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Die Teufel sind los!

Duisburgt, 22. März 2017 - Duisburg hat seine Teufel wieder, genauer gesagt Tasmanische Beutelteufel. Vor 33 Jahren war der letzte Beutelteufel am Kaiserberg zu sehen. Diese Woche wurden nun die zwei knapp vierjährigen Brüder CAM und CURRLE von Duisburgern Tierpflegern aus Kopenhagen geholt, während in Duisburg letzte Hand an der neuen Australienanlage anlegt wurde.

Dank großzügiger finanzieller Unterstützung der Sparkasse Duisburg konnte nördlich des Koalahauses eine moderne Neuanlage für Beutelteufel geschaffen werden, bestehend aus zwei großen Außengehegen sowie angrenzenden Innenstallungen.
Mit Klettermöglichkeiten, Ausgucken, Badeteichen und beheizter Schlafhöhle sowie üppiger Dekoration und Bepflanzung bieten die Anlagen den Beutelteufeln ein passendes Umfeld.

Der Tasmanische Teufel oder Beutelteufel zählt zu den bekanntesten aber auch seltensten Tierarten des australischen Kontinents. Außerhalb Australiens sind Beutelteufel nur in wenigen, ausgewählten Zoologischen Gärten zu sehen. Dem Zoo Duisburg wurde nun die Ehre zuteil, als einziger Zoo Deutschlands Beutelteufel in seinen Tierbestand aufzunehmen.

Den Besuchern werden aus verschiedenen Perspektiven Einblicke in die Anlagen ermöglicht. Große Schautafeln informieren über die Biologie und den Schutzstatus der im Freiland auf Tasmanien heutzutage stark bedrohten Beutelteufel.

Durch ihr extravagantes Aussehen und ihr neugieriges Verhalten werden sie die Herzen der Zoobesucher im Sturm erobern!

Einzug des Jemenchamäleons ins Äquatorium

Duisburgt, 16. März 2017 - Chamäleons sind ganz besondere Tiere, da sie sich über ihre Haut ausdrücken. Sie passen sich nicht, wie häufig fälschlicherweise angenommen, ihrer Umgebung an, sondern ändern ihre Farbe um Stimmungswechsel anzuzeigen.
So erkennt ein Männchen, dass ein Weibchen paarungsbereit ist, wenn es einen türkisfarbenen Rücken hat.

Die Augen der Chamäleons können sich unabhängig voneinander in unterschiedliche Richtungen bewegen um Nahrung zu suchen. Wenn sie geeignete Beute erspäht haben, dann schleudern sie ihre Zunge, an der die Insekten hängen bleiben, heraus.

 

Erst vor zwei Wochen wurde die neue durch den Förderverein gespendete Terrarienwand im Äquatorium eröffnet. Morgen, am 17.03.2017 um 11 Uhr, wird das erste Jemenchamäleon seine neue Heimat beziehen.

Auch für Tiere wichtig: Fitness im Alter  
Wer regelmäßig gesundes Futter zu sich nimmt, keinerlei Stress durch Feinde befürchten muss und durch ständige Beschäftigung bei Laune gehalten wird, hat beste Voraussetzungen für ein langes Leben. Im Zoo werden die Tiere daher auch oft wesentlich älter als ihre Artgenossen in der Wildbahn. Zusätzlich sorgen bereits ganz natürliche Verhaltensweisen und Bewegungsabläufe für eine gewisse Grund-Fitness unter den Tieren, selbst noch im hohen Alter. Unsere kostenfreie Themenführung „Fit im Alter“ enthüllt, welche Übungen wir von den Tieren abgucken können, um uns selbst bei bester Gesundheit zu halten.
Ob nun die Wassergymnastik des Flussdelfins oder die Hals- und Nackenübungen der Giraffen das individuell richtige Programm für unsereiner ist, weiß jeder Teilnehmer selbst am besten. Auch Bewegungsmuffel haben übrigens nicht zwangsweise etwas zu befürchten: Erdmännchen beispielsweise brauchen mehr noch als körperliche Ertüchtigung soziale Kontakte, um auch im Alter noch fit zu sein - Kuscheltraining tut’s also auch.
Wer den Zoobewohnern gerne ein paar tierische Tipps zur eigenen Fitness abschauen möchte, sollte am Sonntag, den 19.03.2017 um 12.00 oder 14.00 Uhr nicht bei dieser Sonderführung im Zoo Duisburg fehlen. Die Teilnahme ist kostenfrei, nur der Zooeintritt ist zu entrichten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Stadtwerke übernehmen Namenspatenschaft für Giraffenjungtier und sein Zuhause

