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Nächster Bauabschnitt zur Erweiterung des Hochspannungsnetzes startet am Innenhafen

 Duisburg, 28. Januar 2022 - Die Netze Duisburg GmbH arbeitet rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr, um die Menschen in Duisburg sicher mit Strom, Gas, Wasser und Fernwärme zu versorgen. Dafür sind tausende Kilometer Kabel und Rohre für die Bürgerinnen und Bürger unsichtbar unter der Erde verlegt. Die Netze Duisburg investieren in jedem Jahr Millionen in den Ausbau und die Erneuerung der Versorgungsnetze, um die Versorgungssicherheit aller zu gewährleisten.

Eine dieser Maßnahmen ist der Neubau einer 2,3 Kilometer langen Kabeltrasse zwischen dem Umspannwerk an der Vulkanstraße in Hochfeld und dem Umspannwerk am Innenhafen. Die Arbeiten dazu begannen im Juli 2021. Die Netze Duisburg investieren rund 5 Millionen Euro für den Neubau dieser 110.000-Volt Hochspannungstrasse.  


Ab dem 1. Februar werden die Netze den nächsten Bauabschnitt dieser Maßnahme in Angriff nehmen. Auf dem Philosophenweg werden parallel zum Innenhafen auf einer Länge von 350 Metern Leerrohre für die neue Kabel­trasse verlegt. „Wir werden auf diesem Streckenabschnitt mit einem speziellen Spülbohrverfahren arbeiten. So können wir die Trasse deutlich schneller erstellen und müssen auf diesem Bauabschnitt nur drei kleine Baugruben ausheben“, erläutert Fachbauleiter der Netze Duisburg Pascal Samel. „Dazu ist es leider erforderlich insgesamt sechs Bäume zu entfernen. Diese werden nach Abschluss der Bauarbeiten jedoch durch Neupflanzungen ersetzt“, so Samel.  


Die jeweils 6 Meter langen Leerrohre werden hierfür in zwei Einzugslängen von circa 180 und circa 170 Metern verlegt. Dazu müssen die Rohre auf der kompletten Länge des Bauabschnitts oberirdisch zusammengeschweißt werden, bevor sie in den im Spülbohrverfahren entstandenen Kanal eingebracht werden können. Aus diesem Grund müssen für die Montagearbeiten während der geplanten Bauzeit von sechs bis acht Wochen die Parkplätze ab der Hausnummer 42 bis zur Stresemannstraße auf dem Philosophenweg gesperrt werden.
Die Durchfahrt ist nach wie vor ohne Einschränkungen möglich. Die Arbeiten werden ausschließlich auf den und unterhalb der Parkbuchten erfolgen. Der Asphaltbelag der Straße bleibt unversehrt. Die Versorgung der anliegenden Haushalte mit Strom, Gas und Wasser wird während der Bauphase nicht beeinträchtigt. Auch Rettungswege und Zufahrten zu Tiefgaragen bleiben jederzeit passierbar.  


Die Netze Duisburg betreiben ein eigenes circa 100 Kilometer langes Hochspannungsnetz mit einer Spannung von 110.000 Volt, das die Umspannwerke in den einzelnen Stadtteilen verbindet. Von diesen Umspannwerken aus werden die Netzstationen in den Quartieren und von dort aus die Schaltschränke in den einzelnen Straßenzügen mit Strom versorgt. Das gesamte Netz ist so aufgebaut, dass auch dann noch alle Haushalte in der Stadt mit Strom versorgt werden könnten, wenn eines der 17 Umspannwerke ausfallen würde. Das erhöht die Versorgungssicherheit für alle Haushalte in Duisburg. „Dafür benötigen wir die neue Verbindung zwischen den Umspannwerken an der Vulkanstraße und am Innenhafen“, erklärt Stephan Schmengler, Bauleiter bei den Netzen Duisburg.


