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Bürgertelefon Harald Jeschke   363 44 66   Selbsthilfegruppen

Ideenwerkstatt in Hamborn war sehr gut besucht  

Duisburg-Hamborn, 26. August 2016 - Bei der ersten Ideenwerkstatt nach den Ferien trafen sich gestern im Hotel Montan in Marxloh rund 100 Hambornerinnen und Hamborner um den Leitbildprozess der Stadt Duisburg „Ihre Ideen, unsere Stadt.“ voranzutreiben. Wie schon bei den vorangegangen Ideenwerkstätten entwickelte sich auch im Hamborner Stadtbezirk eine konzentrierte und kreative Arbeitsatmosphäre.  

Oberbürgermeister Sören Link arbeitete und diskutierte gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Uwe Heider mit den Bürgerinnen und Bürgern: „Ich finde es super, dass trotz der extremen Sommerhitze so viele gekommen sind und sich für das Projekt engagieren.“  
Moderiert von Jürgen Anton und Bianca Bendisch von der Kommunikationsagentur IKU tauschten sich die Hamborner neben dem großen Thema „Image und Identifikation“ auch über die Bereiche „Grün und Umwelt“, „Bildung und Wirtschaft“ sowie „Arbeit, Wohnen und Soziales“ aus. Zentrales Anliegen der Bürger, wie auch schon bei den vorangegangenen Ideenwerkstätten, ist eine Stärkung der Stadtbezirke, ein stärker ausgeprägtes Selbstbewusstsein sowie die Entwicklung eines stadtteilübergreifenden Wir-Gefühls.  
„Die über 1.000 Bürger, die in den bisherigen Ideenwerkstätten mitgemacht haben, machen Mut, dass etwas bewegt werden kann“, so Birgit Nellen, Leiterin der Stabsstelle Strategisches Marketing der Stadt Duisburg.  


Fortgesetzt wird die Leitbildentwicklung im Stadtbezirk Homberg/Ruhrort/Baerl am 6. September um 18 Uhr in der Haniel Akademie auf dem Franz-Haniel-Platz 1 in Duisburg-Ruhrort.   Was macht Duisburg aus, wo liegen die Stärken und welche Perspektiven und Fragestellungen sehen die Duisburger für die Zukunft? Bei der Ideenwerkstatt sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, diese Fragen zu diskutieren. „Ihre Ideen, unsere Stadt.“ bedeutet: Gemeinsam in den nächsten Monaten ein lebendiges und authentisches Leitbild für Duisburg zu entwickeln.  
Zentraler Bestandteil sind die Ideenwerkstätten in allen sieben Stadtbezirken. Im persönlichen Austausch sollen unterschiedliche Sichtweisen auf Duisburg erarbeitet werden. Auch online können Ideen unter www.ideen-fuer-duisburg.de eingebracht oder bei Twitter unter dem Hashtag #IdeenDu verfolgt werden. Sämtliche Anregungen und Hinweise werden ausgewertet und gebündelt. Bis zum Frühjahr 2017 wird anschließend ein Leitbild für Duisburg entwickelt.  
Anmeldungen für die Ideenwerkstätten sind möglich unter 94000 (Call Duisburg), online unter www.ideen-fuer-duisburg.de oder im Bürgerservicebüro des entsprechenden Bezirksamts.  

 

Sonderfahrt des Bürgervereins Wedau-Bissingheim

Duisburg, 20. August 2016 - Bürgerverein erinnert!
Der Bürgerverein Wedau-Bissingheim hat für seine Mitglieder eine Sonderfahrt organisiert. Es geht ins Muttental zur Zeche Theresia mit dem historischen Schienenbus am Sonntag, den 04.09.16.
Karten können für €25 (Nichtmitglieder €31) geordert werden unter 0203/720754.
Es sind nocht Restplätze frei!

„Ihre Ideen, unsere Stadt.“ Vierte Ideenwerkstatt im Bezirk Hamborn am 25. August im Hotel Montan  

Duisburg, 19. August 2016 - Im Stadtbezirk Hamborn startet am kommenden Donnerstag, 25. August, die vierte Ideenwerkstatt. Aufgrund der großen Nachfrage der ersten drei Veranstaltungen vor der Sommerpause wird die Ideenwerkstatt nicht im Medienbunker, sondern im Hotel Montan an der Dahlstraße 1 stattfinden. Ab 18.30 Uhr sind nun vor allem die Menschen in Hamborn eingeladen gemeinsam mit Oberbürgermeister Sören Link und Bezirksbürgermeister Uwe Heider über den Duisburger Leitbildprozess zu diskutieren und Ideen und Anregungen zu entwickeln, die letztlich in eine Marketing- und Imagekampagne münden sollen.  
Was macht Duisburg aus, wo liegen die Stärken und welche Perspektiven und Fragestellungen sehen die Duisburger für die Zukunft? Bei der Ideenwerkstatt sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, diese Fragen zu diskutieren. „Ihre Ideen, unsere Stadt.“ bedeutet: Gemeinsam in den nächsten Monaten ein lebendiges und authentisches Leitbild für Duisburg zu entwickeln.  
Zentraler Bestandteil sind die Ideenwerkstätten in allen sieben Stadtbezirken. Im persönlichen Austausch sollen unterschiedliche Sichtweisen auf Duisburg erarbeitet werden. Auch online können Ideen unter
www.ideen-fuer-duisburg.de eingebracht oder bei Twitter unter dem Hashtag #IdeenDu verfolgt werden. Sämtliche Anregungen und Hinweise werden ausgewertet und gebündelt. Bis zum Frühjahr 2017 wird anschließend ein Leitbild für Duisburg entwickelt.  
Anmeldungen für die Ideenwerkstätten sind möglich unter 94000 (Call Duisburg), online unter
www.ideen-fuer-duisburg.de oder im Bürgerservicebüro des entsprechenden Bezirksamts.  

 

Ehrenamtskarte NRW: Bürgerschaftliches Engagement verdient Anerkennung und Würdigung  

Duisburg, 16. August 2016 - Ehrenamtliches Engagement hat einen hohen Stellenwert in Duisburg. Mit der Ausgabe der Ehrenamtskarte wird dieses Engagement, egal ob man sich im Verein, bei der Kirche, einer sozialen oder kulturellen Einrichtung oder in der Flüchtlingshilfe oder im ganz normalen Alltag einsetzt, als Geste der Anerkennung gewürdigt. Sie ist eine Anerkennung für die zeitlich überdurchschnittliche geleistete Freiwilligenarbeit und beinhaltet Vergünstigungen bei vielen öffentlichen und privaten Einrichtungen. Die Einführung der Ehrenamtskarte ist ein landesweites Projekt, an dem mittlerweile mehr als 200 Städte und Gemeinden teilnehmen.
In Duisburg haben (erst) seit 2014 rund 500 ehrenamtlich Engagierte die Karte erhalten. Jeder der mindestens fünf Stunden ehrenamtliche Arbeit pro Woche beziehungsweise 250 Stunden im Jahr leistet, keine finanzielle Aufwandsentschädigung erhält und das Engagement bei der Antragstellung mindestens seit einem Jahr ausübt, kann die goldene Karte im Scheckkartenformat erhalten.  
„Die Stadt Duisburg beteiligt sich an dem Projekt, um den Menschen zu danken, die sich freiwillig und überdurchschnittlich engagieren. Viele Arbeiten und Hilfen wären ohne Ehrenamtler einfach nicht möglich“,  erklärt Oberbürgermeister Sören Link.  
Hildegard Stieler möchte die Angebotspalette mit weiteren attraktiven Angeboten erweitern und bittet Duisburger Unternehmen, Vereine und Organisation sich zu beteiligen: „Unterstützen Sie das Ehrenamt mit einer kreativen Idee. Ob Ermäßigung oder eine besondere Aktion, Ihre Angebote werden dankend angenommen“.  
Eine genaue Übersicht über die Ermäßigungen gibt es unter www.duisburg.de, den Seiten des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW unter www.ehrensache.nrw.de oder mit Hilfe der App Ehrensache.NRW.   Weitere Informationen gibt es beim Referat für Kommunikation und Bürgerdialog unter (0203) 283-2830.

 

Bürgerwerkstatt zur städtebaulichen Entwicklungsfläche Duisburg-Wedau
Das Projektteam Wedau lädt am 26. und 27. August alle Interessierten zu einer Bürgerwerkstatt in die ehemalige Ausbildungswerkstatt auf dem Gelände des Güterbahnhofs in Duisburg-Wedau ein. Die Teilnehmer werden bei der Veranstaltung die Gelegenheit haben, sich über den aktuellen Planungsstand zu informieren und ihre Wünsche und Anregungen zum Thema „Gestaltung des öffentlichen Raumes“ einzubringen.  
Am ersten Werkstatttag werden – neben der einführenden Erläuterung des aktuellen Planungsstandes - verschiedene sensible Themen, die bereits bei der Bürgerveranstaltung am 4. Juli dieses Jahres in der Jugendherberge identifiziert wurden, aufgegriffen und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern erörtert. Entsprechend werden Diskussionsforen zu Themen wie Verkehr und Lärmschutz angeboten.  
Der zweite Werkstatttag bietet die Möglichkeit, sich inhaltlich auf die Gestaltung des öffentlichen Raumes zu konzentrieren. Die Teilnehmer können dann ihre Vorstellungen zur Gestaltung der Uferpromenade oder des Parks in den Planungsprozess einbringen. Die beauftragten Planer werden zu diesem Zweck auch Rundgänge auf der Projektfläche durchführen und die Planung vor Ort erklären. Dadurch werden die vorgesehenen Nutzungen und ihre Dimensionen deutlich.  
Die Bürgerwerkstatt findet am Freitag, 26. August, von 16 bis 20 Uhr sowie am Samstag, 27. August, von 10 bis 18 Uhr in der ehemaligen Ausbildungswerkstatt auf dem Projektgelände in Duisburg-Wedau statt. Der Zugang erfolgt über die Werkstättenstraße, der Veranstaltungsraum und der Weg dorthin sind ausgeschildert.
Auf dem Gelände stehen keine Parkmöglichkeiten zur Verfügung.   Getränke können vor Ort bei der Löschgruppe 702 der Freiwilligen Feuerwehr Bissingheim erworben werden, die auch für das leibliche Wohl sorgen wird. Für Kinder gibt es eine Hüpfburg. Mehr: Rahmenplan Wedau  

 


Die Flächen des ehemaligen Ausbesserungswerks und Rangierbahnhofs Duisburg-Wedau - Fotos Harald Jeschke - sollen mittel-  bis langfristig als gesamtstädtisch und regional bedeutsamer Wohn- und Wirtschaftsstandort entwickelt werden. Die Gesamtfläche teilen sich momentan die drei Eigentümer DB Station & Service AG (83 Hektar), Bundeseisenbahnvermögen (3 Hektar) und Stadt Duisburg (4 Hektar).

Für die gesamte rund 90 ha große und rund drei Kilometer lange Projektfläche wurde ein städtebaulicher Rahmenplan erstellt.

Sanierung der Hausgärten im Duisburger Süden startet  
Der AAV und die Stadt Duisburg führen seit 2015 eine Sanierungsuntersuchung und -planung für Wohngärten im Duisburger Süden durch. Insgesamt sind ca. 320 Flächen in den Stadtteilen Wanheim-Angerhausen und Hüttenheim von der Bodenbelastung betroffen. Der Boden ist aufgrund von langjährigen industriellen Staubniederschlägen aus der Vergangenheit u. a. durch Blei, Cadmium und Arsen belastet.
Aufgrund der hohen Anzahl der Einzelgrundstücke wurde das Sanierungsgebiet in zwölf Sanierungszonen aufgeteilt. Heute erfolgte der erste Spatenstich zur Sanierung in der am höchsten belasteten Sanierungszone V, die hauptsächlich aus der Wohnanlage des Katholischen Arbeitervereins St. Suitbertus e.V.  (KAV) besteht.  
Dr. Roland Arnz, Geschäftsführer des AAV - Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung, und  Dr. Ralf Krumpholz, Umweltdezernent der Stadt Duisburg, gaben heute den Startschuss für die Sanierung der Gärten. Bereits Anfang des Jahres hatte der KAV als eigenen Beitrag zur Sanierung Bäume, Sträucher und Hecken auf dem Gelände entfernen lassen.  
Im Zuge der Sanierung wird die oberste Bodenschicht (60 cm) abgetragen. Anschließend wird eine 10 cm mächtige Schotterschicht als Grabesperre zum darunterliegenden Untergrund eingebracht und mit unbelastetem Boden wieder aufgefüllt.
Die Terrassen an den Häusern bleiben erhalten. Die zu den einzelnen Häusern führenden Wege werden im Rahmen der Baumaßnahme wieder hergestellt. Die Wiederanlage der Gartenanlagen übernehmen der KAV, bzw. die vier weiteren Eigentümer in dieser Sanierungszone in eigener Regie. Alle Arbeiten sollen bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Der belastete Boden (ca. 8.500 t) wird zur die Zentraldeponie Emscherbruch in Gelsenkirchen gebracht.  
Durch die Baumaßnahme sind Staubentwicklungen und Lärmbelästigung der Anwohner durch An- und Abtransporte leider nicht ganz vermeidbar. Durch kleinräumiges Arbeiten und Befeuchtung bei Trockenheit wird versucht, die Belästigungen soweit möglich zu begrenzen. Der AAV bittet hierfür um Verständnis.  
Wegen der benachbarten Gemeinschaftsgrundschule wurden den Fahrern der LKWs Flyer mit entsprechenden Hinweisen ausgehändigt, damit diese hier besonders um- und vorsichtig fahren. Die Schulleitung wurde außerdem über die bevorstehenden Bauarbeiten informiert. Außerdem werden die Eltern und die Kinder gerade zum Schulbeginn um erhöhte Vorsicht gebeten.    
Mit der konkreten Planung der Sanierung in den weiteren Sanierungszonen wird voraussichtlich Anfang 2017 begonnen. Die Eigentümer haben bis auf wenige Ausnahmen bereits ihre Sanierungsvorschläge erhalten. Zuvor müssen jedoch noch Verträge über die Ausführung geschlossen und das Planungsbüro in einem europaweiten Vergabeverfahren ausgewählt werden. Die Umsetzung soll dann schrittweise in den Jahren 2017 - 2019 erfolgen.        
Hintergrundinformation zum AAV
Der AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung unterstützt in Nordrhein-Westfalen Kreise, Städte und Gemeinden: Er saniert auf Antrag der Kommunen Altlastenflächen oder Grundstücke mit schädlichen Bodenveränderungen, wenn z. B. kein Verantwortlicher mehr gefunden werden kann oder wenn dieser finanziell dazu nicht in der Lage ist.
Der AAV bringt dabei bis zu 80 % der finanziellen Mittel auf und ist außerdem in der Regel auch der Maßnahmenträger. Der Vorteil ist, dass er dabei seine vielfältigen Erfahrungen in die Sanierungsmaßnahmen einbringt, die er in den Jahren seit seiner Gründung im Jahr 1988 gesammelt hat. Hinter dem AAV stehen im Rahmen einer freiwilligen Kooperationsvereinbarung das Land Nordrhein-Westfalen, die Kommunen des Landes sowie Teile der nordrhein-westfälischen Wirtschaft.   Weitere Informationen unter www.aav-nrw.de

 


„Ihre Ideen, Unsere Stadt” unterwegs: Aktionsstand im Duisburger Hauptbahnhof mit Parkour-Gruppe  

Duisburg, 15. August 2016 - Unter dem Motto „Ihre Ideen, unsere Stadt“ diskutieren Duisburgerinnen und Duisburger derzeit ihre Ideen für ein zukünftiges Leitbild. Nachdem das Team der Stabsstelle für Strategisches Marketing mit einem Stand auf dem Weinfest vertreten war, sind sie auch in dieser Woche unterwegs. In Kooperation mit den Geschäften im Bahnhof bieten sie am Donnerstag, 18. August, in der Zeit von 13.30 bis 18 Uhr auf einem Aktionsstand im Duisburger Hauptbahnhof Infos rund um die Kampagne.  
Dazu können die Besucher ihre Ideen auf bereitliegenden Postkarten notieren, um sich so unmittelbar am Leitbildprozess zu beteiligen. Als Begleitprogramm wird die Parkour-Gruppe „Zarrio“ einen Parkour ausrichten und interessierten Besuchern einen kleinen Schnupper-Workshop anbieten. In der Bahnhofshalle wird eine Hindernissparcour mit Sprungkästen aufgebaut. Die Geräte stellt der Stadtsportbund zur Verfügung.  
Gruppe Zarrio
Das Team Zarrio spezialisiert sich auf die Sportarten Parkour und Freerunning. Es sind insgesamt sieben Leute, die zwischen zwei bis sechs Jahren Trainingserfahrung haben.  Das Team: Marcel Parcharides, Daniel Hoppe Alvarez, Dennis Merkel, Johann Wurz, Rudi Richter, Philip Kotterba (12 Jahre) & Simon Pronk (12 Jahre).  
Parkour
Parkour bezeichnet eine Fortbewegungsart, deren Ziel es ist, nur mit den Fähigkeiten des eigenen Körpers möglichst effizient von Punkt A zu Punkt B zu gelangen. Der Parkourläufer (franz.: le traceur „der, der eine Linie zieht“) bestimmt seinen eigenen Weg durch den urbanen oder natürlichen Raum – auf eine andere Weise als von Architektur und Kultur vorgegeben. Es wird versucht, sich in den Weg stellende Hindernisse durch Kombination verschiedener Bewegungen so effizient wie möglich zu überwinden. Bewegungsfluss und  -kontrolle stehen dabei im Vordergrund. Parkour wird deshalb auch als „Kunst der effizienten Fortbewegung“ bezeichnet.

 

Volksbank Rhein-Ruhr würdigt ehrenamtlich tätige Menschen in der Region.

Duisburg, 05. August 2016 – Ehrenamtliches Arbeiten bedeutet hohen persönlichen Aufwand. Die Volksbank Rhein-Ruhr hat in diesem Jahr einen Wertepreis ins Leben gerufen, um Menschen, die sich sozial besonders wertvoll und nachhaltig engagieren, für diesen hohen Aufwand zu belohnen. Ob im Verein, einer Einrichtung, beim Nachbarn nebenan oder für die Heimatstadt - Soziales Engagement wird von der Volksbank Rhein-Ruhr gewürdigt.

Das Handeln der Genossenschaftsbank fußt auf den Werten Fairness und Vertrauen, Menschlichkeit und Toleranz. Diese Werte finden sich auch in ehrenamtlicher Arbeit wieder. Daher zeichnet das Kreditinstitut Menschen aus, die diese Werte leben und erlebbar machen. Der Wertepreis soll fest etabliert werden und einmal im Jahr ehrenamtlich tätige Menschen aus Duisburg, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen und Ratingen-Lintorf auszeichnen.

„Ohne das Ehrenamt wäre karitative-, soziale-, aber auch Vereinsarbeit schlichtweg nicht möglich. Die Menschen, die ehrenamtlich tätig sind, erfahren leider viel zu selten eine Würdigung ihres hohen persönlichen Aufwandes, der neben dem Beruf meist viel Zeit in Anspruch nimmt. Um dieses Engagement zu würdigen, haben wir den Wertepreis ins Leben gerufen.“ so Thomas Diederichs, Sprecher des Vorstands der Volksbank Rhein-Ruhr.
Jede natürliche Person, die sich ehrenamtlich engagiert, kann für den Wertepreis vorgeschlagen werden. Vorschläge für mögliche Preisträger können bis zum 14. September 2016 online auf der Homepage der Volksbank Rhein-Ruhr unter www.volksbank-rhein-ruhr.de/wertepreis eingereicht werden. Im anschließenden Voting wird dann über die besten Vorschläge des Wertepreises 2016 vom 15. September bis zum 15. Oktober 2016 abgestimmt.
Die Jury, bestehend aus den Mitgliederräten der Bank, entscheidet dann über insgesamt bis zu zwölf Gewinner aus den vier Regionen. Aus den fünf Kandidaten pro Region, also den insgesamt 20 Teilnehmern mit den meisten Stimmen, ermittelt eine Jury den Sieger des Wertepreises 2016.
Die zwölf Gewinner erhalten einen MyDays Wertguschein in Höhe von 100 €, um Energie für neue Aufgaben und Herausforderungen der ehrenamtlichen Tätigkeit zurück zu gewinnen. Unter allen Teilnehmern verlost die Genossenschaftsbank außerdem zehn Sets mit einem kleinen Präsentkorb, gefüllt mit regionalen Spezialitäten. Die Ehrung der zwölf Gewinner erfolgt im Rahmen der jährlichen Vertreterversammlung der Bank im Frühjahr 2017.

 

Ihre Ideen, Unsere Stadt Infostand auf dem Weinfest  

Duisburg, 01. August 2016 - Unter diesem Motto „Ihre Ideen, unsere Stadt“ diskutieren Duisburgerinnen und Duisburger derzeit ihre Ideen für ein zukünftiges Leitbild. Im Rahmen des Leitbildprozesses wird die Stadt am 4. und 5. August in der Zeit von 12 bis 18 Uhr mit einem Aktionsstand auf dem Duisburger Weinfest in der Königstraße vertreten sein.  
„Ein Leitbild für eine Stadt muss gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürger entwickelt werden“, so Oberbürgermeister Sören Link. „Wir möchten alle Duisburgerinnen und Duisburger auch auf dem Weinfest herzlich dazu einladen, ihre Ideen einzubringen.“
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Aktionsstand freuen sich auf spannende Diskussionen und hoffen auf rege Beteiligung. Dazu können die Besucher ihre Ideen auf bereitliegenden Postkarten notieren, um sich somit unmittelbar am Leitbildprozess zu beteiligen.  
Bereits über 500 Ideen und Vorschläge sind bisher eingegangen. Die Postkarten sind außerdem im Rathaus, den Bezirksämtern, der Touristinformation, den Stadtteilbibliotheken, der Zentralbibliothek, im Gesundheitsamt, im Straßenverkehrsamt sowie im filmforum, bei Tour de Ruhr und im Steinhof erhältlich. Eine Beteiligung ist auch online möglich.  
Die nächste Ideenwerkstatt für den Stadtbezirk Hamborn findet am Donnerstag, 25. August um 18:30 Uhr im Hotel Restaurant Montan, Dahlstraße 1, statt. Es folgen noch Ideenwerkstätten in Homberg (6. September), Meiderich (25. September) und Mitte (25. Oktober). Weitere Infos gibt es im Internet unter www.ideen-fuer-duisburg.de     

Hilfe notwendig: Magische Marke von 100.000 Euro soll geknackt werden

Duisburg, 29. Juli 2016 - Einen Hilfeaufruf startet der Bunte Kreis Duisburg e.V. - Niederrhein und westliches Ruhrgebiet: Helft uns die magische Marke von 100.000 Euro zu durchbrechen! Seit 14 Jahren begleitet der Bunte Kreis Duisburg e.V. - Niederrhein und westliches Ruhrgebiet kranke Kinder und ihre Familien. Seit 6 Jahren unterstützen die sportlichen Biker der Siemens Energy diese wichtige Arbeit mit Spenden, die sie durch  ihrem unermüdlichen Einsatz beim 24-Stunden Mountainbike-Rennen "erradeln".   
Seit Bestehen der "Turbo Biker", wie sich die engagierte Gruppe um Peter Bongartz, dem findigen Organisator und Herz der Gruppe nennt, haben die engagierten Sportler schon rund 97.800 Euro an Spenden für unterschiedliche gemeinnützige Organisationen in Duisburg gesammelt. Es fehlen also noch 2.200 Euro bis zur magischen 100.000.
Mit einer Spende in diser Höhe kann dieses Traumziel erreicht werden.
Am 6. und 7.August findet das Bikertreffen im den Landschaftspark Nord statt. Die wagemutigen Fahrer starten ab 12 Uhr mittags und werden rund um die Uhr in die Pedale treten. Je mehr Runden sie über den abenteuerlichen Parcours der alten Kohlehalde schaffen, desto mehr Geld sammeln sie für kranke Kinder in Duisburg.

Informationen zu den Spendenmöglichkeiten gibt es unter www.turbo-biker.de oder fragen Sie beim Bunten Kreis unter der Telefonnummer 0203 98579140

 

Sehbehinderter Koch meistert seine Prüfung

Duisburg, 22. Juli 2016 - Seine bisher größte berufliche Herausforderung hat Norman von der Weydt vor wenigen Wochen gemeistert. Der 23-Jährige bestand seine Gesellenprüfung als Koch. Eigentlich nichts Besonderes. Doch der junge Duisburger hat ein Handicap: er ist stark sehbehindert. Jetzt lässt er nach seiner Kochausbildung bei der Frank Schwarz Gastro Group auf dem Duisburger Großmarkt die letzten Jahre noch einmal Revue passieren – mit allen Höhen und Tiefen.
Diese drei Jahre waren für Norman von der Weydt kein leichter Weg.
„Wenn ich so an das erste Lehrjahr denke, war es schon eine gewaltige Umstellung im Vergleich zur Schule.“ Um ihm die Arbeit zu erleichtern, schaffte die FSGG extra farbige Messer für ihren ehemaligen Kochauszubildenden an. Sein Arbeitsplatz mit dem Schneidbrett ist erhöht. Um überhaupt etwas erkennen zu können, muss der leidenschaftliche Hobbyfotograf sehr nahe an die Dinge herangehen.
„Ich befinde mich ständig im Makromodus“, lacht der frischgebackene Jungkoch. Während die Sehkraft eher bescheiden ist, hat Norman von der Weydt einen ausgeprägten Geschmacks- und Geruchssinn.
„Ein Koch muss nicht unbedingt gut sehen können“, weiß FSGG-Geschäftsführer Frank Schwarz. „Viel wichtiger ist doch das sichere Gefühl für den Geschmack der Speisen.“ Und die hat Norman im Laufe seines Lebens entwickelt. Doch nicht nur sein persönliches Engagement war für die erfolgreiche Prüfung verantwortlich.
„Ich habe während der Ausbildung bei der FSGG Lebensmittel verarbeiten dürfen, die man ansonsten niemals zu Gesicht bekommt. Vielfalt und Qualität sprechen ebenso für sich wie das Thema Nachhaltigkeit und die Verarbeitung regionaler Produkte“, so von der Weydt weiter.
„Hinzu kamen die Einsatzbereiche. Ich war nicht nur in der Küche auf dem Großmarkt aktiv. Meine Einsätze verliefen auf Messen, Großveranstaltungen sowie Events im In- und Ausland. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Und ich habe eine Menge gelernt.“
Als Integrationsbetrieb für Menschen mit körperlichem Handicap ist die FSGG ein Vorzeigeunternehmen. Insgesamt wurden sechs Arbeitsplätze für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen geschaffen. „Allerdings werden sie nicht mit Glacéhandschuhen angefasst“, meint Frank Schwarz mit einem Zwinkern. „Bei uns sind alle Menschen mit Handicap vollwertige Mitarbeiterinnen und Mit- arbeiter. Da machen wir keine Unterschiede. Sie werden ohne Sonderbehandlung in unseren betrieblichen Tagesablauf integriert. Daher sind unsere Erfahrungen durchweg positiv.“
Mitfinanziert werden die integrativen Arbeitsplätze vom Jobcenter und der Agentur für Arbeit Duisburg sowie dem Integrationsamt des Landschaftsverbandes Rheinland. Als Ausbildungsbotschafter des DEHOGA NRW kommt der Erfolg für Frank Schwarz aber nicht von ungefähr. „Wir bieten Ausbildung mit Qualität an. Im- merhin machen wir dies seit über einem Vierteljahrhundert“, stellt der Flei- schermeister fest.
„So bereiten wir die jungen Leute intensiv auf ihre Prüfungen vor. Unsere Küchenmeister schulen sie in speziellen Seminaren.“ Auch das Thema Sozialkompetenz wird bei der FSGG groß geschrieben. Dazu die stellvertretende FSGG-Geschäftsführerin Silvia Borghorst: „Während der Ausbildung werden aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern fachlich und menschlich qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“
Und wie geht es jetzt weiter? Norman von der Weydt hat einen unbefristeten Arbeitsvertrag als Koch bei der FSGG erhalten. Als „Postenchef“ arbeitet er im Bereich Qualitätsmanagement bei der Kita-Verpflegung. Täglich werden in der Küche 300 kindgerechte Essen für Kindergärten auf biologischer Basis zubereitet. Hier passt der Jungkoch mit dem sechsten Sinn prima hin. „Ich habe meinen Traumberuf gefunden“, so der glückliche ehemalige Auszubildende.

