BZ-Home   DFB aktuell WM-Qualifikation 2018


 

BZ-Sitemap

Sport-Sitemap

 

Nationalteam

Spielerbilanz 2018/19 mit WM und NL


WM-Leitseite
WM 2018
WM-Quali

National-League
Confedcup 2017


U21-EM 2017
Olympia: U21


Frauen aktuell
Frauen-EM 2017

Frauen-Erg.

Leitseite OL 2016
Olympia U21

 

Archiv

Jan - Juni 2018
Juli - Dez 2017
Jan - Jun 2017

Aug - Dez 2016

Jan - Juli 2016

Jan - Juli 2015
Juli - Dez 2015

 

Jan - Juni 2014
Juli  - Dez 2014

 


Frauen aktuell
international
Vergleiche


WM 2010
EM 2012
EM-Spiele
Länderspiele
1 - 250 
251 -500 
501 - 750

751 - 1000 Vergleiche:
A - C
D - F 
G - J
K - M
N - P
R - S  
T -Z
 

Frauen-WM 2011:
Vergleiche Spiele 1982

Archiv 

Jan - Apr 2013

Mai - Dez 2013

 

 

 

 

 






WM 2018 - WM-Leitseite

Frauen aktuell

Joachim Löw setzt Tätigkeit als Bundestrainer fort 
Bilanz Löw  -  WM-Bilanz   -  Bundestrainer 

Frankfurt/Duisburg, 03. Juli 2018 - In einem persönlichen Gespräch hat Joachim Löw der Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bestätigt, dass er seine Tätigkeit als Bundestrainer fortsetzen und den Neuaufbau der Mannschaft mit Blick auf die kommenden Aufgaben auch in Zukunft gestalten möchte. In der Verbandszentrale in Frankfurt am Main hatte die WM-Delegation mit DFB-Präsident Reinhard Grindel, DFL-Präsident Dr. Reinhard Rauball, dem 1. Vizepräsidenten Dr. Rainer Koch, Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius, Vizepräsident Peter Peters sowie Oliver Bierhoff als zuständigem Direktor Nationalmannschaften zuvor einen offenen Austausch über die WM in Russland und das Aus in der Vorrunde geführt.


In dem Gespräch hatte die Delegation noch einmal unterstrichen, dass Joachim Löw die Unterstützung des gesamten Präsidiums genieße und ihm vertraut werde, die richtigen Schlüsse aus dem sportlichen Abschneiden bei der WM zu ziehen. Löw hatte seinerseits deutlich gemacht, dass er bei aller Enttäuschung über das sportliche Resultat ungebrochene Motivation und Energie verspüre, die Mannschaft auf die anstehenden Herausforderungen vorzubereiten. Gemeinsam kam man überein, dass eine überstürzte und oberflächliche Bewertung wenig Sinn mache. In den kommenden Wochen werden das Trainerteam um Löw sowie Bierhoff eine tiefgehende Analyse vornehmen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse und Konsequenzen noch vor dem nächsten Länderspiel dem Präsidium vorstellen.

DFB-Präsident Reinhard Grindel sagt: „Wir hatten einen sehr offenen und vertrauensvollen Austausch, in dem wir viele Punkte angesprochen haben. Wir sind alle der festen Überzeugung, dass wir mit Jogi Löw einen Bundestrainer haben, der sehr genau analysieren, die richtigen Schritte einleiten und unsere Mannschaft zurück in die Erfolgsspur führen wird. Wenige Tage nach einem solchen Turnier-Aus eine umfassende Analyse einzufordern, wäre allerdings verfrüht. Der Bundestrainer und Oliver Bierhoff sollen sich jetzt die notwendige Zeit nehmen, um das Turnier sportlich aufzuarbeiten und dem Präsidium vor dem Länderspiel am 6. September gegen Frankreich, in dem wir in der Nations League gleich gefordert sind, eine umfangreiche Analyse vorzustellen.“

Joachim Löw: „Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das der DFB weiterhin geschlossen in mich setzt, und ich spüre trotz der berechtigten Kritik an unserem Ausscheiden auch generell viel Rückhalt und Zuspruch. Es war mir wichtig, nach ein paar Tagen, in denen ich mir viele Gedanken gemacht habe, persönlich mit der DFB-Spitze zusammenzukommen.
Auch meine Enttäuschung ist nach wie vor riesig. Aber ich möchte nun auch mit ganzem Einsatz den Neuaufbau gestalten. Ich werde gemeinsam mit meinem Team analysieren, Gespräche führen und zum Start der neuen Saison die richtigen Schlüsse ziehen. Das alles braucht Zeit, wird aber alles rechtzeitig bis zum Start in die neue Länderspielsaison im September geschehen.“

