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Spaziergang mit
Oberbürgermeister Sören Link durch Serm: Land und Leute im
Duisburger Süden
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Duisburg, 12.
Oktober 2026 - Historischer Charme, Nähe zur Natur und
Landwirtschaft: Das prägt Serm im Süden Duisburgs seit
Generationen. Davon konnten sich am vergangenen Samstag
zahlreiche Bürgerinnen und Bürger bei einem gemeinsamen
Spaziergang überzeugen. Dabei kamen sie mit Oberbürgermeister
Sören Link sowie Vertreterinnen und Vertretern der
Stadtgesellschaft ins Gespräch.

Stationen waren unter anderem der
Holtumer Landhof, der Bengerhof, Bienen Lindner und der
Bürgershof Blomenkamp. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Im Mittelpunkt der rund drei
Kilometer langen Tour standen die landwirtschaftlichen
Betriebe im Stadtteil. Stationen waren unter anderem der
Holtumer Landhof, der Bengerhof, Bienen Lindner und der
Bürgershof Blomenkamp. Die Betriebe stellten ihre Arbeit vor
und zeigten, welche Bedeutung die lokale Landwirtschaft für
die Identität und das besondere Erscheinungsbild Serms hat.

Bienen Lindner und der Bürgershof
Blomenkamp.
Deutlich wurde dabei auch, wie wichtig der Erhalt der
dörflichen Strukturen für die Lebensqualität die Menschen vor
Ort ist. Gleichzeitig zeigte der Rundgang einmal mehr die
Vielfalt Duisburgs und die unterschiedlichen Lebensräume
innerhalb der Stadt.

Stationen waren unter anderem der
Holtumer Landhof
Oberbürgermeister Sören Link schätzt den direkten Dialog:
„Dieser Raum für Begegnungen, das gemeinsame Erleben der
Quartiere und der Austausch darüber sind für mich immer
wieder lehrreich und eine echte Bereicherung.“ Bei frischer
Kartoffelsuppe aus eigenem Anbau ließ die Gruppe den
Wandernachmittag auf dem Bürgershof Blomenkamp ausklingen.

sowie der Holtumer Landhof (im
Bild), der Bengerhof, Bienen Lindner und der Bürgershof
Blomenkamp.
Bürgergespräch mit
Oberbürgermeister Sören Link Oberbürgermeister
Sören Link möchte am Dienstag, 27. Oktober, mit den
Duisburgerinnen und Duisburgern ins Gespräch kommen. Termine
können am Donnerstag, 15. Oktober, angefragt werden.
Interessierten Bürgerinnen und Bürgern steht hierfür das an
diesem Tag freigeschaltete Kontaktformular unter
https://www.duisburg.de/dialog zur Verfügung. Auch
telefonisch ist eine Kontaktaufnahme von 8.30 bis 16 Uhr
unter 0203 283-6111 möglich.
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Duisburg unterstützt gemeinsamen
Appell rheinischer Städte zur Senkung
der Landschaftsumlage
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Duisburg, 9. OKtober 2026 - Die Stadt Duisburg
fordert gemeinsam mit den Stadtspitzen und Finanzverantwortlichen
der kreisfreien Mitgliedsstädte des Landschaftsverbandes Rheinland
(LVR) eine stärkere finanzielle Entlastung. In einem gemeinsamen
Appell an die Fraktionen und Gruppen der Landschaftsversammlung
Rheinland setzen sie sich dafür ein, die Landschaftsumlage für das
Jahr 2027 deutlicher als bislang vorgesehen zu senken.
Hintergrund ist die weiterhin äußerst angespannte Finanzlage vieler
Städte im Rheinland. Steigende Sozialausgaben, zusätzliche
gesetzliche Aufgaben und höhere Personalkosten belasten die
kommunalen Haushalte. Gleichzeitig müssen die Städte weiter in
Schulen, Infrastruktur, Digitalisierung und Klimaschutz investieren.
Für diese Aufgaben bleibt ihnen immer weniger finanzieller
Spielraum.
Die beteiligten Städte begrüßen die bereits
eingeleiteten Schritte zur Begrenzung der Landschaftsumlage.
Angesichts ihrer schwierigen Haushaltslage halten sie diese jedoch
für nicht ausreichend. Sie fordern, sämtliche Verbesserungen bei den
Umlagegrundlagen konsequent an die Mitgliedsstädte weiterzugeben.
Auch der LVR müsse seine eigenen Möglichkeiten zum Sparen stärker
ausschöpfen. Dazu zählen die Überprüfung bestehender Aufgaben und
Standards, ein kritischer Blick auf freiwillige Leistungen sowie
effizientere Verwaltungsabläufe.
Dazu erklärt Duisburgs
Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin Murrack: „Die Städte stehen
finanziell mit dem Rücken zur Wand. Viele Kommunen verzeichnen
Rekorddefizite und müssen gleichzeitig massive Zukunftsinvestitionen
stemmen. Deshalb erwarten wir, dass alle verfügbaren Spielräume
genutzt werden, um die Belastungen der Mitgliedskörperschaften zu
reduzieren. Jede Absenkung der Landschaftsumlage stärkt unmittelbar
die kommunale Handlungsfähigkeit vor Ort.“
Mit ihrem
gemeinsamen Vorstoß appellieren die Städte an die Fraktionen und
Gruppen der Landschaftsversammlung, den eingeschlagenen Sparkurs
fortzusetzen und den Umlagesatz für 2027 so weit wie möglich zu
senken. Damit wollen sie ihre Haushalte entlasten und finanzielle
Spielräume für die kommunalen Aufgaben erhalten.
Die
Landschaftsumlage ist die wichtigste Einnahmequelle des
Landschaftsverbandes Rheinland. Sie wird von den Mitgliedsstädten
und Kreisen finanziert und zählt zu den größten Ausgabenposten ihrer
Haushalte. Wie hoch die Umlage ausfällt, hängt unter anderem vom
festgelegten Umlagesatz ab. Eine Senkung würde die kommunalen
Haushalte unmittelbar entlasten.
Gemeinsamer Appell der rheinischen
Oberbürgermeister*innen und Kämmer*innen zum Haushaltsplan 2027 des
Landschaftsverbandes Rheinland Sehr geehrte Fraktionsvorsitzende,
sehr geehrte Damen und Herren, als Oberbürgermeisterinnen und
Oberbürgermeister sowie Kämmerinnen und Kämmerer der kreisfreien
Mitgliedskörperschaften des Landschaftsverbandes Rheinland wenden
wir uns mit einem gemeinsamen und überparteilichen Appell an Sie.
Die kommunalen Haushalte im Rheinland befinden sich in einer
historisch schwierigen Lage. Steigende Sozialausgaben, hohe Tarif-
und Sachkostensteigerungen, zusätzliche gesetzliche Verpflichtungen
sowie erhebliche Investitionsbedarfe führen in vielen Kommunen zu
strukturellen Defiziten.
Zahlreiche Städte und Gemeinden
müssen Haushaltssicherungskonzepte aufstellen oder befinden sich
bereits in entsprechenden Konsolidierungsverfahren. Vor diesem
Hintergrund erfüllt uns die Entwicklung der Landschaftsumlage mit
großer Sorge. Gleichzeitig begrüßen wir ausdrücklich, dass die
Fraktionen der Landschaftsversammlung die außerordentlichen
Belastungen der kommunalen Ebene erkannt und erste Initiativen zur
Entlastung der Umlagezahler auf den Weg gebracht haben.
Dies
ist ein wichtiges Signal. Nun gilt es, diesen Weg konsequent
weiterzugehen. Wir erkennen an, dass auch der Landschaftsverband
Rheinland erheblichen finanziellen Herausforderungen ausgesetzt ist.
Insbesondere die Entwicklung der Sozialtransferaufwendungen stellt
den Verband vor große Aufgaben.
Gleichwohl darf die Lösung
dieser Herausforderungen nicht allein über eine steigende Belastung
der Mitgliedskörperschaften erfolgen. Die finanzielle
Leistungsfähigkeit der kommunalen Familie insgesamt muss Maßstab
aller Entscheidungen sein. Die inzwischen vorliegenden Erkenntnisse
zu den Umlagegrundlagen eröffnen zusätzliche Spielräume. Diese
müssen vollständig zur Entlastung der Kommunen genutzt werden.
Der derzeit diskutierte Hebesatz von 18,56 Prozent darf daher
nicht das Ende der OB · Stadtverwaltung Duisburg · 47049 Duisburg An
die Fraktionen und Gruppen in der Landschaftsversammlung Rheinland
09.10.2026 Konsolidierungsbemühungen markieren. Vielmehr erwarten
wir, dass alle verfügbaren Verbesserungen im weiteren
Haushaltsverfahren konsequent berücksichtigt werden.
Darüber
hinaus bedarf es zusätzlicher eigener Konsolidierungsanstrengungen
des LVR. Hierzu gehören eine konsequente Aufgaben- und Zweckkritik,
die Überprüfung bestehender Standards, die kritische Betrachtung
freiwilliger Leistungen sowie die Nutzung weiterer Effizienz- und
Digitalisierungspotenziale.
Um diese Effekte schon im
kommenden Haushalt verbundsatzmindernd zu berücksichtigen, fordern
wir den LVR auf, einen globalen Minderaufwand in Höhe von zwei
Prozent einzuplanen. Besonders wichtig ist dabei der Blick auf die
gesamte kommunale Finanzierungskette. Höhere Landschaftsumlagen
belasten nicht nur die unmittelbar Umlagepflichtigen, sondern wirken
sich über die Kreisumlagen auf zahlreiche kreisangehörige Städte und
Gemeinden aus.
Letztlich verringern sie überall die
finanziellen Handlungsspielräume vor Ort und erschweren
Investitionen in kommunale Infrastruktur, Bildung, Kultur, Sport und
soziale Angebote. Zugleich erwarten wir, dass gegenüber Bund und
Land mit Nachdruck auf die Einhaltung des Konnexitätsprinzips
hingewirkt wird. Die Finanzierung gesamtgesellschaftlicher Aufgaben
darf nicht dauerhaft zulasten der kommunalen Ebene erfolgen.
Zusätzliche Aufgaben müssen mit einer auskömmlichen Finanzierung
einhergehen. Wir appellieren daher an Sie, den begonnenen
Konsolidierungskurs konsequent fortzuführen, sämtliche
Verbesserungen bei den Umlagegrundlagen vollständig an die
Umlagezahler weiterzugeben, zusätzliche Konsolidierungsmaßnahmen
umzusetzen, strukturelle Reformen und Effizienzsteigerungen
voranzutreiben und den Hebesatz der Landschaftsumlage 2027 deutlich
unter die bislang diskutierten Werte abzusenken.
Die
kommunale Selbstverwaltung lebt von handlungsfähigen Städten und
Gemeinden. Die kommunale Familie kann die gegenwärtigen
Herausforderungen nur gemeinsam bewältigen. Dafür braucht es jetzt
Entscheidungen, die den Landschaftsverband und seine
Mitgliedskörperschaften gleichermaßen in die Verantwortung nehmen.
Wir bitten Sie deshalb eindringlich, die verbleibende Zeit bis zur
Verabschiedung des Haushalts zu nutzen, um zu einer spürbaren
weiteren Entlastung der umlagepflichtigen Kommunen beizutragen.
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Duisburger Heimat-Preis 2026: Drei
Ehrungen für engagiertes Miteinander |
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Duisburg, 9. Oktober 2026
- Zum achten Mal
ist gestern Abend der Heimat-Preis Duisburg
für herausragendes lokales Engagement
verliehen worden. Bürgermeisterin Edeltraud
Klabuhn überreichte die Auszeichnung in
einer Feierstunde im Opernfoyer des Theaters
Duisburg an die Musikvereinigung
Duisburg-West, die Flinken Nadeln / Bunter
Kreis Duisburg e. V. sowie den
Philharmonischen Chor Duisburg e. V.

Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn
überrreicht die Auszeichnung an die
Musikvereinigung Duisburg-West, die Flinken
Nadeln / Bunter Kreis Duisburg e. V. sowie
den Philharmonischen Chor Duisburg e. V. (im
Bild). Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Der Heimat-Preis macht sichtbar, wie
verschieden bürgerschaftliches Engagement in
Duisburg ist. Ob Musik und Kultur,
gemeinschaftliches Handarbeiten oder soziale
Unterstützung – die Ausgezeichneten schaffen
mit ihren Projekten Begegnungen und bringen
Menschen unterschiedlicher Generationen
zusammen.

Oberbürgermeister Sören Link weiß, wie
wertvoll die Arbeit engagierter
Duisburgerinnen und Duisburger ist: „Heimat
entfaltet sich da, wo Menschen Verantwortung
übernehmen, sich einbringen und gemeinsam
etwas bewegen. Genau dafür stehen die
diesjährigen Preisträger. Mit Ausdauer und
Leidenschaft engagieren sie sich für ein
lebendiges und tolerantes Miteinander.“

Auch in diesem Jahr waren Bürgerinnen und
Bürger eingeladen, Vorschläge für den
Heimat-Preis einzureichen. Eine fachkundige
Jury aus Mitgliedern des Kulturausschusses
entschied, wer neben der GlasTrophäe ein
Preisgeld von 5.000 Euro erhielt. Die
Auszeichnung ist Teil der Landesinitiative
#NRWheimatet und wird vom Ministerium für
Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung
des Landes NRW gefördert.
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8. Oktober: Personalversammlung
der Stadtverwaltung Duisburg:
Einschränkungen im Publikumsverkehr
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Duisburg, 29. September
2026 -
Zahlreiche
Beschäftigte der Stadtverwaltung werden am
Donnerstag, 8. Oktober, ab 8.30 Uhr in der
Kraftzentrale des Landschaftsparks zur
diesjährigen Personalversammlung des
Personalrats „Innere Verwaltung“ erwartet.
Aus diesem Grund muss in allen städtischen
Dienststellen mit Beeinträchtigungen des
Publikumsverkehrs von 8 bis 15 Uhr gerechnet
werden.
Auch Call Duisburg wird
ganztägig nur eingeschränkt erreichbar sein.
Davon ausgenommen sind die Tätigkeiten der
Feuerwehr und der Wirtschaftsbetriebe
Duisburg. - Die Bürger-Service-Stationen
bleiben an diesem Tag geschlossen, ebenso
das Straßenverkehrsamt. - Auch das
Bürger- und Ordnungsamt und das Amt für
Integration und Einwanderungsservice
einschließlich sämtlicher Außenstellen sind
am 8. Oktober nicht geöffnet. Bereits
vereinbarte Termine bleiben jedoch bestehen.
- Das Gesundheitsamt bleibt
ebenfalls für den Publikumsverkehr
geschlossen. Auch hier bleiben bereits
vereinbarte Termine bestehen. - Die
Stabsstelle Verbraucherschutz ist ganztägig
nur eingeschränkt erreichbar. - Das Amt
für Soziales und Wohnen ist an diesem Tag im
Bereich Unterbringung und Betreuung von
Asylbewerbern und Flüchtlingen auf der
Schifferstraße 98–100 geschlossen, ebenso
die Außenstellen des Amtes für Soziales und
Wohnen im Bereich der Grundsicherung.
- Beim Jugendamt sind die
Elterngeldstelle sowie der Bereich
Unterhaltsvorschuss an diesem Tag ganztägig
geschlossen und telefonisch ebenfalls nicht
erreichbar. Außerdem kann es bei einzelnen
städtischen Jugendzentren zu Schließungen
kommen.
- Der Zugang zum Stadthaus
ist zu den regulären Öffnungszeiten möglich.
Alle Dienstleistungen der Beratungsstelle
Planen, Bauen und Verkehr – also Bauberatung
und verkehrliche
Sondergenehmigungen/Parkausweise – sind an
diesem Tag erst ab 14 Uhr möglich.
-
Die Zentralbibliothek öffnet um 10 Uhr, die
Servicezeit mit Personal beginnt um 11 Uhr.
Bei den Öffnungszeiten der Zweigstellen
kommt es zu Einschränkungen. Tagesaktuelle
Informationen dazu sind auf
www.stadtbibliothek-duisburg.de zu finden.
Ab 15 Uhr haben alle Standorte wieder
regulär geöffnet.
- Die Open
Libraries in Vierlinden, Neumühl, Beeck und
Wanheimerort stehen Kundinnen und Kunden mit
einem gültigen Bibliotheksausweis ab 7 Uhr
und die Stadtteilbibliothek im Campus
Marxloh ab 7.30 Uhr zur Verfügung. Beim
Bücherbus entfallen die Haltepunkte in
Neuenkamp, Bergheim und Rumeln. Die an
diesen Standorten entliehenen Medien werden
entsprechend verlängert.
Der Campus
Marxloh hat zu den gewohnten Zeiten von 7.30
bis 17 Uhr geöffnet. Die Kurse der
Volkshochschule und der Musik- und
Kunstschule finden wie geplant statt. Die
VHS-Geschäftsstelle Mitte öffnet um 10 Uhr,
die Geschäftsstellen Nord um 14 Uhr. Die
Geschäftsstelle West bleibt geschlossen, ist
aber ab 14 Uhr telefonisch erreichbar.
- Das Kultur- und Stadthistorische
Museum sowie das Museum der Deutschen
Binnenschifffahrt sind ebenso zu den
normalen Öffnungszeiten geöffnet (10 bis 17
Uhr) wie die Kasse des Theaters der Stadt
(10 bis 18.30 Uhr).
Die städtischen
Schwimmbäder (Hallenbäder Neudorf und
Toeppersee, das Rhein-Ruhr-Bad, das Südbad
sowie das Allwetterbad Walsum) werden am Tag
der Personalversammlung durchgehend
geschlossen sein. Informationen zu den
Bädern gibt es auf der Homepage
www.baederportalduisburg.de und unter der
Info-Hotline 0203/283-987773. - Die
Geschäftsstelle des Studieninstituts
Duisburg bleibt ganztägig geschlossen.
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25 Jahre „Call
Duisburg“: Vom Pionierprojekt zur modernen
Lotsenstelle der Stadtverwaltung
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Duisburg, 29.
September 2026 - Vor 25 Jahren klingelte bei
„Call Duisburg“ (Tel. 0203 94000) erstmals
das Telefon. Was heute als
selbstverständlicher Bestandteil einer
modernen Verwaltung wahrgenommen wird, war
damals ein mutiges Pilotprojekt. Als eines
der ersten kommunalen Servicecenter
Deutschlands ging „Call Duisburg“ am 1.
Oktober 2001 an den Start und setzte damit
Maßstäbe für einen bürgernahen und zentralen
Bürgerservice.
Mitarbeitende im Gespräch.
Seitdem hat
sich das Servicecenter von einer kleinen
Einheit mit 20 Mitarbeitenden in einer
ehemaligen Kantine am Sittardsberg zur
unverzichtbaren Schnittstelle zwischen
Verwaltung und Bürgerschaft entwickelt.
Während anfangs vor allem die
telefonische Auskunftserteilung und
Entlastung der Fachbereiche im Fokus
standen, entwickelte sich das
Aufgabenspektrum kontinuierlich weiter.
Heute bearbeiten rund 70 Mitarbeitende
jährlich bis zu 600.000 Anrufe für Duisburg,
die Wirtschaftsbetriebe Duisburg sowie die
Kooperationsstädte Bottrop und Dinslaken.
Mitarbeitende des städtischen Servicecenters
"Call Duisburg" am Standort Sittardsberger
Allee in Buchholz. Foto: Tanja Pickartz /
Stadt Duisburg
Duisburgs
Oberbürgermeister Sören Link betont die
besondere Bedeutung des Servicecenters für
die Stadtverwaltung: „Call Duisburg ist weit
mehr als eine Telefonhotline. Es ist Lotse,
Problemlöser, Krisenhelfer und oft die erste
Stimme der Stadt Duisburg. Viele Anliegen
werden sofort gelöst, ohne Weiterleitung,
ohne Wartezeit und ohne Umwege.“
Ein
weiterer Meilenstein in der Entwicklung war
die Einführung des Duisburger
Sprach-Assistenz-Systems im Februar 2026.
Das System ermöglicht, Anliegen zu schildern
und bei häufig gestellten Fragen unmittelbar
Informationen zu erhalten. Diese
Unterstützung erhöht die Erreichbarkeit des
Servicecenters.
„Menschen bringen
Empathie, Verständnis, Kreativität und
Verantwortungsbewusstsein mit. Genau diese
Fähigkeiten bleiben auch künftig
unverzichtbar. Das Sprach-AssistenzSystem
hilft uns aber dabei, einfache Anliegen
schnell zu bearbeiten, damit unsere
Mitarbeitenden mehr Zeit für komplexe und
beratungsintensive Anliegen haben, bei denen
menschliche Unterstützung den entscheidenden
Unterschied macht“, so Horst Hauswirth,
Leiter des Servicecenters.

