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Bürgertelefon   363 44 66   Selbsthilfegruppen
 
Ärger mit Behörden?
Bürgersprechstunde des Petitionsausschusses im Landtag
 

 Düsseldorf/Duisburg, 16. April 2014 - Der Petitionsausschuss des Landtags hilft Bürgerinnen und Bürger, die sich von einer Landesbehörde falsch behandelt fühlen. Die Abgeordneten nehmen sich der einzelnen Fälle an und versuchen je nach Sachlage mit den Beteiligten gemeinsame Lösungswege zu finden.  
Am Montag, den 12. Mai 2014   findet in der Zeit zwischen 15.00 Uhr und 18.00 Uhr im Landtag, Platz des Landtags 1, 40221 Düsseldorf, eine  Bürgersprechstunde des Petitionsausschusses statt. Die Menschen aus der gesamten Region - auch aus den angrenzenden Kreisen, Städten und Gemeinden - können die Möglichkeit nutzen, ihre Probleme mit Kommunal- und Landesbehörden den Abgeordneten und Mitarbeitern des Petitionsausschusses zu schildern. In einigen Fällen kann erfahrungsgemäß sofort Rat erteilt werden.  
Der Petitionsausschuss des Landtags befasst sich im Jahr mit ca. 5000 Eingaben aus den unterschiedlichsten Verwaltungsbereichen (z. B. Soziales, Bauen, Schulen, Ausländerrecht, Umwelt usw.) und kann in vielen Fällen zugunsten der Bürgerinnen und Bürgern tätig werden.   Bürgerinnen und Bürger, die ihr Anliegen persönlich vorbringen möchten, sollten sich   unter 0211/884-2506 oder 2938 (9.00 Uhr bis 16.00 Uhr) für den Sprechtag anmelden, um so unnötige Wartezeiten zu vermeiden.

Nach Anfragen schon im Jahr 2011: OB Sören Link schlägt nun Einführung der Ehrenamtskarte vor 

Duisburg, 28. März 2014 - Im September 2011 recherchierte die Bürgerzeitung mit der politischen Vereinigungn Bürgerlich-Liberale und dem Bürgerverein Duisburg-Neudorf bei der Bezirksregierung Düsseldorf, was andere städte in NRW ihren Bürgern an Anerkennung rund um das hrenamt so zukommen lassen und ob Duisburg das auch in Zeiten des Nothaushaltes tun könnte. mehr...


Ehrenamtliches Engagement hat einen hohen Stellenwert in Duisburg. Zehntausende engagieren sich in Vereinen, Kirchen, sozialen und kulturellen Einrichtungen sowie Interessengruppen, aber auch im ganz normalen Alltag. Allein bei der Stadt Duisburg sind mehr als 900 Menschen in ihrer Freizeit ehrenamtlich tätig. Dabei reicht die Bandbreite von Vorlesepatenschaften bis Jugendarbeit.  
Gerade in Zeiten des demografischen Wandels ist der gesellschaftliche Nutzen der ehrenamtlichen Arbeit von immensem Wert.

Oberbürgermeister Sören Link, in dessen Dezernat der Bereich Ehrenamt angesiedelt ist, möchte diesen wichtigen Bereich erhalten, ausbauen und in besonderem Maße würdigen. Er schlägt deswegen dem Rat der Stadt Duisburg in seiner kommenden Sitzung vor, die Ehrenamtskarte des Landes Nordrhein-Westfalen in Duisburg einzuführen.  
Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat die Karte im Jahr 2008 eingeführt, die in Zusammenarbeit mit den beteiligten Kommunen als Geste der Anerkennung von bürgerschaftlichem Engagement ausgegeben wird. Sie ist eine besondere Würdigung für zeitlich überdurchschnittlich geleistete Freiwilligenarbeit und beinhaltet Vergünstigungen bei vielen öffentlichen und privaten Einrichtungen.   Duisburg wäre die erste Großstadt, die sich dem Landesprojekt anschließt.
Aktuell beteiligen sich 191 Gemeinden, davon fünf mit über 200.000 Einwohnern.   Oberbürgermeister Sören Link: „Bürgerschaftliches Engagement verdient Anerkennung. Die Ehrenamtskarte ist eine tolle Möglichkeit, den Menschen zu danken, die sich in ihrer Freizeit überdurchschnittlich für das Gemeinwohl engagieren.“  

Ehrenamtskarte NRW ist eine Erfolgsgeschichte
Bereits 121 Kommunen geben das Dankeschön an engagierte Bürger

Duisburg, 2. September 2011 - Die Ehrenamtskarte NRW ist eine echte Erfolgsgeschichte. Bereits 121 Städte und Gemeinden im Land geben dieses "Dankeschön" inzwischen aus. Über 12.000 besonders engagierte Bürgerinnen und Bürger sind zwischenzeitlich mit dieser Karte ausgezeichnet worden. Dies teilte Familienministerin Ute Schäfer, NRW-Ministerin  für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport am 24. August 2011 mit. "Das Interesse an der Ehrenamtskarte NRW ist ungebrochen groß. Sie ist ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung für alle, die sich mit großem Engagement ehrenamtlich für ihre Mitmenschen einsetzen", sagte Schäfer.
Die Karte verbindet Dank und Wertschätzung mit einem praktischen Nutzen. Die Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte können sich inzwischen fast landesweit über rund 1.700 Vergünstigungen bei Unternehmen und Institutionen freuen. Dazu gehören Ermäßigungen beim Eintritt in Schwimmbäder oder Museen, für Theater- oder Musikveranstaltungen, aber auch geringere Gebühren für VHS-Kurse oder Rabatte bei vielen Einzelhändlern, in Kinos oder Sportstätten.
"Menschen, die sich intensiv ehrenamtlich engagieren, verdienen nicht nur ein Schulterklopfen, sondern eine echte Wertschätzung. Denn bürgerschaftliches Engagement ist für unsere Gesellschaft unverzichtbar. Gemeinsam mit den Kommunen wollen wir den Freiwilligen in unserem Land etwas zurückgeben", sagte Schäfer.
Die Ehrenamtskarte NRW ist ein gelungenes Gemeinschaftsprojekt zwischen Land und Kommunen. Jede Kommune in NRW kann sich beteiligen. Sie braucht dazu nur einen Ratsbeschluss. Das Land gewährt einen Einführungszuschuss und finanziert die ersten Karten.
"Wir wollen das Ehrenamt stärken. Mit der Einführung der Ehrenamtskarte hoffen wir, noch mehr Menschen für ein ehrenamtliches Engagement zu begeistern. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass der Hinweis ´Wir akzeptieren die Ehrenamtskarte´ bald in allen Landesteilen zu finden sein wird", sagte Schäfer.
Nordrhein-Westfalen habe viele Menschen, die sich freiwillig und ehrenamtlich engagierten. "Mehr als ein Drittel unserer Bürgerinnen und Bürger sorgen damit für mehr Lebensqualität vor Ort, für den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft und die Zukunftsfähigkeit unseres Landes", so Schäfer.
Nähere Informationen zur Karte, eine aktuelle Übersicht über die teilnehmenden Kommunen und über alle landesweit geltenden Vergünstigungen gibt es unter www.ehrensache.nrw.de.
 