Nationalmannschafts-Direktor Oliver Bierhoff: „Mich freut es sehr, dass es mit Jogi Löw an der Spitze unserer Nationalmannschaft weitergeht. Wir haben gestern lange zusammengesessen, und ich habe bei ihm die volle Energie gespürt weiterzumachen. Nach 14 Jahren erfolgreicher Arbeit müssen wir nun einen Neuaufbau starten und werden uns jetzt konkret Gedanken darüber sowie über weiterführende strukturelle Veränderungen machen.“

 

Nationalmannschafts-Kapitän Manuel Neuer: „Ich freue mich, dass wir mit Jogi Löw unseren lange Zeit erfolgreichen Weg fortsetzen können. Und ich habe das Vertrauen, dass wir gemeinsam wieder zu unserer Stärke finden.“

 

 

Kinder- und Jugendärzte kritisieren DFB-Werbedeals mit MacDonalds und Cola: "Geschäfte mit den Kinder-Dickmachern gehen gar nicht!"

Düsseldorf/Duisburg, 12. Juni 2018 - "Der DFB bekennt sich in seiner Satzung ausdrücklich zur "Förderung gesunder Ernährung und ausreichender Bewegung als gesundheitliche Prävention", gleichzeitig lässt er sich von Coca Cola und MacDonalds sponsern und lässt Werbespots in seinem Namen zu, die sich eindeutig an Kinder und Jugendliche richten und damit deren Zucker- und Fett-Konsum fördern. Das ist ein unglaublicher Skandal!"

Mit diesen Worten kritisierte heute in Düsseldorf der Präventionsexperte und Bundespressesprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Dr. Josef Kahl, die WM-Werbedeals des DFB mit Coca-Cola und McDonald’s: "Mit seinem Verhalten trägt der DFB mit dazu bei, dass immer mehr Kinder und Jugendliche Übergewicht entwickeln, denn ein entscheidender Faktor für Übergewicht ist neben Bewegungsmangel zu fette und zu süße Ernährung. Übergewicht verursacht schwere Folgeerkrankungen des Skeletts, Bluthochdruck und vor allem Diabetes. Gerade Kinder und Jugendliche aus sozial prekären Verhältnissen sind gefährdet. In ihren Familien gibt es oft wenig Kompetenz bezüglich kontrolliertem und bewusstem Konsum von Fastfood. Der DFB verpflichtet sich in seiner Satzung, "soziale Randgruppen" (O-Ton DFB Satzung) zu unterstützen. Sollte er damit arme Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Milieus meinen, dann tut er genau das Gegenteil. Er schadet ihnen und macht zunichte, was engagierte Kinder- und Jugendärzte, Erzieherinnen und Erzieher, Lehrer und Lehrerinnen tagtäglich an Prävention leisten."  


Kommentar: Fettnäppfchen-DFB

Die Anstoßzeiten der Nationalmanschaft bei Freundschaftspilen lagen bis auf wenige Ausnahmen um 20:45 Uhr, Bundestrainer Löw hält an Erdogan-Werbeträger fest und nun dies. Was muss noch geschehen, dass es zu Konsequenzen führt?

Bundestrainer  Löw war beim letzten WM-Testspiel angefressen, weil es in Sachen Özil und Gündogan genug sei sollte mit der Kritek und den Pfiffen während des Spiels. Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt und nicht klar Stellung beziehen kann mit Blick auf Aushängeschild und Repräsentant Deutschlands, der sollte seinen Hut nehmen. Das gilt für Präsident Grindel, der als ehemaliger Bundestagsagbeordnete der CDU nur wachsweich bzw. sehr halbherzig die Sache mit den Erdogan-Werbern aufgriff, das gilt auch für Werbestratege und  Manager Oliver Bierhoff sowie für den Bundestrainer.
Ist dem Trio jede Bodenhaftigkeit abhanden gekommen? Glauben sie ernsthaft, dass sie sich alles erlauben können und nur ihre Meinung zählt? Was für ein Schaden hätte das WM-Team genommen, wenn Özil und Gündogan nicht nominiert worden wären?
Vielleicht wird der DFB bei einem schwachen Abschneiden des DFB-Teams in Russland auch der Kritik des Volkes die Schuld geben. Schließlich hätten ja Pfiffe und Kritik die Stars verunsichert.

