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Archiv Juli - Dezember 2020    -  Redaktion Harald Jeschke 

BZ-Sonderseite Coronavirus  24. Juni:  Einweg-Plastik verboten - Städte und Gemeinden entlastet

Elektro-Roheisen aus Hochofen 2.0: thyssenkrupp stellt Bundeswirtschaftsminister Altmaier und
Ministerpräsident Laschet innovatives Konzept zur grünen Transformation der Stahlhütte Duisburg vor

Marina im Innenhafen für knapp 1,9 Euro Millionen Euro umfassend saniert  
Duisburg, 08. September 2020 - Die Sanierung der Marina im Duisburger Innenhafen, die im März begonnen hat, ist größtenteils abgeschlossen. Für eine Summe von knapp 1,9 Millionen Euro hat das Immobilien Management Duisburg (IMD) die Hafenanlage umfassend erneuert und modernisiert. So wurden zum Beispiel Elektroinstallationen, Versorgungsleitungen und Schwimmstege saniert sowie neue Ausleger installiert. Die Restarbeiten sollen im bevorstehenden Winterbetrieb bis Februar fertiggestellt sein.  

„Duisburg lässt sich auf vielfältige Art und Weise erleben – auch vom Wasser aus. Unsere Gäste, die im Innenhafen anlegen und von dort aus die Stadt erkunden, finden nun mit der Marina eine topgepflegte und moderne Anlegestelle vor“, sagt Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg. „Es ist für das IMD eine sehr erfreuliche Nachricht, dass es uns gemeinsam mit den von uns beauftragten Nachunternehmern, insbesondere mit der Octeo Multiservices GmbH, gelungen ist, die Marina am Innenhafen wieder so aufzustellen, wie es der Hafenstadt Duisburg zusteht“, sagt Thomas Krützberg, Sprecher der IMD-Geschäftsführung.

„Die hier investierten Mittel sind auch aus touristischer Sicht eine lohnende Investition, weil sie  in erheblichem Maße dazu beitragen, Duisburg zu einem hochinteressanten Stützpunkt für die Skipper-Gemeinde zu machen und diese von der Attraktivität unserer Stadt zu überzeugen.“  
 
Die Baumaßnahmen erfolgten im laufenden Betrieb und daher in zwei Abschnitten, bei dem erst der östliche und dann der größere westliche Teil der Marina saniert wurde. Dabei wurden jeweils neue Ausleger – sogenannte Fingerstege – montiert, Schwimmstege repariert, neue Versorgungssäulen, Pontonkupplungen, Holzscheuerleisten und Dalbenführungen montiert, die Ölsperre erneuert und Oberflächen speziell gereinigt. Bei den abschließenden Arbeiten im Winter werden unter anderem Reparaturen an der Tankstelle und der Schmutzwasserabsauganlage durchgeführt.

Marina Duisburg

Start frei für das Straßenbauprojekt „Querspange Walsum“  
Duisburg, 07. September 2020 - Die Duisburger Infrastrukturgesellschaft mbH (DIG) gab im Beisein der beiden Beiratsvorsitzenden Bruno Sagurna und Rainer Enzweiler am 07. September 2020 im Rahmen eines ersten Spatenstichs das Startsignal für das Straßenbauprojekt „Querspange Walsum“.  
„Der Bau der neuen Süd-West-Querspange Hamborn/Walsum ist eine wichtige Maßnahme zur Reduzierung des Durchgangsverkehrs auf den Hauptverkehrsstraßen der Ortsteile Fahrn und Marxloh. Diese Maßnahme wird gemeinsam mit dem zusätzlich zur Verfügung gestellten Lkw-Parkplatz auf logport VI in Walsum, die Anwohner langfristig entlasten“, so DIG Geschäftsführer und duisport-Vorstand Prof. Thomas Schlipköther.  

Als gemeinsame Infrastrukturgesellschaft von Stadt Duisburg und duisport wurde die DIG, im Auftrag der Stadt, mit der baulichen Realisierung der Querspange beauftragt. Gemeinsam für Entlastung im Lkw-Verkehr Das Ziel der Planung ist die Errichtung einer Süd-West-Querspange, die die Autobahn A 59 mit den gewerblichen, industriellen Flächennutzungen in Hamborn und Walsum verbindet. Damit soll insbesondere der Durchgangsverkehr mit hohem Schwerlastanteil aus den Wohnbereichen in den Stadtbezirken Hamborn und Walsum verlagert und die verkehrliche Anbindung der einzelnen Betriebe verbessert werden.  
Zur Sicherung von leistungsfähigen Gewerbe- und Logistikstandorten über die Straße und unter Berücksichtigung der zunehmenden Bedeutung des Gesundheitsschutzes ist es gemeinsam erklärtes Ziel der Stadt Duisburg und duisport die Süd-West-Querspange Hamborn/Walsum zeitnah umzusetzen.  
Die Maßnahme wird in zwei Bauabschnitte unterteilt. Der erste Bauabschnitt (Start Januar 2021) beginnt an der A 59-Anschlussstelle Duisburg-Fahrn, verläuft in Richtung Westen und schließt an die Weseler Straße an. Im Rahmen eines ebenfalls durch die Stadt erteilten Planungsauftrages erarbeitet DIG die Grundlagen für den Bebauungsplan für den 2. Bauabschnitt. Die Geschäftsführung der DIG freut sich über die Unterstützung der betroffenen Bürgerinnen und Bürger, um eine schnellstmögliche Realisierung dieses Bauabschnittes beitragen zu können. Die Fertigstellung dieses Projektes ist mit der Fertigstellung des 2. Bauabschnitts zum Ende 2024 vorgesehen.  

Die DIG Duisburger Infrastrukturgesellschaft mbH ist gemeinsam von der Stadt Duisburg (75,1 Prozent Anteile) und der Duisburger Hafen AG (24,9 Prozent) im Februar 2019 installiert worden. Ziel ist eine zügige und bedarfsgerechte Bewältigung von Infrastrukturprojekten rund um den Hafen durch die Bündelung städtischer Projektverantwortlichkeit einschließlich jeweiliger Förderfähigkeit und der Planungs- Finanzierungs- und Realisierungserfahrung auf Seiten der Hafengesellschaft. Die neu gegründete Gesellschaft bündelt damit die Kräfte aller Beteiligten und ermöglicht zugleich einen sachgerechten, zukunftsorientierten und unverzichtbaren Ausbau einer schonenden Verkehrsinfrastruktur. Ein wichtiger Schritt in Richtung Infrastrukturertüchtigung für Duisburg.  

V. l.: Rainer Enzweiler (Stellvertretender Vorsitzender des Beirats der DIG), Bruno Sagurna (Vorsitzender des Beirats der DIG), Benedikt Falszewki (Mitglied im Beirat der DIG, SPD Fraktion), Prof. Thomas Schlipköther (Geschäftsführung DIG) und Matthias Palapys (Geschäftsführung DIG). © krischerfotografie

NRW-Studie: NRW-Berufstätige wurden durch Corona zu Fans des digitalen Arbeitens
Hannover/Duisburg, 02. September 2020 - Sie wechselten überdurchschnittlich ins Home Office und fordern den weiteren Ausbau. Gleichzeitig wünschen sie sich Pandemie-Sicherheit im Job. Kurzarbeit wurde weniger positiv erlebt als im Rest Deutschlands, bei größeren Existenzängsten. Ausgewählte NRW-Ergebnisse im Detail: 31 Prozent der NRW-Berufstätigen wechselten während der Corona-Krise ins Home-Office, mehr als im Bundesschnitt.
 Die höchste Wechsler-Quote gab es in Rheinland-Pfalz mit 33 Prozent. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 28 Prozent. Zum Vergleich: in Thüringen sind nur 14 Prozent während Corona ins Home Office gewechselt. Und so entwickeln sich 40 Prozent der Beschäftigten in NRW zu Fans des digitalen Arbeitens. Sie fordern nach der Corona-Krise mehr Heimarbeitsplätze. Bundesweit ist damit dieser Wunsch so stark ausgeprägt, wie sonst nur noch in Baden-Württemberg (41 Prozent, Bundesdurchschnitt: 35 Prozent).

34 Prozent der NRW-Beschäftigten fordern jetzt den vermehrten Ersatz von Präsenzterminen im Büro durch Videokonferenzen. Bundesweit ist das nur in Hamburg und Bayern (je 39 Prozent) noch stärker so. Der Bundesschnitt liegt bei 32 Prozent. Für 77 Prozent der NRW-Berufstätigen ist Krisen-Sicherheit im Pandemie-Fall das wichtigste Kriterium im aktuellen Beruf geworden. Das ist der zweithöchste Wert im Bundesländer-Vergleich nach Schleswig-Holstein. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 75 Prozent. Nur vergleichsweise wenige Kurzarbeiter aus Nordrhein-Westalen erklärten, dass sie die Zeit der Kurzarbeit als wertvoll für sich erlebt haben. 39 Prozent gaben das an (Bundesschnitt 43 Prozent).

Überduchschnittlich viele NRW-Kurzarbeiter haben die Zeit hingegen belastend erlebt (27 Prozent zu 24 Prozent). Und auch die Existenzängste der Kurzarbeiter sind im Vergleich zu Gesamtdeutschland verbreiteter (27 zu 25 Prozent) Und auch weniger Stress mit ihren Familien erleben NRW-Kurzarbeiter deutlich seltener als im Bundesschnitt. In NRW erklären nur 12 Prozent, im Bundesschnitt sind es 18 Prozent. Zusammen mit den Beschäftigten in Bayern sagen bundesweit fast ein Drittel der Erwerbstätigen in NRW (31 Prozent) - und damit bundesweit am häufigsten -, dass sie im Verlauf der Corona-Krise dankbarer für ihre bestehende Arbeitsstelle geworden sind (Bundesschnitt 28 Prozent). Unter Zeitdruck im Job leiden NRW-Berufstätige im Bundesdurchschnitt relativ selten.
Nur 30 Prozent erklären das. Das ist der niedrigste Wert im Bundesländer-Vergleich bei einem Durchschnitt von 36 Prozent. Unvereinbarkeit mit dem Privatleben beklagen in NRW nur 11 Prozent, der niedrigste bundesweite Wert für die Nennung einer Belastung im Job (Schnitt 15 Prozent). Diese Bundesländer-Auswertung bezieht sich auf die "HDI Berufe-Studie 2020" und die dazu gehörige Pressemitteilung, die Sie im Folgenden nachrichtlich erhalten.

