BZ-Home Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg (GFW) 2019

 

BZ-Sitemap
WBDuisburg
Stadtwerke DU

Make up Duisburg

DU und DUS (Airport)

Archiv
07. - 12.2019
01. - 06.2019
07 - 12.2018
01 - 06 2018

07-12 2018
07-12 2017
01-06 2017

01-12 2016






Redaktion Harald Jeschke 


startupweek:ruhr wartet mit spannenden Gründungs-Formaten unterschiedlicher Branchen auf

Ab 21. September geht´s los – Duisburger Gründungsakteure geben (virtuell) Einblick
Duisburg, 17. September 2020 - Ab dem 21. September 2020 beginnt die startupweek:ruhr. „Wir freuen uns, dass Duisburg in diesem Jahr mit insgesamt sechs (virtuellen) Veranstaltungen vertreten sein wird. Das zeugt von einer starken Gründungsallianz und einer lebendigen Start-up-Szene am Wirtschaftsstandort“, betont Andree Haack, Wirtschaftsdezernent der Stadt Duisburg und Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg).  

Präsentiert werden die unterschiedlichen Formate von Akteurinnen und Akteuren der GFW Duisburg, der Impact Factory der Anthropia gGmbH, der startport GmbH, der ZENIT GmbH, der Isabella Glutenfreie Patisserie GmbH sowie der Krankikom GmbH. Alle Informationen zu den Veranstaltungen gibt’s mit einem Klick auf einem Blick unter: https://ruhrhub.de/ruhrstartupweek-kalender. Dabei geht es um Gründungen in den Bereichen „Digitale Transformation“, „Soziale Ausgründungen („Social Entrepreneurship“) und „Logistik“.  
Zielgruppe sind jeweils angehende Gründerinnen und Gründer, die entweder eine Business-Idee „in der Schublade“ liegen haben und/oder kurz davor stehen, sich selbstständig zu machen.  

Allen, denen noch der letzte Schritt dazu fehlt, und die sich auf Gründungen im sozialen Bereich vorbereiten, sei der 21. September 2020 um 15 Uhr empfohlen. Durch gezielte 1:1-Beratung bringen die Akteure der Impact Factory von der Anthropia gGmbH die Gründungswilligen ihrem Ziel ein Stück weit näher. (Anmeldungen sind möglich unter: https://ruhrhub.de/ruhrstartupweek-kalender-single/wie-gr%C3%BCnde-ich-ein-social-start-up.)  

Um eine handwerkliche Ausgründung geht es dagegen am 21. September 2020 um 17 Uhr im virtuellen Raum, wenn Dominic Krätz, Geschäftsführender Gesellschafter von „Isabella Glutenfreie Patisserie“, und GFW-Gründungsberater Angel Alava-Pons über den Ursprung der Geschäftsidee, deren Umsetzung in analoger und digitaler Form sowie die künftigen Weichenstellungen sprechen. Zusätzlich wird Existenzgründer Krätz einen spannenden virtuellen Live-Einblick in den Betrieb geben, bei dem Tradition und Innovation des Backhandwerks eine überaus erfolgreiche Symbiose bilden. (Interessierte melden sich bitte unter: https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZ0sdO2sqjwjHdBgyCwnj9rotDr08fcAYWBt.)  
Am 22. und 23. September 2020 startet der „European Logistics Innovation Day“ von startport, der Gründungsschmiede für Logistikausgründungen, und ZENIT. Hier sollen europäische Start-ups, Investoren und Unternehmen virtuell miteinander vernetzt werden. Das Online-Format beginnt am 22. September von 14 bis 18 Uhr und wird am 23. September 2020 von 9 bis 12 Uhr fortgesetzt. Ziel ist es, innovativen Ideengeberinnen und -gebern den Weg in den Markt zu ermöglichen.

Das digitale „Matchmaking-Event“ wartet mit interessanten Fallstudien ebenso auf wie mit begeisternden Referenten, spannenden Pitches und einem Netzwerken über eine virtuelle 1:1-Plattform namens „b2match“. Bereits über 200 Personen haben ihre virtuelle Präsenz signalisiert. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Wer ebenfalls im Bereich der Logistik gründen und beim Event dabei sein möchte, meldet sich an über die Website der startupweek:ruhr.  

Nicht minder spannend geht es zu, wenn Alexander Kranki von Krankikom am 23. September 2020 ab 18 Uhr „aus dem Nähkästchen“ plaudert und von den Anfängen seines Digitalkontors berichtet. Die Teilnehmenden des virtuellen Formats erfahren hier, wie aus einem Nerd, der seinen Taschenrechner programmierte, der erfolgreiche Lenker eines 100-köpfigen, international tätigen Teams wurde. Kranki wird dabei von seiner Geschichte als Gründer in der „Computer-Steinzeit“ ebenso berichten wie von den Höhen und Tiefen seiner mittlerweile rund 25-jährigen Firmengeschichte.  

Am 24. September 2020 dreht sich um 11.30 Uhr bei den Akteuren der Anthropia gGmbH dann alles um „Die Zukunft des Impact Investments“, kurz: um den Wert und die Akzeptanz von Investments in Nachhaltigkeit. Die Teilnehmenden erfahren dabei unter anderem mehr darüber, wie ein innovativer „Venture Fonds“, also Wagniskapital, den Kapitalmarkt demokratisiert, indem er mehr Start-ups Zugang zu Kapital, Wissen, Prozessen und Lösungen verschafft und dabei selbst Kleinanlegern eine Beteiligung ermöglicht.

Mehr dazu erklärt Ingo Dahm, Gründer von capacura. Wer jetzt neugierig darauf geworden ist, kann sich anmelden unter: https://ruhrhub.de/ruhrstartupweek-kalender-single/brown-bag-talk-die-zukunft-des-impact-investments.  
Den Abschluss der startupweek:ruhr in Duisburg bildet ein offener Co-Working-Tag für Social Start-ups: am 25. September 2020 von 10 bis 17 Uhr auf dem Haniel Campus in der Impact Factory. Wer die Chance nutzen will, einmal zu co-worken und zur Zielgruppe gehört, der sichert sich seinen Platz unter: https://ruhrhub.de/ruhrstartupweek-kalender-single/open-factory-co-working-tag-f%C3%BCr-social-start-ups.  
„Wir wünschen allen Teilnehmenden eine spannende Woche mit guten, nachhaltigen Ergebnissen und Erkenntnissen“, so GFW-Gründungsberater Angel Alava-Pons, stellvertretend für alle operativen Akteurinnen und Akteure der Duisburger Gründungsallianz (www.gruenden-in-duisburg.de).
Dominic Krätz von „Isabella Glutenfreie Patisserie“ und Gründungsberater Angel Alava-Pons „trommeln“ gemeinsam für die startupweek:ruhr; Nutzungsrechte: GFW Duisburg




 

Digitale Ideen machten das Rennen

Erfolgreiches Ende des bislang ungewöhnlichsten Businessplanwettbewerbs
26 Businesspläne von 34 Teilnehmenden

Duisburg, 14. September 2020 -  Letzten Freitag ging der bislang wohl ungewöhnlichste aller sbm-Orientierungskurse Unternehmertum an der Universität Duisburg-Essen zu Ende. Mitten im Kurs kam mit dem Corona-Lockdown der Wechsel von Präsenz- auf Online-Termine. So hieß es für alle Teilnehmenden, nicht nur zuhause und meist alleine an den Kursen teilzunehmen, sondern auch ohne den sonst so einzigartigen interdisziplinären Austausch an der Idee weiterzuarbeiten. Zwar gab es immer wieder gemeinsame Vortrags- und Workshop-Phasen, doch den Austausch vollständig ersetzen konnte dies nicht.
Nichtsdestotrotz blieb der Großteil der anfangs 53 Teilnehmenden hochmotiviert und ließ sich, ungeachtet der wirtschaftlichen Auswirkungen, nicht von ihrer Idee der Selbstständigkeit abbringen. „Eine wunderbare Erkenntnis für alle Projektvertrauten in ungewisser Zeit!“, findet Prof. Dr. Volker Breithecker, sbm-Projektleiter an der Universität Duisburg-Essen und fährt fort: „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewiesen Mut und setzten ihre Gründungsabsichten couragiert in 26 Businessplänen um. Ein starkes Zeichen!“  

 Auch Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg), betont die Bedeutung des Businessplanwettbewerbs: „Corona verändert Vieles. Digitalisierungsgrad, Forschungsquote, Marktpotenzial und Fachkräfteverfügbarkeit werden noch bedeutsamer, wenn es um die Qualität des Wirtschaftsstandortes geht. Und für genau solche fachkräftestarken Ausgründungen – innovativ, forschungs- und technologieaffin – steht bereits seit Jahren der Businessplanwettbewerb, der auch das Herzstück des ehemaligen Kooperationsprojekts GRIID bildete, das wir seinerzeit gemeinsam mit sbm-Projektakteuren der Uni Duisburg-Essen ins Leben gerufen haben.“  

 Aus dem diesjährigen Wettbewerb hervorgegangen sind 26 Businesspläne von 34 Teilnehmenden. Einige sollen zeitnah realisiert werden oder sind bereits umgesetzt worden, andere Geschäftsmodelle erwiesen sich im Zeitablauf als (noch) nicht ausreichend marktfähig oder sollen erst zu einem späteren Zeitpunkt realisiert werden. Unter den spannenden Ideen sind auch die der drei Gewinner im Businessplanwettbewerb.
Auch in diesem Jahr konnte an dem bekannten Wettbewerb aus dem ehemaligen Kooperationsprojekt GRIID von sbm und der GFW Duisburg festgehalten werden. Trotz des Eigentümerwechsels im Tectrum konnten auch dieses Jahr wieder mietfreie Büroräume für ein sowie ein halbes Jahr und eine virtuelle Mitgliedschaft vergeben werden. Dies wurde dank der Förderung durch den neuen Eigentümer, Cosimo Investment Group, möglich.  

Dazu Diplom-Ingenieur Oral Coskun, Geschäftsführer der Cosimo Investment Group: „Als neuer Eigentümer des Tectrums freuen wir uns, auch zukünftig Existenzgründern einen attraktiven Standort mit umfassenden Unterstützungsangeboten anbieten zu können. Wir, die Cosimo Investment Group, feiern in diesem Jahr unser 25-jähriges Jubiläum. Gegründet mit zwei Personen in Duisburg, sind wir zwischenzeitlich auf 74 Personen angewachsen und bekennen uns mit dem Kauf des Technologiezentrums eindeutig zu unserem Standort. Trotzdem erinnern wir uns nach all den Jahren noch genau daran, wie wichtig es ist, starke Partner an seiner Seite zu haben. In Kooperation mit der Duisburger Wirtschaftsförderung wird das Technologiezentrum weiterhin erste Anlaufstelle für Gründerinnen und Gründer in Duisburg bleiben."  

