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Harald Jeschke

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Archiv:      2025 7 - 12  1 - 6  

 

 Duisburg wirbt um Nachwuchs für die Freiwillige Feuerwehr

Gemeinsam stark, gemeinsam retten“
Duisburg, 11. Mai 2026 - Die Stadt Duisburg und die Freiwillige Feuerwehr starten die neue Nachwuchskampagne „Gemeinsam stark, gemeinsam retten“. Ziel ist es, mehr Menschen für ein Ehrenamt bei der Freiwilligen Feuerwehr zu gewinnen. Besonders angesprochen sind Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, die sich für die Sicherheit in Duisburg engagieren möchten.

Die K
ampagne läuft vor allem online über Social Media und die Internetseite duisburg.de/starkretten. Ergänzend werden Plakate und Flyer eingesetzt. Im Mittelpunkt stehen Menschen aus der Freiwilligen Feuerwehr, die zeigen, was das Ehrenamt ausmacht: Teamgeist, Verantwortung, Ausbildung, Kameradschaft und der Wille, anderen zu helfen.

In kurzen Videos und Sharepics erklären sie, warum sie mitmachen und zeigen zum Beispiel auch, wie das Ehrenamt in ihren Alltag passt. „Die Freiwillige Feuerwehr steht für gelebten Zusammenhalt in unserer Stadt“, sagt Martin Murrack, Stadtdirektor und Feuerwehrdezernent der Stadt Duisburg.

„Die Mitglieder engagieren sich neben Beruf, Familie und Alltag für andere Menschen. Wer sich hier einbringt, übernimmt Verantwortung, lernt viel dazu und wird Teil einer starken Gemeinschaft. Genau dafür wollen wir mit der Kampagne neue Menschen gewinnen.“

Die Freiwillige Feuerwehr ist ein wichtiger Bestandteil der Gefahrenabwehr in Duisburg. Sie unterstützt unter anderem bei Bränden, technischer Hilfeleistung, im Katastrophenschutz und in besonderen Einsatzlagen. Auch Ausbildung, Übungen, Gerätepflege, Organisation und unterstützende Aufgaben gehören dazu. Je nach persönlichem Profil sind für die Ehrenamtler zudem Tätigkeiten außerhalb des klassischen Einsatzdienstes möglich, etwa in Logistik, Verpflegung, Fernmelde- und Kommunikationswesen oder Nachwuchsarbeit.

Philipp Bergmann, Leiter der Feuerwehr Duisburg, sagt über die enge Zusammenarbeit von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr: „Die Freiwillige Feuerwehr ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Gefahrenabwehr in Duisburg. Während die Berufsfeuerwehr rund um die Uhr die sofortige Hilfe sicherstellt, leisten die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr in ihren Stadtteilen einen wichtigen Beitrag zu einer schnellen und leistungsfähigen Gefahrenabwehr.
Darüber hinaus stärken die ehrenamtlichen Kräfte mit großem Engagement, hoher Fachkompetenz und moderner Technik die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Duisburg. Insbesondere bei größeren oder länger andauernden Einsatzlagen sowie im Katastrophenschutz ist ihre Unterstützung von besonderer Bedeutung – auch über die Stadtgrenzen hinaus.“

Auch Sven van Loenhout, Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Duisburg, wirbt für den Einstieg: „Der erste Schritt ist oft der schwerste. Doch mit unserer Ausbildung wird aus Unsicherheit schnell Können. Mit Motivation, Zuverlässigkeit und Teamgeist erlebt man bei uns viel Spaß und echte Gemeinschaft.“

Gesucht werden Menschen, die Verantwortung übernehmen möchten und Lust auf Teamarbeit haben. Feuerwehrerfahrung ist für den Einstieg nicht erforderlich. Interessierte erhalten auf www.duisburg.de/starkretten weitere Informationen zur Kampagne, zu den Einstiegsmöglichkeiten und zur Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Duisburg.




Michael Büsker ist neuer Bezirksdienstmitarbeiter für den Bezirk Hamborn

Duisburg, 6. Mai 2026 - Zuwachs im Bezirksdienst beim Städtischen Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes: Michael Büsker ist ab sofort im Bezirk Hamborn für die Stadtteile Marxloh, Alt-Hamborn, Neumühl und Röttgersbach zuständig. In seinem Bezirk leben 76.376 Menschen (Stand: 31.12.2025) auf circa 21 Quadratkilometern.

Dem 42-Jährigen ist es ein besonderes Anliegen, „Menschen, die bislang eine eher kritische Haltung gegenüber behördlichen Einsatzkräften hätten, ein positiveres Bild zu vermitteln“. „Darüber hinaus möchte ich die Arbeit des Bezirksdienstes aktiv mitgestalten und einen nachhaltigen, positiven Beitrag zur Weiterentwicklung des Bezirks leisten“, sagt Büsker.


„Duisburg ist unglaublich vielfältig: Hier wird multikulturelles Miteinander nicht nur gelebt und gefördert, sondern geradezu gefordert. In meinen fast 16 Jahren als Duisburger habe ich durchweg positive Erfahrungen gemacht.“ Neben dem Miteinander vieler Kulturen schätzt der neue Bezirksdienstler in seinem Einsatzgebiet „das kulinarische Angebot, die Industriekultur, die vielfältigen Projekte und Angebote für Kinder und Jugendliche“.

Michael Büsker ist Heilerziehungspfleger und war als Gruppenleiter in der Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung tätig. Außerdem übernahm er Aufgaben als anleitende und beratende Pflegekraft unter anderem mit dem Schwerpunkt Autismusspektrum. 2025 schloss er erfolgreich ein duales Studium zum Bachelor of Laws ab. Im Anschluss war er zunächst in der Wohnungsaufsicht bei der Stadt Duisburg eingesetzt.

In seiner Freizeit betreibt er Kampfsport (Brazilian Jiu Jitsu), Liverollenspiele, Improvisationstheater und spielt Gitarre. Der städtische Bezirksdienst Die neuen Bezirksdienstmitarbeitenden sind täglich weitestgehend zu Fuß und uniformiert in den Stadtteilen unterwegs, um aktiv auf Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und Gewerbetreibende zuzugehen. Zukünftig sollen in allen Stadtbezirken je zwei Bezirksdienstmitarbeitende tätig sein.

Im jeweiligen Stadtbezirk ist auch geplant, regelmäßig Mobile Wachen, beispielsweise auf verschiedenen Wochenmärkten, sowie Infostände auf Stadtfesten anzubieten. Bürgerinnen und Bürger können dort Fragen und Anregungen loswerden. Außerdem soll die bestehende Ordnungspartnerschaft durch gemeinsame Streifgänge mit den Bezirksbeamten der Polizei ausgebaut werden.

Michael Büsker kann – genau wie seine Kolleginnen und Kollegen vom Bezirksdienst – jederzeit in den Stadtbezirken angesprochen werden. Kontakt mit dem Bezirksdienst ist auch per E-Mail an sad@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-3900 über die Führungs- und Koordinierungsstelle des Bürger- und Ordnungsamtes möglich Weitere Informationen online unter www.duisburg.de/bezirksdienst.

Kein Grund zum Feiern: Duisburg fordert die Überarbeitung der Ausbaupläne zur A 59

Duisburg, 4. Mai 2026 - Die bundeseigene Autobahn GmbH (AdB) feiert heute im Beisein von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder den ersten Spatenstich für den Ersatzneubau des Brückenzuges über den Duisburger Hafen („Berliner Brücke“). Kein Grund zu feiern ist allerdings der Umstand, dass die AdB weiterhin an ihrer Fehlplanung zum Ausbau der A 59 durch Meiderich und Hamborn in Hochlage festhält.

Oberbürgermeister Sören Link und Martin Linne, Beigeordneter für.Stadtentwicklung, nehmen im Beisein der Duisburger Ratsmitglieder.vor Ort Stellung zu den aktuellen Ausbauplänen der AdB. Fotos Ilja Höpping / Stadt Duisburg

„Der geplante Ausbau der A59 in Hochlage mitten durch ein dicht besiedeltes Wohngebiet ist ein verkehrspolitischer Offenbarungseid. Bundesverkehrsminister Schnieder und die Autobahn Gesellschaft des Bundes ignorieren bewusst die Lebensrealität der Menschen im Duisburger Norden – ihre Zukunft scheint ihnen schlicht egal zu sein. Dieses eklatante Planungsversagen werden wir nicht hinnehmen. Wir werden uns heute und in Zukunft mit aller Entschlossenheit gegen diese Fehlentscheidung und die Ignoranz der Verantwortlichen zur Wehr setzen“, sagte Sören Link vor über 120 Anwesenden.

Während der schnelle Ersatzneubau der „Berliner Brücke“ über das Duisburger Hafengebiet ausdrücklich begrüßt wird, hält die AdB weiterhin mit Rückendeckung aus dem Verkehrsministerium an den umstrittenen Ausbauplänen fest. Auf einem Abschnitt von rund sieben Kilometern soll die bestehende Hochstraße in rund 16 Metern Höhe auf bis zu neun Fahrstreifen verbreitert werden und damit fast die doppelte Ausdehnung erhalten.

Gleichzeitig ist eine enorme Kapazitätserweiterung geplant, bei der die bisherige Stadtautobahn als Entlastungsstrecke für die A 3 auch für höhere Geschwindigkeiten ausgelegt wird. Von diesen Plänen sind über 30.000 Menschen in Duisburg direkt betroffen. Die Autobahntrasse rückt nah an viele Häuser heran, das Asphaltband wird die Stadtteile noch weiter auseinanderreißen und die Umweltbelastungen verstärken.

