort – Network for Smart Logistics“ wird der Duisburger Hafen zum Reallabor für die Logistik von morgen und schafft optimale Rahmenbedingungen für technologieaffine Start-ups. Das senkt Kosten und Lieferzeiten, erhöht die Umschlagkapazitäten und stellt sicher, dass der Betrieb auch bei Niedrigwasser läuft.

Auch das zweite Strukturwandelprojekt „D3AM Field Lab“ unterstützt den Strukturwandel: Es trägt dazu bei, die Zukunftstechnologie 3D-Druck auch für kleine und mittlere Unternehmen in der Region zugänglich und nutzbar zu machen.“

Gruppenbild CellPort mit DBI, UDE, startport GmbH, Staatssekretär Paul Höller und Stadt Duisburg mit Fördermittelbescheid.

Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link betonte, wie wichtig die Vorhaben für die Entwicklung des Standortes sind: „Die Projekte stehen exemplarisch für den Wandel, den wir in Duisburg gestalten wollen. Hier entstehen konkrete Zukunftsperspektiven an der Schnittstelle von Wissenschaft, Innovation und Wirtschaft.“

Die beiden Förderprojekte stehen für den Ansatz, wissenschaftliche Forschung enger mit den Bedarfen von Wirtschaft und Gesellschaft zu verknüpfen. Innovationen sollen schneller in die Umsetzung gebracht werden und damit nachhaltig zur Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Duisburg beitragen. Rektorin Prof. Dr. Barbara Albert nahm für die UDE die Förderbescheide entgegen.

Die Universität forscht zu 5G/6G-Technologien und mannigfaltigem 3D-Druck und diese wissenschaftliche Expertise steht im Zentrum von CellPort und D3AM Field Lab. „Die beiden Projekte zeigen, wie Spitzenwissenschaft in die Region transferiert werden kann und dort Fortschritt zum Anfassen generiert. Transfer von Expertise aus Universitäten treibt Innovationen und die Transformation der Wirtschaft“, sagt Professorin Dr. Barbara Albert. CellPort – A Network for Smart Logistics Ein zentraler Baustein dieser Entwicklung ist das Projekt „CellPort – A Network for Smart Logistics“.

In Zusammenarbeit der DBI mit der Universität und der startport GmbH entsteht ein Innovations- und Transferökosystem, das wissenschaftliche Erkenntnisse, technologische Entwicklungen und konkrete Anforderungen aus der Logistik zusammenführt.

Im Fokus stehen Anwendungen und Geschäftsmodelle an der Schnittstelle von Smart Logistics, 5G/6G und Digitalisierung. Die UDE verantwortet unter der Leitung von Güldilek Köylüoğlu Alabaş am Zentrum für Logistik und Verkehr (ZLV) den wissenschaftlichen Wissens- und Technologietransfer im Projekt: „Mit der Förderzusage können wir Start-ups künftig noch gezielter dabei unterstützen, wissenschaftliche Erkenntnisse in innovative Lösungen für reale Herausforderungen der Logistik zu überführen.“

Dabei profitiert das Projekt von den besonderen Rahmenbedingungen in Duisburg. Mit dem Duisburger Hafen verfügt die Region über einen der bedeutendsten Logistikstandorte Europas. Start-ups erhalten Zugang zu einem Prototyping-Workspace, Unternehmens- und Investorenkontakten sowie moderner 5G-/6G-Testinfrastruktur. So können neue Technologien und Geschäftsmodelle direkt in realen Betriebsumgebungen entwickelt, getestet und weiterentwickelt werden.

Dies schafft optimale Voraussetzungen für innovative Lösungen in den Bereichen digitale Logistik, Lieferkettenmanagement und intelligente Infrastrukturen. Rasmus C. Beck, Geschäftsführer der DBI: „Entscheidend ist, was aus der Technologie wirtschaftlich entsteht. CellPort gibt jungen Unternehmen die Möglichkeit, ihre Lösungen unter realen Bedingungen zu erproben und daraus marktfähige Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Genau darin liegt die Chance für Duisburg: Wenn aus Innovation konkrete Aufträge und Ansiedlungen werden, entsteht Wertschöpfung am Standort. Unser Ziel ist, CellPort als Sprungbrett für Unternehmen in den Markt aufzubauen und möglichst viel dieser Entwicklung hier in Duisburg zu verankern.“

duisport-Vorstand Lars Nennhaus ergänzt: „duisport ist seit vielen Jahren ein Vorreiter für Innovationen in der Logistik. Gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Start-up-Szene haben wir zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte angestoßen und erfolgreich in die Praxis überführt. Als innovativer Hafenbetreiber schaffen wir die realen Entwicklungs- und Testumgebungen, die dafür erforderlich sind.
CellPort stärkt diese Rolle und beschleunigt den Transfer neuer Technologien in die Anwendung entlang der gesamten Logistik- und Wertschöpfungskette.“

D3AM Field Lab Neben der Logistik steht mit dem D3AM Field Lab unter der Leitung von Dr.- Ing Stefan Kleszczynski ein weiteres Zukunftsfeld im Fokus: „Das Projekt schafft eine neue Infrastruktur für den systematischen Wissenstransfer für die industrielle additive Fertigung, die sich an den konkreten Anwendungen und Industrien in der Region ausrichtet. Unser Ziel ist es, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen die Erprobung moderner 3D-Druck-Technologien gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern zu ermöglichen, Fertigungsprozessketten zu optimieren und neue Anwendungsfelder zu erschließen.“

Es geht bei dem Vorhaben darum, erforderliches Wissen zu vermitteln und eine effiziente und kostengünstige Produktion am Standort zu stärken und damit auch die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Industrie zu fördern. Die Verbindung von wissenschaftlicher Forschung, technischer Infrastruktur und praktischer Anwendung bietet ideale Voraussetzungen, um ein Netzwerk von Unternehmen und Forschungseinrichtungen in der additiven Fertigung und der Entwicklung nachhaltiger und ressourceneffizienter Produktionsverfahren aufzubauen.

Mit der Bewilligung der Fördermittel können nun die nächsten Umsetzungsschritte für beide Vorhaben beginnen. Gemeinsam tragen CellPort und das D3AM Field Lab dazu bei, Duisburg als Standort für Innovation, Technologietransfer und industrielle Transformation weiter zu stärken.

Bundesweiter Warntag - Probealarm des Sirenensystems

Duisburg, 3. September 2026 - Die Stadt Duisburg überprüft erneut das Konzept zur Warnung und Information der Bevölkerung im Gefahrenfall. Dies erfolgt mit einem stadtweiten Probealarm des Sirenensystems am Donnerstag, 10. September, um 11 Uhr. Dieser findet innerhalb des bundesweiten Warntags statt, der vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe koordiniert wird.

Im gesamten Bundesgebiet werden hierzu sämtliche Warnmittel erprobt und damit zeitgleich die in den Kommunen vorhandenen Warnkonzepte getestet. Ziel ist es, die Bevölkerung für das Themenfeld „Warnung“ zu sensibilisieren sowie Informationen und Tipps zur Selbsthilfe zu geben, um im Ernstfall richtig reagieren zu können.

Der Beginn des Alarms wird mit einem einminütigen Dauerton für die Entwarnung ausgelöst. Es folgt der einminütige auf- und abschwellende Heulton für die Warnung. Zum Abschluss erfolgt wieder das Entwarnungssignal. Über den Sirenentest informiert am an diesem Tag auch die städtische Internetseite (www.duisburg.de), das Gefahrentelefon der Stadt Duisburg (0800/1121313) sowie die Warn-App „NINA“.

Gleichfalls wird Cell Broadcast über das Modulare Warnsystem (MoWaS) ausgelöst und eine entsprechende Mitteilung auf die Mobilfunkgeräte gesendet. Zur Auswertung des aktuellen Probealarms stützt sich die Feuerwehr Duisburg auf die eigene technische Analyse des Sirenensystems.

