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Luftfracht in der Corona-Krise: Vergleichsweise moderater Rückgang von 12,1 % im Zeitraum März bis Mai 2020 gegenüber Vorjahr

- Anstieg bei reinen Frachtflügen (+7,9 %) kompensierte teilweise Wegfall der Beiladung in Passagierflügen
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Einzelne Flughäfen konnten den Frachtverkehr ausbauen: Frankfurt-Hahn mit +57,0 % (März bis Mai 2020 gegenüber Vorjahreszeitraum) - Preise für Luftfracht im 1. Quartal 2020 deutlich gestiegen: Luftfracht nach China mit +40,6 % gegenüber 1. Quartal 2019)

Während der Passagierflugverkehr sehr stark von den Reiseeinschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie betroffen war, wurden weiterhin Güter auf dem Luftweg verschickt.
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist der Empfang und der Versand von Luftfracht im Zeitraum März bis Mai 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12,1 % auf rund 1,1 Millionen Tonnen zurückgegangen (März bis Mai 2019: 1,2 Millionen Tonnen). Zum Vergleich: Das Passagieraufkommen auf deutschen Flughäfen ging im selben Zeitraum um 87,4 % zurück.

Neue Ziele, neue Airline – so startet der Airport Düsseldorf in die zweite Ferienhälfte

Düsseldorf/Duisburg, 16. Juli 2020 - Zur Halbzeit der Sommerferien blickt der Flughafen Düsseldorf auf allmählich steigende Verkehrszahlen: Während der größte Airport Nordrhein-Westfalens zu Ferienbeginn täglich rund 100 Flugbewegungen meldete, sind es aktuell rund 200 Starts und Landungen. Mit Blick auf August könnte sich die Zahl der täglichen Flugbewegungen auf fast 300 erhöhen – allerdings sind verlässliche Prognosen aufgrund der noch immer dynamischen Situation rund um die Corona-Pandemie kaum möglich.
In „normalen“ Sommerferienzeiten verzeichnet der Airport rund 700 tägliche Flugbewegungen mit bis zu 90.000 Passagieren. Derzeit begrüßt der Flughafen der NRW-Landeshauptstadt knapp ein Viertel des für diese Zeit üblichen Passagieraufkommens. In den kommenden Wochen planen einige Airlines, ihr Angebot am Airport auszuweiten, alte Verbindungen wieder aufzunehmen oder gar neue anzubieten. „Das ist ein wichtiges Signal“, sagt Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH. Die Reiselust der Menschen in unserer Region ist ungebrochen. Viele sehnen sich nach individueller Freiheit – und genau dafür steht der Luftverkehr.“

Als erste Airline bietet Etihad wieder eine Langstreckenverbindung ab Düsseldorf an und verbindet mit
dem Dreamliner ab sofort Abu Dhabi zweimal wöchentlich mit der NRW-Landeshauptstadt.

Der Airport begrüßt zudem mit Air Dolomiti eine neue Fluggesellschaft: Ab 31. Juli fliegt sie zweimal wöchentlich Verona an.

Zwei weitere Fluggesellschaften bauen ihr Angebot in den kommenden Wochen aus: Ab August hat Eurowings Bologna, Dublin, Leipzig, Nürnberg, Lyon und Porto im Flugplan, im September kommt Newcastle hinzu.

Verantwortungsvoll reisen in Corona-Zeiten

8 Tipps für einen unbesorgten Urlaubsstart

 

Düsseldorf/Duisburg, 09. Juli 2020 - Immer mehr Flüge am Düsseldorfer Flughafen, immer mehr Reisende im Terminal: Nach dem monatelangen, coronabedingten Lockdown ist am größten Airport Nordrhein-Westfalens die Wiederaufnahme des Flugverkehrs in nennenswertem Umfang gelungen.

 

Insbesondere vor dem Hintergrund weiter steigender Passagierzahlen in den Sommerferien und der nun geltenden Abstands- und Hygieneregeln im Terminal, hat der Airport Düsseldorf noch einmal die wichtigsten Passagier-Hinweise zusammengestellt – damit Reisende in Corona-Zeiten entspannt und unbesorgt von und nach Düsseldorf fliegen können.

 

Was wir als Flughafen tun

In enger Abstimmung mit seinen Partnern hat der Flughafen Düsseldorf ein umfangreiches Konzept zum Gesundheitsschutz umgesetzt. Oberstes Ziel ist der bestmögliche Schutz von Flugreisenden und Mitarbeitern vor einer möglichen Infektion mit COVID-19.

 

Gut sichtbare Informationen auf den Monitoren im Terminal, Bodenmarkierungen und Piktogramme weisen auf die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln hin. Hinzu kommen dreisprachige Terminaldurchsagen in Deutsch, Englisch und Türkisch. Die Reinigungsintervalle der sanitären Einrichtungen wurden erhöht, im Terminal stehen Desinfektionsspender bereit und Servicepersonal achtet auf den Mindestabstand. Counter und Arbeitsplätze mit direktem Kundenkontakt sind mit Schutzscheiben ausgestattet.  

Aufgrund des nun geltenden Mindestabstandsgebots und der umfangreichen Maßnahmen beim Check-In, der Bordkarten- und Sicherheitskontrolle sowie beim Boarding, ist an den einzelnen Prozessstellen grundsätzlich mit längeren Kontrollzeiten zu rechnen.

 

Um die Prozesse für Flugreisende bei steigenden Passagierzahlen, insbesondere im Bereich der Check-Ins, weiter so effizient wie möglich zu gestalten, wird der Airport in Absprache mit seinen Partnern die einzelnen Abläufe regelmäßig prüfen und gegebenenfalls anpassen. Warteschlangen werden sich dennoch nicht vermeiden lassen. Wenn der Mindestabstand aufgrund der räumlichen und baulichen Situation im Terminal nicht immer eingehalten werden kann, ist der Maskenschutz als hinreichende Maßnahme durch die Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen geregelt.

 

Was Reisende tun können

Passagiere und Terminalbesucher können einen entscheidenden Beitrag zu ihrem eigenen Schutz leisten, indem sie – wo immer dies möglich ist – den Mindestabstand wahren und mit Betreten des Terminals jederzeit den verpflichtenden Mund-Nasen-Schutz tragen. 

Aufgrund der angepassten Prozesse beim Check-In, bei der Sicherheitskontrolle und beim Boarding sollten Reisende mehr Zeit einplanen. Dies gilt auch für ankommende Fluggäste beim Deboarding, den Einreisekontrollen und der Gepäckausgabe.  

Reisende sollten sich frühzeitig bei ihrer Fluggesellschaft über den Status des Flugs und airlinespezifische Besonderheiten bei der Abfertigung informieren sowie mögliche Einreisebeschränkungen im Zielland beachten. Auf Weisung der Bundespolizei wird derzeit nur maximal ein Handgepäckstück pro Passagier an den Luftsicherheitskontrollen akzeptiert.
 

Unsere 8 Tipps fürs Reisen in Corona-Zeiten
Vor Reiseantritt

·         Mögliche Einreisebeschränkungen im Zielland beachten

·         Ausweisdokumente prüfen

·         Flugstatus bei Airline checken

·         Handgepäcksregel befolgen

 

Im Terminal

·         Maskenpflicht einhalten

·         Abstands- und Hygieneregeln beachten

·         Mehr Zeit an allen Kontrollstellen einplanen


Mit dem Bus über das Vorfeld: Sommerferienprogramm für Familien am Airport

Düsseldorf/Duisburg, 25. Juni 2020 - Balkonien statt Bali, Garten statt Genua oder Spielplatz statt Spanien. Doch auch trotz der geänderten Reiserouten lohnt sich in den Ferien die Fahrt zum Airport. Er wird selbst zum Reiseziel. Dank Bustouren über das Vorfeld können daheimgebliebene Familien, die das Geschehen hautnah miterleben möchten, jeden Donnerstag und Freitag in den Ferien den Blick hinter die Kulissen des Airports werfen. Jeweils um 9:00 Uhr, 11:00 Uhr und 14:00 Uhr starten die circa eineinhalbstündigen Fahrten. Der Preis für Erwachsene und Jugendliche beträgt fünf Euro, Kinder zahlen zwei Euro. Bei Teilnehmern ab 16 Jahren ist der Ausweis Pflicht. Coronabedingt geht es etwas gemütlicher zu als gewohnt.
Aber auch jetzt werden Flugzeuge betankt sowie be- und entladen. Schwarz-gelbkarierte Follow me-Wagen kreuzen den Weg von Pushback-Fahrern. Hinzu gesellen sich Passagierbusse, Gepäckwagen und die Fahrzeuge von Bundespolizei und Zoll. Entsprechend der CoronaSchutzvorschriften werden die Busse nur zur Hälfte besetzt und einzelne Sitzplätze im Sinne des Mindestabstands gesperrt – Personen aus einem Haushalt sitzen natürlich wie gewohnt zusammen.

