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Weitere Langstrecken: TUI bringt Kreuzfahrer von Düsseldorf aus in die Karibik

Düsseldorf, 5. November 2021 - TUI lässt diesen Winter Inselträume von Düsseldorf aus wahr werden. Ab heute bietet TUI zwei Langstreckenverbindungen von der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt aus an. Kreuzfahrtbegeisterte können ab sofort bis zu fünfmal in der Woche mit der Fluggesellschaft TUI Airlines Belgium vom Rhein aus zu ihren TUI Cruises und Aida-Schiffen in der Karibik starten.  

Den Anfang machte heute die erste interkontinentale Verbindung der TUI nach La Romana in der Dominikanischen Republik. Die Gäste werden noch heute Abend um 22:00 Uhr Ortszeit zu einer 14-tägigen Kreuzfahrt mit der Mein Schiff 2 ablegen. Ab Montag, 8. November, geht es dann – ebenfalls mit einer Boeing 787-8 – von Düsseldorf aus nach Barbados.


„Wir freuen uns sehr, dass wir die TUI auf der Langstrecke begrüßen und den Flugradius unserer gemeinsamen Passagiere um zwei weitere attraktive Destinationen in der Karibik erweitern können. Die Verbindungen sind eine wunderbare Möglichkeit, den grauen, rheinischen Winter gegen karibische Sonne und die abwechslungsreichen Erlebnisse einer Kreuzfahrt zu tauschen“, sagt Ulrich Topp, Leiter Aviation Marketing am Düsseldorfer Flughafen.  


 „Nordrhein-Westfalen und der Standort Düsseldorf sind für TUI einer der bedeutendsten Märkte für Urlaubsreisen. Diesen Winter werden wir den Gästen der Kreuzfahrtgesellschaften an mehreren Tagen die Möglichkeit geben, direkt von Rhein und Ruhr in die Karibik zu fliegen“, sagt Marco Ciomperlik, Chief Airline Officer, TUI Group.  

Ulrich Topp, Leiter Aviation Marketing am Düsseldorfer Flughafen (rechts), verabschiedet gemeinsam mit Flugbegleiterin Nathalie Demey (mitte) und Flugbegleiter Dirk Vlieghe (links) den ersten TUI-Flug nach La Romana in der Dominikanischen Republik.

Positive Herbstferienbilanz und anschließender Start des Winterflugplans

Düsseldorf, 25. Oktober 2021 - Die Zahl der Passagiere am Düsseldorfer Airport ist in den Herbstferien mit rund 794.000 Reisenden positiv ausgefallen: Insgesamt begrüßte der größte Flughafen Nordrhein-Westfalens in diesem Zeitraum etwa dreimal so viele Fluggäste wie im vergangenen Jahr – und damit rund halb so viele wie im Vorkrisenjahr 2019. Dabei fanden am Düsseldorfer Airport im Ferienzeitraum 2021 durchschnittlich knapp 370 Flugbewegungen täglich statt.  

„Über diese Verkehrszahlen freuen wir uns sehr. Und auch darüber, dass die Prozesse am Airport insgesamt zufriedenstellend funktioniert haben. Vor allem angesichts der operativen Herausforderungen mit hohen Verkehrsspitzen und Schwankungen im Tagesverlauf“, so Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens.

Neben den ausgeprägten Verkehrsspitzen erschwerten die kurzfristigen Flugplanänderungen der Airlines sowie die Personalplanung der jeweiligen Dienstleister die Situation. Auch die notwendigen Corona-Schutzmaßnahmen erhöhten die Prozessdauer um das Zwei- bis Vierfache. Verzögerungen und Schlangenbildungen ließen sich daher in den Herbstferien nicht immer ganz vermeiden.  

Die Urlauber zog es in den Herbstferien vor allem nach Mallorca, auf die Kanaren und Griechenland. Auch Metropolen wie München und Wien lockten für einen Städtetrip. Neben dem touristischen Verkehr waren außerdem vermehrt Flüge in die Heimat gefragt, insbesondere zu Zielen in der Türkei, im Libanon, im Irak und in den Balkan-Staaten.  

Winterflugplan 2021/22 startet Ende des Monats

 Nach den Ferien ist vor den Ferien und zur Urlaubsinspiration startet am 31. Oktober 2021 dazu passend der Winterflugplan 2021/22 am Düsseldorfer Airport. Ab der nordrheinwestfälischen Landeshauptstadt fliegen dann voraussichtlich mehr als 40 Airlines zu gut 110 Zielen weltweit. Mit dabei sind auch wieder Verbindungen auf der Langstrecke in Richtung Karibik sowie nach Dubai. Ob Urlaub oder Familienbesuch, hier ist für jeden das Passende dabei.  

„Unsere Airline-Partner haben auch im kommenden Winter Düsseldorf wieder fest im Blick. Wir freuen uns darüber, dass sich die Flugpläne trotz der andauernden Pandemie weiter stabilisieren und die Fluggesellschaften ihre wieder aufgebauten Sommerangebote auch im Winter fortführen. Unsere Passagiere können sich in der kalten Jahreszeit auf ein attraktives Flugangebot mit neuen Zielen und Frequenzaufstockungen freuen“, sagt Thomas Schnalke.  

Das beste Mittel gegen Fernweh halten die neuen Langstreckenziele in die Karibik ab Düsseldorf bereit. Mit Condor geht es dreimal wöchentlich nach Punta Cana im Osten der Dominikanischen Republik. Kreuzfahrbegeisterte dürften sich besonders darüber freuen, dass TUIfly Belgium sie künftig bis zu fünfmal in der Woche zu ihren Aida- und TUI Cruises-Schiffen nach La Romana (Dominikanischen Republik) und Barbados fliegt. Emirates bleibt Düsseldorf treu und fliegt zu Winterbeginn zehnmal wöchentlich nach Dubai, bevor es ab Dezember wieder zweimal täglich – auch mit dem A380 – vom Rhein in das Emirat geht.  

Sonne satt heißt es aber auch auf der Mittelstrecke: Vor allem die kanarischen Inseln machen einen wichtigen Teil des neu aufgelegten Flugangebots der Airlines aus. So fliegt Corendon zweimal pro Woche nach Lanzarote. Sundair hat im Winter gleich zwei Kanaren-Ziele ab Düsseldorf auf dem Flugplan: Jeweils einmal pro Woche startet ein Flieger nach Lanzarote und einer nach Teneriffa. Darüber hinaus stocken Condor, Eurowings, TUIfly, Corendon und Sundair ihre Verbindungen auf die weiteren, in ihrem Flugangebot enthaltenen, kanarischen Inseln auf.  

Auch die ägyptischen Verbindungen spielen im anstehenden Flugplan eine große Rolle. European Air Charter steuert erstmals einmal wöchentlich Sharm El Sheikh an, wobei Sundair Marsa Alam zweimal pro Woche in ihr Flugprogramm ab Düsseldorf aufnimmt. Neuerdings ist auch Freebird AL Europe mit zwei wöchentlichen Flügen auf der Strecke nach Hurghada unterwegs. Sowohl Egypt Air, Air Cairo European Air Charter, als auch Sundair und Corendon bauen ihr Angebot auf den weiteren Strecken in das nordafrikanische Land aus.  


Einen bunten Strauß neuer Ziel bietet Eurowings ab Düsseldorf: So startet die Airline viermal pro Woche nach Bergamo, zweimal wöchentlich nach Tromsö (Norwegen) und einmal wöchentlich nach Rovaniemi in Lappland. Genau wie Corendon legt die Lufthansa-Tochter darüber hinaus Funchal (einmal pro Woche) neu auf.  

Der Besuch von Freunden und Familie steht im Fokus der neuen wöchentlichen Verbindungen von Nouvelair nach Tunis. Auch Corendon, Eurowings, Turkish Airlines und SunExpress ermöglichen weiterhin die Besuche in die Heimat: Alle Airlines führen ihr großes Flugangebot Richtung Osten aus dem Sommer fort und stocken darüber hinaus viele Strecken auf. Vor allem die Türkei, der Libanon, Irak und die Balkanstaaten sind hier, wie schon im Herbst, gefragt.   Der Blick von TUIfly geht dagegen Richtung Spanien: Erhöht wird neben den Kanaren-Frequenzen auch die Anzahl der Flüge nach Mallorca und Jerez de la Frontera.  


Welcome back A380: Emirates landet wieder mit dem Super-Airbus am Düsseldorfer Flughafen

Düsseldorf/Duisburg, 23. Oktober 2021 - Ein großes Wiedersehen feierte der Düsseldorfer Airport am heutigen Samstagabend. Nach rund eineinhalb Jahren pandemiebedingter Pause ist er endlich wieder zurück: Mit einer Wasserfontäne hieß die Flughafenfeuerwehr den Airbus A380 der Fluggesellschaft Emirates herzlich willkommen. Ab sofort wird der Riesenvogel die Strecke von und nach Dubai sechsmal pro Woche bedienen. Zu Winterbeginn fliegt der Doppeldecker dann bis zu zehnmal wöchentlich, bevor er ab dem 1. Dezember wieder zweimal täglich vom Rhein in die Vereinigten Arabischen Emirate abhebt.  


„Die Freude über die Rückkehr des Airbus A380 ist groß. Wir haben den Anblick des Superjumbos auf unserem Vorfeld in den vergangenen Monaten sehr vermisst“, so Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens. „Die Menschen wollen wieder mehr fliegen und mit der Welt verbunden sein. Mit der Wiederaufnahme des größten Passagierflugzeugs der Welt unterstreicht Emirates diesen Aufwärtstrend und ebenso die Bedeutung unseres Airports in ihrem Streckennetz. Mit der Airline verbindet uns eine über 20-jährige, enge und sehr erfolgreiche Partnerschaft.“  


Volker Greiner, Emirates Vice President North & Central Europe: „Die A380 ist immer ein Highlight! Wir freuen uns sehr, mit unserem Flaggschiff wieder den Flughafen Düsseldorf anzufliegen und unseren Gästen aus Nordrhein-Westfalen wieder das einzigartige Emirates A380-Erlebnis bieten zu können. Die Rückkehr unserer A380 nach Düsseldorf ist ein wichtiger Teil des derzeitigen Ausbaus unseres Streckennetzes sowie unserer Kapazitäten und kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, um Urlauber über den Winter in die Sonne oder Besucher zur Weltausstellung Expo 2020 nach Dubai zu fliegen."  


Emirates Captain Savio Schmitz flog das Airbus-Flaggschiff am heutigen Abend nach Düsseldorf und freut sich: „Die Rückkehr der A380 nach Düsseldorf ist ein ganz besonderer Flug für mich. Ich hatte die Ehre, im Juli 2015 den ersten A380-Linienflug nach Düsseldorf durchzuführen und freue mich, den Airbus A380 wieder in meine alte Heimat zu bringen. Ich arbeite seit mehr als zehn Jahren auf der A380-Flotte und liebe dieses Flugzeug, wie viele meiner Kolleginnen und Kollegen im Cockpit und in der Kabine".  

Die Flughafenfeuerwehr begrüßt den Emirates Airbus A380 anlässlich seiner Rückkehr mit einer Wasserfontäne.  


Ulrich Topp, Leiter Aviation Marketing am Düsseldorfer Flughafen (zweiter von rechts), heißt Emirates-Kapitän Savio Schmitz (rechts) sowie Silvia Reyes, Airport Services Officer (links) und Peter Simms, First Officer (zweiter von links), herzlich willkommen.  

 

NRW-Flughäfen: Im August 2021 starteten 86,8 Prozent mehr Passagiere als vor einem Jahr aber 47,9 Prozent weniger als im August 2019

Düsseldorf/Duisburg, 19. Oktober 2021 - Im August 2021 flogen 1,1 Millionen Passagiere von den sechs Hauptverkehrsflughäfen in NRW ab. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 509 800 bzw. 86,8 Prozent Passagiere mehr als im August 2020 (damals: 587 600) jedoch rund 1,0 Millionen (−47,9 Prozent) weniger als im August 2019 (damals: rund 2,1 Millionen).

19,5 Prozent aller gewerblich beförderten Passagiere in Deutschland starteten damit von einem der großen Flughäfen in NRW. 1,03 Millionen der von den Hauptverkehrsflughäfen in NRW gestarteten Passagiere flogen im August 2021 ins Ausland (+508 700 gegenüber August 2020); das Passagieraufkommen bei Inlandsflügen lag bei 64 200 Passagieren (+1 060). (IT.NRW)



Herbstferien 2021: Düsseldorfer Airport erwartet rund 765.000 Fluggäste

Düsseldorf/Duisburg, 05. Oktober 2021 - Die Temperaturen fallen und das Reisefieber steigt: Denn im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen stehen die Herbstferien vor der Tür. Wie bereits in den Sommerferien erwartet der Düsseldorfer Flughafen im zweiten Pandemie-Jahr auch für diese Ferienzeit ein erhöhtes Verkehrsaufkommen.  

