BZ-Home Bahn AG - VRR - Fernbusse Sonderseiten



BZ-Sitemap
Abellio
RRX
Elektr.
Stellwerk DU

 

Archiv 2018

Archiv 2017

Archiv 2016
Archiv 2015
Archiv 2014
Archiv 2013

Hauptbahnhof, Vorplatz
1930 - 1958 - heute
n


 
 






Hauptbahnhof-Sanierung   Geplanter Baubeginn für die "Welle" jetzt in 2022
 
Ab Fahrplanwechsel Mitte Dezember sind noch mehr Fernverkehrszüge im Einsatz

Mehr Züge auf den Strecken Hamburg – Köln und Münster – Berlin
Kunden profitieren von komfortableren ICE und WLAN
Düsseldorf/Duisburg, 10. Oktober 2019 - Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 verbessert die Deutsche Bahn (DB) ihr Angebot im Fernverkehr in NRW weiter. Highlights sind unter anderem mehr Fernverkehrszüge zwischen Köln und Hamburg sowie Münster und Berlin. Zudem werden immer mehr Fahrten im Laufe des Fahrplans von IC-Zügen auf komfortablere ICE umgestellt.

So erhöht sich beispielsweise der ICE-Anteil auf der Strecke Hamburg–Köln von rund 20 auf 50 Prozent. Die Kunden profitieren beispielsweise von WLAN und dem Infotainment-Angebot „ICE-Portal“. „Wir freuen uns, dass wir auch zu diesem Fahrplanwechsel weitere Verbesserungen umsetzen und unser Angebot erweitern können. Die grüne Verkehrswende braucht eine starke Schiene“, so Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für NRW.

Zwischen Köln und Hamburg erweitert die DB ihr Fahrangebot, das den stündlichen ICE/IC-Takt verstärkt, auf bis zu fünf ICE/IC pro Tag und Richtung (Abfahrt ab Düsseldorf zusätzlich um 10:29, 12:29 und 18:29 Uhr bzw. aus Hamburg um 15:31 und 21:22 Uhr).
Der abendliche ICE aus Hamburg (Abfahrt 18:10 Uhr) über Essen, Duisburg, Düsseldorf und Köln fährt dabei als Sprinter ohne weitere Zwischenhalte mit einer deutlich verkürzten Reisezeit. Die übrigen Züge halten auch in Münster (Abfahrt 11:47, 13:47 und 19:47 Uhr nach Hamburg bzw. Ankunft um 14:07 Uhr aus Hamburg).
Insgesamt gibt es ab dem Fahrplanwechsel zwischen Köln und Hamburg via Düsseldorf bzw. Wuppertal dann bis zu 22 Fahrten pro Tag und Richtung. Münster erhält eine zusätzliche dritte Direktverbindung aus Berlin über Hannover (Ankunft 19:30 Uhr in Münster).
Von der neuen Direktverbindung profitieren neben Osnabrück und Gelsenkirchen abends auch Recklinghausen. Auch in Gegenrichtung wird ab November 2020 eine neue morgendliche IC-Verbindung von Münster nach Berlin eingeführt. Diese hält zudem um 8:50 Uhr in Neuss - damit erhält Neuss neu auch unter der Woche einen Fernverkehrshalt.
Für den ICE-Halt Siegburg/Bonn bleibt das Fahrtenangebot mit werktäglich etwa 60 ICE-Halten konstant. Zum Fahrplanwechsel erfolgen mehrere Fahrten künftig in veränderten Zeitlagen und mit anderen Direktverbindungen z.B. häufiger von Brüssel, Frankfurt und Nürnberg statt von Mannheim und Stuttgart.

Hintergrund ist die Umstellung weiterer Fahrten auf der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main auf die modernen ICE 4-Fahrzeuge. Herford, Bielefeld, Gütersloh und Hamm erhalten ab dem 15.12.2019 zusätzliche IC-Direktverbindungen am Wochenende z.B. nach Köln, Wuppertal, Hannover, Braunschweig und Leipzig. Einzelne IC-Fahrten werden auf der Achse Köln/Aachen–Hannover–Berlin im Laufe 2020 auf ICE umgestellt.
Auch auf hoch frequentierten Strecken, wie Dortmund–München, kommen am Wochenende mehr Züge zum Einsatz. Die DB reagiert hier gezielt auf die Bedürfnisse der Kunden im Sinne einer starken Schiene. Starke Schiene: Im Rahmen ihrer Strategie „Starke Schiene“ unterstützt die Deutsche Bahn eine erfolgreiche Verkehrswende und die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung. Einen konkreten Beitrag dazu leistet der neue Fahrplan 2020.

Hier werden erste Bestandteile des Deutschlandtakts - eine Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) - verwirklicht: mit deutschlandweit gut aufeinander abgestimmten Nah- und Fernverkehrstakten, kürzeren Umsteige- und Reisezeiten, einer dichteren Taktung und neuen Direktverbindungen.

 

 

- Weichen- und Gleiserneuerungen zwischen Gelsenkirchen, Duisburg, Essen und Recklinghausen Hbf sowie Haltern am See
- Bahn informiert über Lärmsanierung in Rheinhausen

• Arbeiten vom 14. bis 18. und vom 21. bis 25. Oktober 2019
• Umleitungen und Haltausfälle auf den Linien RE 2 und RE 42

Düsseldorf/Duisburg, 7. Oktober 2019 - Die Deutsche Bahn (DB) führt auf den Strecken der Regional-Express-Linien RE 2 und RE 42 zwischen den Bahnhöfen Gelsenkirchen Hbf, Duisburg Hbf, Essen Hbf, Recklinghausen Hbf und Haltern am See in der Zeit von Montag, 14. Oktober, 20 Uhr, bis Freitag, 18. Oktober, 1 Uhr, und von Montag, 21. Oktober, 5 Uhr, bis Freitag, 25. Oktober, 23 Uhr, Erneuerungsarbeiten an den Gleisen und Weichen durch.

Diese Arbeiten erfordern die zeit- und teilweise Sperrung der Strecke und führen bei den Zügen der Linien RE 2 und RE 42 zu Haltausfällen und Umleitungen. 14. bis 18. Oktober 2019: Auf dem Streckenabschnitt Haltern am See / Dülmen - Recklinghausen kommt es aufgrund von Weichenerneuerungen zu Zugausfällen bei den Linien RE 2 und RE 42.

Alternativ verkehren Busse im Schienenersatzverkehr (SEV). 21. bis 25. Oktober 2019: Die Züge der Linie RE 42 zwischen Gelsenkirchen und Duisburg / Essen müssen in diesem Zeitraum umgeleitet werden. Die Halte in Essen und Mülheim Hbf entfallen für die Züge nach Mönchengladbach. Zusätzlich halten die Züge in Essen-Altenessen und Oberhausen Hbf.
Die Züge der Gegenrichtung (Haltern / Münster) sowie die Züge der Linie RE 2 sind nicht von den Umleitungen betroffen und verkehren planmäßig. Die Fahrplanänderungen der Deutschen Bahn sind in den Online-Auskunftssystemen enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw und über die App „DB Bauarbeiten“ abrufbar. Dort kann auch ein Newsletter für einzelne Linien der DB abonniert werden.

Weitere Informationen gibt es bei der Kundenhotline von DB Regio NRW unter 0180 6 464 006 (20 ct/Anruf a. d. Festnetz, Mobil max. 60 ct/Anruf) und dem kostenfreien BahnBau-Telefon unter 0800 5 99 66 55.

Bürgerveranstaltung: Deutsche Bahn informiert am 10. Oktober 2019 über Lärmsanierung in Duisburg Rheinhausen
Informationsabend für interessierte Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Rheinhausen  
Die Stadt Duisburg lädt die Anwohner der betroffenen Bahnstrecken zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Lärmsanierung in Duisburg Rheinhausen“ ein. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 10. Oktober 2019, um 16:00 Uhr im Sitzungssaal (2.Etage) der Bezirksverwaltungsstelle Rheinhausen, Körnerplatz 1 in Duisburg statt.
Die Ingenieure der DB Netz AG präsentieren die Ergebnisse des schalltechni-schen Gutachtens und erläutern den weiteren Planungs- und Bauablauf für die vorgesehenen Schallschutzmaßnahmen. Im Anschluss haben die Gäste die Möglichkeit, ihre Fragen an die Projektleitung zu richten.
Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an Schienenwegen des Bundes“ führt die Deutsche Bahn voraussichtlich ab 2022 Maßnahmen des aktiven und passiven Schallschutzes in Duisburg Rheinhausen durch. Dabei werden entlang der Bahnstrecken in Rheinhausen Schallschutzwände errichtet und in allen Bereichen schalldämmende Bauteile wie Schallschutzfenster oder spezielle Lüfter in Wohngebäude eingebaut. Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“
Seit 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Seit dem Start des Programms haben Bund und Bahn über 1,4 Milliarden Euro in die Lärmsanierung von knapp 1.800 Kilometern Schienenstrecke und 60.630 Wohneinheiten investiert.
Allein im Jahr 2018 wurden rund 45 Kilometer Schallschutzwände fertiggestellt und etwa 100 Millionen Euro ausgegeben. Durch ein neues Gesamtkonzept, das seit Anfang 2019 gültig ist, profitieren künftig rund 2.200 Städte und Gemeinden vom Lärmsanierungsprogramm. Dabei hat sich der Gesamtbedarf der zu sanierenden Strecken auf 6.500 Kilometer erhöht – eine Steigerung von 75 Prozent.

VRR beschließt Preiserhöhung um 1,8 Prozent

Tickets im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) werden im kommenden Jahr um durchschnittlich 1,8 Prozent teurer. Das beschloss der VRR-Verwaltungsrat heute (26. September). So schlage sich der erhöhte Aufwand nieder, begründet das Verkehrsunternehmen die Anpassung. Die Preiserhöhung ergebe sich im Wesentlichen aus dem Verbraucherpreis-Index und einem kombinierten Index aus Personal- und Energiekosten.

Nicht alle Tickets werden teurer. Stabil bleiben z. B. die Preise für Fahrkarten im sogenannten Bartarif, ebenso für das 4-StundenTicket und das HappyHourTicket und das ZusatzTicket. Dagegen steigen die Preise u.a. für das 4erTicket, das 10erTicket und die 24- bzw- 48-StundenTickets leicht an. Mehr zahlen auch Nutzer von Monatskarten und Abonnements.

Aufwandssteigerungen könnten nicht mehr im bisherigen Umfang durch die Nutzer refinanziert werden, so der VRR. Er fordert deshalb einen Ausbau der Finanzierung durch Kommunen, Land und Bund. Weiterhin beschloss der Verwaltungsrat heute einen weiteren Test des elektronischen Tarifs nextTicket 2.0. Der eTarif setzt sich künftig zusammen aus einem Festpreis von 1,40 Euro sowie einem Leistungspreis von 0,26 Euro pro angefangenem Luftlinienkilometer. nextTicket 2.0 wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2020 starten.
Im kommenden Jahr feiert der VRR sein 40-jähriges Jubiläum. Geplant sind u.a. Aktionen wie ein ticketfreier Tag und die freie Fahrt am eigenen Geburtstag. idr


Keolis Deutschland bittet Partner an den Gesprächstisch zurück

- Verkehrsverbund Rhein-Ruhr tritt vom Vertrag zurück
- Keolis Deutschland hält die Vertragskündigung der S-Bahn Rhein-Ruhr-Linien S 1 und S 4 für rechtswidrig
- DB Regio NRW tritt von Kooperation zurück  

 

Düsseldorf/Duisburg, 20. September 2019 – Am Mittwoch, 18. September erhielt Keolis Deutschland vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr die vorzeitige Vertragskündigung der Linien S 1 und S 4. „Wir halten die Vertragskündigung für unzulässig und unbegründet. Unser Ziel ist es, die Betriebsaufnahme gemeinsam mit unseren Branchenpartnern aufzunehmen. Wir bitten alle Partner zurück an den Gesprächstisch zugunsten unserer Fahrgäste“, sagt Magali Euverte, Vorsitzende der Geschäftsführung Keolis Deutschland.