Rückmeldung zu den Sirenen können per E-Mail (kub@feuerwehr.duisburg.de, Betreff „Probealarm“) an die Stabsstelle Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz erfolgen. Weitere Informationen zum Warntag sowie zum richtigen Verhalten in Gefahrensituationen gibt es online auf der Internetseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter https://www.bbk.bund.de/

Sören Link begrüßte 200 Nachwuchskräfte bei der Stadt Duisburg

Duisburg, 1. September 2026 - 200 neue Nachwuchskräfte wurden heute gemeinsam von Oberbürgermeister Sören Link und Stadtdirektor Martin Murrack zum Ausbildungsstart bei der Stadt Duisburg an der Wasserskianlage Wedau begrüßt. Um den neuen Mitarbeitenden den Einstieg in das #TeamDuisburg zu erleichtern und das gegenseitige Kennenlernen zu fördern, stehen in den nächsten Tagen Seminare und Teambuilding-Maßnahmen auf dem Programm.

Die Begrüßung der Azubis der Stadt Duisburg in der Wasserski-Anlage Wedau - Fotos Ilja Höpping / Stadt Duisburg

Anschließend starten die Auszubildenden ihren ersten Praxiseinsatz in den unterschiedlichsten städtischen Ämtern und Instituten. „Wer bei uns ins Berufsleben startet, bekommt einen abwechslungsreichen und flexiblen Arbeitsplatz mit guten Entwicklungsmöglichkeiten. Ich freue mich, dass sich immer mehr Menschen dafür entscheiden, Teil des Teams Duisburg zu werden“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Die Begrüßung der Azubis der Stadt Duisburg in der Wasserski-Anlage Wedau durch Oberbürgermeister Sören Link. Rechts: Ausbildungsleiterin Ina Gossner.

In diesem Jahr bildet die Stadt Duisburg in mehr als 20 Berufsbildern aus. Die Auszubildenden werden von engagiertem und geschultem Personal durch die verschiedenen Ausbildungsabschnitte begleitet. Dabei werden sie angeleitet, selbstständig zu arbeiten. Darüber hinaus werden den Auszubildenden diverse Seminare in der Akademie für Personalentwicklung angeboten und frühzeitig Karrierechancen aufgezeigt.

„Unsere neuen Auszubildenden bringen frische Ideen, unterschiedliche Perspektiven und viel Potenzial mit. Wir wollen ihnen einen guten Start ermöglichen und die Chance geben, früh Verantwortung zu übernehmen und sich fachlich wie persönlich weiterzuentwickeln“, sagt Stadtdirektor Martin Murrack. Als familienfreundliche Arbeitgeberin bietet die Stadt Duisburg zudem auch in diesem Jahr verschiedene Ausbildungsberufe in Teilzeit an.

Neben den klassischen Ausbildungsberufen wie Verwaltungsfachangestellten, Verwaltungswirtinnen bzw. Verwaltungswirten sowie Kaufleuten für Büromanagement starten in diesem Jahr auch wieder duale Studiengänge für die Verwaltung, die mit dem Bachelor of Laws beziehungsweise Bachelor of Arts abgeschlossen werden. Für den Bereich des Jugendamtes beginnen insgesamt 58 Nachwuchskräfte die Ausbildung in den Bereichen Erziehung und Kinderpflege beziehungsweise starten als Praktikantinnen und Praktikanten im Anerkennungsjahr.

Darüber hinaus absolviert ein Studierender den dualen Studiengang Bachelor of Arts – Soziale Arbeit. Im Zuge der Digitalisierungsstrategie wurden Auszubildende für das Berufsbild Fachinformatikerin bzw. Fachinformatiker für Systemintegration sowie Studierende im dualen Studiengang Verwaltungsinformatik eingestellt. Die Feuerwehr kann 21 Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter in ihren Reihen begrüßen. Für das Ausbildungsjahr 2027 bietet die Stadt Duisburg insgesamt 211 Ausbildungsplätze an.

Die Bewerbungsphase für 2027 hat bereits begonnen. Die Zugangsvoraussetzungen unterscheiden sich je nach Berufsbild und reichen vom Hauptschulabschluss über die Fachhochschulreife (schulischer Teil) bis hin zum Abitur. Auch Bewerbende, die sich beruflich neu orientieren möchten, sind ausdrücklich willkommen. Wer sich für eine Ausbildung oder ein duales Studium für 2027 bewerben möchte, kann dies online unter www.duisburg.de/ausbildung tun.

„Eine Ausbildung bei der Stadt Duisburg ist vielfältig, spannend und praxisnah. Daher kann ich allen nur raten: Bewerben Sie sich!“, betont Oberbürgermeister Sören Link. Weitere Informationen zu den Berufsbildern und zum Bewerbungsprozess sind im Internet unter www.duisburg.de/ausbildung abrufbar. Einblicke in den Alltag der Auszubildenden gibt es unter www.facebook.de/ausbildung.DU oder www.instagram.com/stadtduisburg_karriere.


Neues Service-Center der Ausländerbehörde

Duisburg 1. September 2026 - Die Ausländerbehörde der Stadt Duisburg nimmt heute ihr zentrales Service- Center in der Innenstadt auf der Friedrich-Wilhelm-Straße 12 bis 14 in Betrieb. Ab sofort wird dort ein Großteil der notwendigen persönlichen Vorsprachen bearbeitet. Zu den Dienstleistungen gehören insbesondere die Verlängerung von Aufenthaltstiteln, der Übertrag von Niederlassungserlaubnissen, die Aushändigung elektronischer Aufenthaltstitel sowie die Abgabe von Verpflichtungserklärungen.

„Wir stellen die Stadtverwaltung zunehmend effizienter auf und verbessern damit unseren Service. Wichtige Bausteine sind die Digitalisierung und Automatisierung“, so Oberbürgermeister Sören Link. „Mit Hilfe einer neuen Software können wir hier standardisierte Aufgaben vereinfachen und Beschäftigte entlasten.“

Mit der Einrichtung des Service-Centers baut die Ausländerbehörde die bereits vor einigen Monaten eingeführte Verfahrensänderung bei der Terminvergabe weiter aus. Kundinnen und Kunden müssen seitdem für die Verlängerung ihres Aufenthaltstitels keinen Termin mehr buchen, sondern werden frühzeitig angeschrieben und gebeten, ihren Antrag online zu stellen. Anschließend erhalten sie einen Terminangebot zur Vorsprache im Service- Center, wo bei Vollständigkeit der Unterlagen die Verlängerung des Aufenthaltstitels nahtlos erfolgt.

„Durch den neuen Verfahrensablauf schaffen wir außerdem zusätzliche Terminressourcen und verringern die Anzahl notwendiger Behördengänge“, betont Dezernent Michael Rüscher. „Ein weiterer wichtiger Schritt ist die geplante Dokumentenausgabebox. Damit ist es künftig möglich, Aufenthaltstitel auch außerhalb der regulären Servicezeiten flexibel abzuholen“, ergänzt Thomas Freitag, Leiter der Ausländerbehörde. Die Box wird voraussichtlich Anfang 2027 verfügbar sein.

Die Ausländerbehörde der Stadt Duisburg nimm ihr zentrales Service-Center in der Innenstadt in Betrieb. Ab sofort wird dort ein Großteil der not-wendigen persönlichen Vorsprachen bearbeitet. .Oberbürgermeister Sören Link und Dezernent Michael Rüscher besuchen das neue Service-Center. Rechts: Thomas Freitag, Amtsleiter ABH und Sascha Wolf, Abteilungsleiter Außenstellen (r.).Bild: Ilja Höpping / Stadt Duisburg

 

Bewerbungsfrist für Duisburger Aufenthaltsstipendium 2027 endet

Duisburg, 20. August 2026 - Kunstschaffende unter 40 Jahren haben noch bis Montag, 31. August, die Gelegenheit, ihre Bewerbungsunterlagen für das Aufenthaltsstipendium 2027 der Stadt Duisburg und der Interessengemeinschaft Duisburger Künstler einzureichen. Auf die Stipendiatin oder den Stipendiaten warten ein kostenfreies Atelier, eine eigene Ausstellung, eine Publikation, eine mietfreie Wohnung inklusive Nebenkosten sowie ein Deutschlandticket.

Die Förderung richtet sich an Kunstschaffende aus den Bereichen Bildende Kunst, Fotografie, Illustration, Performance oder Videokunst. Voraussetzung ist, dass der Abschluss einer entsprechenden Ausbildung oder eines Studiums mindestens ein Jahr zurückliegt. Die aktuelle Aufenthaltsstipendiatin, Lisa Wölfel, zog Anfang des Jahres von Leipzig nach Duisburg. Seitdem präsentierte sie ihre Kunst einem interessierten Publikum im Kunstraum Schmale Gasse. Außerdem beteiligte sie sich am Kulturfestival „Kunstwerkhalle 3“ und zeigte dort erstmals ihr bislang größtes Kunstwerk.