Die bisherigen Bauarbeiten an der neuen Kabelverbindung starteten im vergangenen Juli am Umspannwerk an der Vulkanstraße. In der Folge verläuft das neue Hochspannungskabel unter der Werftstraße, Marientorstraße und dann durch die Unterstraße. Entlang des Innenhafenbeckens haben im Vorfeld umfangreiche Vorarbeiten zur Bodenuntersuchung stattgefunden, so dass die Kabel­trasse parallel zum Hafenbecken verlegt werden kann. Parallel zum Weg der Erinnerung wird die Trasse dann in den Philosophenweg führen, an dessen Ende das Umspannwerk Innenhafen steht. „Wir planen derzeit, alle Arbeiten bis Frühjahr 2023 durchzuführen und dann das Kabel in Betrieb zu nehmen“, so Samel.  

Die neue Kabeltrasse bauen die Netze Duisburg auch mit Blick auf die anstehende Sanierung der Berliner Brücke der A59. Heute trägt diese Brücke noch Versorgungsleitungen, nach der Sanierung wird das nicht mehr möglich sein, so dass neue Verbindungen in der Stadt geschaffen werden müssen. Die Verbindung zwischen der Stadtmitte und dem Teil Duisburgs nördlich der Ruhr ist schon heute geschaffen, nämlich mit dem Düker-Bauwerk Aakerfähre.  


„Wir müssen unsere Kunden schützen“  

 Warum die Stadtwerke neue Grundversorgungstarife einführen müssen und das Geschäftsmodell von Discount-Versorgern gescheitert ist.  

Duisburg, 07. Januar 2022 - Die Krise auf dem Energiemarkt setzt sich auch im Jahr 2022 fort. Beschaffungs- und Rohstoffpreise sind weiter auf Rekordhöhen. Bundesweit sind inzwischen rund 40 Versorger, die nicht im Vorfeld der rasanten Preisentwicklung die notwendigen Mengen für ihre Kunden beschafft haben, in die Insolvenz gegangen oder haben ihren Kunden die Verträge gekündigt. Das hochspekulative Geschäftsmodell, auf niedrige Beschaffungspreise zu warten, um maximale Profite einzufahren, hat sich einmal mehr als gescheitert erwiesen.

„In der Krise zeigt sich, auf wen Verlass ist. Als Grundversorger garantieren wir den Menschen in Duisburg eine sichere und zuverlässige Energieversorgung“, sagt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG. „Wir Grundversorger sind das Sicherheitsnetz, wenn Wettbewerber ihre Kundinnen und Kunden im Regen stehen lassen. Der Unterschied ist: Während wir vorausschauend und auf lange Sicht Energiemengen für unsere Kunden einkaufen und damit stabile Preise und ein wirtschaftliches Auskommen des Unternehmens sichern können, spekulieren einige Marktteilnehmer auf den kurzfristigen Erfolg. Bei steigenden Preisen im Einkauf fehlt ihnen die Liquidität und sie geraten in wirtschaftliche Not“, erklärt der Stadtwerke-Vorstand die aktuelle Problematik auf dem Energiemarkt.  

Mit den zahlreichen Insolvenzen verschiedener Versorger in den vergangenen Wochen sind hunderttausende Kunden in ganz Deutschland in diese Situation gekommen. Diese Kunden benötigen Energiemengen, mit denen kein Grundversorger vorab rechnen konnte. Diese notwendige Energie jetzt nachträglich für die neuen, unverhofften Kunden einzukaufen, ist bei den aktuellen Preisen am Energiemarkt ein millionenschwerer Kraftakt.