Wer teilnehmen möchte, kann sich unter Angabe des Namens, der Adresse, des Geburtsdatums sowie der Telefonnummer aller Teilnehmer für die jeweils drei Fahrten am 2., 3., 9., 10., 16., 17., 23., 24., 30., 31. Juli und 6., 7. August unter
www.besucherservice@dus.com
anmelden.
Für Rückfragen steht der Besucherservice unter der Telefonnummer 0211 / 421-20931 zur Verfügung. Weitere Informationen sind unter https://www.dus.com/dede/services/news/airport-touren abrufbar.

 

Airport testet Desinfektionsroboter: Mit UVC-Strahlung gegen Viren und Bakterien

Duisburg, 18. Juni 2020 - Lautlos setzt sich der futuristische Roboter mitten im Terminal des Düsseldorfer Flughafens in Bewegung. Mit ultraviolettem Licht (UV-C) kann das hochmoderne Desinfektionsgerät Viren und Bakterien auf verschiedensten Oberflächen und in der Luft abtöten und so beispielsweise auch die Ausbreitung von Coronaviren wirksam begrenzen. Zielgenau verfolgt die rund 140 Kilo schwere Maschine in Schrittgeschwindigkeit ihre vorgegebene Route.

Der Roboter läuft autonom oder wird via Tablet aus sicherer Entfernung ferngesteuert. NRWs größter Airport setzt auch in Sachen Reinigung auf innovative Lösungen. Darum prüft der Flughafen aktuell den Einsatz des von MoveoMed in Deutschland vertriebenen UV-Desinfektionsroboters auf seine Effektivität unter den speziellen räumlichen Gegebenheiten eines Flughafenterminals.

Die Desinfektion mit UV-Licht basiert auf der Bestrahlung von Krankheitserregern mit ultraviolettem Licht. Dies könnte eine effektive Ergänzung zur herkömmlichen Reinigungsleistung an stark frequentierten Stellen im Terminal sein. Auch bei der Bekämpfung des Corona-Virus bietet das Gerät wirksame und erfolgreiche Desinfektion. Normalerweise kommt der UV-Desinfektionsroboter bei der Desinfektion von Räumlichkeiten in Krankenhäusern, Kliniken, Arztpraxen und Laboren zum Einsatz.

 

NRW-Flughäfen: 99,6 Prozent weniger Passagiere im April 2020

Zahl der Fluggäste mit Ziel Balearen im Jahr 2020 bisher um zwei Drittel gesunken
Wiesbaden/Duisburg, 12. Juni 2020 - Vom 15. Juni an wird Urlaub auf Mallorca für die ersten Gäste aus Deutschland wieder möglich sein. Dann dürfen die Balearen ein Kontingent von bis zu 10 900 Touristinnen und Touristen aus Deutschland empfangen – noch vor der offiziellen Grenzöffnung Spaniens für alle ausländischen Reisenden am 1. Juli.
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, reisten von Januar bis April 2020 knapp 317 400 Fluggäste von den großen deutschen Flughäfen auf die Balearen. Damit erreichte das Fluggastaufkommen in den ersten vier Monaten 2020 nur noch rund ein Drittel des vergleichbaren Vorjahresniveaus (965 400 Flugpassagiere). Im Zuge der Corona-Pandemie war der internationale Flugverkehr im April 2020 nahezu vollständig zum Erliegen gekommen; auf die Balearen reisten im April nur 199 Passagiere von großen deutschen Flughäfen. Geplante Osterurlaube mussten abgesagt werden.





Im April 2020 flogen von den sechs Hauptverkehrsflughäfen in NRW 8 369 Passagiere ab

Düsseldorf/Duisburg, 5. Juni 2020 - Im April 2020 flogen von den sechs Hauptverkehrsflughäfen in NRW 8 369 Passagiere ab. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 99,6 Prozent weniger Fluggäste als im April des Vorjahres. 8,1 Prozent aller an großen Flughäfen beförderten Passagiere in Deutschland starteten damit von einem Verkehrspunkt in NRW. 6 048 der von Hauptverkehrsflughäfen in NRW gestarteten Passagiere flogen ins Ausland (−99,6 Prozent); das Passagieraufkommen bei Inlandsflügen lag bei 2 321 Passagieren (−99,3 Prozent) - IT.NRW

Flughafen bereitet mit Partnern die Wiederaufnahme des Luftverkehrs vor

Von Düsseldorf aus sicher und gesund ans Ziel


Gähnende Leere im Terminal am Pfingstmontag - Fotos haje


Düsseldorf/Duisburg, 28. Mai 2020 - Ab Juni kommt allmählich Bewegung in den Luftverkehr: Nach derzeitigem Stand lockern immer mehr Länder Europas ihre durch die Corona-Pandemie erfolgten Reisebeschränkungen, und so werden viele Airlines in den kommenden Wochen wieder schrittweise ihre Verbindungen ab Düsseldorf anbieten. Entsprechend sorgfältig bereitet sich der größte Airport Nordrhein-Westfalens auf eine Wiederaufnahme des Flugverkehrs vor.

Thilo Schmid, Senior Vice President Aviation & Accountable Manager der Flughafen Düsseldorf GmbH: „Auch wenn wir im Juni noch weit entfernt von einem für diese Zeit normalen Passagieraufkommen sein werden, freuen wir uns sehr, dass wir voraussichtlich ab Mitte des kommenden Monats wieder nennenswerten Luftverkehr hier am Airport haben werden. Als Flughafenbetreiber wollen wir gemeinsam mit unseren Partnern und den Behörden für einen bestmöglichen Gesundheitsschutz der Reisenden und Mitarbeiter Sorge tragen.

Daher werden wir in Kürze wichtige infrastrukturelle Anpassungen vornehmen: Ab 1. Juni wird zusätzlich zu Flugsteig A auch Flugsteig C wieder in Betrieb genommen, ebenso die Gepäckförderanlage und alle Gepäckbänder im Ankunftsbereich.“ In enger Abstimmung mit der Landeshauptstadt Düsseldorf, den Airlines, Dienstleistern, Behörden und den Branchenverbänden hat der Düsseldorfer Flughafen darüber hinaus ein umfassendes Maßnahmenpaket zusammengestellt, das in den kommenden Wochen schrittweise im gesamten Terminal umgesetzt wird.

Oberstes Ziel ist der bestmögliche Schutz von Flugreisenden und Mitarbeitern vor einer möglichen Infektion mit COVID-19. Aber auch die Reisenden selber können einen entscheidenden Beitrag zu ihrem eigenen Schutz leisten, indem sie – wo immer dies möglich ist – den Mindestabstand wahren und mit Betreten des Terminals jederzeit den verpflichtenden Mund-Nasen-Schutz tragen. Um die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zu erleichtern, wird der Flughafen Düsseldorf Anpassungen in den Wartebereichen beim Check-In, vor den Sicherheits- und Bordkartenkontrollen, Gates und Gepäckausgaben einrichten. Hierdurch werden die Abläufe entzerrt.