 

Frank Schwarz (l.) und Silvia Borghorst gratulieren Norman von der Weydt zur bestandenen Prüfung

 

Wer für dieses Jahr noch eine Ausbildungsstelle als Koch oder Köchin sucht, kann seine Bewerbungsunterlagen an die Frank Schwarz Gastro Group senden. Information: www.fsgg.de

 

Fotokampagne „Ihre Bilder, unsere Stadt.“  

Duisburg, 20. Juli 2016 - Unter diesem Motto „Ihre Ideen, unsere Stadt“ diskutieren Duisburgerinnen und Duisburger derzeit ihre Ideen für ein zukünftiges Leitbild. Seit der Auftaktveranstaltung im April sind bisher über 400 Ideen eingegangen. Außerdem sind die Ideenwerkstätten in den Bezirken erfolgreich angelaufen. Nun möchte die Stabsstelle für Strategisches Marketing die Bürger animieren, ihre ganz persönliche Sichtweise auf die Stadt zu dokumentieren und startet deshalb vom 20. Juli bis 23. August in Kooperation mit dem Wochenanzeiger die Fotokampagne „Ihre Bilder, unsere Stadt.“  

Stabsstellenleiterin Birgit Nellen erklärt, worum es geht: „Wir wollen Duisburg auch mit den Augen der Bürgerinnen und Bürger sehen. Duisburg ist eine bunte und lebenswerte Stadt, die Menschen leben gerne hier. Das haben uns die Teilnehmer der Ideenwerkstätten immer wieder bestätigt. Wir suchen nun Bilder, die Duisburg so zeigen, wie es wirklich ist. Ob bunt oder grau, Sonne oder Regen, kurios oder einfach wunderschön: Halten Sie mit der Kamera fest, was für Sie Duisburg ausmacht, was am Herzen liegt.“  
Zeigen Sie unsere Stadt und laden Sie ihr Duisburg-Foto im Internet hoch. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter ideen-fuer-duisburg.de oder unter Lokalkompass.de. Anschließend kann bis zum 7. September im Internet für die Bilder gevotet werden.  

Die besten Fotos werden prämiert und im Wochenanzeiger Duisburg veröffentlicht. Hauptgewinn ist ein Gutschein für einen Foto-Workshop im Rahmen des Photo+Adventure Intermezzo im Landschaftspark Duisburg-Nord.  

 

AWOcura macht zwei Frauen glücklich

DUISBURG, 18. Juli 2016 - Pflegeberufe gelten als stressig. In der Tat, die Herausforderungen sind enorm. Die AWOcura ermöglicht gleichwohl, Arbeit und Leben in der Balance zu halten. Der Wechsel in der Leitung der Ambulanten Pflege Nord-West, mit den Büros im AWO-Arkadenhof in Homberg, gibt dafür ein Beispiel. Zum 1. August übernimmt Agata Zielonka (Foto rechts) die Stellvertretende Leitung der Ambulanten Pflege bei der AWOcura.
Die Voraussetzung für diesen Wechsel durfte Agata Zielonka jetzt Schwarz auf Weiß nach Hause tragen. Sie hat die zweijährige Weiterbildung zur Pflegedienstleitung erfolgreich absolviert und ihr Abschlusszeugnis erhalten.

 


Von links: Martina Wicher, Ute Nienhaus-Schneiderheinze, Agata Zielonka

Martina Wicher (Foto links), seit über 14 Jahren Stellvertretende

 Pflegedienstleitung der Sozialstation Nord-West, gibt derweil ihre Aufgabe als Stellvertreterin zum Ende des Monats auf. Sie widmet sich dann ausschließlich ihrer Tätigkeit als Teamleitung der Tagespflege im Homberger AWO-Arkadenhof. Damit wurde der Weg frei, gleich doppelt die Erwartungen an das eigene berufliche und private Leben in Einklang zu bringen. Martina Wicher wünschte sich mehr Freizeit: Die Möglichkeit, sich auf die Tätigkeit in der Tagespflege zu konzentrieren, erfüllt diesen Wunsch.
Die Noch-Stellvertretende Pflegedienstleiterin reduziert ab August ihre Arbeitszeit. „Sie wollte es mit 60 Jahren etwas ruhiger angehen und dem Nachwuchs die Zügel überlassen“, sagt Ute Nienhaus-Schneiderheinze (Bild Mitte), die Leiterin dieses Bereichs. Agata Zielonka sah mit 44 Jahren dagegen die Chance, beruflich mehr zu erreichen. Ihr Sohn ist inzwischen 18 Jahre alt. Damit bietet sich die Möglichkeit nach der intensiven Familienphase, die Zeit für die Arbeit bei der AWOcura zu investieren und mehr Verantwortung zu übernehmen.
Die AWOcura kam dieser Neuausrichtung der Lebensziele nach. Ute Nienhaus-Schneiderheinze: „Salopp gesagt: Wir konnten beide Kolleginnen glücklich machen.“ Voraussetzung dafür ist eine möglichst weitsichtige Personalplanung. Seit neun Jahren arbeitet Agata Zielonka bereits als Fachkraft in der Ambulanten Pflege. Um ihre Aufstiegschancen zu sichern, nahm sie an der zweijährigen Weiterbildung teil. Die AWOcura hatte sie zu diesem Schritt ermutigt und die Qualifikation auch finanziert.
Schon zum 1. April ist „die Neue im Amt“ in die Rolle der stellvertretenden Pflegedienstleitung geschlüpft. Damit verbunden ist für sie auch die gewünschte Vollzeitstelle. Der Wechsel zum 1. August gelingt damit gut vorbereitet. Ute Nienhaus-Schneiderheinze: „Wir freuen uns für beide Kolleginnen, dass ihre beruflichen Pläne so in Erfüllung gehen. Wir als Arbeitgeber profitieren davon ebenfalls: Denn wir können auf eine entspannte Teamleitung in der Tagespflege zählen und eine hochmotivierte neue stellvertretende Pflegedienstleitung.“
Damit verbunden sind auch beste Wünsche der Geschäftsbereichsleiterin: „Wir gratulieren Frau Zielonka zur bestandenen Prüfung, bedanken uns bei Frau Wicher für die guten Jahre und wünschen beiden Kolleginnen weiterhin viel Freude und Erfolg bei ihrer jetzigen Tätigkeit.“

 

Sommerfest des Bürgervereins Duisburg-Neudorf
Neue Präsidentin beim Inner Wheel Club Duisburg

Duisburg, 12. Juli 2016 - Am 9.06.2016 hat die traditionelle Ämterübergabe des 1991 gegründeten Inner Wheel Clubs Duisburg stattgefunden. Frau Susanne Bartetzky ist ab Juli 2016 für ein Jahr die Präsidentin des IWC Duisburg. Sie übernimmt die Aufgabe von Frau Dr. Oda Neuerburg, der sie anlässlich der Ämterübergabe für ein interessantes Inner Wheel Jahr dankte, das von zahlreichen kulturellen Themen und sozialen Projekten geprägt war.
Die neue Präsidentin ist ein langjähriges engagiertes Vorstandsmitglied des IWC Duisburg, die zahlreiche soziale Projekte initiiert und begleitet hat. Freundschaft, Hilfsbereitschaft und internationale Verständigung bilden das Fundament, auf dem Inner Wheel aufbaut.

Vor diesem Hintergrund hat die neue Präsidentin für ihr Jahr den Leitspruch von Dante Alighieri gewählt: „Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie an und handelt.“
Dieser Leitspruch stehe stellvertretend für den IWC Duisburg, der stets dort angepackt habe, wo es nötig war, anstatt abzuwarten. Die neuen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Unterstützung von Flüchtlingen, insbesondere das Sprachförderungsprojekt an der Schule Friedensstraße sowie weitere neue Projekte, seien Ihr ein besonderes Anliegen, für das sie die tatkräftige Unterstützung und ein großes nicht nachlassendes Engagement der Freundinnen wünscht.
Der IWC Duisburg mit aktuell 55 Mitgliedern betreut eine Vielzahl bestehender und neuer sozialer Projekte, wie z. B. „Rotary macht Schule“, die regional angesiedelt sind, der privaten Förderung bedürfen und das Gemeinwohl stärken.


Oberbürgermeister Sören Link übernimmt Schirmherrschaft für "Begegnungen Duisburger erzählen"

Duisburg, 05. Juli 2016 - Bereits seit 22 Jahren kann die Mayersche Buchhandlung die Stadt Duisburg nun schon ihr Zuhause nennen. Das familiengeführte Traditionsunternehmen fühlt sich im Ruhrgebiet sehr wohl und startet daher im Juli ein besonderes Buchprojekt: Gemeinsam mit interessierten Duisburgern - ganz gleich ob erfahrene Autoren oder Hobbyschreiber - möchte sie im Herbst 2016 eine Anthologie veröffentlichen.
Zwischen dem 1. Juli und dem 30. September können Teilnehmer Prosatexte zum Thema "Begegnungen - Duisburger erzählen" einreichen. Die besten Einsendungen erscheinen als Buch, das bei der Selfpublishing-Plattform der Mayerschen Buchhandlung (M) Book gedruckt wird. Ab November wird das Gemeinschaftswerk sowohl in der Mayerschen Buchhandlung in Duisburg als auch im Online-Shop des Unternehmens erhältlich sein. Unterstützt wird das Projekt vom Oberbürgermeister der Stadt Duisburg Sören Link, der die Schirmherrschaft übernimmt.
"Wir freuen uns sehr darauf, die Anthologie gemeinsam zu gestalten. Es wird ein besonderes Buch für die Stadt, mit Texten von Duisburgern für Duisburger.", sagt der Filialleiter der Mayerschen Buchhandlung in Duisburg Maik Paga. Die Erlöse aus dem Verkauf des Buches werden an eine soziale Duisburger Organisation gespendet.

 

Nachbarrecht - Einigung auch ohne Gericht

Duisburg, 4. Juli 2016 - Der Komposthaufen des Nachbarn riecht gar nicht gut und die Frösche nebenan lärmen unerträglich - was kann ich tun? Wenden Sie sich mit Ihren Fragen zum Nachbarrecht an die Experten der Telefon-Aktion. In vielen Fällen gibt es eine bessere Lösung für einen Konflikt ohne Gerichte. Die einfachste Möglichkeit besteht oft darin, mit oder ohne Vermittlung einer Vertrauensperson miteinander zu reden. Insbesondere dann, wenn man auf längere Sicht miteinander in Kontakt bleiben wird, macht es Sinn, über den eigenen Schatten zu springen und trotzt allen Ärgers ein klärendes Gespräch zu suchen.

Bei vielen Konflikten gibt es spezialisierte Schlichtungsstellen, die helfen, z. B. bei Miet- und Nachbarrechtsstreitigkeiten, Baumängeln, Mängeln bei Kraftfahrzeugreparaturen.
Wie hoch darf die Hecke zum Nachbarn sein? Habe ich einen Beseitigungsanspruch bei der inzwischen drei Meter hohen Hecke des Nachbarn? Darf mein Nachbar eine Mauer direkt auf die Grundstücksgrenze setzen? Muss ich mich an den Kosten eines neuen Zauns beteiligen? Wie komme ich ohne hohe Anwaltskosten zu meinem Recht? Dazu gibt es regelmäßig jeden ersten Donnerstag im Monat von 12.00 bis 14.00 Uhr unter der Tel.: +49 211 837-1915 Rat direkt von aktiven Schiedsleuten. Denn viele Auseinandersetzungen, wie Streitigkeiten zwischen Nachbarn und andere Alltagskonflikte, können ohne Gericht kostengünstiger und schneller geklärt werden.
www.streitschlichtung.nrw.de 

Schiedspersonen helfen Ihnen z. B. bei Streit mit dem Nachbarn. Namen und die Adresse Ihrer zuständigen Schiedsperson können Sie an Hand Ihres Wohnortes ermitteln.
Schlichtungsarten Erläuterung klassischer Beispielsfälle aus dem Nachbarrecht, z. B. Mobilfunk oder Rauchen auf dem Balkon.  

 

3. Neumühler Bürgerbrunch

Duisburg, 4. Juli 2016 - Beim 3. Neumühler Bürgerbrunch gab es kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Die Neumühler hatten mit dem Wetter beim 3. Bürgerbrunch, organisiert vom Kirchbauverein Herz-Jesu e.V., wieder super Glück. Zahlreiche Gäste kamen und brachten ihr Frühstück selber mit. Viele Tische wurden so zur längsten Frühstücksmeile des Stadtteils auf dem Hohenzollernplatz. "Das ist eine starke Gemeinschaft, wenn wir zum gemeinsamen Frühstück zusammenkommen und hier auf dem Hohenzollernplatz gemeinsam frühstücken", so Pater Tobias, der der Vorstandsvorsitzender des Kirchbauvereins ist, und mit einigen Mitgliedern den Bürgerbrunch durchgeführt hat.
Zwischendurch tröpfelte schon einmal ein kleiner Regentropfen, aber unterm Regenschirm konnte bei dem musikalischen Programm vom Gospeltrain und dem Take 3 Jazz-Trio geschunkelt oder mitgesungen werden. Zwei Kindertanzgruppen erhielten tosenden Applaus. Die Kinder hatten Freude und Spaß bei der Hüpfburg und Menschenticker, bei der Magic Sergio Show mit dem Clown, Zauberer und Ballonkünstler und dem
Ke.Du.Ma Marionettentheater. Jeder brachte etwas mit, was ihm schmeckte und gefiel: Süßes und Saures, Lokales oder Internationales, Gesundes oder "die kleine Versuchung". Der Erlös des Bürgerbrunches fließt in die Sanierung des Wahrzeichens von Neumühl, dem Schmidthorster DOM, der Herz-Jesu Kirche.

Gut besuchter Bürgerbrunch - Foto Gemeinde Herz-Jesu

 

Paul Saatkamp führt Jubilar Johann Tönnissen zum „AWO-Glück“

Johann Tönnissen ist das 3.000. Mitglied der AWO-Duisburg.
DUISBURG, 30. Juni 2016 -Der Vorsitzende des Kreisverbandes Duisburg, Manfred Dietrich begrüßte den ehemaligen Kämmerer der bis 1975 selbstständigen Stadt Rumeln-Kaldenhausen persönlich in der starken Gemeinschaft der Duisburger AWO. Im Rahmen der AWO-Aktionswoche vom 10. bis zum 17. Juni hatte das Ehrenmitglied Paul Saatkamp den neuen Freund für die Gemeinschaft mit Herz geworben.  
Gemeinsam mit Manfred Dietrich überreichte er das kleine Jubiläumsgeschenk an Johann Tönnissen (Foto). Ein Trikot mit der Nummer 3.000 auf dem Rücken. Das neue Mitglied wird damit zugleich zum Werbeträger. Der 90-jährige Johann Tönnissen will das Shirt beim Tennis-Training in seinem Stadtteil tragen. Gastgeberin der kleinen Feierstunde im AWO-Begegnungs- und Beratungszentrum Rumeln-Kaldenhausen war die Vorsitzende des Ortsvereins, Astrid Hanske.  
Auch sie erhielt einige Glückwünsche, denn zur runden Zahl hatte Astrid Hanske einiges beigetragen. Im vergangenen Jahr warb sie über 20 neue Mitglieder für die AWO-Duisburg. Allein während des Jubiläums „70 Jahre AWO-Rumeln-Kaldenhausen“ am 11. Juni gewann sie 10 neue Freunde für den Kreisverband. Wie man Mitglieder wirbt, das machte Paul Saatkamp vor. Während seiner Rede zur Jubiläumsfeier erklärte er Johann Tönnissen kurzerhand zum neuen AWO-Mitglied und überreichte ihm nachher den Antrag.

Der zum AWO-Glück „Gezwungene“ sagte augenzwinkernd: „Klar, habe ich meinen Freund Paul nicht hängen lassen.“ Ernsthafter fügte er hinzu: „Ich bin seit Jahren von der guten Arbeit überzeugt, und da fiel es mir leicht, den Schritt zu machen und Mitglied zu werden.“ Dass er nun der 3.000 AWO-Freund ist, hatte er freilich nicht geahnt.  
Für Manfred Dietrich kam die Nachricht weniger überraschend. Er sagte am Mittwoch: „Wir hatten uns vorgenommen, während der AWO-Aktionswoche die Schallmauer von 3.000 Mitgliedern zu durchbrechen. Das ist uns gelungen, weil wir in den vergangenen Monaten intensiv für uns geworben haben. Und das sehr erfolgreich. Allein in 2015 haben wir mehr als 305 neue Freundinnen und Freunde von uns überzeugen können. In diesem Jahr sind es bereits 178. Erstmals in unserer Geschichte haben wir nun mehr als 3.000 Mitglieder. Das zeigt: Wir sind attraktiv und unsere Werte wie Solidarität und Toleranz haben einen Stellenwert für Duisburg.“  

Manfred Dietrich hob die Leistung von Birgit Krause hervor, die als Mitgliederbetreuerin die Werbekampagne leitet. Sie habe die gesamte AWO in Duisburg auf die magische 3 mit 3 Nullen eingeschworen und ihr Ziel erreicht. „Eine starke Mitgliederbasis tut uns gut und stärkt unsere Stimme in der Stadt. Deshalb werben wir für uns so intensiv“, so Manfred Dietrich. Und so erfolgreich, wie sich beim 3.000er-Fest am Mittwoch zeigte.  

Ein Herz und eine AWO-Duisburg

Duisburg, 20. Juni 2016 - Mit einem Fest für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter klang am Wochenende die AWO-Aktionswoche 2016 aus. Zum Auftakt der Party im Biergarten des Seehauses am Bertasee zeigte die AWO-Mannschaft Herz. Fürs Foto stellten sich gut 250 Frauen und Männer im Team zusammen, um gemeinsam das Logo des Wohlfahrtsverbandes ganz menschlich darzustellen.
 

Die Idee hinter dem Bild: Wir gehören zusammen, und wir arbeiten mit Herz für die Menschen in Duisburg. Für das aussagekräftige Foto waren einige Planungen, eine eigene Choreographie und ein Hubsteiger als passender Aussichtspunkt für die Fotografin, Bettina Engel-Albustin, notwendig. Selbst drohender Regen konnte die Umsetzung des Plans nicht aufhalten. Passend zum Motiv war das Thema der Party ausgewählt. Das Motto „Rot“ gab dem Foto die notwendige Farbe. Denn Rot leuchtet auch das AWO-Logo. Nicht zu vergessen: Die Fotomodels hatten großen Spaß, sich ins Bild zu setzen. Man sieht es dem Foto an.  

An dem Fest im Süden Neudorfs nahmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AWOcura, der AWO-Integration, des Fachbereichs Begegnung, Bildung und Kultur, der Geschäftsstelle sowie der Serva GmbH teil. Die AWO-Duisburg und ihre Tochtergesellschaften beschäftigen derzeit 820 Frauen und Männer, unter anderem in der Pflege, in der Kinder- und Jugendhilfe, in der Integration oder in der Familienbildungsstätte. An 36 Standorten in ganz Duisburg ist die AWO-Duisburg mit dem Herz bei der Sache.

Der Verband wirbt darum, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch als Mitglieder zu gewinnen. Bei der Party entschieden sich gleich sechs Frauen und Männer, ihre Unterstützung für die Arbeit mit einer Mitgliedschaft zu unterstreichen.

Die gemeinsame Aktion bildete die Klammer zur bundesweiten AWO-Aktionswoche. Zum Auftakt am Freitag hatte der Kreisverband alle ehrenamtlichen Kräfte mit einem „Eisfest in der City“ ins Rampenlicht gestellt. Der AWO-Duisburg-Vorsitzende Manfred Dietrich sagt das so: „Haupt- und Ehrenamt gehören bei uns zusammen. Gemeinsam bilden wir das starke Herz in unserer Stadt.“  

 

 

40 Jahre Duisburger Lokalnachrichten für blinde und sehbehinderte Mitbürgerinnen und Mitbürger

Duisburg, 16. Juni 2016 - Für viele Menschen gehört der Blick in die Tageszeitung zum Start in den Tag wie das morgendliche Frühstücksbrot. Manchen Menschen bleibt diese Möglichkeit allerdings verwehrt, da ihre Sehkraft nicht ausreicht, um die kleingeschrieben Worte zu lesen. Hier hilft das ehrenamtliche Redaktionsteam der Duisburger Lokalnachrichten für blinde und sehbehinderte Mitbürgerinnen und Mitbürger, das in diesem Jahr sein vierzigjähriges Bestehen feiert, weiter.  

 Aktuell besteht die Redaktion aus fünf Frauen und zwei Männern, die sich entschlossen haben, sich für das Gemeinwohl zu engagieren. Woche für Woche wählen sie Presseberichte aus Duisburger Tageszeitungen aus und lesen diese vor. Die auf CD aufgezeichneten Beiträge werden im Anschluss daran vervielfältigt und an interessierte blinde und sehbehinderte Menschen versandt. Die Post stellt den Abonnenten die CDs kostenlos zu und übernimmt auch die Rücksendung.  Die Dienstälteste aus dem Kreis, Irene Bier, ist bereits seit vierzehn Jahren dabei. Oberbürgermeister Sören Link empfing die Ehrenamtlichen nun im Rathaus und dankte ihnen für ihr Engagement: 

„Durch ihren vorbildlichen wöchentlichen Einsatz geben Sie unseren blinden und sehbehinderten Mitbürgerinnen und Mitbürger die Möglichkeit, sich über regionale Themen und interessante Veranstaltungen zu informieren und somit am Leben in unserer Stadt teilzunehmen. Ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Jubiläum und bedanke mich ganz herzlich für Ihr langjähriges Engagement“.

 

Oberbürgermeister Sören Link ließ es sich nicht nehmen, sich auch in einem Grußwort an die Hörerinnen und Hörer der Lokalnachrichten zu wenden und die Arbeit des ehrenamtlichen Redaktionsteams zu unterstützen, in dem er für die Ausgabe in der 25. Kalenderwoche ebenfalls einen Presseartikel vorlas.

Oberbürgermeister Sören Link empfing die ehrenamtliche Redaktion der Duisburger Lokalnachrichten für blinde und sehbehinderte Mitbürgerinnen und Mitbürger.

 

Ideenwerkstatt: Walsumer setzen auf Wir-Gefühl

Duisburg, 15. Juni 2016 - Bei der letzten Ideenwerkstatt vor der Sommerpause trafen sich gestern im Brauhaus Urfels rund 70 Walsumer um den Leitbildprozess der Stadt Duisburg „Ihre Ideen, unsere Stadt.“ voranzutreiben. Wie schon bei den vorangegangen Ideenwerkstätten entwickelte sich auch im Walsumer Stadtbezirk eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre. 

Oberbürgermeister Sören Link arbeitete und diskutierte – auch gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Georg Salomon – rund drei Stunden mit den Bürgerinnen und Bürgern: „Dass sich so viele Duisburger so engagiert einbringen ist großartig. Diese unterschiedlichen Blickwinkel und Erfahrungen werden das Leitbild mit Leben füllen.“ Moderiert von Julia Hampe und Bianca Bendisch von der Kommunikationsagentur IKU, tauschten sich die Walsumer neben dem großen Thema „Image und Identifikation“ auch über die Bereiche „Grün und Umwelt“, „Bildung und Wirtschaft“ sowie „Arbeit, Wohnen und Soziales“ aus. Zentrales Anliegen der Bürger, wie auch schon bei den vorangegangenen Ideenwerkstätten, ist eine Stärkung der Stadtbezirke, ein stärker ausgeprägtes Selbstbewusstsein sowie die Entwicklung eines stadtteilübergreifenden Wir-Gefühls. 

„Nach den ersten drei Ideenwerkstätten lassen sich mittlerweile schon erste inhaltliche Tendenzen, über die Stadtteilgrenzen hinaus, feststellen. Ich bin gespannt, ob sich diese Entwicklung künftig fortsetzt“ so Birgit Nellen, Leiterin der Stabsstelle Strategisches Marketing der Stadt Duisburg.  

Fortgesetzt wird die Leitbildentwicklung im Stadtbezirk Hamborn am 25. August um 18.30 Uhr. Aufgrund der großen Nachfrage im bisherigen Verlauf des Prozesses wird die Ideenwerkstatt nicht im Medienbunker, sondern im Hotel Montan an der Dahlstraße 1 stattfinden. 