HDI Berufe-Studie 2020: Corona verändert die Arbeitswelt radikal  
Repräsentative Befragung von 3.633 Erwerbstätigen in Deutschland  
Sicherheit bei Krisen wie etwa durch Corona wird zum Top-Berufskriterium, insbesondere in Schleswig-Holstein, NRW, Baden-Württemberg und Bayern  

Die Bereitschaft zum Jobwechsel steigt gegenüber 2019 in 12 von 16 Bundesländern und in fast allen Berufsgruppen   Ein Drittel der Erwerbstätigen entwickelt in der Corona-Zeit eine positivere Einstellung zur Arbeit - vor allem IT-Kräfte, weniger aber im Tourismus.
Der Anteil digitaler Tätigkeiten steigt bei fast jedem zweiten Beschäftigten und das Home Office erlebt vor allem im Westen Deutschlands einen Boom.
Fast die Hälfte der Deutschen fordern mehr flexiblere Arbeitszeiten - auch im Home Office.
43 Prozent der Beschäftigten in Kurzarbeit bewerten diese Zeit als "insgesamt positiv" - Frauen kommen mit Kurzarbeit besser klar als Männer.
Mehr als die Hälfte der Deutschen erwarten eine Pleitewelle.
Die Berufstätigen in Deutschland ändern durch die Erfahrungen der Corona-Pandemie deutlich ihre Einstellungen. "Sicherheit in Krisenfällen, wie etwa durch Corona", wird zum Top-Kriterium im Beruf, von drei Vierteln wird dies jetzt als wichtig eingeschätzt. Nur die Aspekte "Geld verdienen" und "erlernte Fähigkeiten anwenden" zählen jetzt noch mehr. Zugleich hat ein Drittel der Beschäftigten durch die Corona-Zeit zwar eine positivere Einstellung zum Beruf gewonnen. Es steigt aber auf breiter Front die persönliche Bereitschaft zum Jobwechsel und doppelt so viele sagen voraus, dass die Häufigkeit von Berufswechseln insgesamt künftig zunimmt und nicht zurückgehen wird.  

Laut HDI Berufe-Studie 2020 setzt fast jeder zweite Erwerbstätige (45 Prozent) heute mehr digitale Technik bei seiner Arbeit ein als vor der Corona-Krise. Und mehr als jeder vierte Berufstätige (28 Prozent) hat durch die Corona-Zeit Erfahrung mit dem Home Office gemacht - offensichtlich sehr positive. So fordern jetzt mehr als ein Drittel aller Erwerbstätigen in Deutschland, dass künftig vermehrt Angebote für das Arbeiten von zuhause aus eingerichtet werden. Fast jeder Zweite plädiert in diesem Zusammenhang zudem für neue flexiblerer Arbeitszeiten.
Schließlich ist knapp ein Drittel der Beschäftigten jetzt auch dafür, vermehrt Videokonferenzen statt persönliche Besprechungen abzuhalten. "In unserer Studie gibt rund die Hälfte aller Berufstätigen an, digitale Technik im Berufsleben als hilfreich zu empfinden", so Patrick Dahmen. "Das sind mehr als doppelt so viele wie diejenigen, die über Belastungen hierdurch klagen. Für die deutsche Wirtschaft kann das eine große Chance darstellen."  
Es bleibt aber ein Widerspruch, der sogar weiter zunimmt: Während 2019 noch 27 Prozent der Berufstätigen Sorge um ihren persönlichen Job durch fortschreitende Digitalisierung angaben, sind es jetzt nur noch 19 Prozent. Zugleich aber hat die Sorge, dass in Deutschland insgesamt mehr Jobs durch Digitalisierung entfallen als neue entstehen, jetzt schon fast zwei Drittel aller Erwerbstätigen erfasst (von 60 Prozent im Vorjahr auf 63 Prozent).  

Jeder Fünfte in Kurzarbeit, aber positive Erfahrungen überwiegen - besonders bei Frauen  
Jeder fünfte Beschäftigte berichtet in der HDI Berufe-Studie 2020 von Kurzarbeit in den letzten 12 Monaten. Das entspricht in etwa auch der amtlichen Statistik. Überraschender ist dieser Befund: Während nur jeder Vierte die Zeit der Kurzarbeit als "belastend" empfand, schildern sie fast doppelt so viele, nämlich 43 Prozent, "als eine insgesamt für mich wertvolle Zeit".
Unter berufstätigen Frauen (49 Prozent) sind es dabei deutlich mehr als unter Männern (37 Prozent). Eine mögliche Erklärung: Berufstätige Männer berichten häufiger als Frauen von Existenzängsten, die bei ihnen durch die Kurzarbeit ausgelöst wurden (29 zu 21 Prozent). Und für fast doppelt so viele Männer wie berufstätige Frauen hat sich das Verhältnis zur Familie während der Kurzarbeit verschlechtert (neun zu fünf Prozent).
Viele Beschäftigte in Tourismus und Hotellerie sehen ihre Berufe kritisch  
Die Erfahrungen durch die Corona-Zeit zeigen innerhalb der Berufsgruppen sehr unterschiedliche Folgen. Fast jeder Zweite im Bereich Tourismus, Hotellerie und Gastronomie würde jungen Menschen heute nicht mehr empfehlen, seinen Beruf zu wählen. Das ist der schlechteste Wert unter allen Berufen. Ganz anders die Fachkräfte in der Informations- und Kommunikationstechnik: Fast doppelt so häufig, nämlich zu 83 Prozent, wollen sie auch jungen Menschen ihre Berufswahl empfehlen. Zudem haben sie in der Corona-Zeit stärker als jede andere Berufsgruppe eine noch positivere Einstellung zu ihrer Arbeit gewonnen.  
Trotz hoher medialer Aufmerksamkeit hat dagegen in medizinischen Gesundheitsberufen die Corona-Zeit wenig verändert. Wie im Vorjahr bewerten die Beschäftigten das von ihnen erlebte Image ihres Berufes in der Öffentlichkeit nur mit der Schulnote 3. Das ist der drittschlechteste Wert unter allen Berufsgruppen. Inzwischen sogar 39 Prozent (Vorjahr 37 Prozent) von ihnen wollen den Beruf jungen Menschen nicht empfehlen. Paradox jedoch: Gleichzeitig kann sich nur die Hälfte unter ihnen vorstellen, einen anderen Beruf auszuüben. Das wird nur noch von Lehrern und Ausbildern unterboten (44 Prozent), insgesamt liegt diese Bereitschaft unter allen Berufstätigen mit 60 Prozent viel höher.  

Ostdeutsche seltener im Home Office, Bereitschaft zum Berufswechsel nimmt in 12 von 16 Bundesländern teilweise deutlich zu  
Regional hat sich für Berufstätige die Arbeit in der Corona-Zeit unterschiedlich verändert. Während in einigen westlichen Bundesländern mehr als 30 Prozent durch die Pandemie von zu Hause arbeiten mussten (am meisten in Rheinland-Pfalz), lag der Anteil in Thüringen nicht einmal halb so hoch (14 Prozent) und auch in Sachsen-Anhalt bei nur 18 Prozent. Ungleich veränderten sich auch die Einstellungen der Berufstätigen.
Die größte Bedeutung hat heute die berufliche Sicherheit im Krisenfall wie etwa bei Pandemien für Beschäftigte in Schleswig-Holstein (79 Prozent), Nordrhein-Westfalen (77 Prozent), Baden-Württemberg (76 Prozent) und Bayern (75 Prozent). Den geringsten Wert ermittelt die HDI Berufe-Studie dagegen in Berlin (65 Prozent). Auch gibt es etwa in Bayern und Nordrhein-Westfalen einen besonders großen Anteil von Befragten, die seit dem Beginn der Pandemie dankbarer für ihren Arbeitsplatz geworden sind (jeweils 31 Prozent).
Die geringste Zustimmung zu dieser Frage gibt es hingegen in Thüringen (14 Prozent), Sachsen (19 Prozent) und Sachsen-Anhalt (21 Prozent).   Die Bereitschaft zum Berufswechsel ist gegenüber 2019 schließlich in 12 von 16 Bundesländern gestiegen, zum Teil sehr stark wie etwa in Bremen, wo sich dies inzwischen 71 Prozent grundsätzlich vorstellen können. Dass sich die Zahl der Jobwechsler künftig insgesamt erhöht, glauben bundesweit zudem doppelt so viel Erwerbstätige, wie solche, die eine sinkende Zahl annehmen.  

Pleitewelle wird befürchtet  
Mehr als die Hälfte aller Berufstätigen, exakt 55 Prozent, erwartet durch die Corona-Krise eine Pleitewelle in Deutschland. Besonders stark wird das von Beschäftigten in Werbung, Marketing und Medien befürchtet (75 Prozent) sowie in Bau und Architektur (66 Prozent), unter Finanzdienstleistern und Steuerberatern (65 Prozent) sowie im Tourismus (63 Prozent). Die größte Sorge um die eigene berufliche Zukunft machen sich dabei Erwerbstätige im Tourismus (33 Prozent) sowie in der Werbe- und Medienindustrie (31 Prozent).  
Die HDI Berufe-Studie wird jährlich bundesweit durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov Deutschland. Sie ermöglicht durch ihren Umfang auch repräsentative Aussagen für den Arbeitsmarkt der einzelnen Bundesländer. In diesem Jahr wurden insgesamt 3.633 Erwerbstätige ab 15 Jahren in den Monaten Juni und Juli 2020 befragt.  
Mercedes-Benz unterzeichnet den Climate Pledge und liefert über 1.800 Elektrofahrzeuge an Amazons Lieferflotte in Europa
München/Duisburg, 29. August 2020 - Für Mercedes-Benz Vans ist dies der bis heute größte Auftrag für Elektrofahrzeuge Mit diesen Elektrofahrzeugen wird Amazon bereits 2020 Kundenbestellungen ausliefern und dazu beigetragen, Tausende Tonnen Kohlenstoff einzusparen Der Climate Pledge, gegründet von Amazon und Global Optimism, ist eine Selbstverpflichtung bis 2040 CO2-neutral zu sein – zehn Jahre vor dem Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens Seattle, den 28. August 2020. 

Amazon (NASDAQ: AMZN) hat heute angekündigt, dieses Jahr mehr als 1.800 Elektrofahrzeuge von Mercedes-Benz Vans zur europäischen Lieferflotte hinzuzufügen. Amazon und Mercedes-Benz haben sich beide dazu verpflichtet, die Emissionen im Transportsektor zu reduzieren. In diesem Zusammenhang hat Mercedes-Benz bekanntgegeben, dem Klimaversprechen „
Climate Pledge“ beigetreten zu sein, das Unterzeichner auffordert, bis 2040 in allen Geschäftsbereichen CO2-neutral zu sein – ein Jahrzehnt vor dem Ziel des Pariser Klimaschutzabkommen von 2050. 

„Wir begrüßen die mutige Führungsrolle, die Mercedes-Benz mit der Unterzeichnung des Climate Pledge und der Verpflichtung zu ehrgeizigen Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels bewiesen hat. Wir brauchen fortlaufend Innovationen und Partnerschaften mit Autoherstellern wie Mercedes-Benz, um den Transportsektor zu dekarbonisieren und die Klimakrise zu bewältigen“, sagte Jeff Bezos, Gründer und CEO von Amazon. „Die zusätzlichen 1.800 elektrischen Lieferfahrzeuge sind ein weiterer Schritt auf unserem Weg zum Aufbau der nachhaltigsten Transportflotte der Welt. Wir setzen alles daran, die Fahrzeuge noch in diesem Jahr auf die Straße zu bringen.“

„Bei Mercedes-Benz haben wir uns das ehrgeizige Ziel gesetzt, die Transformation der Mobilität zu einer Erfolgsgeschichte zu machen. Durch unseren Beitritt zu ‚The Climate Pledge‘ bekräftigen wir unsere Ambition, den Weg in Richtung emissionsfreier Mobilität und nachhaltiger Fahrzeugproduktion konsequent weiterzugehen“, sagte Ola Källenius, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und der Mercedes-Benz AG. „Gemeinsam mit Amazon, Global Optimism und den weiteren beteiligten Unternehmen verfolgen wir das Ziel, 2040 CO2-neutral zu sein – zehn Jahre früher, als es das Pariser Abkommen vorsieht. Ich freue mich, dass wir mit diesem Schritt unserer Nachhaltigkeitsoffensive noch mehr Schwung verleihen.“ 

Als Teil des Engagements von Mercedes-Benz als jüngstem Unterzeichner des Climate Pledge bekräftigt das Unternehmen sein Bekenntnis zur „Ambition 2039“, einer Roadmap für CO2-neutrale Mobilität. Dabei prüft das Unternehmen, wie Kohlenstoff aus der gesamten Wertschöpfungskette entfernt werden kann, von der Entwicklung über das Zulieferernetz, die eigene Produktion bis hin zur Elektrifizierung der Produkte, und darüber hinaus wie erneuerbare Energien für die Nutzungsphase von Elektrofahrzeugen eingesetzt werden können.
Mit dem Ziel, in weniger als 20 Jahren über eine CO2-neutrale Neuwagen-Flotte zu verfügen, leistet Mercedes-Benz einen wichtigen Beitrag zur Verlangsamung des Klimawandels. Auf diesem Weg hat das Unternehmen bereits entscheidende Schritte gemacht: Bis Ende dieses Jahres wird das Fahrzeugportfolio fünf vollelektrische Modelle und mehr als 20 Plug-in-Hybride umfassen. Die Unterzeichner des Climate Pledge haben außerdem die Möglichkeit, Zugang zu Technologien, bewährten Verfahren und Innovationen zur Verbesserung der Lieferkette miteinander zu teilen. Sie können zudem gemeinsam in neue Technologien und Lösungen investieren.  