Ab November wird sie mit einem Projekt im Ludwigturm zu sehen sein. Über ihre Zeit in Duisburg sagt sie: „Das Duisburg- Stipendium bietet absolute Ruhe zum künstlerischen Arbeiten in einem geräumigen Atelier und viel Raum zur selbstständigen Gestaltung. Ich wurde äußerst herzlich von den Duisburger Kunstschaffenden empfangen und bei Fragen ist von städtischer Seite immer jemand ansprechbar.“

Künstlerin Lisa Wölfel ist seit Anfang Januar in Duisburg. Bilder: Ilja Höpping Stadt

Wölfel beschreibt das künstlerische Umfeld so: „Es ist erfrischend, offen und kollegial, was sehr bedeutsam für einen gelungenen Stipendienaufenthalt in unseren von Konkurrenz geprägten Zeiten ist. Viel Erfolg bei der Bewerbung.“ Die Stadt Duisburg fördert Kunst und Kultur seit Jahrzehnten und stellt unter anderem fast 40 städtische Ateliers dauerhaft mietfrei zur Verfügung.

Seit 2018 haben bereits acht Menschen von dem Aufenthaltsstipendium profitiert. Es eröffnet Raum für neue Impulse, künstlerischen Austausch und frische Perspektiven. Einige ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten sind auch nach Ablauf des Förderjahres in Duisburg geblieben. Sie bereichern seitdem nachhaltig die junge Kunstszene der Stadt.

Die Bewerbungsunterlagen können digital bis zum 31. August 2026 an Claudia Bohndorf von den Kulturbetrieben per E-Mail an c.bohndorf@stadt- duisburg.de gesendet werden. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0203 283-983870 oder im Internet unter
http://www.duisburg.de/aufenthaltsstipendium.

Nach der Sichtung der Bewerbungsunterlagen entscheidet eine unabhängige Fachjury über die Platzvergabe. In der Bewerbung soll überzeugend dargelegt werden, warum Duisburg der richtige Ort für künstlerische Arbeit ist. Die Entscheidung über die Vergabe des Aufenthaltsstipendiums fällt Ende Oktober.





Kinder reden mit

Oberbürgermeister Sören Link lädt zur Kindersprechstunde ins Rathaus ein
Duisburg, 11. August 2026 - Was wünschen sich Kinder für ihre Stadt? Wo fühlen sie sich wohl – und wo nicht? Wie sollte ein guter Spielplatz aussehen, und was darf in der Schule oder im Verein auf keinen Fall fehlen? Diesen und vielen weiteren Fragen möchte Oberbürgermeister Sören Link gemeinsam mit Duisburger Kindern nachgehen.

Dafür lädt er am Dienstag, 22. September, von 14 bis 15.30 Uhr zur nächsten Kindersprechstunde im Rathaus am Burgplatz in der Stadtmitte ein. Eingeladen sind alle Mädchen und Jungen zwischen sechs und 13 Jahren, die Lust haben, ihre Ideen, Wünsche oder auch Kritik direkt mit dem Oberbürgermeister zu teilen.

„Die Kindersprechstunde ist für mich eine wertvolle Gelegenheit, direkt zu hören, was junge Menschen bewegt. Ihre Ideen, Wünsche und Fragen zeigen, wie sie ihre Stadt erleben – und geben wichtige Impulse für unsere Arbeit im Rathaus“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Die Kindersprechstunde findet in einem der Sitzungsräume des Rathauses am Burgplatz 19 statt – ohne Beteiligung der Eltern. Anmeldung: Eltern können ihre Kinder bis zum 4. September anmelden, entweder per E-Mail an kindersprechstunde@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter (0203) 283-6111.


 Das Südbad in Großenbaum ist eröffnet

Duisburg, 10. August 2026 - Das neue Südbad an der Großenbaumer Allee in Duisburg-Großenbaum ist eröffnet. Oberbürgermeister Sören Link gab am Montag mit der symbolischen Durchtrennung des Eröffnungsbandes den Startschuss für den Badebetrieb. Vor dem Eingang warteten bereits die ersten Gäste darauf, das neue Bad kennenzulernen und in den neuen Wasserflächen erste Bahnen zu ziehen.

Sie eröffneten das neue Südbad, v.l.: Martin Linne, Dezernat für Stadtentwicklung, Mobilität und Sport, Beate Lieske, Bezirksbürgermeisterin Süd, Oberbürgermeister Sören Link, Angelika Kleinefeld, stellv. Bezirksbürgermeisterin Süd und Werner von Häfen, stellvertr. Vorsitz. Betriebsausschuss DuisburgSport. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

„Mit dem Südbad gewinnt Duisburg einen modernen Ort für Sport, Gesundheit und Gemeinschaft,“ sagte Oberbürgermeister Sören Link bei der Eröffnung. „Es ist eine Investition in die Zukunft unserer Stadt. Vor allem in die Menschen, die hier schwimmen lernen, trainieren und ihre Freizeit verbringen.“

Das neue Hallenbad vereint die öffentliche Badnutzung mit dem Schul- und Vereinssport unter einem Dach. Zur Ausstattung gehören ein öffentliches 25- Meter-Becken mit Sprunganlage und Kletterwand, ein Kinderplanschbereich, ein weiteres 25-Meter-Sportbecken mit Hubboden und ein Lehrschwimmbecken. Hinzu kommt eine 385 Quadratmeter große Dachterrasse.

„Öffentlichkeit, Schulen und Vereine haben unterschiedliche Anforderungen an Wasserflächen. Mit dem neuen Südbad können diese Nutzungen parallel stattfinden, ohne sich gegenseitig einzuschränken“, sagt Sportdezernent Martin Linne. „Wo bisher unterschiedliche Bedarfe auf einer Wasserfläche zusammengebracht werden mussten, stehen nun Becken mit jeweils eigenen Schwerpunkten zur Verfügung. Das erleichtert die Organisation des Badebetriebs ebenso wie die Planung von Schul- und Vereinsangeboten.“

Neben dieser funktionalen Trennung zeichnet sich die Anlage durch eine auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz ausgerichtete Gebäudetechnik aus. Dazu gehören eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 200 Kilowatt- Peak, Luft-Wärmepumpen, Systeme zur Wärmerückgewinnung aus der Lüftung und dem Duschabwasser sowie hygienische Frischwasserstationen.

Für den laufenden Betrieb ist zudem die Fertigstellung eines KI-gestützten Systems vorgesehen, das die Badeaufsicht bei der Beobachtung des Betriebs unterstützen soll. Zum Eröffnungstag wurden kostenlose Führungen durch die technischen Anlagen angeboten. Auf der Dachterrasse präsentierte das Sportbildungswerk mit den Kursen „Allover Workout“ und „Yoga & Stretch“ beispielhafte Nutzungsmöglichkeiten der neuen Fläche.

Über das Projekt Das neue Südbad ersetzt zwei ältere Bäder: das frühere öffentliche Hallenbad Großenbaum und das vereinsbetriebene Hallenbad Wanheim, das mit dem Ende der Sommerferien seinen Betrieb einstellt. „Die unterschiedlichen Anforderungen auf dem vorhandenen Grundstück abzubilden, war eine anspruchsvolle planerische Aufgabe“, erklärt Johannes Michels, Betriebsleiter von DuisburgSport.

„Das Gelände an der Großenbaumer Allee ist durch die angrenzende Wohnbebauung und die benachbarte Schule räumlich klar begrenzt. Dennoch ist es gelungen, die Wasserfläche gegenüber dem früheren Südbad um zwei zusätzliche Becken zu erweitern. Möglich wurde dies, indem Technik- und Funktionsräume entgegen den im Bäderbau üblichen Standards in die oberen Gebäudebereiche verlagert wurden.“

Nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit seit Beginn der Rohbauarbeiten ist das Projekt abgeschlossen. Die Stadt Duisburg investiert rund 33 Millionen Euro in den Neubau und finanziert ihn vollständig aus eigenen Mitteln. Die vorläufigen Gesamtkosten liegen dabei deutlich unter den ursprünglichen Budget-Ansätzen, die in einer Phase besonders volatiler Bau-, Energie- und Materialpreise ermittelt worden waren.