„Der Ausbau führt durch dicht bebautes Stadtgebiet und darf nur in Tieflage mit abgedecktem Trog, nicht als offene Hochstraße erfolgen. Wichtig ist, dass sich die A 59 in das städtische Wohnumfeld integriert, nicht umgekehrt“, sagt Stadtentwicklungsdezernent Martin Linne.

„Die AdB behauptet, dass ein Tunnel zu teuer sei. Dies ist allerdings eine sehr einseitige Budgetbetrachtung, denn ein volkswirtschaftlicher Kostenvergleich hat überhaupt nicht stattgefunden! Dabei gilt: Die Menschen in Duisburg haben ein Recht auf eine A 59 in Tieflage mit ‚Deckel‘.“

Schon 2018 hat die Stadt Duisburg mit einer Machbarkeitsstudie belegt, dass eine Troglösung machbar ist. Die Autobahn GmbH hat allerdings nie diese Variante ganzheitlich prüfen lassen und lässt in ihrer Argumentation volkswirtschaftliche Folgekosten weitgehend außen vor. Im Planfeststellungsverfahren gab es bereits 1400 Einwendungen, eine zweite geänderte Offenlage läuft aktuell.

Kommentar:

Die Arroganz der Verantwortlichen in Berliner ist fast nicht zu ertragen. Ebenso die damalige Äußerung vom ehemaligen Landesverkehrsminister Hendrik Wüst, der sich über die aus seiner Einschätzung überbordende Unerträglichgkeit der Stadt Duisburg, so ein finanzielles Überprojekt überhaupt zu beantragen öffentlich mächtig echauffiert hatte.
Doch die Bürger der Stadt werden so ein rücksichtloses Verhalten nicht vergessen. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Bürger auch ganz genau unterscheiden werden, wer hier verantwortlich ist und sich über den Willen und die Entwicklung einer Stadt einfach hinwegsetzen und nicht extrem wählen. Es ist befriediegend zu sehen, wie Stadt und Bürger hier an einem Strick ziehen.

Erschreckend ist aber auch, wie die IHK Niederrhein in ihrer Mitteilung in keiner Silbe dabei erwähnt, was für Stadt und Bürger für extreme Unangenehmlichkeiten dür Generationen bei der Hochlage entstehen. Das gilt auch für Duisburgs CDU-Abgeordnete Petra Vogt, die sich wie zu sehen ist hocherfreut an die Seite der Verantwortlichen stellt ,die wider Bürgerinteressen" handeln. Harald Jeschke

Neubau der Berliner Brücke startet IHK: Wichtiges Signal für Infrastruktur  
Heute beginnt der Neubau der maroden Berliner Brücke. Sie muss bis 2029 ersetzt werden. Die A59 ist eine der wichtigsten Verkehrsadern der Region: Sie verbindet den Duisburger Hafen und die anliegende Industrie mit dem überregionalen Autobahnnetz. Gleichzeitig ist die Autobahn wichtig für Pendler.

Werner Schaurte-Küppers, Präsident der Niederrheinischen IHK, begrüßt den Baustart: „Wir sind erleichtert, dass der Neubau der Berliner Brücke jetzt Fahrt aufnimmt. NRW ist Stauspitzenreiter in Deutschland. Der Druck auf die Infrastruktur ist enorm. Jede dritte Autobahnbrücke ist marode.
Das A59-Projekt muss zügig umgesetzt werden.
Unser Standort muss erreichbar sein, damit Unternehmen hier investieren. Bislang ist Duisburg mit einem blauen Auge davongekommen. Damit das so bleibt, muss auch der Ausbau zwischen A40 und A42 schnellstmöglich vorangehen. Nur so haben wir eine Chance, dass unser Standort attraktiv bleibt.“  

v.l., Marcus Hover (stellvertretender Hauptgeschäftsführer Verband Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen e.V.), IHK-Präsident Werner Schaurte-Küppers, Petra Vogt MdL, Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, Dr. Michael Günther (CEO Die Autobahn GmbH), Viktor Haase (Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW), Thomas Ganz (Leiter Niederlassung Rheinland Autobahn GmbH).   Foto: Niederrheinische IHK  

Neue Radverbindungen als Alternative während A59-Bauarbeiten: Stadt und ADFC entwickeln attraktive Nord-Süd-Route durch Duisburg
Der geplante Neubau der Berliner Brücke und des nördlich anschließenden Verlaufs der A 59 wird den Verkehr im Duisburger Norden in den kommenden Jahren spürbar verändern.

Über einen längeren Zeitraum sind weitere Einschränkungen und Behinderungen zu erwarten – mit weitreichenden Folgen für den Straßenverkehr in der gesamten Stadt. Auch laufende und anstehende Baumaßnahmen der Bahn erschweren das Pendlerleben zusätzlich.

„Aus der Vergangenheit wissen wir, dass solche Baumaßnahmen nicht nur lokal wirken. Sie führen oft zu großflächigen Auswirkungen und zu Staus auf vielen Straßen in Duisburg“, sagt Herbert Führmann vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC).

„Deshalb wollen wir frühzeitig Alternativen aufzeigen und aktiv fördern.“ Eine solche Alternative könnte künftig stärker auf zwei Rädern stattfinden: Die Stadt Duisburg arbeitet gemeinsam mit dem ADFC Duisburg daran, attraktive Radverbindungen für durchgehende Nord-Süd-Routen zu entwickeln.

Die beteiligten Akteure zur Routenerkundung

Ziel ist es, möglichst sichere und komfortable Wege von der nördlichen Stadtgrenze über die angrenzenden Stadtteile bis in die Innenstadt anzubieten. Mit den neuen Verbindungen sollen mehr Menschen ermutigt werden, im Alltag aufs Fahrrad umzusteigen – und damit Staus zu umgehen.

„Wir sind überzeugt, dass viele Duisburgerinnen und Duisburger das Rad als echte Alternative entdecken können“, sagt Sebastian Beck, Leiter der Verkehrsplanung bei der Stadt Duisburg. „Wer heute im Auto im Stau steht, könnte morgen deutlich entspannter mit dem Rad unterwegs sein. Für Menschen, die bereits jetzt Rad fahren, werden sich zudem spürbare Verbesserungen ergeben.“

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu den neuen Routen fand bereits statt: Nach vorbereitenden Gesprächen Ende 2025 erkundeten Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung und des ADFC Duisburg mögliche Strecken bei einer gemeinsamen Ortsbefahrung mit dem Fahrrad. Dabei wurden verschiedene Varianten geprüft und dokumentiert.

Besonders wertvoll war die Teilnahme von Mitarbeitenden des Planungsbereichs für die Stadtbezirke Mitte, Hamborn und Meiderich, die die Strecken ebenfalls per Rad erlebten und gleichzeitig Einblicke in aktuelle Planungen und Überlegungen geben konnten. In den kommenden Monaten sollen die favorisierten Routen nun konkret ausgearbeitet werden. Gleichzeitig werden mögliche Schwachstellen identifiziert und Maßnahmen zu deren Verbesserung geplant.

Stadtverwaltung und ADFC wollen das Projekt auch in der Öffentlichkeit gemeinsam begleiten. Neben der Planung der neuen Verbindungen soll deshalb auch frühzeitig über die geplante Rad-Umfahrung der A59 informiert und aktiv für ihre Nutzung geworben werden.

Bilanz der Schwerpunktkontrollen zum Grillverbot an Duisburger Seen und Grünanlagen

Duisburg, 4. Mai 2026 - Zu umfangreichen Schwerpunktkontrollen war der Städtische Außendienst (SAD) gemeinsam mit dem Bezirksdienst und der Verkehrsüberwachung am vergangenen Mai-Wochenende an Duisburger Seen und Grünanlagen ausgerückt. Aufgrund der sommerlichen Witterung erreichte der Graslandfeuerindex zeitweise die Stufe 4, was zur Folge hatte, dass auch an ausgewiesenen öffentlichen Grillflächen nicht gegrillt werden durfte.

Kontrollschwerpunkte waren der Toeppersee, der Uettelsheimer See sowie der Meidericher Stadtpark. Ziel der Maßnahmen waren die Gefahrenabwehr, die konsequente Durchsetzung ordnungsrechtlicher Verbote sowie die präventive Aufklärung der Bevölkerung.

Vom 1. bis 3. Mai sprachen die Ordnungskräfte 114 Verwarnungen aus – davon 94 wegen unerlaubten Grillens, 11 wegen Shisha-Rauchens und weitere unter anderem wegen Wildpinkelns, Verstößen auf Spielplätzen (Alkohol, Hunde) und unsachgemäßer Müllentsorgung. Hinzu kamen 19 Ordnungswidrigkeitenanzeigen zum Beispiel wegen Lärmbelästigung und verweigerter Personalienauskunft.

Außerdem musste am Uettelsheimer See ein Platzverweis wegen Ruhestörung ausgesprochen werden. Zusätzlich notierten die Einsatzkräfte 18 Verkehrsverwarnungen wegen Halt- und Parkverstößen. Insgesamt führten die Mitarbeitenden circa 530 präventive Aufklärungsgespräche. Durch die hohe Präsenz der Einsatzkräfte konnten zahlreiche weitere Verstöße bereits im Vorfeld verhindert und gefährliche Situationen vermieden werden.

Der Einsatz verlief an allen Tagen ohne besondere Vorkommnisse. Die Maßnahmen stießen bei der Bevölkerung überwiegend auf positive Resonanz. Die Stadt Duisburg weist darauf hin, dass Grillverbote und Verhaltensregeln dem Schutz von Menschen, Umwelt und öffentlicher Sicherheit dienen und auch künftig bei entsprechender Wetterlage konsequent überwacht werden.


