BZ-Home  Bürger aktuell Sonderseiten



BZ-Sitemap

 

Bürger-Sitemap

VERMISST

 

Kiosk-Kultur
Vornamen
Sprache


Archiv















 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 






Bürgertelefon   363 44 66   Selbsthilfegruppen
 
Erstmals Lungenbaum in Duisburg - Rauchzeichen in Duisburg

Duisburg, 26. Februar 2015 - Mit zahlreichen schwarzen Kugeln wird er bestückt und symbolisiert anschaulich eine Raucherlunge: Am Samstag, den 28. Februar 2015, entsteht auf der Königstraße 57 vor dem Kalderoni-Haus ein „Lungenbaum“. Initiiert und geplant von der Barmer GEK und der Bürgerstiftung Duisburg und umgesetzt mit Unterstützung  der Feuerwehr und dem THW wird so ein Zeichen gegen Zigarettenkonsum gesetzt.
Theoretisch weiß jeder Rauchende um die Gefahr für seine Gesundheit. Den Duisburgerinnen und Duisburgern werden die Ausmaße von Teer und Nikotin nun mit dem Lungenbaum vor Augen geführt. Bessere Gesundheit, eine gesteigerte Lebensqualität und finanzielle Ersparnis können mit der Aufgabe des schädlichen Lasters erreicht werden.
Als Bürgerstiftung liegt uns das Wohl aller Bürgerinnen und Bürger Duisburgs am Herzen, deshalb unterstützen wir den Lungenbaum gern. Normalerweise sind Bäume durch ihre Sauerstoffproduktion ein Zeichen des Aufatmens. Der ausgewählte  Baum wird für die Aktion zweckentfremdet. Die Idee stammt von der Krankenkasse Barmer GEK, die zur Raucherentwöhnung das bundesweite Projekt erdacht hat:
„Wenn es uns gelingt, mithilfe des Lungenbaums auch nur einen Duisburger zu motivieren, mit dem Rauchen aufzuhören, haben wir unser Ziel erreicht“, sagt der Regionalgeschäftsführer Kornelius Tillmann. „Das Risiko an Krebs zu erkranken, speziell an Lungen- und Bronchialkrebs, erhöht sich um ein Vielfaches für Rauchende.“  
Am Samstag, 28.02. zwischen 9 und 12 Uhr auf der Königstraße 57 vor dem Kalderoni-Haus wird der Lungenbaum instaliert.

Das 2015er Angebot des Vereins für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung

7. VKM Kickermeisterschaft

Für alle Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Behinderung

Am Samstag den 24. Januar findet ein freies Training um 12 Uhr im Tageshaus des VKM statt und am Samstag, 7. März 2015 von 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr das ultimative Kickerturnier, für alle Fußballverrückten und solche, die es werden wollen!
Zum 7. Mal wird bei dann im Tageshaus die „VKM-Kickermeisterschaft“ ausgetragen! Teilnehmen können alle Interessierten mit und ohne Behinderung. 

Entenrennen! Entlich geht es wieder los

Zum Jahresbeginn möchten wir Sie schon jetzt auf unser großes Entetainment im Jahr 2015 aufmerksam machen – denn:

Unser Entenrennen wird in die 6. Runde gehen!

Wenn unser DUCKY ruft, wollen wieder tausende seiner kleinen gelben Freunde den Duisburger Innenhafen entern und ihr alljährliches Kräftemessen veranstalten!

Wir brauchen aber, um den Entchen ihre alljährliche Schwimmmeisterschaft zu ermöglichen, dringend Helfer, Spender und Sponsoren!!!

Denn, bevor es zu der Meisterschaft kommen kann, müssen einige Probleme gelöst und viele Dinge besorgt und auch finanziert werden:

VKM Kunstkurs – noch Plätze frei - Kunst wäscht die Seele sauber

Eine kleine Gruppe von Menschen malt miteinander, redet über Kunst und das Leben. Bei uns im Kurs wird viel gelacht.

