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Minister Remmel: "Duisburger Hafen steht für erfolgreichen Wandel und Klimaschutz"

duisport ist die 47. Station der Zukunftsenergientour und hat die klimaschädlichen Emissionen bereits um 30 Prozent gesenkt

Düsseldorf/Duisburg, 2./3. Februar 2017 - Der Duisburger Hafen ist die größte Logistikdrehscheibe Zentraleuropas. Mit einem Umschlagvolumen von 3,7 Millionen Standardcontainern ist er der weltweit größte Binnenumschlagplatz für Container.
„Die Duisburger Hafen AG zeichnet sich durch beispielhafte Klimaschutzaktivitäten aus. Durch umweltfreundliche Verkehrs- und Logistikkonzepte konnte duisport die klimarelevanten Emissionen bereits um 30 Prozent reduzieren. Mit duisport wurden in der Stadt Strukturen jenseits von Kohle und Stahl geschaffen, die wirtschaftlich und ökologisch gleichermaßen zukunftsfähig sind. So sieht ein gelungenes Beispiel für den ,Klimaschutz – made in NRW‘ aus“, sagte Umweltminister Johannes Remmel.


Auf der 47. Station der Zukunftsenergientour der EnergieAgentur.NRW informierte sich der Minister heute über das vorbildliche Klimaschutzkonzept der Duisburger Hafen AG. „Als Hauptanteilseigner des Hafens ist das Land Nordrhein-Westfalen stolz darauf, dass der Hafen eine Vorbildfunktion beim Umweltschutz einnimmt. Es geht darum, die Treibhausgase zu mindern, die erneuerbaren Energien auszubauen und sich an den Klimawandel anzupassen,“ so Minister Remmel. Vor zwei Jahren hat die Duisburger Hafen AG das Klimaschutzgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen zum Anlass genommen, ein eigenes Energie- und Klimaschutzkonzept auf den Weg zu bringen.

duisport betreibt ein hoch effizientes intermodales Verkehrsnetzwerk. Dazu gehörte die Einführung eines Verkehrsleitsystems für die Bereiche logport I und II, mit dem die Anwohner beim Verkehrslärm entlastet werden, sowie ein Verkehrs- und Logistikkonzept.
„Auf diese Weise gelingt es, einen großen Anteil des Güterverkehrs von der Straße auf die alternativen Verkehrsträger Bahn und Binnenschiff zu verlagern. So entlasten wir Straßen und Autobahnen um jährlich über 100.000 Lkw-Fahrten“, so Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburg Hafen AG.
Der Einsatz von Mehrwegverpackungen ist ebenfalls Konzept von duisport, um damit im Jahr über 200 Tonnen Holz zu sparen. Überdies werden die duisport-Mitarbeiter regelmäßig zu Themen des Umweltschutzes intensiv geschult und zu persönlichem ressourcenschonendem Umgang mit der Umwelt angehalten.
Staake weiter: „Für uns ist Klimaschutz integraler Bestandteil aller Geschäftsfelder, Projekte und Aktivitäten. Dies stärkt sowohl unseren ökonomischen als auch ökologischen Erfolg. Wir haben die Bedeutung der ‚nachhaltigen Logistik‘ sehr früh erkannt und verbinden dies mit technischen Innovationen, einer ökologischen Transportkette sowie einer effizienten Flächennutzung.“

Die Duisburger Hafen AG beteiligt sich am Projekt „KlimaKonzept.NRW“ der EnergieAgentur.NRW. Das Projekt begleitet seit 2014 die in Paragraph 5 des Klimaschutzgesetztes genannten mehr als 80 „anderen öffentlichen Stellen“ des Landes Nordrhein-Westfalen, die nicht zur Landesverwaltung zählen und außerhalb kommunaler Trägerschaften liegen, bei ihren Klimaschutzaktivitäten.
„Klimaschutz hat immer eine betriebswirtschaftliche Komponente. Klimaschutz bedeutet auf der betriebswirtschaftlichen Seite nämlich immer auch Investition und effiziente Kostenreduktion. Und gleichzeitig geht es beim Klimaschutz ebenso um makroökonomische, volkswirtschaftliche Aspekte. Klimafolgenanpassung oder Klimaschutz als weicher Standortfaktor sind hier die Stichworte“, erläutert Lothar Schneider, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW. Ziel von „KlimaKonzept.NRW“ ist es, Einrichtungen und Unternehmen bei der Entwicklung eines eigenen Handlungskonzeptes zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung zu unterstützen.

