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DVG-Umleitungen
- DVG vergibt Auftrag für neue Zugsicherung - auch für U79
- Der „Totmann“ kann Schlimmes verhindern

Gesamtinvestitionen von 40 Mio. Euro werden mit VRR gestemmt

Duisburg, 12. Juni 2017 - Gute Nachricht für die sichere Zukunft eines leistungsfähigen öffentlichen Personennahverkehrs in der Stadt: Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) hat termingerecht den Auftrag für ein neues Zugsicherungssystem vergeben. Das System ist eine der Voraussetzungen, damit die Straßen- und Stadtbahnen die unterirdischen Tunnelanlagen befahren können.
Die bestehende Technik, die alle sicherheitsrelevanten Prozesse während des Betriebs überwacht, stammt aus dem Jahr 1992 und muss dringend erneuert werden, da die Versorgung mit Neu- und Ersatzteilen mittelfristig nicht mehr gesichert ist.
Während die DVG für den operativen Betrieb der Technik in den Fahrzeugen und an den Gleisanlagen verantwortlich ist, befinden sich die Tunnelanlagen selbst im Eigentum der Stadt Duisburg. „Die neue Zugsicherung ist ein wichtiger Schritt für die infrastrukturelle Erneuerung des kommunalen Schienenverkehrs. Sie ist ein Baustein für einen zukunftssicheren und leistungsfähigen ÖPNV in Duisburg“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.   Die Investitionskosten für die neue Zugsicherung liegen bei rund 40 Millionen Euro und werden zu einem großen Teil vom Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR) gefördert.
Zusammen mit der Beschaffung von neuen Straßenbahnfahrzeugen, die derzeit von der DVG und der Stadt auf den Weg gebracht wird, ist der kommunale Schienenverkehr in Duisburg dauerhaft gesichert. Dieses gilt ebenso für die zwischen Duisburg und Düsseldorf verkehrende Linie U79. Damit bei der gemeinsamen Linienbedienung der U79 die Fahrzeuge mit den jeweiligen stationären Systemen miteinander reibungslos kommunizieren können, wird in Duisburg das gleiche System zum Einsatz kommen, das derzeit auch in Düsseldorf installiert wird. Der Systemwandel in den beiden Nachbarstädten soll bis 2020 vollzogen sein.  

 

Der „Totmann“ kann Schlimmes verhindern
Medizinische Notfälle, wie beispielsweise Herzinfarkte oder Schlaganfälle, können jederzeit und überall vorkommen. Besonders gefährlich, auch für andere, sind diese dann, wenn sie im Straßenverkehr auftreten. Der betroffene Verkehrsteilnehmer kann die Kontrolle über sein Fahrzeug verlieren, was schlimme Folgen für weitere Verkehrsteilnehmer haben kann.

Die DVG beugt dieser Gefahr vor, denn es gibt in den Straßenbahnen verschiedene Sicherheitseinrichtungen. Eine davon ist die sogenannte Totmannsicherheitsschleife. Diese überwacht, ob ein Fahrer anwesend und handlungsfähig ist und löst andernfalls ein akustisches und optisches Signal und im Anschluss eine Betriebsbremsung aus.


Bei der DVG bedeutet dies, dass der Straßenbahnfahrer während der Fahrt außerhalb des Tunnels, den „Totmannschalter“ durchgehend betätigen muss. „Unsere Fahrer haben zwei Möglichkeiten, dies zu tun“, erklärt Holger Peich, Leiter Betriebshof Am Grunewald.
„Entweder halten sie den Schalter mit der Hand gedrückt oder legen dauerhaft ihren Fuß auf ein Pedal im Fußraum der Fahrerkabine. Schalter und Pedal haben die gleiche Funktion.“ Sollte ein Fahrer den Schalter länger als vier Sekunden nicht betätigen, wird die Bahn mit einer Betriebsbremsung automatisch abgebremst. Schalter und Pedal haben die gleiche Funktion.“

Das System geht dann davon aus, dass der Fahrer nicht mehr handlungsfähig ist. „Das Abbremsen ist ein Automatismus, der den Fahrer, die Fahrgäste und weitere Verkehrsteilnehmer schützen soll“, betont Peich. Die Bahn würde in einem solchen Fall zum Stehen kommen und kann erst nach Stillstand wieder zum Fahren gebracht werden. Verlässt die Bahn den Tunnel erhält der Fahrer ein akustisches Signal, welches ihn dazu auffordert, den Totmannschalter zu betätigen.

DVG plant Einsatz von nachfrageorientierten Kleinbussen

Testlauf für das datenbasierte Mobilitätskonzept soll noch in diesem Jahr
Duisburg, 07. Juni 2017 - Als eines der ersten deutschen Nahverkehrsunternehmen plant die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) den Einsatz nachfrageorientierter Kleinbusse. Die Kleinbusse sind eine Ergänzung zum Fahrplanangebot und folgen keinem statischen Fahrplan, sondern fahren dynamisch auf Basis der Echtzeit-Nachfrage der Bürger in Duisburg.

Dabei teilen sich Fahrgäste gemeinsame Fahrten in den Kleinbussen und werden von ihren individuellen Standorten zum gewünschten Ziel gebracht.
Der Testlauf für das datenbasierte Mobilitätskonzept soll noch in diesem Jahr starten. Dazu hat die DVG jetzt einen Antrag bei der Bezirksregierung Düsseldorf eingereicht, um dieses Konzept als Pilotprojekt umsetzen zu können. Der sogenannte On-Demand-Bus, also Bus auf Abruf, ist eine innovative Ergänzung der Mobilitätskette.

„Mit dem On-Demand-Bus gehen wir neue Wege, um unseren Fahrgästen flexible und individuelle Lösungen zu bieten“, erklärt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der DVG. „Nachfragebasierte Angebote werden ein zunehmend wichtiger Baustein für die Mobilität der Zukunft sein. Mit Hilfe des Internets, von Smartphones und digitalen Plattformen lassen sich Verkehrsangebote vernetzen, Prozesse verknüpfen und daraus neue Angebote schaffen. Diese Möglichkeiten wollen wir nutzen.“ In der bis Ende 2019 geplanten Testphase werden sowohl das Bediengebiet als auch die Betriebszeiten begrenzt sein. Die Kleinbusse sollen am Wochenende zu Schwachverkehrszeiten eingesetzt werden.

„Unsere Zielsetzung ist die dauerhafte Etablierung des bedarfsgerechten Zusatzangebotes und die Integration in das bestehende ÖPNV-System“, sagt Birgit Adler, Bereichsleiterin Betrieb und Markt bei der DVG und Projektleiterin. „Da es sich um ein völlig neues System handelt, werden wir zunächst Erfahrungen sammeln müssen, bevor wir es weiter ausbauen.“
In dem definierten Bediengebiet können Fahrgäste ihren Fahrtwunsch flexibel wählen. Die Koordination erfolgt mit Hilfe einer App. Per Smartphone können die Kunden ihre Fahrtwünsche unter Angabe des Abfahrts- und Ankunftspunktes angeben.

Die Routen für den On-Demand-Bus werden aktuell entsprechend des jeweiligen Bedarfs berechnet. Sowohl die Anforderung des Busses als auch die Bezahlung des Tickets erfolgt digital. Der Kunde soll auch die Möglichkeit haben, relevante Umsteigepunkte zu Bus oder Bahn auszuwählen. Verschiedene Arten des öffentlichen Personennahverkehrs werden so kombiniert. Für die Umsetzung intensiviert die DVG ihre Zusammenarbeit mit dem Berliner Unternehmen door2door.
Das Startup-Unternehmen unterstützt bei der Einführung des On-Demand-Systems mit technologiebasierten Anwendungen und seinen Erfahrungen aus dem eigenen Shuttlebus-Projekt „allygator shuttle“ in Berlin. „Zusammen mit der DVG wollen wir zeigen, welche Potentiale die Zukunft öffentlicher Mobilität in Duisburg bereithält“, so Dr. Tom Kirschbaum, Mitgründer und Geschäftsführer von door2door. „Beim On-Demand-Bus wird das Angebot in Echtzeit der Nachfrage angepasst - damit übernimmt die DVG eine echte Pionierrolle innovativer Mobilität.“
Gemeinsam wurde bereits die DVG-App entwickelt, die alle vorhandenen Mobilitätsalternativen in der Stadt abbildet, vom Fahrrad, Leihfahrrad über Bus und Bahn bis zum Taxi. Der On-Demand-Bus stellt einen weiteren Baustein der Kooperation auf Basis der door2door-Plattform dar.
Die DVG sieht in dem Pilotprojekt und einer zukünftigen Integration eines On-Demand-Busses in ihre Mobilitätsleistung eine große Chance. Zum einen sollen Kunden für den ÖPNV gewonnen werden, zum anderen könnte die Verkehrsleistung in Randgebieten oder zu Schwachverkehrszeiten flexibler gestaltet und auf die individuellen Nachfragen der Kunden angepasst werden.

 

„Rubbert“, „Schwan“, „Steinernes Kreuz“ – wie bekommen Haltestellen denn ihren Namen?

Duisburg, 02. Mai 2017 - So mancher Fahrgast wird sich an der einen oder anderen Haltestelle sicher gefragt haben, wie der Name dieser Haltestelle eigentlich zustande gekommen ist. Kein Wunder bei Bezeichnungen wie „Rubbert“, „Schwan“ und „Steinernes Kreuz“. Antworten auf diese Fragen liefert die DVG – denn die Vergabe von Haltestellennamen erfolgt nach bestimmten Vorgaben.

„Die Haltestellennamen sollen Orientierung bieten. Wir benennen sie daher entweder nach der Straße auf der sie liegt, nach der nächsten Querstraße oder nach allgemein bekannten Identifikationspunkten, wie Plätzen oder Sehenswürdigkeiten“, erklärt Matthias Brockmann, Sachgebietsleiter Bereich Haltestellen.
„So haben wir im Rahmen eines Fahrplanwechsels im Sommer 2013 auf der Straßenbahnlinie 903 die Haltestelle „Berzelius“ in „Tiger & Turtle“ umbenannt.“ Weitere Beispiele sind die Haltestelle „Rathaus“ in der Innenstadt, die Haltestelle „MSV Arena“ in Neudorf, die Haltestelle „Landschaftspark Nord“ in Meiderich und die Haltestelle „Klinikum Duisburg“ in Wedau. In der Vergangenheit hat die DVG Haltestellen auch häufig nach dort ansässigen und sehr bekannten Restaurants oder Gaststätten benannt.

„Sowohl die Benennung von neuen Haltestellen als auch die Umbenennung bereits bestehender Haltestellen erfolgt letztlich im Einvernehmen mit der Politik“, so Brockmann. „Gelegentlich kommen auch Unternehmen aus Duisburg mit der Bitte auf uns zu, die Haltestelle vor der Firma nach dem Unternehmensnamen zu benennen.“
Der Bitte kann die DVG aus verschiedenen Gründen jedoch nur selten entsprechen. „Sollte das Unternehmen aus Duisburg wegziehen oder umfirmieren, ist der Aufwand für die Änderung der Haltestellenschilder, Fahr-, Liniennetz- sowie Tarifpläne sehr groß. Da sind zeitlose Haltestellennamen langfristig geeigneter. Zum anderen könnte es dann eine Flut von Anfragen geben, die wir kaum bewältigen können“, erklärt Brockmann.

Wo genau die Namen „Rubbert“, „Schwan“ und „Steinernes Kreuz“ nun herkommen, weiß Brockmann ganz genau. „Der Haltestellenname Rubbert leitet sich von dem dort ansässigen Hotel-Restaurant Am Rubbert ab, das mit über 490 Jahren Bestehen eine lange Tradition in Duisburg-Walsum hat.

 Auch der Name Schwan führt auf eine Gaststätte zurück, nämlich die Gaststätte Am Schwan, die ebenfalls lange Tradition in Walsum hat.“
Das Steinerne Kreuz steht an der Gabelung von Düsseldorfer Straße und der Mündelheimer Straße. Es wurde erstmalig 1760 aufgestellt und nach mutwilliger Zerstörung dann im Jahr 1928 wieder neu errichtet. Es galt vor Hunderten von Jahren als Gebetsort für Wanderer. Die DVG nahm das Kreuz zum Anlass eine Haltestelle nach ihm zu benennen.


Fotos Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

Der Unkelstein – DVG trotzt mit regem Treiben den unheimlichen Sagen

Duisburg, 11. April 2017 - Wie selbstverständlich verwenden Fahrgäste der DVG den Namen des Busbetriebshofes „Am Unkelstein“, wenn es um die gleichnamige Haltestelle oder die Busse der DVG geht. Denn „Am Unkelstein“ befindet sich nicht nur die Haltestelle der Buslinie 934, sondern dort eröffnete die DVG 1990 auch ihren Busbetriebshof.
An dem Ort, den früher viele Menschen mieden, herrscht heute tagtäglich in der Bushalle, der Werkstatt und dem Fahrdienstleitergebäude der DVG reges Treiben. Doch woher der Name genau kommt und was er bedeutet, das wissen wahrscheinlich die wenigsten. Allein der Name lässt darauf schließen, dass er etwas mit einem Stein zu tun hat und so ist es: Auf dem Gelände des Betriebshofes steht eine Stele aus Stein mit der Aufschrift „Unkelstein“.
Doch wie kam der Stein dorthin und wieso heißt er so? Vor über 200 Jahren befand sich an dieser Stelle in der Nähe des Koblenzer Turms am Springwall ein Grenzstein. Der Springwall führte damals bis zum Stapeltor, das damalige Tor der Stadt. Duisburg war nur im Westen durch den Rhein und im Norden durch die Ruhr mit einer natürlichen Grenze versehen – die südliche und östliche Seite wurde mit Grenzsteinen abgesteckt.
Diese Grenze bestand aus insgesamt 51 Steinen – der Unkelstein erinnert heute an einen dieser Grenzsteine und an einen früher unheimlichen Platz. Der Unkelstein am Koblenzer Turm war viereckig und sein Name führt auf seine Herkunft zurück: Er kam aus den Basaltbrüchen der Stadt Unkel am Rhein und findet in unterschiedlichen Sagen Erwähnung.
Eine Sage berichtet, dass in mondhellen Nächten eine Unke auf diesem Stein gesessen habe, die immer wieder laut rief und so die Menschen vom Unkelstein fernhielt. Der Sage nach bewachte die Unke einen Schatz, der unter dem Stein begraben war. Aber auch tagsüber mieden die Leute diese unheimliche Stelle, denn dort sollen außer der Unke noch einige andere Geister ihr Unwesen getrieben haben.
So wurde der Unkelstein auch Unkenstein genannt. Heute weist der Straßenname „Am Unkelstein“ noch auf diesen Ort hin und diente zudem als Namensgeber für den Busbetriebshof der DVG. Bildinformation: Der Unkelstein am Busbetriebshof Unkelstein.

Foto Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

Karnevalsveranstaltungen in Duisburg: DVG passt Verkehrsangebot an

Duisburg, 20. Februar 2017 - An den Karnevalstagen am kommenden Wochenende setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) wegen der zu erwartenden hohen Zahl an Fahrgästen zusätzliche Fahrzeuge ein. Großveranstaltungen am Samstag, Sonntag und Rosenmontag führen dazu, dass es auf einigen Linien zeitweise zu Beeinträchtigungen kommen kann.
Donnerstag, 23. Februar In der Nacht von Donnerstag auf Freitag fahren zusätzlich die Nachtexpresslinien NE 1, NE 2, NE 3 und NE 4 nach ihren regulären Fahrplänen an den Wochenenden.
Die Linie U79 fährt in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zusätzlich ab Duissern in Fahrtrichtung Düsseldorf um 00:16, 00:46, 01:36 und 02:16 Uhr. Ab Düsseldorf Hauptbahnhof in Fahrtrichtung Duissern verkehrt die U79 zusätzlich um 00:32, 01:12, 01:42 und 02:02 Uhr.
Samstag, 25. Februar – Homberg: Während des Nelkensamstagszuges von Homberg nach Moers müssen die Busse der Linie 926 am Samstag in der Zeit von 12 bis voraussichtlich 14:30 Uhr zwischen den Haltestellen „Hubertusplatz“ und „Südstraße“ von ihrem normalen Linienweg abweichen. In der Folge können die Haltestellen „Prinzenstraße“, „Hochheide Markt“ und „Ottostraße“ nicht angefahren werden.
Sonntag, 26. Februar – Hamborn: Wegen des Kinderkarnevalsumzuges am Sonntag in Duisburg-Hamborn können Streckenabschnitte der Bahnlinien 901 und 903 in der Zeit von 13 bis voraussichtlich 16:30 Uhr nicht mit Straßenbahnen befahren werden. So enden alle Kurse der Linie 901 in dieser Zeit an den Haltestellen „Pollmann“ beziehungsweise „Hermannstraße“.
Auf der Linie 903 fahren zwischen den Haltestellen „Heckmann“ und „Meiderich Bahnhof“ Pendelbusse von 13:30 bis etwa 16:30 Uhr.
Weil die Busse dabei einer Umleitung parallel zur Landesstraße 1 (ehemalige B8) folgen, werden für die Haltestellen „Hamborn Rathaus“, „Rhein-Ruhr-Halle“, „Pollmann“ und „Wolfstraße“ Ersatzhaltestellen eingerichtet: „Hamborn Feuerwache“ auf der B8 in Höhe der Schützenstraße, „Kurt-Spindler-Straße“ in der Kurt-Spindler-Straße, „Berufsschulen“ in der August-Thyssen-Straße und „Schulte-Marxloh-Straße“ in Höhe der Kaiser-Friedrich-Straße.
Vor und nach dem Umzug werden zusätzliche Straßenbahnen und Busse eingesetzt. Die Buslinien 905, 908, 910, 917 und 935 müssen während des Karnevalsumzuges zwischen 12:30 und 16 Uhr von ihren normalen Linienwegen abweichen und einer Umleitung folgen.
Die Haltestellen „Kolpingstraße“, „Jägerstraße“, „Altmarkt“, „Hamborn Rathaus“, „Rhein-Ruhr-Halle“, „Kantstraße“, „Richterstraße“ und „Hufstraße“ müssen entfallen. Auf den Umleitungsstrecken halten die Busse an den eingerichteten Ersatzhaltestellen.
Sonntag, 26. Februar – Serm: Zu Beeinträchtigungen des Linienverkehrs kommt es am Sonntag auch während des Karnevalsumzuges in Serm: In der Zeit von 12 bis 17:30 Uhr wird die Linie 946 zwischen den Haltestellen „Kesselsberg“ und „Ehinger Berg“ umgeleitet. Infolgedessen können die Haltestellen „Am Heidberg“, „Am Ungelsheimer Graben“, „Serm Kirche“, „Am Klapptor“, „Kapellchen“, „Am Hasselberg“, „Sermer Straße“ und „Zum Grind“ nicht angefahren werden.
Die Haltestelle „Breitenkamp“ wird zur Krefelder Straße (B288) in den Bereich Breitenkamp/Am Heidberg verlegt. Darüber hinaus setzt die DVG zwischen 10:30 und 14 Uhr zusätzliche Busse sowohl auf der Linie 940 zwischen den Haltestellen „Großenbaum“ und „Mannesmann Tor 2“ als auch auf der Linie 946 zwischen „Mannesmann Tor 2“ und „St. Anna Krankenhaus“ ein. Ebenso werden auf der Bahnlinie U79 zwischen 10:15 und 18:40 Uhr zusätzliche Wagen eingesetzt.
Rosenmontag, 27. Februar – Neumühl: In Duisburg-Neumühl findet am Rosenmontag der sogenannte Karnevalszug „Die Pilssucher“ zwischen 9 und 12 Uhr statt. Aufgrund dessen können die Buslinien 908, 910, 917 und 995 (STOAG) in dieser Zeit an den Haltestellen „Fiskusfriedhof“, „Salzmannstraße“, „Albert-Einstein-Straße“, „Max-Planck-Straße“, „Ruprechtstraße“, „Hohenzollernplatz“, „Iltispark“ und „Barbarastraße“ nicht halten. In der Umleitungsstrecke werden die Haltestellen „Bennostraße“ in der Fiskusstraße, „Wolframstraße“ in der Otto-Hahn-Straße, „Albert-Einstein-Straße“ und „Ruprechtstraße“ in der Wiener Straße und „Barbarastraße“ in der Dörnberger Straße angefahren.
Die Buslinie 917 verkehrt für die Dauer des Karnevalszuges nur zwischen den Haltestellen „Beeck Denkmal“ und „Halfmannstraße“.
Rosenmontag, 27. Februar – Innenstadt: Der Rosenmontag-Karnevalsumzug in der Duisburger Innenstadt von 12:30 bis etwa 16 Uhr wird sich auf den Fahrplan und den Linienweg der Buslinien 921, 923, 924, 926, 928, 929, 933, 934, 937, 939, 944, SB10, SB30, SB40 und SB42 auswirken. An den nachfolgenden Haltestellen können die Busse für die Dauer des Umzuges nicht halten:
·        „Schweizer Straße“, „Lutherplatz“, „Oststraße“: Linien 924 und 926
·        „Bismarckstraße“: Linien 924, 926 und 933
·        „Blumenstraße“: Linie 933
·        „Duisburg Hbf-Osteingang“: Linien 921, 923, 924, 926, 933, 934, 937, 939, 944, SB10, SB30, SB40 und SB42
·        Verknüpfungshalle „Duisburg Hbf“: Linien 921, 923, 924, 926, 933, 934, 939, 944, SB10, SB30, SB40 und SB42
·        „Stapeltor“: Linien 934 und 939
·        „Kuhtor“ und „Schillerplatz“: Linie 939
·        „Innenhafen“, „Holzhafen“, „Hansegracht“, „Mercatorhalle“ und „Schäferturm“: Linie 934
·        „Königsberger Allee“: Linie 937
·        „Winkelstraße“: Linien 937 und 944 Da der Opernplatz vor dem Stadttheater bis etwa 18 Uhr gesperrt bleiben wird, muss die Buslinie 934 in diesem Zeitraum eine Umleitung fahren und kann die Haltestellen „Stadttheater“ und „Schäferturm“ nicht anfahren.
Die Haltestelle „Duisburg Hbf“ entfällt. Die DVG bittet die Fahrgäste die Haltestelle „Tonhallenstraße“ zu nutzen. Die Bahnlinien 901, 903 und U79 fahren wie folgt:
·        die Linie U79 fährt zwischen 9 und 19 Uhr im 10-Minuten-Takt
·        die Linie 901 ist in der Zeit von 10:30 bis 13 Uhr zwischen den Haltestellen „Zoo/Uni“ und „Scholtenhofstraße“ alle 7,5 Minuten auf der Strecke
·        ebenfalls alle 7,5 Minuten fährt die Linie 903 ab 6 Uhr zwischen den Haltestellen „Watereck“ und „Rheintörchenstraße“
Die genauen Abfahrtszeiten können über die DVG-App und auf der Internetseite der DVG über die elektronische Fahrplanauskunft abgerufen werden.

