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WM-Qualifikation wieder mit Popp und Leupolz - Spielführerin Dzsenifer Marozsán dagegen fehlt (Jochbeinbruch)

Frankfurt/Duisburg, 10. Oktober 2017 - Nach mehr als einem Jahr verletzungsbedingter Pause kehrt Melanie Leupolz in die Frauen-Nationalmannschaft zurück: Die Mittelfeldspielerin des FC Bayern München wurde von Bundestrainerin Steffi Jones in das Aufgebot für die beiden WM-Qualifikationsspiele gegen Island in Wiesbaden am 20. Oktober (ab 16 Uhr) und die Färöer am 24. Oktober (ab 16.10 Uhr) in Großaspach berufen. Leupolz hatte ihr vorerst letztes Spiel für die DFB-Auswahl am 19. August 2016 im Olympischen Finale in Rio bestritten. Zudem ist Alexandra Popp vom VfL Wolfsburg wieder im Aufgebot, die aufgrund einer Knieverletzung die EM in den Niederlanden verpasst hatte.

Steffi Jones sagt: „Es freut mich, dass die beiden wieder dabei sind. Alex ist für uns wichtig als Leaderin, die die Mannschaft mit ihrer Leidenschaft und Präsenz mitreißen soll, zudem ist sie sehr torgefährlich. Melly verfügt über außergewöhnliche Fähigkeiten vor allem was den Spielaufbau aus dem Mittelfeld angeht. Es ist wichtig, dass sie endlich wieder fit ist. Sie und Alex werden unserem Spiel wichtige Impulse verleihen.“ Ebenfalls berufen wurde Lena Goeßling, die noch zum Auftakt der WM-Qualifikation im September geschont worden war.

Nicht dabei sein können dagegen Spielführerin Dzsenifer Marozsán (Jochbeinbruch), Pauline Bremer (Schien- und Wadenbeinbruch) und Sara Däbritz (Sprunggelenk-Verletzung). Jones erläutert: „Vor allem die schweren Verletzungen von Pauline und Dzseni sind natürlich bitter und im Mittelpunkt steht, dass beide wieder schnell und vollständig genesen. Das wünsche ich auch Sara. Für unsere Entwicklung als Mannschaft sind diese erneuten verletzungsbedingten Ausfälle natürlich suboptimal, aber das ist eine Situation, die wir leider schon kennen und auf die wir uns einstellen werden.“

Der Start in die Qualifikation für die WM 2019 in Frankreich war der DFB-Auswahl mit Siegen gegen Slowenien und Tschechien optimal geglückt. Die Vorgabe von Steffi Jones für die kommenden Begegnungen sind eindeutig: „Das Ziel ist, auch diese beiden Spiele zu gewinnen, dabei betrachte ich vor allem die Partie gegen Island als Schlüsselspiel. Die Isländerinnen als EM-Teilnehmer sind für mich der stärkste Gegner unsere Gruppe.“


Pos Trikot Spielerin Geboren Verein LS Tore
T 12 Laura Benkarth 14.10.1992 SC Freiburg 7 0
T 21 Carina Schlüter 08.11.1996 SC Sand 0 0
T 1 Almuth Schult 09.02.1991 VfL Wolfsburg 47 0
V 14 Anna Blässe 27.02.1987 VfL Wolfsburg 22 0
V 2 Johanna Elsig 01.11.1992 1. FFC Turbine Potsdam 2 0
V 17 Verena Faißt 22.05.1989 Bayern München 33 3
V 8 Lena Goeßling 08.03.1986 VfL Wolfsburg 95 10
V 3 Kathrin Hendrich 06.04.1992 1. FFC Frankfurt 18 2
V 4 Leonie Maier 29.09.1992 Bayern München 58 8
V 5 Babett Peter 12.05.1988 VfL Wolfsburg 113 7
V 7 Carolin Simon 24.11.1992 SC Freiburg 7 0
V 20 Joelle Wedemeyer 12.08.1996 VfL Wolfsburg 0 0
Mf 16 Linda Dallmann 02.09.1994 SGS Essen 8 2
Mf 18 Kristin Demann 07.04.1993 Bayern München 16 1
Mf 15 Sara Doorsoun 17.11.1991 SGS Essen 10 0
Mf 22 Tabea Kemme 14.12.1991 1. FFC Turbine Potsdam 42 4
Mf 6 Simone Laudehr 12.07.1986 Bayern München 101 26
Mf 13 Melanie Leupolz 14.04.1994 Bayern München 48 8
Mf 10 Lina Magull 15.08.1994 SC Freiburg 15 2
S 19 Svenja Huth 25.01.1991 1. FFC Turbine Potsdam 30 1
S 23 Hasret Kayikci 06.11.1991 SC Freiburg 6 1
S 11 Alexandra Popp 06.04.1991 VfL Wolfsburg 80 35
S 9 Lea Schüller 12.11.1997 SGS Essen 0 0

 

 

EURO 2024: DFB stellt Bewerbungslogo vor

Frankfurt/Duisburg, 07. Oktober 2017 - 2076 Entwürfe, 990 Designer, 82 Länder, ein Logo: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat am Samstag die offizielle Bildmarke zur Bewerbung um die Ausrichtung der UEFA EURO 2024 präsentiert.
Nach einem offenen Design-Wettbewerb, bei dem mehr als 2000 Entwürfe von Kreativen aus aller Welt eingereicht wurden und eine Vorauswahl durch eine prominent besetzte Jury vorgenommen wurde, ermittelte eine nationale Abstimmung auf der Amateurfußballplattform FUSSBALL.DE den finalen Sieger. 44 Prozent der insgesamt mehr als 50.000 Umfrageteilnehmer sprachen sich für den Entwurf von Igor Petrovic aus Serbien aus.

Das Logo, das in den deutschen Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold zwei Herzen und eine 24 zeigt, soll das bei der UEFA zu hinterlegende „Bid Book“ sowie sämtliche kommunikativen Maßnahmen der Bewerbung um die Europameisterschaft prägen. Zudem bildet die Logopräsentation den Startschuss der Öffentlichkeitsarbeit rund um die Bewerbungskampagne.

Bis zum 27. April 2018 müssen interessierte Nationalverbände ihre vollständigen Unterlagen bei der UEFA einreichen, die Entscheidung über den Gastgeber der EM 2024 wird im September 2018 getroffen.

