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Wärmewende für ein Bauwerk aus dem Mittelalter:
Salvatorkirche erhält Fernwärme
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Duisburg, 19. August 2026 - Eine Kirche, deren Grundstein vermutlich
bereits 1316 gelegt wurde, wird künftig mit Fernwärme beheizt. Was
zunächst wie ein gewöhnlicher Heizungstausch klingt, ist tatsächlich
ein Beispiel dafür, wie die Wärmewende auch bei besonders
anspruchsvollen Gebäuden gelingen kann.
Mit dem Anschluss
der denkmalgeschützten Salvatorkirche setzt die Fernwärme Duisburg
gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und der
Stadt Duisburg ein Zeichen dafür, dass Klimaschutz und Denkmalschutz
kein Widerspruch sein müssen. Die Salvatorkirche als Duisburger
Stadtkirche gehört zu den bedeutendsten spätgotischen Bauwerken am
Niederrhein.

Die Salvatorkirche macht mit dem Anschluss an die Fernwärme einen
wichtigen Schritt in Richtung Wärmewende. Quelle: Fernwärme Duisburg
Seit ihrer Fertigstellung im Jahr 1415 ist sie
eine der besonderen Landmarken der Stadt an Rhein und Ruhr.
Gleichzeitig steht sie stellvertretend für viele historische
Gebäude, deren energetische Modernisierung nur eingeschränkt möglich
ist. Außendämmungen, Veränderungen an der Fassade oder technische
Umbauten sind häufig ausgeschlossen oder nur unter strengen Auflagen
zulässig.
Gerade deshalb gewinnen Lösungen an Bedeutung, die
den Ausstieg aus fossilen Energieträgern ermöglichen, ohne den
Charakter des Gebäudes zu verändern. Die Idee, die Kirche an das
Fernwärmenetz anzuschließen, entstand auf Initiative von
Oberbürgermeister Sören Link, der den Kontakt zwischen den
Beteiligten herstellte. Ausschlaggebend für die Umsetzung waren der
Wunsch nach einer klimafreundlicheren Wärmeversorgung, langfristige
Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Aspekte gleichermaßen.
„Die Salvatorkirche zeigt eindrucksvoll, dass Klimaschutz und
Denkmalschutz gemeinsam funktionieren können. Wir machen ein
Gebäude, das seit Jahrhunderten unsere Stadt prägt, fit für die
Zukunft – ohne seine historische Identität zu verändern. Dieses
Projekt kann Vorbild für viele weitere besondere Gebäude sein“, sagt
Oberbürgermeister Sören Link.
Bislang wurde die Kirche mit
einer Gaszentralheizung beheizt. Künftig übernimmt Fernwärme diese
Aufgabe. Die Anschlussleistung beträgt 400 Kilowatt (kW). Für die
Besucherinnen und Besucher der Kirche ändert sich dabei kaum etwas
und sie werden den Heizungstausch kaum bemerken: Die bestehende
Wärmeverteilung bleibt erhalten, lediglich der Wärmeerzeuger wird
ausgetauscht.
„Für uns als Kirche ist die Bewahrung der
Schöpfung ein zentrales Anliegen unseres Handelns. Wir haben uns für
alle unsere Gebäude die Vorgabe gemacht, bis im nächsten Jahrzehnt
klimaneutral zu werden. Mit dem Umstieg auf Fernwärme sparen wir
sofort Emissionen ein und können unsere Kirche trotzdem weiter wie
gewohnt auch in den kalten Monaten nutzen“, erklärt Martin
Winterberg, Pfarrer an der Salvatorkirche und Vorsitzender des
Presbyteriums.
Planungen laufen seit Dezember 2024 Die
Planungen für den Fernwärmeanschluss der Salvatorkirche begannen
bereits im Dezember 2024. Die Bauarbeiten starteten dann Mitte Juni
dieses Jahres. Dabei wurde auch der bisherige Gasanschluss
zurückgebaut. Parallel erfolgen im Gebäude vorbereitende Arbeiten
für die Installation der Fernwärme-Übergabestation.
Die
größte Herausforderung lag jedoch nicht unter der Straße, sondern im
Gebäude selbst. Aufgrund des Denkmalschutzes durfte die historische
Bausubstanz nur minimal verändert werden. Üblicherweise erfolgt ein
Fernwärmeanschluss über eine neue Hauseinführung oder – falls dies
nicht möglich ist – über ein kleines oberirdisches Anschlussbauwerk.
Beides kam bei der Salvatorkirche nicht infrage. Nach
intensiven Abstimmungen mit den zuständigen Behörden
entwickelte die Fernwärme Duisburg eine individuelle
Lösung: Die bestehende Hauseinführung des ehemaligen
Gasanschlusses wird künftig auch für die
Fernwärmeleitungen genutzt. So bleiben sowohl die
historische Fassade als auch das äußere Erscheinungsbild
der Kirche vollständig erhalten.
„Gerade denkmalgeschützte Gebäude verlangen
maßgeschneiderte Lösungen. Dieses Projekt zeigt, dass
Fernwärme auch unter schwierigen baulichen
Rahmenbedingungen technisch zuverlässig umgesetzt werden
kann. Gemeinsam mit allen Beteiligten haben wir einen Weg
gefunden, der sowohl den Anforderungen des
Denkmalschutzes als auch einer modernen Wärmeversorgung
gerecht wird“, sagt Joel Schlüter, der das Projekt für
die Fernwärme Duisburg leitet.
Die Salvatorkirche
ist dabei weit mehr als ein Einzelprojekt. Sie steht
beispielhaft für viele Bestandsgebäude, deren
energetische Sanierung nur eingeschränkt möglich oder
wirtschaftlich kaum darstellbar ist. Moderne Wärmepumpen
können zwar heute auch höhere Vorlauftemperaturen
erreichen, ihre Einsatzmöglichkeiten hängen jedoch stark
von den jeweiligen Gebäudegegebenheiten ab. Gerade in
dicht bebauten Innenstädten, bei denkmalgeschützten
Gebäuden oder dort, wo Platz für Außengeräte fehlt,
stoßen sie mitunter an Grenzen.
Fernwärme liefert
hohe Vorlauftemperaturen Fernwärme bietet in solchen
Fällen oft eine überzeugende Alternative. Sie liefert die
erforderlichen Vorlauftemperaturen unmittelbar, sodass
bestehende Heizkörper häufig weiter genutzt werden
können. Gleichzeitig sind keine sichtbaren Außengeräte
erforderlich und Eingriffe in die Gebäudesubstanz bleiben
gering.
Für viele historische Gebäude eröffnet
sie damit einen praktikablen Weg, fossile Energieträger
zu ersetzen, ohne den Gebäudecharakter zu verändern. Mit
dem Ausbau der Wärmenetze wächst zugleich ihr Beitrag zum
Klimaschutz. Während eine Gasheizung dauerhaft auf
fossile Brennstoffe angewiesen bleibt, entwickelt sich
die Fernwärme kontinuierlich weiter.
Bereits
heute setzt die Fernwärme Duisburg auf einen Energiemix
aus Erdgas, industrieller Abwärme, Biomasse und
Großwärmepumpen. Außerdem soll die Wärmeerzeugung ab 2035
vollständig CO₂-neutral erfolgen. Jeder neu
angeschlossene Kunde profitiert damit automatisch von der
fortschreitenden Dekarbonisierung der Wärmeerzeugung.
Der Anschluss der Salvatorkirche zeigt, dass die
Wärmewende nicht nur in Neubaugebieten stattfinden kann.
Auch historische Kirchen, öffentliche Gebäude und andere
schwer sanierbare Bestandsimmobilien können ihren Beitrag
leisten.
 Der alte
Gasanschluss der Salvatorkirche wird zurückgebaut. Die
Hauseinführung wird für den Anschluss an die Fernwärme
genutzt. Quelle: Fernwärme Duisburg
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Eigenheim: Eigenverbrauch von Solarstrom gewinnt
an Bedeutung |
Duisburg, 17. August 2026 - Die Rahmenbedingungen für
private Photovoltaikanlagen verändern sich. Die
Bundesregierung will den Ausbau erneuerbarer Energien
künftig stärker an den Anforderungen des Strommarktes und
der Netze ausrichten. Die Ende Juli vom Bundeskabinett
beschlossene EEG-Novelle sieht unter anderem
Veränderungen bei der Förderung neuer Photovoltaikanlagen
vor. Damit rückt für Eigentümerinnen und Eigentümer
stärker die Frage in den Fokus, wie sich selbst erzeugter
Strom wirtschaftlich und sinnvoll im eigenen Haushalt
einsetzen lässt.
Für private Haushalte gewinnt
damit neben der Stromerzeugung auf dem eigenen Dach auch
der Eigenverbrauch an Bedeutung. Die Stadtwerke Duisburg
greifen diese Entwicklung mit ihrer diesjährigen
Sommeraktion auf. Wer zwischen dem 17. August und 20.
September 2026 eine Photovoltaikanlage inklusive
Batteriespeicher erwirbt, erhält die Hardware für eine
Split-Klimaanlage, bestehend aus einer Innen- und einer
Außeneinheit, ohne zusätzliche Kosten dazu. Hinter dem
Angebot steht ein Ansatz, der für die dezentrale
Energiewende zunehmend relevant wird: Strom nicht nur
selbst zu erzeugen, sondern möglichst dann zu
verbrauchen, wenn er vor Ort verfügbar ist.
Batteriespeicher spielen dabei eine wichtige Rolle. Sie
ermöglichen es, einen Teil der tagsüber erzeugten Energie
zwischenzuspeichern und zu einem späteren Zeitpunkt zu
nutzen. Gleichzeitig wächst die Zahl elektrischer
Anwendungen im Haushalt – von der Wärmepumpe über das
Elektroauto bis hin zur Gebäudekühlung. „Die Energiewende
im Eigenheim entwickelt sich weiter. Lange stand vor
allem die Frage im Vordergrund, wie viel Solarstrom auf
dem eigenen Dach erzeugt werden kann. Zunehmend geht es
darum, wie dieser Strom möglichst sinnvoll im eigenen
Haushalt genutzt und verschiedene Anwendungen miteinander
verbunden werden können“, sagt Christopher Locke, Berater
Energiedienstleistungen Photovoltaik bei den Stadtwerken
Duisburg.
Gerade die Kühlung von Wohnräumen bietet
dafür ein anschauliches Beispiel. Der Kühlbedarf ist
häufig an heißen und sonnigen Tagen besonders hoch – also
zu Zeiten, in denen eine Photovoltaikanlage in der Regel
ebenfalls viel Strom produziert. Eine Split-Klimaanlage
kann dann zumindest teilweise mit dem unmittelbar auf dem
Dach erzeugten Strom betrieben werden. Solche
Klimaanlagen arbeiten technisch nach dem Prinzip einer
Luft-Luft-Wärmepumpe. Eine Innen- und eine Außeneinheit
sind über einen Kältemittelkreislauf miteinander
verbunden. Beim Kühlen wird Wärme aus dem Gebäude
aufgenommen und nach außen transportiert. Viele Geräte
können diesen Prozess auch umkehren und damit zusätzlich
zum Heizen eingesetzt werden.
Aus Sicht der
Stadtwerke zeigt die Kombination exemplarisch, wie sich
die Rolle privater Haushalte im Energiesystem verändert:
Sie werden zunehmend zugleich zu Erzeugern, Speichern und
Verbrauchern von Energie. Entscheidend ist dabei nicht
allein die installierte Leistung einer
Photovoltaikanlage, sondern auch die Frage, welcher
Anteil des erzeugten Stroms direkt vor Ort eingesetzt
werden kann.
Sommeraktion vom 17. August bis 20.
September Im Rahmen der Sommeraktion erhalten
Kundinnen und Kunden, die zwischen dem 17. August und 20.
September 2026 einen Kaufvertrag für eine
Photovoltaikanlage inklusive Batteriespeicher bei den
Stadtwerken Duisburg abschließen, die Hardware für eine
Split-Klimaanlage ohne zusätzliche Kosten. Die Anlage
umfasst eine Innen- und eine Außeneinheit. Montage,
Anschluss und Inbetriebnahme sowie erforderliche
Installations- und Zusatzarbeiten sind nicht Bestandteil
der Aktion und werden separat berechnet. Das Angebot gilt
solange der Vorrat reicht und vorbehaltlich der
technischen Umsetzbarkeit vor Ort.
Alle Infos zum
Thema Photovoltaik haben die Stadtwerke auf ihrer
Internetseite www.swdu.de/pv-aktion zusammengestellt.
Eine erste Kalkulation ist live auf der Website oder per
Telefon (0203/604-1111) möglich. Bereits nach zwei bis
drei Tagen findet ein erster Beratungstermin statt. Nach
Bauplanung und Terminabstimmung vergehen in der Regel nur
wenige Wochen bis zur ersten nutzbaren Kilowattstunde.
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Stadtwerke-Tochter investiert in sieben neue
Großfilter im Wasserwerk Wittlaer |
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Duisburg,
13. August 2026 - Die Stadtwerke Duisburg AG investiert
jedes Jahr Millionen in die Versorgungssicherheit der
Bürgerinnen und Bürger. In dieser Woche stand im Bereich
der Trinkwassergewinnung ein weiteres spannendes
Großprojekt an. Das Wasserwerk in Düsseldorf-Wittlaer
erhält für die Filteranlage sieben neue Großfilter. Die
Wasserbeschaffung Niederrhein Westfalen GmbH (WBNW), eine
Kooperation der Stadtwerke Duisburg AG und der
Gelsenwasser AG, investiert für die Gesamtmaßnahme rund
3,8 Millionen Euro.
Erneuerung in zwei Schritten
Da die Erneuerung der Großfilter im laufenden Betrieb
stattfinden muss, erfolgt sie in zwei Schritten. Im
ersten Schritt werden drei der sieben Filterbehälter
ausgetauscht. Die Stahlbehälter wurden in der Nähe von
Hannover gefertigt und anschließend bei einer Firma in
Köln mit einer Epoxidharzbeschichtung versehen. Der
Ablauf für den Austausch der Filter bedurfte einer
präzisen Planung.

