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NRW: 2025 wurde Bauland im Wert von 1,9 Milliarden Euro verkauft
IT.NRW

Düsseldorf/Duisburg, 21. August 2026 - Im Jahr 2025 wurden in Nordrhein-Westfalen 6.558 Baulandverkäufe mit einer Gesamtfläche von rund 10 Millionen Quadratmetern getätigt.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, betrug der Gesamtkaufwert rund 1,9 Milliarden Euro, was rein rechnerisch 193,98 Euro pro Quadratmeter Bauland entspricht. Im Jahr 2024 lag der durchschnittliche Kaufwert noch bei 177,69 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 17,3 % mehr Baugrundstücke veräußert.

Höchster durchschnittlicher Kaufwert im Regierungsbezirk Düsseldorf
Den höchsten Durchschnittspreis verzeichnete der Regierungsbezirk Düsseldorf mit 254,58 Euro je Quadratmeter Bauland, gefolgt vom Regierungsbezirk Köln mit 245,87 Euro. Der niedrigste durchschnittliche Kaufwert wurde 2025 für den Regierungsbezirk Arnsberg mit 129,00 Euro pro Quadratmeter ermittelt.

Landwirtschaftliche Flächen im Wert von rund 253 Millionen Euro verkauft
Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, wurden im vergangenen Jahr 1.907 landwirtschaftliche Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 3.130 Hektar veräußert. Der Kaufwert lag insgesamt bei rund 253 Millionen Euro. Damit lag der durchschnittliche Kaufwert 2025 bei 80.732 Euro je Hektar bzw. 8,07 Euro je Quadratmeter landwirtschaftlicher Fläche. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 28,6 % mehr landwirtschaftliche Grundstücke veräußert.

Durchschnittlicher Kaufwert für landwirtschaftliche Flächen im Regierungsbezirk Münster am höchsten
Der höchste durchschnittliche Kaufwert für landwirtschaftliche Flächen wurde im Regierungsbezirk Münster mit 121.503 Euro je Hektar registriert; der niedrigste im Regierungsbezirk Arnsberg mit 45.178 Euro.

• Rund 10 Millionen Quadratmeter Bauland wurden abgesetzt
• 3.130 Hektar landwirtschaftliche Flächen wurden 2025 zu einem Gesamtkaufwert von 253 Millionen Euro veräußert
• Bauland im Reg.-Bez. Düsseldorf und landwirtschaftliche Flächen im Reg.-Bez. Münster am teuersten

 

NRW: Baupreise für Wohngebäude weiter angestiegen
IT.NRW

Düsseldorf/Duisburg, 10. Juli 2026 - Die Baupreise für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen waren im Mai 2026 um 4,0 % höher als im Vorjahresmonat. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stiegen die Baupreise für Wohngebäude im Vergleich zu Februar 2026 um 1,9 %.

Preise für Rohbauarbeiten um 3,9 % gestiegen
Die Rohbauarbeiten für den Bau von Wohngebäuden verteuerten sich zwischen Mai 2025 und Mai 2026 um 3,9 %. Den stärksten Preisanstieg gab es in diesem Bereich bei Klempnerarbeiten mit6,5 %, gefolgt von Abdichtungsarbeiten mit 5,5 %. Dachdeckungsarbeiten sowie Zimmer- und Holzbauarbeiten verteuerten sich um jeweils 5,3 %.

Preise für Ausbauarbeiten um 4,1 % gestiegen
Die Preise für Ausbauarbeiten bei Wohngebäuden stiegen im Mai 2026 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 4,1 %. Betonwerksteinarbeiten verzeichneten in diesem Bereich mit 8,4 % den höchsten Preisanstieg. Eine überdurchschnittliche Preiserhöhung wurde auch bei den Beschlagarbeiten mit 7,8 % festgestellt. Dämm- und Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen verteuerten sich um 7,0 %. Aufzugsanlagen, Fahrtreppen, Fahrsteige und Förderanlagen wurden im selben Zeitraum um 1,4 % günstiger angeboten als ein Jahr zuvor.

