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Hauptbahnhof, Vorplatz
1930 - 1958 - heute
n


 
 






Hauptbahnhof-Sanierung  
 
Oberleitungsarbeiten zwischen Gelsenkirchen, Duisburg und Essen Hbf ab Ostersonntag

• Arbeiten jeweils nachts von 21 Uhr bis 5 Uhr in der Zeit vom 21. bis 26. April 2019
• Nächtliche Züge der Linien RE 2 und RE 42 fallen teilweise aus
 
Düsseldorf/Duisburg, 11. April 2019 - Die Deutsche Bahn führt auf der Strecke zwischen Gelsenkirchen Hbf und Duisburg Hbf / Essen Hbf in der Zeit von Sonntag, 21. bis Freitag, 26. April 2019, jeweils in den Nächten von 21 Uhr bis 5 Uhr, Erneuerungsarbeiten an der Oberleitung durch.
Diese Arbeiten erfordern die zeit- und teilweise Sperrung der Strecke und führen bei den Zügen der Regional-Express-Linien RE 2 und RE 42 zu Haltausfällen und Umleitungen. Die Halte Essen und Mülheim a.d.R. entfallen mit Ausnahme der in Essen endenden und beginnenden Züge. Die umgeleiteten Züge halten zusätzlich in Essen-Altenessen und Oberhausen Hbf. Zwischen Essen Hbf und Gelsenkirchen Hbf verkehren alternativ Busse im Schienenersatzverkehr (SEV).

Die Fahrplanänderungen der Deutschen Bahn sind in den Online-Auskunftssystemen enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw und über die App „DB Bauarbeiten“ abrufbar. Dort kann auch ein Newsletter für einzelne Linien der DB abonniert werden. Weitere Informationen gibt es bei der Kundenhotline von DB Regio NRW unter 0180 6 464 006 (20 ct/Anruf a. d. Festnetz, Mobil max. 60 ct/Anruf) und dem kostenfreien BahnBau-Telefon unter 0800 5 99 66 55.

FlixTrain startet Verbindung Köln – Berlin  auch über Duisburg in die Hauptstadt und zurück ab 9,99 €

München/Köln/Berlin/Duisburg, 27. März 2019 – FlixTrain baut sein Angebot weiter aus. Bereits seit einem Jahr sind die grünen Fernzüge von Europas größtem Fernbusanbieter auf deutschen Schienen unterwegs, 2019 wird das bestehende Angebot um eine weitere Verbindung ergänzt: Ab 23. Mai startet mit Köln – Berlin nach Köln – Hamburg und Berlin – Stuttgart die dritte FlixTrain-Strecke. Tickets sind bereits jetzt ab 9,99 € buchbar.  
  
„Seit einem Jahr gibt es endlich mehr als nur einen ernstzunehmenden Anbieter auf der Schiene. Die Resonanz der Fahrgäste auf FlixTrain im ersten Jahr übertrifft all unsere Erwartungen und zeigt, dass sie sich mehr Wettbewerb wünschen“, sagt Fabian Stenger, Geschäftsführer FlixBus und FlixTrain DACH.
„Jetzt möchten wir unsere Erfolgsgeschichte auf der Schiene mit der neuen Strecke zwischen Köln und Berlin weiterschreiben und noch mehr Menschen von FlixTrain überzeugen.“  
FlixTrain startet neue Strecke und erhöht Takte Die neue FlixTrain-Strecke startet am 23. Mai und fährt neben Berlin und Köln auch die Halte Düsseldorf, Duisburg, Essen, Dortmund, Bielefeld, Hannover und Wolfsburg an. In Berlin hält der FlixTrain am Südkreuz, in Spandau und am Hauptbahnhof. Tickets können bereits jetzt ab 9,99 € gebucht werden. Im Laufe des Sommers werden die Takte auf der neuen Strecke dann sukzessive auf bis zu zwei Abfahrten pro Tag und Richtung erhöht.
Auch das bereits bestehende Angebot wird weiter ausgebaut: Dank eines zusätzlichen Zuges auf der Strecke Hamburg – Köln werden hier ab Sommer bis zu drei Abfahrten täglich in beide Richtungen angeboten. Durch die intermodale Verknüpfung mit dem FlixBus-Netz entstehen zahlreiche neue Reisemöglichkeiten. Aktuell werden im deutschsprachigen Raum bereits 600 Ziele auf Schiene und Straße angefahren.

