BZ-Home   Zoo Duisburg Sonderseiten - Fotostrecken



BZ-Sitemap

Archiv







 
Karnevalsprinz Kevin I. besuchte den Zoo Duisburg

Zebraherde ging mit Prinz, Hofmarschällen und Pagen auf Tuchfühlung

 

Duisburg, 13. Februar 2019 - Karnevalsprinz Kevin I. machte mit seinen Hofmarschällen und Pagen Station im Zoo Duisburg. Nach einem gemeinsamen

Mittagsimbiss mit der Zoo-Belegschaft besuchte der diesjährige Prinz gemeinsam mit Astrid Stewin, Vorstandsvorsitzende des Zoos, einige Bewohner des Tierparks am Kaiserberg.
Als begeisterter Anhänger des MSV freute sich der Prinz besonders

auf den Besuch der Duisburger Zebraherde.

Neugierig begrüßten die schwarz-weißen Vierbeiner die Narren im Afrikanum. Von der roten Ornat magisch angezogen, tummelten sich die Zebras wie selbstverständlich zwischen den Gästen und gingen dabei sogar mit dem Prinzen auf Tuchfühlung. Foto Zoo Duisburg

 

 

Nachwuchs bei den Trampeltieren

Der kleine Dschigit hatte einen holprigen Start ins Leben

Duisburg, 12. Februar 2019 -  Die Trampeltierherde im Zoo Duisburg hat Zuwachs bekommen, bereits in der vergangenen Woche wurde der kleine Dschigit geboren. Tierärztin Dr. Carolin Bunert unterstützte Trampeltier-Stute Sulina bei der Geburt.

Anfangs verlief die Geburt des jungen Hengstes normal, zum Nachmittag stockte der Geburtsprozess allerdings. „Wir merkten, dass Sulina zu erschöpft war und nicht mehr ausreichend pressen konnte. Daher entschieden wir uns, ihr etwas unter die Arme zu greifen“, so Dr. Carolin Bunert, Tierärztin im Zoo am Kaiserberg. Grund für die stockende Geburt war die breite Schulterpartie des kleinen Kamels.

„Das Jungtier lag richtig im Geburtskanal und es schauten die Füße und der Kopf heraus. Durch einen kräftigen Zug an den Beinen konnte es herausgezogen werden und die Geburt wurde durch unseren Einsatz so beschleunigt“, erläutert die Tierärztin. Direkt nach der Geburt zogen sich die Zoomitarbeiter aus dem Stall zurück, da Sulina sofort Kontakt zu ihrem Jungtier aufgenommen hatte. Seither verläuft die Aufzucht reibungslos. Mit ihren 14 Jahren ist Sulina bereits eine sehr erfahrene Mutter, sechs Jungtiere der gebürtigen Duisburgerin sind bereits am Kaiserberg aufgewachsen.

Einen Namen hat der kleine Hengst bereits von seinen Tierpflegern bekommen. Dschigit, ein Name mit Ursprung im Kaukasus, bedeutet so viel wie „geschickter Reiter“. Mit der Geburt von Dschigit wurde im Zoo Duisburg erneut ein Trampeltier-Jungtier mit besonderer Fellfarbe geboren. „Trampeltiere sind in der Regel bräunlich gefärbt, die helle Fellfarbe ist nur selten ausgeprägt“, freut sich der zoologische Leiter Johannes Pfleiderer über die seltene Geburt. Erst wenn Dschigit beim ersten Fellwechsel sein gräuliches Jungtierfell verliert, wird das helle, weißliche Fell sichtbar werden.
In den kommenden Tagen werden Mutter und Jungtier unter den wachsamen Augen der Tierpfleger die Außenanlage stundenweise erkunden. Schritt für Schritt werden dann auch die Tanten und Geschwister zum jüngsten Spross der Kamelherde stoßen. Zum Schluss trifft Dschigit dann auf seinen Vater, Zuchthengst Sultan. Der gebürtige Heidelberger hat in Duisburg in der Vergangenheit bereits mehrfach für Nachwuchs gesorgt – Dschigit ist bereits sein 17. Sprössling, dem die Zoobesucher am Kaiserberg beim Aufwachsen zusehen können.

Fotos Zoo Duisburg

Umbaumaßnahme

Neues Aquarium wird aufgebaut, eine neue Tierart zieht im Tierpark ein

Duisburg, 08. Februar 2019 - Der Bautrupp steht bereits in den Startlöchern, die vorbereitenden Maßnahmen wurden getroffen. Ein neues Aquarium wird in den kommenden Tagen im Zoo Duisburg aufgebaut und künftig eine neue, spannende Tierart beherbergen. „Welche neue Tierart einziehen wird, verraten wir aber

noch nicht“, schmunzelt der zuständige Kurator Volker Grün.
Soviel sei aber schon verraten: Das Eigenheim der neuen Tierart entsteht in der Mitte des Aquariengebäudes und wird kreisrund werden. Nur dank der großzügigen Unterstützung eines Duisburger Unternehmens kann der Zoo das

Projekt realisieren.

