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Dienstag, 28. März 2017

Spatenstich für 55 Neubauwohnungen  
In Duisburg Wanheim errichtet die GeBAG in der Forststraße einen Neubau mit 48 öffentlich geförderten und sieben frei finanzierten Wohnungen in einem Gebäude mit vier Geschossen plus einem Staffelgeschoss.    
Die GeBAG schafft gemeinsam mit dem Gelsenkirchener Architekturbüro Rahim Sediqie ein innovatives und barrierefreies Gebäude mit öffentlich geförderten Mietwohnungen.
Die Wohnungen sind zwischen rund 46 und 97 Quadratmeter groß und damit geeignet für Ein- bis Vier-Personen-Haushalte mit Wohnberechtigungsschein (WBS). Im Staffelgeschoss befinden sich zusätzlich sieben Penthäuser in Größen von 76 bis 112 Quadratmetern, die frei finanziert sind und somit ohne WBS angemietet werden können.  Die Gesamtwohnfläche beträgt etwa 3.800 Quadratmeter. Die Baukosten betragen rund 7 Millionen Euro.   Am 27. März konnte unter Beteiligung von Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link der erste Spatenstich gefeiert werden.
"Ich freue mich immer, wenn ich in Duisburg Baukräne sehe, besonders, wenn es eine städtische Tochter ist, die baut“, erklärt Link. „Wir brauchen guten Wohnraum für Duisburg, wir wollen wachsen - die GEBAG ist auf diesem Weg ein verlässlicher und starker Partner."  
Bernd Wortmeyer freut sich ebenfalls über das Projekt. „Viele Wohnungen in Duisburg sind nicht mehr marktgerecht. Und in bestimmten Marktsegmenten – bezahlbares Wohnen in zeitgemäßer Qualität – sind schon jetzt Engpässe vorhanden. Hier wollen wir mit einem attraktiven Wohnungsangebot gegensteuern".  
Das etwa 3.000 Quadratmeter Grundstück liegt im Duisburger Süden im Stadtteil Wanheim in einer ruhigen Wohnlage am Rande des ehemaligen Kasernengeländes der Britischen Rheinarmee. Hier stand ein ehemaliges  Offiziersgebäude der Kaserne, dessen Ruine im Frühjahr 2015 abgerissen wurde. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2019 geplant.  

 OB Sören Link, Gebag-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer, Landtagsabgeordnete Sarah Phillip und Architekt Rahim Sediqie (v.l.) lassen die Bagger rollen.

 

Gegen Wohnungslosigkeit: Erste Schlüsselübergabe bei Projekt "108 Häuser für Duisburg" 
Beim Pilotprojekt gegen Wohnungslosigkeit "108 Häuser für Duisburg" wurden die Schlüssel an die ersten Bewohner übergeben. Ziel der Initiative ist es, in jedem der 108 statistischen Bezirke der Stadt Wohnungen zu sanieren oder zu renovieren und an wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen zu vermitteln.
Das NRW-Sozialministerium fördert das vom Diakoniewerk Duisburg entwickelte Vorhaben in den kommenden drei Jahren mit 300.000 Euro. Die Stadt Duisburg, das städtische Wohnungsunternehmen GEBAG und später auch andere Eigentümer stellen bislang ungenutzte Immobilien für das Projekt zur Verfügung.
Bei den Renovierungs- oder Sanierungsarbeiten werden Menschen eingesetzt, die im Qualifizierungszentrum der Diakonie an Maßnahmen der Berufsvorbereitung und Arbeitsförderung teilnehmen. Die neuen Mieter werden bei Bedarf im Umgang mit dem Jobcenter oder anderen Ämtern unterstützt, um die Mietzahlungen an die Hauseigentümer sicher zu stellen. (idr).

 

60 Jahre Europäische Gemeinschaft: Was bedeutet die EU heute für uns?
Über 100 Auszubildende setzen sich bei thyssenkrupp in Duisburg mit der Bedeutung und dem Sinn der EU auseinander  

Mit dieser zentralen Frage haben sich junge Menschen bei thyssenkrupp in Duisburg beschäftigt. Anlass für den EU-Workshop war die Unterzeichnung der „Römischen Verträge“ am 25. März 1957, mit der vor 60 Jahren die Grundlage für die enge Zusammenarbeit der Staaten innerhalb Europas gelegt wurde. Mehr als 100 Auszubildende der Stahlsparte nahmen an der u. a. vom thyssenkrupp-Technikzentrum und der Jugendvertretung des Betriebsrates organisierten Veranstaltung teil.  
Zunächst ging es für die Jugendlichen darum, selbst zum Thema EU in den Online-Kanälen zu recherchieren. Anschließend wurde über die europäische Gemeinschaft und insbesondere die für die Stahlindustrie wichtigen Bereiche diskutiert. Besonders intensiv sprachen die Auszubildenden über die aktuellen Herausforderungen wie Griechenland-Krise, Brexit, Rechtspopulismus oder die Flüchtlings-Politik.
„Uns ist es sehr wichtig, dass sich die jungen Leute über die reinen Inhalte ihrer technischen Ausbildung hinaus auch mit dem aktuellen Geschehen in der Gesellschaft auseinandersetzen“, betont Klaus-Peter Lesch vom Duisburger thyssenkrupp-Bildungszentrum.
„Deshalb ging es uns insbesondere um das Thema, für welche Werte die europäische Gemeinschaft 60 Jahre nach ihrer Gründung heute steht.“ Zur politischen Diskussion mit den Auszubildenden gehörte es schließlich auch, über die vielen Wahlen in diesem Jahr zu sprechen und sich selbst zu fragen: Sollte man lieber wählen gehen oder lieber nicht?  


Es ist ihre Zukunft: Anlässlich des 60. Jahrestages der Römischen Verträge diskutierten Auszubildende von thyssenkrupp in Duisburg über die Europäische Union.  

 

4. Traditioneller Meidericher Bücherfrühling auf der Von-der-Mark-Straße   Die Bezirksbibliothek Meiderich an der Von-der-Mark-Straße 71 öffnet am Samstag, 1. April, von 10 bis 13 Uhr zum vierten Mal die Türen zu ihrem traditionellen Büchermarkt mit dem bekannten riesengroßen Sortiment aus Taschenbüchern, Romanen, Kinderbüchern, Sachbüchern, Filmen, Hörbüchern und all den anderen guten Sachen zum Lesen, Hören und Sehen zum kleinen Preis ab 30 Cent.  
Es ist kein Aprilscherz: Die sprichwörtliche Mimi mit dem Krimi aus dem Song von Bill Ramsey würde in der Bezirksbibliothek Meiderich den ganzen Tag nicht aus dem Bett kommen, weil eine enorme Sammlung von Kriminalromanen im Taschenbuchformat auf Abnehmer wartet. Auch die Freunde von Perry Rhodan, der Welt des Übersinnlichen und der Grenzwissenschaften dürfen sich auf üppige Buchkonvolute freuen. Bildbände gibt es obendrein im Dutzend.  
Frau Rittmann baut mit ihren Freundinnen von der Evangelischen Gemeinde Meiderich wieder ihre mobile Marmeladentheke auf, um die selbstgemachten Marmeladen zugunsten von pro doMMo e. V. anzubieten. Natürlich sind zwischen Kürbismarmelade, Brombeerkonfitüre und Quittengelee auch die Kochbücher der Kulinarischen Sammlung mit den guten Rezepten für den kommenden Sonntag zu finden.  
Ein paar Häuser weiter auf der Von-der-Mark-Straße 77 wartet die Buchhandlung Filthaut zur selben Zeit neben dem allgemeinen Sortiment mit ungezählten Schnäppchen aus dem Modernen Antiquariat zu Sonderkonditionen auf lesehungrige Bücherfreunde.
Das Buchpatenprojekt der Duisburger Bibliotheksstiftung wird an diesem Tag von der Buchhandlung Filthaut besonders in den Vordergrund gestellt.   Direkt gegenüber im Projektcafé der Katholischen Kirchengemeinde Sankt Michael lädt das offene Bücherregal zum Stöbern und Verweilen ein. Eine Tasse Kaffee, natürlich fair gehandelt und frisch gekocht, soll dabei zum Bleiben verführen.  
Damit der Bücherfrühling auf dem Platz zwischen Kirche und Bibliothek auch wirklich zum Karree wird und vier Ecken bekommt, schlägt das Jugendrotkreuz ebenfalls zwischen 10 Uhr und 13 Uhr sein Lager auf. Während alle anderen den Bücherschnäppchen und Lesehäppchen rund um den Platz nachjagen, stehen hier die Informationen über die Kinderferienbetreuung im Meidericher Sterntalerhaus in den kommenden Schulferien zu Ostern und im Sommer 2017 im Vordergrund. Bei gutem Wetter wird ein Teil des Angebotes unter freiem Himmel platziert.  

 

 

Gesellschaftsspieleabend in der Bezirksbibliothek Rheinhausen  
Zum vorerst letzten Mal lädt die Bezirksbibliothek Rheinhausen am Freitag, 31. März, ab 19 Uhr in die Zweigstelle Händelstraße 6 zum Spieleabend ein. Aufgrund des geplanten Umbaus im Zuge der Brandschutzsanierung fällt während der Schließzeit der Spieleabend aus und kann voraussichtlich erst wieder ab August stattfinden.  
Die Bezirksbibliothek such jetzt Mitspielerinnen und Mitspieler: die Taktiker und Strategen, die Teamspieler und die Einzelkämpfer, die Glückspilze und Pechvögel, die Kenner, Könner und Blitzmerker, die Besserwisser und Schnelldenker, sowie auch alle, die es werden wollen. Eine große Auswahl an Spielen wie zum Beispiel: Zug um Zug, die Siedler von Catan, Skip-Boo, Activity, Dixit, Wizard, Ubongo, Carcassonne und viele andere stehen bereit. Eigene Spiele dürfen mitgebracht werden.  
Der Eintritt ist kostenlos, für das leibliche Wohl wird gesorgt. Mehr Informationen gibt es telefonisch unter (02065) 906-8467.

 

Kabarett & Satire mit Gunnar Schade in der Bezirksbibliothek Buchholz  
Die Bezirksbibliothek Buchholz lädt in Kooperation mit der Caritas am Donnerstag, 6. April, um 19 Uhr im Cartitascentrum Süd auf der Sittardsberger Allee 32 in Buchholz zu dem Kabarett-Abend „Nach uns die Vernunft – oder: Intelligenz gibt’s eben nicht als Schnäppchen“ mit Gunnar Schade ein.  
Der Autor und Kabarettist Gunnar Schade steht für Satire vom Feinsten. Auch sein aktuelles Bühnenprogramm ist das von ihm bekannte Sprachwitz-Feuerwerk. Nicht zuletzt wegen der zahlreichen Zuschauernachfragen gibt es Gunnar Schades Texte auch als Buch.
Sein Buch „Nach uns die Vernunft“ enthält von A bis Z brillant formulierte Aphorismen zu allen relevanten Themen, Irrtümern und Vorurteilen. Sogar das, worüber sonst Bücher und Programme geschrieben werden, bringt Gunnar Schade meist in einem Satz auf den Punkt. Nähere Informationen zu Gunnar Schade gibt es im Internet unter: www.gunnar-schade.de. Der Eintritt ist frei – Hut geht 'rum.

 

VHS-Vortrag: Die GEZ und die Beitragspflicht   
Die Bundesrepublik Deutschland verfügt über einen erheblich ausgebauten öffentlichen Rundfunk. Die als Anstalten des öffentlichen Rechts organisierten Rundfunkhäuser senden nicht nur reine Informationsprogramme, sondern versorgen die Bevölkerung auch mit Unterhaltungsangeboten vielfältigster Art.
Die schiere Größe des Apparates wirft für den Duisburger Juristen und Publizisten Carlos A. Gebauer eine unabsehbare Vielzahl juristischer Fragen auf, denen er in seinem Vortrag am Montag, 27. März, um 20 Uhr, in der VHS im Stadtfenster auf den Grund gehen möchte.
So fragt er beispielsweise, wer den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland steuert, wie die Mitwirkungsrechte der Bürger aussehen und ob der Rundfunk wachsen kann, wie es ihm selbst gefällt. Neben vielen weiteren Fragen hinterfragt Gebauer auch, ob es legitim ist, wenn jeder Haushalt monatlich mit 17,50 Euro zur Finanzierung des Rundfunks herangezogen wird und seinen Beitrag zwingend bargeldlos abliefern muss. Der Eintritt an der Abendkasse kostet fünf Euro.  

 

VHS-Vortrag zu ehrenamtlichem Engagement in der Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen  
Ein Vortrag am Dienstag, 4. April, um 18 Uhr in der VHS im Stadtfenster informiert über die "Hospizidee" und die Möglichkeiten dieser "Lebensbegleitung". Abschiede, schwere Erkrankungen, Sterben und Tod treffen die Menschen oft unvorbereitet. Die unmittelbar Betroffenen in dieser schweren Lebenszeit zu begleiten, kann eine sinnvolle Aufgabe sein. Die ambulanten Hospizdienste kümmern sich um unheilbar erkrankte und sterbende Menschen und ihre Angehörigen in der vertrauten Umgebung zu Hause. Der Eintritt ist frei.

 

Breitensportangebot "Fit im Alltag" im Duisburger Yacht-Club e.V.
Der Duisburger Yacht-Club bietet in Kooperation mit der Sparda-West und dem Landessportbund ein Sportprogramm für Damen ab dem 55. Lebensjahr an: Thema: "Fit im Alltag" Beginn: 10.04.2017 um 19:30 Uhr im Clubhaus des Duisburger Yacht-Club, Strohweg 4, 47279 Duisburg Kursdauer: 45 Wochen a ́60 Minuten.

 

Montag, 27. März 2017

Sozialgericht Duisburg: „Eingänge steigen weiter“
Eine Tendenz der vergangenen Jahre hat sich fortgesetzt: Die einzelnen Streiterfahren werden komplexer und schwieriger. Nach dem für die Sozialgerichtsbarkeit geltenden Ermittlungsgrundsatz bedürfen immer mehr Verfahren einer Beweisaufnahme in Form von Zeugenvernehmungen oder der Einholung von Sachverständigengutachten.
Dies gilt auch für die besonders aufwendigen Statusfeststellungsverfahren nach § 7a SGB IV und die Betriebsprüfungsverfahren nach § 28p SGB IV.  Im Rahmen Betriebsprüfungsverfahren wird von den Trägern der Rentenversicherung bei den Arbeitgebern die Richtigkeit der Beitragszahlungen geprüft.
Nicht selten werden nach einer solchen Prüfung mehrere hunderttausend Euro an Sozialversicherungsbeträgen nachgefordert. Sorgfältige, umfassende Ermittlungen des Gerichts sind schon deshalb notwendig, weil angesichts hoher Nachforderungen oftmals die Existenz von Unternehmen und damit der Verlust von Arbeitsplätzen auf dem Spiel steht.
Andererseits muss beachtet werden, dass die Finanzierung von Sozialleistungen, z.B. von Krankengeld, Arbeitslosengeld oder Rente, langfristig nur bei ordnungsgemäßer Beitragsleistung gewährleistet werden kann.
Bei den Statusfeststellungverfahren handelt es sich um ein gesondertes, von der Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund durchgeführtes Verfahren, das für alle Träger der gesetzlichen Sozialversicherung verbindlich den Status von Personen als abhängig Beschäftigte oder selbständig Tätige feststellt.
Der Anstieg der Klageverfahren und Eilverfahren im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende ist u.a. darauf zurückzuführen, dass EU-Ausländer vermehrt Leistungen nach dem SGB II geltend gemacht haben. Bei diesen Verfahren ging und geht es insbesondere um die Frage, ob Leistungen gem. § 7 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 SGB II ausgeschlossen sind.
Nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts haben EU-Ausländer jedoch bei einem verfestigten Aufenthalt von mehr als sechs Monaten und einer Einreise, die nicht ausschließlich erfolgt ist, um Sozialhilfe zu erlangen, einen Anspruch auf Sozialhilfe. Daher wurde hilfsweise – insbesondere in Eilverfahren - der Sozialhilfeträger in Anspruch genommen.
Dementsprechend sind auch die Eingänge in den mit Sozialhilfe befassten
Kammer angestiegen. Auch wenn der Gesetzgeber mittlerweile reagiert hat und auch einen Anspruch auf Sozialhilfe grundsätzlich ausschließt ist angesichts einer Vielzahl von Bestandsfällen und weiterhin offener Rechtsfragen, nicht mit einer nachhaltigen Entlastung in diesem Bereich zu rechnen.
Der Präsident des Sozialgerichts Scheer sieht das Sozialgericht - vor allem wegen der hochmotivierten und leistungsstarken Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - für die künftigen Herausforderungen gut gerüstet. Insbesondere die Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs wird in den nächsten Jahren von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Ausdauer und Belastbarkeit fordern. Öffentliches Lob für die Arbeit der Beschäftigten und die Bereitstellung der finanziellen Mittel für die dringend erforderliche Renovierung des Gerichtsgebäudes würden sicherlich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusätzlich motivieren.

 

Über 16 Millionen Euro für Lärmschutz in Nordrhein-Westfalen investiert
Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2016 rund 16,9 Millionen Euro für aktive und passive Schallschutzmaßnahmen investiert. Die Bahn baute insgesamt 9,4 Kilometer Schallschutzwände, der Schwerpunkt der Baumaßnahmen lag dabei im Ruhrgebiet und in Ostwestfalen.
2017 liegt der Fokus auf den Knoten Essen, Schwerte, Bottrop und Duisburg. In Nordrhein-Westfalen wurde seit 2001 eine Gesamtstreckenlänge von 333 Kilometern vollständig lärmsaniert. Dafür haben Bund und Deutsche Bahn über 197,9 Millionen Euro bereitgestellt.
Umrüstung der Güterwagen im Plan
Neben den Maßnahmen an den Strecken ist die Umrüstung der Güterwagen auf leise Bremssohlen ein weiterer zentraler Baustein, um den Schienen-verkehrslärm bis 2020 zu halbieren. Hier hat die Deutsche Bahn ihre Aktivitäten nochmals verstärkt. Ende 2016 fuhren bereits die Hälfte der aktiven Güterwagen der DB in Deutschland mit der leisen Bremstechnik. Von den über 32.400 leiseren Wagen sind knapp 24.000 umgerüstet und über 8.300 Wagen neu beschafft.
Bis Ende 2020 wird die komplette Flotte leise sein. Insgesamt sollen in Deutschland rund 180.000 Güterwagen umgerüstet oder neu beschafft werden, wobei rund ein Drittel jeweils der Deutschen Bahn, anderen deutschen sowie europäischen Wagenhaltern gehört. Der Gesetzgeber sieht ein Fahrverbot für laute Güterwagen ab dem Fahrplanwechsel 2020/21 vor.
Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ Seit 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Seit dem Start des Programms haben Bund und Bahn über 1,2 Milliarden Euro in die Lärmsanierung von knapp 1.600 Kilometer Schienenstrecke und 56.750 Wohneinheiten investiert. Etwa 650 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet. Auch in diesem Jahr werden weitere rund 100 Kilometer Strecke Schallschutz erhalten.

 

25. Jubiläum des Seniorenbeirats  
Stadtdirektor Reinhold Spaniel und die Vorsitzende des Seniorenbeirates, Marianne Kronwald, freuen sich über das 25. Jubiläum des Seniorenbeirates und die bisherige gute Zusammenarbeit zwischen dem Beirat und der Verwaltung der Stadt Duisburg.  
Der Seniorenbeirat der Stadt Duisburg kam am 24. März 1992 zu seiner ersten konstituierenden Sitzung zusammen und besteht seit mittlerweile 25 Jahren. Er hat 30 Mitglieder verschiedenster Gruppierungen mit einem Mindesteintrittsalter von 60 Jahren.  
Seit Anbeginn ist der Seniorenbeirat Ansprechpartner aller Duisburger Seniorinnen und Senioren bei Fragen, Wünschen, Vorschlägen und Anliegen zu seniorenrelevanten Themen, wie zum Beispiel die Schaffung von Sitzmöglichkeiten im Duisburger Einzelhandel oder die Barrierefreiheit im öffentlichen Personennahverkehr. Er berät hierbei sowohl Ratsgremien, als auch die Verwaltung der Stadt Duisburg. In diesem Gremium wird die Partizipation aller, auch parteiübergreifend, gelebt.  
Anlässlich des Jubiläums wird Oberbürgermeister Sören Link zur nächsten Sitzung des Seniorenbeirates am Dienstag, 28. März, um 14 Uhr im Rathaus Duisburg, Raum 100 (Ratssaal), eine Laudatio halten.

 

Projekt „Das Mosaik“ am Internationalen Zentrum ist vollendet  
In den letzten vier Tagen, vom 23. bis 26. März, haben im Internationalen Zentrum am Innenhafen 130 Menschen bei der Entstehung des Gesamtkunstwerkes „Das Mosaik“ mitgeholfen. Jeder einzelne hat seinen Mosaikbeitrag geleistet: Sonnen, das Auge gegen den bösen Blick, Palmen, Blumen sind zu erkennen, aber auch die blaue Blume und viele andere Kreationen: Tausende einzelne Mosaiksteinchen haben das Kunstwerk als Ganzes erschaffen.  
Menschen aus dem Stadtteil, Museumsbesucher, Jung und Alt, viele Kreative aus dem Internationalen Zentrum, Schülerinnen und Schüler der Globus Gesamtschule und Geflüchtete aus Syrien, dem Iran, aus dem Irak und viele anderen Ländern haben mitgewirkt. Ein weiterer Höhepunkt, war der Besuch der syrischen Köche von Refugeés‘Kitchen, der zusätzlich durch das sonnige Wetter, zum Wohlergehen für Leib und Seele gesorgt hat.  
 

 

Führung durch die Zentralbibliothek im Stadtfenster  
Die Zentralbibliothek im Stadtfenster bietet am Samstag, 1. April, einen geführten Rundgang durch die Räume der Bibliothek an. Beginn der kostenlosen Führung, die sich an alle Interessierten richtet, ist um 11:30 Uhr. Neben einem Überblick zum gesamten Medienbestand im Haus erwartet die Teilnehmer auch eine kurze Einführung in das Online-Angebot der Stadtbibliothek. Treffpunkt ist die Information im Erdgeschoss des Stadtfensters.    

