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Anstehende Personalwechsel am Airport

  Düsseldorf, 30. September 2022 - Der Aufsichtsrat der Flughafen Düsseldorf GmbH hat in seiner gestrigen Sitzung Lars Redeligx bereits mit Wirkung zum 1. Dezember 2022 zum Geschäftsführer der Flughafen Düsseldorf GmbH bestellt.

Aktuell ist Redeligx als Geschäftsführer des privaten Bahnfrachtunternehmens Lineas in Brüssel tätig. Er tritt zum 1. Januar 2023 als neuer Vorsitzender der Geschäftsführung die Nachfolge von Thomas Schnalke an, der mit Auslaufen seines Vertrages Ende 2022 nach über 20 Jahren Geschäftsführungstätigkeit am Düsseldorfer Airport ausscheiden wird.  

Zugleich folgt zum 1. Januar 2023 Pradeep Pinakatt als Geschäftsführer Finanzen und Arbeitsdirektor auf Lars Mosdorf, der nach Erfüllung seines Geschäftsführervertrages zum Jahresende das Unternehmen ebenfalls auf eigenen Wunsch verlässt. Pinakatt ist seit 2017 Geschäftsführer der Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH (FDGHG). Mitte Juni hatte der Aufsichtsrat des Airports ihn bereits zum 1. November 2022 als Geschäftsführer der Flughafen Düsseldorf GmbH bestellt.  


 Im Sinne einer kontinuierlichen Unternehmensentwicklung ist mit diesen ineinandergreifenden Personalwechseln an der Spitze des Airports eine nahtlose Übergabe der Geschäfte sichergestellt.   Nachfolgerin von Pradeep Pinakatt in der Geschäftsführung der Flughafen Ground Handling GmbH wird ab 1.11.2022 die bisherige Leiterin Kaufmännisches und Human Resources der FDGHG, Stephanie Jelinek. Ihre Laufbahn am Airport begann sie 2016 in der Flughafen Düsseldorf Cargo GmbH, wo sie u.a. die Bereiche Controlling, IT, Einkauf und Personal verantwortete.  


Als neuen Senior Vice President Aviation und Accountable Manager des Düsseldorfer Flughafens begrüßt der Airport zum 1. Januar 2023 Dr. Henning Pfisterer, der aktuell als Chief Operations Officer am Flughafen Sofia tätig ist und von 2010 bis 2020 als Senior Manager Safety and Airside Operations Mitglied des Management Direktoriums am Airport Doha war. Seine Aviation-Karriere startete Pfisterer am Flughafen München, wo er verschiedene operative Funktionen im Bereich Flugbetrieb innehatte.  

Lars Redeligx, ab 1. Januar 2023 Vorsitzender der Geschäftsführung Flughafen Düsseldorf GmbH (rechts im Bild) und Pradeep Pinakatt, ab 1. Januar 2023 Geschäftsführer Finanzen und Arbeitsdirektor der Flughafen Düsseldorf GmbH (links im Bild)


Wiederaufnahme der Strecke DUS - ATL
Delta Air Lines fliegt ab Mai 2023 wieder nach Atlanta

Düsseldorf/Duisburg, 27. September 2022 - Die US-amerikanische Fluggesellschaft Delta Air Lines fliegt ab 10. Mai 2023 nach dreijähriger Pause wieder vom Düsseldorfer Airport zu ihrem Drehkreuz in Atlanta. Die Route wurde zuletzt im Frühjahr 2020 beflogen. Reisende können dreimal wöchentlich mit einer Boeing B767-300ER von der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens zum nach Passagieraufkommen größten Flughafen der Welt im US-Bundesstaat Georgia fliegen.  


Thomas Brandt, Country Sales Manager Germany: “Düsseldorf Airport ist seit 2006 ein wichtiger Standort in unserem weltweiten Streckennetz und wir freuen uns, ab Mai 2023 wieder ab Nordrhein-Westfalen zu fliegen. Mit unseren drei wöchentlichen Atlanta-Flügen ab Düsseldorf bieten wir Urlaubs- und Geschäftsreisenden sowie Fluggästen, die Freunde oder Verwandte besuchen, eine wichtige Verbindung in die USA sowie eine nahtlose Konnektivität zu allen wichtigen Zielen in Nord- und Südamerika. Mit unseren Frachtkapazitäten auf jedem Flug zwischen Nordrhein-Westfalen und den USA unterstützen wir zudem deutsche Unternehmen jeder Art und Größe.“  


Die für Wirtschaft und Tourismus gleichermaßen bedeutende Fluganbindung an eines der größten internationalen Drehkreuze ist ein wichtiges Signal für die Entwicklung des Interkontinentalverkehrs am Flughafen Düsseldorf. „Wir freuen uns sehr, dass wir die langjährige, sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit Delta nach der pandemiebedingten Unterbrechung fortsetzen können“, erklärt Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH.

„Unseren Fluggästen bieten sich hervorragende Anschlüsse zu vielen Zielen in den USA, Mittel- und Südamerika sowie der Karibik. Zugleich gelangen Urlauber und Geschäftsreisende aus den USA auf direktem Weg ins Zentrum einer der wirtschaftsstärksten Regionen in Europa.“  

 Delta Air Lines bedient die Route nach Düsseldorf mit einer B767-300ER mit 209 Sitzen.

 

Düsseldorfer Airport erwartet rund eine Million Fluggäste  

Düsseldorf/Duisburg, 26. September 2022 - Wind, Regen und kühle Luftmassen haben den Herbst in Deutschland eingeleitet. Folgerichtig zieht es die meisten Urlauber in den bevorstehenden Ferien in wärmere Gefilde. Besonders hoch im Kurs bei den Urlaubern: Türkei, Griechenland, Spanien, Ägypten, Vereinigte Arabische Emirate, aber auch Städtereisen nach Istanbul, Barcelona oder London. Aktuell bieten am Düsseldorfer Flughafen 50 Airlines insgesamt über 140 Ziele in 40 Ländern an.  

 

NRWs größter Flughafen rechnet in den beiden Ferienwochen mit knapp 8.000 Starts und Landungen und rund 1,1 Millionen Passagieren. Viele Urlauber nutzen bereits das lange Wochenende vor dem offiziellen Ferienbeginn. Allein von Freitag, 30. September bis Montag, 3. Oktober kann der Düsseldorfer Flughafen voraussichtlich etwa 268.000 Reisende begrüßen. Auch die folgenden beiden Wochenenden zeichnen sich mit je rund 200.000 Fluggästen als besonders verkehrsreich ab. Der Passagierdurchschnitt je Ferientag liegt bei etwa 64.000.  

Damit setzt sich der Aufwärtstrend am Flughafen Düsseldorf auch im Oktober fort – mit einem Plus von 39 Prozent bei den Passagierzahlen und 31 Prozent bei den Flugbewegungen im Vergleich zu den Herbstferien im Vorjahr. Verglichen mit dem Ferienzeitraum 2019 erreicht der Airport bereits wieder ein Niveau von 76 Prozent bei den Passagierzahlen und 71 Prozent bei den Flugbewegungen. Zu Peak-Zeiten in den frühen Morgenstunden und am Nachmittag sind die Passagierzahlen sogar bereits auf Vorkrisenniveau.

Aufwärtstrend setzt sich fort: Der Flughafen Düsseldorf erwartet rund eine Million Passagiere in den Herbstferien. Foto: Andreas Wiese

„Ich freue mich über die weiterhin dynamische Erholung des Passagieraufkommens“, erklärt Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH. „Wir nähern uns in diesem Herbst wieder ein Stück näher an das Niveau vor der Pandemie an.“ Der gesamte Luftverkehr befinde sich allerdings immer noch in einer Ausnahmesituation und es bleibe angesichts des branchenweiten Personalmangels ein herausforderndes Jahr, mahnt Schnalke. „Im intensiven Austausch mit allen an den Passagierprozessen beteiligten Partnern haben wir uns bestmöglich auf die Ferienzeit vorbereitet. Aber aufgrund der unveränderten branchenweiten Gesamtsituation kann es nach wie vor besonders in den Verkehrsspitzen zu Verzögerungen und längeren Wartezeiten kommen.“  

Der Flughafen Düsseldorf unterstützt seine Partner  
Im Rahmen seiner Möglichkeiten unterstützt der Düsseldorfer Airport seine Prozesspartner und stockt die eigenen Servicekräfte auf. Flughafen-Mitarbeiter entlasten den Dienstleister der Bundespolizei bei der Wannenrückführung an den Sicherheitskontrollen. Zusätzlich helfen Studierende mit gezielter Passagierlenkung, angepasst an die aktuelle Besetzung der Sicherheitskontrollen an den drei Flugsteigen.


Ein spezielles Team aus qualifizierten Mitarbeitern des Flughafens packt in Peakzeiten mit an und unterstützt die von den Airlines beauftragten Abfertigungsdienstleister bei der Gepäckausladung. Tägliche Prognosen zum Flug- und Passagieraufkommen sowie operative Daten helfen den Prozesspartnern vorausschauend zu planen. Dazu ermöglicht der Flughafen für Flüge in den ersten Morgenstunden ein frühes Check-in ab 3:00 Uhr morgens.  

Tipps für Passagiere  
Für einen möglichst reibungslosen Start in die Ferien empfiehlt der Düsseldorfer Airport allen Fluggästen, ausreichend Zeit einzuplanen und sich unbedingt an die jeweiligen Empfehlungen ihrer Fluggesellschaft oder ihres Reiseveranstalters zu halten. In aller Regel öffnen die Check-ins der Fluggesellschaften nicht früher als drei Stunden vor Abflug. Deutlich früher anzureisen ist nicht von Vorteil und kann zu noch längeren Wartezeiten und Verzögerungen führen.

Einige Fluggesellschaften öffnen ihre Check-in-Schalter für frühe Flüge bereits morgens um 3:00 Uhr oder 3:30 Uhr, und manche Airlines bieten für Flüge, die am Folgetag bis 8:00 Uhr starten, ein Late Night Check-in. Passagiere sollten sich dahingehend vorher bei Ihrer Fluggesellschaft erkundigen. Alle wichtigen Infos rund um das Check-in finden Reisende auf der DUS-Website:
Check-in (dus.com)  

An den Sicherheitskontrollen können die Passagiere die Abläufe aktiv unterstützen. Die Bundespolizei empfiehlt Reisenden, sich zwei Stunden vor Abflug dorthin zu begeben. Im Handgepäck sollten nur Gegenstände mitgeführt werden, die zwingend während des Fluges gebraucht werden. Der Beutel mit Flüssigkeiten und Kosmetik sowie elektronische Geräte sollten griffbereit sein. Getränkeflaschen sind vor der Sicherheitskontrolle zu leeren oder zu entsorgen. Kleine Gegenstände wie Schlüssel oder Armbanduhr am besten in die Jacke stecken und diese schon vor der Kontrolle ausziehen.


Eine hilfreiche Übersicht der Handgepäck-Regeln finden Passagiere hier: Handgepäck (dus.com)  
Empfehlung: Parkplatz online reservieren  
Fluggästen, die mit einem PKW anreisen, stehen am Düsseldorfer Airport insgesamt rund 20.000 Parkplätze zur Verfügung, davon 17.000 überdacht. Der Flughafen empfiehlt, sich frühzeitig einen Parkplatz online zu sichern: Informationen rund ums Parken am Flughafen Düsseldorf (dus.com)  

Wer kurz entschlossen noch ein Ziel, einen Flug und eine Unterkunft rund um den Globus sucht, findet attraktive Angebote im Reisemarkt auf der Abflugebene. Die aktuelle Übersicht der Reisebüros ist unter dus.com/informieren/reisemarkt abrufbar

 

Neues Angebot für Fluggäste und Pendler: DUSsharing hub vernetzt Verkehrsträger

Aktionstag am 20. September 2022 zur Europäischen Mobilitätswoche  

Düsseldorf, 14. September 2022 - Sharing is caring: Teilen sich mehrere Menschen ein Fahrzeug, werden weniger Ressourcen verbraucht und die Umwelt geschont. Sharing ist aber auch eine flexible Mobilitätsalternative, um ein Ziel zu erreichen. Ab sofort und erstmals an einem deutschen Flughafen finden Reisende und Pendler am DUSsharing hub alle mobilen Sharing-Angebote gebündelt und ausschließlich an einem Ort vor und können auf E-Roller, E-Scooter, E-Bikes und Pkw umsteigen. Alle Fahrzeuge von MILES, SHARE NOW, felyx, Bolt, Lime und Check lassen sich nur wenige Schritte vom Terminal entfernt direkt mieten oder abstellen.  


Der DUSsharing hub ist ein weiterer Baustein des Düsseldorfer Flughafens als intermodaler Mobility Hub, an dem die unterschiedlichsten Verkehrsträger zusammentreffen und miteinander vernetzt werden. Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH, erläutert: „Als sich ständig weiterentwickelnder Mobilitätsdienstleister haben wir die gesamte Wegstrecke der Fluggäste und Pendler im Blick. Unser Ziel ist es, nahtlose Übergänge zu ermöglichen, selbst zwischen Makro- und Mikromobilität, zwischen A380 und Elektroroller. Der DUSsharing hub trägt dem Rechnung und orientiert sich an den wandelnden Mobilitätsbedürfnissen.“  


DUSsharing hub macht mobil Mobiles Sharing gehört zu den tragenden Säulen der Verkehrswende. So ergänzen geteilte Elektroroller und -Scooter den öffentlichen Personennahverkehr auf den ersten und letzten Kilometern der gesamten Wegstrecke und tragen damit wieder zu seiner Attraktivität bei. Zu den Nutzungsszenarien des DUSsharing hub gehören Pendler, die auf einem Roller oder Scooter Ziele in der Stadt oder ihren Arbeitsplatz in der nahen Airport City ansteuern.


Auch das Car-Sharing, dessen Anzahl an registrierten Nutzern sich laut Bundesumweltamt von 2011 bis 2021 verzwölffacht hat, lebt von der Vernetzung. Am DUSsharing hub können beispielsweise Fluggäste, ohne sich um einen Stellplatz für ein eigenes Fahrzeug kümmern zu müssen, das „geteilte“ Auto abstellen oder für die Abreise buchen.  

Nah am Terminal Der DUSsharing hub befindet sich auf dem ehemaligen Parkplatz P22, einer einfach zu erreichenden, geschwungenen, über 3.000 Quadratmeter großen Fläche unterhalb der Zufahrtsrampe zur Ankunft in unmittelbarer Lage zum Mietwagenzentrum und zum Parkhaus P7. Von hier aus sind es nur zwei Gehminuten zum Terminal.

Für eine schnelle Orientierung haben die Anbieter einzelne Zonen, sogenannte Bubbles, eingerichtet, wo ihre Fahrzeuge stehen oder abgestellt werden können.  

Fürs Foto mal zusammengestellt, sonst verteilen sich auf dem DUSsharing hub nahe des Terminals die Fahrzeuge in den Bubbles der Sharing-Anbieter. Foto: David Dohmen, Flughafen Düsseldorf


Schnupper-Aktionstag am 20. September 2022
Am 20. September 2022 laden Flughafen und Anbieter von 11 bis 15 Uhr im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche zu einem Aktionstag am DUSsharing hub mit Roller-Fahrsicherheitstraining und Kennenlern-Angeboten mit Aktionscodes rund um das mobile Sharing ein.  

Alle Infos zum DUSsharing hub, zu den Partnern und zum Aktionstag gibt es unter https://www.dus.com/de-de/anreisen/dussharing-hub     Bildzeile: Fürs Foto mal zusammengestellt, sonst verteilen sich auf dem DUSsharing hub nahe des Terminals die Fahrzeuge in den Bubbles der Sharing-Anbieter. Foto: David Dohmen, Flughafen Düsseldorf

Im Juli 2022 starteten 1,9 Millionen Passagiere von den NRW-Flughäfen

Düsseldorf, 12. September 2022 - Im Juli 2022 flogen von den sechs Hauptverkehrsflughäfen in NRW 1,9 Millionen Passagiere ab. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das zwar 596 700 bzw. 47,0 Prozent Passagiere mehr als ein Jahr zuvor (Juli 2021: 1,3 Millionen), aber rund 531 600 (−22,2 Prozent) weniger als vor Beginn der Corona-Pandemie (Juli 2019: 2,4 Millionen).

Im Juli dieses Jahres starteten 20,1 Prozent aller gewerblich in Deutschland beförderten Passagiere von einem der großen Flughäfen in NRW. 1,8 Millionen der von den nordrhein-westfälischen Hauptverkehrsflughäfen gestarteten Passagiere flogen im Juli 2022 ins Ausland; das waren zwar 581 100 mehr als ein Jahr zuvor aber 251 300 weniger als im Juli 2019. Das Passagieraufkommen bei Inlandsflügen lag mit 81 000 Passagieren um 16 600 über dem Ergebnis von Juli 2021 aber um 280 300 unter dem Ergebnis von Juli 2019. (IT.NRW)


 Ausbildungsstart für 20 junge Menschen am Düsseldorfer Airport

Düsseldorf, 02. September 2022 - 18 junge Menschen starten aktuell am Düsseldorfer Flughafen in ihre Ausbildung: darunter drei Mechatroniker, sieben Elektroniker für Betriebstechnik und acht Werkfeuerwehrleute. Hinzukommen zwei duale Studenten mit dem Schwerpunkt Luftverkehrsmanagement, die bereits seit Anfang August zum Unternehmen gehören.

Der Airport freut sich sehr über den Zuwachs der Flughafencrew – und bereitet sich gleichzeitig weiter auf die Zukunft vor. „Noch solo?“ lautet die Kampagne, mit der unter anderem auf Social Media, auf großflächigen Werbetafeln im Terminal und im Internet unter dus.com/ausbildung Azubis für 2023 gesucht werden.  


„Corona hatte die Luftverkehrsbranche in den vergangenen zwei Jahren fest im Griff“, so Lars Mosdorf, Arbeitsdirektor am Düsseldorfer Flughafen. „Daher sind wir stolz, dass wir auch in schwierigen Zeiten weiter auf den Nachwuchs gesetzt und ausgebildet haben. Während vergangenes Jahr nur neun Azubis und Studenten bei uns in Berufsleben starteten, sind es in diesem Jahr mehr als doppelt so viel. Das entspricht im Grunde dem Vorkrisenniveau. Und so soll es auch weitergehen: Für 2023 suchen wir erneut engagierte junge Menschen, die am Airport durchstarten wollen.“  


Noch solo? Lust auf eine Karriere im Bereich Luftverkehrsmanagement (duales Studium), als Kauffrau/-mann für Büromanagement oder als Elektroniker/in, Mechatroniker/in oder Werkfeuerwehrmann/-frau am Düsseldorfer Flughafen? Lust auf einen attraktiven Arbeitgeber, der trotz Krise weiterhin in Themen wie Nachhaltigkeit und Digitalisierung investiert?

