BZ-Home Industrie - Wirtschaft - Handel - Finanzen - Logistik  
Verkehr - Forschung - Technik - Klima - Produkte
   Sonderseiten


BZ-Sitemap
Mündelheimer Rheinbogen
duisport
thyssenkrupp
Haniel
WBDuisburg
Stadtwerke DU

GfW
Produkte -Technik
WBD
Geschichte Duisburger Unternehmen

Sitzung des Bundesrates

DU und DUS (Airport)
Make up Duisburg

Archiv:
2022
2021
07. - 12.2020
01. - 06.2020
07. - 12.2019
01. - 06.2019
07 - 12.2018
01 - 06 2018

07-12 2018
07-12 2017
01-06 2017

01-12 2016






Redaktion Harald Jeschke 
 

Wasserstoff-Pipeline zu thyssenkrupp Steel in Duisburg fertig
Höherer Mindestlohn bringt Millionen Beschäftigten mehr Geld

Aktuelle Krisen setzen Wirtschaft weiter unter Druck  

Wirtschaft fürchtet Inflation und Arbeitskräftemangel IHK:
Duisburg, 3. Februar 2023 - Der milde Winter und die seit Januar geltenden Energiepreisbremsen helfen der Wirtschaft. Das zeigt die Konjunkturumfrage der Niederrheinischen IHK. Entgegen der großen Sorgen aus dem Herbst, bleibt die Lage der Unternehmen stabil. Auch blicken sie weniger pessimistisch in die Zukunft. Andererseits führen die in allen Bereichen stetig steigenden Preise dazu, dass Betriebe weniger oder gar nicht mehr investieren können. Zusätzlich sind Fachkräfte aller Branchen immer schwerer zu bekommen.  


Noch im Herbst befürchteten die Unternehmen eine tiefe Rezession. Diese scheint zunächst abgewendet. Allerdings drücken die wirtschaftlichen Einschnitte durch den Krieg in der Ukraine, die Inflation und die steigenden Energiekosten die Stimmung: „Nach drei Jahren Dauer-Krise sind die Reserven aufgebraucht. Die Gefahr, dass Unternehmen in die Pleite rutschen oder ins Ausland abwandern, wächst jeden Tag. Die Wirtschaft braucht Stabilität und Chancengleichheit. Wichtig sind jetzt grundlegende Reformen: weniger Bürokratie und Steuern sowie schnellere Investitionen in die Infrastruktur“, betont Matthias Wulfert, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK. Laut der IHK-Umfrage berichtet jedes zwanzigste Unternehmen davon, stärker von Insolvenz gefährdet zu sein.  

Preisbremsen wichtiges Signal Die aktuelle Situation bei der Energie, aber auch der Blick auf den kommenden Winter trüben den Blick in die Zukunft. Jedes dritte Unternehmen geht davon aus, weniger Umsatz zu machen. „Die seit Januar geltenden Preisbremsen sind ein wichtiges Signal. Aber wir müssen genau drauf schauen, ob sie ihr Ziel erreichen. Es gilt, den nächsten Winter frühzeitig abzusichern“, so Wulfert. Die Wirtschaft leistet bereits jetzt ihren Beitrag: Unternehmen sparen Energie und suchen sich alternative Quellen. Wo möglich, nutzen sie erneuerbare Energien.  

Finanzlage zunehmend angespannt
Viele Unternehmen in den Dienstleistungsbereichen können die höheren Kosten für Energie, Grundstoffe und Personal nicht eins zu eins an die Kunden weitergeben. Besonders angespannt ist die Lage im Gastgewerbe und in der Logistik. Etwa jedes fünfte Unternehmen im Gastgewerbe sieht sich aktuell von Insolvenz bedroht.  

Fachkräftemangel wachsende Gefahr Nach der Energie sind die Fachkräfte das zweitgrößte wirtschaftliche Risiko für die Unternehmen am Niederrhein. „Der Mangel an Arbeitskräften umfasst alle Branchen. Personal ist schwer zu finden und wird gleichzeitig immer teurer. Um den Betrieben zu helfen, brauchen wir klare Regeln, wie qualifizierte Kräfte zuwandern können. So nehmen wir den Druck vom Arbeitsmarkt“, fordert Wulfert.   Der IHK-Konjunkturklimaindex steigt zu Jahresbeginn um 26 Zähler auf 98 Punkte. Den ausführlichen Bericht hat die IHK unter https://www.ihk.de/niederrhein/konjunkturbericht veröffentlicht.