 

DVV mit Innovationspreis ausgezeichnet

Berlin/Duisburg, 15. Februar 2017 - 2016 gab es erstmals die Nominierung, 2017 nun den erhofften Preis. Die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) ist vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) mit dem Preis „Innovation schafft Vorsprung“ ausgezeichnet worden.
Die Jury honorierte die besondere Zusammenarbeit des DVV-Konzerns mit seinen Lieferanten. Den Preis nahmen Dirk Broska, Kaufmännischer Leiter der DVV, und Carsten Saffran, Abteilungsleiter Materialwirtschaft, am 14. Februar beim „Tag der öffentlichen Auftraggeber“ in Berlin entgegen.
Über ein innovatives Online-Portal können Lieferanten jederzeit den aktuellen Bearbeitungsstand ihrer Rechnungen einsehen und eine schnellere Zahlung anfordern. Im Gegenzug gewähren sie der DVV ein höheres Skonto. Dessen Höhe ist tagesabhängig und dynamisch. „Für uns ist das kein Verhandlungsinstrument im Einkauf, sondern eine echte, kostengünstige und unbürokratische Finanzierungsalternative für unsere Lieferanten“, sagt Saffran.
Die erhöhte Transparenz im Zahlungsverkehr ist ein Gewinn für beide Partner. Lieferanten haben jederzeit einen Überblick über ihre Rechnungsstellung, deren Bearbeitung und kommen durch die flexible Skontogewährung unkompliziert und schnell an ihr Geld. Der DVV-Konzern erzielt durch die zusätzliche Diskontierung Einspareffekte und erhöht durch unkomplizierten Informationsaustausch mit den Lieferanten die Effizienz.
„Wir haben deutlich weniger Nachfragen unserer Lieferanten. Außerdem haben wir schon im Pilotbetrieb eine zusätzliche Kapitalrendite von rund 1% durch diese dynamische Diskontierung erreicht. Unser Ziel ist es, das Programm auf einen Großteil unseres Beschaffungsvolumens auszubauen“, erklärt Broska. Zudem kommt der Konzern als öffentlicher Auftraggeber auf diese Weise seiner besonderen Verantwortung nach, regional kleine und mittelständische Unternehmen zu stärken.
Derzeit kauft die DVV Leistungen von rund 2.800 Lieferanten ein. Entwickelt wurde die Software-Lösung von der Taulia GmbH. Seit 2014 läuft der Pilotbetrieb bei der DVV, die das erste europäische Unternehmen ist, das auf diese neue Form der Lieferantenfinanzierung setzt.

V.l.) freuten sich über die Auszeichnung für die DVV Dr. Silvius Grobosch (BME-Hauptgeschäftsführer), Carsten Saffran, Thomas Mahlberg (CDU-MdB), Martin Quensel (Taulia Managing Director Europe), Dirk Broska und Uwe Beckmeyer (Staatssekretär im BMWi) - Foto Ingo Schwarz/BME e.V.

 

Seit 1992: 6.5 Kilometer langer U-Bahn-Tunnel steckt voller schmutziger Geheimnisse

Duisburg, 14. Februar 2017 - Im U-Bahn-Tunnel ist es relativ dunkel, so dass den Fahrgästen der Duisburger Verkehrsgesellschaft beim Blick aus dem Fenster einer Bahn der Dreck im Gleisbereich des Tunnels wahrscheinlich kaum auffällt. Viel kann der Fahrgast dort sowieso nicht erkennen, denn die Bahnen rauschen mit rund 60 Kilometer pro Stunde durch den circa 6,5 Kilometer langen U-Bahn-Tunnel. Die Reinigung in dem Bereich ist aber dennoch notwendig. Der Brandschutz spielt dabei eine große Rolle. Während die Bahnen in der Nacht am Betriebshof Grunewald zur Ruhe kommen, geht es für das Reinigungsteam der DVG erst richtig los.
Ein Trupp von sechs bis sieben Mitarbeitern macht sich alle sechs Wochen in der Nacht auf den Weg Richtung U-Bahn-Tunnel. Ausgestattet mit großen, blauen Müllsäcken und Greifzangen geht es los. Sie reinigen vor allem die Gleisbereiche direkt an den U-Bahn-Haltestellen. „In diesen Bereichen liegt besonders viel Müll, da dort viele Fahrgäste unterwegs sind“, weiß Ralf Rostek, Mitarbeiter Abteilung Fahrweg bei der DVG.
Das Ziel des Trupps: Am Ende der Schicht saubere Gleise zu hinterlassen. „Häufig sind es alte Plastikflaschen, Lutscher, Zigarettenkippen, Papier und vor allem auch Blätter von Bäumen, die der Wind in den Tunnel weht“, so Rostek weiter. Wie der Dreck in den Tunnel kommt ist damit teilweise beantwortet – der Wind leistet demnach einen großen Beitrag dazu.
Der Tunnelbereich nach der Reinigung. Foto: Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

„Wir schließen aber auch nicht aus, dass der ein oder andere Fahrgast seinen Müll in den Gleisbereich wirft“, bemängelt Rostek das Verhalten. „Wir können da nur an die Fahrgäste appellieren, den Müll in die dafür vorgesehenen Behälter im Fahrzeug oder in die Papierkörbe an den Haltestellen zu werfen.“
Neben der regelmäßigen Reinigung der HaltestellenBereiche, reinigt die DVG einmal im Jahr den gesamten U-Bahn-Tunnel. „Der Fahrtwind der Bahnen trägt den Müll tiefer in den Tunnel hinein“, erklärt Rostek. Für die circa 6,5 Kilometer lange Strecke brauchen die Kollegen in der Regel vier Nächte. Daher arbeitet die DVG aus Kapazitätsgründen mit einer externen Firma zusammen. Unter anderem können die Rückstände vom Bremssand der Bahnen die Schienen angreifen. „Außerdem ist Laub durch die Reibung von Radreifen auf der Schiene eine Brandgefahr“, warnt Rostek. „Es ist zwar noch nie etwas passiert, das soll aber auch weiterhin so bleiben.“ Die Reinigung ist daher zwingend erforderlich.
„Das Außergewöhnlichste, was wir im Tunnel mal gefunden haben, waren Schuhe und Portemonnaies“, erklärt Rostek. Viel Abfall bleibt leider auch in den Fahrzeugen selbst zurück, so dass diese am Abend in den Betriebshöfen gereinigt werden müssen. Wer also die für den Müll vorgesehenen Papierkörbe benutzt, erspart der DVG viel Zeit und auch Geld.


Hintergrund: U-Bahn-Tunnel
Der U-Bahn-Tunnel der DVG ist am 11. Juli 1992 eröffnet worden. Er ist circa 6,5 Kilometer lang und verbindet die sieben Haltestellen „Steinsche Gasse“, „König-HeinrichPlatz“, „Duisburg Hauptbahnhof“, „Rathaus“, „Duissern“, „Auf dem Damm“ und „Meiderich Bahnhof“ miteinander. Die Haltestellen „Auf dem Damm“ und „Meiderich Bahnhof“ sind im Jahr 2001 im Rahmen der Erweiterung des Tunnels hinzugekommen. Der Tunnel verläuft von Duisburg-Hochfeld über die Innenstadt und Duissern bis Meiderich. Dabei unterquert er unter anderem die Heerstraße, das Einkaufszentrum „Königsgalerie“, die Königstraße, den Duisburger Hauptbahnhof, die Hansastraße, die Autobahn 40 und den Rhein-Herne Kanal sowie die Ruhr.

 

 

Neue Haltestellennamen bei der DVG – aber wer legt diese eigentlich fest?

Duisburg, 16. Januar 2017 - Im Rahmen des Fahrplanwechsels der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) wurden auch zwei Haltestellen umbenannt. Die Haltestelle „Delta Musik Park“ der Linie NE3 wurde in „Zechenwäldchen“ und die Haltestelle „Sachtleben“ der Linie 926 in „Chemiewerk Essenberg“ umbenannt.

Die neuen Haltestellennamen sind in enger Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen DVG und dem Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement entstanden. Haltestellennamen sollen Orientierung bieten.
Die DVG benennt sie daher entweder nach der Straße auf der sie liegt, nach der nächsten Querstraße oder nach allgemein bekannten Identifikationspunkten, wie Plätzen oder Sehenswürdigkeiten. Harry Brandt, Verkehrsplaner bei der DVG, erklärt: „Bei der Haltestelle „Sachtleben“, die nun „Chemiewerk Essenberg“ heißt, waren wir uns schnell einig. Aufgrund der Tatsache, dass wir uns dort im Stadtteil Essenberg befinden und davon auszugehen ist, dass an dieser Stelle noch viele Jahre ein Chemiewerk sein wird, haben wir uns auf den Namen „Chemiewerk Essenberg“ festgelegt.“

Bei der Haltestelle „Delta Musik Park“, die nun „Zechenwäldchen“ heißt, war die Namensfindung nicht ganz so einfach. Die ersten Überlegungen, die Haltestelle in „Hamborner Straße“ umzubenennen, wurden aufgrund der Länge der Straße wieder verworfen.

„Da der Straßenname wegfiel, mussten wir uns an der Umgebung dort orientieren“, erklärt Brandt.

„In diesem Bereich gibt es eine Grünverbindung vom Landschaftspark DuisburgNord bis zum Rhein, die über das Zechenwäldchen verläuft. Zechenwäldchen deshalb, weil dort früher eine Zeche war. Daher haben wir uns für den Namen „Zechenwäldchen“ entschieden. Das Zechenwäldchen ist zudem im Stadtplan zu finden und liegt in unmittelbarer Nähe zur Haltestelle.“

Das Zechenwäldchen hat seinen Namen daher, dass sich die ehemaligen Schachtanlagen 4 und 8 der Zeche Friedrich Thyssen innerhalb des Wäldchens befinden.

 

Übeltäter werden von der Beförderung ausgeschlossen: DVG zieht Konsequenzen aus Angriff auf eine Ticketprüferin

Duisburg, 12. Januar 2017 - Vier Jugendliche hatten Anfang Januar eine Fahrkartenkontrolleurin der Duisburger Verkehrsgesellschaft bei einer Ticketkontrolle aus einer Straßenbahn der Linie 903 gestoßen. Die Kontrolleurin stürzte und musste daraufhin im Krankenhaus behandelt werden. Die DVG zieht ihre Konsequenzen aus dem Vorfall und wird dem Täter und den weiteren Jugendlichen ein Beförderungsverbot erteilen.
„In keiner Weise tolerieren wir in unseren Fahrzeugen ein solches Verhalten gegenüber unseren Mitarbeitern“, betont Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der DVG. „Wir gehen konsequent gegen Gefährdungen aller Art vor und werden dabei von unseren juristischen Rechten Gebrauch machen. Der Schutz und die Sicherheit unserer Fahrgäste sowie unserer Mitarbeiter stehen ganz klar im Vordergrund.“
Im Rahmen der Beförderungsbedingungen NRW haben Verkehrsunternehmen die Möglichkeit, Personen, die eine Gefahr für die Sicherheit oder Ordnung des Betriebes oder auch für andere Fahrgäste darstellen, von der Beförderung auszuschließen.
Von diesem Recht macht die DVG nun Gebrauch. Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen wird sie den Erziehungsberechtigten der Jugendlichen das entsprechende Beförderungs- beziehungsweise Hausverbot zustellen, das neben der Nutzung der Fahrzeuge auch das Betreten der Betriebsanlagen umfasst.
Das konsequente Vorgehen gegen Gefährdungen beschränkt sich nicht auf den einzelnen Fall von Anfang Januar, wie der DVG-Vorstandsvorsitzende Marcus Wittig betont. Es handele sich vielmehr um eine Grundsatzentscheidung im Rahmen der Null-Toleranz-Strategie. „Wir ziehen eine klare Grenze und bringen jegliche Fälle von Gewalt und Vandalismus zur Anzeige. Wer zudem eine Gefahr für andere Menschen darstellt, muss mit einem Beförderungsverbot von mindestens einem Jahr rechnen“, sagt Wittig.
In dem Zeitraum zwischen dem 23. Oktober 2016 und dem 10. Januar 2017 hat die DVG insgesamt 174 Strafanzeigen gestellt. Bei der Mehrzahl der Delikte handelt es sich um das missbräuchliche Ziehen der Notbremse sowie um sogenannte „Türaufrisse“, bei denen die Türen während der Fahrt von innen auf- oder beim Abfahren der Bahn von außen eingetreten werden. Abgesehen von der Sachbeschädigung sind beide Vergehen für alle Fahrgäste wegen des abrupten Bremsvorgangs gefährlich und auch in anderer Hinsicht ärgerlich: Weil zunächst die Funktionsfähigkeit der Türanlage überprüft und sichergestellt sein muss, führen diese Fälle zu deutlichen Verspätungen.

 

DVG nimmt zum 8. Januar 2017 Änderungen im Fahrplan vor

Duisburg, 02. Januar 2017 - Mit Betriebsbeginn am Sonntag, 8. Januar, treten einzelne Änderungen im Fahrplan der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) in Kraft. Im Rahmen des Fahrplanwechsels werden Haltestellen umbenannt, Ein- und Ausstiege verlegt und Fahrtzeiten angepasst.
Übersicht der Maßnahmen
SB40/SB42: Der Ausstieg der Schnellbuslinien 40 und 42 an der Haltestelle „Duisburg Hbf Osteingang“ ist ab dem 8. Januar an Bussteig 1, der Einstieg an Bussteig 2.
Linie 910E: Die Buslinie 910E verkehrt an Schultagen zusätzlich um 7:31 Uhr ab der Haltestelle „Meiderich Bf“ Richtung „Rhein-Ruhr-Halle“.
Linie 901: Die Busse des Schienenersatzverkehrs der Linie 901 fahren ab dem 8. Januar an der Haltestelle „Scholtenhofstraße“ drei Minuten später in Richtung Obermarxloh ab, um die Anschlüsse mit den ankommenden Bahnen zu verbessern.
Linie 926E: Die Fahrten der Buslinie 926E um 14:12 und 14:22 Uhr ab der Haltestelle „Uni Nord“ entfallen aufgrund geringer Nachfrage.
Linien 903, U79, 923, 933, 937: Die Fahrtzeiten von der Anfangs- bis zur Endhaltestelle werden je nach Linie zwischen zwei und vier Minuten verlängert, damit eine bessere Pünktlichkeit gewährleistet werden kann.
Umbenennung von Haltestellen: Die Haltestelle „Delta Musik Park“ der Linie NE3 wird in „Zechenwäldchen“ umbenannt. Die Haltestelle „Sachtleben“ der Linie 926 wird in „Chemiepark Essenberg“ umbenannt.
Neues Fahrplanbuch und Einzellinienpläne
Alle Änderungen hat die DVG in einem neuen Fahrplanbuch zusammengefasst. Dieses informiert auch über die Abfahrtszeiten aller weiteren Bus- und Bahnlinien in Duisburg sowie verschiedener Linien des regionalen Schienenverkehrs. Das Fahrplanbuch und die entsprechenden Einzellinienpläne sind im DVG-Kundencenter am Hauptbahnhof erhältlich. Zum Download stehen die geänderten neuen Linienpläne ebenfalls im Internet unter www.dvg-duisburg.de zur Verfügung.

 

Neue Fahrscheinangebote bei der DVG ab dem 1. Januar

Duisburg, 28. Dezember 2016 - Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) erweitert mit drei neuen Tickets ab dem 1. Januar 2017 ihr Fahrscheinangebot.
HappyHourTicket
Das HappyHourTicket können Fahrgäste von 18 bis 6 Uhr am Folgetag in der Preisstufe A für beliebig viele Fahrten in den Bussen und Bahnen der DVG nutzen. Das Ticket ist für 2,99 Euro ausschließlich über die DVG-App, per Handyticket und den DVG-Online-Ticketshop erhältlich. Der Kauf im Voraus ist ausschließlich über den DVG-Online-Ticketshop vor Gültigkeitsbeginn für den jeweiligen Tag möglich.
30-Tage-Ticket
Für Vielfahrer empfiehlt die DVG das neue 30-Tage-Ticket. Dabei können Fahrgäste die Leistungen des Ticket1000 und Ticket2000 (in den persönlichen und 9-Uhr-Varianten) nutzen. Fahrgäste können selbst den Gültigkeitszeitraum der Monatskarte bestimmen, in dem sie einen beliebigen Starttag wählen. Start- und Endtag sind in den 30 Tagen der Gültigkeit des Tickets miteingeschlossen. Das Ticket ist ausschließlich im DVG-Online-Ticketshop, per Handyticket und über die DVG-App erhältlich.
EinfachWeiterTicket
Das EinfachWeiterTicket erleichtert den tariflichen Übergang zwischen dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) und dem Aachener Verkehrsverbund (AVV). Wer beispielsweise in Duisburg wohnt, ein Aboticket besitzt und zum Einkaufen nach Köln fahren möchte, kann hierfür das EinfachWeiterTicket kaufen.
Es hat eine Geltungsdauer von vier Stunden pro Strecke und kostet für Erwachsene 6,40 Euro, für Kinder 3,20 Euro. Das Ticket ist im DVG-Kundencenter, in den Vorverkaufsstellen, über die DVG-App und per Handytickets sowie an den Ticket-Automaten erhältlich. Weitere Informationen zu den neuen Tickets gibt es auf der Internetseite der DVG unter www.dvg-duisburg.de

Neue Tarife im VRR – alte Fahrscheine gültig bis zum 31. März 2017

Duisburg, 27. Dezember 2016 - Ab dem 1. Januar 2017 gibt es neue Tarife im VRR-Gebiet und somit auch neue Fahrkarten. Tickets, die zuvor gekauft wurden, sind nur noch bis zum 31. März 2017 gültig. Folgende Möglichkeiten ergeben sich damit für VRR-Einzel-, 4er-, Gruppen-, Tages- und Zusatz-Tickets, die zwischen dem 1. Januar und 31. Dezember 2016 erworben wurden:
1.        Abfahren: Bis zum 31. März 2017 können Fahrgäste noch mit den alten Tickets fahren.
2.        Tauschen: Die Fahrgäste können die alten Tickets bis zum 31. Dezember 2019 (Datum ist korrekt) gegen Fahrscheine mit dem neuen Tarif umtauschen. Sie zahlen dafür keine Bearbeitungsgebühr, sondern lediglich den Differenzbetrag zum dann gültigen Fahrpreis.
Der Umtausch kann nur im Kundencenter der DVG am Hauptbahnhof (Harry-Epstein-Platz) erfolgen. Fahrgäste, die nach dem 31. März 2017 noch mit einem alten Ticket in Bussen und Bahnen angetroffen werden, müssen ein erhöhtes Beförderungsentgelt (EBE) in Höhe von 60 Euro bezahlen.   

Entlastung pur: 15 neue Busse für die DVG-Flotte

Duisburg, 19. Dezember 2016 - Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) erneuert weiter ihre Busflotte mit 15 neuen Mercedes-Benz-Standardbussen vom Typ Citaro. Die neuen Busse ersetzen ältere Standardbusse, die weiterverkauft werden. Rund 3,9 Millionen Euro investierte die DVG für die rund zwölf Meter langen Fahrzeuge.
Klaus-Peter Wandelenus, Technik-Vorstand der DVG, weiß: „Die neuen Busse bieten zum einen wesentlich mehr Komfort für Fahrgäste und zum anderen sind sie im Vergleich zu den älteren Bussen leiser und verbrauchen weniger Kraftstoff.“
Ab sofort nehmen die Busse nach und nach ihren Liniendienst im Duisburger Stadtgebiet auf. Im Innenbereich verfügen die Busse über 35 Sitz- und 79 Stehplätze. Zugleich bieten sie zwei größere Flächen, auf denen Kinderwagen, Rollatoren und zwei Rollstühle Platz finden. Für Rollatoren gibt es zudem spezielle Befestigungspunkte.
Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung bringt dies mehr Flexibilität, die vor allem in den Zeiten mit hohem Fahrgast-aufkommen benötigt wird. Auch von außen unterscheiden sich die 18 Tonnen schweren Fahrzeuge von den bereits vorhandenen Modellen.
Zu erkennen sind die neuen Busse am modernen Außendesign und der markanten Frontblende. Eine integrierte Umfeldbeleuchtung in allen Ein- und Ausstiegsbereichen, ein LED-Tagfahrlicht sowie Abbiegelicht und eine Rückfahrkamera sind ebenfalls Teil der neuen Ausstattung. Für mehr Sicherheit bei Unfällen sorgen eine verstärkte Frontpartie und ein verbesserter Seitenaufprallschutz.