Auch beim digitalen Format musste auf die Laudationen nicht verzichtet werden. Statt wie gewohnt, vor Ort im Atrium des Tectrums, hielten Vertreterinnen und Vertreter der Sponsoren jeweils virtuell die Laudatio für die einzelnen Preisträger. Über Platz 1 freuten sich Ebru und Naser Ucar. Die beiden planen die nebenberufliche Gründung einer cross-funktionalen und kreativ ausgerichteten Medienagentur in Duisburg. Den Grundstein dafür legen sie vielleicht schon bald im Tectrum, wo sie ein Jahr lang mietfrei arbeiten können. Ausgezeichnet wurden sie von Helge Kipping, Mitglied des Vorstands der Sparkasse Duisburg.  

 Platz 2 ging an Michael Reuter, der als Teil des Teams an einer digitalen Patientenverfügung arbeitet und am Orientierungskurs teilnahm. Dessen Laudatio hielt Oliver Heckner, Steuerberater und Associate Partner bei PKF Fasselt Schlage. Unter Einhaltung der Datenschutz-Regeln soll mit dem Unternehmen die Basis zur digitalen und IT-unterstützten Patientenverfügung gelegt werden, die Erst-Helfern, Sanitätern und Ärzten Zugang und Handlungsanweisungen liefert. In den sechs mietfreien Monaten soll die Idee weiter ausgearbeitet werden.  

Den dritten Platz belegt die Idee von Mehmet Berat Yarali. Der Mathematikstudent der Universität Duisburg-Essen verfolgt mit Arcade Bouldering ein Unternehmenskonzept, das sich auf den Klettersport fokussiert. Zunächst ist der Launch einer App geplant. Bekanntgegeben und prämiert wurde seine Idee und Platzierung durch Mariann Ludewig, Betriebsberaterin der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve.  
Mit der Abschlussfeier endete das diesjährige Programm. Doch schon zum Wintersemester 2020/2021 wird es wieder ein Angebot der vier etablierten Kurse geben. Diesmal voraussichtlich sogleich als ausschließlich digitale Variante. Informationen dazu werden zeitnah bekannt gegeben unter
www.sbm-duisburg.de

Auf dem Screenshot sind folgende Personen zu sehen: erste Reihe v.l.: Ann-Christin Krampf (sbm), Jennifer Raab (sbm), Naser Ucar (Gewinner Platz 1, Gründungswettbewerb), Helge Kipping (Sparkasse Duisburg), Prof. Volker Breithecker (sbm) zweite Reihe v.l.: Ruksan Nadarajah (Teilnehmer), Uwe Wlaschny (Teilnehmer), Andree Schäfer (GFW Duisburg), Tazul Mohammas Islam (Teilnehmer), Kristy Greenhill (Gewinnerin Platz 1, interner sbm-Wettbewerb) dritte Reihe v.l: Jose Urbina (Teilnehmer), Ute Spingler (Teilnehmerin), Dennis Schulz (Teilnehmer), Mariann Ludewig (Niederrheinische IHK), Julius Dörmann (Gewinner Platz 3, interner sbm-Wettbewerb) vierte Reihe
v.l.: Oliver Heckner (PKF Fasselt Schlage), Maximiliane Steinacker (sbm), Arnd Baumann (sbm), Michael Reuter (Gewinner Platz 2, Gründungswettbewerb) fünfte Reihe: Hong Kai Len (Teilnehmer), Sam Janowski (Gewinnerin Platz 2, interner sbm-Wettbewerb) - (Urheber: IDE-Team, Nutzungsrechte: sbm)

 

Duisburger Büromarkt trotz(t) Corona – Wirtschaftsförderung blickt auf gutes erstes Halbjahr 2020 zurück 

Umsätze erfasster Abschlüsse belaufen sich auf 35.400 Quadratmeter

Duisburg, 26. August 2020 - Der Duisburger Büromarkt konnte Corona im ersten Halbjahr trotzen. Die Umsätze der erfassten Abschlüsse von Mietern und Eigennutzern belaufen sich auf 35.400 Quadratmeter. Das ist gut und stimmt optimistisch“, betont Andree Haack, Wirtschaftsdezernent und Mitgeschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg). Erfreulich ist ferner, dass neben vielen kleinen und mittleren Unternehmen erneut einige Großabschlüsse zu verzeichnen waren. Wer die Qualitäten des Standortes kennen- und schätzen gelernt hat, erweitert sich auch gerne in Duisburg. Dazu zählen beispielsweise die AOK Rheinland, die im „Kontorhaus“ rund 6.500 Quadratmeter beziehen wird, und Careforce Sanvartis mit rund 3.550 Quadratmetern im Neubau „Mercator One“.

Visualisierung von Mercator One; Urheber: Hadi Teherani Architects; Nutzungsrechte: Devario Mercator One GmbH & Co. KG

„Genau diesen Mix braucht es, um sich als Wirtschaftsstandort möglichst krisenfest und strukturwandelnd aufzustellen“, so GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer.   „Die optimale Erreichbarkeit Duisburgs via Straße und Schiene machen die Mercatorstadt zu einem guten Heimathafen für Unternehmen im Dienstleistungsbereich, insbesondere von Firmenzentralen. Und davon kann Duisburg noch einige weitere gebrauchen. Solche Arbeitsplätze sind auch strukturpolitisch überaus bedeutsam, da sie Branchen-Diversifizierung und Kaufkraft schaffen“, bringt es Haack auf den Punkt, und gibt den Kurs vor: „Unsere Stadt gehörte im ersten Halbjahr 2020 mit zu den dynamischsten Märkten in Nordrhein-Westfalen und im Revier; daran wollen wir anknüpfen.“

Die Chancen dafür stehen in Duisburg günstig, konnte für das zweite Halbjahr doch schon ein nächster Großabschluss eingefahren werden: Consors Finanz, Tochterunternehmen einer der größten europäischen Banken, BNP Paribas, hat im Juli 2020 den Neubau „DCO Duisburg Central Office“ im Quartier 1 der Aurelis am Hauptbahnhof komplett angemietet. Nach Fertigstellung des Bürohauses wird Consors Finanz 10.260 Quadratmeter beziehen.
„Derzeit gehen wir davon aus, dass der Büroflächenumsatz Ende 2020 ähnlich robust sein wird wie im Vorjahr mit rund 70.000 Quadratmetern. Allerdings muss man sich immer vor Augen führen, dass es ein weiter Weg ist von der ersten Bürobesichtigung bis hin zum Vertragsabschluss, da gerade bei größeren Flächen langwierige Entscheidungsprozesse durchlaufen werden müssen“, weiß der für den Büromarkt zuständige Projektmanager Christian Felix Hendel.

Günes Sanierung GmbH: Erfolgreicher Familienbetrieb ist ein Schwergewicht in der Brand- und Wasserschadenbranche 

Duisburg, 24. August 2020 - Alles begann mit einem handfesten Businessplan sowie einer Wohnung und zwei Garagen in Hamborn. Hier gründeten der Duisburger Zihni Günes und sein Schwager Selcuk Kilic 2011 den Familienbetrieb, die Günes Sanierung GmbH. Und seither geht´s steil bergauf. Mit einem Team von Fünfen begonnen, kommen er und Selcuk Kilic, der das Projektmanagement innehat, heute auf eine rund 200-köpfige Mannschaft im Alter von 18 bis 55 Jahren. Diese kam über Marxloh nach Neumühl, wo das Unternehmen seit 2014 ansässig ist.  

Ob Elbhochwasser in Dresden, Hausbrände in Duisburg oder die Schadensanierung einer Villa in Südfrankreich: Die Mitarbeiter der Günes Sanierung GmbH sind oftmals die Ersten, die nach der Feuerwehr vor Ort sind. Sie beheben Schäden, koordinieren den Rückbau und sorgen für die Wiederherstellung von Objekten. Im Verlauf der Corona-Pandemie haben sie ihr Tätigkeitsfeld um die Spezial-Reinigung und „Dekontaminierung“ von Büros erweitert.
Ein derart großes Portfolio benötigt viele ausführende Köpfe und Hände: Vom Hochbautechniker über Fliesenleger, Sanitär-, Schreiner- sowie Malermeister bis hin zu Diplom-Kaufleuten, bei der Günes Sanierung GmbH arbeiten viele Experten unterschiedlicher Professionen. Hinzu kommt, dass in Duisburg viele branchenangehörige Akteure ansässig sind. „Duisburg ist quasi das Mekka der Brand- und Wasserschadenbranche. Das wissen nur wenige“, so Günes.  

„Unternehmer Günes zeigt, dass Duisburg ein gutes Pflaster für Existenzgründer, ganz gleich welcher Branche, ist. Die zentrale Lage und das große Einzugsgebiet sowie die Verfügbarkeit von Mitarbeitern sind optimale Voraussetzungen für eine positive Geschäftsentwicklung“, hebt Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link beim Vor-Ort-Termin hervor.

Kilic ergänzt: „Wir fühlen uns Duisburg zugehörig. Hier haben uns auch unsere Wurzeln beispielsweise immer nur Vorteile verschafft und Türen geöffnet. Duisburg ist echt weltoffen. Wenn Du hier malochst, dann wirst Du auch Aufträge erhalten. Und wenn Du diesen Erfolg dann auch noch mit anderen zu teilen gewillt bist, indem Du beispielsweise Fußball-Jugendmannschaften und Boxvereine in unserer Nachbarschaft im Norden unterstützt, dann wird auch das honoriert.“

Daher machen sich die Unternehmensakteure selbst in Zeiten des Handwerkermangels keine Sorgen um den Nachwuchs. „Erst zuletzt stand einer der Jungs von ‚Rhenania Hamborn‘, deren Trikotsponsor wir sind, im Fußballdress vor unserer Tür, der sich auf diese Weise ganz kreativ für ein Praktikum bei uns beworben hat. Mehr Identifikation mit dem Unternehmen gleich zu Anfang geht nicht“, zeigt sich MSV- und Schalke-Fan Günes erfreut.   Es sind viele, die über ein Praktikum den Sprung ins Team schaffen, weil sie sich hierbei bewährt haben. „Schadensanierung kann man nicht in einer Ausbildung lernen, dafür braucht´s eine Menge Erfahrung am Objekt. Und die kann erst im Laufe der Zeit wachsen.