Die Bewerbungsfrist für das duale Studium, für die Kaufleute für Büromanagement und für die Feuerwehrausbildung läuft voraussichtlich bis Samstag, 15. Oktober 2022, beziehungsweise für die technischen Berufsbilder sogar bis Samstag, 31. Dezember 2022. Wer sich vorab schon ein Bild vom Unternehmen an sich machen möchte oder beispielsweise auf der Suche nach Details zu den jeweiligen Berufsbildern, hilfreichen Infos zum Auswahlerfahren, einem direkten Link zum Bewerbungsportal oder Praxiseinblicken ist, wird unter dus.com/ausbildung fündig.   


Herzlich willkommen! Lars Mosdorf, kaufmännischer Geschäftsführer und Arbeitsdirektor des Düsseldorfer Flughafens (Mitte links), begrüßte gemeinsam mit Thomas Klima, Vorsitzender des Betriebsrates der Flughafen Düsseldorf GmbH (Mitte rechts), die neuen Auszubildenden und dualen Studenten des Airports und wünschte ihnen alles Gute für den Start ins Berufsleben.


Lufthansa-Piloten streiken am Freitag  

Düsseldorf, 01. September 2022 - Die Pilotengewerkschaft "Vereinigung Cockpit" verkündete eine ganztägige Arbeitsniederlegung der Lufthansa-Piloten für den morgigen Freitag, den 2. September. Betroffen seien sämtliche Abflüge aus Deutschland.  

Der Flughafen Düsseldorf erwartet für morgen insgesamt etwa 400 Starts und Landungen. Davon werden planmäßig 26 Flugbewegungen von der Lufthansa angeboten. Die Airline fliegt aktuell von NRWs Landeshauptstadt die Ziele München und Frankfurt an.   Passagiere, die für Freitag, 2. September einen Flug mit Lufthansa gebucht haben, sollten sich vor Reiseantritt bei der Fluggesellschaft über den aktuellen Stand erkundigen. Informationen können auch unter
www.lufthansa.com abgerufen werden. Allgemeine Flugdaten gibt es auch auf der Homepage des Düsseldorfer Airport www.dus.com.

Qatar Airways fliegt auf Düsseldorf

 Neue Langstreckenverbindung: Ab 15. November täglich zum Drehkreuz Doha  

Neue Langstreckenverbindung nach Doha mit sehr guten Anschlussmöglichkeiten – Der Flughafen Düsseldorf freut sich auf Qatar Airways. Foto: Qatar Airways


Düsseldorf, 25. August 2022 - Düsseldorf Airport begrüßt im Herbst Qatar Airways als neuen Airline Partner. Ab 15. November verbindet die vielfach ausgezeichnete Airline die NRW-Landeshauptstadt mit dem Drehkreuz Hamad International Airport in Doha. „Ein Meilenstein in unserer Geschichte“, erklärte Akbar Al Baker, Qatar Airways Group CEO, zur Einführung der neuen Verbindung und betonte die Bedeutung Düsseldorfs als internationales Geschäfts- und Handelszentrum.  


„Wir freuen uns sehr, dass Qatar Airways Düsseldorf in ihr Streckennetz aufnimmt“, erwidert Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH. „Unser neuer Partner zählt zu den besten Airlines der Welt und bietet seinen Fluggästen einen ausgezeichneten Service. Die neue tägliche Verbindung erhöht unsere Konnektivität für Urlauber und Geschäftsreisende und ist ein wichtiges Signal für unsere weitere Streckennetzentwicklung im Interkontinentalverkehr.“  


Reisende können ab Mitte November in rund sechs Stunden nach Doha fliegen. Wer weiterreisen möchte, hat dort sehr gute Anschlussmöglichkeiten Richtung Süden und Osten. So geht es über das Drehkreuz des Emirats zu Zielen wie Bangkok, Hongkong, Kapstadt, Kuala Lumpur, Melbourne oder die Malediven. Qatar Airways zählt in ihrem Streckennetz über 85 Ziele allein im Nahen Osten, Afrika und dem asiatisch-pazifischen Raum. „Unsere neue Partnerschaft unterstreicht die herausragende Bedeutung des Düsseldorfer Airports als Tor zur Welt für eine der bevölkerungsreichsten und wirtschaftsstärksten Regionen Europas“, so Schnalke.  


Qatar Airways bedient die neue Route nach Düsseldorf mit einer Boeing 787 Dreamliner mit 22 Sitzen in der Business Class und 232 Sitzen in der Economy Class. Das zweistrahlige Langstrecken-Verkehrsflugzeug ist weitgehend aus Verbundwerkstoffen hergestellt und gilt als ausgesprochen passagierfreundlich. So sind die Fenster deutlich größer als in vergleichbaren Flugzeugen und bieten den Fluggästen die Möglichkeit, sie per Knopfdruck zu verdunkeln, wie sie es individuell wünschen.   ‎

Tägliche Flugverbindung von Qatar Airways nach Düsseldorf:‎
‎QR085, Doha (DOH) - Düsseldorf (DUS), Abflug 08:20, Ankunft 13:05, Flugzeit: 6:45 ‎QR086, Düsseldorf (DUS) - Doha (DOH), Abflug 15:05, Ankunft 23:00, Flugzeit: 5:55

 

Insgesamt vier Tech2go-Stores am Flughafen Düsseldorf

Düsseldorf, 24. August 2022 - Lagardère Travel Retail auf Wachstumskurs: Mit der Eröffnung zwei weiterer Tech2go-Stores – jeweils ein Standort auf Land- und Luftseite – ab dem 22. August 2022 bietet Lagardère Travel Retail am Düsseldorfer Flughafen noch mehr Auswahl in Sachen Elektronik und Technik. Damit sind nun insgesamt vier Tech2go-Stores am Flughafen Düsseldorf vertreten.

Nachdem der europaweite Tender für vier Electronic Stores am Flughafen Düsseldorf Anfang des Jahres gewonnen wurde, hat Lagardère Travel Retail bereits im Mai die ersten beiden Tech2go Stores an den Start gebracht.  Zu den bereits bestehenden Electronic Stores am Flugsteig A und B ist nun am Flugsteig C der dritte Tech2go-Store mit einer Verkaufsfläche von fast 50 Quadratmetern hinzugekommen. Eine weitere Neueröffnung liegt noch vor den Sicherheitskontrollen auf der Landseite, der auch für Kundinnen und Kunden aus dem nahe gelegenen Büro- und Dienstleistungsstandort Airport City oder Besuchende des Flughafens interessant ist.

Hier werden auf einer Verkaufsfläche von etwa 60 Quadratmetern ebenfalls technische Accessoires präsentiert. Beide neuen Standorte wurden komplett umgebaut und erstrahlen nun im Tech2go-Design.  
Lagardère Travel Retail bietet mit seinem Partner Schäfer Electronics auch mit den beiden neuen Tech2go-Stores für Reisende ein attraktives Elektronik-Angebot. Die Auswahl reicht von klassischen Kopfhörern über exklusive Marken-Headphones, Soundbars, Trend-Elektronik-Artikel bis hin zu Nützlichem wie Reiseadapter, Ladekabeln, Powerbanks, Computer-Artikel wie Maus, Tastatur, Notebooktaschen sowie elektronischen Beautyartikeln.


Das Zusammenspiel von breiter Marken- und Produktauswahl sowie das Entdecken und Ausprobieren von neuen Gadgets machen den Besuch land- und luftseitig zu einem Shopping-Erlebnis.   „Wir freuen uns, mit dem Düsseldorfer Flughafen einen starken Partner an unserer Seite zu haben, mit dem wir innerhalb nur weniger Monate gleich vier Stores realisieren konnten. Reisende erhalten mit einem breitgefächerten Angebot an Elektronik-Geräten und Accessoires die Möglichkeit, noch vor Abflug wichtiges Equipment für ihre Reise zu kaufen oder einfach nur Neuheiten zu entdecken“, betont Jochen Halfmann, CEO Lagardère Travel Retail Deutschland.  


„Bereits mit der Eröffnung der ersten beiden Tech2go-Stores am Düsseldorfer Flughafen waren wir von der Idee und dem Unternehmenskonzept überzeugt. Zusammen mit unserem Partner Lagardère Travel Retail stehen Innovation und Komfort für unsere Reisenden an erster Stelle und mit Tech2go wird dies einmal mehr ermöglicht“, erklärt Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens Düsseldorf.   Lagardère Travel Retail betreibt inzwischen sieben Tech2go-Stores in Deutschland, wovon fünf in diesem Jahr eröffnet wurden. Vier Electronic Stores befinden sich am Düsseldorfer Flughafen. Zwei Standorte sind am Hamburger Flughafen und einer am Flughafen Berlin Brandenburg zu finden.  

Über Lagardère Travel Retail Als einer der zwei Unternehmensbereiche der Lagardère Group, ist Lagardère Travel Retail eines der weltweit führenden Unternehmen in der Travel Retail Branche mit über 4.800 Shops in den Bereichen Travel Essentials, Duty Free & Fashion und Foodservice an Flughäfen, Bahnhöfen und anderen Verkehrsstandorten. Verteilt auf 42 Länder in der ganzen Welt wird 2021 ein Jahresumsatz von 2,9 Mrd. Euro und im Jahr 2019 von 5,5 Mrd. Euro erwirtschaftet (zu 100%).  

 Christine Sommer (2.v.l.), COO Lagardère Travel Retail, schnitt das Band durch und eröffnete damit gemeinsam mit Thomas Gross (links), Vertriebsleiter Lagardère Travel Retail, sowie Anja Dauser, Leiterin Commercial Flughafen Düsseldorf, und Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung Flughafen Düsseldorf, den landseitigen Tech2go-Store. © Lagardère Travel Retail/Andreas Wiese.

 

Steigende Flughöhe, Turbulenzen am Boden –  Bilanz der Sommerferien  

 Düsseldorf, 09. August 2022 - Der Flughafen Düsseldorf begrüßte in den NRW-Sommerferien über 2,8 Millionen Passagiere – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Anstieg um 61 Prozent. Damit setzt sich die positive Entwicklung seit Ende der pandemiebedingten Reisebeschränkungen rasant fort, auch was die Anzahl der Starts und Landungen angeht (+ 40,5 Prozent).

Vom 24. Juni bis zum 9. August fanden am größten Airport Nordrhein-Westfalens insgesamt rund 21.850 Flugbewegungen statt.  „Die Reiselust der Menschen ist ungebremst, der dynamische Verkehrsanstieg stimmt uns weit mehr als zuversichtlich. Wir sind auf einem guten Weg und haben im Vergleich zur Vorkrisenzeit schon wieder eine ordentliche Flughöhe“, sagt Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH. „In dieser Urlaubszeit liegen wir bei etwas mehr als 70 Prozent der Fluggastzahlen in den Sommerferien 2019.“  

 „Startendes Flugzeug“: Dynamischer Verkehrsanstieg – Der Flughafen Düsseldorf begrüßte in den Sommerferien über 2,8 Millionen Passagiere. Foto: Andreas Wiese


Besonders verkehrsreich waren das erste Ferienwochenende vom 24. bis 26. Juni und die letzten zehn Tage im Juli mit durchweg über 60.000 Passagieren täglich. Traditionell und saisongemäß zog es die Urlauber vor allem ans Mittelmeer, mit Zielen in der Türkei, Spanien, Griechenland und Ägypten. Allein im Juli sind fast 1,9 Millionen Reisende von und nach Düsseldorf geflogen.

„Ein Rekordmonat seit Pandemiebeginn“, so Schnalke. „Doch unsere Freude wird leider getrübt durch verzögerte Prozesse und zum Teil erheblichen Wartezeiten für die Fluggäste bei Check-in, Sicherheitskontrolle oder Gepäckrückgabe aufgrund des europaweiten Personalmangels bei zahlreichen Dienstleistern der Passagierabfertigung.“  


Angesichts der branchenweiten Engpässe im Luftverkehr hat der Flughafen Düsseldorf bereits vor Ferienbeginn auf die erwartbaren Folgen hingewiesen und im Rahmen seiner Möglichkeiten in der Haupturlaubszeit die verantwortlichen Partner am Airport tatkräftig unterstützt: Mit einer personellen Aufstockung der Servicekräfte durch Studierende, mit einer gezielten Umleitung der Passagiere und Entlastung bei der Wannenrückführung je nach Besetzung der Sicherheitskontrollen, mit einem eigenen Team aus qualifizierten Mitarbeitenden zur Beschleunigung der Gepäckausladung in Peakzeiten, mit umfänglichen, tagesgenauen Prognosedaten und mit einem Früh-Check-in ab 3:00 Uhr morgens.  


 Thomas Schnalke: „Alle haben ihr Bestes gegeben, damit knapp drei Millionen Menschen von hier aus ihre Reise antreten und einen schönen, wohlverdienten Sommerurlaub genießen können. Ich danke all unseren Fluggästen für ihre Treue und allen Mitarbeitenden, vor allem im Terminal, für ihren großen Einsatz in diesen herausfordernden Zeiten.“  
„Dennoch gibt es nichts schönzureden“, mahnt Schnalke. „Zeitraubende Verzögerungen und ungewohnt lange Wartezeiten – das ist nicht unser Standard und nicht unser Anspruch. Ich kann den Ärger vieler Passagiere absolut verstehen und mich nur noch einmal für die Unannehmlichkeiten entschuldigen. Aber zur Wahrheit gehört leider auch, dass die Rahmenbedingungen schwierig bleiben und die aktuelle Situation bis in den Herbst hinein anhalten wird.“  

So erwartet der Düsseldorfer Airport mit über 1,8 Millionen Fluggästen im August annähernd hohe Passagierzahlen wie im Vormonat. Dabei ist nicht abzusehen, dass die personellen Engpässe bei den Systempartnern, insbesondere im Sicherheitsbereich, kurzfristig ausgeglichen werden können.

„Aufgrund der verzögerten Prozesse bauen sich dann im Tagesverlauf häufig Flugverspätungen auf, die sich bis in die Nacht hineinziehen“, erklärt Schnalke. Abhilfe könnte hier die vom Airport im Rahmen der Kapazitätserweiterung beantragte flexiblere Nutzung des Start- und Landebahnsystems schaffen.  


Mit Blick auf die Sicherheitskontrollen am Düsseldorfer Airport sagt der Flughafen-Chef: „Wir stehen zu unserem Angebot, stärker in die Verantwortung zu gehen. Wenn sich wichtige Voraussetzungen für reibungslose Abfertigungsprozesse ändern, darf es nicht einfach ´Weiter so´ heißen. In Anlehnung an das Frankfurter Modell sind wir bereit, mit der Bundespolizei über eine Veränderung der Organisation und die Übernahme von Verantwortung zu reden.“       

 „Thomas Schnalke“: Flughafen-Chef Thomas Schnalke: „Im Vergleich zur Vorkrisenzeit haben wir schon wieder eine ordentliche Flughöhe.“ Foto: Mike Henning


Im Juni 2022 starteten von den NRW-Flughäfen 1,1 Millionen Passagiere mehr als ein Jahr zuvor

 Düsseldorf, 05. August 2022 -  Im Juni 2022 flogen von den sechs Hauptverkehrsflughäfen in NRW 1,7 Millionen Passagiere ab. Wie das Statistische Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das zwar 1,1 Millionen bzw. 187,4 Prozent Passagiere mehr als ein Jahr zuvor (Juni 2021: 591 600), aber rund 386 500 (−18,5 Prozent) weniger als vor Beginn der Corona-Pandemie (Juni 2019: 2,1 Millionen).

Im Juni dieses Jahres starteten 19,6 Prozent aller gewerblich in Deutschland beförderten Passagiere von einem der großen Flughäfen in NRW. 1,6 Millionen der von den nordrhein-westfälischen Hauptverkehrsflughäfen gestarteten Passagiere flogen im Juni 2022 ins Ausland; das waren zwar 1,0 Millionen mehr als ein Jahr zuvor aber 158 900 weniger als im Juni 2019. Das Passagieraufkommen bei Inlandsflügen lag mit 117 300 Passagieren um 80 700 über dem Ergebnis von Juni 2021 und um 227 600 unter dem Ergebnis von Juni 2019. (IT.NRW)



 

Streik des Lufthansa-Bodenpersonals: Flugbetrieb in Düsseldorf läuft weitgehend normal

Düsseldorf/Duisburg/Niederrhein, 27. Juli 2022 - Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hatte die Lufthansa-Bodenbeschäftigten am Montag zu einem ganztägigen Warnstreik für den heutigen Mittwoch, 27. Juli 2022, an verschiedenen Lufthansa-Standorten aufgerufen. Betroffen ist auch der Flughafen Düsseldorf.  

Der Streik begann am Düsseldorfer Airport heute um 3:45 Uhr und ist bis Donnerstag, 28. Juli 2022, 6 Uhr angekündigt. Am Ausstand beteiligen sich auch Beschäftigte des Unternehmens LEOS (Lufthansa Engineering and Operational Services), die im Auftrag verschiedener Airlines und deren Bodenverkehrsdienstleistern den sogenannten „Push-Back“ durchführt. Dabei werden Flugzeuge mit einem Spezialfahrzeug, dem sogenannten Pusher, von der jeweiligen Parkposition auf eine Abrollposition zurückgeschoben, um dann selbsttätig Richtung Startbahn rollen zu können.  


Die Airlines und ihre Partner haben sich in Düsseldorf bestmöglich auf den Streik vorbereitet. Mit Blick auf mögliche streikbedingte Engpässe bei  Push-Back-Vorgängen konnten Bodenverkehrsdienstleister weitere Pusher und somit Ersatzkapazitäten bereitstellen. Zusätzlich werden Flugzeuge nach Möglichkeit auf dem Vorfeld so positioniert, dass sie aus dem Stand heraus nach vorne abrollen können.  

Aktuell haben die Fluggesellschaften 19 Flüge von bzw. nach Düsseldorf annulliert und ihre Passagiere frühzeitig darüber informiert. Ursprünglich waren für heute über 430 Flugbewegungen mit insgesamt rund 57.000 Passagieren in Düsseldorf geplant.   Alle Passagiere, die im Streikzeitraum oder am morgigen Donnerstag einen Flug ab Düsseldorf geplant haben, werden weiterhin gebeten, sich spätestens vor Anreise zum Flughafen unbedingt bei ihrer Airline oder ihrem Reiseveranstalter über den aktuellen Stand ihres Fluges zu informieren. Denn auch nach Ende des Streiks kann es am morgigen Donnerstag zu Auswirkungen im Flugverkehr kommen.  

Der Flughafen ist nicht Tarifpartner, sondern lediglich die Arbeitsstätte, an der der Arbeitskampf ausgetragen wird.  

 

Angekündigter Streik des Bodenpersonals bei Lufthansa: Wichtige Information für Passagiere

Düsseldorf/Duisburg/Niederrhein, 26. Juli 2022 - Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die Lufthansa-Bodenbeschäftigten zu einem ganztägigen Warnstreik am Mittwoch, 27. Juli 2022 an verschiedenen Lufthansa-Standorten aufgerufen. Betroffen ist auch der Flughafen Düsseldorf.  