Beim Malen kann man oft so etwas fühlen, wie Liebe, Glück, Angst oder Wut. Malen macht Spaß und danach fühlt man sich ganz ruhig. Manchmal kann man das, was man fühlt, in unseren Bildern sehen. Die vielen Farben können glücklich machen. Wenn man malt, bekommt man neue Ideen von vielen Sachen. 

Duisburger Wortwechsel

Wortwechsel im VKM - Eine kurzweilige Lesung

Sonntag, 01. März 2015 - 15 bis 18 Uhr - freier Eintritt

Am Sonntag, den 01. März 2015 lesen Birgit Stieler, Gisela Schwinkowski und Ursula Vidakovic, Mitglieder des Schreibklubs "Duisburger Wortwechsel", selbst verfasste Gedichte und Kurzgeschichten. Bei Kaffee und Kuchen widmen wir uns den Themen Lebensfreude, Alltag, Glück und Schokokussgenuss.

Birgit Stieler aus Wanheimerort leitet den Schreibklub seit drei Jahren und schreibt als freie Autorin hauptsächlich Lyrik. Von ihr wurden bereits vier Bücher veröffentlicht.

Projektwochen zu Ostern - "Duisburg – meine Stadt!"

Im Rahmen unseres Jahresprojektes „Duisburg – meine Stadt“ werden wir an den vier Tagen vor Ostern und an den vier Tagen nach Ostern, je eine Projektwoche, für alle Kinder mit und ohne Behinderung, rund um das Jahresthema durchführen.

Vom 30.03. bis 02.04.2015

Montag bis Gründonnerstag und

07.04. bis 10.04.2015

Dienstag bis Freitag

jeweils von 09:00 bis 16:00 Uhr

Gemeinsam spielen, basteln, singen, musizieren, essen, tanzen, toben und unsere Stadt entdecken.

Schwimmangebot an der Kranichstraße

Was gibt es Schöneres, als sich im warmen Wasser zu bewegen, abzuschalten und einfach dahin zu gleiten? Besonders Menschen mit Behinderung, die im täglichen Leben in ihrer Bewegung eingeschränkt sind, spüren im Wasser ihren Körper ganz anders und genießen das Gefühl der Leichtigkeit.
In den Schwimmkursen werden die kleinen Teilnehmer zuerst in aller Ruhe an das Wasser gewöhnt. Je nach ihren Möglichkeiten können die Kinder dann einfache Schwimmbewegungen lernen. Dabei wird die körperliche Entwicklung gefördert - ganz nebenbei, denn das Erlebnis mit den anderen Teilnehmern zusammen Spaß im Wasser zu haben, steht für die Kinder sicher im Vordergrund.
J
eden Dienstag von 18 bis 19 Uhr.

Karnevalssitzung der Lebenshilfe im Steinhof

Duisburg, 20. Januar 2015 - Im wiederum ausverkauften Steinhof fand mittlerweile zum sechsten Mal die Integrative Karnevalssitzung der Lebenshilfe Duisburg in Kooperation mit dem Prinzenclub der Stadt Duisburg statt.

Dagmar Frochte Vorstandsvorsitzende der Lebenshilfe freut sich riesig über den Erfolg der diesjährigen 6. Integrativen Karnevalssitzung. Aus einer Idee, die auf einer Geburtstagsfeier mit dem damaligen Präsidenten, Herrn Heinz-Gerd Reintjes vom Prinzenclub der Stadt Duisburg geboren wurde, ist Tradition geworden und gehört mittlerweile zu einem  echten Höhepunkt im Duisburger Karneval. Auch diesmal feierten Menschen mit und ohne Behinderung, kostümiert, fröhlich bis ausgelassen gemeinsam Karneval.

