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Hauptbahnhof, Vorplatz
1930 - 1958 - heute
n


 
 






Hauptbahnhof-Sanierung   Geplanter Baubeginn für die "Welle" jetzt in 2022
 
Deutsche Bahn plant für 2020 rund 3.800 Einstellungen in NRW

 • Bundesweit 25.000 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht
• Lokführer, Instandhalter und Fahrdienstleiter weiterhin stark nachgefragt

Foto Deutsche Bahn AG Pablo Catagnola

Berlin/Düsseldorf/Duisburg, 12. Februar 2020 - Einstellungsoffensive auf Rekordniveau geht weiter: Die Deutsche Bahn will in diesem Jahr alleine in Nordrhein-Westfalen rund 3.800 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen. Bundesweit sollen rund 25.000 neue KollegInnen und Kollegen an Bord geholt werden – inklusive 4.700 Nachwuchskräften.
Zum Vergleich: 2019 gab es in Deutschland mehr als 24.000 Einstellungen, 4.200 davon waren Azubis.  

„Die Deutsche Bahn hat sich ein mächtiges Wachstumsprogramm auf die Fahnen geschrieben“, sagt DB-Personalvorstand Martin Seiler, „deutlich mehr Infrastruktur und mehr Züge – und dazu gehören dann natürlich auch deutlich mehr Kolleginnen und Kollegen, die sich beispielsweise am Ausbau der Infrastruktur beteiligen oder eben auch die neuen Züge fahren.“
Im Rahmen ihrer Strategie „Starke Schiene“ plant die DB in den kommenden Jahren rund 100.000 Einstellungen. In Zeiten von konjunktureller Schwäche bauen andere Unternehmen Stellen ab, die Bahn baut Arbeitsplätze auf. 500 verschiedene Berufsbilder gibt es, außerdem 50 Ausbildungsberufe.

Hier die größten Berufsgruppen, in denen die DB einstellt, ausbildet und qualifiziert (inklusive Nachwuchskräfte, bundesweit und nach Bundesland):
Lokführer (ca. 2.300 / 220)
Fahrweginstandhalter (ca. 3.300 / 490)
Fahrdienstleiter (ca. 2.000 / 245)
Schienenfahrzeuginstandhalter (ca. 1500 / 330)
Servicemitarbeiter am Bahnhof (ca. 800 / 75)
Servicemitarbeiter im Zug (ca. 1100 / 150)
Busfahrer (ca. 1600 / 170)

Weitere Stellenausschreibungen gibt es u.a. für IT-Spezialisten, Ingenieure, Bauprojekte/-überwacher, Sicherheitsmitarbeiter, Reinigungskräfte, Gebäude- und Anlageninstandhalter, für Büromanagement, für Finanzexperten, Einkäufer etc. Mehr Infos hier: https://karriere.deutschebahn.com/karriere-de Recruiting-Events bei der DB in Nordrhein-Westfalen

In den nächsten Wochen stehen in Nordrhein-Westfalen diverse Recruiting-Events an. Hier eine Übersicht:
28.02.2020: Jobs @ DB für Fachkräfte in Dortmund
09.03.2020: Infotag Duales Studium in Duisburg
10.03.2020: Azubi-Praxistag – Fokus Technik in Krefeld
13.03.2020: DB Job-Neustart für Quereinsteiger in Köln
20.03.2020: Azubi-Praxistag – Fokus Technik in Köln
25.03.2020: Azubi-Praxistag – Fokus Verkehr in Köln
26.03.2020: Azubi-Praxistag – Fokus Technik und Verkehr in Münster
31.03.2020: Azubi-Praxistag – Fokus Verkehr in Duisburg
03.04.2020: Jobs @ DB für Fachkräfte in Duisburg

Um auf jeden Teilnehmer individuell eingehen zu können, sind die Plätze begrenzt. Eine Anmeldung zu den Azubi-Events ist daher zwingend notwendig, zu den Fachkräfte-Events erwünscht. Weitere Infos hier: www.deutschebahn.com/events-west

- Bund und DB stärken Schiene mit weiteren 11 Milliarden Euro
- Stuttgart wird Metropolregion mit dem ersten digitalen Schienenknote

