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Stadtwerke stellen erklärte Musterrechnungen vor

Duisburg, Juli 2017 - Mehrere Hunderttausend Rechnungen versendet die Stadtwerke Duisburg AG pro Jahr an ihre Kunden. Verständlich, dass der ein oder andere Nachfragen zu einer Rechnung hat, die er nur einmal in 365 Tagen bekommt. Rund 21.000 Anrufe und 11.000 schriftliche Anfragen erreichen die Stadtwerke Jahr für Jahr von Kunden zu ihren Jahresverbrauchsabrechnungen.
In den allermeisten Fällen geht es dann um inhaltliche Verständnisfragen, denn durch zahlreiche Vorgaben des Gesetzgebers enthalten die mehrseitigen Rechnungen viele Informationen. Die Stadtwerke haben die Vielzahl der Anfragen nun zum Anlass genommen, Musterrechnungen mit ausführlichen Erläuterungen auf ihre Internetseite zu stellen. Alle Seiten werden detailliert in ihren Einzelabschnitten dargestellt und mit einem Mausklick auf die nebenstehenden grünen Infopunkte leicht verständlich erläutert. Musterrechnungen finden Stadtwerke-Kunden nicht nur für Strom, sondern auch für Gas und Wasser.
Die Stadtwerke erhoffen sich so, das hohe Nachfrage-Aufkommen zu verringern und Kunden auf diese Weise zeitunabhängig die Möglichkeit zu geben, ihre Fragen zur Rechnung beantworten zu können. Die Rechnungen finden die Kunden auf der Stadtwerke-Homepage im Bereich „Service/Zahlungsinformation & Rechnung“ oder über die Direktlinks:
https://www.stadtwerke-duisburg.de/stromrechnung https://www.stadtwerke-duisburg.de/gasrechnung https://www.stadtwerke-duisburg.de/wasserrechnung
Kunden haben aber natürlich weiterhin die Möglichkeit, Antworten auf Fragen zu ihrer Rechnung im persönlichen Kontakt mit den Stadtwerken zu erhalten. Neben dem Postweg und dem telefonischen Kontakt (Service-Rufnummer 0203 – 39 39 39) gibt es seit April 2017 dafür auch noch eine weitere Möglichkeit.
Ein Live-Chat über die Internetseite mit einem Mitarbeiter des Kundenservice kann mit einem einfachen Klick auf die Grüne „Chat“-Schaltfläche im oberen rechten Bereich der Stadtwerke-Homepage jederzeit gestartet werden. Die Mitarbeiter sind per Chat werktags von 7 bis 18.30 Uhr erreichbar. Die Erfahrungen der ersten Monate zeigen, dass auch hier zahlreiche Fragen zu Rechnungen oder Abschlagszahlungen gestellt werden, ebenso wie Anfragen zu vertraglichen Bestandteilen.

 

 

DVV-Konzern: Vorteile für die Stadt in Höhe von 84,6 Millionen Euro

 Duisburg, 30. Juni 2017 - Für die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) verlief das Jahr 2016 erfolgreich. Erstmals steht bei der DVV-Holding eine schwarze Zahl unter dem Strich. Auch die Stadt Duisburg als alleinige Eigentümerin profitiert von einem erfolgreichen Geschäftsverlauf – und das in mehrfacher Hinsicht: Für das Recht, die Versorgungsleitungen (Strom, Gas, Wasser) zu verlegen und zu betreiben, haben die Stadtwerke Duisburg im vergangenen Jahr eine Konzessionsabgabe in Höhe von 25,9 Millionen Euro an die Stadt gezahlt.

Hinzu kommen die von Unternehmen aus dem DVV-Konzern abgeführten Gewerbesteuer­einnahmen in Höhe von insgesamt 5,6 Millionen Euro. Mit weiteren 33,3 Millionen Euro wird die Stadtkasse entlastet, da der Verlust aus dem Öffentlichen Personennahverkehr in der DVV verbleibt. Denn in den Jahresabschluss der Holding fließen im Wesentlichen die wirtschaftlichen Ergebnisse aus der Energieversorgung sowie das Minus aus dem ÖPNV ein.

Ein Großstadt-Nahverkehr mit einem leistungsfähigen Straßenbahnnetz lässt sich ohne öffentliche Subventionierung nicht betreiben. Deshalb ist auch die geplante Direktvergabe der ÖPNV-Leistungen an die Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) ein entscheidender Schritt: Diese Form der Auftragsvergabe ohne EU-weite Ausschreibung sichert nicht nur langfristig die rund 900 Arbeitsplätze in Duisburg.

Sie sichert der Stadt auch den direkten Einfluss und die Kontrolle auf die Entwicklungen im Nahverkehr, da sich die DVG unter dem Dach der DVV in städtischer Hand befindet. Aus diesen Gründen bereiten viele Städte eine Direktvergabe an ihre eigenen Verkehrsunternehmen vor. Die in Duisburg etablierte Holdingstruktur der DVV reduziert zudem die Kosten, die die Stadt für die beauftragte Verkehrsleistung tragen muss. Denn durch den steuerlichen Querverbund können die Verluste aus dem Nahverkehr mit den Gewinnen aus anderen Geschäftsfeldern verrechnet werden.
Durch dieses Modell entstehen jedes Jahr erhebliche, zusätzliche Steuerersparnisse, beispielsweise im abgelaufenen Geschäftsjahr in Höhe von rund 19,8 Millionen Euro. In Verbindung mit den derzeit anlaufenden Investitionen von rund 180 Millionen Euro für 47 neue Niederflur-Straßenbahnen und neue Techniksysteme für die U-Bahntunnel sichert die Direktvergabe die langfristige Zukunft eines leistungsfähigen Nahverkehrs in der Stadt.
Unter dem Strich summieren sich die Vorteile zur Entlastung der Stadtkasse auf 84,6 Millionen Euro. Darüber hinaus haben die DVV und ihre Tochterunternehmen in 2016 rund 56 Millionen Euro an Aufträgen an Unternehmen aus Duisburg und der Region vergeben.

 

- DVV-Holding verzeichnet erstmals ein positives Ergebnis
 - RePowerProgramm: 700 Stellen von den Veränderungen betroffen, 300 Arbeitsplätze fallen weg.

Duisburg, 14. Juni 2017 - Das Jahr 2016 war in der Geschichte der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) das wirtschaftlich bislang erfolgreichste. Die DVV als Konzernholding erwirtschaftete erstmals ein positives Ergebnis und verzeichnete einen Gewinn von 0,5 Millionen Euro. „Dieser Erfolg ist ein Resultat aus dem seit 2015 laufenden Prozess der Neuausrichtung.
Die konsequente Umsetzung unseres RePower-Programms entfaltet ihre Wirkung – und das schon früher als geplant“, sagt Marcus Wittig, Vorsitzender der DVV-Geschäftsführung sowie des Vorstands der Stadtwerke Duisburg AG und der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG). Mit dem noch bis 2018 laufenden RePowerProgramm will die DVV nachhaltige Ergebnisverbesserungen von insgesamt 45 Millionen Euro jährlich erwirtschaften.

„Das gute Ergebnis des Geschäftsjahres 2016 verdeutlicht, dass der DVV-Konzern durch die etablierte Konstruktion des steuerlichen Querverbundes perspektivisch in der Lage ist, den städtischen Haushalt zu entlasten“, sagt Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link, der auch Vorsitzender des Aufsichtsrates der DVVHolding sowie der Stadtwerke Duisburg AG ist. Neben den Steuervorteilen durch die Verrechnung von Gewinnen aus der Energie- und Wasserversorgung mit dem Jahresfehlbetrag aus dem öffentlichen Personennahverkehr will die DVV mit stabilen Ergebnissen dauerhaft den städtischen Haushalt unterstützen.
Vorgesehen war dies ab dem Jahr 2019, jetzt hat die DVV das Ziel bereits deutlich früher erreicht. Die Stadt als Alleingesellschafterin des DVV-Konzerns hatte mit der Eigenkapitalstärkung in Höhe von 176,2 Millionen Euro einen der Grundsteine für Zukunftsinvestitionen und damit für die Trendwende gelegt. „Die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens zeigt schon heute, dass diese Entscheidung absolut richtig war“, sagt Link.

Der im Rahmen des RePower-Programms mit dem Betriebsrat vereinbarte Personalabbau wurde 2016 erfolgreich weitergeführt. Insgesamt sind 700 Stellen von den Veränderungen betroffen, 300 Arbeitsplätze fallen weg. „Natürlich ist das für alle Beteiligten ein sehr emotionales Thema. Am Ende aber sind wir stolz, dass wir die notwendige Neuausrichtung ohne betriebsbedingte Kündigungen gestalten können. Mein Dank gilt allen Mitarbeitern für die Flexibilität und die Bereitschaft, die Veränderungen mitzutragen“, sagt Arbeitsdirektor Axel Prasch. Zum 31. Dezember 2016 beschäftigte der Konzern insgesamt 4.143 Mitarbeiter.

Für die kommenden Jahre erwartet die DVV-Geschäftsführung weiterhin große Herausforderungen. So könnten Regulierungen im Netzbereich und Änderungen der Rahmenbedingungen zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) weitere Anpassungen mit sich ziehen. Im Geschäftsfeld Mobilität stehen in den kommenden Jahren zudem Investitionen im dreistelligen Millionenbereich an, die sich auch auf die Ergebnisentwicklung auswirken werden. Darunter fallen unter anderem die Anschaffung von 47 neuen Schienenfahrzeugen sowie Investitionen in das Zugsicherungssystem und in die Infrastruktur.

Versorgung: Fokus auf umweltfreundlicher Erzeugung Nachdem das Geschäftsjahr 2015 maßgeblich durch die Einflüsse der Restrukturierung geprägt war, erzielte die Stadtwerke Duisburg AG 2016 einen Gewinn in Höhe von 36,7 Millionen Euro. Die Umsatzerlöse lagen bei 1,1 Milliarden Euro, die Investitionen in die Versorgungsinfrastruktur betrugen 2016 rund 14,5 Millionen Euro. Das Geschäftsjahr der Stadtwerke Duisburg AG unterlag auch 2016 dem Einfluss zahlreicher Sonder- und Einmaleffekte. So hat sich die wirtschaftliche Entwicklung im Bereich der Erzeugung besser dargestellt als zunächst geplant.

Die Herausforderungen des sich rasant verändernden Energiemarktes gehen die Stadtwerke weiter konsequent an. Die eigene Stromerzeugung ist aufgrund veränderter Rahmenbedingungen auf dem Energiemarkt in den Hintergrund getreten. Stattdessen liegt der Fokus auf der umweltfreundlichen Erzeugung von Fernwärme in hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung. Um das gasbetriebene Heizkraftwerk in Duisburg-Wanheim deutlich flexibler zu betreiben, haben 2016 die Vorarbeiten für einen 43.000 Kubikmeter fassenden Wärmespeicher begonnen.
Ein weiterer Schritt in diese Richtung ist der im Herbst 2016 begonnene Bau einer Verbindungsleitung zwischen dem Fernwärmenetz Duisburg und der Fernwärmeschiene Niederrhein. „Unsere Investitionen in diesem Bereich sind sowohl für das Unternehmen als auch für die Versorgungsstruktur der Stadt Duisburg von entscheidender Bedeutung“, sagt Wittig.

Sondereinflüsse gab es auch im Bereich Beteiligungen, die jährlich einer dezidierten Bewertung unterliegen. Unter Berücksichtigung zukünftiger Dividendenerwartungen, der Finanzierungskosten und der Gesamtentwicklung eines sich stetig verändernden Energiemarktes wurde der Buchwert der Beteiligung an der KSBG Kommunalen Beteiligungsgesellschaft GmbH & Co.KG um 28,9 Millionen Euro berichtigt.

Mobilität: DVG zählt mehr Fahrgäste Der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG ist es erneut gelungen, das wirtschaftliche Ergebnis trotz laufender Restrukturierungsprozesse zu verbessern. Der Jahresfehlbetrag lag 2016 bei 33,3 Millionen Euro. Die DVG profitierte dabei auch von Einmaleffekten wie dem Verkauf von nicht mehr benötigten Immobilien und der Auflösung von Rückstellungen aus den vorangegangenen Jahren. Die Zahl der Fahrgäste ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 1,5 Millionen auf insgesamt 63,1 Millionen gestiegen. „Das bedeutet einen Anstieg von rund 2,5 Prozent. Damit liegen wir in Duisburg deutlich oberhalb der durchschnittlichen Entwicklung im VRR“, sagt Klaus-Peter Wandelenus, Technik-Vorstand der DVG.

Die DVG erzielte Umsatzerlöse in Höhe von 110,6 Millionen Euro und investierte 2016 rund 15 Millionen Euro in neue Busse, in die Instandsetzung der Bahnen sowie in Betriebsanlagen. „Diese Investitionen sind der Grundstein, um das Angebot der DVG und die Qualität im gesamten
Bediengebiet dauerhaft zu sichern“, erklärt Herbert Mettler, Aufsichtsratsvorsitzender der DVG.

Service: Ergebnis deutlich gesteigert
Im Geschäftsfeld Services hat der DVV-Konzern seine Geschäftstätigkeit weiter ausgeweitet. Die octeo Multiservices GmbH erzielte Umsatzerlöse in Höhe von 49,3 Millionen Euro. Die umsatzstärksten Felder der DVVTochter liegen in den Bereichen Gebäudereinigung mit 18,8 Millionen Euro und Sicherheitsdienstleistungen mit 16,4 Millionen Euro. Das Jahresergebnis von octeo verbesserte sich von 1,1 Millionen Euro auf 3,0 Millionen Euro.


Neuer Fernwärmespeicher

Duisburg, 26. April 2017 - Aufgrund der Veränderungen im Energiemarkt haben die Stadtwerke Duisburg ihre Erzeugungsstrategie angepasst. In diesem Rahmen wird das am Unternehmenssitz in Hochfeld betriebene Steinkohlekraftwerk im Frühjahr 2018 stillgelegt.

Standort Duisburg-Wanheim 



Das zukunftssichere Gas- und Dampfturbinen-Heizkraftwerk in Wanheim wird weiter betrieben und um einen neuen Fernwärmespeicher erweitert. Dieser 43.000 Kubikmeter Wasser fassende Speicher wird einen flexibleren und wirtschaftlicheren Einsatz des Kraftwerks ermöglichen.

Und über eine derzeit im Bau befindliche neue Anschlussleitung zur Fernwärmeschiene Niederrhein wird zukünftig zusätzlich der Zugang zu industrieller Abwärme ermöglicht, über die die Stadtwerke Duisburg dann in der wärmeren Jahreszeit klimafreundliche Wärme an Kunden liefern können, ohne dass das Kraftwerk gleichzeitig Strom produzieren muss.

Die Inbetriebnahme des neuen Wärmespeichers ist für Ende 2018 vorgesehen.  

So soll der neue Fernwäremspeicher aussehen - Fotos und Grafiken Stadtwerke Duisburg

 

Projektstatus – Wie geht es weiter
• Beginn der Bauarbeiten im 2. Quartal 2017 Nach dem Bodenaushub wird eine 2 Meter dicke Betonplatte errichtet.
• Im 3. Quartal 2017 wird auf dieser Betonplatte die Montage des Fernwärmespeichers begonnen.
Diese dauert ca. 10 Monate.
• Parallel zur Speichermontage erfolgt die Errichtung des Pumpenhauses.
• Ab Mitte 2018 wird der Speicher über mehrere Wochen mit Wasser gefüllt und es werden die notwendigen Leitungsumschlüsse im Fernwärmesystem durchgeführt. Nach anschließender Inbetriebnahme ist die Anlage voraussichtlich Ende 2018. 

• Während der Bauphase werden zunächst circa 3.500 Quadratmeter Parkfläche in Anspruch genommen. Die Nutzung des Parkgeländes durch Duisburger Bürger ist aber weiterhin möglich.
• Dauerhaft wird davon nur ein kleiner Teil bebaut beziehungsweise eingezäunt bleiben.
• Die anderen Flächen werden im Frühjahr 2019 wieder als Park hergerichtet und in Abstimmung mit Forstamt und der zuständigen Behörde aufgeforstet. 