Dazu die aktuellen Erhebungen der Statistiker:


Etwas weniger Menschen wollen Konsum wegen teurer Energie einschränken - Hohe Belastung aber weiter weit verbreitet

Düsseldorf/Duisburg, 2. Februar 2023 - Die staatlichen Entlastungsmaßnahmen zur Abfederung der Energie- und Inflationskrise kommen bei der Bevölkerung stärker an als noch vor einigen Monaten und dürften aktuell und in nächster Zeit die Konsumnachfrage in Deutschland stabilisieren. Das ergibt eine neue Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung auf Basis der repräsentativen IMK-Energiepreisbefragung. Mehr...

Wirtschaftsstandort Duisburg: Zweites Strukturmonitoring veröffentlicht

Duisburg, 2. Februar 2023 - Das Dezernat für Wirtschaft, Sicherheit und Ordnung der Stadt Duisburg veröffentlicht das zweite Strukturmonitoring zum Wirtschaftsstandort Duisburg. Das Zahlenwerk stellt für interessierte Unternehmen, Investoren und Fachkräfte prägnant Daten und Fakten zu den Themen Bevölkerung, Arbeits- und Ausbildungsmarkt, Wirtschaft, Verkehrsinfrastruktur, Bildung und Forschung, Flächenentwicklung, Tourismus- und Kulturangebote zusammen, um Duisburgs lokalspezifische Potenziale aufzuzeigen.

„Die wirtschaftliche Entwicklung Duisburgs kann sich sehen lassen. Die Zahlen verdeutlichen, dass wir in Duisburg auf einem guten Weg sind: Viele Kennzahlen wie die Zahl der Beschäftigten oder die Einkommen der Duisburger Einwohner haben sich positiv entwickelt. Diesen Entwicklungspfad wollen wir weiter gehen. Erste Schritte, wie zum Beispiel die Absenkung der Steuerhebesätze, helfen uns dabei, weiter Fahrt aufzunehmen“, erläutert der neue Wirtschaftsdezernent Michael Rüscher. Die Datenbasis wird regelmäßig fortgeschrieben, um so die Entwicklungen abbilden zu können. Das Ergebnis kann online als Download abgerufen werden: www.duisburg.de/wirtschaft/standort/wirtschaftsstandort.php#strukturmonitoring

 

IHK NRW: Alle vier Tage muss eine Brücke fertig werden

Planungsbeschleunigung wird zur Hängepartie für alle Projekte - Priorisierung greift für NRW zu kurz.

Autobahnen in NRW in Zahlen
In NRW gibt es rund 2.300 Autobahnkilometer. Für 900 km greift das Brückenmodernisierungsgesetz des Bundes (39 Prozent), 530 km gelten als prioritäres Netz (23 Prozent). Zum Vergleich: Das Autobahnnetz des Bundes umfasst 13.000 km Strecken, von diesen werden rund 7000 km im Rahmen des Brückenmodernisierungsprogramms besonders betrachtet (54 Prozent).


IHK NRW: Güterverkehr braucht mehr Aufmerksamkeit

Politik und Wirtschaft diskutieren über Verkehrswende  
Duisburg, 19. Januar 2023 - Einfach mehr in Bus und Bahn steigen, dann gelingt die Verkehrswende – so einfach funktioniert es bei Gütern nicht, verdeutlichen die IHKs in NRW. Die Logistik ist auf Verkehrswege angewiesen, die schon jetzt marode und am Ende ihrer Kapazitäten sind. Wie der Gütertransport künftig aussehen könnte, dazu tauschten sich Vertreter aus Politik und Wirtschaft am 19. Januar in Duisburg aus. Mit dabei waren NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer, IHK-NRW-Präsident Ralf Stoffels, Evonik Vorstandsvorsitzender Christian Kullmann und der Vorstandsvorsitzende der Rhenus Gruppe, Tobias Bartz.  

