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Kommunalwahlen in DU Stadträte 1945 - 2014
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und L - Z



1945: Wie alles begann
Nachkriegs-Stadtrat   

Abwahl OB Sauerland 2012

513 Stadträte
1945 - 2014
A - K
 
und L - Z
Die Jahre 1945 - 1969 und von der Gebietsreform
1975 - 2004 chronologisch

Ergebnisse ab 1946

Landtagswahlen 

Europawahlen







 
Wahlen © Harald Jeschke
1945 1946 1948 1952 1956 1961 1964 1969
1975 1979 1984 1989 1994 1999 2004 2009
2014              
Kommunalwahl 2014 - 36 neue Ratsmitglieder
Seit 1945 wurden 513 Ratsmitglieder in Duisburg gewählt

Wiederholung der Bezirksvertretungswahl Meiderich/Beeck im Stimmbezirk 1002 am Sonntag, 23. November

Wahlbeteiligung: Von 1060 Wahlberechtigten wählten 128 (12,8%).

SPD: 47 (37,9%), CDU: 11 (8,87%), Linke 6, Grüne 6, FDP 0, BL 1,
SGU 0, DAL 5, JuDu 0, ProNRW 10, NPD 31



Auszählung von 368 Stimmbezirken. Durch den Gewinn von 35 Direktmandate der SPD wird der neu Rat der Stadt Duisburg durch Überhangsmandate auf 84 Sitze aufgestockt. Der Rat hatte in der vergangenen Legislaturperiode beschlossen, den Rat auf 72 Sitze zu verkleinern, um Spareffekte zu erzielen.

Anmerkung zum Begriff Überhangmandate

 

Überhangmandate entstehen, wenn eine Partei/Wählervereinigung bei der Wahl mehr Direktmandate über die Erststimmen erhält, als ihr Sitze im Rat gemäß der Anzahl der Zweitstimmen zustehen. Das hat zur Folge, dass der Rat sich über die vorgesehene Anzahl von 72 Mandate hinaus erweitert. Die jeweilige Partei kann also mehr Mitglieder ins Stadtparlament schicken, als ihr der Anteil an den Zweitstimmen verspricht. Scheidet ein Abgeordneter aus, der durch ein Überhangmandat einen Sitz erhalten hat, wird dieses durch den nächsten Kandidaten auf der Liste der jeweiligen Partei nachbesetzt.


Sonntag, 25. Mai 2014 Anzahl Prozent Sitze
Wahlberechtigte 365.492  
Wähler/innen 147.834 40,45 %  
ungültige Stimmen 2.013 1,36 %  
gültige Stimmen 145.821 98,64 %  
SPD 59.773 40,99 % 35 (29)
CDU 36.134 24,78 % 21 (18)
GRÜNE 10.747 7,37 % 6 (5)
DIE LINKE 9.599 6,58 % 6 (5)
FDP 3.554 2,44 % 2
BL 1.602 1,10 % 1
DAL 1.632 1,12 % 1
SGU 1.344 0,92 % 1
JUDU 3.025 2,07 % 2
Bürger Union 896 0,61 %  
PRO NRW 6.179 4,24 % 4
NPD 2.520 1,73 % 1
AfD 5.162 3,54 % 3
DS 218 0,15 %  
DSP 488 0,33 %  
PIRATEN 2.437 1,67 % 1
ABI 511 0,35 %  