 

Um das neue S-Bahnkonzept, welches am 15. Dezember an den Start geht, bestens für alle Fahrgäste im Rhein-Ruhrgebiet vorzubereiten, arbeitet das Unternehmen intensiv an der Personalrekrutierung. Den Fachkräftemangel, der die ganze Branche herausfordert, gilt es zu lösen, um die ab Dezember höheren Taktungen und Serviceleistungen vollumfänglich zu erfüllen. Insgesamt schafft Keolis Deutschland hierfür über 260 neue Arbeitsplätze; davon 121 als Triebfahrzeugführer/-in. Um den Bedarf zu decken, ist das Unternehmen aktiver Partner der NRW Branchenkampagne Fokus Bahn. Darüber hinaus werden laufend Qualifizierungskurse zum Triebfahrzeugführer angeboten, intensive Rekrutierungstouren umgesetzt sowie mit den Bundesagenturen für Arbeit zusammengearbeitet. 

 

Grundvoraussetzung für einen funktionierenden Nahverkehr ist die enge Zusammenarbeit aller Partner, um eine funktionierende Schiene betreiben zu können. Keolis hat im Zuge aller Rekrutierungsmaßnahmen bereits über 80 Triebfahrzeugführer ausgebildet, die am 15. Dezember für das S-Bahn Rhein-Ruhr-Netz an den Start gehen würden. Bis Ende März 2020 werden weitere 40 neue Kollegen/-innen die Abschlussprüfung zum Triebfahrzeugführer/-in absolvieren. Um die zeitliche Lücke zu schließen, hat Keolis Deutschland bereits Anfang dieses Jahres intensive Gespräche mit DB Regio geführt und zudem eine Absichtserklärung seitens DB Regio NRW erhalten, die zusagte, dass Zugleistungen mit Fahrpersonal von DB Regio NRW für die Linien S 1 und S 4 ab dem 15. Dezember erfolgen werden.

 

Wenige Tag vor der Vertragskündigung seitens VRR wurde Keolis Deutschland ohne Angabe einer Begründung mitgeteilt, dass die DB Regio NRW von der Absichts- und Kooperationsmöglichkeit, Zugleistungen mit DB Regio-Fahrpersonal zu leisten, zurücktritt. „Wir verstehen weder den Ausschluss der weiteren Kooperation noch die vorzeitige Vertragskündigung seitens des VRR. Bisher haben wir immer sehr eng und transparent mit unseren Branchenpartnern gearbeitet, deshalb wünschen wir uns, dass die Verträge und Kooperationen reaktiviert werden. Die beste Lösung ist die Umsetzung, der bereits sehr intensiven Vorbereitungen von Keolis für die Betriebsaufnahme“, wiederholt Magali Euverte, Vorsitzende der Geschäftsführung Keolis Deutschland.


RRX-Süd: Düsseldorf-Angermund–Duisburg Schlenk

Düsseldorf/Duisburg, September 2019 - Im Rahmen des Projektes RRX soll die Strecke zwischen Düsseldorf-Benrath und Duisburg durchgängig auf sechs Gleise ausgebaut werden. Der Abschnitt Düsseldorf–Duisburg ist der am dichtesten befahrene Teilabschnitt im RRX-Kernkorridor. Durch den Bau der erweiterten Infrastruktur für den gesamten Schienenpersonenverkehr, kann in diesem Bereich eine deutlich verbesserte und vor allem zuverlässigere Verkehrsleistung angeboten werden.
Zwischen Duisburg und Düsseldorf wird der Verkehr aufgrund des RRX sowie weiterer Verbindungen im Regionalverkehr (RE/RB) weiter zunehmen. Zukünftig soll es zwischen Düsseldorf und Duisburg acht Linien im Regionalverkehr pro Stunde geben. Darin sind die S-Bahnlinien noch nicht eingerechnet. Diese geplanten zusätzlichen Verkehre überschreiten die Kapazität der heute vier- beziehungsweise in Teilen schon vorhandenen fünfgleisigen Infrastruktur, die sich an ihrer Kapazitätsgrenze befindet.
Dazu kommt, dass der RRX in einem reinen 15-Minuten Takt verkehren soll, was zusätzliche Kapazitäten notwendig macht. Darüber hinaus kann durch die jeweils eigenen Gleise für Fern-, Regionalverkehr und S-Bahn die Betriebsqualität und die Pünktlichkeit deutlich verbessert werden. Aus diesen Gründen müssen zwischen den Verkehrsknoten Düsseldorf und Duisburg ein beziehungsweise zwei weitere Gleise für den RRX gebaut werden.


Geplante Maßnahmen
Im Planfeststellungsbereich 3.2, der an der Stadtgrenze zu Duisburg beginnt, wird der sechsgleisige Ausbau aus Richtung Düsseldorf bis zum Haltepunkt Duisburg-Großenbaum mit zwei neuen Gleisen fortgesetzt. Der S-Bahn Haltepunkt Duisburg-Rahm muss aufgrund des sechsgleisigen Ausbaus nach Westen verschoben werden. Er wird in neuer Lage komplett neu errichtet. Aufgrund der Veränderung muss der Haltepunkt barrierefrei ausgebaut werden. Er wird zukünftig über einen Aufzug aus der Personenunterführung erreichbar sein.
Die Personenunterführung Winkelhauserweg erhält zu beiden Seiten barrierefreie Rampen, so dass nicht nur der Bahnsteig barrierefrei erreicht werden kann, sondern auch eine stufenlose Stadtteilverbindung entsteht. Die Rampen in die Unterführung werden im Auftrag der Stadt Duisburg im Rahmen der Bauarbeiten für den RRX mit erstellt.

Querschnitt des sechsgleisigen Ausbaus. - Fotos und Grafiken Deutsche Bahn

Weitere Maßnahmen sind zwischen Duisburg-Großenbaum und Duisburg-Buchholz nicht erforderlich, da die Strecke bereits sechsgleisig ausgebaut ist. Im Anschluss, zwischen Duisburg-Buchholz und dem S-Bahn Haltepunkt Duisburg Schlenk ist die Strecke heute fünfgleisig. Hier wird ein sechstes Gleis in die bestehende Infrastruktur eingefügt. Dabei sind Neutrassierungen auch der bestehenden Gleise erforderlich, um möglichst geringe Flächen zu beanspruchen. Durch den Ausbau müssen einige Brückenbauwerke erweitert werden.


Auf Grundlage der gesetzlichen Vorgaben wurden durch einen unabhängigen Gutachter im Rahmen der Schalltechnischen Untersuchung die erforderlichen Schallschutzmaßnahmen dimensioniert. Die abschließende Entscheidung über die erforderlichen Maßnahmen obliegt dem Eisenbahn-Bundesamt im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens.  
Im PFA 3.2 ist im Ausbaubereich - zur Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte - eine Kombination aus aktivem und passivem Schallschutz vorgesehen. Als aktive Maßnahmen werden Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von rund 6,2 Kilometern und einer Höhe zwischen 4 sowie das Besonders überwachte Gleis (BüG) auf einer Länge von rund 7,5 Kilometern eingesetzt.
Beim BüG überprüft ein Schallmesszug regelmäßig den akustischen Zustand der Schiene. Liegen die Messwerte über dem definierten Lärmpegel, werden die Schienenoberflächen mit einem Schienenschleifzug geglättet. Dort, wo aktive Maßnahmen aus technischen, wirtschaftlichen oder auch topografischen Gründen nicht realisiert werden können oder ihre Wirkung nicht ausreicht, um die gesetzlich vorgeschriebenen Immissionsgrenzwerte vollständig einzuhalten, kommen im PFA 3.2 ergänzend passive Schallschutzmaßnahmen zum Einsatz, zum Beispiel schallgedämmte Fenster. 

 

Offenlage der Planunterlagen zum Streckenausbau für den Rhein-Ruhr-Express (RRX) in Duisburg  

Die Bezirksregierung Düsseldorf führt ein Planfeststellungsverfahren zum Streckenausbau für den Rhein-Ruhr-Express (RRX) durch. Der Planfeststellungsabschnitt verläuft auf dem Gebiet der Stadt Duisburg. Er beginnt an der Stadtgrenze zu Düsseldorf und endet auf Höhe des S-Bahn-Haltepunktes Duisburg-Schlenk. Ziel des Vorhabens ist es, Engpässe im Streckennetz der Bahn zu beseitigen und die Strecke für den RRX-Einsatz auszubauen. 

Die Planentwürfe werden in der Zeit bis einschließlich Dienstag, 15. Oktober, öffentlich ausgelegt. Interessierte können die Pläne an folgenden Orten einsehen: 

Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße) 47051 Duisburg, Zimmer 221

Montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr, freitags 8 bis 14 Uhr, 

und 

Bezirksverwaltung Mitte, Sonnenwall 73 – 75, 47051 Duisburg, Zimmer 417

Montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr, freitags 8 bis 14 Uhr,  

sowie in der  

Bezirksverwaltung Süd, Sittardsberger Allee 14, 47249 Duisburg, Zimmer 103

Montags bis freitags 8 bis 16 Uhr. 

Zu den Unterlagen gelangt man für die Dauer der Offenlage auch im Internet unter http://www.duisburg.de/stadtentwicklung in der Rubrik „Aktuelles“ sowie unter http://www.bezreg-duesseldorf.nrw.de unter der Rubrik „Aktuelle Offenlagen“. 

Wer Bedenken gegen die Planung hat, kann bis einschließlich 29. Oktober 2019 bei der Bezirksregierung Düsseldorf, Cecilienallee 2, 40474 Düsseldorf, oder bei der Stadt Duisburg, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Stadthaus, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7, 47051 Duisburg schriftlich Einwendungen gegen den Plan erheben. Dies ist auch bei der Bezirksregierung Düsseldorf im Dienstgebäude Am Bonneshof 35 in 40474 Düsseldorf möglich. 

Die Einwendungen können auch durch ein elektronisches Dokument mit qualifizierter elektronischer Signatur an die elektronische Poststelle der Bezirksregierung Düsseldorf übermittelt werden. Die E-Mail-Adresse lautet: post-stelle@brd.sec.nrw.de. 

Es besteht außerdem die Möglichkeit, Einwendungen durch De-Mail in der Sendervariante mit bestätigter sicherer Anmeldung nach dem De-Mail-Gesetz zu übermitteln. Die De-Mail-Adresse lautet: post-stelle@brd-nrw.de-mail.de. Eine einfache E-Mail erfüllt diese Anforderungen nicht und bleibt daher unberücksichtigt.