 

Während der Bauphase müssen neue Frischwasser- und Abwasserleitungen gelegt, die Beleuchtung installiert und das neue Becken eingerichtet

werden. Deshalb muss das Aquarien-Gebäude ab Montag, den 11. Februar kurzzeitig geschlossen bleiben. Der Zoo rechnet derzeit damit, dass das

beliebte Haus nach etwa zwei Wochen wieder für Besucher zugänglich sein wird.

 

Die neuen Bewohner werden allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt einziehen können. „Meerwasseraquarien sind komplexe Gehege. Unter

anderem muss das biologische Filtersystem des neuen Meerwasserbeckens erst richtig funktionieren und die Wasserwerte müssen stabil sein, bevor

die Tiere einziehen können“, so Grün.  Die angrenzende Tropenhalle Rio Negro ist von den Baumaßnahmen im Aquarium nicht betroffen und kann wie

gewohnt besucht werden.

Der Kupferstreifen-Pinzettfisch

und der der Leopard Drückerfisch können erst einmal nicht besucht werden - Fotos Zoo Duisburg

Kinderprinz besucht den Zoo Duisburg

Prinz Marvin II., Prinzessin Alina I. und Page Annika besuchen ihre Lieblingstiere
Duisburg, 06. Februar 2019 - Das närrische Treiben macht auch vor den Toren des Zoo Duisburg keinen Halt. Im Rahmen ihrer Rund-Um-Visite durch ihre Heimatstadt Duisburg besuchte Kinderprinz Marvin II. mit Prinzessin und Page den Zoo am Kaiserberg.

Prinzessin Alina I. konnte man die Vorfreude besonders am Zooeingang ansehen.
 „Der Besuch im Zoo ist für mich ein besonderes Highlight“, so die Kinderprinzessin. Bei der 12jährigen stehen vor allem Schildkröten hoch im Kurs. „Sie sind meine absoluten Lieblingstiere und daher auch auf meinem Orden zu sehen“, so Alina I..

Volker Grün, Kurator im Zoo Duisburg, nutzte die Gelegenheit und organisierte daher einen besonderen Besuch bei den Riesenschildkröten des Zoos, was nicht nur die Prinzessin freute. Auch Page Annika zählt Schildkröten zu ihren Lieblingen und so bekam die Prinzencrew die Chance, auf Tuchfühlung mit den im Zoo beheimateten Seychellen-Riesenschildkröten zu gehen. Statt Kamelle gab es von Prinz Marvin II. aber ein gesundes Potpourri aus verschiedenen Salaten und Möhren.

Auch die Giraffen erfreuten sich an den Leckereien der Prinzencrew. Frischer Bambus steht bei den Duisburger Langhälsen hoch im Kurs.

V.l.: Prinzessin Alina I., Prinz Marvin II und Page Annika - Foto Zoo Duisburg

 

Baubeginn bei den Löwen rückt näher

Die ersten Wisente haben den Zoo verlassen 

Duisburg, 04. Februar 2019 - In den frühen Morgenstunden haben die ersten zwei Wisente den Zoo Duisburg in Richtung Süddeutschland verlassen. Die neue Heimat von Weibchen Pogoda II und ihrer Tochter Dunewa wird der Wild- und Freizeitpark Allensbach sein. Mit der Abgabe der ersten Wisente rückt auch der Baubeginn zur Erweiterung der Löwenanlage ein Stück näher.

„Nach enger Rücksprache mit dem zuständigen Zuchtprogramm für Flachlandwisente konnten wir für alle unserer Tiere geeignete, neue Halter finden“, freut der zoologische Leiter Johannes Pfleiderer. Die Auswahl der neuen Heimat war nur eine Herausforderung, welche die Zooverantwortlichen vor dem eigentlichen Transport zu meisten hatten. Vor der Reise musste auch ein geeignetes Tiertransportunternehmen gefunden werden. Transportpapiere mussten erstellt und ein tierärztlicher Check-Up durchgeführt werden. Am eigentlichen Transporttag arbeiten Biologen, Tierärzte und das Tierpflegerteam Hand in Hand.

