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WBDuisburg - Wirtschaft/Finanzen 

Redaktion Harald Jeschke









Wärmewende für ein Bauwerk aus dem Mittelalter: Salvatorkirche erhält Fernwärme

Duisburg, 19. August 2026 - Eine Kirche, deren Grundstein vermutlich bereits 1316 gelegt wurde, wird künftig mit Fernwärme beheizt. Was zunächst wie ein gewöhnlicher Heizungstausch klingt, ist tatsächlich ein Beispiel dafür, wie die Wärmewende auch bei besonders anspruchsvollen Gebäuden gelingen kann.

Mit dem Anschluss der denkmalgeschützten Salvatorkirche setzt die Fernwärme Duisburg gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und der Stadt Duisburg ein Zeichen dafür, dass Klimaschutz und Denkmalschutz kein Widerspruch sein müssen. Die Salvatorkirche als Duisburger Stadtkirche gehört zu den bedeutendsten spätgotischen Bauwerken am Niederrhein.


Die Salvatorkirche macht mit dem Anschluss an die Fernwärme einen wichtigen Schritt in Richtung Wärmewende. Quelle: Fernwärme Duisburg

Seit ihrer Fertigstellung im Jahr 1415 ist sie eine der besonderen Landmarken der Stadt an Rhein und Ruhr. Gleichzeitig steht sie stellvertretend für viele historische Gebäude, deren energetische Modernisierung nur eingeschränkt möglich ist. Außendämmungen, Veränderungen an der Fassade oder technische Umbauten sind häufig ausgeschlossen oder nur unter strengen Auflagen zulässig.

Gerade deshalb gewinnen Lösungen an Bedeutung, die den Ausstieg aus fossilen Energieträgern ermöglichen, ohne den Charakter des Gebäudes zu verändern. Die Idee, die Kirche an das Fernwärmenetz anzuschließen, entstand auf Initiative von Oberbürgermeister Sören Link, der den Kontakt zwischen den Beteiligten herstellte. Ausschlaggebend für die Umsetzung waren der Wunsch nach einer klimafreundlicheren Wärmeversorgung, langfristige Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Aspekte gleichermaßen.

„Die Salvatorkirche zeigt eindrucksvoll, dass Klimaschutz und Denkmalschutz gemeinsam funktionieren können. Wir machen ein Gebäude, das seit Jahrhunderten unsere Stadt prägt, fit für die Zukunft – ohne seine historische Identität zu verändern. Dieses Projekt kann Vorbild für viele weitere besondere Gebäude sein“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.

Bislang wurde die Kirche mit einer Gaszentralheizung beheizt. Künftig übernimmt Fernwärme diese Aufgabe. Die Anschlussleistung beträgt 400 Kilowatt (kW). Für die Besucherinnen und Besucher der Kirche ändert sich dabei kaum etwas und sie werden den Heizungstausch kaum bemerken: Die bestehende Wärmeverteilung bleibt erhalten, lediglich der Wärmeerzeuger wird ausgetauscht.

„Für uns als Kirche ist die Bewahrung der Schöpfung ein zentrales Anliegen unseres Handelns. Wir haben uns für alle unsere Gebäude die Vorgabe gemacht, bis im nächsten Jahrzehnt klimaneutral zu werden. Mit dem Umstieg auf Fernwärme sparen wir sofort Emissionen ein und können unsere Kirche trotzdem weiter wie gewohnt auch in den kalten Monaten nutzen“, erklärt Martin Winterberg, Pfarrer an der Salvatorkirche und Vorsitzender des Presbyteriums.

Planungen laufen seit Dezember 2024
Die Planungen für den Fernwärmeanschluss der Salvatorkirche begannen bereits im Dezember 2024. Die Bauarbeiten starteten dann Mitte Juni dieses Jahres. Dabei wurde auch der bisherige Gasanschluss zurückgebaut. Parallel erfolgen im Gebäude vorbereitende Arbeiten für die Installation der Fernwärme-Übergabestation.

Die größte Herausforderung lag jedoch nicht unter der Straße, sondern im Gebäude selbst. Aufgrund des Denkmalschutzes durfte die historische Bausubstanz nur minimal verändert werden. Üblicherweise erfolgt ein Fernwärmeanschluss über eine neue Hauseinführung oder – falls dies nicht möglich ist – über ein kleines oberirdisches Anschlussbauwerk.

Beides kam bei der Salvatorkirche nicht infrage. Nach intensiven Abstimmungen mit den zuständigen Behörden entwickelte die Fernwärme Duisburg eine individuelle Lösung: Die bestehende Hauseinführung des ehemaligen Gasanschlusses wird künftig auch für die Fernwärmeleitungen genutzt. So bleiben sowohl die historische Fassade als auch das äußere Erscheinungsbild der Kirche vollständig erhalten.


„Gerade denkmalgeschützte Gebäude verlangen maßgeschneiderte Lösungen. Dieses Projekt zeigt, dass Fernwärme auch unter schwierigen baulichen Rahmenbedingungen technisch zuverlässig umgesetzt werden kann. Gemeinsam mit allen Beteiligten haben wir einen Weg gefunden, der sowohl den Anforderungen des Denkmalschutzes als auch einer modernen Wärmeversorgung gerecht wird“, sagt Joel Schlüter, der das Projekt für die Fernwärme Duisburg leitet.

Die Salvatorkirche ist dabei weit mehr als ein Einzelprojekt. Sie steht beispielhaft für viele Bestandsgebäude, deren energetische Sanierung nur eingeschränkt möglich oder wirtschaftlich kaum darstellbar ist. Moderne Wärmepumpen können zwar heute auch höhere Vorlauftemperaturen erreichen, ihre Einsatzmöglichkeiten hängen jedoch stark von den jeweiligen Gebäudegegebenheiten ab. Gerade in dicht bebauten Innenstädten, bei denkmalgeschützten Gebäuden oder dort, wo Platz für Außengeräte fehlt, stoßen sie mitunter an Grenzen.

Fernwärme liefert hohe Vorlauftemperaturen Fernwärme bietet in solchen Fällen oft eine überzeugende Alternative. Sie liefert die erforderlichen Vorlauftemperaturen unmittelbar, sodass bestehende Heizkörper häufig weiter genutzt werden können. Gleichzeitig sind keine sichtbaren Außengeräte erforderlich und Eingriffe in die Gebäudesubstanz bleiben gering.

Für viele historische Gebäude eröffnet sie damit einen praktikablen Weg, fossile Energieträger zu ersetzen, ohne den Gebäudecharakter zu verändern. Mit dem Ausbau der Wärmenetze wächst zugleich ihr Beitrag zum Klimaschutz. Während eine Gasheizung dauerhaft auf fossile Brennstoffe angewiesen bleibt, entwickelt sich die Fernwärme kontinuierlich weiter.

Bereits heute setzt die Fernwärme Duisburg auf einen Energiemix aus Erdgas, industrieller Abwärme, Biomasse und Großwärmepumpen. Außerdem soll die Wärmeerzeugung ab 2035 vollständig CO₂-neutral erfolgen. Jeder neu angeschlossene Kunde profitiert damit automatisch von der fortschreitenden Dekarbonisierung der Wärmeerzeugung.

Der Anschluss der Salvatorkirche zeigt, dass die Wärmewende nicht nur in Neubaugebieten stattfinden kann. Auch historische Kirchen, öffentliche Gebäude und andere schwer sanierbare Bestandsimmobilien können ihren Beitrag leisten.  



Der alte Gasanschluss der Salvatorkirche wird zurückgebaut. Die Hauseinführung wird für den Anschluss an die Fernwärme genutzt. Quelle: Fernwärme Duisburg



Eigenheim: Eigenverbrauch von Solarstrom gewinnt an Bedeutung
Duisburg, 17. August 2026 - Die Rahmenbedingungen für private Photovoltaikanlagen verändern sich. Die Bundesregierung will den Ausbau erneuerbarer Energien künftig stärker an den Anforderungen des Strommarktes und der Netze ausrichten. Die Ende Juli vom Bundeskabinett beschlossene EEG-Novelle sieht unter anderem Veränderungen bei der Förderung neuer Photovoltaikanlagen vor. Damit rückt für Eigentümerinnen und Eigentümer stärker die Frage in den Fokus, wie sich selbst erzeugter Strom wirtschaftlich und sinnvoll im eigenen Haushalt einsetzen lässt.

Für private Haushalte gewinnt damit neben der Stromerzeugung auf dem eigenen Dach auch der Eigenverbrauch an Bedeutung. Die Stadtwerke Duisburg greifen diese Entwicklung mit ihrer diesjährigen Sommeraktion auf. Wer zwischen dem 17. August und 20. September 2026 eine Photovoltaikanlage inklusive Batteriespeicher erwirbt, erhält die Hardware für eine Split-Klimaanlage, bestehend aus einer Innen- und einer Außeneinheit, ohne zusätzliche Kosten dazu. Hinter dem Angebot steht ein Ansatz, der für die dezentrale Energiewende zunehmend relevant wird: Strom nicht nur selbst zu erzeugen, sondern möglichst dann zu verbrauchen, wenn er vor Ort verfügbar ist.

Batteriespeicher spielen dabei eine wichtige Rolle. Sie ermöglichen es, einen Teil der tagsüber erzeugten Energie zwischenzuspeichern und zu einem späteren Zeitpunkt zu nutzen. Gleichzeitig wächst die Zahl elektrischer Anwendungen im Haushalt – von der Wärmepumpe über das Elektroauto bis hin zur Gebäudekühlung. „Die Energiewende im Eigenheim entwickelt sich weiter. Lange stand vor allem die Frage im Vordergrund, wie viel Solarstrom auf dem eigenen Dach erzeugt werden kann. Zunehmend geht es darum, wie dieser Strom möglichst sinnvoll im eigenen Haushalt genutzt und verschiedene Anwendungen miteinander verbunden werden können“, sagt Christopher Locke, Berater Energiedienstleistungen Photovoltaik bei den Stadtwerken Duisburg.

Gerade die Kühlung von Wohnräumen bietet dafür ein anschauliches Beispiel. Der Kühlbedarf ist häufig an heißen und sonnigen Tagen besonders hoch – also zu Zeiten, in denen eine Photovoltaikanlage in der Regel ebenfalls viel Strom produziert. Eine Split-Klimaanlage kann dann zumindest teilweise mit dem unmittelbar auf dem Dach erzeugten Strom betrieben werden. Solche Klimaanlagen arbeiten technisch nach dem Prinzip einer Luft-Luft-Wärmepumpe. Eine Innen- und eine Außeneinheit sind über einen Kältemittelkreislauf miteinander verbunden. Beim Kühlen wird Wärme aus dem Gebäude aufgenommen und nach außen transportiert. Viele Geräte können diesen Prozess auch umkehren und damit zusätzlich zum Heizen eingesetzt werden.