 

Erhebung des Krankenstands der Lehrkräfte im Jahr 2016
2015: Krankenstand der Lehrerinnen und Lehrer 6,30 Prozent

Schulministerin Sylvia Löhrmann hat dem Landtag einen Bericht über den Krankenstand der Lehrkräfte an den öffentlichen Schulen in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2016 zugeleitet. Es ist die erste Erhebung dieser Art und ein wichtiger Teil des Behördlichen Gesundheitsmanagements, das unter anderem darauf abzielt, den Arbeits- und Gesundheitsschutz und die Gesundheitsförderung weiter zu verbessern.
Mit der jetzigen vorgezogenen Veröffentlichung kommt Ministerin Löhrmann einer Bitte des Unterausschusses Personal des Haushalts- und Finanzausschusses nach, die Daten für den Lehrerbereich – losgelöst von dem Krankenstandsbericht der gesamten Landesregierung für das Jahr 2016 – schon vorab zur letzten Sitzung des Ausschusses in dieser Legislaturperiode am 28. März 2017 vorzulegen.
Schulministerin Löhrmann: „Die Erhebung des Krankenstands sorgt für Transparenz. Die Ergebnisse können als valide betrachtet werden. Trotz des verkürzten Zeitraums haben über 90 Prozent der Schulen verwertbare Daten eingereicht. Ein beeindruckendes Ergebnis. Für die tatkräftige Unterstützung und die geleistete Arbeit danke ich allen Beteiligten.“
Der Krankenstand der Lehrkräfte wurde im Kalenderjahr 2016 erstmals elektronisch erhoben. Im Vergleich zum jüngsten Bericht der Landesregierung über den Krankenstand in der Landesverwaltung im Jahr 2015 lag der Krankenstand der Lehrerinnen und Lehrer mit 6,30 Prozent unterhalb des Durchschnittswerts für die übrigen Beschäftigten des Landes (2015: 7,82 Prozent).
Die Erhebung des Krankenstandes bei Lehrerinnen und Lehrern bildet einen Baustein im Rahmenkonzept zum Behördlichen Gesundheitsmanagement in der Landesverwaltung. Dieses fördert und unterstützt die Gesundheit von Lehrkräften nachhaltig. Die Landesregierung stellt aktuell für das Haushaltsjahr 2017 über sechs Millionen Euro für den Arbeits- und Gesundheitsschutz der Lehrkräfte zur Verfügung.
In einem nächsten Schritt werden die Ergebnisse der Erhebung durch das Ministerium für Schule und Weiterbildung analysiert und bewertet. Anschließend wird geprüft, mit welchen Maßnahmen Lehrerinnen und Lehrer zukünftig noch besser unterstützt werden können.

 

IHK-Zertifikatslehrgang „Geschäftsreisemanagement“  
Einen fundierten Überblick über die Organisation und Abwicklung von Geschäftsreisten erhalten die Teilnehmer in dem Zertifikatslehrgang „Geschäftsreisemanagement“ der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg, Wesel, Kleve. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen, deren Anzahl an Geschäftsreisen stark zunimmt, benötigen qualifizierte Fachkräfte, die effizient Reisen organisieren und buchen können.  
Der Lehrgang richtet sich an alle Mitarbeiter, die ihr Wissen im Geschäftsreisemanagement erweitern möchten, etwa Assistenten und Reiseverkehrskaufleute. Neben dem Basiswissen vom Geschäftsreisemanagement werden den Teilnehmern auch Reiserichtlinien, steuerliche Regelungen und Kenntnisse zu Rahmenverträgen, Vertragsverhandlungen und Einkaufsstrategien vermittelt.  
Der IHK-Zertifikatslehrgang findet vom 24. bis 28. April, montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr, in der IHK, Duisburg statt. Informationen und Anmeldung bei Maria Kersten, Telefon 0203 2821-487, E-Mail kersten@niederrhein.ihk.de  

IHK-Zertifikatslehrgang „Verwaltungsassistent/-in in Pflegeeinrichtungen“   Verwaltungskräfte in der Pflege haben sehr vielseitige und anspruchsvolle Aufgaben. Spezielle Ausbildungen für diese vertrauensvolle Position gibt es derzeit nicht. Vielfach werden in der Praxis daher Mitarbeiter/innen mit kaufmännischen oder verwaltungsorientierten Berufsausbildungen als Quereinsteiger am Arbeitsplatz eingearbeitet.
Der Lehrgang „Verwaltungsassistent/-in in Pflegeeinrichtungen“ der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve bietet allen Einsteigern einen kompakten und praxisnahen Start in die Pflegebranche auf kaufmännischer Ebene. Den Teilnehmern werden in drei Modulen die Rechtsgrundlagen des Leistungs- und Vertragswesen, die Arbeitsorganisation sowie kundenorientierte Kommunikation in der Pflege vermittelt.  
Der IHK-Zertifikatslehrgang findet vom 24. April bis 31. Mai, montags und mittwochs von 9 bis 16:30 Uhr, in der IHK, Duisburg statt. Informationen und Anmeldung bei Maria Kersten, Telefon 0203 2821-487, E-Mail kersten@niederrhein.ihk.de   

IHK-Zertifikatslehrgang „Transportmanager/-in“  
Der Zertifikatslehrgang „Transportmanager/-in“ richtet sich an alle Mitarbeiter, die mit der Transportplanung, dem Einkauf oder mit der Disposition eines firmeneigenen Fuhrparks beauftragt sind. Die Teilnehmer erhalten das notwendige Know-how, um Prozesse im Transportgewerbe effizient zu planen und das Personal zu führen.
Außerdem werden aktuelle Trends und Entwicklungen sowie Rechts- und Steuerungssicherheit für die zukünftigen Anforderungen im Lehrgang der der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve behandelt.  
Der IHK-Zertifikatslehrgang findet vom 25. April bis 8. Juni, dienstags und donnerstags von 18 bis 21:15 Uhr, in der IHK, Duisburg statt. Informationen und Anmeldung bei Maria Kersten, Telefon 0203 2821-487, E-Mail kersten@niederrhein.ihk.de

 

Duisburg-Overbruch: Herzogstraße wird zur Einbahnstraße  
Auf der Herzogstraße in Overbruch beginnt am Donnerstag, 27. März, eine mehrteilige Straßenbaumaßnahme, die voraussichtlich bis Ende Oktober andauern wird. Im ersten Bauabschnitt wird der Bereich zwischen Neunkirchener Straße und Emanuelstraße nur noch in Fahrtrichtung A 59 befahrbar sein.
Die Feldstraße und die Ottostraße werden zu Sackgassen, da die bisherigen Verbindungen zur Herzogstraße bautechnisch unterbunden sind. Eine Durchfahrt ist somit nicht möglich.  
Aus der Neunkirchener Straße, Lauterbacher Straße und Auf dem Röttgen kann nur links, in Richtung A59, auf die Herzogstraße abgebogen werden. Fußgänger und Radfahrer können in beiden Richtungen neben dem Baufeld sicher passieren. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

 

Duisburg-Laar: Sperrung der Spatenstraße  
In der Spatenstraße in Laar beginnt am Donnerstag, 30. März, eine mehrteilige Kanalbaumaßnahme, die voraussichtlich bis Ende Mai andauern wird. Im ersten Bauabschnitt wird der Einmündungsbereich Florastraße / Spatenstraße für den Kraftfahrzeugverkehr voll gesperrt. Eine Durchfahrt ist somit nicht möglich. Eine Umleitung ist ausgeschildert.  

 

Busse der Linie 905 müssen in Duisburg-Overbruch eine Umleitung fahren
Die Busse der Linie 905 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) müssen ab Montag, 27. März, bis auf Weiteres, in Duisburg-Vierlinden eine Umleitung fahren. Grund hierfür ist die Sperrung der Herzogstraße aufgrund von Straßenbauarbeiten. Die Sperrung hat zur Folge, dass die Haltestelle „Herzogstraße“ in Fahrtrichtungen in die Oswaldstraße in den Bereich der Einmündung zur Karlstraße verlegt werden muss.  Betroffene Linie: 905 Verlegte Haltestelle: „Herzogstraße“.

 

 

Samstag, 25. März 2017 -  JOHN, Elton · Sänger, Komponist * 25. März 1947 -
FRANKLIN, Aretha · Soulsängerin * 25. März 1942

Umstellung Winter- auf Sommerzeit: So. 26.03.2016 Uhr-Umstellung von 2 Uhr auf 3 Uhr.

Zeitumstellung: Geänderte Abfahrtszeiten für die Nachtexpress-Linien
Am Sonntag, 26. März, 2 Uhr, werden die Uhren wieder von Winterzeit auf Sommerzeit umgestellt. Diese Zeitumstellung um eine Stunde, von 2 auf 3 Uhr, wirkt sich auf die Abfahrtszeiten der Nachtexpress-Linien NE1, NE2, NE3 und NE4 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) aus.
NE1: Für die Linie NE1 gelten ab „Hauptbahnhof Osteingang“ in Richtung Neumühl „Hohenzollernplatz“ folgende Abfahrtszeiten: 0:42 Uhr und 1:42 Uhr Winterzeit sowie 3:42 Uhr Sommerzeit. Ab „Hohenzollernplatz“ in Richtung „Hauptbahnhof Osteingang“ fährt die Linie um 1:21 Uhr Winterzeit sowie um 3:21 Uhr und 4:21 Uhr Sommerzeit.
NE2: Die Linie NE2 verkehrt ab „Hauptbahnhof Osteingang“ in Richtung „Hochheide Markt“ um 0:42 Uhr und um 1:42 Uhr Winterzeit sowie um 3:42 Uhr Sommerzeit. In Gegenrichtung fahren die Busse um 1:19 Uhr Winterzeit sowie um 3:19 Uhr und um 4:19 Uhr Sommerzeit.
NE3: Die Linie NE3 fährt ab „Sportpark“ in Richtung „Walsum Rathaus“ um 0:34 Uhr und um 1:34 Uhr Winterzeit sowie um 3:34 Uhr Sommerzeit. In Gegenrichtung fahren die Busse ab „Walsum Rathaus“ um 0:32 Uhr und um 1:32 Uhr Winterzeit sowie um 3:32 Uhr Sommerzeit.
NE4: Die Linie NE4 fährt ab „Innenhafen Hansegracht“ in Richtung Hüttenheim „Mannesmann Tor 2“ um 0:27 Uhr und um 1:27 Uhr Winterzeit sowie um 3:27 Uhr Sommerzeit. In Gegenrichtung fahren die Busse um 1:09 Uhr Winterzeit sowie um 3:09 Uhr und um 4:09 Uhr Sommerzeit.   

 

Vor zehn Jahren in der BZ anlässlich des ersten Länderspiels der Fußball-Nationalmannschaft nach 74 Jahren in Duisburg 

Duisburg, 25.März 2007 - Das erste Länderspiel in Duisburg war insgesamt das neunte für Deutschland und brachte den sechsten Sieg vor nur 8000 Zuschauer.  

DFB-Präsident brachte Präsente und die  Grundschule Kunterbunt war aus dem Häuschen

Von Harald Jeschke (Text) und Manfred Schneider (Fotos)
Der Deutsche Fußballbund kam in die Hamborner Grundschule Kunterbunt an der Kantstraße und diese geriet völlig aus dem Häuschen.  DFB-Präsident Theo Zwanziger konnte viel erzählen, aber der DFB-Boss brachte den Kindern auch eine Menge mit. Präsente in Form 
eines der 20.000 Starterpakete für Deutschlands Grundschulen des DFB zum bundesweit angelaufenen Projekt „Soziale Integration für Mädchen“. Das sorgte in der

 Hamborner Grundschule für wahre Jubelstürme. Mit dem DFB-Maskottchen „Paule“ und dem WM-Titelsong der  Sportfreunde Stiller ging es  so richtig rund in der kleinen und festlich geschmückten Turnhalle der Schule.

 

 Sichtlichen Spaß hatte die DFB-Delegation,  die Staatssekretärin aus dem NRW- Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration Dr. Marion Gierden-Jülich den Ideengeber und Projektleiter "Soziale Integration für Mädchen", Dr. Ulf Gebken aus Oldenburg..

Das dann a auch noch Frauen-WM-Torschützin Mia Künzer (rechts) ihr golden goal beim Gewinn des WM-Titels gegen Schweden den staunend lauschenden Kindern erzählte, war er der Höhepunkte für die Kinder und die gesamte Schule schlechthin.
Da konnte selbst Bundesliga-Spielerin  
Fatmire Bajramaj vom heimischen FC Rumeln 2001 nur ehrfürchtig zuhören, auch wenn diese ansonsten Gegnerin der Duisburgerin in der Liga ist.  Übrigens schreibt Mia Künzer im Moment an ihrer Diplom-Arbeit. Thema: "Integration". 

Der leidenschaftliche Kaffeetrinker Theo Zwanziger – eigene Angabe - hatte mit dem Oberbürgermeister so richtig Freude an dem Spaß der Kleinsten. „Wir haben für das  Projekt "Soziale Integration für Mädchen",  mit 500 000 Euro entscheidend die Finanzierung übernommen und werden in Hinsicht auf die Unterstützung der Vereinsarbeit rund fünf Millionen Euro in der Zukunft investieren“, verdeutlichte der Chef des 6,5 Millionen Mitglieder starken Verbandes, der damit in der Welt konkurrenzlos ist. 

„Die Mädchen haben bei den Integration noch viel mehr Probe als die Jungs“, ergänzte Rhenania Hamborn Chef Cafer Kaya. Die Grundschule Kunterbunt verzeichnet übrigens mit 90 Prozent Migrationshintergrund bei den Schülern einen enorm hohen Anteil. Als in der Grundschule Kunterbunt eine Mädchenfußball AG eingerichtet wurde, hätten sich über 100 Kinder angemeldet, berichtete Lehrer Andre Lengsfeld: "Wir mussten zwei Gruppen bilden."

„Nicht nur aus diesem Grund haben wir als einziges Land in der Bundsrepublik ein Ministerium dafür eingerichtet. Wir sehen vor allem hier im Ruhrgebiet in der Zukunft schon den Migrationshintergrund bei jungen Menschen bei 50 Prozent. Über den Fußball können wir  mit diesem Projekt und dem wichtigen Thema Schulsport sicher eine Menge leisten“, bekräftigte die Staatssekretärin aus dem NRW-Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration Dr. Marion Gierden-Jülich. 
Das letzte Wort hatte der Präsident:
"Schule und Fußball sind ein starkes Team, deshalb engagieren wir uns so stark in den Grundschulen", berichtete Zwanziger. Der DFB-Präsident sieht diese Offensive auch als Dankeschön des Verbandes an die Fans. "Die jungen Spielerinnen und Spieler sollen von   der Weltmeisterschaft 2006 profitieren." 

Erstes Länderspiel in Duisburg nach 74 Jahren:
 
Deutschland - Dänemark 0:1

Duisburg, 28. März 2007 - Bundstrainer Joachim Löw verzichtete  beim Testspiel gegen Dänemark in Duisburg auf acht Akteure des EM-Qualifikationsspiels gegen Tschechien und setzte auf die Talenten . "Alle reden davon dem Nachwuchs eine Chance zu geben, wir tun es."

Geschont wurden Kapitän Michael Ballack, Philipp Lahm, Lukas Podolski, Bastian Schweinsteiger, Torsten Frings, Per Mertesacker, Bernd Schneider und Torhüter Jens Lehmann.
Deutschland beginnt mit den drei Debütanten Enke (Tor), Rolfes und Hilbert. Kevin Kuranyi schlüpfte in die Ballack-Rolle und übernahm das Kapitänsamt. Dänisch Dynamite gleich in den ersten beiden Minuten. In der zweiten Minute musste Debütant Robert Enke schon mit einer Klasseparade aufwarten, um den Kopfball vom Liverpooler Agger noch abwehren zu können. Nach der fälligen Ecke von der rechten Seite war er aber schon geschlagen. Trochowski klärte für ihn nach Schuss von Bendtner aus 14 Metern auf der Linie.
 Dann die kalte Dusche für beide Teams. Die Rasenbewässerungsanlage spielte mit und versuchte frühzeitig einige Aktive zu duschen. Nach zwei Minuten Unterbrechung nimmt man belustigt unter dem Roberto-Blanco-Song "Ein bisschen Spaß muss sein" das Spiel wieder auf.
Das eingespielte Dänenteam kombinierte recht flott, Deutschland - so natürlich noch nie zusammen gespielt - hatte erst in der 15. Minute den ersten Schuss auf das Tor der Dänen. Trochowskis Versuch wird von Sörensen per Faust abgewehrt.

In der Endphase der ersten Hälfte gab es so etwas wie den ersten Druck durch das deutsche Team. Nach Hitzlsperger Zufallsprodukt (34., Kuranyi konnte nicht mehr herankommen) war es eine Minute später Schlaudraff, der für Gefahr sorgte. Das war die Aufforderung für die Fans, per Welle und prächtiger Stimmung das Team zu unterstützen. Schlaudraff versucht Hilbert in Szene zu setzen, im Gegenzug hat erneut Bendtner in der Mitte die Chance, verzieht aber knapp.
Deutschland versucht selbst zu kontern und kommt zu einer Ecke (42.), die aber nichts brachte. Zur Pause steht das torlose Remis, was als ein Erfolg für das neu formierte deutsche Team angesehen werden muss.

Nach der Pause brachte Joachim Löw für den Kapitän Kuranyi den vierten Debütanten Stefan Kießling (Deutschlands 845. Nationalspieler). Bendtner hat in der 69. Minute die nächste gute Gelegenheit, die beste allerdings hat der eingewechselte D. Sörensen, der nur die Oberkante der Latte (72.) trifft. Danach kam nach Castro auch Patrick Helmes Debütant Nummer sechs (847. Nationalspieler) und zudem der zweite, der nach Podolski aus der 2. Bundesliga (Köln) kommt. Der führt sich gleich gut mit einem prächtigen Schuss ein, der nur knapp vorbeiging.

Aber quasi im Gegenzug dann doch das Tor für die Dänen. In der 81. Minute der erste Rückstand für das Löw-Team mit der 1:0-Führung der Gäste durch Bendtner, dem Grönkjaer gut aufgelegt hatte. Kurz darauf versucht es wieder Debütant Helmes, scheitert aber nach gutem Lauf und klugem Pass von Kießling aus kurzer Distanz am Torhüter.
Aber der rotzfreche Kölner ließ nicht locker, traf beim dritten Versuch und Vorarbeit von Freier nur die Latte. Dann macht er es anders und legt Kießling auf, der aber auch scheitert. So blieb es letztendlich bei der knappen Niederlage. Die sorgte für einige wenige Pfiffe, die meisten feierten aber den ersten Auftritt der Nationalmannschaft nach fast 74 Jahren in Duisburg.

"Pfiffe haben wir nicht verdient", meinte Debütant Stefan Kießling. "Wir haben uns echt bemüht nach vorn zu spielen, aber die Dänen waren halt das eingespieltere Team und das Gegentor war echt dumm."

Patrick Helmes. "Kann nicht zufrieden sein, dass wir verloren haben. Muss ich nun eben gegen Koblenz treffen."


23. November 1924: Fußball-Länderspiel Deutschland - Italien (0:1)


Ganz rechts läuft der später Bundestrainer Sepp Herberger, in der Mitte der legendäre deutsche Zerberus Heiner Stuhlfauth durch das Marathontor ein

 

Anders sah es beim zweiten Auftritt Deutschlands im Wedau-Stadion aus. Vor 40 000 Besuchern gab es eine 0:1-Niederlage gegen Italien im nun schon 58. internationalen Vergleich. Spiel Nummer 95 brachte 1933 vor 30 000 Zuschauern den 33. Erfolg und zudem einen der höchsten Siege einer deutschen Nationalmannschaft.

Bislang 3 Länderspiele in Duisburg

22.10.1933

LS

095

 Duisburg

Belgien

8

1

33

23.11.1924

LS

0051

 Duisburg

Italien

0

1

28

16.05.1910

LS

09

 Duisburg

Belgien

0

3

6

 

Tore:

1:0 Rasselnberg (20.)

2:0 Hohmann (29.)

3:0 Wigold (47.)

4:0 Hohmann (49.)

5:0 Ern. Albrecht (54.)

6:0 Wigold (56.)

7:0 Hohmann (72.)

8:0 Kobierski (87.)

8:1 Lamoot (90.)

 

Tore

0:1 Saeys (20.)
0:2 Saeys (48.)
0:3 Van Staceghem (75.)

SR:

Willing (Niederlande)

 

Duisburg-Homberg: Sperrung der Kirchstraße  
In der Kirchstraße in Homberg startet am Montag, 27. März, eine mehrteilige Kanalbaumaßnahme die voraussichtlich ein Jahr lang dauern wird. Der erste Bauabschnitt erstreckt sich über den Bereich von der Luisenstraße bis zur Bismarckstraße, dies hat zur Folge, dass die Kirchstraße ab Eichenstraße als Sackgasse ausgeschildert wird. Umleitungen sind ausgeschildert.

 

Duisburg-Rheinhausen: Friedrich-Ebert-Straße gesperrt  
Im Kreuzungsbereich Lindenallee und Friedrich-Ebert-Straße in Rheinhausen müssen ab Montag, 27. März bis Donnerstag, 30. März dringende Straßenbauarbeiten durchgeführt werden. Dadurch bedingt wird die Friedrich-Ebert-Straße vom Gaterweg aus für den kompletten Kfz-Verkehr gesperrt. Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert.

 

Austauschschüler aus Italien besuchen Duisburger Rathaus  
Seit 2015 besteht eine Schulpartnerschaft zwischen dem Krupp Gymnasium und dem Gymnasium „Liceo Sciascia“ aus St. Agata di Militello, Sizilien. Auch in diesem Jahr besuchen Schülerinnen und Schüler aus Italien ihre Partnerschule.
Während ihres Aufenthalts sind sie in Gastfamilien untergebracht. Ein Gegenbesuch findet im Oktober statt, wobei Schülerinnen und Schüler des Krupp Gymnasiums nach Italien reisen.

 

Mercator Matinée im Stadtmuseum: Vortrag von apl. Prof. Dr. Niko Paech zum Thema „Die Illusion vom ewigen ökonomischen Wachstum“  
Prof. Dr. Niko Paech, Lehrbeauftragter der Universität Siegen, belegt in seinem Vortrag „Die Illusion vom ewigen ökonomischen Wachstum“ am Sonntag, 2. April, ab 11.15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz im Innenhafen, dass es höchste Zeit ist, die Bedingungen und Möglichkeiten einer Post­wachs­tumsökonomie auszuloten.  
Kein Mensch war jemals reicher als Mercators Zeitgenosse Jakob Fugger. Auf heutige Verhältnisse hochgerechnet betrug sein Vermögen rund 400 Milliarden Dollar. Der Augsburger Kaufmann legte im 16. Jahrhundert die Grundlagen des modernen Bankensystems und Finanzkapitals. Heute wird der Gedanke eines stetigen Wachstums von Wissenschaftlern und Politikern als ökonomisches Gesetz postuliert.  

Prof. Dr. Niko Paech beleuchtet in seinem Vortrag, ob es überhaupt ewiges Wirtschaftswachstum geben kann. Die lang gehegte Hoffnung, dass ständiges wirtschaftliches Wachstum durch technischen Fortschritt nach­haltig oder klimafreundlich gestaltet werden kann, bröckelt.  
Im Vorfeld der Mercator Matinée findet ein thematischer Gottesdienst  um 10 Uhr in der Salvatorkirche am Burgplatz neben dem Rathaus statt. Die Predigt hält Pfarrer Martin Winterberg, Pfarrer an der Salvatorkirche. Da die Matineen um 11.15 Uhr beginnen, ist es problemlos möglich, diese nach dem Gottesdienst rechtzeitig zu erreichen.  
Der Eintritt kostet sechs Euro, ermäßigt vier Euro. Eine Kartenreservierung unter (0203) 283-2640 oder ksm@stadt-duisburg.de wird empfohlen. Ein Glas Wein oder Saft sowie der Besuch der Ausstellungen  sind im Eintrittsgeld enthalten.

