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Schlagzeilen 2014

DU-Kalender 2014
Historischer Kalender







 

Samstag, 24. Januar 2015 - Tag der Komplimente - Historischer Kalender

Der ehemalige CDU-Bürgermeister Clemens Fuhrmann gestorben

1964 wurde Clemens Fuhrmann aus dem Kommunalwahlbereich Duisburg-Duissern in den Rat der Stadt gewählt, zuletzt bei der Kommunalwahl 1989. Der in Neudorf auf der Gustav-Adolf-Straße wohnende Christdemokrat verstand sich immer als ein Bindeglied zwischen den Bürgern und der Verwaltung der Stadt Duisburg und lebte die Bürgernähe. Als Bürgermeister war er auch Repräsentant Duisburgs, was ihm besonders viel Freude bereitet hatte. Seine Ruhe und Besonnenheit auch in kritischen politischen Tagen verschaffte ihm Ansehen. Clemens Fuhrmann wurde am 20. Januar 1928 geboren und starb einen Tag nach seinem 87-jährigen Geburtstag.

 

Schnee in Duisburg

So gegen 7 Uhr begann der Flockenfall und sorget für die weiße Idylle

und zudem frei von Autos

Demonstrationen in der Innenstadt: Einschränkung des DVG-Busverkehrs
Für Montagabend, 26. Januar, hat die Polizei über die Planungen für eine Demonstration der sogenannten „Pegida“ sowie drei Gegendemonstrationen informiert. Diese werden den Busverkehr der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) einschränken. Die Fahrgäste müssen mit Verspätungen und kurzfristigen Umleitungen auf einigen Linien rechnen. Möglicherweise werden die zentralen Zufahrtsstraßen zur Innenstadt gesperrt.
Demonstrationen in der Innenstadt
Am Montag, 26. Januar, in der Zeit von 17:30 bis 22 Uhr, werden die angekündigten Demonstrationen im Bereich der Innenstadt den Verkehr beeinflussen. Für die Pegida-Demo sind etwa 500 Teilnehmer angekündigt, die zwischen 17:30 und 22 Uhr im Bereich Duisburger Hauptbahnhof/Portsmouthplatz und Mercatorstraße auflaufen.
Die Gegendemonstrationen versammeln sich voraussichtlich am Hauptbahnhof, vor dem Stadttheater und an der Düsseldorfer Straße. Davon betroffen wären dann die Buslinien 921, 923, 924, 926, 928, 929, 933, 934, 937, 939, 944, SB10, SB30, SB40 und SB42. Auf allen hier genannten Linien ist mit Verspätungen zu rechnen, da die Busse der DVG nur hinter den Demonstranten her fahren können oder die Straßen gar nicht befahren können. In der Folge können einige Haltestellen nicht bedient werden.
Betroffene Linien: 921, 923, 924, 926, 928, 929, 933, 934, 937, 939, 944, SB10, SB30, SB40 und SB42
Entfallene Haltestellen im Falle von Sperrungen: „Friedrich-Wilhelm-Platz“, „Lehmbruck-Museum“ und „Tonhallenstraße“, „Kremerstraße“, „Stadttheater“, „Schäferturm“.

 

Bauarbeiten: Busse der Linie 905  müssen drei Jahre lang Umleitungen fahren
Die Buslinie 905 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) muss ab Montag, 26. Januar, über einen Zeitraum von etwa drei Jahren in Vierlinden eine Umleitung fahren. Aufgrund von Kanalbauarbeiten auf der Herzogstraße wird diese zwischen Neukirchener Straße und Emanuelstraße gesperrt. Daher müssen die Busse der Linie 905 in beiden Fahrtrichtungen zwischen „Manfredstraße“ und „Bahnhofstraße“ eine Umleitung über Manfredstraße und Franz-Lenze-Platz fahren. Auf dem Rest der Strecke fahren sie ihren normalen Linienweg.
Die Haltestelle „Franz-Lenze-Platz“ wird für beide Fahrtrichtungen auf den Franz-Lenze-Platz westlich der Einmündung zur Franz-Lenze-Straße verlegt. Die Haltestelle „Am Gisbertsheim“ kann für den Zeitraum der Baumaßnahme nicht angefahren werden. Den Fahrgästen der DVG wird empfohlen, mit der Linie 919 von dieser Haltestelle zur Ersatzhaltestelle „Franz-Lenze-Platz“ zu fahren und dort in die Linie 905 umzusteigen. Die Haltestelle „Herzogstraße“ muss ebenfalls entfallen; Fahrgäste werden gebeten, die Haltestelle „Manfredstraße“ zu nutzen.
Betroffene Linie: 905.Verlegte Haltestelle: „Franz-Lenze-Platz“.Entfallende Haltestellen: „Am Gisbertsheim“ und „Herzogstraße“.

 

Vollsperrung der Herzogstraße in Overbruch  
Die Herzogstraße in Overbruch muss ab Montag, 26. Januar, zwischen der Neunkirchener Straße und der Feldstraße komplett für den durchfahrenden Verkehr gesperrt werden. Ein Einbiegen von der Herzogstraße in die Neunkirchener Straße ist ebenfalls nicht möglich. Die Anlieger können in Absprache mit der Baufirma ihre Grundstücke erreichen. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg führen ab Montag hier umfangreiche Kanalbauarbeiten durch. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich bis Ende 2016 dauern. Eine Umleitung über die Bahnhofstraße ist ausgeschildert. Fußgänger und Radfahrer können den Baustellenbereich passieren.   


Diskussionsveranstaltung zur Lebensmittelverschwendung  
„Es werden zu viele Lebensmittel weggeworfen – Verschwendung von Essen können und dürfen wir uns nicht leisten“, so lautet für Bärbel Bas (SPD) das Fazit der gut besuchten Diskussionsveranstaltung am Mittwochabend (21. Januar 2015) im Kleinen Prinzen. Eingeladen hatte die SPD-Bundestagsfraktion zum Thema „Lebensmittelverschwendung – Nein Danke“.
Als Experten waren Bernhard Burdick von der Verbraucherzentrale NRW und die verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Elvira Drobinski-Weiß, zu Gast.  
Vor und mit über 60 Zuhörern wurde über die Ursachen und Folgen der Verschwendung von Lebensmitteln gesprochen. Bärbel Bas warb dafür, das Thema ernsthaft anzugehen. Hierfür, so Bas, „benötigen wir belastbare Zahlen - und zwar vom Produzenten bis hin zum Verbraucher. „Auf dieser Grundlage“, so Bas, „kann man seriös über konkrete Ziele sprechen. Außerdem müssen wir uns überlegen, wie das Mindesthaltbarkeitsdatum künftig aussehen soll.“  
Ähnlich forderte auch Elvira Drobinski-Weiß, dass „wir klare Ziele für alle Akteure brauchen, um die Verschwendung von Lebensmitteln zu verringern.“ Sie forderte von allen Akteuren entlang der Wertschöpfungskette, dass „die Maßnahmen konkreter werden müssen.“ Hier seien Gesellschaft, Politik und die Wirtschaft gefragt: "Wir brauchen keine freiwilligen Selbstverpflichtungen sondern konkrete Vereinbarungen mit der Wirtschaft. Auch der Verbraucher steht in der Pflicht, sich zu überlegen, was er oder sie beitragen kann“. Drobinski-Weiß stellte zudem die Strategie der SPD-Bundestagsfraktion vor, wie Nahrungsmittel besser und effizienter produziert und zum Verbraucher kommen können.  
Unterstützung erhielten die Forderungen der SPD-Bundestagsfraktion von Bernhard Burdick: "Ich kann die Inhalte ihres Antrags komplett unterschreiben." Die Verbraucherzentralen kritisieren, dass bisher in den Kampagnen die Verbraucher zu sehr im Mittelpunkt standen. Hier sind aber alle Akteure gefragt, auch Erzeuger und Handel oder etwa die Gastronomie.“ Burdick schloss mit der Forderung: „Wir brauchen für jeden Akteur ein konkretes Minderungsziel“.  
Einen praktischen Rat gab Drobinski-Weiß den Gästen noch mit nach Hause: "Kaufen Sie mehr regionale Produkte und nicht immer gleich XXL-Packungen. Von deren Inhalt wandert meist ein guter Teil in den Müll."  
 

 

UDE: Weiterbildung zum Unterricht von Seiteneinsteigern
Sprachförderung steht im Mittelpunkt, wenn in Schulklassen ganz unterschiedliche Nationalitäten zusammen kommen. Beim Lernen können Kenntnisse und Herkunft der Schüler bereichernd sein, sie sollten aber besonders unterstützt werden. Diesem Feld widmet sich die Fortbildungsreihe „Unterrichten von Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern“.
Sie beginnt am 16. April an der Universität Duisburg-Essen (UDE) und bietet 19 einzeln buchbare Module für Pädagogen aus allen Schulformen und -stufen.   Wer Deutsch als Zweit- und Fremdsprache lernt, braucht Lesekompetenz und will seine Schreibfertigkeit ausbauen. Damit befassen sich die Kurse, ebenso wie mit der Lern- und Lehrmethode der Dramapädagogik und dem Umgang mit Fehlern. Erklärt wird auch, was Bilder in Schulbüchern bewirken. Es geht außerdem um Aussprache und Intonation oder um entspannte Sprachspiele. Weitere Informationen: https://www.rca.uni-due.de/seiteneinsteigerinnen-2015/

 

Freitag, 23. Januar 2015 - Historischer Kalender

Multi verkauft Anteile am Duisburger Stadtfenster an Schweizer Investor Canfina AG
Nach erfolgreicher Fertigstellung des Duisburger Stadtfensters hat Multi Germany ihre Anteile am Objekt an den Schweizer Investor Canfina AG verkauft. Die bisherigen Anteile waren im Besitz der zur Multi Gruppe gehörenden Multi Veste GmbH. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
„Die Abnahme durch die BAM Deutschland GmbH erfolgte Anfang Januar. Durch den nun erzielten Verkauf unserer Anteile ist das Projekt für uns erfolgreich abgeschlossen”, sagt Stefan Andraschak Geschäftsführer von Multi Deutschland. Den weiteren Ausbau der Ende des Jahres 2014 an die Immobiliengesellschaft der Stadt Duisburg (IMD) übergebenen Mietfläche von 11.220 m2 für die städtische Bibliothek und Volkshochschule übernimmt die Stadt selbst. Weitere Mietflächen von über 900 m2 hatte Multi bereits im September 2014 an die Dirk Rossmann GmbH übergeben.
Das Areal des Stadtfensters ist Bestandteil des 2007 vorgestellten Masterplans von Lord Norman Foster für die Duisburger Innenstadt. Die Planung des Gebäudes hat Fosters Ideen zur Gestaltung des öffentlichen Raumes im Bereich Münz- und Königstraße aufgenommen und wird auf einer Fläche von ca. 11.000 m2 die Stadtbibliothek und die Volkshochschule beherbergen. Ergänzend entstand eine Fläche von etwa 1.150 m2 für Einzelhandelsnutzung.
Während der archäologischen Ausgrabungsarbeiten für das Stadtfenster stießen die Archäologen auf bedeutende Kellerräume, die aus dem 13./14. Jahrhundert stammen und einst zu einer Klosteranlage und später zur Alten Duisburger Universität gehörten. Durch Anpassung des Bauvorhabens integrierte Multi Development die historischen Räume in das Stadtfenster und machte sie der Öffentlichkeit zugänglich.


Der größte Ortsverein der AWO-Duisburg hat einen neuen Vorsitzenden

Thomas Rosenberg übernimmt die Leitung des OVs und löst damit den AWO-Vorsitzenden Manfred Dietrich ab, der 35 Jahre dieses Amt bekleidete. Die Mitgliederversammlung wählte den 51-jährigen Thomas Rosenberg einstimmig zum Vorsitzenden. Der kaufmännische Abteilungsleiter bei Grillo Handel ist seit vielen Jahren Mit-glied des Ortsvereinsvorstandes und Revisor des Kreisverbandes. Er ist verheiratet mit der stellvertretenden Bezirksvorsitzenden der Arbeiterwohlfahrt Andrea Demming-Rosenberg, gemeinsam haben die beiden zwei studierende Töchter.  
Der scheidende Vorsitzende Manfred Dietrich wurde mit einer Fototafel mit den Höhepunkten der 35 Jahre, einem Bildband, der Duisburg von seinen schönsten Seiten zeigt, und einem Strauß mit 35 roten Nelken verabschiedet. Manfred Dietrich bleibt Vorsitzender des Kreisverbandes der AWO-Duisburg und wird sich während der Kreiskonferenz für dieses Amt wieder zur Wahl stellen.  
Während der Mitgliederversammlung bestimmte der Ortsverein Hochfeld-Stadtmitte auch die Delegierten für die Kreiskonferenz am 24. April 2015. Das Gremium bestimmt den neuen Kreisvorstand, der die Geschicke der 3.000 Mitglieder und über 700 Mitarbeiter steuert.


Mikrozensus 2015 startet: Jeder hundertste NRW-Haushalt wird befragt
Wie viele Familien mit Kindern gibt es in NRW? Wie ist die Situation alleinerziehender Mütter oder Väter in unserer Gesellschaft? Wie viele Mütter sind berufstätig? Wie haben sich Teilzeitbeschäftigung und befristete Arbeitsverhältnisse entwickelt?
Antworten auf diese und ähnliche von Politik, Wissenschaft und Medien häufig gestellte Fragen gibt der "Mikrozensus", für den in NRW jährlich rund 76 000 Haushalte befragt werden. Die Durchführung der Erhebung ist gleichmäßig auf alle Wochen des Jahres verteilt und entspricht damit dem europäischen Standard. Jeden Monat erhält daher jeweils ein Zwölftel der ausgewählten Haushalte (rund 6 300) Besuch von einem der ca. 350 Interviewer/-innen des Landesbetriebes Information und des statistischen Landesamtes (zuständig für die Durchführung der Befragung in NRW).
Die Interviewer/-innen kündigen ihren Besuch zuvor schriftlich an und können sich durch einen Ausweis legitimieren. Um Datenschutz und statistische Geheimhaltung zu gewährleisten, sind sie zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet. Die Fragen betreffen im Wesentlichen persönliche Merkmale wie Alter, Familienstand, Staatsangehörigkeit, Schulbesuch, Erwerbstätigkeit, Arbeitssuche und Altersvorsorge. Für den überwiegenden Teil der Fragen besteht eine Auskunftspflicht.
Bei der Beantwortung der Fragen auf freiwilliger Basis hoffen die Statistiker auf hohe Beteiligung und wahrheitsgemäße Antworten. Die Ergebnisse sind Basis für politische und wirtschaftliche Entscheidungen. Die einfachste und zeitsparendste Art der Auskunftserteilung ist das persönliche Inter-view; die sorgfältig ausgewählten und intensiv geschulten Interviewer/-innen sind mit Laptops ausgestattet, um den Aufwand für die Befragten möglichst gering zu halten. Die Haushalte haben aber auch die Möglichkeit, selbst einen Fragebogen auszufüllen und diesen per Post an den Landesbetrieb zu senden.
Der Mikrozensus wird seit 1957 jedes Jahr bei einem Prozent aller Haushalte im gesamten Bundesgebiet durchgeführt. Es handelt sich um eine sogenannte Flächenstichprobe, das heißt, es werden nach einem mathematischen Zufallsverfahren Straßenzüge bzw. Gebäude ausgewählt. Die Haushalte, die in diesen "ausgelosten" Gebäuden wohnen, werden vier Jahre lang befragt. In jedem Jahr wird zur Entlastung der Befragten ein Viertel der Haushalte durch andere ersetzt. (IT.NRW)


„SpieleSonntag“ am 25. Januar 2015  
 
Verspielter kostenfreier SpieleSonntag für Kinder ab 3 Jahren mit Eltern, mit Oma und Opa, mit Freunden und SeniorInnen sind herzlich eingeladen zum Ausprobieren des Spielekisten Mix mit Spiele-Überraschungen XXL am Sonntag, 25. 1.2015 von 15.30 – 18.00 Uhr. Buntes Spielen aus den Roskothen-Spieleboxen mit Expertentipps im AWO Mehrgenerationenhaus / Familienbildung, Düsseldorfer Str. 505, Wanheimerort. Aus den bunten Spieleboxen können in aller Ruhe und unter fachkundiger Anleitung Spiele ausprobiert werden. Ohne Voranmeldung direkt begeistert losspielen.  


Katholische Unternehmer im Kloster Hamborn
 
Zum ersten Kamingespräch in diesem Jahr trafen sich BKU-Mitglieder (BKU = Bund katholischer Unternehmer) aus dem Ruhrgebiet zum Bibelgespräch in der Abtei Hamborn. Der Gastgeber des Abends Pater Tobias, Kämmerer der Abtei Hamborn und geistlicher Berater des BKU, begrüßte die Vorsitzende Elisabeth Schulte und die Gäste. Referent des Abends war Marcus Schuss, der über das Thema "Burnout" sprach. Ein immer wieder aktuelles Thema in unserer Gesellschaft.
Pater Tobias coacht und begleitet Führungskräfte seit vielen Jahren und sagte, dass immer die "Persönlichkeitsentwicklung/Selbstentwicklung" eines jeden Menschen wichtig sei. In der Schule soll man dringend dieses Unterrichtsfach einführen und frühzeitig so den Kinder näher bringen. Auch das Beichtgespräch, sei hier eine besondere Hilfe, dass man annehmen sollte. In diesem Gespräch können Hilfen angeboten und neue Wege gemeinsam gegangen werden.
"Jeden zweiten Montag ruft mich ein Personalchef an und sagt: Pater Tobias zünden sie für mich eine Kerze an und beten sie in der Messe für mich," so Pater Tobias. Das würde ihm Halt und Kraft für die bevorstehenden Aufgaben geben. Beim Knistern des abgebrannten Holzes im Kamin, gab es dazu einen regen Diskussionsaustausch.

Foto: Andreas Breer  

 

Öffentliche Hand gab 2013 rund 35,5 Milliarden Euro für Kinder- und Jugendhilfe aus
Bund, Länder und Gemeinden haben im Jahr 2013 insgesamt rund 35,5 Milliarden Euro für Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt  mitteilt, sind die Ausgaben damit gegenüber 2012 um 10,2 % gestiegen. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von etwa 2,7 Milliarden Euro – unter anderem aus Gebühren und Teilnahmebeiträgen – wendete die öffentliche Hand netto rund 32,8 Milliarden Euro auf. Gegenüber 2012 entsprach das einer Steigerung um 10,2 %.


Mehr Vielfalt im Lehrerzimmer
 
Wer mit dem Gedanken spielt, nach dem Abitur ein Lehramtsstudium aufzunehmen und eine Zuwanderungsgeschichte hat, sollte am Unikolleg „Zukunftsperspektive Lehrer*in?“ an der Universität Duisburg-Essen (UDE) teilnehmen. Es wird vom 6. bis 9. März zusammen mit dem Projekt Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte des Landes NRW ausgerichtet. Die Anmeldefrist endet am 31. Januar. Projektleiter Günther Wolfswinkler: „Schulen brauchen dringend mehr Lehrer mit Zuwanderungsgeschichte. Zum einen können sie sich besser in die Schüler mit Migrationshintergrund einfühlen, zum anderen haben sie eine ganz andere berufliche Vorbildfunktion.“    

 

Donnerstag, 22. Januar 2015 - Historischer Kalender

Bezirksregierung genehmigt Ausbau der Anschlussstelle Duisburg-Hochfeld (A 59) - Grünes Licht für Krieger ist da, baut er auch?
Die Bezirksregierung Düsseldorf hat am 21. Januar 2015 den beantragten Ausbau der Anschlussstelle Duisburg-Hochfeld an der A 59 genehmigt. Damit wurden auch die rechtlichen Vorrausetzungen für die Anbindung des geplanten Höffner-Möbelzentrums in Duisburg geschaffen.
Die beantragte Planänderung beinhaltet den geänderten Umbau der Anschlussstelle Duisburg-Hochfeld und den Anschluss an das kommunale Straßennetz. Im Weiteren wird der Planfeststellungsbeschluss bei der Stadt Duisburg zur allgemeinen Einsichtnahme ausgelegt.


Schadensersatzklage wegen Umsatzeinbußen nach der Loveparade 2010 Baustoffhandel beklagt Unzugänglichkeit des Firmengeländes
 - Parteien wollen sich nun vergleichen
Die Betreiberin eines Baustoffhandels in Duisburg verlangt von der L. GmbH als Veranstalterin der Loveparade im Jahre 2010 Schadensersatz wegen angeblich erlittener Umsatzeinbußen. Ihr Firmengelände sei nach den tragischen Ereignissen bei der Veranstaltung nicht mehr ungehindert zu erreichen gewesen, weil der Tunnel an der Karl-Lehr-Straße für sechs Wochen gesperrt worden sei. Ihren Schaden beziffert die Klägerin auf knapp 34.500,00 Euro. Der Rechtsstreit wird nicht mehr am Freitag, dem 23.01.2015, um 09.00 Uhr vor der 6. Zivilkammer des Landgerichts Duisburg verhandelt, da die Partien Ruhen des Verfahrens beantragt haben und den Vergleich suchen. Die Kammer stimmte zu.

 

Neue Therapie bei Lungenkrebs  
Für Patienten mit metastasiertem Lungenkrebs gibt es künftig eine neue Behandlungsmethode neben der klassischen Chemotherapie. Weist ihr Tumor eine bestimmte Genmutation auf, kann ein neuer zielgerichteter Wirkstoff eingesetzt werden. Für die betroffenen Patienten bedeutet dies, dass sie im Schnitt ein weiteres Jahr mit dieser Krankheit überleben.
Dies konnten u.a. Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) in zwei internationalen Studien nachweisen. Die Ergebnisse der Gesamtanalyse wurden jetzt in einem der renommiertesten Fachmagazine für Onkologie, The Lancet Oncology, veröffentlicht.  
Das Lungenkarzinom, im Volksmund Lungenkrebs, ist eine der häufigsten onkologischen Erkrankungen. 55.600 Personen erkrankten 2014 in Deutschland neu daran, verlässlichen Schätzungen zufolge. Das Lungenkarzinom ist bei Frauen die dritthäufigste und bei Männern die zweithäufigste Krebserkrankung.  
„Bislang wurden die Betroffenen vor allem chemisch therapiert. Künftig können wir sie viel zielgerichteter behandeln. Sogar dann, wenn sich bereits Metastasen in ihrem Körper gebildet haben“, erklärt Prof. Dr. Martin Schuler, Studienleiter in Deutschland und Direktor der Inneren Klinik (Tumorforschung) am UK Essen. Voraussetzung ist, dass sie zu den 12 bis 15 Prozent der Patienten gehören, deren Tumor eine bestimmte Genmutation aufweist: EGFR Exon 19. Betroffene können dann mit dem Wirkstoff Afatinib behandelt werden.  
Die neue Therapie verbessert die Prognose der Patienten erheblich: Zum ersten Mal konnte nachgewiesen werden, dass die Betroffenen durch die Behandlung mit der zielgerichteten Substanz im Schnitt ein Lebensjahr hinzugewinnen. Prof. Schuler: „Das ist schon sehr beachtlich, denn die Sterblichkeit bei Lungenkrebs ist vergleichsweise hoch: 21 Prozent der betroffenen Frauen und 16 Prozent der Männer leben noch fünf Jahre nach Ausbruch der Krankheit.  
Basis der Untersuchung bilden die Studien LUX-Lung 3, unter Beteiligung des Westdeutschen Tumorzentrums, und LUX-Lung 6. Untersucht wurde die Wirkung einer Erstlinientherapie mit dem Wirkstoff Afatinib gegenüber der klassischen Chemotherapie. Aufgrund dessen empfehlen die Wissenschaftler, bei klinisch stabilen Patienten mit metastasiertem Adenokarzinom der Lunge das Ergebnis der EGFR-Mutationsanalyse abzuwarten, die in der Regel nur wenige Tage dauert.  


Karriere mit dualem Studium

Ausbildung und Studium miteinander zu kombinieren wird immer beliebter. Die Studierenden schließen bereits eine Ausbildung oder ein Praktikum neben dem Studium ab und sichern sich so gute Chancen auf spätere Übernahme im Unternehmen. Diese Form des Studiums spricht besonders die leistungsstarken Abiturienten und Schüler/innen mit der Fachhochschulreife an, die sowohl im Beruf als auch im Studium einen Abschluss erreichen wollen.
Angebote hierzu gibt es vorrangig in den drei Hauptbereichen: Wirtschaft, Informatik und Ingenieurwesen. Aber auch im Gesundheitswesen gibt es neue Angebote und einen Trend zur weiteren „Akademisierung“.
Im Rahmen der „Wochen der Studienorientierung“ des Landes Nordrhein Westfalen legt die Agentur für Arbeit Duisburg ein besonderes Augenmerk auf die dualen Studiengänge. An Donnerstag, den 29. Januar,  werden die verschiedenen Formen dualer Studiengänge im BiZ vorgestellt. Außerdem präsentieren die Hochschule Niederrhein und die Hochschule für Oekonomie & Management (FOM) als wichtige regionale Anbieter ihre Angebote.
Wer einen Überblick über duale Studiengänge sucht und den direkten Kontakt zu Ansprechpartnern sucht, sollte unbedingt am Donnerstag ins BiZ der Arbeitsagentur kommen. Im Rahmen der Veranstaltung unterstützt die  Berufsberatung Interessierte auch bei der Suche nach dem geeigneten Betrieb und der Gestaltung ihrer Bewerbungsunterlagen. Am Donnerstag, 29. Januar 2015, ab 15 Uhr im BiZ, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg. Interessierte können ohne Anmeldung kommen und selbstverständlich ist die Veranstaltung kostenlos. 