Bürgergespräch mit Oberbürgermeister Sören Link

Duisburg, 10. August 2026 - Oberbürgermeister Sören Link möchte am Dienstag, 25. August, mit den Duisburgerinnen und Duisburgern ins Gespräch kommen. Termine können am Donnerstag, 13. August, angefragt werden.

Interessierten Bürgerinnen und Bürgern steht hierfür das an diesem Tag freigeschaltete Kontaktformular unter http://www.duisburg.de/dialog zur Verfügung. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist von 8.30 bis 16 Uhr unter 0203 283- 6111 ebenfalls möglich.

- Hohe Brandgefahr: Stadt Duisburg appelliert an Bevölkerung und weist auf geltende Verbote hin
- Neues Südbad öffnet am 10. August
- Neue Betreuungszeiten in Kindertageseinrichtungen ab dem 1. August 2027

Hohe Brandgefahr: Stadt Duisburg appelliert an Bevölkerung und weist auf geltende Verbote hin
Duisburg, 3. August 2026 - Die Stadt Duisburg appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, in den kommenden Tagen besonders umsichtig zu handeln und offenes Feuer sowie alle Handlungen zu vermeiden, von denen eine Brandgefahr ausgehen kann. Der Graslandfeuerindex liegt heute sowie voraussichtlich auch in den nächsten Tagen bei Stufe 4 – der zweithöchsten Stufe.

Der aktuelle Graslandfeuerindex ist online auf der Homepage des Deutschen Wetterdienstes unter www.dwd.de abrufbar. Die anhaltend hohen Temperaturen und die geringen Niederschläge der vergangenen Wochen haben dazu geführt, dass Böden, Wiesen und Vegetation im gesamten Stadtgebiet stark ausgetrocknet sind. Bereits ein einzelner Funke kann ausreichen, um einen Flächen- oder Waldbrand auszulösen – mit möglichen dramatischen Folgen für Natur, Tiere und Menschen.

Das Grillen sowie das Rauchen von kohlebefeuerten Shishas beziehungsweise Wasserpfeifen ist bei einem Graslandfeuerindex ab Stufe 4 aus Brandschutzgründen generell im öffentlichen Raum, also auch auf ausgewiesenen Grillflächen, untersagt. Außerhalb dieser Flächen ist Grillen ohnehin ganzjährig verboten.

Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einer Geldbuße bis zu 1.000 Euro, verbotenes Grillen und Rauchen in Grünanlagen und im Wald mit bis zu 5.000 Euro geahndet werden. Schwerwiegende Verstöße können im Einzelfall mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Unabhängig davon weist die Stadt Duisburg ausdrücklich auf das gesetzliche Rauchverbot im Wald in der Zeit vom 1. März bis zum 31. Oktober hin.

Ganzjährig gilt zudem ein absolutes Grill- und Feuerverbot im Wald sowie in Waldnähe. Auch außerhalb dieser Bereiche sollten Zigarettenkippen keinesfalls achtlos weggeworfen werden. Bereits eine glimmende Zigarette kann trockenes Gras oder Laub entzünden und einen Brand verursachen. Das Wegwerfen von Zigarettenkippen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einer Geldbuße von bis zu 1.000 Euro geahndet werden.

Die Stadt Duisburg wird die Einhaltung der geltenden Vorschriften weiterhin verstärkt an Seen, in Grünanlagen und an weiteren besonders gefährdeten Bereichen kontrollieren und Verstöße konsequent ahnden. Wer im Stadtgebiet Feuer oder Rauchentwicklung bemerkt, sollte unverzüglich den Notruf 112 wählen und die Feuerwehr alarmieren.

Neues Südbad öffnet am 10. August
Oberbürgermeister Sören Link eröffnet am Montag, 10. August, um 13.15 Uhr das neue Südbad an der Großenbaumer Allee. Im Anschluss öffnet das Hallenbad erstmals seine Türen für die Öffentlichkeit: Die ersten Badegäste können das neue Bad erkunden und ihre Bahnen ziehen. Eintrittskarten sind am Eröffnungstag an der Tageskasse erhältlich.

Im Bürgerbereich erwartet die Gäste ein 25-Meter-Becken mit einer Sprunganlage (1-Meter-Brett und 3-Meter-Plattform) sowie einer fünf Meter hohen Kletterwand direkt über dem Wasser. Ein Kinderplanschbecken und eine 385 Quadratmeter große Dachterrasse zum Sonnen und Entspannen ergänzen das Angebot.

Gleichzeitig können Schulen und Sportvereine unabhängig vom öffentlichen Badebetrieb ein weiteres 25-Meter-Sportbecken mit verstellbarem Hubboden (zur Verringerung der Wassertiefe auf bis zu 60 Zentimeter) sowie ein Lehrschwimmbecken nutzen. Separate Eingänge, Duschen und Umkleidebereiche ermöglichen den parallelen und voneinander unabhängigen Betrieb beider Bereiche.

Besucherinnen und Besucher haben am Eröffnungstag auch die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Neubaus zu werfen: Kostenlosen Führungen zu den technischen Anlagen und Besonderheiten des Bades finden jeweils um 14.30 Uhr, 15.30 Uhr und um 17 Uhr statt. Anmeldung sind direkt nach der Baderöffnung an der Kasse möglich.

Auf der neuen Dachterrasse werden außerdem Schnupperkurse des Sportbildungswerks für jeweils 9 Euro inklusive Badeintritt angeboten. Am Eröffnungstag (10. August) sowie am Montag, 17. August, finden dort von 16 bis 17 Uhr die Kurse „Allover Workout“ (Kurs-Nr. 2085/2087) und von 17 bis 18 Uhr „Yoga & Stretch“ (Kurs-Nr. 2086/2088) statt. Diese Veranstaltungen sind über die Website des Sportbildungswerks buchbar (https://www.sportbildungswerk-nrw.de/duisburg).

Neue Betreuungszeiten in Kindertageseinrichtungen ab dem 1. August 2027
Mit Inkrafttreten der Änderungen des Kinderbildungsgesetzes Nordrhein- Westfalen (KiBiz) zum 1. August 2027 werden die wählbaren Betreuungszeiten in Kindertageseinrichtungen erweitert.
Ziel der gesetzlichen Neuregelung ist die bedarfsgerechte Weiterentwicklung der frühkindlichen Bildungs- und Betreuungsangebote sowie eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Neben den bislang verfügbaren Betreuungsumfängen von 25, 35 und 45 Stunden pro Woche können Eltern künftig auch Betreuungszeiten von 30 beziehungsweise 40 Stunden pro Woche wählen. Damit stehen für Kinder mit einem Betreuungsbeginn ab dem 1. August 2027 insgesamt fünf Betreuungsmodelle zur Verfügung.

Bereits bestehende Vormerkungen mit einem Aufnahmedatum vor dem 1. August 2027 bleiben unverändert bestehen. Für diese Vormerkungen gelten weiterhin die bisherigen Betreuungsumfänge von 25, 35 oder 45 Stunden pro Woche. Ein Handlungsbedarf für Eltern besteht in diesen Fällen nicht.

Eltern, die bereits eine Vormerkung für einen Betreuungsplatz mit einem Aufnahmedatum ab dem 1. August 2027 vorgenommen haben und einen anderen Betreuungsumfang wünschen, können innerhalb ihrer bestehenden Vormerkung die neu eingeführten Betreuungszeiten von 30 oder 40 Stunden pro Woche auswählen.

Mit der Erweiterung der Betreuungszeiten setzt die Stadt Duisburg die gesetzlichen Vorgaben der KiBiz-Novellierung um und entwickelt ihr Angebot in der Kindertagesbetreuung konsequent weiter. Das zusätzliche Angebot soll den vielfältigen Lebenssituationen und Betreuungsbedarfen von Familien noch besser gerecht werden und eine passgenauere Auswahl von Betreuungszeiten ermöglichen.

Weitere Informationen zu den neuen Betreuungszeiten und zum Vormerkverfahren erhalten Eltern über das Online-Portal Kita-Place unter https://kitaplatz.duisburg.de/de.