 

Hintergrund zum Duisburger Hafen

Die Duisburger Hafen AG ist die Eigentums- und Management-gesellschaft des Duisburger Hafens. Hauptanteilseigner ist das Land Nordrhein-Westfalen, dem Land gehören zwei Drittel, der Stadt Duisburg ein Drittel des Unternehmens. Mehr als 20.000 Schiffe und rund 20.000 Züge fahren den Duisburger Hafen im Jahr an oder verlassen ihn wieder. Jährlich werden vom Unternehmen rund 130 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. 65 Millionen Tonnen davon entfallen auf die öffentlichen Häfen. Vor allem der Containerverkehr wächst jedes Jahr überdurchschnittlich. Mit nachhaltigen Strukturen wettbewerbsfähig zu sein ist integraler Bestandteil der Unternehmensleitlinien des Duisburger Hafens. duisport bietet eine breite Palette von Angeboten in den Bereichen Infra- und Suprastruktur samt Ansiedlungsmanagement sowie logistische Dienstleistungen in den Bereichen Verpackungslogistik, Schienengüterverkehr, Projektlogistik, Beratung und Gebäudemanagement.

 

Nordrhein-Westfalen ist auf die natürliche Rückkehr des Wolfs vorbereitet
Tierhalter erhalten Entschädigungen und Fördergelder, um ihre Herden zu schützen. Nordrhein-Westfalen bereitet sich auf die Rückkehr des Wolfs vor. Nach der Veröffentlichung des "Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe" und dem Aufbau eines Netzes von Wolfsberaterinnen und Wolfsberatern legt das Umweltministerium jetzt die "Förderrichtlinie Wolf" vor.
Zukünftig können Halterinnen und Halter von Schafen und Ziegen sowie Betreiberinnen und Betreiber von Wildgehegen in NRW neben der Gewährung einer Entschädigung zum Beispiel für Tierrisse durch Wölfe auch Fördermittel für den Erwerb von Elektrozäunen und Zubehör für den Schutz ihrer Herden vor Übergriffen durch Wölfe beantragen. Der Wolf gehört zu den international streng geschützten Arten. Immer wieder durchlaufen einzelne Wölfe Nordrhein-Westfalen, angesiedelt haben sie sich hier bis heute nicht.
Mit der neuen Richtlinie will das Umweltministerium einen wichtigen Beitrag zu einem möglichst konfliktarmen Nebeneinander von Mensch und Wolf in Nordrhein-Westfalen leisten. Künftig kommt das Land nicht mehr nur für Schäden auf, die der Wolf verursacht, sondern fördert auch den Herdenschutz. Im 19. Jahrhundert wurde der Wolf in West- und Mitteleuropa fast vollständig ausgerottet. Jetzt müssen die Menschen wieder lernen, mit dem Wolf zu leben – auch in so einer dicht besiedelten Region wie Nordrhein-Westfalen.
Gefördert werden Optimierungen und Neuanschaffungen von Schutzzäunen nebst Zubehör sowie die Anschaffung und Ausbildung von Herdenschutzhunden. Damit soll ein wolfsabweisender Grundschutz erreicht werden, um Schäden durch Wolfsübergriffe möglichst zu verhindern. Vorrangig wird die Förderung in sogenannten Wolfsgebieten erfolgen. Diese Gebiete werden dann ausgewiesen, wenn sich der Wolf dort dauerhaft angesiedelt hat. Neben den neuen Regelungen zur Förderung von Präventionsmaßnahmen regelt die Richtlinie Wolf auch die Gewährung von Entschädigungsleistungen (Billigkeitsleistungen) bei Schäden durch Wolfsübergriffe.

Freiwillige Entschädigungsleistungen für Tierrisse wurden auch schon bisher vom Land gezahlt. Die Gewährung einer Entschädigungsleistung ist auch ohne ein Wolfsgebiet in ganz NRW möglich. Eine Förderung von Herdenschutzmaßnahmen kann nur nach vorheriger Ausweisung eines Wolfsgebietes erfolgen. Das Umweltministerium hat schon vor der dauerhaften Rückkehr von Wölfen die Richtlinie aufgestellt, um bereits heute für Tierhalterinnen und Tierhalter Rechtssicherheit zu schaffen. Auch Hobbyhalterinnen und -halter profitieren von der Regelung, denn sie werden den gewerblichen Tierhalterinnen und Tierhaltern gleichgestellt.
Bewilligungsbehörden sind die Höheren Naturschutzbehörden bei den Bezirksregierungen, die bereits für die Förderung von Naturschutzmaßnahmen zuständig sind. Förderrichtlinie Wolf www.umwelt.nrw.de/fileadmin/redaktion/PDFs/naturschutz/foerderrichtlinie_wolf.pdf Die Förderrichtlinie Wolf tritt mit ihrer Veröffentlichung im Ministerialblatt in Kraft. "Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe" Der "Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe" informiert über die rechtliche Situation rund um das Thema Wolf, dokumentiert die bisheriger Entwicklung in NRW und zeigt Zuständigkeiten, Handlungsfelder und konkrete Hilfen für Tierhalter im Falle eines Wolfsnachweises auf. www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuv/natur/pdf/Wolfsmanagementplan.pdf Weitere Informationen zum Wolf: www.wolf.nrw.de Web-Video des Landesbetriebs Wald und Holz NRW über die Rückkehr der Wölfe: www.youtube.com/umweltnrw oder www.youtube.com/watch?v=wsnFPjvkRZo  