Fotos Zoo Duisburg

 

Aufgrund der baulichen Gegebenheiten mussten die erfahrenen Zootierärztinnen die zwei Wisentweibchen im Stallgebäude in Narkose legen. Viele helfende Hände beförderten die bis zu 500 kg schweren Tiere anschließend unter Hilfe stabiler Tragematten in das vorbereitete Transportfahrzeug, in welchem sie ihre Reise Richtung Süden antraten. Pfleiderer: „Derzeit sieht es so aus, dass uns die übrigen fünf Wisente bis zum Ende diesen Monats verlassen werden. Die Zoobesucher haben also noch etwas Zeit, sich von den mächtigen Tieren zu verabschieden.“

Nach Abgabe der letzten Wisente wird der Zoo das leerstehende Gehege für die Erweiterung der Löwenanlage vorbereiten, welche dank der Unterstützung der Sparkasse Duisburg möglich ist. „Wir sind derzeit in finalen Phase der Planung und Ausschreibung für das Projekt und sind zuversichtlich, dass die Bauarbeiten in Kürze beginnen können“, betont Astrid Stewin, Vorstandsvorsitzende im Zoo.

Im Rahmen des Naturseminares „Heimische Säugetiere“ haben große und kleine Tierfreunde am Samstag, den 09. Februar noch einmal die Gelegenheit, allerhand wissenswertes über Wisente zu erfahren. Naturschutzexperte Peter Allenschläger weiß außerdem viele spannenden Geschichten rund um Luchs und Wildkatze zu erzählen. Das kostenfreie Naturseminar findet in der Zeit von 13.00 – 16.00 Uhr in der Zooschule statt, nur der Zooeintritt ist zu entrichten.

 

 

 Neues Zuchtmännchen bei den Bennett-Kängurus

Känguru-Nesthäkchen Lizzy kann somit bleiben

Duisburg. 31. Januar 2019 - Am vergangenen Montag hat die Bennett-Känguru-Gruppe im Zoo Duisburg Zuwachs bekommen. Aus dem Tierpark Herford zog ein neues Männchen an den Kaiserberg. Lizzies Vater verließ Duisburg bereits vor einigen Wochen in Richtung Österreich. Grund für den Tausch des Zuchtmännchens ist die kleine Lizzy.

Bennett-Känguru-Männchen da

 

Im Vergangenen Jahr retteten die Tierpfleger am Kaiserberg der kleinen KänguruDame das Leben. Ihre Mutter war verstorben, Lizzy als kleines, nacktes Känguru auf die Wärme des mütterlichen Beutels angewiesen. Ohne den beherzten Einsatz des Zooteams wäre Lizzy gestorben. „In der Natur wäre der Tod der Mutter auch Lizzies Ende gewesen, sie hätte keine Milch mehr bekommen und wäre ausgekühlt“, weiß Tierpflegerin Janet Scheiblich.


Stattdessen zog Lizzy in einen Stoffbeutel, wurde von ihren Pflegern ständig umher getragen und bekam anfänglich alle zwei, später dann alle vier Stunden die Flasche mit Kängurumilch. Die Aufzucht des kleinen Kängurus war für die Beteiligten ein Kraftakt. „Wir mussten Lizzy am Anfang sogar mit ins Bett nehmen, die Tiere brauchen rund um die Uhr Körpernähe und müssen den Herzschlag der Mutter hören um sich wohl zu fühlen“, so Scheiblich.

Mittlerweile ist Lizzy ein richtiger Känguru-Teenie und schon lange aus dem Haushalt ihrer Ersatzeltern ausgezogen. Um ihr künftig ein Leben in der Duisburger Känguru-Familie ermöglichen zu können, musste ihr Vater die Gruppe verlassen. Der Grund: Lizzy hätte von ihrem Vater gedeckt werden können, Inzucht wäre die Folge gewesen. „Es ist toll, dass Lizzy bleiben kann und vielleicht irgendwann selber Mutter sein wird“, freut sich die Tierpflegerin.

 Lizzy im Sommer - Foto Zoo Duisburg

Tierische Filmstars: Themenführung für Kinder und Erwachsene im Zoo

Duisburg. 30. Januar 2019 - Egal ob Clownfisch Nemo, Katta-König King Julien oder Löwenkind Simba – die tierischen Charaktere sind die absoluten Stars der Trickfilmliebhaber und besonders bei Kindernin aller Munde. Doch stimmen die tierischen Darstellungen in Filmformaten wirklich? Leben Clownfische ausschließlich in ihrer Anemone und haben Kattas tatsächlich einen König?

Im Rahmen der Themenführung „Tierische Filmstars“ erfahren große und kleine Tierfreunde, wie sich ihre Zeichentrickhelden im wahren Leben verhalten. Los geht es am Sonntag, den 17. Februar um jeweils 12.00 und 14.00 Uhr, Treffpunkt ist am Haupteingang. 

Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei, lediglich der Zooeintritt ist zu entrichten. Eine vorherige Anmeldung ist bis zum 14.02.2019 unter limpinsel@zoo-duisburg.de erforderlich.

Tierische Filmstars: Falscher Clown-Anemonenfisch - Foto Zoo Duisburg

 

Neue Bewohner im Zoo Duisburg

Elegante Meerbrennessel-Quallen treiben durch das Aquarium 

Duisburg, 17. Januar 2019 - Anmutig treiben Japanische Meerbrennnessel-Quallen durch das Aquarium im Duisburger Zoo. Der Name der glitschigen Tierchen ist Programm. Bei Berührung droht ein brennender Schmerz mit einhergehenden Hautreizungen – vergleichbar wie bei einer Brennnessel.

 

Betritt man das Aquarium im Duisburger Zoo, so fällt der Blick direkt auf den ‚Quallenkreisel‘ am gegenüberliegenden Ende des Eingangs. Die neuen,

nahezu durchsichtigen Bewohner bannen die Blicke der kleinen und großen Zoobesucher. Immerzu im Kreis treiben die Quallen durch das Aquarium.

Selber schwimmen können sie nicht, eine kreisrunde Strömung hält die Tiere in Bewegung. Dabei ziehen sie ihre langen Tentakel  in der Hoffnung

hinter sich her, dass ein unvorsichtiges Beutetier in ihre Fänge gerät. Gespickt mit hunderten Nesselzellen sind Quallen-Tentakeln effektive Waffen.

Berührt ein Beutetier eine solche Nesselzelle, so feuert die Qualle eine Art ‚Mini-Harpune‘ ab, welche einen Giftcocktail in das Beutetier injiziert und

es lähmt. Im ‚Quallenkreisel‘ sind sie auf der Jagd nach Artemien, einer kleinen Krebsart.  

Meerbrennnessel-Quallen leben ursprünglich in den kalten Gewässern rund um Japan. Im Vergleich zu anderen Quallenarten sind diese Nesseltiere

überaus langlebig – gute zwei Jahre alt kann eine Qualle werden. Die neuen Bewohner im Duisburger Zoo stammen nicht etwa aus japanischen

Gewässern, sie wurden im Zoo Rostock gezüchtet und werden erstmals am Kaiserberg gehalten. 

Japanische Meerbrennnessel-Quallen - Foto Zoo Duisburg

 

 

Wiegen, messen, zählen – Inventur im Zoo Duisburg

Duisburg, 09. Januar 2019 - Der Tierpark am Kaiserberg beherbergt rund 8.981 Tiere aus 418 Arten. In den vergangenen Wochen hieß es für die Mitarbeiter des Zoo Duisburg erneut: Wiegen, messen, zählen. Johannes Pfleiderer, zoologischer Leiter am Kaiserberg, rief zum großen Zählapell auf. Ausgerüstet mit Klemmbrett, Artenliste und Kugelschreiber kamen die Mitarbeiter zum Ergebnis: Rund 8.981 Individuen aus 418 Arten leben derzeit im Zoo am Kaiserberg.  

 

Von Alpaka bis Doktorfisch, von Elefant bis Zebra wurden alle Tiere erfasst, kaum ein Tierchen konnte sich dem jährlichen Zählen entziehen. „Natürlich wissen wir, wie viele Elefanten, Zebras und Gorillas wir in unserem Zoo haben“, schmunzelt Johannes Pfleiderer.

 

„Bei einigen Arten können sich Jungtiere aber durchaus unbemerkt im Gehege verstecken, oder adulte Tiere lassen sich über einige Wochen nicht sehen. Besonders im Aquarium steht das Zooteam jährlich vor große Herausforderungen. „Fische sind flink, Individuen lassen sich kaum auseinanderhalten und Jungtiere sind zum Teil winzig“, weiß der zoologische Leiter.

Schier unmöglich ist es daher, den Bestand an Guppys in der Tropenhalle „Rio Negro“ genau zu ermitteln. Pfleiderer: „Hier müssen wir schätzen, die Tiere sind einfach zu klein und in der großzügigen Anlage, welche sie mit Flussdelfin und verschiedenen anderen südamerikanischen Fischen teilen, kaum zu entdecken“.  
Für die kleinen und großen Pantherschildkröten ging es im Rahmen der Inventur zusätzlich zum Fotoshooting.


