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Düsseldorf/Duisburg, 8. April 2026 - Die
Produktion der NRW-Industrie ist im Februar 2026 nach vorläufigen
Ergebnissen kalender- und saisonbereinigt um 1,1 % gegenüber Januar
2026 gestiegen.
Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg die
Produktion in den energieintensiven Wirtschaftszweigen um 1,9 %. Die
Produktion in der übrigen Industrie stieg gegenüber dem
entsprechenden Vormonat um 0,7 %. Verglichen mit dem Vorjahresmonat
ging die Produktion um 4,8 % zurück. Die der energieintensiven
Industrie sank um 3,8 %; die Produktion der übrigen Industrie war um
5,4 % rückläufig.
Produktionsanstiege bei
Metallerzeugung und -bearbeitung sowie Chemie Im
Vergleich zu Januar 2026 waren in NRW für die energieintensiven
Branchen im Februar 2026 unterschiedliche Entwicklungen zu
beobachten: Innerhalb der energieintensiven Branchen wurde für die
Metallerzeugung und -bearbeitung ein Produktionsanstieg von 3,1 %
ermittelt. In der chemischen Industrie stieg die Produktion um
0,9 %. Die Herstellung von Glas und Glaswaren, Keramik sowie
Verarbeitung von Steinen und Erden vermeldete hingegen einen
Produktionsrückgang von 2,1 %.
Maschinenbau mit
Anstieg um 4,6 %, KFZ-Industrie hingegen um 8.0 % rückläufig
Auch in den Branchen der übrigen Industrie zeigten sich
unterschiedliche Entwicklungen: Die Produktionsleistung im
Maschinenbau stieg um 4,6 %. Im Bereich Herstellung von elektrischen
Ausrüstungen wurde ein Produktionsplus von 2,6 % verzeichnet. Die
KFZ-Industrie konstatierte hingegen einen Produktionsrückgang von
8,0 %. Im Bereich Herstellung von Möbeln sank die Produktion um
7,2 %.
Im Vergleich zu Februar 2022, zu Beginn des Krieges
in der Ukraine, sank die Produktion im Februar 2026 insgesamt um
13,5 % (−15,3 % in der energieintensiven Industrie; −12,4 % in der
übrigen Industrie).
Wie das Statistische Landesamt weiter
mitteilt, lag der endgültige kalender- und saisonbereinigte Wert für
den Berichtsmonat Januar 2026 um 2,9 % unter dem Vormonats- und
4,6 % unter dem Vorjahreswert.
Energieintensive
Industriebereiche sind Wirtschaftszweige mit einem vergleichsweise
hohen Energieverbrauch je produzierter Einheit. Hierzu zählen die
Herstellung von chemischen Erzeugnissen, die Metallerzeugung, die
Kokerei und Mineralölverarbeitung, die Herstellung von Glas- und
Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden, die
Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus sowie die Herstellung
von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren ohne Möbel. Alle übrigen
Industriebranchen wurden hier als nicht energieintensiv eingestuft
und als übrige Industrie benannt.
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