Laut Streikaufruf soll am Düsseldorfer Airport das Lufthansa-Bodenpersonal in der Zeit von 3:45 Uhr bis 6 Uhr am Folgetag die Arbeit niederlegen, darunter auch die Beschäftigten der Firma LEOS (Lufthansa Engineering and Operational Services GmbH).  

Die Firma LEOS führt im Auftrag verschiedener Airlines und deren Bodenverkehrsdienstleistern den sogenannten „Push-Back“ von Luftfahrzeugen aus. Dabei werden die Flugzeuge von der jeweiligen Parkposition zurückgeschoben, um dann Richtung Startbahn rollen zu können.  

Da LEOS in Düsseldorf zwischen 70 und 80 Prozent aller Push-Back-Vorgänge übernimmt, ist mit gravierenden Beeinträchtigungen des Flug- und Abfertigungsbetriebs zu rechnen. Insgesamt sind für kommenden Mittwoch über 430 Flugbewegungen mit insgesamt rund 57.000 Passagieren in Düsseldorf geplant.  

Alle Passagiere, die im Streikzeitraum einen Flug ab Düsseldorf geplant haben, werden gebeten, sich schon heute oder spätestens vor Anreise zum Flughafen unbedingt bei ihrer Airline oder ihrem Reiseveranstalter über den aktuellen Stand ihres Fluges zu informieren.   Der Flughafen ist nicht Tarifpartner, sondern lediglich die Arbeitsstätte, an der der Arbeitskampf ausgetragen wird.  

 

 Erstes Ferienwochenende: Düsseldorfer Flughafen zieht durchwachsene Bilanz

Düsseldorf/Duisburg/Niederrhein, 27. Juni 2022 - Für das erste Ferienwochenende zieht der Düsseldorfer Flughafen eine durchwachsene Bilanz. Während der Samstag zu Peakzeiten noch geprägt war von sehr langen Wartenschlangen am Check-in- und an den Sicherheitskontrollstellen, aber auch von erheblichen Verzögerungen bei der Gepäckausgabe, verlief der Sonntag deutlich weniger angespannt. Am Samstag nutzten rund 65.000 Passagiere den Düsseldorfer Airport, am Sonntag waren es rund 67.500.  


Wie vor Ferienbeginn angenommen, führte der europaweite Personalmangel im Luftverkehr bei der Passagierabfertigung auch am Düsseldorfer Flughafen zum Teil zu Unregelmäßigkeiten und langen Wartezeiten. Im Rahmen seiner Möglichkeiten konnte der Flughafen Düsseldorf die verantwortlichen Airlines und Bodenverkehsdienstleister unterstützen: Mit einer personellen Aufstockung der Servicekräfte im hohen zweistelligen Bereich durch Studierende, die im Terminal als Ansprechpartner für Passagiere zur Verfügung standen, mit einer gezielten Umleitung der Passagiere je nach Besetzung der Sicherheitskontrollen, mit umfänglichen, tagesgenauen Prognosedaten und mit einem Früh-Check-in ab 3:00 Uhr morgens.  

Des Weiteren half ein eigenes Team aus qualifizierten Mitarbeitern bei der Gepäckausladung zu Peakzeiten. Am Samstagabend unterstützten dabei ausnahmsweise auch Mitarbeiter der Flughafenfeuerwehr. Die Einsatzbereitschaft der Flughafenfeuerwehr war selbstverständlich jederzeit gewährleistet. Darüber hinaus war auf Bitten des Dienstleisters der Bundespolizei ein Team von Mitarbeitern aus verschiedensten Bereichen des Flughafens das Wochenende über im Einsatz. Die Freiwilligen unterstützten an den Sicherheitskontrollen bei der Einweisung der Passagiere und der Wannenrückführung.  

Am Samstag kam es in den frühen Morgenstunden in Teilen der Gepäckförderanlage zu einer IT-Störung, die vorübergehend zu einer leichten Verzögerung der Gepäckverarbeitung führte. Auch wenn es beim Check-in der Passagiere kaum zu Beeinträchtigungen führte, mussten rund 1.200 Gepäckstücke in Düsseldorf zurückbleiben. Die Airlines sorgen dafür, dass diese jetzt schnellstmöglich an den Zielort der Reisenden befördert werden. Die Gepäckförderanlage arbeitet bereits seit Samstag Nachmittag wieder im Normalbetrieb.  


Am Samstag und Sonntag wurden insgesamt 68 An- und Abflüge durch die Airlines gecancelt. Heute rechnet der Düsseldorfer Airport mit 63.000 ankommenden und abfliegenden Passagieren. Am Dienstag sind es 56.000 Passagieren, am Mittwoch folgen 58.000, am Donnerstag 60.000 Fluggäste. Für das kommende Wochenende prognostiziert der Airport insgesamt 178.000 Fluggäste: 61.000 am Freitag, 57.000 am Samstag und 60.000 Passagiere am Sonntag.  

 

Störung in Teilen der Gepäckförderanlage des Düsseldorfer Flughafens  

Düsseldorf/Duisburg/Niederrhein, 25. Juni 2022 - Um ca. 9:30 Uhr heute Morgen kam es erneut zur IT-Störung in einem Teil der Gepäckförderanlage. Sie läuft derzeit im Normalbetrieb und stabil, die wiederholte Störung führt allerdings zu einer leichten zeitlichen Verzögerung in der Gepäckverarbeitung. Es ist daher nicht auszuschließen, dass heute Gepäck in Düsseldorf zurück bleiben wird. Die Airlines sorgen in diesem Fall dafür, dass es schnellstmöglich nachgeschickt wird.  

Die IT-Störung war bereits gestern ab Mittag aufgetreten, hatte aber keine Beeinträchtigungen bei der Abfertigung von Passagieren und Gepäck nach sich gezogen und konnte in der Nacht behoben werden (siehe Pressemitteilung des Flughafens Düsseldorf vom 25. Juni 2022, 7:30 Uhr).  

Der Flughafen bedauert die entstehenden Unannehmlichkeiten für die Reisenden und informierte die Passagiere mit Terminaldurchsagen über Verzögerung bei der Gepäckabfertigung. Der Flugbetrieb und die Mitnahme von Handgepäck sind davon nicht beeinträchtigt. Experten des Flughafens und der Herstellerfirma der Gepäckförderanlage arbeiten mit Hochdruck an der Beseitigung der Störung.
 

 

Bilanz erster Ferientag des Düsseldorfer Flughafens

Düsseldorf/Duisburg/Niederrhein, 25. Juni 2022 - Am gestrigen ersten Ferientag, Freitag, 24. Juni 2022, in Nordrhein-Westfalen nutzten rund 64.000 Passagiere den Düsseldorfer Airport, um in den Urlaub zu starten. Wie vor Ferienbeginn angenommen, führte der europaweite Personalmangel im Luftverkehr bei der Passagierabfertigung dabei auch am Düsseldorfer Flughafen zum Teil zu Unregelmäßigkeiten und langen Wartezeiten. Insgesamt verlief der Ferienstart im Terminal aber zufriedenstellend.  

Dazu hat der Flughafen mit zahlreichen Maßnahmen beigetragen: Mit einer personellen Aufstockung der Servicekräfte durch Studierende, mit einer gezielten Umleitung der Passagiere je nach Besetzung der Sicherheitskontrollen, mit einem eigenen Team aus qualifizierten Mitarbeitern zur Unterstützung der Gepäckausladung bei Peakzeiten, mit umfänglichen, tagesgenauen Prognosedaten und mit einem Früh-Check-in ab 3:00 Uhr morgens. Darüber hinaus ist seit heute, 25. Juni 2022, auf Bitten des Dienstleisters der Bundespolizei am ersten Ferienwochenende ein Team von Mitarbeitern aus der Verwaltung und weiteren Bereichen des Flughafens im Einsatz. Die Freiwilligen unterstützen an den Sicherheitskontrollen bei der Einweisung der Passagiere und der Wannenrückführung.  

Ab gestern Mittag kam es in Teilen der Gepäckförderanlage zu einer IT-Störung, die in der Nacht behoben werden konnte. Die eindeutigen Kennungen der einzelnen Gepäckstücke, die sogenannten „Baggage Source Messages“, konnten vorübergehend nicht verarbeitet werden. Die Störung wurde aus dem System heraus kompensiert: Gepäck wurde umgeleitet, zusätzlich unterstützten mehrere Teams bei der manuellen Sortierung der Gepäckstücke. Auch wenn es beim Check-in der Passagiere keine Beeinträchtigung gab, mussten einzelne Gepäckstücke in Düsseldorf zurückbleiben. Nun sorgen die Airlines mit Unterstützung des Flughafens dafür, dass das Gepäck schnellstmöglich an den Urlaubsort nachgeschickt wird.

 

Gewitzt gewischt: Flughafen Düsseldorf und Sasse Aviation Service testen humanoiden Reinigungsroboter

Düsseldorf, 27. April 2022 - Sie wischt und trocknet – und hat dabei immer einen guten Witz auf Lager: Franziska heißt der sprechende und singende Reinigungsroboter, der derzeit im Flughafen Düsseldorf für Sauber- und Heiterkeit sorgt. Mit dem Pilotprojekt prüfen der Airport und der Reinigungsdienstleister Sasse Aviation Service noch bis zum 29. April 2022 sowohl die Leistungsfähigkeit und Ressourceneffizienz der humanoiden Maschine als auch ihre Wirkung auf Fluggäste.

NRWs größter Airport setzt auch in Sachen Reinigung auf innovative Lösungen und unterstützt seine Partner dabei, neue Entwicklungen unter Flughafenbedingungen zu testen. Die Leistungen der jüngsten Reinigungskraft sind vielversprechend: Franziska, kurz „Franzi“ gerufen, steuert autonom bis zu zehn Stunden durchs Terminal und die Flugsteige, bevor sie wieder zwei bis drei Stunden lang ihre Akkus aufladen muss. Das entlastet das Personal von eintönigen Arbeiten, sodass es sich um anspruchsvollere Aufgaben kümmern kann.

Thomas Jessberger (li.), Geschäftsführer von Sasse Aviation Service und Stefan Beitelsmann, Leiter Infrastruktur beim Flughafen Düsseldorf haben Franziska in die Mitte genommen

Dank eines ausgeklügelten Walzsystems spart Franziska im Vergleich zu herkömmlichen Scheuersaugmaschinen bis zu 70 Prozent Wasser und Reinigungsmittel ein. Auf ihren Wegen bewegt sie sich sehr leise und lässt sie so gut wie keine Feuchtigkeit zurück. „Die Flächen brauchen nicht abgesperrt und können sofort wieder genutzt werden“, betont Thomas Jessberger, Geschäftsführer von Sasse Aviation Service.

Der Clou sind jedoch Franzis Interaktionsmöglichkeiten. Der rund ein Meter hohe Wischroboter bewegt den Kopf, zwinkert im ovalen Gesichtsdisplay und bittet freundlich Fluggäste, einen Schritt zur Seite zu treten, um ihn durchzulassen. Zusätzlich singt er sporadisch Lieder und erzählt Witze. „Franzi trifft bei unseren Fluggästen auf eine hohe Akzeptanz, die Kinder lieben ihn“, hat Stefan Beitelsmann, Leiter Infrastruktur beim Flughafen Düsseldorf, beobachtet. „Damit lässt sich der Putzroboter auch tagsüber auf unseren rund 127.000 quadratmetergroßen Publikumsflächen im Terminal und den Flugsteigen einsetzen.“ Perspektivisch könnte das autonome Gerät damit als weiterer Mosaikstein des innovativen Flughafens Düsseldorf die manuelle Reinigung sowie das nächtliche Wischen mit den großen Maschinen ergänzen. Franzi selbst kennt nur einen Auftrag, den sie nach dem Einschalten ausspricht: „Hey, mein Name ist Franziska. Ich mache jetzt sauber!“

 

Düsseldorfer Flughafen zieht positive Bilanz der Osterferien 2022

Düsseldorf, 25. April 2022 - Der Düsseldorfer Flughafen begrüßte in den zweiwöchigen Osterferien von Freitag, 8. April, bis Sonntag, 24. April, rund 800.000 Fluggäste. Das sind über 60 Prozent verglichen mit den Osterferien 2019 vor Ausbruch der Pandemie. Allein am letzten Ferienwochenende verzeichnete der Airport über 160.000 Reisende.

Der verkehrsstärkste Tag war Sonntag, 24. April, mit über 58.000 Passagieren. Die Urlauber zog es auch in diesem Jahr wieder vor allem in die Sonne. Beliebte Ziele waren Mallorca, Antalya, Dubai, Hurghada und Gran Canaria.

„Über diese Verkehrszahlen freuen wir uns sehr, denn damit erleben wir ein rundum lebendiges Terminal voller Reiselust, Urlaubsstimmung und Wiedersehensfreude“, so Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens. Insgesamt mussten die Passagiere am Düsseldorfer Flughafen im Ferienzeitraum dank der intensiven Vorbereitungen aller Beteiligten nur vereinzelt etwas längere Wartezeiten beim Check-in oder den Sicherheitskontrollen in Kauf nehmen und konnten entspannt in den Urlaub fliegen. Thomas Schnalke betont: „Die mit unseren Airline- Partnern und der Bundespolizei erarbeiteten Maßnahmen haben gegriffen. Angesichts der operativen Herausforderungen mit hohen Verkehrsspitzen und Schwankungen im Tagesverlauf haben die Abläufe am Airport dank der engen und guten Zusammenarbeit aller Partner gut funktioniert. Auch die Passagiere selbst haben ihren Teil dazu beigetragen. Sie kamen gut vorbereitet und informiert zum Airport und begegneten Wartezeiten mit Verständnis und Geduld.“

Das ist umso erfreulicher, da die angespannte Arbeitsmarktsituation aktuell die Personalbeschaffung der Beteiligten immer noch erschwert und auch Auswirkungen nicht planbarer Corona-Krankenstände in den Belegschaften der Dienstleister hinzukommen. Auch die Kontrollen von Gesundheitsnachweisen und die Beibehaltung bewährter Hygienestandards verlängerten nach wie vor die Dauer von Passagier- und Abfertigungsprozessen. Bewährt hat sich beispielsweise die Möglichkeit des Früh-Check-ins. Der Airport hat seinen Passagieren im Ferienzeitraum ermöglicht, für die frühen Flüge von Eurowings und Condor bereits ab 3:00 Uhr einzuchecken. Diese Maßnahme hat sich positiv auf die Wartezeiten beim Check-in und den anschließenden Sicherheitskontrollen ausgewirkt.
Außerdem setzte der Airport in den Osterferien vermehrt eigene, geschulte Servicekräfte im Terminal ein, die den Fluggästen als Ansprechpartner zur Verfügung standen und die Passagiere entsprechend der jeweiligen Besetzung an den Kontrollstellen bei Bedarf an einen anderen Flugsteig umleiteten. Eine positive Stimmung zeigte sich auch in den Shops und Restaurants am Flughafen, darunter verschiedene Wieder- und Neueröffnungen wie der türkische Herrenausstatter Kigili oder das Eat Tokyo mit seiner authentischen japanischen Küche. Die Betreiber der rund 90 Shops und Restaurants hatten ihre Öffnungszeiten teilweise stark ausgedehnt, um den Passagieren ihren Service bieten zu können und zeigen sich zufrieden mit dem Ostergeschäft am Airport.

 

Flugsicherung und Flughafen bereiten sich auf Zweibahnbetrieb in Düsseldorf vor  

Düsseldorf, 20. April 2022 - Als größter Airport NRWs verfügt der Düsseldorfer Flughafen über zwei Start- und Landebahnen, von denen pandemiebedingt seit über zwei Jahren nur die südliche Hauptbahn genutzt wird. Im Vergleich zu den Vorjahren sind die Verkehrszahlen jedoch deutlich gestiegen. Für die jetzigen Osterferien erwartet der Düsseldorfer Flughafen etwa 6.600 Starts und Landungen mit rund 800.000 Passagieren, davon allein über 160.000 Reisende am letzten Ferienwochenende.

Mit Blick auf die weitere Entwicklung der Verkehrsnachfrage bereiten sich die Deutsche Flugsicherung (DFS) und der Düsseldorfer Airport an zwei Tagen im April auf die später folgende Nutzung beider Start- und Landebahnen im Regelbetrieb vor. Um die bekannten Betriebsabläufe im Zweibahnbetrieb wieder vollständig zu harmonisieren, werden am Freitag, 22. April und 29. April jeweils zwischen 16 und 20 Uhr beide Pisten zur Abwicklung des Flugverkehrs genutzt.

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hat sich bereits in den vergangenen Monaten intensiv auf steigende Verkehrszahlen vorbereitet. So haben die auszubildenden Towerlotsen ganz gezielt Schulungen für den Zweibahnbetrieb im Towersimulator der DFS in Langen durchlaufen. Das entspricht dem auch sonst üblichen Ablauf der Ausbildung. Zunächst werden Verkehrssituationen im Simulator geübt, anschließend im Live-Verkehr unter Aufsicht eines erfahrenen Fluglotsen geprobt. Für Freitag, 22. April, sind in Düsseldorf mehr als 430 Flugbewegungen geplant.

Für den 29. April erwartet der Flughafen rund 450 Starts und Landungen. Davon finden rund 120 Abflüge und Ankünfte während des jeweils geplanten Zweibahnbetriebs statt. Die südliche Hauptbahn (05R/23L) verfügt über eine Länge von 3.000 Metern, die parallele Nordbahn (05L/23R) über eine Länge von 2.700 Metern. Beide Runways liegen in einem 500-Meter-Abstand nebeneinander. Grundsätzlich wird im zivilen Luftverkehr entsprechend der internationalen Empfehlungen gegen den Wind gestartet und gelandet.
Da der Wind in der Region hauptsächlich aus westlichen Richtungen kommt, werden etwa 80 Prozent aller Starts und Landungen in Richtung Westen, also Meerbusch-Büderich, durchgeführt. Somit finden rund 20 Prozent aller Starts und Landungen bei Ostwind in Richtung Ratingen statt.    

 

Verkehrsministerium NRW fördert den Aufbau eines SkyTrain-Data-Space

Düsseldorf, 19. April 2022 - Das Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen fördert im Rahmen der Mobility as a Service NRW Initiative den Aufbau eines SkyTrain-Data-Space zur KI-basierten Verbesserung des ÖPNV-Service am Flughafen Düsseldorf mit rund 547.000 Euro.  


