'Tagesaktuell' - Redaktion Harald Jeschke

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VZ Duisburg DU-Kalender 2023

Duisburg und Arnheim vereinbaren engere Kooperation

Montag, 6. Februar 2ß23

Ruhrverband meldet erneut jahreszeittypische Hochwasserlage
Der Dauerregen der vergangenen Tage hat an mehreren Pegeln im Einzugsgebiet der Ruhr zum zweiten Mal in diesem Winter zu einer für die Jahreszeit typischen Hochwasserlage geführt. Insgesamt wurden vom Abend des 1. Februar bis zum heutigen Freitagmorgen durchschnittlich 38 Liter Niederschlag pro Quadratmeter registriert, in einigen Regionen waren es sogar rund 45 Liter. Diesmal ist vor allem die obere Ruhr betroffen. Hier kommt das Schmelzwasser des zuvor gefallenen Schnees zum Regen hinzu. Niederschlag und Schneeschmelze flossen in die Henne-, Möhne- und Sorpetalsperre.

Mehr als 92 Prozent des zufließenden Wassers hielten die Talsperren in der Spitze zurück. Mittlerweile verzeichnen alle Talsperren des Ruhrverbands im Vergleich zum langjährigen Mittel leicht überdurchschnittliche Füllstände, sind aber weiterhin mit den vorgesehenen Hochwasserschutzräumen gut für dieses jahreszeittypische Hochwasserereignis aufgestellt. Aufgrund der überwiegend trockenen Witterung erwartet der Ruhrverband, dass die Abflüsse in den kommenden Tagen weiter zurückgehen. Aktuelle Informationen zur Hochwassersituation gibt es unter
http://www.tlz-ruhr.de, http://www.ruhrverband.de/fluesse-seen/talsperrensteuerung/ sowie auf den Seiten des LANUV NRW http://www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/hydrologische-berichte


Neue Kooperation der Stadtbibliothek Duisburg mit den „Jungen Tüftlern“
Die Stadtbibliothek Duisburg erweitert ihr Angebotsspektrum im Bereich der digitalen Bildung und Medien für Schülerinnen und Schüler durch eine neue Kooperation mit der Junge Tüftler gGmbH. Die Jungen Tüftler bieten mit ihrem Format „TüftelAkademie“ Veranstaltungen für Schulklassen, die Bildung für nachhaltige Entwicklung mit Bildung in der digitalen Welt verknüpfen.

Zum Auftakt beschäftigte sich eine Klasse der Gesamtschule Duisburg-Mitte im Stadtfenster mit der Frage: „Wie sieht eigentlich die Schule der Zukunft aus?“ Mit Hilfe von Virtual Reality gestalteten die Kinder ihre ganz persönliche Schule der Zukunft und beantworteten diese Frage mit viel Kreativität und digitalen Werkzeugen. „Meine eigene Idee mit Virtual Reality zum Leben zu erwecken, hat mir viel Spaß gemacht”, berichtet eine Schülerin am Ende des Projekttags.

Die Stadtbibliothek Duisburg bietet ab sofort gemeinsam mit der TüftelAkademie regelmäßig Projekttage für Schulen in der Region an. Bei den Veranstaltungen lernen Schülerinnen und Schüler digitale Werkzeuge wie Virtual Reality, Roboter und Mikrocontroller kennen. In kleinen, kreativen Projekten setzen die Jugendlichen die digitalen Werkzeuge ein, um ihre Umwelt aktiv zu gestalten. „Nicht jeder Junge, der schreiben lernt, wird Schriftsteller. Und nicht jedes Mädchen, das Coden lernt, wird Programmiererin. Aber eine fundierte digitale Bildung und das Wissen um computerbasierte Denkweisen sind notwendig, um sich in einer digitalen Gesellschaft einbringen und entfalten zu können”, erklärt Claudia Tillmann von der Bildungsplattform TüftelAkademie.

Jens Holthoff, Leiter der Kinder- und Jugendbibliothek, ergänzt: „Wir möchten uns mit diesen Angeboten als ein innovativer, kreativer und vielfältiger Lernort für Jugendliche präsentieren, an dem sich Bildung für nachhaltige Entwicklung und digitale Bildung systematisch und synergetisch miteinander vereinen.“ Die Lehrkräfte werden im Rahmen dieser Projekttage bei der Förderung der Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler unterstützt und erhalten Anregungen zur kreativen und sinnvollen Integration von digitalen Lernmedien in den Unterricht.


Schulen können sich bei Interesse an solchen Projekttagen gerne per E-Mail an die Kinder- und Jugendbibliothek wenden: kinder-jugendbibliothek@stadtduisburg.de). Informationen zur Tüftelakademie finden sich auch auf www.tueftelakademie.de. Die Internetseite www.stadtbibliothek-duisburg.de enthält nützliche Informationen zur Stadtbibliothek.


Projekttag tüfteln - Foto Stadtbibliothek

ADAC-Staubilanz: Viel Stillstand auf den Autobahnen im Ruhrgebiet
NRW bleibt das Stauland Nummer eins - und auf den Autobahnen im Ruhrgebiet herrscht besonders oft Stillstand. Das zeigt die aktuelle Staubilanz des ADAC für das Jahr 2022. So erreichte die A40 zwischen Duisburg und Essen bei der Anzahl der Staukilometer je Kilometer Autobahn den NRW-Höchstwert und bundesweit Rang 4 (430 Staukilometer). Die meiste Geduld brauchten Autofahrer auf der A42 zwischen Dortmund und Kamp-Lintfort: Die Staudauer summierte sich auf 7.054 Stunden. Und der Autobahnabschnitt mit den meisten Stauereignissen war die A43 zwischen Wuppertal und Recklinghausen (12.546 Meldungen).

Zu den bundesweit erhobenen Stauschwerpunkten zählten u.a. die A2 Oberhausen - Dortmund (Platz 4 im bundesweiten Vergleich mit 79 Staustunden je Autobahnkilometer, die A3 Oberhausen - Köln (Platz 8.) mit 62 Staustunden je Autobahnkilometer und die A1 Dortmund - Köln (Platz 10.) mit 51 Staustunden je Autobahnkilometer. Als weitere Stauschwerpunkte im Ruhrgebiet identifizierte der ADAC u.a. die A1 rund um Schwerte und Unna, die A2 zwischen Bottrop und Oberhausen, die A3 bei Oberhausen, die A31 zwischen Gladbeck und Dreieck Bottrop sowie mehrerer Ruhrgebietsabschnitte der Autobahnen A40 und A42.

Laut ADAC war die Staulage 2022 ähnlich wie im Vorjahr. Im letzten Jahr vor der Corona-Pandemie (2019) lag die Staudauer allerdings noch deutlich höher. Für 2023 rechnet der ADAC in NRW mit einem steigenden Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen. Auch die Baustellen- und Brückensituation bleibe angespannt.