 

 

Freitag früh wieder Personenverkehr zwischen Rheinhausen und Moers

 • Reparatur der Infrastruktur Schäden an Oberleitung, Gleisanlagen und Kommunikationstechnik beseitigt
• 3 beschädigte Weichen werden in den nächsten Wochen eingebaut  

 
Düsseldorf/Duisburg, 06. März 2019 - Die Deutsche Bahn AG hat seit dem letzten Wochenende mit Hochdruck daran gearbeitet, die Schäden an der Infrastruktur in Moers schnellstmöglich zu beseitigen. Insofern sollen ab Freitag, 8. März, 6 Uhr wieder Personenzüge die Strecke zwischen Rheinhausen und Moers befahren können. Auf dieser Strecke fährt die RB 31 der Nordwestbahn.

Die Bahn hat auf rund 150 Metern Gleise wiederhergestellt, einen neuen provisorischer Oberleitungsmast aufgestellt und die Oberleitung auf einer Strecke von rund 100 Metern repariert. Außerdem wurden Anlagen der Kommunikations- und Signaltechnik erneuert. Voraussichtlich am letzten Wochenende im März oder Anfang April sollen die drei beschädigten Weichen, die zunächst zurückgebaut wurden, ersetzt werden, damit der komplette Betrieb auch für den Güterbahnhof in Moers wieder möglich ist. Hierfür ist voraussichtlich noch einmal eine Vollsperrung erforderlich.
Am 25. Februar waren Waggons eines Güterzugs von einem privaten Eisenbahnunternehmen in Moers auf der Strecke Duisburg – Xanten aus den Gleisen gesprungen waren. Unter Einsatz von Großkränen konnten die Waggons in der Nacht vom 27./28. Februar wieder aufgegleist und abtransportiert werden.

Duisburg-Entenfang: Gleisarbeiten führen zu Zugausfällen bei der RB 37

 • Arbeiten vom 18. März bis 27. August 2019
• Zugausfälle sowie Schienenersatzverkehr bei Züge der Linie RB 37

  
Düsseldorf/Duisburg, 28. Februar 2019 - Die Deutsche Bahn (DB) führt in der Zeit von Montag, 18. März, bis Dienstag, 27. August, Gleis-, Brücken- und Oberleitungsarbeiten sowie Arbeiten an den Signalen auf der Strecke zwischen Duisburg Hbf und Duisburg-Entenfang durch. Aufgrund dieser Arbeiten entfallen im genannten Zeitraum die Fahrten der Regional-Bahn-Linie RB 37 zwischen Duisburg Hbf und Duisburg-Entenfang.
Alternativ verkehren Busse im Schienenersatzverkehr (SEV). Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw und über die App „DB Bauarbeiten“ abrufbar. Dort kann auch ein Newsletter für einzelne Linien der DB abonniert werden.
Weitere Informationen gibt es bei der Kundenhotline von DB Regio NRW unter 0180 6 464 006 (20 ct/Anruf a. d. Festnetz, Mobil max. 60 ct/Anruf) und dem kostenfreien BahnBau-Telefon unter 0800 5 99 66 55.

Sperrung der Stecke Duisburg – Xanten Waggons eines Güterzugs aus den Schienen gesprungen 

Düsseldorf/Duisburg, 25. Februar 2019 - Heute morgen sind Waggons eines Güterzugs von einem privaten Eisenbahnunternehmen in Moers auf der Strecke Duisburg – Xanten aus den Gleisen gesprungen. Vor Ort arbeiten die DB-Experten eng mit den Einsatzkräften von Feuerwehr und Polizei zusammen. Zwei Großkräne sind auf dem Weg zur Einsatzstelle.
Wie umfangreich die Schäden an der Infrastruktur sind, können die DB-Experten dann ermitteln, wenn die Waggons abtransportiert wurden. Erst dann ist eine verlässliche Prognose für die weiteren Arbeiten möglich. Ziel ist es, den Verkehr auf der betroffenen Strecke schnellstmöglich wieder aufzunehmen. Parallel ermitteln die zuständigen Behörden die Unfallursache. Auf der Strecke fährt die Linie RB 31 der Nordwestbahn. 