Gut sichtbare, zweisprachige Hinweise auf den Monitoren im Terminal, Bodenmarkierungen und Piktogramme weisen Passagiere ebenfalls auf die Einhaltung des Mindestabstands und auf die Tragepflicht des Mund-Nasen-Schutzes hin. Zudem werden die Sitze in den Abfluggates mit deutlich mehr Abstand zwischen den Reisenden belegt. Auch soll das Boarding und Deboarding in Abstimmung mit Airlines und Handlingspartnern jeweils in zeitversetzten Intervallen erfolgen und die Belegungsdichte in den Passagierbussen reduziert werden.

Zum schnelleren Boarding und Deboarding werden die Flugzeuge vorzugsweise direkt an den Gatepositionen geparkt, wenn es das Verkehrsaufkommen zulässt. Der Flughafen trifft darüber hinaus aktuell zusätzliche hygienische Vorkehrungen: Im Terminal werden sukzessive die Counter und Arbeitsplätze mit direktem Kundenkontakt mit Schutzscheiben ausgestattet. An stark frequentierten Orten im Terminal wird es Möglichkeiten zur Händedesinfektion geben.

Die Reinigungsintervalle der sanitären Einrichtungen werden an das Passagieraufkommen angepasst. Oberflächen im Terminal werden verstärkt desinfiziert. Der Flughafen wird Servicepersonal einsetzen, um Passagierströme zu leiten und Flugreisende auf die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen hinzuweisen.

Thilo Schmid: „Für den bestmöglichen 3/3 Gesundheitsschutz im Terminal ist die Mitwirkung aller Reisenden unerlässlich. Wir bitten sie daher, wo immer möglich den Mindestabstand zu wahren und jederzeit einen Mund-Nasenschutz zu tragen.“ Der Flughafen Düsseldorf bittet Passagiere, sich vor Reiseantritt bei ihrer Airline und auf der Website des Düsseldorfer Flughafens (www.dus.com) über aktuelle Hinweise zu informieren.
Aufgrund der angepassten Prozesse beim Check-In, bei der Sicherheitskontrolle und beim Boarding sollten Reisende deutlich mehr Zeit einplanen. Dies gilt auch für ankommende Fluggäste beim Deboarding, den Einreisekontrollen und der Gepäckausgabe. Flugreisende sollten zudem beachten, dass auf Weisung der Bundespolizei derzeit nur maximal ein Handgepäckstück pro Passagier an den Luftsicherheitskontrollen akzeptiert wird.

 



Flughafen Düsseldorf: Zusätzliche Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren liegen aus

Düsseldorf/Duisburg, 12. Mai 2020 - Das Verkehrsministerium des Landes NRW hat ergänzende Antragsunterlagen der Flughafen Düsseldorf GmbH zur Kapazitätserweiterung für den Flughafen Düsseldorf im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens offengelegt. Trotz der aktuell schwierigen Situation sind die zusätzlichen Unterlagen seit dem 04. Mai 2020 einen Monat lang sowohl über die Homepage der Bezirksregierung (http://url.nrw/offenlage), als auch auf der Homepage des Verkehrsministeriums NRW für jedermann einsehbar.
 Ferner werden die Unterlagen physisch bei den Stadtverwaltungen in Düsseldorf, Duisburg, Essen, Heiligenhaus, Kaarst, Krefeld, Meerbusch, Moers, Mülheim, Neuss, Ratingen, Tönisvorst und Willich öffentlich ausgelegt. In der Stadt Korschenbroich wird die Offenlage erstmals durchgeführt, so dass für die Bürgerinnen und Bürger dort die gesamten Antragsunterlagen relevant sind und auch zur Verfügung gestellt werden.
Da der letzte Tag der Auslegungsfrist, der 12. Juni 2020, ein Brückentag ist, an dem in einigen Kommunen die Verwaltungsgebäude geschlossen sind, wird die Auslegung im Einzelfall bis zum 15. Juni 2020 verlängert. Zum Schutz der Interessierten und der Mitarbeiter in den Kommunalverwaltungen angesichts der aktuellen Lage in der Corona-Pandemie haben die Kommunen Vorkehrungen getroffen, mancherorts ist der Zugang nur nach vorheriger Anmeldung möglich: Stadt Essen Ansprechpartner Jürgen Höke; Offenlage endet mit Ablauf des 15.Juni. 2020, da am 12.6. die Stadtverwaltung geschlossen ist Stadt Heiligenhaus          

Terminvereinbarung unter 02056 13-288 oder per E-Mail: stadtentwicklung@heiligenhaus.de Stadt Krefeld                     
 Nur telefonische Terminvereinbarung unter 02151 3660-3800 oder 02151 3660-3846 Stadt Korschenbroich    
Nur telefonische Terminvereinbarung unter 02161 613-134; Ansprechpartner Herr Hoffmans Stadt Moers            
Nur telefonische Terminvereinbarung unter 02841 201-416; Ansprechpartner Pascal Sell Stadt Meerbusch  
 Nur telefonische Vereinbarung unter 02150 916-274; Ansprechpartnerin Dana Frey Stadt Mülheim an der Ruhr       
Terminvereinbarung unter 0208 455-7000 oder per E-Mail umweltamt@muelheim-ruhr.de Stadt Neuss           
Nur telefonische Terminvereinbarung unter 02131 90-6101; Raumänderung: 1. Etage, Raum 1.652 Stadt Ratingen      
Für die Einsichtnahme ist ein Schleusendienst eingerichtet; für den barrierefreien Zugang lautet die Telefonnummer 0162 2154112.  

Zum Verfahren
Im Jahr 2015 hat der Flughafen Düsseldorf dem Verkehrsministerium NRW Pläne vorgelegt, die unter anderem den Bau von insgesamt acht neuen Flugzeug-Abstellplätzen sowie die Änderungen geltender Betriebsregelungen vorsehen. Zu nachfragestarken Zeiten am Tag will das Unternehmen die Zahl der planbaren Flugbewegungen erhöhen, außerdem bedarfsgerecht beide Start- und Landebahnen zur Abwicklung des Flugverkehrs nutzen.
Der entsprechende Planfeststellungsbeschluss wurde beim zuständigen Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen beantragt. Die Bezirksregierung Düsseldorf ist in diesem Prozess für das Anhörungsverfahren und die Beteiligung der Öffentlichkeit zuständig. Nachdem in Folge der Offenlage der Antragsunterlagen in 2016 mehr als 47.000 Einwender Stellung zu dem Vorhaben genommen hatten, war ein weiterer wichtiger Schritt im Beteiligungsverfahren im Jahr 2017 der von der Bezirksregierung Düsseldorf durchgeführte Erörterungstermin u.a. mit Antragstellerin, Trägern öffentlicher Belange, Bürgerinitiativen und Privatpersonen. Einwendungen, Kritik und Anregungen wurden ausgetauscht und das Verfahren anschließend der Planfeststellungsbehörde zur Entscheidung zurückgegeben.
Auf Aufforderung des Ministeriums hat die Antragstellerin ihre Planungsunterlagen in der Folge ergänzt und in Teilen geändert. Die erforderlichen Anpassungen betreffen unter anderem die Unterlagen über die Umweltauswirkungen nach § 6 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG alte Fassung). Die Bezirksregierung Düsseldorf, die das erneute Anhörungsverfahren durchführt, weist darauf hin, dass – außer in Korschenbroich - in allen oben genannten Kommunen nur die zusätzlichen Unterlagen ausgelegt werden und nur dazu Stellungnahmen abgegeben werden können. Die im bereits durchgeführten Anhörungsverfahren eingebrachten, zulässigen Einwendungen und Stellungnahmen müssen nicht erneut vorgebracht werden. Sie sind gültig und weiterhin Gegenstand des Planfeststellungsverfahrens.    