Fotos: Stadtwerke Duisburg
Bereits in den frühen
Morgenstunden des 10. August wurde ein großer Kran
aufgebaut, um ab 7 Uhr das Dachprovisorium der
Filterhalle abzuheben. Anschließend wurden die alten
Filterbehälter ausgehoben und auf einem Grünstreifen
zwischengelagert. Am 11. August trafen die drei neuen
Filterbehälter per Spedition ein, wurden eingehoben,
positioniert und ausgerichtet.

Die Anlieferung musste aufgrund der Größe des
Schwertransportes in der Nacht erfolgen, da der Verkehr
durch die Maßnahme so wenig wie möglich beeinträchtigt
werden sollte. Jeder Behälter hat einen Durchmesser von 3
Metern, eine Höhe von 6 Metern und ein Leergewicht von
12,8 Tonnen. Im Anschluss wurden die alten Behälter
aufgeladen und entsorgt.

Die Inbetriebnahme der drei neuen Filterbehälter ist für
Januar 2027 vorgesehen. Der Austausch der vier weiteren
Filter ist im Jahresverlauf 2027 geplant. Die alten
Filterbehälter stammen aus dem Jahr 1963 und haben das
Ende ihrer technischen Nutzungsdauer erreicht. Mit 100
Kubikmetern pro Stunde besitzen die neuen Filter eine
moderne Filterleistung und entsprechen dem aktuellen
Stand der Technik.
Die Filterbehälter sind in
Doppelstockbauweise mit zwei Düsenböden ausgeführt und
haben befüllt ein Betriebsgewicht von 64,5 Tonnen: Die
obere Filterschicht besteht aus 1,3 Meter Quarzsand zur
Partikelentfernung, die darunterliegende 2 Meter starke
Aktivkohleschicht entfernt organische Spurenstoffe aus
dem Wasser. Neben dem Austausch der Behälter wird auch
die Verfahrenstechnik der Filteranlagen optimiert. So
wird zum Beispiel das Verfahren zum Befüllen der Filter
mit Aktivkohle verbessert sowie das Verfahren zur
Filterrückspülung.
Wasserbeschaffung Niederrhein
Westfalen Die Wasserbeschaffung Niederrhein Westfalen
GmbH (WBNW) ist eine gemeinsame Gesellschaft der
Stadtwerke Duisburg und GELSENWASSER. Seit 2021 ist die
WBNW Eigentümerin der Wasserwerksanlagen.
Ziel
ist die Bündelung und Weiterentwicklung der
Wasserversorgung für Duisburg und den Niederrhein. Das
Unternehmen gewinnt Grundwasser über Brunnen, filtert und
bereitet es auf, um es als Trinkwasser in
Lebensmittelqualität in das Duisburger Versorgungsnetz
einzuspeisen.
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Ladevorgänge an Ladepunkten der Stadtwerke wächst um mehr
als 70
% |
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Duisburg, 10. August 2026 -
478 Ladepunkte an 191 Standorten betreiben die Stadtwerke
Duisburg in der Stadt an Rhein und Ruhr und sind damit
mit Abstand der größte Betreiber öffentlicher
Ladeinfrastruktur für Elektroautos in Duisburg. Die
Nutzung dieser Ladepunkte hat im ersten Halbjahr 2026
weiter deutlich zugenommen. Sowohl die Anzahl der
Ladevorgänge als auch die geladene Strommenge lagen
erneut deutlich über den Werten des Vorjahres.
In
den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 wurden an den
öffentlichen Ladepunkten insgesamt 78.652 Ladevorgänge
durchgeführt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit
46.106 Ladevorgängen entspricht das einem Anstieg von
70,6 Prozent. Besonders deutlich fiel die Entwicklung bei
den Schnellladestationen aus: Hier stieg die Zahl der
Ladevorgänge um 102,7 Prozent auf 16.824. An den
Normalladestationen wurden 61.828 Ladevorgänge
registriert, ein Plus von 63,3 Prozent gegenüber dem
ersten Halbjahr 2025.

Mehr als 1,4 Mio. Kilowattstunden Ladestrom abgegeben
Erneut massiv gewachsen ist damit auch die abgegebene
Energiemenge an den Ladestationen: Insgesamt wurden
1.489.860 Kilowattstunden (kWh) Strom geladen. Das sind
42,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Während die
geladene Energiemenge an Normalladepunkten um 26,7
Prozent zunahm, hat sie sich an den Schnellladepunkten
mit einem Plus von 97,9 Prozent nahezu verdoppelt.
Die durchschnittliche Dauer eines Ladevorgangs
verringerte sich im ersten Halbjahr 2026 von 2,7 auf 2,3
Stunden. Während ein Ladevorgang an einer
Normalladestation durchschnittlich 2,73 Stunden in
Anspruch nahm, lag die durchschnittliche Ladezeit an
einer Schnellladestation bei lediglich 0,82 Stunden. Die
Durchschnittliche Auslastung der Ladepunkte liegt damit
bei rund 18 Prozent, so dass in Duisburg immer freie
Ladeplätze zu finden sind.

Die Haupt-Ladezeit an den Ladepunkten der Stadtwerke
Duisburg liegt zwischen 8 und 18 Uhr. Besonders stark
nachgefragt wurden im ersten Halbjahr 2026 die Ladepunkte
an Standorten am Rathaus, Stadthaus, Portsmouthplatz am
Hauptbahnhof, in der Memelstraße sowie in der
Klagenfurter Straße. Die Ladeinfrastruktur der Stadtwerke
Duisburg wird insbesondere an zentralen sowie
verkehrsgünstig gelegenen Standorten stark genutzt.
Ladevorgänge nicht nur von Kunden der Stadtwerke
Duisburg Geladen werden kann an den Ladepunkten der
Stadtwerke Duisburg bequem mit einer Ladekarte, die kann
problemlos online bestellt werden unter
www.swdu.de/ladekarte. Mehr als 42.000 Ladevorgänge (rund
46 Prozent) wurden von Kundinnen und Kunden der
Stadtwerke Duisburg durchgeführt. Die weiteren
Ladevorgänge wurden von externen Nutzerinnen und Nutzern
gestartet, die entweder eine Ladekarte des Verbunds
ladenetz.de besitzen, dem auch die Stadtwerke Duisburg
angeschlossen sind, oder eine ganz andere Ladekarte
nutzen. Gegen eine Roaminggebühr ist dann das Laden auch
möglich.
Umsteigen auf Elektromobilität Der
lokale Energiedienstleister unterstützt alle Menschen und
Unternehmen in Duisburg dabei, den Einstieg in die
Elektromobilität zu realisieren. Privatkunden finden alle
Informationen im Internet unter www.swdu.de/emob.
Geschäftskunden, die zum Beispiel ihren
Dienstwagen-Fuhrpark auf Elektromobilität umstellen
wollen und Lademöglichkeiten am Betrieb installieren
wollen, finden alle Informationen unter
www.swdu.de/emob-g.
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Heizungsförderung nach Reform: Stadtwerke beraten
zum Umstieg auf die Wärmepumpe |
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Duisburg, 5. August 2026 -
Mit der Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) zum
Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) und der Anpassung
der Bundesförderung für klimafreundliche Heizungen haben
sich die Rahmenbedingungen für Eigentümerinnen und
Eigentümer verändert.
Wer jetzt auf eine Wärmepumpe
umsteigt, kann – abhängig von der persönlichen Situation
– weiterhin von einer Förderung von bis zu 80 Prozent
beziehungsweise maximal 22.400 Euro profitieren. Die
Stadtwerke Duisburg unterstützen Hauseigentümer mit einer
umfassenden Beratung und begleiten sie von der ersten
Einschätzung bis zur erfolgreichen Förderantragstellung.

