BZ-Home   Zoo Duisburg Sonderseiten - Fotostrecken



BZ-Sitemap

Archiv







 

Duisburgs Delfine - nun springen sie wieder für Kinder und Junggebliebene
Manfred Schneider

Der Zoo Duisburg nimmt Abschied von Europas ältestem Zoo-Koala

Duisburg, 23. April 2014 - Kangulandai (bedeutet „die Erste“ in der Sprache der australischen Aborigines) war der erste Koala, der in Europa erfolgreich aufgezogen wurde. Es war seinerzeit eine riesige Sensation und markierte einen Meilenstein in der Zoogeschichte, als Kangulandai 1995 im Zoo Duisburg geboren wurde, nur ein Jahr, nachdem die Koalahaltung in Duisburg und in Deutschland seinen Anfang nahm. Riesengroß war die Begeisterung bei allen Mitarbeitern des Zoos, als damals zuerst ein Bein und ein Arm, und letztendlich dann der kleine Kopf des jungen Koala-Weibchens mit den dunklen Kopfaugen aus dem schützenden Beutel des Muttertieres hervorlugte.

 

Der anschließende Medienansturm war überwältigend und wirkte wie bei einem Staatsbesuch. Und tatsächlich ließ es sich der damalige australische Botschafter in Deutschland nicht nehmen, dem Koala-Nachwuchs persönlich seine Aufwartung zu machen. 

 

Fast 20 Jahre lebte Kangulandai am Duisburger Kaiserberg und war damit der mit Abstand älteste Koala in Europa. Im Freiland in Australien werden Koalas selten älter als 10 Jahre. Das fortgeschrittene Alter von Kangulandai zeigte sich zuletzt aber deutlich an einer verminderten Beweglichkeit und fortschreitendem Gewichtsverlust. Durch die eingeschränkte Bewegung baute die Muskulatur ab, die der Koala zum Klettern dringend benötigt. In den letzten Tagen hat sich Kangulandai nur noch minimal fortbewegt, kaum gefressen und wurde sehr unsicher. Um ihr einen Sturz aus der Astgabel und mögliche Verletzungen zu ersparen, hat sich der Zoo schweren Herzens dazu entschlossen, das altersschwache Tier sanft einschlafen zu lassen.

 

Ein paar Tränen blieben im Koalahaus nicht aus. Allerdings können die Koalapfleger auf viele gute Jahre mit Kangulandai zurückblicken, denn sie selbst wurde insgesamt 8 mal Mutter und ihre Nachkommen vertreten die Duisburger Gene mittlerweile in einigen europäischen Zoos.

 

Kangulandai war der Beginn einer einzigartigen Erfolgsgeschichte des Zoo Duisburg, der als Pionier der Koalahaltung in Europa und als einer der führenden Koalahalter außerhalb Australiens gilt.

 

Tierisch gute Osterferien mit vollem Programm

Duisburg, 15. April 2014 - Auch in den diesjährigen Osterferien lässt der Zoo Duisburg sich nicht lumpen und hat jede Menge Programmpunkte für Kinder und Erwachsene ausgeheckt:

Direkt am Montag, den 14.04.2014, hatten die Teilnehmer der Artenschutz-Rallye die Chance, um 15 Uhr bei der Verlosung am Haupteingang mit einem Preis für ihre Teilnahme und richtige Beantwortung der Fragen entlohnt zu werden.

Dienstags bis donnerstags (15.-17. und 22.-24. April) lädt WURZEL immer von 10.00 – 16.00 Uhr zum österlichen Basteln in den Chinapavillon ein. Neben Hasen, Küken oder Osterkörbchen gibt es nichts, was man nicht falten kann - wie der Origamiexperte weiß!

Am Karsamstag, den 19.04. lädt ebenfalls WURZEL zu einem Zoorundgang der besonderen Art ein. Jeweils um 12.00 und 14.00 Uhr nimmt er kleine und große Interessierte mit zu den Tieren der Bibel. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Absolutes Highlight für viele kleine Gäste ist sicherlich die traditionelle Eiersuche an Ostersonntag und Ostermontag. In diesem Jahr wird sie am Affenspielplatz stattfinden und lässt mit der freundlichen Unterstützung von Kaufhof Duisburg nicht nur auf bunte Eier sondern auch auf Gewinne hoffen: außerdem wird je 10x an jedem der beiden Osterfeiertage ein goldenes Ei versteckt. Viel Glück bei der Suche!

Auch am letzten Ferientag sorgt der Zoo dafür, dass niemandem langweilig wird. Bei den unterhaltsamen Kinderzooführungen am 25.04.2014 um 12.00 und 14.00 Uhr kann man Spannendes und Überraschendes aus der Welt der Tiere erfahren.

Außerdem: Bei schönem Wetter ist täglich das Artenschutzmobil auf der Lemureninsel am Haupteingang im Einsatz, und an den Feiertagen (Karfreitag, Ostersonn- und montag) können Kinder sich beim Schminkstand am Delfinarium in ihr Lieblingstier verwandeln lassen – ebenfalls bei gutem Wetter.

 

Brillenbären-Nachwuchs erkundet erstmals große Freianlage

Duisburg, 15. April 2014 - Duisburgs Brillenbären-Nachwuchs verzückt die Besucher seit dem Tag, an dem Mutter HUANCA und ihr Sohn Zugang zum Mutter-Kind-Bereich der erst im Jahre 2012 eröffneten Anlage erhalten haben. Der quirlige und umtriebige Kerl hat allerhand natürliches Spielzeug erhalten, um sich austoben zu können. Ungläubig standen bereits viele Besucher vor den großen Sichtscheiben, um mitzuerleben, wie der kleine Bär in bester Freikletter-Manier die höchsten Bäume erklomm und bis zu den Enden oberarmdicker Äste gelangte. Mutter HUANCA döste dann oftmals nur am Boden und hatte offenbar genug Vertrauen in die Kletterkünste ihres Schützlings, wie kurios dieser auch immer an den Bäumen hing.

Vater PABLO durchstreifte in der Zwischenzeit den größeren Bereich der Freianlage, der nun erstmals auch für das Mutter-Kind-Gespann geöffnet wird. Die Seiten werden also gewechselt, denn für eine Familienzusammenkunft wäre es noch viel zu früh.

Tore auf zu einer Welt voller neuer Eindrücke, denn der große Freigehege-Teil wartet nicht nur mit noch höheren und verzweigteren Kletterbäumen auf sondern ebenfalls mit einem Wasserfall und kaskadenartigem Bachverlauf inklusive mehrerer Swimmingpools, die zum Baden und Plantschen einladen. Davon abgesehen, taugt auch Mutter HUANCA als perfekte Spielgefährtin, die sich Balgereien mit ihrem Sohn nicht entgehen lässt. Für Fotografen ist die Anlage derzeit Besuchsziel Nr. 1!