Waggons eines Güterzugs in Moers aus den Schienen gesprungen: Aufgleisarbeiten beginnen in den Abendstunden
Zwei Großkräne im Einsatz • erhebliche Schäden an der Infrastruktur •
Eisenbahnstrecke zwischen Rheinhausen und Moers bleibt bis auf Weiteres gesperrt

Düsseldorf/Duisburg, 25. Februar 2019, 17:00 Uhr) Heute morgen sind Waggons eines Güterzugs von einem privaten Eisenbahnunternehmen in Moers auf der Strecke Duisburg – Xanten aus den Gleisen gesprungen. Vor Ort arbeiten die DB-Experten eng mit den Einsatzkräften von Feuerwehr und Polizei zusammen. Zwei Großkräne sind im Zulauf, um die aus den Schienen gesprungenen Waggons aufzugleisen.
Die Bergungsarbeiten sind anspruchsvoll. Eine genaue Prognose, wann die Einsatzstelle geräumt sein wird, liegt derzeit noch nicht vor. Die Sperrung der Autobahn A 40 wird mit Beginn der Bergungsarbeiten durch die Feuerwehr voraussichtlich angeordnet werden. Wie umfangreich die Schäden an der Infrastruktur sind, können die DB-Experten dann ermitteln, wenn die Waggons abtransportiert wurden. Erst dann ist eine verlässliche Prognose für die weiteren Arbeiten möglich.
Es ist aber davon auszugehen, dass die Reparaturarbeiten einige Zeit in Anspruch nehmen werden. Es zeigen sich auf rund 150 Metern Schäden an den Gleisen. Die Oberleitung ist auf rund 100 Metern beschädigt. Ziel ist es, den Verkehr auf der betroffenen Strecke schnellstmöglich wieder aufzunehmen. Die zuständigen Behörden ermitteln aktuell Unfallhergang und Ursache. Auf der Strecke fährt die Linie RB 31 der Nordwestbahn.

 

 

1,35 Milliarden Euro fließen 2019 in die Infrastruktur

Für modernere Bahnhöfe und ein besseres Netz: In Nordrhein-Westfalen bereits 1.200 Kilometer Schiene modernisiert
• Optimiertes Baumanagement für weniger Verspätungen
• Erster PlanKorridor verbessert Verkehrsfluss zwischen Köln und Dortmund
• 400 neue Mitarbeiter in baurelevanten Berufen Hinweis für Redaktionen:

Düsseldorf/Duisburg, 21. Februar 2019 - Die Deutsche Bahn setzt auch in diesem Jahr auf die Modernisierung ihrer Infrastruktur. „Rund 1.200 Kilometer Schiene haben wir in NRW seit 2015 bereits modernisiert. Um pünktlicher und zuverlässiger unterwegs zu sein, müssen wir jedoch weiter in das Eisenbahnnetz investieren. Dafür stehen 2019 rund 630 Millionen Euro allein aus der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung zur Verfügung“, erläutert Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Nordrhein-Westfalen.

Weitere etwa 200 Millionen Euro, darunter Gelder von Bund, Ländern und Kommunen, kommen den Bahnhöfen im Land zugute. Für ein Plus an Kapazität setzt die DB zudem wichtige Neu- und Ausbaumaßnahmen, wie den Infrastrukturausbau für den RRX, den Ausbau der S 13 im Knoten Köln oder Maßnahmen auf der Strecke zwischen Aachen und Köln, um. Für Planung und Bau der umfangreichen Ausbauprojekte nimmt die DB in NRW 2019 über 240 Millionen Euro in die Hand.
Neben den Investitionen in die Infrastruktur setzt die DB mehr als 260 Millionen Euro für die Instandhaltung in das bestehende Netz ein. Dazu kommen noch rund 27 Millionen Euro Instandhaltungsaufwendungen für die Bahnhöfe. Insgesamt fließen so 1,35 Milliarden Euro in die Eisenbahn in NRW. Bundesweit stehen 2019 rund 10,7 Milliarden Euro (inklusive Instandhaltung) für das deutsche Eisenbahnnetz zur Verfügung. Mit den Investitionen sorgt die Deutsche Bahn dafür, dass die Schiene als attraktiver Verkehrsträger im Wettbewerb bestehen und weiterhin Fahrgäste gewinnen kann.

