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"Bundesfinanzminister muss liefern!“
Verkehrsminister Dr. Althusmann und Wüst drängen auf Finanzhilfe für Flughäfen

Düsseldorf/Duisburg, 15. Januar 2021 - Die Verkehrsminister der Länder Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen haben verabredet, sich gemeinsam für ihre Interessen im Verkehrsbereich einzusetzen. Bereits im Jahr 2019 wurden im Rahmen von zwei Verkehrskonsultationen in Münster und Osnabrück Vereinbarungen zum Verkehr getroffen. Die Verkehrskonsultation am 14. Januar 2021 setzt diese Tradition fort. Beide Länder haben sich intensiv über aktuelle Verkehrsthemen ausgetauscht, wobei die Herausforderungen des Klimawandels und der Covid19-Pandemie im Vordergrund standen.

Ferner tauschten sich die Länder zu den pandemiebedingten Auswirkungen im Flugverkehr aus. Aufgrund des stark zurückgegangenen Flugverkehrs haben die Flughäfen hohe finanzielle Ausfälle zu verzeichnen. Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen begrüßen daher die vom Bund in Aussicht gestellte finanzielle Unterstützung im Rahmen eines Rettungsschirmes für Flughäfen in Höhe von 500 Millionen Euro sehr, trotz der vom Bund zur Grundlage gemachten Bedingung, dass die Länder für jeden Euro Bundeszuschuss jeweils zusätzlich ebenfalls einen Euro bereitstellen. Die Länder haben ihre Bereitschaft zur Kofinanzierung erklärt.

Wüst: „Für unsere Mittelständler ist die dezentrale Flughafen-Struktur ein wichtiger Standortfaktor. Ein einmal geschlossener Flughafen kann später nicht einfach wieder geöffnet werden. Es ist gut, dass sich der Bund in die Pflicht nehmen lässt. Aber der Bundesfinanzminister Olaf Scholz muss jetzt auch liefern. Wir warten seit Wochen darauf, dass es weitergeht.“ Althusmann: „Ohne geöffnete Flughäfen hätte die Versorgung mit medizinischer Ausrüstung und die Rückholung von Reisenden aus dem Ausland zu Beginn der Corona-Krise nicht so schnell umgesetzt werden können. Flughäfen sind für den Wirtschaftsstandort Deutschland systemrelevant – daher müssen wir die Infrastruktur der großen Airports dauerhaft erhalten. Finanzminister Scholz muss die zugesagten Hilfen des Bundes zügig auf den Weg bringen.“

Neujahrsbeginn 2021 des Düsseldorfer Airports: „Die Zukunft beginnt jetzt!“

Düsseldorf/Duisburg, 14. Januar 2021 - Der traditionelle Neujahrsempfang des Düsseldorfer Airports fand in diesem Jahr digital im Stil eines „TV-Formats“ statt und kombinierte Gespräche vor Ort mit Video-Einspielungen und Musik. Gesendet wurde live aus dem Flughafenterminal. Das Motto: „Die Zukunft beginnt jetzt!“ Rund 700 hochrangige Gäste aus Politik, Wirtschaft, Luftfahrt, Nachbarschaft und Medien konnten das einstündige Programm per Stream an ihrem Bildschirm verfolgen. 

Nach einem Jahresrückblick des Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Rolf Pohlig nahm Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH, eine Standortbewertung in Zeiten der Pandemie vor. Corona-bedingt stehe der Airport in den kommenden zwei Jahren vor dem größten Wandel seiner Geschichte: „Das Unternehmen wird mit der aktuellen Restrukturierung kleiner als es bisher war. Das schmerzt, auch wenn wir die Veränderungen sozial verträglich gestalten wollen.“

Mit Blick auf die Zukunft zeigt sich Schnalke zuversichtlich: „Wir bleiben Nordrhein-Westfalens Tor zur Welt. Der Airport besitzt ein starkes Fundament aus Innovationskraft und Anpassungsfähigkeit. Aktuell arbeiten wir daran, Corona-Tests dauerhaft als festen Prozess-Schritt im Terminal zu etablieren, um unbesorgtes Reisen optimal zu unterstützen. Gleichzeitig wollen wir die strategischen Chancen unseres Standorts nutzen und die Mobilität der Zukunft in Stadt und Region mitgestalten.“ Schnalke betonte, dass der Airport am Ziel der CO2-Neutralität im Jahr 2035 unverändert festhalte.