Partei Kandidat Mandat
SPD Frese, Ilonka Helga Direktmandat im Wahlbezirk 1 Overbruch/Vierlinden-Nord
SPD Falszewski, Benedikt Sebastian Paul Direktmandat im Wahlbezirk 2
Alt-Walsum/Aldenrade-Süd/Fahrn-West
SPD Mettler, Karl-Heinz Herbert Direktmandat im Wahlbezirk 3
Vierlinden-Süd/ und -Ost/Aldenrade-Nord
SPD Metzlaff, Jennifer Direktmandat im Wahlbezirk 4 Fahrn-Ost/Wehofen
SPD Herrmann, Martina Direktmandat im Wahlbezirk 5 Röttgersbach
SPD Slykers, Manfred Direktmandat im Wahlbezirk 6 Marxloh
SPD Pflug, Ellen Direktmandat im Wahlbezirk 7 Obermarxloh
SPD Hajdenik, Michael Joachim Direktmandat im Wahlbezirk 8 Alt-Hamborn
SPD Blumenthal, Heiko Direktmandat im Wahlbezirk 9 Neumühl
SPD Eickmanns, Herbert Direktmandat im Wahlbezirk 10  Beeck/Bruckhausen
SPD Kaiser, Manfred Peter Wilhelm Direktmandat im Wahlbezirk 11 Laar/Beeck-West/Beeckerwerth
SPD Nüse, Theodor Direktmandat im Wahlbezirk 12 Obermeiderich
SPD Wagner, Angelika Evelyn Direktmandat im Wahlbezirk 13 Untermeiderich/Mittelmeiderich-Nord
SPD Sagurna, Bruno Alfons Direktmandat im Wahlbezirk 14 MittelmeiderichSüd/Untermeiderich-Süd/Ratingsee
SPD Özdemir, Merve Deniz Direktmandat im Wahlbezirk 15 Ruhrort/Alt-Homberg-Mitte
SPD Vohl, Udo Direktmandat im Wahlbezirk 16 Alt-Homberg-Süd/Hochheide-Süd
SPD Klabuhn, Edeltraud Direktmandat im Wahlbezirk 17 Baerl/Alt-Homberg-Nord/Hochheide-Nord
SPD Osenger, Manfred Ferdinand Direktmandat im Wahlbezirk 18 Neuenkamp/Kaßlerfeld/Altstadt-West
SPD Dellwo, Stefan Direktmandat im Wahlbezirk 19 Altstadt-Ost/Dellviertel-Ost
SPD Junk, Katharina Charlotte Direktmandat im Wahlbezirk 20 Duissern
SPD Stecker, Martina Direktmandat im Wahlbezirk 21 Neudorf-Nord
SPD Zander, Susanne Direktmandat im Wahlbezirk 22 Neudorf-Süd
SPD Demming-Rosenberg, Andrea Christiane Direktmandat im Wahlbezirk 23 Dellviertel-West/Hochfeld-Nord
SPD Peters, Theodor Direktmandat im Wahlbezirk 24 Hochfeld-Süd/Wanheimerort-West
SPD Prüßmann, Friedrich Direktmandat im Wahlbezirk 25 Wanheimerort-Ost
SPD Patz, Elke Direktmandat im Wahlbezirk 26 Bergheim-Nord
SPD Friedrich, Reiner Direktmandat im Wahlbezirk 27 Bergheim-Süd/Rumeln-Kaldenhausen-Ost
SPD Erdal, Ersin Direktmandat im Wahlbezirk 28 Hochemmerich-Nord
SPD Edel, Jürgen Direktmandat im Wahlbezirk 29 Rheinhausen-Mitte/Hochemmerich-Süd
SPD Schütten, Rainer Direktmandat im Wahlbezirk 30 Friemersheim
SPD Krossa, Manfred Direktmandat im Wahlbezirk 31 Rumeln-Kaldenhausen-West
SPD von Häfen, Werner Gerd Direktmandat im Wahlbezirk 32 Wanheim-Angerhausen/Huckingen-Nord
SPD Röser, Sascha Bernd Direktmandat im Wahlbezirk 33 Buchholz-West/Huckingen-Mitte
SPD Lieske, Heinz Dieter Direktmandat im Wahlbezirk 34 Wedau/Bissingheim/Buchholz-Ost
SPD te Paß, Hans Jürgen Direktmandat im Wahlbezirk 36 Großenbaum/Rahm
CDU Susen, Thomas Direktmandat im Wahlbezirk 35 Mündelheim/Hüttenheim-Süd/Ungelsheim
CDU Enzweiler, Rainer Jürgen Reservelistenplatz 1
CDU Volk-Cuypers, Sigrid Maria Reservelistenplatz 3
CDU Mosblech, Volker Peter Reservelistenplatz 4
CDU Klein, Elmar Karl-Heinz Reservelistenplatz 5
CDU Linn, Sylvia Reservelistenplatz 6
CDU Ibe, Peter Karl-Andre Reservelistenplatz 7
CDU Overdick, Karl-Wilhelm Reservelistenplatz 8
CDU Strajhar, Helga Reservelistenplatz 9
CDU Dogan, Gürsel Reservelistenplatz 10
CDU Wörmann, Josef Johannes Reservelistenplatz 11
CDU Seligmann-Pfennings, Iris Gisela Reservelistenplatz 12
CDU Griebeling, Peter Reservelistenplatz 13
CDU Keime, Peter Reservelistenplatz 14
CDU Bettges, Gertrud Reservelistenplatz 15
CDU Heidenreich, Frank Reservelistenplatz 16
CDU Brotzki, Ralf Jörg Reservelistenplatz 17
CDU Weber, Brigitte Reservelistenplatz 18
CDU Mönnicks, Klaus Hans Reservelistenplatz 19
CDU Lüger, Ulrich Reservelistenplatz 20
CDU Crookes-Dudziak, Svenja Reservelistenplatz 21
GRÜNE Leiße, Claudia Elise Reservelistenplatz 1
GRÜNE Keles, Sait Reservelistenplatz 2
GRÜNE Sirin, Nazan Reservelistenplatz 3
GRÜNE Schwemm, Gerhard Reservelistenplatz 4
GRÜNE von Spiczak-Brzezinski, Anna Reservelistenplatz 5
GRÜNE Aydin, Veli Reservelistenplatz 6
DIE LINKE Ammann-Hilberath, Martina Reservelistenplatz 1
DIE LINKE Kocalar, Erkan Reservelistenplatz 2
DIE LINKE Hornung-Jahn, Carmen Reservelistenplatz 3
DIE LINKE Demir, Binali Reservelistenplatz 4
DIE LINKE Ilhan, Dilay Reservelistenplatz 5
DIE LINKE Edis, Mirze Reservelistenplatz 6
FDP Bies, Wilhelm Fritz Reservelistenplatz 1
FDP Cerrah, Betül Reservelistenplatz 2
BL Bettermann, Peter Michael Reservelistenplatz 1
DAL Grün, Rainer Reservelistenplatz 1
SGU Hagenbuck, Karlheinz Reservelistenplatz 1
JUDU Krebs, Stephan Reservelistenplatz 1
JUDU Beltermann, Oliver Reservelistenplatz 2
PRO NRW Malonn, Mario Andre Reservelistenplatz 1
PRO NRW Rohmann, Egon Reservelistenplatz 2
PRO NRW Ingenillem, Helga Reservelistenplatz 3
PRO NRW Bißling, Wolfgang Josef Reservelistenplatz 4
NPD Händelkes, Melanie Reservelistenplatz 1
AfD Lücht, Holger Reservelistenplatz 1
AfD Imamura, Alan Daniel Reservelistenplatz 2
AfD Stöbbe, Marion Reservelistenplatz 3
PIRATEN Söntgerath, Britta Reservelistenplatz 1