Die gesetzlichen Vorgaben zur Förderung von Wärmepumpen
haben sich geändert. Die Stadtwerke Duisburg beraten
Kundinnen und Kunden beim Umstieg auf eine neue
Heizungsanlage. Quelle: Stadtwerke Duisburg
„Die
gesetzlichen Änderungen werfen bei vielen Menschen Fragen
auf. Unser Ziel ist es, Orientierung zu geben und
gemeinsam die wirtschaftlich sinnvollste Lösung für jedes
Zuhause zu finden“, erklärt Manuel Braun, Energieberater
bei den Stadtwerken Duisburg. Die staatliche Förderung
setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Alle
Eigentümer erhalten eine Grundförderung von 30 Prozent
der förderfähigen Investitionskosten. Hinzu kommen – je
nach individueller Situation – weitere Zuschläge.
Selbstnutzende Eigentümer können beim Austausch einer
funktionstüchtigen Öl-, Kohle-, Gasetagen- oder
Nachtspeicherheizung beziehungsweise einer mindestens 20
Jahre alten Gas- oder Biomasseheizung einen
Klimageschwindigkeitsbonus von derzeit 16 Prozent
erhalten. Zusätzlich gibt es einen Einkommensbonus, der
sich nach dem zu versteuernden Haushaltseinkommen
richtet. Er beträgt:
bis 30.000 Euro: 40 Prozent,
bis 40.000 Euro: 30 Prozent, bis 50.000 Euro: 10
Prozent.
Familien mit mindestens einem
minderjährigen Kind profitieren zudem von einer
einmaligen Anhebung der maßgeblichen Einkommensgrenze um
10.000 Euro.
Änderungen machen frühe
Entscheidungen attraktiv Mit der Reform wurden jedoch
auch Förderbestandteile reduziert oder gestrichen. So
sinken die maximal förderfähigen Investitionskosten von
bisher 30.000 Euro auf 28.000 Euro. Ab dem 1. Februar
2027 reduziert sich dieser Betrag halbjährlich um weitere
750 Euro. Auch der Klimageschwindigkeitsbonus wird
schrittweise abgesenkt: Er beträgt derzeit 16 Prozent,
verringert sich ab Februar 2027 alle sechs Monate um vier
Prozentpunkte und entfällt ab August 2028 vollständig.
Nicht mehr verfügbar sind der
bisherige Effizienzbonus für bestimmte Wärmepumpen, der
Emissionsminderungszuschlag für Biomasseheizungen sowie
der iSFP-Bonus für Heizungsmaßnahmen. „Wer ohnehin einen
Heizungstausch plant, sollte sich frühzeitig beraten
lassen. So lassen sich die aktuell noch hohen
Fördermöglichkeiten optimal nutzen“, sagt Manuel Braun.
Die Heizungsförderung richtet sich ausschließlich an
Eigentümerinnen und Eigentümer. Mieter, Pächter oder
Inhaber eines Dauerwohnrechts können den Zuschuss nicht
selbst beantragen.
Beratung und Unterstützung aus
einer Hand Die Stadtwerke Duisburg begleiten ihre
Kundinnen und Kunden während des gesamten Projekts – von
der ersten technischen und wirtschaftlichen Bewertung
über die Auswahl einer geeigneten Wärmepumpe bis hin zur
Beantragung der Förderung. Für den Förderantrag bei der
KfW helfen die Stadtwerke dabei, die erforderliche
Bestätigung zum Antrag (BzA) einschließlich der
notwendigen BzA-ID bereitzustellen.
Für Anträge,
die bis zum 20. Juli 2026 mit gültiger BzA eingereicht
oder bewilligt wurden, gelten im Rahmen des
Vertrauensschutzes weiterhin die bisherigen
Förderbedingungen. Für alle neuen Vorhaben empfiehlt sich
eine zeitnahe Entscheidung, bevor die schrittweise
Absenkung der Förderungen Anfang 2027 beginnt.
Ab
dem ersten Quartal 2027 wird die Förderung um einen neuen
Wertschöpfungsbonus ergänzt. Für Wärmepumpen, die
außerhalb der Europäischen Union produziert werden,
reduziert sich dann die Grundförderung auf 15 Prozent.
Geräte aus europäischer Produktion behalten die volle
Grundförderung von 30 Prozent. Der Herstellungsort
gewinnt damit künftig zusätzlich an Bedeutung.
Kombination mit einer PV-Anlage besonders wirtschaftlich
Besonders wirtschaftlich wird der Umstieg auf eine
Wärmepumpe in Kombination mit einer Photovoltaikanlage,
einem Batteriespeicher und einer Wallbox. So kann ein
großer Teil des benötigten Stroms selbst erzeugt und
direkt genutzt werden – für mehr Unabhängigkeit von
steigenden Energiepreisen und einen nachhaltigen Beitrag
zum Klimaschutz.
Weitere Informationen und
individuelle Beratung erhalten Interessierte bei den
Stadtwerken Duisburg im Internet unter
www.swdu.de/waermepumpe oder telefonisch bei den
Energieberatern der Stadtwerke Duisburg unter 0203 – 604
1111 (montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr).
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Stadtwerke geben Entwarnung: trotz Hitze keine
Einschränkungen bei Trinkwasserversorgung |
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Duisburg,
28. Juli 2026 - Angesichts von Höchsttemperaturen mit
anhaltender Hitze und Dürre rücken Fragen zur
Trinkwasserversorgung zunehmend in den Fokus der
Öffentlichkeit. Die Stadtwerke Duisburg können Entwarnung
geben: Die Versorgung mit Trinkwasser in der Stadt an
Rhein und Ruhr ist jederzeit gewährleistet. Durch
unterschiedliche zur Trinkwasserförderung genutzte
Wasservorkommen, eine robuste Infrastruktur und
ausreichend groß dimensionierte Pufferkapazitäten können
auch Spitzenlasten im Sommer problemlos abgedeckt werden.
Ausreichende Vorkommen aus verschiedenen Quellen
Um die Duisburger Haushalte mit fast 30 Milliarden Liter
Wasser jährlich zu versorgen, setzen die Stadtwerke für
die Trinkwassergewinnung auf unterschiedliche Quellen.
Gewonnen wird das Trinkwasser der Stadtwerke Duisburg in
den Duisburger Wasserwerken, die sich in
Düsseldorf-Wittlaer und -Bockum befinden. Dabei wird
Grundwasser und uferfiltriertes Grundwasser, sogenanntes
Rheinuferfiltrat, über Brunnen gefördert, gefiltert,
aufbereitet und anschließend als Trinkwasser in
Lebensmittelqualität in das Duisburger Versorgungsnetz
südlich der Ruhr eingespeist.

Im Wasserwerk Wittlaer wird Rheinuferfiltrat über Brunnen
gefördert, gefiltert und aufbereitet. Fotos: Stadtwerke
Duisburg
Die Wasserstände in diesen Brunnenanlagen
sind in den letzten Jahren mit typischen unterjährigen
Schwankungen weitgehend stabil. Für den Duisburger Norden
bezieht das Unternehmen Trinkwasser über zwei große
Leitungen aus dem Wasserwerk Haltern am See im Kreis
Recklinghausen, wo Grundwasser mit Wasser aus dem
Halterner Stausee angereichert wird. In Homberg und
Baerl schließlich wird aufbereitetes Grundwasser aus dem
Binsheimer Feld in Duisburg verteilt. Rund 2.200
Kilometer Rohrleitungen unterhalten die Stadtwerke
Duisburg in der Stadt.
„Bei der
Trinkwasserversorgung mit Wasser aus Rheinuferfiltrat und
Grundwasser in Rheinnähe sowie aus
Grundwasseranreicherung sind mittelfristig keine Engpässe
zu befürchten“, erläutert Felicitas Dudziak,
Betriebsleiterin Wasserbeschaffung bei der
Wasserbeschaffung Niederrhein Westfalen (WBNW), dem
Wasserlieferanten der Stadtwerke Duisburg.
„Die
Grundwasservorkommen füllen sich in den Wintermonaten
durch Niederschläge und höhere Flusspegel zuverlässig
wieder auf. Der Rhein sorgt zudem für einen natürlichen
Ausgleich möglicher Defizite. Aktuelle Messungen zeigen,
dass die Pegelstände in unseren Wasserschutzgebieten im
unkritischen Bereich liegen“, so Frau Dudziak weiter.
Hochbehälter Försterberg: Der Puffer für
Spitzenlasten Ein zentraler Baustein für die
Sicherheit der Trinkwasserversorgung der Duisburgerinnen
und Duisburger ist eine ausreichend dimensionierte
Infrastruktur, insbesondere der Hochbehälter auf dem
Försterberg im Duisburger Stadtwald in Neudorf. Dieser
unterirdische Speicher, verborgen unter einem bewachsenen
Hügel, fasst insgesamt 62 Millionen Liter Trinkwasser –
das entspricht etwa dem Volumen von 25
Olympia-Schwimmbecken.

Eine der fünf 2023 sanierten Kammern von innen - Foto
Stadtwerke
Der Hochbehälter erfüllt
dabei eine doppelte Funktion: Er sorgt durch seine Lage
50 Meter über dem Stadtgebiet allein durch Schwerkraft
für einen konstanten Wasserdruck von fünf Bar im Netz und
dient als entscheidender Pufferspeicher. Er hält rund 60
Prozent des täglichen Spitzenbedarfs vor.
Dies ist
besonders in Phasen hoher Nachfrage essenziell. Ob
morgens zwischen 7 und 9 Uhr, abends zwischen 18 und 20
Uhr oder bei besonderen Ereignissen: Der Behälter fängt
Lastspitzen zuverlässig ab. Dies betrifft den normalen
Haushaltsbedarf genauso wie den zusätzlichen Verbrauch
durch Aktivitäten wie Duschen, Gartenbewässerung oder das
Befüllen privater Swimmingpools. Selbst bei Großbränden
oder extremen Belastungen, wie sie beispielsweise bei
öffentlichen Sportübertragungen in Halbzeitpausen
auftreten, sind die Druckhaltung und Liefermenge
gesichert.
Um diese Sicherheit auch in Zukunft zu
garantieren, investieren die Stadtwerke Duisburg aktuell
rund 15 Millionen Euro in die Modernisierung des
Hochbehälters Försterberg. Dabei werden die
Innenbeschichtung, Zuleitungen und die Steuertechnik
erneuert. Diese Investitionen sind Teil einer umfassenden
Strategie, um das gesamte Trinkwassernetz schrittweise zu
erneuern und auszubauen.
Keine Einschränkungen für
Bürgerinnen und Bürger Aufgrund der guten Datenlage
und der hohen Speicherkapazitäten sehen die Stadtwerke
Duisburg derzeit keinen Anlass für
Verbrauchsbeschränkungen. Bürgerinnen und Bürger können
Leitungswasser weiterhin uneingeschränkt und bedenkenlos
nutzen – sei es zum Befüllen von Pools, zur
Gartenbewässerung oder zum Autowaschen. Der
Pro-Kopf-Verbrauch ist zudem langfristig rückläufig, was
die stabile Lage zusätzlich unterstützt.
So lag
laut Branchenverband BDEW im vergangenen Jahr der
durchschnittliche Trinkwassergebrauch in Deutschland pro
Person und Tag bei 123 Litern. Seit 1990 ist dieser Wert
um rund 16 Prozent gesunken – damals lag er noch bei
durchschnittlich 147 Litern pro Person und Tag. Für das
Geschäftsjahr 2025 lag der Wasserabsatz der Stadtwerke
Duisburg bei 29,4 Millionen Kubikmeter, im Jahr 2006
waren es noch 37,8 Millionen Kubikmeter.
„Unsere
Infrastruktur ist darauf ausgelegt, auch extreme
Wetterlagen und hohe Verbrauchsspitzen abzupuffern“, so
Felicitas Dudziak. „Mit dem Hochbehälter Försterberg und
unseren vielseitigen Gewinnungsanlagen sind wir für
Duisburg bestens gerüstet“, so Frau Dudziak weiter.