Hintergrundinformation: die Brillenbärenanlage wurde 2012 eröffnet und umfasst das Gelände der alten Kodiakbärenanlage sowie des alten Streichelzoos (insgesamt 1300 qm). Die Anlage wurde zum großen Teil vom Förderverein des Zoos mitfinanziert. Sie lässt sich unterteilen (Mutter-Kind-Bereich), beherbergt einen Wasserfall, Bachlauf, Badeteiche, Kletterbäume, Futterautomaten zur Verhaltensanreicherung und eine innovative Schilfzone, um Wasser biologisch zu klären. Zukünftig sollen die Brillenbären mit einer Gruppe von Nasenbären vergesellschaftet werden.

Netzgiraffe LINDANI aus Kölner Zoo eingetroffen

Duisburg, 10. April 2014 - Über die Transferempfehlung freuten sich die Beteiligten, denn der Art-Koordinator für das Europäische Zuchtprogramm für Giraffen sprach den Duisburgern eine neue Zuchtgiraffe zu, die quasi um die Ecke lebte: im Kölner Zoo. Insofern war der Transportweg nicht allzu weit.

Wobei einen unabhängig vom Weg das Ver- und Entladen des höchsten Landsäugetieres der Welt immer vor gewaltige logistische Aufgaben stellt, die die Kölner und Duisburger Kollegen zusammen mit einem hocherfahren Spezialtransporteur meisterten.

So steht seit knapp einer Woche die 2012 in Köln geborene LINDANI (wofür die
LINDA Apotheken“ bereits die Patenschaft übernommen hat) als weitere Zuchtgiraffe am Kaiserberg, nebst Zuchtbullen KIRINGO (14 Jahre), Weibchen MALINDI (14 Jahre) und ihrem Sohn BIKILA (im letzten Jahr geboren). Der Fortführung der erfolgreichen Netzgiraffen-Zucht im Zoo Duisburg steht nun nichts mehr im Wege.

Tierisch gute Osterferien mit vollem Programm

 

Auch in den diesjährigen Osterferien lässt der Zoo Duisburg sich nicht lumpen und hat jede Menge Programmpunkte für Kinder und Erwachsene ausgeheckt:

Direkt am Montag, den 14.04.2014, haben die Teilnehmer der Artenschutz-Rallye die Chance, um 15 Uhr bei der Verlosung am Haupteingang mit einem Preis für ihre Teilnahme und richtige Beantwortung der Fragen entlohnt zu werden.

Dienstags bis donnerstags (15.-17. und 22.-24. April) lädt WURZEL immer von 10.00 – 16.00 Uhr zum österlichen Basteln in den Chinapavillon ein. Neben Hasen, Küken oder Osterkörbchen gibt es nichts, was man nicht falten kann - wie der Origamiexperte weiß!

Am Karsamstag, den 19.04. lädt ebenfalls WURZEL zu einem Zoorundgang der besonderen Art ein. Jeweils um 12.00 und 14.00 Uhr nimmt er kleine und große Interessierte mit zu den Tieren der Bibel. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Absolutes Highlight für viele kleine Gäste ist sicherlich die traditionelle Eiersuche an Ostersonntag und Ostermontag. In diesem Jahr wird sie am Affenspielplatz stattfinden und lässt mit der freundlichen Unterstützung von Kaufhof Duisburg nicht nur auf bunte Eier sondern auch auf Gewinne hoffen!

Auch am letzten Ferientag sorgt der Zoo dafür, dass niemandem langweilig wird. Bei den unterhaltsamen Kinderzooführungen am 25.04.2014 um 12.00 und 14.00 Uhr kann man Spannendes und Überraschendes aus der Welt der Tiere erfahren.

 

Bei schönem Wetter ist täglich das Artenschutzmobil auf der Lemureninsel am Haupteingang im Einsatz, und an dem Feiertagen (Karfreitag, Ostersonn- und montag) können Kinder sich beim Schminkstand am Delfinarium in ihr Lieblingstier verwandeln lassen – ebenfalls bei gutem Wetter.

Alle Veranstaltungen bis auf das Kinderschminken (3,00 Euro) sind kostenfrei.

Nur der Zooeintritt muss bezahlt werden.

 

Über 1.000 I-Dötzchen im Zoo Duisburg

Duisburg, 8. April 2014 - Bereits zum zweiten Mal lädt der Zoo Duisburg am 09.04.2014 gemeinsam mit der Sparkasse Duisburg zum großen I-Dötzchen-Tag unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Sören Link ein. Über 1.000 Duisburger Erstklässler werden am kommenden Mittwoch im Zoo zu Gast sein.
Die Schulkinder erleben im Anschluss an die offizielle Begrüßung im Delfinarium um 11.00 Uhr nicht nur eine Delfinvorführung, sondern erfahren auch an Infoständen in mehreren Revieren des Zoos jede Menge über verschiedene Tiere. Zoobegleiter erwarten die Kinder nach dem Besuch bei den Großen Tümmlern im Streichelzoo, im Koalahaus, im Raubtierhaus und im Äquatorium.
Den I-Dötzchen werden Informationen über die Besonderheiten der Tiere, die Gefährdung in der Wildbahn oder die Beschäftigungsprogramme durch die Pfleger vermittelt. In leichten Aufgaben können sie an den jeweiligen Stationen ihr tierisches Wissen testen. Zusätzlich verrät WURZEL im China-Pavillon, wie man mit Origami-Technik die schönsten Tiermodelle falten kann.

Der Zoo Duisburg sieht seinen Bildungsauftrag auch darin, Kindern schon früh die Bedeutung von Artenvielfalt und deren Schutz zu vermitteln und freut sich, dass über 40 erste Klassen der Einladung zum I-Dötzchen-Tag folgen.

 

 

Zwei Höcker mehr in der Trampeltierfamilie

Duisburg, 3. April 2014 - Seit seiner Ankunft im Jahre 2001 aus dem Zoo Heidelberg hat der 15jährige Trampeltierhengst SULTAN eindrücklich unter Beweis gestellt, dass er als Zuchthengst was „taugt“. Der jüngste Spross ist Nummer 15, knapp vier Wochen alt, weiblich und hört auf den wohlklingenden Namen MEDINA.