Beim Eintrag ins Goldene Buch der Niederrheinischen IHK (v. l.): Christian Kullmann (Vorstandsvorsitzender Evonik), Ralf Stoffels (Präsident IHK NRW), NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer, Werner Schaurte-Küppers (Präsident Niederrheinische IHK) und Tobias Bartz (Vorstandsvorsitzender Rhenus Gruppe). IHK Niederrhein (c) Alexandra Roth

Güter, die auf der Straße oder in Häfen im Stau stehen, sind teuer für Unternehmen. Es fallen hohe Kosten für Personal und Treibstoff an, parallel geraten Produktion und Lagerung aus dem Takt. Kurzum: Die Wirtschaft braucht eine intakte Infrastruktur. Sie bestimmt, ob neue Arbeitsplätze entstehen, ob investiert wird und ob die Industrie im Land verbleibt.  

„Die Unternehmen sind hoch motiviert. Sie wollen bei der Verkehrswende helfen und leisten ihren Beitrag. Sie setzen auf neue Technologien und optimieren Prozesse, um den CO2-Ausstoß zu verringern. Niemand fährt gerne Luft durch die Gegend. Aber sie werden ausgebremst, sei es durch viel zu viel Bürokratie oder eben die schlechte Infrastruktur“, erklärt Ralf Stoffels, Präsident IHK NRW. „Gerade kleine und mittelständische Unternehmen sind betroffen.“  

Die Teilnehmer diskutierten, wie Projekte künftig schneller geplant und genehmigt werden können. „Wir müssen bei Planung und Umsetzung Gas geben. Dazu brauchen wir schlanke Prozesse. Wir müssen Brücken, Schienen und die Schleusen schnell erneuern und ausbauen, sonst kriegen wir ein Problem. Unser Standort wird unattraktiv und Arbeitsplätze gehen verloren. Die Klimaziele erreichen wir nur gemeinsam mit der Industrie“, betonte Werner Schauerte-Küppers, Präsident der Niederrheinischen IHK.

Das sieht auch NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer. „Der erfolgreiche Industrie- und Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen benötigt ein belastbares und flexibles Logistiknetz. Um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und die Umwelt zu schützen, werden wir unseren Beitrag dazu leisten, mehr Güterverkehr auf Schiene und Wasserstraße zu verlagern.
Dazu gehört eine gut ausgebaute Infrastruktur. Wir wollen den Logistikstandort Nordrhein-Westfalen nachhaltig und langfristig stärken und hierbei gezielt Innovationen, Kooperationen und Netzwerke weiterentwickeln. Als Land bringen wir uns in einen nachhaltigen Ausbau der Binnenschifffahrt ein und setzen uns hierfür auch beim Bund ein. Bei den nicht-bundeseigenen Eisenbahnen fördern wir auch in diesem Jahr wieder mit zwölf Millionen Euro die Stärkung des Schienengüterverkehrs."

Der Mobilitätskongress ermöglichte Vertretern aus Politik und Wirtschaft Gelegenheit den Austausch über die Zukunft des Güterverkehrs. IHK Niederrhein (c) Alexandra Roth

Fristende Grundsteuer: So klappt es mit der Grundsteuererklärung noch

Hamburg/Duisburg, 13. Januar 2023 - Die Frist zur Abgabe der Grundsteuererklärung 2022 wurde zwar verlängert, bis zum 31. Januar 2023 müssen aber alle Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer ihre Erklärung abgeben. Tatsächlich sind in Deutschland aktuell noch über 16 Mio. Grundsteuererklärungen offen. Wer noch keine Erklärung gemacht hat, hat jetzt nur noch rund zwei Wochen Zeit dafür.

Wie man das schnell, unkompliziert und ohne kleinere und größere Nervenzusammenbrüche hinter sich bringt, weiß Peter Schmitz, Geschäftsführer von WISO Steuer. Wer muss überhaupt eine Grundsteuererklärung machen? Alle Bürgerinnen und Bürger, die eine Grundsteuererklärung abgeben müssen, wurden im Sommer 2022 per Post benachrichtigt.

Wer sich also unsicher ist, sollte schleunigst noch einmal den Poststapel der letzten Monate durchkämmen und nach einer Benachrichtigung vom Finanzamt Ausschau halten. Vielleicht auch einmal kurz bei Oma und Opa vorbeischauen und ihnen beim Suchen helfen! Gewissheit bringt auch ein Anruf beim örtlichen Finanzamt - vielfach sind entsprechende Hotlines eingerichtet.

Go digital: Papierstapel sind von gestern Um die Grundsteuererklärung schnell und digital zu erledigen, gibt es für die Verbraucher zwei Möglichkeiten: Entweder man nutzt das Steuerportal elster.de oder man nutzt die digitale Steuersoftware WISO Grundsteuer, eine Online-Anwendung, die speziell für das Erledigen der Grundsteuererklärung entwickelt wurde.