Zahlen und Fakten Fernwärmespeicher:

Bauart: Atmosphärischer Zwei-Zonen-Speicher
Bauzeit: Circa 20 Monate
Geplante Inbetriebnahme: Ende 2018
Investitionen: Rund 20 Millionen Euro
Höhe: 44 Meter
Durchmesser: 36 Meter
Fassungsvermögen: Circa 43.000 Kubikmeter Wasser
Einspeichertemperatur: Über 100 Grad Celsius
Wärmekapazität: 1.450 Megawattstunden

Fernwäreminfrastruktur Duisburg ab 2018:

 

 

 

 

Ministerin Hendricks besucht erfolgreiches Kooperationsprojekt für sauberes Trinkwasser

Düsseldorf-Wittlaer/Duisburg, 24. Februar 2017 - Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks (SPD) informierte sich im Wasserwerk Wittlaer der Stadtwerke Duisburg über die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Landwirten und dem Duisburger Wasserversorger in einem der größten Wasserschutzgebiete Nordrhein-Westfalens.
Auf Einladung des vorsitzenden Landwirts der örtlichen Kooperation Landwirtschaft/Wasserwirtschaft, Joachim von Holtum, konnte sich Ministerin Hendricks von nachhaltig fallenden Nitratwerten im Grundwasser ein Bild machen.
„Wir konnten den Nitratgehalt in den vergangenen 17 Jahren von durchschnittlich 31 Milligramm pro Liter im Jahr 1999 auf durchschnittlich 19 Milligramm pro Liter Trinkwasser in 2016 absenken“, erläuterte Diplom-Geologe Thomas Oertel, Leiter Wassergewinnung bei den Stadtwerken Duisburg, die Erfolgsbilanz.
Die Ministerin zeigte sich beeindruckt: „Solche Kooperationen wie hier in Duisburg sind der richtige Weg für beide Seiten, um nachhaltig erfolgreich zu sein. Partnerschaftliche Projekte wie dieses können Vorbild sein, um im gesamten Bundesgebiet den Herausforderungen durch Nitratbelastung des Grundwassers zu begegnen.“
Auf Nachfrage der Ministerin erklärte Oertel, dass die Vorsorgemaßnahmen auch wirtschaftlich Sinn machen. „Die Vermeidung einer Nitratbelastung ist um den Faktor 20 günstiger als nachträgliche Maßnahmen wie beispielsweise die Nitratfilterung aus dem Grundwasser“, rechnete er vor.
Seit nunmehr über 25 Jahren arbeiten die Stadtwerke mit Landwirten und Gartenbaubetrieben im Sinne des Gewässerschutzes partnerschaftlich zusammen. Das Ziel ist die Sicherung der Trinkwasserversorgung bei gleichzeitiger Sicherung der Existenzfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe.
Diese Kooperation mit derzeit circa 80 Betrieben ist damit eine der ältesten in ganz NRW. Das Wasserschutzgebiet im Einzugsbereich der Wasserwerke Wittlaer und Bockum hat eine Größe von 64 Quadratkilometern. Es ist damit eines der größten Wasserschutzgebiete in Nordrhein-Westfalen. Über 20 Quadratkilometer im Wasserschutzgebiet werden landwirtschaftlich genutzt.

Begrüßten Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks (Mitte) am Wasserwerk Wittlaer: Axel Prasch, Vorstand Stadtwerke Duisburg AG (von links), Joachim von Holtum, Vorsitzender der Kooperation, Thomas Oertel, Leiter Wassergewinnung Stadtwerke Duisburg AG, und (im Bild ganz rechts) Martin Siekerkotte, Wasserschutzberater Landwirtschaftskammer NRW, sowie weitere Mitglieder der Kooperation.

 

Fernwärmespeicher: Vorbereitungen zur Einrichtung der Baustelle gestartet

Duisburg, 8. Februar 2017 - Die Stadtwerke Duisburg AG hat Anfang dieser Woche mit den ersten vorbereitenden Arbeiten zur Einrichtung der Baustelle für den neuen Fernwärmespeicher begonnen. Die Baustelle wird im März 2017 eingerichtet und dauert voraussichtlich bis Ende 2018. Der neue Fernwärmespeicher der Stadtwerke Duisburg wird auf dem Gelände des Heizkraftwerks in Duisburg-Wanheim errichtet.

Zur Einrichtung der Baustelle waren zunächst Rodungsarbeiten an der Einfahrt zum Kraftwerk notwendig, um für die Baustellenfahrzeuge Parkplätze zur Verfügung zu stellen. Die Arbeiten begannen bereits Anfang der Woche.
Aus Rücksicht auf die Vegetationsperiode und die Brutzeit der Vögel müssen diese bis Anfang März abgeschlossen sein. Sowohl die Forstbehörde als auch das Umweltamt sind eng mit in die Planungen einbezogen. So wurden bereits im Vorfeld die Eingriffe in den Park aus Artenschutz-Sicht als auch aus Sicht der Landschaftspflege untersucht und ein landschaftspflegerischer Begleitplan erstellt, in dem die notwendigen Ausgleichsmaßnahmen festgelegt wurden.

Während der Bauphase werden zunächst circa 3.500 Quadratmeter Parkfläche in Anspruch genommen. Die Nutzung des Parkgeländes durch Duisburger Bürger ist aber weiterhin möglich. Dauerhaft wird davon nur ein kleiner Teil bebaut beziehungsweise eingezäunt bleiben. Die anderen Flächen werden im Frühjahr 2019 wieder als Park hergerichtet und in Abstimmung mit Forstamt und der zuständigen Behörde aufgeforstet.

 

Stadtwerke Duisburg richten Vorstandsressorts neu aus

Duisburg, 08. Dezember 2016 - Im Rahmen der laufenden betrieblichen Umstrukturierungen richtet die Stadtwerke Duisburg AG auch die Unternehmensführung neu aus. So wird das derzeitige technische Vorstandsressort nicht mehr weitergeführt. Dies hat der Aufsichtsrat des Unternehmens in seiner heutigen Sitzung beschlossen. „Die technischen Geschäftsbereiche der Stadtwerke wurden wegen veränderter energiepolitischer Rahmenbedingungen in den vergangenen Jahren neu ausgerichtet“, erläutert Oberbürgermeister Sören Link als Aufsichtsratsvorsitzender des Unternehmens.
So haben die Stadtwerke Duisburg ihre eigenen Stromerzeugungskapazitäten deutlich reduziert. 2012 wurde das Heizkraftwerk (HKW) II/B in Hochfeld stillgelegt, voraussichtlich im Frühjahr 2018 erfolgt die Außerbetriebnahme des benachbarten HKW I. Verbleiben wird dann von zuletzt drei Erzeugungsanlagen für Strom und Fernwärme künftig nur noch das HKW III im Stadtteil Wanheim. Darüber hinaus wurde im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Entflechtung von Energieerzeugung, -vertrieb und Netzbetrieb das Eigentum der Strom- und Gasnetzanlagen von der Stadtwerke Duisburg AG auf die Netze Duisburg GmbH übertragen.
„Die Weiterführung eines technischen Vorstandsressorts bei den Stadtwerken in der derzeitigen Form ist daher nicht mehr zielführend“, verdeutlicht Link. Vor diesem Hintergrund wird der Vertrag mit dem derzeitigen Technik-Vorstand Christof Schifferings nicht verlängert. Die Geschäfte der Stadtwerke Duisburg werden ab dem 1. Januar 2017 von den beiden verbleibenden Vorstandsmitgliedern Marcus Wittig (Vorsitz und Finanzen) und Axel Prasch (Personal) geführt.

 

Stadtwerke Duisburg senken Gaspreise zum 1. Januar

Duisburg, 18. November 2016 - Der Energiedienstleister senkt zum 1. Januar 2017 den Grundpreis um 13,57 Euro/Jahr und den Arbeitspreis um 0,12 Cent pro Kilowattstunde. Ein Drei-Personen-Haushalt mit einem üblichen Verbrauch von 16.000 Kilowattstunden Erdgas spart so pro Jahr zum Beispiel im Tarif Erdgas Classic 32,77 Euro.
„So können unsere Kunden noch in der laufenden Heizperiode von günstigeren Preisen profitieren“, sagt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg. Strompreise bleiben trotz steigender Umlagen stabil Obwohl staatliche Umlagen und Abgaben beim Strom zum 1. Januar je nach Tarif um durchschnittlich 4,1 Prozent steigen, halten die Stadtwerke Duisburg ihre Strompreise zum Jahreswechsel stabil.
„Die Erhöhungen unter anderem bei der EEG-Umlage zur Förderung der erneuerbaren Energie als auch bei den Entgelten zur Nutzung der Stromnetze fangen wir für unsere Kunden auf, so dass diese unter dem Strich nicht zusätzlich belastet werden“, erklärt Wittig.

Je nach Bedarf bieten die Stadtwerke Duisburg verschiedene Strom- und Erdgas-Tarife für Privathaushalte in Duisburg an, unter anderem auch umweltfreundliche Öko-Tarife. Über alle Angebote informiert das Unternehmen auf seiner Internetseite www.stadtwerke-duisburg.de und im Kundencenter an der Friedrich-Wilhelm-Straße 47 in der Innenstadt.

 

Historischer Wasserturm leuchtet zum Martinstag

Duisburg, 10. November 2016 - Er hat bereits Tradition: der grün angeleuchtete Wasserturm in Duisburg-Bergheim. Jedes Jahr rund um den Martinstag bis Anfang Januar setzen die Stadtwerke Duisburg das historische Bauwerk in Szene - als stimmungsvolle Kulisse für die Laternenumzüge und zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit.
Errichtet wurde der Turm als Wasserspeicher zu Beginn des 20. Jahrhunderts an der Straße Auf dem Berg. Seit 1990 steht er als wichtiges Zeugnis der Entwicklung der Wasserversorgungstechnik und des Stadtbezirks Rheinhausen unter Denkmalschutz.

 

Endspurt beim Rückbau der Rohre des Stadtwerketurms

Duisburg, 04. November 2016 - In dieser Woche haben die Stadtwerke Duisburg mit dem Rückbau der oberen und letzten Elemente der drei Rohre des Stadtwerketurms begonnen. Aktuell wird das oberste, circa 60 Meter lange Element des östlichen Rohres aus etwa 200 Meter Höhe herabgelassen.

Anschließend wird es, wie bereits die anderen Rohrelemente, auf dem Dach des Stahlbetonsockels in einzelne circa drei Meter hohe Segmente geteilt. Mit einem Kran werden die Segmente dann vom 70 Meter hohen Sockel zur weiteren Bearbeitung nach unten befördert.
Wenn es die Windverhältnisse zulassen, folgt bis Ende des Jahres auch der Rückbau der oberen Elemente des westlichen und des nördlichen Rohres. Die Fotos zeigen ein paar Impressionen vom Stadtwerketurm aus nächster Nähe.

Weitere Informationen zu den Bauarbeiten und zum Stadtwerketurm gibt es im Internet unter www.stadtwerketurm.de.  

 

„Mein Gesicht für die Stadtwerke Duisburg“ „Für Sie. Für euch. Für Duisburg.“

Duisburg, 30. August 2016 - Mit diesem Slogan bewirbt die Stadtwerke Duisburg AG als lokaler Energieversorger die Vorteile, die das Unternehmen von seinen Wettbewerbern unterscheidet. Zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Duisburg geben in der neuen Werbekampagne dem Energiedienstleister ein Gesicht. Einer von ihnen ist Dirk Tenhaken.
„Ich bin jetzt seit 29 Jahren bei den Stadtwerken und stehe gerne stellvertretend für alle Kolleginnen und Kollegen aus dem technischen Bereich bei uns im Unternehmen. Die Stadtwerke sind mein ganzes Berufsleben, und ich bin stolz, dass mein Gesicht überall in Duisburg für die Stadtwerke auf Plakaten zu sehen ist“, erklärt Tenhaken.
Als Mitarbeiter im Kraftwerk repräsentiert er die eigene Energieerzeugung bei den Stadtwerken. Er steht stellvertretend für alle „Blaumänner“ im Kraftwerk und in den Werkstätten, die dafür sorgen, dass zuverlässig und sicher Strom und Fernwärme für die Duisburger Haushalte produziert wird. Rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr.
Zehn Botschafter für das Unternehmen Neben dem 50-jährigen Kraftwerker Tenhaken repräsentieren neun weitere Protagonisten jeweils ihren Arbeitsbereich und den Heimvorteil, den die Stadtwerke ihren Kunden bieten. Die Bandbreite reicht hier vom persönlichen Kundenservice, über kompetente Beratung rund um das Thema Energie, die Vorteile der Stadtwerke-Kundenkarte, die Verantwortung als Ausbildungsbetrieb bis zum Engagement bei Veranstaltungen und Events. Die Stadtwerke Duisburg setzen damit ihre im vergangenen Jahr gestartete Kampagne zum Thema „Nähe“ fort.
„Wir sind Teil dieser Stadt und bieten Dienstleistungen, die wir in der Form nur als lokaler Energieversorger vor Ort bieten können“, betont Torsten Hiermann, Leiter des Bereichs Markt/Vertrieb der Stadtwerke Duisburg. „Dies wollen wir deutlich machen und freuen uns, dass wir zehn sympathische und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Botschafter für die Stadtwerke Duisburg gewinnen konnten“, so Hiermann weiter. Informationen zur Kampagne und allen Heimvorteilen geben die Stadtwerke Duisburg auf ihrer Internetseite: www.stadtwerke-duisburg.de/heimvorteil.

Kraftwerker Dirk Tenhaken (50) leiht sein Gesicht den Stadtwerken Duisburg. Auf Großflächenplakaten und City-Light-Postern ist er im gesamten Stadtgebiet zu sehen. Foto: Stadtwerke Duisburg AG

 

Stadtwerke Duisburg bringen „Nähe“ auf die Schiene

Duisburg, 23. Mai 2016 - „Nähe verbindet“ steht groß auf einer neu gestalteten Straßenbahn, die auf den Linien 901 und 903 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) unterwegs ist. Mit dem Slogan bewirbt die Stadtwerke Duisburg AG als lokaler Energiedienstleister die Vorteile, die das Unternehmen von seinen Wettbewerbern unterscheidet: persönliche Beratung, Service vor Ort und lokales Engagement.
„Wir sind Teil dieser Stadt und bieten Dienstleistungen, die speziell auf den Standort ausgerichtet sind und sich an alle Duisburgerinnen und Duisburger wenden“, betont Torsten Hiermann, Leiter des Bereichs Markt/Vertrieb der Stadtwerke Duisburg. „Dies wollen wir deutlich machen und nutzen hierzu mit der Straßenbahn der DVG ein aufmerksamkeitsstarkes Medium.“
Die Stadtwerke Duisburg setzen damit auch ihre im vergangenen Jahr gestartete Kampagne zum Thema „Nähe“ fort. So präsentiert sich das Unternehmen bereits auf Plakatgroßflächen mit prägnanten Motiven aus Duisburg in Verbindung mit Headlines wie „Versuchen Sie es doch mal mit einer echten Nahbeziehung“, „Schön, wenn das Gute so nah liegt“ oder „Unsere Energie würden wir mal so beschreiben: naheliegend“.
Bessere Wahrnehmung im umkämpften Heimatmarkt „In einem hart umkämpften Heimatmarkt müssen wir Präsenz zeigen“, erklärt Hiermann die Motivation für die Kampagne. Nähe ist dabei mehr als nur ein Slogan: „Nähe kann man bei uns auch erleben: bei einem persönlichen Beratungsgespräch in unserem Kundencenter, bei einer Besucherführung durch unsere Kraft- und Wasserwerke oder indem wir im Rahmen unserer Möglichkeiten Sport, Kultur und soziales Engagement in Duisburg unterstützen.“

 

 

Stadtwerketurm: Erste Vorbereitungen für den Rückbau der Rauchgasrohre starten

 Duisburg, 31. März 2016 - Die Stadtwerke Duisburg AG beginnt ab der kommenden Woche mit den ersten vorbereitenden Arbeiten zum Rückbau der Rauchgasrohre des Stadtwerketurms. So wird der Schornstein in Kürze in die Zuständigkeit des Bauunternehmens übergeben, das dann mit der Baustelleneinrichtung beginnt. Die Julius-Weber-Straße wird in diesem Zusammenhang voraussichtlich ab Montag, 4. April, bis zum Herbst zwischen der Einmündung Juliusstraße und der Kreuzung Charlottenstraße für den Autoverkehr und für Fußgänger gesperrt. Aus Richtung Bungertstraße kann weiterhin von der Julius-Weber-Straße rechts in die Juliusstraße abgebogen werden.


