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Duisburger Köpfe

Du-Kalender 2015

Schlagzeilen 2015
Historischer Kalender










 

Montag, 20. April 2015 - Historischer Kalender

Nahmobilität im Lebensraum Stadt
Wie sieht der Stadtverkehr im nächsten Jahrzehnt aus? Was zeichnet die Gestaltung zukunftsfähiger Verkehrsräume aus? Was ist unter „Stadt als Lebensraum“ zu verstehen? Inwiefern kann die Förderung von Nahmobilität zur Lösung aktueller und zukünftiger Verkehrs-, Umwelt- und Gesundheitsprobleme beitragen?  
Diese und andere zentrale Fragen zukünftiger kommunaler Verkehrspolitik werden auf dem Politikforum diskutiert. Demographischer Wandel – neue Ansprüche durch die Altersgesellschaft –, Klimaveränderung, der neue Urbanismus, aber auch das zu Ende gehende fossile Zeitalter und der Übergang in die Elektromobilität sind Anlass genug, über eine Neuausrichtung kommunaler Verkehrspolitik zu sprechen. Mit dem Politikforum bietet die AGFS ein bewährtes Format an, das sich exklusiv an politische Entscheider vornehmlich in Städten und Gemeinden richtet.  
Politische Entscheider deshalb, weil über zentrale Fragen zukünftiger Gestaltung und Finanzierung kommunaler Verkehrsinfrastrukturen gesprochen werden soll. Das bietet die Chance, in einem exklusiven Teilnehmerkreis intensiv über Fragen der Nahmobilität zu diskutieren. So sind vorrangig Politiker aus den AGFS-Mitgliedskommunen Bottrop, Duisburg, Essen, Mülheim/Ruhr und Oberhausen eingeladen.  

Das Politikforum wird von der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise e.V. (AGFS) veranstaltet, die aktuell 71 Städte, Gemeinden und Kreise als Mitglieder verzeichnet. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft sind nicht nur „nahmobilitätsfreundlich“, sondern verstehen sich darüber hinaus als Modellstädte für eine zukunftsfähige, ökologisch sinnvolle und stadtverträgliche Mobilität, die auch das Auto mit einbezieht.
Alle Maßnahmen, die das Leitbild „Stadt als Lebensraum“ stärken, werden unterstützt. In der konsequenten Förderung der Nahmobilität (Fußgänger, Radfahrer, Inliner u.a.) werden nicht nur die Potenziale zur Lösung zentraler Probleme in den Handlungsfeldern Verkehr, Klima, Umwelt und Gesundheit gesehen, sondern es geht letztlich darum, zukunftsfähige, belebte und wohnliche Städte zu gestalten, und damit die Lebens- und Bewegungsqualität deutlich zu verbessern. Dies sind die Themen am Mittwoch, 22. April 2015 in der Kulturkirche Liebfrauen am König-Heinrich-Platz.

 

Power Blues im Senftöpfchen  
Am Samstag, den 25.April ab 20.00 Uhr präsentiert das Röttgersbacher Senftöpfchern, Ziegelhorststr. Ecke Pollerbruchstraße die Blues Formation „Three Ball Eddy“. Peter Dommen (Bass, Gesang), Walter Gruitrooy (Gitarre, Gesang) und Martin Thyssen (Schlagzeug) orientieren sich in ihrem Spiel am Power-Blues-Rock klassischer Dreier-Formationen wie z.B. Jimi Hendrix Experience, Stevie Ray Vaughan & Double Trouble oder Cream. Der Eintritt ist wie immer frei.  

 

„Nirgendwo ist hier“ im Kreativquartier Ruhrort
Im Rahmen seiner Kampagne für die Einführung von verbindlichen Mindeststandards für die Unterbringung von Geflüchteten päsentiert der Flüchtlingsrat Duisburg vom 28.04.2015-13.05.2015 die Wanderausstellung „Nirgendwo ist hier“ im Kreativquartier Ruhrort. Studierende verschiedener Kunsthochschulen nähern sich hier in einem Projekt des Landesflüchtlingsrats NRW dem Thema Flucht und Asyl und stellen Fragen:
„Was nimmt man mit, wenn man nicht weiß, wohin man geht. Wie richtet man sich ein, wenn man nicht weiß, wie lange man bleiben kann? Wie verständigt man sich, wenn man eine Sprache nicht spricht? Ist Duldungsstatus ein Begriff, der Mut machen kann, und wie wächst man auf, wenn man zur Volljährigkeit abgeschoben werden kann, in eine Heimat, die man nicht kennt?“
Im Anschluss an die Duisburger Akzente zum Thema „Heimat“ eine Ausstellung, die mit Fotographien der Lebenswirklichkeiten von Geflüchteten andere Betrachtungsweisen von Heimat, ankommen, hier sein und hier leben ermöglicht. Vernissage zur Ausstellungseröffnung am 28.04.2015 um 19.30 im Kreativquartier Ruhrort, Gemeindehaus Dr.Hammacher Str.6, Duisburg Ruhrort

Zur Eröffnung werden unter anderem die Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas und der Ehrenvorsitzende des ökumenischen Bundeskirchenasyls Dr.Wolf-Dieter Just sprechen Die Ausstellung ist jeweils montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags 8 bis 16 Uhr geöffnet. Finissage zum Abschluss der Ausstellung am 13.05.2015 um 18.30 Uhr.
Begleitend zur Austellung finden im Gemeindehaus Ruhrort die folgenden, thematisch abgestimmten Veranstaltungen statt: Sonntag, 03.05.2015, 18 Uhr: Konzert des Jungen Ensembles Ruhr - Neuland (eine Veranstaltung des Kreativquartier Ruhrort) Samstag, 09.05.2015, 20 Uhr: Benefizonzert UweX. - Hilfe für Kinder aus der Prostitution (eine Veranstaltung der Christengemeinde Duisburg e.V.) Mittwoch 13.05.2015, 19.30 Uhr: Besinnung - Belebte Vergangenheit, Buchvorstellung zum Gedenken an 70 Jahre Kriegsende in Deutschland (eine Veranstaltung von Kreativquarteier Ruhrort und Ruhrorter Bürgerverein)

 


Noch freie Plätze bei Fortbildungen zum Techniker - Lehrgang für Berufstätige beginnt am Samstag
Am 18. April beginnt in Duisburg der Samstagsunterricht zu den Fortbildungen zum Staatlich geprüften Techniker in verschiedenen Fachrichtungen und Schwerpunkten mit einer Einführungsveranstaltung. Mit diesen berufsbegleitenden Weiterbildungen werden neben Fachinhalten im hohen Maße Fachqualifikationen zur Vorbereitung auf Führungspositionen vermittelt.
Am Studienort in Duisburg werden die Fachrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik, Bautechnik sowie Holz- und Heizungs-/Lüftungs-/Klimatechnik durchgeführt. Noch bis einschließlich zum ersten Unterrichtstag besteht in Duisburg die Möglichkeit, die letzten freien Plätze in den Fachrichtungen Elektrotechnik, Maschinenbau oder Heizungs-, Lüftungs-, Klimatechnik zu belegen.

Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Am ersten Unterrichtstag ist auch der probeweise Besuch der Lehrveranstaltungen möglich. Eine vom Einkommen unabhängige staatliche Förderung kann nach dem AFB-Gesetz von allen Teilnehmern beantragt werden. Für einen kurzfristigen Einstieg müssen die regulären Zulassungsvoraussetzungen erfüllt werden: Für die Fortbildungen zum Staatlich geprüften Techniker ist ein erfolgreicher Abschluss der Berufsschule und ein der Fachrichtung entsprechender Ausbildungsberuf vorgeschrieben.
Nach der Ausbildung sollte man weiterhin in einem für die jeweilige Fachrichtung einschlägigen Beruf arbeiten oder gearbeitet haben. Interessierte erhalten die kostenlosen Anmelde- und Informationsunterlagen sowie Hinweise zu Förderungsmöglichkeiten bei der zentralen Studienberatung des gemeinnützigen Bildungsinstituts DAA-Technikum unter der Telefonnummer 0800 - 245 38 64 (gebührenfrei) oder per Anforderung über das Internet unter  www.daa-technikum.de

 

Ausbildung und Karriere bei der Bundespolizei
Der Einstellungsberater der Bundespolizei informiert über die vielfältigen beruflichen Chancen bei der Bundespolizei. Dabei geht er besonders auf das Bewerbungsverfahren, die Einstellungsvoraussetzungen, Aufgaben und Tätigkeitsprofile und die Verdienstmöglichkeiten ein. Im Anschluss an den Vortrag sind auch Einzelgespräche möglich. Am Donnerstag, den 23. April 2015, ab  16:30 Uhr im BiZ der Agentur für Arbeit Duisburg, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg. Interessierte können ohne Anmeldung kommen und selbstverständlich ist die Veranstaltung kostenlos.

Samstag, 18. April 2015 - Historischer Kalender

Projekt "Kinderrechte" an der Baerler-Waldschule
Zahlreiche Schülerinnen und Schüler, sowie Eltern und das Waldschulteam der städtischen evangelischen Grundschule Waldstraße in Duisburg-Baerl setzen eine außergewöhnliche Idee des Schülerparlamentes in die Tat um. Am 18.04.2015 von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr wurde das „Recht auf Mitbestimmung“ durch die Schüler und Schülerinnen (vertreten durch das Schülerparlament) für alle sichtbar.

Mit einer Schweigeminute für in Not geratene Kinder und dem gemeinsamen Singen des Waldschulenliedes wurde der Tag der Ideen-Umsetzung gestartet.

"Die Waldschule macht Spaß, wir lernen gestern, heute und morgen und fühlen uns hier geborgen...

 

Anschließend gab es "Oh happy day" von Blockflötenchor.

Die Idee und der Plan eines „Grünen Klassenzimmers“ an der Baerler Waldschule eingebettet in das Jahresthema „Kinderrechte“ anlässlich des 25jährigen Bestehens der UN-Kinderrechtskonvention konnte mit Hilfe zahlreicher Sponsoren in die Tat umgesetzt werden.

 

 Es entstanden mehrere wetterfeste Sitzgruppen mit großer Tafel auf einer umgestalteten Grünfläche auf dem Schulhof inklusive Sonnenschutz zum ganzheitlichen Lernen zum Schreiben, Malen, Basteln u.v.m..

Die Schulleiterin der Baerler Waldschule, Frau Nicole Wardenbach, freute sich besonders darüber, dass nicht nur das Thema Kinderrechte im Rahmen einer Projektwoche sehr vielfältig behandelt wurde, sondern, dass für die Schülerinnen und Schüler das „Recht auf Mitbestimmung“ durch dieses Projekt erfahrbar wurde:

„Dank der großen Unterstützung (personell und finanziell) konnte ein solches Vorhaben, das über mehrere Monate von den Kindern geplant wurde, nun umgesetzt werden, sagte Schulleiterin Nicole Wardenbach, hier neben Bezirksbürgermeister Hans-Joachim Paschmann (links) und Markus Dorok vom Bezirksamt Homberg/Ruhrort/Baerl.

So begreifen“ Kinder ihre Rechte, verankert in der guten Zusammenarbeit der Gemeinde, in einem Nebeneinander von Fröhlichkeit und Besinnung, in einer Schule voller gelingender Hoffnungen.“

Alle Kinder haben Rechte

Von Unicef Duisburg unterstützten AG-Leiter Harald Jeschke und Cornelia Beck (rechts) die Kinder an diesem Tag.


Auch Kinder wollten Kindern in Not helfen und spendeten, so wie hier Josy

während Tobias aus der 3. Klasse hervorragend die Tattoo-Aufklebetechnik beherrschte - Harald Jeschke

 

 

DuisburgSport sucht noch Fachangestellte für die Freibadesaison 2015   Für die Freibadesaison von Mai bis September stellt DuisburgSport noch Fachangestellte für Bäderbetriebe ein. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung zum/zur Schwimmmeistergehilfen/in beziehungsweise Fachangestellte/n für Bäderbetriebe. Die Mitarbeiter kommen auch an Feiertagen und Wochenenden zum Einsatz, sollten belastbar, zuverlässig und teamfähig sein. Kundenorientiertes, freundliches Auftreten und gute deutsche Sprachkenntnisse sollten sie ebenfalls mitbringen.  
Für Rückfragen steht Saniye Bozkurt vom Personalbereich DuisburgSport telefonisch unter der Rufnummer (0203) 283-58122 zur Verfügung.   Weitere Informationen gibt es unter der Hotline für Bäder und Sportstätten (0203-283 4444) und im Internet unter www.duisburgsport.de.


Wechsel im Pressebereich des Oberbürgermeisters
 
Der langjährige Pressesprecher der Stadt Duisburg, Frank Kopatschek, hat Oberbürgermeister Sören Link aus gesundheitlichen Gründen gebeten, ihn von seinem Amt zu entbinden. „Ich habe seine Entscheidung mit großem Respekt entgegen genommen und freue mich, dass er nach der langen Krankheits- und Genesungsphase wieder an Bord ist und neue Aufgaben übernehmen wird“, so Link.  
Nach 18 Jahren im Rathaus wird Frank Kopatschek eine zentrale Koordinierungsstelle für Öffentlichkeitsarbeit und Corporate Design im Hauptamt leiten.  Anja Kopka, Leiterin des Referats für Kommunikation und Bürgerdialog, wird seine bisherigen Aufgaben übernehmen.    

 

Statt Diät: Gut essen und mehr bewegen
In Nordrhein-Westfalen (NRW) sind 45 Prozent der Menschen mit Ihrem Gewicht unzufrieden, acht Prozent meinen, dringend abnehmen zu müssen. Das zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse. Dabei setzt jeder Dritte der Befragten auf eine Diät - meist ohne dauerhaften Erfolg. Verantwortlich dafür ist der sogenannte Jo-Jo-Effekt.
Erhält der Körper weniger Energie, als er eigentlich benötigt, schaltet er auf Sparflamme. Ist die Diät beendet, legt der Körper die vermeintlich überflüssigen Kalorien als Fettreserve für schlechte Zeiten an und das Gewicht steigt wieder. In NRW haben sechs von zehn der Befragten diesen Effekt bereits erlebt. Erfolgversprechender ist es, langfristig die Ernährung umzustellen. Also weniger Fett, Zucker und Kohlenhydrate zu essen.
Zu einem gesunden Lebensstil gehört aber auch Sport. Wer sich sportlich betätigt, hat es leichter, sein Gewicht zu halten. In der Hinsicht liefert die Umfrage eindeutige Ergebnisse: Wer keinen Sport treibt, ist dicker. Und andersherum: Wer dicker ist, treibt weniger Sport.

 

Freitag, 17. April 2015 - Internationaler Tag der Stimme - Historischer Kalender

Der „Wolkenfänger“ wird auf den Bahnhofsplatz ziehen  
In einem Wettbewerb zur künstlerischen Gestaltung des Bahnhofsplatzes fiel die Wahl der Jury auf den Entwurf einer Skulptur von Rainer Maria Matysik, einem gebürtigen Duisburger, der an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig studiert hat. Die ausgewählte Skulptur mit dem Titel „Wolkenfänger“ - wir berichteten am 26. März - soll am Ende der Baumaßnahme auf dem Portsmouthplatz errichtet werden. Sie wird ein weit sichtbares Zeichen setzen.  

Der „Wolkenfänger“ wird in der Sichtachse zwischen Ausgang des Hauptbahnhofes und Friedrich-Wilhelm-Straße seinen Platz finden. Sowohl in der Formensprache als auch in der Materialwahl knüpft er an Duisburgs Geschichte und Gegenwart an. Industriekultur im Werkstoff Stahl und Bezüge auf die Kartographie Gerhard Mercators in der Formgebung finden sich in dem Entwurf wieder. Es handelt sich um einen etwa 20 Meter hohen kegelförmigen Turm, erstellt aus einem Edelstahlrohrgeflecht mit Gitterstruktur, dessen Konstruktion die Form von Industrieanlagen aufnimmt. Im streng technischen Gebilde hat sich eine weiße Wolke verfangen, sie wirft ihren Wolkenschatten auf den Platz.   

Mit einem Zitat von Hans Magnus Enzensberger erläutert der Künstler seine Konzeption: „Ja, ohne die Wolken stürbe alles, was lebt.“ Stadtentwicklungsdezernent Carsten Tum hat als Jurymitglied den Auswahlprozess begleitet: „Die Bewerber haben sich intensiv mit der Planung des Platzes und den Bezügen zur Stadt auseinandergesetzt. Die ausgewählte Skulptur kann zu einem neuen Identifikationsobjekt werden und fügt sich hervorragend in die Gesamtgestaltung ein.“ Auch Kulturdezernent Thomas Krützberg zeigte sich hocherfreut über das Ergebnis des Wettbewerbs: „Es gibt eine lebendige Kunstszene, die sich intensiv mit der Aufgabe auseinandergesetzt und hervorragende Beiträge geliefert hat. Die Auswahl war nicht leicht. Wir haben eine realisierbare Skulptur ausgewählt, die zur Geschichte und Gegenwart Duisburgs passt.“  

Kunst auf dem Bahnhofsplatz, das war eine der Forderungen aus dem Charrette-Verfahren, dem gemeinsamen Planungsworkshop von Planern, Fachplanern, Bürgerinnen und Bürgern sowie Anliegern des Bahnhofsplatzes.  In der ersten Phase eines zweistufigen öffentlichen Wettbewerbsverfahrens konnten Künstler ihr Interesse bekunden und bewerben. Dabei spielte die in der Ausschreibung genannte Intention eine zentrale Rolle:
„Die künstlerische Inszenierung ist wesentlicher Bestandteil für die Herausbildung einer spezifischen Duisburger Identität auf dem Platz.“ Eine Auswahlkommission wählte aus den über 90 Künstlern sowie Künstlergruppen mitgeteilten Interessensbekundungen fünf aus, die dann die Möglichkeit hatten, ihre Vorschläge zu entwickeln. Die  Entwürfe wurden von der Jury gesichtet und bewertet.