Amazons Lieferpartner bekommen Zugang zu der neuen emissionsfreien Flotte, um damit noch in diesem Jahr Bestellungen an Amazon Kunden in Europa zuzustellen – und dazu beizutragen, Tausende von Tonnen Kohlenstoff einzusparen. Der Auftrag ist ein Meilenstein für Mercedes-Benz Vans, denn es handelt sich um die bisher größte Bestellung von Elektrofahrzeugen für den Fahrzeughersteller. Gleichzeitig macht er Amazon zum weltweit größten Partner von Mercedes-Benz Vans für nachhaltigen Transport.
Teil dieser Bestellung sind mehr als 1.200 Modelle des neuesten elektrischen Nutzfahrzeuges von Mercedes-Benz: dem eSprinter. Dieser ist die größere Variante des ersten emissionsfreien Fahrzeugs des Herstellers, dem eVito. Der eSprinter verfügt über modernste Sicherheitsfunktionen wie eine elektrische Parksperre, einen aktiven Bremsassistenten, eine Rückfahrkamera, einen Totwinkel-Assistenten und vieles mehr. Die übrigen 600 Fahrzeuge werden aus dem mittelgroßen Elektro-Van des Herstellers, dem eVito, bestehen, um Lieferdienstpartnern, die ein kleineres Fahrzeug für ihre Regionen benötigen, Zugang zu einer emissionsfreien Lieferoption zu bieten.  
„Ich freue mich, dass wir unsere langjährige, partnerschaftliche Beziehung mit Amazon weiter intensivieren und gemeinsam an der batterieelektrischen Zukunft des Transports arbeiten“, sagte Marcus Breitschwerdt, Leiter Mercedes-Benz Vans.

„Mit dem eVito und dem eSprinter haben wir Elektrofahrzeuge in unserem Portfolio, die sich hinsichtlich ihrer Ausstattung und Reichweite hervorragend für die Anforderungen der Kurier-, Express- und Paketdienstbranche zur Auslieferung auf der sogenannten ‚letzten Meile‘ eignen. Sie zeigen, dass sich lokal emissionsfreies Fahren, überzeugende Fahrleistungen, Komfort und niedrige Betriebskosten bestens kombinieren lassen.“
„Mit dieser Investition setzt Amazon ein wichtiges und deutliches Zeichen und steht im Einklang mit den Prioritäten der EU“, sagte Fabio Massimo Castaldo, Vizepräsident des Europäischen Parlaments. „Amazon trägt weiterhin zum Erfolg der Ziele des EU Green Deals bei, fördert technologische Innovationen und schafft stabile und nachhaltige Stellen in Europa. Ich hoffe, dass andere Unternehmen schon bald Amazons Beispiel folgen werden.“

Die Krise als Chance
Studie im Auftrag des RVR zeigt Wirtschaftspotenziale für die Metropole Ruhr in Zeiten der Pandemie
Esen/Duisburg, 26. August 2020 - Die Wirtschaft im Ruhrgebiet hat gute Voraussetzungen, von dem durch Corona beschleunigten Wandel hin zu einer digitaleren, nachhaltigeren und krisenfesteren Gesellschaft zu profitieren. Das zeigt der Sonderbericht des Ruhr-Forschungsinstituts für Innovations- und Strukturpolitik (RUFIS) im Auftrag des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Insbesondere in den Bereichen Cybersecurity, Digital Health und Greentech – dort speziell beim Wasserstoff – verfügt die Metropole Ruhr über große wissenschaftliche und wirtschaftliche Potenziale, so die Studie.

Mittelbar ist nicht zu erwarten, dass sich die Corona-Pandemie negativ auf diese Cluster auswirke. Im Gegenteil: Vor allem politische Weichenstellungen im Zuge der Krise, etwa das Konjunkturpaket mit seinen Schwerpunkten bei Digitalisierung und Klimaschutz sowie die Nationale Wasserstoffstrategie der Bundesregierung, bieten Forschungs- und Hochschuleinrichtungen, Start-ups und Unternehmen in der Region Chancen auf ein beschleunigtes Wachstum.

"Der Wandel von Gesellschaft und Wirtschaft wird sich im Zuge von Corona weiter beschleunigen. Die Metropole Ruhr hat gute Voraussetzungen, diese Transformation dank spezifischer regionaler Stärken in Zukunftsbranchen entscheidend mit zu prägen. Wasserstoff wird nach der Kohle der Energieträger der Zukunft", so RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel. Laut RUFIS stimmen auch die veröffentlichten Halbjahresfinanzberichte großer Konzerne des Ruhrgebiets überwiegend optimistisch. Trotz zum Teil verzeichneter unmittelbarer Umsatzrückgänge rechnen Unternehmen wie E.ON, Evonik, Hochtief und RWE mit keinen anhaltenden negativen Geschäftseffekten. Auch viele jüngere Unternehmen, insbesondere Start-ups aus den Zukunftsbranchen Cybersecurity, Digital Health und Greentech, haben das Potenzial, den Aufschwung nach der Pandemie mitzutragen.

Als Zeichen der Zukunftsoffenheit der Region installiert der RVR auf der Halde Hoheward in Herten eine Leuchtschrift im Stil des berühmten Hollywood-Schriftzugs. Die 6,5 Meter hohe und 24,5 Meter breite Lichtinstallation wird mit einer Solaranlage betrieben und ist auch von der A2 aus gut zu sehen. Mit der Installation startet eine neue Phase der Standortmarketingkampagne des Regionalverbandes Ruhr für die Region. Die Leuchtschrift wird in den kommenden Tagen um ein "H2" ergänzt: "H2 Open" soll auf die Kompetenzen und Zukunftspotenziale der Region beim Wasserstoff hinweisen. Zunächst bis Mitte September leuchtet die Installation. Weitere Informationen unter www.metropole.ruhr
- idr

Als Zeichen der Zukunftsoffenheit der Region hat der RVR auf der Halde Hoheward in Herten eine Leuchtschrift im Stil des berühmten Hollywood-Signs installiert. Foto: RVR


- NRW: Gastgewerbeumsatz im Juni um 41,7 Prozent gesunken
- NRW-Außenhandel mit China und Hongkong
NRW: Gastgewerbeumsatz im Juni um 41,7 Prozent gesunken
Düsseldorf/Duisburg, 20. August 2020 - Die Umsätze im nordrhein-westfälischen Gastgewerbe waren im Juni 2020 real – also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung – um 41,7 Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Wie das Statistische Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, sanken die Umsätze nominal um 40,5 Prozent. Im Vergleich zum Mai 2020 war hingegen eine Umsatzsteigerung um 37,1 Prozent festzustellen.
Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe sank gegenüber Juni 2019 um 18,1 Prozent. In der Beherbergung war der Umsatz real um 64,1 Prozent und nominal um 64,4 Prozent niedriger als im Juni 2019. Gegenüber dem Vormonat war jedoch ein Umsatzplus (+75,7 Prozent) zu verzeichnen. Die Gastronomieunternehmen erzielten real um 33,4 Prozent und nominal um 31,7 Prozent niedrigere Umsätze als ein Jahr zuvor. Auch hier konnte im Vergleich zum Vormonat ein Umsatzplus (+31,5 Prozent) verbucht werden.
Besonders betroffen von den Auswirkungen des Shutdowns waren nach wie vor das Hotelgewerbe mit realen Umsatzeinbußen von 65,7 Prozent sowie die ausschankgeprägte Gastronomie (–47,5 Prozent). Verglichen mit Mai war hier allerdings ein Anstieg um 50,4 Prozent zu konstatieren. Für die ersten sechs Monate des Jahres 2020 ermittelten die Statistiker für das nordrhein-westfälische Gastgewerbe einen realen Umsatzrückgang von 36,7 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum; nominal sanken die Umsätze um 35,3 Prozent. (IT.NRW)


NRW-Außenhandel mit China und Hongkong
Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte von Januar bis Mai 2020 Waren im Wert von 71,4 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lag der Wert der Importe in den ersten fünf Monaten des Jahres bei 92,1 Milliarden Euro. Als Abnehmer nordrhein-westfälischer Güter vor allem aus den Bereichen Chemie, Maschinen- und Autobau sowie Elektrotechnik sind China und Hongkong wichtige Handelspartner der NRW-Wirtschaft. Die Volkrepublik China lieferte von Januar bis Mai 2020 Waren im Wert von 12,6 Milliarden Euro nach NRW; das waren 4,5 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Die NRW-Wirtschaft exportierte im selben Zeitraum Waren im Wert von über fünf Milliarden Euro nach China (−1,1 Prozent). Damit kamen in den ersten fünf Monaten des Jahres 13,7 Prozent aller Einfuhren NRWs aus China und 7,1 Prozent aller Ausfuhren gingen dort hin. Die Volksrepublik China war damit nach den Niederlanden und Frankreich das drittwichtigste Ausfuhrziel der NRW-Wirtschaft. Mehr als ein Viertel (26,9 Prozent) der in den ersten fünf Monaten des Jahres in die Volksrepublik China ausgeführten Güter waren Maschinen (Wert: 1,4 Mrd. Euro).
Weitere Hauptausfuhrgüter nach China waren, chemische Erzeugnisse (12,6 Prozent; 638 Mill. Euro) und Datenverarbeitungsgeräte, elektrische und optische Erzeugnisse (10,3 Prozent; 519 Mill. Euro). Aus China wurden im genannten Zeitraum hauptsächlich Datenverarbeitungsgeräte, elektrische und optische Erzeugnisse (39,1 Prozent; 4,9  Mrd. Euro), elektrische Ausrüstungen (9,8 Prozent; 1,2 Mrd. Euro) und Maschinen (8,3 Prozent; 1,0 Mrd. Euro) eingeführt.
Hongkong lieferte von Januar bis Mai 2020 Waren im Wert von 112,2 Millionen Euro nach NRW; das waren 11,1 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die NRW-Wirtschaft exportierte im selben Zeitraum Waren im Wert von 230,8 Millionen Euro nach Hongkong (−8,5 Prozent). Die Einfuhren aus Hongkong hatten in den ersten fünf Monaten des Jahres einen Anteil von 0,3 Prozent am Gesamtimport – die Ausfuhren nach Hongkong einen Anteil von 0,1 Prozent am Gesamtexport NRWs. Hongkong belegte damit Platz 42 der wichtigsten Abnehmerländer nordrhein-westfälischer Waren.
Etwa ein Siebtel (14,0 Prozent) der in den ersten fünf Monaten des Jahres nach Hongkong ausgeführten Güter waren Maschinen (Wert: 32,3 Mill. Euro). Weitere Hauptausfuhrgüter nach Hongkong waren chemische Erzeugnisse (13,8 Prozent; 31,8 Mill. Euro) und elektrische Ausrüstungen (13,7 Prozent; 31,6 Mill. Euro). Aus Hongkong wurden im genannten Zeitraum hauptsächlich Datenverarbeitungsgeräte, elektrische und optische Erzeugnisse (31,1 Prozent; 34,9 Mill. Euro), elektrische Ausrüstungen (18,4 Prozent; 20,7 Mill. Euro) und Textilien (8,6 Prozent; 9,6 Mill. Euro) eingeführt. (IT.NRW)