„Diese Ausstattungsmerkmale erhöhen die Sicherheit und den Komfort für unsere Fahrgäste und unser Fahrpersonal“, so Wandelenus weiter. Die leistungsstarken und effizienten Motoren erfüllen die neue Abgasnorm Euro VI. Sie stoßen deutlich weniger Stickoxide und Rußpartikel im Abgas aus und haben einen geringeren Kraftstoffverbrauch als die älteren Busmodelle.
Mit den neuen Bussen erfüllen mehr als die Hälfte der 116 DVG-Busse die Umweltstandards der Abgasnorm Euro VI und des Abgasstandards Enhanced Environmentally Friendly Vehicle (EVV).
Hintergrund: Für gewöhnlich bleibt ein Bus bis zu 14 Jahre im Fuhrpark der DVG und fährt in dieser Zeit bis zu 850.000 Kilometer. Die Busflotte der DVG hat derzeit ein Durchschnittsalter von sieben Jahren.

 Ab sofort unterwegs im Duisburger Stadtgebiet: die neuen Busse der DVG. Foto: Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

 

Erreichbarkeit des Kundenservice der DVG zu Weihnachten und Silvester

Duisburg, 19. Dezember 2016 - Rund um die kommenden Feiertage zu Weihnachten und zum Jahreswechsel ändert sich die Erreichbarkeit des Kundenservice der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG), sowohl telefonisch als auch im Kundencenter. Telefonischer Kundenservice (0203 60 44 555)
·        Weihnachtsfeiertage: nicht erreichbar
·        27., 28., 29. und 30. Dezember: 8 bis 16 Uhr erreichbar
·        Neujahr: nicht erreichbar Kundencenter Hauptbahnhof, Harry-Epstein Platz 10
·        Weihnachtsfeiertage: geschlossen
·        27., 28., 29. und 30. Dezember: 7 bis 20 Uhr geöffnet
·        Heiligabend, Silvester und Neujahr: geschlossen.
Ab dem 1. Januar 2017 ändern sich die Öffnungszeiten des DVG-Kundencenters wie folgt: Von Montags bis freitags hat das Kundencenter von 7 bis 18:30 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Verkehrsinformationen zu Bus und Bahn gibt es im Internet unter
www.dvg-duisburg.de, bei der DVG-Telefonhotline unter der Rufnummer 0203 60 44 555 und in der DVG-App. Die DVG-App steht für die gängigen iPhones und Android-Smartphones in den jeweiligen Stores kostenlos zum Download bereit. Aktuelle Informationen finden Sie auch in den sozialen Medien bei Facebook unter facebook.de/dvgduisburg oder bei Twitter unter twitter.com/dvg_verkehr.

Sonderfahrplan für Busse und Bahnen zu Weihnachten und zum Jahreswechsel
Wie fahren die Busse und Bahnen am 24. Dezember, an den Weihnachtsfeiertagen, Silvester und Neujahr? Die Antworten auf diese Fragen gibt wie jedes Jahr der Sonderfahrplan der DVG. So gilt am 24. Dezember für alle Linien der übliche Samstagsfahrplan. Die letzten Fahrten starten je nach Linie bereits gegen 15:18 Uhr von den Endhaltestellen. Ergänzend hierzu setzt die DVG von 17 bis 7:30 Uhr am folgenden Tag die Nachtexpress-Busse NE1 bis NE4 ein, die alle 60 Minuten auf den bekannten Strecken in Duisburg fahren.
Am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag gilt der normale Sonntagsfahrplan, wobei am 25. Dezember die ersten Fahrten ab 7:50 Uhr beginnen. In der Nacht vom 25. auf den 26. Dezember ist die DVG zudem je nach Linie von 0:27 bis 1:21 Uhr mit ihren Nachtexpress-Bussen unterwegs.
Am 31. Dezember fahren die Busse und Bahnen nach dem üblichen Samstagsfahrplan. Je nach Linie beginnen die letzten Fahrten ab den Endhaltestellen zwischen 15:54 Uhr und 22 Uhr. Anschließend fahren die U79 ab 21:25 Uhr und die Nachtexpresslinien NE1 bis NE4 ab 00:27 Uhr bis gegen 7:19 Uhr jeweils stündlich.
Am Neujahrstag gilt ab etwa 8 Uhr der normale Sonntagsfahrplan. Die Abfahrtszeiten können auch über die elektronische Fahrplanauskunft im Internet unter www.dvg-duisburg.de abgerufen werden. Darüber hinaus macht die DVG in ihren Bussen und Bahnen mit Plakaten auf den geänderten Fahrplan aufmerksam.  


  

Sonderfahrplan für Busse und Bahnen zu Weihnachten und zum Jahreswechsel

Duisburg, 14. Dezember 2016 - Wie fahren die Busse und Bahnen am 24. Dezember, an den Weihnachtsfeiertagen, Silvester und Neujahr? Die Antworten auf diese Fragen gibt wie jedes Jahr der Sonderfahrplan der DVG. So gilt am 24. Dezember für alle Linien der übliche Samstagsfahrplan. Die letzten Fahrten starten je nach Linie bereits gegen 15:18 Uhr von den Endhaltestellen. Ergänzend hierzu setzt die DVG von 17 bis 7:30 Uhr am folgenden Tag die Nachtexpress-Busse NE1 bis NE4 ein, die alle 60 Minuten auf den bekannten Strecken in Duisburg fahren.
Am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag gilt der normale Sonntagsfahrplan, wobei am 25. Dezember die ersten Fahrten ab 7:50 Uhr beginnen. In der Nacht vom 25. auf den 26. Dezember ist die DVG zudem je nach Linie von 0:27 bis 1:21 Uhr mit ihren Nachtexpress-Bussen unterwegs.
Am 31. Dezember fahren die Busse und Bahnen nach dem üblichen Samstagsfahrplan. Je nach Linie beginnen die letzten Fahrten ab den Endhaltestellen zwischen 15:54 Uhr und 22 Uhr. Anschließend fahren die U79 ab 21:25 Uhr und die Nachtexpresslinien NE1 bis NE4 ab 00:27 Uhr bis gegen 7:19 Uhr jeweils stündlich.
Am Neujahrstag gilt ab etwa 8 Uhr der normale Sonntagsfahrplan. Die Abfahrtszeiten können auch über die elektronische Fahrplanauskunft im Internet unter www.dvg-duisburg.de abgerufen werden. Darüber hinaus macht die DVG in ihren Bussen und Bahnen mit Plakaten auf den geänderten Fahrplan aufmerksam.  


Alle Wege in einer App

Duisburg, 25. November 2016 - Wie komme ich am schnellsten von A nach B? Das ist die mit Abstand am häufigsten gestellte Frage von Nutzern jeglicher Online-Plattformen im Nahverkehr. Die Antwort darauf gibt die neue App der DVG, die das Unternehmen ab sofort kostenlos zum Download anbietet.
Mit der DVG-App gelangen Fahrgäste über eine benutzerfreundliche und intuitive Steuerung schnell zur gewünschten Auskunft. Die Verbindung ist dabei nicht nur auf Bus und Bahn beschränkt. Die DVG-App bildet alle vorhandenen Mobilitätsalternativen in der Stadt ab, vom Fahrrad, Leihfahrrad über Bus und Bahn bis zum Taxi.
Der Nutzer kann somit das Verkehrsmittel nach seinen individuellen Wünschen und Erfordernissen auswählen. „Mit der neuen App geben wir unseren Fahrgästen ein modernes Werkzeug an die Hand, mit dem sie schnell und einfach den für sich besten Weg finden“, sagt Birgit Adler, Leiterin Betrieb und Markt bei der DVG. „Die Nutzung von Smartphones ist heute weit verbreitet und bietet Fahrgästen die Möglichkeit von unterwegs alle notwendigen Informationen abzurufen, um schnell ans Ziel zu kommen.“

Leichte und schnelle Eingabe Die DVG hat bei der Entwicklung auf eine möglichst selbsterklärende und anwenderfreundliche Menüführung Wert gelegt. So lassen sich bei der Auswahl von Start und Ziel Favoriten für die Schnellnavigation einrichten, zudem müssen Nutzer nicht die komplette Adresse eingeben, sondern gelangen auch über die Kartenfunktion oder die Beschreibung markanter Orte wie „Tiger & Turtle”, „Landschaftspark Nord” oder „Duisburger Weihnachtsmarkt“ ans Ziel.
Detaillierte Informationen zu jeder Verbindung Die App listet die Verbindungen übersichtlich und grafisch mit allen Zeiten und Kosten auf. Die Detailinfos zeigen sämtliche Haltestellen und eventuell notwendige Umsteigezeiten. Die richtige Fahrkarte lässt sich direkt im Handy-Ticketshop kaufen. Ist auf der Strecke die Nutzung eines Leihfahrrads möglich, wird die nächste Radstation des Anbieters „metropolradruhr“ sowie die Zahl der dort verfügbaren Leihräder angezeigt.
Mit dem Fahrrad als Ergänzung zu Bus und Bahn sind Menschen in der Stadt flexibel und umweltfreundlich unterwegs. DVG-Abokunden können das Angebot zu vergünstigten Konditionen nutzen. Direkt aus der App heraus lässt sich zum Beispiel auch ein Taxi rufen, dabei werden alle verfügbaren Taxizentralen und Anbieter in der Stadt angezeigt. Übersichtliche Darstellung in der Karte Jede Verbindung lässt sich übersichtlich auf einer Karte darstellen, so dass der Fußweg zur nächsten Haltestelle leicht zu finden ist. Diese Funktion ist vor allem für Ortsunkundige ein bedeutender Vorteil: Mit Hilfe der DVG-App findet man sich schnell in der Stadt zurecht und behält jederzeit den Überblick, wie man am sinnvollsten von A nach B kommt.
Auch die aktuellen Verkehrsmeldungen aus der DVG-Leitstelle lassen sich direkt in der Applikation abrufen. Die DVG wird ihre App schrittweise um praktische Funktionen erweitern. Die App ist für die gängigen iPhones und Android-Smartphones programmiert und steht ab sofort in den jeweiligen Stores kostenlos zum Download bereit.

 

DVG bietet zum Weihnachtsmarkt wieder mehr Fahrten in die Innenstadt an

Duisburg, 15. November 2016 - Auch dieses Jahr bietet die Duisburger Verkehrsgesell-schaft AG (DVG) wieder ein erweitertes Verkehrsangebot zum Duisburger Weihnachtsmarkt an. Vom 17. November bis 30. Dezember verstärkt die DVG an den Tagen, an denen der Weihnachtsmarkt geöffnet hat, den Takt der Straßenbahnlinien 901 und 903. Auf der Linie 901 fahren die Straßenbahnen zwischen den Haltestellen „Scholtenhofstraße“ und „Zoo/Uni“ am Abend bis circa 22:30 Uhr im 15-Minuten-Takt.
Gleiches gilt für die Linie 903 zwischen den Haltestellen „Rheintörchenstraße“ und „Dinslaken Bahnhof“.
Die Buslinien 921, 924, 933 und 934 fahren zum Weihnachtsmarkt auch am Wochenende und am verkaufsoffenen Sonntag, 4. Dezember, mit Gelenkbussen in die Innenstadt und bieten somit Platz für mehr Fahrgäste. Die Gelenkbusse werden sonst nur werktags eingesetzt.

 

Graffiti-Entfernung: Mit Hochdruck gegen Schmierereien

Duisburg, 31. August 2016 - Immer wieder tauchen sie an den Duisburger U-Bahnhöfen auf: Graffiti. Was für manche Straßenkunst ist, ist für die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ein unliebsames und aufwendiges Ärgernis und wird deswegen schnell entfernt.
Udo Liers ist Sachgebietsleiter Technische Gebäudeausrüstung bei der DVG und koordiniert zusammen mit zwei weiteren Mitarbeitern die Entfernung. „Wenn irgendwo an den Haltestellen der DVG ein Graffiti auftaucht, melden es entweder die Fahrer in der Leitstelle oder wir erhalten Hinweise von den Fahrgästen.“, so Liers. „Wir organisieren dann umgehend die Entfernung. Diese findet meist in derselben Woche statt, in der uns die Verschmutzung gemeldet wurde.“

Mit Wasserhochdruck gegen die Farbe Die Technik, die bei der Entfernung des Graffiti zum Einsatz kommt, hängt vom Untergrund und dem Ausmaß der Verschmutzung ab. Meist wird die Farbe mit Wasserhochdruck entfernt und manchmal muss ein Spezialreiniger eingesetzt werden. Die Arbeiten finden tagsüber statt, sofern sich die Verschmutzung nicht in der Nähe der Schienen befindet.
Sind Reinigungsarbeiten in Gleisnähe notwendig, so werden die Arbeiten in der Betriebsruhe durchgeführt. Kein Kavaliersdelikt Ein Graffiti, das ohne Einwilligung angebracht worden ist, ist juristisch betrachtet Sachbeschädigung. Geregelt ist dies im Neununddreißigsten Strafrechtsänderungsgesetz (39. StrÄndG). Im Jahr 2005 wurde es um die Paragrafen § 303 und § 304 erweitert, um juristisch gegen das Aufsprühen von Graffiti vorgehen zu können und um es als Sachbeschädigung verfolgen und ahnden zu können.
Hintergrund:
Die Duisburger U-Bahnhöfe – Kunst im Untergrund Üblicherweise erwartet den Fahrgast ein düsteres Grau, doch in den unterirdischen Duisburger Haltestellen legten die U-Bahn-Bauer, die Verantwortlichen der Stadt und der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) Wert auf eine kreative Gestaltung in bunten und freundlichen Farben. Verschiedene Künstler haben den sieben Duisburger U-Bahnhöfen ein eigenes Gesicht verliehen und sie mal farbenfroh, mal abstrakt gestaltet. Weitere Informationen zur Gestaltung der Duisburger U-Bahnhöfe finden Sie auch im Internet: http://www.dvg-duisburg.de/aktuell/wissenswertes/sehenswuerdigkeiten0.html

Vorher

 Vorher-Nachher-Vergleich: Die letzte Graffiti-Entfernung fand Ende August 2016 am U-Bahnhof „Steinsche Gasse“ statt. Foto Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

 

Hilfen im Boden: Rillen und Noppen leiten, warnen und stoppen - Begleitservice

Duisburg, 01. August 2016 - Den meisten Fahrgästen der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) sind sie bestimmt auch schon einmal aufgefallen: die Rillen und Noppen am Boden von Bus- und Bahnhaltestellen der DVG. Wozu sie dienen und für welche Fahrgäste sie besonders wichtig sind, erklären die Experten der DVG.
Als sehender Mensch achtet man vielleicht gar nicht so auf die taktilen Leitsysteme, wie die Rillen und Noppen genannt werden. Das ertastbare Leitsystem hilft blinden und sehbehinderten Fahrgästen sich mittels Tastsinn und ohne fremde Hilfe zurechtzufinden, vor allem dann, wenn es keine anderen Orientierungshilfen, wie etwa durchgängige Mauern, gibt.


„Die im Boden verlegten Platten mit Noppen und Rillen haben verschiedene Funktionen: sie leiten, warnen und stoppen“, weiß Michael Szamlewski, Abteilungsleiter Planung von Gleisanlagen und Haltestellen bei der DVG. Die Rillen können mit dem Blindenstock ertastet werden. Sie verlaufen immer mit ausreichendem Abstand zur Bahnsteigkante oder Straße.
Durch den farblichen Kontrast zwischen den Rillen und restlichen Bodenplatten können sich auch Fahrgäste, die schlechter sehen, besser orientieren. Der taktile Leitstreifen ist so angelegt, dass Blinde ihn mit dem Stock erfühlen können und trotzdem ist er flach genug, damit andere Fahrgäste, die mit Rollstuhl, Kinderwagen oder Rollator unterwegs sind, in ihrer Mobilität nicht beeinträchtigt werden.

„Dort, wo man besonders aufmerksam sein muss oder ein Richtungswechsel vorgesehen ist, werden als Aufmerksamkeits- oder Abzweigfelder Platten mit Noppen verwendet“, weiß Szamlewski. „Diese Platten lassen sich nicht nur mit dem Stock, sondern auch mit den Füßen ertasten und sind deshalb zur Warnung besonders geeignet. Wir setzen sie dort ein, wo beispielsweise Bahnsteigkanten oder Treppen sind oder die Fahrgäste die Richtung wechseln müssen.“



Von den rund 650 Bus- und Bahnhaltestellen der DVG ist etwa jede fünfte Haltestelle mit dem taktilen Leitsystem ausgestattet. Zudem baut die DVG auf akustische Fahrgastinformationen. Hierfür hat das Unternehmen Info-Taster an verschiedenen Haltestellen angebracht.
Betätigen Fahrgäste den Knopf mit der Aufschrift „Bitte drücken“ ertönt die Information, wann die nächste Bahn kommt. Zusätzlich gibt es an dem Taster in Blindensprache das Wort „Info“, so dass auch blinde und sehbehinderte Fahrgäste wissen, dass sie den Knopf betätigen müssen, damit die Ansage ertönt. Von den akustischen Info-Tastern gibt es derzeit über 20 im Duisburger Stadtgebiet – die DVG will das Netz aber weiter ausbauen.

 

Angebot Begleitservice
Die DVG bietet Fahrgästen, die Unterstützung bei der Fahrt mit Bus oder Bahn benötigen, den Begleitservice an. Das kostenfreie Angebot soll mobilitätseingeschränkten Fahrgästen helfen, mit Bus und Bahn an ihr Ziel zukommen. Der Begleitservice eignet sich sowohl für Senioren als auch für Fahrgäste, die mit Rollator, Gehhilfe, Rollstuhl oder Kinderwagen unterwegs sind. Fahrgäste können sich für den DVG-Begleitservice montags bis freitags zwischen 8 und 14 Uhr unter der Telefonnummer 0203 60 44 585 anmelden.
Begleitungen bietet das Unternehmen montags bis freitags in der Zeit von 7:30 bis 19 Uhr an. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.dvg-duisburg.de.

 

 

Tickets per Smartphone

Duisburg, 27. Juni 2016 - „Bei uns sind Sie vorne!“ Mit diesem Slogan warb die DVG vor mehr als einem Jahrzehnt als eines der ersten Verkehrsunternehmen in Nordrhein-Westfalen für den Einstieg vorne und erntete anfangs, für das was längst Standard ist, viel Kritik. Um die Zukunft der Mobilität mitzugestalten, startet die DVG einen Smartphone-basierten CheckIn/BeOut (CiBo) Feldversuch und nimmt damit noch einmal eine Vorreiterrolle ein.
Aufschlag für „Big Bird Duisburg“ war die 56. Kontiki-Konferenz, die am 16. und 17. Juni in Duisburg stattfand, und deren Gastgeber die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) war. Bevor der Feldversuch in die Fläche gehen wird, konnten die Teilnehmer der Konferenz, die sich den Schwerpunkt-themen eTicketing, leistungsabhängige Tarife im ÖPNV und Relationship Marketing gewidmet hat, als Erste „Big Bird Duisburg“ kennenlernen.
„Der Öffentliche Personennahverkehr steht vor einem Wandel. Aus Fahrgästen werden langsam aber sicher Mobilitätskunden. Auf diese kommenden Erfordernisse des Marktes muss sich der ÖPNV ausrichten, Ausrichtungen neu definieren und dabei auch die Erfordernisse für neue Vertriebswege erkennen, testen und idealerweise in die Praxis überführen“, skizziert Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG). Big Bird Duisburg ist der Versuch, ein gerechtes Tarifsystem möglichst barrierefrei und mit Zusatznutzen für die Fahrgäste aufzubauen.
Über eine App, die der Fahrgast auf sein Smartphone herunterlädt und aktiviert, erfolgt mittels Bluetooth die Kommunikation mit der DVG. Ohne sich vor Fahrtantritt über Tarife informieren zu müssen oder eine Fahrkarte zu kaufen, kann der Fahrgast die Fahrt antreten. Beim Ein- und Ausstieg erfasst eine im Fahrzeug installierte Steuereinheit das Smartphone und ermittelt anhand dieser Eckdaten den Fahrpreis. Dieser wird auf dem Smartphone angezeigt und automatisch von dem im System hinterlegten Konto abgebucht.
Vorteile für den Fahrgast: Er bezahlt nur die in Anspruch genommene Leistung und hat die Hände frei für den sicheren Ein- und Ausstieg. Mit Unterstützung durch das Kompetenz Center für Elektronisches Fahrgeldmanagement (KCEFM), einem Institut des Landes NRW, und Cubic Transportation Systems GmbH wurden für den Feldversuch zunächst zehn Fahrzeuge der DVG mit der erforderlichen Technik ausgerüstet. Sofern der Feldversuch die Praxistauglichkeit bestätigt, gibt es auch schon Ideen für weitere Ausbaustufen. Vorstellbar sind linienbezogene Echtzeitinformationen via Smartphone für vom Fahrgast ausgewählte und bestimmte Linien. Das hierfür erforderliche Hintergrundsystem, das die Ist-Daten der Fahrzeuge erfasst, wird derzeit schon in die Fahrzeuge der DVG installiert.

Hintergrund: Kontiki - Aufgaben und Ziele Kontiki e. V. wurde im März 1998 gegründet. Kontiki versteht sich als Netzwerk für den öffentlichen Personenverkehr (ÖPV) in dem das Wissen über neue Technologien und Anwendungen für den Erfahrungsaus-tausch gebündelt wird. Unter Wahrung der System- und Produktneutralität trägt der Verein dazu bei, Prozesse und Abläufe permanent zu optimieren und so die Entwicklung von eTicketing und mTicketing, also Smart Ticketing, im öffentlichen Personenverkehr zu fördern.

 

DVV-Konzern unternimmt entscheidende Schritte zur Restrukturierung

·        Jahresergebnis 2015 - Umsetzung des „RePower“-Programms
·        Fokus der Erzeugungsstrategie liegt auf der Fernwärme
·        Stadt: „Wir wollen am steuerlichen Querverbund nicht rütteln“

Duisburg, 10. Juni 2016 - Das Jahr 2015 war für den DVV-Konzern in erster Linie durch die Umsetzung des Restrukturierungsprogramms „RePower“ geprägt. „Hinter uns liegt ein wirtschaftlich schwieriges Jahr, in dem wir die entscheidenden strategischen Schritte unternommen haben, um uns für die geänderten Rahmenbedingungen nach der Energiewende zukunftsfest aufzustellen. Das Jahresergebnis spiegelt den Umfang der Maßnahmen zur Neuausrichtung des Konzerns wider“, erläutert Marcus Wittig, Vorsitzender der DVV-Geschäftsführung sowie des Vorstands der Stadtwerke Duisburg AG und der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG.