Das Trinkwasser-Mobil der Stadtwerke im Einsatz.
Stadtwerke-Aktionen bieten kühle Erfrischung für alle
Neben der technischen Sicherheit setzen die Stadtwerke
Duisburg auch auf direkte Angebote und Aktionen im
Stadtbild, wenn das Thermometer steigt: So spenden die
Stadtwerke-Trinkwasserbrunnen in der Duisburger
Innenstadt kostenlos kühles, hochwertiges Leitungswasser.
Ein nachhaltiger Durstlöscher für Fußgänger und
Radfahrer.
Als Highlight für Familien bietet der
Stadtwerke Wasserspielplatz im Duisburger Zoo eine
willkommene Abkühlung. Hier können Kinder planschen und
spielen, während Eltern sicher sein können, dass
hygienisch einwandfreies Trinkwasser genutzt wird. Und
bei besonderen Veranstaltungen oder an stark
frequentierten Orten sind die Stadtwerke oft mit dem
Trinkwasser-Mobil unterwegs, das kostenlose Becher mit
frischem Wasser ausgibt.
Diese Aktionen
unterstreichen die Qualität des Duisburger
Leitungswassers: Es kann jederzeit und ohne Bedenken
getrunken werden – eine nachhaltige und kostengünstige
Erfrischung.

Die Stadtwerke-Trinkwasserbrunnen in der Duisburger
Innenstadt spenden auf Knopfdruck kühles, hochwertiges
Leitungswasser.
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Folgemeldung: Stromversorgung im Stadtteil Baerl vollständig
wiederhergestellt |
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Duisburg,
27. Juli 2026 - Die Stromversorgung im Stadtteil Baerl
ist wieder vollständig hergestellt. Nachdem im
Mittelspannungsnetz mehrere Kabelfehler zeitgleich
aufgetreten waren, konnten die Netze Duisburg inzwischen
alle erforderlichen Notstromaggregate in Betrieb nehmen.
Dadurch sind seit 12.30 Uhr sämtliche zuvor betroffenen
rund 500 Haushalte wieder mit Strom versorgt.
Rund die Hälfte der betroffenen Haushalte konnte bereits
gegen 10.30 Uhr wiederversorgt werden. Parallel zur
erfolgreichen Wiederversorgung laufen die Arbeiten zur
Behebung der Kabelfehler weiter. Die Fachkräfte der Netze
Duisburg haben hierzu umfangreiche Messungen und
Prüfungen durchgeführt und zwei Kabelfehler lokalisieren
können.
Aktuell laufen die Arbeiten zur
Instandsetzung der beiden defekten Kabel. Die
Notstromversorgung bleibt bis zum Abschluss der
Reparaturarbeiten bestehen. Ziel ist es, die dauerhafte
Versorgung über das reguläre Stromnetz schnellstmöglich
und sicher wiederherzustellen. Die Netze Duisburg
bedanken sich bei den betroffenen Kundinnen und Kunden
für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Störung.
Alle verfügbaren Kräfte arbeiten weiterhin daran, die
Instandsetzungsarbeiten zügig abzuschließen.
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Stromversorgung in Baerl: Netze Duisburg arbeiten
mit Hochdruck an Wiederversorgung |
Duisburg, 27. Juli 2026 - Im Stadtteil Baerl ist es
aufgrund mehrerer zeitgleich aufgetretener Kabelfehler im
Mittelspannungsnetz der Netze Duisburg zu einer Störung
der Stromversorgung gekommen. Aktuell sind rund 500
Haushalte von der Unterbrechung betroffen. Normalerweise
können betroffene Straßenzüge nach einem Kabelfehler
innerhalb kurzer Zeit über alternative Leitungswege
wieder mit Strom versorgt werden.
Im aktuellen
Fall ist dies jedoch nur eingeschränkt möglich, da beide
möglichen Versorgungswege zu mehreren Netzstationen von
den gleichzeitig aufgetretenen Kabelfehlern betroffen
sind. Dadurch gestaltet sich die Wiederversorgung
deutlich komplexer als bei anderen Netzstörungen. Die
Netze Duisburg arbeiten mit Hochdruck daran, die
Stromversorgung schrittweise wiederherzustellen.
Derzeit werden Notstromaggregate an den betroffenen
Netzstationen aufgebaut, um die Versorgung der Haushalte
so schnell wie möglich sicherzustellen. Die ersten
Kundinnen und Kunden werden bereits deutlich früher
wieder mit Strom versorgt, bis alle betroffenen Haushalte
wiederversorgt sind, wird es voraussichtlich bis nach 12
Uhr dauern.
Parallel zum Aufbau der
Ersatzversorgung laufen die Arbeiten zur Behebung der
Kabelfehler im Mittelspannungsnetz. Hierfür werden
umfangreiche Messungen durchgeführt, um die Fehlerstellen
eindeutig zu lokalisieren und das Netz umfassend zu
prüfen. Erst im Anschluss können die notwendigen
Reparaturarbeiten erfolgen.
Die Netze Duisburg
bitten die betroffenen Kundinnen und Kunden um
Verständnis für die Einschränkungen. Alle verfügbaren
Kräfte sind im Einsatz, um die Stromversorgung
schnellstmöglich und sicher wiederherzustellen.
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Mehr als 1.300 neue PV-Anlagen im 1. Halbjahr in Betrieb
genommen |
Duisburg, 24. Juli 2026 - Die Energiewende in Duisburg
läuft in hohem Tempo weiter, hat aber im Bereich der
Photovoltaikanlagen im ersten Halbjahr 2026 im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum leicht an Fahrt verloren. In den
ersten sechs Monaten des Jahres wurden insgesamt 1.340
(Stand 21. Juli 2026) neue Photovoltaikanlagen im
Duisburger Stadtgebiet in Betrieb genommen. Das waren 216
Anlagen (14 Prozent) weniger als im ersten Halbjahr 2025.
Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Stadtwerke
Duisburg der Zahlen aus dem Marktstammdatenregister der
Bundesnetzagentur.
744 der neuen Sonnenkraftwerke
sind sogenannte Balkonkraftwerke, also PV-Anlagen mit
einer Nettoleistung bis maximal 0,8 Kilowatt peak (kWp).
Damit machen die kleinen Photovoltaikanlagen für Balkon,
Terrasse oder Fassade rund 55 Prozent aller neu
gemeldeten Anlagen aus - das war auch im ersten Halbjahr
2025 ihr Anteil an der Gesamtzahl der neuen Anlagen.
Besonders attraktiv sind Balkonkraftwerke, da sie auch
für Mieterinnen und Mieter sowie für Haushalte ohne
eigenes Dach eine einfache Möglichkeit bieten,
Solarenergie zu erzeugen und einen Teil des eigenen
Strombedarfs abzudecken.
596 der neu gemeldeten
Anlagen 2026 sind größere Photovoltaikanlagen auf Dächern
von Wohn- und Geschäftsgebäuden. Die größte der neuen
Anlagen wurde im Duisburger Hafen errichtet und bringt
eine Leistung von fast 1,6 Megawatt peak (MWp). 85 der
neuen Anlagen haben eine Leistung von mehr als 20 kWp.
Insgesamt bringen es alle im ersten Halbjahr 2026 neu
installierten PV-Anlagen in Duisburg auf eine Leistung
von 14,8 MWp.
Rein rechnerisch könnten diese
Anlagen so viel Strom erzeugen, wie 4.200 Haushalte pro
Jahr verbrauchen. Gemeinsam leisten die neuen Anlagen
einen wichtigen Beitrag zur regionalen Stromerzeugung aus
erneuerbaren Quellen und helfen dabei, den Anteil
klimafreundlicher Energie in Duisburg weiter auszubauen
und die Energiewende vor Ort weiter voranzutreiben.
Stadtwerke helfen beim Einstieg in die Stromerzeugung
Der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit und einer aktiven
Beteiligung an der Energiewende wächst weiter. Mit einer
eigenen Photovoltaikanlage können Bürgerinnen und Bürger
ihren eigenen Strom erzeugen, den Eigenverbrauch steigern
und langfristig von selbst produzierter Energie
profitieren und sich unabhängiger von schwankenden
Energiekosten machen.
Meist rechnet sich eine
solche Investition schon nach wenigen Jahren. Die
Stadtwerke Duisburg unterstützen Immobilienbesitzerinnen
und Immobilienbesitzer dabei, selbst in die
Stromproduktion auf dem eigenen Dach einzusteigen und
bieten dazu regelmäßig attraktive Sonderaktionen. Im
kommenden Monat startet nun eine besonders attraktive
Photovoltaik-Kampagne: Neben der PV-Anlage werden ein
Batteriespeicher sowie eine Split-Klimaanlage Teil des
Angebots sein.
Jetzt informieren und
Beratungstermin sichern Alle Informationen zum Thema
Photovoltaik haben die Stadtwerke auf ihrer Internetseite
unter www.swdu.de/photovoltaik zusammengestellt.
Interessierte können dort eine erste, unverbindliche
Kalkulation direkt online vornehmen – alternativ
telefonisch unter 0203/604-1111. Bereits nach zwei bis
drei Tagen findet ein erster Beratungstermin statt. Nach
Bauplanung und Terminabstimmung vergehen in der Regel nur
wenige Wochen bis zur ersten selbst erzeugten
Kilowattstunde.
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Stadtwerke Duisburg nehmen 18 neue Ladepunkte in
Betrieb |
Duisburg, 23. Juli 2026 - In den vergangenen Wochen hat
der lokale Energiedienstleister weitere 18 neue
Ladepunkte an sechs Standorten in Betrieb genommen.
Jeweils zwei neue Ladepunkte stehen ab sofort an der
Heerstraße 307 in Hochfeld, an der Lessingstraße 3 in
Rheinhausen und an der Königstraße 105 in Vierlinden zur
Verfügung.
Jeweils gleich vier neue Ladepunkte
gibt es nun am Kreuzacker auf Höhe der Hausnummer 7 in
Rheinhausen, an der Fröbelstraße 97 in Hochfeld und an
der Düsseldorfer Straße 595 in Wanheimerort. Jeweils zwei
der Ladepunkte an diesen Standorten sind mit einer
Schnellladefunktion ausgestattet. Die Ladepunkte am
Kreuzacker sind auf dem Parkplatz des
Johanniter-Krankenhauses installiert. Hier wird
zusätzlich die dort übliche Parkgebühr fällig.
Die Stadtwerke sind der erste Ansprechpartner zu allen
Fragen rund um die Elektromobilität in Duisburg. Der
lokale Energiedienstleister betreibt insgesamt 478
Ladepunkte an 191 Standorten im Stadtgebiet. Davon sind
78 Ladepunkte sogenannte Schnellladepunkte mit einer
Ladeleistung zwischen 49 und 150 kW. Ladeleistung
zwischen 49 und 150 kW.