‚Ungelernte‘ erhalten hier die Chance, beim ‚training on the job‘ und durch entsprechende Schulungen zu Fachkräften zu werden – beispielsweise zum Asbest- oder Schadensanierer sowie Leckageorter“, unterstreicht Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg). Dem kann Andree Haack, Wirtschaftsdezernent und GFW-Mitgeschäftsführer, nur beipflichten: „Unternehmen wie die Günes Sanierung GmbH sind daher wertvolle Betriebe für den Wirtschaftsstandort, weil sie auch Langzeitarbeitslosen und Menschen mit ungeraden Lebensläufen eine Perspektive verschaffen.“

  Gefragt nach den Zukunftsaussichten für seinen Betrieb und seine Branche antwortet Geschäftsinhaber Günes: „Da machen wir uns keinen Kopf, weil wir auch beste Verbindungen zu unseren langjährigen, verlässlichen Subunternehmern haben, die sich alle in direkter oder mittelbarer Nachbarschaft befinden. Daher können wir, im Gegensatz zu vielen anderen Betrieben, unseren Kunden im Schadensfall ein ‚Rundum-Sorglos-Paket‘ anbieten und mit unserer gesamten Truppe dort von heute auf morgen aufschlagen. Und das ist mittlerweile eine Seltenheit, erst recht in München, Hamburg oder Frankfurt. Da sind Ruhrgebiet und Rheinland nämlich bedeutend besser aufgestellt“, ist sich Kilic sicher. Diese Meinung teilt auch sein Schwager. Die Bauindustrie, „coronabedingte“ Spezial-Reinigungen sowie extreme Wetterlagen sorgen für volle Auftragsbücher. Da macht ihnen auch die Automatisierung keine Bange.

 „Hier wird selbst in Jahrzehnten noch Handarbeit gefragt sein, auch wenn die technischen Gerätschaften immer leistungsfähiger werden“, ist Günes zuversichtlich.   So kommt es nicht von ungefähr, dass die Unternehmer Zihni Günes und Selcuk Kilic ein größeres Areal für die Betriebsstätte benötigen, welches sie kaufen und bebauen wollen. „Mein Team und ich suchen bereits nach geeigneten Optionen, weil sich die Günes Sanierung GmbH auch künftig in Duisburg zu Hause fühlen soll“, bekräftigt Meurer.

Zihni Günes, Ralf Meurer, Oberbürgermeister Sören Link und Selcuk Kilic (v.l.n.r.) beim Vor-Ort-Termin; Urheber: Uwe Köppen, Nutzungsrechte: Stadt Duisburg  


Gründungswettbewerb „ESCID“ wird diesjährig zu „ESCID light“

Existenzgründungswettbewerb für Chinesinnen und Chinesen


Duisburg, 14. August 2020 - „Die gute Nachricht ist: ESCID findet statt. Aufgrund von Corona allerdings in veränderter Form – kürzer, komprimierter und virtuell“, bringt es Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg), auf den Punkt. Herausgekommen bei der Umstellung des Existenzgründungswettbewerbs für Chinesinnen und Chinesen ist „ESCID light“. Dieser soll der asiatischen Zielgruppe, die nach ihrem Studienabschluss an der Universität Duisburg-Essen am Wirtschaftsstandort ein Unternehmen gründen will, als „Appetizer“ ihrer Businesspläne fungieren. Auch „ESCID light“ wird, wie die Ursprungsvariante, betriebswirtschaftliches Rüstzeug und interkulturelles Know-how vermitteln.

Die Macher von ESCID, GFW Duisburg und FOM Hochschule für Oekonomie & Management (FOM) in Duisburg, setzen dabei auf digitale Kurzvorträge von maximal anderthalb Stunden. Wer an fünf von sechs Vorträgen teilgenommen hat, der erhält darüber ein Zertifikat.   Ab dem 29. August 2020, 10 Uhr, geht es los. Es folgen eine Video-Veranstaltungsreihe, produziert im FOM Studio, sowie Zusatz-Online-Workshops via ZOOM. Letztere dauern drei bis vier Stunden. Die Zahl der Teilnehmenden ist unbegrenzt, jedoch ist eine Online-Anmeldung im Vorfeld zur besseren Planbarkeit erforderlich. Die Vorträge und Workshops werden in Deutsch und Chinesisch gehalten.  

 „Für 2021 haben wir, Stand heute, dann wieder ein umfänglicheres Programm geplant. Wichtig ist, dass wir auch in dieser schwierigen Zeit an ESCID festhalten, auch wenn diesmal ‚trial and error‘ gilt“, so Sandra Seidler, Gesamt-Geschäftsleiterin des FOM Hochschulzentrums in Duisburg. Durch das ausschließlich virtuelle Format wollen die Initiatoren von „ESCID light“ auch die chinesische Community für eine Teilnahme gewinnen, die sich  Corona bedingt (noch) nicht wieder in Deutschland aufhält.  
Alle, die zur Zielgruppe gehören und Interesse an „ESCID light“ haben, melden sich bei Angel Alava-Pons (E-Mail: alava-pons@gfw-duisburg.de), Kai Yu (E-Mail: yu@gfw-duisburg.de) oder Sandra Seidler (E-Mail: sandra.seidler@fom.de).

V.l.: Präsentation von ESCID vor Corona: Angel Alava-Pons, Kai Yu, Ralf Meurer, Dr. Harald Beschorner, Jinheng Feng und Sandra Seidler Urheberin: Annegret Angerhausen-Reuter; Nutzungsrechte: GFW Duisburg


Mit KUBIKK in die Zukunft C&A-Immobilie in Duisburger Altstadt

Neues Leben in Haus mit bewegter Geschichte: Viel Raum für kreatives urbanes Leben und Arbeiten    
Duisburg, 12. August 2020 - Was haben die ehemalige C&A-Immobilie in der Duisburger Altstadt (Münzstraße 48, Schwanenstraße 21 und 23 sowie Kühlingsgasse 6), 200 Einfamilienhäuser, 600 Linienbusse und 12.000 Garagen gemein? Hätten Sie´s gewusst? Es ist das Volumen. Und genau dieses Fassungsvermögen gilt es, mit neuem Leben zu füllen. Dieser Aufgabe verschrieben, hat sich Bernd-Claas Gesterkamp, Architekt, Inhaber der Gesterkamp Immobilien Marketing Düsseldorf und zugleich Sprecher des Eigentümers, eines bundesweiten Family Offices mit Anlageschwerpunkten in Berlin und dem Ruhrgebiet.  

 „KUBIKK soll zum neuen Herzen der Altstadt avancieren, in dem kreatives urbanes Leben und Arbeiten auf Schritt und Tritt mit allen Sinnen erlebbar wird“, so Gesterkamps klare Zielsetzung. Der Geschäftsmann gerät nahezu ins Schwärmen, wenn er die denkbaren Nutzungskonzepte präsentiert. So bieten die fünf Geschosse Platz für reichlich Vielfalt. Während im Erdgeschoss, der Lebensader des Gebäudes, ein Mix aus Cafés, Bistros und „sonstig einladender, qualitativ überzeugender Gastronomie“ Einzug halten könnte, sind das erste, zweite und dritte Obergeschoss – aufgrund vorhandener Raumtiefen und hoher Decken – prädestiniert für zeitgemäßes Arbeiten, Co-Working oder Aktivitäten von „Telefon-Laboren“, so genannter „Full-Service-Center“.

„Wer einen chilligen Ausklang nach getaner Arbeit schätzt, der wird das vierte Obergeschoss lieben“, so Produktentwickler Gesterkamp. Mit Blick auf die Duisburger Skyline, umgeben von viel Licht und Luft, ist die Dachterrasse ein Must-Have für Event-Betreiber, die Veranstaltungen unter freiem Himmel schätzen. „In Zeiten der Pandemie mag es in manchen Ohren befremdlich klingen, solche Ideen zu äußern, aber wir denken langfristig, so dass wir jetzt die Weichen stellen wollen und müssen für alles das, was nach Corona kommen wird“, erklärt der Eigentümervertreter.  

Auch für die beiden Untergeschosse schweben dem Immobilienprofi bereits neue Nutzungen vor: „Beim Blick ins ehemalige Warenhaus, war meinem Team und mir schnell klar, dass ein attraktives Fitnessstudio im ersten Untergeschoss eine ‚bella figura‘ machen würde, während dem zweiten Untergeschoss Fun-Aktivitäten wie Lasertag, Bubble-Ball, Escape Rooms oder ein loungiger Club gut zu Gesicht stünden.“
Andree Haack, Wirtschaftsdezernent und Mit-Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH, betont: „KUBIKK hat das Potenzial, den Puls der Altstadt zu beschleunigen und positive Dynamik im gesamten Umfeld zu entfachen. Wenn hier investiert wird, dann ziehen im Idealfall auch einige andere Hauseigentümer nach, die von diesem Esprit angesteckt werden“, und ergänzt: „KUBIKK ist ein positives Signal für Geschäftstreibende, Passanten, Viertelbewohner und Hauseigentümer gleichermaßen.
Wenn das Konzept erfolgreich ist, kommt wieder mehr kaufkräftige Kundschaft ins Quartier, was die Umsätze der Geschäftstreibenden steigen lässt und den stationären Handel sowie die umliegende Gastronomie stärkt. Wer beruflich ins KUBIKK einzieht, der wird dort nicht nur seine ‚Brötchen verdienen‘, sondern diese auch einkaufen beziehungsweise, im übertragenen Sinn, ausgeben. Und das wäre dann wirklich eine Win-Win-Situation aller Beteiligten.“

Darüber hinaus ergänzt GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer: „Die nachhaltige Arbeit des Quartiersbüros zeigt damit seine Früchte. In der Altstadt waren ‚dicke Bretter‘ zu bohren, um Schlüsselimmobilien im Bestand einer neuen Nutzung zuzuführen. 2.150 Quadratmeter Bruttogeschossfläche in zentraler Innenstadtlage wie bei KUBIKK sind ein großes, stadtentwicklerisches Pfund. Hier findet Zukunft statt und die will bestmöglich geplant und sorgfältig vorbereitet sein.“