Mit der Übergabe des Stadtwerketurms in die Verantwortung des Bauunternehmens kann der Schornstein ab dem 11. April auch nicht mehr beleuchtet werden. Es steht lediglich noch eine Energieversorgung für die Bauarbeiten und die Flugbefeuerung oben am Kamin zur Verfügung. Nach dem Rückbau der Rauchgasrohre erfolgt dann der Aufbau einer neuen Lichtinstallation am Stadtwerketurm, die im Laufe des kommenden Jahres in Betrieb gehen soll.

 

Rauchgasrohre des „Stadtwerketurms“ sollen dieses Jahr zurückgebaut werden

Duisburg, 01. März 2016 - Die Stadtwerke Duisburg AG, die Stadt Duisburg und der Landschaftsverband Rheinland haben sich zum weiteren Vorgehen beim stillgelegten Kraftwerksschornstein in Duisburg-Hochfeld verständigt. Das Unternehmen hat die Genehmigung erhalten, die drei Rauchgasrohre des als „Stadtwerketurm“ bekannten Kamins zu entfernen.
Erhalten bleiben wird der 65 Meter hohe Stahlbetonsockel und die darauf aufgebaute 115 Meter hohe Stahlträger- Konstruktion des unter Denkmalschutz stehenden Bauwerks.
Der Rückbau der Rauchgasrohre ist notwendig, da diese seit der Außerbetriebnahme des Heizkraftwerks II/B Ende 2012 zunehmend rosten und dadurch die Bausubstanz der Rohre beeinträchtigt wird. Ohne das Entfernen der Rohre hätte die Standsicherheit nicht dauerhaft gewährleistet werden können. „Es ist wichtig, dass wir nun eine Einigung mit den Denkmalbehörden erzielt haben“, betont Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg.
„Unser vorrangiges Ziel, der kurzfristige Rückbau der Rohre zur Erfüllung unserer Verkehrssicherungspflichten, können wir nun umsetzen. Auch die Belange des Denkmalschutzes, den Turm als „Landmarke“ zu erhalten, bleiben gewahrt.


Insgesamt wurde daher ein für alle Beteiligten akzeptabler Weg gefunden.“ Auch die Stadt Duisburg ist mit dem Resultat zufrieden: Oberbürgermeister Sören Link: „Es war mir ein wichtiges Anliegen, einerseits ein besonderes Wahrzeichen der Stadt zu erhalten und andererseits die wirtschaftlichen Interessen der Stadtwerke zu berücksichtigen.
Der Charakter des Stadtwerketurms wird durch eine Lichtinstallation erhalten, die die Stadtwerke nach dem Rückbau der Rauchgasrohre aufbauen werden. Hierdurch werden beide Interessen gewahrt.“ Wegen der Höhe des Bauwerks ist es erforderlich, die Rohre möglichst in einer windarmen Zeit zu entfernen. Ziel ist es daher, bereits im Frühjahr mit den Rückbauarbeiten zu beginnen und diese bis Ende des Jahres abzuschließen. Aufgrund der Belastung der Rohre mit Schad- und Gefahrstoffen werden die Arbeiten von Spezialfirmen unter Anwendung strenger gesetzlicher Vorgaben und unter besonderen Schutzmaßnahmen ausgeführt.
Im Anschluss an den Rückbau soll mit dem Aufbau der Lichtinstallation begonnen werden. Weitere Details zu den Bauarbeiten werden die Stadtwerke Duisburg im Frühjahr bekanntgeben.
Der „Stadtwerketurm“ diente bis Ende 2012 als Schornstein für die Abführung der Rauchgase aus den Heizkraftwerken am Standort Duisburg-Hochfeld. Er wurde zusammen mit dem Heizkraftwerk (HKW) II/B 1966 gebaut und hat eine Höhe von 200 Meter. Im Dezember 2012 haben die Stadtwerke Duisburg das HKW II/B, das unmittelbar an den „Stadtwerketurm“ grenzt, stillgelegt, da es neue, strengere immissionsrechtliche Vorgaben nicht hätte erfüllen können.
Der Schornstein hat damit seine technische Funktion verloren. Nach der Stilllegung hat das Unternehmen den „Stadtwerketurm“ von unabhängigen Gutachtern untersuchen lassen. Diese haben festgestellt, dass die drei Kaminrohre zunehmend korrodieren, da keine heißen Rauchgase mehr aus dem Kraftwerk durchgeleitet werden. 

 

DVV: Aufsichtsräte beschließen neues RePower-Programm

Aufsichtsräte beschließen neues RePower-Programm Umstrukturierungen sollen wirtschaftliche Perspektiven des DVV-Konzerns verbessern
·        Jährlich sollen wirtschaftliche Effekte von 45 Millionen Euro nachhaltig erzielt werden.
·        Stilllegung des Heizkraftwerks I der Stadtwerke Duisburg für 2017 vorgesehen.
·        Betriebsbedingte Kündigungen sollen nach Möglichkeit vermieden werden.
 ·        DVV plant Turnaround zu einem positiven Geschäftsergebnis für 2019.

Duisburg, 23. April 2015 - In einer Schwerpunktsitzung haben die Aufsichtsräte der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV), der Stadtwerke Duisburg AG und der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) der von der DVV-Geschäftsführung erarbeiteten Weiterführung des Konsolidierungsprogramms RePower zugestimmt. Dieses sieht jährliche Einsparungen von 45 Millionen Euro vor.
Das Programm ist notwendig, da sich die wirtschaftliche Situation des DVV-Konzerns insbesondere durch die Rahmenbedingungen der Energiewende in den letzten Jahren deutlich verschlechtert hat. So konnten die Kraftwerke der Konzerntochter Stadtwerke Duisburg AG wegen der Marktverdrängung durch erneuerbare Energien zuletzt nicht mehr gewinnbringend betrieben werden.
Ohne Gegensteuerungsmaßnahmen würden Verluste bei der DVV als Konzernholding von über 30 Millionen Euro p. a. entstehen. „Eine Fortführung des vom Management eingeleiteten Konsolidierungskurses ist daher zwingend erforderlich“, betont Oberbürgermeister Sören Link als Aufsichtsratsvorsitzender der DVV und der Stadtwerke Duisburg.
„Ziel ist es, den DVV-Konzern aus der gegenwärtig schwierigen Situation herauszuführen und mehr Stabilität sowie eine nachhaltige Grundlage für eine positive wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen zu schaffen. Im Fokus steht die dauerhafte Sicherung der Stabilität des Konzernmodells DVV, da diese Konstruktion langfristig die Haushaltssituation der Stadt entlastet und unter dem Gesichtspunkt der kommunalen Haushaltsstrategie Vorteile bietet.“
Angesichts der sich seit den ersten RePower-Maßnahmen weiter verschlechterten Gesamtsituation hatten Unternehmensleitung und Mitbestimmung im DVV-Konzern Anfang des Jahres vereinbart, das 2012 initiierte Restrukturierungsprogramm mit dem Ziel fortzusetzen, unter Annahme gleichbleibender Rahmenbedingungen jährliche, nachhaltige und liquiditätswirksame Effekte von 45 Millionen Euro zu erzielen. Hierzu wurde ein Paket von verschiedenen Einzelmaßnahmen erarbeitet, das nun dem Aufsichtsrat zur Entscheidung vorgelegt wurde. Bereits zuvor hatte der DVV-Konzern im Rahmen von RePower Einsparungen und Erlössteigerungen in Höhe von rund 30 Millionen Euro umgesetzt.
„Die notwendigen Maßnahmen erfordern teilweise substanzielle Eingriffe in die Unternehmensstruktur“, macht Marcus Wittig, Vorsitzender der DVV-Geschäftsführung, deutlich. „Innerhalb der DVV sind jedoch alle handelnden Akteure davon überzeugt, dass die eigene Steuerungsfähigkeit des Unternehmens insbesondere vor dem Hintergrund kritischer Entwicklungen in anderen Energiewirtschafts-unternehmen durch strategische Entscheidungen gesichert werden kann.“
Wittig weiter: „Die schwierige Situation wollen wir als Chance für einen strukturierten Unternehmensumbau nutzen, damit sich der Konzern insgesamt robuster gegenüber Markteinflüssen aber auch flexibler aufstellen kann. Für 2019 soll der Turnaround eingeleitet werden, sodass die DVV dann dauerhaft den kommunalen Haushalt durch ein positives Geschäftsergebnis stützen kann.“ Folgende von den Aufsichtsräten verabschiedete Maßnahmen sollen wesentlich zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation des DVV-Konzerns beitragen:
Stilllegung des Heizkraftwerks I
Aufgrund der Verdrängung konventioneller Stromerzeugung durch erneuerbare Energien schreiben die Stadtwerke Duisburg mit ihren beiden Heizkraftwerken in Hochfeld (HKW I) und Wanheim (HKW III) hohe Verluste. Das ältere, kohlebetriebene und wartungsintensivere HKW I soll aus diesem Grund Ende 2017 stillgelegt werden.
Das HKW III soll als modernere und klimaschonendere Anlage insbesondere für die Fernwärmeerzeugung erhalten bleiben. Für die Stromerzeugung lässt sich das Gaskraftwerk schneller an- und abfahren als das HKW I. Neben dem Erhalt nur noch eines Kraftwerks sieht die neue Erzeugungsstrategie eine Flexibilisierung der Fernwärmeerzeugung vor. Hierzu soll in Hochfeld ein Fernwärmespeicher gebaut werden, in dem heißes Wasser zwischengelagert werden kann. Des Weiteren soll zwischen Rheinhausen und Homberg ein Anschluss des Fernwärmenetzes der Stadtwerke Duisburg an die Fernwärmeschiene Niederrhein erfolgen.
So kann im Bedarfsfall sowohl zusätzliche Wärme bezogen als auch Wärme eingespeist werden. Für die Übergangszeit bis zur Inbetriebnahme des noch zu errichtenden Fernwärmespeichers und der Verbindungsleitung zur Fernwärmeschiene wird das HKW I weiter benötigt. Da nicht alle Entwicklungen der Energiewirtschaft in den kommenden Jahren vorherzusehen sind, wird das Unternehmen die neue Struktur der Strom- und Fernwärmeerzeugung bis 2017 und darüber hinaus immer wieder hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit anhand der Rahmenbedingungen überprüfen.
Übertragung der Netzinfrastruktur an die Netze Duisburg GmbH
Die Stadtwerke Duisburg AG ist Eigentümerin verschiedener technischer Anlagen, insbesondere der  Kraftwerke und der Netzinfrastruktur. Im Rahmen von RePower wurde untersucht, ob eine Übertragung von Eigentum auf andere Konzerngesellschaften wirtschaftliche Vorteile für den Konzern bringt und zur Verbesserung der angespannten Finanzsituation beitragen kann. Beschlossen wurde, das Eigentum an den Versorgungsnetzen für Strom und Gas von der Stadtwerke Duisburg AG auf die Tochtergesellschaft Netze Duisburg GmbH zu übertragen.
Bislang haben die Stadtwerke Duisburg die Netze lediglich an das Tochterunternehmen verpachtet. Mit dem neuen Modell ergeben sich wirtschaftliche Vorteile durch eine Verbesserung der Kapitalstruktur in der Netze Duisburg GmbH. Gleichzeitig verbessert sich die Eigenkapitalquote der Muttergesellschaft Stadtwerke Duisburg AG. Hierüber wird der Rat der Stadt am 27. April beraten.
Auflösung der vectio GmbH
Die 2010 gegründete DVV-Tochter vectio GmbH soll aufgelöst werden. Das Unternehmen ist bislang für den Betrieb der konzerneigenen Kfz-Werkstätten und das Fuhrparkmanagement zuständig, arbeitet allerdings nicht wie vorgesehen gewinnbringend. Das Fuhrparkmanagement soll in die DVV-Holding überführt werden. Notwendige Arbeiten im Werkstattbereich, die Leistungen außerhalb des ÖPNV betreffen, sollen künftig von externen Anbietern erbracht werden, da dies wirtschaftlicher ist als ein eigener Betrieb.
Einsparungen bei der DVG
Bei der DVG sollen bis Ende 2017 in allen Bereichen Kosten eingespart werden. Beispielsweise wird der Dienst von Sicherheitspersonal in den Fahrzeugen, der aktuell durch das Konzernunternehmen octeo Multiservices GmbH für die DVG erbracht wird, bis auf die Begleitung der Nachtexpress-Busse eingestellt. Das Kundencenter der DVG in Marxloh wird zum 30. Juni geschlossen. Die dort tätigen Mitarbeiter wechseln in das Kundencenter am Harry-Epstein-Platz. Das Unternehmen kann so Miet- und Betriebskosten sparen.
Einsparungen bei Leistungen für Mitarbeiter
Innerhalb des Konzerns sollen weitere Einsparungen durch den Wegfall von freiwilligen Leistungen für Mitarbeiter erzielt werden. Hierbei handelt es sich sowohl um finanzielle Zuwendungen und Zulagen als auch um betriebliche Zusatzangebote. So wird zum Beispiel das konzerneigene Fort- und Weiterbildungszentrum an der Lindenallee in Rheinhausen geschlossen. Durch den Verkauf der Immobilie sollen zusätzliche Einnahmen erzielt werden.  
Auswirkungen auf Arbeitsstellen
Zur Reduzierung von Personalkosten werden sämtliche aktuell bestehende Arbeitsverhältnisse in der Probezeit beendet und befristete Arbeitsverhältnisse nicht verlängert, so dass sie zum vereinbarten Zeitpunkt auslaufen. Darüber hinaus werden insbesondere im Zuge der Kraftwerksschließung und auch durch Anpassungen in anderen Konzernbereichen mehrere hundert Arbeitsstellen wegfallen.
„Diesen Stellenabbau wollen wir sozialverträglich gestalten und wenn möglich betriebsbedingte Kündigungen vermeiden“, sagt David Karpathy, Arbeitsdirektor des DVV-Konzerns. Dies ist auch der Mitbestimmung des Konzerns wichtig: „Uns ist bewusst, dass ein derart radikaler Umbau zu einem Stellenabbau führt. Wir setzen allerdings alles daran, Beschäftigungsverhältnisse zu sichern“, betont Axel Prasch, Betriebsratsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG und stellvertretender Vorsitzender des DVV-Konzernbetriebsrates. „Voraussetzung ist jedoch, dass Mitarbeiter auch bereit sind, neue Aufgaben im Konzern oder außerhalb anzunehmen. Als Mitbestimmung unterstützen wir RePower letztendlich, weil die wirtschaftlichen Probleme nicht hausgemacht sind und es jetzt gilt, die Zukunft des Unternehmens auf ein solides Fundament zu stellen.“
Investitionsbedarf in die Versorgungsinfrastruktur
Im Zuge der Stilllegung des HKW I sind gleichzeitig Fernwärmeinvestitionen notwendig. Diese umfassen die Verbindungsleitung zur Fernwärmeversorgung Niederrhein und den Bau des Fernwärmespeichers. Diese Investitionen sind mit insgesamt 18,5 Millionen Euro geplant. Zusammen mit den weiteren erforderlichen Investitionsmaßnahmen in die Infrastruktur der Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmeversorgungs- sowie Straßenbeleuchtungsanlagen beläuft sich der Investitionsaufwand allein der Stadtwerke Duisburg AG für die Jahre 2015 bis 2018 nach aktuellem Planungsstand auf rund 200 Millionen Euro.
Das System der Verrechnung von Gewinnen im Bereich der Energieversorgung und Verlusten im Öffentlichen Personennahverkehr auf Ebene der DVV zur Entlastung des kommunalen Haushalts führte allerdings in den vergangenen Jahren zu der zwangsläufigen Konsequenz, dass die Stadtwerke Duisburg nur geringe Gewinne thesaurieren, also für Investitionen im Unternehmen halten konnte. Erforderliche Zukunftsinvestitionen mussten daher vollständig über die Aufnahme von Darlehen finanziert werden.
Während die RePower-Effekte einer strategischen Konsolidierung dienen, ist geplant, dass der Gesellschafter Stadt Duisburg dem Konzern die notwendigen Eigenmittel zur Verfügung stellt, um so einen weiteren Grundstein für ein positives Geschäftsergebnis der DVV ab 2019 zu legen. „Es gilt, städtischerseits über eine hinreichende Eigenkapitalverstärkung eine Investition in die Substanz des Konzerns zu tätigen. Damit soll die Basis für den Umbau zu einem effizienteren, flexibleren und innovativeren Unternehmen gelegt werden, das sich insbesondere den Herausforderungen der Energiewende dauerhaft stellen kann“, erklärt Oberbürgermeister Sören Link. Hierüber wird der Rat der Stadt Duisburg in seiner Sitzung am 27. April beraten.
Hintergrund: Das Restrukturierungsprogramm RePower
Das Ergebnis der DVV wird maßgeblich geprägt von den Verlusten der ÖPNV-Sparte und den Erlösen im Bereich der Energie- und Wasserversorgung. Die schwierigen allgemeinen energiepolitischen Rahmenbedingungen schwächen jedoch das Ergebnis der Stadtwerke Duisburg.
Das Stadtwerke-Unternehmen ist zwar weiterhin profitabel, schreibt jedoch im Bereich der Stromerzeugung mit den eigenen Kraftwerken Verluste in zweistelliger Millionenhöhe. Die Gewinne der Stadtwerke Duisburg reichen daher nicht aus, um die Verluste der DVG im Bereich des ÖPNV entsprechend der Erwartungen der Stadt Duisburg als Anteilseignerin aufzufangen. Auf der Konzernebene ist dieser Entwicklung bereits frühzeitig mit dem Konsolidierungs-programm RePower begegnet worden.
Angesichts der anhaltenden schwierigen Rahmenbedingungen und den daraus resultierenden fehlenden verlässlichen Planungsprämissen hat das DVV-Management bereits die Wirtschaftsplanung der letzten Jahre im Rahmen von Entwicklungskorridoren dargestellt. Best- und Worst-Case-Betrachtungen stellten die möglichen Wirtschaftsplanergebnisse dar. Im Rahmen des Abgleichs zwischen Planung einerseits und Marktbedingungen andererseits, zeichnete sich 2014 ab, dass weitere Gegensteuerungsmaßnahmen erforderlich werden würden.