„Wir wissen, dass Baustellen unseren Kunden Geduld und Verständnis abverlangen. Dafür möchten wir an dieser Stelle ‚Danke‘ sagen“, so Christian Golenia, Leiter Vertrieb und Fahrplan bei der DB Netz AG in Nordrhein-Westfalen. „Wir setzen alles daran, frühzeitig und über verschiedene Kanäle zu informieren und möglichst kundenfreundlich zu bauen.“ Durch ein verbessertes Management der Baustellen haben die Störungen durchs Bauen gegenüber 2017 um mehr als ein Viertel abgenommen – bei insgesamt steigendem Volumen.

Mit dem „Lagezentrum Bau“ kümmern sich gemeinsam rund 100 Mitarbeiter darum, Bauauswirkungen genauer zu prognostizieren und Maßnahmen für weniger Verspätungen zu entwickeln. Damit künftig noch besser geplant werden kann, stellt die Deutsche Bahn 2019 in Nordrhein-Westfalen unter anderem für Bauprojektmanagement und -überwachung sowie Instandhaltung knapp 400 neue Mitarbeiter ein. Insgesamt liegt das größte Infrastruktur-Modernisierungsprogramm der Bahngeschichte gut im Plan. Fast jeder zweite Kilometer des rund 33.400 Kilometer langen Streckennetzes wurde seit 2010 angepackt.

Die Zahl der Infrastrukturmängel ist um knapp die Hälfte zurückgegangen. Über drei Viertel der 5.400 Stationen sind stufenfrei erreichbar. Außerdem optimiert die DB den Verkehrsfluss auf besonders stark ausgelasteten Strecken. Kommt es in diesen Bereichen zu Stau auf der Schiene, wirkt sich das negativ auf das gesamte Eisenbahnsystem aus. Interdisziplinäre Expertenteams steuern und managen Zugfahrten des Nah- und Fernverkehrs daher künftig noch intensiver und in direkter Abstimmung mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen in den PlanKorridoren.

Daneben werden in den Korridoren auch Infrastrukturmaßnahmen umgesetzt, wie präventive Instandsetzungsarbeiten an Stellwerken oder Weichen. Seit Oktober 2018 ist zwischen Köln und Dortmund bereits der PlanKorridor West aktiv. Im laufenden Jahr folgen Mitte (Fulda-Mannheim), Nord (Hamburg und Hamburger Zulauf) sowie Süd (Würzburg-Nürnberg).

Wichtige Maßnahmen in NRW 2019: In NRW werden 2019 wichtige Bauvorhaben umgesetzt: Im März startet die 2. Bauphase zur Erneuerung von drei Brücken in Bielefeld. In den Osterferien beginnen Weichenarbeiten zwischen Köln Hbf und Köln Messe/Deutz. Auf der Strecke zwischen Essen und Duisburg wird in den Sommerferien ein großes Maßnahmenbündel gleichzeitig umgesetzt: Es stehen umfangreiche Baumaßnahmen für die zweite Ausbaustufe des Elektronischen Stellwerks Duisburg an, Gleis- und Weichenarbeiten, Arbeiten für den RRX in Mülheim (Ruhr) und Arbeiten an Straßen- und Eisenbahnbrücken.

Zeitgleich werden die Gleise der Fernbahn zwischen Duisburg und Düsseldorf Flughafen erneuert. Insgesamt baut die DB 233 Kilometer neue Gleise, 351 neue Weichen und modernisiert 68 Brücken in 2019. Bei den Großbaustellen setzt die Deutsche Bahn auch 2019 auf umfangreiche Reisendeninformation und zusätzlichen Service an den Bahnhöfen. 2018 haben DB und Aufgabenträger rund eine Million Euro zusätzliche Mittel in die Hand genommen.