 


Zahl der Einbürgerungen im Jahr 2014 auf 27 737 gesunken

Im Jahr 2014 wurden in Nordrhein-Westfalen 27 737 Personen eingebürgert und erhielten damit die deutsche Staatsangehörigkeit. Das waren 6,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (2013: 29 629). Die Zahl der Einbürgerungen lag damit erstmals seit 2009 (damals: 26 355) wieder unter 28 000. Im Jahr 2014 hatten die meisten der neuen deutschen Staatsbürger vor ihrer Einbürgerung die türkische Staatsangehörigkeit (7 883 Personen; 28,4 Prozent).
Es folgten Einbürgerungen von Personen mit vormals polnischem (1 514; 5,5 Prozent) und marokkanischem (1 231; 4,4 Prozent) Pass. Der Anteil der Einbürgerungen von Personen aus den EU-Staaten lag bei 21,6 Prozent und der von Personen aus dem übrigen Europa (u. a. Kosovo, Russland, Türkei und Ukraine) bei 41,7 Prozent. Eine asiatische Staatsangehörigkeit besaßen vor der Einbürgerung 20,3 Prozent und eine afrikanische 12,6 Prozent der eingebürgerten Personen.
Knapp drei Viertel (72,0 Prozent) der Eingebürgerten waren im Jahr 2014 zwischen 10 und 39 Jahren alt, ein Jahr zuvor hatte dieser Anteil bei 75,0 Prozent gelegen. Jeweils etwa ein Viertel der in Nordrhein-Westfalen eingebürgerten Personen war zwischen 30 und 39 Jahren (27,4 Prozent) sowie zwischen 20 und 29 Jahren (24,3 Prozent) alt. Weitere 20,3 Prozent waren zwischen 10 und 19 Jahren alt. Nahezu die Hälfte aller Eingebürgerten (49,5 Prozent) lebte zum Zeitpunkt der Einbürgerung im Jahr 2014 bereits seit mindestens 15 Jahren in Deutschland; weitere 40,2 Prozent konnten auf eine Aufenthaltsdauer von 8 bis 14 Jahren zurückblicken. (IT.NRW) 

Eingebürgerte Personen in Nordrhein-Westfalen 2000 bis 2014
Wohnort Eingebürgerte Personen
2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 Verän-
derung
NRW 65 743 60 566 49 837 44 318 40 059 35 100 36 758 32 581 26 106 26 355 28 186 29 357 30 282 29 629 27 737   6,4 % 
Düsseldorf 2 402 1 999 1 700 2 128 2 361 2 166 1 768 1 656 1 319 1 240 1 325 1 399 1 199 1 243 1 289 +  3,7 % 
Duisburg 3 363 2 765 1 979 2 019 1 591 1 183 1 306 1 468 1 172 1 044 1 156 1 319 1 304 1 206 1 235 +  2,4 % 
Essen 2 605 1 951 1 652 1 381 1 269 1 183 1 359 1 161  967  976  970 1 233 1 184 1 311 1 332 +  1,6 % 
Krefeld 1 089 1 002  797  598  445  368  532  422  269  314  299  404  389  310  386 + 24,5 % 
Mülheim   584  521  312  260  224  243  282  354  328  266  287  353  322  318  280 – 11,9 % 
Oberhausen  640  629  405  373  396  285  359  236  233  261  383  354  434  434  388 – 10,6 % 

 

Mercator-Matinée: Aus Hexenküche und Zauberlabor – chemische Experimente der Alchemisten  
Zu einer chemisch experimentellen Mercator Matinée lädt Professor Dr. Georg Schwedt am Sonntag, 26. April, um 11.15 Uhr, in das Kultur- und Stadthistorisches Museum am Johannes Corputius-Platz 1 ein. Er stellt Beispiele aus dem chemischen Wissen ausgewählter Alchemisten wie Paracelsus und Glauber vor und erzählt von deren Leben und Wirken. Außerdem geht er der Aussage von Justus von Liebig nach„dass sich die Alchemisten in ihren theoretischen Ansichten zwar häufig selbst täuschten, aber nicht wie die fahrende Goldköche sich und andere betrogen“.  
Der Eintritt zu den Matinéen kostet 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. Ein Glas Wein oder Saft sowie der Besuch der Ausstellungen sind inklusive. Kartenreservierungen unter (0203) 283-2640 oder ksm@stadt-duisburg.de werden empfohlen.

 

Trauma und die Folgen – Wenn Worte alleine nicht mehr reichen     In einem VHS-Vortrag der in Kooperation mit der „Semnos Kreative Traumahilfe Duisburg“ am Dienstag, 28. April, um 18 Uhr in der VHS auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte stattfindet, erfahren die Teilnehmer alles über Inhalte der Arbeit und welche Möglichkeit sie bietet.  
Traumatische Erfahrungen machen sprachlos – traumatische Erfahrungen führen in die Erstarrung – traumatische Erfahrung erniedrigen, und sie verletzen das Selbstwertgefühl. Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, brauchen Hilfe, um sich wieder aufzurichten. Wenn Worte allein hierfür nicht reichen, bieten kreative Methoden die Möglichkeit, das Unaussprechliche zum Ausdruck zu bringen. Kreatives Tun fördert das Erleben von Selbstwirksamkeit und bietet den Boden für neue und heilsame Beziehungserfahrungen. Der Eintritt ist frei.

 

Stärkung der Hospiz- und Palliativversorgung und eine Entlastung für Alleinerziehende

Die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas erklärt zu den Beschlüssen der heutigen Klausurtagung der Bundestagsfraktionsvorstände von SPD und CDU/CSU: „Die Große Koalition setzt ihre gute Arbeit fort, die SPD-Bundestagsfraktion bleibt die treibende Kraft. Ich freue mich besonders, dass wir uns auf die Stärkung der Hospiz- und Palliativversorgung und eine Entlastung für Alleinerziehende verständigt haben.  
Wir werden noch in der ersten Jahreshälfte einen Gesetzesentwurf zur Stärkung der Hospiz- und Palliativversorgung vorlegen. Damit lösen wir ein weiteres Versprechen aus dem Koalitionsvertrag ein. Schwerstkranke und Sterbende sollen eine vernetzte, kooperative Versorgung, bei der professionelle und ehrenamtliche Betreuung Hand in Hand gehen, in Anspruch nehmen können.
Wir werden die palliativmedizinische Regelversorgung ausbauen, die allgemeine und spezialisierte ambulante Palliativversorgung weiter stärken und die Anbieter besser vernetzen. Der Mindestzuschuss der Krankenkassen für stationäre Hospize soll von 90 auf 95% erhöht werden. Betroffene erhalten zudem einen Beratungsanspruch.   Geplant sind weiterhin Modellprojekte zur konkreten Ausgestaltung der Hospiz- und Palliativversorgung in vollstationären Pflegeeinrichtungen. Hierzu soll auch die ambulante ärztliche Versorgung in den Pflegeeinrichtungen besser eingebunden werden.
Die Große Koalition will zudem ein regelhaftes Beratungsangebot zur individuellen gesundheitlichen Vorausplanung am Lebensende in stationären Pflegeeinrichtungen schaffen. Als langjährige Berichterstatterin für das Thema im Gesundheitsausschuss und als Schirmherrin des Malteser Hospiz St. Raphael in Duisburg habe ich den Beschluss bei der Klausursitzung mit großer persönlicher Freude mitgetragen.  
Wir werden zudem den steuerlichen Entlastungsbetrag für Alleinerziehende um 600 Euro auf 1908 Euro erhöhen. Für diese Entlastung hatte sich besonders die SPD stark gemacht.
In Deutschland gibt es immer mehr Alleinerziehende. Diese Alleinerziehenden leisten enorm viel und sind überproportional von Armut betroffen. Deshalb brauchen diese Menschen unsere Unterstützung. Da Familien mit mehreren Kindern finanziell stärker belastet sind, wird der Entlastungsbetrag für jedes weitere Kind um jeweils 240 Euro extra angehoben. Die Umsetzung wird im Rahmen der parlamentarischen Beratungen des Gesetzes zur Anhebung des Grundfreibetrags, des Kinderfreibetrags, des Kindergeldes und des Kinderzuschlags erfolgen – mit Wirkung zum 1. Januar 2015.“


Bürgerverein Ungelsheim erleichtert: Karl-Harzig-Park wird ausgebaut

Mit rund 200.000 Euro werden die Wirtschaftsbetriebe Duisburg das seit 2012 geplante Projekt "Umbau Karl-Harzig-Park" im Herzen des Stadtteils umsetzen.

  

   
Umgestaltung zur Erholungs-, Verweil- und Veranstaltungsfläche mit Sonnensegel zum Schutz für Musikdarbietungen und Spielgerät für Kinder

Laiendefibrillator bei den Duisburg Ducks in Ungelsheim installiert

Im Rahmen der Aktion "DefiDU kannst retten" installierte die Stadtwerke Duisburg AG einen Defibrillator beim Skaterhockeyverein Duisburg Ducks in der Sporthalle Duisburg-Süd in Duisburg-Ungelsheim. Volker Rabe, 1. Vorsitzender SHC Duisburg Ducks 1989 e. V., freut sich über die Kooperation mit defiDU: "Vor allem bei sportlichen Aktivitäten kann es zu einem Notfall kommen. Für diesen sind wir jetzt gerüstet."
DefiDU ist ein sozial-karitatives Projekt der Stadtwerke Duisburg AG. Es startete im November 2010. Im Rahmen des Projektes sind bereits über 35 Defibrillatoren an unterschiedlichen Standorten in Duisburg installiert worden. Ziel der Aktion ist es, viele Standorte in Duisburg mit sogenannten Laiendefibrillatoren auszustatten. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.defidu.de.

V. l.: Andreas Schmitz (Ausbilder Hero Med) erklärt Patrick Schmitz (ehemaliger Spieler Duisburg Ducks) und Volker Rabe (1. Vorsitzender Duisburg Ducks), wie der Defibrillator im Notfall angewendet werden muss. Bild Stadtwerke Duisburg AG


Sozialversicherung mit 3,0 Milliarden Euro Überschuss

Im Jahr 2014 erzielte die Sozialversicherung einen kassenmäßigen Finanzierungsüberschuss – in Abgrenzung der Finanzstatistiken – von 3,0 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, war der Überschuss damit um 1,7 Milliarden Euro niedriger als im Vorjahr.

 

Die schönsten Seifenpräsente zum Muttertag  
Am Freitag, den 24.04.15 wird ein Kurs „Die schönsten Seifenpräsente zum Muttertag selbstgemacht“ in den Büroräumen vom Projekt LebensWert, Holtener Str.172, 47167 Duisburg in der Zeit von 14.00-16.00 Uhr angeboten. Mindestteilnehmerzahl: 7 Personen, Gebühr: 12 € pro Kurs (inkl. Materialkosten). Anmeldung unter: 0203-54472600 Ansprechpartnerin: Frau Priester


Alt werden mit einem psychiatrischen Krankheitsbild
Wer an einer Depression oder an einer schizophrenen Erkankung leidet, fühlt sich oft unverstanden. Und auch die Angehörigen fühlen sich häufig überfordert und allein mit ihren Sorgen, Ängsten und Fragen. Das AWO Begegnungs- und Beratungszentrum lädt daher am Montag, 27. April 2015 um 17:00 Uhr dazu ein, sich näher mit dem Thema „Alt werden mit einem psychiatrischen Krankheitsbild“ zu beschäftigen.  
Heike Perszewski, Geschäftsführerin der Alpha gGmbh; und kompetente Fachfrau auf dem Gebiet der psychiatrischen Versorgungsstrukturen in Duisburg, informiert über verschiedene psychiatrische Krankheitsbilder (Depression, Schizophrenie, biopolare Störung, Psychose) und stellt die verschiedenen Hilfsangebote für Senioren mit einer psychiatrischen Erkrankung vor. Dabei geht es vor allem um folgende Fragen: Wer hilft weiter? Wo finde ich kompetente Ansprechpartner? Welche Leistungen stehen den Betroffenen zu? Und wer hat ein offenes Ohr für die Angehörigen?  Weitere Informationen und Anmeldung bei: Cárry Stief, Telefon: 02065 302-298.

 

Erste Hilfe, wenn für Ihr Kind Lesen und Schreiben zur Qual werden   Schätzungen gehen davon aus, dass zwischen fünf und zehn Prozent aller Schülerinnen und Schüler in Deutschland an Legasthenie oder Lese-Rechtschreibschwierigkeiten leiden. Und leiden trifft es: Denn die Probleme machen den Schulalltag zur Qual. Dr. Martin Florichs, der Leiter der AWO-Familienbildung, beschreibt am 29. April um 19 Uhr Wege zur Hilfe für die Betroffenen und ihre Eltern.  
Sein Vortrag im Rahmen der AWO-Familienakademie im AWO-Kranichhof auf der Düsseldorfer Straße 505 steht unter dem Titel: „Wenn für Ihr Kind, Lesen und Schreiben zur Qual wird.“ Der promovierte Pädagoge erläutert dabei, was LRS oder Legasthenie überhaupt sind und welche Ursachen diese haben können.  
Darüber hinaus stellt Dr. Florichs Möglichkeiten zur Förderung der Kinder, die als ABC-Schützen nicht immer ins Schwarze treffen, in den Mittelpunkt. Er macht dabei deutlich, dass „mehr üben“ häufig zu weniger Erfolg führt. Dafür aber den Stress bei Eltern und Kindern erhöht. Konkrete und wirksame Maßnahmen zum erhofften Lernfortschritt sind deshalb ein weiteres Thema des Vortrags. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro. Eine Anmeldung unter 0203 3095-600 ist erforderlich.    

 

Abendführung Tiger & Turtle  
Die Landmarke Tiger & Turtle – Magic Mountain ist schon von Weitem eine imposante Erscheinung. Auch in der Dunkelheit faszinieren die beleuchteten Kurven. Während einer abendlichen Tour auf die Anhöhe am 24. April erfahren Besucher ab 21.00 Uhr Wissenswertes zur Skulptur – von der Idee, über die Künstler bis zur Fertigstellung. Die Führung dauert ca. eine Stunde, Erwachsene zahlen 6,00 Euro; Kinder (8 – 13 Jahre) 4,00 Euro. Alle Infos und Voranmeldung bis zum 22. April im RUHR.VISITORCENTER Duisburg unter Tel: 0203/ 285 440.

MSV Duisburg – FC Energie Cottbus: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für die Zuschauer des Fußballspiels MSV Duisburg gegen FC Energie Cottbus am Samstag, 18. April, 14 Uhr, im Stadion in Duisburg-Neudorf, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein. Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV-Arena
·        ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 12:06, 12:16 und 12:26 Uhr
·        ab „Bergstraße“ um 12:11, 12:21 und 12:31 Uhr
·        ab „Meiderich Bahnhof“ ab 12:15 bis 12:40 Uhr alle fünf Minuten
·        ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 12:40 und 13:05 Uhr
·        ab „Betriebshof Unkelstein“ ab 11:58 bis 12:23 Uhr alle fünf Minuten
·        ab „Duisburg Hbf Osteingang“ ab 12:10 bis 13:35 Uhr alle fünf Minuten
·        ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 12:33 Uhr.
Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Besucher des Fußballspiels, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für Zuschauer, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist lediglich die Rückfahrt kostenlos.

 

 

Donnerstag, 16. April 2015 - Internationaler Tag der Stimme  - Historischer Kalender

Bürgerbegehren zum Erhalt der Allee von Stadtspitze durch Abholzung verhindert
Keine rechtliche Möglichkeit zur Fortführung
Nachdem am Dienstag der Kahlschlag auf der Mercatorstraße ausgeführt wurde, ist der Grund des Bürgerbegehrens zum Erhalt der Allee gefällt worden. Die InitiatorInnen brechen aus diesem Grund das Bürgerbegehren ab. Entgegen anderslautenden Berichterstattungen, werden keine weiteren Unterschriften mehr gesammelt.  
Die InitiatorInnen des Bürgerbegehrens, Kerstin Ciesla, Dr. Johannes Meßer und Jens Schmidt sind sich einig: Von der Stadt wurden die Bürgerbeteiligung und der Alleeschutz mit Füßen getreten. Es sei offensichtlich, dass die große Eile der Stadt an den Tag gelegt wurde, um den Erfolg des Bürgerbegehren zu verhindern. Das habe nichts mit den in 2013 versprochenen Neuplanungen und Bürgerbeteiligung zu tun.  
Die InitiatorInnen bedanken sich bei allen Menschen, die durch Ihre Unterschrift das Bürgerbegehren unterstützt haben. Besonderer Dank geht an die Duisburgerinnen und Duisburger, die sich durch aktive Unterschriftensammlungen für das Bürgerbegehren eingesetzt haben.  
„Nach der Mitteilung am Nachmittag des 12.03., dass die nach Bundesnaturschutzrecht definierte Schonfrist zur Fällung von Bäumen zwischen 01.03. – 30.09. durch die Stadt nicht eingehalten wird, wurde am Morgen des 13.03. das Bürgerbegehren bei der Stadt eingereicht. Unmittelbar nachdem wir die Kostenschätzung der Stadt Duisburg erhalten haben, wurde mit der Sammlung der Unterschriften begonnen.“, stellt Dr. Johannes Meßer, der sich seit 3 Jahrzehnten für den Naturschutz in Duisburg einsetzt, klar.  
Die drei Initiatoren des Bürgerbegehrens bitten darum alle noch vorhandenen Unterschriften bis zum 21.04. (Posteingang) an eine der Adressen auf dem Vordruck zurück zu senden.  
Kerstin Ciesla, Vorsitzende des BUND Duisburg: „Wir werden eine letzte Zählung aller bis zum 21.04. eingegangene Unterschriften vornehmen und die abschließende Zahl anschließend veröffentlichen. Hätten wir die Frist zur Sammlung der Unterschriften bis Juni ausschöpfen können, wäre die erforderliche Anzahl Unterschriften ohne Probleme erreicht worden und wir hätten das Bürgerbegehren gewonnen.“
Jens Schmidt, ebenfalls einer der Initiatoren des Bürgerbegehrens: „Es besteht keine rechtliche Möglichkeit die noch vorhandenen Bäume auf der Mercatorstraße und Friedrich-Wilhelm Straße durch weitere Unterschriften retten zu können. Das Bürgerbegehren ist rechtlich aufgrund der Fällung ‚erledigt‚, es müsste schon alleine der Text korrigiert werden und von vorne mit der Sammlung begonnen werden.“  
In einer öffentlichen Veranstaltung des BUND Duisburg am 23.04. ab 19:00 Uhr im Café Museum im Kantpark soll gemeinsam mit den UnterstützerInnen beraten werden, was mit den gesammelten Unterschriften passieren wird und Raum geschaffen werden, das Erlebte der letzten Wochen zu verarbeiten. „Großflächige weitere Naturzerstörungen in Duisburg sind bereits in der Planung, wir werden diese anprangern und gemeinsam den Entscheidungsträger klar machen, dass die DuisburgerInnen mit dieser Entwicklung nicht einverstanden sind.“, so Ciesla.



ESPADU-Schule GGS Vennbruchstraße Gewinner bei bundesweitem Wettbewerb Klima im Beutel
 
Als einzige Schule im Ruhrgebiet zählt in diesem Jahr die GGS Vennbruchstraße zu den Gewinnern im bundesweiten Wettbewerb Klima im Beutel. Duisburgs Umweltdezernent Dr. Ralf Krumpholz übergab zum Abschluss des Wettbewerbs nun die Ausstattung mit Messgeräten an die Schule. Ab sofort stehen den Schülern der Grundschule Strommessgeräte, verschiedene Thermometer, Beleuchtungsmesser, Wasserspargeräte, Zeitschaltuhren, viele schülergerechte Materialien sowie eine Digitalkamera zum Aufnehmen ihrer Forschungen zur Verfügung.  
„Ich bin begeistert, dass unsere Duisburger Schulen ein solches Engagement zeigen, wenn es um den Umweltschutz geht“, freut sich Umweltdezernent Ralf Krumpholz. Denn erfolgreicher Klimaschutz ist ohne die Einbindung und das Engagement der jungen Generation heute nicht mehr denkbar.
„Schon die Kinder  müssen sich mit Klimaschutz beschäftigen, denn sie haben ein Recht auf einen intakten Lebens- und Erfahrungsraum. Beim Energiesparen lernen schon die Grundschulkinder, dass man selber etwas tun kann und dass das eigene Handeln auch tatsächlich etwas bewirkt“, so der Umweltdezernent.  Auch Schulleiter Peter Steuwer freut sich über die Auszeichnung: „Super. Diese Ausstattung mit Messgeräten und praktischem Material hätten wir uns sonst nicht leisten können“.  
Klima im Beutel ist der Abschlusswettbewerb der Aktion Klima des Bundesumweltministe-riums, bei der sich an Klimaschutz interessierte Schulen um  Messgerätekisten und Projektgelder bewerben konnten. Und hier waren die Duisburger Schulen mit großem Abstand die erfolgreichsten. Allein 74 Schulen gewannen beim Wettbewerb KlimaKiste neben der Messgerätekiste noch 500 € Projektgelder, weitere 27 Schulen waren beim anschließenden Projekt KlimaMobil erfolgreich und erhielten hier eine mobile Klimakiste für Forschungen auch im schulnahen Umfeld.
Zusammen mit der GGS Vennbruchstraße waren es insgesamt 102 Duisburger Schulen, die sich bei diesem Wettbewerb beteiligten und gewonnen haben. Das bedeutet den dritten Platz in der Städterangliste hinter Berlin und Hamburg, bezogen auf die Anzahl der Schulen Platz 1 bundesweit.  
Dieser großartige Erfolg kommt nicht von ungefähr. Denn Duisburger Schulen werden bei ihren Bemühungen um aktiven Umweltschutz unterstützt durch das städtische ESPADU-Projekt (Energiesparen an Duisburger Schulen). Bei diesem Energiesparprojekt erhalten die Schulen neben fachgerechter Unterstützung durch Ingenieure, Energieberater und Pädagogen auch 30 Cent von jedem Euro selbst eingesparter Energiekosten. Das ESPADU-Projekt ist das von den teilnehmenden Schulen her größte Projekt in ganz NRW.    