Klar ist: Nur wenn Özil und Gündogang bei der WM vielleicht sehr positive Dinge leisten, verzeiht das (Fußball)Volk schnell, auf Dauer sicher nicht. Jetzt kommt auch noch die absolut berechtigte Kritik von Kinderärzten hinzu. Ein Rücktritt der drei wäre im Moment der Sache durchaus angemessen. Wer verniedlicht, verharmlost und die Zeiten der Zeit nicht erkennt, hat in Führungspositionen nichts verloren. Harald Jeschke

Die Mannschaft ist „United by football“

Eppan/Duisburg, 05. Juni 2018 - Die Mannschaft steht geschlossen hinter der deutschen Bewerbung für die UEFA EURO 2024. Im wahrsten Sinne des Wortes sichtbar wurde dies beim offiziellen Fototermin im WM-Trainingslager in Eppan.
Nach dem offiziellen Mannschaftsbild versammelte sich der 23 Spieler umfassende Kader für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland hinter einer Bande mit dem Slogan „Die Mannschaft ist united by football.“

Für Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff ist es eine Selbstverständlichkeit, dass auch das deutsche Team die Bewerbung tatkräftig unterstützt. „Neben dem Bau des neuen DFB und seiner Akademie in Frankfurt ist die EM-Bewerbung das Leuchtturmprojekt unseres Verbandes. Wir alle haben noch die tollen Bilder der WM 2006 vor Augen. Solch ein verbindendes Fußballfest für ganz Europa wollen wir in sechs Jahren wieder in Deutschland erleben. Dafür wird sich auch die Mannschaft einsetzen.“

Auch Joachim Löw ist überzeugt, dass Deutschland der richtige Austragungsort für die Europameisterschaft 2024 ist: „Natürlich sind wir aktuell komplett auf die WM in Russland fokussiert. Aber wir haben zahlreiche junge Spieler im Kader, die auch in sechs Jahren noch eine wichtige Rolle in der Nationalmannschaft spielen können. Gerade für sie ist die deutsche EURO-Bewerbung eine besondere Sache, denn jeder Spieler träumt davon, einmal ein großes Turnier vor heimischem Publikum spielen zu können.“

 

 

Löw verzichtet auf Leno, Tah, Petersen und Sanè

Eppan/Duisburg, 04. Juni 2018 - Löws WM-Kader

08.06.2018 in Leverkusen LS 942: Deutschland - Saudi-Arabien

Pos Trikot Spieler Geboren Verein LS Tore
T 1 Manuel Neuer 27.03.1986 Bayern München 75  
T 22 Marc-André ter Stegen 30.04.1992 FC Barcelona 19 0
T 1 Kevin Trapp 08.07.1990 Paris Saint-Germain 3 0
V 17 Jérôme Boateng 03.09.1988 Bayern München 70 1
V 4 Matthias Ginter 19.01.1994 Mönchengladbach 17 0
V 3 Jonas Hector 27.05.1990 1. FC Köln 37 3
V 5 Mats Hummels 16.12.1988 Bayern München 63 5
V 18 Joshua Kimmich 08.02.1995 Bayern München 27 3
V 2 Marvin Plattenhardt 26.01.1992 Hertha BSC 6 0
V 16 Antonio Rüdiger 03.03.1993 FC Chelsea 24 1
V 26 Niklas Süle 03.09.1995 Bayern München 10 0
Mf/S 20 Julian Brandt 02.05.1996 Bayer 04 Leverkusen 15 1
Mf/S 7 Julian Draxler 20.09.1993 Paris Saint-Germain 43 6
Mf/S 23 Mario Gomez 10.07.1985 VfB Stuttgart 74 31
Mf/S 24 Leon Goretzka 06.02.1995 FC Schalke 04 14 6
Mf/S 21 İlkay Gündoğan 24.10.1990 Manchester City 25 4
Mf/S 6 Sami Khedira 04.04.1987 Juventus Turin 74 7
Mf/S 8 Toni Kroos 04.01.1990 Real Madrid 82 12
Mf/S 13 Thomas Müller 13.09.1989 Bayern München 90 38
Mf/S 10 Mesut Özil 15.10.1988 FC Arsenal 90 23
Mf/S 15 Sebastian Rudy 28.02.1990 Bayern München 25 1
Mf/S 9 Marco Reus 31.05.1989 Borussia Dortmund 30 9
Mf/S 11 Timo Werner 06.03.1996 RB Leipzig 13 7

KFC Uerdingen erhielt die Lizenz für die 3. Liga
Spiele werden wohl in der Duisburger Arena ausgetragen

Duisburg, 04. Juni 2018 - Der KFC Uerdingen hat die Fristsetzungen des Zulassungsverfahrens zur 3. Liga nicht verletzt und damit die von der DFB-Zentralverwaltung gestellten Bedingungen im Rahmen des Zulassungsverfahrens erfüllt. Zu dieser Feststellung ist der Zulassungsbeschwerdeausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) unter Vorsitz des 1. DFB-Vizepräsidenten Amateure, Recht und Satzungsfragen, Dr. Rainer Koch, auf seiner heutigen Sitzung in Frankfurt am Main gelangt.