Genehmigte Wohnungen im Juni 2020: +22,4 % gegenüber Vorjahresmonat
Hoher Anstieg aufgrund von Großprojekten und Aufholeffekten bei der Genehmigungserteilung in einigen Bauämtern

Im Juni 2020 ist in Deutschland der Bau von insgesamt 34 300 Wohnungen genehmigt worden. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das 22,4 % mehr Baugenehmigungen als im Juni 2019. In den Zahlen sind sowohl die Baugenehmigungen für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden enthalten. Der ungewöhnlich starke Anstieg ist insbesondere auf Großprojekte im Neubaubereich (vor allem bei Mehrfamilienhäusern) sowie auf verzögerte Meldungen und Nachlieferungen aus einigen Bauämtern zurückzuführen. Dabei handelt es sich unter anderem um Aufholeffekte, da Genehmigungen aufgrund zwischenzeitlicher Arbeitsbeschränkungen in der Corona-Pandemie erst später erteilt werden konnten.


Energie-Scouts gegen Ressourcenfresser gesucht
Jedes Unternehmen beschäftigt sich mit der Frage, wie Energie- und Ressourcenkosten gespart werden können. Schwachstellen aufzudecken und Lösungen zu finden, muss nicht schwierig sein: Die Niederrheinische IHK bildet Azubis als im gleichnamigen Projekt als Energie-Scouts aus. Sie spüren in ihren Ausbildungsbetrieben Einsparpotenziale für Energie- und Ressourcenfresser auf und regen Verbesserungen an.
Die IHK lädt Betriebe und Azubis zur Auftaktveranstaltung am 16. September ein.   Bis März 2021 werden die Auszubildenden konkrete Ideen und Maßnahmen entwickeln, um sowohl Energiekosten als auch CO2-Emissionen im Unternehmen zu reduzieren. Sie nehmen zum Beispiel Leckagen in Druckluftleitungen unter die Lupe, falsch montierte Beleuchtungskörper, schlecht gedämmte Wärmeleitungen oder veraltete Pumpen und Antriebe. Am Ende treten die besten Projekte gegen einander an. Das Siegerteam vom Niederrhein darf dann am bundesweiten Wettbewerb in Berlin seine innovativen Ideen vorstellen.  
Am 16. September findet die Auftaktveranstaltung der Energie-Scouts Niederrhein als Videokonferenz statt. Interessierte Unternehmer und Azubis können sich bequem aus ihren Unternehmen bzw. von zu Hause zuschalten. Auch die Workshops werden Corona-bedingt voraussichtlich in diesem Jahr in virtueller Form durchgeführt. Eine Anmeldung zur Auftaktveranstaltung ist bis zum 10. September möglich.  
„Auszubildende lernen in unserem Projekt energetische Schwachstellen in ihren eigenen Ausbildungsbetrieben zu erkennen, entwickeln eigene Ideen und sind Klimabotschafter in ihrem Unternehmen. Auf diese Weise motivieren sie auch ihre Kollegen“, ist Felix Brüne, Energiereferent bei der Niederrheinischen IHK, vom Projekt überzeugt. „Die Teilnahme bei unseren Energie-Scouts lohnt sich, weil die Auszubildenden direkt zur Kostenersparnis in ihrem Unternehmen beitragen. Durch die umgesetzten Projekte konnten allein im letzten Projektzeitraum jährlich rund 120.000 Euro Kosten für die beteiligten Unternehmen eingespart werden.“  
Die Niederrheinische IHK startet das Qualifizierungsprojekt bereits zum sechsten Mal. 260 geschulte Auszubildende aus 70 Unternehmen – das ist die Bilanz der Energie-Scouts Niederrhein bis jetzt. Kooperationspartner der Energie-Scouts Niederrhein sind die EnergieAgentur.NRW und die Effizienz-Agentur NRW. Gefördert wird das Projekt durch die Wirtschaftsjunioren Duisburg und Kleve.  
Mehr Details zu den Energie-Scouts Niederrhein und zur Anmeldung bei Felix Brüne, Telefon 0203 2821-311, E-Mail brue-ne@niederrhein.ihk.de und auf der Website der IHK unter www.ihk-niederrhein.de/energiescouts.  

Manchmal sind es technische, manchmal organisatorische Verbesserungen, die die Energie-Scouts Niederrhein für ihre Unternehmen erzielen. Foto Niederrheinische IHK/Jacqueline Wardeski
Mit KUBIKK in die Zukunft C&A-Immobilie in Duisburger Altstadt
Neues Leben in Haus mit bewegter Geschichte: Viel Raum für kreatives urbanes Leben und Arbeiten    
Duisburg, 12. August 2020 - Was haben die ehemalige C&A-Immobilie in der Duisburger Altstadt (Münzstraße 48, Schwanenstraße 21 und 23 sowie Kühlingsgasse 6), 200 Einfamilienhäuser, 600 Linienbusse und 12.000 Garagen gemein? Hätten Sie´s gewusst? Es ist das Volumen. Und genau dieses Fassungsvermögen gilt es, mit neuem Leben zu füllen. Dieser Aufgabe verschrieben, hat sich Bernd-Claas Gesterkamp, Architekt, Inhaber der Gesterkamp Immobilien Marketing Düsseldorf und zugleich Sprecher des Eigentümers, eines bundesweiten Family Offices mit Anlageschwerpunkten in Berlin und dem Ruhrgebiet.  

 „KUBIKK soll zum neuen Herzen der Altstadt avancieren, in dem kreatives urbanes Leben und Arbeiten auf Schritt und Tritt mit allen Sinnen erlebbar wird“, so Gesterkamps klare Zielsetzung. Der Geschäftsmann gerät nahezu ins Schwärmen, wenn er die denkbaren Nutzungskonzepte präsentiert. So bieten die fünf Geschosse Platz für reichlich Vielfalt. Während im Erdgeschoss, der Lebensader des Gebäudes, ein Mix aus Cafés, Bistros und „sonstig einladender, qualitativ überzeugender Gastronomie“ Einzug halten könnte, sind das erste, zweite und dritte Obergeschoss – aufgrund vorhandener Raumtiefen und hoher Decken – prädestiniert für zeitgemäßes Arbeiten, Co-Working oder Aktivitäten von „Telefon-Laboren“, so genannter „Full-Service-Center“.

„Wer einen chilligen Ausklang nach getaner Arbeit schätzt, der wird das vierte Obergeschoss lieben“, so Produktentwickler Gesterkamp. Mit Blick auf die Duisburger Skyline, umgeben von viel Licht und Luft, ist die Dachterrasse ein Must-Have für Event-Betreiber, die Veranstaltungen unter freiem Himmel schätzen. „In Zeiten der Pandemie mag es in manchen Ohren befremdlich klingen, solche Ideen zu äußern, aber wir denken langfristig, so dass wir jetzt die Weichen stellen wollen und müssen für alles das, was nach Corona kommen wird“, erklärt der Eigentümervertreter.  

Auch für die beiden Untergeschosse schweben dem Immobilienprofi bereits neue Nutzungen vor: „Beim Blick ins ehemalige Warenhaus, war meinem Team und mir schnell klar, dass ein attraktives Fitnessstudio im ersten Untergeschoss eine ‚bella figura‘ machen würde, während dem zweiten Untergeschoss Fun-Aktivitäten wie Lasertag, Bubble-Ball, Escape Rooms oder ein loungiger Club gut zu Gesicht stünden.“
Andree Haack, Wirtschaftsdezernent und Mit-Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH, betont: „KUBIKK hat das Potenzial, den Puls der Altstadt zu beschleunigen und positive Dynamik im gesamten Umfeld zu entfachen. Wenn hier investiert wird, dann ziehen im Idealfall auch einige andere Hauseigentümer nach, die von diesem Esprit angesteckt werden“, und ergänzt: „KUBIKK ist ein positives Signal für Geschäftstreibende, Passanten, Viertelbewohner und Hauseigentümer gleichermaßen.
Wenn das Konzept erfolgreich ist, kommt wieder mehr kaufkräftige Kundschaft ins Quartier, was die Umsätze der Geschäftstreibenden steigen lässt und den stationären Handel sowie die umliegende Gastronomie stärkt. Wer beruflich ins KUBIKK einzieht, der wird dort nicht nur seine ‚Brötchen verdienen‘, sondern diese auch einkaufen beziehungsweise, im übertragenen Sinn, ausgeben. Und das wäre dann wirklich eine Win-Win-Situation aller Beteiligten.“

Darüber hinaus ergänzt GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer: „Die nachhaltige Arbeit des Quartiersbüros zeigt damit seine Früchte. In der Altstadt waren ‚dicke Bretter‘ zu bohren, um Schlüsselimmobilien im Bestand einer neuen Nutzung zuzuführen. 2.150 Quadratmeter Bruttogeschossfläche in zentraler Innenstadtlage wie bei KUBIKK sind ein großes, stadtentwicklerisches Pfund. Hier findet Zukunft statt und die will bestmöglich geplant und sorgfältig vorbereitet sein.“

Francesco Mannarino und Yvonne Bleidorn, seit 2015 bei der GFW Duisburg als Quartiersmanager für die Altstadt angestellt, sehen sich damit auf einem guten Weg, ihr bis April 2021 befristetes Engagement und damit das Viertel erfolgreich auf die Zielgeraden zu bringen. „KUBIKK hat das Zeug dazu, einiges in Bewegung zu bringen. Dafür wünschen wir den dahinter stehenden Akteuren viel Erfolg“ so Mannarino, „denn solche Vordenker braucht die Altstadt, die in einem soliden Zweckbau und Bestandsgebäude das Potenzial für gute Geschäfte erkennen.“

V.l.: Francesco Mannarino, Ralf Meurer, Andree Haack und Bernd Claas-Gesterkamp vor dem ehemaligen C&A-Gebäude. Foto Uwe Köppen - Nutzungsrechte GFW Duisburg


Erstes soziales Netzwerk für Gründer

Relaunch der Gründungswerkstatt Deutschland

Duisburg, 11. August 2020 - Seit über 10 Jahren ist die Gründungswerkstatt Deutschland (GWD) ein digitaler Arbeitsplatz zur Vorbereitung auf die Selbstständigkeit. Bereits über 140.000 Gründer nutzen das Tool, um kollaborativ Gründungsvorhaben zu planen und sich mit Experten der Industrie‐ und Handelskammern (IHK), Handwerkskammern (HWK) und regionalen Wirtschaftsförderungen auszutauschen.
Jetzt geht der erfolgreiche Dienst der Gründungswerkstatt Deutschland noch einen Schritt weiter: Mit der neuen Version steht das erste soziale Netzwerk exklusiv für Gründer und Gründerinnen bereit. Auch die neuen Social Media‐Funktionen und die Usability der Plattform wurden entlang den „Bedürfnissen der Nutzer“ konzipiert, sagt Entwickler Wolfgang Laier von der Enterra GmbH.