Übergabe des Preises „Klima im Beutel“; Hinten: Klassenlehrer Herr Kels, Klaus Pelzer (Eco-Team), Schulleiter Peter Steuwer, Umweltdezernent Dr. Ralf Krumpholz (v.l.n.r.); vorne: die Schüler Yuled, Sude-Naz, Ceylin, Koray und Vahidin (v.l.n.r.)

 

 

 

„Achtung! Toter Winkel!“ – Abbiegeunfälle vermeiden und aufklären Gemeinsam mit der Polizei Duisburg, der Stadt Duisburg, der Verkehrswacht, der Bürgerstiftung Duisburg und der DEKRA unterstützt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) im Rahmen des Verkehrssicherheitsnetzwerks "Duisburg. Aber sicher!" die Aktion "Achtung! Toter Winkel!".
Ziel ist es, das Bewusstsein bei Fußgängern zu schaffen, dass sie im sogenannten toten Winkel besonders bei Lkw und Bussen nicht gesehen werden und so Abbiegeunfälle im Straßenverkehr zu vermeiden. Die Partner des Netzwerks für mehr Verkehrssicherheit haben sich zusammengeschlossen, um auf die Gefahr aufmerksam zu machen und besonders Schüler und Senioren über das richtige Verhalten im Straßenverkehr aufzuklären.

An allen 116 Standard- und Gelenkbussen der DVG wird bald der Hinweis: „Achtung! Toter Winkel!“ zu sehen sein. Die Aufkleber werden an der rechten Kante der Heckseite der Busse angebracht, um Fußgänger und Radfahrer vor einem möglichen Abbiegeunfall zu warnen. Auf zwei Bussen wirbt zusätzlich ein großer Heckaufkleber für die Aktion.
„Wir möchten die Menschen wachrütteln und für das Thema sensibilisieren - nur so können wir Gefahrensituationen reduzieren. Denn wir wissen, dass wir mit Aufklebern allein keine Unfälle vermeiden können“, erklärt David Karpathy, Personalvorstand des Verkehrsunternehmens. „Daher möchten wir aufklären und allen Betroffenen Präventionsmaßnahmen an die Hand geben.“

Mehr Verkehrsunfälle mit Radfahrern
Dass Handlungsbedarf besteht, belegen die Zahlen aus dem Bericht der Polizei Duisburg: Im Jahr 2014 sind zwei Radfahrer aufgrund eines Abbiegeunfalls tödlich verunglückt. Insgesamt gab es 439 Verkehrsunfälle mit Radfahrern, davon waren 17 im toten Winkel. Im Vergleich zum Vorjahr mit 381 Fahrradunfällen sind dies rund 15,2 Prozent mehr. Bundesweit verunglücken laut statistischem Bundesamt jährlich circa 70.000 Fahrrad-fahrer im Straßenverkehr, etwa 350 davon mit Todesfolge. Knapp Zweidrittel aller Fahrradunfälle geschehen mit Beteiligung eines Pkw.
„Lebensgefährlich wird es für die Radfahrer besonders dann, wenn sie geradeaus fahren wollen und mit nach rechts abbiegenden Bussen oder Lkw zusammenstoßen. Oft ist bei diesen Unfällen der tote Winkel im Spiel, durch den Radfahrer und auch Fußgänger, die sich rechts neben den Fahrzeugen befinden, aus dem Sichtbereich der Fahrer verschwinden“, erklärt Dr. Elke Bartels, Polizeipräsidentin der Polizei Duisburg.
Die DVG-Busse und auch viele andere Busse und Lkw sind mit einem Spiegelsystem ausgestattet, das den für den Fahrer nicht einsehbaren Bereich auf ein Minimum verkleinert. Dies trifft aber nicht bei allen Fahrzeugen im Straßenverkehr zu. Der tote Winkel Norbert Todt, Abteilungsleiter Unfallanalyse der DEKRA Niederlassung Duisburg, erklärt:
„Lkw- und Busfahrer sehen nur den Raum direkt neben dem Fahrersitz aus dem rechten Fenster heraus und mit Blick in den Seitenspiegel einen Bereich, der sich neben dem Fahrzeug nach hinten erstreckt. Dazwischen befindet sich jedoch eine Fläche, welche die geometrische Form eines, nach hinten offenen, spitzen Winkels von etwa 30 Grad hat. Alles, was sich in diesem Raum befindet, kann vom Fahrer nicht gesehen werden, wenn sich keine zusätzlichen Hilfsmittel, wie Extra-Spiegel, am Fahrzeug befinden.“
Vor diesem Hintergrund empfehlen die Experten Radfahrern und Fußgängern folgende Regeln:
·        vor einer roten Ampel besser hinter dem Lkw warten als neben ihm
·        Blickkontakt mit dem Fahrer suchen, denn nur dann kann dieser auch einen selbst sehen
·        vorsichtshalber umdrehen, bevor eine Kreuzung oder Seitenstraße überquert wird, und sich vergewissern, ob nicht ein rechtsabbiegendes Fahrzeug von hinten kommt
·        notfalls auf die Vorfahrt verzichten Präventive Maßnahme   Die Aufkleber sollen nicht nur Radfahrer und Fußgänger vor einer möglichen Kollision mit dem Bus schützen. Auch hinter dem Bus stehende Pkw-Fahrer sollen darauf aufmerksam gemacht werden, dass sie Gefahrensituationen vermeiden können, wenn sie beim Abbiegen vorsichtiger agieren.
Carsten Tum, Beigeordneter Stadtentwicklungsdezernat der Stadt Duisburg, ergänzt: „Unser Ziel ist es, dem Thema ‚Toter Winkel‘ präventiv zu begegnen und für mehr Verkehrssicherheit zu sorgen. Die Aktion dient in erster Linie der Unfallvermeidung. Aber sie trägt auch zum Schutz der Bus- und Lkw-Fahrer bei, denn ungeachtet der straf- und zivilrechtlichen Auswirkungen, sind solche Vorfälle für die Betroffenen meist auch langfristig eine enorme psychische Belastung.“
Die Fahrer der DVG werden deshalb schon frühzeitig auf die Gefahren aufmerksam gemacht. Die Sensibilisierung für den toten Winkel ist ein fester Bestandteil der Fahrausbildung. Weitere Aktionen des Bündnisses zu diesem Thema mit Schulklassen oder Seniorengruppen sind geplant, um die Sensibilität aller Verkehrsteilnehmer zu schärfen.

David Karpathy (von links), Manfred Berns, Carsten Tum und Dr. Elke Bartels wollen gemeinsam das Bewusstsein von Fußgängern und Radfahrern für die Gefahren des sogenannten "Toten Winkels" schärfen.  


Fachbereich Politische Bildung an der VHS gibt sich experimentierfreudig Das Frühjahrssemester an der VHS Duisburg biegt auf die Zielgrade ein und der Fachbereich Politische Bildung wartet zum Ziel hin mit Neuerungen auf. Neben Kursen und Seminaren gehört üblicherweise der Fachvortrag zu den Standardformaten der Duisburger Erwachsenenbildungseinrichtung. Jetzt möchte der Fachbereich Politische Bildung als Format testen und bei Erfolg etablieren ein strukturiertes Streitgespräch, einen Disput:  
„Brauchen wir mehr direkte Demokratie?“ – lautet das Thema für den ersten Disput am Montag, 20. April, um 20 Uhr. Immer wieder wird die Forderung laut, mehr direkte Demokratie zuzulassen. Die Bürger sollen nicht nur alle Jahre wieder ihr Wahlkreuz machen, sondern per Bürgerentscheid oder Volksabstimmung häufiger direkt politische Entscheidungen beeinflussen können.
Dafür setzt sich beispielsweise der Verein Mehr Demokratie e. V. ein. Auf der anderen Seite gibt es überzeugte Verfechter der etablierten repräsentativen Demokratie. Die Volkshochschule hat zwei exponierte Vertreter der beiden Positionen zu einem Disput eingeladen. Für mehr direkte Demokratie plädiert Alexander Trennheuser, Geschäftsführer des nordrhein-westfälischen Landesverbandes von Mehr Demokratie e. V. .

Eine Lanze für die repräsentative Demokratie möchte Dr. Martin Florack, Politikwissenschaftler an der Universität Duisburg-Essen, brechen. Die Zuschauer werden vor Eintritt in den Disput und danach nach ihrer Position befragt. Der Eintritt beträgt fünf Euro.  
Neu ist auch eine Kooperation, die der Fachbereich Politische Bildung mit dem Käte Hamburger Kolleg, eingegangen ist. Die VHS ist Mitveranstalter der 11. Käte Hamburger Lecture, einer wissenschaftlichen Vorlesung in englischer Sprache am Dienstag, 21. April, um 19 Uhr im Jüdischen Gemeindezentrum am Springwall 16. Gastrednerin ist Prof. Nadje Al-Ali von der School of Oriental and African Studies (SOAS) der Universität London.

Sie wird sich in ihrem Vortrag auch mit der Identität und politischen Mobilisierung insbesondere der muslimischen Minderheiten beschäftigen und  dieses Thema aus einer geschlechterspezifischen Perspektive behandeln.
Minderheiten, so Al-Ali, verändern sich in Europa. Sie verändern aber auch unser Bild, was wir unter „Europa“ verstehen. Zu Gast wird auch Oberbürgermeister Sören Link sein. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei; um eine vorherige Anmeldung per E-Mail (j.sosic@stadt-duisburg.de) wird gebeten.  
Die Duisburger Filmwoche als Festival des deutschsprachigen Films präsentiert immer Anfang November rund 25 aktuelle und in der Regel hochpolitische Filme. Wer die Filmwoche nicht besucht, hat danach selten die Gelegenheit, sich mit den Filmen und den von ihnen thematisierten Problemen auseinander zu setzen.

Der Fachbereich politische Bildung wird jetzt regelmäßig ausgewählte Filme aus dem Programm der Filmwoche ein zweites Mal zeigen und interessierten Duisburgerinnen und Duisburgern die Möglichkeit bieten, darüber zu diskutieren. Am Mittwoch, 13. Mai, um 16 Uhr, wird der Film „Göttliche Lage“ über das Phoenix-See-Projekt in Dortmund von Ulrike Franke und Michel Loeken gezeigt.

Zur Vorführung kommt auch einer der Autoren und steht dem Publikum Rede und Antwort. Eine Woche später am Mittwoch, dem 20. Mai, um 16 Uhr, steht der Film „Wem gehört die Stadt?“ von Anna Ditges auf dem Programm. Beide Filme behandeln städtebauliche Themen. Der Eintritt beträgt jeweils fünf Euro.  

Neue Wege geht der Fachbereich Politische Bildung auch in der Vermittlung von Inhalten. Das Internet verändert alle Bereiche der Gesellschaft, also auch die Bildungslandschaft. Es gibt eine immer größere Zahl von Online-Lernplattformen. Die Volkshochschulen verschließen sich diesem Trend nicht, sondern greifen ihn auf und experimentieren damit. Unter Federführung der Hamburger und Bremer Volkshochschulen wird ab dem 28. Mai ein vierwöchiges Online-Seminar zum Thema „Mein digitales Ich“ angeboten.
Neben den Aktivitäten im Internet (www.mooin.org)  wird es auch Präsenzveranstaltungen in den beteiligten Volkshochschulen geben. Die Teilnahme hierbei ist kostenlos.  
Ein neuer Weg in der Präsentation von Fachvorträgen über das Internet wird am 10. und 17. Juni in Form von zwei sogenannten Webinaren beschritten. Unter Federführung der VHS Böblingen-Sindelfingen halten Spitzenwissenschaftler Vorträge an ihrem jeweiligen Standort. Diese werden via Internet übertragen und in den angeschlossenen Volkshochschulen projiziert. Die Veranstaltungen sind interaktiv, aus allen VHSn können per Chat-Funktion Fragen an die Referenten formuliert werden.  
Am Mittwoch, 10. Juni, um 19 Uhr wird es ein Webinar zum Thema Big Data; der ursprünglich geplante Referent hat leider abgesagt, ein neuer wird noch benannt. Am Mittwoch, 17. Juni, um 19 Uhr spricht Prof. Michael Beigl zum Thema „Industrie 4.0“ live aus Karlsruhe. Das Teilnahmeentgelt beträgt jeweils fünf Euro.  

Offenes Erzählcafé der Kriegstraumahilfe im SEMNOS Zentrum

Die Kriegstraumahilfe richtet sich an Menschen, die die Kriegs- und Nachkriegszeit erlebt haben. Das Sprechen kann zu einem lebendigen Austausch mit anderen führen. Dieses Angebot richtet sich auch an jüngere Menschen, die sich als zweite oder dritte Generation für dieses Thema interessieren. Das Angebot ist kostenlos; Spenden sind herzlich willkommen. Ort: SEMNOS-Zentrum, Blumenstr. 54 a, 47057 Duisburg-Neudorf Mittwoch, 22. April 2015 von 15:00  17:00 Anmeldung erwünscht unter Tel. Nr.: 0203-36 35 26 83 ; E-Mail: info@kreative-traumahilfe.de

 

 

Buchvorstellung: „Zehn Jahre Spieltrieb – Jugendclub im Theater Duisburg“  
Das Theater stellt am Welttag des Buches das Buch „Zehn Jahre Spieltrieb – Jugendclub im Theater Duisburg“ vor. Das Buch zum Jubiläum ist ein bunter Streifzug durch die Geschichte des Clubs. Mit dem „Glöckner von Notre Dame“ fängt 2005 alles an.
Der neue Schauspielreferent Michael Steindl überträgt die Idee, aus jugendlichen (Laien-) Schauspielern ein eigenes Ensemble zu bilden, von seinem vorherigen Engagement in Essen auf das Theater Duisburg: „Spieltrieb – Jugendclub im Theater Duisburg“ ist geboren. Es folgen 48 Projekte mit mehr als 27.000 Zuschauern. Das Buch wird herausgegeben vom Verein „Förderer der Duisburger Theaterkultur e. V.“ in Kooperation mit dem Theater Duisburg, mit freundlicher Unterstützung des Mercatorverlages und der Sparkasse Duisburg.  

 

Mittwoch, 29. April: Seniorenmeile 2015


Mittwoch, 15. April 2015 - Historischer Kalender

Viele Bürger sauer! Auch auf Dauer?
OB Sören Link im Bürger-Abwahlmodus angesiedelt

Es wurde von mehr Demokratie geredet, ja versprochen. Es gab Lippenbekenntnisse zur Oberbürgermeisterwahl durch Schlagworte wie "Bürgernähe", "auf den Bürger zugehen" oder "ich willl in die Bezirke gehen, um zu wissen, wie der Bürger so tickt und wo der Schuh drückt", so eine der Kernaussagen von Sören Link vor und nach der letzten OB-Wahl. Das mit dem Gang in die Bezirke hat er auch umgesetzt. Ist jetzt aber nicht mehr von Bedeutung, weil für die Bürger immer mehr das Ergebnis unter dem Strich zählt. Zum Beispiel der immer noch hässliche Bahnhofsvorplatz, der in seinem Gesamteindruck von der Fällaktion zudem eine ganz besondere Narbe verpasst bekamer.
"Wenn jetzt OB-Wahl wäre..." unkten Passanten an der Mercatorstraße, die das Baumfäll-Drama  miterleben mussten. "Das werden wir diesen Politikern nicht durchgehen lassen. bei der nächsten Wahl wird das Folgen haben", legten sich nicht wenige jetzt fest. Das der OB seinen "Welpenstatus" schon lange verbraucht hätte, man darüber nachdenken müsse, wer ihn ersetzen könne war Diskussionsthema.

 Namen wurden nicht nur auf der Straße sondern auch im Rathausumfeld auch schon gehandelt. Namen gab es auch: Kulturdezernent Thomas Krützberg und Innenminister Ralf Jäger! "Ach nein, die haben doch dasselbe Parteibuch." Ratlosigkiet macht sich breit. "Da müssen die da oben sich nicht wundern, wenn immer mehr rechte Splittergrupen aktiv werden", heißt es dann unverblümt.
Der Unmut über eine höchte demokratische Mehrheitsentscheidung - die Baumfällabstimmung begann 2013 mit CDU- und SPD-Mehrheit in der Bezirksvertretung Mitte - zur totalen Veränderung an der Mercatorstraße hat einen merkwürdigen Beigeschmack. Interessanterweise lastet der Bürger diese von Politik und Verwaltung praktizierte, formaljuristisch einwandfreie Brachialtour an der Mercatorstraße der SPD und nicht die den Fällbeschluss mittragenden Fraktionen wie CDU oder Junges Duisburg an. Das ist wirklich eine besondere Note. Auch für de Grünen. "Da haben wir eine grüne Regierungspräsidentin und was hat es geholfen..."
Andere wiegeln ab. Motto: Das ist doch immer so. Nach der Wahl musss der Bürger Kröten wie Steuererhöhungen und Baumfällaktionen schlucken, vor der Wahl gibt es dann Wahlgeschenke. Daran glaubt in Duisburg der aufgeklärte Bürger aber eher nicht, da kein "Tafelsilber" mehr vorhanden ist. Unisono setzt sich der Tenor durch: "Hört doch auf. Es wird sich nichts ändern." Die Verdrossenheit pur klingt überdeutlich heraus. haje

 

Mercatorstraße im nördlichen Bereich platanenlos
Ratsmehrheit ließ Kettensäge sprechen

Der "Baumdienst" hatte zugeschlagen


Der Blick auf den Bereich ohne die rund 80 Jahre alten Platanen

 


Fernbusbahnhof-Areal auch frei gelegt

Im Einmündungs- bzw. Ausfahrtbereich des nun endgültig an diesem Standort festegelgten Fernsbusbahnhofes wurde auch das Grün und ein Baum, der im zentralen Bereich im Weg stand, gefällt. Links soll demnächst der Aushub zum Bau des geplanten Hotels beginnen.

Der Rest - wie zu sehen - konnte bleiben.