Brückentag 15. Mai und Erreichbarkeit der Stadt Duisburg

Duisburg, 4. Mai 2026 - Die Stadtverwaltung Duisburg ist am Freitag, 15. Mai (Brückentag nach Christi Himmelfahrt), nur eingeschränkt erreichbar. Einzelne Dienststellen sind von dieser Regelung ausgenommen – wie beispielsweise der Notruf der Feuerwehr und der Städtische Außendienst. Das telefonische Servicecenter „Call Duisburg“ ist nur mit einem eingeschränkten Notdienst besetzt.

Die Bürgerservicestationen, das Amt für Soziales und Wohnen, das Amt für Schulische Bildung, das Amt für Rechnungswesen und Steuern, das Amt für Baurecht und betrieblichen Umweltschutz, das Umweltamt, der Innendienst des Bürger- und Ordnungsamtes, die Ausländerbehörde, die Einbürgerungsbehörde, das Straßenverkehrsamt, alle Dienststellen im Stadthaus (wie beispielsweise zur Erteilung von Parkausweisen und Katasterauskünfte) sowie in großen Teilen das Jugendamt, das Stadtarchiv, das Institut für Jugendhilfe und das Standesamt sind am Brückentag nicht erreichbar.

Eheschließungstermine vom Standesamt, die für diesen Tag vereinbart wurden, finden statt. Bestatter können sich erst am Montag, 18. Mai, für die Beurkundung von Sterbefällen und Ausstellung von Leichenpässen an das Standesamt wenden.

Die städtischen Kindertageseinrichtungen sowie die Schulen sind von den Betriebsferien an diesem Tag nicht betroffen. Einige Einrichtungen haben jedoch bereits im Vorfeld die Schließung für diesen Tag eingeplant.

Die Zentralbibliothek auf der Steinschen Gasse ist am Freitag, 15. Mai, und Samstag, 16. Mai, zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Die Open Libraries in Beeck, Neumühl, Wanheimerort und Vierlinden stehen Kundinnen und Kunden mit gültigem Ausweis an allen Tagen, auch am Feiertag, wie gewohnt zur Verfügung. Alle anderen Zweigstellen der Bibliothek bleiben geschlossen.

Der Bücherbus fährt an diesem Tag nicht. Das Online-Angebot der Stadtbibliothek kann mit einem gültigen Bibliotheksausweis uneingeschränkt genutzt werden.
Die städtischen Bäder, das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt sowie das Kultur- und Stadthistorische Museum haben an diesem Tag wie gewohnt geöffnet.

Der Unterricht an der Volkshochschule findet statt; die Geschäftsstelle bleibt jedoch geschlossen. Die Musik- und Kunstschule ist am Brückentag geöffnet, auch hier findet der Unterricht statt. Die gesamte Stadtverwaltung ist ab Montag, 18. Mai, wieder wie gewohnt erreichbar.

An Brückentagen können durch den Abbau von Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub oder Freizeitausgleich sowie die Reduzierung von Energiekosten weitere Einsparungen zur Haushaltskonsolidierung erzielt  werden. Durch die CO2-Reduzierung (Strom, Pendelverkehr) ergeben sich auch positive Effekte für die Umwelt. Wichtiger Hinweis zur Erreichbarkeit und dem Besuch von städtischen
Einrichtungen:
Die Kontaktdaten der Dienststellen sind auf der Internetseite der Stadt Duisburg unter www.duisburg.de einsehbar oder können telefonisch unter (0203) 94000 über Call Duisburg erfragt werden.

Viele Anliegen lassen sich auch online erledigen. Eine Übersicht hierzu gibt es auf der städtischen Internetseite unter dem Stichwort „Bürgerportal“. Eine Online-Terminvergabe im Bereich der Bürgerservicestationen ist ausschließlich unter www.duisburg.de/termine möglich.

- Sommerferienbetreuung für Grundschulkinder
- Jetzt anmelden: STADTRADELN vom 27. Juni bis 17. Juli

Sommerferienbetreuung für Grundschulkinder
Duisburg, 4. Mai 2026 - Das Amt für Schulische Bildung bietet in Kooperation mit den Ganztagsträgern in den ersten drei Wochen der Sommerferien, vom 20. Juli bis 7. August, wieder kostenlose Betreuungsmöglichkeiten für Duisburger Grundschulkinder an.

„Die Ferienbetreuung ist nicht nur eine wichtige Unterstützung für berufstätige Eltern, sondern auch ein Beitrag zur Chancengleichheit. Sie bietet allen Kindern, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, die Möglichkeit, in den Ferien zu lernen, zu wachsen und sich zu entfalten. Wir schaffen Räume, in denen spielerische Bildung auch jenseits des Klassenzimmers weitergeht – und das nicht nur in den Schulwochen“, betont Bildungsdezernentin, Astrid Neese.

Unter der Aufsicht erfahrener pädagogischer Fachkräfte, können die Schülerinnen und Schüler an 18 verschiedenen Standorten in Duisburg, jeweils von 8 bis 16 Uhr an spannenden Spielen, sportlichen Aktivitäten, kreativen und künstlerischen Workshops sowie an Ausflügen in die nähere Umgebung teilnehmen.

 Die Ferienbetreuung kann wochenweise gebucht werden. Gegen einen Kostenbeitrag von 4 Euro pro Tag, können die Kinder zudem auch ein leckeres Mittagessen genießen. Bei einem bestehenden Anspruch auf Bildungs- und Teilhabeleistungen kann dieser Betrag von den Sozialleistungsträgern übernommen werden.

Anmeldungen sind ab Montag, 11. Mai, 12 Uhr, und bis Freitag, 29. Mai, 16 Uhr, online möglich. Die Plätze werden nach der Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen vergeben. Weitere Informationen zu den Standorten und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es auf der städtischen Internetseite unter www.duisburg.de/ferienbetreuung.

Jetzt anmelden: STADTRADELN vom 27. Juni bis 17. Juli
Der Termin für das STADTRADELN 2026 in Duisburg steht fest. Vom 27. Juni bis zum 17. Juli schwingen sich wieder viele Bürgerinnen und Bürger auf den Sattel. Aufgrund des späten Beginns der Sommerferien wurde der Termin vor die Ferienzeit gelegt.

Das STADTRADELN ist in Duisburg mittlerweile gute Tradition: Es ist die bereits 13. Teilnahme. 2014 ging es mit 491 Radlerinnen und Radlern los, die in Summe circa 125.000 km erstrampelten.

 Im vergangenen Jahr waren es schon 2.255 Aktive, die in 158 Teams antraten und mit 473.068 Kilometern fast die halbe Million knackten – ein neuer Rekord. Anmeldungen sind ab sofort unter www.stadtradeln.de/duisburg möglich. Erneut wird es eine spezielle Wertung für Schulen geben.

Die aktivsten Teams und Radelnden werden zusätzlich ausgezeichnet. Zudem ermöglicht ein Losverfahren allen Teilnehmenden eine Gewinnchance – unabhängig von der Anzahl der erradelten Kilometer. Das Fahrrad spielt eine bedeutende Rolle beim Gelingen der Verkehrswende.

Mit dem STADTRADELN sollen Menschen dazu bewegt werden, das Auto öfter mal stehen zu lassen. Details zur Eröffnungstour, zu weiteren Veranstaltungen und zur Schulwertung folgen noch vor Beginn des Aktionszeitraums.


Blindgängerfund in Duisburg-Duissern: Entschärfung noch heute

Duisburg, 30. April 2026 - Bei Sondierungsarbeiten an der A40 parallel zur Straße „Ruhrdeich“ in Duisburg-Duissern wurde heute Vormittag eine britische Fünf-Zentner- Bombe mit Aufschlagzünder aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst wird den Blindgänger noch heute entschärfen.

Die weiteren Maßnahmen werden derzeit vom Bürger- und Ordnungsamt in Zusammenarbeit mit Polizei und Feuerwehr organisiert. In der Evakuierungszone (Umkreis von 300 Metern um den Fundort) leben rund 300 Anwohnerinnen und Anwohner. Ein Aufenthaltsraum steht ab 17 Uhr in der Gesamtschule Duisburg-Mitte in Duisburg-Duissern, Eingang Oranienstraße, zur Verfügung.

Ein Aufenthalt in der Evakuierungszone ist ab 18 Uhr nicht mehr gestattet. Voraussichtlich dann greifen auch die Straßensperren rund um die Evakuierungszone. Die Entschärfung ist voraussichtlich für 19 Uhr geplant. Auch die Autobahnen A3 und A40 müssen am Abend in dem Bereich gesperrt werden müssen. Betroffen sind zudem eine Güterbahnlinie der Deutschen Bahn und der Schiffsverkehr auf der Ruhr.

Aufgrund der Entschärfung und der zeitgleichen Bauarbeiten am Oberbürgermeister-Karl-Lehr-Brückenzug kann es zu starken Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Ortskundige Autofahrer werden gebeten, den Bereich großräumig zu umfahren.

Wichtig: Weitere Informationen und Updates erfolgen online auf der städtischen Internetseite unter www.duisburg.de sowie den Social-Media- Kanälen der Stadt Duisburg. Informationen gibt es auch über Call Duisburg unter 0203 283-2000 und das Gefahrentelefon der Feuerwehr unter 0800/1121313.

Auch die Warnapp NINA informiert über Gefahrenlagen. Informationen zu Beeinträchtigungen beim öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gibt es unter www.dvg- duisburg.de


Stadt Duisburg warnt vor Waldbrandgefahr und verschärft das Grillverbot

Duisburg, 30. April 2026 - Das trockene Wetter und die frühsommerlichen Temperaturen sollen auch in den nächsten Tagen anhalten. Dies führt zu einer erhöhten Brandgefahr. Der Graslandfeuerindex liegt heute bereits auf Stufe 3 und soll zumindest morgen (Freitag, 1. Mai) die Stufe 4 erreichen.