Stadtradeln 2026: Neue Rekorde bei Teilnehmenden und Kilometerleistung

Duisburg, 27. Juli 2027 - Das Stadtradeln 2026 in Duisburg ist erneut mit einem Rekordergebnis zu Ende gegangen. Während des Aktionszeitraums vom 27. Juni bis 17. Juli legten die Duisburgerinnen und Duisburger gemeinsam 590.432 Kilometer mit dem Fahrrad zurück. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von etwa 117.000 Kilometern.

Gleichzeitig wurde erstmals die symbolträchtige Marke von einer halben Million Kilometern überschritten. Auch die Zahl der Teilnehmenden stieg erneut an. Insgesamt waren 2.327 Radlerinnen und Radler für Duisburg aktiv. Damit setzt sich der positive Trend der vergangenen Jahre fort. Die hohe Beteiligung zeigt, dass immer mehr Menschen das Fahrrad als umweltfreundliche und alltagstaugliche Alternative zum Auto nutzen. „Die Rekordergebnisse sind ein starkes Signal für Duisburg.

Besonders erfreulich ist, dass nicht nur mehr Kilometer zurückgelegt wurden, sondern auch mehr Menschen mitgemacht haben“, so Umweltdezernentin Linda Wagner. Gleichzeitig wird betont, dass sich die zunehmende Nutzung des Fahrrads auch unabhängig von der Kampagne im Stadtbild bemerkbar macht. Nachdem das Ergebnis nun feststeht, werden die Daten in den nächsten Tagen ausgewertet und die erfolgreichsten Teams und Einzelfahrer mit Preisen belohnt.

Die Teamwertung erfolgt – wie in den vergangenen Jahren – in den Kategorien kleine Teams (zwei bis drei Personen), mittlere Teams (vier bis zehn Personen) und große Teams (mehr als zehn Personen). Zusätzlich werden unter allen Teilnehmenden Preise verlost, sodass jede und jeder unabhängig von der gefahrenen Kilometerleistung Gewinnchancen hat.

Als Hauptpreis wartet eine Radreise im Wert von 800 Euro, die unter den 100 besten Radlerinnen und Radlern ausgelost wird. Berücksichtigt werden dabei ausschließlich die über die Stadtradeln-App aufgezeichneten Kilometer. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden zu einem kleinen Empfang ins Rathaus eingeladen. Der Termin wird noch bekanntgegeben.

Die Stadt Duisburg bedankt sich bei allen Teilnehmenden für ihr Engagement und ihren Beitrag zu nachhaltiger Mobilität und Klimaschutz – und hofft, dass viele auch über die Kampagne hinaus dem Fahrrad treu bleiben.

Loveparade: Öffentliche Gedenkveranstaltung

Die Stadt Duisburg richtet anlässlich des 16. Gedenktages am Freitag, 24. Juli, ab 16.30 Uhr an der Gedenkstätte im Karl-Lehr-Tunnel in Duisburg- Dellviertel/Neudorf eine öffentliche Erinnerungsveranstaltung für die Betroffenen und die Angehörigen der Loveparade aus.

Oberbürgermeister Sören Link begrüßt die Anwesenden, danach spricht der Theologe und freie Redner Stephan Steinbach. Die musikalische Begleitung übernimmt Jupp Götz.

Straßensperrung
Die Karl-Lehr-Straße in Duisburg-Dellviertel/Neudorf wird im Bereich des Tunnels am Freitag, 24. Juli, von 14 Uhr bis 22 Uhr für den gesamten Verkehr vollständig gesperrt. Entsprechende Hinweise und eine Umleitungsempfehlung sind ausgeschildert. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad kann der Bereich jederzeit passiert werden.
erhafte Lösung ersetzt.

Neues Duisburger Regattahaus eröffnet

Duisburg, 22. Juli 2026 - Nach zwei Jahren und zehn Monaten Bauzeit übergab die Stadt Duisburg gestern Abend das neue Regattahaus zum Auftakt der U23-Ruder- Weltmeisterschaften offiziell an den Sport. Die WM ist die erste internationale Veranstaltung, bei der das Gebäude vollständig in Betrieb ist.


Mit einem gemeinsamen Zukunftsversprechen bekannten sich die Stadt Duisburg, das Land Nordrhein-Westfalen und der organisierte Sport – vertreten durch den Landessportbund NRW, den Stadtsportbund Duisburg und den neu gegründeten Verein „Regatta Duisburg“ – zur gemeinsamen Verantwortung für die Zukunft der Regattabahn. Der Verein wurde eigens gegründet, um hochkarätige Kanu- und Ruderregatten nach Duisburg zu holen und
auszurichten.

Oberbürgermeister Sören Link begrüßt die Gäste - Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Oberbürgermeister Sören Link betonte die besondere Bedeutung der Regattabahn für Duisburg: „Die Regattabahn im Sportpark ist das traditionsreiche Herzstück der Sportstadt Duisburg. Sie gehört zur DNA unserer Stadt. Mit Rudern und Kanu sind hier zwei der erfolgreichsten deutschen Sportarten zu Hause. Und mit dem neuen Regattahaus ist diese Sportstätte, die in der Weltspitze ihresgleichen sucht, wieder bereit für die großen Wettbewerbe. Darauf kann ganz Duisburg stolz sein.“


Nach zwei Jahren und zehn Monaten Bauzeit übergibt die Stadt Duisburg das neue Regattahaus zum Auftakt der U23-Ruder-Weltmeisterschaften offiziell an den Sport. v.l.: Tobias Weysters (Vorstandsmitglied Regatta Duisburg e.V.), Oberbürgermeister Sören Link, Ilja Waßenhoven (Vorstandsmitglied Landessportbund NRW), Uwe Busch (Vorstandsvorsitzender Stadtsportbund Duisburg), Dirk Schimmelpfennig (Leiter des Referats Leistungssport NRW) und Martin Linne (Dezernat für Stadtentwicklung, Mobilität und Sport der Stadt Duisburg)

„Schon vor hundert Jahren, im März 1926, setzten sich die Duisburger Wassersportvereine für eine Regattabahn ein, die internationalen Ansprüchen gerecht wird. Mit ihrer Idee überzeugten sie auch die Bürgerschaft sowie die Politik und legten damit den Grundstein für einen international anerkannten Sportstandort. Mit dem jetzt fertig gestellten Neubau ist diese weltweit herausragende Anlage fit für die

nächsten Jahrzehnte“, blickt Sportdezernent Martin Linneauf die Historie zurück.

Seit der Einweihung 1935 werden hier internationale Wettkämpfe ausgetragen,.Vom 23. bis zum 26. Juli 2026 finden dort die U23-Weltmeisterschaften im Rudern mit Toptalente aus insgesamt 50 Nationen statt.

Mit dem neuen Regattahaus wird diese Geschichte unter modernen Bedingungen fortgeschrieben. Der Neubau bündelt zentrale Funktionen für die Durchführung großer Regatten. Dazu gehören zeitgemäße Arbeits- und Funktionsräume für Wettkampfleitung, Organisation und Verbände sowie ein neu ausgestattetes Vermessungszentrum.

Vom 23. bis zum 26. Juli 2026 finden dort die U23-Weltmeisterschaften im Rudern mit Toptalente aus insgesamt 50 Nationen statt

Auch energetisch erfüllt das Gebäude hohe Standards: Photovoltaikanlagen, energieeffiziente Kühldecken und eine moderne Gebäudetechnik ermöglichen unter optimalen Bedingungen einen nahezu energieneutralen Betrieb. Mit einem neuen Logo erhält die Regattabahn zudem eine dauerhafte visuelle Identität. Als international renommierter Wettkampfort wird sie damit über einzelne Veranstaltungen hinaus klar erkennbar und als eigenständige Marke des Sportstandorts Duisburg sichtbar.