Pantherschildkröte

 

„Schildkröten haben eine Art Personalausweis, mit welcher sie eindeutig zu identifizieren sind“, erläutert Dr. Carolin Bunert, Tierärztin im Zoo. „Jedes Jahr vermessen und fotografieren wir den Panzer der Schildkröten, damit wir den Personalausweis aktualisieren können. Geht eine Schildkröte auf Reise, so schicken wir die Fotos mit. Dadurch ist klar zu belegen, wo die Schildkröte geschlüpft ist“.  

Hinterwälder Rinder zogen von Duisburg nach Leipzig


Im Vergleich zum Vorjahr (rund 9.628 Individuen, 433 Arten) hat sich der Tierbestand leicht verringert. Einige Tiere verließen Duisburg, wie beispielsweise die Hinterwälder Rinder, welche nun in einem Beweidungsprojekt in Leipzig einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz leisten.

Koala Toorie ist Neu-Duisburger

Auch Binturong Chantall, Tigerjungspund Makar, Faultier Flash und vier junge Fossas verließen den Zoo. Hingegen durfte das Zooteam den jungen Koala Toorie aus Edinburgh am Kaiserberg begrüßen. Außerdem zogen verschiedene Vogelarten in die Tropenhalle „Rio Negro“ ein, darunter die seltenen Salvadori Weißohrsittiche und Montserrat-Trupiale sowie Seidenaffe und Roter Sumpfspringaffe.

Sumpfwallaby - alle Fotos Zoo Duisburg

Aus den Zoos von Leipzig und Köln erhielt der Tierpark eine Vielzahl neuer Fischarten. Außerdem wurde die Gruppe Bergkängurus mit vier Sumpfwallabies, eine Junggesellengruppe, vergesellschaftet.  Auch in 2019 stehen Änderungen im Tierbestand an. So werden die Wisente den Zoo verlassen, um Platz für die Erweiterung der Löwenanlage zu machen. Neu begrüßen dürfen die Besucher u.a. Dahomey-Zwergrinder, Java-Binturongs, Wirtelschwanzleguane und Schlankboas.  

 

 

Kindgerechte Themenführung im Zoo Duisburg  

Duisburg, 07. Januar 2019 - Wieso frieren Flamingos nicht im kalten Wasser, warum fressen Seelöwen in der kalten Jahreszeit mehr Fisch und wieso mögen kleine Pandas den Winter? Im Rahmen der 90minütigen, kostenfreien Themenführung „Wie gehen Tiere mit Kälte um“ erfahren kleine und große Zoofreunde allerhand Spannendes über die Anpassungen der Tiere an den Winter.  
Los geht es am 20.01.2019 um 12.00 und 14.00 Uhr am Haupteingang. Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei, lediglich der Zooeintritt ist zu entrichten. Eine vorherige Anmeldung ist bis zum 17.01.2019 unter limpinsel@zoo-duisburg.de erforderlich.  

Wisent im Schnee - Foto Zoo Duisburg

 

 

Zoo führt Familien- und Feierabendtickets ein

Testphase von Januar bis einschließlich März.
Duisburg, 04. Januar 2019 - Testphase im Zoo: Von Januar bis einschließlich März können sich Familien und Nachmittags-Besucher auf neue Tarife freuen. In dieser Zeit wird der Zoo spezielle Tickets für Familien und Feierabend-Besucher anbieten.  
Die Tages-Familienkarte beinhaltet für 41,50 Euro den Eintritt für zwei Erwachsene und ein Kind. Maximal zwei weitere Kinder können für den reduzierten Eintrittspreis von 9 Euro hinzugebucht werden.
Wer den Zoo nur am Nachmittag besuchen möchte, kann sich ebenfalls auf vergünstigte Eintrittspreise freuen. Werktags ab 15 Uhr zahlen Erwachsene 8 Euro Eintritt, Kinder lediglich 5 Euro.   Nach Ende der Testphase wird dann darüber entschieden, ob die beiden Tarife dauerhaft in das Ticket-Angebot des Zoos aufgenommen werden.
„Das Familienticket macht den Zoo-Besuch mit Kindern noch attraktiver. Mit dem Feierabend-Ticket wollen wir für jedermann ein neues Angebot für die Nachmittagsgestaltung machen und das zu einem besonderen Preis-Leistungs-Verhältnis“, erläutert die Zoo-Vorstandsvorsitzende Astrid Stewin.  

An stark besuchten Tagen bleibt zudem der Nebeneingang „Tigerkasse“ auch weiterhin geöffnet. Der Eingang in unmittelbarer Nähe zum großen Parkplatz unmittelbar an der A40 wird sonst an Wochenenden im Sommer, an Feier- und Brückentagen sowie in den Ferien zusätzlich zum Haupteingang des Zoos an der Mülheimer Straße geöffnet.  