Das Grillen ist bei einem Graslandfeuerindex ab Stufe 4 – der zweithöchsten Stufe – aus Brandschutzgründen generell im öffentlichen Raum, also auch auf ausgewiesenen Grillflächen, untersagt. Außerhalb dieser Flächen ist Grillen ohnehin ganzjährig verboten. Der aktuelle Graslandfeuerindex ist online auf der Homepage des Deutschen Wetterdienstes unter www.dwd.de abrufbar.

Die Stadt Duisburg weist ausdrücklich nochmals auf das bestehende Rauchverbot im Wald in der Zeit vom 1. März bis 31. Oktober hin. Ganzjährig gilt außerdem ein absolutes Grill- und Feuerverbot im Wald und in Waldnähe. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld geahndet werden.

Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einer Geldbuße von bis zu 1.000 Euro, verbotenes Grillen in Grünanlagen und im Wald sogar mit bis zu 5.000 Euro bestraft werden. Das maximal mögliche Bußgeld ist gesetzlich mit 25.000 Euro festgelegt. Weitere Informationen rund um die Themen Grillen / Waldbrandgefahr im Stadtgebiet sind online abrufbar unter: www.duisburg.de/grillen.


Stadt Duisburg würdigt sportliche Erfolge junger Athletinnen und Athleten

Duisburg, 30. April 2026 - Zahlreiche junge Sportlerinnen und Sportler werden am Mittwoch, 6. Mai 2026, um 15.30 Uhr bei der diesjährigen Jugend-Sportlerehrung im Entdeckerhaus des Zoo Duisburg für ihre besonderen Erfolge im Jahr 2025 ausgezeichnet.

Geehrt werden die Erfolge der Altersklassen bis zur C-Jugend bzw. Geburtsjahrgänge 2010 und jünger bei deutschen Meisterschaften sowie bei Europa- und Weltmeisterschaften. Oberbürgermeister Sören Link und Ozan Aksu, Vorsitzender des Betriebsausschusses DuisburgSport, verleihen die Auszeichnungen an die erfolgreichen Jugendsportler.

Kommunalhaushalte im freien Fall – Duisburg hält dagegen

Duisburg, 29. April 2029 - Bundesweit verzeichnen Kommunen ein Finanzierungsdefizit in neuer Rekordhöhe –es belief sich im Jahr 2025 auf rund 31,9 Mrd. Euro. Für ganz Deutschland gerechnet sind das 382 Euro je Einwohner. Die Gründe dafür sind vielfältig: Zusätzlich zu sinkenden Steuereinnahmen treiben insbesondere steigende Sozialabgaben die Kommunen immer tiefer in die roten Zahlen.

Auch im Jahresabschluss der Stadt Duisburg stehen deutlich höhere Ausgaben als Einnahmen: Das Defizit liegt bei rund 132 Mio. Euro. Das sind 261 Euro je Duisburgerin und Duisburger. Damit hat sich das Ergebnis innerhalb eines Jahres gegenüber 2024 um zirka 160 Mio. Euro verschlechtert.

Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack hat deswegen bereits frühzeitig im abgelaufenen Haushaltsjahr restriktive Bewirtschaftungsregeln erlassen. Nach aktuellen Prognosen ist mit einem weiter steigenden Fehlbetrag für das Jahr 2026 zu rechnen – in einer Größenordnung von rund 280 Mio. Euro.

Nach dem kommunalen Haushaltsrecht sind Jahresfehlbeträge bis spätestens Ende 2037 wieder auszugleichen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird die Verwaltung dem Duisburger Stadtrat zusammen mit dem Haushaltsplan 2027 den Entwurf eines Haushaltssicherungskonzeptes (HSK) vorlegen.

Das Konzept soll dazu beitragen, die Jahresfehlbeträge sukzessive abzubauen und zu einer geordneten Haushaltswirtschaft zurückzukehren.
Erreicht werden soll das durch Einsparungen bei Sach- und Personalkosten, durch steigende Einnahmen und Konsolidierungsbeiträge der städtischen Tochterunternehmen.

„Bis zum Ende des zehnjährigen Konsolidierungszeitraums wollen wir 350 Mio. Euro einsparen. Dafür müssen wir prüfen, wie wir unsere Aufgaben effizienter erfüllen können. Dazu gehört, dass wir die Chancen der Digitalisierung und künstlichen Intelligenz konsequent nutzen, um Prozesse einfacher, schneller und wirtschaftlicher zu machen“, sagt Martin Murrack.

„Auf Dauer werden die kommunalen Finanzen nur dann wieder stabil, wenn auch endlich Bund und Land Verantwortung übernehmen. Das bedeutet, dass Städte und Gemeinden für ihre wachsenden Aufgaben auch die nötigen finanziellen Mittel bekommen müssen. Duisburg kann das nach Jahrzehnten der Konsolidierung nicht allein leisten.“

Rund 190 angehende Lehrkräfte im Duisburger Rathaus vereidigt

Duisburg, 29. April 2026 - Rund 190 angehende Lehrkräfte sind heute im Duisburger Rathaus feierlich vereidigt worden. Im Ratssaal machten sie damit einen wichtigen Schritt in ihre berufliche Zukunft. Ab Mai beginnen sie dann ihren Vorbereitungsdienst an Gymnasien, Gesamt- und Grundschulen in Duisburg und der umliegenden Region.

Oberbürgermeister Sören Link und Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn begrüßten die Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter im Rathaus. „Lehrerinnen und Lehrer übernehmen eine wichtige Verantwortung für junge Menschen und für unsere Gesellschaft“, sagt Sören Link.

„Ich freue mich, dass so viele angehende Lehrkräfte ihren Vorbereitungsdienst in Duisburg und der Region beginnen. Für diesen neuen Abschnitt wünsche ich ihnen viel Erfolg, Freude an der Arbeit und einen guten Start.“

Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Zum ersten Mal führte Dr. Christoph Hoch als neuer Leiter des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung Duisburg (ZfsL) durch die Vereidigung. Er ist zugleich für die Organisation und Schulzuweisung im Bereich Gymnasien und Gesamtschulen zuständig. Die Ausbildung der angehenden Lehrkräfte an Grundschulen verantwortet weiterhin Seminarleiterin Claudia Kemme.

An der Veranstaltung nahmen neben der Verwaltungsspitze auch die Duisburger Landtagsabgeordnete Petra Vogt sowie Mitglieder des Stadtrates teil. Die Vereidigung der Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter findet traditionell zweimal im Jahr im Ratssaal des Duisburger Rathauses statt.


Tag der Städtebauförderung: Stadtteilspaziergang durch Duisburg-Hochfeld

Duisburg, 29. April 2026 - Das Stadtteilbüro Hochfeld lädt am Dienstag, 5. Mai, von 17 bis 18.30 Uhr anlässlich des Tags der Städtebauförderung alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem geführten Stadtteilspaziergang ein (Treffpunkt ist an der Haltestelle Musfeldstraße).

Die Veranstaltung bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, Wissenswertes über die Ziele der Stadterneuerung zu erfahren und Einblicke in die zukünftige Entwicklung des Stadtteils zu erhalten. Von der Musfeldstraße bis zum Grünen Ring Mitte werden dabei sowohl bereits realisierte Maßnahmen als auch gegenwärtige Projekte der Stadterneuerung vorgestellt. Darunter unter anderem die neue Brücke „Hochfelder Bogen“, das Familienzentrum am Immendal sowie das Blaue Haus.

Der Rundgang endet am Grünen Ring Mitte, wo aktuell die Vorbereitungen für die Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA27) stattfinden. Der Spaziergang bietet zudem die Möglichkeit, sich auszutauschen, Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen. So wird die Entwicklung Hochfelds nicht nur sichtbar, sondern auch erlebbar. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zum Stadtteilbüro gibt es online unter www.hochfeld-verbindet.de

Bürgerspaziergang in Beeckerwerth

Stationen zwischen Vereinsleben, Natur und Stadtgeschichte
Duisburg, 27. April 2026 - 65 Duisburgerinnen und Duisburger begleiteten am vergangenen Samstag Oberbürgermeister Sören Link bei seinem Bürgerspaziergang durch Beeckerwerth.

Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

„Die Bürgerspaziergänge sind immer eine gute Gelegenheit, Stadtteile aus ganz verschiedenen Blickwinkeln zu erleben. Für den persönlichen und direkten Dialog zwischen Bürgern und Verwaltung sind sie das optimale Forum“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Erste Station war der traditionsreiche Motorclub MC Duisburg Nord e.V. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in die rasante Welt des Motorsports und in die Bedeutung des Vereins für das lokale Gemeinschaftsleben. Der Club feiert im kommenden Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Anschließend führte der Rundgang zum Kleingartenverein am Wasserturm.

Dort informierten die Laubenpieper über ihre vielseitigen Aktivitäten, den ökologischen und sozialen Wert der Anlage als grünes und erholsames Kleinod im Stadtteil. Weiterhin führte der Weg zum Rheindeich und zum Haus Knipp, einem historisch bedeutenden Ort, dessen Geschichte Mitarbeitende des Stadtarchivs anschaulich vermittelten.

Den Abschluss bildete ein Besuch der Kulturkirche – ein Ort der Stille, der mittlerweile auch zu einem pulsierenden Zentrum für Kunst und Kultur geworden ist. Dort tauschten sich die Teilnehmenden in entspannter Runde über ihre Eindrücke mit dem Oberbürgermeister sowie weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung aus.