Horst Hauswirt, Leiter des Servicecenters.
Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Die positiven Auswirkungen zeigen sich
auch in den Leistungszahlen. Auf sämtlichen
Leitungen des Servicecenters gingen bis Ende
August 2026 bereits rund 357.000 Anrufe ein.
Durch die Unterstützung des
SprachAssistenz-Systems konnte dabei eine
Bearbeitungsquote von 92 Prozent erreicht
werden. Dieser Wert liegt deutlich über den
in kommunalen Servicecentern üblichen
Vergleichswerten von 85 bis 87 Prozent.
In den vergangenen 25 Jahren war „Call
Duisburg“ regelmäßig auch in Krisen- und
Sonderlagen gefordert – insbesondere während
der CoronaPandemie, als das Servicecenter
die Corona-Hotline für die Stadt übernahm.
Auch heute sind die Mitarbeitenden oft erste
Ansprechpartner bei schwierigen
Lebenssituationen wie finanziellen Sorgen,
Trauerfällen oder dringenden
Angelegenheiten.
„Jeder Anruf ist
eine kleine Wundertüte“, beschreibt ein
langjähriger Mitarbeitender. Neben
Sachwissen sind daher Empathie,
Belastbarkeit und Kommunikationsstärke
wichtige Voraussetzungen. Anlässlich des
25-jährigen Jubiläums hat das Amt für
Kommunikation eine Social-Media-Kampagne
umgesetzt.
Kurze Reels stellen die
Arbeit der Mitarbeitenden in der
Telefonsachbearbeitung augenzwinkernd dar.
Die Beiträge geben einen Einblick in die
Vielfalt der Anliegen der Anrufenden. Ziel
der Kampagne ist es, die Menschen sichtbar
zu machen, die täglich an den Telefonen
sitzen und häufig die erste Stimme der
Stadtverwaltung sind.
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Ratsitzung am
28. September
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Ratsitzung am
28. September: Wahl von zwei neuen
Dezernenten
Die
Auscheibungen und die Wahlen ergaben sich
durch das Ausscheiden von Paul Bischof
(Recht, Jugend, Familie) und Baudezernent
Martin Linne, der zum Jahresende in den
Ruhestand wechselt.
Wahl eines
Beigeordneten für das Dezernat II
Zum Beigeordneten für das Dezernat II wurde
für die Dauer von acht Jahren unter
Einweisung in die Stelle der
Besoldungsgruppe B 7 LBesG Herr Heiko
Blumenthal einstimmig gewählt. Eine Änderung
des Geschäftsbereiches bleibt vorbehalten.
Der Rat der Stadt hat am 05.06.2026
die Ausschreibung der Stelle einer/eines
Beigeordneten für das Dezernat II
beschlossen. Die Stelle wurde gemäß § 71
Abs. 2 S. 2 Gemeindeordnung
Nordrhein-Westfalen (GO NRW) ausgeschrieben.
Die ebenfalls entsprechend des
vorbezeichneten Ratsbeschlusses
eingerichtete Findungskommission hat sich
nach durchgeführtem Auswahlverfahren
einstimmig für den Bewerbenden Herrn Heiko
Blumenthal entschieden.
Heiko
Blumenthal (SPD, 11 Jahren Referent des
Oberbürgermeisters) übernimmt im künftigen
Ressort für Kinder, Jugend, Familie, Bildung
und Wissenschaft (Dezernat II) die
Zuständigkeit für Duisburger Kitas und
Schulen von Astrid Neese (künftig: Soziales
& Wohnen, Gesundheit, Jobcenter).
Ebenso einstimmig wurde Dr. Oliver Lind
(Rastrop-Rauxeler, CDU und Reserveoffizier)
zum Beigeordneten für das Dezernat VII für
die Dauer von acht Jahren unter Einweisung
in die Stelle der Besoldungsgruppe B 7 LBesG
gewählt und übernimmt das Rechtsamt von
Vorgänger Paul Bischof, das Amt Ordnung und
Integration von Michael Rüscher, Feuerwehr
von Stadtdirektor Martin Murrack. Eine
Änderung des Geschäftsbereichs bleibt
vorbehalten.
Der Geschäftsbereich
umfasst ab 01.01.2027 das Amt für Schulische
Bildung, das Jugendamt, das Institut für
Jugendhilfe, die Stadtbibliothek, die
Volkshochschule sowie die Stabsstellen
„Bildungsregion“ und „Campus Marxloh“.
Die ebenfalls entsprechend des
vorbezeichneten Ratsbeschlusses
eingerichtete Findungskommission hat sich
nach durchgeführtem Auswahlverfahren
einstimmig für den Bewerbenden Dr. Oliver
Lind entschieden.
Der
Geschäftsbereich umfasst ab 01.01.2027 das
Rechtsamt, das Bürger- und Ordnungsamt samt
Verbraucherschutz, das Amt für Integration
und Einwanderungsservice, die Feuerwehr und
das Zivilschutzamt sowie die Stabsstellen
„Zentrale Dienste“, „Besondere Projekte,
Task Force Problemimmobilien“ und
„Sozialleistungsbetrug“.
Erneuerung des Stadiondaches der
schauinsland-reisen-arena
Einstimmig mit
Einthaltungen
Es ging auch um die
einschließlich der daran befestigten
technischen Gebäudeausrüstung sowie
Umsetzung ergänzender Maßnahmen. Der
Erneuerung des Stadiondaches der
schauinsland-reisen-arena einschließlich der
daran befestigten technischen
Gebäudeausrüstung auf Grundlage der
vorliegenden Planung nach Leistungsphase 4
HOAI sowie der Umsetzung ergänzender
Maßnahmen in den Bereichen baulicher
Substanzerhalt, Barrierefreiheit und
elektronische Zutrittskontrolle mit einem
voraussichtlichen Kostenaufwand in Höhe von
35.692.189,00 Euro netto wurde zugestimmt.
Der Rat der Stadt Duisburg genehmigt den
folgenden Anmietung einer Lagerhalle für
Kulissen der DOR (einstimmig mit
Enthaltungen)
Die DOR nutzt die vom
Kulturdezernat der Stadt Düsseldorf
angemietete Lagerhalle Paul-Thomas-Straße 54
in Düsseldorf ab dem 01.03.2026 für drei
Jahre. Die Mietkosten und Nebenkosten werden
über den Gewinnvortrag der DOR an die
Landeshauptstadt Düsseldorf gezahlt.
Die Lagersituation für die Kulissen und
Ausstattungen von Opern- und
Ballettproduktionen der DOR ist äußerst
kritisch und die Inhalte undichter
Container, die beim Produktionszentrum
stehen, müssen nach einer
Schimmelbeseitigung in eine trockene Halle
umgelagert werden. Es besteht dringlicher
Handlungsbedarf und es musste kurzfristig
Abhilfe geschaffen werden. Die im Dezember
des letzten Jahres nach der Einholung von
acht Angeboten sich als die beste Lösung
herausgestellte Anmietung einer (anderen)
Lagerhalle konnte nicht umgesetzt werden, da
bis Mitte Januar 2026 leider kein
entsprechender Mietvertrag vorgelegt wurde.
Also führte die DOR die Suche fort und
es wurde eine Lagehalle in der
Paul-Thomas-Straße 54, 40599 Düsseldorf, mit
einer Lagerfläche von 4.218 m² und einem
Vordach zum Entladen besichtigt. Dieses
Objekt hat das Dezernat für Kultur,
Integration und Gesundheit der
Landeshauptstadt Düsseldorf kurzfristig,
aufgrund der Dringlichkeit, ab dem
01.03.2026 für eine Dauer von drei Jahren
angemietet und der DOR für die Lagerung von
Kulissen und Ausstattung überlassen.
Der Nettomietzins beträgt monatlich
31.525,20 EUR zuzüglich der Mehrwertsteuer,
also insgesamt 37.514,99 EUR und erhöht sich
pro Jahr um +2,5% (Staffelmiete). Die
Nebenkosten belaufen sich auf monatlich
6.327,00 EUR plus MwSt., also insgesamt
7.529,13 EUR pro Monat. Insgesamt betragen
die Miete und die Nebenkosten pro Monat
45.044,12 EUR.
Die
Erstattungen der Mietkosten und Nebenkosten
an die Landeshauptstadt Düsseldorf werden
aus den Wirtschaftsplänen 2026/27
fortfolgend der DOR getragen. Sofern die
entsprechenden Aufwandserhöhungen zum Ende
des jeweiligen Geschäftsjahres zu einer
Reduzierung des Gewinnvortrags der DOR
führen, der sich zum 01.08.2025 auf
21.551.135,76 EUR belief, beinhaltet der im
Beschlussentwurf aufgeführte Beschluss der
Gesellschafterversammlung vom 11.05.2026
einen Vorgriff auf zukünftige
Gewinnverwendungsbeschlüsse der
Gesellschafterversammlung.
Die
Entgeltordnung der Akademie für
Notfallmedizin und Rettungswesen (AfNuR) der
Feuerwehr Duisburg wurde einstimmig
beschlossen
Die Akademie für
Notfallmedizin und Rettungswesen (AfNuR) der
Feuerwehr Duisburg bietet eine Vielzahl von
Lehrgangsformaten und Veranstaltungen an,
die speziell auf die Anforderungen des
Rettungsdienstes und der prähospitalen
Notfallversorgung von Notfallpatientinnen
und -patienten ausgerichtet sind und nutzt
dazu eigens dafür ausgestattete
Räumlichkeiten und Lehrmaterialien, die auf
die Bedürfnisse solcher fachspezifischen
Formate abgestimmt sind.
Zu
bestimmten Bereichen aus dem genannten
Spektrum möchten sich Dritte, ihrer Bedarfe
entsprechend, in diese Formate einbuchen
und/oder Räumlichkeiten und Lehrmaterialien
anmieten, da ihnen selber die nötigen
Möglichkeiten oder Kapazitäten fehlen. Die
Lehrgangs- und Veranstaltungsangebote der
AfNuR richten sich nach den Bedarfen, die
die Feuerwehr zu den jeweiligen
(Ausbildungs-)Zeiten hat.
Dies kann in
einigen Fällen bzw. temporär dazu führen,
dass Formate nicht ganz vollständig
ausgelastet sind oder nicht alle Räume und
Lehrmaterialien in Gebrauch sind. Der
Umstand, dass zwischenzeitlich freie Plätze
und Kapazitäten entstehen und andererseits
aber Bedarfe anderer Rettungsdienstträger,
Feuerwehren/Werkfeuerwehren und externer
Hilfsorganisationen bestehen, bietet die
Möglichkeit, die Effizienz und Auslastung
der AfNuR zu verbessern und Erträge zur
Deckung von Personal- und Sachkosten zu
erwirtschaften

Die aufgeführten Preise sind
Tagespreise inklusive der aufgeführten
Ausstattung bei einer Nutzung von 8 Stunden.
Eine Nutzungsdauer von weniger als 4
Stunden, wird pauschal mit einem halben
Tagessatz berechnet. Eine Nutzungsdauer von
mehr als 8 Stunden bis maximal 12 Stunden,
wird mit 1 ½ Tagessätzen berechnet.

Es werden nur die für die ordnungsgemäße
Nutzung notwendigen Verbrauchsmaterialien in
den standardisierten Packmengen der
Leihmaterialien gestellt. Alle sonst
benötigten Verbrauchsmaterialien müssen
durch den Veranstalter gestellt werden.

Bei den Lehrgangsformaten handelt es
sich um die schulische Ausbildung mit
Abschlussprüfung, wenn die nach bestehender
Ausbildungs- und Prüfordnung vorgesehen ist.

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Einbringung des
Doppelhaushalts 2027/28 und des
Haushaltssicherungskonzepts bis 2037 -
nicht einstimmg beschlossen
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Duisburg, 28.
September 2026 - Oberbürgermeister
Sören Link sowie Stadtdirektor und
Stadtkämmerer Martin Murrack haben heute
sowohl den Entwurf für den Doppelhaushalt
2027/2028 als auch das neue
Haushaltssicherungskonzept (HSK) in den Rat
der Stadt eingebracht. Das Duisburger
Zahlenwerk spiegelt die dramatische
bundesweite Finanzkrise der Kommunen wider,
setzt gleichzeitig aber auch ein klares
Signal für eine umfassende Modernisierung
und Digitalisierung der Stadtverwaltung.