 

Duisburg Kontor-Chef Uwe Kluge in Berlin beim Bundeslandwirtschaftsminister
Wenn Kontor-Geschäftsführer Uwe Kluge vom 8. bis zum 10. Februar zur Welt-Leitmesse FRUIT LOGISTICA nach Berlin reist, vertritt er mit dem Duisburger Großmarkt nicht nur eine wichtige Versorgungsdrehscheibe der Stadt. Kluge ist seit rund 25 Jahren auch Vorstandsmitglied der GFI-Gemeinschaft zur Förderung der Interessender Deutschen Frischemärkte e.V. Dahinter verbirgt sich der Dachverband aller Großmarktstandorte in Deutschland und der Duisburger Uwe Kluge ist derzeit ihr Vorstandvorsitzender.  

„Die GFI vertritt die Interessen der Großmärkte und auch der Wochenmärkte bundesweit, Duisburg ist mit seinen rund 50 Wochenmärkten gut aufgestellt“, sagt Uwe Kluge und schiebt nach, „dass Wochenmärkte eine wichtige gesellschaftliche Funktion haben, die weit über die Versorgung der Menschen mit frischen Lebensmitteln hinausgeht.“ Wichtig sei der soziale Aspekt von Märkten, auf denen sich Menschen begegneten und miteinander ins Gespräch kämen. Hinzu komme, dass ökologischer Anspruch und Nachhaltigkeit auf Wochenmärkten schon immer eine selbstverständliche Rolle gespielt hätten. Dieser Aspekt werde seit Jahren immer wichtiger und dazu brauche es die Aufmerksamkeit der Politik.  

Die Interessen der Märkte und Großmärkte scheinen dort auf offene Ohren zu treffen. Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir hat seinen Besuch am Stand der GFI zugesagt. Bei dem Treffen will Kluge für die Wichtigkeit der Märkte werben. „Wir stehen schon länger mit Herrn Özdemir in Kontakt und freuen uns sehr, dass wir auf der Fruit Logistica miteinander über die Bedeutung und die Zukunft der Großmärkte und Wochenmärkte sprechen werden. Denn Herausforderungen wie der Fachkräftemangel und auch Nachwuchssorgen betreffen die Märkte besonders“, erklärt der Experte aus Duisburg.

Mit der Unterstützung des grünen Ministers wollen Kluge und seine GFI-Vorstandskollegen die Märkte stärker in die politischen Debatten einbringen. Kurze Transportwege, regionale Erzeugung und Wertschöpfung, Versorgungssicherheit und die nachhaltige Produktion von Lebensmitteln sind Themen, die durch Ereignisse wie die Pandemie und den Krieg in der Ukraine stark an Bedeutung gewonnen haben. „Wir wollen deutlich machen, dass es mit den Groß- und Wochenmärkten in Deutschland hervorragende regionale und lokale Strukturen für die Versorgung mit Lebensmitteln gibt. Diese Strukturen erfüllen die Anforderungen an Nachhaltigkeit und geringe Emissionen oft schon jetzt“, bekräftigt der Duisburg Kontor-Chef.  

Die FRUIT LOGISTICA ist die Weltleitmesse des Frischfruchthandels. Jährlich treffen sich über 78.000 Top-Entscheider aus über 135 Ländern in Berlin. Auf rund 138.000 m² präsentieren über 3.200 Aussteller aus 90 Ländern die ganze Bandbreite der globalen Frischfruchtbranche.  


Von K-Pop bis Bibimbap: Was macht den Korea-Hype aus?
Aktuelle Trends aus Südkorea 
Ob K-Pop, K-Beauty oder K-Food – Südkorea liegt im Trend. So gehörte im Jahr 2022 die Hauptstadt Seoul zu den beliebtesten Zielen für eine Sprachreise von 
EF Education First. Simon Dominitz, Country Manager Deutschland des Sprachreiseanbieters, erklärt: „Darin zeigt sich, dass das Land und dessen Kultur in den vergangenen Jahren in Deutschland und weltweit viele Anhänger gewonnen haben. Viele, die sich zu Hause mit der koreanischen Kultur beschäftigen, möchten sie dann auch aus nächster Nähe erleben.“
Quelle: Big_Heart / Pixabay

Die Begeisterung für Kulturimporte aus dem ostasiatischen Land hat sogar einen eigenen Namen erhalten: Hallyu, die koreanische Welle. Gangnam Style, Idole und das Tintenfischspiel  Ins Rollen kam der Hype vor allem durch die koreanische Musikindustrie. Psys „Gangnam Style“ wurde 2013 ein viraler Hit und öffnete den westlichen Musikmarkt für Südkorea.

Daraufhin folgten diverse musikalische K-Pop-Gruppierungen, wie beispielsweise BTS und Blackpink, die international eine große, passionierte Anhängerschaft aufbauen konnten. Diese Popstars, auch „Idols“ genannt, sind bis heute sehr einflussreich und häufig gleichzeitig in anderen Gebieten wie Mode oder Schauspiel erfolgreich tätig. Auch koreanische Serien und Filme erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Im Jahr 2019 erhielt der südkoreanische Film „Parasite“ als erste fremdsprachige Produktion einen Oscar in der Kategorie „Bester Film“.

Aktuell ist „Squid Game“ die meistgeschaute nicht-englischsprachige Serie auf Netflix, zwei weitere in Südkorea produzierte Serien sind unter den Top 10.  Trend: K-Fashion und K-Beauty  Die koreanische Modeindustrie befindet sich ebenfalls im Aufwärtstrend. K-Fashion ist zum einen geprägt durch Lässigkeit und Streetstyle, zum anderen durch die Vermischung von Modernität und Tradition. Einen großen Beitrag leisten auch hier die Musik-Idols, die durch ihre Bühnenkostüme, ihre Alltagskleidung oder durch eigene Kollektionen Einfluss nehmen.

In Korea wird allgemein hoher Wert auf das Aussehen gelegt. Für viele Koreanerinnen und Koreaner ist vor allem die Hautpflege wichtig, weshalb in diesem Bereich stetig neu entwickelt und produziert wird. Viele dieser Pflegeprodukte sind seit einigen Jahren in Europa verfügbar und erhalten durch ihre natürlichen Inhaltsstoffe, ihre Effektivität und durch ansprechende Verpackungen viel Anklang. 


Die Koreanische Küche Ob herzhaft oder süß – auch die Landesküche hat einiges zu bieten, denn Korea pflegt seine Esskultur. Als Nationalgerichte gelten Bibimbap, ein Reisgericht mit Gemüse, Ei und einer scharfen Gewürzpaste, oder Kimchi, eingelegter, fermentierter Kohl.

Wer Sushi mag, aber keinen Fisch essen möchte, findet in Gimbap eine vegetarische Alternative. Und auch Korean Barbecue erfreut sich außerordentlicher Beliebtheit: Dabei werden Fleisch, Fisch oder Gemüse direkt am Tisch gebraten. Als Nachspeise gibt es an vielen Streetfood-Ständen Hotteok, ein süß gefülltes Hefegebäck. Simon Dominitz berichtet: „Viele Sprachschülerinnen und Sprachschüler entdecken während ihrer Zeit in Südkorea kulinarische Spezialitäten und bringen das ein oder andere Rezept von ihrem Aufenthalt zurück. So auch Lea, die in Seoul das süße Gebäck Hotteok für sich entdeckt und das Rezept mit uns geteilt hat.“  Wer nicht nur das Gericht nachkochen, sondern die koreanische Kultur selbst vor Ort erleben möchte, findet 
hier mehr Information zu den Sprachschulen von EF Education First.  