Francesco Mannarino und Yvonne Bleidorn, seit 2015 bei der GFW Duisburg als Quartiersmanager für die Altstadt angestellt, sehen sich damit auf einem guten Weg, ihr bis April 2021 befristetes Engagement und damit das Viertel erfolgreich auf die Zielgeraden zu bringen. „KUBIKK hat das Zeug dazu, einiges in Bewegung zu bringen. Dafür wünschen wir den dahinter stehenden Akteuren viel Erfolg“ so Mannarino, „denn solche Vordenker braucht die Altstadt, die in einem soliden Zweckbau und Bestandsgebäude das Potenzial für gute Geschäfte erkennen.“

V.l.:Francesco Mannarino, Ralf Meurer, Andree Haack und Bernd Claas-Gesterkamp vor dem ehemaligen C&A-Gebäude. Foto Uwe Köppen - Nutzungsrechte GFW Duisburg

AOK Rheinland/Hamburg mietet im Duisburger Kontorhaus im Innenhafen 6.500 qm

CBRE vermittelt mit Unterstützung der GFW Duisburg

Duisburg, 04. August 2020 - Die AOK Rheinland/Hamburg mietet ab dem Jahr 2021 6.500 Quadratmeter Bürofläche im Duisburger Kontorhaus, Schifferstraße 20 bis 22, im Innenhafen. Der Mietvertrag mit einer Laufzeit von zehn Jahren plus Verlängerungsoption wurde von CBRE vermittelt, die im Auftrag der Krankenkasse eine Fläche suchten. „Wir freuen uns über die Ansiedlung der AOK Rheinland/Hamburg. Die gute Zusammenarbeit mit CBRE und unsere Unterstützung als Wirtschaftsförderung haben zum Gelingen beigetragen“, betont Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg).  
„Im Duisburger Kontorhaus bündeln wir künftig verschiedene Aufgaben, um gerade auch komplexe Versichertenanliegen zeitnah zu bearbeiten und unsere Versicherten weiterhin mit hoher Fachkompetenz zu beraten“, sagt Günter Wältermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg. Die Gesundheitskasse ist im Kontorhaus der größte Mieter, momentan werden die acht Geschosse passgenau umgebaut.  

„Unternehmen mit landesweiten Umstrukturierungsprozessen lassen sich vor Anmietung intensiv beraten und legen großen Wert auf Vertraulichkeit. Wir konnten zusammen mit dem beauftragten Makler CBRE geeignete Objekte ermitteln, insbesondere das Kontorhaus, und so die Basis für den Vertragsabschluss legen“, erklärt Christian Felix Hendel, Büromarktexperte der GFW Duisburg. Ansiedlungserfolgen gehen daher oft lange Prüfungs- und Entscheidungsprozesse voraus. Dabei unterstützt die GFW Duisburg die ansiedlungswilligen Unternehmen und begleitet diese sowohl direkt als auch mittelbar.

NRW-Förderprogramm „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken“

Wirtschaftsförderung ermuntert zur Teilnahme und zeigt Chancen auf

Duisburg, 30. Juli 2020 - „Bedingt durch die wachsende Konkurrenz von Online-Anbietern, hatte es der stationäre Einzelhandel schon vor Corona schwer, sich wirtschaftlich robust für die Zukunft aufzustellen. Dann kam die Pandemie und mit ihr die größte ökonomische Herausforderung unserer Zeit. Wer jetzt nicht in der eigenen Immobilie sein Gewerbe betreibt, was bei den Meisten nicht der Fall ist, für den sind schon die laufenden Kosten oftmals existenzbedrohend“, so Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg).  

Umso mehr „Werkzeuge“ brauchen die Einzelhändler, um sich mit Unterstützung von Bund und Land aus dieser Existenzkrise zu befreien. Eines davon ist die vierte Auflage des coronabedingt vorgezogenen NRW-Förderprojektes „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken“. Es zielt ab auf ein Mehr an „ökonomischer Resilienz“, was so viel heißt wie: ein Zugewinn an wirtschaftlicher Robustheit in Krisen gepaart mit der Fähigkeit, sich schnell und innovativ auf neue Rahmenbedingungen einzustellen und bestmöglich darauf zu reagieren, um nachteilige Auswirkungen auf den eigenen Betrieb abzufedern.

Wer sich und sein Einzelhandels-Unternehmen ergänzend digital aufstellt, zum Beispiel durch die zusätzliche Installation eines Web-Shops, der hat jetzt die Möglichkeit, bei Vorliegen der Fördervoraussetzungen, bis zu 12.000 Euro Fördersumme als Zuschuss zu erhalten. Aus Landesmitteln und ohne Rückzahlungsverpflichtung. Antrags- und Bewilligungsstelle ist das Forschungszentrum Jülich als Projektträger. Wer sich um Förderung bewerben will, der findet unter www.digihandel.nrw das auszufüllende Antragsformular. Dieses ist per E-Mail zu senden an: antragseingang_etn@fz-juelich.de und mit dem Stichwort: DIGIHANDEL zu versehen. Die Anträge (maximal 25 MB) können ab sofort bis einschließlich 31. August 2020 gestellt werden.  

„Das ist ein wichtiges Signal, zumal gerade ‚das Hin- und Her‘ bei der Soforthilfe Vertrauen in Landesmittel vielfach erschüttert hat“, weiß auch Meurer. GFW-Projektmanager Andree Schäfer, der die technologieorientierten Unternehmen betreut, kennt Duisburger Unternehmen, die sich auf benutzerfreundliche, intuitiv bedienbare E-Commerce und Digital-Lösungen spezialisiert haben.
Diese zeigen bei Bedarf die Mehrwerte auf: von der einfachen Bedienbarkeit über geringere manuelle Pflegeerfordernisse bis hin zur Integration eines Warenwirtschaftssystems. Dazu gehören unter anderen Tayfun Özen, Geschäftsführer der EURASIA Development GmbH mit Sitz im Freihafen, sowie Yevgen Kysil, Geschäftsführer der KOOMBA UG im Technologiezentrum Duisburg. Özen, der sich mit seinem Team ursprünglich auf den digitalen Support stationärer Reisebüros fokussiert hatte, weiß, wo der Schuh der besonders gebeutelten Branchen momentan drückt.  

„Unser Ziel ist es, Einzelhändler auf dem Weg der Digitalisierung abzuholen und ihnen zu ermöglichen, den Spagat zwischen Online- und Offlinehandel zu meistern. Mit unserem Angebot erhält der Einzelhändler die Möglichkeit, seine Produkte auch digital in seinem Schaufenster aufmerksamkeitsstark zu präsentieren. Die Marketing-Maßnahmen direkt im Schaufenster zeigen den Kunden ein modernes, zeitgemäßes Auftreten und erzeugen die, gerade in Corona-Zeiten, wichtige Aufmerksamkeit. Dabei erzielen wir schnelle Erfolge und bauen eine nachhaltige, sich entwickelnde Kundenbeziehung auf. Wenn der Einzelhändler erkennt, dass ihn digitale Lösungen in seinem Handelsunternehmen vor Ort effizienter, besser und wirtschaftlich stärker machen, dann haben wir gemeinsam alles richtig gemacht““, so Özen.  

Einfach mal Digitales und Stationäres zusammendenken und nicht als sich jeweils ausschließenden Gegensatz zu sehen, ist auch das Credo von Geschäftsmann Kysil. Sein Team der KOOMBA UG hat sich auf die Entwicklung von Onlineshops und die digitale Transformation, unter anderem im Einzelhandel, spezialisiert. Durch eine zertifizierte, eigens entwickelte Schnittstelle, ist KOOMBA sogar in der Lage, Web-Shops in Echtzeit mit der Warenwirtschaft zu koppeln.
„In einem Mix aus Beidem liegt die Zukunftsfähigkeit. Das ist wie ein Netz mit doppeltem Boden. Damit ist man für Krisen besser gewappnet, weil im Internet Umsätze weiterlaufen, wenn das stationäre Geschäft seltener besucht wird. Mit einem professionellen Webshop werden Duisburger Einzelhändler für Krisen besser gerüstet sein“, erklärt Unternehmer Kysil.  

Wer die Förderung aus dem Programm „Digitalen und Stationären Einzelhandel zusammendenken“ erhalten will, der muss folgende Kriterien erfüllen:
- Kleinunternehmen,
- aus dem Bereich stationärer Einzelhandel,
- Sitz des Ladenlokals: NRW
- Beschäftigtenzahl: nicht mehr als 49 Personen,
- Umsatz oder Jahresbilanzsumme: bis zu 10 Millionen,
- nur einzelne Handelsunternehmen antragsberechtigt,
- Existenz des Handelsunternehmens: mindestens seit 1. Januar 2020,
- relevanter Umsatz -und längerfristige wirtschaftliche Perspektive (keine absehbare Betriebsaufgabe).  
Diese und weitere Informationen zum Förderprogramm finden Interessierte unter: www.digihandel.nrw. Der Antrag auf Förderung muss bis zum 31.08.2020 eingereicht werden.  
 Die Akteure der GFW helfen bei Fragen zur Antragstellung telefonisch unter: 0203 3639-0.

Wie die Duisburger Wirtschaft wieder angekurbelt werden kann 

Handel und Gastronomie während und nach Corona – mit konzertierten Aktionen in die Zukunft
Duisburg, 12. Juni 2020 - Die Pandemie hält noch an, doch die Weichen sind jetzt zu stellen. Wie kann die Duisburger Wirtschaft gegenwärtig und künftig angekurbelt werden, damit aus den Corona-Lockerungen ein Mehr an Umsatz für Handel und Gastronomie entsteht?   Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg (GFW Duisburg) hat gemeinsam mit fünf Kooperationspartnern – dem Handelsverband Nordrhein-Westfalen Niederrhein, dem DEHOGA Nordrhein, der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve, Duisburg Kontor und dem CityManagement Duisburg – zielführende Ideen dazu ausgearbeitet.  

 Die Maßnahmen, von denen einige bereits teilweise oder vollständig realisiert sind, zielen auf die Reduktion von Kosten ebenso ab wie auf die Digitalisierung und Attraktivitätssteigerung. Bereits in der nächsten Woche wird ein Schreiben der Duisburger Wirtschaftsförderung die Hauseigentümer der Duisburger City erreichen, in dem dafür geworben wird, Mieten für Einzelhändler und Gastronomiebetriebe zu stunden oder teilweise zu erlassen. Alternativ wird angeregt, die Laufzeit der Verträge deutlich zu verlängern und dabei anfangs mietfreie Zeiten einzuräumen. So können beide Parteien, Mieter und Vermieter, ihren Willen manifestieren, gemeinsam die Durststrecke überwinden und das Vertragsverhältnis aufrechterhalten zu wollen.