Und was ist dabei mit Duisburg?

Duisburg steht bekanntlich- wie übrigens auch Städte , die die Ehrenamtskarte anbieten - unter der Aufsicht der Bezirksregierung in Düsseldorf. "Die Städte, die eine Ehrenamtskarte anbieten, haben das gar nicht bei uns beantragt und in dieser Hinsicht haben wir auch nichts dergleichen von Duisburg gehört", war die Bezirksregierung heute sehr erstaunt über dies schöne Aktion in NRW. "Duisburg muss das selbst entscheiden", hieß es abschließend aus Düsseldorf.  Harald Jeschke

 

 

"Tag gegen Lärm" am Mittwoch, den 30. April 2014

Duisburg, 11. März 2014 – Willi Pusch, Chef der Bundesvereinigung Schienenlärm udn ehemals Wanheimerorter schlug vor, an diesem Tag oder danach lokale Aktionen gegen den Bahnlärm durchzuführen. Als deutschlandweite gemeinsame optische Klammer wird ein "Demo Hemd" aus Plastik vorgeschlagen, auch Demo Poncho genannt, Modell siehe Foto. Das Motiv ist auf Vorder- und Rückseite das gleiche. Das Demo Hemd kann auch aufgeschnitten und z.B. als Transparent aus den Fenstern gehängt und bei allen Demos gegen Bahnlärm verwendet werden. Das Hemd kann durch die BVS bestellt werden.
Es kostet nur 0,65 € pro Stück. Die Mindestproduktionsmenge ist 4000 Stück für ganz Deutschland. Bei bekannten ca. 100 Bürger-Initiativen müssten im Schnitt 40 Hemden zum Gesamtpreis von 26 € pro BI plus Porto abgenommen werden, ein Preis, der sicher verkraftbar ist und dem gemeinsamen Auftritt ein medienwirksames Gesicht gibt. Bestellung und Auslieferung an alle BIs bis 25.04. wird von Gerd Kirchhoff organisiert. Da wir einen Bestellvorlauf von 5 Wochen haben, bitten wir Sie dringend, Ihre Bestellung bei Gerd Kirchhoff bi.bahnlaerm@gmx.de bis Freitag 14.03.2014 aufzugeben.

Ein Großer des Duisburger Schützenwesens ist von uns gegangen
Klaus de Jong

Duisburg, 14. Februar 2014 – Die Schützengemeinde der Rheinhauser Schützen trauert um Achim Fischer.
Alle, aber auch wirklich alle Schützenschwestern und Schützenbrüder waren zu der Trauerfeier am 14.02. gekommen um sich von einem der Ihren zu verabschieden.
Er war weit über die Grenzen der Stadt bekannt und auch beliebt. 
Die Kapelle war viel zu klein um die Trauergemeinde aufzunehmen.
Er war der langjährige Präsident, Generaloberst des BSV (Bürgerschützenverein Friemersheim) .
Der Chronist kennt den BSV nicht ohne Achim als Präsident.  Er war omnipräsent .
Sieben Mal errang er die Würde des Schützenkönigs. Eine schier unendliche Anzahl von Ehrungen konnte er auf sich vereinigen. Seine Schützenfeste auf der Sioux Montana Ranch waren legendär und feierlich, jedoch auch immer festlich. Er verstand es auch die Politiker vor Ort  zu diesen Festen einzuladen. Sein traditionelles Oster (Eier) schießen war Pflicht für die Honoratioren der Stadt. Er wird eine Lücke hinterlassen, wie diese zu schließen ist, wird die Zeit zeigen.
Sein Sohn hielt eine tiefgreifende, ein wenig kritische, jedoch von tiefer Liebe getragenen Rede für seinen Vater.

 

Ein echter Hit: Konzert „Comedy Meets Blues“
Susanne
Köckert wollte ganz privat dem AWO-Ingenhammshofs helfen

Duisburg, 14. Februar 2014 – Gute Stimmen und besten Laune waren am Dienstagabend im Centrum Westende in Meiderich Trumpf!
Gute Musik und gute Laune für eine wirklich gute Sache: Das Benefizkonzert „Comedy Meets Blues“ zugunsten des Wiederaufbaus der Stallungen auf dem AWO-Ingenhammshof war ein Hit. Der Erlös des Abends, der noch nicht fest steht, geht an den Lernbauernhof der AWO-Integration in Meiderich. Ein Feuer auf dem Hof hatte Ende Oktober die Stallungen zerstört. Acht Tiere waren bei dem Brand ums Leben gekommen. mehr

 

1. Neumühler Bürgerbrunch

Duisburg, 14. Februar 2014 – Der Countdown für den 1. Neumühler Bürger-Brunch, organisiert vom Kirchbauverein Herz-Jesu e.V., läuft. Am Sonntag, den 25. Mai 2014 verwandelt sich ab 11.00 Uhr die Neumühler Innenstadt in die größte Frühstücksmeile der Region. Der Neumühler-Bürger-Brunch ist das größte Picknick in der Region, bei dem jeder Teilnehmer seine eigenen Speisen und Getränke für den Brunch/Frühstück mitbringt.
„Wir wollen die Gemeinschaft in Neumühl durch dieses gemeinsame Frühstück stärken und die Einnahmen des Festes der Sanierung des Domes zur Verfügung stellen“, so Pater Tobias, Pastor der Gemeinde Herz-Jesu und Vorsitzender des Kirchbauvereins. Insgesamt über 100 Tische werden auf dem Hohenzollernplatz gestellt. Für 25 €uro kann man einen Gruppentisch und für 5 €uro einen Einzelplatz erwerben. Der Erlös des Bürger-Brunch fließt in die Sanierung und Renovierung der Herz-Jesu Kirche im Volksmund auch der Schmidthorster Dom genannt. Jeder kann mitbringen, was ihm schmeckt und gefällt: Süßes oder Saures, Lokales oder Internationales, Gesundes oder „die kleine Versuchung“.
Mitmachen kann jeder: Kinder, Erwachsene, Familien, Freunde, Geburtstagsgäste. Sogar Hochzeiten, Silberhochzeit oder Goldene Hochzeiten können ihre Feierlichkeiten an diesem Tag auf dem Hohenzollernplatz feiern. Wer noch beim spektakulärsten Neumühler Bürgerbrunch dabei sein will, sollte sich schnell Tischkarten und die entsprechende Tischdecke besorgen.   Neben dem kulinarischen kommt natürlich auch das kulturelle Wohl nicht zu kurz. Ein Bierstand und alkoholfreie Getränke stehen zur Verfügung. Für eine ausgelassene Stimmung während des Bürger-Brunchs sorgt auch ein facettenreiches Künstler-und Bühnenprogramm.
Mit dabei sind u.a. „“Take3“ ein Jazz-Trio aus Moers, die seit mehr als 10 Jahren am Niederrhein und im Ruhrgebiet live unterwegs sind. „Take3“ bevorzugt die „klassische Triobesetzung“ (Klavier, Kontrabass, Schlagzeug) und wird von 11-13 Uhr eine Mischung aus Swing, Blues, Latin, Balladen sowie bekannten Jazz-Evergreens präsentieren. Mit dabei sind auch „The Funked Up! Soundation“ die ab 13 Uhr ordentlich eine Ladung Jazz und Soul präsentieren werden. Für die Kinder gibt es ein eigenes Kinderprogramm mit Hüpfburg u.v.a.m.  
Tischreservierungen: Wer sich noch schnell einen freien Tisch beim größten Bürgerbrunch ergattern möchte, sollte so schnell wie möglich reservieren. Die Reservierung ist möglich bei der Gemeinde Herz-Jesu Neumühl unter Rufnummer: 0203-581323 oder per E-Mail: gemeindebuero1@herz-jesu.info  
Neumühler-Brunch-Flyer sind im Gemeindebüro oder in der Herz-Jesu Kirche erhältlich.