Die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) als Konzernholding schloss das Geschäftsjahr mit einem Ergebnis von -60,8 Millionen Euro (2014: -4,8 Mio Euro) ab. Der Fehlbetrag wird durch Rücklagen ausgeglichen. Der DVV-Konzern weist in 2015 für RePower-Maßnahmen ein außerordentliches Ergebnis von insgesamt -77,7 Millionen Euro aus. Dazu gehören außerplanmäßige Abschreibungen wie für das kohlebasierte Heizkraftwerk (HKW) I am Standort Hochfeld, das Ende 2017 stillgelegt werden soll, als auch  Rückstellungen für den Stellenabbau, der zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat vereinbart ist.

Flexibel auf ständig neue Regelungen reagieren

Die eigene Stromerzeugung rückt bei der neuen Strategie der Stadtwerke Duisburg aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vermehrt in den Hintergrund. Der Fokus liegt auf der umweltfreundlichen Erzeugung und Verteilung von Fernwärme, die über die hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) im gasbetriebenen HKW III im Stadtteil Wanheim sichergestellt ist. „Die durch die Energiewende auch in 2015 anhaltenden Verwerfungen für die konventionelle Erzeugung und der ungesteuerte Sinkflug der Strompreise zeigen, dass wir mit unserer Strategie richtig liegen", sagt Wittig.

In Folge der Neuausrichtung sanken die Umsatzerlöse der Stadtwerke Duisburg AG im Vergleich zum Vorjahr um 35,6 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Der Umsatz aus dem Verkauf von Gas und Fernwärme stieg witterungsbedingt leicht an. „Wir stellen uns den aktuellen Rahmenbedingungen, indem wir auch aktuelle Förderpotenziale bestmöglich ausnutzen", sagt Stadtwerke-Technikvorstand Christof Schifferings. So werden mit dem neuen KWK-Gesetz ab 2016 bestehende Gaskraftwerke für einen Zeitrahmen von vier Jahren wieder in die Förderung aufgenommen, womit sich das HKW III wirtschaftlicher betreiben lässt. Auf dem Kraftwerksgelände in Wanheim ist ab 2016 zudem der Bau eines förderfähigen Fernwärmespeichers geplant. Weiterhin haben im Frühjahr 2016 zwischen Homberg und Rheinhausen die Arbeiten für den Anschluss des Fernwärmenetzes der Stadtwerke an die regionale Fernwärmeschiene Niederrhein begonnen. „Diese Investitionen versetzen uns in die Lage, flexibler und ertragreicher auf die ständig neuen rechtlichen und finanziellen Regelungen reagieren zu können", sagt Schifferings.

Ausgliederung des Strom- und Gasnetzes

Um den regulatorischen Herausforderungen zu begegnen, sind die Strom- und Gasnetze in 2015 von den Stadtwerken in die Netze Duisburg ausgegliedert worden.  So ist das Ergebnis der Stadtwerke durch den damit verbundenen Wegfall von Erlösen aus Pacht und Konzessionsabgaben gekennzeichnet. Das entsprechend verbesserte Jahresergebnis der Netze Duisburg von 23,9 Millionen Euro (2014: -6,4 Mio Euro) gleicht diese Entwicklung bei den Stadtwerken aus. „Die mit der Liberalisierung der Energiemärkte verbundene stetige Verschärfung der Regulierung wird auch in den nächsten Jahren die wirtschaftliche Lage der Netze Duisburg bestimmen", mahnt Wittig.

DVG verbessert Ergebnis um rund 3,8 Millionen Euro

Die DVV als Multidienstleistungskonzern bündelt die Leistungen ihrer Tochtergesellschaften in den Geschäftsfeldern Versorgung, Mobilität und Services. So fließen neben den wirtschaftlichen Ergebnissen der Energie- und Wasserversorgung auch die des öffentlichen Personennahverkehrs in die DVV ein. Die DVG weist für 2015 einen Verlust von 36,9 Millionen Euro auf (2014: -40,7 Mio Euro). Das angestrebte Jahresergebnis konnte trotz Restrukturierungsrückstellungen und außerplanmäßigen Abschreibungen verbessert werden.

Die DVG erzielte Umsatzerlöse in Höhe von 65,2 Millionen Euro. Die darin enthaltenen Verkehrseinnahmen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 8,7 Millionen Euro auf 60,1 Millionen Euro verbessert. Die positive Entwicklung ist im Wesentlichen auf die zum 1. Januar 2015 erfolgte Tarifanpassung des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) sowie auf gestiegene Einnahmen beim sogenannten erhöhten Beförderungsentgelt für Fahrgäste ohne gültiges Ticket zurückzuführen. Die Zahl der Fahrgäste bei der DVG ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 Prozent auf 61,6 Millionen Fahrgäste gesunken. „Ein Trend, der sich nicht nur in Duisburg, sondern auch regional und bundesweit zeigt“, sagt DVG-Technikvorstand Klaus-Peter Wandelenus.

Im Geschäftsfeld Services hat der DVV-Konzern seine Geschäftstätigkeit weiter ausgeweitet. Die octeo Multiservices GmbH konnte ihren Umsatz um zwölf Prozent auf 36,4 Millionen Euro steigern. Die umsatzstärksten Felder der DVV-Tochter liegen in den Bereichen Gebäudereinigung (18,1 Mio Euro) und Sicherheitsdienste (7,8 Mio Euro). Das Jahresergebnis von octeo liegt bei rund einer Million Euro.

Trendwende im Jahr 2019

Für das Jahr 2016 rechnet die DVV-Holding mit einem Ergebnis in Höhe von -3,4 Millionen Euro. „Der Konzernumbau wird uns auch noch in den kommenden Jahren beschäftigen. Wir arbeiten gezielt auf den Turnaround hin und liegen dabei im Zeitplan“, sagt Marcus Wittig. Ab dem Jahr 2019 will die DVV mit einem positiven Geschäftsergebnis dauerhaft den kommunalen Haushalt der Stadt Duisburg unterstützen. Mit der Fortschreibung des RePower-Programms will die DVV nachhaltige Ergebnisverbesserungen in Höhe von 45 Millionen Euro jährlich erwirtschaften, nachdem sie bereits in den Jahren 2012 bis 2014 Einsparungen von 30 Millionen Euro erzielt hat.

Von den RePower-Maßnahmen sind die Arbeitsplätze von rund 700 Beschäftigten betroffen. „Wir freuen uns über die Bereitschaft vieler Mitarbeiter, neue Aufgaben zu übernehmen“, sagt DVV-Arbeitsdirektor David Karpathy. „Denn diese Bereitschaft trägt entscheidend dazu bei, dass betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden können.“ Die Restrukturierung führt zu einem Abbau von mehr als 300 Stellen. „Wie es zwischen Geschäftsführern und Betriebsrat vereinbart ist, wollen wir diesen Stellenbau sozialverträglich gestalten“, sagt Karpathy. Zum 31. Dezember 2015 beschäftigte der Konzern insgesamt 4.549 Mitarbeiter.

Um die nachhaltige Verbesserung der Ertragskraft zu unterstützen, hat die Stadt Duisburg als Eigentümerin eine Stärkung des Eigenkapitals der DVV beschlossen. Die zuständige Bezirksregierung hat die Einzahlung in die Kapitalrücklage der DVV in Höhe von rund 176 Millionen Euro als sachgerecht bewertet und dieser im Oktober 2015 zugestimmt. „Damit hat die Stadt als Alleingesellschafterin ihren Beitrag geleistet, um die DVV als das Fundament der Daseinsvorsorge in Duisburg und das DVV-Konzernmodell dauerhaft zu sichern“, sagt Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der DVV und der Stadtwerke ist. Die Steuervorteile durch die Verrechnung von Gewinnen aus dem Geschäftsfeld Versorgung mit dem Jahresfehlbetrag aus dem Bereich Mobilität entlasten den kommunalen Haushalt. „Daher dürfen und wollen wir an diesem steuerlichen Querverbund auch nicht rütteln“, sagt OB Sören Link.

Investitionen stiegen auf 62,6 Millionen Euro

Die Gesamtinvestitionen des DVV-Konzerns stiegen um 35,7 Prozent auf 62,6 Millionen Euro. Die Schwerpunkte liegen mit rund 24 Millionen Euro im Ausbau der Strom- und Gasnetze, mit rund 13 Millionen Euro im Ausbau der Wasser- und Fernwärmeverteilnetze sowie mit rund 16 Millionen Euro im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs, hier vor allem in der Sanierung der Straßenbahnen und dem Kauf neuer Busse.


Neben der Optimierung des Versorgungsnetzes, vor allem im Bereich der Fernwärme, liegt ein zentraler Fokus der Investitionen in den kommenden Jahren auf der ÖPNV-Infrastruktur. Gemeinsam mit der Stadt Duisburg wird die DVG im Rahmen der kommunalen Investitionsoffensive an mehreren Bahnhöfen die Fahrtreppen und Aufzüge erneuern. „Diese Modernisierungen werden spätestens bis Ende des Jahres 2018 umgesetzt sein. Sie verbessern die Barrierefreiheit und erhöhen die Qualität des Angebots für die Fahrgäste“, sagt Herbert Mettler, Vorsitzender des DVG-Aufsichtsrates. Zudem haben die Stadt und ihre Verkehrsgesellschaft die erforderlichen Weichen für das neue Zugsicherungssystem gestellt, das den Betrieb der Stadtbahn (U79) sowie aller Straßenbahnlinien in Duisburg sichert.

Darüber hinaus sind weitere Investitionen in die Tunnelinfrastruktur und in neue Straßenbahnen nötig, erklärt DVG-Vorstandsvorsitzender Marcus Wittig. „Die DVG und die Stadt Duisburg als Aufgabenträger des Öffentlichen Personennahverkehrs sind sich einig, dass die großen technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen nur im engen Schulterschluss und mit zusätzlichen Fördermitteln von Bund, Land und EU zu bewältigen sind.“

 

Mit neuen Rädern durch die City – Radreifenwechsel bei der DVG

Duisburg, Mai 2016 - Bei einem Pkw ist der Reifenwechsel, der meist zweimal im Jahr durchgeführt wird, quasi Routine. Anders ist es bei den Bahnen der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG). Dort werden nur etwa alle fünf Jahre die Räder gewechselt. Was bei einem Pkw in der Regel nicht länger als eine Stunde dauert, kann bei einer Bahn rund zwei Wochen in Anspruch nehmen und das nicht ohne Grund: Neben dem eigentlich Radreifenwechsel werden auch die Getriebe und Motoren überprüft.

Das Rad eines N-Wagens besteht aus einer Radscheibe und einem Radreifen. N-Wagen sind die Bahnen, die auf den Linien 901 und 903 unterwegs sind. Der Radreifen ist der Teil, der gewechselt wird. Die Bahnen sind mit 20 Rädern auf zehn Achsen im Stadtgebiet unterwegs. Zeigt der Kilometerstand einer Straßenbahn circa 400.000 an, heißt es: alte Räder runter und neue drauf. Den Wechsel muss jede Straßenbahn etwa alle vier bis fünf Jahre über sich ergehen lassen, denn das Reifenprofil wird in diesem Zeitraum um etwa sieben Zentimeter abgenutzt. Die Achsen werden von zwei Trieb- und drei Laufgestellen getragen. „Wenn die Bahn zum Radreifenwechsel in die Werkstatt kommt, wird sie erst einmal angehoben, um die Gestelle zu demontieren“, erklärt Andreas Offer, Werkstattleiter Betriebshof Grunewald bei der DVG.
„Dann werden die Getriebe und Motoren auf ihre Funktionsfähigkeit geprüft. Die Radreifen werden von den Radscheiben und Achsen gelöst und neue werden darauf gepresst.“ Gar nicht so leicht, wenn man bedenkt, dass ein Radreifen um die 100 Kilo wiegt. Dafür gibt es in den Werkstätten entsprechende Maschinen, die den Kollegen die Arbeit erleichtern.
Mithilfe der Hebebühne werden die neu zusammengesetzten Gestelle dann unter der Bahn verbaut. Die Achsen werden nur im Bedarfsfall ausgetauscht und bleiben bis zu 30 Jahre im Einsatz.


Bis es zu einem solchen kompletten Radreifenwechsel kommt, werden aus Sicherheitsgründen bereits alle 50.000 Kilometer die Räder der Bahnen kontrolliert und nachprofiliert. Hierbei werden die Radreifen durch die Werkstattmitarbeiter auf mögliche Schäden überprüft. „In der Regel profilieren wir die Radreifen dann so nach, dass wir das Fahrzeug nach den Arbeiten wieder im Betrieb einsetzen können“, erklärt Offer.
Aufbau Rad einer Bahn
Die Räder einer Bahn bestehen aus einer Radscheibe und einem Radreifen, der die Scheibe umschließt. Ein Vorteil von Radreifen ist, dass bei verschlissenen Rädern nicht das gesamte Rad ausgetauscht werden muss. Es ist also nicht zwingend notwendig, die Pressverbindung zwischen Radscheibe und Achse zu lösen. Da der Radreifen auf den harten Schienen aus Stahl rollt, muss er selbst aus besonders widerstandsfähigem Stahl und extrem fest am Radkörper befestigt sein. Zwischen Radreifen und Radscheibe ist eine Federung aus Gummi angebracht. Das erhöht den Fahrkomfort und hat sich bei Straßen- und U-Bahnen bewährt.

Radreifenwechsel: Mit der Hebebühne wird das Triebgestell an die richtige Stelle unter der Bahn gebracht. Foto Duisburger Verkehrsgesellschaft AG


Zeitumstellung: Geänderte Abfahrtszeiten für die Nachtexpress-Linien

Umstellung Winter- auf Sommerzeit:
Sonntag, 27. März 2016 Uhr- Umstellung von 2 Uhr auf 3 Uhr.

Am Sonntag, 27. März, 2 Uhr, werden die Uhren wieder von Winterzeit auf Sommerzeit umgestellt. Diese Zeitumstellung um eine Stunde, von 2 auf 3 Uhr, wirkt sich auf die Abfahrtszeiten der Nachtexpress-Linien NE1, NE2, NE3 und NE4 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) aus.
NE1
Für die Linie NE1 gelten ab „Hauptbahnhof Osteingang“ in Richtung Neumühl „Hohenzollernplatz“ folgende Abfahrtszeiten: 0:42 Uhr und 1:42 Uhr Winterzeit sowie 3:42 Uhr Sommerzeit. Ab „Hohenzollernplatz“ in Richtung „Hauptbahnhof Osteingang“ fährt die Linie um 1:21 Uhr Winterzeit sowie um 3:21 Uhr und 4:21 Uhr Sommerzeit.
NE2
Die Linie NE2 verkehrt ab „Hauptbahnhof Osteingang“ in Richtung „Hochheide Markt“ um 0:42 Uhr und um 1:42 Uhr Winterzeit sowie um 3:42 Uhr Sommerzeit. In Gegenrichtung fahren die Busse um 1:19 Uhr Winterzeit sowie um 3:19 Uhr und um 4:19 Uhr Sommerzeit. NE3 Die Linie
NE3 fährt ab „Sportpark“ in Richtung „Walsum Rathaus“ um 0:34 Uhr und um 1:34 Uhr Winterzeit sowie um 3:34 Uhr Sommerzeit. In Gegenrichtung fahren die Busse ab „Walsum Rathaus“ um 0:32 Uhr und um 1:32 Uhr Winterzeit sowie um 3:32 Uhr Sommerzeit.
NE4 Die Linie NE4 fährt ab „Innenhafen Hansegracht“ in Richtung Hüttenheim „Mannesmann Tor 2“ um 0:27 Uhr und um 1:27 Uhr Winterzeit sowie um 3:27 Uhr Sommerzeit. In Gegenrichtung fahren die Busse um 1:09 Uhr Winterzeit sowie um 3:09 Uhr und um 4:09 Uhr Sommerzeit.

Ticket-Sonderkontrolle: 218 Fahrgäste ohne gültiges Ticket unterwegs
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) geht weiter gegen Schwarzfahren in ihren Bussen und Bahnen vor. Zusätzlich zu den täglich stattfindenden Überprüfungen setzt die DVG auf sogenannte Schwerpunktkontrollen gemeinsam mit der Polizei Duisburg. Dabei werden an zufällig ausgewählten Haltestellen über mehrere Stunden konsequent alle Fahrgäste in den dort haltenden Fahrzeugen überprüft, ob sie mit einem gültigen Ticket unterwegs sind.
Eine solche Aktion fand am Dienstag, 22. März, zwischen 8 und 14 Uhr an der Haltestelle „Steinsche Gasse“ in Duisburg-Stadtmitte statt. Mit Unterstützung durch Mitarbeiter der Polizei Duisburg kontrollierten 25 Ticketprüfer, vier Service-Mitarbeiter und vier Sicherheitskräfte insgesamt 4.877 Fahrgäste in den Fahrzeugen der Bahnlinien 903 und U79.
Die Ergebnisse:
· 218 Fahrgäste wurden ohne gültiges Ticket angetroffen
· die Beanstandungsquote betrug 4,47 Prozent
· die Polizei hat bei der Aktion 106 Personalienüberprüfungen durchgeführt, dabei wurden zwei Strafanzeigen gestellt.

 

Neue Schule, neues Ticket: DVG mit Schokoticket-Frühbucheraktion

Duisburg, 14. März 2016 - Für viele Kinder steht im Sommer der Besuch der Grundschule oder der Wechsel auf eine weiterführende Schule an. Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) startet daher wieder ihre Schokoticket-Frühbucheraktion. Die DVG empfiehlt allen Eltern, sich möglichst vor den Sommerferien um das Bus- und Bahn-Ticket für ihre Kinder zu kümmern. Dadurch können unnötige Wartezeiten im Kundencenter verhindert werden.

Die DVG hat allen Duisburger Grundschulen Informationsmaterial rund um das Thema Mobilität in Bus und Bahn zur Verfügung gestellt. Eltern und Schüler können sich damit über die Vorteile und Bedingungen des Schokotickets informieren. Die Informationspakete enthalten neben einer Broschüre unter anderem einen Stundenplan und ein Vokabelheft.
Die Lehrer haben außerdem eine Mappe mit einer DVD zur verkehrssicheren Erziehung der Kinder erhalten.
Mit dem Schokoticket können Schüler das ganze Jahr über im gewählten Geltungsbereich mit Bussen und Bahnen des öffentlichen Nahverkehrs sowie mit der Regionalbahn, dem Regionalexpress und der S-Bahn unterwegs sein. Das Ticket kostet 34,65 Euro pro Monat.

 

„Alles Neune“: Warum beginnen die Liniennummern der DVG eigentlich mit neun?

Duisburg, 16. Februar 2016 - Auf den Bussen und Bahnen der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) prangt überwiegend die Zahl neun zu Anfang der Linienkennung. Aber warum ist das eigentlich so?
Diese Frage hat sich der ein oder andere Fahrgast sicher schon gestellt – die DVG bringt Licht ins Dunkel. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) wurde bei seiner Gründung in insgesamt elf sogenannte Fahrplanbereiche unterteilt. Diese elf Fahrplanbereiche sind dann durchnummeriert worden – von null bis neun. Ein Bereich innerhalb des VRR ist ohne Nummerierung.
So wurde die DVG gemeinsam mit Oberhausen in den Fahrplanbereich neun eingeordnet. Anhand dieser Nummer ist dann auch die erste Zahl der Liniennummer vergeben worden.

So gibt es bei der DVG die Straßenbahnlinien 901, 902 und 903 und insgesamt 32 Buslinien, die mit der Zahl neun beginnen.
Eine Ausnahme bei der DVG ist die Stadtbahn der Linie U79, die zwischen
Duisburg und Düsseldorf verkehrt und gemeinsam von der DVG und der Rheinbahn AG betrieben wird. Die U79 wird mit der Kennung von Düsseldorf geführt, da sie überwiegend auf Düsseldorfer Stadtgebiet unterwegs ist.

Die Rheinbahn ist in die Fahrplanbereiche sieben und acht unterteilt, daher die sieben bei der Linienkennung U79. Die zweite Zahl der Linienkennung ist durch den VRR ebenfalls vorgebeben. Hier konnten sich die Verkehrsunternehmen bei Straßenbahnen zwischen der null, eins, zwei, drei und vier entscheiden.


Die DVG hat sich für die Null entschieden. So waren die neun und die null festgesetzt. Die letzte Zahl wird dann von den Verkehrsunternehmen selbst vergeben. Sebastian Reinhold, Mitarbeiter Angebotsmanagement bei der DVG, erklärt: „Bei den Straßenbahnen haben wir uns der Einfachheit halber für die Nummerierung eins, zwei und drei, also 901, 902 und 903 entschieden. Die Vergabe der Linienkennung läuft aber auch in enger Abstimmung mit den anderen Verkehrsunternehmen aus dem Fahrplanbereich sowie Verkehrsunternehmen, mit denen wir Gemeinschaftslinien betreiben.“

Die Buslinien sind von der Linienkennung 905 bis 946 durchnummeriert, es gibt jedoch auch freie Kennungen. Dies erklärt Reinhold so: „Unsere Planer entwickeln das Liniennetz in Duisburg stetig weiter und passen die Linien, wenn möglich, an die Bedarfe der Fahrgäste an. So kann es vorkommen, dass wir eine Linie aus dem Netz nehmen und dafür aber eine andere ins Leben rufen, die dann eine neue Nummer hat, um keine Verwirrung zu stiften.“

 

 

DVG nimmt zum 1. Februar Änderungen im Fahrplan vor

Duisburg, 27. Januar 2016 - Mit Betriebsbeginn am Montag, 1. Februar, treten einzelne Änderungen im Fahrplan der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) in Kraft. Im Rahmen des Fahrplanwechsels werden Fahrtzeiten angepasst.
Übersicht der Maßnahmen
Linie 922: Die Busse fahren samstags von Winkelhausen in Fahrtrichtung Rheinhausen Markt zehn Minuten früher ab. In Fahrtrichtung Winkelhausen fahren die Busse ab Rheinhausen Markt 21 Minuten früher ab. Grund hierfür: Anpassung an geänderte Fahrzeiten der Linie 914 der NIAG.
Linie 926: Die Fahrten in der Hauptverkehrszeit werden in Fahrtrichtung Uni um vier Minuten vorverlegt. Grund hierfür: Bessere Ausrichtung an die Fahrtzeiten der Linie 924 in Neudorf.
Linie 933: Die Fahrten ab Neuenkamp in Fahrtrichtung Neudorf werden in der Hauptverkehrszeit um vier Minuten vorverlegt. Grund hierfür: Verbesserung des Anschlusses am Hauptbahnhof an die Buslinie 934 in Fahrtrichtung Großenbaum. 922E und 923E: Da das Schulzentrum Rheinhausen die Schulzeiten angepasst hat, passt die DVG die Einsatzzeiten der Busse entsprechend an. Verkehrsinformationen zu Bus und Bahn gibt es im Internet unter www.dvg-duisburg.de und bei der DVG-Telefonhotline unter der Rufnummer 0203 60 44 555.