Die Moderation bei dieser Karnevalsveranstaltung hatte Prinzenclub-Präsident Helmut Hohmann übernommen. Es gab einen unterhaltsamen Nachmittag, angefangen von den Cheerleadern der Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderungen. Sie heizten zusammen mit den Roten Funken und den Sound-Fanfaren das Publikum richtig ein. Ein weiteres Highlight waren die Crazy Devils, die in Ihren Dirndln mit einer tollen Tanzshow begeisterten.

Prinz Thomas I mit Gefolge zeigten sich auch dem Narrenvolk, sowie das Duisburger Kinderprinzenpaar Janik I und Paula I rockten mit dem Höhner Hit „Steh auf, mach laut “.

Ein absoluter Höhepunkt war der Auftritt des Comedians Philipp Dammer, der nicht nur mit artistischen Jonglier-Kunststücken beeindruckt, sondern diese auch noch ständig witzig kommentierte. Einen traumhaften Auftritt hatte auch die Tanzgruppe „ Die Schlebuscher“. Schöne Mädchenbeine wirbelten auf der Bühnen. Eine weitere Attraktion waren das  Heddemer Dreigestirn, die prominente Show-und Schlagerstars in einer ungewöhnlich originellen Form im „Miniformat“ präsentierten und für eine Lachsalve nach der anderen sorgten. Echten Mitmach-Karneval gab es beim Auftritt der „Funky Marys“. Die „fünf Power Mädels“ aus Köln sorgten dafür, dass die Närrinnen und Narren im Handumdrehen auf der Bühne standen und bei den Stimmungssongs der Mädels vom Ring, kräftig mit machten. Auch vor der Bühne wurde geschunkelt, getanzt und mitgesungen. Das ist, was den integrativen Karneval so attraktiv macht.

Ein tolles Finale einer gelungenen Karnevals-Show ging nach über drei Stunden zu Ende.

Marathon-Pater läuft in der Wüste

Duisburg, 19. Januar 2015 - Am 30. Januar 2015 nimmt Pater Tobias zum ersten Mal in diesem Jahr am Wüsten-Marathon in Oman teil. Die neue Sponsoren Marathon-Saison ist für ihn eröffnet. Gut trainiert mit einem guten Trainer und einem guten Sportarzt, geht es an seinen 41. Marathon-Start in Muscat an die 42,195 km Distanz. Außerdem nimmt der Pater auch an verschiedenen Wüstenläufen in seiner Urlaubswoche zusätzlich teil. The Sultanate Trail findet in Muscat statt, führt ihn an den Indischen Ozean nach Sur, durch die Sanddünen von Wahiba Sands und ins Akhadargebirge. 1. Etappe Morgenlauf in Muscat; 2. Etappe Muscat Marathon 42,195 km; dann am nächsten Tag geht es zur 3. Etappe Lauf in Sur, 4. Etappe Wüstenlauf in Wahiba Sands und dann zur letzten 5. Etappe zum Lauf im Akhdargebirge.


Der Pater läuft wieder für arme Kinder in Duisburg und weltweit.

Weitere Läufe in diesem Jahr sind in: Virgin Money London Marathon, Rhein Ruhr Duisburg Marathon, RWE Hunsrück Marathon, BMW Berlin Marathon und der Valencia Marathon.

 