So rechnet der Flughafen mit durchschnittlich knapp 360 Abflügen und Ankünften am Tag und damit rund doppelt so vielen wie im Vorjahr 2020. In der Spitze werden bis zu 380 tägliche Flugbewegungen erwartet. Für den gesamten Ferienzeitraum, vom letzten Schultag (Freitag, 8. Oktober) bis Sonntag, 24. Oktober, liegt die Prognose bei rund 765.000 Reisenden und über 6.000 Flugbewegungen. Das entspricht rund 50 Prozent des Vorkrisenniveaus von 2019.  

„Das ist ein positives Signal. Wir freuen uns, dass in den Herbstferien die Nachfrage wieder steigt und die Fluggäste ein zunehmendes Vertrauen in ein sicheres Reiseerlebnis haben. Die Menschen wollen wieder reisen, möchten in den Urlaub fahren oder Freunde und Verwandte in der Heimat besuchen“, so Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens. „Wir haben uns mit unseren Partnern sehr gewissenhaft vorbereitet. Ein umfangreiches Maßnahmenpaket dient dem Gesundheitsschutz für Passagiere und Mitarbeiter. Da viele Abläufe pandemiebedingt mehr Zeit erfordern, raten wir unseren Passagieren für einen entspannten Start in den Urlaub den Hinweisen ihrer Fluggesellschaft zur Anreise zu folgen und genügend Zeit einzuplanen“, so Schnalke weiter.  

Beliebte Reiseziele
Bis zum Ende der Herbstferien haben knapp 50 Airlines Flüge zu über 130 Zielen angemeldet. Hauptreiseziele sind neben Mallorca vor allem die Kanaren und Griechenland. Auch Metropolen wie München und Wien locken für einen Städtetrip. Neben dem touristischen Verkehr sind während der Herbstferien außerdem vermehrt Flüge in die Heimat gefragt, insbesondere zu Zielen in der Türkei, im Libanon, im Irak und in den Balkan-Staaten. Mit Eurowings geht es in den Herbstferien erstmals nach Krasnodar in Russland, Tiflis in Georgien sowie in die ukrainische Hauptstadt Kiew.  

Im Tourismus setzen die großen Reiseveranstalter auf ein erweitertes Angebot und attraktive Ziele in den Herbstferien. So steuert Tuifly zum Beispiel zweimal wöchentlich die Kapverden an. Ein Highlight zum Ferienende ist nicht nur für Flugzeug-Enthusiasten die Rückkehr des Airbus A380 von Emirates: Ab dem 23. Oktober wird der Riesenvogel auf der Strecke zwischen Düsseldorf und Dubai sechsmal pro Woche eingesetzt. Zu Winterbeginn fliegt er dann zehnmal wöchentlich, bevor er ab dem 1. Dezember wieder zweimal täglich vom Rhein in die Vereinigten Arabischen Emirate abhebt.  


Shops, Gastronomie und Reisemarkt Mit rund 40 Geschäften und weiteren 40 Bars und Restaurants steht den Urlaubern in den Herbstferien eine große Auswahl zum Shoppen und Schlemmen offen. Passagiere können sich den Start in den Urlaub mit einem Gutschein versüßen, wenn sie zuvor einen entsprechenden QR-Code im Terminal oder vorab online mit ihrem Smartphone gescannt haben. Hinweise zu der Aktion „Abheben und sparen“, zu den aktuellen Öffnungszeiten der Shops und Restaurants sowie alle weiteren Informationen sind abrufbar im Bereich „Shoppen und Genießen“ unter dus.com.

Für kurzentschlossene Reisewillige halten die Anbieter im Reisemarkt am Düsseldorfer Airport, „Deutschlands größtem Reisebüro“, auf zwei Ebenen attraktive Angebote bereit. Von 10 bis mindestens 16 Uhr können sich Urlaubshungrige bei der Wahl des passenden Urlaubsziels persönlich beraten lassen.  

Online buchbare Lounges Wer sich vor dem Abflug entspannt stärken und dabei das bunte Treiben auf dem Vorfeld beobachten möchte, kann schon vorab online unter dus.com einen Lounge-Aufenthalt buchen. So bieten die Hugo-Junkers-Lounge in Flugsteig B Ebene 2 sowie die Open-Sky-Lounge in Flugsteig C auch für Familien die Möglichkeit, bis zu drei Stunden lang Getränke sowie warme und kalte Speisen zu genießen. Im Preis von 27,50 Euro für Erwachsene und 11,00 Euro für Kinder sind weitere Leistungen wie Zeitschriften sowie WLAN-Nutzung eingeschlossen. Mit dem Familienspecial für 49,90 Euro (zwei Erwachsene und zwei Kinder) können Familien zusätzlich sparen.  

Abfertigungsprozesse
Der Düsseldorfer Flughafen setzt gemeinsam mit seinen Partnern alles daran, dass Reisende gut gelaunt und entspannt in den Urlaub starten können und die Abläufe bei der Passagier- und Gepäckabfertigung reibungslos und störungsfrei verlaufen. Längere Wartezeiten in den Verkehrsspitzen, vor allem in den frühen Morgenstunden, werden sich am Check-In und insbesondere an den Sicherheitskontrollstellen in den Ferien jedoch nicht immer vermeiden lassen.  

In den vergangenen Wochen war der im Auftrag der Bundespolizei tätige Dienstleister DSW (Deutscher Schutz- und Wachdienst) aufgrund hoher Krankenstände gerade in Peakzeiten nicht in der Lage, ausreichend Personal bei den Sicherheitskontrollen einzusetzen.  

„Im Sinne der Passagiere unterstützen wir die Bundespolizei und ihren Dienstleister DSW mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln“, sagt Flughafen-Chef Thomas Schnalke. Der Airport stellt seinen Prozesspartnern alle notwendigen Planungs- beziehungsweise Prognoseinformationen zur Verfügung und unterstützt bei der Berechnung der notwendigen Kontrollspuren. Aktuell richtet er außerdem weitere Warteflächen vor den Sicherheitskontrollstellen ein und stellt zusätzliches Personal zur Passagierinformation und -lenkung bereit. Das zusätzliche Servicepersonal leitet die Fluggäste entsprechend der jeweiligen Besetzung an den Kontrollstellen bei Bedarf an einen anderen Flugsteig um. Alle drei Flugsteige sind im Sicherheitsbereich miteinander verbunden.  

„Allerdings sind wir nach wie vor der festen Überzeugung, dass wir die Situation an den Sicherheitskontrollstellen nachhaltig verbessern könnten, wenn wir als Flughafenbetreiber selbst für diesen Abfertigungsschritt Verantwortung übernehmen dürften“, erläutert Thomas Schnalke. „Dank jahrzehntelanger Erfahrung bei der Durchführung von Personal- und Warenkontrollen und geeigneten Instrumenten der Qualitätssicherung bringen wir mit unseren Mitarbeitern alles mit, um sichere und zügige Kontrollen zu gewährleisten.“  

 

Verdi-Streik beim Kabinenpersonal der Eurowings

Düsseldorf/Duisburg, 01. Oktober 2021 - Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat ihre Mitglieder beim Kabinenpersonal der Lufthansa-Tochter Eurowings heute an den Flughäfen in Düsseldorf, Köln und Dortmund zum Streik aufgerufen. Seit Betriebsbeginn bis 10:00 Uhr kommt es zu Arbeitsniederlegungen. Von den für heute in Düsseldorf von Eurowings geplanten 71 Abflügen sind 28 Abflüge betroffen.  

Allen Passagieren der Eurowings wird empfohlen, sich vor Reiseantritt bei ihrer Fluggesellschaft über den aktuellen Stand ihres Fluges zu informieren. Im Internet können Informationen zu Flügen und Buchungen unter eurowings.com abgerufen werden. Allgemeine Flugdaten gibt es auch auf der Flughafen-Homepage unter dus.com.  
 

Flughafen Düsseldorf schließt Restrukturierung erfolgreich ab

Düsseldorf/Duisburg, 24. September 2021 - Die Restrukturierung des Düsseldorfer Flughafens ist abgeschlossen. Die Geschäftsführung des Airports zog heute im Aufsichtsrat eine Erfolgsbilanz des Restrukturierungsprogramms: „Wir gehen davon aus, dass der Flughafen Düsseldorf die geplante Ergebnisverbesserung in Höhe von rund 50 Millionen Euro um mehr als zehn Prozent übererfüllen wird“, so Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung.

Damit haben wir die Restrukturierung zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht. Auch wenn erst Ende 2022 alle vorgesehenen Maßnahmen realisiert und die entsprechenden Ergebnispotentiale gehoben sein werden – bereits heute sind fast alle Programminhalte umgesetzt“, so Schnalke weiter: „Jetzt kommt es darauf an, den Blick nach vorn zu richten. Die Restrukturierung hat die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass der Airport auch in einem veränderten Markt bestehen kann.“

Zu diesem positiven Ergebnis trägt maßgeblich der Abschluss einer neuen Entgeltordnung bei. Darüber hinaus ist es gelungen, erlössteigernde Potentiale im Non-Aviation-Bereich zu identifizieren.
Außerdem konnte eine nachhaltige Strukturkosteneinsparung in Höhe von planerisch über zwölf Millionen Euro erzielt werden. Zur nachhaltigen Senkung der Personalkosten haben im Laufe der Restrukturierung rund 330 Mitarbeiter das Unternehmen im Rahmen von Freiwilligenprogrammen verlassen.

Thomas Schnalke: „Wir bedauern das sehr, aber es ist uns gelungen, den notwendigen Stellenabbau weitestgehend sozialverträglich zu gestalten. Hierzu hat auch das Insourcing fremdvergebener Leistungen beigetragen.“

Zuletzt waren auf diesem Wege über 60 Stellen für Mitarbeiter geschaffen worden, deren Tätigkeiten im Rahmen der Restrukturierung weggefallen sind. Insgesamt wurden Personalkosteneinsparungen im Umfang von über 400 Stellen erzielt. Der Flughafen Düsseldorf hatte im Dezember 2020 eine Restrukturierung des Unternehmens gestartet, um den Konzern nach harten finanziellen Einbußen aufgrund der Corona-Pandemie wieder auf eine nachhaltig wirtschaftliche Grundlage zu stellen.


 

Ausbildungsjahr 2021: Neun junge Menschen starten am Airport ins Berufsleben

Düsseldorf/Duisburg, 01. September 2021 - Seit vielen Jahrzehnten bildet der größte Flughafen NRWs regelmäßig junge Menschen in den unterschiedlichsten kaufmännischen und technischen Berufsfeldern aus – und setzt diese Tradition auch in einem schwierigen Jahr wie 2021 fort. Pünktlich zum 1. September starteten sechs Azubis am Airport ins Arbeitsleben – von denen die eine Hälfte eine Ausbildung zum Mechatroniker und die andere eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik begann. Drei duale Studierende mit dem Schwerpunkt Luftverkehrsmanagement sind bereits seit Anfang August im Unternehmen.  
 
„Als größte Arbeitsstätte Düsseldorfs und Tor zur Welt wollen wir ein Zeichen setzen“, so Lars Mosdorf, kaufmännischer Geschäftsführer und Arbeitsdirektor des Düsseldorfer Flughafens. „Wir werden unserer Verantwortung als ausgezeichnetem Ausbildungsbetrieb weiterhin gerecht und bilden natürlich auch in diesen für unseren Airport herausfordernden Zeiten weiter aus.“
 
In diesem Jahr begrüßt der Düsseldorfer Airport neun Azubis bzw. duale Studierende und hat dabei auch 2022 bereits fest im Blick: Dann freut sich der Flughafen wieder auf 21 junge Menschen, die dort ins Berufsleben starten werden.  
 
Nachwuchs auf zahlreichen Feldern
Der Düsseldorfer Flughafen bildet in der Regel unter anderem Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Elektroniker für Betriebstechnik, Fachkraft für Lagerlogistik, Kaufleute für Büromanagement, Mechatroniker, Mechatroniker für Kältetechnik und Werkfeuerwehrleute sowie duale Studierende in den Fachrichtungen Elektrotechnik, Luftverkehrsmanagement oder Wirtschaftsingenieurwesen aus.
 
Für das Ausbildungsjahr 2022 sucht der Düsseldorfer Airport angehende Werkfeuerwehrleute ebenso wie Bewerber für ein duales Studium Luftverkehrsmanagement oder für die Ausbildungsberufe Elektroniker/-in für Betriebstechnik oder Mechatroniker. Interessenten können sich bis spätestens Freitag, 15. Oktober, bei der Flughafen Düsseldorf GmbH bewerben. Weitere Informationen unter www.dus.com.  
 

