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Düsseldorf/Duisburg, 13. August 2026 -
Generationen, zwei verschiedene Lebenswege? Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt hat in einem
Themenschwerpunkt Generationen
in NRW mit Daten aus Bevölkerung und Bildung betrachtet, wie
sehr sich die Generationen der Babyboomer und Millennials in NRW
tatsächlich unterscheiden und wo sie Gemeinsamkeiten haben. Die
Geburtenjahrgänge 1964 und 1986 werden dafür in unserem
Artikel beispielhaft gegenübergestellt.
Geburtenrate um fast die Hälfte niedriger

Die sogenannten Babyboomer sind die „geburtenstarken Jahrgänge”.
1964 gab es in NRW 1,8 Lebendgeborene je 100 Einwohnerinnen und
Einwohner. 1986, in einer Zeit in der die Millennials – oder auch
Generation Y – das Licht der Welt erblickten, gab es nur noch fast
halb so viele Geburten. Verfügbarkeit von
Betreuungsplätzen der 3–6-Jährigen hat sich mehr als verdoppelt

Während viele Babyboomer mit etwa vier Jahren vermutlich zu Hause
betreut wurden, spielten die Millennials bereits zusammen im
Kindergarten. Nicht verwunderlich, denn 1968 gab es nur für etwa ein
Drittel aller 3–6-jährigen Kinder in NRW einen Betreuungsplatz im
Kindergarten. Bei den Millennials war das Platzangebot in
Kindergärten deutlich größer. Für mehr als zwei Drittel der Kinder
war ein Betreuungsplatz verfügbar. Knapp jeder
fünfte Babyboomer und jeder vierte Millennial lebte im Alter von 25
bis unter 35 allein

Begleitet man Babyboomer und Millennials etwa 30 Jahre weiter zur
Familienplanung, zeigen sich auch einige Gemeinsamkeiten der
Generationen. In dieser Lebensphase wohnte 1994 etwa jede fünfte
Person im Alter von 25 bis unter 35 Jahren allein (18 %). 2016 galt
dies für ein Viertel (25 %) der Altersgruppe der Millennials. Was
sich jedoch kaum verändert hat: Weiterhin sind Alleinerziehende fast
ausschließlich Frauen (1994: 93 %, 2016: 97 %).
Neuer Themenschwerpunkt zeigt Unterschiede der Generationen in NRW
Wie unterscheiden sich die Lebensverläufe der Babyboomer und der
Millennials in Schule, Studium, Ausbildung und weiteren Aspekten?
Antworten liefert der Themenschwerpunkt Generationen
in NRW.
Geburt: Die Geburtenstatistik
erfasst alle standesamtlich beurkundeten Geburten von Müttern mit
Wohnsitz in Deutschland sowie Geburten im Ausland, wenn diese im
Standesamt am deutschen Wohnsitz der Mutter nachbeurkundet wurden.
Die Daten basieren auf Meldungen der Standesämter, die für jede
Geburt Angaben zu Neugeborenen und deren Eltern an die Statistischen
Landesämter liefern. Die Datenlieferung der Standesämter an die
Statistischen Landesämter ist im Bevölkerungsstatistikgesetz
geregelt. Zusätzlich zur Datenprüfung bei den Standesämtern werden
bei IT.NRW Plausibilitätskontrollen der erhaltenen Mitteilungen
durchgeführt. Für diese Auswertung wurden alle lebendgeborenen
Kinder berücksichtigt, deren Mütter zum Zeitpunkt der Geburt einen
Wohnort in NRW besaßen.
Kinderbetreuung: Die
Daten zu den Betreuungsplätzen für das Jahr 1968 entstammen dem
Statistischen Bericht über die öffentliche Jugendhilfe in
Nordrhein-Westfalen 1968, erschienen im September 1969. Die
Ergebnisse sind mit heutigen Zahlen nur eingeschränkt vergleichbar.
Erhoben wurden 1968 am Ende des Jahres alle verfügbaren Plätze in
den Einrichtungen der Jugendhilfe nach Art der Einrichtung. Zu den
tatsächlich betreuten Kindern liegen keine Informationen vor.
Die Daten zu den Betreuungsplätzen für das Jahr 1990 entstammen
dem Statistischen Bericht über die Einrichtungen und
Personalstruktur in der Jugendhilfe in Nordrhein-Westfalen. Stichtag
war der 31.12.1990. Erhoben wurden ebenso alle verfügbaren Plätze in
den Einrichtungen der Jugendhilfe nach Art der Einrichtung. Zu den
tatsächlich betreuten Kindern liegen keine Informationen vor. Für
beide Betrachtungszeitpunkte können keine tatsächlichen
Betreuungsquoten ausgewiesen werden. In dieser Veröffentlichung
werden die Anteile der verfügbaren Plätze an allen Kindern derselben
Altersgruppe angegeben. Zudem ist zu berücksichtigen, dass sich die
rechtlichen (Grundlagen zur Erhebung der Statistiken, Rechtsanspruch
auf Betreuungsplatz) und institutionellen Rahmenbedingungen (Art und
Umfang der Betreuung) der Kindertagesbetreuung seit den hier
betrachteten Zeitpunkten verändert haben.
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Geburtenrate hat sich bei den Millennials beinahe halbiert •
Verfügbarkeit von Kindergartenplätzen der 3-6-Jährigen mehr als
verdoppelt • Knapp jeder fünfte Babyboomer und jeder vierte
Millennial lebte im Alter von 25 bis 35 Jahren allein
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