„Wir haben zu Beginn des vergangenen Jahres nicht damit rechnen können, dass wir so viele Menschen zusätzlich berücksichtigen müssen. Entsprechend sind wir nun gezwungen, zu den derzeitigen Extrempreisen an den Energiebörsen zu ordern. Deshalb müssen wir die Preise für neue Verträge an die aktuelle Marktlage anpassen und haben für neue Kundinnen und Kunden einen zweiten Grundversorgungstarif eingerichtet“, sagt Wittig.
Notwendig ist das insbesondere, um die Preise für die Bestandskunden, die seit vielen Jahren dem Unternehmen die Treue halten, stabil halten zu können. Die Stadtwerke Duisburg haben zu Jahresbeginn den Strompreis für ihre Kunden sogar gesenkt. Diesen Preis jetzt weiterhin auch neuen Kunden zu ermöglichen, ist wirtschaftlich für das Unternehmen nicht darstellbar. „Unsere Bestandskunden dürfen nicht bestraft werden. Sie dürfen nicht das Risiko für die Discount-Anbieter tragen, bei denen sich die Geschäftsmodelle jetzt als nicht tragfähig erweisen. Deshalb schützen wir unsere Kunden“, so Wittig.  

Beschaffungspreise um fast 700 Prozent gestiegen
Der Großhandelspreis für Strom ist in den vergangenen Jahren um 681 Prozent gestiegen: 43,28 Euro (alles Nettopreise) kostete die Megawattstunde Strom für Januar 2018 durchschnittlich im Dezember 2017. Im Dezember 2021 kostete die gleiche Menge Strom für den Januar 2022 schon 294,79 Euro. Ein Plus von 251,51 Euro. Ebenfalls dramatisch sieht die Preisentwicklung beim Gas aus. Hier haben sich die Preise zwischenzeitlich ebenfalls mehr als verfünffacht. Kostete die Megawattstunde für Januar 2018 im Dezember 2017 noch 20,75 Euro, so kostete sie im Dezember 2021 für den Januar 2022 schon 115,73 Euro.


Die Preise im Energieeinkauf kennen seit Jahren nur eine Richtung: nach oben. Wenn Versorger die notwendigen Mengen für ihre Kunden nicht beschafft haben und die Extrempreise am Markt nicht mehr zahlen können, gehen sie in die Insolvenz, kündigen ihren Kunden, oder ihnen werden von den großen Übertragungsnetzbetreibern in Deutschland die Bilanzkreise gekündigt, so dass sie am Strommarkt nicht mehr teilnehmen können. Hunderttausende Kunden haben auf diese Weise in den vergangenen Monaten ihren Stromanbieter verloren. Weil sie aber – vor allem in der kalten Jahreszeit – nicht ohne Energie dastehen können, springen die Grundversorger ein und sorgen mit der sogenannten Ersatzversorgung für die sichere Belieferung mit Strom und Gas. In Duisburg macht das die Stadtwerke Duisburg AG.

Allein im Dezember 2021 sind mehr als 9.900 Haushalte in Duisburg in die Grund- und Ersatzversorgung in den Sparten Strom oder Gas gefallen. Zum Vergleich: Im Dezember 2020, als die Energiekrise ebenfalls schon merkliche Spuren im Markt hinterließ, waren es nur rund 2.200 Haushalte. Für diese neuen Kunden müssen die Stadtwerke Duisburg dann kurzfristig Energie neu beschaffen – und das natürlich zu den dann tagesaktuellen Extrempreisen.

„Gerne würden wir diesen Menschen einen günstigeren Preis anbieten. Es ist für uns unter den derzeitigen Marktbedingungen aber wirtschaftlich unzumutbar. Wir haben keine andere Wahl, als neuen Kunden Tarife anzubieten, die sich an den aktuellen Preisen am Markt orientieren“, erklärt Torsten Hiermann, Leiter Vertrieb und Markt bei den Stadtwerken Duisburg.   Daseinsvorsorge darf kein Spekulationsobjekt werden   Der Energiemarkt ist seit Monaten völlig aus den Fugen geraten. Leidtragende sind die Verbraucher, für die die Preise steigen, und die Grundversorger, die sich mit erheblichen Schwierigkeiten in der Planung in der Beschaffung konfrontiert sehen. Das Verhalten der Energie-Discounter erschwert die Lage zusätzlich.

„Kluges, vorausschauendes Wirtschaften wird so quasi unmöglich gemacht. Hier wird Daseinsvorsorge zum Spekulationsobjekt. Es geht aber um Grundbedürfnisse der Menschen. So darf mit Gütern der Daseinsvorsorge nicht umgegangen werden“, sagt Marcus Wittig.   Für den Stadtwerke-Chef ist ein Handeln der Politik überfällig. „Dass Grundversorgungstarife günstiger sind als Sondertarife, wie man derzeit in den Preisvergleichsportalen täglich beobachten kann, ist eine unhaltbare Situation. Sie zeigt, wie sehr der Markt im Ungleichgewicht ist“, so Wittig.

In Grundversorgungstarife werden viele Risiken einkalkuliert wie Zahlungsausfälle, Kundenabwanderungen durch kurze Kündigungsfristen und vieles mehr. Diese Tarife müssen unter kaufmännischen Gesichtspunkten entsprechend teurer sein. „Die Politik kann hier nicht tatenlos zusehen. Sie kann sich auf uns verlassen, dass wir die Versorgung der Bürger sicherstellen, aber wir müssen uns auch auf die Politik verlassen können, dass sie Rahmenbedingungen schafft, die angemessen und verlässlich sind“, fordert Wittig.

 

Stadtwerke Duisburg übernehmen  5.100 Kunden von Anbieter „Stromio“  

Duisburg, 23. Dezember 2021 - Seit Monaten ist der Energiemarkt in einer Krise, in der vermehrt Versorger die Belieferung ihrer Kunden eingestellt haben. In diesen Tagen melden sich erneut besorgte Kunden bei den Stadtwerken, weil der Energie-Discounter „Stromio“ die Verträge mit seinen Kunden aufgrund der hohen Einkaufspreise gekündigt hat. Die Stadtwerke Duisburg übernehmen rund 5.100 betroffene Kunden in der Stadt in die Versorgung mit Strom.  

„Die betroffenen Duisburgerinnen und Duisburger müssen sich keine Sorgen machen, dass sie an Weihnachten und um den Jahreswechsel herum ohne Strom auskommen müssen“, sagt Christian Theves, Leiter Privatkundenvertrieb bei den Stadtwerken Duisburg. „Selbstverständlich übernehmen wir als verlässlicher Partner für die Menschen in der Stadt die Versorgung.“ Die Betroffenen müssen dafür nichts tun, sie werden automatisch Vertragspartner bei den Stadtwerken im Grund- und Ersatzversorgungstarif. „Bei uns können sich alle Kunden sicher fühlen, wir stehen für eine zuverlässige Versorgung und sind Ansprechpartner vor Ort, der auf Versorgungssicherheit und Kundennähe setzt.“  

Die Stadtwerke Duisburg setzen auf vorausschauende und langfristige Beschaffungsstrategien. So ist der lokale Energieversorger beispielsweise in der Lage, zum 1. Januar 2022 den Strompreis zu senken. „Der Einkauf von Strom und Gas ist so teuer wie nie. Einen großen Teil der Energiemengen für 2022 haben wir jedoch schon vor dem massiven Preisanstieg an den Großhandelsmärkten eingekauft“, erklärt Theves. Alle Vertragskunden der Stadtwerke haben eine Preisgarantie.   Um diese Preisstabilität für alle bestehenden Kunden weiterhin gewährleisten zu können, haben die Stadtwerke für alle Neukunden die Grundversorgungstarife „PartnerStrom Basic“ und „PartnerErdgas Basic“ eingeführt.  


Die Stadtwerke Duisburg haben in den vergangenen Monaten bereits zahlreiche Kunden von anderen Unternehmen übernommen, die die Lieferverträge ihrer Kunden gekündigt haben oder die Insolvenzverfahren eröffnen mussten. „Wir sehen in der derzeitigen Energiemarktkrise die Tendenz, dass Unternehmen, die ihre Energiemengen für ihre Kunden erst kurzfristig beschaffen, in wirtschaftliche Not kommen und die Belieferung einstellen. Wir als Stadtwerk gehen einen anderen Weg und setzen auf langfristige Strategien, die uns und unseren Kunden in diesen Zeiten mehr Sicherheit geben“, sagt Torsten Hiermann, Leiter Vertrieb und Markt bei den Stadtwerken. Er rät allen Verbrauchern zur Vorsicht: Die Preise der vermeintlichen Lockangebote vieler Billig-Anbieter sind häufig nicht wirtschaftlich kalkuliert und können die Discount-Versorger in eine wirtschaftliche Schieflage bringen.  

Verunsicherte Verbraucher erhalten Informationen zu Tarifen der Stadtwerke Duisburg am Servicetelefon des lokalen Energieversorgers unter der Rufnummer 0203 – 39 39 39. Rund um Weihnachten und den Jahreswechsel ist der telefonische Kundenservice zu folgenden Zeiten erreichbar:
·    Heiligabend und Silvester: 8-12 Uhr
·         Weihnachtsfeiertage und Neujahr: nicht erreichbar
·    28., 29. und 30. Dezember: 8 bis 20 Uhr  
 

Erreichbarkeit des Kundenservice der Stadtwerke Duisburg an den Feiertagen  

Rund um die kommenden Feiertage können Kunden die Stadtwerke Duisburg zu folgenden Zeiten erreichen:  
Telefonischer Kundenservice (0203 393939)
·    Heiligabend und Silvester: 8-12 Uhr erreichbar
·    Weihnachtsfeiertage und Neujahr: nicht erreichbar
·    28., 29. und 30. Dezember: 8 bis 20 Uhr erreichbar  
Online jederzeit erreichbar Selbstverständlich jederzeit erreichbar ist der Online-Kundenservice der Stadtwerke Duisburg unter mein.swdu.de. Hier können Kunden fast alles rund um ihre Verträge ganz bequem von Zuhause erledigen. Sie haben beispielsweise Zugriff auf Rechnungs- und Adressdaten und können diese komfortabel verwalten.    

Besonderer Weihnachtsgruß der Stadtwerke an alle Duisburgerinnen und Duisburger
Auch an diesem Weihnachtsfest sorgen die Stadtwerke Duisburg für einen besonders stimmungsvollen Weihnachtsgruß. Rot angestrahlt mit einer weißen Spitze grüßt der Stadtwerketurm als größte Weihnachtskerze der Stadt weithin sichtbar zum Fest der Liebe. Mit Einbruch der Dunkelheit erstrahlt die bekannte Duisburger Landmarke Heiligabend in feierlichem Rot.
Diese besondere Attraktion ist auch in den folgenden beiden Nächten des 1. und 2. Weihnachtstages noch zu bestaunen. Die Stadtwerke wünschen allen Duisburgerinnen und Duisburgern schöne und besinnliche Weihnachtsfeiertage, einen ruhigen Jahresausklang sowie ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2022.


Mehr als 500 neue Ladepunkte für Duisburg  

Duisburg, 17. Dezember 2021 - Gemeinsam wollen die Stadtwerke und die Stadt Duisburg die Elektromobilität in Duisburg vorantreiben: Bis 2025 sollen im gesamten Stadtgebiet zusätzlich mehr als 500 öffentliche Ladepunkte entstehen.   „Die Elektromobilität spielt eine Schlüsselrolle, um lokale Emissionen zu reduzieren und die Klimaziele beim Verkehr zu erreichen. Die öffentlichen Ladepunkte sind daher ein wichtiger Bestandteil unseres Green City Plans. So machen wir den Umstieg auf Elektrofahrzeuge deutlich attraktiver“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.  

„Unsere Ladeinfrastruktur hat sich am Markt etabliert, sei es die private Wallbox oder die öffentlichen Ladestationen: Wenn immer mehr Elektroautos auf den Straßen unterwegs sind, ist eine Ladeinfrastruktur notwendig, die sich konsequent am steigenden Bedarf ausrichtet. Auch wenn vier von fünf Elektroautos dort geladen werden, wo sie die meiste Zeit stehen, nämlich Zuhause oder am Arbeitsplatz, ist eine öffentliche Ladeinfrastruktur unverzichtbar. Den Anstieg der Nachfrage können wir an unseren bestehenden Ladesäulen sehr gut nachvollziehen“, sagt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg. So hat sich die Zahl der Ladevorgänge an den bestehenden Ladesäulen der Stadtwerke innerhalb der vergangenen beiden Jahre verfünffacht.  


Die Stadtwerke Duisburg haben in einer Studie untersucht, wie sich der lokale Bedarf an Ladeinfrastruktur in den kommenden Jahren entwickelt. In die Analyse sind neben den stadtspezifischen Kennzahlen wie Einwohnerzahl, Unternehmen, Parkplätze oder Pendlerströme auch die Prognosen der Bundesregierung zum Markthochlauf der Elektromobilität eingeflossen. Experten haben dabei einen Bedarf von 516 öffentlichen Ladepunkten für das Jahr 2025 ermittelt. Das sind rund sieben Prozent der insgesamt rund 9200 ermittelten Ladepunkte, die in Duisburg für den Ausbau der Elektromobilität benötigt werden.

An privaten Ladesäulen ergibt sich laut Analyse ein Bedarf von 7660 Ladepunkten (80 Prozent), rund 580 Ladepunkte werden Unternehmen für Dienstfahrzeuge oder Elektroautos ihrer Beschäftigten zugerechnet (8 Prozent), die Zahl der halböffentlichen Ladepunkte wie auf Parkflächen des Handels oder in Parkhäusern wird auf 440 (5 Prozent) prognostiziert. Bis 2035 soll der Bedarf auf rund 53.500 Ladepunkte steigen. Mit 90 Prozent wird der Anteil der privaten Ladeinfrastruktur laut Analyse weiter anwachsen, die öffentlichen Ladepunkte sollen 2035 dann vier Prozent des Bedarfs abdecken.  

Im nächsten Schritt legen die Stadtwerke und die Stadt Duisburg jetzt in enger Abstimmung die konkreten Standorte für den Ladesäulen-Ausbau bis 2025 fest. Zu berücksichtigen sind dabei die städtebaulichen Entwicklungen und die netztechnische Machbarkeit. In der Regel hat eine Ladestation zwei oder mehrere Ladepunkte. Je nach Standort und Frequenz der Ladevorgänge bieten sich auch Schnellladestationen an. Im Anschluss sind die Finanzierung sowie die Fördermöglichkeiten zu klären. Das prognostizierte Investitionsvolumen bis 2025 liegt für die rund 500 öffentlichen Ladepunkte bei bis zu acht Millionen Euro.  


Die Stadtwerke und die Stadt Duisburg wollen gemeinsam mehr als 500 zusätzliche Ladepunkte in Duisburg realisieren. Bildquelle: Stadtwerke Duisburg AG

 

Stadtwerke Duisburg übernehmen 2.100 Kunden von Anbieter „gas.de“  

Duisburg, 14. Dezember 2021 - In diesen Tagen melden sich vermehrt besorgte Kunden bei den Stadtwerken, weil der Energie-Discounter „gas.de“ die Verträge mit seinen Kunden aufgrund der hohen Einkaufspreise gekündigt hat. Die Stadtwerke Duisburg übernehmen die betroffenen 2.100 Kundinnen und Kunden und versorgen sie seit Anfang Dezember sicher und zuverlässig mit Gas.  

„Die betroffenen Duisburgerinnen und Duisburger müssen sich keine Sorgen machen, dass sie in der kalten Jahreszeit zuhause frieren müssen“, sagt Christian Theves, Leiter Privatkundenvertrieb bei den Stadtwerken Duisburg. „Selbstverständlich übernehmen wir als verlässlicher Partner für die Menschen in der Stadt die Versorgung“, ergänzt Torsten Hiermann, Leiter Vertrieb und Markt bei den Stadtwerken. Die Betroffenen müssen dafür nichts tun, sie werden automatisch Vertragspartner bei den Stadtwerken im Grund- und Ersatzversorgungstarif. „Bei uns können sich alle Kunden sicher fühlen, wir stehen für eine zuverlässige Versorgung und sind Ansprechpartner vor Ort, der auf Versorgungssicherheit und Kundennähe setzt“, sagt Hiermann.  

Für die Kunden der Energieversorger, die ihre Belieferung einstellen und die nun von den Stadtwerken Duisburg übernommen werden, muss das Unternehmen die Gasmengen jedoch teuer am Energiemarkt nachkaufen. Damit sich diese Entwicklung nicht zu Lasten der bestehenden Kunden auswirkt, gibt es ab Mittwoch, 15. Dezember, die neuen Tarife „PartnerErdgas Basic“ und „PartnerStrom Basic“, die die aktuellen Beschaffungspreise berücksichtigen.

„Dies ist die einzige Möglichkeit, um massive Preissteigerungen über alle Kunden hinweg zu vermeiden. Der neue Tarif begegnet der Praxis einiger Energieversorger, die ihre Kunden aus Kostengründen einfach nicht mehr beliefern“, sagt Hiermann. Theves ergänzt: „Wir bieten allen Neukunden eine gezielte Beratung zu den passenden Tarifen in der aktuellen Situation an und haben dafür extra eine Hotline eingerichtet.“ Die Hotline ist montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr unter der Rufnummer 0203-39 39 34 erreichbar.  

Wasserturm in Bergheim erstrahlt auch diesen Winter in stimmungsvollem Grün

Duisburg, 26. November 2021 - Auch in diesem Winter können sich die Bergheimerinnen und Bergheimer am Anblick des hell erleuchteten Wasserturms erfreuen. Das 50 Meter hohe Wahrzeichen, das seit 1990 unter Denkmalschutz steht, wird ab dem 29. November von den Stadtwerken wieder in traditionellem Grün angestrahlt. Die grüne Beleuchtung des Baudenkmals wird in diesem Winter allabendlich bis Ende Januar 2022 eingeschaltet.  

Der Bergheimer Wasserturm steht auf der höchsten Erhebung der Umgebung und ist 50 Meter hoch. Quelle: Stadtwerke Duisburg AG  

Der Wasserturm Bergheim wurde 1908 als Speicherturm des Wasserwerks der Gemeinde Hochemmerich errichtet und steht an der Straße „Auf dem Berg“ am höchsten Punkt der Umgebung (36 Meter über Normalnull). Mit seiner Höhe von 50 Metern war er nicht nur das höchstgelegene Bauwerk der damaligen Gemeinde Hochemmerich, sondern auch das höchste Gebäude überhaupt. Der Kugelbehälter, der auf dem siebengeschossigen Ziegelmauerwerk thront, hat einen Durchmesser von 9,2 Metern und ein Fassungsvermögen von mehr als 3.000 Kubikmetern.

Seit 1996 ist er nicht mehr als Teil der Wasserversorgung in Betrieb.  

 Der Wasserturm in Bergheim ist eine der Landmarken westlich des Rheins und steht seit 1990 unter Denkmalschutz. Quelle: Stadtwerke Duisburg AG  


 

Stadtwerke Duisburg senken den Strompreis

Duisburg, 16. November 2021 - Die Preise auf den Energiemärkten sind in diesem Jahr stark gestiegen und haben Rekordhöhen erreicht. Entgegen diesem Trend senken die Stadtwerke Duisburg aber zum 1. Januar 2022 den Strompreis. „Der Einkauf von Strom und Gas ist so teuer wie nie. Aufgrund unserer vorausschauenden Strategie im Einkauf sind wir aber in der Lage, Preisvorteile an unsere Kundinnen und Kunden in Duisburg weiterzugeben. Die Stadtwerke Duisburg sind verlässlicher Partner der Stadt und aller Menschen in Duisburg und wir freuen uns sehr, zum Jahresende diese gute Nachricht senden zu können“, sagt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg.  


Die Großhandelspreise für langfristige Stromlieferungen haben sich im Jahr 2021 mehr als verdoppelt. Kurzfristig eingekaufter Strom ist dieses Jahr sogar bis zu dreimal teurer geworden. Darüber hinaus erhöhen sich die Netzentgelte für Strom zum kommenden Jahr deutlich. Auch der Preis für Kohlendioxid (CO2)-Emissionsrechte hat neue Rekordhöhen erreicht. Auf der anderen Seite sinken staatliche Umlagen etwa durch die Absenkung der EEG-Umlage, die ab Januar bei 3,723 Cent pro Kilowattstunde liegt. Diese Senkung staatlich regulierter Preisbestandteile sowie die Preisvorteile aus der vorausschauenden Beschaffung geben die Stadtwerke Duisburg zum Jahreswechsel an die Kunden weiter und senken den Strompreis.

„Verlässlicher Partner der Menschen in Duisburg zu sein, bedeutet auch Verlässlichkeit, Transparenz und Fairness bei den Preisen. Unsere Strategie in der Beschaffung gibt uns auch in dieser großen Krise auf den Energiemärkten den nötigen Puffer, unsere Kundinnen und Kunden ein Stück weit zu entlasten“, erläutert Wittig.  
So beträgt die Preissenkung beim Strom in der Grundversorgung und für einen durchschnittlichen Zwei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 2.500 Kilowattstunden (kWh) rund 2,69 Prozent beziehungsweise 2,07 Euro (brutto) pro Monat. Die Preissenkung für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden (kWh) beträgt rund 3,17 Prozent beziehungsweise 3,72 Euro (brutto) pro Monat.  


Nicht nur der Strompreis hat sich in den vergangenen Monaten auf den Energiemärkten rasant nach oben entwickelt. Auch der Preis für Erdgas ist massiv gestiegen. Das liegt vor allem an einer enorm gestiegenen Nachfrage. Weil nach den Lockdowns der Corona-Pandemie die Konjunktur weltweit wieder anzieht, ist der Bedarf an Energie enorm. Die Fördermenge der Erdgas exportierenden Länder ist aber nicht im gleichen Maße mit der steigenden Nachfrage gewachsen. Das hat zu enormen Preissteigerungen geführt. „Den Erdgaspreis müssen auch wir moderat erhöhen, da uns die Entwicklung an den Märkten leider keine andere Wahl mehr lässt“, so Wittig weiter.  


„Dennoch gelingt es uns, die Mehrbelastung im Branchenvergleich moderat zu halten. Denn einen großen Teil der Energiemengen für 2022 haben wir schon vor dem massiven Preisanstieg an den Großhandelsmärkten eingekauft“, erklärt Christian Theves, Leiter Privatkundenvertrieb Stadtwerke Duisburg, die notwendigen Anpassungen beim Gaspreis.   Für Erdgas-Kunden liegt die Preissteigerung bei einem durchschnittlichen Haushalt mit einem Verbrauch von 16.000 kWh bei circa. 5,55 Prozent beziehungsweise 7,15 Euro (brutto) pro Monat. Die Stadtwerke Duisburg werden ihre Kunden frühzeitig mit einem Anschreiben über die jeweiligen Veränderungen informieren.