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Bürgertelefon Harald Jeschke   363 44 66                                                                     Redaktion Harald Jeschke

Die Zukunft des Einzelhandels in Wanheimerort

Resümee und Appell

Duisburg, 16. Januar 2017 - Die Stadtteiloffensive-Wanheimerort e.V. blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück, im letzten Jahr konnten 10 neue Mitglieder begrüßt werden und aktuell sind es jetzt 40 Mitglieder.

Es wurden mehrere Veranstaltungen und verkaufsoffene Sonntage durchgeführt, u.a. Stadtteilfest „175 Jahre Wanheimerort“, die „3. Ladies Night“ und 80 Jahre Marktplatz mit Kartoffeltag.
Das Stadtteilfest wurde gemeinsam mit dem Wanheimerorter Bürgerverein durchgeführt – am Samstag „Tag der Vereine“ und am Sonntag wurde ein Bühnen- und Musikprogramm, Modenschauen und der verkaufsoffene Sonntag durchgeführt.
Wir freuten uns darüber, dass sich viele Wanheimerorter Einzelhändler und Einzelhandelsketten (wie „dm“ – „Ernsting’s Family“ – „Deichmann“ – „toom“ – „Kodi“ – „Zeeman“ – „t€di“) am verkaufsoffenem Sonntag beteiligten. Speziell bei den Einzelhandelsketten ist dies nicht selbstverständlich, aber durch einen regelmäßigen Dialog und Kontakt machen diese gerne mit.

 

Die „3. Ladies Night“ wurde in der Gnadenkirche durchgeführt, knapp 200 Besucher waren von den Modenschauen und den Infoständen begeistert.  Der Erlös in Höhe von € 320,00 wurde für die Kinder- und Jugendarbeit an Pfarrer Jürgen Muthmann übergeben. 

Der Wanheimerorter Wochenmarkt wurde im Oktober 1936 erstmals veranstaltet und beim 80-jährigen Jubiläum wurde dieser zusammen mit dem Kartoffeltag des Marktbetreibers Kontor Duisburg durchgeführt. Zusammen mit der Rheinischen Kartoffelkönigin Lisa Blomenkamp verkaufte die Stadtteiloffensive Wanheimerort 100 Kartoffelbrote zum Selbstkostenpreis an die Besucher des Wochenmarktes. Die Aktion kam bei den Marktbesuchern gut an. 

Die weihnachtliche Ausstattung der Basarstraße wurde erweitert durch Weihnachtsbäume mit Beleuchtung am Eingang der Fischerstraße und einer zusätzlichen Lichterkette am dm-Markt. Leider war die Spendenbereitschaft für den Ausbau der Weihnachtsbeleuchtung (für die kommenden Jahre) der Wanheimerorter Geschäftsleute und Bürger in diesem Jahr dürftig. Allein die Kosten für den Auf- und Abbau der Beleuchtung und der großen Weihnachtsbäume betragen über € 2.638,00 – dies kann nicht in jedem Jahr aus dem Kassenbestand bezahlt werden.

 

Auch die Kosten für die Veranstaltungen sind nicht gerade gering – Gebühren für die Stadt, Strom, Wasser, Bühne, Musik, Künstler, etc. – diese betragen eine Summe im vierstelligen Bereich.  Dieses wird nur über die Mitgliedsbeiträge und einigen Standgebühren finanziert.

 

Ein Problem von vielen Einzelhandels-Fachgeschäften ist, dass sie keinen Nachfolger haben und bei Erreichen der Altersgrenze den Betrieb aufgeben werden. Auch das Internet macht den Fachgeschäften zu schaffen. Viele lassen sich im Fachgeschäft beraten, um anschließend im Internet zu bestellen. Dies trägt zum Sterben der Fachgeschäfte bei.
Oft wird vergessen, dass der Mittelstand mehr Arbeitnehmer beschäftigt als viele Großbetriebe, er zahlt seine Gewerbesteuer in der Stadt, wo er aktiv ist und er bildet Jugendliche aus. Die fachliche Beratung gibt es im Internet nicht und ein Umtausch ist im Internet oftmals mit enormen Schwierigkeiten verbunden.

 

Ein anderes Problem ist für die Stadtteilzentren, dass die Auflagen zur Durch- führung von verkaufsoffenen Sonntagen immer höher gelegt werden, heute muss immer ein besonderer Anlass – z.B. ein Stadtteilfest, Jubiläumsveranstal- tung oder besonderer Grund – vorhanden sein. Was hierbei vergessen wird ist: 

- Die Städte kassieren Gebühren für Sondernutzungen und Gewerbesteuer für die getätigten Umsätze. 

