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Sanierung und Geschichte Hauptbahnhofs DU
                                        Hauptbahnhof, Vorplatz 1930 - 1958 - heute   Abellio     Redaktion Harald Jeschke
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Eurostar: Olympische und Paralympische Spiele

Duisburg, 7. Februar 2024 - Das Hochgeschwindigkeitszugunternehmen Eurostar startete den Ticketverkauf für die Reise zu den Olympischen und Paralympischen Spielen 2024. Ab sofort können Sportfans ein Zugticket von Deutschland nach Paris für Reisen zwischen dem 24. Juli und dem 9. September 2024 buchen. Eine ideale Gelegenheit, die Lieblingssportler:innen zu unterstützen und die olympische Atmosphäre der Stadt zu genießen. Tickets in der Reisekategorie Standard sind während der Olympischen und Paralympischen Spiele erhältlich ab:  Aachen <> Paris: ab 50 Euro Köln <> Paris: ab 54 Euro  Düsseldorf <> Paris: ab 59 Euro 
 

Nachhaltige Spiele   
Mit Blick auf die Umwelt und den Klimawandel möchte das größte Sportereignis der Welt mit gutem Beispiel vorangehen und eine positive Entwicklung anstoßen. Eurostar hat sich zum Ziel gesetzt, das Herzstück des nachhaltigen Reisens in Europa zu werden und ist stolz darauf, den Fans dabei zu helfen, emissionsarm von Deutschland nach Paris und zurück zu reisen.   


Eurostar Bahnhof © Eurostar  

François Le Doze, Chief Commercial Officer von Eurostar, sagt: "Stellen Sie sich vor: Bis zu zwei Millionen begeisterte Fans aus den Niederlanden, Belgien, Großbritannien und Deutschland werden mit dem Eurostar zu den Olympischen und Paralympischen Spielen nach Paris reisen, um die Athlet:innen auf ihrem Weg zum Sieg anzufeuern. Wir geben unsere Tickets frühzeitig frei, damit unsere Kund:innen ihre Reise planen und ihre Lieblingssportler:innen unterstützen können. Auf dem Weg nach Paris werden wir Athlet:innen und Fans willkommen heißen und auf dem Rückweg hoffen wir, das Gewicht vieler Medaillen tragen zu können."


Das Angebot im Überblick Reisezeitraum: 24. Juli bis 09. September 2024
Reisekategorie: Standard Tarife (*): ab 50 Euro nach Paris Abfahrtsbahnhöfe: Dortmund, Essen, Duisburg, Düsseldorf, Köln und Aachen Weitere Infos und Buchung unter: www.eurostar.com (*) Tarifliche Bedingungen Das Angebot gilt für bestimmte Züge und im Rahmen des verfügbaren Kontingents. Tickets buchbar über www.eurostar.com, die Eurostar-App, bahn.de, in den DB-Reisezentren und Reisebüros. Die vollständigen Bedingungen finden Sie auf www.eurostar.com.

Flotte: 51 Züge. Schnellste Reisezeiten:    
London – Brüssel: 02h00   
London – Paris: 02h15
London – Lille: 01h30   
London – Rotterdam: 03h13   
London – Amsterdam: 03h52   
Paris – Brüssel: 01h22   
Paris – Amsterdam: 03h19   
Paris – Köln: 03h20   
Brüssel – Amsterdam: 01h51   
Brüssel – Köln: 01h47

AlbatrosExpress-Netzwerk mit Kreuztal und Duisburg - Kurzstrecke für Güter entlastet Straßen in NRW

TFG Transfracht stärkt nachhaltige Logistik
Duisburg, 19. Januar 2024 - TFG Transfracht startet das neue Jahr mit der Integration von zwei neuen Terminals, Kreuztal und Duisburg, in ihr flächendeckendes AlbatrosExpress-Netzwerk. Damit baut TFG nicht nur ihre Verbindungen zwischen Nordrhein-Westfalen und den deutschen Seehäfen weiter aus, sondern setzt auch auf eine nachhaltige Logistiklösung zur Entlastung des Straßentransports.  


Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie „TFGreen“ liegt auch für das Jahr 2024 der Fokus auf dem kontinuierlichen Ausbau des Portfolios und der Etablierung neuer Kurzstreckenverkehre. Dies zahlt auch auf die Strategie "Starke Schiene" des Mutterkonzerns Deutsche Bahn ein, zu dem TFG Transfracht als Tochterunternehmen der DB Cargo gehört. Ziel ist es, noch mehr Güter auf die umweltfreundliche Schiene zu verlagern.  


Der Marktführer im containerisierten Seehafenhinterlandverkehr der deutschen Seehäfen bietet für Kreuztal und Duisburg je vier wöchentliche Abfahrten im Im- sowie Export. Bedient werden alle für den maritimen Sektor wichtigsten Ladestellen in Hamburg, Bremerhaven und Wilhelmshaven.   „Wir freuen uns, die wachsende Nachfrage nach intermodalen Transportlösungen zu bedienen und unseren Kunden neue Transportmöglichkeiten und noch mehr Flexibilität anzubieten.


Mit den neuen Terminalanbindungen setzen wir einen weiteren bedeutenden Schritt, um unsere umweltfreundliche Transportalternative für Straßentransporte in Nordrhein-Westfalen weiter auszubauen und so noch mehr Güter auf die Schiene zu bringen“, betont Frank Erschkat, Sprecher der Geschäftsführung TFG Transfracht.  

„TFG-Lok“ (FotoTFG Transfracht GmbH)  


Ob West-, Nord oder Südhäfen – TFG organisiert umweltfreundliche und wirtschaftliche Transportlösungen sowie maßgeschneiderte Konzepte über sechs Häfen und 27 Terminals.   Über TFG Transfracht: TFG Transfracht ist Marktführer im containerisierten Seehafenhinterlandverkehr der deutschen Seehäfen. Mit ihrem flächendeckenden AlbatrosExpress-Netzwerk verbindet die TFG Transfracht täglich die Häfen Hamburg, Bremerhaven, Wilhelmshaven, Koper, Rotterdam und Antwerpen mit über 15.000 Orten in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz. TFG Transfracht ist ein Unternehmen der Deutschen Bahn AG mit einem Transportvolumen von rund 1.000.000 TEU (2023). Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.transfracht.com 

(Grafik: TFG Transfracht GmbH)


Deutsche Bahn bündelt Brückenarbeiten im Raum Krefeld  

• Wichtigen Vorarbeiten für neue Eisenbahnbrücken „Krefelder Hafenbahn“ und „Hausbend“
• Fortschritte für neue Eisenbahnbrücke „Kuhleshütte“
• Auswirkungen auf Nah- und Fernverkehr zwischen Krefeld und Duisburg bzw. Rheinhausen

Düsseldorf, 17. Januar 2024 - Die Deutsche Bahn (DB) hat für den Raum Krefeld ein Erneuerungspaket für Eisenbahnbrücken geschnürt. Damit sich die Arbeiten so wenig wie möglich auf die Reisenden und Anwohnenden auswirken, arbeiten die Fachexpert:innen der DB in der Zeit von Freitag, 26. Januar, 21 Uhr, bis Freitag, 16. Februar, 21 Uhr, gleichzeitig an drei Brückenbauwerken.

Die Arbeiten im Überblick 
Die DB bündelt die Erneuerung der Eisenbahnüberführungen (EÜ) über die beiden Straßen „Krefelder Hafenbahn“ (heute „Krefelder Promenade“) und „Hausbend“ in Krefeld-Linn. Insgesamt verlaufen in diesem Bereich sechs Gleise über die beiden Brückenbauwerke aus dem Jahr 1906. In die Maßnahme für die zwei neuen Eisenbahnbrücken investiert die DB insgesamt mehr als 40 Millionen Euro.  


Für die neue EÜ „Hausbend“ setzen die Fachexpert:innen im Bauzeitraum insgesamt 36 Bohrpfähle hinter die vorhandenen Brückenwiderlager. Die Bohrpfähle sind wichtig, damit im Sommer und Herbst die Hilfsbrücken eingesetzt werden können. Im Schutz dieser Hilfsbrücken kann das Projektteam in den folgenden Jahren die bestehenden Widerlager „unter rollendem Rad“ – also ohne Auswirkungen auf den Zugverkehr – entfernen und neu bauen.