Im Rahmen des Vorhabens entwickeln die Flughafen Düsseldorf GmbH (FDG) und das Ferdinand-Steinbeis-Institut (FSTI) eine KI-basierte Lern-Architektur für vollautomatisierte ÖPNV-Verkehrssysteme zur Schaffung eines datenbasierten Wertschöpfungsnetzwerks (Ökosystem). Über den offenen Ansatz werden im Projektverlauf unterschiedliche Partner eingebunden, sodass überregionale Services für den intermodalen Fahrgast ermöglicht und lokale Verbesserungs­potenziale in der Fahrgastbeförderung sowie in der Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit im Betrieb des SkyTrains erreicht werden. Darüber hinaus findet eine Anbindung des SkyTrain-Data-Spaces an das DELFI-Landeshintergrundsystem statt.

Eine Kompatibilität zum bundesweiten Mobility Dataspace, in dem sich das Land Nordrhein-Westfalen unter anderem als Gesellschafter engagiert, ist durch die Projektverantwortlichen sichergestellt. Lars Mosdorf, kaufmännischer Geschäftsführer des Düsseldorfer Flughafens, dazu: „Eine intelligente Vernetzung unterschiedlicher Verkehrsträger ist für unsere gesamte Region und für uns als Airport essentiell. Sie ist eine wichtige Voraussetzung für eine moderne und nachhaltige Mobilität. Wir freuen uns daher über die Förderzusage des Landes, denn unser gemeinsames Projekt mit dem Ferdinand-Steinbeis-Institut leistet einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung des Mobilitätsangebots im Öffentlichen Nahverkehr.“

Dabei steht der Nutzen für den Passagier im Fokus des Projekts. „Wir werden das Passagiererlebnis verbessern, indem wir mithilfe künstlicher Intelligenz und digitaler Möglichkeiten zum Beispiel die Auslastungsdaten jedes einzelnen Wagens des SkyTrains in Echtzeit verfügbar machen und so Daten für einen zukünftig geplanten Fahrtantritt eines Fahrgastes bereitstellen. Dadurch haben unsere Fahrgäste die Möglichkeit, dies bei ihrer Anreiseplanung zu berücksichtigen. Zusätzlich sollen Auslastungsdaten der am IC-Bahnhof ankommenden Züge verwendet werden, um die Abfahrtszeiten und die Taktung des SkyTrains bedarfsgerecht anpassen zu können, um Wartezeiten oder Gedränge an den Bahnsteigen und in den Zügen vorrausschauend zu vermeiden“, so Mosdorf weiter. Insgesamt wird durch das Projekt eine Verbesserung der Qualität und Attraktivität des ÖPNV erreicht.  

Aus Sicht der Wissenschaft ist die Erforschung von kooperativen Daten-Architekturen anhand eines konkreten Piloten wegweisend. Für Dr. Daniel Werth, Projektleiter am Ferdinand Steinbeis Institut, ist hierbei die Schaffung neuer Nutzenszenarien mittels kooperativer Datennutzung von großem Interesse. „Die Entwicklung datenbasierter Strukturen für Wertschöpfungsnetzwerke, die als Blaupause der gesamten Wirtschaft dienen können, ist nicht nur ein zukunftsweisendes Thema, sondern auch ein wesentlicher Erfolgsfaktor bei der Gestaltung der digitalen Transformation“, so Werth.  


Über die Projektlaufzeit von 18 Monaten werden unterschiedliche Ziele verfolgt. So wird unter anderem die Datenqualität in relevanten Auskunftssystemen verbessert, beispielsweise durch die Anbindung an das DELFI-Landeshintergrundsystem von Nordrhein-Westfalen. Darüber hinaus werden auch Auslastungsinformationen aufgenommen, um einen Beitrag zur Pandemie-Eindämmung zu leisten.

Zuletzt soll die zukünftige Nutzung der Systeme durch die Anwendung von Open-Source-Lösungen und Branchenstandards gesichert werden. Der datenbasierte Lösungsansatz besteht unter anderem in der Entwicklung und Umsetzung eines digitalen Zwillings des SkyTrains und könnte damit Blaupause für vergleichbare Einsatzszenarien im ÖPNV werden.  

Durch die Verwendung von Open-Source-Lösungen und Branchenstandards wird zugleich die Übertragbarkeit der Projekterkenntnisse auf weitere ÖPNV-Systeme ermöglicht. Das Projekt stellt ein Referenzprojekt für zukünftige Umsetzungen dar.

 

Einmalige standortübergreifende Kooperation: 6 NRW-Flughäfen bündeln ihre Kräfte

Eckpunktepapier zur ersten standortübergreifenden Initiative der landesbedeutsamen Flughäfen in NRW

Angesichts steigender Passagierzahlen blicken wir, die landesbedeutsamen Verkehrsflughäfen Dortmund, Düsseldorf, Köln/Bonn, Münster/Osnabrück, Paderborn/ Lippstadt und Weeze, optimistisch auf die kommenden Wochen und Monate. Gleichzeitig wollen wir darüber nicht die zentralen Herausforderungen im Luftverkehrssektor und damit auch für die Flughäfen aus dem Fokus verlieren: In den nächsten Jahren gilt es, den eingeschlagenen Weg hin zu mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit konsequent weiterzugehen und den Luftverkehrsstandort NRW fit für die Zukunft zu machen. Diese Aufgabe wollen wir gemeinsam angehen und freuen uns, hierzu mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Die Corona-Pandemie hat den Luftverkehrssektor schwer getroffen. Zugleich wurde in der Krise die wichtige Funktion der Flughäfen als kritische Infrastruktur deutlich. Diese Rolle ist für uns mit dem Anspruch verbunden, auch in Zukunft weiterhin verlässliche Partner für das Land NRW und seine Bürgerinnen und Bürger zu sein. Dem prognostizierten deutlichen Anstieg des Passagieraufkommens möchten wir durch gezielte Optimierung der Passagierabfertigungsprozesse sowie einem umfassenden Informationsangebot begegnen.

Mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz im gesamten Luftverkehrssektor – diesem Anspruch haben wir uns bereits vor Jahren verschrieben. Als integraler Bestandteil des Sektors setzen die Flughäfen im Rahmen des Masterplans Klimaschutz des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) bundesweit gezielt Maßnahmen mit dem klaren Ziel um, bis 2030 insgesamt 65 Prozent weniger CO2 auszustoßen und bis 2045 komplett klimaneutral zu arbeiten. Drei Bereiche stehen dabei im Zentrum der Bemühungen:

• Auf- und Ausbau einer aus erneuerbaren Energiequellen gespeisten Ladeinfrastruktur und Bodenstromversorgung an den Flughäfen sowie die Umstellung der Fuhrparke auf emissionsfreie Antriebe
• Umfassende energetische Sanierung von Betriebsgebäuden sowie die Implementierung intelligenter Gebäudemanagementsystemen, um Energiebedarf und CO2-Ausstoß weiter zu reduzieren
• Aufbau einer Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (SAF), um künftige Bedarfe abzudecken Die NRW-Flughäfen leisten als Infrastrukturanbieter somit einen substantiellen Beitrag auf dem Weg zur Klimaneutralität der Luftverkehrsbranche.

Daher begrüßen wir die Pläne der Bundesregierung, die begonnenen Transformationsprozesse im Luftverkehr insgesamt und an den Verkehrsflughäfen im Besonderen zu fördern. Ein wichtiger Baustein wäre dabei etwa, die Einnahmen aus der Luftverkehrssteuer für die weitere Entwicklung und den Markthochlauf alternativer Kraftstoffe zu verwenden. Eine Landesregierung, die nahtlos an die Rahmenbedingungen des Bundes und auch der EU anknüpft und die die Chancen für den Luftverkehrsstandort NRW erkennt, stärkt damit die Wirtschaft unseres Landes nachhaltig.


Die Flughäfen des Landes sind nicht nur internationale Verkehrsknotenpunkte, sondern auch regional jeweils sehr gut vernetzt. Wir wollen künftig noch gezielter Treiber für Innovation, Forschung und Entwicklung sein. Bereits heute existiert an den Standorten eine ganze Reihe unterschiedlicher Projekte, oft gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft. Diese Kooperationen wollen wir gezielt stärken und ausbauen. Dabei werden wir uns im Schwerpunkt auf folgende Kooperationsfelder konzentrieren:
• Klimaschutz: Wir werden die weitere CO2 -Reduktion am Boden und an den Gebäuden sowie die Prüfung künftiger Infrastrukturanforderungen im engen Austausch weiterverfolgen.
• Forschung und Entwicklung: Die NRWFlughäfen werden bei der Erschließung neuer Mobilitätsangebote, wie den Flugtaxen, aber auch bei der Ausbildung und Gewinnung neuer Fachkräfte noch enger mit Unternehmen, Initiativen und der Hochschullandschaft zusammenarbeiten.
• Standortübergreifende Kooperation: Wir wollen die Zusammenarbeit der NRW-Flughäfen systematischer koordinieren, projektbezogen kooperieren und gemeinsam Fortschritte und Herausforderungen kommunizieren.


Nach zwei pandemiebedingten Krisenjahren setzen wir auf Aufbruch. Dieser Aufbruch braucht Verbündete. Wir werben daher für eine proaktive und mutige Landespolitik, die gezielt Rahmenbedingungen für nachhaltiges Wachstum und Platz für Innovationen schafft. Grundlage hierfür sollte aus unserer Sicht eine Aviation-Strategie des Landes bilden, die drei Ziele verfolgt:

• Klimaschutz und Nachhaltigkeit vorantreiben: Energieeffizienz, Ladeinfrastruktur, Bodenstrom, Produktionsanlagen und Infrastruktur für nachhaltige Treibstoffe, Vernetzung und Markthochlauf Wasserstofftechnologie
• Innovationspotenziale nutzen: Vernetzung des Wissenschafts- und Luftverkehrsstandorts NRW, Hochschulkooperationen, unbürokratische Rahmenbedingungen für Modellprojekte und Markteinführungen, proaktive Weichenstellungen für neue Mobilitätskonzepte wie Urban Air Mobility
• Prozesse optimieren: Bündelung bestehender Förderprogramme zur Effizienzsteigerung, gezielte Entbürokratisierung und Beschleunigung von laufenden und zukünftigen Genehmigungsverfahren, Förderung intermodaler Verkehrskonzepte, Steuerung der Sicherheitskontrollen durch die Flughafenbetreiber.

Die vor uns liegenden Aufgaben sind vielfältig. Um sie zu bewältigen, benötigen wir die enge Zusammenarbeit unserer Flughäfen, wachstumsbejahende politische Rahmenbedingungen sowie eine beständige Vernetzung über die Branche hinweg. Wir schlagen daher die Schaffung einer Plattform „Aviation NRW“ auf Landesebene vor – als gemeinsame Initiative für die Zukunft des Luftverkehrsstandortes Nordrhein-Westfalen

V.l.: Dr. Sebastian Papst, Geschäftsführer Flughafen Niederrhein GmbH / Airport Weeze, Ludger van Bebber, Geschäftsführer Flughafen Dortmund GmbH, Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung, Flughafen Düsseldorf GmbH, Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung, Flughafen Köln/Bonn GmbH, Prof. Dr. Rainer Schwarz, Geschäftsführer Flughafen Münster/Osnabrück GmbH und Roland Hüser, Geschäftsführer Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH.



Der Flughafen Düsseldorf muss während der Sicherheitskontrolle von Fluggästen nicht genutzte Kontrollspuren baulich-technisch sichern

Münster, 06. April 2022 - Nicht die Bundespolizei, sondern die Flughafen Düsseldorf GmbH als Betreiberin des Flughafens Düsseldorf hat an den Fluggastkontrollstellen die Kontrollspuren, die während der Sicherheitskontrolle nicht genutzt werden, durch baulich-technische Maßnahmen zu sichern, um ein Umgehen der Kontrolle zu verhindern. Das hat das Oberverwaltungsgericht mit Urteil vom heutigen Tage entschieden.


Der Flughafen Düsseldorf verfügt über mehrere Fluggastkontrollstellen. Dort werden die Fluggäste vor Betreten der sogenannten Luftseite des Flughafens, die besonderen Sicherheitsanforderungen unterliegt, von der Bundespolizei bzw. von einem damit betrauten Sicherheitsdienst einer Sicherheitskontrolle unterzogen. Von den dafür zur Verfügung stehenden Kontrollspuren werden während der Kontrolle nicht stets alle genutzt. Bislang werden die nicht genutzten Kontrollspuren während der Kontrolle lediglich durch Absperrbänder geschlossen.


Das Verkehrsministerium NordrheinWestfalen hat der Betreiberin des Flughafens deshalb aufgegeben, baulich-technische Vorkehrungen zu treffen, die ein Umgehen der Sicherheitskontrolle an den nicht genutzten Kontrollspuren verhindern. Bis zur endgültigen Mängelbehebung hat es zudem eine personelle Sicherung durch den Flughafen angeordnet. Die dagegen gerichtete Klage des Flughafens hat das Oberverwaltungsgericht abgewiesen.


Zur Begründung hat der 20. Senat im Wesentlichen ausgeführt: Der Bundespolizei obliegt es nach der Aufgabenverteilung im Luftsicherheitsgesetz zwar insbesondere, die Fluggäste vor dem Betreten der Luftseite des Flughafens zu kontrollieren. Zu diesem Kontrollvorgang gehört es jedoch nicht, während der Sicherheitskontrolle nicht genutzte Kontrollspuren durch baulich-technische Maßnahmen zu sichern. Dies ist vielmehr Bestandteil der Eigensicherungspflichten, die dem Flughafenbetreiber zum Schutz des Flughafenbetriebs vor Angriffen auf die Sicherheit des Luftverkehrs gesetzlich auferlegt sind.

Nach dem Luftsicherheitsgesetz besteht für den Flughafenbetreiber eine umfassende Verpflichtung, die Flughafenanlagen, Bauwerke, Räume und Einrichtungen entsprechend den Sicherheitserfordernissen zu erstellen und zu gestalten. Ein Defizit in dieser Hinsicht besteht am Flughafen Düsseldorf darin, dass bislang keine baulich-technischen Maßnahmen getroffen worden sind, die ein Umgehen der Sicherheitskontrolle an den nicht genutzten Kontrollspuren verhindern.


Zu der umfassenden Verpflichtung zur Bereitstellung der baulich-technischen Sicherheitsinfrastruktur tritt die Eigensicherungspflicht des Flughafenbetreibers nach einer weiteren Regelung im Luftsicherheitsgesetz hinzu, die ausdrücklich bestimmt, dass der Flughafenbetreiber die Luftseite vor einem unberechtigten Zugang zu sichern hat. Das Oberverwaltungsgericht hat die Revision gegen das Urteil nicht zugelassen. Dagegen kann Nichtzulassungsbeschwerde erhoben werden, über die das Bundesverwaltungsgericht entscheidet. Aktenzeichen: 20 D 7/20.AK

 

Osterferien in NRW: Der Düsseldorfer Airport erwartet rund 800.000 Fluggäste  

Düsseldorf/Duisburg, 04. April 2022 - Schaut man auf die zu erwartenden Verkehrszahlen des Düsseldorfer Flughafens während der Osterferien, drängt sich dieses Motto auf. Nordrhein-Westfalens größter Flughafen erwartet in den zweiwöchigen Osterferien von Freitag, 8. April, bis Sonntag, 24. April, rund 800.000 Fluggäste sowie etwa 6.600 Starts und Landungen. Das sind rund fünfmal so viele Passagiere wie im Vorjahr und über 60 Prozent des Vergleichszeitraums vor der Pandemie in 2019. Am ersten Ferienwochenende rechnet der Airport von Freitag bis Sonntag mit über 150.000 Passagieren. Für das letzte Ferien­wochenende erwartet der Flughafen sogar über 160.000 Reisende.


„Wir freuen uns sehr darüber, dass unsere Passagiere nach zwei Jahren Pandemie wieder die Welt entdecken und sich in wärmeren Gefilden entspannen wollen. Unsere Gäste zieht es vor allem in die Sonne und zu den Warmwasserzielen Mallorca, Antalya, Dubai, Hurghada und Gran Canaria“, sagt Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Düsseldorfer Airports. Und weiter: „In diesen Osterferien erreichen wir in Peakzeiten bereits wieder das Niveau von 2019. Auf die operativen Herausforderungen, die damit verbunden sind, haben wir uns gemeinsam mit unseren Partnern intensiv vorbereitet.“  


Vorbereitende Maßnahmen des Flughafens und seiner Partner  
Alle Beteiligten sorgen mit ihrem Einsatz für möglichst störungsfreie Abläufe bei der Passagier- und Gepäckabfertigung. Beispielsweise unterstützt der Airport die für die Sicherheitskontrollen zuständige Bundespolizei und ihren Dienstleister DSW bei der Berechnung der notwendigen Kontrollspuren, indem er die eigenen Planungs- beziehungsweise Prognosedaten fortlaufend aktualisiert und tagesgenau zur Verfügung stellt.
Bundespolizei und DSW haben die Personalbeschaffung und -schulung für die Sicherheitskontrolle am Flughafen Düsseldorf mit zusätzlichen Maßnahmen deutlich intensiviert. Die Bundespolizei hat zudem einen zweiten Dienstleister für die Sicherheitskontrollen ausgeschrieben.   Die Airlines unterstützt der Düsseldorfer Flughafen mit seinen Prognoseinformationen bei der Berechnung der notwendigen Check-in-Counter, die er dann den Fluggesellschaften in der angeforderten Zahl zur Verfügung stellt.  


Außerdem setzt der Airport in den Osterferien vermehrt eigene, geschulte Servicekräfte im Terminal ein, die den Fluggästen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen und die Passagiere entsprechend der jeweiligen Besetzung an den Kontrollstellen bei Bedarf an einen anderen Flugsteig umleiten. Alle drei Flugsteige sind im Sicherheits­bereich miteinander verbunden. So können umgeleitete Reisende, deren Flugzeug zum Beispiel an Flugsteig A zum Einstieg bereit steht, durchaus die Bordkarten- und Sicherheitskontrollen in den Flugsteigen B oder C nutzen. Über die Verbindungsgänge im Sicherheitsbereich erreichen die Passagiere jedes Abfluggate bequem innerhalb weniger Minuten.  
Dennoch bittet Thomas Schnalke die Passagiere, etwas Geduld im Gepäck zu haben: „Trotz aller Vorbereitungen der Prozesspartner auf den sprunghaften Verkehrsanstieg zur Ferienzeit werden sich Verzögerungen und Schlangenbildungen im Terminal leider nicht vermeiden lassen.“


Anders als vor der Pandemie erschweren kurzfristige Änderungen der Passagierzahlen und Anpassungen des Flugangebots seitens der Airlines eine jederzeit passgenaue Personalplanung der Dienstleister beim Check-in, bei den Pass- und Sicherheitskontrollen oder beim Gepäckhandling. Zugleich verzögert die angespannte Arbeitsmarktsituation aktuell die Personalbeschaffung in diesen Bereichen. Hinzu kommen die Auswirkungen nicht planbarer Corona-Krankenstände in den Belegschaften der Dienstleister. Außerdem verlängern die Kontrollen von Gesundheitsnachweisen und die Beibehaltung bewährter Hygienestandards nach wie vor die Dauer von Passagier- und Abfertigungsprozessen.  