 Aktiver Klimaschutz im Verkehr #StarkeSchiene
Berlin/Duisburg, 31. Januar 2020 - Auf Grundlage des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung werden zusätzliche Bundesmittel in Höhe von 11 Mrd. EUR bis 2030 zur Stärkung der Schiene bereitgestellt. In einer Absichtserklärung zwischen Bund und Deutsche Bahn sind die dafür notwendigen Maßnahmen festgehalten. Diese bringen mehr Kapazität, Qualität sowie eine attraktivere Schiene und damit mehr Klimaschutz im Verkehr.
Die in Summe 11 Mrd. EUR werden ausschließlich für Infrastrukturmaßnahmen verwendet. Sie sollen je zur Hälfte für Eigenkapitalerhöhungen der Eisenbahninfrastrukturunternehmen des Bundes und als Zuschüsse ausgezahlt werden. Damit werden die finanzielle Stabilität der Infrastruktur und die Wettbewerbsfähigkeit des Sektors weiter gestärkt.
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer: Versprechen gehalten - wir setzen für den Verkehrsbereich eine wichtige Maßnahme aus unserem Klimaschutzprogramm um. Der Bund stärkt die Schiene mit weiteren 11 Milliarden Euro. Denn die Schieneninfrastruktur ist das Fundament für umweltfreundliche Mobilität. Mit dem Geld machen wir sie robuster, leistungsfähiger und digitaler, die Bahnhöfe attraktiver und barrierefreier. Bundesfinanzminister Olaf Scholz: Wir stärken klimafreundliche Mobilität in Deutschland und machen die Schieneninfrastruktur fit für die Zukunft.
Mit zusätzlichen Investitionen in digitale Bahntechnologien machen wir das Angebot klimafreundlicher Mobilität für die Bürgerinnen und Bürger noch attraktiver und noch sicherer. Die Digitalisierung bringt große Chancen für die Schiene, wir wollen sie nutzen. DB-Chef Richard Lutz: Die Vereinbarung mit dem Bund bedeutet eine weitere Stärkung der Schiene für ganz Deutschland.
Die 11 Milliarden Euro kommen ausschließlich der Eisenbahninfrastruktur zugute - das ist eine großartige Nachricht für den gesamten Bahnsektor, für die Reisenden, für Klimaschutz und Verkehrswende. Und es ist ein weiteres deutliches Signal für den starken politischen Rückenwind, den die Schiene in Deutschland hat. Das freut uns, und dafür bedanken wir uns bei der Bundesregierung ausdrücklich.

 DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla: Das Geld aus der Vereinbarung fließt unmittelbar in ein besseres Schienennetz und in attraktivere Bahnhöfe. Unsere Investitionsoffensive für eine robustere Bahn, für mehr Kapazität auf der Schiene bekommt einen weiteren Schub. Vor allem können wir mit diesen Mitteln bei der Digitalisierung des Netzes durchstarten - ein Schlüssel, um deutlich mehr Verkehr auf die Schiene zu bringen.

Die Mittel sollen in folgenden vier Bereichen eingesetzt werden: Robustes Netz (4 Mrd.): Investitionen in Stellwerke, kleine und mittlere Maßnahmen an überlasteten Schienenwegen und zur Realisierung von Etappen des Deutschlandtakts, Streckenelektrifizierung für die Güterbahnen, Infrastruktur für alternative Antriebe und Investitionen in Terminals des kombinierten Verkehrs, Zugbildungsanlagen sowie die Anbindung von Gleisanschlüssen. Digitale Schiene (4 Mrd.): Zusätzliche Mittel für das "Starterpaket" sowie den Flächenrollout der Europäischen Leit- und Sicherungstechnik ETCS sowie Digitaler Stellwerke.

Investitionen in Digitale Bahntechnologien. Attraktive Bahnhöfe (1 Mrd.):
Finanziert werden zahlreiche Maßnahmen zur Qualitätssteigerung der Bahnhöfe sowie für Barrierefreiheit, Brandschutz und den Zustand von Empfangsgebäuden. Eigenwirtschaftliche Infrastrukturmaßnahmen (2 Mrd.): Ausweitung des Engagements der DB u.a. für mehr Qualität und Kapazität im Rahmen der "Starken Schiene". Die als Eigenkapitalerhöhung auszureichenden Mittel stehen noch unter dem Vorbehalt der beihilferechtlichen Abstimmung mit der Europäischen Kommission. Die Auszahlung der gesamten Mittel steht unter dem Vorbehalt der Entscheidung des Haushaltsgesetzgebers.

Stuttgart wird Metropolregion mit dem ersten digitalen Schienenknoten in Deutschland
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer startet eine Digitalisierungsoffensive für die Schiene. Zusammen mit der Deutschen Bahn bringt das BMVI die neue europäische Leit- und Sicherungstechnik (ETCS) sowie digitale Stellwerke (DSTW) auf wichtige Hauptverkehrsachsen. Stuttgart wird erste Metropolregion. Zudem startet der Bund dort ein Modellprojekt zur Ausrüstung von Fahrzeugen mit ETCS und automatisiertem Zugbetrieb (ATO: Automatic Train Operation). Für die Umsetzung stehen bis 2023 zunächst 570 Millionen Euro zur Verfügung. Auch darüber hinaus soll investiert werden.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer: Mit unserer neuen Digitalisierungsoffensive bringen wir die digitale Leit- und –Sicherungstechnik auf die wichtigsten Hauptverkehrsachsen sowie in die Metropolregion Stuttgart. Die digitale Schiene ist zuverlässiger, pünktlicher, optimiert die Kapazität, steigert die Energieeffizienz, verringert CO2-Emissionen, senkt Betriebskosten und verbessert den grenzüberschreitenden Bahnverkehr. Deutschland wird damit weltweit zum Vorreiter für einen modernen Bahnverkehr.