 

Abschied von der Kindernothilfe nach 41 Jahren:
Vorstandsmitglied Rolf-Robert Heringer geht in den Ruhestand

Duisburg, 14. Februar 2014 –  Mehr als vier Jahrzehnte arbeitete Rolf-Robert Heringer für die Kindernothilfe. Nach diesem erfüllten Berufsleben geht der stellvertretende Vorstandsvor-sitzende des international tätigen Kinderhilfswerks nun in den Ruhestand. "Ich wünsche mir, dass wir weiterhin auf die Stimmen der Kinder hören und den Kindern, die keine haben, eine Stimme verleihen“, so Heringer bei seiner offiziellen Verabschiedung.
Fast 200 Gäste fanden sich am Freitagvormittag in der Duisburger Jesus-Christus Kirche ein, um dem scheidenden Vorstandsmitglied ihre guten Wünsche mit auf den Weg zu geben. Rolf-Robert Heringer kann auf eine eindrucksvolle Karriere blicken: 1972 begann er als Sachbearbeiter in der Buchhaltung, seit 1989 ist er Mitglied des Vorstands und seit 1995 stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Während dieser Zeit ist das Kinderhilfswerk stark gewachsen.
Inzwischen setzt sich die  Kindernothilfe für 1,5 Millionen Mädchen und Jungen in 29 Ländern der Erde ein. Der inzwischen 65-jährige Rolf-Robert Heringer hat die Entwicklung der Kindernothilfe mit vorangetrieben, hin zu einem großen christlichen Kinderrechtewerk, das in seinen fast 950 Projekten Kindern zur Seite steht und ihnen die Perspektive für eine selbstbestimmte Zukunft vermittelt. Heringers Arbeit war stets angetrieben von der Wertschätzung für Kinder und deren oft sehr schwierige Lebenswirklichkeiten.
„Ich habe die Kinder- und Jugendjahre der Kindernothilfe begleiten und auch an der einen oder anderen Stelle mitgestalten dürfen. Nun ist die Kindernothilfe erwachsen und übernimmt eine ausgezeichnete Rolle in der Entwicklungszusammenarbeit“, sagt der seit fast 60 Jahren in Duisburg lebende Heringer. „Die Kinderrechte spielten von Anbeginn der Arbeit der Kindernot-hilfe eine große Rolle: Das Recht auf Nahrung, auf Kleidung, eine Schulausbildung bis hin zu einer Berufsausbildung.
Damit sind die Weichen gestellt worden, die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen nachhaltig und wirkungsvoll zu verbessern, damit sie einer besseren Zukunft entgegengehen können.“ Laut eigener Aussage hat es Rolf-Robert Heringer selbst „nie bereut, zur Kindernothilfe gekommen" zu sein oder auch zu wechseln - trotz anderer attraktiver Stellenangebote.
„Die Kindernothilfe ist für mich Heimat geworden", sagt er heute. Zum Festakt in der Jesus-Christus-Kirche kamen nicht nur Mitarbeitende der Kindernothilfe, sondern auch zahlreiche Freunde, Gremienvertreter, Wegbegleiter und Familienangehörige.

 

Neun Bürger trotzten Sturm und Regen - Sackgasse 'In den Peschen' 'entmüllt'
Angelika Röder, Jochem Knörzer

Duisburg, 8. Februar 2014 – Mitglieder der Wählergruppe Bürgerlich-Liberale hatten zu einem gemeinsamen 'Müll-weg-räumen' in der Sackgasse 'In den Peschen'/'Steile Straße' in Rheinhausen aufgerufen und trotz Sturm und Regen traten sie am Samstag, 8. Februar 2014, auch an. mehr

 

Gründung der Selbsthilfegruppe Trigeminus-Neuralgie

Duisburg, 3./6. Februar 2014 - Es gibt immer wieder Krankheitsbilder, die auch die Selbsthilfe-Kontaktstelle googlen muss, die aber für die Betroffenen mit so großem Leidensdruck verbunden sind, dass sie dankbar für jede Hilfe sind. Eine Gruppe zu einem solchen Krankheitsbild soll jetzt in Duisburg gegründet werden. Das Thema: Trigeminus Neuralgie. Hierbei handelt es sich um einen extrem starken Gesichtsschmerz, der durch einen Reizungszustand des 5. Hirnnerven zu Stande kommt.
Am Mittwoch, 5. Februar  wird um 17 Uhr die Gründung der Selbsthilfegruppe Trigeminus-Neuralgie angestrebt. Wer gern in einer  lockeren Gesprächsrunde  seine Erfahrungen um die schmerzintensive Neuralgie einbringen möchte, ist herzlich eingeladen. Ort ist das Fitnesscenter an der Lotharstraße 222 (zwischen den Bahn-Unterführungen über  den Parkplatz zum Center in den Raum rechts, ist auch die Heimatbasis des Bürgervereins Neudorf). Ansprechpartner ist Harald Jeschke (Telefon 0203 – 363 44 66).

Zwei Dutzend Duisburger Bürgerinnen und Bürger waren dem Aufruf zur Gründung der Selbsthilfegruppe im am Mittwoch, 5. Februar 2014 im Fitnesscenter an der Lotharstraße gefolgt. Neugier, starkes Interesse und Spannung waren die wesentlichen Element, die mit der von gräßlichen Schmerzattacken verbundenen Neuralgie betroffenen Menschen.

„Das ich endlich einmal mit anderen betroffenen Menschen so ungezwungen über dies Schmerzen sprechen konnte und hören musste, was andere noch zu leiden haben, das war so wichtig für mich“, meinte die zweitälteste Teilnehmerin aus Ungelsheim. Aus Fahrn, Meiderich, Duissern und allein acht betroffene Rheinhausen waren sie angereist – die Trigemius-Patienten  aus Neudorf hatten sozusagen ein Heimspiel.