„In Krisenzeiten muss man sich einfach auf einander zubewegen, nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner suchen und unkonventionelle Wege gehen“, ermuntert Andree Haack, Wirtschaftsdezernent und Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH. Darüber hinaus sei eine Reduzierung der Kosten bei den bewirtschafteten Parkflächen vorstellbar. Momentan werde eruiert, ob es durchsetzbar sei, zumindest für einen Tag auf die Parkgebühren bei städtischen Flächen zu verzichten.  

Am Montag nächster Woche wird zudem im Rat abgestimmt, ob die Sondernutzungsgebühren für Handel und Gastronomie bis Ende dieses Jahres vollständig ausgesetzt werden. Zugleich dürfen Restaurants und Cafés schon jetzt zusätzliche Außenflächen nutzen. „Gerade jetzt kommt es in der Gastronomie auf jeden zusätzlichen Sitzplatz an. Denn durch die Abstandsbeschränkungen verdienen die Gastronomen bei gleichen Kosten viel weniger Geld. Auch der Handel verzeichnet nach wie vor Umsatzrückgänge. Deshalb entlastet der Verzicht auf die Gebühren diese besonders gebeutelten Branchen“, betont Michael Rüscher, Geschäftsführer Unternehmensservice und International der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve.  

 „Corona hat viele Auswirkungen auf Handel und Gastronomie, erst recht ist es ein Treiber der Digitalisierung. Während sich die stationären Händler bislang nur wenig dafür erwärmen konnten, ergänzend auch Online-Shops einzurichten, werden wir nicht müde, dafür zu trommeln, dass Social Ads, also das Schalten von Werbung in sozialen Kanälen, oder eine Anbindung an bestehende Online-Handelsplattformen zielführend sein können, damit die Umsatzeinbußen zumindest ansatzweise aufgefangen werden. Digitale Angebote und virtuelle Schaufenster sind weitere Optionen, über deren Nutzung man zur Umsatzsteigerung nachdenken sollte“, so Ralf Meurer, Geschäftsführer der GFW Duisburg.
Gemeinsam mit der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer sowie dem Handelsverband sind die Duisburger Wirtschaftsförderer auf dem Feld aktiv und bieten Fortbildungen und Beratungen rund um die Digitalisierung – beispielsweise das GFW-Format „Meet up Duisburger-Onlinehandel“.  

„Verkaufsoffene Sonntage in Duisburg bedürfen grundsätzlich eines Anlasses. Dieser ist zumeist ein Stadtfest wie beispielsweise „Lack & Chrom“. Da derartige Großveranstaltungen aufgrund der anhaltenden Pandemie entfallen müssen, werden wir in Erfahrung bringen, ob die Händler daran interessiert sind, die verkaufsoffenen Sonntage, die bereits genehmigt wurden, auch ohne den obligatorischen Anlassbezug abzuhalten. Sollte das der Fall sein, so werde ich mich gerne auch bei der Politik dafür stark machen, dass diese perspektivisch realisiert werden können – quasi aus gegebenem Anlass“, bekräftigt Haack, der diesbezüglich schon Kontakt zum Ministerium aufgenommen hat.

Diesem Appell kann Rechtsanwältin Doris Lewitzky vom Handelsverband Nordrhein-Westfalen Niederrhein nur beipflichten: „Auch wenn da vielleicht dicke Bretter zu bohren sind. Es geht darum, Zeichen zu setzen und nichts unversucht zu lassen. Denn Handel und Gastronomie sind Garanten für eine attraktive Innenstadt mit Erlebnischarakter. Und nur das Zusammenspiel führt zu höherer Aufenthaltsqualität, längerer Verweildauer und höherem Konsum. Wenn´s Handel und Gastronomie gut geht, geht es auch den Duisburgern gut, denn in diesen Branchen stecken viele Arbeitskräfte.“  

Zur Attraktivitätssteigerung in der Innenstadt trägt bereits ein vor dem Beginn der Corona-Pandemie eingestellter Innenstadthausmeister bei, der nunmehr noch durch einen zusätzlichen Quartiershausmeister unterstützt wird. Beide kümmern sich um profane, aber überaus wirkungsvolle Arbeiten wie die Reinigung der Arkaden und das Bepflanzen von Blumenampeln. „Hier hat Kleines große Wirkung, die nicht unterschätzt werden sollte. Insofern ist es gut, dass die Beiden schon eingestellt und tätig sind“, sind sich DEHOGA-Geschäftsführer Thomas Kolaric und Marc Weber, Geschäftsführer der Fredulux Brau GmbH und Vorsitzender der DEHOGA-Kreisgruppe, einig.  

Einig sind sich alle Kooperationspartner auch darin, dass das Konjunkturpaket der Bundesregierung zur Ankurbelung des privaten Konsums Anlass genug ist, um mit packenden Aktionen, ähnlicher der Kampagne des Heimatshoppens, zu werben: Und zwar dafür, dass das Geld, welches ausgeschüttet wird, auch in Duisburg bleibt. Auf dass es hier ausgegeben wird, damit Handel und Gastronomie davon profitieren und so Stadtbild und Arbeitsplätze gesichert werden. Pack-Enden für konzertierte Aktionen bieten beispielsweise die aktuelle Duisburger Image-Kampagne „Duisburg ist echt….“, auf die DuisburgKontor und das CityManagement aufsatteln könnten.

Gründungskompass Duisburg: Gemeinsam digital Start-ups empowern und begleiten


Duisburg, 9. Junii 2020 - www.gruenden-in-duisburg.de ist weitaus mehr als eine Website. Sie ist vielmehr Sinnbild für eine neue Qualität der Zusammenarbeit am Wirtschaftsstandort Duisburg. Gründenden in Duisburg soll sie als digitaler Kompass dienen: mit maximaler Transparenz und passgenauen Matchingmöglichkeiten zwischen Start-ups und Schnittstellenpartnern, die fachkundigen Support bieten und wertvolle Multiplikatoren sind.  

Der Gründungskompass Duisburg  ist ein Kooperationsprojekt, koordiniert von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH. Darin involviert sind alle lokalen Gründungsakteure und -Institutionen. Dazu zählen unter anderen die Universität Duisburg-Essen, das STARTERCENTER NRW der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve, das Fraunhofer inHaus-Zentrum, startport GmbH, die Impact Factory der Anthropia gGmbH, Startup GRIND sowie der DigitalHub des Ruhrgebiets Ruhr.Hub sowie der Türkisch-Deutsche Unternehmer- und  Akademikerverband Duisburg TIAD e. V. Im Laufe der Zeit sollen weitere Kooperationspartner gewonnen werden.

 

Das Gründerportal www.gruenden-in-duisburg.de verfolgt zwei Intentionen: Zum einen sollen lokale und regionale Start-ups und diejenigen, die es werden wollen, dazu ermutigt werden, diesen Schritt zu gehen. Zum anderen soll Duisburg als attraktiver Standort für neue Ideen und Vorhaben präsentiert werden. Gründerinnen und Gründer erhalten „auf einen Klick“ Orientierungshilfen, einen schnellen Zugang zu Expertinnen und Experten, Beratungs- und Programmangeboten sowie zu Kapital- und sonstigen Kooperationspartnern.
Und zwar unabhängig davon, in welcher unternehmerischen „Lebenslage“ sie sich befinden. Das Portal bietet darüber hinaus einen stadtweiten und institutionenübergreifenden Veranstaltungskalender und berichtet in Best-Practice-Beispielen über erfolgreiche Gründungsunternehmen. Abgerundet wird das Angebot durch standortspezifische Informationen.

 

Perspektivisch ist geplant, eine Online-Terminvergabe für einen persönlichen, telefonischen und audiovisuellen Austausch zu integrieren. Das Team der Rheinschafe GmbH, das im Jahr 2009 selbst als Start-up gestartet ist und seither von den Duisburger Wirtschaftsförderern begleitet wird, hat das Gründungsportal digital zum Leben erweckt. Ziele sind unter anderen, allen die Kommunikation „auf Augenhöhe“ zu ermöglichen und die vorhandenen Angebotsstrukturen transparenter zu gestalten. Einfache Basis-Fragen an die Nutzer helfen, die individuellen Bedürfnislagen der Gründenden zu ermitteln. Die Bedarfe der Userinnen und User werden mit der internen Datenbank der Service-Plattform abgeglichen und passgenaue Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner präsentiert.

 

Die unmittelbare Kontaktaufnahme soll in weiteren Schritten erleichtert werden:
Künftige Chat- und Videofunktionen oder wahlweise vorformulierte Kontakt-E-Mails gestatten den direkten Austausch mit einem kompetenten Berater- und Expertenteam unterschiedlicher Fachrichtungen. Ein Newsdesk und ein Veranstaltungskalender für gründungsspezifische wie darüber hinausgehende gründungsaffine Themen eröffnen den Nutzern weitere Vernetzungsmöglichkeiten. 
Die Nutzerinnen und Nutzer erhalten über die Plattform eine Orientierung zu den am Standort verfügbaren, mehrheitlich von Gründern nachgefragten räumlichen Angeboten: von Coworking-Spaces, Gründerinnen und Gründer-Büros, Bürogemeinschaften sowie anderen zielgruppenspezifischen Örtlichkeiten wie Labore oder Fablabs.

 

„Der Gründungskompass zeigt, wie clevere Schnittstellenarbeit gelingt. Das ist ein weiterer Baustein auf dem Weg zur smart city. Die neuartigen Matchingoptionen und die maximale Transparenz über das breitgefächerte Angebot ermöglichen Gründerinnen und Gründern Übersicht und Weitsicht gleichermaßen. Wir kommen damit auf innovativer Weise unserer Lotsenfunktion nach, geben Richtung und Kompass, um sich nicht im Gründungsdickicht zu verlieren und gewährleisten ein effizienteres Zusammenarbeiten der privatwirtschaftlichen wie institutionellen Playerinnen und Player“, zeigt sich Wirtschaftsdezernent Andree Haack begeistert, und Michael Rüscher von der Niederrheinischen IHK betont: Schließlich ist es von entscheidender Bedeutung Duisburg für innovative Gründungen attraktiv zu gestalten und dadurch den Mittelstand zu stärken sowie weitere fachkräftestarke Unternehmen anzusiedeln.