Lars Mosdorf, kaufmännischer Geschäftsführer und Arbeitsdirektor des Düsseldorfer Flughafens (li.), begrüßte zusammen mit Harald Gilges, Vorsitzender des Betriebsrates der Flughafen Düsseldorf GmbH (re.), die neuen Auszubildenden und dualen Studierenden des Airports und wünschte ihnen alles Gute für ihren Start ins Berufsleben.
 
 

Sommerferien-Bilanz: Düsseldorfer Flughafen begrüßte knapp 1,8 Millionen Passagiere

Düsseldorf, 17. August 2021 - Die Zahl der Passagiere am Düsseldorfer Airport ist in den Sommerferien mit nahezu 1,8 Millionen Reisenden kräftig gestiegen: Insgesamt begrüßte der größte Flughafen Nordrhein-Westfalens in diesem Zeitraum beinahe doppelt so viele Fluggäste wie im vergangenen Jahr – und damit etwa halb so viele wie im Vorkrisenjahr 2019. Dabei fanden am Düsseldorfer Airport im Ferienzeitraum 2021 durchschnittlich knapp 300 Flugbewegungen täglich statt.


„Wir freuen uns sehr über die Verkehrsentwicklung in den Sommerferien 2021 und die Reisefreude der Menschen. Nach aktuellem Stand gehen wir davon aus, dass der positive Trend sich auch in den kommenden Monaten fortsetzt“, so Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens. Angesichts der besonderen operativen Herausforderungen im zweiten Pandemiesommer – insbesondere der ungewöhnlich hohen Verkehrsspitzen und Schwankungen im Tagesverlauf – ist der Ferienverkehr in Düsseldorf insgesamt zufriedenstellend verlaufen.

Um die Abläufe im Terminal möglichst reibungslos zu gestalten, hatte der Düsseldorfer Flughafen verschiedene Maßnahmen ergriffen und etwa die Betriebs- und Öffnungszeiten des SkyTrains, der Lounges, der Bordkarten- sowie der Sicherheitskontrollen und des Sondergepäckschalters erweitert. Zusätzliches Servicepersonal lenkte die Passagierströme im Terminal und der Flughafen unterstützte seine Systempartner kontinuierlich mit Planungsdaten.

„Zu bestimmten Tageszeiten wurde in den Sommerferien das Verkehrsniveau des Vorkrisenjahres erreicht. Die Prozesse am Airport haben aber trotz dieses punktuell sehr hohen Passagieraufkommens weitgehend funktioniert“, führt Thomas Schnalke aus. Neben den ausgeprägten Verkehrsspitzen erschwerten die häufig kurzfristigen Flugplanänderungen der Airlines aber die Personalplanung der jeweiligen Dienstleister. Und die notwendigen CoronaSchutzmaßnahmen erhöhten die Prozessdauer sogar um das Zwei- bis Vierfache. Verzögerungen und Schlangenbildungen ließen sich daher in den Sommerferien nicht immer ganz vermeiden.

Die Urlauber aus NRW zog es in den Sommerferien vor allem in den Süden. Dabei lagen die klassischen Warmwasserziele wie Mallorca, Antalya oder auch Kreta besonders im Trend. Aber auch der Besuch bei Familien und Freunden – etwa in der Türkei, im Kosovo oder im Libanon – war sehr beliebt. Services und Angebote Neben verlässlichen Hygienemaßnahmen spielt auch das Impfen eine wesentliche Rolle für zuverlässig planbares und unbeschwertes Reisen. Grund genug, die Stadt Düsseldorf bei der Einrichtung einer dezentralen Impfstelle am Flughafen zu unterstützen.

Bereits seit Anfang August und noch bis zum 7. September können sich alle Fluggäste, Besucher und Beschäftigten am Airport gegen das Coronavirus impfen lassen. Und das ganz ohne Termin. Die dezentrale Impfstelle des Düsseldorfer Impfzentrums ist im öffentlichen Bereich direkt am Centogene Testzentrum auf der Ankunftsebene im Terminal eingerichtet. Knapp 90 Geschäfte und Restaurants standen den Feriengästen zum Bummeln und Schlemmen offen. Neben vielen wiedereröffneten Shops und Gastronomiebetrieben zählen dazu auch einige Neueröffnungen wie zum Beispiel der Falke Shop in Flugsteig A, ein Pop-up-Store im Bereich der Abflughalle sowie Plugo, ein Anbieter, der Powerbanks am Airport verleiht.

Eine aktuelle Übersicht einschließlich aller Öffnungszeiten ist unter „Shoppen und Genießen“ auf dus.com abrufbar. Die auf dus.com online buchbaren Lounges wurden in der Ferienzeit vermehrt auch von Familien gebucht. Gäste können hier - auch über die Sommerferien hinaus – bis zu drei Stunden lang Getränke sowie warme und kalte Speisen genießen und dabei das bunte Treiben auf dem Vorfeld beobachten.

  

Skytrax World Airport Awards: Düsseldorf Airport unter Top 5 der besten Regionalflughäfen weltweit

Düsseldorf, 13. August 2021 - Der Düsseldorfer Flughafen freut sich über das gute Abschneiden bei der diesjährigen Verleihung der renommierten Skytrax World Airport Awards.   In der Kategorie „Die besten Regionalflughäfen der Welt“ landet Düsseldorf Airport unter den Top 5, zusammen mit den Flughäfen Centrair Nagoya (Japan, Platz 1), Hamburg (Platz 2), Fukuoka (Japan, Platz 3) und Haikou Meilan (China, Platz 4). Unter Regionalflughäfen versteht Skytrax Flughäfen, die vorrangig nationale und kontinentale sowie einzelne interkontinentale Flüge anbieten.  

Ein weiterer Grund zur Freude ist die Silbermedaille in der Kategorie „Beste Regionalflughäfen in Europa“. Hier gehört Düsseldorf Airport mit den Flughäfen Hamburg (Platz 1) und Köln/Bonn (Platz 3) zu den besten europäischen Flughäfen abseits der großen interkontinentalen Drehkreuze.  

Ein Blick in die Bewertung der 100 besten Flughäfen weltweit zeigt außerdem, dass der Düsseldorfer Flughafen seine Platzierung als einziger deutscher Flughafen im Vergleich zum Vorjahr um drei Plätze auf Rang 30 verbessern konnte. „Das gute Abschneiden bei den diesjährigen Skytrax World Airport Awards ist eine Auszeichnung für unser gesamtes Flughafenteam“, so Thomas Schnalke, Vorsitzender der Flughafengeschäftsführung.

„Seit Ausbruch der Corona-Pandemie arbeiten alle Mitarbeiter unseres Unternehmens daran, sich den neuen Anforderungen zu stellen und den Betrieb unseres Airports coronagerecht aufrechtzuerhalten. Wir haben uns sehr gewissenhaft auf diesen Sommer unter Corona-Bedingungen vorbereitet und unser gesamtes Team sorgt dafür, dass wir alle unbesorgt reisen können und unser Flughafen Nordrhein-Westfalens Tor zur Welt bleibt. Umso mehr freuen wir uns über die Auszeichnung, da sie auf dem unabhängigen Votum unserer Passagiere beruht.“  

 Bei den World Airport Awards handelt es sich um die renommiertesten Auszeichnungen für die Betreiber von Flughäfen. Die Preise werden seit 1999 jährlich von der britischen Unternehmensberatung Skytrax Research ermittelt und vergeben. Die diesjährigen Auszeichnungen beruhen auf Umfragen von Passagieren im Zeitraum von August 2020 bis Juli 2021.

  

Sommerferienstart 2021 am Düsseldorfer Airport: Neue Angebote und Services

Düsseldorf, 1. Juli 2021 - Am morgigen Freitag beginnen im bevölkerungsreichsten Bundesland die Sommerferien. Eine Zeit, in der es viel Neues zu entdecken gibt – auch am größten Flughafen in NRW. Mit den wachsenden Passagierzahlen und Flugverbindungen erweitert auch der Düsseldorfer Airport sein Service-Angebot und hat mit Blick auf die Erfordernisse des Infektionsschutzes gemeinsam mit seinen Partnern die Abfertigungsprozesse angepasst.

 „Die aktuelle Verkehrsentwicklung ist äußerst positiv. In den Sommerferien 2021 werden am Düsseldorfer Flughafen nach aktuellem Stand bereits wieder mehr als 50 Prozent der Passagierzahlen des Jahres 2019 erreicht“, so Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens. „Erstmals seit Beginn der Corona-Krise können wir im Juli voraussichtlich wieder mehr als eine Millionen Passagiere bei uns begrüßen. Bereits am ersten Ferienwochenende erwarten wir von Freitag bis Sonntag rund 1.000 Flugbewegungen und 120.000 Fluggäste. Wir freuen uns darüber, zeigt es doch, dass die Reiselust der Menschen trotz der andauernden Pandemie ungebrochen ist.“

Damit alle Passagiere unbesorgt starten können, hat sich der Flughafen Düsseldorf sorgfältig vorbereitet. Für seine Hygienestandards und Präventionsmaßnahmen gegen den Ausbruch des Coronavirus‘ hat er von der DEKRA das Siegel „Trusted Facility“ erhalten und bietet mit rund 20.000 möglichen Abstrichen pro Tag ausreichend Testkapa­zitäten in allen Varianten an. „Dennoch“, so Thomas Schnalke, „ist auch dieser zweite Pandemiesommer für uns operativ eine große Heraus­forderung.“

Viele Reisende buchen aktuell buchstäblich in der letzten Sekunde, daher sind die Passagierzahlen nicht immer belastbar und zeigen kurzfristig oft deutliche Abweichungen vom Plan. Das erschwert eine jederzeit passgenaue Personalplanung der Dienstleister, etwa beim Check-In, bei den Pass- und Sicherheitskontrollen oder beim Gepäckhandling. Gleichzeitig verlängert der Corona-Infektionsschutz, der für den Flughafen an erster Stelle steht, die Dauer der einzelnen Prozessschritte um das Zwei- bis Vierfache, auch wenn die meisten Passagiere am Airport inzwischen geimpft, getestet oder genesen sind. Verzögerungen und Schlangenbildungen werden sich daher nicht ganz vermeiden lassen.

Um die Abläufe im Terminal jedoch möglichst reibungslos zu gestalten, hat der Flughafen ein zusätzliches Maßnahmenpaket aufgelegt: Die Betriebs- und Öffnungszeiten des SkyTrains, der Lounges, der Bord­karten- sowie der Sicherheitskontrollen und des Sondergepäckschalters werden erweitert. Zusätzliches Servicepersonal steht bereit, um die Passagierströme im Terminal gezielt zu lenken, insbesondere zu Peak-Zeiten. Und: Eine Steuerungszentrale unterstützt die operativen Abläufe und koordiniert den Personaleinsatz bei vorübergehenden Engpässen.

Beitrag der Reisenden unerlässlich
Flughafenchef Thomas Schnalke appelliert in diesem Zusammenhang auch an das Verantwortungsbewusstsein der Passagiere und Terminalbesucher: „Jeder Einzelne kann durch Umsicht und Achtsamkeit zu einer entspannten und sicheren Situation beitragen“, so Thomas Schnalke. Das beginnt bereits mit der Anreise. Passagiere sollten sich im Vorfeld bei ihrer Airline erkundigen, wie lange sie vor ihrem Abflug am Flughafen eintreffen müssen. Ein Blick auf den Corona-Reiseassistenten auf der Webseite des Flughafens verschafft einen Informationsvorsprung zu den Prozessen vor Ort.

Wer beim Check-In die erforderlichen Reiseunterlagen vollständig bereithält, die Flüssigkeitsregelung von 100 Millilitern im Handgepäck beachtet und die Handgepäckmenge so gering wie möglich hält, spart Zeit. Zugleich muss im gesamten Terminal eine medizinische oder FFP2-Maske getragen werden. Mit steigenden Passagierzahlen lassen nicht alle Prozessschritte stets einen Abstand von 1,5 Metern zu, aber natürlich bleiben am Boden die gleichen Sicherheitsabstände gewahrt, die auch an Bord des Flugzeugs gelten.

Alte und neue Shops und Restaurants entdecken
Während die Passagierzahlen steigen, öffnen auch immer mehr Shops und Restaurants am Airport ihre Pforten. Knapp 90 Geschäfte und Gastronomiebetriebe in den Flugsteigen sowie auf der Ankunfts- und Abflugebene haben zu Beginn der Sommerferien geöffnet. Deshalb lohnt sich ein Blick auf den Bereich „Erlebnis DUS“ auf dus.com. Hier sind die aktuellen Öffnungen stets abrufbar.

Online buchbare Lounges
Wer sich vor dem Abflug entspannt stärken und dabei das bunte Treiben auf dem Vorfeld beobachten möchte, kann erstmals schon vorab online unter dus.com einen Lounge-Aufenthalt buchen. So bietet die Hugo-Junkers-Lounge in Flugsteig B Ebene 2 auf 800 Quadratmetern auch für Familien die Möglichkeit, bis zu drei Stunden lang Getränke sowie warme und kalte Speisen zu genießen. Im Preis von 27,50 Euro für Erwachsene und 11,00 Euro für Kinder sind weitere Leistungen wie Zeitschriften sowie WLAN-Nutzung eingeschlossen, um bereits den Ferienstart zu einem besonderen Erlebnis werden zu lassen.