DFB-Präsident Reinhard Grindel sagt: „Mit dem Logo wollen wir unsere Bewerbung um die Europameisterschaft nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa sichtbar machen und ihr eine unverwechselbare Bildmarke mit hohem Wiedererkennungswert geben. Die Teilnahme von fast 1000 Designern aus aller Welt zeigt eindrucksvoll, dass auch das internationale Interesse an unserer Bewerbung bereits sehr groß  ist. Durch die hohe Beteiligung bei der Abstimmung auf FUSSBALL.DE sind die Fans, die zahlreich für ihre Favoriten abgestimmt haben, vom ersten Tag an ein aktiver Teil unserer Bewerbung. Das ausgewählte Logo ist ihr Logo.“

Bundestrainer Joachim Löw, der gemeinsam mit dem DFB-Präsidenten das Logo auf einer Pressekonferenz in Mainz vorstellte, sagte: „Das Logo, das die Fans ausgewählt haben, passt perfekt zu unserer Bewerbung um die EURO 2024. Wir wollen ganz Europa nach Deutschland einladen und wie bereits 2006 ein herzlicher und weltoffener Gastgeber sein. Hinter dieser Bewerbung steht ganz Fußball-Deutschland, selbstverständlich auch die Nationalmannschaft. Eine Europameisterschaft im eigenen Land ist ein Highlight, das wir nach 1988 unbedingt noch einmal erleben wollen.“

Der DFB hatte am 25. August einen globalen Designwettbewerb ausgeschrieben. Auf der Ideen-Plattform „jovoto“, die weltweit mehr als 90.000 Kreative vereint, wurden 2076 Entwürfe von 990 Teilnehmern aus 82 Ländern eingereicht. Nach einer ersten Votingphase durch die jovoto-Community kamen die besten 20 Einreichungen in die Abstimmung einer Fach- und Sachjury. Zudem wurden fünf besonders überzeugende Kandidaten direkt durch den DFB benannt.

Die Jury, zu der neben DFB-Präsident Grindel, Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius und Mediendirektor Ralf Köttker auch Jürgen Rank, Chefdesigner von adidas, Katja Kraus, Geschäftsführerin der Agentur Jung von Matt/SPORTS, Heinrich Paravicini, Geschäftsführer der Agentur Mutabor Design, Kirsten Dietz, Geschäftsführerin der Agentur STRICHPUNKT, sowie Tom Roeder, Betreuer im Fan Club Nationalmannschaft, zählten, verständigte sich auf eine Top Fünf. Im Anschluss entschieden eine Woche lang die User von FUSSBALL.DE über die Entwürfe.

Modus des DFB-Pokals bleibt unverändert

DFB und DFL beschließen Unterstützungs-Paket für Amateure

Im Rahmen eines Spitzengesprächs haben sich die Vertreter von DFB und DFL am heutigen Freitag in Frankfurt/Main darauf verständigt, dass der bisherige Modus des DFB-Pokals auch weiterhin bestehen bleibt. Neben verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die teilnehmenden Amateurklubs wurde darüber hinaus ein umfangreiches Paket zur Unterstützung des Amateurfußballs vereinbart.
Zu den Kernpunkten gehören die Ausbildungs-Honorierung der Amateurvereine durch die DFL in Höhe von rund 4 Millionen Euro und die Förderung der Nachwuchsarbeit in der 3. Liga mit 3 Millionen Euro. Darüber hinaus gibt der DFB zusätzliche 6 Millionen Euro in seine Landesverbände, um die Entwicklung des Fußballs voranzubringen und die Vereine und Ehrenamtlichen an der Basis zu entlasten.

Mit Blick auf den DFB-Pokal bleibt es demnach auch künftig beim etablierten Modus mit 64 Teilnehmern an der 1. Hauptrunde, dazu gehören wie bisher auch alle Vereine der Bundesliga und 2. Bundesliga, vier Teams der 3. Liga sowie die für den Wettbewerb qualifizierten 24 Amateurvertreter. Die von den Amateurvereinen in der 1. Hauptrunde bisher zu zahlende Reisekostenpauschale für den Gastverein entfällt, daneben erhalten sie einen höheren Organisationszuschuss. Die Prämien, die in der 1. Runde vom DFB ausgeschüttet werden, sind für Profis und Amateure gleich.

DFB-Präsident Reinhard Grindel sagt: “Der DFB-Pokal bezieht seinen Reiz aus den Begegnungen “Klein gegen Groß”. Dabei bleibt es. Jeder Pokalteilnehmer kann weiter seinen Traum von einem Los gegen Bayern München oder Borussia Dortmund träumen. Das stärkt auch die Attraktivität unserer Landesverbandspokale.”

Die Spitzenrunde von DFB und DFL verständigte sich des Weiteren auf einen “Aktionsplan Amateurfußball”. Zu den wesentlichen Bestandteilen gehört die zukünftig erheblich höhere finanzielle Entschädigung für Amateurvereine, die Spieler ausgebildet haben, die später einen Lizenzvertrag bei Bundesligisten erhalten. Berücksichtigt werden Ausbildungsleistungen ab dem 6. Lebensjahr. In Anerkennung dafür stellt die DFL den Amateurvereinen über 4 Millionen Euro bereit.

DFL-Präsident Dr. Reinhard Rauball: “Das Miteinander von Profis und Amateuren zeichnet den Fußball in Deutschland aus. Von daher ist es folgerichtig, dass unter anderem erfolgreiche Nachwuchsarbeit im Amateurbereich künftig noch stärker honoriert wird. Mit Blick auf den DFB-Pokal respektiert die DFL den Wunsch des DFB, am bisherigen Modus festzuhalten und nicht dem DFL-Vorschlag zu folgen, der vorsah, zusätzliche Teilnehmer aus dem Amateurbereich zuzulassen, alle Amateurklubs finanziell besser zu stellen und den Spitzenvereinen der Bundesliga zusätzlichen Freiraum für internationale Auftritte zu ermöglichen.”

Der DFB stellt seinerseits für die Vereine der 3. Liga zwei Millionen Euro für zusätzliche Maßnahmen zur Nachwuchsförderung zur Verfügung. Eine Million erhalten die Vereine der 3. Liga aus zusätzlichen TV-Einnahmen für das Relegationsspiel zur 2. Liga. Mit weiteren 6 Millionen Euro unterstützt der DFB seine Landesverbände. Diese Mittel sollen gezielt für eine Digitaloffensive, die Ausstattung der Landesverbandspokale und die Entlastung der Fußballvereine an der Basis eingesetzt werden.