 

Stadtteilbibliothek Beeck: Workshop Mangazeichnen  
In Zusammenarbeit mit dem KulturRucksack-Projekt wird Jen Satora von der Comicschule Moers interessierten Kindern im Alter zwischen 10 bis 14 Jahren am Mittwoch, 26. April, ab 15.30 Uhr in der Stadtteilbibliothek Beeck am Lange Kamp 5 das Mangazeichnen in einem Workshop näher bringen.   Karten für die Veranstaltung sind ab sofort für einen Euro in der Stadtteilbibliothek Beeck erhältlich. Eine Anmeldung ist erforderlich, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Mehr Informationen telefonisch unter (0203) 461777.  

 

Französische Vorlesestunde für Kinder  
Die Kinderbibliothek im Stadtfenster lädt Kinder ab vier Jahre am Mittwoch, 5. April, um 16 Uhr zum  deutsch-französischen Vorlesespaß mit Francine Steinfels-Baudet ein.  „Petite feuille“, das kleine Blatt, wacht plötzlich auf, weil die Knospe, in der es sich befand gerade aufgeplatzt ist. Die Eiche, an deren Ast es sich befindet, begrüßt es freundlich.
Der Frühling beginnt, dann kommt der Sommer… Aber eines Tages bekommt „Petite feuille“ gelbe Flecken. Der Herbst ist da! Was wird dann wohl mit dem kleinen Blatt geschehen? Die Geschichte, geschrieben von Sophie Pavlovsky Barroux, wird in französischer und deutscher Sprache vorgelesen und anhand eines Bilderbuches erklärt, sodass die Kinder alles gut verstehen können. Anschließend wird gebastelt und gemalt.

Vorlesespaß in der Bezirksbibliothek Hamborn  
Die Bezirksbibliothek Hamborn lädt alle Kinder ab vier Jahren am Donnerstag, 30. März, um 15.30 Uhr in die Zweigstelle Schreckerstraße 10 zum Vorlesen eines Bilderbuches ein. Klaus Becker liest jungen Leseratten das Buch „Der Kleine Wassermann – Frühling im Mühlenweiher“ vor.
Die bekannte Geschichte stammt von Otfried Preußler und wurde von Daniel Napp neu bebildert. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mehr Informationen gibt es telefonisch unter (0203) 283-5226.

 

Start des Sommersemesterprogramms der Akademischen Berufsberatung
Inforeihe der Arbeitsagentur für Studierende und Schüler/innen
 
„Viele Jugendliche wollen und können heutzutage studieren. Das Angebot ist sehr vielfältig und damit auch schnell unübersichtlich. Dem Beratungsbedarf kommen wir in der Agentur für Arbeit Duisburg in allen Fragen nach.
Was ist das richtige Studium für mich? Wie geht es nach dem Abschluss weiter? Dieses Studium begeistert mich doch nicht, welche Alternativen gibt es? Wir sind die Anlaufstelle, wenn es Zeit für eine Orientierung oder auch Neuorientierung ist oder ein Plan B entwickelt werden muss“.
Astrid Neese, Chefin der Arbeitsagentur, macht dieses Angebot allen jungen Menschen in Duisburg, die sich mit dem Thema Studium beschäftigen.
Am 30.03.2017 startet das Sommersemesterprogramm der Akademischen Berufsberatung mit einem Infonachmittag zum Studium in den Niederlanden (16:00 Uhr im Berufsinformationszentrum BiZ) und bietet bis Ende Juni interessante Infoveranstaltungen rund um Studium und Berufswahl.   Auf diese Fragen finden die Teilnehmer/innen eine Antwort:   
Wie werden Studienplätze vergeben? Was macht ein Studium im Ausland so interessant? Noch kein Plan nach dem Abi? Was bringt mir ein duales Studium? Wer hilft mir, wenn ich aus dem Studium aussteigen möchte? Welche Chancen habe ich?   Oberstufenschüler/innen, die eher an einer Ausbildung interessiert sind, können am 04.05.2017 ein Coaching erhalten.  
Neese appelliert an die Schüler/innen der Oberstufen und interessierte Studentinnen und Studenten: „Holt euch den Flyer zum Sommersemesterprogramm und nutzt die Infomöglichkeiten im BiZ der Agentur für Arbeit!“. Infos gibt es auch unter Tel. 0203 302 1647 oder unter www.arbeitsagentur.de/duisburg („Veranstaltungen vor Ort“)

 

Neues Wohngebiet „Wohnpark Neuendorf Teil B“  – BV-Süd stellt Pläne vor
Der Bebauungsplan Nr. 965 B -Wanheim-Angerhausen- wird öffentlich ausgelegt. Ziel und Zweck des Planentwurfs ist die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Bebauung mit attraktiven Einfamilienhäusern.  
Die Bürgerbeteiligung findet am Donnerstag, 30. März, um 18 Uhr in den Räumlichkeiten des Vereins für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung e.V. auf der Neuenhofstraße 61 in Wanheim-Angerhausen statt.   Der Planentwurf liegt in der Zeit vom 27. März  bis 29. März – 3 Werktage vor dem Anhörungstag – öffentlich aus. Der Entwurf ist im Bürgerservice des Amtes für bezirkliche Angelegenheiten (Bezirksverwaltung Süd) auf der Sittardsberger Allee 14 in Buchholz montags, dienstags und donnerstags, jeweils von 8 bis 16 Uhr, mittwochs, von 8 bis 18 Uhr, sowie freitags, von 8 bis 14 Uhr, einzusehen.  
Während der Auslegungsfrist können hierzu Stellungnahmen abgegeben werden. Diese sind an den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg zu richten. Weitere Informationen auch unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik „Planen“ Unterpunkt „Bauleitplanung“.    

 

Bebauungsplan Nr. 1231 -Laar- „Friedrich-Ebert-Straße“  
Der Bebauungsplan Nr. 1231 -Laar- für den Bereich Friedrich-Ebert-Straße wird öffentlich ausgelegt. Ziel und Zweck des Planentwurfs ist der Rückbau des Gebäudebestandes sowie die Anlage einer öffentlichen Grünfläche. Der Planentwurf liegt in der Zeit vom 27. März  bis 7. April öffentlich aus.  
Der Plan ist im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement am Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße) in den Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 25 von montags bis donnerstags, jeweils von 8 bis 16 Uhr, sowie freitags, von 8 bis 14 Uhr, einzusehen.  
Im Bürgerservice des Amtes für bezirkliche Angelegenheiten Meiderich/Beeck (Zimmer 100) auf der Von-der-Mark-Straße 36 sind die Unterlagen montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 16 Uhr, mittwochs, von 8 bis 18 Uhr, sowie freitags, von 8 bis 14 Uhr, einzusehen.   Während der Auslegungsfrist können  hierzu Stellungnahmen abgeben werden. Diese sind an den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg zu richten.   Weitere Informationen auch unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik „Planen“ Unterpunkt „Bauleitplanung“.

Freitag, 24. März 2017

Einfacher Parken in Duisburg: OB Link unterschreibt Vereinbarung mit der Telekom
Parkplatzsuche adé: In Duisburg wird die Suche nach einem Parkplatz bald einfacher. Über die

„Park and Joy“ können sich Autofahrer künftig über freie Parkplätze in der Innenstadt informieren und diese auch gleich mit dem Handy bezahlen. Die Vereinbarung wurde heute auf der Computermesse CeBIT in Hannover unterschrieben.  
In einer weiteren Ausbaustufe werden Parkhäuser und private Stellflächen an die Smart-City-Lösung angeschlossen. So wird die Möglichkeit geschaffen, Parkplätze sogar zu reservieren.  
Oberbürgermeister Sören Link: „Duisburg ist bereits eine tolle Einkaufsstadt – und die machen wir mit einer solchen App noch attraktiver. Weniger Zeit für die Suche nach einem Parkplatz aufzuwenden, bedeutet am Ende nicht nur weniger Abgase durch kurvende Autos in den Städten, sondern auch mehr stressfreie Zeit fürs Shopping.“  
„Jeder Autofahrer wünscht sich, einfach und ohne Stress einen Parkplatz zu finden. Wir bieten eine App fürs komfortable Parken: Parkplatz finden, buchen, bezahlen, fertig“, unterstreicht Reinhard Clemens, Telekom-Vorstandsmitglied und Vorstandsvorsitzender T-Systems.  
Damit freie Parkplätze in Echtzeit auf dem Handy angezeigt werden können, sollen in den kommenden zwei Jahren Sensoren auf kostenpflichtige Parkplätze in der Innenstadt angebracht werden. Diese melden über ein Schmalband-Mobilfunknetz (Narrowband Internet of Things), ob ein Parkplatz frei ist.
Zusätzlich können auch andere Datenquellen genutzt werden, um eine Wahrscheinlichkeit für freien Parkraum zu berechnen. Dazu zählen unter anderem Informationen aus Parkscheinautomaten oder von verschiedenen Parkraumbetreibern. Schwarmdaten aus dem Mobilfunknetz lassen sich ebenfalls für Wahrscheinlichkeitsberechnungen zu freiem Parkraum nutzen.

 

A40: Nur ein Fahrstreifen zwischen Mülheim und Duisburg-Kaiserberg
Die Regionalniederlassung Ruhr plant auf der A40 im Bereich der Raffelbergbrücke - zwischen der Anschlussstelle Mülheim an der Ruhr und Duisburg-Kaiserberg - am Montag (27.3.) ab 19 Uhr bis um Mitternacht einen Fahrstreifen in Fahrtrichtung Duisburg zu sperren.
Auf der Raffelbergbrücke soll die aktuell zweistreifige und eingeengte Baustellenverkehrsführung umgebaut werden. Die ursprünglich für Mitte März angekündigten Arbeiten konnten witterungsbedingt nicht ausgeführt werden. Der Verkehr wird auf den rechten Fahrstreifen und die Standspur verlegt. Hierfür müssen u. a. Markierungsarbeiten ausgeführt werden. Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen.
Hintergrund: Bei der Raffelbergbrücke handelt es sich um eine Spannbeton-Hohlkastenbrücke aus dem Jahr 1966. Das Bauwerk ist 523 Meter lang und 15,50 Meter breit (je Fahrtrichtung). Überbrückt wird die Ruhr. Die Brücke weist keine akuten Schäden auf.
Allerdings hat die aktuelle statische Nachrechnung ergeben, dass das Bauwerk verstärkt werden muss, um dem täglichen Verkehr gerecht zu werden und damit fit für die nächsten 20 Jahre zu sein. Die Verstärkung geschieht mit Gewindestangen, mit denen die Fahrbahnplatte und die Längsträger der Brücke verschraubt werden. Straßen.NRW plant bereits den sechsstreifigen Ausbau der A40 in diesem Bereich. Dann wird die Brücke ohnehin durch eine breitere ersetzt.

 

Duisburger dm-Markt nach Umbau wieder geöffnet
Neue dm-Kinderwelt und größeres Sortiment im Kosmetikbereich
Nach einem knapp achtwöchigen Umbau öffnen die Mitarbeiter am Donnerstag, 30. März, wieder die Türen des dm-Marktes in der Jägerstraße 64 in Duisburg-Hamborn. Rund 200 Quadratmeter mehr und eine modernisierte Ladengestaltung erwarten die Kunden. „Wir haben Bereiche unseres Sortiments deutlich erweitert“, berichtet dm-Filialleiterin Janina Trupp.
„Ab sofort haben unsere Kunden eine größere Auswahl bei der dekorativen Kosmetik.“ An der 23 Meter langen Kosmetiktheke in moderner Skyline-Optik finden Interessierte ein umfangreiches dm-Schönheitssortiment – von modernen Make-up-Produkten über hochwertige Pflegelinien bis hin zur besonders hautverträglichen Naturkosmetik.
Neben den bekannten Markenartikeln wie Max Factor oder Manhattan finden Kunden im Pflege- und Kosmetikbereich auch eine Vielzahl von dm-Qualitätsmarken wie Balea, trend It Up oder alverde Naturkosmetik. „Beleuchtete Schminkspiegel laden zum Ausprobieren der Schönheitsprodukte ein“, so Janina Trupp.
„Bei Fragen zur Anwendung oder zum Hauttyp, helfen wir gerne weiter.“ Für Familien gibt es im Markt nun die dm-Kinderwelt. Von Nahrungsmitteln über entwicklungsfördernde Spielwaren bis hin zu Pflegeartikeln finden Eltern dort alles, was ihr Nachwuchs benötigt. Auch Kinderkleidung bis Größe 104 und Accessoires sind im dm-Markt erhältlich. Neu sind auch der Multi-Lernwürfel und das Schaukelpferd, die für Unterhaltung bei den Jüngsten sorgen, während die Eltern ihre Einkäufe erledigen.
Um die Wiedereröffnung am Donnerstag, 30. März, gemeinsam mit den Kunden zu feiern, hat das dm-Team viele Aktionen geplant: Von Donnerstag bis einschließlich Samstag, 1. April, erhalten die Besucher am Glücksrad tolle Sofort-Gewinne. Im Kosmetikbereich beraten dmMitarbeiter Interessierte und schminken ihnen ein typgerechtes Tages-Make-up.
Am Donnerstag, 30. März, können Kinder sich auf einem bunten Karussell vergnügen. Außerdem haben Kunden die Möglichkeit, beim Kauf einer Dr. Best Zahnbürste ihren Namen eingravieren zu lassen.
Zur Erfrischung gibt es am Donnerstag und Samstag an der dmBio Cocktail-Bar leckere Säfte zum Probieren. Für den kleinen Hunger bieten die dm-Mitarbeiter am Freitag, 31. März, frisch gebackene Waffeln an. Wer möchte, kann sich zudem bei einer Schulter- und Kopfmassage entspannen. Bis einschließlich Mittwoch, 5. April 2017, gibt es außerdem zehn Prozent Willkommens-Rabatt auf alle Einkäufe.

 

 VHS-Kochkurs 50+  
Für Menschen jenseits der 50, die mit Gleichartigen nicht nur über die Vor- und Nachteile von Fertiggerichten sprechen möchten, sondern leckere und gesunde frisch Speisen zubereiten wollen, bietet die Volkshochschule einen speziellen Kochkurs an.
Am Dienstag, 4. April, in der Zeit von 17.30 bis 20.30 Uhr werden in der Lehrküche des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs an der Klöcknerstraße 48 in Neudorf die Töpfe und die Pfannen geschwungen. Die Kosten für die Lebensmittelumlage und die Küchennutzung sind im Teilnahmeentgelt in Höhe von 27 Euro enthalten. Mehr Informationen gibt es telefonisch unter (0203) 283-3220 oder (0203) 283-2340.

 

Drei VHS-Seminare für Hobbygärtner: Der Boden und die Pflanzen stehen im Mittelpunkt der nächsten Veranstaltungen  
Wenn im eigenen Garten statt der Pflanzen Blattläuse und andere Schädlinge sprießen, kann das mit dem Erdreich zusammenhängen. Gartenexpertin Monika Gründer widmet sich in der VHS-Seminarreihe „Grundkenntnisse für Hobbygärtner“ am Samstag, 1. April, von 14 bis 18 Uhr explizit dem Boden.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren anhand anschaulicher Beispiele alles über Bodenbeschaffenheit, Nährstoffe, Schädlinge und Pflanzen-Ansprüche.  
Im darauffolgenden Seminar am Sonntag, 2.April, zwischen 12.30 bis 16.30 Uhr geht es um Gestaltungsideen für Gärten, die anders sind als die häufige Hecke-Rasen-Blumenbeet-Formation: pfiffige Elemente können für optische Bereicherung sorgen, für bunte Vielfalt auch an schwierigen Stellen und so Naturerlebnisse rund ums Jahr ermöglichen. Und ganz nebenbei können leckere Früchte geerntet werden.  
Monika Gründer widmet sich am Samstag, 8. April, von 14 bis 18 Uhr dem Thema „die Pflanzen“. Es geht dabei beispielsweise um die Frage, woran es liegt, wenn der Wilde Wein nicht klettern will oder die Forsythie nach dem Rückschnitt nicht mehr blüht. Auch um Pflanzen, die Bienen und Schmetterlinge anlocken und ernähren und wenig Pflege benötigen, geht es in dieser Veranstaltung.  
Die Seminare finden alle in der Volkshochschule im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte statt. Eine vorherige Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Das Teilnahmeentgelt beträgt je Seminar 17 Euro. Weitere Informationen telefonisch unter (0203) 283-2340 oder (0203) 283-3220 sowie im Internet unter www.vhs-duisburg.de (Stichpunkt: Garten).

 

Neumühler Turmcafé
Das Neumühler Turmcafé bietet immer am ersten Sonntag im Monat Gelegenheit für Gespräche bei Kaffee, Tee und Kuchen in der Gnadenkirche, Hohenzollernplatz 4. Verantwortlich zeichnen im Wechsel verschiedene Gruppen der Gemeinde, so auch am Sonntag, 2. April 2017 in der Zeit von 15 bis 17 Uhr.
Das Turmcafé geht auf eine Initiative von Gemeindegliedern zurück. Der Verkaufserlös dient der Renovierung und Instandhaltung der Gnadenkirche.

Bustour nach Bottrop
Die Rolle des Bergbaus für neue Orte der Kultur im Ruhrgebiet Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt lädt zum Ausflug in den Pott ein. Die Bus-Exkursion führt Samstag, 1. April 2017 zum letzten aktiven Steinkohlen-Bergwerk im Ruhrgebiet, Prosper Haniel in Bottrop. Mit Reiseleiterin Dr. Vera Bücker untersuchen die Reisenden dabei die Rolle des Bergbaus für neue Orte der Kultur im Ruhrgebiet:
Besichtigt wird mit einer Führung der Malakowturm mit seinen zahlreichen Rundbogenfenstern und den vier Rundtürmen aus dem Jahr 1875. Das Gebäudes dient heute nicht mehr der Kohleförderung, sondern als Event-Raum und Aussichtspunkt direkt neben der Seilscheibe.
Auf dem Programm steht zudem in Gladbeck mit das „Schloss der Arbeit“, die ehemalige Maschinenhalle der Zeche Zweckel, die heute als Spielort der Ruhrtriennale dient, sowie zwei Kirchen – als Orte der Kultur im Gefolge des Bergbaus: die evangelische Martinskirche aus dem 19. Jahrhundert und die katholische Heilig Kreuz-Kirche von 1957.
Abfahrt ist um 10 Uhr an der Kreuzeskirche Duisburg-Marxloh. Anmeldungen und mehr Infos bei Pfarrer  Hans-Peter Lauer (Tel. 0203 4829133 oder hans-peter.lauer@ekir.de).  

 

Programm für Kinder in den Stadtbibliotheken  
Ab sofort liegt das Kinderprogramm der Stadtbibliothek für die Monate April und Mai in allen Stadtteilen aus. Mehr als fünfzig Veranstaltungen laden Kinder von drei bis acht Jahren und ihre Eltern zu vielfältigen Vorleseveranstaltungen, dem Bilderbuchkino, Bastelstunden und Kreativwerkstätten in ganz Duisburg ein.  
Neben dem deutsch-türkischen Vorlesespaß und der regelmäßigen Vorlesestunde mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft wird ab April jeweils am ersten Samstag im Monat auch eine Vorlesestunde in arabischer, kurdischer und deutscher Sprache in der Zentralbibliothek angeboten. Diese Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Initiative „bonvena ido – Willkommen Kind“ durchgeführt und richtet sich in erster Linie an geflüchtete Kinder und ihre Familien, ist darüber hinaus aber auch für alle anderen Interessierten offen.  
Für die meisten Veranstaltungen des Kinderprogramms ist die Teilnehmerzahl auf 20 Kinder begrenzt. Davon ausgenommen ist das Schoßkinder-Programm für Eltern mit Kindern ab zwei Jahren. Hier können nur zehn Kinder teilnehmen. Um frühzeitige Anmeldungen in den jeweiligen Bibliotheken wird deshalb gebeten. Alle Termine des Kinderprogramms gibt es auch im Internet unter www.stadtbibliothek-duisburg.de.    

 

Frühlingsfest für Senioren in Marxloh
Das Begegnungs- und Beratungszentrum der evangelischen Bonhoeffer Gemeinde lädt zum Frühlingsfest in die Karl-Marx-Straße 20. Das Fest beginnt am Dienstag, 4. April 2017 um 14 Uhr und hält Gitarrenmusik zum Mitsingen, ein schönes Kaffeetrinken mit selbstgemachten Kuchen und ein kleines Gewinnspiel bereit. Der Unkostenbeitrag beträgt fünf Euro. BBZ-Leiter Georg Zeppenfeld bittet um telefonische Anmeldung (Tel.: 0203 / 404936).  

Flohmarkt rund ums Kind in der Kita Pusteblume
Der evangelische Kindergarten Pusteblume an der Claudiusstr. 1. veranstaltet einen „Flohmarkt rund ums Kind“. Gestöbert, gekauft und verkauft wird am Samstag, 8. April 2017 von 11 bis 15 Uhr. Zur Stärkung gibt es Kaffee und Kuchen. Wer selbst verkaufen möchte, sollte sich anmelden (0203 / 310120), eine Tischgebühr von fünf Euro und einen Kuchen einplanen und einen eigenen Trödeltisch mitbringen.

 

Offene Kirchenführung in Salvator
Die Salvatorkirche am Burgplatz gehört zu Duisburgs bekanntesten und imponierendsten Gotteshäusern. An jedem ersten Sonntag im Monat findet von 15 bis 16 Uhr eine Führung in und um die Salvatorkirche statt. Sie wird von ehrenamtlichen Kirchenführern geleitet, die über die Geschichte, den Baustil und die Fenster der Stadtkirche neben dem Rathaus informieren. Der nächste Termin ist am Sonntag, 2. April 2017. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.

Beecker Kirchenchor sucht Verstärkung
Der evangelische Kirchenchor Beeck sucht Verstärkung. Wer Lust hat, einmal in der Woche zu singen, die Probe gemütlich ausklingen zu lassen und ab und an in Gottesdiensten mitzuwirken, trifft im Chor auf Gleichgesinnte. Einstudiert wird neues geistliches Liedgut und klassische Kirchenmusik immer montags von 20 bis 21.30 Uhr in der Markuskirche, Ostackerweg 75. Weitere Informationen hat Chorleiter Christian Spließ (0176 / 83052878).

 

 

Donnerstag, 23. März 2017

Festnahmen nach Metalldiebstählen – Fünf Verdächtige in Untersuchungshaft
In der Nacht zum Dienstag (21.03.2017) gelang den Ermittlern des Einbruchskommissariats der Polizei Oberhausen in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Duisburg und MEK-Einheiten ein Schlag gegen eine gut organisierte rumänische Einbrecherbande. Fünf Männer der insgesamt achtköpfigen Gruppierung konnten von den Ermittlern festgenommen werden, kurz nachdem sie in einen etwa zwölf Hektar großen Solarpark im rheinland-pfälzischen Nauroth eingedrungen waren und versucht hatten, dort die Verkabelungen der Solarkollektoren und Stromverteilerkästen zu stehlen.
Gegen drei der Täter bestanden bereits Haftbefehle wegen gewerbsmäßigen Bandendiebstahls. Sie wurden festgenommen. Gegen die beiden anderen Täter erließ das Amtsgericht Duisburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft am 21.03.2017 ebenfalls Haftbefehle wegen gewerbsmäßigen Bandendiebstahls.
Die Tätergruppierung, die es seit Monaten immer wieder auf metallverarbeitende Betriebe und Solarparkanlagen abgesehen hatte, stahl in der Vergangenheit in verschiedenen Städten wiederholt Werkzeugmaschinen und Edelmetalle, insbesondere Kupferkabel. Derzeit stehen die Männer im Verdacht, in wechselnder Besetzung mindestens 14 Taten unter anderem in Oberhausen und Mülheim an der Ruhr verübt zu haben. In weiteren neun Fällen dauern die Ermittlungen an. Derzeit wird von einem Gesamtschaden in Höhe von mehreren hunderttausend Euro ausgegangen.