Für die 9jährige Stute SULINA ist es das dritte Jungtier, wobei das Zusammenspiel nach der Geburt nicht so problemlos verlief wie bei den vorangegangenen Jungtieren. Die Pfleger begannen mit dem Zufüttern, denn irgendwie wollte MEDINA an Mutters Milchbar nicht so recht trinken. Mittlerweile ist sie aber schon ordentlich gewachsen, kräftig und macht erste Spurts auf der Freianlage. 

Oft hört man vor dem Gehege stehende Kinder ihre Eltern fragen, ob denn das Trampeltier etwas anderes sei als das Kamel und wie das Dromedar da hinein passen würde? Systematik ist nicht jedermanns Sache, und wenn einem dann noch der volkstümliche Sprachgebrauch einen Streich spielt, kommt als Antwort meist ein Achselzucken. Unter einem Kamel verstehen fast alle das zweihöckrige Trampeltier aus Asien. Dromedare sind dagegen einhöckrig und stammen aus Afrika und Arabien. Damit ist die Sache klar: Kamel steht als Überbegriff (systematisch: Gattung) für die beiden Arten Trampeltier und Dromedar.

Die Jungstute hat also zwei Höcker. Lange Zeit glaubte man, die Wüstenbewohner würden aufgrund der Hitze und Trockenheit überwiegend Wasser in ihren Höckern speichern. Die Höcker stellten sich letztlich aber als riesige Fettspeicher heraus, die es den Trampeltieren ermöglichen, bei Nahrungsknappheit längere Zeit davon zu zehren. Außerdem isolieren sie sehr gut gegen Kälte.

 

Zoologische Rarität mit großer Nase in der „Rio Negro“-Tropenhalle

Nasling Nachzuchten aus Heidelberg treffen im Zoo Duisburg ein

Duisburg, 31. März 2014 - Nasenaffe, Erdferkel, Rüsselkäfer, Tapir - Die Liste von Tieren mit großen Nasen ist lang und trotzdem sind die Naslinge etwas ganz besonderes. Der deutsche Dichter CHRISTIAN MORGENSTERN erzählte schon 1905 in seinem Gedicht „Das Nasobēm“ von einer der Wissenschaft bis dahin unbekannten Tiergruppe, die auffällig viele Gemeinsamkeiten mit den heutigen Naslingen aufweist. Entdeckt und wissenschaftlich beschrieben wurden die Naslinge letztendlich erst Mitte des letzten Jahrhunderts auf der abgeschiedenen Südsee-Inselgruppe Hi-Iay und faszinieren die Fachwelt bis heute.

 

Nur wenige dieser scheuen Tiere fanden ihren Weg nach Europa und werden in aufwendigen Zuchtprogrammen gezüchtet. Allen voran ist es den Zoologen der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, ihrem ehemaligen Professor für Zoologie Gerolf Steiner und seinem Kollegen Harald Stümpke zu verdanken, dass die Naslinge bisher noch nicht ausgestorben sind.

 

Zwei Arten dieser einzigartigen Tiere kamen nun nach Duisburg und zogen in die „Rio Negro“-Tropenhalle ein. Darunter auch das als „lebendes Fossil“ und nach dem deutschen Biologen Ernst Haeckel benannten Archirrhinos haeckelii.

 

Neben der Neugestaltung der Naslinganlage geht die Renovierung im benachbarten Aquarium weiter. Dort entstehen zurzeit sechs Seewasseraquarien mit insgesamt knapp 50.000 Litern Wasservolumen, die unter anderem die Unterwasserwelt der Südsee zeigen werden.

 

80 Jahre Zoo Duisburg
Die letzte Aktion des Aufsichtsratsvorsitzenden des Zoos
Klaus de Jong, Manfred Schneider

Duisburg, 27. März 2014 - Der Zoo Duisburg feiert in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag.
Nun haben Studenten der 'Heinrich-Heine-Universität' und der Düsseldorfer Kommunikationsagentur SXCES eine Jubiläumskampagne entwickelt.
Unter dem Motto ” Zoo Duisburg - ein Teil von Mir”  werden sie in den nächsten Wochen zahlreiche, zum Teil interaktive, Aktionen durchführen. mehr

 

Riesiger Besucherandrang am Wochenende im Zoo

Duisburg, 10. März 2014 - Was für ein Wochenende! Der Zoo Duisburg verbuchte bei fast schon hochsommerlichen Temperaturen Rekordbesuche. An beiden Tagen zusammen fanden fast 18.000 Gäste den Weg in den Park, der sich von Tag zu Tag nun in eine immer grünere Oase verwandelt; die Vegetation sprießt!

 

Wer die zeitweise längeren Schlangen an den Kassen hinter sich gelassen hatte, der war allerdings erstaunt, wie gut sich die Besuchermassen im weitläufigen Zoogelände verteilten: zu Schlangen an Spielgeräten oder vor den Gehegen kam es nicht, mit einer Ausnahme: Duisburgs erster Brillenbärennachwuchs entzückt die Besucher, die sich an den Gehegescheiben die Nase platt drückten. Genug natürliche Spielgeräte hat der Jungbär im Mutter-Kind-Gehege, an denen er seine Kräfte messen, seine Geschicklichkeit testen und gemeinsam mit Mutter HUANCA in den Bäumen der Anlage herumklettert.

 

Man merkt förmlich, wie das Leben pulsiert. Die Duisburger Riesenotterfamilie – eine der größten und erfolgreichsten Zuchtgruppen in Europa – befindet sich wieder im Außengehege, tollen herum und tauchen im Wasser.

 

Erneut haben die Zoobesucher entschieden, ob sie die Delfinhaltung für gut befinden oder nicht. Sie tun es! Im proppenvollen Delfinarium ließen sich die Besucher während der Vorführungen von den Delfinen begeistern. Und erhielten zudem wichtige Informationen zur Biologie der Meeressäuger bzw. zu den Bedrohungen im Meer.

 

Und im Streichelzoo tragen die Ziegen und Schafe bereits dicke Bäuche, hier kommt der Nachwuchs wie auch bei anderen Tierarten nun alle paar Tage zur die Welt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch etliche Vogelarten mit ihrer Balz beginnen und ein weiteres Schauspiel für die Besucher bieten.