Gut zu wissen: dus.com  
Passagiere sollten den Hinweisen ihrer Fluggesellschaft zur Anreise folgen und genügend Zeit einplanen. Von Ferienbeginn bis einschließlich Ostermontag ermöglicht der Airport seinen Passagieren, für die frühen Flüge von Eurowings und Condor bereits ab 3:00 Uhr einzuchecken. Um den Ablauf an den Sicherheitskontrollstellen zu beschleunigen, bittet die Bundespolizei, das Handgepäck auf ein Minimum zu reduzieren und die Flüssigkeitsregelungen zu beachten. Reisende sollten neben den Reiseunterlagen auch die erforderlichen Corona-Nachweise, wie Impf- oder Testzertifikate für das Zielland, jederzeit griffbereit haben.  


Über die Website des Airports und die Airport-App sowie in den sozialen Medien können sich Passagiere bereits im Vorfeld ihres Fluges ab Düsseldorf umfassend informieren. Den Online-Travel-Guide des Airports finden Fluggäste unter: dus.com/tipps-und-links.   Schutzmaßnahmen und Service für unbesorgtes Reisen  

Im gesamten Flughafen empfehlen wir Reisenden und Gästen ab dem sechsten Lebensjahr, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Im SkyTrain als öffentlichem Verkehrsmittel besteht weiter die Maskenpflicht - dies gilt auch auf Flügen der meisten Airlines.   Derzeit besteht am Düsseldorfer Airport bei EcoCare an zwei Standorten die Möglichkeit für alle Corona-Test: von verschiedenen PCR-Tests bis kostenlosem Antigen-Schnelltest. Eine vorherige Registrierung auf der Internetseite des Anbieters wird empfohlen.  


Wer online einen Parkplatz im Parkhaus P3 bucht, erhält einen 60 Euro Rabattcode auf einen RT PCR Test (Ergebnis nach 60 bis 90 Minuten) bei EcoCare. Der Test kostet somit nur 89 Euro anstatt 149 Euro. Das Angebot ist buchbar unter dus.com/parken und gilt für Aufenthalte bis 30. April.  


Der Düsseldorfer Flughafen hat mit strengen Gesundheits- und Hygienestandards alle Voraussetzungen geschaffen, um sicheres Reisen zu ermöglichen. Der Airport hat Mitte Juni 2021 nach einer umfassenden Auditierung das Siegel „DEKRA Trusted Facility“ erhalten. Im Frühjahr 2022 wurde er rezertifiziert. DEKRA bewertet Hygienestandards und Präventionsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Der Airport führt seine besonderen hygienischen Maßnahmen fort. Die Reinigungsintervalle der sanitären Einrichtungen wurden erhöht und im Terminal stehen Desinfektionsspender bereit. Counter und Arbeitsplätze mit direktem Kundenkontakt sind mit Schutzscheiben ausgestattet.  


Reisemarkt, Shops, Gastronomie und Parken  
Wenn das Fernweh immer größer wird, finden kurzentschlossene Reisewillige ab sofort auch wieder attraktive Angebote im Reisemarkt auf der Abflugebene. Die geöffneten Reisebüros mit allen Kontaktdaten zur Terminvereinbarung sind unter dus.com/informieren/reisemarkt für eine aktuelle Übersicht abrufbar. Knapp 90 Geschäfte und Gastronomiebetriebe in den Flugsteigen sowie auf der Ankunfts- und Abflugebene sind in den Osterferien geöffnet. Darunter auch eine kulinarische Neueröffnung: Das Restaurant „Eat Tokyo“ bietet mit Sushi in allen Varianten, Bento-Boxen, wechselnden Tagesgerichten wie beispielsweise Currys und hochwertigen Sashimis authentische japanische Küche.

Im Bereich „Shoppen und Genießen“ auf dus.com sind detaillierte Informationen zu allen Shops und Restaurants abrufbar. Passagiere können sich den Start in den Urlaub mit verschiedenen Vorteilen versüßen, wenn sie zuvor einen entsprechenden QR-Code im Terminal oder vorab online mit ihrem Smartphone gescannt haben. Hinweise zu der Aktion „Spring Promotion“ sind ebenfalls im Bereich „Shoppen und Genießen“ auf dus.com zu finden.  


 Bei steigenden Passagierzahlen werden auch die über 20.000 Parkplätze des Airports wieder beliebter. Im Voraus online buchen lohnt sich aber nicht nur deshalb, denn bei Online-Buchung wird auch noch gespart. Eine Woche Parken auf dem P24 ist in den Osterferien dann bereits ab 44 Euro erhältlich. Dieses und andere Parkangebote sind unter dus.com/parken online buchbar.  

Geschäftszahlen 2021: Airport hat sich veränderten Marktbedingungen angepasst

Düsseldorf/Duisburg, 30. März 2022 -  Die Flughafen Düsseldorf GmbH (FDG) hat heute ihre Geschäfts­zahlen für das Jahr 2021 vorgelegt, nachdem der Aufsichtsrat des Airports zuvor in seiner ordentlichen Sitzung den Jahresabschluss der Gesellschaft, den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht 2021 gebilligt und die Gesellschafterversammlung den Jahresabschluss festgestellt hatte.  

Die anhaltende Corona-Pandemie hat auch 2021 die verkehrliche Ent­wicklung am Standort Düsseldorf stark beeinflusst und den Flughafen vor große Herausforderungen gestellt. Das Jahr stand zugleich im Zei­chen der erfolgreichen Restrukturierung des Unternehmens. Ziel war es, den Konzern nach einschneidenden finanziellen Einbußen aufgrund der Corona-Krise wieder auf eine nachhaltig wirtschaftliche Grundlage zu stellen.  

„Die Auswirkungen der Pandemie haben in der Bilanz des Düsseldorfer Airports auch im Jahr 2021 deutliche Spuren hinterlassen“, so Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung. „Trotz umfang­reicher Kostensenkungen, deutlicher Investitionskürzungen, weitrei­chender Kurzarbeit, der Erschließung neuer Ertragsquellen und erster Effekte unserer erfolgreicher Restrukturierung war eine Kompensation der ganzjährigen Entgelt- und Umsatzeinbrüche nur sehr bedingt möglich. Allerdings führten der Verkauf von Grundstücken in der Airport City II und die Erstattung von Vorhaltekosten durch Bundes- und Landesregierung zu Ergebnisverbesserungen in Höhe von 69,5 Millionen Euro gegenüber Plan.

Insgesamt fiel das Geschäftsergebnis mit einem Jahresfehlbetrag von 40 Millionen Euro damit deutlich besser aus als im Vorjahr.“ Knapp acht Millionen Fluggäste nutzten den Düsseldorfer Airport im Jahr 2021. Das sind über 20 Prozent mehr als 2020 und entspricht etwa einem Drittel der Passagierzahl des Jahres 2019. Die Zahl der Flugbewegungen lag 2021 bei etwas mehr als 82.000 - nur rund 36 Prozent des Verkehrsaufkommens von 2019, aber leicht über dem Niveau von 2020.  

„Trotz schwieriger Rahmenbedingungen war das Jahr 2021 für den Düsseldorfer Flughafen durchaus ein Jahr des Aufbruchs und der Neuorientierung“, so Thomas Schnalke: „Der Airport hat das Wiederanlaufen des Verkehrs unter Corona-Bedingungen operativ erfolgreich bewältigt und sein Verkehrsangebot in der Krise ausbauen können.“ Die steigende Buchungsnachfrage, das wachsende Streckenangebot der Airlines und die weitgehende Aufhebung von Reisebeschränkungen deuten aktuell auf eine baldige Normalisierung des Verkehrs hin.

Die Fluggäste in Düsseldorf haben bereits im Sommer 2022 die Wahl zwischen 56 Airlines und rund 160 Zielen in 44 Ländern. Im Einklang mit den Prognosen der Branche wird der Düsseldorfer Airport dann zu Peakzeiten schon wieder an die Passagierzahlen des Vorkrisenniveaus anknüpfen können.   „Die wirtschaftlichen Voraussetzungen für diese positive Entwicklung haben wir im Jahr 2021 mit dem erfolgreichen Abschluss eines konzernweiten Restrukturierungsprogramms geschaffen“, erläutert Lars Mosdorf, kaufmännischer Geschäftsführer und Arbeitsdirektor des Flughafens.


„Dadurch ergibt sich eine nachhaltige Ergebnisverbesserung in Höhe von 57 Millionen Euro. Wir haben unseren Flughafen den veränderten Marktbedingungen angepasst. Dabei ist es uns gelungen, den notwendigen Stellenabbau weitestgehend sozialverträglich zu gestalten.“ „Auf dieser Basis“, so Mosdorf weiter, „ist der Düsseldorfer Flughafen trotz der anhaltenden Krise bis 2023 durchfinanziert und in der Lage, die dann nötige Kapitalaufnahme am Markt aus eigener Kraft zu stemmen.“   Ungeachtet der Corona-Pandemie hat der Düsseldorfer Airport im Jahr 2021 seine strategischen Ziele konsequent weiter verfolgt.

„Seit Anfang 2022 beziehen wir unseren externen Strom ausschließlich als Grünstrom, haben unsere Prozesse im Einkauf und Rechnungswesen weiter digitalisiert, die IT-Neuaufstellung vorangetrieben, den Betrieb des Duty-Free-Geschäfts neu ausgeschrieben, planerische Voraus­setzungen für die Ansiedlung eines Vertiports an unserem Flughafen geschaffen und eine neue, sehr umfangreiche Entgeltordnung für die kommenden fünf Jahre vereinbart“, so Flughafenchef Thomas Schnalke.  

„Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Mobilität sind die Themenfelder, die wir auch künftig in besonderem Maße vorantreiben“, führt Schnalke aus: „Wir handeln umweltbewusst und werden im Jahr 2035 klimaneutral sein. Wir treiben die Entwicklung unserer Business Intelligence Plattform weiter voran, um dem Passagier eine optimierte Customer Journey zu ermöglichen und gleichzeitig die operativen Abläufe am Airport weiter zu verbessern. Und wir entwickeln den Düsseldorfer Flughafen zu einem modernen Mobilitätshub, der auf der Basis seiner herausragenden Anbindung alle Verkehrsträger intermodal vernetzt.“
 
Die Geschäftszahlen des Flughafen-Konzerns auf einen Blick:


Streik des Sicherheitspersonals: Rund die Hälfte der Flüge findet statt

Düsseldorf/Duisburg, 22. März 2022, 18 Uhr - Trotz des ganztägigen Streiks des Sicherheitspersonals, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hatte, konnten heute etwa 130 Flüge am Düsseldorfer Airport stattfinden. Dies entspricht etwa der Hälfte der regulär geplanten Flugbewegungen.   Die meisten der gestrichenen Flüge wurden bereits im Vorfeld des Streiks annulliert. Mit Betriebsbeginn mussten sich die Fluggäste daher nur vereinzelt auf Verzögerungen bei der Passagierkontrolle einstellen. Auch die Personal- und Warenkontrolle sowie weitere Sicherheits­dienstleistungen waren vom Streik betroffen.  


Die Situation am Airport war durchgehend entspannt – im vergleichs­weise leeren Terminal kam es nicht zu längeren Warteschlangen. Die Airlines hatten bereits vorab über die Flugverlegungen bzw. -streichungen informiert, so dass die betroffenen Passagiere gar nicht erst zum Airport anreisten. Insgesamt haben die Fluggesellschaften heute rund 140 Flüge von und nach Düsseldorf gestrichen.   Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hatte ihre Mitglieder am Düsseldorfer Flughafen zu Arbeitsniederlegungen in der Zeit von 3:00 bis 24:00 Uhr aufgerufen.  

 

Auch nach Ende des Streiks wird es am morgigen Mittwoch zu Auswirkungen im Flugverkehr kommen. Allen Fluggästen, die am morgigen Mittwoch ab Düsseldorf starten, wird daher dringend empfohlen, sich vor Reiseantritt über den aktuellen Status ihres Fluges bei der Airline oder dem Reiseveranstalter zu informieren. Darüber hinaus erhalten Reisende auch Informationen auf der Homepage des Flughafens (dus.com).  


Die Passagierkontrolle ist eine hoheitliche Sicherheitsaufgabe des Staates. Das Personal an den Passagierkontrollstellen, die so genannten Luftsicherheitsassistenten, sind Angestellte eines privaten Sicherheitsdienstleisters, die im Auftrag der Bundespolizei die Kontrollen der Fluggäste übernehmen. Die Kontrolle von Mitarbeitern und Waren an der Luftsicherheitsgrenze ist Aufgabe des Flughafenbetreibers und wird von einem Dienstleister übernommen. Der Flughafen ist nicht Tarifpartner, sondern lediglich die Arbeitsstätte, an der der Arbeitskampf ausgetragen wird.

Streik des Sicherheitspersonals am Düsseldorfer Flughafen: rund 140 Flüge gestrichen  

Düsseldorf/Duisburg, 22. März 2022 - Aufgrund eines ganztägigen Streiks des Sicherheitspersonals, zu dem die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi aufgerufen hat, kommt es heute am Düssel­dorfer Flughafen zu Beeinträchtigungen des Flug- und Abfertigungs­betriebs. Der Ausstand begann um 3:00 Uhr und soll nach Angaben der Gewerkschaft bis 24:00 Uhr andauern. Fluggäste müssen sich daher seit Betriebsbeginn auf erhebliche Verzögerungen bei der Passagierkontrolle einstellen. Auch die Personal- und Warenkontrolle sowie weitere Sicherheitsdienstleistungen sind betroffen.  


Der Flughafen hat sich gemeinsam mit Airlines und Behörden bestmöglich auf den Streik vorbereitet. Trotz längerer Wartezeiten war die Situation im Terminal am frühen Morgen vergleichsweise ruhig, die Fluggäste brachten Geduld mit. Die Airlines hatten gestern bereits vorsorglich rund 140 Flüge (96 Abflüge / 44 Ankünfte) von bzw. nach Düsseldorf annulliert und ihre Passagiere darüber informiert. Dadurch war ein Großteil der Passagiere gar nicht erst zum Flughafen angereist. Ursprünglich waren am Düsseldorfer Airport heute rund 260 Flugbewegungen geplant.  

Der Zugang zu den Gates im Sicherheitsbereich erfolgt aktuell zentral über den Flugsteig A. Die Passagiere der jeweiligen Flüge werden nach dem Check-In durch Mitarbeiter der Fluggesellschaften als geschlossene Gruppe und in der Reihenfolge des Aufrufs zunächst zur Bordkartenkontrolle und anschließend weiter zur Sicherheitskontrolle begleitet. Wartende Fluggäste werden am Airport von Servicekräften regelmäßig über die aktuelle Sachlage informiert. Im Terminal stehen zusätzliche Sitzmöglichkeiten zur Verfügung.  


Alle Passagiere, die im Streikzeitraum einen Flug ab Düsseldorf geplant haben, werden weiterhin gebeten, sich vor Anreise zum Flughafen bei ihrer Fluggesellschaft oder dem Reiseveranstalter über den aktuellen Status ihres Fluges zu informieren und ihr Handgepäck auf ein Minimum zu reduzieren, um die Kontrollen zu beschleunigen. Im Rahmen der verfügbaren Kapazitäten wird Handgepäck durch die Airlines eingecheckt.  


Die Passagierkontrolle ist eine hoheitliche Sicherheitsaufgabe des Staates. Das Personal an den Passagierkontrollstellen, die so genannten Luftsicherheitsassistenten, sind Angestellte eines privaten Sicherheitsdienstleisters, die im Auftrag der Bundespolizei die Kontrollen der Fluggäste übernehmen. Die Kontrolle von Mitarbeitern und Waren an der Luftsicherheitsgrenze ist Aufgabe des Flughafenbetreibers und wird von einem Dienstleister übernommen.   Der Flughafen ist nicht Tarifpartner, sondern lediglich die Arbeitsstätte, an der der Arbeitskampf ausgetragen wird.

 

Dritter Streik des Sicherheitspersonals angekündigt

Düsseldorf/Duisburg, 21. März 2022 - Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat das Sicherheitspersonal am Düsseldorfer Airport und an sieben weiteren Flughäfen für Dienstag, 22. März 2022, erneut zu ganztägigen Streiks aufgerufen. Deswegen ist wieder mit Beeinträchtigungen des Flug- und Abfertigungsbetriebs zu rechnen – voraussichtlich muss ein großer Teil der geplanten Flüge von den Airlines gestrichen werden. Fluggäste müssen sich auf erhebliche Verzögerungen bei der Passagierkontrolle einstellen.

Der Düsseldorfer Flughafen ist damit zum dritten Mal innerhalb kurzer Zeit durch Streikmaßnahmen betroffen, nachdem Verdi das Sicherheitspersonal bereits am 25. Februar 2022 sowie am 14. März zum Streik aufgerufen hatte. Der Flughafen bereitet sich gemeinsam mit Airlines und Behörden in gewohnter Manier und bestmöglich auf den Streik vor. Dennoch müssen Passagiere mit längeren Wartezeiten und Flugausfällen rechnen. Operativ wird der Zugang zu den Gates – je nach Situation – auf einen Sicherheitskontrollbereich konzentriert.  


Alle Passagiere, die im Streikzeitraum einen Flug ab Düsseldorf geplant haben, werden gebeten, sich schon heute und spätestens vor Anreise zum Flughafen unbedingt bei ihrer Airline oder dem Reiseveranstalter über den aktuellen Stand ihres Fluges zu informieren. Passagiere werden zudem gebeten, ihr Handgepäck auf ein Minimum zu reduzieren, um die Kontrollen zu beschleunigen.  

Am Flughafen Düsseldorf sind für Dienstag, 22. März 2022, rund 260 Flugbewegungen geplant. Der Airport rechnet mit insgesamt etwa 23.100 Passagieren. Die Passagierkontrolle ist eine hoheitliche Sicherheitsaufgabe des Staates. Das Personal an den Passagierkontrollstellen, die so genannten Luftsicherheitsassistenten, sind Angestellte eines privaten Sicherheitsdienstleisters, die im Auftrag der Bundespolizei die Kontrollen der Fluggäste übernehmen.

 

 Sommerflugplan: Airlines weiten Flugangebot deutlich aus 

Düsseldorf/Duisburg, 21. März 2022 - Wenn am 27. März 2022 die Uhren auf Sommerzeit umgestellt werden, rückt der Sommer auch am Düsseldorfer Airport ein Stück näher. Mit Veröffentlichung des neuen Flugplans am kommenden Sonntag steht den Passgieren wieder ein größeres Flugangebot zur Verfügung. So haben rund 55 Airlines knapp 160 Ziele im Gepäck. Ob neue Ziele, erhöhte Frequenzen oder auch neue Airlines – insbesondere der touristische Verkehr erlebt in der kommenden Saison ein Comeback.  