Bezirksvertretungen Anzahl Prozent
Wahlberechtigte 365.492
Wähler/innen 147.657 40,40 %
ungültige Stimmen 1.954 1,32 %
gültige Stimmen 145.703 98,68 %
SPD 58.225 39,96 %
CDU 36.944 25,36 %
DIE LINKE 9.971 6,84 %
GRÜNE 11.478 7,88 %
FDP 3.618 2,48 %
Bürger Union 1.076 0,74 %
DAL 1.861 1,28 %
BL 1.837 1,26 %
SGU 1.270 0,87 %
NPD 2.801 1,92 %
DSP 669 0,46 %
DS 323 0,22 %
AfD 2.310 1,59 %
PRO NRW 6.723 4,61 %
JUDU 3.469 2,38 %
PIRATEN 2.203 1,51 %
ABI 534 0,37 %
Die PARTEI 391 0,27 %


 
 
Dreifach-Wahl am 25. Mai 2014 – Zahlen, Daten, Fakten

Allgemeines  
Am Sonntag, 25. Mai, finden von 8 bis 18 Uhr die Wahl zum Europäischen Parlament, die Kommunalwahl und die Integrationsratswahl statt. Das Gebiet der Stadt Duisburg ist in 323 Stimmbezirke eingeteilt. Im Vergleich zu den Wahlen im Jahr 2009 wurde die Anzahl der Urnenstimmbezirke um 34 reduziert. Zusätzlich wurden für die Europa- und Kommunalwahl 45 Briefwahlbezirke eingerichtet, für die Integrationsratswahl 7.  
Die Stimmabgabe für alle drei Wahlen ist grundsätzlich in allen 323 Stimmbezirken möglich (vorausgesetzt der/die Wähler/in ist im Wählerverzeichnis eingetragen bzw. legt den entsprechenden Wahlschein vor). Lediglich die Auszählung erfolgt teilweise getrennt. Zur Wahrung des Wahlgeheimnisses werden die Stimmzettel für die Integrationsratswahl an sieben zentralen Stellen – jeweils eine in jedem Stadtbezirk – ausgezählt.  

Das jeweils zuständige Wahllokal wurde allen Wahlberechtigten mit der Wahlbenachrichtigung mitgeteilt. Für die Besetzung der Wahlvorstände in den Wahllokalen wurden rund 3.500 ehrenamtliche Helfer berufen.  
Insgesamt sind 336.385 Duisburger für die Europawahl, 365.863 für die Kommunalwahl und 90.392 für die Integrationsratswahl wahlberechtigt. Hiervon sind für die Europawahl 175.709 Frauen und 160.676 Männer, für die Kommunalwahl 188.888 Frauen und 176.975 Männer und für die Integrationsratswahl 44.391 Frauen und 46.001 Männer wahlberechtigt.  

Erstmalig wählen dürfen bei der Europawahl 10.529 Bürgerinnen und 10.895 Bürger und bei der Kommunalwahl 9.894 Bürgerinnen und 10.453 Bürger.   Bei der Integrationsratswahl kann die Zahl der Personen, die erstmalig wählen dürfen, nicht exakt ermittelt werden, da sich im Vergleich zur letzten Integrationsratswahl das Gesetz auch in Bezug auf die Wahlberechtigung geändert hat. Neben der neu eingeführten Wahlberechtigung für Doppelstaatler sind bei dieser Wahl auch deutsche Staatsangehörige wahlberechtigt, die eingebürgert wurden, ohne Rücksicht auf den Zeitpunkt der Einbürgerung.  

Wahlberechtigung  
Wahlberechtigt sind grundsätzlich: - für die Europawahl Deutsche und EU-Bürger ab 18 Jahren - für die Kommunalwahl Deutsche und EU-Bürger ab 16 Jahren - für die Integrationsratswahl Personen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit und einem einjährigen rechtmäßigen Aufenthalt in Deutschland bzw. Deutsche, die zuvor im Besitz einer ausländischen Staatsangehörigkeit waren Ggf. war für die Teilnahme an der Wahl ein Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis erforderlich. Bei der Europawahl war dies bis 4. Mai möglich, bei der Kommunalwahl bis 9. Mai und bei der Integrationsratswahl bis zum 13. Mai.   Insbesondere die Teilnahme deutscher Staatsangehöriger an der Integrationsratswahl, die zuvor im Besitz einer ausländischen Staatsangehörigkeit waren, ist ohne Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis in Verbindung mit einer Kopie der Einbürgerungsurkunde oder einem vergleichbaren Nachweis über die vorherige ausländische Staatsangehörigkeit nicht möglich.  

Wählerverzeichnis und Wahlbenachrichtigungen
Das Wählerverzeichnis wurde zum Stichtag 20. April 2014 erstellt, sodass ab dem 21. April 2014 die Wahlbenachrichtigungen gedruckt und versandt werden konnten. Für den Fall, dass Personen in der Zeit ab dem 21. April 2014 ihren Hauptwohnsitz innerhalb Duisburgs verlegt haben, bleiben sie für die Europawahl in dem Wählerverzeichnis ihrer ursprünglichen Wohnadresse und können in dem ihnen mit der Wahlbenachrichtigung mitgeteilten Wahlraum ihre Stimme abgeben. Bei der Kommunalwahl und der Integrationsratswahl wurde der Eintrag im Wählerverzeichnis bis einschließlich 9. Mai 2014 verarbeitet und hierfür eine neue Wahlbenachrichtigung versandt.  