- Die Arbeitgeber zahlen Sozialabgaben für die beschäftigten Mitarbeiter

- Die Mitarbeiter bekommen Lohn oder Freizeitausgleich für die Mehrarbeit

- Der Staat bekommt Umsatzsteuer für die Verkäufe an die Besucher der verkaufsoffenen Sonntage.

 

Andererseits erlauben die Städte, dass z.B. an Bahnhöfen und Flughäfen ohne Probleme an 365 Tagen im Jahr alle Waren ohne irgendwelche Auflagen verkauft werden dürfen. Wo bleibt hier die Chancengleichheit? Weiter fällt auf, dass die Konzentration der Veranstaltungen (oftmals drei oder vier Tage) in der Innenstadt die Besucher aus den Stadtteilzentren abziehen.
Hierfür steht  professionelles und verfügbares Personal zur Verfügung, während die lokalen Werbegemeinschaften dies nur in ehrenamtlicher Arbeit machen. – Wir wollen nur an zwei Tagen im Jahr aufhaben und sind der einzige Werbering südlich der Innenstadt, der für 2017 Jahr zwei verkaufsoffene Sonntage geplant hat.
– Wenn die Arbeit der Werbegemeinschaften in den Nebenzentren (z.B. Wanheimerort, Buchholz, Neumühl – um nur einige zu nennen) nicht mehr gewünscht werden sollte, dann wäre eine klare Information hierüber hilfreich. 

- Ein weiterer Aspekt ist, dass auch oft vergessen wird, dass die lokalen Unternehmen oftmals die örtlichen Vereine (Jugend-, Sport-, Musik- Kultur-oder kirchliche Arbeit) mit Sach- oder Geldspenden unterstützen. Ohne diese Unterstützung würden viele lokale Projekte oder Sportveranstaltungen nicht möglich sein.

 

- Auch der Wochenmarkt bietet heute nicht nur frische Grundnahrungsmittel an, sondern auch Segmente, die in Konkurrenz zum Wanheimerorter Einzelhandel stehen. Dies trifft ebenso auf die Trödelmärkte zu, auf denen oftmals mehr Neuwaren als Trödel angeboten werden. Hier würden wir uns wünschen, dass mehr kontrolliert wird, aus welchen Kanälen die „Markenware“ kommt und ob auch die Einnahmen versteuert werden.
- Bei den lokalen Einzelhändlern werden die „Daumenschrauben“ angelegt, während dies bei den freien Händlern u.E. nicht gemacht wird, da hier Kontrollen schwierig sind. Bei den Markthändlern – z.B. bei Textilien müsste auch eine Registrierkasse nach GOPD-Vorschrift zum Einsatz kommen. Dies würde den Städten und Finanzämtern zugutekommen.

 

Wir appellieren an die Wanheimerorter und Besucher, die lokalen Einzelhändler und Handwerksbetriebe bei ihren Einkäufen und Aufträgen zu berücksichtigen. Dies bringt Ihnen viele Vorteile:

 

- Kompetente Beratung

- Gutes Preis/Leistungsverhältnis

- Gute Qualität

- Garantien werden eingehalten

- Kurze Wege

- Guter Branchenmix

- Sicherung von vielen Arbeitsplätzen

 

Es gibt allerdings einige Branchen, die wir in Wanheimerort noch gerne hätten: 

- Schreibwarengeschäft

- Buchhandlung

- Qualitätsmode für die jüngere Generation

- Best Ager-Geschäfte

 

Ein weiterer Appell geht an die Wanheimerorter Betriebe und Handwerker:

 Werden Sie Mitglied in der Stadtteiloffensive Wanheimerort, damit Wanheimerort weiterhin ein gut besuchter Stadtteil bleibt und auch Besucher aus benachbarten Stadtteilen anlockt. Die Mitgliedschaft kostet € 10,00 im Monat.  

Zurzeit gibt es auf der Basarstraße nur 1 Leerstand, auf der Düsseldorfer Straße und im Schlenk sind jeweils 3 Ladenlokale frei. Falls Sie Gewerbe- oder Ladenlokalflächen zu akzeptablen Preisen frei haben, informieren Sie uns hierüber. Infos können Sie an Marion Hendrichsen, Rheintörchenstr. 79, Tel.  73 42 42 oder an Joachim Schneider, Handy-Nr. 0173 / 512 54 79 weitergeben. 

Nur gemeinsam sind wir stark und können unseren Stadtteil lebenswert für die Zukunft gestalten.  

Weitere Informationen über uns gibt es auch im Internet unter:

 

www.stadtteiloffensive-wanheimerort.de oder senden Sie uns eine E-Mail an info@stadtteiloffensive-wanheimerort.de . Auf unserer Internetseite finden Sie alle aktuellen Termine zu Veranstaltungen in Wanheimerort, Öffnungszeiten der lokalen Ärzte und Mitgliedern der Stadtteiloffensive.