Alle Betroffene und auch die Angehörigen kamen zu Wort und schildeten ihre Erfahrungen bzw. Umgang mit dem Schmerz, den Medikamenten, den gravierenden Nebenwirkungen oder welche Ärzte und Kliniken sie behandeln. Es waren auch Betroffene dabei, die sich schon einer Gehirnoperation hatten unterziehen müssen, um dem grausamen Dauerschmerz zu entkommen. Eine andere Betroffen wusste sich in ihrer Not bei nächtlichen Schmerzattacken nicht anders zu helfen, als jede Menge und damit zu viel Medikamente zu sich zu nehmen- sie konnte soeben noch von der Notfallrettung vor Vergiftung und dem Tod gerettet werden.

Die Anwesenden kamen einstimmig überein, den monatlichen Zyklus, Ort und Uhrzeit beizubehalten. Erste Gespräche mit den Klinken Duisburg ergaben Zustimmung bei der flankierenden Unterstützung fachlicher Art (medizinischer Rat), Nutzung des Schmerz-Therapiezentums oder auch Bereitstellung von Räumlichkeiten für Informationsveranstaltungen. Auch wurde Hilfe seitens der DVG mit Begleitservice bei der Anfahrt mit Bus oder Bahn zugesagt. 

Zielsetzung der Selbsthilfegruppe:
Mit der Medizin und der Politik alles auszuschöpfen, was den von Depression, sich abkapseln wollen oder gar von Suizidgedanken geplagten Betroffenen helfen kann. Dazu zählt auch die Nutzung von Akkupunktur, die keine argen Nebenwirkungen hat, sehr gut hilft über einen längeren Zeitraum von Schmerzattacken frei zu bleiben, aber noch teuer privat bezahlt werden muss.  

 

Wittener Rentnerin sagte Danke im SilberPalais
Manfred Schneider

Duisburg/Witten, 04. Februar 2014 – Auf der Fahrt zu ihrem Besuch in Duisburg wurde der Rentnerin Martha Gniesdzia aus Witten in einem überfüllten Zug die Geldbörse geraubt. Einen Tag vor ihren 88. Geburtstag.
„Ich war war enttäuscht, Papiere und Geld, alles war weg“, sagte die rüstige Dame der BZ Duisburg. „Ich bin nicht abergläubisch, aber es war der 13.“ ergänzte sie mit einem Lächeln.
Zwei Tage später hat ihr Sohn Manfred Gniesdzia angerufen und sie gefragt, ob sie etwas vermisse. mehr

 

Stammtisch Bürgerverein-Neudorf e.V.: Gastreferent zum Thema:

IT-Studenten helfen bei Computer- und Technikproblemen

Duisburg, 3. Februar 2014 - Wenn der PC spinnt… IT-Studenten helfen bei Computer- und Technikproblemen . Ab sofort stehen Duisburger Informatik-Studenten den Bürgern bei Computer-und Technikproblemen mit Rat und Tat zur Seite.  Wenn plötzlich der Computer streikt, die Internetverbindung nicht zustande kommt oder der Drucker sich nicht anschließen lässt, kann nun geholfen werden. Ein kurzer Anruf bei Student@Home  genügt und engagierte Informatik-Studenten aus Duisburg kommen ins Haus, um den Hilfesuchenden mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.  
Der neue studentische Service bietet Unterstützung bei der Installation von Software oder Virenscannern, der Konfiguration des Internetanschlusses, der Einrichtung eines (drahtlosen) Netzwerks oder beim Aufräumen zu langsamer Computer. Auch mit Fragen zur Bedienung von Fernsehgeräten, Digitalkameras, Smartphones/Handys, sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter, Fotobearbeitung oder Videotelefonie mit Skype kann man sich an die jungen Experten wenden.
Ort ist das Fitnesscenter an der Lotharstraße 222 (zwischen den Bahn-Unterführungen über den Parkplatz zum Center in den Raum rechts, ist auch die Heimatbasis des Bürgervereins Neudorf). Beginn: 19:00 Uhr.
Ansprechpartner ist Harald Jeschke (Telefon 0203 – 363 44 66).

 

Ärger im Hausflur - Experten geben Tipps zur Streitschlichtung

Rechtliche Betreuung bei Krankheit und Behinderung Vorsorgevollmacht

Duisburg, 31. Januar 2014 - Die junge Familie stellt den Kinderwagen in den Hausflur, der Nachbar hält sich nicht an die Reihenfolge der Treppenhausreinigung, die Nachbarin raucht im Hausflur. Das sind nur einige Beispiele, die ein nachbarschaftliches Zusammenleben beeinträchtigen können. Wenn dann ein freundliches Gespräch nicht hilft, ist ein Streit oft vorprogrammiert. Das muss nicht sein! Schiedsexperten zeigen jeden ersten Donnerstag im Monat, dass sich hier eine außergerichtliche Streitschlichtung lohnen kann. Denn viele Auseinandersetzungen können ohne Gericht viel kostengünstiger und schneller geklärt werden.
Deshalb heißt es wieder am Donnerstag, 6. Februar 2014, in der Zeit von 12 bis 14 Uhr: "Schlichten statt Richten!" unter 0211/837-1915. Eine individuelle Rechtsberatung kann und darf natürlich nicht gegeben werden. Als Experten stehen Falk Jansen, Sprecher der Düsseldorfer Schiedsleute, und seine Kollegen zur Verfügung.

Experten informieren über rechtliche Betreuung bei Krankheit und Behinderung Vorsorgevollmacht für jeden - egal wie alt

Was passiert, wenn ich durch Unfall, Krankheit oder Behinderung hilflos werde? Wer übernimmt dann meine Rechtsgeschäfte? Sind denn nicht automatisch die Familienangehörigen für die rechtliche Vertretung im Notfall zuständig? Welche Vorteile hat eine Vorsorgevollmacht? Per Vorsorgevollmacht können Bürgerinnen und Bürger festlegen, wer für sie wirtschaftliche und medizinische Entscheidungen trifft, wenn sie nach einer Krankheit oder nach einem Unfall dazu nicht mehr in der Lage sind. Über die Möglichkeiten der Vorsorge und zu allen Fragen rund um das Betreuungsrecht informieren am Donnerstag, den 6. Februar 2014  Experten aus der Justiz. In der Zeit von 15 bis 16.30 Uhr können Betroffene und Angehörige direkt Fragen stellen: per Telefon unter 0211/837-1915. Weitere Informationen zum Thema sind auch im Bürgerservice des NRW-Justizportals www.justiz.nrw.de eingestellt. Über NRWdirekt kann zudem eine kostenlose Informationsbroschüre des Justizministeriums mit dem Muster einer Vorsorgevollmacht bestellt werden: 0211/837-1937.