Unterbrechung der Fernwärmeversorgung am 15. April in Wanheim-Angerhausen

Die Netze Duisburg GmbH führt Instandsetzungsarbeiten an Fernwärmeleitungen in Wanheim-Angerhausen durch. In diesem Rahmen muss am kommenden Mittwoch, 15. April, zwischen 6 und voraussichtlich 22 Uhr die Fernwärmeversorgung in einigen Bereichen des Stadtteils unterbrochen werden. Betroffen sind die Kunden der Fernwärme Duisburg GmbH, die an folgenden Straßen wohnen: Kaiserswerther Straße 96 bis 146a, Angertaler Straße 108a bis 166, Angerhauser Straße 2 bis 2e sowie Beim Görtzhof 30 bis 46 und Petersstraße 98 bis 116.

 

Verbraucherpreise März 2015: + 0,3 % gegenüber März 2014 / Inflationsrate zog im März 2015 leicht an
Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im März 2015 um 0,3 % höher als im März 2014. Die Inflationsrate - gemessen am Verbraucherpreisindex- hat sich damit gegenüber den Vormonaten leicht erhöht. Im Vergleich zum Februar 2015 erhöhte sich der Verbraucherpreisindex im März um 0,5 %. Das Statistische Bundesamt bestätigte somit seine vorläufigen Gesamtergebnisse vom 30. März 2015.

 

15,4 % weniger Unternehmensinsolvenzen im Januar 2015
Im Januar 2015 meldeten die deutschen Amtsgerichte 1 739 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 15,4 % weniger als im Januar 2014. Im Dezember 2014 hatte es einen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat (+ 8,1 %) gegeben. Davor waren seit November 2012 mit Ausnahme des Septembers 2014 (+ 2,7 %) Rückgänge der Unternehmensinsolvenzen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat registriert worden.

 

 

NRW-Häfen: Güterumschlag im Jahr 2014 um 2,2 Prozent gestiegen

Duisburg gesamt +3,9 Prozent
In den nordrhein-westfälischen Binnenhäfen wurden im vergangenen Jahr 126,3 Millionen Tonnen an Gütern umgeschlagen. Wie das statistische Landesamt mitteilt, lag der Güterumschlag damit um 2,2 Prozent über dem Vorjahresniveau.
Die vier größten Gütergruppen machten zusammen rund 75 Prozent des gesamten Güterumschlags auf NRWs Wasserstraßen aus. Wie die Statistiker mitteilen, war im Jahr 2014 beim Containerumschlag ein Anstieg von 6,8 Prozent auf 1,1 Million TEU (Twenty-foot Equivalent Unit) zu verzeichnen:
Der Empfang von Containern (511 411 TEU) stieg dabei um 5,8 Prozent, der Containerversand (583 794 TEU) um 7,7 Prozent an. Die in Containern beförderte Tonnage stieg um 1,7 Prozent. Die beförderte Zahl an Containern wird in sog. TEU gemessen. Ein TEU entspricht einem ISO-Container, der 6,058 Meter lang, 2,438 Meter breit und 2,591 Meter hoch ist. (IT.NRW)

 

Güterumschlag von Binnengüterschiffen in ausgewählten Häfen Nordrhein-Westfalens
Wasserstraße Hafen Gesamtumschlag in Tonnen Zu- (+) bzw. Abnahme (–) 1)
in Prozent
2013 2014
Rhein Spyck (Kleve)   1 596 000   1 495 000     6,3  
Rhein Emmerich   1 388 000   1 216 000   – 12,4  
Rhein Wesel    816 000    870 000   +  6,6  
Rhein Rheinberg 3 498 000   2 907 000   – 16,9  
darunter
Rhein Orsoy  2 850 000   2 292 000   – 19,6  
Duisburg   50 470 000   52 423 000   +  3,9  
darunter
Rhein-Herne-Kanal Meiderich  125 000    130 000   +  4,0  
Rhein Duisburger Hafen AG (Ruhrort) 15 627 000   16 317 000   +  4,4  
Rhein Schwelgern 22 072 000   23 081 000   +  4,6  
Rhein Krefeld-Uerdingen   3 449 000   3 269 000     5,2  
Rhein Neuss-Düsseldorfer Häfen 9 970 000   9 271 000     7,0  
davon
Rhein Düsseldorf   2 071 000   1 955 000     5,6  
Rhein Neuss   7 899 000   7 316 000     7,4  
Rhein Stürzelberg (Dormagen) 1 066 000    882 000   – 17,3  
Rhein Leverkusen   2 131 000   2 125 000     0,3  
Rhein Köln   13 129 000   13 136 000   +  0,1  
darunter
Rhein Dormagen/Köln-Worringen  877 000    706 000   – 19,5  
Rhein Godorf 6 286 000   6 227 000     0,9  
Rhein Wesseling   3 630 000   3 495 000     3,7  
Rhein Lülsdorf (Niederkassel)  404 000    467 000   + 15,6  
Rhein Bonn  581 000    620 000   +  6,7  

 

 

Freileitungen und Hochspannungsmasten in Homberg  werden überprüft In dieser Woche überprüfen Experten der Netze Duisburg GmbH in Zusammenarbeit mit der Westnetz GmbH Freileitungen sowie Hochspannungsmasten in Duisburg-Homberg. Freileitungen, auch Überlandleitungen genannt, sind elektrische Leitungen, die sich nicht in der Erde, sondern zwischen Hochspannungsmasten in der Luft befinden.
Ein weiterer Unterschied: Die einzelnen Leitungen haben keine Isolation, diese Funktion übernimmt die Luft dazwischen. Freileitungen unterliegen besonderen Sicherheitsbestimmungen, da sie im Vergleich zu normalen Kabelleitungen, die in der Erde liegen, täglich Wind und Wetter ausgesetzt sind.
So werden aktuell die 3,5 Kilometer lange Freileitung sowie die insgesamt elf Hochspannungsmasten zwischen Winkelhauser Straße und Duisburger Straße in Duisburg-Homberg geprüft. Zunächst wird bei den rund sieben Tonnen schweren Masten das Fundament, das Fachwerk, die Beschichtung sowie die Isolatoren auf Korrosionsschäden kontrolliert. Im Anschluss werden die Freileitungen überprüft.

Hintergrund Hochspannungsnetz
Das Hochspannungsnetz der Netze Duisburg ist über 100 Kilometer lang, davon sind 3,5 Kilometer Freileitungen. Der Strom im Hochspannungsnetz hat eine Spannung von 110.000 Volt. In Umspannwerken wird der Strom auf 10.000 Volt und in weiteren Netzstationen in den Stadtteilen auf die vom Endverbraucher benötigte Spannung von 230 Volt transformiert. Hintergrund Westnetz GmbH Westnetz ist der Verteilnetzbetreiber für Strom und Gas im Westen Deutschlands. Das Unternehmen mit Sitz in Dortmund ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der RWE Deutschland AG. Westnetz verantwortet Betrieb, Planung, Bau und Instandhaltung von 195.000 Kilometern Strom- und 26.000 Kilometern Gasnetz.

Die Mitarbeiter der Westnetz GmbH überprüfen einen Hochspannungsmast sowie die Freileitungen. Foto Netze Duisburg GmbH

 

Rheinhausen-Bergheim: Vollsperrung der Lange Straße    
Die Lange Straße in Rheinhausen-Bergheim erhält von Mittwoch, 15. bis Donnerstag, 16. April, eine neue Fahrbahndecke. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Oberfeld und Auf dem Hahn, der für den gesamten Fahrzeugverkehr vollgesperrt wird. Umleitungsempfehlungen werden ausgeschildert

 

Bürgerservice Duisburg Süd  
Wegen einer Fortbildungsveranstaltung schließt der Bürgerservice Süd am Mittwoch, 15. April, bereits um 13.30 Uhr. Bürger können ihre Angelegenheiten selbstverständlich in den  übrigen Bürgerservice Stationen der Stadt Duisburg erledigen.  

 

Arbeitsagentur am 22. April nicht dienstbereit  
Die Geschäftsstellen der Agentur für Arbeit Duisburg sind am 22. April 2015 wegen einer Personalversammlung nicht dienstbereit. Kundinnen und Kunden, die an diesem Mittwoch einen Termin zur Antragsabgabe haben, werden aber zum vereinbarten Termin bedient.   Die telefonische Erreichbarkeit unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 4 5555 0 ist wie gewohnt bis 18:00 Uhr gesichert.

 

Dirk Brömmel, „Kopfüber“: Schiffe und der Blick von oben  
Der international bekannte Künstler Dirk Brömmel fotografiert Schiffe von oben, genauer gesagt von Brücken. So erfasst er mit der Kamera kopfüber Personenschiffe wie die Queen Mary 2, die Queen Elizabeth, venezianische Gondeln, Frachtschiffe, Binnenschiffe und schwimmende Märkte. Dirk Brömmel wird beim Termin anwesend sein.  
Zur Eröffnung am Sonntag, 26. April, um 11 Uhr spricht Kulturdezernent Thomas Krützberg das Grußwort und Prof. Klaus Honnef aus Bonn hält den Einführungsvortrag. Die Ausstellung läuft bis zum 25. Oktober.


Mit Parkplätzen und Rabattkarte: Trödelmarkt im RheinPark Duisburg-Hochfeld startet mit zwei Neuerungen in die 2015er Saison  
Der erste Trödelmarkt im RheinPark von Duisburg-Hochfeld startet gleich mit zwei Neuerungen am Wochenende vom 18. bis 19. April: Es stehen mehr Parkplätze als im letzten Jahr für Trödler und Besucher an der Wanheimer Straße/Ecke Liebigstraße zur Verfügung und regelmäßige Trödelmarkt-Teilnahmen werden jetzt belohnt! „Wir freuen uns sehr, dass wir von der Stadt an unsern Trödel-Wochenenden 600 zusätzliche Parkplätze zur Verfügung gestellt bekommen und danken unserem Bürgermeister Manfred Osenger“, so Markt-Veranstalter Joseph Nieke.
 „Damit ist an diesem Trödelmarkt-Standort das Parkplatz-Problem gelöst. Als Dankeschön werden wir Duisburg etwas Gutes tun und einen Teil der Parkplatz-Einnahmen für einen guten Zweck bzw. an eine soziale Einrichtung spenden!“ Außerdem gibt es ab sofort Rabatt für treue Trödler auf Niekes Trödelmärkten: Trödler, die an insgesamt 10 Tagen trödeln, dürfen am elften Trödelmarkttag kostenfrei stehen. Der Trödeltag und die Standlänge werden auf einer speziellen Rabattkarte notiert und den Gratis-Trödeltag gibt es dann entsprechend der durchschnittlichen Standlänge. Was die Nieke-Trödelmärkte auszeichnet: Erfahrene Trödler bieten an einzigartigen Orten wunderbare Schätzen wie Uhren, Hausrat, Geschirr, Besteck, Kunstwerke, Bekleidung, Schuhe, Bücher, Sammler-Artikel, antike Möbel und mehr.

Zur bunten Markt-Atmosphäre gehören immer auch das Markt-Café mit Kuchen und Kaffee-Spezialitäten, einige Kinderkarussells sowie verschiedene Imbiss-Stände mit Süßem und Deftigem. Inmitten der Trödler darf der Nachwuchs auf dem Kinder-Flohmarkt kostenlos sein Spielzeug oder Kinderbekleidung vertrödeln.
Geöffnet hat der Trödelmarkt am Samstag von 8 bis 18 Uhr, am Sonntag von 11 bis 18 Uhr.
Nächste RheinPark-Trödelmärkte: 18./19. Juli, 12./13. September und 10./11. Oktober.
Nächste Hafentrödelmärkte auf der Mühlenweide: 14.-17. Mai (Himmelfahrt), 20./21. Juni, 25./26. Juli, 19./20. September und 17./18. Oktober. Anmelden können sich Trödler über das Flohmarktbüro per Tel. 02841-9399127 (mittwochs und donnerstags 9–16 Uhr) oder über Günter Suß Tel. 0151-15109226 sowie per E-Mail an joseph.nieke@t-online.de.
Private und gewerbliche Trödler sind willkommen. Private Trödler können auch ohne Voranmeldung teilnehmen. www.hafentroedelmarkt.de


Dienstag, 14. April 2015 - Historischer Kalender

Nachbarantrag gegen Bau eines Autohauses in Duisburg an der Mercatorstraße erfolglos

Ein Nachbarantrag von Anwohnern an der Curtiusstraße gegen die von der Stadt Duisburg erteilte Baugenehmigung zur Errichtung eines Autohauses an der Mercatorstraße hat keinen Erfolg. Das hat die 25. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf mit Beschluss vom 8. April 2015, der den Beteiligten inzwischen zugestellt worden ist, entschieden. Das Grundstück der Antragsteller grenzt mit seiner rückwärtigen Gartenfläche an das für das Autohaus vorgesehene Grundstück an. Die Kammer hat in ihrem Beschluss ausgeführt, dass Nachbarrechte der Anwohner nicht verletzt werden, insbesondere zu beachtende Grenzwerte für Lärmimmissionen eingehalten werden. Gegen den Beschluss besteht die Möglichkeit der Beschwerde zum Oberverwaltungsgericht NRW. Az. 25 L 574/15

 


Gesundheitsausgaben bei 314,9 Milliarden Euro
Im Jahr 2013 wurden insgesamt 314,9 Milliarden Euro für Gesundheit in Deutschland ausgegeben. Das bedeutet einen Anstieg von 12,1 Milliarden Euro oder 4,0 % gegenüber dem Jahr 2012. Auf jeden Einwohner entfielen 3 910 Euro (2012: 3 770 Euro). 
Der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt lag 2013 bei 11,2 %. Im Jahr 2012 hatte dieser Wert 11,0 % betragen (2011: 10,9 %). Der leichte Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist durch den stärkeren Anstieg der Gesundheitsausgaben im Vergleich zur Wirtschaftsleistung zu erklären. Die gesetzliche Krankenversicherung war 2013 der größte Ausgabenträger im Gesundheitswesen. Ihre Ausgaben beliefen sich auf 181,5 Milliarden Euro und lagen somit um 9,1 Milliarden Euro oder 5,3 % über den Ausgaben des Vorjahres. Der von der gesetzlichen Krankenversicherung getragene Ausgabenanteil stieg im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Prozentpunkte auf 57,6 %.
Der Anteil des Ausgabenträgers private Haushalte und private Organisationen ohne Erwerbszweck war mit 13,6 % leicht rückläufig (2012: 14,2 %). Auf diesen Ausgabenträger entfielen 42,9 Milliarden Euro im Jahr 2013, dies bedeutet einen Rückgang von 200 Millionen Euro oder 0,6 % im Vergleich zum Vorjahr. Ein Grund hierfür ist der Wegfall der Praxisgebühr. Der Anteil der privaten Krankenkassen blieb mit 9,2 % unverändert. Auf sie entfielen 28,9 Milliarden Euro. Dies bedeutet einen Anstieg von 900 Millionen Euro oder 3,3 % im Vergleich zum Vorjahr. 

Die Ausgaben für Güter und Dienstleistungen im ambulanten Bereich betrugen 2013 155,5 Milliarden Euro und machten wie im Jahr 2012 mit 49,4 % fast die Hälfte der Ausgaben aus. Gegenüber dem Vorjahr stiegen sie mit + 4,1 % leicht überdurchschnittlich. Die stärksten Anstiege waren in den ambulanten Pflegeeinrichtungen mit + 9,0 % auf 12,3 Milliarden Euro und bei den Praxen sonstiger medizinischer Berufe, wie zum Beispiel physio-, sprach- oder ergotherapeutischen Praxen, mit + 5,9 % auf 11,0 Milliarden Euro sowie beim Gesundheitshandwerk/Einzelhandel mit ebenfalls + 5,9 % auf 17,6 Milliarden Euro zu verzeichnen.
Auf den (teil-)stationären Sektor entfielen wie im Vorjahr 37,7 % der gesamten Gesundheitsausgaben. Hier stiegen die Ausgaben um 4,6 Milliarden Euro oder 4,1 % auf 118,7 Milliarden Euro. Die wichtigsten (teil-)stationären Einrichtungen waren die Krankenhäuser (+ 4,4 % auf 82,4 Milliarden Euro), gefolgt von den Einrichtungen der (teil-)stationären Pflege (+ 4,4 % auf 27,6 Milliarden Euro). Unverändert blieben die Ausgaben in den Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen mit 8,7 Milliarden Euro. 


Musikkater tanzen und Musik machen: Eltern-Kind-Kurs ab 1 Jahr
In der AWO-Familienbildung wird gemeinsam der Musikkoffer geöffnet: Glockenspiel, Xylophon, Triangel und Trommel wecken die Freude an musikalischem Gestalten von Liedern und Geschichten. Der Kurs mit freien Plätzen startet ab dem 27.4.2015 im AWO-Kranichhof, Düsseldorfer Str. 505, immer montags, um 11.00 Uhr. Reservierungen sind ab sofort möglich unter AWO-Familienbildung 0203 3095600.

 



Alle Infos zum Kursprogramm der AWO-Familienbildung unter: www.familienbildung-duisburg.de


Berufsstart bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen!
Wer sich umfassend über Ausbildung, Studium und die beruflichen Perspektiven bei der Polizei informieren möchte, sollte am Donnerstag, 16. April 2015, um 14 Uhr ins BiZ kommen. Der Einstellungsberater bei der Polizei Duisburg wird die Jugendlichen und jungen Erwachsenen umfassend beraten und ihre Fragen beantworten. Am Donnerstag, 16. April  2015, um 14 Uhr im BiZ, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg. Interessierte können ohne Anmeldung kommen und selbstverständlich ist die Veranstaltung kostenlos.

 

„Trau dich! Als Erste oder Erster in der Familie studieren?“

Am Donnerstag, den 16. April  2015, ab 15:00 Uhr, gibt Silke Puls-Ippendorf, Beraterin des Teams für akademische Berufe der Arbeitsagentur in der Veranstaltung „Trau dich! Als Erste oder Erster in der Familie studieren?“ erste Antworten auf die Fragen derjenigen, bei denen in der Familie bislang noch niemand studiert hat. Dabei geht es zunächst um ganz praktische Dinge.
„Wie schreibe ich mich ein?“, „Wie fülle ich einen BAföG-Antrag aus?“ „Wie finanziere ich mein Studium?“ oder „Wie funktioniert der Studienalltag an der Uni?“ können solche Fragen sein. Daneben stellt sich in der Veranstaltung die Initiative „Arbeiterkind“ vor, die Studierende aus nicht-akademischen Familien als Mentoren berät und während des Studiums unterstützend begleitet. Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

 

Führung Stadtwerke Duisburg    
Rund 250.000 Haushalte versorgen die Stadtwerke Duisburg mit Energie. Aber wie funktioniert das eigentlich mit der Produktion von Strom? Und wie werden Gas und Wasser verteilt und Fernwärme erzeugt? Am Dienstag, den 21. April, laden die Stadtwerke Duisburg Interessierte zu einem Rundgang durch ihre Werkshallen ein. Los geht es um 9.00 Uhr, Treffpunkt ist die Zentrale der Stadtwerke, Bungerstr. 27, Erwachsene zahlen 6,00 Euro. Anmeldung bis zum 19. April 2015, weitere Informationen und Sicherheitshinweise gibt es im RUHR.VISITORCENTER Duisburg unter Tel: 0203/ 285 440.  


