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NRW: Im 1. Halbjahr 2026 wurden 1,5 % und damit knapp 300 Wohnungen weniger genehmigt als im Vorjahr
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Düsseldorf/Duisburg, 27. August 2026 - Im 1. Halbjahr 2026 erteilten die nordrhein-westfälischen Bauämter Baugenehmigungen für 20.191 Wohnungen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 1,5 % bzw. 298 Wohnungen weniger als im 1. Halbjahr 2025 (20.489).

Insgesamt sollen 15.876 Wohnungen (−5,1 %) in neuen Wohngebäuden entstehen. Weitere 3.810 Wohnungen (+8,3 %) sind durch Baumaßnahmen an bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden – wie z. B. durch den Ausbau von Dachgeschossen – geplant. In neuen Nichtwohngebäuden – d. h. in gemischt genutzten Gebäuden, die überwiegend nicht Wohnzwecken dienen – sind weitere 505 Wohnungen vorgesehen.

Nur Ein- und Zweifamilienhäuser mit Steigerung
Die Zahl der genehmigten neuen Einfamilienhäuser stieg im 1. Halbjahr 2026 um 9 % bzw. um 312 Wohnungen auf 3.778 Genehmigungen gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Bei den Wohngebäuden mit zwei Wohnungen stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen um 19,6 % bzw. um 190 Wohnungen auf 1.160. Bei Mehrfamilienhäusern mit drei und mehr Wohnungen (einschließlich Wohnungen in Wohnheimen) lag der Rückgang bei 11 %. Damit wurden in diesem Segment nur 10.938 Wohnungen genehmigt, das waren 1.348 weniger als im 1. Halbjahr 2025 und ist der niedrigste Wert seit 13 Jahren (2013: 9.300 Wohnungen).

Abnahmen in den Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Düsseldorf

In drei der fünf Regierungsbezirke des Landes war die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen niedriger als im 1. Halbjahr 2025. Den stärksten prozentualen Rückgang ermittelte das Statistische Landesamt für den Regierungsbezirk Arnsberg mit 2.820 genehmigten Wohnungen und damit −14,6 %.; Darauf folgten die Regierungsbezirke Detmold (2.876; −9,3 %) und Düsseldorf (4.729; −2,0 %). Zunahmen waren in den Regierungsbezirken Köln (5.980; +8,0 %) und Münster (3.786; +3,6 %) zu verzeichnen.
 
• Baugenehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern auf dem niedrigsten Stand seit 13 Jahren
• Zuwachs bei Einfamilienhäusern um 9 %
• Im Regierungsbezirk Köln wurden 8 % mehr Wohnungen genehmigt – im Regierungsbezirk Arnsberg 14,6 % weniger