Was macht Duisburg aus, wo liegen die Stärken und welche Perspektiven und Fragestellungen sehen die Duisburger für die Zukunft? Bei der Ideenwerkstatt sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, diese Fragen zu diskutieren. „Ihre Ideen, unsere Stadt.“ bedeutet: Gemeinsam in den nächsten Monaten ein lebendiges und authentisches Leitbild für Duisburg zu entwickeln. 

Zentraler Bestandteil sind die Ideenwerkstätten in allen sieben Stadtbezirken. Im persönlichen Austausch sollen unterschiedliche Sichtweisen auf Duisburg erarbeitet werden. Auch online können Ideen unter www.ideen-fuer-duisburg.de eingebracht oder bei Twitter unter dem Hashtag #IdeenDu verfolgt werden. Sämtliche Anregungen und Hinweise werden ausgewertet und gebündelt. Bis zum Frühjahr 2017 wird anschließend ein Leitbild für Duisburg entwickelt.  

Anmeldungen für die Ideenwerkstätten sind möglich unter 94000 (Call Duisburg), online unter www.ideen-fuer-duisburg.de oder im Bürgerservicebüro des entsprechenden Bezirksamts. 

 

Zweite Ideenwerktstatt für Rheinhausen und Rumeln-Kaldenhausen

Duisburg, 14. Juni 2016 - Mit großem Engagement beteiligten sich rund 100 Bürgerinnen und Bürger in der vergangenen Woche an der Ideenwerkstatt für den Stadtbezirk Rheinhausen und Rumeln-Kaldenhausen. Im Casino Bliersheim entwickelten die Bürger zu den fünf verschiedenen Themenfeldern Arbeiten, Wohnen und soziales Miteinander Umwelt und Grün Bildung und Wirtschaft Kultur – Freizeit – Sport Image – Identifikation   jeweils eine Standortbestimmung sowie einen Ausblick in die Zukunft.
So arbeiteten Rheinhauser und Rumeln-Kaldenhausener gemeinsam zahlreiche Stärken ihrer Stadt heraus, auf die sie schon jetzt stolz sind. Zugleich fanden sich auch viele Anknüpfungspunkte, bei denen Bürgerinnen und Bürger Entwicklungs- und Verbesserungspotenzial für ihre Heimatstadt identifiziert haben. Alle weiteren Informationen – auch zu künftigen Ideenwerkstätten – im Internet unter www.ideen-fuer-duisburg.de.

 

Uschi Glas dankt Duisburger Ehrenamtlichen im Rahmen von brotZeit e.V.

Der bundesweit tätige Verein brotZeit e.V. empfängt gemeinsam mit der Vorsitzenden des Vereins, Schauspielerin Uschi Glas, ehrenamtliche Mitarbeiter, die sich in der Region Rhein-Ruhr für den Verein engagieren. brotZeit e. V. organisiert in acht Förderregionen und in insgesamt 154 Schulen in ganz Deutschland das tägliche Frühstück und die Betreuung und Förderung von Schülerinnen und Schülern während der Pausen und nach Schulschluss.
Seit 2013 stehen auch vier Duisburger Pilotschulen im Fokus des Vereins. Ziel ist es, langfristig 20 Schulen in Duisburg mit ca. 800 Schülern zu erreichen. Dieser Einsatz ist nur durch die Hilfe ehrenamtlicher Helfer möglich. Da ein solches Engagement nicht selbstverständlich ist, möchte der Verein sich mit einem Empfang im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt (Montag, 13. Juni um 17:30 Uhr) und einem anschließenden Abendessen im Restaurant „Schiffchen“ bei den freiwilligen Helfern bedanken.

 

 

Umweltministerium verlängert die Bewerbungsfrist für das Programm zur "Qualifizierung des bürgerschaftlichen Engagements"

Düsseldorf/Duisburg, 10. Juni 2016 - Das Umweltministerium unterstützt Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich für Umwelt- und Naturschutz sowie für die Entwicklung des ländlichen Raumes einsetzen. Minister Johannes Remmel forderte engagierte Menschen auf, sich mit ihren Ideen zu bewerben und erklärte: „Das Land bietet mit dem Programm „Qualifizierung des bürgerschaftlichen Engagements“ eine Beratung durch Fachexperten an, um so die Umsetzung guter Ideen zu unterstützen und voranzubringen.“
Bewerben können sich Initiativen, Vereine und Einzelpersonen, die Projektideen in den Handlungsfeldern Ländliche Räume, Klimaschutz, Gewässerentwicklung oder Naturschutz weiter entwickeln wollen.

In der ersten Programmphase im Jahr 2015 waren 10 aus 25 Projektideen ausgewählt worden. Die zweite Phase wurde Ende 2015 gestartet, die Bewerbungsfrist endete zunächst Anfang Februar 2016. Um weiteren Ideengebern die Möglichkeit zu geben, sich an dem Programm zu beteiligen, wird der Bewerbungszeitraum im Jahr 2016 für diejenigen Projektideen bis Mitte 2016 verlängert, bei denen die Beratungsleistung noch in 2016 als vollständig durchführbar angesehen wird. Die Bewerbungen werden von einer qualifizierten Jury gesichtet und bewertet.

In Nordrhein-Westfalen engagieren sich mehr als fünf Millionen Menschen ehrenamtlich. Bürgerschaftliches Engagement ist eine der wichtigsten Säulen in unserer Gesellschaft, dies zeigt sich auch und gerade in Krisenzeiten, die aktuelle Hilfe bei der Beseitigung der Hochwasserschäden ist dafür ein eindrucksvolles Beispiel. Neben dem sozialen Engagement setzt sich ein großer Teil der ehrenamtlich Tätigen für Umwelt- und Naturschutz sowie für die Entwicklung des ländlichen Raumes ein. Hier setzt das NRW-Umweltministerium mit dem Programm zur „Qualifizierung des bürgerschaftlichen Engagements“ an.

Engagierte Bürgerinnen und Bürger sollen beraten und informiert werden, wie aus ihren Ideen tragfähige Projekte entstehen können. Zielgruppen sind ehrenamtlich tätige Einzelpersonen und Organisationen, die eine gute Idee oder ein bestimmtes Anliegen haben, aber nicht wissen, wie sie es umsetzen können. Wer sich freiwillig engagiert, benötigt neben der eingebrachten Zeit und Kompetenz vor allem rechtliche, organisatorische und finanzielle Beratung.

Interessierte Personen sowie Organisationen aus Nordrhein-Westfalen können nun ihre Ideen in Form einer Projektskizze einreichen, die sich auf eines oder mehrere dieser Handlungsfelder beziehen sollen: 

  • Naturschutz

  • Gewässerentwicklung

  • Klimaschutz

  • Entwicklung ländlicher Räume 

Teilnahmevoraussetzung ist, dass die Projektidee in NRW umgesetzt werden soll, auf ihrem Weg dorthin aber noch Hindernisse bestehen. Die Projektideen werden anhand ihres ökologischen und gesellschaftlichen Nutzens bewertet. Die Projektidee muss bis Ende 2016 abschließend beraten werden können.

Den Initiatoren der besten Vorschläge für bürgerschaftliches Engagement werden kostenlos professionelle Berater zur Seite gestellt, um mögliche formale oder juristische Hindernisse zu überwinden, Finanzierungsmöglichkeiten zu erkennen und letztlich die Projektidee auf ein solides Fundament stellen zu können.

Das Spektrum der Beratung richtet sich an den Bedürfnissen der Initiatorinnen und Initiatoren aus. So sind Unterstützungsmaßnahmen für die Gründung eines Vereins ebenso denkbar wie die Vorbereitung und Mithilfe bei der Beantragung von Fördergeldern in bestehenden Förderprogrammen.

Die Teilnahmebedingungen: www.umwelt.nrw.de/fileadmin/redaktion/PDFs/ministerium/
programmaufruf_2_buergerliches_engagement.pdf

Tag der Ortsvereine während der AWO-Aktionswoche 
150 Ehrenamtler beim Auftakt

Samstag ist Tag der Ortsvereine während der AWO-Aktionswoche 

Duisburg, 10. Juni 2016 - Nach dem Tag des Ehrenamts zum Auftakt der AWO-Aktionswoche rücken am morgigen Samstag die Ortsvereine in den Mittelpunkt. Gleich fünf Ortsvereine zeigen, wie gute Nachbarschaft funktioniert. Sie werben zugleich um neue Mitglieder. Denn ein Verband ist nur so stark wie die Basis, die ihn trägt.

 

Dass dieses Fundament nachhaltig stabilisiert feiert am Samstagnachmittag der Ortverein Rumeln-Kaldenhausen. Die Vorsitzende Astrid Hanske und ihr Team richten ab 11 Uhr das 5. Fischfest im AWO-Treff auf der Kapellener Straße im Stadtteil als Geburtstagsparty aus. Die Arbeiterwohlfahrt engagiert sich tief im Westen seit 70 Jahren für die Menschen. Die Chronik, die Astrid Hanske zusammengestellt hat, erinnert an die Anfänge und wie sich daraus ein überaus aktiver Ortsverein entwickelt. Wer dabei sein will – kein Problem: Beitrittserklärungen serviert der Ortsverein so gern wie die maritimen Köstlichkeiten der Firma Müller-Mehrholz. Für die gute Stimmung sorgt der Musiker Edgar Louis.

 

Der OV Wanheimerort nutzt am Samstag ebenfalls einen „Geburtstag“, um sich vorzustellen. Der Stadtteil feiert „175 Jahre –Gemeinsam in Wanheimerort“ mit einem Tag der Vereine auf dem Michaelsplatz. Ab 11 Uhr informiert die AWO-Vorsitzende Erika Magar gemeinsam mit ihrem Team, warum es sich lohnt, Teil der Gemeinschaft des Ortsvereins zu sein.  

Am Tag der Vereine sind auch alle Akteure des AWO-Kranichhofs mit dabei. Dazu gehören die AWO-Familienbildung und die Sozialstation der AWOcura und der Hausnotruf. „Echte Vielfalt“ ist ein Teil des Mottos der AWO-Aktionswoche. Auf dem Michaelsplatz kann das jeder erleben und erfahren.
 

Der Ortsverein Rheinhausen fährt am Samstag, ab 10 Uhr, eine Doppelschicht. Erst wirbt der Ortsverein Gisela Döntgen mit einem Infostand auf dem Rheinhauser Marktplatz für die gemeinsame gute Arbeit. Danach ist der Ortsverein mehr als nur Gast beim Sommerfest im AWOcura-Seniorenzentrum Lene Reklat. Das Motto lautet „Aloha“. Der Ortsverein trägt dazu bei, dass alle Gäste einsehen: Noch schöner als in der Südsee ist es am Westufer des Toeppersee.  

Der Ortsverein Süd feiert ebenfalls. Das Sommerfest im AWO-Begegnungs- und Beratungszentrum auf der Braunlager Straße 1 hat Walter Appelrath als Vorsitzender auf den Aktionstag der Ortsvereinsvereine gelegt. Ab 11 Uhr laden die „Südsterne“ zur Party ein. Dazu gehört auch, dass neue Freunde herzlich willkommen sind.  

Der Ortsverein Ruhrort wirbt am Vormittag vor dem Einkaufszentrum „Kaufland“ im Stadtteil um neue Mitglieder. Der Vorsitzende Helmut Artner und seine Crew stellt die AWO als Teil der guten Nachbarschaft im Hafenkiez vor.

 

Hubert Honnef, Vorsitzender des Ortsvereins Homberg macht zur gleichen Zeit deutlich, dass es bei der AWO heiß her geht. Auf dem Homberger Marktplatz werfen die Freunde des Ortsvereins ab 9 Uhr den Grill an. Ebenfalls wärmstens zu empfehlen ist der Besuch des Infostands gleich neben dem Grill.

 

150 Ehrenamtler und der Auftakt der AWO-Aktionswoche
Über 150 Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler der AWO-Duisburg ließen sich vom Vorstand des Wohlfahrtsverbandes am Freitag auf ein Eis einladen. Mit der Aktion direkt in der Innenstadt beim Eiscafé Panciera sagte die Duisburger AWO „Danke“ für das vielfältige Engagement der freiwilligen Helferinnen und Helfer. Das „Treffen zum Dahinschmelzen“ bei Sonnenwetter war der Auftakt der AWO-Aktionswoche. Bis zum 17. Juni präsentiert der Verband mit etwa 3.000 Mitgliedern und über 700 Angestellten seine Angebote in und für Duisburg.

Die Aktionswoche steht unter dem Motto „Echtes Engagement. Echte Vielfalt. Echt AWO“. Wolfgang Krause, Geschäftsführer der AWO-Duisburg sagte zum Start in die Woche: „Es passt gut, dass wir zum Auftakt das Ehrenamt in den Mittelpunkt stellen. Etwa 670 Frauen und Männer zeigen echtes Engagement für uns und für die Menschen in der Stadt. Wir bieten vielfältige Möglichkeiten, sich bei uns einzubringen. In den Ortsvereinen zum Beispiel oder in der Flüchtlingshilfe oder bei unserem Besuchsdienst für alte und einsame Menschen. All das macht uns aus und ist eben echt AWO.“
Ehrenamtsbetreuerin Lisa Müller-Arnold stellte am Freitag diese Vielfalt der Möglichkeiten interessierten Bürgerinnen und Bürgern vor. Lisa Müller-Arnold: „Wir haben das gute Vorbild unserer Helferinnen und Helfern genutzt, um neue Freunde für uns zu gewinnen.“
Zur Begrüßung der Eisfreunde am Freitagmittag bedankte sich der AWO-Vorsitzende Manfred Dietrich persönlich bei den freiwilligen Helferinnen und Helfern. Ein Eis gönnte er sich ebenfalls. Denn auch der Vorsitzende arbeitet im Ehrenamt. Viele der AWO-Freunde bestellten übrigens Erdbeere und Zitrone. Passt sehr gut zu den AWO-Farben Rot und Weiß.
Während der AWO-Aktionswoche steht am Samstag das Engagement der 13 Ortsvereine im Mittelpunkt. Die AWO-Duisburg präsentiert sich dann unter anderem auf dem Michaelsplatz in Wanheimerort sowie auf den Wochenmärkten in Rheinhausen und Homberg. Der Ortsverein Rumeln-Kaldenhausen feiert seinen 70. Geburtstag im Rahmen der AWO-Aktionswoche.

Dritte Ideenwerkstatt am 14. Juni im Walsumer Brauhaus Urfels

Duisburg, 10. Juni 2016 - Im Stadtbezirk Walsum startet am kommenden Dienstag, 14. Juni, die dritte Ideenwerkstatt. Im Brauhaus Urfels an der Römerstraße 109 wird dann um 18 Uhr der Duisburger Leitbildprozess fortgesetzt und über Ideen und Anregungen diskutiert, die letztlich in eine Marketing- und Imagekampagne münden sollen.  
Was macht Duisburg aus, wo liegen die Stärken und welche Perspektiven und Fragestellungen sehen die Duisburger für die Zukunft? Bei der Ideenwerkstatt sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, diese Fragen zu diskutieren.

Als Ansprechpartner werden unter anderem Oberbürgermeister Sören Link und Birgit Nellen, Leiterin der Stabsstelle Strategisches Marketing der Stadt Duisburg vor Ort sein. „Ihre Ideen, unsere Stadt.“ bedeutet: Gemeinsam in den nächsten Monaten ein lebendiges und authentisches Leitbild für Duisburg zu entwickeln.  
Zentraler Bestandteil sind die Ideenwerkstätten in allen sieben Stadtbezirken.

Im persönlichen Austausch sollen unterschiedliche Sichtweisen auf Duisburg erarbeitet werden. Auch online können Ideen unter www.ideen-fuer-duisburg.de eingebracht oder bei Twitter unter dem Hashtag #IdeenDu verfolgt werden. Sämtliche Anregungen und Hinweise werden ausgewertet und gebündelt. Bis zum Frühjahr 2017 wird anschließend ein Leitbild für Duisburg entwickelt.   Anmeldungen für die Ideenwerkstätten sind möglich unter 94000 (Call Duisburg), online unter www.ideen-fuer-duisburg.de oder im Bürgerservicebüro des entsprechenden Bezirksamts.

 

Große Beteiligung bei Ideenwerkstatt für Duisburg-Rheinhausen und Rumeln-Kaldenhausen  

Duisburg, 8. Juni 2016 - Mit der zweiten Ideenwerkstatt, dieses Mal für Bürger aus Rheinhausen und Rumeln-Kaldenhausen, ist gestern Abend im Casino Bliersheim der Leitbildprozess der Stadt Duisburg erfolgreich fortgesetzt worden. Unter dem Motto „Ihre Ideen, unsere Stadt.“ diskutierten – trotz zuvor schwerer Unwetter – knapp 100 Rheinhauser und Rumeln-Kaldenhausener unter anderem mit Oberbürgermeister Sören Link und Bezirksbürgermeister Winfried Boeckhorst.
 
Moderiert von Julia Hampe und Bianca Bendisch (Kommunikationsagentur IKU) entwickelte sich in historischer Umgebung ein konzentriertes und zugleich leidenschaftliches Gespräch über Chancen, Herausforderungen und Potenziale. „Herzlichen Dank dafür, dass auch gestern wieder so viele Bürgerinnen und Bürger aktiv am Leitbildprozess mitgewirkt haben. Wir sind auf einem richtig guten Weg“, so Oberbürgermeister Sören Link. Auch Birgit Nellen, Leiterin der Stabsstelle Strategisches Marketing, zieht ein positives Fazit: „Ich bin begeistert, mit welchem Engagement sich Rheinhauser und Rumeln-Kaldenhausener gestern an der Ideenwerkstatt beteiligt haben."  
Wie schon bei der ersten Ideenwerkstatt werden nun die Ergebnisse ausgewertet und in den nächsten Tagen im Internet auf www.ideen-fuer-duisburg.de veröffentlicht. Die nächste Ideenwerkstatt findet schon in der kommenden Woche im Bezirk Walsum statt. Am 14. Juni, 18 Uhr, wird der Leitbildprozess im Walsumer Brauhaus Urfels, Römerstraße 109, fortgesetzt.  
Was macht Duisburg aus, wo liegen die Stärken und welche Perspektiven und Fragestellungen sehen die Duisburger für die Zukunft? Bei der Ideenwerkstatt sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, diese Fragen zu diskutieren. „Ihre Ideen, unsere Stadt.“ bedeutet: Gemeinsam in den nächsten Monaten ein lebendiges und authentisches Leitbild für Duisburg zu entwickeln.  
Zentraler Bestandteil sind die Ideenwerkstätten in allen sieben Stadtbezirken. Im persönlichen Austausch sollen unterschiedliche Sichtweisen auf Duisburg erarbeitet werden. Auch online können Ideen unter www.ideen-fuer-duisburg.de eingebracht oder bei Twitter unter dem Hashtag #IdeenDu verfolgt werden. Sämtliche Anregungen und Hinweise werden ausgewertet und gebündelt. Bis zum Frühjahr 2017 wird anschließend ein Leitbild für Duisburg entwickelt.  
Anmeldungen für die Ideenwerkstätten sind möglich unter 94000 (Call Duisburg), online unter www.ideen-fuer-duisburg.de oder im Bürgerservicebüro des entsprechenden Bezirksamts.

 

 

Straßenfest der ARGE Wedauer Vereine

Duisburg, 03. Juni 2016 - Im Rahmen des Stadtmarathons findet am Samstag den 04. und am Sonntag den 05.06.2016 wieder das alljährliche Straßenfest an der Neidenburger Strasse statt. Veranstalter ist die Arbeitsgemeinschaft Wedauer Vereine.

Beginn ist am Samstag um 17 Uhr direkt mit der 'Happy Hour' und geht dann in den gemütlichen Abend über mit Musik und Tanz. Für das leibliche Wohl ist ausreichend gesorgt.

Am Sonntag startet um 10 Uhr der Frühschoppen und ab 11 Uhr, während die Erwachsenen die Läufer des Marathons anfeuern ist für Abwechslung für die Kinder gesorgt: Es gibt Kinderspiele und die Feuerwehr kommt mit einem Fahrzeug vorbei, so dass die Kleinen sich dieses mal aus der Nähe genauer anschauen können. Am Sonntag gibt es auch selbstgebackene Kuchen die man sich nicht entgehen lassen sollte. Gegen 16 Uhr wird das Fest dann beendet.

 

Nachbarschaftsfest auf der Memelstraße in Neudorf

Duisburg, 1. Juni 2016 - Der Unterstützerkreis Memelstraße lädt am Samstag, 4. Juni, von 13 bis 18 Uhr zum Nachbarschaftsfest ein.  

Die Memelstraße wird für die Veranstaltung zwischen Bismarck- und Grabenstraße gesperrt. Auch die Parkplätze zwischen Memelstraße und Hessenstraße sowie der Parkplatz des Memelbades können nicht genutzt werden. Die Halteverbote auf dem betroffenen Abschnitt der Memelstraße und den öffentlichen Parkflächen greifen am Samstag Morgen, die Parkplätze des Schwimmbades können bis 12 Uhr genutzt werden.  

Der Unterstützerkreis Memelstraße ist der vom Bezirksamt Mitte einberufene „Runde Tisch“, der sich mit der Koordination der Hilfsangebote für die Gemeinschaftsunterkunft Memelstraße befasst. In ihm sind neben Vertretern der Stadtverwaltung auch Ortsverbände der Parteien, lokale Bürgervereine wie der Bürgerverein Neudorf, Kirchengemeinden, Vereine und Initiativen der Flüchtlingshilfe, Vertreter von Interessengemeinschaften (z. B. Kaufleute der Oststraße) organisiert. Unterstützt wird das Fest durch den Verein "kultur-sprung" e.V. und die „Höhnerbach Veranstaltungstechnik“ e.K..

 

Auf dem Programm stehen verschiedene Aktionen für Kinder, wie beispielsweise ein Spielmobil, Torwandschießen und eine Spiel-Olympiade. Eine Ausstellung zeigt in Landesfarben bemalte Stühle. Für die musikalische Unterhaltung sorgen vier Bands/Musiker: 

Kurdische Musik: 14 bis 15 Uhr

Oud-Spieler musiziert mit Flüchtlingen: 15 bis 16 Uhr

Band „Chimprellas“: 16 bis 17 Uhr

Band „Boys that cried wolf“: 17 bis 18 Uhr

 

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Auch sind Grillplätze eingerichtet (Grillgut muss mitgebracht werden).

Leitbildprozess wird bei Ideenwerkstatt für Duisburg-Rheinhausen/ Rumeln-Kaldenhausen fortgesetzt  
Nach dem erfolgreichen Auftakt zum Duisburger Leitbildprozess und der ersten Ideenwerkstatt im Duisburger Süden findet nun die zweite Veranstaltung für den Stadtbezirk Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen statt. Am Dienstag, 7. Juni, bietet sich ab 18.30 Uhr die Gelegenheit im Casino Bliersheim an der Bliersheimer Straße 83 über Chancen, Potenziale und Herausforderungen zu diskutieren.  
Was macht Duisburg aus, wo liegen die Stärken und welche Perspektiven und Fragestellungen sehen die Duisburger für die Zukunft? Bei der Ideenwerkstatt sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, diese Fragen zu diskutieren. Als Ansprechpartner werden unter anderem Oberbürgermeister Sören Link, Bezirksbürgermeister Winfried Boeckhorst sowie Birgit Nellen, Leiterin der Stabsstelle Strategisches Marketing der Stadt Duisburg vor Ort sein. „Ihre Ideen, unsere Stadt.“ bedeutet: Gemeinsam in den nächsten Monaten ein lebendiges und authentisches Leitbild für Duisburg zu entwickeln.  
Zentraler Bestandteil sind die Ideenwerkstätten in allen sieben Stadtteilen. Im persönlichen Austausch sollen unterschiedliche Sichtweisen auf Duisburg erarbeitet werden. Auch online können Ideen unter www.ideen-fuer-duisburg.de eingebracht oder bei Twitter unter dem Hashtag #IdeenDu verfolgt werden. Sämtliche Anregungen und Hinweise werden ausgewertet und gebündelt. Bis zum Frühjahr 2017 wird anschließend ein Leitbild für Duisburg entwickelt.   Anmeldungen für die Ideenwerkstätten sind möglich unter 94000 (Call Duisburg), online unter www.ideen-fuer-duisburg.de oder im Bürgerservicebüro des entsprechenden Bezirksamts.  

"Schlichten statt Richten!" - Schiedsleute geben Tipps bei Konflikten mit dem Nachbarn

Duisburg, 1. Juni 2016 - Schiedsleute geben Tipps bei Konflikten mit dem Nachbarn und zudem informieren Experten zu Fragen rund um Vorsorge und Betreuung.
 Am 2. Juni heißt es in der Zeit von 12 bis 14 Uhr wieder: "Schlichten statt Richten!" Schiedsexperten geben unter der Nummer 0211 837-1915 Tipps, wie Streit zwischen Nachbarn geschlichtet werden kann. Zwischen 15 und 16.30 Uhr können Betroffene Fragen rund um das Thema Betreuung direkt an Experten aus der Justiz stellen. In der Gartensaison sorgt die Gartenbepflanzung häufig für Ärger  zwischen Nachbarn. Denn, wenn Bäume oder Hecken über den Gartenzaun ragen, die Sicht versperren und zu viel Schatten werfen, führt das schnell zu langwierigen Konflikten mit den Nachbarn.

Am kommenden Donnerstag, den 2. Juni 2016, geht es beim RechtSpecial "Schlichten statt Richten!" von NRWdirekt und Justizministerium um die Konflikte "am Gartenzaun". In der Zeit von 12 bis 14 Uhr beantworten die Schiedsexperten alle Bürgerfragen - telefonisch unter0211/837-1915.  Unter der gleichen Nummer können sich Angehörige und Betroffene Ratschläge rund um die Vorsorgevollmacht und die rechtlichen Betreuung bei Krankheit und Behinderung einholen. Zwischen 15:00 bis 16:30 Uhr beantworten Experten aus der Justiz Ihre Fragen zu diesem Thema. 