 

A40: Wieder wird es eng auf der Rheinbrücke Neuenkamp
Am kommenden Wochenende wird auf der A40-Rheinbrücke bei Neuenkamp wieder nur ein Fahrstreifen in Richtung Essen zur Verfügung stehen. Gleichzeitig ist die Brücke in Richtung Essen auch für Fahrzeuge mit mehr als 3,5 Tonnen Gewicht gesperrt. Von Freitag (23.1.) ab 22 Uhr bis Montag (26.1.) um 5 Uhr ist der rechte Fahrstreifen der Richtung Essen der auf zwei Fahrstreifen je Richtung reduzierten Rheinbrücke gesperrt.
Der Grund für diese Einschränkung sind die angekündigten dringenden und nicht aufschiebbaren Schweißarbeiten an der Rheinbrücke. In diesen Verkehrsführungen kann auf der Brückenseite der Richtung Essen bei weniger Schwingungen geschweißt werden, wenn der Verkehr hier nur über einen Fahrstreifen läuft. Die Brücke muss zusätzlich noch aus statischen Gründen entlastet werden. In dieser Zeit darf kein Fahrzeug mit mehr als 3,5 Tonnen Gewicht über die Brücke fahren. Es werden zur Reparatur aus den Trägern die Schadstellen herausgeschnitten und mit neuen Blechen wieder geschlossen. Für diese Zeit ist der Träger geschwächt und die Belastung muss herabgesetzt sein.
Die Umleitung für Fahrzeuge mit mehr als 3,5 Tonnen ist mit dem "Roten Punkt" ausgeschildert und führt vom Kreuz Moers über die A57, A42 und A3 bis zum Kreuz Kaiserberg. Dort können die über die A40 zu erreichenden Ziele wieder angefahren werden. Gleichzeitig ist auch die Auffahrt in der Anschlussstelle Duisburg-Homberg in Richtung Essen gesperrt.
Die Umleitung führt auf die A40 in Richtung Venlo bis zum Anschluss Duisburg-Rheinhausen. Dort kann wieder auf die Richtung Essen gewechselt werden. Zum Berufsverkehr am Montagmorgen kann der gesamte Pkw- und Lkw-Verkehr in Richtung Essen dann wieder über die auf zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung reduzierte Autobahn fahren. Die gleiche Situation ist an weiteren Wochenenden (6./9. und 20./23. Februar und 6./9. März) in der gleichen Richtung vorgesehen. Im Anschluss daran wird dann in Richtung Venlo fortgefahren.


Bevölkerung Deutschlands im Jahr 2014 erneut angestiegen
Zum vierten Mal in Folge dürfte im Jahr 2014 die Bevölkerung Deutschlands zugenommen haben. Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes hat sich die Einwohnerzahl von knapp 80,8 Millionen am Jahresanfang auf knapp 81,1 Millionen Menschen am Jahresende deutlich erhöht.
 

Die Anzahl lebend geborener Kinder dürfte danach bei 675 000 bis 700 000 und die Anzahl der Sterbefälle bei 875 000 bis 900 000 gelegen haben. Das seit 1972 stets beobachtbare Geburtendefizit – die Differenz aus Geburten und Sterbefällen – wird bei 190 000 bis 215 000 erwartet. Im Jahr 2013 hatte das Geburtendefizit 212 000 betragen (Geburten: 682 000; Sterbefälle: 894 000). 
Ausschlaggebend für die erwartete starke Bevölkerungszunahme im Jahr 2014 ist der Wanderungssaldo, der das Geburtendefizit deutlich übersteigt. Der Saldo aus Zuzügen aus dem Ausland und Fortzügen ins Ausland hatte schon 2013 mit 429 000 so hoch wie seit 1993 nicht mehr gelegen. Für 2014 wird eine erneute Steigerung auf mindestens 470 000 Personen erwartet.
Als eine Ursache hierfür kann die ab 2014 für Rumänen und Bulgaren geltende vollständige Arbeitnehmerfreizügigkeit angesehen werden, die sieben Jahre nach Beitritt der beiden Staaten zur Europäischen Union (EU) in Kraft trat und zu einem verstärkten Zuzug nach Deutschland führen dürfte.

 

Spiel- und Sprachpaten helfen Flüchtlingskindern  
Die AWO-Duisburg wird in der Sammelunterkunft für Asylbewerber in Rheinhausen einen Wohlfühlort für Kinder einrichten. Dazu gehört auch eine Sprachförderung, sodass die Mädchen und Jungen möglichst schnell Deutsch lernen. In der kommenden Woche beginnen die Spiel- und Lerntage in der ehemaligen Schule auf der Werthauser Straße. Dies gelang nicht zuletzt durch 18 Spiel -und Sprachpaten. Sie folgten dem Aufruf der AWO-Duisburg, konkrete Hilfe für Flüchtlingskinder zu leisten.  
An drei Nachmittagen und einem Vormittag in der Woche, jeweils für zwei Stunden, erleichtern die freiwilligen Helferinnen und Helfer den Kindern das Einleben in der fremden Heimat Deutschland. Insgesamt vier Teams betreuen die Spiel- und Lerntage in Rheinhausen. Die Möbel für notwendige Ausstattung des Raumes stellte die AWO-Duisburg zur Verfügung.  
Wolfgang Krause, Geschäftsführer der AWO-Duisburg, sagt zu dem Einsatz: "Wir haben beim Runden Tisch des Oberbürgermeisters zugesagt, dass wir helfen wollen und werden. Dieses Versprechen haben wir eingelöst und wir wollen noch mehr tun. Dabei steht für uns im Vordergrund, dass wir für die Kriegs- und Krisen-Flüchtlinge zumindest ein Stück Zuhause schaffen. Nach den schrecklichen Erlebnissen, die viele von ihnen durchmachen mussten, wird der Wohlfühlort in einem der Klassenzimmer ein Stück Geborgenheit bieten."  
Darüber hinaus ermöglicht der Verband das Erlernen der deutschen Sprache, eine wichtige Voraussetzung für das Leben in Deutschland. "Wir als Duisburger AWO haben den Raum eingerichtet und stellen das notwendige Material wie Sprachlernbilderbücher. Dank der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer können wir nun auch die Betreuung sicherstellen", so Wolfgang Krause.  
In Planung sind ähnliche Einsätze für die Sammelunterkunft Alte Jugendherberge Wedau und am AWO-Ingenhammshof für die Sammelunterkunft Dislichstraße in Untermeiderich. Wer hier als Spiel- und Sprachpate helfen will, wendet sich an Lisa Müller-Arnold, Telefon: 0203 3095-643, E-Mail:
mueller@awo-duisburg.de.

 

Anfängerschwimmkurse Toeppersee: Noch Plätze frei  
DuisburgSport bietet im Hallenbad Toeppersee an der Bergheimer Straße 101 in Rheinhausen wieder Anfängerschwimmkurse für Kinder ab fünf Jahre an. In drei Kursen sind noch Plätze frei.  
Die Kinder sollten bereits erste Erfahrungen mit dem Wasser gemacht haben und bereit sein, mit entsprechenden Schwimmhilfen in den tiefen Bereich zu gehen. Dabei lernen sie die Technik des Brustschwimmens. Danach können sie freiwillig das Schwimmabzeichen „Seepferdchen“ ablegen. Ein Kurs läuft vom 26. Januar bis zum 23. März jeweils montags ab 15 Uhr.
Die beiden anderen Kurse finden vom 29. Januar bis zum 26. März donnerstags ab 14.45 und 15.45 Uhr statt. Die Teilnahmegebühr beträgt jeweils 63 Euro. Die Anmeldung ist nur direkt im Hallenbad während der Öffnungszeiten an der Kasse möglich. Die Kursgebühr muss dort direkt bei der Anmeldung in bar gezahlt werden.   Weitere Infos zu den Kursen gibt es im Internet unter www.duisburgsport.de oder unter der Bäder-Hotline (0203) 283-4444.


KSM: Von den Anfängen Duisburgs  
Gästeführer Frank Switala lädt  am kommenden Sonntag, 25. Januar, um 15 Uhr zum Besuch der Stadtgeschichte-Ausstellung im Kultur- und Stadthistorischen Museum am Johannes-Corputius-Platz 1 ein. Die Führung beginnt in der Eiszeit und stellt die Ausgrabungsfunde aus der hiesigen Vor- und Frühgeschichte vor, bis mit den Römern die erste Hochkultur an Rhein und Ruhr gelangt.
Mit der Gründung des fränkischen Königreichs im 5. Jahrhundert wird „DIVSBVRG“ zum Königssitz, der 883 von Wikingern überfallen wird. Die Ausstellung macht die Entwicklung der Stadt bis hin zum Ende des Mittelalters und das Leben der Menschen in der Zeit anschaulich.  
Teil zwei des Geschichtsrundgangs mit Frank Switala folgt am Sonntag, 1. März, um 15 Uhr. Dann geht es von der Reformation und der Duisburger Universität bis zur großen Industriestadt im 20. Jahrhundert.  
Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.  

„Unter der Haube“, verheiratete Frau in sog. Kölner Tracht, die auch in Duisburg getragen wurde  

Mittwoch, 21. Januar 2015 - Historischer Kalender - Weltknuddeltag, Welttag der Jogginghose

500. Jahrestag der Reformation soll im Jahr 2017 NRW-Feiertag werden Das hat die Landesregierung beschlossen. „Die Reformation ist ein historisches Ereignis für die protestantischen Christen und gleichzeitig bedeutend für unsere Grundwerte. Sie hat unsere Gesellschaft geprägt“, sagte Innenminister Ralf Jäger. Deshalb sei es wichtig, den Reformationstag am 31. Oktober 2017 besonders zu würdigen. Dann jährt sich Martin Luthers Thesenanschlag an der Schlosskirche zu Wittenberg zum 500. Mal.
Der Reformationstag soll nur im Jahr 2017 ein Feiertag werden, in den Jahren davor und danach bleibt der Reformationstag in NRW weiterhin ein Arbeitstag. In den Ländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist der Reformationstag immer ein Feiertag. Jetzt wird die Verbändeanhörung zum Gesetzesentwurf über die Bestimmung des 31. Oktober 2017 als 500. Jahrestag der Reformation zum Feiertag in NRW eingeleitet. Die kommunalen Spitzenverbände und die Clearingstelle Mittelstand erhalten dabei Gelegenheit, ihre Stellungnahme abzugeben. Anschließend wird der Gesetzentwurf in den Landtag eingebracht.

 

Aktuelle Themen im Fachbereich „Politische Bildung“ an der VHS  
In der öffentlichen Wahrnehmung ist Nordkorea eher ein skurriles Land. Abgeschottet von der Welt und beherrscht von einem Diktator, lässt es hier und da aufhorchen; wie jüngst bei dem Internetangriff auf Sony Pictures. Die USA beschuldigen Nordkorea für diese Internetattacke verantwortlich zu sein. Einen Blick hinter den undurchdringlichen nordkoreanischen Vorhang verspricht der Vortrag des früheren Duisburger Bundestagsabgeordneten mit Schwerpunkt Außenpolitik Johannes Pflug am Montag, 26. Januar, um 20 Uhr im VHS-Gebäude an der Königstraße 47 in der Innenstadt.  
Der frühere Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar ist am Montag, 2. Februar, um 20 Uhr zu Gast in der VHS. Schaar geht in seinem Vortrag der Frage nach, ob er vor dem Hintergrund der globalen Überwachung durch die unterschiedlichsten Geheimdienste der Datenschutz überhaupt noch eine Chance hat.  
„Verraten, verdatet und verkauft: Wie Konzerne und Geheimdienste uns entmündigen“ lautet das Vortragsthema von Katharina Nocun am Montag, 23. Februar, um 20 Uhr. Die frühere Bundesgeschäftsführerin der Piratenpartei und Internetaktivistin ist heute eine glühende Kämpferin für den Datenschutz und digitale Grundrechte.  
Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung verändert auch die Medienwelt. Vor dem Hintergrund der kostenlosen Informationen im Netz verlieren Zeitungen kontinuierlich an Auflage. Außerdem entsteht in den sozialen Medien eine Gegenöffentlichkeit, die die Glaubwürdigkeit der etablierten Medien in Frage stellt. In vier Vorträgen geht die VHS diesem Phänomen nach. „Kann man dem deutschen Journalismus in Zeiten des Internets noch trauen?“ fragt am 9. März der Politikwissenschaftler und Deutschlandfunkredakteur Thorsten Gerald Schneiders.  
Der Vollblutjournalist und frühere Leiter der Duisburger WAZ-Redaktion Rolf Kiesendahl wird sich in gleich drei Vorträgen mit den Mechanismen der Medienwelt  kritisch auseinandersetzen. Im Vortrag „Recht auf Meinungsfreiheit oder Lust an der Treibjagd?“ am 23. März wird er sich mit medialen Exzessen wie im Fall Wulff auseinandersetzen. Die Zeitungskrise geht auch Duisburg nicht spurlos vorbei. Mit der aktuellen Situation der Duisburger Medien und ihrer Perspektive setzt Rolf Kiesendahl sich am 27. April auseinander. Der Titel dieses Vortrags lautet „Eingedampft. Der Tageszeitungsmarkt in Duisburg“.
Wie es um die Redlichkeit der Journalisten unter den erschwerten Bedingungen knapper Ressourcen und einer immer größeren Arbeitsverdichtung bestellt ist, reflektiert er in seinem Vortrag „Bestellte Wahrheiten?“ am 11. Mai. Fotodrohnen im Privateinsatz und ihre Auswirkungen unter anderem auch auf die Privatsphäre und die Persönlichkeitsrechte sind Thema eines Kurzseminars am 18. April.

„Brauchen wir mehr direkte Demokratie?“ ist das Thema eines Streitgesprächs am 20. April. Die Kontrahenten sind Alexander Trennheuser, Geschäftsführer des NRW-Landesverbandes von Mehr Demokratie e.V., und Dr. Martin Florack, Politikwissenschaftler an der Universität Duisburg-Essen.  
Ferner gibt es noch Vorträge zum Akzente-Thema „Heimat“, zur aktuellen Lage in Japan, zum Islamischen Staat, zu ordnungsgemäßen Wahlen oder  zu kostenlosen Rechtshilfen. Seminare führen in das öffentliche Bau- und Planungsrecht ein, in Pressearbeit und in den richtigen Umgang mit Social Media. Eine Führung von Dr. Ludger Heid durch das jüdische Gemeindezentrum am Springwall am 4. Februar sowie zwei Fahrten zum EU-Parlament in Brüssel am 24. Februar und 6. Mai runden das Programm des Fachbereichs „Politische Bildung“ ab. Anmeldungen und weiterführende Informationen unter (0203) 283-3725

 

VHS: So kocht man in Thailand und auf den Philippinen  
Die Volkshochschule bietet am Mittwoch, 4. Februar, von 18.30 bis 21.30 Uhr in der Lehrküche der Gustav-Heinemann-Realschule in der Stadtmitte den Workshop „So kocht man in Thailand und auf den Philippinen“ an.  
Sowohl in Thailand als auch auf den Philippinen essen die Menschen als Grundnahrungsmittel Reis mit zahlreichen abwechselnden Beilagen. Typisch sind beispielsweise frischer Fisch, die als Empanadas bekannten gefüllten Teigtaschen oder scharfe bis saure Suppen. Für europäische Gaumen zum Teil exotische Gewürze wie Zitronengras, Galgant, Kaffir-Limonenblätter und Ingwer geben den Speisen aus dieser Region ihre besondere Note. Die für ihre Kochkünste bekannte Kursleiterin Sumiati Lalo entführt die Interessierten in die Vielfalt dieser exotischen Küchen.


VHS: Kursangebote für Menschen über 45
   
Unter dem Mottto „Fitness in der zweiten Lebenshälfte“ bietet die Volkshochschule ein ausgesuchtes Programm mit den Schwerpunkten in Koordination, Beweglichkeitsübungen sowie angemessenem Kraft-Ausdauertraining an. Die Teilnehmer haben in diesen Kursen die Möglichkeit, etwas für ihre Gesundheit zu tun, um so fit und leistungsfähig bis ins hohe Alter zu bleiben.  
Die insgesamt 18 Kurse zu je 13 Unterrichtseinheiten beginnen in der letzten Januarwoche und finden in verschiedenen Stadtteilen statt. Für manche Kurse stehen noch freie Plätze zur Verfügung. Einige dieser Veranstaltungen werden durch die Krankenkassen anerkannt. Rückfragen über eine eventuelle Bezuschussung sind an die jeweilige Krankenkasse zu richten.


Letzte Medienausstellung in der Zentralbibliothek
   
Die Ausstellung „Heimat“ ist noch bis Samstag, 7. Februar, dem letzten Öffnungstag der Zentralbibliothek am bisherigen Standort auf der Düsseldorfer Straße 5-7 in Duisburg-Mitte, zu sehen. Mit der Themenausstellung beschließt die Stadtbibliothek ihre erfolgreichen monatlichen Wechselausstellungen im Erdgeschoss der bisherigen Zentralbibliothek.  
Die Medienpräsentation stimmt auf die 36. Duisburger Akzente ein, die sich dieses Jahr dem vielfältigen Thema „Heimat“ widmen werden. Bücher, CDs und DVDs dokumentieren die vielschichtigen Deutungsmöglichkeiten des Themas, sowohl gesellschaftlich, sozialgeschichtlich als auch kulturpolitisch und literarisch. Mit einbezogen wird auch der geographische Aspekt mit vielen Medien zur Region Ruhrgebiet und seiner Geschichte, einschließlich der Flüchtlings- und Arbeitsmigration. Alle ausgestellten Medien können auch ausgeliehen werden.

 

Stadtentwicklung im Dialog: Die Zukunft der Nahversorgung - zu Fuß einkaufen ade?
Mittwoch, 28. Januar 2015 um 19:00 Uhr Konferenz- und Beratungszentrum "Der Kleine Prinz" Schwanenstraße 5-7, Duisburg-Mitte
Eine funktionierende Nahversorgung spielt in einer alternden Gesellschaft eine zunehmend wichtige Rolle. Ein gut sortiertes, breites und preiswertes  Angebot an Waren ist der Wunsch eines jeden Konsumenten. Das führt zu immer größeren Lebensmittelmärkten, die naturgemäß einen größeren Kundenstamm benötigen. Ist dieser Trend das Ende des Nahversorgers vor der Haustür? Welche Entwicklungsprozesse mit Blick auf die Nahversorgung in Großstädten haben stattgefunden? Wie stellt sich die aktuelle Situation dar? Wie gefährdet ist eigentlich die Nahversorgung in großen Kommunen?
Auf welche Weise können die Städte auf die Entwicklungen im Lebensmitteleinzelhandel und bei den Einkaufsgewohnheiten der Stadtbewohner reagieren, um die Sicherung der Nahversorgung zu erreichen? Und, damit verbunden:
Welche Instrumente werden benötigt, um eine Sicherung der Nahversorgung erfolgreich zu gewährleisten? Diese und weitere Fragen werden im Rahmen des Diskussionsforums erörtert. Zu Beginn wird Jörg Lehnerdt, Fachexperte der BBE Handelsberatung, die Entwicklung der Nahversorgung und die Strategie der Lebensmittelmärkte vorstellen und einen Ausblick auf neueste Handelsformen geben.
In der Expertenrunde werden im Anschluss der Beigeordnete Carsten Tum, Michael Rüscher, Geschäftsbereichsleiter Handel der IHK, Christoph Hensel, Immobilienleiter Lidl und Dennis Gotthardt, Gebietsleiter Standortentwicklung und Expansion EDEKA die Situation in Duisburg aus ihrer spezifischen Sicht erläutern. Für die Teilnehmer des Auditoriums besteht im Anschluss die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mitzudiskutieren.    


Offene Sprechstunde beim Projekt LebensWert

Am Freitag, den 30. Januar, hat das Projekt LebensWert, Holtener Str. 172, in der Zeit zwischen 15:00 Uhr und 17:00 Uhr Herrn Rechtsanwalt Chuya Kojima aus Duisburg-Großenbaum zu Gast. Rechtsanwalt Kojima bietet in dieser Zeit eine offene Sprechstunde in sozialen Rechtsangelegenheiten an. Interessierte sind herzlich willkommen. In einem vertraulichen Gespräch wird auf die Fragen der Rechtsschutzsuchenden gezielt eingegangen. Insbesondere zu Fragen des Sozialleistungs- und Rentenbezugs sowie zum Schwerbehindertenrecht steht Rechtsanwalt Kojima Rede und Antwort. Aber auch Fragen zum Familienrecht und Mietrecht bleiben nicht unbeantwortet.  

 

Dienstag, 20. Januar 2015 - Historischer Kalender

A42: Rodungsarbeiten im Bereich Duisburg
Ab Spätsommer 2015 erneuert die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr den Streckenabschnitt der A42 zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg-Nord (A42/A59) und der Anschlussstelle Duisburg-Baerl. Bis Herbst 2017 erneuern die Straßenbauer dann unter anderem die Fahrbahnen sowie Entwässerungskanäle, Schutzeinrichtungen und die Beschilderung. Gleiches gilt für die Lärmschutzwände. Weiterhin setzt der Landesbetrieb die Brücken in diesem Abschnitt instand.
Zur Vorbereitung des Projekts sind Rodungsarbeiten notwendig. Diese beginnen ab Freitag (23.1.) in Fahrtrichtung Dortmund und werden vom Standstreifen aus durchgeführt. Der Verkehr läuft in der gewohnten Fahrstreifenbreite an den Tagesbaustellen vorbei, die erlaubte Geschwindigkeit ist dann jedoch reduziert. Bis Ende Februar 2015 sollen die Arbeiten spätestens abgeschlossen sein. Entsprechende Kompensationsmaßnahmen sind Teil des Projekts.   

 

Einjahres-Bilanz „Appetitlich“-App: Gastronomiekontrollbarometer gut genutzt

Rund 25.000 App-Downloads und mehr als 280.000 Klicks auf Ergebnisse der Betriebskontrollen von Restaurants, Imbissstuben und Co. in Duisburg und Bielefeld sprechen für sich: Der neue Weg, den das nordrhein-westfälische Verbraucherschutzministerium und die Verbraucherzentrale NRW mit dem Kontrollbarometer zur Offenlegung der Ergebnisse der amtlichen Lebensmittelüberwachung in Gastronomiebetrieben eingeschlagen haben, befindet sich nach einem Jahr Erprobung auf Erfolgskurs.
Als App unter dem Namen „Appetitlich“ zunächst für die beiden Modellkommunen Bielefeld und Duisburg konzipiert, nutzen immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher Internet und Handy-App, um zu erfahren, wie es um das Verhalten des jeweiligen Gastronomen, die Verlässlichkeit der Eigenkontrollen sowie das Hygienemanagement in den beiden Städten bestellt ist.
„Das ist ein Gewinn für alle: Für Verbraucherinnen und Verbraucher ist endlich transparent, wie die Ergebnisse der amtlichen Kontrollen ausfallen. Für gute und sauber arbeitende Betriebe ist das ein Wettbewerbsvorteil, sie nutzen ihre gute Bewertung als Qualitätssiegel. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Betriebe wird ein gutes Arbeitsumfeld erreicht“, sagt der nordrhein-westfälische Verbraucherschutzminister Johannes Remmel. „Diese Transparenzoffensive ist ein wichtiges Instrument für starke Verbraucherrechte und wird sich langfristig auch auf die Beanstandungsquoten der amtlichen Lebensmittelkontrolle auswirken.“.