 

Verband der Bürgervereine Duisburgs: Vorstandsmitglieder legten wegen Vorsitzenden Weßlau ihre Ämter nieder

Duisburg, 27. Januar 2014 - Seit Monaten gibt es hinter den Kulissen des Verbandes der Bürgervereine Duisburgs Unstimmigkeiten und Vorwürfe gegen den Vorsitzenden Hermann Weßlau. Auch deshalb haben Vorstandsmitglieder, die für die Bereiche Geschäftsführung, Pressearbeit ,Internetauftritt und Schriftführung zuständig waren, ihren Rücktritt erklärt. Die Schreiben mit weitergehenden Vorwürfen liegen der Redaktion vor.
Kritik gab es auch an die Politik: "Wie kann mein erneut einen 70-Jährigen im Amt des Schiedsmannes bestätigen und die Jüngeren erneut ausschließen. Was für ein Zeichen soll dass sein", mokierten sich nicht wenige über die Wiederwahl von Hermann Weßlau als Schiedsmann im Bezirk Neudorf. 

 

Bürgergespräch mit Oberbürgermeister Sören Link

Duisburg, 27. Januar 2014 - Oberbürgermeister Sören Link möchte am Donnerstag, 13. Februar, mit den Duisburgerinnen und Duisburgern ins Gespräch kommen. Termine können am Dienstag, 4. Februar, ab 8.30 Uhr unter der Rufnummer (0203) 283-6111 mit dem Referat für Kommunikation und Bürgerdialog vereinbart werden.

 

Zeitzeugenbörse trifft sich im AWOcura-Seniorenzentrum Ernst Ermert   Freitags-Geschichte(n) aus dem Königreich  

Duisburg, 23. Januar 2014 -  Noch drei Monate ist im Seniorenzentrum Ernst Ermert die Fotoausstellung "Duisserner Begegnungen – Orte mit Erinnerungen und Erlebnissen" zu sehen. Das Archiv der ZEITZEUGENBÖRSE DUISBURG mit historischen Fotos aus Duissern erlaubt einen Blick zurück auf die alten Tage im Königreich. Harald Molder, Vorsitzender des Vereins, hat in Zusammenarbeit mit Petra kleine Kruse vom Sozialen Dienst des AWOcura-Seniorenzentrums auf der Wintgensstraße die Bilder einer Ausstellung ausgewählt.  
Inzwischen hat man eine dauerhafte Kooperation vereinbart. Darüber hinaus hat der Verein Zeitzeugenbörse im Seniorenzentrum Ernst Ermert eine neue Heimat gefunden. Im Raum „Duisserntreff“ wird der Verein künftig jeden Freitag Gesprächstermine für die Bürger der Stadt anbieten, die gerne Ihre Zeitzeugengeschichte, nicht nur aus Duissern, sondern aus dem gesamten Stadtgebiet erzählen möchten. Die Rezeption des AWO-Hauses vermittelt gern den Kontakt.  
Zudem werden die Mitglieder des Vorstandes der Zeitzeugenbörse im Laufe des Jahres Vorträge zu unterschiedlichen historischen Themen Duisburgs anbieten. Eingeladen werden natürlich die Bewohner des Hauses, aber auch andere interessierte Menschen aus dem gesamten Stadtgebiet.  
Bettina Vootz, Leiterin des Bereichs Seniorenzentrum bei der AWOcura, begrüßt die Kooperation: „Viele Gäste und Bewohner des Hauses haben in dem Stadtteil Duissern ihr Leben verbracht und sind hier verwurzelt. Die Betrachtung der alten Bilder löste bei vielen Erinnerungen aus, Lebensgeschichten wurden ausgetauscht.“  

 

Ehrung von besonders sozial engagierten Bürgerinnen und Bürgern

Vorschläge können bis Ende März eingereicht werden
Duisburg, 15. Januar 20134 -  In vielen Bereichen des täglichen Leben sind zahlreiche freiwillige „Gute Geister" tätig, die weit über das normale Maß hinaus Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt in den verschiedensten Lebenslagen beistehen und helfen. Dazu gehören beispielsweise Botengänge und Bringdienste, Hilfen in besonderen Notlagen, aber auch umfangreiche oder langjährige Betreuung und Pflege von Kranken und Behinderten. Eine solche solidarische Hilfe untereinander ist nicht selbstverständlich, für jede Gemeinschaft aber unerlässlich und verdient daher besonderen Dank und Anerkennung.  
Aus diesem Grunde sollen nach dem Willen des Rates der Stadt Duisburg auch für das Jahr 2013 wieder Bürgerinnen und Bürger mit besonderem sozialem Engagement für ihre Leistungen geehrt werden. Jeder kann Mitbürgerinnen und Mitbürger benennen, die sich außerhalb ihrer eigentlichen beruflichen Tätigkeit um eine solche Ehrung verdient gemacht haben. Eine Jury entscheidet letztlich über die eingegangenen Vorschläge.  
Meldungen können schriftlich unter Angabe von Namen, Anschrift und Nennung des Engagements bis zum 31. März an das Amt für Soziales und Wohnen, Schwanenstr. 5-7, 47049 Duisburg, gerichtet werden. Fragen beantwortet Wolfgang Hofstetter unter (0203) 283-2454.

 

Bürgerverein Neudorf heute: Verbraucher-Referat

Duisburg, 8. Januar 20134 -  2014 startet für den Bürgerverein Duisburg-Neudorf wie eigentlich schon immer, mit dem Bürger-Stammtisch. Dies heute um 19 Uhr im sanierten Fitnesscenter an der Lotharstraße 222. Nach dem Besuch des Oberbürgermeisters im Dezember-Stammtisch folgt ein Referat der Verbraucherzentrale NRW. Marina Steiner von der Beratungsstelle Duisburg, wird die Arbeit der Verbraucherzentrale vorstellen und über "Abschluss von Verträgen am Telefon und an der Haustür" - in diesem Bereich hat die Verbraucherzentrale Duisburg wieder viele Anfragen (besonders Stromlieferverträge und Telefonverträge) - informieren.

 

