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Leitseite WM 2018 Qualifikation  - Konföderationscup 2017

Dortmund, 22.03. LS 924: Deutschland - England (Abschied Podolski)

DFB vergibt Lizenzen an 25 neue Fußball-Lehrer

Frankfurt/Duisburg, 20. März 2017 - Mit einem Festakt in Gravenbruch ist am heutigen Montag der 63. Fußball-Lehrer-Lehrgang an der Hennes-Weisweiler-Akademie zu Ende gegangen. Zum Abschluss des zehnmonatigen Kurses erhielten 25 Absolventen ihre Fußball-Lehrer-Lizenz, die gleichbedeutend mit der UEFA-Pro-Lizenz ist. Alle Teilnehmer schlossen den Kurs erfolgreich ab. Als einzige Frau erhielt Ailien Poese, Verbandssportlehrerin im Berliner Fußball-Verband (BFV), die Fußball-Lehrer-Lizenz.
Zum 63. Fußball-Lehrer-Lehrgang sagte Ausbildungsleiter Frank Wormuth im Rahmen des Festaktes: “Menschen, die man zehn Monate lang begleiten durfte, lernt man kennen und auch in diesem Fall auch schätzen. Das Schöne an jedem Lehrgangsabschied ist, dass man weiß, dass man sich auf dem Fußballmarkt wiedersieht. Auch dieser Lehrgang hat allen Ausbildern Spaß gemacht und uns alle weitergebildet. Danke an den Lehrgang, danke an die Ausbilder. Wir wünschen den neuen Fußball-Lehrern ein gutes Händchen auf ihrem weiteren Lebens- und Karriereweg.”

Der Kurs begann im Juni 2016, mit dem Ende der Prüfungsphase im März 2017 wurde er beschlossen. Eingeteilt war der Lehrgang in 22 Wochen Präsenzausbildung, zwölf Wochen Praktikum und sechs Wochen Selbststudium. Zu den Fachbereichen des Lehrgangs gehören Fußball-Lehre, Psychologie und Physiologie.

Der 63. Lehrgang war der sechste an der Sportschule in Hennef und der neunte unter Leitung von Frank Wormuth.

Zu den Teilnehmern gehörten die Ex-Nationalspieler Heiko Gerber und Michael Hartmann sowie frühere Bundesligaspieler wie Christoph Dabrowski, André Hofschneider oder Timo Rost. Daneben haben Amateur- und Profitrainer, Trainer aus den Nachwuchsleistungszentren der Lizenzvereine und Trainer aus dem Verbandssportbereich die Ausbildung in Hennef absolviert.

Die Absolventen des 63. Fußball-Lehrer-Lehrgangs:
Ismail Atalan, Volkan Bulut, Christoph Dabrowski, Damir Dugandzic, Ramon Gehrmann, Heiko Gerber, Patrick Glöckner, Andreas Golombek, Michael Hartmann, André Hofschneider, Tomasz Kaczmarek, Christian Kucharz, Marco Kurth, Stefan Leitl, Daniel Petrowsky, Ailien Poese, Timo Rost, Michael Schiele, Florian Schnorrenberg, Josef Steinberger, Filip Tapalovic, Alexander Ukrow, Volkan Uluc, Tim Walter, Torsten Ziegner.

 

Trainerpreis an Julian Nagelsmann
Der Trainerpreis des deutschen Fußballs 2016 geht an Julian Nagelsmann. Der Trainer der TSG 1899 Hoffenheim ist der achte Trainer, der diese Auszeichnung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) erhält. Bisherige Preisträger waren Horst Hrubesch, Thomas Tuchel, Hermann Gerland, Christian Streich, Norbert Elgert, Maren Meinert und Markus Kauczinski.
Die Auszeichnung würdigt insbesondere herausragende Leistungen eines Trainers oder einer Trainerin in der Nachwuchsarbeit. Geehrt wurde Nagelsmann in Gravenbruch auf dem Festakt anlässlich der Beendigung des 63. Fußball-Lehrer-Lehrgangs.
DFB-Sportdirektor Horst Hrubesch sagte: “Es ging schnell – aber das passt ja zu ihm. Julian Nagelsmann ist ein tolles Beispiel dafür, wie viele junge talentierte Trainer wir in Deutschland haben. Mit seiner Kompetenz und seiner Art der Menschenführung hat er seine Spieler für sich gewonnen. Er hat der TSG seine Handschrift verpasst, die Resultate sprechen für sich und für ihn. Von der Förderung durch Julian Nagelsmann haben schon viele Spieler profitiert, Moritz Leitner und Niklas Süle sind nur zwei Beispiele für Spieler, die über das Training bei ihm in den Auswahlmannschaften des DFB angekommen sind. Es spricht viel dafür, dass Julian Nagelsmann eine große Trainerkarriere vor sich hat.”
Seine Fußball-Lehrer-Lizenz hat Nagelsmann vor einem Jahr als Teilnehmer des 62. Fußball-Lehrer-Lehrgangs erworben. Seit 11. Februar 2016 ist er Trainer der TSG 1899 Hoffenheim. Nagelsmann war zu diesem Zeitpunkt 28 Jahre alt, er ist damit der jüngste hauptamtliche Cheftrainer der Bundesligageschichte. Unter ihm gelang der TSG der Sprung von Platz 17 auf Platz 14 und damit der Klassenverbleib in der Bundesliga.
Zuvor war Nagelsmann als Juniorentrainer erfolgreich gewesen. Mit Hoffenheim wurde er 2014 Deutscher A-Juniorenmeister und 2015 Vizemeister. Seine Laufbahn als Spieler musste Nagelsmann im Alter von 20 Jahren verletzungsbedingt beenden. Seither ist er als Trainer aktiv, zunächst in der Jugend des FC Augsburg und des TSV 1860 München, seit 2010 in Hoffenheim.