NRW-Industrie produzierte 2013 Möbel im Wert von nahezu sechs Milliarden Euro
341 nordrhein-westfälische Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes stellten im Jahr 2013 Möbel im Wert von rund 5,9 Milliarden Euro her. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich der internationalen Einrichtungsmesse imm cologne (19. bis 25. Januar 2015) mitteilt, waren das 4,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
Mit einem Produktionswert von 2,6 Milliarden Euro (-0,4 Prozent gegenüber 2012) entfiel der größte Anteil aller im Jahr 2013 in NRW produzierten Möbel auf Küchenmöbel aus Holz; dabei handelte es sich zum größten Teil um Einbauküchenelemente aus Holz. Bei der Herstellung von sonstigen Möbeln, wie z. B. Wohn-, Schlaf- und Badezimmermöbel, wurde ein Absatzwert von 1,3 Milliarden Euro (-6,8 Prozent) und bei Sitzmöbeln und Teilen dafür von 1,1 Milliarden Euro (-8,0 Prozent) erzielt.
Der Produktionswert von Büro- und Ladenmöbeln belief sich auf 635 Millionen Euro (-5,7 Prozent) und der für Matratzen auf 273 Millionen Euro (-10,6 Prozent). Der bundesweite Produktionswert von Möbeln lag 2013 bei insgesamt 16,2 Milliarden Euro; der Anteil NRWs an der Möbelproduktion betrug hier 36,4 Prozent. Bei den aus Holz hergestellten Küchenmöbeln erreichte NRW einen Anteil von 67,8 Prozent, bei sonstigen Möbeln 29,5 Prozent und bei Sitzmöbeln und Teilen dafür 23,1 Prozent.
Bei Büro- und Ladenmöbeln betrug der Anteil nordrhein-westfälischer Hersteller 25,1 Prozent und bei der Matratzenherstellung 38,3 Prozent. Von Januar bis September 2014 produzierten 337 Betriebe in Nordrhein- Westfalen Möbel im Wert von 4,4 Milliarden Euro, das waren 0,3 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Auch hier hatten Küchenmöbel aus Holz (2,0 Milliarden Euro; +1,7 Prozent) und sonstige Möbel (980 Millionen Euro; -1,8 Prozent) die höchsten Anteile an der heimischen Möbelproduktion.
Die Produktion von Spezialmöbeln (z. B. Möbel für Human-, Zahn- oder Tiermedizin sowie Chirurgie-, Friseur- oder ähnliche Stühle) wurden bei dieser Statistik nicht berücksichtigt. Die genannten Ergebnisse beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten. (IT.NRW).

 

Verbraucherpreise für Nahrungsmittel seit 2010 um 11,5 % gestiegen
Die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel waren im Jahr 2014 um 11,5 % höher als im Jahr 2010. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich der Grünen Woche vom 16. bis 25. Januar 2015 in Berlin weiter mitteilt, stiegen die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel damit deutlich stärker als die Verbraucherpreise insgesamt. Diese erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 6,6 %. Insbesondere in den Jahren 2012 und 2013 verteuerten sich Nahrungsmittel auf Verbraucherebene überdurchschnittlich. Im Jahr 2014 stiegen die Nahrungsmittelpreise nur geringfügig stärker als die Verbraucherpreise insgesamt.  


Kirchenmaus am Klosterbrunnen der Abtei Hamborn entdecken
 
Wieder gibt es die nächste Gelegenheit zum Stöbern und Staunen. Alle Interessierten können am Samstag, den 24. Januar, mit Treffpunkt in der Abteikirche um 10:30 Uhr an der Führung durch die Abtei Hamborn teilnehmen.   Der Bronzebrunnen von Gernot Rumpf, im Jahre 1993 gestaltet, ist nicht das einzige Highlight der eineinhalb stündigen Abtei-Führung in Hamborn.
Gezeigt werden auch der romanische Kreuzgang, die Abteikirche mit den faszinierenden Glasfenstern, die Schatzkammer mit bemerkenswerten liturgischen Gewändern und kostbaren Altargeräten.  
Anmeldung erforderlich beim Projekt LebensWert unter der Rufnummer 0203-54472600 oder tourismusbuero@abtei-hamborn.de.


UDE: Junge Ingenieurin leitet BMBF-gefördertes Projekt Gesund altern mit moderner Technik  
Die Gesellschaft wird immer älter, aber auch immer digitaler. Fitnessarmbänder oder Einparkhilfen sind alltäglich. An neuen technischen Systemen, die für Menschen jeden Alters geeignet sind, werden acht Forschungsgruppen in den nächsten fünf Jahren arbeiten. Eine davon leitet Dr. Aysegül Dogangün von der Universität Duisburg-Essen (UDE). PAnalytics heißt ihr Projekt.
Es ist ein Selbst-Monitoring für Menschen ab 50 Jahren, mit dem diese ihre Gesundheit umfassend kontrollieren und auswerten können. Alle Teams werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Schwerpunkt „Mensch-Technik-Interaktion für den demografischen Wandel“ gefördert. Insgesamt fließen 22 Millionen Euro. 


VHS: Afrikanisches Trommeln für Anfänger  
 
Einen Einsteigerkurs ins afrikanische Trommeln bietet die Volkshochschule ab Freitag, 30. Januar, jeweils von 18 bis 19.30 Uhr im Gebäude auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte an. An insgesamt dreizehn Abenden können die Teilnehmer bei Kursleiter Nii Annan Odametey den richtigen Umgang mit dem Instrument lernen.  
Die kraftvollen, mitreißenden Rhythmen afrikanischer Trommeln üben auf viele Menschen eine starke Anziehung aus. Immer mehr Europäer entdecken für sich, dass Trommeln ihnen Lebensfreude, Kraft und Energie schenkt. Nii Annan Odametey ist in einer Großfamilie aufgewachsen, in der Tanz- und Trommeltraining zum Alltag der Kinder und Jugendlichen gehört und schon früh die älteren Kinder die jüngeren unterrichten.  
Der Unterricht wird auf den Kenntnisstand und die Bedürfnisse der Teilnehmer abgestimmt und kann demnach ebenso die Grundlagen der Schlagtechnik wie auch schnelle Rhythmusfolgen beinhalten. Sofern vorhanden, sollte die eigene Trommel mitgebracht werden. Anmeldungen unter 0203/283-2616.


VHS: Zweite Ausstellung zur Geschichte der Frauen in der SPD
   
Zur Ausstellungseröffnung „für eine bessere Welt!“ lädt die Volkshochschule am Montag, 26. Januar, um 18 Uhr in das Gebäude auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte ein. Martina Stecker, Vorsitzende der Duisburger Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen, Kuratorin Dr. Marlies Obier sowie der Duisburger Landtagsabgeordneten Sarah Philipp werden die Ausstellung eröffnen.  

Anlässlich des 150jährigen Bestehens der SPD hatte die Künstlerin Dr. Marlies Obier die Ausstellung „für eine bessere Welt!“ konzipiert, die dem politischen Kampf der Frauen in der Sozialdemokratie gewidmet war. Die erste Ausstellung, die in der VHS Duisburg im November 2013 gezeigt wurde, betrachtete den Zeitraum von der Gründung der SPD 1863 bis zur Ausrufung der ersten deutschen Republik 1919.  
Jetzt wird die Geschichte der Frauen in der SPD in einer zweiten Ausstellung fortgeschrieben. Im Mittelpunkt stehen zwölf Frauen, die im Zeitraum von der Weimarer Republik über die Herrschaft des Nationalsozialismus bis zur Gründung der Bundesrepublik gewirkt haben. Die Ausstellung kann bis Freitag, 6. Februar, besucht werden. Der Eintritt ist frei.


VHS-Programm für das Frühjahrssemester
   
Pünktlich zum Beginn des Frühjahrssemester am Montag, 26. Januar, liegt das neue Programm der Volkshochschule Duisburg nun auch als gedrucktes Exemplar vor. Auf annähernd 550 Seiten können fast 1.100 Veranstaltungen sowie Seminare und Kurse aus elf Fachbereichen ausgewählt werden. Geboten werden auch 14 Fremdsprachenkurse; seit vergangenem Semester auch Rumänisch. Die Gesundheitsbildung ist mit 175 Kursen vertreten. Von Aquafitness bis Zumba wird alles angeboten, was das körperliche und seelische Wohlbefinden fördert. Die Preise sind gleich geblieben und es gelten nach wie vor die Ermäßigungsregelungen.  
Neben einer Vielzahl von Kursen zum Umgang mit dem PC und den gängigsten Anwendungen für den Beruf und fürs Private werden auch wieder aktuelle Fragen, etwa zum Thema Datensicherheit, in Vorträgen behandelt. Der frühere Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar wird für die Gefahren der Vernetzung sensibilisieren: Was bedeuten zum Beispiel Fotodrohnen für unsere Privatsphäre und für die Gesellschaft insgesamt?    
Und auch viele interessante Kurse zum Thema Kultur und Bildung sowie Beiträge zum diesjährigen Programm „Heimat“ der 36. Duisburger Akzente bietet die VHS an. Daneben sind standardmäßig verschieden Kreativkurse wie Fotografie, Kunstschmieden, Zeichnen, Malen, Drucken, Singen, Tanzen, Musizieren, Teil des umfangreichen Programms. In Vorträgen und Workshops lässt sich auch der richtige Umgang mit den Medien erlernen, sei es, die eigene Pressearbeit zu verbessern oder aber die kritische Auseinandersetzung mit der Medienarbeit und aktuellen Themen. Das VHS-Programm und weitere Informationen zu den Kursen sind online unter www.vhs-duisburg.de abrufbar.  

 

VHS: „Windows 8“-Kompaktseminar    
Ein Kompaktseminar im Umgang mit dem Microsoft Betriebssystem Windows 8 bietet die VHS ab Dienstag, 28. Januar, jeweils von 18 bis 20.30 Uhr im Gebäude auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte an.  
An insgesamt fünf Abenden erfahren die Teilnehmer, wie man sich in der neu gestalteten Windows-Oberfläche zurecht findet, wie Benutzer und Ressourcen eingerichtet werden oder wie man Dateien verwaltet. Der Schwerpunkt liegt auf den Funktionalitäten von Windows 8; daher sind gerade Umsteiger und Neueinsteiger angesprochen. Sicherheits- und Systempflegetools sowie die Nutzung der Netzwerkfunktionen von Windows 8 schließen den Workshop ab.  
PC-Grundlagenkenntnisse sind Voraussetzung für die Teilnahme.
Eigene  Notebooks, auf denen Windows 8 installiert ist, können mitgebracht werden. Die Teilnahmegebühr beträgt 70 Euro.

 

VHS: Wissensbissen – Digitale 3D-Techniken    
Unter der Rubrik „Wissensbissen“ bietet die VHS am Donnerstag, 29. Januar, von 18.30 bis 21.30 Uhr im Gebäude auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte einen Vortrag über die vielfältigen Einsatzgebiete und die Geschichte des 3D-Drucks an.   Die Volkshochschule ermöglicht mit ihrer Reihe „Wissensbissen“ kompakte, praxisnahe Kursangebote zu ausgewählten IT-Themen. Den Auftakt macht Marc Kohlen, der die Geschichte des 3D-Drucks erläutert und auch die Möglichkeit bietet, einen 3D-Drucker einmal in Aktion zu sehen.  
Digitale 3D-Techniken, speziell der 3D-Druck, sind zurzeit Gesprächsthema und werden in den unterschiedlichsten Lebensbereichen als zukunftsweisend angesehen. Dass eine neue Fabrikationstechnik, die noch vor kurzem als Science-Fiction angesehen wurde, so schnell in unseren Alltag eingreift und innerhalb weniger Jahre für jedermann nutzbar und erschwinglich wird, ist revolutionär.  
3D-Konstruktionszeichenprogramme und das 3D-Drucken werden heute auch schon in weniger auf der Hand liegenden Bereichen genutzt: Food Designer drucken Lebensmittel, in der Textilindustrie werden Kunststoffgewebe und in der Medizin Hautgewebe gedruckt. Und ständig kommen neue Anwendungsmöglichkeiten hinzu. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro. Anmeldungen unter 0203/283-2063 und www.vhs-duisburg.de.

VHS: Baglama-Kurs    
Einen Einführungskurs in das Baglamaspiel bietet die Volkshochschule ab Dienstag, 27. Januar, jeweils von 19.45 bis 21.15 Uhr im Gebäude auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte an. An insgesamt dreizehn Abenden können die Teilnehmer den richtigen Umgang mit dem Instrument lernen.    
Die Baglama ist eines der wichtigsten Instrumente der anatolischen Musik. In den unterschiedlichen Gegenden der Türkei werden sieben verschiedene Schlagrhythmen und Spielarten gepflegt, die in diesem Kurs vorgestellt werden. Melodienspiel, Liedbegleitung, das Erlernen von Noten und das Singen zu diesem Instrument sind Themen des Kurses. Notenkenntnisse sind nicht erforderlich. Allerdings sollten ein eigenes Instrument sowie Schreibunterlagen mitgebracht werden. Anmeldungen unter 0203/283-2616   

 

Montag, 19. Januar 2015 - Historischer Kalender

Sonderseite: Alle gegen Pegida - "Wir sind Duisburg!"
• „Wir sind Duisburg“, Montag, 19. Januar, 18.30 Uhr, Opernplatz

 

Demonstrationen in der Innenstadt: Einschränkung des DVG-Busverkehrs
Für Montagabend, 19. Januar, hat die Polizei über die Planungen für eine Demonstration der sogenannten „Pegida“ sowie drei Gegendemonstrationen informiert. Diese werden den Busverkehr der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) einschränken. Die Fahrgäste müssen mit Verspätungen und kurzfristigen Umleitungen auf einigen Linien rechnen. Möglicherweise werden die zentralen Zufahrtsstraßen zur Innenstadt gesperrt.
Demonstrationen in der Innenstadt
Am Montag, 19. Januar, in der Zeit von 17 bis 22 Uhr, werden die angekündigten Demonstrationen im Bereich der Innenstadt den Verkehr beeinflussen. Für die Pegida-Demo sind etwa 500 Teilnehmer angekündigt, die zwischen 17:30 und 22 Uhr im Bereich Duisburger Hauptbahnhof/Portsmouthplatz und Mercatorstraße auflaufen.
Die Gegendemonstrationen versammeln sich voraussichtlich am Hauptbahnhof, vor dem Stadttheater und am Life-Saver-Brunnen. Davon betroffen wären dann die Buslinien 921, 923, 924, 926, 928, 929, 933, 934, 937, 939, 944, SB10 und SB30. Auf allen hier genannten Linien ist mit Verspätungen zu rechnen, da die Busse der DVG nur hinter den Demonstranten her fahren können oder die Straßen gar nicht befahren können.
Betroffene Linien: 921, 923, 924, 926, 928, 929, 933, 934, 937, 939, 944, SB10 und SB30. Entfallene Haltestellen im Falle von Sperrungen: „Friedrich-Wilhelm-Platz“, „Lehmbruck-Museum“ und „Tonhallenstraße“, „Kremerstraße“, „Stadttheater“, „Schäferturm“.

 

Duisburger Inner Wheel Club  besuchte Mündelheimer Lamahof
Der Lamahof betreut an einem Tag in der Woche schwerkranke und benachteiligte Kinder. Die Kinder sollen für ein paar Stunden Abwechslung von ihrem oft traurigen Alltag haben. Der IWC unterstützte im letzten Jahr die Arbeit mit 600€ und bei einem Besuch des Vorstandsteams konnten sich die Damen von der guten Arbeit dort ein Bild machen.   

Großzügige Spende: Firma Covidien unterstützt Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst Duisburg
Insgesamt 8.500 Euro hat das Medizinproduktunternehmen Covidien symbolisch an das Malteser Hospiz St. Raphael übergeben. Damit soll die Arbeit des Kinder- und Jugendhospizdienstes gefördert werden, ein Dienst, den die Malteser seit 2008 anbieten. „Wir möchten mit dieser Spende einerseits die wunderbare Arbeit, die an diesem Hospiz geleistet wird, unterstützen, auf der anderen Seite aber auch die Hospizarbeit im Allgemeinen ein wenig mehr in die Öffentlichkeit rücken“, erklärt Jörg Vollmann, Geschäftsführer der Firma Covidien.
„Als moderne Gesellschaft haben wir in der Regel  die Lebenserhaltung oder –rettung im Blick. Eine würdevolle, palliative Begleitung in dieser schweren Zeit gehört aus unserer Sicht dazu.“ Gemeinsam mit dem Direktor Strategisches Kundenmanagement, Carsten Buchmüller besuchte Jörg Vollmann das Malteser Hospiz St. Raphael und informierte sich über die eindrucksvolle Arbeit im Hospiz. Leiterin Mechthild Schulten bedankte sich während des Gesprächs für die 8.500 Euro: „Wir freuen uns sehr über die großzügige Spende der Firma Covidien. Wir sind das ganze Jahr über auf Spenden angewiesen. Umso schöner, dass wir schon zu Beginn des Jahres so eine große Summe bekommen.“    

Mechthild Schulten, Leiterin des Malteser Hospizes St. Raphael, freut sich über die großzügige Spende der Firma Covidien. Den Scheck überreichen der Direktor Strategisches Kundenmanagement Carsten Buchmüller und Geschäftsführer Jörg Vollmann.

 


MSV Duisburg – SV Werder Bremen: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für die Zuschauer des Fußballspiels MSV Duisburg gegen SV Werder Bremen am Montag, 19. Januar, 18:30 Uhr, im Stadion in Duisburg-Neudorf setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.

Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV-Arena:

·        ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 16:36, 16:46 und 16:56 Uhr

·        ab „Bergstraße“ um 16:41, 16:51 und 17:01 Uhr

·        ab „Meiderich Bahnhof“ ab 16:45 bis 17:10 Uhr alle fünf Minuten

·        ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 17:10 und 17:35 Uhr

·        ab „Betriebshof Unkelstein“ ab 16:28 bis 16:53 Uhr alle fünf Minuten

·        ab „Duisburg Hauptbahnhof Osteingang“ ab 16:40 bis 18:05 Uhr alle fünf Minuten

·        ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 17:03 Uhr

Nach Spielende stehen am Stadion Busse und an der Haltestelle „Grunewald“ Straßenbahnen für die Rückfahrt bereit. Besucher des Fußballspiels, die eine Tages-eintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für Zuschauer, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist lediglich die Rückfahrt kostenlos.  

 

DVG: 100 neue Fahrscheinautomaten werden aufgestellt
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft stellt entlang ihres Streckennetzes 100 neue Fahrscheinautomaten auf. Die neuen Geräte sind benutzerfreundlicher und bieten zusätzliche Funktionen. Dafür werden bis etwa Ende Februar nach und nach alte Automaten abgebaut. In einem ersten Schritt werden rund 55 Automaten von den Bahnsteigen entfernt, an denen noch ein weiterer Automat auf der anderen Bahnsteigseite zur Verfügung steht. Im weiteren Verlauf müssen auch Ticketautomaten an Haltestellen abgebaut werden, an denen nur ein Automat vorhanden ist, diese werden aber umgehend durch neue ersetzt. Somit finden sich im Stadtgebiet künftig 120 neue Automaten, bereits Anfang 2012 wurden 20 aufgestellt. Für die dann noch verbleibenden 68 alten Geräte wird derzeit ein Konzept erarbeitet.
Neue Funktionen
Die neuen Automaten bieten im Vergleich zum Vorgängermodell verschiedene zusätzliche Funktionen, die alle barrierefrei genutzt werden können: Die Bedienelemente sind niedrig angebracht, somit auch für Rollstuhlfahrer gut zu erreichen. Die neuen Modelle vom Typ „ICA TSI“ verfügen über eine Einzahlfunktion, so können sowohl Zahlscheine des erhöhten Beförderungsentgelts (EBE) als auch Stromrechnungen der Konzernschwester Stadtwerke Duisburg AG bezahlt werden. Wie Fahrgäste auf schnellstem Wege an ihr Ziel kommen und welches Ticket sie dafür benötigen, zeigt die elektronische Online-Fahrplanauskunft. Das Menü präsentiert sich mehrsprachig: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Spanisch und Türkisch.

Der eingebaute Kartenleser kann die Gültigkeit und Merkmale der elektronischen Abo-Tickets, wie FirmenTicket, SchokoTicket, BärenTicket, Ticket 1000 und 2000, überprüfen. Gezahlt werden kann mit 5-, 10-, 20-, 50- und 100-Euro-Scheinen sowie mit EC-/Maestro- und Geldkarte. Außerdem können Fahrgäste künftig an den Automaten kontaktlos mit der sogenannten „girogo-Funktion“ ihrer Sparkassen-Karte bezahlen, dies ist bis zu einem Beitrag von 20 Euro möglich. Zusätzlich gibt es an etwa 20 Automaten an zentralen Punkten im Liniennetz sogenannte „Banknotenrecycler“, die die Ausgabe und somit das Wechseln von 5- oder 10-Euro-Scheinen ermöglichen.   

 

Samstag, 17. Januar 2015 - Historischer Kalender

Ehemalige Minigolfanlage schon zusätzlicher Schulparklatz?

Seit der Wiederausfnahme des  Schulbetriebs der Ungelsheimer St. George School nach den Weihnachtsferien gab es Aktivitäten auf dem Gelände der ehemaligen Minigolfanlage Am Neuen Angerbach. Zunächst gab es Beschneidungen an Ästen, dann kamen die Autos...
Das Areal liegt quasi schräg gegenüber dem Schulgelände und wird seit dem Ende des Pachtvertrags zwischen dem Minigolfanalgenbetreiber und Grundstückseigentümer Graf Spee als zusätzlicher Parkplatz der Schule diskutiert. haje

VHS: Fotokurse für  Unibewerber und Berufseinsteiger von Volker Heinze Volker Heinze, renommierter Fotograf und international gefragter Hochschullehrer, bietet speziell für Oberstufenschüler und Absolventen von Oberstufen-Leistungskursen einen Kurs an, in dem er den entwickelten Umgang mit fotografischem oder anderem illustrativen Bildmaterial darlegt und erklärt, wie man erweiterndes Material zu einem präsentationsfähigen Layout zusammenstellt. Persönliches Ziel kann es dabei sein, eine Präsentationsform als Bewerbungsgrundlage zu erarbeiten.   
Der Kurs wird als Block an vier aufeinanderfolgenden Tagen vom 19. bis zum 22. Februar, jeweils von 10 bis 16 Uhr angeboten. Das Entgelt beträgt 90 Euro, eine Ermäßigung ist möglich. Anmeldungen werden bis Donnerstag, 12. Februar, entgegengenommen.  

VHS: Fotoband als Präsentationsform  
Viele träumen davon, einmal einen eigenen Fotobildband herauszugeben und damit über die üblichen Fotobücher hinauszugehen. Volker Heinze, selbst renommierter Fotograf und international gefragter Hochschuldozent, will in einem Kurs in der VHS im Herbst das Rüstzeug dafür vermitteln. Dazu bietet er jetzt einen Vorbereitungskurs an, der es auch Ungeübten ermöglicht, thematischen Arbeiten an umfangreichen Bildserien zu üben, eigene Arbeiten zu besprechen und als Themenarbeit für ein Buch vorzubereiten, um dann im Herbst den tiefergehenden Kurs zu besuchen. Alle einfachen Techniken (Handy, Schnappschusskamera) haben in diesem Kurs den Vorzug. Der Kurs beginnt am Dienstag, 27. Januar, umfasst zehn Abende, jeweils 18 bis 19.30 Uhr, und kostet 54 Euro (Ermäßigung möglich). Anmeldungen werden bis zum 20. Januar 2015 entgegengenommen.  


Schwarzer-Peter-Spiel um Sperrklausel:
Mehr Demokratie kritisiert neue Debatte über Kommunalwahl-Hürde

Die Initiative „Mehr Demokratie“ kritisiert die erneut aufgeflammte Debatte um die Wiedereinführung einer Sperrklausel bei Kommunalwahlen in NRW. „SPD, CDU und Teile der Grünen wollen eine Sperrklausel, aber niemand hat verfassungsfeste Argumente dafür. Deshalb schiebt auch die CDU jetzt dem Innenministerium den Schwarzen Peter hierfür zu“, kritisiert Landesgeschäftsführer Alexander Trennheuser die am Dienstag beschlossene Forderung der Christdemokraten nach einer 2,5 Prozent-Hürde bei Kommunalwahlen.
Die CDU fordert vom Innenministerium, die „tatsächlichen Voraussetzungen für eine rechtssichere Sperrklausel darzulegen“, um eine aus Sicht der Landtagsfraktion gegebene Gefährdung der Funktionsfähigkeit der Räte und des kommunalen Ehrenamtes abzuwenden. „Dabei sind die Voraussetzungen längst klar. Wer eine Sperrklausel will, muss nachweisen, dass Räte ohne Sperrklausel ihre Arbeit nicht mehr erledigen können.
Die allgemein beschworene Gefahr reicht als Begründung nicht“, erläutert Trennheuser auch mit Blick auf das Urteil des Verfassungsgerichtshofes zur Verfassungswidrigkeit kommunaler Sperrklauseln. Das Verfassungsgericht des Landes hatte 1999 entschieden, dass eine abstrakte, theoretische Möglichkeit einer Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit von Kommunalvertretungen zur Begründung einer Sperrklausel nicht genüge. Eine solche Möglichkeit sei nie auszuschließen, reiche aber als hinreichende Begründung für die Annahme eines "zwingenden Grundes" für eine Sperrklausel nicht aus.
„Dies räumt sogar das von der SPD Ende Oktober vorgelegte Rechtsgutachten zum Thema ein“, so Trennheuser. In einem heute auf Ruhrbarone.de veröffentlichten Beitrag sieht auch der Grünen-Landtagsabgeordnete Mario Krüger „neben anderen Optionen“ eine neue Sperrklausel als „Ultima Ratio“ zur Sicherung der kommunalen Demokratie. Der kommunalpolitische Sprecher seiner Fraktion beklagt, dass kleine Parteien weniger Stimmen zur Erlangung eines Ratsmandates bräuchten als große Parteien.
Ein Problem sei außerdem, dass sich Ratsgruppen nicht aus politischen Gründen zusammenschlössen, sondern allein, um als Fraktion finanzielle Vorteile zu haben. „Beides ist richtig, hat aber nichts mit der Sperrklausel zu tun“, ärgert sich Trennheuser. Eine solche Argumentation sei deshalb unredlich. Wer die benannten Probleme angehen wolle, müsse das Auszählsystem bei Kommunalwahlen und die Regeln für die Finanzierung der Ratsarbeit ändern. „Die Gleichwertigkeit aller Stimmen ist durch Landesverfassung und Grundgesetz geschützt, daran wird der Landtag auch durch eine Verfassungsänderung nicht vorbei kommen“, sagt Trennheuser.  