Marcus Wittig erhält neuen Vertrag bis 2019

Duisburg, 18. Dezember 2014 - Marcus Wittig soll bis Ende 2019 Geschäftsführer der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) sowie Vorstand der Stadtwerke Duisburg AG und der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) bleiben. Dies haben die Aufsichtsgremien der drei Unternehmen in ihren Sitzungen im Dezember beschlossen. Wittig erhält zum 1. Januar 2015 einen neuen Bestellungsvertrag bis zum 31. Dezember 2019 unter Beibehaltung der bisherigen Bezüge.
„Der DVV-Konzern befindet sich in einer Umbruchphase“, erläutert Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link als Aufsichtsratsvorsitzender der DVV. „Dabei spielen vor allem externe Faktoren wie die Folgen der Energiewende sowie notwendige Investitionen in den Öffentlichen Personennahverkehr eine entscheidende Rolle. Aber auch intern befinden sich die Unternehmen unter dem Dach der DVV in einem Umstrukturierungsprozess, der die kommenden Jahre andauern wird. Der erfolgreich eingeschlagene Weg braucht Kontinuität und Vertrauen. Vor diesem Hintergrund freue ich mich, dass Marcus Wittig diesen Prozess weiter steuert und begleitet.“
Auch die Mitbestimmung des DVV-Konzerns begrüßt die vorzeitige Wiederbestellung von Marcus Wittig. „Vor dem Hintergrund der anstehenden Herausforderungen ist dies ein wichtiges Signal an die Belegschaft“, betont Karl-Heinz Staniewski, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats. „Ich vertraue darauf, dass die Unternehmensführung den bestehenden engen Dialog mit den Betriebsräten fortsetzen wird.“
Marcus Wittig ist seit 2012 Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg, der DVG und Vorsitzender der Geschäftsführung der DVV. Sein beruflicher Werdegang führte den Diplom-Betriebswirt nach seiner Tätigkeit als Wirtschaftsprüfer bei der KPMG Deutsche Treuhand­gesellschaft AG 2006 in das Konzerncontrolling der DVV. Nach seiner Bestellung zum Leiter der Hauptabteilung Finanzen und Materialwirtschaft 2008 verantwortete Wittig noch im gleichen Jahr zusätzlich das Strategische Finanzmanagement. Mitglied der DVV-Geschäftsführung ist er seit 2011.

Tipps, um Haus und Heizung winterfest zu machen

Der Winter steht vor der Tür. Für Hausbesitzer ist es an der Zeit, das Haus und die Heizung fit für den Winter zu machen. Die Stadtwerke Duisburg AG gibt Hausbesitzern Tipps, was bei niedrigen Temperaturen und Frost zu beachten ist.

Thermografie-Aktion
Über diese Tipps hinaus, bieten die Stadtwerke Duisburg Hausbesitzern und Modernisierern wieder Gebäudethermografien an. Eine schlechte Gebäudedämmung kann im Winter dazu führen, dass unnötig Heizwärme verloren geht. Thermografien geben wichtige Hinweise über mögliche Wärmelecks. Aufnahmen mit speziellen Kameras zeigen, wo Wände, Türen und Fenster schlecht isoliert sind und somit Energie verschwendet wird. Die Energieberatung der Stadtwerke Duisburg AG nimmt bis zum 20. Februar 2015 Anmeldungen entgegen. Interessierte können sich im Internet unter www.stadtwerke-duisburg.de oder unter der Rufnummer 0203 604-1111 anmelden.


Heizung einstellen
Wird die Heizung trotz aufgedrehter Thermostate nicht richtig warm oder „gluckert“ sie, hat sich möglicherweise ein Luftpolster gebildet. Dann muss die Heizung entlüftet werden. Dazu gibt es an jeder Heizung ein Entlüftungsventil. Zum Entlüften von standardisierten Heizkörpern, auch Heizleisten genannt, benötigt man einen kleinen Vierkantschlüssel, mit dem man das Entlüftungsventil öffnen und schließen kann. Manche Ablassventile können auch mit einem Schlitzschraubenzieher betätigt werden. Wenn die Heizung entlüftet wurde, muss im Anschluss Wasser in die Heizungsanlage nachgefüllt werden. Hier liegt der optimale Druck zwischen 1,8 und 2 Bar.

Richtig heizen
Ein kalter Raum wird nicht schneller warm, wenn die Heizung auf Stufe fünf statt auf drei steht. Die Heizung sollte also nicht zu hoch, sondern auf einer mittleren Temperatur eingestellt werden, so dass alle Räume ausreichend beheizt sind. Denn das Auskühlen der Wohnung und der Energieaufwand zum Wiederaufheizen macht die eventuelle Einsparung zuvor zunichte. Auch während eines Winterurlaubs sollten die Heizungen auf niedriger Temperatur laufen.

Richtig lüften
Auch bei frostigem Winterwetter sollte mindestens einmal täglich gut durchgelüftet werden. Hier empfiehlt sich ein Stoßlüften, das heißt die Fenster weit öffnen für fünf zehn Minuten, um einen optimalen Austausch zwischen warmer und kalter Luft zu erreichen. Während des Vorgangs sollte die Heizung ausgeschaltet sein. Wenn die Heizung aufgedreht wird, sollten die Fenster geschlossen sein, damit es keinen Verlust von Wärme gibt. Vor allem in Mehrfamilienhäusern bleiben solche „Lecks“ oft unentdeckt.

Leitungen schützen
Vor allem die Wasserversorgung außerhalb von Gebäuden sollte vor Frost geschützt werden. Freiliegende Leitungen können mit Dämmmaterial vor dem Zufrieren geschützt werden. Ein sogenannter Frostwächter kann zusätzlich installiert werden. Dieser alarmiert, wenn eine bestimmte Temperatur unterschritten wird. Besonders gefährdet sind dabei Wasserentnahmestellen an den Außenwänden von Gebäuden, aber auch in der Garage oder im Geräteschuppen frieren die Leitungen schnell ein. Gefrierendes Wasser kann Rohre und Armaturen beschädigen, wodurch Feuchtigkeit ins Mauerwerk eindringen kann. Daher sollten schon vor dem Temperaturabfall die Wasserleitungen im Keller abgedreht und das restliche Wasser aus den Leitungen gelassen werden. Verbraucher können hier selbst die Initiative ergreifen: Es muss lediglich das Absperrventil geschlossen und ein Behältnis unter den Wasserhahn für das Restwasser gestellt werden. Dann muss der Außenwasserhahn und Ablassventil geöffnet werden und das in der Leitung stehende Wasser läuft ab. Der Außenhahn sollte anschließend den Winter über bis zur Wiederinbetriebnahme unbedingt geöffnet bleiben.

Gartenpumpe ins Haus
Eine Gartenpumpe sollte entleert oder wenn möglich direkt ins Haus geholt werden. Hierzu sind die Absperrventile zu öffnen, so dass das Wasser in den Leitungen freie Bahn hat und bei Frost nicht die Rohre oder Schläuche platzen lässt.

Dachrinnen freiräumen
Dachrinnen und Fallrohre sind oft mit Herbstlaub verstopft. Viele Böden und Abflüsse sind im Laufe des Jahres versandet, Wurzeln können Abflüsse blockieren. Damit Regen und Tauwasser gut ablaufen können, sollten Hauseigentümer das gesamte Entwässerungssystem rund um das Haus kontrollieren und reinigen. Beim Säubern der Dachrinnen sollte darauf geachtet werden, dass keine Blätter in das Fallrohren gelangen, da das Wasser sonst nicht einwandfrei ablaufen kann.

 

 

Stadtwerke Duisburg halten Strompreise stabil

Stadtwerke Duisburg halten Strompreise stabil

Duisburg, 14. November 2014 - Die Strompreise der Stadtwerke Duisburg AG werden sich zum 1. Januar 2015 nicht erhöhen. Trotz gestiegener Preisbestandteile wird das Unternehmen seine Kunden nicht zusätzlich belasten.
Mehr als 70 Prozent des Strompreises bestehen aus staatlichen Abgaben, Umlagen, Steuern und Netznutzungsentgelten. In der Summe werden diese bei einem Verbrauch von zum Beispiel 3.600 Kilowattstunden zum 1. Januar um bis zu 1,7 Prozent steigen. „Die Höhe dieser Preisbestandteile kann von uns nicht beeinflusst werden“, erklärt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG. „Wir leiten sie lediglich an unsere Kunden weiter. Die Stadtwerke Duisburg haben jedoch beschlossen, den Strompreis stabil zu halten, um eine zusätzliche Belastung für unsere Kunden zu vermeiden.“

So setzt sich der Strompreis zusammen
Aktuell beinhaltet der Strompreis 52 Prozent Steuern und Abgaben. Auf 23 Prozent belaufen sich zudem die staatlich festgelegten Netznutzungsentgelte. Was in der Diskussion um den Strompreis oft übersehen wird, ist die Tatsache, dass Energieversorger wie die Stadtwerke Duisburg momentan mehr als die Hälfte des gesamten Strompreises an Steuern und Abgaben ausschließlich für den Staat eintreiben – so viel wie noch nie zuvor. Dazu zählen unter anderem Mehrwertsteuer, Stromsteuer, die Umlage Paragraf 19 StromNEV, Konzessionsabgabe, KWKG- und EEG-Umlage. Auch die sogenannten Netzentgelte werden von einer Bundesbehörde, der Bundesnetzagentur, genehmigt.

EEG-Umlage
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist ein Instrument für den Ausbau erneuerbarer Energien. Es legt fest, dass Strom aus erneuerbaren Energien vorrangig in das Netz eingespeist werden kann und garantiert dem Betreiber feste Einspeisevergütungen. Diese werden über eine Umlage finanziert, die der Stromverbraucher zahlt.

Konzessionsabgabe
Abgaben, die Energieversorger an Kommunen dafür zahlen, dass diese ihnen das Recht einräumen, für die Verlegung und den Betrieb von Leitungen, öffentliche Wege zu nutzen.

KWKG-Umlage
Grundlage hierfür ist das Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung, kurz KWK-Gesetz. Die Umlage dient zur Förderung der effizienten parallelen Erzeugung von Strom und Wärme in Kraftwerken. Im Vergleich zur EEG-Umlage mit über 21 Prozent beträgt sie nur circa 0,6 Prozent des Preises.

Offshore-Haftungsumlage
Die Umlage soll Investitionen der Betreiber von Offshore-Windparks, also Windparks im Meer, finanziell absichern, wenn diese zum Beispiel wegen Problemen beim Netzanschluss keinen Strom liefern können.

Stromsteuer
Gesetzlich geregelte Verbrauchssteuer. Sie hat das Ziel, Energie durch höhere Besteuerung zu verteuern und im Gegenzug die Lohnnebenkosten durch eine Entlastung der Beitragszahler in der Sozialversicherung zu senken.

Umlage § 19 StromNEV
Im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens zur Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes 2011 werden stromintensive Industrieunternehmen von Netzentgelten befreit. Grundlage hierfür ist eine Änderung von Paragraph 19 der Stromnetzentgeltverordnung
(StromNEV). Zur Gegenfinanzierung dieser Entlastung wird eine staatliche Umlage erhoben, die hauptsächlich von Privatverbrauchern und kleinen Unternehmen über die Stromabrechnung gezahlt wird.

Umlage Abschaltbare Lasten
Abschaltbare Lasten sind große Stromverbraucher, die am Hoch- und Höchstspannungsnetz angeschlossen sind, mit großer Leistung nahezu rund um die Uhr Strom abnehmen und aufgrund der Besonderheiten ihres Produktionsprozesses kurzfristig auf Abruf für eine bestimmte Zeit ihre Verbrauchsleistung reduzieren können. Bei drohender Instabilität des Stromnetzes sollen diese Verbrauchseinheiten vom Netz gehen können und dafür eine Entschädigung erhalten, die über die Umlage finanziert wird.  