Zum Trainerpreis sagte Nagelsmann: “Diese Auszeichnung kommt für mich sehr überraschend und ist eine große Ehre für mich. Es gibt so viele Kollegen, die seit Jahren auf höchstem Niveau einen grandiosen Job machen und die eine solche Wertschätzung mindestens ebenso verdient hätten. Dass mir als Rookie nun eine solche Ehre zuteil wird, macht mich fast sprachlos, und das bin ich selten. Ich danke allen herzlich, die dafür verantwortlich waren, und kann versprechen, dass diese Auszeichnung so früh in meiner Trainerkarriere eine hohe Motivation sein wird, meinen Weg weiterzugehen.”

 

"Ehrenpreis Lebenswerk" an Bernd Schröder
Bernd Schröder hat als siebter deutscher Trainer den “Ehrenpreis Lebenswerk” des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) erhalten. Die Auszeichnung erhielt der 74 Jahre alte Schröder im Rahmen des Festakts in Gravenbruch anlässlich der Abschlussveranstaltung des 63. Fußball-Lehrer-Lehrgangs.
Der Ehrenpreis fürs Lebenswerk wird seit 2010 verliehen. Bisherige Preisträger sind Dettmar Cramer, Udo Lattek, Gero Bisanz, Otto Rehhagel, Jupp Heynckes und Ottmar Hitzfeld. Über das Lebenswerk von Bernd Schröder sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel: “Er hat alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Er hat sich nie verstellt, ist unbeirrt seinen Weg gegangen. Manchmal war er dabei unbequem, aber gerade das hat ihn ausgezeichnet und ausgemacht. Zu seinen Spielerinnen war er immer direkt und offen, genau diese Eigenschaft haben die meisten sehr an ihm geschätzt.

Bernd Schröder hat den Frauenfußball in Deutschland über Jahre und Jahrzehnte geprägt, vor seinen Leistungen und Erfolgen kann man sich nur verneigen.” Bernd Schröder ist der erfolgreichste Vereinstrainer im deutschen Frauenfußball. Mit dem 1. FFC Turbine Potsdam wurde er jeweils sechsmal DDR-Meister und Deutscher Meister. Dreimal gewann er den DFB-Pokal, zweimal den Europapokal. Seinem Verein ist er immer treu geblieben. Seit der Gründung im Jahr 1971 war er 40 Jahre lang Trainer und fünf Jahre Manager (1992 bis 1997) von Turbine Potsdam. Noch heute bringt er sich in vielfältiger Weise ein, Schröder ist Ehrenpräsident des Vereins.

 Im Rahmen der Ehrung in Gravenbruch sagte Schröder: “Ich freue mich sehr über diese besondere Auszeichnung. Für mich ist sie tatsächlich eine große Ehre, das zeigt schon der Blick auf meine Vorgänger. Wenn man für sein Lebenswerk ausgezeichnet wird, dann klingt das immer nach endgültigem Abschied, danach, dass komplett Schluss ist. Bei mir ist es anders, ich lebe weiter für meinen Verein und den Frauenfußball insgesamt. Ich habe mich aus der ersten Reihe zurückgezogen, zur Ruhe gesetzt habe ich mich noch nicht. Mein Herz schlägt unvermindert für den Fußball.”

Für seine Leistungen und Erfolge wurde Schröder schon mehrfach geehrt, regional und national, durch Sport und Politik. 2005 erhielt er den Verdienstorden des Landes Brandenburg, 2008 den Kristallfußball des Fußball-Landesverbandes Brandenburg. 2011 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande und 2016 mit der Silbernen Ehrennadel des DFB ausgezeichnet.

Löw nominiert zum letzten Mal Podolski und erstmals Werner
Dortmund, 22.03. LS 924: Deutschland - England (Abschied Podolski)

U-21 mit Goretzka, Gnabry und Meyer gegen England und Portugal

Frankfurt/Duisburg, 17. März 2017 - Das letzte Länderspiel von Lukas Podolski wird zur Premiere von Timo Werner. Bundestrainer Joachim Löw hat heute sein Aufgebot für die Länderspiele am 22. März (ab 20.45 Uhr, live in der ARD) in Dortmund gegen England und am 26. März (ab 18 Uhr, live auf RTL) in Baku gegen Aserbaidschan bekanntgegeben. Inklusive Podolski, der in Dortmund nach 13 Jahren seinen Abschied aus der Nationalmannschaft feiert, nominierte Löw insgesamt 24 Spieler. Zum ersten Mal in den Kader berufen wurde Timo Werner von RB Leipzig.
Über den Stürmer sagt der Bundestrainer: “Werner ist ein junger und interessanter Spieler mit guter Perspektive. Er ist sehr variabel und hat in dieser Saison konstant auf hohem Niveau gespielt. Ich freue mich darauf, ihn in unserem Kreis begrüßen und beobachten zu können.” Die Nominierung des Kaders erfolgte in enger Abstimmung mit DFB-Sportdirektor Horst Hrubesch und Stefan Kuntz, dem Trainer der U 21-Nationalmannschaft.
Wieder zurück im Kreis des Weltmeisters ist Antonio Rüdiger. Der Verteidiger von AS Rom hatte sich kurz vor der EURO 2016 in Frankreich einen Kreuzbandriss zugezogen, mittlerweile ist er in Rom wieder unumstrittener Stammspieler. “Seine Entwicklung freut mich sehr”, sagt Löw. “Antonio hat sich herangekämpft, seine Physis ist wieder hervorragend, Wucht und Dynamik sind zurück. Von seiner Verletzung ist nichts mehr zu merken.”