Verein organisiert Ostersprachkurs nach England für Jugendliche

Duisburg, 15. Januar 2015 - Neues Halbjahr, neue Chance für die Englischnote! Der GB-D Freundeskreis e.V. bietet Jugendlichen zwischen 12 und 20 Jahren die Möglichkeit in den kommenden Osterferien an einem Englischsprachkurs in Torquay an der Englischen Riviera teilzunehmen.
Während des gesamten Aufenthaltes, sowie der An- und Abreise, sind die Betreuer ständige Ansprechpartner unserer Sprachschüler. Sie organisieren mit Hilfe einer lokal ansässigen Sprachschule das vielseitige Freizeitprogramm und die Ausflüge in die Umgebung und stehen unseren Sprachschülern jederzeit mit Rat und Tat zur Seite! So können Eltern ihren Kindern beruhigt die Vorteile einer Feriensprachreise ermöglichen.
Da der GB-D Freundeskreis e.V. die Reiseorganisation selbst übernimmt, kann die Reise besonders günstig angeboten werden. Wir hoffen damit vielen Familien die Möglichkeit zu bieten Ihren Kindern diese Förderung zukommen zu lassen, damit diese ihr Englisch und damit ihre Englischnoten verbessern und die englische Kultur kennen lernen können. Für weitere Informationen steht Ihnen die Vereinsvorsitzende, Karin Bohle-Francis, unter der Telefonnummer  MERGEFIELD Phone 0208/3027129 gerne zur Verfügung.

Start der Stärkungsgruppe der Kreativen

Traumahilfe im SEMNOS Zentrum, Duisburg-Neudorf, Blumenstr. 54 a, am Donnerstag, 22.01.2015, 17:30-19:30  
    
Duisburg, 13. Januar 2015 - Sechs mal wöchentlich donnerstags von 17:30 – 19:30 bieten wir Frauen jeden Alters an, durch kreative Methoden ihr Selbstvertrauen und ihre Selbstsicherheit zu stärken. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Anmeldung und Information unter: Tel. Nr.: 0203-36 35 26 83 Frau Viola Werner oder e-Mail:
info@kreative-traumahilfe.de

 

"Kauf eins mehr" half Duisburger Tafel 

Der Inner Wheel Club Duisburg und der Interact Club Corputius Duisburg - eine Jugendorganisation von Rotary international - führten Anfang Januar die Aktion
"Kauf eins mehr" durch. 83 Kisten gefüllt mit Lebensmitteln wurden von den fleißigen Helfern der Clubs zusammengesammelt und anschließend an die "Duisburger Tafel" und an die Organisation "Immersatt" weitergeleitet.

Schweigeminute - aber auch viel Humor beim 10. Neudorfer Empfang - von Harald Jeschke

Duisburg-Neudorf, 11. Januar 2015 - Beim nun 10. Neudorfer Empfang gab es wie seit 2005 Ehrungen für Neudorfer, die sich um den Stadtteil verdient gemacht haben, aber auch eine Schweigeminute zu den Terrormorden in Paris.
Beim diesjährigen Empfang im Silberpalais standen der Leiter der Sportschule-Wedau - wie der Sportpark in Neudorf Süd gelegen - Robert Baues, das Duisburger Frauenhaus, der langjährige Unterstützer des Bürgervereins Ulrich Petersen aber auch der Neudorfer Kabarettist Kai Magnus Sting im Fokus der Ehrungen, zudem zog Vorsitzender Otmar Birke eine Jahresbilanz des 400 Mitglieder starken Vereins.

Bürgervereins-Vorsitzender Ottmar Birke bei der Begrüßung der Gäste aus Wirtschaft, Politik und der Bürgerschaft im Silberpalais (Eigentümer Paribas)

 

"Ich bin besonders dankbar, dass der Bürgerverein sich um das in Neudorf gelegene Haus bemühte, das als zweites in Deutschland 1978 als evangelisches Haus gegründet wurde", bedankte  sich Duisburgs Frauenbeauftragte Doris Freer für das Engagament des Bürgervereins.

V.l.: Duisburgs Frauenbeauftragte Doris Freer mit Karin Bartl, Sabine Plankert (beide Frauenhaus Duisburg)

 

"Wir waren mit Aachen Vorreiter in NRW, es gab sonst kein solches Haus, manche Nachbarkommune fand diese Einrichtung sogar ehrenrühig" erinnerte sie sich. "Seit der Gründung wurden rund 3.600 Fälle in Duisburg behandelt, wobei die Dunkelziffer hoch ist. Jede dritte Minute wird in Duisburg eine Frau vergewaltigt", schockte die Frauenbeauftragte die Anwesenden. Sie selbst feiert in 2015 ihr 30-jähriges Jubiläum in Duisburg.