Während der Ferien gilt ein Familien-Special zum Kennenlernen. Für 49,90 Euro erhalten zwei Erwachsene und zwei Kinder Zutritt zur Lounge. Die gleichen Konditionen und Preise gelten auch für die innenliegende Open-Sky-Lounge in Flugsteig C. Beide Lounges sind täglich von 05:15 bis 21:00 Uhr geöffnet. Persönliche Beratung im Reisemarkt Viele Reiselustige entscheiden sich aktuell bei der Urlaubsplanung spontan und ohne langen Vorlauf.

Der Reisemarkt am Airport bietet für Kurzentschlossene als „Deutschlands größtes Reisebüro“ mit rund 40 namhaften Anbietern eine Vielzahl attraktiver Angebote und lockt mit Gewinnchancen auf einen Reisegutschein im Wert von 500 Euro. Von 10 bis 16 Uhr bieten über 100 Mitarbeiter täglich persönliche Beratung bei der Wahl des passenden Urlaubsziels.

Komfortabel parken am Düsseldorfer Airport
Für die einfache, komfortable und sichere Anreise mit dem eigenen Pkw eignen sich vor allem die terminalnahen Parkhäuser am Düsseldorfer Airport. Aktuell stehen den Fluggästen und Besuchern am Düsseldorfer Flughafen in diesem Bereich die Parkhäuser P1, P2, P3 und P7 zur Verfügung. Sie alle liegen nur zwei Gehminuten oder lediglich eine Aufzugfahrt von der Abflughalle entfernt. Eine Woche im Parkhaus P7 ist beispielsweise für 79 Euro im Voraus im Internet buchbar. Die Folgewoche ist dann für nur weitere 31 Euro erhältlich.

Wer seinen Parkplatz im Internet reserviert, profitiert von günstigen Onlinepreisen. Muss die Reise dann doch verschoben werden, fällt lediglich die gezahlte Reservierungsgebühr von drei Euro an. Im günstigsten Segment ist eine Woche Parken bereits ab 29 Euro erhältlich. In der DUS Quiz Lounge gewinnen Pünktlich zu Ferienbeginn startet die „DUS Quiz Lounge“ für Passagiere und Besucher der Abflughalle. Erfolgreichen Spielern winken Voucher für Shops und Restaurants, und wer mag, kann an der Verlosung von Eurowings-Fluggutscheinen teilnehmen.


Zertifizierung für sicheres Arbeiten und Reisen

Düsseldorf, 18. Juni 2021 -  Der Flughafen Düsseldorf hat nach einer umfassenden Auditierung das Siegel „DEKRA Trusted Facility“ erhalten. Damit bewertet das unabhängige Prüfungsunternehmen DEKRA Hygienestandards und Präventionsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Das Siegel bescheinigt, dass effektive Maßnahmen implementiert sind und kontinuierlich überwacht werden. Die Kriterien für die Erteilung orientieren sich dabei an den Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation WHO.  

„Sicherheit hat an unserem Airport stets oberste Priorität. Mit dem DEKRA Trusted Facility-Zertifikat erhalten unsere Mitarbeiter und Fluggäste von unabhängiger Seite eine verlässliche Bestätigung, dass der Düsseldorfer Flughafen mit strengen Gesundheits- und Hygienestandards alle Voraussetzungen geschaffen hat, um sicheres Arbeiten sowie unbesorgtes Reisen zu ermöglichen“, so Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafen Düsseldorf.  

Der Prüfungsprozess umfasst neben einem umfangreichen Interview auch ein Audit vor Ort. Branchenerfahrene DEKRA-Auditoren überprüfen in regelmäßigen Abständen die getroffenen Maßnahmen anhand einer Checkliste. Dabei kommen über 100 Kriterien in unterschiedlicher Gewichtung zu Tragen. Die Bewertung am Düsseldorfer Flughafen umfasste neben Desinfektions- und Reinigungsmaßnahmen auch die Wegeführung und Informationen für Passagiere, Abstandsregeln sowie Lüftung in den Passagierbereichen. Einbezogen wurden die Check-in-Bereiche, die Sicherheitskontrollen, Warteräume, Gates, Gepäckrückgabe und Shops.  

„DEKRA bietet umfassende Konzepte für ein sicheres Leben in der Corona-Pandemie“, sagt Frank Barenscheer, Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung der DEKRA Certification GmbH. „Eine zentrale Frage ist in diesen Tagen die Sicherheit von Millionen von Urlaubern, die wir mit einem europaweit anerkannten Standard schützen wollen. Wir freuen uns, dass der Flughafen Düsseldorf die Kriterien erfüllt und das Prüfsiegel DEKRA Trusted Facility erhält.“  

Vv.l.: Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung Flughafen Düsseldorf und Frank Barenscheer, Mitglied der Geschäftsleitung Dekra Certification GmbH und Sales Director Management Systems


Streckennetz wächst weiter

Düsseldorf, 14. Juni 2021 - Bei vielen Menschen wächst angesichts der aktuellen Entwicklungen die Zuversicht und Vorfreude auf eine Flugreise im Sommer. Wer noch auf der Suche nach Inspiration für Urlaubsziele ist, wird im Flugplan des Düsseldorfer Airports sicher fündig. Auch wer Familie und Freunde endlich wieder besuchen möchte, hat jetzt eine größere Auswahl. Denn mit den Passagierzahlen steigt auch die Anzahl der Flugverbindungen und Frequenzen in den nächsten Wochen. So verbinden ab Juli bis zu 45 Airlines mit 1.000 Abflügen pro Woche den größten Airport NRWs mit rund 130 Zielen in knapp 40 Ländern.  

„Wir freuen uns sehr, dass wir unser Streckennetz weiter ausbauen können“, sagt Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens Düsseldorf. „Unsere Airlinepartner nehmen in der kommenden Zeit sukzessive bewährte und neue Ziele auf. Außerdem freuen wir uns, dass der Carrier Corendon Airlines Europe noch im Juni eine Basis an unserem Flughafen eröffnet und von hier aus auch touristische Ziele in Europa anfliegt. Auch verschiedene neue Airlines und alte Bekannte heißen wir in Düsseldorf herzlich Willkommen“, so Schnalke weiter. Trotz aller Freude über den ‚Neustart‘ sei die Lage jedoch nach wie vor volatil und geplante Verbindungen könnten sich unter Umständen noch einmal ändern, so der Flughafenchef.  

So hat Eurowings auch weiterhin ein breites Angebot ab dem Düsseldorfer Flughafen. Insgesamt knapp 80 Ziele locken auf der Kurz- und Mittelstrecke. Ganz neue Ziele sind Krasnodar (ab 2. Juli), Jekaterinburg (ab 3. Juli), Tiflis (ab 4. Juli) und Casablanca (ab 5. Juli). Erstmals fliegt die Airline in diesem Sommer vom Rhein nach Beirut, Erbil, Mykonos, Santorin (Thira), Reykjavik (ab 1. Juli), Larnaca (ab 3. Juli), Kalamata (ab 4. Juli), Antalya (ab August) und Palermo (ab August). Nach der Corona-Zwangspause sind auch Sofia (ab August) und Tirana (ab Juli) wieder im Eurowings-Programm vertreten.  

Der Carrier Corendon Airlines Europe eröffnet am Düsseldorfer Airport am 25. Juni mit der Stationierung eines Flugzeuges, einer Boeing 738, sogar eine Basis. Mittelfristig sollen weitere Maschinen folgen. Mit insgesamt mehr als 60 wöchentlichen Abflügen bedient die Airline in ihrem ersten Sommer am Platz dann sukzessive die Türkei-Ziele Antalya, Izmir, Zonguldak, Adana, Ankara, Trabzon, Diyarbakir, Gazipasa, Samsun und Bodrum. Ebenfalls zur Auswahl stehen Palma de Mallorca, Heraklion, Las Palmas, Fuerteventura, Corfu, Teneriffa, Ibiza, Olbia, Lamezia Terme und Hurghada.  

Auch SunExpress erweitert in der heißen Jahreszeit ihr Türkei-Programm. Bereits jetzt steuert die Airline ihr neues Ziel Zonguldak an. Im Laufe des Monats Juni folgen dann noch Eskişehir und Hatay, die erstmalig ab Düsseldorf angeflogen werden.  

Neben den bekannten Warmwasserzielen hat auch Condor neue Ziele im Düsseldorf-Flugplan. Ab dem 2. Juli geht es Richtung Osten und erstmals nach Beirut und Sulaymaniyah.   Herzlich Willkommen oder auch Willkommen zurück am Düsseldorfer Airport heißt es für eine ganze Reihe weiterer Airlines. Die ägyptische Staats-Airline Egypt Air ist nach mehrjähriger Unterbrechung in Düsseldorf zurück und fliegt ab Juli wieder Kairo an. Von der ägyptischen Hauptstadt aus bestehen dann Umsteigemöglichkeiten zu zahlreichen Zielen auf dem afrikanischen Kontinent. Alpinere Urlaubserlebnisse bietet Anfang Juli der neue Carrier Sky Alps, der nach Bozen startet. Der Libanon lässt sich ebenfalls ab Juli dank Middle East Airlines von Beirut aus entdecken. Zurück an Bord ist Norwegian, die die Passagiere von der NRW-Landeshauptstadt ab August nach Oslo befördert.  

Mit der London Heathrow-Strecke startet British Airways ab Anfang Juli wieder. An allen Werktagen steht damit eine Verbindung zu einem großen europäischen Drehkreuz mit einem breiten Angebot von Langstreckenflügen auf dem Programm. Emirates erhöht aufgrund der großen Nachfrage die Frequenz auf der Dubai-Strecke ab Ende Juni. Dann bedient die Airline mit ihrer Boeing 777 das Emirat sechsmal wöchentlich ab Düsseldorf. Aktuelle Fluginformationen und Details unter dus.com.

 

NRW-Flughäfen: Im April 2021 mehr Passagiere als im April 2020

Düsseldorf, 10. Juni 2021 - Im April 2021 flogen von den sechs Hauptverkehrsflughäfen in NRW 176 893 Passagiere ab. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 168 524 Passagiere mehr als im April 2020 (damals: 8 369) jedoch rund 1,7 Millionen (−90,6 Prozent) weniger als im April 2019 (damals: 1 877 496).

 16,4 Prozent aller gewerblich beförderten Passagiere in Deutschland starteten damit von einem der großen Flughäfen in NRW. 158 325 der von Hauptverkehrsflughäfen in NRW gestarteten Passagiere flogen im April 2021 ins Ausland (+152 277 gegenüber April 2020); das Passagieraufkommen bei Inlandsflügen lag bei 18 568 Passagieren (+16 247). (IT.NRW)

Von den Hauptflughäfen*) in NRW im Monat April 2021 gestartete Passagiere
Flughafen mit Ziel im … insgesamt
Inland Ausland
Passagiere (Einsteiger) Veränderung**)
  Düsseldorf 11 460 94 656 106 116 +101 396
  Köln/Bonn 5 403 32 605 38 008 +36 302
  Dortmund 762 29 465 30 227 +28 307
  Niederrhein 13 1 358 1 371 +1 371
  Münster/Osnabrück 786 194 980 +967
  Paderborn/Lippstadt 144 47 191 +181
Insgesamt 18 568 158 325 176 893 +168 524
*) Flughäfen mit mehr als 150 000 Fluggasteinheiten im Jahr – **) gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat

 

Steigender Flugverkehr am Düsseldorfer Airport

Düseldorf/Duisburg, 28. Mai 2021 - Der Flughafen Düsseldorf rechnet mit einem deutlichen Anstieg der Flug­verbindungen und Passagierzahlen in den kommenden Wochen und geht davon aus, dass in den Sommerferien bis zu 50 Prozent des vor der Corona-Pandemie üblichen Verkehrsvolumens erreicht werden. „Die Menschen gewinnen an Zuversicht, dass Urlaubsreisen möglich und risiko­frei gestaltbar sind“, sagt Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens Düsseldorf.

Grund hierfür sei neben der voranschreitenden Impfkampagne und den sinkenden Inzidenzzahlen in Europa die Tatsache, dass sich das Prinzip „Testen statt Quarantäne“ auf politischer Ebene durchgesetzt habe: „Das Licht am Ende des Tunnels wird heller“, so Thomas Schnalke.   Um sicherzustellen, dass alle Passagiere am Flughafen Düsseldorf auch bei steigenden Verkehrszah­len ihren Flug unter Corona-Bedingungen unbesorgt antreten können, hat der Airport in enger Zusammenarbeit mit seinen Partnern zahlreiche Vorkehrungen getroffen.  