 

 

Qualifizierungsprojekt für ehrenamtliche Vereinsvorstände

Duisburg, 13. Januar 2017 - Die Volkshochschule Duisburg führt mit Förderung der Robert-Bosch-Stiftung seit September vergangenen Jahres eine fünfteilige Qualifizierungsreihe für ehrenamtliche Vereinsvorstände unter dem Titel „Engagement braucht Leadership“ durch. Zwei Veranstaltungen stehen noch aus.  
Beim Austauschforum am Donnerstag, 26. Januar, von 18 Uhr bis 21 Uhr im Konferenzzentrum „Der Kleine Prinz“ an der Schwanenstraße 5-7 in Duisburg-Mitte geht es um das Thema „Organisationsentwicklung“.   Viele Vereine wünschen sich mehr Effizienz und Erfolg in der täglichen Arbeit. Oft stehen diesen Zielen organisatorische Hürden im Wege. Wie man einen Organisationsveränderungs-prozess erfolgreich durchführen kann, wird Businesscoach und Organisationsberater Oliver Wüntsch vorstellen.
Nach seinem Einführungsvortrag zum „Schlanken Veränderungsmanagement“ haben die Teilnehmer die Möglichkeit, in Arbeitsgruppen die vermittelten Methoden anzuwenden.   Bei der letzten Veranstaltung dieser Reihe am Samstag, 18. Februar, von 10 bis 15 Uhr, ebenfalls im „Kleinen Prinzen“, steht das Thema „Erfolgreiche Antragstellung und Abrechnung von Projektmitteln“ auf dem Programm.  

Für Vereine sind Stiftungsmittel und Förderzuschüsse oft die beste Möglichkeit, mehr für das Vereinsleben möglich zu machen. Das Seminar gibt einen Überblick zu den wichtigsten Recherchemöglichkeiten und erläutert, wie man die Antragstellung erfolgreich gestaltet.
Die Diplom-Sozialarbeiterin und Fundraising-Managerin Beate Haverkamp wird vorstellen, was Bestandteil eines Antrages ist, wie man in kurzen Sätzen verständlich das eigene Anliegen darstellen und welche Rolle das Netzwerken bei der Akquise von Stiftungen und Fördermitteln spielt. Im zweiten Schritt wird vermittelt, wie nach der Zusage die Projektmittel sicher abgerufen und abgerechnet werden.  
Interessierte, die an einer oder beiden kostenfreien Veranstaltungen teilnehmen möchten, können sich verbindlich unter Angabe aller Kontaktdaten bei der VHS, Annette Thierfelder-Renk, 0203/283-2206, a.thierfelder@stadt-duisburg.de, anmelden. Jede Veranstaltung steht für sich, sodass man nicht an den vorlaufenden Veranstaltungen teilgenommen haben muss.  

 

OB Sören Link lädt ehrenamtlich Engagierte ins Theater Duisburg ein

Duisburg, 12. Januar 2017 - In Duisburg sind stadtweit etwa 25.000 Einwohner im kirchlichen, sozialen, caritativen und sportlichen Bereich ehrenamtlich tätig. Oberbürgermeister Sören Link lädt am Freitagabend, 13. Januar, stellvertretend 350 der engagierten Helfer in das Theater Duisburg ein – die Helfer wurden im Vorfeld von den Organisationen, Gemeinden und Vereinen benannt – und möchte ihnen mit dieser Geste der Anerkennung für ihren unermüdlichen Einsatz danken.  
„Dank des besonderen Engagements der vielen ehrenamtlich Aktiven ist es möglich, unsere Stadtgesellschaft lebenswert zu halten.“ betont Oberbürgermeister Sören Link. „Unsere Gesellschaft würde ohne Tugenden wie Hilfsbereitschaft, Solidarität und Nächstenliebe kaum funktionieren. Gerade hier in Duisburg hat das ehrenamtliche Engagement in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen und wird auch in Zukunft wichtiger sein als je zuvor.“  
Nach dem Besuch des Schauspiels „Vater“ möchte der Oberbürgermeister mit den ehrenamtlich Engagierten im Theaterfoyer ins Gespräch kommen und sich ein Bild machen von der Vielfalt der Aufgaben, den Motivationsgründen und den täglichen Herausforderungen.    