V.l.: Ottmar Birke, Ralf Gawlak, Robert Baues und Lothar Wischmeyer


Robert Baues und Laudator Gawlak (Geschäftsführer Sportschule) gaben so manche Anekdote aus dem Bereich der in Duisburg im Bettenturm stationierten berühmten Sportler zum Besten. "Wer den Bettenturm übersteht, der übersteht alles", zitierte Robert Baues den DFB-Präsident Wolfgang Niersbach bei dessen Rede zur Sanierung des Turmes im letzten Jahr.


V.l.: Ottmar Birke (Vorsitzender), Ulrich Petersen, Karin Bartl, Sabine Plankert (beide Frauenhaus Duisburg), Kai Magnus Sting, Robert Baues (Leiter Neudorfer Sportschule Wedau) und Lothar Wischmeyer (Bürgervereins Geschäftsführer)

 

Ulrich Petersen weiß, dass seine Pokale bei Haniel, HKM und anderen großen Unternehmen, aber auch bei Sportlerauszeichnungen wie zum "Sportler oder Fußballer des Jahres" bei Miroslav Klose, Mehmet Scholl, Oliver Kahn oder Frank Ribery landeten. "Miro Klose ist mit schweißnassen Händen der Pokal aus den Hänen gerutscht, auf den Boden gefalen und musste repariert werden", berichtet er von einer besonderen Anekdote.

Für den frisch vermählten Neudorfer Kai Magnus Sting gab es die "Ehrentafel Neudorfs" sozusagen "in Aspik"

"Ich bin im St. Anna geboren, aber in Neudorf groß geworden. Ich habe eine zeitlang in Duissern gewohnt, um zu sehen, wie es sich anderswo so leben lässt. Glauben sie mir, sie müssen nicht umziehen", erklärte er in bekannt humorvoller Manier. "Ich liebe Neudorf und bewundere den Bürgerverein."
Er feiert 2015 sein 20-jähriges Bühnenjubiläum, was beim Geburtsjahr 1978 schon sehr erstaunt. Aber: Seine Kabarett-Karriere startete er am 24.12.1992 mit einem Interview beim WDR mit dem 2005 verstorbenen Hans-Dieter Hüsch, den ersten Bühnenauftritt gab es für ihn dann im Alter von 17 Jahren 1995 im Pfarr-Gemeindesaal St. Gabriel in Neudorf.
Das Jubiläum wird mit einem Riesen-Bühnenauftritt am 14. Februar 2015 im Theater mit Stars des Kabarettes gefeiert.

Wie so oft war auch diesmal der Neudorfer Männerchor ein treuer Begleiter des Bürgervereins unter der Chorleitung von Folt Aikes (im Vordergrund).

Frank Betke (rechts im Bild) mit Frau stand auch diesmal mit Buffet und Getränken dem Verein zur Seite.

 

Starke Partner für bürgerschaftliches Engagement in 50 Städten und Gemeinden 

Das neue Netzwerkprogramm "Engagierte Stadt"
Berlin/Duisburg, 7. Januar 2015 - Heute (Mittwoch) startet die Ausschreibung für das neue Programm "Engagierte Stadt". Fünf Stiftungen, ein Unternehmen und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gehen gemeinsam neue Wege, um die Weiterentwicklung von bürgerschaftlichem Engagement in Städten und Gemeinden zu stärken. Sie beraten und begleiten lokale Kooperationen und unterstützen diese Prozesse zusätzlich mit mehr als einer Million Euro pro Jahr, die sie gemeinsam zunächst für drei Jahre zur Verfügung stellen.
Partner sind neben dem BMFSFJ die Bertelsmann Stiftung, die BMW Stiftung Herbert Quandt, der Generali Zukunftsfonds und die Herbert Quandt-Stiftung sowie die Körber-Stiftung und die Robert Bosch Stiftung. Diese Zusammenarbeit ist ein Novum und so ist auch der Zuschnitt des Förderprogramms: Erstmals stehen nicht bestimmte Projekte oder Organisationsformen im Fokus, sondern lokale Kooperationen unterschiedlicher Akteure sollen gefördert werden.