Erdmännchen-Foto Zoo Duisburg

 


Im ‚Rio Negro‘ sind die Affen los

Löwenäffchen, Seidenäffchen und Sumpfspringaffe tummeln sich zwischen den Besuchern. Salvadori-Weißohrsittiche begeistern mit waghalsigen Flugmanövern  
In den vergangenen Monaten ist es in der Tropenhalle ‚Rio Negro‘ im Duisburger Zoo gemächlich zugegangen.
Leise bewegten sich Faultiere durch das Geäst, Köhlerschildkröten knabberten am Salat und die mächtigen Pacus, Fische der südamerikanischen Flüsse, zogen ihre Bahnen. Mit dem Einzug verschiedener neuer Affen- und Vogelarten zieht mehr Leben in die Tropenhalle ein.  
Flink bewegt sich das Schwarzschwanz-Seidenäffchen durch das Geäst, das leuchtend orange-gelbe Fell der Goldgelben Löwenäffchen schillert schon von  weitem durch das dichte Blattwerk der hohen Bäume und die vier Salvadori-Weißohrsittiche fliegen im Formationsflug durch die Tropenhalle. Aufmerksam beobachtet Flussdelfin ‚Baby‘, was die neuen Mitbewohner der südamerikanischen Tier-WG in den oberen Etagen treiben. Was ‚Baby‘ aus dem Wasser heraus beobachtet, können die Besucher auf Augenhöhe erleben – eine Aussichtshütte macht es möglich.  
So aufgeschlossen Seidenäffchen und Löwenäffchen auch sind, so zurückhaltend, ja nahezu schüchtern, zeigt sich „Sahrabori“, ein Roter Sumpfspringaffe. Der Rote Sumpfspringaffe ist die einzige von 34 südamerikanischen Springaffenarten, die in europäischen Zoos gehalten wird. Nur in zwei anderen deutschen Zoos kann man diese Art beobachten.
„Aufgrund der Seltenheit haben wir daher zunächst nur ein Tier über das Zuchtprogramm erhalten können und wartet auf eine Partnerin“, weiß Johannes Pfleiderer, zoologischer Leiter am Kaiserberg. Noch seltener werden Schwarzschwanz-Seidenäffchen gehalten - außerhalb der britischen Inseln gibt es nur eine weitere Haltung in europäischen Zoos. Auch hier sucht der Zoo noch ein passendes Weibchen.  
Nach der mehrwöchigen Eingewöhnung hinter den Kulissen werden die neuen Bewohner die Tropenhalle nun jeden Tag ein Stückchen mehr erkunden. Pfleiderer: „Sobald sich die Tiere eingelebt haben, werden sie vom Besucherbereich gut zu sehen sein. In der Anfangsphase erwarten wir, dass sich die Tiere noch häufig im Bereich der Tierpfleger aufhalten werden, noch ist also etwas Geduld gefragt“.   Das die neuen und alten Bewohner des Duisburger ‚Rio Negro‘ alle ursprünglich in Südamerika leben, ist leider nicht die einzige Gemeinsamkeit. Durch Lebensraumverlust, Wilderei und Umweltverschmutzung sind alle gezeigten Tierarten der Tropenhalle ‚Rio Negro‘ hoch bedroht.  

Löewenäffchen im Rio Negro - Foto Zoo Duisburg

 

 

Tierisches Treiben an den Feiertagen

Duisburg, 21. Dezember 2018 - Vorbei an Giraffe, Koala und Co fällt das Warten auf das Christkind nicht allzu schwer. Ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk machen die Delfine den wartenden Kindern. Im Rahmen der Delfinpräsentation befördern die quirligen Meeressäuger am 24. Dezember Bälle mit ihrer Fluke ins Publikum. Die glücklichen Fänger können die gefangenen Bälle direkt im Anschluss gegen ein kleines Präsent eintauschen. Los geht es jeweils um 11.30 und 13.00 Uhr. Die Zookassen haben an Heiligabend von 9.00 – 13.00 Uhr geöffnet.

Kubaflamingo im Schnee

 

Wer die Feiertage für einen ausgedehnten Spaziergang nutzen möchte, kann dies ebenfalls in tierischer Umgebung tun. Sowohl am ersten Weihnachtsfeiertag als auch am zweiten Weihnachtsfeiertag (haben die Zookassen von 9.00 – 16.00 Uhr geöffnet. Vom 24. Dezember. – 26. Dezember sowie an Neujahr ist neben dem Haupteingang an der Mülheimer Straße auch der auch Nebeneingang „Tigerkasse“ am Autobahnparkplatz offen.