DFB-Präsident Reinhard Grindel: “Mit diesem umfassenden Paket wird die Einheit von Amateuren und Profis mit Leben erfüllt. Es ist das größte Paket, das je für den Amateurfußball geschnürt wurde. Es hilft gerade den besonders engagierten Vereinen, von deren guter Jugendarbeit auch die Bundesligisten profitieren. Die massive Unterstützung der 3. Liga hat hoffentlich zur Folge, dass die Vereine zu einem fairen Kompromiss bei der Aufstiegsregelung von der Regionalliga beitragen.”

Gleichzeitig beschloss die Spitzenrunde, dem DFB-Präsidium die Einberufung eines außerordentlichen DFB-Bundestages für den 8.12.2017 zu empfehlen. Dabei soll nicht nur endgültig über den Bau des neuen DFB auf der ehemaligen Galopprennbahn in Frankfurt und eine neue Aufstiegsregelung zur 3. Liga entschieden werden, sondern auch ein erneuter Beschluss über den Grundlagenvertrag unter Einschluss der in konkreter Fassung zur Abstimmung vorzulegenden Zusatzvereinbarungen zwischen DFB und DFL gefasst.

Dr. Rainer Koch, 1. Vizepräsident Amateure: “Die Einheit von Profi- und Amateurfußball unter dem gemeinsamen Dach des DFB ist die größte Stärke und das wichtigste Gut des deutschen Fußballs. Dies wird einmal mehr durch die im Maßnahmenpaket gemeinsam vereinbarten großen Unterstützungsleistungen für den Amateurfußball und insbesondere auch durch den unverändert bestehen bleibenden Modus für den DFB-Pokal bekräftigt. Ebenfalls bestehen bleiben wird der zwischen DFB und DFL vereinbarte Grundlagenvertrag samt seiner Zusatzvereinbarungen, die entgegen in den vergangenen Monaten wiederholt geäußerter Kritik für den Amateurfußball und die Landesverbände des DFB keinesfalls nachteilig sind. Dies soll nunmehr durch ein eindeutiges Votum der Delegierten des außerordentlichen Bundestages zu den in vollem Wortlaut vorzulegenden Zusatzvereinbarungen zweifelsfrei klargestellt und damit dauerhaft außer jeden Streits gestellt werden.”

 

WM 2018: Trainingslager wieder in Südtirol

Frankfurt/Duisburg, 05. Oktober 2017 - Das WM-Ticket ist gelöst, das Trainingslager gebucht: Bereits zum vierten Mal wird die Nationalmannschaft ihre Vorbereitung auf ein großes Turnier in Südtirol abhalten. Ab Mitte Mai 2018 werden Bundestrainer Joachim Löw und seine Mannschaft im Hotel Weinegg in der Gemeinde Eppan Quartier beziehen. Die Region hat eine gute DFB-Tradition: Bereits 1990, 2010 und 2014 bereitete sich die Nationalmannschaft in Südtirol auf eine Weltmeisterschaft vor.

“Jeder weiß, dass unsere sportliche Leitung der Nationalmannschaft um Bundestrainer Joachim Löw und Manager Oliver Bierhoff größten Wert auf eine gute WM-Vorbereitung legt”, sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel bei der Unterzeichnung der Verträge. “Daher ist es wichtig, frühzeitig für Planungssicherheit zu sorgen. Wir bedanken uns schon im Vorfeld für das großartige Engagement unserer Partner in Südtirol, die wie in den Jahren zuvor mit viel Leidenschaft und Herz alles tun werden, um beste Rahmen- und Arbeitsbedingungen für alle Beteiligten zu schaffen – von der Mannschaft, den Betreuern über die Delegation bis hin zu den Medienvertretern, die unsere DFB-Auswahl begleiten werden.”

Auf Seiten der Gastgeber unterschrieben der Regierungschef, Landeshauptmann Arno Kompatscher, und Wilfried Trettl, der Bürgermeister der Gemeinde Eppan. “Es freut und ehrt unser Land, dass der Deutsche Fußball-Bund einmal mehr entschieden hat, das Trainingslager der deutschen Nationalmannschaft in Südtirol abzuhalten”, sagte Kompatscher. “Wenn der Weltmeister von 2014 im Jahr 2018 zum vierten Mal nach Südtirol zurückkehrt, um sich auf die Fußball-Weltmeisterschaft vorzubereiten, dann spricht das für ideale Trainingsbedingungen.”

Sowohl bei den Trainingsanlagen und der Unterkunft als auch bei den landschaftlichen sowie klimatischen Bedingungen würde Südtirol dem hohen Anforderungsprofil des DFB entsprechen. “Im Jahr 2018 wird das für seine Gastfreundschaft bekannte Südtirol gemeinsam mit der Gemeinde Eppan an der Weinstraße wiederum alles daransetzen, der deutschen Nationalmannschaft und der sportlichen Leitung des DFB eine erfolgreiche Abwicklung des Trainingslagers zu ermöglichen”, so Kompatscher weiter.

Bundestrainer Joachim Löw erklärte: “Im Trainingslager geht es darum, die Basis zu legen für das WM-Turnier, das uns alles abverlangen wird, physisch wie mental. In Südtirol haben wir uns immer sehr wohl gefühlt, und die Trainingsbedingungen sind bestens. Das ist eine gute Kombination, um konzentriert zu trainieren, aber auch zu regenerieren und entspannen.”

Und Oliver Bierhoff ergänzte: “Wir freuen uns sehr auf die intensive Vorbereitungszeit in Südtirol und wissen die Zuverlässigkeit und Herzlichkeit unserer Partner sehr zu schätzen.”

Laut FIFA-Regularien müssen die an der WM teilnehmenden Mannschaften jeweils spätestens fünf Tage vor dem ersten Gruppenspiel (das Eröffnungsspiel findet am 14. Juni 2018 statt) im WM-Gastgeberland Russland eintreffen. Der 34. Spieltag der laufenden Bundesligasaison ist für den 12. Mai 2018 angesetzt, das DFB-Pokalfinale wird am 19. Mai 2018 ausgetragen, das Champions-League-Endspiel am 26. Mai 2018.

Informationen zu Mannschaftshotel und Trainingszentrum

Mannschaftshotel Weinegg:

Unweit von der Landeshauptstadt Bozen entfernt, wohnt die Nationalmannschaft im Hotel Weinegg in Girlan/Eppan. Die Südtiroler Familie Moser führt das inmitten von Weinbergen gelegene Hotel seit rund 30 Jahren. Für den Trainingsaufenthalt 2018 steht der Mannschaft ein rundum erneuertes Teamhotel zur Verfügung.