Mögliche Verzögerungen durch Abstands- und Hygieneregeln Die Maßnahmen im Terminal, insbesondere an den Sicherheitskontrollen und beim Boarding, gewährleisten einen größtmöglichen Schutz vor einer Infektion mit dem Corona-Virus, nehmen aber durch die Abstands- und Hygieneregeln mehr Zeit in Anspruch als gewohnt. An den Kontrollstellen beispielsweise ist derzeit grundsätzlich nur jede zweite Spur besetzt, um die Sicherheitsabstände zu wahren und an den Check-In-Schaltern erhöht die Kontrolle der Corona-Test-Nachweise den Zeitaufwand für die Abfertigung.
Auch die regelmäßige Flächendesin­fektion sowie das kurzzeitig notwendige Abnehmen der Masken zur Personenkontrolle an den Scannern führt insgesamt zu zeitlichen Verzögerungen. Schlangen­bildungen, insbesondere zu Verkehrsspitzen wie beispielsweise am frühen Morgen, sind in Zeiten von Corona daher nicht zu vermeiden.

Airport schnürt „Restart-Maßnahmenpaket“  
Der Düsseldorfer Flughafen begegnet den Corona-bedingten Herausforderungen beim wiederauflebenden Flugverkehr gezielt durch ein Restart-Maßnahmenpaket: Mit Blick auf das erhöhte Verkehrsaufkommen rund um Fronleichnam wird der Düsseldorfer Airport seinen Flugsteig B zusätzlich zu Flugsteig A und C bereits ab 2. Juni wieder zur Passagierabfertigung nutzen.

Dies trägt neben der Aufstockung des Servicepersonals zur verbesserten Lenkung der Verkehrsströme zu Stoßzeiten bei. Darüber hinaus entzerrt der Airport den Flugverkehr über eine Verteilung auf die Gates und erweitert das bestehende Parkplatzangebot. Flugreisende erhalten außerdem über den Reise-Assistenten auf der Homepage des Düsseldorfer Flughafens Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Reisen während der Pandemie.  

Die Angebote der Duty Free Läden und eines Großteils der Shops und Restaurants stehen den Passagieren ab Juni - mit zum Teil noch leicht eingeschränkten Öffnungszeiten - wieder zur Verfügung. Rechtzeitig zum Beginn der Sommerferien läuft dann auch der SkyTrain wieder im Normalbetrieb.  

Fluggäste können reibungslose Prozessabläufe unterstützen  
„Der Wunsch der Menschen, ihre wiedergewonnene Reisefreiheit für den ersten Urlaub seit der Pandemie oder den Besuch bei Familie und Freunden zu nutzen, ist groß“, sagt Thomas Schnalke. „Die Airlines in Düsseldorf bieten hierfür ein hervorragendes Streckennetz und die Buchungszahlen explodieren aktuell geradezu. Es freut uns sehr, dass sich im selben Maße, in dem sich die Sitze in den Flugzeugen füllen, auch unser Terminal wieder mit Menschen füllt. Das Leben kehrt an unseren Airport zurück.“  

Zwar seien die meisten Passagiere inzwischen getestet, geimpft oder genesen – aber Schnalke betont, wie wichtig angesichts der Corona-Bedingungen das verantwortungsbe­wusste Verhalten jedes Einzelnen für den reibungslosen Ablauf der Abfertigungsprozesse ist: „Erstens: Bitte kommen Sie rechtzeitig vor Abflug und beachten die Hinweise Ihrer Airline.
Zweitens: Bitte tragen Sie eine medizinische oder eine FFP2-Maske. Bei steigenden Passagierzahlen lassen nicht alle Prozess-Schritte stets den empfohlenen Abstand von 1,5 Metern im Terminal zu, aber natürlich bleiben am Boden die gleichen Sicherheitsabstände gewahrt, die auch an Bord des Flugzeugs gelten. Und drittens: Bitte seien Sie am Airport ebenso achtsam und umsichtig, wie Corona das jetzt in allen Lebensbereichen von uns fordert – etwa beim Einkauf oder in öffentlichen Verkehrsmitteln.“  

Service-Informationen finden Passagiere auf der Flughafenwebseite:
https://www.dus.com/de-de/informieren/unbesorgt-starten/aktuelle-service-infos   

Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg am Düsseldorfer Airport freigelegt: Entschärfung im Laufe des Nachmittags  

Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft; Sicherheitsmaßnahmen aufgehoben

Düsseldorf, 10. Mai 2021 - Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf hat heute im Laufe des Nachmittags am Düsseldorfer Airport eine Fünf- und eine Zehn-Zentner-Bombe mit konventionellem Aufschlagzünder aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Zuvor waren die Blindgänger bis zum Vormittag freigelegt worden.  
Für die Entschärfung wurde eine verkehrsarme Zeit am heutigen Nachmittag genutzt. Es gab keine nennenswerten Auswirkungen auf den Flugbetrieb. Die Nachbarschaft des Airports wurde bereits vorab von der Stadt Düsseldorf umfassend über die Auswirkungen der Entschärfungsmaßnahmen informiert. Unmittelbar nach der kontrollierten Entschärfung wurden die Sicherheitsmaßnahmen wieder aufgehoben. 

Am Düsseldorfer Airport sind heute eine Fünf- und eine Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt worden. Die Blindgänger verfügen über einen konventionellen Aufschlagzünder und werden am heutigen Nachmittag vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf entschärft.

Aufgrund der Sicherheitsvorkehrungen im Rahmen der Entschärfung ist mit verkehrlichen Beeinträchtigungen im Straßenverkehr zu rechnen. Die Autobahn A44 wird zwischen den Anschlussstellen Kreuz Meerbusch und Ratingen ab 14:00 Uhr gesperrt. Für die Entschärfung wird eine verkehrsarme Zeit am heutigen Nachmittag genutzt. Der Flugbetrieb am Düsseldorfer Flughafen ist durch die geplanten Maßnahmen nur im geringen Maße betroffen.  


Für das Zeitfenster der Entschärfung der gefundenen Fünf- bzw. Zehn-Zentner-Bombe müssen Personen in einem Radius von 500 Meter evakuiert werden. Im 1.000 Meter-Radius gilt luftschutzmäßiges Verhalten (in Gebäuden bleiben). Die Nachbarschaft des Airports wird von der Stadt Düsseldorf umfassend über die Auswirkungen der Entschärfungsmaßnahmen informiert. Das Gefahrentelefon der Stadt ist unter der Rufnummer 0211/ 3889 889 besetzt. Unmittelbar nach der Entschärfung werden sämtliche Sicherheitsmaßnahmen wieder aufgehoben.

 

 

NRW-Flughäfen: 67,3 Prozent weniger Passagiere im März 2021

Düsseldorf, 03. Mai 2021 - Im März 2021 flogen von den sechs Hauptverkehrsflughäfen in NRW 169 601 Passagiere ab. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 67,3 Prozent weniger Passagiere als im März 2020 (damals: 518 352) und 89,3 Prozent weniger als im März 2019 (damals: 1,6 Mill.).

16,4 Prozent aller gewerblich beförderten Passagiere in Deutschland starteten damit von einem der großen Flughäfen in NRW. 152 676 der von Hauptverkehrsflughäfen in NRW gestarteten Passagiere flogen im März 2021 ins Ausland (−63,4 Prozent gegenüber März 2020); das Passagieraufkommen bei Inlandsflügen lag bei 16 925 Passagieren (−83,2 Prozent). (IT.NRW)

Von den Hauptflughäfen*) in NRW im März 2021 gestartete Passagiere

Flughafen

mit Ziel im …

insgesamt

Inland

Ausland

Passagiere (Einsteiger)

Veränderung**)

*) Flughäfen mit mehr als 150 000 Fluggasteinheiten im Jahr
**) gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat

  Düsseldorf

10 988

96 616

107 604

−64,7 %

  Köln/Bonn

5 260

30 411

35 671

−74,6 %

  Dortmund

132

24 470

24 602

−46,1 %

  Münster/Osnabrück

435

371

806

−92,9 %

  Niederrhein

8

773

781

−93,2 %

  Paderborn/Lippstadt

102

35

137

−97,1 %

Insgesamt

16 925

152 676

169 601

−67,3 %




Kostenlose Bürgertests rund um die Uhr, Drive-Through ab Mitte Mai
Corona-Testangebot am Düsseldorfer Airport wächst weiter

Düsseldorf/Duisburg, 27. April 2021 - Seit rund einem Monat gibt es im Terminal des Düsseldorfer Flughafens das Corona-Testcenter von EcoCare. Nun hat der Anbieter sein Portfolio erweitert: Neben PCR-Tests und Antigen-Schnelltests bietet das geschulte Team vor Ort jetzt auch Antikörpertests und kostenlose Bürgertests an. Und das 24/7, also an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr. Zudem haben die Arbeiten an einem Drive-Through desselben Anbieters in Parkhaus 3 begonnen.

Ab Mitte Mai sind dort COVID-19-Tests quasi im Vorbeifahren möglich. Auch der Testanbieter Centogene hat sein Testangebot am Airport erweitert und bietet nun NAT-Tests an. Wie PCR-Tests basieren sie auf einem Nukleinsäurenachweis. Ein Ergebnis liegt bereits nach 90 Minuten vor. Nicht nur für Passagiere, sondern auch für Mitarbeiter, Anwohner, im Grunde für jedermann wächst das Corona-Testangebot direkt vor Ort am Flughafen so kontinuierlich weiter an.

 

Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens, dazu: „Wir verfolgen das Ziel, unseren Flugreisenden und Besuchern einen bestmöglichen Schutz vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu bieten sowie einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu Corona-Tests zu ermöglichen. Wir haben mit Centogene und EcoCare zwei etablierte Partner auf diesem Gebiet an unserem Flughafen und freuen uns über die Ausweitung des Testangebotes. Es wird sicher dazu beitragen, das Vertrauen in ein rundum positives Reiseerlebnis wieder herzustellen.“

 

Ob mit dem Fahrrad, dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln – als Verkehrsknotenpunkt ist der Airport schnell und einfach erreichbar und bietet jedem die gewünschte Testart. Mit EcoCare und Centogene stehen dabei gleich zwei etablierte Anbieter im Terminal zur Auswahl.

 

Das COVID-19-Testzentrum von Centogene befindet sich auf der Ankunftsebene, hat täglich von 7 bis 21 Uhr geöffnet und bietet Antigen-Schnelltests sowie Nukleinsäuretests wie den PCR-Test an: „Premium-1“ (Ergebnis nach 90 Minuten), „Premium-12“ (Ergebnis nach 12 Stunden) und „Premium-24“ (Ergebnis nach 24 Stunden). Während die Antigen-Schnelltests und die 12h- bzw. 24h-PCR-Tests als Walk-In ohne vorherige Terminvergabe stattfinden, ist für den 90min-Test eine vorherige Terminvereinbarung online über die Centogene-Website www.corona.centogene.com erforderlich.

 

Das Testcenter von EcoCare befindet sich auf der Abflugebene. Es hat täglich rund um die Uhr geöffnet und bietet Antigen-Schnelltests, PCR-Tests (Ergebnis nach sechs, zwölf oder 24 Stunden), Antikörper-Tests und kostenlose Bürgertests an. Die Terminvergabe erfolgt über die EcoCare-Homepage oder -App. Aktuell entsteht im Parkhaus 3 direkt gegenüber des Terminals ein Drive-Through des Anbieters: Kunden fahren vor, kurbeln die Scheibe herunter, der Nasen- oder Rachenabstrich wird gemacht und können sich dann direkt wieder auf den Rückweg machen.

Das Testergebnis ist später digital zum Beispiel über das eigene Smartphone abrufbar. Das COVID-19-Testzentrum im P3 wird neben den Autospuren auch über zwölf Testkabinen verfügen. Je nachdem, wie groß die Nachfrage im Terminal ist, können EcoCare-Kunden dann auf den zusätzlichen Standort wenige Meter weiter ausweichen. Eröffnet wird der Drive-Through im Mai.

 

Nähere Informationen zu allen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen, die auf dem Flughafengelände ergriffen werden, damit Passagiere auch weiterhin unbesorgt von Düsseldorf aus starten können, bündelt die Flughafenhomepage unter https://www.dus.com/de-de/informieren/unbesorgt-starten.

Details zu Centogene und EcoCare sowie die Preisstaffelungen liefern die Webseiten der beiden Anbieter: https://www.centogene.com/de/covid-19/test-centers/testen-am-duesseldorfer-flughafen.html bzw. https://dus-airport.ecocare.center/ sowie die folgende Übersicht.   