Duisburg, 01. März 2017 - Die Stadtwerke Duisburg und den Zoo Duisburg verbindet eine lange, vertrauensvolle und erfolgreiche Partnerschaft. Bereits Anfang November haben die Stadtwerke Duisburg und der Zoo diese Zusammenarbeit in einem neuen Sponsoring-Vertrag mit zweijähriger Laufzeit festgeschrieben.
„Als der lokale Energieversorger für Duisburg sind wir für die Stadt und ihre Bürger da. Und das nicht nur mit Strom, Gas und Wasser, sondern auch als Förderer einer lebendigen, bunten Stadtgesellschaft. Wir unterstützen zahlreiche Einrichtungen, Events und Projekte im gesamten Stadtgebiet. Dazu zählt natürlich auch der Zoo als einer der beliebtesten Besuchermagneten in der Stadt“, sagt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG.
Oberbürgermeister Sören Link, der zugleich auch Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG ist, begrüßt die enge Zusammenarbeit der Akteure. „Wir Duisburger sind stolz auf unseren Zoo, der zu den besten des Landes zählt und alljährlich gut eine Million Besucher aus nah und fern anlockt. Hier kann man wunderbar entspannen und den Alltag vergessen. Ich möchte mich bei allen bedanken, die die Arbeit des Zoos unterstützen und somit zum Erhalt dieser für Duisburg so wichtigen Attraktion beitragen." Die Stadtwerke sind im Zuge der weiteren Zusammen-arbeit nun Namensgeber für das Giraffengehege, der „Stadtwerke-Giraffenwelt“.

„Die Giraffen sind gleich die erste große Attraktion nach dem Haupteingang. Viele Besucher verweilen schon hier eine ganze Zeit und bestaunen die vier Netzgiraffen unseres Zoos. Prominenter könnten die Stadtwerke Duisburg ihre Verbundenheit mit dem Zoo nicht ausdrücken“, erklärt Torsten Hiermann, Leiter Vertrieb und Markt der Stadtwerke Duisburg AG. In der Stadtwerke-Giraffenwelt leben derzeit vier Netzgiraffen. Giraffen-Männchen Kiringo sowie die Weibchen Malindi und Lindani und seit September 2016 ein Jungtier.
Für die „kleine“ Giraffe, die bei ihrer Geburt schon knapp zwei Meter groß war, haben die Stadtwerke die Namenspatenschaft übernommen. Die Leser des Stadtwerke-Kundenmagazins „Kilometer 780“ konnten aus drei Vorschlägen auswählen und so den Namen des jüngsten Bewohners bestimmen.
Durchgesetzt hat sich bei der Abstimmung der Name „Najla“. Die Stadtwerke Duisburg sind außerdem offizieller Energielieferant des Duisburger Zoos und sorgen langfristig dafür, dass der Tierpark am Kaiserberg umfassend mit Energie versorgt wird. Zoo-Vorstand Achim Winkler freut sich über den Fortbestand der Zusammenarbeit:
„Wir arbeiten seit Jahren vertrauensvoll mit den Stadtwerken zusammen. Als Partner bei der Kundenkarte kommen seit 2001 Jahr für Jahr zahlreiche Besucher auf diesem Weg in den Zoo. Die Stadtwerke garantieren für unseren hohen Energiebedarf die entsprechende Versorgungssicherheit.“  

Von links: Weihten gemeinsam die Stadtwerke-Giraffenwelt im Zoo Duisburg ein: Zoodirektor Achim Winkler, Oberbürgermeister Sören Link, Stadtwerke-Vorstandsvorsitzender Marcus Wittig, Stadtwerke-Vertriebsleiter Torsten Hiermann und Zoovorstand Detlef Hamacher Foto: Stadtwerke Duisburg AG

 

Schlangen, Spinnen und Co. im Äquatorium 

Neben den verschiedenen Affenarten wie Gorilla, Orang-Utan und Gibbon beherbergt das Äquatorium des Zoos seit jeher auch viele andere Tiere der Äquatorzone. Faultier, Pantherschildkröte, Spitzhörnchen und Grüner Leguan sind nur einige der zahlreichen Vertreter weiterer Tiergruppen in direkter Nachbarschaft zu den Affen, und am kommenden Freitag gesellen sich noch ein paar weitere dazu.