 

Klein, frech und selten! Vom “gespenstischen“ Sorgenkind zum Mitarbeiterliebling - Bärenstummeläffchen geboren

Duisburg, 6. März 2014 - Es war ein schwerer Start ins Leben: Per Kaiserschnitt zur Welt gekommen und von der Mutter verstoßen war das kleine Bärenstummeläffchen schon früh auf die Hilfe ihrer menschlichen Ersatzfamilie angewiesen. Bärenstummelaffen erinnern bei der Geburt an kleine „gruselige“ Gespenster. Ihr Körper ist cremig-weiß mit einem gräulichen Schwanz und schwarzen Augenringen.
Allerdings färben die Jungtiere im Alter von wenigen Monaten komplett um: aus dem Negativ wird sozusagen das Positiv. Was weiß war wird mehr oder weniger schwarz und umgekehrt. Im Erwachsenenalter sind die Bärenstummelaffen dann schwarz und tragen ihren überlangen Schwanz in reinem Weiß!
Das Jungtier, welches am 19. Dezember 2013 das Licht der Welt erblickt hat, ist ein Weibchen, heißt LILY und gehört zu derzeit nur 35 Tieren, die weltweit in sechs Zoos gehalten werden.
Der Zoo Duisburg hält mit zehn Tieren knapp 30% des Weltbestandes der Bärenstummelaffen in menschlicher Obhut und führt auch das Zuchtbuch dieser hochbedrohten Tierart. Umso erfreulicher ist es, dass sich die Besucher in Duisburg regelmäßig über Nachwuchs bei den Bärenstummelaffen freuen dürfen. In den letzten 35 Jahren wurden 36 Tiere am Kaiserberg geboren und im Zuge des Erhaltungszuchtprogramms an europäische Zoos verteilt.
In ihrer Heimat Westafrika werden Bärenstummelaffen noch immer intensiv als „bush meat“ gejagt und die Jungtiere lebend auf den lokalen Märkten als Haustiere verkauft. Neben der exzessiven Bejagung gehört die Lebensraumzerstörung durch die industrielle Abholzung großer Waldflächen und durch Feuerrodung für die Landwirtschaft zur Hauptbedrohung dieser interessanten Affenart. Noch benötigt LILY die Fürsorge ihres Ziehpapas, doch nach und nach wird sie in den nächsten Wochen in die Bärenstummelaffengruppe integriert werden und ist dann auch für alle Besucher zu sehen.

 

Braune Lockenköpfe auf langen Beinen

Duisburg, 27. Februar 2014 - Das Alpaka ist eine aus den südamerikanischen Anden stammende, domestizierte Kamelform. Im Zoo Duisburg hat die Gruppe im letzten Jahr in der geschaffenen Sparkassen-Erlebniswelt eine moderne neue Unterbringung erfahren. Seit kurzem staksen zwei junge, wenige Wochen alte Lockenköpfe (je ein Männchen und ein Weibchen) auf noch überlangen Beinen im Gehege.

Wie alle Neuweltkamele haben Alpakas keinen Höcker. Sie sind etwas kleiner als Lamas, mit einem Gewicht von etwa 55 bis 65 Kilogramm aber vor allem deutlich leichter. Die Tiere leben in kleinen Familienverbänden, bestehend aus einem erwachsenen Leithengst und 4 bis 10 Stuten mit deren Jungtieren.

Alpaka-Wolle zählt zu den kostbarsten Spinnprodukten überhaupt, allerdings wird sie in Europa bislang noch recht wenig genutzt. Das weiche, lang gewellte Fell von ausgezeichneter Qualität eignet sich hervorragend zur Herstellung von Decken, Teppichen und Mänteln. Alle zwei Jahre werden die Tiere geschoren, wobei ein durchschnittlicher Wollertrag von 3 bis 5 kg anfällt! Die Fellfarbe der Alpakas kann schwarz, braun, grau weiß oder gescheckt sein. Im Zoo Duisburg sind alle Tiere unifarben braun.

Der Winter ist endgültig passé, das Grün treibt aus allen Ecken und Enden und den Tieren merkt man frühlingshafte Gefühle jetzt deutlich an. Lassen Sie sich faszinieren von plantschenden Riesenottern, herumtollenden Pinselohrschweinen und Duisburgs erstem Brillen-bärennachwuchs, der sich den Besuchern nun immer öfter mitsamt seiner Mutter auf der Freianlage zeigt.

 

Zoomitarbeiter erschaffen neue Anlage für Pantherschildkröten

Duisburg, 21. Februar 2014 - Wer Pantherschildkröten im Zoo Duisburg sehen wollte, konnte dies als Außenstehender bislang nur, wenn er als „Tierpfleger für ½ Tag“ im Affenhaus auch hinter den Kulissen gearbeitet hatte. Dort floriert seit Jahren eine Zucht.

Die Tierpfleger haben die Schildkröten sozusagen „nach vorne“ in die Schau geholt, indem sie in den letzten Wochen eigeninitiativ und mit tatkräftiger Unterstützung der Handwerkerschaft im Affenhaus eine neue Anlage schufen. In Zeiten knapper Kassen entstand so ein für die Besucher ansprechendes und dazu sehr kostengünstiges Werk. Die Anlage kommt den Bedürfnissen der Reptilien, die im südlichen und östlichen Afrika gerne trockene Halbwüsten bewohnen, mit ihrer sandigen Beschaffenheit nach. Wasserstellen dürfen darüber hinaus nicht fehlen. Um die Anlage auch pflanzenmäßig passend zu gestalten, haben Sukkulenten Einzug gehalten.

Pantherschildkröten besitzen einen hoch gewölbten Rückenpanzer von etwa beiger Grundfärbung mit einer eingestreuten Flecken-, Sprenkel und Streifenzeichnung. Jungtiere haben meist eine gelbliche Grundfärbung mit dunkler Tupfenzeichnung in den Zentren der Rückenschilde. Diese sind von konzentrischen rotbraunen bis schwarzen Ringen umgeben, was an die Fellzeichnung eines Leoparden erinnern soll.

 

Zoo beschenkt Pärchen zum Valentinstag
Orang-Utans Manggali und Bayu: Schönes Mädchen trifft auf Kraft

Orang-Utans Manggali und Bayu: Schönes Mädchen trifft auf Kraft
Duisburg, 14. Februar 2014 - Leider zählen alle Arten von Menschenaffen zu den bedrohtesten Geschöpfen auf Erden, so auch die Borneo Orang-Utans, von denen es schätzungsweise nicht einmal mehr 50.000 Tiere in der Natur gibt.