Im Rahmen des sog. „Starterpakets“ sollen ausgestattet werden: Metropolregion Stuttgart (Knoten Stuttgart und S-Bahn-Stammstrecke bis Ende 2025, anschließend Umland bis 2030) Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main bis 2030 transeuropäischer Korridor „Skandinavien-Mittelmeer“ bis 2030.
Neben digitalen Zugsicherungssystemen und Stellwerken kommen weitere neue Technologien zum Einsatz: hochpräzise Echtzeitortung, Echtzeit-Verkehrsmanagementsystem, Umfeld-Wahrnehmung, 5G-Datenkommunikation, Künstliche Intelligenz für automatisiertes Fahren.

DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla: Die Freigabe des Starterpakets ist deutlich mehr als eine haushaltspolitische Entscheidung - sie bedeutet eine Revolution der Eisenbahn. Erstmals fördert der Bund - neben der Infrastruktur - die Digitalisierung von Zügen.
Damit kann Deutschland zum internationalen Industriechampion werden, an dem sich Eisenbahnen anderer Länder orientieren. Metropolregion / Modellvorhaben Stuttgart Als erste Region Deutschlands bekommt Stuttgart die moderne digitale Zugsicherungs- und Stellwerkstechnologie. Die wesentlichen Elemente des Pilotprojekts "Digitaler Knoten Stuttgart" sollen zusammen mit dem Projekt "Stuttgart 21" bis zum Jahr 2025 umgesetzt werden. Die vollständige Umsetzung soll nachgelagert bis zum Jahr 2030 erfolgen. Folglich wäre das gesamte Stuttgarter S-Bahn-Netz einschließlich der Mischverkehrsstrecken bis mindestens zu den Linienendpunkten der S-Bahn mit ETCS, DSTW und automatisiertem Zugbetrieb ausgestattet.

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann: Nach langem Ringen freue ich mich, dass es gerade noch rechtzeitig gelungen ist, für dieses Gemeinschaftsprojekt endlich Klarheit zu bekommen. Die Umsetzung des Projekts "Digitale Schiene Deutschland (DSD)" ist eine zentrale Voraussetzung für die Steigerung der Pünktlichkeit und der Kapazität des bundesweiten Schienenverkehrs.

Die Region Stuttgart ist der ideale Wegbereiter und zugleich Pilotregion für die Digitalisierung des deutschen Schienenverkehrs. Thomas S. Bopp, Vorsitzender des Verbands Region Stuttgart: Als Träger der S-Bahn sind wir froh, dass der Schienen-knoten Stuttgart mit Inbetriebnahme von "Stuttgart 21" im Jahr 2025 digital ausgestattet sein wird. Das ist ein großer Schritt zu mehr Pünktlichkeit und Kapazitätserweiterung auf einer bestehenden Infrastruktur.

Der Bund wird zudem im Rahmen eines Modellvorhabens auch die Umrüstung von Schienenfahrzeugen mit ETCS und bedarfsweise ATO (Automatic Train Operation) anteilig fördern. Die Fördersumme beträgt bis zu 200 Millionen Euro über einen Zeitraum bis 2025. Damit können die Fahrzeuge technisch so ausgestattet werden, dass sie auf der neuen Infrastruktur eingesetzt werden können. Angestrebt wird eine weitere Kapazitätssteigerung durch den Einsatz des automatisierten Zugbetriebs.

 

Mehr als 1,5 Milliarden Euro für Schienennetz, Bahnhöfe und Energieanlagen in NRW

•  Mittelanstieg um 180 Millionen Euro gegenüber Vorjahr
• 1.300 Kilometer Gleise seit 2015 erneuert
• Kundenfreundliches Bauen für weniger Einschränkungen
• 280 neue Mitarbeiter in Bauberufen

Was die Sanierung des Duisburger Hauptbahnhofs angeht gilt nach Nachfrage an die Bahn und Auskunft eines Bahnsprechers:
Geplanter Baubeginn für die "Welle" jetzt in 2022

Düsseldorf/Duisburg, 29. Januar 2020 - Die DB startet in ein Jahrzehnt der Infrastruktur-Investitionen. Bundesweit steht 2020 erstmals eine Rekordsumme von 12,2 Milliarden Euro für moderne Schienen, Technik, Bahnhöfe und Energieanlagen zur Verfügung. Mehr als 1,5 Milliarden Euro und damit rund 180 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr kommen der Infrastruktur in NRW zugute.

Für eine höhere Leistungsfähigkeit packt die DB 2020 rund 230 Kilometer Gleise und 20 Brücken an. Außerdem werden in Nordrhein-Westfalen rund 380 Weichen – das ist die höchste Zahl im Ländervergleich – erneuert. „Wir treiben wichtige Neu- und Ausbaumaßnahmen zum Beispiel für den Rhein-Ruhr-Express und die S13 voran, um dringend benötigte Netzkapazitäten zu schaffen“, so Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für NRW. Insgesamt 49 Bahnhöfe in NRW profitieren von einer kundengerechten Modernisierung und werden in diesem Jahr fertig gestellt.