Aus Sicht der Stadtwerke zeigt die Kombination exemplarisch, wie sich die Rolle privater Haushalte im Energiesystem verändert: Sie werden zunehmend zugleich zu Erzeugern, Speichern und Verbrauchern von Energie. Entscheidend ist dabei nicht allein die installierte Leistung einer Photovoltaikanlage, sondern auch die Frage, welcher Anteil des erzeugten Stroms direkt vor Ort eingesetzt werden kann.

Sommeraktion vom 17. August bis 20. September
Im Rahmen der Sommeraktion erhalten Kundinnen und Kunden, die zwischen dem 17. August und 20. September 2026 einen Kaufvertrag für eine Photovoltaikanlage inklusive Batteriespeicher bei den Stadtwerken Duisburg abschließen, die Hardware für eine Split-Klimaanlage ohne zusätzliche Kosten. Die Anlage umfasst eine Innen- und eine Außeneinheit. Montage, Anschluss und Inbetriebnahme sowie erforderliche Installations- und Zusatzarbeiten sind nicht Bestandteil der Aktion und werden separat berechnet. Das Angebot gilt solange der Vorrat reicht und vorbehaltlich der technischen Umsetzbarkeit vor Ort.

Alle Infos zum Thema Photovoltaik haben die Stadtwerke auf ihrer Internetseite www.swdu.de/pv-aktion zusammengestellt. Eine erste Kalkulation ist live auf der Website oder per Telefon (0203/604-1111) möglich. Bereits nach zwei bis drei Tagen findet ein erster Beratungstermin statt. Nach Bauplanung und Terminabstimmung vergehen in der Regel nur wenige Wochen bis zur ersten nutzbaren Kilowattstunde.


Stadtwerke-Tochter investiert in sieben neue Großfilter im Wasserwerk Wittlaer

Duisburg, 13. August 2026 - Die Stadtwerke Duisburg AG investiert jedes Jahr Millionen in die Versorgungssicherheit der Bürgerinnen und Bürger. In dieser Woche stand im Bereich der Trinkwassergewinnung ein weiteres spannendes Großprojekt an. Das Wasserwerk in Düsseldorf-Wittlaer erhält für die Filteranlage sieben neue Großfilter. Die Wasserbeschaffung Niederrhein Westfalen GmbH (WBNW), eine Kooperation der Stadtwerke Duisburg AG und der Gelsenwasser AG, investiert für die Gesamtmaßnahme rund 3,8 Millionen Euro.

Erneuerung in zwei Schritten
Da die Erneuerung der Großfilter im laufenden Betrieb stattfinden muss, erfolgt sie in zwei Schritten. Im ersten Schritt werden drei der sieben Filterbehälter ausgetauscht. Die Stahlbehälter wurden in der Nähe von Hannover gefertigt und anschließend bei einer Firma in Köln mit einer Epoxidharzbeschichtung versehen. Der Ablauf für den Austausch der Filter bedurfte einer präzisen Planung.

Fotos: Stadtwerke Duisburg  

Bereits in den frühen Morgenstunden des 10. August wurde ein großer Kran aufgebaut, um ab 7 Uhr das Dachprovisorium der Filterhalle abzuheben. Anschließend wurden die alten Filterbehälter ausgehoben und auf einem Grünstreifen zwischengelagert. Am 11. August trafen die drei neuen Filterbehälter per Spedition ein, wurden eingehoben, positioniert und ausgerichtet.

Die Anlieferung musste aufgrund der Größe des Schwertransportes in der Nacht erfolgen, da der Verkehr durch die Maßnahme so wenig wie möglich beeinträchtigt werden sollte. Jeder Behälter hat einen Durchmesser von 3 Metern, eine Höhe von 6 Metern und ein Leergewicht von 12,8 Tonnen. Im Anschluss wurden die alten Behälter aufgeladen und entsorgt.

Die Inbetriebnahme der drei neuen Filterbehälter ist für Januar 2027 vorgesehen. Der Austausch der vier weiteren Filter ist im Jahresverlauf 2027 geplant. Die alten Filterbehälter stammen aus dem Jahr 1963 und haben das Ende ihrer technischen Nutzungsdauer erreicht. Mit 100 Kubikmetern pro Stunde besitzen die neuen Filter eine moderne Filterleistung und entsprechen dem aktuellen Stand der Technik.

Die Filterbehälter sind in Doppelstockbauweise mit zwei Düsenböden ausgeführt und haben befüllt ein Betriebsgewicht von 64,5 Tonnen: Die obere Filterschicht besteht aus 1,3 Meter Quarzsand zur Partikelentfernung, die darunterliegende 2 Meter starke Aktivkohleschicht entfernt organische Spurenstoffe aus dem Wasser. Neben dem Austausch der Behälter wird auch die Verfahrenstechnik der Filteranlagen optimiert.
So wird zum Beispiel das Verfahren zum Befüllen der Filter mit Aktivkohle verbessert sowie das Verfahren zur Filterrückspülung.  

Wasserbeschaffung Niederrhein Westfalen
Die Wasserbeschaffung Niederrhein Westfalen GmbH (WBNW) ist eine gemeinsame Gesellschaft der Stadtwerke Duisburg und GELSENWASSER. Seit 2021 ist die WBNW Eigentümerin der Wasserwerksanlagen.

Ziel ist die Bündelung und Weiterentwicklung der Wasserversorgung für Duisburg und den Niederrhein. Das Unternehmen gewinnt Grundwasser über Brunnen, filtert und bereitet es auf, um es als Trinkwasser in Lebensmittelqualität in das Duisburger Versorgungsnetz einzuspeisen.  



Ladevorgänge an Ladepunkten der Stadtwerke wächst um mehr als 70 %

Duisburg, 10. August 2026 - 478 Ladepunkte an 191 Standorten betreiben die Stadtwerke Duisburg in der Stadt an Rhein und Ruhr und sind damit mit Abstand der größte Betreiber öffentlicher Ladeinfrastruktur für Elektroautos in Duisburg. Die Nutzung dieser Ladepunkte hat im ersten Halbjahr 2026 weiter deutlich zugenommen. Sowohl die Anzahl der Ladevorgänge als auch die geladene Strommenge lagen erneut deutlich über den Werten des Vorjahres.

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 wurden an den öffentlichen Ladepunkten insgesamt 78.652 Ladevorgänge durchgeführt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 46.106 Ladevorgängen entspricht das einem Anstieg von 70,6 Prozent. Besonders deutlich fiel die Entwicklung bei den Schnellladestationen aus: Hier stieg die Zahl der Ladevorgänge um 102,7 Prozent auf 16.824. An den Normalladestationen wurden 61.828 Ladevorgänge registriert, ein Plus von 63,3 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2025.



Mehr als 1,4 Mio. Kilowattstunden Ladestrom abgegeben
Erneut massiv gewachsen ist damit auch die abgegebene Energiemenge an den Ladestationen: Insgesamt wurden 1.489.860 Kilowattstunden (kWh) Strom geladen. Das sind 42,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Während die geladene Energiemenge an Normalladepunkten um 26,7 Prozent zunahm, hat sie sich an den Schnellladepunkten mit einem Plus von 97,9 Prozent nahezu verdoppelt.

Die durchschnittliche Dauer eines Ladevorgangs verringerte sich im ersten Halbjahr 2026 von 2,7 auf 2,3 Stunden. Während ein Ladevorgang an einer Normalladestation durchschnittlich 2,73 Stunden in Anspruch nahm, lag die durchschnittliche Ladezeit an einer Schnellladestation bei lediglich 0,82 Stunden. Die Durchschnittliche Auslastung der Ladepunkte liegt damit bei rund 18 Prozent, so dass in Duisburg immer freie Ladeplätze zu finden sind.


Die Haupt-Ladezeit an den Ladepunkten der Stadtwerke Duisburg liegt zwischen 8 und 18 Uhr. Besonders stark nachgefragt wurden im ersten Halbjahr 2026 die Ladepunkte an Standorten am Rathaus, Stadthaus, Portsmouthplatz am Hauptbahnhof, in der Memelstraße sowie in der Klagenfurter Straße. Die Ladeinfrastruktur der Stadtwerke Duisburg wird insbesondere an zentralen sowie verkehrsgünstig gelegenen Standorten stark genutzt.

Ladevorgänge nicht nur von Kunden der Stadtwerke Duisburg
Geladen werden kann an den Ladepunkten der Stadtwerke Duisburg bequem mit einer Ladekarte, die kann problemlos online bestellt werden unter www.swdu.de/ladekarte. Mehr als 42.000 Ladevorgänge (rund 46 Prozent) wurden von Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Duisburg durchgeführt. Die weiteren Ladevorgänge wurden von externen Nutzerinnen und Nutzern gestartet, die entweder eine Ladekarte des Verbunds ladenetz.de besitzen, dem auch die Stadtwerke Duisburg angeschlossen sind, oder eine ganz andere Ladekarte nutzen. Gegen eine Roaminggebühr ist dann das Laden auch möglich.

Umsteigen auf Elektromobilität
Der lokale Energiedienstleister unterstützt alle Menschen und Unternehmen in Duisburg dabei, den Einstieg in die Elektromobilität zu realisieren. Privatkunden finden alle Informationen im Internet unter www.swdu.de/emob. Geschäftskunden, die zum Beispiel ihren Dienstwagen-Fuhrpark auf Elektromobilität umstellen wollen und Lademöglichkeiten am Betrieb installieren wollen, finden alle Informationen unter www.swdu.de/emob-g.


Heizungsförderung nach Reform: Stadtwerke beraten zum Umstieg auf die Wärmepumpe

Duisburg, 5. August 2026 - Mit der Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) und der Anpassung der Bundesförderung für klimafreundliche Heizungen haben sich die Rahmenbedingungen für Eigentümerinnen und Eigentümer verändert.

Wer jetzt auf eine Wärmepumpe umsteigt, kann – abhängig von der persönlichen Situation – weiterhin von einer Förderung von bis zu 80 Prozent beziehungsweise maximal 22.400 Euro profitieren. Die Stadtwerke Duisburg unterstützen Hauseigentümer mit einer umfassenden Beratung und begleiten sie von der ersten Einschätzung bis zur erfolgreichen Förderantragstellung.

Die gesetzlichen Vorgaben zur Förderung von Wärmepumpen haben sich geändert. Die Stadtwerke Duisburg beraten Kundinnen und Kunden beim Umstieg auf eine neue Heizungsanlage. Quelle: Stadtwerke Duisburg

„Die gesetzlichen Änderungen werfen bei vielen Menschen Fragen auf. Unser Ziel ist es, Orientierung zu geben und gemeinsam die wirtschaftlich sinnvollste Lösung für jedes Zuhause zu finden“, erklärt Manuel Braun, Energieberater bei den Stadtwerken Duisburg. Die staatliche Förderung setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Alle Eigentümer erhalten eine Grundförderung von 30 Prozent der förderfähigen Investitionskosten. Hinzu kommen – je nach individueller Situation – weitere Zuschläge.