Über "Nordrhein-Westfalen direkt" (allg. Bürgerservice) kann zudem eine kostenlose Informationsbroschüre des Justizministeriums mit dem Muster einer Vorsorgevollmacht bestellt werden.
"Nordrhein-Westfalen direkt" ist montags bis freitags zwischen 08:00 und 18:00 Uhr telefonisch unter +49 211 837-1937 erreichbar. Weitere Informationen:
Betreuung, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung Hier werden die Grundzüge des Betreuungsrechts erläutert. Nachbarrecht Informieren Sie sich über die rechtlichen Hinweise bei Problemen am Gartenzaun.

 

Praxisseminare des BVEK e.V.

Duisburg, 29. Mai 2016 - Die Reihe Praxisseminare des BVEK e.V. verfolgen das Ziel, ein Austausch- und Qualifizierungsangebot für diejenigen Menschen im Verband anzubieten, die einzelne Aufgaben und Verantwortung in ihrem örtlichen Elternkreis erst kürzlich übernommen haben oder zu übernehmen gedenken. Oftmals ist man ganz überraschend und ohne viel Zutun zu einer neuen Aufgabe gekommen und befindet sich unverhofft in einer noch fremden verantwortungsvollen Rolle wieder.
Manchmal will man erst einmal nur schnuppern. Nicht selten ist eine neue Aufgabe mit neuen Anforderungen verbunden und erfordert Wissen und neue Kenntnisse, die noch kennengelernt oder vertieft werden wollen. Vielleicht ist es aber auch zunächst nur eine Idee, eine neue Aufgabe und Verantwortung in Ihrem Elternkreis zu übernehmen. Lieber erstmal schauen und sich selber ausprobieren?
Die Praxisseminar-Angebote des BVEK e.V. sind eine gute Gelegenheit sich mit ausgewählten Themen und Inhalten in Kontakt zu bringen. Die Inhalte orientieren sich hauptsächlich an den Bedürfnissen, Wünschen und Interessen der Teilnehmenden aus der Elternkreisarbeit.
Anregungen, Unterstützung und Hilfestellung für die Praxis stehen im Mittelpunkt der 3 X im Jahr zu verschiedenen Themen stattfindenden Seminare. Nach dem Motto „Aus der Praxis - für die Praxis“ bieten wir handfeste Informationen, detailliertes Wissen und die ausgiebige Gelegenheit, etwas für sich auszuprobieren, zu üben und Erfahrungen auszutauschen.
Die Seminare finden jeweils an Wochenenden von Freitagnachmittag (17:00 Uhr) bis Sonntagmittag (13:30 Uhr) in Teilnehmergruppen zwischen 10 und 18 Personen statt. Die Seminare werden von erfahrenen Referenten geleitet & sind durch den Dachverband Betriebskrankenkassen (BKK) in Berlin gefördert.

 

 

8. Kickermeisterschaft des VKM
Manfred Schneider

Duisburg, 23. Mai 2016 – Bereits zum 8. Male wurde die VKM-Kickermeisterschaft (Tischfußball) im Tageshaus des VKM, dem Verein für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung, an der Neuenhofstraße 61 in Duisburg ausgetragen.

Das idyllisch gelegene Tageshaus des VKM in dem das Kickerturnier stattfand mehr

 

'STADTRADELN' in Duisburg
Bürgerverein Großenbaum/Rahm macht mit
Manfred Schneider

Duisburg, 22. Mai 2016 – Bereits zum dritten Male wurde die Aktion „STADTRADELN“ Duisburg, in der Zeit vom 21.05.- 10.06.2016 gestartet, bei der in 2015 rund 175.000 Kilometer erradelt und damit 25.000 kg Co2 Emissionen vermieden wurden. Neu ist in diesem Jahr die Schulwertung. Hier hat der ADFC Duisburg speziell für Schulklassen Geldpreise zur Verfügung gestellt, die den Klassenkassen zugutekommen. Die fahrradaktivste Schulklasse erhält 250 €, der zweite Preis ist mit 150 € und der dritte Preis mit 100 € ausgelobt. mehr

 

Entwurf-Vorstellung für den Park Neudorfer Markt: Zwei Bürger gegen gute landschaftliche Planungen - Angst vor nächtlicher  Trinkhallen-Szene überwog - von Harald Jeschke (Text und Fotos)

Duisburg-Neudorf, 10. Mai 2016 - Was für Planer als Horroszenario gilt trat am Dienstag im evangelischen Gemeindezentrum an der Gustav-Adolf-Straße voll zu.

Mindestens seit 2009 gab es die Beschwerden der Anwohner zur Szene in der Grünanlage Neudorfer Markt. Die Trinkhalle direkt an der Grünanlage sorgt in der zum Teil bis kurzem stark verwilderten Anlage für Ärgernisse, die auch mit Hilfe des Ordnungsamtes nicht behoben werden konnten. "Wenn wir nachts das Ordnungsamt oder die Polizei gerufen haben, waren die weg und kamen nach Abfahrt des Ordnungsamtes sofort wieder", so die Anwohner unisono.

Bildmitte: Ottmar Birke, Bürgervereins-Chef in Neudorf unter den rund 60 Besuchern der Versammlung


Auch sei, so Anwohner Schütte, für ihn nicht nachvollziehbar, warum die Stadt hier wo nie zuvor etwas gemacht wurde, auf einmal so viel Geld investieren will. Für ihn als NIAG-Angestelter sollten in Duisburg die Bahnen zuerst saniert werden. Ein anderer Anwohner, ein ehemaliger Gesamtschullehrer erzählte von den Episoden mit den Menschen der (Trinker)Szene.
Und da die WB-Landschaftsgärtnerin Jonderko auch davon sprach, dass einige Baume vielleicht abends angestrahlt werden könnten um eine "heimelige" Atmosphäre zu schaffen, verwies er auf zwei Fledermäuse, die ihre Nacht-Aktivitäten rund um die Christuskirche und der Grünanlage nachgingen. Eine ältere Anwohnerin war vehement gegen die Anpflanzung von sehr schönen, eng beschnittenen und pflegeleichten Eibenhecken. "Dahinter verstecken sich diese Menschen doch. Da kann die Polizei doch suchen wie sie will." 

Derartige Ängste um Szenetreffs die die Bürgerschaft nerven gibt es zu Hauf in Duisburg. "Das soziale Verhalten der Bürger können wir wenig beeinflussen", stimmte denn auch Umweltdezernent Krumpholz resignierend zu.

Versammlungsleitung - V.l.: Mareike Süsselbeck (Amt Umwelt und Grün), Bezirksamtsleiter Mitte Ottmar Schuwerak, Umweltdezernent Dr. Ralf Krumpholz und WB-Landschaftsgärtnerin Anne Jonderko.


Bürgervereins-Vorsitzender Ottmar Birke warb um Verständnis für die Planungen, die er für sehr gut hält. Es sei ja noch nicht alles in trockenen Tüchern, da die Stadt ja zunächst her und heute die Bürger beteiligt, die Anregeungen udn Kritik aufnimmt und - wie im beschriebenen Fall - auf Eibenhecken vielleicht verzichtet.

Er wies auch auf den Problemfall Goerdeler Park, wo eine verbesseerte Transparenz nebst Aufwertung des Parks in Duissern die dortige Drogenszene wesentlich reduziert hatte.

WB-Mitarbeiterin Anne Jonderko stellte sehr detailiert dar, dass die angestrebte Tranzparenz im wichtigsten Fakt des 275.0000-Euro-Projektes die Zustandsverbesserung und hier vor allem die Barrierefreiheit sei, dass es plattierte Wege geben soll, die für Kinderwagen und Rollatorfahrer gleichermaßen gut bzw. überhaupt erst genutz werden können. 

Fazit: Die Verschönerung, Schaffung von Barrierefreiheit und Tranzparenz, ein neuartiges Spielgerät für den "Spielpunkt" - nicht Spielplatz - sogenannte multifunktionale neue Bänke sowie weniger Beschattung der Ahorn- und Lindenbäume sorgen eindeutig für eine Wohnqualitätsvebesserung, auch wenn das zwei Kritiker anders sehen. Einen konstruktiven Vorschlag hatten sie aber nicht zu bieten, außer der Forderung alles zu lassen...

Zur weiteren Umfelderbesserung wird auch die angestrebte Neubebaung auf dem Grundstück des alten Gemeindezentrums soll hier mir etwa 88 Wohneinheiten an der Gustav-Adolf-Straße sein und der absolute Wille der evangelischen Gemeinde, die Kirche definitiv zu sanieren und wieder mit Leben zu füllen. Harald Jeschke

Der Entwurf - keinesfalls die Endversion

 

Twist -

 

das möglichwerweise neue Spielgerät

 


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Duisburg, 06. Mai 2016 - Die Parkanlage Neudorfer Markt soll schöner werden. Über den aktuellen Stand der Planungen können sich Anwohner und interessierte Bürger am Dienstag, 10. Mai informieren. Ab 18 Uhr wird im evangelischen Gemeindehaus an der Gustav-Adolf-Straße 63 bis 65 der neue Entwurf, beauftragt vom Amt für Umwelt und Grün und durchgeführt von den Wirtschaftsbetrieben, für den Neudorfer Markt vorgestellt.  Erste Rodungsarbeiten haben bereits stattgefunden, um mehr Licht in den Park zu bringen.


Foto Harald Jeschke 2011

Die ursprüngliche Formensprache der Parkanlage wird durch geplante Neupflanzungen wieder aufgegriffen und Lücken in der vorhandenen Pflanzung werden geschlossen. Neue Wegeverbindungen erschließen zukünftig die Parkfläche, attraktive Aufenthaltsbereiche laden zum Verweilen ein. Außerdem sollen durch punktuelle Staudenpflanzungen  Akzente in der Rasenfläche gesetzt werden.  

Bild Wirtschaftsbetriebe - Zuvor wurden im September 2015 dem Neudorfer Bürgerverein erste Ideen für eine Umgestaltung  vorgestellt und im Anschluss diskutiert. Der Entwurf wurde hiernach überarbeitet und die Wünsche der Anwohner nach mehr Transparenz im Park und die Schaffung neuer Sitzbereiche mit mehr Aufenthaltsqualität entsprechend berücksichtigt.
Der Park wird barrierefrei umgebaut – alle Wege sowie Ein- und Ausgänge werden mit Rollstuhl oder Rollator erreichbar sein. Auch taktile Elemente für Menschen mit Sehschwächen werden eingesetzt. Die Ausstattungselemente, zum Beispiel Bänke und Spielgeräte, sind zukünftig ebenfalls barrierefrei nutzbar.

Christuskirche Neudorfer Markt 2011 - Foto haje

Namensgebung Neudorfer Markt:
 An der Ostseite der Neudorfer Straße, nördlich von der Bismarckstraße, südlich von der Seilerstraße und im Osten, gegenüber der Christus-Kirche, von der Hebbelstraße begrenzt, liegt der Neudorfer Markt. Die Anlage dieses (neuen) Marktes wurde am 14. Juli 1891 in der Duisburger Stadtverordneten-Versammlung beschlossen. Ein Ausbau des Marktplatzes konnte erst im Jahre 1893 beginnen, nachdem gerichtliche Entscheidungen wegen Grundstückseinsprüchen einzelner alteingesessener Neudorfer Bürger erreicht worden waren.  

Archiv Hans-Willi Büterfür - Bürgerverein Neudorf

Ihre Ideen, unsere Stadt: Leitbildprozess wurde bei der Ideenwerkstatt in Duisburg-Süd erfolgreich fortgesetzt  

Mit der ersten Ideenwerkstatt in einem Stadtbezirk ist der Duisburger Leitbildprozess erfolgreich in seine zweite Phase getreten. Knapp 100 Bürgerinnen und Bürger folgten im Bezirk Süd am 10. Mai der Einladung in die Hüttenschänke Krupp Mannesmann in Duisburg-Hüttenheim.  
Nach einer kurzen Begrüßung durch Oberbürgermeister Sören Link und Peter Gasse, Geschäftsführer Personal HKM, diskutierten die Teilnehmer, moderiert von Jürgen Anton und Bianca Bendisch von der Kommunikationsagentur IKU,  engagiert und konzentriert über die Stärken und Schwächen, Chancen, Potenziale und Herausforderungen Duisburgs. Erstmals flossen hierbei auch die besonderen Belange des Bezirks Süd ein.  
Oberbürgermeister Sören Link, der sich intensiv an den Gesprächen beteiligte, zeigte sich sehr erfreut über den Verlauf des Abends: „Ich war vorher sehr gespannt auf die Resonanz und die Diskussionen. Meine Erwartungen wurden, wie auch bei der Auftaktveranstaltung in der Mercatorhalle, übertroffen. Auch im Duisburger Süden haben sich die Bürgerinnen und Bürger mit viel Herz, aber auch Verstand am Diskussionsprozess beteiligt. Das finde ich klasse. Ich bin nun zuversichtlich, dass sich dies in den Veranstaltungen in den anderen Bezirken fortsetzen wird.“  
Stabsstellenleiterin Birgit Nellen: „Die Ergebnisse der ersten Ideenwerkstatt werden nun ausgewertet und in den nächsten Tagen auf unserer Internetseite veröffentlicht.“  
Die nächste Ideenwerkstatt findet im Bezirk Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen am 24. Mai um 18 Uhr im Casino Bliersheim auf der Bliersheimer Straße 83 in Duisburg-Rheinhausen statt. Was macht Duisburg aus, wo liegen die Stärken und welche Perspektiven und Fragestellungen sehen die Duisburger für die Zukunft? Bei der Ideenwerkstatt sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, diese Fragen zu diskutieren.
„Ihre Ideen, unsere Stadt.“ bedeutet: Gemeinsam in den nächsten Monaten ein lebendiges und authentisches Leitbild für Duisburg zu entwickeln.   Zentraler Bestandteil sind die Ideenwerkstätten in allen sieben Stadtteilen. Im persönlichen Austausch sollen unterschiedliche Sichtweisen auf Duisburg erarbeitet werden. Auch online können Ideen unter www.ideen-fuer-duisburg.de eingebracht oder bei Twitter unter dem Hashtag #IdeenDu verfolgt werden. Sämtliche Anregungen und Hinweise werden ausgewertet und gebündelt. Bis zum Frühjahr 2017 wird anschließend ein Leitbild für Duisburg entwickelt.  


Anmeldungen für die Ideenwerkstätten sind möglich unter 94000 (Call Duisburg), online unter www.ideen-fuer-duisburg.de oder im Bürgerservicebüro des entsprechenden Bezirksamts.  

Ihre Ideen, unsere Stadt: Leitbildprozess wird bei Ideenwerkstatt in Duisburg-Süd fortgesetzt  

Duisburg, 06. Mai 2016 - Nach dem erfolgreichen Auftakt zum Duisburger Leitbildprozess wird nun erstmals in den Bezirken über Chancen, Potenziale und Herausforderungen diskutiert. Die erste Ideenwerkstatt startet am 10. Mai um 18.30 Uhr in der Hüttenschänke Krupp Mannesmann, Ehinger Straße 200.  
Was macht Duisburg aus, wo liegen die Stärken und welche Perspektiven und Fragestellungen sehen die Duisburger für die Zukunft?
Bei der Ideenwerkstatt sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, diese Fragen zu diskutieren. Als Ansprechpartner werden unter anderem Oberbürgermeister Sören Link, Geschäftsführer Personal HKM Peter Gasse, Bezirksbürgermeister Volker Haasper und Bezirksamtsleiter Friedhelm Klein vor Ort sein.

„Ihre Ideen, unsere Stadt.“ bedeutet: Gemeinsam in den nächsten Monaten ein lebendiges und authentisches Leitbild für Duisburg zu entwickeln. Zentraler Bestandteil sind die Ideenwerkstätten in allen sieben Stadtteilen. Im persönlichen Austausch sollen unterschiedliche Sichtweisen auf Duisburg erarbeitet werden. Auch online können Ideen unter www.ideen-fuer-duisburg.de eingebracht oder bei Twitter unter dem Hashtag #IdeenDu verfolgt werden.

Sämtliche Anregungen und Hinweise werden ausgewertet und gebündelt. Bis zum Frühjahr 2017 wird anschließend ein Leitbild für Duisburg entwickelt. Anmeldungen für die erste und alle weiteren Ideenwerkstätten sind möglich unter 94000 (Call Duisburg), online unter www.ideen-fuer-duisburg.de oder im Bürgerservicebüro des entsprechenden Bezirksamts.  

 

Tag gegen Lärm mit dem Motto „So geht leise!“

Düssedorf/Duisburg, 27. April 2016 - Lärm ist eines der großen Probleme der mobilen Gesellschaft: Er schadet unserer Gesundheit und kostet Lebensqualität. In Nordrhein-Westfalen sind etwa 1,4 Millionen Menschen gesundheitsschädlichen Lärmpegeln durch den Verkehr ausgesetzt. Nach Angaben des Umweltbundesamtes fühlen sich 54 Prozent der Bevölkerung allein durch Straßenverkehr gestört oder belästigt. Lärm beeinträchtigt dabei nicht nur unser Wohlbefinden, sondern kann nachweisbare gesundheitliche Folgen haben.
Auch im schulischen Umfeld ist Lärm allgegenwärtig – seien es hohe Schallpegel im Klassen- oder Pausenraum, die Stöpsel mit lauter Musik auf dem Hin- oder Nachhauseweg oder auch der Verkehrslärm der angrenzenden Straße. Neben Schäden am Gehör, die durch Einwirkung sehr hoher Schallpegel entstehen, können auch leisere, aber störende Geräusche langfristig zu gesundheitlichen Schäden führen. Lärmfolgen sind Reizbarkeit, Schlafstörungen, Konzentrations- und Kommunikationsstörungen.
Lärm löst aber auch Stress aus und kann daher langfristig zu einer Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems beitragen. Die NORAH-Kinderstudie aus dem Jahr 2014 kommt beispielsweise zu dem Ergebnis, dass Kinder in stark von Fluglärm belasteten Gebieten langsamer lesen lernen als in ruhigen Lagen. Die Studie hat gezeigt, dass es durch den Fluglärm zu erheblichen Störungen im Unterricht kommt, die die Arbeit der Lehrer beträchtlich beeinträchtigt.
Die Eltern fluglärmbelasteter Kinder gaben häufiger an, dass bei ihrem Kind eine Sprech- oder Sprachstörung ärztlich diagnostiziert wurde und dass ihr Kind derzeit ärztlich verordnete Medikamente einnimmt. Der Tag gegen Lärm mit dem Motto „So geht leise“ findet heute zum 19. Mal in Deutschland statt. Bundesweit nutzen verschiedene Verbände und Organisationen den Aktionstag, um auf das Lärmproblem aufmerksam zu machen.
Zu diesem Anlass finden heute im Rahmen des Aktionsbündnisses „NRW wird leiser“ eine NRW-weite Schulaktion zum Tag gegen Lärm statt. Mehr als 50 Schulen aus ganz NRW haben sich auf Initiative des NRW-Umweltministeriums als Aktionsschule angemeldet, um sich mit den Themen Schall, Hören und Lärm auseinander zu setzen.
Den Schulen wurden hierzu Materialien und ein Schallpegelmessgerät zur Verfügung gestellt. Die Dokumentationen der Schulen werden später auf der Internetseite zum Aktionsbündnis veröffentlicht. Die Schulaktion wird durch das NRW-Schulministerium unterstützt. Umweltminister Johannes Remmel:
„Lärm kann auch krank machen, und das schon im Kindesalter. Neben der notwendigen Minderung des Umgebungslärms kann auch jeder selbst etwas zur Lärmminderung im Alltag beitragen.“ Darüber hinaus sind die Wanderausstellung „NRW wird leiser“ des NRW-Umwelt-ministeriums und zwei Umweltbusse „Lumbricus“ der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW heute in Mülheim a.d.R. stationiert, um den Schülerinnen und Schülern der anliegenden Schulen aufzuzeigen, welche Bedeutung der Lärm für Gesundheit und Wohlbefinden hat.
Die Wanderausstellung informiert über praktische Möglichkeiten jedes Einzelnen, Lärm zu vermindern oder zu vermeiden und damit sich selbst, seine Familie und seine Nachbarn vor Lärm zu schützen. Sie wird von der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW betreut und kann dort von Kommunen, Kreisen, Schulen, Vereinen, Verbänden, Unternehmen und Institutionen kostenfrei ausgeliehen werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter: www.nrw-wird-leiser.de Pünktlich zum Tag gegen Lärm hat das Umweltministerium die Broschüre „Besser leben mit weniger Lärm“ überarbeitet und neu herausgegeben. Die Broschüre kann heruntergeladen werden unter: www.umwelt.nrw.de/fileadmin/redaktion/Broschueren/broschuere
_besser_leben_mit_laerm.pdf Sie informiert über die Bedeutung des Lärmschutzes für die Gesundheit und gibt Tipps, wie jeder freiwillig zur Lärmminderung beitragen kann.

 

NRW-Umweltministerium hat Erlass zum Freizeitlärm veröffentlicht

Düsseldorf/Duisburg, 25. April 2016 - Das nordrhein-westfälische Umweltministerium wird am Dienstag, 26. April, den geänderten Erlass zum Umgang mit Freizeitlärm veröffentlichen. Dieser wurde zuvor ausführlich mit den betroffenen Kreisen erörtert und abgestimmt.
Zentraler Punkt der Neuregelung ist die Erhöhung der Zahl der sogenannten seltenen Veranstaltungen wie Schützen- und Volksfeste von zehn auf 18. Die Kommunen erhalten damit die Möglichkeit, flexibler Veranstaltungen, bei denen eine Überschreitung der Immissionsrichtwerte zugelassen ist, zu genehmigen. Die Immissionsrichtwerte als zentrale Beurteilungsmaßstäbe behalten ihre Gültigkeit. Damit bleibt der notwendige Anwohnerschutz gewahrt.
"Der Erlass verfolgt das Ziel, einen Ausgleich zwischen den Interessen an Freizeitgestaltung und dem Bedürfnis nach Ruhe zu finden. Mit der Änderung des Erlasses kommen wir dem Wunsch der Kommunen nach mehr Flexibilität bei der Genehmigung von Veranstaltungen nach", sagte NRW-Umweltminister Johannes Remmel. "Die bisherige Praxis für volkstümliche Veranstaltungen und insbesondere Schützenfeste bleibt damit nicht nur bestehen, sondern kann in der Handhabung erweitert werden."
Kommunen, die über eine Ausweitung von Veranstaltungen nachdenken, wird empfohlen, dies in einem entsprechenden Konzept darzustellen, in dem Art und Anzahl der geplanten Veranstaltungen aufgeführt sind und an dem sich die Öffentlichkeit beteiligen kann. Den Kommunen verbleibt damit ein weiter Spielraum, um auf die jeweilige örtliche Situation bezogen für einen angemessenen Ausgleich der unterschiedlichen Belange zu sorgen. An den Immissionsrichtwerten, die als zentrale Beurteilungsmaßstäbe dienen und die bereits Grundlage des derzeitig geltenden Freizeitlärmerlass aus dem Jahr 2009 sind, wird sich nichts ändern.

SSB-Radtour durch Wald und Flur
Rahmenprogramm in der City
Manfred Schneider

Duisburg, 20. April 2016 – Bereits zum 34. Male veranstaltet der Stadtsportbund Duisburg (SSB), am Sonntag, 24. April 2016, von 9.00 bis 17.00 Uhr, seine traditionelle Duisburger Radwanderung.

„Ich bin seit fünf Tagen im Amt und wir wünschen uns natürlich gutes Wetter“, erklärte Rainer Bischoff, der neugewählte SSB-Vorsitzende. Bischoff ist Nachfolger des sich nun in Ruhestand befindenden Franz Hering. In Kooperation mit dem  Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club e.V.(ADFC) und der Unterstützung durch die Sparkasse Duisburg sowie den Duisburger Stadtwerken führt die Tour in diesem Jahr in den Südosten Duisburgs, einschließlich Lintorf und Ratingen. mehr

 

Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Duisburg-Neudorf e.V.
10 Wildstraßenfest mit den Johannitern steht an

Duisburg, 19. April 2016 - Auf der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Neudorf gab Vorsitzender Ottmar Birke gab einen kurzen Überblick über die Aktivitäten des vergangenen Jahres und gedachte der verstorbenen Mitglieder des Vereins. Bei 12 Austritten und 13 Neuanmeldungen konnte die Mitgliederzahl von 349 gehalten werden. Thomas Arend, der 1. Schatzmeister des Bürgervereins konnte einen sehr positiven Kassenstand verkünden. 

Auch deshalb wird der Bürgerverein vier Neudorfer Grundschulen je € 500,-- überweisen. Es handelt sich um die drei Grundschulen an der Hebbel-, Graben- und Mozartstraße sowie die Hauptschula an der Gneisenaustraße.

Für die anstehenden Wahlen fungierte Bezirksbürgermeister Reinhard Meyer als Wahlleiter. 

Der Geschäftsführer Lothar Wischmeyer und der 1. Schatzmeister Thomas Arend  wurden wieder gewählt. Stephan Renard trat als Schriftführer ab und wurde in den Beirat gewählt. 

Jürgen van den Noort  wurde Schriftführer und Margret Tauch in den Beirat gewählt. Marion Wittung-Halsband bleibt weiterhin Kassenprüferin

Für das Jahr 2016 sind schon einige Veranstaltungen festgelegt. 

10.05.2016:  Bürgeversammlung zu Thema Neugestaltung des „Neudofer Marktes“ an der neudorfer Straße. 

16.06.2016: Sommerfest bei „Tura 88“. 

19.06. 2016: Rundfahrt bei den linksrheinischen Stadtteilen.

27.08.2016: 10. Wildstraßenfest mit den Johannitern. 

Weitere  Veranstaltungen sind  in Planung und werden beim monatlichen Stammtisch am jeweiligen 1. Mittwoch im Squash-Center an der Lotharstraße 222 besprochen.


„Ihre Ideen, unsere Stadt.“: Leitbild-Auftakt weckt Aufbruchstimmung

Duisburg, 18. April 2016 - Im bis auf den letzten Platz gefüllten Kleinen Saal der Mercatorhalle startete am gestrigen Sonntag „Ihre Ideen, unsere Stadt.“, der von Oberbürgermeister Sören Link initiierte Leitbildprozess.  