Mit ca. 43.000 zusätzlichen Einsatzstunden haben Servicekräfte Reisende an den Bahnhöfen und Umsteigepunkten unterstützt. Auch in die Information und Ausschilderung an den Bahnhöfen haben DB und Aufgabenträger großflächig investiert. Modernisierung der Bahnhöfe Für den RRX und seine Außenäste gehen auch die Ausbaumaßnahmen an den Bahnhöfen weiter. Bereits 2018 hat die Deutsche Bahn mit der Modernisierung an 30 Stationen begonnen. 2019 starten die Bauarbeiten an 17 Bahnhöfen, um die Bahnsteige für den längeren Zug des Rhein-Ruhr-Expresses zu verlängern und die Verkehrsstationen barrierefrei auszubauen.

Allein auf der Strecke zwischen Hamm und Minden werden acht Bahnhöfe modernisiert bzw. ausgebaut. Insgesamt starten an 37 Bahnhöfen in NRW Bau- und Modernisierungsarbeiten. Der Bau der Verkehrsstation Dortmund verläuft planmäßig. Der Neubau von Bahnsteig 8 (Gleis 24 – 26) wird im Sommer abgeschlossen. Die Verbreiterung der Personenunterführung wird fortgesetzt. Ab Sommer 2019 wird Bahnsteig 7 (Gleise 21 und 23) abgerissen und neu gebaut.

Grafiken DB

 

Durchbruch: Konsensfähiges Konzept für mehr Fernverkehr NRW–Berlin

Ab 2023 mehr schnelle ICE-Fahrten und Sitzplatzkapazität nach Berlin - ohne Reduzierung bei Zwischenhalten
Gemeinsames Konzept von DB und Aufgabenträgern mit leichten Nahverkehrsanpassungen

 

Berlin(Düsseldorf, 05. Dezember 2018 - Der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und die Deutsche Bahn (DB) haben heute im Landtag ein optimiertes Gesamtkonzept für den Fernverkehr vorgestellt. Dieses wurde gemeinsam mit dem NRW-Verkehrsministerium, dem Kompetenzcenter Integraler Taktfahrplan NRW, der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachen (LNVG), der Region Hannover, dem Regionalverband Großraum Braunschweig, dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und Nahverkehr Rheinland (NVR) in intensiver und sehr konstruktiver Zusammenarbeit entwickelt.

Damit können ab Ende 2023 bis zu 40% mehr Sitzplätze und zusätzliche schnellere ICE-Fahrten nach Berlin realisiert werden, ohne dass dabei der bisherige Angebotsumfang bei den Zwischenhalten reduziert werden muss. Die zusätzliche zweistündliche ICE-Linie ist zwischen Köln und Berlin mit einer Reisezeit von rund 4:10 Stunden etwa 10 Minuten schneller als die heutigen ICE-Verbindungen und wird in Köln Hbf, Wuppertal Hbf, Hagen, Bielefeld, Hannover halten und ab dort weiter nach Berlin fahren.

Reisende von Düsseldorf, Duisburg, Essen, Bochum, Dortmund und Hamm in Richtung Bielefeld, Hannover und Berlin profitieren auf den weiterhin stündlich angebotenen ICE-Direktverbindungen künftig in jeder zweiten Stunde von den neuen ICE 4-Zügen mit 830 Sitzplätzen – mehr als doppelt so viel wie in den heutigen ICE 2.
Reisende von Köln, Wuppertal und Hagen haben weiterhin stündliche Direktverbindungen nach Bielefeld, Hannover und Berlin, wobei künftig in jeder zweiten Stunde die neue schnellere ICE-Linie die bisherigen ICE-Flügelzüge ersetzt.

Bielefeld wird neben den weiterhin bestehenden stündlichen ICE Düsseldorf–Berlin (zweistündlich mit Flügel auch nach Köln) zusätzlich auch von der neuen zweistündlichen schnellen ICE-Linie Köln–Berlin angebunden. Damit erhöht sich die Anzahl der ICE-Direktverbindungen nach Berlin um rund 50%.