Zutaten (2 Portionen):  2 EL neutrales Öl
40 g Nüsse, nach Wahl 160 g Mehl
50 g Rohrzucker o. brauner Zucker  0,5 TL Salz
0,5 TL Zimt 1 TL Zucker 1 TL Trockenhefe 125 ml lauwarme Milch

Zubereitung:
 Zum gesiebten Mehl, Salz und Zucker die Trockenhefe und lauwarme Milch hinzugeben und zu einem geschmeidigen Teig verrühren.  Den Teig mit einem Küchentuch bedecken und an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen. Danach den Tag nochmal flachdrücken und erneut 20 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit kann die Füllung vorbereitet werden: Dafür die Nüsse mit dem Rohrzucker und dem Zimt vermischen.

Die Hände mit Öl benetzen, kleine Stücke vom Teig abzupfen und zu Fladen formen. Auf jeden Fladen in die Mitte einen Esslöffel der Nuss-Füllung geben, die Ränder zusammendrücken und wieder zu einem flachen Fladen formen. Jetzt das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Hotteok darin auf beiden Seiten jeweils etwa 30 Sekunden braten. Dabei zwischendurch immer wieder mit dem Pfannenwender flach gegen den Pfannenboden drücken. Dann einen Deckel auflegen, die Pfannkuchen noch eine 1 Minute in der Pfanne lassen und anschließend warm servieren.


Storchentreff – Infoabend für werdende Eltern

Am kommenden Montag, den 6. Februar, um 18 Uhr bietet das Helios Klinikum Duisburg wieder den Storchentreff an, einen Informationsabend für werdende Eltern. Das bewährte Konzept bleibt: An diesem Abend vermitteln Ärzte aus Geburtshilfe und Neonatologie (Neugeborenenmedizin) sowie eine Hebamme wissenswerte Informationen rund um Schwangerschaft und Geburt sowie die erste Zeit von Mutter und Kind nach der Geburt.

Das Team geht aber auch auf die Abläufe der Schwangerschaft und der Entbindung im Klinikum ein. Außerdem stehen die Expert:innen für individuelle Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung findet am Standort Helios St. Johannes Klinik im Veranstaltungsraum neben der Cafeteria (Dieselstraße 185 in 47166 Duisburg) statt.

Da die Teilnahmeplätze begrenzt sind, ist eine kurze Anmeldung per Telefon unter (0203) 546-30701 oder per E-Mail:
andrea.santer@helios-gesundheit.de erforderlich. Bei weiteren Fragen zur Geburtshilfe oder für eine individuelle Geburtsplanung steht das Team des Helios Klinikums Duisburg Ihnen ebenfalls unter den oben genannten Kontaktdaten zur Verfügung. 


VHS: Bedeutung der historisch-politischen Bildung in Umbruchphasen
Die VHS lädt in Kooperation mit der Vereinigung "Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V." und weiteren Partnern am Montag, 6. Februar, um 20 Uhr zu einem Online-Vortrag über die Bedeutung der historisch-politischen Bildung in Umbruchphasen ein. Die von Bundeskanzler Scholz markierte „Zeitenwende“ betrifft nicht nur die Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Sie stellt ebenso eine kulturelle Herausforderung dar.

Diese hat auch Auswirkungen für das Bildungswesen und hierbei insbesondere für die politische und die historische Bildung. Dr. phil. habil Wolfgang Sander behandelt in seinem Vortrag u. a. verschiedene Herausforderungen und Fragestellungen in Umbruchphasen: Wie können sie in einer solchen Krisensituation, insbesondere in den Schulen, Orientierung, Verstehen und begründetes Urteilen fördern? Muss womöglich historisch-politische Bildung selbst neu gedacht werden, ist sie in den letzten Jahrzehnten von problematischen Annahmen und falschen Prioritäten ausgegangen? Welche Beiträge kann sie zur Stärkung demokratischer Resilienz leisten und mit welchen inhaltlichen Fragen sollte sie sich vorrangig beschäftigen?

Dr. phil. habil Wolfgang Sander ist emeritierter Professor für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Bereichen Theorie und Geschichte der politischen Bildung, fächerübergreifendes Lernen in den Gesellschaftswissenschaften, Religion und politische Bildung sowie Theorie der Bildung.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich. Alle Angemeldeten erhalten am Veranstaltungstag einen Zugangslink per E-Mail übersandt. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es telefonisch bei der VHS, Josip Sosic, 0203/283-3725 oder online unter www.vhs-duisburg.de


Kreuzfahrt zum Nordkap und nach Spitzbergen - Fotoreisebericht auf Großleinwand

Der Duisserner Bezirk der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg lädt wieder zu einem Themennachmittag in die Notkirche, Martinstraße 37, ein. Dort geht es am Mittwoch, 8. Februar 2023 um 15 Uhr nach einem geistlichen Impuls, Kaffee und Kuchen frisch gestärkt auf Bilderreise: Pfarrer i.R. Ekkehard Müller nimmt die Anwesenden anhand von Fotos, die er auf einer Großleinwand zeigt, auf eine über 8.000 Kilometer weite Kreuzfahrt mit. Sie führt von Kiel über Oslo und Bergen die gesamte norwegische Küste entlang zum Nordkap und dann noch einmal 1000 km weiter bis zur (fast) unberührten Natur auf Spitzbergen.

Zu sehen sind unterschiedlichsten Bilderwelten: endlos ruhige, aber auch bizarre Landschaften, Fjorde, Wasserfälle, nordische Tier- und Pflanzenwelt, malerische Städte und bunte Dörfer mit alten lutherischen Kirchen und eindrucksvollen Museen, bis hin zu den – leider inzwischen nicht mehr „ewigen” – Gletschern auf Spitzbergen. Eine Anmeldung zur Themenrunde ist erforderlich (Tel.: 0203 / 330490), der Kostenbeitrag von fünf Euro kann vor Ort bezahlt werden. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de. 


Mini-Gottesdienst für Kinder in der Marienkirche
Einen Minigottesdienst gibt es am Sonntag, 12. Februar 2023 um 11.30 Uhr in der Marienkirche in der Duisburger Innenstadt, Josef-Kiefer-Straße 10. Eingeladen sind alle Kinder im Alter bis zu sieben Jahren mit ihren Familien. Den 20minütigen Gottesdienst, der sich bei den Inhalten und Liedern nach den Möglichkeiten und dem Temperament der Jüngsten orientiert, leitet Pfarrer Stephan Blank. Danach folgen ein kreativer Teil im Gemeindehaus und ein gemeinsames Essen. Weitere Infos hat Pfarrer Blank (Tel.: 0203 / 24808),Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.ekadu.de.  