Foto Janja Pickartz Stadt
„In den vergangenen Jahren haben wir
gezeigt, dass Duisburg schwierige
finanzielle Herausforderungen bewältigen
kann. Seit 2015 haben wir ausgeglichene
Haushalte vorgelegt und die Überschuldung
beendet. Dadurch konnten wir unter anderem
wieder gezielt in Bildung, Sicherheit,
Verkehrsinfrastruktur und den ÖPNV
investieren.
Jetzt stehen wir erneut
vor großen Kraftanstrengungen. Sie werden
uns viel abverlangen, aber wir werden alles
dafür tun, dass notwendige Investitionen in
die Zukunft unserer Stadt weiter möglich
bleiben. Dazu gehört auch, dass Bund und
Land die Kommunen nicht mit immer neuen
Aufgaben belasten dürfen, ohne diese
ausreichend zu finanzieren. Wer die Musik
bestellt, muss sie auch bezahlen.
Damit Duisburg in den nächsten Jahren
weiterhin handlungsfähig bleibt, müssen wir
nun gemeinsam und entschlossen alle dafür
erforderlichen Maßnahmen umsetzen“, betont
Oberbürgermeister Sören Link. Eingeleitet
wurde das nun vorgelegte Sparprogramm
bereits Mitte 2025, als Stadtkämmerer Martin
Murrack aufgrund der herannahenden
Haushaltsrisiken eine restriktive
Bewirtschaftung verfügt hatte.
Die
tatsächliche Dimension und das erschreckende
Tempo der finanziellen Verschlechterung
stellten sich in den vergangenen Monaten
unerwartet noch schwerwiegender dar. Ein
Phänomen, das derzeit alle deutschen
Großstädte ereilt. Die unzureichenden
Finanzierungen von Bund und Land bei
gleichzeitig dynamisch steigenden Sozial-,
Personal- und Sachkosten engen den
Ausgabespielraum der Kommunen dramatisch
ein.
Harte HSK-Vorgaben bis 2037:
Rekorddefizite im Doppelhaushalt
Die
Zahlen des Haushaltsentwurfs verdeutlichen
den akuten Handlungsdruck: Für das Jahr 2027
wird im ordentlichen Ergebnis mit einem
Defizit von minus 439,8 Millionen Euro
geplant. Im Jahr 2028 wird dieser Fehlbetrag
ein Minus von 462,6 Millionen Euro
erreichen.
Ohne ein
genehmigungsfähiges HSK droht Duisburg somit
der Verlust der finanziellen
Gestaltungsfähigkeit und damit unter anderem
der Stopp von freiwilligen Leistungen. Um
auch weiterhin handlungsfähig zu bleiben,
legt die Stadt dem Rat daher gleichfalls ein
HSK mit einem Zeithorizont von zehn Jahren
vor.
Die Konsolidierungslinie steigt
bis 2037 von 108 Millionen Euro im Jahr 2027
auf 418,0 Millionen Euro an. Die größte
Position bilden dabei die Sachkosten, deren
jährliches ansteigendes
Konsolidierungsvolumen sich in der Spitze im
Jahr 2037 auf 306,1 Millionen Euro belaufen
wird.
KI-Offensive soll Abbau von
909 Stellen auffangen
Zu den
Konsolidierungsmaßnahmen gehört auch der
rechnerische Wegfall von exakt 909,81
Stellen in der Kernverwaltung. Stadtdirektor
und Stadtkämmerer Martin Murrack stellt
hierzu jedoch klar: „Wir dürfen dieses HSK
nicht als reines Kürzungsinstrument
betrachten, sondern müssen die Krise als
Chance begreifen, unsere Strukturen
nachhaltig zu verändern, Abläufe zu
verbessern und Duisburg zukunftsfest
aufzustellen.
Durch den
flächendeckenden Einsatz von Künstlicher
Intelligenz und automatisierten Prozessen
sollen daher künftig bürokratische Hürden
abgebaut, Verwaltungsabläufe effizienter
gestaltet und die Personalstruktur gezielt
an die veränderten Anforderungen und Bedarfe
angepasst werden.“
Bis zum
planmäßigen Ende des HSK-Zeitraums wächst
die jährliche Konsolidierungsvorgabe im
Personal- und Versorgungsetat auf eine
Gesamtsumme von 111,9 Millionen Euro an. Der
damit einhergehende Stellenabbau erfolgt
allerdings absolut sozialverträglich. Hierzu
soll konsequent die natürliche
Altersfluktuation der kommenden Jahre
genutzt werden.
Die Stadt Duisburg
ist gerade in den kommenden Jahren zwingend
auf hochqualifizierte Fachkräfte angewiesen.
Um diesen Bedarf zu sichern, werden die
Ausbildungsplätze konsequent und stabil auf
dem Niveau der Vorjahre an den langfristigen
Personalbedarf angepasst. Eindringlicher
Appell an den Bund und das Land NRW Bei
allen Bemühungen um einen baldmöglichst
wieder ausgeglichenen Haushalt wird bei der
Analyse der genannten Haushaltsdaten
deutlich, dass sich die eigentliche Ursache
der Finanznot durch kein noch so rigides
kommunales Sparprogramm lösen lässt.
Das strukturelle Problem liegt in der
chronischen Unterfinanzierung der Städte
durch die übergeordneten politischen Ebenen.
Stadtdirektor und Stadtkämmerer Martin
Murrack fordert daher im Namen der
Stadtspitze „Wir machen hier vor Ort in den
Kommunen die eigentliche Arbeit für die
Menschen. Jetzt sind Berlin und Düsseldorf
an der Reihe.
Es ist Zeit, dass Bund
und Land sich ihrer Verantwortung stellen
und endlich für eine dauerhafte,
auskömmliche Finanzierung der Kommunen
sorgen. Sie müssen jetzt liefern!“ Der
Entwurf des Haushaltsplans 2027/2028 sowie
die Beschlussvorlage der beabsichtigten
HSK-Maßnahmen sind unter nachstehendem Link
abrufbar:
https://www.duisburg.de/haushalt
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Schülergruppe aus Ghana zu Gast im
Duisburger Rathaus
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Duisburg,
25. September 2026 - Mehr als 7000 Kilometer
liegen zwischen Duisburg und Gomoa Fetteh in
Ghana. Für einige Tage rücken beide Orte
jedoch enger zusammen: Eine Schülergruppe
des Hope College besucht derzeit das St.
Hildegardis- Gymnasium und war nun auch im
Duisburger Rathaus zu Gast. Bürgermeisterin
Edeltraud Klabuhn empfing die Jugendlichen
und ihre Begleitpersonen im Mercatorzimmer.

Edeltraud
Klabuhn empfängt AustauschschülerInnen aus
Ghana und SchülerInnen des
Hildegardis-Gymnasiums im Rathaus. Foto:
Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Das Hope College
und das St. Hildegardis-Gymnasium verbindet
seit Jahren eine Schulpartnerschaft mit
regelmäßigen gegenseitigen Besuchen. „Solche
Begegnungen machen eine Schulpartnerschaft
lebendig. Die Jugendlichen kommen in ein
anderes Land und erleben andere Lebenswelten
und können dabei viel voneinander lernen.
Ich freue mich sehr, dass dieser Austausch
zwischen Duisburg und Ghana seit vielen
Jahren gepflegt wird“, sagte Bürgermeisterin
Edeltraud Klabuhn.
Nach der
Begrüßung führte die Bürgermeisterin die
Gäste durch das Rathaus. Zum Abschluss trug
sich die Gruppe in das Gästebuch der Stadt
ein. Die Partnerschaft zwischen den beiden
Schulen soll das interkulturelle Verständnis
stärken, neue Erfahrungen ermöglichen und
die gemeinsame Beschäftigung mit Themen wie
Nachhaltigkeit fördern. Anfang dieses Jahres
reiste bereits zum zehnten Mal eine Gruppe
des St. Hildegardis-Gymnasiums für ein
dreiwöchiges Sozialpraktikum nach Ghana.
Das Hope College
in Gomoa Fetteh ist eine private Senior High
School mit Internat und besteht seit Oktober
2012. Über geförderte Stipendien ermöglicht
die Schule auch leistungsstarken
Jugendlichen aus finanziell schwächeren
Familien den Schulbesuch. Gomoa Fetteh liegt
in der Küstenregion Ghanas unweit der
Hauptstadt Accra.
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Nächster „Runder Tisch
Hochheide“ am 7. Oktober
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Duisburg, 25. September 2026 -
Die
Stadt Duisburg und das Quartiersbüro Hochheide laden
Bürgerinnen und Bürger sowie Akteure und Einrichtungen aus
dem Stadtteil zum „Runden Tisch Hochheide“ ein. Getroffen
wird sich am Mittwoch, 7. Oktober, um 18 Uhr im
AWO-Begegnungszentrum auf der Ehrenstraße 18.
Vorgestellt werden an dem Abend unter anderem die
Baumaßnahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes
Hochheide (ISEK). Sie sollen in den kommenden Jahren den
Stadtteil aufwerten. Ein weiteres wichtiges
Stadtentwicklungsthema auf der Tagesordnung: aktuelle und
geplante Hitzeschutz-Maßnahmen.
Der „Runde Tisch
Hochheide“ regt regelmäßig zum Austausch und Netzwerken zu
unterschiedlichen Schwerpunktthemen an. Ziel ist es,
gemeinsam Hochheide positiv zu entwickeln. Zur besseren
Planung wird um Anmeldung beim Quartiersbüro unter Tel. 02066
/ 9937660 oder per E-Mail: qm@du-hochheide.de gebeten. Das
Quartiersbüro an der Glückaufstraße 8 in 47198 Duisburg hat
dienstags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr geöffnet.
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Richtfest für die neue Gesamtschule Mitte-Süd in
Duisburg-Wanheimerort
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Duisburg, 23. September 2026 - Der Neubau
der Gesamtschule Mitte-Süd in Duisburg-Wanheimerort hat einen
wichtigen Meilenstein erreicht. Mit dem Richtfest an der
Düsseldorfer Straße / Gießingstraße nimmt einer der derzeit
größten Schulneubauten in Duisburg weiter Gestalt an. Auf
einem rund 24.500 Quadratmeter großen Grundstück entsteht ein
moderner Schulcampus für künftig rund 1.300 Schülerinnen und
Schüler. Das Gesamtinvestitionsvolumen für den Neubau beträgt
117 Millionen Euro.

Copyright Fotografien: Wirtschaftsbetriebe Duisburg /Nikolay
Dimitrov
Die sechszügige Gesamtschule umfasst eine
Bruttogeschossfläche von rund 28.500 Quadratmetern. Neben
zeitgemäßen Unterrichts- und Aufenthaltsbereichen entstehen
vielfältige Lern-, Bewegungs- und Freizeitflächen. Teile des
Quartiersgebäudes sollen zudem für außerschulische Angebote
genutzt werden.

„Mit dem Richtfest wird sichtbar, was hier Großartiges für
Wanheimerort und Umgebung entsteht: ein moderner
Vorzeige-Campus des Lernens und ein Ort der Begegnung. Darauf
blicken wir gemeinsam mit Schülern, Eltern und Lehrern mit
großer Vorfreude“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Bis zur Fertigstellung des Neubaus ist die Schule an ihrem
Übergangsstandort in der Gneisenaustraße in
Duisburg-Neudorf-Süd untergebracht. Das ehemalige
Hauptschulgebäude wurde hierfür umfassend saniert. Zum
Schuljahr 2025/2026 nahm die Gesamtschule dort ihren Betrieb
auf.

Campus mit Lernhäusern und Quartiersgebäude Herzstück des
neuen Schulcampus sind drei viergeschossige Lernhäuser mit
modernen und flexibel nutzbaren Lernumgebungen. Ergänzt
werden die Lernhäuser durch ein dreigeschossiges
Quartiersgebäude mit Aula, Mensa und Sportflächen. Die
Fassadengestaltung greift mit farbigen Keramikelementen die
Tradition der ehemaligen Didier-Werke am Standort auf.

„Mit diesem Neubau setzen wir hohe Anforderungen an
Funktionalität, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit
konsequent um. Die unterschiedlichen Gebäudeteile sind auf
einen modernen Schulalltag zugeschnitten und ermöglichen
gleichzeitig eine flexible Nutzung. Mit regenerativer
Wärmeerzeugung über Geothermie und begrünten Dächern schaffen
wir einen zukunftsfähigen Schulstandort, der dauerhaft gute
Bedingungen für Lernen und Lehren bietet“, erklärt Thomas
Patermann, Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg.

Nachhaltiger Schulcampus Ein Schwerpunkt der Planung liegt
auf nachhaltigen und klimaangepassten Lösungen. Neben Sport-,
Grün- und Aufenthaltsflächen entstehen ebenfalls Bereiche für
Unterricht im Freien. Zahlreiche neue Bäume sorgen für
zusätzliche Verschattung und verbessern die
Aufenthaltsqualität.

Copyright Visualisierung Fassade: Anton Kolev, Formtool
Der Neubau wird im energieeffizienten EH40-Standard
errichtet. Dank einer modernen Bauweise und hoher
energetischer Qualität benötigt das Gebäude deutlich weniger
Energie als ein herkömmlicher Neubau. Vorgesehen sind
begrünte Dächer, eine Photovoltaikanlage auf der Sporthalle
sowie eine Geothermieanlage zur Wärmeversorgung und passiven
Kühlung der Gebäude. Versickerungsfähige Flächen tragen zudem
zu einem nachhaltigen Regenwassermanagement bei.

Copyright Visualisierung Innen: RKW Architektur +
Für
die Schulbaugesellschaft ergänzt Geschäftsführer Robin
Eckardt: „Mit dem Richtfest erreichen wir einen wichtigen
Meilenstein im Bauablauf. Die Gesamtschule Mitte-Süd nimmt
sichtbar Gestalt an. Dass wir dieses Etappenziel planmäßig
erreichen konnten, ist das Ergebnis der engen Zusammenarbeit
aller Projektbeteiligten.“ Einzug zum Schuljahr 2027/2028
vorgesehen

Ausgeführt wird das Bauvorhaben durch die KLEBL GmbH. Nach
aktuellem Stand findet der Umzug in die Schulgebäude zum
Schuljahr 2027/28 statt.

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Neuer „Platz der Kinderrechte“
feierlich eröffnet
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Duisburg, 23. September 2026 - Neuer
„Platz der Kinderrechte“ feierlich eröffnet: Stele enthüllt
Mit der feierlichen Enthüllung einer Stele am Weltkindertag
ist am vergangenen Sonntag der neue „Platz der Kinderrechte“
im Duisburger Innenhafen offiziell eröffnet worden. Gemeinsam
mit Oberbürgermeister Sören Link, Gerhild Tobergte vom
Kinderschutzbund Duisburg und Andreas Betzler von der
Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH (HKM) stellten zahlreiche
Kinder die Stele vor.

Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Grundlage für das
Projekt war ein entsprechender Ratsbeschluss. Das Jugendamt
der Stadt Duisburg hat die Umsetzung über den Fachbereich
Kinder- und Jugendförderung gemeinsam mit dem
Kinderschutzbund Duisburg und HKM erarbeitet. Ziel war es,
Kinderrechte im öffentlichen Raum stärker ins Bewusstsein zu
rücken. Kinder haben das Recht auf Schutz, Förderung,
Beteiligung.
Oberbürgermeister Sören Link betonte bei
der Eröffnung: „Kinderrechte sind Menschenrechte. Mit dem
Platz der Kinderrechte schaffen wir einen sichtbaren Ort der
Erinnerung und der Verantwortung. Er macht deutlich, dass
Kinder in unserer Stadt gehört werden, mitbestimmen dürfen
und besonderen Schutz verdienen. Duisburg setzt damit ein
klares Zeichen für eine kinderfreundliche und
zukunftsorientierte Stadtgesellschaft.“
Mit dem
Innenhafen wurde bewusst als zentraler und lebendiger Ort
gewählt, an dem täglich viele Menschen zusammenkommen. Die
Stele soll dort dauerhaft auf die Bedeutung der Kinderrechte
aufmerksam machen und zur Auseinandersetzung mit den Belangen
von Kindern anregen. Ein besonderer Dank gilt dem
Kinderschutzbund Duisburg für sein Engagement sowie der
Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH für die vertrauensvolle
Zusammenarbeit und die großzügige Spende der Stele.
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Ehrennadeln an Heike Wiehe und Robert Philipps verliehen
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Duisburg, 23.
September 2026 - Große Ehre für Heike Wiehe und Robert
Philipps: Bezirksbürgermeister Eren Yantaki hat ihnen jetzt
die Ehrennadeln der Bezirksvertretung Meiderich/Beeck im
Beisein von Oberbürgermeister Sören Link verliehen. Es ist
eine Würdigung für ihr langjähriges Engagement im Bezirk.
„Heike Wiehe und Robert Philipps
leben bürgerschaftliches Engagement eindrucksvoll vor. Sie
übernehmen Verantwortung, bringen Menschen zusammen und
stärken mit großer Ausdauer das Zusammenleben im Stadtteil“,
betonte Oberbürgermeister Sören Link. „Menschen wie sie sind
der unverzichtbare Kitt unserer Stadtgesellschaft.“
Und Bezirksbürgermeister Eren
Yantaki ergänzte: „Beide haben über viele Jahre hinweg Spuren
in Meiderich und im gesamten Bezirk hinterlassen. Heike Wiehe
als eine, die organisiert, vernetzt und ganz praktisch mit
anpackt, und Robert Philipps mit seinem jahrzehntelangen
Einsatz in Vereinen, sozialen Einrichtungen und der
Kommunalpolitik. Mit dieser Ehrung sagen wir Danke für einen
Einsatz, der alles andere als selbstverständlich ist.“

v.l.: Bezirksbürgermeister Eren
Yantaki, Heike Wiehe, Oberbürgermeister Sören Link und Robert
Philipps. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Heike
Wiehe ist in Meiderich geboren und dem Stadtteil bis heute
eng verbunden. Seit 2007 engagiert sie sich im Vorstand des
Meidericher City- Management e.V. (ehemals Meidericher
Werbering e.V.), zunächst als Schriftführerin und
Kassiererin, später im Vorstandsvorsitz. Für Geschäftsleute
sowie Bürgerinnen und Bürger ist sie seit vielen Jahren
Ansprechpartnerin, Vermittlerin und Netzwerkerin.
Besonders sichtbar ist ihr
Engagement bei zahlreichen Veranstaltungen, die das
gesellschaftliche Leben in Meiderich prägen. Seit 2008
organisiert sie unter anderem das Meidericher Sommerfest, das
U-Bahn-Fest, den Tag der Vereine und den Meidericher
Martinsmarkt. Darüber hinaus engagiert sich Wiehe unter
anderem für die Weihnachtsbeleuchtung, die Begrünung und
Dekoration der Von-der-Mark- Straße sowie die Organisation
des „Lebendigen Adventskalenders“.
Robert Philipps übernahm über
Jahrzehnte Verantwortung in Vereinen, sozialen Organisationen
und der Kommunalpolitik. Seit 2003 war er in verschiedenen
politischen Funktionen aktiv, unter anderem als
Ortsteilvorsitzender, Stadtbezirksvorsitzender und
Fraktionsvorsitzender. Von 2009 bis 2020 war er
stellvertretender Bezirksbürgermeister. Sein Einsatz reicht
vom Sport und Karneval über das Meidericher City- Management
bis hin zu sozialen Aufgaben. Seit 2007 ist er zudem
ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht Duisburg.
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Bezirksvertretung Hamborn verleiht Ehrennadeln an Ayten
Keser und Brigitte Koch
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Duisburg, 22. September 2026 - Für ihr
besonderes Engagement für den Stadtbezirk Hamborn hat die
Bezirksvertretung jetzt Ayten Keser und Brigitte Koch die
Ehrennadel verliehen. Bezirksbürgermeisterin Martina
Herrmann überreichte die Auszeichnung im Beisein von
Oberbürgermeister Sören Link, den Bezirksvertretern sowie
geladenen Gästen.
„Mit Ayten Keser und Brigitte Koch
ehren wir zwei starke Frauen, die viel Zeit und persönlichen
Einsatz für Integration, demokratische Teilhabe und Bildung
investieren“, betont Oberbürgermeister Sören Link. „Sie
leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass unsere
Gesellschaft in Duisburg jeden Tag ein bisschen wärmer und
menschlicher wird.“