 

Duisburg-Fahrn: Herrenwiese wird zur Sackgasse  
Der erste Bauabschnitt an der Fahrner Straße zur Verlegung neuer Fernwärmeleitungen beginnt am Donnerstag, 23. März, und endet voraussichtlich am Freitag, 28. April. Der Verkehr wird mit einer Baustellenampel geregelt und die Herrenwiese zur Sackgasse ausgeschildet. Von der Herrenwiese kann nicht auf die Fahrner Straße eingefahren werden. Die gesamte Maßnahme dauert voraussichtlich bis Ende September 2017.

 

Ohne Rücksicht auf Sana-Kliniken-Besucher und Menschen mit Behinderungen: Dritter Winterlauf: Wieder Sperrungen und Verlegung von Bushaltestellen
Der dritte Lauf der diesjährigen Winterlaufserie am Samstag, 25. März, wirkt sich auf den Fahrplan der Buslinien 928 und 942 der DVG sowie der Linie 939 der Stadtwerke Oberhausen (STOAG) aus. Die Kruppstraße wird zwischen Kalkweg und Masurenallee gesperrt, die Masurenallee zwischen Kruppstraße und Wedauer Straße. Daher müssen die Busse von ihren normalen Linienwegen abweichen, Haltestellen verlegt werden oder ganz entfallen.
Die Haltestellen „Bertaallee“ und „Regattabahn“ der Buslinie 939 können in der Zeit von 13:30 bis 15:30 Uhr nicht angefahren werden, da die Linie auf dem Abschnitt zwischen „Sportpark“ und „MSV-Arena“ eine Umleitung fährt.
Die Haltestellen „Ausbesserungswerk“ und „Barbarasee“ der Linie 928 sowie „Elbinger Straße“ und „Ausbesserungswerk“ der Linie 942 müssen von 13:45 bis 16:30 Uhr entfallen. Die Haltestelle „Kiesendahl“ der Linie 942 wird für beide Fahrtrichtungen in den Kalkweg zur Haltestelle der Linien 934 und 944 verlegt.
Die DVG bittet die Fahrgäste für den Ein- und Ausstieg auf die Haltestellen „Sportpark“, „MSV Arena“, „Wedau Bahnhof“ und „Kiesendahl“ auszuweichen. Betroffene Linien 928, 939 und 942.
Entfallende Haltestellen „Bertaallee“, „Regattabahn“, „Ausbesserungswerk“, „Barbarasee“ und „Elbinger Straße“. Verlegte Haltestelle „Kiesendahl“.

 

Vom roten in den schwarzen Bereich: Jahresabschluss 2016 erfolgreich
Ein Schelm, wer da an die politische Gemengelage und deren der Farben denkt. Nach fast 25 Jahren roter Haushaltszahlen kann die Stadt Duisburg heute zum zweiten Mal in Folge einen ausgeglichenen Jahresabschluss präsentieren. Im Jahresabschluss wird das zurückliegende Haushaltsjahr abgerechnet und es zeigt sich, ob die Haushaltsplanung eingehalten werden konnte.  
Oberbürgermeister Sören Link freut sich über die schwarzen Zahlen: „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und bewiesen, dass der Erfolg im Vorjahr kein Einmaleffekt war. Mein Ziel ist es auch zukünftig, Duisburg selbstbestimmt entwickeln und gestalten zu können. Wir werden den eingeschlagenen Weg der Konsolidierung weiter gehen.“  
Die Stadt Duisburg gehört zu den Kommunen, die pflichtig am Stärkungspakt Stadtfinanzen des Landes NRW teilnehmen. Als Gegenleistung für den Erhalt einer jährlichen Konsolidierungshilfe von derzeit rund 42 Millionen Euro ist die Stadt Duisburg verpflichtet, ihren Haushalt spätestens ab dem Jahr 2016 auszugleichen. Das ist nach 1992 erstmals mit dem Jahresabschluss für 2015 und jetzt auch für 2016 gelungen.  
Im Haushaltsplan für 2016 hatte die Stadt ein positives Ergebnis von 6,3 Millionen Euro geplant. „Mit einem voraussichtlichen Überschuss von 5,7 Millionen erzielen wir nach einem schwierigen Haushaltsjahr nahezu eine Punktlandung“, so die Stadtkämmerin Prof. Dr. Dörte Diemert.  
Dieser Erfolg war kein Selbstläufer, wie der Blick auf die Einzeldaten zeigt: Nachdem die unterjährigen Prognosen beträchtliche Mehraufwendungen insbesondere im Sozial- und Jugendbereich erwarten ließen, sah sich die Stadtkämmerin Mitte 2016 gezwungen, eine restriktive Haushaltsbewirtschaftung anzuordnen.
Ende 2016 lag der Aufwand im Jugend- und Sozialbereich insgesamt 24,6 Millionen Euro – eine Folge gestiegener Fallzahlen bei der Jugendhilfe sowie hoher Flüchtlingszahlen – und im Personalbereich 11,6 Millionen über Plan. Teilweise wird der Mehraufwand durch korrespondierende Mehrerträge u. a. aus entsprechenden Zuweisungen und Kostenerstattungen des Bundes und des Landes aufgefangen.
Infolge der restriktiven Haushaltsbewirtschaftung konnten außerdem der Aufwand für Sach- und Dienstleistungen (um rund 7 Millionen Euro) sowie die sonstigen ordentlichen Aufwendungen (um rund  5 Millionen Euro) gesenkt werden. Schließlich trug ein deutlich verringerter Finanzaufwand als Folge der anhaltenden Niedrigzinspolitik (rund 24 Mio. Euro) dazu bei, dass der Haushaltsausgleich 2016 trotz des erheblichen Mehraufwands erreicht wurde.  
„Nun gilt es, den Konsolidierungskurs auch in den Folgejahren erfolgreich fortzusetzen“, so die Stadtkämmerin. „Angesichts der hohen Belastungen im Sozial- und Jugendbereich bleibt der städtische Haushalt auch zukünftig stark gefordert. Hier muss endlich eine angemessene Kostendeckung dieser Aufgaben sichergestellt werden.“  
Klare Erwartungen gibt es auch in Richtung Land: „Die Mittel aus der Integrationspauschale oder die erhöhte Bundesbeteiligung beim Unterhaltsvorschussgesetz müssen vor Ort auch ankommen. Hier vor Ort werden die Aufgaben wahrgenommen - hier drückt der Schuh.“
So kommen allein durch die Mitte 2017 in Kraft tretende Reform des Unterhaltsvorschusses erhebliche Zusatzbelastungen auf den Duisburger Haushalt zu, deren Finanzierung bis heute nicht zufriedenstellend geklärt ist.  

 

Aktion Null-Toleranz Kontrollen im Stadtteil Hochfeld  
Seit Ende letzten Jahres führt das Bürger- und Ordnungsamt in Zusammenarbeit mit der Duisburger Polizei und den Wirtschaftsbetrieben Duisburg einmal im Monat in einem Duisburger Stadtteil eine Aktionswoche durch. Die Aktion dient der Bekämpfung der zunehmenden Müllproblematik in den verschiedenen Ortsteilen sowie der Ahndung von weiteren Ordnungswidrigkeiten. In der letzten Woche war das Team zum zweiten Mal im Ortsteil Hochfeld unterwegs.  
Vom 13. bis zum 19. März wurden durch die Abfallaufsicht 128 wilde Müllkippen festgestellt und von den Wirtschaftsbetrieben beseitigt, 3 Verwarnungsgelder erhoben (z.B. Zigarettenkippen, Obstreste, Kaugummi wegwerfen), 16 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet (z.B. für das illegale Entsorgen größerer Müllmengen) und 58 Schrottfahrzeuge ermittelt, die nun innerhalb eines Monats entfernt werden müssen. Sowohl die Anzahl der Müllkippen als auch die Zahl der Schrottfahrzeuge sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen.  
Gleichzeitig erfolgten Kontrollen durch den städtischen Außendienstes (SAD). Durch den SAD wurden in dem genannten Zeitraum sechs Verwarnungsgelder erhoben und ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Im Fokus der Kontrollen stand die Einhaltung des Nichtraucherschutzgesetzes in Shisha-Bars. Verstöße gab es hier nicht.  
Im Rahmen der Verkehrsüberwachung wurden 1198 kostenpflichtige Verwarnungen bzw. Ordnungswidrigkeitsanzeigen aufgrund von verbotswidrigen Parkens und wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen gefertigt.  

 

Duisburg bekommt einen Abendmarkt - Nemen gesucht!
Fast zwei Jahre beobachtete Duisburg Kontor die Versuche anderer Städte bei der Installation von Abendmärkten. Ob Feierabendmarkt in Oberhausen, meet & eat in Köln oder auch After Work Markt in Gelsenkirchen – jedes Modell ist unterschiedlich angelegt.
Aufgrund dessen haben die Wochenmarkt-Macher von Duisburg Kontor nach einer eigenen Duisburg-Lösung gesucht und diese in den vergangenen Wochen und Monaten intensiv geprüft. Nun ist es endlich soweit: Mit dem Start am Donnerstag, 20. April 2017, bekommt Duisburg seinen ersten Abendmarkt.
In Duisburg haben Wochenmärkte Tradition und das schon seit mehr als 600 Jahren. Unsere Stadt ist Marktstadt Nummer 1 in NRW mit 58 Veranstaltungen in jeder Woche an 29 verschiedenen Standorten. Zudem finden interessierte Marktbesucher hier NRW’s größten Wochenmarkt in Hamborn und NRW’s schönsten Wochenmarkt in Rheinhausen. Und mit noch einer Besonderheit kann Duisburg auftrumpfen. Mitten in der City findet drei Mal wöchentlich der Bauernmarkt statt, der mit einem hervorragenden Angebot an erzeugernaher Ware aufwartet.
Deshalb hat Duisburg Kontor ganz bewusst die Entscheidung getroffen, den erfolgreichen Bauernmarkt mit einem neuen Element zu verknüpfen und den zukünftigen Abendmarkt mit dem Bauernmarkt in der City zu verbinden. Oberbürgermeister Sören Link äußert sich stolz: „Endlich darf sich Duisburg als Abendmarkt-Standort bezeichnen. Dieser wird seinen Beitrag zur Steigerung der Attraktivität der Duisburger Innenstadt leisten.“
Duisburg Kontor-Geschäftsführer Peter Joppa erklärt zudem: „Besonders wichtig bei der Konzeption von Abendmärkten ist die Verknüpfung von gutem WochenmarktSortiment und einem gastronomischen Angebot. Hier haben wir in der Duisburger City mit dem Bauernmarkt bereits einen hervorragenden Ansatz. Dieses werden wir einmal wöchentlich durch eine zusätzliche gastronomische Vielfalt ergänzen, um so einen Hotspot für den entspannten Einstieg in den Feierabend zu installieren.“
Freuen dürfen sich alle „After-Work-Shopper“ neben dem vorhandenen Sortiment des Bauernmarktes u.a. mit Obst und Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren, Fisch, Backwaren, Kräutern, Käse sowie Blumen und Pflanzen auf ein ausgewogenes gastronomisches Angebot aus Kaffeespezialitäten, klassischen Speisen wie Reibekuchen, Currywurst und Pfannengerichte, trendigen Angeboten wie vegetarische/vegane Speisen und Streetfood sowie Wein, Bier und sonstigen Kaltgetränken.
Stattfinden wird er ab dem 20. April 2017 bis Ende Oktober jeweils donnerstags auf der Königstraße vor dem Amtsgericht und dem König-Heinrich-Platz. Der Bauernmarkt wird an diesen Tagen seine Öffnungszeiten von 10:00 bis 20:00 Uhr ausdehnen, das gastronomische Angebot wird jeweils von 15:00 bis 21:00 Uhr vorgehalten werden.
An Tagen, an denen die Königstraße bereits donnerstags von anderen Großveranstaltungen belegt wird (zum Beispiel Weinfest und Stadtfest), muss der Abendmarkt ersatzlos ausfallen. Achtung aufgepasst: Es wird noch der passende Name gesucht! Alle Duisburgerinnen und Duisburger sind aufgerufen, Duisburg Kontor Vorschläge für den Namen der Veranstaltung zu unterbreiten.
Ab Donnerstag, 23.03.17, bis einschließlich Sonntag-Abend, 26.03.17, besteht hierzu die Gelegenheit. Vorschläge können via E-Mail an info@duisburgkontor.de gesendet oder direkt auf der Facebook-Seite Duisburg Events gepostet werden.
Unter allen Einsendungen werden dann die besten drei Vorschläge ausgewählt und diese einer Jury zur finalen Entscheidung zur Verfügung gestellt. Die Mühe soll sich natürlich lohnen. Unter allen Teilnehmern lost Duisburg Kontor für den Eröffnungstag einen Gewinner aus, der sich auf eine Einladung zum 1. Duisburger Abendmarkt freuen und bis zu sieben Gäste mitbringen darf.

 

Ausbildungstour durch Duisburg
Im Rahmen der bundesweiten Woche der Ausbildung vom 27.03. – 31. März 2017 der Agentur für Arbeit und jobcenter Duisburg „on the road“ für Ausbildungssuchende, will auch  Oberbürgermeister Sören Link die Tour begleiten. Um 11:00 Uhr startet die Aktionn mit einem Fahrzeug, das gut und gerne in die Roadmovies der 60er Jahre passen würde, um Schüler/innen aus Duisburg ausgewählten Ausbildungsbetrieben vorzustellen.
Die jungen Leute sollen merken, dass wir ihnen an diesem Tag etwas Besonders bieten und sie werden deshalb mit einem Oldtimerbus zu Unternehmen gebracht, die auch in diesem Jahr Auszubildende einstellen (Korrosionsschutz- und Malerbetriebe Gerhard Schmitz, Elektro Venn). Nicht nur das Fahrzeug unterstreicht die besondere Aktion, auch die Begleitcrew der jungen Leute ist hochkarätig besetzt.
Neben den Geschäftsführungen von Agentur für Arbeit und jobcenter Duisburg, Astrid Neese und Werner Rous, wird auch der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg Sören Link die erste Gruppe begleiten. Beratungsfachkräfte der Agentur für Arbeit unterstützen die Jugendlichen an dem Tag.  

 

Mittwoch, 22. März 2017 - 80. Geburtstag Armin HARY · Leichtathlet
- Tag der Kriminalitätsopfer

Heute um 18:00 Uhr Sirenentest

Vereidigung des neuen Bundespräsidenten

Bundespräsident Frank Walter Steinmeier wurde heute bei einer gemeinsamen Sitzung von Bundesrat und Bundestag vereidigt. In ihrer Rede vor den Abgeordneten und Bundesratsmitgliedern im Plenarsaal des Bundestages bezeichnete Bundesratspräsidentin Malu Dreyer Steinmeier als einen Glücksfall. Zugleich würdigte sie den scheidenden Bundespräsidenten Joachim Gauck als einen Mann der klugen Worte. Sie bedankte sich für sein besonderes Engagement für ein freiheitliches Europa und ein verantwortungsbewusstes Miteinander.

 

Städtebaulicher Entwurf für das Mercator-Viertel Duisburg fertiggestellt

Im Zuge der Umsetzung des Masterplans für die Innenstadt Duisburg wird das Areal des ehemaligen Schulzentrums zwischen Ober- und Gutenbergstraße zu einem hochwertigen innerstädtischen Wohnquartier entwickelt.
Auf der Grundlage des Wettbewerbsergebnisses aus dem Jahr 2010 wurde der neue städtebauliche Entwurf für das Quartier durch das Büro Gewers Pudewill in Zusammenarbeit mit den städtischen Planern überarbeitet und liegt nun vor. Dabei werden auch die Ergebnisse der archäologischen Untersuchungen berücksichtigt, bei der bedeutende Funde aus dem Früh- und Spätmittelalter entdeckt wurden.  

Ziel ist es, auf dem Gelände eine attraktive Wohnnutzung mit einem vielfältigen Angebot an unterschiedlichen Wohntypologien zu schaffen. Das Konzept orientiert sich dabei an dem alten Stadtgrundriss, vor allem im Bereiche der Oberstraße und der alten Stadtmauer. Bedeutende Duisburger Bauten wie das Mercator Haus und Ott-Vogel Haus sollen nach Möglichkeit rekonstruiert werden.  


„Mich überzeugt der Entwurf zur Entwicklung diese Filetstücks in bester Innenstadtlage. Ich bin sicher: Im Mercator Viertel wird es sich gut wohnen lassen. Wir haben hier die einmalige Chance, historische Funde in die Neubauten zu integrieren und gleichzeitig die Verbindung zwischen Innenstadt und Innenhafen zu optimieren. Toll finde ich auch, dass das Viertel autofrei werden soll,“ so Oberbürgermeister Sören Link, der sich von Beginn an für das Projekt stark gemacht hat.  
Beigeordneter Carsten Tum ergänzt: „Mit dem Entwurf wird unser Ziel eines sensiblen und behutsamen Städtebaus, der sich in den bestehenden gewachsenen Stadtgrundriss Duisburgs einfügt, erreicht. Nun geht es darum, auch geeignete Investoren zu finden, damit wir die Pläne auch verwirklichen können.“  


„Wir freuen uns, dass die Gebag die Erschließung und Vermarktung des Mercatorviertels übernehmen darf,“ so Gebag Geschäftsführer Bernd Wortmeyer. „Wir starten bereits jetzt mit der Vermarktung; ab Sommer werden wir dann offensiv mit dem Projekt an den Markt gehen.“  

 

Die aktuelle Ansicht des Quartiers - haje

 

 

Unterstützung für den Duisburger Norden: Neuer Partner des Duisburger Schulmodells Schüler besuchen Amazon in Rheinberg


21 Oberstufenschüler der Theodor-König-Gesamtschule in Beeck konnten auf Einladung von Amazon den Logistikstandort in Rheinberg besichtigen. Foto: Cordula Hiller-Kitzmann/ Theodor-König-Gesamtschule

 

Die Theodor-König-Gesamtschule aus Duisburg-Beeck ist Teil des Duisburger Schulmodells geworden. Die Schülerinnen und Schüler bekommen von nun an Unterstützung bei der Vorbereitung auf die Berufswelt. Das Projekt geht auf eine Initiative der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve zurück.
Das Besondere: Duisburger Unternehmen setzen sich dafür ein, dass Jugendliche erste Kontakte in die Berufswelt knüpfen. Damit können sie einen Eindruck davon bekommen, welche Ausbildung für sie die richtige ist.
Beim Duisburger Schulmodell werden Schüler mit Startschwierigkeiten unterstützt, die Hilfestellung bei der Berufsorientierung brauchen und erste Kontakte zu Duisburger Ausbildungsbetriebe benötigen.
Der Vorteil an dieser Initiative ist, dass die jungen Erwachsenen bei den Unternehmensbesuchen mit ihren individuellen Stärken im persönlichen Kontakt punkten können.
Die Gesamtschule in Beeck hat nun die Möglichkeit, alle Vorteile des Duisburger Schulmodells zu erhalten.
Dazu gehören: Bewerbungstrainings, individuelle Beratungen, Betriebsbesichtigungen vor Ort, Teilnahme am Azubi Speed Dating, Teilnahme an Vorstellungsgesprächen mit Personalverantwortlichen und Hilfestellungen bei der Suche nach Praktikumsstellen. Als erste gemeinsame Aktion
besuchten 21 Oberstufenschüler das Logistikunternehmen Amazon in Rheinberg. Hier konnten sie den logistischen Weg von Waren, wie einer Playstation oder der CD des Lieblingsmusikers bis zum eigenen Wohnzimmer verfolgen.
Um das Duisburger Modell weiter auszubauen, gründete die Niederrheinische IHK einen Beirat mit zahlreichen Duisburger Unternehmerinnen und Unternehmern. Vorsitzende des Beirats sind Oberbürgermeister Sören Link und IHK-Präsident Burkhard Landers. Projektleiter Yassine Zerari betont, dass die Schule hervorragend ins Profil des Duisburger Schulmodells passt.
Auch Cordula Hiller-Kitzmann, Oberstufenleiterin an der Theodor-König-Gesamtschule, freut sich über die Kooperation mit der IHK: „weil viele meiner Oberstufenschüler nach dem Abitur eine Ausbildung beginnen möchten. Mit der IHK haben wir als Schule eine Partnerin gefunden, die die Unternehmen der Region kennt und die Schüler persönlich, individuell und aktiv beim Bewerbungsprozess unterstützt.“

Oberstufenleiterin Cordula Hiller-Kitzmann und Projektleiter Yassine Zerari unterschreiben die Kooperationsvereinbarung für das Duisburger Schulmodell. Foto: Niederrheinische IHK

 

Tasmanische Teufel ziehen in den Duisburger Zoo Duisburg
(idr). Als einziger zoologischer Garten in Deutschland beheimatet der Duisburger Zoo seit dieser Woche wieder Tasmanische Beutelteufel. Das letzte Tier dieser Art war vor 33 Jahren am Kaiserberg zu sehen. Für die beiden Neuzugänge aus Kopenhagen hat der Zoo eine neue Australien-Anlage gestaltet.
Cam und Currle stehen zwei Außengehege mit Klettermöglichkeiten, Ausgucken, Badeteichen und beheizter Schlafhöhle sowie Innenstallungen zur Verfügung. Morgen (23. März) wird die Anlage offiziell eröffnet. Der Tasmanische Teufel oder Beutelteufel zählt zu den bekanntesten aber auch seltensten Tierarten des australischen Kontinents. Außerhalb Australiens sind Beutelteufel nur in wenigen, ausgewählten Zoologischen Gärten zu sehen.