 

Freitag, 16. Januar 2015 - Historischer Kalender - Weltnichtstag

Ampelanlage Friedrich-Wilhelm-Straße/Mercatorstraße erst am heutigen nachmittag wieder einsatzfähig
Bei der Demontage des defekten Steuergerätes der Ampelanlage im Bereich Friedrich-Wilhelm-Straße / Mercatorstraße zeigte sich, dass das Fundament des Schaltkastens, in dem das Steuergerät installiert ist, nicht mehr stabil ist und ebenfalls ersetzt werden muss. Die gesamte Ampelanlage wird deshalb voraussichtlich erst am Freitag, 16. Januar, in den Nachmittagsstunden wieder einsatzbereit sein.  
Am Montag ist die Ampelanlage am Hauptbahnhof ausgefallen. Die Überprüfung hatte ergeben, dass das Steuergerät nicht mehr zu reparieren ist. Bis zum Einbau des neuen Steuergerätes gilt im Einmündungsbereich erhöhte Aufmerksamkeit:
Zur Sicherung des Verkehrs wurde die Linksabbiegespur aus der Friedrich-Wilhelm-Straße gesperrt, hier ist nur ein Rechtsabbiegen in die Mercatorstraße möglich.  Die Fußgängerüberquerung vom Hauptbahnhof zum Hoisthaus, die ein Überqueren von fünf Fahrspuren erfordert, ist ebenfalls gesperrt, Fußgänger werden gebeten, die Mercatorstraße in Höhe der IHK zu überqueren.

 

Vandalismus: Aufzug im Bahnhof Duisburg-Meiderich Süd außer Betrieb
Kosten und Zeit zur Instandsetzung noch unbekannt
Aufgrund eines Vandalismusschadens ist der Aufzug an der Station in Duisburg-Meiderich Süd für unbekannte Zeit außer Betrieb.
Mobilitätseingeschränkte Reisende werden gebeten, sich vor Fahrtantritt unter der Service-Hotline 01806 512 512 nach geeigneten Fahrmöglichkeiten zu erkundigen.
Die Reparaturarbeiten sind beauftragt. Eine Prognose über die Dauer der Arbeiten und die Kosten kann die Deutsche Bahn zurzeit leider nicht abgeben.


Verbraucherpreise 2014: + 0,9 % gegenüber dem Vorjahr

Im Jahresdurchschnitt 2014 erhöhten sich die Verbraucherpreise in Deutschland gegenüber 2013 um 0,9 %. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist die Jahresteuerungsrate somit seit 2011 rückläufig (2011: + 2,1 %; 2012: + 2,0 %; 2013: + 1,5 %). Eine niedrigere Teuerung im Jahresdurchschnitt hatte es zuletzt 2009 gegeben (+ 0,3 %). Die moderate Jahresteuerungsrate 2014 resultierte vor allem aus niedrigen Inflationsraten in der zweiten Jahreshälfte. Im Dezember 2014 lag die Inflationsrate - gemessen am Verbraucherpreisindex - bei + 0,2 % gegenüber Dezember 2013. Im Vergleich zum Vormonat November 2014 blieb der Gesamtindex im Dezember 2014 unverändert.

Extra Behandlung auf eigene Kosten: NRW-Bürger haben IGeL in der Tasche
Ob Stoßwellentherapie beim Tennisarm, Ultraschall der Eierstöcke zur Krebsfrüherkennung oder Augeninnendruckmessung: 57 Prozent der gesetzlich Versicherten in Nordrhein-Westfalen (NRW) wurden von ihrem Arzt schon einmal auf eine "Individuelle Gesundheitsleistung" (IGeL) aufmerksam gemacht. Damit sind die Ärzte in NRW weit vorne. Nur in Baden-Württemberg liegt die Quote mit 58 Prozent noch höher.
Das zeigt eine Forsa-Studie im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Patienten in NRW sind IGeL-Skeptiker Wenn es aber darum geht, ihrem Arzt ein IGeL-Angebot abzukaufen, sind die Patienten in NRW im Ländervergleich am zurückhaltendsten. Nur 65 Prozent nahmen die angebotene Leistung in Anspruch, Spitzenreiter sind die Bayern mit 87 Prozent. Zu wenig Wissen über IGeL-Angebote "Patienten sollten sorgfältig abwägen, ob IGeL-Behandlungen bzw. Untersuchungen ihnen den gewünschten Nutzen bringen", sagt Günter van Aalst, Leiter der TK-Landesvertretung NRW.
"Wir empfehlen unseren Versicherten daher, sich gründlich zu informieren. Entsprechende Angebote bietet die TK auf ihren Internetseiten und über ihre Versichertenhotline." Nur jeder Dritte (36 Prozent), der eine "Individuelle Gesundheitsleistung“ angeboten bekommt, holt sich zusätzliche Informationen ein. Bundesweit ist das der schlechteste Wert. Diejenigen, die sich schlau machen, schauen meist auf spezielle Seiten im Internet wie www.igel-monitor.de oder wenden sich an ihre Krankenkasse. Die TK hat wichtige Informationen und Entscheidungshilfen auf ihrer Seite www.tk.de unter dem Webcode 225920 zusammengestellt.

Kurs „Deutsch für Fortgeschrittene“ startete in der AWO-Familienbildung Die AWO-Familienbildung hat einen Deutschkurs für Fortgeschrittene eingerichtet. Zehn junge Frauen lernen für den "B2"-Abschluss, der besserer Möglichkeiten zum Beispiel auf dem Arbeitsmarkt ermöglicht. Am Dienstag begann der Kurs in der AWO-Familienbildungsstätte im AWO-Kranichhof. Dr. Martin Florichs, der Leiter der AWO-Familienbildung, begrüßte die Teilnehmerinnen beim Kursstart in Wanheimerort am Dienstag persönlich.  
"Wir freuen uns, dass wir erstmals einen B2-Kurs anbieten können. Vor allem freut uns, dass dieser Kurs auf Nachfrage durch die Lerninteressierten selbst zustande gekommen ist", sagte Dr. Martin Florichs (Foto).
Frauen aus der Türkei, Rumänien, aus Thailand und Nigeria besuchen freiwillig und auf eigene Kosten diesen Aufbaukurs. Insgesamt 350 Stunden bereiten sie sich auf die offizielle Prüfung vor. Anamaria B. aus Rumänien erklärte, warum sie zweimal in der Woche bei der AWO-Duisburg weiter Deutsch lernt:
"Ich bin Architektin und will auch hier in Deutschland in meinen Beruf arbeiten. Dazu brauche ich den Nachweis, dass ich gut Deutsch kann."   Alle Teilnehmerinnen hatten bereits in einem der Integrationskurse der AWO-Duisburg Deutsch gelernt und ihre Prüfung zum B1-Abschluss erfolgreich bestanden. "Danach wollten die Schülerinnen weiter lernen und auch die B2-Prüfung ablegen. Mit dem Zertifikat können sie dann wie Anamaria bei Bewerbungen ihren Sprachstand nachweisen", erläutert Elke Marnette, Leiterin des Bereichs Sprachkurse in der AWO-Familienbildung.  
Darüber hinaus sei es immer gut, die Deutschkenntnisse zu erweitern. Denn im Gespräch mit Ärzten, Behörden oder Lehrern lassen sich so die eigenen Angelegenheiten leichter regeln, so Elke Marnette weiter. Geleitet wird der neue Kurs von Silke Dorbandt und Dagmar Kewitz, die als Lehrerinnen im Fach "Deutsch als Fremdsprache" zertifiziert sind.  
Die AWO-Familienbildung besitzt enorme Erfahrung im Bereich der sogenannten Integrationskurse für Zuwanderer. Dieser Unterricht, finanziert vom Bundesamt für Migration, ermöglicht den Kursteilnehmern, innerhalb von 600 bis 900 Stunden die Grundzüge der Sprache ihres neuen Heimatlandes zu lernen. Etwa 500 Frauen und Männer aus über 30 Ländern nutzen dieses AWO-Angebot jährlich.  
Dr. Martin Florichs: "Unser neuer Kurs widerlegt ganz praktisch die Mär, dass Zuwanderer nicht Deutsch lernen wollen. Wir sehen vielmehr eine große Bereitschaft, diese Angebote nutzen zu wollen. Das gilt gerade bei jungen Frauen. Wenn es Probleme gibt, dann liegen sie meist darin, dass nicht alle Kurse vom Bundesamt für Migration oder anderen Kostenträgern bezahlt werden und vielen Neu-Duisburgern das Geld für die Kursgebühr fehlt."  


UDE/UKE: Neue Strategie bei infektiöser Endokarditis Frühzeitige Operation rettet Leben
 
Medikamente allein reichen nicht: Patienten mit entzündeter Herzinnenhaut (infektiösen Endokarditis) haben höhere Überlebensaussichten, wenn sie früh operiert werden. Das ist das Ergebnis einer weltweiten internationalen Forschergruppe (International Collaboration on Endocarditis (ICE)). Sie basiert auf einer großen prospektiven Untersuchung (Prospective Cohort Study-PCS), die auch mit Unterstützung der Universität Duisburg-Essen (UDE) ins Leben gerufen wurde. Eine Zusammenfassung der Studie wurde jetzt im renommierten Fachmagazin Circulation veröffentlicht.
Prof. Raimund Erbel verfasste dazu ein Editorial. Der Herzspezialist an der Medizinischen Fakultät der UDE ist Direktor der Klinik für Kardiologie am Universitätsklinikum Essen (UK Essen).  Meist sind Bakterien die Verursacher der selten vorkommenden Entzündung der Herzinnenhaut. Grundsätzlich kann aber jeder Mensch daran erkranken, und ohne Therapie verläuft sie meist tödlich. Welche Behandlung am aussichtsreichsten ist, untersuchte die Forschergruppe vier Jahre lang von 2008 bis 2012 anhand von Klinikdaten aus 29 Zentren in 16 Ländern.
Ausgangspunkt war die Frage, warum sich der Krankheitsverlauf von Endokarditis-Patienten trotz modernster Diagnostik  nicht verbessern lässt. Über bildgebende Verfahren lassen sich schon geringste Ablagerungen an den Herzklappen aufzeigen, und zwar noch bevor die Klappe zerstört ist Die Symptome der entzündlichen Endokarditis sind meist unspezifisch, deshalb wird sie häufig erst spät erkannt. Wer über längere Zeit mit schwer zu lokalisierenden Entzündungen im Körper zu tun hat, sollte immer auch an das Herz denken. Wird die Entzündung diagnostiziert, verschreiben viele Ärzte zunächst nur Antibiotika, statt weiter nach der Ursache zu forschen.  
Prof. Erbel: „Die  Studie belegt, dass leider ein Viertel der Patienten, die eine klare Indikation zur OP hatten, ausschließlich medikamentös behandelt wurden. Wenn früh operiert wurde, verstarben innerhalb des Krankenhausaufenthaltes weniger als 15 Prozent der Patienten, bei den Nichtoperierten lag der Wert dagegen bei 26 Prozent. Den Zeitraum von sechs Monaten nach der OP überlebten mehr als 80 Prozent der früh Operierten, während 31,4 Prozent der Nichtoperierten nicht überlebten.“  


Babyschwimmen zu väterfreundlichen Terminen
 
Freitags ist Vatertag. Die AWO-Familienbildung bietet dann Babyschwimmen am späten Nachmittag. Berufstätigen ermöglichen die Termine um 17.30 Uhr und 18.15 Uhr Wasserspaß mit ihren Kindern ab 1 Jahr. Die Kurse im Hallenbad des AWO-Servicezentrums auf der Karl-Jarres-Straße 100 in Hochfeld beginnen am 30.1.2015. Reservierungen sind ab sofort möglich unter AWO Familienbildung 0203 3095 600. Alle Infos zum Kursprogramm der AWO-Familienbildung unter: www.familienbildung-duisburg.de
 

Heute in der "Säule" Kleinkunst, Comedy:
SEBASTIAN PUFPAFF
präsentiert die Vorpremiere seines neuen Kabarettprogramms "Auf Anfang" im Kleinkunsttheater "Die Säule", Goldstraße 15, Dellviertel,
http://www.duisburg.de/micro/saeule/index.php
ab 20.00 Uhr - ausverkauft

 

Und gleich nebenan im Grammatikoff:
Till Bennewitz - ein Rock-Konzert der ganz besonderen Art
Überraschte Stille: das ist die übliche Reaktion des Publikums sobald Till Bennewitz Gesang einsetzt. Die Stimme des jungen Rockmusikers ist weitab von alltäglicher Langweile. Genau wie seine Songs. Im Juni hat er sein erstes Album mit ausschliesslich eigenen Titeln in England aufgenommen. Dabei stand ihm das “who is who” der britischen Bluesrock-Szene zur Seite. Produzent war Aynsley Lister, der gleichzeitig auch der Chef von Bennewitz’ Record-Label “Straight Talkin’ Records” ist.
Mit von der Partie waren auch Wayne Procter und Bob Fridzema - beide mit der Band KingKing mehrfach als “Britain’s best blues-band” ausgezeichnet. Mit den Songs des neuen Albums, das im Frühjahr 2015 erscheint, geht Bennewitz auf Tour. Die Besucher erwartet ein Konzert der ganz besonderen Art mit einem charismatischen jungen Künstler von dem bestimmt noch viel zu hören sein wird!
www.tillbennewitz.de
Video: https://www.youtube.com/watch?v=sLt1PqzpCdo
Eintritt frei! Beginn: 20 Uhr

 

Große Kanalbaumaßnahme auf der Herzogstraße in Duisburg-Walsum  
Ab dem 26.01.2015 beginnt auf der Herzogstraße eine groß angelegte Kanalbaumaßnahme. Hier wird mit einem Außendurchmesser von 3,2 m ein neuer Regenrückhaltekanal gebaut. Die Baumaßnahme dauert inklusive Straßenbau ca. drei Jahre.
Da die Baumaßnahme so umfangreich sein wird, muss die Herzogstraße von Hausnummer 47 bis 101 voll gesperrt werden. Der Kanalbau, der alleine fast 30 Monate dauern wird, wird in sechs Bauabschnitte untergliedert. Jeder Bauabschnitt wird 50 Meter lang und 5,5 Meter breit sein. So haben die Anlieger bis zu dem jeweiligen Baustellenabschnitt die Möglichkeit, die Straße zu befahren. Angrenzend an den neuen Kanal müssen auch Arbeiten an den Kanälen der Stichstraßen Feldstraße, Ottostraße, Steinstraße, Oswaldstraße, Ottweiler Straße, Georgstraße und der Herzogstraße durchgeführt werden.  
Insgesamt werden 883 m Kanalnetz erneuert, wovon fast 500 m einem Kanalinnendurchmesser von 2,6 m entsprechen. Ein einzelnes Stahlbetonrohr wiegt ca. 25 Tonnen.

  

Duisburg-Obermeiderich: Vollsperrung der Straße „Am Schürmannshof“

Die Maßnahme wird witterungsbedingt bis auf Weiteres verschoben

 

Energiewende dezentral weitertreiben - Ist eine Energiegenossenschaft Ruhr möglich?  
Die Novellierung des Erneuerbaren Energie-Gesetzes (EEG) im August 2014 hat den zügigen dezentralen Ausbau der Erneuerbaren Energiegewinnung ausgebremst. Stattdessen werden die Strukturen der fossil-atomaren Energiemonopole gestärkt.
Was sind die Knackpunkte und die Kritik dieser Politik der großen Koalition?  
Die bisherigen Träger und Treiber der Energiewende sind nicht die Energiemonopole, sondern zu einem großen Teil Bürgerinnen und Bürger, die sich vor allem in Energiegenossenschaften zusammengeschlossen haben.   Welche Möglichkeiten gibt es trotz der verschlechterten Rahmenbedingungen, den Umbau der Energiewirtschaft dezentral weiter voranzutreiben?     
Tendenzen & Perspektiven  
Bereits Ende 2012 war fast die Hälfte der installierten Kraftwerksleistung aus Erneuerbaren Energien in der Hand von Bürgerinnen und Bürgern, Landwirten und Bürger-Energiegenossenschaften, deren Zahl bis Anfang 2014 auf fast 900 anstieg. 2012 produzierten sie in ihren Anlagen aus dem Überfluss an Wind-, Sonnen-, Biomasse- und Wasserenergie mehr als 56 Terawattstunden Strom und damit schon über zehn Prozent des gesamten Strombedarfs in Deutschland. An den vier großen Energiekonzernen, aber auch an anderen Energieversorgern wie vielen Stadtwerken lief der Ausbau der Erneuerbaren Energien bisher weitgehend vorbei: ihnen gehören zusammen lediglich zwölf Prozent der Anlagen, mit denen heute mehr und mehr Strom gewonnen wird.  
Vor allem die großen Energiekonzerne versuchen weiterhin vom Betrieb ihrer gefährlichen Atom- und klimaschädigenden Kohlekraftwerke zu profitieren. Die Energiewende dagegen bietet nicht nur die Chance, unsere Energieversorgung risikoärmer und klimafreundlicher zu machen, sie kann durch weitere Bürgerbeteiligung auch demokratisch gestaltet werden, so dass wir alle mehrfach davon profitieren.  
In der jetzt einsetzenden nächsten Phase der Energiewende ist die Frage, welchen Beitrag Bürger-Energiegenossenschaften in den nächsten Jahren leisten können, um die Energiewende in Richtung 100% erneuerbarer Energiegewinnung zu befördern?  

Prof. Rolf Schwermer referiert zum Thema am Donnerstag, den 15.01.2015, 19.00-22.00 Uhr in der Black Box, Der Kleine Prinz, Schwanenstr. 5-7, 47051 Duisburg   Im Anschluss an das Referat gibt es Gelegenheit zur Diskussion, auch über das Thema der Gründung einer Energiegenossenschaft Ruhr.  


Erste Freu(n)de fürs Leben finden
Die Kleinsten kommen groß raus. In den Miniclubs der AWO-Familienbildung in städtischen Familienzentren in Neumühl, Hamborn und Ungelsheim. Kinder ab dem ersten Lebensjahr können erste Freunde fürs Leben finden. Los geht es dann in Hamborn, Kurt Spindler Str.86 b, montags, zusteigen ab sofort um  10.00 Uhr, in Neumühl, Lehrerstr. 75a, mittwochs, ab 21.1.2015 um 10.30 Uhr, in Ungelsheim, dienstags, ab 27.1.2015 um 16.30 Uhr. Die Miniclubs der AWO fördern Spiel- und Lernspaß mit Sing- und Fingerspielen und viel Bewegung.

 

Deutsche Wirtschaft im Jahr 2014 in solider Verfassung
Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahresdurchschnitt 2014 insgesamt als stabil erwiesen: Um 1,5 % war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr und lag damit über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 1,2 %. Dies ergaben erste Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis). In den beiden vorangegangenen Jahren war das BIP sehr viel moderater gewachsen (2013 um 0,1 % und 2012 um 0,4 %).
"Offensichtlich konnte sich die deutsche Wirtschaft in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld behaupten und dabei vor allem von einer starken Binnennachfrage profitieren", sagte Roderich Egeler, Präsident des Statistischen Bundesamtes, heute auf einer Pressekonferenz zum Bruttoinlandsprodukt 2014 in Berlin. Die konjunkturelle Lage habe sich nach dem schwungvollen Jahresauftakt und der folgenden Schwächephase im vergangenen Sommer zum Jahresende 2014 stabilisiert.

Frank Schwarz Gastro Group: Mitarbeiter sind weltweit gefragte Spezialisten
Die Frank Schwarz Gastro Group GmbH (FSGG) gehört zu den erfolgreichsten deutschen Cateringunternehmen. Nach einem erfreulich verlaufenden Geschäftsjahr 2014 startet die FSGG nun voller Elan und Optimismus ins neue Jahr. Als wichtigste betriebliche Weichenstellung nannte Geschäftsführer Frank Schwarz in diesem Zusammenhang die Konzentration aufs Veranstaltungsmanagement im In- und Ausland und die damit verbundene Abkehr von der klassischen Gastronomie.
Gleich zu Beginn des Jahres geht es in die Bundeshauptstadt. Als Botschafter der Genussregion Niederrhein werden sich zwei Köche der FSGG auf der „Grünen Woche“ in Berlin bei ihrer Arbeit in der Showküche über die Schultern schauen lassen. Sie präsentieren auf dem Messestand „Genuss NRW“ des NRW-Landwirtschaftsministeriums zehn Tage lang typische Gerichte für den Niederrhein.  Foto: Frank Schwarz (links) mit Angelo Vocale.
International geht es auf der „Gulfood 2015“ vom 8. bis 12. Februar in Dubai
weiter. Die Veranstaltung ist im Nahen Osten die bedeutendste Messe für Ernährung, Großküchentechnik und Lebensmitteltechnologie. Über 4.500 Aussteller aus 120 Ländern zeigen dort ihre Produkte und Dienstleistungen. Mit dabei auch Showköche vom Duisburger Großmarkt. Unter Federführung von Küchenmeister Angelo Vocale wird im „Front Cooking“-Bereich auf dem Firmengemeinschaftsstand des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft gekocht.
Mit einem Großaufgebot fährt das Cateringunternehmen im März an die südfranzösische Côte d'Azur. Dort findet mit der „mipim“ die weltweit führende
Immobilienmesse statt. Die FSGG wird vom 10. bis 13. März täglich für tausend
Gäste kochen. Neben den Köchen wird auch eigenes Servicepersonal in Cannes eingesetzt. So wird der hohe Qualitätsanspruch der FSGG auch vor Ort eingehalten.
„Diese Beispiele zeigen, dass wir mittlerweile ein international tätiges Unternehmen sind“, fasst Frank Schwarz zusammen. „Die Konzentration auf das Veranstaltungsmanagement war die richtige Entscheidung. Letztendlich sichert unser Engagement rund 90 Arbeitsplätze in Duisburg.“
Trotz aller Internationalität möchte das führende Cateringunternehmen an Rhein und Ruhr nicht die Bodenhaftung verlieren. „Unser Kernmarkt ist und bleibt Nordrhein-Westfalen“, so Schwarz weiter. „Hier liegen unsere kulinarischen Wurzeln.“ In diesem Zusammenhang weist er auf die über 30 Veranstaltungsorte hin, in denen die Gäste exklusiv mit der FSGG feiern können. „Die Schifferbörse in Ruhrort liegt mir besonders am Herzen. In dieser Top-Location können unsere Gäste im stilvollen Ambiente feiern.“  


Berufsstart bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen!

Wer sich umfassend über Ausbildung, Studium und die beruflichen Perspektiven bei der Polizei informieren möchte, sollte am Donnerstag, 22. Januar 2015, um 14 Uhr ins BiZ kommen. Der Einstellungsberater bei der Polizei Duisburg wird die Jugendlichen und jungen Erwachsenen umfassend beraten und ihre Fragen beantworten. Am Donnerstag, 22. Januar 2015, um 14 Uhr im BiZ, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg. Interessierte können ohne Anmeldung kommen und selbstverständlich ist die Veranstaltung kostenlos.  

 

Donnerstag, 15. Januar 2015 - Historischer Kalender

Oberbürgermeister Sören Link: „Wir sind Duisburg“  
Als Reaktion auf die angekündigte Pegida Demonstration am kommenden Montag wird es in Duisburg eine Gegenveranstaltung geben. Unter dem Motto „Wir sind Duisburg“ laden Oberbürgermeister Sören Link, das Bündnis für Toleranz und Zivilcourage und der DGB Niederrhein alle Duisburgerinnen und Duisburger ein, ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zu setzen. Am Montag, 19. Januar, 18.30 Uhr, wird es deshalb am Opernplatz vor dem Stadttheater eine Gegenveranstaltung geben.  
„In Duisburg ist kein Platz für Hetze und Populismus gegen Religionsgemeinschaften: nicht gegen Juden, nicht gegen Christen, nicht gegen den Islam. Eins ist sicher: in Duisburg  kann und wird eine solche Kundgebung nicht unerwidert bleiben. Duisburg ist unsere Stadt – die lassen wir nicht diskreditieren, ohne selbst auf die Barrikaden zu steigen. Wir sind Duisburg – nicht Pegida!"  
Die Lichter des Theaters werden deshalb symbolisch verlöschen. Außerdem haben Oberbürgermeister Sören Link und DVG-Vorstandssprecher Marcus Wittig vereinbart, dass auch am Stadtwerketurm weithin sichtbar die Lichter ausgehen.   Kulturdezernent Thomas Krützberg kündigte an, dass sich selbstverständlich auch die Duisburger Philharmoniker, die immerhin 15 Nationen friedlich in ihrem Orchester vereinen, an der Kundgebung beteiligen werden.  