Das Ziel vor Ort: Eine Engagementstrategie aus einem Guss. "Wir wollen lokale Akteure dabei unterstützen, ihre eigenen Konzepte vor Ort umzusetzen, in Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kommunalpolitischen Partnern," erklärt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig. "Ich freue mich, dass dieses neue Bündnis aus Stiftungen, einem Unternehmen und dem Bundesfamilienministerium das bürgerschaftliche Engagement in Deutschland stärken wird," so Schwesig weiter.

"Wir setzen nicht auf Patentrezepte, sondern auf die Lösungskompetenz der Akteure vor Ort. Diese wissen am besten, wo der Schuh drückt," sagt Karin Haist, Leiterin des Bereichs Gesellschaft der Körber Stiftung. Zur Ausschreibung: Bewerben können sich zivilgesellschaftliche Träger- und Mittlerorganisationen für Engagement, wie zum Beispiel Freiwilligenagenturen, Bürgerstiftungen oder Seniorenbüros aus Städten und Gemeinden mit 10.000 bis 100.000 Einwohnern. Wichtig ist dabei der Nachweis, dass sie mit anderen relevanten Engagement fördernden Akteuren vor Ort zusammenwirken.

Es werden 50 Standorte mit einem Gesamtvolumen von bis zu drei Millionen Euro über zunächst drei Jahre gefördert und profitieren darüber hinaus von dem Beratungs- und Vernetzungsangebot, das die Programmpartner zur Verfügung stellen. Der Bewerbungs- und Auswahlprozess erfolgt mehrstufig: Internetbewerbung, Dokumentenanalyse, Ortsbesuche. Online-Bewerbungen sind ab dem 7. Januar 2015 möglich. Alle dafür erforderlichen Informationen unter www.engagiertestadt.de .

 

Die AWO trauert um Irmgard Appelrath

Duisburg, 6. Januar 2015 - Es gibt viele engagierte AWO-Mitglieder, die über Jahrzehnte ehrenamtlich tätig sind und mit ihrem Engagement viel Gutes für andere Menschen und die Gesellschaft tun. Die meisten von ihnen arbeiten im Hintergrund. Nur wenige werden durch ihre Arbeit oder durch sich selbst in den Mittelpunkt gestellt. Irmgard Appelrath gehörte zu denjenigen, die im Hintergrund wirkten und die trotzdem jeder kannte. Durch ihre ständige Präsenz.
1978 gründete sie den AWO-Ortsverein Duisburg Süd zusammen mit dem damaligen OV-Vorsitzenden Herbert Schäfer und seinem Stellvertreter Gottfried Pohlig. Sie half mit, dass die Begegnungsstätte für Jung und Alt an der Harzburger Straße 1 entstand und kümmerte sich engagiert und tatkräftig um den Umzug in die größeren Räume an der Braunlager Straße. Sie war die gute Seele der Begegnungsstätte und wann immer man kam, sie war dort und kümmerte sich um den reibungslosen Ablauf. Menschen wie Irmgard Appelrath sind die starken Säulen, auf denen die ehrenamtliche Arbeit der Arbeiterwohlfahrt aufbaut. 1992 wurde sie mit der höchsten Auszeichnung der Arbeiterwohlfahrt, der Verdienstmedaille, ausgezeichnet. Am 4. Januar ist sie im Alter von 92 Jahren verstorben. Die AWO-Duisburg wird sie in ehrenvoller Erinnerung behalten.