Tasmanischer Teufel im Schnee - Foto Zoo Duisburg

Auch an Silvester und Neujahr stehen die Pforten des Zoos offen.
Alle Termine in der Übersicht:
Heiligabend: Kassenöffnungszeit: 9.00 – 13.00 Uhr Delfinvorführungen: 11.30 und 13.00 Uhr
Erster Weihnachtstag, 25. Dezember: Kassenöffnungszeit: 9.00 – 16.00 Uhr Delfinvorführungen: 11.30 und 15.00 Uhr
Zweiter Weihnachtstag, 26. Dezember: Kassenöffnungszeit: 9.00 – 16.00 Uhr Delfinvorführungen: 11.30 und 15.00 Uhr
Silvestertag: Kassenöffnungszeit: 9.00 – 13.00 Uhr Delfinvorführungen: nur um 11.30 Uhr
Neujahr: Kassenöffnungszeit: 9.00 – 16.00 Uhr Delfinvorführungen: 11.30 und 15.00 Uhr. Die Tierhäuser schließen an den Tagen um 16.00 Uhr

 

Erneut Nachwuchs bei den Vikunjas: Jungtier Caramba hat einen Bruder bekommen  
Die Sensation war groß, als im November das erste Vikunja-Jungtier in der Geschichte des Zoo Duisburg geboren wurde. Bereits damals rätselten die Zooverantwortlichen, ob auch das zweite Weibchen der Vikunjagruppe am Kaiserberg trächtig ist. Der Bauch war bereits seit Wochen leicht gewölbt. Steht das Weibchen nur gut im Futter, oder ist es doch tragend? Kurz vor Weihnachten gibt es nun die Gewissheit. Ein zweites, männliches Jungtier wurde geboren. Somit bekommt Caramba, das erste Jungtier, einen Spielgefährten.  

"Mutter und Jungtier sind wohl auf, wir konnten bereits beobachten, dass das Jungtier trinkt“, freut sich Dr. Carolin Bunert, Tierärztin am Kaiserberg, über den erneuten Zuwachs. Anders als bei der ersten Vikunjageburt vor einigen Wochen, musste das Zooteam aber dieses Mal aktiv Geburtshilfe leisten.
„Wir haben gesehen, dass die Mutter Schwierigkeiten bei der Geburt hatte und haben beschlossen einzugreifen. Das Bein des Jungtieres, welches sich im Geburtskanal verkantet hatte, konnten wir korrigieren. Anschließend wurde das Baby auf normalem Wege zur Welt gebracht“, so die Tierärztin.  

Den etwas holprigen Start ins Leben hat der Nachwuchs gut gemeistert. Nach einer weiteren Nacht im Stall werden Mutter und Jungtier in den nächsten Tagen die Möglichkeit haben, die Außenanlage zu erkunden. Besucher müssen aber Geduld mitbringen, da die Tiere zwischen Stallgebäude und Außenanlage nach Belieben wechseln können.    

Vikunjanachwuchs Nummer zwei Foto Zoo Duisburg

 

 

 

Zoobesuch in Duisburg bald auch mit Hund möglich

Duisburg, 19. Dezember 2018 - Bisher ist der Besuch von Elefant, Giraffe und Flamingo nur zweibeinigen Zoofreunden vorbehalten, ab Januar können dann auch Hunde im Rahmen einer dreimonatigen Testphase den Zoo Duisburg mit seinen tierischen Bewohnern erleben.  

Von Januar bis einschließlich März wird der Zoo zwei Hundetage anbieten. Jeden Donnerstag und Freitag haben Hundebesitzer die Möglichkeit, den Zoo mit ihren Vierbeinern zu erkunden. „Für viele unserer Besucher ist der Hund ein vollwertiges

Familienmitglied und gehört zu einem Ausflug dazu“, so Astrid Stewin, Vorstandsvorsitzende im Zoo Duisburg. „Auch diesen Tierfreunden möchten wir die Möglichkeit bieten, unseren Zoo zu besuchen“.

 

Nach der Testphase wird der Zoo-Vorstand gemeinsam mit dem zoologischen Leiter eine Erfolgsbewertung durchführen. Fällt diese positiv aus, können Hundebesitzer den Zoo künftig an 365 Tagen im Jahr besuchen - auch eine Jahreskarte für Hunde würde dann angeboten. In der Testphase beläuft sich der Eintrittspreis für die Vierbeiner auf fünf Euro. 