SPD ruft auf zur Teilnahme an der Kundgebung am 19. Januar 2015
 
Die sogenannte „Pegida-NRW“ plant in Duisburg am Montag, dem 19. Januar 2015 eine ihrer „Spaziergänge“, um ihre menschenverachtenden, rechtspopulistischen und rassistischen Parolen zu verbreiten. Die SPD Duisburg begrüßt, dass das Duisburger Bündnis für Toleranz und Zivilcourage mit einer Kundgebung ein sichtbares und friedliches Zeichen setzen will gegen den Versuch, in Duisburg mit dumpfen Vorurteilen und Fremdenfeindlichkeit Stimmung zu machen.
Bärbel Bas MdB und stellv. Vorsitzende der Duisburger SPD: „Duisburg ist als weltoffene und tolerante Stadt bekannt. Das soll auch so bleiben! Daher rufen die Duisburger Sozialdemokraten zur Teilnahme an der Gegenkundgebung auf am Montag, dem 19. Januar 2015, um 18.30 Uhr, auf dem Opernplatz vor dem Stadttheater, Neckarstraße 1, 47051 Duisburg.“  

 

Immer montags um 17 Uhr auf dem AWO-Ingenhammshof
Neues Musikprojekt: „Unsere Stimme gegen Rassismus“
 
Jetzt ist gerade ein sehr guter Zeitpunkt, seine Stimme zu erheben. Gegen Rassismus und Intoleranz! Noch besser ist es, sich gerade jetzt gemeinsam Gehör zu verschaffen. Die AWO-Integration hat deshalb ein Musikprojekt ins Leben gerufen. Immer montags um 17 Uhr treffen sich die Freundinnen und Freunde der Kultur und der Kulturen auf dem AWO-Ingenhammshof in Meiderich. Um zu singen, Musik zu machen und eigene Texte für die Songs zu schreiben.  
Geleitet wird der neue Chor von Mustafa Zekirov, einem Mitglied des früheren Mülheimer Roma-Theaters. Ebenfalls engagiert sich Patrick Nevian, Sozialpädagoge und Musiker, für die klangvolle Idee. Michaela Bondarowicz-Kaesling, die gemeinsam mit ihren Kolleginnen aus den Integrationsagenturen, für die AWO-Integration Initiative ergriffen hat, sagt über das Angebot „Unsere Stimme gegen Rassismus“ auf dem AWO-Lernbauernhof: „Wir wollen das sehr offen gestalten und uns einfach jeden Montag treffen. Wer Lust hat, dabei zu sein, kann ohne Anmeldung vorbeikommen. Kreative Menschen jeden Alters und jeder Nationalität sind bei uns willkommen.“  
Freude an der Musik sollte man schon haben und vor allem die Überzeugung, dass es sich lohnt seine Stimme für Vielfalt und Toleranz zum Klingen zu bringen. Ein Ziel des Projekts ist es, eine CD herauszubringen. Möglich sind auch Auftritte des Chors. Denn von der Kraft der Harmonie kann man nicht genügend Menschen überzeugen.  

Die menschenverachtende Pegida-Bewegung in Deutschland
Mit ungutem Gefühl beobachten Muslime, aber auch Nicht-Muslime in Duisburg den steigenden Zuspruch, den die anti-islamische Pegida Bewegung erfährt. Vor dem Hintergrund der geplanten Demonstration der Pegida Bewegung am kommenden Montag in Duisburg erklärt Bürgermeister Erkan Kocalar:
„Wir müssen bei uns in Duisburg ein klares Zeichen setzen, dass diese intolerante und menschenverachtende Bewegung in keinster Weise zu unserer weltoffenen und bunten Duisburger Gesellschaft gehört.“  So sieht es auch Kenan Ilhan, stellv. Vorsitzender des Duisburger Integrationsrats. „Die Entwicklung bereitet mir sehr starke Sorgen", sagt er. „Es darf unter gar keinen Umständen zugelassen werden, dass diese rassistische Bewegung weiter bei uns Fuß fasst.“ AfD und andere rechte Gruppen haben Verständnis für die Demonstranten und unterstützen die menschenverachtenden Forderungen der Pegida Anhänger.
„Viele Bürgerinnen und Bürger sind unzufrieden und haben Angst, dass nutzt die Pegida Bewegung aus. Initiatoren sind jedoch Personen und Gruppierungen aus dem rechtsextremen Bereich, die durch den großen Zulauf unterstützt werden", sagt Kenan Ilhan. Darüber müssten sich die Teilnehmer der Demonstrationen im Klaren sein. Bürgermeister Kocalar wundert sich, dass sich überhaupt so viele Menschen von den „Patriotischen Europäern gegen die Islamisierung des Abendlandes" (Pegida) vereinnahmen lassen. „Patriotische Europäer - was soll das sein?", fragt er. „Die spielen doch nur mit den Ängsten und Sorgen von Menschen und arbeiten mit plumpen Pauschalisierungen."
Dass insbesondere die Initiatoren einigen Flüchtlingen vorwerfen, nicht wegen Gefahr für Leib und Leben, sondern aus rein wirtschaftlichen Interessen nach Europa zu fliehen, findet Kocalar perfide. „Gerade die Flüchtlinge, als schutzloser und besonders hilfsbedürftiger Teil der Gesellschaft, bedürfen unserer vollen Unterstützung.“ „In Deutschland leben nur etwa drei Prozent Bürger mit muslimischer Herkunft. Wo soll da eine Gefahr der Islamisierung herkommen?", fragt Kenan Ilhan. „Die allermeisten Muslime wollen nichts mit extremen Gruppierungen wie den Salafisten zu tun haben, sondern hier nur in Frieden leben."

 

Die Bombe wurde entschärft

Entschärfung einer Fünf-Zentner-Bombe in Oberhausen-Holten  
In Oberhausen-Holten wurde am gestrigen Nachmittag (14. Januar) eine Fünf-Zentner-Bombe mit Aufschlagzünder gefunden. Mit Rücksicht auf den naheliegenden Chemiekonzern ist die Entschärfung in Abstimmung zwischen der Stadt Oberhausen und der Bezirksregierung Düsseldorf für den heutigen Donnerstag um 17 Uhr vorgesehen.  
Das Duisburger Stadtgebiet ist, mit Ausnahme eines kleinen Bereiches der Evakuierungszone (250 Meter im Umkreis der Bombe), lediglich mit der Sicherheitszone (500 Meter Umkreis) betroffen. Hier leben 15 Menschen. Die betroffenen Personen sowie der ebenfalls im Sicherheitsbereich befindliche Golfplatz wird im Laufe des Tages durch den Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes informiert.

Die Sperrmaßnahmen rund um die Sicherheitszone werden gegen ca. 16.30 Uhr greifen.  


Die Sekundarschule Rheinhausen geht an den Start  

Vorbehaltlich der noch ausstehenden Genehmigung durch das Land nimmt die neue Sekundarschule in Rheinhausen im Februar 2015  am Anmeldeverfahren für die künftigen Fünf-Klässlerinnen und -Klässler teil.   Ralph Kalveram, Leiter des Amtes für Schulische Bildung, stellt zusammen mit Jürgen Volkmer von der Bezirksregierung Düsseldorf das Anmeldeteam der neuen Sekundarschule vor. Das Team besteht aus drei Lehrkräften der am Gründungsprozess beteiligten Schulen.   Bereits Ende 2011 hatte sich Duisburg in einem parteiübergreifenden Konsens entschieden, die Sekundarschule in Duisburg flächendeckend einzuführen.
Der Start erfolgte im Sommer 2014 in Hamborn und Süd mit jeweils einer Schule. Mit der Gründung der neuen Sekundarschule in Rheinhausen wird der Prozess fortgeführt. Gleichzeitig werden die noch bestehenden Haupt- und Realschulen in den Bezirken geschlossen, das heißt, sie nehmen keine Schülerinnen und Schüler mehr auf und laufen jahrgangsweise aus.

 

Obst- und Gemüseerzeugnisse im Wert von 1,85 Milliarden Euro industriell hergestellt
56 nordrhein-westfälische Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes stellten im Jahr 2013 Obst- und Gemüseerzeugnisse im Wert von rund 1,85 Milliarden Euro her. Wie das statistische Landesamt anlässlich der Internationalen Grünen Woche (16. bis 25. Januar 2015 in Berlin) mitteilt, sank damit der Absatzwert gegenüber dem Vorjahr um 2,2 Prozent.
Mit einem Produktionswert von 1,1 Milliarden Euro (-0,1 Prozent gegenüber 2012) entfiel der größte Anteil aller im Jahr 2013 in NRW produzierten Obst- und Gemüseerzeugnisse auf verarbeitetes Obst und Gemüse, gefolgt von nicht gegorenen Frucht- und Gemüsesäften ohne Alkoholzusätze (540 Millionen Euro; -8,4 Prozent). Unter den Fruchtsäften hatte Orangensaft mit einem Wert von 277 Millionen Euro (-7,9 Prozent) den größten Anteil.
Der Produktionswert von Kartoffeln und Kartoffelerzeugnissen lag 2013 bei 172 Millionen Euro (+6,2 Prozent). Der Wert der bundesweit hergestellten Obst- und Gemüseerzeugnisse lag 2013 bei 6,9 Milliarden Euro; der Anteil Nordrhein-Westfalens an der Obst- und Gemüseproduktion betrug 27,0 Prozent. Bei verarbeitetem Obst und Gemüse lag der NRW-Anteil bei 32,7 Prozent, bei Frucht- und Gemüsesäften bei 26,3 Prozent, wobei es Orangensaft auf einen Anteil von 43,3 Prozent brachte.
Der Anteil der an Rhein und Ruhr produzierten Kartoffeln und Kartoffelerzeugnisse am gesamtdeutschen Produktionswert belief sich auf 13,0 Prozent. Von Januar bis September 2014 wurden in Nordrhein-Westfalen in 58 Betrieben Obst- und Gemüseerzeugnisse im Wert von 1,4 Milliarden Euro hergestellt; das waren 0,2 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Auch hier hatte verarbeitetes Obst und Gemüse mit 831 Millionen Euro (-1,9 Prozent) den größten Anteil an der gesamten Produktion, gefolgt von Frucht- und Gemüsesäften (nicht gegoren, ohne Zusatz von Alkohol) mit 398 Millionen Euro (+0,8 Prozent), wobei mit 191 Millionen Euro (-6,2 Prozent) nahezu die Hälfte auf die Herstellung von Orangensaft entfiel.

 

UDE: Günter Verheugen kommt am 3. Februar -  Reformbedarf der EU   Wer könnte die Brüsseler Politik besser erklären als ein Vizepräsident der Europäischen Kommission? Das war Günter Verheugen lange Jahre. Bis 2010 kümmerte er sich als EU-Kommissar um die Industriepolitik, die Osterweiterung trieb er zuvor maßgeblich voran. Am 3. Februar kommt er für einen öffentlichen Vortrag an die Universität Duisburg-Essen (UDE). Als Gastprofessor für Politikmanagement der Stiftung Mercator an der NRW School of Governance beleuchtet er den Reformbedarf der EU und die Zukunft der europäischen Integration. Beginn: 16 Uhr, Uni-Campus Duisburg, Lotharstraße 53, Raum LS 105. Anmeldung unter anita.weber@uni-due.de.  
„Verheugen als ausgewiesenen Kenner der europäischen Politik an der NRW School of Governance begrüßen zu dürfen, ist ein großer Gewinn für uns“, so Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte. Der ehemalige Spitzenpolitiker diskutierte bereits mit UDE-Studierenden und Doktoranden über die Entscheidungsprozesse in der EU.  
Günter Verheugen ist Politik- und Geschichtswissenschaftler und war zunächst in der FDP aktiv. 1982 wechselte er zur SPD und bekleidete verschiedene Führungsämter. 1999 geht er als EU-Kommissar nach Brüssel und managt die Osterweiterung der Gemeinschaft, im Zuge derer im Mai 2004 zehn Staaten beitreten. Bis 2010 war er für Industriepolitik zuständig und zugleich Vizepräsident der Europäischen Kommission. Derzeit gibt Günter Verheugen sein Wissen Studierenden der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder weiter – als Honorarprofessor für Europäisches Regieren.


Duisburg-Homberg: Teilsperrung der Straße „Am Alefskamp“

Ab Montag, 19. Januar, wird die Straße „Am Alefskamp“ in Duisburg-Homberg von der Richard-Wagner-Straße bis zum Hubertusplatz von den Wirtschaftsbetrieben Duisburg neu ausgebaut. Aus diesem Grund muss die Straße abschnittsweise gesperrt werden. Von der Richard-Wagner-Straße und von der Hubertusstraße wird die Straße „Am Alefskamp“ jeweils als Sackgasse ausgewiesen. Den Fußgängern und Radfahrern steht jedoch immer eine Gehwegseite zur Verfügung. Die Maßnahme wird voraussichtlich bis Ende Juli andauern.

 

Duisburg-Obermeiderich: Vollsperrung der Straße „Am Schürmannshof“

Die Maßnahme wird witterungsbedingt bis auf Weiteres verschoben

 Die Straße „Am Schürmannshof“ in Duisburg-Obermeiderich wird ab Montag, 19. Januar, durch die Wirtschaftsbetriebe Duisburg neu ausgebaut. Aus diesem Grund wird die Straße von der Emscherstraße bis zur Lösorter Straße für den Verkehr gesperrt. Entsprechende Umleitungen sind ausgeschildert. Fußgänger und Radfahrer können auf den parallel verlaufenden Grünen Pfad ausweichen. Die Maßnahme wird voraussichtlich bis Mitte April andauern.

Duisburg-Rheinhausen: Baustelle auf der Asterlager Straße    
Ab Montag, 19. Januar, beginnt auf der Asterlager Straße zwischen der Bergheimer Straße und der Winkelhauser Straße in Duisburg-Rheinhausen die erste Bauphase zur Sicherung der „Pelleskurve“. Während der Baumaßnahme ist das Linksabbiegen in die Bergheimer Straße und die Winkelhauser Straße nicht möglich. Umleitungen sind eingerichtet. Die erste Bauphase dauert voraussichtlich bis Ende Februar an.


Recyclinghöfe verlängern ihre Öffnungszeiten
Auf den Recyclinghöfen der Wirtschaftsbetriebe Duisburg werden die Öffnungszeiten am Samstag verlängert. Anstatt bis 15.00 Uhr können die Bürgerinnen und Bürger die Höfe jetzt bis 18.00 Uhr nutzen. Diese Möglichkeit bestand bisher nur auf dem neuen Recyclinghof Nord, der im vergangenen Jahr in Röttgersbach eröffnet wurde.  
Mit diesem weiteren Service wollen die Wirtschaftsbetriebe ihr Angebot in puncto Kundenfreundlichkeit erweitern und den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, noch bequemer ihren Abfall an den Recyclinghöfen abgeben zu können. Besonders in den Sommermonaten werden an Samstagen hauptsächlich Gartenabfälle entsorgt. Die Hobby-Gärtner können jetzt bis zum späten Nachmittag die Recyclinghöfe aufsuchen und sich bei der Gartenarbeit mehr  Zeit lassen. Das gleiche gilt natürlich auch für diejenigen, die zu Hause am Wochenende mal wieder richtig aufräumen wollen und ihren Sperrmüll selber abgeben möchten. Neben Sperrmüll und Grünschnitt können viele weitere Abfälle kostenlos entsorgt werden wie zum Beispiel Schadstoffe und Elektroaltgeräte.  
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr auf den vier Recyclinghöfen ca. 60.000 t Abfälle entsorgt. Dieses ist eine Steigerung um  7.000 t im Vergleich zu 2013 und zeigt, dass die Duisburger Bürgerinnen und Bürger immer häufiger auf das Angebot der Wirtschaftsbetriebe Abfall auf den Recyclinghöfen zu entsorgen, annehmen.    
Recyclinghöfe der Wirtschaftsbetriebe Duisburg:   
Recyclinghof Nord: Im Holtkamp 84 - 47167 Duisburg-Röttgersbach    
Recyclinghof Mitte Zur Kupferhütte 10 - 47053 Duisburg-Hochfeld    
Recyclinghof Süd Kaiserswerther Straße 210-212 - 47259 Duisburg  
Recyclinghof West Schauenstr. 40 - 47228 Duisburg
Öffnungszeiten: Mo - Sa 8.00 - 18.00 Uhr  

 

Freie Termine für Krebsberatung    
Für die psychoonkologische Beratung mit Dr. Gisela Kremer am Dienstag, 20. Januar, im Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“ (roter kleiner Raum) auf der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte sind noch Termine frei.   Damit keine Wartezeiten entstehen und Fragewünsche gleich an kompetente Gesprächspartner weitergegeben werden können, wird um telefonische Anmeldung in der Zeit von 9 bis 13 Uhr unter 0203/283-3938 gebeten.

 

Seminar für stotternde Jugendliche  
Die Studierenden der Schule für Logopädie bieten ein Seminar zum Umgang und Abbau von Sprechängsten an. Stottern ist eine anstrengende Angelegenheit und wer davon betroffen ist, möchte meist nicht, dass der Gesprächspartner die Anstrengung beim Sprechen oder den missglückten Lösungsversuch mitbekommt. Häufig werden viele Strategien erprobt, um dem anscheinend unvermeidlichen Stottern zu entgehen oder besser noch, es gar nicht erst aufkommen zu lassen. Hat sich das Stottern doch wieder durchgesetzt, ärgert der Sprecher sich und hat das Gefühl, es wieder nicht geschafft zu haben.  
Aus diesem Grund bietet die Schule für Logopädie am Malteser Krankenhaus St. Anna ab dem 10.Februar 2015 um 16.00 Uhr ein Intensivseminar zum Umgang und Abbau von Sprechängsten für stotternde Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren an. Das Seminar findet bis zum 05. März jeweils dienstags und donnerstags von 16.00 – 17.30 Uhr statt.
Die Teilnehmer können Ängste, Sorgen und Befürchtungen beim Sprechen erkunden und verändern. Vorab ist ein Einzeltermin zum gegenseitigen Kennenlernen und zur Erfassung der Fragen und Seminarwünsche notwendig. Da dieses Seminar auch Ausbildungsbestandteil ist, entfallen keine Seminargebühren. Anmeldungen sind unter Telefon 0203 – 7551355 ab sofort möglich.


DMG Messeauftritte: Auftakt in das Tourismusjahr 2015  
Duisburg hat viel zu bieten. Davon kann man sich beim Durchblättern des neuen Städtereisenkataloges, herausgebracht von der Duisburg Marketing GmbH, überzeugen. Ob Sightseeing, Sportaktivitäten oder Kultur – in Duisburg findet sich für jeden Besucher das Richtige. Davon überzeugt die Duisburg Marketing auch bei ihren Messeauftritten.  
Die Saison startet für die DMG am 14. Januar in den Niederlanden. Die Vakantiebeurs in Utrecht markiert den Auftakt in das Tourismusjahr 2015. Weitere Stationen sind Stuttgart (CMT 17. – 25.01.), Kalkar (NFTM 31.01. – 01.02.), Essen (Reise und Camping 25.02. – 01.03.) und Berlin (ITB 04. – 08.03.). Die Messen haben verschiedene Schwerpunkte: So ist die CMT beispielsweise eine der wichtigsten Publikumsmessen im Bereich Tourismus, während bei der ITB das Fachpublikum für die Arbeit der DMG im Vordergrund steht.
Bis auf die NFTM in Kalkar finden alle Messeauftritte im Verbund der Ruhr Tourismus GmbH statt.  
„Wir freuen uns auf ein Jahr mit neuen spannenden Begegnungen, auf die Gewinnung von neuen und das Fortführen von Projekten mit bereits bestehenden  Partnern, auf die Erschließung von neuen Zielgruppen. Unsere Messeauftritte sind hierfür ein besonders wichtiges Element unserer Arbeit“, so Uwe Gerste.  

 

VHS: Intensivsprachkurse für berufsbezogenes Englisch    
Fünf Intensivseminare für berufsbezogenes Englisch sind neben einem einwöchigen Intensivkurs im neuen Frühjahrsprogramm der VHS Duisburg zu finden. Ende Januar beginnt der Kurs „Sicheres Auftreten am Telefon“, gefolgt von „Verhandlungen sicher führen“ Mitte März. Ende Mai beginnen die Kurse „Umgang mit Kunden“ sowie „English for Socializing and Small Talk“ und Anfang Juni „English for Sales and Purchasing“.  
In Kleingruppen wird das notwendige Rüstzeug für den Umgang mit englischsprachigen Geschäftspartnern erlernt. Alle fünf Seminare dauern jeweils drei Tage und sind nach dem Gesetz zur Bildungsfreistellung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in NRW anerkannt. Die Teilnehmer sollten Vorkenntnisse mitbringen, die dem Schulenglisch bis Klasse 10 entsprechen.  
Die Kursgebühr beträgt jeweils 120 Euro. Ermäßigungen sind jedoch möglich, so dass die Kurse auch für Arbeitssuchende interessant sein könnten.  
Wer berufstätig ist und teilnehmen möchte, sollte die Genehmigung rechtzeitig, in der Regel vier bis sechs Wochen vor Beginn, beim Arbeitgeber beantragen. Gerne sendet die VHS die erforderlichen Unterlagen auf Anfrage zu. Eine Voranmeldung ist notwendig. Anmeldungen unter 0203/283-3231 und -4154.


Ausstellung „Bewegte Momente“ im Straßenverkehrsamt    
Unter dem Motto „Bewegte Momente“ stellt die Künstlerin Brigitte Kolodzinski ab Donnerstag, 15. Januar, im Straßenverkehrsamt an der Ludwig-Krohne-Straße 6 in Duisburg-Duissern ihre Werke aus. 
Damit macht die Bottroperin den Auftakt für vier weitere Ausstellungen von Künstlern in diesem Jahr, die im Straßenverkehrsamt ihre Werke zeigen werden.   Schon immer hatte Bewegung in Form von Tanz eine magische Anziehungskraft auf die Malerin. Klare und deutliche Figuren zu verschiedenen Themen der Bewegung wie etwa des Tanzes sind Motive ihrer Bilder. Durch Selbststudium und Unterricht bei renommierten Künstlern konnte Brigitte Kolodzinski ihre malerischen Fähigkeiten erweitern und konkretisieren.  

Diese Ausstellung kann bis Donnerstag, 5. März, während der Öffnungszeiten des Straßenverkehrsamtes, jeweils montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 13 Uhr, besichtigt werden.   

 

Mittwoch, 14. Januar 2015 - Historischer Kalender - Nationaler Zieh-Dein-Haustier-An-Tag (USA)

Gerechtigkeit ist die Forderung vieler Kommunen
Die Duisburger Rathausspitze engagiert sich im "Aktionsbündnis für die Würde unserer Städte"  
Oberbürgermeister Sören Link und Kämmerer Dr. Peter Langner fordern als wichtigsten Wunsch für das Jahr 2015 "von Bund und Ländern endlich mehr Gerechtigkeit für finanziell bedrängte Kommunen, denen Jahrzehnte lang per Gesetz nicht ausreichend gegenfinanzierte Aufgaben übertragen wurden". Sie unterstützen deshalb den Aufruf des parteiübergreifenden Aktionsbündnisses "Für die Würde der Städte" zu einer Kommunalkonferenz verarmter Städte, Kreise und Gemeinden am 23. und 24. Februar 2015 in Berlin.  
Angeführt von Dagmar Mühlenfeld (SPD), Oberbürgermeisterin von Mülheim an der Ruhr, und Peter Jung (CDU), Oberbürgermeister von Wuppertal, wollen sie und ihre Kolleginnen und Kollegen der Bundesregierung, dem Bundesrat, den Fraktionen des Deutschen Bundestages mit Daten und Fakten vor Ort beweisen, dass sich in Kommunen, die trotz harten Sparens ihre Finanzprobleme nicht selbst lösen können, sozialer Sprengstoff aufstaut, weil die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse gegenüber anderen Städten nicht mehr besteht.
Dem seit fünf Jahren in Nordrhein-Westfalen agierenden Bündnis hatten sich Ende 2014 bei seiner jüngsten Kommunalkonferenz in Kaiserslautern viele weitere Kommunen in ähnlicher oder gleicher Notlage aus anderen Bundesländern angeschlossen.  
Oberbürgermeister Sören Link und Stadtkämmerer Dr. Peter Langner suchen die Unterstützung der örtlichen Abgeordneten von Bundestag und Landtag:  "Wir erwarten von  unseren Mandatsträgern, dass sie in ihren Fraktionen die Forderung unseres Aktionsbündnisses nach Plenardebatten im Deutschen Bundestag und im Bundesrat zur wirklichen Situation vieler bundesdeutscher Kommunen aktiv unterstützen. Sie kennen ihre Wahlkreise. Jetzt müssen sie ihre Fraktionskolleginnen und Kollegen aus reichen Kommunen davon überzeugen, dass die deutsche Gesamtstatistik über reichlich sprudelnde Steuereinnahmen nämlich die wahren Probleme finanzschwacher Kommunen wie auch in unserer Stadt/unseren Städten und Gemeinden verdeckt. Das gefährdet unsere Demokratie."  