Straßenverkehr wird bundesweit gezählt

Um die Verkehrsentwicklung auf Bundesfernstraßen beurteilen zu können, wird im Jahre 2015 wieder die turnusmäßige Zählung des Straßenverkehrs durchgeführt. Alle fünf Jahre werden die Fahrzeuge durch Zählerinnen und Zähler am Straßenrand erfasst. Der Verkehr wird in diesem Jahr dabei erstmals an bestimmten Zählstellen auch mit unsichtbar in Leitpfosten integrierter Seitenradartechnik erhoben. Gezählt wird von April bis Oktober: Erster Zähltag ist der 14. April 2015. Die Ergebnisse fließen bei der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zusammen, die die Ergebnisse für jeden Abschnitt des Bundesfernstraßennetzes veröffentlicht.


Aktionswoche zum Semesterstart: Essen wie bei Mutti
Mutti kocht einfach am besten! Fast jeder hat ein Lieblingsgericht, das daheim bei Mutti, Vati oder Omi ganz besonders gut schmeckt. Zum Semesterstart gibt es für Studierende jedoch einen kleinen Trost: Vom 14. bis zum 17. April 2015 stehen die Hauptmensen des Studierendenwerks Essen-Duisburg unter dem Motto "Essen wie bei Mutti".
Die Teams der Hochschulgastronomie kochen für ihre Gäste vier studentische Lieblingsgerichte von Hühnerfrikassee, über vegane Königsberger Klopse bis hin zu Dampfnudel mit Vanillesauce. Die Studierenden wurden zuvor aufgefordert, das Rezept ihres Lieblingsgerichts aus Muttis Küche an das Studierendenwerk Essen-Duisburg zu schicken.
Die vier leckersten Einsendungen werden nun in den Mensen nachgekocht, sodass sich die Besucher ganz wie zuhause fühlen können. Zumindest ein bisschen, denn wir wissen ja: Wie bei Mutti schmeckt es nirgends! Dienstag, 14. April: Königsberger Kapernbällchen, dazu Reis und Blattsalate mit Senfdressing (vegan) Mittwoch, 15. April: „Himmel und Erd“, gebratene Blutwursttaler mit Kartoffelpüree und karamellisierten Äpfeln Donnerstag, 16. April: Hühnerfrikassee mit frischem Spargel, Erbsen und Champignons, dazu Reis und Salat Freitag, 17. April: Dampfnudel mit warmer Vanille- und Beerensauce. Die Gerichte kosten für Studierende 3,- €, für Bedienstete 4,- € und für Gäste 5,- €.   

 

Linie 921: Bauarbeiten auf der Lange Straße führen zur Umleitung der DVG-Busse
Die Buslinie 921 der DVG muss ab Mittwoch, 15. April, bis voraussichtlich Donnerstag, 16. April, in Duisburg-Bergheim in Fahrtrichtung Moers eine Umleitung fahren. Grund ist eine bereits seit Oktober 2014 bestehende Baustelle auf der Lange Straße, weswegen diese zwischen Grabenacker und Oberfeld kurzzeitig gesperrt wird.
Umleitung Linie 921
Ab der Ersatzhaltestelle „Grabenacker“ in Fahrtrichtung Moers fahren die Busse von der Lange Straße kommend rechts in den Grabenacker über die Straße Auf dem Dudel zur Moerser Straße bis zur Haltestelle „Oestrum Bahn“ und dann wieder ihren üblichen Weg.
Die Haltestelle „Grabenacker“ wird auf der Lange Straße in Richtung Moers vor die Einmündung der Straße Grabenacker verlegt. Die Haltestelle „In der Schleue“ in diesem Abschnitt kann für die Dauer der Baumaßnahme nicht angefahren werden. Die DVG empfiehlt ihren Fahrgästen die Ersatzhaltestelle „Grabenacker“ zu nutzen. In der Gegenrichtung nach Duisburg wird der normale Linienweg gefahren. Betroffene Linie: 921 Ausfallende Haltestellen: „In der Schleue“ Verlegte Haltestellen: „Grabenacker“.

 

100-jähriges Bestehen der GGS Hochfelder Markt    
Die Gemeinschaftsgrundschule Hochfelder Markt an der St. Johann-Straße 37 in Duisburg-Hochfeld feiert am Samstag, 25. April, ihr 100-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass hat die Schule Oberbürgermeister Sören Link bereits am Montag, 13. April, zu einem kleinen Fest eingeladen. Neben dem Oberbürgermeister war auch Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas der Einladung gefolgt.  
In der Aula hatten Lehrer und Schüler ein kleines Bühnenprogramm vorbereitet. So führten die Kinder verschiedene Stücke für die Gäste auf: das Jeki-Ensemble spielte ein Schullied, andere Schüler führten einen türkischen Tanz auf, trommelten und trugen ein mehrsprachiges Gedicht vor. Am Ende der Veranstaltung wurde Oberbürgermeister Sören Link noch ein kleines Präsent überreicht.  

 


50 Kinder gingen zur Erstkommunion

50 Kommunionkinder, gingen bei strahlendem Sonnenschein am Weißen Sonntag im Schmidthorster Dom, der Herz-Jesu Kirche in Duisburg-Neumühl, zur ersten heiligen Kommunion. Die engagierten ehrenamtlichen Katechetinnen aus der Gemeinde Herz-Jesu, Frau Otter, Frau Kranz, Frau Wölms, Frau Sauer, Frau Adamczyk, Frau Trey und Frau Tepaß hatten über 7 Monate gemeinsam mit Pater Tobias die Kommunionkinder begleitet und vorbereitet. Jeweils an 14 Samstagen trafen sich die Kinder zu Gruppenstunden.
Es wurde gemeinsam gegessen, gebetet und gesungen. Pater Tobias begleitet die Kinder auch nach der Kommunion durch regelmäßige Seelsorgestunden an den Neumühler Grundschulen weiter. An den zwei feierlich und festlich gestalteten Gottesdiensten nahmen insgesamt weit über 800 Personen teil. Musikalisch wurde der Festgottesdienst gestaltet durch den Chor "Die PFaD" und den Solisten Kermit Gray, der zum Dank "O happy Day" sang.
Zur Dankandacht am Montag kamen neben den Kommunionkinder und Verwandten, auch die 3. Schulklassen der Grundschulen. Alle religiösen Gegenstände zum Beispiel Rosenkränze, Gebetbücher, Kreuzchen, Kerzen u.v.a.m., die die Kommunionkinder geschenkt bekommen hatten, wurden im Dankgottesdienst gesegnet. Anschließend stand der Pater, der allen Kindern eine schöne Kinderbibel mit Widmung schenkte, für persönliche Fotos mit den Kommunionkindern zur Verfügung. Am Sonntag, den 19. April sind alle Kommunionkinder zur Feier der Goldkommunion in Festkleidung herzlich eingeladen.

Foto: Herz-Jesu Gemeinde

 

 

Maxi-Kinder und ihr Projekt „Duisburg – meine Stadt“

Die „Maxi-Kinder“ des Katholischen Kinder- und Familienzentrums St. Michael in Duisburg-Wanheimerort beschäftigen sich zu Zeit mit dem Thema „Duisburg – meine Stadt“. Hierzu unternehmen sie viele Ausflüge quer durch die Stadt. Als Reise-Station darf natürlich der Mittelpunkt, das Rathaus und der Oberbürgermeister, nicht fehlen.  
Oberbürgermeister Sören Link freut sich sehr über das Interesse und hat die Kinder in das  Duisburger Rathaus eingeladen, wo er sie im Mercatorzimmer empfangen wird, um ihnen einige Fragen über den Beruf des Oberbürgermeisters zu beantworten.

 

Bürgergespräch mit Oberbürgermeister Sören Link    
Oberbürgermeister Sören Link möchte am Mittwoch, 29. April, mit den Duisburgerinnen und Duisburgern ins Gespräch kommen. Termine können am Mittwoch, 22. April, ab 8.30 Uhr, unter der Rufnummer 0203 283-6111, mit dem Referat für Kommunikation und Bürgerdialog vereinbart werden.

 

Montag, 13. April 2015 - Historischer Kalender

Umleitungsempfehlung Mercatorstraße wegen Fällarbeiten  
Die Mercatorstraße in Fahrtrichtung Koloniestraße wird am Dienstag, 14. April, ab Kreuzung Landfermannstraße in Fahrtrichtung Süden gesperrt. Der Verkehr wird weiträumig umgeleitet. Der Einsatz von Großgerät zur Baumfällung macht die Vollsperrung der Fahrtrichtung Süden erforderlich.


Platanen: BUND-Vorsitzende Kerstin Cieslas Mail an OB Link

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Link,
am 04.04. wurde mit der Sammlung von Unterschriften für das Bürgerbegehren zum Erhalt der Allee der Mercatorstraße begonnen. Am Abend des 12.04.wurden bereits 3528 Unterschriften ausgezählt. Hierbei wurden die Unterschriften die nachweislich nicht vollständig waren bereits abgezogen. Eine solche Menge Unterschriften innerhalb der Osterferien zeigt ein eindeutiges Signal, dass die Duisburgerinnen und Duisburger sich gegen den Kahlschlag aussprechen.
Ich möchte Sie daher ein letztes Mal auffordern die Fällung auszusetzen.
Die Argumente warum eine Aussetzung bis zum Herbst ohne Probleme möglich sind, wurden in der letzten Woche, sachlich und ausführlich von uns dargelegt. Ich möchte daher lediglich an zwei Aspekte erinnern, erstens wäre bei Planungsvariante B keine Abhängigkeit zum Fördermittelantrag gegeben gewesen und die Bäume im Mittelstreifen erhalten geblieben, zweitens könnten alle Tätigkeiten bis zm Herbst ausgeführt werden, die sich auf den tatsächlichen Bahnhofsvorplatz beziehen.

 

Linie 903 - Ersatzverkehr mit Bussen

Nach den ersten Erfahrungen des Montagmorgen ändert die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) den Umsteigepunkt für die Fahrgäste der Linie 903 zum Ersatzverkehr mit Bussen. Von nun an werden die Fahrgäste gebeten, an der Haltestelle "Fischerstraße", nicht mehr "Rheintörchenstraße", in die Pendelbusse umzusteigen, die bis "Mannesmann Tor 2" fahren.
Gleiches gilt für die Busse von "Mannesmann Tor 2" kommend, sie enden jetzt an "Fischerstraße". Die Straßenbahnen fahren demnach nur zwischen "Dinslaken Bahnhof" und "Fischerstraße". So möchte die DVG ihren Fahrgästen ein unkomplizierteres Umsteigen ermöglichen.

 

Änderung der Öffnungszeiten des Amtes für Soziales und Wohnen  
Die Öffnungszeiten der Dienststellen des Amtes für Soziales und Wohnen für persönliche Vorsprachen lauten ab Freitag, 17. April, wie folgt:  
Die Fachbereiche Wohngeld an der Schwanenstr. 5-7, 4. Etage, und Wohnungswesen an der Gutenbergstr. 24, 3. Etage, sind montags und mittwochs von 8 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 13 Uhr. Dienstags und donnerstags bleiben die Bereiche für persönliche Vorsprachen geschlossen.  
Der Fachbereich „Schwerbehindertenrecht“ an der Ludgeristraße 12 in Neudorf ist montags, mittwochs und donnerstags von 8 bis 16 Uhr geöffnet sowie dienstags und freitags von 8 bis 12.30 Uhr. Alle anderen Dienststellen des Amtes für Soziales und Wohnen sind Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr geöffnet sowie freitags von 8 bis 13 Uhr.  


Innovatives Bauen und Modernisieren: Stadtwerke-Thementag „Haus. Technik. Effizienz.“ 
Die Stadtwerke Duisburg AG lädt am Samstag, 18. April, erstmalig zum Stadtwerke-Thementag „Haus. Technik. Effizienz.“ in ihr Kundencenter an der Friedrich-Wilhelm-Straße 47 ein. Bei der Hausmesse für innovatives Bauen und Modernisieren sowie für effiziente Energienutzung, präsentieren namhafte Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen rund um das Thema Energiesparen und -erzeugung.
Die Hausmesse ist von 10 bis 17 Uhr für alle interessierten Hausbesitzer und Wohnungseigentümer geöffnet. Umfangreiches Beratungsangebot Natürlich sind auch die Stadtwerke Duisburg vor Ort vertreten und informieren über Energieberatungsangebote, Hauskaufberatungen, Blowerdoor-Tests, Energieausweise, Thermografien, Energiespartipps und Finanzierungsmöglichkeiten von Modernisierungsmaßnahmen. Während des Stadtwerke-Thementages „Haus. Technik. Effizienz.“ gibt es außerdem Fachvorträge im Kundencenter. Sie dauern jeweils 30 Minuten und finden zu folgenden Energiethemen statt:
·        Immobilien mängelfrei und nachhaltig modernisieren
·        Die Legionellenprüfung für das Trinkwasser
·        Warum macht kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung Sinn?
·        Moderne Heizungssysteme – von der Brennwerttechnik bis zur Wärmepumpe ·        Welche Fördermittel gibt es bei Sanierung und Modernisierung von Gebäuden?
Mit der Sonne zum eigenen Strom Im Anschluss stehen die Experten für Fragen zur Verfügung. Wer einen dieser Vorträge besuchen möchte, meldet sich bitte bis zum 17. April telefonisch unter 0203 604 11 11 oder per E-Mail unter energiedienstleistungen@stadtwerke-duisburg.de an.

 

 

Beliebte Bissingheimer Waldwege endlich befestigt
Bezirksvertreterin Beate Lieske freut sich sehr darüber, dass die beliebten und viel benutzten Zugänge in den Mülheimer Wald auf die Tannen- straße aus dem Bissingheimer Süden endlich befestigt wurden:
"Mit dieser Maßnahme wurde dem Wunsch vieler Bürger, die oftmals schlecht begehbaren Trampelpfade als verkehrssichere Wege auszubauen, entsprochen. „Insbesondere für ältere, mobilitätseingeschränkte Menschen stellt dies eine erhebliche Verbesserung dar“, freut sich auch Wilfried Schütte aus Bissingheim, der sich bei der SPD Bezirksvertreterin für die Herrichtung der Wege eingesetzt hatte. Die Freude ist besonders groß, weil bei einer Ortsbesichtigung vor genau 3 Jahren, an der auch Revierförster Axel Freude teilnahm, die Realisierung an den finanziellen Möglichkeiten zu scheitern drohte.


Fit in den Frühling - Jeder zweite in NRW bewegt sich zu wenig
Jeder Zweite in Nordrhein-Westfalen bewegt sich laut eigener Aussage zu wenig - und hat dabei ein schlechtes Gewissen: 80 Prozent möchten daran etwas ändern.Oft ist jedoch die Zeit knapp oder der innere Schweinehund steht im Weg. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Um den Einstieg in einen sportlicheren Alltag zu schaffen, ist der Frühling die richtige Jahreszeit.
Die Tage werden länger und mit den Temperaturen steigt auch die Motivation. Rückenschonende Sportarten für den Einstieg Für Sporteinsteiger kommen besonders Nordic Walking und Radfahren infrage. Sie gehören zu den Top drei der beliebtesten Sportarten und sind für Menschen geeignet, die rückenfreundlich und gelenkschonend trainieren möchten. Auch Schwimmen ergänzt ideal den sportlichen und rückenfreundlichen Alltag. Die Rumpfmuskulatur wird gekräftigt und der Wasserauftrieb entlastet die beanspruchte Wirbelsäule.
Einsteiger sollten mit niedriger Intensität beginnen und dann schrittweise die Belastung steigern. Gemeinsam mit anderen Sport zu treiben, ist motivierend und hilft durchzuhalten. Online-Coach für individuelles und professionelles Training Eine Motivationshilfe bietet der interaktive TK-Fitness Coach im Netz. Er hilft, die eigenen Ziele zu erreichen und Sport in den Alltag zu integrieren. Das persönliche Online-Training, mit Protokoll- und Fortschrittskontrolle, macht fit nach Plan.
Aus über 350 Übungen stellt der Coach wöchentlich ein Sportprogramm zusammen. Zusätzlich zeigen regelmäßige Tests den aktuellen Fitnessstatus und machen Erfolge sichtbar. Anmelden kann man sich kostenfrei online unter www.tk.de (Webcode 038526). Nicht-TK-Mitglieder können den Coach vier Wochen lang testen. Ausführliche Informationen zum Thema "Rücken" gibt es unter dem Webcode 020490. Die Broschüre "Der Rücken" (Webcode 049206) lässt sich dort ebenfalls herunterladen.


ESPADU-Schule GGS Vennbruchstraße:
Gewinner bei bundesweitem Wettbewerb Klima im Beutel  

Klima im Beutel ist der Abschlusswettbewerb der Aktion Klima des Bundesumweltministeriums, bei der sich an Klimaschutz interessierte Schulen um  Messgerätekisten und Projektgelder bewerben konnten. Als einzige Schule im Ruhrgebiet zählt in diesem Jahr die GGS Vennbruchstraße zu den Gewinnern im bundesweiten Wettbewerb Klima im Beutel.
Umweltdezernent Dr. Ralf Krumpholz übergibt zum Abschluss des Wettbewerbs nun die Ausstattung mit Messgeräten an die Schule. Ab sofort stehen den Schülern der Grundschule Strommessgeräte, verschiedene Thermometer, Beleuchtungsmesser, Wasserspargeräte, Zeitschaltuhren, viele schülergerechte Materialien sowie eine Digitalkamera zum Aufnehmen ihrer Forschungen zur Verfügung.

Linie 903: Ersatzverkehr mit Bussen
Aufgrund eines Sanierungsprogramms für die Straßenbahnen der Duisburger Verkehrsgesellschaft stehen derzeit nicht alle Fahrzeuge für den Linienbetrieb zur Verfügung. Daher müssen nun auch auf einigen Kursen und Streckenabschnitten 903 Busse statt Bahnen eingesetzt werden. Bedauerlicherweise entfallen zeitweise montags bis freitags auch einzelne Zusatzfahrten im Berufsverkehr.
Auf der Linie 901 fahren von montags bis freitags bereits zwischen „Scholtenhofstraße“ und „Obermarxloh Schleife“ Ersatzbusse.
Linie 903: Die Straßenbahnen der Linie 903 fahren wochentags ab Montag, 13. April, in der Zeit von 6 bis etwa 19:30 Uhr, nur zwischen den Haltestellen „Dinslaken Bf“ und „Rheintörchenstraße“. Ab der Haltestelle „Rheintörchen-straße“ bis „Mannesmann Tor 2“ sowie in Gegenrichtung werden Ersatzbusse eingesetzt. Mit hoher Intensität arbeitet die DVG daran, die Verfügbarkeit der Straßenbahnen wieder herzustellen.