v.l.: Bezirksbürgermeisterin Martina Herrmann, Ayten Keser
und Brigitte.Koch, dahinter Oberbürgermeister Sören Link.
Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Für Martina
Herrmann ist die Verleihung der Ehrennadel ein wichtiges
sichtbares Zeichen der Wertschätzung. Der Einsatz der
Geehrten bereichere das Bezirksleben und schaffe wertvolle
Räume der Begegnung und Unterstützung. Ayten Keser setzt
sich im besonderen Maße ehrenamtlich im Bezirk Hamborn ein.
Unter anderem engagiert sie sich im Forum für
interkulturelle Bildung (FIB e.V.), dem Petershof, der
Seebrücke Duisburg und dem Verein Empathie, den sie selbst
gegründet hat. Dabei wird sie als Ansprechpartnerin für
Geflüchtete und Menschenrechte geschätzt. Sie hat außerdem
die Gruppe „Frauen der Welt“ geprägt, in der sich
christliche und muslimische Frauen regelmäßig austauschen.
Bekannt ist sie auch für ihre Mitwirkung an der
Organisation und Gestaltung diverser Veranstaltungen und
einzelner Stadtteilfeste wie dem Kinderfest im
Dichterviertel. Im Demokratiekreis Duisburg und Duisburg
Nord setzt sie sich intensiv für das demokratische
Zusammenleben der Menschen im Bezirk ein. Brigitte Koch hat
ihr gesamtes Leben in Hamborn verbracht und ist seit mehr
als 30 Jahren ehrenamtlich aktiv.
Im Rahmen der
Aktion „brotZeit“ hat sie sich über viele Jahre um die
Versorgung von Schülerinnen und Schülern mit einem gesunden
Frühstück gekümmert. Mehr als 17 Jahre hat sie Kinder und
Jugendliche bei der Schulaufgabenhilfe in Duisburg
unterstützt.
Seit 2024 engagiert sie sich beim
Städtebauprojekt „Stark im Norden“ im Quartiersbüro
Alt-Hamborn, wo sie sich mitunter in der Redaktion der
Stadtteilzeitung „Wir in Hamborn“ einbringt. Sie gibt an der
Volkshochschule Deutschunterricht für Erwachsene. Viele
Jahre war sie zudem Schöffin am Amtsgericht Hamborn.
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- Neue Grillflächen: Kostenlose
Testphase für Buchungssystem startet - „ToleranzRäume“
kommen nach Duisburg - Warnung vor
falschen Mitarbeitenden des Jugendamtes
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Neue
Grillflächen: Kostenlose Testphase für Buchungssystem startet
Duisburg, 11. September 2026 - Die Stadt
Duisburg startet ab sofort mit einem neuen Buchungssystem für
ausgewiesene Grillflächen an fünf Standorten. Bis zum 31.
Dezember können die Flächen kostenlos reserviert werden. Die
Stadt nutzt diesen Zeitraum als Testphase, um erste
Erfahrungen mit dem neuen System zu sammeln und die Abläufe
gemeinsam mit den Nutzern zu erproben.
Ab dem 1.
Januar 2027 wird für die Reservierung einer Grillfläche ein
Entgelt von 15 Euro erhoben. Der Rat der Stadt hatte in
seiner Sitzung Anfang Mai beschlossen, ein
Bewirtschaftungssystem für die Grillzonen zu entwickeln, vor
allem, um Lärm- , Verkehrs- und Umweltbelastungen für die
Anwohnerinnen und Anwohner sowie das Umfeld zu reduzieren.
Das neue Angebot gilt für Grillflächen am
Uettelsheimer See, am Lohheider See, im Stadtpark Meiderich,
am Toeppersee und im Biegerpark. Die Wirtschaftsbetriebe
Duisburg haben dort in den vergangenen Wochen gepflasterte
Grillplätze eingerichtet. Ergänzend informieren neue Schilder
vor Ort über die ausgewiesenen Bereiche und die geltenden
Regeln.
Eine Grillfläche bietet Platz für bis zu
zwölf Personen und muss vorab online reserviert werden:
http://www.duisburg.de/grillen. Das geht auch noch direkt vor
Ort: Ein QR-Code auf den Schildern führt direkt zum
Buchungssystem. Die Buchungsbestätigung muss am Nutzungstag
mitgeführt werden und dient bei Kontrollen als Nachweis der
Reservierung. Auf jeder gebuchten Fläche darf jeweils nur ein
Grill aufgestellt werden.
Flüssigbrennstoffe und
Brandbeschleuniger sind verboten. Der Grill muss durchgehend
beaufsichtigt werden. Die Grillstelle darf erst verlassen
werden, wenn die Glut vollständig gelöscht ist. Abfälle sind
ordnungsgemäß zu entsorgen und dürfen nicht am Grillplatz
zurückbleiben. Grillen in Duisburg In städtischen Parks und
auf städtischen Grünflächen darf ausschließlich an den dafür
ausgewiesenen Stellen gegrillt werden.
Das Grillen
auf Straßen und Gehwegen sowie an Rhein- und Ruhrufern ist
nicht erlaubt. Auf Waldflächen gilt grundsätzlich ein Grill-
und Feuerverbot. Ab einem Graslandfeuerindex der Stufe 4 ist
das Grillen aus Brandschutzgründen im öffentlichen Raum –
also auch auf ausgewiesenen Grillflächen – untersagt. Weitere
Informationen zu den Grillflächen, den geltenden Regeln und
zur Reservierung gibt es unter
http://www.duisburg.de/grillen.
„ToleranzRäume“ kommen nach Duisburg
Ausstellungscontainer für Respekt, Vielfalt und Demokratie
Toleranz braucht Raum – und diesen Raum bekommt sie jetzt in
Duisburg. Vom 19. bis 23. September macht die bundesweit
tourende Ausstellung „ToleranzRäume“ Station im Duisburger
Innenhafen.
Der farbenfrohe Ausstellungscontainer
wird am neuen „Platz der Kinderrechte“ stehen und lädt dazu
ein, über Toleranz, Respekt und demokratisches Zusammenleben
nachzudenken. Der Eintritt ist frei. Ein besonderer Termin
ist der Sonntag, 20. September: Zum Familienfest anlässlich
des Weltkindertages wird der neue „Platz der Kinderrechte“
feierlich eröffnet.
Damit treffen zwei zentrale
Themen aufeinander: die Rechte und Bedürfnisse von Kindern
und die Frage, wie eine Gesellschaft von morgen miteinander
umgehen möchte. Die „ToleranzRäume“ setzen angesichts
zunehmend rauer gesellschaftlicher Debatten auf Dialog und
Perspektivwechsel. Die Ausstellung möchte nicht belehren,
sondern dazu anregen, die eigene Haltung zu hinterfragen und
unterschiedliche Meinungen und Lebensentwürfe auszuhalten.
Toleranz bedeutet nicht, alles hinnehmen zu müssen.
Nicht jede Position muss toleriert werden. Die Grundrechte
bilden den Rahmen des demokratischen Zusammenlebens und
markieren zugleich klare Grenzen. Die Ausstellung stellt den
Bezug zum täglichen Leben her – etwa in Familie, Schule,
Beruf, Verein oder im öffentlichen Raum. Besucherinnen und
Besucher sind eingeladen, darüber nachzudenken, welchen
eigenen Beitrag sie zu mehr Respekt und Toleranz leisten
können.
Das Konzept stößt bundesweit auf großes
Interesse: In den vergangenen zwei Jahren haben mehr als
300.000 Menschen an 75 Orten die „ToleranzRäume“ besucht.
Fünf Container sind derzeit bundesweit unterwegs. Ergänzt
wird die Ausstellung durch Veranstaltungen und Diskussionen
zu Toleranz, Respekt und gesellschaftlichem Zusammenhalt.
Gefördert werden die „ToleranzRäume“ vom Deutschen Bundestag.
Organisiert wird das Projekt vom gemeinnützigen
Verein Toleranz-Tunnel e.V. gemeinsam mit der Kreuzberger
Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e.V.) und der
Universität Bielefeld. Mit dem neuen „Platz der Kinderrechte“
wurde für die Ausstellung ein besonderer Ort gewählt. Gerade
rund um den Weltkindertag stellt sich die Frage, in welcher
Gesellschaft Kinder und Jugendliche aufwachsen sollen.
Der Platz soll ein Ort sein, an dem Kinderrechte sichtbar
werden und Begegnung möglich ist. Die „ToleranzRäume“
ergänzen diesen Gedanken um eine weitere Perspektive: Eine
Gesellschaft, die Kinderrechte ernst nimmt, braucht auch
Respekt, Offenheit und die Bereitschaft, Unterschiede
auszuhalten. Mehr Infos: https://www.toleranzraeume.org/
Warnung vor falschen
Mitarbeitenden des Jugendamtes Die Stadt
Duisburg warnt erneut vor kriminellen Personen, welche
vorgeben, Mitarbeitende des Jugendamtes zu sein. In den
vergangenen Tagen verlangten so zwei unbekannte Männer im
Stadtteil Marxloh bei einer Familie die Herausgabe der
Kinder. Die Eltern haben richtigerweise sowohl den Einlass
als auch die Herausgabe der Kinder verweigert.
Es
wurde stattdessen das Jugendamt und die Polizei informiert.
Aufgrund dieser Vorkommnisse weist die Stadt Duisburg
nochmals eindringlich darauf hin, keine fremden Personen in
die Wohnung zu lassen. Alle Mitarbeitenden des Jugendamtes
führen einen Dienstausweis mit städtischem Siegel bei sich,
der stets vorzulegen ist. Sofern Zweifel über die Identität
und die Autorisierung der Personen besteht, sollte zudem
umgehend telefonisch Kontakt mit dem Jugendamt der Stadt
Duisburg oder der Polizei aufgenommen werden.
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Digitalisierung: Duisburg verbessert sich im
Smart City Index 2026 um zwölf Plätze
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Faire Woche 2026: Duisburg setzt ein Zeichen für
gerechten Handel und Vielfalt
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Digitalisierung: Duisburg verbessert sich im
Smart City Index 2026 um zwölf Plätze
Duisburg, 9. September 2026 -
Die Stadt Duisburg hat sich im Smart City
Index 2026 des Digitalverbands Bitkom deutlich verbessert und
erreicht mit 76,4 Punkten Rang 35 unter den deutschen
Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern. Gegenüber dem
Vorjahr bedeutet dies einen Sprung um zwölf Plätze.
Damit bestätigt die Stadt ihren Kurs bei der digitalen
Transformation und baut ihre Stärken weiter aus. Für
Stadtdirektor und Digitalisierungsdezernent Martin Murrack
ist das Ergebnis eine Bestätigung der bisherigen
Digitalisierungsstrategie: „Platz 35 im Smart City Index 2026
ist ein positives Signal für Duisburg. Die Ergebnisse zeigen,
dass wir insbesondere bei digitaler Verwaltung, Mobilität und
datengetriebener Stadtentwicklung gut aufgestellt sind.
Gleichzeitig sehen wir, in welchen Bereichen wir noch
stärker werden müssen. Unser Anspruch ist es, die
Digitalisierung konsequent zum Nutzen der Bürgerinnen und
Bürger, der Wirtschaft und der gesamten Stadtgesellschaft
weiter voranzutreiben.“
Ein Blick auf die Entwicklung
der vergangenen Jahre zeigt, dass die Platzierung allein nur
bedingt aussagekräftig ist: Jahr Platz 2026 35 2025
47 2024 35 2023 47 2022 41 2021 37 2020 19
2019 33 Zwar erreichte Duisburg 2020 mit Rang 19 seine
bislang beste Platzierung, jedoch hat sich der Wettbewerb
zwischen den deutschen Großstädten seitdem deutlich
verschärft. Bitkom weist darauf hin, dass die
Durchschnittswerte kontinuierlich steigen und die Abstände
zwischen den Städten immer kleiner werden.
Städte
müssen daher nicht nur Fortschritte erzielen, sondern sich
oftmals schneller entwickeln als ihre Wettbewerber, um ihre
Position im Ranking zu verbessern. Duisburg hat seine
Digitalisierung in den vergangenen Jahren kontinuierlich
vorangetrieben und konnte sich 2026 wieder deutlich
verbessern.
Die Platzierung zeigt deshalb weniger
einen Stillstand als vielmehr die hohe Dynamik im
bundesweiten Vergleich. Duisburg gehört im Smart City Index
2026 zum oberen Mittelfeld der deutschen Großstädte und
überzeugt insbesondere durch seine digitale Verwaltung und
moderne Mobilitätsangebote.
Mit 84,6 Punkten in der
Verwaltung und 84,8 Punkten im Bereich Mobilität zählen diese
beiden Handlungsfelder zu den klaren Stärken der Stadt.
Besonders gute Bewertungen erzielt Duisburg bei digitalen
Verwaltungsleistungen, Online-Services, Bürgeranliegen,
Serviceportalen, intelligentem Verkehrsmanagement,
multimodalen Mobilitätsangeboten sowie bei Open Data und
digitalen Geodatenplattformen. Auch bei der 5G- Versorgung
erreicht Duisburg Höchstwerte.
Die Ergebnisse zeigen,
dass die Investitionen in digitale Infrastruktur, moderne
Verwaltungsangebote und smarte Mobilitätslösungen Wirkung
entfalten und die Lebensqualität sowie die
Standortattraktivität nachhaltig stärken. Trotz der positiven
Entwicklung sieht die Stadt weiterhin Handlungsbedarf.
Die größten Entwicklungspotenziale liegen im Bereich
Energie und Umwelt, der mit 64,3 Punkten den schwächsten
Themenbereich im Duisburger Gesamtergebnis darstellt. Darüber
hinaus besteht weiteres Verbesserungspotenzial beim
Glasfaserausbau, bei der Ladeinfrastruktur für
Elektromobilität sowie bei der Stärkung des Innovations- und
Start-up- Ökosystems.
Gerade diese Themen gewinnen im
Wettbewerb der Smart Citys zunehmend an Bedeutung und werden
maßgeblich darüber entscheiden, ob Duisburg künftig dauerhaft
den Sprung in die Spitzengruppe der digitalsten Großstädte
Deutschlands schaffen kann.
„Die Verbesserung im
Smart City Index bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg
sind. Gleichzeitig ist sie Ansporn, den eingeschlagenen Kurs
konsequent fortzusetzen. Unser Ziel bleibt es, Duisburg als
digitalen, nachhaltigen und lebenswerten Standort konsequent
weiterzuentwickeln“, so Martin Murrack.
Faire Woche 2026: Duisburg setzt ein Zeichen für gerechten
Handel und Vielfalt
Die diesjährige Faire Woche unter dem Motto
„Fair handeln – Vielfalt erleben!“ findet bundesweit vom 11.
bis 25. September statt. Auch in Duisburg gibt es im
September verschiedene Möglichkeiten, den Fairen Handel
kennenzulernen und selbst aktiv zu werden.
„Fairer
Handel beginnt im Alltag. Mit unserem Einkauf und unserem
Konsum können wir dazu beitragen, bessere Arbeitsbedingungen
und gerechtere Handelsstrukturen zu unterstützen. Wir laden
alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich mit dem Thema
auseinanderzusetzen, lokale Angebote zu nutzen und eigene
Ideen für eine faire und gute Zukunft einzubringen“, sagt
Koordinator André Spans vom Umweltamt.
So bietet zum
Beispiel der Weltladen Duisburg am Donnerstag, 24. September,
die Aktion „Kochen mit dem Weltladen – Die Vielfalt fairer
Produkte“ an. Interessierte können zudem am Sonntag, 27.
September, am Fairen Brunch in Duisburg-Neudorf teilnehmen.
Am Mittwoch, 30. September, folgt ein zweistündiger
Stadtrundgang mit dem Titel „Walk & Talk Duisburg – Der
fairen Schokolade auf der Spur“.
An verschiedenen
interaktiven Stationen in der Duisburger Innenstadt geht es
um die Themen Kakaoanbau und Fairer Handel. Im Anschluss an
den Stadtrundgang wird fair gehandelte Schokolade verkostet.
Organisiert wird der Rundgang von der Duisburger
Fairtrade-Stadt Steuerungsgruppe. Als Fairtrade-Stadt setzt
sich Duisburg gemeinsam mit zahlreichen Akteurinnen und
Akteuren aus Vereinen, Schulen, Kitas, Gastronomie, Handel,
Kirchen, Verwaltung und weiteren Initiativen für den Fairen
Handel ein.
Ein Schwerpunkt des Engagements liegt
2026 auf dem Thema „Kakao und fairer Handel“. Alle
Veranstaltungen sind im Kalender
http://www.faire-woche.de/kalender abrufbar. Weitere
Informationen gibt es auch auf der städtischen Website unter
http://www.duisburg.de/fairtradestadt. Mit den Aktionswochen
wird auf gerechte Handelsbeziehungen, nachhaltigen Konsum und
die Vielfalt des Engagements für eine gerechtere Welt
aufmerksam gemacht.
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Duisburg setzt auf Zukunftstechnologien: Förderung für
CellPort und D3AM Field Lab
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Duisburg, 3. September 2026 - Die Stadt
Duisburg treibt den Strukturwandel weiter voran und schafft
Grundlagen für neue, zukunftsträchtige Arbeitsfelder: Gemeinsam mit
dem Land Nordrhein-Westfalen und ihren Partnern, der Universität
Duisburg- Essen (UDE), der Duisburg Business & Innovation GmbH (DBI)
und der Duisburger Hafen AG, werden durch Fördermittel des 5-
StandorteProgramms wichtige Impulse für die wirtschaftliche
Transformation der Region gesetzt.
Paul Frederik Höller,
Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz
und Energie des Landes Nordrhein- Westfalen hat heute die
Förderbescheide für die beiden Projekte „CellPort – A Network for
Smart Logistics“ und „D3AM Field Lab“ übergeben.
 Gruppenbild
D3AM-Field-Lab mit UDE, Staatssekretär Paul Höller und Stadt
Duisburg mit Fördermittelbescheid. Fotos Ilja Höpping / Stadt
Duisburg
Mit dem 5- StandorteProgramm unterstützen Land und
Bund ehemalige Steinkohlekraftwerksstandorte in Nordrhein-Westfalen
auf ihrem Weg zu zukunftsfähigen und innovativen Regionen.
Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Wir müssen
kluge Ideen schneller in Anwendung bringen. Es freut mich sehr, dass
Duisburg mit gleich zwei Projekten zu Zukunftstechnologien die
Weichen für den Strukturwandel stellt.
Mit „CellPort –
Network for Smart Logistics“ wird der Duisburger Hafen zum Reallabor
für die Logistik von morgen und schafft optimale Rahmenbedingungen
für technologieaffine Start-ups. Das senkt Kosten und Lieferzeiten,
erhöht die Umschlagkapazitäten und stellt sicher, dass der Betrieb
auch bei Niedrigwasser läuft.
Auch das zweite Strukturwandelprojekt „D3AM Field Lab“
unterstützt den Strukturwandel: Es trägt dazu bei, die
Zukunftstechnologie 3D-Druck auch für kleine und mittlere
Unternehmen in der Region zugänglich und nutzbar zu machen.“