 

Linien 901 und 903: Zusatzbusse verkehren ab dem 27. März nach Fahrplan Seit dem Frühjahr 2015 arbeitet die DVG mit Fachfirmen an der Sanierung der Straßenbahnen. Da aufgrund des Sanierungsprogramms nur begrenzt Bahnen zur Verfügung stehen, setzt die DVG auf den Linien 901 und 903 als zusätzliches Angebot jeweils zwei Gelenkbusse ein. Diese Busse erhalten ab Montag, 27. März, einen Fahrplan. Die DVG setzt die Busse zu den Hauptverkehrszeiten ein, um die Bahnen zu entlasten.
Mit dem Fahrplan sorgt die DVG für Verlässlichkeit bei den Abfahrtszeiten. Die Fahrgäste können sich nun auf feste Zeiten einstellen. Dies war bisher nicht der Fall, da die Busse ohne Fahrplan nach Bedarf eingesetzt wurden.
Linie 901: Die zusätzlichen Busse fahren in Fahrtrichtung Duisburg-Hauptbahnhof von der Haltestelle „Scholtenhofstraße“ montags bis freitags von 6:44 bis 10:04 Uhr und von 13:29 bis 17:04 Uhr. In Fahrtrichtung Scholtenhofstraße fahren die Busse ab der Haltestelle „Duisburg-Hauptbahnhof“ zwischen 6:13 und 9:32 Uhr und von 12:58 bis 17:47 Uhr. Linie 903 Die DVG setzt auf der Linie 903 zwischen den Haltestellen „Vierlinden“ und „Meiderich Bahnhof“ montags bis freitags zusätzliche Busse ein.
Die Busse fahren in Fahrtrichtung Meiderich Bahnhof von 6:54 bis 9:15 Uhr und von 12:31 bis 18:08 Uhr. In Fahrtrichtung Vierlinden fahren die Busse zwischen 7:39 und 10 Uhr und zwischen 13:16 und 17:23 Uhr. Die Busse sind mit einem Schild ausgestattet, auf dem die Liniennummer und die Fahrtrichtung steht. Die Busse halten an den Straßenbahnhaltestellen oder an den Ersatzhaltestellen am Fahrbahnrand.

 

Neue Straßenbäume für Walsum  
Wie berichtet liegen die Arbeiten im Rahmen der Kommunalen Investitionsoffensive KIDU gut im Zeitplan. Die Arbeiten auf der Straße Zum Alten Mann in Duisburg Walsum wurden nun mit dem Pflanzen von zwölf neuen Bäumen abgeschlossen.  Im Rahmen von KIDU erfolgte hier der barrierefreie Ausbau als Mischverkehrsfläche. Die Straße erhielt eine neue Pflasterung, durch die Stolperstellen beseitigt wurden. Insgesamt 210.000 Euro wurden hier investiert.  
Die Stadt hat es sich aber auch zum Ziel gesetzt, den Straßenbaumbestand zu erweitern und zu erneuern. Überall dort, wo es möglich ist, soll für eine Begrünung der Straßen gesorgt werden. Zum Abschluss der Arbeiten wurden daher nun zwölf Zierkirschen gepflanzt. Der Kreisverkehr erhielt außerdem ein Tupelobaum, den eine schöne Herbstfärbung auszeichnet.  
„Gerade in einer industriell geprägten Stadt haben Bäume eine große Bedeutung. Sie verbessern nicht nur das Stadtklima, sondern erhöhen auch die Lebensqualität in einem Ballungsraum“, resümiert Oberbürgermeister Sören Link, der es sich nicht nehmen ließ, gemeinsam mit Umweltdezernent Dr. Ralf Krumpholz und Planungsdezernent Carsten Tum selbst einen Baum zu pflanzen. Die Kosten für die Baumpflanzungen liegen bei rund 10.000 Euro.    


Planungsdezernent Carsten Tum, Umweltdezernent Dr. Ralf Krumholz, Heinz Blettgen, Projektleiter Amt für Umwelt und Grün, Oberbürgermeister Sören Link

 

Vorübergehende Schließung des Hallenbades Neudorf  
Das Hallenbad Neudorf (Bad an der Memelstraße) muss aus technischen Gründen mindestens bis Montag, 27. März, geschlossen bleiben. Über die Wiedereröffnung wird kurzfristig informiert. Weitere Informationen rund ums Bad gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203) 283-4444 und im Internet unter www.duisburgsport.de.  

 

Bürgergespräch mit Oberbürgermeister Sören Link  
Oberbürgermeister Sören Link möchte am Donnerstag, 6. April, mit den Duisburgerinnen und Duisburgern ins Gespräch kommen. Termine können am Donnerstag, 30. März, ab 8.30 Uhr, unter der Rufnummer (0203) 283-6111, mit dem Referat für Kommunikation und Bürgerdialog vereinbart werden.  

 

Busse der Linie 905 müssen in Duisburg-Beeck eine Umleitung fahren
Die Busse der Linie 905 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) müssen ab Donnerstag, 23. März, bis voraussichtlich Sonntag, 26. März, eine Umleitung fahren. Grund hierfür ist die Sperrung der Hoffsche Straße. Die Sperrung hat zur Folge, dass die Haltestellen „Löwenburgstraße“, „Ledigenheim“ und „Thyssen Tor 20“ in beide Fahrtrichtungen entfallen.
Die Haltestelle „Schwalbenplatz“ in Fahrtrichtung Godesberger Straße entfällt für die Linie 905. Die DVG bittet die Fahrgäste, die Haltestelle „Schwalbenplatz“ der Linie 907 auf der Ahrstraße und die Haltestelle „Beeck Denkmal“ der Linie 905 zu nutzen. Betroffene Linie: 905 Entfallende Haltestellen: „Löwenburgstraße“, „Schwalbenplatz“, „Ledigenheim“.

 

Fundsachenversteigerung der Bezirksverwaltung Homberg/Ruhrort/Baerl
Das Fundbüro des Amtes für bezirkliche Angelegenheiten, Bezirksverwaltung Homberg/ Ruhrort/ Baerl, führt am Samstag, 6. Mai, ab 11.30 Uhr am Haupteingang des Bezirksrathauses am Bismarckplatz 1 eine öffentliche Fundsachenversteigerung durch.  
Versteigert werden meistbietend beispielsweise 52 Fahrräder, Schmuck und Uhren, diverse Kleidungsstücke, Geldbörsen, Rucksäcke und Taschen, Werkzeuge, eine Kettensäge, ein Kinderwagen, Brillen, ein Navigationsgerät und ein Kitesurf-Drache. Die Gegenstände können am Versteigerungstag ab 11 Uhr besichtigt werden.  
Eigentumsansprüche können bis Freitag, 21. April, beim Amt für bezirkliche Angelegenheiten Bezirksverwaltung Homberg/ Ruhrort/ Baerl, Fundbüro, unter (0203) 283-8970 oder -8953 angemeldet werden.

 

Scrapbooking-Workshop in der Zentralbibliothek  
Die Zentralbibliothek im Stadtfenster bietet am Freitag, 31. März, von 16 bis 18.30 Uhr einen Scrapbooking-Workshop mit Julia Posmetnaya an. In diesem Workshop können alle interessierten 10- bis 14-Jährigen schöne Lesezeichen für ihre Bücher und Karten für ihre Lieben gestalten.
Jeder kann seiner Fantasie freien Lauf lassen und mit Hilfe von Dekomaterial, Stempel, Scrapbookingpapier und persönlichen Fotos ganz individuelle Karten kreieren.  
Die Teilnahme kostet einen Euro. Anmeldungen sind an der Information der Kinder- und Jugendbibliothek auf der ersten Etage im Stadtfenster möglich. Der Workshop findet im Rahmen des Landesprogramms „Kulturrucksack NRW“ statt.

 

UDE richtet 8. RuhrGeo Tag aus
Wenn Tunnel oder Häuser geplant werden, bekommen es Ingenieure mit einer Unbekannten zu tun: dem Baugrund. Er muss erkundet werden, damit später keine Schäden entstehen.
Der „Wechselwirkung zwischen Baugrund und Bauwerk" widmet sich der 8. RuhrGeo Tag am 30. März am Essener Campus. Die Fachgebiete Geotechnik der Universitätsallianz Ruhr – Duisburg-Essen (UDE), Bochum und Dortmund – sowie der Uni Wuppertal richten ihn gemeinsam mit dem Verband beratender Ingenieure aus. Mehr als 200 Fachleute aus ganz Deutschland werden erwartet.  
Jeder Bau ist mit dem Untergrund verbunden. Meistens sind es die Fundamente, die die Lasten in den Boden ableiten. Manchmal ist auch umgekehrt: Der Untergrund belastet das Bauwerk – so ist es etwa bei Tunneln. Diesen wechselseitigen Einfluss müssen Bauingenieure bei der Konstruktion genau berücksichtigen.  
Bei der Tagung besprechen Experten theoretische Grundlagen und geotechnische Vorschriften. So geht es in den zwölf Vorträgen beispielsweise darum, wie sich Grundwasserströmung und Erddruck beim Tunnel- und Tiefbau verlässlich berechnen lassen. Auch stellen die Referenten neue Verfahren und aktuelle Bauprojekte wie den Köbogen II in Düsseldorf oder das Pumpwerk Oberhausen vor.  
Der 8. RuhrGeo Tag findet von 9 bis 17 Uhr im Essener Audimax (R14) statt richtet sich an Wissenschaftler und Fachleute von Ingenieurbüros, Behörden und Baufirmen. Organisiert wird der Austausch von der Geotechnik der UDE unter Leitung von Prof. Dr. Eugen Perau.

 

Impulse für Gründerinnen und solche, die es werden wollen         

 Auftaktveranstaltung format:gründerin Niederrhein  
Gründerinnen, die gerade „frisch“ in die Selbstständigkeit gegangen sind oder solche, die gerade auf dem Sprung in die Selbstständigkeit sind, sollten sich den 5. April 2017 in der Musik- und Kunstschule in Wesel vormerken, denn nichts wirkt so sehr wie Vorbilder und der Austausch von Erfahrungen und Informationen.
Themen sind zum Beispiel: Wie haben Gründerinnen ihre ersten Schritte in die Selbständigkeit gemacht? Was macht Unternehmer-innen heute erfolgreich? Was brauchen sie, um ihr Business erfolgreich in die Tat umzusetzen?  
Unter der Moderation von Anke Johannsen werden gestandene Gründerinnen und Jungunternehmerinnen aus der Region Niederrhein im Rahmen einer Talkrunde von ihren Erfahrungen auf dem Weg in die Selbstständigkeit berichten. Mit von der Partie sind Barbara Baratie „Die Unternehmensentwickler“ aus Kleve und Vorbildunternehmerin 2015-2017, Anja Gilly „Traumhafte Worte“ aus Wesel, Kathrin Scholz „machmalbunter“ aus Wesel sowie Jacqueline Wardeski „Wardesky Photography“ aus Duisburg, ausgezeichnet mit dem Unternehmerinnenbrief NRW.
Außerdem konnte die Innovationspreis-Trägerin Melanie Vogel für einen interaktiven Vortrag „Raus aus dem Mittelmaß: Mit Innovationen das eigene Business befeuern“ gewonnen werden.  
format:gründerin“ ist ein Veranstaltungsformat für Gründerinnen und Jungunternehmerinnen am Niederrhein und eine Kooperation des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Niederrhein mit dem STARTERCENTER NRW Niederrhein, den Kammern, Wirtschaftsförderungen, Hochschulen sowie Gründerinnen- und Unternehmerinnennetzwerken.
Es ergänzt das Angebot des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Niederrhein und wird aus Mitteln des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Ziel ist es, Frauen darin zu stärken, ihre Gründungspläne motiviert, durchsetzungsstark und erfolgreich umzusetzen.   
Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Niederrhein lädt gemeinsam mit dem GUT - Gründerinnen- und Unternehmerinnentreff Wesel/Hamminkeln Gründerinnen aus der Region dazu ein, aktiv an ihrem geschäftlichen Netzwerk zu arbeiten. Im Rahmen der Veranstaltung stehen auch Beraterinnen des STARTERCENTER NRW Niederrhein für Fragen zur Verfügung.  
Die Auftaktveranstaltung findet am 5. April von 16 bis 19 Uhr in der Musik- und Kunstschule, An der Zitadelle 13 in 46483 Wesel statt. Anmeldung sind erbeten unter: competentia.stry@stadt-duisburg.de.  
Weitere Informationen gibt es beim Kompetenzzentrum Frau und Beruf Niederrhein, Magdalena Kowalczyk unter (0203) 283-4997 und Katharina Küpper-Schreiber unter (0203) 283-5793.

 

Duisburg-Hüttenheim: Sperrung der Graf-Spee-Straße  
Die Graf-Spee-Straße wird im Bereich Mündelheimer Straße/ Einmündung Graf-Spee-Straße ist bis Freitag, 7. April, aufgrund eines Wasserrohrbruches gesperrt. Die Stadtwerke Duisburg führen in diesem Straßenbereich Reparaturarbeiten durch. Eine Durchfahrt zur Mündelheimer Straße ist nicht möglich.  

 

VHS: Vortrag – „Umbrüche in der Unternehmenskultur“    
Im Rahmen der Duisburger Akzente findet am Samstag, 25. März, von 15 bis 18 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte ein Vortrag von Nachhaltigkeitsmanager Rüdiger Steinbach statt, in dem er erläutert, wie Unternehmen sich sozial verantwortlich aufstellen können.  
Eine nachhaltige Unternehmensführung (CSR – Corporate Social Responsibilty), greift Umbrüche wie den Klimawandel, die Flüchtlingskrise, den demografischen Wandel und die Energiewende auf und gibt Organisationen Möglichkeiten an die Hand, sich verstärkt für eine zukunftsfähige und gerechtere Gesellschaft einzusetzen.
Durch eine gezielte Einbindung aller an den Wertschöpfungsprozessen Beteiligten soll der Mensch wieder vermehrt in den Mittelpunkt der wirtschaftlichen Tätigkeit von Unternehmen rücken. Im Anschluss an den Vortrag wird sich ein ausgewähltes Best-Practice-Unternehmen vorstellen.   Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.  

 

VHS: Wissensbissen – Die sozialen Netzwerke    
Unter der Rubrik „Wissensbissen“ bietet die VHS am Mittwoch, 5. April, von 18.15 bis 20.30 Uhr im Stadtfenster auf der Steinschen Gasse 26 in Duisburg-Mitte einen Vortrag über die Sozialen Netzwerke an. Anhand von „Facebook“ wird das Thema Datenschutz genauer betrachtet. Welche Daten werden überhaupt gesammelt und wie werden sie genutzt? Was ist zu beachten?  
Die Kursgebühr beträgt 17 Euro. Weitere Informationen und Anmeldungen unter 0203/283-3058 und -2063 sowie im Internet www.vhs-duisburg.de

 

Dienstag, 21. März 2017 - Welttag der Poesie  

Zentralbibliothek: Literatur zum Welttag der Poesie  
Duisburg, 21. März 2017 - Die Zentralbibliothek präsentiert zum heutigen Welttag der Poesie (21. März) im Stadtfenster (2. Etage) an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte eine Medienausstellung.
Vorgestellt werden ausgewählte Gedichtbände und Lyrikempfehlungen der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und des Deutschen Bibliotheksverbandes. Alle ausgestellten Medien können mit einem gültigen Jahresausweis ausgeliehen werden.

 

Loveparade-Strafverfahren: Kein Haftbefehl gegen den Angeschuldigten Jürgen Dressler - Kammer lehnt Antrag zweier Nebenkläger ab
Mit Beschluss vom 20.03.2017 hat die 5. Große Strafkammer den Antrag zweier Nebenkläger im Loveparade-Strafverfahren, gegen den Angeschuldigten Jürgen D. einen Haftbefehl zu erlassen, abgelehnt.
Der Angeschuldigte (Planungsdezernent der Stadt Duisburg bis 2011) hatte zuvor in der Öffentlichkeit und in einem Brief an den mit der sofortigen Beschwerde gegen die Nichteröffnung des Strafverfahrens befassten 2. Strafsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf seine Absicht mitgeteilt, nach Namibia umzuziehen.
Die Kammer verneint bereits den für den Erlass eines Haftbefehls erforderlichen dringenden Tatverdacht. Ein dringender Tatverdacht liegt vor, wenn eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Verurteilung besteht. Unter Bezugnahme auf ihren Beschluss vom 30.03.2016 führt die Kammer aus, dass schon ein einfacher (hinreichender) Tatverdacht, der deutlich geringere Anforderungen an die Wahrscheinlichkeit einer Verurteilung stellt als der dringende Tatverdacht, nicht vorliege.
Auch für einen Haftgrund sieht die Kammer keine hinreichenden Anhaltspunkte. In Betracht käme hier die Gefahr, dass sich der Angeschuldigte im Falle der Eröffnung des Strafverfahrens durch das Oberlandesgericht Düsseldorf diesem Verfahren nicht stellen würde. Diese Gefahr bestehe aber nicht, solange der Angeschuldigte für eine etwaige Ladung zur Hauptverhandlung zur Verfügung stehe. Zudem habe er seine Umzugspläne selbst angezeigt und ein beachtliches Eigeninteresse, dass die gegen ihn erhobenen Vorwürfe gerichtlich geklärt werden.
Die Kammer führt weiter aus, dass der Erlass eines Haftbefehls auch nicht verhältnismäßig wäre. Auch bei Berücksichtigung der Bedeutung der Sache müssten für die Frage der Verhältnismäßigkeit die Straferwartung und die im Fall einer Eröffnung des Hauptverfahrens zu erwartende Verfahrensdauer berücksichtigt werden. Unter Abwägung dieser Gesichtspunkte sei eine Inhaftierung des Angeschuldigten derzeit nicht zu rechtfertigen.

 

Kultur- und Stadthistorische Museum: Politik und Religion am Niederrhein zur Zeit der Reformation  
Die Duisburger Mercator-Gesellschaft lädt für Donnerstag, 30. März, um 19 Uhr in das Kultur- und Stadthistorische Museum am Innenhafen ein. Prof. Dr. lrmgard Hantsche, die viele Jahre an der Duisburger Universität gelehrt hatte, hält einen Vortrag über die Reformationszeit am Niederrhein. An den öffentlichen Vortrag schließt sich die Jahreshauptversammlung der Mercator-Gesellschaft an.  
Der Vortrag beleuchtet die konfessionelle Situation am Niederrhein im Zeitalter der Reformation und Gegenreformation und zeigt dabei auf, wie eng Politik und Religion verknüpft waren und welchen Einfluss militärische Auseinandersetzungen auf die Konfessionslandschaft hatten.
Der Schwerpunkt wird auf den Vereinigten Herzogtümern liegen, wo das 1555 im Augsburger Religionsfrieden festgelegte Prinzip des 'cuius regio, eius religio' nicht streng durchgeführt wurde und in denen Herzog Wilhelm V. einen für diese Zeit erstaunlich großen konfessionellen Freiraum zuließ.
Die Ausdehnung des Protestantismus wurde zwar behindert, aber nicht aufgehalten. Viele Städte in überwiegend katholischen Gebieten wiesen lutherische oder reformierte Gemeinden auf, aber es gab auch katholische Gemeinden in mehrheitlich evangelischen Gebieten.   Der Eintritt zum Vortrag ist frei.  

Die Kupferstich-Karte 'BELGII' aus dem Mercator-Atlas von 1595 zeigt die Länder zwischen der Nordsee und dem Rheinland. Foto: KSM Duisburg  

 

 

A59: Sperrung der Ausfahrt Großenbaum in Fahrtrichtung Düsseldorf
Heute von 10 bis 14 Uhr wird in Fahrtrichtung Düsseldorf die A59-Ausfahrt Duisburg-Großenbaum gesperrt. Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr lässt in der Zeit dort die Entwässerungsanlagen untersuchen. Eine Umleitung über das Autobahnkreuz Duisburg-Süd wird mit rotem Punkt ausgeschildert.

 

Aufstallungspflicht in den Risikogebieten aufgehoben    
Die Stadt Duisburg hat mit Verfügung vom 17. März die Aufstallungspflicht für Geflügel in den Risikogebieten im Norden der Stadt aufgehoben. Seit mehr als vier Wochen wurden keine Fälle von aviärer Influenza bei Hausgeflügel in NRW festgestellt.
Bei Wildvögeln ist in den Regierungsbezirken Düsseldorf, Köln und Münster seit mehr als einem Monat kein Influenzavirus sowie bei der wiederholten Untersuchung von Kotproben von Wildgänsen auf dem Gebiet der Stadt Duisburg keine hochpathogenen Influenzaviren nachgewiesen worden. Daher wird das Risiko eines Eintrags durch Wildvögel als mäßig eingestuft.   Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW hatte am 16. März seinen Erlass zur Aufstallungspflicht von Geflügel in Risikogebieten vom 2. Februar aufgehoben und die Kreise und kreisfreien Städte aufgefordert, über die Aufrechterhaltung der Aufstallungsanordnung in eigener Zuständigkeit zu entscheiden.
In der Stadt Duisburg können somit derzeit ca. 20 Betriebe mit insgesamt ungefähr 700 Stück Geflügel zur Freilandhaltung zurückkehren. Das Veterinäramt der Stadt Duisburg appelliert an die Geflügelhalter, auch nach der Aufhebung der Stallpflicht direkte und indirekte Kontakte von Hausgeflügel insbesondere zu Wildenten oder Wildgänsen möglichst zu vermeiden.
Das Einhalten einfacher Hygieneregeln beim Betreten und Verlassen von Geflügelbeständen sowie bei der Versorgung der Tiere trägt maßgeblich zu einer Risikominimierung bei.

  

Bauboom: Baugenehmigungen im Jahr 2016 um 19,3 Prozent gestiegen
 Im Jahr 2016 wurden von den nordrhein- westfälischen Bauämtern mit 66 552 Wohneinheiten 19,3 Prozent mehr Wohnungen zum Bau freigegeben als 2015 (damals: 55 805 Wohnungen). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, war die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen damit zum ersten Mal seit 2000 (damals: 65 062) wieder höher als 65 000.
Insbesondere trug zu diesem Ergebnis der überdurchschnittliche Anstieg der Zahl von bewilligten Bauanträgen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (+22,2 Prozent; darunter in Wohnheimen: +147,5 Prozent) sowie der Anstieg der zum Bau freigegebenen Wohnungen in Zweifamilienhäusern auf 4 116 Wohnungen (+12,4 Prozent) bei. Die Zahl der genehmigten Einfamilienhäuser verringerte sich dagegen gegenüber 2015 um 5,2 Prozent auf 14 545.

 

Duisburg-Ruhrort: Kanalbauarbeiten auf der Amtsgerichtsstraße  
Auf der Amtsgerichtsstraße finden ab sofort bis voraussichtlich Freitag, 24. März, Kanalbauarbeiten statt. Aus diesem Grund wurde die Amtsgerichtsstraße von der Hanielstraße bis Karlstraße als Sackgasse ausgeschildert.

 

Duisburg-Beeck: Hoffsche Straße wird gesperrt  
Die Hoffsche Straße in Beeck wird von Donnerstag, 23. März, bis Sonntag, 26. März, komplett für den Kfz-Verkehr gesperrt. Im Bereich der A42-Auffahrt Richtung Kamp-Lintfort finden Arbeiten an dem Brückenbauwerk statt. Umleitungen sind ausgeschildert.

 

Freibad Homberg und Rhein-Ruhr-Bad: Gastronomie-Pächter gesucht   DuisburgSport bietet die gastronomischen Bereiche im Freibad Homberg und im Rhein-Ruhr-Bad Hamborn zur Pacht an. Interessenten können sich bis Donnerstag, 20. April, bewerben. Alle wichtigen Informationen dazu gibt es im Internet unter www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/.

 

Duisburg bekommt einen Abendmarkt
Duisburg hat eine hervorragende Wochenmarkt-Landschaft mit insgesamt 58 Veranstaltungen auf 29 Plätzen in jeder Woche. Nur eines fehlt Duisburg noch: ein Abend-/Feierabend-Markt.
Duisburg Kontor hat in 2016 die verschiedenen Modelle in anderen Städten analysiert und ein eigenes Konzept für Duisburg entwickelt. Das Modell will Duisburg Kontor nun vorstellen und umsetzen.