Damit die Reisenden trotz anspruchsvollen Baupensums mit möglichst wenigen Einschränkungen unterwegs sein können, setzt die Bahn alles daran, ihre Planung immer weiter zu verbessern und frühzeitig zu informieren. Dafür stellt die DB 2020 allein in NRW 280 neue Mitarbeiter für Bauprojektmanagement und -überwachung sowie Instandhaltung ein.
Durch ein optimiertes Baumanagement haben die Störungen durchs Bauen in den letzten vier Jahren faktisch um die Hälfte abgenommen – bei insgesamt steigendem Volumen. In der neuen Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV) ist erstmals ein Betrag für kundenfreundliches Bauen vorgesehen. Für eine bessere Bündelung der Maßnahmen, schnellere Bauverfahren und zusätzliche Bauinfrastruktur steht in den nächsten zehn Jahren mehr als eine Milliarde Euro zur Verfügung.


Dass sich die Investitionen lohnen, zeigt ein Blick auf die letzten fünf Jahre. „Wir haben einen spürbaren Qualitätsschub in der Infrastruktur erreicht“, so Lübberink. Rund 1.300 Kilometer – das ist fast ein Drittel der Gleise im rund 4.700 Kilometer langen Streckennetz in NRW – werden erneuert. 89 Bahnbrücken haben im Rahmen der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung II eine Frischekur erhalten.

Die Bauwerke werden insgesamt kontinuierlich mit gut bewertet. Bei den Bahnhöfen ging es ebenfalls voran: Allein 2019 wurden in NRW an 37 Stationen Modernisierungsprojekte abgeschlossen. Vielerorts stehen den Reisenden Aufzüge und Fahrtreppen zur Verfügung, mit denen sie bequem zum Bahnsteig zu gelangen. Bundesweit sind bereits 78 Prozent der 5.400 Personenbahnhöfe stufenfrei.


Wichtige Maßnahmen in NRW 2020 (Auswahl):
In NRW werden 2020 wichtige Bauvorhaben vorangetrieben: Im Knoten Köln starten die Arbeiten für die beiden neuen elektronischen Stellwerke Köln Hbf und Köln „linker Rhein“. Auch die Erneuerung der Brücken über die Deutz-Mülheimer Straße startet in diesem Jahr und die Modernisierung der Oberleitungsanlage zwischen Köln und Bonn steht auf dem Programm.
Die Bauarbeiten für die zweite Ausbaustufe des elektronischen Stellwerks in Duisburg auf der Strecke zwischen Essen und Duisburg laufen weiter nach Plan. Im Herbst steht der nächste Bauabschnitt für die Erneuerung der Oberleitung zwischen Dortmund und Hamm an. Zeitgleich wird hier eine Brücke modernisiert.


Für mehr Kapazität in dem hoch ausgelasteten Streckennetz in NRW baut die DB die Infrastruktur aus. Im April starten mit Kampfmittelsondierungen und umfangreichen Kabelarbeiten die Bauarbeiten für den Rhein-Ruhr-Express in Leverkusen und Langenfeld. Für den Ausbau der S13 zwischen Troisdorf und Bonn-Oberkassel gehen 2020 Tiefbauarbeiten, Oberleitungsarbeiten und Brückenbau weiter.
Die Arbeiten an der neuen Siegbrücke sind planmäßig gestartet. Nachdem 2019 Baurecht für zwei Abschnitte in Dinslaken und Voerde auf der Ausbaustrecke Emmerich-Oberhausen erteilt wurde, beginnt die DB 2020 mit ersten, bauvorbereitenden Arbeiten.


Modernisierung der Bahnhöfe
Mit einem großen Kraftakt hat die Deutsche Bahn seit 2017 in Rekordgeschwindigkeit den Ausbau der Verkehrsstationen für den Rhein-Ruhr-Express vorangetrieben. Insgesamt 53 Stationen müssen für die längeren Züge des RRX fit gemacht werden. Zusätzlich werden die Bahnhöfe barrierefrei ausgebaut. Bereits jetzt sind 37 RRX-Stationen modernisiert, weitere 14 Bahnhöfe im Umbau. Dazu kommen weitere Baumaßnahmen an 55 Stationen.
Die DB wird allein in 2020 Modernisierungsmaßnahmen an 49 Bahnhöfen abschließen können. Der Bau der Verkehrsstation Dortmund, einer der größten laufenden Bahnhofsprojekte in NRW, verläuft planmäßig. Der Neubau von Bahnsteig 8 wurde im Sommer abgeschlossen. Die Verbreiterung der Personenunterführung wird fortgesetzt. Derzeit wird Bahnsteig 7 (Gleise 21 und 23) abgerissen und neu gebaut.


Umfangreiche Reisendeninformation und zusätzlicher Service
Bei den Großbaustellen setzt die Deutsche Bahn auch 2020 auf umfangreiche Reisendeninformation und zusätzlichen Service an den Bahnhöfen. 2020 haben DB und Aufgabenträger rund eine Million Euro zusätzliche Mittel in die Hand genommen. Mit ca. 34.000 zusätzlichen Einsatzstunden haben Servicekräfte Reisende an den Bahnhöfen und Umsteigepunkten unterstützt. Auch in die Information und Ausschilderung an den Bahnhöfen haben DB und Aufgabenträger großflächig investiert.