 

 

Umweltministerium veröffentlicht neue Broschüre "Elektrosmog – Quellen, Wirkung, Vorsorge"

Das Umweltministerium informiert in einer neuen Broschüre ausführlich über das Thema Elektrosmog. Umgangssprachlich steht der Begriff für alle elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Felder, von denen angenommen wird, dass sie möglicherweise gesundheitsschädlich sind. Besonders in der unmittelbaren Nachbarschaft von (Mobil-)Funkbasisstationen und Hochspannungsfreileitungen sorgt Elektrosmog für Verunsicherung. Denn elektrische und magnetische Felder sind weder sichtbar noch fühlbar. Ihre Gesundheitsrisiken werden kontrovers diskutiert.


Die neue Broschüre des Umweltministeriums will die wissenschaftlichen Kenntnisse verständlich machen und die Wirkungen elektrischer, magnetischer und elektromagnetischer Felder auf den menschlichen Körper erläutern. Dort, wo die Wissenschaft sich nicht einig ist, wird darauf hingewiesen.

Um den Vorsorgegedanken hervorzuheben, enthält die Broschüre auch praktische Tipps für den täglichen Umgang mit elektrisch betriebenen Geräten. So können die Intensität der verschiedenen Feldarten in Abhängigkeit von der jeweiligen Quelle besser eingeschätzt und Feldstärken minimiert werden.
Informationen zu den Regelungen, die der Gesetzgeber zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger getroffen hat, sind ebenso enthalten wie Ansprechpartner für konkrete Fragen und Probleme.

Die Broschüre kann heruntergeladen werden unter url.nrw/Elektrosmogneu

 

Ausbau der Betuwe-Linie zwischen Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden - Mehr Güter auf die Schien: Spatenstich für den Ausbau der Betuwe-Linie. Gesamtinvestitionen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro

Düsseldorf/Duisburg, 20. Januar 2017 - MBWSV NRW Seit Jahrzehnten geplant, knapp 73 Kilometer lang, veranschlagte Gesamtinvestitionen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro: Der Ausbau der Betuwe-Linie zwischen Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden zählt zu den wichtigsten Schieneninfrastrukturmaßnahmen Deutschlands.
Heute haben die Arbeiten für die Ausbaustrecke Emmerich-Oberhausen offiziell begonnen.
Zum Spatenstich für das Großprojekt trafen sich unter anderen Verkehrsminister Michael Groschek, Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsministerium, und Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG in Oberhausen. Das Land NRW beteiligt sich mit insgesamt rund 450 Millionen Euro an dem Bauvorhaben.  
Minister Groschek erklärte anlässlich des Spatenstichs: „Der größte europäische Binnenhafen in Duisburg erhält nun einen schnelleren Zugang über das Rotterdamer Containertor in die gesamte Welt. Damit stärken wir die Position des Landes als Logistikdrehscheibe Nummer Eins und als Jobmotor. Wir werden endlich mehr Güter von der Straße auf die Schiene verlagern können.“Ronald Pofalla ergänzte: „Mit dem Ausbau wird nicht nur der Schienenverkehr für Güter und Personen in der Region gestärkt, sondern eine weitere Lücke im Transeuropäischen Verkehrsnetz geschlossen. Die ausgebaute Strecke bringt Europa näher zusammen und stärkt die europäische Wirtschaft.“  
Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsministerium: „Unser Ziel ist, mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu bringen. Mit dem Ausbau tragen wir dazu bei, den mit Abstand wichtigsten Güterverkehrskorridor in Deutschland und Europa fit für die Zukunft zu machen. Auch die Kapazitäten für den Fern- und Nahverkehr werden erhöht. Allein der Bund investiert in den Ausbau 750 Millionen Euro. Damit stärken wir die Wirtschaft in der Region und darüber hinaus. Und vom verbesserten Schallschutz profitieren alle Anwohner.“
Im Mittelpunkt des Projekts steht der dreigleisige Ausbau der Strecke. Nach dem Ausbau wird der grenzüberschreitende Verkehr zwischen den Niederlanden und Deutschland deutlich effektiver abgewickelt werden können. Die Betuwe-Linie ist Teil des Güterverkehrskorridors zwischen Rotterdam und Genua und erhält durch den Ausbau eine herausragende Funktion für den internationalen Reise- und Güterverkehr. Im Zuge der Arbeiten werden auch insgesamt 47 Brücken neu oder umgebaut und 55 Bahnübergänge beseitigt.  
Im Zuge des Ausbaus wird für die Anwohnerinnen und Anwohner an der Strecke zudem ein wirksamer Schallschutz errichtet, wie Minister Groschek erläuterte: „Ganz wichtig ist es mir, dass die Menschen entlang der Strecke vor dem Bahnlärm geschützt werden. Deswegen werden insgesamt 75 Kilometer Schallschutzwände errichtet. Außerdem werden bei vielen Anwohnerinnen und Anwohner schallschutzsichere Fenster eingebaut.“