„Nach nun bereits zwei Jahren Pandemie ist das Bedürfnis nach Reisen bei vielen Menschen sehr groß. Der Wunsch, andere Länder zu entdecken, Freunde und Verwandte zu besuchen oder einfach Kraft und Sonne in wärmeren Gefilden zu tanken, ist stärker denn je“, so Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Düsseldorfer Airports.


„Die Airlines haben darauf reagiert und für die Passagiere ihr Angebot stark ausgeweitet. Insbesondere die Frequenzen zu den beliebtesten Destinationen rund ums Mittelmeer sind deutlich erhöht worden. Über diese Entwicklung freuen wir uns sehr. Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir uns intensiv auf das wachsende Verkehrsangebot vorbereitet und setzen alles daran, dass unsere Passagiere sicher und reibungslos ihren Flug ab Düsseldorf antreten können.“   

So verzeichnet der Düsseldorfer Airport in der bevorstehenden Flugplanperiode allein rund 8.400 Abflüge nach Spanien und ebenso etwa 8.400 Abflüge in die Türkei. Mallorca ist traditionell auch in diesem Jahr wieder das beliebteste touristische Reiseziel ab Düsseldorf und wird von neun Airlines mit insgesamt mehr als 150 Abflügen in der Woche bedient. Auf Platz zwei folgt Antalya mit etwa 100 wöchentlichen Abflügen von insgesamt acht Airlines. Die Neuigkeiten im Sommerflugplan   Viele Fluggesellschaften, darunter Eurowings, Condor, Tuifly und Corendon Airlines haben Spanien in diesem Sommer verstärkt im Visier. Neben Frequenzaufstockungen finden sich auch wieder neue Ziele im Flugplan. So geht es zum Beispiel neu mit Condor fünfmal wöchentlich nach Malaga und mit Corendon Airlines zweimal die Woche nach Lanzarote.  


Ebenfalls neu im Programm von Corendon Airlines sind unter anderem Nador und Fès in Marokko sowie die türkischen Ziele Dalaman und Kütahya. Insgesamt steuert die Airline neun neue Ziele an. Turkish Airlines fliegt einmal pro Woche neu nach Eskişehir und Ordu-Giresun. Auch mit Sun Express ist Ordu-Giresun als neues Ziel zu erreichen. Pegasus Airlines, ebenfalls mit breitem Flugangebot in die Türkei, stockt auf zwei tägliche Verbindungen nach Antalya auf.  


Auch die Flugverbindungen nach Griechenland steigen in diesem Sommer wieder an. Mit neun Airlines geht es dort zu 19 Zielen. Insgesamt verzeichnet der Düsseldorfer Airport für die Flugplanperiode rund 4.200 Abflüge in die beliebte Ferienregion. Condor steuert viermal die Woche neu nach Athen. Corendon Airlines hat Rhodos erstmals ab Düsseldorf ins Angebot aufgenommen und fliegt die beliebte Ferieninsel drei Mal die Woche an. Aegean Airlines stockt die Frequenzen nach Heraklion auf sechs Abflüge die Woche auf.  


Als neue Fluggesellschaft startet die rumänische Blue Air mit bis zu fünf wöchentlichen Verbindungen von Düsseldorf nach Bukarest. Ebenfalls begrüßt der Düsseldorfer Airport erstmals Air Albania mit drei wöchentlichen Flügen in die albanische Hauptstadt Tirana. Als weitere neue Airline fliegt Tus Airways zweimal pro Woche nach Tel Aviv, der zweitgrößten Metropole Israels. Ebenfalls neu im Sommerflugplan und eine Reise wert ist ein Flug mit dem neuen Airline-Partner Sata Azores Airlines nach Ponta Delgada.


Ab Juni startet die Fluggesellschaft zweimal pro Woche in die Hauptstadt der portugiesischen Inselgruppe im Atlantik. Einmal wöchentlich können Passagiere via Ponta Delgada sogar weiter zum Flughafen New York JFK sowie nach Boston fliegen. Ein attraktives Ziel auf der Fernstrecke bleibt Dubai. Mit dem langjährigen Airline-Partner Emirates geht es in diesem Sommer wieder bis zu zweimal täglich im Airbus A380 in Richtung Vereinigte Arabische Emirate. Der Ferienflieger Tuifly erhöht das Angebot auf die kapverdischen Inseln auf zwei wöchentliche Flüge.  


Ebenso wie der Wunsch nach privaten Reisen, steigt auch wieder der Bedarf an persönlichen Business-Meetings vor Ort. So hält der Sommerflugplan auch für Geschäftsreisende viele gefragte Verbindungen bereit. Ein starkes Angebot gibt es beispielsweise mit jeweils bis zu 20 wöchentlichen Abflügen nach Stockholm und Mailand. Eurowings fliegt Mailand-Bergamo in diesem Sommer zudem neu an. Auch die österreichischen Städte Graz und Linz hat die Airline neu in ihr Programm ab Düsseldorf aufgenommen. Ebenso sind Verbindungen nach Paris, Budapest und Birmingham in den Flugplänen der Airlines ab Düsseldorf wieder verstärkt vertreten. Der Flughafen Oslo-Gardermoen ist jetzt auch zweimal die Woche mit dem neuen Airline-Partner Norwegian zu erreichen.    

 
Düsseldorfer Airport ist für die Sommersaison vorbereitet  
Der Düsseldorfer Flughafen hat sich gemeinsam mit seinen Partnern intensiv auf die kommende Sommersaison vorbereitet. Alle Beteiligten sorgen mit ihrem Einsatz dafür, dass die Abläufe bei der Passagier- und Gepäckabfertigung möglichst reibungslos und störungsfrei verlaufen. Beispielsweise unterstützt der Airport die für die Sicherheitskontrollen zuständige Bundespolizei und ihren Dienstleister DSW bei der Berechnung der notwendigen Kontrollspuren, indem er die eigenen Planungs- beziehungsweise Prognosedaten fortlaufend aktualisiert und tagesgenau sowie vollumfänglich zur Verfügung stellt.  

Allerdings werden viele Reisen aktuell nach wie vor mit einem extrem engen Vorlauf gebucht, daher kann es zu kurzfristigen Änderungen der Passagierzahlen und Anpassungen des Flugangebots seitens der Airlines kommen. Das erschwert eine jederzeit passgenaue Personalplanung der Dienstleister bzw. die eventuell erforderliche kurzfristige Anpassung von Schichtplänen, etwa beim Check-In, bei den Pass- und Sicherheitskontrollen oder beim Gepäckhandling. Hinzu kommt, dass sich auch in der Luftfahrtbranche die Suche von zusätzlichen Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt derzeit schwierig gestaltet. Damit werden sich Verzögerungen und Schlangenbildungen im Terminal trotz aller Vorbereitung der beteiligten Partner leider nicht ganz vermeiden lassen.  


Gut zu wissen  
Es empfiehlt sich für Passagiere, den Hinweisen ihrer Fluggesellschaft zur Anreise zu folgen und genügend Zeit einzuplanen. Um den Ablauf an den Sicherheitskontrollstellen zu beschleunigen, bittet die Bundespolizei, das Handgepäck auf ein Minimum zu reduzieren und die Flüssigkeitsregelungen zu beachten. Ebenfalls ist es ratsam, alle Unterlagen und erforderlichen Nachweise, wie Impf- oder Testzertifikate, für das Zielland jederzeit griffbereit zu haben. Die gute Nachricht für alle Reisende und Urlaubsplanende ist, dass derzeit kein Ziel im Flugplan ab Düsseldorf vom RKI als Corona-Risikogebiet eingestuft ist.   Das aktuelle Flugangebot, der Corona-Reiseassistent zur Unterstützung rund um die Ein- und Ausreise während der Pandemie sowie weitere Service-Informationen des Düsseldorfer Airports können online unter dus.com abgerufen werden.

 

Neu ab Düsseldorf: Mit TUS Airways zweimal pro Woche nach Tel Aviv

Düsseldorf/Duisburg, 17. März 2022 - Kilometerlange Sandstrände, Promenaden mit Bars und Cafés, ein buntes, abwechslungsreiches Nachtleben, bedeutende Museen und ein Architekturviertel mit Gebäuden im Bauhaus-stil - Tel Aviv, direkt an Israels Mittelmeerküste gelegen, ist eine quirlige Metropole, in der sonnenhungrige und kulturbegeisterte Urlauber gleichermaßen auf ihre Kosten kommen.  

Ab 17. März verbindet TUS Airways die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt mit Tel Aviv, der zweitgrößten Metropole Israels. Zweimal wöchentlich geht es dann in einem Airbus A320 in rund viereinhalb Stunden vom Rhein in die Stadt am Mittelmeer, die sich durch mediterranes Klima und Flair auszeichnet. Flüge ab Düsseldorf starten um 14:05 Uhr und erreichen Tel Aviv um 19:35 Uhr Ortszeit. Von Tel Aviv aus geht es montags und donnerstags um 09:10 Uhr (Ortszeit) nach Düsseldorf, wo die Landung für 13:05 Uhr Ortszeit geplant ist.  


A320 von TUS Airways (Foto: TUS Airways)

Michael Weinstein, CEO von TUS Airways: „Wir sind sehr stolz darauf, unsere neuen Flüge ab Düsseldorf zu starten. Es ist unser erstes Ziel in Deutschland und in Mitteleuropa. Die Stadt Tel Aviv und der Staat Israel sind einzigartige und aufregende Ziele. Wir bieten nicht nur reiche Kultur und Geschichte, sondern auch Strände und Nachtleben, fantastisches Essen und nicht zuletzt großartige Menschen und Gastfreundschaft. Wir werden unser Möglichstes tun, um sicherzustellen, dass unsere Passagiere ihre Reise vom ersten Moment an genießen, um ihnen ein einzigartiges Erlebnis zu geben, an das man sich gerne erinnert.“  


Begrüßung TUS Airways am Düsseldorfer Flughafen (Foto: Flughafen Düsseldorf/Andreas Wiese)

Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens, dazu: „Wir freuen uns, dass wir mit Tus Airways einen neuen Airline-Partner bei uns begrüßen können. Mit Tel Aviv steht unseren Passagieren nun ein weiteres, interessantes Reiseziel im Mittelmeerraum zur Auswahl.“  


TUS Airways wurde 2015 gegründet und hat ihren Sitz in Zypern. Die Fluggesellschaft betreibt eine reine Airbus A320-Flotte für Linien- und Charterflüge von/nach Zypern, Israel und Griechenland. Ab Frühjahr 2022 startet TUS Airways mehrere neue Strecken von Mitteleuropa nach Zypern und Israel, hauptsächlich aus Frankreich und Deutschland.

 

 

Streik des Sicherheitspersonals am Düsseldorfer Flughafen: weniger als die Hälfte der Flüge findet statt

Düsseldorf/Duisburg, 14. März 2022, 19 Uhr - Der ganztägige Streik des Sicherheitspersonals, zu dem die Gewerkschaft Verdi heute aufgerufen hatte, hat am Düsseldorfer Flughafen zu Beeinträchtigungen des Flug- und Abfertigungsbetriebs geführt. Weniger als die Hälfte der Flüge konnte stattfinden. Die meisten der ausgefallenen Flüge wurden bereits im Vorfeld des Streiks annulliert.
Mit Betriebsbeginn mussten sich die Fluggäste vereinzelt auf Verzögerungen bei der Passagierkontrolle einstellen. Auch die Personal- und Warenkontrolle sowie weitere Sicherheitsdienstleistungen waren betroffen.  

Die Situation war den ganzen Tag über entspannt – das Terminal vergleichsweise leer. Die Airlines hatten viele ihrer Passagiere vorab über die Flugstreichungen informiert, so dass diese gar nicht erst zum Airport anreisten. Insgesamt haben die Fluggesellschaften heute 160 Flüge (96 Abflüge / 64 Ankünfte) von und nach Düsseldorf gestrichen. Ursprünglich hatte der Flughafen heute 290 Flugbewegungen erwartet (145 Abflüge / 145 Ankünfte).  

Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di hatte ihre Mitglieder am Düsseldorfer Flughafen zu Arbeitsniederlegungen in der Zeit von 3:00 bis 24:00 Uhr aufgerufen. Auch nach Ende des Streiks kann es am morgigen Dienstag noch zu Auswirkungen im Flugverkehr kommen.  


Allen Fluggästen, die am morgigen Dienstag ab Düsseldorf starten, wird daher weiterhin empfohlen, sich vor Reiseantritt über den aktuellen Stand ihres Fluges bei der Airline oder dem Reiseveranstalter zu informieren. Darüber hinaus erhalten Reisende auch Informationen auf der Homepage des Flughafens (dus.com).
Die Passagierkontrolle ist eine hoheitliche Sicherheitsaufgabe des Staates. Das Personal an den Passagierkontrollstellen, die so genannten Luftsicherheitsassistenten, sind Angestellte eines privaten Sicherheitsdienstleisters, die im Auftrag der Bundespolizei die Kontrollen der Fluggäste übernehmen. Die Kontrolle von Mitarbeitern und Waren an der Luftsicherheitsgrenze ist Aufgabe des Flughafenbetreibers und wird von einem Dienstleister übernommen.

 

Streik des Sicherheitspersonals am Düsseldorfer Flughafen: rund 160 Flüge gestrichen

Düsseldorf/Duisburg, 14. März 2022 - Aufgrund eines ganztägigen Streiks des Sicherheitspersonals, zu dem die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi aufgerufen hat, kommt es heute am Düssel­dorfer Flughafen zu Beeinträchtigungen des Flug- und Abfertigungs­betriebs. Der Ausstand begann um 3:00 Uhr und soll nach Angaben der Gewerkschaft bis 24:00 Uhr andauern.

Fluggäste müssen sich daher seit Betriebsbeginn auf erhebliche Verzögerungen bei der Passagierkontrolle einstellen. Auch die Personal- und Warenkontrolle sowie weitere Sicherheitsdienstleistungen sind betroffen.   Der Flughafen hat sich gemeinsam mit Airlines und Behörden bestmöglich auf den Streik vorbereitet. Trotz längerer Wartezeiten war die Situation im Terminal am frühen Morgen vergleichsweise ruhig, die Fluggäste brachten Geduld mit und verhielten sich diszipliniert. Die Airlines hatten gestern bereits vorsorglich rund 160 Flüge (96 Abflüge / 62 Ankünfte) von bzw. nach Düsseldorf annulliert und ihre Passagiere frühzeitig darüber informiert.


Dadurch war ein Großteil der Passagiere gar nicht erst zum Flughafen angereist. Ursprünglich waren am Düsseldorfer Airport heute rund 290 Flugbewegungen geplant (145 Abflüge / 145 Ankünfte). Der Zugang zu den Gates im Sicherheitsbereich erfolgt aktuell zentral über den Flugsteig A. Die Passagiere der jeweiligen Flüge werden nach dem Check-In durch Mitarbeiter der Fluggesellschaften als geschlossene Gruppe und in der Reihenfolge des Aufrufs zunächst zur Bordkartenkontrolle und anschließend weiter zur Sicherheitskontrolle begleitet. Wartende Fluggäste werden am Airport von Servicekräften regelmäßig über die aktuelle Sachlage informiert. Im Terminal stehen zusätzliche Sitzmöglichkeiten zur Verfügung. 


Alle Passagiere, die im Streikzeitraum einen Flug ab Düsseldorf geplant haben, werden weiterhin gebeten, sich vor Anreise zum Flughafen bei ihrer Fluggesellschaft oder dem Reiseveranstalter über den aktuellen Status ihres Fluges zu informieren und ihr Handgepäck auf ein Minimum zu reduzieren, um die Kontrollen zu beschleunigen. Im Rahmen der verfügbaren Kapazitäten wird Handgepäck durch die Airlines eingecheckt.  


Die Passagierkontrolle ist eine hoheitliche Sicherheitsaufgabe des Staates. Das Personal an den Passagierkontrollstellen, die so genannten Luftsicherheitsassistenten, sind Angestellte eines privaten Sicherheitsdienstleisters, die im Auftrag der Bundespolizei die Kontrollen der Fluggäste übernehmen. Die Kontrolle von Mitarbeitern und Waren an der Luftsicherheitsgrenze ist Aufgabe des Flughafenbetreibers und wird von einem Dienstleister übernommen.   Der Flughafen ist nicht Tarifpartner, sondern lediglich die Arbeitsstätte, an der der Arbeitskampf ausgetragen wird.  

 

Angekündigter Streik des Sicherheitspersonals: Wichtige Informationen für Passagiere

Düsseldorf/Duisburg, 12. März 2022 - Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat das Sicherheitspersonal am Düsseldorfer Airport für Montag, 14. März 2022, in der Zeit von 3 bis 24 Uhr zum Streik aufgerufen. Deswegen ist mit Beeinträchtigungen des Flug- und Abfertigungsbetriebs zu rechnen – voraussichtlich muss ein großer Teil der geplanten Flüge von den Airlines gestrichen werden. Fluggäste müssen sich auf erhebliche Verzögerungen bei der Passagierkontrolle einstellen. Der Düsseldorfer Flughafen ist damit zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit durch Streikmaßnahmen betroffen, nachdem Verdi das Sicherheitspersonal bereits am 25. Februar 2022 zum Streik aufgerufen hatte.


Der Flughafen bereitet sich gemeinsam mit Airlines und Behörden bestmöglich auf den Streik vor. Dennoch müssen Passagiere mit längeren Wartezeiten und Flugausfällen rechnen. Operativ wird der Zugang zu den Gates – je nach Situation – auf einen Sicherheitskontrollbereich konzentriert. Alle Passagiere, die im Streikzeitraum einen Flug ab Düsseldorf geplant haben, werden gebeten, sich schon heute und spätestens vor Anreise zum Flughafen unbedingt bei ihrer Airline oder dem Reiseveranstalter über den aktuellen Stand ihres Fluges zu informieren. Passagiere werden zudem gebeten, ihr Handgepäck auf ein Minimum zu reduzieren, um die Kontrollen zu beschleunigen. Am Flughafen Düsseldorf sind für Montag, 14. März 2022, rund 290 Flugbewegungen geplant. Der Airport rechnet mit insgesamt etwa 24.700 Passagieren.

Die Passagierkontrolle ist eine hoheitliche Sicherheitsaufgabe des Staates. Das Personal an den Passagierkontrollstellen, die so genannten Luftsicherheitsassistenten, sind Angestellte eines privaten Sicherheitsdienstleisters, die im Auftrag der Bundespolizei die Kontrollen der Fluggäste übernehmen. Der Flughafen ist nicht Tarifpartner, sondern lediglich die Arbeitsstätte, an der der Arbeitskampf ausgetragen wird.