Der Zoo Duisburg ist einer der bedeutendsten Halter und Züchter von Orang-Utans in Europa. Zoos beteiligen sich in entscheidendem Maße an der Erhaltungszucht und damit am Überleben dieser Arten, indem im Rahmen international koordinierter Programme genetisch passende Zuchttiere zusammengeführt werden.
Ein Beispiel aus jüngster Zeit erleben Besucher nun im Zoo Duisburg mit: Vor ein paar Tagen reiste das knapp 11jährige Orang-Utan-Männchen BAYU (übersetzt: Kraft) aus dem französischen ZooParc Beauval an den Kaiserberg, um mit dem 7jährigen Duisburger Weibchen MANGGALI (übersetzt: Schönes Mädchen) ein neues Paar zu bilden. Die beiden waren zur Freude aller von Beginn an ein Herz und eine Seele und sollen in den kommenden Monaten eine enge partnerschaftliche Bindung eingehen.

Da Zuchtprogramme einzelner Regionen immer stärker auch global aufeinander abgestimmt werden, sollen die beiden in etwa einem Jahr gemeinsam nach São Paolo ausgeflogen werden: Der dortige Zoo ist einer der fortschrittlichsten und erfahrensten bei der Haltung von Orang-Utans in Südamerika.

Zoo beschenkt Pärchen zum Valentinstag
Duisburg, 10. Februar 2014 - Alle Turteltäubchen, egal ob frisch verliebt oder schon ein Leben lang zusammen, erhalten am Freitag, den 14.02.2014 im Zoo einen speziellen Pärchenpreis. Soll heißen: Zu zweit romantische Stunden im Reich der Tiere verbringen, aber nur für eine Person zahlen.
Und Glücksmomente sind im Zoo garantiert. Wessen Herz schlägt nicht höher, wenn er das putzige Jungtier des Brillenbärenpaars PABLO und HUANCA bei seinen Kletterversuchen sieht? Oder wenn er das Fischkatzenpaar beim gemeinsamen Fang der Beutetiere beobachten kann? Oder die Erkundungsausflüge des kleinen Koalamädchens YIRIBANA auf dem Rücken der Mama live miterlebt? Zu Ruhe und Zweisamkeit lädt der Chinesische Garten ein – übrigens: Hier kann man auch heiraten…
Natürlich gibt es noch Vieles mehr zu entdecken beim Valentinsbesuch im Zoo Duisburg! Entweder als Überraschung für die tierbegeisterte bessere Hälfte oder als gemeinsam geplanter Ausflug an einem gelungenen Tag der Liebe.  
Foto Zoo Duisburg

 

Die Vorbilder tierischer Zeichentrickhelden!

Duisburg, 6. Februar 2014 - Egal, ob klassischer Zeichentrick oder moderne Animationstechnik: Tierische Charaktere sind die absoluten Stars der Trickfilmliebhaber.

Die Artenvielfalt, die anfangs von Walt Disney als Urvater der vierbeinigen, gefiederten oder geschuppten Helden geschaffen wurde, hat sich im Laufe der Zeit immens erweitert. Zu Beginn seines Schaffens entwickelte er vorwiegend Figuren, die er auf dem Bauernhof der Eltern antraf, wie z.B. schnatternde Enten, kecke Mäuse und treue Hunde. Doch es dauerte nicht lange, bis exotische Tiere das Spektrum der beliebten Persönlichkeiten ausdehnten. Wir kennen lispelnde Pythons, honigschleckende Bären, stolze Löwen, scheue Rehe … die Liste erscheint endlos. Das Erfolgsrezept ist einfach und gut: Nimm die Charakterzüge, für die eine Tierart bekannt ist, und stelle sie in den Geschichten übertrieben dar - der Spaß ist garantiert.

Doch stimmen die Darstellungen immer mit der Natur überein, oder werden den Tieren manchmal Dinge hinzugedichtet? Haben Kattas wirklich einen König, oder müsste KING JULIEN aus den „Madagascar“-Filmen eigentlich kleine Brötchen backen? Probieren Bären es immer mit Gemütlichkeit, wie BALU uns vorsingt? Oder findet man dicke Freunde wie das Erdmännchen TIMON und das Warzenschwein PUMBA auch in der afrikanischen Natur?

Erfahren Sie die Antworten auf diese und weitere Fragen bei der  Themenführung „Tierische Zeichentrickhelden“ am Sonntag, den 16.02.2014 um 12:00 und 14:00 Uhr. Treffpunkt ist jeweils am Haupteingang. Die Führung ist kostenlos - lediglich der Zooeintritt ist zu entrichten.

Verbindliche Anmeldungen werden bis Freitag, den 14.02.2014, 12:00 Uhr unter der E-Mail-Adresse limpinsel@zoo-duisburg.de mit dem Stichwort „Zeichentrickhelden“ gerne entgegengenommen. Die Teilnehmerzahl pro Führung ist auf 20 Personen begrenzt.

 

Dass Walt Disney sich vorwiegend mit tierischen Persönlichkeiten auseinandergesetzt hat, liegt übrigens nicht nur daran, dass man sie besonders niedlich oder witzig darstellen kann. Ein wichtiges Anliegen war für ihn auch immer, die Natur in all ihrer Vielfalt zu bewahren.

 

YIRIBANA: Kleines Koalamädchen hat jetzt einen Namen!

Duisburg, 3. Februar 2014 - Am 22. Januar 2014 hatte der Zoo Duisburg seinen jüngsten Koala-Nachwuchs der Öffentlichkeit vorgestellt und im Eiltempo eroberte die junge Dame die Herzen der Besucher und Koalafans. Das kleine Mädchen erkundete die Welt jedoch bislang noch namenlos vom sicheren Rücken ihrer Mama EORA.

 

Das hat sich nun geändert, denn den Aufruf des Zoo Duisburg über seine facebook-Seite, über den Namen für das Jungtier abzustimmen, haben gleich Tausende gesehen und „geteilt“. Vom 22.01.2014 bis heute, 03.02.2014, 15.00 Uhr hatte jeder facebook-Nutzer die Möglichkeit, sein Votum für einen der drei vom Zoo vorgeschlagenen Namen abzugeben. Hunderte haben inzwischen ihre Wahl auf
https://de-de.facebook.com/ZooDuisburg getroffen, sodass wir das Koalamädchen ab sofort YIRIBANA nennen dürfen. Der Begriff aus der Sprache der Aborigines bedeutet im Deutschen „dieser Weg“ und hat sich schnell als Favorit der Abstimmenden herauskristallisiert. Mit 306 Stimmen lag der Name deutlich vor den anderen beiden Vorschlägen BARANI (bedeutet „gestern“, 99 Stimmen) und WOOMERA (traditionelles Wurfgerät der Aborigines, 36 Stimmen).