Gemeinsam mit der TV-Moderatorin Saskia Naumann begrüßte der Flughafen-Chef im Terminal den Düsseldorfer Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und sprach mit ihm über die Bedeutung des Airports für die Stadt: „Der Flughafen wird die pandemiebedingte Krise als bedeutender Verkehrsknotenpunkt hinter sich lassen und zukünftig wieder der Motor für Wirtschaft und Beschäftigung in Düsseldorf und der Region. Ich bin zuversichtlich, dass die leistungsstarke Abwicklung des Flugbetriebes und die nachhaltige Entwicklung des Flughafens durch technische Innovationen zukünftig Hand in Hand gehen“, so Stephan Keller.

Die Unternehmer Jutta Zülow und Olaf Tünkers warfen in einer Gesprächsrunde vor Ort einen Blick auf die Perspektiven der regionalen Wirtschaft in und nach der Corona-Krise.  Per Video kamen neben Felix Neugart, Geschäftsführer der NRW.Global Business GmbH, auch die Leiterin Siemens Düsseldorf, Sabrina Hermann, und Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf zu Wort.

„Vieles können wir inzwischen aus dem Homeoffice erledigen. Aber Mobilität ist Lebensqualität. Deswegen wollen die Menschen auch in Zukunft mobil sein“, so Verkehrsminister Hendrik Wüst. Gerade jetzt sei es wichtig, weiter an der Zukunft der Mobilität zu arbeiten und mit Ideen, Mut und Neugierde Innovationen made in NRW voranzutreiben.

Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, unterstrich die Bedeutung des Flughafens für den Wirtschafts- und Innovationshub Nordrhein-Westfalen. Für die Zukunft wünscht er sich noch mehr Direktverbindungen von Düsseldorf aus zu den wichtigsten Destinationen der Welt.

Im Video-Beitrag gaben außerdem Sören Brüntgens von Plant-my-tree, Dr. Volkmar Weckesser, Geschäftsführer bei Centogene und Michael Mronz von der Rhein Ruhr City einen optimistischen Ausblick auf das Jahr 2021.

Mit der Leiterin des Hetjes-Museums, Dr. Daniela Antonin, und dem Intendant der Tonhalle, Michael Becker, sprach Saskia Naumann in einer Talk-Runde über die Perspektiven in Kunst und Kultur.

Per Video-Einspielung warben der Sänger und Songwriter Danny, die Geschäftsführerin des Gasometers Oberhausen, Jeanette Schmitz, Dieter Nuhr und der Rektor der Kunstakademie Düsseldorf, Professor Calle Petzinka für Zuversicht und neue Chancen.

V.l.n.r.): Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH, Moderatorin Saskia Naumann und der Düsseldorfer Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller im Gespräch beim Neujahrsbeginn 2021 des Düsseldorfer Airports.


NRW-Flughäfen: 81,3 Prozent weniger Passagiere im Oktober 2020

Düsseldorf/Duisburg, 30. Dezember 2020 - Im Oktober 2020 flogen von den sechs Hauptverkehrsflughäfen in NRW 391 058 Passagiere ab. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 81,3 Prozent weniger Passagiere als im Oktober 2019 (damals: 2,1 Millionen).

Etwa jeder fünfte (20,4 Prozent) der von allen großen Flughäfen in Deutschland gestarteten Flureisende flog von einem Verkehrspunkt in NRW ab. 334 345 der von Hauptverkehrsflughäfen in NRW gestarteten Passagiere flogen ins Ausland (−80,7 Prozent); das Passagieraufkommen bei Inlandsflügen lag bei 56 713 Passagieren (−84,2 Prozent). (IT.NRW)



Flying home for Christmas: Vom Düsseldorfer Airport zu den Lieben fliegen

Düsseldorf/Duisburg, 18. Dezember 2020 - Auch wenn im Jahr 2020 der Start in die Weihnachtszeit deutlich ruhiger als gewohnt ausfällt – Heimatbesuche in der Ferne oder Sonne tanken in wärmeren Gefilden sind auch in Zeiten der Corona-Pandemie gefragt.

 

Der größte Flughafen NRWs rechnet zum Jahreswechsel mit rund 100.000 Passagieren. Vom 18. Dezember 2020 bis zum 3. Januar 2021 werden rund 1.500 Starts und Landungen erwartet. Das entspricht knapp einem Viertel des für diese Zeit üblichen Passagieraufkommens, jedoch einem erhöhten Verkehrsvolumen von etwa 20 Prozent im Vergleich zu den vorherigen Wochen.