Dank einer großzügigen Spende des Fördervereins konnte der Zoo innerhalb der letzten Monate eine großzügige Terrarienanlage im südlichen Bereich des Gebäudes verwirklichen. Während die Grundkonstruktion von einer Terrarienbaufirma geschaffen wurde, beteiligten sich die zooeigenen Handwerker und Tierpfleger an der weiteren Gestaltung der verschiedenen dargestellten Lebensräume.

Die ersten Resultate dieser Arbeit begeistern bereits die Besucher, wenn diese im großen Wüstenterrarium die Bartagamen, Echsen aus den kargen Landschaften Australiens, entdecken. Direkt nebenan gilt es gleich drei Kornnattern im dicht bewachsenen Unterholz auszumachen. Mit ein wenig Glück präsentiert sich eine dieser eineinhalb Meter langen Würgeschlangen aus den östlichen USA auf einem der liebevoll modellierten Felsvorsprünge. Neben weiteren Vertretern der Reptilien wartet die neue Terrarienwand aber auch mit vielen verschiedenen Insekten und Vogelspinnen auf.

Einige der Krabbeltiere haben es sich zur Aufgabe gemacht, mit Hilfe von bizarren Körperanhängen und völliger Reglosigkeit die Kunst der Tarnung zu perfektionieren. Hilfestellung beim Auffinden der Tarnungskünstler bieten die zahlreichen und ausgiebig bebilderten Informationsschilder.

Die neue Terrarienwand dient jedoch nicht allein der Präsentation verschiedener Tiere und Lebensräume. Einige der neu eingezogenen tierischen Bewohner leben bereits seit vielen Jahren im Zoo und sind handzahm. So bietet sich dann auch am neuen Standort die Möglichkeit, bei besonderen Führungen mit Bartagame, Kornnatter oder Vogelspinne auf Tuchfühlung zu gehen.

Am kommenden Freitag, den 03. März 2017, wird die nun komplett fertiggestellte Anlage um 11.00 Uhr vom Zoovorstand und dem Vorstand des Fördervereins eingeweiht und ersten Besuchern sowie den Medienvertretern vorgestellt.

Rosenmontag im Zoo  - Taufe Giraffenjungtier und Einweihung der Stadtwerke-Giraffenwelt  

Duisburg, 24. Februar 2017 - Die Kinder fiebern wie in jedem Jahr dem Rosenmontag entgegen, wenn es Kamelle vom Himmel regnet und die Lieblingskostüme bei hoffentlich schönem Wetter präsentiert werden können. Traditionell erhalten Kinder in Verkleidung am Rosenmontag im Zoo Duisburg freien Eintritt, und so lädt der Zoo auch in diesem Jahr wieder alle kostümierten Kinder, ganz gleich ob Tiger, Flusspferd, Cowboy oder Prinzessin herzlich auf einen Besuch ein.
Die Kassen sind von 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet. Der Zoo kann bis Einbruch der Dunkelheit durch die Drehtore verlassen werden. Ob im Aquarium bei Netzmuräne, Piranha & Co. oder im Tigerkindergarten auf der Sibirien Anlage, wem das tolle Treiben rund um den „Zoch“ zu bunt ist, der findet am Rosenmontag im Zoo Entspannung pur und allerlei Faszinierendes aus der Tierwelt.