Am Johanniter-Krankenhaus am Kreuzacker haben die
Stadtwerke Duisburg vier neue Ladepunkte für Elektroautos
in Betrieb genommen. Zwei der Ladepunkte dort sind mit
einer Schnellladefunktion ausgestattet. Quelle:
Stadtwerke Duisburg
Die Ladesäulen der
Stadtwerke Duisburg sind an den Verbund ladenetz.de
angeschlossen, zu dem rund 275 Anbieter von
Ladeinfrastruktur gehören. Insgesamt stehen über 105.000
Ladepunkte in ganz Deutschland zur Verfügung. Durch
Kooperationen auf internationaler Ebene kommen europaweit
rund 390.000 Ladepunkte hinzu.
Kundinnen und
Kunden der Stadtwerke Duisburg können mit einer
entsprechenden Stadtwerke-Ladekarte an diesen Säulen ihr
Elektroauto laden. Das Laden ist neben der Ladekarte auch
durch das Scannen des angebrachten QR-Codes oder der
„ladeapp“ an allen Ladestationen der Stadtwerke Duisburg
möglich. Somit gibt es auch die Möglichkeit, den
Ladevorgang ganz bequem spontan zu starten.
Eine
Ladekarte der Stadtwerke Duisburg können Interessierte
über das Online-Formular unter swdu.de/ladekarte
bestellen. Kundinnen und Kunden profitieren dabei von
einem Preis-Vorteil in Höhe von 60 Euro im Jahr.
Die Energieberaterinnen und -berater der Stadtwerke
Duisburg stehen Interessierten bei allen Fragen rund um
die Elektromobilität von der Fahrzeugauswahl bis zur
heimischen Lade-Wallbox samt passendem Stromtarif
telefonisch unter 0203-604 1111 zur Verfügung. Weitere
Informationen gibt es auch im Internet auf
https://www.stadtwerke-duisburg.de/emob-p. Weitere
Informationen gibt es auch hierzu im Internet unter
https://www.stadtwerke-duisburg.de/emob-g.
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Teil-Freigabe: Trinkwasser kann in weiten Teilen des
Vorsorgebereiches Huckingen wieder uneingeschränkt
genutzt werden |
Duisburg, 14. Juli 2026 - Die Netze Duisburg heben in
Abstimmung mit dem Gesundheitsamt die vorsorglichen
Einschränkungen für die Trinkwassernutzung für weite
Teile des Vorsorgebereiches in Huckingen mit sofortiger
Wirkung auf. Das Trinkwasser kann dort wieder
uneingeschränkt zum Trinken, zur Zubereitung von Speisen
und Getränken sowie für alle weiteren Anwendungen genutzt
werden.
Aufrechterhalten bleiben die vorsorglichen
Maßnahmen als Vorsichtsmaßnahme für einzelne
Straßenabschnitte der Dauner Straße und der Bitburger
Straße, wo die ersten auffälligen Messwerte festgestellt
wurden. Zudem gelten die Beschränkungen weiterhin für ein
einzelnes Gebäude an der Remberger Straße (siehe
Adressliste unten). Die Netze Duisburg haben die
betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner heute Morgen
darüber schriftlich informiert.
Obwohl auch in
diesen Bereichen alle Proben vom Montag befundfrei waren,
sollen weitere Proben in den kommenden drei Tagen diese
Ergebnisse vom Montag sowie vom Wochenende nachhaltig
bestätigen. Sollten auch diese Beprobungen befundfrei
sein, werden die Einschränkungen auch für diese Bereiche
aufgehoben. Die Versorgung der Anwohnerinnen und Anwohner
bleibt für die Dauer über Trinkwasserwagen an der Dauner
Straße gesichert.
Grundlage für diese Entscheidung
sind die Ergebnisse eines umfangreichen
Untersuchungsprogramms und der eingeleiteten technischen
Maßnahmen. Seit Freitag haben die Netze Duisburg rund 40
Laboruntersuchungen sowie rund 100 Schnelltests im
betroffenen Gebiet durchgeführt. Bis auf eine einzige
Ausnahme konnte dabei keine Überschreitung des geltenden
Grenzwertes mehr festgestellt werden.
Auch die
jüngsten Labor-Untersuchungsergebnisse vom
Montagnachmittag bestätigen, dass sich keine Spur von
Blei im Trinkwasser nachweisen lässt. Anwohnerinnen und
Anwohner können sich über die Messergebnisse sowie über
die einzelnen Standorte der Probe-Entnahmen auf einer
Übersichtskarte informieren, die auf der Internetseite
www.netze-duisburg.de/trinkwasser-huckingen zu finden
ist.
Parallel zu den umfangreichen Beprobungen
haben die Netze Duisburg alle verfügbaren technischen
Maßnahmen eingesetzt, um die Ursache einzugrenzen und das
Netz zu sichern. Hierzu gehörten beispielsweise die
Trennung von Hausanschlüssen nicht mehr bewohnter
Immobilien sowie Spülungen des Trinkwassernetzes.
„Wir haben unsere personellen und technischen Kapazitäten
erheblich ausgeweitet, um dieses umfangreiche
Untersuchungsprogramm kurzfristig und am Wochenende
umzusetzen. Mein Dank gilt insbesondere den beteiligten
Laboren, die ihre Untersuchungskapazitäten kurzfristig
erweitert und unsere Proben mit höchster Priorität
analysiert haben.
Erst diese große Zahl an Labor-
und Schnelltests ermöglicht die belastbare Aussage, dass
kein Eintrag mehr im Netz vorhanden ist und die
eingeleiteten Maßnahmen ihre Wirkung gezeigt haben“, sagt
Andreas Massing, Geschäftsführer der Netze Duisburg.
Die Aufhebung der vorsorglichen Maßnahmen für weite
Teile des Vorsorgebereiches erfolgen in enger Abstimmung
mit dem Gesundheitsamt. „Die nun vorliegenden
Untersuchungsergebnisse zeigen, dass keine Überschreitung
der Grenzwerte mehr vorliegen. Wo zuvor Grenzwerte
überschritten wurden, gehen wir aber auf Nummer sicher.
Für die Dauer weiterer Proben halten wir die
Einschränkung dort aufrecht“, erklärt Marina Lorsch,
stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamts Duisburg.
Nach Angaben des Gesundheitsamtes lag auch zuvor
keiner der Messwerte in einem Bereich, in dem eine akute
Toxizität, also das Potential einer akuten Bleivergiftung
anzunehmen ist. Grundsätzlich beziehen sich Grenzwerte
für Blei im Trinkwasser auf eine Menge, bei der auch bei
andauernder Aufnahme keine Gesundheitsgefährdung
anzunehmen ist. Es handelt sich bei den Grenzwerten
nach Trinkwasserverordnung nicht um Grenzwerte, die bei
zeitlich begrenzter Aufnahme als gefährdend eingestuft
werden. Grenzwerte, die eine akute Bleivergiftung bei
zeitlich begrenzter Aufnahme hervorrufen könnten, wurden
zu keinem Zeitpunkt festgestellt.
Die Netze
Duisburg hatten die vorsorglichen Maßnahmen am Donnerstag
vergangener Woche in enger Abstimmung mit dem
Gesundheitsamt eingeleitet. Hierzu gehörten die
Einrichtung eines Vorsorgebereichs, die Information aller
betroffenen Haushalte, die Bereitstellung einer
alternativen Trinkwasserversorgung über Wasserwagen sowie
eine fortlaufende Information der Öffentlichkeit.
Die Netze Duisburg und das Gesundheitsamt Duisburg danken
den Bürgerinnen und Bürgern im Vorsorgebereich für ihr
Verständnis und ihre Geduld während der vergangenen Tage.
Für diese Adressen gelten weiterhin
vorsorgliche Einschränkungen bei der Trinkwassernutzung:
Dauner Straße von Hausnummer 20 bis 65 Bitburger
Straße von Hausnummer 1 bis 15 (nur ungerade Hausnummern)
Remberger Straße 27
Zum Hintergrund:
Das in den Wasserwerken aufbereitete Trinkwasser wird
fortlaufend und engmaschig untersucht und erfüllt
sämtliche Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Das
gesamte Trinkwassernetz in der Stadt wird mit mehreren
tausend Proben pro Jahr untersucht, so dass tägliche
Kontrollen gewährleistet sind.
Zudem befinden
sich im öffentlichen Trinkwassernetz der Netze Duisburg
keine Bleileitungen, die als Ursache infrage kommen
könnten. Für die Installationen innerhalb der Häuser ist
der Eigentümer verantwortlich. Seit Januar 2026 sind
Bleileitungen auch in Hausinstallationen untersagt.
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Folgemeldung zur Trinkwasserversorgung im Bereich Huckingen
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Duisburg,
11. Juli 2026 - Die Netze Duisburg setzen die Untersuchungen zur Ursache der
erhöhten Bleigehalte in einzelnen Wasserproben im Bereich Huckingen
mit Hochdruck fort. Ziel ist es, die Ursache für die externen
Einträge schnellstmöglich zu beseitigen. Im Laufe des Freitags
wurden umfangreiche weitere Wasserproben entnommen und
labortechnisch untersucht. Dabei wurden auch Proben außerhalb des
bislang betroffenen Versorgungsbereichs analysiert.
Damit
liegen weiterhin keine Erkenntnisse vor, die auf Auffälligkeiten
außerhalb des definierten Bereichs hindeuten. Zusätzlich wurden
weitere Proben innerhalb des bereits eingegrenzten Bereichs
entnommen und ausgewertet, um die Ursachensuche weiter einzugrenzen.
Weitere Laborergebnisse werden Anfang der kommenden Woche erwartet.
Parallel dazu wurden verschiedene technische Maßnahmen
umgesetzt. So wird das betroffene Gebiet derzeit ausschließlich über
eine Zuflussleitung mit Trinkwasser versorgt. Diese Umstellung dient
dazu, die Untersuchungen weiter zu präzisieren und die Ursache der
erhöhten Bleigehalte besser eingrenzen zu können.
Darüber
hinaus identifizieren die Netze Duisburg derzeit ältere, nicht mehr
in Betrieb befindliche Hausanschlüsse und trennen diese vorsorglich
vom Versorgungsnetz. Damit soll ausgeschlossen werden, dass aus
stillgelegten Hausanschlüssen Verunreinigungen in das
Trinkwassernetz eingetragen werden können. Die vorsorglichen
Nutzungseinschränkungen gelten weiterhin.
Das Leitungswasser
sollte im betroffenen Gebiet bis auf Weiteres nicht zum Trinken
sowie zur Zubereitung von Speisen und Getränken verwendet werden.
Für alle anderen Anwendungen im Haushalt – beispielsweise zum
Duschen, Baden, Händewaschen, Wäschewaschen oder zur
Toilettenspülung – kann das Leitungswasser weiterhin uneingeschränkt
genutzt werden.
Zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung
stehen den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern weiterhin an sechs
Standorten Trinkwasserwagen mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser
zur Verfügung. Diese werden auch in den kommenden Tagen regelmäßig
mit frischem Trinkwasser befüllt.
Die Netze
Duisburg arbeiten in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt an der
weiteren Ursachenaufklärung und informieren die betroffenen
Anwohnerinnen und Anwohner fortlaufend über den aktuellen Stand auf
ihrer Internetseite:
netze-duisburg.de/trinkwasser-huckingen
Hotline der Netze Duisburg für betroffene Anwohnerinnen und
Anwohner in Huckingen
Die Netze Duisburg haben heute Morgen über vorsorgliche
Maßnahmen nach erhöhten Bleiwerten in einzelnen Wasserproben im
Bereich Huckingen informiert. Aktuelle Informationen zur Nutzung des
Trinkwassers oder zu den genauen Standorten der Trinkwasserwagen
sind auf der Internetseite netze-duisburg.de/trinkwasser-huckingen
zu finden.
Diese Internetseite wird fortlaufend mit den
neuesten Informationen aktualisiert. Zusätzlich haben die Netze
Duisburg für betroffene Anwohnerinnen und Anwohner eine Hotline
geschaltet, falls sie Hilfe oder Unterstützung bei der Versorgung
mit Trinkwasser benötigen. Die Netze Duisburg bitten um Verständnis,
dass diese Hotline nur für Fragen von betroffenen Anwohnerinnen und
Anwohnern eingerichtet ist.
Die Netze Duisburg können ihnen
keine Auskünfte zu medizinischen Fragen geben. Die Hotline ist unter
der Telefonnummer 0203 / 604-3680 zu erreichen. Sie ist heute bis 18
Uhr zu erreichen sowie am Samstag und Sonntag von 8 bis 16 Uhr.
Netze Duisburg informieren über vorsorgliche Maßnahmen nach erhöhten
Bleiwerten in einzelnen Wasserproben
Bei Untersuchungen wurden in einzelnen Wasserproben im
Versorgungsgebiet der Netze Duisburg im Bereich Huckingen erhöhte
Bleigehalte festgestellt. Die Ursache konnte bislang noch nicht
eindeutig lokalisiert
werden.