Selbstnutzende Eigentümer können beim Austausch einer funktionstüchtigen Öl-, Kohle-, Gasetagen- oder Nachtspeicherheizung beziehungsweise einer mindestens 20 Jahre alten Gas- oder Biomasseheizung einen Klimageschwindigkeitsbonus von derzeit 16 Prozent erhalten. Zusätzlich gibt es einen Einkommensbonus, der sich nach dem zu versteuernden Haushaltseinkommen richtet. Er beträgt:

bis 30.000 Euro: 40 Prozent,
bis 40.000 Euro: 30 Prozent,
bis 50.000 Euro: 10 Prozent.

Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind profitieren zudem von einer einmaligen Anhebung der maßgeblichen Einkommensgrenze um 10.000 Euro.

Änderungen machen frühe Entscheidungen attraktiv
Mit der Reform wurden jedoch auch Förderbestandteile reduziert oder gestrichen. So sinken die maximal förderfähigen Investitionskosten von bisher 30.000 Euro auf 28.000 Euro. Ab dem 1. Februar 2027 reduziert sich dieser Betrag halbjährlich um weitere 750 Euro. Auch der Klimageschwindigkeitsbonus wird schrittweise abgesenkt: Er beträgt derzeit 16 Prozent, verringert sich ab Februar 2027 alle sechs Monate um vier Prozentpunkte und entfällt ab August 2028 vollständig.

Nicht mehr verfügbar sind der bisherige Effizienzbonus für bestimmte Wärmepumpen, der Emissionsminderungszuschlag für Biomasseheizungen sowie der iSFP-Bonus für Heizungsmaßnahmen. „Wer ohnehin einen Heizungstausch plant, sollte sich frühzeitig beraten lassen. So lassen sich die aktuell noch hohen Fördermöglichkeiten optimal nutzen“, sagt Manuel Braun.

Die Heizungsförderung richtet sich ausschließlich an Eigentümerinnen und Eigentümer. Mieter, Pächter oder Inhaber eines Dauerwohnrechts können den Zuschuss nicht selbst beantragen.

Beratung und Unterstützung aus einer Hand
Die Stadtwerke Duisburg begleiten ihre Kundinnen und Kunden während des gesamten Projekts – von der ersten technischen und wirtschaftlichen Bewertung über die Auswahl einer geeigneten Wärmepumpe bis hin zur Beantragung der Förderung. Für den Förderantrag bei der KfW helfen die Stadtwerke dabei, die erforderliche Bestätigung zum Antrag (BzA) einschließlich der notwendigen BzA-ID bereitzustellen.

Für Anträge, die bis zum 20. Juli 2026 mit gültiger BzA eingereicht oder bewilligt wurden, gelten im Rahmen des Vertrauensschutzes weiterhin die bisherigen Förderbedingungen. Für alle neuen Vorhaben empfiehlt sich eine zeitnahe Entscheidung, bevor die schrittweise Absenkung der Förderungen Anfang 2027 beginnt.

Ab dem ersten Quartal 2027 wird die Förderung um einen neuen Wertschöpfungsbonus ergänzt. Für Wärmepumpen, die außerhalb der Europäischen Union produziert werden, reduziert sich dann die Grundförderung auf 15 Prozent. Geräte aus europäischer Produktion behalten die volle Grundförderung von 30 Prozent. Der Herstellungsort gewinnt damit künftig zusätzlich an Bedeutung.

Kombination mit einer PV-Anlage besonders wirtschaftlich
Besonders wirtschaftlich wird der Umstieg auf eine Wärmepumpe in Kombination mit einer Photovoltaikanlage, einem Batteriespeicher und einer Wallbox. So kann ein großer Teil des benötigten Stroms selbst erzeugt und direkt genutzt werden – für mehr Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen und einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz.

Weitere Informationen und individuelle Beratung erhalten Interessierte bei den Stadtwerken Duisburg im Internet unter www.swdu.de/waermepumpe oder telefonisch bei den Energieberatern der Stadtwerke Duisburg unter 0203 – 604 1111 (montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr).



Stadtwerke geben Entwarnung: trotz Hitze keine Einschränkungen bei Trinkwasserversorgung

Duisburg, 28. Juli 2026 - Angesichts von Höchsttemperaturen mit anhaltender Hitze und Dürre rücken Fragen zur Trinkwasserversorgung zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit. Die Stadtwerke Duisburg können Entwarnung geben: Die Versorgung mit Trinkwasser in der Stadt an Rhein und Ruhr ist jederzeit gewährleistet.
Durch unterschiedliche zur Trinkwasserförderung genutzte Wasservorkommen, eine robuste Infrastruktur und ausreichend groß dimensionierte Pufferkapazitäten können auch Spitzenlasten im Sommer problemlos abgedeckt werden.

Ausreichende Vorkommen aus verschiedenen Quellen
Um die Duisburger Haushalte mit fast 30 Milliarden Liter Wasser jährlich zu versorgen, setzen die Stadtwerke für die Trinkwassergewinnung auf unterschiedliche Quellen. Gewonnen wird das Trinkwasser der Stadtwerke Duisburg in den Duisburger Wasserwerken, die sich in Düsseldorf-Wittlaer und -Bockum befinden. Dabei wird Grundwasser und uferfiltriertes Grundwasser, sogenanntes Rheinuferfiltrat, über Brunnen gefördert, gefiltert, aufbereitet und anschließend als Trinkwasser in Lebensmittelqualität in das Duisburger Versorgungsnetz südlich der Ruhr eingespeist.

Im Wasserwerk Wittlaer wird Rheinuferfiltrat über Brunnen gefördert, gefiltert und aufbereitet. Fotos: Stadtwerke Duisburg

Die Wasserstände in diesen Brunnenanlagen sind in den letzten Jahren mit typischen unterjährigen Schwankungen weitgehend stabil. Für den Duisburger Norden bezieht das Unternehmen Trinkwasser über zwei große Leitungen aus dem Wasserwerk Haltern am See im Kreis Recklinghausen, wo Grundwasser mit Wasser aus dem Halterner Stausee angereichert wird.
In Homberg und Baerl schließlich wird aufbereitetes Grundwasser aus dem Binsheimer Feld in Duisburg verteilt. Rund 2.200 Kilometer Rohrleitungen unterhalten die Stadtwerke Duisburg in der Stadt.

„Bei der Trinkwasserversorgung mit Wasser aus Rheinuferfiltrat und Grundwasser in Rheinnähe sowie aus Grundwasseranreicherung sind mittelfristig keine Engpässe zu befürchten“, erläutert Felicitas Dudziak, Betriebsleiterin Wasserbeschaffung bei der Wasserbeschaffung Niederrhein Westfalen (WBNW), dem Wasserlieferanten der Stadtwerke Duisburg.

„Die Grundwasservorkommen füllen sich in den Wintermonaten durch Niederschläge und höhere Flusspegel zuverlässig wieder auf. Der Rhein sorgt zudem für einen natürlichen Ausgleich möglicher Defizite. Aktuelle Messungen zeigen, dass die Pegelstände in unseren Wasserschutzgebieten im unkritischen Bereich liegen“, so Frau Dudziak weiter.

Hochbehälter Försterberg: Der Puffer für Spitzenlasten
Ein zentraler Baustein für die Sicherheit der Trinkwasserversorgung der Duisburgerinnen und Duisburger ist eine ausreichend dimensionierte Infrastruktur, insbesondere der Hochbehälter auf dem Försterberg im Duisburger Stadtwald in Neudorf. Dieser unterirdische Speicher, verborgen unter einem bewachsenen Hügel, fasst insgesamt 62 Millionen Liter Trinkwasser – das entspricht etwa dem Volumen von 25 Olympia-Schwimmbecken.

Eine der fünf 2023 sanierten Kammern von innen - Foto Stadtwerke

Der Hochbehälter erfüllt dabei eine doppelte Funktion: Er sorgt durch seine Lage 50 Meter über dem Stadtgebiet allein durch Schwerkraft für einen konstanten Wasserdruck von fünf Bar im Netz und dient als entscheidender Pufferspeicher. Er hält rund 60 Prozent des täglichen Spitzenbedarfs vor.

Dies ist besonders in Phasen hoher Nachfrage essenziell. Ob morgens zwischen 7 und 9 Uhr, abends zwischen 18 und 20 Uhr oder bei besonderen Ereignissen: Der Behälter fängt Lastspitzen zuverlässig ab. Dies betrifft den normalen Haushaltsbedarf genauso wie den zusätzlichen Verbrauch durch Aktivitäten wie Duschen, Gartenbewässerung oder das Befüllen privater Swimmingpools. Selbst bei Großbränden oder extremen Belastungen, wie sie beispielsweise bei öffentlichen Sportübertragungen in Halbzeitpausen auftreten, sind die Druckhaltung und Liefermenge gesichert.

Um diese Sicherheit auch in Zukunft zu garantieren, investieren die Stadtwerke Duisburg aktuell rund 15 Millionen Euro in die Modernisierung des Hochbehälters Försterberg. Dabei werden die Innenbeschichtung, Zuleitungen und die Steuertechnik erneuert. Diese Investitionen sind Teil einer umfassenden Strategie, um das gesamte Trinkwassernetz schrittweise zu erneuern und auszubauen.

Keine Einschränkungen für Bürgerinnen und Bürger
Aufgrund der guten Datenlage und der hohen Speicherkapazitäten sehen die Stadtwerke Duisburg derzeit keinen Anlass für Verbrauchsbeschränkungen. Bürgerinnen und Bürger können Leitungswasser weiterhin uneingeschränkt und bedenkenlos nutzen – sei es zum Befüllen von Pools, zur Gartenbewässerung oder zum Autowaschen. Der Pro-Kopf-Verbrauch ist zudem langfristig rückläufig, was die stabile Lage zusätzlich unterstützt.

So lag laut Branchenverband BDEW im vergangenen Jahr der durchschnittliche Trinkwassergebrauch in Deutschland pro Person und Tag bei 123 Litern. Seit 1990 ist dieser Wert um rund 16 Prozent gesunken – damals lag er noch bei durchschnittlich 147 Litern pro Person und Tag. Für das Geschäftsjahr 2025 lag der Wasserabsatz der Stadtwerke Duisburg bei 29,4 Millionen Kubikmeter, im Jahr 2006 waren es noch 37,8 Millionen Kubikmeter.

„Unsere Infrastruktur ist darauf ausgelegt, auch extreme Wetterlagen und hohe Verbrauchsspitzen abzupuffern“, so Felicitas Dudziak. „Mit dem Hochbehälter Försterberg und unseren vielseitigen Gewinnungsanlagen sind wir für Duisburg bestens gerüstet“, so Frau Dudziak weiter.

Das Trinkwasser-Mobil der Stadtwerke im Einsatz.