Integrationsrat verurteilt Pariser Attentat: „Terrorismus hat keine Religion“  
Der Integrationsrat der Stadt Duisburg ist erschüttert über die Terroranschläge auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“ und den jüdischen Supermarkt in Paris und verurteilt diese aufs Schärfste. „Das Leid, das den Opfern des Anschlags und ihren Angehörigen zugefügt wurde, ist unerträglich“, sagte Erkan Üstünay, der Vorsitzende des integrationspolitischen Gremiums.  
„Der Anschlag richtete sich nicht nur gegen die Meinungsfreiheit in Frankreich, sondern zielte auf die gemeinsamen Werte aller friedliebenden Menschen in Europa und weltweit. Er trifft uns alle – ob Christen, Muslime, Juden oder Atheisten, die wir hier friedlich und in Freiheit zusammen leben.“ Auch wenn sich die Attentäter auf die Religion beriefen, Terrorismus habe weder eine Nationalität noch eine Religion. „Angesichts dieser Anschläge ist es heute wichtiger denn je, zusammen zu stehen und uns auf unsere Gemeinsamkeiten zu besinnen – unabhängig von Herkunft und Glauben“, so Üstünay.  

 

Rackertreffen mit Papa: Für Väter und Kinder ab dem 1. Lebensjahr Klatschen, Matschen, und Quatschen – kreative Anregungen zum Basteln und Werken von und mit einem Papa, der gerade fast 3 Jahre Elternzeit durchlebt.   Der Kurs lädt 14- tägig samstags Väter ein, mal ohne die Mutter mit Kind aktiv zu werden. Mama kann ja mit Freundin shoppen gehen…
Das Rackertreffen startet im AWO-Kranichhof, Düsseldorfer Str. 505, in Wanheimerort, direkt an U79-Haltestelle Im Schlenk, ab dem 24.1.2015: 14-tägig samstags, ab 10.00 Uhr. Mehr Infos unter: www.familienbildung-duisburg.de oder per Telefon 0203 3095­-600.


Kaufmännische Fortbildungskurse bei der VHS
   
Zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung über das kaufmännisches System „Xpert Business“ lädt die Volkshochschule am Dienstag, 20. Januar, von 17 bis 18.30 Uhr in das Gebäude auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte ein.   Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen benötigen Fachkräfte mit praxisorientierten Kenntnissen der Finanz- und Lohnbuchführung, wie sie zum Beispiel Xpert Business (XB) bietet.
In den Kursen erwerben die Teilnehmer fundierte, praxisnahe kaufmännische und betriebswirtschaftliche Kompetenzen. Gelernt wird anhand von Fragestellungen aus dem betrieblichen Alltag. Das gesamte kaufmännische Angebot der VHS reicht von BWL- und Finanzbuchführungsgrundlagen über Controlling, Finanzwirtschaft, Kosten- und Leistungsrechnung bis hin zu Lohn- und Gehaltsbuchhaltung und dem computergestützten Buchhaltungsprogramm Lexware.  
In der Kombination verschiedener Lehrgänge können die bundesweit anerkannten Abschlüsse „Geprüfte Fachkraft (XB) Finanzbuchführung“ und „Finanzbuchhalter/-in (XB)“ erzielt werden. Mit dem Abschluss „Finanzbuchhalter/-in (XB)“ hat man nicht nur umfangreiche Kompetenzen nachgewiesen, sondern auch verschiedene Zulassungsvoraussetzung für Aufstiegsfortbildungen erworben, wie etwa bei der Handwerkskammer Dortmund für die Bildungsgänge „Fachkaufmann/-frau (HWK)“ und "Betriebswirt/-in (HWK)“. Diese sind auch bei Studiengängen, zum Beispiel an der Fachhochschule für Ökonomie und Management (FOM), anerkannt.   Weitere Informationen und Anmeldungen bei der VHS, Volker Heckner, 0203/283-3761    


Noch freie Plätze für Aqua-Kurse im Rhein-Ruhr-Bad
   
DuisburgSport bietet wieder verschiedene Aqua-Kurse im Rhein-Ruhr-Bad an der Kampstraße 2 in Duisburg-Hamborn an. Für einige stehen noch freie Plätze zur Verfügung.  
Neben Anfängerschwimmkursen gibt es auch Aufbaukurse Bronze für alle, die gerade die Seepferdchen-Prüfung abgelegt haben (Beginn: Samstag, 17. Januar, Kosten: 77 Euro).  
„Aquacircuit“ ist eine Herausforderung für alle, die die Abwechslung im Flach- und im Tiefwasser lieben. Hier werden der Klassiker Aqua-Fitness und der neue Trend Aqua Nordic Walking perfekt miteinander verbunden (Beginn: Freitag, 16. Januar, Kosten: 88 Euro).  
Rückenbeschwerden und Haltungsproblemen begegnet man beim „Aqua Rücken Fit“ mit neuartigen Geräten zur gezielten Kräftigung der Rumpfmuskulatur (Beginn: Mittwoch, 14. Januar, Kosten: 88 Euro).   Gegen überflüssige Pfunde helfen die „Aquafitness Aktiv“-Kurse – bisher bekannt als „Fatburner“-Kurse (Beginn: Freitag, 16. Januar, Kosten: 110 Euro). Die Krankenkassen übernehmen bis zu 80 Prozent der Kosten, da sie als Präventionskurse anerkannt werden. Weitere Informationen zu den Kursen gibt es im Internet unter www.duisburgsport.de und bei der Bäder-Hotline 0203/283-4444.

 

VHS: Individuelle Beratungen zu EDV-Kursen    
Zu Beginn des neuen Semesters unterstützen Dozenten der Volkshochschule Duisburg Interessierte bei der Auswahl des richtigen EDV-Kurses. In einem persönlichen Gespräch werden die Zugangsvoraussetzungen besprochen. So kann individuell das passende Kursangebot ermittelt werden.  
Beratungen sind am Montag, 19. Januar, im Gebäude am Körnerplatz 1 in Duisburg-Rheinhausen und am Mittwoch, 21. Januar, im Gebäude an der Parallelstraße 7 in Duisburg-Hamborn, jeweils von 16 bis 18 Uhr möglich.  
Für den Bereich Duisburg-Mitte finden Beratungen am 20, 22., 26. und 28. Januar, jeweils von 10 bis 18 Uhr in der VHS auf der Königstraße 47 statt.   Telefonische Beratungen sind während der genannten Zeiten auch unter 0203/283-3939 möglich. 


Start der Stärkungsgruppe der Kreativen
Traumahilfe im SEMNOS Zentrum, Duisburg-Neudorf, Blumenstr. 54 a, am Donnerstag, 22.01.2015, 17:30-19:30      
Sechs mal wöchentlich donnerstags von 17:30 – 19:30 bieten wir Frauen jeden Alters an, durch kreative Methoden ihr Selbstvertrauen und ihre Selbstsicherheit zu stärken. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Anmeldung und Information unter: Tel. Nr.: 0203-36 35 26 83 Frau Viola Werner oder e-Mail: info@kreative-traumahilfe.de


Zahl der Verurteilten weiter rückläufig
Im Jahr 2013 wurden in Deutschland rund 755 900 Personen rechtskräftig verurteilt, das waren 2 % weniger als im Jahr 2012 (773 900). Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ging die Verurteiltenzahl gegenüber 2007 (897 600), als die Strafverfolgungsstatistik erstmals flächendeckend in Deutschland durchgeführt wurde, um 16 % zurück.  

 

"Kauf eins mehr" half Duisburger Tafel 
Der Inner Wheel Club Duisburg und der Interact Club Corputius Duisburg - eine Jugendorganisation von Rotary international - führten Anfang Januar die Aktion "Kauf eins mehr" durch. 83 Kisten gefüllt mit Lebensmitteln wurden von den fleißigen Helfern der Clubs zusammengesammelt und anschließend an die "Duisburger Tafel" und an die Organisation "Immersatt" weitergeleitet.


Neue Partyreihe startet im „FAHRENHOLZ“
 
Am Freitag, 16. Januar startet die neue Partyreihe in der Kneipe. Ab 21:00 Uhr heißt es  dann immer am dritten Freitag im Monat “Das FAHRENHOLZ rockt - Tanz den Hondo!“ DJ Hondo, der auch schon Silvester für eine heiße Tanznacht gesorgt hat lässt das reife und das junge Volk rocken. Aktuelle Charts und unvergessene Hits vergangener Jahre stehen auf dem Programm. Los geht´s um 21:00 Uhr und getanzt wird, solange die Beine mitmachen. Der Eintritt ist frei.  

 

Kostenfreie IT-Ausbildung bei IT.NRW: Noch Plätze frei für März 2015 Information und Technik Nordrhein-Westfalen bildet in kompakten Schulungen IT-Fachkräfte aus. Das Angebot richtet sich an Interessenten mit Hochschul- oder voller Fachhochschulreife, die zurzeit in keinem Beschäftigungsverhältnis stehen.
Erfolgreichen Absolvent(inn)en bietet die intensive und praxisnahe Ausbildung gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die Teilnahme an der sechs Monate dauernden Ausbildung ist kostenlos; es wird ein Entgelt in Höhe von knapp 100 Euro (brutto) je Monat gezahlt. Es stehen drei unterschiedliche Ausbildungen zur Auswahl:
-Typ 1: Anwendungsprogrammierung - Schwerpunkt Java
-Typ 2: Anwendungsprogrammierung - mehrere Sprachen
-Typ 3: System- und Netzwerkadministration

Je nach Typ vermitteln die Lehrgänge Kenntnisse in Programmier- und Markup- Sprachen (C, C++, C#, Visual Basic.NET, Java, HTML) sowie zu den Themenbereichen Betriebssysteme, Netze, relationale Datenbanken, Serverdienste und Anwendungen verschiedener Server. Für die Anfang März 2015 beginnende Ausbildung sind noch Plätze frei. Bewerbungen können (mit den üblichen Bewerbungsunterlagen wie Lebenslauf und Zeugniskopien) bei IT.NRW (Referat 213, Mauerstraße 51, 40476 Düsseldorf) eingereicht oder per E-Mail (
aip@it.nrw.de) übermittelt werden.
Ausführliche Informationen finden Interessenten im Internet unter
http://www.aip.nrw.de. Voraussetzung für die Teilnahme ist der erfolgreiche Abschluss eines schriftlichen Eignungstests. Die Teilnahme sowohl am Auswahlverfahren als auch am Lehrgang ist nur einmal möglich. Die Ausbildung in Programmierung (AiP) ist ein Angebot des Ministeriums für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen. Seit 1985 hat IT.NRW schon über 115 derartige Lehrgänge durchgeführt - mehr als 1 200 Teilnehmer/-innen haben diese Ausbildung bislang mit Erfolg abgeschlossen. Zahlreiche Absolventen mit erfolgreichem Lehrgangsabschluss fanden bei Behörden und anderen Arbeitgebern eine Anstellung. (IT.NRW)

 

Urlaubs- und Freizeitangebote: 94 100 Bauernhöfe setzen auf Einkommensalternativen
Von den rund 285 000 landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland hat sich im Jahr 2013 etwa jeder Dritte Einkommensalternativen geschaffen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, gehören zu diesen Tätigkeiten beispielsweise Urlaubs- und Freizeitangebote auf dem Bauernhof, die Verarbeitung und Direktvermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse oder die Erzeugung erneuerbarer Energien.  

 

Vorstellungsgespräch leicht gemacht: Neue planet-beruf.de-App
Wann ist der Termin für das Vorstellungsgespräch? Habe ich bei der Vorbereitung an alles Wichtige gedacht? Wer sich solche Fragen stellt, hat nun die Antworten schnell und mobil zur Hand: mit der neuen App der Bundesagentur für Arbeit „Bewerbung: Fit fürs Vorstellungsgespräch“.  
Die App aus der Medienkombination planet-beruf.de bringt alles Wissenswerte rund um das Thema Vorstellungsgespräch direkt auf das Smartphone bzw. Tablet. Sie richtet sich an Jugendliche in der Bewerbungsphase und steht ab sofort kostenlos in den App-Stores unter den Stichworten „planet-beruf“ und  „Vorstellungsgespräch“ zum Download bereit.
Gezielt mit Fragen, Tipps, Checklisten und Videos vorbereiten – ab jetzt gibt´s dafür die App  
In der übersichtlich gestalteten Rubrik „Termine“ der neuen planet-beruf.de-App werden Gesprächstermine schnell und mobil über die Kalenderfunktion angelegt und bearbeitet. Wichtige Daten wie Name des Unternehmens, Ansprechpartner/in oder Web-Adresse können hier eingegeben werden. Die praktische Erinnerungsfunktion sorgt dafür, dass kein Termin vergessen wird und hält Checklisten und Tipps zur Vorbereitung auf den Beruf und das Unternehmen bereit. Die Rubrik „Typische Fragen“ listet kompakt die wichtigsten „Fragen zu meiner Person“, „Fragen zum Beruf“ und „Fragen zum Unternehmen“ auf und erleichtert dadurch überall und jederzeit die Vorbereitung.
Die „Checklisten“ sind aufgeteilt in „14 Tage vor jedem Termin“, „3 Tage vor jedem Termin“, „1 Tag vor jedem Termin“ und „Am Tag des Gespräches“. Praxisnah helfen sie dabei, zu überprüfen, ob alle wesentlichen Punkte vor dem Vorstellungsgespräch berücksichtigt bzw. erledigt wurden, wie z.B. passende Kleidung auszuwählen. „Videos“ halten nützliche Tipps z.B. zum Thema „Körpersprache“ parat. Von hier aus kann man sich auch auf die Web-Anwendung des Bewerbungstrainings von planet-beruf.de leiten lassen.    
Die App „Bewerbung: Fit fürs Vorstellungsgespräch“ ist Teil der Medienkombination „planet-beruf.de – Mein Start in die Ausbildung“. Sie wird von der Bundesagentur für Arbeit herausgegeben. Leitmedium ist mit ca. 3,7 Millionen Besuchern und rund 32 Millionen Seitenzugriffen jährlich das Portal www.planet-beruf.de.
Im Mittelpunkt des Online-Portals steht neben dem Bewerbungstraining das Selbsterkundungsprogramm BERUFE-Universum. Zur Medienkombination gehören zudem Print-Produkte für Schülerinnen und Schüler von Haupt- und Realschulen (Sekundarstufe I), Eltern, Lehrkräfte und Berufsberater/innen. Technische Daten: Die mobile App „Bewerbung: Fit fürs Vorstellungsgespräch“ ist für Smartphones und Tablets mit Apples iOS und Android-Betriebssystemen geeignet. 

 

Bärbel Bas lädt zur Diskussionsveranstaltung:  „Lebensmittelverschwendung – Nein Danke“ ein
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas lädt alle Interessierten zur Fraktion vor Ort-Diskussionsveranstaltung „Lebensmittelverschwendung – Nein Danke“ am 21. Januar um 18 Uhr in den Kleinen Prinz ein. „Ein Drittel unserer Lebensmittel landet im Müll. Diese Lebensmittelverschwendung können und dürfen wir uns nicht leisten“, sagt Bärbel Bas.
Die SPD-Bundestagsfraktion hat bereits 2011 eine Strategie gegen Lebensmittelverschwendung in den Bundestag eingebracht und 2012 einen überfraktionellen Antrag initiiert. Elvira Drobinski-Weiß, verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktionen, informiert im Kleinen Prinz über diese Initiativen und die aktuellen Pläne. Frank Waskow von der Verbraucherzentrale NRW (Bereich Ernährung und Umwelt) wird in seinem Statement die Rolle der VerbraucherInnen beleuchten.
Bei der offenen Publikumsdiskussion im Anschluss stehen dann Drobinski-Weiß und Waskow für Fragen und Anregungen bereit.  Interessierten können sich im Wahlkreisbüro anmelden unter baerbel.bas.wk@bundestag.de oder 48869630.

 

Dienstag, 13. Januar 2015 - Historischer Kalender

Hochwasserschutz: Erfolgreiche Probeschließung des Mariensperrtores   Die Probeschließung des Mariensperrtores, das die Innenstadt vor Hochwasser schützt, verlief heute erfolgreich. Die Funktionsfähigkeit wird jährlich bei einer Probeschließung überprüft. Hierfür ist ein Mindestwasserstand von 7 m Ruhrorter Pegel erforderlich, der heute erreicht wurde. Geschlossen werden muss es bei einem Pegelstand von 8,60 m. Bis zum Wochenende wird mit sinkenden Pegelständen gerechnet, eine Hochwasserlage zeichnet sich im Moment nicht ab.


Ampelanlage Friedrich-Wilhelm-Straße/Mercatorstraße ausgefallen
 
Am Montag ist die Ampelanlage an der Einmündung der Friedrich-Wilhelm-Straße in die Mercatorstraße am Hauptbahnhof ausgefallen. Die Überprüfung hat ergeben, dass das Steuergerät nicht mehr zu reparieren ist. Am Donnerstag soll ein neues Steuergerät eingebaut werden. Bis dahin gilt im Einmündungsbereich erhöhte Aufmerksamkeit:
Zur Sicherung des Verkehrs wurde die Linksabbiegespur aus der Friedrich-Wilhelm-Straße gesperrt, hier ist nur ein Rechtsabbiegen in die Mercatorstraße möglich. Die Fußgängerüberquerung vom Hauptbahnhof zum Hoisthaus, die ein Überqueren von fünf Fahrspuren erfordert, ist ebenfalls gesperrt, Fußgänger werden gebeten, die Mercatorstraße in Höhe der IHK zuüberqueren. Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Gefahrenbereich vorsichtig zu passieren.  


Duisburg-Homberg: Baumaßnahme auf der Hubertusstraße
   
Seit Montag, 12. Januar, finden auf der Hubertusstraße zwischen Kirchstraße und Am Alefskamp in Duisburg-Homberg Baumaßnahmen an der Wasserleitung statt. Die Hubertusstraße ist von der Straße Am Alefskamp als Einbahnstraße ausgewiesen und kann nicht von der Kirchstraße aus angefahren werden. Eine Umleitung über die Friedhofsallee und Duisburger Straße ist ausgeschildert. Fußgänger können den Baustellenbereich passieren. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich am Freitag, 27. Februar, abgeschlossen sein.

 

Begleitservice der DVG bleibt bestehen
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft wird auch in diesem Jahr ihren Fahrgästen wieder einen Begleitservice anbieten. Im Oktober 2014 hatte die Agentur für Arbeit das Ende des Programms der sogenannten „Bürgerarbeit“ bekanntgegeben. Die DVG wird nun mit eigenen Mitarbeitern die Aufgabe übernehmen und Fahrgästen, die sich unsicher fühlen, helfen, mit Bus und Bahn an ihr Ziel zukommen.
Der Begleitservice wurde 2009 eingeführt und seit der Einführung schon über 13.000 Menschen aus Duisburg, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, begleitet. Montags bis freitags in der Zeit von 7 bis 19 Uhr gilt das Angebot und es wurde bislang im Durchschnitt pro Woche rund 67-mal in Anspruch genommen. Die Kunden sind meist bewegungsunsicher und brauchen Hilfe beim Ein- und Ausstieg. Rollator, Gehhilfen oder Rollstühle sind ihre Hilfsmittel – doch ohne Unterstützung eines Dritten geht es meist nicht, wenn sie zum Arzt, zum Friedhof, zu Seniorengruppen oder zum Einkaufen wollen.
In ihrer vierwöchigen Ausbildung werden die „Begleiter“ in Erste-Hilfe-Maßnahmen, Deeskalation, Fahrzeug-technik, Tickets, Tarife, sowie Linien- und Streckennetz geschult. Besonders wichtig ist das richtige Verhalten mit Rollatoren oder Rollstühlen; die Mitarbeiter geben jederzeit Tipps für einen sicheren Halt in Bus und Bahn. 

Tag der offenen Tür der neuen Sekundarschule Rheinhausen    
Duisburg, 12. Januar 2015 - Die Initiativgruppe zur Gründung der Sekundarschule in Duisburg Rheinhausen lädt am Samstag, 17. Januar, von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Die Eltern erwartet in den Räumen der Realschule am Körnerplatz 2 (Eingang gegenüber dem Alphahaus Stormstraße) ein buntes Programm. Sie und die zukünftigen Schülerinnen und Schüler sollen hierbei einen interessanten Einblick in das Konzept der Schule erhalten.  
In dem für die neue Schule vorgesehenen Gebäudekomplex werden in Mottoräumen vier wichtige Bausteine präsentiert: das Kooperative Lernen, das Unterrichtsangebot „Glück“, das Ganztags- und  Mensaangebot und die Abschlüsse, die an der Schule erreicht werden können. Unterstützt wird die Initiativgruppe von Kollegen der Heinrich-Heine-Gesamtschule, dem Kooperationspartner der neuen Schule. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Das Foto zeigt die Initiativgruppe: Edgar Harnischmacher (Sekundarschule), Günter Derksen (Leiter Heinrich-Heine-Gesamtschule), Martina Seifert (Sekundarschule)

 

Zum letzten Mal volles VHS-Programm im Gebäude Königstraße 47  
Nach über 50 Jahren finden die Kurse der Volkshochschule Duisburg im Frühjahrssemester letztmalig im Haus auf der Königstraße 47 statt. Mit dem Herbstsemester wechseln die Kurse dann in das neue „Stadtfenster“-Gebäude auf der Steinschen Gasse. Nur die Kreativwerkstätten bleiben auch künftig am alten Standort.  
Von den 1087 Veranstaltungen finden rund 60 Prozent in der Innenstadt statt. Zehn Prozent sind im Süden und je 15 Prozent im Westen und Norden der Stadt verortet.   In dieser Woche werden im Stadtgebiet an über 200 Stellen die rund 550 Seiten umfassenden kostenlosen Veranstaltungskataloge verteilt. 34.000 Unterrichtsstunden werden von über 400 nebenberuflichen Kursleiterinnen und Kursleitern durchgeführt.  
In diesem Frühjahrssemester werden 25 unterschiedliche Themen in Form eines Bildungsurlaubs angeboten, für den in Nordrhein-Westfalen die meisten Arbeitnehmer fünf Tage bezahlten Bildungsurlaub in Anspruch nehmen können. Die Termine für diese Veranstaltungen sind über das ganze Semester verteilt. Intensivkurse in Englisch – darunter auch Businessenglisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Niederländisch und Rumänisch, Themen aus der Computerwelt wie Anwendungsprogramme am Arbeitsplatz, Excel, Internetpublishing, professionelles Layouten und das computergestützte Zeichnen und Konstruieren (CAD) werden ergänzt durch Finanzbuchführung für Anfänger und Fortgeschrittene und die Digitale Fotografie.  
Die 587 Kurse, die über das gesamte Semester laufen, beginnen in der Woche ab dem 26. Januar und enden Mitte Mai. Neben diesen Kursen werden im Frühjahrssemester auch 133 Einzelveranstaltungen und fast 271 Wochenend- und Tagesseminare angeboten sowie 41 Prüfungen abgenommen.   Die Preise für die Veranstaltungen sind gleich geblieben. Um niemanden aus finanziellen Gründen vom Besuch der VHS auszuschließen, können Schüler, Studenten, Auszubildende, Arbeitslosengeld I und II-Empfänger und Bezieher von Wohngeld gegen einen entsprechenden Nachweis eine zum Teil erhebliche Ermäßigung bekommen. Besitzer einer Familienkarte erhalten eine zehnprozentige Ermäßigung auf den vollen Preis, wenn keine weiter gehenden Ermäßigungsgründe vorliegen.  