 

Die gefragtesten Destinationen zu Weihnachten und Neujahr sind neben den Kanaren, Ziele in der Türkei und europäische Metropolen wie Wien, Zürich oder Moskau. So haben die russischen Fluggesellschaften S7, Nordwind und Aeroflot pünktlich zu Weihnachten wieder ihre Verbindung aufgenommen. Jeweils einmal pro Woche geht es von Düsseldorf nach Moskau. Insgesamt haben mehr als 30 Airlines Flüge zu über 60 Zielen angemeldet. Die Fluggesellschaften bringen insbesondere Familien in diesen herausfordernden Zeiten über die Festtage wieder zusammen. Beispielsweise hat Iraqi Airways die Strecke nach Erbil wieder in ihr Flugprogramm aufgenommen. Ebenfalls fliegt Eurowings Erbil und Beirut neu an. Der langjährige Airline-Partner ANA bietet für die in Düsseldorf lebenden Japaner sogar eigene Weihnachts- und Neujahrsflüge in die Heimat an. Die Sonderflüge starten am 19. und 23. Dezember von Düsseldorf nach Tokio, die Rückflüge gehen am 5. und 10. Januar 2021. Ebenfalls hat die japanische Fluggesellschaft jede Menge Fracht auf diesen Sonderflügen geladen.

 

Auch weitere Airlines bringen zum Jahreswechsel Fracht von und nach Düsseldorf. Diese befördert Emirates neben Passagieren auf ihrer Dubai-Verbindung mit der Boeing 777 und führt zusätzlich ihren wöchentlichen Frachtflug weiter fort. Vietnam Airlines fliegt einmal pro Woche zwischen Hanoi und Düsseldorf, um medizinische Güter zu transportieren. Ebenfalls führt Condor eigene Cargo-Flüge, beladen mit Corona Test-Kits, von Shanghai nach Düsseldorf durch. Zum Einsatz kommt eine Condor B767, bei der die Sitze komplett ausgebaut sind, um mehr Fracht an Bord befördern zu können.

 

Düsseldorfer Airport ist vorbereitet

Der Düsseldorfer Flughafen hat sich mit einem Fuhrpark von 22 Spezialfahrzeugen für die diesjährige Wintersaison gerüstet. Damit werden die Rollwege und das Vorfeld bei den entsprechenden Witterungsverhältnissen schnee- und eisfrei gehalten sowie die Flugzeuge vor Abflug mit einer „Frostschutzdusche“ für den Start fit gemacht.

 

Mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket zum Gesundheitsschutz für Passagiere und Mitarbeiter ist der Düsseldorfer Flughafen weiterhin gut aufgestellt. Um Reisende und Mitarbeiter bestmöglich vor einer Ansteckung mit Covid-19 zu schützen, gelten im Terminal die Maskenpflicht und besondere hygienische Maßnahmen.

 

Gut zu wissen

Für einen reibungslosen Ablauf an den Sicherheitskontrollstellen bittet die Bundespolizei alle Reisenden nur ein Handgepäckstück mitzubringen und auf die Abstandsregeln zu achten.  Für diejenigen, die sich vor einem Wiedersehen mit ihren Lieben oder nach Rückkehr von einer Reise sicherheitshalber auf Covid-19 testen lassen möchten, ist weiterhin das Unternehmen Centogene in der Abflughalle vor Ort. Das Test-Ergebnis liegt in der Regel innerhalb von 24 Stunden vor.

 

Last Minute-Einkäufe an den Feiertagen

Wer für die Weihnachtstage oder zwischen den Jahren noch kurzfristig Lebensmitteleinkäufe machen muss oder nicht selber kochen will, ist am Düsseldorfer Airport an der richtigen Adresse. Auch an Heiligabend, dem ersten und zweiten Feiertag, an Silvester sowie an Neujahr bleiben der Rewe-Supermarkt sowie ausgewählte Bäckereien und Restaurants mit Take-Away-Angebot geöffnet. Auch die Apotheke sowie ein Buch- und Presseshop stehen für Besucher bereit. Genaue Informationen inklusive Öffnungszeiten zu den geöffneten Shops und Restaurants liefert die Flughafenwebsite unter dus.com.

 

 

Flughafen Düsseldorf startet Restrukturierung des Konzerns  

Düsseldorf/Duisburg, 01. Dezember 2020 - In einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung des Düsseldorfer Flughafens haben die Landeshauptstadt Düsseldorf und die Airport Partners GmbH heute dem Restrukturierungskonzept der Geschäftsführung für den Flughafenkonzern zugestimmt und sie mit der Umsetzung beauftragt. Beide Eigentümer halten jeweils 50 Prozent der Anteile am größten Flughafen Nordrhein-Westfalens.  

Nachdem der Airport das Jahr 2019 mit dem erfolgreichsten Ergebnis seiner Unternehmensgeschichte abgeschlossen hatte, brachte die Corona-Pandemie den weltweiten Luftverkehr in den vergangenen Monaten fast vollständig zum Erliegen. Diese Situation hat zugleich dramatische verkehrliche Auswirkungen auf den Düsseldorfer Flughafen. Für 2020 geht der Airport von maximal 30 Prozent, im kommenden Jahr von rund 50 Prozent des gewohnten Verkehrsvolumens aus. Eine Rückkehr zum Niveau von 2019 erwartet die Branche erst im Jahr 2025.  