„Dieser Auftakt hat meine Erwartungen übertroffen. Ich bin begeistert, mit wie viel Herzblut die Duisburger sich für ihre Stadt einsetzen. Das war Gänsehaut pur. Genau diese Euphorie müssen wir jetzt auch in die Ideenwerkstätten in den Bezirken tragen“, so Oberbürgermeister Sören Link.  
Moderatorin Aslı Sevindim führte durch die Talkrunde, die mit Jutta Stolle (Direktorin Gesellschafter und Nachhaltigkeit Franz Haniel & Cie. GmbH), Prof. Dr. Ulrich Radtke (Rektor UDE), Ulrich Grillo (Unternehmer und Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie) Bülent Aksen (Fanbeauftragter DFB) und Kabarettist Kai Magnus Sting hochkarätig besetzt war.

Einig waren sich alle, dass Duisburg eine Menge Potenzial hat und in vermeintlichen Schwächen auch so manche Chance steckt.
Die lebhafte Diskussion beschränkte sich nicht nur auf die prominenten Duisburger Gesichter auf der Bühne, sondern setzte sich im Auditorium bei den rund 500 Bürgerinnen und Bürgern fort. Deutlich wurde vor allem eines: Duisburg ist ein Gefühl. Manchmal vielleicht nicht leicht zu erklären, doch immer eine Herzensangelegenheit.  
Dem Aufruf der Stabsstellenleiterin Strategisches Marketing, Birgit Nellen, die Diskussion im Anschluss zu vertiefen, kamen die Duisburger gerne nach: An den Themeninseln, die im Foyer der Mercatorhalle aufgebaut waren, kamen die  Bürger mit den Dezernenten und weiteren Experten ins Gespräch. Viele nutzten die Gelegenheit und schrieben Ihre Ideen und Anregungen auf Postkarten nieder, um diese  an die Stadt weiterzugeben. Der direkte Austausch machte nicht nur den Bürgern, sondern auch der Stadtspitze sichtlich Freude – auch deshalb, weil so manch kontroverses Thema diskutiert wurde.  

 

Auf ein Wort… zu „Ihre Ideen, unsere Stadt.“ 

Wenn ich all die Städte die ich mit Reisen in puncto Sport oder Medizin kennen gelernt habe, muss ich klar feststellen: Duisburg ist die wahrlich facettenreichste unter diesen Städten. Und das ist positiv gemeint. Was sich alles in den 32 Kilometern entlang des Rheines – egal ob links oder rechts – so bietet, dass fasziniert. Die Menschen in diesem Gebiet sind entwaffnend direkt – und heimatverbunden.  Egal wer da tönt dass diese Stadt ja nicht ohne Grund so viele Bürger verloren hat. Er hat ja nicht Unrecht. Die Menschen ziehen dahin wo sie langfristig gesicherte Arbeit finden. Und diese Stadt hat tausende Arbeitsplätze in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten aufgrund des Strukturwandels verloren.

Wer meint, dass zu vieles schlecht in dieser Stadt ist, der irrt. Der Umkehrschluss – wir haben nicht so viele Edelviertel - trifft es eher. Wer in seinem Umfeld ein Problem sieht, hat gewählte politische Vertreter in den Bezirksvertretungen und im Rat, um darauf hinzuweisen. In Duisburg wird das auch mit den fast zwei Dutzend Bürgervereinen recht intensiv getan. Diese Vereine – sagen wir mal die Betriebsräte im Konzern Stadt – wissen wovon sie reden und sind keine Bittsteller.
Die Dinge anzusprechen und auf den Punkt zu bringen, das beherrscht der Bürger Duisburgs. Mit der Umsetzung hapert es, da die Finanzen nicht stimmen. Und die großen Schlagzeilen wie Schließung des Kruppwerkes in Rheinhausen und die Loveparade-Katastrophe mit ihrer unsäglichen Aufarbeitung tut richtig weh, aber mit solchen Problemen steht Duisburg nicht allein.  
Duisburger, die viel unterwegs sind sagen in überwältigender Mehrheit, dass sie gern nach Hause kommen und bis zum 11. April dabei immer vom dezenten Grün des Stadtwerketurms „begrüßt“ wurden - sofern man ihn im Blick haben konnte.
Das Credo der Bürger dieser Stadt war immer „nicht alles miesreden, anpacken“. Und das sollte in alter Tradition und mit viel Blick auf die Jugend zwingend weiter so gehalten werden … Harald Jeschke

 

 

Ungelsheim: Umbau- und Sanierungsarbeiten des Karl-Harzig-Parks gehen voran 

Duisburg, 18. April 2016 - Bei der Finanzierung in Höhe von 225.000 Euro gab es einen Spende des Bürgervereins Ungelsheim, in Höhe von 25.000 Euro die wiederum einen Beitrag der Firma Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH (HKM) in Höhe von 3.110 Euro enthält.

Über den Arbeitskreis Stadtteilentwicklung des Bürgervereins Ungelsheim wurde zusammen mit der Kommunalpolitik Mitte 2011 das Projekt ‚Karl-Harzig-Park/Marktplatz‘ ins Leben gerufen. Im November 2011 wurde ein im Arbeitskreis erarbeiteter Antrag der Bezirksvertretung Süd vorgelegt und einstimmig angenommen.

Fotos Harald Jeschke

 

Das Amt für Umwelt und Grün wurde mit der Erarbeitung eines Entwurfes zur Neugestaltung des Karl-Harzig-Parks beauftragt. Konzept, Entwurfsbeschreibung Im Jahre 2012 wurde der Grundstein zur Umgestaltung des Karl-Harzig-Parks gelegt. Nach einer Anfrage aus der Politik und dem Bürgerverein Ungelsheim kam es zu ersten Gesprächen mit dem Amt für Umwelt und Grün. Da der Park ein hohes Interesse in der Bürgerschaft genießt, entschied man sich für eine offene Infoveranstaltung mit Bürgerbeteiligung (Workshop) für alle interessierten Bürger/innen am 22.03.2012.

Der anschließend erstellte Entwurfsplan beinhaltet die Wünsche und Anregungen der Bürger/innen aus Ungelsheim, die aus diesem Workshop hervorgegangen sind. Der Karl-Harzig-Park ist ein ca. 7.500 m² großer Park mitten in Duisburg-Ungelsheim. Durch seine Größe und den Baumbestand leistet er einen wichtigen Beitrag zur innerstädtischen Naherholung und zum Klimaschutz (Erhöhung der Luftfeuchtigkeit, Schattenwurf, Filtern von Luftschadstoffen, Produktion von Sauerstoff). Zentral gelegen, befindet er sich in direktem Umfeld der örtlichen Infrastruktur (Bäcker, Apotheke, Kirche, etc.).


Wöchentlich findet auf der westlich angrenzenden Parkplatzfläche der beliebte Wochenmarkt statt, der viele Anwohner anlockt. Der Zustand des Parks ist sichtlich in die Jahre gekommen. Wegeflächen sind sanierungsbedürftig, Stolperfallen, in Form von Wurzeln und angehobenen Rand- und Pflastersteinen, gefährden ältere und geheingeschränkte Menschen. Spielgeräte gibt es seit einigen Jahren keine mehr, lediglich eine kleine Sandfläche für Kleinkinder ist übrig geblieben. Der Park ist von allen Seiten schlecht einsehbar. Hecken verschließen die Sicht. In einem ersten Schritt wurde Anfang des Jahres eine Auslichtung des Gehölz- und Strauchbestandes durchgeführt.

Ein paar alte Bänke bieten die Möglichkeit, sich in dem zurzeit wenig attraktiven Park auszuruhen. Drei Denkmäler erinnern an verstorbene Bürger oder einen Bürgerprotest aus dem Jahre 2007. Sie werden im Rahmen der Umgestaltung an alter Stelle verbleiben, jedoch in das neue Gesamtkonzept integriert. Der Park wird barrierefrei umgebaut, d.h. alle Wegeflächen sowie Ein- und Ausgänge sind mit dem Rollstuhl/Rollator erreichbar und durch taktile Elemente erfassbar. Die Ausstattungselemente (Bänke, Spielgeräte, etc.) werden ebenfalls unter Berücksichtigung der barrierefreien Standards eingebaut. Neue Wegebeziehungen erleichtern und verbessern die Nutzung des Parks.  

Moderne und zeitgemäße Außenmöblierungen runden das Bild des neuen Karl-Harzig-Parks ab. Die Marktfläche tritt in direkten Kontakt mit der Grünanlage. Die Sträucher dazwischen werden entfernt. Die Rasenflächen werden verstärkt (Schotterrasen), sodass man auch bei Regen oder Großveranstaltungen die Flächen nutzen kann. Der gesamte Park erhält einen neuen Charakter unter Berücksichtigung der alten Strukturen. Die neue Aufenthaltsqualität schafft einen neuen Treffpunkt mitten in Ungelsheim.

Bald nutzbares Spielgerät

Eine Auslichtung der Sträucher in den Randbereichen schafft eine hohe Transparenz sowie die Möglichkeit der sozialen Kontrolle. Für Kinder- und Jugendliche wird es einen Sandspielbereich mit Kletter- und Balancierstangen geben. Das Element Wasser wird mittels eines Trinkwasserbrunnens im Haupteingangsbereich der Grünanlage, vor allem im Sommer, Menschen jeden Alters anlocken.

Baumaßnahmen zur Neugestaltung des Portsmouthplatzes beginnen  

Duisburg, 18. April 2016 - Die erste Bauphase zur Neugestaltung des Portsmouthplatzes beginnt am Montag, 18. April. Die beauftragte Baufirma wird zunächst die Baustelle einrichten und dazu eine temporäre Verkehrsführung markieren und beschildern. Die Arbeiten werden im südlichen Bereich des Platzes starten. Die Zufahrt zum Hauptbahnhof über die Mercatorstraße steht ausschließlich Taxen zur Verfügung, der Individualverkehr kann über die Zufahrt aus Richtung Saarstraße und über die Straße Zum Portsmouthplatz fließen.
Die erste Bauphase wird voraussichtlich bis zum Sommer andauern. Parallel werden im Sommer die Arbeiten zur Abdichtung der Brücke Königstraße über die A 59 erfolgen. Die Gesamtbauzeit ist bis Herbst 2017 geplant.  
Die Arbeiten zum Neubau der Mercatorstraße sind bereits vergeben. In Abstimmung mit der Baufirma werden die Arbeiten im Mai bzw. Anfang Juni beginnen.  
„Der Portsmouthplatz als Tor zur Innenstadt wird endlich ein Aushängeschild für Duisburg. Mit Beginn der Bauarbeiten werden nun weitere Aspekte des Masterplans von Norman Foster und zugleich auch viele Anregungen unserer Bürger umgesetzt – für mich ein perfektes Zusammenspiel“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. „Auch ich bin froh, dass es hier endlich losgeht. Die Planungsphase mit Bürgerinnen und Bürgern  war intensiv und sehr fruchtbar, die notwendigen Vorarbeiten und die Leitungsverlegungen sehr langwierig“, ergänzt Carsten Tum.  
Die Planung des neuen Bahnhofsplatzes wurde erstmalig in Duisburg im Rahmen eines einwöchigen Charretteverfahrens mit Bürgerinnen und Bürgern und den zuständigen Fachabteilungen der Verwaltung entwickelt. Nach diesen Entwürfen wurde die Ausführungsplanung an Ingenieurbüros vergeben. Der Ausbau des Bahnhofsplatzes ist Bestandteil des Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt und wird zu 80 Prozent mit Städtebauförderungsmitteln aus dem Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ gefördert.      
Der neue Platz wird aus vier Bereichen bestehen:  
·       Verkehrsbereich, südlich des Haupteinganges
·       Repräsentationsbereich, vor dem Haupteingang bis zur Friedrich-Wilhelm-Straße
·       Spielraum, große Freifläche nördlich des Haupteingangs bis zur Königstraße mit einer 90 Meter langen Bank, einem Linearbrunnen und mobilen Mercatorstühlen ·       Verknüpfungsbereich auf der Brücke in Verlängerung der Königstraße bis zum Harry-Epstein-Platz.  
Im jetzt beginnenden ersten Bauabschnitt  wird der Verkehrsbereich neu gestaltet:   ·       Kiss & Ride Plätze
·       Eine einspurige Verkehrsführung mit Einfahrt von der Mercatorstraße und Ausfahrt über die Straße Zum Portsmouthplatz zur Koloniestraße
·       Eine überdachte Fahrradabstellanlage mit 200 Stellplätzen
·       Begrünungen in Pflanzkübeln
·       Behindertenstellplätze
·       Taxispeicher mit Taxivorfahrt  

V.l.n.r.: Reinhard Meyer, Bezirksbürgermeister Mitte, Baudezernent Carsten Tum, Oberbürgermeister Sören Link, Gerrit Pannenborg, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Dipl.-Ing. Detmar Jahn, Baufirma Benning und Thomas Pfeifer, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement.

 

Jahreshauptversammlung beim Bürgerverein Wedau-Bissingheim
Freitag, 08.04.2016

Duisburg, 04. April 2016 - Der Bürgerverein Wedau-Bissingheim lädt am 08.04.2016 zur Jahreshauptversammlung ein.
Ort der Veranstaltung ist das kath. Pfarrheim in Wedau auf dem Kalkweg; Beginn ist um 19.00 Uhr.
Es wird über die Aktivitäten des Bürgervereins aus dem letzten Jahr berichtet. (Tagesordnung)

Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen. Als Gastredner konnte C. Tum, Stadtplanungsdezernent der Stadt Duisburg gewonnen werden, der über die Entwicklung des ehemaligen Rangierbahnhofes berichten wird. Hiervon sind auch die Flächen der Gärten und des ETuS betroffen.
Weiterhin wird dieses Jahr wieder eine Bürgerfahrt angeboten.
Der Vorstand würde sich über eine rege Teilnahme sehr freuen; Gäste sind herzlich willkommen.

 

Leitbildentwicklung Duisburg startet unter dem Motto „Ihre Ideen - unsere Stadt“ - Einladung zur Auftaktveranstaltung  

Duisburg, 01. April 216 - Das Image Duisburgs positiv aufzuladen ist Ziel einer Initiative von Oberbürgermeister Sören Link, die der Rat mit breiter Mehrheit beschlossen hat. Eine langfristig angelegte Leitbildentwicklung startet nun mit einer öffentlichen Auftaktveranstaltung am  Sonntag, 17. April, 15 Uhr, im Kleinen Saal der Mercatorhalle.  
Unter der Moderation der beliebten WDR-Moderatorin Asli Sevindim werden in einem ersten Schritt aktuelle Fragen rund um das Thema „Duisburger Image“ diskutiert. Wo hat Duisburg Stärken? In welchen Bereichen kann die Stadt besser werden? Kann man aus einzelnen Schwächen vielleicht sogar Stärken entwickeln? Was bewegt die Menschen in dieser Stadt und woran hängt ihr Herz?  
Mit diesen Kernfragen beginnt der eigentliche Bürgerdialog: Alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt sind eingeladen, sich an dem Prozess der Leitbildentwicklung für die Stadt mit ihren Ideen und Vorschlägen zu beteiligen. Gleichzeitig werden alle gesellschaftlich und wirtschaftlich relevanten Gruppen und Institutionen mit in den Dialogprozess einbezogen. Denn die Zukunft Duisburgs soll gemeinsam gestaltet werden.
Gefragt sind deshalb Ideen, Anregungen und Vorschläge aus der Bürgerschaft. „Unsere Stadt ist lebens- und liebenswert, hat enorm viel zu bieten - aber wir haben anscheinend Probleme, unsere Stärken in das richtige Licht zu setzen. Da wollen wir ansetzen“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.  
Birgit Nellen, die den Image- und Leitbildprozess als Leiterin der Stabsstelle Strategisches Marketing verantwortet, ist sich sicher: „Bei der Auftaktveranstaltung werden wir gemeinsam mit den Bürgern eine gute Basis für den weiteren Leitbildprozess erarbeiten.“
Jutta Stolle (Haniel), Prof. Dr. Ulrich Radtke (Rektor der Universität Duisburg Essen, Bülent Aksen (Deutscher Fußball-Bund) und Ulrich Grillo (Unternehmer und Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie) haben neben OB Sören Link ihre Teilnahme an der Talkrunde der Eröffnungsveranstaltung zugesagt. Für die musikalische Unterhaltung sorgen das Klangkraft Ensemble, die Band Gorilla Taxi und Trionova.
Kai Magnus Sting wird das Thema „Image“ als bekennender Duisburger kabarettistisch beleuchten. An den Dialogständen im Foyer gibt es anschließend Gelegenheit sich über unterschiedliche Themen zu informieren und mit Experten zu diskutieren.  
Nach der Auftaktveranstaltung sind alle Duisburgerinnen und Duisburger eingeladen, sich an den Ideenwerkstätten in den Stadtbezirken aktiv und kreativ einzubringen. Alle Informationen über den Leitbildprozess und Termine gibt es unter
www.ideen-fuer-duisburg.de.    


V.l.n.r. Peter Joppa, Geschäftsführer Duisburg Kontor, Oberbürgermeister Sören Link und Birgit Nellen, Leitung Stabsstelle Strategisches Marketing  

 

Fanprojekt Duisburg e.V. erhält das Qualitätssiegel  

Duisburg, 01. April 216 - Der Fanprojekt Duisburg e.V. leistet seit nunmehr 18 Jahren professionelle pädagogische Arbeit im Umfeld des MSV Duisburg. Als Auszeichnung für die gute Arbeit wurde dem Fanprojekt Duisburg nun das Qualitätssiegel für Fanprojekte nach dem Nationalen Konzept Sport und Sicherheit von der Koordinationsstelle der Fanprojekte zunächst bis zum Jahr 2018 verliehen.  

 

'Es trödelt wieder'
Nach der Saisoneröffnung im Rheinpark folgt über Ostern die Mühlenweide

Duisburg, 22. März 2016 - Nach dem guten Trödelmarkt-Saisonstart zum Frühlingsanfang im RheinPark in Hochfeld beginnen nun auch die traditionellen Hafentrödelmärkte auf der Mühlenweide in Ruhrort. Los geht es hier gleich mit drei Tagen am Oster-Wochenende vom 26. bis 28. März, also von Samstag bis Montag. mehr

 

Tauschring AWO-Markt feierte 20-jähriges Bestehen
Manfred Dietrich, der Vorsitzende der AWO-Duisburg, gratulierte höchstpersönlich. Es gab nun auch wirklich etwas zu feiern. Seit 20 Jahren tauscht der AWO-Markt „Hilfe gegen Hilfe“. 1996 entstand der Tauschring der guten Taten. Am Dienstag feierten die Mitglieder im AWO-Begegnungs- und Beratungszentrum Innenstadt den „runden Geburtstag“ einer Idee mit Nachhaltigkeit.  
Im Mittelpunkt stand dabei Theodor Groesdonk. Der Ehrenamtler führt seit Jahren die Konten der 70 Tauschring-Mitglieder. Die gängige Währung ist das AWO-Herz. Eine Stunde im Dienst für den anderen wird in sechs AWO-Herzen umgerechnet. Das Sortiment deckt ein breites Spektrum ab: Handwerkliches, Computerdienste, praktische Angebote rund um den Haushalt, Betreuung, Beratung und Unterricht, Kreatives und vieles mehr. Oder anders gesagt: Wenn du mir einen Kuchen backst, mähe ich dir den Rasen.  
Theodor Groesdonk schaute in der Vergangenheit, dass die Bilanz stimmt. Er war damit der oberste AWO-“Herzenshüter“. Zum Dank für seinen Einsatz erhielt er beim Jubiläum einen selbstgebackenen Kuchen, auf dem nicht nur das AWO-Herz, sondern auch sein Bild zu sehen war.

Sabine Raedel (Foto rechts) überreichte gemeinsam mit Monika Gründer die süße Wertschätzung.
Sabine Raedel übernimmt in Zukunft auch die Aufgaben von Theodor Groesdonk, der nach vielen Jahren auf dem AWO-Markt die Verantwortung abgibt. Monika Gründer unterstützt sie, so wie sie Theodor Groesdonk zur Seite stand. Sie war es auch, die den herzigen Kuchen gebacken hat.  

Der AWO-Vorsitzende Manfred Dietrich hob ausdrücklich das „herausragende Engagement mit langem Atem“ hervor: Theo Groesdonk sei ein „Langstreckenläufer für die gute Sache“. Zu seinen Erfolgen zähle ebenfalls, dass die Zahl der Mitglieder auf dem AWO-Markt in den vergangenen Jahren stetig gewachsen sei.
Lisa Müller-Arnold, die bei der AWO-Duisburg das Ehrenamt koordiniert, sagte bei der Jubiläumsparty:  „Wir leben gern in einer Welt, in der Leistung mit AWO-Herzen bezahlt werden kann“. Sabine Raedel nimmt nun in ihre Hände, dass diese Welt auch in den kommenden Jahren „marktgängig“ bleibt.  

 

Bürger des Ruhrgebiets 2016

Duisburg, 20. März 2016 - (idr) - Der Verein pro Ruhrgebiet sucht den "Bürger des Ruhrgebiets 2016". Ausgezeichnet werden soll eine Gründerpersönlichkeit, die sich mit einer innovativen und tragfähigen Geschäftsidee für die Metropole Ruhr als Standort entschieden hat, mit herausragenden unternehmerischen Leistungen punktet, Risiken stemmt und das Start-up mit Mut und Weitsicht zielstrebig vorantreibt. Vorgeschlagen werden können sowohl Einzelpersonen als auch Gründerteams. Einsendeschluss ist der 15. Mai.
Mit dem Ehrentitel "Bürger des Ruhrgebiets" zeichnet pro Ruhrgebiet alljährlich zwei Persönlichkeiten aus: Eine wird vom pro Ruhrgebiet Vorstand nominiert, die zweite Auszeichnung geht an eine Person, die in öffentlicher Ausschreibung aus der Ruhrgebietsbevölkerung heraus vorgeschlagen wird. Geehrt wurden bisher 60 Persönlichkeiten, darunter der Mediziner Prof. Dietrich Grönemeyer, Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert und Dr. Werner Müller, Vorstandsvorsitzender der RAG Stiftung.

 

Bundesverkehrswegeplan 2030 

Berlin/Duisburg - Bundesminister Alexander Dobrindt hat heute (Mittwoch, 16. März 2016) den neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP 2030) vorgestellt. Der Bundesverkehrswegeplan legt fest, in welche Straßen-, Schienen- und Wasserstraßen der Bund bis 2030 investiert.

Stellungnahme IHK-Niederrhein am 22. März:

Bundesverkehrswegeplan 2030: Niederrhein profitiert von Ausbauvorhaben Sorge um den Eisernen Rhein  
Die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve zu Duisburg zeigt sich grundsätzlich zufrieden mit dem Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans (BVWP), den Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt in der vergangenen Woche vorgestellt hat. Sorge bereitet das schlechte Abschneiden der Schienenverbindung nach Antwerpen. Die Güterverkehrsstrecke Eiserner Rhein ist in drei Varianten durchgefallen.  
Vergangene Woche wurden die Eckwerte des neuen Bundesverkehrswegeplans vorgestellt. Mit dem Plan legt die Bundesregierung fest, welche Straßen, Schienen und Wasserwege in den kommenden 15 Jahren ausgebaut oder ertüchtigt werden sollen. Stück für Stück werden immer mehr Details der Bewertung bekannt. Demnach profitiert die Industrie- und Logistikregion Duisburg-Niederrhein insbesondere bei den Straßenbauprojekten.
Nahezu alle für die Region angemeldeten Straßenprojekte finden sich im vordringlichen Bedarf wieder, darunter die Beseitigung von Engpässen im Zuge der Autobahnen A 3, A 40, A 57 und A 59 sowie wichtige Entlastungsstrecken im nachgelagerten Netz wie die B 67 bei Uedem oder die B 220 bei Kleve Kellen.  
Weniger positiv bewertet die Niederrheinische IHK die Aussagen zu den Schienenprojekten. Zwar wird der dreigleisige Ausbau zwischen Emmerich und Oberhausen im Zuge der Betuwe-Linie als fest geplantes Projekt aufgeführt. Ansonsten sticht in der Region aber lediglich der Rhein-Ruhr-Express (RRX) als ein reines Personenverkehrsprojekt heraus.
Der für den Güterverkehr so wichtige Eiserne Rhein, die Schienengüterverbindung zwischen dem Seehafen Antwerpen und dem Ruhrgebiet, ist gar nicht aufgenommen – sehr zum Unverständnis von Ocke Hamann, IHK-Geschäftsführer für den Bereich Verkehr und Logistik: „Wir können nicht verstehen, warum der Eiserne Rhein in allen drei vorgeschlagenen Trassenvarianten bereits in der Grobbewertung durchgefallen ist.“
Hier werde man im Rahmen des laufenden Beteiligungsverfahrens weitere Details zur Bewertung des Projekts einfordern. Eine Erklärung für das schlechte Abschneiden könnte Hamann zufolge sein, dass der Bundesverkehrswegeplan mit zu geringen Wachstumsmengen in den Seehäfen Antwerpen und Rotterdam rechnet. Damit würden die Verkehrsachsen von und zu diesen Häfen systematisch schlechter bewertet. In der Folge würden Ausbauprojekte auf diesen Achsen als zu kostspielig eingeschätzt.  
Insgesamt warnt IHK-Verkehrsexperte Hamann mit Blick auf den vorliegenden BVWP-Entwurf vor zu viel Euphorie: „Die erste Hürde auf dem Weg zur Realisierung vieler Infrastrukturprojekte ist genommen, mehr aber auch noch nicht. Der Status im Bundesverkehrswegeplan sagt noch nichts darüber aus, ob die Projekte auch tatsächlich in absehbarer Zeit angegangen werden.“ Hierfür seien eine feste Finanzierungszusage des Bundes ebenso erforderlich wie ausreichende Planungskapazitäten beim Land.

Autobahnen im Ruhrgebiet sollen ausgebaut werden
idr - Der Verkehr im Ruhrgebiet soll in Zukunft störungsfreier rollen. Das versprechen die Maßnahmen, die der Bundesverkehrswegeplan für die Region vorsieht. Bundesverkehrsminister Dobrindt stellte gestern das bisher "stärkste Investitionsprogramm für die Infrastruktur" in Berlin vor.
Demnach will der Bund bis 2030 insgesamt 264,5 Milliarden Euro für die Modernisierung, Vernetzung und Verbesserung der Verkehrswege investieren. NRW bekommt 37,4 Prozent aller Sofortmaßnahmen zur Staubeseitigung, die bundesweit finanziert werden. Zahlreiche Maßnahmen des vordringlichen Bedarfs und der Engpassbeseitigung sollen die Verkehrssituation im Ruhrgebiet entspannen.
Zu den wichtigsten Projekten für die Region zählen der streckenweise Ausbau von A 40, A 42 und A 43 auf sechs Spuren. Als prioritär eingstuft ist auch die A 40-Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp.