NRW-Flughäfen: 67,3 Prozent weniger Passagiere im März 2020
Von den sechs Hauptverkehrsflughäfen in NRW flogen im März 2020 rund 518 400 Passagiere ab. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 67,3 Prozent weniger Fluggäste als im März 2019. 16,0 Prozent aller gewerblich beförderten Passagiere in Deutschland starteten damit von einem der großen Flughäfen in NRW. Rund 417 500 der von Hauptverkehrsflughäfen in NRW gestarteten Passagiere flogen ins Ausland (−65,7 Prozent); das Passagieraufkommen bei Inlandsflügen lag bei rund 100 800 Passagieren (−72,6 Prozent). (IT.NRW)

 


Flugverkehr in Deutschland im März 2020: 62,9 % weniger Fluggäste als im März 2019 - Flugverkehr aus China um 92,9 % rückläufig

Wiesbaden/Duisburg, 30. April 2020 - Der Luftverkehr wurde im März 2020 aufgrund der Corona-Pandemie stark eingeschränkt: Rund 7,1 Millionen Fluggäste sind an den deutschen Hauptverkehrsflughäfen gestartet oder gelandet. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das 62,9 % weniger als im Vorjahresmonat.

Im Vergleich zum März 2019 sank die Zahl der abfliegenden Fluggäste um 66,1 % auf 3,2 Millionen stärker als die der ankommenden Fluggäste (-59,6 % auf 3,9 Millionen). Dabei ging der Flugverkehr mit anfänglich besonders vom neuen Coronavirus betroffenen Regionen überdurchschnittlich stark zurück. So fiel die Zahl der aus China (einschließlich Hongkong) eintreffenden Fluggäste um 92,9 % im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Luftfrachtverkehr weniger stark betroffen
Der Versand und Empfang von Luftfracht (einschließlich Luftpost) ging im März im Vergleich zum Vorjahresmonat um 11 % auf 392 000 Tonnen zurück. Dabei erfuhr insbesondere die Frachtbeförderung im Rahmen von Passagierflügen einen deutlichen Rückgang (-38,2 % auf 68 000 Tonnen). Die Beförderung in reinen Frachtflügen erlebte dagegen einen vergleichsweise moderaten Rückgang von -1,9 % auf 324 000 Tonnen.
Die Zahl der Frachtflüge erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um 3,4 % auf 11 000 Flüge, während die Zahl der Flüge mit Personenbeförderung um 48,7 % auf 81 000 Flüge abnahm.
Bei den betrachteten Fluggastzahlen werden Fluggäste nach ihrem Streckenziel (beziehungsweise Streckenherkunft) ausgewiesen. Nicht berücksichtigt wird dabei, ob sie am Streckenziel verbleiben oder nach einem Umsteigevorgang weiterreisen (beziehungsweise ob die Fluggäste vor oder an dem Streckenherkunftsflughafen bereits umgestiegen sind).

Streckenziele und Herkünfte im März 2020 - Veränderungen gegenüber Vorjahresmonat in %:









 

Flughafen verschiebt DUS Nachbarschaftspreis 2020 in den Herbst

Düsseldorf/Duisburg, 17. April 2020 - Durch die Corona-Pandemie erlebt unsere Gesellschaft derzeit massive Einschnitte im beruflichen und privaten Leben. Umso mehr möchte der Flughafen Düsseldorf an seinem Vorhaben festhalten, das Ehrenamt und die Vereinsarbeit im Umfeld des Airports auch in diesem Jahr auszuzeichnen: Der mit insgesamt 13.500 Euro dotierte DUS Nachbarschaftspreis wird, wie geplant, auch im Jahr 2020 verliehen.
Gleichzeitig ist sich der Flughafen bewusst, dass viele Vereine derzeit nach Wegen suchen, mit den für sie herausfordernden Einschränkungen verantwortungsvoll umzugehen und alle Kräfte auf die Aufrechterhaltung des Vereinslebens konzentrieren. Der Flughafen Düsseldorf verschiebt daher seinen Nachbarschaftspreis in den Herbst.
Damit verlängert sich nicht nur das Zeitfenster für Bewerbungen bis zum 27. September, sondern auch die Votingphase, die nun vom 1. bis zum 31. Oktober stattfinden soll. Derzeit ist die Verleihung für den November geplant, ursprünglich war sie für den 23. Juni vorgesehen.
Sobald Termin und Rahmen der Veranstaltung feststehen, erfolgt eine entsprechende Information. Dem Düsseldorfer Airport ist die gesellschaftliche Wirksamkeit der Vereinsarbeit ein besonderes Anliegen. Daher zeichnet ein Sonderpreis auch in diesem Jahr wieder außergewöhnliches Engagement aus. Der Sonderpreis wird von AviAlliance, einem Anteilseigner des Flughafens, gesponsert und ist mit 2.000 Euro dotiert. Auch besondere Kreativität lohnt sich: Die einfallsreichste Bewerbung erhält ebenfalls 2.000 Euro.

Wie kann man sich für den DUS Nachbarschaftspreis bewerben?
Der DUS Nachbarschaftspreis richtet sich an eingetragene Vereine aus den Städten Düsseldorf, Duisburg, Essen, Heiligenhaus, Kaarst, Krefeld, Meerbusch, Moers, Mülheim, Neuss, Ratingen, Tönisvorst und Willich. Kommunale Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten können ihren Beitrag über ihren jeweiligen Förderverein einreichen.
Die Bewerbung funktioniert denkbar einfach: Die Vereine werden gebeten, sich kurz vorzustellen und zu erläutern, wofür sie die Förderung konkret einsetzen möchten. Abgerundet wird die Bewerbung von einigen Fotos oder einem kurzen Film. Über die Preisträger entscheiden die Menschen im Umland des Flughafens per Online-Voting vom 1. bis 31. Oktober.
Weitere Details und Hintergrundinformationen zum DUS Nachbarschaftspreis sind auf www.dus-nachbarschaftspreis.de zu finden. Für Nachfragen der Teilnehmer steht das Team des DUS Nachbarschaftspreises zur Verfügung.

Corona-Pandemie: Flughafen Düsseldorf erhält Flugbetrieb aufrecht, passt die Infrastruktur jedoch der Nachfrage an

Düsseldorf/Duisburg, 18 März 2020 - Die Ausbreitung der Corona-Pandemie führt im internationalen Luftverkehr weiter zu erheblichen Einschränkungen. Das Verkehrsaufkommen bewegt sich aktuell bei lediglich rund 20 Prozent des für diese Jahreszeit üblichen Volumens. Trotz dieses starken Nachfragerückgangs erhält der größte Airport Nordrhein-Westfalens seinen Betrieb aufrecht. Infrastruktur und Services werden jedoch an den deutlich reduzierten Flugverkehr angepasst.

Hierzu erklärt Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung: „Wir alle müssen unseren Beitrag leisten, um die Ausbreitung des Coronavirus wirkungsvoll einzudämmen. Als systemrelevanter Flughafen haben wir jedoch neben der Betriebspflicht zudem eine besondere Verantwortung für die Aufrechterhaltung des Verkehrs. Dazu gehören neben der Abwicklung des verbleibenden Flugplans in erster Linie Rückholflüge sowie mögliche Medizin-, Sonder- oder Frachtflüge. Wir haben uns auf diese Situation vorbereitet, sind weiterhin durchgehend erreichbar und können jederzeit professionell agieren. Darüber hinaus haben wir Maßnahmen ergriffen, um die wirtschaftlichen Effekte der Pandemie abzumildern. Dazu gehört auch, dass wir uns – wie viele andere Unternehmen – dazu entschlossen haben, ab April für unsere Belegschaft Kurzarbeit anzumelden.“

Alle Passagiere werden künftig zentral über den Flugsteig A abgefertigt. Aufgrund seiner großzügig angelegten Sicherheitskontrollen sowie der zahlreichen Gates und vielen verschiedenen Warteflächen ist er am besten geeignet, die derzeitigen Hygieneanforderungen zum Schutz der Passagiere und Mitarbeiter zu erfüllen.

Der Flugsteig B wird ab Donnerstag vorübergehend nicht mehr genutzt. Dies gilt ab der kommenden Woche auch für Flugsteig C. Der Check-In erfolgt für Fluggäste ab Donnerstag an den Countern 101 bis 170. Für die Aufgabe von Sondergepäck steht weiterhin ein separater Schalter zur Verfügung. Die Hugo Junkers- sowie die Open Sky-Lounge wurden bereits geschlossen. Der VIP-Service steht für Publikumsverkehr bis auf Weiteres nicht zur Verfügung. Der Flugbetrieb wird ab Donnerstag ausschließlich über die Südbahn abgewickelt.