Brückenarbeitern auf der Linie RE 3 zwischen Gelsenkirchen Hbf und Duisburg Hbf

In den Nächten vom 03. bis 07. Februar und vom 02. bis 06. März werden Züge umgeleitet. Die Zwischenhalte fallen aus. Die eurobahn richtet für ihre Fahrgäste einen Schienenersatzverkehr ein.  

Düsseldorf/Duisburg, 24. Januar 2020 – Vom 03. bis 07. Februar und vom 02. bis 06. März, zwischen 03:00 und 05:30 Uhr wird aufgrund von Brückenarbeiten die Linie RE 3 zwischen Gelsenkirchen Hbf und Duisburg Hbf umgeleitet. Die Halte Essen-Altenessen und Oberhausen Hbf entfallen. Die eurobahn hat für ihre Fahrgäste einen Schienenersatzverkehr zwischen Gelsenkirchen Hbf und Duisburg Hbf eingerichtet. 

Alle Reisenden finden unter https://www.eurobahn.de/baumassnahmen/ den detaillierten Ersatzfahrplan. Darüber hinaus können sich alle Fahrgäste unter der kostenfreien Servicehotline 00800 387 622 46 informieren.

 

Die SEV-Haltestellen für die RE 3

Gelsenkirchen Hbf                 Busbahnhof, Bussteig 11

Essen-Altenessen                  Krablerstraße (Nordausgang), Bussteig 6

Oberhausen (H)                     Hbf./Industriemuseum

Duisburg                                 Ersatzhaltestelle an der Neudorfer Str.

 

Bund und DB unterzeichnen größtes Modernisierungsprogramm für das Schienennetz

#StarkeSchiene: 86 Milliarden Euro für Erhalt und Modernisierung

Zehn Jahre Planungssicherheit - Kunden profitieren

Berlin, 14. Januar 2020 -Grundlage für aktiven Klimaschutz im Verkehr Fundament für eine #StarkeSchiene in Deutschland: Bis 2030 fließt die Rekordsumme von 86 Milliarden Euro in den Erhalt und die Modernisierung des bestehenden Schienennetzes.
Damit werden Gleise und Bahnhöfe, Stellwerke und Energieversorgungsanlagen erneuert.
Heute unterzeichneten Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, der Vorstandsvorsitzende der DB AG Richard Lutz sowie DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla im Beisein von Bundesfinanzminister Olaf Scholz den Vertrag über die neue Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV III).

Von den Gesamtmitteln trägt der Bund 62 Milliarden Euro. Die DB steuert 24 Milliarden Euro Eigenmittel zu. Damit stehen durchschnittlich 8,6 Milliarden Euro pro Jahr für Ersatzinvestitionen und Instandhaltung zur Verfügung. Das sind 54 Prozent mehr als im vergangenen Planungszeitraum.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer:

Der Wow-Effekt kommt. Die zwanziger Jahre werden ein glänzendes Zeitalter der Bahn. Wir unterzeichnen das größte Modernisierungsprogramm, das es je in Deutschland gab. Unser Ziel: Die starke Schiene, ein leistungsfähiges, hochwertiges Netz als Grundlage für aktiven Klimaschutz im Verkehr. Wir ersetzen überalterte Anlagen, schaffen Barrierefreiheit, verbessern das Baustellenmanagement und den Zustand der Eisenbahnbrücken - davon profitieren die Fahrgäste maximal.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz:Investitionen haben für diese Bundesregierung Vorfahrt. Wir investieren Rekordsummen, um unser Land fit für die Zukunft zu machen. Dafür sorgen wir auch bei der Deutschen Bahn. Mit dem größten

Investitionsprogramm der Geschichte der Bahn schaffen wir eine langfristige und verlässliche Investitionsperspektive für moderne und klimafreundliche Mobilität auf der Schiene.

DB-Vorstandsvorsitzender Richard Lutz:

Wir starten gut gerüstet in das Jahrzehnt der Eisenbahn. Die Infrastruktur ist die Grundlage nicht nur für Wachstum und Verkehrsverlagerung, sondern auch für gute Betriebsqualität und hohe Pünktlichkeit. Mit der neuen Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung können wir den Investitionsstau angehen und die Infrastruktur grundlegend modernisieren. Das Schienennetz wird dadurch robuster und zuverlässiger, Bahnhöfe werden attraktiver.

DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla:

Wir machen die Schiene richtig stark. Die neue Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung ist das Fundament für mehr Qualität und Stabilität im Bahnverkehr. Es ist der Auftakt für eine Modernisierungsoffensive im deutschen Schienennetz, wie es sie in diesem Umfang noch nie gegeben hat. Wir arbeiten eng mit der Bauindustrie zusammen. Gemeinsam können wir nun einen viel längeren

Zeitraum planen und damit Kapazitäten sichern. Das ist ein enormer Gewinn. Mit zusätzlichen Mitteln werden wir außerdem ein kapazitätsschonendes Bauen ermöglichen und damit die Auswirkungen des Bauens auf den Bahnbetrieb und unsere Kunden verringern.

Die Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung III (LuFV III)
Die vollständige LuFV III finden Sie unter www.bmvi.de

Die LuFV regelt insbesondere die Ersatzinvestitionen in das bestehende Eisenbahnnetz, bestimmt Qualitätskennziffern und Sanktionen bei Nichteinhaltung. Die Laufzeit von zehn Jahren hat sich gegenüber der LuFV II verdoppelt.