Preise für weitere Bauwerksarten: Höchster Anstieg beim Straßenbau
Der Straßenbau wies von allen Bauwerksarten mit 6,8 %den höchsten Preisanstieg zwischen Mai 2025 und Mai 2026 auf. Dies ist u. a. auf die Preisentwicklung im Energiesektor und steigende Materialkosten wie z. B. von Bitumen, einem Bindemittel für Asphalt, zurückzuführen. Weiter verteuerten sich die Preise für Außenanlagen für Wohngebäude um 5,8 % und Schönheitsreparaturen in Wohnungen um 4,8 %. 
Informationen zur bundesweiten Entwicklung der Erzeugerpreise von Baumaterialien im Mai 2026 finden Sie in der Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes.
 
• Preise für Wohngebäude gegenüber Mai 2025 um 4,0 % teurer
• Rohbauarbeiten: Klempnerarbeiten +6,5 % und Abdichtungsarbeiten +5,5 %
• Höchster Preisanstieg im Straßenbau mit 6,8 %

 

NRW: Baupreise für Wohngebäude im Februar 2026 um 2,7 % höher als ein Jahr zuvor
IT.NRW

Düsseldorf/Duisburg, 10. April 2026 - Die Baupreise für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen waren im Februar 2026 um 2,7 % höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stiegen die Baupreise für Wohngebäude im Vergleich zu November 2025 um 1,2 %.

Preise für Rohbauarbeiten um 2,3 % gestiegen
Die Rohbauarbeiten für den Bau von Wohngebäuden verteuerten sich zwischen Februar 2025 und Februar 2026 um 2,3 %. Den stärksten Preisanstieg gab es in diesem Bereich bei Zimmer- und Holzbauarbeiten mit 4,7 %, gefolgt von Klempnerarbeiten mit4,0 % und den Gerüstarbeiten mit 3,8 %. Stahlbauarbeiten waren 0,2 % günstiger als ein Jahr zuvor.

Preise für Ausbauarbeiten um 3,0 % gestiegen
Die Preise für Ausbauarbeiten bei Wohngebäuden stiegen im Februar 2026 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 3,0 %. Beschlagarbeiten verzeichneten in diesem Bereich mit 6,3 % den höchsten Preisanstieg. Eine überdurchschnittliche Preiserhöhung wurde auch bei den Dämm- und Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen mit 6,1 % festgestellt. Tapezierarbeiten verteuerten sich um 5,2 %. Die Preise für Bodenbelagsarbeiten stiegen im selben Zeitraum mit 0,5 % unterdurchschnittlich. 

Preise für weitere Bauwerksarten: Höchster Anstieg beim Straßenbau
Der Straßenbau wies von allen Bauwerksarten mit 4,9 % den höchsten Preisanstieg zwischen Februar 2025 und Februar 2026 auf. Weiter verteuerten sich die Preise für Außenanlagen für Wohngebäude um 4,4 % und für Schönheitsreparaturen in Wohnungen um 4,0 %. 

Grundlage dieser Pressemitteilung ist die Statistik der Preisindizes für die Bauwirtschaft, für die baugewerbliche Unternehmen in NRW vierteljährlich Daten an das Statistische Landesamt melden. Die Indizes für Bauleistungspreise stellen die Entwicklung der Preise für den konventionell gefertigten Neubau ausgewählter Bauwerksarten des Hoch- und Ingenieurbaus sowie für die Instandhaltungsmaßnahmen an Wohngebäuden dar. Für den Ingenieurbau werden die Preisentwicklungen im "Straßenbau", bei "Brücken im Straßenbau" und bei "Ortskanälen" aufgeführt. Der Preisindex für Außenanlagen für Wohngebäude spiegelt die Preisentwicklung für die Herstellung von Grünanlagen auf dem Grundstück mit Wohnbebauung wider. 

Die Preisentwicklung wird einschließlich Umsatzsteuer abgebildet. Die Erhebung findet in den Berichtsmonaten Februar, Mai, August und November eines Jahres statt. Die Statistik wird in regelmäßigen Abständen einer Revision unterzogen und auf ein neues Basisjahr umgestellt. Das derzeitige Basisjahr ist 2021.

• Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden um 2,3 % gestiegen
• Ausbauarbeiten an Wohngebäuden verteuerten sich um 3,0 %
• Preisanstieg beim Straßenbau mit knapp 5 % am höchsten