 

Aus der Stadtwerke Duisburg Netzgesellschaft wird die Netze Duisburg GmbH

Duisburg, 14. Oktober 2014 - Die Stadtwerke Duisburg Netzgesellschaft mbH firmiert ab sofort als Netze Duisburg GmbH. Gesetzliche Vorgaben machen es erforderlich, dass sich das Unternehmen als Verteilnetzbetreiber von der Muttergesellschaft Stadtwerke Duisburg AG, die Strom, Gas und Wasser anbietet, im Namen und Markenauftritt unterscheidet.
„Der Name ändert sich, der Service bleibt“, betont Tino Schmelzle, gemeinsam mit Ralf Möllensiepen, Geschäftsführer der Netze Duisburg. „Wir sind weiterhin für Betrieb, Wartung, Instandhaltung und Ausbau der Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmenetze in Duisburg und damit für eine zuverlässige Versorgung unserer Stadt mit Energie, Wärme und Trinkwasser zuständig.“ Diese Aufgabe muss der Netzbetreiber allerdings unabhängig und diskriminierungsfrei für alle Strom- und Gasanbieter auf dem Duisburger Markt erbringen. Daher schreibt das Energiewirtschaftsgesetz strenge Regeln für Netzbetreiber vor, die wie die Netze Duisburg eine Tochtergesellschaft eines Stadtwerkeunternehmens sind, das wie die Stadtwerke Duisburg AG selbst Strom und Gas anbietet.
Hierzu gehört auch, dass der Kunde beide Untenehmen deutlich unterscheiden können muss. Daher tritt die Netze Duisburg auch mit einem neuen Logo zum Beispiel auf Fahrzeugen, Briefen und im Internet unter www.netze-duisburg.de auf. „Mit dem Namenszusatz ‚Die Netzbetreiber der Stadtwerke Duisburg’ weisen wir allerdings darauf hin, dass die Stadtwerke Duisburg AG auch weiterhin unsere Muttergesellschaft ist“, erklärt Ralf Möllensiepen.
Bürger haben mit der Netze Duisburg zu verschiedenen Anlässen Kontakt: So erhalten zum Beispiel Eigenheimbesitzer regelmäßig vom Unternehmen Ablesekarten zur Erfassung von Zählerständen für Strom, Gas und Wasser, unabhängig von welchem Anbieter sie Energie beziehen. Beim Neubau eines Hauses schließt der Eigentümer zudem auch einen Netzanschlussvertrag mit dem Netzbetreiber, um an das Versorgungsnetz angeschlossen zu werden. Darüber hinaus sind Serviceteams der Netze Duisburg überall im Stadtgebiet im Einsatz, um technische Störungen bei der Energie- und Wasserversorgung zu beheben. Versorgungsstörungen können wie bisher rund um die Uhr an allen Wochentagen bei der Netze Duisburg telefonisch unter der Rufnummer 0203 604-2000 gemeldet werden.
Hintergrund
Die Netze Duisburg GmbH Die Netze Duisburg GmbH ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Stadtwerke Duisburg AG. Fast 500 Mitarbeiter arbeiten an der Sicherung und dem Ausbau leistungsstarker Netze im Duisburger Stadtgebiet. Rund um die Uhr sorgen sie damit dafür, dass die Energie sicher und verlässlich zu allen Duisburgern fließt. In der Querverbundleitstelle der Netze Duisburg werden die Strom-, Gas- und Wassernetze in Duisburg überwacht – 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche.
Die Netze verbinden unter anderem die Kraftwerke der Stadtwerke Duisburg AG, die Übernahmestationen der überregionalen Strom- und Gasübertragungsnetze sowie die Wasserwerke mit den rund 250.000 Duisburger Haushalten. Auch an Feiertagen leisten hier Mitarbeiter ihren Dienst, um insgesamt mehr als 8.000 Kilometer Versorgungsnetze im Auge zu behalten. Falls eine Störung auftritt, kommen die Service-Teams der Netze Duisburg zum Einsatz. Sie stehen mit ihren Servicemobilen ständig in Bereitschaft und begeben sich schnellstmöglich zur Störungsstelle, um den Fehler zu beheben.
Gründe für eine Versorgungsunterbrechung können zum Beispiel ein Wasserrohrbruch oder ein beschädigtes Stromkabel sein. Auslöser sind dabei in den meisten Fällen mechanische Beschädigungen, zum Beispiel durch Bagger an Baustellen oder extreme Wetterlagen. Aber auch kleineren Störungen wie Versorgungsunterbrechungen an Netzanschlüssen in einzelnen Häusern geht der Netzbetreiber konsequent nach.  

 

„Ohne KWK-Kraftwerke gerät die Energieversorgung ins Wanken“

Bundesweiter Aktionstag bringt in Duisburg rund 2.500 Demonstranten auf die Straße - Unternehmen, Arbeitnehmer, Kommunen und Verbände fordern: Bundespolitik muss jetzt die richtigen Weichen für Kraft-Wärme-Kopplung stellen
Duisburg, 8. Oktober 2014 - Ein Signal nach Berlin für eine sichere und faire Energieversorgung senden: Mit diesem Ziel sind am heutigen Mittwoch in ganz Deutschland Mitarbeiter von Stadtwerken, Vertreter der Gewerkschaft Verdi, der Kommunen sowie von Verbänden auf die Straße gegangen. Gemeinsam haben sie für den Erhalt von konventionellen Kraftwerken demonstriert und eine Stärkung der sogenannten Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) gefordert. Allein in Duisburg nahmen rund 2.500 Teilnehmer an einem Protestzug und einer Kundgebung auf der Königstraße in der Innenstadt teil.


„Für eine verlässliche Energieversorgung in Deutschland sind konventionelle Kraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung, die gleichzeitig Strom und Wärme produzieren, unverzichtbar“, betont Marcus Wittig, Vorstands­vorsitzender der Stadtwerke Duisburg. Die aktuelle Energiepolitik der Bundesregierung schaffe jedoch für die Betreiber entsprechender Anlagen eine wirtschaftliche Situation, die dramatisch sei. Wittig: „Auch wir als Stadtwerke Duisburg sind nicht mehr in der Lage, unsere Kraftwerke in Hochfeld und Wanheim kostendeckend zu betreiben. Vielmehr schreiben wir derzeit im Bereich der Energieerzeugung Verluste in Millionenhöhe. Dabei sind die Anlagen gerade weil sie neben Strom auch Fernwärme zum Heizen für Duisburger Haushalte erzeugen sehr effektiv und klimaschonend. Zudem stehen sie im Unterschied zu vielen erneuerbaren Energien auch dann zur Verfügung, wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint.“ Die derzeitige Energiepolitik in Deutschland fördere jedoch zu einseitig die erneuerbaren Energien, indem Strom aus Sonnen-, Wind- und Wasserkraft bevorzugt und zu festen Vergütungssätzen ins Netz eingespeist werde. Dies gehe zu Lasten der Betreiber von KWK-Kraftwerken, die ihren Strom nicht mehr gewinnbringend vermarkten können. Zudem fehle Stadtwerken dann das Geld, in weitere effiziente, klimaschonende Technologien zu investieren und ihren Beitrag zur Energiewende zu leisten.

„Die Bundesregierung gefährdet so ihr eigenes Ziel, nämlich einen Anteil des KWK-Stroms am Energiemarkt von 25 Prozent bis 2020 zu erreichen“, macht der Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Duisburg deutlich. „Wir als Unternehmen fordern daher gemeinsam mit der Gewerkschaft Verdi und den Verbänden der Energiewirtschaft die Politik in Berlin auf, die wichtige Bedeutung der Kraft-Wärme-Kopplung bei der Gestaltung der Energiewende zu berücksichtigen. Sonst steht bald die bislang so sichere Energieversorgung in Deutschland auf dem Spiel – mit negativen Folgen für Industrie und Privathaushalte.“

Auch Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link richtete sich auf der Kundgebung mit einem Appell an die Bundesregierung: „Die Wirtschaftlichkeit von Stadtwerken  und ihrer Kraftwerke ist essentiell für die nachhaltige Entwicklung einer Kommune. Dies gilt auch für die Stadtwerke Duisburg und für unsere Stadt. Als Strom- und Wärmeerzeuger brauchen sie eine Zukunft, damit sie ihren Beitrag für eine zuverlässige Energieversorgung leisten können. Nur so können sie auch die Daseinsvorsorge für die Bürger und gleichzeitig viele Arbeitsplätze vor Ort sichern.“

Hintergrund: Kraft-Wärme-Kopplung bei den Stadtwerken Duisburg
Die Stadtwerke Duisburg AG betreiben zwei Kraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung: ein Kohlekraftwerk im Stadtteil Hochfeld und ein Erdgaskraftwerk im Stadtteil Wanheim. Zusammen verfügen sie über eine Leistung von 385 Megawatt elektrisch und 386 MW thermisch. Dies reicht aus, um die Großstadt mit Strom und Fernwärme zu versorgen.
KWK bedeutet, dass die bei der Stromerzeugung anfallende Prozesswärme zur Erwärmung von Wasser genutzt wird. Dieses wird anschließend mit einer Temperatur von bis zu 130 Grad Celsius in das Duisburger Fernwärmenetz eingespeist und kann von den angeschlossenen Haushalten zum Heizen und zur Warmwasseraufbereitung genutzt werden.
KWK schont die Umwelt, da Wärme in den Kraftwerken nicht ungenutzt verloren geht, sondern sinnvoll verwertet wird. Kraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung sind daher deutlich effektiver als herkömmliche konventionelle Anlagen und erreichen Nutzungsgrade von bis zu 90 Prozent. Das heißt, dass im Idealfall lediglich zehn Prozent der Energie des Brennstoffs bei der Verbrennung verloren gehen und der Rest vollständig in Strom und Wärme umgewandelt wird.

Hintergrund: KWK und die Energiewende in Deutschland
Mit der sogenannten Energiewende will die Bundesregierung den Ausstieg aus der Atomenergie vollziehen und klimaschädliche Kohlendioxid-Emissionen reduzieren. Hierzu wird primär der Ausbau erneuerbarer Energien wie Wind-, Wasserkraft und Photovoltaik im Rahmen des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) gefördert.

Allerdings wächst der Anteil der regenerativen Energieerzeugung derzeit stärker als erwartet. Dies hat ungeplante Folgen: Je mehr EEG-geförderter Strom aus erneuerbaren Energienquellen vorrangig und unabhängig von den tatsächlichen Marktpreisen ins Netz eingespeist wird, desto höher steigt die EEG-Umlage, die der private Verbraucher zur Finanzierung der festen Einspeisevergütungen bezahlt.

Aus diesem Grund kommt es derzeit zu folgendem Effekt: Die Preise für Strom, die an der europäischen Energiebörse in Leipzig durch den Markthandel gebildet werden, sinken immer weiter je mehr EEG-geförderter Strom außerhalb des Markthandels ins Netz eingespeist wird. Von den niedrigen Börsenpreisen profitiert der private Endkunde allerdings nicht, weil die EEG-Umlage bislang stärker steigt als die Strompreise an der Börse sinken.
Dieser Effekt hat auch wirtschaftlich negative Folgen für Betreiber von KWK-Kraftwerken: Sie können ihren erzeugten Strom wegen der niedrigen Börsenpreise nicht mehr gewinnbringend vermarkten. Damit werden effektive und klimaschonende Kraftwerke, die die Stromversorgung neben den erneuerbaren Energien absichern müssen, aus dem Markt gedrängt.

Dabei liegen die Vorteile von KWK-Kraftwerken zur Vermeidung von Kohlendioxid-Emissionen auf der Hand: So zeigt eine Studie des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und des AGFW – Der  Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK – dass der Einsatz von KWK bis zu 25 Prozent der für das Jahr 2050 prognostizierten gesamten Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland einsparen kann. Zudem kommt die Untersuchung zu dem Schluss, dass KWK in einem zunehmend von fluktuierenden erneuerbaren Energien geprägten System einen wichtigen Beitrag zu einer zukünftig sicheren und bedarfsgerechten Energieversorgung leisten kann. Auch hinsichtlich der Kosten, die zur Vermeidung von Kohlendioxid anfallen, schneiden KWK-Anlagen deutlich besser ab als die meisten erneuerbaren Energien. Dies bestätigen Untersuchungen des Instituts für Energiewirtschaft und Rationale Energieanwendung der Universität Stuttgart.

 

Stadtwerketurm: Externe Gutachter untersuchen Statik des Bauwerks

Duisburg, 2. Oktober 2014 - Wegen der fortschreitenden Korrosion der Rauchgasrohre des Stadtwerketurms hat die Stadtwerke Duisburg AG Experten beauftragt, das Bauwerk näher zu untersuchen. Derzeit untersucht der Sachverständige, Professor Dr. Constantin Verwiebe, die Statik; er ist ein anerkannter Experte für Schornsteine und deren statische sowie dynamische Berechnungen.
An seiner Seite arbeitet die Firma Exponent, ein Bauingenieurbüro, das ebenfalls im Bereich Gutachten und Beratung für turmartige und spezielle Bauwerke tätig ist. In diesem Rahmen müssen auch die Schrauben an den Ringflanschverbindungen der einzelnen Rohrelemente überprüft werden. Allein hierzu ist bereits der Rückbau einiger Segmente der Rohr-Verkleidung erforderlich, da es schwierig ist, an relevante, weil tragende Verbindungen heranzukommen.


Aktuell wird die Verkleidung an einigen Stellen geöffnet, damit die Untersuchungen durchgeführt werden können. Mit diesen regelmäßigen Überprüfungen kommen die Stadtwerke Duisburg ihrer Verkehrssicherungspflicht nach. Ein Ergebnis der gesamten Untersuchungen liegt im November 2014 vor. Aktueller Prüfungsstand Für das zu erstellende Gutachten hat die Firma Exponent, die Prüfung der Unterkonstruktion, dem Beton-Unterbau und der Stahlkonstruktion, die Spannstähle, die den Kamin zusammenhalten, größtenteils abgeschlossen.
Aktuell untersucht Professor Verwiebe die Auflager-Bereiche und Flansch-Stöße der Rauchgasrohe sowie die Fachwerk-Konstruktion. Auflager-Bereiche sind die Einhängepunkte der Rauchgasrohre an der Stahl-Fachwerkkonstruktion; Flansch-Stöße, die Ringflanschverbindungen, die die einzelnen Segmente der Rohre zusammenhalten.
Abschließend werden die Auflager-Bereiche unter die Lupe genommen, die in die Beton-Unterkonstruktion eingelassen sind. Für diese umfangreiche Prüfung benötigen die externen Gutachter etwa vier bis sechs Wochen, abhängig vom Wetter. Im November wird das Gutachten fertiggestellt.
Der Gutachter der Ingenieurkammer-Bau, Nordrhein-Westfalen, erklärt: „Nach einer ersten intensiven Sichtkontrolle, finden wir mithilfe eines Ausschlussverfahrens dann Schritt für Schritt heraus, wo sich die kritischen Stellen in einer Konstruktion befinden.“
Dabei wendet er unterschiedliche Methoden an: Blechdicken-Messung mittels Ultraschall, Erfassung der relevanten Bauteile oder Schwachstellen und deren Fotodokumentation sowie Berechnungen der relevanten Stellen mit Ingenieurverfahren. „Schon die Begutachtung ist durch die Schadstoffbelastung eine außergewöhnliche Herausforderung, nicht zuletzt wegen der notwendigen Arbeiten über den Dächern Duisburgs“, ergänzt Markus Rost, Projektleiter von Exponent.

Martin Ebbinghaus, Exponent, (links) und Professor Dr. Constantin Verwiebe öffnen die Verkleidung eines Rauchgasrohres.

Neuer Leiter Kundenservice

Duisburg, 9. Juli 2014 - Die Stadtwerke Duisburg AG hat personelle Veränderungen im Bereich Kundenservice vorgenommen: Ab sofort leitet Frank Lünstedt die entsprechende Abteilung des Energiedienstleisters. Er bringt Erfahrung aus 17 Jahren Tätigkeit in der Leitung von Servicefunktionen in verschiedenen Unternehmen mit, zuletzt auch im Bereich der Energieversorgung.
„Ein guter Kundenservice ist uns wichtig und ein Mehrwert, mit dem wir uns von anderen Energieanbietern unterscheiden wollen“, betont Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg. „Diesen Anspruch konnten wir leider in der Vergangenheit nicht immer erfüllen“, zieht er selbstkritisch Bilanz. Aus diesem Grund haben sich die Stadtwerke Duisburg entschieden, einen Fachmann in das Unternehmen zu holen, der sowohl Erfahrung bei der Neuausrichtung von Kundenservice-Prozessen als auch Branchenkenntnisse mitbringt.

Frank Lünstedt wird in den kommenden Monaten in Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen die Abläufe im Kundenservice der Stadtwerke Duisburg detailliert analysieren und Verbesserungsmaßnahmen erarbeiten. „Hier sind sowohl die Ansprüche der Kunden als auch die Anforderungen aus gesetzlichen Vorgaben und internen Abläufen zu berücksichtigen“, macht der 48-jährige Abteilungsleiter deutlich. Vorhandene Stärken sieht er unter anderem beim persönlichen Kundenservice im Kundencenter. „Unser gemeinsames Ziel ist es, insgesamt eine schnellere und zuverlässigere Bearbeitung insbesondere von spezielleren und komplexen Kundenanfragen zu erreichen.“

Stadtwerke Duisburg modernisieren ihr Kundencenter

Duisburg, 4. Juli 2014 - Seit 1977 betreibt die Stadtwerke Duisburg AG ihr Kundencenter an der Friedrich-Wilhelm-Straße 47 in der Innenstadt. Um künftig noch mehr Service und Beratung bieten zu können, wird der Energiedienstleister das Center in den kommenden Wochen modernisieren. Künftig werden den Kunden mehr Serviceplätze und ein komfortablerer Aufenthaltsbereich zur Verfügung stehen. Darüber hinaus wird das bislang noch im Einkaufszentrum Forum Duisburg angesiedelte Energieberatungs-Center e2 EnergieWelt mit dem Kundenservice unter einem Dach an der Friedrich-Wilhelm-Straße zusammengeführt.