WISO Grundsteuer bietet den Vorteil, dass sich jeder unkompliziert und schnell anmelden und die Erklärung völlig papierlos abgeben kann. Auf Wunsch können die Nutzer die Daten sogar von einem Profi prüfen lassen: Ist alles richtig eingetragen? Wurde nichts vergessen? Denn: Eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater vor Ort zu erreichen, wird in den letzten beiden Wochen vor Fristende nahezu unmöglich!

Tipps für eine schnelle Abwicklung
Es braucht nur vier Angaben, die dabei helfen, die Erklärung schnell durchzuarbeiten. Wenn diese Zahlen bereitstehen, gelingt die Abgabe in weniger als einer Stunde. Adresse des Grundstücks Den Brief vom Finanzamt zur Grundsteuererklärung, darin finden sich: Aktenzeichen, Flurstück (Fläche, Gemarkung, Nummer, Zähler und evtl. Nenner), Nummer des Grundbuchblatts* Den Bodenrichtwert von
www.bodenrichtwerte-boris.de

Die Wohnfläche - etwa aus den Bauplänen oder dem Kaufvertrag * Nicht in allen Bundesländern erforderlich. Außerdem sollte man wissen: Hat ein Flurstück mehrere Eigentümer, so zählt bei der Fläche nur der eigene Anteil. Die Nutzfläche des Gebäudes beträgt in der Regel 0 m², weil Keller und Abstellräume nicht zählen. Mehr Infos finden Sie unter wiso-grundsteuer.de.

 

Neuer Förderaufruf "GreenEconomy.IN.NRW"

100 Millionen Euro für Umweltwirtschaft, Circular Economy und Klimafolgenanpassung
Düsseldorf, 13. Januar 2023 - Umwelt- und Verkehrsminister Oliver Krischer: Mit dem Förderaufruf treiben wir die sozial-ökologische Transformation weiter voran Die Landesregierung will die sozial-ökologische Transformation weiter vorantreiben. Hierzu haben das Umwelt- und Verkehrsministerium sowie das Wirtschafts- und Klimaschutzministerium heute den neuen Förderaufruf "GreenEconomy.IN.NRW" gestartet.


Insgesamt ist ein Fördervolumen von rund 100 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln für den Wettbewerb vorgemerkt. Über den Wettbewerb unterstützt das Land innovative Ideen und unternehmerische Lösungen in den Feldern Umweltwirtschaft, Circular Economy und Klimaanpassung. Die Förderung erfolgt im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW 2021-2027. Der Wettbewerb ist ein weiterer wichtiger Baustein der von der Landesregierung verfolgten transformativen Strukturpolitik.

Umwelt- und Verkehrsminister Oliver Krischer: "Mit dem neuen Förderaufruf treiben wir die sozial-ökologische Transformation weiter voran. Denn in einer modernen Wirtschaft gehören Klimaschutz, der Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen, gute Arbeitsplätze und soziale Sicherheit untrennbar zusammen. Die Umweltwirtschaft mit ihren vielen kleinen und großen Unternehmen ist dabei eine der wichtigsten Säulen. Sie hat nicht nur positive Effekte auf Beschäftigtenzahlen und die Bruttowertschöpfung, sondern darüber hinaus einen ökologischen Nutzen, der sich allein in Nordrhein-Westfalen auf rund 23 Milliarden Euro beziffern lässt, davon allein rund 15,5 Milliarden Euro durch die Vermeidung von Umweltschäden. Hinzu schafft die Umweltwirtschaft weitere ökologische Werte in Höhe von 7,4 Milliarden Euro, wie den Erhalt von Biodiversität."

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: "Unser Ziel ist es, die historisch starke Grundstoffindustrie in Nordrhein-Westfalen zukunftssicher umzubauen. Mit dem Förderaufruf der "GreenEconomy.IN.NRW" unterstützen wir Innovationen, die die Transformation unserer Wirtschaft hin zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Circular Economy vorantreiben. So wollen wir den Kraftakt des ökologischen Umbaus meistern und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes als eine der führenden Industrieregionen Europas langfristig sichern."