Wer seinen Hauptwohnsitz in der Zwischenzeit von Duisburg in eine andere Stadt verlegt hat, bleibt für die Europawahl in dem Wählerverzeichnis seiner ursprünglichen Wohnadresse gemeldet, für die Kommunal- und die Integrationsratswahl würde man von Amts wegen aus dem Wählerverzeichnis gestrichen. Ein evtl. davor ausgestellter Wahlschein wird dadurch ungültig. Hierüber werden die Betreffenden per Brief an ihre neue Wohnanschrift informiert.  
Alle Personen, die in der Zeit zwischen dem 21. April und 4. Mai 2014 ihren Hauptwohnsitz aus einer anderen Stadt nach Duisburg verlegt haben, wurden für die Europawahl ausschließlich auf Antrag in das Wählerverzeichnis aufgenommen. Bei der Kommunal- und der Integrationsratswahl wurden Personen, die in der Zeit zwischen dem 21. April und 9. Mai 2014 ihren Hauptwohnsitz nach Duisburg verlegt haben, erfolgte die Aufnahme in das Wählerverzeichnis von Amts wegen. Diese Personen haben eine Wahlbenachrichtigung erhalten. Dasselbe gilt für Personen, die bis zum Wahltag die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten haben und zuvor aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit nicht wahlberechtigt waren.   Sollten Personen wahlberechtigt sein, jedoch keine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, so können sie dennoch an der entsprechenden Wahl teilnehmen. Für die Stimmabgabe am Wahltag selbst genügt der Personalausweis / Identitätsausweis. Sollten sie sich nicht sicher sein, in welches Wahllokal sie müssen, so können sie diese Information bei Call Duisburg unter der Rufnummer 0203/94000 erfragen.  

Briefwahl  
Seit dem 22. April 2014 gibt es die Möglichkeit der Briefwahl. Briefwahlunterlagen können mündlich (nicht telefonisch), schriftlich oder elektronisch (Internet: briefwahl.duisburg.de) beantragt werden.  
Darüber hinaus wurden sowohl zentral im Verwaltungsgebäude Bismarckstraße 120 (Gebäude TecCenter, neben dem Restaurant Baba SU) in Duisburg-Neudorf als auch in fast allen Duisburger Bezirksämtern Briefwahlstellen eingerichtet. Ausschließlich im Bezirk Mitte wurde die Briefwahlstelle nicht im Bezirksamt Mitte, sondern im Rathaus Duisburg am Burgplatz (Zimmer 60) eingerichtet. In allen Briefwahlstellen ist nicht nur die Beantragung der Briefwahl möglich, sondern es kann nach entsprechender Beantragung direkt vor Ort die Stimmabgabe erfolgen.  

Die Briefwahlbeteiligung bei der Europawahl ist bis zum Stichtag 20. Mai nahezu doppelt so hoch wie 2009 (35.547 = plus ca. 96,3 Prozent), bei der Kommunalwahl ähnlich hoch wie 2009 (37.184 = plus 4,7 Prozent). Bei der Integrationsratswahl lag die Zahl der Briefwähler am 20. Mai bei rund 6.606 (= minus 10,9  Prozent).   Briefwahlanträge werden bis einschließlich 23. Mai, 18 Uhr entgegengenommen. Ausschließlich bei nachgewiesener plötzlicher Erkrankung werden sie noch bis zum Wahltag, 15 Uhr, beim Wahlamt, Pappenstraße 38 in Duisburg-Neudorf entgegengenommen.  
Die Beantragung von Briefwahlunterlagen für jemand anderen ist nur bei Vorlage einer schriftlichen Vollmacht möglich. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass jede Person nach den gesetzlichen Vorschriften pro Wahl max. vier Personen in dieser Angelegenheit vertreten darf.  
Alle Briefwahlstellen sind noch bis Freitag entsprechend der regulären Öffnungszeiten, am Freitag, 23. Mai, zusätzlich bis 18 Uhr geöffnet. An diesem Tag werden um 18 Uhr das letzte Mal vor der Dreifach-Wahl die Hausbriefkästen geleert. Sollte nach Freitag, 18 Uhr, noch für die Dreifach-Wahl relevante Post (zum Beispiel Wahlbriefe) überbracht werden, so ist dies nur noch direkt bei der Stabsstelle für Wahlen, Europaangelegenheiten und Informationslogistik (Wahlamt), Pappenstraße 38 in Duisburg-Neudorf, über den Hausbriefkasten des Rathauses Duisburg, Burgplatz 19, Duisburg-Altstadt oder des Verwaltungsgebäudes Memelstraße 25 – 33 in Duisburg-Neudorf möglich, und das auch nur bis spätestens 18 Uhr (Europawahl) bzw. 16 Uhr (Kommunal- und Integrationsratswahl) am Wahltag.  

Wenn für Wahlberechtigte ein Wahlschein ausgestellt wurde und sie nicht per Brief gewählt haben, so können sie gegen Vorlage ihres Wahlscheines sowie des Personalausweises für die Europawahl (roter Wahlschein) und für die Integrationsratswahl (grauer Wahlschein) in jedem Wahllokal innerhalb Duisburgs, für die Kommunalwahl (gelber Wahlschein) in jedem Wahllokal innerhalb ihres Wahlbezirks ihre Stimme abgeben. Ansonsten kann man nur in dem Wahllokal seine Stimme abgeben, wo man in das Wählerverzeichnis eingetragen ist.   Wahltag/Ergebnisse   In jedem Fall ist es wichtig zu wissen, dass bei der Vorsprache im Wahllokal nicht allein die Vorlage der Wahlbenachrichtigung genügt, sondern grundsätzlich in jedem Fall die Vorlage eines amtlichen Lichtbildausweises (Personalausweis, Reisepass usw.) erforderlich ist und vom Wahlvorstand verlangt wird. Hierauf wurde auch im Text der Wahlbenachrichtigung hingewiesen.  