 

Das Corona-Testangebot am Düsseldorfer Airport auf einen Blick

 

25 Jahre nach dem Brandunglück: Stilles Gedenken zum 25. Jahrestag des 11. April 1996

Düsseldorf, 11. April 2021 - Heute jährt sich das Brandunglück am Düsseldorfer Flughafen zum 25. Mal. Am 11. April 1996 verloren 17 Menschen ihr Leben, über 80 wurden zum Teil schwer verletzt. Die tragischen Ereignisse des 11. April 1996 am Düsseldorfer Flughafen werden immer Teil der Geschichte des Airports, der Landeshauptstadt Düsseldorf und des Landes Nordrhein-Westfalen sein.

 

Am heutigen Jahrestag des Unglücks hat Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Hendrik Wüst zusammen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf, Dr. Stephan Keller, und Vertretern des Flughafens im Gedenkraum des Airports einen Kranz niedergelegt, sich in ein Kondolenzbuch eingetragen und den Opfern des Brandes in einem würdigen Rahmen gedacht.

 

Der Jahrestag wird – auch in Absprache mit den Angehörigen – seit dem zehnjährigen Jahrestag in aller Stille und nicht mehr im öffentlichen Rahmen begangen. 

Für 15:31 Uhr lud der Airport seine Fluggäste, Besucher und Mitarbeiter über eine terminalweite Durchsage zudem dazu ein, eine Minute im Gedenken an die Opfer innezuhalten. Zu dieser Uhrzeit ging am 11. April 1996 der erste Alarm bei der Flughafenfeuerwehr ein.

 

Wie bereits in den Jahren zuvor stand der Gedenkraum auch in diesem Jahr ab 15:30 Uhr ausschließlich den Angehörigen der Opfer zur Verfügung. 

Die Erinnerung an die Geschehnisse des 11. April 1996 ist für den Flughafen Düsseldorf mit der Verpflichtung verbunden, dafür Sorge zu tragen, dass sich ein solches Ereignis nie wiederholen wird und richtungsweisende Sicherheitsmaßstäbe zu setzen.


 

V.l): Rolf Tups, Vorsitzender des Flughafen-Aufsichtsrates, Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Landeshauptstadt Düsseldorf, Hendrik Wüst, Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, und Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung Flughafen Düsseldorf    

25 Jahre nach dem Brandunglück - Düsseldorf Airport ist wegweisend im modernen Brandschutz

Am 11. April jährt sich das Brandunglück am Düsseldorfer Flughafen zum 25. Mal. Damals verloren 17 Menschen ihr Leben, über 80 wurden zum Teil schwer verletzt.

Düsseldorf, 06. April 2021 - Die Erinnerung an die Geschehnisse des 11. April 1996 ist für den Flughafen Düsseldorf mit der Verpflichtung verbunden, dafür Sorge zu tragen, dass sich ein solches Ereignis nie wiederholen wird und richtungweisende Sicherheitsmaßstäbe zu setzen.

 

Flughafengeschäftsführer Michael Hanné, der die damaligen Geschehnisse als Leiter des Terminalmanagements erlebte, sagt dazu: „Dieses tragische Ereignis ist tief im Bewusstsein des Flughafens verankert. Es wird immer Teil unserer Geschichte sein und wir stehen in der Verantwortung, dass es sich nie mehr wiederholt. Bei der Planung und dem Bau der neuen Terminalgebäude haben wir deshalb neueste Systeme aus dem Bereich des vorbeugenden Brandschutzes verwirklicht und damit richtungsweisende Sicherheitsmaßstäbe gesetzt.“

Der Düsseldorfer Flughafen ist heute Vorreiter beim Brandschutz in öffentlichen Gebäuden. Zahlreiche Maßnahmen wie das Verbot bestimmter Baustoffe und die grundsätzliche Reduzierung brennbarer Materialien, verschärfte Anforderungen an Klima- und Lüftungsanlagen, die Installation von Entrauchungsanlagen, um Rettungswege rauchfrei zu halten oder auch Brandfallsteuerungen der Aufzüge fanden Eingang in landes- und bundesrechtliche Bauvorschriften. Heute ist der Düsseldorfer Airport im Vorbeugenden Brandschutz technisch weiterhin auf dem neuesten Stand.

Carsten Wenz, Leiter des Brandschutzmanagements am Airport, erläutert: „Wir haben in unseren Gebäuden eine moderne Brandmeldeanlage, die eventuelle Brandherde frühzeitig erkennt und automatisch die Flughafenfeuerwehr alarmiert. Dabei hilft eine automatische Löschanlage, Brände bereits im Anfangsstadium zu bekämpfen und einzugrenzen. Da der Schutz der Menschen bei uns an erster Stelle steht, führen Fluchtwege auf dem kürzesten Weg ins Freie und Aufzüge fahren im Brandfall automatisch eine sichere Etage an. Die Alarmierung erfolgt über flächendeckende Sprachansagen. Unsere Entrauchungsanlage stellt in allen öffentlichen Bereichen sicher, dass Rauch aus den Gebäuden ins Freie abgeführt wird und die Rettungswege frei sind. Wir schreiben unser Brandschutzkonzept regelmäßig fort, um bei allen baulichen Maßnahmen technisch auf dem neusten Stand zu bleiben und eine hohe Sicherheit zu gewährleisten.“

 

Die tragischen Ereignisse vom 11. April 1996 werden immer Teil der Geschichte des Airports, der Landeshauptstadt Düsseldorf und des Landes Nordrhein-Westfalen sein.

 

Am 25. Jahrestag des Brandunglücks wird Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Hendrik Wüst zusammen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf, Dr. Stephan Keller, und Vertretern des Flughafens im Gedenkraum des Airports den Opfern des Brandes in einem würdigen Rahmen und in Stille mit einem Trauerkranz und einem Kondolenzbuch gedenken, abseits der Öffentlichkeit.

 

Für 15:31 Uhr laden wir zudem unsere Fluggäste, Besucher und Mitarbeiter über eine Durchsage dazu ein, eine Minute im Gedenken an die Opfer innezuhalten. Zu dieser Uhrzeit ging am 11. April 1996 der erste Alarm bei der Flughafenfeuerwehr ein.

Der Jahrestag wird – auch in Absprache mit den Angehörigen – seit dem zehnjährigen Jahrestag in aller Stille und nicht mehr im öffentlichen Rahmen begangen. Wie bereits in den Jahren zuvor steht der Gedenkraum auch in diesem Jahr ab 15:30 Uhr ausschließlich den Angehörigen der Opfer zur Verfügung. Wir bitten daher um Verständnis, dass wir von einem offiziellem Medientermin absehen und es vor Ort keine Möglichkeit für Film- und Fotoaufnahmen sowie Interviews durch die Anwesenden geben wird. Gerne stellen wir Ihnen im Anschluss an das stille Gedenken entsprechende Informationen und Fotomaterial zur Verfügung.

 

 

Flughafen Geschäftsbericht 2020: Corona-Pandemie verursacht hohe Verluste

Düsseldorf, 19. März 2021 - Die Flughafen Düsseldorf GmbH (FDG) hat heute ihre Geschäftszahlen für das Jahr 2020 vorgelegt, nachdem der Aufsichtsrat des Airports zuvor in seiner ordentlichen Sitzung den Jahresabschluss der Gesellschaft, den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht 2020 gebilligt und die Gesellschafterversammlung den Jahresabschluss festgestellt hatte. Die Corona-Pandemie hat den Düsseldorfer Flughafen wirtschaftlich wie finanziell schwer getroffen. Nach seinem Rekordergebnis im Jahr 2019 verzeichnete der Airport im vergangenen Jahr rund 74 Prozent weniger Passagiere und circa 65 Prozent weniger Flugbewegungen.

Der drastische Einbruch auf nur noch 6,6 Millionen Fluggäste und 78.805 Flugbewegungen in 2020 blieb nicht ohne Folgen für das Geschäftsergebnis, das mit einem Jahresfehlbetrag von 182,4 Millionen Euro im Einzelabschluss der FDG erstmals seit 1997 negativ ausfiel. „Der Düsseldorfer Airport ist durch die Corona-Krise unverschuldet in eine existenzbedrohende Lage geraten. Die Auswirkungen der Pandemie sind verheerend. Das zeigen die Geschäftszahlen deutlich“, betont Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens.

Der radikale Einbruch des Luftverkehrs wirkte sich dramatisch auf die Umsatzerlöse aus. So beziffert sich der Konzernumsatz für das abgelaufene Geschäftsjahr auf 187,7 Millionen Euro. Zum Vergleich: Im Vorkrisenjahr lag dieser bei 501,1 Millionen Euro. Um gegenzusteuern hat der Airport in sämtlichen von den Auswirkungen der Pandemie betroffenen Bereichen ab März 2020 Kurzarbeit eingeführt, Investitionen verschoben und zur Kosteneinsparung den Flughafenbetrieb auf ein operativ notwendiges Minimum heruntergefahren.

Angesichts des hohen Fixkostenanteils ließen sich die Aufwendungen jedoch nicht in gleichem Maße reduzieren, wie die Umsätze einbrachen. Als systemrelevante Infrastruktur hielt der Flughafen Düsseldorf den Betrieb zudem auf Bitten der Politik im gesamten Krisenjahr unter widrigen Bedingungen aufrecht. Die Sicherung der Liquidität des Flughafens hatte daher im vergangenen Jahr höchste Priorität. Wesentlich dafür war, dass die Anteilseigner den Jahresüberschuss von 2019 in Höhe von 63 Millionen Euro im Unternehmen beließen und zusätzlich ein Darlehen von 100 Millionen Euro zusagten.

Auf dieser Grundlage hat der Airport einen Kredit über 250 Millionen Euro im Rahmen des Infrastruktur-Corona-Programms des Landes NRW und der NRW-Bank in Anspruch genommen, wie Lars Mosdorf, kaufmännischer Geschäftsführer des Düsseldorfer Flughafens, erläutert: „Damit ist der Airport voraussichtlich bis 2023 durchfinanziert, aber dies setzt ein Wiedererstarken des Reise- und Luftverkehrs im Jahr 2021 voraus. Hierfür ist wiederum eine flächendeckende Test- und Impfstrategie im Kampf gegen das Corona-Virus entscheidend.
Da sich der Flugverkehr durch die Verschärfung der Pandemie aber in den ersten Monaten des Jahres 2021 schlechter entwickelt hat als geplant, bleibt unsere finanzielle Lage auch in diesem Jahr weiter angespannt.“

Die von der Bundes- und Landesregierung in Aussicht gestellte Erstattung der im ersten Lockdown 2020 angefallenen Vorhaltekosten in Höhe von rund 60 Millionen Euro ist daher eine dringend benötigte Hilfe für den Airport, dessen Ziel es ist, spätestens ab 2023 wieder ohne Fördermittel am Kapitalmarkt zu bestehen.


„Die Weichen sind gestellt, um die Existenz des Flughafens über die Krise hinweg zu sichern“, so Thomas Schnalke, „doch die Situation ist nach wie vor ernst. Umso wichtiger ist es, den Airport schnell wieder auf eine nachhaltige wirtschaftliche Grundlage zu stellen, indem wir unser Unternehmen verkleinern und unsere Prozesse langfristig neu aufsetzen. Damit haben wir bereits begonnen.“

Das Restrukturierungsprogramm des Flughafens sieht eine jährliche Ergebnisverbesserung in Höhe von ca. 50 Millionen Euro vor. Die Hälfte dieses Betrages steuert die Reduzierung des Personalaufwands bei, die neben den Maßnahmen zur Erlössteigerung und zur Strukturkostensenkung im Zentrum des Programms steht. Ziel ist es, die im Rahmen der Restrukturierung nötigen Stellenstreichungen möglichst sozial verträglich zu gestalten.
Für Flughafen-Chef Thomas Schnalke steht fest, dass der Umbau des Unternehmens Nordrhein-Westfalens größtem Airport die Chance eröffnet, seine Standortvorteile nach der Pandemie bestmöglich zu nutzen: „Auch wenn der Markt sich strukturell verändert und wir uns in den kommenden Jahren auf weniger Luftverkehr einstellen müssen, sind wir davon überzeugt, dass die Reiselust der Menschen das Corona-Virus unbeschadet überstehen wird. Wir sehen zugleich einen großen Nachholbedarf und rechnen für 2021 bereits mit rund 50 Prozent des Verkehrsvolumens von 2019. Das Vorkrisenniveau werden wir nach jetzigem Stand im Jahr 2025 wieder erreichen.“

Die Geschäftszahlen des Flughafen-Konzerns auf einen Blick:


Sommerflugplan: Ab Ostern wieder deutlich mehr Flugverbindungen

Düsseldorf, 17. März 2021 - Rechtzeitig zum Start der Osterferien stellt der Flughafen Düsseldorf am 28. März vom Winter- auf den Sommerflugplan um. Dann nehmen verschiedene Airlines Flugverbindungen auf, die sie teilweise während des Lockdowns ausgesetzt hatten. Die Anzahl der seit Jahresbeginn regelmäßig angeflogenen Ziele steigt dann nach aktuellem Planungsstand wieder deutlich an: In den Osterferien fliegen über 30 Airlines zu rund 65 Destinationen auf drei Kontinenten. Bei durchschnittlich etwa 100 Flugbewegungen pro Tag sind in der Ferienzeit insgesamt knapp 185.000 Passagiere zu erwarten, wobei das letzte Ferienwochenende voraussichtlich das stärkste Verkehrsaufkommen aufweisen wird.