WM-Qualifikation: Boateng und Sané kehren zurück

Frankfurt/ Duisburg, 29. September 2017 - Die Nationalmannschaft geht in der Qualifikation zur WM 2018 auf die Zielgerade: Wenn das Team von Bundestrainer Joachim Löw am 5. Oktober (ab 20.45 Uhr, live bei RTL) in Belfast gegen Nordirland antritt, kann es die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland bereits perfekt machen. Dafür muss die DFB-Auswahl mindestens einen Punkt holen.

Drei Tage später, am 8. Oktober (ab 20.45 Uhr, live bei RTL), folgt das letzte Spiel im Rahmen der WM-Qualifikation: In Kaiserslautern trifft Deutschland auf Aserbaidschan. Für die beiden Länderspiele nominiert sind 23 Spieler, darunter 18, die auch zum Aufgebot beim Confed-Cup-Gewinn in Russland zählten. Nach längeren Pausen in den Kreis der Mannschaft zurückkehren werden Jérôme Boateng und Leroy Sané. Kapitän Manuel Neuer, Jonas Hector und Mario Gomez fehlen verletzungsbedingt.

Ebenfalls verzichten muss Bundestrainer Löw auf Mesut Özil (Beschwerden im rechten Kniegelenk) und Sami Khedira (Reizung der Bizeps-Sehne im rechten Oberschenkel). “Es ist zwar bedauerlich, dass einige unserer Leistungsträger nicht dabei sein können”, sagt Joachim Löw. “Bei Mesut Özil und Sami Khedira gehe ich davon aus, dass sie sich während der Länderspielphase gut auskurieren werden. Das ist im Moment wichtiger für sie. Entscheidend für uns ist, dass die Spieler im nächsten Jahr topfit sind.”

Vor der entscheidenden Phase in der WM-Qualifikation sagt der Bundestrainer grundsätzlich: “Wir haben bislang eine sehr starke Qualifikation gespielt, dabei soll es auch bleiben. An unserem Ziel, zehn Siege einzufahren, halten wir fest. Wir wollen diese Qualifikation in aller Konsequenz erfolgreich durchziehen. Wenn wir konzentriert unsere Stärken ausspielen, wird dies auch gelingen.”
Die Konstellation in Gruppe C ist klar. Die DFB-Auswahl hat alle acht Spiele gewonnen und führt die Tabelle mit 24 Punkten an. Dahinter rangieren die beiden nächsten Gegner: Nordirland (19 Punkte) liegt auf Platz zwei, Aserbaidschan (10) ist Dritter. Auf den Plätzen vier, fünf und sechs folgen die Tschechische Republik (9), Norwegen (7) und San Marino (0). Mit der bevorstehenden Partie in Nordirland trifft das DFB-Team somit auf seinen nächsten Verfolger.

Dazu sagt Joachim Löw: “Wir alle freuen uns sehr auf das Spiel in Belfast. Dort wird eine besondere Atmosphäre herrschen, die Nordiren werden ihre Mannschaft bedingungslos und über 90 Minuten lautstark anfeuern. Was uns neben dieser Kulisse sportlich erwartet, ergibt sich allein schon aus der Tatsache, dass Nordirland außer im Hinspiel gegen uns ohne Gegentor in der Qualifikation geblieben ist.”

Das DFB-Team siegte zuletzt am 11. Oktober 2016 in Hannover mit 2:0 gegen Nordirland, davor im letzten Gruppenspiel bei der Europameisterschaft in Frankreich am 21. Juni 2016 in Paris mit 1:0. Insgesamt ist die deutsche Bilanz gegen Nordirland positiv. Von bisher 16 Partien konnte das DFB-Team zehn gewinnen. Vier Begegnungen endeten Remis, lediglich zwei gingen verloren.
Die Statistik der DFB-Auswahl gegen Aserbaidschan ist makellos: Alle fünf bisherigen Begegnungen wurden gewonnen. Zuletzt kam Deutschland am 26. März 2017 in Baku zu einem 4:1. Für das bevorstehende Rückspiel in Kaiserslautern sind noch Eintrittskarten erhältlich, diese können online über das Ticketportal des DFB bestellt werden.
Zum Spiel gegen Aserbaidschan sagt Joachim Löw: “Wir wollen uns in Kaiserslautern natürlich mit einem Sieg und guten Spiel aus der WM-Qualifikation verabschieden.”

 

Pos Trikot Spieler Geboren Verein LS Tore
T 12 Bernd Leno 04.03.1992 Leverkusen 5 0
T 22 Marc-André ter Stegen 30.04.1992 FC Barcelona 16 0
T 1 Kevin Trapp 08.07.1990 Paris Saint-Germain 1 0
V 17 Jérôme Boateng 03.09.1988 Bayern München 67 1
V 4 Matthias Ginter 19.01.1994 Mönchengladbach 15 0
V 5 Mats Hummels 16.12.1988 Bayern München 59 5
V 18 Joshua Kimmich 08.02.1995 Bayern München 22 2
V 2 Shkodran Mustafi 17.04.1992 FC Arsenal 19 2
V 3 Marvin Plattenhardt 26.01.1992 Hertha BSC 3 0
V 16 Antonio Rüdiger 03.03.1993 FC Chelsea 19 0
V 6 Niklas Süle 03.09.1995 Bayern München 6 0
Mf/S 20 Julian Brandt 02.05.1996 Leverkusen 11 1
Mf/S 14 Emre Can 12.01.1994 FC Liverpool 16 0
Mf/S 7 Julian Draxler 20.09.1993 Paris Saint-Germain 37 6
Mf/S 19 Leon Goretzka 06.02.1995 FC Schalke 04 10 4
Mf/S 8 Toni Kroos 04.01.1990 Real Madrid 78 12
Mf/S 13 Thomas Müller 13.09.1989 Bayern München 87 37
Mf/S 21 Sebastian Rudy 28.02.1990 Bayern München 21 0
Mf/S 23 Leroy Sané 11.01.1996 Manchester City 6 0
Mf/S 10 Lars Stindl 26.08.1988 Mönchengladbach 7 3
Mf/S 9 Sandro Wagner 29.11.1987 1899 Hoffenheim 3 3
Mf/S 11 Timo Werner 06.03.1996 RB Leipzig 8 6
Mf/S 15 Amin Younes 06.08.1993 Ajax Amsterdam 4 2