Sollte kein amtlicher Lichtbildausweis vorgelegt werden können, ist der Wahlvorstand gehalten, die Person zurückzuweisen und zu bitten, gegen Vorlage des Ausweises erneut vorzusprechen. Dies ist erforderlich, um möglichen Missbrauch zu vermeiden und dient ausschließlich dem Schutz des Wahlrechts einer jeden einzelnen Person.  

Ab 18 Uhr beginnt die Auszählung der Stimmzettel in allen Stimmbezirken. Die Stimmzettel für die Integrationsratswahl werden zur Wahrung des Wahlgeheimnisses in sieben zentralen Auszählungsstellen ausgezählt.   Alle Auszählungen finden öffentlich statt. Zuerst wird die Europawahl ausgezählt, danach die Kommunalwahl (zuerst Rat, anschließend Bezirksvertretung). Sobald das Ergebnis festgestellt ist, wird dieses durch den Wahlvorsteher verkündet und an den zentralen Ergebnisdienst telefonisch übermittelt.  

Das vorläufige amtliche Endergebnis für die Europawahl wird voraussichtlich ab ca. 20.30 Uhr vorliegen. Es wird durch den Wahlleiter entsprechend bekannt gemacht. Für die Kommunalwahl wird das vorläufige amtliche Endergebnis voraussichtlich ab ca. 21.45 Uhr vorliegen.
Im Anschluss daran wird ab ca. 22.45 Uhr das vorläufige amtliche Endergebnis für die Integrationsratswahl vorliegen.  
Der Verlauf der Auszählung kann über die Wahlergebnispräsentation im Internet unter www.duisburg.de verfolgt werden. Dort können die Ergebnisse nach den vier Landtagswahlkreisen, den Duisburger Stadtbezirken, den Kommunalwahlbezirken, den 323 Stimmbezirken und den Duisburger Bundestagswahlkreisen in Grafik- und Tabellenform abgerufen werden.  

Am 2. Juni 2014 tagt der Wahlausschuss um 14 Uhr öffentlich und stellt die endgültigen amtlichen Endergebnisse der Kommunalwahl und der Integrationsratswahl fest. Am gleichen Tag um 15 Uhr tagt der Stadtwahlausschuss öffentlich und stellt das endgültige amtliche Endergebnis der Europawahl fest.  


Gewähltes Ratsmitglied 2009

Partei  (74 Sitze ges.)

Wahlbezirk/Liste

Ilonka Frese

SPD

Overbruch/Vierlinden-Nord

Georg Berner

 

Alt-Walsum/Aldenr.-Süd/Fahrn-W

Herbert Mettler

 

Vierl.-Süd u.-Ost/Aldenr.-Nord

Georg Salomon

 

Fahrn-Ost/Wehofen

Frank Börner

 

Röttgersbach

Manfred Slykers

 

Marxloh

Ellen Pflug

 

Obermarxloh

Joachim Hajdenik

 

Alt-Hamborn

Heiko Blumenthal

 

Neumühl

Herbert Eickmanns

 

Beeck/Bruckhausen

Manfred Kaiser

 

Laar/Beeck-West/Beeckerwerth

Theodor Nüse

 

Obermeiderich

Angelika Wagner

 

Untermeiderich/Mittelm.-Nord

Bruno Sagurna

 

Mittel-/Unterm.-Süd/Ratingsee

Udo Vohl

 

Alt-Homberg-Süd/Hochheide-Süd

Manfred Osenger

 

Neuenk./Kaßlerf./Altstadt-West

Theodor Peters

 

Hochfeld-Süd/Wanheimerort-West

Friedrich Prüßmann

 

Wanheimerort-Ost

Elke Patz

 

Bergheim-Nord

Reiner Friedrich

 

Bergheim-Süd/Rum.-Kaldenh.-Ost

Elisabeth Liß

 

Hochemmerich-Nord

Jürgen Edel

 

Rheinhausen-Mitte/Hochemm.-Süd

Rainer Schütten

 

Friemersheim

Werner von Häfen

 

Wanheim-Angerhausen

Dieter Lieske

 

Wedau/Bissingh./Großenb.-Nord

Jürgen C. Brandt

 

Liste

Elif Keklik

 

Liste

Ercan Idik

 

Liste

Yulia Shevchenko

 

Liste

Benno Lensdorf

CDU

Ruhrort/Alt-Homberg-Mitte

Thomas Kempken

 

Baerl/Alt-Homb.-Nord/Hochh.-No

Borislav Schön

 

Altstadt-Ost/Dellviertel-Ost

Dieter Karl Kleinbongardt

 

Duissern

Sigrid Maria Volk-Cuypers

 

Neudorf-Nord

Petra Margarete Vogt

 

Neudorf-Süd

Gürsel Dogan

 

Dellviertel-West/Hochfeld-Nord

Gabriele Beate Partenheimer

 

Rumeln-Kaldenhausen-West

Peter Griebeling

 

Buchholz

Thomas Susen

 

Mündelh./Hüttenh.-Süd/Ungelsh.