Pos Trikot Name Geboren Verein LS Tore
T 12 Bernd Leno 04.03.1992 Bayer 04 Leverkusen 3 0
T 1 Manuel Neuer 27.03.1986 Bayern München 74 0
T 22 Marc-André ter Stegen 30.04.1992 FC Barcelona 8 0
V 3 Jonas Hector 27.05.1990 1. FC Köln 25 3
V 4 Benedikt Höwedes 29.02.1988 FC Schalke 04 43 2
V 5 Mats Hummels 16.12.1988 Bayern München 55 4
V 18 Joshua Kimmich 08.02.1995 Bayern München 11 1
V 2 Shkodran Mustafi 17.04.1992 FC Arsenal 15 1
V 16 Antonio Rüdiger 03.03.1993 AS Rom 11 0
V 21 Sebastian Rudy 28.02.1990 1899 Hoffenheim 12 0
V 17 Niklas Süle 03.09.1995 1899 Hoffenheim 1 0
Mf/S 20 Julian Brandt 02.05.1996 Bayer 04 Leverkusen 4 0
  14 Emre Can 12.01.1994 FC Liverpool 7 0
  7 Julian Draxler 20.09.1993 Paris Saint-Germain 27 3
  23 Mario Gomez 10.07.1985 VfL Wolfsburg 69 29
  6 Sami Khedira 04.04.1987 Juventus Turin 69 7
  8 Toni Kroos 04.01.1990 Real Madrid 74 12
  13 Thomas Müller 13.09.1989 Bayern München 83 36
  11 Mesut Özil 15.10.1988 FC Arsenal 83 21
  10 Lukas Podolski 04.06.1985 Galatasaray Istanbul 129 48
  19 Leroy Sané 11.01.1996 Manchester City 4 0
  9 André Schürrle 06.11.1990 Borussia Dortmund 55 20
  15 Julian Weigl 08.09.1995 Borussia Dortmund 4 0
  24 Timo Werner 06.03.1996 RB Leipzig 0 0

Gegen England hat Deutschland bislang 34-mal gespielt. Zwölf Siegen stehen 16 Niederlagen gegenüber, sechsmal endeten die Vergleiche mit einem Remis. Die bislang letzte Paarung haben die Engländer für sich entschieden, vor einem Jahr gewannen die Three Lions in Berlin mit 3:2. Das 35. Spiel gegen England wird zum 130. und letzten Länderspiel in der Karriere von Lukas Podolski. In Dortmund wird der 31-Jährige verabschiedet, 4672 Tage nachdem er am 6. Juni 2004 in Kaiserlautern zum ersten Mal für Deutschland aufgelaufen war.

Zum Abschied von Podolski sagt Löw: “Es ist toll, dass Lukas in diesem fantastischen Rahmen verabschiedet wird. Er erhält damit einen würdigen Abgang, und den hat er sich verdient. Spiele gegen England sind absolute Klassiker, dazu noch vor den großartigen Fans in Dortmund. Ich gehe davon aus, dass es sehr stimmungsvoll werden wird.”

Zwei Tage nach dem Spiel in Dortmund reist das Team nach Baku, um dort im Rahmen der Qualifikation für die WM 2018 in Russland gegen Aserbaidschan zu spielen. Dann will die Mannschaft um Kapitän Manuel Neuer die makellose Bilanz ausbauen. Nach vier Spielen, vier Siegen und 16:0 Toren führt der Weltmeister die Tabelle der Gruppe C unangefochten an.
Joachim Löw sagt: “Unser Ziel ist es, das Ticket für die WM so früh wie möglich zu lösen. Dabei sind wir bislang auf einem sehr guten Weg – und diesen wollen wir nicht verlassen. Die Aufgabe in Baku ist alles andere als einfach, zu Hause hat Aserbaidschan zuletzt gegen Norwegen gewonnen, wir sind also gewarnt. Aber ich habe großes Vertrauen in meine Spieler. Wir wissen, dass wir die Mittel haben, um die richtigen Lösungen zu finden. Wenn wir spielen, was wir können, werden wir die Partie gewinnen.”

Die Bilanz gegen Aserbaidschan ist ohne Schönheitsfehler, alle vier Spiele hat Deutschland gewonnen. Der bislang letzte Vergleich datiert vom 7. Juni 2011. Damals gewann das Team von Bundestrainer Joachim Löw im Rahmen der Qualifikation für die EM 2012 in Baku mit 3:1. Nach den Spielen gegen England und Aserbaidschan geht es für die Mannschaft im Sommer weiter.
Vor dem Confed-Cup in Russland ab dem 19. Juni trifft Deutschland am 6. Juni in Kopenhagen auf Dänemark. Vier Tage später steht die nächste Paarung im Rahmen der WM-Qualifikation an, in Nürnberg spielt der Weltmeister am 10. Juni gegen San Marino.

 

 

U-21 mit Goretzka, Gnabry und Meyer gegen England und Portugal
Die U-21-Nationalmannschaft startet mit zwei Härtetests in die Vorbereitung auf die EM von 16. bis 30. Juni 2017 in Polen. Am 24. März (ab 20 Uhr, live bei Eurosport) trifft die Mannschaft von DFB-Trainer Stefan Kuntz in der Brita Arena in Wiesbaden auf England, ehe am 28. März (ab 20 Uhr, live bei Eurosport) im Gazi-Stadion auf der Waldau in Stuttgart das Duell gegen Portugal ansteht.

Erstmals im Aufgebot ist Marc-Oliver Kempf vom SC Freiburg, der 2014 unter Marcus Sorg U 19-Europameister wurde. Zudem verstärken mit Leon Goretzka (Schalke 04), Max Meyer (Schalke 04), Yannick Gerhardt (VfL Wolfsburg), Benjamin Henrichs (Bayer Leverkusen) und Serge Gnabry (Werder Bremen) fünf Spiele, die zuletzt in die A-Nationalmannschaft berufen worden waren, die U 21. DFB-Sportdirektor Horst Hrubesch sagt: “Wir haben ein enorm großes Potenzial an außergewöhnlichen Talenten in Deutschland. Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Bundestrainer und der U 21 ist daher sehr wichtig und wird auch sehr deutlich. Gemeinsam haben wir uns Gedanken darüber gemacht, für welchen Spieler welche Einladung am meisten Sinn macht, um mit Blick auf die Turniere im Sommer in den jeweiligen Mannschaften eine wichtige Rolle einzunehmen.”
U 21-Trainer Stefan Kuntz sagt: “

Mit England und Portugal erwarten uns zwei EM-Favoriten. Deshalb war es mir sehr wichtig, die beiden Länderspiele vor dem Turnier größtenteils mit den Spielern anzugehen, mit denen wir im Sommer auch eine erfolgreiche EM spielen können. Die Qualität spricht für sich, auch wenn einige potenzielle U 21-Nationalspieler bei der A-Mannschaft sind. Für uns geht es jetzt darum, gewisse Dinge zu testen, uns einzuspielen und als Team zu entwickeln.”