DFB-Präsidium legt Spielorte für Bewerbung um EURO 2024 fest

Frankfurt/ Duisburg, 15. September 2017 - Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat auf seiner heutigen Sitzung in Frankfurt am Main die zehn Spielorte festgelegt, mit denen sich der DFB um die Ausrichtung der UEFA EURO 2024 bewerben wird.
Durchsetzen konnten sich im Rahmen des Bewerbungsverfahrens Berlin (Olympiastadion), München (Allianz Arena), Düsseldorf (ESPRIT arena), Stuttgart (Mercedes-Benz Arena), Köln (RheinEnergieSTADION), Hamburg (Volksparkstadion), Leipzig (Red Bull Arena), Dortmund (Signal Iduna Park), Gelsenkirchen (VELTINS-Arena) und Frankfurt am Main (Commerzbank-Arena).
Nicht berücksichtigt werden können von den 14 Bewerbern Nürnberg (Max-Morlock-Stadion), Hannover (HDI Arena), Mönchengladbach (BORUSSIA-PARK) und Bremen (Weserstadion). Um ein offenes, transparentes und diskriminierungsfreies Verfahren zur Auswahl der Spielorte zu garantieren, wurde dem internationalen Bewerbungsverfahren der UEFA ein nationales Verfahren des DFB vorgeschaltet.
Dem Beschluss des Präsidiums war in den vergangenen Monaten ein aufwändiges Bewertungsverfahren der eingereichten Unterlagen durch ein Bewerbungskomitee vorausgegangen. Neben der Auswertung anhand klar definierter und nachvollziehbarer Kriterien, die auf den Anforderungen der UEFA basieren, wurden „Site Visits“ an sämtlichen Standorten durchgeführt, um die Bedingungen vor Ort in Augenschein zu nehmen.
Des Weiteren wurden neben den Experten des DFB externe Fachleute bei der Beurteilung der eingereichten Unterlagen hinzugezogen. Am Ende des Prozesses konnte das Bewerbungskomitee dem Präsidium ein Ranking vorlegen und die Gründe dafür erläutern.

Das Präsidium folgte einstimmig der Empfehlung des Komitees und sprach sich für die zehn Spielorte Berlin, München, Düsseldorf, Stuttgart, Köln, Hamburg, Leipzig, Dortmund, Gelsenkirchen und Frankfurt am Main aus, mit denen der DFB bis zum 27. April 2018 in das UEFA-Bewerbungsverfahren gehen wird. Der Auswahlprozess wurde von Transparency International Deutschland begleitet, Vertreter von Transparency hatten dabei Einblick in die Bewerbungsunterlagen und die Bewertungsbögen. Zudem wurde die Auswertungsmatrix von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz auch auf ihre mathematische Korrektheit geprüft.

DFB-Präsident Reinhard Grindel sagt: „Ich möchte mich herzlich bei den Vertretern aller 14 Städte und Stadien bedanken, die sich beworben haben. Wir haben im Anschluss der Präsidiumssitzung mit allen Bewerbern gesprochen, wobei es uns besonders wichtig war, den vier Spielorten persönlich zu danken, die nicht berücksichtigt werden konnten. Das DFB-Präsidium hat keine sportpolitische Entscheidung für oder gegen einen Standort getroffen, sondern ist der Empfehlung des Bewerbungskomitees gefolgt, das alle Bewerbungen in einem detaillierten, transparenten und beispielhaften Verfahren eingehend geprüft hat. Wir sind dankbar, dass Transparency International den Auswahlprozess begleitet hat. Ich hoffe, dass auch die vier nicht berücksichtigten Bewerber unser gemeinsames Ziel EURO 2024 weiter unterstützen und alle gemeinsam dazu beitragen, im kommenden Jahr eine starke Bewerbung des gesamten deutschen Fußballs abzugeben.“

DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius sagt: „Durch die Auswahl der zehn Spielorte, mit denen wir uns bei der UEFA bewerben wollen, endet ein intensiver Prozess, in dem die Bewerber umfassende Anforderungen zu erfüllen hatten. Sie haben das mit Akribie und Hingabe getan, dafür gilt allen mein Dank. Das Bewerbungskomitee hat sich streng an klar definierte und für alle Bewerber einheitliche Kriterien gehalten. Dem Evaluierungsbericht kann jeder Spielort die Stärken und Schwächen seiner Kandidatur entnehmen.
Wir werden nun gemeinsam mit den zehn ausgewählten Städten und Stadien eine Bewerbung zusammenstellen, die der UEFA dokumentieren wird, dass sich Deutschland optimal für die Ausrichtung der EURO 2024 aufstellt und mit großer Begeisterung hinter diesem Projekt steht.“

An einer Ausrichtung der Europameisterschaft 2024 interessierte Nationalverbände müssen bis zum 27. April 2018 ihre vollständigen Unterlagen bei der UEFA eingereicht haben, die Entscheidung über den Gastgeber wird im September 2018 getroffen.

- DFB-Team startet mit 17 Confed-Cup-Siegern in WM-Saison
- DFB und DFL setzen Video-Assistenten auch am kommenden Spieltag ein - vorerst Verzicht auf virtuelle Abseitslinie

Kader zum WMQ96, LS 933 am 01.09.2017: Tschechien - Deutschland

Frankfurt/Duisburg, 25. August 2017 - Der Weltmeister und Confed-Cup-Sieger startet in die WM-Saison. Das Rückgrat des aktuellen Kaders, den Bundestrainer Joachim Löw für die WM-Qualifikationsspiele in Prag und Stuttgart berufen hat, bilden allein 17 Spieler, die im Sommer in Russland den Confederations Cup gewannen.
Hinzu kommen die Rückkehrer Mats Hummels und Thomas Müller (beide Bayern München), Mario Gomez (VfL Wolfsburg), Sami Khedira (Juventus Turin), Toni Kroos (Real Madrid) und Mesut Özil (Arsenal London), die während des Acht-Nationen-Turniers im Gastgeberland der nächsten WM eine Pause erhielten. Als einziger U 21-Europameister gehört Serge Gnabry (TSG 1899 Hoffenheim) zum 24-köpfigen Aufgebot. Mannschaftskapitän Manuel Neuer zählt noch nicht wieder zum Kader.
Joachim Löw sagt zur Ausgangslage: „Im Moment zählen für mich die Titel der Vergangenheit nicht, so sehr wir uns alle über die Erfolge im Sommer gefreut haben. Am Ende dieser Saison wartet mit der Weltmeisterschaft in Russland der absolute Höhepunkt auf uns. Dort wollen wir wieder den Titel gewinnen, diesem großen Ziel werden wir wie bisher konsequent alles unterordnen. Die Spieler wissen, was ich von ihnen erwarte. Und sie wissen, dass wir eine große Konkurrenzsituation haben.“
Zur Situation von Kapitän Manuel Neuer sagt der Bundestrainer: „Gerade zu Saisonbeginn können die Spieler noch keinen Rhythmus aufgenommen haben, daher fehlt auch noch der eine oder andere, beispielsweise unser Kapitän Manuel Neuer, mit dem wir besprochen haben, dass er zunächst in Ruhe bei Bayern München wieder Spielpraxis sammeln wird.“