Girls‘Day und Boys‘Day: Jugendliche erkunden Jobs der Stadtverwaltung

Duisburg, 24. April 2026 - Die Stadt Duisburg hat auch in diesem Jahr Jugendlichen wieder die Möglichkeit geboten, in verschiedene Berufe innerhalb der Stadtverwaltung hineinzuschnuppern. Ziel dieses bundesweiten Aktionstags ist es, Schülerinnen und Schüler in ihrer beruflichen Orientierung frei von Klischees zu unterstützen und sie in ihrer Lebensplanung zu stärken.



Oberbürgermeister Sören Link begrüßt die Schüler und Schülerinnen zum Boys and Girls Day im Rathaus. FotosTanja Pickartz Stadt Duisburg

„Junge Menschen sollten frei über ihre Berufswahl entscheiden können, losgelöst von veralteten Vorstellungen und orientiert an Interessen und Fähigkeiten. Die Zukunftstage sind deshalb so wertvoll, weil sie Mädchen und Jungen genau das ermöglichen – vorurteilsfrei wichtige Einblicke in unterschiedliche Jobs zu gewinnen“, betont Oberbürgermeister Sören Link.



Mehr als 150 Schülerinnen und Schüler nutzten am 23. April die Gelegenheit, verschiedene Berufsfelder der Stadtverwaltung kennen zu lernen: handwerklich-technische Berufen wie bei der Feuerwehr, der Forstverwaltung oder bei DuisburgSport, aber auch den Arbeitsalltag in Jugendzentren, Kindertageseinrichtungen oder einer Bezirksbibliothek.

„Die Aufgaben der Stadtverwaltung Duisburg sind bunt und abwechslungsreich. Dieser Aktionstag ist eine gute Möglichkeit für Jugendliche gerade geschlechtsuntypische Berufsfelder kennenzulernen und ihre Stärken auszuprobieren. Nur so kann es gelingen Geschlechterstereotypen abzubauen“, sagt die stellvertretende Gleichstellungsbeauftrage Rachida Brigui.

Auch Einblicke hinter die Kulissen wurden geboten: So konnten die Jugendlichen unter anderem die Musik- und Kunstschule, das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt sowie die Duisburger Philharmoniker erleben. Darüber hinaus hatten einige Teilnehmende die Möglichkeit, Oberbürgermeister Sören Link und Mitglieder des Verwaltungsvorstands in ihrem Berufsalltag zu begleiten.

Die Ausbildungsabteilung der Stadt Duisburg stellte – unterstützt von aktuellen Azubis – die verschiedenen Ausbildungswege innerhalb der Stadtverwaltung vor, informierte über Anforderungen und Voraussetzungen und stand für Fragen zur Verfügung. Weitere Informationen zum Zukunftstag für Mädchen und Jungen gibt es online unter www.girls-day.de und
www.boys-day.de.



Bürgergespräch mit Oberbürgermeister Sören Link

Duisburg, 23. April 2026 - Oberbürgermeister Sören Link möchte am Dienstag, 12. Mai, mit den Duisburgerinnen und Duisburgern ins Gespräch kommen. Termine können am Donnerstag, 30. April, angefragt werden.

Interessierten Bürgerinnen und Bürgern steht hierfür das an diesem Tag freigeschaltete Kontaktformular unter www.duisburg.de/dialog zur Verfügung. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist von 8.30 bis 16 Uhr unter (0203) 283- 6111 ebenfalls möglich.

Neuer Betriebsleiter übernimmt bei DuisburgSport

Duisburg, 22. April 2026 - Der diplomierte Sportwissenschaftler Johannes Michels übernimmt ab 11. Mai die Leitung von DuisburgSport. Vorbehaltlich der Zustimmung des Rates der Stadt Duisburg, der am 4. Mai tagt, folgt der 45-Jährige auf Jürgen Dietz, welcher in den Ruhestand getreten ist.

„Mit Johannes Michels übernimmt ein ausgewiesener Sportfachmann die Leitung von DuisburgSport. Mit seiner Erfahrung und fachlichen Kompetenz wird Johannes Michels, zusammen mit dem Team von DuisburgSport, wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der Duisburger Sportlandschaft setzen. Ich danke Jürgen Dietz für seine langjährige, erfolgreiche Arbeit bei der Etablierung der Sportstadt Duisburg sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene“, so Sportdezernent Martin Linne.

Sein Studium mit dem Schwerpunkt Ökonomie und Management absolvierte
der gebürtige Duisburger an der Deutschen Sporthochschule Köln im Jahr 2007. Bis 2011 war er als Projektleiter beim Mülheimer Stadtsportbund tätig und anschließend 15 Jahre bei der Stadt Mülheim in den Koordinierungsstellen Trendsport und Sportentwicklungsplanung tätig.

Seit Mitte 2024 ist Johannes Michels als Leiter des Bereichs für Sportförderung, Sportstätten und Schulsportreferat bei DuisburgSport tätig. In dieser Funktion trägt er nicht nur die operative Verantwortung für die städtischen Sportstätten, sondern gestaltet darüber hinaus die strategische Ausrichtung Duisburgs als Sportstadt mit.



Philipp Pimpl ist neuer Bezirksdienstmitarbeiter im Duisburg-Mitte

Duisburg, 22. April 2026 - Der Bezirksdienst beim Städtischen Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes hat weitere Verstärkung bekommen. Philipp Pimpl ist ab sofort im Bezirk Duisburg-Mitte für die Stadtteile Hochfeld, Kaßlerfeld, Neuenkamp, Neudorf, Duissern, Altstadt und Wanheimerort zuständig. Der 37-Jährige freut sich darauf, mit Bürgerinnen und Bürgern, Gewerbetreibenden, Vereinen und anderen lokalen Einrichtungen in engen Kontakt zu treten.

Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

 „Mein Ziel ist es, als verlässlicher Ansprechpartner wahrgenommen zu werden und das Vertrauen in das Bürger- und Ordnungsamt weiter zu stärken. Ich möchte Probleme direkt vor Ort angehen und gemeinsam mit den Menschen nach Lösungen suchen.“ Im seinem Bezirk leben mehr als 110.000 Menschen (Stand: 31.12.2025) auf circa 35 Quadratkilometern. Pimpl schätzt an seinem Einsatzgebiet die „besondere Mischung aus urbaner Lebendigkeit, historischen Spuren und Naherholungsgebieten. Der Kontrast aus Industrie, Grünflächen und kultureller Vielfalt macht sie authentisch ruhrgebiets-typisch. Auch die gute Nahversorgung, vielseitigen Freizeitangebote und kulturellen Möglichkeiten tragen zur Lebensqualität bei.“

Überhaupt mag der neue Bezirksdienstler „die ehrliche und offene Art der Duisburgerinnen und Duisburger“ sowie „den spannenden Kontrast zwischen Industrie und Natur – mit den vielen Seen, dem Rhein und der Ruhr“. Philipp Pimpl begann seine Laufbahn mit einer Ausbildung zum Tierpfleger, schulte dann zum Verwaltungsfachangestellten für den kommunalen Ordnungsdienst um.

 Von 2020 bis 2026 war er beim Städtischen Außendienst beim Bürger- und Ordnungsamt tätig. In seiner Freizeit ist er am liebsten mit seiner Familie und seinen Hunden unterwegs. Der städtische Bezirksdienst Die neuen Bezirksdienstmitarbeitenden sind täglich weitestgehend zu Fuß und uniformiert in den Stadtteilen unterwegs, um aktiv auf Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und Gewerbetreibende zuzugehen.

Zukünftig sollen in allen Stadtbezirken je zwei Bezirksdienstmitarbeitende tätig sein. Im jeweiligen Stadtbezirk ist auch geplant, regelmäßig Mobile Wachen, beispielsweise auf verschiedenen Wochenmärkten, sowie Infostände auf Stadtfesten anzubieten. Bürgerinnen und Bürger können dort Fragen und Anregungen loswerden. Außerdem soll die bestehende Ordnungspartnerschaft durch gemeinsame Streifgänge mit den Bezirksbeamten der Polizei ausgebaut werden.

Philipp Pimpl kann – genau wie seine Kolleginnen und Kollegen vom Bezirksdienst – jederzeit in den Stadtbezirken angesprochen werden. Kontakt mit dem Bezirksdienst ist auch per E-Mail an sad@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-3900 über die Führungs- und Koordinierungsstelle des Bürger- und Ordnungsamtes möglich Weitere Informationen online unter www.duisburg.de/bezirksdienst.


Türkischer Botschafter zu Besuch in Duisburg

Empfang im Rathaus und Eintrag ins Goldene Buch
Duisburg, 17. April 2026 - Der Botschafter der Republik Türkei in Deutschland, S.E. Gökhan Turan, war am Freitag, 17. April, zu Besuch in Duisburg. Oberbürgermeister Sören Link empfing den Botschafter im Mercatorzimmer des Duisburger Rathauses. Dort trug sich der Botschafter feierlich in das Goldene Buch der Stadt Duisburg ein und schaute sich das historische Rathaus bei einer Führung an.

Der Besuch stand im Zeichen der deutsch-türkischen Beziehungen sowie des Austauschs auf kommunaler und internationaler Ebene. Begleitet wurde er dabei von Ali Ihsan Izbul, Generalkonsul der Republik Türkei in Düsseldorf, sowie von Staatssekretär Christian Wiemer, der den Besuch nach Nordrhein- Westfalen initiiert hatte.

Im Anschluss an den Besuch im Rathaus besuchte die Delegation den Löschzug 530 der Feuerwehr Duisburg im Stadtteil Homberg. Vor Ort erhielten die Gäste Einblicke in die Arbeit der Einsatzkräfte. Zudem stellte sich die Hilfsorganisation ISAR Germany vor und berichtete über ihre internationalen Einsätze in der Katastrophenhilfe.