Baustellen  DVG-Fahrpläne und mehr...  DVG-Umleitungen  Bahn - VRR

A59: Instandsetzungsarbeiten an der Ruhrbrücke
An der Ruhrbrücke auf der A59 stehen Routine-Instandsetzungsarbeiten an. Dafür muss zwischen der Anschlussstelle Duisburg-Meiderich und dem Autobahnkreuz Duisburg in beide Fahrtrichtungen von Freitag (10.2.), 18 Uhr, bis Sonntag (13.2.), 5 Uhr, je eine Fahrspur gesperrt werden.


Alt-Hamborn: Vollsperrung der „Beecker Straße“

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg führen ab Montag, 6. Februar, Kanalbauarbeiten auf der Beecker Straße durch. Aus diesem Grund wird die Beecker Straße in Höhe der Hausnummer 214 voll gesperrt. Von der Emscherstraße und von der Ranenbergstraße aus wird der Baustellenbereich dafür als Sackgasse ausgewiesen. Fußgänger können den Baustellenbereich passieren. Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte Februar abgeschlossen.

STATISTIK


NRW-Industrieproduktion im Dezember 2022 um 1,0 Prozent gestiegen

Der nordrhein-westfälische Produktionsindex für das Verarbeitende Gewerbe (einschl. Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) erreichte im Dezember 2022 nach vorläufigen Ergebnissen einen Indexwert von 90,1 Punkten (Basisjahr 2015 = 100, arbeitstäglich bereinigt) und war damit um 1,0 Prozent höher als im Dezember 2021. Damit ist die Industrieproduktion in NRW erstmals seit März 2022 wieder (gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat) angestiegen.


Die Produktion war aber um 3,5 Prozent niedriger als im Dezember 2019. Die Produktionsleistung hat gegenüber dem Vormonat (November 2022) – nach Saisonbereinigung – um 2,7 Prozent zugenommen. Im Vergleich zum Ergebnis des entsprechenden Vorjahresmonats entwickelte sich die Produktion im Dezember 2022 unterschiedlich: Der Output von Vorleistungsgütern sank um 8,3 Prozent und der von Gebrauchsgütern um 3,4 Prozent.

Bei den Verbrauchs- (+17,7 Prozent) und Investitionsgütern (+8,8 Prozent) gab es dagegen Zuwächse. Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass es in der aktuellen Corona-Krise – insbesondere in den Lockdownphasen – zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen im Vormonats- und Vorjahresmonatsvergleich kommen kann. Um einen aussagekräftigen Vergleich zum Vorkrisenniveau zu ermöglichen, wird seit Berichtsmonat März 2021 zusätzlich ein Vergleich zu den entsprechenden Monatsergebnissen des Jahres 2019 dargestellt.



 


 

Sonntag, 05. Februar 2023

Wirtschaftsstandort Duisburg: Zweites Strukturmonitoring veröffentlicht
Das Dezernat für Wirtschaft, Sicherheit und Ordnung der Stadt Duisburg veröffentlicht das zweite Strukturmonitoring zum Wirtschaftsstandort Duisburg. Das Zahlenwerk stellt für interessierte Unternehmen, Investoren und Fachkräfte prägnant Daten und Fakten zu den Themen Bevölkerung, Arbeits- und Ausbildungsmarkt, Wirtschaft, Verkehrsinfrastruktur, Bildung und Forschung, Flächenentwicklung, Tourismus- und Kulturangebote zusammen, um Duisburgs lokalspezifische Potenziale aufzuzeigen.

„Die wirtschaftliche Entwicklung Duisburgs kann sich sehen lassen. Die Zahlen verdeutlichen, dass wir in Duisburg auf einem guten Weg sind: Viele Kennzahlen wie die Zahl der Beschäftigten oder die Einkommen der Duisburger Einwohner haben sich positiv entwickelt. Diesen Entwicklungspfad wollen wir weiter gehen. Erste Schritte, wie zum Beispiel die Absenkung der Steuerhebesätze, helfen uns dabei, weiter Fahrt aufzunehmen“, erläutert der neue Wirtschaftsdezernent Michael Rüscher. Die Datenbasis wird regelmäßig fortgeschrieben, um so die Entwicklungen abbilden zu können.
Das Ergebnis kann online als Download abgerufen werden: www.duisburg.de/wirtschaft/standort/wirtschaftsstandort.php#strukturmonitoring


Wedau und seine Tradition: Kreisverkehr mit Wahrzeichen versehen
Im Juni 2023 wird Duisburgs Stadtteil Wedau 110 Jahre alt. Sicher hat Duisburg eine Reihe von Stadtteilen, die ein viel höheres Alter vorweisem können, größer und wichtiger erscheinen. Aber Wedau hat schon besondere historische Merkmale in der so facettenreichen Duisburger Landschaft aufzuweisen. Da gibt es zwei
besondere und vor allem bekannte Namensbezeichnungen.

Das Ausbesserungswerk der Bahn - 2004 geschlossen - gehört als eines der größten in Deutschland sicher dazu. Und das, obwohl das Werk in Gänze zum Stadtteil Neudorf-Süd gehört, wie auch der komplette Sportpark (Gesamtfläche 200 ha mit ca 60 ha Wasserfläche) mit der international bekannten Regattabahn und dem Wedau-Stadion, der Bundesliga-Heimat des Meidericher SV ab August 1963 (wieder ein Jubiläumsjahr). Erst 1965 wurde aus Meidericher Spielverein 1902 der MSV Duisburg. Wedau ist weder die Bezeichnung für einen Fluss oder ein Gewässer, es bedeutet einfach "niederes Gehölz". In der Anfangszeit der Neudorfer Besiedlung im 18. Jahrhundert wurde immer gewarnt vor den wilden Pferden "op de Heid "in der Wedau.


Nun bekommt der Stadtteil eine riesige Aufwertung. Vom beschaulichen Eisenbahnerviertel wird es nun auf der 90 ha großen Bahnbrache (ca 60 ha Südfläche, 30 ha Nord-Areal) eine enorme Belebung geben. Dies mit "6-Seen-Wedau", einem Gelände im Süden der Riesenbrache, auf dem in den nächsten Jahren 3000 Wohneinheiten mit ca. 10000 Neu-Wedauern geben kann. Das komplette Areal der 6-Seen-Platte beträgt rund 140 ha.

Dazu wird im Nordteil der Bahnbrache auf dem Gelände und teilweise in den alten Werkhallen die Universität Duisburg-Essen Forschung betreiben. Das hat es in dieser Größenordnung in ganz NRW noch nicht gegeben.


Ein spezieller Fall also für Historiker und Bürger, die ein Andenken an die Vergangenheit zur Überlieferung an die Zukunft anbieten wollen. Die Idee dem Eisenbahnbetrieb ein Denkmal zu setzen entstand, als an zentraler Kreuzung in Wedau ein Kreisverkehr gebaut wurde. In der Mitte des Kreisels im stark frequentierten Verkehrsbereich Wedauer Straße und Kalkweg wurde im Januar 2023 ein besonderes Wahrzeichen installiert. Es handelt sich um zwei Doppelflügelsignale, die schon zu Zeiten der Dampfloks eine echte Bedeutung hatten.