Die Mannschaft tritt am Freitag, 1. September (ab 20.45 Uhr, live bei RTL), in Prag gegen die Tschechische Republik an, ehe am Montag, 4. September (ab 20.45 Uhr, live bei RTL), das Heimspiel in Stuttgart gegen Norwegen folgt. In der WM-Qualifikation führt Weltmeister Deutschland die Tabelle der Gruppe C nach sechs absolvierten Spielen ohne Punktverlust und mit nur einem Gegentor an. Dahinter folgen Nordirland (13 Punkte), die Tschechische Republik (neun), Aserbaidschan (sieben), Norwegen (vier) und San Marino (null).

Löw weiter: „Wir wollen uns schnell als Tabellenerster für die WM qualifizieren, daher kann unser Ziel für die beide Spiele nur lauten, sie zu gewinnen.“ Die Bilanz gegen beide Gegner ist positiv. Deutschland und die Tschechische Republik trafen bisher siebenmal aufeinander: Fünf Partien konnte die DFB-Auswahl für sich entscheiden, zweimal siegte Tschechien. Zuletzt gelang Deutschland im Oktober 2016 ein 3:0 in Hamburg – es war das Hinspiel im Rahmen der WM-Qualifikation. „In Prag wird es für die Tschechen um Alles oder Nichts gehen”, so Löw.
„Sie haben in der bisherigen Qualifikation erst das eine Spiel gegen uns verloren und werden ihre Chance nutzen wollen, um sich noch für die WM zu qualifizieren. Daher werden sie uns alles abverlangen, nicht nur im kämpferischen Bereich. Mit vielen Spielern, die im Ausland unter Vertrag stehen, verfügt die Tschechische Republik auch über internationale Erfahrung.“

Gegen Norwegen hat die Mannschaft ebenfalls eine erfolgreiche Statistik vorzuweisen: Von 21 Begegnungen konnte Deutschland 14 gewinnen, fünf Partien endeten Remis, zweimal siegte Norwegen. Zuletzt spielten beide Teams im September 2016 in Oslo gegeneinander – Deutschland gewann 3:0.
„Wir wünschen uns eine stimmungsvolle Kulisse in Stuttgart und die Unterstützung unserer Fans und Zuschauer”, sagt Löw.
„In Stuttgart haben wir mit dem DFB schon große Fußballfeste gefeiert, daran wollen wir auch dieses Mal anknüpfen. Natürlich müssen auch wir mit unserem Spiel dafür sorgen, dass der Funke der Begeisterung vom Feld auf die Tribüne überspringt. Ich habe großen Respekt vor Norwegens Trainer Lars Lagerbäck, der bei der EURO in Frankreich mit den Isländern begeistert hat. Er wird die junge Mannschaft Norwegens sehr gut vorbereiten, es wird kein Selbstläufer, sie zu besiegen.“

 

DFB und DFL setzen Video-Assistenten auch am kommenden Spieltag ein - vorerst Verzicht auf virtuelle Abseitslinie
Nach intensiver Analyse des vergangenen Wochenendes und dem Austausch mit anderen Profiligen sowie der FIFA und dem International Football Association Board (IFAB) werden der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die DFL Deutsche Fußball Liga den Video-Assistenten auch am kommenden Bundesliga-Spieltag einsetzen. Vorerst wird aber auf den Einsatz der virtuellen Abseitslinie verzichtet, die in anderen an der FIFA-Pilotphase beteiligten Ligen ohnehin nicht verwendet wird.
“Der DFB und seine Schiedsrichter unterstützen ausdrücklich die Entscheidung, den Video-Assistenten weiter einzusetzen, da er bereits bewiesen hat, dass er eine wichtige Unterstützung für die Unparteiischen sein kann”, erklärt Hellmut Krug, Schiedsrichter-Manager des DFB. “Der Verzicht auf die virtuelle Abseitslinie bedeutet keine entscheidende Einschränkung, da dem Video-Assistenten ausreichend Kameraperspektiven zur Auflösung entsprechender Spielsituationen zur Verfügung stehen, um den Schiedsrichter bei Abseitsentscheidungen zu unterstützen.
Beim ursprünglichen Entschluss zum Einsatz des Video-Assistenten war eine virtuelle Abseitslinie im Übrigen nicht geplant.” Die Zurverfügungstellung der virtuellen Abseitslinie hatte am 1. Bundesliga-Spieltag bei einigen Begegnungen nicht störungsfrei funktioniert. Darüber hinaus gab es nicht bei allen Begegnungen eine verlässliche Funkverbindung über das im deutschen Schiedsrichterwesen genutzte Audiosystem im Zusammenspiel mit dem mit der Umsetzung des Video-Beweises beauftragten Dienstleister Hawk-Eye.
Am kommenden Bundesliga-Wochenende soll dagegen ein durchgehender Funkkontakt gewährleistet werden.
Entsprechende Systemveränderungen wurden vorgenommen und lassen nach Experteneinschätzungen einen Einsatz des Video-Assistenten zu. Der störungsfreie Betrieb kann letztlich aber nur unter Livebedingungen unter Beweis gestellt werden. Mit Blick auf andere Ligen wird auch beim Einsatz von Systemen, bei denen der Video-Assistent in einem Van am jeweiligen Stadion arbeitet, von teilweise vergleichbaren Störungen berichtet. Von daher ist ein Zusammenhang mit dem Glasfasernetz, das in der Bundesliga die Stadien mit dem Video-Assist-Center in Köln verbindet, ausgeschlossen. Diese Einschätzung wurde durch eine umfassende Analyse bestätigt, die keinerlei Anzeichen für eine Überlastung des Glasfasernetzes feststellte.