Zum Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit hatten die Uerdinger im Zulassungsverfahren unter anderem eine Liquiditätsreserve in Höhe von 1,2 Millionen Euro erbringen müssen. Dieser Betrag musste bis spätestens 29. Mai, 15.30 Uhr (Ausschlussfrist), als auf einem DFB-Konto valutiertes Guthaben erbracht werden. Der Zulassungsbeschwerdeausschuss hatte sich mit der Frage zu beschäftigen, ob die Liquiditätsreserve des KFC Uerdingen fristgemäß eingegangen war.

Nach Auswertung aller Unterlagen und Befragung der Beteiligten, darunter die Vereinsvertreter des KFC Uerdingen und ein zuständiger Mitarbeiter der Commerzbank, konnte der Sachverhalt im Detail nachvollzogen werden. Demnach ging die Summe am 29. Mai bereits um 7:50 Uhr auf dem Konto der Hausbank des DFB ein, wurde dort jedoch erst nach Fristablauf auf dem Konto des DFB valutiert. Die Auswertung aller Informationen ergab, dass die Verzögerung der Valutierung ausschließlich auf die geltenden Geschäftsbedingungen zwischen dem DFB und der Commerzbank zurückzuführen ist. Anhand dieses Sachverhalts ist der Zulassungsbeschwerdeausschuss zu der Feststellung gelangt, dass keine Fristverletzung seitens des KFC Uerdingen vorliegt. Die gestellte Bedingung ist somit erfüllt.

Der DFB wird nach Beschlussfassung durch den DFB-Spielausschuss in den nächsten Tagen das Zulassungsverfahren für die Saison 2018/2019 in der 3. Liga abschließen. Anschließend wird das Teilnehmerfeld der 3. Liga, das in der kommenden Spielzeit weiterhin 20 Mannschaften umfassen wird, offiziell bekannt gegeben.

 

Antrag des KFC Uerdingen auf Zulassung zur 3. Liga wird überprüft
Duisburgt betroffen

Frankfurt/Duisburg, 30. Mai 2018 - Der Zulassungsbeschwerdeausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird am kommenden Montag, den 4. Juni 2018, in Frankfurt am Main zusammenkommen, um sich mit dem Antrag des KFC Uerdingen auf Zulassung zur 3. Liga zu befassen.

Der Meister der Regionalliga West hatte sich in den Aufstiegsspielen gegen den SV Waldhof Mannheim durchgesetzt und damit sportlich für die 3. Liga qualifiziert. Der Verein musste zum Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit im Rahmen des Zulassungsverfahrens zur 3. Liga bis spätestens 29. Mai, 15.30 Uhr (Ausschlussfrist), unter anderem eine Liquiditätsreserve als Guthaben beim DFB erbringen. Die Ausschlussfrist galt gleichermaßen für alle Klubs, die nach Einreichung der Zulassungsunterlagen zum 15. März und deren Prüfung durch den DFB Bedingungen gestellt bekommen hatten.

Die mit der Bedingung geforderte Liquiditätsreserve des KFC Uerdingen ging nach derzeitigem Stand am Dienstag möglicherweise erst nach Ablauf der Ausschlussfrist ein. Die Nichteinhaltung der Frist hätte nach den Statuten zur Folge, dass die Bedingung nicht erfüllt ist und daher keine Zulassung erteilt werden könnte. Ein Ermessensspielraum würde für den Zulassungsbeschwerdeausschuss in diesem Fall aufgrund der gegebenen Drittbetroffenheit der anderen Bewerber, für die dieselben Fristen und Regeln galten, nicht bestehen.

Am Montag wird der Zulassungsbeschwerdeausschuss anhand der vorliegenden Unterlagen überprüfen, ob die Liquiditätsreserve fristgerecht gestellt und die Bedingung somit erfüllt worden ist.

Im Fall der Nichterteilung einer Zulassung für einen Gewinner der Aufstiegsspiele zur 3. Liga würde laut DFB-Spielordnung (Paragraf 55b Punkt 4) der in den Aufstiegsspielen unterlegene Verein als Sieger gelten und den Platz in der 3. Liga einnehmen, sofern er die wirtschaftlichen und technisch-organisatorischen Anforderungen erfüllt.