„Als lokaler Energieversorger ist uns die Nähe zu unseren Kunden besonders wichtig“, betont Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg.
„Vor diesem Hintergrund haben wir uns das bestehende Kundencenter in den vergangenen Monaten genau angeschaut und Verbesserungsmöglichkeiten erarbeitet. Diese wollen wir durch die Modernisierung nun umsetzen.“ Im Fokus steht dabei insbesondere, den Kunden mehr Komfort zu bieten, Beratung zu Produkten und Dienstleistungen an einem Ort zu bündeln und Anliegen gezielter und damit schneller zu bearbeiten. So wird das Center nach dem letzten Umbau 2004 grundlegend renoviert. Künftig wird es im Eingangsbereich einen Serviceempfang geben, der die Besucher je nach Anliegen wenn möglich sofort berät oder zu den Kundenberatern verweist.
Die Zahl der Serviceplätze wird von derzeit acht auf zwölf erweitert, zudem werden die Beratungsplätze so angeordnet, dass Gespräche in einem ruhigeren Umfeld geführt werden können. Die Wartezeit werden Kunden nach der Modernisierung in einem vergrößerten und mit zusätzlichen Sitzplätzen ausgestatteten Aufenthaltsbereich verbringen können. Im Erdgeschoss können sich Kunden zudem künftig ausführlich zu Themen wie Energiesparen, Heizungsmodernisierung und E-Mobility beraten lassen. Bislang stehen hierzu die Energieberater der Stadtwerke Duisburg ausschließlich in der e2 EnergieWelt im Forum Duisburg zur Verfügung. „Wir sind heute nicht mehr nur Energieversorger, sondern auch Energiedienstleister in den unterschiedlichsten Bereichen“, macht Wittig deutlich. „Daher fassen wir alle Angebote nun unter einem Dach zusammen.“
Die Modernisierung des Kundencenters wird voraussichtlich bis Ende September dauern. Während dieser Zeit wird das Center bis auf wenige Ausnahmen wie gewohnt geöffnet sein. Die Stadtwerke Duisburg bitten jedoch um Verständnis, dass es während der Umbauarbeiten zu Beeinträchtigungen zum Beispiel durch Baulärm kommen kann. Die e2 EnergieWelt im Forum Duisburg hat noch bis zum 8. August geöffnet. Anschließend ziehen die Energieberater in die Friedrich-Wilhelm-Straße um, wo sie voraussichtlich ab dem 1. September wieder für persönliche Gespräche zur Verfügung stehen.

Wirtschaftslage der DVV bleibt trotz einem verbesserten Ergebnis schwierig

· Effizienzprogramm RePower führte 2013 zu einer Ergebnisverbesserung von rund 26 Millionen Euro.
· Energiepolitische Rahmenbedingungen belasten Geschäft im Bereich der konventionellen Stromerzeugung.
· Erhalt und Ausbau der ÖPNV-Infrastruktur muss stärker gefördert werden.

Duisburg, 2. Juli 2014 - Der von der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) eingeleitete Konsolidierungskurs hat 2013 zu der gewünschten positiven Entwicklung des Geschäftsergebnisses geführt. Nach einem Verlust von -29,6 Millionen Euro im Jahr 2012 wurde das vergangene Geschäftsjahr mit einem Ergebnis von -3,5 Millionen Euro abgeschlossen. Der Umsatz des kommunalen Multidienstleistungskonzerns stieg um rund 670 Millionen auf 2,3Milliarden Euro.


,,Dass sich das Geschäftsergebnis 2013 deutlich verbessert hat, resultiert im Wesentlichen aus dem eingeleiteten Konsolidierungsprogramm RePower", verdeutlicht Marcus Wittig, Vorsitzender der Geschäftsführung der DVV." Ziele sind eine Ergebnisstabilisierung durch konzernweite Kostensenkungen sowie die Hebung zusätzlicher Erlöspotenziale. Insgesamt sollen so in allen Geschäftsfeldern bis Ende 2014 rund 30 Millionen Euro nachhaltig erwirtschaftet werden. ,,Dies setzt die konsequente Fortführung des eingeschlagenen Sparkurses voraus, zumal die Marktbedingungen weiterhin schwierig bleiben."
Die Erlöse im Energie- und Wasservertrieb gestalteten sich 2013 zwar positiver und auch im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) stiegen die Fahrgast- und Ertragszahlen. ,,Die Rahmenbedingungen für unser Geschäft sind jedoch vielfältig und können nur teilweise durch eigenes unternehmerisches Handeln beeinflusst werden", erläutert Wittig, der auch Vorstandsvorsitzender der Konzernunternehmen Stadtwerke Duisburg AG und Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ist.

Geschäftsfeld Versorgung
Der mit RePower eingeleitete Konsolidierungskurs hat sich 2013 insbesondere bei der Stadtwerke Duisburg AG ausgewirkt. So verbesserte sich das Ergebnis von 17 Millionen auf 55 Millionen Euro. Beeinflusst wird das Geschäft des Unternehmens aber weiterhin von der Energiewende. Der bevorzugte Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland führt zu niedrigen Erlösen im Bereich der konventionellen Energieerzeugung.
Die eingeleitete Novellierung des Erneuerbare-EnergienGesetzes (EEG) durch die Bundesregierung hat die Erwartungen der DVV-Geschäftsführung bislang nicht erfüllt: ,,Vielmehr führt die aus unserer Sicht weiterhin zu einseitige Förderung von erneuerbaren Energien dazu, dass insbesondere die auch künftig für eine sichere Stromversorgung in Ballungsräumen wichtigen Gas- und Dampf-Kraftwerke benachteiligt werden", macht Christof Schifferings, DVV-Geschäftsführer und technischer Vorstand der Stadtwerke Duisburg, deutlich. Dies betrifft auch das Heizkraftwerk des Unternehmens in Duisburg-Wanheim. Dies produziert auf Basis von KraftWärme-Kopplung (KWK) Strom und Fernwärme für die Stadt. Durch KWK ist das Kraftwerk dabei sehr effektiv und klimafreundlich. Trotzdem ist es wegen der bevorzugten Einspeisung der erneuerbaren Energien und der niedrigen Großhandelspreise für Strom kaum noch wirtschaftlich zu betreiben.
,,Notwendig ist eine stärkere Berücksichtigung von KWK bei der Neuausrichtung der Energiewende", fordert Schifferings.
Denn nur so lasse sich das eigentliche Ziel, die Reduzierung von Kohlendioxid-Emissionen, effizienter und auch mit geringeren finanziellen Belastungen für den Verbraucher erreichen. Doch auch in erneuerbare Energien, insbesondere Windkraft, wollen die Stadtwerke Duisburg investieren, wenn es wirtschaftlich sinnvoll ist. Lag der Schwerpunkt in diesem Bereich bislang bei Beteiligungen an bestehenden Windparks, sollen nun eigene Projekte mit Partnern an geeigneten Standorten in Deutschland entwickelt werden.
In Duisburg ist der Bau von Windrädern wegen genehmigungsrechtlicher und wirtschaftlicher Gründe dagegen nur sehr eingeschränkt möglich. Schifferings: ,,Für uns erscheint aktuell lediglich ein Standort in Mündelheim im Süden der Stadt als geeignet. Derzeit prüfen wir, ob wir dort zwei Windkraftanlagen errichten können."
Geschäftsfeld Mobilität
Bei der DVG verbesserte sich das Ergebnis von -41,6 Millionen auf -40,9 Millionen Euro. Einen weiteren Zuwachs konnte das Unternehmen bei der Anzahl der Fahrgäste verzeichnen: Diese ist seit 2010 kontinuierlich um insgesamt über drei Millionen auf 63,6 Millionen Fahrgäste im Jahr 2013 angestiegen. ,,Über diese Entwicklung freuen wir uns, zeigt sie doch, dass unser Angebot attraktiv ist", zieht Klaus-Peter Wandelenus, Vorstand der DVG, Bilanz. Um aber auch künftig einen leistungsfähigen ÖPNV anbieten zu können, sind erhebliche Investitionen in die Infrastruktur in Duisburg nötig. So muss bis 2024 das Zugsicherungssystem im U-Bahn-Bereich in Duisburg komplett ausgetauscht und auf eine neue Technik umgerüstet werden. Hierfür müssen allein rund 40 Millionen Euro investiert werden, weiterer Investitionsbedarf besteht bei den Fahrzeugen. ,,Diese Summe kann weder die DVG noch die Stadt Duisburg als Aufgabenträger allein aufbringen", verdeutlicht Wandelenus und fordert ein stärkeres Engagement des Bundes: ,,Die Qualität in Großstädten wird maßgeblich geprägt von der Qualität der verkehrlichen Erschließung eines Standorts.
Der ÖPNV ist daher ein klassisches Beispiel notwendiger staatlicher Daseinsvorsorge, die sich auch in der Finanzierung eines entsprechenden Angebots niederschlagen muss."
Weitere Geschäftsfelder
Mit 2,2 Milliarden und 50,9 Millionen Euro haben die Geschäftsfelder Versorgung und Mobilität wesentlich zum Umsatz des DVV-Konzerns beigetragen. Weitere 42,2 Millionen Euro entfielen auf das Geschäftsfeld Services, zu dem unter anderem die octeo Multiservices GmbH gehört. Der Umsatz des vierten Geschäftsfelds IT & Telekommunikation betrug 2013 12,5 Millionen Euro.
Dieses Geschäftsfeld wurde Anfang 2014 aufgegeben, da die DVV mit den entsprechenden Angeboten kein externes Geschäfts mehr anstrebt, sondern sich ausschließlich auf Leistungen für den Konzern und im kommunalen Umfeld der Stadt Duisburg konzentriert. NewPower Nach der Konsolidierungsphase im Rahmen von RePower will der DVV-Konzern den Blick wieder stärker nach vorne richten. Hierzu wurde 2014 das Strategie- und Zukunftsprogramm NewPower initiiert.
,,NewPower ist darauf fokussiert, ein gemeinsames Zielbild zu entwickeln, wo der Konzern und seine Tochtergesellschaften künftig stehen wollen", fasst David Karpathy, DVV-Geschäftsführer und Vorstand der Stadtwerke Duisburg und der DVG, zusammen. Bereichs-, Unternehmens- und Geschäftsfeldstrategien sollen dabei so ausgerichtet werden, dass der gesamte Unternehmensverbund stärker profitiert. Karpathy: ,,NewPower soll dem Konzern neue Impulse geben, Neues schaffen und neue Maßstäbe setzen."
Es werde aber auch weiterhin notwendig sein, bestehende Unternehmensstrukturen an den externen Rahmenbedingungen zu spiegeln und bei Bedarf immer wieder anzupassen. Auch das laufende Geschäftsjahr 2014 stellt den DVVKonzern vor große Herausforderungen. ,,Die Marktbedingungen im Bereich der Energiewirtschaft haben sich nicht verbessert", betont Marcus Wittig. ,,Es gibt derzeit auch keine Anzeichen, dass Entscheidungen der Bundespolitik daran kurzfristig etwas ändern würden." Hinzugekommen sei ein Rückgang des Gas- und Fernwärmeabsatzes wegen des vergangenen milden Winters. ,,Umso schwieriger wird es, auch das kommende Jahr mit einem guten Ergebnis abzuschließen."

,,Der DVV-Konzern bewegt sich derzeit in einem schwierigen Marktumfeld", erkennt auch der Aufsichtsratsvorsitzende, Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link, an. ,,Gerade weil das Ergebnis der DVV maßgeblich zur Entlastung des kommunalen Haushalts beiträgt, hat die Stadt als Anteilseignerin die klare Erwartungshaltung, dass der eingeschlagene Konsolidierungskurs konsequent fortgesetzt wird. Für den Einsatz der Konzernführung und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im vergangenen Geschäftsjahr bedanke ich mich herzlich."
Zum Stichtag 31. Dezember 2013 waren 4.565 Mitarbeiter im Konzern beschäftigt. Die Gesamtinvestitionen betrugen im vergangenen Geschäftsjahr 54,1 Millionen Euro. Über weitere Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung informiert die DVV in ihrem Konzerngeschäftsbericht 2013, der online auf der Internetseite www.dvv.de gelesen und heruntergeladen werden kann.

Christof Schifferings, Marcus Wittig und David Karpathy (v.l.)

Stromausfall im Bereich Duisburg-Mitte

Duisburg, 13. Februar 2014 - Am heutigen Donnerstag, 13.2., ereignete sich gegen 16:30 Uhr ein Stromausfall im Bereich Duisburg-Mitte. Betroffen waren etwa 4.000 Haushalte. Ursache war ein Kabeldefekt im 10.000-Volt-Netz. Die Stadtwerke Duisburg Netzgesellschaft mbH konnte die Stromversorgung weitestgehend bis circa 17:15 Uhr durch Umschalten auf andere Netzabschnitte wiederherstellen.

Erreichbarkeit des Kundenservice bei den Stadtwerken Duisburg und der DVG
Duisburg, 20. Dezember 2013 - Rund um die kommenden Feiertage ändert sich die Erreichbarkeit des Kundenservice bei den Stadtwerken Duisburg und der DVG:

Stadtwerke Duisburg Netzgesellschaft
Telefonische Störungsannahme
Strom, Gas, Wasser, Fernwärme und Straßenbeleuchtung (Tel 0203 604-2000) an allen Tagen rund um die Uhr erreichbar

Stadtwerke Duisburg AG

Kundencenter Friedrich-Wilhelm-Straße 47
Heiligabend und Weihnachtsfeiertage: geschlossen
27. Dezember: 8 bis 15 Uhr geöffnet

28. und 29. Dezember: geschlossen
30. Dezember: 8 bis 17 Uhr geöffnet
Silvester und Neujahr: geschlossen

Telefonischer Kundenservice (Tel 0203 393939)
Heiligabend: 7 bis 12 Uhr erreichbar
Weihnachtsfeiertage: nicht erreichbar
27. Dezember: 7 bis 18:30 Uhr erreichbar
28. und 29. Dezember: nicht erreichbar
30. Dezember: 7 bis 18:30 Uhr erreichbar
Silvester: 7 bis 14 Uhr erreichbar
Neujahr: nicht erreichbar

e2 EnergieWelt im Forum Duisburg, Königstraße 48
(Energiespar-Beratung)

Heiligabend: 9:30 bis 13 Uhr geöffnet
Weihnachtsfeiertage: geschlossen
27. und 28. Dezember: 9:30 bis 18 Uhr geöffnet
29. Dezember: geschlossen
30. Dezember: 9:30 bis 18 Uhr geöffnet
Silvester: 9:30 bis 13 Uhr geöffnet
Neujahr: geschlossen


DVG
Telefonische Fahrplanauskunft des VRR
(Tel 01803 50 40 30, 0,09
€/Min. aus dem Festnetz,
mobil max. 0,42 €/Min.)
an allen Tagen rund um die Uhr erreichbar

Telefonischer Kundenservice (Tel 0203 60 44 555)
Heiligabend: 8 bis 16 Uhr erreichbar
Weihnachtsfeiertage: nicht erreichbar
27. Dezember: 8 bis 16 Uhr erreichbar

28. und 29. Dezember: nicht erreichbar
30. Dezember: 8 bis 16 Uhr erreichbar
Silvester: 8 bis 16 Uhr erreichbar
Neujahr: nicht erreichbar

Kundencenter Hauptbahnhof, Harry-Epstein Platz 10
Heiligabend: 7 bis 12 Uhr geöffnet
Weihnachtsfeiertage: geschlossen
27. Dezember: 7 bis 18:30 Uhr geöffnet

28. Dezember: 9 bis 13 Uhr geöffnet
29. Dezember: geschlossen
30. Dezember: 7 bis 18:30 Uhr geöffnet
Silvester: 7 bis 12 Uhr geöffnet
Neujahr: geschlossen

Kundencenter Marxloh, Im-Brahm-Center
Heiligabend und Weihnachtsfeiertage: geschlossen
27. Dezember: 9 bis 13 Uhr und 13:45 bis 16:30 Uhr geöffnet
28., 29., 30. Dezember, Silvester und Neujahr: geschlossen
Unter Spannung: Stadtwerke Duisburg investieren in neuen Transformator
Duisburg, 18. Dezember 2013 - 18 Umspannwerke betreibt die Stadtwerke Duisburg Netzgesellschaft mbH in Duisburg. Sie sind Knotenpunkte im Geflecht eines mehrere 1.000 Kilometer langen Kabelnetzes und damit ein wichtiger Garant für eine zuverlässige Stromversorgung in der Stadt. Damit dies auch in den nächsten Jahrzehnten so bleibt, investiert das Unternehmen aktuell knapp fünf Millionen Euro in die Modernisierung des Umspannwerks Meiderich.

