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Düsseldorf/Duisburg, 19. März 2026 - Die
Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit macht auch in
Nordrhein-Westfalen in einzelnen Berufen einen Fachkräftemangel
deutlich. Über alle Berufe hinweg haben in NRW vollzeitbeschäftigte
Fachkräfte im April 2025 durchschnittlich 4.045 Euro brutto im Monat
(ohne Sonderzahlungen) verdient.
Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Grundlage der
Verdiensterhebung mitteilt, lagen die Monatsverdienste trotz
vorhandener Engpässe für Fachkräfte in den Berufen Augenoptiker/-in
(2.879 Euro), Orthopädie- und Rehatechniker/-in (3.083 Euro),
Hörgeräteakustiker/-in (3.308 Euro) und Zahntechniker/-in
(3.718 Euro) zum Teil um mehr als 500 Euro unter dem Durchschnitt.
Fachkräfte in der Geburts- und Entbindungspflege
(4.383 Euro), Altenpflege (4.392 Euro), Gesundheits- und
Krankenpflege (4.501 Euro) und in der Operationstechnischen
Assistenz (4.770 Euro) wurden hingegen überdurchschnittlich
entlohnt.
Bei den Angaben handelt es sich um Berechnungen
auf Basis der Verdiensterhebung April 2025. Der Begriff "Fachkraft"
kennzeichnet Berufe mit fachlich ausgerichteten Tätigkeiten.
Fundierte Fachkenntnisse und Fertigkeiten einer Fachkraft werden
vorausgesetzt. Üblicherweise liegt der Abschluss einer zwei- bis
dreijährigen Berufsausbildung oder eines vergleichbaren
berufsqualifizierenden Abschlusses vor. Die genannten Berufe
zählen laut Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit
(BA) aus dem Jahr 2025 zu den sogenannten Engpassberufen. Bei der
Bestimmung eines Engpasses wird beispielsweise berücksichtigt, ob es
im jeweiligen Beruf verhältnismäßig viele unbesetzte Stellen in
Deutschland gibt oder wie lange es durchschnittlich dauert, diese zu
besetzen.
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