 

Minister Remmel: "Die EU fördert Artenschutz in Nordrhein-Westfalen"

 Düsseldorf/Duisburg, 6. Januar 2017 - Gefährdete Amphibien und der Blauschillernde Feuerfalter stehen im Fokus der LIFE-Natur-Projekte in der Städteregion Aachen Umweltminister Johannes Remmel hat vor dem schleichenden Verlust der biologischen Vielfalt in NRW gewarnt und stärkere Anstrengungen für einen ambitionierten Naturschutz gefordert.

"Nordrhein-Westfalen hat eine faszinierende Artenvielfalt und wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Unsere Natur ist auch immer ein Stück Heimat und deshalb gilt es, dieses wertvolle Naturerbe für die kommenden Generationen zu schützen und zu bewahren", sagte Minister Remmel. Etwa 45 Prozent der untersuchten Tier- und Pflanzenarten in NRW stehen mittlerweile auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.

"Ohne umfassende Naturschutzmaßnahmen werden bereits in naher Zukunft einige Arten aus Nordrhein-Westfalen ganz verschwinden", sagte Minister Remmel. Er begrüßte daher ausdrücklich, dass zum Jahreswechsel mit der Umsetzung von zwei weiteren großen Artenschutzprojekten in Trägerschaft der Biologischen Station Städteregion Aachen begonnen werden konnte.
1. Das Projekt "Amphibienverbund" zielt auf den Schutz der seltenen Amphibien Gelbbauchunke, Geburtshelferkröte und Kreuzkröte ab. Um die noch vorhandenen Restbestände zu erhalten und deren Entwicklung zu fördern, werden unter anderem fast 700 Kleingewässer angelegt.

 

2. Im Projekt "Biotope und Korridore" geht es vor allem um den Schutz des Blauschillernden Feuerfalter im südlichen Kreisgebiet der Städteregion. Diese Schmetterlingsart kommt in ganz Deutschland mittlerweile nur noch in fünf Regionen vor. Beide Projekte werden über das europäische Förderprogramm LIFE finanziert.
Um die biologische Vielfalt zu erhalten, stützt sich die Landesregierung in ihrer Naturschutzpolitik auch auf dieses Förderinstrument. Das LIFE-Programm zielt in einem Schwerpunkt auf die Entwicklung des europäischen Schutzgebietssystems "Natura 2000", bestehend aus FFH- und EU-Vogelschutzgebiete ab.
"Das erneut zwei LIFE-Natur-Projekte aus NRW bewilligt wurden, ist ganz im Sinne unser nordrhein-westfälischen Biodiversitätsstrategie und unseres neuen Landes-Naturschutzgesetzes, deren Ziele sind es, den allgemeinen Trend des Verlustes von biologischer Vielfalt aufzuhalten beziehungsweise umzukehren" sagte NRW-Umweltminister Johannes Remmel anlässlich des Projektbeginns.
Bisher wurden in Nordrhein-Westfalen 29 LIFE-Natur-Projekte umgesetzt - so viele wie in keinem anderen Bundesland. Nordrhein-Westfalen steht mit diesen Projekten und einer Fördersumme von rund 85 Millionen Euro an der Spitze der deutschen Bundesländer bei der Nutzung von LIFE für die Umsetzung von Natura 2000.
Von 39 neu bewilligten LIFE-Natur-Projekten in der EU, und drei LIFE-Natur-Projekten in Deutschland, werden zwei in der Städteregion Aachen umgesetzt. Die dort zuständige Biologische Station ist besonders erfolgreich beim Einwerben von Fördermitteln und ist bereits an der Umsetzung von LIFE-Natur-Projekten im Nationalpark Eifel und an der Kall beteiligt. "Besonders die Biologischen Stationen setzen viele Projekte und Maßnahmen um. Sie sind daher unverzichtbar für den Erhalt und die Entwicklung unserer Naturschätze", sagte Minister Remmel.