Gefördert werden Forschungs-, Innovations- und Entwicklungsvorhaben mit Fokus auf die folgenden Themenschwerpunkte: Im Themenschwerpunkt Umweltwirtschaft werden Innovationen in den Blick genommen, die zur Entwicklung umweltfreundlicher, klimaschützender, ressourcenschonender Produkte, Verfahren und Dienstleistungen beitragen. 

Im Themenschwerpunkt Circular Economy werden Innovationen mit dem Ziel der Ressourceneinsparung und der Entwicklung zirkulärer Produkte und Geschäftsmodelle gesucht.
Im Themenschwerpunkt Klimaanpassung werden Innovationen zur Steigerung der Klimaresilienz gefördert. Der Wettbewerb richtet sich vorrangig an kleine und mittlere Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen.
Großunternehmen, Kammern, Vereine und Stiftung sind im Verbund mit KMU ebenfalls antragsberechtigt. Diese können in jährlichen Einreichungsrunden bis 2024 Projektskizzen mit innovativen und kreativen Ideen abgeben. In der nun gestarteten ersten Einreichungsrunde können bis zum 18. April 2023 Projektskizzen eingereicht werden. 
Alle Informationen und Unterlagen rund um den Förderaufruf finden Sie hier 

Für zukunftsweisende, nachhaltige und innovative Vorhaben in Nordrhein-Westfalen steht aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 ein Investitionsvolumen von insgesamt rund 4,2 Milliarden Euro zur Verfügung.

Es speist sich aus 1,9 Milliarden Euro EU-Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Just Transition Fund (JTF) sowie der Ko-Finanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen und Eigenanteilen der Projekte. Unterstützt werden Vorhaben aus den Themenfeldern Innovation, Nachhaltigkeit, Mittelstandsförderung, Lebensqualität, Mobilität und Strukturwandel in Kohlerückzugsregionen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.efre.nrw und #efrenrw.  
zu den Unterlagen rund um den Förderaufruf www.efre.nrw

 

- Reform der EU-Fiskalregeln
- Grundsteuererklärung: Ende der Abgabefrist steht kurz bevor

Neue Studie: Reform der EU-Fiskalregeln


Kommissionsvorschlag geht in die richtige Richtung, aber entscheidend ist konkrete Ausgestaltung mehr...

Grundsteuererklärung: Ende der Abgabefrist steht kurz bevor
Stuttgart/Berlin/Duisburg - 6. Januar 2023 - Obwohl weniger als 30 Tage Zeit für die Abgabe der Grundsteuererklärung verbleiben, sind Anfang Januar weniger als die Hälfte aller Erklärungen bei den Finanzämtern eingegangen. Knapp einen Monat vor Ende der Abgabefrist der Grundsteuererklärungen sind erst knapp 16 Millionen Abgaben eingegangen.

Insgesamt sollen im Rahmen der Grundsteuerreform jedoch 36 Millionen Grundstücke neu bewertet werden. Hauseigentümern bleibt nun noch bis zum 31. Januar Zeit, ihre Grundsteuererklärung bei dem zuständigen Finanzamt abzugeben. Falls Eigentümer dem nicht nachgehen, können Verspätungszuschläge festgelegt werden. „Obwohl die Abgabefrist schon verlängert wurde, ist nicht viel passiert. Das war allerdings auch zu erwarten, da der Zeitpunkt so ungünstig gewählt ist“, so Immobilienexperte und Geschäftsführer der Vermieterwelt GmbH Matthias Heißner. Eine weitere Fristverlängerung ist laut rheinland-pfälzerischer Finanzministerin Doris Ahnen unwahrscheinlich.

Im Finanzministerium Brandenburg wird eine Verlängerung der Abgabefrist sogar gänzlich ausgeschlossen. Experten rechnen mit hohem Anstieg der Grundsteuer Ersten Schätzungen des Verbands Haus und Grund zufolge soll die Grundsteuer-Belastung um bis zu 20 Prozent steigen. Verbandspräsident Kai Wernecke kritisierte gegenüber der Bildzeitung, dass viele Kommunen die Hebesätze bereits vor der geplanten Grundsteuerreform im Jahr 2025 heraufsetzen. „Durch den Anstieg der Grundsteuer sind alle Menschen betroffen, die in Deutschland wohnen. Als Eigentümer direkt und als Mieter über die steigenden Nebenkosten“, kritisiert Immobilienexperte Heißner. „Das Wohnen wird auch weiterhin teurer und teurer und die Problematik verschärft sich zunehmend.“