Das zurückliegende Corona-Jahr hat den Flughafen Düsseldorf wirtschaftlich wie finanziell schwer getroffen. In den vergangenen Monaten hat der Düsseldorfer Airport daher bereits ein umfangreiches Krisenmanagement implementiert, um die Gesundheit von Belegschaft und Passagieren zu schützen, Erlöse zu erhalten, Strukturkosten zu sparen und Liquidität zu sichern.  

Wesentlich für die Liquiditätssicherung war, dass die Anteilseigner den Jahresüberschuss von 2019 in Höhe von 63 Millionen Euro im Unternehmen beließen und dem Flughafen bereits im April zusätzlich ein nachrangiges Darlehen in Höhe von 100 Millionen Euro zusagten. Auf dieser Grundlage hat der Airport zwischenzeitlich einen Kredit über 250 Millionen Euro im Rahmen des Infrastruktur-Corona-Programms des Landes NRW und der NRW-Bank in Anspruch genommen.  

Ziel der Restrukturierung ist es nun, den Konzern wieder auf eine nachhaltig wirtschaftliche Grundlage zu stellen. Diese ermöglicht dem Airport, sich spätestens mit Einsetzen der Tilgungsphase des Covid-Kredits im Jahr 2023 frei am Kapitalmarkt zu finanzieren, unabhängig von öffentlichen und Gesellschafter-Zuwendungen zu werden und langfristig Arbeitsplätze zu sichern. Hierfür ist ab dem Jahr 2021 eine jährliche Ergebnisverbesserung in Höhe von ca. 50 Millionen Euro erforderlich. Die Hälfte dieses Betrages steuert die Reduzierung des Personalaufwands bei, die neben den Maßnahmen zur Erlössteigerung und zur Strukturkostensenkung im Zentrum der Restrukturierung steht.  

Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens: „Um diese historische Krise des Luftverkehrs zu meistern, müssen wir unsere Unternehmensstruktur an die geringeren Verkehrsvolumina der kommenden Jahre anpassen und weiter an Effizienz zulegen. Wir werden uns daher künftig noch stärker auf wesentliche, wertschöpfende Tätigkeitsfelder konzentrieren und uns dabei flexibel genug aufstellen, um auf veränderte Rahmenbedingungen angemessen reagieren zu können.“  

Im Flughafenkonzern, das heißt in der Flughafen Düsseldorf GmbH sowie der Security-, der Ground Handling- und der Fracht-Tochter, sind rund 2.200 Mitarbeiter beschäftigt. Bereits im Jahresverlauf hat der Airport mit einem Einstellungsstopp und dem weitgehenden Verzicht auf die Wiederbesetzung von Stellen einen sozialverträglichen Beitrag zur Senkung der Personalkosten geleistet. Bis Ende Januar 2021 bietet das Unternehmen außerdem ein Freiwilligenprogramm an, an dem bereits rund 200 Mitarbeiter ihr Interesse bekundet haben.

Thomas Schnalke: „Auch die im Rahmen der Restrukturierung nötigen Stellenstreichungen wollen wir möglichst sozial verträglich gestalten. Allerdings können wir betriebsbedingte Kündigungen als Mittel der letzten Wahl nicht ausschließen. Dies gilt für die Flughafen Düsseldorf GmbH ebenso wie für unsere Konzerntöchter.“  
So zielt das Restrukturierungskonzept für die Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH darauf ab, dass das Unternehmen ab 2022 unabhängig von der Konzernmutter kostendeckend wirtschaftet. Die Flughafen Düsseldorf Cargo GmbH erwartet im Nachgang zur Corona-Pandemie eine verzögerte Rückkehr der Langstreckenverbindungen und damit einen nachhaltigen Tonnage-Rückgang. Darauf wird sie im Rahmen der Restrukturierung mit dem Abbau operativer Stellen reagieren müssen.  

Für alle Mitarbeiter im Konzern hat der Flughafen Kurzarbeit für den Zeitraum vom 1. April bis zum 31. Dezember 2020 beantragt. Betroffen sind sämtliche Bereiche, die von den Auswirkungen der Corona-Pandemie tangiert werden. Der Flughafen Düsseldorf gewährt allen betroffenen Mitarbeitern einen Zuschuss auf 90 Prozent der durchschnittlichen individuellen Nettobezüge. Über eine Verlängerung der Kurzarbeit ist die Geschäftsführung aktuell in Gesprächen mit den zuständigen Betriebsratsgremien.