Gruppenbild CellPort mit DBI, UDE, startport GmbH,
Staatssekretär Paul Höller und Stadt Duisburg mit
Fördermittelbescheid.
Duisburgs Oberbürgermeister
Sören Link betonte, wie wichtig die Vorhaben für die
Entwicklung des Standortes sind: „Die Projekte stehen
exemplarisch für den Wandel, den wir in Duisburg gestalten
wollen. Hier entstehen konkrete Zukunftsperspektiven an der
Schnittstelle von Wissenschaft, Innovation und Wirtschaft.“
Die beiden Förderprojekte stehen für den Ansatz,
wissenschaftliche Forschung enger mit den Bedarfen von
Wirtschaft und Gesellschaft zu verknüpfen. Innovationen
sollen schneller in die Umsetzung gebracht werden und damit
nachhaltig zur Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts
Duisburg beitragen. Rektorin Prof. Dr. Barbara Albert nahm
für die UDE die Förderbescheide entgegen.
Die
Universität forscht zu 5G/6G-Technologien und mannigfaltigem
3D-Druck und diese wissenschaftliche Expertise steht im
Zentrum von CellPort und D3AM Field Lab. „Die beiden Projekte
zeigen, wie Spitzenwissenschaft in die Region transferiert
werden kann und dort Fortschritt zum Anfassen generiert.
Transfer von Expertise aus Universitäten treibt Innovationen
und die Transformation der Wirtschaft“, sagt Professorin Dr.
Barbara Albert. CellPort – A Network for Smart Logistics Ein
zentraler Baustein dieser Entwicklung ist das Projekt
„CellPort – A Network for Smart Logistics“.
In
Zusammenarbeit der DBI mit der Universität und der startport
GmbH entsteht ein Innovations- und Transferökosystem, das
wissenschaftliche Erkenntnisse, technologische Entwicklungen
und konkrete Anforderungen aus der Logistik zusammenführt.
Im Fokus stehen Anwendungen und Geschäftsmodelle an
der Schnittstelle von Smart Logistics, 5G/6G und
Digitalisierung. Die UDE verantwortet unter der Leitung von
Güldilek Köylüoğlu Alabaş am Zentrum für Logistik und Verkehr
(ZLV) den wissenschaftlichen Wissens- und Technologietransfer
im Projekt: „Mit der Förderzusage können wir Start-ups
künftig noch gezielter dabei unterstützen, wissenschaftliche
Erkenntnisse in innovative Lösungen für reale
Herausforderungen der Logistik zu überführen.“
Dabei
profitiert das Projekt von den besonderen Rahmenbedingungen
in Duisburg. Mit dem Duisburger Hafen verfügt die Region über
einen der bedeutendsten Logistikstandorte Europas. Start-ups
erhalten Zugang zu einem Prototyping-Workspace, Unternehmens-
und Investorenkontakten sowie moderner
5G-/6G-Testinfrastruktur. So können neue Technologien und
Geschäftsmodelle direkt in realen Betriebsumgebungen
entwickelt, getestet und weiterentwickelt werden.
Dies schafft optimale Voraussetzungen für innovative Lösungen
in den Bereichen digitale Logistik, Lieferkettenmanagement
und intelligente Infrastrukturen. Rasmus C. Beck,
Geschäftsführer der DBI: „Entscheidend ist, was aus der
Technologie wirtschaftlich entsteht. CellPort gibt jungen
Unternehmen die Möglichkeit, ihre Lösungen unter realen
Bedingungen zu erproben und daraus marktfähige
Geschäftsmodelle zu entwickeln.
Genau darin liegt die
Chance für Duisburg: Wenn aus Innovation konkrete Aufträge
und Ansiedlungen werden, entsteht Wertschöpfung am Standort.
Unser Ziel ist, CellPort als Sprungbrett für Unternehmen in
den Markt aufzubauen und möglichst viel dieser Entwicklung
hier in Duisburg zu verankern.“
duisport-Vorstand
Lars Nennhaus ergänzt: „duisport ist seit vielen Jahren ein
Vorreiter für Innovationen in der Logistik. Gemeinsam mit
Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Start-up-Szene
haben wir zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte
angestoßen und erfolgreich in die Praxis überführt. Als
innovativer Hafenbetreiber schaffen wir die realen
Entwicklungs- und Testumgebungen, die dafür erforderlich
sind. CellPort stärkt diese Rolle und beschleunigt den
Transfer neuer Technologien in die Anwendung entlang der
gesamten Logistik- und Wertschöpfungskette.“
D3AM
Field Lab Neben der Logistik steht mit dem D3AM Field Lab
unter der Leitung von Dr.- Ing Stefan Kleszczynski ein
weiteres Zukunftsfeld im Fokus: „Das Projekt schafft eine
neue Infrastruktur für den systematischen Wissenstransfer für
die industrielle additive Fertigung, die sich an den
konkreten Anwendungen und Industrien in der Region
ausrichtet. Unser Ziel ist es, insbesondere kleinen und
mittleren Unternehmen die Erprobung moderner
3D-Druck-Technologien gemeinsam mit wissenschaftlichen
Partnern zu ermöglichen, Fertigungsprozessketten zu
optimieren und neue Anwendungsfelder zu erschließen.“
Es geht bei dem Vorhaben darum, erforderliches Wissen zu
vermitteln und eine effiziente und kostengünstige Produktion
am Standort zu stärken und damit auch die
Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Industrie zu fördern. Die
Verbindung von wissenschaftlicher Forschung, technischer
Infrastruktur und praktischer Anwendung bietet ideale
Voraussetzungen, um ein Netzwerk von Unternehmen und
Forschungseinrichtungen in der additiven Fertigung und der
Entwicklung nachhaltiger und ressourceneffizienter
Produktionsverfahren aufzubauen.
Mit der Bewilligung
der Fördermittel können nun die nächsten Umsetzungsschritte
für beide Vorhaben beginnen. Gemeinsam tragen CellPort und
das D3AM Field Lab dazu bei, Duisburg als Standort für
Innovation, Technologietransfer und industrielle
Transformation weiter zu stärken.
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Bundesweiter Warntag - Probealarm des Sirenensystems |
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Duisburg, 3. September 2026 - Die Stadt
Duisburg überprüft erneut das Konzept zur Warnung und
Information der Bevölkerung im Gefahrenfall. Dies erfolgt mit
einem stadtweiten Probealarm des Sirenensystems am
Donnerstag, 10. September, um 11 Uhr. Dieser findet innerhalb
des bundesweiten Warntags statt, der vom Bundesamt für
Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe koordiniert wird.
Im gesamten Bundesgebiet werden hierzu sämtliche
Warnmittel erprobt und damit zeitgleich die in den Kommunen
vorhandenen Warnkonzepte getestet. Ziel ist es, die
Bevölkerung für das Themenfeld „Warnung“ zu sensibilisieren
sowie Informationen und Tipps zur Selbsthilfe zu geben, um im
Ernstfall richtig reagieren zu können.
Der Beginn des
Alarms wird mit einem einminütigen Dauerton für die
Entwarnung ausgelöst. Es folgt der einminütige auf- und
abschwellende Heulton für die Warnung. Zum Abschluss erfolgt
wieder das Entwarnungssignal. Über den Sirenentest informiert
am an diesem Tag auch die städtische Internetseite
(www.duisburg.de), das Gefahrentelefon der Stadt Duisburg
(0800/1121313) sowie die Warn-App „NINA“.
Gleichfalls
wird Cell Broadcast über das Modulare Warnsystem (MoWaS)
ausgelöst und eine entsprechende Mitteilung auf die
Mobilfunkgeräte gesendet. Zur Auswertung des aktuellen
Probealarms stützt sich die Feuerwehr Duisburg auf die eigene
technische Analyse des Sirenensystems.
Rückmeldung zu
den Sirenen können per E-Mail (kub@feuerwehr.duisburg.de,
Betreff „Probealarm“) an die Stabsstelle Krisenmanagement und
Bevölkerungsschutz erfolgen. Weitere Informationen zum
Warntag sowie zum richtigen Verhalten in Gefahrensituationen
gibt es online auf der Internetseite des Bundesamtes für
Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter
https://www.bbk.bund.de/
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Sören Link begrüßte 200 Nachwuchskräfte bei der Stadt
Duisburg |
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Duisburg, 1. September 2026 - 200
neue Nachwuchskräfte wurden heute gemeinsam von
Oberbürgermeister Sören Link und Stadtdirektor Martin Murrack
zum Ausbildungsstart bei der Stadt Duisburg an der
Wasserskianlage Wedau begrüßt. Um den neuen Mitarbeitenden
den Einstieg in das #TeamDuisburg zu erleichtern und das
gegenseitige Kennenlernen zu fördern, stehen in den nächsten
Tagen Seminare und Teambuilding-Maßnahmen auf dem Programm.

Die Begrüßung der Azubis der Stadt Duisburg in der
Wasserski-Anlage Wedau - Fotos Ilja Höpping / Stadt Duisburg
Anschließend starten die Auszubildenden ihren ersten
Praxiseinsatz in den unterschiedlichsten städtischen Ämtern
und Instituten. „Wer bei uns ins Berufsleben startet, bekommt
einen abwechslungsreichen und flexiblen Arbeitsplatz mit
guten Entwicklungsmöglichkeiten. Ich freue mich, dass sich
immer mehr Menschen dafür entscheiden, Teil des Teams
Duisburg zu werden“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Die Begrüßung der Azubis der Stadt Duisburg in der
Wasserski-Anlage Wedau durch Oberbürgermeister Sören Link.
Rechts: Ausbildungsleiterin Ina Gossner.
In diesem
Jahr bildet die Stadt Duisburg in mehr als 20 Berufsbildern
aus. Die Auszubildenden werden von engagiertem und geschultem
Personal durch die verschiedenen Ausbildungsabschnitte
begleitet. Dabei werden sie angeleitet, selbstständig zu
arbeiten. Darüber hinaus werden den Auszubildenden diverse
Seminare in der Akademie für Personalentwicklung angeboten
und frühzeitig Karrierechancen aufgezeigt.
„Unsere
neuen Auszubildenden bringen frische Ideen, unterschiedliche
Perspektiven und viel Potenzial mit. Wir wollen ihnen einen
guten Start ermöglichen und die Chance geben, früh
Verantwortung zu übernehmen und sich fachlich wie persönlich
weiterzuentwickeln“, sagt Stadtdirektor Martin Murrack. Als
familienfreundliche Arbeitgeberin bietet die Stadt Duisburg
zudem auch in diesem Jahr verschiedene Ausbildungsberufe in
Teilzeit an.
Neben den klassischen Ausbildungsberufen
wie Verwaltungsfachangestellten, Verwaltungswirtinnen bzw.
Verwaltungswirten sowie Kaufleuten für Büromanagement starten
in diesem Jahr auch wieder duale Studiengänge für die
Verwaltung, die mit dem Bachelor of Laws beziehungsweise
Bachelor of Arts abgeschlossen werden. Für den Bereich des
Jugendamtes beginnen insgesamt 58 Nachwuchskräfte die
Ausbildung in den Bereichen Erziehung und Kinderpflege
beziehungsweise starten als Praktikantinnen und Praktikanten
im Anerkennungsjahr.
Darüber hinaus absolviert ein
Studierender den dualen Studiengang Bachelor of Arts –
Soziale Arbeit. Im Zuge der Digitalisierungsstrategie wurden
Auszubildende für das Berufsbild Fachinformatikerin bzw.
Fachinformatiker für Systemintegration sowie Studierende im
dualen Studiengang Verwaltungsinformatik eingestellt. Die
Feuerwehr kann 21 Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter
in ihren Reihen begrüßen. Für das Ausbildungsjahr 2027 bietet
die Stadt Duisburg insgesamt 211 Ausbildungsplätze an.
Die Bewerbungsphase für 2027 hat bereits begonnen. Die
Zugangsvoraussetzungen unterscheiden sich je nach Berufsbild
und reichen vom Hauptschulabschluss über die
Fachhochschulreife (schulischer Teil) bis hin zum Abitur.
Auch Bewerbende, die sich beruflich neu orientieren möchten,
sind ausdrücklich willkommen. Wer sich für eine Ausbildung
oder ein duales Studium für 2027 bewerben möchte, kann dies
online unter www.duisburg.de/ausbildung tun.
„Eine
Ausbildung bei der Stadt Duisburg ist vielfältig, spannend
und praxisnah. Daher kann ich allen nur raten: Bewerben Sie
sich!“, betont Oberbürgermeister Sören Link. Weitere
Informationen zu den Berufsbildern und zum Bewerbungsprozess
sind im Internet unter www.duisburg.de/ausbildung abrufbar.
Einblicke in den Alltag der Auszubildenden gibt es unter
www.facebook.de/ausbildung.DU oder
www.instagram.com/stadtduisburg_karriere.
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Neues Service-Center der Ausländerbehörde
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Duisburg 1. September 2026 - Die
Ausländerbehörde der Stadt Duisburg nimmt heute ihr zentrales
Service- Center in der Innenstadt auf der
Friedrich-Wilhelm-Straße 12 bis 14 in Betrieb. Ab sofort wird
dort ein Großteil der notwendigen persönlichen Vorsprachen
bearbeitet. Zu den Dienstleistungen gehören insbesondere die
Verlängerung von Aufenthaltstiteln, der Übertrag von
Niederlassungserlaubnissen, die Aushändigung elektronischer
Aufenthaltstitel sowie die Abgabe von
Verpflichtungserklärungen.
„Wir stellen die
Stadtverwaltung zunehmend effizienter auf und verbessern
damit unseren Service. Wichtige Bausteine sind die
Digitalisierung und Automatisierung“, so Oberbürgermeister
Sören Link. „Mit Hilfe einer neuen Software können wir hier
standardisierte Aufgaben vereinfachen und Beschäftigte
entlasten.“
Mit der Einrichtung des Service-Centers
baut die Ausländerbehörde die bereits vor einigen Monaten
eingeführte Verfahrensänderung bei der Terminvergabe weiter
aus. Kundinnen und Kunden müssen seitdem für die Verlängerung
ihres Aufenthaltstitels keinen Termin mehr buchen, sondern
werden frühzeitig angeschrieben und gebeten, ihren Antrag
online zu stellen. Anschließend erhalten sie einen
Terminangebot zur Vorsprache im Service- Center, wo bei
Vollständigkeit der Unterlagen die Verlängerung des
Aufenthaltstitels nahtlos erfolgt.
„Durch den neuen
Verfahrensablauf schaffen wir außerdem zusätzliche
Terminressourcen und verringern die Anzahl notwendiger
Behördengänge“, betont Dezernent Michael Rüscher. „Ein
weiterer wichtiger Schritt ist die geplante
Dokumentenausgabebox. Damit ist es künftig möglich,
Aufenthaltstitel auch außerhalb der regulären Servicezeiten
flexibel abzuholen“, ergänzt Thomas Freitag, Leiter der
Ausländerbehörde. Die Box wird voraussichtlich Anfang 2027
verfügbar sein.