Infrastrukturausbau RRX: Pläne für den Duisburger Süden werden ab Mitte September öffentlich ausgelegt

• Informationsveranstaltung am 16. September und Sprechstunden
• Bürgersprechstunden mit Online-Terminvereinbarung
• Strecke zwischen der Stadtgrenze zu Düsseldorf bis zum S-Bahn Haltepunkt Duisburg-Schlenk  

Düsseldorf/Duisburg, 6. September 2019 - Die Infrastrukturplanungen für den Rhein-Ruhr-Express (RRX) auf dem Stadtgebiet Duisburg gehen in die nächste Runde. Nachdem die Deutsche Bahn AG (DB) die Planungen im PFA 3.2 Ende 2018 zur Genehmigung beim Eisenbahn-Bundesamt eingereicht hat, gehen die Unterlagen nun in die Offenlage.
Die Bezirksregierung Düsseldorf und die Stadt Duisburg legen vom 16. September bis zum 15. Oktober 2019 die Planfeststellungsunterlagen zum Rhein-Ruhr-Express für den Bereich zwischen der Stadtgrenze zu Düsseldorf und dem S-Bahn Haltepunkt Duisburg-Schlenk offen. Die Planungen betreffen somit die Stadtteile Rahm, Großenbaum, Buchholz und Teile von Wanheimerort. In diesem Zeitraum können die Unterlagen bei der Stadt Duisburg sowie online unter www.rheinruhrexpress.de eingesehen werden.

Bis zum 29. Oktober 2019 können die Bürgerinnen und Bürger Einwendungen und Stellungnahmen bei der Bezirksregierung Düsseldorf zu den Planungen abgeben. Die DB Netz AG als Vorhabenträgerin und Antragstellerin bietet zur Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger vorab eine Bürgerinformationsveranstaltung an. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen am Montag, 16. September 2019, 18:00 – 19:30 Uhr Pädagogisches Zentrum des Bertold-Brecht Berufskollegs Am Ziegelkamp 28, 47259 Duisburg.

Die Expertinnen und Experten der Deutschen Bahn stellen die geplanten Maßnahmen noch einmal ausführlich vor. Wie erklären zudem, welche Unterlagen zur Genehmigung eingereicht wurden und wie sich die Bürgerinnen und Bürger in den Unterlagen zurechtfinden. Darüber hinaus bietet die DB Sprechstunden während der Offenlage an, in denen Fragen zu den Plänen an die Fachleute aus dem Projekt gerichtet werden können.
Die Termine der Sprechstunden sowie eine Möglichkeit zur Online-Terminvereinbarung finden Sie online unter www.rheinruhrexpress.de.

Planungen für den RRX in Duisburg Süd
Der Planfeststellungsabschnitt 3.2 umfasst den Bereich von der Stadtgrenze zu Düsseldorf bis zum S-Bahn Haltepunkt Duisburg Schlenk. Als wesentliche Baumaßnahme ist der Neubau von zwei Gleisen auf der Westseite der bestehenden vier Gleise geplant. Der sechsgleisige Ausbau wird aus Richtung Düsseldorf bis zum Haltepunkt Duisburg-Großenbaum fortgesetzt.
Zwischen Großenbaum und Buchholz ist die Strecke bereits sechsgleisig ausgebaut. Im Anschluss zwischen Duisburg-Buchholz und Duisburg-Schlenk ist die Strecke heute fünfgleisig. Hier wird das sechste Gleis in die bestehende Infrastruktur eingefügt. Dies hat auch einige Änderungen an der bestehenden Infrastruktur und an einigen Brückenbauwerken zur Folge.

So muss zum Beispiel der S-Bahn-Haltepunkt Duisburg-Rahm komplett neu gebaut werden. Durch diese Maßnahme ergibt sich im Ausbaubereich Anspruch auf Schallschutz gemäß des Bundes-Immissionsschutzgesetzes.

Vorgesehene Schallschutzmaßnahmen im Rahmen des Ausbaus des RRX
Aufgrund der erheblichen baulichen Veränderung des Verkehrsweges ergibt sich für die Anwohner im Baubereich ein Anspruch auf Schallschutz gemäß des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) in Verbindung mit der Verkehrslärmschutzverordnung (16. BImSchV).
Nach den Ergebnissen des Gutachtens zur zukünftigen Lärmentwicklung wird empfohlen, im Baubereich des PFA 3.2 in Duisburg 6,2 Kilometer Schallschutzwände mit einer Höhe von bis zu 4 Metern zu errichten.

Dazu kommen als weitere aktive Schutzmaßnahme fast 6,7 Kilometer besonders überwachtes Gleis. Hierbei wird der akustische Zustand der Schienen jährlich gemessen und die Schienen ggfs. speziell geschliffen, um möglichst glatt zu bleiben.
Darüber hinaus werden passive Maßnahmen realisiert, beispielsweise der Einbau von Schallschutzfenstern. In den Bereichen, in denen keine Baumaßnahmen stattfinden, d.h. in der sogenannten Baulücke, besteht kein gesetzlicher Anspruch auf Schallschutz. Für diese Bereiche sind jedoch Lärmschutzwände im Rahmen des freiwilligen Lärmsanierungsprogramms des Bundes geplant, um auch hier die Situation zu verbessern.

Das freiwillige Lärmsanierungsprogramm des Bundes und vorgesehene Schallschutzmaßnahmen in der Baulücke Die Deutsche Bahn sorgt in Bereichen entlang der Bahnstrecken, in denen keine Ausbaumaßnahmen vorgesehen sind, im Auftrag der Bundesregierung für Schallschutz.
Als sogenannter aktiver Schallschutz ist entlang der Strecke im Bereich Großenbaum eine Schallschutzwand östlich der Strecke mit einer Länge von 371 Metern und einer Höhe von 3 Metern geplant. Ergänzend werden in diesen Bereichen Maßnahmen des passiven Schallschutzes angeboten und gefördert. Für die Maßnahmen der Lärmsanierung wird ein separates Plangenehmigungs-/Planfeststellungsverfahren notwendig.

Weitere Schallschutzwände in Duisburg-Meiderich/Beeck fertiggestellt

 • Insgesamt rund 12,5 Millionen Euro Investitionskosten
• Mehrere Lärmsanierungsmaßnahmen in der Stadt Duisburg  

Duisburg, 12. August 2019 - Die Deutsche Bahn baut im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ in Duisburg-Meiderich/Beeck aktuell vier Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von 4.172 Metern und einer Höhe von zwei bis drei Metern. Für diesen aktiven Schallschutz investiert der Bund rund 12,4 Millionen Euro.
Zusätzlich sind an etwa 254 Wohnhäusern und Wohnungen passive Schallschutzmaßnahmen förderfähig. Dazu zählt zum Beispiel der Einbau von schalldämmenden Fenstern und Lüftern. Hierfür stellt der Bund weitere rund 100.000 Euro zur Verfügung.
Zur Fertigstellung des ersten Bauabschnitts hoben Dr. Jens Klocksin, Leiter Lärm-, Umwelt- und Klimaschutz, Forschungsangelegenheiten im Eisenbahnbereich im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für das Land Nordrhein-Westfalen, und Manfred Osenger, Bürgermeister der Stadt Duisburg, gemeinsam ein Wandelement in Duisburg-Beeck ein.

„Der Bund stellt jährlich Millionenbeträge für das Programm zur freiwilligen Lärmsanierung bereit, so können Jahr für Jahr Schallschutzwände an bestehenden, besonders belasteten Eisenbahnstrecken gebaut werden. Denn wenn wir den Schienenverkehr weiter stärken wollen, müssen wir gleichzeitig die Menschen entlang der Strecken vor dessen Belastungen schützen“, sagte Dr. Jens Klocksin. Werner Lübberink ergänzte: „Hier in Duisburg profitieren Anwohnerinnen und Anwohner mehrfach vom Lärmsanierungsprogramm des Bundes. In insgesamt drei Maßnahmenbündeln werden im Bezirk Meiderich/Beeck neun Schallschutzwände von über zehn Kilometern Länge errichtet. In Duisburg-Beeck bewirken die bereits fertigstellten drei Meter hohen Lärmschutzwände eine spürbare Entlastung vom Schienenverkehrslärm.“

Auch 2. Bürgermeister Volker Mosblech freute sich über die umfangreichen Lärmsanierungsmaßnahmen: „In Beeck und Beeckerwerth wird es dank der neuen Wände entlang der Bahnstrecken leiser. Wir freuen uns ganz besonders darüber, dass es in den Ortsteilen Untermeiderich und Obermeiderich in den nächsten Jahren mit dem Bau von weiteren rund 4,4 Kilometern Schallschutz weitergeht.“

Auf die dafür notwendigen Bauarbeiten wird die Deutsche Bahn frühzeitig hinweisen. Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ Seit 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen.
Seit dem Start des Programms haben Bund und Bahn über 1,4 Milliarden Euro in die Lärmsanierung von knapp 1.800 Kilometern Schienenstrecke und 60.630 Wohneinheiten investiert. Alleine im Jahr 2018 wurden rund 45 Kilometer Schallschutzwände fertiggestellt und etwa 100 Millionen Euro ausgegeben.

Bauarbeiten Essen – Duisburg – Düsseldorf-Flughafen
Haltausfälle im Nah- und Fernverkehr

 • Von Freitag, 12. Juli, 23 Uhr bis 26. August 05:00 Uhr
• Umleitungen und Schienenersatzverkehr während der Sommerferien


Bahn investiert 40 Millionen Euro in das Herzstück der Infrastruktur in NRW
• zusätzliche Pendelzüge zwischen Dortmund und Essen  

8. Juli 2019:  Es geht weiter: Auch während der Sommerferien 2019 bündelt die Deutsche Bahn (DB) wieder wichtige Baumaßnahmen auf einer der Hauptstrecken in NRW zwischen Essen und Düsseldorf-Flughafen. Mehr als 40 Millionen Euro investiert die DB hier allein in diesem Jahr in eine leistungsfähige und moderne Schieneninfrastruktur. Während der sechseinhalbwöchigen Sperrung hat sich die DB viel vorgenommen.
Ein Schwerpunkt ist die zweite Ausbaustufe des Elektronischen Stellwerks (ESTW) Duisburg. Ab 2021 soll es mit modernster Technik die Stellwerke Essen-West und Mühlheim Styrum ersetzen. Für die Fahrgäste bedeutet das ein deutlich stabileres Netz und somit mehr Zuverlässigkeit auf der Schiene. Allein dafür werden 150 000 Meter neue Kabel verlegt, 129 neue Signale gesetzt und 14 neue Oberleitungsmasten errichtet.
Für den Rhein-Ruhr-Express wird mit der neuen Abzweigstelle in Mühlheim Heißen der zweite Abschnitt des Infrastrukturausbaus fertiggestellt. Mit vier neuen Weichen ermöglicht sie Zügen künftig einen Wechsel zwischen den Gleisen der Fern- und S-Bahn. Das schafft mehr Kapazitäten und bietet im Störungsfall größere Flexibilität.
Insgesamt verlegt die DB im Zuge der Baumaßnahme neue Schienen auf einer Gesamtlänge von 22 Kilometern, installiert 13 neue Weichen und baut die neue Ruhrbrücke. Hinzu kommen Ausbaumaßnahmen an vier Bahnhöfen. Dafür muss die Strecke zwischen Essen und Duisburg voll gesperrt werden. Zwischen Duisburg und Düsseldorf-Flughafen sind die Fernbahngleise für die Erneuerung von Schotter, Schwellen und Schienen gesperrt.