Gökhan Turan hat eine ganz persönliche Verbindung zu Duisburg – die fünfte und sechste Klasse absolvierte er am Krupp-Gymnasium in Rheinhausen. Bereits vor dem Besuch im Rathaus hatte der Botschafter seine ehemalige Schule besucht, um sich mit Schülerinnen und Schülern vor Ort auszutauschen.

Eintrag ins Goldene Buch der Stadt, v.l.: OB Sören Link, Botschafter Gökhan Turan und Ali Ihsan Izbul, Generalkonsul der Republik Türkei. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Stadt Duisburg plant neue Verwaltungsstruktur der Dezernate

Duisburg, 16. April 2026 - Die Stadt Duisburg stellt die Weichen für eine umfassende Neuordnung ihrer insgesamt acht Dezernate. Der Rat der Stadt wird in seiner kommenden Sitzung am 4. Mai über einen neuen Dezernatsverteilungsplan sowie die Ausschreibung von zwei Beigeordnetenstellen beraten.

Im Verwaltungsvorstand stehen personelle Veränderungen bevor: Die Amtszeit von Paul Bischof, Beigeordneter für das Dezernat für Kinder, Jugendliche, Familie und Recht, endet Mitte dieses Jahres. Martin Linne, Beigeordneter für das Dezernat für Stadtentwicklung, Mobilität und Sport, tritt zum Jahresende in den Ruhestand. Mit den neuen Zuschnitten der Dezernate verfolgt die Stadt Duisburg das Ziel, Aufgabenbereiche neu und sinnvoll zu bündeln, um Zukunftsthemen noch effektiver begegnen zu können.

Der Bereich Wirtschaft, Planung und Genehmigung soll im neuen Dezernat für Wirtschaft, Stadtentwicklung, Mobilität und Umwelt gestärkt werden. So befinden sich jetzt auch im Dezernat für Kinder, Jugend, Familie, Bildung und Wissenschaft alle Bildungsthemen für Kinder, Jugendliche und Familien unter einem Dach. Zwei zentrale Bereiche des gesellschaftlichen Lebens werden künftig im Dezernat für Sport und Kultur zusammengefasst.

Auch der Bereich Sicherheit und Ordnung wird neu aufgestellt. Im künftigen Dezernat für Sicherheit und Ordnung, Integration, Recht und Feuerwehr werden bislang verteilte Zuständigkeiten organisatorisch zusammengeführt. Die Änderungen umfassen fast alle Geschäftsbereiche und sollen vorbehaltlich der Zustimmung des Rates zum 1. Januar 2027 umgesetzt werden.

Gleichzeitig sollen die Besetzungsverfahren für die oben genannten Beigeordnetenstellen im kommenden Monat mit der Einberufung der Findungskommissionen starten. Voraussichtlich im September soll der Rat über die Stellenbesetzungen zum 1. Januar 2027 entscheiden. Die neuen Zuschnitte sollen wie folgt aussehen:
• Dezernat des Oberbürgermeisters (Oberbürgermeister Sören Link)
• Dezernat (I) für Finanzen, Beteiligungssteuerung und Immobilien (Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack)
• Dezernat (II) für Kinder, Jugend, Familie, Bildung und Wissenschaft (NN)
• Dezernat (III) für Arbeit, Soziales und Gesundheit (Beigeordnete Astrid Neese)
• Dezernat (IV) für Personal, Verwaltungsmanagement, Digitalisierung und Zentrale Services (Beigeordnete Kerstin Wittmeier)
• Dezernat (V) für Wirtschaft, Stadtentwicklung, Mobilität und Umwelt (zukünftig Beigeordneter Michael Rüscher)
• Dezernat (VI) für Sport und Kultur (Beigeordnete Linda Wagner)
• Dezernat (VII) für Sicherheit und Ordnung, Integration, Recht und Feuerwehr (NN)

Dezernatsverteilungsplan der Stadtverwaltung Duisburg

Amt für Personal- und Organisationsmanagement Stand: 01.01.2027

Rotterdams Bürgermeisterin Carola Schouten zu Besuch in Duisburg

Oberbürgermeister Sören Link hat am 15. April Carola Schouten, die Bürgermeisterin der Stadt Rotterdam, im Duisburger Rathaus empfangen. Der Besuch knüpft an eine langjährige Verbindung zwischen beiden Städten an, die bis in die Nachkriegszeit zurückreicht. Ein früher Meilenstein war der Besuch des damaligen Rotterdamer Bürgermeisters Dr. Gerard Ewoud van Walsum im Jahr 1954.

Oberbürgermeister Sören Link (3. v. re.) begrüßt die Bürgermeisterin von Rotterdam, Carola Schouten (2. v. l.) zu ihrem ersten Besuch in Duisburg. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

„Duisburg und Rotterdam verbindet bis heute sehr viel: unsere Häfen, unsere Rolle als bedeutende Logistikstandorte und die Frage, wie wir industrielle Stärke zukunftsfähig weiterentwickeln“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. „Gerade deshalb ist der Austausch zwischen unseren Städten hilfreich und sinnvoll.“ Rotterdam und Duisburg sind in besonderer Weise mit Themen wie Logistik, Handel, Industrie und Infrastruktur verbunden.

Auch Fragen rund um nachhaltige Entwicklung, Energietransformation und Wasserstoff spielen in beiden Städten eine wichtige Rolle. Der Besuch von Bürgermeisterin Schouten knüpft an die langjährigen Kontakte zwischen Rotterdam und Duisburg an und setzt den persönlichen Austausch fort. Im Anschluss an den Termin im Rathaus stand für die Delegation noch ein Besuch bei der Duisburger Hafen AG auf dem Programm.

Stadtranderholung 2026: Anmeldestart am 20. April

Duisburg, 13. April 2026 - Die Anmeldung für die beliebte „Stadtranderholung“ des Jugendamts der Stadt Duisburg startet am Montag, 20. April, um 9 Uhr. Die Ferienfreizeit läuft in der zweiten Hälfte der Sommerferien vom 10. bis zum 28. August.

Wie in den Vorjahren erfolgt die Anmeldung über eine Online-Plattform: Auf der Internetseite www.duisburg.de/stadtranderholung finden Interessierte sowohl die Übersicht über alle Standorte als auch den direkten Link zur Anmeldung. 1500 Betreuungsplätze an insgesamt 18 Standorten stehen in diesem Jahr zur Verfügung.

Teilnehmen können Duisburger Schulkinder ab der abgeschlossenen 1. Klasse bis zum vollendeten 13. Lebensjahr. Die Anmeldung gilt jeweils für den gesamten dreiwöchigen Zeitraum. Die tägliche Betreuungszeit ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr. Das Anmeldeportal steht bis Freitag, 13. Juni, um 10 Uhr zur Verfügung.



Sauberes Hochfeld: Aufräumaktion am 21. April

Duisburg, 13. April 2026 - Für ein sauberes Hochfeld braucht es mehr als Frühlingssonne: Am Dienstag, 21. April, rücken zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner zwischen 10 und 18 Uhr dem herumliegenden Müll mit Zangen, Handschuhen und einer guten Portion Tatendrang zu Leibe.

Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr wird damit pünktlich zum Start in die warme Jahreszeit wieder gemeinsam angepackt. Denn viele Hochfelderinnen und Hochfelder stört der Müll in Straßen und Grünanlagen – und genau hier setzt die „Arbeitsgruppe Sauberes Hochfeld“ an, die den Stadtteil zusammen mit den Menschen vor Ort Stück für Stück aufräumen möchte.

Insgesamt 16 Einrichtungen und Gruppen haben sich mit rund 450 Teilnehmenden angemeldet und werden an verschiedenen Orten im Quartier Müll sammeln. Wer spontan mithelfen möchte, kann sich an neun verschiedenen Stellen spontan anschließen. Eine Übersicht findet sich hier: bit.ly/4tbg838.

Die Arbeitsgruppe „Sauberes Hochfeld“ initiiert seit Anfang 2025 regelmäßig Aufräumaktionen im Quartier. Im Jahr 2025 fanden insgesamt fünf Aktionen sowie die große stadtteilweite Aufräumaktion statt. Dies soll 2026 fortgeführt werden.

Neben dem Aufräumen an sich geht es bei diesen Aktionen vor allem darum, die Teilnehmenden für das Thema Sauberkeit und Abfallvermeidung in ihrem Umfeld zu sensibilisieren und damit langfristig zu einer reduzierten Verschmutzung des öffentlichen Raumes beizutragen. Unterstützt werden die Aktionen vom Verein „Offensive für ein Sauberes Duisburg“.

Der Verein stellt das Material zum Sammeln der Abfälle zur Verfügung und sorgt im Anschluss für die Abholung des gesammelten Mülls.

Jetzt bewerben für das Aufenthaltsstipendium 2027

Duisburg, 7. April 2026 - Ab Januar 2027 für ein Jahr in Duisburg leben und künstlerisch arbeiten: Die Stadt Duisburg vergibt zum neunten Mal gemeinsam mit der Interessensgemeinschaft Duisburger Künstler das begehrte Aufenthaltsstipendium. U40-Kulturschaffende aus dem ganzen Bundesgebiet sind eingeladen, sich bis zum 31. August auf ein kostenfrei gestelltes Atelier im Stadtteil Rheinhausen zu bewerben.

Außerdem erwartet die Stipendiatin oder den Stipendiaten für die einjährige Aufenthaltsdauer weitere Benefits, die frei gestellt sind: Neben einer Wohnung und einem Deutschlandticket der Duisburger Verkehrsgesellschaft gibt es eine eigene Ausstellung sowie eine Publikation, die die künftigen Duisburger Arbeiten bündelt.