VHS-Frühjahrsprogramm 2014:
Erwachsenenbildung auf höchstem Niveau

Duisburg, 7.Januar 2014 - In dieser Woche werden im Stadtgebiet an über 200 Stellen die rund 500 Seiten umfassenden kostenlosen Veranstaltungskataloge der Volkshochschule Duisburg verteilt. In rund 1.100 Veranstaltungen von Walsum bis Buchholz und von Baerl bis Rumeln-Kaldenhausen, die von über 400 nebenberuflichen Kursleiterinnen und Kursleitern durchgeführt werden, sind 39.000 Unterrichtsstunden geplant.  
In diesem Frühjahrssemester werden 17 unterschiedliche Themen in Form eines Bildungsurlaubs angeboten, für den in Nordrhein-Westfalen die meisten Arbeitnehmer fünf Tage bezahlten Bildungsurlaub in Anspruch nehmen können.
Die Termine für diese Veranstaltungen sind über das ganze Semester verteilt. Neben Intensivkursen in Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Niederländisch und Portugiesisch, Themen aus der Computerwelt wie Anwendungsprogramme am Arbeitsplatz, Excel, Internetpublishing, Bildbearbeitung und vor allem computergestütztes Zeichnen (CAD) werden ergänzt durch Finanzbuchführung für Anfänger und Fortgeschrittene, Kommunikationstraining und die Digitale Fotografie.  
Semesterkurse, insgesamt über 600, beginnen in der Woche ab dem 27. Januar und enden Mitte Mai. Neben Semesterkursen werden im Frühjahrssemester auch 141 Einzelveranstaltungen und fast 213 Wochenend- und Tagesseminare angeboten sowie 57 Prüfungen abgenommen.   Die Preise für die Veranstaltungen sind gleich geblieben. Um niemanden aus finanziellen Gründen vom Besuch der VHS auszuschließen, können Schüler, Studenten, Auszubildende, Arbeitslosengeld I- und II-Empfänger und Bezieher von Wohngeld gegen einen entsprechenden Nachweis eine zum Teil erhebliche Ermäßigung beantragen. Besitzer einer Familienkarte erhalten eine zehnprozentige Ermäßigung auf den vollen Preis, wenn keine weiter gehenden Ermäßigungsgründe vorliegen.  
Mit dem Erwerb der VHS-Card besteht eine weitere Vergünstigungsmöglichkeit, die zum kostenlosen Besuch aller Einzelveranstaltungen und zur Ermäßigung eines Kurspreises um fünf Euro berechtigt. Diese VHS-Card kostet 19 Euro pro Semester, ist in den Geschäftsstellen der VHS erhältlich und ist ein Semester lang gültig. Bereits bei dem Besuch von vier Einzelveranstaltungen hat sich diese Investition rentiert.  
Eine weitere Förderungsmöglichkeit der eigenen Fortbildung kann man mit Hilfe von Bildungsschecks und Bildungsgutscheinen in Anspruch nehmen. Diese Förderungsprogramme des Landes Nordrhein-Westfalen beziehungsweise der Bundesregierung ermöglichen vielen Arbeitnehmern unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 50 Prozent der Weiterbildungskosten vom Staat subventioniert zu bekommen.
Die zuständige Stelle hierfür ist die Bildungsberatung im VHS-Gebäude an der Königstraße, telefonisch erreichbar unter 0203/283-5708.   Insgesamt 14 Fremdsprachen werden angeboten. In allen Sprachen gibt es in diesem Frühjahrssemester Kurse für reine Anfänger, aber auch für Interessenten mit Vorkenntnissen.
Neuerdings werden Englischkurse für Eilige und auch für weniger schnell Lernende angeboten. In „High-Speed-Kursen“ kann man eine ganze Niveaustufe in nur einem Semester wiederholen, in den „Take-It-Easy-Kursen“ wird mit vielen Übungen und Wiederholungen und ganz ohne Zeitdruck gearbeitet. So geht die Volkshochschule auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse und Lerngewohnheiten ein. In Intensiv- und Kompaktkursen können Französisch, Spanisch und Italienisch schnell und mit größerem Aufwand gelernt werden. Aber auch normale Lerner, die einmal in der Woche am Präsenzunterricht in der VHS teilnehmen möchten, finden hier entsprechende Angebote.  
Die VHS ist Prüfungszentrum für viele namhafte Institutionen, so die University of Cambridge, die Londoner Industrie- und Handelskammer und die volkshochschulnahe Prüfungszentrale telc. telc-Zertifikate können erworben werden für die Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch und Portugiesisch. Ein Sprachtest für Chinesisch wird in Kooperation mit dem Konfuziusinstitut durchgeführt. Die Europäischen Sprachzertifikate sind national und international anerkannt und bescheinigen offiziell erworbene Fremdsprachenkenntnisse. Auch derjenige, der eine Sprache einfach für sich lernt, profitiert von einer Prüfung: Man setzt sich selbst Ziele, lernt dadurch intensiver und kann den eigenen Lernfortschritt überprüfen.  
Das Angebot an Deutschkursen ist immer stärker differenziert. Neben den Alphabetisierungskursen für Deutsche, die nicht lesen und schreiben können, gibt es seit dem Zuwanderungsgesetz circa 100 Integrationskurse, weitere Kurse, in denen neben der deutschen Sprache vor allem auch die lateinische Schrift vermittelt wird, themenbezogene Kurse zur Artikulation, Konversation und zur freien Rede und als neue Entwicklung berufs- und arbeitsplatzbezogene Deutschkurse. Dieses neue Konzept geht davon aus, dass viele Menschen mit Migrationshintergrund zwar alltagssprachliche Kompetenz besitzen, jedoch am Arbeitsplatz und den diversen Fachsprachen Schwierigkeiten haben.  
Die meisten Prüfungen an der VHS Duisburg werden auch im Bereich Deutsch abgenommen. Hierzu zählen Zertifikatsprüfungen nach Abschluss der Integrationskurse, Prüfungen auf unterschiedlichen Niveaus für das Goethe Institut und natürlich die Einbürgerungstests für Menschen, die die deutsche Staastsbürgerschaft annehmen möchten.  
Die beruflichen Bildung konnte in diesem Semester ausgeweitet werden. Neben kaufmännischen Lehrgängen, wie z. B. Europäischer Wirtschaftsführerschein, Finanzbuchhaltung, Controlling oder Kosten- und Leistungsrechnung, umfasst das Angebot erstmals einen Vorbereitungskurs für Auszubildende des Bürokaufleute-Berufes und einen Lehrgang Projektmanagement. Teilweise werden die Lehrgänge auch durch E-Learning-Angebote ergänzt. So konnte durch eine begleitende Selbstlernsoftware die Präsenzstundenzahl im Ausbildereignungslehrgang fast um die Hälfte reduziert werden. Kommunikationstraining und Seminare aus dem Bereich berufliche Schlüsselqualifikationen runden das Programm ab.  
Die Qualifizierung für Tagespflegepersonen (Tagesmütter/-väter) wird auch in diesem Semester wieder durch das Land NRW bezuschusst, so dass das Entgelt um 50 Prozent gesenkt werden konnte. In Kooperation mit der Duisburger Lebenshilfe wird die Qualifizierung „Assistenz für Menschen mit Behinderung“ durchgeführt. Eine Qualifizierung für Betreuungskräfte im Offenen Ganztag ergänzt das Angebot im Bereich pädagogische Qualifizierungslehrgänge.  
175 Veranstaltungen aus dem Bereich der Gesundheit werden erfahrungsgemäß bei den Duisburger Bürgern auf eine großen  Nachfrage stoßen. Die Angebote in Sport- und Gymnastikhallen sowie Lehrschwimmbecken bieten eine Vielfalt an Möglichkeiten zur Verbesserung des körperlichen und seelischen Wohlbefindens und der Fitness. Viele Yogakurse  - über das gesamte Stadtgebiet verteilt – werden interessierte Teilnehmerinnen und  Teilnehmer finden, ebenso wie Pilates, Taiji Quan und Tai Bo, Zumba, Wirbelsäulengymnastik, Autogenes Training, aber auch  Aquafitness, Walking und Nordic Walking.  
Einen hohen Stellenwert in der Beliebtheitsskala der Angebote der VHS haben die Kochkurse und Kochabende. Ob an mehreren Abenden der Grundkochkurs oder das „Dinner for one and more“ stattfinden oder es um spezielle Themen wie beispielsweise Kräuterküche, Osternaschereien oder die internationale Küche von Westafrika bis nach Indonesion und Japan geht: Die Nachfrage ist erfreulich groß. Neu ist im Frühjahr ein informativer und schmackhafter Abend zum Thema „Schokolade und Wein“.  
Dem steigenden Interesse an traditionellen Kulturtechniken trägt auch die VHS Rechnung. Man kann hübsche Dinge filzen, lernen, wie man passgenau zuschneidet, sich in die Technik der Nähmaschine einführen lassen, um dann Wohnaccessoires oder sogar Mäntel und Blazer selbst zu schneidern.  
Der Fachbereich Politische Bildung wartet mit einer Reihe von Einzelvorträgen namhafter Experten zu aktuellen Fragestellungen auf. Daneben werden in Seminaren unterschiedelicher Länge – von einem Abendkurs bis zum Semesterkurs – vertiefende Auseinandersetzungen mit bestimmten Fragestellungen angeboten. Ganz neu im Programm ist die „Kommunalpolitische Werkstatt“, die interessierte Bürgerinnen und Bürger mit den Entscheidungsprozessen auf Gemeindebene vertratut machen möchte oder ein Einführungsseminar ins Bau- und Planungsrecht für Laien.  
In einzelnen Veranstaltungen nutzt die Volkshochschule neue EDV- und internetgestützte Lehr- und Lernmöglichkeiten. Die Kombination aus Präsenzunterricht und ergänzenden Selbstlerneinheiten wird allgemein als „Blended Learning“ bezeichnet.  
Informations-, Beratungs- und Anmeldemöglichkeiten für VHS-Veranstaltungen werden durch einen umfangreichen Service gewährleistet. Die Geschäftsstellen sind bis 16 Uhr , freitags bis 13 Uhr geöffnet. Vom 20. bis 30. Januar bietet die VHS in Rheinhausen, Hamborn und im Zentrum mit Öffnungszeiten bis 19 Uhr einen zusätzlichen Service an, den man für eine persönliche Beratung und Anmeldung nutzen kann. Telefonisch können Plätze nur für drei Tage reserviert werden. Natürlich ist eine Informationsrecherche im Internet unter www.vhs-duisburg.de mit anschließender Anmeldemöglichkeit vorgesehen.    