Aufgrund dieser Sperrungen kommt es in der Zeit von Freitag, 12. Juli, 23.00 Uhr bis Montag, 26. August, 5.00 Uhr zu Änderungen im Zugverkehr. Diese entnehmen Sie bitte der Presseinformation anbei, oder folgendem Link: https://www.deutschebahn.com/pr-duesseldorf-de/aktuell/presseinformationen/40-Millionen-Euro-fuer-das-Herzstueck-der-Infrastruktur-in-NRW-4192010

DB Regio NRW bekommt einen neuen Chef

Frederik Ley wird Vorsitzender der Regionalleitung
Düsseldorf/Duisburg, 29. Juli 2017 - Ley übernimmt den Posten zum 1. September 2019. Der 46-jährige löst in dieser Funktion Andree Bach ab, der das Unternehmen zum 31. August 2019 in bestem Einvernehmen auf eigenen Wunsch verlässt. Ley ist seit 2015 Vorsitzender der Regionalleitung Bus für DB Regio in NRW und als solcher auch Mitglied des Vorstands der NRW-Landesgruppe des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen.
Der Diplom-Volkswirt - Foto Deutsche Bahn AG - arbeitet seit 2004 bei der Deutschen Bahn und hat das Unternehmen in verschiedenen Geschäftsbereichen und Führungspositionen erfolgreich vertreten. Unter anderem war Ley bei der Regio-Zentrale in Frankfurt und bei der S-Bahn Berlin tätig, außerdem leitete er für DB Regio verschiedene Zukunftsprogramme im Bereich Bus. Frederik Ley ist verheiratet und hat drei Kinder und lebt mit der Familie in seiner Geburtsstadt Köln.

 

Deutsche Bahn und Bundespolizei appellieren an Kinder und Jugendliche: Bahnanlagen sind kein Platz für Abenteuer!

Selfies im Gleis und Klettern auf abgestellte Züge sind nicht cool, sondern lebensgefährlich
• DB und Bundespolizei engagieren sich seit vielen Jahren, um Unfälle zu vermeiden

 

Sommerferien - Zeit, sich zu verabreden, die Seele baumeln zu lassen und Abenteuer zu erleben. „Gerade unsere Anlagen, Gleise und Züge üben auf junge Menschen oft eine große Faszination aus und wecken die Neugierde. Es ist uns daher ein wichtiges Anliegen, jetzt zum Ferienbeginn noch einmal auf das richtige Verhalten an Bahnanlagen aufmerksam zu machen, damit aus Spaß nicht plötzlich bitterer Ernst wird“, erklärt Dr. Volker Hentschel, Vorstand Produktion der DB Netz AG. „Jeder Unfall ist einer zu viel - und durch das Befolgen einiger einfacher Regeln zu vermeiden.“

Der wichtigste Grundsatz lautet: Es ist verboten, Bahnanlagen zu betreten! Sie sind kein Platz für Abenteuer! Auch wenn Fotos im Gleis oder die Abkürzung über die Schienen noch so verlockend und berechenbar scheinen – hier droht ernste Gefahr! Züge können, anders als Straßenfahrzeuge, Hindernissen nicht ausweichen und haben einen sehr langen Bremsweg von bis zu 1.000 Metern. Zudem sind sie erst spät zu hören und mit Blick auf ihre Geschwindigkeit nicht zu unterschätzen. Außerdem muss man immer damit rechnen, dass auch Züge, die nicht im Fahrplan stehen (z.B. Gütertransporte), die Strecken befahren.

„Das Klettern auf abgestellte Züge ist ebenfalls lebensgefährlich“, warnt Polizei-direktor Nicolai-Steve Schipfer von der Bundespolizei. Immer wieder passieren Bahnstromunfälle, bei denen Kinder oder Jugendliche beteiligt sind – die meisten enden mit schwersten Verletzungen oder tödlich. Oft ist den jungen Menschen gar nicht bewusst, dass die Bahn-Oberleitung eine Spannung von 15.000 Volt führt. Das ist etwa 65-mal mehr als in der Steckdose zu Hause. Und man muss die Oberleitung nicht einmal berühren. Schon bei bloßer Annäherung kann es zu einem lebensbedrohlichen Stromüberschlag kommen. „Daher unser Appell: Bleibt bitte den technischen Bahn- und Abstellanlagen fern!“

Deutsche Bahn und Bundespolizei engagieren sich seit vielen Jahren, um Unfälle zu vermeiden. Der Bedarf an Aufklärung ist nach wie vor groß. „Daher geht unsere dringende Bitte immer wieder an Eltern, Erziehungsberechtigte, Lehrer, Erzieher und Sozialarbeiter, junge Menschen für mögliche Gefahren an Bahnanlagen zu sensibilisieren“, so Schipfer. „Achten Sie darauf, wie und wo Kinder und Jugendliche ihre Freizeit verbringen. Erläutern Sie ihnen, welche Folgen das Spielen auf Bahnanlagen haben kann und halten Sie sie dazu an, Hilfe zu holen, wenn Andere in Gefahr sind.“

Bauarbeiten für RRX: Fahrplanänderungen zwischen Duisburg und Düsseldorf

Am kommenden Wochenende Fahrplanänderungen zwischen Duisburg und Düsseldorf aufgrund von Vorarbeiten für den Rhein-Ruhr-Express
Ausfälle bei S 1 und RE 2 und Fahrplanänderungen bei einigen Regional-Express-Linien  
Düsseldorf/Duisburg, 1. Juli 2019 - Die Vorarbeiten für den Rhein-Ruhr-Express (RRX) gehen auch zwischen Duisburg und Düsseldorf weiter. Die Kampfmittelsondierungen und Bodenprobenarbeiten, die in der Zeit von Freitag, 5. Juli, 21.30 Uhr, bis Montag, 8.Juli, 5 Uhr, zu Streckensperrungen führen, können nicht in den NRW-Sommerferien durchgeführt werden, da die Bohrungen an den S-Bahn Gleisen stattfinden. Diese werden wiederum während der Sperrungen in den Sommerferien als Ausweichgleise genutzt.
Aufgrund dieser Arbeiten fallen die meisten Züge der Regional-Express-Linie RE 2 zwischen Duisburg Hbf und Düsseldorf Hbf aus.
Alternativ verkehren die parallel geführten Linien RE 1, RE 6 und RE 11. Außerdem verkehren die Fahrten der Linien RE 1 und RE 6 in Richtung Düsseldorf / Aachen in geänderten Fahrzeiten. Jede zweite Fahrt der am Wochenende im Halbstundentakt verkehrende Linie S 1 zwischen Duisburg Hbf und Duisburg-Großenbaum fällt aus. Alternativ kann die jeweils 30 Minuten früher oder später planmäßig verkehrende Bahn genutzt werden. Zusätzlich verkehren für die ausfallenden S-Bahnen Busse im Schienenersatzverkehr (SEV).
Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw und über die App „DB Bauarbeiten“ abrufbar.

Unterwegs für den Klimaschutz: Längstes rollende Kunstwerk der Welt „Noah’s Train“

• Kinder und Jugendliche können ihre eigene Botschaft zum Klimaschutz auf einen Container des Zuges malen
Durch Stärkung des Schienengüterverkehrs die CO2-Emissionen reduzieren  

Düsseldorf/Duisburg, 25. Juni 2019 - „Noah’s Train“, das längste rollende Kunstwerk der Welt auf Schienen, macht am Samstag, 29. Juni, Station im Hauptbahnhof Oberhausen. Anlässlich des Berufsstartertages der Deutschen Bahn AG im Rheinischen Industriemuseum präsentiert sich Noahs Zug zwischen 11 und 14 Uhr in direkter Nachbarschaft auf Gleis 14.
Der mit Tiermotiven von namhaften internationalen Szenekünstlern gestaltete Containerzug tourt derzeit über die Schienen in ganz Europa und wirbt für den Klimaschutz. Seine Botschaft: Es muss europaweit mehr Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene verlagert werden, um die Umwelt zu schützen.

Eine besondere Aktion bietet Noah’s Train in Deutschland an: Alle Kinder und Jugendliche können ihr Zeichen für den Umweltschutz setzen, in dem sie selbst ein kleines Kunstwerk als ihre Botschaft auf einen besonderen Container malen. Der unter dem Motto „Kinder fürs Klima“ fahrende Container zeigt bereits viele alarmierende Bilder des Klimawandels, die sich Kinder aus Leipzig oder München ausgedacht und auf dem Container verewigt haben.
Noah’s Train ist der Klimabotschafter dieser Initiative, angelehnt an die biblische Geschichte der Arche Noah. Der Zug startete nach der Weltklimakonferenz Mitte Dezember 2018 in Polen und machte bereits Stationen in Wien, Berlin Paris, Brüssel und Rom. In jedem Land sammelt er weitere bemalte Container dazu. Nach Oberhausen geht es weiter in Richtung Luxemburg. Denn Umweltschutz geht uns alle an. Gerade der Transportmarkt wird bis 2030 nochmals um 30 Prozent wachsen.
Um CO2 einzusparen bietet die Schiene die umweltfreundlichste Alternative zur Straße an. Um auf dieses Transportmittel aufmerksam zu machen, haben die europäischen Güterbahnen die Initiative Rail Freight Forward ins Leben gerufen. Ziel von Rail Freight Forward ist es, einen Schienenanteil am europäischen Güterverkehrsmarkt von 30 Prozent zu erreichen – und das bis zum Jahr 2030. Als Umwelt-Vorreiter rückt die DB Schwerpunktthemen wie Klima-, Lärm-, Arten- und Naturschutz in den Fokus. Bis 2030 sollen die spezifischen CO2-Emissionen – also die Emissionen pro Personen- und Tonnenkilometer – gegenüber 2006 halbiert werden.

40 Millionen Euro für das Herzstück der Infrastruktur in NRW

Bauarbeiten zwischen Essen – Duisburg – Düsseldorf Flughafen führen zu Einschränkungen im Schienenverkehr
• DB bündelt in den Sommerferien zahlreiche Maßnahmen in einer Baustelle
• DB und VRR setzen auf Qualität und Service bei Reisendeninformation und Schienenersatzverkehr  

Düsseldorf/Duisburg, 13. Juni 2019 - Während der Sommerferien 2019 bündelt die Deutsche Bahn (DB) wieder wichtige Baumaßnahmen auf einer der Hauptstrecken in NRW zwischen Essen und Düsseldorf-Flughafen für eine leistungsfähige und moderne Schieneninfrastruktur.
Die Baumaßnahme in Zahlen: 150.000 Meter neue Kabel, 129 neue Signale, 22 Kilometer neue Schienen, 13 neue Weichen, eine neue Ruhrkanalbrücke und ein fertig gebauter Abschnitt für den RRX. Dazu kommen Ausbaumaßnahmen an vier Bahnhöfen. Das Investitionsvolumen allein in diesem Jahr: Mehr als 40 Millionen Euro. Zeit: Sechseinhalb Wochen.

