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Frankfurt/Duisburg, 11. Juni 2026 - Der DFB
hat heute in einer Pressemittelung den Zwangsabstieg der Münchener
Löwen und den Verbleib des TSV Havelse offiziell bestätigt.

Teilnehmerfeld der 3. Liga steht fest: Havelse rückt für
1860 nach Das Zulassungsverfahren zur 3. Liga ist
abgeschlossen, die zuständigen DFB-Fachgruppen Zulassungsbeschwerden
und Spielbetrieb haben die letzten Entscheidungen getroffen. Das
Teilnehmerfeld für die Saison 2026/2027 steht damit offiziell
fest. Nicht dabei sein wird trotz sportlicher Qualifikation der TSV
1860 München.
Die Münchner haben die
gestellte wirtschaftliche Bedingung nicht erfüllt und daher keine
Zulassung für die 3. Liga erhalten. Den frei gewordenen Startplatz
nimmt der TSV Havelse ein. Die Niedersachsen rücken gemäß § 55a der DFB-Spielordnung als
bestplatzierter sportlicher Absteiger der Saison 2025/2026 nach. Sie
haben alle Zulassungskriterien im wirtschaftlichen und
technisch-organisatorischen Bereich erfüllt.
Alle weiteren
sportlich qualifizierten Klubs haben die Zulassung für die neue
Saison erhalten. Aus der Regionalliga kehren mit dem SV Meppen, der
SG Sonnenhof Großaspach, Fortuna Köln und den Würzburger
Kickers vier ehemalige Drittligisten zurück. Eine Vergangenheit in
der 3. Liga haben auch die beiden Absteiger aus der 2.
Bundesliga: Der SC Preußen Münster war erst vor zwei
Jahren aufgestiegen, Fortuna Düsseldorf spielte zuletzt 2009 in der
3. Liga, wurde damals Vizemeister hinter dem 1. FC Union Berlin.
Im Zulassungsverfahren wird die wirtschaftliche und
technisch-organisatorische Leistungsfähigkeit der Vereine überprüft
- ähnlich wie im Lizenzierungsverfahren der Bundesliga und 2.
Bundesliga. Die Prüfung für die 3. Liga unterliegt dem DFB, die
fristgerecht einzureichenden Unterlagen folgen festen Vorgaben aus
dem DFB-Statut
3. Liga. Das Zulassungsverfahren soll einen ordnungsgemäßen
Ablauf der Saison im wirtschaftlichen und
technisch-organisatorischen Bereich gewährleisten.
Der
Spielplan der 3. Liga für die Saison 2026/2027 wird zwischen dem 9.
und 16. Juli veröffentlicht. Das Eröffnungsspiel ist für Freitag, 7.
August, terminiert. Nach den ersten beiden Spieltagen folgt die
erste Runde im DFB-Pokal (21. bis 24. August), für
die 13 Drittligisten qualifiziert sind - so viele wie noch nie.
Eine Besonderheit und Änderung im Vergleich zu den
Rahmenterminkalendern der Vorjahre: Der Spielbetrieb in den
Profiligen wird in der Hinrunde nicht mehr von drei,
sondern nur zwei FIFA-Abstellungsperioden unterbrochen. Die
bisherigen ersten beiden Länderspielphasen der Saison sind zu einem
längeren Block von rund zwei Wochen zusammengefasst (21. September
bis 6. Oktober). Die zweite Länderspielperiode 2026/2027 folgt vom
9. bis 17. November. Auch die 3. Liga pausiert in diesen Zeiträumen.
Die Hinrunde der 3. Liga ist am 20. Dezember abgeschlossen und
beinhaltet zwei Wochenspieltage (15./16. September, 13./14.
Oktober). Nach der Winterpause geht es im neuen Jahr ab Freitag, 15.
Januar 2027, weiter.
Eine weitere Besonderheit
im Terminkalender 2026/2027 ergibt sich daraus, dass der 1. Mai 2027
auf einen Samstag fällt. Gemäß einer Vereinbarung mit den
Sicherheitsbehörden ist der 1. Mai in Deutschland grundsätzlich frei
von Spielen in den drei Fußball-Profiligen zu halten. Daher ist für
das betreffende Wochenende in der Saison 2026/2027 kein Spieltag in
der 3. Liga angesetzt, was in der Rückrunde zu einem zusätzlichen
Wochenspieltag führt. Insgesamt sind die 20 Klubs damit in der
zweiten Saisonhälfte dreimal unter der Woche gefordert - am 2./3.
März, 16./17. März sowie am 27./28. April. Die reguläre Saison endet
am Samstag, 22. Mai.
Update 4. Juni 2026 -
Havelse macht es! In einer
Pressemitteilung hat der Verein bestätigt, dass
alle relevanten Unterlagen auch für die 3. Liga
vollständig eingereicht wurden, dass auch für die
kommende Saison das "Ellenriedestadion" der
Hannover 96er benannt wurde.
Keine Drittligalizenz für 1860 München Welcome
back TSV Havelse! Oder doch Erzgebirge Aue? Duisburg,3. Juni 2026 - Das war
wohl nichts. 1860-Investor Hasan Ismaik hat die
Löwen bei dem Nachweis von 2,7 Millionen Euro zum
Erhalt der Lizenz für die dritte Liga nicht
ausreichend unterstützt, um den Absturz in die
Regionalliga Bayern zu verhindern.
Löwen-Geschäftsführer Manfred Paula wird wie folgt
zitiert: "Ich bedauere die Nichteinhaltung der
Finanzierungszusage durch den Gesellschafter HAM
International. Bis zuletzt war ich fest davon
überzeugt, dass eine Lösung im Interesse der
Profifußball-Gesellschaft gefunden werden kann.
Dieser Wunsch hat sich leider nicht erfüllt. Wir
werden nun all unsere Energie darauf verwenden,
einen schlagkräftigen Kader für die kommende Saison
in der Regionalliga Bayern aufzustellen". Für
die Münchener Löwen ist der zweite Zwangsabstieg
nach 2017.
Nutznießer ist der TSV Havelse,
der als Tabellensiebzehnter sportlich abgestiegen
ist. Allerdings fehlt Havelse aktuell ein
drittligataugliches Stadion, sodass am Ende
Erzgebirge Aue nachrücken würde. Eine verrückte
Zeit, in der wir leben.
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