Die Ausländerbehörde der Stadt Duisburg nimm ihr zentrales
Service-Center in der Innenstadt in Betrieb. Ab sofort wird
dort ein Großteil der not-wendigen persönlichen Vorsprachen
bearbeitet. .Oberbürgermeister Sören Link und Dezernent
Michael Rüscher besuchen das neue Service-Center. Rechts:
Thomas Freitag, Amtsleiter ABH und Sascha Wolf,
Abteilungsleiter Außenstellen (r.).Bild: Ilja Höpping / Stadt
Duisburg
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Bewerbungsfrist für
Duisburger Aufenthaltsstipendium 2027 endet |
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Duisburg,
20. August 2026 - Kunstschaffende unter 40 Jahren haben noch
bis Montag, 31. August, die Gelegenheit, ihre
Bewerbungsunterlagen für das Aufenthaltsstipendium 2027 der
Stadt Duisburg und der Interessengemeinschaft Duisburger
Künstler einzureichen. Auf die Stipendiatin oder den
Stipendiaten warten ein kostenfreies Atelier, eine eigene
Ausstellung, eine Publikation, eine mietfreie Wohnung
inklusive Nebenkosten sowie ein Deutschlandticket.
Die Förderung richtet sich an Kunstschaffende aus den
Bereichen Bildende Kunst, Fotografie, Illustration,
Performance oder Videokunst. Voraussetzung ist, dass der
Abschluss einer entsprechenden Ausbildung oder eines Studiums
mindestens ein Jahr zurückliegt. Die aktuelle
Aufenthaltsstipendiatin, Lisa Wölfel, zog Anfang des Jahres
von Leipzig nach Duisburg. Seitdem präsentierte sie ihre
Kunst einem interessierten Publikum im Kunstraum Schmale
Gasse. Außerdem beteiligte sie sich am Kulturfestival
„Kunstwerkhalle 3“ und zeigte dort erstmals ihr bislang
größtes Kunstwerk.
Ab November wird sie mit einem
Projekt im Ludwigturm zu sehen sein. Über ihre Zeit in
Duisburg sagt sie: „Das Duisburg- Stipendium bietet absolute
Ruhe zum künstlerischen Arbeiten in einem geräumigen Atelier
und viel Raum zur selbstständigen Gestaltung. Ich wurde
äußerst herzlich von den Duisburger Kunstschaffenden
empfangen und bei Fragen ist von städtischer Seite immer
jemand ansprechbar.“

Künstlerin Lisa Wölfel ist seit Anfang Januar in Duisburg.
Bilder: Ilja Höpping Stadt
Wölfel beschreibt das
künstlerische Umfeld so: „Es ist erfrischend, offen und
kollegial, was sehr bedeutsam für einen gelungenen
Stipendienaufenthalt in unseren von Konkurrenz geprägten
Zeiten ist. Viel Erfolg bei der Bewerbung.“ Die Stadt
Duisburg fördert Kunst und Kultur seit Jahrzehnten und stellt
unter anderem fast 40 städtische Ateliers dauerhaft mietfrei
zur Verfügung.
 
Seit 2018 haben bereits acht Menschen von dem
Aufenthaltsstipendium profitiert. Es eröffnet Raum für neue
Impulse, künstlerischen Austausch und frische Perspektiven.
Einige ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten sind auch
nach Ablauf des Förderjahres in Duisburg geblieben. Sie
bereichern seitdem nachhaltig die junge Kunstszene der Stadt.
Die Bewerbungsunterlagen können digital bis zum 31.
August 2026 an Claudia Bohndorf von den Kulturbetrieben per
E-Mail an c.bohndorf@stadt- duisburg.de gesendet werden.
Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0203
283-983870 oder im Internet unter
http://www.duisburg.de/aufenthaltsstipendium.
Nach der Sichtung der Bewerbungsunterlagen entscheidet eine
unabhängige Fachjury über die Platzvergabe. In der Bewerbung
soll überzeugend dargelegt werden, warum Duisburg der
richtige Ort für künstlerische Arbeit ist. Die Entscheidung
über die Vergabe des Aufenthaltsstipendiums fällt Ende
Oktober.
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Kinder reden mit |
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Oberbürgermeister Sören Link lädt
zur Kindersprechstunde ins Rathaus ein Duisburg,
11. August 2026 - Was wünschen sich Kinder
für ihre Stadt? Wo fühlen sie sich wohl – und wo nicht? Wie
sollte ein guter Spielplatz aussehen, und was darf in der
Schule oder im Verein auf keinen Fall fehlen? Diesen und
vielen weiteren Fragen möchte Oberbürgermeister Sören Link
gemeinsam mit Duisburger Kindern nachgehen.
Dafür
lädt er am Dienstag, 22. September, von 14 bis 15.30 Uhr zur
nächsten Kindersprechstunde im Rathaus am Burgplatz in der
Stadtmitte ein. Eingeladen sind alle Mädchen und Jungen
zwischen sechs und 13 Jahren, die Lust haben, ihre Ideen,
Wünsche oder auch Kritik direkt mit dem Oberbürgermeister zu
teilen.
„Die Kindersprechstunde ist für mich eine
wertvolle Gelegenheit, direkt zu hören, was junge Menschen
bewegt. Ihre Ideen, Wünsche und Fragen zeigen, wie sie ihre
Stadt erleben – und geben wichtige Impulse für unsere Arbeit
im Rathaus“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.
Die
Kindersprechstunde findet in einem der Sitzungsräume des
Rathauses am Burgplatz 19 statt – ohne Beteiligung der
Eltern. Anmeldung: Eltern können ihre Kinder bis zum 4.
September anmelden, entweder per E-Mail an
kindersprechstunde@stadt-duisburg.de oder telefonisch unter
(0203) 283-6111.
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Das Südbad in Großenbaum ist eröffnet
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Duisburg, 10. August 2026 - Das neue
Südbad an der Großenbaumer Allee in Duisburg-Großenbaum ist
eröffnet. Oberbürgermeister Sören Link gab am Montag mit der
symbolischen Durchtrennung des Eröffnungsbandes den
Startschuss für den Badebetrieb. Vor dem Eingang warteten
bereits die ersten Gäste darauf, das neue Bad kennenzulernen
und in den neuen Wasserflächen erste Bahnen zu ziehen.

Sie eröffneten das neue Südbad, v.l.: Martin Linne, Dezernat
für Stadtentwicklung, Mobilität und Sport, Beate Lieske,
Bezirksbürgermeisterin Süd, Oberbürgermeister Sören Link,
Angelika Kleinefeld, stellv. Bezirksbürgermeisterin Süd und
Werner von Häfen, stellvertr. Vorsitz. Betriebsausschuss
DuisburgSport. Fotos Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
„Mit dem Südbad gewinnt Duisburg einen modernen Ort für
Sport, Gesundheit und Gemeinschaft,“ sagte Oberbürgermeister
Sören Link bei der Eröffnung. „Es ist eine Investition in die
Zukunft unserer Stadt. Vor allem in die Menschen, die hier
schwimmen lernen, trainieren und ihre Freizeit verbringen.“
Das neue Hallenbad vereint die öffentliche Badnutzung
mit dem Schul- und Vereinssport unter einem Dach. Zur
Ausstattung gehören ein öffentliches 25- Meter-Becken mit
Sprunganlage und Kletterwand, ein Kinderplanschbereich, ein
weiteres 25-Meter-Sportbecken mit Hubboden und ein
Lehrschwimmbecken. Hinzu kommt eine 385 Quadratmeter große
Dachterrasse.

„Öffentlichkeit, Schulen und Vereine haben unterschiedliche
Anforderungen an Wasserflächen. Mit dem neuen Südbad können
diese Nutzungen parallel stattfinden, ohne sich gegenseitig
einzuschränken“, sagt Sportdezernent Martin Linne. „Wo bisher
unterschiedliche Bedarfe auf einer Wasserfläche
zusammengebracht werden mussten, stehen nun Becken mit
jeweils eigenen Schwerpunkten zur Verfügung. Das erleichtert
die Organisation des Badebetriebs ebenso wie die Planung von
Schul- und Vereinsangeboten.“
Neben dieser
funktionalen Trennung zeichnet sich die Anlage durch eine auf
Nachhaltigkeit und Energieeffizienz ausgerichtete
Gebäudetechnik aus. Dazu gehören eine Photovoltaikanlage mit
einer Leistung von 200 Kilowatt- Peak, Luft-Wärmepumpen,
Systeme zur Wärmerückgewinnung aus der Lüftung und dem
Duschabwasser sowie hygienische Frischwasserstationen.

Für den laufenden Betrieb ist zudem die Fertigstellung eines
KI-gestützten Systems vorgesehen, das die Badeaufsicht bei
der Beobachtung des Betriebs unterstützen soll. Zum
Eröffnungstag wurden kostenlose Führungen durch die
technischen Anlagen angeboten. Auf der Dachterrasse
präsentierte das Sportbildungswerk mit den Kursen „Allover
Workout“ und „Yoga & Stretch“ beispielhafte
Nutzungsmöglichkeiten der neuen Fläche.
Über das
Projekt Das neue Südbad ersetzt zwei ältere Bäder: das
frühere öffentliche Hallenbad Großenbaum und das
vereinsbetriebene Hallenbad Wanheim, das mit dem Ende der
Sommerferien seinen Betrieb einstellt. „Die unterschiedlichen
Anforderungen auf dem vorhandenen Grundstück abzubilden, war
eine anspruchsvolle planerische Aufgabe“, erklärt Johannes
Michels, Betriebsleiter von DuisburgSport.
„Das
Gelände an der Großenbaumer Allee ist durch die angrenzende
Wohnbebauung und die benachbarte Schule räumlich klar
begrenzt. Dennoch ist es gelungen, die Wasserfläche gegenüber
dem früheren Südbad um zwei zusätzliche Becken zu erweitern.
Möglich wurde dies, indem Technik- und Funktionsräume
entgegen den im Bäderbau üblichen Standards in die oberen
Gebäudebereiche verlagert wurden.“
Nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit seit Beginn der
Rohbauarbeiten ist das Projekt abgeschlossen. Die Stadt
Duisburg investiert rund 33 Millionen Euro in den Neubau und
finanziert ihn vollständig aus eigenen Mitteln. Die
vorläufigen Gesamtkosten liegen dabei deutlich unter den
ursprünglichen Budget-Ansätzen, die in einer Phase besonders
volatiler Bau-, Energie- und Materialpreise ermittelt worden
waren.
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Bürgergespräch mit Oberbürgermeister Sören Link
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Duisburg, 10. August 2026 -
Oberbürgermeister Sören Link möchte am Dienstag, 25. August,
mit den Duisburgerinnen und Duisburgern ins Gespräch kommen.
Termine können am Donnerstag, 13. August, angefragt werden.
Interessierten Bürgerinnen und Bürgern steht hierfür
das an diesem Tag freigeschaltete Kontaktformular unter
http://www.duisburg.de/dialog zur Verfügung. Eine
telefonische Kontaktaufnahme ist von 8.30 bis 16 Uhr unter
0203 283- 6111 ebenfalls möglich.
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- Hohe Brandgefahr: Stadt Duisburg appelliert an Bevölkerung
und weist auf geltende Verbote hin - Neues Südbad öffnet
am 10. August - Neue Betreuungszeiten in
Kindertageseinrichtungen ab dem 1. August 2027
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Hohe Brandgefahr: Stadt Duisburg appelliert an Bevölkerung
und weist auf geltende Verbote hin Duisburg, 3.
August 2026 - Die Stadt Duisburg appelliert an alle
Bürgerinnen und Bürger, in den kommenden Tagen besonders
umsichtig zu handeln und offenes Feuer sowie alle Handlungen
zu vermeiden, von denen eine Brandgefahr ausgehen kann. Der
Graslandfeuerindex liegt heute sowie voraussichtlich auch in
den nächsten Tagen bei Stufe 4 – der zweithöchsten Stufe.
Der aktuelle Graslandfeuerindex ist online auf der
Homepage des Deutschen Wetterdienstes unter www.dwd.de
abrufbar. Die anhaltend hohen Temperaturen und die geringen
Niederschläge der vergangenen Wochen haben dazu geführt, dass
Böden, Wiesen und Vegetation im gesamten Stadtgebiet stark
ausgetrocknet sind. Bereits ein einzelner Funke kann
ausreichen, um einen Flächen- oder Waldbrand auszulösen – mit
möglichen dramatischen Folgen für Natur, Tiere und Menschen.
Das Grillen sowie das Rauchen von kohlebefeuerten
Shishas beziehungsweise Wasserpfeifen ist bei einem
Graslandfeuerindex ab Stufe 4 aus Brandschutzgründen generell
im öffentlichen Raum, also auch auf ausgewiesenen
Grillflächen, untersagt. Außerhalb dieser Flächen ist Grillen
ohnehin ganzjährig verboten.
Verstöße stellen eine
Ordnungswidrigkeit dar und können mit einer Geldbuße bis zu
1.000 Euro, verbotenes Grillen und Rauchen in Grünanlagen und
im Wald mit bis zu 5.000 Euro geahndet werden. Schwerwiegende
Verstöße können im Einzelfall mit einem Bußgeld von bis zu
25.000 Euro geahndet werden. Unabhängig davon weist die Stadt
Duisburg ausdrücklich auf das gesetzliche Rauchverbot im Wald
in der Zeit vom 1. März bis zum 31. Oktober hin.
Ganzjährig gilt zudem ein absolutes Grill- und Feuerverbot im
Wald sowie in Waldnähe. Auch außerhalb dieser Bereiche
sollten Zigarettenkippen keinesfalls achtlos weggeworfen
werden. Bereits eine glimmende Zigarette kann trockenes Gras
oder Laub entzünden und einen Brand verursachen. Das
Wegwerfen von Zigarettenkippen stellt eine Ordnungswidrigkeit
dar und kann mit einer Geldbuße von bis zu 1.000 Euro
geahndet werden.
Die Stadt Duisburg wird die
Einhaltung der geltenden Vorschriften weiterhin verstärkt an
Seen, in Grünanlagen und an weiteren besonders gefährdeten
Bereichen kontrollieren und Verstöße konsequent ahnden. Wer
im Stadtgebiet Feuer oder Rauchentwicklung bemerkt, sollte
unverzüglich den Notruf 112 wählen und die Feuerwehr
alarmieren.
Neues Südbad öffnet am 10. August
Oberbürgermeister Sören Link eröffnet am Montag, 10. August,
um 13.15 Uhr das neue Südbad an der Großenbaumer Allee. Im
Anschluss öffnet das Hallenbad erstmals seine Türen für die
Öffentlichkeit: Die ersten Badegäste können das neue Bad
erkunden und ihre Bahnen ziehen. Eintrittskarten sind am
Eröffnungstag an der Tageskasse erhältlich.
Im
Bürgerbereich erwartet die Gäste ein 25-Meter-Becken mit
einer Sprunganlage (1-Meter-Brett und 3-Meter-Plattform)
sowie einer fünf Meter hohen Kletterwand direkt über dem
Wasser. Ein Kinderplanschbecken und eine 385 Quadratmeter
große Dachterrasse zum Sonnen und Entspannen ergänzen das
Angebot.
Gleichzeitig können Schulen und Sportvereine
unabhängig vom öffentlichen Badebetrieb ein weiteres
25-Meter-Sportbecken mit verstellbarem Hubboden (zur
Verringerung der Wassertiefe auf bis zu 60 Zentimeter) sowie
ein Lehrschwimmbecken nutzen. Separate Eingänge, Duschen und
Umkleidebereiche ermöglichen den parallelen und voneinander
unabhängigen Betrieb beider Bereiche.
Besucherinnen
und Besucher haben am Eröffnungstag auch die Gelegenheit,
einen Blick hinter die Kulissen des Neubaus zu werfen:
Kostenlosen Führungen zu den technischen Anlagen und
Besonderheiten des Bades finden jeweils um 14.30 Uhr, 15.30
Uhr und um 17 Uhr statt. Anmeldung sind direkt nach der
Baderöffnung an der Kasse möglich.
Auf der neuen
Dachterrasse werden außerdem Schnupperkurse des
Sportbildungswerks für jeweils 9 Euro inklusive Badeintritt
angeboten. Am Eröffnungstag (10. August) sowie am Montag, 17.
August, finden dort von 16 bis 17 Uhr die Kurse „Allover
Workout“ (Kurs-Nr. 2085/2087) und von 17 bis 18 Uhr „Yoga &
Stretch“ (Kurs-Nr. 2086/2088) statt. Diese Veranstaltungen
sind über die Website des Sportbildungswerks buchbar
(https://www.sportbildungswerk-nrw.de/duisburg).
Neue Betreuungszeiten in Kindertageseinrichtungen ab dem
1. August 2027 Mit Inkrafttreten der Änderungen des
Kinderbildungsgesetzes Nordrhein- Westfalen (KiBiz) zum 1.
August 2027 werden die wählbaren Betreuungszeiten in
Kindertageseinrichtungen erweitert. Ziel der gesetzlichen
Neuregelung ist die bedarfsgerechte Weiterentwicklung der
frühkindlichen Bildungs- und Betreuungsangebote sowie eine
bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Neben
den bislang verfügbaren Betreuungsumfängen von 25, 35 und 45
Stunden pro Woche können Eltern künftig auch Betreuungszeiten
von 30 beziehungsweise 40 Stunden pro Woche wählen. Damit
stehen für Kinder mit einem Betreuungsbeginn ab dem 1. August
2027 insgesamt fünf Betreuungsmodelle zur Verfügung.
Bereits bestehende Vormerkungen mit einem Aufnahmedatum vor
dem 1. August 2027 bleiben unverändert bestehen. Für diese
Vormerkungen gelten weiterhin die bisherigen
Betreuungsumfänge von 25, 35 oder 45 Stunden pro Woche. Ein
Handlungsbedarf für Eltern besteht in diesen Fällen nicht.
Eltern, die bereits eine Vormerkung für einen
Betreuungsplatz mit einem Aufnahmedatum ab dem 1. August 2027
vorgenommen haben und einen anderen Betreuungsumfang
wünschen, können innerhalb ihrer bestehenden Vormerkung die
neu eingeführten Betreuungszeiten von 30 oder 40 Stunden pro
Woche auswählen.
Mit der Erweiterung der
Betreuungszeiten setzt die Stadt Duisburg die gesetzlichen
Vorgaben der KiBiz-Novellierung um und entwickelt ihr Angebot
in der Kindertagesbetreuung konsequent weiter. Das
zusätzliche Angebot soll den vielfältigen Lebenssituationen
und Betreuungsbedarfen von Familien noch besser gerecht
werden und eine passgenauere Auswahl von Betreuungszeiten
ermöglichen.
Weitere Informationen zu den neuen
Betreuungszeiten und zum Vormerkverfahren erhalten Eltern
über das Online-Portal Kita-Place unter
https://kitaplatz.duisburg.de/de.
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Stadtradeln 2026: Neue Rekorde bei Teilnehmenden und
Kilometerleistung
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Duisburg, 27. Juli 2027 - Das Stadtradeln 2026 in Duisburg ist
erneut mit einem Rekordergebnis zu Ende gegangen. Während des
Aktionszeitraums vom 27. Juni bis 17. Juli legten die
Duisburgerinnen und Duisburger gemeinsam 590.432 Kilometer mit dem
Fahrrad zurück. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer
Steigerung von etwa 117.000 Kilometern.
Gleichzeitig wurde
erstmals die symbolträchtige Marke von einer halben Million
Kilometern überschritten. Auch die Zahl der Teilnehmenden stieg
erneut an. Insgesamt waren 2.327 Radlerinnen und Radler für Duisburg
aktiv. Damit setzt sich der positive Trend der vergangenen Jahre
fort. Die hohe Beteiligung zeigt, dass immer mehr Menschen das
Fahrrad als umweltfreundliche und alltagstaugliche Alternative zum
Auto nutzen. „Die Rekordergebnisse sind ein starkes Signal für
Duisburg.
Besonders erfreulich ist, dass nicht nur mehr
Kilometer zurückgelegt wurden, sondern auch mehr Menschen mitgemacht
haben“, so Umweltdezernentin Linda Wagner. Gleichzeitig wird betont,
dass sich die zunehmende Nutzung des Fahrrads auch unabhängig von
der Kampagne im Stadtbild bemerkbar macht. Nachdem das Ergebnis nun
feststeht, werden die Daten in den nächsten Tagen ausgewertet und
die erfolgreichsten Teams und Einzelfahrer mit Preisen belohnt.
Die Teamwertung erfolgt – wie in den vergangenen Jahren – in den
Kategorien kleine Teams (zwei bis drei Personen), mittlere Teams
(vier bis zehn Personen) und große Teams (mehr als zehn Personen).
Zusätzlich werden unter allen Teilnehmenden Preise verlost, sodass
jede und jeder unabhängig von der gefahrenen Kilometerleistung
Gewinnchancen hat.
Als Hauptpreis wartet eine Radreise im
Wert von 800 Euro, die unter den 100 besten Radlerinnen und Radlern
ausgelost wird. Berücksichtigt werden dabei ausschließlich die über
die Stadtradeln-App aufgezeichneten Kilometer. Die Gewinnerinnen und
Gewinner werden zu einem kleinen Empfang ins Rathaus eingeladen. Der
Termin wird noch bekanntgegeben.
Die Stadt Duisburg bedankt sich bei allen Teilnehmenden für
ihr Engagement und ihren Beitrag zu nachhaltiger Mobilität
und Klimaschutz – und hofft, dass viele auch über die
Kampagne hinaus dem Fahrrad treu bleiben.
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Loveparade: Öffentliche
Gedenkveranstaltung
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Die Stadt Duisburg richtet anlässlich des
16. Gedenktages am Freitag, 24. Juli, ab 16.30 Uhr an der
Gedenkstätte im Karl-Lehr-Tunnel in Duisburg-
Dellviertel/Neudorf eine öffentliche Erinnerungsveranstaltung
für die Betroffenen und die Angehörigen der Loveparade aus.
Oberbürgermeister Sören Link begrüßt die Anwesenden,
danach spricht der Theologe und freie Redner Stephan
Steinbach. Die musikalische Begleitung übernimmt Jupp Götz.
Straßensperrung Die Karl-Lehr-Straße in
Duisburg-Dellviertel/Neudorf wird im Bereich des Tunnels am
Freitag, 24. Juli, von 14 Uhr bis 22 Uhr für den gesamten
Verkehr vollständig gesperrt. Entsprechende Hinweise und eine
Umleitungsempfehlung sind ausgeschildert. Zu Fuß oder mit dem
Fahrrad kann der Bereich jederzeit passiert werden.
erhafte Lösung ersetzt.
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Neues
Duisburger Regattahaus eröffnet
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Duisburg, 22. Juli 2026 - Nach zwei Jahren und zehn Monaten
Bauzeit übergab die Stadt Duisburg gestern Abend das neue
Regattahaus zum Auftakt der U23-Ruder- Weltmeisterschaften
offiziell an den Sport. Die WM ist die erste internationale
Veranstaltung, bei der das Gebäude vollständig in Betrieb
ist.