Im Bereich Schienenverkehr plant der Bund mehr als 1,7 Milliarden Euro für den Rhein-Ruhr-Express (RRX). Bei den Wasserstraßen hat es u.a. der Ausbau des Wesel-Datteln-Kanals auf die Prioritätenliste geschafft, Kosten rund 646 Millionen Euro. Im nächsten Schritt startet nun die Öffentlichkeitsbeteiligung für den Bundesverkehrswegeplan. Ab dem 21. März sind Details zu Untersuchungen und Begründungen über das Projektinformationssystem (PRINS) im Internet einsehbar. Beschlossen wird der Plan letztlich vom Bundeskabinett.

Alexander Dobrindt: Der neue Bundesverkehrswegeplan ist das stärkste Investitionsprogramm für die Infrastruktur, das es je gab. Bis 2030 investieren wir 264,5 Milliarden Euro, mit denen wir unsere Verkehrswege modernisieren, unsere Infrastruktur vernetzen und Mobilität in Deutschland beschleunigen. Mit den

Rekordmitteln aus meinem Investitionshochlauf hat der BVWP 2030 eine klare

Finanzierungsperspektive. Dabei setzen wir klare Prioritäten: Wir stärken das Prinzip Erhalt vor Neubau und investieren rund 70 Prozent in den Erhalt.


Der BVWP 2030 setzt auf fünf wesentliche Innovationen:

Klare Finanzierungsperspektive.

Investitionsmittel und Projekte sind synchronisiert, so dass alle Projekte des vordringlichen Bedarfs im Zeitrahmen des BVWP 2030 umgesetzt werden können 

Erhalt vor Aus- und Neubau.

69 % der Gesamtmittel fließen 2016 - 2030 in den Erhalt der Infrastruktur (BVWP 2003: 56 %) 

Klare Prioritäten.

Stärkung der Hauptachsen und Knoten und damit der Leistungsfähigkeit des Gesamtnetzes: 75 Prozent der Mittel für Straßenprojekte gehen in großräumig bedeutsame Vorhaben, 25 Prozent gehen in die regionale Erschließung.

 

Engpassbeseitigung.

Fokussierung der Investitionen auf die Beseitigung von Engpässen auf den Hauptachsen, um den Verkehrsfluss im Gesamtnetz zu optimieren. Rund 1700 km Engpässe auf Autobahnen und rund 700 km Engpässe auf Schienenstrecken werden beseitigt.

 

Breite Öffentlichkeitsbeteiligung.

Erstmals konnten sich Bürgerinnen und Bürger am BVWP beteiligen – von der Grundkonzeption über Projektvorschläge bis zum Entwurf, der ab 21.3. für 6 Wochen öffentlich ausliegt. Auch der Umweltbericht zum BVWP 2030 wird veröffentlicht. 

Der BVWP 2030 enthält rund 1000 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 264,5 Milliarden Euro, 91 Mrd. Euro mehr als der BVWP 2003.

Davon entfallen 49,4 % auf die Straße, 41,3 % auf die Schiene und 9,3 % auf Wasserstraßen. Die Neubauprojekte sind nach nationalem Prioritätenkonzept als "Vordringlicher Bedarf" (VB) eingestuft, darin gekennzeichnet die Projekte zur Engpassbeseitigung (VB-E). 

Die Öffentlichkeit kann sich an der weiteren Entwicklung des Entwurfs zum Bundesverkehrswegeplan 2030 beteiligen. Ab 21. März liegt das Konzept offen aus, Eingaben können online gemacht werden. Nach Abschluss der sechswöchigen Öffentlichkeitsbeteiligung wird der BVWP 2030 überarbeitet und vom

Kabinett beschlossen.

 

Den BVWP 2030 und alle Informationen zur Beteiligung finden Sie zum Download unter: www.bvwp2030.de

Zwei Syrer im Einsatz für ältere Menschen

DUISBURG, 16.03.2016 - Zwei syrische Flüchtlinge absolvierten ein vierwöchiges Praktikum im AWOcura-Seniorenzentrum Lene Reklat. Osama Gabor und Ciwan Mohemed machten sich als Helfer im Bereich des Sozialen Dienstes schnell Freunde. Beim Abschied in der vergangenen Woche gab es Umarmungen und das Versprechen, sich möglichst bald wiederzusehen.  
Im Rahmen des Integrationskurses, an dem die beiden aus Syrien stammenden jungen Männer teilnehmen, bewarben sie sich bei der AWOcura um ein Praktikum. Die Tätigkeit sollte ihnen beim praktischen Spracherwerb helfen. Jens Rockhoff, Leiter des AWO-Hauses auf der Friedrich-Ebert-Straße in Rheinhausen, erfüllte den Wunsch sehr gerne. Desirée Neubert, die Leiterin des Sozialen Dienstes, kümmerte sich um die beiden Neu-Duisburger. Sie waren vor etwa einem Jahr über die Balkanroute nach Deutschland aus der Heimat geflohen und sind als Asylanten inzwischen anerkannt.  
„Es zeigte sich schnell, dass sich die beiden in der direkten Pflege nicht sehr wohl fühlten. Bei uns im Sozialen Dienst waren sie richtig super. Die Bewohner hatten die beiden Männer sehr schnell in ihr Herz geschlossen. Ihre offene und den Menschen zugewandte Art kamen bei unseren Senioren sehr gut an.“   
Osama Gabor und Ciwan Mohemed arbeiteten jeweils in unterschiedlichen Wohnbereichen des AWOcura-Seniorenzentrums. Sie übernahmen Einzelbetreuungen von Bewohnern, besuchten sie auf ihren Zimmern und nahmen auch an den Gruppenaktivitäten teil. Desirée Neubert: „Am Anfang haben wir uns schon gefragt, ob es wohl Vorbehalte gibt. Aber diese Sorge hat sich ganz schnell zerstreut. Rheinhauser sind eben sehr offene Menschen und nehmen jeden, wie er ist.“ Und die beiden syrischen Praktikanten waren ausgesprochen nett und herzlich.  
Osama Gabor und Ciwan Mohemed konnten im Gespräch mit den Bewohnern und im Austausch mit den AWOcura-Mitarbeiterinnen ihre Deutschkenntnisse vertiefen. Sie lernten ganz nebenbei auch etwas über deutsche Gewohnheiten. „Pünktlichkeit ist so eine Tugend, die ihnen nicht ganz so geläufig war“, sagte Desirée Neubert mit einem Augenzwinkern. Während der vier Wochen verstanden sie, dass dies im Ablauf eines Tages im AWO-Haus jedoch eine wichtige Rolle spielt.  
Für die Leiterin des Sozialen Dienstes steht fest: „Wenn wir wieder Bewerbungen erhalten, werden wir gern noch einmal Flüchtlinge als Praktikanten bei uns beschäftigen. Unsere Erfahrungen waren ausgesprochen positiv. Das habe ich den beiden natürlich auch gesagt.“  
Als kleines Geschenk zum Abschied gab es Süßigkeiten und Kinogutscheine. „Filme zu schauen, hilft ja ebenfalls beim Lernen einer neuen Sprache“, so Desirée Neubert. Die beiden Männer haben inzwischen sehr konkrete Pläne für die Zukunft: Einer von ihnen will Regie studieren. Der andere hat eine Anstellung als Kranführer gefunden. Mit den Bewohnern des AWOcura-Seniorenzentrums wollen sie auf jeden Fall in Kontakt bleiben. Desirée Neubert: „Es sind richtige kleine Freundschaften entstanden.“  

V.l.: Lisa Terschüren, Manfried Derdau (Betreuungsassistent), Marianne Braß (Beiratsmitglied), Anni op de Hipt, Desirée Neubert
Hinten von links: Mutombo Muleka (GWA-Mitarbeiterin), Elisabeth Müller (Betreuungsassistentin), Gisela Zug, Hildegard Matenaer, Ciwan Mohemed, Liesel Rößler (Vorsitzende des Beirates), Osama Gabor, Ursula Blank, Margarete Küppers (Beiratsmitglied)  

 

Minister stellt Strategie „Leise Schiene“ vor Dobrindt:
Schienenlärm wird bis 2020 halbiert

Berlin, 09. März 2016 - Bundesminister Alexander Dobrindt hat heute auf einem Aktionsforum im BMVI seine "Strategie Leise Schiene"  vorgestellt. Ebenfalls diskutiert werden Beiträge der Deutschen Bahn AG, privater Güterwagenhalter und Bahnindustrie.
Bundesminister Dobrindt: Unser Ziel lautet: Mehr Mobilität, weniger Lärm. Mit unserer Strategie "Leise Schiene" investieren wir rund eine Milliarde Euro und halbieren den Schienenlärm bis 2020. Wir fördern Innovationen an Schienen und Zügen und ertüchtigen Strecken. Zusätzlich verschärfen wir die Vorschriften - mit einem Gesetz zum Verbot von lauten Güterwagen ab 2020. Damit erhöhen wir die Akzeptanz für Züge und Schienenwege, mit denen wir Wachstum und Wohlstand sichern. Bahnchef Grube: Mit unseren Maßnahmen zur Lärmreduktion, ob bei den Strecken oder bei den Fahrzeugen erzielen wir gemeinsam mit dem Bund Erfolge, die sich sehen und hören lassen können. Dies tun wir aus Überzeugung. Denn nur eine breite Akzeptanz kann den klimaschonenden Güterverkehr stärken.
Die Strategie "Leise Schiene" besteht aus drei wesentlichen Elementen:
1. Fördern: Mehr Innovation und leisere Züge Projekt „Innovativer Güterwagen“. Bis 2018 sollen Prototypen für neue Güterwagen gebaut und getestet werden, die leiser, energiesparender, umweltschonender und wirtschaftlicher sind als die heutigen Wagen. Für das Projekt stellt Dobrindt 30 Millionen Euro bis 2018 aus den Zukunftsinvestitionen der Bundesregierung bereit. Innovativer Lärmschutz am Gleis: Der Bund fördert die Erprobung neuer Lärmschutztechnologien an Teststrecken der DB. Entwickler, Hersteller können ihre Ideen, Technologien und Produkte direkt am Gleis testen.
Innovationsprämie für besonders leise Güterwagen: Die Anschaffung neuer Güterwagen, die europäische Lärmschutzstandards unterschreiten, wird gefördert. Umrüstung Güterwagen auf  Flüsterbremsen: Bis 2020 stellt das BMVI dafür bis zu 152 Millionen Euro bereit. Zur Umrüstung bis 2020 sind über 163.000 Güterwagen angemeldet. Lärmmessungen werden eingeführt, um den Fortschritt der Umrüstung zu dokumentieren. Dazu werden Messstellen an aufkommensstarken Hauptstrecken erreichtet.
Lärmabhängige Trassenpreise: Laute Züge zahlen seit 2013 für die Nutzung der Trassen mehr als leise. Das System setzt einen zusätzlichen Anreiz für die Umrüstung.
2. Ertüchtigen: Mehr Investitionen an der Strecke Mehr Mittel für freiwillige Lärmsanierung an bestehenden Strecken. Die Mittel werden ab 2016 auf jährlich 150 Millionen Euro erhöht. Gefördert werden z.B. innovative Lärmschutzmaßnahmen, Schallschutzwände oder Schallschutzfenster.  

3. Regulieren: Strengere Vorschriften Fahrverbot für laute Güterwagen ab 2020: Ab diesem Zeitpunkt werden nur noch Güterwagen das deutsche Schienennetz befahren dürfen, die die Lärmschutzstandards erfüllen. Dafür wird ein Gesetz auf den Weg gebracht.
Abschaffung Schienenbonus: Seit 1.1.2015 gelten bei Neu- und Ausbau von Schienenstrecken strengere Lärmschutzwerte. Besserer Schutz bei Lärmsanierung:  Lärmschutzmaßnahmen an bestehenden Schienenstrecken müssen seit 1.1.2015 um 5dB(A) besser sein. Durch die Absenkung der Auslösegrenzwerte um 3 dB(A) haben zudem mehr Anwohner an Bestandsstrecken Anspruch auf Lärmschutz.

 

Bürgerinitiativen: Duisburger helfen Flüchtlingen

Online informieren – vor Ort spenden
·       Internetplattform
www.duisburger-helfen.de gibt einen schnellen Überblick über den aktuellen Bedarf an Sach- und Zeitspenden
·       Neuer Ort für eine Kleiderkammer wird dringend gesucht

Duisburg, 26. Februar 2016 - Duisburger nehmen Hilfe für Flüchtlinge selbst in die Hand: Da sich der Bedarf an Spenden dauernd ändert, von Unterkunft zu Unterkunft stark variiert und die meisten Helferinitiativen nur über begrenzte Lagerflächen verfügen, wurde die Internetplattform www.duisburger-helfen.de geschaffen. Hier ist auf einen Blick zu erkennen, wo was gerade benötigt wird – und das gilt nicht nur für Sach-, sondern auch für Zeitspenden. Wilma Bünnig, von der „Flüchtlingshilfe Neudorf“, kümmert sich gemeinsam mit Flüchtlingen der Memelstraße um die Kleiderkammer in Neudorf.
Die Anwohnerinitiative „Flüchtlingshilfe Neudorf“ macht es vor: Vier Mal in der Woche steht hier Bewohnern von Flüchtlingsunterkünften eine große Auswahl von gespendeter Kleidung und Alltagsgegenständen zur Verfügung. Dank der großen Unterstützung von vielen hundert Duisburger Bürgern können so aktuell Bettdecken, Winterkleidung oder Kinderwagen freudige neue Besitzer finden. Wenn die Spenden in den Kleiderkammern ankommen, werden sie von freiwilligen Helfern und Flüchtlingen ausgepackt und verteilt.
„Besonders freuen wir uns über Kleidung, die schon sortiert und in beschrifteten Verpackungen ankommt, da so mehr Zeit für alle anderen Aufgaben bleibt“, sagt Wilma Bünnig von der Kleiderkammer auf der Heinrich-Bertmanns-Straße.
Wer selbst mit Sachspenden helfen möchte, kann also auch schon zu Hause eine großen Unterstützung für die  Helfer vor Ort sein. Ein Problem bleibt in Neudorf aber: Am 9. März öffnet die Kleiderkammer ein letztes Mal, danach muss sie dort geschlossen werden. Ein neuer Ort ist noch nicht gefunden. Gesucht wird eine barrierefreie Räumlichkeit mit mind. 50 qm² in Duisburg-Neudorf.

Tipps werden jederzeit bei der Sachspendengruppe unter der Email: sachspenden@fluechtlingshilfe-neudorf.de entgegengenommen. Wer wissen will, was aktuell in den verschiedenen Unterkünften in ganz Duisburg gebraucht wird, oder selbst mitmachen möchte, ist bei duisburger-helfen.de richtig.

AWO-Ortsverein kämpft für Umbau der U79-Haltestelle Im Schlenk

Erika Magar: „In Duissern kann die DVG handeln. Senioren und Mütter hält man hin.“  
Duisburg, 19. Februar 2016 - Mit Stirnrunzeln hat Erika Magar von der Modernisierung der DVG-Haltestelle am Lutherplatz gelesen. Seit Jahren kämpft die Vorsitzende des AWO-Ortsvereins Wanheimerort für den barrierefreien Umbau der U79-Station. Bislang ohne Erfolg. Erika Magar: „Wir werden immer wieder vertröstet. In Duissern kann die DVG 650.000 Euro investieren ohne groß zu zögern. Fast scheint es, dass der DVG ältere Menschen nicht so wichtig sind.“

Die Vorsitzende des Ortsvereins mit mehr als 500 Mitgliedern weiß bei ihrem Engagement für die seniorengerechte Renovierung der U79-Haltestelle in Wanheimerort die AWO-Duisburg auf ihrer Seite. Direkt neben der Haltestelle hat die Duisburger AWO vor sieben Jahren ein AWOcura-Seniorenzentrum gebaut. Seit 2013 ergänzt eine Seniorenwohnanlage des Verbandes das Quartier. Und schon damals wurde ein kurzfristiger Baubeginn in Aussicht gestellt. In dem Gebäudekomplex ist auch die Familienbildung untergebracht. Mütter mit kleinen Kindern nutzen regelmäßig die Angebote der AWO-Einrichtung.
„Für Mütter mit Kinderwagen, für ältere Menschen mit Rollatoren und für viele weitere Nutzer der sehr nachgefragten Haltestelle ist ein Einstieg ohne Treppen und Stufen wichtig. Er bedeutet Sicherheit und Mobilität. Die DVG weiß das, der Oberbürgermeister weiß das. Der Planungsdezernent ist informiert. Nichts passiert. Immer gibt es ein anderes Hindernis auf dem Instanzenweg“, so Erika Magar. Umso mehr sei sie verwundert, dass für die Haltestelle am Lutherplatz deutlich schneller einer Lösung gefunden werden konnte.
Erika Magar: „Damit keine Missverständnisse aufkommen. Wir begrüßen sehr, dass in Duissern eine Verbesserung der Situation entstanden ist. Was mir jedoch wichtig ist: Wenn sich die DVG für jüngere Menschen einsetzt, dann kann sie das auch für Senioren und Mütter mit Kindern tun. Uns hinzuhalten, während andernorts gebaut werden kann, das kommt mir ehrlich gesagt unglaubwürdig und unfair vor.“
Aufgeben wird die AWO-Ortsvereinsvorsitzende jedoch nicht. „Ich bleibe am Ball“, sagt sie. Sie weiß dabei die Wanheimerorter hinter sich. Eine von mehreren Hundert Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils unterschriebene Petition hat sie bereits vor einem halben Jahr ins Rathaus gebracht. In der Bürgersprechstunde von Oberbürgermeister Sören Link schaut sie regelmäßig vorbei und spricht ihr Anliegen im Namen der Wanheimerorter an. Mit der SPD-Landtagsabgeordneten Sarah Philipp ist sie im regelmäßigen Kontakt.
 Erika Magar: „Alle sind für diese wichtige und notwendige Umbaumaßnahme. Aber nichts passiert. Ich finde es fahrlässig zu warten, bis dem ersten älteren Bürger beim Ein- und Aussteigen etwas passiert.“

Einwohnerförderung und Ausweisung neue Wohnflächen

Sarah Philipp MdL und Bezirksbürgermeister Volker Haasper: „Einwohnerförderung ist der richtige Weg“  
Duisburg, 17. Februar 2016 - Die Duisburger SPD-Landtagsabgeordnete Sarah Philipp spricht sich für eine gezielte Einwohnerförderung in Duisburg aus: „Wer neue Bürgerinnen und Bürger für die Stadt gewinnen oder Einwohner halten will, muss entsprechende Angebote machen. Es ist deshalb gut, dass sich die Stadt dem Wettbewerb der Nachbarkommunen stellt und umsichtig neue Wohnflächen ausweist. Das ist die Grundlage dafür, dass Duisburg auch zukünftig ein attraktiver Wohnstandort für alle Bevölkerungsgruppen bleibt und junge Familien hier eine Perspektive haben.“  

„Das Land NRW fördert bereits mit verschiedenen Programmen die Aufwertung von bestehenden Quartieren und den sozialen Wohnungsbau. Dass Duisburg auch die Nachfrage von Bauherren soweit wie möglich berücksichtigen will, ist der richtige Weg. Denn der „Traum vom Eigenheim“ muss auch in unserer Stadt grundsätzlich möglich sein“, erklärt Sarah Philipp, Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung.  
„Bei der Schaffung neuen Wohnraums geht es selbstverständlich nicht um eine unverhältnismäßige „Versiegelung von Freiflächen“ oder um Luxus-Eigenheime auf der „grünen Wiese“, betont Sarah Philipp.
„Der Duisburger Süden ist auch deshalb als Wohnstandort begehrt, weil es hier viele Grünflächen und Naherholungsgebiete gibt. Deshalb stehen die innerstädtische Nachverdichtung, die Aufwertung vorhandener Quartiere und die Reaktivierung von Flächen im Vordergrund. Ein gutes Beispiel ist das geplante Projekt auf den ehemaligen Bahnflächen in Wedau, wo neues, hochwertiges Wohnen in der Nähe der Sechs-Seen-Platte ermöglicht werden soll“, sagen Sarah Philipp und Volker Haasper.  
Die pauschale Ablehnung neuen Wohnungsbaus sei hingegen wenig zielführend. „Stadtentwicklung kann nicht bedeuten, wider besseren Wissens auf dem „status quo“ zu beharren. Die Stadt ist auf eine ausgewogene Bevölkerungsstruktur angewiesen. Es muss daher möglich sein, dass mit Augenmaß im Zuge einer nachhaltigen Stadtentwicklung Möglichkeiten für „Häuslebauer“ geschaffen werden“, verdeutlicht Sarah Philipp.  
Der sogenannte „Angerbogen II“, ohnehin in den Planungen bereits seit Jahrzehnten für die Wohnbebauung vorgesehen, sei beispielsweise dazu geeignet, qualitativen Neubau zu ermöglichen und die Gesamtplanung in Huckingen abzuschließen.  
„Die vorhandene städtische Infrastruktur, die auf eine bestimmte Bevölkerungszahl ausgerichtet ist, kann nur dann erhalten oder sogar ausgebaut werden, wenn es gelingt, neue Bürgerinnen und Bürger für Duisburg zu gewinnen. Die Voraussetzungen hierfür sind insbesondere aufgrund der geografischen Nähe zur Landeshauptstadt Düsseldorf und der dort angespannten Lage auf dem Immobilienmarkt günstig. Es ist daher zu begrüßen, dass die Stadt auf die entsprechende Nachfrage reagiert“, so die Landtagsabgeordnete weiter.  
„Das Zukunftsprojekt „Duisburg 2027“ zur Vorbereitung eines neuen Flächennutzungsplans bot umfangreiche Beteiligungsmöglichkeiten.
Die Bezirksvertretungen hatten darüber hinaus ihrerseits Vorschläge eingebracht. Am Ende wurde mit breiter Mehrheit ein wegweisender Kompromiss gefunden, der ohne übermäßigen Flächenverbrauch auskommt. Die in manchen Kreisen geäußerte Behauptung, Duisburg werde „zubetoniert“, entbehrt jeder Grundlage. Im Gegenteil, die Lebensqualität und Infrastruktur in Duisburg wird durch die Schaffung modernen, qualitativen Wohnraums gestärkt“, ergänzt Volker Haasper.

Wohnbebauung Huckingen im östlichen Bereich des Kesselsberg-Geländes: Viel Kritik gab es seitens des Bürgervereins Huckingen - aber erst nach nach gefassten Beschlüssen in den Gremien. Ungeachtet dessen sind viele Bürger im Süden dagegen...

Zum Areal Rahmerbuschfeld wurde schon eine Online-Petitionen zum Erhalt der  Fläche gestartet. Hier soll es nach der Mehrheit in der BV Mitte Wohnbebauung geben, aber auch die Nahversorgung durch einen Anbieter gesichert werden, da Edeka in Altrahm das absolte Limit erreicht hat. Fotos haje

Ausschreibung für den TalentAward Ruhr 2016 startet

Engagierte Nachwuchsförderer gesucht: Am 15. Februar startet die Bildungsinitiative TalentMetropole Ruhr des Initiativkreises Ruhr die Ausschreibung des TalentAwards Ruhr 2016. Der Preis würdigt Menschen, die sich beispielhaft für die Aus- und Weiterbildung des Nachwuchses im Ruhrgebiet einsetzen. Ausgezeichnet werden vier Preisträger.
Sie erhalten zur Unterstützung ihrer Projekte jeweils 5.000 Euro. Bewerbungen sind bis zum 31. März möglich. Vorgeschlagen werden können Menschen, die haupt-, nebenberuflich oder ehrenamtlich in Bildung, Lehre, Studium und Erziehung tätig sind und die Begabungen Anderer entdecken, fördern und unterstützen. Ausschreibungsinfos ab dem 15. Februar: www.talentmetropoleruhr.de - (idr).

 

bischʼṓl - Gedenkbuch für die ermordeten jüdischen Ruhrorterinnen und Ruhrorter

Duisburg, 18. Januar 2016 - Fast 400 Jahre lebten Juden in Ruhrort. Aus einer kleinen Minderheit wurde im 19. Jahrhundert eine blühende Gemeinde mit eigener Synagoge. Und Anfang des 20. Jahrhunderts wuchs diese Gemeinde noch einmal beträchtlich an. Zu dieser Zeit war die rechtliche Gleichstellung endlich erreicht, die jüdischen Einwohner Ruhrorts lebten ungetrennt von ihren Mitbürgern, wirtschaftlich nahmen sie am Aufschwung der Hafen- und Industriestadt teil. 1945 war das jüdische Leben in Ruhrort ausgelöscht.
In den Jahren zuvor wurden die hier lebenden Juden von ihren deutschen Mitbürgern entrechtet, erniedrigt, denunziert, verfolgt, vertrieben, deportiert, ermordet. Die Butoh-Performance bischʼṓl * versucht, ihrer zu gedenken. Choreografie & Tanz: Harald Schulte / Dramaturgie: Stefan Schroer SA 23. Jan. 2016, 20 Uhr und am Sonntag, 24. Jan. 2016 um 18 Uhr im Gemeindehaus Ruhrort, Dr.-Hammacher-Str. 6, DU-Ruhrort
www.kreativquartier-ruhrort.de * „Im Scheol“; hebr.: bischʼṓl; gr.: en háidēi (sprich: hádē); syr.: baschiul; lat.: in inferno: im allgemeinen Grab der Menschheit.

Die Erstfassung von bischʼṓl entstand 2015 für die 36. Duisburger Akzente als Gedenk-buch für die ermordeten jüdischen Bewohner der Duisburger Altstadt. Die Neufassung für Ruhrort erfolgt im Rahmen des Projekts „Gestern|Heute|Morgen“ (Lokal Harmonie & Kreativquartier Ruhrort).