Eine weitere Vergünstigungsmöglichkeit besteht durch den Erwerb der VHS-Card, die zum kostenlosen Besuch aller Einzelveranstaltungen und zur Ermäßigung eines Kurspreises um fünf Euro berechtigt. Die VHS-Card kostet 19 Euro pro Semester, ist in den Geschäftsstellen der VHS erhältlich und ist ein Semester lang gültig. Bereits bei dem Besuch von vier Einzelveranstaltungen hat sich diese Investition ausgezahlt.  
Insgesamt 14 Fremdsprachen – inzwischen auch Rumänisch – werden angeboten. In allen Sprachen gibt es in diesem Frühjahrssemester Kurse für reine Anfänger, aber auch für Interessenten mit Vorkenntnissen. Bei der Vermittlung der verschiedenen Sprachen wird auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse und Lerngewohnheiten eingegangen. In Intensiv- und Kompaktkursen können Französisch, Spanisch und Italienisch schnell und mit größerem Aufwand gelernt werden. Aber auch Lernende, die einmal in der Woche am Präsenzunterricht in der VHS teilnehmen möchten, finden entsprechende Angebote. Neu ist ein Türkischkurs am Montagvormittag.  
Die Volkshochschule der Stadt Duisburg ist anerkanntes Prüfungszentrum für die telc-Sprachzertifikate. Das trifft zu für die Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch und Portugiesisch. Ein Sprachtest für Chinesisch wird in Kooperation mit dem Konfuzius-Institut durchgeführt. Die Europäischen Sprachzertifikate sind national und international anerkannt und bescheinigen offiziell Fremdsprachenkenntnisse. Auch wenn jemand eine Sprache einfach für sich lernt, profitiert er von einer Prüfung: Man setzt sich selbst Ziele, lernt dadurch intensiver und kann Lernfortschritte objektiv überprüfen lassen.  
In einzelnen Veranstaltungen werden auch die Möglichkeiten des Internets und anderer Softwareunterstützung kursbegleitend genutzt. Die VHS ist im Sprachbereich Prüfungszentrum für viele namhafte Institutionen, so die University of Cambridge, die Londoner Industrie- und Handelskammer und – wie oben schon gesagt – die volkshochschulnahe Prüfungszentrale telc. Diese Zertifikate und weitere berufsbezogene Angebote sollen dazu beitragen, Zusatzqualifikationen zu erwerben, um sich im Beruf auch sprachlich mit unterschiedlichen ausländischen Partnern verständigen zu können.  
Das Angebot an Deutschkursen differenziert sich immer stärker. Neben den Alphabetisierungskursen für Deutsche, die nicht oder nicht gut lesen und schreiben können, gibt es seit dem Zuwanderungsgesetz circa 100 Integrationskurse. Außerdem wird in weiteren Kursen neben der deutschen Sprache vor allem die lateinische Schrift vermittelt, es gibt themenbezogene Kurse zur Artikulation, Konversation und zur freien Rede und als neue Entwicklung berufs- und arbeitsplatzbezogene Deutschkurse. Dieses neue Konzept geht davon aus, dass viele Menschen mit Migrationshintergrund zwar alltagssprachliche Kompetenz besitzen, jedoch am Arbeitsplatz mit der jeweiligen Fachsprache Schwierigkeiten haben.  
Die meisten Prüfungen an der VHS Duisburg werden auch im Bereich Deutsch abgenommen. Hierzu zählen Zertifikatsprüfungen nach Abschluss der Integrationskurse, Prüfungen auf unterschiedlichen Niveaus für das Goethe Institut und natürlich die Einbürgerungstests für Menschen, die die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen möchten.  
Einen immer größeren Stellenwert bei der beruflichen Bildung haben die Prüfungen im Bereich Finanz-, Lohn- und Gehaltsbuchführung. In aufeinander aufbauenden Modulen können Xpert-Business-Prüfungen abgelegt werden, die zu den Abschlüssen Finanzbuchhalter, Finanz- und Lohnbuchhalter und Lohnbuchhalter führen. Die Abschlüsse sind bundesweit anerkannt, und das Besondere ist, dass diejenigen, die ein Studium anstreben, durch erfolgreich abgelegte Prüfungen bereits Creditpoints für das Studium anerkannt bekommen.   175 Veranstaltungen aus dem Bereich der Gesundheit werden erfahrungsgemäß bei den Duisburger Bürgern auf eine große  Nachfrage stoßen. Die Angebote in Sport- und Gymnastikhallen sowie Lehrschwimmbecken bieten eine Vielfalt an Möglichkeiten zur Verbesserung des körperlichen und seelischen Wohlbefindens und der Fitness. Viele Yogakurse werden im gesamten Stadtgebiet interessierte Teilnehmerinnen und  Teilnehmer finden, ebenso wie Pilates, Taiji Quan und Tai Bo, Zumba, Wirbelsäulengymnastik, Autogenes Training, aber auch  Aquafitness, Walking und Nordic Walking.  
Der Bereich „Textiles Gestalten“ erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Anfängerinnen und Anfängern wird an einem Wochenende die Bedienung der Nähmaschine nahegebracht, in Semesterkursen können Interessierte Kleidungsstücke nach Wunsch zuschneiden und nähen. Neu hinzugekommen in diesem Semester ist ein Kurs, der Grundlagen des Strickens vermittelt. Je nach Nachfrage ist das Angebot ausbaufähig.  
In den von der VHS genutzten Lehrküchen gibt es ein breites Spektrum an Kochkursen aller Art: Vom Grundkochkurs für diejenigen, die noch wenig Erfahrung mit dem Kochen haben über saisonale und internationale Spezialitäten – USA, Indonesien, Pakistan, Indien, Spanien, um nur einige zu nennen, bis hin zu Kursen, die den Teilnehmenden das vegane Kochen näher bringen, ist für jeden etwas im Angebot.  
Rund 80 Bildungsveranstaltungen in Hamborn, Rheinhausen und der Stadtmitte nutzen die Möglichkeit der elektronischen Datenverarbeitung in VHS-eigenen EDV-Räumen mit moderner Ausstattung für die Hard- und Software. Die Grundkurse vermitteln Basiswissen und haben in der Regel Office-Anwendung (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Emailverwaltung und Präsentationstechniken) zum Inhalt. Weitere Angebote befassen sich mit kaufmännischen Anwendungen, Betriebssystemen und Netzwerken, Datenbanksystemen, dem Internet, der Webseitenerstellung sowie der Grafik-, Foto- und Videobearbeitung.
Seit dem vergangenen Semester sind Veranstaltungen zum 3-D-Drucken Teil des Programms. Seniorenkurse sehen ein etwas geringeres Lerntempo vor und stellen sich auf die besonderen Wünsche und Erwartungen dieser Zielgruppe ein. In Hamborn bieten EDV-Kurse für Frauen die Möglichkeit der Verbesserung der Chancen auf dem Arbeitsmarkt für Berufsrückkehrerinnen nach der Kindererziehungszeit. Alle von der VHS genutzten EDV-Räume haben für jeden Teilnehmer einen separaten Bildschirmarbeitsplatz mit schnellem Internetzugang. Mathematikkurse, die Einführung in die Schweißtechnik, praktische Seminare zur Fahrradreparatur sowie zur Motorradinspektion runden das Programm ab.   

Auch bei unseren gesellschaftswissenschaftlichen und kulturellen Bildungsangeboten finden Sie viele spannende Veranstaltungen zu aktuellen Themen. Ob Digitale Gesellschaft, Datenschutz, das Verhältnis der Bürger zu den Medien, das diesjährige Akzente-Thema „Heimat“, ob Exotenstaaten wie Nordkorea oder die plötzliche Entstehung des „IS“; zu allen diese Fragen bieten wir zahlreiche Veranstaltungen mit ausgewiesenen Experten.  
Ein umfangreicher Service bietet Informations-, Beratungs- und Anmeldemöglichkeiten für VHS-Veranstaltungen. Die Geschäftsstellen sind bis 16 Uhr, freitags bis 13 Uhr geöffnet. Vom 19. bis 29. Januar bietet die VHS in Rheinhausen, Hamborn und im Zentrum mit Öffnungszeiten bis 19 Uhr einen zusätzlichen Service an, den man für persönliche Beratung und Anmeldung nutzen kann. Telefonisch können Plätze für drei Tage reserviert werden. Natürlich ist eine Informationsrecherche im Internet unter www.vhs-duisburg.de mit anschließender Anmeldemöglichkeit vorhanden.  

 

UDE-Projekt für Kindergartenkinder: Experimentieren macht Spaß
Ein Zuckerwürfel löst sich rasch in heißem Tee. Aber was passiert dabei eigentlich genau? Mit einer solchen Frage können schon Kindergartenkinder spielerisch an das naturwissenschaftliche Denken herangeführt werden, wenn die pädagogische Fachkraft entsprechend geschult ist.  
In einem DFG-Forschungsprojekt an der Universität Duisburg-Essen (UDE) wird jetzt untersucht, mit welchen Maßnahmen Vorschulkinder mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen am besten darin unterstützt werden können. Ziel ist, am hohen Grundinteresse der kleinen Forscher anzuknüpfen, um Basiskompetenzen in den Naturwissenschaften zu fördern. Bislang ist allerdings nur unzureichend erforscht, welche Rolle die Erzieherinnen dabei spielen sollten.  
Dies möchte Dr. Anna Windt vom Institut für Sachunterricht an der UDE mit ihrem Forschungsprojekt nun ändern: „Für unsere Analyse greifen wir auf Videos zurück, in denen 26 Vorschulkinder zusammen mit einer pädagogischen Fachkraft chemisch-physikalische Experimente durchgeführt haben. Vorher und nachher wurde das Fachwissen der Kinder getestet.“ Und was im Kleinen bereits gut funktioniert, lässt sich dann auch auf die Frage übertragen, wie die Erzieherinnen den Lernzuwachs erfolgreich unterstützen können. Auf diese Weise ergeben sich konkrete Hinweise für die Aus- und Fortbildung der pädagogischen Fachkräfte.


Informationsveranstaltung, Mitmachaktionen und Preisverleihung an der Herbert Grillo-Gesamtschule    
Am Mittwoch, den 14.01.15 lädt die Herbert Grillo-Gesamtschule Grundschüler/innen und ihre Eltern ab 14.00 Uhr zu einem bunten Nachmittag ein. Die Eltern können sich über die vielfältigen Angebote an der Schule informieren. Für die Grundschüler/innen wird ein Stationenlauf mit vielen verschiedenen Mitmachaktionen aus Bereichen von Kunst, Musik, Sport, Technik und Medien angeboten, bei denen sie ihre neue Schule kennen lernen können.  
Um 15.00 Uhr wird an diesem Nachmittag der Grillo-Preis in der Schulmensa  verliehen. Frau Gabriela Grillo wird ihn den Schülerinnen und Schülern der Politik-AG überreichen.  

Eltern-Kind-Turnen ab 1 Jahr
Die AWO-Familienbildung sorgt für gesunden Bewegungsspaß neu in Beeckerwerth. Die Eltern-Kind-Turnkurse für „Kletteräffchen“ und „Krabbelmäuse“ ab dem ersten Lebensjahr, die die Kids fit für den Start ins Leben machen, können jetzt gebucht werden. Die Kurse starten ab dem 28.1.2015 in Beeckerwerth, Turnhalle der Grundschule, Heisterbacher Str. 9, jeweils mittwochs um 16.45 und 17.30 Uhr. Reservierungen sind ab sofort möglich unter AWO-Familienbildung 0203 3095Ÿ600. Alle Infos zum Kursprogramm der AWO-Familienbildung unter: www.familienbildung-duisburg.de    


Montag, 12. Januar 2015 - Historischer Kalender

Rheinhausen-Bergheim: Lange Straße wird zur Einbahnstraße      
Die Straßenbaumaßnahme auf der Lange Straße in Rheinhausen-Bergheim, im Bereich zwischen Oberfeld und Julius-Leber-Straße, geht in die nächste Phase. Die Lange Straße wird hier ab sofort zur Einbahnstraße, so dass nur in Richtung Julius-Leber-Straße gefahren werden kann. Für die Gegenrichtung ist eine Umleitungsempfehlung ausgeschildert. Der Radverkehr ist hiervon nicht betroffen. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich noch bis Mitte März andauern.

 

Beeinträchtigungen durch Umbauarbeiten in der Arbeitsagentur

Im Erdgeschoss der Agentur für Arbeit Duisburg können ab dem 19. Januar 2015 Bauarbeiten zu Behinderungen für die Kundinnen und Kunden führen.

Wechsel in der Geschäftsführung der Duisburger Arbeitsagentur  
Petra Neu ist neue Geschäftsführerin für den operativen Bereich der Duisburger Agentur für Arbeit Duisburg. Sie tritt damit die Nachfolge von Udo Müller an, der in den Ruhestand wechselt.  
Die 57-jährige Neu verantwortete bis Dezember als Geschäftsführerin die operative Arbeit der Agentur für Arbeit Düsseldorf. „Mit Petra Neu wechselt eine erfahrene Arbeitsmarktexpertin mit langjähriger Führungserfahrung in die Duisburger Arbeitsagentur“, charakterisiert Ulrich Käser, Chef der Agentur für Arbeit Duisburg das neue Mitglied der Geschäftsführung.
„Mit ihrem Fachwissen und der guten Kenntnis des Duisburger Arbeitsmarktes, schließlich war Frau Neu bereits Geschäftsstellenleiterin in Duisburg Rheinhausen und wohnt hier in Duisburg, werden wir auch für kommende Herausforderungen wieder passende Lösungsansätze bereithalten.“  


Landesarbeitsgericht Düsseldorf:
facebook-Seite des Arbeitgebers unterliegt nicht der Mitbestimmung

In dem Beschlussverfahren verlangt der Konzernbetriebsrat von der Arbeitgeberin, ihre Seite auf www.facebook.com abzuschalten. Die Arbeitgeberin nimmt in fünf Transfusionszentren Blutspenden entgegen, verarbeitet und veräußert diese. Sie eröffnete ohne Beteiligung des Konzernbetriebsrats eine konzernweite facebook-Seite. Die Nutzer erhielten die Möglichkeit, Kommentare abzugeben, die auf der virtuellen Pinnwand eingestellt und von den facebook-Nutzern betrachtet bzw. weiter kommentiert werden können.
Die Arbeitgeberin informierte die Mitarbeiter über die Seite und wies auf diese bei den Spendeterminen in Flugblättern hin. Auf der facebook-Seite wurden mehrere negative Kommentare über die Qualität der Mitarbeiter bei Blutspenden veröffentlicht. Der Konzernbetriebsrat meint, ihm stehe ein Mitbestimmungsrecht zu. Die facebook-Plattform sei als technische Einrichtung geeignet, die Mitarbeiter zu überwachen. Hierfür stünden der Arbeitgeberin weitere Programme zur Verfügung, um personenbezogene Daten zu erhalten, zumal anhand der Dienstpläne eine Zuordnung der Beschwerden zu den Mitarbeitern möglich sei.

Die Arbeitgeberin sieht in der facebookseite lediglich einen Kummerkasten und ein Marketinginstrument. Außerdem nutze sie die Seite und die ergänzenden technischen Möglichkeiten nicht zu Kontrollzwecken. Das Landesarbeitsgericht Düsseldorf hat auf die Beschwerde der Arbeitgeberin den Antrag des Konzernbetriebsrats zurückgewiesen.
Dem Betriebsrat steht bei der Einrichtung der facebook-Seite kein Mitbestimmungsrecht zu. Dieses folgt insbesondere nicht aus § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG. Die Seite als solche ist keine technische Einrichtung, die dazu bestimmt ist, das Verhalten oder die Leistung der Mitarbeiter zu überwachen.
Eine solche Einrichtung setzt voraus, dass sie - jedenfalls teilweise - aus sich heraus Aufzeichnungen über die Mitarbeiter automatisiert erstellt. Dies ist nicht der Fall, wenn Dritte dort Beschwerden anlässlich ihrer Blutspenden über Mitarbeiter eintragen. Die Möglichkeit, die facebook-Seite mittels der integrierten Werkzeuge zu durchsuchen, ist ebenfalls keine automatische Aufzeichnung im Sinne von § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG.
Anders ist dies bei den Mitarbeitern, welche die facebook-Seite pflegen, weil de ren Aktivität nach Datum und Uhrzeit aufgezeichnet wird. Da dies aber zehn Mitarbeiter betrifft, welche alle den gleichen allgemeinen Zugang benutzen, sind Rückschlüsse auf das Verhalten oder die Leistung einzelner Mitarbeiter nicht möglich.
Das Landesarbeitsgericht hat die Rechtsbeschwerde zugelassen.   Landesarbeitsgericht Düsseldorf, 9 Ta BV 51/14 Arbeitsgericht Düsseldorf, Beschluss vom 27.06.2014 - 14 BV 104/13


Zweimal Schach für Kindergartenkinder in Ungelsheim

Was im städtischen Kindergarten Am Förkelsgraben durch "Opa Eule" (Ungelsheimer Harald Jeschke) angeboten wird, gibt es jetzt auch im evangelischen Kindergarten Ungelsheim. Franz Müller ist Rentner und begeisterter Schachspieler sowie engagierter Schachlehrer. Er unterrichtet schon seit Jahren in einigen Grundschulen im Duisburger Süden Schach und hat schon viele Kinder nachhaltig für das Spiel der Könige interessiert und begeistert.
Franz Müller bringt im evangelischen Kindergarten Ungelsheim, „Kinder unter dem Regenbogen“, Blankenburger Straße 103a, immer donnerstags von 14 bis 15 Uhr Mädchen und Jungen das Spiel der Könige nahe; die erste Kursstunde findet am Donnerstag, 15. Januar 2015 um 14 Uhr statt. Weitere Informationen und Anmeldungen unter im Kindergarten unter 0203 / 782220.  


Sperrflächen für die Straßenbahnlinie 903 werden wieder entfernt
  Während der Sperrung der A 59 wurden zur Beschleunigung der im fünf Minuten Takt fahrenden Straßenbahn 903 die Gleisflächen im Straßenraum durch gelbe sogenannte Baustellenmarkierungen für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Auch Abbiegebeziehungen wurden durch Markierungen unterbunden. Nach Fertigstellung der A 59 wurden die gelb markierten Sperrflächen zunächst beibehalten, um im Alltagsbetrieb und Normalverkehr der 903, die jetzt wieder im alten Takt fährt, zu testen, welche Auswirkungen die Sperrflächen auf den Gesamtverkehr haben. Diese Untersuchungen sind jetzt abgeschlossen.  
Ab Montag, 12. Januar, werden alle gelb markierten Sperrflächen wie geplant wieder aufgehoben und demarkiert. Die Ergebnisse der Verkehrsuntersuchungen werden nun von der DVG und den Verkehrsplanern der Stadt ausgewertet. Die betrifft sowohl die Auswirkungen auf die Linie 903 als auch auf den Kraftfahrzeugverkehr. 

 

Neujahrsempfang in Herz-Jesu  
Zum diesjährigen Neujahrsempfang hatte der Gemeinderat von der Herz-Jesu Gemeinde in Duisburg-Neumühl herzlich ins Agnesheim eingeladen. Zahlreiche Gäste konnten mit Werner Haak, dem Gemeinderatsvorsitzenden der Gemeinde Herz-Jesu und Pater Tobias auf das neue Jahr 2015 anstoßen. Werner Haak gab einige Informationen über die Sanierung der Kirche, dem Schmidthorster DOM bekannt.


Linie 921: Bus-Umleitungen durch Bauarbeiten auf der Lange Straße

Die Buslinie 921 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) muss ab Montag, 12. Januar, bis Ende Februar 2015 in Duisburg-Bergheim in Fahrtrichtung Moers eine Umleitung fahren. Grund ist eine bereits seit Oktober bestehende Baustelle auf der Lange Straße, deren zweiter Bauabschnitt nun folgt.
Umleitung
Ab der Ersatzhaltestelle „Grabenacker“ in Fahrtrichtung  Moers fahren die Busse von der Lange Straße kommend rechts in den Grabenacker über die Straße Auf dem Dudel zur Moerser Straße bis zur Haltestelle „Oestrum Bahn“ und dann wieder ihren üblichen Weg. Die Haltestelle „Grabenacker“ wird auf der Lange Straße in Richtung Moers vor die Einmündung der Straße Grabenacker verlegt. Die Haltestelle „In der Schleue“ in diesem Abschnitt kann für die Dauer der Baumaßnahme nicht angefahren werden.
Die DVG empfiehlt ihren Fahrgästen die Ersatzhaltestelle „Grabenacker“ zu nutzen. In der Gegenrichtung nach Duisburg wird der normale Linienweg gefahren. Betroffene Linie: 921 Ausfallende Haltestellen: „In der Schleue“ Verlegte Haltestellen: „Grabenacker“.

Spende über 20.000 Euro für kindgerechtes Bibliotheksmobiliar  
Die Stiftung der Sparkasse Duisburg hat 20.000 Euro für insgesamt 13 Zweigstellen der Stadtbibliothek gespendet. Mit dem Geld wurde neues, kindgerechtes Bibliotheksmobiliar angeschafft, das bei den Kleinen für mehr Aufenthaltsqualität sorgt und die Lesebegeisterung steigert.

 

Trendige Tiere aus Müll basteln und gewinnen!
Teilnahme auch für Grundschulen und Kindergärten möglich
Das Explorado Kindermuseum und der Zoo Duisburg, die sich beide für den Schutz der Natur und die Förderung von Kindern engagieren, starten mit einer gemeinsamen Aktion ins neue Jahr: Aus Müll wird Kunst! Dieser Trend heißt Upcycling und bedeutet, aus vermeintlichem Abfall etwas Neues, Wertvolles und Nachhaltiges zu erfinden. Die Tiere kann man beispielsweise aus Joghurtbechern, Pappschachteln und Korken basteln.
Wer aus „Müll“ eine Tierfigur in beliebiger Größe erschafft, hat nicht nur die Chance, einen von 10 tollen Preisen zu ergattern, sondern kann sein Kunstwerk auch bis zum 15.03.2015 im Explorado von den Besuchern bewundern lassen. Mitmachen können Kinder zwischen 4 und 10 Jahren sowie Kindergartengruppen und Grundschulklassen.
Zu gewinnen gibt es zum Beispiel Familienjahreskarten und freien Eintritt für eine Gruppe in den Zoo Duisburg oder ins Explorado Kindermuseum. Die Bastelaktion unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Sören Link läuft schon seit dem 26.12.2014. Noch bis zum 08.02.2015 können die Abfalltiere im Explorado abgegeben werden, an Schulen und Kindergärten holt das Explorado die Tiere ab. Nach einer Auswahl durch die Jury, die aus Explorado-Leiter Carsten Tannhäuser und Zoodirektor Achim Winkler besteht, wird im Februar 2015 eine offizielle Prämierung im Explorado stattfinden. Hierzu wird zeitnah informiert. Teilnahmebedingungen:
-        Mitmachen können Kinder im Alter von 4 bis 10 Jahren sowie Kindergartengruppen und Grundschulklassen.
-        Die Wettbewerbsdauer ist noch bis 08.02.2015.
-        Pro Kind bzw. pro Schulklasse oder Kindergartengruppe kann ein Tier in beliebiger Größe eingereicht werden.
-        Mitarbeiter des Explorado Kindermuseums holen die Tiere an den Schulen oder bei den Kindergärten ab.
-        Kontakt: Explorado Kindermuseum, Philosophenweg 23-25, 47051 Duisburg, www.explorado-duisburg.de, Tel.: 0203 – 298 233 40

 

 Wie werden wir in den nächsten Jahrzehnten leben?
Einer, der dies plastisch beschreiben kann, ist Professor Michael Batty vom University College London. Der gefragte Stadtplaner und Geograph kommt als Scientist in Residence an die Universität Duisburg-Essen (UDE).
Am 13. Januar hält er um 18 Uhr seinen Festvortrag „Simulating City Systems: Developing a New Science for the Future of Cities“ im Chemiehörsaal S07 S00 D07 am Campus Essen.  
Wenn immer mehr Menschen in Ballungszentren leben, müssen die grundlegenden Strukturen überdacht werden. Professor Batty beschreibt die Stadt der Zukunft: Er spricht u.a. über explosives Bevölkerungswachstum und den demographischen Wandel. Für ihn machen viele unterschiedliche Daten das hochkomplexe Netzwerk Stadt aus, beispielsweise Transport- oder Kommunikationsströme. Mit Computermodellen sucht er neue Wege, um Städte und Regionen weiter zu entwickeln. So dreht sich sein Beitrag beim anschließenden wissenschaftlichen Symposium zur urbanen Komplexität um „Smart Cities and Big Data: Visualising Flows in the Real-Time City“.  
Für seine Arbeit wurde der Vorsitzende des Centre for Advanced Spatial Analysis (CASA) vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Vautrin Lud Prize – einer Art Nobelpreis für Geographie. Seine Bücher und Aufsätze liefern weltweit Impulse für eine andere Gestaltung von Lebensräumen.  
Die Gastprofessur wurde 1998 mit Unterstützung der Sparkasse Essen eingerichtet und wird diesmal vom UDE-Profilschwerpunkt Urbane Systeme besetzt. Eine Anmeldung zu dem öffentlichen Vortrag in englischer Sprache ist erforderlich unter: www.udue.de/scientist/  

 

Samstag, 10. Januar 2015 - Historischer Kalender

Der Kleine Saal der Mercatorhalle steht wieder zur Verfügung

Der fehlende Brandschutz

sorgte für langen Stillstand und Insolvenzen?

- Fotos Harald Jeschke

 

Heute ab 23 Uhr im Grammatikoff: Tanzen Küssen YEAH #12 – Mixed Mucke mit der Lietzkatze & demButterilla
Ein neues Jahr mit neuer Musik, neuen Moves, neuen Küssen und vor allem neuem Schwung. Die besondere Mischung aus Partyclassics und aktuellen Tanzgaranten macht die „Tanzen Küssen Yeah“ Parties zu konventionslosen und genreübergreifenden Happenings.

