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Duisburger Ratsbürgerentscheid: Große Mehrheit stimmt für Beteiligung an Olympia-Bewerbung

Duisburg, 20. April 2026 - Beim Ratsbürgerentscheid über eine Beteiligung der Stadt Duisburg an der gemeinsamen Bewerbung „KölnRheinRuhr“ der Region um Olympische und Paralympische Spiele 2036, 2040 oder 2044 haben die Abstimmungsberechtigten mehrheitlich mit Ja gestimmt.

Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis entfallen auf „Ja“ 71.467 Stimmen (72,95 %) und auf „Nein“ 26.504 Stimmen (27,05%). 630 Stimmen waren ungültig.
Insgesamt haben sich 98.601 Duisburgerinnen und Duisburger an der Abstimmung beteiligt. Das entspricht einer Quote von 28,12 Prozent. Abstimmungsberechtigt waren am heutigen Stichtag 350.626 Bürgerinnen und Bürger. Die für einen bindenden Bürgerentscheid in Städten dieser Größenordnung erforderliche Zustimmung von mindestens zehn Prozent der Abstimmungsberechtigten wurde damit erreicht.

Mit dem Ja beim Ratsbürgerentscheid ist für Duisburg die Grundlage geschaffen, sich weiter an der gemeinsamen Bewerbung von KölnRheinRuhr zu beteiligen. Der nationale Auswahlprozess geht damit in die nächste Phase. Die Entscheidung, mit welcher Stadt oder Region Deutschland sich um die Olympischen und Paralympischen Spiele bewirbt, trifft der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) voraussichtlich im September dieses Jahres.

Für Duisburg bedeutet das Ja zur Bewerbung, die Planungen weiter zu vertiefen, offene Fragen zu klären und die eigene Rolle im Gesamtkonzept weiter auszuarbeiten. Die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele der Region KölnRheinRuhr setzt auf eine breite demokratische Legitimation durch die Bevölkerung.

Als einzige Bewerberregion führt KölnRheinRuhr daher Ratsbürgerentscheide in allen 17 am Konzept beteiligten Kommunen durch.
Mehr als vier Millionen Bürgerinnen und Bürger waren aufgefordert bis zum 19.04.2026 ihre Stimme für Olympische und Paralympische Spiele abzugeben.