Aus Vorsorgegründen wurden deshalb in Abstimmung mit dem
Gesundheitsamt Anwohnerinnen und Anwohner in dem betroffenen Bereich
informiert und um eine vorübergehende Einschränkung der Nutzung des
Leitungswassers zum Trinken sowie zur Zubereitung von Speisen und
Getränken gebeten.
Die Netze Duisburg untersuchen das
Versorgungsgebiet derzeit durch zusätzliche Wasserproben und
technische Maßnahmen, um die Ursache schnellstmöglich zu
identifizieren und zu beseitigen. Für andere Nutzungen im Haushalt –
beispielsweise zum Duschen, Baden, Händewaschen, Wäschewaschen oder
zur Toilettenspülung – kann das Leitungswasser weiterhin
uneingeschränkt verwendet werden.
Zur Sicherstellung der
Trinkwasserversorgung werden an mehreren Standorten im betroffenen
Gebiet Trinkwasserwagen aufgestellt. Dort steht kostenlos
einwandfreies Trinkwasser zur Verfügung. Die Netze Duisburg
informieren die Anwohnerinnen und Anwohner fortlaufend aktualisiert
über die Internetseite
netze-duisburg.de/trinkwasser-huckingen
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Energiezentrale Wedau nimmt Betrieb auf: Abwärme aus
Rechenzentrum stärkt klimafreundliche Fernwärmeversorgung |
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Duisburg,
1. Juli 2026 - Die Stadtwerke Duisburg haben die
Energiezentrale Wedau offiziell in Betrieb genommen. Mit
der Anlage erschließen die Stadtwerke eine bislang
ungenutzte Energiequelle: die Abwärme des benachbarten
Rechenzentrums. Mithilfe einer leistungsstarken
Wärmepumpe wird die anfallende Wärme auf das
erforderliche Temperaturniveau angehoben und anschließend
in das Fernwärmenetz eingespeist. Ergänzt wird die
Energiezentrale durch weitere effiziente
Erzeugungsanlagen und moderne Anlagentechnik.

Die neue Energiezentrale Wedau der Stadtwerke Duisburg
besteht aus einem historischen, denkmalgeschützten Altbau
und einem modernen Anbau. Quelle: Stadtwerke Duisburg
„Mit der neuen Energiezentrale schaffen wir die
Grundlage für eine nachhaltige und zukunftsfähige
Wärmeversorgung. Die Nutzung von Abwärme aus dem
Rechenzentrum zeigt, wie sich vorhandene
Energiepotenziale intelligent erschließen lassen. Damit
leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Wärmewende vor
Ort“, sagt Andreas Gutschek, Vorstand Infrastruktur und
Strategie bei den Stadtwerken.
Besondere
Herausforderungen für die nur zweieinhalbjährige Bauzeit
brachte die bauliche Umsetzung mit sich. Die neue
Energiezentrale verbindet einen denkmalgeschützten
Gebäudeteil, das ehemalige Kesselhaus, das einst zum
Ausbesserungswerk der Deutschen Bahn gehörte, mit einem
modernen Anbau. Im historischen Teil aus dem Jahr 1911
steht nun die neue Wärmepumpe.
Durch eine große
Glasfront können die Wedauerinnen und Wedauer ihre
Wärmepumpe dauerhaft sehen. Im neuen Anbau stehen zwei
Blockheizkraftwerke (BHKW) mit jeweils 1,8 Megawatt (MW)
thermischer Leistung und 1,5 MW elektrischer Leistung.
Die beiden BHKW sind H2-ready und können perspektivisch
Wasserstoff als Energieträger einsetzen, wenn dieser in
ausreichender Menge verfügbar ist.
„Die
Energiezentrale ist ein klares Bekenntnis zu
Versorgungssicherheit, Klimaschutz und regionaler
Wertschöpfung. Mit dieser Investition schaffen die
Stadtwerke die Grundlage für eine nachhaltige
Wärmeversorgung im neuen Stadtteil“, sagt
Oberbürgermeister Sören Link, der auch
Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke ist.
Wärmeversorgung für mehr als 1.000 Haushalte Herzstück
der neuen Energiezentrale ist eine Wärmepumpe mit einer
Leistung von 270 Kilowatt (kW).
Sie nutzt die
Abwärme des benachbarten Rechenzentrums der Duisburger
Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV), von dem
jährlich 1,4 Gigawattstunden (GWh) Wärmeleistung zur
Verfügung gestellt werden. Die Wärme wird über
Wärmetauscher im Rechenzentrum gewonnen und dann
unterirdisch in die Energiezentrale gepumpt. Dort hebt
die Wärmepumpe das Temperaturniveau auf die für die
Fernwärmeversorgung erforderlichen Werte von 83 Grad
Celsius an.
Mit der so gewonnenen Wärme können
künftig rund 100 Haushalte mit Fernwärme versorgt werden.
Die beiden BHKW erzeugen so viel Strom, wie 4.000
Haushalte im Jahr benötigen und so viel Wärme, dass sie
für die Versorgung von 1.000 Haushalten ausreicht.
Außerdem ist zur Absicherung der Gesamtanlage noch ein
Gaskessel installiert, der bei Ausfall der anderen
Erzeugungsanlagen 1.700 kW thermische Leistung liefern
kann.
Durch das Zusammenspiel der verschiedenen
Erzeugungsanlagen können die Stadtwerke flexibel auf den
Wärmebedarf reagieren und gleichzeitig eine hohe
Versorgungssicherheit gewährleisten. Insgesamt
investieren die Stadtwerke rund 14 Millionen Euro in die
neue Energiezentrale. Auch für den Klimaschutz leistet
die Anlage einen wichtigen Beitrag. Nach Berechnungen der
Stadtwerke können durch den Betrieb der Energiezentrale
jährlich rund 1.000 Tonnen CO₂ eingespart werden.
Mit der Inbetriebnahme der neuen
Energiezentrale setzen die Stadtwerke ihren Weg hin zu
einer zunehmend klimaneutralen Wärmeversorgung konsequent
fort und erschließen zugleich neue Potenziale für die
Nutzung bislang ungenutzter Energiequellen. Ziel ist eine
CO2-neutrale Strom- und Wärmeerzeugung bis zum Jahr 2035.

Die Stadtwerke Duisburg haben die neue Energiezentrale
Wedau in Betrieb genommen. Winand Schneider
(Geschäftsführer der Gebag), Oberbürgermeister Sören
Link, Andreas Gutschek (Vorstand Infrastruktur und
Strategie der Stadtwerke Duisburg) und
Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske (v. l.) gaben den
Startschuss für die Wärmegewinnung aus Abwärme aus dem
benachbarten Rechenzentrum. Quelle: Stadtwerke Duisburg
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Windenergie: Stadtwerke Duisburg erweitern
Portfolio durch Erwerb von zwei Anlagen |
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Duisburg, 30. Juni 2026 - Die
Stadtwerke Duisburg bauen ihr Engagement im Bereich der
erneuerbaren Energien weiter aus: Das Unternehmen hat
zwei Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 6,4
Megawatt von den Stadtwerken Münster erworben. Die
Anlagen befinden sich im Süden der Stadt Münster und sind
seit September 2017 erfolgreich in Betrieb.
Mit
dem Erwerb stärken die Stadtwerke Duisburg gezielt ihr
Erzeugungsportfolio aus erneuerbaren Energien. Da
innerhalb des Duisburger Stadtgebiets aufgrund fehlender
Ausweisflächen derzeit keine vergleichbaren
Windenergieprojekte realisiert werden können, bietet die
Übernahme der Bestandsanlagen eine ideale Möglichkeit,
die eigene regenerative Stromerzeugung weiter auszubauen.
„Wir haben das Projekt umfassend technisch,
wirtschaftlich und rechtlich geprüft. Die beiden Anlagen
stellen eine ideale Ergänzung unseres Portfolios
erneuerbarer Energien dar und leisten einen wichtigen
Beitrag dazu, unsere Erzeugung nachhaltiger und
unabhängiger aufzustellen“, sagt Andreas Gutschek,
Vorstand Infrastruktur und Strategie der Stadtwerke
Duisburg.
Gleichzeitig unterstreicht die
Transaktion die enge Zusammenarbeit innerhalb der
kommunalen Stadtwerke-Familie. Anstatt die Anlagen an
einen externen Investor zu veräußern, bleiben sie in
kommunaler Hand. So profitieren beide Unternehmen von
einer partnerschaftlichen Lösung, die den Ausbau der
Energiewende stärkt und die Wertschöpfung im kommunalen
Umfeld hält.
Die technische Betriebsführung der
beiden Windenergieanlagen wird übergangsweise weiterhin
von den Stadtwerken Münster übernommen. Damit ist ein
nahtloser Übergang sichergestellt und der zuverlässige
Betrieb der Anlagen gewährleistet.
Mit dem Erwerb
setzen die Stadtwerke Duisburg ihre Strategie fort, den
Anteil erneuerbarer Energien im eigenen
Erzeugungsportfolio kontinuierlich auszubauen und damit
einen wichtigen Beitrag zu einer klimafreundlichen,
sicheren und kommunal getragenen Energieversorgung zu
leisten.
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Türöffner-Tag:
Stadtwerke Duisburg öffnen Türen des Wasserwerks Bockum |
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Duisburg,
29. Juni 2026 - Seit über 150 Jahren versorgen die
Stadtwerke Duisburg die Bürgerinnen und Bürger der Stadt
an Rhein und Ruhr zuverlässig mit sauberem Trinkwasser.
Auch in diesem Jahr nehmen die Stadtwerke Duisburg am 3.
Oktober am bundesweiten Türöffner-Tag der Sendung mit der
Maus des Westdeutschen Rundfunks (WDR) teil.
Das
Unternehmen öffnet die Türen des Wasserwerks Bockum für
über 60 Kinder. Die Expertinnen und Experten der
Stadtwerke erklären den kleinen Besucherinnen und
Besuchern, was alles getan werden muss, damit die
Trinkwasserversorgung Duisburgs jeden Tag gewährleistet
ist. Bei einem Rundgang durch das Wasserwerk erfahren die
Kinder, wie das Wasser in den Wasserhahn gelangt und
woher es eigentlich kommt.
Kinder müssen für die
Teilnahme an einer der drei Führungen zwischen acht und
zehn Jahre alt sein. Wer teilnehmen möchte, kann sich ab
sofort auf der Internetseite des Türöffner-Tags unter
www.wdrmaus.de anmelden. Die Teilnehmerzahl ist pro
Führung auf 20 Kinder begrenzt.
Wasserwerke
Wittlaer und Bockum Die Wasserwerke Wittlaer und
Bockum versorgen die Duisburger Stadtgebiete südlich der
Ruhr sowie Rheinhausen mit Trinkwasser. Jedes Jahr werden
rund 30 Milliarden Liter Trinkwasser zu den Menschen in
Duisburg gebracht, das entspricht mehr als 160 Millionen
Badewannen.
Türöffner-Tag Beim bundesweiten
Türöffner-Tag öffnen Unternehmen ihre Türen, die sonst
nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Erstmalig
wurde dieser Tag am 10. Juli 2011 anlässlich des 40.
Geburtstags der Sendung mit der Maus gefeiert.