 

„Die virtuelle Orientierungshilfe ist eine dreifache Win-Situation: für eine bessere Zusammenarbeit der Akteure und ein arbeitsteiliges Zusammenwirken, für einen effizienteren Support der Gründerinnen und Gründer sowie für eine bessere Verankerung und Aufmerksamkeit des Wirtschaftsstandortes Duisburg bei möglichen Kapitalgebern wie Business Angels, weil greifbar wird, dass Existenzgründende hier intensiv, nachhaltig und strukturiert unterstützt werden“, bringt es GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer auf den Punkt.
„Wo früher vielleicht manches Mal aneinander vorbei oder doppelt gearbeitet wurde, entstehen nun durch die Gründungsallianz Synergieeffekte. Damit bringen wir die Zusammenarbeit auf ein neues Level und tragen einer sich schnell und stark verändernden, sehr heterogenen Gründungslandschaft Rechnung“, so Peter Trapp, Geschäftsführer von startport. Denn: „So ‚bunt‘ die Gründungen sind, so vielfältig sind die Akteurinnen und Akteure der Gründungsallianz. Und in genau dieser Diversifizierung liegt das erfolgversprechende Moment. Niemand muss und kann schließlich alle Dienstleistungen und alles Know-how alleine vorhalten“, betont Özcan Yavuz, 1. stellvertretender Vorsitzender beim TIAD e. V.

Und Professor Dr. Breithecker, Leiter des small business management-Projektes an der UDE, ergänzt: „Seit 2005 kooperieren wir mit der Wirtschaftsförderung gezielt im Bereich der Existenzgründung. In den Jahren 2009 bis 2018 haben wir rund 300 Unternehmensgründungen begleitetet. Als wir damit begonnen haben, waren wir, abseits klassischer Angebote, die einzigen Player auf diesem Feld.“
Wolfgang Gröting, Leiter des inHaus-Zentrums am Fraunhofer Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme, weiß: „Das hat sich mittlerweile kolossal geändert. Start-ups sind im gesellschaftlichen Bewusstsein zum Innovationsmotor der Wirtschaft avanciert. So gibt es auch bei uns in Duisburg mittlerweile eine Vielzahl von Gründungsakteuren, die in speziellen Branchen und Nischen maßgeschneiderte  Unterstützung anbieten.“

Dirk Sander, Geschäftsführer der Antrophia gGmbH, konkretisiert:
„Das sind wir von Anthropia im Bereich des ‚Sozialen Unternehmertums‘, die Kolleginnen und Kollegen von startport für die Logistik und das Fraunhofer inHaus-Zentrum für Gründungen aus dem Bereich des Gesundheitswesens. Abgerundet wird die Bandbreite der Duisburger Aktivitäten von dem Existenzgründungsprojekt ESCID für Chinesinnen und Chinesen, initiiert von der GFW Duisburg und FOM, sowie das format:gründerin mit Zielgruppe Gründungen von Frauen.“  

Gründungskompass: Digitales Presse-Gespräch - Foto Angel Alava-Pons GFW Duisburg



Analoges Netzwerk-Treffen der GFW Duisburg zum „Online-Handel“ wird digital

Erstes Meet-up für Händler*innen via Zoom:  am 14. Mai 2020 um 8.30 Uhr  

Duisburg, 11. Mai 2020 - „In Zeiten von Corona verlagern auch wir als Wirtschaftsförderung zahlreiche Treffen ins Netz. Da erfährt der Begriff des Netzwerkens auch im tatsächlichen Sinne noch einmal eine ganz andere Bedeutung“, so Sabrina Hölscher. Die für den Einzelhandel zuständige Projektmanagerin der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg (GFW Duisburg) lädt daher zum Meet-up „Online-Handel“  erstmals via Zoom ein: am 14. Mai 2020 um 8.30 Uhr.  
Zielgruppe sind insbesondere Händlerinnen und Händler, die ihre Waren auch oder ausschließlich digital anbieten. Und für alle Gewerbetreibenden, die noch nicht dazu gehören, kann die Ausdehnung des stationären Handels auf den ergänzenden Online-Handel eine Antwort sein, um die coronabedingten Umsatzeinbußen zu minimieren.  

Das Meet-up startet mit einem Impuls-Vortrag von Bernhard Hinsken, Gründer der Social Media Beratung „Der Online Ingenieur“. Hierbei wird es einen ersten Einblick in soziale Netzwerke geben und „unter die Lupe genommen“, welche sich davon für den Online-Handel besonders eignen. Darüber hinaus haben die Gewerbetreibenden die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch – auch vor dem Hintergrund der anhaltenden COVID19-Pandemie.  
Die Teilnahme ist kostenlos. Wer bei der Veranstaltung dabei sein möchte und zur Zielgruppe gehört, der erhält die Zugangsdaten bei: Sabrina Hölscher, Telefon: 0203 / 36 39 – 341, E-Mail: hölscher@gfw-duisburg.de

Update 3: Corona-Sondernewsletter der Duisburger Wirtschaftsförderung für Unternehmen

Duisburg, 26. März 2020 - Mit dem dritten Update des GFW-Corona-Sondernewsletters
(
https://www.gfw-duisburg.de/fileadmin/Content/GFW_Duisburg/02_Aktuelles/2020/DU-business-Newsletter_Sonderausgabe_Update__3.pdf?fbclid=IwAR1c2r-cbYo93pkJasFAsLieLD433otW6wX6QICTktKovIaZMuLaI9LB6cQ)
informieren die Duisburger Wirtschaftsförderer über das vom Bund beschlossene Soforthilfeprogramm, das vom Land inhaltlich noch ergänzt wird. Die Unterstützung kann ab Freitag, den 27. März 2020, ab 12:00 Uhr beantragt werden.

 

Um den Schaden für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen in Folge der Corona-Krise abzufedern, hat der Bund ein „Soforthilfeprogramm Corona“ aufgelegt. Die Landesregierung hat beschlossen, das Angebot des Bundes 1:1 an die Zielgruppen weiterzureichen und dabei zusätzlich den Kreis der angesprochenen Unternehmen noch um die Gruppe der Firmen mit bis zu 50 Beschäftigten zu erweitern.

 

Die Soforthilfe erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses. Sie ist gestaffelt nach der Beschäftigtenzahl und beträgt für drei Monate:

·       9.000 Euro für antragsberechtigte Solo-Selbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu fünf Beschäftigten,

·       15.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu zehn Beschäftigten,

·       25.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten 

Die Antragstellung erfolgt ausschließlich im Online-Verfahren.

 

Weitere Informationen (Wer wird gefördert? Was wird gefördert? etc.) finden Solo-Selbstständige und Unternehmer/-innen hier:

https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020

 

Die GFW-Corona-Sondernewsletter-Serie der Duisburger Wirtschaftsförderung ist abrufbar unter: https://www.gfw-duisburg.de/aktuelles/downloads/



Update 2: Corona-Sondernewsletter der Duisburger Wirtschaftsförderung für Unternehmen

Duisburg, 23. März 2020 - „Um unser Leben und das unserer Nächsten zu schützen, ist Distanz das Gebot der Stunde. Zeigen auch Sie Nähe durch physische Entfernung! Umso schneller werden wir hoffentlich wieder in einen (Unternehmens-)Alltag zurückfinden, der es ermöglicht, dass auch die Konjunktur unter Zuhilfenahme aller Kräfte wird gesunden können“, so Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg).

 

In Update 2 erfahren die Leserinnen und Leser des GFW-Corona-Sondernewsletters mehr zum Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen, der neben Kurzarbeitergeld auch Erleichterungen im Bereich des Steuerrechts und Liquiditätshilfen für Unternehmen vorsieht. Um die Nutzer nicht mit Informationen zu überfrachten, welche die GFW Duisburg diesen bereits hat zukommen lassen, beschränken sich die Wirtschaftsförderer ganz bewusst auf Ergänzungen und Aktualisierungen der bereits übermittelten GFW-Corona-Sondernewsletter. Diese stehen alle unter www.gfw-duisburg.de weiterhin zum Download bereit, auch wenn sich inzwischen bei einigen Angaben Änderungen ergeben haben können. Update 2 ist abrufbar unter:

https://www.gfw-duisburg.de/fileadmin/Content/GFW_Duisburg/02_Aktuelles/2020/DU.business-Newsletter_Sonderausgabe_Update__2.pdf

 

Beim GFW-Corona-Sondernewsletter handelt es sich um eine Kurzinformation – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Insbesondere ist das Angebot der GFW Duisburg nicht als Rechtsberatung zu verstehen, weil hierzu eine konkrete Einzelfallbetrachtung unerlässlich ist und die Wirtschaftsförderer keine Rechtsberatung anbieten dürfen. Die Haftung ist somit ausgeschlossen. „Sie auch darauf hinzuweisen, ist für uns selbstverständlich“, betont Meurer und ermuntert: „Nutzen Sie uns daher als das, was wir gerne für Sie sind und auch sein können: als Vernetzer, Informations-Mittler und Kümmerer! Und sehen Sie es uns nach, wenn manche Informationen einfach noch zu unbestimmt  sind, weil daran mit Hochdruck gearbeitet wird.“

 

Darüber hinaus ist das Team der GFW Duisburg gerade dabei, eine Übersicht über Lieferdienste verschiedener Branchen – vom klassischen Pizzabringdienst bis hin zu Taxen für Wein und Bücher – zusammenzustellen.

 

Die Akteure der Duisburger Wirtschaftsförderung wollen damit auf die Duisburger Geschäftsleute und Gastronomen aufmerksam machen, die in Duisburg und Umgebung ihre Produkte via Liefer- oder Abholdienst anbieten und damit ihr Geschäft wenigstens eingeschränkt aufrechterhalten.

 

Geschäftsleute und Gastronomen werden gebeten, sich bei der GFW Duisburg zu melden – unter der  eigens eingerichteten E-Mail: lieferdienste-duisburg@gfw-duisburg.de. Dabei sollen diese angeben, welche Waren/Dienstleistungen sie anbieten, wie (E-Mail-Adresse und/oder Telefonnummer) bestellt werden kann und ob geliefert wird oder abgeholt werden kann.

