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Duisburg, 20. Juli 2026 - Der Landschaftsverband Rheinland
(LVR) hat heute seine Leistungsübersichten für das Jahr 2025
veröffentlicht. Mit einem Leistungsvolumen von insgesamt
rund 9,01 Milliarden Euro dokumentiert der Kommunalverband
transparent, welche konkreten Angebote und
Unterstützungsleistungen in den Aufgabenbereichen Kultur,
Psychiatrie, Leben und Arbeit sowie Bildung und Erziehung
für die Menschen im Rheinland erbracht wurden.
Der
LVR ist größter Kosten- und Leistungsträger für Menschen mit
Behinderungen in Deutschland: Im Haushaltsjahr 2025 flossen
Leistungen aus LVR-Haushaltsmitteln und übergeleiteten
Bundes- und Landesmitteln in Höhe von rund 9,01 Milliarden
Euro vom LVR in die rheinischen Städte, Kreise und die
StädteRegion Aachen, die die 26 Mitgliedskörperschaften des
LVR stellen. Im gleichen Zeitraum wurden von den
Mitgliedskörperschaften über 3,87 Milliarden Euro als
Landschaftsumlage an den LVR überwiesen.
Der LVR
spielt überdies mit seinen Einrichtungen in Duisburg eine
wichtige Rolle als Arbeitgeber und Standortfaktor: Insgesamt
arbeiten in den beiden LVR-Förderschulen und im LVR-Verbund
für WohnenPlusLeben 210 Mitarbeitende, die direkt beim LVR
beschäftigt sind; hinzu kommen weitere in diesen
Einrichtungen tätige Landesbedienstete. In den Duisburger
LVR-Förderschulen werden 343 Kinder und Jugendliche
unterrichtet. Weitere 242 Kinder werden in der Frühförderung
und im Gemeinsamen Lernen betreut.
Über das Portal
www.lvr.de/leistungsuebersicht können sich Interessierte
die jeweiligen Leistungen in jeder Mitgliedskörperschaft des
LVR mit übersichtlichen Diagrammen und Grafiken darstellen
lassen. Karten der einzelnen Mitgliedskörperschaften zeigen,
welche Standorte und Einrichtungen der LVR in den
entsprechenden Kreisen, kreisfreien Städten oder der
StädteRegion Aachen hat. Trotz eines zunehmend
angespannteren finanzwirtschaftlichen Umfelds und der
Notwendigkeit, Haushaltsmittel zu priorisieren, konnte der
LVR seine Kernaufgaben in gleichbleibend hoher Qualität
erfüllen. Zudem begegnet der LVR den wachsenden finanziellen
Herausforderungen mit verschiedenen
Konsolidierungsmaßnahmen. So gilt unter anderem ein
Stellenplanmoratorium, das den Stellenaufwuchs begrenzt.
Gleichzeitig nutzt der LVR die Chancen der Digitalisierung,
um Prozesse effizienter zu gestalten und Ressourcen gezielt
einzusetzen.
„Wir sind sehr froh, trotz der äußerst
angespannten finanziellen Lage der kommunalen Familie auch
im Jahr 2025 ein verlässlicher Partner des Rheinlands
gewesen zu sein. Das soll auch künftig so bleiben.
Gleichzeitig wachsen die Herausforderungen, auf die die
kommunale Familie gemeinsam mit Bund und Land Antworten
finden muss.“, sagt LVR-Kämmerer Tilman Hillringhaus.
Die vom LVR in der Stadt Duisburg finanzierten sozialen
Leistungen kommen vor allem Menschen mit Behinderungen,
Pflegebedürftigen, Menschen mit besonderen sozialen
Schwierigkeiten sowie schwerbehinderten berufstätigen
Menschen zugute. Sie werden vorwiegend finanziert aus den
LVR-Haushaltsmitteln sowie aus Bundes- und Landesmitteln,
die vom LVR bewirtschaftet werden. Seine Arbeit wird
politisch gestaltet und kontrolliert von der
Landschaftsversammlung Rheinland. In der
Landschaftsversammlung vertreten Politiker*innen aus den
Stadträten, Kreistagen und dem StädteRegionstag ihre
Kommunen.
Der LVR nimmt im gesamten Rheinland eine
wichtige Rolle als Arbeitgeber ein. Er erbringt für die über
9,7 Millionen Menschen im Rheinland zahlreiche
Dienstleistungen: Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20
Museen und Kultureinrichtungen, vier
Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem
LVR-Verbund WohnenPlusLeben ist er rheinlandweit aktiv und
präsent.
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