Aktuelle Informationen finden Sie auch in den sozialen Medien bei Facebook unter facebook.de/dvgduisburg oder bei Twitter unter twitter.com/dvg_Duisburg.

 

Sonderfahrplan für Busse und Bahnen zu Weihnachten und zum Jahreswechsel

Duisburg, 15. Dezember 2015 - Wie fahren die Busse und Bahnen am 24. Dezember, an den Weihnachtsfeiertagen, Silvester und Neujahr? Die Antworten auf diese Fragen gibt wie jedes Jahr der Sonderfahrplan der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG).
So gilt am 24. Dezember für alle Linien der übliche Samstagsfahrplan. Die letzten Fahrten starten je nach Linie bereits gegen 15:18 Uhr von den Endhaltestellen. Ergänzend hierzu setzt die DVG ab 17 bis 7:30 Uhr am folgenden Tag die Nachtexpress-Busse NE1 bis NE4 ein, die alle 60 Minuten auf den bekannten Strecken in Duisburg fahren.
Am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag gilt der normale Sonntagsfahrplan, wobei am 25. Dezember die ersten Fahrten ab 7:50 Uhr beginnen.
In der Nacht vom 25. auf den 26. Dezember ist die DVG zudem je nach Linie von 0:27 bis 3:21 Uhr mit ihren Nachtexpress-Bussen unterwegs.
Am 31. Dezember fahren die Busse und Bahnen nach dem üblichen Samstagsfahrplan. Je nach Linie beginnen die letzten Fahrten ab den Endhaltestellen zwischen 15:54 Uhr und 23 Uhr. Anschließend fahren die U79 ab 21:25 Uhr und die Nachtexpresslinien NE1 bis NE4 ab 00:27 Uhr bis gegen 7:19 Uhr jeweils stündlich.
Am Neujahrstag gilt ab etwa 8 Uhr der normale Sonntagsfahrplan. Die Abfahrtszeiten können auch über die elektronische Fahrplanauskunft im Internet unter
www.dvg-duisburg.de abn den sozialen Medien bei Facebook www.facebook.de/dvgduisburg o www.twitter.com/dvg_Duisburg z

u finden.

DVG nimmt zum 14. Juni Änderungen im Fahrplan vor - neue Haltestelle „Landesarchiv NRW“

Duisburg, 11. Juni 2015 - Mit Betriebsbeginn am Sonntag, 14. Juni, treten einzelne Änderungen im Fahrplan der DVG in Kraft. Im Rahmen des Fahrplanwechsels werden Haltestellen umbenannt, Linienwege verändert und Fahrtzeiten angepasst. Übersicht der Maßnahmen
Linie 901: Die Haltestelle „Scharnhorststraße“ wird in „Landesarchiv NRW“ umbenannt.

Linie 907: Verbesserung des Anschlusses zur Straßenbahnlinie 903 an der Haltestelle „Meiderich Bahnhof“ durch spätere Abfahrtszeit der Busse in Richtung Beeckerwerth.
Linie 909: Die erste Fahrt der Linie startet nun schon an der Haltestelle „Flingerstraße“ und hält in der Folge auch an der Haltestelle „Baerl Schule“.
Linie 933: Die Haltestelle „Schifferstraße“ wird ebenfalls in „Landesarchiv NRW“ umbenannt. Die Busse werden in der vorlesungsfreien Zeit im Winter ebenso wie im Sommer nur noch im 15-Minuten-Takt unterwegs sein. In der Vorlesungszeit wird die Linie wie gewohnt alle 7,5 Minuten fahren.
Linie NE3: In Neudorf werden die Busse der Nachtexpresslinie 3 einen geänderten Linienweg fahren. Ab der Haltestelle „Duisburg Hauptbahnhof Osteingang“ führt der Weg über die Neudorfer Straße, Koloniestraße und Kruppstraße bis zur neuen Endhaltestelle „Sportpark“.

 

Bus-Umleitung wegen Brückensperrung
Von Freitagabend, 12. Juni, bis Sonntag, 14. Juni, wird die A40-Rheinbrücke in Fahrtrichtung Venlo für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht weiterhin gesperrt und zusätzlich die Fahrbahn verengt. Daher können die Buslinien 926 und 928 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) sowie SB10 und SB30 der Niederrheinischen Verkehrsbetriebe AG (NIAG) am kommenden Wochenende nicht über die A40 und die Rheinbrücke Neuenkamp fahren.
Umleitungswege
Die Umleitung für die Busse der Linien 926 und 928 verläuft durch Rheinhausen: Ab der Haltestelle „Marientor“ fahren die Busse wie die Linie 923 in Richtung Rheinhausen weiter über die Friedrich-Ebert-Straße, Asterlager Straße, Essenberger Straße, Emmericher Straße zur Haltestelle „Kaiserstraße“. Die Linie 928 fährt ab der Essenberger Straße über die Dr.-Detlev-Karsten-Rohwedder-Straße zur Haltestelle „Businesspark Nord“. Danach folgen beide Linien wieder dem gewohnten Linienweg.
In der Fahrtrichtung Duisburg Hauptbahnhof können die Busse die Autobahn befahren. Die Linien SB10 und SB30 der NIAG fahren in Fahrtrichtung Moers bzw. Neukirchen-Vluyn ab der Haltestelle „Marientor“ bis zum Kreisverkehr Kaßlerfeld und anschließend weiter über Ruhrort und Homberg.


Stadtfest in Rheinhausen: Busse fahren Umleitungen
Am kommenden Wochenende feiert Rheinhausen das traditionelle Stadtfest. Aus diesem Grund müssen die Krefelder und Atroper Straße teilweise gesperrt werden müssen. Dies führt dazu, dass Buslinien der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG), der Niederrheinische Verkehrsbetriebe AG (NIAG) und der Stadtwerke Krefeld (SWK) von Freitag, 12. Juni, bis Sonntag, 14. Juni, nicht ihre normalen Linienwege befahren können.
Betroffen sind die Linien 912, 914, 921, 922, 923, 924, 927, 937, NE2, NE27 sowie die E-Wagen im Schülerverkehr. Umleitungswege der Linien Die Buslinien müssen die Krefelder und Atroper Straße in diesem Bereich umfahren und folgen Umleitungen über die Friedrich-Ebert-Straße und Schwarzenberger Straße. Verlegung von Haltestellen Verschiedene Haltestellen müssen wegen des Stadtfestes verlegt werden:
Die Haltestelle „Friedrich-Ebert-Straße“ wird von Freitag bis Sonntag zur Haltestelle „Rheinhausenhalle“ der Linie 914 in die Schwarzenberger Straße verlegt. Die Haltestellen „Friedrich-Alfred-Straße“ und „Schwarzenberger Straße“ werden in die Schwarzenberger Straße in Höhe der Kreuzung Friedrich-Alfred-Straße verlegt. Die Haltestelle „Rheinhausen Markt“ wird für beide Richtungen zur Haltestelle „Atroper Straße“ der Linien 921, 923 und 924 in Fahrtrichtung Duisburg verlegt. Für diese wird in beiden Fahrtrichtungen eine Ersatzhaltestelle „Atroper Straße“ in der Schwarzenberger Straße eingerichtet.

 

Baustelle Wanheimer Straße: Linie 903 kann wieder beide Gleise nutzen Auf der Baustelle Wanheimer Straße, wo derzeit neue Gleise für die Linie 903 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) verlegt werden, geht es  weiter voran. Die Erneuerung des Gleises in Fahrtrichtung Dinslaken ist abgeschlossen. Am kommenden Wochenende von Freitag, 12. Juni, 20 Uhr, bis Sonntag, 14. Juni, Betriebsende, muss der Fahrstrom abgeschaltet werden, da die Bauweichen, die für das eingleisige Befahren der Strecke notwendig waren, zurückgebaut werden. Aus diesem Grund müssen die Bahnen der Linie 903 eine Umleitung fahren. Umleitung
Für die Dauer der Fahrstromabschaltung muss die Straßenbahnlinie 903 zwischen den Haltestellen „Platanenhof“ und „Fischerstraße“ eine Umleitung über die sogenannte Bocksbarttrasse fahren. Im Abschnitt zwischen „Platanenhof“ und „Rheintörchenstraße“ werden Ersatzbusse eingesetzt, die auch zurück zum Duisburger Hauptbahnhof fahren. Ebenso muss der Nachtexpress NE4 ab Freitag, 12. Juni, eine Umleitung fahren, analog zum Schienenersatzverkehr.
Die Haltestelle „Pauluskirche“ wird in Fahrtrichtung Rheintörchenstraße zur Haltestelle der Linie 921 auf der Rheinhauser Straße in Fahrtrichtung Moers verlegt. In Gegenrichtung bleibt sie vor dem Kreuzungsbereich Wanheimerstraße, Ecke Karl-Jarres-Straße. Die Haltestelle „Siechenhausstraße“ kann weiterhin nicht bedient werden.
Den Fahrgästen empfiehlt die DVG, die Haltestelle „Brückenplatz“ zu nutzen. Bahnen fahren wieder zweigleisig Wenn die Bauweichen ausgebaut sind, können die Bahnen der Linie 903 beide Gleise wieder ab Montag, 15. Juni, zwischen den Haltestellen „Brückenplatz“ und der eingerichteten Ersatzhaltestelle „Pauluskirche“ parallel befahren. Der erste Bauabschnitt, die Gleisstrecke zwischen Karl-Jarres-Straße und Bachstraße ist somit abgeschlossen. Nun erfolgen noch der Umbau der Haltestellen sowie der Ausbau der Fahrbahnen, Geh- und Radwege sowie neuen Parkbuchten und Ladezonen durch die Stadt Duisburg. Die gesamte Baumaßnahme wird voraussichtlich im November abgeschlossen sein.


Linie 903: Ersatzverkehr mit Bussen

Duisburg, 10. April 2015 - Aufgrund eines Sanierungsprogramms für die Straßenbahnen der Duisburger Verkehrsgesellschaft stehen derzeit nicht alle Fahrzeuge für den Linienbetrieb zur Verfügung. Daher müssen nun auch auf einigen Kursen und Streckenabschnitten 903 Busse statt Bahnen eingesetzt werden. Bedauerlicherweise entfallen zeitweise montags bis freitags auch einzelne Zusatzfahrten im Berufsverkehr.

Auf der Linie 901 fahren von montags bis freitags bereits zwischen „Scholtenhofstraße“ und „Obermarxloh Schleife“ Ersatzbusse.

Linie 903: Die Straßenbahnen der Linie 903 fahren wochentags ab Montag, 13. April, in der Zeit von 6 bis etwa 19:30 Uhr, nur zwischen den Haltestellen „Dinslaken Bf“ und „Rheintörchenstraße“. Ab der Haltestelle „Rheintörchen-straße“ bis „Mannesmann Tor 2“ sowie in Gegenrichtung werden Ersatzbusse eingesetzt. Mit hoher Intensität arbeitet die DVG daran, die Verfügbarkeit der Straßenbahnen wieder herzustellen. Für Unannehmlichkeiten, die den Fahrgästen entstehen, bittet das Unternehmen um Entschuldigung.

Karnevalsveranstaltungen in Duisburg: DVG passt Verkehrsangebot an

Duisburg, 10. Februar 2015 - An den Karnevalstagen am kommenden Wochenende setzt die DVG wegen der zu erwartenden hohen Zahl an Fahrgästen zusätzliche Fahrzeuge ein. Großveranstaltungen am Samstag, Sonntag und Rosenmontag führen dazu, dass es auf einigen Linien zeitweise zu Beeinträchtigungen kommt.
 
Samstag, 14. Februar – Homberg:
Während des Nelkensamstagszuges von Homberg nach Moers müssen die Busse der Linie 926 am Samstag in der Zeit von 12 bis voraussichtlich 14:30 Uhr zwischen den Haltestellen „Hubertusplatz“ und „Südstraße“ von ihrem normalen Linienweg abweichen. In der Folge können die Haltestellen „Prinzenstraße“, „Hochheide Markt“ und „Ottostraße“ nicht angefahren werden.

Sonntag, 15. Februar – Hamborn:
Wegen des Kinderkarnevalsumzuges am Sonntag in Duisburg-Hamborn können Streckenabschnitte der Bahnlinien 901 und 903 in der Zeit von 13:30 bis voraussichtlich 16:30 Uhr nicht mit Straßenbahnen befahren werden. So enden alle Kurse der Linie 901 in dieser Zeit an den Haltestellen „Pollmann“ beziehungsweise „Hermannstraße“. Auf der Linie 903 fahren zwischen den Haltestellen „Heckmann“ und „Meiderich Bahnhof“ Pendelbusse von 13:30 bis etwa 16:30 Uhr. Weil die Busse dabei einer Umleitung parallel zur Landesstraße 1 (ehemalige B8) folgen, werden für die Haltestellen „Hamborn Rathaus“, „Rhein-Ruhr-Halle“, „Pollmann“ und „Wolfstraße“ Ersatzhaltestellen eingerichtet: „Hamborn Feuerwache“ auf der B8 in Höhe der Schützenstraße, „Kurt-Spindler-Straße“ in der Kurt-Spindler-Straße, „Berufsschulen“ in der August-Thyssen-Straße und „Schulte-Marxloh-Straße“ in Höhe der Kaiser-Friedrich-Straße. Vor und nach dem Umzug werden zusätzliche Straßenbahnen und Busse eingesetzt.

Die Buslinien 905, 908, 910, 917 und 935 müssen während des Karnevalsumzuges zwischen 13 und 16 Uhr von ihren normalen Linienwegen abweichen und einer Umleitung folgen. Die Haltestellen „Kolpingstraße“, „Jägerstraße“, „Altmarkt“, „Hamborn Rathaus“, „Rhein-Ruhr-Halle“, „Kantstraße“, „Richterstraße“ und „Hufstraße“ müssen entfallen. Auf den Umleitungsstrecken halten die Busse an den eingerichteten Ersatzhaltestellen.

Sonntag, 15. Februar – Serm:
Zu Beeinträchtigungen des Linienverkehrs kommt es am Sonntag auch während des Karnevalsumzuges in Serm: In der Zeit von 12 bis 17:30 Uhr wird die Linie 946 zwischen den Haltestellen „Kesselsberg“ und „Ehinger Berg“ umgeleitet. Infolgedessen können die Haltestellen „Am Heidberg“, „Am Ungelsheimer Graben“, „Serm Kirche“, „Am Klapptor“, „Kapellchen“, „Am Hasselberg“,
„Sermer Straße“ und „Zum Grind“ nicht angefahren werden. Die Haltestelle „Breitenkamp“ wird zur Krefelder Straße in den Bereich Breitenkamp/Am Heidberg verlegt.

Darüber hinaus setzt die DVG zwischen 10:30 und 14 Uhr zusätzliche Busse sowohl auf der Linie 940 zwischen den Haltestellen „Großenbaum“ und „Mannesmann Tor 2“ als auch auf der Linie 946 zwischen „Mannesmann Tor 2“ und „St. Anna Krankenhaus“ ein. Ebenso werden auf der Bahnlinie U79 zwischen 10:15 und 18:40 Uhr zusätzliche Wagen eingesetzt.

Rosenmontag, 16. Februar – Neumühl:
In Duisburg-Neumühl findet am Rosenmontag der sogenannte Karnevalszug „Die Pilssucher“ zwischen 9 und 12 Uhr statt. Aufgrund dessen können die Buslinien 908, 910, 917 und 995 (Stoag)  in dieser Zeit an den Haltestellen „Fiskusfriedhof“, „Salzmannstraße“, „Alter-Einstein-Straße“, „Max-Planck-Straße“, „Ruprechtstraße“, „Hohenzollernplatz“, „Iltispark“ und „Barbarastraße“ nicht halten. In der Umleitungsstrecke werden die Haltestellen „Bennostraße“ in der Fiskusstraße, „Wolframstraße“ in der Otto-Hahn-Straße, „Albert-Einstein-Straße“ und „Ruprechtstraße“ in der Wiener Straße und „Barbarastraße“ in der Dörnberger Straße angefahren. Die Buslinie 917 verkehrt für die Dauer des Karnevalszuges nur zwischen den Haltestellen „Beeck Denkmal“ und „Halfmannstraße“.

Rosenmontag, 16. Februar – Innenstadt:
Der Rosenmontag-Karnevalsumzug in der Duisburger Innenstadt von 12:30 bis etwa 16 Uhr wird sich auf den Fahrplan und den Linienweg der Buslinien 921, 923, 924, 926, 928, 929, 933, 934, 937, 939, 944, SB10, SB30, SB40 und SB42 auswirken.

An den nachfolgenden Haltestellen können die Busse für die Dauer des Umzuges nicht halten:
·        „Schweizer Straße“, „Lutherplatz“, „Oststraße“: 924 und 926
·        „Bismarckstraße“: 924, 926 und 933
·        „Blumenstraße“: 933
·        „Duisburg Hbf Osteingang“: 921, 923, 924, 926, 933, 934, 937, 939, 944, SB10, SB30, SB40 und SB42
·        Verknüpfungshalle „Duisburg Hbf“: 921, 923, 924, 926, 933, 934, 939, 944, SB10, SB30, SB40 und SB42
·        „Stapeltor“: 934 und 939
·        „Kuhtor“ und „Schillerplatz“: 939
·        „Innenhafen“, „Holzhafen“, „Hansegracht“, „Mercatorhalle“ und „Schäferturm“: 934
·        „Königsberger Allee“: 937
·        „Winkelstraße“: 937 und 944

Da der Opernplatz vor dem Stadttheater bis etwa 18 Uhr gesperrt bleiben wird, muss die Buslinie 934 in diesem Zeitraum eine Umleitung fahren und kann die Haltestellen „Stadttheater“ und „Schäferturm“ nicht anfahren.

Für die Haltestelle „Duisburg Hbf“ wird auf der Mercatorstraße in Höhe des Reisebusparkplatzes am Portsmouthplatz eine Ersatzhaltestelle eingerichtet.

Mit Ausnahme der Linie U79, die einen Sonderfahrplan auf der Grundlage eines Samstagsfahrplans fährt, sind alle Linien am Rosenmontag nach Ferienfahrplan unterwegs:
·        die Linie U79 fährt zwischen 9 und 19 Uhr im
10-Minuten-Takt

·        die Linie 901 ist in der Zeit von 11 bis 13 Uhr zwischen den Haltestellen „Zoo/Uni“ und „Scholtenhofstraße“ alle 7,5 Minuten auf der Strecke
·        ebenfalls alle 7,5 Minuten fährt die Linie 903 ab
6 Uhr zwischen den Haltestellen „Watereck“ und „Rheintörchenstraße“


An allen betroffenen Haltestellen werden entsprechende Aushänge über die Umleitungen oder Fahrplan-änderungen informieren. Zusätzlich wird die DVG verstärkt Service-Mitarbeiter an zentralen Punkten im Streckennetz einsetzen, die als Ansprechpartner den Fahrgästen zur Verfügung stehen.

Bauarbeiten: Busse der Linie 905  müssen drei Jahre lang Umleitungen fahren

Duisburg, 23. Januar 2015 - Die Buslinie 905 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) muss ab Montag, 26. Januar, über einen Zeitraum von etwa drei Jahren in Vierlinden eine Umleitung fahren. Aufgrund von Kanalbauarbeiten auf der Herzogstraße wird diese zwischen Neukirchener Straße und Emanuelstraße gesperrt. Daher müssen die Busse der Linie 905 in beiden Fahrtrichtungen zwischen „Manfredstraße“ und „Bahnhofstraße“ eine Umleitung über Manfredstraße und Franz-Lenze-Platz fahren. Auf dem Rest der Strecke fahren sie ihren normalen Linienweg.
Die Haltestelle „Franz-Lenze-Platz“ wird für beide Fahrtrichtungen auf den Franz-Lenze-Platz westlich der Einmündung zur Franz-Lenze-Straße verlegt. Die Haltestelle „Am Gisbertsheim“ kann für den Zeitraum der Baumaßnahme nicht angefahren werden. Den Fahrgästen der DVG wird empfohlen, mit der Linie 919 von dieser Haltestelle zur Ersatzhaltestelle „Franz-Lenze-Platz“ zu fahren und dort in die Linie 905 umzusteigen. Die Haltestelle „Herzogstraße“ muss ebenfalls entfallen; Fahrgäste werden gebeten, die Haltestelle „Manfredstraße“ zu nutzen.