Bund und DB erhöhen ihre Beiträge stark. Auch die Infrastrukturunternehmen der DB steuern 44 Prozent mehr Mittel für Investitionen und Instandhaltung bei - insgesamt rund 24 Milliarden Euro.

Zudem werden die Dividendenzahlungen der DB-Infrastrukturunternehmen vollständig reinvestiert.Die Investitionen fließen unter anderem in die Erneuerung von jährlich rund 2.000 Kilometern Gleis und 2.000 Weichen. Insgesamt wird in diesem Jahrzehnt die Erneuerung von 2.000 weiteren Eisenbahnbrücken in Angriff genommen. Rund sieben Milliarden Euro fließen allein in die Stellwerkstechnik.

Die Laufzeit von zehn Jahren schafft mehr Planungssicherheit für die DB und die Wirtschaft. So können Kapazitäten bei Bau- und Planungsfirmen zukunftssicher aufgebaut und langfristige Vereinbarungen mit Lieferanten geschlossen werden. Das ist ein Anreiz für mehr Kapazität und Innovationen in der Bahnbaubranche.

Bahnkunden profitieren unmittelbar, beispielsweise durch bessere Barrierefreiheit und zusätzlichen Wetterschutz auf Bahnsteigen.
Zudem steht mehr Geld zur Verfügung, damit Baustellen weniger Auswirkungen auf den Bahnverkehr und Kunden haben. Für kapazitätsschonendes Bauen sorgen unter anderem Hilfsbrücken, zusätzliche Weichen oder Signale, die zusätzliche Flexibilität sichern. Neue Umrichterwerke sorgen für die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien in das Bahnstrom-Netz.

Die Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung setzt auf umfassende Transparenz und Kontrolle. Das Eisenbahn-Bundesamt überwacht, wie die Vereinbarung umgesetzt wird. Es wurden 17 Kriterien vereinbart, um den Erfolg der Vereinbarung zu messen. Verfehlt die DB die vertraglichen Vorgaben, werden Strafzahlungen fällig. Qualitätskennzahlen dokumentieren den Zustand des Netzes, wie viele

Brücken erneuert wurden, wie viel Mittel in die Instandhaltung fließen und vieles andere mehr.

XXL-Austausch der Fahrtreppen in Düsseldorf Flughafenbahnhof jetzt an Bahnsteig 4/5

Servicepersonal unterstützt Reisende vor Ort
• Investition von rund 2,9 Millionen Euro


Düsseldorf/Duisburg, 9. Januar 2020 - Der Düsseldorfer Flughafenbahnhof bekommt sechs neue Fahrtreppen. Seit Oktober 2019 laufen die Arbeiten am Bahnhof und das Treppenpaar an Bahnsteig 1 wurde bereits komplett erneuert. Der Austausch der Fahrtreppen an Bahnsteig 4/5 hat diese Woche begonnen. Weiter geht es anschließend an Bahnsteig 6.

Der Abschluss der Gesamtmaßnahme ist für das 2. Quartal 2020 geplant. Die rund 18 Tonnen schweren und etwa 39 Meter langen Fahrtreppen wurden per Kran angeliefert und auf Bahnsteig 1 gelagert. Insgesamt investiert die Deutsche Bahn (DB) rund 2,9 Millionen Euro in den Austausch. In der Zeit der Arbeiten stehen die Fahrtreppen am jeweiligen Bahnsteig nicht zur Verfügung.

Damit vor allem Fernreisende ohne größere Einschränkungen zum Terminal kommen, setzt die DB zusätzliches Personal ein: Montags bis sonntags, von 6 Uhr bis 20 Uhr, stehen den Fahrgästen Mitarbeiter vor Ort zur Verfügung, die gerne beim Tragen der Taschen und Koffer behilflich sind. Die Aufzüge bleiben von den Bauarbeiten unberührt und stehen über den gesamten Bauzeitraum zur Verfügung.

Fahrplanwechsel in NRW: Verbessertes Angebot

Düsseldorf/Duisburg, 11. Dezember 2019 - Mit einem robusten und attraktiven Fahrplan für die Fahrgäste geht die DB auch für 2020 einen weiteren wichtigen Schritt bei der Umsetzung der Strategie für eine „Starke Schiene“.  
Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 baut die Deutsche Bahn das Angebot im Fernverkehr in NRW weiter aus. Highlights sind unter anderem ein erhöhtes Angebot auf der Strecke Köln – Hamburg sowie Münster – Berlin.

Für mehr Kapazität im Bahnverkehr sorgt bundesweit das Modernisierungsprogramm der Fernverkehrsflotte der DB: Zurzeit kommt alle drei Wochen ein fabrikneuer ICE 4 auf die Schiene. Der ICE 4 verfügt über eine noch höhere Sitzplatzkapazität und die Möglichkeit zur Fahrradmitnahme. Bereits im kommenden Jahr werden somit mehr als 300 ICE-Fahrzeuge unterwegs sein. So kommen auf zahlreichen Verbindungen statt Intercity-Wagen vermehrt moderne ICE-Züge zum Einsatz.