Für Gütersloh, Herford und Minden soll der bisherige Angebotsumfang etwa beibehalten werden. In Bad Oeynhausen ersetzen die dort dann wiederhaltenden Züge der zweistündlichen IC-Linie Köln–Hannover–Magdeburg–Dresden den heutigen, meist nur vierstündlichen Halt der IC-Linie Amsterdam–Berlin. Diese Änderung ist erforderlich, um eine neue schnellere Reisezeit der Linie Amsterdam–Berlin zu ermöglichen. Somit erhält Bad Oeynhausen einen zweistündlichen Systemhalt.

In Minden werden neu zweistündlich die ICE-Züge der Linie Düsseldorf–Ruhrgebiet-Hamm-Hannover-Berlin halten. Damit wird Minden zum ICE-Halt. Der ICE ersetzt hierbei die Halte der Linie Amsterdam–Berlin. Der Halt der zweistündlichen IC-Linie Köln–Wuppertal-Hagen-Dortmund Hannover–Magdeburg–Leipzig-Dresden bleibt unverändert.
Bünde wird systematischer zweistündlicher Halt der von den Abfahrtszeiten geänderten Linie Amsterdam–Berlin. Bisher halten die IC Züge hier meist nur vierstündlich.

Für Rheine und Osnabrück verkürzt sich die Fahrzeit nach Berlin um etwa 15 Minuten. Für die Linie Amsterdam–Berlin läuft zudem die Beschaffung von neuen Fahrzeugen in ICE-Qualität, die ebenso ab Dezember 2023 zum Einsatz kommen. Für den Korridor Bad Bentheim – Hannover konnte für den Nahverkehr eine Lösung ohne relevante Nachteile für die Kunden gefunden werden.

Insgesamt wird so für viele Städte die Fernverkehrsanbindung deutlich verbessert.

Ermöglicht wird das neue erweiterte Fernverkehrsangebot auf den dicht belegten Strecken dank der Anpassungen im Nahverkehr:

• Aufgrund der Verschiebung der IC-Linie Berlin - Amsterdam soll eine neue zweistündliche RE-Linie Rheine – Osnabrück – Löhne die vorhandene Linie RE 60/70 zu einem stündlichen RE-Angebot zwischen Hannover und Rheine ergänzen und Anschlüsse in Rheine und Osnabrück an den Nahverkehr weiterhin sicherstellen, die derzeit von der IC-Linie Berlin – Amsterdam angeboten werden.

• Die Linie RB 77 (Bünde-) Löhne – Hameln – Hildesheim soll statt montags bis freitags stündlich über Löhne nach Bünde nunmehr täglich stündlich über Löhne nach Herford geführt werden. Der bisherige
Anschluss nach Bielefeld (heute in Löhne zur RE 70/78) wird damit nach Herford (zur RB 61) verlagert. Auch der Anschluss der RB 77 in Richtung Osnabrück wird nach Herford verlagert und ist nun täglich. Neu erreicht wird in Herford der Anschluss der RB 77 zur RB 72 in Richtung Bad Salzuflen-Lage-Detmold-Altenbeken und Paderborn.

• Aufgrund intensiver Untersuchungen durch NWL, KC ITF, den Gutachter sma und DB Netz zeichnet sich ein sehr deutlicher Weg ab, dass im Vergleich zum aktuellen Status Quo negative Auswirkungen auf den Nahverkehr wie Überholungen, Anschlussverluste oder Halte mit geringerer Bedienung je Stunde vermieden werden können.

Das Gesamtkonzept gilt vorbehaltlich noch laufender finaler Detailabstimmungen zwischen den Aufgabenträgern des Nahverkehrs für NRW und Niedersachsen.

Auch der Korridor Hannover–Berlin wird vom neuen Fernverkehrskonzept deutlich profitieren. Sobald die letzten laufenden Feinplanungen dort abgeschlossen sind, wird die DB auch auf dieser Achse das Angebotskonzept vorstellen.
Um sicherzustellen, dass das geplante Gesamtkonzept eine gute Betriebsqualität haben wird, erfolgt bis Sommer 2019 noch eine eisenbahnbetriebswissenschaftliche Untersuchung. Daraus können sich ggf. noch Änderungen ergeben. Grundsätzlich wird jedoch durch das neue Konzept die Anzahl der ICE, die in Hamm aus zwei Laufwegen verspätungsanfällig zusammengekuppelt werden, um 50 Prozent reduziert.