Der Gründer steht im Mittelpunkt und Experten unterstützen ihn durch Fachwissen innerhalb des geschlossenen Netzwerkes. Die Registrierung ist kostenlos. Am einzigartigen und erfolgreichen Grundprinzip der GWD hat sich nichts geändert. Mit der neuen Version ist die Nutzung aber noch einfacher geworden.
„Wir haben die Gründungswerkstatt Deutschland überarbeitet, neu strukturiert und mit neuen Funktionen und neuem Design ausgestattet“, erklärt Projektleiter Ayhan Saka von der Gründungswerkstatt Deutschland den Relaunch. „Das Ziel ist, das geschäftliche Potenzial von Gründungsideen optimal zu fördern. Das geschieht durch Vernetzung, durch kollaboratives Zusammenarbeiten und durch die Einbindung fachkundigen Rates der Kammern“, so Saka weite
r.

 

Persönliche Interessen der Gründer im Fokus

Die Innovationen fangen mit dem persönlichen Feed auf der Startseite an. Darin finden Nutzer zum einen aktuelle Nachrichten aus den eigenen Gruppen, aber auch Beiträge aus regionalen Netzwerken sowie Knowhow themenspezifischer Fachgruppen. In der GWD können sich die Nutzer nun auch bundesweit vernetzen. „Das Knüpfen neuer Kontakte, die Suche nach passenden Mitgründern oder der Erfahrungsaustausch – also das Community‐Building – wird noch einfacher“, beschreibt Saka die Vorteile.

 
Gemeinsam vernetzt arbeiten
„Social Media‐Funktionen, wie der Like‐Button oder die Kommentarfunktion, erweitern die Kommunikationsmöglichkeiten der Feeds“ freut sich Laier, „solche Interaktionen und der Push‐Dienst halten Gründer in Bezug auf das eigene Netzwerk immer auf dem Laufenden.“ In den nächsten Wochen wird auch eine Mediathek integriert. Hier können junge Unternehmer über Webinare oder Interviews mit

Experten aus der Gründerszene kostenlos Know‐how abrufen.

 

Professionelle Businesspläne stehen im Vordergrund

Die Erarbeitung eines professionellen Businessplanes steht allerdings nach wie vor im Vordergrund der GWD: Gründer können gemeinsam am selben Businessplan oder im Projekt arbeiten. Neu sind die Vorlagen und Templates – sie sind moderner gestaltet und noch einfacher strukturiert. Die gemeinsame Bearbeitung des Businessplans – im Team, mit dem externen Berater, Investoren oder der Bank – gehört zu den einzigartigen Merkmalen der GWD und ermöglicht echtes, kollaboratives Arbeiten. „Mit der neuen GWD wurde die Grundlage geschaffen, um den Gründer zukünftig noch besser zu unterstützen und die Community weiter auszubauen“, resümiert Saka.

 

 

„Flughafen wichtiger Standortfaktor für Rhein-Ruhr“ IHK-Kommentar zum Airport Weeze
Duisburg, 22. Juli 2020 - Nachdem die Fluggesellschaft Ryanair angekündigt hat verschiedene deutsche Niederlassungen zu schließen, ist auch der Betrieb der Flottenbasis am Standort Weeze ungewiss.
IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger stellt klar:  „Ein Abzug der Ryanair-Flotte wäre ein ernst zu nehmender Verlust für den Flughafen Weeze. Allerdings bedeutet das keinesfalls, dass er schließen muss. Der Flugbetrieb durch Ryanair und weitere Gesellschaften ist weiter möglich, die Kostenstrukturen des Airport sind mit die besten am Markt. Der Kreis Kleve und die Gemeinde Weeze stehen hinter dem Flughafen. Auf dieser Basis ist es jetzt entscheidend, tragfähige Konzepte für eine dauerhafte Sicherung zu schaffen. Das ist eine Gemeinschaftsaufgabe, um den Kreis Kleve und den Niederrhein im Wettbewerb der Standorte auch in Zukunft erfolgreich vermarkten zu können. Nach einer Phase der Marktkonsolidierung gehen wir davon aus, dass der Airport das ihm zugeschriebene Potenzial wieder erschließen wird.  
Der Airport Weeze eine wichtiger Standortfaktor für die Metropole Rhein-Ruhr. Mit einem Passagieraufkommen von 1,23 Millionen Fluggästen im letzten Jahr hat er sich im Wettbewerb der Standorte behauptet. Als Flughafen in Grenznähe zu den Niederlanden erschließt er sich sein Fluggastpotenzial auf deutscher und auf niederländischer Seite. Das Parookaville-Festival hat eine auch internationale Ausstrahlungs- und Anziehungskraft entwickelt. Für den Niederrhein ist es wirtschaftlich gesehen ein wichtiger Faktor, zusätzlich wirkt es imagebildend für die Region. Es ist auf dem Gelände des Flughafens entstanden und ohne ihn in der jetzigen Form nicht denkbar.“

Kälteversorgungssysteme flexibilisieren
Wenn es um die Frage geht, wie erneuerbare Energien in unsere Energiesysteme integriert werden können, lautet die Antwort meist: mit Hilfe klassischer Stromspeicher wie Batterien oder Wärmeversorgungsanlagen in Kombination mit thermischen Energiespeichern. Dass auch der Sektor Kälte ein hohes Potenzial zur Lastverschiebung mitbringt, ist den wenigsten bekannt.
 Für Abhilfe will das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT im Projekt »FlexKaelte« sorgen und lädt in einem ersten Schritt Anlagenbetreiber und -bauer zum virtuellen Austausch: Am 9. September findet der Online-Workshop »Flexibilisierung von Kälteversorgungssystemen für den elektrischen Energieausgleich in Deutschland« statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
Im Fokus des Projektes »FlexKaelte« steht die Frage, welchen Beitrag die Kälteversorgung zur Transformation der Energiesysteme leisten kann. Dabei arbeiten die UMSICHT-Forschenden die Potenziale heraus, die Kälteversorgungsysteme in Verbindung mit Kältespeichern für den elektrischen Energieausgleich besitzen. In diesem Zuge entwickeln sie Energiemodelle zur technisch-wirtschaftlichen Bewertung von flexibilisierten Kälteversorgungssystemen.
Am Ende des Projektes soll eine Web-App stehen, welche die erarbeiteten Ergebnisse für verschiedene Zielgruppen aus Praxis und Wissenschaft aufbereitet und mit deren Hilfe Unternehmen FlexKaelte-Optionen berechnen und bewerten können. FÖRDERHINWEIS Das Projekt »FlexKaelte: Flexibilisierung von Kälteversorgungssystemen für den elektrischen Energieausgleich in Deutschland« wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Förderkennzeichen: 03EI1007.

© shutterstock/Fraunhofer UMSICHT Im Zentrum des Online-Workshops steht die Flexibilisierung von Kälteversorgungssystemen für den elektrischen Energieausgleich in Deutschland.


HAMBORNER REIT AG: Positive Entwicklung bei Mieteingängen

- Deutlicher Anstieg der Mieteingangsquoten seit April 2020
- Mieteingänge im Juli 2020 annähernd auf Vorkrisenniveau

- Portfolioqualität und Mieternähe schaffen Voraussetzung für hohe Belastbarkeit des Geschäftsmodells

- Erwartete Miet- und Pachterlöse zwischen 87 Mio. Euro und 88 Mio. Euro

- FFO voraussichtlich zwischen 52 Mio. Euro und 54 Mio. Euro

- Marktbedingt erwarteter Rückgang des NAV je Aktie im einstelligen Prozentbereich


Duisburg, 21. Juli 2020 - Die HAMBORNER REIT AG hat am 25. März 2020 aufgrund der wachsenden Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Ausbreitung des COVID-19-Virus und der daraus resultierenden Konsequenzen für die Mieter ihre Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2020 zurückgezogen. Infolge der Krisensituation sowie unter Berücksichtigung des im März 2020 verabschiedeten Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie, welches Mietern u.a. ermöglichte, im Zeitraum April bis Juni 2020 sanktionsfrei Mietzahlungen auszusetzen, haben einige Mieter in den vergangenen Monaten ihre Zahlungen vorläufig reduziert oder ausgesetzt. Dies betrifft insbesondere Einzelhandelsmieter, die unmittelbar von behördlich angeordneten Schließungsmaßnahmen betroffen waren.

Ungeachtet der weitreichenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens in den Monaten März bis Mai und der damit verbundenen Auswirkungen auf einzelne Mietergruppen hat sich das HAMBORNER-Portfolio als sehr robust erwiesen. Bezogen auf das Gesamtportfolio belief sich der Anteil der Mieteingänge (inkl. Mietnebenkosten und Umsatzsteuer) im April 2020 auf insgesamt 89,8 % der monatlichen Gesamtmieten. In den Monaten Mai 2020 und Juni 2020, die von einer schrittweisen Lockerung der COVID-19-bedingten Restriktionen geprägt waren, erhöhte sich die Mieteingangsquote bereits deutlich auf 92,6 % bzw. 95,2 % der Gesamtmieten.

Im Juli liegt die Mieteingangsquote nach derzeitigem Stand bei nunmehr 97,5 % der Gesamtmieten und damit bereits annähernd auf Vorkrisenniveau. Wesentliche Voraussetzung hierfür bildete der besonders intensive und vertrauensvolle Dialog mit den HAMBORNER-Mietern seit Beginn der Pandemie, dessen Ergebnis sich zwischenzeitlich ebenfalls in zahlreichen individuellen Vereinbarungen zur interessengerechten Unterstützung betroffener Mieter wiederspiegelt. Nähere Informationen hierzu wird die für den 30. Juli 2020 geplante Vorstellung der Halbjahresergebnisse enthalten.

Unter Berücksichtigung dieser positiven Entwicklung sieht sich die Gesellschaft nunmehr in der Lage, eine aktualisierte Prognose für das laufende Geschäftsjahr abzugeben. Demnach werden die Miet- und Pachterlöse nach derzeitigen Erwartungen zwischen 87 Mio. Euro und 88 Mio. Euro (Vorjahr: 85,2 Mio. Euro) liegen. Die Funds from Operations (FFO) werden sich im Geschäftsjahr 2020 voraussichtlich nahezu auf dem hohen Niveau des vergangenen Geschäftsjahres zwischen 52 Mio. Euro und 54 Mio. Euro (Vorjahr: 54,3 Mio. Euro) bewegen. Unter der Annahme einer unveränderten Aktienanzahl geht der Vorstand von einem Rückgang des NAV je Aktie im laufenden Geschäftsjahr aus, der sich im einstelligen Prozentbereich bewegen wird. Ursächlich für den Rückgang sind voraussichtliche Verkehrswertveränderungen innerhalb des Bestandsportfolios.