 

AWO-Ortsverein Süd und BBZ Ungelsheim finden neue Heimat in der katholischen Gemeinde St. Stephanus

Duisburg, 05. Januar 2017 - Der AWO-Ortsverein Süd und das Begegnungs- und Beratungszentrum ziehen um. Zum neuen Jahr werden die Mitglieder ihre neue Heimat in einem Raum der Begegnung im alten Pfarrhaus erhalten. Das BBZ  findet sein neues Quartier im Gemeindehaus der Kirchengemeinde St. Stephanus, wo auch die Beratungsangebote der im Stadtteil langjährig bekannten AWO-Mitarbeiterin, Inge Klein (Foto) stattfinden.
Die AWO musste ihr bisheriges Quartier auf der Braunlager Straße verlassen. Die St. George‘s International School, der das Gebäude gehört, plant für dieses Jahr eine Erweiterung. Der Mietvertrag mit dem Wohlfahrtsverband lief aus.  
Bereits im Vorfeld hatte der Vorsitzende des AWO-Ortsvereins, Walter Appelrath, die über 200 Mitglieder über den anstehenden Umzug informiert. In dem Brief dankte er dafür, dass die Verantwortlichen der Kirche St. Stephanus  den Weg dazu geebnet haben. Die Angebote für die Mitglieder des Ortsvereins Süd werden weitergeführt. Der neue Standort bietet eine Chance der Zusammenarbeit.
Sowohl die katholische Kirchengemeinde als auch wir stellen fest: „Die Teilnehmerzahlen an vielen Angeboten gehen zurück“. Gerade um der Situation in Ungelsheim mit seinen älteren Menschen gerecht zu werden sind die Bemühungen, das Bestehende aufrecht zu erhalten von großer Wichtigkeit.  
Bevor die Aktivitäten des Ortsvereins und des BBZ wieder stattfinden können sind einige Renovierungsarbeiten zu erledigen. Im Januar wird damit begonnen und nach einer notwendigen Auszeit können die Angebote dann in den „Neuen Räumlichkeiten“ wieder anlaufen.  
Wolfgang Krause spricht von einer sehr guten Lösung für alle: „Die vielen Besucher unseres BBZ´s und die Freunde des Ortsvereins wollten Ungelsheim nicht verlassen. Diesen Wunsch können wir erfüllen. Durch die Kooperation mit der Gemeinde sehen wir die Möglichkeit, noch mehr Menschen zu erreichen. Nicht zuletzt zeigt die Lösung, wie gut die Ungelsheimer zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen. Unser Ortsverein war immer Teil des Netzwerks im Stadtteil. Das zahlt sich jetzt aus, und ich wünsche St. Stephanus und der AWO ein glückliches miteinander."  

 

Auf ein „paar“ Worte zum Jahresausklang 2016
Harald Jeschke

Duisburg, 31. Dezember 2016 - Duisburg kann und muss mehr leisten. Das hat deutlich Grenzen, da immer der finanzielle Druck, Altlasten und der von der Bezirksregierung geforderte Personal- und Kostenabbau enorm drückt.

Wie soll eine Verwaltung noch rund 700 Stellen abbauen und gleichzeitig optimal, im besten Fall so wie bisher funktionieren? Die Zusammenlegung der Bezirke wie schon umgesetzt mit Ausrichtung Bezirksmanagement soll trotzdem bürgernah sein. Wir werden sehen…
mehr

Bürgergespräch mit Oberbürgermeister Sören Link
Oberbürgermeister Sören Link möchte am Mittwoch, 18. Januar, mit den Duisburgerinnen und Duisburgern ins Gespräch kommen. Termine können am Mittwoch, 11. Januar, ab 8.30 Uhr, unter der Rufnummer (0203) 283-6111, mit dem Referat für Kommunikation und Bürgerdialog vereinbart werden

 

Wirtschaftsbetriebe Duisburg holen Weihnachtsbäume ab
BZ-auf ein Wort: Aber bei den 'Wilden Kippen' hapert es gewaltig
WBD straft Oberbürgermeister Lügen!
Jochem Knörzer

Duisburg, 30. Dezember 2016 - In diesem Jahr sammeln die Wirtschaftsbetriebe Duisburg in der Zeit vom 02.01. bis 14.01.2017 die Weihnachtsbäume ein. Zwei feste Abholtermine gibt es für jeden Stadtteil. mehr

BZ-auf ein Wort
Schön, dass die WBD frühzeitig die Abholtermine der 'gebrauchten' Weihnachtsbäume ankündigt und, so die Annahme, auch einhält. 

Unschön, dass die gleiche WBD in Bezug 'Wilde Kippen' den Oberbürgermeister, der im Herbst 2012 sein Wahlkampfversprechen einlöste und die '48-Stunden-Dreck-weg'-Garantie einführte, mittlerweile, zumindest in Hochfeld, Lügen straft!