Sie leiten die drei Arbeitsstellen der Volkshochschule Duisburg: Gabriele Petrick, seit Jahresbeginn für West und Mitte/Süd zuständig, und Michael Fastabend, Leiter der Arbeitsstellen Nord und Mitte/Süd, mit dem Frühjahrsprogramm 2014

Sozial engagierte Bürgerinnen und Bürger geehrt

Duisburg, 20. Dezember 2013 - In seiner Sitzung vom 7. Oktober 2013 hat der Ausschuss für Arbeit, Soziales und Gesundheit beschlossen, welche Personen mit einer Ehrennadel und einer Ehrenurkunde für besonderes soziales Engagement ausgezeichnet werden sollen. Sie haben sich durch ihre ehrenamtliche Tätigkeiten in besonderer Weise um ihre Mitmenschen und um das Gemeinwesen der Stadt verdient gemacht. Oberbürgermeister Sören Link überreichte die Auszeichnungen im Mercatorzimmer des Rathauses.

„Die Bereitschaft zu helfen, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten, wird in der heutigen Zeit immer seltener“, sagte Sören Link zu Beginn der Feierstunde: „Es ist aber meine feste Überzeugung, dass unsere Gesellschaft ohne Tugenden wie Hilfsbereitschaft, Solidarität und eben Nächstenliebe nicht funktionieren würde.“ Er sei sehr froh, dass auch in Duisburg so viele Menschen ihre Zeit und Kraft in ihre ehrenamtliche Tätigkeit investierten. „Sie sind zugleich ein großes Geschenk für unsere Stadt. Ich möchte deshalb heute auch die Gelegenheit nutzen, allen, die nicht zu denen gehören, die der Ausschuss für Arbeit, Soziales und Gesundheit zu ehren beschlossen hat, ebenfalls sehr herzlich für ihr großartiges Engagement zu danken. Unsere Stadt braucht diese selbstlosen Menschen, nicht nur mit all ihren Aktivitäten, sondern auch als Vorbilder.“

Die Auswahl, wer von den vorgeschlagenen Personen eine Ehrung erhalten soll, falle den Mitgliedern der Jury regelmäßig sehr schwer. „Deshalb gilt mein Dank auch der Jury, an deren Votum sich der Beschluss unseres Ausschusses für Arbeit, Soziales und Gesundheit schließlich orientierte.“

Diese Duisburgerinnen und Duisburger wurden ausgezeichnet:

Johann Tekath ist nicht nur Mitbegründer des Vereins „Never Forget“. Seit des folgenschweren Unglücks während der Loveparade 2010 in Duisburg besuchte und pflegte er regelmäßig die damals noch provisorische Gedenkstätte. „Herr Johann“, wie er vor Ort respektvoll genannt wird, kämpfte mit dafür, dass die Gedenkstätte erhalten bleibt. Außerdem kümmerte er sich selbstlos um die Belange der Hinterbliebenen und Traumatisierten. Und das, obwohl sich das Unglück damals vor seinen eigenen Augen abgespielt hat. Aber gerade dieses persönliche Erlebnis war wohl ein Beweggrund dafür, dass er diesen Ort schützen wollte, um ein würdiges Gedenken an die Opfer der Loveparade zu ermöglichen. Wenn seine Gesundheit es zulässt, kommt er jeden Tag, bei Wind und Wetter, an die Gedenkstätte

Helga Gercke zeigt seit mehreren Jahren besonderen Einsatz und packt einmal im Jahr zwölf Päckchen für das Streetwork- und Kontaktcafe „pro Kids“.  Diese Institution des Diakoniewerks Duisburg ist eine Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige in Duisburg-Mitte, die sich in besonders schwierigen Lebenslagen befinden. Das „pro Kids“ bietet einen drogen- und gewaltfreien Raum als Gegenpol zur Straße. Die Besucher erhalten warme Mahlzeiten, Duschmöglichkeiten, saubere Wäsche, und Beratungsangebote. „pro Kids“ finanziert sich zu 100 Prozent aus Spenden. Helga Gercke ist eine von diesen Spendern.

Katrin Vietmeier kümmert sich regelmäßig um die Bewohner des Behinderten-Wohnheims in Duisburg-Walsum. Sie bereichert das Leben der Bewohner, indem sie ihre Freizeit gemeinsam mit den Bewohnern verbringt, indem sie den Bewohnern im Alltag hilft und indem sie neben ihrer schulischen Ausbildung noch die Zeit findet, um diese ehrenamtliche Tätigkeit überhaupt ausüben zu können. Im Gegensatz zu vielen anderen Jugendlichen opfert sie ihre Freizeit, um ein beeindruckendes Zeichen für Menschlichkeit zu setzen.