Lisa Wölfel, aktuelle Stipendiatin, kann bereits auf drei erfolgreiche Monate zurückblicken, plant mehrere Einzelausstellungen und wurde zu einer Gruppenschau eingeladen: „Ich wurde sehr, sehr herzlich von den Duisburger Kunstschaffenden empfangen, und bei Fragen ist von städtischer Seite immer jemand ansprechbar. Das künstlerische Umfeld hier erlebe ich als erfrischend offen und kollegial – ich finde, das ist bei diesem Stipendium wirklich besonders hervorzuheben und in unseren von Konkurrenz geprägten Zeiten für das Gelingen eines Stipendienaufenthaltes sehr bedeutsam.“

Künstlerin Lisa Wölfel ist seit Anfang Januar in Duisburg..Sie ist die neue Aufenthaltsstipendiatin...Bild: Ilja Höpping / Stadt Duisburg

Wölfels Fazit: „Das Duisburg-Stipendium bietet absolute Ruhe zum künstlerischen Arbeiten in einem geräumigen Atelier, viel Raum zur selbstständigen Gestaltung und eine professionelle mediale Begleitung meiner künstlerischen Arbeit durch das Presse- und Social-Media-Team der Stadt.“

Duisburg fördert Kunst sowie Kultur seit Jahrzehnten. So stehen in der Ruhrgebietsstadt fast 40 städtische Ateliers dauerhaft mietfrei zur Verfügung. Dabei bringt sich die Interessensgemeinschaft Duisburger Künstler aktiv in die lokale Kunstszene ein. Das Aufenthaltsstipendium soll motivieren, langfristig in Duisburg zu bleiben. Bewerben können sich Interessierte aus den Bereichen bildende Kunst, Fotografie, Illustration, Performance oder Videokunst. Das Studium oder die Ausbildung muss seit mindestens einem Jahr abgeschlossen sein.

Die Bewerbungsunterlagen sind digital bis zum 31. August 2026 an die Kulturbetriebe der Stadt Duisburg zu richten: c.bohndorf@stadt-duisburg.de. Im Anschluss entscheidet eine unabhängige Fachjury über die Vergabe des Stipendiums. Interessierte müssen begründen, warum Duisburg genau der richtige Ort für ihre künstlerische Arbeit ist.

Wer den Platz erhält, wird Ende Oktober bekanntgegeben. Weitere Informationen gibt es telefonisch bei Claudia Bohndorf im Kulturbüro unter 0203 283-62269 oder im Internet unter www.duisburg.de (Stichwort: Aufenthaltsstipendium)
Instagram-Profil der Künstlerin Lisa Wölfel (Aktuelle Stipendiatin):
https://www.instagram.com/lisawoelfel/

Sprechstunde zum Glasfaserausbau in der Bezirksverwaltung Süd

Duisburg, 1. April 2026 - Die Stadt Duisburg bietet am Dienstag, 14. April, von 8 bis 16 Uhr, in der Bezirksverwaltung Süd an der Sittardsberger Allee 14 in Duisburg-Buchholz wieder eine Sprechstunde zum Glasfaserausbau an. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich hier rund um das Thema Breitbandausbau informieren sowie beraten lassen.

Gigabitkoordinator Falko König von der Stabsstelle Digitalisierung, gibt Auskünfte zu sämtlichen Fragen rund um die moderne Breitbandversorgung. Zur besseren Planung und um Wartezeiten zu vermeiden, wird um vorherige Anmeldung gebeten.

Die Buchung kann ganz einfach über das Formular unter https://breitband.duisburg.de vorgenommen werden oder alternativ per E-Mail unter breitbandausbau@stadt-duisburg.de erfolgen. Zusätzlich zu den vor Ort angebotenen Terminen können auch individuelle Online-Sprechstunden via Microsoft Teams vereinbart werden. Eine entsprechende Einladung zur persönlichen Sprechstunde wird den Teilnehmenden dann per E-Mail zugestellt.

Bewerbungsfrist für Fakir-Baykurt-Kulturpreis läuft

Duisburg, 1. April 2026 - Die Stadt Duisburg setzt auch in diesem Jahr mit der Ausschreibung des Fakir-Baykurt-Kulturpreis ein starkes Zeichen für interkulturellen Dialog, künstlerische Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gesucht werden Einzelkünstlerinnen und -künstler, freie Gruppen, Initiativen, Vereine oder Verbände, die sich in den Bereichen Bildende Kunst, Film/Video, Fotografie, Literatur, Musik, Tanz oder Theater engagieren.

Auch soziokulturelle und multikulturelle Projekte haben die Chance auf die begehrte Auszeichnung. Das Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro wird von der Sparkasse Duisburg gestiftet. Alle Duisburgerinnen und Duisburger sind eingeladen, geeignete Kandidatinnen und Kandidaten schriftlich vorzuschlagen. Voraussetzung ist, dass die Nominierten in Duisburg wohnen oder arbeiten.

Über die Vergabe entscheidet ein eigens berufenes Gremium. Eigenbewerbungen sind ausgeschlossen. Erforderlich ist eine detaillierte Darstellung der kulturellen Leistung (max. eine DIN-A4-Seite, Angaben zu Inhalt, Zielsetzung und möglichen Kooperationen). Neben Name und Adresse gehört ein Lebenslauf der vorgeschlagenen Person/Gruppe in die Bewerbungsmappe. Sie wird mit einer Begründung der Preiswürdigkeit abgerundet.

Die Verleihung des Fakir-Baykurt-Kulturpreises erfolgt im Rathaus der Stadt Duisburg. Weitere Informationen sowie ein Formular zur Einreichung der Vorschläge gibt es im Internet auf www.duisburg.de (Stichwort: „Fakir-Baykurt-Kulturpreis“). Bewerbungsunterlagen sind bis zum 30. Juni 2026 postalisch zu richten an die Stadt Duisburg, Kulturbetriebe, Kulturbüro, Neckarstraße 1, 47051 Duisburg.

Für Rückfragen steht Claudia Bohndorf telefonisch unter 0203 283- 62269 oder per E-Mail an c.bohndorf@stadt-duisburg.de zur Verfügung. Der zum siebten Mal ausgeschriebene und im zweijährigen Rhythmus verliehene Preis erinnert an den 1999 in Homberg verstorbenen Schriftsteller Fakir Baykurt und würdigt Kulturschaffende, die das positive Miteinander der Nationen in Duisburg aktiv und kreativ mitgestalten.

Der Verein Mabilda aus Obermarxloh erhält den Fakir Baykurt-Kulturpreis der Stadt Duisburg. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

- Vereinfachter Zugang zur Ehrenamtskarte NRW
- Heimat-Preis 2026: Jetzt Kandidatinnen und Kandidaten nominieren!
- Gesucht: Nominierungen für die Mercator-Ehrennadel 2026

Vereinfachter Zugang zur Ehrenamtskarte NRW
Duisburg, 27. März 2026 - Die landesweit gültigen Zugangsvoraussetzungen für den Erhalt der Ehrenamtskarte NRW wurden deutlich gesenkt: Statt bislang fünf Wochenstunden bzw. 250 Stunden im Jahr genügt künftig ein nachgewiesener ehrenamtlicher Einsatz von vier Stunden pro Woche bzw. 200 Stunden pro Jahr. Eine weitere positive Neuerung: Ehrenamtliche können nun eine Aufwandsentschädigung erhalten – sofern diese die steuerlichen Freibeträge der Ehrenamtspauschale (960 Euro) oder der Übungsleiterpauschale (3.300 Euro) nicht übersteigt.

Oberbürgermeister Sören Link begrüßt die Änderungen: „Das Ehrenamt spielt in allen gesellschaftlichen Bereichen unserer Stadt eine wichtige Rolle. Der vereinfachte Zugang zur Ehrenamtskarte ist deshalb ein verdientes Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für die vielen engagierten Freiwilligen.“


Neben den landesweiten Kriterien gilt auch, dass alle Duisburgerinnen und Duisburger die Karte beantragen können, die sich seit mindestens einem Jahr ehrenamtlich einbringen – egal, wo sie ihr ehrenamtliches Engagement ausüben. Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte NRW oder der Jubiläums-Ehrenamtskarte NRW können nicht nur lokale Ermäßigungen in Duisburg nutzen, sondern profitieren inzwischen landesweit von rund 5000 Vergünstigungen bei Unternehmen und Einrichtungen.
Die Änderungen hatte zuletzt der Landtag NRW verabschiedet. Weitere Informationen zur Ehrenamtskarte: https://duisburg.de/microsites/buergerengagement/rubrik1/ehrenamtskarte

Heimat-Preis 2026: Jetzt Kandidatinnen und Kandidaten nominieren!
Duisburg sucht bis zum 31. Mai wieder seine Mutmacher, Möglichmacher, Brückenbauer: Die Kulturbetriebe der Stadt starten den Aufruf zum „Heimat- Preis 2026“. Gesucht werden nachhaltige Projekte, die von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen ehrenamtlich gestaltet werden und eindrucksvoll zeigen, wie vielfältig Heimat sein kann. Mit 15.000 Euro ausgezeichnet wird lokales, bürgerliches Engagement, das Duisburg lebendig zusammenhält, Orte der Begegnung schafft und Generationen verbindet.

Fotos C Stadt Duisburg

„Wir wissen, dass es sie gibt – die vielen engagierten Duisburgerinnen und Duisburger, die sich leidenschaftlich für ihre Mitmenschen sowie Heimat einsetzen. Genau diese Geschichten wollen wir erzählen und zeigen. Der Heimat-Preis ist unsere Einladung, hinzuschauen und nun diejenigen zu nominieren, die unsere Stadt jeden Tag ein Stück besser, offener und solidarischer machen“, betont Kulturdezernentin Linda Wagner.

Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn verleiht den Heimat-Preis an drei Einrichtungen, die sich mit außergewöhnlichem, generationsübergreifendem Einsatz für ein starkes und solidarisches Stadtleben einsetzen. Neben dem KOM’MA Duisburger Kinder- und Jugendtheater erhält sowohl der Freundes- und Förderkreis Damwildgehege Rheinhausen e. V. als auch die Mercator Gesellschaft e. V. Mercators Nachbarn die begehrte Auszeichnung. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Welche Wirkung der Preis entfalten kann, zeigt ein Blick auf ausgezeichnete Projekte des vergangenen Jahres – wie auf das von „Mercators Nachbarn“: „Dass die Beschäftigung mit und die Vermittlung von Heimatwissen ein grundlegend demokratisches Bewusstsein befördern kann, war für uns in den vergangenen Jahren eine wertvolle, immer wieder erlebte Erkenntnis.“

Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn verleiht den Heimat-Preis Foto: Tanja Pickartz

Auch das Damwildgehege Rheinhausen nahm 2025 den Heimat-Preis entgegen. Sandra Niedzwiedz, 1. Vorsitzende, erklärte: „Wir bieten durch ehrenamtliches Engagement für Duisburger Bürgerinnen und Bürger ein kostenfreies Angebot und schaffen Raum für unterschiedlichste kulturelle Begegnungen. Der Heimat-Preis ist für uns eine sehr große Anerkennung und Ehre für unsere engagierte Vereinsarbeit.“

Über die Vergabe entscheidet eine Jury aus Mitgliedern des Kulturausschusses. Bis zu drei Preisträgerinnen und Preisträger erhalten die Auszeichnung traditionell zum Ende des Jahres im Opernfoyer des Theater Duisburg. Der Duisburger Heimat-Preis ist Teil der Landesinitiative #NRWheimatet und wird vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW gefördert.

Ab sofort können Nominierungen mit schriftlicher Begründung an die Stadt Duisburg, Kulturbetriebe, Neckarstraße. 1, 47051 Duisburg oder per E-Mail an kulturbuero@stadt-duisburg.de gerichtet werden. Gerne kann das auf der Internetseite des Kulturbüros verfügbare Formular: https://antrag.duisburg.de/metaform/Form- Solutions/sid/assistant/69735aedd760665d23240a70 genutzt werden. Eigenbewerbungen sind ausgeschlossen. Für Rückfragen steht Anika Huskic telefonisch unter (0203) 283-62188 zur Verfügung

Gesucht: Nominierungen für die Mercator-Ehrennadel 2026
Die Suche läuft: Wer soll in diesem Jahr die Mercator-Ehrennadel erhalten? Die Kulturbetriebe Duisburg nehmen bis zum 31. Mai wieder Nominierungen entgegen. Mit der Mercator-Ehrennadel würdigt die Stadt Duisburg seit mehr als zwei Jahrzehnten besonderes ehrenamtliches Engagement in den Bereichen Kultur, Bildung und Stadtgeschichte.

Auch 2026 werden erneut drei Persönlichkeiten oder Institutionen ausgezeichnet, die das kulturelle Leben der Stadt kontinuierlich und nachhaltig prägen. Kulturdezernentin Linda Wagner hebt die Relevanz der Würdigung hervor: „Viele Ehrenamtliche setzen sich mit großer Leidenschaft unermüdlich für unsere Stadtgesellschaft ein. Die Mercator-Ehrennadel ist ein klares Zeichen: Wir sehen dieses herausragende bürgerliche Engagement und schätzen es sehr.“

Vorschlagsberechtigt sind Bürgerinnen und Bürger sowie Institutionen, deren Einsatz eine stadtweite Wirkung entfaltet – durch Projekte, Publikationen oder besondere Initiativen in den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Bildung, Heimat- und Brauchtumspflege oder Stadtgeschichte. Die eingereichten Vorschläge sollten neben dem Namen und der Anschrift der vorgeschlagenen Person oder Institution auch eine aussagekräftige Darstellung der Arbeit, eine Kurzbiografie sowie eine nachvollziehbare Begründung enthalten. Eigenbewerbungen sind ausgeschlossen.

Eine Jury, bestehend aus Mitgliedern des Kulturausschusses, entscheidet dann über die Vergabe der Mercator-Ehrennadel. Die Verleihung findet Ende des Jahres im Duisburger Rathaus statt. Die Dokumente können postalisch an folgende Adresse gesendet werden: Stadt Duisburg, Kulturbetriebe, Kulturbüro, Neckarstraße 1, 47051 Duisburg. Alternativ ist auch eine E-Mail möglich an: kulturbuero@stadt-duisburg.de.

Oder eine Nominierung über das Kontaktformular: https://antrag.duisburg.de/metaform/Form- Solutions/sid/assistant/69735b6dd760665d23240a71 Für Rückfragen steht Gudrun Tomberg telefonisch unter 0203 283-62264 zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.duisburg.de (Stichwort: Mercator Ehrennadel).

Jennefer Soboll und Daniel Hermann sind neue Bezirksdienstmitarbeiter für den Bezirk Meiderich/Beeck

Duisburg, 26. März 2026 - Der Bezirksdienst beim Städtischen Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes hat Verstärkung bekommen. Jennefer Soboll und Daniel Hermann sind ab sofort für Beeck, Beeckerwerth, Bruckhausen, Laar und Meiderich zuständig.

Hermann betont: „Ich freue mich, ganz nah an den Menschen in Duisburg zu sein und möchte nicht nur für Ordnung sorgen, sondern als verlässlicher Ansprechpartner wahrgenommen werden. Besonders wichtig ist mir, als Bindeglied des Bürger- und Ordnungsamts vor Ort zu wirken, damit die Bürgerinnen und Bürger wissen, dass ihre Anliegen bei mir in guten Händen sind.“

Seine Kollegin ergänzt: „Besonders freue ich mich darauf, noch enger mit den Menschen im Bezirk in Kontakt zu kommen und als vertraute Ansprechpartnerin der Stadtverwaltung wahrgenommen zu werden. Mein primäres Ziel ist die nachhaltige Förderung des Sicherheitsempfindens der Bürgerinnen und Bürger im Bezirk.“

Im Stadtbezirk Meiderich/Beeck leben mehr als 74.000 Einwohnerinnen und Einwohner auf über 30 Quadratkilometern. „Die Bergbau- und Industriegeschichte prägt bis heute die Mentalität der Menschen im Bezirk – man packt gemeinsam an und hält zusammen. Mit dieser Haltung kann ich mich sehr gut identifizieren“, so Hermann. Und auch Soboll fühlt sich in dem Bezirk wohl: „Ich mag vor allem die Kontraste und die Industriekultur: die direkte Nähe zum Rhein in Laar, die ,Blaue Lagune‘ in Beeckerwerth, die Gewerbevielfalt in Beeck und das lebendige Miteinander in Bruckhausen.“

An seiner Heimatstadt schätzt der 38-jährige Hermann, dass Duisburg „eine Stadt mit echtem Charakter – mit Ecken und Kanten, aber auch mit viel Herz“ sei. „Am meisten beeindruckt mich die Bodenständigkeit. Duisburg ist ehrlich und direkt – genauso wie die Menschen hier, die geradeaus sind und das Herz am rechten Fleck haben. Und wo sonst hat man diesen einzigartigen Mix aus Industriekultur und Natur?“

Jennefer Soboll unterstreicht diesen Eindruck: „Duisburg ist für mich im besten Sinne eine ehrliche Arbeiterstadt mit tief verwurzelter Kumpel- Mentalität. Man begegnet sich locker und direkt und das gegebene Wort hat Gewicht. Duisburger haben das Herz auf der Zunge – diese Verlässlichkeit und Bodenständigkeit machen die Arbeit im Bezirksdienst so besonders.“

Der Verwaltungsfachangestellte Daniel Hermann ist seit 2018 beim Städtischen Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes beschäftigt, bevor er zum Bezirksdienst wechselte. Privat ist er gerne sportlich aktiv: beim Wandern oder einer Partie Badminton. Mit seiner Frau teilt er die Leidenschaft für gutes Essen und lange Spaziergänge.

Jennefer Soboll ist 40 Jahre alt, Bürokauffrau und seit 2021 beim Städtischen Außendienst beschäftigt. Privat ist Soboll viel mit ihrer Familie und ihrem Hund in der Natur unterwegs oder auf dem Campingplatz am Rheinufer.

Der städtische Bezirksdienst
Die neuen Bezirksdienstmitarbeitenden sind täglich weitestgehend zu Fuß und uniformiert in den Stadtteilen unterwegs, um aktiv auf Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und Gewerbetreibende zuzugehen. Zukünftig sollen in allen Stadtbezirken je zwei Bezirksdienstmitarbeitende tätig sein.

Im jeweiligen Stadtbezirk ist auch geplant, regelmäßig Mobile Wachen, beispielsweise auf verschiedenen Wochenmärkten, sowie Infostände auf Stadtfesten anzubieten. Bürgerinnen und Bürger können dort Fragen und Anregungen loswerden. Außerdem soll die bestehende Ordnungspartnerschaft durch gemeinsame Streifgänge mit den Bezirksbeamten der Polizei ausgebaut werden.

Jennefer Soboll und Daniel Hermann können – genau wie ihre Kolleginnen und Kollegen vom Bezirksdienst – jederzeit in den Stadtbezirken angesprochen werden. Kontakt mit dem Bezirksdienst ist auch per E-Mail an sad@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-3900 über die Führungs- und Koordinierungsstelle des Bürger- und Ordnungsamtes möglich Weitere Informationen online unter www.duisburg.de/bezirksdienst.