 

Montag, 20. März 2017 - Tag des Glücks - Frühlingsanfang

Frühlingsanfang

Der astronomische Frühling beginnt in diesem Jahr exakt um 11:29 mitteleuropäischer Zeit.

 

Behandlungsfehler: TK zählt 20 Prozent mehr Verdachtsfälle in NRW 
Die Techniker Krankenkasse (TK) in Nordrhein-Westfalen (NRW) hat im vergangenen Jahr 1074 Verdachtsfälle auf Behandlungsfehler bei ihren Versicherten verzeichnet. Das ist ein Anstieg um circa 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders viele Fälle (353) beobachtete die Krankenkasse im chirurgischen Bereich, dahinter folgen Zahnmediziner (145), Allgemeinmediziner (99 Fälle) und Orthopäden (85 Fälle).
Im vergangenen Jahr hat die TK in NRW rund 3,5 Millionen Euro von Ärzten und Kliniken für die Folgekosten von Fehlbehandlungen zurückgefordert. Aus einem Anfangsverdacht einen tatsächlichen Fehler zu identifizieren, bleibt eine Herausforderung. Günter van Aalst, Leiter der TK Landesvertretung in NRW "Häufig können die Versicherten schwer erkennen, ob ein Krankheitsverlauf schicksalhaft ist oder ob die Ärzte und Pflegekräfte einen Fehler gemacht haben."
Gleichzeitig gehe er davon aus, dass es noch eine hohe Dunkelziffer gebe, sagte van Aalst. "Viele Patienten wissen immer noch nicht, an wen sie sich im Zweifel wenden können." 
Hat ein Patient das Gefühl, bei seiner Behandlung ist ein Fehler unterlaufen, sollte er zuerst das Gespräch mit seinem Arzt suchen. Werden die Zweifel nicht ausgeräumt, kann er sich an seine Krankenkasse wenden. Sie  berät und unterstützt den Versicherten – auch bei eventuellen Klageverfahren.
"Leider ist die Verfahrensdauer in der Regel viel zu lang. In schweren Fällen können Versicherte nach einem Behandlungsfehler nicht mehr arbeiten und sind in ihrer finanziellen Existenz bedroht", erklärt Günter van Aalst. Dennoch warten die Betroffenen häufig 5 - 10 Jahre, bis klar ist, ob sie Schadensersatz erhalten.
"Die Verfahren müssen viel schneller abgewickelt und die Betroffenen frühzeitig entschädigt werden. Der Gesetzgeber muss verhindern, dass Haftpflichtversicherungen auf Zeit spielen und die Patienten teilweise aus reiner Finanznot zu schlechten Kompromissen zwingen", so der TK-Landeschef.

 

Bauernmarkt in der Duisburger City parallel zum 28. Kunsthandwerkerfestival
Vom 30. März bis 2. April 2017 findet das 28. Kunsthandwerkerfestival in der Duisburger City statt. Aus diesem Anlass muss der Bauernmarkt am Donnerstag, 30. März 2017, und am Samstag, 1. April 2017, um einige Meter weichen und wird auf der Königstraße zwischen Hohe Straße und Averdunkplatz aufgebaut.
Die Händlerinnen und Händler werden dort mit ihrem gewohnt guten und erzeugernahen Sortiment am Donnerstag und Samstag zwischen 10:00 und 18:00 Uhr für die Kundschaft präsent sein, so dass an beiden Tagen durch den Bauernmarkt und das Kunsthandwerkerfestival ein doppelter Anreiz besteht, die Duisburger Innenstadt zu besuchen.

 

Mitmachen bei der Earth Hour 2017 erwünscht
Am 25. März findet bereits zum elften Mal die vom WWF ins Leben gerufene Aktion Earth Hour statt. An diesem Tag werden in über 100 Ländern Millionen Menschen im Rahmen der weltweiten Aktion für 60 Minuten das Licht ausschalten. Auch die Duisburgerinnen und Duisburger sind aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen und an diesem Tag um 20:30 Uhr für eine Stunde zu Hause das Licht auszuschalten.
„Machen Sie mit, damit aus dieser symbolischen Aktion mehr wird und ein stärkeres Bewusstsein für Klima- und Ressourcenschutz entsteht“, ruft Umweltdezernent Dr. Ralf Krumpholz die Duisburger Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme auf.  
Die Stadt Duisburg wird sich in diesem Jahr gemeinsam mit der ev. Kirchengemeinde Alt Duisburg, dem Einkaufszentrum Forum Duisburg, der Königsgalerie, der Stadtwerke Duisburg AG und dem Landschaftspark Duisburg-Nord an der Aktion beteiligen.
So wird die Außenbeleuchtungen des Rathauses, der Salvatorkirche und der Marienkirche, die Lichtinszenierung des Landschaftsparks Duisburg-Nord und die Goldene Leiter im Forum Duisburg in der Zeit von 20.30 bis 21.30 Uhr verlöschen. Ebenso wird die grüne Beleuchtung des Kühlturmes des Stadtwerke Kraftwerkes Wanheimerort für eine Stunde ausgeschaltet.  
Seit 2007 organisiert der WWF die weltumspannende Aktion Earth Hour. Was 2007 in Sydney mit mehr als 2,2 Mio. Haushalten begann, entwickelte sich bis heute zu einer der größten freiwilligen Aktionen, die es je gab. 2016 nahmen weltweit Menschen in über 7.000 Städten und 178 Ländern daran teil. Kern dieser Aktion ist, durch das gezielte Abschalten von Beleuchtungen ein Zeichen gegen den Klimawandel zu setzen.
In Deutschland gingen in den letzten Jahren unter anderem in Berlin, Hamburg, Dresden und Köln die Lichter berühmter Gebäude aus. Darunter waren der Kölner Dom, das Hamburger Rathaus, die Dresdener Frauenkirche und viele weitere bekannte Bauwerke.  
Weitere Informationen: www.wwf.de/earthhour. Dort findet sich auch eine interaktive Karte mit Informationen zu allen teilnehmenden Städten.

 

Duisburg-Hüttenheim: Sperrung der Graf-Spee-Straße  
Die Graf-Spee-Straße wird im Bereich Mündelheimer Straße/ Einmündung Graf-Spee-Straße von Montag, 20. März, bis Freitag, 7. April, aufgrund eines Wasserrohrbruches gesperrt. Die Stadtwerke Duisburg führen in diesem Straßenbereich Reparaturarbeiten durch. Eine Durchfahrt zur Mündelheimer Straße ist nicht möglich.

 

Gesundheitsministerium: Empfehlungen der Ständigen Impfkommission gelten in NRW uneingeschränkt

1.)  Die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) gelten in Nordrhein-Westfalen uneingeschränkt. Wer etwas anderes behauptet, verbreitet die Unwahrheit.
2.)   Bei den Masern-Impfungen liegt die Quote in NRW nach den vom Robert-Koch-Institut (RKI) erhoben Daten über dem Bundesdurchschnitt.
3.)   Wer behauptet, dass es in NRW jedes Jahr Todesfälle durch Masern gibt, verbreitet ebenfalls die Unwahrheit.  

 

140 Öfen im Einsatz für die Stahlproduktion: Kokerei Schwelgern verarbeitet 50-millionste Tonne Kokskohle – Kohleforschung wird fortgesetzt  
Ein Meilenstein in der Produktions-Geschichte der Kokerei in Duisburg-Schwelgern fand jetzt statt: Ofen 93 wurde mit der fünfzigmillionsten Tonne Kokskohle gefüllt, um für das Duisburger thyssenkrupp-Werk Koks zur Stahlproduktion herzustellen. Auch für die Mitarbeiter war dies ein besonderer Moment, der sich fast auf den Tag vierzehn Jahre nach der ersten Befüllung vollzog.
Am 13. März 2003 ging mit der ersten Batterie der Kokerei im Duisburger Norden eine der modernsten Anlagen in Betrieb, und seitdem produzieren die insgesamt 140 Öfen auf dem Werkgelände der Stahlsparte von thyssenkrupp hochwertigen Koks für die benachbarten Hochöfen.  
Kokskohle mit einem Fassungsvermögen von zwei Millionen Lkw verarbeitet   

50-millionste Tonne: Kokskohle mit einem Fassungsvermögen von umgerechnet zwei Millionen Lkw hat Kokerei-Chef Peter Liszio (r.) mit seinem KBS-Team seit Inbetriebnahme der Anlage im Jahr 2013 in seinen 140 Öfen bereits verarbeitet.


50 Millionen Tonnen sind eine geradezu unvorstellbare Menge – nicht so für Peter Liszio. Der technische Geschäftsführer der Kokereibetriebsgesellschaft Schwelgern (KBS)kann das an einem Beispiel verdeutlichen: „Eine Halde fasst etwa 80.000 Tonnen Kokskohle, so dass man sich, gerechnet auf 50 Millionen Tonnen, 625 solcher Halden vorstellen muss. Mit dieser Menge kann man rund zwei Millionen Lkw füllen, die auf einer geschätzten Gesamtlänge von 25.000 Kilometern hintereinander stünden. Damit könnte man also die Erde auf Höhe des Äquators um mehr als die Hälfte umrunden.“  


Bis zum heutigen Tag ist die Anlage weltweit eine der modernsten, hat sie doch das umweltschonende Verfahren zur Nasskühlung bei der Koksproduktion als neue Technologie etabliert. Dabei ist die Kokerei nicht nur technisch hochspezialisiert, sondern auch in ihren Prozessen global vernetzt – „immer mit dem Ziel, qualitativ ebenso wie in Bezug auf Innovations- und Umweltstandards sowie wirtschaftlich auf höchstem Niveau zu arbeiten“, erläutert der für den kaufmännischen Bereich bei der KBS zuständige Michael Fonck. „Kamen im Jahr 2003 in der neuen Kokerei noch immerhin rund 20 Prozent der Kohle aus Deutschland, so sind wir vor etwa sieben Jahren vollständig auf Importkohle umgestiegen. Die Edelkohle, die wir zur Koksproduktion benötigen, beziehen wir aus nahezu allen Märkten weltweit, im Wesentlichen aus Australien, Kanada, USA, Afrika sowie zum Teil aus Asien.“
 Technische Innovation und Teamgeist sind Eckpfeiler des Erfolgs Die bislang verarbeiteten 50 Millionen Tonnen Kokskohle gingen in Form von hochwertigem Koks direkt und vollständig in die benachbarten Hochöfen des thyssenkrupp-Stahlbereichs: Dort deckt die Kokerei mit einer Koksproduktion von rund 2,8 Millionen Tonnen pro Jahr rund 70 Prozent des Koksbedarfs ab.
Eine enge Verzahnung, die reibungsloser kaum laufen könnte – davon zeugen nicht nur die räumliche Nähe, sondern auch die eng aufeinander abgestimmten Prozesse sowie eine langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit. „Unsere Kokerei ersetzte seinerzeit die veraltete Anlage, die nach über einhundert Jahren nicht mehr den modernen Standards entsprach“, erläutert Liszio.
Das Kernthema Innovationen haben die Verantwortlichen auch seit Inbetriebnahme nicht vernachlässigt: Nachdem bereits im vergangenen Jahr in Kooperation mit der TU Berlin sowie der Schwestergesellschaft thyssenkrupp Industrial Solutions ein Verfahren zur weiteren Verwendung des beim Produktionsprozess anfallenden Kokskofen-Gases pilotiert wurde, ist auch die Kohlenforschung am Standort in vollem Gange.
„Mit der Einstellung der Kohleförderung in Deutschland kam auch das Ende der Forschungstätigkeit rund um das Thema. Angesichts der allgemeinen Knappheit an Kokskohle sehen wir aber den dringenden Bedarf, an dieses Wissen anzuknüpfen und weiterzudenken“, so Liszio. Gemeinsam mit einem Team aus Wissenschaftlern, Technikern und Ingenieuren läuft daher seit rund vier Jahren vor Ort in Schwelgern eine Serie von Projekten zur Zukunft der Kokskohle, das so weltweit einzigartig und mit einer Investitionssumme von mehreren Millionen Euro ausgestattet ist.  
Den wichtigsten Erfolgsfaktor - neben Innovationsdrang und Pioniergeist - stellen, davon sind die beiden Geschäftsführer überzeugt, die 320 hochspezialisierten Mitarbeiter der KBS dar: „Viele von Ihnen begleiten die Entwicklungen in ,ihrer‘ Kokerei schon seit Jahrzehnten und sind seit der ersten Befüllung in Schwelgern mit an Bord. Dabei haben sie den Wandel vom alten Betrieb zu einer hochmodernen, in vielen Teilen digitalisierten Kokerei und damit zum Teil völlig neue Anforderungsprofile an die eigene Arbeit mitgetragen. Der Teamgeist im Werk ist förmlich spürbar.“

Grubengold: Aus der ganzen Welt kommt die Kohle nach Duisburg, wo sie in der Kokerei zu Koks umgewandelt wird. Dieser wird für die Hochöfen der Stahlproduktion auf dem Werkgelände von thyssenkrupp benötigt.

 

VOX-DJ Udo Schönigh spielt Rolling Stones und beinharten Discofox  
Mal kurz in alte Chart-Listen geschaut: 1967 gehörten zu den Tophits „I am a believer“ von den Monkees, „All you need is love“ von den Beatles und „Let’s spend a night together“ von den Stones.
Bei der ersten Duisburger Ü70-Party in der Cafeteria des AWOcura-Seniorenzentrums Ernst Ermert spielt DJ Udo Schöningh die Musik aus Swinging-Sixties und den discofoxigen 70ern. Das AWOcura-Quartiersbüro für Duissern veranstaltet gemeinsam mit dem AWOcura-Seniorenzentrum die Party am Freitag, 31. März, ab 15 Uhr, im AWO-Haus auf der Wintgensstraße. Deutscher Schlager darf dann auf der Playlist nicht fehlen. Denn auch „Marmor, Stein und Eisen bricht“ (Jg. 1966) hat sich als Ohrwurm fest hinterm Trommelfell einquartiert.
Rabea Gröning und Benjamin Hübbertz-Ivartnik haben keine Sorgen, dass die „Hitparade“ für zwei Stunden Tanzzeit ausreicht. „Viele Lieder, die wir alle heute kennen und die immer noch Lust aufs Tanzen machen, stammen aus der Zeit, als die heute 70-Jährigen Teenager waren oder als junge Erwachsene abends auf die Rolle gingen“, sagt Rabea Gröning.
Damit die Musik bestens präsentiert wird, haben die Gastgeber den durch die VOX-Show „4 Hochzeiten – eine Traumreise“ bekannten DJ Udo Schönigh für die Arbeit am Mischpult gewonnen. Die passende Deko hat man ebenfalls besorgt. Ohne Disco-Kugel geht bei so einer Geschichte bekanntlich gar nichts. Und selbst für die „Männerquote“ haben die Party-Planer vorgesorgt. Benjamin Hübbertz-Ivartnik: „Wir haben der Schützenbrüderschaft St. Sebastianus in Duissern eine besondere Einladung zukommen lassen.“
Die Party mit DJ und Deko rücke zudem ein Seniorenzentrum noch einmal ganz anders ins Discolicht. Darüber hinaus mache man sich den Erfolg der Ü30- und Ü40-Feste zunutze.  Der Eintritt ist frei.  

 

Informationsabend in Düsseldorf über Au pair in den USA & Australien und Schüleraustausch weltweit

Einfach so in ein neues Leben fliegen, ein fremdes Land entdecken und die Sprache perfekt sprechen lernen? Als Au pair oder Austauschschüler wagt man das große Abenteuer und lernt dabei das Familien- und Alltagsleben in einer anderen Kultur hautnah kennen. Aylin (16) fasst ihren Auslandsaufenthalt in Arizona wie folgt zusammen: „Das Highlight, was ich jeden Tag erlebe, ist es, hier zu sein und zu wissen, dass ich zwei 'Zuhause' habe. Es ist unglaublich, wie wohl ich mich hier fühle und wie gut mich mein Umfeld aufgenommen hat.“

Die Austauschorganisation Ayusa-Intrax informiert Interessenten und deren Eltern unverbindlich und kostenfrei über die Möglichkeiten und Voraussetzungen für einen solchen Auslandsaufenthalt. Die Veranstaltungen finden statt am:

Donnerstag, den 23.03.2017 im A&O Hostel Düsseldorf Hauptbahnhof, im Raum Metro Stars im Untergeschoss, Corneliusstraße 9, 40215 Düsseldorf 

·         Au pair in den USA und Australien: von 16:30 bis 18:00 Uhr

Für das Au pair Programm in die USA können sich 18- bis 26-Jährige bewerben, die Freude am Umgang mit Kindern haben. Für das Au pair Programm nach Australien können sich Frauen und Männer zwischen 18 und 30 Jahren bewerben. Voraussetzungen für einen Au pair Aufenthalt sind für beide Länder Erfahrungen in der Kinderbetreuung, gute englische Sprachkenntnisse und der Führerschein.

·         Schüleraufenthalte weltweit: von 18:15 bis 19:45 Uhr

Ayusa-Intrax ermöglicht Jugendlichen, für drei bis zehn Monate in den USA, Australien, Costa Rica, Ecuador, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Japan, Kanada, Neuseeland, Skandinavien (Norwegen, Schweden) oder Spanien zur Schule zu gehen. Bewerber für das Schüleraustausch-Programm sollten zwischen 13 und 18 Jahre alt sein, über gute Fremdsprachenkenntnisse verfügen und sich für die Kultur des Gastlandes interessieren. Interessierte, die 2017 noch nach Kanada, Großbritannien oder in die USA wollen, können derzeit außerdem noch von attraktiven Rabatten profitieren.

 

UDE: Jetzt für die SommerUni anmelden
Was hat Magie mit Magnetismus zu tun? Können Planeten im Labor entstehen und wie funktioniert eigentlich Holografie? Diese Fragen beantworten Jugendliche ab 15 Jahren in den Sommerferien an der Universität Duisburg-Essen (UDE): Die SommerUni in Natur- und Ingenieurwissenschaften bietet dazu vom 21. bis zum 25. August Experimente, Vorlesungen, Übungen und Exkursionen. Online-Anmeldungen sind ab sofort möglich.  
Mit der SommerUni sollen vor allem junge Frauen Lust auf MINT bekommen – auf Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Junge Männer sind ebenso willkommen; es gibt jeweils 60 Plätze. Um die Jugendlichen gezielt ansprechen zu können und für ein MINT-Studium zu begeistern, sind die meisten Veranstaltungen nach Geschlechtern getrennt.   In der Projektwoche gewinnen die Teilnehmenden einen realistischen Einblick in die verschiedenen Fachgebiete und erleben den Unialltag hautnah.
Dazu bekommen sie grundlegende Informationen, welche die Studien- und Berufswahl erleichtern: Studentische Tutoren begleiten sie mit Insider-Wissen, die Studienberatung informiert über Zulassungsbedingungen sowie die Finanzierung des Studiums, gestandene Ingenieure und Naturwissenschaftler aus Wirtschaft und Industrie lassen sich über die Schulter gucken.  
Die SommerUni kostet 25 Euro, inklusive täglichem Mensaessen. Wer eine weite Anfahrt hat, kann beispielsweise in der Jugendherberge übernachten.   Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/suni/

 

840.000 junge Menschen dürfen am 14. Mai zum ersten Mal wählen
Am 14. Mai ist es soweit: Rund 13,1 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen den neuen NRW-Landtag zu wählen. Knapp 840.000 von ihnen sind Erstwähler. „Sie wollen wir gezielt ansprechen, damit möglichst viele ihr Wahlrecht wahrnehmen“, sagte Landeswahlleiter Wolfgang Schellen.
„Die Wahlvorschläge sollten so früh wie möglich eingereicht werden, um Mängel rechtzeitig zu erkennen und korrigieren zu können“, betonte Schellen.
Parteien, die weder im NRW-Landtag noch im Deutschen Bundestag vertreten sind, brauchen für ihre Landeslisten 1.000 Unterstützungsunterschriften von Wahlberechtigten aus NRW. Für Kreiswahlvorschläge brauchen solche Parteien 100 Unterstützungsunterschriften von Wahlberechtigten, die im Wahlkreis wohnen. Dasselbe gilt für die Kreiswahlvorschläge von Wählergruppen, Einzelbewerberinnen und Einzelbewerber.
Der Landtag wird für fünf Jahre gewählt. 128 der mindestens 181 Abgeordneten werden direkt in den Wahlkreisen gewählt. Die übrigen - mindestens 53 - Mandate werden aus den Landeslisten der an der Sitzverteilung teilnehmenden Parteien besetzt. Erringt eine Partei mehr Direktmandate als ihr nach ihrem Zweitstimmenanteil zustehen, erhält sie Überhangmandate. Sie werden ebenfalls aus den Landeslisten besetzt. Bei der letzten Landtagswahl 2012 hat es 23 Überhang- und 33 Ausgleichsmandate gegeben und so zogen Insgesamt 237 Abgeordnete in das Parlament ein.
Informationen zur Landtagswahl am 14. Mai 2017: http://url.nrw/wahl2017

 

Krimi-Tour in Duisburg
Eine spannende Tour für selbsternannte Ermittler
Jetzt gilt es wieder Kriminalfälle in Duisburg aufzudecken. Bei der Krimi-Tour werden die Teilnehmer/innen selbst zu Ermittlern und lösen im Team die schwierigsten Fälle. Die erste Krimi-Tour in diesem Jahr findet am Samstag, 25. März 2017, statt. Es müssen Zeugen befragt und Alibis überprüft werden. In mehreren Teams wird versucht, den Täter zu stellen. Bei der abschließenden Auswertung wird sich zeigen, welches Team die besten Ermittler-Qualitäten hat.
Die Anmeldung ist sowohl als Einzelperson, zu zweit oder auch als Gruppe möglich. Die Tour dauert in etwa 3 Stunden. Sie findet nicht bei Regen statt. Erwachsene zahlen 39,00 Euro. Eine Voranmeldung ist bis Donnerstag, 23. März 2017, bei der Tourist Information Duisburg unter Tel. 0203 28544-0 oder via E-Mail an service@duisburgkontor.de erforderlich. Foto Duisburg Kontor GmbH

 

Freitag, 17. März 2017

Geflügelpest H5N8: Umweltministerium lockert Aufstallfplicht
Entscheidung liegt nun bei den Kreisen und kreisfreien Städten
Das NRW-Verbraucherschutzministerium hat die Landesvorgaben für die Aufstallung von Geflügel aufgehoben. Die Entscheidung, ob in einzelnen Regionen Geflügel weiterhin eingesperrt bleibt, liegt nun bei den Kreisen und kreisfreien Städten im Land.
Das Ministerium rät deshalb Geflügelhalterinnen und Geflügelhaltern, sich bei Fragen an die zuständigen lokalen Ämter zu wenden. Alle Halterinnen und Halter von Geflügel im Land sind nach wie vor zur größten Sorgfalt bei der Hygiene aufgerufen.
Unabhängig von einer Aufstallung bietet die konsequente Beachtung der Hygienemaßnahmen den besten Schutz vor einer Einschleppung der Geflügelpest in Beständen mit gehaltenen Vögeln. Dies gilt für kommerzielle und Hobby-Haltungen gleichermaßen. Die Meldungen über neue Fälle bei Wildvögeln und auch Hausgeflügel außerhalb Nordrhein-Westfalens zeigen, dass das Geflügelpest-Virus H5N8 immer noch vorhanden ist und auch jederzeit wieder aktiv werden kann.  