Fotos BZ


Das Ausbesserungswerk (AW) Duisburg-Wedau
Am 02. Januar 1914 wurde das Ausbesserungswerk Wedau als Wagenwerkstatt in Betrieb genommen. Das unweit gelegene Ausbesserungswerk Mülheim-Speldorf konnte sich allein auf die Lokomotivenreparatur konzentrieren. In Wedau sollte der gesamte Bereich der Güterwagenreparatur abgewickelt werden.
Der Rangierbahnhof Duisburg-Wedau wurde 1890 von der seit 1880 verstaatlichten Rheinischen Bahngesellschaft mit Ablaufberg zur Zusammstellung der Güterzüge angelegt. Diese Zusammenstellung von Güterzügen war des nachts bis Ende der 1960er Jahre schon eine erhebliche Lärmbeslästigung für Bissingheimer und Wedauer zugleich.

Im März 1910 beauftrage das Preußische Ministerium für öffentliche Arbeiten die Reichsbahndirektion in Essen, die "Erbaung einer Wagenwerkstätte in Wedau auszuarbeiten. 1911 wurde mit dem bau begonnen. Das Areal musste zur Beseitigung sumpfiger Zonen flächig aufgeschüttet werden. Die Fundmentierungenerfolgten bis 1912.

Ab Mitte 1913 begann der Bau der zugehörigen Siedlung, in der bereits 1913 die ersten Siedler von Mülheim-Speldorf abgezogenen Arbeiter und Beamten einziehgen konnten
. Am 02. Januar 1914 wurde die "Königliche Eisenbahn-Hauptwerkstätte Wedau" mit 300 Bediensteten eröffnet.

Gleichzeitig wurde ein "Eisenbahn-Werkstättenamt" gegründet und der Regierungsbaumeistr des Maschinenbaufachs Dr. Ing. Gustav Wagner wurde erster Amtsvorstand.

1914 waren auf der Anlage das Kesselhaus, das Hauptgebäude Stofflage, das Holzmagazin, das Verwaltungsgebäude Schmiede und östliche Richthalle errichtet worden. Aborte und Gerätelager fehlten noch. Eine Zugverbindung Wedau - Duisburg gab es ab 1919, die Siedlung Wedau hatte aber erst wenige Häuser.
 Quellen: Landschaftsverband Rheinland, eigenes Archiv, GEBAG bzw. Stadtwerke Duisburg

Das ehemalige Kesselhaus mit dem markanten Schornstein (vorn im Bild) wird zur Energiezentrale umgebaut, die künftig auch die Abwärme aus dem Rechenzentrum (hinten, graues Gebäude) verwerten wird. (Foto: SWDU)


Alte Straßenbezeichnungen in Wedau

Die Masurenallee wurde früher zwischen Strohweg und Brückenauffahrt "Seitenweg" genannt und zwischen Wedauer Brücke und Kruppstraße "Schwarzer Weg". Am See hieß "Speldorfer Straße", die Wedauer Straße war "Im Lith". Die Sittardsberger Allee hieß damals "Mülheimer Straße", die Wedauer Brücke war die "Speldorfer Brücke", die Rüsternstraße hieß "Rehweg", die Straße Am See war zuerst "Speldorfer Weg", dann "Speldorfer Straße", dann "Admiral-von-Hipper-Straße". Die Neidenburger Straße hieß zwischen Kalkweg und Dickelsbach "Speldorfer Straße" und der Braunsberger Weg war der "Königsberger Weg". Mit dem neuen Stadtteil "6-Seen-Wedau" wird es eine Reihe neuer Straßennamen geben.


Wirtschaft fürchtet Inflation und Arbeitskräftemangel IHK: Aktuelle Krisen setzen Wirtschaft weiter unter Druck  
Der milde Winter und die seit Januar geltenden Energiepreisbremsen helfen der Wirtschaft. Das zeigt die Konjunkturumfrage der Niederrheinischen IHK. Entgegen der großen Sorgen aus dem Herbst, bleibt die Lage der Unternehmen stabil. Auch blicken sie weniger pessimistisch in die Zukunft. Andererseits führen die in allen Bereichen stetig steigenden Preise dazu, dass Betriebe weniger oder gar nicht mehr investieren können. Zusätzlich sind Fachkräfte aller Branchen immer schwerer zu bekommen.  


Noch im Herbst befürchteten die Unternehmen eine tiefe Rezession. Diese scheint zunächst abgewendet. Allerdings drücken die wirtschaftlichen Einschnitte durch den Krieg in der Ukraine, die Inflation und die steigenden Energiekosten die Stimmung: „Nach drei Jahren Dauer-Krise sind die Reserven aufgebraucht. Die Gefahr, dass Unternehmen in die Pleite rutschen oder ins Ausland abwandern, wächst jeden Tag. Die Wirtschaft braucht Stabilität und Chancengleichheit. Wichtig sind jetzt grundlegende Reformen: weniger Bürokratie und Steuern sowie schnellere Investitionen in die Infrastruktur“, betont Matthias Wulfert, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK. Laut der IHK-Umfrage berichtet jedes zwanzigste Unternehmen davon, stärker von Insolvenz gefährdet zu sein.  

Preisbremsen wichtiges Signal Die aktuelle Situation bei der Energie, aber auch der Blick auf den kommenden Winter trüben den Blick in die Zukunft. Jedes dritte Unternehmen geht davon aus, weniger Umsatz zu machen. „Die seit Januar geltenden Preisbremsen sind ein wichtiges Signal. Aber wir müssen genau drauf schauen, ob sie ihr Ziel erreichen. Es gilt, den nächsten Winter frühzeitig abzusichern“, so Wulfert. Die Wirtschaft leistet bereits jetzt ihren Beitrag: Unternehmen sparen Energie und suchen sich alternative Quellen. Wo möglich, nutzen sie erneuerbare Energien.  

Finanzlage zunehmend angespannt
Viele Unternehmen in den Dienstleistungsbereichen können die höheren Kosten für Energie, Grundstoffe und Personal nicht eins zu eins an die Kunden weitergeben. Besonders angespannt ist die Lage im Gastgewerbe und in der Logistik. Etwa jedes fünfte Unternehmen im Gastgewerbe sieht sich aktuell von Insolvenz bedroht.  

Fachkräftemangel wachsende Gefahr Nach der Energie sind die Fachkräfte das zweitgrößte wirtschaftliche Risiko für die Unternehmen am Niederrhein. „Der Mangel an Arbeitskräften umfasst alle Branchen. Personal ist schwer zu finden und wird gleichzeitig immer teurer. Um den Betrieben zu helfen, brauchen wir klare Regeln, wie qualifizierte Kräfte zuwandern können. So nehmen wir den Druck vom Arbeitsmarkt“, fordert Wulfert.   Der IHK-Konjunkturklimaindex steigt zu Jahresbeginn um 26 Zähler auf 98 Punkte. Den ausführlichen Bericht hat die IHK unter https://www.ihk.de/niederrhein/konjunkturbericht veröffentlicht.