Auch im Regional- und S-Bahnverkehr gibt es zahlreiche Verbesserungen mit Taktverdichtungen auf verschiedenen Strecken und Linien. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Linien im Nah- und Fernverkehr in NRW:
www.deutschebahn.com/blueprint/servlet/pr-duesseldorf-de/aktuell/presseinformationen/Fahrplanwechsel-2020-4605662

Für das Fahrplanjahr 2020 hat die Deutsche Bahn von 440 Eisenbahnverkehrsunternehmen über 72.000 Trassenanmeldungen erhalten. Insgesamt haben 800 Mitarbeiter in den sieben Regionalbereichen daran gearbeitet, einen stabilen Fahrplan zu konstruieren. Exakt 50 Tage hatten die Fahrplankonstrukteure Zeit, möglichst für jeden individuellen Verkehrswunsch einen passenden, freien Slot zu finden und in Abstimmung mit allen Beteiligten einen funktionierenden Fahrplan zu erstellen.

- Deutsche Bahn: Neuer Kanal für Störungsmeldungen
- Hamm ist jetzt der 34. Hauptbahnhof in NRW Hamm

Deutsche Bahn: Neuer Kanal für Störungsmeldungen
Düsseldorf/Duisburg, 09. Dezember 2019 - Ab sofort informieren  Streckenagenten Nahverkehrskunden  über Notify Echtzeit-Service für Kunden von DB Regio in NRW
Seit dem 7. Dezember 2019 ist der News-Versand über WhatsApp nicht mehr möglich. Als Alternative dazu nutzt DB Regio NRW für den Informationsdienst des Streckenagenten daher ab sofort den Messengerdienst Notify.
 
Der Service für Nahverkehrskunden der DB in Nordrhein-Westfalen bleibt in vollem Umfang erhalten und wird weiterhin kostenfrei angeboten. Seit fast fünf Jahren unterrichten die digitalen „Informanten“ die Fahrgäste darüber, wenn es auf Regionalzug-Linien in NRW Störungen gibt und helfen bei der alternativen Reiseplanung.

Seit dem Start im Jahr 2015 wurde das Angebot immer weiter ausgebaut: Neben Notify informieren die Streckenagenten via Twitter und über eine eigene App.
Die Nutzerzahlen steigen stetig an. Via Notify erfahren Bahnreisende, welche Störungen auf ihrer bevorzugten Linie auftreten. Der Service spricht daher besonders Pendler ein, die viel auf derselben Strecke unterwegs sind. Wer Notify auf dem Smartphone installiert hat, kann sich für den kostenlosen Service registrieren: Direkt über die Notify-App wählen Fahrgäste die Linie aus, zu der sie künftig Informationen erhalten möchten.

Per Push-Nachricht erfahren die Nutzer dann in Echtzeit, welche Störungen es auf der ausgewählten Linie gibt, wie lange diese dauern und welche Alternativen sich lohnen. Über den Twitter-Account Regio_NRW erfahren Bahnkunden in Echtzeit, an welchen Streckenabschnitten es zu Verzögerungen kommen kann. Rund 21.000 Follower zählt der Kanal heute.
Da die Meldungen über Regio NRW frei zugänglich sind, ist eine Registrierung bei Twitter nicht erforderlich. Pro Monat wird das Streckenagent-Profil im Durchschnitt bis zu 50.000 Mal besucht. Die Zahl der „Impressions“ ist sogar deutlich höher: Mehr als 5 Millionen Mal wurden die einzelnen Tweets in der „Timeline“, in den Suchergebnissen oder im Profil angesehen.

Neben dem reinen Informationskanal Regio NRW stehen über DB_Bahn auch persönliche Ansprechpartner zur Verfügung. Seit 2017 gibt es als Ergänzung die kostenlose Streckenagent-App für Apple- und Android-Geräte. Kunden können sich via Push-Nachricht über Störungen, Verspätungen, einzelne Zugausfälle und sogar Gleiswechsel informieren lassen. Der Nutzer kann genau festlegen, über welche Strecken und Züge, aber auch an welchen Tagen und zu welchen Uhrzeiten er informiert werden möchte.

Das Besondere: Der Kunde erhält solange Updates, bis die Störung entweder behoben ist oder eine Reisealternative angeboten wurde. Somit kann er Wartezeiten noch besser einkalkulieren. Die schnellen Meldungen der Streckenagenten fließen auch in die Auskunftssysteme der Bahn. Größere Störungen werden beispielsweise an den Fahrkartenautomaten in den Bahnhöfen angezeigt. Reisende erfahren somit spätestens fünf Minuten nach Auftreten einer Störung direkt am Ticketautomat, dass es zu Verzögerungen kommen kann. Auf diese Weise hat der Kunde noch vor dem Kauf der Fahrkarte die Möglichkeit, Reisealternativen zu prüfen.