 

Pos Name Geboren Verein LS Tore
T Julian Pollersbeck 16.08.1994 1. FC Kaiserslautern 1 0
T Marvin Schwäbe 25.04.1995 Dynamo Dresden 3 0
T Odisseas Vlachodimos 26.04.1994 Panathinaikos Athen 0 0
V Kevin Akpoguma 19.04.1995 Fortuna Düsseldorf 6 0
V Timo Baumgartl 04.03.1996 VfB Stuttgart 1 0
V Yannick Gerhardt 13.03.1994 VfL Wolfsburg 10 0
V Matthias Ginter 19.01.1994 Borussia Dortmund 16 1
V Benjamin Henrichs 23.02.1997 Bayer 04 Leverkusen 1 0
V Marc-Oliver Kempf 28.01.1995 SC Freiburg 0 0
V Niklas Stark 14.04.1995 Hertha BSC 12 2
V Jeremy Toljan 08.08.1994 1899 Hoffenheim 11 1
V Mitchell Weiser 21.04.1994 Hertha BSC 7 0
Mf/S Nadiem Amiri 27.10.1996 1899 Hoffenheim 5 0
Mf/S Maximilian Arnold 27.05.1994 VfL Wolfsburg 16 5
Mf/S Mahmoud Dahoud 01.01.1996 Mönchengladbach 6 0
Mf/S Serge Gnabry 14.07.1995 Werder Bremen 10 3
Mf/S Leon Goretzka 06.02.1995 FC Schalke 04 9 1
Mf/S Janik Haberer 02.04.1994 SC Freiburg 4 1
Mf/S Gideon Jung 12.09.1994 Hamburger SV 0 0
Mf/S Dominik Kohr 31.01.1994 FC Augsburg 2 0
Mf/S Max Meyer 18.09.1995 FC Schalke 04 17 6
Mf/S Levin Öztunali 15.03.1996 1. FSV Mainz 05 9 3
Mf/S Maximilian Philipp 01.03.1994 SC Freiburg 4 0
Mf/S Davie Selke 20.01.1995 RB Leipzig 9 7
Tr Stefan Kuntz 30.10.1962   6  

 

WM-Jahr startet mit Heimspielen gegen Topteams Spanien und Brasilien

Frankfurt/Duisburg, 10. März 2017 - Am 23. März 2018 empfängt die Mannschaft in Düsseldorf Spanien, vier Tage später, am 27. März 2018 in Berlin, wird Brasilien der Gegner sein. Dies hat das DFB-Präsidium bei seiner heutigen Sitzung in Frankfurt entschieden.
DFB-Präsident Reinhard Grindel sagt: “Wir freuen uns sehr, dass es uns wieder gelungen ist, dem Wunsch der sportlichen Leitung zu entsprechen, sich im Rahmen der wenigen Testspielmöglichkeiten mit den besten Teams der Welt messen zu können. Die Spiele gegen Spanien und Brasilien werden sicher schon einen kleinen Vorgeschmack auf die WM in Russland geben, wo die Mannschaft unseres Bundestrainers Jogi Löw wenige Monate später alles geben wird, um den Titel zu verteidigen. Es wäre natürlich traumhaft, wenn es zu einer dieser Paarungen auch im Juli nächsten Jahres in Moskau beim WM-Finale kommen würde.”

Manager Oliver Bierhoff sagt: “Solche Begegnungen wünscht sich doch jeder – die Fans genauso wie die Spieler. Ich freue mich sehr darüber, dass wir schon zu Beginn des WM-Jahres auf allerhöchstem Niveau gefordert werden von zwei Weltklasse-Mannschaften, die in Russland um den Titel mitspielen werden. In Düsseldorf genauso wie in Berlin erwarten uns wieder große Fußballfeste, in denen wir uns durch die Unterstützung unserer Fans schon den Schwung holen können, den wir im nächsten Sommer brauchen und der uns hoffentlich weit durch das WM-Turnier tragen wird.”

 

Video-Assistent erstmals bei Testspielen im Einsatz: DFB und DFL ziehen positives Fazit

Frankfurt/Köln/Duisburg, 22. Februar 2017 - Zum ersten Mal haben die deutschen Schiedsrichter den Video-Assistenten unter simulierten Wettkampfbedingungen genutzt. Mit Blick auf die Umsetzung in der Bundesliga in der Saison 2017/2018 wurden bei einer dreitägigen Schulung in Köln neue und wertvolle Erkenntnisse gesammelt. Insgesamt konnten die Schiedsrichter den Videobeweis bei zwölf eigens organisierten Testspielen von Juniorenmannschaften anwenden.

Der jeweilige Schiedsrichter stand während der Partie in Funkkontakt mit einem Video-Assistenten im Cologne Broadcasting Center (CBC). Im dortigen Replay-Center konnte der Video-Assistent bei strittigen Spielszenen sämtliche Kamerabilder nutzen und gegebenenfalls eine Empfehlung für den Schiedsrichter aussprechen.


Von den beteiligten Teams wurde während der Testspiele verlangt, solche strittigen Situationen in spielentscheidenden Momenten bewusst zu erzwingen. Der sogenannte “Pre-Live-Test” stellte den nächsten Schritt auf dem Weg zum Einsatz des Video-Assistenten im Rahmen der insgesamt zweijährigen Testphase dar.
Weitere dieser Testläufe, die vom für das weltweite Regelwerk zuständigen International Football Association Board (IFAB) vorgegeben werden, sind im März und April geplant. DFB und DFL treiben dieses Großprojekt gemeinsam voran und zeigten sich mit den gewonnenen Erkenntnissen sehr zufrieden. “Wir haben gesehen, dass die Bundesliga-Schiedsrichter bereits auf sehr hohem Niveau mit dem Video-Assistenten zusammenarbeiten”, sagt Ronny Zimmermann, DFB-Vizepräsident für Schiedsrichter und Qualifizierung.