Update 1: Sondernewsletter der Duisburger Wirtschaftsförderung

Duisburg, 18. März 2020 - „So wie sich Covid-19 dynamisch entwickelt, so dynamisch entwickeln sich auch die Hilfeangebote. Vieles ist noch nicht spruchreif und wird gerade noch auf den Weg gebracht, andere Mittel sind schon abrufbar. Manche orientieren sich an zurückliegenden Krisen, doch haben wir eine derart massive, einschneidende und (Berufs-)Leben verändernde bislang noch nicht erfahren“, betont Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg), und verweist auf das Update des GFW-Corona-Sondernewsletters.
Dieser ist im Internet als Download abrufbar unter:  
https://www.gfw-duisburg.de/fileadmin/Content/GFW_Duisburg/02_Aktuelles/2020/DU.business-Newsletter_Sonderausgabe_Update 1.pdf  
Mit der eigens eingerichteten E-Mail-Hotline, die in den letzten Tagen schon sehr viele Unternehmer unterschiedlicher Branchen in Anspruch genommen haben, ist das Team der GFW  Duisburg für Unternehmerinnen und Unternehmer da. Unter der E-Mail: corona-info@gfw-duisburg.de erhalten Gewerbetreibende, Freiberufler und Existenzgründer Antwort auf ihre Fragen und sei es, dass sie mit weiterführenden, passgenauen Ansprechpartnern vernetzt werden.
Aufgrund der Vielzahl der aktuell eingehenden Anfragen bitten die Duisburger Wirtschaftsförderer darum, zur Kontaktaufnahme ausschließlich die E-Mail-Adresse zu nutzen.

Sondernewsletter der Duisburger Wirtschaftsförderung

Duisburg, 17. März 2020 - „Der Corona-Virus bestimmt derzeit massiv unser privates wie wirtschaftliches Handeln. Jede Branche ist davon betroffen. Noch sind die Folgen schwer abzusehen. Dass sie gravierend sein werden, steht schon jetzt fest. Wir als Wirtschaftsförderung verstehen uns seit jeher als Kümmerer und Mittler für kleine und mittlere Unternehmen. Das gilt in Zeiten wie diesen mehr denn je“, positioniert sich Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg).  

Mit der eigens eingerichteten E-Mail-Hotline ist das Team der GFW unter corona-info@gfw-duisburg.de für Unternehmerinnen und Unternehmer da und wird sich bei Anfragen telefonisch oder per E-Mail bei den ratsuchenden Unternehmen melden. Darüber hinaus vermitteln die Firmenbetreuer und Fördermittelberater an weiterführende, passgenaue Ansprechpartner und fungieren dabei als Lotse durch den Informationsdschungel.
Ein Sondernewsletter zum Thema „Wirtschaft & Corona“ informiert strukturiert und unterstützend, wenn auch nicht mit dem Anspruch auf Vollständigkeit, über hilfreiche Tipps und Anlaufstellen.
Gegliedert in die Bereiche „Finanzen & Liquidität“, „Homeoffice & Quarantäne“ sowie „Außenhandel“ gibt er eine Übersicht über die Handlungsfelder, die jetzt bedacht werden müssen, um einen Workflow in außergewöhnlicher Zeit bestmöglich aufrechterhalten zu können.  
„Die GFW Duisburg ist ihr Partner in allen Unternehmensphasen, in guten wie in schlechten. Die momentane ist wohl die unberechenbarste, die es für die jetzige Generation von Gewerbetreibenden je gab. Wir werden alles dafür tun, dass wir unserer Vernetzer-Rolle so gut es geht gerecht werden“, betont Meurer, „ohne damit eine zu hohe Erwartungshaltung zu wecken.“  
Der GFW-Newsletter: https://www.gfw-duisburg.de/fileadmin//Content/GFW_Duisburg/02_Aktuelles/2020/
Sonderausgabe_Du.business-Newsletter.pdf
 

GFW-Newsletter „DU.business“

Duisburger Wirtschaftsförderung informiert Zielgruppe monatlich über ihre Aktivitäten

Duisburg, 18. Februar 2020 - „Aus der Wirtschaft. Für die Wirtschaft. Monat für Monat“, genau darauf setzen Annegret Angerhausen-Reuter und Wolfgang Srowig, die den Newsletter der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg (GFW Duisburg) „DU.business“ redaktionell mit Leben füllen.  
„Damit halten wir die Akteure aus kleinen und mittleren Unternehmen, von großen Playern und Institutionen auf dem Laufenden über aktuelle Entwicklungen, Projekte und Veranstaltungen unserer Duisburger Wirtschaftsförderung, aber auch die unserer Partner“, skizziert GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer die Intention.  

Neben einer Zahl des Monats findet sich im GFW-Newsletter „DU.business“ eine Auflistung interessanter Veranstaltungen, Workshops und Netzwerktreffen für Gewerbetreibende. Aktuelle Meldungen beleuchten beispielsweise neue Förderangebote. Thematisch geht´s darüber hinaus um aktuelle Meldungen, Existenzgründungswettbewerbe, Jubiläen, Positionierungen und Nachberichte. Last, but not least, sind unter der Rubrik „GFW and friends“ interessante Angebote von Kooperationspartnern der Duisburger Wirtschaftsförderung zu finden.

„Vernetzung ist heute alles; aufgrund der Informationsflut ist es daher wichtiger denn je, die wirklich relevanten Termine für die Zielgruppe herauszufiltern, aufzubereiten und zusammenzustellen. Und genau dafür braucht man den Blick über den eigenen Tellerrand“, so GFW-Kommunikationsleiterin Angerhausen-Reuter.   Wer thematisch passende, zielgruppengerechte Informationen beisteuern möchte, die sich zur Veröffentlichung eignen, der wendet sich an GFW-Projektmanager Wolfgang Srowig, Telefon: 0203 / 36 39-363, E-Mail: srowig@gfw-duisburg.de  

Das DU.business-Redaktionsteam: Wolfgang Srowig und Annegret Angerhausen-Reuter, Urheberin: Elke Spiller, Nutzungsrechte: GFW Duisburg  

 

zdi-Roboterwettbewerb: Galaktisch gute Stimmung beim spannenden lokalen Vorentscheid 

Team vom städtischen Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasium hat Nase vorn

Duisburg, 31. Januar 2020 - Gemeinsam mit dem zdi-Netzwerk DU.MINT Duisburg-Niederrhein, getragen von der Universität Duisburg-Essen, organisiert die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg) den lokalen Vorentscheid des zdi -Roboterwettbewerbs. Das Kürzel „zdi“ steht dabei für die Gemeinschaftsoffensive „Zukunft durch Innovation“. Deren Aktivitäten zielen darauf ab, möglichst viele junge Leute für eine Ausbildung und/oder ein Studium im MINT-Bereich, also in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, zu begeistern und aufzuzeigen, welche verschiedenen Möglichkeiten und Angebote dorthin führen.  

Jetzt war es wieder soweit. Austragungsort des Contests war diesmal das Stadtfenster der Volkshochschule Duisburg, die ebenfalls mit vielfältigen Angeboten rund um den MINT-Bereich wie den „Makerday“ aufwartet.   Sieben Teams aus vier Schulen gingen mit ihren selbstgebauten und -programmierten Robotern an den Start, um knifflige Aufgaben rund um das Thema "Raumfahrt- und Satellitentechnik" zu lösen.
Die meisten Pluspunkte fuhr dabei das Team der „MMG-Robots 6" des städtischen Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasiums ein, gefolgt von den Teams "Horki 2" und "Horki 1" des Gymnasiums Horkesgath Krefeld. Für die beiden Erstplatzierten geht´s jetzt zum Regionalentscheid nach Neuss. Wer dort die Nase vorn hat, der darf beim großen NRW-Finale am 25. April 2020 in Mülheim an der Ruhr antreten. „Wir drücken die Daumen und wünschen weiterhin viel Erfolg!“, so Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH.

Gemeinsam mit Wirtschaftsdezernent Andree Haack, Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Andrés Kecskeméthy vom Lehrstuhl „Mechanik und Robotik“ der Fakultät für Ingenieurswissenschaften an der Universität Duisburg-Essen, Dr. Kirsten Dunkhorst, zdi-Koordinatorin, und Volker Heckner, Leiter der Volkshochschule Duisburg überreichten diese den engagierten Nachwuchstalenten Urkunden, Medaillen und Pokale.
Prof. Kecskeméthy betonte auch noch einmal den Stellenwert der Naturwissenschaften. Nur unter deren Zuhilfenahme könnten beispielsweise die Herausforderungen des Klimawandels wirkungsvoll angegangen werden.  

Die Erstplatzierten des Teams „MMG-Robots 6“ vom städtischen Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasium mit Laudatoren und Organisatoren des lokalen Vorentscheids zum zdi-Roboterwettbewerb, Urheber: Josip Sosic, Nutzungsrechte: VHS Duisburg

ASINCO GmbH: Vom Ein-Mann-Betrieb zum etablierten High End-Technologieunternehmen 

Ingenieure entwickeln am Wirtschaftsstandort Duisburg „intelligente“  Sensoren für Industrie 4.0


Duisburg, 31. Januar 2020 - Was vor acht Jahren als Ein-Mann-Beratungsbetrieb im heimischen Wohnzimmer des Unternehmensgründers Prof. Dr. Mohieddine Jelali in Duisburg-Rahm begann, hat sich zum 25-köpfigen High End-Technologieunternehmen mit Sitz in Duisburg-Großenbaum gemausert: die ASINCO GmbH, die bereits mittelfristig bis zu 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen will. Grund genug für Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link, Wirtschaftsdezernent Andree Haack und Ralf Meurer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg), die Akteure von ASINCO zu besuchen und sich über deren Portfolio zu informieren.  

„Ich bin absolut begeistert, was hier an Ingenieurleistungen zu finden ist. Ob intelligente Anlagen, hochpräzise Sensorsysteme oder 3D-druckfähige Implantate aus Silikon, bei ASINCO werden wesentliche Innovationen geboren. Diese Innovationskraft passt zum Duisburg der Gegenwart und Zukunft“, zeigt sich Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link beeindruckt. Die „smarten“ Anlagen und Geräte, die im Bereich der Mess-, Sicherheits- und Medizintechnik eingesetzt werden, haben es „in sich“.  