Mit einem gemeinsamen Zukunftsversprechen bekannten sich die
Stadt Duisburg, das Land Nordrhein-Westfalen und der
organisierte Sport – vertreten durch den Landessportbund NRW,
den Stadtsportbund Duisburg und den neu gegründeten Verein
„Regatta Duisburg“ – zur gemeinsamen Verantwortung für die
Zukunft der Regattabahn. Der Verein wurde eigens gegründet,
um hochkarätige Kanu- und Ruderregatten nach Duisburg zu
holen und
auszurichten.

Oberbürgermeister Sören Link begrüßt die Gäste - Fotos Tanja
Pickartz / Stadt Duisburg
Oberbürgermeister Sören Link
betonte die besondere Bedeutung der Regattabahn für Duisburg:
„Die Regattabahn im Sportpark ist das traditionsreiche
Herzstück der Sportstadt Duisburg. Sie gehört zur DNA unserer
Stadt. Mit Rudern und Kanu sind hier zwei der erfolgreichsten
deutschen Sportarten zu Hause. Und mit dem neuen Regattahaus
ist diese Sportstätte, die in der Weltspitze ihresgleichen
sucht, wieder bereit für die großen Wettbewerbe. Darauf kann
ganz Duisburg stolz sein.“

Nach zwei Jahren und zehn Monaten Bauzeit übergibt die Stadt
Duisburg das neue Regattahaus zum Auftakt der
U23-Ruder-Weltmeisterschaften offiziell an den Sport. v.l.:
Tobias Weysters (Vorstandsmitglied Regatta Duisburg e.V.),
Oberbürgermeister Sören Link, Ilja Waßenhoven
(Vorstandsmitglied Landessportbund NRW), Uwe Busch
(Vorstandsvorsitzender Stadtsportbund Duisburg), Dirk
Schimmelpfennig (Leiter des Referats Leistungssport NRW) und
Martin Linne (Dezernat für Stadtentwicklung, Mobilität und
Sport der Stadt Duisburg)
„Schon vor hundert Jahren,
im März 1926, setzten sich die Duisburger Wassersportvereine
für eine Regattabahn ein, die internationalen Ansprüchen
gerecht wird. Mit ihrer Idee überzeugten sie auch die
Bürgerschaft sowie die Politik und legten damit den
Grundstein für einen international anerkannten Sportstandort.
Mit dem jetzt fertig gestellten Neubau ist diese weltweit
herausragende Anlage fit für die
nächsten Jahrzehnte“, blickt Sportdezernent Martin Linneauf
die Historie zurück.

Seit der Einweihung 1935 werden hier internationale
Wettkämpfe ausgetragen,.Vom 23. bis zum 26. Juli 2026 finden
dort die U23-Weltmeisterschaften im Rudern mit Toptalente aus
insgesamt 50 Nationen statt.
Mit dem neuen Regattahaus
wird diese Geschichte unter modernen Bedingungen
fortgeschrieben. Der Neubau bündelt zentrale Funktionen für
die Durchführung großer Regatten. Dazu gehören zeitgemäße
Arbeits- und Funktionsräume für Wettkampfleitung,
Organisation und Verbände sowie ein neu ausgestattetes
Vermessungszentrum.

Vom 23. bis zum 26. Juli 2026 finden dort die
U23-Weltmeisterschaften im Rudern mit Toptalente aus
insgesamt 50 Nationen statt
Auch energetisch erfüllt
das Gebäude hohe Standards: Photovoltaikanlagen,
energieeffiziente Kühldecken und eine moderne Gebäudetechnik
ermöglichen unter optimalen Bedingungen einen nahezu
energieneutralen Betrieb. Mit einem neuen Logo erhält die
Regattabahn zudem eine dauerhafte visuelle Identität. Als
international renommierter Wettkampfort wird sie damit über
einzelne Veranstaltungen hinaus klar erkennbar und als
eigenständige Marke des Sportstandorts Duisburg sichtbar.
Insgesamt wurden rund 30 Millionen Euro investiert, zwölf
Millionen davon durch das Land NRW. Dirk Schimmelpfennig,
Referatsleiter Leistungssport in der Staatskanzlei, betonte,
dass der internationale Ruf der Regattabahn zugleich ein
Auftrag für die Zukunft sei: „Wie im Leistungssport ist auch
hier ein Platz an der Spitze kein dauerhafter Besitzstand.
Tradition und internationaler Ruf allein reichen nicht aus,
um auch in Zukunft zu den Besten zu gehören. Wer seinen
herausragenden Status erhalten will, darf ihn deshalb nicht
nur bewahren. Er muss ihn weiterentwickeln.“
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Frisch saniert: Freibad Homberg
öffnet am 25. Juli wieder
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Duisburg, 22. Juli 2026 - Das Freibad Homberg nimmt am
Samstag, 25. Juli, den Badebetrieb wieder auf. Badegäste
erwartet ein umfassend saniertes Sportbecken. Zudem ist der
bereits im vergangenen Jahr neu gestaltete Eingangsbereich
nun vollständig fertiggestellt. Das Freibad ist täglich von
10 bis 20 Uhr geöffnet.
Da die Öffnungszeiten wetter- und personalbedingt
kurzfristig angepasst werden können, empfiehlt DuisburgSport
vor dem Besuch den aktuellen Betriebsstatus im Bäderportal
abzurufen: https://www.baederportal-duisburg.de/startseite.
Die spätere Öffnung des Freibads war notwendig geworden,
nachdem am Sportbecken Leitungsschäden und daraus
resultierende Schäden am Fliesenbelag festgestellt worden
waren.

Homberger Kombibad von oben. Foto: Tanja Pickartz / Stadt
Duisburg
DuisburgSport entschied sich daher gegen
einzelne Reparaturen und für eine umfassende Sanierung des
gesamten Beckens. Die dafür erforderliche Schließzeit wurde
zugleich genutzt, um einen ehemaligen Bungalow auf dem
Gelände umzubauen. Dort befinden sich nun der neue
Kassenbereich sowie Räume für die Mitarbeitenden. Das
bisherige provisorische Kassenhäuschen wurde somit durch eine
feste und dauerhafte Lösung ersetzt.
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Michèl Krauze verstärkt den Bezirksdienst Duisburg-Mitte
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Duisburg, 22. Juli 2026 - Der
Bezirksdienst beim Städtischen Außendienst des Bürger- und
Ordnungsamtes hat weitere Verstärkung bekommen. Michèl Krauze
ist ab sofort im Bezirk Duisburg-Mitte für die Stadtteile
Hochfeld, Kaßlerfeld, Neuenkamp, Neudorf, Duissern, Altstadt
und Wanheimerort zuständig. Gemeinsam mit Philipp Pimpl
bildet er das Bezirksdienst-Team für den Bezirk Mitte.
Der 33-Jährige freut sich darauf, mit Bürgerinnen und
Bürgern, Gewerbetreibenden, Vereinen und anderen lokalen
Einrichtungen in engen Kontakt zu treten. „Mein Ziel ist es,
ein tragfähiges Netzwerk über möglichst viele
gesellschaftliche Bereiche hinweg aufzubauen. So möchte ich
dazu beitragen, bei Themen der Sicherheit und Ordnung in den
Stadtbezirken schnell, koordiniert und lösungsorientiert
handeln zu können.“
In seinem Bezirk leben mehr als
110.000 Menschen (Stand: 31.12.2025) auf circa 35
Quadratkilometern. Krauze schätzt an seinem Einsatzgebiet die
„Vielfalt, die Duisburg zu bieten hat. Die Stadt vereint
Industrie, Natur und Wasser in besonderer Weise. Auch die
Tatsache, dass bereits internationale Filmproduktionen in
Duisburg gedreht wurden, finde ich spannend.“

Michèl Krauze mit seinem Kollegen Philipp Pimpl links -
Foto: Ilja Höpping / Stadt Duisburg
Michèl Krauze
absolvierte nach dem Abitur den Grundwehrdienst und
anschließend eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Im
Anschluss entschloss er sich, eine Ausbildung zum
Verwaltungswirt zu absolvieren. Danach arbeitete er über fünf
Jahre beim Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Dortmund.
In seiner Freizeit schätzt er Fußball, Kraftsport und
Kochen. Der städtische Bezirksdienst Die neuen
Bezirksdienstmitarbeitenden sind täglich überwiegend zu Fuß
und uniformiert in den Stadtteilen unterwegs, um aktiv auf
Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und Gewerbetreibende
zuzugehen.
Zukünftig sollen in allen Stadtbezirken je
zwei Bezirksdienstmitarbeitende tätig sein. Im jeweiligen
Stadtbezirk ist auch geplant, regelmäßig Mobile Wachen,
beispielsweise auf verschiedenen Wochenmärkten, sowie
Infostände auf Stadtfesten anzubieten. Bürgerinnen und Bürger
können dort Fragen und Anregungen loswerden. Außerdem soll
die bestehende Ordnungspartnerschaft durch gemeinsame
Streifgänge mit den Bezirksbeamten der Polizei ausgebaut
werden.
Michèl Krauze kann – genau wie seine
Kolleginnen und Kollegen vom Bezirksdienst – jederzeit in den
Stadtbezirken angesprochen werden. Kontakt mit dem
Bezirksdienst ist auch per E-Mail an bezirksdienst@stadt-
duisburg.de oder telefonisch unter 0203 283-3900 über die
Führungs- und Koordinierungsstelle des Bürger- und
Ordnungsamtes möglich. Weitere Informationen online unter
http://www.duisburg.de/bezirksdienst.
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Neue Schilder warnen vor Gefahren
im Rhein
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Duisburg, 21. Juli 2026 - Die Stadt
Duisburg hat an den wichtigsten Zugängen zum Rhein im
Stadtgebiet insgesamt 14 neue Hinweisschilder aufgestellt.
Ziel der Maßnahme ist es, die Bürgerinnen und Bürger nochmals
deutlich auf die erheblichen Gefahren des Badens und
Schwimmens im Rhein aufmerksam zu machen und das bereits
geltende Badeverbot zu unterstreichen.