“Der Testlauf war für alle Beteiligten sehr sinnvoll, um neue Erkenntnisse zu gewinnen und das System in den nächsten Wochen weiter zu optimieren. Ich bin sehr optimistisch, dass wir die Zahl der klaren Fehlentscheidungen deutlich reduzieren werden.”
Mittels des Video-Assistenten soll die Zahl der offensichtlichen Fehlentscheidungen bei Torerzielung, Strafstoß, Platzverweis und Spielerverwechslung deutlich reduziert und somit für mehr Gerechtigkeit gesorgt werden.


Bei den umfangreichen Tests in der laufenden Bundesligasaison hätten bis einschließlich des 21. Spieltages von 59 solcher Fehler 45 durch den Video-Assistenten geklärt werden können.
“Nach den Pre-Live-Tests der vergangenen drei Tage können wir ein positives Zwischenfazit ziehen, die Unterstützung des Schiedsrichters durch den Video-Assistenten hat in der Praxis funktioniert”, sagt Ansgar Schwenken, DFL- und DFB-Präsidiumsmitglied.
“Mit den gewonnenen Erkenntnissen können wir die Tests nun noch konkreter fortführen. In Richtung des Einsatzes von Video-Assistenten zur kommenden Bundesligasaison liegen wir absolut im Zeitplan.”

 

Fotos Gettyimages von der dreitägigen Video-Assistent-Schulung zur - Überlassung duch DFB und DFL

18 Städte und Stadien bekunden Interesse an UEFA EURO 2024

Frankfurt/Duisburg, 17. Februar 2017 - 18 Städte und Stadien haben fristgerecht bis 12 Uhr am heutigen Freitag beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) ihre unverbindliche Interessensbekundung zur Ausrichtung von Turnierspielen hinterlegt, sollte der DFB den Zuschlag für die EURO 2024 bekommen.
Um die zehn zu vergebenden Standorte bewerben sich Berlin (Olympiastadion), Bremen (Weserstadion), Dortmund (Signal Iduna Park), Dresden (DDV-Stadion), Düsseldorf (ESPRIT arena), Frankfurt am Main (Commerzbank-Arena), Freiburg (Neues Stadion Freiburg), Gelsenkirchen (VELTINS-Arena), Hamburg (Volksparkstadion), Hannover (HDI Arena), Kaiserslautern (Fritz-Walter-Stadion), Karlsruhe (Wildparkstadion), Köln (RheinEnergieSTADION), Leipzig (Red Bull Arena), Mönchengladbach (BORUSSIA-PARK), München (Allianz Arena), Nürnberg (Stadion Nürnberg) und Stuttgart (Mercedes-Benz Arena).

Voraussetzung für die Bewerbung ist nach den Anforderungen der UEFA eine Netto-Sitzplatzkapazität von 30.000 Plätzen. Dies entspricht der Anzahl der für die Öffentlichkeit verfügbaren Sitzplätze, ausschließlich der Medieninfrastruktur und der Plätze, die wegen Sichtbehinderung nicht verkauft werden können.

Die Stadien in Karlsruhe und Freiburg planen bei den Neu- beziehungsweise Umbauten mit der erforderlichen Nettositzplatzkapazität. Die Interessensbekundung aus Dresden entspricht mit 25.000 Sitzplätzen (eigene Angabe) nicht der von der UEFA geforderten Mindestkapazität. Alle anderen Stadien erfüllen diese Voraussetzung bereits heute.

DFB-Präsident Reinhard Grindel sagt: “Wir freuen uns sehr, dass wir so viele Interessensbekundungen aus allen Regionen erhalten haben. Die Resonanz zeigt die große Begeisterung für eine EURO in Deutschland und sie unterstreicht, dass wir über eine erstklassige Stadioninfrastruktur für ein solches Turnier verfügen. Auf dieser Basis könnten wir eine kostengünstige und nachhaltige EM ausrichten, weil kaum ein Hektar für Baumaßnahmen neu versiegelt werden müsste. In einem transparenten, für alle Bewerber nachvollziehbaren Prozess werden wir unter Einbeziehung von Transparency International sorgfältig die Kriterien prüfen und dann im Präsidium die zehn möglichen Spielorte auswählen.”

Bis zum 3. März muss der DFB eine Interessenserklärung an einer EM-Ausrichtung bei der UEFA einreichen, am 10. März werden die Bewerber für die Ausrichtung der EURO 2024 verkündet. Nach Bereitstellung der Bewerbungsanforderungen durch die UEFA am 17. März 2017 wird der DFB den Stadien/Spielorten am 11. April dieses Jahres die Anforderungen vorstellen.
Bis zum 12. Juni 2017 müssen die zu diesem Zeitpunkt weiterhin interessierten Stadien/Spielorte ihre vollständigen Unterlagen des nationalen Bewerbungsverfahrens beim DFB einreichen. Am 15. September 2017 wird das Präsidium die Auswahl der zehn Spielorte vornehmen, mit denen der DFB in das UEFA-Bewerbungsverfahren gehen wird.
Bis zum 27. April 2018 müssen interessierte Nationalverbände die vollständigen Unterlagen bei der UEFA eingereicht haben, die Festlegung des Ausrichters der EURO 2024 wird im September 2018 durch die UEFA erfolgen.

 

SheBelieves Cup: Däbritz wieder im Aufgebot

Frankfurt/Duisburg, 13. Februar 2017 - Olympiasiegerin Sara Däbritz steht nach einer Knieverletzung wieder im Aufgebot der Frauen-Nationalmannschaft. Die Mittelfeldspielerin des FC Bayern München wurde von Bundestrainerin Steffi Jones in den 23-köpfigen Kader für den SheBelieves Cup in den USA berufen.
Nach ihrer Fußverletzung ebenfalls wieder dabei ist Linda Dallmann von der SGS Essen. Verzichten muss die Bundestrainerin dagegen auf Lena Goeßling (Knochenödem) vom VfL Wolfsburg sowie auf die Münchnerinnen Melanie Leupolz und Verena Faißt (beide Trainingsrückstand). Deren Teamkollegin Simone Laudehr soll nach ihrer langen Verletzungspause zunächst weiter im Verein Spielpraxis sammeln.