DFB verlängert mit Stefan Kuntz bis 2020

Frankfurt/Duisburg, 11. August 2017 - Das Präsidium des Deutschen Fußball Bundes (DFB) hat entschieden, den Vertrag mit Stefan Kuntz, Cheftrainer der U 21-Nationalmannschaft, bis zum 31. August 2020 zu verlängern. Kuntz, als Spieler bereits Europameister 1996, betreut seit August 2016 die U 21. Im Juni führte er das Team durch einen 1:0-Finalsieg gegen Spanien zum Titel bei der U 21-Europameisterschaft in Polen.

DFB-Präsident Reinhard Grindel erklärt: “Wir freuen uns, dass Stefan Kuntz weiterhin unsere U 21-Nationalmannschaft betreut. Besonders bewährt hat sich im zurückliegenden Sommer die enge Verzahnung der U 21 mit der A-Mannschaft. Dass wir sowohl in Russland als auch in Polen zwei schlagkräftige Mannschaften hatten, die beide den Titel holten, ist nicht zuletzt auch auf die hervorragende Abstimmung zwischen Jogi Löw und Stefan Kuntz zurückzuführen. Stefan Kuntz bringt viel Leidenschaft und eine hohe fachliche Kompetenz mit. Deshalb setzen wir auch bei der U 21 auf Kontinuität und trauen ihm zu, auch weiterhin erfolgreich zu arbeiten und an die bisherigen Erfolge anzuknüpfen.”

Stefan Kuntz sagt: “Ich bedanke mich bei DFB-Präsident Reinhard Grindel, DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius und DFB-Sportdirektor Horst Hrubesch für das entgegengebrachte Vertrauen. Es macht mich stolz, weiterhin als U 21-Trainer tätig sein zu können. Mit dem Gewinn des EM-Titels haben wir ein Ziel erreicht, das in mir große Lust geweckt hat, mit den besten deutschen Nachwuchsspielern und einem tollen Funktionsteam weiterzuarbeiten. Besonders freue ich auf die Weiterarbeit mit meinem gesamten Trainerteam. Unser Ziel ist es nun, die Qualifikation zur U 21-EM in Italien erfolgreich zu bestreiten und weiterhin Spieler zu entwickeln, die es bis in die A-Nationalmannschaft schaffen können.”

DFB-Sportdirektor Horst Hrubesch ergänzt: “Die Vertragsverlängerung mit Stefan Kuntz ist eine hervorragende Nachricht für den DFB und unsere U 21. Er hat bei der EM in Polen das Optimum aus der Mannschaft herausgeholt, obwohl etliche seiner Spieler bereits bei der A-Nationalmannschaft den Confed Cup gespielt haben. Unser gemeinsames Ziel ist es, weiterhin junge Spieler in ihrer Entwicklung zu begleiten und sie bestmöglich zu fördern.”

Am 5. September startet die Qualifikation zur U 21-EM 2019 mit dem Heimspiel in Osnabrück gegen den Kosovo. Zuvor trifft die deutsche Mannschaft am 1. September in einem Testspiel in Paderborn auf Ungarn.

Finanzbericht für das Jahr 2016 mit Unwägbarkeit Finanzamt und drohender Gemeinnützigkeits-Aberkennung

DFB-Finanzbericht 2016

Frankfurt/Duisburg, 24. Juli 2017 - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat am Montag seinen Finanzbericht für das Geschäftsjahr 2016 vorgestellt. DFB-Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge und der Abteilungsleiter Finanzen Dirk Moldenhauer präsentierten im Rahmen einer Pressekonferenz die wirtschaftlichen Eckdaten des Verbandes und die Verwendung der Mittel im vergangenen Jahr. Parallel dazu wurde der Finanzbericht vollumfänglich im Internet auf der Verbandsseite www.dfb.de veröffentlicht.

Der Deutsche Fußball-Bund steht, so zeigen die veröffentlichen Zahlen, weiterhin auf einer stabilen wirtschaftlichen Basis, die es ihm ermöglicht, seinen vielfältigen gemeinnützigen Aufgaben nachzukommen. Das Geschäftsjahr 2016 wurde bei einem Ertrag von 290,266 Millionen Euro und einem Aufwand von 294,788 Millionen Euro sowie planmäßiger Verwendung von Rücklagen in Höhe von 12,329 Millionen Euro mit einem Ergebnis von 7,807 Millionen Euro abgeschlossen. Der vorhersehbare Ergebnis-Anstieg in allen Bereichen resultiert maßgeblich aus den Sondereinflüssen der EURO 2016.

Die Bilanzsumme beträgt 278,192 Millionen Euro, das Eigenkapital 187.697 Millionen Euro – es liegt damit weiterhin bei fast 70 Prozent. Die Gesamtrücklagen belaufen sich auf 162,375 Millionen Euro. Davon entfallen 117,428 Millionen Euro auf die freie Rücklage, die ausschließlich für den ideellen Bereich genutzt werden darf. „Der DFB ist wirtschaftlich gesund und jederzeit in der Lage, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Hierzu zählt insbesondere auch die Förderung des gemeinnützigen Fußballs an der Basis“, sagt DFB-Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge.

Ein großer Teil des Aufwands fällt im Geschäftsjahr 2016 daher auch auf die gemeinnützigen Aufgaben des Verbandes zu Gunsten des Amateurfußballs. Rund 43,5 Millionen Euro fließen unmittelbar in Leistungen zur Förderung und Unterstützung des Amateurfußballs. Stephan Osnabrügge sagt hierzu: „Es ist das erklärte sportpolitische Ziel unseres Präsidenten Reinhard Grindel, die Spielräume, die sich künftig durch die erfreulichen Sponsoringabschlüsse ergeben, verstärkt zur Erfüllung unserer gemeinnützigen Ziele einzusetzen. Dies schließt insbesondere auch eine weitere deutliche Steigerung der Leistungen an unsere Landesverbände ein.“

Volkswagen ab 2019 Mobilitätspartner des DFB

Frankfurt/Duisburg, 14. Juli 2017 - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bekommt mit der Volkswagen AG ab 2019 einen neuen Mobilitätspartner. Das Präsidium des DFB sprach sich auf seiner Sitzung in Frankfurt/Main am Ende eines offenen, transparenten und diskriminierungsfreien Ausschreibungsprozesses auf Basis der vorliegenden Gebote einstimmig für eine Zusammenarbeit mit dem Wolfsburger Autohersteller aus.
Der Vertrag mit VW wird am 1. Januar 2019 beginnen und hat eine Laufzeit bis zum 31. Juli 2024. Das Paket umfasst für diese Laufzeit auch das bereits bestehende Engagement von Volkswagen im DFB-Pokal. Die Partnerschaft des DFB mit Mercedes-Benz endet zum 31. Dezember 2018. Erstmalig wurde die Mobilitätspartnerschaft beim DFB im Rahmen einer formalen Ausschreibung vergeben. Alle interessierten Unternehmen waren eingeladen, an der Ausschreibung teilzunehmen.
Mit Mercedes-Benz und Volkswagen machten zwei Unternehmen in der Folge von der Gelegenheit Gebrauch, ihre Ideen und Konzepte für eine Partnerschaft vor dem Präsidium des DFB zu präsentieren und in zwei Bieterrunden ihre Gebote abzugeben. Die Entscheidung fiel auf Grundlage einer detaillierten wirtschaftlichen und inhaltlichen Analyse der fristgerecht eingereichten Gebote. Dem Votum des Präsidiums folgt die Finalisierung des Partnerschafts-Vertrags.