 

Taufe Giraffenjungtier und Einweihung der Stadtwerke-Giraffenwelt  
Die Stadtwerke Duisburg und den Zoo Duisburg verbindet eine langjährige partnerschaftliche Zusammenarbeit. Diese wurde nun verlängert. So sind die Stadtwerke Duisburg für die nächsten zwei Jahre offizieller Energielieferant und Sponsor des Zoos.  
Im Rahmen des Sponsorings werden die Stadtwerke Pate und Namensgeber des Giraffengeheges, das den Namen Stadtwerke-Giraffenwelt erhält. Im Zuge eines Wettbewerbs hatten die Leser des Kundenmagazins der Stadtwerke sich an der Namensfindung für ein im September 2016 neugeborenes Giraffen-Jungtier beteiligt, das am 1. März 2017 offiziell seinen Namen erhält.

 

Wer steckt hinter den tierischen Zeichentrickhelden?

Duisburgt, 15. Februar 2017 - Egal, ob klassischer Zeichentrick oder moderne Animationstechnik: Tierische Charaktere sind die absoluten Stars der Trickfilmliebhaber aller Generationen.

Die Artenvielfalt, die anfangs von Walt Disney als Urvater der vierbeinigen, gefiederten oder geschuppten Helden geschaffen wurde, hat sich im Laufe der Zeit immens erweitert. Zu Beginn seines Schaffens entwickelte er vorwiegend Figuren, die er auf dem Bauernhof der Eltern antraf, wie z.B. schnatternde Enten, kecke Mäuse und treue Hunde. Doch es dauerte nicht lange, bis exotische Tiere das Spektrum der beliebten Persönlichkeiten ausdehnten.
Wir kennen lispelnde Pythons, honigschleckende Bären, stolze Löwen, scheue Rehe… die Liste erscheint endlos. Das Erfolgsrezept ist einfach und gut: Nimm die Charakterzüge, für die eine Tierart bekannt ist, und stelle sie in den Geschichten übertrieben dar - der Spaß ist garantiert.

Doch stimmen die Darstellungen immer mit der Natur überein, oder werden den Tieren manchmal Dinge hinzugedichtet? Haben Kattas wirklich einen König, oder müsste KING JULIEN aus den „Madagaskar“-Filmen eigentlich kleine Brötchen backen? Wie weit kommen Clownsfische wie NEMO ohne ihre Anemone? Sind Hasen von Natur aus mutig genug für eine Polizeijob? Findet man Freundschaften wie die zwischen dem Erdmännchen TIMON und dem Warzenschwein PUMBA wirklich in der afrikanischen Natur?

Erfahren Sie die Antworten auf diese und weitere Fragen bei der  Themenführung „Tierische Zeichentrickhelden“ am Sonntag, den 19.02.2017 um 12:00 und 14:00 Uhr. Treffpunkt ist jeweils am Haupteingang. Die Führung ist kostenlos - lediglich der Zooeintritt ist zu entrichten.

Die Teilnehmerzahl pro Führung ist auf 20 Personen begrenzt. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Ein neuer Einblick in die Historie des Zoo Duisburg  
Eine neue Homepage nimmt interessierte Zoofreunde mit auf eine Reise in die Vergangenheit des Zoo Duisburg.
Unter www.duisburger-wale-und-delfine.de findet sich ab Samstag, den 18.Februar, allerlei Wissenswertes zur Historie der Wal- und Delfinhaltung des Zoo Duisburg. Nachdem ausführliche Angaben zu den Großen Tümmler bereits seit vielen Monaten auf der Homepage des Zoos verfügbar sind, wurden diese Angaben nunmehr noch weiter ergänzt und darüber hinaus Informationen zu allen weiteren früher und heute im Zoo Duisburg gehaltenen Wal- und Delfinarten hinzugefügt.
Die Seite ist ein lebendes Dokument, das nach und nach mit mehr Material gefüllt wird.