Bei dem hochkarätigen Turnier treffen die DFB-Frauen am 2. März (ab 1 Uhr MEZ) in Chester/Pennsylvania auf Weltmeister USA. Am 4. März (ab 20.15 Uhr MEZ) steht in Harrison/New Jersey das Duell mit Frankreich an, ehe zum Abschluss am 7. März (ab 22 Uhr MEZ) in Washington D.C. der WM-Dritte England wartet.

Steffi Jones: “Der SheBelieves Cup ist für uns eine wichtige Standortbestimmung auf dem Weg zur EM. Diese drei Spiele gegen absolute Topgegner sind auch angesichts der Logistik und des engen Zeitplans eine Herausforderung, werden uns aber wichtige Erkenntnisse liefern. Unser Ziel ist es, mutig und selbstbewusst aufzutreten, kreativ zu sein und ganz viel aus diesen Spielen mitzunehmen. Gleichwohl kalkulieren wir auch ein, dass das eine oder andere noch nicht hundertprozentig klappt. Denn nach der Phase des Testens Ende vergangenen Jahres wollen wir uns als Mannschaft in den nächsten Monaten finden und einspielen.”

Nach dem SheBelieves Cup bestreiten die DFB-Frauen am 9. April (ab 15 Uhr) in Erfurt gegen Kanada ihr erstes Heimspiel des Jahres. Der Ticketverkauf für diese Begegnung startet am Dienstag um 10 Uhr. Die Europameisterschaft findet vom 16. Juli bis 6. August 2017 in den Niederlanden statt. In der Gruppenphase trifft das deutsche Team auf Schweden (17. Juli), Italien (21. Juli) und Russland (25. Juli).
Die direkte EM-Vorbereitung beginnt am 18. Juni. Geplant sind insgesamt drei Vorbereitungsmaßnahmen. Das letzte Heimländerspiel vor der EURO ist für den 4. Juli vorgesehen. Ort und Gegner werden noch bekanntgegeben.

 

DFB vergibt Medienrechte an SportA und Deutsche Telekom AG
Ab 2018/2019 alle Spiele der 3. Liga live

Frauen-Nationalmannschaft weiter im öffentlich-rechtlichen Fernsehen Frankfurt/Duisburg, 26. Januar 2017 - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die Übertragungsrechte der 3. Liga, der Allianz Frauen-Bundesliga und der Länderspiele der Frauen-Nationalmannschaft bis zur Saison 2021/2022 neu vergeben. Das Präsidium stimmte den Angeboten des langjährigen Partners SportA, dem Rechtevermarkter von ARD und ZDF, sowie der Deutschen Telekom AG zu.
Durch den neuen Vertrag, der mit Beginn der Saison 2018/2019 in Kraft tritt, ist auch in den kommenden Jahren eine umfassende Free-TV-Berichterstattung der Spiele der 3. Liga in der Sportschau sowie in den 3. Programmen der ARD gewährleistet. Zudem hat die ARD das Recht erworben, mindestens zwei Drittliga-Topspiele pro Spieltag (86 Partien pro Saison sowie die Aufstiegsspiele zur 3. Liga) live im Ersten oder in den Dritten Programmen zu übertragen. Daneben umfasst die Vergabe an die SportA weiterhin alle Heimländerspiele der Frauen-Nationalmannschaft sowie die Spiele der Allianz Frauen-Bundesliga.
Darüber hinaus hat der DFB mit der Deutschen Telekom AG einen Partner gefunden, der erstmals sämtliche Partien der 3. Liga, die Aufstiegsspiele zur 3. Liga sowie bereits ab der kommenden Saison pro Spieltag eine Begegnung der Allianz Frauen-Bundesliga live auf seinen Plattformen im Pay-Bereich überträgt. Zudem wird das jeweilige Livespiel der Allianz Frauen-Bundesliga zusätzlich für einen frei empfangbaren Kanal zur Verfügung stellt.

DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius: “Wir freuen uns sehr über diesen zukunftweisenden TV-Abschluss für unsere 3. Liga, die Allianz Frauen-Bundesliga sowie die Frauen-Nationalmannschaft. Dem DFB war es auch im Interesse der Vereine wichtig, dass eine ausführliche Berichterstattung im frei empfangbaren Fernsehen garantiert ist. Vor allem über die ARD-Sportschau mit ihrer konstant hohen Reichweite. Für die Fans der 3. Liga ist es ein tolles Angebot, fortan alle Partien ihrer Teams live über die Angebote der Telekom verfolgen zu können.”

Über die Verteilung der TV-Gelder an die Vereine der 3. Liga sowie der Allianz Frauen-Bundesliga wird der DFB in den kommenden Wochen entscheiden. Bezüglich des finanziellen Volumens der Verträge wurde mit den beiden Partnern Stillschweigen vereinbart. “Im Ergebnis ist es uns gelungen, dank der neuen Vertragssituation ab der Saison 2018/2019 mehr Gelder aus den Übertragungsrechten an die Klubs der 3. Liga ausschütten zu können”, so Curtius.

 

1,5 Millionen Euro aus Strafgeldern für Amateurfußball, Fanarbeit und Talentförderung  - DFB bewirbt sich um Ausrichtung EM 2024
DFB-Frauen in Erfurt gegen Kanada

DFB bewirbt sich um Ausrichtung der Europameisterschaft 2024

Frankfurt/Duisburg, 20. Januar 2016 - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird sich um die Ausrichtung der UEFA EURO 2024 bewerben. Dies hat das Präsidium des DFB am heutigen Freitag auf seiner Sitzung in Frankfurt am Main einstimmig beschlossen. Bis zum 3. März 2017 wird der DFB die offizielle Interessenserklärung bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) einreichen, gemäß Beschluss des Präsidiums wird sich der Verband darin mit zehn Stadien beziehungsweise Spielorten für die Austragung des Turniers bewerben. Die Auswahl wird in einem offenen, fairen und transparenten Verfahren erfolgen. Dabei hat der DFB Transparency International gebeten, den Bewerbungsprozess zu begleiten.