Insgesamt wurden rund 30 Millionen Euro investiert, zwölf Millionen davon durch das Land NRW. Dirk Schimmelpfennig, Referatsleiter Leistungssport in der Staatskanzlei, betonte, dass der internationale Ruf der Regattabahn zugleich ein Auftrag für die Zukunft sei: „Wie im Leistungssport ist auch hier ein Platz an der Spitze kein dauerhafter Besitzstand. Tradition und internationaler Ruf allein reichen nicht aus, um auch in Zukunft zu den Besten zu gehören. Wer seinen herausragenden Status erhalten will, darf ihn deshalb nicht nur bewahren. Er muss ihn weiterentwickeln.“



Frisch saniert: Freibad Homberg öffnet am 25. Juli wieder

Duisburg, 22. Juli 2026 - Das Freibad Homberg nimmt am Samstag, 25. Juli, den Badebetrieb wieder auf. Badegäste erwartet ein umfassend saniertes Sportbecken. Zudem ist der bereits im vergangenen Jahr neu gestaltete Eingangsbereich nun vollständig fertiggestellt. Das Freibad ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet.


Da die Öffnungszeiten wetter- und personalbedingt kurzfristig angepasst werden können, empfiehlt DuisburgSport vor dem Besuch den aktuellen Betriebsstatus im Bäderportal abzurufen: https://www.baederportal-duisburg.de/startseite. Die spätere Öffnung des Freibads war notwendig geworden, nachdem am Sportbecken Leitungsschäden und daraus resultierende Schäden am Fliesenbelag festgestellt worden waren.


Homberger Kombibad von oben. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

DuisburgSport entschied sich daher gegen einzelne Reparaturen und für eine umfassende Sanierung des gesamten Beckens. Die dafür erforderliche Schließzeit wurde zugleich genutzt, um einen ehemaligen Bungalow auf dem Gelände umzubauen. Dort befinden sich nun der neue Kassenbereich sowie Räume für die Mitarbeitenden. Das bisherige provisorische Kassenhäuschen wurde somit durch eine feste und dauerhafte Lösung ersetzt.

Michèl Krauze verstärkt den Bezirksdienst Duisburg-Mitte

Duisburg, 22. Juli 2026 - Der Bezirksdienst beim Städtischen Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes hat weitere Verstärkung bekommen. Michèl Krauze ist ab sofort im Bezirk Duisburg-Mitte für die Stadtteile Hochfeld, Kaßlerfeld, Neuenkamp, Neudorf, Duissern, Altstadt und Wanheimerort zuständig. Gemeinsam mit Philipp Pimpl bildet er das Bezirksdienst-Team für den Bezirk Mitte.

Der 33-Jährige freut sich darauf, mit Bürgerinnen und Bürgern, Gewerbetreibenden, Vereinen und anderen lokalen Einrichtungen in engen Kontakt zu treten. „Mein Ziel ist es, ein tragfähiges Netzwerk über möglichst viele gesellschaftliche Bereiche hinweg aufzubauen. So möchte ich dazu beitragen, bei Themen der Sicherheit und Ordnung in den Stadtbezirken schnell, koordiniert und lösungsorientiert handeln zu können.“

In seinem Bezirk leben mehr als 110.000 Menschen (Stand: 31.12.2025) auf circa 35 Quadratkilometern. Krauze schätzt an seinem Einsatzgebiet die „Vielfalt, die Duisburg zu bieten hat. Die Stadt vereint Industrie, Natur und Wasser in besonderer Weise. Auch die Tatsache, dass bereits internationale Filmproduktionen in Duisburg gedreht wurden, finde ich spannend.“


Michèl Krauze mit seinem Kollegen Philipp Pimpl links - Foto: Ilja Höpping / Stadt Duisburg

Michèl Krauze absolvierte nach dem Abitur den Grundwehrdienst und anschließend eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Im Anschluss entschloss er sich, eine Ausbildung zum Verwaltungswirt zu absolvieren. Danach arbeitete er über fünf Jahre beim Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Dortmund.

In seiner Freizeit schätzt er Fußball, Kraftsport und Kochen. Der städtische Bezirksdienst Die neuen Bezirksdienstmitarbeitenden sind täglich überwiegend zu Fuß und uniformiert in den Stadtteilen unterwegs, um aktiv auf Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und Gewerbetreibende zuzugehen.

Zukünftig sollen in allen Stadtbezirken je zwei Bezirksdienstmitarbeitende tätig sein. Im jeweiligen Stadtbezirk ist auch geplant, regelmäßig Mobile Wachen, beispielsweise auf verschiedenen Wochenmärkten, sowie Infostände auf Stadtfesten anzubieten. Bürgerinnen und Bürger können dort Fragen und Anregungen loswerden. Außerdem soll die bestehende Ordnungspartnerschaft durch gemeinsame Streifgänge mit den Bezirksbeamten der Polizei ausgebaut werden.

Michèl Krauze kann – genau wie seine Kolleginnen und Kollegen vom Bezirksdienst – jederzeit in den Stadtbezirken angesprochen werden. Kontakt mit dem Bezirksdienst ist auch per E-Mail an bezirksdienst@stadt- duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-3900 über die Führungs- und Koordinierungsstelle des Bürger- und Ordnungsamtes möglich. Weitere Informationen online unter http://www.duisburg.de/bezirksdienst.


Neue Schilder warnen vor Gefahren im Rhein

Duisburg, 21. Juli 2026 - Die Stadt Duisburg hat an den wichtigsten Zugängen zum Rhein im Stadtgebiet insgesamt 14 neue Hinweisschilder aufgestellt. Ziel der Maßnahme ist es, die Bürgerinnen und Bürger nochmals deutlich auf die erheblichen Gefahren des Badens und Schwimmens im Rhein aufmerksam zu machen und das bereits geltende Badeverbot zu unterstreichen.

Die Stadt Duisburg hat an den wichtigsten Zugängen (hier an der Wilhelmallee in Rheinhausen) zum Rhein im Duisburger Stadtgebiet.neue Hinweisschilder zum Badeverbot aufgestellt. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Die neue Beschilderung weist in mehreren Sprachen auf die tödlichen Gefahren des Badens im Rhein hin. Darüber hinaus sind die Schilder mit einem QR-Code versehen, über den weiterführende Informationen zu den Risiken und zum bestehenden Badeverbot in mehreren Sprachen abgerufen werden können.

Die Schilder sollen die Aufmerksamkeit der Passantinnen und Passanten erhöhen und die Warnbotschaft unmissverständlich vermitteln. Hintergrund der Maßnahme sind die besonderen Gefahren des Rheins, die häufig unterschätzt werden. Starke Strömungen, Sogwirkungen durch die Schifffahrt, plötzlich auftretende Strudel sowie steil abfallende Uferbereiche können selbst für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer lebensgefährlich werden.

Mit der neuen Beschilderung setzt die Stadt Duisburg ein weiteres Zeichen für mehr Sicherheit am Rhein und appelliert eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, das Badeverbot zu beachten und auf das Schwimmen im Rhein zu verzichten.

Halbjahresbilanz 2026: Erfolgreiche „Null-Toleranz“-Aktionen im Stadtgebiet

Duisburg, 14. Juli 2026 - Das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Duisburg hat in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD) im ersten Halbjahr 2026 einmal im Monat in den Duisburger Stadtteilen „Null-Toleranz“-Aktionen durchgeführt.

Die Aktionen fanden von Januar bis Juni in den Ortsteilen Altstadt, Dellviertel, Hamborn, Marxloh, Walsum, Rheinhausen, Hochfeld, Meiderich, Duissern, Innenstadt sowie Neudorf statt. Insgesamt wurden in den sechs Monaten über 7.400 Maßnahmen getroffen.

„Die Ergebnisse der Null-Toleranz-Aktionen zeigen deutlich: Unsere Hartnäckigkeit zahlt sich aus. Deswegen schauen wir auch künftig ganz genau hin und werden konsequent gegen die vorgehen, die sich nicht an die Regeln halten“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Zahlen der Abfallaufsicht und WBD

In den vergangenen sechs Monaten waren die Mitarbeitenden der Abfallaufsicht wochentags und am Wochenende mit einer Früh- und Spätschicht im jeweiligen Stadtteil präsent.