Die Gesamtjahresprognose steht unter dem Vorbehalt, dass es weder zu einer signifikanten Verschärfung der COVID-19-bedingten Restriktionen (beispielsweise einem erneuten Shutdown, der mit Schließungsanordnungen für unsere Mieter verbunden ist) kommt, noch zu gegenwärtig nicht absehbaren wesentlichen Insolvenzen auf Mieterseite. Ebenfalls unberücksichtigt bleiben mögliche Effekte aus Zu- und/oder Verkäufen im restlichen Jahresverlauf.

Vorstand und Aufsichtsrat werden den im April 2020 unter Vorbehalt gestellten Vorschlag zur Gewinnverwendung zeitnah überprüfen und den Aktionärinnen und Aktionären kurzfristig einen entsprechenden Dividendenvorschlag unterbreiten.

ÜBER DIE HAMBORNER REIT AG

Die HAMBORNER REIT AG ist eine im SDAX gelistete Aktiengesellschaft, die ausschließlich im Immobiliensektor tätig ist und sich als Bestandshalter für renditestarke Gewerbeimmobilien positioniert. Das Unternehmen verfügt als Basis nachhaltiger Mieterträge über ein bundesweit gestreutes diversifiziertes Immobilienportfolio mit einem Gesamtwert von rd. 1,6 Mrd. Euro. Den Schwerpunkt des Bestandes bilden profitable Büroobjekte an etablierten Bürostandorten sowie Nahversorgungsimmobilien wie großflächige Einzelhandelsobjekte, Fachmarktzentren, Baumärkte und Geschäftshäuser in zentralen Innenstadtlagen, Stadtteilzentren oder stark frequentierten Stadtrandlagen deutscher Groß- und Mittelstädte.


Finanzdienstleister Consors Finanz mietet sich am Hauptbahnhof im Aurelis-Neubau ein
Der Finanzdienstleister Consors Finanz hat das knapp 11.400 m² große "Duisburg Central Office" (DCO) in der Wuhanstraße 5 im Quartier 1 gemietet. Aurelis Real Estate Service realisiert den fünfgeschossigen Neubau am Hauptbahnhof, zu dem auch 50 Tiefgaragenstellplätze gehören. Der Einzugist nach der Fertigstelung des Neubaus für das vierte Quartal 2022 geplant.

Wirtschaftsstatistiken
Pharmabranche trotzt Corona-Krise: Exporte um 14,3 % höher als im Vorjahr
• Pharmabranche ist überdurchschnittlich exportorientiert: Exportüberschuss von 27,6 Milliarden Euro im Jahr 2019
• Nicht-EU-Staaten spielen eine immer größere Rolle: Export seit 2009 fast verdreifacht
• Pharmazeutische Industrie mit Umsatzplus von 1,1 % (März bis Mai 2020 gegenüber Vorjahreszeitraum)
• Inlandsumsatz: + 20,2 % (März 2020 gegenüber März 2019) aufgrund Vorratsbestellungen der Apotheken zu Beginn der Corona-Pandemie
• 1. Quartal 2020: Produktionssteigerungen um 2,3 % im Vergleich zum Vorjahresquartal
Die Pharmaindustrie ist eine der wenigen Branchen, die zu Beginn der Corona-Krise starke Exportzuwächse verzeichnen konnte. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, setzt sich der Trend aktuell weiterhin fort: Von März bis Mai 2020 stiegen die Exporte von Pharmazeutika wertmäßig um 14,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 22,1 Milliarden Euro (März bis Mai 2019: 19,3 Milliarden Euro). Zum Vergleich: Insgesamt brachen die Exporte von März bis Mai 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22,6 % ein. Im März 2020 erreichten die Exporte von pharmazeutischen Erzeugnissen sogar einen neuen Rekordmonatswert seit Bestehen dieser Statistik und stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 27,8 % auf 8,2 Milliarden Euro.



Luftfracht in der Corona-Krise: Vergleichsweise moderater Rückgang von 12,1 % im Zeitraum März bis Mai 2020 gegenüber Vorjahr
- Anstieg bei reinen Frachtflügen (+7,9 %) kompensierte teilweise Wegfall der Beiladung in Passagierflügen
-
Einzelne Flughäfen konnten den Frachtverkehr ausbauen: Frankfurt-Hahn mit +57,0 % (März bis Mai 2020 gegenüber Vorjahreszeitraum) - Preise für Luftfracht im 1. Quartal 2020 deutlich gestiegen: Luftfracht nach China mit +40,6 % gegenüber 1. Quartal 2019)

Während der Passagierflugverkehr sehr stark von den Reiseeinschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie betroffen war, wurden weiterhin Güter auf dem Luftweg verschickt.
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist der Empfang und der Versand von Luftfracht im Zeitraum März bis Mai 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12,1 % auf rund 1,1 Millionen Tonnen zurückgegangen (März bis Mai 2019: 1,2 Millionen Tonnen). Zum Vergleich: Das Passagieraufkommen auf deutschen Flughäfen ging im selben Zeitraum um 87,4 % zurück.



Vegetarische und vegane Lebensmittel: Produktion steigt im 1. Quartal 2020 um 37 %
Ob Tierwohl, Hygiene oder zuletzt die Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer: Die Skandale rund um das Nahrungsmittel Fleisch reißen nicht ab. Fleischersatzprodukte wie vegetarische Brotaufstriche, Sojabratlinge oder Tofu werden vielleicht auch deshalb vermehrt nachgefragt und verstärkt produziert: Im 1. Quartal 2020 erhöhte sich die Menge der zum Absatz bestimmten Fleischersatzprodukte von knapp 14,7 Tausend Tonnen auf gut 20 Tausend Tonnen um 37 % gegenüber dem Vorjahresquartal.



NRW: Sozialhilfeausgaben erhöhten sich im Jahr 2019 auf netto 6,6 Miliarden Euro
Die Bruttoausgaben für Leistungen der Sozialhilfe gemäß dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) lagen im Jahr 2019 bei rund 7,1 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, beliefen sich die Nettoausgaben in Nordrhein-Westfalen – abzüglich der Einnahmen (größtenteils Erstattungen durch andere Sozialleistungsträger) in Höhe von 499 Millionen Euro – auf nahezu 6,6 Milliarden Euro. Das waren 7,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. 6,4 Prozent der Ausgaben entfielen auf den Bereich der Hilfe zum Lebensunterhalt (3. Kapitel SGB XII) und 93,6 Prozent auf Leistungen nach dem 5. bis 9. Kapitel SGB XII.
Die größte Ausgabeposition darunter war die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen (6. Kapitel SGB XII), auf die 73,2 Prozent der gesamten Nettoausgaben entfielen. Die Eingliederungshilfe war 2019 zum letzten Mal in das Sozialhilferecht (SGB XII) integriert; sie wurde durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG) zum 1. Januar 2020 in das Rehabilitations- und Teilhaberecht (SGB IX) übernommen.
Für die Hilfen zur Pflege wurden 14,3 Prozent der gesamten Nettoausgaben aufgewendet, auf die Hilfen zur Gesundheit entfielen 3,7 Prozent und auf die Hilfen zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten und Hilfen in anderen Lebenslagen 2,5 Prozent. Während die Ausgaben für die Hilfe zum Lebensunterhalt gegenüber dem Jahr 2018 rückläufig waren (−0,6 Prozent), stiegen die Ausgaben nach dem 5. bis 9. Kapitel SGB XII um 8,5 Prozent.
Die Nettoausgaben für die Hilfen zum Lebensunterhalt wurden zu 45,9 Prozent für Hilfeleistungen in Einrichtungen aufgewendet. Bei der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen traf dies auf 73,6 Prozent und bei der Hilfe zur Pflege auf 85,4 Prozent der Nettoausgaben zu. Aufgrund von Änderungen der Gesetzesgrundlage werden die Ausgaben für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (4. Kapitel SGB XII) seit dem Berichtsjahr 2017 nicht mehr in der Statistik der Ausgaben und Einnahmen der Sozialhilfe ausgewiesen. (IT.NRW)





Stadt und Wirtschaft fordern Rückendeckung für Stahlindustrie

Duisburger Aufruf zum Nationalen Stahlgipfel 2020

Duisburg, 17. Juli 2020 - Die Existenz einer der größten und bedeutsamsten industriellen Kerne in Europa steht derzeit auf dem Spiel: Die Corona-bedingte Absatzschwäche in der Stahlindustrie trifft die Branche zu einem Zeitpunkt, wo sie aus unterschiedlichen Richtungen unter massivem Wettbewerbsdruck steht. Duisburg ist der größte Stahlstandort Europas und von der Situation besonders betroffen. Auf Einladung der Stadt Duisburg und der Niederrheinischen IHK trafen sich heute die Spitzen der Stahlunternehmen, der IG Metall und der Wirtschaftsvereinigung Stahl mit Duisburger Abgeordneten aus EU, Bund und Land zum Duisburger Stahlgespräch, um gemeinsam in einer Erklärung die Forderungen zur Stärkung des Stahlstandorts Duisburg an die Politik zu richten.

 Im Ratsaal ging es um sehr viel

Steigende Energiekosten, Exporthindernisse und zunehmende Anforderungen bei Klimaschutz und Genehmigungen belasten alle Stahlhersteller in Deutschland. Gleichzeitig sieht sich die Industrie einer immer stärkeren Importschwemme von Billig-Stahl aus unterschiedlichen Regionen der Welt konfrontiert. Für die Stadt Duisburg ist die Stahlindustrie systemrelevant. Mit rund 19.000 Beschäftigten ist sie der größte Arbeitgeber. Hinzu kommt eine Vielzahl an Beschäftigten bei Zulieferbetrieben, im Logistiksektor und bei Abnehmern.

 

„Die Stahlbranche steht zur Zeit unter enormen Druck und gleichzeitig vor großen zukunftsträchtigen Entscheidungen“, erläutert Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg. „Deshalb haben wir gemeinsam mit der IHK die Unternehmen Arcelor Mittal, Thyssen Krupp Steel, Hüttenwerke Krupp Mannesmann und DK Recycling zu diesem Austausch eingeladen und fordern in der Duisburger Erklärung die Bundesregierung nochmals auf, diese Problemlagen und Chancen auf dem Nationalen Stahlgipfel hier vor Ort in Duisburg zu diskutieren.“

 

Burkhard Landers, Präsident der Niederrheinischen IHK führt dazu weiter aus: „Wir brauchen wettbewerbsfähige Strom- und Energiepreise sowie vereinfachte Genehmigungsverfahren. Die Transformation zu einer klimaneutralen Stahlproduktion kann nur mit Rückendeckung aus der Politik gelingen. Duisburg eignet sich als Europas Stahlstandort Nummer 1 wie keine andere Stadt dazu, hier einen Modellstandort für Wasserstoff-Knowhow zu installieren, um zukünftig grünen Stahl zu erzeugen. Unsere gemeinsame Erklärung ist ein wichtiges Signal im Hinblick auf den Nationalen Stahlgipfel.“


Von links: Oberbürgermeister Sören Link, Dr. Stefan Dietzfelbinger - Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK, Markus Grolms - Vorstand tyssenkrupp Steel, Burkhard Landers - Präsident der Niederrheinischen IHK, dahinter MEP Jens Geier und MdL Frank Börner, Dieter Lieske - Geschäftsführer IG Metall Duisburg-Dinslaken, dahinter MdB Bärbel Bas, Dr. Carsten Hillmann - Geschäftsführer DK Recycling und Rohstahl GmbH, Norbert Keller - Betriebsratsvorsitzender HKM, Wolfgang Kleber - Betriebsratsvorsitzender ArcelorMittal, MEP Dennis Radtke, Dr. Martin Theuringer - Geschäftsführer Wirtschaftsvereinigung Stahl, Paul Tetteroo - GF ArcelorMittal Duisburg GmbH, Andree Haack - Beigeordneter für Wirtschaft und Strukturentwicklung.
Es fehlt Dr. Herbert Eichelkraut - Geschäftsführer Hüttenwerke Krupp Mannesmann GMBH.