 

MSV Duisburg – Rot-Weiß Erfurt: Busse und Bahnen
Für die Zuschauer des Fußballspiels MSV Duisburg gegen den FC Rot-Weiß Erfurt am kommenden Samstag, 18. März, um 14 Uhr im Stadion in Duisburg-Neudorf, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinien 945 und 902 ein.

Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV-Arena

·        ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 12:06, 12:16 und 12:26 Uhr

·        ab „Bergstraße“ um 12:11, 12:21 und 12:31 Uhr

·        ab „Meiderich Bahnhof“ ab 12:15 bis 12:40 Uhr alle fünf Minuten

·        ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 12:40 und 13:05 Uhr

·        ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 11:58 bis 12:23 Uhr alle fünf Minuten

·        ab „Duisburg Hbf-steingang“ ab 12:10 bis 13:35 Uhr alle fünf Minuten

·        ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 12:33 Uhr.

Nach Spielende stehen am Stadion Busse und an der Haltestelle „Grunewald“ Bahnen für die Rückfahrt bereit. Besucher des Fußballspiels, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt nutzen. Für Zuschauer, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist lediglich die Rückfahrt kostenlos.  

 

Der Immobilienmarkt in der Metropole Ruhr zieht an.
Nach Studien des Immobilienverbands Deutschland, IVD West, sind die Wohnungsmieten in der Region zwischen Duisburg und Dortmund in den vergangenen zwölf Monaten um 3,7 Prozent (Vorjahr: + 2,5 Prozent), die Eigenheimpreise um 3,4 Prozent gestiegen. Das geht aus dem heute in Essen präsentierten Preisspiegel NRW-Wohnimmobilien 2017 des IVD West hervor. Die höchste Nettokaltmiete wird mit durchschnittlich 7,40 Euro pro Quadratmeter (+ 2 Prozent) in Essen aufgerufen.
Den größten Sprung machten die Mieten in Gelsenkirchen und Dortmund mit einem Plus von fünf bis sechs Prozent. Als einzige Ruhrgebietsstadt verzeichnete Recklinghausen einen Mietrückgang von vier Prozent. Bei den Kaufimmobilien entwickelt sich der Markt ebenfalls positiv.
Die Nachfrage sei stabil, so der IVD West. In den vier Großstädten Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen stiegen die Preise für Eigenheime im vergangenen Jahr im Durchschnitt um zwei Prozent. Eigentumswohnungen aus dem Bestand verteuerten sich durchschnittlich sogar um mehr als fünf Prozent. (idr) 

 

Tag des Wasserwerks: Stadtwerke Duisburg bieten Blick hinter die Kulissen Rund um den internationalen Tag des Wassers veranstalten die Stadtwerke Duisburg ihren Tag des Wasserwerks. Am Sonntag, 26. März, haben Besucher von 11 bis 17 Uhr die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen der Trinkwasseraufbereitung in Düsseldorf-Wittlaer zu werfen.
Experten erklären bei Führungen durch das Wasserwerk, was alles getan wird, um Duisburg Tag für Tag zuverlässig mit rund 85 Millionen Liter Trinkwasser in Lebensmittelqualität zu versorgen. Damit Wasser in ausreichender Menge zur Verfügung steht, betreiben die Stadtwerke Duisburg auf Düsseldorfer Stadtgebiet eigene Wasserwerke am Rhein.

Die Führungen finden ab 11 Uhr jeweils zur vollen Stunde statt und dauern rund 50 Minuten. Der Rundgang ist in einigen Bereichen nicht barrierefrei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Besucher finden das Wasserwerk Wittlaer (Foto Stadtwerke) auf der Bockumer Straße 79 in 40489 Düsseldorf. Parkplätze stehen am Veranstaltungsort zur Verfügung. Darüber hinaus ist das Wasserwerk auch mit Bus und Bahn zu erreichen: mit der U-Bahn-Linie U79 bis Haltestelle Wittlaer, dann mit der Buslinie 760 (Richtung Düsseldorf Roßpfad) bis Haltestelle Grenzweg.

 

Kleider- und Spielzeugbörse in Ruhrort
Das Ruhrorter Familienzentrum des Evangelischen Bildungswerkes, Dr. Hammacher-Straße 8b, veranstaltet auch in diesem Jahr eine Kinderkleider- und Spielzeugbörse. Getrödelt wird am Freitag, 31. März 2017 von 12 bis 16 Uhr; Eltern wissen in der Zeit ihren Nachwuchs in der Kita gut aufgehoben. Wer verkaufen möchte, reserviert jetzt schon einen Tisch (0203/84575) und plant als Gebühr drei Euro und einen Trockenkuchen ein.


Probealarm des Duisburger Sirenensystems  
Die Stadt Duisburg überprüft das Konzept zur Warnung und Information der Bevölkerung im Gefahrenfall mit einem stadtweiten Probealarm des Sirenensystems am Mittwoch, 22. März, um 18 Uhr.  
Erstmals wird damit der Testlauf in den frühen Abendstunden durchgeführt. „Damit wollen wir diesmal auch die Teile der Duisburger Bevölkerung erreichen, welche bei den bisherigen Probealarmen am Vormittag nicht zu Hause waren – etwa Berufsauspendler“, so Feuerwehrdezernentin Dr. Daniela Lesmeister. Der Probealarm dient der Sensibilisierung der Bevölkerung für die Bedeutung der Sirenensignale sowie der technischen Überprüfung des Warnkonzeptes. Zu Beginn wird der einminütige Dauerton für die Entwarnung ausgelöst. Es folgt der einminütige auf- und abschwellende Heulton für die Warnung. Zum Abschluss erfolgt wieder das Entwarnungssignal.  
Duisburg verfügt inzwischen über 75 Sirenenstandorte im Stadtgebiet und damit bundesweit über eines der modernsten und leistungsfähigsten Sirenensysteme. Der letzte Probealarm am 8. Dezember 2016 verlief überaus positiv. Dr. Daniela Lesmeister erklärt: „Alle Sirenenstandorte konnten angesteuert werden und haben Warntöne abgegeben, dabei über 93 Prozent der Sirenen absolut fehlerfrei. Auch die Rückmeldungen aus der Bevölkerung fielen so positiv wie nie zuvor aus, die Warntöne wurden im ganzen Stadtgebiet überwiegend sehr gut wahrgenommen“.  
Bei der Auswertung des Probealarms bittet die Stadt um Mithilfe. Auf www.duisburg.de wird es eine Online-Umfrage geben. Auch Call Duisburg nimmt Rückmeldungen, wie gut der Alarm am jeweiligen Aufenthaltsort zu hören war, unter der Rufnummer (0203) 283-2000 entgegen.
Dies ist am Abend der Sirenenprobe - im Anschluss an die Alarmierung bis 19 Uhr - sowie am Folgetag zu den üblichen Öffnungszeiten zwischen 7 und 18 Uhr möglich.  
Über den Sirenentest informiert am Tag des Probealarms auch die städtische Homepage www.duisburg.de, das kostenlose Gefahrentelefon der Stadt Duisburg unter (0800) 112 13 13 sowie die Warn-App NINA.

 

Die Kriminalpolizei informiert
Um das Thema „sexueller Missbrauch - Handeln bevor es zu spät ist, Kinder stärken“ geht es am Dienst, 28. März 2017 ab 9 Uhr im evangelischen Familienzentrum in Obermeiderich, Kanalstr. 5. Kriminalhauptkommissarin Claudia Jacoby von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle informiert und beantwortet Fragen. Der Eintritt ist frei, eine telefonische Anmeldung (Tel.: 0203 / 4280229) erbeten.  

 

Gesundheitstipps beim Senioren-aktiv-Kreis
Sigrid Steger-Buchholz von „pro Senior“ hat Tipps und Informationen zum Thema Gesundheit bei ihrem Vortrag beim nächsten Treffen des Senioren-aktiv-Kreises der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhrort-Beeck, Bezirk Laar. Treffpunkt ist am Mittwoch, 22. März 2017 Uhr um 14.30 Uhr der Gemeindesaal der Kirche an Apostelstraße 58. Mehr Infos gibt es unter Tel.: 0203 / 89388 oder 0203 / 9096967.

 

Zentralbibliothek: PoetrySlamShow am Samstag ist ausverkauft  
Die PoetrySlamShow „Blatt vor´m Mund“ von Sebastian23 am Samstag, 18. März, in der Zentralbibliothek im Rahmen der Duisburger Akzente ist ausverkauft. Sowohl im Vorverkauf als auch an der Abendkasse sind keine Eintrittskarten mehr erhältlich.

 

Fair-Play im Gemeindehaus: Spieletreff für Jung und Alt
In der evangelischen Kirchengemeinde Wanheim vertreibt sich ein kleines Team die langen Winterabende mit Brett-, Karten- und Würfelspielen. Wer beim Fair-Play bekannter und auch neuer Spiele mitmachen möchte, kommt am Mittwoch, 22. März 2017 um 19 Uhr zum Gemeindehaus, Beim Knevelshof 57. Weitere Spieleabende sind schon geplant; wer möchte, darf auch sein Lieblingsspiel von zu Hause mitbringen.


Kirche Kunterbunt im Duisburger Süden
Die evangelische Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd lädt für Mittwoch, 22. März 2017 Groß und Klein in die Ungelsheimer Auferstehungskirche, Blankenburger Straße / Ecke Sandmüllersweg. An dem Tag beginnt dort um 15.30 Uhr die „Kirche Kunterbunt“ mit einem Kindergottesdienst und setzt sich fort mit einem Bastel- und Spielnachmittag für kleine und große Leute. Kindergartenkinder und jüngere Grundschulkinder sind herzlich eingeladen, wobei Eltern und Großeltern gerne bleiben dürfen. Für alle stehen Saft, Kaffee und Kekse bereit.

 

Kinderfreizeit in der Heidebrinkschule
Die Heidebrinkschule ist keine Lehranstalt, sondern ein Freizeitheim in Dinslaken mit Selbstversorgung und angegliedertem Zeltplatz. Dort verbringen vom 14. bis zum 28. Juli 2017 mindestens 15 Mädchen und Jungen im Alter von acht bis 14 Jahren und das Betreuerteam der evangelischen Kirchengemeinde Wanheimerort einen Teil der Ferien. Anmeldungen sind bis zum 1. April 2017 möglich. Mehr Infos hat Pfarrer Jürgen Muthmann (0203/72238. Email: Juergen.Muthmann@t-online.de).

 

Stadtwerke bieten Kunden Prepaid-Zähler samt neuem Guthaben-Stromtarif
Die Stadtwerke Duisburg AG bietet seit kurzem ihren Kunden einen Prepaid-Zähler samt Prepaid-Stromtarif an. Das funktioniert ähnlich wie die Auflademöglichkeit bei Handytarifen: Man zahlt einen bestimmten Geldbetrag und kann dann das im Voraus gekaufte Stromguthaben verbrauchen. Davon profitieren vor allem Kunden, die bereits Zahlungsschwierigkeiten hatten oder denen möglicherweise eine Zählersperrung droht.
Um das Angebot nutzen zu können, müssen Kunden zunächst im Kundencenter der Stadtwerke einen Vertrag für den neuen Stromtarif PartnerStrom Prepaid abschließen. Danach wird der bisherige Stromzähler gegen einen Prepaid-Zähler ausgetauscht. Die Installation der modernen Zähler ist für die Kunden der Stadtwerke Duisburg übrigens vollkommen kostenlos. Mit einem Zahlschein, der den Vertragsunterlagen beiliegt, können Prepaid-Kunden dann an einem der über 120 DVG-Fahrkartenautomaten, bei den zehn Servicepunktpartnern der Stadtwerke oder per Überweisung ihr erstes Kilowattstunden-Paket kaufen. Per SMS und E-Mail erhält der Kunde im Anschluss die erste Transaktionsnummer, die so genannte TAN, die er später am Prepaid-Zähler eingibt und so das bezahlte Guthaben freischaltet.

Sollte das Guthaben aufgebraucht sein, muss dennoch kein Kunde mit Prepaidzähler im Dunkeln sitzen. „Falls kein ausreichendes Guthaben mehr vorhanden ist, wechselt der Zähler in eine Art Notversorgung. Das ist bundesweit bislang einmalig“, erklärt Christian von Bargen, Leiter des Prepaidprojektes bei den Stadtwerken.
Fragen zum Tarif PartnerStrom Prepaid und den neuen Prepaid-Zählern beantworten die Experten der Stadtwerke Duisburg von Montag bis Freitag am Servicetelefon Prepaid unter der Rufnummer 0203 39 39 01 oder unter prepaid@stadtwerke-duisburg.de. Weitere Informationen gibt es unter www.stadtwerke-duisburg.de/psp.

Mit der Transaktionsnummer (TAN) wird das Guthaben am Prepaid-Zähler freigeschaltet. Foto Stadtwerke Duisburg AG

 

Duisburg Kontor beschenkt die Kundschaft auf den Wochenmärkten in Marxloh, Homberg und Hochfeld
Die Duisburg Kontor GmbH und ihre Marktbeschicker wollen gemeinsam mit der treuen Kundschaft gut gelaunt in den Frühling starten und erwarten diese daher mit tollen Geschenken. So werden am Mittwoch, 22. März 2017, von 10 bis 12 Uhr auf dem Wochenmarkt in Marxloh (August-Bebel-Platz) und am Freitag 24. März 2017, von 09 bis 12 Uhr auf dem Wochenmarkt in Homberg (Bismarckplatz) frische Wochenmarkt-Einkaufstaschen verteilt – und dies, solange der Vorrat reicht.
Am Mittwoch, 29. März 2017, geht es von 10 bis 13 Uhr auf dem Hochfelder Wochenmarkt (Saarbrücker Straße/Fröbelstraße) weiter. Auch hier dürfen sich die Kundinnen und Kunden auf das beliebte Geschenk freuen. Das Duisburg Kontor und seine Marktbeschicker freuen sich auf zahlreiche gut gelaunte Kundinnen und Kunden.

 

Genehmigte Wohnungen im Jahr 2016: + 21,6 % gegenüber Vorjahr
Im Jahr 2016 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 375 400 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt, waren das 21,6 % oder rund 66 700 Baugenehmigungen für Wohnungen mehr als im Jahr 2015. Die im Jahr 2009 begonnene positive Entwicklung setzte sich somit auch im Jahr 2016 fort. Eine höhere Zahl an genehmigten Wohnungen hatte es zuletzt im Jahr 1999 gegeben (440 800).

 

Donnerstag, 16. März 2017

Essener Zollfahndung und Staatsanwaltschaft Duisburg durchsuchen unter anderem im Zusammenhang mit sog. „Pansch-Wodka“ mehr als dreißig Objekte
In den frühen Morgenstunden des 15.03.2017 führte das Zollfahndungsamt Essen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Duisburg zahlreiche Durchsuchungen durch und vollstreckte drei Haftbefehle. Die Ermittler durchsuchten zeitgleich dreiunddreißig Wohn- und Geschäftsräume in Duisburg, Essen, Düsseldorf, Köln, Moers und Roermond, wobei die niederländischen Behörden im Wege der justiziellen Rechtshilfe die Durchsuchung eines Objektes in Roermond übernahmen.
Neben umfangreichen schriftlichen und digitalen Beweismitteln beschlagnahmten die Ermittler unter anderem eine Schusswaffe mit Munition, 91.600 Euro Bargeld, Marihuana und mehrere hundert Stück illegale Potenzmittel. Darüber hinaus sicherten sie Waren im Gesamtwert von 50.000 Euro aus dem Bestand der Beschuldigten, die nunmehr verwertet und zur Tilgung aufgelaufener Steuerschulden beim Hauptzollamt Krefeld verwendet werden sollen.
Die Ermittlungsbehörden gingen damit gegen eine türkischstämmige Tätergruppierung vor, die im Verdacht steht, in erheblichem Umfang gewerbs- und bandenmäßig, Branntwein-, Bier- und Umsatzsteuer hinterzogen zu haben. Die Bande soll u.a. Alkopops, Bier und andere Getränke aus den Niederlanden ohne Anmeldung nach Deutschland geholt und hier vertrieben haben, ohne dafür Steuern gezahlt zu haben. Dabei steht ein Teil der Tätergruppe auch in Verdacht, für das Inverkehrbringen von gesundheitsgefährdendem Wodka (vgl. Pressemitteilung „Gefährlicher Wodka“, Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur-und Verbraucherschutz des Landes NRW vom 23.02.2017) verantwortlich zu sein.

 

Am 16. März 2007 in der BZ: Duisburger Tafel:  Ein Dutzend Jahre Hilfe für die Schwächsten unserer Gesellschaft
Die Duisburger Tafel feiert heute Geburtstag.  Ab 16 Uhr heute wird an der Ausgabestellte Grunewald bei Kaffee und Kuchen gefeiert.
„Obdachlose und Drogenabhängige haben keine Lobby!“ Mit dieser traurigen Erkenntnis konnte Rolf Steeger nicht so wirklich umgehen. Seit dem März 1995 versucht die Duisburger Tafel die gröbste Not zu lindern.

An erster Stelle stand die Versorgung mit einer warmen Mahlzeit am Tag. So begann der eingetragene Verein Duisburger Tafel e.V. zunächst im September 1995 damit, an zwei Sonntagen im Monat, mit Obdachlosen zu frühstücken. Erst im Dezember 1995 gab es am Bahnhof-Ostausgang von Montag bis Freitag einen Mittagstisch für Obdachlose und Bedürftige. Dabei wurden wir von der Bahnhofsmission tatkräftig unterstützt.
Die Tafel-Dienstleister 2007 sind Uta (Geschäftsführerin) und Rolf Steeger (Tafel-Gründer). Beide erhielten am 21. Januar 2007 die Neudorfer Ehrentafel des Bürgervereins Duisburg-Neudorf. Schatzmeister damas war Berthold Pöter
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Die Tafel – Entwicklung der Hilfe für die Schwächsten der Gesellschaft
Von Harald Jeschke

„Obdachlose und Drogenabhängige haben keine Lobby!“ Mit dieser traurigen Erkenntnis konnte Rolf Steeger nicht so wirklich umgehen. Seit dem März 1995 versucht die Duisburger Tafel die gröbste Not zu lindern. An erster Stelle stand die Versorgung mit einer warmen Mahlzeit am Tag.
So begann der eingetragene Verein Duisburger Tafel e.V. zunächst im September 1995 damit, an zwei Sonntagen im Monat, mit Obdachlosen zu frühstücken. Erst im Dezember 1995 gab es am Bahnhof-Ostausgang von Montag bis Freitag einen Mittagstisch für Obdachlose und Bedürftige. Dabei wurden wir von der Bahnhofsmission tatkräftig unterstützt.
Dann ging es Schlag auf Schlag. Im März '96 zogen wir in die Vulkanstraße 17 und seitdem gibt es von Montag bis Sonntag ein Mittagessen. 
Zusätzlich beliefern wir die Herz-Jesu Gemeinde in Marxloh einmal wöchentlich. Im Oktober '96 konn­ten wir unser Angebot auf der Vulkanstraße erweitern, nun sind unsere Öffnungszeiten von 10:00 bis 16:00 Uhr. Eine Kleiderkammer wurde eröffnet, die Dusche sowie Waschmaschine und Trockner in Betrieb genommen.
Wie alles begann: Der Neudorfer Feuerwehrmann Rolf Steeger erinnert sich.
Es war im kalten Winter 1993/94, als es die ersten zaghaften Bemühungen gab, für Bedürftige etwas zu tun. Feinkosthändler Hans Kersten hatte eine Aktion mit der Bahnhofsmission im Sinn, wollte warme Suppen liefern und suchte Mitstreiter. Neben der Bahnhofsmission wurde der zentrale Treff der Obdachlosen Duisburg unter der Fahrbahnbrücke am Marientor ins Visier genommen, wurden dort auch die ersten warmen Angebote bzw. wurde mindestens alle 14 Tage gemeinsam gefrühstückt. Dabei konnten zwei Obdachlose vor dem Erfrieren gerettet werden.
Das Ganze sollte aber organisatorisch konkret anlaufen. Ausgerechnet im etwas nobleren Gasthaus Wilhelmshöhe trafen sich die Ideengeber um Gleichge­sinnte zu suchen und konkreter die Hilfe für die sozial Schwächsten anzupacken. Hans Kersten übernahm zunächst die Federführung, hatte aber mit seinem Unternehmen so viel zu tun, dass es hier schnell zu einer anderen Lösung kommen musste. Die kam.
Ab 1994 übernahm Uta Steeger, Tochter des Mannes der ersten Stunde nahm das Heft in die Hand. Erste Anlaufstelle wurde Neudorfer Ostausgang des Hauptbahnhofes in den ehemaligen Räumen des Roten Kreuzes, dort wo heute die Backwaren angeboten werden. Mit dem Catering Unternehmen Sommer wurde nach dem Ausscheiden von Hans Kersten eine Vereinbarung getroffen und es gab dort die ersten warmen Mahlzeiten Mit dem Bau des UCI-Kinocenters war es aber vorbei mit dieser Örtlichkeit, da dort das Baubüro ein­zog.
Die Tafel zog nach guten Kontakten mit der Stadt und Herrn Luderer 1996/97 in die Vulkanstraße ins Lager des Sozialamtes für Gebrauchtmöbel. Seit 2003 erfolgt nun die Essenausgabe im Grunewald im ehemaligen Brückenbaubüro an der Düssel­dorfer Straße 346 in Hochfeld. Zusätzlich gibt es seit knapp fünf Jahren ein Büro in Neudorf an der Grabenstraße 16. Das wurde seit einem Jahr mit einem „Tafelladen“ erweitert.
Dort wurden nun täglich Lebensmittelkisten an zwei aber auch an einen vierköpfigen Familienhaushalt – oder gar größer -  ausgegeben. Nach Vorlage von Hartz IV-Bescheinigung oder einem Berechti­gungsausweises gibt es diese Lebensmittel. Dieser Bereich ist für etwa 120 Menschen die Anlaufstelle schlechthin, werden in der Woche  rund 600 Personen mit ihren Kindern sozusagen grundversorgt. 
Mit der täglichen Ausgabe von Montag bis Freitag mit durchschnittlich 60 Essen am Grunewald versorgt die Tafel insgesamt etwa 2000 Men­schen. Und wie wird diese Mammutaufgabe gestemmt? Organisiert wird das Ganze mit einem Fahrdienst, um die zwei Lieferungen täglich bewältigen zu kön­nen - mit den Betreuern der Obdachlosenhilfe fiftyfifty, dem Tafelladen sowie der Essenausgabe. Mittlerweile ist die Tafel Arbeitgeber für sechs bezahlte Halbtagskräfte, die aus dem Bereich der Gäste kommen und Sozialleistung oder Harz IV-Gelder bezogen hatte.
Die Tafel hat keine Hauptsponsoren, muss jährlich 200 000 Euro für ihren Dienst am Menschen auf­bringen. Der ehemalige Feuerwehrmann und jetzige Ruheständler Rolf Steeger ist täglich ab 10 Uhr im Einsatz, hat aber mit der ganz stark miteingebundenen Ehefrau Marlies eine feste „Oase“ im Tagesablauf: „Unser Familienkaffee um 16 Uhr ist Tradition und wird unbedingt eingehalten“, beschwört der ehemalige Brandretter den Familiensinn.
Die Zahl der sozial Schwachen in dieser Stadt wächst. Es kann ganz  schnell gehen: Arbeitsplatzver­lust, Ehescheidung - kein Geld mehr da. Kein Geld für die Miete, also  raus aus der Wohnung. Was dann? Keine Arbeit, kein Geld, keine Wohnung  - der Teufelskreis kann sich schneller schließen, als der Mensch wahrhaben will. Und schon liegt der Mensch auf der Straße. Wer hilft? Wer kann und wer will helfen?