Im Zuge der Kontrollen wurden insgesamt

• 120 wilde Müllkippen festgestellt und durch die WBD beseitigt (davon konnten 88 Fahrten den jeweiligen Verursachern in Rechnung gestellt werden),

• 90 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet (zum Beispiel für das illegale Entsorgen größerer Müllmengen)

• und 58 Schrottfahrzeuge festgestellt

Zahlen des städtischen Außendienstes (SAD)

Bei gleichzeitigen Kontrollen des SAD wurden

• 58 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet,

• zwei Platzverweise erteilt und zwei unerlaubte Sondernutzungen festgestellt,

• 65 Verwarnungsgelder erhoben, unter anderem wegen Ruhestörungen, aggressivem Betteln, Rauchen auf Kinderspielplätzen sowie wegen freilaufender Hunde,

• 11 Gefahren- sowie 67 Schrottfahrzeuge gekennzeichnet. Zahlen der städtischen Verkehrsüberwachung

Neben Abfallaufsicht und SAD waren auch verstärkt Mitarbeitende der Verkehrsüberwachung im Einsatz. So wurden insgesamt 4.367 kostenpflichtige Verwarnungen und Bußgelder wegen verbotswidrigen Haltens oder Parkens erteilt. Außerdem mussten 31 Fahrzeuge abgeschleppt werden. Im fließenden Verkehr wurden durch die kommunale Geschwindigkeitsüberwachung insgesamt 2.368 kostenpflichtige

Verwarnungen und Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgesprochen.

 

Über 92.000 Maßnahmen seit 2016

Das Bürger- und Ordnungsamt führt seit Ende 2016 in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg einmal im Monat in einem Duisburger Stadtteil eine Aktionswoche unter dem Motto „Null-Toleranz / ordnungsrechtliche Präsenz im Ortsteil“ durch. Mit der Aktion soll unter anderem die zunehmende Müllproblematik in den verschiedenen Stadtteilen bekämpft sowie Ordnungswidrigkeiten geahndet werden.

Insgesamt wurden seit dem Jahr 2016 mehr als 92.000 Maßnahmen durchgeführt. In den Jahren 2020 bis 2022 fanden keine „Null-Toleranz“- Aktionen aufgrund der Corona-Pandemie statt.

Neue Artenschutzregeln der EU: Meldepflicht betrifft private Tierhaltung

Duisburg, 13. Juli 2026 - Walhaie, Mantarochen, Meerechsen oder Okapis gehören mit zu den Tierarten, deren Schutzstatus sich durch neue Beschlüsse verändert hat. Die Europäische Union setzt damit Ergebnisse der 20. Artenschutzkonferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES in europäisches Recht um.

Dadurch verändert sich der Schutzstatus zahlreicher Tier- und Pflanzenarten. Was zunächst nach einer Regelung für Zoos oder den internationalen Wildtierhandel klingt, kann auch die private Tierhaltung in Duisburg betreffen. Das gilt etwa dann, wenn Kernknacker, Blattschwanzgeckos oder auch Vogelspinnen sowie weitere geschützte Arten als Haustiere gehalten werden.

Wer Reptilien, Vögel, Vogelspinnen oder anderen geschützte Arten hält, sollte sich informieren, ob die Haustiere von den Neuerungen betroffen sind oder bereits einer Meldepflicht unterliegen. Auf der Webseite der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt (https://www.duisburg.de/handelsartenschutz) finden Tierhaltende in der Rubrik „Meldepflicht“ eine aktuelle Übersicht zu den Arten, deren Schutzstatus sich nun verändert hat.

Auch die Datenbank WISIA, das Informationssystem des Bundesamtes für Naturschutz, kann Halterinnen und Haltern helfen, den Schutzstatus ihrer exotischen Tiere zu ermitteln. Wer unsicher ist, sollte sich an die Untere Naturschutzbehörde wenden. Für fast alle besonders oder streng geschützt lebenden Wirbeltiere gilt eine gesetzliche Meldepflicht. Das bedeutet, dass die Haltung der zuständigen Unteren Naturschutzbehörde gemeldet werden muss.

In Duisburg erfolgt die Anmeldung über ein Online-Meldeportal oder per Post. Neben dem Erwerb eines Tieres fallen weitere Bestandsveränderungen unter die Meldepflicht. Dazu gehören zum Beispiel die Geburt von Nachzuchten, der Verkauf oder die Abgabe eines Tieres sowie dessen Tod.

„Dabei hat die Meldepflicht einen ernsten Hintergrund und ist ein wichtiger Baustein im internationalen Artenschutz“, erklärt Christian Schreiner, Artenschutzbeauftragter für den Handel mit geschützten Arten bei der Unteren Naturschutzbehörde in Duisburg. „Denn sie hilft dabei, legale Nachzuchten von illegal aus der Natur entnommenen Tieren zu unterscheiden und den Handel mit bedrohten Arten nachvollziehbar zu machen.“

Schreiner betont außerdem: „Wer geschützte Tiere hält, trägt deshalb Verantwortung – und ist verpflichtet, die artenschutzrechtlichen Vorgaben eigenständig einzuhalten.“ Die Änderungen zum Schutzstatus einiger Arten sind ein guter Anlass, eigene Unterlagen zu prüfen und gegebenenfalls fehlende Meldungen bei der Stadt nachzuholen.

Griechische Landschildkröte, Kongo-Graupapagei oder schrecklicher Pfeilgiftfrosch: Der Fachbereich Handelsartenschutz der Unteren Naturschutzbehörde überwacht und kontrolliert den Handel mit geschützten Arten. Dazu gehören auch die mehr als 21.000 exotischen Tiere in etwa 4500 privaten Haltungen, die derzeit im Stadtgebiet gemeldet sind.

Außerdem erteilt der Fachbereich Vermarktungsgenehmigungen, prüft den legalen Erwerb geschützter Arten und führt artenschutzrechtliche Kontrollen durch. Bei Fragen zum Handelsartenschutz stehen die Mitarbeitenden per E-Mail an artenschutz@stadt-duisburg.de zur Verfügung. Weitere Infos gibt es unter
www.duisburg.de.



- Straßenverkehrsamt stellt auf bargeldlose Zahlungen um
- Flaggentag von Mayors For Peace

Straßenverkehrsamt stellt auf bargeldlose Zahlungen um
Duisburg, 8. Juli 2026 - Im Straßenverkehrsamt können ab Montag, 3. August, Zahlungen für alle Dienstleistungen nur noch bargeldlos abgewickelt werden. Die Gebühren können dann bequem und sicher per Karte an den vorhandenen Zahlungsterminals und Kassenautomaten bezahlt werden. Mit der Umstellung setzt die Stadt Duisburg auf moderne, sichere und effiziente Zahlungsprozesse.

Bargeldloses Bezahlen ist nicht nur schneller, sondern für viele Bürgerinnen und Bürger auch komfortabler. Die Einführung bargeldloser Zahlungsmethoden vereinfacht die Verwaltungsabläufe und reduziert den Verwaltungsaufwand. Dadurch steht den Mitarbeitenden mehr Zeit für die Bearbeitung der Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.

Bürgerinnen und Bürger werden ab sofort über die Internetseite der Stadt Duisburg, das Termin-System sowie durch Hinweise im Straßenverkehrsamt über die bevorstehende Umstellung informiert. Kundinnen und Kunden werden gebeten, bei ihrem Besuch im Straßenverkehrsamt eine geeignete Möglichkeit zur bargeldlosen Zahlung mitzuführen.

Akzeptiert werden alle gängigen Debit- und Kreditkarten oder gängigen Zahlungskarten, wie beispielsweise Girocard, Maestro, Mastercard und Visa. Auch die Zahlung über Mobile Payment (Google Pay oder Apple Pay) ist kontaktlos möglich.

Flaggentag von Mayors For Peace
Am heutigen Mittwoch, 8. Juli 2026, wird von Städten weltweit der jährliche Flaggentag der internationalen Organisation Mayors for Peace begangen. Mit dem Hissen der Friedensflagge wird weltweit ein sichtbares Zeichen für Frieden, nukleare Abrüstung und internationale Verständigung gesetzt.

Anlass ist der 30. Jahrestag eines Rechtsgutachtens des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag. Darin wurde gerichtlich festgestellt, dass die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen grundsätzlich gegen das Völkerrecht verstoßen.

Oberbürgermeister Sören Link hat gemeinsam mit Mitgliedern des Friedensforums Duisburg am heutigen Mittwoch, 8. Juli, im Namen der Initiative „Mayors for Peace“ die Friedensflagge vor dem Rathaus am Burgplatz gehisst. Die Flaggenhissung steht symbolisch für das kommunale Engagement für Frieden und soll die Öffentlichkeit und politische Entscheidungsträger dazu bewegen, sich für nukleare Abrüstung einzusetzen.