Voraussichtlich 2027 wird die DB die Hilfsbrücken ausbauen und die neuen Stahlüberbauten einheben. Für die anstehenden Bohrpfahlarbeiten ist auch die Sperrung der Straße unterhalb der Brücke notwendig. Umleitungen werden vor Ort ausgeschildert.   Wenige Meter südlich wird die EÜ „Krefelder Hafenbahn“ in diesem Jahr komplett erneuert. Dafür werden im Bauzeitraum ersten Vorarbeiten, u.a. an Kabeln und Oberleitungen, umgesetzt.


Im Zuge dieser Brückenarbeiten wird auch der Durchlass für den Linner Mühlenbach, der unterhalb der Eisenbahnbrücke verläuft, erneuert. Diese Arbeiten beginnen im frühen Sommer dieses Jahres und wirken sich größtenteils nicht auf den Zugbetrieb aus.   Arbeiten für neue Eisenbahnbrücke „Kuhleshütte“ schreiten weiter voran Ende Januar bis Anfang Februar baut das Projektteam hauptsächlich die bestehenden Oberleitungsanlagen zurück und stellt neue Maste für die Oberleitung auf. Außerdem gründen sie – ähnlich wie bei der EÜ „Hausbend“ – Bohrpfähle für die neuen Widerlager der Brücke.  


Die Brücke aus dem Jahr 1913 wird komplett erneuert. Damit wird auch die Durchfahrt unterhalb der Brücke auf Wunsch der Stadt Krefeld von acht auf 16 Meter erweitert. So haben Fahrradfahrer:innen und Fußgänger:innen künftig mehr Platz unterhalb der Brücke. Die DB plant die Inbetriebnahme der Eisenbahnbrücke „Kuhleshütte“ für November 2024. Weitere Informationen zu den Auswirkungen auf den Straßen-, Fußgänger- und Radverkehr finden Sie in der Presseinformation aus Dezember 2023.


Auswirkungen auf den Zugverkehr
Damit die DB die Arbeiten im Bauzeitraum von Freitag, 26. Januar, 21 Uhr, bis Freitag, 16. Februar, 21 Uhr, umsetzen kann, ist eine Streckensperrung zwischen Krefeld Hbf und Krefeld-Linn notwendig. Die Details im Überblick: Im Fernverkehr werden die Züge umgeleitet. Dadurch starten sie früher ab bzw. kommen später in Aachen Hbf an. Die Halte in Viersen und Krefeld Hbf entfallen.


Von Montag, 12. Februar, bis Mittwoch, 14. Februar, entfallen außerdem einzelne Fahrten zwischen Aachen und Duisburg. Im Nahverkehr fahren für die Züge der Linie RE 42 (DB Regio) Busse zwischen Duisburg Hbf und Krefeld Hbf. Auch für die Linie RB 33 (DB Regio) fahren Busse zwischen Rheinhausen und Krefeld Hbf. Die Züge der Linie RB 35 (VIAS) befinden sich zwischen Krefeld-Hohenbudberg und Krefeld Hbf im Ausfall. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist eingerichtet. Die Züge der RE 7, RE 10 und RB 37 verkehren planmäßig.  


RRX-Ausbau: Pläne für zentralen Duisburger Abschnitt ab nächster Woche einsehbar

Offenlage der Planfeststellungsunterlagen für den Abschnitt Schlenk – Hauptbahnhof vom 8. Januar bis 7. Februar 2024 im Stadthaus Duisburg
• Wichtiger Meilenstein für den RRX-Ausbau auf Duisburger Stadtgebiet
• DB lädt interessierte Bürger:innen zu digitaler Informationsveranstaltung am 9. Januar ein  

Düsseldorf/Duisburg, 02. Januar 2024 - Die Deutsche Bahn (DB) hat einen weiteren wichtigen Meilenstein für den Ausbau des Rhein-Ruhr-Express (RRX) auf Duisburger Stadtgebiet erreicht: Nachdem das Projektteam Anfang letzten Jahres die Planungen für den Abschnitt Duisburg-Schlenk – Duisburg Hauptbahnhof (Planfeststellungsabschnitt 3.2a) beim Eisenbahn-Bundesamt (EBA) eingereicht hat, folgt nun die Offenlage der Unterlagen.  