Sonntag, 12. April 2015 - Historischer Kalender

Anzeige des BUND bei der Bezirksregierung wegen Verdacht der Verletzung des Fördermittelbescheids
BUND verlangt von der Bezirksregierung Aussetzung der Fällmaßnahmen
Der BUND Duisburg sieht nach Durcharbeitung des Fördermittelantrages und des Bescheides zur Bahnhofsplatte (Portsmouthplatz) erhebliche Widersprüche zur Maßnahme Mercatorstraße.  
Nach mehrfachem Bemühen um ein Gespräch wurde dem BUND von der Stadt Duisburg ein Gespräch oder Begründung zu den Details der vorgeblichen Abhängigkeit der Fällmaßnahme an der Mercatorstraße und des bewilligten Fördermittelantrages am Donnerstagnachmittag den 09.04. abschließend verweigert. Dem BUND war die Einsichtnahme 10 Tage nach Antragstellung gewährt worden.  
Der einzige bisher genehmigte Fördermittelantrag zum Ausbau des Bahnhofsvorplatzes wurde vom BUND intensiv analysiert. Kerstin Ciesla, Vorsitzende des BUND Duisburg: „Der Fördermittelantrag der Stadt Duisburg, der bei der Bezirksregierung Düsseldorf zum Ausbau des Bahnhofsvorplatzes und zum Umbau der Mercatorstraße eingereicht wurde, strotzt nur so von Aussagen, die durch die Fällmaßnahmen konterkariert werden. Wir sehen hier diverse Verletzungen des Fördermittelbescheids, die dazu führen könnten, dass sich die Stadt Duisburg einerseits für den Ausbau der Mercatorstraße keinerlei Fördermittel genehmigt bekommen könnte und andererseits Fördermittel aus dem genehmigten Antrag nicht abrufen könnte.“  
Der Fördermittelantrag bezieht sich auf die erklärten Ziele des Handlungskonzeptes, es wird z.B. erklärt, die Maßnahmen seien notwendig zum „Verbinden und Qualifizieren von Grünstrukturen“, doch genau dies wird durch die Fällung einer intakten Allee aus Sicht des BUND ins Gegenteil gekehrt.  
Auch die Rahmenbedingungen für das Charette-Verfahren, das zur Gestaltung des Portsmouth-Platzes referieren umfangreich über den Grünzug Grüner Ring, Grünelemente und den Grünzug A des Emscher Landschaftsparks. Kerstin Ciesla dazu:
„Diese Rahmenbedingungen werden durch den ständigen Bezug und durch Anlage zu einem Teil des Förderantrages und haben sicherlich zur Entscheidungsfindung bei der Antragsprüfung beigetragen. Das kann man jetzt nicht einfach zurücknehmen“, sagt Kerstin Ciesla. Der BUND reicht am Montagmorgen eine entsprechende Anzeige bei der Bezirksregierung ein und verlangt von der Bezirksregierung eine Anordnung zur Aussetzung der Fällmaßnahmen bis zur abschließenden Prüfung. Die Stadt wird parallel mit der Einreichung bei der Bezirksregierung informiert.


Feste, Märkte heute:
26. DUISBURGER KUNSTHANDWERKERFESTIVAL
(mit verkaufsoffenem Sonntag
am 12. April 2015 von 13 bis 18 Uhr)
Alte Handwerkskünste, Kunsthandwerk aus aller Welt, buntes
Straßentheater sowie am Samstag und Sonntag eine "Mittelaltermeile"
Innenstadt - Königstraße
bis 12. April 2015; 11.00-20.00 Uhr

LUTZ POTTHOFF MIT SÄNGERIN KATI CAMARA
FORUM Duisburg - Vorplatz, Königstraße 48, Innenstadt,
http://www.forumduisburg.de
12. April 2015; 16.00-19.00 Uhr

 

Grammatikoff: Sonntag, 12.04.2015 | Beginn: 16 Uhr | Saal | Kindertheater
„Karni und Nickel“ - e
ine spannende Geschichte über Streit und Versöhnung für kleine und große Streitkarnickel nach dem Bilderbuch von Claude Boujon; mit dem Figurentheater Fex

Kennen Sie das? Streit unter Nachbarn, der oft wegen einer Nichtigkeit beginnt und sich dann ins Unermessliche steigert. Darum geht es in dieser Geschichte. Die beiden Kaninchen Karni und Nickel leben auf einer Wiese in unmittelbarer Nachbarschaft. Sie sind sogar gute Freunde. Doch eines Tages wirft Nickel seinen alten Kram aus seinem Kaninchenbau auf die Wiese. Das ist der Auslöser für eine Kaskade von Streitigkeiten, die sich immer mehr steigert. Die beiden Freunde geraten sich heftig ins Fell.
Sie bemerken gar nicht, dass der Fuchs sich angeschlichen hat und sich auf einen doppelten Kaninchenbraten freut. Ob das gut geht? Das fragt sich auch der Tierbeobachter, der das ganze Geschehen interessiert verfolgt. Frei nach dem Bilderbuch von Claude Boujon, übersetzt ins Deutsche von Tilde Michels, der Schöpferin von "Es klopft bei Wanja in der Nacht" und "Der kleine König Kallewirsch". Ein Theaterstück, einfühlsam, humorvoll und nahe an der Lebenswirklichkeit der Kinder inszeniert. Eine spannende Geschichte mit viel Figurenspiel und einer Prise Schauspiel.

http://www.fex-theater.de
Video: https://www.youtube.com/watch?v=N97D47jlF1k
Dauer: ca. 45 Minuten
Ab 4 Jahre
Kinder: 2,00 €, Erwachsene: 3,50 €


Samstag, 11. April 2015 - Parkinson-Tag - Historischer Kalender

26. Kunsthandwerkerfestival in der Duisburger City

(mit verkaufsoffenem Sonntag am 12. April 2015 von 13 bis 18 Uhr)

Ein Kamera-Rundgang von Harald Jeschke

Korbflechterin bei der Arbeit


Etwas für`s Auge

Bunte Spielsachen für die Kleinen

Alte Handwerkskünste

 Kunsthandwerk aus aller Welt


Viele Holzwaren
, buntes Allerlei

aus allen Materialien

 

 



Straßentheater sowie am Samstag und Sonntag eine "Mittelaltermeile"


Innenstadt - Königstraße bis 12. April 2015; 11.00-20.00 Uhr

OLD COUNTRY FOLKS
Eine musikalische Reise quer durch die Vereinigten Staaten von Amerika
FORUM Duisburg - Vorplatz, Königstraße 48, Innenstadt 

 


Entwicklung der städtischen Baufläche an der Steinschen Gasse (ehemalige Planung Marientor Carree)  
Die Stadt Duisburg hatte im Mai 2014 die Verträge mit dem ehemaligen Investor gekündigt. Das Unternehmen sah sich nicht in der Lage, das Vorhaben auf der Baufläche an der Steinschen Gasse zeitnah und in der geplanten Form zu realisieren.  
Seit Sommer 2014 gibt es erfolgversprechende Gespräche mit einem interessierten Investor, der auch die städtischen Ziele zur Entwicklung des Areals verwirklichen möchte. Inzwischen haben auch weitere, der Stadt bekannte Investoren, ebenfalls ihr Interesse an einer Bebauung der Fläche an der Steinschen Gasse bekundet.
Die Stadt wird jetzt in einem so genannten „Interessenbekundungsverfahren“ allen Interessierten die Möglichkeit geben, ihre Vorstellungen zur zeitnahen Entwicklung der Fläche einzureichen. Investoren und Entwickler sind dabei aufgefordert, ihre Ideen und Konzepte, Kaufpreisgebote und Angaben zur zeitlichen Umsetzung der Planungen bis Ende Mai bei der Stadt vorzulegen. Alle Interessenten sind aufgefordert sich diesem Verfahren zu stellen, das auch über die Homepage des IMD, dem Immobilienportal „ImmoWelt“ und das städtische „Amtsblatt“ bekannt gemacht wird.  
Die Stadt Duisburg wird eine Vorauswahl über die eingegangenen Bewerbungen treffen und mit den ausgewählten Bietern in Verhandlungen über den Verkauf des Grundstücks eintreten. Ein Auswahlgremium wird letztlich über die abschließende Vergabe befinden und diesen Entscheidungsvorschlag dem Rat der Stadt Duisburg zur abschließenden Entscheidung vorlegen. Mit dem Bieter, der den Zuschlag erhält, schließt die Stadt Duisburg einen Kaufvertrag über das Grundstück ab.   „Unser Ziel ist es, an der Steinschen Gasse endlich eine Entwicklung auf den Weg zu bringen, die dem Gesamtkonzept der angestrebten Altstadtentwicklung entspricht“, kommentiert Carsten Tum den neuen Vorstoß der Verwaltung.



Kreatives Arbeiten im Beratungscafé auf dem AWO-Ingenhammshof
Aus alten Kleidern werden stylische Klammerbeutel
Neumodisch nennt man es „Upcyclen“. Luba und Galina kennen das freilich schon seit ihrer Kindheit in Kasachstan: „Da haben wir aus allem, was man eigentlich wegschmeißt, etwas neues Brauchbares gemacht.“

Luba und Galina kommen regelmäßig nach Meiderich ins Beratungscafe - Foto Harald Jeschke - , um aus Tradition Neues zu schaffen. In dieser Gruppe, initiiert von der Integrationsagentur der AWO-Integration, wird nichts weggeschmissen. Aus alten Kleidern entstehen Klammerbeutel und Puppenkleider. Aus Flaschen werden Vasen. Gardinen erhalten mit Nadel und Faden ein neues Design. Bilderrahmen gewinnen mit Salzteig an Kontur. Und aus Regenschirmen entstehen Taschen! Luba stellt diese „Regenschirmtaschen“ im Akkord her.
„Ich hatte so viele kaputte Regenschirme zu Hause und ich fand es einfach zu schade diese in den Müll zu werfen!“. Von der „Weg-damit-Mentalität“ des modernen Lebens ist in der Kreativgruppe, geleitet von Galina Nurimardanova, nichts zu spüren. Ganz im Gegenteil: Die Frauen freuen sich über alles, das irgendwie nicht mehr so benutzt werden kann wie es soll. Denn damit beginnt die Herausforderung! Wer sich vom Upcyclen in gemütlicher Atmosphäre anstecken lassen möchte oder einfach nur ein bisschen malen und kreativ sein will, ist donnerstags um 16 Uhr herzlich willkommen! Um eine Anmeldung wird aber gebeten.



 

Chinesische Studenten zu Besuch in Duisburg  
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes zwischen der Tsinghua-Universität Peking und der Universität Duisburg-Essen halten sich Studierende aus allen Provinzen Chinas für ein Jahr in Duisburg auf, um die deutsche Sprache zu erlernen. Anschließend werden sie an der Universität Duisburg-Essen ein Studium aufnehmen. Der chinesische Generalkonsul in Düsseldorf, Feng Haiyang, hat seine Teilnahme avisiert. Für die chinesischen Gäste hat die Stadt Duisburg einen Empfang organisiert.

Empfang für Gäste aus Wroclaw/Polen  
In der Zeit vom 13. bis 19. April 2015 sind Schülerinnen und Schüler aus Wroclaw beim Landfermann-Gymnasium  zu Gast. Das Landfermann-Gymnasium ist zertifizierte Europaschule. Daher bestand der Wunsch, sich nach Osteuropa zu öffnen. Ein erster Austausch hat im vergangenen Jahr in Wroclaw stattgefunden. Der Gegenbesuch ist für die 16. KW  terminiert. Die verantwortlichen Lehrkräfte haben sich während einer Erasmus plus-Fortbildungsveranstaltung in Norwegen kennengelernt und den Austausch initiiert.

 

Bachelor-Studierende der Fachrichtung Logistik der Volga State University of Water Transport aus Nizhnij Novgorod in Duisburg
Im Rahmen einer vom Deutschen Akademischen Austauschdienst geförderten Studienreise von ausländischen Studierendengruppen werden 15 Studierende sowie Repräsentanten des Akademischen Auslandsamtes der Volga State University of Water Transport aus Nizhnij Novgorod (Russland) am kommenden Mittwoch die Stadt Duisburg besuchen. Die Bachelor-Studierenden der Fachrichtung Logistik, Transportwesen und Marketing möchten sich über den Logistikstandort Duisburg und den Hafen informieren.  


Neue Gastronomie im Rhein-Ruhr-Bad öffnet  
Die Zeiten ohne Imbisse im Rhein-Ruhr-Bad an der Kampstraße sind vorbei. Die EUCP GmbH eröffnet am Mittwoch, 15. April, um 10 Uhr die von ihr gepachtete Gastronomie im beliebtesten städtischen Bad. Zur Feier des Tages gibt es ein üppiges Frühstück und ab 13 Uhr einen Imbiss zu Sonderpreisen. Betreiber DuisburgSport freut sich gleichzeitig darüber, dass die EUCP GmbH ebenfalls die Bewirtung im Freibad Homberg übernimmt. Dazu gehört auch – etwas zeitversetzt – der Betrieb der Sauna.    

Aus dem Gastronomiebereich im Rhein-Ruhr-Bad. Foto DuisburgSport/Thomas Berns    


Neuer Museumsguide für Duisburg erschienen
   
Für Kulturkenner und Geschichtsinteressierte, für Freunde des lokalen Brauchtums, für Naturliebhaber und Technikbegeisterte gibt es ab sofort die neu aufgelegte Broschüre „Duisburg Museumslandschaft“. Eine kurze Beschreibung des Hauses, bzw. der Sammlungen sind schnell auf einen Blick zu finden, wie die wichtigsten Daten und Fakten von Öffnungszeiten über Anfahrtsbeschreibungen bis hin zu Kontaktadressen.  
Das Heft stellt aber nicht nur die verschiedenen Museen vor, sondern gibt auch noch eine kleine Stadtgeschichte an die Hand sowie einen Überblick zur Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Duisburg. „Duisburg Museumslandschaft“ wurde von der Duisburg Marketing GmbH in Kooperation mit den hiesigen Museen erstellt und hat eine Auflage von 10.000 Exemplaren. Das Heft liegt an vielen zentralen Orten der Stadt aus, unter anderem auch im RUHR.VISITORCENTER im CityPalais. Zudem ist es unter www.duisburgnonstop.de zum Download erhältlich.

VHS: Word 2013 - ein kompakter Aufbaukurs  
Interessenten, die bereits über Windows-Kenntnisse und einfache praktische Kenntnisse im Umgang mit dem Textverarbeitungsprogramm Word verfügen, können diese mit der Programmversion MS Word 2013 in einem kompakten Aufbaukurs der VHS auf der Königstraße 47 am Freitag, 24. April, von 19 bis 21.30 Uhr und am Samstag, 25. April, von 10 bis 17 Uhr vertiefen.  
Nach kurzer Wiederholung der Grundfunktionen der Textverarbeitung werden die Themen  Anpassung der Arbeitsoberfläche, rationelle Korrekturmöglichkeiten, Arbeiten mit Steuerungskennzeichen (Absatzmarken, Tabstopps), Tabellen, Bildern, Smartarts, Kopf- und Fußzeilen, Formatvorlagen, Möglichkeiten der Vereinfachung der täglichen Arbeit mit Word behandelt. Die Kosten für das Lehrmaterial sind in der Kursgebühr enthalten. Das Entgelt beträgt 74 Euro.  
Anmeldungen und Informationen unter (0203) 283-3058 oder -2063 und im Internet unter www.vhs-duisburg.de.

Freitag, 10. April 2015 - Historischer Kalender

Duisburg-Wehofen: Im Eickelkamp gesperrt  
Die Stadtwerke Duisburg verlegen ab Donnerstag, 9. April, eine neue Gas-/Wasserleitung im Bereich Dinslaker Straße/Im Eickelkamp in Wehofen. Aus diesem Grund ist die Straße Im Eickelkamp im Einmündungsbereich Dinslaker Straße für den Verkehr gesperrt. Diese Sperrung dauert voraussichtlich rund eine Woche. Danach wird die Leitung auf der Dinslaker Straße weiter bis zur Sassenstraße verlegt. Fußgänger und Radfahrer können den Kreuzungsbereich Im Eickelkamp weiter nutzen. Die Gesamtmaßnahme dauert bis Ende April. Eine Umleitung ist ausgeschildert.   

 

VHS: Datensicherung  
Spätestens dann, wenn eine Festplatte mit wichtigen Daten plötzlich defekt ist, ist der Ärger groß. Wie Datensicherung richtig funktioniert und welche verschiedenen Möglichkeiten es dabei gibt, vermittelt der VHS-Kurs „Daten sichern – aber richtig!“ am Montag, 27. April, von 17.30 bis 21.45 Uhr. Auch die Einrichtung eines Sicherungsservers, das Anlegen eines Images und die Sicherung über Programme von Drittanbietern werden erörtert. Der Kurs findet in der VHS Mitte an der Königstraße 47 statt. Das Entgelt beträgt 20 Euro. Anmeldungen und Informationen unter (0203) 283-3058 oder -2063 oder im Internet unter www.vhs-duisburg.de.


Stadtranderholung 2015  
Die Stadtranderholung findet 2015 von Montag, 20. Juli, bis Freitag, 7. August, statt. Sie bietet Kindern, die nach den Schulferien ins zweite Schuljahr kommen bis maximal zur Vollendung des 13. Lebensjahres, ein abwechslungsreiches Ferienprogramm.  
Den Eltern wird eine verlässliche Betreuung für ihre Kinder von montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr geboten. Die Kosten betragen für das erste Kind 140 Euro, für jedes weitere Geschwisterkind 60 Euro und für ein Kind, dessen Eltern Empfänger staatlicher Leistungen in Form von ALG II und Wohngeld sind, 26 Euro. Es stehen insgesamt 1.500 Plätze auf 15 Standorten in ganz Duisburg zur Verfügung. Da diese Plätze erfahrungsgemäß schnell belegt sind, sollten Kinder zügig angemeldet werden.  
Der Auftakt für die Anmeldungen findet am Samstag, 18. April, statt. Bei den jeweiligen Jugendzentren (AWO Ingenhammshof, Ev. Jugendzentrum Gustav-Adolf-Straße, Jugendzentrum Angertaler Straße, Regionalzentrum Süd) können ab 14 Uhr Karten für die dort stattfindende Stadtranderholung erworben werden. Am Standort Jugendzentrum Rumeln werden die Karten bereits ab 8 Uhr verkauft.  
Karten für die Standorte Driesenbusch (Der Verkaufsort ist hier die Sporthalle neben dem Jugendzentrum, Beckersloh 13), Jugendzentrum Alte Schmiede, Eisenbahncafé und AWO Bauspielplatz können am Samstag, 25. April, ab 14 Uhr erworben werden.  
Für die vier größten Standorte können Kinder in den jeweils zuständigen Bezirksämtern ab Donnerstag, 23. April, um 8 Uhr angemeldet werden. Die Bezirksämter Hamborn und Meiderich übernehmen die Anmeldung für den Stadtpark Meiderich, die Bezirksämter Mitte und Süd für die Bezirkssportanlage Wedau II, das Bezirksamt Homberg für den Abenteuerspielplatz Tempoli und das Bezirksamt Rheinhausen für die Abenteuerfarm Robinson.  
Weitere Informationen gibt es bei Call Duisburg unter (0203) 94000 oder im Internet auf www.duisburg.de/stadtranderholung.

 

Das Fahrgastschiff „Scenic Jewel“ legt in Duisburg an  
Das Fahrgastschiff „Scenic Jewel“, ein Flusskreuzfahrtschiff für 169 Passagiere und 51 Crewmitglieder des weltweit operierenden Tourismusunternehmens Scenic Tours, legt am Samstag, 11. April, erstmals in Duisburg an. Den Passagieren wird ein abwechslungsreiches Besuchsprogramm angeboten:  
128 Gäste, vorwiegend aus Australien und Kanada, werden an diesem Tag Duisburg erkunden: nach einer geführten Tour durch den Innenhafen ist ein „Bier-Tasting“ in einer Lokalität im Innenhafen vorgesehen. Danach haben die Besucher gut 90 Minuten Zeit, die Duisburger Innenstadt zu erkunden; mit dem dort stattfindenden Kunst- und Handwerkermarkt bestimmt ein besonderes Highlight für die Schiffstouristen.