Peter Keime

 

Großenbaum-Süd/Rahm

Walter Wilhelm Becks

 

Huckingen

Volker Peter Mosblech

 

Liste

Udo Ernst Steinke

 

Liste

Peter Karl-Andre Ibe

 

Liste

Rainer Jürgen Enzweiler

 

Liste

Elmar Karl-Heinz Klein

 

Liste

Ulrike Bergmann

 

Liste

Karl-Wilhelm Overdick

 

Liste

Maria Brigitte Parlo

 

Liste

Josef Johannes Wörmann

 

Liste

Klaus Hans Mönnicks

 

Liste

Frank Heidenreich

 

Liste

Thomas Kretschmer

 

Liste

Bernd Wilhelm Michael Wedding

 

Liste

Doris Janicki

GRÜNE

Liste

Dr. Heinz Dieter Kantel

 

Liste

Nazan Aksu

 

Liste

Mustafa Arslan

 

Liste

Claudia Leiße

 

Liste

Frank-Michael Rich

 

Liste

Brigitte Diesterhöft

DIE LINKE

Liste

Hermann Dierkes

 

Liste

Barbara Laakmann

 

Liste

Erkan Kocalar

 

Liste

Martina Ammann-Hilberath

 

Liste

Thomas Keuer

 

Liste

Wilhelm Fritz Bies

FDP

Liste

Betül Cerrah

 

Liste

Frank Albrecht

 

Liste

Rainer Grün

DAL

Liste

Peter Bettermann

BL

Liste

Knut Happel

FW-BU

Liste

Stephan Krebs

JUDU

Liste

Karlheinz Hagenbuck

SGU

Liste


Ausgeschieden

Dem neuen Rat der Stadt Duisburg werden nicht mehr angehören:
Wilhelm Bernarding (SPD), Winfried Boeckhorst (SPD), Monika Busse (SPD), Andrea Demming-Rosenberg (SPD), Alois Fischer (CDU), Ingrid Fitzek (Grüne), Jürgen Fritz (SGU), Otto Gesell (SPD), Klaus de Jong (BL/AMP), Dr. Jürgen Kämpgen (CDU), Sait Keles (Grüne), Marlies Lenzen (fraktionslos), Bernhard Multer (CDU), Jürgen te Paß (SPD), Dr. Hartmut Pietsch (SPD), Sylvia Pohle (SPD), Helga-Maria Poll (CDU), Dagmar Sall-May (BL/AMP), Joachim Schneider (CDU), Manfred-Johannes Tomat (Bürger Union Duisburg), Susann Berit Ulbricht (Grüne).
 

Wahl 2004: Aktuelle Ratsmitglieder alphabetisch geordnet

Stadtrat

Partei

Sonstiges

Becks, Walter

CDU

 

Bergmann, Ulrike

CDU

 

Bernarding, Wilhelm

SPD

 

Bettermann, Peter

BL/AMP

 

Bies, Wilhelm

FDP Gruppe

 

Boeckhorst, Winfried

SPD

 

Börner, Frank

SPD

 

Busse, Monika

SPD

Bürgermeisterin bis 26.04.2007

Cerrah, Betül

FDP Gruppe

 

de Jong, Klaus

BL/AMP

 

Demming-Rosenberg, Andrea

SPD

 

Dierkes, Hermann

Die Linke.Offene Liste

Diesterhöft, Brigitte

Die Linke.Offene Liste

Dogan, Gürsel

CDU

 

Edel, Jürgen

SPD

 

Eickmanns, Herbert

SPD

 

Enzweiler, Rainer

CDU

 

Fischer, Alois

CDU

 

Fitzek, Ingrid

Bündnis90/Grüne

 

Fritz, Jürgen

SPD

 

Gesell, Otto

SPD

 

Griebeling, Peter

CDU

 

Hagenbuck, Karlheinz

SPD

 

Happel, Knut

Bürgerunion Gruppe

Heidenreich, Frank

CDU

 

Ibe, Peter

CDU

 

Janicki, Doris

Bündnis90/Grüne

Bürgermeisterin 

Kaiser, Manfred

SPD

 

Kämpgen, Jürgen Dr.

CDU

 

Kantel, Heinz-Dieter Prof. Dr.

Bündnis90/Grüne

 

Keime, Peter

CDU

 

Keles, Sait

Bündnis90/Grüne

 

Kempken, Thomas

CDU

 

Klein, Elmar

CDU

 

Kleinbongardt, Dieter

CDU

 

Kocalar, Erkan

Die Linke.Offene Liste

Lensdorf, Benno

CDU

Bürgermeister

Lenzen, Marlies

Die Linke.Offene Liste

Lieske, Dieter

SPD

 

Liß, Elisabeth

SPD

 

Mettler, Herbert

SPD

 

Mönnicks, Klaus

CDU

 

Mosbiech, Volker

CDU

 

Multer, Bernhard

CDU

 

Nüse, Theodor

SPD

 

Osenger, Manfred

SPD

Bürgermeister ab 

Overdick, Karl-Wilhelm

CDU

 

Parlo, Maria Brigitte

CDU

 

Partenheimer, Gabriele

CDU

 

Patz, Elke

SPD

 

Peters, Theodor

SPD

 

Pflug, Ellen

SPD

 

Pietsch, Hartmut Dr. 

SPD

 

Pohle, Sylvia

SPD

 

Poll, Helga-Maria

CDU

 

Prüßmann, Friedrich

SPD

 

Rich, Frank-Michael

Bündnis90/Grüne

 

Sagurna, Bruno

SPD

 

Sall-May, Dagmar

BL/AMP

 

Sauerland, Adolf

CDU

Oberbürgermeister

Schneider, Joachim

CDU

 

Slykers, Manfred

SPD

 

Steinke, Udo

CDU

 

Struppek, Birgit

Bündnis90/Grüne

 

Susen, Thomas

CDU

 

te Paß, Jürgen

SPD

 

Tomat, Manfred-Johannes

Bürgerunion Gruppe

Ulbricht, Susann Berit

Bündnis90/Grüne

 

Vogt, Petra

CDU

 

Vohl, Udo

SPD

 

Volk-Cuypers, Sigrid

CDU

 

von Hafen, Werner

SPD

 

Wagner, Angelika

SPD

 

Wedding, Bernd

CDU

 