 

Das Jungtier hat nun zwar einen Namen, aber bislang noch keinen Tierpaten... Da die Haltung von Koalas allein aufgrund ihrer speziellen Eukalyptus-Diät sehr aufwändig ist, ist auch eine Koala-Patenschaft nicht ganz günstig. Daher haben aber Koala-Fans auch die Möglichkeit, eine Teilpatenschaft ab 250 €/Jahr zu übernehmen. Nähere Informationen über unsere Tierpatenschaften finden Sie auf unserer Homepage www.zoo-duisburg.de.

 

 

Keine Angst vor Schlangen! Zoo-Workshop am 22.02.2014 

Gänsehaut am ganzen Körper, verängstigtes Kreischen, Schockstarre oder sogar das Bedürfnis, dem Tier den Garaus zu machen… 

Kaum andere Tiere sehen sich derart mit Ängsten, Ekel und Aggressionen konfrontiert wie Schlangen. Dass diese Reptilien vor allem scheu, friedlich und für uns Menschen sehr nützlich sind, wird viel zu oft außer Acht gelassen.

Der Workshop am 22.02.2014 im Zoo Duisburg will Menschen helfen, ihre Angst vor diesen Kriechtieren zu überwinden, aber er will auch die Schlangen selbst einmal ins rechte Licht rücken. Dabei vermittelt unser Schlangenexperte Philipp Schroeder allerhand Wissenswertes über diese faszinierenden Tiere. Hätten Sie gewusst, dass manche Schlangen - ganz ohne Gliedmaßen - 20 km/h und schneller sein können?
Auch Infos über die in unserer Region heimischen, aber eher selten anzutreffenden Schlangen kommen nicht zu kurz. 
Wer sich übrigens vom ruhigen Gemüt der Schlangen auf direkte Art und Weise überzeugen möchte, darf gerne zum Ende des Workshops Kontakt zu einigen Vertretern aus dem Zoo aufnehmen." 
Vortrag & Gespräch mit Gelegenheit zur Schlangenbegegnung
Termin: 22.02.2013, 15:00 Uhr
Treffpunkt: Hauptkasse an der Mülheimer Straße
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Kosten: 15 € / Person
Teilnehmer: max. 15 Personen
Verbindliche Anmeldung bis spätestens zum 17.02.2014 unter limpinsel@zoo-duisburg.de

 

Sensationeller Nachwuchs bei bedrohten Brillenbären im Jubiläumsjahr des Zoos

Duisburg, 30. Januar 2014 - Die erst 2012 eröffnete naturnahe Anlage für Südamerikanische Brillenbären hat unzweifelhaft den Zweck, den Großbären die nach heutigen tiergärtnerischen Erkenntnissen bestmöglichen Lebensbedingungen unter Menschenobhut zu bieten. In diesem Zusammenhang wünschen sich Zoofachleute nichts sehnlicher, als dass sich diese hoch bedrohten Bären fortpflanzen und so zur Erhaltung der Art beitragen. Bei Brillenbären ist das schwer genug: etwa 70 Individuen werden in europäischen Zoos gehalten, nur eine Handvoll Jungtiere pro Jahr kommt zur Welt. Der Zoo Duisburg wird in seinem Jubiläumsjahr –  80 Jahre – in den kommenden Wochen stolz den ersten Brillenbären-Nachwuchs präsentieren können!

Ende Oktober letzten Jahres konnten die Pfleger erstmals ein leises Fiepsen in den Stallungen hören, nachdem das 7jährige Weibchen HUANCA in bester Brillenbären-Manier verstärktes Nestbauverhalten gezeigt hatte. Mit ihrem 16jährigen Partner PABLO hatte sie sich mehrfach verpaart, insofern waren die Hoffnungen aller Pfleger und Zooverantwortlichen entsprechend groß. In den Folgewochen ließ die Mutter ihr noch nicht geschlechtsbestimmtes Jungtier keine Sekunde aus den Augen. Auch da HUANCA erstgebärend war, wurden die beiden völlig sich selbst überlassen und von der Öffentlichkeit abgeschirmt.

Das Kleine ist nun soweit entwickelt und fit, dass für die kommenden Tage und Wochen die ersten Schritte ins Außengehege erwartet werden können.

Hintergrundinformation: die Brillenbärenanlage wurde 2012 eröffnet und umfasst das Gelände der alten Kodiakbärenanlage sowie des alten Streichelzoos (insgesamt 1300 qm). Die Anlage wurde zum großen Teil vom Förderverein des Zoos mitfinanziert. Sie lässt sich unterteilen (Mutter-Kind-Bereich), beherbergt einen Wasserfall, Bachlauf, Badeteiche, Kletterbäume, Futterautomaten zur Verhaltensanreicherung und eine innovative Schilfzone, um Wasser biologisch zu klären. Zukünftig sollen die Brillenbären mit einer Gruppe von Nasenbären vergesellschaftet werden.

"Foto: Zoo Duisburg"

 

OB Link: Duisburg hilft dem Zoo in schwieriger Finanzlage

Duisburg, 28. Januar 2014 - „Der Zoo ist für mich einer der wichtigsten Werbe- und Imageträger der Stadt Duisburg“, erklärt Oberbürgermeister Sören Link. „Deshalb helfen wir ihm auch aus einer schwierigen finanziellen Situation.“ Auf Initiative von Link wird der Bilanzverlust des Zoos durch einen Dringlichkeitsbeschluss für das Jahr 2013 in Höhe von 489.000 Euro ausgeglichen.  
Für Oberbürgermeister Link macht der Zoo Duisburg über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und beliebt: „Ich habe deshalb großes Interesse daran, dass der Zoo auch in Zukunft nicht in finanzielle Schwierigkeiten gerät. Allerdings müssen auch die Gründe für die wirtschaftliche Lage genau untersucht und bewertet werden.“
Der Zoo müsse noch intensiver als ein Markenzeichen der Stadt Duisburg und der Region beworben werden.  
Der Zoo meldete für das Wirtschaftsjahr 2013 sinkende Besucherzahlen und damit auch geringere Einnahmen, die nicht kompensiert  werden konnten. Eine aktuelle Hochrechnung zeigt, dass der Zoo, der einen jährlichen Zuschuss in Höhe von 2,178 Millionen Euro erhält, einen Bilanzverlust in Höhe von 489.000 Euro ausweisen wird. Link: „Ohne Ausgleich durch die Stadt wird der Zoo sein Eigenkapital verzehren. Außerdem kann er notwendige Investitionen zur Aufrechterhaltung des Betriebs nicht durchführen.“  
Durch den Zoo und den hohen Anteil auswärtiger Besucher profitiere Duisburg, die Tagesgäste unterstützen die örtliche Gastronomie und den Einzelhandel. Außerdem sei der Zoo ein positives Aushängeschild der Stadt. Aus diesen Gründen wurde bereits der Bilanzverlust des Wirtschaftsjahres 2012 durch Anhebung des Zuschusses ausgeglichen.  
Die Dringlichkeit für den Beschluss begründet sich aus dem Buchungsschluss für den städtischen Jahresabschluss zum 31. Januar 2014. Vorher finden keine Sitzungen des Haupt- und Finanzausschusses sowie des Rates mehr statt. Im Sommer wird sich der Rat mit dem Jahresabschluss 2013 des Zoos befassen und letztendlich über den Verlustausgleich beschließen. Die Deckung für die schon jetzt bereit gestellten 489.000 Euro wird aus Einsparungen im Bereich der sonstigen städtischen Beteiligungsgesellschaften erzielt.    