„Wir knüpfen unmittelbar an das an, was den Köpfen der Forscher entspringt. Die in Forschung und Entwicklung gesammelten Erkenntnisse, überführen wir in Produkte. Das sind dann Prototypen für bestmögliche Lösungen. Diese Applikationen installieren wir abschließend in der Produktion der betreffenden Unternehmen. ASINCO schafft somit die fertige Technologie für skalierbare Produkte. Unsere Dienstleistung endet mit dem Verkauf von Lizenzen für neueste Technologien. Den Vertrieb und alles andere übernehmen dann die Unternehmen, für die wir tätig sind“, bringt Dr. Dirk Zander das Geschäftsmodell auf den Punkt. Der Experte für Automatisierungstechnik kann auf eine 15-jährige Berufserfahrung im Flugzeugbau und in der Stahlindustrie ebenso zurückgreifen wie auf ein stattliches Know-how in der Medizintechnik.  
Die Referenzliste des Unternehmens liest sich schon heute wie das „Who is who“ der heimischen Stahlindustrie sowie der Elektro- und Automatisierungstechnik: Thyssenkrupp, ArcelorMittal, Salzgitter Flachstahl, Bilstein, Andritz Sundwig sowie Turck, iba, und MAN Diesel & Turbo gehören unter anderen zu den Kunden, die auf das Know-how des Ingenieursteams von ASINCO setzen.

„Der Wirtschaftsstandort Duisburg ist dabei für uns von großer Bedeutung, schließlich ist er trotz aller Diversifizierung weiterhin Stahlstandort Nummer 1. Die Nähe unseres Unternehmenssitzes zu den Branchengrößen ist nachweisbar vorteilhaft. Aber auch die zentrale Mittellage Duisburgs, das Ballungsgebiet in der Metropole Ruhr mit seiner Hochschul- und Forschungsdichte gehören zu den Standortvorteilen, die wir schätzen und auf die wir bauen“, berichtet Prof. Dr.-Ing. Mohieddine Jelali. Der promovierte Maschinenbauer, zugleich Professor für Regelungstechnik und Mechatronik, begann seinen beruflichen Werdegang in der Stahlbranche bei der früheren Mannesmann Demag.
Der technische Geschäftsführer weiß: „Heute haben sich die Bedarfe von Fachkräften gewandelt. War früher der Firmenwagen ab einer bestimmten Funktion ein Muss, so sind heute Faktoren wie Freude an der Arbeit, Homeoffice und die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr spielentscheidend.“  

Auch sonst haben die Macher von ASINCO die Zeichen der Zeit erkannt: „Bei der Zusammenstellung unseres Teams achten wir auf eine bunte Mischung: Vier Frauen arbeiten bei uns ebenso wie diverse Mitarbeiter aus aller Welt und aus diversen Disziplinen (Maschinenbau, Mechatronik, Elektronik und Elektrotechnik, Mathematik und Informatik). Nur durch diese Diversität können wir weltweite Innovationen wie unsere smarten Radarsensoren schaffen. “, berichtet Dr. Zander und ergänzt: „Ausschlaggebend ist für uns, fachlich die Besten zu bekommen, die dann in Projektgruppen miteinander arbeiten.“
Und zwar in drei Bereichen: Forschung & Entwicklung, im Bereich der Sensorentwicklung zum Prototypenbau und in der Applikationsentwicklung, bei der es darum geht, die „smarten“ Geräte und Anlagen im Unternehmen zu installieren. „ASINCO ist Pionier der Inline-Radarmesstechnik und bislang das einzige Unternehmen weltweit, das hochpräzise und robuste Radarmesssysteme für rauste Betriebsbedingungen wie in Warmwalzwerken, komplett vom Radarsensor bis zum Schutzgehäuse entwickelt und produziert“, ist Prof. Jelali überzeugt.  

„Die ASINCO GmbH macht ihr Wissen rund um ‚Industrie 4.0‘ und ‚Künstliche Intelligenz‘ nicht nur für Player neuer Boombranchen aus der Sicherheits- und Medizintechnik nutzbar, sondern auch für tradierte Produktionsunternehmen. So zeigt beispielsweise die von ihnen entwickelte Radar-Reflexschranke für Stahlschopfscheren, wie Ressourceneffizienz und Kosteneinsparung Hand in Hand gehen“, betont Wirtschaftsdezernent Andree Haack.

GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer ergänzt: „Unternehmen wie ASINCO stehen für zukunftsweisende Produkte und Arbeitsplätze. Das Produktportfolio ist dabei hoch diversifiziert und reicht von der Entwicklung über neuartige Implantate und Beatmungsmasken bis hin zu Lösungen, wie Menschen vor Anschlägen bewahrt werden können. Wir freuen uns, ein solches Unternehmen im Wachstum begleiten zu können und beraten in Expansions- und Fördermittelfragen.


V.l.: Prof. Mohieddine Jelali, Andree Haack, Dr. Dirk Zander, OB Sören Link und Ralf Meurer - Urheber: Uwe Köppen, Nutzungsrechte: Stadt Duisburg

Junges Start-up schenkt Zeit und sorgt für Frische im Warenkorb

Duisburg, 23. September 2019 - „Das Leben ist ein Picknick!“ Davon sind zumindest Frederic Knaudt und Manuel Stellmann, die zum Gründerteam von Picnic Deutschland gehören, überzeugt. Unter dem knackigen Slogan 2015 in den Niederlanden gegründet, gibt es Picnic in Deutschland seit 2018. Seitdem sie in Neuss gestartet sind, hat sich einiges getan: mittlerweile liefert Picnic schon in neun Städte und ist seither auf Expansionskurs. 50.000 Kunden allein in Deutschland sprechen für sich.  

Die Akteure des jungen Start-ups wollen ihren Kunden Zeit schenken und für Frische im Warenkorb sorgen. „Wie wissen, dass Einkaufen auch anders geht: nämlich schneller, einfacher, kostengünstiger und obendrein nachhaltiger. Die Idee ist simpel. Wir machen Für dich den Einkauf und Du hast mehr Zeit für schöne Dinge“, bringt Stellmann die Geschäftsidee auf den Punkt.  
„Picnic zeigt beispielhaft Kompass und Werte, von denen eine neue Existenzgründergeneration geleitet wird. Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit in der Lieferkette sind dabei tonangebend. Soziale und ökologische Unternehmensverantwortung sind hier bereits fester Bestandteil des Geschäftsmodells“, so Meurer.
Auf Picnic bezogen bedeutet das konkret: Die E-Autos, die die Ware von A nach B zum Kunden bringen, wurden speziell für die Lebensmittellieferung entwickelt. Mit 1,35 Meter ist es extrem schmal, wendig und effizient. Aufgrund der Liefermethode nach einem modernen ‚Milchmann-Modell‘ sparen die Picnic-Kunden erhebliche Strecken an Autokilometern ein.
„Das erreichte Weniger an Individual-Verkehr führt zu einem Mehr an CO2-Reduktion. Darüber hinaus bestellt das Unternehmen bei seinen Zulieferern mengengenau, was die Kunden nachfragen. Dadurch entfallen beim Unternehmen Lebensmittelabfälle. Zusätzlich nutzt das Unternehmen selbstentwickelte Bio-Tüten, die die Kunden immer wieder für ihre Picnic-Einkäufe verwenden können. Diese Tüten werden dann wieder an den Zulieferer übermittelt und recycelt“, fasst Meurer die Vorteile zusammen.  
Für den Wirtschaftsstandort Duisburg als Ruhrgebiets-Hub haben sich die Existenzgründer entschieden, weil die größte Nachfrage in der Region aus Duisburg kam. „Dort haben sich einfach die meisten Leute die App runtergeladen und sind schon bei Picnic registriert. Duisburg hat ein riesengroßes Einzugsgebiet; außerdem wohnen hier viele Familien. Das passt perfekt zu uns“, ist Knaudt überzeugt. Auch sei das Ruhrgebiet generell für das Unternehmen interessant, da Picnic hier der erste Anbieter in der Branche sei, der gratis liefere.
„Wir haben recht schnell gemerkt, dass man sich für unsere Dienstleistung auch außerhalb vom Niederrhein und eben außerhalb unseres Liefergebiets interessiert. Und das Gute an Duisburg ist eben, dass es an Rhein und Ruhr liegt“, so Stellmann und fährt fort: „Außerdem hat uns das Team der Wirtschaftsförderung Duisburg den Markteintritt hier sehr erleichtert. Angefangen von der Vermittlung der Räumlichkeiten auf der Kulturstraße in Hochfeld bis hin zu der wichtigen Vernetzung mit wesentlichen Playern und Institutionen.“
GFW-Projektmanagerin Manuela Kaminski betont: „Start-ups haben andere Bedarfe als Unternehmen klassischer Branchen. Hier ist es wichtig, einen Rundum-Service zu bieten. Neue Netzwerkformate zur Findung von Kooperationspartnern spielen hierbei eine zentrale Rolle.“  
Wer picknicken will, braucht die Picnic-App. „Sobald Du bestellen kannst, kannst Du durch die App stöbern und Dir alles, was Du brauchst, ganz individuell in Deinen Warenkorb legen. Such Dir einen Liefermoment aus und das war´s auch schon. Mit uns zu Picknicken ist Kinderleicht“, skizziert Knaudt die nutzerfreundliche, selbst erklärende Funktionsweise. Wer eine Bestellung für den Folgetag wünscht, muss lediglich bis 22 Uhr am Vortag bestellen. Ab einem Mindestbestellwert von 25 Euro kann´s losgehen.  
Sobald das Picnic-Team die Bestellungen für den nächsten Tag erhalten hat, werden diese an Bäcker, Bauern und sonstige Zulieferer weitergeleitet. Diese bringen dann alles frisch am Morgen zum Distributionszentrum mit „Liefer-Drehkreuz“-Funktion, neudeutsch: Verteiler-Hub. Dort packen die so genannten „Shopper“ dann sorgfältig die Einkäufe ein. Frische Produkte werden vor und während der Auslieferung gekühlt. Mit E-Autos geht´s dann zum Bestimmungsort an die einzelnen Lieferadressen in der Nachbarschaft. „Dabei folgen wir intelligenter Streckenplanung, damit wir so effizient wie möglich fahren. Unsere Runner bringen dann den Einkauf vorbei – pünktlich und mit einem Lächeln auf dem Gesicht“, schließt Knaudt.

V.l.: Manuel Stellmann (Picnic), Manuela Kaminski (GFW Duisburg), Frederic Knaudt (Picnic) und Ralf Meurer (GFW Duisburg), Urheberin: Annegret Angerhausen-Reuter, Nutzungsrechte: GFW Duisburg