Etwa 640.000 Euro fließen dabei allein in den Austausch eines Transformators. Die über 90 Tonnen schwere Anlage wurde per Schwertransporter angeliefert und wird derzeit installiert und ins Netz eingebunden. „Maximal 50 Jahre ist die Lebensdauer eines Trafos“, erklärt Ralf Rübsam, Sachgebietsleiter Stromplanung und Projektleiter. „Irgendwann ist der Materialverschleiß so groß, dass er ausgetauscht werden muss.“ Die Aufgabe eines Trafos, den man als Herz eines Umspannwerks bezeichnen kann: die elektrische Energie von 110.000 Volt auf 25.000 beziehungsweise 10.000 Volt umzuwandeln – also umzuspannen. Denn die genannten Voltzahlen stehen für unterschiedliche Spannungsebenen.

Der Austausch des Trafos ist allerdings nur ein Baustein der Modernisierung des Umspannwerks. Insgesamt umfasst die Aufgabenliste zahlreiche Positionen: von der bautechnischen Herrichtung der Bestandsgebäude über die Erneuerung von 10.000- und 25.000-Volt-Schaltanlagen bis zur Modernisierung und Erweiterung von Versorgungs- und Fernsteueranlagen. Insgesamt dauert das Projekt drei Jahre. Allein die Planungsphase umfasst etwa ein Jahr. Sie beginnt mit der Erfassung der auszutauschenden Komponenten. Diese sind in einem sogenannten elektronischen Asset-Managementsystem erfasst.
Das System zeigt an, wann welche Komponenten das Ende ihrer Betriebzeit erreichen. Austausch und Instandsetzungen stimmen die Experten der Stadtwerke Duisburg Netzgesellschaft dann im Vorfeld zeitlich sinnvoll aufeinander ab. „Vorausschauendes Planen und Handeln ist wichtig“, betont Rübsam. „Würden wir erst bei einem Ausfall eine Komponente austauschen, hätten wir Probleme mit der Versorgungssicherheit.“
Im Anschluss an die Planung folgen dann die Ausschreibung der Leistungen und die Beauftragung der Lieferanten und ausführender Unternehmen. Bis zu 40 Kolleginnen und Kollegen sind bei der Stadtwerke Duisburg Netzgesellschaft an dem Projekt Modernisierung des Umspannwerks Meiderich beteiligt, das im Mai 2015 abgeschlossen sein soll.
Alle Arbeiten finden dabei im laufenden Betrieb statt. „Viele Komponenten im Versorgungsnetz halten wird zwar doppelt vor“, verdeutlicht Projektleiter Rübsam. „Aber bei den Umspannwerken können wir nicht so ohne weiteres ein Werk während einer Modernisierung vollständig außer Betrieb nehmen. Sonst gehen in der Stadt die Lichter aus.“

Hintergrund: Das Stromnetz in Duisburg – Energie auf einer Strecke vom Rheinland nach Neufundland
Das Stromnetz der Stadtwerke Duisburg Netzgesellschaft mbH hat insgesamt eine Länge von rund 4.800 Kilometer – dies entspricht der Luftlinie von Duisburg nach Neufundland in Kanada. Es übernimmt unter anderem die Verteilung des Stroms von den Kraftwerken der Stadtwerke Duisburg AG in Hochfeld und Wanheim sowie von zwei Übergabestellen an das überregionale Übertragungsnetz. Von dort gelangt der Strom mit einer Hochspannung von 110.000 Volt zu den sogenannten Umspannwerken.
Dort wird die 110.000-Volt-Hochspannung wiederum von Transformatoren in 10.000-Volt-Mittelspannung umgewandelt. Von hier aus geht es über Kabel in die Wohn- und Gewerbegebiete der Stadtteile. Hier wird der Strom in den rund 1.500 Ortsnetzstationen in Duisburg auf 400- beziehungsweise 230-Volt-Niederspannung umgespannt. Die weitere Verteilung in die Haushalte übernehmen die sogenannten Überflurverteiler (Verteilerschränke). Hiervon gibt es in Duisburg circa 4.500 Anlagen.
Alle Umspannwerke, Transformatoren sowie die Hoch- und Mittelspannungskabel werden zentral von der Querverbundleitstelle der Stadtwerke Duisburg Netzgesellschaft an der Bungertstraße fernüberwacht und gesteuert.

Das Stromnetz in Zahlen
Hochspannungsnetz
(110.000 Volt)                        ca. 100 km Länge

Mittelspannungsnetz
(25.000 und 10.000 Volt)                ca. 1.500 km Länge
Niederspannungsnetz
(400 und 230 Volt)                        ca. 3.200 km Länge
Neue Schornsteine für Kraftwerk in Hochfeld
Duisburg, 11. Oktober 2013 - Die Kraftwerksanlagen der Stadtwerke Duisburg in Hochfeld erhalten derzeit zwei neue Schornsteine. Sie leiten künftig die Abgase aus dem Heizkraftwerk (HKW) I und eines unterstützenden Heizwerks für die Fernwärmeversorgung ab. Mit schwerem Gerät werden die neuen Kamine auf dem Dach der Kraftwerksanlagen installiert.
Zum Einsatz kommt ein 455 Tonnen schwerer Kran mit einer Hublast von 20 Tonnen, bei 72 Meter Ausladung. Schrittweise hebt er die einzelnen Komponenten der beiden Röhren nach oben, bis auf eine Höhe von etwa 80 Meter. Angeliefert wurden sie mit Schwertransportern. Auf dem Dach werden die Komponenten zu zwei Kaminen mit 47 beziehungsweise 52 Meter Länge und einem Durchmesser von bis zu 3,70 Meter zusammengeschraubt.

Der Anschluss des HKW I an den neuen Schornstein erfolgt allerdings erst im kommenden Sommer, da hierzu das Kraftwerk für etwa eine Woche außer Betrieb genommen werden muss. Während der aktuellen Heizperiode, in der das Kraftwerk neben Strom auch reichlich Fernwärme produziert, ist dies schwer möglich. Mit den zwei neuen Kaminen verliert dann der alte Drei-Röhren-Schornstein, auch als Stadtwerketurm bekannt, endgültig seine technische Funktion.
Seit der Stilllegung des HKW II im Dezember 2012 leitet der alte Kamin lediglich noch in einer Röhre für eine Übergangszeit die Abgase aus dem HKW I und dem Heizwerk ab. „Für eine dauerhafte Verwendung ist der Schornstein allerdings dafür viel zu groß dimensioniert“, erläutert Peter Felwor, Leiter Strom- und Fernwärme­erzeugung der Stadtwerke Duisburg. Durch zu wenig durchgeleitete heiße Abgase beginnen die Metallröhren zu rosten. Zudem ist ein Rückbau der stillgelegten Anlagen des HKW II geplant. Damit wird auch die bestehende bauliche Verbindung zwischen dem HKW I, dem Heizwerk und dem Stadtwerketurm wegfallen.
Türöffner-Tag bei der Stadtwerke voller Erfolg
Duisburg, 3. Oktober 2013 - Die Stadtwerke Duisburg beteiligten sich heute am bundesweiten Türöffner-Tag der Sendung mit der Maus des Westdeutschen Rundfunks (WDR). Das Unternehmen öffnete seine Türen und führte über 70 Kinder durch das Heizkraftwerk in Hochfeld an der Bungertstraße.

Bei Experimenten rund um das Thema Energie lernten die Kinder spielerisch, wie der Strom in die Steckdose kommt. Die Experten der Stadtwerke Duisburg stellten sich den Fragen der kleinen Besucher und führten die einzelnen Gruppen durch das Heizkraftwerk. Bei Temperaturen bis zu 60 Grad Celsius im Kraftwerk staunten die Kinder über die gleichzeitige Gewinnung von Strom und Nutzung der dabei entstehenden Wärme zum Heizen oder zur Warmwasseraufbereitung.

Amin Maiwald, d
er seit 1971 fester Bestandteil der Sendung mit der Maus ist, besuchte die Stadtwerke Duisburg heute. Sonst nur aus dem Fernsehen bekannt, begeisterte er Jung und Alt mit amüsanten Anekdoten aus den berühmten Lach- und Sachgeschichten.
Die Sendung mit der Maus berichtet am kommenden Sonntag, 6. Oktober um 11:30 Uhr in der ARD über den Türöffner-Tag in Duisburg. Gezeigt wird auch eine Sachgeschichte zum Thema „Wie kommt der Strom in die Steckdose“, die bei den Stadtwerken Duisburg gedreht wurde.

Armin Maiwald (l.) und Kameramann Kai von Westermann bei den Dreharbeiten im HKW I.

Hintergrund: Das Heizkraftwerk I
Das Heizkraftwerk I der Stadtwerke Duisburg AG wurde 1986 in Betrieb genommen. Es war zu diesem Zeitpunkt das weltweit erste Kohlekraftwerk seiner Größe, das mit der sogenannten „Zirkulierenden Atmosphärischen Wirbelschichtfeuerung“ arbeitet. Diese Technik reduziert Emissionen und sorgt für eine hohe Brennstoffausnutzung. In Verbindung mit Kraft-Wärme-Kopplung erreicht das Kraftwerk so einen hohen Wirkungsgrad und erzielt eine Energieausnutzung von fast 90 Prozent. Pro Stunde produziert das Kraftwerk rund 106 Megawatt Strom und 140 Megawatt Fernwärme.

Hintergrund Türöffner-Tag/Sendung mit der Maus
Beim bundesweiten Türöffner-Tag öffneten dieses Jahr über 450 Unternehmen für Kinder ihre Türen, hinter denen sich etwas Interessantes verbirgt und die sonst für das Publikum verschlossen sind. Erstmalig wurde dieser Tag am 10. Juli 2011 anlässlich des 40. Geburtstags der Sendung mit der Maus gefeiert. Die Sendung mit der Maus ist eine der erfolgreichsten Kinderserien im deutschen Fernsehen. Sie wird seit 1971 produziert (ARD und WDR) und sonntags um 11:30 Uhr ausgestrahlt. Kern der Sendung sind sogenannte Lach- und Sachgeschichten, zu denen neben kurzen Zeichentrickfilmen auch jeweils ein Wissensfilm, beispielsweise über die Herstellung oder Funktionsweise eines Alltagsgegenstandes, zählt.

Die Kinder erfuhren im Heizkraftwerk wie der Strom in die Steckdose kommt.
PFT im Grundwasser: Trinkwasserqualität der Stadtwerke Duisburg ist nicht beeinträchtigt
Duisburg, 9. Juli 2013 - In den Medien wird aktuell über die Belastung des Grundwassers im Düsseldorfer Norden mit Perfluorierten Tensiden (PFT) berichtet. „Die Qualität und die Unbedenklichkeit des Trinkwassers für Duisburg ist hierdurch allerdings nicht beeinträchtigt“, betont Christof Schifferings, Vorstand Technik der Stadtwerke Duisburg AG.
Das Versorgungsunternehmen kontrolliert regelmäßig sowohl die Qualität des geförderten Rohwassers als auch des abgegebenen Trinkwassers. Der PFT-Gehalt des Grundwassers im betroffenen Gebiet ist bekannt. Die Stadtwerke Duisburg stehen hierzu im engen Kontakt mit den zuständigen staatlichen Aufsichtsbehörden.
„Mit unserem regulären Gewinnungs- und Aufbereitungsverfahren für Trinkwasser sind wir in der Lage, PFT-Rückstände in der derzeit vorliegenden Zusammensetzung und Konzentration effektiv zurückzuhalten“, erklärt Thomas Oertel, Leiter Wassergewinnung der Stadtwerke Duisburg.
Die Brunnenanlage Kaiserswerth der Stadtwerke Duisburg befindet sich am Rande des Gebiets, in dem eine erhöhte PFT-Konzentration im Grundwasser festgestellt wurde. Die Brunnenanlage fördert allerdings nur zu einem geringen Teil Grundwasser aus diesem Gebiet. Hauptsächlich wird das Wasser aus rheinwärts gerichteten Filtersträngen entnommen, die unbelastetes Grundwasser entnehmen. Der Zustrom aus dem Fluss wurde dabei bereits durch natürliche Bodenschichten gefiltert.
„Die Stadtwerke Duisburg gewinnen kein Trinkwasser, das ausschließlich aus der Brunnenanlage Kaiserswerth stammt“, macht Oertel deutlich. Vielmehr wird das Rohwasser des Wasserwerks Wittlaer noch aus zwei weiteren Brunnenanlagen am Rhein gewonnen und im Wasserwerk gemeinsam mit dem Wasser aus Kaiserswerth gemischt und zu Trinkwasser aufbereitet. Bevor es in das Versorgungsnetz eingespeist wird, wird es zudem noch mit dem Trinkwasser aus dem Wasserwerk Bockum gemischt. Außer der Brunnenanlage Kaiserswerth befinden sich keine Förderbrunnen der Stadtwerke Duisburg im betroffenen Gebiet. Oertel: „Diese gemeinsame Aufbereitung und anschließende Mischung der Wassermengen hat betriebliche Gründe und erfolgt so seit über 80 Jahren, unabhängig von der PFT-Belastung des Grundwassers im betroffenen Gebiet.“

In den Wasserwerken Wittlaer und Bockum wird das geförderte Rohwasser durch die Beimischung von Ozon, eine zweifache Aktivkohle- und Kiesfilterung und durch Entsäuerung zu Trinkwasser aufbereitet. Hierbei handelt es sich um ein gängiges Aufbereitungsverfahren, insbesondere zur Entfernung von Spurenstoffen.
„Sollte die PFT-Konzentration des Rohwassers aus der Brunnenanlage Kaiserswerth auf einen Wert ansteigen, der für die Trinkwasseraufbereitung kritisch ist, würden wir die Brunnenanlage umgehend außer Betrieb nehmen“, sagt der Leiter der Wassergewinnung. Eine Bereitstellung von Trinkwasser für Duisburg in ausreichender Menge wäre trotzdem gewährleistet.
„Trinkwasser ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland“, betont Stadtwerke-Vorstand Schifferings. „Es erfüllt strengere Qualitätskriterien als zum Beispiel Mineralwasser. Die Duisburger Bürger können sich darauf verlassen, dass wir ihnen nur Trinkwasser zur Verfügung stellen, das unbedenklich genutzt werden kann.“

Hintergrund: Perfluorierte Tenside
PFT steht für Perfluorierte Tenside. Hierbei handelt es sich um organisch-chemische Verbindungen, die in der Natur selbst nicht vorkommen, sondern industriell hergestellt werden. Die Verbindungen werden hauptsächlich in der Textil- und in der Papierindustrie zur Herstellung von schmutz-, fett- und wasserabweisenden Materialien verwendet. Weitere Einsatzgebiete sind die Fotoindustrie, die Herstellung von Feuerlöschmitteln, die Luftfahrt und die Galvanische Industrie. PFT können auch Bestandteil von Schmier- und Imprägniermitteln sein. Sie reichern sich in der Umwelt sowie im menschlichen und tierischen Gewebe an und stehen im Verdacht, die Entstehung von Krebserkrankungen indirekt zu fördern.