Analog zum Rückgang des Passagieraufkommens werden auch die Parkplatzkapazitäten in den kommenden Tagen reduziert. Die konkreten Planungen laufen derzeit und werden in Kürze auf der Internetseite des Flughafens bekanntgegeben. Die Beschrankungs­anlagen auf der Abflug- und Ankunftsebene (Kiss & Fly) bleiben bis auf Weiteres geöffnet.

Die Shops und Restaurants im Terminal, die den landesbehördlichen Vorgaben unterliegen, werden kurzfristig schließen. Der REWE-Supermarkt und die Bäckerei Terbuyken auf der Ankunftsebene sowie die Apotheke auf der Abflugebene bleiben nach derzeitigen Erkenntnissen geöffnet.

Bereits am 16. März wurden die beliebten Airporttouren bis vorerst 19. April vorrübergehend ausgesetzt. Das Nachbarschaftsbüro des Flughafens steht für den Kontakt mit Anwohnern weiterhin telefonisch (0211-421-23366) oder per E-Mail (buergerinfo@dus.com)  zur Verfügung. Ein Publikumsverkehr ist derzeit nicht möglich.

Auf seiner Website www.dus.com informiert der Flughafen Düsseldorf über die aktuellen Entwicklungen.

- Corona: Airport reduziert seinen Betrieb auf das Notwendige
- Schon Minus im Verkehrsvolumen von bis zu 20 Prozent
- Nachtflugbeschränkungen werden gelockert

Airport reduziert seinen Betrieb auf das Notwendige
Düsseldorf/Duisburg, 16. März 2020 - Die Ausbreitung der Corona-Pandemie führt im internationalen Luftverkehr zu erheblichen Einschränkungen. Die weltweit erlassenen Reisebeschränkungen und Verhaltensregeln sowie die in diesem Zuge stark rückläufige Passagiernachfrage führt zu einer noch nie dagewesenen Situation in der Branche und am Düsseldorfer Flughafen.

Nach einer starken Wachstumsphase im Jahr 2019 hatte NRWs größter Flughafen die Verkehrsnachfrage für 2020 zunächst auf einem soliden Vorjahresniveau erwartet. Aktuell ist der Luftverkehr in Düsseldorf – ähnlich wie an allen anderen Standorten – stark rückläufig.
Für das erste Quartal 2020 rechnet die Flughafen Düsseldorf GmbH von einem Minus im Verkehrsvolumen von bis zu 20 Prozent. Das Verkehrsaufkommen der aktuellen Woche bewegt sich unter 30 Prozent des Vorjahresniveaus. Wie sich die kommenden Tage und Wochen darstellen werden, hängt stark von der Entwicklung der CoronaPandemie ab. Als systemkritischer Verkehrsflughafen besteht für den Flughafen Düsseldorf eine Betriebspflicht.

Hierzu erklärt Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung: „Noch ist nicht klar, wie lange die Corona-Pandemie andauern wird, aber wir haben Grund zu der Annahme, dass wir spätestens zum Sommer mit einer Verbesserung der Situation rechnen können. Bis dahin werden unsere Mitarbeiter intensiv daran arbeiten, die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Corona-Virus an unserem Airport einzudämmen. Wir sind ein robustes Unternehmen, nicht zuletzt dank unserer guten Mitarbeiter. Wir haben in der Vergangenheit bereits verschiedene Krisen bewältigt und werden auch die aktuelle Situation im Team erfolgreich meistern.“

Um die kurzfristigen wirtschaftlichen Effekte abzumildern, reduziert der Düsseldorfer Airport derzeit seinen Betrieb auf das Notwendige. Auch die Schließung einzelner Flugsteige wird derzeit in Betracht gezogen. Geplante Projekte bzw. Investitionen sowie externe Leistungen werden zurückgestellt. Gleichzeitig prüft der Flughafen, welche Unterstützungsleistungen er im Rahmen des von der Bundesregierung eingerichteten Maßnahmenpakets in Anspruch nehmen könnte. Oberste Priorität hat in der gesamten Phase der Pandemie der Schutz der Flughafen-Mitarbeiter.

In Absprache mit den zuständigen Stellen informiert das Management die Kollegen regelmäßig und ausführlich über Hintergründe, Einschätzungen sowie Handlungsempfehlungen. Reisende, die trotz der allgemeinen Situation einen Flug antreten wollen, werden gebeten, sich vor Anreise zum Flughafen bei der Airline oder Reisegesellschaft über den Status ihres Fluges zu informieren.

Die beliebten Airporttouren werden ab dem 16. März bis vorerst 19. April vorrübergehend ausgesetzt. Das Nachbarschaftsbüro des Flughafens steht für den Kontakt mit Anwohnern weiterhin telefonisch (0211-421-23366) oder per E-Mail (buergerinfo@dus.com) zur Verfügung. Der Publikumsverkehr wurde bis auf weiteres ausgesetzt. Zudem haben die Shops und Restaurants im Terminal ihre Öffnungszeiten der besonderen Situation angepasst.

 

 

Corona: Nachtflugbeschränkungen werden gelockert

Das Dezernat Luftverkehr der Bezirksregierung Düsseldorf wird ab sofort in Absprache mit den Bundes- und Landesverkehrsministerien großzügige Ausnahmen von den Nachtflugbeschränkungen zulassen.
Dies betrifft Maschinen, deren Passagiere aus belasteten Urlaubsgebieten kommen, sowie Flugzeuge, deren Ladung unentbehrlich im Zusammenhang mit der Corona-Krise ist (insbesondere medizinische Geräte und Ausrüstungen). Diese Maßnahme gilt bis auf Weiteres und wird begleitet von strengen Hygieneauflagen durch die European Union Aviation Safety Agency (EASA).  

44 Prozent weniger Nachtflugbewegungen seit Jahresbeginn

Düsseldorf/Duisburg, 10. März 2020 - Die Anzahl der späten Starts und Landungen am Düsseldorfer Airport entwickelt sich weiterhin sehr positiv. Im Vergleich zu den ersten beiden Monaten im Jahr 2019 gingen die nächtlichen Flugbewegungen im Januar und Februar um 44 Prozent zurück, im Vergleich zu den ersten beiden Monaten des Jahres 2018 sogar um 60 Prozent.

Damit entfalten die Maßnahmen aller am Luftverkehr beteiligten Partner, die zur Verbesserung der Pünktlichkeit in die Wege geleitet wurden, weiterhin ihre Wirkung. Während im Zeitraum 1. Januar 2019 bis 28. Februar 2019 noch 149 Starts nach 22:00 Uhr beziehungsweise Landungen zwischen 23:00 und 5:59 Uhr stattgefunden haben, ist die Zahl dieser Flugbewegungen im Zeitraum 1. Januar bis 29. Februar dieses Jahres um 44,3 Prozent auf 83 gesunken.

Auf Grund der Orkantiefs Sabine und Victoria sowie zeitweise winterlichen Witterungsverhältnissen lag die Zahl der späten Flugbewegungen im Februar mit 56 zwar über dem Jahr 2019 (36), jedoch deutlich unter den Werten von 2018 (112). Am Düsseldorfer Flughafen gilt in den Nachtstunden eine Flugbeschränkung. Maschinen dürfen planmäßig bis 22:00 Uhr starten und bis 23:00 Uhr landen.

Verspätete Maschinen dürfen noch bis 23:30 Uhr – beziehungsweise Homebase-Carrier mit Wartungsschwerpunkt in Düsseldorf bis 24:00 Uhr – landen, sofern sich die Verzögerung nicht aus der Flugplangestaltung ergibt. Transparenz ist dem Flughafen Düsseldorf für eine sachliche und konstruktive Debatte wichtig. Daher veröffentlicht der Airport jeweils zur Monatsmitte auf seiner Website (dus.com) den ausführlichen Pünktlichkeits- und Nachtflugreport des Vormonats.