Wörmann, Josef

CDU

 

Ratsmitglieder nach Parteizugehörigkeit

Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen

Wahlen zu den Stadträten der kreisfreien Städte und zu den Kreistagen der Kreise

Wahltermin

Wahlberechtigte

Wahlbeteiligung in %

gültige Stimmen

13.10.46

7 158 732

74,4

6 160 425

17.10.48

8 395 350

69,0

5 465 506

09.11.52

9 387 696

76,0

6 871 381

28.10.56

10 126 175

76,9

7 589 392

19.03.61

10 925 648

78,2

8 364 590

27.09.64

11 240 695

76,2

8 384 711

09.11.69

11 316 076

68,6

7 655 298

04.05.75

12 011 318

86,4

10 256 539

30.09.79

12 241 116

69,9

8 430 633

30.09.84

12 605 843

65,8

8 168 051

01.10.89

12 878 480

65,6

8 297 266

16.10.94

12 993 928

81,7

10 458 622

12.09.99

13 718 854

55,0

7 424 065

26.09.04

13 976 459

54,4

7 437 362

 

Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen
Wahlen zu den Stadträten der kreisfreien Städte und zu den Kreistagen der Kreise

Wahljahr

Gültige Stimmen in %

SPD

CDU

GRÜNE

FDP

Sonstige

1946

33,4

46,0

x

4,3

16,3

1948

35,9

37,6

x

6,9

19,6

1952

36,1

35,6

x

12,6

15,7

1956

44,2

38,2

x

9,6

8,0

1961

40,7

45,0

x

10,2

4,1

1964

46,6

43,1

x

8,0

2,3

1969

45,6

45,7

x

6,3

2,4

1975

45,5

46,1

x

7,1

1,3

1979

44,9

46,3

x

6,5

2,2

1984

42,5

42,2

8,2

4,8

2,3

1989

43,0

37,5

8,3

6,5

4,6

1994

42,3

40,3

10,2

3,8

3,5

1999

33,9

50,3

7,3

4,3

4,2

2004

31,7

43,4

10,3

6,8

7,8

 

Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen
Wahlen zu den Stadträten der kreisfreien Städte und zu den Kreistagen der Kreise

Wahljahr

Sitzverteilung

SPD

CDU

GRÜNE

FDP

Sonstige

1948

1 209

1 376

 x

197

602

1952

1 471

1 627

 x

548

521

1956

1 748

1 706

 x

389

234

1961

1 595

1 987

 x

403

116

1964

1 874

1 935

 x

299

70

1969

1 890

2 076

 x

196

78

1975

1 535

1 665

 x

203

13

1979

1 547

1 663

 x

197

29

1984

1 532

1 588

273

111

56

1989

1 579

1 420

276

192

87

1994

1 499

1 464

332

33

30

1999

1 127

1 661

236

140

148

2004

1 083

1 467

345

227

276

Wahl zu den Räten der kreisangehörigen Gemeinden

Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen
Wahlen zu den Räten der kreisangehörigen Gemeinden

 

gültige Stimmen in %

Wahljahr SPD CDU Grüne FDP Sonstige

1948

34,5

41,7

x

5,0

18,8

1952

28,8

43,3

x

8,9

19,1

1956

33,4

43,6

x

9,8

13,2

1961

32,7

48,3

x

9,3

9,8

1964

37,1

46,0

x

8,6

8,3

1969

39,3

47,9

x

6,4

6,4

1975

40,5

49,9

x

6,8

2,9

1979

41,4

48,4

x

6,6

3,5

1984

39,6

44,7

6,4

5,4

3,9

1989

40,6

40,1

6,4

6,6

6,2

1994

39,3

42,3

7,6

4,2

6,6

1999

32,4

50,9

5,4

4,5

6,8

2004

30,1

45,5

7,5

6,9

10,0

 

Kommunalwahlen am 26.09.2004

 