Hamm ist jetzt der 34. Hauptbahnhof in NRW Hamm
Hamm hat einen Hauptbahnhof. Heute (9. Dezember) wurde symbolisch eines der 24 neuen Bahnhofsschilder enthüllt. Seit 2017 wurde die Station modernisiert, u.a. wurde die Fassade des historischen Empfangsgebäudes erneuert und eine neue DB Information integriert. Der Bahnsteig zu den Gleisen 12/13 ist jetzt 215 Meter lang und 76 Zentimeter hoch, so dass der Bahnhof fit ist für den RRX. Im zweiten Quartal 2020 wird der neue Aufzug in Betrieb genommen.
Der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) investiert rund fünf Millionen Euro in den Ausbau. Nun müssen noch Beschilderung, Ansagen und Fahrpläne angepasst werden. Den Bahnhof Hamm betreten täglich rund 30.000 Reisende und Besucher. Hamm ist der 34. Hauptbahnhof der Deutschen Bahn in NRW. idr

Eine App für alle Tarife in NRW

Die mobil.nrw-App ist ab sofort verfügbar

Düsseldorf/Duisburg, 2. Dezember 2019 - Ab dem 2. Dezember 2019 neues Angebot für alle ÖPNV-Kunden in NRW online: Erstmalig können alle Nahverkehrstarife aus einer Hand digital gebucht werden Seit heute steht allen ÖPNV-Kunden in Nordrhein-Westfalen ein neues digitales Angebot zur Verfügung: Erstmalig können die Fahrscheine des NRW-Tarifs sowie die Verbundtickets des Aachener Verkehrsverbundes (AVV), des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR), des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) und Tickets des WestfalenTarifs in digitaler Form und aus einer Hand erworben werden.

Möglich macht das die mobil.nrw-App, die Nahverkehrs-App der gleichnamigen Gemeinschaftskampagne des NRW-Verkehrsministeriums sowie der Verkehrsunternehmen, Zweckverbände, Verkehrsverbünde und -gemeinschaften in Nordrhein-Westfalen. Die mobil.nrw-App ist ab sofort kostenfrei bei Google Play und im Apple-App-Store erhältlich. Umgesetzt wurde sie in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn.

„Mit der mobil.nrw-App schaffen wir jetzt den Generalschlüssel zum ÖPNV für 18 Millionen Nordrheinwestfalen“, erklärt Berthold Huber, Personenverkehrsvorstand der Deutschen Bahn. Huber weiter: „Mit der Verzahnung der lokalen Tarif- und Angebotsvielfalt in einer App stärken wir insbesondere die klimafreundliche Schiene als Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs. Wir wollen Innovationspartner für die gesamte Branche sein, damit wir gemeinsam über die digitalen Kanäle noch mehr Menschen vom ÖPNV begeistern.“

 „Mir der neuen App endet der Ticketverkauf nicht mehr an Verbundgrenzen. Hier sieht man wie Digitalisierung im ÖPNV geht und welcher Nutzen für Kunden daraus entsteht. Das macht den ÖPNV wieder ein Stück attraktiver. Die Landesregierung hat mit der App auch ein weiteres Projekt aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt – ein landesweit einheitliches elektronisches Ticketingsystem,“ sagte Hendrik Wüst, Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen fest.

Von der ÖPNV-App zum Mobilitätsmanager Dank neuer digitaler Schnittstellen bildet die mobil.nrw-App erstmalig alle Verbindungen und Tarife in NRW in einer APP ab. Neben dem mobilen Ticketkauf haben Nutzer auch Zugriff auf Fahrplanauskünfte in Echtzeit und können sich Abfahrten an den nächstgelegenen Haltestellen anzeigen lassen. Zusätzlich erhalten sie aktuelle Informationen über außerplanmäßige Beeinträchtigungen und Störungen sowie Informationen zu den ausgewählten Verbindungen.
„Mobil.NRW ist ein erster wichtiger Schritt. Weitere müssen folgen. Ziel muss ein elektronischer, verbundraumübergreifender und landesweiter Tarif sein. Das wird noch viel Arbeit, aber lohnt sich, weil es den ÖPNV für die Nutzer attraktiver macht“, erklärte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst.

Mittelfristig soll die mobil.nrw-App von einer reinen ÖPNV- schrittweise zu einer Mobilitäts-App ausgebaut werden, die auch weitere Verkehrsmittel wie Sharing-Angebote umfasst. Die neue Marke für die Mobilität in NRW Aber nicht nur die App wird kontinuierlich weiterentwickelt. Erst im Juni dieses Jahres ist das vollständig überarbeitete Mobilitätsportal NRW online gegangen: Aus busse-und-bahnen.nrw wurde mobil.nrw.
Die neue Webseite www.mobil.nrw bündelt Informationen zu Tickets, Fahrplanauskünften und Tipps für Unternehmungen in Nordrhein-Westfalen.

Verkehrsminister Wüst /Foto) sagt: „Neue Mobilitätsangebote, digitale Medien und elektronische Tarife verändern die Mobilität so rasant wie nie. Gleichzeitig steigen die Mobilitätsansprüche und individuelle Bedürfnisse werden immer wichtiger. Auf diese Entwicklung reagieren wir, indem wir alle Mobilitäts- und Serviceangebote unter der neuen Marke mobil.nrw bündeln und ein neues Leitsystem für individuelle Mobilität in Nordrhein-Westfalen schaffen.“