Stadtwerke-Aktionen bieten kühle Erfrischung für alle
Neben der technischen Sicherheit setzen die Stadtwerke Duisburg auch auf direkte Angebote und Aktionen im Stadtbild, wenn das Thermometer steigt: So spenden die Stadtwerke-Trinkwasserbrunnen in der Duisburger Innenstadt kostenlos kühles, hochwertiges Leitungswasser. Ein nachhaltiger Durstlöscher für Fußgänger und Radfahrer.

Als Highlight für Familien bietet der Stadtwerke Wasserspielplatz im Duisburger Zoo eine willkommene Abkühlung. Hier können Kinder planschen und spielen, während Eltern sicher sein können, dass hygienisch einwandfreies Trinkwasser genutzt wird. Und bei besonderen Veranstaltungen oder an stark frequentierten Orten sind die Stadtwerke oft mit dem Trinkwasser-Mobil unterwegs, das kostenlose Becher mit frischem Wasser ausgibt.

Diese Aktionen unterstreichen die Qualität des Duisburger Leitungswassers: Es kann jederzeit und ohne Bedenken getrunken werden – eine nachhaltige und kostengünstige Erfrischung.

Die Stadtwerke-Trinkwasserbrunnen in der Duisburger Innenstadt spenden auf Knopfdruck kühles, hochwertiges Leitungswasser.




Folgemeldung: Stromversorgung im Stadtteil Baerl vollständig wiederhergestellt

Duisburg, 27. Juli 2026 - Die Stromversorgung im Stadtteil Baerl ist wieder vollständig hergestellt. Nachdem im Mittelspannungsnetz mehrere Kabelfehler zeitgleich aufgetreten waren, konnten die Netze Duisburg inzwischen alle erforderlichen Notstromaggregate in Betrieb nehmen. Dadurch sind seit 12.30 Uhr sämtliche zuvor betroffenen rund 500 Haushalte wieder mit Strom versorgt.

Rund die Hälfte der betroffenen Haushalte konnte bereits gegen 10.30 Uhr wiederversorgt werden. Parallel zur erfolgreichen Wiederversorgung laufen die Arbeiten zur Behebung der Kabelfehler weiter. Die Fachkräfte der Netze Duisburg haben hierzu umfangreiche Messungen und Prüfungen durchgeführt und zwei Kabelfehler lokalisieren können.

Aktuell laufen die Arbeiten zur Instandsetzung der beiden defekten Kabel. Die Notstromversorgung bleibt bis zum Abschluss der Reparaturarbeiten bestehen. Ziel ist es, die dauerhafte Versorgung über das reguläre Stromnetz schnellstmöglich und sicher wiederherzustellen. Die Netze Duisburg bedanken sich bei den betroffenen Kundinnen und Kunden für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Störung. Alle verfügbaren Kräfte arbeiten weiterhin daran, die Instandsetzungsarbeiten zügig abzuschließen.


Stromversorgung in Baerl: Netze Duisburg arbeiten mit Hochdruck an Wiederversorgung
Duisburg, 27. Juli 2026 - Im Stadtteil Baerl ist es aufgrund mehrerer zeitgleich aufgetretener Kabelfehler im Mittelspannungsnetz der Netze Duisburg zu einer Störung der Stromversorgung gekommen. Aktuell sind rund 500 Haushalte von der Unterbrechung betroffen. Normalerweise können betroffene Straßenzüge nach einem Kabelfehler innerhalb kurzer Zeit über alternative Leitungswege wieder mit Strom versorgt werden.

Im aktuellen Fall ist dies jedoch nur eingeschränkt möglich, da beide möglichen Versorgungswege zu mehreren Netzstationen von den gleichzeitig aufgetretenen Kabelfehlern betroffen sind. Dadurch gestaltet sich die Wiederversorgung deutlich komplexer als bei anderen Netzstörungen. Die Netze Duisburg arbeiten mit Hochdruck daran, die Stromversorgung schrittweise wiederherzustellen.

Derzeit werden Notstromaggregate an den betroffenen Netzstationen aufgebaut, um die Versorgung der Haushalte so schnell wie möglich sicherzustellen. Die ersten Kundinnen und Kunden werden bereits deutlich früher wieder mit Strom versorgt, bis alle betroffenen Haushalte wiederversorgt sind, wird es voraussichtlich bis nach 12 Uhr dauern.

Parallel zum Aufbau der Ersatzversorgung laufen die Arbeiten zur Behebung der Kabelfehler im Mittelspannungsnetz. Hierfür werden umfangreiche Messungen durchgeführt, um die Fehlerstellen eindeutig zu lokalisieren und das Netz umfassend zu prüfen. Erst im Anschluss können die notwendigen Reparaturarbeiten erfolgen.

Die Netze Duisburg bitten die betroffenen Kundinnen und Kunden um Verständnis für die Einschränkungen. Alle verfügbaren Kräfte sind im Einsatz, um die Stromversorgung schnellstmöglich und sicher wiederherzustellen.  



Mehr als 1.300 neue PV-Anlagen im 1. Halbjahr in Betrieb genommen
Duisburg, 24. Juli 2026 - Die Energiewende in Duisburg läuft in hohem Tempo weiter, hat aber im Bereich der Photovoltaikanlagen im ersten Halbjahr 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht an Fahrt verloren. In den ersten sechs Monaten des Jahres wurden insgesamt 1.340 (Stand 21. Juli 2026) neue Photovoltaikanlagen im Duisburger Stadtgebiet in Betrieb genommen. Das waren 216 Anlagen (14 Prozent) weniger als im ersten Halbjahr 2025. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Stadtwerke Duisburg der Zahlen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

744 der neuen Sonnenkraftwerke sind sogenannte Balkonkraftwerke, also PV-Anlagen mit einer Nettoleistung bis maximal 0,8 Kilowatt peak (kWp). Damit machen die kleinen Photovoltaikanlagen für Balkon, Terrasse oder Fassade rund 55 Prozent aller neu gemeldeten Anlagen aus - das war auch im ersten Halbjahr 2025 ihr Anteil an der Gesamtzahl der neuen Anlagen. Besonders attraktiv sind Balkonkraftwerke, da sie auch für Mieterinnen und Mieter sowie für Haushalte ohne eigenes Dach eine einfache Möglichkeit bieten, Solarenergie zu erzeugen und einen Teil des eigenen Strombedarfs abzudecken.

596 der neu gemeldeten Anlagen 2026 sind größere Photovoltaikanlagen auf Dächern von Wohn- und Geschäftsgebäuden. Die größte der neuen Anlagen wurde im Duisburger Hafen errichtet und bringt eine Leistung von fast 1,6 Megawatt peak (MWp). 85 der neuen Anlagen haben eine Leistung von mehr als 20 kWp. Insgesamt bringen es alle im ersten Halbjahr 2026 neu installierten PV-Anlagen in Duisburg auf eine Leistung von 14,8 MWp.

Rein rechnerisch könnten diese Anlagen so viel Strom erzeugen, wie 4.200 Haushalte pro Jahr verbrauchen. Gemeinsam leisten die neuen Anlagen einen wichtigen Beitrag zur regionalen Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen und helfen dabei, den Anteil klimafreundlicher Energie in Duisburg weiter auszubauen und die Energiewende vor Ort weiter voranzutreiben.

Stadtwerke helfen beim Einstieg in die Stromerzeugung
Der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit und einer aktiven Beteiligung an der Energiewende wächst weiter. Mit einer eigenen Photovoltaikanlage können Bürgerinnen und Bürger ihren eigenen Strom erzeugen, den Eigenverbrauch steigern und langfristig von selbst produzierter Energie profitieren und sich unabhängiger von schwankenden Energiekosten machen.

Meist rechnet sich eine solche Investition schon nach wenigen Jahren. Die Stadtwerke Duisburg unterstützen Immobilienbesitzerinnen und Immobilienbesitzer dabei, selbst in die Stromproduktion auf dem eigenen Dach einzusteigen und bieten dazu regelmäßig attraktive Sonderaktionen. Im kommenden Monat startet nun eine besonders attraktive Photovoltaik-Kampagne: Neben der PV-Anlage werden ein Batteriespeicher sowie eine Split-Klimaanlage Teil des Angebots sein.

Jetzt informieren und Beratungstermin sichern
Alle Informationen zum Thema Photovoltaik haben die Stadtwerke auf ihrer Internetseite unter www.swdu.de/photovoltaik zusammengestellt. Interessierte können dort eine erste, unverbindliche Kalkulation direkt online vornehmen – alternativ telefonisch unter 0203/604-1111. Bereits nach zwei bis drei Tagen findet ein erster Beratungstermin statt. Nach Bauplanung und Terminabstimmung vergehen in der Regel nur wenige Wochen bis zur ersten selbst erzeugten Kilowattstunde.



Stadtwerke Duisburg nehmen 18 neue Ladepunkte in Betrieb
Duisburg, 23. Juli 2026 - In den vergangenen Wochen hat der lokale Energiedienstleister weitere 18 neue Ladepunkte an sechs Standorten in Betrieb genommen. Jeweils zwei neue Ladepunkte stehen ab sofort an der Heerstraße 307 in Hochfeld, an der Lessingstraße 3 in Rheinhausen und an der Königstraße 105 in Vierlinden zur Verfügung.

Jeweils gleich vier neue Ladepunkte gibt es nun am Kreuzacker auf Höhe der Hausnummer 7 in Rheinhausen, an der Fröbelstraße 97 in Hochfeld und an der Düsseldorfer Straße 595 in Wanheimerort. Jeweils zwei der Ladepunkte an diesen Standorten sind mit einer Schnellladefunktion ausgestattet. Die Ladepunkte am Kreuzacker sind auf dem Parkplatz des Johanniter-Krankenhauses installiert. Hier wird zusätzlich die dort übliche Parkgebühr fällig.

Die Stadtwerke sind der erste Ansprechpartner zu allen Fragen rund um die Elektromobilität in Duisburg. Der lokale Energiedienstleister betreibt insgesamt 478 Ladepunkte an 191 Standorten im Stadtgebiet. Davon sind 78 Ladepunkte sogenannte Schnellladepunkte mit einer Ladeleistung zwischen 49 und 150 kW.
Ladeleistung zwischen 49 und 150 kW.

Am Johanniter-Krankenhaus am Kreuzacker haben die Stadtwerke Duisburg vier neue Ladepunkte für Elektroautos in Betrieb genommen. Zwei der Ladepunkte dort sind mit einer Schnellladefunktion ausgestattet. Quelle: Stadtwerke Duisburg

 Die Ladesäulen der Stadtwerke Duisburg sind an den Verbund ladenetz.de angeschlossen, zu dem rund 275 Anbieter von Ladeinfrastruktur gehören. Insgesamt stehen über 105.000 Ladepunkte in ganz Deutschland zur Verfügung. Durch Kooperationen auf internationaler Ebene kommen europaweit rund 390.000
Ladepunkte hinzu.

Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Duisburg können mit einer entsprechenden Stadtwerke-Ladekarte an diesen Säulen ihr Elektroauto laden. Das Laden ist neben der Ladekarte auch durch das Scannen des angebrachten QR-Codes oder der „ladeapp“ an allen Ladestationen der Stadtwerke Duisburg möglich. Somit gibt es auch die Möglichkeit, den Ladevorgang ganz bequem spontan zu starten.

Eine Ladekarte der Stadtwerke Duisburg können Interessierte über das Online-Formular unter swdu.de/ladekarte bestellen. Kundinnen und Kunden profitieren dabei von einem Preis-Vorteil in Höhe von 60 Euro im Jahr.

Die Energieberaterinnen und -berater der Stadtwerke Duisburg stehen Interessierten bei allen Fragen rund um die Elektromobilität von der Fahrzeugauswahl bis zur heimischen Lade-Wallbox samt passendem Stromtarif telefonisch unter 0203-604 1111 zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es auch im Internet auf https://www.stadtwerke-duisburg.de/emob-p.
Weitere Informationen gibt es auch hierzu im Internet unter https://www.stadtwerke-duisburg.de/emob-g.



Teil-Freigabe: Trinkwasser kann in weiten Teilen des Vorsorgebereiches Huckingen wieder uneingeschränkt genutzt werden
Duisburg, 14. Juli 2026 - Die Netze Duisburg heben in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt die vorsorglichen Einschränkungen für die Trinkwassernutzung für weite Teile des Vorsorgebereiches in Huckingen mit sofortiger Wirkung auf. Das Trinkwasser kann dort wieder uneingeschränkt zum Trinken, zur Zubereitung von Speisen und Getränken sowie für alle weiteren Anwendungen genutzt werden.

Aufrechterhalten bleiben die vorsorglichen Maßnahmen als Vorsichtsmaßnahme für einzelne Straßenabschnitte der Dauner Straße und der Bitburger Straße, wo die ersten auffälligen Messwerte festgestellt wurden. Zudem gelten die Beschränkungen weiterhin für ein einzelnes Gebäude an der Remberger Straße (siehe Adressliste unten). Die Netze Duisburg haben die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner heute Morgen darüber schriftlich informiert.

Obwohl auch in diesen Bereichen alle Proben vom Montag befundfrei waren, sollen weitere Proben in den kommenden drei Tagen diese Ergebnisse vom Montag sowie vom Wochenende nachhaltig bestätigen. Sollten auch diese Beprobungen befundfrei sein, werden die Einschränkungen auch für diese Bereiche aufgehoben. Die Versorgung der Anwohnerinnen und Anwohner bleibt für die Dauer über Trinkwasserwagen an der Dauner Straße gesichert.

Grundlage für diese Entscheidung sind die Ergebnisse eines umfangreichen Untersuchungsprogramms und der eingeleiteten technischen Maßnahmen. Seit Freitag haben die Netze Duisburg rund 40 Laboruntersuchungen sowie rund 100 Schnelltests im betroffenen Gebiet durchgeführt. Bis auf eine einzige Ausnahme konnte dabei keine Überschreitung des geltenden Grenzwertes mehr festgestellt werden.

Auch die jüngsten Labor-Untersuchungsergebnisse vom Montagnachmittag bestätigen, dass sich keine Spur von Blei im Trinkwasser nachweisen lässt. Anwohnerinnen und Anwohner können sich über die Messergebnisse sowie über die einzelnen Standorte der Probe-Entnahmen auf einer Übersichtskarte informieren, die auf der Internetseite www.netze-duisburg.de/trinkwasser-huckingen zu finden ist.

Parallel zu den umfangreichen Beprobungen haben die Netze Duisburg alle verfügbaren technischen Maßnahmen eingesetzt, um die Ursache einzugrenzen und das Netz zu sichern. Hierzu gehörten beispielsweise die Trennung von Hausanschlüssen nicht mehr bewohnter Immobilien sowie Spülungen des Trinkwassernetzes.

„Wir haben unsere personellen und technischen Kapazitäten erheblich ausgeweitet, um dieses umfangreiche Untersuchungsprogramm kurzfristig und am Wochenende umzusetzen. Mein Dank gilt insbesondere den beteiligten Laboren, die ihre Untersuchungskapazitäten kurzfristig erweitert und unsere Proben mit höchster Priorität analysiert haben.

Erst diese große Zahl an Labor- und Schnelltests ermöglicht die belastbare Aussage, dass kein Eintrag mehr im Netz vorhanden ist und die eingeleiteten Maßnahmen ihre Wirkung gezeigt haben“, sagt Andreas Massing, Geschäftsführer der Netze Duisburg.

Die Aufhebung der vorsorglichen Maßnahmen für weite Teile des Vorsorgebereiches erfolgen in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt. „Die nun vorliegenden Untersuchungsergebnisse zeigen, dass keine Überschreitung der Grenzwerte mehr vorliegen. Wo zuvor Grenzwerte überschritten wurden, gehen wir aber auf Nummer sicher. Für die Dauer weiterer Proben halten wir die Einschränkung dort aufrecht“, erklärt Marina Lorsch, stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamts Duisburg.

Nach Angaben des Gesundheitsamtes lag auch zuvor keiner der Messwerte in einem Bereich, in dem eine akute Toxizität, also das Potential einer akuten Bleivergiftung anzunehmen ist. Grundsätzlich beziehen sich Grenzwerte für Blei im Trinkwasser auf eine Menge, bei der auch bei andauernder Aufnahme keine Gesundheitsgefährdung anzunehmen ist.
Es handelt sich bei den Grenzwerten nach Trinkwasserverordnung nicht um Grenzwerte, die bei zeitlich begrenzter Aufnahme als gefährdend eingestuft werden. Grenzwerte, die eine akute Bleivergiftung bei zeitlich begrenzter Aufnahme hervorrufen könnten, wurden zu keinem Zeitpunkt festgestellt.

Die Netze Duisburg hatten die vorsorglichen Maßnahmen am Donnerstag vergangener Woche in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt eingeleitet. Hierzu gehörten die Einrichtung eines Vorsorgebereichs, die Information aller betroffenen Haushalte, die Bereitstellung einer alternativen Trinkwasserversorgung über Wasserwagen sowie eine fortlaufende Information der Öffentlichkeit.

Die Netze Duisburg und das Gesundheitsamt Duisburg danken den Bürgerinnen und Bürgern im Vorsorgebereich für ihr Verständnis und ihre Geduld während der vergangenen Tage.

Für diese Adressen gelten weiterhin vorsorgliche Einschränkungen bei der Trinkwassernutzung:
Dauner Straße von Hausnummer 20 bis 65
Bitburger Straße von Hausnummer 1 bis 15 (nur ungerade Hausnummern)
Remberger Straße 27


Zum Hintergrund:
Das in den Wasserwerken aufbereitete Trinkwasser wird fortlaufend und engmaschig untersucht und erfüllt sämtliche Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Das gesamte Trinkwassernetz in der Stadt wird mit mehreren tausend Proben pro Jahr untersucht, so dass tägliche Kontrollen gewährleistet sind.

Zudem befinden sich im öffentlichen Trinkwassernetz der Netze Duisburg keine Bleileitungen, die als Ursache infrage kommen könnten. Für die Installationen innerhalb der Häuser ist der Eigentümer verantwortlich. Seit Januar 2026 sind Bleileitungen auch in Hausinstallationen untersagt.


Folgemeldung zur Trinkwasserversorgung im Bereich Huckingen

Duisburg, 11. Juli 2026 - Die Netze Duisburg setzen die Untersuchungen zur Ursache der erhöhten Bleigehalte in einzelnen Wasserproben im Bereich Huckingen mit Hochdruck fort. Ziel ist es, die Ursache für die externen Einträge schnellstmöglich zu beseitigen. Im Laufe des Freitags wurden umfangreiche weitere Wasserproben entnommen und labortechnisch untersucht. Dabei wurden auch Proben außerhalb des bislang betroffenen Versorgungsbereichs analysiert.

Damit liegen weiterhin keine Erkenntnisse vor, die auf Auffälligkeiten außerhalb des definierten Bereichs hindeuten. Zusätzlich wurden weitere Proben innerhalb des bereits eingegrenzten Bereichs entnommen und ausgewertet, um die Ursachensuche weiter einzugrenzen. Weitere Laborergebnisse werden Anfang der kommenden Woche erwartet.

Parallel dazu wurden verschiedene technische Maßnahmen umgesetzt. So wird das betroffene Gebiet derzeit ausschließlich über eine Zuflussleitung mit Trinkwasser versorgt. Diese Umstellung dient dazu, die Untersuchungen weiter zu präzisieren und die Ursache der erhöhten Bleigehalte besser eingrenzen zu können.

Darüber hinaus identifizieren die Netze Duisburg derzeit ältere, nicht mehr in Betrieb befindliche Hausanschlüsse und trennen diese vorsorglich vom Versorgungsnetz. Damit soll ausgeschlossen werden, dass aus stillgelegten Hausanschlüssen Verunreinigungen in das Trinkwassernetz eingetragen werden können. Die vorsorglichen Nutzungseinschränkungen gelten weiterhin.

Das Leitungswasser sollte im betroffenen Gebiet bis auf Weiteres nicht zum Trinken sowie zur Zubereitung von Speisen und Getränken verwendet werden. Für alle anderen Anwendungen im Haushalt – beispielsweise zum Duschen, Baden, Händewaschen, Wäschewaschen oder zur Toilettenspülung – kann das Leitungswasser weiterhin uneingeschränkt genutzt werden.

Zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung stehen den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern weiterhin an sechs Standorten Trinkwasserwagen mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser zur Verfügung. Diese werden auch in den kommenden Tagen regelmäßig mit frischem Trinkwasser befüllt.

Die Netze Duisburg arbeiten in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt an der weiteren Ursachenaufklärung und informieren die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner fortlaufend über den aktuellen Stand auf ihrer Internetseite: netze-duisburg.de/trinkwasser-huckingen

Hotline der Netze Duisburg für betroffene Anwohnerinnen und Anwohner in Huckingen
Die Netze Duisburg haben heute Morgen über vorsorgliche Maßnahmen nach erhöhten Bleiwerten in einzelnen Wasserproben im Bereich Huckingen informiert. Aktuelle Informationen zur Nutzung des Trinkwassers oder zu den genauen Standorten der Trinkwasserwagen sind auf der Internetseite netze-duisburg.de/trinkwasser-huckingen zu finden.

Diese Internetseite wird fortlaufend mit den neuesten Informationen aktualisiert. Zusätzlich haben die Netze Duisburg für betroffene Anwohnerinnen und Anwohner eine Hotline geschaltet, falls sie Hilfe oder Unterstützung bei der Versorgung mit Trinkwasser benötigen. Die Netze Duisburg bitten um Verständnis, dass diese Hotline nur für Fragen von betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern eingerichtet ist.

Die Netze Duisburg können ihnen keine Auskünfte zu medizinischen Fragen geben. Die Hotline ist unter der Telefonnummer 0203 / 604-3680 zu erreichen. Sie ist heute bis 18 Uhr zu erreichen sowie am Samstag und Sonntag von 8 bis 16 Uhr.