 

Streik des Sicherheitspersonals: Situation im Terminal weiterhin entspannt; rund 170 Flüge gestrichen

update 25. Februar 2022 um 19:00 Uhr
Der ganztägige Streik des Sicherheitspersonals, zu dem die Gewerkschaft Verdi heute aufgerufen hatte, hat am Düsseldorfer Flughafen zu Beeinträchtigungen des Flug- und Abfertigungsbetriebs geführt. Mit Betriebsbeginn mussten sich die Fluggäste auf Verzögerungen bei der Passagierkontrolle einstellen. Auch die Personal- und Warenkontrolle sowie weitere Sicherheitsdienstleistungen waren betroffen. Angesichts der außergewöhnlichen Umstände und längerer Wartezeiten war die Situation im Terminal den Tag über vergleichsweise ruhig, die wartenden Fluggäste verhielten sich überwiegend diszipliniert.

Insgesamt haben die Airlines heute rund 100 Abflüge und etwa 70 Ankünfte von und nach Düsseldorf gestrichen. Ursprünglich hatte der Flughafen heute 280 Flugbewegungen erwartet.   Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hatte ihre Mitglieder am Düsseldorfer Flughafen zu Arbeitsniederlegungen in der Zeit von 3:00 bis 24:00 Uhr aufgerufen. Auch nach Ende des Streiks kann es am morgigen Samstag noch zu Auswirkungen im Flugverkehr kommen.  


Allen Fluggästen, die am morgigen Samstag ab Düsseldorf starten, wird daher weiterhin empfohlen, sich vor Reiseantritt über den aktuellen Stand ihres Fluges bei der Airline oder dem Reiseveranstalter zu informieren. Darüber hinaus erhalten Reisende auch Informationen auf der Homepage des Flughafens (dus.com).  

Die Passagierkontrolle ist eine hoheitliche Sicherheitsaufgabe des Staates. Das Personal an den Passagierkontrollstellen, die so genannten Luftsicherheitsassistenten, sind Angestellte eines privaten Sicherheitsdienstleisters, die im Auftrag der Bundespolizei die Kontrollen der Fluggäste übernehmen. Die Kontrolle von Mitarbeitern und Waren an der Luftsicherheitsgrenze ist Aufgabe des Flughafenbetreibers und wird von einem Dienstleister übernommen. Der Flughafen ist nicht Tarifpartner, sondern lediglich die Arbeitsstätte, an der der Arbeitskampf ausgetragen wird.


Düsseldorf, 25. Februar 2022, (14:15 Uhr)
- Aufgrund eines ganztägigen Streiks des Sicherheitspersonals, zu dem die Gewerkschaft Ver.di aufgerufen hatte, ist es heute am Düsseldorfer Flughafen zu Beeinträchtigungen des Flug- und Abfertigungsbetriebs gekommen. Mit Betriebsbeginn mussten sich die Fluggäste auf erhebliche Verzögerungen bei der Passagierkontrolle einstellen. Auch die Personal- und Warenkontrolle sowie weitere Sicherheitsdienstleistungen sind betroffen.

Die Situation im Terminal ist aber weitestgehend entspannt. Insgesamt haben die Airlines bislang für heute rund 90 Abflüge und 70 Ankünfte von und nach Düsseldorf annulliert. Ursprünglich hatte der Flughafen heute rund 280 Flugbewegungen erwartet. Der Zugang zu den Gates im Sicherheitsbereich erfolgt zentral über den Flugsteig A. Trotz längerer Wartezeiten war die Situation im Terminal bislang ruhig. Servicekräfte des Airports informieren die Fluggäste regelmäßig über die aktuelle Sachlage. Der Streik soll nach Angaben der Gewerkschaft bis 24:00 Uhr andauern.  

Alle Passagiere, die heute noch einen Flug ab Düsseldorf geplant haben, werden daher weiterhin gebeten, sich vor Anreise zum Flughafen bei ihrer Fluggesellschaft oder dem Reiseveranstalter über den aktuellen Stand ihres Fluges zu informieren. Die Passagiere werden zudem gebeten, ihr Handgepäck auf das Nötigste zu reduzieren, um die Kontrollen zu beschleunigen. Im Rahmen der verfügbaren Kapazitäten wird Handgepäck durch die Airlines eingecheckt.  


Die Passagierkontrolle ist eine hoheitliche Sicherheitsaufgabe des Staates. Das Personal an den Passagierkontrollstellen, die so genannten Luftsicherheitsassistenten, sind Angestellte eines privaten Sicherheitsdienstleisters, die im Auftrag der Bundespolizei die Kontrollen der Fluggäste übernehmen. Die Kontrolle von Mitarbeitern und Waren an der Luftsicherheitsgrenze ist Aufgabe des Flughafenbetreibers und wird von einem Dienstleister übernommen.  

Der Flughafen ist nicht Tarifpartner, sondern lediglich die Arbeitsstätte, an der der Arbeitskampf ausgetragen wird.

 

Streik des Sicherheitspersonals: Flugbetrieb am Düsseldorfer Airport beeinträchtigt

Situation im Terminal entspannt
Düsseldorf, 25. Februar 2022, (06:30 Uhr) - Aufgrund eines ganztägigen Streiks des Sicherheitspersonals, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hat, kommt es heute am Düsseldorfer Flughafen zu Beeinträchtigungen des Flug- und Abfertigungsbetriebs. Fluggäste müssen sich seit Betriebsbeginn auf erhebliche Verzögerungen bei der Passagierkontrolle einstellen. Auch die Personal- und Warenkontrolle sowie weitere Sicherheitsdienstleistungen sind betroffen.

Die Situation im Terminal ist aber entspannt. Der Ausstand begann um 3:00 Uhr und soll nach Angaben der Gewerkschaft bis 24:00 Uhr andauern. Die Airlines haben bisher für heute rund 80 Abflüge und 60 Ankünfte von und nach Düsseldorf annulliert. Ursprünglich hatte der Flughafen heute rund 280 Flugbewegungen erwartet.  

Der Zugang zu den Gates im Sicherheitsbereich erfolgt aktuell zentral über den Flugsteig A. Wartende Fluggäste werden am Airport regelmäßig über die aktuelle Sachlage von Servicekräften informiert. Alle Passagiere, die im Streikzeitraum einen Flug ab Düsseldorf geplant haben, werden weiterhin gebeten, sich vor Anreise zum Flughafen bei ihrer Fluggesellschaft oder dem Reiseveranstalter über den aktuellen Stand ihres Fluges zu informieren. Passagiere werden zudem gebeten, ihr Handgepäck auf ein Minimum zu reduzieren, um die Kontrollen zu beschleunigen. Im Rahmen der verfügbaren Kapazitäten wird Handgepäck durch die Airlines eingecheckt.  

Die Passagierkontrolle ist eine hoheitliche Sicherheitsaufgabe des Staates. Das Personal an den Passagierkontrollstellen, die so genannten Luftsicherheitsassistenten, sind Angestellte eines privaten Sicherheitsdienstleisters, die im Auftrag der Bundespolizei die Kontrollen der Fluggäste übernehmen. Die Kontrolle von Mitarbeitern und Waren an der Luftsicherheitsgrenze ist Aufgabe des Flughafenbetreibers und wird von einem Dienstleister übernommen.  

Der Flughafen ist nicht Tarifpartner, sondern lediglich die Arbeitsstätte, an der der Arbeitskampf ausgetragen wird.

 

Angekündigter Streik des Sicherheitspersonals: Wichtige Informationen für Passagiere

Düsseldorf, 24. Februar 2022 - Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat das Sicherheitspersonal am Düsseldorfer Airport für morgen, 25. Februar 2022, in der Zeit von 3 bis 24 Uhr zum Streik aufgerufen. Deswegen ist mit Beeinträchtigungen des Flug- und Abfertigungsbetriebs zu rechnen – voraussichtlich muss ein großer Teil der geplanten Flüge von den Airlines gestrichen werden. Fluggäste müssen sich auf erhebliche Verzögerungen bei der Passagierkontrolle einstellen. Auch die Personal- und Warenkontrolle sowie weitere Sicherheitsdienstleistungen sind betroffen.

 

Der Flughafen bereitet sich gemeinsam mit Airlines und Behörden bestmöglich auf den Streik vor. Dennoch müssen Passagiere mit längeren Wartezeiten und Flugausfällen rechnen. Operativ wird der Zugang zu den Gates – je nach Situation – auf einen Sicherheitskontrollbereich konzentriert.

 

Alle Passagiere, die im Streikzeitraum einen Flug ab Düsseldorf geplant haben, werden gebeten, sich schon heute und spätestens vor Anreise zum Flughafen unbedingt bei ihrer Airline oder dem Reiseveranstalter über den aktuellen Stand ihres Fluges zu informieren. Passagiere werden zudem gebeten, ihr Handgepäck auf ein Minimum zu reduzieren, um die Kontrollen zu beschleunigen. Im Rahmen der verfügbaren Kapazitäten wird Handgepäck durch die Airlines eingecheckt.

 

Am Flughafen Düsseldorf sind für den morgigen Freitag rund 280 Flugbewegungen geplant. Der Airport rechnet mit insgesamt etwa 26.700 Passagieren.

 

Die Passagierkontrolle ist eine hoheitliche Sicherheitsaufgabe des Staates. Das Personal an den Passagierkontrollstellen, die so genannten Luftsicherheitsassistenten, sind Angestellte eines privaten Sicherheitsdienstleisters, die im Auftrag der Bundespolizei die Kontrollen der Fluggäste übernehmen. Die Kontrolle von Mitarbeitern und Waren an der Luftsicherheitsgrenze ist Aufgabe des Flughafenbetreibers und wird von einem Dienstleister übernommen.

 

Der Flughafen ist nicht Tarifpartner, sondern lediglich die Arbeitsstätte, an der der Arbeitskampf ausgetragen wird.

 

Planmäßige Betriebspause des „SkyTrains“

Düsseldorf, 18. Februar 2022 - Der „SkyTrain“, die Kabinenbahn am Düsseldorfer Flughafen, macht am Dienstag, 22. Februar, zwischen 9:00 Uhr und 17:00 Uhr sowie am Mittwoch, 23. Februar, zwischen 10:00 Uhr und 17:00 Uhr, eine planmäßige Betriebspause. In dieser Zeit finden Grünschnittarbeiten an der Autobahnböschung der A44 statt, die direkt neben der SkyTrainTrasse verläuft.

Während der vorübergehenden Betriebspause der Kabinenbahn wird ein Ersatzverkehr eingesetzt. Shuttle-Busse verbinden in diesem Zeitraum den Bahnhof „Düsseldorf Flughafen“ über das Parkhaus 4 mit dem Terminalgebäude.

 

2021 starteten von den NRW-Flughäfen 33,5 Prozent mehr Passagiere als 2020 aber 65,3 Prozent weniger als 2019

Düsseldorf, 8. Februar 2022 - Im Jahr 2021 flogen von den sechs Hauptverkehrsflughäfen in NRW rund 7,5 Millionen Passagiere ab. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 1,9 Millionen bzw. 33,5 Prozent mehr Passagiere als ein Jahr zuvor (2020: 5,6 Millionen). Die Einsteigerzahl war aber um 14,2 Millionen (−65,3 Prozent) niedriger als im Jahr 2019 (damals: rund 21,7 Millionen).

19,2 Prozent aller gewerblich beförderten Passagiere in Deutschland starteten im Jahre 2021 von einem der großen Flughäfen in NRW. Rund 6,9 Millionen der im Jahr 2021 von den Hauptverkehrsflughäfen in NRW gestarteten Passagiere flogen ins Ausland (+48,5 Prozent). Das Passagieraufkommen bei Inlandsflügen lag mit 591 600 Passagieren um 38,8 Prozent unter dem Ergebnis des Jahres 2020.
Wie die Statistiker weiter mitteilen, starteten im Dezember 2021 von den NRW-Hauptverkehrsflughäfen 689 773 Fluggäste; das waren 270,0 Prozent mehr als im Dezember 2020 (186 428) jedoch 51,8 Prozent (−741 538) weniger als im Dezember 2019. (IT.NRW)


 

Auf dem Weg zum CO2-neutralen Flughafen: Grüner Strom am Düsseldorfer Airport

Düsseldorf, 04. Februar 2022 - Als eine der wesentlichen gesellschaftlichen Aufgaben unserer Zeit spielt der Umwelt- und Klimaschutz am Düsseldorfer Airport eine zentrale Rolle. Bis 2030 wird der Flughafen seine CO2-Emissionen um 65 Prozent gegenüber dem Jahr 2010 senken. 2035 will der größte Airport Nordrhein-Westfalens analog zur Landeshauptstadt Düsseldorf CO2-neutral arbeiten und spätestens im Jahr 2045 das Ziel „Netto Null“ erreichen.  

Auf seinem Weg zum klimaneutralen Flughafenbetrieb hat der Düsseldorfer Flughafen jetzt einen weiteren wichtigen Schritt gemacht. Seit Jahresbeginn deckt der Airport seinen extern eingekauften Strombedarf komplett mit Grünstrom.
„Die gesamte Luftverkehrsbranche arbeitet aktiv daran, einen klimaneutralen Luftverkehr zu realisieren. Die damit verbundene Reduzierung von CO2-Emissionen ist eine zentrale Herausforderung des modernen Luftverkehrs“, so Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens. „Unser Airport wird im Jahr 2035 CO2-neutral sein. Die Umstellung auf Grünstrom ist ein wichtiger Meilenstein auf unserem Weg dahin.“  


Der Energiebedarf des Airports liegt bei etwa 88 Gigawattstunden pro Jahr, das entspricht dem Stromverbrauch einer Kleinstadt mit etwa 22.000 Einwohnern. Rund 64 Prozent des Strombedarfs bezieht der Flughafen von den Düsseldorfer Stadtwerken. Es handelt sich dabei um TÜV-zertifizierten Grünstrom, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien wie Sonne, Wind- oder Wasserkraft hergestellt wird. Die übrige Strommenge erzeugt der Airport selbst, und zwar ebenfalls auf umweltfreundliche Art und Weise: in zwei modernen Blockheizkraftwerken und mittels Photovoltaikanlagen. Mit der kompletten Umstellung auf Grünstrom seit Januar 2022 spart der Airport ab sofort rund 10.000 Tonnen CO2 jährlich.  


Daneben setzt der Flughafen im Rahmen seiner Klimaschutzstrategie insbesondere auf die Minimierung von Rohstoff- und Energieeinsatz, die Vermeidung, Verwertung und umweltfreundliche Beseitigung von Abfällen und die Nutzung erneuerbarer Ressourcen. Aktuell elektrifiziert der Düsseldorfer Airport seine Fahrzeugflotte und hat seine Beleuchtung mit LED-Technologie ausgestattet. Bereits im Jahr 2019 wurde der Flughafen für eine energieeffiziente und umweltschonende Gebäudebeheizung an das Fernwärmenetz der Stadtwerke Düsseldorf angeschlossen.  


 „Wir verfolgen das Ziel, unsere jährlichen CO2-Emissionen bis 2030 um 65 Prozent gegenüber dem Jahr 2010 auf rund 20.700 Tonnen zu senken. Mit circa 21.600 Tonnen im Jahr 2020 sind wir diesem Ziel bereits heute sehr nahe“, so Thomas Schnalke. „Auch wenn ein Teil des Emissionsrückgangs in 2020 auf die Auswirkungen der Pandemie zurückgeht, ist die positive Gesamtentwicklung ein Beleg für die Wirksamkeit unserer umfangreichen Klimaschutzmaßnahmen, die wir auch während der angespannten Zeit der Pandemie fortgeführt und ausgebaut haben.“  

Unter dus.com/Konzern/Nachhaltigkeit informiert der Flughafen transparent über sein nachhaltiges Engagement.  

NRW-Flughäfen im November: 391,7 Prozent mehr Passagiere als vor einem Jahr aber 51,2 Prozent weniger als im November 2019

Düsseldorf, 17. Januar 2022 - Im November 2021 flogen von den sechs Hauptverkehrsflughäfen in NRW 687 500 Passagiere ab. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 547 700 bzw. 391,7 Prozent Passagiere mehr als ein Jahr zuvor (November 2020: 139 800) jedoch rund 720 500 (−51,2 Prozent) weniger als im November 2019 (damals: rund 1,4 Millionen).


Im November dieses Jahres starteten 16,1 Prozent aller gewerblich beförderten Passagiere in Deutschland von einem der großen Flughäfen in NRW. 602 400 der von den nordrhein-westfälischen Hauptverkehrsflughäfen gestarteten Passagiere flogen im November 2021 ins Ausland (+486 042 gegenüber November 2020); das Passagieraufkommen bei Inlandsflügen lag bei 85 045 Passagieren (+61 616). (IT.NRW)



Neue Entgeltordnung am Düsseldorfer Flughafen

Düsseldorf, 03. Januar 2021 - Seit Jahresbeginn gilt am Düsseldorfer Flughafen eine neue Entgeltordnung, die der Airport im Frühjahr des vergangenen Jahres beim zuständigen Landesverkehrsministerium beantragt hatte. Mit seiner neuen Regelung setzt der Airport deutlich verstärkte Anreize für Airlines, moderne und lärm- sowie emissionsarme Flugzeuge in Düsseldorf einzusetzen und nächtliche Starts oder Landungen zu vermeiden.  


Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens: „Mit der Genehmigung unserer neuen Entgeltordnung konnten wir ein sehr ambitioniertes Vorhaben umsetzen. Sie ist das Ergebnis einer intensiven Diskussion mit unseren Airlinepartnern. Es ist uns gelungen, eine transparente, nachvollziehbare und für alle Airlines gleichermaßen geltende Regelung zu finden, die zeigt, unter welchen Bedingungen Flugzeuge in Düsseldorf eingesetzt werden können. Sie ist eine verlässliche Basis für das weitere Engagement der Airlines an unserem Standort.“  

Im Vorfeld der Genehmigung einer Entgeltordnung werden Fluggesellschaften durch offizielle Konsultationen an der Festsetzung der Flughafenentgelte beteiligt. Denn den Fluggesellschaften dürfen Entgelte nicht ohne sachlichen Grund oder in unterschiedlicher Höhe auferlegt werden. Eine Differenzierung nach Lärmschutzgesichtspunkten, Tageszeit von Starts und Landungen sowie Schadstoffemissionen ist allerdings zulässig. „Unsere Entgeltordnung ist auch ein wesentlicher Baustein in unserem umfangreichen Maßnahmenpaket zum Schutz unserer Anwohner. Denn wir verfolgen weiter das Ziel, den Fluglärm, gerade auch in den Nachtzeiten, zu reduzieren“, so Schnalke weiter.  

Die genehmigungspflichtigen Flughafenentgelte am Düsseldorfer Flughafen setzen sich aus unterschiedlichen Komponenten zusammen. In Düsseldorf wird zwischen Start- und Landeentgelten, Passagier-, Positions- und Abstellentgelten unterschieden. Die Start- und Landeentgelte beinhalten dabei gewichtsabhängige Grundbeträge. Dabei enthält die aktuelle - genau wie die bisherige - Entgeltordnung am Düsseldorfer Flughafen sowohl eine lärmabhängige als auch eine schadstoffbezogene Komponente, um einen Anreiz für die Airlines zu schaffen, lärmarmes und umweltfreundliches Fluggerät einzusetzen.  