Betroffene Linie: 905.Verlegte Haltestelle: „Franz-Lenze-Platz“.Entfallende Haltestellen: „Am Gisbertsheim“ und „Herzogstraße“

100 neue Fahrscheinautomaten werden aufgestellt

Duisburg, 19. Januar 2015 - Die Duisburger Verkehrsgesellschaft stellt entlang ihres Streckennetzes 100 neue Fahrscheinautomaten auf. Die neuen Geräte sind benutzerfreundlicher und bieten zusätzliche Funktionen. Dafür werden bis etwa Ende Februar nach und nach alte Automaten abgebaut. In einem ersten Schritt werden rund 55 Automaten von den Bahnsteigen entfernt, an denen noch ein weiterer Automat auf der anderen Bahnsteigseite zur Verfügung steht.
Im weiteren Verlauf müssen auch Ticketautomaten an Haltestellen abgebaut werden, an denen nur ein Automat vorhanden ist, diese werden aber umgehend durch neue ersetzt. Somit finden sich im Stadtgebiet künftig 120 neue Automaten, bereits Anfang 2012 wurden 20 aufgestellt. Für die dann noch verbleibenden 68 alten Geräte wird derzeit ein Konzept erarbeitet.
Neue Funktionen
Die neuen Automaten bieten im Vergleich zum Vorgängermodell verschiedene zusätzliche Funktionen, die alle barrierefrei genutzt werden können: Die Bedienelemente sind niedrig angebracht, somit auch für Rollstuhlfahrer gut zu erreichen. Die neuen Modelle vom Typ „ICA TSI“ verfügen über eine Einzahlfunktion, so können sowohl Zahlscheine des erhöhten Beförderungsentgelts (EBE) als auch Stromrechnungen der Konzernschwester Stadtwerke Duisburg AG bezahlt werden. Wie Fahrgäste auf schnellstem Wege an ihr Ziel kommen und welches Ticket sie dafür benötigen, zeigt die elektronische Online-Fahrplanauskunft. Das Menü präsentiert sich mehrsprachig: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Spanisch und Türkisch.

Der eingebaute Kartenleser kann die Gültigkeit und Merkmale der elektronischen Abo-Tickets, wie FirmenTicket, SchokoTicket, BärenTicket, Ticket 1000 und 2000, überprüfen. Gezahlt werden kann mit 5-, 10-, 20-, 50- und 100-Euro-Scheinen sowie mit EC-/Maestro- und Geldkarte. Außerdem können Fahrgäste künftig an den Automaten kontaktlos mit der sogenannten „girogo-Funktion“ ihrer Sparkassen-Karte bezahlen, dies ist bis zu einem Beitrag von 20 Euro möglich. Zusätzlich gibt es an etwa 20 Automaten an zentralen Punkten im Liniennetz sogenannte „Banknotenrecycler“, die die Ausgabe und somit das Wechseln von 5- oder 10-Euro-Scheinen ermöglichen.

Neue Tickets im VRR – Alte Fahrscheinebis 31. März 2015 gültig

Duisburg, 22. Dezember 2014 - Ab dem 1. Januar 2015 gibt es neue Tarife im VRR-Gebiet und somit auch neue Fahrkarten. Tickets, die ab dem 1. Januar 2014 gekauft wurden, sind nur noch bis zum 31. März 2015 gültig. Der VRR hat eine Preissteigerung von durchschnittlich 3,8 Prozent beschlossen - diese Vorgabe gilt dann für das gesamte Verbundgebiet. Folgende Möglichkeiten ergeben sich damit für VRR-Einzel-, 4er-, Gruppen-, Tages- und Zusatz-Tickets:
1.        Abfahren: Bis zum 31. März 2015 können Bus- und Bahnfahrer noch mit den „alten“ Tickets fahren.
2.        Tauschen: Die Fahrgäste können die alten Tickets (Tarifstand 2014) bis zum 31. Dezember 2017 gegen Fahrscheine mit dem neuen Tarif umtauschen. Sie zahlen dafür keine Bearbeitungsgebühr, sondern lediglich den Differenzbetrag zum dann gültigen Fahrpreis. Fahrgäste, die nach dem Stichtag, 31. März 2015, noch mit einem alten Ticket in Bussen und Bahnen unterwegs sind und angetroffen werden, müssen ein erhöhtes Beförderungsentgelt (EBE) in Höhe von nun 60 Euro bezahlen.
Der Bundesrat hat im November beschlossen, das Bußgeld für Schwarzfahren im Frühjahr 2015 von 40 auf 60 Euro zu erhöhen. Der Umtausch kann nur in den Kundencentern der DVG erfolgen. Diese befinden sich am Hauptbahnhof (Harry-Epstein-Platz) und in Marxloh im Einkaufszentrum „Im Brahm-Center“. Der Umtausch erfolgt gemäß den geltenden Tarifbestimmungen und Beförderungsbedingungen des VRR (Stand Januar 2014). Zum 1. Januar erscheinen auch neue Tarif- und Beförderungsbedingen.

 

Videotechnik der DVG hat sich bewährt – Rückgang der Vandalismusschäden um rund 60 Prozent

Duisburg, 12. September 2014 - Alle Busse und Bahnen mit Videokameras ausgestattet Für ein sicheres Gefühl der Fahrgäste und nicht zuletzt  auch der Mitarbeiter in Bussen und Bahnen setzt die DVG in ihren Fahrzeugen Videotechnik ein. Kürzlich hat das Verkehrs-unternehmen den 2012 gestarteten Ausbau aller 116 Busse und 64 Bahnen mit Videokameras abgeschlossen.

Ziel des Verkehrsunternehmens ist es, weiter gegen Gewalt, Vandalismus und Respektlosigkeit in Fahrzeugen und an Haltestellen vorzugehen.
Für mehr Sicherheit in ihren Fahrzeugen investierte die DVG 1,2 Millionen Euro in die Videoüberwachung. „Die Sicherheit unserer Fahrgäste und unserer Mitarbeiter hat für uns oberste Priorität. Jeder einzelne Cent ist hier gut investiert“, erklärt Klaus-Peter Wandelenus, Technik-Vorstand der DVG. Die ersten Zahlen aus der Bus-Werkstatt sprechen ebenfalls dafür: Die Kosten für Vandalismus sind bei der DVG seit Einbau der Videokameras signifikant zurückgegangen, etwa 60 Prozent weniger Aufwendungen für Vandalismusschäden im Busbereich im Jahr fallen an.

Das Sicherheitskonzept der DVG besteht grundsätzlich aus verschiedenen Bausteinen. Neben der Kampagne „Null Toleranz“, einer intensiven Partnerschaft mit der Polizei und umfassenden technischen Einrichtungen ist die Videoüberwachung ein bedeutendes Element. „Qualität im öffentlichen Personennahverkehr wird nicht nur über Sauberkeit und Pünktlichkeit definiert, sondern es geht besonders auch um das subjektive Sicherheitsgefühl der Personen, die mit uns unterwegs sind“, erläutert Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der DVG. „Und genau dort setzen wir an und tun objektiv etwas dafür, dass unsere Kunden und auch unsere Mitarbeiter sich sicher fühlen.“
Die Aufnahmen der Kameras dienen ausschließlich dem Zweck der Beweissicherung im Fall von Gewalt, Zerstörung oder Beschädigung von Fahrzeug-einrichtungen und Diebstahl.

Uwe Groth (links) und Thomas Schüngel zeigen die eingebauten Videokameras in den neuen Bussen der DVG.

 

Die Kameras speichern die Daten in einer sogenannten Blackbox, einem verschlossenen Aufzeichnungsgerät. Die ältesten Daten auf den Festplatten werden nach 72 Stunden automatisch überschrieben, sofern sie nicht zur Beweissicherung entnommen werden. Eine Entnahme und Auswertung erfolgt ausschließlich im Ereignisfall und ist nur durch autorisierte Personen möglich. Das entsprechende Bildmaterial würde danach zur Beweissicherung der Polizei, der Staatsanwaltschaft und dem Gericht übergeben.
„Wir sind uns der Sensibilität, die ein Einsatz von Videokameras mit sich bringt, durchaus bewusst. Um alle datenschutzrelevanten Aspekte zu berücksichtigen, haben wir unser Konzept eng mit dem Datenschutz-beauftragten des TÜV Rheinland abgestimmt“, so Wandelenus.
Die Fahrer haben außerdem die Möglichkeit, im Ereignisfall die Aufzeichnung per Knopfdruck zu markieren, diese wird dann 15 Minuten vor und nach dem Ereignis gesichert und nicht überschrieben. Zusätzlich kann ein Notruf-Signal an die Leitstelle gesendet werden. Diese ruft dann umgehend die Polizei, die in wenigen Minuten vor Ort ist. In Straßenbahnen können die Fahrgäste über die Notsprecheinrichtung Kontakt zum Fahrer aufnehmen und um Hilfe bitten. „Die technischen Einrichtungen für den Notfall in unseren Fahrzeugen dienen dazu, Situationen besser einschätzen zu können und Hilfsmaßnahmen schneller und gezielter einzuleiten“, legt Wandelenus dar.
In den Standardbussen des Verkehrsunternehmens sind vier Kameras installiert, in den Gelenkbussen sechs. In Straßenbahnen (Linien: 901 und 903) sind jeweils sechs Kameras, in den Stadtbahnen (Linien: U79) sieben Kameras an der Fahrzeugdecke angebracht. Zusätzlich sind alle oberirdischen und unterirdischen Bahnhöfe oder Bahnhaltestellen mit Videokameras ausgestattet.

 

 

Wer mit der DVG fährt, kann beim Einkaufen sparen

Duisburg, 12. September 2014 - Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ist eine Kooperation mit verschiedenen Einzelhändlern in der Duisburger Innenstadt eingegangen und hat für ihre Fahrgäste ein spezielles Angebot entwickelt. Vom 15. bis 28. September können Fahrgäste der DVG mit ihrer Fahrkarte günstiger einkaufen und besondere Vorteile nutzen. Dafür brauchen sie ein tagesaktuelles Ticket der DVG wie Einzel-Ticket, Kurzstrecke-Ticket, 4er-Ticket, TagesTicket oder ein aktuelles AboTicket, sowie einen Gutschein aus einem speziellen Gutscheinheft. „Mit dieser Aktion möchten wir unsere Kunden animieren, das Auto stehen zu lassen und mit Bus und Bahn zum Einkaufen in die Innenstadt zu fahren“, erklärt Agnes Deja, die im Kundenmanagement der DVG die Kooperation betreut. Anlässlich des 135jährigen Jubiläums des Kaufhauses Galeria Kaufhof, gibt es zudem am 18. September ab 19 Uhr einen besonderen Einkaufsabend, wozu auch DVG-Kunden eingeladen sind.
Für die Anfahrt in die Duisburger Innenstadt eignen sich die Bahnlinien 901, 903 und U79 bis zur Haltestelle „König-Heinrich-Platz“ und die Buslinien SB10, SB30, 921, 923, 924, 926, 928, 929, 933, 939 und 944 bis „Lehmbruck Museum“.
Alle Gutscheine und weitere Informationen zur Aktion sind in einer Broschüre zusammengestellt, die im Kunden-center der DVG am Harry-Epstein-Platz und in Duisburg Marxloh, Im Brahm-Center, und bei den teilnehmenden Partnern ausliegt. Das Heft gibt es auch zum Herunterladen auf der Webseite der DVG unter www.dvg-duisburg.de, wo auch Fahrplanauskünfte gegeben werden.
Aktuelle Informationen und sind auch in den sozialen Medien bei Facebook auf www.facebook.de/dvgduisburg oder bei Twitter unter www.twitter.com/dvg_Duisburg zu finden.

 

„So kann es nicht weitergehen“
DVG schließt sich bundesweiter Infrastrukturkampagne an

Duisburg, 10. September 2014 - Gemeinsam mit anderen Verkehrsunternehmen fordert die DVG beim zweiten Deutschland-Tag des Nahverkehrs eine verlässliche Finanzierung

Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) macht sich gemeinsam mit dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und der Infrastrukturinitiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ stark für Finanzierungs- und Planungssicherheit im Öffentlichen Personen-nahverkehr (ÖPNV). Zusammen mit Vertretern anderer Verkehrsunternehmen haben Vorstandsvorsitzender Marcus Wittig, Technik-Vorstand Klaus-Peter Wandelenus und Betriebsratsvorsitzender Karl-Heinz Staniewski heute vor dem Berliner Reichstag eine Resolution an den Bundestagsvizepräsidenten übergeben. „Wer einen attraktiven öffentlichen Nahverkehr anbieten will, muss auch langfristig investitionswillig und -fähig sein“, so Marcus Wittig, „Finanz- und Planungssicherheit für den deutschen Nahverkehr sind zwingend erforderlich. Da sind jetzt Bundes- und Landespolitik gefragt, denn der Handlungsspielraum der Kommunen ist erschöpft. So kann es definitiv nicht weitergehen.“

Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, sind Verkehrsunternehmen aus ganz Deutschland mit 62 ÖPNV-Linienbussen nach Berlin zum Reichstag gekommen, um dort einen „Verkehrsstau“ zu simulieren. Auch ein Bus der DVG wurde im Look der Kampagne beklebt und nach Berlin gefahren. Als sichtbares Zeichen wird der Bus diese Botschaft dann auch noch eine Zeitlang in Duisburg in die Öffentlichkeit transportieren.

Als Partner der Kampagne möchte die DVG in der Öffentlichkeit und besonders in der Politik mehr Bewusstsein für die wirtschaftliche Situation der Verkehrsunternehmen schaffen. Denn für den ÖPNV sind hohe Aufwendungen notwendig. Neben den Personalkosten, die bei der DVG aufgrund von Restrukturierungsmaßnahmen im Fahrbetrieb bereits jetzt schon auf einem niedrigen Niveau sind, schlagen vor allem die Kosten für die Infrastruktur stark zu Buche. Hier stehen in der Zukunft wichtige Herausforderungen für das Unternehmen an: die Erneuerung der Zugsicherungs-technik, die Anschaffung von neuen Fahrzeugen, die Installation einer neuen Funk- und Datentechnik sowie die Modernisierung von Betriebsanlagen und Bahnhöfen. Dafür erwartet die DVG in den nächsten zehn bis 15 Jahren einen Investitions- und Erneuerungsbedarf von über 200 Millionen Euro. „Dieser Betrag wäre nötig, um die gesamte Hard- und Software für den Betrieb eines funktionierenden Nahverkehrs auf den neuesten Stand zu bringen“, erklärt Klaus-Peter Wandelenus. „Und um nicht zuletzt auch den stetig steigenden Anforderungen der Kunden gerecht zu werden.“ Und damit steht die DVG nicht alleine da. Laut einer Studie des VDV werden in ganz Nordrhein-Westfalen in den nächsten drei Jahren rund 1,1 Milliarden Euro für die Tunnel, Fahrzeuge, Gleise und Bahnhöfe benötigt.

Dieser künftige Finanzbedarf ist größtenteils nicht förderungsfähig, kann aber nicht allein von der Städten und Verkehrsunternehmen geschultert werden. Hier braucht es die bewährte gemeinsame Bund-Länder-Kommunal-Finanzierung mit einem ausreichenden Finanzvolumen. Bund und Land fördern bislang nur Innovationen oder Funktionsverbesserungen – Instandsetzungs-  und Erneuerungsmaßnahmen hingegen sind davon bislang, bis auf wenige Ausnahmen, ausgenommen. Dabei geht es um die Höhe der sogenannten Regionalisierungsmittel, mit denen der Bund den Nahverkehr in den Ländern subventioniert, sowie um die Mittel des Bundes für die kommunalen Verkehrswege. 2019 laufen die geltenden gesetzlichen Grundlagen aus.

„Damit in Deutschland und in Duisburg ein attraktives Nahverkehrsangebot gewährleistet werden kann, muss daher auf politischer Ebene ein Umdenken stattfinden“, so Wittig. „Der ÖPNV als Alternativoption zum Auto und mit mehreren tausend Arbeitsplätzen verdient einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft und muss dementsprechend gefördert werden, damit er für den Fahrgast bezahlbar bleibt“, ergänzt Karl-Heinz Staniewski. Im vergangenen Jahr nutzten 63,6 Millionen Fahrgäste die DVG. Das Unternehmen verzeichnete damit wieder einen Fahrgastrekord. Durchschnittlich 129 Mal fuhr im Jahr 2013 jeder Einwohner im Verkehrsgebiet der DVG mit deren Bahnen und Bussen. Die DVG gilt als wichtiger Standortfaktor für Wirtschaft und Bevölkerung in Duisburg. „Und nicht zuletzt gehört Mobilität für alle zur Daseinsvorsorge, damit Beweglichkeit und Flexibilität nicht zum Luxusgut werden“, weiß Wittig. „Allerdings benötigt der Nahverkehr auch das Bekenntnis von Bund und Land: Langfristig tragfähige Finanzierungslösungen müssen gemeinsam entwickelt werden. Rückschritte können wir uns nicht erlauben.“

 

 

DVG und Via

Duisburg, 26. August 2014 - „Via hat sich als Kooperationsmodell bewährt. Wie bei allen unternehmerischen Engagements gilt es aber auch, einzelne Konstruktionen regelmäßig auf den Prüfstand zu stellen.“
Mit diesen Worten reagiert der Vorstandsvorsitzende der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) Marcus Wittig auf Medienberichte der letzten Tage, in denen die Zukunft der Via-Kooperation mit Essen und Mülheim  beleuchtet wurde. Wittig mahnt in der Diskussion auch ein Stück weit Gelassenheit an: „Es besteht kein Grund, die Einzelfragen so hochzuspielen, dass gleich die Kooperation grundsätzlich in Frage gestellt wird.“
Wittig weiter: „Alle Beteiligten sind sich doch darüber einig, dass die gemeinsame Tochtergesellschaft dazu beitragen soll, Kosten in den Muttergesellschaften zu reduzieren. Darauf müssen wir uns fokussieren und dem Reflex widerstehen, notwendige Diskussionen um Anpassungen in der Via zu Grundsatzproblemen zu erklären.“ Die „notwendigen Diskussionen“ begründet Wittig mit den unterschiedlichen Ausgangssituationen in den Mutterhäusern des Verkehrsdienstleisters Via Verkehrsgesellschaft mbH.

In Duisburg beispielsweise ist der Personalbereich der DVG bereits seit Jahren in der Holding Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) verankert, ebenso wie eine Reihe von anderen Steuerungs- und Unterstützungsbereichen. Aus der DVV heraus werden daher zentrale Dienstleistungen für die Tochtergesellschaften durchgeführt, darunter die Stadtwerke Duisburg AG, die DVG und weitere Gesellschaften im Konzern. „Das Modell hat sich bewährt, die Einsparungen im Duisburger Konzernverbund liegen im Millionenbereich.“
In Essen hingegen sind die Töchter der Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (EVV) autonom aufgestellt. „Dafür mag es Gründe geben“, so Wittig, „aber hier sind wir mit unterschiedlichen Konfigurationen am Start.“ Daraus jedoch ein Kirchturmdenken abzuleiten, hält der DVG-Vorstandsvorsitzende für einen Fehler. „Meine Vorstellung von Kooperation geht dahin, dass man auch mal aushalten muss, wenn unterschiedliche Meinungen vertreten werden.“
Die Geschäftsführung der Via ist daher im Juni vom Via-Aufsichtsrat beauftragt worden, weitere Entwicklungsoptionen bis Ende des Jahres zu skizzieren. „Unsere Erwartungshaltung ist, dass dabei die Vor- und Nachteile verschiedener Varianten nüchtern betrachtet werden, so dass die Gesellschafter auf dieser Basis eine Entscheidung treffen können. Misstöne, egal aus welcher Richtung, sind da überflüssig und der Sache nicht dienlich.“
Für die DVG werde man bei den weiteren Entscheidungen nach dem Grundsatz verfahren, an der Kooperation festzuhalten. „Ich bin davon überzeugt, dass diese richtig ist.“ Allerdings könne man angesichts unterschiedlicher Konstellationen auf der Holding-Ebene nicht Strukturen zur Dispositionen stellen, die sich bewährt haben: „Wir können in Via nicht Strukturen einnehmen, die dann einem Partner nutzen, bei einem anderen aber ein Erfolgsmodell auf den Kopf stellen. Soviel kann ich in Via dann gar nicht einsparen, wie ich durch die in Duisburg etablierten Synergieeffekte der Holding verlieren würde. Das ist keine Frage von Leidenschaft, sondern eine Frage der Mathematik.“

 

„Beeck is Big“ - DVG bietet KirmesTicket an

Duisburg, 20. August 2014 - Die Beecker Kirmes findet von Freitag, 29. August, bis Dienstag, 2. September, auf dem Beecker Markt- und Festplatz statt. In diesem Jahr feiert sie ihr 475jähriges Jubiläum. Auch die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ist wieder als Partner dabei und bietet ein spezielles Kombi-Ticket für die Hin- und Rückfahrt an: Drei Gutscheine für Kirmesattraktionen oder wahlweise ein Freigetränk sind inklusive.
Das KirmesTicket kostet 6,50 Euro und beinhaltet einmal die Hin- und Rückfahrt in Bussen und Bahnen der DVG innerhalb Duisburgs sowie drei Gutscheine. Ein einzelner Gutschein gilt jeweils für eine Fahrt mit einem der ausgewählten Fahr- und Schaugeschäfte oder wahlweise für ein Freigetränk an der Bühne am Marktplatz. Aushänge an den Kassen informieren über die Vorteile des KirmesTickets.


Das Ticket ist seit dem 11. August in den Kundencentern der DVG am Hauptbahnhof und in Marxloh, an den Fahrscheinautomaten, im RUHR.VISITORCENTER sowie an allen Vorverkaufsstellen erhältlich. Während der Beecker Kirmes kann das Ticket auch beim Fahrer in den Bussen der DVG erworben werden. Da dieses Ticket bereits entwertet ist, kann es als Fahrschein nur am Tag des Kaufs bis zum Betriebsschluss der DVG um drei Uhr am Folgetag genutzt werden. Die Gutscheine für die Fahrgeschäfte können auch an jedem anderen Veranstaltungstag eingelöst werden.