Der frische, unverbrauchte Drive der Lietzekatze gepaart mit wuchtigen Eleganz des Butterilla sorgt für mitreißende Überraschungen und bietet Monat für Monat den besten Tanzteppich der Stadt. Da zählt kein stolzierendes Gehabe oder Balztänze. Hier wird gefeiert und zwar ordentlich. Seid frei und tanzt endlich!
www.facebook.com/tanzenkuessenyeah - Eintritt 6 Euro

Heute ab 20 Uhr im Steinbruch: Lead Zeppelin – the legend is still living
Seine Liebe und Faszination für Led Zeppelin und deren Ausnahme-Drummer John Bonham, veranlassten Roby Misiejuk 2006 dazu, die Tribute Band Lead Zeppelin zu gründen. Sein Ziel: dem Orginal musikalisch und visuell so nahe wie möglich zu kommen. Inzwischen sind Lead Zeppelin “one of the world’s most authentic“ Led Zeppelin Tribute Band, und macht - in Bezug auf ihre Helden - bei ihren Konzerten keine Kompromisse.

Der in lodernden Flammen stehende Drum Gong, ein Songblock mit Akustikgitarre und Mandoline, so wie das legendäre Moby Dick Drumsolo, sind Bestandteil einer - bis zu oftmals - 3stündigen Show. Einhellig klingt es aus den Kehlen der Bandmitglieder: “We’ve done four already, but now we’re steady“

Besetzung:
Markus Poschmann – Vocal
Wolfgang Overheid - Electric u. Acoustic-Guitar
Bernd Derdau - Bass, Keyboard’s u. Mandolin
Roby Misiejuk - Drums  -  www.leadzeppelin.de - VVK: 14 Euro; AK: 18 Euro

 

 

Kommt Kinderfest Hits4Kidas nach Duisburg?

Die bundesweite Kinderparty Hits4Kids könnte im Sommer in der Innenstadt für Belebung der ganz besonderen Art sorgen. Was nach Stadt-, Wein- und Matjesfest oder Lack&Chrom immer wieder nachgefragt wurde, war ein großes Kinderfest in der City. Das könntet mit dem bundesweit bekannten Spaßfaktor durch Lego, Disney, Playmobil oder Nikckellodeon mit ernstem Hintergrund der Fall sein. Weltweit operierende Institutionen wie World Wildlife Fund oder auch Powerchild setzen auf gezielte Aufklärung zu sexueller Gewalt usn Kinderausbeutung.

 

Elektromobilität wird einfacher: Strom „tanken“ und per SMS bezahlen
Das Laden von Elektrofahrzeugen an Ladesäulen der Stadtwerke Duisburg AG kann nun per SMS bezahlt werden und ohne Vertragsbindung erfolgen. So haben auch Personen die Möglichkeit, an fünf Ladestationen des lokalen Energieversorgers in Duisburg Autostrom zu „tanken“, die keine Kunden sind. „Der Zugang zu Elektromobilität soll so einfach und flexibel wie möglich sein“, erklärt Anna Siebert, verantwortlich bei den Stadtwerken Duisburg für das Thema Elektromobilität. Die Ladesäulen in Duisburg werden mit Ökostrom versorgt. Dieser besteht zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien, nämlich Wasserkraft. Seit Inbetriebnahme der Ladesäulen zählte der Energieversorger 133 verschiedene Nutzer und 2.900 Ladevorgänge. 2010 konnte erstmalig an einer öffentlich zugänglichen Ladesäule der Stadtwerke Duisburg geladen werden.
Bezahlen per SMS
Das Bezahlen per SMS ist mit allen Mobilfunkanbietern an fünf der sechs öffentlich zugänglichen Ladepunkten des Unternehmens möglich: Innenhafen, Rathaus, Stadthaus, MSV-Stadion und Landhaus Milser. Der Preis für das Laden liegt bei 3,95 Euro pro Stunde, zuzüglich der Kosten für den Versand der SMS. Benötigt wird ein SMS-fähiges Handy, die Abrechnung erfolgt über die Mobilfunkrechnung oder Prepaidkarte. Wer den neuen Service nutzen möchte, muss die Nummer des Ladepunkts (Ladesäulen-ID) per SMS unter Angabe der gewünschten Ladezeit an die Nummer 500111 senden oder den sogenannten QR-Code an der Ladesäule scannen. Die Dauer eines Ladevorgangs hängt vom Fahrzeug, der Motorleistung, vom Ladestand der Batterie und der Art des Ladevorgangs ab. Es kann von 30 Minuten bis zu sechs Stunden dauern, ein Elektrofahrzeug vollständig zu laden. 15 Minuten müssen mindestens geladen werden.

Kunden der Stadtwerke Duisburg können mit ihrer persönlichen Ladekarte voraussichtlich noch bis Ende 2015 kostenfrei Strom laden. Darüber hinaus ist das Unternehmen über die Kooperation Ladenetz.de auch mit anderen Städten verbunden. So können Kunden mit der Ladekarte auch in Wuppertal, Aachen, Jülich, Osnabrück und weiteren Städten ihr Fahrzeug auftanken.


Ladestation in der Innenstadt am Stadthaus/Liebfrauenkirche - Foto Harald Jeschke

 

Die Stadtwerke Duisburg selbst nutzen fünf Elektroroller, ein Elektromotorrad und vier Elektroautos. Weitere zehn Elektrofahrräder, sogenannte Pedelecs, ergänzen den Elektrofuhrpark. Auf Anfrage können auch Kunden Elektrofahrzeuge nutzen.

Weitere Informationen zum Thema Elektromobilität bei der Stadtwerke Duisburg AG sind auf der Webseite unter www.stadtwerke-duisburg.de/mobilitaet unter dem Punkt Energiedienstleistungen zusammengestellt. Auf www.ladenetz.de steht alles Wichtige über die Stadtwerke-Kooperation für eine deutschlandweite Ladeinfrastruktur.

 

Studienberatung informiert: Elternforum an der UDE  
Fächer, Abschlüsse, Einschreibevoraussetzungen: Für Mütter und Väter, die wissen wollen, wie studieren heutzutage geht, veranstaltet die Studienberatung der Universität Duisburg-Essen (UDE) regelmäßig Elternsprechstunden. Die nächste findet am Duisburger Campus statt, und zwar  am Donnerstag, 15. Januar, von 18 bis 19 Uhr im neuen Hörsaalzentrum LX, Raum 1203. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Umfrage zur Wohnsituation im Umfeld der Stahlwerke im Süden Duisburgs
Die Bewohner der Ortsteile Hüttenheim, Ungelsheim, Mündelheim, Serm und Ehingen, hatten am Montag 29. Dezember 2014 einen kleinen Handzettel im Briefkasten, mit dem Flyer Masterstudenten der Raum- und Stadtplanung der TU Dortmund um Mithilfe baten. Eine Anfrage beim Duisburger Stadtplanungsamt ob Duisburg Initiator oder zumindest eingebunden sei wurde verneint.

Im Zuge eines Studienprojektes beschäftigen sich die Dortmunder TU-Masterstudenten mit der Stadt Duisburg als Industriestandort und im Speziellen mit den Hüttenwerken Krupp Mannesmann und den umliegenden Wohngebieten.   www.umfrage-wohnsituation.de.vu

Ehinger Industriekulisse - haje  

 

AWO-Duisburg engagiert sich in der Sammelunterkunft in Rheinhausen
Spiel- und Sprachpaten für Flüchtlingskinder gesucht 
Mehr als 30 Familien leben inzwischen in der Sammelunterkunft für Asylbewerber und Flüchtlinge auf der Werthauser Straße in Rheinhausen. Die AWO-Duisburg wird in der ehemaligen Grundschule einen Wohlfühlort für Kinder einrichten. Dazu gehört auch eine Sprachförderung, sodass die Mädchen und Jungen möglichst schnell Deutsch lernen. Die Betreuung übernimmt eine Lehrerin für den Bereich Deutsch als Fremdsprache. Die Duisburger AWO sucht für diese konkrete Flüchtlingshilfe weitere Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler als Sprach- und Spielepaten.  
An zwei Nachmittagen in der Woche, jeweils für zwei Stunden, können die freiwilligen Helferinnen und Helfer den Kindern das Einleben in der fremden Heimat Deutschland erleichtern. Für die AWO-Duisburg koordiniert Lisa Müller-Arnold (Foto), zuständig für den Bereich Bürgerengagement, das Projekt. „Wer in der Unterkunft in Rheinhausen einmal war, erkennt, wie das Thema Flüchtlinge ein Gesicht bekommt. Menschen mussten ihre Heimat verlassen, um für sich und für ihre Kin-der Sicherheit und Frieden zu gewinnen.“  
Wolfgang Krause, Geschäftsführer der AWO-Duisburg, beschreibt die Aufgabe: „Wir als AWO wollen gemeinsam mit den Duisburgern dazu beitragen, dass sich diese Flüchtlinge zumindest ein Stück Zuhause schaffen können. Nach den schrecklichen Erlebnissen, die viele von ihnen durchmachen mussten, soll der Wohlfühlort in einem der Klassenzimmer ein Stück Geborgenheit bieten.“  
Darüber hinaus bietet die Betreuung für die Kinder und das Erlernen der deutschen Sprache eine wichtige Voraussetzung für das Leben in Deutschland. Er hoffe deshalb auf Unterstützung durch die Bürgerinnen und Bürger der Stadt.  
„Wir als Verband richten den Raum ein, stellen das notwendige Material wie Sprachlernbilderbücher  und übernehmen die professionelle Betreuung durch eine Mitarbeiterin aus unserer Sprachförderung. Allerdings brauchen wir weitere Kräfte, um wirklich helfen zu können“, so Wolfgang Krause.  
Wer als Spiel- und Sprachpate den Flüchtlingskindern in Rheinhausen helfen will, wendet sich an Lisa Müller-Arnold 0203 3095643 oder mueller@awo-duisburg.de.

Freitag, 9. Januar 2015 - Historischer Kalender

Die Bezirksregierung bewilligte 2014 rund 95 Mio. Euro für Maßnahmen der nachhaltigen Stadtentwicklung - Duisburg mit 13,5 Millionen bedacht
Bund und Land haben zum Programmjahr 2014 die Mittel für die Städtebauförderung deutlich erhöht, seit Jahren steht damit den Kommunen die höchste Gesamt summe zur Verfügung. Die Anstrengungen vieler Städte und Gemeinden im Bezirk um die Erneuerung der Innenstädte und Quartiere konnten somit trotz vielfach angespannter Haushaltslage unterstützt werden. 

Auch in die Städte des Ruhrgebiets flossen erhebliche Mittel aus der Städtebauförderung. Die Stadt Duisburg erhielt insgesamt rund 13,5 Mio € für verschiedene Projekte im Stadtgebiet. Zum Beispiel wird mit fast 6 Mio. € die Erneuerung der Innenstadt unterstütz, u.a. der Umbau des Bahnhofsvorplatzes und die Einrichtung eines Altstadtmanagements. Weitere knapp 6 Mio. € sind für den Stadtteil Hochheide vorgesehen, um die integrierte Weiterentwicklung der Hochhaussiedlung durch den Rückbau von verwahrlosten Immobilien und durch die soziale Stabilisierung des Quartiers zu ermöglichen.

 

Flaggen wehen auf halbmast – Duisburg gedenkt der Opfer in Paris  
Auch vor dem Duisburger Rathaus wehen seit heute morgen die Flaggen auf halbmast. Aus Anlass des terroristischen Anschlags auf die Redaktion der französischen Zeitung „Charlie Hebdo“ am 7. Januar hat die Bezirksregierung Düsseldorf für den Zeitraum vom 8. bis 10. Januar Trauerbeflaggung angeordnet. Oberbürgermeister Sören Link gedenkt der Opfer des Anschlags und erklärt: „Die ganze Welt ist in diesen Tagen Charlie – auch Duisburg!“

 

Trauerbeflaggung: Gedenken an die Opfer des Terroranschlags in Paris
NRW-Innenminister Ralf Jäger hat bis Samstag zum Gedenken der Opfer des gestrigen Terror-Anschlags in Paris Trauerbeflaggung angeordnet. „Wir setzen ein Zeichen der Solidarität und Anteilnahme“, sagte Innenminister Ralf Jäger. „Bei dem Anschlag auf die Redaktion „Charlie Hebdo“ handelt sich um einen feigen Angriff auch auf die Meinungsfreiheit und damit auf unsere demokratischen Werte in Europa. Hier müssen wir alle im Kampf gegen Terroristen zusammenstehen.“ Die Trauerbeflaggung gilt für alle Dienstgebäude des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände sowie der übrigen Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes unterliegen.

 

Landtag NRW versichert Franzosen Solidarität nach Anschlag von Paris     Der Landtag Nordrhein-Westfalen hat dem französischen Botschafter in Berlin und dem Generalkonsul in Düsseldorf seine Anteilnahme nach dem Terroranschlag in Paris übermittelt. In einem gemeinsamen Schreiben an Philippe Étienne und Michel Giacobbi drücken Landtagspräsidentin Carina Gödecke und Vizepräsident Oliver Keymis, zugleich Vorsitzender der Parlamentariergruppe NRW-Frankreich, im Namen des Landesparlamentes und der Bürgerinnen und Bürger ihr Mitgefühl aus und versichern „auch in diesen schwierigen und traurigen Tagen unsere Solidarität“.  
„Der Landtag Nordrhein-Westfalen, das ganze Land und seine fast 18 Millionen Menschen – wir alle sind mit unseren Gedanken bei den Opfern, ihren Familien und Freunden, dem gesamten französischen Volk. Ihnen gilt unser Mitgefühl“, heißt es in dem Schreiben. Der Anschlag treffe „alle demokratisch verfassten Gesellschaften mitten ins Herz“.  
Gödecke und Keymis betonen: „Wir sind aufgewühlt und fassungslos über das Ausmaß von Gewalt und Hass, zu denen Menschen fähig sein können.“ Der Anschlag auf die Redaktion der französischen Zeitschrift „Charlie Hebdo“, bei dem zwölf Menschen starben, sei „auch ein brutaler Angriff auf die Grundrechte, die Demokratie im besonderen Maße schützen: die Meinungs- und Pressefreiheit“. Sie zu verteidigen, sei die Aufgabe aller freiheitsliebenden Menschen.

 

Vollsperrung der Hagelkreuzstraße in Duisburg-Neumühl  
Duisburg, 8. Januar 2015 - Die Hagelkreuzstraße in Neumühl ist ab sofort gesperrt. Grund sind Straßenausbauarbeiten der Wirtschaftsbetriebe Duisburg. Betroffen ist der Abschnitt ab der Einmündung Katermannstraße bis Hofstraße, Ortsgrenze Oberhausen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 30. Januar andauern. Eine Umleitung ist eingerichtet. Fußgänger können den Bereich passieren, die betroffenen Anlieger können ihre Grundstücke erreichen.

Duisburg-Beeck: Vollsperrung der Arnold-Overbeck-Straße  
Die Arnold-Overbeck-Straße ist ab Montag, 12. Januar, gesperrt und wird von der Kronstraße und Kaiser-Wilhelm-Straße aus als Sackgasse ausgeschildert. Grund sind Kanalbauarbeiten, die in mehreren Phasen durchgeführt werden. Die Arbeiten enden voraussichtlich am 19. Mai. Fußgänger und Radfahrer können den Bereich passieren.  

 

A40: Engpass auf der Rheinbrücke Neuenkamp
Am Wochenende können Autofahrer nur einen Fahrstreifen in Richtung Essen über die A40-Rheinbrücke bei Neuenkamp nutzen. In der auf zwei Fahrstreifen je Richtung reduzierten Rheinbrücke richtet die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld zusätzlich von Freitag (9.1.) um 22 Uhr bis Montag (12.1.) um 5 Uhr die einstreifige Baustellenverkehrsführung ein. Gleichzeitig ist auch die Auffahrt in der Anschlussstelle Duisburg-Homberg in Richtung Essen gesperrt. Die Umleitung führt auf die A40 in Richtung Venlo bis zum Anschluss Duisburg-Rheinhausen. Dort kann wieder auf die Richtung Essen gewechselt werden. Der Grund für diese Einschränkung sind die angekündigten dringenden und nicht aufschiebbaren Schweißarbeiten an der Rheinbrücke.
In diesen Verkehrsführungen kann auf der Brückenseite der Richtung Essen bei weniger Schwingungen geschweißt werden, wenn der Verkehr hier nur über einen Fahrstreifen läuft. Die gleiche Situation ist am Wochenende vom 23. Bis 26. Januar in der gleichen Richtung vorgesehen. Im Anschluss daran wird dann in Richtung Venlo fortgefahren. Hier sind voraussichtlich vier weitere Wochenenden betroffen. Damit die Behinderungen für den Verkehr minimiert werden können, wird auch auf eine großräumige Umfahrungsmöglichkeit des Engpasses über die parallel führende A42 hingewiesen. Diese Arbeiten werden an verkehrsärmeren Wochenenden durchgeführt. Zum Berufsverkehr am Montagmorgen kann der Verkehr in Richtung Essen dann wieder über die auf zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung reduzierte Autobahn fahren.

 

„Studienausstieg – was nun?“
Am Donnerstag, den 15. Januar  2015, von 14:00 bis 16:00 Uhr, informieren Beraterinnen des Teams für akademische Berufe der Arbeitsagentur im BiZ im Rahmen der Woche der Studienorientierung in der Veranstaltung „Studienausstieg – was nun?“ darüber, was bei einem Studienabbruch zu beachten ist. Der Workshop will Impulse zu einem Neuanfang geben.
Es werden mögliche berufliche Alternativen skizziert und Unterstützungsangebote der Arbeitsagentur aufgezeigt. Im Vordergrund steht dabei der „Aufbruch“ und nicht der „Abbruch“, denn für die Entscheidung , die Hochschule ohne Studienabschluss zu verlassen gibt es verschiedenartige Gründe. Die Veranstaltung wendet sich an Studierende  aller Fakultäten unter 25 Jahre, die über einen Studienabbruch nachdenken. Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

 

Berufsstart bei der Bundeswehr
Die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten bei der Bundeswehr sind vielfältiger, als die meisten sich vorstellen. Wer sich informieren und die beruflichen Chancen bei der Bundeswehr kennenlernen möchte, hat jetzt dazu die Gelegenheit. Die Wehrdienstberatung Essen stellt die Berufe bei der Bundeswehr vor. Am Donnerstag, 15. Januar 2015, um 14 Uhr im BiZ, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg. Interessierte können ohne Anmeldung kommen und selbstverständlich ist die Veranstaltung kostenlos. Die Agentur für Arbeit freut sich auf viele Gäste.

 

Ausbildung und Karriere bei der Bundespolizei
Der Einstellungsberater der Bundespolizei informiert über die vielfältigen beruflichen Chancen bei der Bundespolizei. Dabei geht er besonders auf das Bewerbungsverfahren, die Einstellungsvoraussetzungen, Aufgaben und Tätigkeitsprofile und die Verdienstmöglichkeiten ein. Im Anschluss an den Vortrag sind auch Einzelgespräche möglich. Am Donnerstag, den 15. Januar 2015, ab 16:30 Uhr im BiZ der Agentur für Arbeit Duisburg, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg. Interessierte können ohne Anmeldung kommen und selbstverständlich ist die Veranstaltung kostenlos. Die Agentur für Arbeit freut sich auf viele Gäste.  

 

Jährliche Überprüfung der Pflicht zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ist angelaufen  
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) versendet an alle Arbeitgeber, die aus Sicht der BA der Beschäftigungspflicht unterliegen,  ein elektronische Programm zur Überprüfung der Beschäftigungs- und Anzeigepflicht. Wer als beschäftigungspflichtiger kein Anschreiben erhält, kann das Programm auch aus dem Internet  herunterladen.  
Private und öffentliche Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen (beschäftigungspflichtige Arbeitgeber), sind gesetzlich (SGB IX) verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Arbeitgeber, die dieser Vorgabe nicht nachkommen, müssen eine Ausgleichsabgabe zahlen. Die Höhe dieser Abgabe ist abhängig von der Beschäftigungsquote.  
Zur Überwachung der Erfüllung der Beschäftigungspflicht im Kalenderjahr 2014 müssen die beschäftigungspflichtigen Arbeitgeber bis spätestens 31. März 2015 der Agentur für Arbeit an Ihrem Betriebssitz ihre Beschäftigungsdaten anzeigen.  
Arbeitgeber, die nach Erkenntnis der Bundesagentur für Arbeit  beschäftigungspflichtig sind, erhalten Anfang Januar 2015 das Bearbeitungsprogramm REHADAT-Elan (incl. Informationen zur Installation und zur Anwendung des Programms) auf CD-ROM.  
Das Programm REHADAT-Elan ermöglicht die Abgabe der Anzeige in elektronischer Form. Es kann auch unter
http://www.REHADAT-Elan.de kostenlos herunter geladen werden. Dort finden die Arbeitgeber weiterhin eine Möglichkeit die Anzeigevordrucke zu bestellen. Auch beschäftigungspflichtige Arbeitgeber, die keine Unterlagen erhalten, sind anzeigepflichtig. Sie werden, ebenso wie Arbeitgeber, die einen zusätzlichen Bedarf haben, gebeten, die Anzeigeunterlagen über den Bestellservice der Bundesagentur für Arbeit unter http://www.REHADAT-Elan.de anzufordern.


Mit D-Mark Kindern Chancen geben
   
Bald kommt die Zeit für den Frühjahrsputz. Wer dann in Sparschweinen, Schubladen und Schränken noch Restbestände an D-Mark findet, kann mit der alten Währung gerne noch etwas Gutes für die Zukunft von bedürftigen Kindern in Duisburg tun und somit den Kindern eine Chance geben. Das Projekt KiPa-cash-4-kids in Duisburg-Neumühl nimmt D-Mark-Münzen und Scheine entgegen. Von dem Geld wird eine Ferienaktion für bedürftige Kinder in den Osterferien organisiert. Sie können die D-Mark gerne in der Zeit von 8-16 Uhr in der Holtener Str. 172 (Büro Projekt LebensWert) oder 176 a (Büro KiPa) abgeben. Weitere Informationen erhalten Sie unter 0203 / 50 340 64.

 

5. Ruhrorter Filmnacht  
Die Fördergesellschaft Museum der Deutschen Binnenschifffahrt e.V. und der Ruhrorter Bürgerverein 1910 e.V. laden am Donnerstag, 15. Januar, und Freitag, 16. Januar, jeweils von 18 bis 22 Uhr, zur 5. Ruhrorter Filmnacht in das Museumsrestaurant „Schiffchen“ an der Deichstraße 1 ein. Der Einlass beginnt um 17:30 Uhr.  
Bei der 5. Auflage der Filmnacht geht es erneut darum, alte und vergessene Filme wieder zu aktivieren und mit Hilfe des Publikums Einzelheiten über den Inhalt zu erfahren. Viele Fakten aus der Vergangenheit der Binnenschifffahrt sind durch aufbereitetes, digitalisiertes Filmmaterial wieder in Erinnerung gebracht und gesichert worden, deshalb sind die Veranstalter besonders auf die Mithilfe des Publikums angewiesen.  
Der Eintritt kostet 17,50 Euro inklusive Abendessen, exklusive Getränke. Die Karten sind ausschließlich bis Dienstag, 13. Januar, bei der Druckerei Dünnwald am Neumarkt 17 in 47119 Duisburg erhältlich. (Montag bis Donnerstag 8 bis 16.15 Uhr, Freitag 8 bis 13 Uhr, Telefon (0203) 809890). Eine Abendkasse wird nicht eingerichtet.    

Neue „Kirchentöne“ erschienen
Ein umfangreiches und vielgestaltiges musikalisches Angebot erwartet die Besucher von Kirchenkonzerten und Gottesdiensten im ersten Halbjahr 2015. Das ausführliche Programm dazu gibt der evangelische Kirchenkreis Duisburg in diesen Tagen heraus. Es wird in den Kirchengemeinden angeboten und ist über die Pressestelle, Am Burgacker 14-16 (Tel.: 0203 / 2951-3501) kostenfrei zu beziehen. „Glanz des Barock“ mit dem bekannten Trompeter Ludwig Güttler und Friedrich Kircheis, Orgel, die Werke von J.S. Bach, D. Buxtehude, H. Purcell, J.B. Loeillet, P. Vejvanovski und J.G. Walther spielen, gehört zu einer der ersten Veranstaltungen im neuen Jahr (4.2.2015, 20 Uhr, Salvatorkirche).
Die Palette dessen, was von Kantoreien und Kirchenchören, von Instrumental- und Vokal-Solisten aus Duisburg und aus der Region geboten wird, reicht von musikalisch gestalteten Gottesdiensten bis zu Kirchenkonzerten und Spirituals. In fast jeder Woche können Interessierte in Kirchen und Häusern der Gemeinden „Kirchentöne“ hören, so etwa am 8. Februar 2015 in der Duisserner Lutherkirche Haydns Messe F Dur oder am 3. Mai in der Hochfelder Pauluskirche, wenn Orgel und Akkordeon im Konzert aufeinander treffen.
Breiten Raum nimmt die Kirchenmusik auch zu Karfreitag, Ostern und Pfingsten ein. Wer zudem selbst singen möchte, kann am 28. Februar im Gemeindezentrum Neudorf-West aktiv werden: Zum Chortag sind alle eingeladen, die gerne leichte Chorstücke mitsingen möchten. Das Programm ist auch im Internet unter www.kirche-duisburg.de abrufbar.