Dazu die aktuellen Erhebungen der Statistiker:

 


Land fördert innovativen Einschmelzer für die klimaneutrale Stahlherstellung im Ruhrgebiet mit 6,2 Millionen Euro
Die Stahlproduktion in der Metropole Ruhr arbeitet weiter an der klimafreundlicheren Produktion. Vor diesem Hintergrund fördert das Land NRW ein Kooperationsprojekt des Stahlkonzerns thyssenkrupp Steel Europe AG und des VDEh-Betriebsforschungsinstituts (BFI) aus Düsseldorf mit insgesamt 6,2 Millionen Euro. Ziel ist es zu zeigen, wie in Direktreduktionsanlagen entstehender Eisenschwamm in einem innovativen Einschmelzer verflüssigt und zu Roheisen beziehungsweise Stahl weiterverarbeitet werden kann.

Direktreduktionsanlagen können mit grünem Wasserstoff betrieben werden und bieten in Verbindung mit einem Einschmelzer das Potenzial für eine klimaneutrale Stahlherstellung. Der vom Land Nordrhein-Westfalen geförderte Einschmelzer ist Teil einer umfassenden klimaneutralen Transformationsstrategie bei thyssenkrupp in Duisburg am größten Stahlstandort Europas. Die wasserstoffbasierte Direktreduktion in Kombination mit Einschmelzern sei eine Innovation und werde im großindustriellen Maßstab bisher noch nicht umgesetzt, so thyssenkrupp. Informationen unter
https://www.land.nrw - idr


Sterben ist auch Männersache 
Malteser Ambulante Hospizdienste am Standort Homberg suchen insbesondere männliche Ehrenamtliche. Niemand möchte einsam sterben oder eine schwere Krankheit alleine durchstehen. Deshalb begleiten in Duisburg seit mehr als 30 Jahren ehrenamtliche Mitarbeitende des Malteser Hospizzentrum St. Raphael Betroffene und ihre Angehörigen in dieser schweren Lebensphase. Um diesen wichtigen zwischenmenschlichen Dienst verrichten zu können, braucht es viele engagierte Menschen. Weil rund 80 der insgesamt 100 ehrenamtlichen Helfenden am Hospizzentrum Frauen sind, laden die Malteser explizit auch Männer ein, den Kurs zu absolvieren. Denn Männer werden gleichermaßen als Begleiter in der letzten Lebensphase gebraucht.    


Der nächste Vorbereitungskurs für neue Ehrenamtliche der Malteser Ambulanten Hospizdienste startet am 3. März am Standort in der Friedhofsallee 100a in Duisburg-Homberg. Neben Erwachsenen begleiten die Ehrenamtlichen auch betroffene Kinder und Jugendliche mit ihren Familien, besuchen sie zu Hause und unterstützen dort, wo Hilfe gebraucht wird. In dem Kurs setzen sich die Teilnehmenden mit den Themen Krankheit, Sterben und Tod auseinander und werden intensiv auf das Ehrenamt vorbereitet.    
Interessierte können sich bei Katja Arens, Leiterin der ambulanten Hospizdienste, anmelden: 0160 4709813 oder
katja.arens@malteser.org. Weitere Informationen zum Malteser Hospizzentrum St. Raphael: www.malteser-straphael.de  


Buchholzer Jugendleseclub trifft sich in der Bibliothek
Der Buchholzer Jugendleseclub lädt am Samstag, 4. Februar, um 11 Uhr zum nächsten Treffen in die Bezirksbibliothek an der Sittardsberger Allee 14 ein. Jugendliche Bücherfans ab 13 Jahren haben hier Gelegenheit, sich über neuen Lesestoff und andere Medien auszutauschen. Wer möchte, kann seinen aktuellen Lieblingstitel vorstellen. Außerdem bestimmt der Club darüber mit, welche Jugendbücher die Bezirksbibliothek Buchholz in der nächsten Zeit neu anschafft.

Die Treffen des Jugend-Leseclubs finden immer am ersten Samstag im Monat statt. Die Teilnahme ist kostenlos, Voraussetzung ist ein gültiger Bibliotheksausweis, der für Jugendliche kostenlos ist. Anmeldungen sind ab sofort persönlich in der Bezirksbibliothek, telefonisch unter 0203 283-7284 oder per E-Mail an stabi-buchholz@stadt-duisburg.de möglich. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis donnerstags von 10.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr

Jugend-Leseclub

Neue Welten ENTdecken!“ – Führung durch die DUCKOMENTA®
Kurator Ferdinand Leuxner lädt am Sonntag, 5. Februar, um 15 Uhr im Kulturund Stadthistorischen Museum am Innenhafen zur Führung in die Sonderausstellung DUCKOMENTA® ein. Die Ausstellung zeigt zahlreiche bekannte Werke der Kunst- und Kulturgeschichte in „entifizierter“ Form. Schließlich haben die Anatiden, so der wissenschaftliche Name für entenartige Lebensformen, das Leben der Menschen schon seit der Steinzeit begleitet und entsprechend ihre Spuren hinterlassen.

Die Führung durch die Ausstellung zeigt die geteilte Geschichte von Enten und Menschen auf und stellt klar: Es gibt doch mehr Gemeinsamkeiten, als wir denken. Die Führung nimmt die „entige“ Weltgeschichte witzig und originell in den Blick und gibt Hintergrundinformationen zur DUCKOMENTA®

Die Teilnahme kostet für Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Das gesamte Programm ist im Internet unter www.stadtmuseum-duisburg.de abrufbar.

Trauercafé am 5. Februar im Malteser Hospizzentrum St. Raphael 
Der Verlust eines geliebten Menschen schmerzt und reißt eine große Lücke in das Leben von Verwandten und Freunden. Die geschulten und erfahrenen Mitarbeitenden des Malteser Hospizzentrum St. Raphael bieten unterschiedliche Beratungsangebote für Hinterbliebene. Die Trauerberatung ist eine Hilfestellung, den schwierigen Übergang in ein anderes „Weiter-Leben“ während der Trauerphase zu begleiten und neue Wege zu finden.

Das Trauercafé findet einmal im Monat im Malteser Hospizzentrum St. Raphael, Remberger Straße 36, 47259 Duisburg, statt. Der nächste Termin ist am 5. Februar 2023 von 15.00 bis 16.30 Uhr. Menschen, die nahe stehende Angehörige oder Freunde verloren haben, können sich hier für die bevorstehenden Wochen stärken und ihre Erfahrungen mit anderen Betroffenen austauschen. Begleitet wird das Trauercafé von den geschulten und erfahrenen Mitarbeitenden des Malteser Hospizzentrum St. Raphael. Teilnehmende müssen einen tagesaktuellen negativen Coronatest vorweisen. Ein Selbsttest ist ausreichend.


Rheinhausen-Halle: „Die Physiker“
In der Rheinhausen-Halle an der Beethovenstraße wird am Sonntag, 26. Februar, um 20 Uhr die mit dem 3. INTHEGA-Preis ausgezeichnete Komödie „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt aufgeführt. Unter der Regie von Herbert Olschok spielen unter anderem Peter Bause, Hellena Büttner und André Vetters.