Zusätzlichen Fahrten an den Kirmestagen

Mit der Straßenbahn 901 und den Buslinien 905 und 917 können Fahrgäste bis zur Haltestelle „Beeck Denkmal“ fahren.

Linie 901: Die DVG wird an den Kirmestagen von Freitag bis Dienstag auf der Linie 901 zwischen „Hermannstraße“ und „Zoo/Uni“ den Takt verstärken und häufiger fahren. In den Abendstunden und am Sonntag werden auch zur Rückfahrt für die Kirmesbesucher zusätzliche Fahrten in Richtung Obermarxloh und Stadtmitte eingesetzt. Die Fahrten werden nach Bedarf und unter Berücksichtigung der Verfügbarkeit durch die Leitstelle koordiniert. Montags bis freitags von 6 bis 18 Uhr fahren aufgrund der A59-Sperrung zwischen „Scholtenhofstraße“ und „Obermarxloh Schleife“ Pendelbusse, nach 18 Uhr und am Wochenende wird die Strecke von Straßenbahnen bedient.

Buslinie 905: Die Buslinie 905 wird ebenfalls in den Abendstunden und am Sonntag zwischen den Haltestellen „Marxloh Pollmann“ und „Godesbergstraße“ verstärkt und fährt somit häufiger.

Deutlich mehr Fahrgäste – DVG zieht Halbzeit-Bilanz zur A59-Sperrung
 ·        Zweiter Bauabschnitt mit Richtungswechsel steht bevor
 ·        Busspur in der Innenstadt

Duisburg, 30. Juli 2014 - Die Autobahn A59 ist seit dem 1. Mai Großbaustelle und wird nun ab Montag, 4. August, bis Ende Oktober nach drei Monaten Sperrung in südlicher Richtung in die Gegenrichtung gesperrt. Nach gut drei Monaten Bauzeit zieht die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG), die mit ihren Bussen und Bahnen ebenfalls direkt von der Sperrung betroffen ist, eine Zwischenbilanz:
Viele Bürger Duisburgs haben die DVG als Alternative zum Auto in Anspruch genommen und sind auf den Nahverkehr umgestiegen.
Das angebotene
A59-Umsteigerticket wurde bislang knapp 1.000-mal verkauft. Auch die Fahrgastzahl auf der Linie 903, die den Norden der Stadt mit der City verbindet, ist deutlich angestiegen. 38 Prozent mehr Nutzer zählte das Verkehrsunternehmen zwischen Hauptbahnhof und Meiderich auf dieser Linie.
Auch der Verkauf von Einzelfahrscheinen entlang der Strecke der Linie 903 weist auf eine verstärkte Nachfrage hin. Folgende Linien waren bislang von den Baumaßnahmen auf der A59 besonders betroffen:
Linie 901
Speziell in Ruhrort hatte die Straßenbahnlinie 901 Probleme, aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens vor dem Nadelöhr Karl-Lehr-Brückenzug voranzukommen und ihre Fahrtzeiten einzuhalten.
Die nachträglich angelegten Sperrflächen für den Autoverkehr vor der Haltestelle „Tausendfensterhaus“ wurden nur teilweise angenommen und so kam es bei einzelnen Fahrten im Durchschnitt zu Verspätungen von etwa 15 Minuten.
Linie 903
Nach Anlaufschwierigkeiten in der ersten Woche der Sperrung funktionierte der Fünf-Minuten-Takt auf der Linie 903 zwischen den Haltestellen „Watereck“ und „König-Heinrich-Platz“ überwiegend reibungslos. Die von der Stadt eingerichteten Sperrflächen in den Gleiszonen wurden von den Autofahrern weitgehend akzeptiert.
Buslinien
Im Bereich des Busverkehrs waren die Linien SB40, 906 und 939 stark betroffen. In der Pünktlichkeit besonders beeinträchtigt war die Linie 907, da sie sowohl in Ruhrort als auch in Meiderich durch den allgemeinen Verkehrsstau behindert wurde. Behinderungen gab es besonders dort, wo Busse Hauptverkehrsachsen oder Zufahrten zu den Engpässen Aakerfährbrücke oder Vinckekanalbrücke überqueren mussten. Die für die Zeit der Baumaßnahme bereitgestellten Reservefahrzeuge waren dauerhaft im Einsatz.
Ausblick auf die zweite Bauphase
Für den nun anstehenden zweiten Bauabschnitt sind mit anderen Schwerpunktgebieten im Verkehr zu rechnen, in denen es zu Staus und Verzögerungen bei Bussen und Bahnen kommen kann. „Auch nach dem Richtungswechsel erwarten wir ein erhöhtes Verkehrsaufkommen, diesmal aber verstärkt in der Innenstadt“, erklärt Hans-Georg Hellebrand, Projektleiter bei der Angebotsplanung der DVG.
Ab 4. August wird die Fahrspur der A59 in Richtung Dinslaken, also gen Norden, bis voraussichtlich Ende Oktober gesperrt. Die DVG erwartet eine starke Verkehrsbelastung in der Innenstadt, da die Autofahrer voraussichtlich in Hochfeld oder Duissern von der Autobahn abfahren werden. Die derzeitigen Knotenpunkte Kaßlerfeld und Ruhrort werden voraussichtlich bestehen bleiben.
„Im Bereich der Friedrich-Wilhelm-Straße in Richtung Harry-Epstein-Platz erwarten wir ein erhöhtes Verkehrsaufkommen, was den Großteil unserer Buslinien beeinträchtigen wird und im schlimmsten Fall lahmlegen könnte“, ahnt Hellebrand. „Darum freuen wir uns umso mehr, dass die Stadt Duisburg hier auf unsere Empfehlung hin eine Busspur einrichten wird. So können wir unsere Fahrgäste voraussichtlich ohne große Verzögerungen weiterhin ans Ziel bringen.“
Damit unterstützt auch die Stadt Duisburg die Bestrebungen der DVG, den Nahverkehr als Alternative zum Auto in Duisburg zu positionieren. Für die Straßenbahnlinie 901 werden zusätzliche Flächen abschraffiert, im Bereich Kaßlerfeld zwischen Scharnhorststraße und Kaßlerfelder Straße.
Maßnahmen Bahn und Bus
Die für den ersten Bauabschnitt ergriffenen Maßnahmen werden mit kleinen Anpassungen fortgeführt: Die Straßenbahnlinie 903 wird weiterhin werktags zwischen den Haltestellen „Watereck“ und „König-Heinrich-Platz“ im Fünf-Minuten-Takt fahren. Dafür ist es notwendig, dass auf der Straßenbahnlinie 901 zwischen „Scholtenhofstraße“ und „Obermarxloh Schleife“ Pendelbusse eingesetzt werden. Die Buslinien SB40 und NE3 nutzen normalerweise die A59 auf ihrem regulären Linienweg  und müssen für den Zeitraum der Baumaßnahme auf eine Umleitungsstrecke ausweichen. Besonders in den Bereichen Innenstadt, Duissern und Kaßlerfeld rechnet die DVG mit einem stark erhöhten Verkehrsaufkommen auf allen dort verkehrenden Linien, da sie sich größtenteils die Straßen mit dem Autoverkehr teilen. Nur zwei Haltestellen im Stadtgebiet müssen aufgrund der Sperrung in dieser Zeit entfallen:
Die Haltestelle „Hoevelerstraße“ kann auf der Strecke der Linie SB40 in Fahrtrichtung Walsum nicht angefahren werden, Fahrgästen wird die Haltestelle „Walsum Rathaus“ empfohlen. Ebenso kann die Haltestelle „Vinckeweg“ der Linie 901 nicht bedient werden. Die Fahrgäste können die Haltestelle „Tausendfensterhaus“ nutzen, die in 300 Meter Entfernung liegt.
A59-Umsteigerticket
Damit das Angebot der DVG als Alternative für Autofahrer auch umfassend genutzt werden kann, gibt es weiterhin für den gesamten Zeitraum der Autobahnsperrung das A59-Umsteigerticket als Sonder-Abonnement. Dieses kann in den Kundencentern der DVG am Hauptbahnhof und in Marxloh erworben werden. Zum Ende der Sperrung kann das Ticket schriftlich bis zum zehnten Tag des Vormonats gekündigt werden. Erhältlich ist es als Ticket1000, Ticket2000, Youngticket Plus, Bärenticket und Firmenticket.

 
Huckepack nach Hause:
Zwei Straßenbahnen der DVG sind zurück aus der Werkstatt

Duisburg, 30. Juli 2014 - Seit Ende April waren sie in der Siemens-Werkstatt in Wegberg-Wildenrath, nun sind sie wieder zurück: Zwei Straßenbahnen der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG), die im März Unfallschäden erlitten haben, wurden in den letzten beiden Nächten am Betriebshof Grunewald angeliefert. Überlange Sattelschlepper haben sie über Autobahnen und Stadtstraßen transportiert.
Angekommen an der Düsseldorfer Straße in Wanheimerort mussten die Lkw entlang der Absperrung durch die Polizei auf das Gelände des Betriebshofs rangieren.

Dort wurden die etwa 33 Meter langen und rund 35 Tonnen schweren Bahnen mit einem Seilzug und einer Rampe von dem Tieflader auf die Gleise heruntergelassen (Foto).
Die beiden Fahrzeuge vom Typ N mit den Wagennummern 1013 und 1014 mussten nach schwereren Unfallschäden im März beim Hersteller repariert werden. Eine Bahn wurde von einem Lkw touchiert und zerkratzt, bei der anderen wurde die Karosserie durch einen auffahrenden Pkw verzogen. Beide Wagen waren auf der Linie 903 im Einsatz. Eher selten kommt es vor, dass Bahnen nicht in der eigenen Werkstatt der DVG am Betriebshof Grunewald oder in der Via-Werkstatt in Mülheim an der Ruhr repariert werden können. In einem solchen Fall müssen sie die weite Reise antreten und in der Siemens-Werkstatt wieder hergestellt werden.

A59-Sperrung:
DVG-Alternative für Autofahrer und generell verstärkes Angebot

Duisburg, 9. April 2014 - Die Autobahn A59 wird über einen Zeitraum von sechs Monaten, vom 1. Mai bis zum 6. Oktober 2014, in drei Bauabschnitten gesperrt. Diese Sperrung wird sich auch auf das Verkehrsangebot der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) auswirken.
Grund ist die Sanierung des Autobahnabschnitts zwischen Kreuz Duisburg und Kreuz Duisburg-Nord, im Besonderen die Modernisierung der Berliner Brücke durch den Landesbetrieb Straßen NRW. Konsequenz: Die Autofahrer müssen also auf innerstädtische Straßen ausweichen.
„Daher rechnen wir mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen und wären von dann entstehenden Verkehrsstörungen im Stadtgebiet ähnlich betroffen wie unsere Fahrgäste“, erklärt Birgit Adler, verantwortlich für das Verkehrsmanagement der DVG. „Jedoch haben wir uns rechtzeitig Gedanken gemacht und ein Maßnahmenpaket geschnürt.“
Maßnahmen Bahn und Bus Für diese Ausnahmesituation, die Auswirkungen auf den gesamten innerstädtischen Verkehr haben wird, haben die Verkehrsplaner der DVG ein Verkehrskonzept entwickelt. Oberstes Ziel ist es, die Fahrgäste des Verkehrsunternehmens trotz Sperrung ans Ziel zu bringen und Ausweichrouten zu entlasten.
Die Straßenbahnlinie 903 wird werktags zwischen den Haltestellen „Watereck“ und „König-Heinrich-Platz“ auf einen Fünf-Minuten-Takt verstärkt. Der unterirdische Streckenabschnitt zwischen Meiderich und Innenstadt bietet dabei den Vorteil der straßenunabhängigen Gleisanlagen mit einer Fahrtzeit von nur sieben Minuten. Damit diese zusätzliche Leistung gestemmt werden kann, sollen auf der Straßenbahnlinie 901 zwischen „Scholtenhofstraße“ und „Obermarxloh Schleife“ Pendelbusse eingesetzt werden.
Die Buslinien SB40, NE1 und NE3 nutzen normalerweise die A59 auf ihrem regulären Linienweg und müssen dann auf eine Umleitungsstrecke ausweichen. Die Linien 907, 939 und 944 werden möglicherweise einen kürzeren Linienweg fahren. In die Zeit der Sperrung fallen auch die Sommerferien, in denen die Experten vom Angebotsmanagement der DVG mit geringeren Beeinträchtigungen rechnen.

„Besonders außerhalb der Ferien müssen unsere Kunden mehr Zeit einplanen, denn unsere Busse fahren im Straßenverkehr mit und auch die Linien 901 und 903 teilen sich streckenweise die Fahrstreifen mit dem Autoverkehr. Es ist damit zu rechnen, dass sie bei einer Überfüllung der Straßen ebenfalls feststecken werden. Die Folgen sind Verspätungen und eine längere Reisezeit“, erklärt Hans-Georg Hellebrand, verantwortlicher Projektleiter bei der DVG.
„Wir werden alles auf die Straße bringen, was uns an Fahrzeugen und Personal zur Verfügung steht.“ Besonders in den Bereichen Innenstadt, Duissern, Alt-Hamborn, Laar, Ruhrort und Meiderich rechnet die DVG mit einem stark erhöhten Verkehrsaufkommen. Zusätzlich erhält der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) auf manchen Teilstrecken Vorrang vor dem KFZ-Verkehr durch das Einrichten von Sperrflächen in den Gleiszonen. Diese Flächen werden abschraffiert und dürfen vom restlichen Verkehr nicht mehr befahren werden: sowohl auf der Strecke der 903 im Norden im Bereich Alt-Hamborn als auch für die Linie 901 in Kaßlerfeld.
„Trotz aller uns möglichen Maßnahmen müssen wir mit Staus in der Stadt und mit Kapazitätsüberlastungen in unseren Fahrzeugen rechnen“, warnt Hellebrand. Nur zwei Haltestellen im Stadtgebiet müssen aufgrund der Sperrung in dieser Zeit entfallen.
Die Haltestelle „Hoeveler Straße“ kann auf der Strecke des SB40 nicht angefahren werden, Fahrgästen wird die Haltestelle „Walsum Rathaus“ empfohlen.
Ebenso kann die Haltestelle „Vinckeweg“ der Linie 901 nicht bedient werden. Die Fahrgäste können die Haltestelle „Tausendfensterhaus“ nutzen, die in 300 Meter Entfernung liegt.
A59-Umsteigerticket
Damit das Angebot der DVG als Alternative für Autofahrer auch umfassend genutzt werden kann, wird es für den Zeitraum der Sperrung ein „A59-Umsteigerticket“ als Sonder-Abonnement geben. Dieses kann in den Kundencentern der DVG am Hauptbahnhof und in Marxloh erworben werden. Zum Ende der Sperrung hin, kann das Ticket dann schriftlich bis zum 10. des Vormonats gekündigt werden. Erhältlich ist es als Ticket1000, Ticket2000, Youngticket Plus, Bärenticket und Firmenticket.

Zeitumstellung: Geänderte Abfahrtszeiten für die Nachtexpress-Linien am 30. März

Duisburg, 27. März 2014 - Am Sonntag, 30. März, 2 Uhr, werden die Uhren wieder von Winterzeit auf Sommerzeit umgestellt. Diese Zeitumstellung um eine Stunde, von 2 auf 3 Uhr, wirkt sich auf die Abfahrtszeiten der Nachtexpress-Linien NE1, NE2, NE3 und NE4 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) aus.

NE1
Für die Linie NE1 gelten ab „Hauptbahnhof Osteingang“ in Richtung Neumühl „Hohenzollernplatz“ folgende Abfahrtszeiten: 0:42 Uhr und 1:42 Uhr Winterzeit sowie 3:42 Uhr Sommerzeit. Ab „Hohenzollernplatz“ in Richtung „Hauptbahnhof Osteingang“ fährt die Linie um 1:21 Uhr Winterzeit sowie um 3:21 Uhr und 4:21 Uhr Sommerzeit.

NE2
Die Linie NE2 verkehrt ab „Hauptbahnhof Osteingang“ in Richtung „Hochheide Markt“ um 0:42 Uhr und um 1:42 Uhr Winterzeit sowie um 3:42 Uhr Sommerzeit. In Gegenrichtung fahren die Busse um 1:19 Uhr Winterzeit sowie um 3:19 Uhr und um 4:19 Uhr Sommerzeit.

NE3
Die Linie NE3 fährt ab „Parkplatz Monning“ in Richtung „Walsum Rathaus“ um 0:30 Uhr und um 1:30 Uhr Winterzeit sowie um 3:30 Uhr Sommerzeit. In Gegenrichtung fahren die Busse um 0:32 Uhr und um 1:32 Uhr Winterzeit sowie um 3:32 Uhr Sommerzeit.

NE4
Die Linie NE4 fährt ab „Innenhafen Hansegracht“ in Richtung Hüttenheim „Mannesmann Tor 2“ um 0:27 Uhr und um 1:27 Uhr Winterzeit sowie um 3:27 Uhr Sommerzeit. In Gegenrichtung fahren die Busse um 1:09 Uhr Winterzeit sowie um 3:09 Uhr und um 4:09 Uhr Sommerzeit.

Karnevalsveranstaltungen in Duisburg: DVG passt Verkehrsangebot an

Duisburg, 26. Februar 2014 - An den Karnevalstagen setzt die Duisburger Verkehrsge-sellschaft AG (DVG) wegen der zu erwartenden hohen Zahl an Fahrgästen zusätzliche Fahrzeuge ein. Großveranstaltungen am Samstag, Sonntag und Rosenmontag führen dazu, dass es dennoch auf einigen Linien zeitweise zu Beeinträchtigungen kommt:

Samstag, 1. März
Während des Nelkensamstagszuges von Homberg nach Moers müssen die Busse der Linien 926, 911und 929 am Samstag in der Zeit von 12 bis voraussichtlich 14:30 Uhr zwischen den Haltestellen „Hubertusplatz“ und „Südstraße“ von ihrem normalen Linienweg abweichen.
Dies hat zur Folge, dass die Haltestellen „Prinzenstraße“, „Hochheide Markt“ und „Ottostraße“ nicht angefahren werden können. Außerdem wird die Haltestelle „Hubertusplatz“ in Fahrtrichtung Universität Nord verlegt in die Friedhofsallee zur Haltestelle der Linie 912, Fahrtrichtung Rheinhausen Markt.

Sonntag, 2. März
Wegen des Kinderkarnevalsumzuges am Sonntag in Duisburg-Hamborn können die Straßenbahnlinien 901 und 903 in der Zeit von 13:20 bis voraussichtlich 16:45 Uhr nicht durchgängig mit Straßenbahnen befahren werden. So enden alle Kurse der Linie 901 zwischen 13:20 und 16:20 Uhr an den Haltestellen „Pollmann“ beziehungsweise „Hermannstraße“. Zwischen den Haltestellen „Heckmann“ und „Meiderich Bahnhof“ der Linie 903 setzt die DVG von 13:30 bis circa 16:45 Uhr Gelenkbusse statt Bahnen ein.
Weil die Busse dabei einer Umleitung parallel zur Bundesstraße 8 folgen, werden für die Haltestellen „Hamborn Rathaus“, „Rhein-Ruhr-Halle“, „Pollmann“ und „Wolfstraße“ Ersatzhaltestellen eingerichtet. Diese befinden sich vor der Einmündung Schützenstraße, in der Kurt-Spindler-Straße in Höhe der Einmündung Körnerstraße, in der Schulte-Marxloh-Straße in Höhe Kaiser-Friedrich-Straße, in der Warbruckstraße und in Höhe des Gleiswechsels (Haltestelle „Heckmann“). Vor und nach dem Umzug verkehren zusätzliche Straßenbahnen und Busse.
Die Buslinien 905, 908, 910, 917 und 935 müssen während des Karnevalsumzuges von ihren normalen Linienwegen abweichen und einer Umleitung folgen. Auf den Umleitungsstrecken halten die Busse an den dort gelegenen Haltestellen sowie an den Ersatzhaltestellen „Hamborn Rathaus“, „Amsterdamer Straße“(Linien 905, 908, 910 und 917) und „St.-Johannes-Hospital“ (Linien 908 und 910).

Zu Beeinträchtigungen kommt es am Sonntag auch während des Karnevalumzuges in Serm:
In der Zeit von 12 bis 17:30 Uhr wird die Linie 946 zwischen den Haltestellen „Kesselsberg“ und „Ehinger Berg“ über die Düsseldorfer Straße, Krefelder Straße und Uerdinger Straße umgeleitet. Dies hat zur folge, dass die Haltestellen „Am Heidberg“, „Am Ungelsheimer Graben“, „Serm Kirche“, „Am Klapptor“, „Kapellchen“, „Am Hasselberg“, „Sermer Straße“ und „Zum Grind“ nicht angefahren werden können.
 Die Haltestelle „Breitenkamp“ wird zur Krefelder Straße in den Bereich Breitenkamp/Am Heidberg verlegt. Darüber hinaus setzt die DVG zwischen 10:30 und 14 Uhr zusätzliche Busse auf der Linie 940 ein. Parallel dazu verkehrt die Linie 946 zwischen 10:30 und 13:45 Uhr im 15-Minuten-Takt und auf der U79 wird das Fahrplanangebot bis circa. 2:45 Uhr ausgeweitet.