Interessierte Bürger:innen sowie Interessensverbände haben in der Zeit von Montag, 8. Januar bis einschließlich Mittwoch, 7. Februar 2024 die Möglichkeit, die Planfeststellungsunterlagen online (unter https://www.eba.bund.de/anhoerung und unter www.uvp-portal.de) sowie vor Ort im Stadthaus Duisburg (Raum U28, Eingang Moselstraße Friedrich-Albert-Lange-Platz 7, 47051 Duisburg) einzusehen. Einwendungen können bis zum 7. März 2024 direkt beim EBA oder der Stadt Duisburg eingereicht werden.  


DB lädt Bürger:innen zu Informationsveranstaltung am 9. Januar ein  
Über die detaillierten Pläne sowie das Verfahren der Offenlage informiert die DB Interessierte gerne bei einer digitalen Bürgerinformationsveranstaltung am Dienstag, 9. Januar, um 18 Uhr. Das Team rund um die zuständige Projektabschnittsleiterin Tina Eckelmann steht dabei für Fragen gerne zur Verfügung. Die Teilnahme ist über folgenden Link möglich: https://www.db-buergerdialog.de/rrx-duisburg.  


Für die Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung und auch kein spezielles Programm notwendig. Teilnehmer:innen benötigen lediglich ein internetfähiges Gerät. Die Übertragung startet automatisch um 18 Uhr. Fragen können über den Chat direkt an das Projektteam gestellt werden. Bei technischen Problemen ist am 9. Januar ab 17:45 Uhr bis zum Ende der Veranstaltung ein Techniker unter der 0176/95415556 erreichbar.   Darüber hinaus bietet die DB auch Sprechstunden während der Offenlage an. Termine können direkt online unter www.rheinruhrexpress.de gebucht werden.


Planungen für den RRX im Abschnitt Schlenk bis Hauptbahnhof  
 Der Bereich zwischen Düsseldorf und Duisburg ist schon heute der am dichtesten befahrene Abschnitt im RRX-Kernkorridor. Da der Zugverkehr hier perspektivisch weiter zunimmt, baut die DB die Strecke durchgängig auf sechs Gleise aus. So verkehren Fern-, Regional- und S-Bahn-Züge zukünftig auf jeweils eigenen Gleisen und sind damit flexibler und störungsfreier unterwegs. Pendler:innen profitieren somit von mehr Zügen sowie verlässlicheren Verbindungen.  

Zwischen dem Haltepunkt Duisburg Schlenk und der südlichen Einfahrt des Duisburger Hauptbahnhofs sind heute bereits weitestgehend fünf Gleise vorhanden. Die DB wird auf der Ostseite ein sechstes Gleis in die bestehende Infrastruktur integrieren und dafür auch Gleisverschiebungen bzw. Gleiserweiterungen vornehmen, um beispielsweise die Einfahrt in den Duisburger Hauptbahnhof zu optimieren. Mit dieser Anpassung geht auch der Umbau von drei Eisenbahnbrücken einher.

Zusätzlich plant die DB den Neubau von drei Kreuzungsbauwerken, um die betrieblichen Abläufe weiter zu verbessern: Durch die Kreuzungsbauwerke können die Züge die Gleise wechseln, ohne dass Wartezeiten für andere Züge entstehen. Um die Bauzeit für diese umfangreichen Maßnahmen zu verkürzen und die Einschränkungen für die Fahrgäste zu minimieren, baut die DB vor dem Start der Hauptbauarbeiten die Wedauer Kurve aus, um sie während der Bauzeit als Umleiterstrecke zu nutzen. So sind Fahrgäste zwischen Düsseldorf und Duisburg nur mit einer kleinen Fahrzeitverlängerung unterwegs. Perspektivisch kann die Kurve später weiter genutzt werden.  