Dr. Gabriele Weber ist seit über einem Jahrzehnt im „Bunten Kreis Duisburg“ engagiert. Zunächst arbeitete sie als Gründungsmitglied des Bunten Kreises im Vorstand. Einige Jahre später wählte man sie schließlich zur Vorstandsvorsitzenden. Der „Bunte Kreis“ verfolgt das Ziel, früh geborene, behinderte, schwerst- und chronisch kranke Kinder, Jugendliche und ihre Familien zu unterstützen. Auf dem Weg vom Krankenhaus in ein gut organisiertes Leben zuhause sollen die psychosozialen Folgen und Belastungen von schwerkranken Kindern und ihren Familien so gering wie möglich gehalten werden. Als erste Vorsitzende organisiert Dr. Weber Mitarbeiterbesprechungen und Vorstandssitzungen, vermittelt bei Konflikten und kümmert sich außerdem um die Finanzen.

Irene Dammrose engagiert sich seit mehr als 20 Jahren als 1. Vorsitzende des Vereins „Frauensport Neumühl e.V.“. Sämtliche Angelegenheiten des Vereins, in dem zwei Gruppen mit jeweils 25 Mitgliedern einmal wöchentlich turnen, sind zugleich ihre Angelegenheiten. Irene Dammrose ist ein Beispiel dafür, dass Sport jung hält. Im Alter von 75 Jahren plant sie Aktivitäten, Wanderungen, Ausflüge und Fahrradtouren. Darüber hinaus beschäftigt sie im Altenheim „St. Christofferus“ in Meiderich einmal wöchentlich behinderte und nichtbehinderte Heimbewohner mit gymnastischen Übungen und Bewegungsspielen.

Edgar Siemkes engagiert sich seit vielen Jahren im Vorstand des Vereinsstammtisches Marxloh. In dieser Eigenschaft organisierte er etliche Jahre einen großen St. Martinszug durch Marxloh, an dem jedes Mal viele Hundert Kinder aus Schulen und Kindergärten teilnahmen. Außerdem veranstaltet er seit 17 Jahren einen ökumenischen Tiergottesdienst. Den Erlös aus der dabei durchgeführten Tombola und dem Verkauf von Speisen und Getränken spendet er regelmäßig der Kinderkrebsklinik im Klinikum Duisburg.

Birgit Aulich engagiert sich seit bereits 15 Jahren ehrenamtlich als Sterbe- und Trauerbegleitung im Raphael-Hospiz in Duisburg-Huckingen. Derzeit betreut sie überwiegend Kinder und Jugendliche, die einen Elternteil verloren haben. Sie ist in den vielen Jahren ihres Engagements unzähligen Menschen eine große Stütze gewesen.

Dr. Gisela Kirberg
wurde für die Ehrung vorgeschlagen, weil sie sich schon zu Zeiten ihres Wirkens in ihrer Praxis für innere Medizin, Diabetologie und Psychotherapie ehrenamtlich engagiert hat. Mit Diabetes-Schulungen und Diabetes-Selbsthilfegruppen wurde deutlich, dass ihre Tätigkeit als Ärztin nicht nur Beruf, sondern vielmehr gewesen ist, eine Berufung. Sie fühlte sich stets dazu berufen, Menschen zu helfen. Dies wurde umso deutlicher, als sie nach der Beendigung ihrer Tätigkeit als Ärztin weiterhin darum bemüht waren, sich für andere Menschen einzusetzen und Unterstützung zu leisten.
Jahrelang führte sie sogenannte Erzählcafés durch, die sie mit Vorträgen und als Moderatorin begleitete. Damit hat sie einsamen Menschen eine Gelegenheit gegeben, miteinander ins Gespräch zu kommen. Seit mehr als zehn Jahren organisiert sie in jedem Jahr unzählige Fahrten für Seniorinnen und Senioren. Seit 2004 lädt sie Seniorinnen und Senioren zu Hauskonzerten ein und löst damit viel Begeisterung aus. Seit 2007 betreut sie außerdem die Rehabilitations-Sportgruppe für Diabetiker des OSC-Rheinhausen. Die über 80jährige hat bei alledem noch Zeit, Behinderte und kranke Senioren zu Hause oder im Altersheim zu besuchen.


v.l.n.r.: Ratsherr Dieter Lieske, Johann Tekath, Birgit Aulich, Irene Dammrose, Oberbürgermeister Sören Link, Dr. Gisela Kirberg, Helga Gercke, Katrin Vietmeier, Edgar Siemkes, Dr. Gabriele Weber

 

Autsch!
Flicken statt Pflaster

Manfred Schneider

 

Bürgerehrenwappen 2013 für Verdienste um Duisburg verliehen

Duisburg, 10. November 2013 - „Ehrenamtliches Engagement macht unsere Stadt reicher“, erklärte Oberbürgermeister Sören Link in seiner Begrüßung. Engagement heißt: an Lösungen mitarbeiten. Im großen Ratssaal der Stadtverband im Beisein von Oberbürgermeister Sören Link die diesjährigen Bürgerehrenwappen-Träger des Verbandes Duisburger Bürgervereine. Diese Auszeichnung erhalten jedes Jahr drei Persönlichkeiten oder Institutionen, die sich um Duisburg verdient gemacht haben. Den musikalischen Rahmen der Verleihung gestalten traditionell die Restroom Singers.


Die Bürgerehrenwappen-Träger 2013  
Walter Pavenstedt
„Mr. Hafenfest“ organisiert seit 1994 Jahren ehrenamtlich – früher als Leiter des Ruhrorter Shanty-Chores, heute als Vorsitzender des Ruhrorter Hafenfest e. V. – das große Sommerfest in Duisburgs Hafenstadtteil. Laudator ist Dr. Bernhard Weber, Leiter des Binnenschifffahrtsmuseums in Ruhrort.  

Ludwig Krohne GmbH & Co. KG
Das 1921 gegründete Familienunternehmen ist heute in Duissern ansässig und als „Hidden Champion“ einer der weltweit führenden Anbieter für innovative Prozessmesstechnik. Vor Ort engagiert sich Krohne u. a. beim Sponsoring großer und kleiner Vereine. Die Ehrung für Krohne nimmt Senior-Chef Kristian Rademacher-Dubbick, Enkel des Firmengründers, entgegen. Rademacher-Dubbick war 1949 in die Firma eingetreten und leitete bis 1979 die Geschäfte, bevor er das florierende Unternehmen an die nächste Generation weiterreichte. Laudator ist Monika Scharmach von der Bürgerstiftung Duisburg.  

Allgemeiner Bürgerverein Kaßlerfeld
Der Allgemeine Bürgerverein Kaßlerfeld wurde 1913 gegründet und feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum. Er kümmert sich um die Belange der Kaßlerfelder Bürger, gestaltet mit diversen Veranstaltungen das Stadtteilleben, betreibt Denkmalpflege und ist dabei, ein Stadtteilarchiv aufzubauen. Die Ehrung nimmt Sascha Westerhoven als 1. Vorsitzender entgegen. Laudator ist Bürgermeister Manfred Osenger.