Netze Duisburg informieren über vorsorgliche Maßnahmen nach erhöhten Bleiwerten in einzelnen Wasserproben
Bei Untersuchungen wurden in einzelnen Wasserproben im Versorgungsgebiet der Netze Duisburg im Bereich Huckingen erhöhte Bleigehalte festgestellt. Die Ursache konnte bislang noch nicht eindeutig lokalisiert

werden.

Aus Vorsorgegründen wurden deshalb in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Anwohnerinnen und Anwohner in dem betroffenen Bereich informiert und um eine vorübergehende Einschränkung der Nutzung des Leitungswassers zum Trinken sowie zur Zubereitung von Speisen und Getränken gebeten.

Die Netze Duisburg untersuchen das Versorgungsgebiet derzeit durch zusätzliche Wasserproben und technische Maßnahmen, um die Ursache schnellstmöglich zu identifizieren und zu beseitigen. Für andere Nutzungen im Haushalt – beispielsweise zum Duschen, Baden, Händewaschen, Wäschewaschen oder zur Toilettenspülung – kann das Leitungswasser weiterhin uneingeschränkt verwendet werden.

Zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung werden an mehreren Standorten im betroffenen Gebiet Trinkwasserwagen aufgestellt. Dort steht kostenlos einwandfreies Trinkwasser zur Verfügung. Die Netze Duisburg informieren die Anwohnerinnen und Anwohner fortlaufend aktualisiert über die Internetseite netze-duisburg.de/trinkwasser-huckingen  

Energiezentrale Wedau nimmt Betrieb auf: Abwärme aus Rechenzentrum stärkt klimafreundliche Fernwärmeversorgung

Duisburg, 1. Juli 2026 - Die Stadtwerke Duisburg haben die Energiezentrale Wedau offiziell in Betrieb genommen. Mit der Anlage erschließen die Stadtwerke eine bislang ungenutzte Energiequelle: die Abwärme des benachbarten Rechenzentrums. Mithilfe einer leistungsstarken Wärmepumpe wird die anfallende Wärme auf das erforderliche Temperaturniveau angehoben und anschließend in das Fernwärmenetz eingespeist. Ergänzt wird die Energiezentrale durch weitere effiziente Erzeugungsanlagen und moderne Anlagentechnik.

Die neue Energiezentrale Wedau der Stadtwerke Duisburg besteht aus einem historischen, denkmalgeschützten Altbau und einem modernen Anbau. Quelle: Stadtwerke Duisburg  

„Mit der neuen Energiezentrale schaffen wir die Grundlage für eine nachhaltige und zukunftsfähige Wärmeversorgung. Die Nutzung von Abwärme aus dem Rechenzentrum zeigt, wie sich vorhandene Energiepotenziale intelligent erschließen lassen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Wärmewende vor Ort“, sagt Andreas Gutschek, Vorstand Infrastruktur und Strategie bei den Stadtwerken.  

Besondere Herausforderungen für die nur zweieinhalbjährige Bauzeit brachte die bauliche Umsetzung mit sich. Die neue Energiezentrale verbindet einen denkmalgeschützten Gebäudeteil, das ehemalige Kesselhaus, das einst zum Ausbesserungswerk der Deutschen Bahn gehörte, mit einem modernen Anbau. Im historischen Teil aus dem Jahr 1911 steht nun die neue Wärmepumpe.

Durch eine große Glasfront können die Wedauerinnen und Wedauer ihre Wärmepumpe dauerhaft sehen. Im neuen Anbau stehen zwei Blockheizkraftwerke (BHKW) mit jeweils 1,8 Megawatt (MW) thermischer Leistung und 1,5 MW elektrischer Leistung. Die beiden BHKW sind H2-ready und können perspektivisch Wasserstoff als Energieträger einsetzen, wenn dieser in ausreichender Menge verfügbar ist.

„Die Energiezentrale ist ein klares Bekenntnis zu Versorgungssicherheit, Klimaschutz und regionaler Wertschöpfung. Mit dieser Investition schaffen die Stadtwerke die Grundlage für eine nachhaltige Wärmeversorgung im neuen Stadtteil“, sagt Oberbürgermeister Sören Link, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke ist.   Wärmeversorgung für mehr als 1.000 Haushalte Herzstück der neuen Energiezentrale ist eine Wärmepumpe mit einer Leistung von 270 Kilowatt (kW).

Sie nutzt die Abwärme des benachbarten Rechenzentrums der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV), von dem jährlich 1,4 Gigawattstunden (GWh) Wärmeleistung zur Verfügung gestellt werden. Die Wärme wird über Wärmetauscher im Rechenzentrum gewonnen und dann unterirdisch in die Energiezentrale gepumpt. Dort hebt die Wärmepumpe das Temperaturniveau auf die für die Fernwärmeversorgung erforderlichen Werte von 83 Grad Celsius an.

Mit der so gewonnenen Wärme können künftig rund 100 Haushalte mit Fernwärme versorgt werden. Die beiden BHKW erzeugen so viel Strom, wie 4.000 Haushalte im Jahr benötigen und so viel Wärme, dass sie für die Versorgung von 1.000 Haushalten ausreicht. Außerdem ist zur Absicherung der Gesamtanlage noch ein Gaskessel installiert, der bei Ausfall der anderen Erzeugungsanlagen 1.700 kW thermische Leistung liefern kann.

Durch das Zusammenspiel der verschiedenen Erzeugungsanlagen können die Stadtwerke flexibel auf den Wärmebedarf reagieren und gleichzeitig eine hohe Versorgungssicherheit gewährleisten. Insgesamt investieren die Stadtwerke rund 14 Millionen Euro in die neue Energiezentrale. Auch für den Klimaschutz leistet die Anlage einen wichtigen Beitrag. Nach Berechnungen der Stadtwerke können durch den Betrieb der Energiezentrale jährlich rund 1.000 Tonnen CO₂ eingespart werden.  

 Mit der Inbetriebnahme der neuen Energiezentrale setzen die Stadtwerke ihren Weg hin zu einer zunehmend klimaneutralen Wärmeversorgung konsequent fort und erschließen zugleich neue Potenziale für die Nutzung bislang ungenutzter Energiequellen. Ziel ist eine CO2-neutrale Strom- und Wärmeerzeugung bis zum Jahr 2035.      

Die Stadtwerke Duisburg haben die neue Energiezentrale Wedau in Betrieb genommen. Winand Schneider (Geschäftsführer der Gebag), Oberbürgermeister Sören Link, Andreas Gutschek (Vorstand Infrastruktur und Strategie der Stadtwerke Duisburg) und Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske (v. l.) gaben den Startschuss für die Wärmegewinnung aus Abwärme aus dem benachbarten Rechenzentrum. Quelle: Stadtwerke Duisburg  


Windenergie: Stadtwerke Duisburg erweitern Portfolio durch Erwerb von zwei Anlagen

Duisburg, 30. Juni 2026 - Die Stadtwerke Duisburg bauen ihr Engagement im Bereich der erneuerbaren Energien weiter aus: Das Unternehmen hat zwei Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 6,4 Megawatt von den Stadtwerken Münster erworben. Die Anlagen befinden sich im Süden der Stadt Münster und sind seit September 2017 erfolgreich in Betrieb.

Mit dem Erwerb stärken die Stadtwerke Duisburg gezielt ihr Erzeugungsportfolio aus erneuerbaren Energien. Da innerhalb des Duisburger Stadtgebiets aufgrund fehlender Ausweisflächen derzeit keine vergleichbaren Windenergieprojekte realisiert werden können, bietet die Übernahme der Bestandsanlagen eine ideale Möglichkeit, die eigene regenerative Stromerzeugung weiter auszubauen.

„Wir haben das Projekt umfassend technisch, wirtschaftlich und rechtlich geprüft. Die beiden Anlagen stellen eine ideale Ergänzung unseres Portfolios erneuerbarer Energien dar und leisten einen wichtigen Beitrag dazu, unsere Erzeugung nachhaltiger und unabhängiger aufzustellen“, sagt Andreas Gutschek, Vorstand Infrastruktur und Strategie der Stadtwerke Duisburg.

Gleichzeitig unterstreicht die Transaktion die enge Zusammenarbeit innerhalb der kommunalen Stadtwerke-Familie. Anstatt die Anlagen an einen externen Investor zu veräußern, bleiben sie in kommunaler Hand. So profitieren beide Unternehmen von einer partnerschaftlichen Lösung, die den Ausbau der Energiewende stärkt und die Wertschöpfung im kommunalen Umfeld hält.

Die technische Betriebsführung der beiden Windenergieanlagen wird übergangsweise weiterhin von den Stadtwerken Münster übernommen. Damit ist ein nahtloser Übergang sichergestellt und der zuverlässige Betrieb der Anlagen gewährleistet.

Mit dem Erwerb setzen die Stadtwerke Duisburg ihre Strategie fort, den Anteil erneuerbarer Energien im eigenen Erzeugungsportfolio kontinuierlich auszubauen und damit einen wichtigen Beitrag zu einer klimafreundlichen, sicheren und kommunal getragenen Energieversorgung zu leisten.

Türöffner-Tag: Stadtwerke Duisburg öffnen Türen des Wasserwerks Bockum

Duisburg, 29. Juni 2026 - Seit über 150 Jahren versorgen die Stadtwerke Duisburg die Bürgerinnen und Bürger der Stadt an Rhein und Ruhr zuverlässig mit sauberem Trinkwasser. Auch in diesem Jahr nehmen die Stadtwerke Duisburg am 3. Oktober am bundesweiten Türöffner-Tag der Sendung mit der Maus des Westdeutschen Rundfunks (WDR) teil.

Das Unternehmen öffnet die Türen des Wasserwerks Bockum für über 60 Kinder. Die Expertinnen und Experten der Stadtwerke erklären den kleinen Besucherinnen und Besuchern, was alles getan werden muss, damit die Trinkwasserversorgung Duisburgs jeden Tag gewährleistet ist. Bei einem Rundgang durch das Wasserwerk erfahren die Kinder, wie das Wasser in den Wasserhahn gelangt und woher es eigentlich kommt.

Kinder müssen für die Teilnahme an einer der drei Führungen zwischen acht und zehn Jahre alt sein. Wer teilnehmen möchte, kann sich ab sofort auf der Internetseite des Türöffner-Tags unter www.wdrmaus.de anmelden. Die Teilnehmerzahl ist pro Führung auf 20 Kinder begrenzt.

Wasserwerke Wittlaer und Bockum
Die Wasserwerke Wittlaer und Bockum versorgen die Duisburger Stadtgebiete südlich der Ruhr sowie Rheinhausen mit Trinkwasser. Jedes Jahr werden rund 30 Milliarden Liter Trinkwasser zu den Menschen in Duisburg gebracht, das entspricht mehr als 160 Millionen Badewannen.