Für die umfangreichen Baumaßnahmen muss die Strecke Zwischen Essen und Duisburg in den Sommerferien komplett gesperrt werde. Zwischen Duisburg Hbf und Düsseldorf Flughafen werden Schienen und Gleise der Fernbahn erneuert und stehen für den Zugverkehr nicht zur Verfügung. Aufgrund dieser Sperrungen kommt es in der Zeit von Freitag, 12. Juli, 23.00 Uhr bis Montag, 26. August, 5.00 Uhr zu Änderungen im Nah- und Fernverkehr.

National Express geht auf der Linie RE 5 mit neuen RRX-Fahrzeugen an den Start

Duisburg, 5. Juni 2019 - Ab dem 9. Juni sind auf der Linie RE 5 von Wesel durch das Ruhrgebiet (u.a. Oberhausen und Duisburg) nach Koblenz zwölf neue Fahrzeuge des Rhein-Ruhr-Express' (RRX) unterwegs. Den Betrieb übernimmt National Express. Bis 2020 gehen die RRX-Fahrzeuge noch auf drei weiteren Linien in den Betrieb: RE 6 von Minden nach Köln, RE 1 von Aachen nach Hamm und RE 4 von Aachen nach Dortmund.
Der RE 5 gehört bislang zu den Linien in NRW mit dem höchsten Fahrgastaufkommen, gleichzeitig gibt es Probleme bei Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit. Zur Verbesserung wurde jetzt das Betriebskonzept angepasst. Voraussetzung für die vollständige Realisierung des RRX-Betriebskonzepts mit einem 15-Minuten-Takt auf der Hauptachse Westfalen-Ruhrgebiet-Rheinland ist der Aus- und Umbau der Gleisinfrastruktur. Die Durchführung der notwendigen Planfeststellungsverfahren sowie der Baumaßnahmen wird noch Jahre dauern. idr

Deutsche Bahn: Mülheim-Styrum: Reparaturarbeiten können bis in die Abendstunden andauern

Mülheim-Styrum: Reparaturarbeiten können bis in die Abendstunden andauern
Update 21:30 Uhr: Gegen 20.30 Uhr wurden die nach mehreren Blitzschlägen erforderlichen Reparaturarbeiten im Bereich Mülheim-Styrum erfolgreich abgeschlossen. Es stehen wieder alle Gleise für den Zugverkehr zur Verfügung. Auf den betroffenen Linien kann es in den nächsten Stunden noch vereinzelt zu Zugausfällen und Verspätungen kommen. 
Mehrere Blitzeinschläge führten am frühen Morgen zu Beschädigungen der Leit- und Sicherungstechnik an allen Gleisen im Bahnhof Mülheim-Styrum sowie in Essen West. Techniker arbeiteten unter Hochdruck an der Beseitigung der Schäden. So mussten u.a. etwa 200 Blitzschutzelemente – vergleichbar mit Sicherungen im Haushalt – geprüft und ggf. ausgetauscht werden. Außerdem mussten Platinen in technischen Anlagen erneuert werden.

 

 

• Beschädigungen an der Leit- und Sicherungstechnik
• Fernverkehr und Regionalverkehr wird weiter umgeleitet - Techniker seit den Morgenstunden vor Ort  
Düsseldorf/Mülheim/Duisburg, 3. Juni 2019 - Aufgrund eines Unwetters kommt es seit heute früh 6.15 Uhr zu Einschränkungen im Bahnverkehr in NRW. Mehrere Blitzeinschläge führten zu Beschädigungen der Leit- und Sicherungstechnik an allen Gleisen im Bahnhof Mülheim-Styrum sowie in Essen West. Die Blitze haben zu einer Überspannung in den Kabelwegen geführt und u.a. die sogenannten Achszähler und Kabelanlagen beschädigt. Seit heute Morgen arbeiten die Techniker unter Hochdruck an der Beseitigung der Schäden. So müssen beispielsweise auch rund 200 Blitzschutzelemente – vergleichbar mit Sicherungen im Haushalt – geprüft und ggf. ausgetauscht werden. Außerdem müssen Platinen in technischen Anlagen erneuert werden.
Die Reparaturarbeiten werden voraussichtlich bis in die Abendstunden andauern. Aufgrund der Arbeiten kommt es zu folgenden verkehrlichen Einschränkungen: Die Linien RE 1, RE 6 und RE 11 können ab sofort wieder auf dem Regelweg verkehren. Da die Züge – ebenso wie die Züge der S-Bahn-Linie S1 – manuell gesteuert werden müssen, kommt es hier noch zu Fahrzeitverlängerungen.
Der Fernverkehr wird in der Regel über Gelsenkirchen und Oberhausen umgeleitet. Auch die RE Linien 2 und 42 werden noch von Gelsenkirchen über Essen-Altenessen und Oberhausen umgeleitet. Zwischen Hattingen Mitte und Essen Hbf fallen die Züge der Linie S 3 aus. Ein Busnotverkehr ist eingerichtet.

S1: Brückenarbeiten und Vorarbeiten für den RRX führen zu Haltausfällen

• Arbeiten in der Zeit vom 10. bis 13. und vom 24. bis 27. Mai 2019
• Züge der S 1 fallen zeit- und teilweise aus  

Düsseldorf/Duisburg, 9. Mai 2019 - Wegen Brückenarbeiten und Probebohrungen als Vorarbeiten für den Rhein-Ruhr-Express (RRX) kommt es zu Streckensperrungen und teil- und zeitweisen Ausfällen der Züge der S-Bahn-Linie S 1. Brückenarbeiten in Düsseldorf-Eller führen zu zeit- und teilweisen Haltausfällen der S 1 zwischen Solingen Hbf und Duisburg Hbf und zu Komplettausfällen zwischen Düsseldorf Hbf und Solingen Hbf, jeweils in der Zeit von Freitag, 10. Mai 2019, 22 Uhr, bis Montag, 13. Mai 2019, 4 Uhr.

Alternativ verkehren Busse im Schienenersatzverkehr (SEV). Aufgrund von Vorarbeiten für den Rhein-Ruhr-Express (RRX) können die Züge der S 1 in der Zeit von Freitag, 24. Mai 2019, 22 Uhr, bis Montag, 27. Mai 2019, 1 Uhr, zwischen Duisburg Hbf und Duisburg-Großenbaum nur einmal in der Stunde verkehren. Die Fahrplanänderungen der Deutschen Bahn sind in den Online-Auskunftssystemen enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben.

Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw und über die App „DB Bauarbeiten“ abrufbar. Dort kann auch ein Newsletter für einzelne Linien der DB abonniert werden. Weitere Informationen gibt es bei der Kundenhotline von DB Regio NRW unter 0180 6 464 006 (20 ct/Anruf a. d. Festnetz, Mobil max. 60 ct/Anruf) und dem kostenfreien BahnBau-Telefon unter 0800 5 99 66 55.

- Über 16 Millionen Euro für Lärmschutz in Nordrhein-Westfalen investiert
- Bundesminister: Die Bahn wird ein guter und leiser Nachbar sein

• Rund 9,4 Kilometer Schallschutzwände gebaut
•  Umrüstung der Güterwagen schreitet voran
 
Düsseldorf/Duisburg, 23. April 2019 - Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2018 rund 16,4 Millionen Euro für aktive und passive Schallschutzmaßnahmen investiert. Insgesamt errichtete die Deutsche Bahn (DB) rund 9,4 Kilometer neue Schallschutzwände und setzte an 557 Wohnungen passive Lärmschutzmaßnahmen um.
Die Schwerpunkte lagen dabei an der Strecke Duisburg–Dortmund in Castrop-Rauxel und an der Strecke Hamm–Minden in Porta Westfalica sowie in Bad Oeynhausen. 2019 wird der Fokus auf Duisburg I und Hagen I, an der linken Rheinstrecke auf Bornheim sowie auf Bielefeld gerichtet. Daneben liegen Schwerpunkte auch weiterhin in Minden und Bad Oeynhausen an der Strecke Hamm–Minden.
In Nordrhein-Westfalen wurde seit 2001 eine Gesamtstreckenlänge von 400 Kilometern vollständig lärmsaniert. Dafür haben Bund und DB über 246 Millionen Euro investiert. Das übergeordnete Ziel: Halbierung des Schienenverkehrslärms bis 2020 Die Deutsche Bahn hat eine „Zwei-Säulen-Strategie für mehr Lärmschutz“ entwickelt: Die Umrüstung der Güterwagen auf die Flüsterbremse und Schallschutzmaßnahmen an den Strecken.
„Mit 53.000 Güterwagen rollen bereits 85 Prozent unserer Güterwagen leiser durch Deutschland und an rund 1.800 Streckenkilometern haben wir die Anwohner vom Lärm entlastet. Deshalb werden wir unser Versprechen einlösen und den Schienenlärm an den Strecken bis 2020 halbieren. Wir wollen mehr Verkehr auf der umweltfreundlichen Schiene und dafür brauchen wir die Akzeptanz der Menschen“, so Andreas Gehlhaar, Leiter Umwelt und Lärmschutzbeauftragter der DB.

Seit 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Nachdem 2016 die Auslösewerte um 3 dB(A) abgesenkt wurden, erarbeiteten DB und Bund ein neues Gesamtkonzept, dass seit Anfang 2019 gültig ist. Im Ergebnis können künftig rund 2.200 Städte und Gemeinden vom Lärmsanierungsprogramm profitieren, wobei sich der Gesamtbedarf der zu sanierenden Strecken auf 6.500 Kilometer erhöht hat – eine Steigerung von 75 Prozent.


Bundesminister Scheuer: Die Bahn wird ein guter und leiser Nachbar sein
Das BMVI startet ein neues Lärm-Monitoring an der Schiene. An stark befahrenen Bahnstrecken nehmen 19 Messstationen den Betrieb auf. Sie erfassen den Lärm vorbeifahrender Güterzüge dauerhaft und nach einer einheitlichen Methode. Die Erfolge beim Lärmschutz werden dadurch messbar. Zudem liegen die Ergebnisse des Projektes "Innovativer Güterwagen" inzwischen vor. Darin wurde untersucht wie der Schienengüterverkehr, leiser effizienter und wirtschaftlicher werde kann.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer: Lärmschutz an und auf der Schiene heißt Lebensqualität zuhause. Deshalb fördern wir die Umrüstung von Güterwagen mit Flüsterbremsen, unterstützen die Entwicklung innovativer Technologien, investieren in Lärmschutz am Gleis und verbieten ab Ende des kommenden Jahres den Betrieb lauter Güterwagen auf dem deutschen Schienennetz. Dass unsere Maßnahmen wirken, werden wir mit Lärmmessungen belegen. Die Bahn wird ein guter und leiser Nachbar sein. Sobald es für die Anwohner nachweisbar leiser wird, erhöht sich auch die Akzeptanz, die wir für die Verlagerung von mehr Verkehr auf die Schiene brauchen. Die 19 Messstationen befinden sich in allen Flächenländern an den Hauptkorridoren des Schienengüterverkehrs und erfassen Tag und Nacht mehr als 70 Prozent der Güterzüge.
Standorte: www.laerm-monitoring.de

Erfolgreiches Forschungsprojekt "Innovativer Güterwagen".
Nach knapp drei Jahren Laufzeit liegen die Ergebnisse des Forschungsprojekt "Innovativer Güterwagen" vor.  Das Projekt wurde mit insgesamt rund 20 Millionen Euro durch das BMVI finanziert und von einer Arbeitsgemeinschaft aus DB Cargo und VTG durchgeführt. Scheuer: Wir sind mit den Ergebnissen des Projektes hochzufrieden. Die High-Tech-Wagons sind deutlich leiser, verbrauchen weniger Energie und sind über den gesamten Lebenszyklus wirtschaftlicher zu betreiben.
Ein echtes Highlight der Schienenverkehrsforschung des BMVI.