Darüber hinaus sind zwischen Schlenk und Hauptbahnhof auch umfangreiche Schallschutzmaßnahmen geplant. Für Anwohner:innen wird es somit trotz Ausbau deutlich leiser. Entlang der Strecke entstehen künftig Schallschutzwände, zusätzlich wird die DB das „Besonders überwachte Gleis“ (BüG) im gesamten Abschnitt, d. h. auf rund sechs Kilometern Streckenlänge einsetzen. Überall dort, wo diese sogenannten aktiven Schallschutzmaßnahmen nicht ausreichen, um die Grenzwerte einzuhalten, haben Anwohner:innen zusätzlich Anspruch auf passive Schallschutzmaßnahmen.  
Weitere Informationen rund um den RRX-Ausbau: www.rheinruhrexpress.de


Bessere Kundeninformation in der Fläche

DB installiert über 200 moderne Anzeigen an kleineren und mittleren NRW-Bahnhöfen  
Neue, moderne Monitore am Bahnsteig 
• Vor allem kleine und mittlere Bahnhöfe profitieren 
• Allein in diesem Jahr 71 Monitore neu in Betrieb gegangen 
• Bis Ende 2024 tauscht die DB weitere 137 Anzeiger aus  

Düsseldorf/Duisburg, 29. Dezember 2023 - Die Deutsche Bahn (DB) investiert weiter in die Verbesserung der Reisendeninformation: Auch im kommenden Jahr ersetzt die DB an kleinen und mittleren Bahnhöfen die bisherigen Anzeiger an den Bahnsteigen. Insgesamt installiert die Deutsche Bahn im kommenden Jahr 137 Stück an NRW-Bahnhöfen. Davon profitieren NRW-weit 85 Stationen.  
Übersicht über alle Stationen, die mit neuen Monitoren ausgestattet werden.  

 

Mit den neuen zweizeiligen Displays informiert die DB ihre Kund:innen an kleinen Bahnhöfen umfangreicher als bisher. Das Gerät zeigt die nächsten zwei abfahrenden Züge und deren Abfahrtszeit an. Reisende können die Informationen besser erfassen, weil die Schrift nicht durchläuft und die Anzeiger eine höhere Auflösung haben. Weil die DB auch die Akustik verbessert hat, sind Zugauskünfte leichter zu verstehen. Die Anzeiger sind eine Weiterentwicklung der bisherigen Reisendeninformation an kleineren Stationen.

 

Nach einer erfolgreichen Erprobungsphase hat die DB in diesem Jahr mit dem Austausch der Monitore in Nordrhein-Westfalen begonnen: In Summe haben die Baufachleute an 49 Bahnhöfen seit Jahresanfang 71 neue Anlagen installiert und in Betrieb genommen. Der Bund und die Deutsche Bahn investieren insgesamt rund fünf Millionen Euro in die Erneuerung der Anzeiger.

Düsseldorf – Duisburg: Bahn investiert zwei Millionen Euro in neue S-Bahn-Gleise

Gleismodernisierung auf über zwei Kilometer Länge
• Arbeiten zwischen 22. Dezember und 5. Januar
• Investition von über zwei Millionen Euro
• Auswirkungen auf S 1, Flughafen Düsseldorf über Regionallinien erreichbar  

Düsseldorf, 19. Dezember 2023 - Auch über die Feiertage ruhen die Bauteams der Deutschen Bahn (DB) nicht: Die Fachexpert:innen modernisieren in der Zeit von Freitag, 22. Dezember, 21 Uhr, bis Freitag, 5. Januar, 5 Uhr, die S-Bahn-Gleise zwischen Düsseldorf Flughafen und Duisburg Hauptbahnhof. Auf diesem Streckenabschnitt erneuern sie das Gleis auf einer Länge von zwei Kilometern und tauschen dabei mehr als 3.200 Schwellen sowie 4.700 Tonnen Schotter aus.


Die DB investiert rund zwei Millionen Euro für eine Starke Schiene zwischen Ruhrgebiet und Rheinland. Im Bauzeitraum kommt es wegen der Arbeiten zu Auswirkungen auf die S-Bahn-Linie S 1: Zwischen Düsseldorf-Unterrath und Duisburg Hbf fahren Busse als Ersatz. Die S 1 beginnt/endet am Halt „Düsseldorf Flughafen Terminal“. Außerdem wird der Flughafen weiterhin von den RRX-Linien RE 1 und RE 6 (National Express) angefahren. Die Züge der Linie RE 2 fahren nachts den Halt Düsseldorf Flughafen nicht an.  

Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw abrufbar

DB Regio NRW erhält den „German Design Award 2024“ für modernisierte S-Bahn „ET 424“

 • Funktionale und ästhetische Innenraumgestaltung
• Fokus auf Fahrgasterlebnis
• deutlich verbesserte Fahrgastinformation  


Düsseldorf, 12. Dezember 2023 - DB Regio NRW und die Münchner Agentur „Neomind“ wurden jetzt mit dem German Design Award 2024 für das Projekt „Modernisierung ET 424“ als „Special Mention“ in der Kategorie „Aviation, Maritime and Railway“ ausgezeichnet. Der German Design Award zählt zu den renommiertesten Design-Wettbewerben weltweit und genießt über Fachkreise hinaus hohes Ansehen. Die hochkarätig besetzte Jury setzt sich aus international anerkannten Designexperten zusammen.  

V.l.: Frederik Ley (DB Regio AG Region NRW), Dr. Jens Behrends (DB Regio AG Region NRW), Matthias Fischer (Geschäftsführer neomind), Benjamin Ey (DB Regio AG Region NRW) (Quelle: DB AG)




„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung unserer modernisierten Fahrzeuge durch die Jury des German Design Award. Mit dem modernen Design und der technischen Ausstattung ist ein rundum gelungenes Fahrzeug entstanden“ sagt Frederik Ley, Vorsitzender der Regionalleitung der DB Regio AG in NRW.

„Die Züge bekommen einen neu gestalteten Innenraum. Mit dem offenen, transparenten und frischem Innenraumkonzept wollen wir unseren Fahrgästen ein richtig gutes Fahrgasterlebnis bieten. Und mit der verbesserten Fahrgastinformation in den Zügen sorgen wir auch für Verbesserungen im Fahrgastfluss und damit für positive Effekte bei der Pünktlichkeit. Die Auszeichnung mit diesem anerkannten Preis ist der Lohn für die intensive Arbeit des gesamten Teams. Ich bin mir sicher, dass sich unsere Fahrgäste in diesen Zügen sehr wohl fühlen werden“  


Dem Team um Projektleiter Dr. Jens Behrends von DB Regio ist es gelungen, die Zuverlässigkeit dieser Fahrzeugreihe mit den Anforderungen moderner Züge mit klarem Fokus auf das Fahrgasterlebnis zu vereinen. Damit bekommen die Züge neue Einsatzmöglichkeiten und helfen, Fahrzeugengpässe zu beseitigen.  

„Unser nutzerzentriertes Design vereint Ästhetik, Funktionalität und Innovation, um einen echten Mehrwert für die Fahrgäste zu schaffen“ betont neomind-Geschäftsführer Matthias Fischer. „Der German Design Award honoriert diesen Ansatz und unterstreicht, dass im Rahmen der Modernisierung trotz der komplexen Herausforderungen ein zeitgemäßes, funktionales und attraktives Design für die umgestaltete Fahrzeugflotte geschaffen wurde.“  

Die Baureihe „ET 424“ soll die am Ende des Lebenszyklus befindlichen Fahrzeuge der Baureihe ET 420 ablösen. Das Design der ET 424 ist bewusst so gewählt, dass die Unterschiede zu anderen Bestandsfahrzeugen wie 422, 423, 430 direkt sichtbar werden. Dies sorgt bei den Fahrgästen am Bahnsteig direkt für hohe Wiedererkennbarkeit des modernisierten Fahrzeugs.  


Die Verbesserungen im Detail:
- helle Fußbodenbereiche kennzeichnen die Laufwege, während die Sitz- und Mehrzweckbereiche einen dunkleren Fußbodenbelag haben.

- In diesen Bereichen kommen die neuen Sitzpolster besonders gut zur Geltung. Ihre Farbgebung erinnert an das „Adenauer-Grün“, die ursprüngliche Farbgebung der Kölner Rheinbrücken.

- Auch technisch ist so ein Fahrzeug mit zeitgemäßen Aspekten entstanden. Die Fahrgastinformation erfolgt über acht große Gondeln über dem Mittelgang im Fahrzeug, dazu gibt es W-LAN und USB-Steckdosen.  

Die Modernisierung der Fahrzeuge erfolgt in der Regio-Werkstatt Hannover-Leinhausen und sichert dort in den nächsten Jahren über 20 Arbeitsplätze. Die in NRW verantwortlichen Aufgabenträger go.Rheinland und VRR gratulieren zu dem gelungenen Design und der Auszeichnung beim German Design Award 2024 und unterstützen einen Einsatz der Fahrzeuge auch in NRW.