Scheuer: Busbranche kann Hilfsgelder abrufen
Das BMVI stellt 170 Millionen Euro bereit – Programm startet am 24.07.2020

Berlin/Duisburg, 16. Juli 2020 - Die wegen der Corona-Pandemie in wirtschaftliche Notlage geratenen Reisebusunternehmen können ab dem 24.07.2020 die von Bundesminister Andreas Scheuer zugesagten Hilfsgelder in Höhe von 170 Millionen Euro abrufen. Die dafür notwendige Finanzierungsregelung wird am Freitag im Bundesanzeiger veröffentlicht. Andreas Scheuer: Die Busbranche wurde von Corona besonders hart getroffen. Das sind vor allem Mittelständler, die um ihre Existenz fürchten. Jetzt dürfen nicht ausgerechnet die bestraft werden, die in den vergangenen Jahren intensiv in neue und klimafreundliche Mobilität mit neuen Bussen investiert haben. Wir werden den betroffenen Busunternehmen deshalb schnell und unbürokratisch helfen. Dafür nehmen wir 170 Millionen Euro in die Hand. Die Gelder können ab dem 24. Juli abgerufen werden.

Die Reisebusunternehmen waren durch das Verbot von Reisebusreisen, auf das sich Bund und Länder am 16.03.2020 verständigt hatten, bereits zu einem frühen Zeitpunkt von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen. Seit März gab es keine touristischen Reisen, keine Vereinsfahrten, keine oder nur reduzierte Schülerverkehre. Die Fixkosten aber sind weitergelaufen. Mit dem nun aufgelegten Programm des BMVI werden die sogenannten Vorhalte- und Vorleistungskosten, die zwischen dem 17.03.2020 und dem 30.06.2020 angefallen sind, finanziert.
Die Mittel kommen aus dem Haushalt des BMVI und müssen noch in diesem Jahr ausgezahlt werden. Eckpunkte der Finanzierungsregelung Ausgleichbar sind sogenannte Vorhaltekosten. Das sind fortlaufende Tilgungs- oder Leasingraten für die Anschaffung der Reisebusse vor der Corona-Pandemie sowie „Vorleistungskosten“ z.B. für Reisekataloge oder Werbeanzeigen. Die Hilfen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Form von Billigkeitsleistungen gewährt.

Berücksichtigt werden neue oder gebrauchte Busse mit der Schadstoffklasse Euro V oder besser. Der Höchstbetrag liegt bei 26.334 Euro pro Bus. Doppelförderungen sind mit Blick auf andere COVID-19-bedingte Unterstützungsleistungen ausgeschlossen. Bewilligungsbehörde ist das Bundesamt für Güterverkehr (BAG). Anträge können elektronisch bis zum 30.09.2020 beim BAG gestellt werden. Die Antragsformulare können ab dem 24.07.2020 auf der Internetseite des BAG heruntergeladen werden:
www.bag.bund.de.


Partnerschaft: Bohnen Logistik ergänzt die Supply Chain von Jacques‘ Wein-Depot in Deutschland
Duisburg, 15. Juli 2020 - Zukunftsfähige Zusammenarbeit zweier Branchenexperten - Bohnen Logistik, eine Tochtergesellschaft der duisport-Gruppe, betreibt seit dem 01. Mai 2020 das Zentrallager für die Jacques‘ Wein-Depot Wein-Einzelhandel GmbH in Mönchengladbach und übernimmt deutschlandweit die Distribution. Die Jacques‘ Wein-Depot Wein-Einzelhandel GmbH ist ein Tochterunternehmen der Hawesko Holding AG, eine auf Premiumprodukte spezialisierte Weinhandelsgruppe mit Hauptsitz in Hamburg.  
Bohnen Logistik verantwortet damit das Zentrallager von Jacques‘ Wein-Depot in Deutschland und führt jegliche B2B- sowie B2C-Abwicklungen durch. Neben der Versorgung aller 320 nationalen Jacques‘ Wein-Depots, steuert Bohnen Logistik die vollständige Lager- sowie Transportlogistik inklusive der Abwicklung des Onlineshops sowie der Erbringung von diversen IT-Leistungen, wie der Inhouse Konzipierung, Entwicklung und Umsetzung eines Warehouse Management Systems sowie modernsten Logistiktechnologien. Mehrere Millionen Wein- und Sortimentsartikel sollen an dem hochmodernen Standort jährlich umgeschlagen werden.
„Mit der Übernahme des Zentrallagers für Jacques‘ Wein-Depot, verdeutlicht unser Tochterunternehmen, Bohnen Logistik, abermals seine umfassende Expertise im Konsumgüterbereich. Die Partnerschaft mit Jacques‘ Wein-Depot stärkt das gesamte Hafennetzwerk, ein echter Mehrwert für alle Beteiligten“, so duisport-Vorstandsvorsitzender Erich Staake.  

„Jacques‘ Wein-Depot freut sich, in enger Zusammenarbeit mit Bohnen Logistik, ihr Geschäft weiterzuentwickeln und von der Innovationskraft eines engagierten und dynamischen Dienstleisters zu profitieren“, ergänzt Kathy Ferón, Geschäftsführerin von Jacques‘ Wein-Depot. Nachhaltige Effizienz Bohnen Logistik und Jacques‘ Wein-Depot verfolgen nicht nur eine strategische Partnerschaft auf Augenhöhe, sondern setzen gemeinsam auf eine langfristige Logistikstrategie mit Zukunftsgeist: Neben Innovation und höchster Qualität, sind die Dienstleistungen individuell, bedürfnisbezogen und skalierbar ausgearbeitet worden. Hierzu wurde in Vorbereitung auf das Projekt gemeinsam eine Supply Chain-Simulation durchgeführt, sinnvolle Umsetzungsstrategien abgestimmt und technologische Ansatzpunkte festgelegt.
Ein Zusammenführen von Produkt- und Logistik-Know-How mit Erfolg: Durch die enge Zusammenarbeit entsteht nicht nur ein gegenseitiger Mehrwert sowie ein Bündeln der Ressourcen, sondern eine klare Ausrichtung in Richtung Wachstum.

„Ohne Wasserstoff wird es keine Stahlproduktion in Duisburg geben“

IHK-Kommentar zum Handlungsprogramm Stahl

Duisburg, 15. Juli 2020 - Heute, am 15. Juli, stellte die Bundesregierung ein mit der Wirtschaftsvereinigung Stahl abgestimmtes Handlungskonzept für die Stahlindustrie in Deutschland vor. Aus Sicht des größten Stahlstandortes im Land, Duisburg, begrüßt IHK-Präsident Burkhard Landers - Foto: Niederrheinische IHK/Robert Poorten - das „Handlungskonzept Stahl“. Klar ist aber auch: Die eingeplanten Mittel werden nicht reichen, um die Zukunft der Branche zu sichern.
„Die Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und der deutschen Stahlindustrie bildet eine gute Grundlage für die dringend notwendige Zukunftssicherung dieser Branche. Jetzt kommt es darauf an, die von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte Nationale Wasserstoffstrategie schnell mit Leben zu füllen und zügig umzusetzen. Wir müssen bei der Herstellung von klimaneutralem Stahl international die Nase vorne haben.
Ohne Wasserstoff wird es in Zukunft keine Stahlproduktion mehr in Duisburg geben. Im Konjunkturpaket hätten wir uns daher einen Schwerpunkt darauf gewünscht. Die vorgesehenen gut 2,4 Milliarden Euro für den Transformationsprozess werden nicht ausreichen. Um diese Generationsaufgabe druckvoll anzuschieben, sind mindestens zehn Milliarden in den nächsten Jahren erforderlich, um international mithalten zu können.
Die Zukunft des Stahlstandortes hängt weiterhin auch davon ab, wie schnell der Bund und die Länder unnötige bürokratische Hürden beseitigen und wie entschlossen und geschlossen sie gegenüber den internationalen Wettbewerbern auftreten. Unsere Genehmigungsverfahren dauern viel zu lang und sind viel zu teuer, um mit der Geschwindigkeit des technologischen Wandels mithalten zu können. Die Stahl-Branche befindet sich in einer existenziell bedrohlichen Lage.
Wir machen uns große Sorgen um die Zukunft für Europas größten Stahlstandort Duisburg. Solange keine Chancengleichheit auf dem globalen Stahlmarkt besteht und weltweite Überkapazitäten nicht reduziert werden, ist eine wettbewerbsfähige Produktion kaum möglich. Wir versprechen uns für Duisburg und die Region durch das Handlungskonzept Stahl wegweisende Impulse, um Wertschöpfungsketten zu bewahren und den Industriestandort Deutschland insgesamt zu stärken.“

- IHK unterstützt Gründer mit Online-Seminare Basics und Fachwissen in Modulen
- Forschung für das Handwerk

IHK unterstützt Gründer mit Online-Seminare Basics und Fachwissen in flexiblen Modulen
 
Duisburg, 07. Juli 2020 - Nach dem Corona-Lockdown nimmt die Nachfrage nach Gründungsberatung wieder zu. Die Niederrheinische IHK hat dafür ein Online-Programm zusammengestellt, dass Interessierte live über die Grundlagen für die Selbstständigkeit informiert. In flexiblen Modulen können sich die Teilnehmer weiteres Fachwissen aneignen.  
„Geht es der Wirtschaft schlechter, steigen erfahrungsgemäß auch die Gründerzahlen. Das ist auch jetzt so. Seit Mitte Mai fragen bei uns viele Interessierte nach einer Beratung zum sicheren Weg in die Selbstständigkeit“, beschreibt Heike Möbius, Gründungsberaterin der Niederrheinischen IHK.
Da zurzeit aus Sicherheitsgründen keine Gründungsseminare in der IHK stattfinden können, haben die Berater des Startercenters Niederrhein ein neues Online-Angebot entwickelt: Die Seminar-Reihe „Gründen – kompakt“ informiert alle 14 Tage über Basics für die Selbstständigkeit. „Gründer erhalten in 60 Minuten kompaktes Wissen. Außerdem können sie in unserem Live-Format Fragen stellen“, erläutert Möbius.  
Weitere Bausteine der digitalen Gründungsberatung werden im Verlauf des 2. Halbjahres 2020 sukzessive ausgerollt. In flexiblen Modulen können Interessierte ihr Wissen demnächst in Themen wie Businessplan, soziale Absicherung, Rechtsformen, Fördermittel und Steuern vertiefen. Jedes Online-Seminar kann für sich alleine stehen. In welcher Reihenfolge die Teilnehmer ihr Wissen erweitern möchten, bestimmen sie ganz flexibel selbst. Der nächste freie Termin findet am 21. Juli statt, weitere Online-Seminare werden am 4. und 18. August angeboten – immer in der Zeit von 10 bis 11 Uhr. Weitere Informationen und Anmeldung über die IHK-Website unter www.ihk-niederrhein.de/veranstaltungen.  