Als der Kalte Krieg auf einen gefährlichen Höhepunkt zusteuerte, erschuf Dürrenmatt mit seiner „Komödie in zwei Akten“ ein groteskes Szenario. Seine düstere Vision hat (leider) bis heute nichts von ihrer Brisanz verloren. In einem beschaulichen Schweizer Sanatorium werden zwei Krankenschwestern ermordet, angeblich von Patienten erdrosselt. Auf den ersten Blick erscheinen die Verdächtigen harmlos: Der eine hält sich für Albert Einstein, der andere für Sir Isaac Newton. Und der dritte Insasse, Johann Wilhelm Möbius, wird von Visionen des Königs Salomon heimgesucht.

Doch allmählich offenbart sich, dass hier nichts ist, wie es scheint. In Wahrheit hat sich der Physiker Möbius freiwillig ins Sanatorium zurückgezogen, um die Welt vor den Konsequenzen seiner Entdeckung zu schützen. Wie lange kann er die Verbreitung seiner Ideen aufhalten, ihren Missbrauch verhindern? Seine Gegenspielerin ist Mathilde von Zahnd, die Chefärztin des Sanatoriums, die bereits Kopien seiner Aufzeichnungen erstellt hat.

Karten in drei Preiskategorien (29,70 Euro, 24,20 Euro und 18,70 Euro) gibt es ab sofort entweder per E-Mail an a.sieg@stadt-duisburg.de oder persönlich in der Bezirksverwaltung Rheinhausen, Körnerplatz 1, Zimmer 205 (Telefon 0203 283-8245) in der Zeit von 8 bis 12.30 Uhr.

 


Vom Tonband bis nach Wacken
Fotoausstellung in Duisburg Meiderich bringt Musik dem Auge näher

Musik fasziniert die Menschheit, seit es sie gibt. Dass die Welt der Klänge auch optisch was hermachen kann, beweisen die beiden Hobbyfotografen Udo Kloppert und Thomas Dörbandt, die ihre fotografischen Arbeiten zum Thema „Musik“ jetzt in einer Ausstellung in Meiderich zeigen. In ihrer aktuellen, inzwischen dritten Gemeinschaftsausstellung im Gemeindezentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Duisburg Meiderich, Auf dem Damm 8, beschäftigen sich die zwei aus höchst unterschiedlichen Sicht- und Blickwinkeln mit dem Thema Musik.

Nach den erfolgreichen Ausstellungen „Heimat“ und „Stahl und Eisen“ zeigen sie nun jeweils 19 Fotos, die Musik in den Augen der Betrachter sind. Bei der Vernissage am 5. Februar 2023 um 17 Uhr kommen aber auch die Ohren nicht zu kurz, denn Helmut Richter macht die Musik dazu. Dort wird dann jeder der beiden Fotografen seine Sicht auf Musik zeigen: Dem einen haben es die Menschen angetan, die sich für Musik interessieren, dem anderen die Geräte, die die Musik abhörbar und unüberhörbar machen. „Einmal Wacken, immer Wacken“, lacht Thomas Dörbandt.


Als er 2015 zusammen mit Freunden beim dortigen Festival war, hat ihn die Wacken-Euphorie gepackt. Ob bei knöcheltiefem Schlamm oder brütender Hitze, die Musik auf mehreren Großbühnen und die Begeisterung der Menschen haben ihn nicht mehr losgelassen. Er hat die Menschen abgelichtet, die das legendäre alljährliche Musik-Festival erleben und leben. „Das ist Lebensfreude pur, und Musik ist ja ohnehin fast immer Garant für Lebensfreude“, sagt er. Wieder lacht er: „Und dort in Wacken ist es immer friedlich. Die Polizei wird da nur gebraucht, wenn man ein Selfie mit den Gesetzeshütern machen will.“

Dörbandt hat seine Begeisterung für Heavy Metal durch das fotografische Nachspüren der Atmosphäre dieses Festivals ausgedrückt. Seine authentischen Fotos vermitteln das Gefühl, mittendrin zu sein. Eine ganz andere Sichtweise auf das Ausstellungsthema vermittelt Udo Kloppert. Der Meidericher präsentiert Musikabspielgeräte größtenteils in Ausschnitten, so dass der Blick des Betrachters von einem ihm vielleicht vertrauten Gerät auf Details in ästhetischer Anmutung gerichtet wird. Die Spannbreite der fotografierten Geräte reicht von den Anfängen der mechanischen Musikwiedergabe bis hin zum modernen Plattenspieler, die meisten Fotomodelle fand er im Duisburger Radiomuseum.

„Wir haben zuhause ein altes Grammophon. Da kam mir die Idee, mal die Vielfalt der Geräte unter die Lupe zu nehmen. Da gibt es solche, an die sich die Älteren noch erinnern, die Jüngeren aber gar nichts mehr mit anfangen können.“ Von einfachen Schlagwerken über differenzierte Instrumente bis hin zu hochkomplizierten Geräten im Bereich der elektronischen Musik hat eine Entwicklung stattgefunden, die auch heutzutage Menschen begeistert, egal ob sie musikalisch aktiv sind oder Musik nur durch Zuhören aufnehmen. Und das genau vermitteln die ausdrucksstarken Fotos von Udo Kloppert.

Seine Ehefrau Heidi ist als Vorsitzende des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Meiderich dankbar, dass beide nun zum dritten Mal im Gemeindezentrum ausstellen, weil die Bilder der beiden bisher gut ankamen und auch jetzt wieder Menschen über gute Fotos den Weg in die Gemeinde finden werden. Zu sehen ist die Ausstellung im Gemeindezentrum bis zum 26. Februar zu den Gottesdiensten und zu Veranstaltungszeiten; Infos zu weitere Öffnungszeiten gibt es im Gemeindebüro (0203 / 4519622). Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de. Reiner Terhorst

Udo Kloppert (links) und Thomas Dörbandt zeigen die Fotografen jeweils mit einem ihrer Werke. Foto Rolf Schotsch
 


Vesselin Paraschkevov spielt Bachs Solosuiten für Violine in der Marienkirche  

Am 12. Februar findet um 17 Uhr in der Duisburger Marienkirche an Josef Kiefer Str. neben dem Theater am Marientor das zweite Konzert mit Bachs Solosuiten für Violine statt. Zu hören sein werden die Sonaten und Partiten 4 bis 6. Gespielt werden die abwechslungsreichen Werke in ihrer ursprünglichen Gewand, interpretiert nur von einem Spieler ohne Begleitung.