 

 

Fahrplanwechsel am Sonntag: viele neue Verbindungen im Fernverkehr – auch NRW profitiert: Neue ICE-Linie von Köln nach Berlin und bis zu 25 Prozent mehr Sitzplätze  

Bessere Anbindung für Ostwestfalen • Schneller ab Rheine und Bünde nach Amsterdam und Berlin • Neuer Nachtzug von Berlin und Salzburg ins Rheinland

Düsseldorf/Duisburg, 6. Dezember 2023 - Am kommenden Sonntag, 10. Dezember, ist Fahrplanwechsel. Mit dem neuen Fahrplan schafft die Deutsche Bahn (DB) so viele neue Verbindungen im Fernverkehr wie seit 20 Jahren nicht mehr. Durch den stetigen Zulauf neuer Züge kann die DB mehr und schnellere Verbindungen sowie deutlich mehr Sitzplätze zwischen den Metropolen anbieten. Auch die Regionen profitieren von zusätzlichen Verbindungen und neuen Zügen.


Die Neuerungen für NRW im Überblick. Dr. Michael Peterson, DB-Vorstand Personenfernverkehr: „Wir ernten jetzt die Früchte unserer Flottenstrategie der letzten Jahre. Es war richtig, dass wir auch in der Pandemie am Ausbau unserer Fernverkehrsflotte festgehalten haben. So profitieren unsere Fahrgäste doppelt. Sie erleben den Komfort neuer Fahrzeuge und profitieren von neuen Verbindungen, die wir mit mehr Zügen zusätzlich anbieten können. Mit zwei Zügen pro Stunde zwischen Berlin und Hannover sowie Berlin und München gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung Deutschland-Takt.“

Bildrechte: Deutsche Bahn AG / Georg Wagnerr

 

Neue ICE-Linie mit zusätzlichen Fahrten und mehr Sitzplätze Berlin–Hannover–NRW Mit einem neuen Verkehrskonzept und längeren Zügen vergrößert die DB das Sitzplatzangebot zwischen Berlin und NRW. Mit einer neuen zweistündlichen ICE-Linie Berlin–Wuppertal–Köln/Bonn entfällt alle zwei Stunden das Teilen und Kuppeln der Züge in Hamm (Westfalen). So verkürzt sich die Fahrtzeit zwischen Köln und Berlin um bis zu zehn Minuten und die ICE über Dortmund und Düsseldorf können dann alle zwei Stunden mit doppelter Kapazität fahren.

Insgesamt werden so bis zu 25 Prozent mehr Sitzplätze zwischen Berlin und Rhein/Ruhr realisiert. Für Bielefeld werden rund 40 Prozent mehr ICE-Halte von/nach Berlin angeboten als bisher. Für Wuppertal, Köln und Bonn schafft die neue Linie zweistündlich etwa zehn Minuten schnellere Verbindungen von/nach Hannover und Berlin mit rund 500 Sitzplätzen pro Zug.  


ICE-Verstärker Berlin–Köln angepasst und häufiger umsteigefrei bis Aachen 
Auch die zusätzlich zum Takt angebotenen Verstärkerzüge Berlin–Hannover–Köln werden beschleunigt und systematischer im Zweistundentakt angeboten. Sie fahren statt bisher einmal künftig dreimal umsteigefrei weiter von/nach Aachen, davon einmal baubedingt erst ab April.


In Richtung Köln, Hannover und Berlin erhält Aachen ab 20. April 2024 sogar eine vierte tägliche Direktverbindung sowie neu auch Montag- bis Donnerstagabend eine fünfte Fahrt umsteigefrei bis Hannover, freitags und sonntags wie bislang auch nach Berlin. Die Züge dieser Linie halten weiterhin z.B. auch in Herford/Gütersloh bzw. Osnabrück/Münster. Zwischen Münster und Berlin bestehen weiterhin drei Direktverbindungen pro Tag und Richtung, in etwas veränderten Zeitlagen und neu sämtlich mit ICE.