Mehr als nur Zoo:  Auftakt der Naturseminare mit dem Thema Haustiere  

 Deutscher Sperber? Hinterwälder?
Duisburg, 7. Februar 2017 - Wer nun Greifvögel oder eine Ansammlung von Bäumen erwartet, wird überrascht sein, dass es sich dabei um Hühner und Rinder handelt – und zwar nicht irgendwelche Hühner und Rinder, sondern  um gefährdete Haustierrassen. So gibt es von den Deutschen Sperbern nur noch wenige hundert und von den Hinterwäldern nicht viel mehr als 2.000 Tiere.
Am 11.02.2017 wird WURZEL in der Zeit von 13.00 – 16.00 Uhr über diese und andere Haustiere sowie die gemeinsamen Geschichte und dem Weg vom Wildtier zum Haustier berichten. Im Jahresverlauf folgen bei den Seminaren weitere interessante und saisonal abgestimmte Themen, anbei der Überblick bis zur kleinen Sommerpause:  
11.02.2017:  Haustiere
18.03.2017:  Heimische Amphibien
22.04.2017:  Heimische Vögel
13.05.2017:  Heimische Säugetiere
17.06.2017:  Heimische Insekten.
Treffpunkt für das Naturseminar zum Thema „Haustiere“ ist das Evonik-Zoolabor am Tigergehege, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung selbst ist kostenlos, nur der Zooeintritt ist zu entrichten – wer mag, kann natürlich vor und nach dem Seminar den  Zoo Duisburg ausgiebig erkunden.   

 

Tierisch gute Filme am Nature Day

Duisburg, 26. Januar 2017 - Freunde eindrucksvoller Naturaufnahmen dürfen sich freuen: Die Filmpassage Mülheim und der Zoo Duisburg laden am Sonntag, den 29.01.2016 zum zweiten „Nature Day“ in das Kino im Mülheimer Forum ein. Dieser Tag steht ganz im Zeichen eindrucksvoller Tier- und Naturaufnahmen, ergänzt durch einen interessanten Info-Stand des Zoo Duisburg.
Direkt zu Beginn um 11.30 Uhr geht es mit einem großen Sprung auf den fünften Kontinent. Silke Schranz und Christian Wüstenberg eröffnen dem Zuschauer interessante, persönliche Einblicke und erzählen einzigartige Geschichten in ihrer außergewöhnlichen Dokumentation „Australien in 100 Tagen“.
Auf ihrem langen Weg sind ihnen schillernde Aufnahmen der unvergleichlichen Flora und Fauna von Down Under gelungen. Selbst auf Tasmanien haben sich die beiden umgesehen und liefern schlussendlich einen umfassenden Eindruck für Australienliebhaber. Ab 14.00 Uhr führt dann die Naturdokumentation „Unsere Wildnis“ der französischen Filmemacher Jacques Perrin und Jacques Cluzaud durch die vier Jahreszeiten. Dabei steht die bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit der Tiere im Fokus, die sich Jahr für Jahr diesen wechselhaften Bedingungen stellen müssen.

Abseits vom Kinosaal kann man natürlich sowohl die vier Jahreszeiten als auch interessante Vertreter der australischen Tierwelt immer wieder im Zoo Duisburg erleben. Am 29.1.2017 wird der Zoo aber auch außerhalb seines normalen Terrains ab 11.00 Uhr in der Filmpassage Mülheim Informationen zum Anfassen liefern. Außerdem können sich junge Tierfreunde und –freundinnen von den Gesichterschminkern des Zoo Duisburg in ihr Lieblingstier verwandeln lassen.   

 

Der Kälte zum Trotz

Duisburg, 16. Januar 2017 - Auch wenn inzwischen nicht mehr ganz klar ist, wie hart er ausfällt – der Winter ereilt uns unabdinglich jedes Jahr. Während wir Menschen uns dick einmummeln und uns vor dem Ofen oder in der Badewanne aufwärmen, stehen Wildtiere vor einer deutlich größeren Herausforderung. Um immer wieder aufs Neue der Kälte zu trotzen, haben sie im Laufe der Zeit verschiedene Strategien entwickelt, die teils denen der Menschen gar nicht so unähnlich sind.

Schließlich gibt es auch bei uns den ein oder anderen, der genau wie ein Weißstorch lieber rechtzeitig Reißaus vor der großen Kälte nimmt und gen Süden fliegt – gutes Wetter und reichhaltige Verköstigung sind garantiert.

Andere vergraben sich lieber und halten sich da auf, wo sie die Minusgrade nicht erreichen können – wie beispielsweise unsere heimischen Frösche oder Eidechsen. Aber natürlich müssen die meisten auch im Winter vor die Haustür, um den Alltag zu bestreiten. Was hält da wärmer als eine Daunenjacke? Höchstens die eigene Speckschicht – denn beides isoliert ganz hervorragend, was auch Enten und Robben wissen.