Insgesamt wurden im Projekt jeweils drei Prototypen in vier verschiedenen Wagengattungen (Kesselwagen, Containertragwagen, Flachwagen und Autotransporter) aufgebaut, mit innovativen Technologien und Komponenten ausgerüstet und in einer umfassenden Betriebserprobung über 150.000 Kilometer auf Herz und Nieren geprüft.
Ergebnis des Projekts: Die Innovativen Güterwagen unterschreiten den Lärm-Grenzwert der sog. TSI Noise um vier bis sieben dB(A) sind zwischen zwei und drei Prozent energieeffizienter als vergleichbare Referenzwagen sind durch die Innovationen im Fahrzeugbau und bei den eingesetzten Komponenten über den Lebenszyklus wirtschaftlicher.

Oberleitungsarbeiten zwischen Gelsenkirchen, Duisburg und Essen Hbf ab Ostersonntag

• Arbeiten jeweils nachts von 21 Uhr bis 5 Uhr in der Zeit vom 21. bis 26. April 2019
• Nächtliche Züge der Linien RE 2 und RE 42 fallen teilweise aus
 
Düsseldorf/Duisburg, 11. April 2019 - Die Deutsche Bahn führt auf der Strecke zwischen Gelsenkirchen Hbf und Duisburg Hbf / Essen Hbf in der Zeit von Sonntag, 21. bis Freitag, 26. April 2019, jeweils in den Nächten von 21 Uhr bis 5 Uhr, Erneuerungsarbeiten an der Oberleitung durch.
Diese Arbeiten erfordern die zeit- und teilweise Sperrung der Strecke und führen bei den Zügen der Regional-Express-Linien RE 2 und RE 42 zu Haltausfällen und Umleitungen. Die Halte Essen und Mülheim a.d.R. entfallen mit Ausnahme der in Essen endenden und beginnenden Züge. Die umgeleiteten Züge halten zusätzlich in Essen-Altenessen und Oberhausen Hbf. Zwischen Essen Hbf und Gelsenkirchen Hbf verkehren alternativ Busse im Schienenersatzverkehr (SEV).

Die Fahrplanänderungen der Deutschen Bahn sind in den Online-Auskunftssystemen enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw und über die App „DB Bauarbeiten“ abrufbar. Dort kann auch ein Newsletter für einzelne Linien der DB abonniert werden. Weitere Informationen gibt es bei der Kundenhotline von DB Regio NRW unter 0180 6 464 006 (20 ct/Anruf a. d. Festnetz, Mobil max. 60 ct/Anruf) und dem kostenfreien BahnBau-Telefon unter 0800 5 99 66 55.

FlixTrain startet Verbindung Köln – Berlin  auch über Duisburg in die Hauptstadt und zurück ab 9,99 €

München/Köln/Berlin/Duisburg, 27. März 2019 – FlixTrain baut sein Angebot weiter aus. Bereits seit einem Jahr sind die grünen Fernzüge von Europas größtem Fernbusanbieter auf deutschen Schienen unterwegs, 2019 wird das bestehende Angebot um eine weitere Verbindung ergänzt: Ab 23. Mai startet mit Köln – Berlin nach Köln – Hamburg und Berlin – Stuttgart die dritte FlixTrain-Strecke. Tickets sind bereits jetzt ab 9,99 € buchbar.  
  
„Seit einem Jahr gibt es endlich mehr als nur einen ernstzunehmenden Anbieter auf der Schiene. Die Resonanz der Fahrgäste auf FlixTrain im ersten Jahr übertrifft all unsere Erwartungen und zeigt, dass sie sich mehr Wettbewerb wünschen“, sagt Fabian Stenger, Geschäftsführer FlixBus und FlixTrain DACH.
„Jetzt möchten wir unsere Erfolgsgeschichte auf der Schiene mit der neuen Strecke zwischen Köln und Berlin weiterschreiben und noch mehr Menschen von FlixTrain überzeugen.“  
FlixTrain startet neue Strecke und erhöht Takte Die neue FlixTrain-Strecke startet am 23. Mai und fährt neben Berlin und Köln auch die Halte Düsseldorf, Duisburg, Essen, Dortmund, Bielefeld, Hannover und Wolfsburg an. In Berlin hält der FlixTrain am Südkreuz, in Spandau und am Hauptbahnhof. Tickets können bereits jetzt ab 9,99 € gebucht werden. Im Laufe des Sommers werden die Takte auf der neuen Strecke dann sukzessive auf bis zu zwei Abfahrten pro Tag und Richtung erhöht.
Auch das bereits bestehende Angebot wird weiter ausgebaut: Dank eines zusätzlichen Zuges auf der Strecke Hamburg – Köln werden hier ab Sommer bis zu drei Abfahrten täglich in beide Richtungen angeboten. Durch die intermodale Verknüpfung mit dem FlixBus-Netz entstehen zahlreiche neue Reisemöglichkeiten. Aktuell werden im deutschsprachigen Raum bereits 600 Ziele auf Schiene und Straße angefahren.

 

 

Freitag früh wieder Personenverkehr zwischen Rheinhausen und Moers

 • Reparatur der Infrastruktur Schäden an Oberleitung, Gleisanlagen und Kommunikationstechnik beseitigt
• 3 beschädigte Weichen werden in den nächsten Wochen eingebaut  

 
Düsseldorf/Duisburg, 06. März 2019 - Die Deutsche Bahn AG hat seit dem letzten Wochenende mit Hochdruck daran gearbeitet, die Schäden an der Infrastruktur in Moers schnellstmöglich zu beseitigen. Insofern sollen ab Freitag, 8. März, 6 Uhr wieder Personenzüge die Strecke zwischen Rheinhausen und Moers befahren können. Auf dieser Strecke fährt die RB 31 der Nordwestbahn.

Die Bahn hat auf rund 150 Metern Gleise wiederhergestellt, einen neuen provisorischer Oberleitungsmast aufgestellt und die Oberleitung auf einer Strecke von rund 100 Metern repariert. Außerdem wurden Anlagen der Kommunikations- und Signaltechnik erneuert. Voraussichtlich am letzten Wochenende im März oder Anfang April sollen die drei beschädigten Weichen, die zunächst zurückgebaut wurden, ersetzt werden, damit der komplette Betrieb auch für den Güterbahnhof in Moers wieder möglich ist. Hierfür ist voraussichtlich noch einmal eine Vollsperrung erforderlich.
Am 25. Februar waren Waggons eines Güterzugs von einem privaten Eisenbahnunternehmen in Moers auf der Strecke Duisburg – Xanten aus den Gleisen gesprungen waren. Unter Einsatz von Großkränen konnten die Waggons in der Nacht vom 27./28. Februar wieder aufgegleist und abtransportiert werden.

Duisburg-Entenfang: Gleisarbeiten führen zu Zugausfällen bei der RB 37

 • Arbeiten vom 18. März bis 27. August 2019
• Zugausfälle sowie Schienenersatzverkehr bei Züge der Linie RB 37

  
Düsseldorf/Duisburg, 28. Februar 2019 - Die Deutsche Bahn (DB) führt in der Zeit von Montag, 18. März, bis Dienstag, 27. August, Gleis-, Brücken- und Oberleitungsarbeiten sowie Arbeiten an den Signalen auf der Strecke zwischen Duisburg Hbf und Duisburg-Entenfang durch. Aufgrund dieser Arbeiten entfallen im genannten Zeitraum die Fahrten der Regional-Bahn-Linie RB 37 zwischen Duisburg Hbf und Duisburg-Entenfang.
Alternativ verkehren Busse im Schienenersatzverkehr (SEV). Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw und über die App „DB Bauarbeiten“ abrufbar. Dort kann auch ein Newsletter für einzelne Linien der DB abonniert werden.
Weitere Informationen gibt es bei der Kundenhotline von DB Regio NRW unter 0180 6 464 006 (20 ct/Anruf a. d. Festnetz, Mobil max. 60 ct/Anruf) und dem kostenfreien BahnBau-Telefon unter 0800 5 99 66 55.

Sperrung der Stecke Duisburg – Xanten Waggons eines Güterzugs aus den Schienen gesprungen 

Düsseldorf/Duisburg, 25. Februar 2019 - Heute morgen sind Waggons eines Güterzugs von einem privaten Eisenbahnunternehmen in Moers auf der Strecke Duisburg – Xanten aus den Gleisen gesprungen. Vor Ort arbeiten die DB-Experten eng mit den Einsatzkräften von Feuerwehr und Polizei zusammen. Zwei Großkräne sind auf dem Weg zur Einsatzstelle.
Wie umfangreich die Schäden an der Infrastruktur sind, können die DB-Experten dann ermitteln, wenn die Waggons abtransportiert wurden. Erst dann ist eine verlässliche Prognose für die weiteren Arbeiten möglich. Ziel ist es, den Verkehr auf der betroffenen Strecke schnellstmöglich wieder aufzunehmen. Parallel ermitteln die zuständigen Behörden die Unfallursache. Auf der Strecke fährt die Linie RB 31 der Nordwestbahn. 

Waggons eines Güterzugs in Moers aus den Schienen gesprungen: Aufgleisarbeiten beginnen in den Abendstunden
Zwei Großkräne im Einsatz • erhebliche Schäden an der Infrastruktur •
Eisenbahnstrecke zwischen Rheinhausen und Moers bleibt bis auf Weiteres gesperrt

Düsseldorf/Duisburg, 25. Februar 2019, 17:00 Uhr) Heute morgen sind Waggons eines Güterzugs von einem privaten Eisenbahnunternehmen in Moers auf der Strecke Duisburg – Xanten aus den Gleisen gesprungen. Vor Ort arbeiten die DB-Experten eng mit den Einsatzkräften von Feuerwehr und Polizei zusammen. Zwei Großkräne sind im Zulauf, um die aus den Schienen gesprungenen Waggons aufzugleisen.
Die Bergungsarbeiten sind anspruchsvoll. Eine genaue Prognose, wann die Einsatzstelle geräumt sein wird, liegt derzeit noch nicht vor. Die Sperrung der Autobahn A 40 wird mit Beginn der Bergungsarbeiten durch die Feuerwehr voraussichtlich angeordnet werden. Wie umfangreich die Schäden an der Infrastruktur sind, können die DB-Experten dann ermitteln, wenn die Waggons abtransportiert wurden. Erst dann ist eine verlässliche Prognose für die weiteren Arbeiten möglich.
Es ist aber davon auszugehen, dass die Reparaturarbeiten einige Zeit in Anspruch nehmen werden. Es zeigen sich auf rund 150 Metern Schäden an den Gleisen. Die Oberleitung ist auf rund 100 Metern beschädigt. Ziel ist es, den Verkehr auf der betroffenen Strecke schnellstmöglich wieder aufzunehmen. Die zuständigen Behörden ermitteln aktuell Unfallhergang und Ursache. Auf der Strecke fährt die Linie RB 31 der Nordwestbahn.