Der Flughafen bereitet sich auf den wieder anziehenden Flugbetrieb mit der Wiedereröffnung von Flugsteig C vor, der dann zusätzlich zu Flugsteig A in Betrieb sein wird. Alle Planungen für die kommenden Wochen, auch die Flugverbindungen, basieren auf den aktuell gültigen Verordnungen und sind – ebenso wie in den vergangenen Monaten – abhängig von den Entwicklungen und Bestimmungen im Zusammenhang mit der CoronaPandemie. „Wir freuen uns, dass zum Beginn der Osterferien wieder vermehrt attraktive Ziele von Düsseldorf aus direkt erreichbar sind, denn das Mobilitätsbedürfnis und die Reiselust der Menschen in der Rhein-RuhrRegion sind ungebrochen. Mit detaillierten Hygienekonzepten und einem umfangreichen Testangebot im Terminal setzen wir gemeinsam mit unseren Partnern alles daran, unbesorgtes Reisen von und nach Düsseldorf zu ermöglichen“, sagt Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Düsseldorfer Airports.


Die Neuheiten des Flugplans

Häufigstes Ziel ist Mallorca und wird während der Ferienzeit von Eurowings, Tuifly und Condor bedient. Generell sind Warmwasserziele wie die Kanaren, Kreta und Hurghada wieder vermehrt im Flugplan zu finden. Ab Mai bringt Eurowings Reisende außerdem wieder nach Palermo auf der italienischen Mittelmeerinsel Sizilien. Aber auch attraktive Hauptstadtziele sind von Düsseldorf aus direkt erreichbar: So fliegt unter anderem der portugiesische Nationalcarrier TAP nach Lissabon, die größte spanische Fluggesellschaft Iberia nach Madrid sowie die British Airways nach London City. Egyptair bringt Passagiere in diesem Sommer in vier Flugstunden vom Rhein in die größte Metropole am Nil: Ab dem 2. Juli 2021 begrüßt der Düsseldorfer Flughafen mit der ägyptischen Staatsairline eine alte Bekannte, die Kairo dreimal in der Woche mit einer modernen Boeing 737-800 anfliegen wird.

Auf der Fernstrecke bietet Emirates ab Ende März eine zusätzliche Verbindung nach Dubai und erhöht damit auf vier wöchentliche Flüge in die größte Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Als langjähriger Partner des Flughafens hat die Airline über die vergangenen Jahre insgesamt auf mehr als 24.000 Flügen von und nach Düsseldorf 6,3 Millionen Passagiere befördert.

SunExpress und Corendon Airlines bieten Verbindungen zu fünf Destinationen in der Türkei. Neu in diesem Sommer werden Eskişehir und Hatay angeflogen, ein weiteres Ziel ist Zonguldak. Erbil wird neben Iraqi Airways auch von Condor bedient. Die libanesische Hauptstadt Beirut, an der Levanteküste im Mittelmeer gelegen, ist von Düsseldorf aus mit Eurowings und Sundair zu erreichen und der Flughafen Nowosibirsk im Süden Russlands wird im Sommer einmal wöchentlich von S7 Airlines angeflogen.
Ab Ende Mai wird die ukrainische Hauptstadt Kiew an drei Wochentagen von SkyUp Airlines angesteuert, zwei wöchentliche Verbindungen nach Nador an der marokkanischen Mittelmeerküste sind von Royal Air Maroc geplant. Das aktuelle Flugangebot kann online unter dus.com abgerufen werden.

Schutzmaßnahmen und Service für unbesorgtes Reisen
Der Flughafen Düsseldorf hat ein umfangreiches Maßnahmenpaket geschnürt, um Passagieren größtmöglichen Schutz vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu bieten und einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu Coronatests zu ermöglichen. Derzeit besteht am Düsseldorfer Airport bei zwei Anbietern die Möglichkeit für PCR-Tests und für Antigen-Schnelltests zum Nachweis von SARSCoV-2.
Eine vorherige Registrierung auf den Internetseiten von Centogene und EcoCare wird empfohlen. Im gesamten Flughafen besteht für Reisende und Gäste ab dem sechsten Lebensjahr die Pflicht, eine medizinische Maske zu tragen. Überall im Terminal gelten weiterhin die bekannten Abstands- und Hygieneregeln. Möglichkeiten zur Handdesinfektion stehen den Besuchern ebenfalls zur Verfügung. Der Corona-Reiseassistent auf der Homepage des Düsseldorfer Flughafens bietet Unterstützung bei der Beantwortung der wichtigsten Fragen rund um die Ein- und Ausreise während der Pandemie und liefert Schritt für Schritt bedarfsgerechte Informationen. Reisemarkt, Shops, Gastronomie und Parken Wenn das Fernweh immer größer wird, finden kurzentschlossene Reisewillige ab sofort auch wieder attraktive Angebote im Reisemarkt auf der Abflugebene.

Die geöffneten Reisebüros mit allen Kontaktdaten zur Terminvereinbarung sind unter dus.com/informieren/reisemarkt für eine aktuelle Übersicht abrufbar.

Auf der Ankunfts- und Abflugebene sowie in den Flugsteigen A und C steht den hungrigen und durstigen Passagieren eine gastronomische Grundversorgung „to go“ zur Verfügung. Außerdem sind die Apotheke, der Blumenladen, die Change Group, einige Buch- und Pressegeschäfte sowie der Rewe-Supermarkt geöffnet. Die genauen Standorte und aktuellen Öffnungszeiten sind unter dus.com/dede/shoppen-und-genießen/aktuelle-Öffnungszeiten abrufbar.

Für die einfache und sichere Anreise mit dem eigenen Pkw eignet sich vor allem das terminalnahe Parkhaus P7. Hier liegt der Parkplatz lediglich zwei Gehminuten von der Abflughalle entfernt. Eine Woche ist für 79 Euro im Voraus im Internet buchbar. Die Folgewoche ist dann für nur weitere 31 Euro erhältlich. Muss die Reise dann doch verschoben werden, fällt lediglich die gezahlte Reservierungsgebühr von drei Euro an.

Das aktuell günstigste Parkangebot ist das Urlaubs-Special in Parkhaus P5 mit einer Woche für 59 Euro und nur 31 Euro in der Folgewoche. Die Park-Specials sind ausschließlich online buchbar unter dus.com/parken. Location für innovative Eventformate Der Flughafen Düsseldorf hatte sich bereits vor der Corona-Pandemie immer stärker als Veranstaltungsort etabliert. Nun bietet er mit der Station Airport am Fernbahnhof eine sehr verkehrsgünstig gelegene Eventlocation mit direktem Blick auf das Vorfeld, die optimal für digitale und hybride Formate geeignet ist.

Gemeinsam mit etablierten Partnern aus der Eventbranche vermarktet der Airport ab April ein Portfolio an innovativen Veranstaltungsformaten, das von kleinen Videoübertragungen bis hin zu umfangreichen Streaming-Events in einem multifunktionalen und voll ausgestatteten Studio reicht. Buchbar ist das Angebot auch als Komplettlösung einschließlich Catering, Mobiliar und Hygieneausstattung. Anfragen per E-Mail an locations@dus.com


Nonstop in den Orient: Mit Egyptair ab Juli dreimal pro Woche von Düsseldorf nach Kairo

Düsseldorf, 12. März 2021 - Orientalischer Lichtblick: Egyptair bringt Passagiere in diesem Sommer nach vier Flugstunden vom Rhein in die größte Metropole am Nil und lässt in dieser schwierigen Zeit Entdeckerträume wieder aufleben. Ab dem 2. Juli 2021 begrüßt der Düsseldorfer Flughafen mit der ägyptischen Staats-Airline eine alte Bekannte, die Kairo dreimal die Woche anfliegen wird. Dienstags, freitags und sonntags wird Egyptair die Strecke Düsseldorf – Kairo bedienen. Die moderne Boeing 737-800 mit Business und Economy Class wird jeweils um 14:15 Uhr in Düsseldorf landen und sich dann um 15:15 Uhr zurück auf den Weg zum Cairo International Airport machen.  

Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens Düsseldorf: „Gerade weil uns die Pandemie noch im Griff hat, freuen wir uns jetzt umso mehr über die Wiederaufnahme dieser wichtigen Nonstop-Verbindung. Dank Egyptair können die Menschen unserer Region ihre Reisepläne im Sommer wahr werden lassen. Mit der ägyptischen Fluggesellschaft begrüßen wir einen verlässlichen Partner, der sich in Düsseldorf bereits bestens auskennt.“ Die Historie der Verbindung zwischen Egyptair und dem Düsseldorfer Airport geht zurück bis ins Jahr 1984.  

Ägypten hat weitaus mehr zu bieten als Pyramiden, Nil-Kreuzfahrten und traumhafte Strände: Besonders attraktiv ist die neue Verbindung daher nicht nur für Touristen, sondern auch für Geschäftsreisende und die größte ägyptische Community in Deutschland – mehr als 8.300 Ägypter leben in Nordrhein-Westfalen und können ab Juli von Düsseldorf aus bequem in ihre Heimat fliegen.   Kairo ist der zweitgrößte Airport Afrikas und das Drehkreuz von Egyptair: Von der ägyptischen Hauptstadt aus können die Passagiere attraktive Weiterflugmöglichkeiten nach Afrika sowie in den Nahen und Fernen Osten nutzen, beispielsweise in die Metropolen Addis Abeba, Amman, Asmara, Bangkok, Beirut, Khartum, Nairobi oder Riad.  

 Egyptair ist die staatliche ägyptische Fluggesellschaft und blickt auf eine fast neunzigjährige Geschichte zurück. Seit 2008 ist sie Mitglied des Luftfahrtbündnisses Star Alliance, so dass die Passagiere auch von dem Miles und More-Programm der Lufthansa profitieren können.

NRW-Flughäfen: 91,3 Prozent weniger Passagiere im Januar 2021

Düsseldorf, 03. März 2021 - Im Januar 2021 flogen von den sechs Hauptverkehrsflughäfen in NRW 106 862 Passagiere ab. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 91,3 Prozent weniger Passagiere als im Januar 2020 (damals: 1,2 Millionen). 13,4 Prozent aller gewerblich beförderten Passagiere in Deutschland starteten damit von einem der großen Flughäfen in NRW. 93 664 der von Hauptverkehrsflughäfen in NRW gestarteten Passagiere flogen ins Ausland (−90,2 Prozent); das Passagieraufkommen bei Inlandsflügen lag bei 13 198 Passagieren (−95,1 Prozent). (IT.NRW)

2021
F-BER Berlin-Brandenburg 1 724 1 744
F-SXF Berlin-Schönefeld - -
F-TXL Berlin-Tegel - -
F-BRE Bremen 205 211
F-DTM Dortmund 446 444
F-DRS Dresden 58 61
F-DUS Düsseldorf 1 216 1 237
F-ERF Erfurt 63 63
F-FRA Frankfurt/Main 6 456 6 429
F-FDH Friedrichshafen 34 20
F-HHN Hahn 319 314
F-HAM Hamburg 920 883
F-HAJ Hannover 583 579
F-FKB Karlsruhe 439 440
F-CGN Köln/Bonn 1 881 1 906
F-LEJ Leipzig/Halle 2 371 2 320
F-LBC Lübeck - -
F-FMM Memmingen 151 157
F-MUC München 2 372 2 356
F-FMO Münster/Osnabrück 202 208
F-NRN Niederrhein 47 47
F-NUE Nürnberg 143 154
F-PAD Paderborn/Lippstadt 269 276
F-RLG Rostock-Laage 57 58
F-SCN Saarbrücken 47 46
F-STR Stuttgart 795 710
F-GWT Sylt-Westerland - -
F-ZQW Zweibrücken - -
  Insgesamt 20 798 20 663

Düsseldorf Airport City II – Investition in die Zukunft

Düsseldorf/Duisburg, 13. Februar 2021 - Unmittelbar angrenzend an das Terminal des größten Flughafens in Nordrhein-Westfalen entwickelt die Flughafen Düsseldorf Immobilien GmbH seit 2003 den hochwertigen Immobilienstandort „Düsseldorf Airport City“. Die optimale Anbindung an das Flughafenterminal, das Autobahnnetz und die Bahn sowie die ansprechende, parkähnliche Gestaltung der Düsseldorfer Airport City zählen zu den großen Vorteilen des Business-Parks.