Bildquelle: Stadtwerke Duisburg AG
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Stadtwerke Duisburg nehmen 14 neue Ladepunkte in
Betrieb |
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Duisburg,
19. Juni 2026 - Duisburg hat sich ehrgeizige Ziele auf
dem Weg zur klimaneutralen Stadt gesetzt. Gemeinsam haben
Stadt und Stadtwerke Duisburg auf diesem Weg schon viel
erreicht. Der Ausbau von Ladeinfrastruktur für
Elektromobilität in der gesamten Stadt geht konsequent
voran, um allen Menschen in Duisburg die Gelegenheit zu
geben, ihre Mobilität klimafreundlich zu gestalten.
In den vergangenen Wochen hat der lokale
Energiedienstleister weitere 14 neue Ladepunkte an vier
Standorten in Betrieb genommen. Jeweils vier neue
Ladepunkte, davon je zwei mit einer Schnellladefunktion,
stehen ab sofort in Friemersheim an der Villenstraße 7,
in Hochemmerich an der Homberger Straße 27 und in Mitte
an der Heinrich-Bertmans-Straße gegenüber Hausnummer 6
zur Verfügung.
Zwei weitere Ladepunkte sind ab
sofort an der Bahnhofstraße 227 in Vierlinden
einsatzbereit. Die Stadtwerke sind der erste
Ansprechpartner zu allen Fragen rund um die
Elektromobilität in Duisburg. Der lokale
Energiedienstleister betreibt insgesamt 460 Ladepunkte an
185 Standorten im Stadtgebiet. Davon sind 72 Ladepunkte
sogenannte Schnellladepunkte mit einer Ladeleistung
zwischen 49 und 150 kW.
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Fernwärmepreise in
Mitte-Süd-Rheinhausen und Hamborn bleiben stabil
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Duisburg,
18. Juni 2026 - Die Preise der Fernwärme Duisburg GmbH
bleiben trotz der Krisen im Mittleren Osten und der
Investitionen in den Umbau auf dem Weg zu einer
CO2-neutralen Wärmeerzeugung stabil. Die Fernwärme
Duisburg passt zum 1. Juli 2026 vertragsgemäß ihre Preise
für Fernwärme in den Versorgungsgebieten
Mitte-Süd-Rheinhausen und Hamborn an. Für ein
beispielhaftes Einfamilienhaus bleiben die Heizkosten
konstant.
Die Anpassung der Fernwärmepreise
erfolgt vertragsgemäß jeweils am 1. Januar und am 1. Juli
eines Jahres in den Versorgungsgebieten
Mitte-Süd-Rheinhausen und Hamborn. Die Preisanpassung ist
dabei an vertraglich vereinbarte Preisänderungsklauseln
gekoppelt. Die Preisänderungsklausel besteht aus
Börsenpreisen und Indizes des statistischen Bundesamts.
Verändern sich diese Faktoren, erfolgt auch eine
Anpassung des Fernwärmepreises.
Der
Arbeitspreis für eine Kilowattstunde (kWh) Fernwärme
sinkt geringfügig zum 1. Juli 2026 auf 11,349 Cent
(brutto). Der Grundpreis steigt inflationsbedingt leicht
an. „Das ist in diesen Versorgungsgebieten bereits unsere
fünfte Preissenkung in Folge beim Arbeitspreis. Der
Trend, den wir vor rund zwei Jahren angekündigt haben,
hat sich damit erneut bestätigt. Die jetzige
Preisentwicklung zeigt, wie wichtig und richtig die
Wärmewende und die sukzessive Umstellung auf eine
CO2-neutrale Wärmeerzeugung sind“, sagt Matthias Lötting,
Geschäftsführer der Fernwärme Duisburg.
Für
einen Haushalt mit einem Wärmeanschlusswert von 15
Kilowatt (kW) und einem Jahreswärmeverbrauch von 22.500
Kilowattstunden (kWh) für ein beispielhaftes
Einfamilienhaus ergibt sich auf den Jahresverbrauch keine
wesentliche Veränderung. Auch die Abschläge verändern
sich nicht.
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Fast 1.700 Wohnungen im Dichterviertel erhalten
klimafreundliche Fernwärme
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Duisburg, 1. Juni 2026 - Die Stadtwerke Duisburg und die
Fernwärme Duisburg setzen gemeinsam mit dem
Wohnungsunternehmen VIVAWEST ein starkes Zeichen für die
Wärmewende im urbanen Raum: Seit Juli 2025 werden im
Dichterviertel in Obermarxloh insgesamt 1.673
Wohneinheiten in 374 Gebäuden schrittweise an das
Fernwärmenetz angeschlossen. Dafür werden rund 4,2
Kilometer Fernwärmeleitungen verlegt und 165
Hausanschlüsse errichtet.

Das Bauhauskarree im Dichterviertel in Obermarxloh steht
unter Denkmalschutz. Mit dem Anschluss an die Fernwärme
kann für die Immobilien die Wärmewende ohne große
Umbaumaßnahmen an den Gebäuden erreicht werden. Quelle:
Fernwärme Duisburg
Ab Mitte des Jahres werden die
ersten 200 Wohneinheiten in 45 Gebäuden per Fernwärme
versorgt. Die Arbeiten für weitere 315 Wohnungen in 66
Gebäuden folgen starten, unterteilt in zwei
Bauabschnitte, noch in diesem Jahr. Nach Abschluss des
Projekts beträgt die gesamte Anschlussleistung rund 9
Megawatt (MW). Die Arbeiten werden voraussichtlich noch
bis zum Jahr 2029 andauern – bis dahin sollen alle der
fast 400 Gebäude des Gelsenkirchener Wohnungsunternehmens
angeschlossen sein.
Mit dem Vorhaben setzen die
Stadtwerke, die Fernwärme Duisburg und VIVAWEST auf eine
der zentralen Technologien für eine klimafreundliche
Wärmeversorgung in dicht besiedelten Gebieten. Fernwärme
gilt insbesondere im urbanen Umfeld als eine der
effizientesten und nachhaltigsten Lösungen zur Umsetzung
der Wärmewende.
In der jüngst vom Rat der Stadt
Duisburg beschlossenen kommunalen Wärmeplanung gehört das
Dichterviertel zu einem der ausgewiesenen Gebiete für die
Verdichtung der Fernwärme. „Dieses Projekt ist
beispielhaft für die Transformation der Wärmeversorgung
in Städten“, sagt Andreas Gutschek, Vorstand
Infrastruktur und Strategie bei den Stadtwerken
Duisburg.