DFB-Präsident Reinhard Grindel sagt: “Die Europameisterschaft 2024 kann für den gesamten deutschen Fußball ein wichtiges Leuchtturmprojekt werden. Wir werden eine erstklassige Bewerbung einreichen und dabei sehr genau darauf achten, dass wir in einem transparenten, nachvollziehbaren Prozess die möglichen zehn Spielorte auswählen. Wir haben in Deutschland die Stadien, wir haben die Infrastruktur und wir haben das Knowhow, um eine ökonomisch vernünftige und ökologisch verträgliche EURO auszurichten. Ich werde mich auf internationaler Ebene mit aller Kraft dafür einsetzen, dass wir mit unseren starken Argumenten überzeugen und nach 1988 wieder eine Europameisterschaft ausrichten können.”

Die Auswahl der zehn potenziellen Spielorte erfolgt im Rahmen eines nationalen Bewerbungsverfahrens. Bis zum 17. Februar 2017 können sich Stadien mit einer Netto-Sitzplatzkapazität (Kapazität ausschließlich der gesamten Medieninfrastruktur und der Plätze, die wegen Sichtbehinderung nicht verkauft werden können) von mindestens 30.000 Plätzen mit einer Interessensbekundung beim DFB melden. Nach Bereitstellung der Bewerbungsanforderungen durch die UEFA am 17. März 2017 wird der DFB den Stadien/Spielorten Anfang April dieses Jahres die Anforderungen vorstellen. Bis zum 12. Juni 2017 müssen die zu diesem Zeitpunkt weiterhin interessierten Stadien/Spielorte ihre vollständigen Unterlagen des nationalen Bewerbungsverfahrens beim DFB einreichen.

Am 15. September 2017 wird das Präsidium die Auswahl der zehn Spielorte vornehmen, mit denen der DFB in das UEFA-Bewerbungsverfahren gehen wird. Bis zum 27. April 2018 müssen interessierte Nationalverbände die vollständigen Unterlagen bei der UEFA eingereicht haben, die Festlegung des Ausrichters der EURO 2024 wird im September 2018 durch die UEFA erfolgen.

 

DFB verwendet 1,5 Millionen Euro aus Strafgeldern für Amateurfußball, Fanarbeit und Talentförderung
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird die Mittel aus Ordnungsgeldern und Vertragsstrafen aus dem Jahr 2016 vollständig für ideelle Zwecke des gemeinnützigen Fußballs verwenden. Im abgelaufenen Jahr hat der DFB insgesamt 1.534.650 Euro an Geldstrafen vereinnahmt. Jeweils 500.000 Euro davon werden für Maßnahmen im Rahmen der Talentförderung und für Fanprojekte verwendet. 534.650 Euro werden für weitere Projekte im Rahmen des Masterplans Amateurfußball eingesetzt, der für die gezielte Weiterentwicklung und Unterstützung des Fußballs an der Basis aufgelegt wurde.
DFB-Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge sagt: “Mit der Verwendung der Mittel in diesen Bereichen werden wir unserem satzungsgemäßen Auftrag und unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht. Wir unterstützen unsere Jugend, unsere Fans und mit dem Amateurfußball unsere Basis. Auch wenn es besser wäre, dass Ordnungsgelder und Strafen nicht nötig wären, so kommen die Gelder auf diese Weise wenigstens nützlichen und sinnvollen Zwecken der Fußballgemeinschaft zugute.”

 

DFB-Frauen in Erfurt gegen Kanada
Die Frauen-Nationalmannschaft bestreitet ihr erstes Heimländerspiel des neuen Jahres in Erfurt. Das entschied das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes heute bei seiner Sitzung in Frankfurt am Main. In der thüringischen Landeshauptstadt trifft die DFB-Auswahl am 9. April (ab 15 Uhr) auf den Olympia-Dritten Kanada.
Die Begegnung ist eines von zwei Heimländerspielen, die die DFB-Auswahl vor der EM in den Niederlanden (16. Juli bis 6. August 2017) absolviert. Bundestrainerin Steffi Jones sagt: “Ich freue mich, dass wir in Erfurt zu Gast sind, zumal ich sehr gute Erinnerung an diesen Austragungsort habe. Als Spielerin habe ich dort mit der Frauen-Nationalmannschaft während der EM 2001 erfolgreich zwei Gruppenspiele bestritten. Am Ende sind wir Europameister geworden. Das ist ein gutes Omen auf unserem Weg zur EURO in den Niederlanden.”
Mit Kanada trifft das Team auf den Vierten der FIFA-Weltrangliste. Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio gewann die Mannschaft von John Herdman nach einem 2:1 gegen Brasilien die Bronzemedaille. Jones erläutert: “Die kanadische Mannschaft wird für uns ein echter Prüfstein. Sie hat sich in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt, ist zweikampfstark, athletisch und taktisch sowie technisch auf einem hohem Niveau.” Insgesamt drei Maßnahmen stehen in der direkten EM-Vorbereitung für das Team von Steffi Jones vor der Abreise in die Niederlande an. Das letzte Heimspiel des achtmaligen Europameisters findet am 4. Juli statt. Ort und Gegner werden zu einen späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

 

Präsidium verabschiedet Rahmenterminkalender Frauen und Mädchen 2017/2018
Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat auf seiner heutigen Sitzung in Frankfurt am Main den Rahmenterminkalender der Frauen und Mädchen für die Saison 2017/2018 verabschiedet.