 

NRW-Flughäfen: 1,2 Prozent mehr Passagiere im Jahr 2019

Düsseldorf/Duisburg, 5. März 2020 - Von den sechs großen NRW-Flughäfen flogen im Jahr 2019 fast 21,7 Millionen Passagiere ab. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 1,2 Prozent mehr Fluggäste als im Jahr 2018. 17,4 Prozent aller gewerblich beförderten Passagiere in Deutschland starteten damit von einem der Hauptverkehrsflughäfen in NRW.
Mehr als 17,6 Millionen, der von den NRW-Flughäfen gestarteten Passagiere, flogen ins Ausland (+1,8 Prozent); das Passagieraufkommen bei Inlandsflügen lag bei knapp 4,1 Millionen Passagieren (−1,3 Prozent).

Bei Flügen ins Ausland stieg das Passagieraufkommen im Jahr 2019 an den Flughäfen Dortmund (+22,2 Prozent) und Düsseldorf (+5,6 Prozent). Rückläufige Zahlen bei den Auslandspassagieren verzeichneten hingegen die Flughäfen Münster/Osnabrück (−1,7 Prozent), Köln/Bonn (−4,9 Prozent), Paderborn/Lippstadt (−6,8 Prozent) und Niederrhein/Weeze (−25,6 Prozent). (IT.NRW)

Weiteres Rekordjahr

124,4 Millionen Fluggäste starteten 2019 von deutschen Flughäfen
Wiesbaden/Duisburg, 18. Februar 2020 Von den 24 größten Verkehrsflughäfen in Deutschland traten im Jahr 2019 rund 124,4 Millionen Fluggäste eine Flugreise an. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurde damit der Höchstwert aus dem Jahr 2018 (122,6 Millionen Fluggäste) noch einmal übertroffen.
Das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr schwächte sich mit +1,5 % aber deutlich ab (2018: +4,2 %).

Sturmtief Sabine sorgt auch am Montag für Flugausfälle

Reisende sollten ihren Flugstatus checken
Düsseldorf/Duisburg, 9. Februar 2020 - Sturmtief Sabine hält auch am Montag Nordrhein-Westfalen und den Luftverkehr in Atem. Nachdem die Fluggesellschaften am Sonntag 120 Starts und Landungen aus Sicherheitsgründen am Düsseldorfer Airport abgesagt hatten, wurden für Montag bereits 100 von ursprünglich geplanten 570 Flugbewegungen annulliert (Stand: 18:00 Uhr).

Passagiere, die am Montag eine Flugreise gebucht haben, werden daher weiterhin gebeten, sich vor Anreise zum Flughafen über den Status ihres Fluges auf der Website ihrer Airline zu informieren. Die Besucherterrasse des Flughafens bleibt auch am Montag wetterbedingt geschlossen.

Über 76 Prozent weniger Nachtflugbewegungen am Airport im Januar

Düsseldorf/Duisburg, 5. Februar 2020 - Der positive Trend für die Passagiere und Anwohner am Düsseldorfer Flughafen hält an. Die Zahl der späten Starts und Landungen geht weiter zurück. Und dies bereits im 15. Monat in Folge. Damit entfalten die Maßnahmen aller am Luftverkehr beteiligten Partner, die zur Verbesserung der Pünktlichkeit in die Wege geleitet wurden, weiterhin ihre Wirkung.
Während im Januar 2019 noch 113 Starts nach 22:00 Uhr beziehungsweise Landungen zwischen 23:00 und 5:59 Uhr stattgefunden haben, ist die Zahl dieser Flugbewegungen im Januar dieses Jahres um 76,1 Prozent auf 27 gesunken. Damit liegen die Januar-Zahlen 2020 nicht nur unter denen des Vorjahres, sondern auch 71,3 Prozent unter den Werten von 2018. Damals wurden insgesamt noch 94 späte Flüge gezählt.

Am Düsseldorfer Flughafen gilt in den Nachtstunden eine Flugbeschränkung. Maschinen dürfen planmäßig bis 22:00 Uhr starten und bis 23:00 Uhr landen. Verspätete Maschinen dürfen noch bis 23:30 Uhr – beziehungsweise Homebase-Carrier mit Wartungsschwerpunkt in Düsseldorf bis 24:00 Uhr – landen, sofern sich die Verzögerung nicht aus der Flugplangestaltung ergibt. Transparenz ist dem Flughafen Düsseldorf für eine sachliche und konstruktive Debatte wichtig. Daher veröffentlicht der Airport jeweils zur Monatsmitte auf seiner Website (dus.com) den ausführlichen Pünktlichkeits- und Nachtflugreport des Vormonats.

13.500 Euro für ehrenamtliches Engagement:
Flughafen Düsseldorf schreibt Nachbarschaftspreis 2020 aus

Düsseldorf/Duisburg, 30. Januar 2020 - „Gutes tun und darüber reden“ lohnt sich in der Nachbarschaft des Düsseldorfer Flughafens auch in diesem Jahr. Nach der erfolgreichen Premiere des DUS Nachbarschaftspreises im vergangenen Jahr zeichnet der Airport 2020 erneut besonderes ehrenamtliches Engagement aus.

Vom 1. Februar bis 26. April können sich Vereine aus der Region auf der Website www.dus-nachbarschaftspreis.de vorstellen und sich mit ihrem Projekt bewerben. Die Teams, die beim anschließenden Online-Voting die Bevölkerung am meisten begeistern, können sich über Preisgelder in Höhe von insgesamt 13.500 Euro freuen. Die feierliche Prämierung der Sieger findet am 23. Juni im Flughafenterminal statt.
„Wir erleben immer wieder, mit wie viel Leidenschaft und Herzblut sich die Menschen in den Vereinen rund um unseren Flughafen ehrenamtlich engagieren. Als gute Nachbarn möchten wir daher auch in diesem Jahr dazu beitragen, dass Träume und Ideen, für die die Vereinsbudgets oft nicht ausreichen, trotzdem Wirklichkeit werden können“, erläutert Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens, die Zielsetzung des DUS Nachbarschaftspreises 2020.
Dem Düsseldorfer Airport ist die gesellschaftliche Wirksamkeit der Vereinsarbeit ein besonderes Anliegen. Daher zeichnet ein Sonderpreis auch in diesem Jahr wieder außergewöhnliches Engagement aus.
Der Sonderpreis wird von AviAlliance, einem Anteilseigner des Flughafens, gesponsert und ist mit 2.000 Euro dotiert. Auch besondere Kreativität lohnt sich: Die einfallsreichste Bewerbung erhält ebenfalls 2.000 Euro.

Wie kann man sich für den DUS Nachbarschaftspreis bewerben?
Der DUS Nachbarschaftspreis richtet sich an eingetragene Vereine aus den Städten Düsseldorf, Duisburg, Essen, Heiligenhaus, Kaarst, Krefeld, Meerbusch, Moers, Mülheim, Neuss, Ratingen, Tönisvorst und Willich.
Kommunale Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten können ihren Beitrag über ihren jeweiligen Förderverein einreichen. Die Bewerbungsphase läuft vom 1. Februar bis zum 26. April. In dieser Zeit können sich alle Vereine unter www.dus-nachbarschaftspreis.de bewerben. Die Bewerbung funktioniert denkbar einfach: Die Vereine werden gebeten, sich kurz vorzustellen und zu erläutern, wofür sie die Förderung konkret einsetzen möchten.
Abgerundet wird die Bewerbung von einigen Fotos oder einem kurzen Film. Über die Preisträger entscheiden die Menschen im Umland des Flughafens per OnlineVoting vom 1. bis 31. Mai. Weitere Details und Hintergrundinformationen zum DUS Nachbarschaftspreis sind auf www.dus-nachbarschaftspreis.de zu finden. Für Nachfragen der Teilnehmer steht das Team des DUS Nachbarschaftspreises zur Verfügung.