 

Fotoaktion „Das Beste an Duisburg sind die Duisburger“ – Schon 60 Einsendungen  
Auf dem Weg zum Kaffeetrinken vor dem gläsernen Hut geknipst worden? Den ersten Zoobesuch mit Eltern und Tieren auf Bildern festgehalten? Das erste Fotoshooting in Ruhrort erlebt? Das erste Mal mit Papa im Landschaftspark klettern gegangen? Die Regattabahn mit oder ohne Buggy erkundet? Den gesamten Chor vor toller Kulisse abgelichtet? Oder sogar einen Elfmeter im Schwelgernstadion geschossen?  
Unter dem Motto „Das Beste an Duisburg sind die Duisburger“ bittet die Stadt Duisburg weiterhin alle Bürgerinnen und Bürger, ihre Fotoarchive nach Erlebnissen durchzusehen, die an besonderen Schauplätzen in Duisburg stattgefunden haben. Es sind bereits 60 unterschiedliche Motive eingegangen.  
Die schönsten Motive werden ausgewählt und zusammen mit den gleichen Protagonisten nachgestellt. Ab Mai 2017 sollen die Szenen dann zusammen mit den alten Fotos auf Großplakaten im gesamten Stadtgebiet Duisburgs ausgestellt werden. Einsendeschluss ist der 3. April 2017.  
Die Fotoaktion „Das Beste an Duisburg sind die Duisburger“ entstand im Rahmen der Ideenwerkstatt „Ihre Ideen, Unsere Stadt“.
Wer sich beteiligen möchten, schickt sein Foto (ob digital, Papier, Kopie oder Original) bis zum 3. April an ideen-fuer-duisburg@stadt-duisburg.de oder auf dem Postweg an Stabsstelle Strategisches Marketing, Rathaus,  Burgplatz 19, 47051 Duisburg. Wer Fragen zur Aktion hat, kann sich gerne an die Stabsstelle Strategisches Marketing unter (0203) 283-6687 wenden.  

Einsendung: Blick auf den "gläsernen Hut" am Hauptbahnhof von 1959

 

Schulministerin Sylvia Löhrmann zu Gast beim Duisburger Rathausgespräch
Das 17. Duisburger Rathausgespräch am Sonntag, 26. März, von 11 bis 13 Uhr im Rathaus am Burgplatz 19 in der Stadtmitte widmet sich dem Thema „Welche Schule braucht das Land – oder: ist Deutschland zu langsam?“
Die Veranstalter – Volkshochschule Duisburg und die Initiatoren der Reihe, Prof. Dr. Wilhelm Sandmann sowie die Brüder Dr. Dierk und Holk Freytag – freuen sich, dass die nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann ihr Kommen zugesagt hat.  
Im Augenblick wird öffentlich darüber diskutiert, ob es eine Rückkehr zum Abitur nach 13 Schuljahren geben soll oder ob man doch bei der aktuellen Regelung mit dem Abitur nach zwölf Jahren bleiben soll. Nach Auffassung des früheren Schulleiters Dr. Dierk Freytag geht es dabei auch um die Frage, was denn die originäre Aufgabe der Schulen ist: „Sollen sie den Schülerinnen und Schülern nur die Schlüsselqualifikationen vermitteln oder ihnen Zeit geben, zu einer Persönlichkeit mit breiter humanistischer Bildung heranzureifen?“
Mit einem dichtgepackten Stundenplan von acht bis zehn Schulstunden täglich geht Letzteres seiner Meinung nach nur, wenn man den Tagesrhythmus dynamisiert: „Zum Beispiel mit sportlichen oder musischen AGs.“  
Diese und andere Aspekte der schulischen Bildung werden im Duisburger Rathaus unter der bewährt souveränen Gesprächsführung der Hörfunkjournalistin Randi Crott erörtert. Weitere Gesprächspartner sind Dr. Christina Herold, Vorsitzende der Elternschaft Duisburger Schulen, Michael von Tettau, Leiter des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums in Oberhausen sowie Schülerinnen und Schüler des Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasiums aus Huckingen.  
Die Teilnahme an den Rathausgesprächen ist entgeltfrei. Um eine verbindliche Anmeldung unter a.thierfelder@stadt-duisburg.de oder (0203) 283-2206 wird gebeten.  

 

18. März 2017 im Rathaus Burgplatz, Ratssaal, 13:00 Uhr:
Hauptausschusssitzung des Landesintegrationsrates NRW tagt in Duisburg
Der Landesintegrationsrat NRW (zurzeit 105 Mitgliedsstädte und Gemeinden)ist das demokratisch legitimierte Vertretungsorgan der Integrationsräte in NRW. Seine Organe bilden sich nach dem Delegiertenprinzip: Die Integrationsräte, die ihrerseits durch örtlichen Wahlen von Migrantinnen und Migranten bestimmt werden, entsenden ihre Vertreter unter anderem in den Hauptausschuss des Landesintegrationsrates NRW.
Die Sitzungen finden abwechselnd in den verschieden Mitgliedsstädten statt. Dieses Mal tagt der Hauptausschuss in Duisburg. Zunächst werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Vorsitzenden des Duisburger  Integrationsrates, Herrn Erkan Üstünay, begrüßt. Es wird dann die Studie des Forschungsschwerpunktes Rechtsextremismus/Neonazismus der Hochschule Düsseldorf mit dem Titel „Rechtsaußenparteien und ihre Aktivitäten vor der Landtagswahl NRW“ durch den Co-Autor der Studie, Rainer Roeser, vorgestellt.
Der Landesintegrationsrat NRW hatte diese Studie im Rahmen seiner Kampagne „Vielfalt schätzen – Rassismus ächten“ in Auftrag gegeben. Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt wird die neue Kampagne des Landesintegrationsrat NRW zur Mobilisierung der Migrantinnen und Migranten für die Landtagswahl sein. Die Delegierten werden über das Konzept des Vorstandes für die Integrationsräte beschließen, in dem es um konkrete Maßnahmen der Integrationsräte vor der Landtagswahl geht.

 

 

Mittwoch, 15. März 2017

Bund fördert Duisburger „Sprach-Kitas“ mit insgesamt 1.189.585 Euro

„Gute Nachricht für Familien in Duisburg: Der Bund fördert mit dem Programm ‚Sprach-Kitas‘ zwölf Kitas, die von überdurchschnittlich vielen Kindern mit besonderem sprachlichen Förderbedarf besucht werden. Insgesamt fließen 1.189.585 Euro nach Duisburg“, erklären die SPDBundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir.
Bereits mit der 1. Förderwelle (bis Ende 2019) hatte der Bund seit Anfang 2016 sechs Duisburger Kitas gefördert, zum Jahr 2017 hat das SPD-geführte Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit der 2. Förderwelle (bis Ende 2020) die Mittel aufgestockt und die Zahl der „Sprach-Kitas“ verdoppelt.
Bundesweit können so rund 7.000 zusätzliche halbe Fachkraftstellen in Kitas und in der Fachberatung geschaffen werden.
Bärbel Bas betont: „Sprache ist der Schlüssel, mit dem wir uns die Welt erschließen. Studien haben gezeigt, dass sprachliche Kompetenzen einen erheblichen Einfluss auf den weiteren Bildungs- und Berufsweg haben. Deshalb ist es so wichtig, dass der Bund mit den ‚Sprach-Kita‘ vor allem Kinder mit besonderem sprachlichen Förderbedarf unterstützt.“
Mahmut Özdemir sagt: „Alle Kinder in Duisburg sollen von Anfang an von guten Bildungsangeboten profitieren. Mit dem Bundesprogramm stärkt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die alltagsintegrierte sprachliche Bildung, die inklusive Pädagogik sowie die Zusammenarbeit mit Familien in den Kitas.“
Weitere Informationen zum Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ finden Sie hier: http://sprach-kitas.fruehe-chancen.de/

 

Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz       
Aufgrund personeller Engpässe muss die beim Gesundheitsamt durchgeführte Belehrung im Lebensmittelbereich nach dem Infektionsschutzgesetz (Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen / IfSG) – das sogenannte „Gesundheitszeugnis“ – voraussichtlich bis zum 24. März ausgesetzt werden.

Nach aktuellem Stand wird dies jedoch ab Montag, 27. März, wieder wie gewohnt möglich sein. Allgemeine Informationen gibt es auf den Internetseiten des Gesundheitsamtes unter www.duisburg.de/vv/53

 

Kinderbewegungsabzeichen NRW (Kibaz): Hallensportfest in Hamborn  
Das Familienzentrum Neuhausweg ist anerkannter Bewegungskindergarten des Landes Nordrhein-Westfalen und beteiligt sich am Samstag, 25. März, von 12 bis 17 Uhr in der Walter-Schädlich-Halle an der Kampstraße 2 in Hamborn mit dem Kinderbewegungs-abzeichen NRW (Kibaz) für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Das Hallensportfest wird vom Duisburger Sportverein Blau-Gelb Neumühl e. V. ausgerichtet.  
Interessierte Familien können an diesem Tag mit Spaß, Spiel und Bewegung an dieser Veranstaltung teilnehmen, neben Bewegung und Sport wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. Die große Siegerehrung für alle Kinder, die das Kibaz durchlaufen haben, ist etwa um 15 Uhr.

 

Rechtsaußenparteien und ihre Aktivitäten vor der Landtagswahl in NRW
Infoveranstaltung am Montag, 20. März, um 17 Uhr im Rathaus Duisburg
Mit der Veranstaltung „Rechtsaußenparteien und ihre Aktivitäten vor dem Landtagswahlkampf in Nordrhein-Westfalen“ möchten der Landesintegrationsrat NRW und der Integrationsrat der Stadt Duisburg die Wählerinnen und Wähler über die Gefahr von Rechts in Nordrhein-Westfalen informieren und sie davon überzeugen, den rechten Parteien eine Absage zu erteilen.
Die Veranstaltung soll als Initialzündung für weitere Aktivitäten in der Kommune dienen, um die bereits bestehenden Initiativen und Netzwerke gegen Rechts eine Plattform zum Austausch bieten und die antirassistische Arbeit der Integrationsräte unterstützen.
Im Mittelpunkt des ersten Teils der Veranstaltung steht die Vorstellung der vom Landesintegrationsrat NRW in Auftrag gegebenen Studie „Rechtsaußenparteien und ihre Aktivitäten vor dem Landtagswahlkampf in Nordrhein-Westfalen“ durch den Rechtsextremismusforscher Alexander Häusler von der Hochschule Düsseldorf. Im zweiten Teil werden die Teilnehmer/innen über die Aktivitäten des Anti-Rassismus Informations-Centrums (ARIC NRW e. V.) in Duisburg informiert.  
17.00               Eröffnung durch Herrn Üstünay, Vorsitzender des Integrationsrates der Stadt Duisburg  
17.15               Begrüßung und Einführung  durch Herrn Güneysu, Vorstandsmitglied des Landesintegrationsrates NRW  
17.30               Vortrag „Rechtsaußenparteien und ihre Aktivitäten vor der Landtagswahl   in NRW“; Alexander Häusler, Hochschule Düsseldorf
-        Im Anschluss:  Aussprache und Diskussion mit dem Publikum   18.15 Vorstellung der Aktivitäten des Anti-Rassismus Informations-Centums; Hartmut Reiners, ARIC NRW e.V.
-        Im Anschluss:  Aussprache und Diskussion mit dem Publikum   19.00 Ende der Veranstaltung und Ausklang.
Eine Anmeldung ist erforderlich. Bei Interesse wenden sie sich bitte an folgende Kontaktadresse:  Geschäftsstelle des Integrationsrates der Stadt Duisburg Alter Markt 23, 47051 Duisburg Tel.: 0203/283-6915, Fax: 0203/283-8101 E-Mail: intergation@stadt-duisburg.de  

 

 

Verbraucherpreise + 2,2 % - Inflationsrate zieht weiter an
Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im Februar 2017 um 2,2 % höher als im Februar 2016. Die Inflationsrate − gemessen am Verbraucherpreisindex – zog damit weiter an (Januar 2017: + 1,9 %; Dezember 2016: + 1,7 %). Eine Inflationsrate über zwei Prozent hatte es zuletzt im August 2012 mit ebenfalls + 2,2 % gegeben. Im Vergleich zum Januar 2017 stieg der Verbraucherpreisindex im Februar 2017 um 0,6 %. Das Statistische Bundesamt (Destatis) bestätigt damit seine vorläufigen Gesamtergebnisse vom 1. März 2017.  

 

Neu im DU Tours-Programm: Stahl-Tour per Oldiebus
Duisburg ist Europas größter Stahlstandort. Wo tausend Feuer brennen – heißt es gerne im Ruhrgebiet. Allein das Werksgelände von thyssenkrupp ist fast fünfmal so groß wie Monaco. Vier Hochöfen erzeugen hier täglich mehr als 30.000 Tonnen Roheisen.
Bei einer 45minütigen Werksrundfahrt per Oldiebus schnuppern wir zunächst bei laufendem Betrieb in die moderne Stahlproduktion hinein und bekommen einen Einblick von der faszinierenden Welt des Stahls.  
Um gleich danach im Landschaftspark Duisburg-Nord zu erfahren, wie aus einem ehemaligen Hüttenwerk mitten im Stadtteil Meiderich ein Industriedenkmal werden konnte, das jährlich rund eine Million Besucher anlockt.
Der LaPaDu oder Landi – so der Kosename für den beliebten Park – ist heute ein Publikumsmagnet für Touristen aus Nah und Fern. Quasi Duisburgs Stahl-Kathedrale. Bei einer Führung klettern wir (bei gutem Wetter) beispielsweise auf den Hochofen 5, schauen hinter verschlossene Türen und bewundern den Park als „neue grüne Lunge“ mit Hochseil- und Kräutergarten.   Frühbucherrabatt für die ersten 10 Ticketkäufer  
Dreimal bietet DU Tours in diesem Jahr exklusiv die neue „Stahl-Tour per Oldiebus“ an –  an Bord des legendären Konferenzbusses des Duisburger Unternehmens „Der Homberger“.

Mit dem Mercedes 303 aus dem Jahr 1987 ist schon so manche Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Sport gefahren. Davon weiß Busfahrer Gino Vancardo – seit 30 Jahren mit dem „Ko-Bus“ quasi verheiratet – so manches Anekdötchen zu erzählen. Die ersten 10 Ticketkäufer erhalten den Frühbucherrabatt und zahlen pro Ticket nur 39,- (statt 45,-) Euro brutto.  
Die Termine der „Stahl-Tour im Oldiebus“:
10. Juni („Chaos-Premiere“) / 29. Juli / 19. August 2017. Der Start erfogt jeweils um 11.30 Uhr. Treffpunkt ist der Busparkplatz am Deutschen Binnenschifffahrtsmuseum, Deichstraße / Nähe Apostelstraße, 47119 Duisburg. Tourdauer: 5 Stunden (also bis ca. 15.30 Uhr.
Kosten pro Person: 45,- Euro brutto (inkl. Charterbus mit Kultcharakter, Werksrundfahrt bei thyssenkrupp mit Guide, Führung im Duisburger Landschaftspark Nord, Ausgabe eines kleinen Lunchpakets sowie eines Hüttenwerk-Überraschungsgetränks).
Tickets sind ab sofort unter www.du-tours.de erhältlich. Die Kapazität der Teilnehmer ist begrenzt – 27 Personen haben im Bus Platz. Aus versicherungstechnischen Gründen können nur Personen ab 16 Jahren mitfahren.  

Der Oldiebus von „Der Homberger“ freut sich schon auf die Teilnehmer der neuen „Stahl-Tour“ von DU Tours bei thyssenkrupp und im Landschaftspark Duisburg-Nord. Foto-Quelle DU Tours/Thomas Berns) 

 

Baden-Württemberg Classics am 1. und 2. April im Landschaftspark Nord  
Königlicher Besuch an einem Kult(ur)ort der Arbeit: Die Weinhoheiten aus Baden und Württemberg halten Hof beim 10. Baden-Württemberg Classics- Wochenende am 1. und 2. April im Landschaftspark Duisburg-Nord. Magdalena Malin aus Baden und Andrea Ritz aus Württemberg geben sich während der Jubiläums-Weinmesse nicht nur die Ehre. Sie geben auch Unterricht.
Um ein Anbaugebiet königlich zu präsentieren, genügt es längst nicht mehr, mit viel Grazie eine Krone zu tragen. Die Hoheiten sind auch fachlich bestens geschult und leiten an beiden Messetagen jeweils eines der kostenlosen Weinseminare. Die 23-jährige Magdalena Malin aus Meersburg (Foto)am Bodensee weckt Frühlingsgefühle und macht Lust auf den Sommer. Während ihres Seminars verkostet sie mit Kennern und Genießern Frühlings- und Sommerweine aus Baden. Die Studentin stellt „leichte und fruchtige Begleiter durch die wärmeren Jahreszeiten“ vor.
Andrea Ritz, die Königin aus Württemberg, macht ihrer Berufung als Weinerlebnisführerin alle Ehre. Sie präsentiert „Fasswein“ oder wie es werbend im Untertitel heißt, „Württemberger Spitzen in Holz veredelt“. Auch dabei gilt: Reden ist Silber, Schmecken ist Gold. Die Repräsentantinnen stillen in jedem Fall den Wissendurst der Messegäste. Die beim Publikum enorm beliebten Weinproben unter königlicher Leitung sind Teil des Programms der Baden-Württemberg Classics.
Das frisch erworbene Wissen können sich die Seminarteilnehmer beim Messerundgang jeweils von 11 bis 18 Uhr auf der Zunge zergehen lassen. Während der beiden Messetage im schönsten Park Deutschlands servieren 65 Winzer und Weingärtner aus dem Süden Deutschland mehr als 800 Weine, Sekte und Obstbrände zur Verkostung.
Im Eintrittspreis von 15 Euro zu den Baden-Württemberg Classics ist die Verkostung der Weine enthalten. Die Genießer erhalten zudem eine Übersicht aller Winzer und ihrer Angebote. Die Teilnahme an den Weinseminaren, die jeweils ab 13 Uhr angeboten werden, ist ebenfalls im Eintrittspreis enthalten.
Weinmesse Baden-Württemberg Classics: 65 Winzer aus der Region präsentieren 800 Weine. Termine: Sa. 1.4., 11-18 Uhr So. 2.4., 11-18 Uhr in der Kraftzentrale im Landschaftspark Duisburg-Nord Emscherstraße 71, 47137 Duisburg-Meiderich. Eintritt: 15 Euro – die Verkostung ist kostenlos.   

 

UDE hilft Schülern bei der Orientierung Studieren – aber was?   BWL oder Geschichte? Chemie oder Maschinenbau?
Was sie studieren sollen, beschäftigt viele Schüler nicht erst zum Abitur. Die Universität Duisburg-Essen (UDE) hilft mit verschiedenen Angeboten, sich richtig zu entscheiden.  
Wer noch völlig unentschlossen ist, dem rät das Akademische Beratungs-Zentrum ABZ zum Workshop „Deine Studienwahl – schon klar?" An einem Nachmittag gibt es Hilfe zur Selbsthilfe, wie man das Passende für sich findet. Verschiedene Termine stehen bis September einmal pro Monat an.   Wer schon weiß, was er studieren will, dem rät Dr. Verena Wochenfuß vom ABZ seine Vorstellungen zu überprüfen: „Im Schülervorlesungsverzeichnis sind quer durch alle Fächer Vorlesungen, Übungen und Seminare der ersten beiden Semester aufgelistet. Am besten schnuppert man einmalig in eine der Veranstaltungen hinein, lässt sich dann im ABZ beraten und spricht außerdem mit der jeweiligen Fachschaft. Das hilft den meisten sehr viel weiter.“  
Ein weiterer Weg, Uni-Luft zu schnuppern, ist das Frühstudium (ab Klasse 10). Alle Fakultäten beteiligen sich. Viele Schüler nutzen es, um Fächer zu testen; sie kommen sogar regelmäßig an die Uni, schreiben Klausuren oder Hausarbeiten und halten Referate.
„Das hört sich nach viel Arbeit an, an der UDE machen das aber knapp hundert Schüler jedes Semester. Die Leistungen werden in der Regel für das spätere Studium anerkannt“, ermutigt Wockenfuß. Wer mehr wissen möchte: Am 23. März in Duisburg und am 28. März in Essen finden Infotreffen statt.  

 

6,9 % weniger Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2016
Im Jahr 2016 meldeten die deutschen Amtsgerichte 21 518 Unternehmens-insolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 6,9 % weniger als im Jahr 2015. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen sank damit auf den niedrigsten Stand seit Einführung der Insolvenzordnung im Jahr 1999. Zuletzt hatte es im Krisenjahr 2009 einen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen gegeben (+ 11,6 % gegenüber dem Jahr 2008).

 

Auch für Tiere wichtig: Fitness im Alter  
Wer regelmäßig gesundes Futter zu sich nimmt, keinerlei Stress durch Feinde befürchten muss und durch ständige Beschäftigung bei Laune gehalten wird, hat beste Voraussetzungen für ein langes Leben. Im Zoo werden die Tiere daher auch oft wesentlich älter als ihre Artgenossen in der Wildbahn. Zusätzlich sorgen bereits ganz natürliche Verhaltensweisen und Bewegungsabläufe für eine gewisse Grund-Fitness unter den Tieren, selbst noch im hohen Alter. Unsere kostenfreie Themenführung „Fit im Alter“ enthüllt, welche Übungen wir von den Tieren abgucken können, um uns selbst bei bester Gesundheit zu halten.
Ob nun die Wassergymnastik des Flussdelfins oder die Hals- und Nackenübungen der Giraffen das individuell richtige Programm für unsereiner ist, weiß jeder Teilnehmer selbst am besten. Auch Bewegungsmuffel haben übrigens nicht zwangsweise etwas zu befürchten: Erdmännchen beispielsweise brauchen mehr noch als körperliche Ertüchtigung soziale Kontakte, um auch im Alter noch fit zu sein - Kuscheltraining tut’s also auch.
Wer den Zoobewohnern gerne ein paar tierische Tipps zur eigenen Fitness abschauen möchte, sollte am Sonntag, den 19.03.2017 um 12.00 oder 14.00 Uhr nicht bei dieser Sonderführung im Zoo Duisburg fehlen. Die Teilnahme ist kostenfrei, nur der Zooeintritt ist zu entrichten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.