Das Netzwerk „Mayors for Peace“ wurde im Jahr 1982 durch den Bürgermeister der japanischen Stadt Hiroshima gegründet. Es erinnert an die verheerenden Folgen des Atombombenabwurfs auf Hiroshima im Jahr 1945 und setzt sich für Frieden sowie nukleare Abrüstung ein.

Mehr als 8.400 Städte aus 166 Ländern gehören dem Netzwerk an und hissen jährlich am 8. Juli die Friedensflagge vor ihren Rathäusern. Hintergrund ist das Gutachten des Internationalen Gerichtshofs (IGH) vom 8. Juli 1996. Darin wurde festgestellt, dass die Androhung oder der Einsatz von Atomwaffen grundsätzlich mit den Regeln des Völkerrechts, insbesondere des humanitären Völkerrechts, unvereinbar wäre.  

Begleitet von Mitgliedern des Friedensforums Duisburg hisst Oberbürgermeister Sören Link im Namen der Initiative „Mayors for Peace“ die Friedensflagge vor dem Rathaus. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg


- Ausbildung bei der Stadt Duisburg: Bewerbungsstart für 211 Ausbildungsplätze im Jahr 2027
- Ferienpass verspricht wieder abwechslungsreichen Sommer

Bewerbungsstart für 211 Ausbildungsplätze im Jahr 2027
Duisburg, 3. Juli 2026 - Der Einstieg ins Berufsleben bei der Stadt Duisburg bleibt auch im Jahr 2027 attraktiv: Der Rat der Stadt hat in seiner gestrigen Sitzung die Einrichtung von 211 Ausbildungsstellen in verschiedenen Berufen sowie drei Volontariate beschlossen. „So vielfältig wie die Stadt Duisburg sind auch ihre Ausbildungsberufe. Ob Verwaltung, Technik, Natur oder Soziales: Für jedes Talent und jedes Interesse bieten wir den passenden Einstieg in eine sichere berufliche Zukunft – inklusive attraktiver Ausbildungsvergütung“, so Oberbürgermeister Sören Link.

Zu den angebotenen Ausbildungsberufen zählen unter anderem klassische Verwaltungsberufe wie Verwaltungsfachangestellte, Verwaltungswirtinnen und Verwaltungswirte sowie duale Studienangebote für den gehobenen Verwaltungsdienst. Darüber hinaus stehen Ausbildungsplätze im gewerblich- technischen Bereich zur Verfügung, beispielsweise im Forstbereich oder in den Bäderbetrieben. Auch moderne duale Studiengänge erweitern das Angebot: Interessierte können sich etwa in den Studiengängen Soziale Arbeit oder

 Vermessungstechnik qualifizieren.

Ausbildungs- und Studienplätze - Fachangestellte für Bäderbetriebe . Fotos (C) Zoltan Leskovar

Die erforderlichen Schulabschlüsse variieren je nach Ausbildungsberuf und reichen vom Hauptschulabschluss bis hin zum Abitur. Chancengleichheit, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander auf Augenhöhe sind zentrale Werte der Stadt Duisburg als Arbeitgeberin. Die freie Entfaltung individueller Fähigkeiten und Talente – unabhängig von Geschlecht oder kultureller Herkunft – steht während der gesamten Ausbildung

im Mittelpunkt.

Darüber hinaus legt die Stadt Duisburg großen Wert auf eine qualitativ hochwertige Ausbildung, ein dynamisches und abwechslungsreiches Arbeitsumfeld sowie attraktive Rahmenbedingungen. Dazu zählen flexible Arbeitszeiten, eine überdurchschnittliche Ausbildungsvergütung, vielfältige Weiterbildungsangebote und hervorragende Übernahmeperspektiven. Ein Arbeitsplatz mit vielfältigen Karrierechancen in einem

 großen Team mit mehr als 6.000 Beschäftigten rundet das Angebot ab.

Das Bewerbungsverfahren startet am Dienstag, 7. Juli 2026. Interessierte können sich ab diesem Tag online über das Bewerbungsportal bewerben: http://www.duisburg.de/ausbildung. Auf der Internetseite sind auch weitere Informationen zu den Berufsbildern und zum Bewerbungsprozess zu finden.

Spannende Einblicke in den städtischen Alltag der Auszubildenden gibt es über die Social-Media-Kanäle unter http://www.facebook.de/ausbildung.DU oder http://www.instagram.com/stadtduisburg_karriere.

Ferienpass verspricht wieder abwechslungsreichen Sommer
Der beliebte Duisburger „Ferienpass“ erscheint in diesem Jahr in seiner dritten Auflage und lädt im Sommer erneut zu spannenden Erlebnissen ein. Vom 20. Juli bis zum 1. September können Duisburger Kinder ab fünf Jahren sowie Schülerinnen und Schüler bis einschließlich zur Sekundarstufe II wieder aus vielen Angeboten

auswählen.

(C) Stadt Duisburg

„Kinder und Jugendliche können sich auf ein vielfältiges Programm mit zahlreichen Aktivitäten freuen, die garantiert für eine abwechslungsreiche Sommerzeit sorgen werden. Ob Schwimmbad, Museum oder Zoo – der Ferienpass hält für alle etwas bereit“, so Oberbürgermeister Sören Link.

Ab Montag, 13. Juli, wird der Ferienpass in den Duisburger Schulen und Kindertageseinrichtungen verteilt. Kinder sowie Schülerinnen und Schüler, die zwar in Duisburg gemeldet sind, aber keine Duisburger Schule oder Kindertageseinrichtung besuchen, erhalten den Ferienpass ebenfalls in einer der sieben Bürgerservicestationen. Ausgenommen hiervon sind Berufsschülerinnen und Berufsschüler.

Der Ferienpass bietet den jungen Abenteurern unter anderem Höhepunkte bei freiem Eintritt im Zoo Duisburg, im Binnenschifffahrtsmuseum, im Kultur- und Stadthistorischen Museum sowie dem Lehmbruck Museum. Auch der kostenlose Besuch des Theaterstücks „Die Prinzessin auf der Erbse“, ein Tageskurs bei der Musik- und Kunstschule sowie ein fünfmaliger freier Eintritt in ein städtisches Schwimmbad nach Wahl runden das Angebot ab. Weitere Informationen gibt es online auf der städtischen Internetseite unter
https://www.duisburg.de/ferienpass.

 

Zeugnissprechstunde: Unkomplizierte Hilfe ohne Anmeldung

Duisburg, 1. Juli 2026 - Zeugnisse können für viele Familien eine schwierige Zeit sein. Pünktlich zum Schulende rund um die Sommerferien bieten die Schulpsychologische Beratungsstelle und das Institut für Jugendhilfe in Duisburg deshalb eine offene „Zeugnissprechstunde“ für Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern an.

Die kostenfreie und vertrauliche Beratung findet an mehreren Terminen im Juli am Campus Marxloh statt. Die Zeugnissprechstunde richtet sich an junge Menschen, die mit Unsicherheit, Druck oder schlechten Noten zu kämpfen haben. Auch Eltern, die ihre Kinder in dieser sensiblen Phase unterstützen möchten, sind ausdrücklich eingeladen.

Typische Fragen sind etwa: Wie kann ich mein Kind stärken, ohne zusätzlichen Druck aufzubauen? Oder: Wie gehen wir als Familie konstruktiv mit schwierigen schulischen Ergebnissen um? Eine Anmeldung zur Sprechstunde ist nicht erforderlich, Interessierte können am 16., 17. und 21. Juli jeweils von 9 bis 12 Uhr am Campus Marxloh (An der Paulskirche 6, Raum E14) vorbeikommen.

Die Beratung ist freiwillig, kostenfrei und wird vertraulich durchgeführt. Fachkräfte aus Schulpsychologie und Jugendhilfe beraten dabei gemeinsam und bieten schnelle, unkomplizierte Unterstützung in belastenden Situationen. Mit dem niedrigschwelligen Angebot möchten die Stadt dazu beitragen, Ängste abzubauen, Perspektiven aufzuzeigen und den Übergang in die Ferienzeit für alle Beteiligten zu entlasten.