Anzahl

%

Gewählte Vertreter/-innen

Insgesamt

Frauen

Männer

Wahlberechtigte insgesamt

372 337

100,0

X

X

X

Wähler/-innen

178 741

48,0

X

X

X

Ungültige Stimmen

3 665

2,1

X

X

X

gültige Stimmen/Vertreter insgesamt

175 076

100,0

74

20

54

davon

CDU

63 068

36,0

27

5

22

SPD

66 442

38,0

28

7

21

GRÜNE

17 340

9,9

7

4

3

FDP

7 643

4,4

3

1

2

PDS

9 188

5,2

4

2

2

REP

1 417

0,8

1

-

1

ödp

-

-

-

-

-

DVU

-

-

-

-

-

NPD

569

0,3

-

-

-

DKP

-

-

-

-

-

ZENTRUM

-

-

-

-

-

GRAUE

-

-

-

-

-

STATT Partei

-

-

-

-

-

Deutschland

-

-

-

-

-

HP

-

-

-

-

-

UAP

-

-

-

-

-

LD

-

-

-

-

-

AMP

2 766

1,6

1

1

-

DSP

-

-

-

-

-

FAMILIE

-

-

-

-

-

FAKT

-

-

-

-

-

Die Tierschutzpartei

-

-

-

-

-

ÖkoLi

-

-

-

-

-

Offensive D

-

-

-

-

-

PBP

5 303

3,0

2

-

2

Wählergruppe 1

409

0,2

-

-

-

Wählergruppe 2

931

0,5

1

-

1

Wählergruppe 3

-

-

-

-

-

Wählergruppe 4

-

-

-

-

-

Wählergruppe 5

-

-

-

-

-

Einzelbewerber/-innen

-

-

-

-

-

Duisburg, 22. September 2006

Stadt Duisburg trauert um Fritz Holthoff
Die Stadt Duisburg trauert um Professor Dr. Fritz Holthoff, der gestern im Alter von 91 Jahren verstarb. Der Kulturminister a. D. zählte zu den engagiertesten Bildungspolitikern Nordrhein-Westfalens.
Holthoff war bereits drei Jahre als Oberschulrat für die Stadt Duisburg tätig, als ihn der Rat der Stadt am 6. Mai 1957 zum Beigeordneten wählte. Zunächst ausschließlich für das Schulwesen verantwortlich, wurde ihm einige Zeit später auch der Sportbereich übertragen. Bis zu seiner Ernennung zum Kultusminister des Landes Nordrhein-Westfalen am 8. Dezember 1966 gestaltete er die Entwicklung Duisburgs an maßgebender Stelle mit.
In den zwölf Jahren seines Wirkens als Städtischer Oberschulrat und Beigeordneter widmete sich Holthoff mit großem Engagement einer Vielzahl kommunalpolitischer Aufgaben und Probleme. Waren die ersten Jahre seiner Amtszeit noch vom Wiederaufbau des gesamten Duisburger Schulwesens geprägt, gab Fritz Holthoff in der Folge wesentliche Impulse für Neuerungen auf dem Gebiet des Sports, insbesondere aber im Bildungsbereich. So entstanden in Duisburg Einrichtungen sozialpädagogischer und sozialpolitischer Prägung, die viel beachtet, teilweise zukunftsweisend waren. Die Errichtung von Sonderschulen, einer Abendrealschule, von Schulkindergärten oder des ersten Ganztagsgymnasiums in Nordrhein-Westfalen waren Bahn brechend für die moderne Schul- und Bildungspolitik, für die Fritz Holthoff stand und leidenschaftlich wirkte.
Fritz Holthoff überzeugte durch seine fachliche Kompetenz und besondere Tatkraft, vor allem aber durch sein Vermögen, mit den Menschen umzugehen. Auch nach seinem Abschied aus dem Amt des Beigeordneten blieb Fritz Holthoff Duisburg eng verbunden. Die Stadt profitierte von seinem Engagement zur Reform der Bildungslandschaft Nordrhein-Westfalens mehrfach, wobei seine mit Nachdruck betriebene Ansiedlung der Pädagogischen Hochschule als eine der bedeutendsten Zukunftsinitiativen gilt. Aus der Hochschule entstand letztlich die Duisburger Universität, deren Aufbau und weitere Entwicklung er ebenso nachdrücklich wie kompetent begleitete. In Würdigung seiner herausragenden Verdienste verlieh ihm die Stadt Duisburg 1978 die Mercatorplakette. Duisburg verliert mit Professor Dr. h.c. Fritz Holthoff eine Persönlichkeit, deren Wirken unvergessen bleiben wird.

Wahlen ab 1946
Art, Datum   Beteiligung  Stimmen und Prozente 
Kommunalwahl 01.10.1989   55,9 %   SPD 133.684(61,8%)   CDU 56.918(26,6%)   FDP 7.391(3,42)   GRÜNE 16.685(7,7%)  
Kommunalwahl 04.05.1975   83,8 %   SPD 211.956(59,9%)   CDU 117.844(33,3%)   FDP 20.461(5,8%)   GRÜNE-(-)  
Kommunalwahl 09.11.1952   70,2 %   PD 98.082(46,4%)   CDU 59.659(28,2%)   FDP 21.009(9,9%)   GRÜNE-(-)  
Kommunalwahl 09.11.1969   57,1 %   SPD 98.579(55,2%)   CDU 67.663(37,9%)   FDP 9.556(5,3%)   GRÜNE-(-)  
Kommunalwahl 12.09.1999   44,2 %   SPD 75.116 (45,3%)   CDU 68.862 (41,5%)   FDP 4.379 (2,6%)   Grüne 9.994 (6,0%)  
Kommunalwahl 13.10.1946   81,1 %   SPD 213.885(34,9%)   CDU 242.412(39,5%)   FDP 32.087(5,2%)   GRÜNE-(-)  
Kommunalwahl 16.10.1994   78,4 %   SPD 170.141(58,5%)   CDU 83.371(28,7%)   FDP 4.919(1,7%)   GRÜNE 25.428(8,7%)  
Kommunalwahl 17.10.1948   64,1 %   SPD 66.262(40,5%)   CDU 53.314(32,6%)   FDP 12.307(7,5%)   GRÜNE-(-)  
Kommunalwahl 19.03.1961   71,8 %   SPD 124.686(49,6%)   CDU 98.942(39,4%)   FDP 19.316(7,7%)   GRÜNE-(-)  
Kommunalwahl 26.09.2004   48,0 %   SPD 66.442(38,0 %)   CDU 63.068(36,0 %)   FDP 7.643(4,4 %)   Grüne 17.340(9,9 %)  
Kommunalwahl 27.09.1964   69,0 %   SPD 135.370(57,2%)   CDU 83.247(35,2%)   FDP 11.703(4,9%)   GRÜNE-(-)  
Kommunalwahl 28.10.1956   73,5 %   SPD 135.446(55,9%)   CDU 78.093(32,2%)   FDP 16.493(6,8%)   GRÜNE-(-)  
Kommunalwahl 30.09.1979   61,1 %   SPD 142.046(57,0%)   CDU 90.427(36,3%)   FDP13.213(5,3%)   GRÜNE-(-)  
Kommunalwahl 30.09.1984   57,0 %   SPD 130.731(57,8%)   CDU 68.058(30,1%)   FDP 5.997(2,7%)   GRÜNE 19.371(8,6%)  

 

Ergebnisse der Kommunalwahlen ab 1946