Hintergrund: Trinkwasserversorgung in Duisburg
Die Stadtwerke Duisburg versorgen in Duisburg knapp 490.000 Einwohner mit Trinkwasser. Gewonnen wird das Wasser in zwei eigenen Wasserwerken, die sich in Düsseldorf-Wittlaer und -Bockum befinden. Aus diesen Werken stammt das Trinkwasser für die rechtsrheinischen Stadtteile südlich der Ruhr sowie linksrheinisch für den Stadtbezirk Rheinhausen. Dies entspricht einem Versorgungsgebiet von etwa 255.000 Menschen. Die restlichen Einwohner Duisburgs erhalten Trinkwasser, das die Stadtwerke Duisburg über eine Rohrleitung aus dem Halterner Stausee im Kreis Recklinghausen sowie aus dem Binsheimer Feld in Duisburg-Baerl beziehen.
Neue Wasserpreise zum 1. Juni
Duisburg, 28. April 2013 - Trinkwasser ist eines der am strengsten kontrollierten Lebensmittel in Deutschland. Auch die Stadtwerke Duisburg AG betreibt einen hohen Aufwand, um den Bürgern Wasser in bester Qualität zuverlässig zur Verfügung zu stellen. Verschiedene Gründe machen es nun erforderlich, dass die Preise zum 1. Juni angehoben werden müssen:
Der Mengenpreis pro Kubikmeter erhöht sich um 0,54 Cent brutto, da die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen das Wasserentnahmeentgelt von 4,5 auf 5 Cent pro Kubikmeter erhöht hat.
Das Wasserentnahmeentgelt müssen die Wasserversorgungsunternehmen für jeden geförderten Liter Trinkwasser an den Staat abführen. Ein weiterer Grund für die Preiserhöhung ist der weiterhin rückläufige Wasserverbrauch in Duisburg – insbesondere eine Folge der abnehmenden Bevölkerung und Industrieproduktion. Während in Duisburg in den 1970er Jahren noch mehr als 50 Millionen Kubikmeter im Jahr verwendet wurden, waren es 2012 nur noch rund 34 Millionen Kubikmeter. Die vorhandene Infrastruktur, wie das unterirdische Rohrnetz, wird zwar stetig angepasst, kann allerdings nicht im gleichen Maß mit dem Verbrauchsrückgang reduziert werden.
Somit stehen dem sinkenden Wasserabsatz weiterhin Fixkosten für den Erhalt und den Betrieb zuverlässiger Wassergewinnungsanlagen und Versorgungsnetze gegenüber. Dies macht eine Erhöhung des Grundkostenanteils pro angeschlossener Wirtschaftseinheit erforderlich. Die Grundpreise pro Zähler bleiben unverändert. Der Wasserpreis erhöht sich damit künftig für einen Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 400 Kubikmeter in einem Mehrfamilienhaus mit fünf Wohneinheiten um 1,25 Euro brutto pro Monat. Pro Kubikmeter Wasser zahlt der Haushalt 2,37 Euro. Ein 0,3-Liter-Glas Leitungswasser kostet entsprechend lediglich 0,07 Cent.

Hintergrund: Trinkwasserversorgung in Duisburg
Die Stadtwerke Duisburg versorgen in Duisburg etwa 250.000 Haushalte mit Trinkwasser. Gewonnen wird das Wasser in zwei eigenen Wasserwerken, die sich in Düsseldorf-Wittaler und -Bockum befinden. Dabei wird Grundwasser über Brunnen gefördert, gefiltert, aufbereitet und anschließend als Trinkwasser in Lebensmittelqualität in das Duisburger Versorgungsnetz eingespeist. Darüber hinaus bezieht das Unternehmen Trinkwasser über eine Pipeline aus dem Halterner Stausee im Kreis Recklinghausen. Rund 2.200 Kilometer Rohrleitungen unterhalten die Stadtwerke Duisburg in der Stadt. 2012 hat das Unternehmen über neun Millionen Euro in Erhalt und Modernisierung der Infrastruktur investiert. Zurzeit errichtet das Tochterunternehmen Stadtwerke Duisburg Netzgesellschaft eine neue Hauptwasserleitung mit einer Länge von 1,6 Kilometer an der Meidericher Straße und der Schweizer Straße in Duissern.
Allein für diese Maßnahme werden etwa 2,5 Millionen Euro ausgegeben. Führungen durch die Wasserwerke Bürger können einen Blick hinter die Kulissen der Trinkwassergewinnung für Duisburg werfen. Die Stadtwerke Duisburg laden regelmäßig zu Führungen durch ihre Wasserwerke ein. Freie Termine veröffentlicht das Unternehmen im Internet unter www.stadtwerke-duisburg.de/service/besucherservice.
Ausstehende Abrechnungen der Stadtwerke Duisburg werden manuell erstellt
Duisburg, 17. April 2013 - Ein Softwareproblem führt seit knapp zwei Jahren bei der Stadtwerke Duisburg AG dazu, dass verschiedene Kunden Jahresabrechnungen erst mit einer Verspätung von mehreren Monaten erhalten. Auch in den Medien wurde bereits darüber berichtet. Ursache hierfür sind Abbrüche der automatischen Rechnungserstellung durch Fehler bei der IT-Verarbeitung. Da es für die betroffenen Fälle keine technische Lösung gibt, erstellen Mitarbeiter die jeweiligen Abrechnungen manuell.
„Wir arbeiten mit Hochdruck daran und konnten den ursprünglichen Stand von rund 11.000 betroffenen Kunden auf aktuell etwa 2.700 Kunden reduzieren“, sagt Thomas Freund, Vertriebsleiter der Stadtwerke Duisburg AG. Zudem wurden zusätzliche Kontrollen bei der automatisierten Rechnungserstellung eingeführt, um eventuell fehlerhafte Abläufe frühzeitiger erkennen zu können. Insgesamt verarbeitet das Unternehmen im Jahr etwa 600.000 Abrechnungsvorgänge Stadtwerke Duisburg bitten um Entschuldigung Dem Kunden entstehen durch die verspätete Rechnungsstellung keine zusätzlichen Kosten.
„Wir rechnen selbstverständlich nur ab, was an Energie und Wasser im entsprechenden Versorgungszeitraum verbraucht wurde“, betont Freund. „Dennoch ist es natürlich im Interesse des Kunden und unseres Unternehmens, dass alle Rechnungsempfänger am Ende einer Lieferperiode zeitnah ihre Abrechnung erhalten. Wir bitten die betroffenen Kunden daher um Entschuldigung.“

Ursachen komplex Von dem Problem bei der elektronischen Rechnungserstellung sind neben dem Duisburger Energiedienstleister auch andere Versorgungs­unternehmen betroffen. Seit der gesetzlich geforderten Datentrennung von Netzbetrieb und Energievertrieb sind Abrechnungsvorgänge deutlich komplexer geworden. Kundeninformationen müssen für jeden Bereich separat angelegt und gepflegt werden. Da in der Jahresverbrauchsabrechnung diese Informationen wieder zusammengeführt werden, muss vorab für jede Energieart separat eine Plausibilitätsprüfung für Angaben wie Zählerstände, Zählernummer, Preise und Preisbestandteile zu den entsprechenden Stichtagen erfolgen.
Bereits eine einzige nicht plausible Abweichung führt in Einzelfällen dazu, dass der Rechnungslauf für den betreffenden Kunden abgebrochen wird. Solange nach dem Ende einer Abrechnungsperiode keine Rechnung erstellt wird, erfolgt beim Kunden auch keine Abbuchung von regelmäßigen Zahlungsabschlägen mehr beziehungsweise er erhält keine neuen Zahlscheine für Einzahlung der Abschläge. Bemerkt der Kunde nicht, dass die Stadtwerke Duisburg von seinem Bankkonto keine Zahlungen mehr abbuchen oder zahlt er selbst keine neuen Abschläge ein, erhöhen sich entsprechend die Zahlungsforderungen bei der nächsten Jahresverbrauchsabrechnung.
Wenn Kunden ihre Jahresverbrauchsabrechnung vermissen, können sie sich beim Kundenservice der Stadtwerke Duisburg melden. Gleiches gilt, wenn sie bemerken, dass wider Erwarten keine Abschläge vom Bankkonto abgebucht werden. Das Unternehmen kann dann die Gründe individuell prüfen. Fragen zu Abrechnungen oder Produkten beantwortet der Kundenservice der Stadtwerke Duisburg telefonisch unter der Rufnummer 0203 393939. Für einen persönlichen Kontakt stehen Mitarbeiter des Kundenservicecenters in der Duisburger Innenstadt an der Friedrich-Wilhelm-Straße 47 als Ansprechpartner zur Verfügung.
Stadtwerke-Solarstrom geht an das Sterntalerhaus in Meiderich
Duisburg, 4. April 2013 - Strom aus Sonnenenergie schont nicht nur die Umwelt – bei der Stadtwerke Duisburg AG kommt er auch sozialen Projekten zugute. Das Kinder- und Jugendzentrum Sterntalerhaus des Jugendrotkreuz Duisburg in Meiderich ist der diesjährige Gewinner der Aktion „Sonne zu verschenken“ des Energiedienstleisters.
Die Einrichtung erhält eine Gutschrift über die Strommenge, die 2013 mit den Solarkaminen der Stadtwerke Duisburg am Heizkraftwerk III in Wanheim erzeugt wird. Das Sterntalerhaus ist der 19. Gewinner seit die Aktion im Jahr 2004 ins Leben gerufen wurde. „Wir freuen uns über die Spende und werden das Geld für unsere kostenfreie Ferienbetreuung verwenden, die die teilnehmerstärkste in Duisburg ist“, sagt Sven Marin, Leiter der Kinder- und Jugendzentrums.
Das Sterntalerhaus wurde 2008 von der Stiftung Rotes Kreuz Duisburg erbaut und dem Jugendrotkreuz zur Verfügung gestellt. Seitdem bietet die Einrichtung Kindern und Jugendlichen ein breites Beratungs-, Betreuungs- und Bildungsangebot. „Ich beglückwünsche das Sterntalerhaus und drücke die Daumen, dass das Jahr viele sonnenreiche Tage haben wird“, sagt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg.
Das Unternehmen hatte die Leser seines Kundenmagazins „Energie und mehr“ aufgerufen, Vorschläge für gemeinnützige Einrichtungen einzureichen. Anschließend konnte auf der Facebook-Seite der Stadtwerke Duisburg abgestimmt werden, wer die Solarstromspende erhält. Ende Dezember 2013 wird Bilanz gezogen, wie viel Strom die Solarkamine erzeugt haben. Der letztjährige Gewinner, die Heilpädagogische Kindertagesstätte in Buchholz, konnte sich über knapp 8.600 Kilowattstunden Solarstrom und eine entsprechende Gutschrift von rund 4.900 Euro freuen.
Vertriebsvorstand wird Unternehmen verlassen
Duisburg, 5. März 2013 - Der Vertriebsvorstand der Stadtwerke Duisburg AG, Johannes Gösling, wird das Unternehmen verlassen. „In Fragen über die künftige strategische Ausrichtung des Vertriebs vertreten wir unterschiedliche Auffassungen“, begründet der Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Duisburg, Oberbürgermeister Sören Link, diesen Schritt. Vorausgegangen waren intensive Gespräche. Link: „Letztlich sind jedoch alle Beteiligten zu dem Schluss gekommen, dass eine Trennung sinnvoll ist.“
Die Entscheidung steht noch unter Vorbehalt der Zustimmung des Aufsichtsrates. Entsprechend der formalen Regelungen wird daher voraussichtlich noch im März eine Sondersitzung des Gremiums stattfinden.
„EnergieSparMesse“ im Forum Duisburg
Aktion "DefiDU kannst retten"
"DefiDU kannst retten"
Die Aktion "DefiDU kannst retten" der Stadtwerke Duisburg AG installierte diese Woche einen Defibrillator im Spar- und Bauverein Friemersheim auf der Kaiserstraße. Vorstandsmitglied, Dietmar Vornweg, betont: "Die langjährige Partnerschaft mit der Stadtwerke Duisburg AG hat uns auf das vorbildliche Projekt aufmerksam gemacht. Sofort stand für uns fest, dass wir daran teilhaben möchten." Auch Thomas Freund, Vertriebsleiter der Stadtwerke Duisburg AG, freut sich: "Mit der Installation des Defis erweitern wir unser Defi-Netz in Duisburg und schaffen die Möglichkeit, für gezielte und schnelle Hilfe im Notfall."

Hintergrund
Die Aktion "DefiDU" ist ein sozial-karitatives Projekt der Stadtwerke Duisburg AG. Das Projekt startete im November 2010 und hat bereits rund 30 Laiendefibrillatoren an unterschiedlichen Standorten in Duisburg installiert. Ziel der Aktion ist es, Duisburg möglichst flächendeckend mit den sogenannten Laiendefibrillatoren auszustatten.
www.defidu.de.

Von links: Dietmar Vornweg, Vorstand Bau- und Sparverein Friemersheim, und Thomas Freund, Leiter Vertrieb der Stadtwerke Duisburg AG, bei der Montage des Defibrillators.

Duisburg, 22. Februar 2013 -Die EnergieSparMesse im Forum Duisburg an der Königstraße, wurde gestern eröffnet und bringt Verbrauchern bis zum Sonntag, 23. Februar, näher, wie durch moderne Technik, innovative Baumaterialen und einfache Maßnahmen im Alltag der Strom-, Wärme- und Wasserverbrauch gesenkt werden kann. Mehr als 15 Aussteller informieren über Themen wie Haustechnik, Energie- und Baufragen, modernes Heizen, Elektromobilität und erneuerbare Energien. Die Messe ist an allen drei Tagen von 9:30 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Lutz Müller (links), Centermanager des Forum Duisburg und Ramon Proske, verantwortlich bei der Stadtwerke Duisburg AG für Energiedienstleistungen Privatkunden, eröffnen die EnergieSparMesse 2013 im Forum. Zusätzliche Fachvorträge zu verschiedenen Themen an.
Welche Heizung ist die richtige für mich?
Freitag, 22. Februar 2013, 18.00-19.00 Uhr

Energieeffiziente Beleuchtung fürs Wohnen
Samstag, 23. Februar 2013, 11.00-12.00 Uhr

Innendämmung – sinnvolle Alternative zur Fassadendämmung
Samstag, 23. Februar 2013, 13.00-14.00 Uhr

Sanierungskosten und Fördermöglichkeiten
Samstag, 23. Februar 2013, 16.00-17.00 Uhr

Richtig lüften – Schimmelpilze vermeiden
Samstag, 23. Februar 2013, 18.00-19.00 Uhr   
Duisburg, 15. Februar 2013 - Der sparsame Umgang mit Energie schont das Klima und senkt die Kosten im Haushalt. Auf der EnergieSparMesse im Forum Duisburg an der Königstraße erfahren Verbraucher in der kommenden Woche vom 21. bis 23. Februar wie durch moderne Technik, innovative Baumaterialen und einfache Maßnahmen im Alltag der Strom-, Wärme- und Wasserverbrauch gesenkt werden kann. Mehr als 15 Aussteller informieren über Themen wie Haustechnik, Energie- und Baufragen, modernes Heizen, Elektromobilität und erneuerbare Energien. Die Messe ist an allen drei Tagen von 9:30 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Beitrag zum Klimaschutz leisten
Die EnergieSparMesse findet nach 2012 zum zweiten Mal statt und wird von der Stadtwerke Duisburg AG und dem Forum Duisburg veranstaltet. „Der effiziente Umgang mit Energie ist ein wichtiger Baustein der Energiewende in Deutschland“, sagt Johannes Gösling, Vertriebsvorstand der Stadtwerke Duisburg. „Ziel der EnergieSparMesse ist es, Verbrauchern aufzuzeigen, wie sie im Alltag ihre Energiekosten senken und damit gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Dabei wollen wir nicht nur unser eigenes e2 Energieeffizienz-Programm vorstellen. Vielmehr nutzen verschiedene Unternehmen, Handwerker und Organisationen aus Duisburg und der Region das Forum, um über Energiesparmaßnahmen zu informieren – im Alltag, beim Hausbau oder bei der Modernisierung einer Immobilie.“

Fachvorträge runden das Programm ab
Neben den Ausstellungen an den Messeständen finden an allen drei Tagen auch kostenlose Fachvorträge zu verschiedenen Themen statt. Veranstaltungsort ist die e2 EnergieWelt, das Energieeffizienz-Center der Stadtwerke Duisburg im Erdgeschoss des Forum Duisburg.

Dämmung der Gebäudehülle
Donnerstag, 21. Februar 2013, 18.00-19.00 Uhr

Welche Heizung ist die richtige für mich?
Freitag, 22. Februar 2013, 18.00-19.00 Uhr

Energieeffiziente Beleuchtung fürs Wohnen
Samstag, 23. Februar 2013, 11.00-12.00 Uhr

Innendämmung – sinnvolle Alternative zur Fassadendämmung

Samstag, 23. Februar 2013, 13.00-14.00 Uhr

Sanierungskosten und Fördermöglichkeiten
Samstag, 23. Februar 2013, 16.00-17.00 Uhr

Richtig lüften – Schimmelpilze vermeiden
Samstag, 23. Februar 2013, 18.00-19.00 Uhr