Foto von der Aufführung bei den 36. Duisburger Akzenten von Fotografin Sarah Könecke

Kauf eins mehr! Buchholzer Kunden überzeugen mit großer Spendenbereitschaft

Duisburg, 18. Januar 2016 - Der Inner Wheel Club Duisburg führte zum dritten Mal die Aktion "Kauf eins mehr“ im Edeka Markt in Duisburg Buchholz durch. Das Ergebnis waren über 80 Kisten randvoll mit gespendeten Lebensmitteln, die die Präsidentin Dr. Oda Neuerburg an die Duisburger Tafel übergeben konnte.
„Wir sind sehr dankbar für diese Unterstützung, denn gerade in dieser Jahreszeit werden sehr viele Bedürftige von uns versorgt," so der Geschäftsführer der Duisburger Tafel, Günther Spikofski.  Auffallend war die großzügige und herzliche Spendenbereitschaft vieler Buchholzer Bürger, die auf die Bitte, dem Einkaufszettel ein Teil mehr hinzufügen gleich antworteten: 
"Kennen wir schon… Was brauchen Se`denn!“ Auch die jungen Rotarier - Interact und Rotaract - waren mit von der Partie und unterstützten die Damen vom Inner Wheel Club tatkräftig. Einstimmiger Kommentar aller Beteiligten: "Die Aktion sollte in der Form unbedingt wiederholt werden!"

Tatkräftige Helfer von Rotaract, Susanne Bartetzky und Dr. Oda Neuerburg vom IWC Duisburg und Herr Günther Spikofski von der Duisburger Tafel.

Musikalisches aus West-Java beim Bürgerverein Neudorf - von Harald Jeschke (Text und Fotos)

Duisburg, 10. Januar 2016 - Beim traditionellen Neujahrsempfang des Bürgervereins Duisburg-Neudorf im Silberpalais gab es völlig andere Töne für die Gäste aus dem Bundestag, dem Landtag, dem Rat der Stadt, dem Bezirksamt (Bezirksbürgermeister) von Neudorfer Vereinen und Institutione zu hören.

V.l.: Sarah Philipp (MdL), Ottmar Birke (Vorsitzender Bürgerverein Neudorf), Bärbel Bas (MdB, parlamentarische Geschäftsführerin), Rainer Meyer (Bezirksbürgermeister) und Bürgermeister Erkan Kocalar.

 

Mit Musik aus Indonesien - genauer gesagt aus Java-West - vertrat eine neunköpfige Damenriege den Neudorfer Männerchor, der sich personell derzeit an die Decke strecken muss.

Mit den neuen Tönen (Wohklang mit Bambus) und Liedern aus Java-West aber auch deutschem Liedgut ("Muss i denn, muss i denn zum Städele hinaus", oder Drafi Deutschers Hit "Marmor, Stein und Eisen...) kamen die neun Damen sehr gut an. Beim Drafi Deutscher Song machte der Saal sogar mit.

Die musikalische Begleitung war auch für die traditionellen Ehrungen für Bürger oder Institutionen aus Neudorf gedacht. Nachdem Vorsitzender Ottmar Birke das vergangene Jahr Revue, mit einer Vielzahl von Aktivitäten (Besichtigungen, Besuche, Feiern und ehrenamtlichem Engagement z. B. bei der Flüchtlingsfrage und dem Frauenhaus in Neudorf) passieren ließ, kam es zu den Ehrungen.

Bürgermeister Erkan Kocalar war Laudator für Professor Dr.-Ing. Ernst Müller. Professor Müller kam vor über 55 Jahren aus Breslau nach Neudorf und war nach seinem Schiffbaustudium in Rostock erst wissenschaftlicher und später auch Leiter der Versuchsanstalt Binnenschifffahrt Duisburg (VBD) und ab 1962 Mitglied im Kanuverein Bertasee Duisburg und hatte auch mit dem Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 1964 im K4 in Tokio zu tun. Im Verein war er 10 Jahre Vize und 8 Jahre Vorsitzender.

V.l.: Prof. Ernst Müller, Bürgermeister Erkan Kocalar, Ottmar Birke und Lothar Wischmeyer

 

Dann stand der älteste Weltladen Duisburgs (früher Dritte WeltLaden genannt) mit Andrea Nadolny im Mittelpunkt. Mitbegründerin des Weltladens auf der Koloniestraße Renate Brunotte war Laudatorin. "Wie schön, dass es euch hier jetzt gibt", bemerkte Andrea Nadolny 1981 bei der Eröffnung des Fachgeschäfts für fairen Handel. Andrea Nadolny kam aus Lippstadt und Marburg (Studium) zur Infostelle Dritte Welt in den evangelischen Kirchenkreis Duisburg und wirkt seitdem immer noch für die sozialen Aspekte dieses Fachgeschäftes.

Andrea Nadolny (Zweite von links) vom Neudorfer Weltladen und ihre Mitstreiterin für fairen und sozialen Handel Renate Brunotte

Weltladen-Produkte - darunter eine Klangschale aus Nepal

Die dritte Ehrung gab es für den Inhaber der Pelikan-Apotheke an der Neudorfer Oststraße Uwe Schumacher. Laudatorin Petra Gessmann hob die Standhaftigkeit und das dauerhafte Engagement des in Gelsenkirchen geborenen Apothekers, der der Liebe wegen 1994 in Neudorf landete. Er organisiert seit 2004 den Tag der Oststraße, das Wein- und das neue Herbstfest und sieht sich als Lokalpatriot mit dem Motto "Duisburg hat viel mehr zu bieten!"


V.l.: Ottmar Birke, Uwe Schumacher, Laudatorin Petra Gessmann und Lothar Wischmeyer (Gf Bürgerverein).

 

Eine Modenschau von der an der Neudorfs Kammerstraße angesiedelten Designerin Anna Termöhlen rundete den mehr als zweistündigen Empfang der Neudorfer ab.


Bürgervereins-Vorstand und Neudorfer Models 

Laufsteg Silberpalais

Modemacherinnen aus Neudorf (Bildmitte)

 

Gelungener Nachklang zum Bürgerdialog mit der Bundeskanzlerin: „Alle ziehen an einem Strang“  

Duisburg, 15. Dezember 2015 - Am Mittwoch, 9. Dezember, trafen im Duisburger Rathaus vier engagierte Bürgerinnen und Bürger mit Vertretern aus Stadt, Land und Bund zusammen. Die Idee zu dieser internen Beratungsrunde ist am 25. August im Bürgerdialog von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel im Rahmen der Regierungsstrategie „Gut leben in Deutschland – was uns wichtig ist“ in Duisburg-Marxloh entstanden.  

Die Bundeskanzlerin selbst hatte ein solches Treffen im Nachgang zum Bürgerdialog in Marxloh mit folgenden Worten angeregt: „Wir machen Folgendes: Damit der Oberbürgermeister nicht den Eindruck hat, wir machen etwas hinter dem Rücken der Stadt, kommt jemand von der Stadt dazu. Wir sagen dem Land Bescheid, dass auch von dort jemand kommt. Dann stelle ich aus den Ministerien, die interessant sein könnten - Bauen und Wohnen, Jugend, Arbeit, Bildung, etwas zusammen. (…) Dann wird es eine interne Beratungsrunde geben.“  

Gut drei Stunden wurde angeregt diskutiert und um Lösungen gerungen. Der Schwerpunkt lag dabei auf folgenden Themenkomplexen: Bildungs- und Teilhabepaket, eingebracht von Christine Bleks vom Verein Tausche Bildung für Wohnen; die ESF-Bundesprogramme BIWAQ (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier) und JustiQ (JUGEND STÄRKEN im Quartier), eingebracht von der Entwicklungsgesellschaft Duisburg (EG DU) und Duisburger Werkkiste sowie Soziale Stadt und EHAP- Armutsbekämpfung, ebenfalls eingebracht von der EG DU.   Die rund zwanzigköpfige Runde würdigte aber auch noch einmal den Besuch der Bundeskanzlerin im Duisburger Stadtteil Marxloh und zeigte sich mit dem Ergebnis der internen Beratung sehr zufrieden.
„Alle ziehen an einem Strang“ so die einhellige Meinung der beteiligten Akteure. Die Anliegen der EG DU, des Vereins Tausche Bildung für Wohnen und der Duisburger Werkkiste wurden im Dialog mit den Vertretern aus Bund, Land und Stadt ausführlich behandelt. Die Kritikpunkte wurden allesamt konstruktiv aufgenommen. Von Seiten des Landes und Bundes sind vor allem Zusagen im Bereich des Bildungs- und Teilhabepakets gemacht worden – ein erfreuliches Signal.  
Aus Sicht der Stadt ist besonders positiv hervorzuheben, dass Land und Bund die speziellen Problemlagen und Herausforderungen in Duisburg-Marxloh offenbar erkannt haben. Die Initiativen von Oberbürgermeister Sören Link tragen hier Früchte. Land und Bund sind bereit flexibler mit Förderprogrammen zu reagieren, haben Nachbesserungen zugesagt und versprechen auch die besondere Situation von Flüchtlingen und Zuwanderern aus Südosteuropa in den Blick zu nehmen.  

Die EG DU, die beim Bürgerdialog am 25. August als Kooperationspartner fungierte, informierte darüber hinaus, dass sie am 7. Dezember die 60 Teilnehmer des Bürgerdialogs noch einmal eingeladen hatte. 49 Bürgerinnen und Bürger nahmen die Einladung an. Die EG DU wollte die positive Stimmung nach dem Kanzlerinnenbesuch nutzen, um die Formate der Beteiligung weiter zu beleben. Eine Arbeitsstruktur wurde aufgesetzt und Folgetreffen vereinbart.  

 

Wirtschaftsbetriebe Duisburg lassen Abfallkalender 2016 verteilen

Duisburg, 04. Dezember 2015 - Derzeit werden im Duisburger Stadtgebiet die Abfallkalender für das kommende Jahr verteilt. Jeder Haushalt erhält diesen als Hauswurfsendung. Im Abfallkalender sind wieder alle wichtigen Termine und Daten, wie die Leerung der Wertstofftonne, die Abholtermine der Weihnachtsbäume, die Verschiebung der Hausmüll-, Biotonnen- und Altpapierabfuhr durch Feiertage usw. aufgeführt.  

Ab Anfang nächster Woche liegen die Abfallkalender auf den Recyclinghöfen der Wirtschaftsbetriebe Duisburg und bei den Bürgerservicestationen der Bezirksämter aus.
Alle Termine gibt es ab der kommenden Woche dann auch in der App „WBD-Abfall“ und im Online-Abfallkalender.

Ganz neu: Dort werden jetzt auch die Termine der Abholung der Weihnachtsbäume angezeigt.
Wer bis zum 10. Dezember keinen Abfallkalender erhalten hat, möchte sich bitte über das Infotelefon oder über das Kontaktformular unter
www.wb-duisburg.de melden.

 

Weihnachtsbeleuchtung in Röttgersbach
Tu Gutes und sprich drüber

Duisburg, 22. November 2015 - „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“ dachte sich die SPD Bezirksvertreterin Renate Gutowski und engagierte sich für eine weihnachtliche Beleuchtung in Röttgersbach.

Zunächst galt es in der politischen Diskussion im Hamborner Rathaus, Geld aus dem Topf „Pflege des Ortsbildes“ für die Anschaffung von Lichterketten zu bekommen. Durch dieses Geld und weitere Spenden aus dem Stadtteil wurden nun Lichterketten an den Bäume im Kreisverkehr an der Ziegelhorststraße und Röttgersbachstraße mit tatkräftiger Hilfe, insbesondere durch Azubi Kevin Flink von Elektro Schröder, installiert.

Am kommenden Donnerstag um 19.00 Uhr sollen die Lichter zum ersten Mal für vorweihnachtliche Gefühle sorgen.
Darüber hinaus wird es in diesem Jahr auch in Röttgersbach wie in den anderen Hamborner Stadtteilen üblich, einen weiteren beleuchteten Weihnachtsbaum ein paar Meter weiter Richtung Mattlerbusch geben. (Foto privat)

 

WEIHNACHTSMARKT-FAHRT DES BÜRGERVEREINS KAßLERFELD & NEUENKAMP

Duisburg, 17. November 2015 - Der Bürgerverein Kaßlerfeld & Neuenkamp e.V. veranstaltet am Wochenende 28./29. November 2015 eine Wochenend-Fahrt zu den Weihnachtsmärkten in Hanau und Koblenz. Start ist um 8:00 Uhr in Kaßlerfeld an der Waldemarstraße /Gablenzstraße.
Gestärkt mit einem Frühstück im Bus erreichen wir den Hanauer Weihnachtsmarkt mit seinen 70 Ständen, die zum weihnachtlichen Schlendern, Schlemmen und Genießen einladen. Zu einem 3-Gang-Menü werden wir in unserem Hotel im Spessart bereits erwartet. Nach einer erholsamen Nacht erwartet uns ein Frühstücksbüffet.  
Rhein-Romantik und Weihnachts-Märchen - Glühweinduft und Romantikluft:
Zur Adventszeit zeigt sich die Rhein-Mosel-Stadt Koblenz von ihrer träumerischen Seite. Zur Adventszeit verwandelt sich die Römerstadt alljährlich in ein stimmungsvolles Vor-Weihnachtsparadies, das wir am Sonntag besuchen. Gegen 17:00 Uhr treten wir die Heimreise an.  
Im Reisepreis von 75 € ist die Busfahrt, das Frühstück im Bus sowie die Übernachtung mit Dreigang-Menü und Frühstücksbuffet inbegriffen. Es sind noch wenige Restplätze vorhanden. Verbindliche Anmeldungen nimmt Sascha Westerhoven unter 0173 / 519 37 32 entgegen.


 Verleihung des "Bürgerehrenwappens 2015"

Duisburg, 17. November 2015 - Am 6. November fand im Rathaus die Ehrung und Verleihung des "Bürgerehrenwappens 2015" des Verbandes der Duisburger Bürgervereine statt.

 

KÖHLER-OSBAHR-STIFTUNG  
Kulturdezernent Thomas Krützberg konnte die vielfältigen Aktivitäten der Stiftung gar nicht genug rühmen. Sie sei aus dem Kulturleben der Stadt gar nicht weg zu denken und ein zuverlässiger Partner, welche mit ihrer umfangreichen Ausstellung im Kultur- und Stadthistorischen Museum ein Magnet sei, wo sie mit ihren Münzen, Schmuckstücken und antiken Gegenständen einen starken Anziehungspunkt darstelle. Die Stiftung vergibt etliche Förderpreise, u.a. den „Förderpreis für junge Musiker“ und den „Duisburger Musikpreis“.  Für die Köhler-Osbahr-Stiftung nahm Hans-Jürgen Kerkhoff die Ehrung entgegen.  

Peter Bunzeck  
Peter Punzeck vom Technischem Hilfswerk ist seit 25 Jahren für das THW engagiert. Mahmut Özdemir, SPD-Bundestagsabgeordneter Duisburgs übernahm den Part des Laudators. „Peter Bunzeck trägt die Verantwortung, auf die wir uns im Ernstfall blind verlassen können. Er ist ein Helfer, dessen Zurückhaltung keine Distanz schafft sondern Vertrauen. Er ist schlicht ein Ehrenamtler dem Ehre gebührt.“


Werner Schulz  
Der Vorsitzende des Hüttenheimer Bürgervereins erfuhr die Würdigung durch Pfarrer Lothar Schenk von der Evanglischen Auferstehungsgemeinde nannte ihn den „Retter“ Hüttenheims, denn es war eine Initiative aus den 80er Jahren, welche dazu führte, dass Hüttenheim in weiten Teilen unter Denkmalschutz gestellt wurde und hier hinein gab er seine geballte Kraft. Durch sein enormes Engagement konnte er soviel Wissen über sein Hüttenheim erwerben, dass  er dieses Wissen als Führer durch Hüttenheim wie eine durch sein „Wohnzimmer“ betreibt.

Von links nach rechts: Hans-Jürgen Kerkhoff für die Köhler-Osbahr-Stiftung, Werner Schulz als Vorsitzender des Bürgervereins Hüttenheim, Hermann Weßlau Vorsitzender des Verbandes der Duisburger Bürgervereine und Werner Bunzek für das Technische Hilfswerk.


Spendenübergabe der Stadtteiloffensive-Wanheimerort

Duisburg, 11. November 2015 - Die Stadtteiloffensive-Wanheimerort hat nach der erfolgreichen Durchführung der 2. Ladies Night in der Gnadenkirche eine Summe von € 420,00 übrig. Im letzten Jahr wurde die Summe an den Kindergarten Im Vorgelsang übergeben, dieses Jahr wird das Geld je zur Hälfte für den Mittagstisch und die Jugendfreizeit verwendet.   

Von links nach rechts: Marion Hendrichsen, Joachim Schneider, Iris Richter und Jürgen Muthmann

 

'Gräben in Bissingheim'
Bernd Piplack

Duisburg, 30. Oktober 2015 - Der Bürgerverein möchte sich einfach mal bedanken!
Jahrelang schon steht das Thema Gräben und verrohrte Gewässer in Bissingheim auf der Tagesordnung bei den Vorstandssitzungen des Bürgervereins Wedau-Bissingheim. Immer wieder gab es Briefe, Emails und auch Begehungen vor Ort.

Nun wurde durch die Reinigung des Teichgrabens ein Ziel erreicht und der Bürgerverein dankt den Wirtschaftsbetrieben für die Zusammenarbeit und Hilfe. Auch wenn es manchmal dauert, doch durch die ständige Kommunikation führt es doch zum Erfolg.

Dank auch an die Eheleute Gasper, die sich für dieses Thema im Namen des BV stark einsetzen und regelmäßig nach dem Rechten schauen. Denn man bedenke; bei einem Starkregen könnte Bissingheim förmlich „untergehen“, wenn die Gräben nicht immer wieder gereinigt werden. Auch die verrohrten Gräben sind weiterhin noch ein Thema, da die Rohre sich immer weiter zusetzen, so dass der Durchfluss immer geringer wird.

Hier erhofft sich der Bürgerverein auch Unterstützung von den WBD.
Bissingheim bleibt weiter an dem Thema dran.

 

Benefitzspiel zwischen 'Post Siegfried Hamborn' und 'Freunde aus St. Barbara'
Ein Fußballspiel für und mit Flüchtlingen am 17.10.2015
Jochem Knörzer

Duisburg, 14. Oktober 2015 - 'Post Siegfried Hamborn 1910 e. V.' will etwas für die Flüchtlinge im Landesasyl St. Barbara in Duisburg Neumühl tun. Was liegt da bei einem Fußballverein näher als ein Benefitzspiel? Zwei.

Zwei Benefitzspiele richtet der Amateurclub am Samstag, 17.10.2015, auf seiner Platzanlage an der Wehoferstr. 35 in 47169 Duisburg aus. mehr

 

Baumschnitt, noch herrscht Ruhe vor dem Sturm
Infos zum Baum auf dem eigenen Grundstück

Duisburg, 30. September 2015 - Der Bürgerverein Wedau-Bissingheim hat Herrn Hoerer vom Grünflächenamt der Stadt Duisburg eingeladen, um die Bürger zu informieren. Bald stehen wieder die Herbststürme an.

Welche Verpflichtung hat ein Eigentümer und was muss er beachten, wenn er einen Baum im Garten stehen hat.
Wie pflege oder schneide ich einen Baum bzw.die Krone, damit er im Falle eines Windes keine Schäden anrichten kann?

Daher sind alle Interessierten eingeladen am Freitag, 02.10.2015 um 12 Uhr sich auf dem Wedauer Markt zu informieren.

 

„Take Five“ fürs Ehrenamt: Versicherungsschutz für Flüchtlingshelfer

Duisburg, 29. September 2015 - Ob gespendete Kleidung sortieren, Deutsch unterrichten oder Möbel organisieren – Tausende packen mit an, um Flüchtlingen das Ankommen zu erleichtern. Wird Hilfsbereitschaft in die Tat umgesetzt, gerät häufig aus dem Blick, wer hilft, wenn den Helfern selbst etwas zustößt. „Wer spontan Kleidung, Spielzeug oder Lebensmittel an Bahnhöfe oder in Flüchtlingsunterkünfte bringt, handelt privat.
Diese Eigeninitiative wird nicht durch den gesetzlichen Versicherungsschutz gedeckt, den organisierte ehrenamtliche Helfer genießen“, weiß die Verbraucherzentrale NRW. Fünf Kriterien braucht’s nämlich, damit das Ehrenamt „amtlich“ ist: So muss das Engagement freiwillig und unentgeltlich ausgeübt werden, regelmäßig und organisiert sein sowie anderen zu Gute kommen. „Organisierter Einsatz ist dabei die Eintrittskarte für Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung“, zeigen die Verbraucherschützer, wie Flüchtlingshelfer auf Nummer sicher gehen können:
·       Voraussetzungen für gesetzlichen Versicherungsschutz: Wie bei anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten – zum Beispiel im Elternrat oder bei der Freiwilligen Feuerwehr – genießen auch „Flüchtlingshelfer“ automatisch und kostenlos gesetzlichen Versicherungsschutz.
Voraussetzung ist allerdings, dass deren Mithilfe über die Kommune oder Wohlfahrtsverbände organisiert ist. Heißt also, Einsätze und - orte werden von diesen festgelegt, die Verantwortlichen verteilen die Aufgaben, übernehmen Einteilung sowie Koordination und tragen die Kosten – und die Verantwortung. Zumeist werden auch Listen angelegt, in die sich Flüchtlingshelfer eintragen können. Das erspart im Fall der Fälle Nachforschungen, ob man tatsächlich auch aktiv gewesen ist.
·       Leistungsumfang: Verletzt sich der ehrenamtliche Helfer während seines Einsatzes, aber auch auf dem Hin- oder Rückweg zwischen Einsatz- und Wohnort, springt die gesetzliche Unfallversicherung ein. Übernommen werden Kosten für Behandlungen und Reha-Maßnahmen. Ist die Erwerbsfähigkeit als Folge des Unfalls um mindestens 20 Prozent gemindert, bekommt der Verletzte von der gesetzlichen Unfallversicherung eine monatliche Verletztenrente.


Lärmsanierung: Bahn informierte über Schallschutzmaßnahmen in Meiderich, Beeck und Beckerwerth - von Harald Jeschke

Bürgerinformationsveranstaltung
Duisburg, 23. September 2015 - "Bauen sie die Lärmschutzwände an beiden Seiten gleichzeitig?" "Warum wird die Geschwindigkeit der Züge nicht wie in Wohngebieten zum Schutz der Menschen auf 50 oder 30 Kilometer reduziert?" "Bleibe ich beim Bau der Wände und Schäden am Haus auf den Kosten sitzen oder muss ich Jahrelang auf Regulierung warten?"

Diese und viele weitere Fragen prasselten wie der Regen draußen auf die Bahnvertreter der DB Netz AG Tarsa Murad (Projektingenieurin, in Bildmitte) und Herr Oliver Faber (Projektleiter) ein. Rund 60 interessierte Bürger und auch Politiker waren gekommen, um sich zu informieren. "Duisburg ist der führende Standort im Logistikbereich und da werden wir mit viel Verkehr rechnen müssen", brachte es am Bruno Sagurna im Saal des Bezirksamtes Meiderich/Beeck auf der Von-der-Mark-Straße zwischenzeitlich auf den Punkt.

Bahn-Vertreter Oliver Faber erklärte, was es mit dem freiwilligen Lärmsanierungsprogramm des Bundes, das es seit 1999 mit bescheidenen 50,1 Millionen Mark auf nun rund 100 Millioen Euro jährlicher Aufwändungen bringt, auf sich hat.
Zum einen gibt es - sofern kein Neubau einer Strecke oder eine wirklich gravierende Änderung am Streckennetz vorgesehen ist, keinen gesetzlich geregelten Anspruch auf Lärmsschutz. Zum anderen soll es bei den nun vorliegenden Planungen für Bereiche mit mehr als 900 Wohneinheiten aktive Lärmsanierungsmaßnahmen z.B. durch den Bau von Schallschutzwänden eine Lärmminderung direkt an der Lärmquelle, sowie passive Lärmsanierungsmaßnahmen (u.a. durch den Einbau von Schallschutzfenstern) die Lärmbelastung am Immissionsort mindern, geben.
Passiven Lärmschutz kann derjenige erhalten, der in einem vor 1974 (dem In-Krafttreten des Bundesimmissionsschutzgesetztes) gebauten Haus wohnt und dessen Schlafraum auch im Bereich durch die zuvor erfolgte Software-Auswertung liegt.
Bei nach 1974 gebauten Häusern wird vorausgesetzt, dass der Lärmschutz berücksichtigt wurde. Beim passiven Lärmschutz müssen 25 Prozent der Aufwändungen selbst getragen werden (Wertsteigerung).
Über allem steht die Entscheidung des Gesetzgebers mit Förderichtlinien des Bundes die Berücksichtigung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses.

Die planerischen notwendigen Maßnahnen werden seitens der Bahn mit der Stadt und den entsprechenden Ämtern koordiniert. "Ich rechne mit einem Beginn ab 2017 für den südlichen Bereich und Start 2018/19 für den nördlichen Bereich der drei Meter hohen Schallschutzwände", erklärte Oliver Faber mit dem deutlichen Hinweis, dass dazu auch die notwendigen Sperrungen seitens DB Netz vorliegen müssen. Dies muss aufgrund der von der EU vorgegeben Interoperabilität (Netzinhaber Deutsche Bahn AG muss anderen Anbietern die Nutzung gewähren) aufgrund der Taktung mit erheblicher Reichweite sehr arbeitsintensiv abgestimmt werden. Das Ausloten der Sperrzeiten kann bis zu einem Jahr Vorlaufzeit erfordern.

In den Sperrzeiten (meistens in der verkehrsarmeren Zeit in der Nacht) werden dann die Baumaßnahmen am und neben dem Gleis durchgeführt. Dazu werden nach Vorbohrungen in Gleisnähe mit rund 60 Zentimer Durchmesser und bis zu neun Meter Länge in den Boden eingebracht. In diese Rohre werden dann die - siehe Bild) die Stangen eingebracht, die die hier drei Meter hohen Wände aufnehmen bzw. halten.

Da es hier zu Erschütterungen in den direkt in Gleisnähe gebauten Häusern kommen kann, erfolgt vor und nach diesen Maßnahmen ein Beweisverfahren, um eventuelle Schäden dokumentieren bzw. falls erforderlich regulieren zu können.

 

Probleme bereiten immer wieder Brücken, da es hier Dröhnungseffekte gibt, die man kompensieren möchte. Das ist für die Ingenieure meist die härteste Nuss, die zu knacken ist. Was bleibt sind Erschütterungen und der belastende Feinstaub durch die mächtigen Dieselloks, die einen Waggonverbund mit bis zu 700 Meter Länge und oft genug 4000 Tonnen an Gewicht bewältigen müssen. Was besonders ins Auge ist auch die hohe Zahl an Gefahrguttransporten.