Die Stadt Duisburg hat an den wichtigsten Zugängen (hier an
der Wilhelmallee in Rheinhausen) zum Rhein im Duisburger
Stadtgebiet.neue Hinweisschilder zum Badeverbot aufgestellt.
Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
Die neue
Beschilderung weist in mehreren Sprachen auf die tödlichen
Gefahren des Badens im Rhein hin. Darüber hinaus sind die
Schilder mit einem QR-Code versehen, über den weiterführende
Informationen zu den Risiken und zum bestehenden Badeverbot
in mehreren Sprachen abgerufen werden können.
Die
Schilder sollen die Aufmerksamkeit der Passantinnen und
Passanten erhöhen und die Warnbotschaft unmissverständlich
vermitteln. Hintergrund der Maßnahme sind die besonderen
Gefahren des Rheins, die häufig unterschätzt werden. Starke
Strömungen, Sogwirkungen durch die Schifffahrt, plötzlich
auftretende Strudel sowie steil abfallende Uferbereiche
können selbst für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer
lebensgefährlich werden.
Mit der neuen Beschilderung
setzt die Stadt Duisburg ein weiteres Zeichen für mehr
Sicherheit am Rhein und appelliert eindringlich an alle
Bürgerinnen und Bürger, das Badeverbot zu beachten und auf
das Schwimmen im Rhein zu verzichten.
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Halbjahresbilanz 2026:
Erfolgreiche „Null-Toleranz“-Aktionen im
Stadtgebiet
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Duisburg, 14. Juli 2026 - Das Bürger- und Ordnungsamt
der Stadt Duisburg hat in Zusammenarbeit
mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD) im ersten
Halbjahr 2026 einmal im Monat in den Duisburger Stadtteilen
„Null-Toleranz“-Aktionen
durchgeführt.
Die Aktionen fanden von Januar bis Juni
in den Ortsteilen Altstadt, Dellviertel, Hamborn, Marxloh,
Walsum, Rheinhausen, Hochfeld,
Meiderich, Duissern, Innenstadt sowie Neudorf statt.
Insgesamt wurden in
den sechs Monaten über 7.400 Maßnahmen getroffen.
„Die
Ergebnisse der Null-Toleranz-Aktionen zeigen deutlich: Unsere
Hartnäckigkeit zahlt sich aus. Deswegen schauen wir auch
künftig ganz
genau hin und werden konsequent gegen die vorgehen, die sich
nicht an die
Regeln halten“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.
Zahlen der Abfallaufsicht und WBD
In den vergangenen sechs Monaten waren die
Mitarbeitenden der Abfallaufsicht wochentags und am
Wochenende mit einer Früh- und
Spätschicht im jeweiligen Stadtteil präsent.
Im Zuge der Kontrollen wurden insgesamt
• 120 wilde Müllkippen festgestellt und
durch die WBD beseitigt (davon
konnten 88 Fahrten den jeweiligen Verursachern in Rechnung
gestellt
werden),
• 90 Ordnungswidrigkeitenverfahren
eingeleitet (zum Beispiel für das
illegale Entsorgen größerer Müllmengen)
• und 58 Schrottfahrzeuge festgestellt
Zahlen des städtischen Außendienstes (SAD)
Bei gleichzeitigen Kontrollen des SAD
wurden
• 58 Ordnungswidrigkeitenverfahren
eingeleitet,
• zwei Platzverweise erteilt und zwei
unerlaubte Sondernutzungen
festgestellt,
• 65 Verwarnungsgelder erhoben, unter
anderem wegen Ruhestörungen, aggressivem Betteln, Rauchen auf
Kinderspielplätzen sowie wegen freilaufender Hunde,
• 11 Gefahren- sowie 67 Schrottfahrzeuge
gekennzeichnet.
Zahlen der städtischen Verkehrsüberwachung
Neben Abfallaufsicht und SAD waren auch
verstärkt Mitarbeitende der
Verkehrsüberwachung im Einsatz. So wurden insgesamt 4.367
kostenpflichtige Verwarnungen und Bußgelder wegen
verbotswidrigen
Haltens oder Parkens erteilt. Außerdem mussten 31 Fahrzeuge
abgeschleppt
werden. Im fließenden Verkehr wurden durch die kommunale
Geschwindigkeitsüberwachung insgesamt 2.368 kostenpflichtige
Verwarnungen und
Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen
Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgesprochen.
Über 92.000 Maßnahmen seit 2016
Das Bürger- und Ordnungsamt führt seit
Ende 2016 in Zusammenarbeit mit
den Wirtschaftsbetrieben Duisburg einmal im Monat in einem
Duisburger
Stadtteil eine Aktionswoche unter dem Motto „Null-Toleranz /
ordnungsrechtliche Präsenz im Ortsteil“ durch. Mit der Aktion
soll unter
anderem die zunehmende Müllproblematik in den verschiedenen
Stadtteilen
bekämpft sowie Ordnungswidrigkeiten geahndet werden.
Insgesamt wurden seit dem Jahr 2016 mehr
als 92.000 Maßnahmen
durchgeführt. In den Jahren 2020 bis 2022 fanden keine
„Null-Toleranz“- Aktionen aufgrund der Corona-Pandemie statt.
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Neue Artenschutzregeln der EU:
Meldepflicht betrifft private Tierhaltung
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Duisburg, 13. Juli 2026 - Walhaie, Mantarochen, Meerechsen
oder Okapis gehören mit zu den Tierarten, deren Schutzstatus
sich durch neue Beschlüsse verändert hat. Die Europäische
Union setzt damit Ergebnisse der 20. Artenschutzkonferenz des
Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES in europäisches
Recht um.
Dadurch verändert sich der Schutzstatus
zahlreicher Tier- und Pflanzenarten. Was zunächst nach einer
Regelung für Zoos oder den internationalen Wildtierhandel
klingt, kann auch die private Tierhaltung in Duisburg
betreffen. Das gilt etwa dann, wenn Kernknacker,
Blattschwanzgeckos oder auch Vogelspinnen sowie weitere
geschützte Arten als Haustiere gehalten werden.
Wer
Reptilien, Vögel, Vogelspinnen oder anderen geschützte Arten
hält, sollte sich informieren, ob die Haustiere von den
Neuerungen betroffen sind oder bereits einer Meldepflicht
unterliegen. Auf der Webseite der Unteren Naturschutzbehörde
der Stadt (https://www.duisburg.de/handelsartenschutz) finden
Tierhaltende in der Rubrik „Meldepflicht“ eine aktuelle
Übersicht zu den Arten, deren Schutzstatus sich nun verändert
hat.
Auch die Datenbank WISIA, das Informationssystem
des Bundesamtes für Naturschutz, kann Halterinnen und Haltern
helfen, den Schutzstatus ihrer exotischen Tiere zu ermitteln.
Wer unsicher ist, sollte sich an die Untere
Naturschutzbehörde wenden. Für fast alle besonders oder
streng geschützt lebenden Wirbeltiere gilt eine gesetzliche
Meldepflicht. Das bedeutet, dass die Haltung der zuständigen
Unteren Naturschutzbehörde gemeldet werden muss.
In
Duisburg erfolgt die Anmeldung über ein Online-Meldeportal
oder per Post. Neben dem Erwerb eines Tieres fallen weitere
Bestandsveränderungen unter die Meldepflicht. Dazu gehören
zum Beispiel die Geburt von Nachzuchten, der Verkauf oder die
Abgabe eines Tieres sowie dessen Tod.
„Dabei hat die
Meldepflicht einen ernsten Hintergrund und ist ein wichtiger
Baustein im internationalen Artenschutz“, erklärt Christian
Schreiner, Artenschutzbeauftragter für den Handel mit
geschützten Arten bei der Unteren Naturschutzbehörde in
Duisburg. „Denn sie hilft dabei, legale Nachzuchten von
illegal aus der Natur entnommenen Tieren zu unterscheiden und
den Handel mit bedrohten Arten nachvollziehbar zu machen.“
Schreiner betont außerdem: „Wer geschützte Tiere
hält, trägt deshalb Verantwortung – und ist verpflichtet, die
artenschutzrechtlichen Vorgaben eigenständig einzuhalten.“
Die Änderungen zum Schutzstatus einiger Arten sind ein guter
Anlass, eigene Unterlagen zu prüfen und gegebenenfalls
fehlende Meldungen bei der Stadt nachzuholen.
Griechische Landschildkröte, Kongo-Graupapagei oder
schrecklicher Pfeilgiftfrosch: Der Fachbereich
Handelsartenschutz der Unteren Naturschutzbehörde überwacht
und kontrolliert den Handel mit geschützten Arten. Dazu
gehören auch die mehr als 21.000 exotischen Tiere in etwa
4500 privaten Haltungen, die derzeit im Stadtgebiet gemeldet
sind.
Außerdem erteilt der Fachbereich
Vermarktungsgenehmigungen, prüft den legalen Erwerb
geschützter Arten und führt artenschutzrechtliche Kontrollen
durch. Bei Fragen zum Handelsartenschutz stehen die
Mitarbeitenden per E-Mail an artenschutz@stadt-duisburg.de
zur Verfügung. Weitere Infos gibt es unter
www.duisburg.de.
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Straßenverkehrsamt
stellt auf bargeldlose Zahlungen um
- Flaggentag von Mayors For Peace
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Straßenverkehrsamt stellt auf bargeldlose Zahlungen um
Duisburg, 8. Juli 2026 - Im Straßenverkehrsamt können ab Montag, 3.
August, Zahlungen für alle Dienstleistungen nur noch bargeldlos
abgewickelt werden. Die Gebühren können dann bequem und sicher per
Karte an den vorhandenen Zahlungsterminals und Kassenautomaten
bezahlt werden. Mit der Umstellung setzt die Stadt Duisburg auf
moderne, sichere und effiziente Zahlungsprozesse.
Bargeldloses Bezahlen ist nicht nur schneller, sondern für viele
Bürgerinnen und Bürger auch komfortabler. Die Einführung
bargeldloser Zahlungsmethoden vereinfacht die Verwaltungsabläufe und
reduziert den Verwaltungsaufwand. Dadurch steht den Mitarbeitenden
mehr Zeit für die Bearbeitung der Anliegen der Bürgerinnen und
Bürger zur Verfügung.
Bürgerinnen und Bürger werden ab
sofort über die Internetseite der Stadt Duisburg, das Termin-System
sowie durch Hinweise im Straßenverkehrsamt über die bevorstehende
Umstellung informiert. Kundinnen und Kunden werden gebeten, bei
ihrem Besuch im Straßenverkehrsamt eine geeignete Möglichkeit zur
bargeldlosen Zahlung mitzuführen.
Akzeptiert werden alle
gängigen Debit- und Kreditkarten oder gängigen Zahlungskarten, wie
beispielsweise Girocard, Maestro, Mastercard und Visa. Auch die
Zahlung über Mobile Payment (Google Pay oder Apple Pay) ist
kontaktlos möglich.
Flaggentag von Mayors For Peace Am
heutigen Mittwoch, 8. Juli 2026, wird von Städten weltweit der
jährliche Flaggentag der internationalen Organisation Mayors for
Peace begangen. Mit dem Hissen der Friedensflagge wird weltweit ein
sichtbares Zeichen für Frieden, nukleare Abrüstung und
internationale Verständigung gesetzt.
Anlass ist der 30.
Jahrestag eines Rechtsgutachtens des Internationalen Gerichtshofs in
Den Haag. Darin wurde gerichtlich festgestellt, dass die Androhung
und der Einsatz von Atomwaffen grundsätzlich gegen das Völkerrecht
verstoßen.
Oberbürgermeister Sören Link hat gemeinsam mit
Mitgliedern des Friedensforums Duisburg am heutigen Mittwoch, 8.
Juli, im Namen der Initiative „Mayors for Peace“ die Friedensflagge
vor dem Rathaus am Burgplatz gehisst. Die Flaggenhissung steht
symbolisch für das kommunale Engagement für Frieden und soll die
Öffentlichkeit und politische Entscheidungsträger dazu bewegen, sich
für nukleare Abrüstung einzusetzen.
Das Netzwerk „Mayors for
Peace“ wurde im Jahr 1982 durch den Bürgermeister der japanischen
Stadt Hiroshima gegründet. Es erinnert an die verheerenden Folgen
des Atombombenabwurfs auf Hiroshima im Jahr 1945 und setzt sich für
Frieden sowie nukleare Abrüstung ein.
Mehr als 8.400 Städte aus 166 Ländern gehören dem Netzwerk an
und hissen jährlich am 8. Juli die Friedensflagge vor ihren
Rathäusern. Hintergrund ist das Gutachten des Internationalen
Gerichtshofs (IGH) vom 8. Juli 1996. Darin wurde
festgestellt, dass die Androhung oder der Einsatz von
Atomwaffen grundsätzlich mit den Regeln des Völkerrechts,
insbesondere des humanitären Völkerrechts, unvereinbar wäre.

Begleitet von Mitgliedern des Friedensforums Duisburg hisst
Oberbürgermeister Sören Link im Namen der Initiative „Mayors
for Peace“ die Friedensflagge vor dem Rathaus. Foto: Tanja
Pickartz / Stadt Duisburg
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- Ausbildung bei der Stadt Duisburg:
Bewerbungsstart für 211 Ausbildungsplätze im Jahr 2027 -
Ferienpass verspricht wieder
abwechslungsreichen Sommer
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Bewerbungsstart für 211
Ausbildungsplätze im Jahr 2027 Duisburg, 3. Juli 2026 -
Der Einstieg ins Berufsleben bei der Stadt Duisburg bleibt auch im
Jahr 2027 attraktiv: Der Rat der Stadt hat in seiner gestrigen
Sitzung die Einrichtung von 211 Ausbildungsstellen in verschiedenen
Berufen sowie drei Volontariate beschlossen. „So vielfältig wie die
Stadt Duisburg sind auch ihre Ausbildungsberufe. Ob Verwaltung,
Technik, Natur oder Soziales: Für jedes Talent und jedes Interesse
bieten wir den passenden Einstieg in eine sichere berufliche Zukunft
– inklusive attraktiver Ausbildungsvergütung“, so Oberbürgermeister
Sören Link.
Zu den angebotenen Ausbildungsberufen
zählen unter anderem klassische Verwaltungsberufe wie
Verwaltungsfachangestellte, Verwaltungswirtinnen und
Verwaltungswirte sowie duale Studienangebote für den
gehobenen Verwaltungsdienst. Darüber hinaus stehen
Ausbildungsplätze im gewerblich- technischen Bereich zur
Verfügung, beispielsweise im Forstbereich oder in den
Bäderbetrieben. Auch moderne duale Studiengänge erweitern das
Angebot: Interessierte können sich etwa in den Studiengängen
Soziale Arbeit oder
Vermessungstechnik qualifizieren.
 
Ausbildungs- und Studienplätze - Fachangestellte für
Bäderbetriebe . Fotos (C) Zoltan Leskovar
Die
erforderlichen Schulabschlüsse variieren je nach
Ausbildungsberuf und reichen vom Hauptschulabschluss bis hin
zum Abitur. Chancengleichheit, Vielfalt und ein respektvolles
Miteinander auf Augenhöhe sind zentrale Werte der Stadt
Duisburg als Arbeitgeberin. Die freie Entfaltung
individueller Fähigkeiten und Talente – unabhängig von
Geschlecht oder kultureller Herkunft – steht während der
gesamten Ausbildung
im Mittelpunkt.

Darüber hinaus legt die Stadt Duisburg großen Wert auf eine
qualitativ hochwertige Ausbildung, ein dynamisches und
abwechslungsreiches Arbeitsumfeld sowie attraktive
Rahmenbedingungen. Dazu zählen flexible Arbeitszeiten, eine
überdurchschnittliche Ausbildungsvergütung, vielfältige
Weiterbildungsangebote und hervorragende
Übernahmeperspektiven. Ein Arbeitsplatz mit vielfältigen
Karrierechancen in einem
großen Team mit mehr als 6.000
Beschäftigten rundet das Angebot ab.

Das Bewerbungsverfahren startet am Dienstag, 7. Juli 2026.
Interessierte können sich ab diesem Tag online über das
Bewerbungsportal bewerben: http://www.duisburg.de/ausbildung.
Auf der Internetseite sind auch weitere Informationen zu den
Berufsbildern und zum Bewerbungsprozess zu finden.
Spannende Einblicke in den städtischen Alltag der
Auszubildenden gibt es über die Social-Media-Kanäle unter
http://www.facebook.de/ausbildung.DU oder
http://www.instagram.com/stadtduisburg_karriere.
Ferienpass verspricht wieder abwechslungsreichen
Sommer Der beliebte Duisburger „Ferienpass“
erscheint in diesem Jahr in seiner dritten Auflage und lädt
im Sommer erneut zu spannenden Erlebnissen ein. Vom 20. Juli
bis zum 1. September können Duisburger Kinder ab fünf Jahren
sowie Schülerinnen und Schüler bis einschließlich zur
Sekundarstufe II wieder aus vielen Angeboten
auswählen.

(C) Stadt Duisburg
„Kinder und Jugendliche können sich
auf ein vielfältiges Programm mit zahlreichen Aktivitäten
freuen, die garantiert für eine abwechslungsreiche Sommerzeit
sorgen werden. Ob Schwimmbad, Museum oder Zoo – der
Ferienpass hält für alle etwas bereit“, so Oberbürgermeister
Sören Link.
Ab Montag, 13. Juli, wird der Ferienpass
in den Duisburger Schulen und Kindertageseinrichtungen
verteilt. Kinder sowie Schülerinnen und Schüler, die zwar in
Duisburg gemeldet sind, aber keine Duisburger Schule oder
Kindertageseinrichtung besuchen, erhalten den Ferienpass
ebenfalls in einer der sieben Bürgerservicestationen.
Ausgenommen hiervon sind Berufsschülerinnen und
Berufsschüler.
Der Ferienpass bietet den jungen
Abenteurern unter anderem Höhepunkte bei freiem Eintritt im
Zoo Duisburg, im Binnenschifffahrtsmuseum, im Kultur- und
Stadthistorischen Museum sowie dem Lehmbruck Museum. Auch der
kostenlose Besuch des Theaterstücks „Die Prinzessin auf der
Erbse“, ein Tageskurs bei der Musik- und Kunstschule sowie
ein fünfmaliger freier Eintritt in ein städtisches Schwimmbad
nach Wahl runden das Angebot ab. Weitere Informationen gibt
es online auf der städtischen Internetseite unter
https://www.duisburg.de/ferienpass.
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Zeugnissprechstunde: Unkomplizierte Hilfe ohne Anmeldung
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Duisburg, 1.
Juli 2026 - Zeugnisse können für viele Familien eine
schwierige Zeit sein. Pünktlich zum Schulende rund um die
Sommerferien bieten die Schulpsychologische Beratungsstelle
und das Institut für Jugendhilfe in Duisburg deshalb eine
offene „Zeugnissprechstunde“ für Schülerinnen und Schüler
sowie deren Eltern an.
Die
kostenfreie und vertrauliche Beratung findet an mehreren
Terminen im Juli am Campus Marxloh statt. Die
Zeugnissprechstunde richtet sich an junge Menschen, die mit
Unsicherheit, Druck oder schlechten Noten zu kämpfen haben.
Auch Eltern, die ihre Kinder in dieser sensiblen Phase
unterstützen möchten, sind ausdrücklich eingeladen.
Typische Fragen sind etwa: Wie
kann ich mein Kind stärken, ohne zusätzlichen Druck
aufzubauen? Oder: Wie gehen wir als Familie konstruktiv mit
schwierigen schulischen Ergebnissen um? Eine Anmeldung zur
Sprechstunde ist nicht erforderlich, Interessierte können am
16., 17. und 21. Juli jeweils von 9 bis 12 Uhr am Campus
Marxloh (An der Paulskirche 6, Raum E14) vorbeikommen.
Die Beratung ist freiwillig,
kostenfrei und wird vertraulich durchgeführt. Fachkräfte aus
Schulpsychologie und Jugendhilfe beraten dabei gemeinsam und
bieten schnelle, unkomplizierte Unterstützung in belastenden
Situationen. Mit dem niedrigschwelligen Angebot möchten die
Stadt dazu beitragen, Ängste abzubauen, Perspektiven
aufzuzeigen und den Übergang in die Ferienzeit für alle
Beteiligten zu entlasten.
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