Schuhputzaktion in Neumühl    
Pater Tobias putzt, neben seinen vielen Aufgaben, am Freitag, den 17.04. wieder die Schuhe der Passanten. Des Weiteren werden auch Rollatoren und sonstige Zweiräder geputzt. In der Zeit von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr steht der Pavillon des Kirchbauvereins Herz-Jesu vor der Sparkasse / Schuhhaus Dismer (Holtener Str.). Es werden auch Artikel des Kirchbauvereins und der Gemeinde Herz-Jesu angeboten. Nehmen sie regen Anspruch. Der Erlös ist für den Kirchbauverein und die weitere Sanierung und Renovierung des „Schmidthorster Dom“ bestimmt.

Lichterführung durch Duisburg  
Wenn es dämmert und nach und nach die Lampen angeknipst werden, entführt Gästeführer Stephan Haas die Besucher am 17. April in das Land der Dämmerung. Die Lichterführung beginnt um 21.00 Uhr am CityPalais. Vom König-Heinrich-Platz, mit den abendlich illuminierten Rasenflächen, geht es entlang der König- und der Kuhstraße am Rathaus vorbei Richtung Steiger Schwanentor, um den Rundgang am Innenhafen ausklingen zu lassen.
Mit Handleuchten ausgestattet, erleben die Teilnehmer Duisburg in einem besonders magischen Moment. Nämlich dann, wenn die letzten Sonnenstrahlen erlöschen und die Lichter der Großstadt für die nächsten Stunden die Nacht in eine Traumlandschaft verwandeln. Erwachsene zahlen 6 Euro. Alle Infos und Voranmeldung bis zum 15. April im RUHR.VISITORCENTER Duisburg unter Tel: 0203/ 285 440.

Führung Industrielinie 903  
Die Stadt entdecken mit der Straßenbahnlinie 903: Am 17. April 2015 geht es von Hochfeld über Wanheimerort nach Hüttenheim. In den Hüttenwerken Krupp Mannesmann erhalten die Teilnehmer exklusive Einblicke in die Arbeitsabläufe der Stahlproduktion. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Werkskantine ist die nächste Station die begehbare Achterbahn „Tiger & Turtle – Magic Mountain“ auf der Heinrich-Hildebrand-Höhe. Zurück am Rheinpark klingt die Tour aus. Treff ist um 9.15 Uhr an der Haltestelle Hochfeld Süd/Rheinpark, Erwachsene zahlen 39 Euro (inkl. Werksführung, Fahrticket und Mittagessen HKM). Alle Infos und Voranmeldung bis zum 15. April im RUHR.VISITORCENTER Duisburg unter Tel: 0203/ 285 440.

Altmarkt-Trödel findet am 19. April 2015 in Hamborn statt
Der Altmarkt-Trödel auf dem Hamborner Altmarkt findet am Sonntag, 19. April 2015, wieder statt. Das Angebot des beliebten Altmarkt-Trödels wird es bei hoffentlich schönem Frühlingswetter wieder in sich haben. In der Zeit von 11:00 bis 18:00 Uhr werden zahlreiche Trödler eine vielfältige Auswahl an Waren aller Art bieten. Von Antiquitäten über außergewöhnliche Sammlerstücke bis zu gebrauchten Waren ist alles dabei. Auch für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher wird gesorgt sein. Alle, die mittrödeln wollen, können am Sonntagmorgen, 19. April 2015, ab 8:00 Uhr vorbeikommen und aufbauen.
Die Standgebühr beträgt für private Trödler 8,00 Euro brutto je Meter und für die gewerblichen Trödler 16,00 Euro brutto je Meter.   Informationen rund um den Altmarkt-Trödel auf dem Hamborner Altmarkt und alle weiteren Trödelmarkt-Veranstaltungen vom FrischeKontor bekommen Sie im Internet auf www.frischekontor.de oder telefonisch unter 0203 429490.  
Die Trödelmarkt-Termine für 2015:
Sportpark-Trödelmarkt im Sportpark Duisburg 11./12. April, 09./10. Mai, 27./28. Juni, 18./19. Juli samstags von 08:00 bis 18:00 Uhr, sonntags von 11:00 bis 18:00 Uhr Es folgen weitere Termine im 2. Halbjahr.  
Mittwochströdelmarkt im Sportpark Duisburg Ab 04. März immer mittwochs von 08:00 bis 14:00 Uhr (bis Ende Oktober)  
Altmarkt-Trödel in Duisburg-Hamborn 19. April, 17. Mai, 21. Juni, 12. Juli, 16. August, 13. September, 11. Oktober sonntags von 11:00 bis 18:00 Uhr   Schlachthof-Trödel in Duisburg-Meiderich 26. April, 31. Mai, 26. Juli, 23. August, 25. Oktober sonntags von 11:00 bis 18:00 Uhr

 

 

Auf Dauer Hartz IV? UDE untersuchte Zeiten des Leistungsbezugs
Fast drei Millionen Menschen sind bereits länger als vier Jahre auf Hartz IV angewiesen. Das ist nahezu die Hälfte (46,3 Prozent) aller Empfänger von Arbeitslosengeld II und Sozialgeld. Kurzfristiger Leistungsbezug kommt dagegen eher selten vor: Nur 22,4 Prozent benötigen weniger als zwölf Monate Hilfe. Das zeigt eine Auswertung der Grundsicherungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit für das Jahr 2014. Das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen(UDE) hat diese jetzt im Informationsportal Sozialpolitik aktuell veröffentlicht.  
Die Dauer hängt eng mit der regionalen Wirtschaftslage und der Arbeitsmarktsituation zusammen: Die Statistik zeigt, dass der langfristige Leistungsbezug von vier Jahren und mehr in Ostdeutschland besonders ausgeprägt ist – an der Spitze liegt Sachsen-Anhalt mit 53,8 Prozent.
In Süddeutschland fällt die Quote hingegen deutlich niedriger aus. Drastisch hoch ist sie in Städten mit besonders hoher Arbeitslosigkeit, wie im Ruhrgebiet. So liegt beispielsweise der Anteil der Langzeitempfänger von Grundsicherung in Essen (52,5 %), Gelsenkirchen (51,7 %) und Bottrop (50,6 %) deutlich über dem Durchschnitt von Nordrhein-Westfalen.  
„Dass viele Menschen langfristig, über mehrere Jahre hinweg abhängig von Hartz IV sind, weist darauf hin, dass es für einen großen Personenkreis äußerst schwierig ist, ein ausreichendes Einkommen zu erzielen und so aus der Bedürftigkeit herauszukommen“, stellt Prof. Dr. Gerhard Bäcker fest.
Im Juni 2014 schafften dies lediglich 3,5 Prozent der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, erneut auf Zahlungen angewiesen zu sein. Von allen, die zwischen Juli 2013 und Juni 2014 ihre Hilfebedürftigkeit beendeten, bekam jeder Vierte innerhalb von drei Monaten wieder Leistungen aus der Grundsicherung.  
Grundlegendes Problem ist dabei, dass die lange Arbeitslosigkeit andauert. Trotz der günstigen Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt haben die überwiegend von Hartz IV abhängigen Langzeitarbeitslosen nur geringe Chancen, eine reguläre Beschäftigung zu finden. Insbesondere die Älteren bleiben meist dauerhaft hilfebedürftig.  
Das Risiko des Dauerbezugs betrifft aber nicht nur die Arbeitslosen. Denn nur ein Teil der Hartz IV-Empfänger ist als „arbeitslos“ registriert. Große Schwierigkeiten, die Abhängigkeit zu überwinden, haben Alleinerziehende, die zwar prinzipiell erwerbsfähig sind, aber dem Arbeitsmarkt wegen der Betreuung ihrer Kinder nicht zur Verfügung stehen. Zudem befinden sich unter den Langzeitbeziehern viele Aufstocker, die ihr niedriges Erwerbseinkommen durch Hartz IV-Leistungen ergänzen müssen, um das Existenzminimum zu erreichen.

Trödelmarkt im Familienzentrum beim Knevelshof  
Auf dem Außengelände des Familienzentrums Beim Knevelshof 45a in Wanheim-Angerhausen findet am Freitag, 17. April, in der Zeit von 14 bis 17 Uhr ein Trödelmarkt statt. Bei schönem Wetter haben private Anbieter die Möglichkeit gut erhaltene Kleidung, Spielzeug und anderes zu verkaufen. Die letzten freien Plätze zum Verkauf werden für drei Euro und einen selbst gebackenen Kuchen vergeben. Weitere Informationen und Platzbuchungen gibt es unter (0203) 70 20 97. Der Trödelmarkt findet nur bei trockenem Wetter statt.

Trödelmarkt in der städtischen Kindertageseinrichtung Arlbergerstraße   Die städtische Kindertageseinrichtung Arlbergerstraße 8a in Buchholz lädt zum traditionellen Trödelmarkt unter dem Motto „ Rund ums Kind“ auf das Außengelände der Kindertageseinrichtung ein. Kinderkleidung und Spielzeug werden am Freitag, 24. April, von 13 bis 16.30 Uhr verkauft.  
Wer mitmachen möchte, kann bis Mittwoch, 22. April, einen Platz bei der Kindergartenleitung Traudel Burs unter (0203) 70 43 18 reservieren. Der Tisch muss aus organisatorischen Gründen von jedem Trödler selbst mitgebracht werden. Der Aufbau startet um 13 Uhr. Als Standgebühr wird um eine Kanne Kaffee, einen Blechkuchen sowie zehn Trinkpäckchen gebeten. Der Trödelmarkt findet aus Platzgründen nur bei trockenem Wetter statt.  

 

NRW: 41.600 Rücken-Eingriffe vermeidbar
Im vergangenen Jahr haben sich in NRW circa 49.000 Patienten einer Operation an der Wirbelsäule unterzogen. "Eine aktuelle Auswertung unseres TK-Modellprojekts 'Zweitmeinung vor Wirbelsäulen-Operationen' zeigt, dass 85 Prozent dieser Rücken-Eingriffe unnötig sind", sagt Günter van Aalst, Leiter der Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) in NRW. Demnach wären allein zwischen Rhein und Weser 41.600 Operationen vermeidbar gewesen. Den Patienten könnten so Klinikaufenthalte und Operationsrisiken erspart bleiben.  
Seit Start des Projekts vor fünf Jahren haben sich mehr als 1.700 TK-Versicherte bereits eine Zweitmeinung eingeholt. Bei gut 1.450 der Patienten haben die Spezialisten den operativen Eingriff als nicht notwendig eingestuft und eine nichtoperative Behandlung empfohlen - zum Beispiel eine Physio- oder eine Schmerztherapie. Der Gesetzgeber hat die Vorteile eines Zweitmeinungs-Verfahrens erkannt.
Mit dem geplanten Versorgungsstärkungsgesetz sollen Patienten bei bestimmten operativen Eingriffen grundsätzlich die Möglichkeit erhalten, sich eine zweite Meinung durch einen unabhängigen Experten einzuholen. "Das begrüßen wir", sagt van Aalst. "Aus unserer Sicht ist eine zweite Meinung nicht nur bei Rückenschmerzen sinnvoll, sondern insbesondere auch bei Operationen an Gelenken und bei planbaren kardiologischen Eingriffen."

 

 

"Trau dich! Als Erste oder Erster in der Familie studieren?"

Am Donnerstag, den 16. April  2015, ab 15:00 Uhr, gibt Silke Puls-Ippendorf, Beraterin des Teams für akademische Berufe der Arbeitsagentur in der Veranstaltung „Trau dich! Als Erste oder Erster in der Familie studieren?“ erste Antworten auf die Fragen derjenigen, bei denen in der Familie bislang noch niemand studiert hat.
Dabei geht es zunächst um ganz praktische Dinge. „Wie schreibe ich mich ein?“, „Wie fülle ich einen BAföG-Antrag aus?“ „Wie finanziere ich mein Studium?“ oder „Wie funktioniert der Studienalltag an der Uni?“ können solche Fragen sein. Daneben stellt sich in der Veranstaltung die Initiative „Arbeiterkind“ vor, die Studierende aus nicht-akademischen Familien als Mentoren berät und während des Studiums unterstützend begleitet. Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.  

Berufsstart bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen!
Wer sich umfassend über Ausbildung, Studium und die beruflichen Perspektiven bei der Polizei informieren möchte, sollte am Donnerstag, 16. April 2015, um 14 Uhr ins BiZ kommen. Der Einstellungsberater bei der Polizei Duisburg wird die Jugendlichen und jungen Erwachsenen umfassend beraten und ihre Fragen beantworten.  
Am Donnerstag, 16. April  2015, um 14 Uhr im BiZ, Wintgensstr. 29-33, 47058 Duisburg. Interessierte können ohne Anmeldung kommen und selbstverständlich ist die Veranstaltung kostenlos.


VHS: Konzert mit mittelalterlicher Musik
   
Zu einem Konzert mit den international bekannten Musikern Steve Tyler und Katy Marchant lädt die VHS am Freitag, 17. April, um 20 Uhr in das Gebäude an der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte ein. Steve Tyler und Katy Marchant spielen einen eklektischen Musikmix aus mittelalterlichen und traditionellen Quellen ergänzt um eigene Kompositionen. Sie kombinieren alte Lieder, die bis ins 12. Jahrhundert zurückgehen, mit neu komponierten Tanzmelodien mit den treibenden Rhythmen von Drehorgel und Dudelsack. Ferner sind Schalmei, gotische Harfe, Zitter und andere exotische frühe und traditionelle Instrumente zu hören.   Der Eintritt beträgt zehn Euro an der Abendkasse.  

Führung durch den Innenhafen    
Die Volkshochschule lädt am Sonntag, 19. April, von 11 Uhr bis 12.30 Uhr zu einer Führung durch den Duisburger Innenhafen ein. Dabei wird der Strukturwandel vom Hafengebiet zu einem modernen Dienstleistungsstandort vorgestellt.  
Die Umnutzung der ehemaligen Getreidemühlen und -speicher, die von internationalen Architekten geplanten Büro- und Wohngebäude, den spektakulären  Umbau eines Getreidespeichers zum Landesarchiv NRW, das Museum für zeitgenössische Kunst  Küppersmühle, die Synagoge im "Garten der Erinnerungen" und vieles mehr sind Anlaufpunkte der Führung.  
Der Innenhafen Duisburg hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einem Publikumsmagneten entwickelt, der zahlreiche Besucher aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland anzieht. Noch immer wird dort gebaut, sodass dieses Stadtquartier, das nur wenige Schritte hinter der Innenstadt liegt, fortwährend sein Gesicht verändert.  
Treffpunkt der Führung ist das Hafenforum am Philosophenweg 19. Die Teilnahme beträgt fünf Euro. Voranmeldungen (unbedingt erforderlich) bei der VHS, Annette Thierfelder, 0203/283-2206, a.thierfelder@stadt-duisburg.de

Kinder in der Pubertät  
Eltern und Kinder sprechen nicht mehr dieselbe Sprache. Gemeinsame Aktivitäten werden zunehmend anstrengend oder nahezu unmöglich. Eltern verstehen ihre Kinder nicht mehr. Kinder aber auch ihre Eltern nicht. Das Gehirn baut sich in der Pubertät völlig um.
Alles Gelernte wird auf den Prüfstand gestellt. Was genau in dieser Phase im Gehirn passiert, wie Eltern die neuen Verhaltensweisen ihrer Heranwachsenden verstehen lernen können und wie trotzdem ein Zusammenleben möglich ist, steht im Mittelpunkt des VHS-Vortrages von Heike Raskopf am Dienstag, 21. April, um 18 Uhr im VHS-Gebäude Königstraße 47. Die Besucher sind eingeladen, eigene Alltagssituationen und Fragen mitzubringen. Aus der Veranstaltung werden sie neues Wissen über das menschliche Gehirn sowie Tipps für den Erziehungsalltag mitnehmen können. Das Teilnahmeentgelt beträgt fünf Euro.

 

An vier Wochenenden kein Zugverkehr auf der Schnellfahrstrecke Köln - Frankfurt
ICE-Verkehr von und nach Frankfurt/Main wird rechts- und linksseitig entlang des Rheins umgeleitet • Zusätzliche Busse über Montabaur und Limburg Süd im Einsatz • 117 Kilometer neue Schienen • Investitionen von über 15 Millionen Euro
Die Deutsche Bahn (DB) erneuert auf der Schnellfahrstrecke zwischen Köln und Frankfurt/Main auf einer Länge von 117 Kilometer die Schienen. Die Arbeiten finden vom 17. April bis 11. Mai statt. Dazu wird die Strecke an vier Wochenenden, jeweils von freitags um 22.25 Uhr durchgehend bis montags um 4.25 Uhr gesperrt. Die Züge werden während dieser Zeit über die beiden Rheinstrecken mit etwas mehr als 60 Minuten längerer Fahrzeit umgeleitet bzw. fallen teilweise aus.
Folgende Fahrplanmaßnahmen sind geplant:
ICE-Linie 41 (Dortmund – Frankfurt – München) verkehrt zwischen Dortmund und München nur alle zwei Stunden entlang der rechten Rheinseite und ohne Halt in Frankfurt-Flughafen. Alle zwei Stunden fahren die Züge dieser Linie nur zwischen Frankfurt-Flughafen und München.
ICE-Linien 42 (Dortmund – Stuttgart – München) und 43 (Dortmund – Basel) werden über die linke Rheinseite umgeleitet und erhalten etwas mehr als eine Stunde Verspätung bzw. fahren mit über eine Stunde vor der planmäßigen Abfahrtszeit ab.
ICE-Linien 78 (Frankfurt – Amsterdam) und 79 (Frankfurt – Brüssel) beginnen und enden in Köln. Einzelne Züge dieser Linien werden entlang der rechten Rheinseite umgeleitet.
Die ICE-Linien 45 (Köln – Stuttgart), 47 (Dortmund – Stuttgart) und 49 (Köln – Frankfurt/M) fallen alle aus.
Zwischen Köln Hbf und Frankfurt/Main Hbf wird ein Busverkehr mit Halt an den Bahnhöfen Montabaur, Limburg Süd und Frankfurt-Flughafen Fernbahnhof eingerichtet.
Die Arbeiten entlang der Schnellfahrstrecke erfordern einige Besonderheiten an den eingesetzten Baumaschinen und Arbeitszügen. Alle Fahrzeuge und Maschinen müssen mit Rußpartikelfilter ausgerüstet sein. Für die Tunnel müssen Tunnelbelüftungsanlagen installiert werden. Durch die im Gleis eingebauten Schallabsorber können keine Schienen wie sonst üblich bei Gleiserneuerungen im Vorlauf abgeladen werden, da hier die Profilfreiheit nicht mehr gegeben wäre. Diese Schienen ( pro Wochenende 2 x 9 km je Gleis ) müssen daher zu Beginn der Sperrpause entladen und vor Beendigung und der ersten Zugfahrt wieder vollständig aufgeladen werden.