Nun prüfen DB und Aufgabenträger, ob erste Angebotsverbesserungen schon vor 2023 umsetzbar sind.

Die geplante mittelfristige Angebotsausweitung mit der zusätzlichen zweistündlichen ICE-Linie ist ein wichtiger Schritt in Richtung Deutschlandtakt, einer vom Bundesverkehrsministerium vorgestellten Initiative für einen langfristigen, bundesweiten erweiterten und optimal vernetzen Nah- und Fernverkehr. Ziel zwischen NRW und Berlin ist es, mit erfolgtem Ausbau der Schieneninfrastruktur insgesamt einen 30-Minuten Takt mit schnellen Fernverkehrszügen anbieten zu können.

ICE 4 auf den Namen „Nordrhein-Westfalen“ getauft

Ministerpräsident Laschet: „ICE 4 ist Symbol für die Mobilität der Zukunft“ • DB Konzernvorstand Pofalla: „ICE-Züge prägen das Bild Deutschlands“
 

ICE 4-Taufe auf den Namen "Nordrhein-Westfalen: v.l Ronald Pofalla, Infrastrukturvorstand der Deutschen Bahn, Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, und Hendrik Wüst, Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Düsseldorf, 30. November 2018 - In Düsseldorf haben heute Ministerpräsident Armin Laschet und DB Konzernvorstand Ronald Pofalla einen ICE 4 auf den Namen „Nordrhein-Westfalen“ getauft. Die Deutsche Bahn setzt damit die Tradition der Namensgebung für die ICE-Flotte fort. Die neueste ICE-Generation wird zum Botschafter einer Deutschlandreise. Zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember rollt das neue Flaggschiff der DB erstmals durch Nordrhein-Westfalen.

„Dass dieser moderne und leistungsstarke ICE 4 den Namen unseres Landes trägt und nun zwischen Rhein, Spree, Elbe und Isar quer durch die Republik fährt, ist auch ein Symbol für die Mobilität der Zukunft, die Nordrhein-Westfalen mit Kräften vorantreibt.“ Der Ministerpräsident weiter: „Diese Widmung ist auch Zeugnis dafür, wie wichtig die Deutsche Bahn für die Bürgerinnen und Bürger aus den Ballungszentren an Rhein und Ruhr ist. Ein leistungsfähiger, öffentlicher Fernverkehr bleibt zentrale Grundlage unserer Mobilität. Sie zu sichern und zu verbessern liegt in unser aller Interesse.“

„Als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen freue ich mich sehr, dass ein Zug dieser modernen und leistungsstarken ICE-4-Flotte den Namen unseres Landes trägt und nun zwischen Rhein, Spree, Elbe und Isar quer durch die Republik fährt. Denn dieser Zug ist auch ein Symbol für die Mobilität der Zukunft, für die Nordrhein-Westfalen seinen Beitrag leistet.“ Der Ministerpräsident weiter: „Ich sehe diese Widmung auch als Zeugnis dafür, dass unzählige Bürgerinnen und Bürger aus den Ballungszentren an Rhein und Ruhr auf die Leistungen der Deutschen Bahn setzen. Eins ist klar: Ein leistungsfähiger, öffentlicher Fernverkehr bleibt zentrale Grundlage unserer Mobilität. Sie zu sichern und zu verbessern liegt in unser aller Interesse.“

DB-Konzernvorstand Ronald Pofalla: „Unsere ICE-Züge bieten schnelle und komfortable Verbindungen. Sie prägen das Bild Deutschlands im In- und Ausland. Wir sind sicher, dass auch die neue ICE-Generation an den großen Erfolg seiner Vorgänger anknüpft.“ Weiter führt Pofalla aus, dass Nordrhein-Westfalen heute den modernsten ‚rollenden Botschafter‘ erhält, über den die DB verfügt. Zudem würdige die Zugtaufe die enge Verbundenheit Nordrhein-Westfalens mit der Eisenbahn.

Der ICE 4 mit dem Namen „Nordrhein-Westfalen“ setzt neue Standards für die Fahrgäste: Viel Stauraum für Gepäck, ein eleganter Restaurantbereich sowie ein neuartiges Lichtkonzept sorgen für hohen Reisekomfort. Erstmals können auch Fahrräder mitgenommen werden. Der größere Familienbereich und das neu gestaltete Kleinkindabteil machen das Reisen für Familien jetzt noch entspannter.

Bahnfahren heißt auch, die Umwelt zu schützen. Klimaschutz ist nur mit der Bahn möglich. So fahren alle Kunden im Fernverkehr mit 100 Prozent Ökostrom.

Der Taufname ist zusammen mit dem Landeswappen auf beiden Seiten des Fahrzeugs und an den Triebköpfen angebracht. Der Zug wird künftig auf den Verbindungen Hamburg – Köln und Dortmund – München über Frankfurt Flughafen eingesetzt.

 

 

Duisburg Hauptbahnhof: Deutsche Bahn hebt Auschreibungsverfaren auf

Kosten liegen mehr als 100 Prozent über Plan
• DB steht weiter zur Welle
• Kurzfristige Verbesserung für die Reisenden während der Übergangszeit
 
Düsseldorf/Duisburg, 6. November 2018 - Die Deutsche Bahn hebt das Ausschreibungsverfahren für die Bauleistungen der neuen Verkehrsstation und der wellenförmigen Dachkonstruktion des Duisburger Hauptbahnhofes auf. Mit den eingegangenen Angeboten würde sich der Kostenrahmen mehr als verdoppeln. Der Bau der Verkehrsstation wird aus Steuermitteln bezahlt. Deshalb sieht sich die Deutsche Bahn aufgrund der Kostenexplosion gezwungen, die Ausschreibung aufzuheben.

„Wir wollen und wir werden die Gleishalle nach den vorliegenden Entwürfen bauen“, so Rolf Reh, Bauvorstand der DB Station & Service AG. „Wir stehen zur Welle. Denn die Stadt Duisburg und die vielen Reisenden verdienen einen attraktiven Bahnhof an diesem wichtigen Bahnknoten. Eine abgespeckte Lösung kommt für uns nicht in Frage. Darin sind wir uns mit allen Partnern einig.“

Die DB hatte im Vorfeld der Ausschreibung den Kostenrahmen für die Hauptbaumaßnahmen bereits an die aktuellen Marktpreise angepasst. Ein neuer Termin für den Baustart steht derzeit noch nicht fest. Grund dafür ist, dass der ursprünglich geplante Bauablauf mit den angemeldeten Gleissperrungen nicht mehr gehalten werden kann und jetzt notwendige Sperrpausen zeitnah neu disponiert werden müssen.
Für die Übergangszeit plant die DB zahlreiche Maßnahmen für die Kunden. Aktuell beginnt die DB mit den Planungen, um schadhafte Stellen am Dach zu beheben. Außerdem fließen bereits jetzt rund 2,3 Millionen Euro in Modernisierungs- und Renovierungsprojekte. Noch in diesem Jahr erhalten die Bahnsteige neue Sitzbänke und neuen Windschutz. Auch die Bestuhlung in den Warteräumen wird erneuert und sechs neue ZugInfoMonitore werden an den Aufgängen installiert.

In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Duisburg will die DB ein Projekt aufsetzen, Teile der Gleishalle für den Übergangszeitraum künstlerisch zu gestalten. Bereits seit Mitte 2016 hat die DB mit den Vorabmaßnahmen zur Modernisierung der Gleishalle begonnen. Rund zehn Millionen Euro hat die DB hier bereits investiert. Große Teile der Kampfmittelsondierung sind abgeschlossen. Auch die Anlagen zur Entwässerung des Bahnhofes sind bereits erneuert.
Im Zuge des Neubaus der Gleishalle wird auch die Oberleitung des Hauptbahnhofes und des Gleisvorfeldes modernisiert. Aufgrund des geänderten Bauablaufes wird nun die Anlage im Gleisvorfeld vorgezogen. Stahl und Glas in einer wellenförmigen Dachkonstruktion dominieren den Entwurf für die neue, lichtdurchflutete Gleishalle des Duisburger Hauptbahnhof. Die alte Gleishalle stammt aus dem Jahr 1933 und entspricht in Technik und Bauweise nicht mehr den aktuellen Standards.