 Forschung für das Handwerk

HANDWERK.NRW und das Fraunhofer UMSICHT gehen eine neue Kooperation ein, um wissenschaftliche Ergebnisse und Methoden besser für Dienstleistungen und Produkte des Handwerks verfügbar zu machen.
Eine hohe technologische Entwicklungsdynamik oder Megatrends wie z. B. die Digitalisierung erfordern, dass Prozesse ständig angepasst und neues Wissen zielgerichtet transferiert werden. Wichtige Anwender von Forschungsergebnissen und Ideengeber für das Umgestalten von Prozessen oder Produkten sind Handwerksbetriebe. Um Expertenwissen weiterzugeben und Handwerkstechniken auf diesem Wege nachhaltig zu verbessern, intensivieren das Fraunhofer UMSICHT und HANDWERK.NRW daher ihre Zusammenarbeit.
Am 6. Juli unterzeichneten die Partner ein Memorandum of Understanding. Die Kooperation adressiert insbesondere Technologien und Methoden für mehr Energieeffizienz, den Klimaschutz, den Umwelt- und Arbeitsschutz und die Materialentwicklung und -prüfung. Es sollen beispielsweise Materialien charakterisiert und ihr Verhalten in der Umwelt analysiert werden. Die Partner möchten neue Methoden der Aufklärung von Funktions- und Schadmechanismen und auch komplett neue Materialien und Techniken für das Handwerk entwickeln.
»Wir sind uns sicher, dass die Kooperation ideal ist, um Synergien zwischen beiden Organisationen herzustellen. Wir möchten als Forschungsinstitut innovative und nachhaltige Technologien entwickeln – und zwar passgenau für komplexe Fragestellungen der Anwender«, erklärt Prof. Eckhard Weidner, Institutsleiter des Fraunhofer UMSICHT.
»Wir freuen uns sehr über die Kooperation, die es beiden Partnern ermöglicht, einen wertvollen Beitrag zu einer ressourcenschonenden Gesellschaft und Wirtschaft zu leisten. Das Handwerk als mittelständisch orientierter Wirtschaftsbereich wird durch die intensivierte Zusammenarbeit mit der Wissenschaft seine innovativen Kompetenzen ausbauen und noch stärker in den Dienst des Klimaschutzes stellen können.
Diese intensivierte Zusammenarbeit wird unseren Betrieben aber auch Nutzen bringen, denn sie hilft unseren Unternehmen dabei, ihre betrieblichen Prozesse zu optimieren«, sagt Andreas Ehlert, Präsident von HANDWERK.NRW. Gemeinsame Forschungsprojekte und neue Bildungskonzepte Innerhalb der Kooperation sind bedarfsorientierte gemeinsame Forschungsprojekte auf nationaler und internationaler Ebene geplant. Aber auch die Entwicklung neuer Bildungskonzepte steht im Mittelpunkt. Im Rahmen von Workshops, Veranstaltungen – als Aus-, Fort- oder Weiterbildung – und Beratungen soll Expertenwissen transferiert werden, um so Technologien nachhaltig weiterzuentwickeln. HANDWERK.NRW repräsentiert rund 190 000 mittelständische Handwerksunternehmen in Nordrhein-Westfalen. Diese sind wichtige Anwender, Dienstleister und Innovatoren bei der nachhaltigen Umgestaltung von Produkten, Prozessen und Serviceleistungen. Das Fraunhofer UMSICHT entwickelt Lösungen für eine nachhaltige Energie- und Rohstoffwirtschaft, stellt wissenschaftliche Ergebnisse bereit und transferiert sie in Unternehmen, Gesellschaft und Politik.

 Unterzeichnung des Memorandum of Understanding in Oberhausen (v.l.): Prof. Dr. Hans Jörg Hennecke (Hauptgeschäftsführer HANDWERK.NRW), Andreas Ehlert (Präsident HANDWERK.NRW), Erich Jelen (Zirkuläre und Biobasierte Kunststoffe, Fraunhofer UMSICHT), Prof. Dr.-Ing. Eckhard Weidner (Institutsleiter des Fraunhofer UMSICHT) und Gabriele Poth (Handwerkskammer Düsseldorf, Leiterin Zentrum für Umwelt, Energie und Klima). © Wilfried Meyer, Pressefoto, Düsseldorf


Volksbank Rhein-Ruhr: „Morgen kann kommen.“ 
Duisburg, 06. Juli 2020 - Die Volksbank Rhein-Ruhr eG hat in 2019 wieder ein überdurchschnittliches Betriebsergebnis erzielt. „Unsere Bilanzsumme ist im vergangenen Jahr von 1.651 Mio. Euro auf 1.739 Mio. Euro gestiegen, das bedeutet einen Zuwachs von 5,33 Prozent“, sagt Thomas Diederichs – Sprecher des Vorstandes – in der Bilanzpressekonferenz am 06. Juli 2020. Auch die Kundenvolumina bei der regionalen Genossenschaftsbank sind gestiegen.
„Mit einem Zuwachs von 7,13 Prozent sind wir sehr zufrieden. Dieses Ergebnis spiegelt die vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedern und KundInnen wider.“ Das bedeutet eine Erhöhung auf insgesamt 3.296 Mio. Euro. Die Bank vergab in 2019 6,38 Prozent mehr Kundenkredite als im Vorjahr. So wurden in 2019 1.138 Mio. Euro an Neukrediten an Privatund Firmenkunden in die Region vergeben.
„Unser Wachstum im vergangenen Jahr zeigt, dass auch wir ein zuverlässiger Partner für Firmen- und Gewerbekunden sind. Die Förderung des Mittelstandes ist gerade in der aktuellen Zeit der Corona-Krise bedeutender denn je“ betont Diederichs. Die Genossenschaftsbank verzeichnete auch im letzten Jahr einen weiteren Zuwachs bei ihren Mitgliedern. „So konnten wir im letzten Jahr wieder weitere 500 Menschen von der genossenschaftlichen Idee und unseren aktiven Mitgliedervorteilen überzeugen – auch hier sind wir sehr zufrieden und blicken auf eine stolze Mitgliederzahl von 39.167 Menschen, die die genossenschaftliche Idee in unserer Region unterstützen“ betont Thomas Diederichs.

Die Herausforderungen in 2019 und die Corona-Krise
Die wirtschaftlichen Herausforderungen prägten auch in 2019 weiter das Umfeld für Banken. Nicht nur die Regulatorik, sondern auch die Niedrigzinspolitik, die Konjunkturabschwächung und die Unsicherheiten auf den Märkten bewegten die Bank im vergangenen Jahr. „Die Auswirkungen der Corona-Krise sind für alle spürbar. So mussten wir Entscheidungen treffen, um unsere MitarbeiterInnen und KundInnen vor einer Ansteckung zu schützen und dennoch unsere Beratungsleistung weiter aufrecht zu erhalten“, sagt Thomas Diederichs. Dass die KundInnen dem Thema Online Banking deutlich offener gegenüberstehen, wurde auch durch die letzten Wochen bestätigt.

„Wir spüren eine deutliche Erhöhung der bargeldlosen Transaktionen und eine noch stärkere Nutzung des Online-Bankings. Mehr als die Hälfte aller Kunden nutzen aktiv unser Online Banking. Davon sind mehr als 20 Prozent über 60 Jahre.“ Die Kunden nutzen vornehmlich die APP- Lösungen der Bank für Smartphones und Tablets. Die Nutzungsquote der Automaten liegt über 90 Prozent. „Aktuell spüren wir eine 80 prozentige Steigerung beim Aufruf unserer Online-Services. Unsere Entscheidung die Beratungszeiten auszuweiten und feste Servicezeiten für Dienstleistungen am Schalter anzubieten, liegt darin begründet“ erklärt Diederichs die Entscheidung des Gesamtvorstandes.
„So können unsere KundInnen Beratungsleistungen nach vorheriger Terminvereinbarung per Video, Telefon oder persönlich in der Zeit von 8 bis 20 Uhr wahrnehmen“, sagt der Sprecher. Die Entwicklung des gesamten Online Angebotes hat für die Genossenschaftsbank hohe Bedeutung. „Wir investieren in die Weiterentwicklung unseres Angebotes, um Trends zu erkennen und optimale Lösungen für unsere KundInnen anzubieten.“

Soziales Engagement in der Region – Online Spendenportal der Bank
 Mit ihrem online Spendenportal ist die Genossenschaftsbank schon seit mehreren Jahren erfolgreich. So konnten auch im vergangenen Jahr wieder allein 132.000 Euro, durch die Mitgliederräte der Bank an gemeinnützige Institutionen aus der Region vergeben werden. „Wir fühlen uns den Menschen in Duisburg, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen und Ratingen-Lintorf verpflichtet und freuen uns immer, wenn wir zur Realisierung von Projekten mit kulturellem und sozialem Auftrag beitragen konnten. Darüber hinaus sind unsere Mitgliederräte Multiplikatoren und Ideengeber. Im Jahr 2019 spendeten wir insgesamt rund 500.000 Euro mit Hilfe unseres Förderprogrammes Rhein-Ruhr für soziale und kulturelle Projekte, Sport und Bildung“ betont Thomas Diederichs.

Kräfte bündeln – Fusion zweier starker Partner
Am 25. Mai 2020 wurde der Letter of Intent von den beiden Aufsichtsratsvorsitzenden, deren Stellvertretern sowie den Vorständen der Volksbank Rhein-Ruhr und der Volksbank Ruhr Mitte unterzeichnet. Mit dieser Vereinbarung haben beide Seiten die Absicht erklärt, in konkrete Vertragsverhandlungen einzusteigen und sich auf erste Rahmenbedingungen einer möglichen Fusion verständigt. „Unter anderem mit einem klaren Bekenntnis zur Beibehaltung der regionalen Identität, denn schon aufgrund der Größe des Geschäftsgebietes ist die Beibehaltung einer dezentral aufgestellten Bank sinnvoll. Die bisherigen Gespräche haben uns gegenseitig darin bestätigt, dass wir die richtigen Partner zum richtigen Zeitpunkt füreinander sind und die Fusion strategisch sinnvoll ist“ erklärt Diederichs.
Vor allem vor den aktuellen Entwicklungen in der Bankenwelt wie Niedrigzinsen, Digitalisierung und einer zunehmenden Regulatorik halten wir es für wichtig, frühzeitig zu agieren und die richtigen Weichen für eine zukunftsfähige Bank zu stellen. Ausblick in die Zukunft Die verschärften Rahmenbedingungen und das herausfordernde betriebswirtschaftliche Umfeld begleiteten Banken schon mehrere Jahre.

„Meine Kollegen und ich sind zutiefst überzeugt, dass wir für die Zukunft bestens aufgestellt sind. Wir gehören als Genossenschaftsbank zu einer kerngesunden Gruppe und durch unsere betriebswirtschaftliche Struktur sind wir für die kommenden Jahre bestens gerüstet.“ Ein Umfeld, dass durch die Auswirkungen der Corona-Krise weiter geprägt wird und weitere Herausforderungen für regionale Institute mitbringt. „Das vertrauensvolle und partnerschaftliche Miteinander nicht nur mit unseren Mitgliedern und KundInnen – sondern auch mit unseren MitarbeiterInnen – bietet eine perfekte Erfolgsbasis. Wir bauen auf die Bündelung aller Kräfte und sind so bestens für die Zukunft vorbereitet.“

Die Vorstandsamitglieder Carsten Soltau (links) und Thomas Diederichs halten viel vom Motto