Türöffner-Tag
Beim bundesweiten Türöffner-Tag öffnen Unternehmen ihre Türen, die sonst nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Erstmalig wurde dieser Tag am 10. Juli 2011 anlässlich des 40. Geburtstags der Sendung mit der Maus gefeiert.

Bildquelle: Stadtwerke Duisburg AG

Stadtwerke Duisburg nehmen 14 neue Ladepunkte in Betrieb

Duisburg, 19. Juni 2026 - Duisburg hat sich ehrgeizige Ziele auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt gesetzt. Gemeinsam haben Stadt und Stadtwerke Duisburg auf diesem Weg schon viel erreicht. Der Ausbau von Ladeinfrastruktur für Elektromobilität in der gesamten Stadt geht konsequent voran, um allen Menschen in Duisburg die Gelegenheit zu geben, ihre Mobilität klimafreundlich zu gestalten.

In den vergangenen Wochen hat der lokale Energiedienstleister weitere 14 neue Ladepunkte an vier Standorten in Betrieb genommen. Jeweils vier neue Ladepunkte, davon je zwei mit einer Schnellladefunktion, stehen ab sofort in Friemersheim an der Villenstraße 7, in Hochemmerich an der Homberger Straße 27 und in Mitte an der Heinrich-Bertmans-Straße gegenüber Hausnummer 6 zur Verfügung.

Zwei weitere Ladepunkte sind ab sofort an der Bahnhofstraße 227 in Vierlinden einsatzbereit. Die Stadtwerke sind der erste Ansprechpartner zu allen Fragen rund um die Elektromobilität in Duisburg. Der lokale Energiedienstleister betreibt insgesamt 460 Ladepunkte an 185 Standorten im Stadtgebiet. Davon sind 72 Ladepunkte sogenannte Schnellladepunkte mit einer Ladeleistung zwischen 49 und 150 kW.

Fernwärmepreise in Mitte-Süd-Rheinhausen und Hamborn bleiben stabil

Duisburg, 18. Juni 2026 - Die Preise der Fernwärme Duisburg GmbH bleiben trotz der Krisen im Mittleren Osten und der Investitionen in den Umbau auf dem Weg zu einer CO2-neutralen Wärmeerzeugung stabil.   Die Fernwärme Duisburg passt zum 1. Juli 2026 vertragsgemäß ihre Preise für Fernwärme in den Versorgungsgebieten Mitte-Süd-Rheinhausen und Hamborn an. Für ein beispielhaftes Einfamilienhaus bleiben die Heizkosten konstant.  

Die Anpassung der Fernwärmepreise erfolgt vertragsgemäß jeweils am 1. Januar und am 1. Juli eines Jahres in den Versorgungsgebieten Mitte-Süd-Rheinhausen und Hamborn. Die Preisanpassung ist dabei an vertraglich vereinbarte Preisänderungsklauseln gekoppelt. Die Preisänderungsklausel besteht aus Börsenpreisen und Indizes des statistischen Bundesamts. Verändern sich diese Faktoren, erfolgt auch eine Anpassung des Fernwärmepreises.  

Der Arbeitspreis für eine Kilowattstunde (kWh) Fernwärme sinkt geringfügig zum 1. Juli 2026 auf 11,349 Cent (brutto). Der Grundpreis steigt inflationsbedingt leicht an. „Das ist in diesen Versorgungsgebieten bereits unsere fünfte Preissenkung in Folge beim Arbeitspreis. Der Trend, den wir vor rund zwei Jahren angekündigt haben, hat sich damit erneut bestätigt. Die jetzige Preisentwicklung zeigt, wie wichtig und richtig die Wärmewende und die sukzessive Umstellung auf eine CO2-neutrale Wärmeerzeugung sind“, sagt Matthias Lötting, Geschäftsführer der Fernwärme Duisburg.  

Für einen Haushalt mit einem Wärmeanschlusswert von 15 Kilowatt (kW) und einem Jahreswärmeverbrauch von 22.500 Kilowattstunden (kWh) für ein beispielhaftes Einfamilienhaus ergibt sich auf den Jahresverbrauch keine wesentliche Veränderung. Auch die Abschläge verändern sich nicht.  


Fast 1.700 Wohnungen im Dichterviertel erhalten klimafreundliche Fernwärme

Duisburg, 1. Juni 2026 - Die Stadtwerke Duisburg und die Fernwärme Duisburg setzen gemeinsam mit dem Wohnungsunternehmen VIVAWEST ein starkes Zeichen für die Wärmewende im urbanen Raum: Seit Juli 2025 werden im Dichterviertel in Obermarxloh insgesamt 1.673 Wohneinheiten in 374 Gebäuden schrittweise an das Fernwärmenetz angeschlossen. Dafür werden rund 4,2 Kilometer Fernwärmeleitungen verlegt und 165 Hausanschlüsse errichtet.


Das Bauhauskarree im Dichterviertel in Obermarxloh steht unter Denkmalschutz. Mit dem Anschluss an die Fernwärme kann für die Immobilien die Wärmewende ohne große Umbaumaßnahmen an den Gebäuden erreicht werden. Quelle: Fernwärme Duisburg

Ab Mitte des Jahres werden die ersten 200 Wohneinheiten in 45 Gebäuden per Fernwärme versorgt. Die Arbeiten für weitere 315 Wohnungen in 66 Gebäuden folgen starten, unterteilt in zwei Bauabschnitte, noch in diesem Jahr. Nach Abschluss des Projekts beträgt die gesamte Anschlussleistung rund 9 Megawatt (MW). Die Arbeiten werden voraussichtlich noch bis zum Jahr 2029 andauern – bis dahin sollen alle der fast 400 Gebäude des Gelsenkirchener Wohnungsunternehmens angeschlossen sein.

Mit dem Vorhaben setzen die Stadtwerke, die Fernwärme Duisburg und VIVAWEST auf eine der zentralen Technologien für eine klimafreundliche Wärmeversorgung in dicht besiedelten Gebieten. Fernwärme gilt insbesondere im urbanen Umfeld als eine der effizientesten und nachhaltigsten Lösungen zur Umsetzung der Wärmewende.

In der jüngst vom Rat der Stadt Duisburg beschlossenen kommunalen Wärmeplanung gehört das Dichterviertel zu einem der ausgewiesenen Gebiete für die Verdichtung der Fernwärme. „Dieses Projekt ist beispielhaft für die Transformation der Wärmeversorgung in Städten“, sagt Andreas Gutschek, Vorstand Infrastruktur und
 Strategie bei den Stadtwerken Duisburg.


Andreas Gutschek, Vorstand Infrastruktur und Strategie der Stadtwerke Duisburg, und Marion Karrenberg, Leiterin VIVAWEST-Kundencenter Rhein-Ruhr, stellten die Arbeiten für die kommenden Jahre im Dichterviertel vor, wo fast 1.700 Wohnungen der VIVAWEST an die Fernwärme angeschlossen werden. Quelle: Fernwärme Duisburg

„Vor allem in dicht bebauten Quartieren bietet Fernwärme enorme Vorteile: Sie ermöglicht eine effiziente, platzsparende und langfristig klimafreundliche Versorgung vieler Haushalte gleichzeitig. Gemeinsam mit VIVAWEST schaffen wir hier eine Infrastruktur, die den Anforderungen der Zukunft gerecht wird.“

Alle weiteren Informationen zu geplanten Ausbaugebieten und zur kommunalen Wärmeplanung gibt es im Internet unter du-heizt.de. Auch Projektpartner VIVAWEST sieht in dem Projekt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Dekarbonisierung. „Um einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen, investieren so viel wie nie zuvor in die energetische Modernisierung.

In Duisburg sind wir schon heute sehr gut aufgestellt– rund die Hälfte unserer über 9.200 Wohnungen wird bereits per Fernwärme versorgt. Mit dem Anschluss des Dichterviertels folgt der nächste Meilenstein, mit dem wir den Fernwärme-Anteil konsequent ausbauen. Dadurch profitieren die rund 5.000 Menschen, die dort in unseren Wohnungen leben, künftig von einer klimafreundlichen und langfristig sicheren Wärmeversorgung“, erklärt Marion Karrenberg, Leiterin VIVAWEST-Kundencenter Rhein-Ruhr.

Stadtwerke und Fernwärme Duisburg investieren mit dem Ausbau des Fernwärmenetzes gezielt in die nachhaltige Entwicklung der Stadt. Die neue Infrastruktur schafft die Grundlage dafür, perspektivisch weitere regenerative Wärmequellen einzubinden und den CO₂-Ausstoß im Gebäudesektor deutlich zu senken.

Während der Bauarbeiten kann es abschnittsweise zu Einschränkungen im Straßenraum kommen. Die Maßnahmen werden bei Anwohnerinnen und Anwohnern jeweils frühzeitig angekündigt. Die Zufahrt zu den einzelnen Gebäuden bleibt zu jederzeit möglich

Fernwärme Duisburg  versorgt 70.000 Haushalte. Bereits vor 100 Jahren versorgte die hiesige Industrie Werkswohnungen mit industrieller Abwärme. Eine Technik, die von uns kontinuierlich weiterentwickelt wurde. Als Tochtergesellschaft der Stadtwerke Duisburg AG und der Fernwärmeversorgung Niederrhein GmbH versorgen wir mittlerweile rund 70.000 Privathaushalte, öffentliche Gebäude und Immobilienunternehmen mit Fernwärme.

Die Fernwärme wird zu großen Teilen aus der sogenannten Kraft-Wärme-Kopplung in unserem Kraftwerk in Duisburg-Wanheim und unseren wasserstofffähigen Blockheizkraftwerken in Duisburg-Hochfeld erzeugt. Außerdem nutzen wir zunehmend Abwärme sowie Wärme aus Biomasse. So wird Fernwärme zu einer ökonomisch interessanten Energieversorgung für den Raum Duisburg.

VIVAWEST
Als eines der führenden Wohnungsunternehmen in Nordrhein-Westfalen bewirtschaftet VIVAWEST knapp 120.000 Wohnungen in circa 100 Kommunen an Rhein und Ruhr und gibt etwa 300.000 Menschen ein Zuhause. Unsere Immobilien-Dienstleistungsunternehmen erbringen Serviceleistungen rund um das Wohnen und gewährleisten so Sicherheit und Wohnqualität für unsere Kunden – vom Grünflächenmanagement über Handwerksdienstleistungen, Multimediaversorgung bis hin zu Mess- und Abrechnungsdiensten.

Im Rahmen eines nachhaltigen Geschäftsmodells verbindet VIVAWEST ökonomische und ökologische Effizienz mit sozialer Verantwortung für Kunden, Mitarbeiter und die Region und bietet allen Einkommensgruppen der Bevölkerung guten Wohnraum in lebens- und liebenswerten Quartieren.



Beschäftigte des DVV-Konzerns spenden 9.362,02 Euro an das Netzwerk KipsE

Duisburg, 15. Mai 2026 - „Kleinvieh macht auch Mist“ heißt es sprichwörtlich, wenn man auch kleinste Geldbeträge akribisch sammelt und sie sich mit der Zeit zu einer stattlichen Summe anhäufen. Vereinfacht gesagt ist das auch die Idee hinter der Aktion „Restcentspende“ der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) und all ihrer Tochtergesellschaften.

Über 1.800 Beschäftigte beteiligen sich und lassen Monat für Monat ihr Nettogehalt auf den nächsten vollen Euro abrunden und spenden die so gesammelten „Restcents“ an eine karitative Einrichtung in Duisburg. Ein Spendenempfänger darf sich immer zwei Jahre in Folge über die Spende der DVV freuen.

936.202 Restcents sind im Jahr 2025 zusammengekommen, die höchste Spendensumme, die es bis dato im DVV-Konzern gab. Diese Restcent-Sammlung ist nun an das „Netzwerk zur Verbesserung der Lebenslage von Kindern psychisch kranker und suchtkranker Eltern in Duisburg“ (KipsE) gegangen. Auf Initiative der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft und des Gesundheitsamts der Stadt Duisburg engagiert sich das Netzwerk KipsE mit präventiven Projekten dafür, dass das Risiko von Kindern psychisch kranker Eltern selbst auch zu erkranken, minimiert wird.

In dem Netzwerk arbeiten verschiedene Akteure der psychiatrischen und psychosozialen Versorgungslandschaft sowie der Suchthilfe in verschiedenen Stadtgebieten Duisburgs zusammen. Es ist bereits die zweite Spende an das Netzwerk KipsE. Im vergangenen Jahr freute sich die Initiative über mehr als 8.000 Euro.

Maria Malikowska, Psychiatrie- und Suchtkoordinatorin der Stadt Duisburg und Koordinatorin von KipsE, dankte im Namen der Kinder und Jugendlichen für die stolze Summe und betonte, wie wertvoll das Geld für das Netzwerk sei. Es werde dringend gebraucht, um die kostenfreien Angebote zur psychosozialen Unterstützung aufrechtzuerhalten, darunter Kurse zur Selbstbehauptung oder Kunsttherapie, die helfen, gesunde Entwicklungen anzustoßen.

Tanja Hake, SAP-Beraterin im DVV-Konzern, hat das Netzwerk für die Restcentspende vorgeschlagen. Sie hat sich schon öfter für die DVV-Spendenaktion stark gemacht und deshalb war es für sie Ehrensache, die mehr als 9.000 Euro zu übergeben.

Bisherige Spendenempfänger
Angeregt hatten die Aktion „Restcentspende“ bereits im Jahr 2010 Beschäftigte der damaligen Stadtwerke Duisburg Netzgesellschaft mbH, heute Netze Duisburg GmbH. Sie schlugen damals auch den ersten Empfänger der Restcentspende vor. Das Kinderheim St. Josef in Rheinhausen freute sich im September 2011 über die erste Spende in Höhe von rund 4.000 Euro. Auch im Jahr 2012 ging die Spende wieder an das Rheinhauser Kinderheim – erneut waren es rund 4.000 Euro.

Angeschafft wurde damals eine Kletterausrüstung. Außerdem konnte eine Gruppe eine Reise ins Emsland veranstalten. 2013 erhielt das Kinderheim Sankt Josef sogar über 4.200 Euro, die in eine Kunsttherapie flossen. 2014 entschieden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DVV, die Spende einer anderen Einrichtung zukommen zu lassen und spendeten 4.051,60 Euro an die Kindertagesstätte Zaubersterne in Neuenkamp. Von dem Geld wurde ein Klettergerüst für den Außenbereich angeschafft.

Im Jahr 2015 gingen die Restcents in Höhe von 5.869,49 Euro an die Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung und wurden damals für den Ausbau und die Ausstattung der Fahrradwerkstatt verwendet. Danach freute sich der Verein „livingroom e. V.“ in Meiderich zwei Jahre über die Spende aus dem DVV-Konzern. An der Von-der-Mark-Straße wurde der Raum für die Hausaufgabenbetreuung mit einer Klimaanlage ausgerüstet sowie ein Werkraum im Keller ausgebaut und ausgestattet. Insgesamt gingen in den zwei Jahren 9.204,89 Euro nach Meiderich.

Die Spendensammlungen aus den Jahren 2018 und 2019 bekam das Kinderdorf Duisburg in Großenbaum, wo mit den DVV-Restcents Klettergerüste für die Außenspielfläche angeschafft wurden. Mehr als 12.000 Euro gingen in den Jahren 2020 und 2021 an den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst St. Raphael der Malteser. Die Spendensammlungen aus den Jahren 2022 und 2023 bekam der Verein Immersatt Kinder- und Jugendtisch e. V. Immerstatt durfte sich über eine Summe von insgesamt über 14.000 Euro freuen.

Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft
Die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) ist ein Multidienstleistungskonzern in den Bereichen Versorgung, Mobilität und Services. Zum Konzern gehören über 30 Gesellschaften wie die Stadtwerke Duisburg AG, die Netze Duisburg GmbH, die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG, die DCC Duisburg CityCom und die octeo Multiservices GmbH.

Mit rund 4.500 Beschäftigten zählt der DVV-Konzern zu den großen Arbeitgebern in Duisburg und trägt entscheidend zur Bereitstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur in der Großstadt mit rund 500.000 Einwohnerinnen und Einwohnern bei.


Tanja Hake, SAP-Beraterin im DVV-Konzern (rechts), hat die Restcentspende stellvertretend für die DVV übergeben an Maria Malikowska und Ludwig Hoeren vom KipsE-Netzwerk. Foto-Quelle: DVV


Netze Duisburg verlegen 50 Kilometer Stromkabel in 165 Maßnahmen

Duisburg, 12. Mai 2026 - Die Netze Duisburg investieren jedes Jahr Millionen Euro in den Ausbau, die Modernisierung und die Instandhaltung von tausenden Kilometern Versorgungsnetzen in Duisburg, damit rund 500.000 Menschen in Duisburg jederzeit sicher versorgt sind. Auch im Jahr 2025 hat der lokale Verteilnetzbetreiber wieder enorme Anstrengungen unternommen, um die Netze auszubauen und dabei rund 90 Millionen Euro investiert.

Vor allem im Bereich der Stromversorgung sind in den kommenden Jahren erhebliche weitere Investitionen erforderlich, um das Netz für die zukünftigen Anforderungen fit zu machen. Allein im vergangenen Jahr haben die Netze Duisburg deshalb in dieser Versorgungssparte in 165 Baumaßnahmen rund 50 Kilometer Kabel in die Erde gebracht.

„Wir kennen unser Netz genau. Wir wissen, welcher Leitungsabschnitt wie alt ist, wie stark er beansprucht wird und wir wissen auch, wie sich das Netz zukünftig entwickelt. Deshalb modernisieren und erweitern wir nach einem klaren strategischen Plan“, erklärt Andreas Massing, Geschäftsführer der Netze Duisburg GmbH.

Insgesamt betreibt der lokale Netzbetreiber 5.022 Kilometer Stromleitungen. 109 Kilometer davon sind Hochspannungsnetz mit einer Spannung von 110.000 Volt, 1.443 Kilometer sind im Bereich der Mittelspannung zwischen 10.000 und 25.000 Volt und 3.470 Kilometer Netz betreiben die Netze Duisburg in der Niederspannung von 400 Volt.

Damit ist die Stadt aktuell vollumfänglich versorgt. Klar ist aber schon heute, dass tausende Kilometer Netz in den kommenden Jahren hinzugebaut werden müssen, um die zukünftigen Bedarfe zu bedienen. „Durch den Hochlauf der Elektromobilität, den steigenden Einsatz von Wärmepumpen und den Zubau von Photovoltaik-Anlagen im privaten und gewerblichen Bereich müssen wir die Netze so ertüchtigen, dass alle diese zukünftigen Verbraucher und Einspeiseanlagen das Netz nicht überlasten“, erklärt Massing.

Grafiken Netze Duisburg

165 größere Einzel-Baumaßnahmen haben die Netze Duisburg daher allein im Jahr 2025 umgesetzt. Besonders aufwändig war dabei die Verbindung zweier Umspannwerke mit Mittelspannungskabeln. An zahlreichen Stellen in der Stadt hat der lokale Netzbetreiber solche Umspannwerke errichtet. Sie sind zentrale Schaltstellen, um die Energie in der gesamten Stadt zu verteilen und Spannungsebenen anzupassen. Im Rahmen der Netzertüchtigung werden auch zusätzliche Umspannwerke gebaut, um die Netzstabilität auch zukünftig zu sichern.

Im Jahr 2025 haben die Netze Duisburg allein in der Versorgungssparte Strom fast 48 Millionen Euro in ihr Netz investiert.

Rund 12 Millionen Investitionen ins Gasnetz
1.706 Kilometer lang ist das Gasnetz der Netze Duisburg Im Jahr 2025 wurden insgesamt 5,7 Kilometer Gasleitungen im Rahmen von Erneuerungs- und Neubaumaßnahmen verlegt. Die größte Einzelmaßnahme war hierbei die seit 2024 laufende Erneuerung der Gasdruckregelanlage am Unkelstein. Das Projekt wird voraussichtlich in diesem Jahr abgeschlossen. Die Gesamtinvestitionen in das Gasnetz beliefen sich im Jahr 2025 auf 11,7 Millionen Euro.

Ausbau der Fernwärme schreitet voran
Im vergangenen Jahr umfasste das Fernwärmenetz der Netze Duisburg eine Gesamtlänge von rund 355 Kilometern. Im Verlauf des Jahres 2025 wurden zusätzlich 2,4 Kilometer Fernwärmeleitungen realisiert. Die Umsetzung erfolgte im Rahmen von insgesamt 177 Einzelmaßnahmen, darunter 152 Hausanschlüsse, 22 Leitungsprojekte sowie 3 Sanierungen.

Die größte Einzelmaßnahme war die Sanierung von rund 155 Meter Fernwärmetrasse im Bereich der Prinzenstraße. Für den Ausbau und die Weiterentwicklung der Fernwärmeinfrastruktur wurden im Jahr 2025 insgesamt rund 9 Millionen Euro investiert.

14 Kilometer neue Wasserleitungen im Jahr 2025
In insgesamt 45 Baumaßnahmen im Jahr 2025 haben die Netze Duisburg rund 14 Kilometer neue Wasserleitungen in Betrieb genommen. Damit umfasst das Wassernetz in der Stadt 2.206 Kilometer.

Die größte Einzelmaßnahme war die Erneuerung einer großen Wassertransportleitung in der Emmericher Straße, deren Bau im Jahr 2024 begonnen wurde. Im Jahr 2025 wurden hier weitere 510 Meter fertiggestellt. Die Gesamtinvestitionen im Bereich Wasser beliefen sich im Jahr 2025 auf 20 Millionen Euro.