Donnerstag, 9. April 2015 - Historischer Kalender

Köhler-Osbahr-Stiftung und Stadt Duisburg gehen weiter gemeinsamen Weg
Wie die Köhler-Osbahr-Sammlung in Duisburg in der Zukunft betreut wird, war in den letzten Wochen Thema mehrerer Gespräche zwischen Vorstandsmitgliedern der Stiftung und Kulturdezernent Thomas Krützberg. Dazu Thomas Krützberg: „Wir wissen um die Bedeutung der Köhler-Osbahr-Stiftung für das kulturelle Leben in der Stadt Duisburg und sind für dieses außergewöhnlich große und langjährige Engagement ausgesprochen dankbar. Vor diesem Hintergrund versteht sich fast von selbst, dass wir füreinander jederzeit verlässliche Gesprächspartner waren, sind – und sein werden. Das gilt auch für die Frage der Wiederbesetzung der Sammlungsleitung.“
Dies bestätigt auch Hans-Jürgen Kerkhoff, Vorsitzender der Köhler-Osbahr-Stiftung: „In jüngsten Gesprächen der Stadt Duisburg mit Vertretern der Köhler-Osbahr-Stiftung wurde der Stiftung ein Weg aufgezeigt, wie eine sachgerechte Betreuung der Köhler-Osbahr-Sammlung im Kultur- und Stadthistorischen Museum möglich sein könnte. Die Überlegungen der Stadtspitze, die Zukunftsfähigkeit der Köhler-Osbahr-Sammlung am Standort Duisburg zu sichern, stimmen mich hoffnungsfroh. Wir werden weiter in enger Abstimmung miteinander die bewährte Zusammenarbeit fortsetzen, um dem Duisburger Kulturleben zusätzliche Impulse zu geben."

 

"Chancen in der Logistik“
Am Donnerstag, den 16. April 2015, informiert die Agentur für Arbeit Duisburg ab 15:00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) unter dem Titel „Chancen in der Logistik“ über die aktuellen Ausbildungsmöglichkeiten in den verschiedenen Berufen der Logistik. Die Chancen auf eine qualifizierte Berufsausbildung sind gerade in der Logistik günstig, hat sich die Logistik doch am Duisburger Arbeitsmarkt zu einem immer wichtigeren Wirtschaftsbereich entwickelt. Dies zeigt auch sehr deutlich die Zahl der in dieser Branche Beschäftigten.
Mit rund 14.000 sozialversicherungspflichtigen Personen im Jahr 2014 lag die Logistik in Duisburg nahezu gleichauf mit dem Gesundheitswesen, nur noch übertroffen von der Metallerzeugung- und bearbeitung. Den heutigen Tag der Logistik nutzen daher  die Agentur für Arbeit Duisburg zusammen mit der Logistik-Firma Schnellecke, die verschiedenen Ausbildungsberufe noch einmal vorzustellen. Die Palette der Ausbildungsberufe  reicht dabei vom Berufskraftfahrer über die verschiedenen Lagerberufe bis hin zu den kaufmännischen Berufen.
Auszubildende berichten daneben noch aus ihrem Ausbildungsalltag und stehen für Fragen Rede und Antwort. Interessierte können sich  daneben auch über die aktuell noch über 100 freien Berufsausbildungsstellen in den Duisburger Logistik- Unternehmen informieren. Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die eine Berufsausbildungsstelle suchen,  aber daneben auch an Studienabbrecher, die sich eine Ausbildung in der Logistik vorstellen können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.  


„Noch viele Jahre lang habe ich nachts von Duisburg geträumt“
 Jüdisches Leben in Duisburg von 1918 bis 1945
 
Die erste Ausstellung des neuen Duisburger Zentrums für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie öffnet am Freitag, 17. April. Als Auftakt bietet das Museum am darauf folgenden Sonntag, 19. April, von 12 bis 16 Uhr Führungen, Informationen und Gespräche an. Ein umfangreiches Rahmenprogramm und spezielle Arbeitseinheiten mit Schulklassen sind vorbereitet. Die Ausstellung ist bis zum 31. Januar 2016 zu sehen.   
 


Wissensbissen– Kurse zu IT-Themen    
Unter der Rubrik „Wissensbissen“ bietet die VHS am Mittwoch, 22. April, von 18.30 bis 20.45 Uhr im Gebäude auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte Tipps und Tricks für die Datenanalyse mit Excel 2013 an. Es wird unter anderem erläutert, wie man mit Hilfe von Excel Daten analysiert, große Datenmengen filtert oder effizient vergleicht.  
Die Volkshochschule ermöglicht mit ihrer Reihe „Wissensbissen“ kompakte, praxisnahe Kursangebote zu ausgewählten IT-Themen. „MP3 und Internetradio – Musik legal aufnehmen“ ist ein weiteres Angebot in dieser Reihe und findet am Freitag, 17. April, von 18.15 bis 21.30 Uhr in der VHS auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte statt.   Die Themenabende können unabhängig voneinander besucht werden. Die Kursgebühr beträgt je nach Thema und enthaltenen Lehrmaterialen zwischen 15 und 20 Euro. Anmeldung unter 0203/283-2063.  


Intensivkurs Word und Excel 2013    
Den effizienteren Umgang mit Microsoft Word und Excel 2013 vermittelt ein Blended-Learning-Kurs der VHS jeweils am Sonntag, 19. April und 10. Mai, von 10 bis 17 Uhr, im Gebäude auf der Königstraße 47 in der Duisburg-Mitte.   Neben der Einweisung in die Lernplattform werden grundlegende Funktionen von Excel und fortgeschrittene Fähigkeiten in Word vermittelt. Im Anschluss an den Präsenztag vertiefen die Teilnehmer die Techniken gezielt zuhause am heimischen Computer, stets online von der Kursleiterin und den anderen Teilnehmern begleitet. So kombiniert dieser Kurs die Vorteile des Präsenzunterrichts in der Gruppe mit dem Online-Lernen zuhause.  
Die Teilnahmegebühr beträgt 162 Euro; Kursunterlagen im Betrag enthalten.   Anmeldung unter 0203/283-3058 und -2063.

VHS: Amnesty International in Duisburg  

„Schlagen sie an einem beliebigen Tag Ihre Zeitung auf, und Sie werden immer Berichte über Menschenrechtsverletzungen finden“- mit diesem Satz von 1961 beginnt die Geschichte von Amnesty International.  
Waren es zunächst nur einige Hundert Mitglieder in wenigen Ländern, so wuchs ihre Zahl und die der Unterstützer bis heute auf mehr als zwei Millionen in 150 Ländern. Seither kämpft Amnesty International dafür, dass auf der ganzen Welt die Menschenrechte respektiert werden. Anstatt ohnmächtig zuzusehen, kann man etwas bewirken, lautet das Credo der Duisburger Aktivisten.
Die Duisburger Gruppe die Organisation stellt am Montag, 13. April, um 20 Uhr in der VHS an der Königstraße 47 sich und die Arbeit von AI  vor. Dies ist zugleich die Eröffnungsveranstaltung für eine Ausstellung von Amnesty-International-Plakaten aus den vergangenen Jahrzehnten. Die Ausstellung ist bis zum 24. April in der VHS zu sehen. Der Eintritt zu Vortrag und Ausstellung ist frei.  

Foto mit einem Plakatmotiv aus der Ausstellung „Titel: 1985 FREEDOM OF EXPRESSION Barred Window Book Poster, © Amnesty International Germany / Photograph © Wilhelm Zimmermann“

 

Bundesteilhabegesetz mit Leben füllen
Deutschland verschleppt nach wie vor die Umsetzung der durch die UN-Behindertenrechtskonvention geforderten Teilhabechancen behinderter Mitbürgerinnen und Mitbürger, obwohl die Ratifizierung aus dem Jahre 2008 einen klaren Handlungsauftrag bedeutet. Derzeit befindet sich der Verhandlungsprozess auf der Ebene der Arbeitsgruppen im Bundesarbeitsministerium.
Der BDH Bundesverband Rehabilitation fordert die zügige Umsetzung der im Koalitionsvertrag vorgesehenen Regelungen, dämpft aber zugleich die Erwartungen an das geplante Gesetz:
„Es ist wichtig, den Diskurs um das Bundesteilhabegesetz wieder mit Leben zu füllen. Die berechtigten Wünsche und Erwartungen behinderter Menschen müssen selbstverständlich auch in ein brauchbares Gesetz mit belastbaren Anspruchsgrundlagen gegossen werden, das spürbare Verbesserungen im Alltag Betroffener garantiert. Die Unsicherheit über die Finanzierung wirft daher Fragen hinsichtlich der Ernsthaftigkeit auf, die dem Teilhabeprozess in Berlin beigemessen wird.“ Grundsätzlich fehle es einer großen Zahl von Menschen mit Handicap an beruflicher und finanzieller Autonomie. Das Thema sei im federführenden Bundesarbeitsministerium daher passend angesiedelt, so Müller.
Gerade der Arbeitsmarkt benötige dringend einen frischen Teilhabe-Impuls, so die Vorsitzende des Sozialverbands. Nach wie vor sei es gängige Praxis in der Wirtschaft, sich dem Thema der Integration behinderter Kolleginnen und Kollegen in den Belegschaften zu verschließen. Aus Sicht des BDH kann der politische Dialog, an dessen Spitze die Gesetzesinitiative stehen sollte, daher nur ein Baustein eines grundlegend neuen Teilhabeklimas in Deutschland sein.
Dazu Ilse Müller: „Generell braucht es ein gesellschaftliches Klima, das Teilhabe als unteilbares Grundrecht akzeptiert und fördert. Um ein Beispiel zu nennen: Bislang dürfen Anspruchsberechtigte gerade einmal 2.600 Euro ansparen. Sparen wird vom Gesetzgeber folglich sanktioniert. Die Vermögensgrenze gehört, ganz unbürokratisch, abgeschafft, um größere Anschaffungen oder Urlaube, so wie es für jedermann gilt, ohne Bittstellerei selbst erwirtschaften zu können.“
Gelebte Solidarität müsse das Ziel sein, das alle Ebenen unserer Gesellschaft, die wirtschaftliche, politische, wie auch die kulturelle erfasst und schrittweise umwandelt. Ein Bundesgesetz, das Teilhabe fördere, sei dennoch notwendig und als Flankierung eines Diskurses zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention längst überfällig.

 

 

Bauernmarkt parallel zum 26. Kunsthandwerkerfestival  
Vom 9. bis 12. April 2015 findet das 26. Kunsthandwerkerfestival in der Duisburger City statt. Aus diesem Anlass muss der Bauernmarkt am Donnerstag, 9. April 2015, und am Samstag, 11. April 2015, um einige Meter weichen und wird auf der Königstraße zwischen Hohe Straße und Averdunkplatz aufgebaut.  
Die Händlerinnen und Händler werden dort mit ihrem erzeugernahen Sortiment am Donnerstag und Samstag zwischen 10:00 und 18:00 Uhr für die Kundschaft präsent sein, so dass an beiden Tagen durch den Bauernmarkt und das Kunsthandwerkerfestival ein doppelter Anreiz besteht, die Duisburger Innenstadt zu besuchen.  

Rentenberatung zur Mütterrente in Duisburg                               
Am Donnerstag, 9. April, bietet die Deutsche Rentenversicherung eine persönliche Beratung in den Räumen der Techniker Krankenkasse Duisburg, Schifferstraße 166 (Innenhafen) an. Diese ist kostenlos und findet in der Zeit von 9 bis 16.30 Uhr statt. Um Anmeldung unter Tel. 99 24-130 wird gebeten.  
Seit Juli 2014 bekommen Mütter, die vor dem 1. Januar 1992 Kinder geboren und erzogen haben, für jeden Sprössling einen weiteren Entgeltpunkt auf ihrem Rentenkonto gutgeschrieben oder als Zu-schlag zu den laufenden Altersbezügen gewährt. Es werden damit zwei Jahre Erziehungszeit bei der Rente angerechnet - bisher war es nur ein Jahr.
Ein Entgeltpunkt bedeutet: Es gibt einen Bruttoaufschlag pro Monat und Kind in Höhe von 28,61 Euro (26,39 Euro alte Bundesländer). Mütter, die die Voraussetzung von fünf Jahren Erziehungs-zeiten nicht erfüllen, können freiwillige Beiträge zahlen und sich damit eine Rente sichern.


Familienforschung - VHS und Stadtarchiv laden ein  
Die VHS lädt am Montag, 20. April, zu einem Seminar zum Thema „Familienforschung“ ins Kultur- und Stadthistorische Museum am Corputiusplatz 1 (Innenhafen) ein. Die Suche nach den Wurzeln der Familie interessiert viele Menschen, doch die wenigsten wissen, wie Familienforschung funktioniert und welche Quellen dafür genutzt werden können.
Ein Kurzseminar der VHS in Kooperation mit dem Stadtarchiv zu einer ersten Einführung in das Thema informiert über Methoden der Familienforschung und stellt in diesem Zusammenhang auch wichtige praktische Hilfsmittel dar. Anschließend werden die einschlägigen familienkundlichen Quellen im Stadtarchiv Duisburg, vor allem Standesamtsregister und Kirchenbücher, vorgestellt. Es wird erläutert, wie in diesen Quellen recherchiert werden kann.
Konkrete Beispiele, die auch von den Teilnehmern aus ihrer Familiengeschichte vorgeschlagen werden können, bilden den Einstieg und Ausgangspunkt auf dem Weg zum eigenen Stammbaum. Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt. Die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Interessierte können sich bei der Volkshochschule unter (0203) 283-2206 oder per Mail, a.thierfelder@stadt-duisburg.de, melden.


Einführung in das systemische Denken und Handeln    
Einen Einblick in die systemische Sichtweise und deren Methoden bietet ein VHS-Workshop am Freitag, 17. April, von 18 bis 21.15 Uhr, und am Samstag, 18. April, von 10 bis 17 Uhr in der VHS auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte.  
In dem Workshop, der sich an Leitungskräfte aus sozialen und pädagogischen Kontexten richtet, wechseln sich theoretische und praktische Anteile wechseln ab. So erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, die Inhalte mit Hilfe von Übungen in die Praxis umzusetzen. Eigene Fragestellungen aus beruflichen oder privaten Beziehungen können in die praktischen Übungen eingebracht werden.  
Die systemische Sichtweise erklärt das Verhalten von Menschen nicht allein aus deren individuellen Eigenschaften, sondern aus den zwischenmenschlichen Beziehungen und in Beziehung zu ihrer Umwelt. Somit bietet sie wertvolle Ideen und Chancen um komplexe Situationen, die in der Zusammenarbeit mit Kollegen und Eltern entstehen, neu zu betrachten und sie erfolgreicher bewältigen zu können. Die Teilnahmegebühr beträgt 60 Euro.

 

Der Schmidthorster Dom stimmt sich auf „O Happy Day!“ ein!    
Am 12. April 2015 um 16:30 Uhr wird der Bariton Kermit Gray sein Konzert „O Happy Day!“ im Schmidthorster Dom anstimmen und Sie als Publikum begrüßen.   Kermit Gray findet seinen Ursprung in der Jazz-Musik. Der Sänger studierte Gesang an der Xaver University in New Orleans. Das Studium musste er allerdings durch seine Militärzeit in Deutschland unterbrechen. Trotzdem ist er der Musik treu geblieben, sodass sein Konzert sein reichhaltiges Repertoire aus Gospel, Musical und Klassik offenbart.
Durch seine zahlreichen Engagements zu Operninszenierungen, Matinées, Liederabenden und Solokonzerten reist er durch ganz Deutschland sowie das benachbarte Ausland. Sein Publikum schätzt dabei vor allem seine warme Klangfarbe, das beeindruckende Volumen seiner Stimme sowie seine sehr bescheidene und herzliche Art in der Begegnung mit seinen Zuhörern. In diesem Sinne kommen Sie in mehrfacher Hinsicht auf Ihre Kosten!  
Der Einlass zum Konzert erfolgt ab 16:00 Uhr. Zudem gibt es freie Platzwahl. Den Schmidthorster Dom der Gemeinde Herz-Jesu finden Sie auf der Holtener Straße 168 in Duisburg-Neumühl. Der Eintritt zum Konzert ist frei, allerdings wird durch eine Türkollekte um Spenden gebeten. Am selbigen Tag wird Gray um 09:30 Uhr und um 11:15 Uhr bei der Erstkommunion in der Herz Jesu Kirche erste Kostproben geben. Kommen Sie also vorbei, um ihr Ohr auf das vielfältige Konzert am Nachmittag einzustimmen!

 

Landtagsabgeordneter Bischoff besuchte Frauengesprächskreis der VHS   Seit zehn Jahren bietet die VHS Duisburg im Seniorenzentrum Altenbrucher Damm in Duisburg-Buchholz einen Frauengesprächskreis unter Leitung von Ingrid Jost an. In diesem Kurs werden aktuelle, kulturelle und geschichtliche Themen, welche die Teilnehmerinnen selbst bestimmen, diskutiert.  
Zum runden Jubiläum lud Ingrid Jost jetzt den Duisburger Landtagsabgeordneten Rainer Bischoff in den Gesprächskreis ein, um mit ihm aktuelle Fragen zu diskutieren. Die Teilnehmerinnen nutzten die Gelegenheit für einen intensiven Gedankenaustausch zu verschiedenen Themen wie beispielsweise der Jugendarbeitslosigkeit.

Gesprächskreis mit MdL

 

KSM: „Mit anderen Augen sehen“  
Das Kultur- und Stadthistorische Museum am Innenhafen lädt am Sonntag, 12. April, um 15 Uhr zu einer Gesprächsrunde mit Dr. Bernhard Weber ein. „Mit anderen Augen sehen“ heißt es, wenn der Leiter des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt Ruhrort den Gästen sein Lieblingsobjekt vorstellt. Dr. Weber war zu Beginn der 1990er Jahre der Betreuer der Sammlung Köhler-Osbahr im Stadtmuseum und kennt sich daher mit den Ausstellungsstücken aus der Sammlung bestens aus.
Als besondere Exponate für diesen Nachmittag hat sich Dr. Weber die kleinen Tonfigürchen der griechischen Demeter, der späteren römischen Ceres, ausgesucht. Die Göttin war zuständig für die Fruchtbarkeit, den Ackerbau und die Ehe. Besonders in der Zeit des Frühlings wurde sie von den Menschen der Antike verehrt.  
Bei der Veranstaltungsreihe „Mit anderen Augen sehen“ wird ein Gast gebeten, sein Lieblingsobjekt aus der Museumssammlung zu präsentieren. Was ihn an dem ausgewählten Stück so fasziniert, verrät der Gast im anschließenden Gespräch bei Kaffee und Gebäck. Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.  

 

VHS: Nachholkonzert mit Roswitha Dasch    
Das für Februar im Rahmen der Jüdischen Kulturtage angekündigte und aus Krankheitsgründen abgesagte Konzert mit Roswitha Dasch wird am Sonntag, 19. April, um 20 Uhr auf der VHS-Bühne im Gebäude auf der Königstraße 47 in Duisburg-Mitte nachgeholt.   Aus umfangreichen Recherchen in Litauen und einer Vielzahl persönlicher Gespräche mit Zeitzeugen entwickelte Roswitha Dasch ein außergewöhnliches Konzertprogramm zur Geschichte des Wilnaer Ghettos, dass sie zusammen mit Ulrich Raue (Piano, Rezitation)  präsentiert.  
Die Text-Musik-Collage „Es iz geven a zumertog - Es war an einem Sommertag“ beschreibt anhand von Überlebensberichten, wichtigen historischen Ereignissen und vor allem durch jiddische Lieder die Lebenssituation der Juden des Wilnaer Ghettos auf ganz besondere Weise. Der Eintritt beträgt zehn Euro an der Abendkasse.