Der Karnevalsumzug in Krefeld-Uerdingen wirkt sich am Sonntag auf die Linie 941 aus.
In der Zeit von 11 bis vor-aussichtlich 15:30 Uhr werden die Busse zwischen den Haltestellen „Krefeld-Uerdingen Rheinbrücke“ und „Krefeld-Uerdingen Bahnhof“ umgeleitet, so dass die Haltestellen „Am Wallgarten“, „Am Obertor“, „Augustastraße“, „Am Röttgen“ und „Krefeld-Uerdingen Bahnhof“ nicht angefahren werden können.
Montag, 3. März
Der Karnevalsumzuges in der Duisburger Innenstadt am Rosenmontag wirkt sich zwischen 12:30 und circa 16:30 Uhr auf den Fahrplan und den Linienweg der Buslinien 921, 923, 924, 926, 928, 929, 933, 934, 937, 939, 944, SB10, SB30, SB40, SB42 und DB-Schenker aus. So enden die Linien 921, 923, 929, SB10, SB30, SB40 und SB42 bis circa 16 Uhr auf dem Reisebusparkplatz am Duisburger Hauptbahnhof. Der Einstieg erfolgt an der Ersatzhaltestelle „Duisburg-Hauptbahnhof“ unmittelbar nach der Ausfahrt vom Reisebusparkplatz in der Mercatorstraße.
Die Linien 924, 926, 928, 933 und 944 folgen jeweils ab Haltestelle „Tonhallenstraße“ und in Gegenrichtung ab den Haltestellen „Koloniestraße“ (928), „Uni Nord Lotharstraße“ (924, 926), „Kammerstraße“ (933) und „Moltkestraße“ (944) einer Umleitung, um über die Ersatzhaltestelle „Duisburg-Hauptbahnhof“ auf ihre normalen Linienwege zurückzukehren.
Die Linie 937 endet an der Haltestelle „Königsberger Allee“. Ab hier können für die Weiterfahrt nach Duisburg-Stadtmitte und Duisburg-Hauptbahnhof die Linie 944 oder alternativ ab der Haltestelle „U-Bahnhof Duissern“ auch die Straßenbahnlinien U79 und 903 sowie die Buslinie 939, die über die Ersatzhaltestelle „Duisburg-Hauptbahnhof“ umgeleitet wird, genutzt werden.

In Fahrtrichtung Oberhausen folgt die Linie 939 ab Haltestelle „Koloniestraße“ einer Umleitung um über die Ersatzhaltestelle „Duisburg-Hauptbahnhof“ an der Haltestelle „U-Bahnhof Duissern“ auf den normalen Linienweg zurückzukehren. Ab der Haltestelle „Am Unkelstein“ folgt die Linie 934 in Fahrtrichtung Großenbaum einer Umleitung über Schifferstraße, Schwanenstraße, Steinsche Gasse, Friedrich-Wilhelm-Straße zur Ersatzhaltestelle „Duisburg-Hauptbahnhof“ in der Mercatorstraße und Koloniestraße zur Neudorfer Straße zurück zum normalen Linienweg.
In Gegenrichtung gilt die Umleitung ab Haltestelle „Neue Fruchtstraße“ entsprechend. Zusätzliche Fahrten bietet die DVG Rosenmontag auf den Linien 901 und U79 an. Während die Linie 901, abweichend vom normalen Fahrplan, in der Zeit von 10:30 bis 17:30 Uhr zwischen den Haltestellen „Zoo/Uni und „Scholtenhofstraße“ im Siebeneinhalb-Minuten-Takt fährt, gilt für die U79 ein Sonderfahrplan auf Grundlage des Samstagfahrplanes. Dementsprechend fahren bis Betriebsende alle Kurse in Traktion und verkehren die Bahnen in der Zeit von 9 bis 19 Uhr zwischen Duisburg-Duissern und Düsseldorf im Zehn-Minuten-Takt.
Auch der Karnevalsumzug in Duisburg-Neumühl wirkt sich auf den Öffentlichen Personennahverkehr aus. So müssen die Linien 908, 910, 917 und 995 zwischen 9 und 12 Uhr von ihren normalen Linienwegen abweichen und einer Umleitung folgen. Dies führt dazu, dass die Haltestellen „Fiskusfriedhof“ und „Salzmannstraße“ (Linie 908), „Hohenzollernplatz“ und „Iltispark“ (Linie 910) nicht angefahren werden können.
Darüber hinaus müssen die Haltestellen „Albert-Einstein-Straße“ (Linien 908, 910, 995) und „Max-Planck-Straße“ (Linie 910) in die Wiener Straße in Höhe der Einmündung Albert-Einstein-Straße, die Haltestelle „Ruprechtstraße“ (Linien 908, 910, 995) in die Wiener Straße in Höhe des Hauses Nummer 1, die Haltestelle „Barbarastraße“ (Linie 908) in die Dörnberger Straße in Höhe der Einmündung Felix-Dahn-Straße und die Haltestelle „Wolframstraße (Linie 908) in die Otto-Hahn-Straße zur Haltestelle „Wolfram Straße“ der Linie 995 verlegt werden. Die Haltestelle „Bennostraße“ der Linie 908 wird von der umgeleiteten Linie 910 angefahren.
Die Linie 917 befährt während des Umzuges nur die Strecke zwischen den Haltestellen „Beeck Denkmal“ und „Halfmannstraße“.

Wenn der Bus „mitdenkt“ – DVG setzt Eco-Drive-System ein

Duisburg, 18. Februar 2014 - Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ist weiter bestrebt, ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und CO²-Emissionen einzusparen. Mithilfe eines Eco-Drive-Systems zur elektronischen Unterstützung einer ökonomischen Fahrweise, das die DVG nun testweise in ihren Bussen einsetzt, will das Verkehrsunternehmen den Kraftstoffverbrauch senken und so Energie und Kosten sparen.
 „Dabei ist es unser Ziel, die Fahrweise der Busfahrer dahingehend zu optimieren, dass merklich weniger Treibstoff verbraucht und auch langfristig eine wirtschaftlichere Fahrweise erlernt wird“, erklärt Marc Schwarzer, Bereichsleiter Fahrzeugtechnik Kraftfahrzeuge bei der DVG.
Dass parallel auch Reparatur- und Instandhaltungskosten gesenkt werden, ist ein positiver Nebeneffekt, der der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens zugutekommt. Mit dem Einsatz des Systems zur Probe beginnt die DVG voraussichtlich im April/Mai, installiert wird es in allen 115 Bussen. „Der Testbetrieb wird zeigen, ob das System die gewünschten Effekte bringt und das Unternehmen langfristig davon profitieren kann“, so Schwarzer. „Nach einer Auswertung der Testphase entscheiden wir, ob wir mit dem Eco-System auch in Zukunft weiter fahren werden.“
Die Laufleistung eines Busses der DVG lag letztes Jahr bei den Standardbussen durchschnittlich bei 55.000 Kilometern, bei den Gelenkbussen bei 53.000. Dabei verbrauchten die Standardbusse etwa 23.500 Liter Diesel und die Gelenkbusse 31.000 je Fahrzeug. Insgesamt benötigten die Busse der DVG also in 2013 rund drei Millionen Liter Diesel bei über sechs Millionen gefahrenen Kilometern. Beim Kraftstoffverbrauch spielt nicht zuletzt die Fahrweise eine große Rolle: Abruptes Anfahren oder plötzliches Bremsen kann nicht nur zu einem erhöhten Verbrauch führen, sondern wird auch von den Fahrgästen als unangenehm empfunden. Mit dem Einsatz des Systems kann auch langfristig der Fahrkomfort für die Kunden erhöht werden.

 

Fahrplanänderungen zum 8. Januar 2014

DVG verbessert Angebot im Schülerverkehr
Brückensperrung „An der Cölve“ und längerfristige Umleitungen

Duisburg, 2. Januar 2014 - Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) nimmt zum 8. Januar 2014 einige Änderungen im Fahrplan vor, die besonders den Schülerverkehr und die Brückensperrung „An der Cölve“ betreffen. Zusätzliche Fahrten oder ein besserer Anschluss für die Schüler, aber auch notwendige, langfristige Umleitungen aufgrund von Sperrungen werden nun in den Fahrplan aufgenommen.

Die Änderungen auf den Linien im Einzelnen:

Linie 905: Zur Verbesserung des Anschlusses der Bahnlinie 903 an den Bus, wird die Standzeit der Busse an der Haltestelle „Walsum Rathaus“ in Richtung Beeckerwerth um eine Minute verlängert.

Linie 906 E: Zur Entlastung des Schülerverkehrs wird eine zusätzliche Fahrt um 7:07 Uhr an Schultagen ab der Haltestelle „Scholtenhofstraße“ bis „Meiderich Bahnhof“ eingerichtet.

Linie 924: Aufgrund der Sperrung der Brücke „An der Cölve“ muss die Linie 924 umgeleitet werden. Sie fährt nun auch die Haltestellen „Auf der Heide“, „Oestrum Bahn“ und „Trompet Bahnhof“ an. Dadurch verlängert sich die Fahrtzeit um sieben Minuten. Der gesamte Fahrplan der Linie wird dementsprechend verändert.


 
Linie 924 E: Auch die Einsatzbusse für den Schülerverkehr fahren die bereits beschriebene Umleitung. Die Abfahrtszeiten werden wegen der verlängerten Fahrtzeit dem Schulbeginn angepasst.

Linie 933 E: Zur Entlastung des Schülerverkehrs wird eine zusätzliche Fahrt um 7:28 Uhr an Schultagen ab der Haltestelle „Uni-Nord“ bis „Rheindeich“ eingerichtet.

Linie 940: Zum Schulende wird es um 15:21 Uhr montags, mittwochs und donnerstags eine zusätzliche Fahrt von der Haltestelle „Gesamtschule Großenbaum“ bis „Mannesmann Tor 2“ geben.

Linie SB 42:
Auch die Linie SB 42 ist von der Brückensperrung „An der Cölve“ betroffen, sie endet nun an der Haltestelle „An der Cölve“. Die Strecke zwischen „Rumeln Rathaus“ und „An der Cölve“ wird nicht mehr befahren. Diesen Abschnitt übernimmt die Linie 924.

Sonderfahrplan für Busse und Bahnen zu Weihnachten und zum Jahreswechsel

Sonderfahrplan zu Weihnachten und zum Jahreswechsel
Duisburg, 13. Dezember 2013 - Wie fahren die Busse und Bahnen am 24. Dezember, an den Weihnachtsfeiertagen, Silvester und Neujahr?
Die Antworten auf diese Fragen gibt, wie jedes Jahr, der Sonderfahrplan der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG). So gilt am 24. Dezember für alle Linien der übliche Samstagsfahrplan. Die letzten Fahrten starten je nach Linie bereits zwischen 16:15 und 17:40 Uhr von den Endhaltestellen. Ergänzend hierzu setzt die DVG ab circa 17:20 Uhr bis 7:30 Uhr am folgenden Tag die Nachtexpress-Busse NE1 bis NE4 ein, die alle 60 Minuten auf den bekannten Strecken in Duisburg fahren.
Am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag gilt der normale Sonntagsfahrplan, wobei am 25. Dezember die ersten Fahrten gegen 8 Uhr beginnen. In der Nacht vom 25. auf den 26. Dezember ist die DVG zudem von circa 0:30 bis circa 3:30 Uhr mit ihren Nachtexpress-Bussen unterwegs.
Am 31. Dezember fahren die Busse und Bahnen nach dem üblichen Samstagsfahrplan. Je nach Linie beginnen die letzten Fahrten ab den Endhaltestellen zwischen 15:15 Uhr und 23 Uhr.
Anschließend fahren die U79 ab circa 21:25 Uhr und die Nachtexpresslinien NE1 bis NE4 ab circa 00:30 Uhr bis gegen 6:30 Uhr jeweils stündlich. Am Neujahrstag gilt ab etwa 8 Uhr der normale Sonntagsfahrplan.
In einer Informationsbroschüre, die ab Montag, 16. Dezember, in den beiden KundenCentern der DVG und in Bussen und Bahnen ausliegt sowie im Internet zur Verfügung steht, sind die genauen Abfahrtszeiten der einzelnen Linien ab den Endhaltestellen zusammengestellt.

 

Ticket-Sonderkontrolle: 190 Fahrgäste ohne gültiges Ticket unterwegs Duisburg, 13. Dezember 2013 - Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) geht weiter gegen Schwarzfahren in ihren Bussen und Bahnen vor. Zusätzlich zu den täglich stattfindenden Überprüfungen setzt die DVG zunehmend auf sogenannte Schwerpunktkontrollen gemeinsam mit der Polizei Duisburg.
Dabei werden an zufällig ausgewählten Haltestellen über mehrere Stunden konsequent alle Fahrgäste in den dort haltenden Fahrzeugen überprüft, ob sie mit einem gültigen Ticket unterwegs sind. Eine solche Aktion fand am Donnerstag, 12. Dezember, zwischen 15 und 21 Uhr an der Haltestelle „König-Heinrich-Platz“ in Bahnen der Linie 903 statt.
Mit Unterstützung durch 5 Mitarbeiter der Polizei Duisburg kontrollierten 22 Ticketprüfer und zwei Sicherheitskräfte insgesamt 3.112 Fahrgäste in 88 Fahrzeugen.
Die Ergebnisse:
·                190 Fahrgäste wurden ohne gültiges Ticket angetroffen
·                die Beanstandungsquote betrug rund 6,11Prozent
·                die Polizei hat bei der Aktion 37 Personalien-überprüfungen durchgeführt
·                gegen 21 Schwarzfahrer wurde von der Polizei Strafanzeige erstellt

Neue Busse für die DVG-Flotte und den Duisburger Nahverkehr

Duisburg, 15. Oktober 2013 - Die DVG erneuert weiter ihre Busflotte: mit zwölf neuen MAN Lion‘s City-Bussen geht die DVG einen weiteren Schritt in Richtung moderne und umweltfreundliche Mobilität. Der erhöhte Fahrkomfort und die bessere Ausstattung kommen besonders den Fahrgästen zugute. Doch auch von außen sind sie modern – die Busse erscheinen, wie die erste Lieferung im letzten Jahr, im neuen, zeitgemäßen Look. Rund 5,4 Millionen Euro investierte die DVG für die zwölf Standardbusse in diesem und die zwölf Busse im letzten Jahr, zum Teil konnte bei der Finanzierung auf Fördermittel zurückgegriffen werden. „Diese Investition lohnt sich für unsere Fahrgäste, die Umwelt und gleichzeitig auch für unsere Finanzen, denn die neuen Fahrzeuge sind lärm- und schadstoffarm sowie sparsam im Verbrauch“, erklärt Marcus Wittig, Vorstands-vorsitzender der DVG.

Die DVG konnte 2012 im Vergleich zum Vorjahr einen  Zuwachs von 1,35 Millionen Fahrgästen verzeichnen: 63,1 Millionen Menschen fuhren 2012 mit Bahn und Bus. Das sind 173.000 Menschen täglich, die sich für den Nahverkehr entscheiden – eine Steigerung von 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Dieser Entwicklung müssen wir auch mit unseren Fahrzeugen Rechnung tragen und uns auf die Zukunft und weitere Zuwächse bei den Fahrgastzahlen einstellen“, weiß Wittig.

Die Standardbusse verfügen über 28 Sitze, zwei Mutter-Kind-Sitze, sechs Klappsitze und 52 Stehplätze. Zugleich bieten die neuen Busse eine größere Sondernutzungs-fläche, auf der Kinderwagen, Rollatoren, Rollstühle etc. Platz finden. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und der kontinuierlichen Fahrgastzunahme bringt diese mehr Flexibilität, die vor allem in den Zeiten der Verkehrsspitze benötigt wird.

Im vergangenen Jahr wurden bereits zwölf Busse für die DVG gefertigt und nach Deutschland überführt. Sie fahren nun seit etwa zehn Monaten im Duisburger Stadtgebiet auf den Linien des Verkehrsunternehmens. Neuerungen gegenüber den älteren Fahrzeugen sind vordergründig das neue Design, neue Außenschwenktüren, die weniger Platz brauchen, eine zusätzliche Sondernutzungsfläche für Rollatoren, Kinderwagen oder Rollstühle, sechs Klappsitze, eine Schutzscheibe an der Fahrerkabine, Antigraffitibeschichtung, kratzsichere Folien und eine zusätzliche Einstiegsbeleuchtung. Doch auch im Vergleich zur letzten Lieferung gibt es Veränderungen: die aktuellen haben Busse einen neuen Fahrersitz bekommen, eine gewichtsoptimierte Klimaanlage, LED-Rückleuchten und einen Stop-Taster mit Blindenschrift.
Alle neu beschafften Busse erfüllen den Standard der Schadstoffnorm EEV (Enhanced Environmentallyfriendly Vehicle), der durch das europäische Recht nicht vorgeschrieben ist und über den derzeitig verbindlichen Standard EURO V hinausgeht. Wittig: „Die neuen Busse bringen nicht nur den Fahrgästen mehr Information und mehr Fläche. Sie bieten auch den Fahrern ein hohes Maß an Sicherheit und Komfort in ihrer Arbeitsumgebung. Neben den Umweltstandards der Motoren sind dies die wichtigen Entscheidungskriterien für die Beschaffung gewesen."

Hergestellt wurden die Busse in Polen: rund 28 Tage dauert die Produktion eines Busses – von der Erstellung des Busgerippes bis zur Lackierung. Zur Endabnahme und dem dazugehörigen Qualitätscheck fuhren vier Mitarbeiter der DVG im August nach Polen. Sie stellten letzte Mängel fest und ließen diese nachbearbeiten – jetzt sind alle Mängel beseitigt und die Busse nehmen nach und nach ihre Linienfahrt im Duisburger Stadtgebiet auf.

Mehr Sicherheit fürs Fahrpersonal
Auch die Busfahrer profitieren von der Neuanschaffung, denn die Fahrerkabine ist mit einer Schutzscheibe sowie einem komfortableren Fahrersitz ausgestattet. Die Scheibe hin zum Fahrgastraum soll die Fahrer vor Überfällen und Ablenkung bei der Fahrt schützen. „Damit trägt das Unternehmen dem Wunsch der Mitarbeiter Rechnung. Optimierte Arbeitsbedingungen und Sicherheit für unsere Mitarbeiter haben ebenso einen hohen Stellenwert wie die Qualität für unsere Fahrgäste“, legt David Karpathy, Personalvorstand der DVG, dar.

Hintergrund:
Für gewöhnlich bleibt ein Bus elf Jahre im Fuhrpark der DVG und fährt in dieser Zeit im Durchschnitt rund 650.000 Kilometer. Die neuen Fahrzeuge haben erst 1.000 Kilometer auf der Anzeige, da sie bereits erste Testfahrten hinter sich haben. Die neuen Busse ersetzen zwölf ältere Busse, die weiterverkauft werden. Die 116 Busse der DVG haben ein Durchschnittsalter von 7,6 Jahren.
Die Gesamtlänge eines Standardbusses beträgt zwölf Meter und die Höhe 2,50 Meter, es arbeitet ein 6-Zylinder-Dieselmotor mit 280 PS im Inneren, geschaltet wird mit Automatikgetriebe.

Von links (Bernd Mühlig, Uwe Groth, Carsten Marx und Andreas Grehl freuen sich über die Modernisierung der DVG-Flotte.

DVG meldet 1,35 Millionen mehr Fahrgäste

Duisburg, 26. Juli 2013 - Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) konnte im vergangenen Jahr einen Zuwachs von 1,35 Millionen Fahrgästen verzeichnen: 63,1 Millionen Menschen fuhren 2012 mit Bahn und Bus. Das sind 173.000 Menschen täglich, die sich für den Nahverkehr entscheiden – eine Steigerung von 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch im Ergebnis konnte sich das lokale Verkehrsunternehmen verbessern. Durch gestiegene Einnahmen in Höhe von 994.000 Euro sank das Defizit von 42,6 auf 41,6 Millionen Euro.
„Auch wenn die Prognosen von rückläufigen Einwohnerzahlen in Duisburg ausgehen, erwarten wir in den kommenden Jahren eine deutliche Nachfragesteigerung im öffentlichen Personennah-verkehr“, erklärt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der DVG. „Dies ist ein wichtiges Signal und für mich auch Vorbote eines Mobilitätswandels. Dabei ist es unsere Aufgabe, das Verkehrsangebot im Sinne der Daseinsvorsorge an diese Entwicklung anzupassen.“
Fahrgastzuwächse bei Bahn und Bus Sowohl im Bahn- als auch im Busbereich gab es Zuwächse bei den beförderten Personen. Nutzten im Jahr 2011 noch 32,4 Millionen die Bahn als Verkehrsmittel, so waren es 2012 rund 32,9 Millionen Menschen. Eine deutlichere Steigerung der Fahrgastzahlen sind im Busbereich zu verzeichnen, etwa 29,4 Millionen wählten in 2011 die Busse der DVG – in 2012 waren es schon über 30,3 Millionen Kunden.
Zur Flotte der DVG gehören 65 Bahnen und 163 Busse, die 131 Bahn- und 586 Bushaltestellen bedienen. 53 Kilometer umfasst das Schienennetz der Stadt, auf dem die DVG drei Straßenbahnlinien und eine Stadtbahnlinie betreibt. Das Busnetz mit 33 Linien hat eine Länge von 403 Kilometern die DVG hat 840 Mitarbeiter.

 
Beim Blick auf das Verkehrsangebot und die unterschiedlichen Anforderungen der Nutzer weiß Wittig: „Es ist schwierig alle Wünsche zu erfüllen und dabei den wirtschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden. Denn ein gutes Angebot funktioniert nur mit Investitionen in Infrastruktur, Fahrzeuge und nicht zuletzt die Sicherheit der Fahrgäste.“
Dafür hat das Unternehmen im letzten Jahr zwölf neue Busse angeschafft, in diesem Jahr folgen weitere zwölf. Auch die Straßenbahnen werden regelmäßig für ihren täglichen Einsatz überprüft und entsprechend aufgerüstet. Gemeinsam mit der Stadt Duisburg, der Aufgaben-trägerin des Nahverkehrs, arbeitet das Unternehmen derzeit an der Neubearbeitung des Nahverkehrsplans. Dafür haben Experten des Verkehrsmanagements eine Grundsatzplanung als Empfehlung für die nächsten 15 Jahre entwickelt. Die Stadt verfolgt strategische Ziele, die der Stadtentwicklung und entsprechenden Prognosen Rechnung tragen, und die das Verkehrsunternehmen mit eigenen Konzepten für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) umsetzen will. Derzeit werden intensive Gespräch zu diesem Themen geführt, damit Ende 2013 der neue Nahverkehrsplan steht und die Realisierung starten kann.