Team DUS Nachbarschaftspreis Flughafenstraße 105 40474 Düsseldorf
E-Mail: nachbarschaftspreis@dus.com
Telefon: 0211 / 421 – 23366

Zahl der Nachtflugbewegungen seit 14 Monaten rückläufig

Düsseldorf/Duisburg, 15. Januar 2020 - Die erfreuliche Entwicklung für die Passagiere und Anwohner am Düsseldorfer Flughafen konnte auch zum Jahresende 2019 fortgeführt werden. Die Zahl der späten Starts und Landungen geht weiter zurück. Und dies bereits im 14. Monat in Folge und trotz eines gestiegenen Verkehrsaufkommens.
Damit entfalten die Maßnahmen aller am Luftverkehr beteiligten Partner, die zur Verbesserung der Pünktlichkeit in die Wege geleitet wurden, weiterhin ihre Wirkung. Während im Dezember 2018 noch 53 Starts nach 22:00 Uhr beziehungsweise Landungen zwischen 23:00 und 5:59 Uhr stattgefunden haben, ist die Zahl dieser Flugbewegungen im Dezember 2019 um 13,2 Prozent auf 46 gesunken. Im gesamten Jahr 2018 wurden 2.311 der späten Starts und Landungen von den Airlines durchgeführt.

Im vergangenen Jahr 2019 ging die Zahl dieser Flüge um 29,2 Prozent auf 1.636 zurück. Gleichzeitig stieg in Düsseldorf im selben Zeitraum die Anzahl der Gesamtbewegungen im gewerblichen Verkehr auf 217.250 um rund 3,6 Prozent. Die Zahlen der Nachtflugbewegungen aus dem vergangenen Jahr liegen damit nicht nur unter denen von 2018, sondern auch unter den Werten von vor drei Jahren. 2017 wurden insgesamt noch 2.173 späte Flüge gezählt. Im Monat Dezember kam es 2017 zu 139 späten Flugbewegungen.

Am Düsseldorfer Flughafen gilt in den Nachtstunden eine Flugbeschränkung. Maschinen dürfen planmäßig bis 22:00 Uhr starten und bis 23:00 Uhr landen. Verspätete Maschinen dürfen noch bis 23:30 2/2 Uhr – beziehungsweise Homebase-Carrier mit Wartungsschwerpunkt in Düsseldorf bis 24:00 Uhr – landen, sofern sich die Verzögerung nicht aus der Flugplangestaltung ergibt. Transparenz ist dem Flughafen Düsseldorf für eine sachliche und konstruktive Debatte wichtig. Daher veröffentlicht der Airport jeweils zur Monatsmitte auf seiner Website (dus.com) den ausführlichen Pünktlichkeits- und Nachtflugreport des Vormonats.

- TUI fly-Langstrecke hebt ab November vom Düsseldorf Airport ab
- 800 Gäste feiern den Jahresauftakt beim Empfang des Airports

▪ Zwei Boeing 787-8 Dreamliner starten von Rhein und Ruhr
▪ Hotels in der Dominikanischen Republik und Mexiko mit direkter Fluganbindung
▪ Karibik wird für Gäste von Kreuzfahrtschiffen angeflogen
 ▪ TUI fly wird erster Betreiber der Boeing 787 in Deutschland

Düsseldorf/Duisburg, 9. Januar 2020 - Zum Winter wird TUI fly ihre zwei Boeing 787-8 Dreamliner am Düsseldorfer Airport stationieren und von dort ferne Sonnendestinationen anfliegen. Ab November werden Reisende die Dominikanische Republik und Mexiko mit den jeweiligen Hotelangeboten direkt und bequem erreichen. Gäste von Kreuzfahrtschiffen werden nonstop in die Karibik reisen können. Der genaue Flugplan wird zur Zeit ausgearbeitet und in den nächsten Wochen buchbar sein.
„Der erste Start unserer Boeing 787 Dreamliner rückt näher, und natürlich gibt es auf dem Weg dorthin wichtige Meilensteine – die Bekanntgabe unserer Langstreckenbasis ist ein solcher. Mit der Entscheidung, die Dreamliner in Düsseldorf zu stationieren, setzen wir auf den Standort Rhein-Ruhr und die gute Zusammenarbeit mit dem Flughafen. Unsere Gäste können sich auf tolle Urlaubsziele, einen bequem erreichbaren Flughafen, ein angenehmes Flugzeug und hochmotivierte Crews freuen“, sagt Oliver Lackmann, Geschäftsführer der TUIfly GmbH.
„Über die Entscheidung der TUI fly, ihre Langstrecken-Operation an ihrem größten Standort aufbauen zu wollen, haben wir uns sehr gefreut. In Düsseldorf profitiert TUI fly neben einer leistungsfähigen Infrastruktur, einer optimalen landseitigen Verkehrsanbindung und einem dicht besiedelten Einzugsgebiet vor allem von einer weiter wachsenden Mobilitätsnachfrage in der Bevölkerung. Beste Voraussetzungen also für die strategische Weiterentwicklung des Flugangebots. Ich bin mir sehr sicher, dass das Vorhaben unseres Partners TUI fly eine Erfolgsgeschichte werden wird“, sagt Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens.
Im November 2019, nach einer entsprechenden Einigung mit den Tarifpartnern, hatte TUI fly den Einstieg in die touristische Langstrecke bekannt gegeben. Strategisch bringt die Langstrecke gleich mehrere Vorteile für den TUI Konzern: die Zubringerflüge für Kreuzfahrten der „Mein Schiff“-Flotte von TUI Cruises werden unter eigener Flagge bedient.
Darüber hinaus ist die TUI Group stark bei Fernzielen und besitzt ein umfangreiches eigenes Hotelportfolio in der Karibik. „Seit der Ankündigung, mit einem eigenen Langstreckenprodukt zu starten, haben wir viel positive Resonanz bekommen. Natürlich haben wir uns zum Ziel gesetzt, den Ausbau im übernächsten Winter weiter voran zu treiben. Sollten sich also durch weitere Marktveränderungen die Kapazitäten in den nächsten Monaten reduzieren, können wir unseren geplanten Flottenaufbau auch zügiger umsetzen. In Deutschland werden wir übrigens die erste Fluggesellschaft sein, die den modernen Boeing 787 Dreamliner einsetzen wird“, so Lackmann weiter.

TUI setzt von Beginn moderne, sehr wirtschaftliche und ökoeffiziente Langstrecken-Flugzeuge in Deutschland ein. Sowohl unter dem Gesichtspunkt des Kerosin-Verbrauchs, des CO2-Ausstosses und des Geräuschpegels ist die Boeing 787-8 exzellent. Das Flugzeug verbraucht 20 Prozent weniger Treibstoff als Flugzeuge vergleichbarer Größe. Dieses außergewöhnliche Ergebnis wird durch eine Reihe neuer Technologien ermöglicht – rund 50 Prozent der Primärstruktur der 787, einschließlich Rumpf und Tragflächen, werden aus Verbundwerkstoffen gefertigt. Die 787 bietet außerdem ein spürbar verbessertes Passagiererlebnis.

TUI fly ist eine 100prozentige Tochtergesellschaft der TUI Group, des weltweit führenden Touristikkonzerns mit Sitz in Hannover und Berlin. Die TUI Group betreibt neben TUI fly in Deutschland fünf weitere Fluggesellschaften in Europa mit insgesamt 150 Flugzeugen. TUI fly beförderte im vergangenen Jahr 7,9 Millionen Passagiere und fliegt für TUI und andere Reiseveranstalter zu den klassischen Urlaubsregionen rund um das Mittelmeer, auf die Kanarischen Inseln, auf die Kapverden, nach Madeira und Ägypten. Die TUI fly Flotte besteht aus 39 Flugzeugen des modernen Typs Boeing 737.