„Um ein gutes Miteinander zu gewährleisten, lassen wir Besuchern mit Hunden  an unseren Kassen eine Information über die Verhaltensregeln zukommen“, erläutert die Zoo-Chefin. Die Regeln besagen, dass Hunde ständig an der kurzen Leine

angeleint sein müssen, nicht mit in die Tierhäuser oder auf begehbare Tieranlagen genommen werden dürfen und permanent zu beaufsichtigen sind. Auch die zooeigenen Spielplätze sind für Hunde tabu. Neben den Verhaltensregeln gibt der Zoo

auch Kotbeutel für die vierbeinigen Gäste aus. Stewin betont: „Die Erfahrungen aus anderen Zoos zeigen, dass es ein gutes Miteinander zwischen den einzelnen Besuchergruppen gibt und gegenseitig Rücksicht genommen wird“. 

Und wie werden die Zootiere auf die neuen Besucher reagieren? Johannes Pfleiderer, zoologischer Leiter am Kaiserberg, sieht dieser Frage sehr gelassen entgegen. „Erfahrungen der anderen Zoos zeigen, dass es für die Hunde aufregender ist als für die Zootiere. Diese akzeptieren die neuen Besucher für gewöhnlich schnell und sind dabei recht gelassen“, so der Biologe.

 

Hunde im Zoo - Foto Zoo Duisburg

 

 

Zoo Duisburg erweitert die Außenanlage für seine Löwen

Duisburg, 13. Dezember 2018 - Beim dreiköpfigen Löwenrudel um Löwenkater ‚Tsavo‘ geht es derzeit noch beschaulich zu. Dass bald große Veränderungen am Löwen-Eigenheim anstehen, wissen die drei Sympathieträger im Duisburger Zoo noch nicht. Dank der erneuten großzügigen Unterstützung durch die Sparkasse Duisburg kann der Zoo im kommenden Jahr eine neue, moderne Außenanlage für seine Löwen zu bauen. Die Kosten im fast siebenstelligen Bereich werden nahezu vollständig durch das Engagement der Sparkasse Duisburg gedeckt.

Die Löwenanlage - Fotos Zoo Duisburg 


Bereits zum Beginn des Jahres hatte Sparkassenchef Dr. Joachim Bonn angekündigt, dass die Sparkasse Duisburg ihr Engagement im Zoo weiterführen wird. Mit dem vorgezogenen Weihnachtsgeschenk löst der ehemalige Vorsitzende des Zoo-Aufsichtsrates sein Versprechen ein und ebnet dem Tierpark am Kaiserberg die Möglichkeit, die Löwenanlage beträchtlich zu erweitern.

„Die Sparkasse Duisburg hat seit 2017 einen Betrag von 975.000 Euro zur Verfügung gestellt, um dieses große und bedeutende Projekt für unseren Zoo und für unsere Stadt umsetzen zu können. Somit entsteht eine moderne Außenanlage, die alle zoologischen Ansprüche erfüllt und den Zoo noch attraktiver machen wird. Gleichzeitig erfüllen wir unser Versprechen, den Zoo auch weiterhin intensiv zu fördern", so der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Duisburg, Dr. Joachim Bonn.

Im Rahmen der Bauarbeiten wird die bestehende Außenanlage um die Fläche der derzeitigen Wisent-Anlage erweitert. Die Wisente werden den Zoo deshalb innerhalb der ersten Monate des neuen Jahres verlassen. Durch die Maßnahme steht dem Duisburger Löwenkater ‚Tsavo` - Foto Zoo Duisburg -, mit seinen Weibchen ‚Manyara‘ und ‚Masindi‘ künftig eine mehr als doppelt so große Außenfläche zur Verfügung. Außerdem entsteht ein neues, kleineres Warmhaus in Ergänzung zu den bestehenden Innenstallungen.

Eine temporäre Trennung der neuen Außenanlage in zwei Bereiche bietet außerdem die Möglichkeit, dass sich künftig Löwennachwuchs in Duisburg einstellen kann. Durch den Bau von vier neuen Aussichtspunkten mit großen Panoramascheiben haben die Besucher künftig die Möglichkeit, Löwen aus verschiedenen Perspektiven zu beobachten.

„Durch diese erneute finanzielle Unterstützung der Sparkasse Duisburg wird umso mehr deutlich, welch besondere Bedeutung dieser nachhaltigen Partnerschaft zukommt. Dafür sind wir sehr dankbar“, betont Astrid Stewin, Vorstandsvorsitzende im Zoo. „Dank der Unterstützung sind wir in der Lage, einer attraktiven und gleichzeitig bedrohten Tierart eine neue Außenanlage zu bauen“, so Stewin weiter.

Der Baubeginn ist derzeit für das erste Quartal in 2019 angedacht. Mit der Fertigstellung der Außenanlage rechnet der Zoo innerhalb des nächsten Jahres.