Zum Schutz seiner Nachbarn vor nächtlichem Fluglärm setzt der Düsseldorfer Flughafen in seiner neuen, vom Landesverkehrsministerium genehmigten Entgeltordnung noch einmal auf eine Verschärfung der lärmabhängigen Flughafenentgelte in den Tagesrandzeiten und im Nachtzeitraum.   Die bislang bestehenden Lärmzuschläge sind jetzt noch stärker differenziert in Lärmzuschläge für die Tageszeit sowie ab 22:00 Uhr in deutlich höhere Beträge für die Tagesrandzeiten und die Kernnacht. Die Differenzierung der Entgelte wächst hierbei in Richtung der Kernnacht immer stärker an. Als Kernnacht wird der Zeitraum von 24:00 Uhr bis 05:00 Uhr bezeichnet.

Damit schöpft die seit Anfang Januar geltende Entgeltordnung am Düsseldorfer Airport den rechtlichen Rahmen für die Spreizung der Lärmzuschläge für die Tag- und Nachtzeiträume aus. Sie entspricht damit auch der von der Landesregierung im Koalitionsvertrag formulierten Zielsetzung hinsichtlich der Spreizung lärmabhängiger Start- und Landeentgelte. Das Landesverkehrsministerium hat im Zuge des Genehmigungsverfahrens rechtlich geprüft, ob die Entgelte nach geeigneten, objektiven, transparenten und diskriminierungsfreien Kriterien geregelt sind und ob die Berechnung der Entgelte kostenbezogen ist.  
Die aktuelle Entgeltordnung des Düsseldorfer Flughafens ist auf der Flughafen-Website dus.com veröffentlicht.

 

Frischer Wald für NRW: Flughafen Düsseldorf unterstützt Wiederbewaldungsinitiative von „Plant My Tree“

Düsseldorf, 22. Dezewmber 2021 - 2021 Setzlinge noch im ausgehenden Jahr 2021: Zum Start seiner Kooperation mit der Mülheimer Klima- und Naturschutz-Organisation Plant My Tree unterstützt der Düsseldorfer Airport das jüngste nordrhein-westfälische Projekt des Unternehmens mit der Pflanzung von 1021 Bäumen. Plant My Tree selbst steuert zum Auftakt der Partnerschaft mit dem Flughafen weitere 1000 Setzlinge bei.

Gemeinsames Ziel ist die Pflanzung von Laub- und Nadelbäumen auf einer 1,8 Hektar großen Wiederbewaldungsfläche in Lüdenscheid, die in den vergangenen Monaten eigens für den Düsseldorfer Flughafen vorbereitet wurde. Damit können auch Passagiere des Düsseldorfer Airports ab sofort mit einer Baumspende das Aufforstungsprojekt unterstützen und so einen freiwilligen Beitrag für den Umwelt- und Klimaschutz in NRW leisten.  


„Plant My Tree verfolgt das Ziel der Wiederbewaldung in der Region. Dieses wichtige Anliegen unterstützen wir unabhängig von unseren eigenen Klimaschutzmaßnahmen am Flughafenstandort gerne, nicht nur einmalig, sondern auch mit weiteren jährlichen Baumspenden“, erklärt Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens. „Wir wissen, dass sich neben den Fluggesellschaften und Flughäfen auch unsere Passagiere mit der Frage beschäftigen, auf welchem Wege sie ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Ich freue mich, dass unsere Fluggäste jetzt auch die Möglichkeit haben, auf einem eigens für den Düsseldorfer Flughafen reservierten Waldstück mit einer Baumspende zur Erhaltung des Lebensraums in unserem Einzugsgebiet beizutragen.“  

 „Wir heißen den Düsseldorfer Airport als neues Mitglied in unserer Plant My Tree-Familie herzlich willkommen. Mit der Förderung unseres Aufforstungsprojekts in Lüdenscheid tragen der Flughafen und seine Passagiere und Besucher aktiv zur Wiederbewaldung bei. Die kontinuierlich nachwachsende Waldfläche speichert auf natürliche Art und Weise CO² und liefert gleichzeitig Sauerstoff. Jeder neu gepflanzte Baum hilft damit dem Klima“, sagt Sören Brüntgens, Geschäftsführer von Plant My Tree.

Unter
dus.com/Konzern/Nachhaltigkeit/Baumspende finden Passagiere und Besucher auf der Website des Flughafens alle Informationen zur Klimapartnerschaft mit Plant My Tree und dem geförderten Aufforstungsprojekt. Wer ebenfalls einen Baum spenden möchte, gelangt darüber auch auf die entsprechende Seite von Plant My Tree  (www.plant-my-tree.de).

Die Kosten für eine Baumspende liegen bei 15 Euro pro Baum.   Über Plant My Tree   Seit dem Jahr 2007 führt Plant My Tree Aufforstungsprojekte in ganz Deutschland durch. Ziel ist der Umwelt- und Klimaschutz in Deutschland. Seit dem Jahr 2020 führt das Unternehmen zusätzlich zu Erstaufforstungen ergänzend Projekte zum Waldumbau und Waldschutz durch und legt dabei Wert auf eine hohe Biodiversität. Hierbei werden die regionalen Gegebenheiten berücksichtigt und wenn möglich Mischwälder gepflanzt.


Über Jahrzehnte hinweg entsteht so ein natürlicher Lebensraum für Insekten und Tiere. Nachhaltige Baumpflanzungen auf den hauptsächlich eigenen Flächen sowie geplante Projekt-Laufzeiten von mindestens 99 Jahren, in denen keine Abholzung oder wirtschaftliche Nutzung erfolgen soll, unterstreichen die langfristigen Klimaschutz-Ziele von Plant My Tree. #wirhandelnjetzt: Klimaschutz am Düsseldorfer Airport  


 Als eine der wesentlichen gesellschaftlichen Aufgaben unserer Zeit spielt der Umwelt- und Klimaschutz am Düsseldorfer Airport eine zentrale Rolle. Erklärtes Ziel ist es, die Einwirkungen des Flughafenbetriebs auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten –  durch die Minimierung von Emissionen, Rohstoff- und Energieeinsatz, durch die Vermeidung, Verwertung oder umweltfreundliche Beseitigung von Abfällen und durch die Nutzung erneuerbarer Ressourcen und moderner Technologien. Bis zum Jahr 2030 will der Airport den CO2-Ausstoß gegenüber den Werten von 2010 halbieren.

Bis 2035 will er seine Emissionen auf null und bis 2050 sogar auf Netto Null senken. Die Kooperation mit Plant My Tree ist der Flughafen unabhängig von diesem Ziel und den am Flughafenstandort initiierten Klimaschutzmaßnahmen eingegangen. Gemeinsam mit der Klimaschutzorganisation gibt der Airport allen Menschen, die ab Düsseldorf fliegen und einen freiwilligen Beitrag zum Klimaschutz leisten möchten, die Möglichkeit zur Baumspende.  

 

Destination Christmas: Vom Düsseldorfer Airport in die Weihnachtsferien starten

Düsseldorf, 20. Dezember 2021 - Weihnachten und der Jahreswechsel stehen vor der Tür. Auch im zweiten Pandemie-Winter ist diese Zeit für viele Menschen mit einer Flugreise verbunden. Ob Besuche in der Heimat, das lang ersehnte Wiedersehen mit Freunden und Familie oder das Kraftanken in wärmeren Gefilden über die Feiertage – die Reisegründe sind vielfältig.

So erwartet der Düsseldorfer Airport im gesamten Ferienzeitraum, vom 24. Dezember 2021 bis zum 9. Januar 2022, insgesamt rund 439.000 Passagiere bei knapp 4.200 Starts und Landungen. Das entspricht rund 50 Prozent des Vorkrisenniveaus von 2019, jedoch einem erhöhten Verkehrsvolumen um das Vierfache im Vergleich zum Vorjahr.  

Beliebte Reiseziele
Zu den beliebtesten Urlaubszielen zählen in diesem Winter die kanarischen Inseln, Mallorca, Hurghada und Antalya. Auch auf der Fernstrecke kommen Sonnenhungrige auf ihre Kosten. So geht es mit Condor dreimal pro Woche nach Punta Cana im Osten der Dominikanischen Republik und mit Tuifly Belgium bis zu fünfmal wöchentlich zu den beliebten Kreuzfahrtdestinationen nach La Romana (Dominikanische Republik) und Barbados. Emirates hebt zweimal täglich ab Düsseldorf mit dem Riesenflieger A380 nach Dubai ab und bringt die Passagiere von dort auch in zahlreiche weitere attraktive Ziele weltweit.


Europäische Metropolen wie Wien und Lissabon sind diesen Winter für Städtetrips hoch im Kurs. Bei den Heimatbesuchen sind Istanbul, Pristina, Izmir und Ankara besonders gefragt. Wer den Weihnachtsmann besuchen möchte, sollte nach Rovaniemi in Finnland aufbrechen. Eurowings fliegt die offizielle Heimat des Weihachtmanns in diesem Winter neu an und hat als weiteres neues Ziel das norwegische Tromsø, die Hauptstadt der Nordlichter, im Gepäck.  

Für den Reisewinter vorbereitet Der Düsseldorfer Flughafen hat sich mit einem Fuhrpark von 22 Spezialfahrzeugen für die diesjährige Wintersaison gerüstet. Damit werden die Rollwege und das Vorfeld bei den entsprechenden Witterungsverhältnissen schnee- und eisfrei gehalten sowie die Flugzeuge vor Abflug mit einer „Frostschutzdusche“ für den Start fit gemacht.  

Mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket zum Gesundheitsschutz für Passagiere und Mitarbeiter ist der Düsseldorfer Flughafen auch in diesem Pandemie-Winter gut aufgestellt. Um Reisende und Mitarbeiter bestmöglich vor einer Ansteckung mit Covid-19 zu schützen, gelten im Terminal die Maskenpflicht und besondere hygienische Maßnahmen.  

Reisen zu Corona-Zeiten: Tipps und Hinweise
Da viele Abläufe pandemiebedingt mehr Zeit erfordern, rät der Düsseldorfer Flughafen den Passagieren für einen entspannten Start in den Urlaub den Hinweisen ihrer Fluggesellschaft zur Anreise zu folgen und genügend Zeit einzuplanen. Am Check-In sollten Passagiere die erforderlichen Reiseunterlagen griffbereit halten, inklusive der vom jeweiligen Zielland geforderten Nachweise für die Einreise. Für einen reibungslosen Ablauf an den Sicherheitskontrollstellen bittet die Bundespolizei alle Reisenden, nur ein Handgepäckstück mitzubringen, auf die Einhaltung der Flüssigkeitsbegrenzung zu achten und den geforderten Abstand zu anderen Passagieren einzuhalten.  


Längere Wartezeiten in den Verkehrsspitzen, vor allem in den frühen Morgenstunden, werden sich am Check-In und an den Sicherheitskontrollstellen nicht immer vermeiden lassen. Der Düsseldorfer Flughafen setzt gemeinsam mit seinen Partnern alles daran, dass Reisende entspannt in den Urlaub starten können und die Abläufe bei der Passagier- und Gepäckabfertigung reibungslos und störungsfrei verlaufen. Der Dienstleister der für die Sicherheitskontrollen zuständigen Bundespolizei hat seinen Personalansatz dem erhöhten Bedarf angepasst. Auch der Flughafen stockt sein Servicepersonal an diesen Tagen auf, um bei der Passagierinformation zu unterstützen und die Fluggäste bei Bedarf zu weiteren Kontrollspuren an anderen Flugsteigen umzuleiten. Alle drei Flugsteige sind im Sicherheitsbereich miteinander verbunden.  

Bei offenen Fragen rund um die Flugreise ab Düsseldorf lohnt sich ein Blick auf die Serviceseiten unter dus.com. Der Corona-Reiseassistent auf der Flughafenwebseite hilft zudem bei der Beantwortung der Fragen rund um die Reisevorkehrungen für das Zielland.  


Testmöglichkeiten am Airport
In zwei Testzentren am Düsseldorfer Flughafen können sich Passagiere und Besucher auf Covid-19 testen lassen. Mit Antigen-Schnelltests und verschiedenen PCR-Tests sind alle Typen verfügbar, die für eine Reise oder jeden anderen Anlass benötigt werden. Beide Anbieter haben täglich, auch an den Feiertagen, geöffnet. Der Testanbieter Centogene auf der Ankunftsebene im Terminal ist noch bis einschließlich 31.12.2021 vor Ort. Ecocare bleibt auch im neuen Jahr am Flughafen präsent und bietet auf der Abflugebene im Terminal sowie im Drive-Through im Parkhaus 3 weiterhin rund um die Uhr auch den kostenlosen Corona Schnelltest, den sogenannten Bürgertest, an.  


Shoppen und Genießen über die Feiertage
Mit rund 40 Geschäften und weiteren 40 Bars und Restaurants steht den Urlaubern in den Weihnachtsferien eine große Auswahl zum Shoppen und Schlemmen offen. Am Düsseldorfer Airport gelten selbstverständlich ebenfalls die Regeln aus der aktuellen Coronaschutzverordnung NRW. Für sicheres Einkaufen in den Geschäften (ausgenommen sind Läden für den täglichen Bedarf) sowie für das Speisen in den Restaurants muss ein 2G-Nachweis vorgezeigt werden. Auch an Heiligabend, dem ersten und zweiten Feiertag, an Silvester sowie an Neujahr bleiben der Rewe-Supermarkt sowie ausgewählte Bäckereien und Restaurants geöffnet. Genaue Informationen inklusive Öffnungszeiten zu den Shops und Restaurants liefert die Flughafenwebsite unter dus.com.  

 

Dorthin, wo unsere Wetterküche liegt: Auf zum Azorenhoch

Düsseldorf, 16. Dezember 2021 - Ab nächsten Sommer verbindet Azores Airlines  Düsseldorf mit den Azoren. Wandern, tauchen, am Strand liegen oder auch in heißen Quelle baden – diese Aktivitäten rücken ab kommenden Sommer noch näher in die Reichweite von Düsseldorf: Urlauber, die Erholung fern von Massentourismus suchen, werden auf den Azoren fündig.

Ab 27. März verbindet Azores Airlines die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt mit Ponta Delgada, der Hauptstadt der portugiesischen Inselgruppe im Atlantik. Zweimal wöchentlich bringt dann ein moderner Airbus A321 Neo mit 186 Sitzen Passagiere in weniger als viereinhalb Stunden in das einzigartige Naturparadies, das sich durch ein ganzjährig mildes Klima auszeichnet. Flüge ab Düsseldorf starten um 14.40 Uhr und erreichen Ponta Delgada um 17 Uhr Ortszeit. Von Ponta Delgada aus geht es donnerstags und sonntags um 7.30 Uhr (Ortszeit) nach Düsseldorf, wo die Landung für 13:40 Uhr Ortszeit geplant ist.  

Azores Airlines bietet Flugverbindungen zum Azoren Archipel von Nordamerika und dem portugiesischen Festland, aber auch von der Inselgruppen Madeira sowie den Kapverden. Die Fluggesellschaft hat Codesharing Vereinbarungen mit nordamerikanischen wie europäischen Carriern. Für Passagiere, die ab Düsseldorf reisen, bieten sich daher beste Voraussetzungen für attraktive Anschlussflüge zu allen Inseln der Azoren, nach New York (JFK), Boston, Toronto und Montreal sowie nach Lissabon, Porto oder Funchal.


NRW-Flughäfen im Oktober: 215,8 Prozent mehr Passagiere als vor einem Jahr aber 40,9 Prozent weniger als im Oktober 2019

Düsseldorf, 9. Dezember 2021 - Im Oktober 2021 flogen 1,2 Millionen Passagiere von den sechs Hauptverkehrsflughäfen in NRW ab. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 843 800 bzw. 215,8 Prozent Passagiere mehr als im Oktober 2020 (damals: 391 100) jedoch rund 853 000 (−40,9 Prozent) weniger als im Oktober 2019 (damals: rund 2,1 Millionen).


Im Oktober dieses Jahres starteten damit 20,1 Prozent aller gewerblich beförderten Passagiere in Deutschland von einem der großen Flughäfen in NRW. 1,13 Millionen der von den nordrhein-westfälischen Hauptverkehrsflughäfen gestarteten Passagiere flogen im Oktober 2021 ins Ausland (+797 315 gegenüber Oktober 2020); das Passagieraufkommen bei Inlandsflügen lag bei 103 199 Passagieren (+46 486). (IT.NRW)

 

Weitere Langstrecken: TUI bringt Kreuzfahrer von Düsseldorf aus in die Karibik

Düsseldorf, 5. November 2021 - TUI lässt diesen Winter Inselträume von Düsseldorf aus wahr werden. Ab heute bietet TUI zwei Langstreckenverbindungen von der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt aus an. Kreuzfahrtbegeisterte können ab sofort bis zu fünfmal in der Woche mit der Fluggesellschaft TUI Airlines Belgium vom Rhein aus zu ihren TUI Cruises und Aida-Schiffen in der Karibik starten.  

Den Anfang machte heute die erste interkontinentale Verbindung der TUI nach La Romana in der Dominikanischen Republik. Die Gäste werden noch heute Abend um 22:00 Uhr Ortszeit zu einer 14-tägigen Kreuzfahrt mit der Mein Schiff 2 ablegen. Ab Montag, 8. November, geht es dann – ebenfalls mit einer Boeing 787-8 – von Düsseldorf aus nach Barbados.


„Wir freuen uns sehr, dass wir die TUI auf der Langstrecke begrüßen und den Flugradius unserer gemeinsamen Passagiere um zwei weitere attraktive Destinationen in der Karibik erweitern können. Die Verbindungen sind eine wunderbare Möglichkeit, den grauen, rheinischen Winter gegen karibische Sonne und die abwechslungsreichen Erlebnisse einer Kreuzfahrt zu tauschen“, sagt Ulrich Topp, Leiter Aviation Marketing am Düsseldorfer Flughafen.  


 „Nordrhein-Westfalen und der Standort Düsseldorf sind für TUI einer der bedeutendsten Märkte für Urlaubsreisen. Diesen Winter werden wir den Gästen der Kreuzfahrtgesellschaften an mehreren Tagen die Möglichkeit geben, direkt von Rhein und Ruhr in die Karibik zu fliegen“, sagt Marco Ciomperlik, Chief Airline Officer, TUI Group.  

Ulrich Topp, Leiter Aviation Marketing am Düsseldorfer Flughafen (rechts), verabschiedet gemeinsam mit Flugbegleiterin Nathalie Demey (mitte) und Flugbegleiter Dirk Vlieghe (links) den ersten TUI-Flug nach La Romana in der Dominikanischen Republik.