„Was Bach hier aus dem Instrument herausholt ist Weltklasse und beflügelte die besten Geiger zu allen Zeiten“ meint Kirchenmusikdirektor Marcus Strümpe, der den bulgarischen Geiger Vesselin Paraschkevov - Foto (https://www.paraschkevov.de/ - als Interpreten für diesen und den vorangegangenen ersten Abend (war am 30.10.2022) gewinnen konnte. Paraschkevov war zunächst Konzertmeister der Wiener Philharmoniker, danach Violin-Professor an der Folkwang-Hochschule in Essen und als Musiker weltweit unterwegs. Der Eintritt ist frei, nach dem knapp einstündigen Konzert wird eine Kollekte erbeten. Infos zur Gemeinde gibt es im Netz unter
www.ekadu.de.  

Über Vesselin Paraschkevov (https://www.paraschkevov.de/): Bei Sofia in Bulgarien geboren, erhielt Vesselin Paraschkevov seinen ersten Geigenunterricht im Alter von vier Jahren. Nach seiner Staatsprüfung, die er mit höchster Auszeichnung ablegte, studierte er in St. Petersburg bei Mischa Wayman. Es folgten Meisterkurse in Wien sowie bei Henryk Szeryng in Genf.


Baustellen  DVG-Fahrpläne und mehr...  DVG-Umleitungen  Bahn - VRR

A59: Instandsetzungsarbeiten an der Ruhrbrücke
An der Ruhrbrücke auf der A59 stehen Routine-Instandsetzungsarbeiten an. Dafür muss zwischen der Anschlussstelle Duisburg-Meiderich und dem Autobahnkreuz Duisburg in beide Fahrtrichtungen von Freitag (10.2.), 18 Uhr, bis Sonntag (13.2.), 5 Uhr, je eine Fahrspur gesperrt werden.


A3: Engpässe am Wochenende im Kreuz Kaiserberg

Auf der A3 in Fahrtrichtung Köln ist am Samstag (4.2.) und Sonntag (5.2.) jeweils von 8 Uhr bis 17 Uhr im Autobahnkreuz Kaiserberg nur ein Fahrstreifen frei. Die Autobahn GmbH Rheinland verlängert die Baustellenverkehrsführung für zukünftige Arbeiten an der Brücke der A3 über der A40. Alle Verbindungen im Kreuz Kaiserberg bleiben bestehen.


Alt-Hamborn: Vollsperrung der „Beecker Straße“

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg führen ab Montag, 6. Februar, Kanalbauarbeiten auf der Beecker Straße durch. Aus diesem Grund wird die Beecker Straße in Höhe der Hausnummer 214 voll gesperrt. Von der Emscherstraße und von der Ranenbergstraße aus wird der Baustellenbereich dafür als Sackgasse ausgewiesen. Fußgänger können den Baustellenbereich passieren. Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte Februar abgeschlossen.


Winterlaufserie: Buslinien machen Platz für die Läuferinnen und Läufer  

Der erste Lauf der diesjährigen Winterlaufserie am Samstag, 4. Februar, wirkt sich auf den Fahrplan der Buslinien 928, 930, 931 und 942 der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) aus. Die Kruppstraße wird zwischen Kalkweg und Masurenallee gesperrt, die Masurenallee zwischen Kruppstraße und Wedauer Straße. Daher müssen die Busse von ihren normalen Linienwegen abweichen. Haltestellen werden verlegt oder entfallen ganz. 


- Linien 928 und 942 Die Haltepunkte „Ausbesserungswerk“ und „Barbarasee“ der Linie 928 sowie „Elbinger Straße“ und „Ausbesserungswerk“ der Linie 942 müssen von 13.30 bis 17 Uhr entfallen. Die Haltestelle „Kiesendahl“ wird für beide Fahrtrichtungen in den Kalkweg zu der Haltestelle „Kiesendahl“ der Linie 934 verlegt. Die DVG bittet die Fahrgäste die Haltestellen „Kiesendahl“ und „Wedau Bahnhof“ zu nutzen.  


-  Linien 930 und 931 Die Haltestellen „Wildstraße“, „Sportpark“, „Bertaallee“, und „Regattabahn“ können in der Zeit von 13.30 bis 15.45 Uhr nicht angefahren werden. Die DVG bittet die Fahrgäste die Haltestellen „Koloniestraße“ und „MSV Arena“ sowie die Linie 928 zu nutzen.

STATISTIK

Bei fast jedem vierten Sterbefall in NRW war 2021 Krebs die Todesursache
Im Jahr 2021 war Krebs (bösartige Neubildungen) die Ursache für 23,1 Prozent aller Todesfälle in Nordrhein-Westfalen. Zehn Jahre zuvor hatte dieser Anteil bei 27,3 Prozent gelegen. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Weltkrebstages (4. Februar 2023) mitteilt, starben 2021 insgesamt 50 867 Personen (26 953 Männer und 23 914 Frauen) an den Folgen einer Krebserkrankung.

Das waren 2,0 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (2020: 51 917) und 1,4 Prozent weniger als 2011 (damals: 51 569). Das durchschnittliche Sterbealter der an einer Krebserkrankung Gestorbenen lag 2021 mit 75,0 Jahren um vier Jahre niedriger als bei allen Verstorbenen (79,0 Jahre). Bei den krebsbedingten Todesfällen waren Krebserkrankungen der Verdauungsorgane die häufigste Todesursache (Männer: 30,6 Prozent, Frauen: 28,0 Prozent).

Die zweithäufigste Todesursache waren Krebserkrankungen der Atmungsorgane und sonstiger intrathorakaler Organe (Männer: 26,0 Prozent, Frauen: 19,8 Prozent). Die dritthäufigste krebsbedingte Todesursache unterscheidet sich bei Männern und Frauen: Bei Männern lagen bösartige Neubildungen der Genitalorgane (12,3 Prozent) auf dem dritten Rang – bei Frauen war es Brustkrebs (16,9 Prozent).

In Münster war im Jahr 2021 die Sterberate mit 214 krebsbedingten Sterbefällen je 100 000 Einwohnern landesweit am niedrigsten. Die höchste Rate wurde mit 344 Krebssterbefällen je 100 000 Einwohner für den Kreis Wesel ermittelt. NRW-weit starben von jeweils 100 000 Einwohnern 284 Personen an den Folgen einer Krebserkrankung.

 


Weltkrebstag: Zahl der stationären Krebsbehandlungen 2021 auf neuem Tiefstand
• Krebs ist mit einem Anteil von 8 % an allen Krankenhausaufenthalten weiterhin der vierthäufigste Behandlungsgrund
• Häufigste Todesursache bei 40- bis 79-Jährigen: Jeder dritte Todesfall in dieser Altersgruppe war 2021 Folge von Krebs
• Lungen- und Bronchialkrebs besonders weit verbreitet

Im Jahr 2021 wurden knapp 1,44 Millionen Patientinnen und Patienten wegen einer Krebserkrankung im Krankenhaus behandelt. Damit sank die Zahl der stationären Krebsbehandlungen im zweiten Corona-Jahr auf einen neuen Tiefstand der vergangenen 20 Jahre, wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar mitteilt. Gegenüber dem ersten Corona-Jahr 2020 ging die Zahl der krebsbedingten Klinikaufenthalte 2021 um 1,2 % zurück, gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019 mit damals rund 1,55 Millionen Krebsbehandlungen betrug der Rückgang 7,2 %.