 

 

1,35 Milliarden Euro fließen 2019 in die Infrastruktur

Für modernere Bahnhöfe und ein besseres Netz: In Nordrhein-Westfalen bereits 1.200 Kilometer Schiene modernisiert
• Optimiertes Baumanagement für weniger Verspätungen
• Erster PlanKorridor verbessert Verkehrsfluss zwischen Köln und Dortmund
• 400 neue Mitarbeiter in baurelevanten Berufen Hinweis für Redaktionen:

Düsseldorf/Duisburg, 21. Februar 2019 - Die Deutsche Bahn setzt auch in diesem Jahr auf die Modernisierung ihrer Infrastruktur. „Rund 1.200 Kilometer Schiene haben wir in NRW seit 2015 bereits modernisiert. Um pünktlicher und zuverlässiger unterwegs zu sein, müssen wir jedoch weiter in das Eisenbahnnetz investieren. Dafür stehen 2019 rund 630 Millionen Euro allein aus der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung zur Verfügung“, erläutert Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Nordrhein-Westfalen.

Weitere etwa 200 Millionen Euro, darunter Gelder von Bund, Ländern und Kommunen, kommen den Bahnhöfen im Land zugute. Für ein Plus an Kapazität setzt die DB zudem wichtige Neu- und Ausbaumaßnahmen, wie den Infrastrukturausbau für den RRX, den Ausbau der S 13 im Knoten Köln oder Maßnahmen auf der Strecke zwischen Aachen und Köln, um. Für Planung und Bau der umfangreichen Ausbauprojekte nimmt die DB in NRW 2019 über 240 Millionen Euro in die Hand.
Neben den Investitionen in die Infrastruktur setzt die DB mehr als 260 Millionen Euro für die Instandhaltung in das bestehende Netz ein. Dazu kommen noch rund 27 Millionen Euro Instandhaltungsaufwendungen für die Bahnhöfe. Insgesamt fließen so 1,35 Milliarden Euro in die Eisenbahn in NRW. Bundesweit stehen 2019 rund 10,7 Milliarden Euro (inklusive Instandhaltung) für das deutsche Eisenbahnnetz zur Verfügung. Mit den Investitionen sorgt die Deutsche Bahn dafür, dass die Schiene als attraktiver Verkehrsträger im Wettbewerb bestehen und weiterhin Fahrgäste gewinnen kann.

„Wir wissen, dass Baustellen unseren Kunden Geduld und Verständnis abverlangen. Dafür möchten wir an dieser Stelle ‚Danke‘ sagen“, so Christian Golenia, Leiter Vertrieb und Fahrplan bei der DB Netz AG in Nordrhein-Westfalen. „Wir setzen alles daran, frühzeitig und über verschiedene Kanäle zu informieren und möglichst kundenfreundlich zu bauen.“ Durch ein verbessertes Management der Baustellen haben die Störungen durchs Bauen gegenüber 2017 um mehr als ein Viertel abgenommen – bei insgesamt steigendem Volumen.

Mit dem „Lagezentrum Bau“ kümmern sich gemeinsam rund 100 Mitarbeiter darum, Bauauswirkungen genauer zu prognostizieren und Maßnahmen für weniger Verspätungen zu entwickeln. Damit künftig noch besser geplant werden kann, stellt die Deutsche Bahn 2019 in Nordrhein-Westfalen unter anderem für Bauprojektmanagement und -überwachung sowie Instandhaltung knapp 400 neue Mitarbeiter ein. Insgesamt liegt das größte Infrastruktur-Modernisierungsprogramm der Bahngeschichte gut im Plan. Fast jeder zweite Kilometer des rund 33.400 Kilometer langen Streckennetzes wurde seit 2010 angepackt.

Die Zahl der Infrastrukturmängel ist um knapp die Hälfte zurückgegangen. Über drei Viertel der 5.400 Stationen sind stufenfrei erreichbar. Außerdem optimiert die DB den Verkehrsfluss auf besonders stark ausgelasteten Strecken. Kommt es in diesen Bereichen zu Stau auf der Schiene, wirkt sich das negativ auf das gesamte Eisenbahnsystem aus. Interdisziplinäre Expertenteams steuern und managen Zugfahrten des Nah- und Fernverkehrs daher künftig noch intensiver und in direkter Abstimmung mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen in den PlanKorridoren.

Daneben werden in den Korridoren auch Infrastrukturmaßnahmen umgesetzt, wie präventive Instandsetzungsarbeiten an Stellwerken oder Weichen. Seit Oktober 2018 ist zwischen Köln und Dortmund bereits der PlanKorridor West aktiv. Im laufenden Jahr folgen Mitte (Fulda-Mannheim), Nord (Hamburg und Hamburger Zulauf) sowie Süd (Würzburg-Nürnberg).

Wichtige Maßnahmen in NRW 2019: In NRW werden 2019 wichtige Bauvorhaben umgesetzt: Im März startet die 2. Bauphase zur Erneuerung von drei Brücken in Bielefeld. In den Osterferien beginnen Weichenarbeiten zwischen Köln Hbf und Köln Messe/Deutz. Auf der Strecke zwischen Essen und Duisburg wird in den Sommerferien ein großes Maßnahmenbündel gleichzeitig umgesetzt: Es stehen umfangreiche Baumaßnahmen für die zweite Ausbaustufe des Elektronischen Stellwerks Duisburg an, Gleis- und Weichenarbeiten, Arbeiten für den RRX in Mülheim (Ruhr) und Arbeiten an Straßen- und Eisenbahnbrücken.

Zeitgleich werden die Gleise der Fernbahn zwischen Duisburg und Düsseldorf Flughafen erneuert. Insgesamt baut die DB 233 Kilometer neue Gleise, 351 neue Weichen und modernisiert 68 Brücken in 2019. Bei den Großbaustellen setzt die Deutsche Bahn auch 2019 auf umfangreiche Reisendeninformation und zusätzlichen Service an den Bahnhöfen. 2018 haben DB und Aufgabenträger rund eine Million Euro zusätzliche Mittel in die Hand genommen.

Mit ca. 43.000 zusätzlichen Einsatzstunden haben Servicekräfte Reisende an den Bahnhöfen und Umsteigepunkten unterstützt. Auch in die Information und Ausschilderung an den Bahnhöfen haben DB und Aufgabenträger großflächig investiert. Modernisierung der Bahnhöfe Für den RRX und seine Außenäste gehen auch die Ausbaumaßnahmen an den Bahnhöfen weiter. Bereits 2018 hat die Deutsche Bahn mit der Modernisierung an 30 Stationen begonnen. 2019 starten die Bauarbeiten an 17 Bahnhöfen, um die Bahnsteige für den längeren Zug des Rhein-Ruhr-Expresses zu verlängern und die Verkehrsstationen barrierefrei auszubauen.

Allein auf der Strecke zwischen Hamm und Minden werden acht Bahnhöfe modernisiert bzw. ausgebaut. Insgesamt starten an 37 Bahnhöfen in NRW Bau- und Modernisierungsarbeiten. Der Bau der Verkehrsstation Dortmund verläuft planmäßig. Der Neubau von Bahnsteig 8 (Gleis 24 – 26) wird im Sommer abgeschlossen. Die Verbreiterung der Personenunterführung wird fortgesetzt. Ab Sommer 2019 wird Bahnsteig 7 (Gleise 21 und 23) abgerissen und neu gebaut.

Grafiken DB

 

Durchbruch: Konsensfähiges Konzept für mehr Fernverkehr NRW–Berlin

Ab 2023 mehr schnelle ICE-Fahrten und Sitzplatzkapazität nach Berlin - ohne Reduzierung bei Zwischenhalten
Gemeinsames Konzept von DB und Aufgabenträgern mit leichten Nahverkehrsanpassungen

 

Berlin(Düsseldorf, 05. Dezember 2018 - Der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und die Deutsche Bahn (DB) haben heute im Landtag ein optimiertes Gesamtkonzept für den Fernverkehr vorgestellt. Dieses wurde gemeinsam mit dem NRW-Verkehrsministerium, dem Kompetenzcenter Integraler Taktfahrplan NRW, der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachen (LNVG), der Region Hannover, dem Regionalverband Großraum Braunschweig, dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und Nahverkehr Rheinland (NVR) in intensiver und sehr konstruktiver Zusammenarbeit entwickelt.

Damit können ab Ende 2023 bis zu 40% mehr Sitzplätze und zusätzliche schnellere ICE-Fahrten nach Berlin realisiert werden, ohne dass dabei der bisherige Angebotsumfang bei den Zwischenhalten reduziert werden muss. Die zusätzliche zweistündliche ICE-Linie ist zwischen Köln und Berlin mit einer Reisezeit von rund 4:10 Stunden etwa 10 Minuten schneller als die heutigen ICE-Verbindungen und wird in Köln Hbf, Wuppertal Hbf, Hagen, Bielefeld, Hannover halten und ab dort weiter nach Berlin fahren.

Reisende von Düsseldorf, Duisburg, Essen, Bochum, Dortmund und Hamm in Richtung Bielefeld, Hannover und Berlin profitieren auf den weiterhin stündlich angebotenen ICE-Direktverbindungen künftig in jeder zweiten Stunde von den neuen ICE 4-Zügen mit 830 Sitzplätzen – mehr als doppelt so viel wie in den heutigen ICE 2.
Reisende von Köln, Wuppertal und Hagen haben weiterhin stündliche Direktverbindungen nach Bielefeld, Hannover und Berlin, wobei künftig in jeder zweiten Stunde die neue schnellere ICE-Linie die bisherigen ICE-Flügelzüge ersetzt.

Bielefeld wird neben den weiterhin bestehenden stündlichen ICE Düsseldorf–Berlin (zweistündlich mit Flügel auch nach Köln) zusätzlich auch von der neuen zweistündlichen schnellen ICE-Linie Köln–Berlin angebunden. Damit erhöht sich die Anzahl der ICE-Direktverbindungen nach Berlin um rund 50%.

Für Gütersloh, Herford und Minden soll der bisherige Angebotsumfang etwa beibehalten werden. In Bad Oeynhausen ersetzen die dort dann wiederhaltenden Züge der zweistündlichen IC-Linie Köln–Hannover–Magdeburg–Dresden den heutigen, meist nur vierstündlichen Halt der IC-Linie Amsterdam–Berlin. Diese Änderung ist erforderlich, um eine neue schnellere Reisezeit der Linie Amsterdam–Berlin zu ermöglichen. Somit erhält Bad Oeynhausen einen zweistündlichen Systemhalt.

In Minden werden neu zweistündlich die ICE-Züge der Linie Düsseldorf–Ruhrgebiet-Hamm-Hannover-Berlin halten. Damit wird Minden zum ICE-Halt. Der ICE ersetzt hierbei die Halte der Linie Amsterdam–Berlin. Der Halt der zweistündlichen IC-Linie Köln–Wuppertal-Hagen-Dortmund Hannover–Magdeburg–Leipzig-Dresden bleibt unverändert.
Bünde wird systematischer zweistündlicher Halt der von den Abfahrtszeiten geänderten Linie Amsterdam–Berlin. Bisher halten die IC Züge hier meist nur vierstündlich.