Andreas Gutschek, Vorstand Infrastruktur und Strategie
der Stadtwerke Duisburg, und Marion Karrenberg, Leiterin
VIVAWEST-Kundencenter Rhein-Ruhr, stellten die Arbeiten
für die kommenden Jahre im Dichterviertel vor, wo fast
1.700 Wohnungen der VIVAWEST an die Fernwärme
angeschlossen werden. Quelle: Fernwärme Duisburg
„Vor allem in dicht bebauten Quartieren bietet Fernwärme
enorme Vorteile: Sie ermöglicht eine effiziente,
platzsparende und langfristig klimafreundliche Versorgung
vieler Haushalte gleichzeitig. Gemeinsam mit VIVAWEST
schaffen wir hier eine Infrastruktur, die den
Anforderungen der Zukunft gerecht wird.“
Alle
weiteren Informationen zu geplanten Ausbaugebieten und
zur kommunalen Wärmeplanung gibt es im Internet unter
du-heizt.de. Auch Projektpartner VIVAWEST sieht in dem
Projekt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur
Dekarbonisierung. „Um einen klimaneutralen Gebäudebestand
zu erreichen, investieren so viel wie nie zuvor in die
energetische Modernisierung.
In Duisburg sind wir
schon heute sehr gut aufgestellt– rund die Hälfte unserer
über 9.200 Wohnungen wird bereits per Fernwärme versorgt.
Mit dem Anschluss des Dichterviertels folgt der nächste
Meilenstein, mit dem wir den Fernwärme-Anteil konsequent
ausbauen. Dadurch profitieren die rund 5.000 Menschen,
die dort in unseren Wohnungen leben, künftig von einer
klimafreundlichen und langfristig sicheren
Wärmeversorgung“, erklärt Marion Karrenberg, Leiterin
VIVAWEST-Kundencenter Rhein-Ruhr.
Stadtwerke und
Fernwärme Duisburg investieren mit dem Ausbau des
Fernwärmenetzes gezielt in die nachhaltige Entwicklung
der Stadt. Die neue Infrastruktur schafft die Grundlage
dafür, perspektivisch weitere regenerative Wärmequellen
einzubinden und den CO₂-Ausstoß im Gebäudesektor deutlich
zu senken.
Während der Bauarbeiten kann es abschnittsweise zu
Einschränkungen im Straßenraum kommen. Die Maßnahmen
werden bei Anwohnerinnen und Anwohnern jeweils frühzeitig
angekündigt. Die Zufahrt zu den einzelnen Gebäuden bleibt
zu jederzeit möglich
Fernwärme Duisburg versorgt 70.000 Haushalte.
Bereits vor 100 Jahren versorgte die hiesige Industrie
Werkswohnungen mit industrieller Abwärme. Eine Technik,
die von uns kontinuierlich weiterentwickelt wurde. Als
Tochtergesellschaft der Stadtwerke Duisburg AG und der
Fernwärmeversorgung Niederrhein GmbH versorgen wir
mittlerweile rund 70.000 Privathaushalte, öffentliche
Gebäude und Immobilienunternehmen mit Fernwärme.
Die Fernwärme wird zu großen Teilen aus der sogenannten
Kraft-Wärme-Kopplung in unserem Kraftwerk in
Duisburg-Wanheim und unseren wasserstofffähigen
Blockheizkraftwerken in Duisburg-Hochfeld erzeugt.
Außerdem nutzen wir zunehmend Abwärme sowie Wärme aus
Biomasse. So wird Fernwärme zu einer ökonomisch
interessanten Energieversorgung für den Raum Duisburg.
VIVAWEST Als eines der führenden
Wohnungsunternehmen in Nordrhein-Westfalen bewirtschaftet
VIVAWEST knapp 120.000 Wohnungen in circa 100 Kommunen an
Rhein und Ruhr und gibt etwa 300.000 Menschen ein
Zuhause. Unsere Immobilien-Dienstleistungsunternehmen
erbringen Serviceleistungen rund um das Wohnen und
gewährleisten so Sicherheit und Wohnqualität für unsere
Kunden – vom Grünflächenmanagement über
Handwerksdienstleistungen, Multimediaversorgung bis hin
zu Mess- und Abrechnungsdiensten.
Im Rahmen eines
nachhaltigen Geschäftsmodells verbindet VIVAWEST
ökonomische und ökologische Effizienz mit sozialer
Verantwortung für Kunden, Mitarbeiter und die Region und
bietet allen Einkommensgruppen der Bevölkerung guten
Wohnraum in lebens- und liebenswerten Quartieren.
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Beschäftigte des DVV-Konzerns spenden 9.362,02
Euro an das Netzwerk KipsE
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Duisburg, 15. Mai 2026 - „Kleinvieh macht auch Mist“
heißt es sprichwörtlich, wenn man auch kleinste
Geldbeträge akribisch sammelt und sie sich mit der Zeit
zu einer stattlichen Summe anhäufen. Vereinfacht gesagt
ist das auch die Idee hinter der Aktion „Restcentspende“
der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Duisburger
Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) und all
ihrer Tochtergesellschaften.
Über 1.800
Beschäftigte beteiligen sich und lassen Monat für Monat
ihr Nettogehalt auf den nächsten vollen Euro abrunden und
spenden die so gesammelten „Restcents“ an eine karitative
Einrichtung in Duisburg. Ein Spendenempfänger darf sich
immer zwei Jahre in Folge über die Spende der DVV freuen.
936.202 Restcents sind im Jahr 2025 zusammengekommen,
die höchste Spendensumme, die es bis dato im DVV-Konzern
gab. Diese Restcent-Sammlung ist nun an das „Netzwerk zur
Verbesserung der Lebenslage von Kindern psychisch kranker
und suchtkranker Eltern in Duisburg“ (KipsE) gegangen.
Auf Initiative der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft und
des Gesundheitsamts der Stadt Duisburg engagiert sich das
Netzwerk KipsE mit präventiven Projekten dafür, dass das
Risiko von Kindern psychisch kranker Eltern selbst auch
zu erkranken, minimiert wird.
In dem Netzwerk
arbeiten verschiedene Akteure der psychiatrischen und
psychosozialen Versorgungslandschaft sowie der Suchthilfe
in verschiedenen Stadtgebieten Duisburgs zusammen. Es ist
bereits die zweite Spende an das Netzwerk KipsE. Im
vergangenen Jahr freute sich die Initiative über mehr als
8.000 Euro.
Maria Malikowska, Psychiatrie- und
Suchtkoordinatorin der Stadt Duisburg und Koordinatorin
von KipsE, dankte im Namen der Kinder und Jugendlichen
für die stolze Summe und betonte, wie wertvoll das Geld
für das Netzwerk sei. Es werde dringend gebraucht, um die
kostenfreien Angebote zur psychosozialen Unterstützung
aufrechtzuerhalten, darunter Kurse zur Selbstbehauptung
oder Kunsttherapie, die helfen, gesunde Entwicklungen
anzustoßen.
Tanja Hake, SAP-Beraterin im
DVV-Konzern, hat das Netzwerk für die Restcentspende
vorgeschlagen. Sie hat sich schon öfter für die
DVV-Spendenaktion stark gemacht und deshalb war es für
sie Ehrensache, die mehr als 9.000 Euro zu übergeben.
Bisherige Spendenempfänger Angeregt hatten die
Aktion „Restcentspende“ bereits im Jahr 2010 Beschäftigte
der damaligen Stadtwerke Duisburg Netzgesellschaft mbH,
heute Netze Duisburg GmbH. Sie schlugen damals auch den
ersten Empfänger der Restcentspende vor. Das Kinderheim
St. Josef in Rheinhausen freute sich im September 2011
über die erste Spende in Höhe von rund 4.000 Euro. Auch
im Jahr 2012 ging die Spende wieder an das Rheinhauser
Kinderheim – erneut waren es rund 4.000 Euro.
Angeschafft wurde damals eine Kletterausrüstung. Außerdem
konnte eine Gruppe eine Reise ins Emsland veranstalten.
2013 erhielt das Kinderheim Sankt Josef sogar über 4.200
Euro, die in eine Kunsttherapie flossen. 2014 entschieden
die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DVV, die Spende
einer anderen Einrichtung zukommen zu lassen und
spendeten 4.051,60 Euro an die Kindertagesstätte
Zaubersterne in Neuenkamp. Von dem Geld wurde ein
Klettergerüst für den Außenbereich angeschafft.
Im Jahr 2015 gingen die Restcents in Höhe von 5.869,49
Euro an die Duisburger Werkstatt für Menschen mit
Behinderung und wurden damals für den Ausbau und die
Ausstattung der Fahrradwerkstatt verwendet. Danach freute
sich der Verein „livingroom e. V.“ in Meiderich zwei
Jahre über die Spende aus dem DVV-Konzern. An der
Von-der-Mark-Straße wurde der Raum für die
Hausaufgabenbetreuung mit einer Klimaanlage ausgerüstet
sowie ein Werkraum im Keller ausgebaut und ausgestattet.
Insgesamt gingen in den zwei Jahren 9.204,89 Euro nach
Meiderich.
Die Spendensammlungen aus den Jahren
2018 und 2019 bekam das Kinderdorf Duisburg in
Großenbaum, wo mit den DVV-Restcents Klettergerüste für
die Außenspielfläche angeschafft wurden. Mehr als 12.000
Euro gingen in den Jahren 2020 und 2021 an den ambulanten
Kinder- und Jugendhospizdienst St. Raphael der Malteser.
Die Spendensammlungen aus den Jahren 2022 und 2023 bekam
der Verein Immersatt Kinder- und Jugendtisch e. V.
Immerstatt durfte sich über eine Summe von insgesamt über
14.000 Euro freuen.
Duisburger Versorgungs- und
Verkehrsgesellschaft Die Duisburger Versorgungs- und
Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) ist ein
Multidienstleistungskonzern in den Bereichen Versorgung,
Mobilität und Services. Zum Konzern gehören über 30
Gesellschaften wie die Stadtwerke Duisburg AG, die Netze
Duisburg GmbH, die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG,
die DCC Duisburg CityCom und die octeo Multiservices
GmbH.
Mit rund 4.500 Beschäftigten zählt der
DVV-Konzern zu den großen Arbeitgebern in Duisburg und
trägt entscheidend zur Bereitstellung einer
leistungsfähigen Infrastruktur in der Großstadt mit rund
500.000 Einwohnerinnen und Einwohnern bei.

Tanja Hake, SAP-Beraterin im DVV-Konzern (rechts), hat
die Restcentspende stellvertretend für die DVV übergeben
an Maria Malikowska und Ludwig Hoeren vom KipsE-Netzwerk.
Foto-Quelle: DVV
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Netze Duisburg verlegen 50 Kilometer Stromkabel
in 165 Maßnahmen
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Duisburg,
12. Mai 2026 - Die Netze Duisburg investieren jedes Jahr
Millionen Euro in den Ausbau, die Modernisierung und die
Instandhaltung von tausenden Kilometern Versorgungsnetzen
in Duisburg, damit rund 500.000 Menschen in Duisburg
jederzeit sicher versorgt sind. Auch im Jahr 2025 hat der
lokale Verteilnetzbetreiber wieder enorme Anstrengungen
unternommen, um die Netze auszubauen und dabei rund 90
Millionen Euro investiert.
Vor allem im Bereich
der Stromversorgung sind in den kommenden Jahren
erhebliche weitere Investitionen erforderlich, um das
Netz für die zukünftigen Anforderungen fit zu machen.
Allein im vergangenen Jahr haben die Netze Duisburg
deshalb in dieser Versorgungssparte in 165 Baumaßnahmen
rund 50 Kilometer Kabel in die Erde gebracht.
„Wir
kennen unser Netz genau. Wir wissen, welcher
Leitungsabschnitt wie alt ist, wie stark er beansprucht
wird und wir wissen auch, wie sich das Netz zukünftig
entwickelt. Deshalb modernisieren und erweitern wir nach
einem klaren strategischen Plan“, erklärt Andreas
Massing, Geschäftsführer der Netze Duisburg GmbH.
Insgesamt betreibt der lokale Netzbetreiber 5.022
Kilometer Stromleitungen. 109 Kilometer davon sind
Hochspannungsnetz mit einer Spannung von 110.000 Volt,
1.443 Kilometer sind im Bereich der Mittelspannung
zwischen 10.000 und 25.000 Volt und 3.470 Kilometer Netz
betreiben die Netze Duisburg in der Niederspannung von
400 Volt.
Damit ist die Stadt aktuell
vollumfänglich versorgt. Klar ist aber schon heute, dass
tausende Kilometer Netz in den kommenden Jahren
hinzugebaut werden müssen, um die zukünftigen Bedarfe zu
bedienen. „Durch den Hochlauf der Elektromobilität, den
steigenden Einsatz von Wärmepumpen und den Zubau von
Photovoltaik-Anlagen im privaten und gewerblichen Bereich
müssen wir die Netze so ertüchtigen, dass alle diese
zukünftigen Verbraucher und Einspeiseanlagen das Netz
nicht überlasten“, erklärt Massing.

Grafiken Netze Duisburg
165 größere
Einzel-Baumaßnahmen haben die Netze Duisburg daher allein
im Jahr 2025 umgesetzt. Besonders aufwändig war dabei die
Verbindung zweier Umspannwerke mit Mittelspannungskabeln.
An zahlreichen Stellen in der Stadt hat der lokale
Netzbetreiber solche Umspannwerke errichtet. Sie sind
zentrale Schaltstellen, um die Energie in der gesamten
Stadt zu verteilen und Spannungsebenen anzupassen. Im
Rahmen der Netzertüchtigung werden auch zusätzliche
Umspannwerke gebaut, um die Netzstabilität auch zukünftig
zu sichern.
Im Jahr 2025 haben die Netze Duisburg
allein in der Versorgungssparte Strom fast 48 Millionen
Euro in ihr Netz investiert.

Rund 12 Millionen Investitionen ins Gasnetz 1.706
Kilometer lang ist das Gasnetz der Netze Duisburg Im Jahr
2025 wurden insgesamt 5,7 Kilometer Gasleitungen im
Rahmen von Erneuerungs- und Neubaumaßnahmen verlegt. Die
größte Einzelmaßnahme war hierbei die seit 2024 laufende
Erneuerung der Gasdruckregelanlage am Unkelstein. Das
Projekt wird voraussichtlich in diesem Jahr
abgeschlossen. Die Gesamtinvestitionen in das Gasnetz
beliefen sich im Jahr 2025 auf 11,7 Millionen Euro.
Ausbau der Fernwärme schreitet voran Im
vergangenen Jahr umfasste das Fernwärmenetz der Netze
Duisburg eine Gesamtlänge von rund 355 Kilometern. Im
Verlauf des Jahres 2025 wurden zusätzlich 2,4 Kilometer
Fernwärmeleitungen realisiert. Die Umsetzung erfolgte im
Rahmen von insgesamt 177 Einzelmaßnahmen, darunter 152
Hausanschlüsse, 22 Leitungsprojekte sowie 3 Sanierungen.
Die größte Einzelmaßnahme war die Sanierung von
rund 155 Meter Fernwärmetrasse im Bereich der
Prinzenstraße. Für den Ausbau und die Weiterentwicklung
der Fernwärmeinfrastruktur wurden im Jahr 2025 insgesamt
rund 9 Millionen Euro investiert.
14 Kilometer
neue Wasserleitungen im Jahr 2025 In insgesamt 45
Baumaßnahmen im Jahr 2025 haben die Netze Duisburg rund
14 Kilometer neue Wasserleitungen in Betrieb genommen.
Damit umfasst das Wassernetz in der Stadt 2.206
Kilometer.
Die größte Einzelmaßnahme war die
Erneuerung einer großen Wassertransportleitung in der
Emmericher Straße, deren Bau im Jahr 2024 begonnen wurde.
Im Jahr 2025 wurden hier weitere 510 Meter
fertiggestellt. Die Gesamtinvestitionen im Bereich Wasser
beliefen sich im Jahr 2025 auf 20 Millionen Euro.
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