 

Tierpatenschaften im Zoo: Bilanz eines Erfolgsmodells

Duisburg, 28. Januar 2014 - Im Jahre 1994 wurde die Aktion Tierpatenschaften Zoo Duisburg ins Leben gerufen, eine sehr erfolgreiche Kampagne, die seitdem weit über 1 Million Euro eingeworben hat. Seit dem letzten Jahr führt der Zoo Duisburg die Tierpatenschaften in Eigenregie und freut sich über die stolze Rekordeinnahme von 125.000 Euro Patenschafts-Spendengelder für das Jahr 2013!

 

Inventur im Zoo – das große Zählen hat ein Ende

Duisburg, 23. Januar 2014 -Wie alle Jahre wieder so ist auch dieses Mal kurz vor dem Jahreswechsel vom Wissenschaftlichen Leiter des Zoos, Dr. Jochen Reiter, den Revierpflegern der Auftrag erteilt worden, die Tier-Inventur durchzuführen. Da wurde eifrig gezählt, vermessen und gewogen, wurden Bestandsbücher gewälzt und Daten abgeglichen. Peinlich genau wird jedes Individuum mitsamt seiner besonderen Kennzeichen festgehalten, wie z.B. Angabe des Geschlechtes, Geburtsdatums, seiner Ohr-Kennmarken, Brandzeichen oder computerlesbaren Mikro-Transponder unter der Hautoberfläche. Am Ende von überlangen Listen und nach dem Addieren vieler Zahlen steht nun fest:

Es leben im Zoo Duisburg derzeit  4.687 Tier-Individuen  in  347 Arten

Woher kommt dieser deutliche Sprung nach vorne um fast 1000 Individuen und 100 Arten im Vergleich zu den letzten Jahren? Das im letzten Jahr völlig neu erschaffene Korallenriff im Aquarium ist maßgeblich „schuld“: dort tummeln sich kunterbunte Fischschwärme an Korallen. Modernste LED-Technik rückt den Lebensraum sehr zur Freude von Groß und Klein ins „rechte“ Licht.

Ohne Schuppen dafür mit kuscheligem Fell erreichte der erste direkt aus Australien importierte Koala – IRWIN – den Kaiserberg und sorgte aktuell bereits für Nachwuchs! „Anders“ kam ein Duisburger Bennettkänguru zur Welt: es war schneeweiß und stellt einen seltenen Fall von Albinismus dar. Für Fotografen ein Leckerbissen!

Der Zoo Duisburg macht fast jedes Jahr mit einer Erstzucht auf sich aufmerksam. Seit erst zwei Jahren werden die selten in Zoos anzutreffenden Fischkatzen gehalten. In 2013 erblickten drei Jungtiere das Licht der Welt: ein toller Erfolg im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms!

Duisburgs Brillenbären haben sich bestens in ihrer neuen Heimat, der 1300 qm großen Naturanlage eingelebt. Mehrere Verpaarungen wurden schon beobachtet. Mit großen Erwartungen auf Nachzuchterfolg bei dieser hoch bedrohten Bärenart sind Pfleger und Zoologen ins neue Jahr gegangen. Fingers crossed!

Weitere beachtenswerte Geburten und Schlupfe gab es wie die Jahre zuvor schon bei den Riesenottern, Netzgiraffen, Gorillas, Flachlandtapiren, Gänsegeiern und Südlichen Hornraben.

Last not least darf nicht unerwähnt bleiben, dass im abgelaufenen Jahr mit Hochdruck an einer Aufsehen erregenden Anlage für Chinesische Riesensamalander gearbeitet, von der Sparkasse ein bei Kindern heiß begehrtes Piratenschiff auf dem Großen Spielplatz einerseits, ein einladender Pavillon mit Spielplatz gegenüber des Delfinariums andererseits installiert wurde, und im neuen Jahr die Süß- und Seewasserbecken des Aquariums dank der finanziellen Hilfe des Fördervereins vollständig neu entstehen werden. Weiterhin dürfen sich die Zoobesucher auf die neuen Kaiserberganlagen für Wildkatzen und Luchse freuen.  

 

Koala-Jungtier im Zoo Duisburg: Voting zur Namensvergabe auf Facebook

Duisburg, 21. Januar 2014 - Es fing alles mit einer ehemaligen Heuscheune an. Mittlerweile ist der Zoo Duisburg für die Haltung und Zucht von Koalas im Jubiläumsjahr seit nunmehr 20 Jahren weltberühmt. Knapp 30 Jungtiere konnten am Kaiserberg seit 1994 groß gezogen und teilweise an andere zoologischen Einrichtungen vermittelt werden.

Der jüngste Spross kam vor etwa 6,5 Monaten auf die Welt und wuchs im schützenden mütterlichen Beutel heran. Das noch namenlose Weibchen verlässt ihn erst seit Kurzem, macht aber schon Ausflüge in die nähere Umgebung und ist bei der Kontaktaufnahme zu den übrigen Artgenossen alles anders als scheu. Der langjährige Revierleiter Mario Chindemi spricht gar von einem „selbstbewussten und unheimlich forschen Mädchen“.

Das Weibchen entstammt einer französisch-australischen Koala-„Ehe“. Mutter EORA wurde 2010 im Zoo Beauval geboren und kam im März 2013 an den Kaiserberg. Dem Zoo Duisburg war es nach über einjähriger Vorarbeit zur gleichen Zeit gelungen, einen stattlichen, knapp 10kg schweren Koala-Mann erstmals direkt aus Australien zu importieren. Der sechsjährige IRWIN aus dem Zoo Taronga wurde von seiner langjährigen Pflegerin in Duisburg eingewöhnt und trägt nun wichtige Gene in die europäische Koala-Population. Es ist im Übrigen EORA’s erstes Jungtier!