Für Rheine und Osnabrück verkürzt sich die Fahrzeit nach Berlin um etwa 15 Minuten. Für die Linie Amsterdam–Berlin läuft zudem die Beschaffung von neuen Fahrzeugen in ICE-Qualität, die ebenso ab Dezember 2023 zum Einsatz kommen. Für den Korridor Bad Bentheim – Hannover konnte für den Nahverkehr eine Lösung ohne relevante Nachteile für die Kunden gefunden werden.

Insgesamt wird so für viele Städte die Fernverkehrsanbindung deutlich verbessert.

Ermöglicht wird das neue erweiterte Fernverkehrsangebot auf den dicht belegten Strecken dank der Anpassungen im Nahverkehr:

• Aufgrund der Verschiebung der IC-Linie Berlin - Amsterdam soll eine neue zweistündliche RE-Linie Rheine – Osnabrück – Löhne die vorhandene Linie RE 60/70 zu einem stündlichen RE-Angebot zwischen Hannover und Rheine ergänzen und Anschlüsse in Rheine und Osnabrück an den Nahverkehr weiterhin sicherstellen, die derzeit von der IC-Linie Berlin – Amsterdam angeboten werden.

• Die Linie RB 77 (Bünde-) Löhne – Hameln – Hildesheim soll statt montags bis freitags stündlich über Löhne nach Bünde nunmehr täglich stündlich über Löhne nach Herford geführt werden. Der bisherige
Anschluss nach Bielefeld (heute in Löhne zur RE 70/78) wird damit nach Herford (zur RB 61) verlagert. Auch der Anschluss der RB 77 in Richtung Osnabrück wird nach Herford verlagert und ist nun täglich. Neu erreicht wird in Herford der Anschluss der RB 77 zur RB 72 in Richtung Bad Salzuflen-Lage-Detmold-Altenbeken und Paderborn.

• Aufgrund intensiver Untersuchungen durch NWL, KC ITF, den Gutachter sma und DB Netz zeichnet sich ein sehr deutlicher Weg ab, dass im Vergleich zum aktuellen Status Quo negative Auswirkungen auf den Nahverkehr wie Überholungen, Anschlussverluste oder Halte mit geringerer Bedienung je Stunde vermieden werden können.

Das Gesamtkonzept gilt vorbehaltlich noch laufender finaler Detailabstimmungen zwischen den Aufgabenträgern des Nahverkehrs für NRW und Niedersachsen.

Auch der Korridor Hannover–Berlin wird vom neuen Fernverkehrskonzept deutlich profitieren. Sobald die letzten laufenden Feinplanungen dort abgeschlossen sind, wird die DB auch auf dieser Achse das Angebotskonzept vorstellen.
Um sicherzustellen, dass das geplante Gesamtkonzept eine gute Betriebsqualität haben wird, erfolgt bis Sommer 2019 noch eine eisenbahnbetriebswissenschaftliche Untersuchung. Daraus können sich ggf. noch Änderungen ergeben. Grundsätzlich wird jedoch durch das neue Konzept die Anzahl der ICE, die in Hamm aus zwei Laufwegen verspätungsanfällig zusammengekuppelt werden, um 50 Prozent reduziert.

Nun prüfen DB und Aufgabenträger, ob erste Angebotsverbesserungen schon vor 2023 umsetzbar sind.

Die geplante mittelfristige Angebotsausweitung mit der zusätzlichen zweistündlichen ICE-Linie ist ein wichtiger Schritt in Richtung Deutschlandtakt, einer vom Bundesverkehrsministerium vorgestellten Initiative für einen langfristigen, bundesweiten erweiterten und optimal vernetzen Nah- und Fernverkehr. Ziel zwischen NRW und Berlin ist es, mit erfolgtem Ausbau der Schieneninfrastruktur insgesamt einen 30-Minuten Takt mit schnellen Fernverkehrszügen anbieten zu können.

ICE 4 auf den Namen „Nordrhein-Westfalen“ getauft

Ministerpräsident Laschet: „ICE 4 ist Symbol für die Mobilität der Zukunft“ • DB Konzernvorstand Pofalla: „ICE-Züge prägen das Bild Deutschlands“
 

ICE 4-Taufe auf den Namen "Nordrhein-Westfalen: v.l Ronald Pofalla, Infrastrukturvorstand der Deutschen Bahn, Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, und Hendrik Wüst, Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Düsseldorf, 30. November 2018 - In Düsseldorf haben heute Ministerpräsident Armin Laschet und DB Konzernvorstand Ronald Pofalla einen ICE 4 auf den Namen „Nordrhein-Westfalen“ getauft. Die Deutsche Bahn setzt damit die Tradition der Namensgebung für die ICE-Flotte fort. Die neueste ICE-Generation wird zum Botschafter einer Deutschlandreise. Zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember rollt das neue Flaggschiff der DB erstmals durch Nordrhein-Westfalen.

„Dass dieser moderne und leistungsstarke ICE 4 den Namen unseres Landes trägt und nun zwischen Rhein, Spree, Elbe und Isar quer durch die Republik fährt, ist auch ein Symbol für die Mobilität der Zukunft, die Nordrhein-Westfalen mit Kräften vorantreibt.“ Der Ministerpräsident weiter: „Diese Widmung ist auch Zeugnis dafür, wie wichtig die Deutsche Bahn für die Bürgerinnen und Bürger aus den Ballungszentren an Rhein und Ruhr ist. Ein leistungsfähiger, öffentlicher Fernverkehr bleibt zentrale Grundlage unserer Mobilität. Sie zu sichern und zu verbessern liegt in unser aller Interesse.“

„Als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen freue ich mich sehr, dass ein Zug dieser modernen und leistungsstarken ICE-4-Flotte den Namen unseres Landes trägt und nun zwischen Rhein, Spree, Elbe und Isar quer durch die Republik fährt. Denn dieser Zug ist auch ein Symbol für die Mobilität der Zukunft, für die Nordrhein-Westfalen seinen Beitrag leistet.“ Der Ministerpräsident weiter: „Ich sehe diese Widmung auch als Zeugnis dafür, dass unzählige Bürgerinnen und Bürger aus den Ballungszentren an Rhein und Ruhr auf die Leistungen der Deutschen Bahn setzen. Eins ist klar: Ein leistungsfähiger, öffentlicher Fernverkehr bleibt zentrale Grundlage unserer Mobilität. Sie zu sichern und zu verbessern liegt in unser aller Interesse.“

DB-Konzernvorstand Ronald Pofalla: „Unsere ICE-Züge bieten schnelle und komfortable Verbindungen. Sie prägen das Bild Deutschlands im In- und Ausland. Wir sind sicher, dass auch die neue ICE-Generation an den großen Erfolg seiner Vorgänger anknüpft.“ Weiter führt Pofalla aus, dass Nordrhein-Westfalen heute den modernsten ‚rollenden Botschafter‘ erhält, über den die DB verfügt. Zudem würdige die Zugtaufe die enge Verbundenheit Nordrhein-Westfalens mit der Eisenbahn.

Der ICE 4 mit dem Namen „Nordrhein-Westfalen“ setzt neue Standards für die Fahrgäste: Viel Stauraum für Gepäck, ein eleganter Restaurantbereich sowie ein neuartiges Lichtkonzept sorgen für hohen Reisekomfort. Erstmals können auch Fahrräder mitgenommen werden. Der größere Familienbereich und das neu gestaltete Kleinkindabteil machen das Reisen für Familien jetzt noch entspannter.

Bahnfahren heißt auch, die Umwelt zu schützen. Klimaschutz ist nur mit der Bahn möglich. So fahren alle Kunden im Fernverkehr mit 100 Prozent Ökostrom.

Der Taufname ist zusammen mit dem Landeswappen auf beiden Seiten des Fahrzeugs und an den Triebköpfen angebracht. Der Zug wird künftig auf den Verbindungen Hamburg – Köln und Dortmund – München über Frankfurt Flughafen eingesetzt.

 

 

Duisburg Hauptbahnhof: Deutsche Bahn hebt Auschreibungsverfaren auf

Kosten liegen mehr als 100 Prozent über Plan
• DB steht weiter zur Welle
• Kurzfristige Verbesserung für die Reisenden während der Übergangszeit
 
Düsseldorf/Duisburg, 6. November 2018 - Die Deutsche Bahn hebt das Ausschreibungsverfahren für die Bauleistungen der neuen Verkehrsstation und der wellenförmigen Dachkonstruktion des Duisburger Hauptbahnhofes auf. Mit den eingegangenen Angeboten würde sich der Kostenrahmen mehr als verdoppeln. Der Bau der Verkehrsstation wird aus Steuermitteln bezahlt. Deshalb sieht sich die Deutsche Bahn aufgrund der Kostenexplosion gezwungen, die Ausschreibung aufzuheben.

„Wir wollen und wir werden die Gleishalle nach den vorliegenden Entwürfen bauen“, so Rolf Reh, Bauvorstand der DB Station & Service AG. „Wir stehen zur Welle. Denn die Stadt Duisburg und die vielen Reisenden verdienen einen attraktiven Bahnhof an diesem wichtigen Bahnknoten. Eine abgespeckte Lösung kommt für uns nicht in Frage. Darin sind wir uns mit allen Partnern einig.“

Die DB hatte im Vorfeld der Ausschreibung den Kostenrahmen für die Hauptbaumaßnahmen bereits an die aktuellen Marktpreise angepasst. Ein neuer Termin für den Baustart steht derzeit noch nicht fest. Grund dafür ist, dass der ursprünglich geplante Bauablauf mit den angemeldeten Gleissperrungen nicht mehr gehalten werden kann und jetzt notwendige Sperrpausen zeitnah neu disponiert werden müssen.
Für die Übergangszeit plant die DB zahlreiche Maßnahmen für die Kunden. Aktuell beginnt die DB mit den Planungen, um schadhafte Stellen am Dach zu beheben. Außerdem fließen bereits jetzt rund 2,3 Millionen Euro in Modernisierungs- und Renovierungsprojekte. Noch in diesem Jahr erhalten die Bahnsteige neue Sitzbänke und neuen Windschutz. Auch die Bestuhlung in den Warteräumen wird erneuert und sechs neue ZugInfoMonitore werden an den Aufgängen installiert.

In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Duisburg will die DB ein Projekt aufsetzen, Teile der Gleishalle für den Übergangszeitraum künstlerisch zu gestalten. Bereits seit Mitte 2016 hat die DB mit den Vorabmaßnahmen zur Modernisierung der Gleishalle begonnen. Rund zehn Millionen Euro hat die DB hier bereits investiert. Große Teile der Kampfmittelsondierung sind abgeschlossen. Auch die Anlagen zur Entwässerung des Bahnhofes sind bereits erneuert.
Im Zuge des Neubaus der Gleishalle wird auch die Oberleitung des Hauptbahnhofes und des Gleisvorfeldes modernisiert. Aufgrund des geänderten Bauablaufes wird nun die Anlage im Gleisvorfeld vorgezogen. Stahl und Glas in einer wellenförmigen Dachkonstruktion dominieren den Entwurf für die neue, lichtdurchflutete Gleishalle des Duisburger Hauptbahnhof. Die alte Gleishalle stammt aus dem Jahr 1933 und entspricht in Technik und Bauweise nicht mehr den aktuellen Standards.