 

Betroffen sind bei diesem Verfahren auch die Stadt Duisburg bzw. die Schauinsland-Reisen-Arena, die wohl die Spielstätte der Uerdinger werden sollte, da das 1927 errichte Stadion des KFC an der Grotenburg aus Sicherheitsgründen keine Zulassung für die 3. Liga erhalten wird.

Betroffen sind auch im Nachrücker- bzw. Ligenverbleib bei den Fußball-Amateure von Hamborn 07 (Landesliga Relegationsplatz 15) und für das Aufstiegrennen um Platz für den FSV Duisburg.

 

Özil und Gündogan treffen sich mit DFB-Führung

Berlin/Duisburg, 19. Mai 2018 - Mesut Özil und Ilkay Gündogan haben ihren Urlaub unterbrochen, um sich am Samstag im Vorfeld des Pokalfinals auf ihren Wunsch hin in Berlin mit DFB-Präsident Reinhard Grindel, Generalsekretär Friedrich Curtius, Bundestrainer Joachim Löw und Manager Oliver Bierhoff zu einem persönlichen Gespräch zu treffen. Im Anschluss daran kamen die Nationalspieler noch im Schloss Bellevue mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zusammen.

Auslöser waren die entstandenen Irritationen und Diskussionen im Zusammenhang mit den Fotos, die am Sonntagabend im Rahmen eines privaten Termins der beiden Nationalspieler in London mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Erdogan entstanden waren.

DFB-Präsident Reinhard Grindel sagte nach dem Treffen: „Es verdient Respekt und Anerkennung, dass Mesut Özil und Ilkay Gündogan persönlich die Irritationen ausräumen wollten. Genauso sage ich aber auch, dass dieser offene und ehrliche Austausch mit den Spielern für uns als DFB wichtig war. Beide haben uns gegenüber versichert, dass sie mit dieser Aktion kein politisches Signal senden wollten. Gleichzeitig haben die Spieler vermittelt, dass sie auf und neben dem Spielfeld für unsere Werte stehen und sich damit identifizieren.
Der DFB steht für Werte, und wir haben nochmal deutlich unterstrichen, dass unsere Spieler gerade in ihrer Vorbildfunktion für die Jugend eine besondere Verantwortung tragen. Ich wünsche mir, dass sich die Mannschaft jetzt auf die sportliche Vorbereitung der WM konzentrieren kann und die Spieler wieder aufgrund ihrer sportlichen Leistung von sich reden machen.“

Manager Oliver Bierhoff sagt: „Ich kenne beide Spieler schon seit Jahren und weiß, wie sehr sie sich mit der Nationalmannschaft und unseren Werten in Deutschland identifizieren. Mesut und Ilkay sind nicht nur aufgrund ihrer Entscheidung, für Deutschland spielen zu wollen, weiterhin gute Botschafter für Integration. Sie unterstützen auch mit viel Leidenschaft zahlreiche Projekte außerhalb des Fußballs, gerade auch mit Bezug auf Integration. Daher bin ich froh, dass sie diese Initiative ergriffen haben, um ihre Sicht der Dinge darzulegen. Integration ist und bleibt in unserer Gesellschaft weiter eine riesige Aufgabe und tägliche Herausforderung, was Toleranz und Aufeinander-Zugehen bedeutet. Unsere Aufgabe ist es, mit der Mannschaft und dem Fußball diese Arbeit zu unterstützen.“

Copyright: Getty Images/DFB

 

 

Kommentar 

Ex-Kapitän Philip Lahm kommentierte den groben Fauxpas von Özil und Gündogan mit "grober Fehltritt", was die Sache sicher nicht allumfassend umschreibt, aber auch nicht verniedlicht. Niemand wird den beiden Stars aus der Premier League verminderte Intelligenz bescheinigen, als ob sie nicht gewusst haben, mit wem sie sich das ablichten lassen. Deshalb ist ein Gespräch unter DFB-Vertretern auch nicht zwingend als die Entschuldigung schlechthin anzusehen, maximal als DFB-Versuch, die Wogen zu glätten.

Das reicht nicht. Jedes Tun hat Konsequenzen und die "Bierhoff-Hilfskrücke" beide würde auch mit viel Leidenschaft zahlreiche Projekte außerhalb des Fußballs unterstützen ausreichen ist eine Nebelkerze. Beide haben die Not und das Elend von Richtern, Journalisten oder Oppositionelle, die ohne Begründung in Gefängnissen landeten und noch heute auf ihren Prozess bzw. gar auf die Begründung ihrer Festnahmen warten als Bagatelle dastehen lassen. Sie haben sich als Repräsentanten Deutschlands als unwürdig erwiesen. Harald Jeschke