Wie es die Ente schafft, nicht mit den Füßen auf dem Eis festzufrieren, und viele weitere erstaunliche Methoden in Sachen Frostschutz erklärt Ihnen ein Zoomitarbeiter am Sonntag, den 29.01.2016 um 12:00 und 14:00 Uhr im Rahmen der Themenführung „Tiere in der Kälte“. Die Führung ist kostenlos, nur der Zooeintritt ist zu entrichten.

Bei jeder der beiden Führungen können bis zu 20 Personen teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 26.01.2016 unter servicebuero@zoo-duisburg.de verbindlich für die Veranstaltung anmelden.

Treffpunkt:                  Die kostenlose Führung startet am 29.01.2017 jeweils um 12.00 und                                     um 14.00 Uhr am Zoohaupteingang.

 

Inventur im Zoo – das große Zählen hat ein Ende

Duisburg, 12. Januar 2017 - Wie zu Beginn jeden Jahres haben die Mitarbeiter des Zoo Duisburg die Inventur, die große Erfassung des Tierbestandes zum Jahreswechsel, durchgeführt. Nach eifrigem Zählen, Messen und Wiegen und dem Abgleich und dem Addieren vieler Zahlen und Daten steht nun fest: Es leben im Zoo Duisburg derzeit 8.421 Tier-Individuen in 409 Arten!

Die dank der großzügigen Spende von Evonik im März eröffnete riesige Neuanlage für Sibirische Tiger hat sich bestens bewährt: im Juni wurden die Zwillinge MAKAR und ARILA geboren. Aber auch bei vielen anderen Arten gab es aufsehenerregenden Nachwuchs. Neben der zu Weihnachten 2015 geborenen DEBBIE wächst mit dem im September geborenen DOBBIE ein weiterer Großen Tümmler im Delfinarium heran. Durch zwei weibliche Jungtiere ist die Gorillagruppe auf elf Tiere angewachsen. Erstmals gab es Nachwuchs bei den hochbedrohten Roloway-Meerkatzen. Neben Jungtieren bei Publikumslieblingen wie Koalas, Giraffen, Zebras und Seehunden gab es auch viele Zuchterfolge, die eher in Fachkreisen Beachtung finden. Bei den hochgradig gefährdeten Bürstenschwanz-Rattenkängurus und den Weißbrauenkuckucken etwa gab es im vergangenen Jahr so viel Nachwuchs wie in keinem anderen europäischen Zoo.

Nachdem im Jahr zuvor abgesehen von Aquarientieren nur vergleichsweise wenige neue Arten eine Heimat am Kaiserberg fanden, hielten 2016 u.a. die bedrohten afrikanischen Weißscheitelmangaben, Mohrenmakis, Spitzhörnchen, Eurasische Zwergmäuse, Tieflandpakas, Vikunjas und Sumbawadrosseln Einzug. Zugleich mussten aber auch einige Tierarten den Zoo verlassen, wie etwa die Roten Varis und Lisztaffen sowie zahlreiche Vogelarten in Vorbereitung auf den für dieses Jahr geplanten Abriss der Fasanerie. Zur Saison 2018 soll diese dank der erneut großzügigen Unterstützung des Fördervereins neu erbaut und mit überwiegend neuem Tierbestand eröffnet werden.

Neben zahlreichen Nachzuchttieren, die den Zoo oftmals im Rahmen von internationalen Erhaltungszuchtprogrammen verließen, zog auch der Afrikanische Elefantenbulle SHAKA auf Empfehlung des Programmkoordinators nach Wien um, wo deutlich bessere Bedingungen für eine Bullenhaltung gegeben sind. Den Zoo gen Wales verlassen hat der junge Kirkdikdik KIRK, dessen Handaufzucht im Winter 2015/2016 für großes Aufsehen gesorgt hatte.

Von 121 Tiertransporten in 16 Länder war zweifellos der der beiden Großen Tümmler DIEGO und DARWIN nach Lanzarote der aufwendigste, der Dank der Erfahrung aller beteiligten Mitarbeiter und minutiöser Vorbereitung reibungslos verlief.