In Zeiten der social media startet der Zoo Duisburg auf seiner facebook-Seite unter

https://www.facebook.com/ZooDuisburg

ein Voting zur Namensvergabe. Da EORA nach einem Volksstamm der Aboriginies benannt ist, die ursprünglich in der Bucht von Sydney heimisch waren, schlägt der Zoo Duisburg drei Namen aus der Sprache der Eora vor:

a)     Barani (übersetzt: Gestern)

b)     Woomera (traditioneller Wurfstock der Aboriginies)

c)     Yiribana (dieser Weg)

 

Späte Bescherung auf der Australienanlage: Bennett-Kängurus verlassen ihren Beutel

Duisburg, 17. Januar 2014 - Während der Weihnachtsmann im Dezember seinen Beutel auspackt, verlassen die jungen Bennett-Kängurus des Zoo Duisburg erst jetzt ihre warme Behausung. 

Als gummibärchengroßes, noch gering entwickeltes Wesen kamen die zwei Neu-Duisburger vor ca. einem halben Jahr zur Welt. Schon die ersten Lebensstunden erfordern einen enormen Lebenswillen, wenn die Kleinen selbständig den schweren Weg vom Geburtskanal in den mütterlichen Beutel antreten. Dort angekommen, saugen sie sich an einer der beiden Zitzen fest, die sie in den nächsten drei Monaten auch nicht wieder loslassen.

 

Inzwischen verlassen die jungen Hüpfer immer öfter ihren Beutel und erkunden ihre Umgebung, nur um wenig später per Kopfsprung und Rolle vorwärts wieder im schützenden Beutel der Mutter zu verschwinden. 

Nicht schlecht staunen werden die beiden Neuzugänge über ihren „fehlfarbenen“ Artgenossen, den weithin über die Medien bekannt gewordenen seltenen Albino, der in der mittlerweile 11köpfigen Kängurugruppe nach wie vor der Star ist.

Wer macht nur so etwas?! Diebstahl im Zoo Duisburg

Tatort Zoo Duisburg!
Duisburg, 14. Januar 2014 -
Am vorvergangenen Samstag (04.01.2014) wurde in der Informationshütte am Brillenbärengehege eine Vitrine aufgehebelt und ein Ausstellungsstück entwendet. Es handelt sich hierbei um eine originalgetreue Replik eines Brillenbärenschädels. Erst vor weniger als zwei Jahren wurde die Ausstellung zusammen mit dem neuen Gehege für die Brillenbären eröffnet, um über die Biologie und Bedrohung der verschiedenen Bärenarten aufzuklären. Daneben wird auch dargestellt, welche große Rolle Bären in den verschiedensten Kulturen noch bis in die heutige Zeit spielen. Diese Sammlung ist nun um ein besonders schönes Stück ärmer – nicht nur zum Unmut des Zoos, sondern letztlich zum Nachteil aller Zoobesucher, denen eine anschauliche Information genommen wurde.

Solche unverständlichen Taten bereiten dem Zoo nicht nur Ärger sondern natürlich auch völlig unnötige Kosten. Leider führen immer wieder Vandalismus und Schmierereien zu einem überflüssigen und teuren Mehraufwand für den Zoo. Abgebrochene Schilder im Bauernhofbereich, beschmierte Tafeln im Chinesischen Garten, abgerissene Pflanzen am Wegesrand oder Graffitis schon vor dem Zoo…all dies blockiert wichtige Arbeitszeit und verplempert Geld, das an anderer Stelle sinnvoller hätte eingesetzt werden können.

Traurig, dass das Fehlverhalten weniger Personen dazu führt, dass in einer öffentlichen Institution wie einem Zoo, dessen Aufgabe es unter anderem ist, Menschen die Natur nahe zu bringen, schon bei der Planung neuer Projekte immer in Erwägung gezogen werden muss, wie schnell ein Gegenstand zerstört oder gestohlen werden kann.

Ob der jüngst gestohlene Schädel nun in irgendeinem Regal steht, oder nur als Mutprobe entwendet und in den nächsten Mülleimer gewandert ist, wird man wohl nicht erfahren. Fakt ist aber, dass der Täter sich sicherlich nicht mit Ruhm bekleckert hat.

 

Der Zoo Duisburg nimmt gerne Hinweise von möglichen Zeugen des Diebstahls entgegen. Bitte wenden Sie sich an unsere Hauptkasse (tägl. im Winter von 9.00 – 16.00 Uhr geöffnet), rufen Sie an (0203-305590) oder mailen Sie uns (info@zoo-duisburg.de).

Sonderführung: Wie Tiere der Kälte trotzen

Duisburg, 7. Januar 2014 - Weihnachten ist vorbei, die Nachwirkungen der Silvesterfeiern sind überstanden, aber einer lässt weiterhin auf sich warten: der Winter. Dennoch ist den Zoomitarbeitern klar, dass er noch kommen und Mensch wie Tier auf eisigem Trab halten wird. Während wir Menschen uns dann dick einmummeln und uns vor dem Ofen oder in der Badewanne aufwärmen, stehen Wildtiere vor einer deutlich größeren Herausforderung. Um der Kälte zu trotzen, haben sie im Laufe der Zeit verschiedene Strategien entwickelt, die teils denen der Menschen gar nicht so unähnlich sind.

Schließlich gibt es auch bei uns den ein oder anderen, der genau wie ein Weißstorch lieber rechtzeitig Reißaus vor der großen Kälte nimmt und gen Süden fliegt – gutes Wetter und reichhaltige Verköstigung sind garantiert.

Andere vergraben sich lieber und halten sich da auf, wo sie die Minusgrade nicht erreichen können – wie beispielsweise unsere heimischen Frösche oder Eidechsen. Aber natürlich müssen die meisten auch im Winter vor die Haustür, um den Alltag zu bestreiten. Was hält da wärmer als eine Daunenjacke? Höchstens die eigene Speckschicht – denn beides isoliert ganz hervorragend, was auch die Gänse und Robben wissen.

Wie es die Ente schafft, nicht mit den Füßen auf dem Eis festzufrieren, und viele weitere erstaunliche Methoden in Sachen Frostschutz erklärt Ihnen ein Zoomitarbeiter am Sonntag, den 19.01.2014 um 12:00 und 14:00 Uhr im Rahmen der Themenführung „Tiere in der Kälte“. Die Führung ist kostenlos, nur der Zooeintritt ist zu entrichten.

Bei jeder der beiden Führungen können bis zu 20 Personen teilnehmen. Interessierte melden sich bitte bis zum 16.01.2014 unter limpinsel@zoo-duisburg.de für die Veranstaltung an.