Die Allianz Frauen-Bundesliga startet demnach am 2. und 3. September 2017 in die neue Spielzeit, die Saison in den 2. Bundesligen Nord und Süd beginnt am selben Wochenende. Der letzte Spieltag vor der Winterpause wird in der Bundesliga und den 2. Bundesligen am Wochenende des 16. und 17. Dezember 2017 ausgetragen. Der Spielbetrieb in der Allianz Frauen-Bundesliga wird dann am 17./18. Februar 2018 wieder aufgenommen, die beiden Staffeln der 2. Bundesliga starten am selben Wochenende.

Der letzte Spieltag in der Allianz Frauen-Bundesliga ist für den 3. Juni 2018 terminiert, in den 2. Bundesligen für den 13. Mai 2018. Die Qualifikationsspiele für die ab der Saison 2018/2019 eingleisige 2. Bundesliga finden am 21. und 27. Mai 2018 sowie am 3. Juni 2018 statt. Der DFB-Pokal der Frauen beginnt in der nächsten Saison mit der ersten Hauptrunde am 26. und 27. August 2017. Weiter geht’s mit der zweiten Runde am 7./8. Oktober 2017, ehe am 2./3. Dezember 2017 das Achtelfinale folgt.
Die nächsten Termine: Viertelfinale am 14. März 2018, Halbfinale am 15. April 2018. Das Finale wird am 19. Mai 2018 ausgetragen. Die B-Juniorinnen-Bundesliga startet mit den Staffeln Nord/Nordost und West/Südwest am 2. September 2017 in ihre Spielzeit, die Staffel Süd folgt am 9. September 2017. Sollten sich die U 17-Juniorinnen für die EM 2018 qualifizieren, sind die Halbfinalspiele um die Deutsche Meisterschaft für den 26. Mai und 2. Juni 2018 angesetzt, das Finale für den 9. Juni 2018. Bei Nicht-Teilnahme an der U 17-EM werden die Halbfinalspiele in der B-Juniorinnen-Bundesliga am 5. und 19. Mai 2018, das Endspiel am 26. Mai 2018 ausgetragen.

 

 

DFB stimmt Wunsch von Sportdirektor Flick nach Vertragsauflösung zu
Übergangsweise wird Horst Hrubesch übernehmen

Frankfurt/Duisburg, 16. Januar 2016 - Der DFB hat am heutigen Montag dem Wunsch von Sportdirektor Hansi Flick zugestimmt, seinen bis 2019 laufenden Vertrag vorzeitig aufzulösen. Flick hatte zuvor in Gesprächen mit DFB-Präsident Reinhard Grindel und Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius die Bitte hinterlegt, nach zehn intensiven Jahren für den Verband zunächst als Assistenztrainer von Joachim Löw und seit September 2014 als Sportdirektor des DFB eine berufliche Auszeit nehmen zu wollen. Das Präsidium bedauert diesen persönlichen Schritt, respektiert aber seinen Wunsch.

Die Suche eines Nachfolgers wird inhaltlich eng mit der sportlichen Konzeption des neuen DFB und seiner Akademie verknüpft, über dessen Ausgestaltung auf einem Außerordentlichen DFB-Bundestag im September entschieden wird. Übergangsweise wird Horst Hrubesch das Amt ausfüllen, der mit seiner großen Erfahrung im U-Bereich und seiner hohen Akzeptanz im gesamten Trainerteam des DFB die idealen Voraussetzungen dafür mitbringt.

DFB-Präsident Reinhard Grindel sagt: “Hansi Flick hat sich in den zehn Jahren beim DFB große Verdienste um den deutschen Fußball erworben. Er hat an der Seite von Jogi Löw maßgeblich zum Gewinn des WM-Titels beigetragen und als Sportdirektor wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Mit seiner fachlichen Kompetenz und seiner menschlichen Qualität ist er im Verband und in der Liga gleichermaßen anerkannt. Wir lassen ihn nur schweren Herzens gehen, aber wir respektieren seinen persönlichen Wunsch.”

Hansi Flick erklärt: “Ich bin dem Präsidium dankbar für das Verständnis und Entgegenkommen. Hinter mir liegen zehn tolle Jahre beim DFB. Es war eine spannende, erfolgreiche, aber auch intensive Zeit. Wenn ich eine Aufgabe angehe, dann mit absoluter Energie und hohem Einsatz. Das galt für die WM 2014 genauso wie für das Amt des Sportdirektors, in dem ich viel gestalten konnte.
Wir haben in den vergangen Jahren eine Philosophie etabliert, eine starke Trainer-Mannschaft aufgestellt und im U-Bereich eine gute Basis für eine erfolgreiche Zukunft gelegt. Es gibt aktuell weder andere sportliche Ambitionen noch gibt oder gab es irgendwelche Probleme, der einzige Grund ist der persönliche Wunsch, mich in der nächsten Zeit mehr auf meine Familie konzentrieren zu können.”


Bei der Suche nach einem Nachfolger will sich der DFB die dafür nötige Zeit nehmen. Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius: “Der Rolle des Sportdirektors kommt gerade auch mit Blick auf die inhaltliche und strukturelle Konzeption des neuen DFB und der Akademie eine zentrale Bedeutung zu. Wir werden jetzt in Ruhe das Profil erstellen und dann in enger Abstimmung mit der Liga den Nachfolger suchen, der voraussichtlich zum Außerordentlichen Bundestag feststehen wird. Wir freuen uns, dass Horst Hrubesch übergangsweise die Aufgaben übernimmt. Er genießt eine hohe Reputation und kennt den Trainer- und U-Bereich besser als jeder andere im DFB.”

Horst Hrubesch ergänzt: “Hansi Flick hat in den vergangenen Jahren ausgezeichnete Arbeit geleistet und den Bereich sehr gut aufgestellt. Eine wichtige Aufgabe in den kommenden Monaten wird für uns alle sein, gemeinsam gute Voraussetzungen für die anstehende U 21-EM und den Confed-Cup zu schaffen. Außerdem wird mein Fokus auf einer erfolgreichen Teilnahme an der U 19-Europameisterschaft in Georgien sowie der U 20-Weltmeisterschaft in Südkorea liegen.”