DFB-Präsident Reinhard Grindel: “Wir freuen uns sehr, Volkswagen ab 2019 als Mobilitätspartner an unserer Seite zu haben. Es passt zum DFB, dass VW mit seinem Engagement den gesamten Fußball von der Spitze bis zur Basis im Blick hat, das zeigt sich nicht zuletzt in den vielen regionalen und lokalen Partnerschaften der VW-Händler mit Amateurvereinen. Gleichzeitig ist Volkswagen als global agierendes Unternehmen ein starker Partner, um unsere Internationalisierung vor allem in China weiter voranzutreiben. Die signifikante Steigerung der Einnahmen durch den neuen Vertrag gibt uns künftig als DFB mehr Spielraum, den vielfältigen Aufgaben des Verbandes nachzukommen und die gemeinnützigen Zwecke noch nachhaltiger umzusetzen.”

Und weiter: “Auch wenn die Vorgänge nicht vergleichbar sind, eint den DFB und VW die Notwendigkeit, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und die richtigen Maßnahmen für die Zukunft abzuleiten. Mercedes-Benz sind wir dankbar für die gemeinsame Zeit und werden unsere erfolgreiche Partnerschaft bis Ende 2018 mit derselben Leidenschaft fortsetzen, wie das in den vergangenen Jahren der Fall war.”

DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius sagt: “Es waren zu jedem Zeitpunkt sehr offene und respektvolle Gespräche mit allen Beteiligten. Beide Unternehmen haben sich mit guten Geboten und eindrucksvollen Präsentationen um die Partnerschaft beworben. Wir wissen dieses Interesse an der Zusammenarbeit mit dem DFB sehr zu schätzen und ich habe mich heute nochmal persönlich bei beiden Bietern für den fairen Wettbewerb bedankt. Wir werden alles tun, um die traditionsreiche Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz bis zum Schluss erfolgreich zu gestalten. Danach werden wir gemeinsam mit Volkswagen ein neues Kapitel aufschlagen.”

Dr. Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender der Marke Volkswagen: “Die Partnerschaft mit dem Deutschen Fußball-Bund ist für uns ein großes Ereignis. Denn: Volkswagen und der Volkssport Nummer 1 – das ist eine gute Partnerschaft! Der DFB beweist mit den deutschen Nationalmannschaften Mut, Innovationskraft und den unbedingten Willen zum Erfolg. Diese Werte gelten auch für Volkswagen. Wir wollen aber künftig nicht nur Partner der Nationalmannschaften sein, wir wollen an der Seite des gesamten deutschen Fußballs mit seinen 25.000 Vereinen und sieben Millionen Mitgliedern stehen.”

Diess ergänzt: “Für die nächsten Jahre haben wir uns als Unternehmen viel vorgenommen. Volkswagen ändert sich. Wir stehen vor großen Herausforderungen. Dazu gehört, der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen. Die Partnerschaft mit dem DFB wird uns dabei unterstützen, dass unsere Themen die Menschen erreichen.”

Nationalteam und Zuschauerschwund

Duisburg, 11. Juni 2017 - Die aktuelle Diskussion zu den nicht mehr ausverkauften Arenen bei den Spielen der Nationalmannschaft hat beim DFB noch kein grundlegendes Ergebnis zutage gefördert. Es wird wohl ein Weilchen dauern, bis hier ein Richtungswechsel zu erkennen sein wird.

Zur Lage

Es ist nach wie vor als Unding zu bezeichnen, wenn 80 Euro für ein Spiel zu bezahlen sind. Das ist beim erreichten „Sättigungsgrad“ in punkto Fußballspiele auf hohem Niveau nicht mehr zeitgemäß, auch wenn es beim DFB Verfechter der These „Premiumprodukt Nationalteam hat auch einen besonderen monetären Wert" gibt.

Beim Volkssport Fußball sollte das Aushängeschild für alle Bevölkerungsschichten zugänglich sein. Aber Eintrittspreise zwischen 30 und 80 Euro bedeuteten auch Ausgrenzung.
Die den TV-Sendern geschuldete Anfangseit von 20:45 Uhr muss dazu gezählt werden. Unzählige Kinder bei denen die Begeisterung zum Fußball geweckt wurde, würden das Aushängeschild gern aktuell verfolgen, aber Schule und diese späte Anfangszeit lassen bei Eltern kaum Spielräume zu.

Die Eintrittspreise sollten moderat und familienfreundlich sein, der Spielbeginn spätestens um 19 Uhr erfolgen. Wenn der weltgrößte und zudem sportlich sehr erfolgreiche Verband hier nicht in der Lage sein sollte das umzusetzen, muss er sich  nicht wundern, wenn ihm der Fan den Rücken zeigt. Die besonderen Gelder zu erwirtschaften - das erfolgt nicht auf der Ebene der Spieleinnahmen. Harald Jeschke

Zuschauer 2017: 2 Heim  ges.:  92.576 Ø 46.288 - ausverkauft: 0

Zuschauer 2016: 7 Heim  ges.: 340.309 Ø 48.616 - ausverkauft: 2
Zuschauer 2015: 4 Heim  ges.: 179.193 Ø 44.798 - ausverkauft: 2
Zuschauer 2014: 8 Heim ges.: 376.333 Ø 47.042 - ausverkauft: 2

Zuschauer 2013: 4 Heim ges.: 205.237 Ø 51.309 - ausverkauft: 3
Zuschauer 2012: 5 Heim ges.: 234.187 Ø 46.837 - ausverkauft: 2
Zuschauer 2011:  8 Heim ges.: 372.050 Ø 46.506 - ausverkauft: 0

Zuschauer 2010:  4 Heim ges.: 231.147 Ø  57.787 - ausverkauft: 0