 

Die erste Fernverkehrsverbindung ab Münster (6.17 Uhr) via Osnabrück nach Hannover und Berlin (9:51 Uhr) erfolgt dabei rund 45 Minuten später und 20 Minuten schneller als bisher. Abends fährt der ICE eine Stunde früher um 18:06 Uhr ab Berlin und rund 25 Minuten schneller nach Münster (an 21:34 Uhr).   Köln–Bremen–Hamburg mit mehr ICE und Änderung bei Verstärkerfahrten Drei weitere Fahrten auf der Achse Köln–Münster–Hamburg werden von Intercity auf komfortablere ICE umgestellt, davon eine Hin- und Rückfahrt nach/von Rügen.

 

Statt des abendlichen Sprinters um 18.06 Uhr ab Köln nach Hamburg (21.50 Uhr) mit Zwischenhalt nur in Düsseldorf, Duisburg, Essen und Münster (19.47 Uhr) fährt neu ein späterer ICE um 19.36 Uhr ab Köln nach Hamburg (23.46 Uhr) mit Zwischenhalt in Düsseldorf, Duisburg, Münster (21.27 Uhr), Osnabrück (21.55 Uhr) und Bremen (an 22.48 Uhr).  


Von Siegburg/Bonn und Düsseldorf samstags direkt per ICE an die ostfriesische Küste
Samstags fährt ein bestehender ICE aus Stuttgart über Siegburg/Bonn (ab 8.31 Uhr) und Düsseldorf (9.16 Uhr) künftig umsteigefrei weiter via Münster nach Emden und zum Fähranleger Norddeich Mole (an 12.59 Uhr). Retour startet der ICE um 14.53 Uhr in Norddeich Mole und erreicht Düsseldorf um 18.43 und Siegburg/Bonn um 19.23 Uhr.  

Schneller nach Amsterdam und Berlin aus dem nördlichen NRW
Die Fahrtzeit auf der zweistündlichen Intercity-Linie Berlin–Hannover–Osnabrück–Rheine–Amsterdam verkürzt sich um rund 30 Minuten. Dies wird durch den Einsatz von Mehrsystemlokomotiven, durch die der zeitraubende Lokwechsel an der Grenze entfällt, und ein neues Haltekonzept auf dieser Linie erreicht.  

 

Bessere Haltesystematik für Bad Oeynhausen und Minden
Bad Oeynhausen wird künftig systematisch zweistündlicher Halt in der IC-Linie Stuttgart–Mainz–Köln–Hannover–Dresden mit modernen Doppelstockzügen, guten Anschlüssen z.B. nach Berlin und in Summe zusätzlichen Fernverkehrshalten am Tag. Dafür entfallen bisherige Einzelhalte in den Linien Amsterdam–Berlin beziehungsweise Köln–Berlin. In Minden hält neu zweistündlich die ICE-Linie Düsseldorf–Berlin und ermöglicht baubedingt ab März rund 20 Minuten schnellere Direktverbindungen nach Berlin in etwa 2 Stunden 15.

Unverändert bleibt der ebenfalls zweistündliche Halt Minden in der IC-Linie Stuttgart–Mainz–Köln–Hannover–Dresden. Dafür wird die Stadt künftig nicht mehr von der IC-Linie Amsterdam–Berlin angefahren.  

 

Neuer Nachtzug von Berlin und Salzburg ins Rheinland
Im Rahmen neuer Nightjet-Nachtzüge von Berlin/Wien nach Brüssel mit Schlaf-, Liege- und Sitzwagen in Kooperation zwischen DB, ÖBB, SNCF und SNCB profitieren auch Bonn, Köln und Aachen von neuen Verbindungen über Nacht z.B. aus Berlin, Halle, Erfurt, Salzburg und Rosenheim. Der Nachtzug fährt um 20.18 Uhr ab Berlin und 22.18 Uhr ab Salzburg und erreicht Bonn-Beuel um 6.29 Uhr, Köln um 6.58 Uhr und Aachen um 7.47 Uhr.

In der Gegenrichtung fährt der Nightjet z.B. um 21.10 Uhr ab Aachen, 22.01 Uhr ab Köln und 22.26 Uhr ab Bonn-Beuel nach Berlin (an 8.26 Uhr) und Salzburg (an 7.26 Uhr). Diese Verbindungen werden anfangs dreimal die Woche fahren. Wegen diverser Baustellen sind zeitweise Anpassungen bei den Fahrzeiten und Halten erforderlich.