Mehr als 4.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben bereits heute ihren Arbeitsplatz bei einem der etwa 70 ansässigen Unternehmen. Nachdem das letzte Baufeld der Airport City I schon 2017 vermarktet wurde, liegt nun den politischen Gremien der Landeshauptstadt Düsseldorf die Beschlussvorlage des im Jahre 2014 initiierten Bebauungsplanverfahrens der Airport City II vor. Neben den geplanten Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsgebäuden sind auch gastronomische Angebote, Einzelhandel, Hotels und Anlagen für kulturelle Zwecke möglich.

Die Entwicklung der Airport City II ist ein wichtiger Baustein, um neue Unternehmen für den Standort Düsseldorf zu gewinnen. Der Bedarf an attraktiven Büroflächen ist standortbezogen und die Nachfrage nach Gewerbeimmobilien, die neuesten ökologischen Standards entsprechen, hält trotz Corona-Krise an. Die veränderten Nutzeranforderungen machen neue Gebäude mit innovativen Konzepten erforderlich.

Entsprechend ist die Flughafen Düsseldorf Immobilien GmbH für das neue Areal mit Interessenten in Gesprächen und konnte bereits das erste Baufeld der Airport City II vermarkten. Die damit verbundenen passagierunabhängigen Grundstückserlöse helfen dem Flughafen Düsseldorf zusätzlich bei der finanziellen Bewältigung der Pandemieherausforderungen und tragen somit zu einer Entlastung des städtischen Haushalts bei.

6.900 neue Baumpflanzungen im Düsseldorfer Stadtgebiet
Ein wesentlicher Punkt innerhalb der politischen Diskussion ist die Wahl der Ausgleichsfläche für die Teilrodung des derzeitigen Mischwaldes auf dem Areal, der sich zum Teil auch aufgrund von Sturmschäden in schlechtem Zustand befindet. Zunächst war eine Ausgleichsfläche auf dem Gelände „Fuhrkamp Ost“ in Langenfeld vorgesehen. Es handelt sich hierbei um das 23 Hektar große ehemalige Berghausener Gelände, das ab 2004 durch die Stadt zum Landschaftspark Fuhrkamp Ost aufgewertet wurde, um Bauprojekte auf Düsseldorfer Stadtgebiet auszugleichen.

Gemeinsam mit der Verwaltung hat der Düsseldorfer Airport nach alternativen Standorten gesucht, um den erforderlichen Waldausgleich in größtmöglicher Nähe zum Flughafengelände durchzuführen. Hierbei konnte eine Fläche in Wittlaer identifiziert werden. Auf diesem Gebiet im Stadtbezirk 5 wird der Flughafen zum Ausgleich der teilweise geschädigten 100-120 zu fällenden Einzelbäume 6.800 neue Bäume anpflanzen. Das so entstehende Waldgebiet von 16.400 m² ist damit doppelt so groß wie die auszugleichende Fläche.

Darüber hinaus hat der Flughafen als weitere Kompensation beschlossen, zusätzlich 100 Bäume im Bereich des verbleibenden Bestandswaldes auf dem Areal der Airport City II zu pflanzen. Durch die Verdichtung der lückenhaften Bereiche mit heimischen Baumarten werden hier Brachflächen beseitigt, sodass der Bestandswald an Robustheit gewinnt und damit eine ökologische Aufwertung erfährt.

Im Herzen eines dynamischen Standorts: Business-Park mit Grünflächen und Ruhezonen

Eine hohe Außenraumqualität und für die Nachbarschaft zugängliche hochwertige Grünräume kennzeichneten von Beginn an die Pläne der Airport City II. Das Konzept der Parkanlagen, Plätze und Straßenräume basiert auf den klassischen Bestandteilen der Landschaftsgestaltung: einzelne Bäume und Baumgruppen. Sie werden mit Wiesen und waldartigen Bereichen, Wasserflächen und Bodenmodellierungen kombiniert. Zugunsten von Grünflächen wird auf oberirdische Parkplätze grundsätzlich verzichtet.

Die Airport City liegt im Zentrum einer Wirtschaftsregion mit sehr großem Potenzial. Im Umkreis von 50 Kilometern leben 11,5 Millionen und im Radius von 150 Kilometern 30 Millionen Menschen. Die Marktgröße dieses Wirtschaftraumes ist vergleichbar mit der von London, Moskau oder Paris. In NRW haben neun von 30 Dax-Konzernen ihren Sitz und in der Rhein-Ruhr-Region sind rund 400.000 Unternehmen angesiedelt. Zahlreiche internationale Konzerne haben die Region gewählt, um von hier aus ihre deutschen oder europäischen Märkte zu betreuen. Der Flughafen Düsseldorf ist somit der bedeutendste Airport im wichtigsten deutschen Wirtschaftsraum.


NRW-Flughäfen: 74,0 Prozent weniger Passagiere im Jahr 2020

Düsseldorf/Duisburg, 08. Februar 2021 -  Im Jahr 2020 flogen von den sechs Hauptverkehrsflughäfen in NRW rund 5,64 Millionen Passagiere ab. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 74,0 Prozent weniger Passagiere als im Jahr 2019 (damals: rund 21,7 Millionen). Etwa jeder sechste (18,0 Prozent) der von allen großen Flughäfen in Deutschland gestarteten Flugreisenden flog von einem Verkehrspunkt in NRW ab.

Rund 4,7 Millionen der von Hauptverkehrsflughäfen in NRW gestarteten Passagiere flogen ins Ausland (−73,5 Prozent). Darunter starteten 328 136 Personen in das Vereinigte Königreich (−77,2 Prozent) und weitere 150 958 nach Portugal (−69,6 Prozent). Das Passagieraufkommen bei Inlandsflügen lag bei 967 030 Passagieren (−76,2 Prozent). Wie die Statistiker weiter mitteilen, starteten im Dezember 2020 von den NRW-Hauptverkehrsflughäfen 186 428 Fluggäste; das waren 87,0 Prozent weniger als im Dezember 2019. (IT.NRW)



"Bundesfinanzminister muss liefern!“
Verkehrsminister Dr. Althusmann und Wüst drängen auf Finanzhilfe für Flughäfen

Düsseldorf/Duisburg, 15. Januar 2021 - Die Verkehrsminister der Länder Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen haben verabredet, sich gemeinsam für ihre Interessen im Verkehrsbereich einzusetzen. Bereits im Jahr 2019 wurden im Rahmen von zwei Verkehrskonsultationen in Münster und Osnabrück Vereinbarungen zum Verkehr getroffen. Die Verkehrskonsultation am 14. Januar 2021 setzt diese Tradition fort. Beide Länder haben sich intensiv über aktuelle Verkehrsthemen ausgetauscht, wobei die Herausforderungen des Klimawandels und der Covid19-Pandemie im Vordergrund standen.

Ferner tauschten sich die Länder zu den pandemiebedingten Auswirkungen im Flugverkehr aus. Aufgrund des stark zurückgegangenen Flugverkehrs haben die Flughäfen hohe finanzielle Ausfälle zu verzeichnen. Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen begrüßen daher die vom Bund in Aussicht gestellte finanzielle Unterstützung im Rahmen eines Rettungsschirmes für Flughäfen in Höhe von 500 Millionen Euro sehr, trotz der vom Bund zur Grundlage gemachten Bedingung, dass die Länder für jeden Euro Bundeszuschuss jeweils zusätzlich ebenfalls einen Euro bereitstellen. Die Länder haben ihre Bereitschaft zur Kofinanzierung erklärt.

Wüst: „Für unsere Mittelständler ist die dezentrale Flughafen-Struktur ein wichtiger Standortfaktor. Ein einmal geschlossener Flughafen kann später nicht einfach wieder geöffnet werden. Es ist gut, dass sich der Bund in die Pflicht nehmen lässt. Aber der Bundesfinanzminister Olaf Scholz muss jetzt auch liefern. Wir warten seit Wochen darauf, dass es weitergeht.“ Althusmann: „Ohne geöffnete Flughäfen hätte die Versorgung mit medizinischer Ausrüstung und die Rückholung von Reisenden aus dem Ausland zu Beginn der Corona-Krise nicht so schnell umgesetzt werden können. Flughäfen sind für den Wirtschaftsstandort Deutschland systemrelevant – daher müssen wir die Infrastruktur der großen Airports dauerhaft erhalten. Finanzminister Scholz muss die zugesagten Hilfen des Bundes zügig auf den Weg bringen.“


Neujahrsbeginn 2021 des Düsseldorfer Airports: „Die Zukunft beginnt jetzt!“

Düsseldorf/Duisburg, 14. Januar 2021 - Der traditionelle Neujahrsempfang des Düsseldorfer Airports fand in diesem Jahr digital im Stil eines „TV-Formats“ statt und kombinierte Gespräche vor Ort mit Video-Einspielungen und Musik. Gesendet wurde live aus dem Flughafenterminal. Das Motto: „Die Zukunft beginnt jetzt!“ Rund 700 hochrangige Gäste aus Politik, Wirtschaft, Luftfahrt, Nachbarschaft und Medien konnten das einstündige Programm per Stream an ihrem Bildschirm verfolgen. 

Nach einem Jahresrückblick des Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Rolf Pohlig nahm Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH, eine Standortbewertung in Zeiten der Pandemie vor. Corona-bedingt stehe der Airport in den kommenden zwei Jahren vor dem größten Wandel seiner Geschichte: „Das Unternehmen wird mit der aktuellen Restrukturierung kleiner als es bisher war. Das schmerzt, auch wenn wir die Veränderungen sozial verträglich gestalten wollen.“

Mit Blick auf die Zukunft zeigt sich Schnalke zuversichtlich: „Wir bleiben Nordrhein-Westfalens Tor zur Welt. Der Airport besitzt ein starkes Fundament aus Innovationskraft und Anpassungsfähigkeit. Aktuell arbeiten wir daran, Corona-Tests dauerhaft als festen Prozess-Schritt im Terminal zu etablieren, um unbesorgtes Reisen optimal zu unterstützen. Gleichzeitig wollen wir die strategischen Chancen unseres Standorts nutzen und die Mobilität der Zukunft in Stadt und Region mitgestalten.“ Schnalke betonte, dass der Airport am Ziel der CO2-Neutralität im Jahr 2035 unverändert festhalte.

Gemeinsam mit der TV-Moderatorin Saskia Naumann begrüßte der Flughafen-Chef im Terminal den Düsseldorfer Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und sprach mit ihm über die Bedeutung des Airports für die Stadt: „Der Flughafen wird die pandemiebedingte Krise als bedeutender Verkehrsknotenpunkt hinter sich lassen und zukünftig wieder der Motor für Wirtschaft und Beschäftigung in Düsseldorf und der Region. Ich bin zuversichtlich, dass die leistungsstarke Abwicklung des Flugbetriebes und die nachhaltige Entwicklung des Flughafens durch technische Innovationen zukünftig Hand in Hand gehen“, so Stephan Keller.

Die Unternehmer Jutta Zülow und Olaf Tünkers warfen in einer Gesprächsrunde vor Ort einen Blick auf die Perspektiven der regionalen Wirtschaft in und nach der Corona-Krise.  Per Video kamen neben Felix Neugart, Geschäftsführer der NRW.Global Business GmbH, auch die Leiterin Siemens Düsseldorf, Sabrina Hermann, und Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf zu Wort.

„Vieles können wir inzwischen aus dem Homeoffice erledigen. Aber Mobilität ist Lebensqualität. Deswegen wollen die Menschen auch in Zukunft mobil sein“, so Verkehrsminister Hendrik Wüst. Gerade jetzt sei es wichtig, weiter an der Zukunft der Mobilität zu arbeiten und mit Ideen, Mut und Neugierde Innovationen made in NRW voranzutreiben.

Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, unterstrich die Bedeutung des Flughafens für den Wirtschafts- und Innovationshub Nordrhein-Westfalen. Für die Zukunft wünscht er sich noch mehr Direktverbindungen von Düsseldorf aus zu den wichtigsten Destinationen der Welt.

Im Video-Beitrag gaben außerdem Sören Brüntgens von Plant-my-tree, Dr. Volkmar Weckesser, Geschäftsführer bei Centogene und Michael Mronz von der Rhein Ruhr City einen optimistischen Ausblick auf das Jahr 2021.

Mit der Leiterin des Hetjes-Museums, Dr. Daniela Antonin, und dem Intendant der Tonhalle, Michael Becker, sprach Saskia Naumann in einer Talk-Runde über die Perspektiven in Kunst und Kultur.

Per Video-Einspielung warben der Sänger und Songwriter Danny, die Geschäftsführerin des Gasometers Oberhausen, Jeanette Schmitz, Dieter Nuhr und der Rektor der Kunstakademie Düsseldorf, Professor Calle Petzinka für Zuversicht und neue Chancen.

V.l.n.r.): Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH, Moderatorin Saskia Naumann und der Düsseldorfer Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller im Gespräch beim Neujahrsbeginn 2021 des Düsseldorfer Airports.