Ein Teil der erschienenen Bürger

Betroffen sind die Straßen:
Albrechtstraße, Am Rönsbergshof, Am Welschenhof, An der Brauerei, An der Vogelwiese, Augustastraße, Baustraße, Biesenstraße, Bügelstraße, Dreibundstraße, Friedrich-Ebert-Straße, Gartroper Straße, Herkenberger Straße, Hilfswerkstraße, Koopmannstraße, Laaker Straße, Lehmbruckstraße, Lipperheider Straße, Neanderstraße, Niebuhrstraße, Oberhauser Straße, Obermeidericher Straße und Scheperskamp. 

Macht Lärm krank?

Auswirkungen hoher Geräuschbelastungen auf die Gesundheit

Duisburg, 23. September 2015 - Egal ob Straßenverkehr, Flugzeuge, Bauarbeiten, Rasenmäher oder sogar der eigene MP3-Player: Lärmquellen sind ein Teil des Alltags. Doch der ständige Krach ist nicht nur oft störend, sondern kann auf Dauer auch die Gesundheit gefährden. Welche Auswirkungen andauernder Lärm genau hat und wie Verbraucher ihr Gehör im Alltag schützen können, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

 

Wir nehmen täglich eine unendliche Vielzahl von Geräuschen wahr. Wann empfinden wir sie als Lärm und wann nicht? Und wie „laut“ ist eigentlich unser Alltag?

Geräusche, die uns stören oder von denen wir uns beeinträchtigt fühlen, werden als Lärm bezeichnet. Wann das der Fall ist, hängt von vielen Faktoren ab: von der Lautstärke, der Art des Geräusches und der Situation. Dazu kommt, dass das Lärmempfinden jedes Menschen anders ist. Laut Deutscher Gesellschaft für Akustik empfinden die Deutschen Verkehrslärm als stärkste Lärmbelästigung im Alltag:
 Knapp die Hälfte der Bevölkerung fühlt sich durch Fluglärm erheblich belästigt, bei Straßenlärm sind es sogar zwei Drittel. Wer direkt an einer stark befahrenen Straße steht, ist einem Lärmpegel von 70 bis 80 Dezibel ausgesetzt. Lastwagen rauschen mit bis zu 90 Dezibel vorbei. Der Start eines Flugzeuges kommt auf 130 Dezibel. Dagegen empfinden wir viele Geräusche als nicht besonders störend, obwohl sie sehr laut sind: Ein Haarföhn ist mit 85 Dezibel etwa lauter als ein Rasenmäher mit 70 Dezibel! Und in Diskotheken haben Schallpegelmessungen Werte zwischen 92 und 111 Dezibel ergeben.

 

Wie wirkt sich Lärm auf die Gesundheit aus? Zu welchen Krankheiten kann Dauerlärm führen?

Dass ein plötzlicher lauter Knall das Gehör schädigen und zum Beispiel einen akuten Hörschaden zur Folge haben kann, ist den meisten bekannt. Dauerhafter Lärm wird dagegen häufig unterschätzt, weil wir ihn oft nicht mehr bewusst wahrnehmen. Doch ein Gewöhnungseffekt des Körpers tritt bei Lärm leider nicht ein. Im Gegenteil: Andauernder Lärm kann sich auf den gesamten Körper negativ auswirken – und das ab einer dauerhaft hohen Geräuschkulisse ab 80 Dezibel. Denn Lärm bedeutet für den Körper Stress.
Laut einer Langzeitstudie des Robert-Koch-Instituts schwächt ständiger Krach auf Dauer sowohl das Herz-Kreislauf- als auch das Immunsystem. Er kann auf den Magen schlagen und zu Nervosität führen. Auch Bluthochdruck ist eine mögliche Folge. Kinder und Jugendliche sind ebenfalls betroffen: Bereits jeder achte Heranwachsende leidet laut Umweltbundesamt bereits unter Hörschäden. Bei Kindern kann starker Umweltlärm außerdem zu Lern- und Konzentrationsbeeinträchtigungen beitragen.
In der Nacht sind die Ohren noch sensibler. Nächtlicher Verkehrslärm kann die Regeneration erschweren beziehungsweise stören und auf lange Sicht der Gesundheit schaden. Er ist nicht nur schädlich, wenn er den Schlaf unterbricht. Auch ohne Aufwachreaktion reagiert der Körper bei lauten Geräuschen mit der Freisetzung von Stresshormonen. So lässt zum Beispiel nächtlicher Fluglärm laut einer Studie des Bundesumweltamts die Gefahr für Bluthochdruck um 14 Prozent ansteigen.

 

Wie kann ich mein Gehör schonen und schützen?

Vollständig können wohl die wenigsten dem Lärm entrinnen. Ein erster Schritt ist aber, Einfluss auf den Lärm zu nehmen, dem wir uns in der Freizeit bewusst aussetzen: Nach einem Live-Konzert empfiehlt es sich zum Beispiel, dem Gehör mindestens zehn Stunden Ruhe zu gönnen. Diese Pause benötigen die Ohren, um sich zu erholen.
Am besten bleiben während dieser Zeit auch Fernsehen und Radio aus. Und nicht nur bei einem Konzert oder Diskobesuch – auch beim Rasenmähen oder lauten Arbeiten, wie beim Heimwerken mit Schleifmaschine oder Kettensäge, empfiehlt sich das Tragen von Ohrstöpseln. Wer regelmäßig Konzerte besucht, für den lohnt sich die Anschaffung spezieller Ohrstöpsel, die so konzipiert sind, dass die Musik auch mit Gehörschutz noch richtig gut klingt. Ganz wichtig: Beim Musikhören über Kopfhörer auf die Lautstärke achten! Wer stundenlang einen Knopf im Ohr hat, sollte 60 Dezibel auf keinen Fall überschreiten. Der eigene MP3-Player beispielsweise sollte über eine Schallbegrenzung verfügen. Auf einen „ruhigen“ Schlaf zu achten, schützt ebenfalls die Gesundheit. Das Schlafzimmer liegt deshalb am besten auf der ruhigsten Seite der Wohnung oder des Hauses. Wer an einer lauten Straße oder gar in einer Flugschneise wohnt, sollte in jedem Fall nachts die Fenster geschlossen halten.


Zusätzlicher Bürgerdialog der Bundesregierung in der VHS Duisburg

Duisburg, 18. September 2015 - Unter dem Motto „Gut leben in Deutschland“ führt die Bundesregierung noch bis Ende Oktober im gesamten Bundesgebiet Dialogveranstaltungen mit Bürgerinnen und Bürgern durch, um zu erfahren, was diese unter gutem Leben verstehen.
Die VHS Duisburg hatte am 11. Juni einen solchen Bürgerdialog veranstaltet, und am 25. August war Bundeskanzlerin Angela Merkel sogar persönlich in Marxloh, um mit Bürgern zu sprechen.
Weil beim Besuch der Kanzlerin viele Duisburger mitmachen wollten, aber aus Kapazitätsgründen nicht konnten, hat sich die VHS Duisburg nach Rücksprache mit dem Bundeskanzleramt entschieden, einen weiteren Bürgerdialog auszurichten. Damit soll allen Interessierten die Möglichkeit eröffnet werden, sich in den Dialogprozess einzubringen.
Wer an der Veranstaltung am Freitag, 2. Oktober, um 18 Uhr in der VHS im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26,  teilnehmen möchte, kann sich per E-Mail, j.sosic@stadt-duisburg.de, anmelden.  
Auch wenn bei dieser Veranstaltung keine Politprominenz anwesend sein wird, wird die  Bundesregierung dafür eigens einen professionellen Moderator zur Verfügung stellen sowie des Weiteren mit zwei Ressortvertretern von Bundesministerien vor Ort sein. In der dreistündigen Veranstaltung werden die Bürgerinnen und Bürger zunächst erarbeiten, was für sie ein gutes Leben ausmacht. Danach werden die Ergebnisse zusammengetragen und weiter vertieft. Alles wird protokolliert und an die Bundesregierung kommuniziert.
Die bundesweit zusammengetragenen Kriterien für gutes Leben in Deutschland werden von einer Expertenkommission aufgearbeitet und im Internet publiziert. Diese Ergebnisse sollen dann in einen Aktionsplan fließen, mit dem die Bundesregierung die Lebensqualität in Deutschland verbessern möchte.  

Die Teilnehmerzahl ist aus organisatorischen Gründen auf 60 begrenzt. Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos, aber eine vorherige verbindliche Anmeldung ist zwingend notwendig. Für Rückfragen steht Josip Sosic unter (0203) 283-3725 zur Verfügung. Mehr Informationen auch unter: www.gut-leben-in-deutschland.de.  

Bürgerdialog in der VHS vom 11. Juni 2015

Lärmsanierung: Bahn informiert über Schallschutzwände in Meiderich

Bürgerinformationsveranstaltung am 22. September 2015
Duisburg, 15. September 2015 - Die Deutsche Bahn (DB) informiert am 22. September, in der Zeit von 18 Uhr bis 20 Uhr im Bezirksamt Meiderich/Beeck, Von-der-Mark-Straße 36 in Duisburg über die Errichtung neuer Schallschutzwände (SSW) im Rahmen des Lärmsanierungsprogramms des Bundes.

Betroffen sind die Straßen:
Albrechtstraße, Am Rönsbergshof, Am Welschenhof, An der Brauerei, An der Vogelwiese, Augustastraße, Baustraße, Biesenstraße, Bügelstraße, Dreibundstraße, Friedrich-Ebert-Straße, Gartroper Straße, Herkenberger Straße, Hilfswerkstraße, Koopmannstraße, Laaker Straße, Lehmbruckstraße, Lipperheider Straße, Neanderstraße, Niebuhrstraße, Oberhauser Straße, Obermeidericher Straße und Scheperskamp.
Das Lärmsanierungsprogramm umfasst die Umsetzung aktiver und passiver Lärmsanierungsmaßnahmen. Aktive Lärmsanierungsmaßnahmen bewirken z.B. durch den Bau von Schallschutzwänden eine Lärmminderung direkt an der Lärmquelle. Demgegenüber reduzieren passive Lärmsanierungsmaßnahmen (u.a. durch den Einbau von Schallschutzfenstern) die Lärmbelastung am Immissionsort. Bei dem Lärmsanierungsprogramm handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Bundes, auf die kein Rechtsanspruch besteht.

Die Umsetzung des Lärmsanierungsprogramms ist zeitlich begrenzt. Grundlage für das Lärmsanierungsprogramm ist die „Richtlinie für die Förderung von Maßnahmen zur Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes". In dieser Richtlinie hat die Bundesregierung Lärmpegel als Grenzwerte festgesetzt. Bei Überschreitung dieser Grenzwerte ist eine Bearbeitung im Rahmen des Lärmsanierungsprogramms möglich.
Welche dieser Maßnahmen für Duisburg-Meiderich förderfähig sind, wurde in einer schalltechnischen Untersuchung ermittelt, deren Ergebnisse vorliegen. Im Rahmen einer Veranstaltung werden die betroffenen Bürgerinnen und Bürger umfassend über das Programm und seine Durchführung informieren. Seitens der DB Netz AG erläutern Frau Tarsa Murad (Projektingenieurin) und Herr Oliver Faber (Projektleiter) die Maßnahmen.
  

Manfred Dietrich führt seit 20 Jahren die AWO-Duisburg

DUISBURG, 03. September 2015 - Am Vorabend seines Dienstjubiläums überraschte der Vorstand und die Geschäftsführung der AWO-Duisburg den Kreisver- bandsvorsitzenden Manfred Dietrich. Am 3. September 1995 übernahm der Jurist die Führung des Wohlfahrtsverbandes mit fast 3.000 Mitgliedern und über 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. In der Geschäftsstelle der Du- isburger AWO auf dem Kuhlenwall in der Innenstadt feierte die Führungs- mannschaft ihren Chef für 20 Jahre erfolgreiche Arbeit an der Spitze eines grundgesunden Wohlfahrtsverbands.
Ein Glas Champagner gab es zum Ehrentag und ein Fotobuch mit Impressionen aus zwei Jahrzehnten im Dienst für die AWO-Duisburg und die Menschen in der Stadt. „Danke, Manfred“, so lautet der Titel des Bildbandes.
Manfred Dietrich wollte die Ehre nicht allein für sich beanspruchen: „Der Rückhalt im Vorstand und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unserer hauptamtlichen Geschäftsführung haben dafür gesorgt, dass wir als AWO in Duisburg und auf Bundesebene so gut dastehen. Ich war immer ein Teamspieler und bin dankbar, Teil einer so starken Mannschaft sein zu dürfen.“
Geschäftsführer Wolfgang Krause dankte für das Vertrauen, das der Vorsitzende ihm und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entgegengebracht habe. „Neugier, Offenheit für Probleme, ein klares Weltbild und Bereitschaft, Unbequemes auszusprechen und notfalls auch umzusetzen, machen Manfred Dietrich aus“, sagte Krause während der Ehrung unter Freunde.
Und er fügte hinzu: „Und wenn es mal schwierig wird, ist er da und steht hinter uns. Das verdient Wertschätzung und Respekt.“
Manfred Dietrich war sichtlich überrascht von der kleinen Feier zur Eröffnung einer ganz normalen Vorstandssitzung. Er selbst hatte im Vorfeld signalisiert, dass er möglichst wenig Aufhebens von seinem Jubiläum machen wollte. Freilich, 20 Jahre im Amt beschreiben zugleich eine Ära.

Die AWO baute in dieser Zeit vier Seniorenzentren, die Seniorenwohnanlagen AWO-Arkadenhof in Homberg und den AWO-Kranichhof in Wanheimerort. Er verantwortete den Umbau des hauptamtlichen Bereichs in eigene Gesellschaften wie die der AWOcura gGmbH, die für beste Pflege in Duisburg sorgt, oder wie die der AWO- Integration. Dem gemeinsamen Einsatz unter seiner Führung ist es zu verdanken, dass die AWO-Duisburg ihre Mitgliederbasis ausbauen konnte. Neben den 13 Ortsverei- nen lebt der Verband gute Nachbarschaft in inzwischen neun Begegnungs- und Beratungszentren sowie fünf ehrenamtlich geführten Seniorentreffs.
Auf die Frage, wie ein Ehrenamtler ein mittelständisches Unternehmen und ei- nen starken Mitgliederverband mit über 670 freiwilligen Helferinnen und Helfern leiten könne, sagte Manfred Dietrich: „Dazu gehört die Bereitschaft, einen hohen Zeitaufwand zu betreiben. Die Themen müssen durchgearbeitet werden, wenn es sein muss, bis spät in die Nacht. Ganz entscheidend ist vor allem das gute und vertrauensvolle Verhältnis zu unserem Geschäftsführer Wolfgang Krause und seinem Team. Wir verfolgen gemeinsam die gleichen Ziele. Das macht es leichter.“

Manfred Dietrich ist noch bis 2019 als Vorsitzender der AWO-Duisburg gewählt. Zum Ende seines Amtszeit steht ein weiteres Jubiläum auf dem Programm: 100 Jahre Arbeiterwohlfahrt. Der Vorsitzende bezieht sich ausdrücklich auf die Grün- derin des Verbandes, Marie Juchacz: „Ihre Idee der Hilfe zur Selbsthilfe war für mich der Grund in die AWO einzutreten und hier auch Verantwortung zu über- nehmen.“

 

 

10. Laarer Stadtteilfest „Jung und Alt miteinander für Solidarität & Toleranz“

Duisburg, 01. September 2015 - Am Samstag, den 5. September 2015, findet von 11:00 bis 18:00 Uhr das 10. Laarer Stadtteilfest auf dem Theo-Barkowski-Platz (Marktplatz) Flora-/Werthstraße statt. Schirmherrin ist Bezirksbürgermeisterin Daniela Stürmann.  „Laar am Rhein ist lebenswert“
Auf der Bühne Marktplatz ist folgendes Programm geplant: 11:00 Uhr: Eröffnung durch die Böllerschützen der St. Ewaldi-Schützengesellschaft und Bezirksbürgermeisterin Daniela Stürmann ca.
12:00 Uhr: Gesangsgruppe und Tanz AG der GGS Erzstraße
ca. 12:30 Uhr: Judovorführung
ca. 13:00 Uhr: Tanz: Top Dance Duisburg
ca. 14:00 Uhr: Gesang/Parodie: Petra Schönfeld
ca. 15:00 Uhr: Tanz: Kindertanzgarde der KG Rot-Gold Laar
ca. 16:00 Uhr: Musik: Anke Johannsen mit Jens Otto
ca. 17:00 Uhr: Tombola: Hauptgewinner
Durch das Programm führt Jörg Conradi.

Auf dem Marktplatz: GEWOGE DU-Ruhrort eG, Cordian, SPD, CDU, Bündnis90/Die Grünen, SGU, Polizei, Freiw. Feuerwehr LG 201, CVJM Laar, KG Rot-Gold Laar, St. Ewaldi Schützengesellschaft DU-Laar, Beeck und Beeckerwerth, Moscheeverein Sultan Ahmed, SV Laar 21, Judoverein, EG DU, AWO Integration, GGS Erzstraße, Städt. Kindertagesstätte Laar, Kath. Kindergarten St. Eligius, Kusep, Blau-Weiße Fahrschule, ZeitZeugenBörse Duisburg (ZZB), Bürgervereinigung Laar.  

Geboten werden Kunsthandwerk, Imker-Honig, Spielmobil, Kinderschminken, Kaffee und Kuchen, Essen und Trinken, Info, Verkaufsstände, Torwandschießen.    

Bürgerdialog der Bundeskanzlerin mit Besuch in Duisburg-Marxloh
Monika Al-Daghistani von der AWO-Integration beim Bürgerdialog mit der Kanzlerin
Auf ein Wort zum Besuch der Kanzlerin
von Harald Jeschke

Duisburg, 24. August 2015 - Morgen diskutiert die Kanzlerin im Rahmen des Bürgerdialogs zum dritten Mal mit Bürgerinnen und Bürgern über gutes Leben in Deutschland. Diesmal findet der Bürgerdialog in Duisburg-Marxloh statt, Beginn ist um 13 Uhr. Rund 60 Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, mit Angela Merkel über Lebensqualität in Deutschland zu diskutieren.
Teilnehmer sind sowohl ehrenamtlich Aktive, die im Stadtteil Marxloh leben, als auch vor Ort engagierte Vertreter der Kirchen, der Moschee, der Lokalwirtschaft sowie Sozial- und Bildungsträger.
Der Dialog ist live auf
www.bundesregierung.de, www.bundeskanzlerin.de und www.gut-leben-in-deutschland.de. zu verfolgen.

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DVG informiert über Mobilität im Alter beim Walsumer Seniorentag

Duisburg, 24. August 2015 - Im Rahmen des 7. Walsumer Seniorentages am kommenden Donnerstag, 27. August, wird die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) ihren Begleitservice für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste vorstellen. Der Walsumer Seniorentag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Mobilität“. Daher führt die DVG vor Ort Ein- und Aussteigeübungen in einem Bus durch. Neben den Trainings und der Vorstellung des Begleitservices informieren Experten des Verkehrsunternehmens zum Thema „Mobilität im Alter“.

Die DVG bietet ihren Fahrgästen seit fünf Jahren den Begleitservice an. Das kostenfreie Angebot soll den Fahrgästen helfen, mit Bus und Bahn an ihr Ziel zukommen. Peter Scharping, Sachgebietsleiter Service bei der DVG, erklärt: „Der Begleitservice eignet sich sowohl für Senioren als auch für Fahrgäste, die mit Rollator, Gehhilfe, Rollstuhl oder Kinderwagen unterwegs sind. Vor allem beim Ein- und Ausstieg benötigen die Kunden meist Hilfe und sind auf Unterstützung angewiesen.“
Die Begleiter der DVG helfen am Ticketautomaten, im Fahrzeug oder beim Ein- und Ausstieg. Klaus Bajohr-Mau, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Walsum-Vierlinden, freut sich über die Beteiligung der DVG: „Wir erhalten immer wieder Anfragen zum Thema Mobilität im Alter. Diese haben wir zum Anlass genommen, unseren diesjährigen Seniorentag ausschließlich diesem Thema zu widmen. Viele der Senioren haben kein Auto und sind daher auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen. Tipps und Tricks der Experten sind daher immer willkommen.“
Der 7. Walsumer Seniorentag findet am Donnerstag, 27. August, von 14 bis 18 Uhr in der Evangelischen Kirchengemeinde Walsum-Vierlinden, Franz-Lenze-Platz 47, 47178 Duisburg statt. Anmelden können sich Fahrgäste für den DVG-Begleitservice montags bis freitags zwischen 8 und 14 Uhr unter der Telefonnummer 0203 60 44 585.
Begleitungen bietet das Unternehmen montags bis freitags in der Zeit von 7:30 bis 19 Uhr an. Weitere Informationen sind im Internet unter www.dvg-duisburg.de/service/dvg-begleitservice.html zu finden. Verkehrsinformationen für Bus und Bahn gibt es im Internet unter www.dvg-duisburg.de und bei der DVG Telefonhotline unter der Rufnummer 0203 60 44 555.

Den Begleitservice bietet die DVG seit 2009 an. Inzwischen übernehmen 26 Mitarbeiter diese Aufgabe, zusätzlich zu ihren gewohnten Tätigkeiten bei der DVG im Bereich Service. In ihrer vierwöchigen Ausbildung werden die Begleiter in Erste-Hilfe-Maßnahmen, Deeskalation, Fahrzeugtechnik, Tickets und Tarife, Unfallverhütung und Umgang mit Schwerbehinderten sowie Linien- und Streckennetz geschult.
Seit der Einführung wurden schon über 15.000 Menschen aus Duisburg, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, begleitet. Bis zum Dezember 2014 wurde der Begleitservice zusammen mit der Agentur für Arbeit organisiert. Dann hatte die Agentur für Arbeit das Ende des Programms der sogenannten „Bürgerarbeit“ bekanntgegeben.
Da die DVG das beliebte Angebot aufrechterhalten wollte, wurde ein neues Konzept mit Mitarbeitern aus dem Bereich „Service“ entwickelt. Das Angebot wird derzeit rund 45-mal pro Woche in Anspruch genommen. Bildinformation: Axel Milbrandt, Mitarbeiter im Bereich Service der DVG, sorgt dafür, dass auch in der Mobilität eingeschränkte Fahrgäste mit Bus und Bahn ans Ziel kommen.

Foto Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

 

Scheckübergabe des Vorstandes Duisburger Bürgervereine an die Ökumenische Schulmaterialkammer Süd im Caritaszentrum Süd

Duisburg, 7. August 2015 - Der Leiter der Ökumenische Schulmaterialkammer Süd Horst Ambaum und seine Helferin in der Schulkammer Frau Christine Ufer, die stellvertretend für die anderen Helfer in der Einrichtung steht, nahm vom Stadtverband der Duisburger Bürgervereine den Scheck in Höhe von 500,-- Euro entgegen.
Der Vorstand konnte sich davon überzeugen, dass mit diesem Geld viele Dinge angeschafft werden können, die Kindern zugute kommen, deren Eltern nicht über die Möglichkeiten verfügen, welche für einen Großteil der Kinder in unserer Gesellschaft selbstverständlich sind. 

V.l.: Hermann Weßlau (1. Vorsitzender des Verbandes), Christine Ufer und Horst Ambaum (Schulmaterialkammer), Sascha Westerhoven und Waltraud Aßelmann (1. Kassierer und Beisitzerin im Verband).

„Duisburg macht sauber“ - erneut auch in Neudorf!

Duisburg, 27. Juli 2015 - Am Freitag, 24. Juli um 16.00 Uhr trafen sich Mitglieder des Bürgervereins Neudorf sowie Vertreter der Bürgerinitiative „Grünes Neudorf - Pootbachsiedlung“ an der Wegnerstraße in Neudorf, um gemeinsam ihr schmuckes Quartier auf Vordermann zu bringen. Los ging es mit der Vergabe von Mülltüten, Greifern und gelben Signalwesten, die Bürgermeister Manfred Osenger gerne verteilte.
Die eine Gruppe der engagierten Neudorfer zog dann durch die Straßen des Viertels und sammelte Müll und Unrat von den Straßen und Gehwegen auf. „Vieles war auch in den Gebüschen neben den Bürgersteigen zu finden. Das haben wir dann gemeinsam eingesammelt und in den Container gebracht“, so eine Helferin aus der Truppe.
Die zweite Gruppe befasste sich mit dem Grünschnitt, der bereits eineinhalb Jahre den Radweg, der als Verbindung zwischen Wegnerstraße und dem beginnenden Kalkweg genutzt wird, fast unnutzbar machte. Nach getaner Arbeit ging es dann in die Kleingartenanlage an der Wegnerstr. zum gemeinsamen Grillen. Gut gelaunt freuten sich alle über Getränke und Frischgegrilltes, dass mit viel Liebe und Professionalität seitens der Kleingärtner hergerichtet wurde.

Darüber hinaus bot sich seitens der Bürgerinitiative „Grünes Neudorf - Pootbachsiedlung“ die Möglichkeit, auf ein geplantes Bauvorhaben an der Wegnerstraße aufmerksam machen. Anlass zur Sorge der Anwohner sind viele Wiedersprüche, unzusammenhängende Informationen seitens der Stadt sowie des Bauträgers. Besondere Betroffenheit machte sich breit als von dem Vorhaben berichtet wurde, dass die Kleingartenanlage, in der ein so fröhlicher Abend verbracht wird, im gleichen Zuge abgerissen werden soll. 

Viele Hände zum Säubern an der Neudorfer Wegnerstraße

 

Na toll! 'Bürgerbegehren Wambachsee' kostet immer mehr Geld!
BZ - auf ein Wort von Jochem Knörzer

Duisburg, 22. Juli 2015 - Wie die Stadt Duisburg heute mitteilte, gab es bei den, durch das Bauantragsverfahren notwendigen, Baugrunduntersuchungen der Grundstücke 'Im Licht', am Duisburger Wambachsee, neue, negative Erkenntnisse über Bodenbelastungen. mehr

 

Selbst ist der Mann
Leserin Angelika Röder

 Duisburg, 09. Juli 2015 - Da die Mühlen der Verwaltung bekanntlich langsam, in Duisburg viel zu langsam arbeiten, griffen Nutzer des 'Bernhard-Röcken-Weges' selbst zur Gartenschere. mehr