Willkommen 2020! 800 Gäste feiern den Jahresauftakt beim traditionellen Empfang des Düsseldorfer Airports
 
„Für die Menschen. Für die Region.“ – unter diesem Motto fand am Donnerstagabend der traditionelle Neujahrsempfang des Düsseldorfer Airports statt. Die Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke, Michael Hanné und Lars Mosdorf begrüßten rund 800 hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Luftverkehrsbranche, Nachbarschaft und Medien in der Event-Location Station Airport.
„Wir blicken zurück auf das erfolgreichste Verkehrsjahr in unserer über 90-jährigen Geschichte. 25,5 Millionen Menschen haben 2019 unseren Airport genutzt“, resümierte der Vorsitzende der Flughafengeschäftsführung, Thomas Schnalke. „Gleichzeitig ist es uns gemeinsam mit unseren Partnern gelungen, die Anzahl der spätabendlichen Flugbewegungen im Interesse der Reisenden und der Anwohner im Jahresvergleich um rund 30 Prozent zu reduzieren und die operativen Prozesse im Terminal deutlich stabiler zu gestalten als noch in 2018.“

Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel führte in seinem Grußwort aus: „Der Düsseldorfer Flughafen ist Nordrhein-Westfalens Tor zur Welt und wichtige Säule der wirtschaftlichen Prosperität der gesamten Region. 54.000 Arbeitsplätze hängen von ihm ab. Ob Privatpersonen oder Geschäftsreisende aus dem In- und Ausland – unsere mobile Gesellschaft braucht leistungsfähige Flughäfen wie unseren. Die Region Düsseldorf ist deutschlandweit mit Abstand führend bei Projekten mit ausländischen Direktinvestitionen.
Der Flughafen mit seinem internationalen Streckennetz ist für die ausländischen Unternehmen und Investoren ein sehr bedeutsamer Standortfaktor, von dem auch die Umlandgemeinden maßgeblich profitieren. Er trägt dazu bei, dass sich unsere schöne Heimat in Zukunft auch weiter erfolgreich entwickeln kann, und er übernimmt dort Verantwortung, wo es notwendig ist. Verantwortung, die auch wir als Landeshauptstadt übernehmen, indem wir weiter unseren Beitrag dazu leisten, dass sich unser Flughafen in einem sich weiter stark wandelnden Wettbewerbsumfeld erfolgreich zum Wohle der gesamten Region entwickeln kann – natürlich ohne dabei die Bedürfnisse der Anwohner aus dem Blick zu verlieren.“

„Ohne den Luftverkehr wäre unsere heutige Welt nicht denkbar. Gemeinsam mit unseren Partnern verbinden wir Menschen, Kulturen, Ideen und die globale Wirtschaft miteinander. Gleichzeitig setzt der Luftverkehr wichtige Entwicklungsimpulse für ganze Regionen“, führte Dr. Rolf Pohlig als Vorsitzender des Flughafen-Aufsichtsrates aus.
Er dankte den Flughafengeschäftsführern Thomas Schnalke und Michael Hanné, den Mitarbeitern, Airline-Partnern, Behörden, Verbänden und Dienstleistern für die erbrachte Team-Leistung im vergangenen Jahr. Vor allem dankte er aber den Passagieren: „Ich danke den 25,5 Millionen Reisenden ausdrücklich für ihr Vertrauen in NordrheinWestfalens wichtigsten Flughafen.“

In seinem Ausblick griff Thomas Schnalke diesen Aspekt nochmals auf: „Das Mobilitätsbedürfnis ist und bleibt Teil unserer Gesellschaft und der globalen Wertschöpfungsketten. Daher wird die Nachfrage nach Luftverkehr auch langfristig weiter wachsen. Entsprechend ist die Nachfrage nach Slots ungebrochen hoch. Wir gehen 2020 von ähnlich vielen Passagieren aus wie 2019. Aus diesem Grund werden wir unsere operativen Prozesse weiter im Sinne unserer Kunden verbessern. Diese Entwicklung gilt es zudem mit dem Klimaschutz in Einklang zu bringen.
Die Luftverkehrsbranche hat hier in den vergangenen Jahren schon sehr viel erreicht und sich zugleich für die nächsten Jahre und Jahrzehnte ambitionierte Klimaziele gesteckt. Auch als Flughafen werden wir in diesem Jahr unsere Klimastrategie ausweiten, um bis 2030 unseren CO2-Ausstoß zu halbieren und bis 2050 komplett auf Null herunterzufahren. Kein Passagier muss sich daher schämen, wenn er aus gutem Grund in ein Flugzeug steigt.“

Auf der Gästeliste standen unter anderem: Oberbürgermeister Thomas Geisel (Landeshauptstadt Düsseldorf), die Generalkonsulinnen Maria Papakonstantinou (Griechenland) und Ayşegül Gökçen Karaarslan 3/3 (Türkei), der Vorsitzende des Flughafen-Aufsichtsrates, Dr. Rolf Pohlig, Gerhard Schroeder und Holger Linkweiler (AviAlliance), Michael Knitter (Eurowings), Oliver Lackmann (Tuifly), Volker Greiner (Emirates), Messe-Chef Werner Matthias Dornscheidt, die Stadtwerke-Vorstände Dr. Udo Brockmeier, Manfred Abrahams und Hans-Günther Meier, Karin-Brigitte Göbel, Uwe Baust und Dr. Stefan Dahm (Stadtsparkasse Düsseldorf), die Rheinbahn-Vorstände Klaus Klar und Michael Richarz sowie Georg Berghausen von der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf, Düsseldorfs Polizeipräsident Norbert Wesseler, Helge Scharfscheer (Bundespolizei), der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), Prof. Klaus-Dieter Scheurle, die Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV, Ralph Beisel, und BDL, Matthias von Randow, sowie Dr. Michael Engel vom Bundesverband der deutschen Fluggesellschaften (BdF).

Ebenfalls unter den Gästen waren Klaus Laepple (Willy Scharnow-Stiftung für Touristik), Frank Schrader und Ole Friedrich (Düsseldorf Tourismus), Michael Brill (D.Live), Andreas Ehlert (Handwerkskammer Düsseldorf), André Boschem (Essener Wirtschafts-förderungsgesellschaft), Sabrina Herrmann (Siemens), Rolf Königs (AUNDE-Gruppe), Dr. Alexander Schröder-Frerkes (Bird & Bird Rechtsanwälte / American Chamber of Commerce), Josef Klüh und Frank Theobald (Klüh Service Management), Wolfgang Rolshoven (Düsseldorfer Jonges), Dr. Oliver Dörschuck (SSP) sowie Peter Büddicker (Verdi), Karl-Heinz Petzinka (Kunstakademie Düsseldorf) und Bianca Knall (Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen), Dirk Krüssenberg (Marketing Club Düsseldorf) sowie zahlreiche weitere Repräsentanten der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik sowie der Luftfahrtbranche.

Erfolgreichstes Verkehrsjahr: Rund 25,5 Millionen Reisende nutzen 2019 den Flughafen Düsseldorf

Düsseldorf/Duisburg, 3. Januar 2020 - Der Flughafen Düsseldorf blickt auf das erfolgreichste Verkehrsjahr seiner Geschichte zurück. Insgesamt nutzten im abgelaufenen Jahr 25.489.412 Passagiere Nordrhein-Westfalens größten Flughafen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Reisenden um fünf Prozent. -

- Im Jahresdurchschnitt nutzten täglich rund 70.000 Menschen den Düsseldorfer Flughafen.
- Mit 92.509 Passagieren war der 13. Oktober der verkehrsreichste Tag. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 3,3 Prozent auf 225.935.
- Am bewegungsreichsten Tag des Jahres, dem 24. Oktober, starteten und landeten 720 Flugzeuge.
- Die Zahl der abendlichen Flugbewegungen ging trotz der gestiegenen Anzahl an Bewegungen 2019 deutlich um etwa 30 Prozent zurück.
- 77 Airlines boten 2019 aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt heraus insgesamt 205 Ziele in 59 Ländern an.
- Die Zahl der Langstreckenabflüge lag in der Spitze konstant bei 111 pro Woche. - Im Interkontinental-Bereich flogen die Fluggesellschaften 33 Ziele in 18 Ländern an.
 
„Rund 25,5 Millionen Menschen, und damit mehr als je zuvor, haben im vergangenen Jahr Düsseldorf als Start oder Ziel ihrer privaten oder beruflichen Reise genutzt. Für das Vertrauen möchte ich mich herzlich bedanken.
Die hohe Nachfrage zeigt zudem, dass das Mobilitätsbedürfnis der Menschen in unserer Region ungebrochen hoch ist. Auch in Zukunft werden wir dafür arbeiten, dass NRW zum Wohle der Menschen und der Wirtschaft mit der Welt verbunden bleibt“, erklärte Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH.